Spielzeitheft 2017-18

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Spielzeit



inhalt 004

G R U SSWO RT E

SEITE

SEITE

006

VO RWO RT

SEITE

008

D E R S P I E L P L A N 2017—18 I M Ü B E R B L I C K

SEITE

016

P R E M I E R E N M U S I K T H E AT E R

SEITE

064

P R E M I E R E N S C H AU S P I E L

SEITE

114

P R E M I E R E N TA N Z T H E AT E R

SEITE

130

P R E M I E R E N J U N G E S STA ATST H E AT E R

SEITE

140

KO N Z E RT E

SEITE

156

EXTRAS

SEITE

166

T H E AT E R PÄ DAG O G I S C H E S A N G E B OT

SEITE

174

S E RV I C E

SEITE

186

FREUNDE UND FÖRDERER

SEITE

196

MENSCHEN


VEREHRTES PUBLIKUM, MEINE SEHR GEEHRTEN DAMEN UND HERREN, LIEBE JUNGE THEATERFANS,

wenn das Staatstheater Kassel nach

Im Schauspiel ist es die Tragödie des

dem Sommer seine Pforten wieder öff- Prinzen von Homburg, der traumverlonet, erwartet Sie nicht nur ein vielfälti- ren einen Befehl missachtet und trotzges und spannendes Programm in allen

dem die Schlacht gewinnt, und MERLIN

Sparten und auf drei Bühnen. Es bietet

ODER DAS WÜSTE LAND stellt schließlich

Ihnen allabendlich auch die Möglichkeit, die Frage nach den Chancen eines friedgemeinsam mit anderen etwas zu erle- lichen Zusammenlebens der zerstritteben und zu teilen. Das macht Theater

nen europäischen Mächte. Vom ganz

zu einer höchst politischen Kunstgat- kleinen Einzelschicksal bis zum großen tung, weil sie jeden Abend eine beson- Ganzen reicht die Bandbreite des Spieldere Form von Öffentlichkeit und Ge- plans – ergänzt durch ebenso vielfältimeinschaft herstellt. Und Theater ist

ge Stücke für Jugendliche und Kinder.

eine politische Kunst, weil Konflikte

Und auch im Tanztheater mit seinem

zwischen Einzelnen und der Gemein- internationalen Ensemble sind themaschaft verhandelt werden.

tisch spannende Stücke geplant.

Die großen tragischen Opern der Spiel- Mit diesem reichen Programm ist gesizeit handeln davon: ANDREA CHÉNIER, chert, dass das Staatstheater in Kassel die Geschichte eines Dichters, der ins

ein öffentlicher Ort von großer Strahl-

Getriebe der Französischen Revoluti­on

kraft für die Bürgerinnen und Bürger aus

gerät, die Eröffnung im Musiktheater mit

Stadt und Region bleiben wird. Ich wün-

unserem neuen Generalmusikdirektor

sche Ihnen spannende Theaterabende

Francesco Angelico, den ich sehr herz- und angeregte Gespräche danach – herzlich in Hessen und Kassel begrüße, aber

lich willkommen zur Spielzeit 2017—18!

auch JENUFA von Janáček und das fulminante Musical WEST SIDE STORY er- Ihr zählen Geschichten, die in sehr unter- Boris Rhein schiedlicher Art gesellschaftlich zen- Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst trale Fragen stellen.

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VEREHRTES PUBLIKUM, LIEBE FREUNDE DES STAATSTHEATERS KASSEL, LIEBE BÜRGERINNEN UND BÜRGER, LIEBE JUNGE THEATERFREUNDE,

in einer komplizierter gewordenen

unsere jüngste Gegenwart mit zeitge-

politischen Weltlage müssen sich die

nössischen Autoren wie Tankred Dorst

Demokratien westlicher Prägung deut- und den Briten Simon Stephens und lich stärker gegen Anfeindungen be- Nina Raine, die emotional und packend haupten als noch vor wenigen Jahren. aktuelle Themen aufgreifen. Im Hier und Es ist das zivilgesellschaftliche Enga- Jetzt angesiedelt sind ebenso die Stücke gement der Bürgerinnen und Bürger, des Tanztheaters, das allein durch seine das am meisten Überzeugungskraft

Arbeitsweise der Stückentwicklung mit

entfaltet; es ist die kulturelle Vielfalt

seinen in Kassel lebenden Tänzerinnen

und die rege Diskussion über die Frage, und Tänzern aus aller Herren Länder wie wir zusammen leben wollen, die

ganz der Gegenwart verpflichtet ist.

diese Überzeugungsarbeit am besten

Ich wünsche allen Kasseler Bürgerinnen

leisten. Es sind gerade diese kulturelle

und Bürgern anregende Theatererleb-

Vielfalt und die Weltoffenheit, die Kas- nisse und bedanke mich bei den vielen sel auszeichnen und die zur herausra- Künstlerinnen und Künstlern, die nicht genden Lebensqualität unserer Stadt

nur wunderbare Arbeit am Staatsthea-

beigetragen haben.

ter leisten, sondern auch durch ihre

Überwältigend und begeisternd vielfäl- Präsenz den Alltag unserer Stadt bereitig ist auch diesmal das Programm des

chern.

Staatstheaters Kassel für die Spielzeit 2017—18. Mozart und Wagner im Musik- Ihr theater, daneben auch selten dargebo- Bertram Hilgen tene Werke, die zu entdecken sind – und ebenso ein Musical-Klassiker wie WEST

Oberbürgermeister der Stadt Kassel

SIDE STORY. Im Schauspiel reicht die Bandbreite von Shakespeares SOMMERNACHTSTRAUM über Heinrich von Kleists PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG bis in

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LIEBE FREUNDINNEN U N D F R E U N D E D E S T H E AT E R S

Als Odysseus seine von Kirke in Schwei- nen und Bürgern bestimmte Erfahrunne verwandelten Kampfgefährten zu- gen eröffnen, die unsere wünschensrückverwandeln möchte, staunt er nicht

werteren Eigenschaften befördern und

schlecht: Die borstigen Gesellen fliehen

uns vor der Verwandlung in weniger

vor ihm, so schnell, dass er sie kaum

wünschenswerte Wesen schützen.

einholen kann. Nur einen kann er grei- Nach dem Kasseler Sozialpsychologen fen und erlösen. Aber was muss er hö- Ernst-Dieter Lantermann ist ein solches ren? Der Mann beschimpft ihn, weil er

Gegengift zunächst mal Frustrations­

nicht mehr Schwein sein darf, nicht

toleranz. Wir können eben lernen, mit

mehr grunzen und fressen darf, ledig

Widersprüchen zu leben. Dazu mag die

jedes Zweifels. Ist Menschwerdung kein

Erkenntnis helfen, dass unsere Identität

Segen, sondern Fluch?

als einzelner und verletzlicher Mensch

Seine Variation einer Episode aus

wie als Kollektiv keine feste Burg ist,

Homers Odyssee nannte Lion Feucht- die verteidigt werden muss, sondern wanger »Odysseus und die Schweine

gerade im Wandel und durch seine

oder das Unbehagen an der Kultur«. Wandlungsfähigkeit stark ist. Und ist es nicht so, dass der moderne

Theater stellt für diese Erfahrungen

Mensch im Übermaß seiner Freiheit

zwei innere Ressourcen zur Verfügung:

manchmal eine Last sieht? Setzen da

1) Raum. Phantasie- und Denkräume,

nicht die Fanatiker und Populisten an, Welten, die man gefahrlos vom Zudie auch »ledig des Zweifels« sein wol- schauerraum aus betrachten kann, len, die im Komplexen und Anders­- die nicht nur abstrakte Erkenntnisse ar­tigen keine Bereicherung, sondern

liefern, sondern über unser Empathie-

eine Bedrohung dessen sehen, was ei- vermögen auch emotionale und körnem warm und wohlig vertraut ist?

perliche Erfahrungen – und das mit

Gegen ihre Hexereien und Versuchun- anderen Menschen zusammen. gen gibt es wirksamen Gegenzauber:

2) Zeit. Zeit für Argumentation, die

Eine Gesellschaft kann ihren Bürgerin- über Schlagwortaustausch hinausgeht,

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für Empfindungen, die nicht simplifizie- dabei, dass es für viele Menschen auf rend nach–empfinden, sondern eigene

der Welt auf jeden Fall ein Utopia gibt,

wesentliche Gefühle abbilden. Zeit zum

nämlich das Europa, in dem wir bereits

Denken und Fühlen also.

leben dürfen.

Der griechische Denker Castoriadis hob

Wagen wir es, uns unserer Einbildungs-

das Imaginäre ins Zentrum seiner Phi- kraft zu bedienen. Lassen wir uns nicht losophie: Einbildungskraft sei Bildungs- in das dumpfe traumlose Wesen zurückkraft. Gesellschaft sei das Ergebnis einer

fallen, das den Gefährten Odysseus’ in

Praxis, die bei unseren Imaginationen

Feuchtwangers Glosse zu angenehm,

beginnt. Sie sind das Vermögen, etwas, warm, weich und zufrieden schien. was noch nicht ist, sehen zu können und

Theater, dieser uralte und gleichzeitig

zu gestalten. Die Sprengkraft unserer

sehr gegenwärtige Abwehrzauber, hat

Einbildungskraft ist ganz und gar poli- die europäische Kulturgeschichte zweitisch: Welche Welt, Gesellschaft, Zukunft

einhalb Jahrtausende begleitet. Es hat

können wir uns vorstellen? Und das

nicht zu allen Zeiten gewirkt – das müs-

Theater ist genau der Ort, wo Phanta- sen wir schmerzlich einräumen. Wir sind sien ganz konkret Gestalt annehmen.

aber doch entschieden der Meinung,

Unser Spielplan widmet sich nun inten- dass man nichts unversucht lassen darf, siv der Königsdisziplin der Imagination:

um ein offenes, freies und gleichbe-

den Utopien und ihren Schatten, den

rechtigtes Miteinander zu leben.

Dystopien. Unsere Stücke gießen Visi- Wir möchten Sie mit den vielfältigen onen von möglicher Zukunft in das Hier

Angeboten unseres Spielplans herzlich

und Jetzt der Bühne. Traumhaft und

dazu einladen!

alptraumhaft, heillos und hoffnungsvoll. Besitzen wir noch genug Vorstellungskraft für eine andere Gemeinschaft?

Ihr

Oder überlassen wir die Visionen den

Thomas Bockelmann

Zornigen und Spaltern? Und vergessen

Intendant

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SPIEL PLAN


musiktheater premieren  0 9.09. 2017

OPERNHAUS

A N D R E A C H É N I E R Oper von Umberto Giordano

21.10 . 2017

OPERNHAUS

D I E L U ST I G E N W E I B E R VO N W I N DS O R

2 8. 10 . 2017

BALLHAUS, BERGPARK

Oper von Otto Nicolai nach William Shakespeare VENUS AND ADONIS

KONZERTANT

WILHELMSHÖHE

KOOPERATION MIT KASSELER MUSIKTAGEN

0 9. 1 2 . 2017

OPERNHAUS

L U C I O S I L L A Dramma per musica

20. 01 . 201 8

OPERNHAUS

Maskenspiel von John Blow

von Wolfgang Amadeus Mozart W E ST S I D E STO RY Nach einer Idee von JEROME ROBBINS Buch: ARTHUR LAURENTS | Musik: LEONARD BERNSTEIN Songtexte: STEPHEN SONDHEIM   1 0.02 . 201 8 OPERNHAUS

J E N U FA Oper von Leoš Janáček

24 .03 . 201 8

T H E R A K E’S P RO G R E SS Oper von Igor Strawinsky

OPERNHAUS

2 6.05. 2018 OPERNHAUS

T R I STA N U N D I S O L D E Handlung von Richard Wagner

0 9.06. 201 7

14. T H E AT E R-J U G E N D O RC H E ST E R-P ROJ E K T

SCHAUSPIELHAUS

E LO I S E Oper für junge Menschen von Karl Jenkins, basierend auf einer nordischen Legende

Wiederaufnahmen  1 5 .09. 2017

OPERNHAUS

3 0.09. 2017

OPERNHAUS

A N T I G O N A Tragedia per musica von Tommaso Traetta L A B O H È M E Szenen aus Henri Murgers LA VIE DE BOHÈME von Giacomo Puccini

15. 1 2 . 2017

OPERNHAUS

H Ä N S E L U N D G R E T E L Märchenspiel von Engelbert Humperdinck

22.04. 2018 OPERNHAUS

D I E Z AU B E R F LÖT E Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

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schauspiel premieren  02.09. 2017

SCHAUSPIELFOYER

K AT Z E N J A M M E R , S C H WA R Z E K AT Z E, W E I SS E K AT Z E

08.09. 2017

SCHAUSPIELHAUS

H E I S E N B E RG von Simon Stephens

15 . 09. 2017

TIF

A M B O D E N von George Brant

16. 09. 2017

SCHAUSPIELHAUS

P R I N Z F R I E D R I C H VO N H OM B U RG von Heinrich von Kleist

1 7 . 1 1 . 2017

TIF

D I E P R Ä S I D E N T I N N E N von Werner Schwab

18. 1 1 . 2017

SCHAUSPIELHAUS

E I N I D E A L E R M A N N von Oscar Wilde

1 3 . 01 . 2 01 8

SCHAUSPIELHAUS

M E R L I N O D E R DA S W Ü ST E L A N D von Tankred Dorst

1 7 .02. 201 8

TIF

KO N S E N S von Nina Raine

1 7 .03. 2018

SCHAUSPIELHAUS

E I N S OM M E R N AC H TST R AUM von William Shakespeare

23.03. 2018 TIF

U N T E RW E R F U N G von Michel Houellebecq

1 9.05. 2018

SCHAUSPIELHAUS

E I N E S L A N G E N TAG E S R E I S E I N D I E N AC H T von Eugene O’Neill

25.05. 2018

TIF

DA SS A L L E S Z UM B E ST E N ST E H T, H ÄT T E N S I E SAG E N M Ü SS E N Stückentwicklung

geplante Wiederaufnahmen D I E R AT T E N von Gerhart Hauptmann LOST A N D F O U N D von Yael Ronen D I E O R E ST I E von Aischylos F R Ü H ST Ü C K B E I T I F FA N Y von Truman Capote D I E R ÄU B E R von Friedrich Schiller I M K I N O (T H E F L I C K ) von Annie Baker D I E N E T Z W E LT von Jennifer Haley DA S B L AU E L I C H T / D I E N E N von Rebekka Kricheldorf R UM U N D WO D K A von Conor McPherson

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Tanztheater premieren   0 2. 1 2 . 201 7

SCHAUSPIELHAUS

E T E R N A L P R I S O N E R (Arbeitstitel) Zwei Stücke von N.N. und Johannes Wieland

14.04. 2018

OPERNHAUS

MO RG E N DÄ M M E R U N G (Arbeitstitel) Zwei Stücke von Jasmin Vardimon und Johannes Wieland

0 8.06. 2018

TIF

Choreograf ische Werkstatt Junge Choreograf_innen stellen sich vor

Wiederaufnahme  0 6. 10. 2017

SCHAUSPIELHAUS

YO U W I L L B E R E MOV E D Ein Stück von Johannes Wieland

12


Junges Staatstheater premieren  10. 09. 2017

TIF

D I E L E I D E N D E S J U N G E N W E RT H E R nach Johann Wolfgang Goethe ∆ ab 14 Jahren

15 . 1 1 . 201 7

OPERNHAUS

D E R SATA N A RC H ÄO L Ü G E N I A L KO H Ö L L I S C H E W U N S C H P U N S C H von Michael Ende ∆ ab 6 Jahren

16 . 12 . 2017

TIF-FOYER | MOBIL

I M T R AUM S C H W E B E N Stückentwicklung ∆ von 3 bis 8 Jahren

0 6.05. 201 8

TIF

D I E E R STAU N L I C H E N A B E N T E U E R D E R M AU L I N A S C H M I T T

von Finn-Ole Heinrich ∆ ab 10 Jahren

geplante Wiederaufnahmen WA S DA S N A S H O R N SA H , A L S E S AU F D I E A N D E R E S E I T E D E S Z AU N S S C H AU T E von Jens Raschke ∆ ab 11 Jahren TS C H I C K von Wolfgang Herrndorf ∆ ab 14 Jahren SA F F R A N U N D K R UM P von Pamela Dürr ∆ ab 6 Jahren W E R W I R S I N D Stückentwicklung ∆ ab 13 Jahren K L A M M S K R I E G von Kai Hensel KLASSENZIMMERSTÜCK

∆ ab 14 Jahren

E R ST E ST U N D E von Jörg Menke-Peitzmeyer KLASSENZIMMERSTÜCK

∆ ab 12 Jahren

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Konzerte und sonderkonzerte 02.10.2017

STADTHALLE

1 . S I N F O N I E KO N Z E RT   |  E RÖ F F N U N G S KO N Z E RT

22. |  23.  1 1.

