Begrenzung des Anteils freier Zertifikate auf 43 Prozent
Der Anteil der kostenlosen Zertifikate an der Gesamtmenge wird auf maximal 43 Prozent gedeckelt. Die übrigen 57 Prozent werden auf dem Markt versteigert. Die Gesamtmenge der Zertifikate sinkt jedes Jahr um 2,2 Prozent.
21.03.16 14:00
Die Aufteilung 43:57 ist zu starr. Um die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, ist mehr Spielraum notwendig. Die erforderliche freie Zuteilung an die Industrie muss Vorrang vor der Auktionierung haben, zumal die Zertifikatspreise durch die Verknappung steigen werden.
Deckelung des kostenlosen Zertifikateanteils aufheben
Mail info@stahl-online.de Web www.stahl-online.de Fon +49 (0) 211 67 07- 0 Fax +49 (0) 211 67 07- 310 Wirtschaftsvereinigung Stahl Sohnstraße 65 40237 Düsseldorf
Quelle: IW Consult, Weltbank, worldsteel Türkei Ukraine
2,0 1,6
Unser aktuelles Video „Stahl und Emissionshandel“ zeigt anschaulich und verständlich die Risiken der EU-Reformpläne: www.stahl-online.de/emissionshandel
+x Kosten
Kein anderer Stahlstandort weltweit unterliegt einem mit der EU vergleichbaren Emissionshandelssystem
EU-Emissionshandel ab 2021 Wettbewerbsfähig bleiben Anreize richtig setzen Globales Klima schützen
Ausprägung der CO2-Richtwerte
Bereits in der dritten Handelsperiode (2013 – 2020) wurden die CO2-Richtwerte (Benchmarks), auf deren Grundlage die Stahlwerke kostenfreie Zertifikate bekommen, für die Roheisen- und Stahlherstellung drastisch verknappt.
CO2-Richtwerte müssen wirtschaftlich und technisch erreichbar sein. Schon die derzeitigen CO2-Richtwerte liegen etwa 10 Prozent unter dem technischen Minimum. Sie sollten so bemessen sein, dass die 10 Prozent effizientesten Anlagen vollständig mit freien Zertifikaten versorgt werden. RZ Stahl Kreuzflyer 20160321.indd 1
Benchmarks auf Grundlage der effizientesten Anlagen festlegen
RZ Stahl Kreuzflyer 20160321.indd 2
Strompreiskompensation
Die EU-Mitgliedstaaten können stromintensiven Unternehmen einen Teil der Strompreissteigerungen, die durch die Weiterreichung von CO2-Kosten der Energieversorger entstehen, in Form einer Strompreiskompensation erstatten.
Auch Elektrostahlwerke – also diejenigen Stahlwerke, die vergleichsweise weniger direktes CO2 emittieren – tragen über den Strompreis erhebliche CO2-Kosten. Diese Zusatzbelastung ist wettbewerbsentscheidend. Eine nur teilweise und weiter abnehmende Entlastung reicht nicht aus.
Volle Strompreiskompensation gewähren
Einschnitte bei der Carbon-Leakage-Liste
Korrekturfaktor
Die EU hat eine drastische Verschärfung des Emissionsrechtehandels vorgeschlagen. Diese Pläne bedrohen die Stahlindustrie in Deutschland in ihrer Existenz, denn sie bedeuten eine Mehrbelastung von rund einer Milliarde Euro jährlich. Was stattdessen zu tun ist und welche Position die Stahlunternehmen einnehmen, lesen Sie auf den folgenden Seiten.
Die Stahlindustrie ist als ein von „Carbon Leakage“ (Verlagerung von Produktion und Emissionen ins Ausland) bedrohter Sektor anerkannt. Allerdings könnten Sinteranlagen aus der Liste herausfallen.
Die Stahlindustrie muss auch künftig im bisherigen Umfang zu den Carbon-Leakage-Sektoren gehören. Sinteranlagen sind ein wesentlicher Bestandteil der Prozesskette der Stahlerzeugung. Fiele die Sintererzeugung aus der freien Zuteilung heraus, drohen der Stahlindustrie hohe Mehrbelastungen.
