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UNTER VORBEHALT

Im Frühjahr 2020 haben wir unsere Pläne für die bevorstehende Spielzeit THEATER UNTER VORBEHALT genannt. Wir mussten damals davon ausgehen, dass der Start in die neue Saison unter zahlreichen Unwägbarkeiten stehen dürfte. Aber wir fühlten uns gewappnet: Für die Musiktheaterproduktionen entstanden eigens für unsere Aufführungen kleine Orchesterfassungen, Inszenierungen, die wir bis dahin viel zu wenig zeigen konnten, waren konzeptionell umgearbeitet und der Spielplan berücksichtigte die Tatsache, dass auch die Neuproduktionen und Konzertprogramme pandemiekonform sein müssen und wir sehr übersichtlich „gefüllte“ Zuschauerräume haben dürften. So starteten wir dann im August höchst motiviert und freuten uns über jede einzelne Vorstellung, die stattfand, zumal wir auch erleben durften, wie sehr Sie, unsere BesucherInnen, sich darüber freuten, endlich wieder in IHR Theater kommen zu dürfen. Doch nach wenigen Wochen war erneut Schluss – Spielverbot für viele Monate. Und damit hatten selbst die Pessimisten unter uns Ende Oktober wirklich nicht gerechnet. Und jetzt stehen wir im Frühsommer 2021 erneut vor der Situation: Die kommende Spielzeit ist geplant. Doch niemand kann zurzeit mit Sicherheit vorhersagen, in welcher Situation wir alle sein werden, wenn es wieder losgeht. Wir hoffen natürlich, dass wir im Lauf der Spielzeit 21_22 in einen halbwegs normalen Spielbetrieb zurückkehren können. Impfungen, Testprogramme und natürlich vor allem zahlreiche Produktionen, die unsere Teams bereits erarbeitet haben, bieten eine solide Basis, die uns sicher nicht ganz unberechtigt hoffen lässt. So bleibt es dabei: Wir bieten – mit größter Lust und hochmotiviert – Theater und Konzerte an und auch die Diskursformate, die Sie und wir gerade in diesen schwierigen Monaten ganz besonders vermissten, werden selbstverständlich dazugehören. THEATER UNTER VORBEHALT. Aber... wieder Theater.

WIEDER THEATER


IMPRESSUM • Herausgeber_Stadttheater Gießen GmbH • Intendantin_Cathérine Miville • Redaktion_Kristin Schulze, André Becker, Johannes Bergmann, Carola Schiefke, Patrick Schimanski, Marisa Wendt, Samuel Zinsli sowie Anne-Kathrin Abel, Stefan Herfurth und Julian Wessel • Design und Gestaltung_hdm.graffiti • Mitarbeit_Andrea Nagy • Fotos_Rolf K. Wegst, Katrina Friese, Daniel Regel u.a. • Redaktionsschluss_19.05.2021 Herstellung und Druck_Brühlsche Universitätsdruckerei • Änderungen vorbehalten


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#ALLESDICHTMACHEN. „Der Ehrgeiz, ein Theater zu haben, ist der Ehrgeiz, eine Stadt zu sein.“ #ALLESSCHLICHTMACHEN. „Die Wissenschaft ist der Verstand #ALLENICHTGANZDICHT. der Welt, die Kunst ihre Seele.“ #ALLEMALNESCHICHTMACHEN. Hashtags. Fähnchen, die im kurzlebigen medialen Aufmerksamkeitssturm schnell Flagge zeigen, Inhalte verbreiten und Follower generieren sollen; vielleicht Orientierung oder Denkanstöße geben wollen. Tun sie das? Die jüngste Initiative von Kulturschaffenden, die sich satirisch-sarkastisch gegen CoronaSchutzmaßnahmen wendete, hat viel Streit verursacht, Missverständnisse erzeugt, falsche Gefolgschaften begründet; und letztlich leider zu weiteren Spaltungen unserer Gesellschaft geführt. Ich hoffe, diese Debatte ist genauso schnell vergessen, wie sie entstanden ist und verbreitet wurde. Nicht, weil Kulturschaffende kein Anrecht auf Anhörung ihrer „Corona-Leiden“ hätten oder eine Diskussion über den Stellenwert von Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft fehl am Platze sei -- ganz im Gegenteil! Diese Diskussion ist dringend erforderlich, allerdings in anderer Form. Denn in der Form, wie sie geführt wurde, führt die Hashtag-Schlacht uns -- wie viele nur medial und in sogenannten sozialen Netzwerken geführte Debatten -- auf eine falsche Fährte: Schwarz oder Weiß, Like oder Dislike, dafür oder dagegen, Kultur oder Gesundheit. Was für unsinnige Gegensatzpaare! Was bleibt, ist Irrlichterei. Das Netz ist voll davon. Tausende zusammenhanglose vermeintliche Orientierungspunkte, die dem Publikum suggerieren: Hashtag #Followme. Ich sage, was andere sich nicht trauen zu sagen. Wo Politik und Medien versagen, bringe ich wahre Erkenntnis. Wie säuselte die Schlange Kaa im Dschungelbuch Mogli hypnotisierend an: „Hör auf mich, und glaube mir, Augen zu, vertraue mir!“ Online-Gurus geben sich leider nicht so leicht zu erkennen. Was hilft also in all der Irrlichterei angesichts von Orientierungslosigkeit und Unsicherheit? Kultur! Die Hoffnung auf Kultur, die mehr als ein Symbol des Zusammenhalts unserer Gesellschaft ist! Auf Orte wie das Stadttheater Gießen, auf Kulturschaffende wie das Ensemble dieses Hauses, das uns wieder zueinander führen, in echte Diskussionen verwickeln, Denkanstöße geben wird, die nicht unter einen Hashtag zu fassen sind und länger währen als virtuelle Überzeugungsschlachten. Der Spielplan verspricht uns diese dringend benötigten Chancen. Das Theater wartet auf uns und wir warten auf das Theater. Auch wenn weiterhin gilt: „Theater unter Vorbehalt“, weil „alles anders bleibt“. Vielleicht wäre das mal ein Hashtag, der länger als einen Tag gilt. Ihre Dietlind Grabe-Bolz | Oberbürgermeisterin


WER WILL, DASS DIE WELT SO BLEIBT, WIE SIE IST, DER WILL NICHT, DASS SIE BLEIBT. erste Spielzeit in Gießen starteten. Und Sie sind unserer Einladung spontan gefolgt, denn wer LUST hat, kommt. Ihre Offenheit, Ihre Neugierde und Ihre Begeisterungsfähigkeit waren überwältigend. Und dieses wirkliche Interesse an unserer Arbeit legte die Basis für eine unerwartet lange, gemeinsame Reise. Das Stadttheater wurde zum lebendigen Ort der Auseinandersetzung und der regen Kommunikation. Und so stießen wir einen Diskurs über das Leben und Arbeiten in der PROViNZ an: Uns trieben unsere Erfahrungen der ersten Jahre in Gießen um, die uns so viel Spannendes über die Stadt und die Region -- über lebendige Provinz -- gelehrt hatten. Was wir oft vermissten, war das Selbstbewusstsein der Menschen, die hier in einer Region leben, die sich hinter nichts verstecken muss -- sich aber auch hinter nichts verstecken darf. Wir machen jedenfalls sehr gerne Theater in dieser Provinz und feierten dann auch sehr selbstbewusst das 100-jährige Jubiläum des Stadttheaters unter dem Motto ALT und fragten uns: Was bedeutet Alt-Sein in einer Gesellschaft, die trotz stetig steigender Lebenserwartung Jung-Sein zum Kult erklärt, sich nun, da ihr Überalterung droht -- paradoxerweise -- ewiger Jugendlichkeit verschreibt, und in ihrem Jugendwahn(sinn) ihre eigene Entwicklung vollkommen zu ignorieren scheint? Aber natürlich entwickelte sich auch das altehrwürdige Stadttheater unentwegt weiter und so machte es 2010 KLICK und der Digitalisierungs-Prozess, der natürlich bis heute nicht abgeschlossen ist, nahm deutlich an Fahrt auf: aufeinenklickinstheater wurde möglich. DIE WELT IST NICHT DURCHSICHTIG -- eine steile Behauptung, mit der wir uns fragten, was der unüberhörbare Ruf nach Transparenz für künstlerische Prozesse als Teil der gesellschaftlichen Wirklichkeit bedeutet? Lebt doch das Theater -- ja, die Kunst an sich -- vom Geheimnis, also von der Intransparenz. Per Klick können wir in sehr vielen Bereichen gesellschaftlichen Lebens Transparenz herstellen. Zu keiner Zeit haben Menschen mehr gewusst. Nie war so vielen ein so leichter Zugang zu Quellen des Wissens möglich. Daraus entsteht Verantwortung, denn WIR WERDEN ES GEWUSST HABEN. Ahnungslosigkeit ist keine Ausrede mehr für die zahllosen ungelösten Probleme, die wir an die nachfolgenden Generationen vererben werden. Doch wir haben -- total informiert,

wie wir sind -- den Überblick verloren. Die Welt spielt verrückt, ist aus den Fugen. Meinungen überschlagen sich. So fragen wir uns, was hat die nötige Relevanz, die Entwicklungen auch nur der nächsten Wochen zu überstehen. Was wir heute sehen, denken und einordnen, scheint morgen schon ohne Belang -- überholt von Ereignissen, Meinungen, Urteilen und wissenschaftlichen Studien. Nein, das ist keine Beschreibung der aktuellen pandemischen Situation, sondern vielmehr die unserer Befindlichkeit nach dem „Flüchtlings-Sommer“ 2015. Debatten über Ausgrenzung und Rassismus, über Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse, auch über Machtmissbrauch zwischen Mann und Frau, wurden zunehmend hitziger geführt. Und nun ist es mehr als deutlich: Wertvorstellungen, von deren Akzeptanz wir fest überzeugt waren, sind nicht Konsens in unserer toleranten und pluralistischen Gesellschaft. Wir haben reagiert und das Stadt-Theater noch mehr zum Treffpunkt gemacht, zum Raum für den Diskurs, für den direkten Austausch unterschiedlichster Ansichten. Das Stadttheater: ein kreativer Marktplatz der Gedanken. Theater bieten Erfahrungsräume der Demokratie. Geschlossene Theater können diese Funktionen jedoch nicht mehr erfüllen -eine sehr schmerzhafte Erfahrung gegen Ende einer so langen, so lebendigen Reise, die wir mit Ihnen machen durften. Aber wir sind bester Hoffnung, dass wir im Herbst den Spielbetrieb wiedereröffnen dürfen. Doch wir wissen natürlich noch nicht, unter welchen Voraussetzungen wir dann Theater machen können. Auch fällt es uns sehr schwer einzuschätzen, was Sie umtreibt nach diesem Sommer, nach den Wahlen und hoffentlich auch halbwegs nach der Pandemie. So planen wir Theater unter Vorbehalt. Aber wir sind uns sicher: ALLES BLEIBT ANDERS. Wir freuen uns sehr auf das Wiedersehen mit Ihnen. Ihre Cathérine Miville | Intendantin

„Wenn wir aufhören, besser sein zu wollen, werden wir bald nicht mehr gut sein.“ „Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.“

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KOMM haben wir Ihnen zugerufen, als wir 2002 in unsere

Erich Fried


21.05.2022 | GH | METAMORPHOSEN | eine Theaterproduktion aller Sparten frei nach Ovid 11.09.2021 | GH | GOLD (UA) Philipp Gärtner 16.10.2021 | GH | DER ZERBROCHNE KRUG Heinrich von Kleist 30.10.2021 | GH | Monty Python’s SPAMALOT John Du Prez | Eric Idle 15.01.2022 | GH | DAS HÜNDISCHE HERZ Michail Bulgakow 26.03.2022 | GH | FALSTAFF (UA) Andreas Marber

04.09.2021 | GH | THE RAPE OF LUCRETIA Benjamin Britten

MUSIKTHEATER

SCHAUSPIEL

18.12.2021 | GH | ZAIRA Vincenzo Bellini | Herbert Gietzen 19.02.2022 | GH | BROKEBACK MOUNTAIN Charles Wuorinen 23.04.2022 | GH | BRAVE KIDS 23.01.2022 | GH | TRISTAN UND ISOLDE Richard Wagner | konzertante Aufführung 02.10.2021 | GH | DIE FLEDERMAUS Johann Strauß | Andreas Kowalewitz, Cathérine Miville | Lars Ruppel

17.09.2021 | GH | DER VORNAME (WA) Matthieu Delaporte | Alexandre De La Patellière taT | BOOKPINK (DE) Caren Jeß taT | DIE GESCHICHTE MEINER EINSCHÄTZUNG AM ANFANG DES DRITTEN JAHRTAUSENDS PeterLicht

09.10.2021 | GH | DIE SCHMACHTIGALLEN – Das Vermächtnis Wolfgang Hofmann taT | KRIEG. STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER Marius Felix Lange | für alle ab 14 Jahren

taT | DIE HAMLETMASCHINE Heiner Müller | Patrick Schimanski

taT | DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK (WA) Grigori Frid | für Jugendliche und Erwachsene

taT | TRAUMSPIEL(E) (UA) August Strindberg | Sophie Reyer taT | DIE BRÜDER KARAMASOW Fjodor M. Dostojewski | Christian Fries

TANZTHEATER

25.09.2021 | GH | ELEKTRA (UA) Tarek Assam | Musik von Patrick Schimanski

taT | ANTIGONE Bodo Wartke

05.03.2022 | GH | MOND MORGEN (UA) Mauro Astolfi | Tarek Assam

taT | KÖNIG UBU (WA) Alfred Jarry

CARMEN (WA) Ivan Strelkin | Musik von Rodion Shchedrin nach Georges Bizet

Oberhessisches Museum / Galerie23 (Kunstgalerie der Lebenshilfe) DAS LEBEN DES H. ERZÄHLT VON SEINEM KUNSTHÄNDLER (UA|WA) Tom Peuckert

taT | OUR PLAY IS (UA) Susanna Curtis | Musik von Hans Leo Hassler, Werner Heider, Felix Mendelssohn Bartholdy u.a.