MARTINSKIRCHE

2. S I N F O N I E KO N Z E RT  |  B U SSTAG S KO N Z E RT

18.1 2. 2017

STADTHALLE

3. S I N F O N I E KO N Z E RT

0 8. 01. 2018

STADTHALLE

4. S I N F O N I E KO N Z E RT

1 2 .02. 2018

STADTHALLE

5. S I N F O N I E KO N Z E RT

30.03. 2018

STADTHALLE

6. S I N F O N I E KO N Z E RT   |   K A R F R E I TAG S KO N Z E RT

30.04. 2018

STADTHALLE

7. S I N F O N I E KO N Z E RT

0 4.06. 2018

STADTHALLE

8. S I N F O N I E KO N Z E RT

1 7. 09. 2017

OPERNHAUS

1. S O N N TAG S KO N Z E RT

2 9. 10. 2017

OPERNHAUS

2. S O N N TAG S KO N Z E RT

01. 01. 2018

OPERNHAUS

N E U J A H R S KO N Z E RT   |  3. S O N N TAG S KO N Z E RT

08. 1 1 . 2017

SCHAUSPIELHAUS

1. K I N D E R KO N Z E RT

∆ ab 5 Jahren

2 1 . 02. 2018

SCHAUSPIELHAUS

2. K I N D E R KO N Z E RT

∆ ab 8 Jahren

14 .06. 2018

SCHAUSPIELHAUS

3. K I N D E R KO N Z E RT

∆ ab 5 Jahren

06. 06. 2018

OPERNHAUS

J U G E N D KO N Z E RT

∆ ab 12 Jahren

03. 1 2 . 2017

OPERNHAUS

»W I N T E R WO N D E R L A N D – A SW I N G I N’ C H R I STM A S S H OW«

3 1. 12 . 2017

OPERNHAUS

»P O P I N CO N C E RT – BAC K TO T H E 80s«

0 4.03. 2018

KÖNIGS-GALERIE

17. C L A SS I C N I G H T

∆ Weitere Konzert-Termine finden Sie ab Seite 140, im Monatsspielplan oder unter www.staatstheater-kassel.de

14


Gastspiele eine Auswahl   0 8.09. 2017

OPERNHAUS

D O C UM E N TA 14 | F R E D E R I C R Z E WS K I Klavier Solo Abend

28 .  |   30. 09 .

TIF

M A D E. F E ST I VA L Creating My Own Tomorrow | Combine

03. 10 . 2017

OPERNHAUS

A E H A M A H M A D & E D G A R K N E C H T Keys to Friendship Tour

20. 10 . 2017

OPERNHAUS

M AT T H I A S B R A N DT & J E N S T H OM A S

25. 10 . 2017

TIF

25. J A Z Z F E ST K A SS E L

27. 10 . 2017

SCHAUSPIELHAUS

25. J A Z Z F E ST K A SS E L

31 . 10 . 2017

TIF

TANZPROJEKT ZU 500 JAH RE REFORMATION TanzEtage Korbach

04. 1 1 . 2017

OPERNHAUS

KO N Z E RT I M R A H M E N D E R K A SS E L E R MU S I K TAG E 2017

09. 1 1 . 2017

SCHAUSPIELHAUS

N OT R E DA M E D E PA R I S American Drama Group (in frz. Sprache)

1 2 . 1 1 . 2017

OPERNHAUS

22. B E N E F I Z KO N Z E RT des Kuratoriums

19. 1 1 . 2017

SCHAUSPIELHAUS

08. 1 2 . 2017

OPERNHAUS

04.01 . 2018

SCHAUSPIELHAUS

F E ST L I C H E S N E U J A H R S KO N Z E RT Don Kosaken Chor Serge Jaroff

05.01 . 2018

TIF

SABINE WACKERNAG EL SPIELT: FRAU JENNY TREIB EL Premiere

der Aktion für Behinderte Menschen Region Kassel e.V. DREI FRAUEN AUS DEUTSCHLAND – EINE LITERARISCHE REVUE Karoline Eichhorn, Gesine Cukrowski und Claudia Michelsen A C H R I STM A S C A RO L American Drama Group (in engl. Sprache)

0 7.01 . 2018

TIF

D E U TS C H E TÖ N E Herwig Lucas und Jürgen Oßwald

2 5.02. 2018

OPERNHAUS

C I P O L L I N O Ballettschule Ho

04.03. 2018

OPERNHAUS

TANZMOMENTE 13 – ALICE. DIE RÜCKKEHR Ballettschule Doutreval

08.03. 2018

SCHAUSPIELHAUS

D I E A B E N T E U E R D E S D O N Q U I C H OT E

18.03. 2018

SCHAUSPIELHAUS

F R I E DA B R AU N Neues Programm | Nordhessen-Premiere

Mechthild Großmann und lautten–compagney BERLIN  23.03. 2018

OPERNHAUS

11. J A Z Z F R Ü H L I N G K A SS E L

2 4.03. 2018

SCHAUSPIELHAUS

R I C H A R D B O N A & H R-B I G BA N D

21.05. 2018

OPERNHAUS

L A BAYA DÈR E Ballettschule Dushevin’s Die Reihe J A Z Z I M T I F wird fortgesetzt.

∆ Weitere Termine unter www.staatstheater-kassel.de

15



MUSIK THEATER


Umber to Giordano

Andrea Chénier

I N I TA L I E N I S C H E R S P R AC H E M I T D E U TS C H E N Ü B E RT I T E L N

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Francesco I N S Z E N I E R U N G   _ _Michael B Ü H N E   _ _Dirk

Angelico

Schulz

Becker

KO S T Ü M E   _ _Renée

Listerdal

D R A M AT U R G I E   _ _Christian C H O R  _ _Marco

Steinbock

Zeiser Celesti


PREMIERE 9. 9. 2017 | O P E R N H AU S

Oper in vier Akten von Umberto Giordano Text: Luigi Illica

Der Dichter und die Macht, es ist ein

Ein explosives Dreieck entsteht, aus

altes, archaisches Thema. Wo sprach- dem niemand der Protagonisten entliche und herrschaftliche Gewalt auf- fliehen kann. Politik und Liebe vermieinandertreffen, sprühen die Funken. schen sich, und schon im zweiten Das ergeht auch André Chénier nicht

Akt dieser glühend-veristischen Oper

anders, der in die Fänge der Französi- kommt es zum Duell zwischen den beischen Revolution gerät und von dieser

den Männern. Gérard, inzwischen Se-

verschlungen wird. Den Dichter Chénier

kretär der Revolution (und damit Teil

hat es wirklich gegeben, nur seine Ge- der blutigen Schreckensherrschaft schichte ist in der Oper von Umberto

unter Robespierre), lässt Chénier ver-

Giordano mit Leidenschaft und »ter- haften und ins Gefängnis werfen. Der reur« angefüllt, weshalb der Titelheld

Dichter wird zum Tode verurteilt. Als

auch in der italianisierten Fassung

Maddalena davon erfährt, entscheidet

erscheint: als Andrea Chénier. Dieser

sie sich, mit Chénier ins Jenseits zu

lebt in einer sozialen Doppelwelt. Ei- gehen, dorthin, wo ihre Liebe mehr ist nerseits lehnt er die Usancen des Adels

als eine Utopie.

ab, andererseits verkehrt er in aristokratischen Kreisen, um dort seine kritischen Verse vorzutragen. So auch im Haus der Gräfin Coigny, wo ihm zunächst die Liebe seines Lebens, deren Tochter Maddalena, begegnet, und dann der Diener Carlo Gérard, ein überzeugter Revolutionär, der den Adel hasst, unglückseligerweise aber Maddalena liebt. 19


O tto Nicolai

Die lustigen Weiber von Windsor

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Anja I N S Z E N I E R U N G   _ _Sonja B Ü H N E   _ _Dirk

Bihlmaier

Trebes

Becker

KO S T Ü M E   _ _Jula

Reindell

D R A M AT U R G I E   _ _Christian C H O R  _ _Marco

Steinbock

Zeiser Celesti


PREMIERE 21. 10. 2017 | O P E R N H AU S

Komisch-phantastische Oper in drei Akten von Otto Nicolai Text: Salomon Hermann Ritter von Mosenthal nach dem gleichnamigen Lustspiel von William Shakespeare

Es ist eine vertrackte Sache mit der

scheue Junker Spärlich vom Vater. Aber

Liebe, ganz besonders, wenn sie un- die Tochter hat sich längst in den armen erwidert bleibt. Und genau so ergeht

Fenton verguckt. Die Folge der unter-

es dem einfältig-gutmütigen Sir John

schiedlichen Pläne ist ein erhebliches

Falstaff. Was immer er auch anstellt, er

Durcheinander, das an eine andere

bleibt unerhört. Dabei gibt sich der

wunderbare Oper erinnert, an Mozarts

Ritter die größte Mühe, um gleich zwei

LE NOZZE DI FIGARO. So auch am Ende,

Damen von seinen erotischen Künsten

wo in der Dunkelheit viel gemunkelt

zu überzeugen: Er schreibt ihnen an- und geflüstert wird, bevor sich die Menständig-sittliche Liebesbriefe. Die Ab- schen in die Arme nehmen. Der Untersicht ist also vertretbar, allein die Ad- schied ist ein geringer, aber typisch für ressatinnen seiner amourösen Ergüsse

die Romantik. Während es bei Mozart

sind die falschen. Die Damen Fluth und

in den feudalen Schlossgarten geht, ist

Reich lieben ihre eigenen Ehemänner. der Ort des Finales hier ein Wald mit Und so beschließen sie, dem etwas

Satyrn, Elfen und anderen Geistern.

aufdringlichen Sir eine Lektion zu erteilen. Damit ist der Verwirrung in dieser komisch-phantastischen Oper, die 1849 in Berlin ihre Uraufführung erlebte, aber noch kein Ende. Denn auch Anna, die Tochter von Herrn und Frau Reich, steht auf der Liebesagenda. Gleich drei Herren bewerben sich um sie: Doktor Cajus, ein französischer Galan, wird von der Mutter favorisiert, der 21


John Blow

Venus and Adonis

I N E N G L I S C H E R S P R AC H E KO N Z E RTA N T E AU F F Ü H R U N G

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Jörg C A N TA M U S - C H O R   _ _Maria

Halubek

Radzikhovskiy

C A N T I A M O P I C C O L O  _ _Kammerchor

der Universität Kassel


PREMIERE 28. 10. 2017 | BA L L H AU S , B E RG PA R K W I L H E L M S H Ö H E

Ein Maskenspiel zur Unterhaltung des Königs von John Blow Text: Anne Kingsmill | Eine Produktion der Kasseler Musiktage 2017 in Kooperation mit dem Staatstheater Kassel

Eng verwandt mit VENUS AND ADONIS

von der Göttin Venus geliebte Adonis

seines Schülers Henry Purcell, wurde

wird bei der Jagd von einem Eber ge-

John Blows Version des Stückes wohl

tötet. Anders als bei Ovid animierte

1683 zum ersten Mal aufgeführt. Die

Venus ihren Geliebten Adonis zur Jagd,

einzige Oper des 1649 geborenen Kom- obwohl er sie nicht verlassen wollte. ponisten ist zugleich die erste durch- Umso größer ist dann ihr Schmerz über komponierte Oper aus England. Unter- seinen Tod, der mit einer berührenden haltsame Maskenspiele etablierten sich

Klage am Ende der Oper besungen wird.

unter Königin Elizabeth I. und wurden

Nach der erfolgreichen Aufführungs-

unter ihren Thronfolgern fortgeführt. serie von Antonio Literes’ LOS ELEMENAuf das wechselhafte Liebesleben am

TOS in der vergangenen Spielzeit ko-

Hof spielt Cupid, der Gott Amor, im

produzieren die Kasseler Musiktage

Prolog zu VENUS AND ADONIS an. Bei

und das Staatstheater Kassel nun mit

der Uraufführung sang Mary Davies die

VENUS AND ADONIS eine weitere kurze

Rolle der Venus, eine ehemalige Schau- Barockoper, die im historischen Ballspielerin und Mätresse des Königs

haus im Bergpark Wilhelmshöhe er-

Karl II., deren gemeinsame Tochter Lady

klingen wird, der den Landgrafen einst

Mary Tudor den Cupid darstellte.

als Jagdgebiet diente.

Doch Blows Oper überzeugt jenseits solcher Pikanterien: Leidenschaftliche Liebesschwüre, pastorale Szenen und ergreifende Chöre wechseln sich mit instrumentalen Tanzsätzen ab. Die Handlung folgt weitgehend der Erzählung in Ovids METAMORPHOSEN: Der 23


Wolfgang Amadeus Mozar t

Lucio Silla

I N I TA L I E N I S C H E R S P R AC H E M I T D E U TS C H E N Ü B E RT I T E L N

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Jörg I N S Z E N I E R U N G   _ _Jim B Ü H N E   _ _Marc

Lucassen

Weeger

KO S T Ü M E   _ _Silke

Willrett

D R A M AT U R G I E   _ _Ursula C H O R  _ _Marco

Halubek

Benzing

Zeiser Celesti


PREMIERE 9. 12. 2017 | O P E R N H AU S

Dramma per musica in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart Text: Giovanni de Gamerra

1768 bis 1772: Das bedeutete für diesen

Mozart heißt er. Von Beruf Wunderkind,

Komponisten sechs Opern in vier Jah- Genie, und was nicht alles. Man wurde ren. Für seine und die etwas spätere

und wird des Findens der Superlative

Zeit gehörte derlei zum Schaffens- ja nicht müde, im Bemühen darum, Alltag (denken wir an Rossini: 39 Opern

dessen habhaft zu werden, was ihn

in 19 Jahren oder an Verdis berühmt- ausmacht. Und das bis heute. Er würde berüchtigte »anni di galera«, was für

sich vielleicht darüber gefreut haben:

den italienischen Großmeister hieß:

»Rätsel gebe ich ihnen allen auf, so-

Komponieren, ausgerichtet am Bedarf

lange meine Werke aufgeführt werden«.

der damaligen Opern-Industrie, also

Oh ja, das werden sie. Und in Kassel

schnell – meisterliche Opern sind es

erstmals eben sein Prunkstück LUCIO

geworden, Verdi beklagte die Zeit als

SILLA. Dass es darin einerseits (wieder)

»Galeerenjahre«).

um Liebe geht, mag dabei keine wirk-

Aber das Alter! Wer außer ihm schrieb

liche Überraschung sein, dass Mozart

überhaupt schon Opern in diesem Alter?

hier aber Tyrannentum anprangert, und

Und kurz darauf schon die, die bis heu- der Diktator Lucio Silla kraft der Liebe te die Ranglisten der Opernspielpläne

Läuterung erfährt, ist von früher Weit-

anführen. 1756 ist er geboren. Lassen

sicht, auch im Hinblick auf die kurz

Sie uns einmal rechnen und das erste

darauf folgende Französische Revolu-

und letzte der frühen Meisterwerke

tion. Auch deshalb offenbart sich sein

beim Namen nennen: Im Alter von

frühes musikalisches Vermächtnis sehr

12 Jahren entstand LA FINTA SEMPLICE. wohl als Überraschung. Dann als 16-Jähriger krönte er sein »Jugendwerk« mit LUCIO SILLA. 25


Leonard Bernstein

West Side Stor y

I N E N G L I S C H E R S P R AC H E M I T D E U TS C H E N Ü B E RT I T E L N

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Alexander I N S Z E N I E R U N G   _ _Philipp C H O R E O G R A F I E   _ _Volker B Ü H N E   _ _Daniel

Hannemann

Rosendahl Michl

Roskamp

KO S T Ü M E   _ _Brigitte

Schima

D R A M AT U R G I E   _ _Christian

Steinbock


PREMIERE 20. 1. 2018 | O P E R N H AU S

Nach einer Idee von JEROME ROBBINS | Buch von ARTHUR LAURENTS Musik von LEONARD BERNSTEIN | Songtexte von STEPHEN SONDHEIM

Als moderne Adaption von Shakes- Tony Opfer von Willkür, Intrige und peares ROMEO UND JULIA erzählt WEST

Rachsucht.

SIDE STORY natürlich die Geschichte

Die Schöpfer des Musicals wollten die-

der tragischen Liebe. Aber das wahr- se Geschichte in einer neuen Form scheinlich berühmteste Musical der

erzählen, die weder Oper noch Ballett

Welt, dieser Versuch einer »amerika- oder Schauspiel, sondern eine gleichnischen Oper«, zeichnet sich vor allem

bedeutende Kombination der drei

durch seine Vielseitigkeit aus. Migra- Kunstformen sein sollte. Daraus enttion und Heimat, Jugendliche ohne

stand ein musikalisch höchst an-

Perspektiven auf der Suche nach ih- spruchsvolles Stück, in dem dramarem Platz im Leben, ratlose Erwach- tische Arien, witzig-kritische Songs, sene, die Hoffnung auf eine bessere

rasante Tanznummern und schnelle

Zukunft, Fanatismus, der zu tödlicher

Dialoge in einer künstlichen Jugend-

Gewalt führt, und Vergebung, die viel- sprache in ein ergreifendes Finale leicht einen Ausweg bieten kann, sind

münden – die Jugendlichen stehen mit

Themen, denen die Protagonisten aus- der trauernden Maria um Tonys Leiche. gesetzt sind.

Aber im Gegensatz zu Shakespeares

Tony, der Anführer der Jets, einer altein­ Julia legt sich Maria am Ende nicht zum gesessenen Straßengang, liebt Maria, Sterben neben ihren Geliebten. Sie die Schwester von Bernardo, dem An- steht auf und geht mit den anderen führer der neu zugezogenen Sharks. erhobenen Hauptes in eine Zukunft, Die Revierkämpfe in der New Yorker

die möglicherweise eine Versöhnung

West-Side werden immer brutaler, bis

bringen könnte.