Sintererzeugung auf der Carbon-Leakage-Liste belassen
Pauschale Kürzung der CO2-Richtwerte
Die CO2-Richtwerte für die Stahlindustrie sollen jedes Jahr um 1 Prozent weiter gesenkt werden.
Die Stahlindustrie hat aufgrund bereits erreichter CO2Minderung kaum mehr Potenzial für weitere Senkungen. Pauschale Emissionskürzungen über das naturwissenschaftlich-verfahrenstechnische Minimum hinaus sind nicht möglich.
21.03.16 14:00
Pauschale Kürzung der CO2-Benchmarks aufheben
Reicht die Gesamtmenge an Zertifikaten nicht aus, wird bei den betroffenen Branchen eine pauschale Verringerung der freien Zuteilung vorgenommen.
Aufgrund dieser Kürzung müssen die Unternehmen zusätzlich weitere Zertifikate kaufen, mit der Folge erheblicher Kostenbelastungen. Zudem wirkt sich die Unsicherheit über die Höhe des Korrekturfaktors negativ auf die Investitions- und Planungssicherheit aus.
Korrekturfaktor ersatzlos streichen
21.03.16 14:00
Begrenzung des Anteils freier Zertifikate auf 43 Prozent
Der Anteil der kostenlosen Zertifikate an der Gesamtmenge wird auf maximal 43 Prozent gedeckelt. Die übrigen 57 Prozent werden auf dem Markt versteigert. Die Gesamtmenge der Zertifikate sinkt jedes Jahr um 2,2 Prozent.
Die Aufteilung 43:57 ist zu starr. Um die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, ist mehr Spielraum notwendig. Die erforderliche freie Zuteilung an die Industrie muss Vorrang vor der Auktionierung haben, zumal die Zertifikatspreise durch die Verknappung steigen werden.
Deckelung des kostenlosen Zertifikateanteils aufheben
Mail info@stahl-online.de Web www.stahl-online.de Fon +49 (0) 211 67 07- 0 Fax +49 (0) 211 67 07- 310 Wirtschaftsvereinigung Stahl Sohnstraße 65 40237 Düsseldorf
Quelle: IW Consult, Weltbank, worldsteel Türkei Ukraine
2,0 1,6
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Kein anderer Stahlstandort weltweit unterliegt einem mit der EU vergleichbaren Emissionshandelssystem
Ausprägung der CO2-Richtwerte
CO2-Richtwerte müssen wirtschaftlich und technisch erreichbar sein. Schon die derzeitigen CO2-Richtwerte liegen etwa 10 Prozent unter dem technischen Minimum. Sie sollten so bemessen sein, dass die 10 Prozent effizientesten Anlagen vollständig mit freien Zertifikaten versorgt werden.
Benchmarks auf Grundlage der effizientesten Anlagen festlegen
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Bereits in der dritten Handelsperiode (2013 – 2020) wurden die CO2-Richtwerte (Benchmarks), auf deren Grundlage die Stahlwerke kostenfreie Zertifikate bekommen, für die Roheisen- und Stahlherstellung drastisch verknappt.
EU-Emissionshandel ab 2021 Wettbewerbsfähig bleiben Anreize richtig setzen Globales Klima schützen
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Strompreiskompensation
Die EU-Mitgliedstaaten können stromintensiven Unternehmen einen Teil der Strompreissteigerungen, die durch die Weiterreichung von CO2-Kosten der Energieversorger entstehen, in Form einer Strompreiskompensation erstatten.
Auch Elektrostahlwerke – also diejenigen Stahlwerke, die vergleichsweise weniger direktes CO2 emittieren – tragen über den Strompreis erhebliche CO2-Kosten. Diese Zusatzbelastung ist wettbewerbsentscheidend. Eine nur teilweise und weiter abnehmende Entlastung reicht nicht aus.
