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SPIELZEIT 2018—19


W I L L KOM M E N I N D E R NEUEN SPIELZEIT


Spielzeit 2018—19


I N H A LT

Grußwor te

SEITE

004

Vor wor t

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006

Der Spielplan 2018 —19 im Überblick

SEITE

008

Premieren Musiktheater

SEITE

018

Premieren Schauspiel

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064

Premieren Tanztheater

SEITE

110

Premieren Junges Staatstheater

SEITE

124

Konzer te

SEITE

134

Extras

SEITE

148

Theaterpädagogisches Angebot

SEITE

160

Ser vice

SEITE

168

Freunde und Förderer

SEITE

182

Menschen

SEITE

194


L I E B E S T H E AT E R P U B L I K U M , S E H R G E E H RT E DA M E N U N D H E R R E N ,

viele unserer gesellschaftlichen Über- leicht gewaltigste Stück Musiktheater zeugungen und Gewissheiten scheinen

überhaupt. Zu sehen ist auch das neue

in den vergangenen Jahren ins Wanken

Stück einer britischen jungen Theater-

geraten zu sein. Wie wollen wir als Bür- autorin, MOSKITOS, das intelligent, gerinnen und Bürger darauf reagieren?

poetisch und bissig vom Leben einer

Wie uns auf kommende Veränderungen

nicht ganz alltäglichen Patchwork-

vorbereiten?

Familie handelt. Seien Sie ebenso neu-

Wir können – wie einst die griechische

gierig auf die neuen Produktionen des

Antike – unsere Gegenwart, Vergangen- Kasseler Tanztheaters, auf das Junge heit und Zukunft reflektieren, etwa im

Staatstheater und auf das reiche Kon-

Theater. Dort betrachten wir lustvoll

zertangebot.

fremde Leben, ganz ohne reale eigene

Ich freue mich sehr über die Begeiste-

Gefährdungen, und erwerben neben- rung und die breite Akzeptanz, die unbei das Rüstzeug, noch differenzierter

ser Staatstheater bei Ihnen, unserem

zu denken und zu fühlen. Diese zivili- Publikum, erfährt. Ich wünsche Ihnen satorische Kraft des Theaters weist ins

eine anregende Spielzeit 2018—19!

Neue, ins Offene – sie allabendlich erleben zu können, ist eine wunder­bare Errungenschaft unserer vitalen

Ihr

Kulturlandschaft.

Boris Rhein

Am Staatstheater Kassel erarbeiten fast

Hessischer Minister

500 Menschen gemeinsam ein vielfäl- für Wissenschaft und Kunst

tiges Angebot für Sie, liebes Publikum. In der neuen Spielzeit erleben Sie die ersten beiden Abende des Wagnerschen RING DES NIBELUNGEN, das viel4


V E R E H RT E S P U B L I K U M , L I E B E F R E U N D E D E S STA ATST H E AT E R S , L I E B E B Ü RG E R I N N E N U N D B Ü RG E R ,

»Kunst ist zwar nicht das Brot, aber der

ches und vielfältiges Programm des

Wein des Daseins«, schrieb einst der

Staatstheaters und vielversprechende

deutsche Dichter Jean Paul. Und so

Vorhaben – allen voran Wagners RING

freuen wir uns auf diesen Genuss und

DES NIBELUNGEN, der in vier einzelnen

darauf, dass der Vorhang wieder hoch- Abenden ein Götter- und Menschengeht, uns das Ensemble des Staatsthe- drama entwickelt, das vom Sieg der aters wieder in neue Welten entführt, Gier über die Liebe handelt. Im Schauuns unterhält, berührt, auch pro­voziert

spielhaus werden wir ROMEO UND

und zum Nachdenken anregt.

JULIA von Shakespeare neu erleben.

Das Staatstheater Kassel ist ein we- Und wir werden Konzerte und Tanzsentlicher Faktor für den kulturellen

abende im Opernhaus genießen.

Reichtum sowie die Attraktivität und

Ich danke allen Künstlern und Mit­

Lebensqualität unserer Stadt. In der

arbeitern des Staatstheaters für ihre

vergangenen Spielzeit hat das Haus

wunderbare und inspirierende Arbeit.

einmal mehr bewiesen, dass es einen

Allen Zuschauern und Kasseler Bürgern

bedeutenden Rang in der obersten

wünsche ich anregende und genuss-

Liga deutschsprachiger Theater ein- volle Theatererlebnisse. nimmt. Gerne erinnere ich an die Auszeichnung der Kasseler Inszenierung DIE ORESTIE unter der Regie von Jo- Ihr hanna Wehner als herausragendste

Christian Geselle

deutsche Schauspielproduktion des

Oberbürgermeister der Stadt Kassel

Jahres 2017 mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST. Freuen wir uns also mit Blick auf die vor uns liegende Spielzeit auf ein rei5


LIEBE FREUNDINNEN U N D F R E U N D E D E S T H E AT E R S ,

Menschen treten hervor und sehen sich

überkomplex, fast verwöhnt. Fast als

um. Damit beginnt, was ungeheuerlich

wäre Europa ein multilateraler FAL­

endet. Walhall brennt. Die Helden aus- STAFF, ein Genießer, dem die drohende gelöscht. Die Götter Geschichte. Die

Wiederkehr von Geschichte entgeht,

geraubte Natur sich selbst zurückge- der am Ende von Verdis Oper der begeben. Die Regieanweisung Wagners, trogene Filou ist und der rohen Gewalt die den RING DES NIBELUNGEN be- nichts entgegenzusetzen hat. schließt, ist die reine, offene Geschich- Rücken die Kriege, von denen wir dachte. Menschen sehen sich um.

ten, sie wären verschwunden, nicht

Aber sie schauen in den Morgen inmit- wieder näher? Ist ARES, der Kriegsgott, ten von Trümmern. Von abgefackelten

den unser Tanzensemble anruft, zum

Weltgebilden, Gesellschaftsverträgen, Warlord mutiert? Sind Europas GrenIdeologien. Eine alte Welt, die Wotan

zen am Mittelmeer nicht blutiger als

auf Verträgen gründete und in die er

zu Zeiten der deutschen Teilung? Wie

sich selber verstrickte, konnte ihre

leben wir damit, dass unsere Selbst­

Schulden nur gewaltsam ablösen. Wie

verliebtheit in die europäische Demo-

verbreitet ist heute die Sehnsucht nach

kratie offenbar nicht überall geteilt

einem großen, reinigenden Gewitter?

wird? Und ist sie überhaupt etwas, von

Und wie sehr ist die Sehnsucht begrün- der wir sicher sein können, dass es sie det im Wunsch, endlich Klarheit zu

in 20 Jahren noch gibt?

gewinnen? Über die Gesellschaft, über

Und falls uns diese Fragen Angst ma-

diejenigen, die sind wie ich, über mich

chen sollten: Wie gehen wir damit um,

selbst?

wissend, dass Angst Empathie frisst?

Überall stehen Systeme auf voll skru- Ist der endlose Kompromiss der Tod pelloser Entschlossenheit. Im Vergleich

der Demokratie? Ist der kompromiss-

dazu erscheinen Europa, Deutschland, lose KOHLHAAS gar der wahre Demo6


krat? Oder ist die Demokratie, mit

ihre Rolle übernehmen, sondern weil

Spielregeln, die ausnahmslos alle bin- Menschen, die ins Theater gehen, Entden – so wie Wotan die Regeln, die er

scheidungen treffen und beeinflussen,

selbst erst aufstellte – nicht doch etwas, weil auch der Zuschauer ein Mandat für das es sich kraftvoll und mit Lust

übernimmt: die Lebenszeit, die er mit

zu kämpfen lohnt?

einem Spieler auf der Bühne teilt, nicht

Die europäische Geschichte ist auch

als Ware zu sehen, sondern als Ereig-

eine Geschichte des Theaters. Seit der

nis. Denn am Ende treten Menschen

Antike ist das Theater der Ort, wo die

hervor. Und schauen sich nicht nur um.

Ausnahmezustände betrachtet und

Sondern sich an.

durchgespielt werden, wo eine Gesell- Eine anregende Spielzeit wünschend schaft ihre Wahrnehmungskonventio- und herzlich nen durchbricht und Ideologien und Routinen die Tarnkappe vom Kopf zieht. Ihr Die Spielzeit 2018—19 wagt im Musik- Thomas Bockelmann theater den RING, im Schauspiel Erst- Intendant aufführungen wie MOSKITOS und STORIES und Stückentwicklungen in unserem Jungen Staatstheater, wo sich vielleicht auch ein Walfisch und ein Thunfisch begegnen. Und schließlich im Tanztheater die ANARCHY OF THE BODY.

P.S.: Und unsere mit dem deutschen

Theater ist, so Hannah Arendt, eine

Theaterpreis DER FAUST ausgezeichne-

besonders politische Kunst: aber nicht

te ORESTIE in der Regie von Johanna

nur, weil die Spieler das Mandat für

Wehner spielen wir natürlich weiter. 7


SPIEL PLAN

2018—19 IM ÜBERBLICK


musiktheater

 P R E M I E R E N  0 1. 09. 2018

O P E R N H AU S

D E R R I N G D E S N I B E L U N G E N  |  VO R A B E N D

 0 9. 09. 2018

O P E R N H AU S

I C A P U L E T I E I MO N T E CC H I

  1 3. 10 . 2018

O P E R N H AU S

 08. 1 2 . 2018

O P E R N H AU S

DA S R H E I N G O L D von Richard Wagner KO N Z E RTA N T

Tragedia lirica von Vincenzo Bellini FA L STA F F Commedia lirica von Giuseppe Verdi M A DA M A B U T T E R F LY Tragedia Giapponese von Giacomo Puccini 26. 01 . 201 9

O P E R N H AU S

A N FA N G U N D E N D E – B. A .C .H. 61 Eine szenische Reise mit Kirchen-Kantaten von Johann Sebastian Bach

 0 9. 03. 201 9

O P E R N H AU S

D E R R I N G D E S N I B E L U N G E N  |  E R ST E R TAG

D I E WA L K Ü R E von Richard Wagner 25. 05. 201 9

O P E R N H AU S

D E R W I L DS C H Ü T Z Komische Oper von Albert Lortzing

  1 5. 06. 201 9

S C H AU S P I E L H AU S

15. T H E AT E R-J U G E N D O RC H E ST E R-P ROJ E K T

B R U N D I BÁ R Kinderoper von Hans Krása Wiederaufnahme in neuer Besetzung  W I E D E R AU F N A H M E N  08. 09. 2018

O P E R N H AU S

W E ST S I D E STO RY Nach einer Idee von Jerome Robbins Buch: ARTHUR LAURENTS  |  Musik: LEONARD BERNSTEIN Songtexte: STEPHEN SONDHEIM

23. 09. 2018

O P E R N H AU S

T U R A N D OT Dramma lirico in drei Akten von Giacomo Puccini Schlussduett und Finalszene von Luciano Berio

  1 5. 1 2 . 2018

O P E R N H AU S

HÄNSEL UND GRETEL Märchenspiel von Engelbert Humperdinck

 0 6. 04. 2019

O P E R N H AU S

I L BA R B I E R E D I S I V I G L I A [D E R BA R B I E R VO N S E V I L L A] Melodramma buffo von Gioachino Rossini

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schauspiel

 P R E M I E R E N   30.08. 2018

S C H AU S P I E L H AU S

MOS K I TOS [DS E] von Lucy Kirkwood

  0 7. 09. 2018

TIF

M I C H A E L KO H L H A A S nach Heinrich von Kleist

 0 8. 09. 2018

S C H AU S P I E L H AU S

ROM E O U N D J U L I A von William Shakespeare

09. 11 . 2018

TIF

O D E M [UA] Stückentwicklung von Wilke Weermann

  1 0. 11 . 2018

S C H AU S P I E L H AU S

S C H Ö N E B E S C H E R U N G E N von Alan Ayckbourn

  1 8. 01 . 2019

TIF

I N T E RV E N T I O N [UA] von Rebekka Kricheldorf

  1 9. 01 . 2 01 9

S C H AU S P I E L H AU S

O P E R E T T E von Witold Gombrowicz

  1 5. 03. 201 9

TIF

D I E O P F E R U N G VO N G O RG E M A ST ROM A S von Dennis Kelly

  1 6. 03. 2019

S C H AU S P I E L H AU S

STO R I E S [DS E] von Nina Raine

09. 05. 201 9

TIF

T H E A L I E N S [DS E] von Annie Baker

  1 0. 05. 201 9

S C H AU S P I E L H AU S

M U T T E R CO U R AG E U N D I H R E K I N D E R von Bertolt Brecht [DS E] D E U TS C H S P R AC H I G E E R STAU F F Ü H R U N G   |  [UA] U R AU F F Ü H R U N G

 G E P L A N T E  W I E D E R AU F N A H M E N

S C H AU S P I E L H AU S

E I N E S L A N G E N TAG E S R E I S E I N D I E N AC H T von Eugene O’Neill E I N S OM M E R N AC H TST R AUM von William Shakespeare H E I S E N B E RG von Simon Stephens D I E O R E ST I E von Aischylos  |  Fassung von Johanna Wehner

S C H AU S P I E L F OY E R

KATZENJAMMER, SCHWARZE KATZE, WEISSE KATZE Lieder von Frauen

TIF

DASS ALLES ZUM BESTEN STEHT, HÄTTEN SIE SAGEN MÜSSEN Stückentwicklung U N T E RW E R F U N G nach dem Roman von Michel Houellebecq KO N S E N S von Nina Raine D I E P R Ä S I D E N T I N N E N von Werner Schwab D I E N E T Z W E LT von Jennifer Haley

T I F-F OY E R

R UM U N D WO D K A von Conor McPherson

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Tanztheater

 P R E M I E R E N  0 1. 1 2 . 2018

S C H AU S P I E L H AU S

A N A RC H Y O F T H E B O DY [UA] Zwei Stücke von Annamari Keskinen und Ryan Mason  |  Johannes Wieland

27. 04. 2019

O P E R N H AU S

A R E S [UA] Ein Stück von Johannes Wieland Mit dem Staatsorchester Kassel

 08. 06. 201 9

TIF

C H O R E O G R A F I S C H E W E R K STAT T [UA] Junge Choreograf*innen stellen sich vor

12


Junges Staatstheater

 P R E M I E R E N   0 2. 09. 2018

TIF

  0 7. 11 . 2018

O P E R N H AU S

  0 3. 03. 2019

TIF

E V E RY H E A RT I S B U I LT A RO U N D A M E MO RY [UA] von Markolf Naujoks ∆  ab 12 Jahren D E R G E ST I E F E LT E K AT E R

W E I H N AC H TS M Ä RC H E N

von Thomas Freyer (frei nach den Brüdern Grimm) ∆  ab 6 Jahren von Carsten Brandau ∆  ab 8 Jahren

  0 5. 05. 201 9

SAG T D E R WA L F I S C H Z UM T H U N F I S C H

TIF

ELLBOGEN

B Ü RG E R B Ü H N E N P ROJ E K T

nach dem Roman von Fatma Aydemir ∆  ab 14 Jahren  G E P L A N T E  W I E D E R AU F N A H M E N TIF

D I E L E I D E N D E S J U N G E N W E RT H E R nach Johann Wolfgang Goethe ∆  ab 14 Jahren I M T R AUM S C H W E B E N Stückentwicklung ∆  von 3 bis 8 Jahren D I E E R STAU N L I C H E N A B E N T E U E R D E R M AU L I N A S C H M I T T von Finn-Ole Heinrich ∆  ab 10 Jahren WA S DA S N A S H O R N SA H , A L S E S AU F D I E A N D E R E S E I T E D E S Z AU N S S C H AU T E von Jens Raschke ∆  ab 11 Jahren TS C H I C K von Wolfgang Herrndorf ∆  ab 14 Jahren

J U ST MO B I L

E R ST E ST U N D E

K L A SS E N Z I M M E R ST Ü C K

von Jörg Menke-Peitzmeyer ∆  ab 12 Jahren mit anschließender theaterpädagogischer Nachbereitung

13


Konzerte

AU F E I N E N B L I C K  17. 09. 2018

STA DT H A L L E

  1. S I N F O N I E KO N Z E RT

22. 10 . 2018

STA DT H A L L E

  2. S I N F O N I E KO N Z E RT

21 .   |   22.  11 .

M A RT I N S K I RC H E

 3. S I N F O N I E KO N Z E RT   |  B U SSTAG S KO N Z E RT

 17. 1 2 . 2018

STA DT H A L L E

 4. S I N F O N I E KO N Z E RT

 04. 02 . 2019

STA DT H A L L E

  5. S I N F O N I E KO N Z E RT

 19. 04. 2019

STA DT H A L L E

 6 . S I N F O N I E KO N Z E RT   |  K A R F R E I TAG S KO N Z E RT

  1 0. 06. 2019

STA DT H A L L E

  7. S I N F O N I E KO N Z E RT

24. 06. 201 9

STA DT H A L L E

8. S I N F O N I E KO N Z E RT

26. 10 . 2018

S C H AU S P I E L H AU S

  1. K I N D E R KO N Z E RT *

20. 03. 201 9

S C H AU S P I E L H AU S

  2. K I N D E R KO N Z E RT * ∆  ab 8 Jahren

∆  ab 5 Jahren

05. 06. 201 9

O P E R N H AU S

  3. K I N D E R KO N Z E RT * ∆  ab 5 Jahren

 12. 06. 201 9

O P E R N H AU S

J U G E N D KO N Z E RT

 11. 08. 2018

K A R L SAU E

SOM M ERNACHTS-OPEN-AIR IN DER AUE

02. 11 . 2018

M A RT I N S K I RC H E

KONZERT IN KOPRODUKTION MIT DEN KASSELER MUSIKTAGEN

09. 11 . 2018

O P E R N H AU S

W INTER WONDERLAND – A SWINGIN’ CHRISTMAS SHOW*

 0 1. 01 . 2019

O P E R N H AU S

N E U J A H R S KO N Z E RT *

 11. 01 . 2019

O P E R N H AU S

F I L M A B! W E A R E BAC K!*

 17. 03. 2019

KÖ N I G S-G A L E R I E

18. C L A SS I C N I G H T

  0 2. 05. 201 9

BA L L H AU S

  1. BA L L H AU S-KO N Z E RT

  1 9. 05. 201 9

BA L L H AU S

  2. BA L L H AU S-KO N Z E RT

30. 05. 201 9

BA L L H AU S

  3. BA L L H AU S-KO N Z E RT

∆  ab 12 Jahren

PREMIERE

∆ B ei Konzerten mit mehreren Terminen* ist hier jeweils der erste genannt, alle weiteren finden Sie ab Seite 134, im Monatsspielplan oder unter www.staatstheater-kassel.de

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auf Reisen

W I R S I N D I N ...   0 3.   |  04.   10.

B OZ E N

 08. 02 . 2019

Haus der Kultur »Walther von der Vogelweide« L U DW I G S H A F E N

März 2019

D I E O R E ST I E Südtiroler Kulturinstitut D I E O R E ST I E Theater im Pfalzbau

M A R B U RG

H E I S E N B E RG Hessisches Landestheater F O RTS E T Z U N G D E S G A STS P I E L AU STAU S C H E S des Staatstheaters Kassel mit dem Theater an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr

∆ Weitere Termine unter www.staatstheater-kassel.de

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Gastspiele  E I N E AU SWA H L 23. 09. 2018

S C H AU S P I E L H AU S

ENTLANG DEN GRÄBEN

EINE REISE DURCH DAS ÖSTLICHE EUROPA BIS NACH ISFAHAN

Lesung und Gespräch mit Navid Kermani und Thomas Bockelmann  0 2. 10 . 2018

S C H AU S P I E L H AU S

PA R K I N S O N G * Revue im Rahmen des Bundeskongresses der Deutschen Parkinson Gesellschaft Z I E H E N S I E M I C H AU S!*

 04. 10 . 2018

TIF

 0 6. 10 . 2018

O P E R N H AU S

  1 2. 10 . 2018

O P E R N H AU S

23. 10 . 2018

TIF

28. 10 . 2018

TIF

JAZZ IM TIF

 04. 11 . 2018

O P E R N H AU S

23. B E N E F I Z KO N Z E RT des Kuratoriums der

E I N E L I E B E S E R K L Ä R U N G A N DA S F R A N ZÖ S I S C H E C H A N S O N

von Verena Joos und Reinhard Karger S I N F O N I E D E R G ROSS E N D I C H T E R Veranstaltung der Alevitischen Gemeinde DA S N E U E P RO G R A M M Fitness & Dance Academy Body & Soul KOSA L A V I TA* Flinn Works e.V. Matthias Nowaks »Common Ground«  

Aktion für behinderte Menschen Region Kassel e.V.

  1 4. 11 . 2018

TIF

  1 5. 11 . 2018

S C H AU S P I E L H AU S

26. J A Z Z F E ST K A SS E L MO N S I E U R I B R A H I M E T L E S F L E U R S D U CO R A N American Drama Group  |  in französischer Sprache

  1 6. 11 . 2018

S C H AU S P I E L H AU S

26. J A Z Z F E ST K A SS E L

  0 7. 1 2 . 2018

O P E R N H AU S

A C H R I STM A S C A RO L American Drama Group  |  in englischer Sprache

  20. 1 2 . 2018

O P E R N H AU S

21 . 1 2 . 2018

O P E R N H AU S

S C H WA N E N S E E Bolschoi Staatsballett Belarus

   04. 01 . 2 01 9

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D E R N U SS K N AC K E R Bolschoi Staatsballett Belarus

TIF

SA B I N E WAC K E R N AG E L S P I E LT: F R AU J E N N Y T R E I B E L


0 5. 01 . 2019

TIF

DA D D E L D U-A H O I ! Herwig Lucas spricht, singt und spielt Ringelnatz

  1 9. 01 . 2019

TIF

I M T I E F ST E N S C H L U P F W I N K E L M E I N E R S E E L E Sabine Wackernagel liest Briefe von Rosa Luxemburg

28. 02 . 2019

S C H AU S P I E L H AU S

PYG M A L I O N American Drama Group  |  in englischer Sprache

  1 5. 03. 2019

O P E R N H AU S

  24. 03. 2019

12. K A SS E L E R J A Z Z F R Ü H L I N G Theaterstübchen geht fremd

O P E R N H AU S

L A BAYA D E R E – D I E T E M P E LTÄ N Z E R I N Ballettschule Dushevin’s

  0 5. 04. 2019

O P E R N H AU S

B E N E F I ZG A L A Stiftung Transition »Tanz! und danach?« Zugunsten der Stiftung Tanz-Transition Zentrum Deutschland

 04. 05. 201 9

S C H AU S P I E L H AU S

hr -B I G BA N D & S OM I E D G A R K N E C H T CD-Release-Konzert D I E K Ä N G U R U-C H RO N I K E N

A N S I C H T E N E I N E S VO R L AU T E N B E U T E LT I E R S

Gastspiel des Jungen Theaters Göttingen hr 2-R A D I O  L I V E  T H E AT E R

I N KO O P E R AT I O N M I T hr 2- K U LT U R

Deutschlandweit auf Tournee mit Hörspiel-Klassikern H E SS E N B R A SS I N CO N C E RT J A Z Z I M T I F Die Reihe wird fortgesetzt.

