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SCHRITT FÃœR SCHRITT DIE KURS-REIHE ZU GRUNDLAGEN DES BIBLISCHEN GLAUBENS

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Menschen die dem Herrn Jesus begegneten Ein Bibelkurs in 6 Lektionen von John Philips

BK08 Menschen ddH Jesus begegneten.indd 1

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Menschen, die dem Herrn Jesus begegneten John Phillips. Ein Bibelkurs in 6 Lektionen

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Die gute und verständliche Bibelkursreihe des Missionswerkes Werner Heukelbach und der Emmaus-Fernbibelschule

Schritt für Schritt, die kostenlose Bibelkurs-Reihe Originaltitel: Men who Met the Master © Englische Originalausgabe 1974 Emmaus Correspondence School, USA-Dubuque, Iowa 52001 Deutsche Übersetzung und Überarbeitung: Emmaus Fernbibelschule © Deutsche Übersetzung und Bearbeitung 2000 Emmaus Fernbibelschule, Postfach 260, CH-8501 Frauenfeld E-Mail: anfrage@emmaus.name Internet: www.emmaus.name © Herausgeber der überarbeiteten deutschen Neuauflage 2006 Missionswerk Werner Heukelbach, D-51700 Bergneustadt, Umschlag, Gestaltung und Illustrationen: 71a.de - Das Werbestudio, Wuppertal

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Inhalt Anleitung zum Studium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Prüfungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fragen zur Anleitung zum Bibelstudium . . . . . . . . . . . . . . Was meinen Sie dazu? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gruppenarbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zeugnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Allgemeine Hinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Lektion 1: Der sterbende Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Er war ein sterbender Mensch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Er war ein einsichtiger Mensch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Er war ein erlöster Mensch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Lektion 2: Der Mann, der Christus kreuzigte . . . . . . . . . . . 14 Er kreuzigte Christus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Er betrachtete Christus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Er bezeugte Christus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Lektion 3: Pilatus, der Feigling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Pilatus fürchtete den Anspruch Christi . . . . . . . . . . . . . . . 24 Pilatus versuchte den Ansprüchen Christi auszuweichen . . 25 Pilatus musste sich den Ansprüchen Christi stellen . . . . . . 27

Lektion 4: Der Mann, der sein Gewissen tötete . . . . . . . . . 30 Sein beunruhigtes Gewissen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Sein zum Schweigen gebrachtes Gewissen . . . . . . . . . . . . 35 Sein verhärtetes Gewissen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

Lektion 5: Judas, der Verräter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 Wie Judas die Jünger Jesu hinters Licht führte . . . . . . . . 43 Wie Judas den Herrn Jesus verschmähte . . . . . . . . . . . . . 44 Wie Judas seine Seele zerstörte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46

Lektion 6: Der Mann, der zweimal geboren wurde . . . . . . 48 Das Interesse des Nikodemus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Der Herr unterbrach Nikodemus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 Der Herr belehrte Nikodemus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

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Anleitung zum Studium Bevor Sie mit dem Studium beginnen, bitten Sie Gott, er möge Ihnen das Herz für die Wahrheit seines Wortes öffnen. Lesen Sie jede Lektion wenigstens zweimal durch. Das erste Mal, um den allgemeinen Gedankengang der Lektion zu erfassen; das zweite Mal, um die Lektion sorgfältig zu studieren und dabei alle nicht zitierten Bibelstellen in Ihrer eigenen Bibel nachzuschlagen und aufmerksam über das Gelesene nachzudenken, bis Sie den Inhalt der Lektion wirklich verstehen. Alle Bibelverse, die in diesem Kurs zitiert werden, sind der Schlachter 2000-Übersetzung entnommen.

Prüfungen Jede Prüfung erstreckt sich auf zwei Lektionen (Prüfung 1 z.B. auf Lektionen 1 und 2). In jeder Prüfung ist deutlich gekennzeichnet, welche Fragen sich auf welche Lektion beziehen. Sie können die Prüfung in zwei Teilen ablegen. Wenn Sie Lektion 1 durchgearbeitet haben, können Sie die Fragen beantworten, die sich auf diese Lektion beziehen. Schicken Sie jedoch den Prüfungsbogen frühestens ein, wenn Sie die Lektion 2 beendet und die restlichen Prüfungsfragen beantwortet haben.

Fragen zur Anleitung zum Bibelstudium Einige Prüfungen enthalten Fragen, die Sie zum Bibelstudium hinführen sollen. Sie können Ihre Bibel benutzen, um diese Fragen zu beantworten.

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Was meinen Sie dazu? Unter dieser Überschrift stellen wir zusätzliche Fragen, die jedoch nicht zensiert werden. Sie können frei und offen Ihre persönliche Meinung äußern. Offene Antworten helfen uns, Sie besser kennen zu lernen. Außerdem helfen sie uns, zu beurteilen, ob der Kurs seinen Zweck erfüllt.

Gruppenarbeit Wenn Sie den Kurs mit anderen Teilnehmern in einer Gruppe studieren, geben Sie die Prüfungsbogen dem Gruppenleiter. Dieser schickt sie dann gesammelt an unsere Anschrift.