Volle Strompreiskompensation gewähren
Einschnitte bei der Carbon-Leakage-Liste
Korrekturfaktor
Die EU hat eine drastische Verschärfung des Emissionsrechtehandels vorgeschlagen. Diese Pläne bedrohen die Stahlindustrie in Deutschland in ihrer Existenz, denn sie bedeuten eine Mehrbelastung von rund einer Milliarde Euro jährlich. Was stattdessen zu tun ist und welche Position die Stahlunternehmen einnehmen, lesen Sie auf den folgenden Seiten.
Die Stahlindustrie ist als ein von „Carbon Leakage“ (Verlagerung von Produktion und Emissionen ins Ausland) bedrohter Sektor anerkannt. Allerdings könnten Sinteranlagen aus der Liste herausfallen.
Die Stahlindustrie muss auch künftig im bisherigen Umfang zu den Carbon-Leakage-Sektoren gehören. Sinteranlagen sind ein wesentlicher Bestandteil der Prozesskette der Stahlerzeugung. Fiele die Sintererzeugung aus der freien Zuteilung heraus, drohen der Stahlindustrie hohe Mehrbelastungen.
Sintererzeugung auf der Carbon-Leakage-Liste belassen
Pauschale Kürzung der CO2-Richtwerte
Die CO2-Richtwerte für die Stahlindustrie sollen jedes Jahr um 1 Prozent weiter gesenkt werden.
Die Stahlindustrie hat aufgrund bereits erreichter CO2Minderung kaum mehr Potenzial für weitere Senkungen. Pauschale Emissionskürzungen über das naturwissenschaftlich-verfahrenstechnische Minimum hinaus sind nicht möglich.
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Pauschale Kürzung der CO2-Benchmarks aufheben
Reicht die Gesamtmenge an Zertifikaten nicht aus, wird bei den betroffenen Branchen eine pauschale Verringerung der freien Zuteilung vorgenommen.
Aufgrund dieser Kürzung müssen die Unternehmen zusätzlich weitere Zertifikate kaufen, mit der Folge erheblicher Kostenbelastungen. Zudem wirkt sich die Unsicherheit über die Höhe des Korrekturfaktors negativ auf die Investitions- und Planungssicherheit aus.
Korrekturfaktor ersatzlos streichen
21.03.16 14:00
Begrenzung des Anteils freier Zertifikate auf 43 Prozent
Der Anteil der kostenlosen Zertifikate an der Gesamtmenge wird auf maximal 43 Prozent gedeckelt. Die übrigen 57 Prozent werden auf dem Markt versteigert. Die Gesamtmenge der Zertifikate sinkt jedes Jahr um 2,2 Prozent.
Die Aufteilung 43:57 ist zu starr. Um die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, ist mehr Spielraum notwendig. Die erforderliche freie Zuteilung an die Industrie muss Vorrang vor der Auktionierung haben, zumal die Zertifikatspreise durch die Verknappung steigen werden.
Deckelung des kostenlosen Zertifikateanteils aufheben
Mail info@stahl-online.de Web www.stahl-online.de Fon +49 (0) 211 67 07- 0 Fax +49 (0) 211 67 07- 310 Wirtschaftsvereinigung Stahl Sohnstraße 65 40237 Düsseldorf
Quelle: IW Consult, Weltbank, worldsteel Türkei Ukraine
2,0 1,6
Unser aktuelles Video „Stahl und Emissionshandel“ zeigt anschaulich und verständlich die Risiken der EU-Reformpläne: www.stahl-online.de/emissionshandel
+x Kosten
Kein anderer Stahlstandort weltweit unterliegt einem mit der EU vergleichbaren Emissionshandelssystem
Ausprägung der CO2-Richtwerte
CO2-Richtwerte müssen wirtschaftlich und technisch erreichbar sein. Schon die derzeitigen CO2-Richtwerte liegen etwa 10 Prozent unter dem technischen Minimum. Sie sollten so bemessen sein, dass die 10 Prozent effizientesten Anlagen vollständig mit freien Zertifikaten versorgt werden.