∆ Weitere Termine* und Veranstaltungen finden Sie unter www.staatstheater-kassel.de

  11. 05. –18.05. 2 019

H E SS I S C H E T H E AT E RTAG E am Staatstheater Kassel

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MUSIK THEATER

UNSERE PREMIEREN


DER RING DES NIBELUNGEN B Ü H N E N F E STS P I E L I N D R E I TAG E N U N D E I N E M VO R A B E N D

Vorabend

Das Rheingold von Richard Wagner Dichtung vom Komponisten

Wagners universelles Weltendrama

Wotan verlangt es nach dem Gold, um

um die sich ausschließenden Gegen- den Bau seiner Burg Walhall bezahlen sätze Liebe und Macht beginnt mit

zu können. Entgegen aller von ihm

einem Fluch: Alberich, von den Rhein- selbst geschaffenen Gesetze folgt er töchtern verspottet und abgewiesen, Alberich und raubt mit Gewalt, was raubt das Rheingold und verflucht im

er niemals besitzen, geschweige denn

Gegenzug die Liebe. Denn nur wer ihr

weitergeben dürfte. Als Wotan den Ring

abschwört, vermag aus dem Gold den

an sich bringt, ist es ein weiterer Fluch

einen Ring zu schmieden, der uner- Alberichs, vor dem sich niemand schütmessliche Macht verschafft. Aber auch 20

zen kann, der die seelischen Abgründe


PREMIERE 1. S E PT E M B E R 2018   |  O P E R N H AU S

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Francesco I N S Z E N I E R U N G   _ _Markus B Ü H N E   _ _Ines

Angelico

Dietz

Nadler

KO S T Ü M E   _ _Henrike

Bromber

D R A M AT U R G I E   _ _Christian

Steinbock

eines jeden offen legt und die schrecklichsten Verbrechen ermöglicht: Denn wer den Ring besitzt, den »sehre die Sorge«, wer ihn nicht besitzt, »den nage der Neid«. Und dieser Fluch zeigt umgehend Wirkung. Für seinen RING DES NIBELUNGEN benötigte Wagner – von den ersten gelesenen Texten bis hin zur letzten geschriebenen Note – volle 28 Jahre und schuf auf der Grundlage verschiedener mythologischer Themen ein Gesamtkunstwerk von monumentaler Größe. Nun schmiedet das Staatstheater Kassel wieder den RING – und das seit 1961 zum fünften Mal, was fast einzigartig in der deutschen Theaterlandschaft ist. 21


KO N Z E RTA N T E AU F F Ü H R U N G I N I TA L I E N I S C H E R S P R AC H E M I T D E U TS C H E N Ü B E RT I T E L N

I Capuleti e i Montecchi von Vincenzo Bellini Tragedia lirica in zwei Akten Text: Felice Romani nach Luigi Scevola

22

Es war William Shakespeare, der die

Musical-Gewand Bernsteins als WEST

aus der Antike überlieferte Tragödie

SIDE STORY und Vincenzo Bellinis

um die beiden Liebenden Romeo und

Belcanto-Oper aus dem Jahre 1830. Er

Julia 1597 zu einem großen Drama

und sein Textdichter Romani entwerfen

formte.

auf der Folie der Shakespeare’schen

Das Staatstheater Kassel nimmt sich

Vorlage eine eigene Welt der Leiden-

der dramatischen Geschichte in ihren

schaften: Im Fokus des Geschehens

unterschiedlichen Versionen 2018—19

steht der letzte Tag im Leben des Lie-

gleich dreifach an: Shakespeares

bespaares. Die Vorgeschichte voller

Schauspiel selbst, im fulminanten

Intrigen bleibt im Konflikt der verfein-


PREMIERE 9. S E PT E M B E R 2018   |  O P E R N H AU S

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Francesco

Angelico

D R A M AT U R G I S C H E B E T R E U U N G   _ _Ursula C H O R  _ _Marco

Benzing

Zeiser Celesti

deten Familien Capuleti und Montecchi erkennbar, Bellini konzentriert sich jedoch in hochvirtuoser Belcanto-Manier auf die Ausweglosigkeit der Situation der beiden Verzweifelten. Neben Puccini ist auch Bellini ein Komponist, der seine Zuhörer »weinen, schaudern« lassen wollte, so spricht aus seinen Protagonisten echte Pas­sion, wird Romeo zum romantischen Helden, der einzig seinen Gefühlsidealen folgt, und Giulietta erleben wir schwankend (auch in den höchsten Tönen) zwischen Liebe und Pflicht­ erfüllung. Und uns bleibt vorerst nur zu fragen: Können Gefühle noch berückender in Töne gefasst werden? 23


I N I TA L I E N I S C H E R S P R AC H E M I T D E U TS C H E N Ü B E RT I T E L N

Falstaff von Giuseppe Verdi Commedia lirica in drei Akten Text: Arrigo Boito

Er machte Shakespeare in der Lon­doner

stellt. In Sorge um seinen männlichen

Theaterwelt überhaupt erst bekannt:

Sexappeal und den dazugehörigen

Sir John Falstaff – Fresssack und Säufer, mächtigen Bauch ersinnt Falstaff einen Angsthase und Aufschneider, ein Lebe- vermeintlich schlauen Plan: Er schickt mann und Liebhaber wie er im Buche

gleich zwei verheirateten Damen iden-

steht, ein intimer Kenner des Welten- tische Liebesbriefe, einerseits um ihre laufes, ein Philosoph der Faulheit, ein

Herzen zu brechen, andererseits um

Verfechter des Genusses. Angesichts

ihr Haushaltsgeld in seine Taschen zu

knapper Kassen ist es um sein leibli- befördern. Doch so leicht lassen sich ches Wohl jedoch nicht mehr gut be- die Damen nicht aufs Glatteis führen. 24


PREMIERE 13. O K TO B E R 2018   |  O P E R N H AU S

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Francesco I N S Z E N I E R U N G   _ _Adriana B Ü H N E   _ _Etienne KO S T Ü M E   _ _Nina

Altaras

Pluss Lepilina

D R A M AT U R G I E   _ _Christian C H O R  _ _Marco

Angelico

Steinbock

Zeiser Celesti

Am Ende wird aus dem liebhabenden

Falstaffs »Tutto nel mondo«-Motto

Betrüger Falstaff ein betrogener Lieb- avancierte dabei zu Verdis ganz perhaber. Doch Sir John ist kein Spiel­ sönlichem Lebensresümee. verderber und zieht aus seinem Miss­ geschick die klügste Lehre, die sich wohl ziehen lässt: »Tutto nel mondo è burla! – Alles ist Spaß auf Erden!« »Nur zu seinem eigenen Vergnügen« wollte er FALSTAFF komponieren, bekannte Verdi in aller Bescheidenheit. Glücklicherweise vergnügt dieses Werk nun schon seit seiner fulminanten Uraufführung 1893 in Mailand die Menschen rund um die Welt. Mit diesem seinem letzten Bühnenwerk ließ der Grandseigneur der Oper zugleich seine eigene Zeit versöhnlich ausklingen. 25


I N I TA L I E N I S C H E R S P R AC H E M I T D E U TS C H E N Ü B E RT I T E L N

Madama Butterfly von Giacomo Puccini Tragedia Giapponese in drei Aufzügen Text: Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

Anfang des 20. Jahrhunderts. Japan gilt

Gesellschaft durch strenge Bräuche

als militärische Großmacht und auf- geprägt. grund des damit einhergehenden wirt- Vor diesem Gegensatz entfaltet sich schaftlichen Aufschwungs pflegt das

die menschliche Tragödie um eine be-

Land zahlreiche Handelskontakte mit

dingungslos liebende Frau und einen

westlichen Staaten. Dies ist der histo- oberflächlichen selbstsüchtigen Mann:

26

rische Hintergrund für die Begegnung

Cio-Cio-San bricht für die Liebe ihres

zweier Welten: Anders als in der Heimat

Lebens mit ihrer Vergangenheit und

des amerikanischen Marineoffiziers

dem, was sie an ihre Heimat bindet,

Pinkerton ist die festgefügte japanische

für ihn aber ist die Heirat nur Auftakt


PREMIERE 8. D E Z E M B E R 2018   |  O P E R N H AU S

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Joakim I N S Z E N I E R U N G   _ _Lorenzo B Ü H N E   _ _Ralf

Unander

Fioroni

Käselau

KO S T Ü M E   _ _Annette

Braun

D R A M AT U R G I E   _ _Ursula C H O R  _ _Marco

Benzing

Zeiser Celesti

für ein exotisches Liebesabenteuer, an dessen Ende Pinkerton Cio-Cio-San schwanger in der Isolation zurücklässt. Drei Jahre lang wartet sie geduldig auf seine Rückkehr – um sich dann eingestehen zu müssen: Sie hat sich um ihr eigenes Leben gewartet. Keine andere Oper Puccinis beruht so ausschließlich auf einer einzigen Person: Cio-Cio-San ist als MADAMA BUTTERFLY in die Operngeschichte eingegangen. Mit ihr schenkte Puccini uns eine »japanische Tragödie«, in der er sein bewährtes Klangspektrum um feinsinnig-fernöstliche Dimensionen von großer emotionaler Kraft erweitert. 27


Anfang und Ende – B.A.C .H. 61 Eine szenische Reise mit Kirchen-Kantaten von Johann Sebastian Bach

»Nicht Bach, sondern Meer müsste er

Johann Sebastian Bach immer neuen

heißen«, begeisterte sich Beethoven,

Herausforderungen. Er vermochte es,

Wagner empfand ihn als »das wunder- alle verschiedenen musikalischen Stibarste Rätsel aller Zeiten« und Max

le mit denen der neuen Musik seiner

Reger begriff ihn als eine Personifizie- Zeit bruchlos zu verbinden. Selbst wenn rung der Musik schlechthin, als »Anfang

er keine Opern geschrieben hat.

und Ende aller Musik«.

Für uns heute ist Bach der Komponist

Mit einem ungeheuren Gespür für al- seiner Passionen und Oratorien, dem les musikalische Material stellte sich 28

wir »Die Kunst der Fuge« und »Das


PREMIERE 26. J A N UA R 2019   |  O P E R N H AU S

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G , O R G E L U N D C E M B A L O   _ _Jörg I N S Z E N I E R U N G , B Ü H N E U N D V I D E O   _ _Aniara

Amos

A N I M AT I O N U N D V I D E O R E A L I S AT I O N   _ _Thomas KO S T Ü M E  _ _Sarah

Zipf

Julia Rolke

D R A M AT U R G I E   _ _Ursula C H O R  _ _Marco

Halubek

Benzing

Zeiser Celesti

wohltemperierte Klavier« zu verdan- bel führen soll und die davon erzäh­ken haben; äußerst populär wurden

len will, »dass der Mensch (s)ein Leben

seine »Brandenburgischen Konzerte«. hat« und vom Anfang und Ende eines In seiner Zeit als Thomaskantor in Leip- Jeden. zig schuf er vor allem Kantaten für je- [Von Bachs Freude am Spiel mit Zahden Sonntag des Kirchenjahres. Und

len ließen wir uns bei der Titelgebung

immer folgte er dem Credo »bey jedem

inspirieren: 61 ist die Quersumme der

Takt einen anderen Affekt« zu kompo- ausgewählten Kantaten-Nummern – 187, nieren, denn die Musik sprechend zu

52, 27, 26, 146 und 172 – nach dem Bach-

machen war eines seiner Anliegen.

Werk-Verzeichnis = BWV]

Dieses erweitern wir nun zu einer szenischen Version: Wir dramatisieren sechs dieser vornehmlich in Leipzig geschriebenen Kirchen-Kantaten für die Opernbühne. Als musikalischästhetische Reise, die vom Dunkel ins Licht, von tiefen Seelennöten zum Ju29


DER RING DES NIBELUNGEN B Ü H N E N F E STS P I E L I N D R E I TAG E N U N D E I N E M VO R A B E N D

Erster Tag

Die Walküre von Richard Wagner Dichtung vom Komponisten

Der Ring der Macht ist in die Hände

den ist. So zeugt Wotan das Wälsungen-

Fafners geraten, der für Wotan Walhall

Geschwisterpaar Siegmund und Sieg-

errichtet und im Kampf um den Reif

linde als eigenes Heldengeschlecht, das

den eigenen Bruder erschlagen hat. »freier« in seinen Entscheidungen sein Wotan weiß: Wenn es Alberich gelingt, soll als er selbst. Durch sie hofft er, den den Ring zurückzuerobern, so würde

Ring zurückzugewinnen und die Welt

dies seinen eigenen Untergang bedeu- von Alberichs Fluch zu befreien. Als ten, zumal er nicht nach ihm greifen

Siegmund und Sieglinde einen Sohn

darf, da er an die von ihm selbst ge- zeugen, duldet Wotans Frau Fricka dieschaffenen Gesetze und Verträge gebun- sen Inzest nicht. Sie fordert die Tren30


PREMIERE 9. M Ä R Z 2019   |  O P E R N H AU S

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Francesco I N S Z E N I E R U N G   _ _Markus B Ü H N E   _ _Mayke

Angelico

Dietz

Hegger

KO S T Ü M E   _ _Henrike

Bromber

D R A M AT U R G I E   _ _Christian

Steinbock

nung der Geschwister und deckt zugleich den Selbstbetrug ihres Gatten auf: Siegmund sei keineswegs ein »freier« Held, da dessen Freiheit, Not und Taten von Wotan selbst herbeigeführt wurden. Schweren Herzens gibt Wotan Brünnhilde, Walküre und Lieblingstochter, den Befehl, Siegmund im Kampf gegen Sieglindes Ehemann Hunding zu töten. Doch Brünnhilde hat Mitleid mit dem Paar und widersetzt sich den Anordnungen ihres Vaters. In DIE WALKÜRE gelang es Wagner erstmals, Musik und Text gleichberechtigt auf eine mediale Ebene zu stellen und sich so dem von ihm selbst geforderten musikdramatischen Prinzip anzunähern. 31


Der Wildschüt z von Alber t Lor t zing Komische Oper in drei Akten Dichtung vom Komponisten

Wenn am Ende der Ouvertüre lautstark

Wilderei zum Verhängnis zu werden.

ein Schuss ertönt, ist dies der Beginn

Denn sollte er seine Stellung verlier-

eines Verwechslungs- und Verkleidungs­ en, wäre es Essig mit der Hochzeit. Da reigens, wie er turbulenter kaum sein

kommt das in der Komödie gern be-

könnte: Abgegeben hat diesen Schuss

mühte »Incognito« zu Hilfe: Eine Baro-

Dorfschulmeister Baculus, der anläss- nin erscheint als angebliches Gretchen lich seiner Verlobung mit dem süßen

beim Grafen, um diesen zu besänftigen,

Gretchen in den Wäldern des Grafen

ein Baron gibt sich als Stallbursche aus

Eberbach einen vermeintlichen Reh- und wirbt um jenes »falsche« Gretchen, bock erlegt hat. Nun droht ihm diese 32

und der liebeshungrige Graf macht sich


PREMIERE 25. M A I 2019   |  O P E R N H AU S

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Alexander I N S Z E N I E R U N G   _ _Tom

D R A M AT U R G I E   _ _Christian C H O R  _ _Marco

Hannemann

Ryser Steinbock

Zeiser Celesti

C A N TA M U S - C H O R   _ _Maria

Radzikhovskiy

gleich an beide Gretchen heran. Eine feurige Liebeserklärung jagt die nächste, bis die Masken schließlich fallen, Baculus seine Braut für 5000 Taler verscherbelt und sich der Rehbock als Esel entpuppt. Lortzings Musik zum WILDSCHÜTZ – uraufgeführt 1842 in Leipzig – strahlt in jeder Phrase Brillanz und überschäumende Leichtigkeit aus. Dabei versäumt es der Komponist keinesfalls, der Kotzebue’schen Komödienvorlage in Sachen »Gesellschaftskritik« gerecht zu werden: Die Epoche des Biedermeier wird tüchtig aufs Korn genommen und der herrschende Adel muss so manchen Seitenhieb verknusen. 33


IN NEUER BESETZUNG

15. Theater Jugendorchester -Projekt

Brundibár von Hans Krása Kinderoper in zwei Akten Text: Adolf Hoffmeister

Die Geschichte könnte von Erich Käst- Als Aninka und ihr Bruder den Leierner sein. Denn sie handelt von traurigen

kastenmann Brundibár dabei beobach-

Kindern und davon, wie Gemeinschafts- ten, wie er mit seiner Musik Münzen sinn diese Kinder wenigstens für eini- einsammelt, beschließen sie, es ihm ge Augenblicke in glückliche verwan- gleich zu tun. Aber niemand ist da, der delt. Wie Aninka und Pepiček. Die Ge- ihrem Gesang zuhören möchte. Schlimschwister wollen für ihre kranke Mut- mer noch: Brundibár, der in den Kinter Milch kaufen, die sie so dringend

dern eine Konkurrenz sieht, schickt

benötigt. Doch der Milchmann ist ein

sie fort. Nun hilft märchenhafte Ma-

harter Hund. Ohne Geld keine Milch. gie. In der Nacht erscheinen ein Spatz, 34


W I E D E R AU F N A H M E 15. J U N I 2019   |  S C H AU S P I E L H AU S

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Maria I N S Z E N I E R U N G   _ _Franziska B Ü H N E   _ _Sibylle KO S T Ü M E   _ _Anna

Radzikhovskiy

Schumacher

Pfeiffer Kusmenko

D R A M AT U R G I E   _ _Christian C A N TA M U S - C H O R   _ _Maria

Steinbock Radzikhovskiy

M I T  _ _Theater-Jugendorchester

und CANTAMUS-Chor

eine Katze sowie ein Hund und bie- trationslager Theresienstadt notierte ten Aninka und Pepiček ihre Hilfe an. Krása das Werk erneut, weil er die ParAm nächsten Morgen werden alle Kin- titur nicht mitnehmen konnte. 55 Mal der der Nachbarschaft zusammenge- wurde BRUNDIBÁR in den folgenden trommelt, gemeinsam vertreiben sie

Jahren dort gespielt. Sein Schöpfer wur-

Brundibár. Als der dann versucht, das

de, wie die meisten der Darsteller und

Geld, das die Kinder nun mit ihrer

Musiker, in Auschwitz ermordet.