Zeugnis Nach Abschluss aller Prüfungen, die in diesem Fernbibelkurs abzulegen sind, stellen wir Ihnen ein Zeugnis aus.

Allgemeine Hinweise Beginnen Sie sofort mit dem Studium bzw., wenn Sie in einer Gruppe arbeiten, zusammen mit den anderen. Versuchen Sie, beim Studium einen gewissen Plan einzuhalten, z.B. indem Sie jede Woche eine Lektion und alle zwei Wochen eine Prüfung ablegen. Dann können Sie den Kurs in sechs Wochen zum Abschluss bringen.

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Lektion 1

Der sterbende Räuber

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Lukas 23,32–43: 32 Es wurden aber auch zwei andere hingeführt, Übeltäter, um mit ihm hingerichtet zu werden. 33 Und als sie an den Ort kamen, den man Schädelstätte nennt, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken. 34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie teilten aber sein Gewand und warfen das Los [darüber]. 35 Und das Volk stand da und sah zu. Und es spotteten auch die Obersten mit ihnen und sprachen: Andere hat er gerettet; er rette nun sich selbst, wenn er der Christus ist, der Auserwählte Gottes! 36 Aber auch die Kriegsknechte verspotteten ihn, indem sie herzutraten und ihm Essig brachten 37 und sprachen: Bist du der König der Juden, so rette dich selbst! 38 Es stand aber auch eine Inschrift über ihm geschrieben in griechischer, lateinischer und hebräischer Schrift: »Dieser ist der König der Juden«. 39 Einer der gehängten Übeltäter aber lästerte ihn und sprach: Bist du der Christus, so rette dich selbst und uns! 40 Der andere aber antwortete, tadelte ihn und sprach: Fürchtest auch du Gott nicht, da du doch in dem gleichen Gericht bist? 41 Und wir gerechterweise, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Unrechtes getan! 42 Und er sprach zu Jesus: Herr, gedenke an mich, wenn du in deiner Königsherrschaft kommst! 43 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein!

Matthäus 27,44: Ebenso schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren.

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egen neun Uhr morgens (siehe Markus 15,25) nagelten sie diesen unbekannten Juden, schreiend und ringend, kämpfend und fluchend, an das Kreuz. Über seinen Kopf hämmerten sie die Anklage und richteten dann das Kreuz auf, um ihn qualvoll sterben zu lassen. Und ehe noch die Sonne an jenem Tag ihren höchsten Stand erreicht hatte, dem Tag seines Todes, war dieser Übeltäter errettet. Er war der erste Bekehrte von Golgatha. So zwischen fünf und sechs Uhr desselben Nachmittags kamen die Soldaten, brachen die Beine seines gequälten Leibes und brachten so sein Herz zum Stillstand. Für seine Seele begann die Ewigkeit; er war errettet.

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Er wurde auf dieselbe Weise errettet, wie jedermann errettet werden muss. Denken Sie einmal einen Augenblick lang darüber nach. Er wurde nicht etwa dadurch von seinen Sünden errettet, dass er zur Kirche ging, denn die Gemeinde Jesu Christi bestand ja überhaupt noch nicht. Er wurde nicht dadurch errettet, dass er die Bibel studierte, allezeit sein Bestes tat oder ein untadeliges Leben führte. Er wurde auch nicht dadurch errettet, dass er irgendwelche Bußübungen verrichtete oder ein neues Blatt in seinem Leben aufschlug. Auch erbat er nicht die Hilfe der dabeistehenden Priester oder gar der Mutter des Herrn, die ja ebenfalls bei dieser Szene zugegen war. Er wurde weder durch die Taufe noch durch irgendwelche guten Werke errettet. Er wurde einzig und allein dadurch errettet, dass er sich an den Herrn Jesus Christus wandte.

Er war ein sterbender Mensch Als wir ihm zuerst begegneten, wurden seine Füße bereits vom kalten Wasser des Todes umspült. Jeder Tropfen Blut, der aus seinen Adern rann, ließ ihn schwächer werden. Der Schweiß auf seiner Stirn rührte nicht allein von der sengenden Hitze der Sonne her. Je näher der Tod herankam, desto mehr dachte er über seine Sünden nach – diese schreckliche Last seiner Schuld – und über seine gerechte Verurteilung. «Und wir gerechterweise», sprach er zu seinem Kameraden, «denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind» (Lukas 23,41). Seine öffentlichen Sünden waren mit fester Hand niedergeschrieben und an sein Kreuz geheftet worden. Doch was war mit all seinen «privaten» Sünden? Was mit seinen geheimen Sünden? Was mit jenen Unterlassungssünden – den Dingen, die er hätte tun sollen, doch niemals getan hat? «Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz» (1. Korinther 15,56). Er war ein sterbender Mensch – doch das sind wir auch. Unaufhörlich bewegen wir uns unserem Tod entgegen. Wir möchten diesen unerfreulichen Gedanken keinesfalls in uns aufkommen lassen. Gleich dem Vogel Strauß vergraben wir deshalb unseren Kopf im Sand und tun, als sei dies nicht so. Der Gedanke daran lässt uns