Tony Marias Bruder im Affekt ersticht. Obwohl sie ihm verzeihen kann, wird 27


Leoš Janáček

Jenufa

I N TS C H E C H I S C H E R S P R AC H E M I T D E U TS C H E N Ü B E RT I T E L N

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Francesco I N S Z E N I E R U N G   _ _Markus B Ü H N E   _ _Mayke

KO S T Ü M E   _ _Henrike

Bromber

D R A M AT U R G I E   _ _Ursula C H O R  _ _Marco

Dietz

Hegger Benzing

Zeiser Celesti

Angelico


PREMIERE 10. 2. 2018 | O P E R N H AU S

Oper aus dem mährischen Bauernleben in drei Akten von Leoš Janáček Text vom Komponisten nach der Dichtung »Její pastorkyňa« (Ihre Stieftochter) von Gabriela Preissová (1890)

Dem rigiden Sittenkodex ihres Dorfes

und Geltungsbedürfnis. Nicht Realität

entsprechend, empfindet Jenufa als

an sich wird somit rekonstruiert, son-

Schande, was sie verschweigt: dass sie

dern die subjektive Realität der ein-

vor der Verheiratung mit Stewa ein Kind

zelnen Figuren, »nicht die Küsterin als

von ihm empfangen hat. Dass dieses

Bühnengestalt, sondern die Küsterin

Kind dann getötet wird, bringt nicht

dieses schicksalsvollen Augenblicks«

nur die Küsterin, Jenufas Ziehmutter, formulierte Janáček. an den Rand des Wahnsinns.

Er vertonte Preissovás Prosatext als

Letztlich tragen hier alle zum Verhäng- Melodie des gesprochenen Wortes, die nis Jenufas bei: ihre neurotische Stief- in der Volksmusik verwurzelt ist. In mutter, ihr unzuverlässiger Liebhaber

fortwährender Vorwärtsbewegung zwi-

Stewa, der in sie verliebte Außenseiter

schen ruhigem Fließen und wildbeweg-

Laca, die beschränkte Gesellschaft des

tem Fortstürzen malte der tschechische

Dorfes.

Komponist ein bedrückendes Seelen-

Grundlegende Fragen ergeben sich da- drama, in das wir schon vom ersten raus: Kann ein Mensch in solch einer

Augenblick an mit beklemmender In-

Gemeinschaft überhaupt frei handeln?

tensität hineingezogen werden.

Was ist dabei als Reflex des sozialen Druckes zu werten? Welches Moralverständnis greift angesichts der Tragik der Küsterin, für die Pflichterfüllung die einzige Garantie bedeutet, akzeptiert zu werden? Sie zerbricht nach dem Mord an Jenufas Kind am inneren Konflikt zwischen Glaubensüberzeugung 29


Igor Strawinsky

The Rake’s Progress

I N E N G L I S C H E R S P R AC H E M I T D E U TS C H E N Ü B E RT I T E L N

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Alexander I N S Z E N I E R U N G   _ _Paul

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Mathis D R A M AT U R G I E   _ _Christian C H O R  _ _Marco

Hannemann

Esterhazy Neidhardt

Steinbock

Zeiser Celesti


PREMIERE 24. 3. 2018 | O P E R N H AU S

Oper in drei Akten von Igor Strawinsky Text: Wystan Hugh Auden und Chester Kallman

Geld verdirbt den Charakter? So will es

Igor Strawinskys Oper THE RAKE’S

der Volksmund wissen und so ganz

PROGRESS, die auf einem Bilderzyklus

Unrecht hat er damit wohl nicht. Doch

von William Hogarth aus dem Jahre

nicht allein der Mammon ist es, der 1735 basiert, bildet die zwischenTom Rakewell in die Schranken seiner

menschlichen und sozialen Abgründe

Existenz verweist. Es ist vor allem sein

mittels einer geradlinig-ausgedünnten,

Hang zur Leichtfertigkeit, der ihn Din- passagenweise nachgerade nüchternen ge tun lässt, die diametral zu seinem

Klangsprache deutlich ab. In zehn Sze-

Glücksprojekt stehen, welches sich in

nen entwickelt Strawinsky ein Psycho-

Gestalt der graziösen Anne Trulove (die

gramm der verstörten menschlichen

ihrem Namen wahrlich Ehre macht, Seele(n), das zugleich Züge der Gro­ liebt sie doch ehrlich!) doch so einfach

teske und der grellen Überblendungen

verwirklichen ließe. Und als wäre es

trägt, den traurigen Tom aber schließ-

damit nicht genug der Schwächen, lich in den Wahnsinn treibt. Selbst die trifft Tom ausgerechnet in dem Mo- Liebe der keuschen Anne kann ihn nicht ment seines Lebens, in dem er den

bewahren. Tom stirbt. Der Teufel hat

richtigen Weg beschreiten könnte, ei- gesiegt. Aber nur dieses eine Mal. nen Fremden namens Nick Shadow, der ihn mit zahlreichen Verheißungen in den Sündenpfuhl Londons lockt. Tom schließt sich dem modern-zynischen Mephistopheles an, während zur gleichen Zeit die tapfere Anne beschließt, ihm in die Großstadt zu folgen. 31


Richard Wagner

Tristan und Isolde

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Constantin I N S Z E N I E R U N G   _ _Stephan

Trinks

Müller

B Ü H N E   _ _Michael

Simons

KO S T Ü M E   _ _Carla

Caminati

D R A M AT U R G I E   _ _Ursula

Benzing

H E R R E N - C H O R  _ _Marco

Zeiser Celesti


PREMIERE 26. 5. 2018 | O P E R N H AU S

Handlung in drei Akten von Richard Wagner Text vom Komponisten

Ersonnen hat die zu Herzen gehende

Liebe, losgelöst von der Welt – dem Tod.

Geschichte um den Titelhelden Tristan

Ihr Weg dorthin führt über Begehren,

Gottfried von Straßburg als Versroman. Heimlichkeit, Verrat, Hoffen, Plagen, In eine eigene Dichtung gebracht und

Zagen, als tiefes Verständnis des Kom-

vor allem übersetzt in ein schier un­ ponisten davon, dass Liebe und Leid, beschreib­liches musikalisches Univer- Kummer und Freude unzertrennbar sum hat sie Richard Wagner. Will man

zueinander gehören, oder anders ge-

diese Geschichte nun autobiografisch

sagt, ohne einander nicht existent sind.

begründen, ließe sich sagen: Ein Mahn- Was das Werk als solches ausmacht? mal hat sich der zur Schaffenszeit lie- Das seismographische Ausloten psybeskranke Wagner mit TRISTAN UND

chologischer Vorgänge mit musikali-

ISOLDE gesetzt. Als Drama, und als ein

schen Mitteln, das meinte Wagner mit

solches hat der Komponist es allemal

Drama.

verstanden – im Gerüst einer ästheti- Und immer wieder »praktisch« denken schen Vision als Abkehr zur tradierten

musste auch er: So hatte Wagner aus

Form der konventionellen Oper – hat

finanziellen Gründen die bereits am

er seiner Nachwelt ein Epos hinterlas- RING DES NIBELUNGEN begonnene Arsen, das immer wieder aufs Neue Anreiz

beit 1867 unterbrochen, um TRISTAN

bietet für musikalische wie szenische

UND ISOLDE zu dichten und zu kompo-

Neuinterpretationen.

nieren.

Die Geschichte? Es ist eine tragische und traurige. Sie erzählt davon, wie zwei, die sich fanden, nicht zusammen kommen können. So ergeben sie sich schließlich in Erwartung einer absoluten 33


Karl Jenkins

Eloise

14. Theater Jugendorchester -Projekt

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G   _ _Maria D R A M AT U R G I E   _ _Christian

Radzikhovskiy

Steinbock


PREMIERE 9.  6.  2018 | S C H AU S P I E L H AU S

Eine Oper für junge Menschen in zwei Akten von Karl Jenkins basierend auf einer nordischen Legende Text: Carol Barratt | Deutsche Textfassung von Hanna Francesconi

Es ist eine norwegische Legende, aus

diesem schrecklichen Ereignis und

der der englische Komponist und Rock- macht sich auf den Weg, um ihre Brüder musiker Karl Jenkins seine Kinderoper

zu befreien. In einem dunklen Wald

ELOISE schöpfte und damit eine Ge- findet sie schließlich die Prinzen, die schichte auf die Bühne brachte, in der

aber nur gerettet werden können, wenn

das Suchen und Finden der eigenen

Eloise jedem der sieben bis zum nächs-

Persönlichkeit im Mittelpunkt steht. Ein

ten Vollmond ein Hemd aus Distel-

Stoff wie geschaffen für kreatives und

wolle spinnt. Die Prinzessin macht sich

lebendiges Musiktheater von jungen

sogleich an die Arbeit. Doch die Zeit ist

Menschen für junge Menschen.

knapp. Und weder darf sie während

Als die Königstochter Eloise zur Welt

des Spinnens einen Laut von sich geben

kommt und getauft werden soll, geben

noch jemanden um Hilfe bitten. Natür-

ihre Eltern ein großes Fest. Doch neben

lich wartet ein Happy End auf Eloise

den geladenen Gästen erscheinen auch

und ihre Brüder. Und dass sie überdies

die Hexe Volhek und ihr Vampirvolk

noch die Liebe ihres Lebens findet, ist

und fordern ein ehemals gegebenes

das Tüpfelchen auf dem »i«.

Versprechen ein: Wenn dem Königspaar je eine Tochter geboren würde, so müs- Es spielt das Theater-Jugendorchester. se es seine sieben Söhne dem Hexen- Auf der Bühne wirken Mitglieder des volk übergeben. Also nimmt Volhek die

CANTAMUS Kinder- und Jugendchores

Jungen mit sich und verhext sie. Des

mit.

Nachts dürfen sie zwar weiterhin Prinzen sein, bei Tage aber werden sie in Schwäne verwandelt. Siebzehn Jahre

Wir danken der Kasseler Sparkasse für

später hört Eloise zum ersten Mal von

die freundliche Unterstützung. 35


Bassem Alkhouri, Tenor


Johannes An, Tenor


Elisabeth Bailey, Sopran


Jaclyn Bermudez, Sopran


Lona Culmer-Schellbach, Mezzosopran


Younggi Moses Do, Tenor


Marie-Luise DreĂ&#x;en, Mezzosopran

Portrait: Tanja Dorendorf | Montage: Nils Klinger


Maren Engelhardt, Mezzosopran


Lin Lin Fan, Sopran


Tobias Hächler, Tenor


Marta Herman, Mezzosopran


Daniel Holzhauser, Bariton


Dieter Hรถnig, Bass


Daniel Jenz, Tenor


Sebastian Noack, Bariton


Marc-Olivier Oetterli, Bassbariton


Karola Sophia Schmid, Sopran Opernstudio


Ulrike Schneider, Mezzosopran


Florian Spiess, Bass


Bénédicte Tauran, Sopran


Belinda Williams, Mezzosopran


Hansung Yoo, Bariton


Hee Saup Yoon, Bass


Ani Yorentz, Sopran



Damen und Herren des Opernchores


Damen und Herren des Extrachores


Großes Theaterfest

Für die ganze Familie Sonntag

27. 8.17  ab 11.00 Uhr im ganzen Haus



SCHAU SPIEL


Liederabend

Kat zenjammer, schwarze Kat ze, weisse Kat ze

I N S Z E N I E R U N G   _ _Thomas

Bockelmann

M U S I K A L I S C H E L E I T U N G __Thorsten B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Sibylle D R A M AT U R G I E   _ _Michael

Volk

Drücker

Pfeiffer


PREMIERE 2.  9.  2017 | S C H AU S P I E L F OY E R

In einer unzähmbaren Late-Night-Show

Es singen Frauen aus dem Schauspiel­

möchten wir Ihnen im Schauspielfoyer

ensemble – einige Kater, äh, Männer,

Lieder präsentieren, die mit zartem

dürfen sie dabei begleiten und – wer

Sträuben, beißendem Spott oder auch

weiß? – auch das eine oder andere Lied

federndem Angriff mit der alltäglichen

beisteuern.

Welt, wie sie ist, abrechnen – und dabei eine nächtliche Welt entwerfen, wie sie sein könnte. Von Patti Smith über Nina Hagen, Julie Delpy, Sophie Hunger bis hin zu Amy Winehouse reicht das Spektrum dessen, was wir uns zwischen Sprung und Landung vornehmen. Vielleicht auch etwas von Rossini oder Bregović?

67


Simon Stephens

Heisenberg

D E U TS C H VO N BA R BA R A C H R I ST

I N S Z E N I E R U N G   _ _Thomas

Bockelmann

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Mayke S O U N D D E S I G N   _ _Heiko

Hegger

Schnurpel

D R A M AT U R G I E   _ _Michael

Volk


PREMIERE 8.  9.  2017 | S C H AU S P I E L H AU S

»Wahrscheinlich gehen Sie am besten, glaube ich, davon aus, dass alles, was ich Ihnen letzte Woche erzählt habe, erstunken und erlogen ist.«

Wenn man ein Teilchen beobachtet, und gefährlich. Einerseits stört sie seikann man entweder seinen Ort oder

nen akribisch geregelten Alltag, ande-

seine Geschwindigkeit genau messen. rerseits bemerkt er, dass ihm diese Der jeweils andere Wert verschwimmt. Störung nicht unwillkommen ist: eine So lässt sich grob die Heisenberg’sche

Liebesbeziehung, die in ständig über-

Unschärferelation zusammenfassen, raschenden Wendungen davon erzählt, die der deutsche Physiker Werner

dass ein Leben in jedem Augenblick

Heisenberg 1927 im Rahmen der Quan- eine Abzweigung ermöglicht, dass das tenmechanik formulierte. Dass auch in

Normale mitnichten normal ist, das

Beziehungen der forschende oder lie- Verrückte dagegen ganz logisch – kurzbende Blick gelegentlich die scheinbar

um, dass Menschen flirrende Wesen

offensichtlichen Tatsachen übersieht;

sind und ein Leben einfach nicht zu

davon handelt die Geschichte von Alex, vermessen ist. einem älteren Metzger, der seine Ruhe

Simon Stephens, einer der bekanntes-

liebt, und Georgie, einer um einiges

ten britischen Gegenwartsdramatiker,

jüngeren Frau, die ihn eines Tages in

hat mit HEISENBERG eine atemberau-

einem Bahnhofscafé auf den Nacken

bende und warmherzige Liebesge-

küsst. Eine Verwechslung? Georgie über- schichte geschrieben, die sein Interrumpelt Alex mit immer neuen Versio- esse an Figuren fortsetzt, die nicht zu nen ihrer Biografie. Sie sei Killerin, nein, den gesellschaftlichen Siegern gehöKellnerin. Sie sei nie verheiratet gewe- ren: So charmant und mit leichter Hand, sen, habe keine Kinder. Ihr fast erwach- so komisch, hat gewiss noch niemand sener Sohn lebe in Amsterdam. Dem

versucht, die neuere Physik zu erklären.

scheuen Alex erscheint sie wie ein Wirbelsturm, gleichzeitig anziehend 69


George Brant

Am Boden

D E U TS C H VO N H E N N I N G B O C H E RT

I N S Z E N I E R U N G   _ _Markus

Dietz

B Ü H N E , KO S T Ü M E U N D V I D E O   _ _Michael M U S I K   _ _Ole

Lindner

Schmidt

D R A M AT U R G I E   _ _Thomaspeter

Goergen


PREMIERE 15. 9. 2017 | T I F

»Ich kann wieder fliegen. Irgendwie.«

Eine Frau, Kampfpilotin, wird Mutter. diese elegante Vervollkommnung der Ihr Traum vom Fliegen, ihre Sehnsucht

modernen westlichen Strategien, die

nach Entgrenzung durch Tempo und

gar kein Land mehr erobern, sondern

Maschine, fällt zu Boden. Und siehe da, nur noch überfliegen wollen, Luftandas Militär ist fürsorglich. Das Kind

griffe führen, unberührt vom Staub und

war zwar nicht geplant, eine biologi- Dreck und Blut da unten. Unsichtbare sche Befehlsverweigerung, aber – eine

Drohnen, schnell, präzise, chirurgisch,

Mutter in eine F-16 setzen und Bomben

wie tödliche Insekten, die aus dem

werfen lassen, nein. Und so versetzen

Nichts zuschlagen, ist dies nicht gera-

sie die Pilotin. An einen sehr unwirkli- de für unsere Soldatin eine Entlastung? chen Ort, in die Wüste nahe Las Vegas, Denn die Hand, die abends das Kind in dieser künstlichen Glitzermetropole

den Schlaf wiegt, sie hatte nur einen

des Glücksspiels. 8 000 km entfernt vom

Joystick berührt, und an einem Joystick

Krieg in Afghanistan, sitzt die junge

klebt doch kein Blut? Oder ist es gera-

Frau fortan in zwölf-Stunden-Schichten

de so, in diesem entsetzlichen und ob

an einem Computersystem, das eine

seiner Entsetzlichkeit preisgekrönten

Drohne steuert. Selbst ferngesteuert

Monolog von George Brant, dass, wenn

von »Leuten im Kopfhörer«, die »schul- das Blut nur virtuell wird – es dann dig!« sprechen, ehe sie per Joystick

unendlich wird?