Musik einnehmen, zu stehlen, wehren ihn alle gemeinsam mit den Tieren ab. Brundibár zieht enttäuscht ab, die Sieger triumphieren. Hans Krása komponierte die Oper BRUNDIBÁR nach einem Libretto von Adolph Hoffmeister 1938; drei Jahre später wurde sie in einem jüdischen Kinderheim in Prag uraufgeführt. Nach seiner Deportation in das Konzen35


Bassem Alkhouri Tenor


Johannes An Tenor


Elizabeth Bailey Sopran


Jaclyn Bermudez Sopran


Lona Culmer-Schellbach Mezzosopran


Younggi Moses Do Tenor


Marie-Luise DreĂ&#x;en Mezzosopran


Maren Engelhardt Mezzosopran


Bastiaan Everink Bariton


Lin Lin Fan Sopran


Tobias Hächler Tenor


Marta Herman Mezzosopran


Daniel Holzhauser Bariton


Dieter Hรถnig Bass


Daniel Jenz Tenor


Inna Kalinina Mezzosopran


Marc-Olivier Oetterli Bassbariton


Karola Sophia Schmid Sopran Opernstudio


Ulrike Schneider Mezzosopran


Yorck Felix Speer Bass


Hansung Yoo Bariton


Hee Saup Yoon Bass


Ani Yorentz Sopran


Ausstellung »Hommage an Wagners DER RING DES NIBELUNGEN am Staatstheater Kassel seit 1960«

 V ernissage Samstag, 25. August 2018 18.00 Uhr  |  Opernfoyer


Damen und Herren Opernchor


Damen und Herren Extrachor


SommernachtsOpen-Air 20.00 Uhr  |  Karlsaue

Samstag

11. August 2018 Mit Mitgliedern des Opernensembles und des Opernstudios des Staatstheaters Kassel Moderation: Insa Pijanka  |  Dirigent: Francesco Angelico Präsentiert von HNA, Städtische Werke, Kasseler Sparkasse, Staatstheater Kassel


SCHAU SPIEL

WA S S I E E RWA RT E T


D E U TS C H VO N CO R I N N A B RO C H E R

Moskitos von Lucy Kirkwood

Shiva tanzt. Über sich den stahlblauen

Teilchenbeschleuniger der Welt. Hier

Himmel der Schweiz, unter sich, tief in

jagen Forscher Trillionen von Partikeln

der Erde, ein System aus Tunneln, die

durch die Betonröhren und lesen in

einen gigantischen Ring formen. Shiva

den Kollisionen und Detonationen die

tanzt, der indische Gott der Zerstörung, geheime Schrift des Universums. Und dessen zärtliche Gesten dem Kosmos

so wie die Teilchen ineinanderprallen

die Auslöschung verheißen. Eine Statue

und Energien freisetzen, die Chaos und

im Herzen des Europäischen Kernfor- Ordnung, Zerfall und Schöpfung erzäh-

66

schungszentrums in Genf; und zu den

len, so prallen zwei Schwestern aufei-

Füßen des Hindu-Gottes der größte

nander, Jenny und Alice, und dies ist


D E U TS C H S P R AC H I G E E R STAU F F Ü H R U N G 30. AU G U ST 2018   |  S C H AU S P I E L H AU S

I N S Z E N I E R U N G   _ _Thomas B Ü H N E   _ _Mayke

Hegger

KO S T Ü M E   _ _Claudia

González-Espíndola

S O U N D D E S I G N   _ _Heiko V I D E O   _ _Jan

Bockelmann

Schnurpel

Peters

D R A M AT U R G I E   _ _Thomaspeter

Goergen

ihre Geschichte: über einen zu genia­- Sokrates: Je mehr wir wissen, desto len Sohn, über dem das Schicksal des

mehr Fragen produzieren wir und also

ins quantenphysikalische Nirvana ent- desto weniger wissen wir. Das gilt für schwundenen Vaters schwebt, eine

das Teilchen, das die Welt im Inner-

Großmutter, einst brillante Physikerin, sten zusammenhält, ebenso wie für die deren Geist aber unter den Fliehkräften

Menschen um uns herum. Denn Shiva

der Demenz in Auflösung ist, über die

tanzt.

tödlichsten Wesen der Welt, die Moskitos, und ein junges Mädchen, dem das Internet zur Rache dient. Und schließlich Jenny und Alice, Emotion und Ratio, die Angst vor der Wissenschaft und deren Faszination. Die Welt, wie wir sie erleben, ist nicht die Welt, wie sie ist, unsere Sinne erzählen nur Märchen, die uns zu Idioten machen – und gleichzeitig, das ahnte bereits 67


Michael Kohlhaas nach Heinrich von Kleist »Das Schwert, wisse, das du führst, ist das Schwert des Raubes und der Mordlust, ein Rebell bist du und kein Krieger des gerechten Gottes, und dein Ziel auf Erden ist Rad und Galgen, und jenseits die Verdammnis, die über die Missetat und die Gottlosigkeit verhängt ist.« M A R T I N L U T H E R I N M I C H A E L KO H L H A A S

Michael Kohlhaas, rechtschaffener

nen Passierschein vorweisen. Diesen

Pferdehändler aus Brandenburg, reist

könne er sich in Dresden abholen, als

nach Sachsen, um einige seiner Tiere

Pfand müsse er dem Junker allerdings

zu verkaufen. Auf sächsischem Gebiet

zwei Rappen überlassen.

wird er jedoch im Namen des Junkers

In Dresden entpuppt sich die Forderung

von Tronka aufgehalten – er müsse ei- des Junkers als Akt der Willkür ohne 68


PREMIERE 7. S E PT E M B E R 2018   |  T I F

I N S Z E N I E R U N G   _ _Janis

Knorr

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Michael D R A M AT U R G I E   _ _Petra

Lindner

Schiller

Rechtsgrundlage. Zu seinem Entsetzen

nendes System bekämpft, in dem Will-

findet Kohlhaas nach seiner Rückkehr

kür und Vetternwirtschaft statt Recht

seine Rappen in völlig desolatem Zu- und Ordnung herrschen? stand vor – sie wurden zur Feldarbeit

Heinrich von Kleist konzipierte die No-

eingesetzt, Kohlhaas’ Knecht misshan- velle als literarischen Beitrag zu den delt und verjagt. Vor dem zuständigen

Bemühungen der preußischen Refor-

Gericht in Dresden erhebt Kohlhaas

mer im frühen 19. Jahrhundert, die der

Klage gegen den Junker Wenzel von

Auffassung waren, durch Befolgen und

Tronka. Er scheitert. Zu groß ist der Ein- Umsetzen von liberalen Grundsätzen fluss von Verwandten Tronkas in mäch- ließe sich eine Revolution vermeiden. tigen Positionen. Damit beginnt eine

Zugleich aber schrieb er – ob bewusst

höchst verwickelte Geschichte um ei- oder unbewusst – für ein anderes nen Rechtsstreit, der durch Kohlhaas’ Publikum. Denn Kohlhaas liefert ein Rachefeldzug zur Eskalation von Ge- Modell für zukünftige Aufstände, Rewalt führt.

bellionen, Revolutionsversuche und

Ist er ein Rebell? Oder ein passionierter

zeigt, dass es möglich ist, das Gewalt-

Querulant, der ein ihm korrupt erschei- monopol des Staates zu durchbrechen. 69


Romeo und Julia von William Shakespeare

Sie sind das bekannteste Liebespaar

Julia ist unter Druck, weil ihre Eltern

der Theatergeschichte. Ihre Liebe gilt

sie fürsorglich und möglichst bald mit

als Inbegriff der heiß-kalten Leiden- einem Prinzen verheiraten wollen. Und schaft, die größtes Glück und inniges

die Familien der beiden, die Montagues

Einverständnis mit dem eigenen Ster- und die Capulets, pflegen eine rachben vereint; zwei sehr gegensätzliche

süchtige Familienfehde. Als Romeo und

Zustände, die sich hochschaukeln, die

seine Freunde sich auf dem Maskenball

am Ende fast zwangsläufig auf den Tod

bei den Capulets einschleusen, sieht

zusteuern. Romeo ist unglücklich ver- er Julia zum ersten Mal – und sieht sie liebt in Rosalind und seine Freunde

nicht, denn alle Gäste sind maskiert.

versuchen mit allerhand derbem Spott, Und dennoch: Beide trifft Amors Pfeil ihn seiner Melancholie zu entreißen. wie ein Blitz und sie sind verloren. 70


PREMIERE 8. S E PT E M B E R 2018   |  S C H AU S P I E L H AU S

I N S Z E N I E R U N G   _ _Johanna B Ü H N E   _ _Benjamin KO S T Ü M E   _ _Ellen

Wehner

Schönecker

Hofmann

D R A M AT U R G I E   _ _Michael

Volk

Shakespeare, der weder die Liebe der

Ordnungen zu sprengen, den Diskurs

Romantik noch unsere heutige Psycho- über Freund und Feind, Mann und Frau, logie kannte, spielt in seinem Stück

Schein und Sein, wie Wachs hinweg-

virtuos mit den literarischen Vorbildern. zuschmelzen. Kein Wunder, dass das Die Liebe, die Shakespeare schildert, tödlich endet. bezieht ihre Kraft durchaus noch aus dem literarischen Genre der mittel­ Für ihre Kasseler ORESTIE erhielt Realterlichen Liebesdichtung, die da- gisseurin Johanna Wehner 2017 den durch ihre Schönheit erzielt, dass die

FAUST-Preis.

Liebe umso heißer besungen wird, je unmöglicher sie faktisch ist. Und doch beschreibt er, rasend modern, wie sich die beiden Menschen aus ihren gesellschaftlichen Festlegungen herausarbeiten, wie ihr individuelles Gefühl ihnen die Kraft verleiht, die familiär und gesellschaftlich bestimmenden 71


ST Ü C K E N T W I C K L U N G | A R B E I TST I T E L

Odem von Wilke Weermann Die Unsicherheit darüber, ob mein Ge- mein Aussehen auf einen Androiden genüber ein Mensch ist oder eine Ma- übertragen kann? Oder das meines schine, ist auf sozialen Plattformen

verstorbenen Partners? Zumindest

bereits jetzt alltäglich. Schreibt mir ein

für eine Zeit, klar, um die Trauer zu

Bot? Wie wird er sich verraten? Bald

überwinden. Meine Gefühle werden

werden wir nicht mehr wissen, ob un- echt sein, alles andere nicht. Natürser Chauffeur ein Mensch gewesen ist

lich kann sich dieser Entwurf ins Dys-

mit einem Bewusstsein, ob ein Mensch

topische verkehren, wenn mein ge-

uns operiert hat oder unsere Heimat- hackter Sexroboter plötzlich versucht, stadt zerstört. Was, wenn ich sogar den

mich umzubringen. Doch wenn nichts

Tod umgehen kann, indem ich das be- schief geht, ist er dann utopisch? rechenbare Skelett meiner Persönlich- Es heißt, wir wären heutzutage besonkeit, indem ich meinen Tonfall und 72

ders anfällig für Vorurteile, weil die


U R AU F F Ü H R U N G 9. N OV E M B E R 2018   |  T I F

I N S Z E N I E R U N G   _ _Wilke

Weermann

D R A M AT U R G I E   _ _Thomaspeter

Goergen

Welt uns überfordert. Wir greifen auf

nicht wissen, dass sie keine echten

das zurück, was man schon immer ge- Menschen sind? Kann uns die Liebe dacht hat, denn es erhält uns Struktur

für die Maschinen letztlich in den

und Zusammenhänge, die wir so drin- Wahnsinn treiben, wie es auch in E.T.A. gend zum Leben brauchen. Fake News

Hoffmanns »Sandmann« passiert? Was

funktionieren also, weil wir uns nach

ist der Unterschied zwischen Erlösung

Klarheit sehnen. Hauptsache ist, wieder

und Fortschritt? Wo bleibt die Zivil-

eine Welt zu kreieren, die funktioniert, gesellschaft im Cyberspace? Ist der wie sie soll. Das ist nämlich das Kern- Cyborg nicht unser Freund gegen die problem der sogenannten realen Welt:

virale Macht des gestaltlosen Netzes

Sie kann nicht funktionieren, wie sie

wie der gute alte Terminator? Worin

SOLL, denn sie SOLL nicht. Unerträglich

unterscheidet sich das elektrische Ein-

eigentlich.

horn, von dem der Android vor dem

Was tut sich also in unserer Gefühlswelt, Tannhauser Gate in »Blade Runner« wenn wir uns vor der Einsamkeit nur

träumt, von dem süßen Einhorn in un-

mit noch mehr Technik verschanzen?

seren Kinderzimmern?

Was, wenn die Androiden selbst gar 73


Schöne Bescherungen von Alan Ayckbourn »Du musst zu Weihnachten doch auch aufgeregt gewesen sein, weißt du das denn nicht mehr? – Ich weiß nur noch, dass Phyllis nebenan die ganze Nacht geheult hat. Sie hatte wahnsinnige Angst, der Weihnachtsmann könnte in ihr Zimmer kommen. Weihnachtsmann-Phobie!«

Das Fest der Liebe steht vor der Tür. monisches Weihnachten zu feiern. Wie jedes Jahr kommt die Familie mit

Was natürlich fürchterlich misslingt –

den nobelsten Vorsätzen zusammen, Lichterkettensägenmassaker anstelle bestehende Konfliktpotenziale zu ig- von »Stille Nacht, heilige Nacht«. norieren und sich stattdessen von der

Auch bei Neville und Belinda Bunker,

besten Seite zu präsentieren, um ge- die das Haus voller Verwandtschaft meinsam ein besinnliches und har- haben, hat weihnachtlicher Friede kei74


PREMIERE 10. N OV E M B E R 2018   |  S C H AU S P I E L H AU S

I N S Z E N I E R U N G   _ _Markus B Ü H N E   _ _Mayke

Dietz

Hegger

KO S T Ü M E   _ _Henrike

Bromber

D R A M AT U R G I E   _ _Petra

Schiller

ne Chance: Onkel Harvey will den Kin- Oberspielleiter Markus Dietz inszeniert dern echte Waffen schenken. Kumpel

Ayckbourns bissige Ensemblekomödie

Eddie ignoriert seine schwangere Frau

über den stets wiederkehrenden Fami-

Pattie und den gemeinsamen Nach- lienwahnsinn passend zur weihnachtwuchs. Nevilles Schwester Phyllis rich- lichen Einstimmung und Vorfreude in tet beim Versuch, das Festmahl zu

der Adventszeit.

kochen, ein alkoholgetränktes Gemetzel an, während ihr Mann Bernard bereits sein obligatorisches – von allen gefürchtetes – Puppentheater vorbereitet. Als auch noch Clive – Schriftsteller und Schwarm von Belindas Schwester Rachel – auftaucht, schlagen sämtliche Frauenherzen höher, die Hormone tanzen um den Christbaum und der weihnachtliche Albtraum nimmt seinen Lauf. 75


Inter vention von Rebekka Kricheldorf

Was tun, wenn die beste Freundin auf

eine sogenannte Intervention erwartet.

die schiefe Bahn gerät?

Ein Freundinnen-Ethikkomitee, das ein

Das Gespräch mit ihr suchen, da sind

besorgtes Gespräch darüber führen

sich die Experten einig. Und am besten

möchte, dass es ja so nicht weitergehen

man tut dies nicht allein, sondern bil- könne, so ganz ohne professionelle det einen ganzen Hilfstrupp. Man be- Hilfe. Egal, ob es sich um ein angeblinachrichtige also alle dem Problemfall

ches Suchtproblem handelt oder sons-

nahestehenden Personen, weihe sie

tiges risikoreiches Verhalten, das kol-

in sein Vorhaben ein und locke die Ge- lektive Über-Ich steht bereit. So eine

76

fährdete unter einem fadenscheinigen

Überraschungsparty ohne Party, an der

Vorwand in seine Wohnung, wo sie dann

einem statt Korken gut gemeinte Rat-

statt eines weinseligen DVD-Abends

schläge um die Ohren knallen, kann


U R AU F F Ü H R U N G 18. J A N UA R 2019  |  T I F

I N S Z E N I E R U N G   _ _Schirin

Khodadadian

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Ulrike M U S I K   _ _Katrin

Obermüller

Vellrath

D R A M AT U R G I E   _ _Michael

Volk

schnell entgleisen. Denn bei jedem

wirklich die Autobahn in die Hölle ist,

Hilfsangebot entsteht immer auch ein

hängt schwer davon ab, wo man die

Machtgefälle: zwischen dem Samariter, Hölle lokalisiert. der sein Leben souverän im Griff zu haben glaubt, und dem Gestrauchelten, dem er huldvoll die Hand reicht. Da ist mit massivem Widerstand und hartnäckiger Problem-Verleugnung von Seiten des Interventionsopfers zu rechnen. Und wo liegen überhaupt die Grenzen zwischen hedonistischem Lebensstil und selbstzerstörerischem Verhalten? Wer ist befugt, diese zu ziehen? Was macht es aus, das gelungene, selbstbestimmte Leben? Ob die gerade Bahn der schiefen stets vorzuziehen und welche von beiden 77


D E U TS C H VO N C H R I STA VO G E L

Operette von Witold Gombrowicz

Wir sind alle Operette! Lasst uns da- den Melodien die blutigen Gesichter zu stehen und uns selber feiern: als

nicht sehen ... dass wir nicht sehen,

Operette! Blaugolden weht das Euro- wie sich unsere Welt an den Rändern peretten-Reich unter heiteren Hymnen, blutig färbt ... dass wir die Müdigkeit und wir alle sind Aristokraten des in- nicht mehr spüren, gegen die wir uns dividuellen Glücks, die wir unser Leben

78

mit dem wundervollen Tanz aufput-

perfektionieren mit noch schöneren

schen ... oh, erhabene Dummheit und

Körpern, noch schönerer Mode à la

Geschichtspathos in einem.

Capital Couture, Choreografien von

Witold Gombrowicz, der »Trickster« der

Accessoires und Apps, glänzend wie

polnischen Literatur, verehrte die Ope-

die neusten Apples oder die Stahlpudel

rette, und sah zugleich in ihr die Erzäh-

von Jeff Koons ... dass wir nur unter

lung unser aller Beziehung zur Ideolo-


PREMIERE 19. J A N UA R 2019   |  S C H AU S P I E L H AU S

I N S Z E N I E R U N G   _ _Philipp B Ü H N E   _ _Daniel

Rosendahl

Roskamp

D R A M AT U R G I E   _ _Thomaspeter

Goergen

gie. Ihm gelang das Kunststück, das

überkommt, und ausgerechnet die

geliebte Genre zu parodieren und in

Mode als letzte Tyrannei versucht, den

der Parodie ernst zu nehmen – nicht

Laden zusammen zu halten – bis apo-

mehr der Tod ist der beste Komiker, kalyptisch die Nacktheit hereinbricht weil er zuletzt lache, sondern die Ope- und die puren Körper zelebriert: das rette, mit dem Nonsens ihrer Verse, Fleisch als letztes Trauma, die Grenze, dem turbulenten Taumel ihrer Ver- die man nicht überschreiten kann, der wicklungen ... aus dem Gombrowicz

Punkt, wo Begierde und Trauma zusam-

aber allmählich und hellsichtig unser

menfallen.

21. Jahrhundert herausschält.

Voilà, L’OPERETTE? … C’EST LA FÊTE!

Die Ratlosigkeit unserer Zivilisation, welche Ideologen, Identitäre und Terroristen aller Couleur als leichte dekadente Beute sehen, unsere Zivilisation, der die Populisten und Eliten wechselseitig den Garaus machen, bis die Intellektuellen nur noch das Kotzen 79


D E U TS C H VO N J O H N B I R K E

Die Opferung von Gorge Mastromas von Dennis Kelly »Drei Goldene Regeln. Wenn du etwas willst – nimm es dir. Um dir alles zu nehmen, was du willst, brauchst du nichts weiter als absoluten Willen und die Fähigkeit, aus tiefstem Herzen zu lügen. Die Wirksamkeit einer Lüge wird nur beeinträchtigt, wenn dir das Ergebnis wichtig ist. Denke nie an das Ergebnis, rechne immer damit aufzufliegen, nimm jede Sekunde an, als wäre es deine letzte. Und bereue nichts, niemals.«

Gorge Mastromas wird an einem durch- Durchschnitt. Sei es aus Güte oder Feigschnittlichen Sommertag von durch- heit, ständig scheint er das vermeintschnittlichen Eltern mit durchschnitt- lich moralisch Richtige zu tun und bleibt lich viel Lust gezeugt. Auch in seiner

damit immer auf der Strecke. Er muss

Kindheit und Jugend bleibt er stets – erkennen, dass sein Verhalten nur Miss80


PREMIERE 15. M Ä R Z 2019  |  T I F

I N S Z E N I E R U N G   _ _Martin

Schulze

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Ulrike D R A M AT U R G I E   _ _Petra

Obermüller

Schiller

erfolge mit sich bringt und er ewig auf

OF GORGE MASTROMAS untersucht.

der Verliererseite des Lebens zu stehen

Dennis Kelly fragt nach Möglichkeiten

scheint.

und Definitionen einer erfolgreichen

Mit Anfang dreißig wird ihm aber eines

Lebensführung, dem Wesen von Moral

Tages die Möglichkeit geboten, aus sei- und ob wir immer die Wahlfreiheiten nem Schattendasein heraus zu treten. haben, von denen wir meinen, sie zu In den winzigen Sekunden, die er für

besitzen. Zu welchen Opferungen sind

diesen Entschluss braucht, in denen er

wir überhaupt bereit? Was macht uns

erkennt, dass Güte und Feigheit letzt- Menschen überhaupt zu Menschen? endlich wohl dasselbe sind, wird er neu geschaffen. Von nun an ist er ein Gewinner. Am Ende seines Lebens gehört er zu den erfolgreichsten, mächtigsten und reichsten Menschen der Welt. Wie es dazu kommt und was dabei Glück und Gerechtigkeit für eine Rolle spielen, wird in THE RITUAL SLAUGHTER 81


D E U TS C H VO N M I C H A E L E B E RT H

Stories von Nina Raine

»Es ist wunderbar, dass du gerade mich

ihren (männlichen) Bekanntenkreis,

fragst, sehr schmeichelhaft, sehr mutig

indem sie die sehr unterschiedlichen

auch. Aber irgendwie möchte ich das

Männer fragt, ob sie ihren Samen spen-

doch nicht.« So ähnlich antworten die

den würden.

Männer. Alle. Anna arbeitet für eine

Wie fragt man das, ohne in allgegen-

Casting-Agentur und möchte ein Kind. wärtige Fettnäpfchen zu geraten, ohne

82

Leider hat ihr zwölf Jahre jüngerer

aufdringlich oder missverständlich zu

Freund sie verlassen. Denn, bei aller

wirken?

Liebe, für Kinder war es ihm einfach

Sie fragt einen schwulen Kunsthänd-

noch zu früh. Und weil Anna meint, die

ler, einen Schauspieler, der sich von

berühmte Uhr ticken zu hören, beginnt

ihr eher eine Rolle erhofft, einen DJ-

sie eine abenteuerliche Reise durch

Ex-Freund, einen erfolgreichen Film-


D E U TS C H S P R AC H I G E E R STAU F F Ü H R U N G 16. M Ä R Z 2019   |  S C H AU S P I E L H AU S

I N S Z E N I E R U N G   _ _Maik

Priebe

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Susanne M U S I K   _ _Ole

Maier-Staufen

Schmidt

D R A M AT U R G I E   _ _Michael

Volk

regisseur, ältere und jüngere Männer;

einen Nerv im heiklen Ringen zwischen

sie erwägt die Anonymität einer Samen- Frauen und Männern beim Thema Verbank. Sie fragt sympathisch direkt – gewaltigung traf, wird STORIES im und sie hat auch einen sympathischen

Herbst 2018 in London selbst urauf-

Freundeskreis. Dass die Reise trotzdem

führen.

ein, sagen wir mal, schräger Trip wird, liegt vielleicht am Sujet. Noch wissen wir nicht so recht, wie wir über die Dinge reden, die – Fortschritt sei Dank – plötzlich möglich sind und früher unvorstellbar. Noch tappen wir etwas im Dunkeln, diskurstheoretisch und praktisch. Ein Neuland, das noch zu vermessen ist. Nina Raine betritt gerne solche Grenzgebiete. Die britische Autorin und Regisseurin, die 2017—18 mit KONSENS 83


The Aliens von Annie Baker »you may not believe it / but there are people / who go through life with / very little friction or distress. / they dress well, sleep well. / they are contented with their family / life. / they are undisturbed / and often feel / very good. / and when they die / it is an easy death, usually in their / sleep. // you may not believe / it / but such people do exist. / but I am not one of / them. / oh no, I am not one of them, / I am not even near / to being / one of / them. / but they / are there / and I am / here.« C H A R L E S B U KO W S K I T H E A L I E N S

Der Hinterhof eines Cafés in Vermont, über Poesie und Musik diskutieren. Anfang Juli. Es ist der Treffpunkt zwei- KJ hat das College geschmissen, Jasper er Männer in den Dreißigern, die hier 84

die High School nie beendet. Ihre eins-


D E U TS C H S P R AC H I G E E R STAU F F Ü H R U N G 9. M A I 2019  |  T I F

I N S Z E N I E R U N G   _ _Sebastian

Schug

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Christian D R A M AT U R G I E   _ _Petra

Kiehl

Schiller

tige Band, deren Name The Aliens (ei- Times), drei unangepasste Charaktere ner unter fünfzig anderen) nach dem

und ihre Sehnsüchte. Ist man denn

Gedicht von Charles Bukowski lautete, nun ein verkanntes Genie oder nicht? hat sich aufgelöst. Nun schreibt Jasper

Und wenn nein, gesteht man es sich ein

an einem Buch. Als der 17-jährige Evan

oder hält man an seinen Träumen fest?

seinen neuen Nebenjob im Café antritt, In aller Stille erfährt der Zuschauer beschließen die beiden, ihm alles bei- durch kleinste Details und Nebensätze zubringen, was sie wissen. Und das ist

die grundsätzlichsten Dinge über die

nichts weniger als alles über Liebe, Tod

Freundschaft der Figuren, die auf dem

und wie diese beiden Gegenpole un- gegenseitigen Sinn für ihre Anderstrennbar und unvorhersehbar mit dem

artigkeit und Entfremdung beruht.