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17.11.2021 | GH | ZWEI TAUBEN FÜR ASCHENPUTTEL Catharina Fillers | Stefanie Schnitzler | Brüder Grimm | für alle ab 6 Jahren 06.10.2021 | GH | GOLD! – Vom Fischer und seiner Frau Leonard Evers | Flora Verbrugge | für alle ab 5 Jahren taT | EIN KÖNIG ZU VIEL Gertrud Pigor | für alle ab 4 Jahren taT | DAS TOTENERWECKUNGSSÜPPCHEN (WA) Andreas Mihan | für alle ab 4 Jahren

KINDERTHEATER

taT | DIE VERWANDLUNG (WA) Franz Kafka | Christian Fries

02.06.2022 | taT | DIE GOLDENE REGEL (UA) Thomas Noone | Musik von Martí Noguer taT | JAGEN (UA|WA) Olga Labovkina | Musik von Dodóma


18.09.2021 | GH | 1. SINFONIEKONZERT | HR-SINFONIEORCHESTER Werke von Henryk Wieniawski und Edward Elgar | Dirigent: Joseph Bastian

KONZERTE

12.10.2021 | GH | 2. SINFONIEKONZERT | VON DEN CANYONS ZU DEN STERNEN Olivier Messiaen: Des Canyons aux étoiles | Dirigent: Florian Ludwig 09.11.2021 | GH | 10.11.2021 | WZ | 3. SINFONIEKONZERT | SCHÖPFUNG Joseph Haydn: Die Schöpfung | Dirigent: Jan Hoffmann 30.11.2021 | GH | 4. SINFONIEKONZERT | JANUS Werke von Arnold Schönberg und Ludwig van Beethoven | Dirigent: Clemens Schuldt 01.02.2022 | GH | 5. SINFONIEKONZERT | TOTENFEIER Werke von Rudi Stephan, Maurice Ravel, Gustav Mahler und Benjamin Britten | Dirigent: Martin Spahr 08.03.2022 | GH | 6. SINFONIEKONZERT | EMOTIONAL Werke von Alois Bröder, Ludwig van Beethoven und Max Reger | Dirigent: Florian Ludwig 05.04.2022 | GH | 7. SINFONIEKONZERT | INTERKONTINENTAL Werke von Toru Takemitsu, Amy Beach und Johannes Brahms | Dirigent: Florian Ludwig 03.05.2022 | GH | 8. SINFONIEKONZERT | NOSTALGIE Werke von Alexander Weprik, Reinhold Glière, Alexander Glasunow und Pjotr Tschaikowski | Dirigent: Eraldo Salmieri 14.06.2022 | GH | 18.06.2022 | WZ | 19.06.2022 | Frankfurt | 9. SINFONIEKONZERT | A SOULFUL MESSIAH Georg Friedrich Händel: The Messiah / A soulful celebration | Dirigent: Jan Hoffmann 12.07.2022 | GH | 10. SINFONIEKONZERT | O DU MEIN ÖSTERREICH Werke von Franz Schmidt und Anton Bruckner | Dirigent: Florian Ludwig

SONDERKONZERTE

05.11.2021 | GH | HR-BIGBAND

01.01.2022 | GH | NEUJAHRSKONZERT AU | EXAMENSKONZERTE

MUSIK AM VORMITTAG

Großes Haus taT-studiobühne Wetzlar Aula der Justus-Liebig-Universität Deutsche Erstaufführung Uraufführung Wiederaufnahme

05.04.2022 | GH | INTERKONTINENTAL Werke von Toru Takemitsu und Amy Beach für alle ab 14 Jahren 03. und 04.07.2022 | GH | GAME MUSIC | Ist das Leben nur ein Spiel? für alle ab 10 Jahren

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GLOSSAR_ GH taT WZ AU DE UA WA

13. und 14.03.2022 | GH | PETER UND DER WOLF Ein musikalisches Märchen von Sergej Prokofjew für alle ab 5 Jahren


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schauspiel


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schauspiel


gold (UA)

Schauspiel von Philipp Gärtner | 11.09.2021 | Großes Haus Inszenierung: Titus Georgi · Bühne und Kostüme: Jochen G. Hochfeld · Musik: Parviz Mir-Ali Ein gestresster Pizzalieferant holt Tilda mit dem Auto vom Fahrrad und zieht ihrem prekären Leben den finanziellen Boden unter dem verletzten Bein weg. Resultat: Keine Wohnung, kein Job, kein Geld. Und dann fallen noch tennisballgroße Goldklumpen vom Himmel. Nach der Apokalypse kriecht Tilda durch die Kanalisation, während auf der Oberfläche Überlebende und Tote durch die Trümmer unserer Zivilisation irren. Philipp Gärtner erzählt in seinem ersten Theaterstück das Märchen vom Niedergang des Spätkapitalismus, in dem nur überlebt, wer bereit ist, die Welt neu zu erfinden.

der zerbrochne krug

Lustspiel von Heinrich von Kleist | 16.10.2021 | Großes Haus Inszenierung: Katharina Ramser · Bühne: Michael Böhler · Kostüme: Katharina Sendfeld Gerichtstag in Huisum! In Ivos Kammer ist ein Krug zerbrochen, und der Vater klagt gegen Ruperta, Ivos Verlobte. Dorfrichterin Adam -- nach einer wilden Nacht in kläglichem Zustand -- möchte den Fall am liebsten vertagen, doch Gerichtsrätin Walter kommt überraschend auf Kontrollbesuch. Ein grotesk komischer Kampf um die Wahrheit beginnt … Machtmissbrauch, sexuelle Übergriffe und eine schlau-dreiste Richterin ohne Unrechtsbewusstsein: Durch die Umkehrung der Geschlechter wird mit Kleists Klassiker die herrschende Realität bis zur Kenntlichkeit entstellt.

monty python’s spamalot

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Musik von John Du Prez und Eric Idle | Buch und Liedtexte von Eric Idle | Deutsch von Daniel Große Boymann | 30.10.2021 | Großes Haus Inszenierung: Thomas Goritzki · Bühne und Kostüme: Heiko Mönnich · Musikalische Leitung: Martin Spahr · Choreographie: Lucyna Zwolinska England, im Jahre des Herrn 932. Angelsachsen, Franzosen, Kelten, Pest, Cholera und schlechtes Wetter beherrschen das Land. Dringend benötigt wird ein Held! Auftritt König Artus, auserwählt durch das Schwert Excalibur und die Fee aus dem See, begleitet von den Rittern der Tafelrunde und seinem Knappen Patsy. Gemeinsam machen sie sich auf, den Heiligen Gral zu finden, während an jeder Ecke Kämpfe, Kühe und Killerkaninchen lauern. SPAMALOT -- nach Monty Python‘s „Die Ritter der Kokosnuss“ -nimmt nicht nur die Artussage, sondern auch das Musicalgenre liebevoll auf die Schippe.


das hündische herz

15.01.2022 | Großes Haus | Deutsch von Alexander Nitzberg | Schauspiel nach der Erzählung von Michail Bulgakow Inszenierung: Wolfgang Hofmann · Bühne und Kostüme: Lars Peter Im Moskauer Winter doktert ein renommierter Professor am Straßenhund Lumpi herum. Er implantiert ihm die Hirnanhangsdrüse und Hoden eines Verstorbenen. Die Operation glückt, jedoch gewöhnt sich Lumpi neben der menschlichen Sprache und dem aufrechten Gang auch schlechte Manieren und den Hang zum Alkohol an. Als er mit Kommunisten zu verkehren beginnt, gerät der bourgeoise Haushalt des Professors aus den Fugen. Bulgakows Erzählung aus dem Jahr 1925 kreist um zeitlose Themen wie Klassenkampf, den Unterschied zwischen Mensch und Tier und die Gefahren menschlicher Schöpfungsphantasien.

falstaff

(UA) 26.03.2022 | Großes Haus | Lustspiel nach Shakespeare von Andreas Marber Inszenierung: Malte C. Lachmann · Bühne und Kostüme: Kathrin Krumbein Wer ist Falstaff? Nur der fetteste aller Menschen, verfressen und versoffen? Und zugleich der spaßigste -- spaßig nicht nur, weil er witzig ist, sondern auch, weil alle witzig über ihn werden dürfen? Aber erklärt Spaß allein, warum der junge Prinz Heinrich diesem Tunichtgut in so tiefer wie seltsamer Freundschaft verbunden ist? Das ungewöhnliche Verhältnis zweier ungleicher Männer ist Thema in Marbers Lustspiel FALSTAFF nach dem Antihelden Shakespeares, dem Hedonisten und Betrüger, dem am Ende eine tiefere Tragik und Zerbrechlichkeit innewohnt, als man auf den ersten Blick vermuten mag.

der vorname

(WA) 17.09.2021 | Großes Haus | Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre De La Patellière Inszenierung: Cathérine Miville · Bühne: Lukas Noll · Kostüme: Monika Gora „Die fünf langjährigen Mitglieder des Schauspielensembles präsentieren sich ausnahmslos in glänzender Form. Sie beweisen ein enormes Gespür für Timing und einen unlauteren Witz, zeigen gutes Gespür für Rhythmus- und Temperaturwechsel, Höhen und Tiefen ihrer Figuren.“ (Gießener Anzeiger)

bookpink

(DE) taT-studiobühne | Dramatisches Kompendium von Caren Jeß Inszenierung: Nora Bussenius · Bühne und Kostüme: Christin Vahl · Musik: Daniel Dorsch

Roman Kurtz Paula Schrötter David Moorbach Pascal Thomas Anne-Elise Minetti Lukas Goldbach Magnus Pflüger

Carolin Weber Tom Wild Johanna Malecki Stephan Hirschpointner Sebastian Songin

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BOOKPINK -- niederdeutsch für Buchfink -- präsentiert sieben poetisch-komische Miniaturen, die von Vögeln bevölkert sind und zutiefst menschliche Themen verhandeln. Da will sich ein Dreckspfau zu Höherem aufschwingen, wird aber in die Unterschicht zurückgestoßen. Da möchte eine männliche Sumpfmeise nicht auf seine Schönheit reduziert werden. Da träumt eine Taube im Müll von barocker Zügellosigkeit. BOOKPINK ist ein kleines Stück Welttheater im Federkleid, das für Vielfalt plädiert. Und für viele schräge Vögel.


die geschichte meiner einschätzung am anfang des dritten jahrtausends Schauspiel nach der Erzählung von PeterLicht | taT-studiobühne Inszenierung: Lukas Goldbach · Bühne und Kostüme: Alexej Paryla · Musik: Sascha Bendiks