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innerlich so frösteln, dass wir ihn deswegen aus unserem Bewusstsein verdrängen – doch die grimmige Tatsache bleibt bestehen. Wir alle sind Sterbende. Wir sterben aus dem einfachen Grund, weil wir Sünder sind. Auch diesen Gedanken stoßen wir gewöhnlich von uns, doch es ist eine feste Tatsache – so gewiss wie der Tod. «Denn der Lohn der Sünde ist der Tod», sagt die Schrift (Römer 6,23). Ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht, die Tatsache bleibt bestehen. Dieser sterbende Räuber war sein ganzes Leben hindurch Sünder, aber erst der Tod brachte diese Tatsache mit aller Schärfe ans Licht. Er begann nun den Stachel des Todes am eigenen Leib zu verspüren.

Er war ein einsichtiger Mensch Jemand musste für diesen Mann gebetet haben. Und wenn es kein anderer war, so doch Jesus. Dessen können wir gewiss sein. Schauen Sie sich ihn einmal einen Augenblick lang an, wie er sich dort an seinem Kreuz krümmt, vor Durst und Furcht fast vergehend, gepeinigt von Schmerzen und Christus fluchend. Nun, Jahre zuvor hatte Jesus gelehrt: «Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen» (Matthäus 5,44). Was Jesus lehrte, das setzte er auch stets in die Tat um. Als sie ihn zum Beispiel an das Kreuz nagelten, bat er seinen Vater, seinen Peinigern zu vergeben. Und so dürfen wir gewiss sein, dass, je mehr dieser sterbende Räuber Jesus verschmähte, umso mehr betete Jesus für ihn. Schließlich verstummten die Schmähworte auf den Lippen dieses sterbenden Mannes, und seine Augen wurden von einem ganz neuen Blick erfüllt. Er begann, auf Jesus zu blicken. Er schaute in das Angesicht des Sohnes Gottes. Das Angesicht, das von den Menschen so verachtet und verschmäht wurde. Er sah, dass dieses edle Angesicht von Heiligkeit, Friede und Göttlichkeit geprägt war. Er blickte höher und sah die Dornenkrone, das Zeichen des Fluches. Und seine Augen blickten noch höher und lasen das Schild, das die Römer ans Kreuz genagelt hatten: «Dies ist Jesus, der König der Juden» (Matthäus 27,37). Je mehr er schaute, desto ruhiger und nachdenklicher wurde er. Vielleicht begann er sich nun an die Belehrungen seiner

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Kindheit zu erinnern. Vielleicht kamen ihm die Worte wieder ins Gedächtnis, die er einst als kleiner Junge gelernt hatte: „Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden“ (Jesaja 53,5). «Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen …» (Jesaja 53,10). Ist es dies, was Jesaja gemeint hatte? Sprach er von einem Messias, der am Kreuz leiden sollte? Und was hatte er damals als Junge gelernt über die Schlange, die Mose in der Wüste erhöhte? Ach ja, die Israeliten mit dem tödlichen Gift in ihren Adern fanden Leben, als sie zu der an dem Pfahl erhöhten Schlange aufblickten (4. Mose 21,9). Und wenn er nun aufblicken würde zu Jesus … So begann er nun, Jesus anzusehen, bis er ihn in einem neuen, wunderbaren Licht sah. Dann begann er auf Jesus zu hören. Er erinnerte sich daran, wie Jesus gesagt hatte: «Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!» (Lukas 23,34). Er hörte auch, was andere über Jesus sagten: «Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten! Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz herab, und wir wollen ihm glauben!“ (Matthäus 27,42). Er hörte das Evangelium, die frohe Botschaft des Heils, von den Feinden Christi – und glaubte! Er glaubte, dass Jesus Israels lang erwarteter Messias war, der Heiland der Welt. «Fürchtest auch du Gott nicht, da du doch in dem gleichen Gericht bist?», sprach er zu seinem Kameraden, der mit ihm verurteilt war. Er glaubte, dass Jesus sündlos war. «Dieser aber hat nichts Unrechtes getan», bekannte er. Er glaubte, dass Jesus ihn retten könne. «Herr, gedenke an mich», rief er aus (Lukas 23,42). Er glaubte, dass Jesus König ist. «Gedenke an mich», sprach er, «wenn du in deiner Königsherrschaft kommst!» Er glaubte, dass das Königreich Christi jenseits des Todes lag. Er glaubte, dass Jesus aus dem Tod auferstehen und sein Reich aufrichten würde. Und er glaubte, dass auch er daran teilhaben dürfe! So glaubte also dieser unbekannte Verbrecher. Er hatte einen starken Glauben. Er bekannte Jesus als seinen Herrn, genau in der Weise, wie es uns in Römer 10,8–11 vor Augen gestellt wird. Seine Bitte muss das Herz des sterbenden Heilands nochmals mit unbeschreiblicher Freude erfüllt haben! Dieser Mann hatte nicht

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einmal einen Bruchteil der Möglichkeiten, die wir haben. Er konnte nicht in aller Ruhe zu Hause in einem bequemen Sessel den Heilsplan Gottes studieren. Er war nicht von solchen umgeben, die voll innigen Mitgefühls seine Errettung herbeisehnten. Er besaß nicht eine einzige Seite des Neuen Testaments. Er war von schrecklichen Schmerzen gepeinigt. Aber er glaubte, was er sah und hörte. Angesichts der letzten Wirklichkeit des Lebens wandte er sich an Jesus und wurde errettet.