Leben verbunden sind.

Man wird in die Welt der drei gesogen.

Annie Baker, von der bereits in der

Und die ist poetischer und aufregender

Spielzeit 2017—18 IM KINO (THE FLICK)

als man sie in einem Hinterhof vermu-

im tif zu sehen war, zeichnet in ihrem

ten würde.

»zarten und außerordentlich feinen« Stück (Charles Isherwood, The New York 85


Mutter Courage und ihre Kinder von Ber tolt Brecht Die Verluste an Leben auf dem Lande

plündern, vergewaltigen, abschlachten

liegen bei vierzig Prozent. In den Städ- zu lassen. Der Dreißigjährige Krieg, Urten noch bei dreißig – hundert in Mag- katastrophe Europas, war der erste deburg. Unter dem von pestschwarzem

ideologische Bürgerkrieg. Und wenn

Rauch verfinsterten Himmel ist ein

Bertolt Brecht eine zähe Marketenderin

jeder nackt, denn wie alles ringsum

durch die Überreste der Welt schickt,

beweist: Leben hat keinen Wert mehr, so ist eine bittere Pointe der Anna Fierden ein Recht schützen oder ein Stär- ling (wegen eines waghalsigen Brot­ kerer achten würde. Dieser Krieg ist

geschäfts in Riga Courage genannt),

anders. Er begann nicht durch einen

dass die Politiker des Barocks aus dem

Feind von außen, sondern dadurch, Dreißigjährigen Krieg folgendes lerndass Nachbarn, Freunde, Familie zu

ten: Nicht Glaube garantiert Zivilisati-

Feinden wurden, unsichtbaren Feinden, on, nein, der zerstört sie, vielmehr der willens dich für einen anderen Glauben 86

Markt – die neutrale, notwendige Kraft


PREMIERE 10. M A I 2019 | S C H AU S P I E L H AU S

I N S Z E N I E R U N G   _ _Laura B Ü H N E   _ _Daniel

Linnenbaum

Roskamp

KO S T Ü M E   _ _Ulrike

Obermüller

D R A M AT U R G I E   _ _Thomaspeter

Goergen

von Angebot und Nachfrage, der ge- Diamanten Kindersoldaten bewaffnet? sunde Egoismus des Einzelnen, der dem

Ist der Frieden in Europa eine deka-

Gemeinwesen zugute kommt. Gerade

dente Illusion, genährt von der Idee,

die englische Händlerphilosophie, de- dass Frieden an sich etwas Schönes ren Dominanz die Welt bis heute in

sei, vor allem, dass unsere Vision da-

den Neoliberalismus prägte, glaubt fest

von in Washington, Moskau, Peking,

an den Zusammenhang von Notwen- Ankara etc. geteilt wird? Sind wir nicht digkeit, Markt, city und civility. Aber ist

naive Aristokraten in einer Welt voller

der Kapitalismus die Lösung, die Be- Feinde und falscher Freunde und Barfreiung vom Krieg? Oder ein Franken- baren, die unsere kostbaren Paläste stein, der den Krieg schlimmer macht?

plündern wollen? Sind unsere Gren-

Trägt er, wie die Wolke den Regen, zen nicht umso blutiger, je weniger wir den Krieg nicht in sich? Stachelt er

hinsehen wollen? Ist Europa nicht ei-

heute die Autokraten nicht an, an Bör- ne schizophrene Marketenderin, die sen mit Wasser ebenso wie mit Waffen

glaubt, sie könne mit klingendem Euro

zu dealen? Hat er nicht den Typus des

durchkommen? Und die am Ende alle

Warlords geboren, der für Dollar und

ihre Kinder … verloren haben wird? 87


Thomas Bockelmann Intendant und Schauspieldirektor


Hagen Bähr Schauspieler


Marius Bistritzky Schauspieler


Tim Czerwonatis Schauspieler


Caroline Dietrich Schauspielerin


Meret Engelhardt Schauspielerin


Bernd Hรถlscher Schauspieler


Pauline Kästner Schauspielerin


Enrique Keil Schauspieler


Eva-Maria Keller Schauspielerin


Michaela Klamminger Schauspielerin


Aljoscha Langel Schauspieler


Alexandra Lukas Schauspielerin


Konstantin Marsch Schauspieler


Stephan Schäfer Schauspieler


Artur Spannagel Schauspieler


Uwe Steinbruch Schauspieler


Lukas Umlauft Schauspieler


Christina Weiser Schauspielerin


Rahel Weiss Schauspielerin


JĂźrgen Wink Schauspieler


Großes Theaterfest

Sonntag

19. August 2018  Für die ganze Familie – ab 11.00 Uhr in allen Häusern. Eintritt frei.


TANZ THEATER

D I E N E U E N ST Ü C K E


TA N Z T H E AT E R : Z W E I ST Ü C K E

anarchy of the body von Annamari Keskinen und Ryan Mason  |  Johannes Wieland

»ist der körper fähig, heimlich ein absolutes, totales eigenleben zu führen – ein zweites körperbewusstsein? und wenn ja, birgt der körper eine konstruktive möglichkeit, unser ich-verständnis neu zu erfinden und aus einem festgefahrenen status quo auszubrechen, oder ist er destruktiv, eine bedrohung durch sein anarchistisches, nicht steuerbares potential? könnte der körper also eine art von befreiungsmaschine für ein von regeln und bedingungen regiertes bewusstsein sein? ein prozess der umorientierung, in dem unser intellekt geisel einer noch zu entdeckenden wahrheit ist?«

 112

JOHANNES WIELAND


U R AU F F Ü H R U N G 1. D E Z E M B E R 2018   |  S C H AU S P I E L H AU S

I N S Z E N I E R U N G U N D C H O R E O G R A F I E  _ _Annamari B Ü H N E   _ _Matthieu

Götz

KO S T Ü M E   _ _Evelyn

Schönwald

Keskinen und Ryan Mason  |  Johannes Wieland

D R A M AT U R G I E U N D P R O D U K T I O N S L E I T U N G  _ _Lauren

Rae Mace

Was ist Bewusstsein? Existiert ein Be- Quantenphysiker und Essayist), und wusstsein unabhängig vom Körper?

die Seele als das Jenseits, als umfas-

Hat der Mensch Willensfreiheit? Be- sende Wirklichkeit? wusstsein und die Frage nach der Entstehung des Universums verkörpern die »äußerste Grenze des menschlichen Strebens nach Erkenntnis« (Thomas Metzinger, Philosoph). Ist das Bewusstsein der Kern des Lebens, sogar das Leben selbst? Wenn das Bewusstsein in der Großhirnrinde verortet ist, zusammen mit 15 Milliarden Nervenzellen, stirbt dieses dann gleichzeitig mit dem Hirn? Manifestiert sich der Körper selbst als das Diesseits, als greifbare Materie, »im Grunde Schlacke« (Hans-Peter Dürr, 113


TA N Z T H E AT E R : E I N ST Ü C K

Ares von Johannes Wieland Musik von Richard Strauss

»untergraben ikonen unsere unabhängigkeit und individualität? halten sie unser soziales gefüge nur scheinbar zusammen? oder können gerade diese schlüsselfiguren auch als waffe einer gegenbewegung eingesetzt werden, als eine projektionsfläche für die gesetzten, neuen ziele? die durch mythologie, religion, politik und kultur erschaffenen götter und halbgötter setzen uns gefahr und faszination gleichermaßen aus.« 

114

JOHANNES WIELAND


U R AU F F Ü H R U N G 27. A P R I L 2019   |  O P E R N H AU S

I N S Z E N I E R U N G U N D C H O R E O G R A F I E   _ _Johannes

Wieland

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _N.N. B Ü H N E   _ _Momme

Röhrbein

KO S T Ü M E   _ _Angelika

Rieck

D R A M AT U R G I E U N D P R O D U K T I O N S L E I T U N G  _ _Lauren M I T  _ _dem

Rae Mace

Staatsorchester Kassel

Ares – Aρης, der Sohn von Zeus und

Genauso schnell wie der Aufstieg er-

Hera, ist ein Rächer und Verderber. folgen kann, vollzieht sich auch der Aus der in vorgriechischer Zeit als

Wechsel vom Höhenrausch hinunter

Fruchtbarkeitsgott verehrten mytho- zur (erneuten) Bedeutungslosigkeit. logischen Götterfigur wird der unbe- Was ist mit den Schattenseiten von liebte Kriegsgott, ein Meister des

Schlüsselfiguren in unserem Leben –

Massakers und des Blutbades – kein

wohin führt uns unsere (blinde) Nach-

personifizierter Superstar oder eine

folge?

wohlige Leitfigur. Wie wird man zur leuchtenden Ikone und wie bleibt man eine Leitfigur?

»Du hast geschrieben, dass die Welt keinen Retter braucht. Aber jeden Tag höre ich die Menschen nach einem rufen!« S U P E R M A N R E T U R N S F I L M Z I TAT

115


TA N Z T H E AT E R

Choreograf ische Werkstatt Junge Choreograf * innen stellen sich vor

116


U R AU F F Ü H R U N G 8. J U N I 2019  |  T I F

M I T  _ _Tänzer * innen

des Staatstheaters Kassel

D R A M AT U R G I E U N D P R O D U K T I O N S L E I T U N G  _ _Lauren

Rae Mace

Tänzerinnen und Tänzer des Staatstheaters Kassel stellen sich mit eigenen choreografischen Arbeiten dem Kasseler Publikum vor.

117


Cree Barnett Williams Tänzerin


Luca Ghedini Tänzer


Safet Mistele Tänzer


Alessia Ruffolo Tänzerin


Shafiki Sseggayi Tänzer


Die neue Freiheit

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JUNGES STAATS THEATER

T H E AT E R F Ü R A L L E


Ever y hear t is built around a memor y von Markolf Naujoks

NINA: Ich schließe die Augen. Ich öffne

ich schließe ein zweites Mal die Augen.

sie wieder und alles ist für einen Au- Und öffne sie wieder. genblick verschwommen. Dann fokus- Diesmal ist es Nacht. Ich stehe auf siert sich mein Blick. Ich schwebe in

einem von Unkraut überwuchertem

einem endlosen weißen Raum. Als

Sportplatz. Der Rasen ist matschig und

ich an mir hinunterschaue, merke ich, feucht. Weit oben im schwarzen Himdass ich keinen Körper habe. Geräu- mel tanzen Wolken von weißen Faltern. sche steigen unter mir auf, als wür- Eine Flutlichtanlage wirft stechendes den Riesenhände ein Universum aus- gelbes Licht. An den Rändern des Platzeinanderfalten. Mir wird schlecht und 126

es türmen sich Mauern aus Nebel.


U R AU F F Ü H R U N G 2. S E PT E M B E R 2018   |  T I F

I N S Z E N I E R U N G , B Ü H N E N B I L D KO N Z E P T U N D S O U N D D E S I G N   _ _Markolf I L L U S T R AT I O N E N U N D KO S T Ü M E   _ _Theda D R A M AT U R G I E   _ _Thomas

Naujoks

Schoppe

Hof

Aus dem Nebel löst sich eine schmale

mehr existiert. Und dazu müssen sich

Figur. Sie kommt mit schnellen Schrit- die Geschwister auf einer Map beweten auf mich zu, Nebelschlieren hinter

gen, die Ihnen wenig vertraut ist.

sich herziehend, die sich in ihrem Le- Und nur durch die richtige Backdermantel verfangen haben. »Wie ge- door, die Marie erstellt hat, wird sich fällt dir das?«, fragt sie.

das Geheimnis lüften, das die kleine Schwester in einer Welt versteckt hat,

Das Stück ist ein Plädoyer für eine

die realer und besser als die echte,

Welt, in der viele Phantasien gelebt

kalte Welt scheint. Kein Zeigefinger-

werden können, ein Rückzugs- und

stück über die Macht der Spiele, son-

Sehnsuchtsort vieler: die Welt der

dern eine ansteckende, soghafte, krimi-

Games und virtuellen Realitäten.

artige Geschichte über die Faszination

In dieser Geschichte geht es um Marie, des Spielens. Online und Offline. die nicht mehr da ist – also doch, schon, online, virtuell, aber im Reallife versuchen ihre beiden Schwestern herauszufinden, warum Marie offline nicht

∆  für alle ab 12 Jahren

127


W E I H N AC H TS M Ä RC H E N

Der gestiefelte Kater von Thomas Freyer frei nach den Brüdern Grimm

»Es war einmal ...«

So ist hier die klassische Märchen-

Perfekter ist der Einstieg ins diesjäh- schlosswelt nicht besetzt mit einer rige Weihnachtsmärchen nicht möglich. einfältigen, rosa-dümmlichen PrinzesWir wählen ein Märchen aus der Samm- sin. Denn es ist ihr zu langweilig, stets lung der Grimms, das sich in der Fas- nur »Prinzessin« sein zu dürfen. sung von Dramatiker Thomas Freyer

128

Ihr königlicher Vater befiehlt viel, be-

stark an das Original der beiden Brüder

greift aber nichts – schon gar nicht,

anlehnt.

dass er mit seinen Sparanfällen dem


PREMIERE 7. N OV E M B E R 2018   |  O P E R N H AU S

I N S Z E N I E R U N G   _ _Ulrike

Hatzer

B Ü H N E   _ _Marianne

Hollenstein

KO S T Ü M E   _ _Verena

Waldmüller

D R A M AT U R G I E   _ _Thomas

Hof

einzig verbliebenen Diener seine letz- Ulrike Hatzer wird dieses mitreißenten Träume raubt.

de, aktuelle Familienstück inszenieren,

Alle suchen nach dem Glück, auch ein

dessen Figuren in ihren Nöten und

Zauberer, der sich selbst für so gefähr- Zwängen Kindern wie Erwachsenen lich hält, dass er die Gefahr nicht sieht. nahe sind. Denn im Streben nach Glück Und da ist noch Hans, dem eine Karri- sind wir vereint. Liebenswert und unere als einfacher Müller beschieden

zufrieden, egoistisch, wohlmeinend

ist und der sehen muss, wie er zurecht- und unbedarft versuchen die Akteure, kommt im Leben. Wäre da nicht ein

ihr Leben ein Stück besser zu machen.

sprechender Kater, der den einfachen

Und wäre die Miezekatze nicht gewe-

Burschen letztlich zu einem Grafen

sen, wäre es wohl keinem von ihnen je

machen wird.

gelungen.

Noch heute fasziniert die Kraft und die Begabung des Fellträgers in diesem über 200 Jahre alten Märchen; wie das Streben nach Glück aus Nichts eben Alles machen kann.

∆  für alle ab 6 Jahren

129


Sag t der Walf isch zum Thunf isch von Carsten Brandau

»Dein und mein Herz / Die sind verstrickt / Ineinander / Die können Sie nicht trennen«

DU und ICH stehen sich gegenüber. Wer

innere Musik und die Frage nach ihrer

sie sind? Wer auch immer, sie könnten

Identität, denn es fängt an zu tröpfeln,

jeder sein, verbindet sie doch etwas:

bald zu regnen, dann zu schütten. Als

ihr Herzschlag, der Rhythmus des Le- den beiden das Wasser bis zum Bauch

130

bens und der Anfang von allem. Schnell

reicht, bleibt ihnen nichts anderes üb-

eint die beiden aber mehr als nur ihre

rig, als den rettenden Weg Richtung


PREMIERE 3. M Ä R Z 2019  |  T I F

I N S Z E N I E R U N G   _ _Philipp

Rosendahl

D R A M AT U R G I E   _ _Thomas

Hof

KO M P O S I T I O N U N D L I V E - M U S I K   _ _N.N.

Zuschauerraum einzuschlagen. Doch

dass Lebewesen durch einen Herz-

dort wacht Noe und erklärt, dass nur

schlag miteinander verbunden sind

echte Musiker mit an Bord dürften und

und verstrickt das Ganze in einer un-

das Orchester ohnehin schon komplett

möglichen möglichen Jazz-Partitur.

sei.

Denn was möglich ist und was nicht,

Carsten Brandau behandelt in seinem

entscheiden.

das müssen immer noch wir selbst sprachvirtuosen, musikalischen Kinderstück auf spielerische Art und Weise die Themen des Menschseins, der Existenz von Elite(n) und Perspektiven. Er fragt, ob die Rettung vor dem, was wir real nennen, vielleicht nur durch die Kraft der Phantasie und der Liebe erfolgen kann. Dafür verwendet er die biblische Metapher der Sintflut, verbindet sie mit der einfachen Annahme, ∆  für alle ab 8 Jahren 131


B Ü RG E R B Ü H N E N P ROJ E K T

Ellbogen nach dem Roman von Fatma Aydemir

Die Deutschtürkin Hazal wartet darauf, beim Zurechtkiffen der Ödnis entspannt endlich volljährig zu werden – das be- sich Hazals Blick auf die Lebensperdeutet Zeit absitzen in einer berufs- spektive. vorbereitenden Maßnahme und sinn- Ihr Traumziel ist Istanbul, wo Mehmet freies Bewerbungsschreiben. Das Ab- auf sie wartet, endlich in live, nicht

132

hängen mit den Mädels ist tausendmal

immer nur über Skype. Der sie liebt,

besser als ihre verbitterten Eltern vor

sagt er. Denn Respekt, Liebe und Glück

Augen zu haben, die nie wirklich in

findet sie bisher nirgends. Also – end-

Deutschland angekommen sind – und

lich volljährig werden! An ihrem 18. Ge-


PREMIERE 5. M A I 2019  |  T I F

I N S Z E N I E R U N G   _ _Philipp

Rosendahl

D R A M AT U R G I E   _ _Thomas

Hof

burtstag plant sie, mit ihren Girls fei- Fatma Aydemirs viel beachteter und ern zu gehen, obwohl die Mutter es

preisdotierter Debütroman »Ellbogen«

verboten hat. Nein, schlimmer noch – ist eine ungeschönte, hochemotionale die auf Hazals Meinung »scheißt« und

Geschichte über postmigrantische Ver-

sie letztlich doch gehen lässt. Hazals

lorenheit, Gewalt, Schuld und das Er-

Abend eskaliert so massiv, dass die

wachsenwerden in einer chaotischen

junge Frau sich auf der Flucht vor der

Welt.

Polizei aus Deutschland in Istanbul

In der Inszenierung von Philipp Rosen-

wiederfindet, der Stadt ihrer Sehn- dahl als Bürgerbühnenprojekt nehsüchte. Aber zwischen der Traumvor- men wir das fulminante, durchrüttelnstellung und der Realität der türkischen

de Buch zum Anlass, über deutsch-

Metropole liegen Welten.

türkische Identität und Bikulturalität

Das Leben unter dem anatolischen Fir- in Kassel zu erzählen. mament ist echter als in den Träumen, knallhart, rastlos und es bietet für Hazal ein Chaos, an dem sie nur wachsen kann – muss.

∆  für alle ab 14 Jahren

133


KONZERTE

DA S P RO G R A M M


KONZERTE

S I N F O N I E KO N Z E RT E

1. S I N F O N I E KO N Z E RT MO N TAG , 17. S E PT E M B E R 2018, 20.00 U H R  |  STA DT H A L L E Giuseppe Martucci Notturno für Orchester op. 70/1 Mario Castelnuovo-Tedesco Konzert für Violoncello und Orchester Peter Iljitsch Tschaikowsky Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 S O L I S T I N   _ _Silvia

Chiesa, Violoncello

D I R I G E N T   _ _Francesco

Angelico

2. S I N F O N I E KO N Z E RT MO N TAG , 22. O K TO B E R 2018, 20.00 U H R  |  STA DT H A L L E Paul Hindemith Sinfonische Metamorphosen über Themen von Carl Maria von Weber Bernd Alois Zimmermann Konzert für Trompete und Orchester Nobody knows the trouble I see Aaron Copland Sinfonie Nr. 3 S O L I S T   _ _Max

Westermann, Trompete

D I R I G E N T   _ _Adrian

136

Prabava


3. S I N F O N I E KO N Z E RT | B U SSTAG S KO N Z E RT M I T T WO C H , 21. N OV E M B E R 2018, 20.00 U H R  |  M A RT I N S K I RC H E D O N N E R STAG , 22. N OV E M B E R 2018, 20.00 U H R  |  M A RT I N S K I RC H E Anton Bruckner Sinfonie Nr. 8 c-Moll WAB 108 D I R I G E N T   _ _Francesco

Angelico

4. S I N F O N I E KO N Z E RT MO N TAG , 17. D E Z E M B E R 2018, 20.00 U H R  |  STA DT H A L L E Arnold Schönberg Fünf Orchesterstücke op. 16 Jean Sibelius En Saga op. 9 Henri Dutilleux Métaboles Jean Sibelius Sinfonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 D I R I G E N T   _ _Joakim

Unander

5. S I N F O N I E KO N Z E RT MO N TAG , 4. F E B R UA R 2019, 20.00 U H R  |  STA DT H A L L E Franz Liszt Eine Sinfonie zu Dantes »Divina Commedia« Richard Strauss Tod und Verklärung op. 24 M I T   _ _Damen

des Opern- und des Extrachores des Staatstheaters

C H O R E I N S T U D I E R U N G   _ _Marco D I R I G E N T   _ _Michail

Zeiser Celesti

Jurowski

137


konzerte

6. S I N F O N I E KO N Z E RT | K A R F R E I TAG S KO N Z E RT F R E I TAG , 19. A P R I L 2019, 20.00 U H R  |  STA DT H A L L E Giuseppe Verdi Messa da Requiem S O L I S T E N   _ _Karina M I T   _ _Opern-

Flores, Sopran | Ulrike Schneider, Alt | N.N., Tenor | Michael Hauenstein, Bass

und Extrachor des Staatstheaters Kassel

C H O R E I N S T U D I E R U N G   _ _Marco D I R I G E N T   _ _Francesco

Zeiser Celesti

Angelico

7. S I N F O N I E KO N Z E RT MO N TAG , 10. J U N I 2019, 20.00 U H R  |  STA DT H A L L E Programm N.N. D I R I G E N T   _ _N.N.