„Es ging mir gut“, beginnt der Erzähler, und dafür hat er Belege: Er ist gesund, hat Geld, die Sonne scheint, die Gedanken sind hell. Na gut -- vielleicht hat er doch kein Geld und die Sonne ist eine ewige schwarze Nacht. Und vielleicht gibt es ein alles verschlingendes Loch im Wohnzimmerboden, so groß, dass man mehrere Waschmaschinen auf einmal hineinwerfen könnte. PeterLicht entwirft in seiner Erzählung einen Weltuntergang, der vielleicht so stattfinden wird oder bereits stattgefunden hat. Das bleibt abzuwarten. Denn das dritte Jahrtausend hat gerade erst begonnen.

die hamletmaschine

Multi-Media-Live-Umsetzung des Textes von Heiner Müller | taT-studiobühne Inszenierung, Musik und Video: Patrick Schimanski · Mitarbeit Regie und Video: Stefan Herfurth · Bühne und Kostüme: Thomas Döll Was wäre, wenn die DarstellerInnen von Ophelia und Hamlet sich ihren Rollen widersetzten? 1977 verarbeitete Heiner Müller Shakespeares HAMLET, den er gerade neu übersetzt hatte, weiter in DIE HAMLETMASCHINE. In fünf sprachstarken, grellen Szenen entreißt er Hamlet dem Zögern, lässt Ophelia zur Rächerin werden und stellt das berühmte Drama in Frage. Mit den Mitteln der Klangkunst, digitalen Bildern und Abstechern zu Shakespeare komponiert Patrick Schimanski eine heutige Version dieses Urtexts des postdramatischen Theaters.

traumspiel(e) (UA)

Überschreibung von Sophie Reyer nach August Strindberg | taT-studiobühne Inszenierung und Musik: Patrick Schimanski · Bühne und Kostüme: Lukas Noll im Rahmen FORUM NACHHALTIGKEIT am Stadttheater Gießen Eine junge Frau fällt vom Himmel. Sie will wissen, wie die Menschen leben. Was sie jedoch zu sehen, zu hören, zu riechen bekommt, lässt sie sich auf ihre Wolke zurückwünschen. Doch sie bleibt. Mutig und neugierig trifft sie Menschen, viele Menschen und erlebt neben all dem Leid auch das Schöne, das Glück, die Liebe. TRAUMSPIEL(E) sucht den „naiven“ Blick von außen, den „Alien“-Blick auf eine Welt im Wandel, eine Welt in Gefahr. Für das Stadttheater Gießen überschreibt die österreichische Autorin Sophie Reyer Strindbergs Werk und schärft den „Alien“-Blick im Kontext unserer medial geprägten Welt.

die brüder karamasow

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nach dem Roman von Fjodor M. Dostojewski | in einer Fassung von Christian Fries | taT-studiobühne Inszenierung: Christian Fries Drei Brüder, ein Bastard, eine große Liebe und ein verschlagener Vater, der ermordet wird. Was klingt wie ein kolportagehafter Familien- und Kriminalroman, ist Dostojewskis letztes Monument. Noch einmal werden alle großen Themen verhandelt: die ewige Feindschaft der Brüder, der Konflikt zwischen Vater und Sohn, der Kampf der Geschlechter, das Ringen um Sinn und Moral. Die Menschen werden von Beziehungen und Situationen überrollt, denen sie nicht gewachsen sind. Im taT wird dieser -- laut Marcel Reich-Ranicki -- „beste Roman der Welt“ zu einem Konzentrat der menschlichen Abgründe.


antigone

taT-studiobühne | Neudichtung von Bodo Wartke frei nach Sophokles | Ein Soloabend mit Martin Gärtner Inszenierung: Oliver Meyer-Ellendt · Bühne und Kostüme: Thomas Döll „Dem vielseitigen Martin Gärtner gelingt es, dem gesamten Personal dieser berühmten Tragödie Leben einzuhauchen. Hinzu kommen jede Menge eingestreuter Gags und Sketche, die diesem Bühnensolo viel Lockerheit verleihen.“ (Gießener Anzeiger)

könig ubu

(WA) taT-studiobühne | Schauspiel von Alfred Jarry Inszenierung: Christian Fries · Bühne und Kostüme: Imme Kachel „Assoziativ, grotesk und schwarzhumorig: So lieferte dieser rund 70-minütige Theaterabend einen ersten Gießener Fingerzeig, mit welchen ästhetischen Möglichkeiten Geschichten künftig auf der Bühne erzählt werden.“ (Gießener Anzeiger)

die verwandlung

(WA) taT-studiobühne | für Jugendliche und Erwachsene | nach Franz Kafka | in einer Fassung von Christian Fries Inszenierung: Christian Fries · Bühne und Kostüme: Imme Kachel „Comicartig überzeichnet, mit Sinn für die psychologischen Abgründe des Textes und mit einer unerwarteten Portion Humor: So wie Kafkas Text jede Menge Interpretationsspielraum bietet, so bleibt auch Christian Fries’ Inszenierung ein Denkanstoß mit Nachhall.“ (Gießener Allgemeine)

das leben des h. erzählt von seinem kunsthändler

(UA|WA) Oberhessisches Museum / Galerie23 (Kunstgalerie der Lebenshilfe) | Ein Monolog von Tom Peuckert | Soloabend mit Tom Wild Inszenierung und Musik: Patrick Schimanski · Ausstattung: Denise Schneider „Was wäre wenn: Stadttheater-Schauspieler Tom Wild glänzt als Galerist des Kunstfälschers Hitler. Hausregisseur Patrick Schimanski verlegt den Spielort passenderweise in die Galerie 23 im Seltersweg, in der sich Wild zwischen Gemälden, Skulpturen und einem großen Schreibtisch hin- und herbewegt. Er weiß den kleinen Kellerraum souverän mit seiner Präsenz zu füllen.“ (Gießener Anzeiger)

und möglicherweise im taT

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JUDAS Monolog von Lot Vekemans -- eine Kooperation mit der evangelischen Stadtkirchenarbeit | ALTE LIEBE von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder DER MANN DER DIE WELT ASS Schauspiel von Nis-Momme Stockmann LENZ von Georg Büchner | SNAKEDRIVER (UA) Schauspiel von Christina Kettering und Markolf Naujoks | GETTING BETTER – BENNETT & BEATLES Englischer Abend mit Musik | DIE WANZE 1 + 2 Insektenkrimis von Paul Shipton CAROLIN WEBER und die Flugbegleiter Ein Abend voller Poesie und Musik


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elektra

(UA) Tanzabend von Tarek Assam | Musik von Patrick Schimanski | 25.09.2021 | Großes Haus Choreographie: Tarek Assam · Bühne und Kostüme: Annett Hunger · Video: Martin Przybilla Elektra -- ein dramatisch-mythologisches Schwergewicht, das der Psychologie einiges abverlangt: Tarek Assam interpretiert die Geschichte der jungen Königstochter, die zur Mörderin von Mutter und Stiefvater wird, mit den Mitteln des zeitgenössischen Tanzes und setzt sie in einen aktuellen Diskurs. Mit feinsinnig komponierten Bewegungs-Gemälden, artistisch-sinnlichen Duetten und einer neu kreierten, archaisch-mystisch anmutenden Musik lädt der Tanzabend dazu ein, einzelne Episoden aus Elektras jungem Leben vorsichtig nachzuempfinden. Er blickt in die Tiefe der menschlichen Seele und fragt, ob nicht Elektra, sondern die Gesellschaft das Opfer einer mächtigen Verschwörung ist …

mond morgen

(UA) Tanzabend von Mauro Astolfi und Tarek Assam | 05.03.2022 | Großes Haus Choreographie: Mauro Astolfi, Tarek Assam · Bühne: Fred Pommerehn · Kostüme: Gabriele Kortmann Vom Mond erhalten wir Erkenntnisse über das Leben und über vergangene und zukünftige Ebenen des menschlichen Seins. In „voller Gestalt“ entwickelt er einen fast unheimlichen Sog, der die absurdesten Träume entstehen lässt und intimste Gefühle potenzieren kann. Doch sobald die Dämmerung einsetzt, scheint er seine Kraft zu verlieren und sich mit der Sonne ein surreales Duell zu liefern. Der Tanzabend lässt sich vom leuchtenden Widerstreit, von Nacht-, Tages- und Jahreszeiten inspirieren und präsentiert zwei stimmungsvoll-poetische neue Stücke über stellare Abhängigkeiten und kosmische Zusammenhänge.

carmen

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(WA) Tanzabend von Ivan Strelkin | Musik von Rodion Shchedrin nach Georges Bizet Choreographie: Ivan Strelkin · Bühne und Kostüme: Sergei Illarionov, Sandra Li Maennel Saavedra „Drei wunderbare Carmen-Tänzerinnen: erotisch, ausdrucksstark, selbstbewusst. Ob José oder Torero, die Machos rund um die Stierkampf-Arena schienen wie die Repräsentanten einer vergangenen Welt. Kein Wunder, dass Carmen aus diesem Tanzabend als Siegerin hervorging. Der Choreograph greift auf eine Bearbeitung der Oper seines russischen Landsmanns Rodion Shchedrin zurück. Er instrumentierte die bekanntesten Nummern nur mit Streichern und Schlagzeug, hebt damit psychologische Momente der Figuren hervor und erzeugt eine klangmalerische Atmosphäre.“ (Gießener Anzeiger)


our play is

(UA) taT-studiobühne | Tanzabend von Susanna Curtis | Musik von Hans Leo Hassler, Werner Heider, Felix Mendelssohn Bartholdy u.a. Choreographie: Susanna Curtis in Zusammenarbeit mit den TänzerInnen · Bühne und Kostüme: Denise Schneider Inspiriert von den clownesken Figuren aus Shakespeares „Sommernachtstraum“ setzt sich die Tanzcompagnie Gießen auf ironische, aber ehrliche Weise mit dem Schöpfungsprozess im Tanztheater auseinander. Sechs „Handwerker” wollen das Liebesdrama von Pyramus und Thisbe aufführen, verlieren jedoch durch unsichtbare Kräfte immer mehr die Kontrolle … In Anlehnung an die Traum- und Feenwelt bei Shakespeare entsteht ein phantasievoller TanzTheater-Spaß für die ganze Familie.

die goldene regel

(UA) 02.06.2022 | taT-studiobühne | Tanzabend von Thomas Noone | Musik von Marti Noguer Choreographie: Thomas Noone · Bühne und Kostüme: Thomas Döll Wir wählen aus und entscheiden, immer und überall, bewusst oder unbewusst. Doch ab wann beginnen kleinste Abweichungen „unsere Regel“, unser Denken, Handeln und unsere Emotionen spürbar zu verändern? Oder anders gefragt, wie weit schränken wir uns ein, je mehr Entscheidungen wir treffen oder je spontaner wir agieren müssen … In freier Herangehensweise und mit drei Choreographien untersucht Thomas Noone verschiedene Dreiecksbeziehungen: Getanzter „Dreisatz“ in Reinform.

jagen

(UA|WA) taT-studiobühne | Tanzabend von Olga Labovkina | Musik von Dodóma Choreographie: Olga Labovkina · Bühne und Kostüme: Katharina Andes „Drei Tänzerinnen und drei Tänzer geben sich mystisch, tough, verstört. Sind sie auf der Jagd? Oder werden sie gejagt -- und von wem? Die weißrussische Choreografin Olga Labovkina setzt sich mit den Motiven des Verfolgens und Flüchtens auseinander. Sie kreiert sehenswerte Elemente, formt delikate Szenen, Traumwandlerisches. Ein sehenswertes, ambitioniertes Stück Tanzkunst mit innovativen Bewegungsmustern und herausragenden Akteuren.“ (Gießener Allgemeine)

tanzart ostwest

Pfingsten 2022

Giovanni fumarola Emma Jane Howley Michael D’Ambrosio Chiara Zincone Floriado Komino Julie de Meulemeester Jeremy Curnier

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Auch im 20. Jahr der Gießener Festivalausgabe laden wir internationale Gastcompagnien ein, auf den Bühnen des Stadttheaters oder an ungewöhnlichen Orten ausdrucksstarke Choreographien und innovative Kreationen zu zeigen. Besondere Highlights sind traditionell die SITE-SPECIFIC-PERFORMANCE und die TANZART-GALA im Großen Haus.