Er war ein erlöster Mensch «Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden» (Römer 10,13). «Gedenke an mich!», rief dieser arme Mann aus, und der Herr erhörte und errettete ihn auf der Stelle. Er wurde errettet, ohne irgendwelche Sühnung oder Bußübungen getan zu haben, ohne Geld gespendet, ohne gute Werke vollbracht zu haben, ohne irgendetwas anderes als den schlichten Glauben an den am Kreuz erhöhten Christus. Und in genau derselben Weise wird Gott auch Sie erretten, wenn Sie einsehen, wie sehr Sie den Herrn Jesus brauchen und seinen Namen anrufen. Der sterbende Räuber war gerettet und seiner Errettung gewiss. «Heute wirst du mit mir im Paradies sein», war die gütige Antwort des Herrn (Lukas 23,43). Da war nicht der leiseste Hinweis auf ein «Fegefeuer», keine Anspielung auf ein läuterndes Feuer, das von irgendwelchen Schlacken reinigen müsste. «Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde» (1. Johannes 1,7). «Es ist ein Born, draus heilges Blut für arme Sünder quillt, ein Born, der lauter Wunder tut und allen Jammer stillt. Es quillt für mich, dies teure Blut, das glaub’ und fasse ich! Es macht auch meinen Schaden gut; denn Christus starb für mich!» (Liedtext). Bald darauf starb der Heiland der Sünder. Das Licht der Welt begab sich in den finsteren Bereich des Todes, um den Weg zu erleuchten für die erste Frucht des Todes Christi. Auf der ande-

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ren Seite des dunklen Todesstromes wartete er. Zwischen fünf und sechs Uhr dieses Tages – nach menschlicher Zeitrechnung – setzten grausame Hände den Todesqualen dieses sterbenden Räubers ein bösartiges Ende, indem sie ihn gewaltsam in die Ewigkeit stießen. Auf der anderen Seite aber wurde er vom Herrn selbst empfangen. Durchnagelte Hände griffen nach durchnagelten Händen. Und der arme Verbrecher wurde von dem selbst in das Paradies geführt, dem die Heerscharen der Engel anbetend dienen. Die Himmel hallten wider von dem freudigen Ruf des Hirten: «Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!» (Lukas 15,6). Doch lasst uns nicht vergessen, dass es zwei Verbrecher waren, die mit Christus gekreuzigt wurden. Einer wurde errettet: Also keiner braucht zu verzweifeln. Einer ging verloren: Deshalb sollte keiner sich überheben. Es ist stets dasselbe. Dem Herrn Jesus Christus auf Golgatha gegenübergestellt zu sein, kennzeichnet die große Scheidelinie des menschlichen Lebens. Welchen Weg werden Sie einschlagen? Werden Sie glauben? Werden Sie den Namen des Herrn anrufen und sich von Ihren Sünden erretten lassen? Oder werden Sie Christus den Rücken zukehren und sich für alle Ewigkeit von seiner Gegenwart abwenden? Sie haben die Wahl!

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Lektion 2

Der Mann, der Christus kreuzigte

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Matthäus 27,33–54 33 Und als sie an den Platz kamen, den man Golgatha nennt, das heißt »Schädelstätte«, 34 gaben sie ihm Essig mit Galle vermischt zu trinken; und als er es gekostet hatte, wollte er nicht trinken. 35 Nachdem sie ihn nun gekreuzigt hatten, teilten sie seine Kleider unter sich und warfen das Los, damit erfüllt würde, was durch den Propheten gesagt ist: »Sie haben meine Kleider unter sich geteilt, und das Los über mein Gewand geworfen«. 36 Und sie saßen dort und bewachten ihn. 37 Und sie befestigten über seinem Haupt die Inschrift seiner Schuld: »Dies ist Jesus, der König der Juden«. 38 Dann wurden mit ihm zwei Räuber gekreuzigt, einer zur Rechten, der andere zur Linken. 39 Aber die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten den Kopf 40 und sprachen: Der du den Tempel zerstörst und in drei Tagen aufbaust, rette dich selbst! Wenn du Gottes Sohn bist, so steige vom Kreuz herab! 41 Gleicherweise spotteten aber auch die obersten Priester samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: 42 Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten! Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz herab, und wir wollen ihm glauben! 43 Er hat auf Gott vertraut; der befreie ihn jetzt, wenn er Lust an ihm hat; denn er hat ja gesagt: Ich bin Gottes Sohn! 44 Ebenso schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren. 45 Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. 46 Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani, das heißt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« 47 Etliche der Anwesenden sprachen, als sie es hörten: Der ruft den Elia! 48 Und sogleich lief einer von ihnen, nahm einen Schwamm, füllte ihn mit Essig, steckte ihn auf ein Rohr und gab ihm zu trinken. 49 Die übrigen aber sprachen: Halt, lasst uns sehen, ob Elia kommt, um ihn zu retten! 50 Jesus aber schrie nochmals mit lauter Stimme und gab den Geist auf. 51 Und siehe, der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten entzwei, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich. 52 Und die Gräber öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt 53 und gingen aus den Gräbern hervor nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen. 54 Als aber der Hauptmann und die, welche mit ihm Jesus bewachten, das Erdbeben sahen und was da geschah, fürchteten sie sich sehr und sprachen: Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!