8. S I N F O N I E KO N Z E RT MO N TAG , 24. J U N I 2019, 20.00 U H R  |  STA DT H A L L E Aaron Copland Quiet City Dmitri Schostakowitsch Aus jüdischer Volkspoesie Lieder op. 79 Richard Strauss Ein Heldenleben op. 40 S O L I S T E N   _ _N.N.,

Sopran | N.N., Alt | N.N., Tenor

D I R I G E N T   _ _Francesco

138

Angelico


S O N D E R KO N Z E RT E S OM M E R N AC H TS - O P E N -A I R I N D E R AU E SA M STAG , 11. AU G U ST 2018, 20.00 U H R  |  K A R L SAU E präsentiert von HNA, Städtische Werke, Kasseler Sparkasse, Staatstheater Kassel M I T   _ _Mitgliedern

des Opernensembles und des Opernstudios des Staatstheaters Kassel

M O D E R AT I O N   _ _Insa

Pijanka

D I R I G E N T   _ _Francesco

Angelico

W I N T E R WO N D E R L A N D – A SW I N G I N ’ C H R I STM A S S H OW W I E D E R AU F N A H M E F R E I TAG , 9. N OV E M B E R 2018, 19.30 U H R  |  O P E R N H AU S T H E PAC K   _ _Nigel L A D I E S   _ _Katja

Casey | Henrik Wager | Andreas Wolfram

Friedenberg | Tabea Henkelmann | Judith Lefeber

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Sibylle H O S T   _ _Insa

Pfeiffer

Pijanka

B A N D L E A D E R   _ _Patrik

Ringborg

KO N Z E RT I N KO P RO D U K T I O N M I T D E N K A SS E L E R M U S I K TAG E N F R E I TAG , 2. N OV E M B E R 2018, 20.00 U H R  |  M A RT I N S K I RC H E Gioachino Rossini Stabat Mater S O L I S T E N   _ _Louise

Kemény, Sopran | Maria Fiselier, Mezzosopran |

Linard Vrielink, Tenor | André Morsch, Bass M I T   _ _CANTIAMO

Kassel, Chor der Universität Kassel

D I R I G E N T   _ _Francesco

C H O R E I N S T U D I E R U N G   _ _Andreas

Cessak

Angelico

139


konzerte

N E U J A H R S KO N Z E RT D I E N STAG , 1. J A N UA R 2019, 18.00 U H R  |  O P E R N H AU S S O N N TAG , 6. J A N UA R 2019, 18.00 U H R  |  O P E R N H AU S D I R I G E N T   _ _Francesco

Angelico

F I L M A B ! W E A R E BAC K ! P R E M I E R E F R E I TAG , 11. J A N UA R 2019, 19.30 U H R  |  O P E R N H AU S Musik von John Williams, Henry Mancini, Vangelis, Hans Zimmer, Ray Parker jr., Mike Post, Jerry Goldsmith, Daft Punk u. a. Arnie hat sein Versprechen »I’ll be back« mehr als einmal gehalten. Überhaupt haben Fort­ setzungen, Prequels, Sequels und wie sie alle heißen, gerade Konjunktur. Und Serien sind sowieso die neuen cineastischen Stars. Diesem Trend können natürlich auch wir uns nicht entziehen und finden nach Jahren der Abstinenz im Genre Filmmusik zu unseren Wurzeln zurück. Und so zieht endlich auch auf der Bühne des Staatstheaters wieder der Glanz Hollywoods ein. Wir rollen den roten Teppich aus und sagen: Film ab! B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Sibylle

Pfeiffer

S Z E N I S C H E E I N R I C H T U N G   _ _Janis

Knorr

M O D E R AT I O N U N D KO N Z E P T I O N   _ _Insa D I R I G E N T   _ _Rasmus

140

Baumann

Pijanka


18. C L A SS I C N I G H T S O N N TAG , 17. M Ä R Z 2019, 20.00 U H R  |  KÖ N I G S - G A L E R I E M I T  _ _Mitgliedern

des Opernensembles des Staatstheaters Kassel

M O D E R AT I O N   _ _Insa

Pijanka

D I R I G E N T   _ _Francesco

Angelico

N E U! F R Ü H L I N G S F E ST I VA L I M BA L L H AU S »Mondbeglänzte Zaubernacht« – Franz Schuberts musikalischer Kosmos 1. BA L L H AU S - KO N Z E RT D O N N E R STAG , 2. M A I 2019, 19.30 U H R  |  BA L L H AU S , B E RG PA R K W I L H E L M S H Ö H E 2. BA L L H AU S - KO N Z E RT S O N N TAG , 19. M A I 2019, 19.30 U H R  |  BA L L H AU S , B E RG PA R K W I L H E L M S H Ö H E 3. BA L L H AU S - KO N Z E RT D O N N E R STAG , 30. M A I 2019, 19.30 U H R  |  BA L L H AU S , B E RG PA R K W I L H E L M S H Ö H E D R A M AT U R G I E   _ _Insa

Pijanka

K Ü N S T L E R I S C H E L E I T U N G U N D D I R I G E N T   _ _Francesco

Angelico

141


konzerte

FÜR UNSERE JUNGEN BESUCHER 1. K I N D E R KO N Z E RT  ∆  ab 5 Jahren P E T E R U N D D E R WO L F VO N S E RG E J P RO KO FJ E W F R E I TAG , 26. O K TO B E R 2018, 9.15 U N D 11.00 U H R  |  S C H AU S P I E L H AU S S O N N TAG , 4. N OV E M B E R 2018, 15.00 U H R  |  S C H AU S P I E L H AU S MO N TAG , 5. N OV E M B E R 2018, 9.15 U N D 11.00 U H R  |  S C H AU S P I E L H AU S M O D E R AT I O N   _ _Anne

Hagemann

D I R I G E N T   _ _N.N.

2. K I N D E R KO N Z E RT  ∆  ab 8 Jahren TATO RT K L A SS I K : BAC H , M E E R O D E R WA S ?! M I T T WO C H , 20. M Ä R Z 2019, 9.15 U N D 11.00 U H R  |  S C H AU S P I E L H AU S D O N N E R STAG , 21. M Ä R Z 2019, 9.15 U N D 11.00 U H R  |  S C H AU S P I E L H AU S S O N N TAG , 24. M Ä R Z 2019, 15.00 U H R  |  S C H AU S P I E L H AU S M O D E R AT I O N   _ _N.N. J .   S .   B A C H   _ _N.N. D I R I G E N T   _ _N.N.

142


3. K I N D E R KO N Z E RT  ∆  ab 5 Jahren E I N Ü B E R R A S C H U N G S P RO G R A M M I M O P E R N H AU S M I T T WO C H , 5. J U N I 2019, 9.15 U N D 11.00 U H R  |  O P E R N H AU S S O N N TAG , 16. J U N I 2019, 15.00 U H R  |  O P E R N H AU S M O D E R AT I O N   _ _N.N. D I R I G E N T   _ _N.N.

J U G E N D KO N Z E RT  ∆  ab 12 Jahren » MY T H O S R I N G …« M I T T WO C H , 12. J U N I 2019, 10.00 U H R  |  O P E R N H AU S Musik von Richard Wagner, John Williams u. a. M O D E R AT I O N   _ _N.N. D I R I G E N T   _ _N.N.

∆ Z um Redaktionsschluss lagen noch nicht alle Informationen vor. Diese erscheinen dann in unserem ausführlichen Konzertheft und unter www.staatstheater-kassel.de

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Francesco Angelico Generalmusikdirektor


Alexander Hannemann Koordinierter 1. Kapellmeister und Solorepetitor


F OTO : G I A N C A R LO P R A D E L L I


Staatsorchester Kassel


EXTRAS

W E I T E R E A N G E B OT E


Sonderveranstaltungen

A L L E S PA RT E N G ROSS E S T H E AT E R F E ST S O N N TAG, 19. AU G U ST 2018 A B 11.00 U H R Zur Eröffnung der Spielzeit laden wir Sie zu einem großen Theaterfest mit einem bunten Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie ins Staatstheater Kassel ein. Wie in jedem Jahr wird es Technikshows, Kostümversteigerungen, Showschminken, Lesungen und viele weitere Programmpunkte geben. Zum Abschluss des Festes können Sie sich auf die Schauspiel­revue und das Opernkonzert »Preludio« freuen, in denen wir Ihnen die neue Spielzeit 2018—19 vorstellen.

KOST P RO B E ! Kurz vor der Premiere laden wir Sie zu Kostproben ein; dort können Sie Sänger* innen, Tänzer*innen, Choreograf*innen, Schauspieler*innen, Regisseur*innen und Dramaturg*innen bei der Probenarbeit erleben. Nach einer Einführung präsentieren wir Ihnen Ausschnitte aus der zu erwartenden Produktion.

A L L E S T H E AT E R ! – VO L K S H O C H S C H U L K U R S E Rund um den Spielplan stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen des Staatstheaters Konzepte, Ideen und Hintergründe zu ausgewählten Aufführungen vor. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm der Volkshochschule Re­gion Kassel. ∆V  olkshochschulkurse ab September 2018 | Informationen: 0561.1003-0

150


RESONANZBODEN Die beliebte Reihe der Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V. wird auch in der kommenden Spielzeit fortgesetzt. Künstler*innen und Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Abteilungen des Staatstheaters stellen sich Ihnen im Gespräch mit Monika Gerke-Heine, Dr. Christiana Nobach, Joachim Neher und Hansgeorg Kling von der Fördergesellschaft vor.

I N S P I R I E RT ! – T H E AT E R I M G OT T E S D I E N ST Die Predigtreihe in der Martinskirche zu ausgewählten Inszenierungen des Staatstheaters soll auch in der neuen Spielzeit fortgesetzt werden. Pfarrer Dr. Willi Temme und Pfarrer Karl Waldeck oder die Dramaturgie des Staatstheaters geben Ihnen gerne weitere Informationen: ∆ s t.martin@ekkw.de / waldeck.lka@ekkw.de dramaturgie@staatstheater-kassel.de

F Ü H R U N G E N F Ü R G R U P P E N A B 10 P E R S O N E N Ein Blick hinter die Kulissen kann lehrreich sein und Spaß machen: Was macht eine Maskenbildnerin? Was versteckt sich im Schnürboden des Staatstheaters? Viele Fragen, die Sie schon immer mal stellen wollten, werden im Rahmen unserer Führungen beantwortet. ∆ Anmeldungen und Informationen: CM Besucherservice 0561.1094-271

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E I N B L I C K E FÜHRUNGEN F Ü R E RWAC H S E N E Sie möchten eine Führung mitmachen, gehören aber keiner Gruppe an? Auch das ist möglich – Fragen sie an der Kasse nach den nächsten Terminen. ∆ Mehr Informationen unter 0561.1094-222 | www.staatstheater-kassel.de

KO O P E R AT I O N E N Das Staatstheater Kassel freut sich über die Medienpartnerschaft mit hr2-Kultur sowie über den regen Austausch mit Kasseler Institutionen. So bestehen Kooperationen u. a. mit der Universität Kassel, der Kunsthochschule Kassel und der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Rufen Sie an und lassen Sie sich mit dem jeweiligen Ansprechpartner verbinden. ∆ Spartensekretariat 0561.1094-125

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extras

MU S I K T H E AT E R OPERNFÜHRER – LIVE Eine halbe Stunde vor jeder Opernaufführung stellen Operndirektorin und Dramaturgin Dr. Ursula Benzing oder Dramaturg Christian Steinbock das jeweilige Stück und die Inszenierung im Foyer des Opernhauses vor.

O P E R N ST U D I O 2018—19 Seit Beginn der Spielzeit 2011—12 hat das Staatstheater Kassel, wie viele andere größere Opernhäuser in Deutschland, ein Opernstudio. Das Studio bietet jungen Sängerinnen oder Sängern die Gelegenheit, das Leben an einem Opernhaus durch die Mitarbeit bei möglichst unterschiedlichen Produktionen hautnah kennen zu lernen. Die Mitglieder des Studios werden von der Sparkassen-Kulturstiftung gefördert.

D E R C A N TA M U S - C H O R Jeder Auftritt ist ein besonderes Erlebnis! Ob Kuchenkinder in HÄNSEL UND GRETEL, spielende Mädchen und Jungen in DER WILDSCHÜTZ oder märchenhafte kleine Sängerinnen und Sängern in BRUNDIBÁR – ohne sie sind diese Werke des Opernrepertoires nicht vorstellbar. Unter ihrer Künstlerischen Leiterin Maria Radzikhovskiy proben die Mitglieder des Kinder- und Jugend­ chores CANTAMUS. Sie singen und spielen neben den professionellen Sängerinnen und Sängern auf den Bühnen von Opern- und Schauspielhaus. So wird für die kleinen und jugend­ lichen Mitglieder des Chores jeder Auftritt zu einem besonderen Erlebnis.

153


extras

E I N F Ü H R U N G S­V E R A N STA LT U N G E N 2018—19 Ob Matineen, Soireen, Operncafés oder auch Kostproben, die den Besuch einer Bühnenorchesterprobe ermöglichen: In den Einführungsveranstaltungen zu Neuproduktionen des Musik­ theaters im Staatstheaters Kassel erwarten Sie abwechslungsreiche Programme. Dabei stimmen wir Sie auf die jeweils neue Produktion ein mit hintergründigen Informationen zu den Komponisten und ihrer Musik, Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte der Werke sowie Inszenierungsvorhaben. Neben musikalischen Beiträgen von Solisten des Opernensembles und Musikern des Staatsorchesters laden wir stets auch interessante Gesprächspartner ein.

DER RING DES NIBELUNGEN | VORABEND

DA S R H E I N G O L D von Richard Wagner Samstag, 25. 8. 2018, 18.00 Uhr

V E R N I S S AG E

»Hommage an Wagners RING DES NIBELUNGEN am Staatstheater Kassel seit 1960« S O I R E E M I T KO S T P R O B E

Samstag, 25. 8. 2018, 18.30 Uhr

Moderation: Christian Steinbock

FA L STA F F von Giuseppe Verdi OPERNCAFE

Samstag, 29. 9. 2018, 15.00 Uhr

KO S T P R O B E

Freitag, 5. 10. 2018, 18.45 Uhr

Moderation: Christian Steinbock

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M A DA M A B U T T E R F LY von Giacomo Puccini O P E R N M AT I N E E KO S T P R O B E

Sonntag, 18. 11. 2018, 11.00 Uhr

Montag, 3. 12. 2018, 18.45 Uhr

Moderation: Dr. Ursula Benzing

A N FA N G U N D E N D E – B . A .C . H . 61 Eine szenische Reise mit Kirchen-Kantaten von Johann Sebastian Bach M AT I N E E

Sonntag, 13. 1. 2019, 11.00 Uhr

KO S T P R O B E

Dienstag, 22. 1. 2019, 18.45 Uhr

Moderation: Dr. Ursula Benzing

DER RING DES NIBELUNGEN | ERSTER TAG

D I E WA L K Ü R E von Richard Wagner S O I R E E M I T KO S T P R O B E

Donnerstag, 28. 2. 2019, 18.30 Uhr Moderation: Christian Steinbock

DER WILDSCHÜTZ von Alber t Lor t zing OPERNCAFE

Samstag, 11. 5. 2019, 15.00 Uhr

KO S T P R O B E

Donnerstag, 16. 5. 2019, 18.45 Uhr

Moderation: Christian Steinbock

155


extras

S C H AU S P I E L S C H AU S P I E L F Ü H R E R – L I V E Eine halbe Stunde vor jeder Vorstellung im Schauspielhaus werden die Dramaturgin Petra Schiller sowie die Dramaturgen Thomaspeter Goergen und Michael Volk das Stück und die Inszenierung im Foyer des Schauspielhauses vorstellen.

S PÄTS C H I C H T Einmal im Monat lädt unser Ensemble zu vorgerückter Stunde zur SPÄTSCHICHT (ehemals VERFÜHRBAR) ins tif-Foyer ein – zwischen Kunst und Trash, zwischen Show und Impro, mal schnell und schmutzig, mal musikalisch (»ROHSTOFF«, »SCHAUSPIELER*IN SINGT …«).

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TA N Z T H E AT E R TA N Z F Ü H R E R – L I V E Eine halbe Stunde vor Beginn jeder Vorstellung des Tanztheaters stellen Lauren Rae Mace und Linn Settimi im Foyer des Opern- bzw. Schauspielhauses das jeweilige Tanztheaterstück vor.

OFFENES TRAINING Die Sparte Tanz bietet monatlich einen Einblick in den täglichen Trainingsalltag der Tänzer. ∆ Die Zuschauerzahl ist hierfür auf 15 Personen begrenzt. Anmeldung: 0561.1094-125

TA N Z M I T ! Der Proben- und Trainingsleiter Victor Rottier und die Tanztheaterpädagogin Agnetha Jaunich laden einmal im Monat zu einem einfachen Tanztraining für jeden ein. ∆ Karten an der Theaterkasse für 2,50 Euro

O F F E N E P RO B E Die Sparte Tanz bietet die Möglichkeit zum Probenbesuch, um einen Einblick in den Probenalltag und den Entstehungsprozess eines Tanztheaterstücks zu geben. Dabei betreut Sie die Tanztheaterdramaturgin Lauren Rae Mace.

INNENSICHTEN Beim TAG DER OFFENEN TÜR des Tanztheaters stellt sich die Sparte Tanz vor. 157


extras

KO N Z E RT E KO N Z E RT F Ü H R E R – L I V E Vor jedem Sinfoniekonzert findet um 19.15 Uhr in einem Saal der Stadthalle eine Einführung zum jeweiligen Konzertprogramm durch Orchesterdirektorin Insa Pijanka statt.

O RC H E ST E R A K A D E M I E Der gemeinnützige Verein »Orchesterakademie des Staats­orchesters Kassel am Staats­theater Kassel e.V.« unterstützt begabte junge Musiker*innen, die bereits ein Hoch­schul­studium absolviert haben oder aber kurz vor Abschluss des Musikstudiums stehen und ergänzt damit deren Berufsausbildung. Darüber hinaus unterstützt die Orchesterakademie die konzertpädagogischen Aktivitäten des Staatstheaters Kassel, insbesondere durch die Förderung der Stelle einer Konzert­pädagogin – eine Stelle, die durch das Engagement der Orchesterakademie in der Spiel­zeit 2007—08 überhaupt erst geschaffen werden konnte. Damit leistet sie einen wert­vollen Beitrag, Kindern und Jugendlichen Erfahrungen mit Klang und Musik zu ermöglichen und Instrumente kennen zu lernen. Gefördert wird die Orchesterakademie durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie den Verein BÜRGER PRO A. ∆ Orchesterbüro: 0561.1094-258 orchesterakademie@staatstheater-kassel.de

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G A STS P I E L E Erleben Sie hochkarätige Gastspiele am Staatstheater Kassel – von Sabine Wackernagel, Verena Joos und Reinhard Karger über die American Drama Group bis hin zu hr-Bigband & SOMI und vielen mehr. Die Termine, die uns bei Redaktionsschluss vorlagen, finden Sie auf Seite 16. Das sind aber nicht alle Gastspiele der Spielzeit 2018—19. Laufend kommen weitere hinzu. Der Vorverkauf beginnt jeweils frühzeitig. ∆ W ir informieren Sie auf unserer Website, über unsere Monatspläne und in unserem Newsletter, den Sie abonnieren können, unter www.staatstheater-kassel.de

C M B E S U C H E R S E RV I C E E I N B L I C K E F Ü H R U N G F Ü R E RWAC H S E N E bieten wir an vier Terminen in der Spielzeit an. Karten für 7,50 Euro an der Kasse erhältlich. ∆ D ie genauen Termine entnehmen Sie bitte unserem Monatsspielplan oder www.staatstheater-kassel.de

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THEATER PÄDAGOGIK

A N G E B OT E


in schule und Theater

PÄ DAG O G I S C H E   /  V E R M I T T L U N G S -A N G E B OT E Die Theaterpädagog*innen aller Sparten kooperieren mit zahlreichen Schulen und bildenden Institutionen in Kassel und der Region. Exemplarisch für die Zusammenarbeit stehen folgende Angebote:

M AT E R I A L M A P P E N F Ü R L E H R E R * I N N E N

MUSIKTHEATER | SCHAUSPIEL | TANZ | KONZERT

Zu den meisten Inszenierungen sowie zu Kinder- und Jugendkonzerten erstellen wir Materialmappen, welche auf Anfrage kostenfrei, digital oder in Papierform, versandt werden. Dadurch ist eine anregende Vor- oder Nachbereitung der Stücke durch ergänzende Impulse unsererseits im Unterricht möglich.