Madeleine Salhany Oskar Eon Mona-Lisa Rigal Gleidson Vigne Magdalena Stoyanova


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the rape of lucretia

Oper von Benjamin Britten | in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln | 04.09.2021 | Großes Haus Musikalische Leitung: Florian Ludwig · Inszenierung: Christian von Götz · Bühne und Kostüme: Lukas Noll Brittens 1947 entstandene zweite Oper behandelt die Vergewaltigung der so schönen wie tugendhaften Lucretia durch den römischen Kronprinzen Tarquinius. Das Werk fragt auch danach, wie es zu solchen Gräueltaten kommen kann und wie wir Menschen damit umgehen können -- damals aktuelle, doch leider bis heute nicht veraltete Fragen. Bei bewusster Beschränkung auf vier Sängerinnen, vier Sänger und zwölf Instrumente schafft der Komponist große Oper von verblüffender Klangvielfalt und bewegender Ausdruckskraft.

zaira

Oper von Vincenzo Bellini | Orchestrierung von Herbert Gietzen | in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln | 18.12.2021 | Großes Haus Musikalische Leitung und Chor: Jan Hoffmann · Inszenierung: Dominik Wilgenbus · Bühne und Kostüme: Lukas Noll Sultan Orosmane will die Christin Zaira aus seinem Harem heiraten; sie will dafür zum Islam übertreten. Diese Liebe wird von beiden Glaubensgemeinschaften nicht gern gesehen. Bellinis fünfte Oper basiert auf einem Stück von Voltaire, das eher einen moralischen als einen romantischen Konflikt und somit hochaktuelle Fragen behandelt, und ist reich an Duetten, Ensembles und opulenten Chorszenen. Ein Bellini stilistisch gerecht werdendes Klangbild garantiert die eigens für Gießen entstandene Orchestrierung von Herbert Gietzen.

brokeback mountain

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Oper von Charles Wuorinen | Libretto von Annie Proulx | in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln | 19.02.2022 | Großes Haus Musikalische Leitung: Martin Spahr · Inszenierung: Cathérine Miville Bühne und Kostüme: Lukas Noll, Monika Gora • Video: Marc Jungreithmeier · Chor: Jan Hoffmann Viele Opern handeln von Liebe, die das Umfeld nicht billigt. Einen solchen Stoff fürs Heute fand Charles Wuorinen in der als Film bekanntgewordenen Erzählung BROKEBACK MOUNTAIN von Annie Proulx. Die Cowboys Jack und Ennis leben in Zerrissenheit zwischen Familie und heimlicher Liebesbeziehung im ländlichen Nordamerika von 1963-1983. Mit seiner Musik beschwört Wuorinen die schroffe Berglandschaft Wyomings wie das gesellschaftliche Klima der Kleinstadt: eine Oper über Weite und Enge und das aufgewühlte Seelenleben von zwei Wanderern zwischen Welten.

Tomi Wendt Sophie Berner Harald Pfeiffer Martha Matscheko


brave kids

23.04.2022 | Großes Haus | Ein multimediales Spectacle mit Musik – zur Medien-Macht-Geld-Welt Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz · Inszenierung: Cathérine Miville Bühne und Kostüme: Lukas Noll Ein Medien-Imperium feiert Jubiläum und lädt zur ganz großen (Spenden-)Gala. Promis aus Politik, Medien, Showbiz, Sport und (Geld-)Adel eilen herbei. Und natürlich dürfen auch die „lieben Kleinen“ vom Musik-Stipendiaten-Programm des Medien-Imperiums nicht fehlen -- zumal der Firmen-Chef mächtig stolz ist auf seine kulturelle Großtat. Doch die Kids wollen nicht nur artig aussehen und schön singen. Längst in der schönen neuen Welt angekommen, steuern sie die Gala von ihren Handys aus und mischen die -- von einer höchst renommierten Event-Agentur minuziös durchgeplante -- Show mächtig auf. .

die fledermaus

02.10.2021 | Großes Haus | Operette von Johann Strauß | Fassung für das Stadttheater Gießen von Andreas Kowalewitz, Cathérine Miville und Lars Ruppel in einer Salon-Orchester-Version Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz · Inszenierung: Cathérine Miville Bühne und Kostüme: Lukas Noll, Katharina Sendfeld · Choreographie: Anthony Taylor, Tarek Assam · Chor: Jan Hoffmann „Die Inszenierung bietet Raum für alltagsenthobenes Lachen -- ein Lachen, das sich einfach guter Unterhaltung verdankt. Dafür sorgten die sängerisch und schauspielerisch ausnahmslos quicklebendig auf der mit geschwungenen Freitreppen und prägnanten Farben gestalteten Bühne agierenden Darsteller. Andreas Kowalewitz’ Orchesterfassung ist eine kleine Meisterleistung; immer wieder entwickelten sich da kammermusikalische, blaskapellenartige und salonmusikalische Farben, die verblüffend gut zu den großen Gesangsnummern passten.“ (Gießener Anzeiger)

tristan und isolde

23.01.2022 | Großes Haus | Handlung in drei Aufzügen von Richard Wagner | konzertante Aufführung Musikalische Leitung: Florian Ludwig · Chor: Jan Hoffmann

Grga Peroš Annika Gerhards Naroa Intxausti Sofia Pavone

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Wie die Macht ihrer Liebe Tristan und Isolde Grenzen überschreiten lässt, so übersteigen die Anforderungen an den Sopran und den Tenor der beiden Titelpartien, was Länge, musikalische und darstellerische Fähigkeiten angeht, das übliche Maß bei weitem. Mit einem groß besetzten Symphonieorchester und einer 14köpfigen Bühnenmusik erweiterte Wagner in diesem hochromantischen Musikdrama die Grenzen des Gefühlsausdrucks in der Musik und stieß zudem mit formaler und harmonischer Kühnheit die Tore ins 20. Jahrhundert auf.


die schmachtigallen – das vermächtnis Eine musikalische Gruselkomödie | 09.10.2021 | Großes Haus Buch und Regie: Wolfgang Hofmann · Bühne und Kostüme: Lukas Noll, Thomas Döll

„Die vier stimmstarken Herren betteten einen gelungenen musikalischen Stilmix von Klassik-Arien über 1920er-Jahre-Couplets bis zu modernen Popsongs in einen unterhaltsam-gewitzten Plot ein, der die vier Sänger wieder in ein abgelegenes schottisches Schloss führte. ‚Das Vermächtnis‘ zeigt einmal mehr, dass die Schmachtigallen ein Bühnenformat für sich entwickelt haben, in dem Musik und Story eine überzeugende Verbindung eingehen.“ (Gießener Anzeiger)

krieg. stell dir vor, er wäre hier

Kammeroper von Marius Felix Lange nach dem gleichnamigen Buch von Janne Teller | taT-studiobühne Libretto von Janne Teller mit Gedichtinseln von Nora Gomringer | für alle ab 14 Jahren Musikalische Leitung: Herbert Gietzen · Inszenierung: Hans-Walter Richter · Bühne und Kostüme: Bernhard Niechotz Es ist Krieg -- nicht irgendwo weit weg, sondern hier in Europa. Eine deutsche Familie flieht nach Ägypten und gliedert sich allmählich, von beiderseitigen Vorurteilen und bleibenden seelischen Kriegsschäden begleitet, ins dortige Leben ein. Differenziert spüren die Texte dem nach, was Flüchtlingsein bedeutet; in der Musik vereinen sich zeitgenössisch Europäisches mit traditionell Orientalischem und Gesprochenes mit expressivem Gesang.

das tagebuch der anne frank (WA)

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Kammeroper von Grigori Frid – Deutsche Adaption von Ulrike Patow | für Jugendliche und Erwachsene | taT-studiobühne Musikalische Leitung: Herbert Gietzen · Inszenierung: Roman Kurtz · Bühne und Kostüme: Denise Schneider „Getragen wird die bis ins Detail stimmige und sensible Inszenierung von der phänomenalen stimmlichen und schauspielerischen Präsenz der jungen Sängerin Martha Matscheko, der es gelang, die knapp einstündige Handlung mit einer Mischung aus Dringlichkeit und Verspieltheit zu einer intensiven, bruchlosen Erfahrung zu gestalten.“ (Gießener Anzeiger)


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1. sinfoniekonzert

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hr-sinfonieorchester | 18.09.2021 | Großes Haus HENRYK WIENIAWSKI | 1. Violinkonzert EDWARD ELGAR | Enigma-Variationen Dirigent: Joseph Bastian Solist: Florin Iliescu (Violine)

2. sinfoniekonzert | von den canyons zu den sternen | 12.10.2021 | Großes Haus OLIVIER MESSIAEN | Des Canyons aux étoiles

Dirigent: Florian Ludwig Solisten: Markus Becker (Klavier), Martin Gericks (Horn)

3. sinfoniekonzert

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09.11.2021 | Großes Haus

schöpfung | 10.11.2021 | Wetzlar

JOSEPH HAYDN | Die Schöpfung

Dirigent: Jan Hoffmann Solistinnen und Solisten des Stadttheater Gießen, Opernchor des Stadttheater Gießen, Gießener Konzertverein, Wetzlarer Singakademie

4. sinfoniekonzert

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janus

| 30.11.2021 | Großes Haus ARNOLD SCHÖNBERG | Verklärte Nacht LUDWIG VAN BEETHOVEN | Sinfonie Nr. 4 Dirigent: Clemens Schuldt

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5. sinfoniekonzert

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totenfeier

| 01.02.2022 | Großes Haus RUDI STEPHAN | Musik für Orchester (1912) MAURICE RAVEL | Klavierkonzert für die linke Hand in D-Dur GUSTAV MAHLER | Totenfeier für Orchester in c-Moll BENJAMIN BRITTEN | Sinfonia da Requiem op. 20 Dirigent: Martin Spahr Solist: Evgeni Ganev (Klavier)


emotional 6. sinfoniekonzert

08.03.2022 | Großes Haus | | Sept Variations | ALOIS BRÖDER Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 | LUDWIG VAN BEETHOVEN Eine romantische Suite op. 125 | MAX REGER Dirigent: Florian Ludwig Solistin: Maria-Elisabeth Lott (Violine)

interkontinental

05.04.2022 | Großes Haus | | How Slow the Wind | TORU TAKEMITSU Klavierkonzert cis-Moll | AMY BEACH Sinfonie Nr. 4 e-Moll | JOHANNES BRAHMS

7. sinfoniekonzert

Dirigent: Florian Ludwig SolistIn: N.N. (Klavier)

03..05.2022 | Großes Haus |

nostalgie | 8. sinfoniekonzert

Pastorale | ALEXANDER WEPRIK Konzert für Koloratursopran und Orchester | REINHOLD GLIÈRE Konzert für Saxophon und Orchester | ALEXANDER GLASUNOW Suite Nr. 4 „Mozartiana“ | PJOTR TSCHAIKOWSKI Dirigent: Eraldo Salmieri SolistInnen: Katarina von Bennigsen (Koloratursopran), N.N. (Saxophon)

14.06.2022 | Großes Haus 18.06.2022 | Rittal Arena Wetzlar | 19.06.2022 | HR-Sendesaal Frankfurt The Messiah | GEORG FRIEDRICH HÄNDEL A soulful celebration

a soulful messiah 9. sinfoniekonzert

Dirigent: Jan Hoffmann Solistinnen und Solisten des Stadttheater Gießen, Opernchor des Stadttheater Gießen Gießener Konzertverein, Wetzlarer Singakademie, Frankfurter Singakademie

o du mein österreich | 10. sinfoniekonzert Chaconne | FRANZ SCHMIDT 3. Sinfonie | ANTON BRUCKNER Dirigent: Florian Ludwig

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12.07.2022 | Großes Haus |


1. kammerkonzert

| 17.10.2021 | Foyer WOLFGANG AMADEUS MOZART | Klavierquartett g-Moll, KV 478 JOHANNES BRAHMS | Klavierquartett g-Moll, op. 25 Vera Krauß - Violine Axel Lis - Bratsche Janna Ignat - Cello Rüdiger Klein - Klavier

2. kammerkonzert | 14.11.2021 | Foyer

SERGEJ WASSILJEWITSCH RACHMANINOW | Sonate in g-Moll für Violoncello und Klavier op. 19 CÉSAR FRANCK | Sonate für Violine und Klavier A-Dur SERGEI WASSILJEWITSCH RACHMANINOW | Trio élégiaque No. 1 g-Moll Ivan Krastev - Violine Viktoria Krastev - Violoncello Evgeni Ganev - Klavier

3. kammerkonzert

| 29.05.2022 | Großes Haus BLECH „TANZT“ AUS DER REIHE Werke von LEONARD BERNSTEIN, ASTOR PIAZZOLLA, ENGELBERT HUMPERDINCK u.a. Die Blechbläser des Philharmonischen Orchesters

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4. kammerkonzert

| 26.06.2022 | Foyer GYÖRGY LIGETI | Ballade und Tanz nach rumänischen Volksliedern DARIUS MILHAUD | Sonate für 2 Violinen und Klavier op. 15 MORITZ MOSZKOWSKI | Suite für 2 Violinen und Klavier op. 71 Gowoon Baek - Violine Yi Xiao - Violine Yuko Masuda-Dreher - Klavier


feat. FEE.