Benchmarks auf Grundlage der effizientesten Anlagen festlegen
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Bereits in der dritten Handelsperiode (2013 – 2020) wurden die CO2-Richtwerte (Benchmarks), auf deren Grundlage die Stahlwerke kostenfreie Zertifikate bekommen, für die Roheisen- und Stahlherstellung drastisch verknappt.
EU-Emissionshandel ab 2021 Wettbewerbsfähig bleiben Anreize richtig setzen Globales Klima schützen
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Strompreiskompensation
Die EU-Mitgliedstaaten können stromintensiven Unternehmen einen Teil der Strompreissteigerungen, die durch die Weiterreichung von CO2-Kosten der Energieversorger entstehen, in Form einer Strompreiskompensation erstatten.
Auch Elektrostahlwerke – also diejenigen Stahlwerke, die vergleichsweise weniger direktes CO2 emittieren – tragen über den Strompreis erhebliche CO2-Kosten. Diese Zusatzbelastung ist wettbewerbsentscheidend. Eine nur teilweise und weiter abnehmende Entlastung reicht nicht aus.
Volle Strompreiskompensation gewähren
Einschnitte bei der Carbon-Leakage-Liste
Korrekturfaktor
Die EU hat eine drastische Verschärfung des Emissionsrechtehandels vorgeschlagen. Diese Pläne bedrohen die Stahlindustrie in Deutschland in ihrer Existenz, denn sie bedeuten eine Mehrbelastung von rund einer Milliarde Euro jährlich. Was stattdessen zu tun ist und welche Position die Stahlunternehmen einnehmen, lesen Sie auf den folgenden Seiten.
Die Stahlindustrie ist als ein von „Carbon Leakage“ (Verlagerung von Produktion und Emissionen ins Ausland) bedrohter Sektor anerkannt. Allerdings könnten Sinteranlagen aus der Liste herausfallen.
Die Stahlindustrie muss auch künftig im bisherigen Umfang zu den Carbon-Leakage-Sektoren gehören. Sinteranlagen sind ein wesentlicher Bestandteil der Prozesskette der Stahlerzeugung. Fiele die Sintererzeugung aus der freien Zuteilung heraus, drohen der Stahlindustrie hohe Mehrbelastungen.
Sintererzeugung auf der Carbon-Leakage-Liste belassen
Pauschale Kürzung der CO2-Richtwerte
Die CO2-Richtwerte für die Stahlindustrie sollen jedes Jahr um 1 Prozent weiter gesenkt werden.
Die Stahlindustrie hat aufgrund bereits erreichter CO2Minderung kaum mehr Potenzial für weitere Senkungen. Pauschale Emissionskürzungen über das naturwissenschaftlich-verfahrenstechnische Minimum hinaus sind nicht möglich.
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Pauschale Kürzung der CO2-Benchmarks aufheben
Reicht die Gesamtmenge an Zertifikaten nicht aus, wird bei den betroffenen Branchen eine pauschale Verringerung der freien Zuteilung vorgenommen.
Aufgrund dieser Kürzung müssen die Unternehmen zusätzlich weitere Zertifikate kaufen, mit der Folge erheblicher Kostenbelastungen. Zudem wirkt sich die Unsicherheit über die Höhe des Korrekturfaktors negativ auf die Investitions- und Planungssicherheit aus.
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Strompreiskompensation
Die EU-Mitgliedstaaten können stromintensiven Unternehmen einen Teil der Strompreissteigerungen, die durch die Weiterreichung von CO2-Kosten der Energieversorger entstehen, in Form einer Strompreiskompensation erstatten.
Auch Elektrostahlwerke – also diejenigen Stahlwerke, die vergleichsweise weniger direktes CO2 emittieren – tragen über den Strompreis erhebliche CO2-Kosten. Diese Zusatzbelastung ist wettbewerbsentscheidend. Eine nur teilweise und weiter abnehmende Entlastung reicht nicht aus.
Volle Strompreiskompensation gewähren
Einschnitte bei der Carbon-Leakage-Liste
Korrekturfaktor
Die EU hat eine drastische Verschärfung des Emissionsrechtehandels vorgeschlagen. Diese Pläne bedrohen die Stahlindustrie in Deutschland in ihrer Existenz, denn sie bedeuten eine Mehrbelastung von rund einer Milliarde Euro jährlich. Was stattdessen zu tun ist und welche Position die Stahlunternehmen einnehmen, lesen Sie auf den folgenden Seiten.