tötet. Tagsüber im Krieg, abends Frau und Mutter – seien Sie ehrlich, klingt das nicht eigentlich gut? Geradezu human? Der böse alte Krieg mit den Panzern und Granaten, wie sauber erscheint dagegen dieser virtuelle Krieg, 71


Heinrich von Kleist

Prinz Friedrich von Homburg

I N S Z E N I E R U N G   _ _Schirin B Ü H N E   _ _Philipp

KO S T Ü M E   _ _Ulrike M U S I K   _ _Katrin

Khodadadian

Nicolai Obermüller

Vellrath

D R A M AT U R G I E   _ _Annabelle

Leschke


PREMIERE 16.  9.  2017 | S C H AU S P I E L H AU S

»Kann ein denkender Mensch den Über- Tode. Angesichts eines rein existenzzeugungen eines anderen trauen?«

vernichtenden und wenig ruhmvollen

fragte im Sinne der Aufklärung 1799

Todes, verfällt der Prinz in Angst, so

Heinrich von Kleist in einem Brief sei- dass er nur noch um sein Leben fleht. nen Mentor Ernst Martini, kurz vor sei- Seine Anwälte, seine Offiziere und die nem Austritt aus der preußischen Ar- Prinzessin Natalie stehen kurz vor einer mee. »Ich sage ein denkender Mensch, Meuterei, als der Kurfürst dem Prinzen und schließe dadurch alle Fälle aus, in

eine schreckliche Freiheit gewährt: bei

welchen ein blinder Glaube sich der

seinen Überzeugungen zu bleiben und

Autorität eines anderen unterwirft.«

zu sterben oder diese aufzugeben, um

Kleist, aufgewachsen als Adeliger und

sein Leben zu retten. Sollen Gesetz und

Offizierssohn, Preuße und Patriot, leg- Autorität herrschen oder darf ein Unte in seinem Leben alles an Rang und

tertan auch seinen eigenen Ansichten

Namen ab und wurde zum Schriftsteller. folgen? Sein letztes Drama PRINZ FRIEDRICH

Im 19. Jahrhundert war der intuitiv han-

VON HOMBURG aus dem Jahr 1809 be- delnde und unberechenbar träumende ginnt wieder bei Kleists Auseinander- Soldat ähnlich fremd wie Kleist seinem setzung mit seiner Offizierslaufbahn:

Jahrhundert. Der Prinz begreift die Kon-

Der Prinz von Homburg, der sich in

sequenzen seines Handelns erst, als

seinen Träumen als Kriegsheld und

es schon zu spät ist. Bis zum Schluss

bekränzter Sieger sieht, steht vor einer

bleibt Homburg ein Träumer, der den

entscheidenden Schlacht für den bran- Glauben an den gerechten Fürsten, der denburgischen Kurfürsten. Mit seinen

sich von seinem Untertan eine Lektion

Träumen beschäftigt, missachtet er

in Menschlichkeit erteilen lässt, in die

dessen Befehl, greift zu früh in die

Wirklichkeit mitnehmen will.

Schlacht ein – und geht siegreich hervor. Der Kurfürst jedoch unterwirft ihn dem Kriegsrecht und verurteilt ihn zum 73


Werner Schwab

Die Präsidentinnen

I N S Z E N I E R U N G   _ _Martin

Schulze

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Ulrike D R A M AT U R G I E   _ _Michael

Volk

Obermüller


PREMIERE 17. 11. 2017 | T I F

»Die schlechten Elemente wachsen auch sofort in die Überzahl hinein, wenn man etwas Besseres geworden ist. Da wird man viele starke Wachorgane brauchen in dem neuen Leben.«

Erna, Grete und Mariedl, drei Frauen

sich eine Welt herbei, in der sie endlich

unterschiedlichen Alters, treffen sich

wirklich nützlich sein wird: wenn näm-

in Ernas Wohnküche. Weit davon ent- lich beim Dorffest auf einmal die Klos fernt, ihre Ressentiments als Mangel

verstopft sind und ihre beherzte Exper­

zu begreifen, sind sie vielmehr davon

tise gefragt ist.

überzeugt, dass das, was sie sprachlich

Werner Schwab beschreibt mit der ihm

erfinden, die Welt ist. Wer wäre davor

eigenen groben Zärtlichkeit drei Wesen,

gefeit? Während die drei in einer ersten

die gesellschaftlich beschädigt sind,

Runde ihre gegenwärtigen Leben ver- und die verzweifelt und komisch darum gleichen, sich argwöhnisch messen, die

ringen, sich durch ihre Sprache in ihrer

Schwere ihres Unglücks und die Stärke

kleinen Welt zu behaupten: Königin­-

ihrer religiösen Überzeugungen in die

nen ihrer Defekte, Herrscherinnen ihrer

Waagschale werfen, verwandelt sich in

Phantasiereiche.

einer zweiten Runde die beengte klein- DIE PRÄSIDENTINNEN ist das erste von bürgerliche Idylle zunehmend in ein

Schwabs »Fäkaliendramen«. Zu des-

jahrmarktseliges Land der Träume: Das

sen Titel vermerkt der Autor: »Das sind

Gespräch der drei selbsternannten Kö- Leute, die glauben, alles zu wissen, über niginnen entfaltet Wunschphantasien, alle zu bestimmen. Eine Form von Grödie den Bezug zur Wirklichkeit völlig

ßenwahn. Ich stamme aus einer Präsi-

verloren haben. Erna findet sich mit

dentinnen-Familie.«

tief religiösem Traummann an ihrer Seite in einem Hort der Wohlanständigkeit wieder, Grete erfüllt sich alle sexuellen Phantasien, die sie umtreiben, und die jüngste, Mariedl, redet 75


Oscar Wilde

Ein idealer Mann

I N S Z E N I E R U N G   _ _Sarantos B Ü H N E   _ _Christian KO S T Ü M E   _ _Su

Zervoulakos

Kiehl

Bühler

D R A M AT U R G I E   _ _Thomaspeter

Goergen


PREMIERE 18. 11. 2017 | S C H AU S P I E L H AU S

Brillant! Funkelnd! Witzig! Die neue

genau diese Rolle verlangen! Dessen

Unsterblichkeit heißt Carpe diem. Alles

Perfektion gar die Basis der Liebe der

fließt, wir sind flüssig, Tempo, Tempo, Frau ist, die er (leider?) aufrichtig liebt Freud lass nach, es lebe Epikur! Was – und den seine Vergangenheit einholt sind schon die alten Fabriken aus Stahl

in Gestalt einer Vampirlady, die ihre

und Beton: Silicon Valley, Brazilian Wax­ Lust daran hat, die smartphone-glatten ing, E-Mobility und der Teufel trägt

Spiegel zu zerstören. Eine Satire über

schon lange nicht mehr bloß Prada. Ja, moderne Ritter von der insgeheim trauwer glaubt, Oscar Wilde wäre ein Mann

rigen Gestalt, über Erpressung, Korrup-

des 19. Jahrhunderts, der irrt. Keiner

tion und prächtige Outfits, über mo-

hat wie er mit so viel schockierender

derne Frauen, die viel mehr über die

Raffinesse unsere Welt gezeichnet, in

Spielregeln der Freiheit wissen als die

der wir alle sein dürfen, was wir sein

Zauberlehrlinge der Schöpfung – und

wollen – und niemand hat so maliziös

einen Magier an diesem Königshof des

den Drogenrausch unserer immer ob- Virtuellen: den Dandy. Den Mann, der szöneren Individualität beschrieben. (wenn keiner ihn beobachtet) sehr fleiEIN IDEALER MANN ist eine glänzende

ßig daran arbeitet, dass alle in ihm den

Komödie über Leute, die das Spiel spie- Narren sehen, dessen Beruf die Eleganz len, eine Kriminalstory über das Ver- ist: weil er an das Moralische der echhältnis von Wahrheit und Phantasma, ten Schönheit glaubt; der weiß, dass psychologisch elegant wie Hitchcock

in diesen geschmacklosen Zeiten nur

und Tarantino, von einem Wortwitz, exquisite Gleichgültigkeit die Maske gegen den Twitter eine lahme Ente ist, des schlauen Menschen ist. und ein Tanz in den Halbschattenseiten unserer ach so aufgeklärten Zeiten. Der »ideale Mann« ist der Traum von einem Politiker, einem der integren, aufrichtigen, engagierten, ja, von dem alle 77


Tankred Dorst

Merlin oder Das wüste Land

I N S Z E N I E R U N G   _ _Marco B Ü H N E   _ _Demian

Štorman

Wohler

KO S T Ü M E   _ _Bettina

Werner

M U S I K   U N D   S O U N D   _ _Gordian D R A M AT U R G I E   _ _Michael

Gleiss

Volk


PREMIERE 13. 1. 2018 | S C H AU S P I E L H AU S

Am Ende von Tankred Dorsts Helden- päischen Reiche ebenso kraftvoll aufund Weltepos kehren die heidnischen

lodert, wie er am Ende wehmütig ver-

Gottheiten in das zerfallende, von To- glüht. Schuld am ganzen Untergang – ten übersäte Reich des Königs Artus

ach, wenn es doch so einfach auch in

zurück: Die Utopien sind gescheitert. der richtigen Welt wäre – ist die Liebe: Von den Menschen heißt es retrospek- Artus liebt Ginevra, Ginevra liebt Artus, tiv: »Die wenigen Spuren ihrer Existenz

sie sind ein perfektes Königspaar –

blieben rätselhaft.«

doch als der »größte Ritter der Welt«

Und doch hatte alles so schön begon- Sir Lancelot auftaucht, verliebt sich nen: Merlin, der Zauberer, Scharlatan

Ginevra in ihn und er sich in sie. Ihre

und Moralist, dessen Imagination den

geheime Liebe irrlichtert durch die

jungen und phantasielosen König Artus

Zeiten, sie übersteht Schlachten, Poli-

und seine kriegerischen Freunde ver- tik und Verrat. Sie richtet aber auch führte, die Tafelrunde zu gründen. das Artusreich symbolhaft und innerMerlin, Sohn des Teufels, der blutige

lich zugrunde wie der Wurmfraß den

Schlachten und schaurig-schöne Ro- Apfel. manzen inszeniert, in einer Welt, die ein fabelhaftes Mittelalter neben der nüchternen Gegenwart aufleben lässt. Merlin, der weise Clown, der aus Unsinn Sinn schaffen möchte und dem gelegentlich das Gegenteil besser von der Hand geht. Tankred Dorst hat in seinem großen Text eine mythische Geschichte Europas von nahezu faustischer Dimension geschaffen, in dem der Traum eines friedlichen Zusammenlebens der euro79


Nina Raine

Konsens

D E U TS C H VO N M I C H A E L E B E RT H

I N S Z E N I E R U N G   _ _Eva

Lange

D R A M AT U R G I E   _ _Annabelle

Leschke


PREMIERE 17. 2. 2018 | T I F

Eine Frau ist vergewaltigt worden. Zwei

hens mehr Schlagkraft gehabt hätte

Freunde, Edward und Matt, ringen als

als jede weitere kluge Verteidigungs-

Anwälte vor Gericht auf verschiedenen

strategie. Die Paare müssen die Erfah-

Seiten um das Recht in diesem Fall. rung machen, dass Rache keiner VerJake, ebenfalls Anwalt, wird gerade von

nunft folgt und Entschuldigungen mehr

seiner Frau verlassen, die er immer

Gefühl brauchen als das bloße Beken-

wieder betrogen hat. Auf welcher Sei- nen von Tatsachen. Nina Raine verte stehen Matt, Edward und seine Frau

bindet durch eine boshaft-ironische

Kitty in dem privaten Prozess? Wer

Sprechweise der Figuren den Gerichts-

spricht für wen? Die Paare schauen sich

fall mit den Beziehungskonflikten der

gegenseitig genüsslich beim Scheitern

beruflich wie privat erfolgreichen Mitt-

zu, in der Beziehung wie im Beruf, bis

dreißiger, die sich ihr Leben eingerich-

sie erkennen müssen, dass auch in

tet und eine genaue Vorstellung von

ihrer Beziehung mehr Kompromisse als

Recht und Moral gefunden zu haben

Einverständnisse herrschen. Nach zehn

meinen.

Jahren als erfolgreicher Anwalt hat sich

Jedes Jahr zeigen in Deutschland rund

sowohl die Sprache als auch das Den- 8 000 Frauen eine Vergewaltigung an, ken verändert: Juristische Termini ha- was schätzungsweise nur etwa fünf bis ben in die Beziehung Einzug gehalten. 15 Prozent aller gewaltsamen sexuellen Mitleid ist ein Fremdwort geworden. Übergriffe sind. Die wenigsten werden Aber das Leben ist eben kein Gerichts- strafrechtlich verfolgt und nur acht prozess, die Logik einer Verteidigung

Prozent der angezeigten Täter verurteilt.

ist nicht die Logik einer Beziehung. »Consent« (deutsch: Konsens / EinverEdward und Matt, im Gerichtssaal Kon- ständnis) ist einer der wichtigsten Betrahenten, bleiben auch im Wohnzim- griffe in einem Vergewaltigungsfall. Bis mer Kontrahenten. Selbst gegen ihre

ins Jahr 2016 konnte ein eindeutiges

Frauen wollen sie um jeden Preis ge- »Nein« immer noch als Einverständnis winnen, obwohl der Wert des Verzei- interpretiert werden. 81


William Shakespeare

Ein Sommernachtstraum

I N S Z E N I E R U N G   _ _Laura B Ü H N E   _ _Daniel

Linnenbaum

Roskamp

KO S T Ü M E   _ _Ulrike

Obermüller

D R A M AT U R G I E   _ _Annabelle

Leschke


PREMIERE 17.  3.  2018 | S C H AU S P I E L H AU S

Die süßesten Sachen, im Übermaß ge- schen sich selbst geschaffen haben. nossen, sagt Lysander, führen zu Über- Doch selbst die Götter dieser Welt, druss und Ekel. So kann ein Traum die

Titania und Oberon, sind in dieser Höl-

Welt eines Menschen einstürzen und

le gefangen, in der die Jahreszeiten

eine neue für einen anderen entste- umgekehrt werden und in der Götter hen lassen. Hermia liebt Lysander und

menschliche Konflikte austragen. Jeder

Lysander liebt Hermia, aber ihr Vater

Protagonist wird dem anderen zum

möchte sie mit Demetrius verheiraten. Ungeheuer, die Menschlichkeit wird Die bedrohten Liebenden fliehen in

abgelegt und Bestien treten hervor.

den Wald vor Athen; ein zweites Paar, Doch endet der Traum, wenn der Tag von Anfang an überzeugt, niemals zu- anbricht. Können Ordnung und Zivi­ sammenzufinden, folgt ihnen: Helena, lisation den Paaren Heilung bringen? die Demetrius liebt, der aber seinen

Denn die Verwandlungskraft der Liebe

Anspruch auf Hermia geltend machen

scheint zu gewaltig, um sie kontrollie-

will. Das Begehren aller vier wechselt

ren zu können und bringt auch zweifel­

in zerstörerischer Schnelligkeit immer

hafte Wandlungen hervor …

wieder seine Richtung; die geliebte

Mit dem SOMMERNACHTSTRAUM insze-

Person wird abstoßend, das Ungelieb- niert Laura Linnenbaum zum zweiten te zum Ideal. Oberon und sein Gehilfe

Mal am Staatstheater Kassel. In der

Puck bringen ein Liebeszaubermittel

raffinierten, mythenbesetzen Komödie

ins Spiel, das die Gefühle bis zum

untersucht sie den Wechsel von Licht

Wahnsinn steigert und zu Identitäts- und Schatten in unseren heutigen zweifeln führt.

selbstzerstörerischen Leidenschaften

So ist die Sommernacht kein Paradies

und den ständig oszillierenden Selbst-

der wahren Liebe, in der Vernunft und

wert im Blick der anderen.

Moral durch Leidenschaft und Begehren ersetzt werden, sondern vielmehr eine Hölle, die die vier jungen Men83


Michel Houellebecq

Unter werfung

I N S Z E N I E R U N G   _ _Gustav

Rueb

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Susanne D R A M AT U R G I E   _ _Thomaspeter

Priebs

Goergen


PREMIERE 23. 3. 2018 | T I F

Ein Aufschrei ging durch das Land, wel- im Leben zu spielen. Der einsehen muss, chem wir das schöne Wort »Feuilleton«

dass er in einer wütenden Welt lebt, in

verdanken: Die rechten Schriftsteller

der die Segnungen der gut ausgebil-

seien zurück, ein Spiel mit dem Feuer, deten Großstädter nicht automatisch abstruse Rassismen – »Unterwerfung«

von allen geliebt werden. Dem es kalt

von Michel Houellebecq sei ein gefähr- wird in der von Gott und Göttern leeren liches Buch!

Welt der Postmoderne. Der auf einmal

Im Jahr 2022: Ein Muslimbruder wird

zum Anti-Helden der Demokratie wird,

der Präsident Frankreichs und alle In- an der er so pflichtbewusst wie lethartellektuellen der Grande Nation haben

gisch festhält wie an einer gescheiter-

der Islamisierung zugestimmt, nur um

ten Ehe. Warum der Roman zu so viel

Marine Le Pen zu verhindern. Voilà, der

Empörung führte? Man regt sich ja

Protagonist, ein impotenter Ästhet, gerne über das beim anderen auf, was weiß wie Brie und Chablis, lebt sich

man an sich selbst nicht mag …

prächtig ein in der schariaschönen

Houellebecq mag die Prügelei im Par-

neuen Welt der Polygamie. Sacrebleu!

lament der Ideologen sehr amüsiert

Was hat Houellebecq denn da geschrie- haben. Leider, und das ist nun der Huben? In seinem Roman, der am Tag

mor dieses großen Literaten, sind heu-

nach den Attentaten auf Charlie Hebdo

te die Tragödien halt viel lustiger als

punktgenau erschien? Eine Dystopie?

die Farcen ...