05.11.2021 | Großes Haus | konzert der hr-bigband Leitung: Rainer Tempel SolistInnen: FEE. (vocal & gitar) Fee und Punkt, das sagte sich Felicitas „Fee“ Mietz bereits 2010 als sie aus einem Bandprojekt ausstieg, das mit einem Plattenvertrag ausgestattet eigentlich nach dem Sechser im Lotto anmutete. Aber sie wollte ihr eigenes „Ding“ machen und nichts überproduziertes darstellen müssen. Der Erfolg gab und gibt ihr recht. Die junge Musikerin ist trotz der Corona-Krise sehr fleißig und hat mir ihrem Album „Nachtluft“ Anfang diesen Jahres ein neues Album veröffentlicht, dass komplett im eigenen Wohnzimmer entstanden ist. Da passt wohl keine ganze Big Band rein, aber im Stadttheater Gießen gibt es ganz sicher genügend Platz! Die Leitung des Abends hat Rainer Tempel, der auch die Arrangements für diese besondere Projektidee geschrieben hat.

01.01.2022 | Großes Haus |

neujahrskonzert

Sie wollen schwungvoll ins Jahr 2022 starten? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Das Philharmonische Orchester Gießen erwartet Sie zum traditionellen Neujahrskonzert.

examenskonzerte

Aula der JLU | in Kooperation mit der HfMDK und der JLU | im Rahmen der HTA

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Studierende und AbsolventInnen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main präsentieren ihre Talente. Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester Gießen legen sie vor einer hochkarätigen Jury aus MusikprofessorInnen ihr Konzertexamen ab.


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zwei tauben für aschenputtel

17.11.2021 | Großes Haus | von Catharina Fillers und Stefanie Schnitzler nach den Brüdern Grimm für alle ab 6 Jahren | Inszenierung und Musik: Patrick Schimanski · Bühne und Kostüme: Lukas Noll Ohne Tauben kein Happy End! Schon bei den Brüdern Grimm stehen sie Aschenputtel zur Seite und helfen dem Prinzen, die richtige Braut zu finden. In der Neufassung von Fillers und Schnitzler übernehmen die Tauben gleich ganz die Regie. Mit Spielfreude und Fantasie geben sie der zeitlosen Geschichte einen behutsamen Schubs ins Heute: Rivalität unter (Stief-)Geschwistern, verunsicherte Väter, der Traum vom Fliegen und der Kampf um Selbstachtung werden auf poetische Weise mit dem klassischen Märchentext verwoben. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

gold! – vom fischer und seiner frau

06.10.2021 | Großes Haus | Musiktheater von Leonard Evers und Flora Verbrugge für alle ab 5 Jahren | Inszenierung: Maria Kwaschik · Bühne und Kostüme: Thomas Döll Jacob und seine Eltern sind so arm, dass sie in einem Loch wohnen müssen. Aber dann fängt Jacob einen Fisch, der nicht nur sprechen, sondern auch Wünsche erfüllen kann. Also wünscht sich Jacob neue Schuhe. Doch seine Eltern finden, neue Schuhe seien viel zu wenig, Jacob solle sich mehr wünschen. Ein Haus zum Beispiel, das wäre doch was! Immer größer werden die Wünsche, immer stürmischer das Meer, immer dünner der Fisch … aber wird Jacobs Familie wirklich glücklicher? Eine Sängerin und ein Schlagwerker spielen das bekannte Märchen -- und das Publikum übernimmt die Geräusche des Meeres.

ein könig zu viel

taT-studiobühne | Ein Theaterstreit von Gertrud Pigor für alle ab 4 Jahren | Inszenierung: Abdul-M. Kunze · Bühne und Kostüme: Thomas Döll Ein einsamer Ort und zwei Könige: Fritz und Karl. Doch zwei Könige sind einer zu viel. Also müssen sich König Fritz und König Karl in Zweikämpfen messen, um zu ermitteln, wer der richtige König ist. Schere-Stein-Papier, Schwimmmeisterschaft, Fechtkampf, Sängerkrieg -- alles endet unentschieden. Und eigentlich sind sich die beiden ganz sympathisch. Wer ist der Bestimmer und warum? Rund um diese Spielplatzfrage hat Gertrud Pigor einen humorvollen Theaterstreit erfunden, bei dem zwei Könige erleben, dass nicht immer einer zu viel sein muss.

das totenerweckungssüppchen (WA)

taT-studiobühne | Gemüsetheater über den Kreislauf des Lebens | Stückentwicklung von Andreas Mihan für alle ab 4 Jahren

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„Sein pfiffiges ‚Gemüsetheater‘ garniert Andreas Mihan mit jeder Menge eingängiger Songs, die Bastian Kaletta auf der Gitarre begleitet. Und dennoch gehört die ganze Aufmerksamkeit der kleinen Zuschauer dem, was der strubbelhaarige Andreas aus dem Gemüsebeet hervorzaubert. Sie fiebern voller Begeisterung mit.“ (Gießener Allgemeine)

für kinder und jugendliche


musik am vormittag Rund um Musik und ihre KomponistInnen gibt es hier für alle Altersstufen viel zu entdecken. Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Gießen entführen mit ModeratorInnen neugierige ZuhörerInnen in die unendliche Welt der Töne und Klänge.

peter und der wolf

Ein musikalisches Märchen von Sergej Prokofjew | 13. und 14.03.2022 | Großes Haus für alle ab 5 Jahren „So spontan, überschwänglich und ehrlich kann nur ein Kinderpublikum sein: Fast jedes Kind wollte seine Antwort loswerden, dass die Ente in dem musikalischen Märchen durch die Oboe, der Vogel durch die Flöte, die Katze durch die Klarinette, der Wolf durch die Hörner, Großvater durch das Fagott und Peter durch die Streicher charakterisiert werden.“ (Gießener Anzeiger)

interkontinental

Werke von Toru Takemitsu und Amy Beach | 05.04.2022 | Großes Haus für alle ab 14 Jahren Klassische Musik kommt meist aus Europa und ist von Männern geschaffen -- aber nicht immer. Diesmal gibt es Werke einer Frau aus Nordamerika und eines Mannes aus Japan zu entdecken. Dabei könnt Ihr erleben, wie sich ein Dirigent und sein Orchester verständigen, und erfahren, wer den Ton angibt, wenn zusätzlich SolistInnen als dritter Part gemeinsam mit dem Orchester musizieren. Eine Gelegenheit zum Zuhören, Kennenlernen, Beobachten und Staunen.

game music

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Ist das Leben nur ein Spiel? | 03. und 04.07.2022 | Großes Haus für alle ab 10 Jahren Was ist Game Music und wie funktioniert sie? Aus Filmmusik und Werbejingles entwickelt, gehört sie heute für viele junge Leute unverzichtbar dazu! Das Philharmonische Orchester Gießen präsentiert unter der Leitung von Martin Spahr Klassiker wie die Musiken zu Tetris, Super Mario Brothers und The Legend of Zelda und spannt den Bogen bis hin zu den aktuellen Soundtracks, die das Publikum magisch in ihren Bann ziehen.


dabei sein ist alles | Wir spielen für Euch

Kinder- und Jugendstücke, SchülerInnen-Konzerte und das große Familienstück zur Weihnachtszeit

Wir laden Euch ein, auch selbst aktiv zu werden: für alle ab 6 Jahren | JUNIORCLUB THEATERMÄUSE Die regelmäßig stattfindenden Treffen bieten einen idealen Einstieg ins Theater. für alle von 14 bis 20 Jahren | JUGENDCLUB SPIELTRIEB Mitglieder des Jugendclub Spieltrieb lassen sich spielerisch und zugleich ernsthaft auf Theater ein. für alle von 14 bis 20 Jahren | JUGENDCLUB TANZ Der Jugendclub Tanz arbeitet ganzjährig auf eine eigene Produktion in der taT-studiobühne hin. KINDER- UND JUGENDCHOR Spiel- und Singfreude weckt der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Martin Gärtner

theater & schule | Wie können junge Menschen an

Theater, Musik, Tanz und Literatur herangeführt werden? Wir möchten Theatererfahrungen zu noch intensiveren und nachhaltigeren Erlebnissen gestalten.

BLICK HINTER DIE KULISSEN Bei einer Führung auf, neben, über und unter der Bühne erfahren Sie nicht nur Wissenswertes über die Theaterarbeit, sondern Ihre SchülerInnen bekommen umfassende Informationen über die verschiedenen Theaterberufe sowie Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. PROBENBESUCHE Besuchen Sie mit Ihrer Schulklasse oder Kindergartengruppe eine Probe im Musiktheater, Schauspiel oder Tanztheater oder erleben Sie eine Orchesterprobe des Philharmonischen Orchester Gießen. VOR- ODER NACHBEREITUNG Wir stellen Materialmappen mit Anregungen zur eigenständigen Vor- und Nachbearbeitung zur Verfügung. Auf Wunsch besuchen Produktionsbeteiligte auch Klassen in den Schulen. PATENKLASSE Mit einer Produktionspatenschaft verfolgen Ihre SchülerInnen und Sie ganz nah und intensiv den Entstehungsprozess einer Inszenierung oder eines Konzerts.

KONTAKT | Abdul-M. Kunze Leiter des Kinder- und Jugendtheaters (0641) 79 57-16 | kiju@stadttheater-giessen.de

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INFOVERANSTALTUNGEN FÜR LEHRERINNEN UND LEHRER In regelmäßigen Abständen laden wir Sie ins Theater ein und informieren Sie über aktuelle Angebote speziell für SchülerInnen und laufende Produktionen.


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PROJEKTE Auch weiterhin werden wir in Projekten neue künstlerische Räume ausloten und alternative Formen der Zusammenarbeit erschließen. Auch unsere Kooperation mit Studierenden im Rahmen der Hessischen Theaterakademie setzen wir fort und präsentieren weiterhin atw-Masterarbeiten.

eigentum verpflichtet_eigentum vernichtet PLATTFORM FÜR ZEITFRAGEN Der Klimawandel pausiert nicht. Auch wenn seit März 2020 so manches Rad stillsteht und deutlich weniger Flugzeuge die CO2-Bilanz trüben, bleibt es ein unbestreitbares Faktum, dass die Menschheit auf dem besten Wege ist, den blauen Planeten und damit sich selbst vollends zu ruinieren. Im Rahmen unserer Plattform „Eigentum verpflichtet_Eigentum vernichtet“ wollen wir an unsere „Einmischungen“ der Spielzeit 19/20 anknüpfen und uns dem weit gefassten und durchaus als Kulturerbe zu verstehenden Begriff der Nachhaltigkeit widmen. Diskussionsveranstaltungen mit ExpertInnen unterschiedlicher Fachrichtungen werden zahlreiche Aspekte des Themas beleuchten, umrahmt und flankiert von künstlerischen Aktionen des Ensembles sowie der Jugendclubs. Die Uraufführung TRAUMSPIEL(E) wird im Rahmen FORUM NACHHALTIGKEIT am Stadttheater Gießen als Pilotprojekt konsequent nachhaltig erarbeitet und der Prozess evaluiert. Digitale Technologie wird zum Einsatz kommen, die neben der künstlerischen auch die nachhaltige Innovation zum Ziel hat. Denn nur durch die konstruktive Verzahnung von digitalem Wandel und der Transformation zur Nachhaltigkeit kann es uns gelingen, die großen Aufgaben der Zukunft zu bewältigen. Denn schon Goethe formulierte in seinem „Wilhelm Meister“ im Jahre 1796: „Er schien nunmehr zum ersten Male zu merken, dass er äußerer Hilfsmittel bedürfte, um nachhaltig zu wirken.“

beliebtes bleibt

POETRY SLAM Dichterwettkämpfe zwischen VertreterInnen gänzlich unvergleichbarer Kategorien moderiert von LARS RUPPEL | DE_KONSTRUKTIONEN Die Tanzcompagnie zu Gast in der Kunsthalle Gießen | aktuell-politische PERFORMANCES in Kooperation u.a. mit dem BRACHLAND ENSEMBLE und KünstlerInnen der FREIEN SZENE | englischsprachige GASTSPIELE der AMERICAN DRAMA GROUP EUROPE

und selbstverständlich auch

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IM DIALOG nachgefragt und unsere Einführungsformate vorgestellt sowie kostprobe FOYER UM FÜNF gelesen, getanzt, gesungen oder erzählt von unseren Ensemble-Mitgliedern