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ir wissen nur sehr wenig über diesen Mann. Sein Name, seine Heimat, seine Nationalität, all das ist uns unbekannt. Er ist ein typischer anonymer Vertreter der Masse. Wir wissen, dass er ein Hauptmann in der mächtigen Armee Roms war und dass er in der Provinz Judäa im Dienst stand, als Christus gekreuzigt wurde. Er war der Mann, der die Kreuzigung leitete. Er kreuzigte den Sohn Gottes und gab ihn der öffentlichen Schande preis. Die Hauptleute, denen wir in der Bibel begegnen, sind eine Gruppe vorbildlicher Menschen. Da ist zuerst einmal der Befehlshaber der Garnison in Kapernaum, dessen Glaube an Christus vom Herrn selbst als vorbildlich gelobt wurde (Matthäus 8,5–13). Dann finden wir Cornelius von der italienischen Schar, den Simon Petrus als den ersten Heiden zum Herrn führen durfte (Apostelgeschichte 10). Wir begegnen ferner Julius vom Regiment des Augustus, der Paulus solch wunderbare Güte erzeigte (Apostelgeschichte 27,3). Und dann dieser Mann, der Christus kreuzigte. Am Tag seines Todes zog Christus zwei kostbare Menschenseelen zu sich. Seine rettende Gnade entfaltete sich in doppelter Weise: sie streckte sich zuallererst nach einem Juden aus und dann anschließend nach diesem heidnischen Soldaten, um ihn der Schar seiner Erlösten hinzuzufügen. Einer war ein Mann, der ihn verfluchte, der andere der Mann, der ihn ans Kreuz schlug. Wir wollen nun die Kreuzigung auf Golgatha durch die Augen dieses heidnischen Soldaten näher betrachten.

Er kreuzigte Christus Der Heilige Geist breitet einen Schleier über diese grauenvolle Szene. Er beschreibt uns nicht das brutale Annageln eines Menschen an das Kreuz. Das war damals ein nur allzu bekanntes Bild. Jeder, der auch nur etwas Fantasie besitzt, kann sich leicht vorstellen, was gewöhnlich dabei vor sich ging: Das fluchende und schreiende, sich windend wehrende und um sich schlagende, Gott lästernde Opfer auf der einen Seite und die hartgesottenen Henkersknechte auf der anderen, die ihre Nägel durch das Fleisch in die dahinter liegenden roh behauenen Balken trieben. Dann der

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herzzerreißende Schmerz, wenn das Kreuz aufgerichtet und in das ausgegrabene Loch fallen gelassen wird. Und schließlich die langen, qualvollen Stunden in der sengenden Hitze beim Anblick der spottenden Menschenmenge. So hat die gottlose Welt den Sohn Gottes behandelt. Sie hat ihn gekreuzigt, und dieser Mann vollstreckte das Urteil. Wenn Sie ihn gefragt hätten, so hätte er wahrscheinlich geantwortet: «Es ist nicht meine Schuld. Ich bin nicht dafür verantwortlich. Nicht ich habe ihn in Wirklichkeit gekreuzigt, sondern jene da drüben. Ich bin lange nicht so schuldig wie jene hämischen Priester.» Doch die Tatsache bleibt, er ging mit der Menge und kreuzigte den Sohn Gottes. Wir leben in einem weit aufgeklärteren Zeitalter als dieser römische Soldat. Wir halten eine offene Bibel in unseren Händen. Wir kennen den Urteilsspruch der Geschichte über dieses grausige Verbrechen. Die Bibel warnt uns, nicht das Heil zu verachten, das Gott uns durch den Tod seines geliebten Sohnes erworben hat (Hebräer 2,3). Die Welt hat ihr Urteil gefällt. Sie und ich müssen diesem Urteil entweder zustimmen oder uns dagegenstellen. Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass wir in eine Welt hineingeboren wurden, die den Sohn Gottes ans Kreuz geschlagen hat. Die Kreuzigung Christi ist von zeitloser Bedeutung. Sie verlangt, dass jeder Mensch, der in diese Welt hineingeboren wird, Stellung beziehen muss – entweder dafür oder dagegen. Gott wird einmal jeden Menschen im Licht des Geschehens auf Golgatha richten. Auf welcher Seite stehen Sie? In der Person Jesu Christi hat Gott uns persönlich auf der Erde besucht. Aber die Welt wollte ihn loswerden. Sie ist auch heute noch dieselbe, sie würde ihn nochmals kreuzigen, wenn sie dazu Gelegenheit hätte. Wie stellen Sie sich zu Christus?