Eine Satire? Einen Polit-Thriller? Nun, vor allem eine zärtliche Analyse seines Protagonisten, eines ebenso traurigen wie komischen Europäers. Und seines Schwanengesangs im Sexshop. Eines Spezialisten für die Dekadenzliteratur des 19. Jahrhunderts, der es nur noch als Last empfindet, die perfekte Rolle 85


Eugene O’Neill

Eines langen Tages Reise in die Nacht

I N S Z E N I E R U N G   _ _Markus B Ü H N E   _ _Ines

Dietz

Nadler

KO S T Ü M E   _ _Henrike

Bromber

D R A M AT U R G I E   _ _Michael

Volk


PREMIERE 19.  5.  2018 | S C H AU S P I E L H AU S

Niemand spricht es aus, aber die Sucht

anderen schuldig geworden. Und jedes

steckt tief in den Grundmauern des

Familienmitglied ist abhängig. Ein Tag

Hauses und lastet wie ein Fluch auf der

in der Familie Tyrone von acht Uhr mor-

Familie Tyrone. Mary Tyrone, gerade

gens bis Mitternacht: Eugene O’Neill

aus einer Entzugsklinik heimgekehrt, bediente sich für sein psychologischhat sich wegen ihrer Morphiumsucht

analytisches Drama an der eigenen

behandeln lassen. Ihr Ehemann James

Biografie und erschuf eine Familien-

Tyrone, ehemaliger gefeierter Schau- tragödie im antiken Sinne. spieler, ist habsüchtig, der älteste Sohn James trinkt und sein jüngerer Bruder Edmund, das Alter Ego des Autors, ist schwindsüchtig. Idylle und Lebenslügen treffen aufeinander, die Söhne lieben ihre Eltern, können sie aber nicht achten und machen sie für ihr Unglück verantwortlich. Als Edmund eine Tuberkulose-Diagnose erhält, bricht die sorgsam erhaltene Fassade langsam auf. Schließlich hat die Familie schon ein Kind an den Geiz des Vaters verloren. Eine Familiengeschichte ohne großes Drama, ohne gewaltsame Handlung und trotzdem liegt diesem Stück ein tiefes Unbehagen zugrunde, trotz des anfänglichen Sonnenscheins eines Augusttages, trotz der fröhlichen Bemühungen der ganzen Familie. Jeder kämpft gegen jeden, jeder ist an dem 87


Stückentwicklung

Dass alles zum Besten steht, hätten Sie sagen müssen

I N S Z E N I E R U N G   _ _Philipp

Rosendahl

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Katharina D R A M AT U R G I E   _ _Thomaspeter

Faltner

Goergen


U R AU F F Ü H R U N G 25. 5. 2018 | T I F

Alle Probleme sind gelöst. Nein, lachen

boten zu sein. Nur noch von der Aus-

Sie nicht, es ist wirklich so gemeint. Die

löschung erzählen Autoren wie Ballard,

Welt, die Menschheit, hat es geschafft. wie Houellebecq, nur noch vom Nichts. Die Wunden wurden geheilt. Alles, was

Und wir, wir schaudern und genießen,

heute in Krieg, in Hass, Hunger, Furcht

wie aufgeklärte Sonntagsapokalyptiker!

auswachsen kann, wurde abgeschafft. Jetzt zu sagen, alle Probleme sind derSie befürchten ein Zerrbild? Eine Welt, einst gelöst, ein müdes, zynisches Lädie nur oberflächlich wunderbar aus- cheln. Wie naiv. Mit diesem Menschen. sieht, aber diese Harmonie ist teuer

Aber stellen Sie sich vor, es wäre ernst-

erkauft? Eine Illusion auf Kosten der

haft gelungen. Kein doppelter Boden.

menschlichen Freiheit, in Wahrheit eine

Kein Trick. Alles. Steht. Zum. Besten.

entmündigte und versklavte Gesell- Wollen Sie in dieser Welt leben? schaft. Abgeschnitten von der Wahrheit, der Kunst, der Philosophie. Sie kennen diese Szenarien, diese Dystopien, also die pervertierten Utopien, welche unsere Entwicklung in schwärzester Weise malen. Je weiter der technische Fortschritt ging, desto lustvoller entwarfen Kulturpessimisten, halb prophetisch, halb mahnend, diese Albtraumwelten. Und heute, da wir uns mehr und mehr verflüssigen, in Konsum, Virtualität und ewiger Unrast unsere kleinen Versuche, Individuum zu sein, untergehen – heute scheint selbst die schöne neue Welt eines Aldous Huxley, das Jahr 1984 eines George Orwell über89


Hagen Bähr, Schauspieler


Marius Bistritzky, Schauspieler


Caroline Dietrich, Schauspielerin


Christian Ehrich, Schauspieler


Matthias Fuchs, Schauspieler


Bernd Hรถlscher, Schauspieler


Pauline Kästner, Schauspielerin


Enrique Keil, Schauspieler


Eva-Maria Keller, Schauspielerin


Michaela Klamminger, Schauspielerin


Aljoscha Langel, Schauspieler


Konstantin Marsch, Schauspieler


Maria Munkert, Schauspielerin


Stephan Schäfer, Schauspieler

Portrait: André Röhner | Montage: Nils Klinger


Artur Spannagel, Schauspieler


Thomas Sprekelsen, Schauspieler


Ingrid Noemi Stein, Schauspielerin


Uwe Steinbruch, Schauspieler


Lukas Umlauft, Schauspieler


Christina Weiser, Schauspielerin


Rahel Weiss, Schauspielerin


JĂźrgen Wink, Schauspieler


Thomas Bockelmann, Intendant und Schauspieler


Tun sie sich was gutes

abonnements Mit einem Abo haben Sie zwei schöne Vorteile: erstens verpassen Sie nicht so viele Aufführungen (wie oft kommt sonst etwas dazwischen!) und zweitens sparen Sie Geld (bis zu 40 % des K ­ assenpreises) Mit einem Abo schenken Sie sich (oder anderen!) Zeit für die wichtigen Dinge. Ob Sie Opern- oder Konzertliebhaber, Schauspiel- oder Tanztheater­fan sind – oder aber am liebsten alles haben möchten: Sichern Sie sich Ihren Platz, nutzen Sie die zahlreichen Preisermäßigungen und wählen Sie aus der Fülle unserer Angebote Ihr Abonnement.

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∆ A usführliche Informationen entnehmen Sie bitte unserem Abo-Flyer oder rufen Sie uns an!

Abo-Büro 0561.1094-333 www.staatstheater-kassel.de



TANZ THEATER


Johannes Wieland N.N.

eternal prisoner

TA N Z T H E AT E R : Z W E I ST Ü C K E

I N S Z E N I E R U N G U N D C H O R E O G R A F I E   _ _Johannes B Ü H N E   _ _Momme

Wieland | N.N.

Röhrbein

D R A M AT U R G I E U N D P R O D U K T I O N S L E I T U N G   _ _Thorsten

Teubl


U R AU F F Ü H R U N G 2. 12. 2017 | S C H AU S P I E L H AU S

»wir alle lieben den frieden!

Die Welt um uns verändert sich rasant.

wir alle lieben die gerechtigkeit!

Was heute noch politisch deplatziert

und vor allem lieben wir uns selbst!

scheint, ist morgen bereits salonfähig,

ich bin mir am nächsten.

begleitet von Aggressionsformen eines

diese botschaft entspinnt sich als

neuen Populismus. Die Welt, die Ge-

politisches statement und findet

sellschaft steht Kopf, aber natürlich ist

seine entsprechung in immer neuen

das eine Frage der Perspektive. Wohin

eskalationsstufen egozentrischer

gehen wir? Oder sollte die Frage nicht

charaktere und politischer macht.

besser lauten: Wohin wollen wir gehen?

wir versuchen uns in den

»eternal prisoner« – ein choreogra-

verschachtelten realitäten des

fisches, politisches Statement zum

hier und jetzt zu positionieren,

Status quo der Welt. Nicht mehr und

uns einzurichten – gesellschaftlich,

nicht weniger. Leistet Widerstand und

politisch und sozial.

brecht aus!

aber wie reagieren wir, wenn wir überfordert sind? geben wir auf oder kämpfen wir?«

JOHANNES WIELAND

117


Jasmin Vardimon Johannes Wieland

morgendämmerung

TA N Z T H E AT E R : Z W E I ST Ü C K E

I N S Z E N I E R U N G U N D C H O R E O G R A F I E   _ _Jasmin B Ü H N E   _ _Matthieu

Götz

KO S T Ü M E   _ _Evelyn

Schönwald

Vardimon | Johannes Wieland

D R A M AT U R G I E U N D P R O D U K T I O N S L E I T U N G   _ _Thorsten

Teubl


U R AU F F Ü H R U N G 14. 4. 2018 | O P E R N H AU S

»erkaufte schönheit und

lichkeiten, überall dabei zu sein – zum

optimierungswahn als kompensation

Prototyp des modernen Menschen zu

und waffe für eine verloren gegangene

werden.

geschichte. oder als kompensation für die fähigkeit zu lieben?

»In der Politik glauben wir, dass die

jemanden mit fehlern und makeln

Macht in den freien Entscheidungen

zu lieben – uneingeschränkt und

gemeiner Staatsbürger liege.

bedingungslos.

In der Marktwirtschaft vertreten wir

ein meer von menschen,

die Meinung, dass der Kunde immer

die sich inszenieren und mit ihrer

Recht habe.

individualität eine verschlüsselte

Die humanistische Kunst glaubt,

botschaft senden: ich bin mindestens

dass Schönheit im Auge des

unangreifbar in meiner außen-

Betrachters liege,

wirkung und setze diese auch als

die humanistische Erziehung lehrt

waffe ein, wenn es sein muss!«

uns, selbstständig zu denken,

und die humanistische Ethik rät uns,

JOHANNES WIELAND

das zu tun, was sich gut anfühlt. […] Wollen wir nicht alle produktiver, Hör auf dich selber, sei ehrlich zu dir, schneller, schöner, einfach besser sein?

vertraue dir, folge deinem Herzen,

Was tun wir, wenn gut nicht mehr gut

tu einfach, was sich gut anfühlt.«

genug ist? Kann der Wunsch perfekt zu

Y U VA L N O A H H A R A R I

sein, physisch und psychisch unser Leben verändern? Selbstoptimierung ist toll, bedeutet aber Produktivitätscontrolling und zum Getriebenen zu werden, alles bis zum Schluss auszukosten, Siegen zu lernen, keine Zeit mehr zu verschwenden an Nebensäch119


Junge Choreograf_innen stellen sich vor

Choreograf ische Werkstatt

TA N Z T H E AT E R

C H O R E O G R A F I E U N D TA N Z  _ _Tänzer_innen P R O D U K T I O N S L E I T U N G   _ _Thorsten

Teubl

des Staatstheaters Kassel


U R AU F F Ü H R U N G 8. 6. 2018 | T I F

Auch in dieser Spielzeit stellen sich die Tänzer_innen des Staatstheaters Kassel mit eigenen choreografischen Arbeiten dem Kasseler Publikum vor. »Man steht in einer Beziehung zum Raum; man sieht ihn, man bewegt sich in ihm oder tut irgendwas in ihm, und der Raum verfügt aufgrund seiner offenen Ideologie über die Fähigkeit, einem zu zeigen, dass man sich in ihm befindet.«

ÓLAFUR ELÍASSON

∆ D as detaillierte Programm und die Beteiligten des Tanztheaterabends entnehmen Sie bitte unserer Website oder dem Monatsspielplan.

121


Cree Barnett Williams, Tänzerin


Luca Ghedini, Tänzer


Zoe Gyssler, Tänzerin


Gotautė Kalmatavičiūtė, Tänzerin


Safet Mistele, Tänzer


Victor Rottier, Tänzer


Shafiki Sseggayi, Tänzer


Sebastian Zuber, Tänzer


JUNGES STAATSTHEATER


JUST


Johann Wolfgang Goethe

Die Leiden des jungen Wer ther

I N S Z E N I E R U N G   _ _Janis

Knorr

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E   _ _Ariella D R A M AT U R G I E  _ _Petra

Karatolou

Schiller | Thomas Hof


PREMIERE 10. 9. 2017 | T I F

∆ für alle ab 14 Jahren

»Es ist doch gewiss, dass in der Welt den Menschen nichts notwendig macht als die Liebe.«

Der junge Werther ist gerade frisch von

stilisierten Werther rasch zum tragi-

zu Hause ausgezogen, als er Lotte ken- schen Popstar seiner Zeit. Und obwohl nenlernt. Unsterblich verliebt er sich

nun schon fast 250 Jahre alt, vermag

in sie, die ganze Welt verliert sich um

uns der »erste moderne Roman deut-

ihn, er wandelt umher wie ein Träu- scher Sprache« immer noch zu fesseln, mender, der nicht weiß, ob Tag oder

als wäre er heute erlebt, heute ge-

Nacht ist, wie im Rausch: Sie hat »alle

schrieben.

seine Sinne gefangengenommen«.

Janis Knorr (SAFFRAN & KRUMP, GRIMM!)

Allerdings ist Lotte bereits vergeben. bearbeitet die Geschichte über den Demnächst wird sie ihren Verlobten

Ego-Trip eines Außenseiters für drei

Albert heiraten. Werther wird unglück- Schauspieler und wirft damit ein Licht licher Teil einer Dreiecksbeziehung, auf die Sichtweisen aller Beteiligten steigert sich in einen Liebeswahn, ein

dieser Amour fou.

Fieber, hinein, sucht den von ihm ersehnten Platz in der Welt allerdings vergeblich und gerät immer mehr an die Grenzen seines Verstandes … Goethes  Sturm-und-Drang-Roman avancierte bald nach seinem Erscheinen 1774 zu einem Bestseller: »Die Wirkung des Büchleins war groß, ja ungeheuer«. Von vielen zeitgenössischen Rezensenten wurden DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER als Anstiftung zum Suizid verteufelt; Jugendliche hingegen 133


Michael Ende

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch W E I H N AC H TS M Ä RC H E N E I N E Z AU B E R P O SS E M I T M U S I K

I N S Z E N I E R U N G   _ _Philipp B Ü H N E   _ _Sibylle

Rosendahl

Pfeiffer

KO S T Ü M E   _ _Isabell

Heinke

KO M P O S I T I O N U N D B A N D L E I T U N G   _ _Thorsten D R A M AT U R G I E  _ _Annabelle

Drücker

Leschke | Thomas Hof


PREMIERE 15. 11. 2017 | O P E R N H AU S

∆ für alle ab 6 Jahren

»Du meinst, die Zukunft der Welt liegt jetzt in unseren Pfoten?«

Die Existenz des geheimen Zauberrats

Auf spielerische und phantastische

Prof. Dr. Beelzebub Irrwitzer und seiner

Weise beschreibt Michael Ende in der

Tante, der Geldhexe Tyrannja Vamperl, Dramatisierung seines gleichnamigen ist bedroht, da sie am Silvesterabend

Kinderbuchs eine apolitische, gewinn-

ihr vertragliches Soll an Übeltaten noch

orientierte Welt voller Lügen und Intri­

nicht erfüllt haben. Seine höllische

gen.

Exzellenz selbst droht daher beiden

Nur durch den Zusammenschluss und

mit der Pfändung.

die Initiative der vermeintlich Schwä-

Sie beschließen, die in ihrem jeweiligen

cheren kann eine Wende herbeigeführt

Besitz befindlichen Rezepthälften für

werden.

den sagenhaften satanarchäolügeni- Bei dem Wettlauf gegen Zeit und Norm alkohöllischen Wunschpunsch zusam- tauchen deshalb auch immer wieder menzufügen, um in letzter Sekunde

die Fragen nach Gut und Böse, Schein

noch ausreichend Not und Elend über

und Sein auf: nicht nur als pädagogi-

die Welt zu bringen. Doch der hohe Rat

sches Beiwerk, sondern als überlebens-

der Tiere hat die Gefahr gewittert und

wichtige Bausteine für die Protagonis-

den Kater Maurizio de Mauro sowie den

ten. Mit Witz und Musik wird hier für

Raben Jakob Krakel als tierische Spio- Mut und Zusammenhalt plädiert. ne ausgesandt, um das Grauen zu verhindern. »Höchste Zeit wirklich, dass derart unfähiges Gesindel aus dem Verkehr gezogen wird.« Ein zauberhafter, musikalisch-verdrehter Kampf um die bedrohte Weltordnung beginnt. 135


Stückentwicklung

Im Traum schweben

MO B I L E AU F F Ü H R U N G M I T T H E AT E R PÄ DAG O G I S C H E R N AC H B E R E I T U N G

I N S Z E N I E R U N G U N D D R A M AT U R G I E   _ _Thomas KO M P O S I T I O N U N D L I V E - M U S I K  _ _Janek

Hof

Vogler | Georgy Vysotsky


U R AU F F Ü H R U N G 16. 12. 2017 | T I F - F OY E R | J U ST MO B I L

∆ von 3 bis 8 Jahren

Für Kinder ab drei Jahren erfinden wir

Ein Theatererlebnis für Plappermäuler,

eine zarte Geschichte über die Kraft

Alleswissenwoller, Krachmachliebhaber,

der Sprache und den Mut, Unbekanntes

Leisehörer und Nochstaunenkönner,

zu entdecken und Bekanntes zu befra- das neben dem tif-Foyer auch in Kindergen: Wie viele Worte passen in einen

gärten und Grundschulen zu Gast sein

Atem? Kann man Meeresrieseln malen?

wird.