Die Stahlindustrie ist als ein von „Carbon Leakage“ (Verlagerung von Produktion und Emissionen ins Ausland) bedrohter Sektor anerkannt. Allerdings könnten Sinteranlagen aus der Liste herausfallen.
Die Stahlindustrie muss auch künftig im bisherigen Umfang zu den Carbon-Leakage-Sektoren gehören. Sinteranlagen sind ein wesentlicher Bestandteil der Prozesskette der Stahlerzeugung. Fiele die Sintererzeugung aus der freien Zuteilung heraus, drohen der Stahlindustrie hohe Mehrbelastungen.
Sintererzeugung auf der Carbon-Leakage-Liste belassen
Pauschale Kürzung der CO2-Richtwerte
Die CO2-Richtwerte für die Stahlindustrie sollen jedes Jahr um 1 Prozent weiter gesenkt werden.
Die Stahlindustrie hat aufgrund bereits erreichter CO2Minderung kaum mehr Potenzial für weitere Senkungen. Pauschale Emissionskürzungen über das naturwissenschaftlich-verfahrenstechnische Minimum hinaus sind nicht möglich.
21.03.16 14:00
Pauschale Kürzung der CO2-Benchmarks aufheben
Reicht die Gesamtmenge an Zertifikaten nicht aus, wird bei den betroffenen Branchen eine pauschale Verringerung der freien Zuteilung vorgenommen.
Aufgrund dieser Kürzung müssen die Unternehmen zusätzlich weitere Zertifikate kaufen, mit der Folge erheblicher Kostenbelastungen. Zudem wirkt sich die Unsicherheit über die Höhe des Korrekturfaktors negativ auf die Investitions- und Planungssicherheit aus.
Korrekturfaktor ersatzlos streichen
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Strompreiskompensation
Die EU-Mitgliedstaaten können stromintensiven Unternehmen einen Teil der Strompreissteigerungen, die durch die Weiterreichung von CO2-Kosten der Energieversorger entstehen, in Form einer Strompreiskompensation erstatten.
Auch Elektrostahlwerke – also diejenigen Stahlwerke, die vergleichsweise weniger direktes CO2 emittieren – tragen über den Strompreis erhebliche CO2-Kosten. Diese Zusatzbelastung ist wettbewerbsentscheidend. Eine nur teilweise und weiter abnehmende Entlastung reicht nicht aus.
Volle Strompreiskompensation gewähren
Einschnitte bei der Carbon-Leakage-Liste
Korrekturfaktor
Die EU hat eine drastische Verschärfung des Emissionsrechtehandels vorgeschlagen. Diese Pläne bedrohen die Stahlindustrie in Deutschland in ihrer Existenz, denn sie bedeuten eine Mehrbelastung von rund einer Milliarde Euro jährlich. Was stattdessen zu tun ist und welche Position die Stahlunternehmen einnehmen, lesen Sie auf den folgenden Seiten.
Die Stahlindustrie ist als ein von „Carbon Leakage“ (Verlagerung von Produktion und Emissionen ins Ausland) bedrohter Sektor anerkannt. Allerdings könnten Sinteranlagen aus der Liste herausfallen.
Die Stahlindustrie muss auch künftig im bisherigen Umfang zu den Carbon-Leakage-Sektoren gehören. Sinteranlagen sind ein wesentlicher Bestandteil der Prozesskette der Stahlerzeugung. Fiele die Sintererzeugung aus der freien Zuteilung heraus, drohen der Stahlindustrie hohe Mehrbelastungen.
Sintererzeugung auf der Carbon-Leakage-Liste belassen
Pauschale Kürzung der CO2-Richtwerte
Die CO2-Richtwerte für die Stahlindustrie sollen jedes Jahr um 1 Prozent weiter gesenkt werden.