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zusammen Theater ist Musik ist Spiel ist Tanz ist Wandel Das Stadttheater: ein kreativer Marktplatz der Gedanken, ein Ort des Austauschs, breit und tief verwurzelt in der Region. Aber wie sehen wir uns nach innen? Das Theater als eine gro… nein, keine große Familie. Familien haben wir in unseren privaten Leben. Uns gefällt eher das Bild „Das Theater als Dorf“: eine bunt gemischte, multikulturelle, nach innen und außen bestens vernetzte Gemeinschaft von Menschen aller Generationen, von den Profi-Kindern im KiJu-Chor bis zu den SeniorInnen, die obwohl bereits in Rente, als DarstellerInnen weiter unersetzlich dazu gehören; eine Gemeinschaft von Menschen aus 33 Nationen, die als ausgewiesene SpezialistInnen weit über 50 unterschiedlichen Berufen nachgehen. Das Stadttheater ist ein Dorf mit beinah unerschöpflichen Potentialen, gebündelt in den Theaterschaffenden aller Gewerke, Abteilungen und Sparten, die ihre mannigfaltigen Kompetenzen in die gemeinsamen Arbeitsprozesse einbringen; Kompetenzen, die die Kernaufgaben des eigenen Engagements oft weit überschreiten. So können selbst ungewöhnliche Fragestellungen höchst kompetent gelöst werden: Die rituelle Waschung Verstorbener muslimischen Glaubens, das Lesen in der türkischen Mokka-Tasse, die Unterstützung bei der Kommunikation mit einem brasilianischen Verlag oder einer chinesischen Hochschule, die Einstudierung eines Moon-Walk, die technische Absicherung einer wilden Kampfszene -- für (fast) jede Frage und Aufgabe gibt es ExpertInnen in einem der Teams des Hauses. So freuen wir uns auch über die verschiedenen Theater-Bands mit Profi-MusikerInnen, die jedoch am Theater anderen Aufgaben nachgehen. Die Tänzerin, die als Darstellerin in einer Schauspiel-Produktion besetzt ist, der Chor im Tanztheater, der Schauspieler im Musiktheater, ob als DarstellerIn oder RegisseurIn, OrchestermusikerInnen oder SchauspielerInnen als versierte MusikerInnen szenisch auf der Bühne -- alles inzwischen bei der Realisierung unterschiedlichster Theatertexte, Werke der Opernliteratur oder Stückentwicklungen in allen Sparten genauso selbstverständlich, wie Kooperation mit PerformerInnen der freien Szene. Doch die wirklich spartenübergreifende Produktion, in der alle künstlerischen Bereiche auf Augenhöhe zusammenwirken, ist die ultimative Königsdisziplin -- nicht nur für DisponentInnen. Vielleicht erinnern Sie sich ja noch an Dantes GÖTTLICHE KOMÖDIE, unser erstes großes Sparten-Projekt, das wir mit allen Ensembles und natürlich mit Chor, KiJu-Chor und Orchester im und vor dem Haus zur Aufführung brachten, oder auch an BUCH.BÜHNE.BÜCHNER. Diese beiden Flaggschiffe zeigten nachhaltig Wirkung. Zahllose kleinere Formate -- oft von den KollegInnen eigenständig initiiert und kreiert -- bereicherten durch Crossovers nicht nur unsere Spielpläne, auch die Beteiligten profitierten außerordentlich von diesen Zusammenarbeiten;


ihr Verständnis für die Notwendigkeit unterschiedlicher Arbeitsweisen wuchs gleichermaßen wie der Respekt vor dem Können der KollegInnen. Das sind für uns die erfüllenden Möglichkeiten eines Mehrspartenhauses: gemeinsames Wirken auf Basis profilierter Sparten mit ausgewiesenen SpezialistInnen, die offen und neugierig bei der Realisierung gemeinsamer Projekte zusammenarbeiten. Zurzeit gestalten wir im Rahmen unseres Digitalisierungs-Prozesses gerade einen ganz neuen Bereich im Theater, ja einen Kulturwandel, den es gemeinsam, bestens vernetzt zu entwickeln gilt, ästhetisch und nachhaltig. Wir freuen uns, auch dafür personell abteilungsübergreifend bestens aufgestellt zu sein. Ein Mehrspartenhaus ist ein ganz wunderbares Theaterlabor, ein Versuchsfeld, eine Spielwiese oder eben ein Dorf, bei dem alle -- ob langjährig ansässig oder nur für einen begrenzten Lebensabschnitt -- trotz aller Unterschiedlichkeiten ein gemeinsames Ziel verfolgen. So ist es natürlich kein Zufall, dass wir uns fürs Ende der Spielzeit 2021_22 noch einmal die Umsetzung eines großen Stoffs in einer gemeinsamen Spartenproduktion vorgenommen haben.

metamorphosen

21.05.2022 | Großes Haus | Eine Theaterproduktion aller Sparten frei nach Ovid Konzeption und Realisation: Tarek Assam, André Becker, Jan Hoffmann, Florian Ludwig, Lukas Noll, Tom Peuckert, Carola Schiefke, Patrick Schimanski, Marisa Wendt, Samuel C. Zinsli

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„Alles wandelt sich, nichts vergeht“, so schreibt Ovid im frühen ersten Jahrhundert -- eine zeitlose Wahrheit, der Kunst, Natur und Menschheitsgeschichte gleichermaßen unterworfen sind. In den METAMORPHOSEN wird das Chaos zur Welt, wechseln GöttInnen ihre Gestalt, werden Menschen in Tiere, Pflanzen oder Sternbilder verwandelt. Auch im Hier und Jetzt befindet sich die Welt in einem Wandlungsprozess, dessen Ausgang für den eingeschränkten menschlichen Blick im Ungewissen liegt. Gewiss ist nur: Nichts bleibt gleich, aber etwas bleibt immer. Als eine der populärsten Mythensammlungen umfassen die METAMORPHOSEN rund 250 Einzelsagen aus der griechischen und römischen Antike und bilden eine mythische Weltgeschichte vom Anfang allen Lebens bis hin zu Ovids Gegenwart ab. Dieser unerschöpflichen Vielfalt nähern sich Musiktheater, Schauspiel und Tanz in einem spartenübergreifenden Projekt gemeinsam an.


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STADTTHEATER STADTTHEATER GIESSEN GIESSEN

INTENDANZ_ Cathérine Miville Intendantin, Künstlerische Gesamtleitung und Geschäftsführerin DISPOSITION_ Dieter Senft Künstlerischer Betriebsdirektor

Stefanie Waller Leitung Künstlerisches Betriebsbüro Stefan Waldeck Leitung Orchesterbüro Anna-Sophie Bechthold Mitarbeiterin KBB und Orchesterbüro DRAMATURGIE_ André Becker Chefdramaturg Carola Schiefke Dramaturgin Schauspiel Marisa Wendt Dramaturgin Schauspiel Samuel Christian Zinsli Dramaturg Musiktheater und Konzert

VERWALTUNG

Dr. Martin Reulecke Verwaltun

Nadja Colditz, Isabel Grannem Ursula Schmidt, Kai-Oliver Sch Ewa Lidwin Allgemeine Verwalt EDV_ Joachim Jaksch

THEATERKASSE_ Ingo Greb Leitung Angelika Hufnagl Stellv. Leitun Jessica Hacker, Simone Kranjč Mitarbeiterinnen

HAUSSERVICE_ Achim Baumbach Leitung Jörg Morhardt, Edith Müller, A Karl-Heinz Weber Pforte Karel Alexander Muhl Bote

Abdul-M. Kunze Leiter des Kinder- und Jugendtheaters

HAUSTECHNIK_ Dennis Schwarz Leitung Dirk Niekamp, Hans-Jürgen W

KOMMUNIKATION_ Anne-Kathrin Abel, Stefan Herfurth Leitung Öffentlichkeitsarbeit

GARDEROBEN- UND EINLASS Ilona Breuer (Leitung), Gabrie

Johannes Bergmann Dramaturg Tanztheater

Julian Simon Wessel Leitung Pressearbeit Marie Claire Kazandjian, Andrea Nagy Grafikerinnen DIGITALE PROZESSE_ Patrick Schimanski Leitung AUSSTATTUNG_ Lukas Noll Ausstattungsleiter Marta Boira Profumo, Lena Michel, Nadezhda Pavlova, Maik Wendrich AusstattungsassistentInnen Katharina Andes, Michael Böhler, Thomas Döll, Monika Gora, Annett Hunger, Jochen G. Hochfeld, Sergei Illarionov, Marc Jungreithmeier, Imme Kachel, Gabriele Kortmann, Sandra Li Maennel Saavedra, Heiko Mönnich, Bernhard Niechotz, Lukas Noll, Alexej Paryla, Lars Peter, Fred Pommerehn, Martin Przybilla, Denise Schneider, Katharina Sendfeld, Christin Vahl Bühnen- und KostümbildnerInnen, VideographInnen INSPIZIENZ_ Heike Meister, Felipe Moretti

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ORCHESTERWARTE_ Bernard Bastian, Thomas Johannes Ludwig, Arno van Kerkhoff

SCHAUSPIEL

LEITUNG_ André Becker, Carola Schiefke

SCHAUSPIELERINNEN_ Marie Louise Gutteck, Johann Paula Schrötter, Carolin Webe

SCHAUSPIELER_ Dominik Breuer, Lukas Goldba Roman Kurtz, David Moorbach Sebastian Songin, Pascal Thom

REGIE_ Nora Bussenius, Christian Frie Thomas Goritzki, Wolfgang Ho Cathérine Miville, Katharina R

MUSIK_ Martin Spahr (Leitung), Sasch Parviz Mir-Ali, Patrick Schima REGIEASSISTENTIN_ Kirsten Eschner SOUFFLEUSE_ Maria-Christina König


TANZTHEATER

ngsdirektor und Prokurist

Tarek Assam Ballettdirektor und Chefchoreograph

mann Personalabteilung hidlowski Finanzbuchhaltung tung

Erkan Kurt Ballettmeister und Assistent der Ballettdirektion

ng čec, Carmen Zimmermann

Andrea Pausch,

Wagner Hausmeister

SDIENST_ ele Lamberts, Gordana Mitrovic

e, Patrick Schimanski

na Malecki, Anne-Elise Minetti, er, Vanessa Wirth

ach, Stephan Hirschpointner, h, Harald Pfeiffer, Magnus Pflüger, mas, Tom Wild

es, Titus Georgi, Lukas Goldbach, ofmann, Oliver Meyer-Ellendt, Ramser, Patrick Schimanski

ha Bendiks, Daniel Dorsch, anski

CHOREOGRAPHIE_ Tarek Assam, Mauro Astolfi, Susanna Curtis, Olga Labovkina, Thomas Noone, Ivan Strelkin, Anthony Taylor, Lucyna Zwolinska TRAININGSLEITUNG_ Paolo Fossa, Susanne Fromme, Erkan Kurt TÄNZERINNEN_ Laura Ávila, Emma Jane Howley, Julie De Meulemeester, Mona-Lisa Rigal, Madeleine Salhany, Magdalena Stoyanova, Chiara Zincone TÄNZER_ Jeremy Curnier, Michael D’Ambrosio, Oskar Eon, Giovanni Fumarola, Floriado Komino, Gleidson Vigne