Er betrachtete Christus Der erste Schritt weg von unserer Mitschuld am Geschehen von Golgatha liegt darin, dass wir aufhören, über dieses Geschehen so gedankenlos, sorglos und gleichgültig hinwegzugehen. Wir müssen den betrachten, der so großen Widerspruch von den Sündern er-

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duldet hat (Hebräer 12,3). Genau das hat auch dieser Hauptmann getan – zum ewigen Heil seiner Seele. Bald schon begann ihm zu dämmern, was er getan hatte. Der Hauptmann fing an, den Herrn Jesus mit anderen Augen zu sehen: „Vielleicht war er ja wirklich ein König auf dem Weg vom Kreuz zum Thron!“ Welche Fragen mögen sich im Kopf dieses Soldaten abgespielt haben? „Was war das bloß für ein Mensch? Was für einen Frieden dieser trotz all seiner Schmerzen ausstrahlt!“ Der Hauptmann hatte fast den Eindruck, dass Jesus Christus dem Tod mit großer Würde in die Augen sah. Er hörte Jesus sagen: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Dies wird ihn verwundert und ihm zu denken gegeben haben. Das war ihm noch nie begegnet, dass Menschen am Kreuz auch noch für andere beten. „Was war das bloß für ein Mann?“, mag er sich immer wieder gefragt haben. Sicherlich war er von der Person Jesu stark beeindruckt. Das geschieht immer wieder, wenn auch wir uns mit Jesus Christus beschäftigen. Denn die Person Jesu steht in der ganzen Weltgeschichte einmalig da, und seine Persönlichkeit ist die eines heiligen, liebenden, vollkommenen und herrlichen Gottes. Dem Hauptmann wurden wahrscheinlich erst jetzt die Leiden und Schmerzen Christi in ihrem ganzen Ausmaß bewusst. Es war nicht nur die äußerliche Qual der Kreuzigung. Das hatte er zweifellos schon oft gesehen. Es war nicht der Hass und der Spott der Anführer Israels und des lärmenden Pöbels. Das war bei solchen Kreuzigungen üblich, wenn auch vielleicht nicht immer in solch einem Ausmaß wie hier. Es war die Furcht erregende Finsternis zur Mittagszeit, die diese Szene einhüllte und drei lange Stunden anhielt. Es war der herzzerreißende Schrei, der durch Mark und Bein ging, als Jesus ausrief: «Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?» (Matthäus 27,46). Hier war ein Schmerz, der das ganze menschliche Vorstellungsvermögen weit überstieg, und dazu noch jemandem zugefügt wurde, der heilig, schuldlos und unbefleckt war und nichts mit den Sündern gemein hatte (Hebräer 7,26). Ganz bestimmt dachte der Hauptmann, dass jemand, der unter solchen Umständen stirbt, doch nur allmächtig sein kann. Es war nicht nur die Finsternis, so unheimlich sie auch war, die ihn erschrecken ließ. Die Erde bebte unter seinen Füßen und Felsen zer-

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sprangen. Ein Ereignis, dessen Bedeutung letztlich nur ein Jude ermessen konnte: Der Vorhang des Tempels riss mitten entzwei. Doch das waren Zeichen, die selbst das Herz eines Heiden in Angst und Schrecken versetzten. Das größte Wunder war aber ganz sicherlich die Bekehrung des Verbrechers, der mit Jesus gekreuzigt wurde. «Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein» (Lukas 23,43), sagte Jesus zu diesem sterbenden Mann, als er sich in letzter Minute an ihn klammerte. Diese plötzliche und überraschende Wende in der Haltung und in den Worten dieses Mannes hatte ihre Wirkung auf den Hauptmann bestimmt nicht verfehlt. So betrachtete der Hauptmann Christus. Und je mehr und je länger er ihn betrachtete, umso mehr wurde ihm klar, wie einzigartig Jesus ist. Hier hing einer, der mehr war als nur ein Mensch. Und er hatte ihn gekreuzigt. Die Konsequenz ist völlig klar! Haben Sie Christus auch schon betrachtet und darüber nachgedacht, was sein Tod für Sie bedeutet?

Er bezeugte Christus «Wenn du Gottes Sohn bist, so steige vom Kreuz herab!», spotteten die Vorübergehenden (Matthäus 27,40). Ebenso lästerten die Priester: «Gleicherweise spotteten aber auch die obersten Priester samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten! Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz herab, und wir wollen ihm glauben! Er hat auf Gott vertraut; der befreie ihn jetzt, wenn er Lust an ihm hat; denn er hat ja gesagt: Ich bin Gottes Sohn!» (Matthäus 27,41-43). Der Sohn Gottes! Jawohl! «Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!», sagte der Hauptmann und diejenigen, die mit ihm Wache hielten (Matthäus 27,54). Wir hören ihn nur zweimal sprechen, und zwar um seinen Glauben an Jesus als einen gerechten Menschen und als den Sohn Gottes zu bezeugen. Auf Grund dieses einfachen und schlichten Bekenntnisses dürfen wir annehmen, dass er eine Entscheidung für Jesus Christus getroffen hat. Als Petrus sich ebenfalls auf Jesu Seite stellte und sprach: «Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen

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Gottes», erwiderte ihm der Herr: «… denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!» (Matthäus 16,16–17). – «Wahrlich, dieser Mensch war gerecht!» (Lukas 23,47) und: «Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn!» (Matthäus 27,54), bezeugte nun auch dieser römische Hauptmann. Der Mann, der zuvor Christus kreuzigte und ihn dann betrachtete, der bezeugte nun Christus. Mit diesen Worten – seinen einzigen, die uns durch den Heiligen Geist überliefert wurden – offenbarte dieser Hauptmann, dass sein Herz berührt und seine Augen geöffnet worden waren. Er gehörte zu den wenigen, die an diesem Tag zum Kreuz kamen und sich auf die Seite Jesu stellten. Auch Sie können sich heute entscheiden: Entweder sich auf die Seite der Welt zu stellen und Jesus erneut zu kreuzigen, oder Jesus und die Bedeutung seiner Person, seiner Leiden und seiner Macht zu betrachten und zu überdenken. Oder Jesus Christus als den Sohn Gottes und Ihren persönlichen Herrn und Heiland zu bekennen. Auf welcher Seite des Kreuzes stehen Sie?

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Menschen, die dem Herrn Jesus begegneten John Phillips. Ein Bibelkurs in 6 Lektionen

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Inhalt Anmeldung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Prüfung 1 (Lektionen 1 und 2) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Lektion 1: Der sterbende Räuber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Lektion 2: Der Mann, der Christus kreuzigte . . . . . . . . . . . . . . 10

Prüfung 2 (Lektionen 3 und 4) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Lektion 3: Pilatus, der Feigling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Lektion 4: Der Mann, der sein Gewissen tötete . . . . . . . . . . . 16 Prüfung 3 (Lektionen 5 und 6) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Lektion 5: Judas, der Verräter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Lektion 6: Der Mann, der zweimal geboren wurde . . . . . . . . . 22 Meine persönliche Antwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

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Anleitung zum Prüfungsteil Jede Prüfung erstreckt sich auf 2 Lektionen (Prüfung 1 z.B. auf Lektionen 1 und 2). In jeder Prüfung ist deutlich gekennzeichnet, welche Fragen sich auf welche Lektion beziehen. Sie können die Prüfung in zwei Teilen ablegen. Wenn Sie die Lektion 1 durchgearbeitet haben, können Sie die Fragen beantworten, die sich auf diese Lektion beziehen. Schicken Sie jedoch den Prüfungsbogen erst dann ein, wenn Sie die Lektion 2 beendet und die restlichen Prüfungsfragen beantwortet haben.

Was ist Ihre Meinung? Unter dieser Überschrift stellen wir zusätzliche Fragen, die jedoch nicht bewertet werden. Sie können frei und offen Ihre persönliche Meinung äußern. Offene Antworten helfen uns, Sie besser kennen zu lernen. Außerdem helfen sie uns zu beurteilen, ob der Kurs seinen Zweck erfüllt.

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Anmeldung Hiermit melde ich mich als Teilnehmer am „Schritt-für-Schritt“Bibelkurs „Menschen, die dem Herrn Jesus begegneten“ an. Ich habe den Kurs am Name:

begonnen. Vorname:

Straße: PLZ/Ort: Beruf: Geburtsdatum:

Gemeinde:

BENOTUNG (Dieses Feld bitte nicht ausfüllen)

1. 2. 3.

Senden Sie dieses Anmeldeblatt zusammen mit der 1. Prüfung an: Missionswerk Werner Heukelbach 51700 Bergneustadt, Deutschland

– Menschen, die dem Herrn Jesus begegneten (Kurs 8) – 5 Anmeldung


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Prüfung 1 (Lektionen 1 und 2) Name:

Vorname:

Straße: PLZ/Ort: (Korrigiert von:

Datum:

Note:

)

Lektion 1: Der sterbende Räuber 1. Als der Räuber mit Christus gekreuzigt wurde, war es a) gegen 9 Uhr morgens b) 12 Uhr mittags c) gegen 5 Uhr nachmittags d) Mitternacht _______ 2. Der sterbende Räuber wurde errettet, weil er a) regelmäßig zur Kirche ging b) eifrig die Bibel studierte c) stets sein Bestes tat und viele gute Werke vollbrachte d) vorher zur Beichte ging e) sich dem Herrn Jesus anvertraute _______ 3. Was bedeutet „der Stachel des Todes“? a) Das Grab b) Die Sünde c) Der Schmerz unserer Leiden d) Das Jenseits

_______

4. Wir Menschen sterben letztlich deshalb, weil wir a) krank sind b) zu alt geworden sind c) Sünder sind d) es gern möchten

_______

– Menschen, die dem Herrn Jesus begegneten (Kurs 8) – 7 1. Prüfung


5. Der sterbende Räuber a) schmähte Christus zuerst, erkannte ihn dann aber als seinen Retter b) war stets ein treuer Nachfolger des Herrn Jesus c) erhielt vom Herrn Jesus die Verheißung, noch am selben Tag mit ihm im Paradies zu sein d) a und c sind richtig