P R A K T I S C H E VO R - U N D N AC H B E R E I T U N G E N | WO R K S H O PS

MUSIKTHEATER | SCHAUSPIEL | TANZ | KONZERT

Im Zusammenhang eines Vorstellungs- oder Konzertbesuchs kommen wir direkt in den Unterricht, um die Schüler*innen spielpraktisch auf den Besuch im Staatstheater vor- oder im Anschluss nachzubereiten. In den OSTERFERIEN bieten wir im Tanz- und Schauspielbereich FERIENWORKSHOPS an.

P RO B E N B E S U C H E

MUSIKTHEATER | SCHAUSPIEL | TANZ | KONZERT

Für Kindergärten und Schulklassen bieten wir die Möglichkeit eines Probenbesuchs inklusive einer entsprechenden Vorbereitung.

162


P R E M I E R E N K L A SS E N

MUSIKTHEATER | SCHAUSPIEL | TANZ

Eine Schulklasse begleitet den Entstehungsprozess einer Inszenierung. Dies umfasst einen Vorbereitungs-Workshop, eine Theaterführung, einen Probenbesuch und am Ende einen Vorstellungsbesuch.

S P I E LC L U BS

TANZ | SCHAUSPIEL

Zu Beginn der Spielzeit ist es für alle Menschen möglich, sich für einen unserer SpielClubs anzumelden, um einmal selbst auf einer unserer Bühnen zu stehen. Im Bereich TANZ ist der TanzClub S gezielt BARRIEREFREI gestaltet. In regelmäßigen Abständen wird bis zur Präsentation einer Stückentwicklung oder eigenen Inszenierung geprobt.

O RC H E ST E R R A L LY E

KONZERT

Auf einer musikalischen Schnitzeljagd durchs Opernhaus lernen Kinder spielerisch die verschiedenen Instrumentengruppen des Staatsorchesters kennen. Musiker*innen stellen an Bläser-, Streicher- und Schlagzeug-Stationen ihre Instrumente interaktiv vor. Auf Anfrage kann sie auch um die Bereiche Gesang und Klavier erweitert werden.

B OX E N STO P

KONZERT

Kinder ab vier Jahren können nach einer kleinen Einübungsphase beim Sitzkissenkonzert im Orchesterprobensaal nicht nur ein Kammerensemble des Staatsorchesters hautnah erleben, sondern selber mitsingen und -tanzen. ∆ Weitere Angebote und Kontaktdaten finden Sie auf der nächsten Seite

163


in schule und Theater

EINBLICKE FÜHRUNG FÜR KINDER

MUSIKTHEATER | SCHAUSPIEL | TANZ | KONZERT

Einmal monatlich bieten wir für Kinder die »Einblicke«-Führung an. Eine Stunde, ganz ohne Eltern. Im Rahmen eines Vorstellungsbesuches sind auf Anfrage Führungen durch unser Theater möglich.

P H YS I K U N T E R R I C H T AU F D E R O P E R N B Ü H N E Das Theater als außerschulischer Lernort bietet auf Anfrage mehrmals im Schuljahr die Möglichkeit, physikalische Gegebenheiten und deren Anwendungen im Theateralltag auf experimentelle Weise vor Ort zu entdecken und mit den Gewerken so direkt in Austausch zu treten. Empfohlen für alle Schulformen AB JAHRGANG 7.

L E H R E R F O RT B I L D U N G E N

MUSIKTHEATER | SCHAUSPIEL | TANZ | KONZERT

Für alle theaterbegeisterten Pädagog*innen bieten wir in regelmäßigen Abständen Fortbildungsveranstaltungen zu verschiedenen Aspekten der vertretenen Sparten an.

KO N F E R E N Z B E S U C H E Z U R B E R AT U N G

MUSIKTHEATER | SCHAUSPIEL | TANZ | KONZERT

VO R ST E L L U N G T H E AT E R PÄ DAG O G I S C H E R A N G E B OT E Eine persönliche Vorstellung des aktuellen Spielplans und der pädagogischen Angebote macht den Weg ins Theater oft leichter. Individuell stellen wir auf Ihrer Fach- oder Gesamtkonferenz unser Angebot vor. ∆ M obile Aufführungen für Kindergarten und Klassenzimmer finden Sie ab Seite 166. ∆ K onzerte für Kinder und Jugendliche finden Sie ab Seite 142. ∆ Den gesamten Überblick über die pädagogischen Angebote auf www.staatstheater-kassel.de.

164


KO N TA K T DAT E N Sie möchten eines unserer theaterpädagogischen Angebote wahrnehmen oder es sind noch Fragen offen? Dann rufen Sie uns an oder senden Sie eine Mail an: S C H AU S P I E L /J U ST: Tel. 0561.1094-400 | theaterpaedagogik@staatstheater-kassel.de

TA N Z T H E AT E R : Tel. 0171.7893434 | agnetha.jaunich@staatstheater-kassel.de

KO N Z E RT E : Tel. 0561.1094-257 | konzertpaedagogik@staatstheater-kassel.de

MU S I K T H E AT E R : Tel. 0152.24749701 | maria.radzikhovskiy@staatstheater-kassel.de

∆ N eben den vorhandenen theaterpädagogischen Angeboten sind wir für alle Ideen, Fragen und Anregungen offen.

165


Mobile Aufführungen

J U N G E S STA ATST H E AT E R U N T E RW E G S Diese Stücke werden für Kindergarten oder Klassenzimmer angeboten. Es braucht den authentischen Rahmen, den junge Menschen als ihren eigenen ansehen. Und gleichzeitig spielen sie mit der Dynamik der – den Kindern oder Schüler*innen vertrauten – Situation des gewohnten Umfeldes. Die Produktionen haben eine Spieldauer von 30 bis 45 Minuten, an die sich eine theaterpädagogische Nachbereitung anschließt.

∆D  ie mobilen Aufführungen sind individuell buchbar, es sind keine festen Spiel­t ermine vorgesehen. Ihre Anfrage richten Sie bitte direkt an die Theaterpädagogik, Anna Stoß und Thomas Hof: theaterpaedagogik@staatstheater-kassel.de | 0561.1094-400

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ST Ü C K E N T W I C K L U N G F Ü R D I E K L E I N ST E N 

Im Traum schweben von Thomas Hof Eine zarte Geschichte mit Musik und wenig Sprache über den Mut, Bekanntes zu befragen: Kann man Meeresrieseln malen? Was wiegt ein Traum? Wie funkeldunkelt man im Hellen? Für Alleswissenwoller und Nochstaunenkönner. ∆  von 3 bis 8 Jahren

K L A SS E N Z I M M E R ST Ü C K 

Erste Stunde von Jörg Menke-Peit zmeyer In ERSTE STUNDE kommt ein neuer Schüler in die Klasse und macht ein ungewöhnliches Angebot: »Okay, bringen wir’s hinter uns. Ich gebe euch fünf Minuten. Fünf Minuten, in denen könnt ihr mit mir machen, was ihr wollt.« Es folgt ein packender, gruppendynamischer Monolog zum Thema Mobbing, der es in sich hat. Und der einen eine Unterrichtsstunde lang nicht loslässt. ∆  für alle ab 12 Jahren

167


SERVICE

P R E I S E U N D O RT E


Alles rund um karten

T H E AT E R K A SS E

D E R K A RT E N VO RV E R K AU F

I M O P E R N H AU S

beginnt in der Regel zwei Monate vor

Staatstheater Kassel

der Vorstellung am datumsgleichen Tag.

Friedrichsplatz 15 | 34117 Kassel

Abonnent*innen sowie Theater-Card-

Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr

bereits zwei Tage vor diesem Termin

Samstag 10.00 bis 15.00 Uhr

Karten zu erwerben.

Inhaber*innen haben die Möglichkeit,

Der Vorverkauf für DAS RHEINGOLD und ∆ Telefon: 0561.1094-222

DIE WALKÜRE sowie WEST SIDE STORY

www.staatstheater-kassel.de

hat bereits begonnen. Der freie Verkauf für Silvester und Weihnachten beginnt am 6. September 2018.

K A RT E N R E S E RV I E R U N G E N

S C H R I F T L I C H E B E ST E L L U N G E N

Montag bis Freitag 10.00 bis 18.30 Uhr

sind jederzeit möglich.

Samstag 10.00 bis 15.00 Uhr Postanschrift: Staatstheater Kassel ∆ Telefon: 0561.1094-222

Friedrichsplatz 15 | 34117 Kassel

karten@staatstheater-kassel.de

∆ Fax: 0561.1094-5182

E-Mail: karten@staatstheater-kassel.de

O N L I N E -T I C K E TS

B E ST E L LT E K A RT E N

erhalten Sie unter

müssen zu dem von der Kasse

∆ www.staatstheater-kassel.de

Wir bitten um Ihr Verständnis.

festgelegten Termin abgeholt werden.

170


T H E AT E R - C A R D

Die F Ö R D E RG E S E L L S C H A F T

Mit der Theater-Card für 75 Euro

STA ATS­T H E AT E R K A SS E L E . V.

erhalten Sie EIN JAHR LANG

fördert an ausgewählten Terminen den

THEATERKARTEN ZUM HALBEN PREIS

Theaterbesuch für Schüler*innen, Aus­

in den Preisgruppen I – IV

zubildende, Student*innen, Lehramts­

(außer für Premieren, Gastspiele

anwärter*innen, Jugendliche, Flüchtlinge

oder Sonderveranstaltungen).

und ALG-Empfänger: Die preisreduzierten Karten für Schauspiel, Konzert, Oper, Musical und Tanz gibt es eine Stunde vor Vor­stellungsbeginn (Preis: 3 Euro).

P R E SS E K A RT E N bitte über das Pressereferat bestellen: S OM M E R PAU S E ∆ Telefon: 0561.1094-111 / -102

Fax: 0561.1094-5111

presse@staatstheater-kassel.de

Das Abo-Büro und die Theaterkasse bleiben vom 25. Juni bis einschließlich 13. August 2018 geschlossen.

K A RT E N T E L E F O N: 0561.1094-222 O D E R O N L I N E : W W W. STA ATST H E AT E R - K A SS E L . D E 171


Unsere Preise

OPERNHAUS Kategorie I

SONDERPREIS

SONDERPREIS

KASSENPREIS

PREISE A

PREISE B

PREMIERE

65,00

EURO

57,00

EURO

58,00

EURO

Kategorie II

56,50

EURO

51,00

EURO

49,00

EURO

30,00 | 18,00*

EURO

Kategorie III

48,00

EURO

38,00

EURO

36,50

EURO

24,00 | 14,50*

EURO

Kategorie IV

39,00

EURO

29,50

EURO

26,00

EURO

17,00 |  9,00*

EURO

Kategorie V

32,50

EURO

23,50

EURO

17,50

EURO

10,00   

EURO

KASSENPREIS

NORMAL 40,00 | 23,50* EURO

SONDERPREIS

SONDERPREIS

PREISE A

PREMIERE

42,00 EURO

28,50

Kategorie  I I

37,00

EURO

22,00 EURO

22,00 | 13,00*

EURO

Kategorie III

32,50

EURO

18,00 EURO

18,00 | 10,50*

EURO

Kategorie IV

24,00

EURO

15,00

EURO

15,00 | 8,00*

EURO

Kategorie V

17,50

EURO

8,00

EURO

SCHAUSPIELHAUS Kategorie I

TIF THEATER IM FRIDERICIANUM SCHAUSPIEL 13,00 | 7,50 * EURO

KASSENPREIS

NORMAL 28,50 | 17,00* EURO

EURO

8,00 EURO

JUST – JUNGES STAATSTHEATER 11,00 | 6,50 *

EURO

∆ Sitzpläne mit den Kategorien I-V finden Sie auf Seite 182 ∆ Die Preise für die Sonderveranstaltungen entnehmen Sie bitte unserem Monatsspielplan.

172


KASSENPREIS

KASSENPREIS

KASSENPREIS

KONZERTE Kategorie I

SINFONIEKONZERTE 32,00 | 19,00* EURO

BALLHAUSKONZERTE 22,00 | 13,00* EURO

FAMILIENKONZERTE

Kategorie  I I

26,50 | 15,00*

EURO

22,00 | 13,00*

EURO

Kategorie III

20,50 | 12,00*

EURO

22,00 | 13,00*

EURO

Kategorie IV

18,00 | 11,00*

EURO

22,00 | 13,00*

Kategorie V

15,50 | 8,50*

EURO

22,00 | 13,00*

Kategorie VI

7,50  EURO

12,00 | 3,00*

EURO

12,00 | 3,00*

EURO

12,00 | 3,00*

EURO

EURO

12,00 | 3,00*

EURO

EURO

12,00 | 3,00*

EURO

* Ermäßigungen: Ca. 40 % Ermäßigung im freien Verkauf erhalten Schüler*innen, Studenten*innen und Auszubildende bis zum voll­endeten 30. Lebensjahr, Leistungsempfänger*innen nach SGB II, III und XII-Beziehende, Wohngeld­ empfänger*innen, Schwerbehinderte und Bundesfreiwilligendienstleistende. Gruppen mit mindestens 25 Personen erhalten um 10 % ermäßigte Karten.

Bei Pre­mieren, Gastspielen und Sondervorstellungen gibt es keine Ermäßigungen. Ca. 15 % Ermäßigung be­kom­men Stammsitz-Abonnent*innen beim Erwerb von Eintrittskarten außer­halb des Abos (ausge­nom­men Premieren, Gast­spiele und Vorstellungen, die keine Ermäßigung zulassen).

Mit dem Kauf einer Eintrittskarte erklären sich Kund*innen mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Staatstheaters einverstanden. Diese können an der Theaterkasse, im Abo-Büro sowie auf unserer Website unter AGB eingesehen werden.

Student*innen der Universität Kassel erhalten durch ihr Semesterticket freien Eintritt (ausgenommen Premieren, Gastspiele, Sonderveranstaltungen).

173


Abonnements

A B O-B Ü RO Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10.00 bis 13.00 Uhr und 16.30 bis 18.00 Uhr Samstag 10.00 bis 13.00 Uhr Adresse: Staatstheater Kassel | Friedrichsplatz 15 | 34117 Kassel Telefon: 0561.1094-333 | Fax: 0561.1094-5182 E-Mail: abobuero@staatstheater-kassel.de www.staatstheater-kassel.de Profitieren Sie von den Vorteilen eines Abos und sparen Sie bis zu 40 % des Kassenpreises. ∆ Ausführliche Informationen zu unseren Abos finden Sie in unserem ABO-Faltblatt,

das Ihnen auch als Download auf unserer Website zur Verfügung steht.

KONZERT-ABO STADTHALLE 8 Sinfoniekonzerte 8 Sinfoniekonzerte Jugendliche

I

II

V

EURO

168,00

EURO

130,00

EURO

112,00

EURO

92,00

EURO

96,00

EURO

84,00

EURO

62,00

EURO

54,00

EURO

46,00

EURO

JUGEND-THEATERRING für Jugendliche in Ausbildung bis 25 Jahre EURO

SCHNUPPERABOS vor Weihnachten, auch zum Verschenken 5 Vorstellungen ab 45,00 / 27,50 EURO 174

IV

200,00

KONZERT-ABO FRÜHLINGSFESTIVAL IM BALLHAUS 3 Ballhauskonzerte

5 Vorstellungen: 23,00

III

ERWACHSENE 51,00

EURO

JUGEND 30,00 EURO


I

II

III

ABO MUSIKTHEATER Premieren-Abo

315,00

EURO

269,50

EURO

199,50

EURO

Premieren-Abo Jugendliche

220,50

EURO

185,50

EURO

140,00

EURO

MI / FR / SA-Abo

154,00

EURO

126,00

EURO

98,00

MI / FR / SA-Abo Jugendliche

105,00

EURO

84,00

EURO

Wahl-Abo

330,00

EURO

246,00

EURO

SO-nachmittags-Abo

110,00

EURO

90,00

EURO

70,00

EURO

75,00

EURO

60,00

EURO

47,50

EURO

SO-nachmittags-Abo Jugendliche

I

IV+V

140,00

EURO

101,50

EURO

EURO

73,50

EURO

66,50

EURO

45,50

EURO

202,00

EURO

142,00

EURO

52,50

EURO

32,50

EURO

II

III

IV+V

ABO SCHAUSPIEL Premieren-Abo

154,00

EURO

122,50

EURO

98,00

EURO

77,00

EURO

Premieren-Abo Jugendliche

108,50

EURO

87,50

EURO

73,50

EURO

56,00

EURO

MI / FR / SA-Abo

108,50

EURO

91,00

EURO

73,50

EURO

63,00

EURO

77,00

EURO

63,00

EURO

52,50

EURO

38,50

EURO

235,00

EURO

187,00

EURO

142,00

EURO

127,00

EURO

MI / FR / SA-Abo Jugendliche Wahl-Abo

I

II

MISCH-ABOS DI bis SO-Misch-Abo

187,50

EURO

155,00

EURO

DI bis SO-Misch-Abo Jugendliche

130,00

EURO

105,00

EURO

Wahl-Abo

282,50

EURO

216,50

EURO

TIF-ABO 6 Vorstellungen

III 122,50

EURO

85,00

EURO

172,00

EURO

EURO

97,50

EURO

60,00

EURO

134,50

EURO

ERWACHSENE 45,00

IV+V

JUGEND

30,00

EURO

175


sitzpläne

O P E R N H AU S ∆ Friedrichsplatz 15  |  34117 Kassel

MITTELLOGE Reihe 1 – 3: Kategorie II Reihe 4 – 6: Kategorie III FRE M Kate D E N L O g o r ie GE II

PARTERRELOGE K a t e g o r ie II • R e i h e 2 – 3 : K a t e g o r i e I II R ei h e 1 :

Kat

3 V GE L O gorie e Kat

LOG ego E 3 rie V

K a te

2. PARKETT 15. – 19. REIHE Kategorie III

1. PARKETT 6. – 14. REIHE Kategorie II

1. PARKETT 6. – 14. REIHE Kategorie II

L Kat O G E 4 ego r ie V

E 4 L O G o ri e V g K a te

ORCHESTERSESSEL 1. – 5. REIHE Kategorie I

ORCHESTERSESSEL 1. – 5. REIHE Kategorie I rechts

176

E 2 L O G o r ie IV g K a te

LOG E g o ri e 2 IV

I

Ka

te L O G go rie E 1 III

1 e II i G E or L O teg Ka

2. PARKETT 15. – 19. REIHE Kategorie III

BÜHNE

links


S C H AU S P I E L H AU S ∆ Du-Ry-Straße  |  34117 Kassel

4. Park et t 19. reihe Kategorie V

4. Park et t 19. reihe Kategorie V

3. Park et t 1 7. – 1 8 . r e i h e Kategorie IV

3. Park et t 1 7. – 1 8 . r e i h e Kategorie IV

2. Park et t 12. – 16. reihe Kategorie III

2. Park et t 12. – 16. reihe Kategorie III

2. Park et t 6. – 11. reihe Kategorie II

2. Park et t 6. – 11. reihe Kategorie II

SPerrSitz 1. – 5. reihe Kategorie I

SPerrSitz 1. – 5. reihe Kategorie I

rechts

BÜHNE

links

177


sitzpläne

T I F – T H E AT E R I M F R I D E R I C I A N U M ∆ K arl-Bernhardi-Straße  |  34117 Kassel (Eingang auf der Rückseite des Museums Fridericianum, siehe nächste Seite)

Im tif haben Sie freie Platzwahl. 6

6

5

5

4

4

3

3

2

2

1

1

rechts

178

BÜHNE

links


STA DT H A L L E ∆ K ongress Palais Kassel Stadthalle  |  Holger-Börner-Platz 1  |  34119 Kassel

Reihe 1: Kategorie I • Reihe 2: Kategorie III • Reihe 3: Kategorie V

MIT TELEMPORE Reihe 1–3: Kategorie I • Reihe 4 – 6: Kategorie II • Reihe 7–9: Kategorie III • Reihe 10 –12: Kategorie IV

SEITENEMPOREN

2 . P A R K E T T Reihe 13–19: Kategorie II • Reihe 20 –23: Kategorie III • Reihe 24 –27: Kategorie IV

1 . P A R K E T T Reihe 1–12: Kategorie I

SEITENEMPORE

SEITENEMPORE rechts

BÜHNE

links

179


zur Orientierung PA R K P L AT Z EINGANG

EINGANG

EINGANG

TIF

O P E R N H AU S

ST EI NW EG

TZ E LL LA TE SP ES CH LT R I HA IED FR

180

CU

H AU S

DO

PA R K-

ME

N TA - H A L L E

S C H AU S P I E L H AU S


A N R E I S E M I T Ö F F E N T L I C H E N V E R K E H R S M I T T E L N Ab ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe: Nehmen Sie bitte die Tram 1 Richtung: Vellmar, Tram 3 Richtung: Ihringshäuser Straße oder Tram 4 Richtung: Hessisch Lichtenau. Fahren Sie bis Haltestelle Friedrichsplatz − ca. 11 bis 13 Minuten. Beim Ausstieg sehen Sie rechts schon das Staatstheater. Sie erreichen es nach Überqueren des Friedrichsplatzes und des Steinwegs in ca. zwei Minuten.

Ab Kassel Hauptbahnhof (Kulturbahnhof ): Fahren Sie mit den Linien RT1 oder RT4 Richtung: Holländische Straße bis zur Haltestelle Friedrichsplatz. Beim Ausstieg sehen Sie rechts schon das Staatstheater. Sie erreichen es nach Überqueren des Friedrichsplatzes und des Steinwegs in ca. zwei Minuten. Sie können das Staatstheater ab Kassel Hauptbahnhof aber auch in ca. zehn Minuten zu Fuß erreichen. Folgen Sie ab Bahnhofsvorplatz geradeaus der Kurfürstenstraße, über­queren Sie den Scheidemannplatz an der Ampel und gehen weiter geradeaus die Treppen­straße hinunter. Am Ende der Treppenstraße sehen Sie schon das Staatstheater und nach Überqueren des Friedrichsplatzes und des Steinwegs erreichen Sie es in ca. zwei Minuten.