Was wiegt ein Traum? Wie funkeldunkelt man im Hellen? Inspiriert von den Gedichten Christian Morgensterns, des Amerikaners Shel Silverstein in einer Übersetzung von Harry Rowohlt und weiterer Wortartisten, gehen zwei Musiker und ein Schauspieler auf eine kleine, poetische Reise, in der auch mal die Stille Königin sein wird.

Zusätzlich zu den festen Spielterminen sind mobile Aufführungen individuell buchbar. Ihre Anfrage richten Sie bitte direkt an die Theaterpädagogik, Anna Stoß und Thomas Hof:

∆ theaterpaedagogik@staatstheater-kassel.de | 0561 .1094- 400

137


F inn-Ole Heinrich

Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt

I N S Z E N I E R U N G  _ _Anna B Ü H N E   _ _Michael

Vera Kelle

Ottopal

KO S T Ü M E   _ _Lisa-Dorothee D R A M AT U R G I E   _ _Thomas

Franke

Hof


PREMIERE 6. 5. 2018 | T I F

∆ für alle ab 10 Jahren

»Das meiste ist prächtig und manches nicht. Das ist die Aufgabe, Paule: klarkommen, wegstecken, weitermachen. Und das alles nicht persönlich nehmen. Nichts passiert, um dich zu ärgern.«

Maulina Schmitt ist die Herrscherin

Mit offenen Augen, Phantasie und ei-

über ihr Königreich »Mauldawien«.

nem Löwenherz voller Mut begegnet

Eigentlich heißt sie Paulina, weil sie

Paulina Schmitt den Ängsten vor Ver-

aber immer wieder ›der Maul packt‹, lust, Krankheit und dem Alleinsein. ist ihr Spitzname Programm: Denn mau- Statt den Kopf in den Sand steckt sie len bedeutet nicht einfach rumstänkern. all ihre Kraft ›in den Maul‹, den Kanal Maulen, das ist eine Lebenseinstellung. für alle Gefühle, die nicht einzuordnen Maultaschen und Maulwurfskuchen

sind, sondern einfach raus müssen!

gehören ebenso zum Leben dazu wie

Anna Vera Kelle wird nach Inszenierun-

die Maul-Höhle im Garten.

gen in Leipzig, Berlin und am Schau-

Als ihre Mutter mit ihr ins praktische

spiel Hannover zum ersten Mal im

Plastikhausen umzieht, platzt ihr der

Jungen Staatstheater Kassel inszenie-

Kragen. Ihren Vater, der in Mauldawien

ren.

alleine wohnen bleibt, nennt sie fortan

»Mein kaputtes Königreich« von Finn-

nur »den Mann«. Hat er sie verbannt?

Ole Heinrich ist der erste Band der

Irgendwas stimmt gewaltig nicht, wenn

Maulina-Trilogie, die 2015 mit dem

die eigene Mama sich das gefallen

LUCHS Kinder- und Jugendbuchpreis

lässt! Ihre Mutter sollte mal zum Arzt, ausgezeichnet wurde. beschließt Maulina. Mauldawien muss zurückerobert werden, für Sonntage mit unendlich langen Frühstücken zu dritt, für die Maul-Höhle! Manchmal muss man das Leben zusammenrollen, in den Anspitzer stecken und sagen: »SO NICHT, liebe Welt!« 139



KONZERTE


sinfoniekonzerte 1. S I N F O N I E KO N Z E RT | E RÖ F F N U N G S KO N Z E RT MO N TAG, 2. O K TO B E R 2017, 20.00 U H R | STA DT H A L L E Alfred Schnittke (1934–1998)  Konzert für Viola und Orchester Alexander Skrjabin (1872–1915)  Rêverie (Träumerei) op. 24 Sergej Prokofjew (1891–1953)  Sinfonie Nr. 7 cis-Moll S O L I S T   _ _Lawrence

Power, Viola

D I R I G E N T   __Francesco

Angelico

2. S I N F O N I E KO N Z E RT | B U SSTAG S KO N Z E RT M I T T WO C H, 22. N OV E M B E R 2017, 20.00 U H R | M A RT I N S K I RC H E D O N N E R STAG 23 . N OV E M B E R 2017, 20.00 U H R | M A RT I N S K I RC H E Johann Sebastian Bach (1685–1750) / Anton Webern (1883–1945) Fuga (2. Ricercata) a sei voci aus Das Musikalische Opfer BWV 1079 Alexandre Guilmant (1837–1911)  Sinfonie Nr. 2 A-Dur für Orgel und Orchester op. 91 Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1842)  Sinfonie Nr. 5 d-Moll Reformations-Sinfonie op. 107 S O L I S T   __Michael D I R I G E N T I N   _ _Anja

142

Schöch, Orgel Bihlmaier


3 . S I N F O N I E KO N Z E RT MO N TAG, 18. D E Z E M B E R 2017, 20.00 U H R | STA DT H A L L E Claude Debussy (1862–1918)  La Mer (Das Meer) Drei sinfonische Skizzen Alfredo Casella (1883–1947)  Sinfonie Nr. 2 c-Moll op. 12 D I R I G E N T   __Francesco

Angelico

4 . S I N F O N I E KO N Z E RT MO N TAG, 8. J A N UA R 2018, 20.00 U H R | STA DT H A L L E Peter I. Tschaikowsky (1840–1893)  Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 Winterträume D I R I G E N T   _ _Michał

Nesterowicz

5. S I N F O N I E KO N Z E RT MO N TAG, 12. F E B R UA R 2018, 20.00 U H R | STA DT H A L L E Paul Dukas (1865–1935)  Goetz von Berlichingen Ouvertüre Maurice Ravel (1875–1937)  Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Gabriel Fauré (1845–1924)  Pelléas et Mélisande Suite op. 80 Maurice Ravel (1875–1937)  Daphnis et Chloé Suite Nr. 1 S O L I S T I N   __Martina D I R I G E N T I N   __Anja

Filjak, Klavier

Bihlmaier

143


6. S I N F O N I E KO N Z E RT | K A R F R E I TAG S KO N Z E RT F R E I TAG, 30. M Ä R Z 2018, 20.00 U H R | STA DT H A L L E Luigi Dallapiccola (1904–1975)  Preghiere für Bariton und Kammerorchester Anton Bruckner (1824–1896)  Sinfonie Nr. 6 A-Dur S O L I S T   __Armin

Kolarczyk, Bariton

D I R I G E N T   __Francesco

Angelico

7. S I N F O N I E KO N Z E RT MO N TAG, 30. A P R I L 2018, 20.00 U H R | STA DT H A L L E Hans Werner Henze (1926–2012)  Telemanniana in einem Satz Georg Philipp Telemann (1681–1767)  Suite a-Moll für Flöte, Streicher und Basso continuo TWV55:a2 Giuseppe Sammartini (1695–1750)  Konzert F-Dur für Flöte, Streicher und Basso continuo Igor Strawinsky (1882–1971)  Pulcinella Suite S O L I S T I N   __Lucie

Horsch, Blockflöte

D I R I G E N T   __Andreas

Spering

8. S I N F O N I E KO N Z E RT MO N TAG, 4 . J U N I 2018, 20.00 U H R | STA DT H A L L E Vincenzo Bellini (1801–1835)  Sinfonia zu NORMA Richard Wagner (1813–1883) / Felix Mottl (1856–1911)  Wesendonck-Lieder WWV 91 Arnold Schönberg (1874–1951)  Pelleas und Melisande Sinfonische Dichtung op. 54 S O L I S T I N   __Janina

144

Baechle, Alt

D I R I G E N T   __Francesco

Angelico


sonntagskonzerte 1. S O N N TAG S KO N Z E RT S O N N TAG , 17. S E PT E M B E R 2017, 18.00 U H R | O P E R N H AU S Jörg Widmann (*1973)  Con brio Konzertouvertüre Robert Schumann (1810–1856)  Konzertstück für vier Hörner und Orchester op. 86 Johannes Brahms (1833–1897) / Arnold Schönberg (1874–1951)  Klavierquartett g-Moll op. 25 (Orchesterfassung von Arnold Schönberg) S O L I S T E N   __Hornisten D I R I G E N T   __Anja

des Staatsorchesters Kassel

Bihlmaier

2. S O N N TAG S KO N Z E RT S O N N TAG , 29. O K TO B E R 2018, 18.00 U H R | O P E R N H AU S Claude Debussy (1862–1918)  Prélude à l’après-midi d’un faune Zoltán Kodály (1882–1967)  Nyari este (Sommerabend) Manuel de Falla (1876–1946)  Noches en los jardines de España (Nächte in spanischen Gärten) S O L I S T   __Christian

Petersen, Klavier

D I R I G E N T   __Alexander

Hannemann

145


N E U J A H R S KO N Z E RT | 3 . S O N N TAG S KO N Z E RT » P O P I N CO N C E RT – BAC K TO T H E 80 s« MO N TAG, 1. J A N UA R 2018, 18.00 U H R | O P E R N H AU S S O N N TAG, 7. J A N UA R 2018, 18.00 U H R | O P E R N H AU S Mit Musik von Depeche Mode, Pet Shop Boys, Genesis, Billy Joel, Madonna, Michael Jackson, The Police, David Bowie, Frankie Goes to Hollywood, Eurythmics, a-ha und vielen mehr M I T W I R K E N D E   __Henrik

Wager | N.N. | N.N. | N.N.

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E  __Sibylle

Pfeiffer | Brigitte Schima

M O D E R AT I O N U N D KO N Z E P T I O N  __Insa D I R I G E N T   __Rasmus

Pijanka

Baumann

∆ S iehe auch Seite 148

KINDER- UND JUGENDKONZERTE 1. K I N D E R KO N Z E RT ∆ ab 5 Jahren E I N O RC H E ST E R – G U T I N F O R M! VO N F R A N Z K A N E F Z K Y S P R E C H E R   __N.N. D I R I G E N T   __N.N.

Mittwoch, 8. 11. 2017, 9.15 und 11.00 Uhr | Schauspielhaus Donnerstag, 9. 11. 2017, 9.15 und 11.00 Uhr | Schauspielhaus Sonntag, 12. 11. 2017, 15.00 Uhr | Schauspielhaus

146


2. K I N D E R KO N Z E RT ∆ ab 8 Jahren CO O L E KOM P O N I ST E N – YO! H A N N E S B R A H M S M O D E R AT I O N   __Constanze J O H A N N E S B R A H M S  __N.N.

Betzl D I R I G E N T   __N.N.

Mittwoch, 21. 2. 2018, 9.15 und 11.00 Uhr | Schauspielhaus Donnerstag, 22. 2. 2018, 9.15 und 11.00 Uhr | Schauspielhaus Freitag, 23. 2. 2018, 9.15 und 11.00 Uhr | Schauspielhaus Sonntag, 25. 2. 2018, 15.00 Uhr | Schauspielhaus

3 . K I N D E R KO N Z E RT ∆ ab 5 Jahren D E R E L E FA N T E N P U PS – E I N T I E R I S C H E R G E H E I M P L A N VO N H E I D I L E E N E N | M I T MU S I K VO N S E BA ST I A N L AV E R N Y E R Z Ä H L E R I N   __Isis

Krüger

D I R I G E N T   __N.N.

Donnerstag, 14. 6. 2018, 9.15 und 11.00 Uhr | Schauspielhaus Freitag, 15. 6. 2018, 9.15 und 11.00 Uhr | Schauspielhaus Samstag, 16. 6. 2018, 16.00 Uhr | Schauspielhaus

J U G E N D KO N Z E RT ∆ P U LC I N E L L A M O D E R AT I O N   __Constanze

ab 12 Jahren

Betzl

D I R I G E N T   __N.N.

Mittwoch, 6. 6. 2018, 11.00 Uhr | Opernhaus

147


Sonderkonzerte W I E D E R AU F N A H M E » W I N T E R WO N D E R L A N D – A SW I N G I N’ C H R I STM A S S H OW« S O N N TAG, 3 . D E Z E M B E R 2017, 18.00 U H R | O P E R N H AU S T H E PA C K  __Nigel L A D I E S   __Katja

Casey | Henrik Wager | Andreas Wolfram

Friedenberg | Tabea Henkelmann | Judith Lefeber

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E  __Sibylle H O S T   __Insa

Pfeiffer

Pijanka

B A N D L E A D E R   __Patrik

Ringborg

PREMIERE » P O P I N CO N C E RT – BAC K TO T H E 80 s« S O N N TAG, 31. D E Z E M B E R 2017, 15.00 und 19.30 U H R | O P E R N H AU S Mit Musik von Depeche Mode, Pet Shop Boys, Genesis, Billy Joel, Madonna, Michael Jackson, The Police, David Bowie, Frankie Goes to Hollywood, Eurythmics, a-ha und vielen mehr »Wer sich an die 80er erinnern kann, hat sie nicht miterlebt«, sagte Pop-Ikone Falco über das Jahrzehnt der wilden und verrückten Trends. Ob Neon, Föhnfrisuren, Schulterpolster oder rockige Lederjacken. Auch musikalisch waren die 80er eine der vielseitigsten, kreativsten und buntesten Dekaden des 20. Jahrhunderts. Handys gab’s noch keine und Computer waren so groß wie Traktoren, dafür stand das Mixtape auf Kassette hoch im Kurs. Wer kann sich nicht erinnern, wie er stundenlang vor dem Radio saß, um den einen Song auf Kassette zu bannen. Wer hat nicht noch einige besonders liebevoll gestaltete Tapes zu Hause und kann sich nicht von ihnen trennen. Folgen Sie uns also auf die Zeitreise in dieses so einmalige Jahrzehnt, eine

148


musikalische Entdeckungsreise. Und wenn Sie möchten, können Sie natürlich in Ihrem weißen Golf 1 Cabrio vorfahren … M I T W I R K E N D E   __Henrik

Wager | N.N. | N.N. | N.N.

B Ü H N E U N D KO S T Ü M E  __Sibylle

Pfeiffer | Brigitte Schima

M O D E R AT I O N U N D KO N Z E P T I O N  __Insa D I R I G E N T   __Rasmus

Pijanka

Baumann

17. C L A SS I C N I G H T S O N N TAG , 4 . M Ä R Z 2018, 20.00 U H R | KÖ N I G S-G A L E R I E M I T   __Mitgliedern

des Opernensembles des Staatstheaters Kassel

M O D E R AT I O N   __Insa D I R I G E N T I N   __Anja

Pijanka

Bihlmaier

VORSCHAU AUF DIE SPIELZEIT 2018—19 S OM M E R N AC H TS-O P E N-A I R I N D E R AU E SA M STAG, 12. AU G U ST 2018, 20.00 U H R | K A R L SAU E präsentiert von HNA, Städtische Werke, Staatstheater Kassel M I T   __Mitgliedern

des Opernensembles und des Opernstudios des Staatstheaters Kassel

M O D E R AT I O N   __Insa

Pijanka

D I R I G E N T   __Francesco

Angelico

149


Francesco Angelico, Generalmusikdirektor (GMD)


Anja Bihlmaier, 1. Kapellmeisterin | Stellvertreterin des GMD


Alexander Hannemann, Koordinierter 1. Kapellmeister und Solorepetitor


Xin Tan, Kapellmeister und Solorepetitor



Mitglieder des Staatsorchesters Kassel



EXTRAS


Sonderveranstaltungen alle sparten G ROSS E S T H E AT E R F E ST S O N N TAG, 27. AU G U ST 2017 A B 11.00 U H R Zur Eröffnung der Spielzeit laden wir Sie zu einem großen Theaterfest mit einem bunten Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie ins Staatstheater ein. Wie in jedem Jahr wird es Technikshows, Kostümversteigerungen, Showschminken, Lesungen und viele weitere Programmpunkte geben. Zum Abschluss des Festes können Sie sich auf die Schauspiel­revue und das Opernkonzert »Preludio« freuen, in denen wir Ihnen die neue Spielzeit 2017—18 vorstellen.

KOST P RO B E! Kurz vor der Premiere laden wir Sie zu Kostproben ein; dort können Sie Sänger, Tänzer, Choreografen, Schauspieler, Regisseure und Dramaturgen bei der Probenarbeit erleben. Nach einer Einführung präsentieren wir Ihnen Ausschnitte aus der zu erwartenden Produktion.