MUSIKTHEATER Dieter Senft Operndirektor Florian Ludwig Generalmusikdirektor Jan Hoffmann Stellv. Generalmusikdirektor, Chordirektor und Kapellmeister Martin Spahr 1. Kapellmeister und Solorepetitor Andreas Kowalewitz, Herbert Gietzen, Eraldo Salmieri, Clemens Schuldt Gastdirigenten Wolfgang Wels Studienleiter und Kapellmeister Evgeni Ganev Solorepetitor und Assistent des GMD SÄNGERINNEN_ Sophie Berner, Anna Gabler, Annika Gerhards, Na‘ama Goldman, Naroa Intxausti, Evelyn Krahe, Martha Matscheko, Netta Or, Melinda Paulsen, Sofia Pavone, Anna Magdalena Rauer, Kira Reinhard, Erika Simon SÄNGER_ Grga Peroš, Tomi Wendt, Daniel Arnaldos, Marcell Bakonyí, Bernhard Berchtold, Dan Chamandy, Maik Eckhard, Leonardo Ferrando de Avila, Roland Furch, Severin Geissler, Jan Hoffmann, Denis Lakey, Samuel Levine, Martin Ludwig, Martin Markert, Sebastian Noack, Andrea M. Pagani, Gustavo Quaresma, Kouta Räsänen, Christian Richter, Viktor Rud, Kay Stiefermann, Stefan Stoll, Christian Tschelebiew, Tilmann Unger REGIE_ Wolfgang Hofmann, Roman Kurtz, Maria Kwaschik, Cathérine Miville, Hans Walter Richter, Dominik Wilgenbus, Christian von Götz REGIEASSISTENZ_ Francesco Rescio, Eva-Maria Höckendorff


ORCHESTER

TECHNIK

Florian Ludwig Generalmusikdirektor

Dr. Christopher Moos Technischer Dire

PHILHARMONISCHES ORCHESTER_ Jiří Burián 1. Konzertmeister Ivan Krastev 2. Konzertmeister

Robert Straatmann stellv. Technischer Carolin Husemann Werkstattleiterin Ramona Englisch Assistentin der Tech Frauke Klingelhöfer, Lucas Unverzagt Technische ProduktionsassistentInnen

Gowoon Baek, Ruben Gulkanyan, Maria Krein, Yi Xiao 1. Violine Anette Maria Schack-Reber Stimmführerin Vera Krauss, Cornelius Jensen, Ji-Yeon Shin-Tolksdorff, Alexandra Speckbrock 2. Violine Tiberiu Idvorean*, Konstantin Jochim, Jorid Helfrich, Karolina Rybka Viola Attila Hündöl*, Torsten Oehler, Emily Härtel Violoncello Heiko Hoffmann*, Wolfgang Plümacher Kontrabass Carol Brown*, Kirsten Mehring Flöte Gottfried Köll*, N.N. Oboe Anna Deyhle*, Thomas Orthaber Klarinette Maria Oliveira-Plümacher*, Mareike Hoffmann Fagott Martin Gericks*, Alvaro Artuñedo Garcia, Berthold Cremer, Victor Lozano Mariano Horn Johannes Osswald*, Martin Gierden Trompete Philippe Stier*, Kurt Förster, Alexander Schmidt-Ries Posaune Joachim Michelmann* Pauke und Schlagzeug *Solo

CHOR Jan Hoffmann Chordirektor OPERNCHOR_ Paola Alcocer Crespo, Natascha Jung, Lidia Maciejowska, Eun-Mi Suk, N.N. Sopran Heike Keller, Ayano Matsui, Antje Tiné, Olga Wallenhauer, Sora Winkler Alt Sang-Kyu Han, Shawn Mlynek, German Tcyrulnikov, Vepkhia Tsiklauri Tenor Nikolay Anisimov, Aleksey Ivanov, Chul-Ho Jang, Siegfried Lenkl, Vito Tamburro Bass Martin Gärtner Leiter des Kinder- und Jugendchores

BÜHNENTECHNIK_ Olaf Boyens, Silvia Dinius, Marc Kere

Oliver Stopfkuchen, Peter Wittich Se

Andreas Urff, David Jung, Markus Kling Schnürmeister

Lukas Büttner, Andreas Eikenroth, Al Berno Kornmann, Jan Krautwurst, Ke Tobias Leinweber, James Maddox, Sa Reza Tashakkori-Saberi, Vitali Vasilev

Thomas Frank Bezdek, Michel Honold Annika Saskia Schubert, Janek Paul D BELEUCHTUNG_ Kati Moritz Leitung

Jan Moritz-Bregenzer, Kevin Weidlich Bernd Schiewe Assistent der Beleucht Christian Benner, Susanne Biedenkop Andreas Jilg, Thomas Nuhn, Roland U TON- UND VIDEOTECHNIK_ Volker Seidler Leitung

Matthias Fischer, Dirk Müller Tonmeis Martin Przybilla Leitung Video

taT-STUDIOBÜHNE_ Bert Lepinski Technische Leitung Timo Hagmann, Nicola Hug, Pierre Sc Matthias Wolfgang Umbach Technikte Denise Schneider Leitende Ausstattun


WERKSTÄTTEN Direktor und Theatermeister

hnischen Direktion t n

emen TheatermeisterInnen

eitenmeister

gelhöfer, Reiner Wosch

lexander Jung, evin Kuchta, ascha Schmidt, vschii Bühnentechniker

d, Dürolf Auszubildende

h Beleuchtungsmeister tungsmeisterInnen pf, Urff BeleuchterInnen

ster

chmidt, eam ngskoordinatorin

SCHREINEREI_ Stefan Schallner Leitung Alfred Hilgärtner Schreiner Jakob Jäkel Auszubildender SCHLOSSEREI_ Erich Wismar Leitung Jürgen Steuernagel Schlosser MALSAAL_ Pasquale Ippolito Leitung Kira Engel, Ruth Hanf, Tom Schöbel TheatermalerInnen Joshua Lorber, Jessica Sillah, Lukas Witt Auszubildende REQUISITE_ Corina Kraus Leitung Sabine Corzelius, Pascal Simon RequisiteurInnen POLSTEREI/DEKORATION_ Philipp Lampert SCHNEIDEREI_ Sandra Stegen-Hoffmann Leitende Gewandmeisterin Damenschneiderei Doreen Scheibe Leitende Gewandmeisterin Herrenschneiderei Thomas Dohm Gewandmeister Marita Oelschläger Assistentin der GewandmeisterInnen Katharina Asmus, Nina Duwensee, Elke Herdt, Danijela Iljenkarevic, Esther Klein, Doris Landgraf, Simone Munk, Grit Neudeck, Beatrix Ruppert-Nobbe, Margarethe Sekulla Schneiderinnen MASKE_ Marie-Kathrin Kleier, Tina Bepler, Josefa Dobrick, Marina Gundlach, Julia Hain, Annika Lauinger, Nadine Pahlen, Nadine Schuck, Lena Stipp Maskenbildnerinnen Lena Kirmse, Katja Pfitzenmeier Auszubildende

37

ektor


liebes theaterpublikum

liebe Freundinnen und Freunde des Theaters

wie sehr haben wir unser Theater vermisst! Die Krise macht uns deutlich, welchen Stellenwert das Stadttheater als Ort der Begegnung, der kritischen Auseinandersetzung und der Unterhaltung für uns einnimmt. Die digitalen Formate, die im Laufe des letzten Jahres entstanden sind, zeigen zwar, dass Theater dennoch lebendig sein kann, aber die persönliche Begegnung ist essenziell für die Gemeinschaft. Deshalb freuen wir uns in diesem Jahr besonders auf die neue Spielzeit und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen. Wer seine Begeisterung für unser Gießener Stadttheater mit anderen teilen möchte und sich darüber hinaus engagieren möchte, ist bereits Mitglied im VEREIN DER FREUNDE DES THEATERS e.V. oder sollte bald eintreten. Theaterfreunde* stehen im engen Kontakt zur Theaterleitung, denn der Verein organisiert in Zusammenarbeit mit der Intendanz monatliche Informationsgespräche. Theaterfreunde* haben die Chance zu Probenbesuchen und Gesprächen mit Theaterleuten, von denen sie Wissenswertes über aktuelle Produktionen erfahren können. Theaterfreunde* erhalten eine exklusive Präsentation des neuen Spielplans durch Intendanz und Dramaturgie und last but not least, aber sehr wichtig: Theaterfreunde* haben das Recht, drei Tage vor dem offiziellen Vorverkaufsbeginn Theaterkarten für zwei Personen zu reservieren (außer für die Silvestervorstellung und das Neujahrskonzert). Schon bevor unser Theater im Jahr 1907 als „Denkmal bürgerlichen Gemeinsinns“ eröffnet wurde, hatte sich eine 1890 gegründete Bürgerinitiative unter dem Namen VEREIN DER FREUNDE DES THEATERS“ für die Errichtung des Theaterbaus eingesetzt und diesen zu erheblichen Teilen finanziert. Das Theater stellt heute eines der prägenden Baudenkmäler Gießens dar. Das Drei-Spartenhaus gehört wie selbstverständlich als kulturelles Zentrum zu Gießen und Mittelhessen, weshalb dessen Erhalt und Förderung uns, den Theaterfreunden* im VEREIN DER FREUNDE DES THEATERS e.V. am Herzen liegen. Wir unterstützen daher besondere Projekte, finanzieren außergewöhnliche Anschaffungen und verleihen den Theaterpreis „Denkmal“. Unsere Mitgliederzahl hat sich in zwanzig Jahren fast verdoppelt, doch je mehr Mitglieder unser Verein hat, desto intensiver können wir das hervorragende Wirken unseres Theaters unterstützen. Also werden Sie Mitglied im VEREIN DER FREUNDE DES THEATERS e. V., profitieren Sie von den Vorteilen und helfen Sie uns durch Mitgliedschaft und Spenden bei unserer Arbeit zur Förderung des Stadttheaters Gießen. Ich wünsche Ihnen in der Spielzeit 2021/2022 zauberhafte Theaterabende. Lassen Sie sich anregen, aufregen, unterhalten, nachdenklich stimmen und verführen! Ihre Helga Göbel, Vorsitzende KONTAKT | Helga Göbel | Moltkestraße 12 | 35390 Gießen | Tel: (0641) 3010300 theaterfreunde.giessen@gmail.com

38

* Alles, was in diesem Text über Theaterfreunde gesagt wird, gilt selbstverständlich auch für unsere Theaterfreundinnen, aber der 130 Jahre alte Verein ist halt – historisch bedingt – verbal männlich geprägt.


haus der karten | Theaterkasse + Tickets im Dürerhaus Mitten im Herzen der Stadt können Sie nicht nur Theaterkarten für unsere Veranstaltungen erwerben. Denn wir sind auch die zentrale Ticket-Anlaufstelle für lokale, regionale und auch bundesweite Kultur-, Theater- und Sportveranstaltungen: Das ganze Jahr über können Sie u.a. für die Alte Oper Frankfurt, die Gießen 46ers und die HSG Wetzlar oder für Stage Musicals in Hamburg, Berlin und Stuttgart Eintrittskarten kaufen. öffnungszeiten | Erreichbarkeit

Januar bis Oktober (außer Theaterferien): Mo-Sa 9.30 – 18.00 Uhr während der Theaterferien: Mo-Sa 10.00 – 14.00 Uhr November und Dezember: Mo-Sa 9.30 – 19.00 Uhr Die Abendkassen im Großen Haus sowie im taT öffnen eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

kartenreservierung

Reservierte Karten müssen bis eine Woche vor dem Aufführungstermin abgeholt werden; Reservierungen, die erst in der Woche des Theaterbesuchs vorgenommen werden, können nur bis einen Tag vor der Vorstellung hinterlegt bleiben. Nach Vorkasse (per Scheck oder Überweisung) können Karten auch noch an der Abendkasse abgeholt werden; gegen eine Bearbeitungsgebühr von 1,50 Euro werden bezahlte Tickets auch gerne per Post zugeschickt. Ohne Vorkasse können Karten nur in Ausnahmefällen und mit Zustimmung des Kassenteams an der Abendkasse bis höchstens eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn hinterlegt werden. Danach gehen sie in den Verkauf, so dass Sie damit rechnen müssen, keine Karte mehr oder einen schlechteren Sitzplatz zu bekommen. Bitte beachten Sie die besonderen Modalitäten bei der Reservierung von Rollstuhlplätzen (siehe Seite 41).

gutscheine

Im HAUS DER KARTEN erhalten Sie Gutscheine über einen frei wählbaren Betrag. Diese sind unbegrenzt gültig und auch online in unserem Ticket-Shop erhältlich und einlösbar.

zahlungsmöglichkeiten

39

Ihre Karten können Sie an den Theaterkassen bar, mit ec-Karte, Kreditkarte oder mit Verrechnungsscheck bezahlen.