M I T D E M AU TO Kostenpflichtige Parkmöglichkeiten: Parkhaus am Friedrichsplatz Parkplatz vor dem Regierungspräsidium 181


Freunde und Förderer

B Ü RG E R P RO A Ein hervorragendes Orchester ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die künstlerische Konkurrenzfähigkeit des Staatstheaters Kassel. Gemeinsam haben wir die Sicherung des A-Status dieses Orchesters erreicht – so kann qualifizierter Nachwuchs gewonnen werden, so kann ein anspruchsvolles Publikum mit einem lebendigen Programm angesprochen werden. Besonders setzen wir uns ein für musikpädagogische Initiativen, z. B. fördern wir den Austausch mit Schulen. Immer mehr Menschen in Kassel und Umgebung nehmen das Staats­ orchester Kassel als ›ihren‹ Klangkörper war. Für all dies steht BÜRGER PRO A. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied zu werden. ∆ Weitere Informationen: Dr. Wendelin Göbel  |  Bärenreiter-Verlag Heinrich-Schütz-Allee 35 – 37  |  34131 Kassel  |  Telefon: 0561.3105-130 kontakt@buerger-pro-a.de  |  www.buerger-pro-a.de

K U LT U R P U N K T BESUCHERVEREINIGUNG Das Abo für alle Theater! Mit dem Theater-Abo vom KULTURpunkt kommen Sie besonders flexibel und günstig in das Staatstheater und weitere Kasseler Theater. Ihre individuellen Vorlieben bei der Stück- und Terminauswahl werden berücksichtigt und Sie sehen nur, was Sie wollen, wann Sie wollen! KULTURpunkt ist ein Projekt der gemeinnützigen VolksBühne Kassel e.V. ∆ S ie erreichen uns unter: Telefon: 0561.14895  |  Friedrich-Ebert-Str. 42  |  34117 Kassel   Weitere Infos auch unter www.kulturpunkt.de

182


F Ö R D E R­G E S E L L S C H A F T STA ATST H E AT E R K A SS E L E . V. Unsere Mitglieder tragen durch ihre Spenden dazu bei, dass unserer Region am Staatstheater Kunst und Kultur auf hohem Niveau geboten werden kann. Durch unsere jährliche Förderung werden zusätzliche qualitative Spielräume geschaffen, die es beispielsweise ermöglichen, besondere Kostüm- oder Bühnenbildausstattungen zu realisieren und vereinzelt Autoren, Regisseure, Solisten und Darsteller von außerhalb als Gäste zu engagieren. Außerdem bieten wir die Möglichkeit, in unserer Veranstaltungsreihe RESONANZBODEN auch außerhalb der Vorstellungen mit dem Staatstheater ins Gespräch zu kommen. Ein Schwerpunkt der Arbeit besteht seit 2008 in der finanziellen Förderung von Jugendkarten und seit 2014 in der Förderung von Karten für Menschen mit geringem Einkommen und Flüchtlingen an bestimmten Vorstellungsterminen. Werden Sie Mitglied! Helfen Sie zu helfen! ∆ Weitere Informationen: Bernhard Striegel c/o Staatstheater Kassel Friedrichsplatz 15  |  34117 Kassel  |  Telefon: 0561.71299-31 info@fg-staatstheater-kassel.de  |  www.fg-staatstheater-kassel.de

C M B E S U C H E R S E RV I C E Der CM Besucherservice ist die Organisation für den auswärtigen Besucher des Staatstheaters Kassel. Wir sind mit Freude und Engagement für Sie da, informieren Sie über das aktuelle Theatergeschehen und ermöglichen Ihnen bequem und zuverlässig Ihren Theaterbesuch. Christa Müller (Geschäftsführung) und Martina Vogel-Sandor. ∆ S ie erreichen uns: Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr  |  Staatstheater Kassel   Friedrichsplatz 15  |  34117 Kassel  |  Telefon: 0561.1094-270 / -271  |  Fax 0561.1094-272   cm.besucherservice@staatstheater-kassel.de  |  www.cm-besucherservice.de

183


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Abonnements Mit einem Abo haben Sie zwei schöne Vorteile: erstens verpassen Sie nicht so viele Aufführungen (wie oft kommt sonst etwas dazwischen!) und zweitens sparen Sie Geld (bis zu 40 % des K ­ assenpreises). Mit einem Abo schenken Sie sich (oder anderen!) Zeit für die wichtigen Dinge. Ob Sie Opern- oder Konzertliebhaber, Schauspiel- oder Tanztheater­fan sind – oder aber am liebsten alles haben möchten: Sichern Sie sich Ihren Platz, nutzen Sie die zahlreichen Preisermäßigungen und wählen Sie aus der Fülle unserer Angebote Ihr Abonnement.

Die Theater -Card Mit der Theater-Card für 75 Euro erhalten Sie ein Jahr lang Theaterkarten zum halben Preis in den Preisgruppen I – IV (außer für Premieren, Gastspiele oder Sonderveranstaltungen). Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte unserem Abo-Flyer oder rufen Sie uns an!

Abo-Büro 0561.1094-333 www.staatstheater -kassel.de


MENSCHEN

VO R U N D H I N T E R D E N K U L I SS E N


menschen

T H E AT E R L E I T U N G ∆ I N T E N DA N Z Thomas Bockelmann I N T E N DA N T U N D S C H AU S P I E L D I R E K TO R , Michael Volk P E R S Ö N L I C H E R R E F E R E N T D E S I N T E N DA N T E N U N D C H E F D R A M AT U RG,

Andrea Petzsche

A SS I ST E N T I N D E S I N T E N DA N T E N

∆ D I R E K T I O N Dr. Frank

Depenheuer G E S C H Ä F TS F Ü H R E N D E R D I R E K TO R U N D ST E L LV E RT R E T E R D E S I N T E N DA N T E N , Simone Batz D I R E K T I O N SA SS I ST E N T I N

∆ K Ü N ST L E R I S C H E S B E T R I E BS B Ü RO Sabine Wendenburg K Ü N ST L E R I S C H E B E T R I E BS D I R E K TO R I N U N D C H E FD I S P O N E N T I N,

Florian B. Reiter L E I T E R D E S K Ü N ST L E R I S C H E N B E T R I E BS B Ü ROS, Anne Beyer M I TA R B E I T E R I N D E S K Ü N ST L E R I S C H E N

B E T R I E BS B Ü ROS

∆ D R A M AT U RG I E Michael Volk

L E I T E N D E D R A M AT U RG I N MU S I K T H E AT E R , M AT U RG I E,

C H E F D R A M AT U RG ,

Dr. Ursula Benzing

O P E R N D I R E K TO R I N U N D

Christian Steinbock D R A M AT U RG MU S I K T H E AT E R , Maria Kuhn A SS I ST E N T I N O P E R N D R A-

Insa Pijanka O RC H E ST E R D I R E K TO R I N U N D D R A M AT U RG I N KO N Z E RT E , Anne Hagemann D R A M AT U RG I N KO N Z E RT E U N D

M I TA R B E I T E R I N O RC H E ST E R B Ü RO,

Thomaspeter Goergen D R A M AT U RG S C H AU S P I E L , Petra Schiller D R A M AT U RG I N S C H AU S P I E L ,

Julia Hagen A SS I ST E N T I N S C H AU S P I E L D R A M AT U RG I E, Lauren Rae Mace D R A M AT U RG I N TA N Z T H E AT E R , Linn Settimi A SS I ST E NT I N TA N Z T H E AT E R D R A M AT U RG I E,

Thomas Hof L E I T E R U N D D R A M AT U RG D E S J U N G E N STA ATST H E AT E R S, Tobias Geismann N OT E N -

B I B L I OT H E K A R U N D D R A M AT U RG KO N Z E RT E

Schröder MEDIA,

∆ Ö F F E N T L I C H K E I TSA R B E I T Astrid Horst

(A B 01. 01. 2019), L E I T E R I N D E R P R E SS E- U N D Ö F F E N T L I C H K E I TSA R B E I T,

(B I S 31. 12. 2018)

Juliane Clobes

, Svenja L.

P R E SS E R E F E R E N T I N /S O C I A L

Vera Hofmann M I TA R B E I T E R I N P R E SS E, Isabelle Winter L E I T E N D E G R A F I K E R I N U N D M I TA R B E I T E R I N M A R K E T I N G , Daniel

Pfeifer

GRAFIKER,

Nils Klinger

F OTO G R A F

∆ KO O R D I N AT I O N G A STS P I E L E Lauren Rae Mace, Linn

Settimi ∆ AU SSTAT T U N G Daniel Roskamp AU SSTAT T U N G S L E I T E R , Ulrike Obermüller L E I T E N D E KO ST ÜM B I L D N E R I N

∆ B Ü H N E U N D KOST ÜM E Aniara Amos*, Annette Braun*, Henrike Bromber*, Katharina Faltner*, Martina Feldmann*, Lisa-Dorothee Franke*, Claudia González Espíndola*, Matthieu Götz*, Mayke Hegger*, Isabell Heinke, Ellen Hofmann*, Marianne Hollenstein*, Ralf Käselau*, Ariella Karatolou, Christian Kiehl*, Valentin Köhler*, Anna Kusmenko, Michael Lindner*, Nina Lepilina*, Susanne MaierStaufen*, Ines Nadler*, Markolf Naujoks*, Ulrike Obermüller, Michael Ottopol*, Jan Peters*

( V I D E O ),

Sibylle Pfeiffer, Etienne Pluss*, Susanne Priebs*, Thomas Richter-Forgách*, Angelika Rieck*, Momme Röhrbein*, Sarah Julia Rolke*, Daniel Roskamp, Brigitte Schima*, Benjamin Schönecker*, Evelyn Schönwald, Theda Schoppe*, Verena Waldmüller, Yashi*, Thomas Zipf* A SS I ST E N Z Sibylle Pfeiffer

L E I T E N D E AU SSTAT T U N G SA SS I ST E N T I N,

Kusmenko, Angela Roudaut, Emely Völxen, Verena Waldmüller

196

(VIDEO)

∆ AU SSTAT T U N G S-

Isabell Heinke, Ariella Karatolou, Anna


MU S I K T H E AT E R ∆ Francesco Angelico Christian Steinbock

G E N E R A L MU S I K D I R E K TO R ,

D R A M AT U RG,

Maria Kuhn

Dr. Ursula Benzing

O P E R N D I R E K TO R I N U N D L E I T E N D E D R A M AT U RG I N ,

A SS I ST E N T I N O P E R N D R A M AT U RG I E ,

Paula Rüdiger

BFD

∆ G A ST-

D I R I G E N T E N Jörg Halubek, Joakim Unander ∆ D I R I G E N T E N U N D MU S I K A L I S C H E E I N ST UD I E R U N G N.N.

1. K A P E L L M E I ST E R*I N U N D ST E L LV E RT R E T E R*I N D E S G E N E R A L M U S I K D I R E K TO R S,

KO O R D I N I E RT E R 1. K A P E L L M E I ST E R U N D S O LO R E P E T I TO R , L E I T E R I N,

Donato Deliano

Serena Stella

Marco Zeiser Celesti

TA N Z- U N D S O LO R E P E T I TO R ,

S O LO R E P E T I TO R I N,

Xin Tan

PÄ DAG O G I N U N D L E I T U N G C A N TA MU S-C H O R

Deniola Kuraja

C H O R D I R E K TO R ,

Alexander Hannemann Giulia Glennon

ST U D I E N­

S O LO R E P E T I TO R I N M I T D I R I G I E RV E R P F L I C H T U N G ,

K A P E L L M E I ST E R U N D S O LO R E P E T I TO R ,

Maria Radzikhovskiy

M U S I K T H E AT E R-

∆ R E G I E Adriana Altaras*, Aniara Amos*, Markus Dietz, Lorenzo

Fioroni*, Elmar Gehlen*, Philipp Rosendahl, Tom Ryser*, Franziska Schumacher* ∆ C H O R E OG R A F I E Volker Michl* ∆ R E G I E A SS I ST E N Z Isabell Ilfrich, Lieselotte Reich ∆ I N S P I Z I E N Z Finn Jäger, Heiko Schmelz ∆ S O U F F L AG E Brita Weinschenk, N.N. ∆ STAT I ST E R I E L E I T U N G Klaus Strube ∆ E N S E M B L E DA M E N Elizabeth Bailey, Jaclyn Bermudez, Lona Culmer-Schellbach, Marie-Luise Dreßen, Maren Engelhardt, Lin Lin Fan, Marta Herman, Inna Kalinina, Ulrike Schneider, Ani Yorentz ∆ E N S E M B L E H E R R E N Bassem Alkhouri, Johannes An, Younggi Moses Do, Bastiaan Everink, Daniel Holzhauser, Dieter Hönig, Daniel Jenz, Marc-Olivier Oetterli, Cozmin Sime, Yorck Felix Speer, Hansung Yoo, Hee Saup Yoon ∆ G Ä ST E Arnold Bezuyen, Rúni Brattaberg, Celine Byrne, Judith Caspari, Ben Cox, Manuel Dengler, Michèle Fichtner, Tina Haas, Tobias Hächler, Kelly Cae Hogan, Bjarni Thor Kristinsson, Andreas Langsch, Rupert Markthaler, Janina Moser, Anna Nesyba, Lothar Odinius, Tigran Ohanyan, George Oniani, Michael Pflumm, Edna Prochnik, Jan Rogler, Timothy Roller, Dhimas Aryo Satwiko, Tom Schimon, Nadja Stefanoff, Benedikt Ströher, Anna Thorén, Dalma Viczina, Merūnas Vitulskis, Nancy Weißbach ∆ O P E R N ST U D I O Karola Sophia Schmid ∆ O P E R N C H O R DA M E N Catherina Paz Cartes Alarcon, Helga Fickenscher, Ann-Christin Förste, Joanna Kalinowska, Nayeon Kim, Sabina Kuznetsova, Anja Lang, Doris Neidig, Hyun-Jung Oh, Tae Ozaki, Elisabeth Rogers, Sabine Roppel, Jeanette Schäfer, Angelika Schumann, Anna Sorokina, Sabina Stancheva, Panagiota Tasiopoulou, Clare Tucker ∆ O P E R N C H O R H E R R E N Samuel Bak, Manfred Bettenhäuser, Michael Boley, Wieslaw Chodziakiewicz, Hakan Ciftcioglu, Dong-Kun Kim, Jae-Wan Kim, Seong-Ho Kim, Michal

197


menschen

Kuzma, Ji Hyung Lee, Henning Leiner, Sebastian Meder, Bernhard Modes, Dae-Ju Na, Szczepan Nowak, Illyeol Park, Klaus Rothkegel, Noel Sanchez, Ovidiu Weinschenk, Hyunseung You, Nils Zeuner, N.N., N.N. ∆ E X T R AC H O R DA M E N Sabine Halberstadt, Kornelia Lucas

S P R E C H E R I N N E N D E S E X T R AC H O R E S,

Claire Bénard, Edith Dippel-Sucher, Lilo Don, Anja Dürrschmid, Sarah Gebel, Jutta Gerling-Haist, Julia Hellwig, Elke Heyn, Jiyeon Jung, Irina Kesler, Yeseul Kim, Andrea Knobloch, Constanze Lewandowsky, Monika Link, Christa Müller, Chie Nagai, Anja Quathamer, Rebecca Ringborg, Susanne Rückborn, Sophia Schuhmann, Renate Schumann, Martina Thoneick, Rita van Uffelen ∆ E X T R AC H O R H E R R E N Lothar Rohde

S P R E C H E R D E S E X T R AC H O R E S,

Stephen Eggebrecht, Heinrich Füser, Youngsam Kim, Peter

Konrad, Helmut Lackner, Friedrich Luncke, Ilyeol Park, Bernardo Sastre, Ingo Schmudlach, Helmut Schöne ∆ C A N TA MU S -C H O R Maria Radzikhovskiy L E I T U N G

O RC H E ST E R ∆ Francesco Angelico

G E N E R A L MU S I K D I R E K TO R ,

U N D L E I T E N D E D R A M AT U RG I N KO N Z E RT E,

Josephs

Ádám Fischer

E H R E N D I R I G E N T,

Insa Pijanka

O RC H E ST E R D I R E K TO R I N

Anne Hagemann M I TA R B E I T E R I N O RC H E ST E R B Ü RO U N D D R A M AT U RG I N KO N Z E RT E , Heike

P E R S Ö N L I C H E A SS I ST E N T I N D E S G M D,

N.N.

KO N Z E RT PÄ DAG O G I K ,

Ilaria Heindrichs

B F D KO N Z E RT PÄ DAG O G I K ,

Tobias

Geismann N OT E N B I B L I OT H E K A R U N D D R A M AT U RG KO N Z E RT E ∆ 1.  V I O L I N E N Razvan Hamza 1.  KO N Z E RTM E I ST E R , Katalin Hercegh

KO O R D I N I E RT E 1. KO N Z E RTM E I ST E R I N,

Dieter Fellmann

2.  KO N Z E RTM E I ST E R ,

Lucian Rosu

VO R S P I E L E R ,

Maria

Habrat-Lis, Istvan Gabor, Holger Schlingmann, Susanne Berendes, Kazuna Seida, Bernadette Schrietter, Susanne Jablonski, Julia Schleicher, Annika Kounts, N.N.

∆ 2.  V I O L I N E N Dimitrios Papanikolau

198

ST I M M F Ü H R E R ,

Elvan Schumann

P R A K T I K A N T *I N ,

N.N.

P R A K T I K A N T *I N

ST E L LV E RT R . ST I M M F Ü H R E R I N ,

Katja


Geismann VO R S P I E L E R I N, Jürgen Klein, Manfred Dyka, Eva Lorant, Günther Thomas, Helmut Simon, Julia Rogozia, Alexander Grotov, Hitoe Shimbo P R A K T I K A N T I N, N.N. P R A K T I K A N T *I N ∆ B R ATS C H E N Paul Wiederin S O LO,

Ulrike Ladurner ST E L LV E RT R . S O LO, Daniela Döhler-Schottstädt VO R S P I E L E R I N , Joachim Schwarz VO R S P I E L E R ,

Iris Spranger, Skerza Singer, Antje Schmidt, Natsumi Echigo, N.N. V I O LO N C E L L I N.N.

S O LO,

Manfred Schumann

ST E L LV E RT R . S O LO,

N.N.

P R A K T I K A N T *I N ,

VO R S P I E L E R*I N ,

N.N.

P R A K T I K A N T *I N

Dorothea Brenner, Katarina Malzew, Madoka Yoshida**, Johanna Zur**, Laura Barkauskaite K A N T I N,

N.N.

P R A K T I K A N T *I N

Wolfgang Dreier

∆ KO N T R A BÄ SS E Jan Harborth

VO R S P I E L E R ,

S O LO,

Kerstin Lück-Matern

Tom Bruhn, Philipp-Daniel Singer, N.N.

P R A K T I K A N T *I N

Cornelius Schmaderer, PRAKTI-

ST E L LV E RT R . S O LO,

∆ H A R F E N Caroline

Klute S O LO, Freya Petrich P R A K T I K A N T I N ∆ F LÖT E N Judith Hoffmann-Meltzer S O LO, Diego Aceña Moreno Ullrich Pühn, Irmgard Toepper-Dieckhues, Johanna Gödecke** ∆ O B O E N Sabine

ST E L LV E RT R . S O LO,

Nobis

S O LO,

Ute Liebich

Mariño Varela Liebich N.N.

S O LO,

S O LO,

S O LO,

ST E L LV E RT R . S O LO,

Sabine Neher

Joachim Pfannschmidt

1. KO O R D. S O LO,

ST E L LV E RT R . S O LO,

Klaus-Dieter Ammerbach

Victoria Hauer

(B E U R L AU BT ),

N.N.

Peter Schröder, Christian Voß ∆ K L A R I N E T T E N Darío Martin Rau, Alfred Wurm ∆ FAG OT T E Patrick

ST E L LV E RT R . S O LO,

ST E L LV E RT R . S O LO,

P R A K T I K A N T *I N

Kumiko Maruyama, Holger Wittig ∆ H Ö R N E R

Susanne Lorenz, Markus Brenner, Michael Hintze,

∆ T ROM P E T E N Max Westermann

S O LO,

Frank Severin

Eberhard Kübler, Valentin Hammerl ∆ P OSAU N E N Christoph Baader S O LO, Olaf Schade

ST E L LV E RT R . S O LO,

Ulrich Ladurner, Christoph Schrietter ∆ T U BA Ralf Schlecker ∆ PAU K E U N D

S C H L AG W E R K Bernhard Betzl S O LO S C H L AG W E R K ,

S O LO PAU K E,

Sebastian Preller

ST E L LV E RT R . S O LO PAU K E ,

Rüdiger Pawassar

Gabriel Robles S O LO S C H L AG W E R K , N.N. P R A K T I K A N T *I N ∆ O RC H E ST E RWA RT E Heiko Hanisch,

Drago Sandor, Pyry Mantere

199


menschen

S C H AU S P I E L ∆ Thomas Bockelmann S C H AU S P I E L D I R E K TO R , Markus Dietz O B E R S P I E L L E I T E R , Philipp Rosendahl H AU S R E G I SS E U R , Michael Volk

C H E F D R A M AT U RG,

A SS I ST E N T I N D R A M AT U RG I E

Thomaspeter Goergen

D R A M AT U RG ,

Petra Schiller

D R A M AT U RG I N ,

Julia Hagen

∆ R E G I E Thomas Bockelmann, Markus Dietz, Schirin Khodadadian*, Janis

Knorr, Eva Lange*, Laura Linnenbaum*, Maik Priebe*, Philipp Rosendahl, Gustav Rueb*, Sebastian Schug*, Martin Schulze*, Wilke Weermann*, Johanna Wehner* ∆ R E G I E A SS I ST E N Z Marie Gottschalck, Janis Knorr, Tim Wittkop ∆ I N S P I Z I E N Z Susanne Bien, Isolde Noll ∆ S O U F F L AG E Katharina Henker, Sabine Knierim, Cornelia Orphal ∆ S P R E C H E R Z I E H U N G Maren Klingebiel* ∆ STAT I ST E R I E L E I T U N G Klaus Strube ∆ E N S E M B L E DA M E N Caroline Dietrich, Meret Engelhardt, Pauline Kästner, Eva-Maria Keller, Michaela Klamminger, Alexandra Lukas, Christina Weiser, Rahel Weiss ∆ E N S E M B L E H E R R E N Hagen Bähr, Marius Bistritzky, Tim Czerwonatis, Bernd Hölscher, Enrique Keil, Aljoscha Langel, Konstantin Marsch, Stephan Schäfer, Artur Spannagel, Uwe Steinbruch, Lukas Umlauft, Jürgen Wink ∆ G Ä ST E Christian Ehrich, Peter Elter, Christoph Förster, Matthias Fuchs, Karin Nennemann, Maria Munkert, Tobias Schormann, Sara Schuchardt Gomera, Thomas Sprekelsen

∆ S C H AU S P I E L MU S I K Thorsten Drücker*, Marco Mlynek*, Ole Schmidt*, Heiko Schnurpel*, Katrin Vellrath*, Janek Vogler*, Georgy Vysotsky*

200


TA N Z T H E AT E R ∆ Johannes Wieland Rottier

TA N Z D I R E K TO R ,

T R A I N I N G S- U N D P RO B E N L E I T E R ,

Lauren Rae Mace

Donato Deliano

D R A M AT U RG I E A SS I ST E N T I N U N D COM PA N Y-M A N AG E M E N T,

L E I T U N G D R A M AT U RG I E U N D COM PA N Y- M A N AG E M E N T

TA N Z T H E AT E R KO R R E P E T I TO R U N D S O U N D E D I T I N G ,

Agnetha Jaunich*

TA N Z T H E AT E R PÄ DAG O G I N

Victor

Linn Settimi

∆ CHOREOGRAFIE

Annamari Keskinen*, Ryan Mason*, Johannes Wieland ∆ E N S E M B L E Cree Barnett Williams, Luca Ghedini, Safet Mistele, Alessia Ruffolo, Shafiki Sseggayi, N.N., N.N., N.N., N.N. ∆ G Ä ST E N.N.