A L L E S T H E AT E R! – VO L K S H O C H S C H U L K U R S E Rund um den Spielplan stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen des Staatstheaters Konzepte, Ideen und Hintergründe zu ausgewählten Aufführungen vor. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm der Volkshochschule Re­gion Kassel. ∆ Volkshochschulkurse ab September 2017

Informationen: 0561.1003-0

RESONANZBODEN Die beliebte Reihe der Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V. wird auch in der kommenden Spielzeit fortgesetzt. Künstler und Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen des Staatstheaters stellen sich Ihnen im Gespräch mit Monika Gerke-Heine, Dr. Christiana Nobach, Joachim Neher und Hansgeorg Kling von der Fördergesellschaft vor. 158


I N S P I R I E RT! – T H E AT E R I M G OT T E S D I E N ST Die Predigtreihe in der Martinskirche zu ausgewählten Inszenierungen des Staatstheaters soll auch in der neuen Spielzeit fortgesetzt werden. Pfarrer Dr. Willi Temme und Pfarrer Karl Waldeck oder die Dramaturgie des Staatstheaters geben Ihnen gerne weitere Informationen: ∆ st.martin@ekkw.de / waldeck.lka@ekkw.de dramaturgie@staatstheater-kassel.de

F Ü H R U N G E N F Ü R G R U P P E N A B 10 P E R S O N E N Ein Blick hinter die Kulissen kann lehrreich sein und Spaß machen: Was macht eine Maskenbildnerin? Was versteckt sich im Schnürboden des Staatstheaters? Viele Fragen, die Sie schon immer mal stellen wollten, werden im Rahmen unserer Führungen beantwortet. ∆ Anmeldungen und Informationen: CM Besucherservice 0561.1094-271

E I N B L I C K E F Ü H R U N G E N F Ü R E RWAC H S E N E Sie möchten eine Führung mitmachen, gehören aber keiner Gruppe an? Auch das ist möglich – Fragen sie an der Kasse nach den nächsten Terminen. ∆ Mehr Informationen unter 0561.1094-222 | www.staatstheater-kassel.de

KO O P E R AT I O N E N Das Staatstheater Kassel freut sich über die Medienpartnerschaft mit hr2-Kultur sowie über den regen Austausch mit Kasseler Institutionen. So bestehen Kooperationen u. a. mit der Universität Kassel, der Kunsthochschule Kassel und der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Rufen Sie an und lassen Sie sich mit dem jeweiligen Ansprechpartner verbinden. ∆ Spartensekretariat 0561.1094-125

159


extras musiktheater OPERNFÜHRER – LIVE Eine halbe Stunde vor jeder Opernaufführung werden von Operndirektorin und Dramaturgin Dr. Ursula Benzing oder Dramaturg Christian Steinbock das jeweilige Stück und die Inszenierung im Foyer des Opernhauses vorgestellt.

O P E R N ST U D I O 2017—18 Seit Beginn der Spielzeit 2011—12 hat das Staatstheater Kassel, wie viele andere größere Opernhäuser in Deutschland, ein Opernstudio. Das Studio bietet jungen Sängerinnen oder Sängern die Gelegenheit, das Leben an einem Opernhaus durch die Mitarbeit bei möglichst unterschiedlichen Produktionen hautnah kennen zu lernen. Die Mitglieder des Studios werden von der Sparkassen-Kulturstiftung gefördert.

D E R C A N TA MU S -C H O R Jeder Auftritt ist ein besonderes Erlebnis! Ob Kuchenkinder in HÄNSEL UND GRETEL, spielende Mädchen und Jungen in LA BOHÈME oder märchenhafte kleine Sängerinnen und Sängern in ELOISE – ohne sie sind diese Werke des Opernrepertoires nicht vorstellbar. Unter ihrer Künstlerischen Leiterin Maria Radzikhovskiy proben die Mitglieder des Kinder- und Jugendchores CANTAMUS. Sie singen und spielen neben den professionellen Sängerinnen und Sängern auf den Bühnen von Opern- und Schauspielhaus. So wird für die kleinen und jugendlichen Mitglieder des Chores jeder Auftritt zu einem besonderen Erlebnis.

160


E I N F Ü H R U N G S­V E R A N STA LT U N G E N 2017—18 Als Matineen, Soireen oder auch Kostproben, die den Besuch einer Bühnenorchesterprobe ermöglichen: In den Einführungsveranstaltungen zu Neuproduktionen des Musiktheaters im Staatstheaters Kassel erwartet Sie wieder ein abwechslungsreiches Programm. Dabei stimmen wir Sie auf die jeweils neue Produktion mit hintergründigen Informationen zu den Komponisten und ihrer Musik, Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte der Werke sowie Inszenierungsvorhaben ein. Neben musikalischen Beiträgen von Solisten des Opernensembles und Musikern des Staatsorchesters laden wir stets auch interessante Gesprächspartner ein.

ANDREA CHÉNIER von Umber to Giordano KO S T P R O B E M AT I N E E

Mittwoch, 30. 8. 2017, 18.45 Uhr

Sonntag, 3. 9. 2017, 11 Uhr

J E N U FA von Leoš Janáček SOIREE

Montag, 29. 1. 2018, 19.30 Uhr

KO S T P R O B E

Montag, 5. 2. 2018, 17.45 Uhr

Moderation: Christian Steinbock

Moderation: Dr. Ursula Benzing

D I E L U ST I G E N W E I B E R VO N W I N DS O R von O tto Nicolai

T H E R A K E’S P RO G R E SS von Igor Strawinsky

OPERNCAFÉ

Samstag, 7. 10. 2017, 15 Uhr

Text: Wystan Hugh Auden und Chester Kall

KO S T P R O B E

Freitag, 13. 10. 2017, 18.45 Uhr

SOIREE

Moderation: Christian Steinbock

Montag, 26. 2. 2018, 19.30 Uhr

KO S T P R O B E

Dienstag 20. 3. 2018, 18.45 Uhr

Moderation: Christian Steinbock

LUCIO SILLA von Wolfgang Amadeus Mozar t OPERNCAFÉ

Samstag, 2. 12. 2017, 15 Uhr

T R I STA N U N D I S O L D E von Richard Wagner

KO S T P R O B E

Dienstag, 5. 12. 2017, 18.45 Uhr

M AT I N E E

Moderation: Dr. Ursula Benzing

Sonntag, 13. 5. 2018, 11 Uhr

KO S T P R O B E

Freitag, 18. 5. 2018, 18.45 Uhr

Moderation: Dr. Ursula Benzing

W E ST S I D E STO RY von LEONARD BERNSTEIN V O R G E S T E L LT U N D KO S T P R O B E

Dienstag, 16. 1. 2018, 18.30 Uhr Moderation: Christian Steinbock 161


extras Schauspiel S C H AU S P I E L F Ü H R E R – L I V E Eine halbe Stunde vor jeder Vorstellung im Schauspielhaus werden die Dramaturgin Anna­belle Leschke, die Dramaturgen Thomaspeter Goergen und Michael Volk das Stück und die Inszenierung im Foyer des Schauspielhauses vorstellen.

V E R F Ü H R BA R Im Anschluss an die Vorstellung laden wir in loser Folge in die VERFÜHRBAR im tif-Foy­er ein. Mit (szenischen) Lesungen, Liederabenden, trashigen Improvisationsprogrammen und anschließenden Partys möchten wir zu später Stunde Ihre Sinne verführen.

SA LO N Wir bieten Ihnen in unserem Salon im Schauspielfoyer Lesungen zu unseren Stücken, Diskussionen, Vorträge und kleine musikalische Programme an.

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extras T   anztheater TA N Z F Ü H R E R – L I V E Eine halbe Stunde vor Beginn jeder Vorstellung des Tanztheaters stellt Dramaturg Thorsten Teubl im Foyer des Opern- bzw. Schauspielhauses das jeweilige Tanztheaterstück vor.

OFFENES TRAINING Die Sparte Tanz bietet monatlich einen Einblick in den täglichen Trainingsalltag der Tänzer. ∆ Die Zuschauerzahl ist hierfür auf 15 Personen begrenzt. Anmeldung: 0561.1094-125

TA N Z M I T! Die Proben- und Trainingsleiterin Lauren Rae Mace und Tanzpädagogin Agnetha Jaunich laden einmal im Monat zu einem einfachen Tanztraining für jeden ein. ∆ Karten an der Theaterkasse für 2,50 EURO

O F F E N E P RO B E Die Sparte Tanz bietet die Möglichkeit zum Probenbesuch, um einen Einblick in den Probenalltag und den Entstehungsprozess eines Tanztheaterstücks zu geben. Dabei betreut Sie der Tanztheaterdramaturg Thorsten Teubl.

INNENSICHTEN Beim Tag der OFFENEN TÜR des Tanztheaters stellt sich die Sparte Tanz vor.

163


extras Konzert KO N Z E RT F Ü H R E R – L I V E Vor jedem Sinfoniekonzert findet um 19.15 Uhr im Gesellschaftssaal der Stadthalle eine Einführung zum jeweiligen Konzertprogramm durch Orchesterdirektorin Insa Pijanka statt.

O RC H E ST E R A K A D E M I E Der gemeinnützige Verein »Orchesterakademie des Staats­orchesters Kassel am Staats­theater Kassel e.V.« unterstützt begabte junge Musiker_innen, die bereits ein Hoch­schul­studium absolviert haben oder aber kurz vor Abschluss des Musikstudiums stehen und ergänzt damit deren Berufsausbildung. Darüber hinaus unterstützt die Orchesterakademie die konzertpädagogischen Aktivitäten des Staatstheaters Kassel, insbesondere durch die Förderung der Stelle einer Konzert­pädagogin – eine Stelle, die durch das Engagement der Orchesterakademie in der Spiel­zeit 2007—08 überhaupt erst geschaffen werden konnte. Damit leistet sie einen wert­vollen Beitrag, Kindern und Jugendlichen Erfahrungen mit Klang und Musik zu ermöglichen und Instrumente kennen zu lernen. Gefördert wird die Orchesterakademie durch die Hessischen Ministerien für Soziales und für Wissenschaft und Kunst sowie den Verein Bürger pro A. ∆ Orchesterbüro: 0561.1094-258 orchesterakademie@staatstheater-kassel.de

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extras Gastspiele Erleben Sie hochkarätige Gastspiele am Staatstheater Kassel – von Edgar Knecht und Matthias Brandt über die American Drama Group bis hin zu Richard Bona & hr-Bigband und viele mehr. Die Termine, die uns bei Redaktionsschluss vorlagen, finden Sie auf Seite 15. Das sind aber nicht alle Gastspiele der Spielzeit 2017—18. Laufend kommen weitere hinzu. Der Vorverkauf beginnt jeweils frühzeitig. ∆ W ir informieren Sie auf unserer Website, über unsere Monatspläne und in unserem Newsletter, den Sie abonnieren können, unter www.staatstheater-kassel.de

extra cm Besucherservice E I N B L I C K E F Ü H R U N G F Ü R E RWAC H S E N E bieten wir an vier Terminen in der Spielzeit an. Karten für 7,50 Euro an der Kasse erhältlich. ∆ D ie genauen Termine entnehmen Sie bitte unserem Monatsspielplan oder auf www.staatstheater-kassel.de

165



THEATER PÄDAGOGIK


in schule und Theater pädagogische Angebote Die Theater-, Tanz- und Konzertpädagog_innen kooperieren mit zahlreichen Schulen in Kassel und der Region. Exemplarisch für die Zusammenarbeit stehen folgende Angebote:

M AT E R I A L M A P P E N F Ü R L E H R E R_I N N E N

KONZERT | SCHAUSPIEL

Zu den meisten Inszenierungen sowie zu Kinder- und Jugendkonzerten erstellen wir Materialmappen, welche auf Anfrage kostenfrei, digital oder in Papierform, versandt werden. Dadurch ist eine anregende Vor- oder Nachbereitung der Stücke durch ergänzende Impulse unsererseits im Unterricht möglich.

P R A K T I S C H E VO R- U N D N AC H B E R E I T U N G E N | WO R K S H O PS K O N Z E R T | T A N Z | S C H A U S P I E L | M U S I K T H E A T E R Im Zusammenhang eines Vorstellungs- oder Konzertbesuchs kommen wir direkt in den Unterricht, um die Schüler_innen spielpraktisch auf den Besuch im Staatstheater vor- oder im Anschluss nachzubereiten. In den OSTERFERIEN bieten wir im Tanz- und Schauspielbereich FERIENWORKSHOPS an.

P RO B E N B E S U C H E

KONZERT | TANZ | SCHAUSPIEL | MUSIKTHEATER

Für Kindergärten und Schulklassen bieten wir die Möglichkeit eines Probenbesuchs inklusive einer entsprechenden Vorbereitung.

168


P R E M I E R E N K L A SS E N

TANZ | SCHAUSPIEL | MUSIKTHEATER

Eine Schulklasse begleitet den Entstehungsprozess einer Inszenierung. Dies umfasst einen Vorbereitungs-Workshop, eine Hausführung, einen Probenbesuch und am Ende einen Vorstellungsbesuch.

L E H R E R_I N N E N F O RT B I L D U N G E N

KONZERT | TANZ | SCHAUSPIEL | MUSIKTHEATER

Für alle theaterbegeisterten Pädagog_Innen bieten wir in regelmäßigen Abständen Fortbildungsveranstaltungen zu verschiedenen Aspekten der vertretenen Sparten an.

S P I E LC L U BS

TANZ | SCHAUSPIEL

Zu Beginn der Spielzeit ist es für alle im Alter von 9 bis 99 JAHREN möglich, sich für einen unserer SpielClubs anzumelden, um einmal selbst auf einer unserer Bühnen zu stehen. Im Bereich TANZ ist der TanzClub S gezielt BARRIEREFREI gestaltet. Wöchentlich wird bis zur Präsentation einer Stückentwicklung oder eigenen Inszenierung geprobt.

O RC H E ST E R R A L LY E

KONZERT

Auf einer musikalischen Schnitzeljagd durchs Opernhaus lernen Kinder spielerisch die verschiedenen Instrumentengruppen des Staatsorchesters kennen. Musiker stellen an Bläser-, Streicher- und Schlagzeug-Stationen ihre Instrumente interaktiv vor. Ab dieser Spielzeit neu dabei: Gesang und Klavier.

∆ Weitere Angebote und Kontaktdaten finden Sie auf der nächsten Seite

169


B OX E N STO P

KONZERT

Kinder ab vier Jahren können nach einer kleinen Einübungsphase beim Sitzkissenkonzert im Orchesterprobensaal nicht nur ein Kammerensemble des Staatsorchesters hautnah erleben, sondern selber mitsingen und -tanzen.

EINBLICKE FÜHRUNG FÜR KINDER bieten wir einmal im Monat an. Eine Stunde, ganz OHNE ELTERN. Im Rahmen eines Vorstellungsbesuches sind Führungen durch unser Theater möglich – bitte sprechen Sie uns an.

KO N F E R E N Z B E S U C H E Z U R B E R AT U N G K O N Z E R T | T A N Z | S C H A U S P I E L | M U S I K T H E A T E R VO R ST E L L U N G T H E AT E R PÄ DAG O G I S C H E R A N G E B OT E Eine persönliche Vorstellung des aktuellen Spielplans und der pädagogischen Angebote macht den Weg ins Theater oft leichter. Individuell stellen wir auf Ihrer Fach- oder Gesamtkonferenz unser Angebot vor.

∆ M obile Aufführungen für Kindergarten und Klassenzimmer finden Sie ab Seite 172.

∆ D en gesamten Überblick über die pädagogischen Angebote finden Sie unter www.staatstheater-kassel.de

170


I N T E R E SS I E RT ? S O E R R E I C H E N S I E U N S Sie möchten eines unserer theaterpädagogischen Angebote wahrnehmen oder es sind noch Fragen offen? Dann rufen Sie uns an oder senden Sie eine Mail an: Schauspiel / JUST Junges Staatstheater / Musiktheater: ∆ Telefon: 0561.1094-400 theaterpaedagogik@staatstheater-kassel.de

Konzerte / Musiktheater: ∆ Telefon: 0561.1094-257 constanze.betzl@staatstheater-kassel.de

Tanztheater: ∆ Telefon: 0171.7893434 agnetha.jaunich@staatstheater-kassel.de

∆ N eben den vorhandenen theaterpädagogischen Angeboten sind wir für alle Ideen, Fragen und Anregungen offen.

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Junges staatstheater unterwegs

MO B I L E AU F F Ü H R U N G E N Diese Stücke werden für Kindergarten oder Klassenzimmer angeboten. Es braucht den authentischen Rahmen, den junge Menschen als ihren eigenen ansehen. Und gleichzeitig spielen sie mit der Dynamik der – den Kindern oder Schüler_innen vertrauten – Situation des gewohnten Umfeldes. Die Produktionen haben eine Spieldauer von je 45 Minuten, an die sich eine theaterpädagogische Nachbereitung anschließt.

∆D ie mobilen Aufführungen sind individuell buchbar, es sind keine festen Spiel­t ermine vorgesehen. Ihre Anfrage richten Sie bitte direkt an die Theaterpädagogik, Anna Stoß und Thomas Hof: t heaterpaedagogik@staatstheater-kassel.de | 0561.1094-400

172


Eine Stückentwicklung für die Kleinsten

Im Traum schweben

∆ von 3 bis 8 Jahren

Eine zarte Geschichte über den Mut, Bekanntes zu befragen: Kann man Meeresrieseln malen? Was wiegt ein Traum? Wie funkeldunkelt man im Hellen? Für Alleswissenwoller und Nochstaunenkönner. ∆ S iehe auch Seite 136

Jörg Menke-Peitzmeyer

Erste Stunde

∆ für alle ab 12 Jahren

In ERSTE STUNDE kommt ein neuer Schüler in die Klasse und macht ein ungewöhnliches Angebot: »Okay, bringen wir’s hinter uns. Ich gebe euch fünf Minuten. Fünf Minuten, in denen könnt ihr mit mir machen, was ihr wollt.« Es folgt ein packender, gruppendynamischer Monolog zum Thema Mobbing, der es in sich hat. Und der einen eine Unterrichtsstunde lang nicht loslässt.