40

ermäßigungen

Für SchülerInnen, Auszubildende und Studierende gibt es im Großen Haus 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn last-minute-tickets zum Einheitspreis von 7,50 Euro für alle noch verfügbaren Plätze. Im Vorverkauf gibt es Karten zu diesem Preis nur für die dritte Platzgruppe. Abweichungen siehe Theater-Semester-Ticket für Studierende der JLU, THM und FTH. Alternativ gibt es für schulpflichtige Kinder und Jugendliche sowie SchülerInnen der Oberstufe im Vorverkauf eine Ermäßigung von 50% im Großen Haus für alle Platzgruppen. Für das Kinder- und Jugendtheater, die taT-studiobühne sowie für andere Nebenspielstätten gelten die Einheitsermäßigungen der Preisübersicht (siehe hintere Umschlagklappe). Schwerbehinderte mit einem GdB ab 80% erhalten im Vorverkauf eine Ermäßigung von 50% im Großen Haus. Für Gruppen ab 20 Personen gilt im Vorverkauf eine Ermäßigung von 20%. SchülerInnengruppen ab 12 Personen erhalten eine Ermäßigung von 50%. Die Ermäßigungen gelten nicht bei Gastspielen und Sonderveranstaltungen.

bonuscard

Sie gehen spontan, aber regelmäßig ins Theater und wollen Ihre Treue belohnt wissen? Mit Ihrer persönlichen Bonuscard können Sie sich jeden Vorstellungsbesuch zum Tagespreis im Großen Haus quittieren lassen – bei neun Stempeln gibt es die zehnte Eintrittskarte gratis!

theatercard

Mit unserer Theatercard für das Große Haus (40 Euro) können Sie an der Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn eine Karte für die Hälfte des regulären Tagespreises erhalten. Ausgenommen sind Gastspiele, Sonderveranstaltungen und die Silvestervorstellung. Ihre Plätze können Sie am Vorstellungstag ab 16.00 Uhr und samstags ab 9.30 Uhr auch telefonisch reservieren.

theater-semester-ticket für studierende

Für Studierende der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Justus-Liebig-Universität und der Freien Theologischen Hochschule gelten die Konditionen des TheaterSemester-Tickets. Das Theaterticket wird durch den Semesterbeitrag mit abgedeckt. Dafür erhalten immatrikulierte Studierende ab drei Tagen im Voraus nach Verfügbarkeit eine kostenlose Eintrittskarte pro Vorstellung – ob im Großen Haus oder auf der taTstudiobühne. Ausgenommen sind lediglich Gastspiele und Sonderveranstaltungen. Zusätzlich kann ein eigenes Kind ebenfalls eine kostenlose Eintrittskarte erhalten.

abonnentInnen unterwegs

Die Theater Hessens und des Rhein-Main-Gebiets haben sich zusammengeschlossen, um ihren AbonnentInnen ein ganz besonderes Angebot zu machen: Für den Besuch einer Vorstellung in einem der teilnehmenden Häuser bekommen AbonnentInnen gegen Vorlage ihres Abo-Ausweises einen Rabatt von 15% bzw. 10% auf den Tagespreis. So ermöglichen wir Ihnen auch den Blick über die Stadtgrenzen hinaus zu ganz besonderen Konditionen. Folgende Theater freuen sich auf Ihren Besuch: Staatstheater Darmstadt, Oper Frankfurt, Schauspiel Frankfurt, Theater und Orchester Heidelberg, Staatstheater Kassel, Staatstheater Mainz, Nationaltheater Mannheim, Hessisches Landestheater Marburg, Hessisches Staatstheater Wiesbaden.


noch besser hören

Für alle, die nicht so gut hören, haben wir eine neue Anlage, die dank rauschfreier Tonübertragung beste Sprachverständlichkeit ermöglicht und Hintergrundgeräusche ausblendet. Mit einem Sender sowie einem Kopfhörer können Sie – von jedem Sitzplatz aus – während der Aufführung die für Sie optimale Lautstärke selbst regulieren. Unser Team an den Garderoben berät Sie gerne, damit Sie beim Hören ganz individuell unterstützt werden.

service für rollstuhlfahrerInnen

Im Großen Haus sind in der 1. Reihe, Parkett links, Plätze für RollstuhlfahrerInnen eingerichtet. Karten für diese Plätze können Sie persönlich oder telefonisch im HAUS DER KARTEN reservieren. Bitte haben Sie Verständnis, dass diese Plätze nur bis drei Tage vor einer Vorstellung freigehalten werden können. Mit dem Rollstuhl gelangen Sie durch den linken Seiteneingang über einen Treppen-Lift ins Erdgeschoss des Theaters. Selbstverständlich ist das taT barrierefrei.

theater-taxi

Mit dem Taxi bequem nach Hause: Bestellen Sie Ihr Taxi direkt bei unserem Garderobenund Einlass-Team im Parkett. Nach der Vorstellung steht das Taxi für Sie vor dem Theater bereit und bringt Sie zu einem vergünstigten Theatertarif nach Hause.

gastronomie | großes haus

Vor unseren Vorstellungen und in der Pause erwartet Sie das Team der Theater-Gastronomie von Klaus Interwies mit ausgewählten Getränkeangeboten und Snacks für den kleinen Hunger. Sie können gerne vor Vorstellungsbeginn für die Pause einen Tisch im Foyer reservieren. Ihre Bestellung steht dann schon für Sie bereit. Das wunderschöne Jugendstil-Foyer bleibt für Sie nach Aufführungen ohne Pause häufig geöffnet. Lassen Sie Ihren Theaterbesuch gemeinsam mit anderen BesucherInnen bei einem Glas Wein, Saft, einem Bierchen oder Sekt ausklingen. Natürlich können Sie schon vor der Vorstellung einen Tisch reservieren und auch Ihre Getränkewünsche oder Snacks bestellen – ganz so wie sonst in der Pause.

bewirtung | kwa

41

Im Foyer der taT-studiobühne – dem kurzweilamt – ist die Gastronomie jeweils eine Stunde vor den Vorstellungen und natürlich auch im Anschluss geöffnet. Nicht-TheaterbesucherInnen und Gäste aus dem Großen Haus sind ebenfalls herzlich willkommen zu anregenden Gesprächen mit FreundInnen und TheatermacherInnen.


42

stadttheater gießen

Südanlage 1 | 35390 Gießen | Mit den Buslinien 1, 2, 3, 6, 7, 11, 13, 17, 800, 801, 802 Haltestelle Berliner Platz | 5, 12, 15, 371 Haltestelle Behördenzentrum | 24 Haltestelle Stadttheater

haus der karten

Theaterkasse + Tickets im Dürerhaus | Kreuzplatz 6 | 35390 Gießen | (0641) 79 57-60; -61

taT-studiobühne

Berliner Platz gegenüber Eingang Rathaus | 35390 Gießen | Mit den Buslinien 1, 2, 3, 6, 7, 11, 13, 17, 800, 801, 802 Haltestelle Berliner Platz | 5, 12, 15, 371 Haltestelle Behördenzentrum

kwa – kurzweilamt

Foyer der taT-studiobühne | Berliner Platz gegenüber Eingang Rathaus | 35390 Gießen

parkmöglichkeiten

Wenn Sie mit dem Auto kommen, stehen Ihnen die Tiefgarage am Rathaus und das Parkhaus am Kino zur Verfügung. Die Tiefgarage am Rathaus bietet unseren BesucherInnen ab 18.00 Uhr einen „Theatertarif“ für 2 Euro an.

stadttheater online – folgen sie uns

Auf www.stadttheater-giessen.de finden Sie alles rund um den Spielplan, Informationen zu Aufführungen, Sonderveranstaltungen und zu unseren MitarbeiterInnen. Auf unserer Online-Plattform bühne:digital können Sie zahlreiche Video- oder Audiobeiträge rund ums Theater finden. In unserem Ticketshop sichern Sie sich Ihren Theaterplatz: Sie können sich Ihre Karten ausdrucken oder an der Abendkasse abholen. Über Facebook, Instagram und Twitter erhalten Sie stets die neuesten Infos. Unser Newsletter gibt regelmäßig Einblicke und Hintergründe zu Premieren, Dauerbrennern und einmaligen Sonderveranstaltungen. Anmeldung unter stadttheater-giessen.de/newsletter.

wo erfahren sie, was gespielt wird?

Eine Übersicht und Infos zu unserem Programm gibt Ihnen auch unser Monatsleporello, der nicht nur in unserem Theater, sondern auch an zahlreichen Stellen in und um Gießen ausliegt. Den Monatsspielplan schicken wir Ihnen natürlich auch gerne per Post zu. Wenden Sie sich dazu einfach an: dialog@stadttheater-giessen.de.

sagen sie uns ihre meinung

Ihre Meinung interessiert uns! Im unteren Foyer und im kwa können Sie Ihre Wünsche und Anregungen oder Ihre Spielplanbestellung in unserem Gästebuch hinterlassen; oder schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an dialog@stadttheater-giessen.de.

partner stadttheater gießen


taT-studiobühne

MUSIKTHEATER

Einheitspreis ermäßigt SchülerInnen

17,50 € 12,50 € 8,50 €

SCHAUSPIEL | TANZ

Einheitspreis ermäßigt SchülerInnen

14,50 € 10,50 € 7,50 €

LESUNGEN

Einheitspreis

7,50 €

KINDER- UND JUGENDTHEATER

Karten für Kinder für Erwachsene

6,50 € 10,50 €

FAMILIENSTÜCK

Karten für Kinder für Erwachsene

7,00 € 7,00 - 16,00 €

KINDER- UND JUGENDKONZERTE

Karten für Kinder für Erwachsene

5,00 € 7,00 - 16,00 €

GROSSES HAUS

KONZERTE IM FOYER

GROSSES HAUS

Einheitspreis ermäßigt

12,50 € 9,50 €

REPERTOIRE-VORSTELLUNGEN

Platzgruppe

1

2

3

4

Hörplätze

Oper | Operette | Musical

34,50 €

31,00 €

25,00 €

17,00 €

6,00 €

Schauspiel

24,50 €

20,50 €

1 6,00 €

7,50 €

3,50 €

Tanz

25,50 €

22,00 €

1 7, 50 €

8,50 €

3,50 €

Tanz mit Live-Musik

28,00 €

24,50 €

1 8,50 €

10,50 €

5,50 €

Sinfoniekonzert

33,50 €

30,00 €

25,00 €

18,50 €

10,00 €

Konzertante Oper

36,50 €

33,50 €

2 7, 50 €

22,50 €

12,50 €

Für Sonderveranstaltungen, Silvestervorstellungen und das Neujahrskonzert gelten besondere Preise. Bei Produktionen mit außergewöhnlichem Aufwand können Sonderzuschläge erhoben werden.

Änderungen vorbe ha


alten

* Nr. 17 bis 22

mögliche Rollstuhlplätze


Was wäre ein Theater ohne gewachsene Arbeitspartnerschaften in Stadt und Region. Eine ganz besondere Zusammenarbeit verband uns mit der Brühlschen Universitätsdruckerei. Undenkbar die Cover der letzten 20 Jahreshefte ohne die wunderbaren MitarbeiterInnen, die noch so ungewöhnliche Ideen mit höchster Kompetenz, mit Qualitätsbewusstsein und Phantasie gedruckte Realität werden ließen. Dafür ein ganz herzliches großes DANKESCHÖN an alle, die uns so grandios unterstützt haben. Wenn Sie dieses Heft in den Händen halten, wird es die Druckerei, deren Historie bis ins Jahr 1750 zurückgeht, nicht mehr geben. Sie musste zum 30.06.2021 schließen. Unsere Region Gießen wird ärmer ohne die Brühlsche.


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Stadttheater Gießen: Spielzeitheft 21|22  

Hinweis: Wenn Sie unser Spielzeitheft in voller Größe und ohne Werbung genießen wollen, aktivieren Sie den Fullscreen, indem Sie mit der Mau...

Stadttheater Gießen: Spielzeitheft 21|22  

Hinweis: Wenn Sie unser Spielzeitheft in voller Größe und ohne Werbung genießen wollen, aktivieren Sie den Fullscreen, indem Sie mit der Mau...

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