J U N G E S STA ATST H E AT E R ∆ Thomas Hof

L E I T U N G U N D D R A M AT U RG I E,

Philipp Rosendahl

H AU S R E G I SS E U R

∆ T H E AT E R PÄ DAG O G I K

Thomas Hof, Maria Radzikhovskiy, Anna-Theresa Stoß, Agnetha Jaunich* Schwagerus

BFD

T H E AT E R­PÄ DAG O G *I N N E N ,

Lidia

∆ R E G I E Ulrike Hatzer*, Thomas Hof, Anna Vera Kelle*, Janis Knorr, Markolf

Naujoks*, Philipp Rosendahl ∆ R E G I E A SS I ST E N Z Susi Muller*

201


menschen

T E C H N I K U N D W E R K STÄT T E N ∆ T E C H N I S C H E D I R E K T I O N Georg Zingsem T E C H N I S C H E R D I R E K TO R , J OAC H I M E R N ST U N D ST E L LV E RT R . T E C H N I S C H E R D I R E K TO R , W E R K STÄT T E N,

Annette Gunkel

Andreas Lang

Harald Gunkel

A SS I ST E N T I N D E S T E C H N I S C H E N D I R E K TO R S

T H E AT E RO B E R M E I ST E R ,

Andy Hofmann, N.N.

Frese, Robert Lange, Michael Schomberg H Ä N G E M E I ST E R ,

Dirk Komitsch

W E R K STÄT T E N L E I T E R ,

S E I T E N M E I ST E R ,

V E R S E N K U N G S M E I ST E R ,

Lena Tiemeyer

TECHNISCHER LEITER

P RO D U K T I O N S L E I T U N G

∆ B Ü H N E N T E C H N I K O P E R N H AU S

T H E AT E R M E I ST E R*I N ,

Dietmar Thomas

Stefan Allmeroth, Thomas S C H N Ü R M E I ST E R ,

Franco Alescio

Johannes Asselborn, Holger Bartholmey, Benjamin

Becker, Peter Bindbeutel, Thomas Bohne, Marc Brede, Jürgen Brenner, Dirk Eberhardt, Marcus Fuchtler, Bernd Gebauer, Thomas Haesler, Frank Hofmann, Mehmet Karaahmet, Stefan Knabe, Jonas Melzer, Arndt Meyer, Thomas Mohr, Raphael Reichmann, Uwe Rühl, Oliver Schramm, Heiko Schröder, Thomas Schwanz, Michael Wicke, N.N.

BÜHNENTECHNIKER

Klaus Dimmerling, Joachim Kogel, Robert Dühr S C H N Ü R M E I ST E R ,

Jörn Schneider

VO R A R B E I T E R

∆ B Ü H N E N T E C H N I K S C H AU S P I E L H AU S

T H E AT E R M E I ST E R ,

Stefan Freund

S E I T E N M E I ST E R ,

Heiko Vogt

, David Gräbe, Peter Köhler, Thomas Lampe, Robin Lierse,

Tim Mahlberg, Steven Pittich, Tim Rohmert, Knut Sadlo, Nico Salzmann, Yvonne Seidenschwanz, Rüdiger Sennhenn ∆ T E C H N I K I M T I F Christian Franzen T E C H N I S C H E L E I T U N G , Sebastian Stäber M E I ST E R F Ü R V E R A N STA LT U N G ST E C H N I K , A N STA LT U N G ST E C H N I K E R

Oliver Freese, Torsten Knetsch, Frank van Akoleyen, Dominik Malolepszy

V E R-

∆ P RO B E B Ü H N E N T E C H N I K Dieter Hildebrandt ∆ AU S Z U B I L D E N D E Z U R

FAC H K R A F T F Ü R V E R A N STA LT U N G ST E C H N I K Syria Dorfmeister, Jannis Jaunich, Steven Schnell, Helen Steer ∆ T R A N S P O RT Gido Dragon

L E I T E R T R A N S P O RT,

Milan Brada, Michael Koch, Zbigniew

Przadka, Mario Zierz VO R A R B E I T E R ∆ H AU S- U N D B E T R I E BST E C H N I K Michael Roß L E I T E R D E R H AU S- U N D B E T R I E BST E C H N I K ,

Jessica Siebert

ST E L LV. L E I T E R I N D E R H AU S- U N D B E T R I E BST E C H N I K ,

Alexander Erich, Hans-Joachim

Gunkel, Ingo Jost M A S C H I N I ST E N, Nicolas Don, Axel Holzapfel, Ingo Langner H AU ST E C H N I K E R , Jürgen Böttcher, Uwe Buchenau, Wilfried Kuntze

H AU SWA RT E,

Julian Langer, Christian Prochazka

D E KO R AT I O N SA BT E I L U N G Christoph Tekautschitz T E I L U N G,

202

AU S Z U B I L D E N D E

R AUM AU SSTAT T E R M E I ST E R U N D L E I T E R D E R D E KO R AT I O N SA B -

Joachim Heinmöller S PA N N M E I ST E R , Thomas Knoth VO R A R B E I T E R , Oliver Willi Lefeber-Brede D E KO R AT E U R


∆ S C H R E I N E R E I Harald Gunkel

S C H R E I N E R M E I ST E R U N D L E I T E R D E R W E R K STÄT T E N ,

Holger Schmidt

VO R A R B E I T E R ,

Dirk Armbröster, Benjamin Bernhardt, Sascha Feist, Ralf Meise, Heiko Schmidt, René Simon, Bernd Umbach, Christian Zimmermann S C H R E I N E R ∆ S C H LOSS E R E I Hilmar Nöding S C H LO SS E R M E I ST E R U N D L E I T E R D E R S C H LOSS E R E I,

Patrick Homann

VO R A R B E I T E R ,

Wolfgang Dittmar, Marcel Kistner, Frank Protz Schlosser,

Dominik Hellwig AU S Z U B I L D E N D E R ∆ B E L E U C H T U N G SA BT E I L U N G Albert Geisel L E I T E R D E S B E L E U C H T U N G SWESENS

∆ B E L E U C H T U N G O P E R N H AU S Albert Geisel, N.N.

Michael Wolfram

ST E L LW E R K S B E L E U C H T E R ,

Frank Zmrhal

VO R A R B E I T E R ,

B E L E U C H T U N G S M E I ST E R ,

Frank Kösterke,

Sven Bastigkeit, Norbert Bauer,

Lars Kruse, Ulf Lauterbach, Wasilis Papanikolau, Henry Stowasser, Peter Weinrich B E L E U C H T U N G S C H AU S P I E L H AU S Oskar Bosman, Brigitta Hüttmann

BELEUCHTER

B E L E U C H T U N G S M E I ST E R*I N ,

∆ 

Steffi

Dühr, Andreas Löbermann ST E L LW E R K S B E L E U C H T E R , Matthias Theimer VO R A R B E I T E R , Roman Dubanowski, Sina Hammann, Vivienne Richter U N D TO N M E I ST E R , TO N T E C H N I K E R*I N

Sven Krause

B E L E U C H T E R*I N

∆ TO N T E C H N I K Karl-Walter Heyer

ST E L LV. L E I T E R D E R TO N A BT E I L U N G,

∆ R E Q U I S I T E Udo Heidemann

R E Q U I S I T E U R I N, ST E L LV. L E I T E R I N D E R R E Q U I S I T E N A BT E I L U N G

L E I T E R D E R TO N A BT E I L U N G

Jürgen Köhler, Jan Schuhmann, N.N., N.N.

L E I T E R D E R R E Q U I S I T E N A BT E I L U N G ,

Andreas Lange

Victoria Seute-Schramm

R Ü STM E I ST E R , WA F F E N M E I ST E R , R E Q U I S I T E U R ,

Jens

Römer, Anne-Caroline Schaumburg, Anne Schulz, Armin Wertz R E Q U I S I T E U R E ∆ M A L SA A L Fatma Aksöz VO R STA N D D E S M A L SA A L E S,

Gabriela Wolf

Meiers, Hanna Treins T H E AT E R P L A ST I K E R*I N

E R ST E T H E AT E R M A L E R I N,

AU S Z U B I L D E N D E

T H E AT E R M A L E R ,

T H E AT E R M A L E R*I N ,

Hannah

Peter Gundlach, André Koch, Birgit Schnur

∆ KOST ÜM A BT E I L U N G Evelyn Schönwald L E I T E R I N D E R KO ST ÜM A BT E I L U N G , Emely Völxen

A SS I ST E N T I N D E R KOST ÜM A BT E I L U N G,

Barbara Lehmann

M E I ST E R I N U N D L E I T E R I N D E R DA M E N S C H N E I D E RW E R K STAT T, S C H N E I D E RW E R K STAT T

Thomas Melzer, N.N.

F U N D U S- U N D G A R D E RO B E N V E RWA LT U N G ,

Sonja Huther

G E WA N D -

Michael Lehmann H E R R E N S C H N E I D E R M E I ST E R U N D L E I T E R D E R H E R R E N -

∆ DA M E N S C H N E I D E R E I Franziska Hesse

VO R A R B E I T E R I N ,

Aysegül Aydin, Annette

Brill, Angelica Bulla, Annette Gress, Ingrid Gröteke, Birgit Henrich, Iris Klinnert, Josepha Rappenglück, Claudia Rothert, Christa Semmler-Hujer, Nadine Uphoff Chiara Stolze

AU S Z U B I L D E N D E

S C H N E I D E R E I Maike Kitz

SCHNEIDERINNEN,

Franziska Becker,

∆ MO D I ST I N N E N Doris Eidenmüller, Carmen Köhler ∆ H E R R E NVO R A R B E I T E R I N,

Harald Backhaus, Dagmar Blum, Tanja Eisenbeiß, Ulrike

Hartmann, Heike Kahl-Dung, Christa Mell, Nadine Seibert, Cengiz Teker, Petra Zill

S C H N E I D E R*I N N E N ,

203


menschen

Madita-Tabea Bergmann, Katharina Grimm O P E R Carola Meise

VO R A R B E I T E R I N,

AU S Z U B I L D E N D E

∆ S C H N E I D E R E I I M A N K L E I D E D I E N ST

Andrea Daube, Kristina Kovacs, Annegrit Löper, Annika Marawski,

Susanne Schaaf-Hanisch, Anneli Wieder ∆ S C H N E I D E R E I I M A N K L E I D E D I E N ST S C H AU S P I E L Judith Berens, Michelle Drolshagen ∆ S C H N E I D E R E I I M A N K L E I D E D I E N ST T I F Kerstin Neunes

∆ S C H U H M AC H E R E I Evelyn Allmeroth Wendel

S C H U H M AC H E R ,

Josie Martin

S C H U H M AC H E R M E I ST E R I N U N D L E I T E R I N D E R S C H U H M AC H E R E I ,

AU S Z U B I L D E N D E

Susanne Schlegel ∆ M A S K E Helga Hurler

Dominik

∆ F U N D U S Petra Boßhammer ∆ WÄ S C H E R E I

C H E FM A S K E N B I L D N E R I N ,

Gerda Fischer-Dewald, Regina Wede-

meyer ST E L LV E RT R . C H E FM A S K E N B I L D N E R I N N E N, Liane Buske, Karin Edel, Susann Füllhase, Stella Gade, Kathrin Geske, Rebecca Hahn, Yvonne Kirsch, Friederike Knüppel, Monika Köhler, Sarah Manier, Konstantin Melchger, Antje Reichelt, Anja Schweinehagen, Sabine Stüß, Lena Umbach, N.N., N.N. N E R I N N E N,

Lea Schönfeld, Elisabeth Ullrich

D E R B E T R I E BS F E U E RW E H R , G E R ÄT E WA RT,

AU S Z U B I L D E N D E

MASKENBILD-

∆ B E T R I E BS F E U E RW E H R Uwe Rühl

LEITER

Oliver Schramm ST E L LV. L E I T E R D E R B E T R I E BS F E U E RW E H R , Thomas Schwanz G R U P P E N F Ü H R E R U N D

Stefan Weimar

GRUPPENFÜHRER,

Sven Bastigkeit, Christian Bierwirth, Uwe Buchenau, Nicolas

Don, Bernd Gebauer, Thomas Hof, Andy Hofmann, Patrick Homann, Michael Koch, Ingo Langner, Carola Meise, Arndt Meyer, Heiko Schröder, Matthias Theimer, Bernd Umbach, Christian Zimmermann

204


V E RWA LT U N G ∆ D I R E K T I O N Dr. Frank Depenheuer Simone Batz

D I R E K T I O N SA SS I ST E N T I N

G E S C H Ä F TS F Ü H R E N D E R D I R E K TO R U N D ST E L LV E RT R E T E R D E S I N T E N DA N T E N ,

∆ P E R S O N A L A BT E I L U N G Sandra Bock

D E S G E S C H Ä F TS F Ü H R E N D E N D I R E K TO R S I N P E R S O N E L L E N A N G E L E G E N H E I T E N, L E I T E R I N,

Sarah Kloppmann

P E R S O N A L L E I T E R I N U N D ST E L LV. M I TA R B E I T E R I N D E R P E R S O N A L-

Christine Dey, Birgit Knobel, Nadja Kunst, Christiane Maier-Brede, Heike Ravior, Katja

Vorreiter

M I TA R B E I T E R I N N E N,

Julia Fischer, Celina Stützer

AU S Z U B I L D E N D E

∆ LO H N U N D G E H A LT Tomasz

Szokalski ST E L LV E RT R E T E R D E R P E R S O N A L L E I T E R I N, Cornelia Beindorf, Carolin Geißler ∆ B I B L I OT H E K Tobias Geismann ∆ DAT E N S C H U T Z B E AU F T R AG T E R Diego Selling ∆ A BT E I L U N G F I N A N Z E N, E DV U N D A L LG E M E I N E V E RWA LT U N G Claus Bloszik A BT E I L U N G S L E I T E R U N D ST E L LV E RT R E T E R D E S G E S C H Ä F TS F Ü H R E N D E N D I R E K TO R S

∆ R E C H N U N G SW E S E N, E I N K AU F Ulrich Grill ST E L LV E RT R E T E R D E S A BT E I L U N G S L E I T E R S U N D E DV- L E I T E R ,

Stefan Weimar, Margarete Heerdt, Metin Öztürk, Michael Olbrich, Petra Täschner ∆ BAU- U N D L I E G E N S C H A F TSW E S E N Robert Ouvrier

S I C H E R H E I TS I N G E N I E U R ,

Christian Bierwirth

BAU I N G E N I E U R ,

Isabell

Meiler ∆ CO N T RO L L I N G Till Weiss ∆ M AT E R I A LV E RWA LT U N G U N D R E G I ST R AT U R Nicole Hübner, Robert Schaumburg ∆ P F O RT E Jutta Kistner, Stefan Marth, Angela Staude, Ralf Stern ∆ Z A H L ST E L L E Antje Riedel ∆ P E R S O N A L R AT Uwe Kriese VO R S I T Z E N D E R , Sven Bastigkeit, Ann-Christin Förste, Katja Geismann ST E L LV E RT R E T E R I N, Ingrid Gröteke, Enrique Keil, Annegrit Löper, Sebastian Meder ST E L LV E RT R E T E R ,

Manfred Schumann ∆ J U G E N D- U N D AU S Z U B I L D E N D E N V E RT R E T U N G Stella

Gade VO R S I T Z E N D E, N.N., N.N. ∆ S C H W E R B E H I N D E RT E N V E RT R AU E N S P E R S O N Nicole Hübner, N.N.

∆ G L E I C H ST E L L U N G S B E AU F T R AG T E Evelyn Allmeroth, Angelica Bulla ST E L LV E RT R E T E R I N

205


BESUCHERBETREUUNG ∆ A B O - B Ü RO Janine Poschmann

L E I T U N G,

Renate Gebert

ST E L LV. L E I T U N G ,

Christina Rudolph ∆

T H E AT E R­K A SS E Andrea Büthe, Markus Hellwig, Frank Ludewig, Natascha Parchomyk, Katrin Schäfer ∆ A B E N D P E R S O N A L O P E R N H AU S Astrid Nolting O B E R LO G E N S C H L I E SS E R I N , Marion Burghardt, Nizama Hadziahmetovič ∆ A B E N D P E R S O N A L S C H AU S P I E L H AU S Monika Daher S C H L I E SS E R I N,

O B E R LO G E N -

Renate Voss ∆ A B E N D P E R S O N A L T I F Frank Bischoff

E H R E N M I TG L I E D E R ∆ Rudolf Ducke† M A L I G E R D I R E K TO R ,

Mauthe†

E H E M A L I G E R C H O R D I R E K TO R ,

Hans Krollmann†

E H E­M A L I G E R S C H AU S P I E L E R ,

Josef Ellmauer†

E H E M A L I G E R O P E R N SÄ N G E R ,

Karl-Heinz Keil

STA ATS M I N I ST E R A.D. U N D E H E M A L I G E R VO R S I T Z E N D E R VO N B Ü RG E R P RO A,

Adolf Müller†

E H E M A L I G E R T E C H N. D I R E K TO R ,

E H E-

Karl-Heinz

Dr. Hans Joachim Schaefer†

E H E-

M A L I G E R C H E F D R A M AT U RG

 

206

* A L S G A ST / ** Z E I T V E RT R AG


zum abschluss

I M P R E SS U M Herausgeber STA ATST H E AT E R K A SS E L   |  F R I E D R I C H S P L AT Z 15   |  D–34117 K A SS E L   |  W W W.STA ATST H E AT E R- K A SS E L .D E   |  T E L E F O N 0561.1094-0

Intendant T H OM A S B O C K E L M A N N Geschäftsführender Direktor D R .  F R A N K D E P E N H E U E R Endredaktion A ST R I D H O R ST  |  M I C H A E L VO L K Texte D R A M AT U RG I E Gestaltung CO R N E L I A ROT H E Mitarbeit DA N I E L P F E I F E R Fotografie N I L S K L I N G E R Fotoassistenz M A R I N A ST U R M Druck T H I E L E  &  S C H WA R Z   |  K A SS E L Redaktionsschluss

13.  A P R I L 2018  |  Ä N D E R U N G E N VO R B E H A LT E N

207


Kassel schmiedet den »Ring« … und das seit 1961 nun zum fünften Mal, was fast einzigartig in der deutschen Theaterlandschaft ist. Regisseur Markus Dietz nähert sich gemeinsam mit Generalmusikdirektor Francesco Angelico dem universellen Gesamtkunstwerk Richard Wagners aus dem Blickwinkel des beginnenden 21. Jahrhunderts. Denn wie sich die Zeiten ändern, so lässt auch die Tetralogie DER RING DES NIBELUNGEN immer neue Interpretationsansätze zu. Schließlich geht es um nicht mehr und nicht weniger als die Grundfesten dieser Welt. Schmieden Sie mit und WERDEN SIE FÖRDERER! Als DANKESCHÖN erhalten Sie unsere Ring-Anstecknadel. Ab einer Spende von 500 Euro werden Sie im Programmheft genannt und auf einer Spendertafel im Opernfoyer. Bei Spenden bis zur Höhe von 200 Euro gilt der Überweisungsträger als Spendenbeleg, über höhe­re Beträge stellt die Fördergesellschaft eine Spendenquittung aus. ∆ Bankverbindung :  Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V. Kasseler Sparkasse IBAN: DE41 5205 0353 0000 0800 04 BIC: HELADEF1KAS

ALLE PREMIEREN Sa. 01. 09. 2018 ∆ Das Rheingold Sa. 09. 03. 2019 ∆ Die Walküre Sa. 14. 09. 2019 ∆ Siegfried Sa. 07. 03. 2020 ∆ Götterdämmerung ∆A  usführliche Informationen auf: www.der-ring-in-kassel.de


2   018—2021

K   assel schmiedet  den ring des Nibelungen

Spielzeitheft 2018-19  

Die Saisonvorschau für 2018-19 mit allen Premieren und Konzerten, mit Gastspielen und Extras sowie Künstlerporträts.

Spielzeitheft 2018-19  

Die Saisonvorschau für 2018-19 mit allen Premieren und Konzerten, mit Gastspielen und Extras sowie Künstlerporträts.

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