Die Stahlindustrie hat aufgrund bereits erreichter CO2Minderung kaum mehr Potenzial für weitere Senkungen. Pauschale Emissionskürzungen über das naturwissenschaftlich-verfahrenstechnische Minimum hinaus sind nicht möglich.
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Reicht die Gesamtmenge an Zertifikaten nicht aus, wird bei den betroffenen Branchen eine pauschale Verringerung der freien Zuteilung vorgenommen.
Aufgrund dieser Kürzung müssen die Unternehmen zusätzlich weitere Zertifikate kaufen, mit der Folge erheblicher Kostenbelastungen. Zudem wirkt sich die Unsicherheit über die Höhe des Korrekturfaktors negativ auf die Investitions- und Planungssicherheit aus.
Korrekturfaktor ersatzlos streichen
Begrenzung des Anteils freier Zertifikate auf 43 Prozent
Der Anteil der kostenlosen Zertifikate an der Gesamtmenge wird auf maximal 43 Prozent gedeckelt. Die übrigen 57 Prozent werden auf dem Markt versteigert. Die Gesamtmenge der Zertifikate sinkt jedes Jahr um 2,2 Prozent.
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Die Aufteilung 43:57 ist zu starr. Um die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, ist mehr Spielraum notwendig. Die erforderliche freie Zuteilung an die Industrie muss Vorrang vor der Auktionierung haben, zumal die Zertifikatspreise durch die Verknappung steigen werden.
Deckelung des kostenlosen Zertifikateanteils aufheben
Mail info@stahl-online.de Web www.stahl-online.de Fon +49 (0) 211 67 07- 0 Fax +49 (0) 211 67 07- 310 Wirtschaftsvereinigung Stahl Sohnstraße 65 40237 Düsseldorf
Quelle: IW Consult, Weltbank, worldsteel Türkei Ukraine
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Kein anderer Stahlstandort weltweit unterliegt einem mit der EU vergleichbaren Emissionshandelssystem
EU-Emissionshandel ab 2021 Wettbewerbsfähig bleiben Anreize richtig setzen Globales Klima schützen
Ausprägung der CO2-Richtwerte
Bereits in der dritten Handelsperiode (2013 – 2020) wurden die CO2-Richtwerte (Benchmarks), auf deren Grundlage die Stahlwerke kostenfreie Zertifikate bekommen, für die Roheisen- und Stahlherstellung drastisch verknappt.
CO2-Richtwerte müssen wirtschaftlich und technisch erreichbar sein. Schon die derzeitigen CO2-Richtwerte liegen etwa 10 Prozent unter dem technischen Minimum. Sie sollten so bemessen sein, dass die 10 Prozent effizientesten Anlagen vollständig mit freien Zertifikaten versorgt werden. RZ Stahl Kreuzflyer 20160321.indd 1
Benchmarks auf Grundlage der effizientesten Anlagen festlegen
Begrenzung des Anteils freier Zertifikate auf 43 Prozent
Der Anteil der kostenlosen Zertifikate an der Gesamtmenge wird auf maximal 43 Prozent gedeckelt. Die übrigen 57 Prozent werden auf dem Markt versteigert. Die Gesamtmenge der Zertifikate sinkt jedes Jahr um 2,2 Prozent.
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EU-Emissionshandel ab 2021 Wettbewerbsfähig bleiben Anreize richtig setzen Globales Klima schützen
Ausprägung der CO2-Richtwerte
Bereits in der dritten Handelsperiode (2013 – 2020) wurden die CO2-Richtwerte (Benchmarks), auf deren Grundlage die Stahlwerke kostenfreie Zertifikate bekommen, für die Roheisen- und Stahlherstellung drastisch verknappt.
CO2-Richtwerte müssen wirtschaftlich und technisch erreichbar sein. Schon die derzeitigen CO2-Richtwerte liegen etwa 10 Prozent unter dem technischen Minimum. Sie sollten so bemessen sein, dass die 10 Prozent effizientesten Anlagen vollständig mit freien Zertifikaten versorgt werden. RZ Stahl Kreuzflyer 20160321.indd 1
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