_______

6. Der sterbende Räuber hörte das Evangelium durch den Mund der Feinde Jesu. Diese Worte waren: a) «Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium!» b) «Seht, wie er ihn lieb gehabt hat!» c) «Dieser Mann nimmt Sünder auf und isst mit ihnen!» d) «Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten.» _______ 7. Der sterbende Räuber erkannte, dass der Herr Jesus a) der verheißene Messias war b) sündlos war c) König war d) Alle Antworten sind richtig

_______

8. Römer 10,9 sagt: «Wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.» Der sterbende Räuber a) glaubte auf diese Weise b) war der Erste, der diese Worte aussprach c) inspirierte den Apostel Paulus, diese Worte niederzuschreiben d) glaubte nicht auf diese Weise _______

8 – Menschen, die dem Herrn Jesus begegneten (Kurs 8) – 1. Prüfung


9. Das Einzige, das der sterbende Räuber hatte, war a) eine Menge Geld für wohltätige Werke b) einen einflussreichen Freund unter den Priestern c) einen aufrichtigen und guten Charakter d) einen schlichten Glauben an den Herrn Jesus

_______

10. Wenn wir die Kreuzigungsgeschichte betrachten, bemerken wir, a) dass beide Räuber errettet wurden b) dass einer errettet wurde, der andere aber verloren ging c) dass Christus nur solche errettet, die gut sind d) dass letztlich ausnahmslos alle Menschen errettet werden _______

Was sagen Sie? Welche Erfahrungen aus Ihrem Leben decken sich mit denen des sterbenden Räubers?

– Menschen, die dem Herrn Jesus begegneten (Kurs 8) – 9 1. Prüfung


Lektion 2: Der Mann, der Christus kreuzigte 11. Von dem Hauptmann, der die Kreuzigung Christi durchführte,wissen wir nur a) seinen Namen b) seine Nationalität c) sein Alter d) seinen Beruf

_______

12. Während er am Kreuz hing, errettete der Herr Jesus a) einen Räuber und einen Offizier b) die zwölf Apostel c) den römischen Statthalter d) den Hohen Priester

_______

13. Der Hauptmann, der Christus kreuzigte, wurde dadurch schuldig, dass er a) von dem römischen Statthalter verlangte, Jesus zu kreuzigen b) ohne Einwand mitmachte c) Jesus als den Sohn Gottes verleugnete d) dem sterbenden Herrn den Trunk verweigerte, den er erbat _______ 14. Die heutige gottlose Welt a) hat den Herrn Jesus lieb b) hat den Herrn Jesus verworfen c) möchte den Lehren Jesu folgen d) hat über dem furchtbaren Verbrechen von Golgatha Buße getan

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15. Die Kreuzigung Christi ist von zeitloser Bedeutung und fordert uns alle heraus, klar Stellung zu beziehen, weil a) der Gekreuzigte der Sohn Gottes ist b) wir in eine gottlose Welt hineingeboren wurden, die den Sohn Gottes nochmals kreuzigen würde, wenn sie es könnte

10 – Menschen, die dem Herrn Jesus begegneten (Kurs 8) – 1. Prüfung


c) Gott alle Menschen richten wird im Licht dessen, was seinem geliebten Sohn auf Golgatha angetan wurde d) Alle Antworten sind richtig

_______

16. Eines der Dinge, die den Hauptmann wahrscheinlich sehr verwunderte, als er Christus betrachtete war, dass a) Christus für seine Feinde betete b) der Herr jemanden heilte, während er am Kreuz hing c) der Herr Jesus vom Kreuz herabstieg d) die Jünger Jesu sich so kühn auf seine Seite stellten _______ 17. Die Schrecken erregende, übernatürliche Finsternis dauerte: a) drei Stunden b) fünf Stunden c) einen ganzen Tag d) eine volle Woche _______ 18. Der Hauptmann, der Christus kreuzigte, wurde sicherlich nachdenklich über a) die Persönlichkeit des Herrn Jesus b) die Leiden des Herrn Jesus c) die Macht des Herrn Jesus d) Alle Antworten sind richtig

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19. Jesus wurde verspottet, weil er als Sohn Gottes nicht vom Kreuz herunterstieg a) von den Priestern b) von den Jüngern unter dem Kreuz c) von seiner Mutter d) von dem römischen Statthalter

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20. Der Hauptmann bezeugte Jesus als a) den Sohn Gottes b) einen Sohn der Götter c) den Sohn des Menschen d) den Mann der Schmerzen

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– Menschen, die dem Herrn Jesus begegneten (Kurs 8) – 11 1. Prüfung


Was sagen Sie? Kreuzigen, betrachten oder bezeugen Sie Jesus als Ihren persönlichen Herrn und Heiland?

12 – Menschen, die dem Herrn Jesus begegneten (Kurs 8) – 1. Prüfung


Di esi stnurei n Tei ldesBi bel kur ses. Si e haben ei nen Ei nbl i cki n 2 Lekt i onen und den Pr Ăźf ungst ei lbekommen. Best el l en Si e doch dasganze Kur shef t und ar bei t en esdur ch.Vi elFr eude dabei .


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