Kai Hensel

Klamms Krieg

∆ für alle ab 14 Jahren

Sascha hat aufgrund einer miesen Note seinen Schulabschluss verfehlt. Eine Klasse erklärt daraufhin ihrem Lehrer Herrn Klamm symbolisch den Krieg. Denn Sascha hat sich umgebracht. KLAMMS KRIEG geht den Ursachen von Abhängigkeit und Unterdrückung in der Schule auf den Grund.

173



SERVICE


Theaterkasse Alles rund um karten T H E AT E R K A SS E I M O P E R N H AU S

beginnt in der Regel zwei Monate vor der

D E R K A RT E N VO RV E R K AU F

Staatstheater Kassel

Vorstellung (am datumsgleichen Tag). Der

Friedrichsplatz 15 | 34117 Kassel

Musical-Vorverkauf beginnt am 1. November.

Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr

Theater-Card-Inhaber haben die Möglichkeit,

Abonnentinnen und Abonnenten sowie Samstag 10.00 bis 15.00 Uhr

bereits zwei Tage vor diesem Termin Karten zu erwerben.

∆ Telefon: 0561.1094-222 www.staatstheater-kassel.de

S C H R I F T L I C H E B E ST E L L U N G E N sind jederzeit möglich.

K A RT E N R E S E RV I E R U N G E N

Postanschrift:

Montag bis Freitag 10.00 bis 18.30 Uhr

Staatstheater Kassel

Samstag 10.00 bis 15.00 Uhr

Friedrichsplatz 15 | 34117 Kassel

∆ Telefon: 0561.1094-222

∆ Fax: 0561.1094-5182

karten@staatstheater-kassel.de

O N L I N E-T I C K E TS

B E ST E L LT E K A RT E N

erhalten Sie unter

müssen zu dem von der Kasse

E-Mail: karten@staatstheater-kassel.de

festgelegten Termin abgeholt werden. ∆ www.staatstheater-kassel.de

176

Wir bitten um Ihr Verständnis.


T H E AT E RC A R D Mit der Theatercard für 75 Euro

Die F Ö R D E RG E S E L L S C H A F T

STA ATS­T H E AT E R K A SS E L E. V.

erhalten Sie EIN JAHR LANG

fördert an ausgewählten Terminen den

THEATERKARTEN ZUM HALBEN PREIS

Theaterbesuch für Schüler, Aus­zubildende,

in den Preisgruppen I – IV

Studenten, Lehramts­anwärter, Jugend-

(außer für Premieren, Gastspiele

liche, Flüchtlinge und ALG-Empfänger:

oder Sonderveranstaltungen).

Die preisreduzierten Karten für Schauspiel, Konzert, Oper, Musical und Tanz gibt es eine Stunde vor Vor­stellungsbeginn

P R E SS E K A RT E N bitte über das Pressereferat bestellen: ∆ Telefon: 0561.1094-111 / -102

Fax: 0561.1094-5111

presse@staatstheater-kassel.de

(Preis: 3 Euro).

S OM M E R PAU S E Das Abo-Büro und die Theaterkasse bleiben vom 3. Juli bis einschließlich 21. August 2017 geschlossen.

K A RT E N T E L E F O N: 0561.1094-222 O D E R O N L I N E: W W W.STA ATST H E AT E R-K A SS E L .D E

177


im Überblick Unsere Preise OPERNHAUS Kategorie I

SONDERPREIS

SONDERPREIS

KASSENPREIS

PREISE A

PREISE B

PREMIERE

KASSENPREIS

62,00

EURO

54,00

EURO

55,00

EURO

NORMAL 38,00 | 22,50* EURO

Kategorie II

54,00

EURO

48,50

EURO

46,50

EURO

28,50 | 17,50*

EURO

Kategorie III

46,00

EURO

36,50

EURO

35,00

EURO

23,00 | 14,00*

EURO

Kategorie IV

37,50

EURO

28,50

EURO

25,00

EURO

16,00 |  8,50*

EURO

Kategorie V

31,50

EURO

23,00

EURO

17,00

EURO

9,50

EURO

SONDERPREIS

SONDERPREIS

PREISE A

PREMIERE

39,50 EURO

27,00

Kategorie  I I

35,00

EURO

21,00 EURO

21,00 | 12,50*

EURO

Kategorie III

31,00

EURO

17,00 EURO

17,00 | 10,50*

EURO

Kategorie IV

23,00

EURO

14,50

EURO

14,50 | 7,50*

EURO

Kategorie V

17,00

EURO

7,50

EURO

SCHAUSPIELHAUS Kategorie I

TIF THEATER IM FRIDERICIANUM SCHAUSPIEL 12,50 | 7,50 * EURO

KASSENPREIS

NORMAL 27,00 | 16,50* EURO

EURO

7,50 | EURO

JUST – JUNGES STAATSTHEATER 10,50 | 6,50 *

EURO

∆ Sitzpläne mit den Kategorien I-V finden Sie auf Seite 182 ∆ Die Preise für die Sonderveranstaltungen entnehmen Sie bitte unserem Monatsspielplan.

178


KASSENPREIS

KASSENPREIS

KASSENPREIS

KONZERTE Kategorie I

SINFONIEKONZERTE SONNTAGSKONZERTE STADTHALLE OPERNHAUS 30,50 | 18,00* EURO 21,00 | 12,50* EURO

FAMILIENKONZERTE SCHAUSPIELHAUS 12,00 | 3,00*

EURO

Kategorie  I I

25,00 | 14,00*

EURO

21,00 | 12,50*

EURO

12,00 | 3,00*

EURO

Kategorie III

19,50 | 11,50*

EURO

21,00 | 12,50*

EURO

12,00 | 3,00*

EURO

Kategorie IV

17,00 | 10,50*

EURO

21,00 | 12,50*

EURO

12,00 | 3,00*

EURO

Kategorie V

15,00 | 8,00*

EURO

21,00 | 12,50*

EURO

12,00 | 3,00*

EURO

Kategorie VI

7,50 |  EURO

* Ermäßigungen: Ca. 40 % Ermäßigung im freien Verkauf erhalten Schüler, Studenten und Auszubildende bis zum voll­endeten 30. Lebensjahr, Leistungsempfänger nach SGB II, III und XII-Beziehende, Schwerbehinderte und Bundesfreiwilligendienstleistende. Gruppen mit mindestens 25 Personen erhalten um 10 % ermäßigte Karten.

Bei Pre­mieren, Gastspielen und Sondervorstellungen gibt es keine Ermäßigungen. Ca. 15 % Ermäßigung be­kom­men Stammsitz-Abonnenten beim Erwerb von Eintrittskarten außer­halb des Abos (ausge­nom­men Premieren, Gast­spiele und Vorstellungen, die keine Ermäßigung zulassen).

Mit dem Kauf einer Eintrittskarte erklärt sich der Kunde mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Staatstheaters einverstanden. Diese können an der Theaterkasse, im Abo-Büro sowie auf unserer Website unter AGB eingesehen werden.

Studenten der Universität Kassel erhalten durch ihr Semesterticket freien Eintritt (ausgenommen Premieren, Gastspiele, Sonderveranstaltungen).

179


übersicht Abonnements A B O- B Ü RO Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10.00 bis 13.00 Uhr und 16.30 bis 18.00 Uhr Samstag 10.00 bis 13.00 Uhr Adresse: Staatstheater Kassel / Friedrichsplatz 15 / 34117 Kassel Telefon: 0561.1094-333 / Fax: 0561.1094-5182 E-Mail: abobuero@staatstheater-kassel.de www.staatstheater-kassel.de Profitieren Sie von den Vorteilen eines Abos und sparen Sie bis zu 40 % des Kassenpreises. ∆ Ausführliche Informationen zu unseren Abos finden Sie in unserem ABO-Faltblatt,

das Ihnen auch als Download auf unserer Website zur Verfügung steht.

KONZERT-ABO STADTHALLE 8 Sinfoniekonzerte 8 Sinfoniekonzerte Jugendliche

I

II

V

EURO

160,00

EURO

124,00

EURO

108,00

EURO

88,00

EURO

92,00

EURO

80,00

EURO

60,00

EURO

52,00

EURO

44,00

EURO

JUGEND-THEATERRING für Jugendliche in Ausbildung bis 25 Jahre EURO

SCHNUPPERABOS vor Weihnachten, auch zum Verschenken 5 Vorstellungen ab 45,00 / 27,50 EURO 180

IV

188,00

KONZERT-ABO OPERNHAUS 3 Sonntagskonzerte

5 Vorstellungen: 23,00

III

ERWACHSENE 49,50

EURO

JUGEND 28,50 EURO


I

II

III

IV+V

ABO MUSIKTHEATER Premieren-Abo

297,50

EURO

255,50

EURO

192,50

EURO

Premieren-Abo Jugendliche

210,00

EURO

178,50

EURO

133,00

EURO

MI / FR / SA-Abo

147,00

EURO

119,00

EURO

94,50

EURO

98,00

EURO

80,50

EURO

66,50

EURO

Wahl-Abo

315,00

EURO

235,00

EURO

192,00

EURO

SO-nachmittags-Abo

107,50

EURO

87,50

EURO

67,50

EURO

70,00

EURO

57,50

EURO

47,50

EURO

MI / FR / SA-Abo Jugendliche

SO-nachmittags-Abo Jugendliche

I

II

136,50

EURO

98,00

EURO

73,50

EURO

42,00

EURO

136,50

EURO

52,50

EURO

30,00

EURO

III

IV+V

ABO SCHAUSPIEL Premieren-Abo

147,00

EURO

119,00

EURO

94,50

EURO

73,50

EURO

Premieren-Abo Jugendliche

101,50

EURO

80,50

EURO

70,00

EURO

52,50

EURO

MI / FR / SA-Abo

105,00

EURO

87,50

EURO

73,50

EURO

63,00

EURO

73,50

EURO

63,00

EURO

52,50

EURO

38,50

EURO

225,00

EURO

178,00

EURO

135,00

EURO

122,00

EURO

MI / FR / SA-Abo Jugendliche Wahl-Abo

I

II

III

IV+V

MISCH-ABOS DI bis SO-Misch-Abo

180,00

EURO

147,50

EURO

120,00

EURO

97,50

EURO

DI bis SO-Misch-Abo Jugendliche

122,50

EURO

102,50

EURO

85,00

EURO

57,50

EURO

Wahl-Abo

270,00

EURO

206,50

EURO

163,50

EURO

129,25

EURO

TIF-ABO 6 Vorstellungen

ERWACHSENE 42,00

EURO

JUGEND

28,50

EURO

181


opernhaus

MITTELLOGE Reihe 1 – 3: Kategorie II Reihe 4 – 6: Kategorie III FRE M Kate D E N L O g o r ie GE II

PARTERRELOGE K a t e g o r ie II • R e i h e 2 – 3 : K a t e g o r i e I II R ei h e 1 :

Kat

3 V GE L O gorie e Kat

LOG ego E 3 rie V

K a te

2. PARKETT 15. – 19. REIHE Kategorie III

1. PARKETT 6. – 14. REIHE Kategorie II

1. PARKETT 6. – 14. REIHE Kategorie II

L Kat O G E 4 ego r ie V

E 4 L O G o ri e V g K a te

ORCHESTERSESSEL 1. – 5. REIHE Kategorie I

ORCHESTERSESSEL 1. – 5. REIHE Kategorie I

rechts

∆ Friedrichsplatz 15, 34117 Kassel

182

E 2 L O G o r ie IV g K a te

LOG E g o ri e 2 IV

I

Ka

te L O G go rie E 1 III

1 e II i G E or L O teg Ka

2. PARKETT 15. – 19. REIHE Kategorie III

BÜHNE

links


schauspielhaus

4. Park et t 19. reihe Kategorie V

4. Park et t 19. reihe Kategorie V

3. Park et t 1 7. – 1 8 . r e i h e Kategorie IV

3. Park et t 1 7. – 1 8 . r e i h e Kategorie IV

2. Park et t 12. – 16. reihe Kategorie III

2. Park et t 12. – 16. reihe Kategorie III

2. Park et t 6. – 11. reihe Kategorie II

2. Park et t 6. – 11. reihe Kategorie II

SPerrSitz 1. – 5. reihe Kategorie I

SPerrSitz 1. – 5. reihe Kategorie I

∆ Du-Ry-Straße, 34117 Kassel

rechts

BÜHNE

links

tif - Theater im Fridericianum Im tif haben Sie freie Platzwahl.

6

6

5

5

4

4

3

3

2

2

1

1

rechts

BÜHNE

links

∆ Karl-Bernhardi-Straße, 34117 Kassel (Eingang auf der Rückseite des Museums Fridericianum)

183


stadthalle

Reihe 1: Kategorie I • Reihe 2: Kategorie III • Reihe 3: Kategorie V

MIT TELEMPORE Reihe 1–3: Kategorie I • Reihe 4 – 6: Kategorie II • Reihe 7–9: Kategorie III • Reihe 10 –12: Kategorie IV

SEITENEMPOREN

2 . P A R K E T T Reihe 13–19: Kategorie II • Reihe 20 –23: Kategorie III • Reihe 24 –27: Kategorie IV

1 . P A R K E T T Reihe 1–12: Kategorie I

SEITENEMPORE

SEITENEMPORE

rechts

BÜHNE

links

∆ K ongress Palais Kassel Stadthalle, Holger-Börner-Platz 1, 34119 Kassel

184


PA R K P L AT Z

zur Orientierung EINGANG S C H AU S P I E L H AU S

∆ P arkmöglichkeiten: Kostenpflichtiges Parkhaus am Friedrichsplatz

TA - H A L L E

Kostenpflichtiger Parkplatz vor dem Regierungspräsidium,

EINGANG TIF

CU DO

PA R KH AU S

MEN

Steinweg 6

EINGANG O P E R N H AU S

ST EI NW EG

∆ M it öffentlichen Verkehrsmitteln: Ab ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe: Nehmen Sie bitte die Tram 1 Richtung: Holländische Straße, Tram 3 Richtung: Ihringshäuser Straße, Tram 4 Richtung: Hessisch Lichtenau oder die Regio Tram 5 Richtung: Kassel-Leipziger Straße. Fahren Sie bis Haltestelle Friedrichsplatz − ca. 11 bis 13 Minuten. Beim Ausstieg sehen Sie rechts schon das Staatstheater. Sie erreichen es nach Überqueren des Friedrichsplatzes und des Steinwegs in ca. zwei Minuten. Ab Kassel Hauptbahnhof (Kulturbahnhof ): Sie können das Staatstheater in ca. zehn Minuten zu Fuß erreichen. Folgen Sie ab Bahnhofsvorplatz geradeaus der Kurfürstenstraße, überqueren Sie den Scheidemannplatz an der Ampel und gehen weiter geradeaus die Treppenstraße hinunter. Am Ende der Treppenstraße sehen Sie schon das Staatstheater und nach Überqueren des Friedrichsplatzes und des Steinwegs erreichen Sie es in ca. zwei Minuten.

185


Freunde und Förderer

B Ü RG E R P RO A Ein hervorragendes Orchester ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die künstlerische Konkurrenzfähigkeit des Staatstheaters Kassel. Gemeinsam haben wir die Sicherung des A-Status dieses Orchesters erreicht – so kann qualifizierter Nachwuchs gewonnen werden, so kann ein anspruchsvolles Publikum mit einem lebendigen Programm angesprochen werden. Besonders setzen wir uns ein für musikpädagogische Initiativen, z. B. fördern wir den Austausch mit Schulen. Immer mehr Menschen in Kassel und Umgebung nehmen das Staats­ orchester Kassel als ›ihren‹ Klangkörper war. Für all dies steht ›Bürger pro A‹. Wir laden Sie herzlich ein, Mitglied zu werden. ∆ Weitere Informationen: Dr. Wendelin Göbel  |  Bärenreiter-Verlag  |  Heinrich-Schütz-Allee 35 – 37  |  34131 Kassel   Telefon: 0561.3105-130  |  kontakt@buerger-pro-a.de  |  www.buerger-pro-a.de

K U LT U R P U N K T Das Abo für alle Theater! Mit dem Theater-Abo vom KULTURpunkt kommen Sie besonders flexibel und günstig in das Staatstheater und weitere Kasseler Theater. Ihre individuellen Vorlieben bei der Stück- und Terminauswahl werden berücksichtigt und Sie sehen nur, was Sie wollen, wann Sie wollen! KULTURpunkt ist ein Projekt der gemeinnützigen VolksBühne Kassel e.V. ∆ S ie erreichen uns unter: Telefon: 0561.14895  |  Friedrich-Ebert-Str. 42  |  34117 Kassel   Weitere Infos auch unter www.kulturpunkt.de

186


F Ö R D E R­G E S E L L S C H A F T STA ATST H E AT E R K A SS E L E. V. Unsere Mitglieder tragen durch ihre Spenden dazu bei, dass unserer Region am Staatstheater Kunst und Kultur auf hohem Niveau geboten werden kann. Durch unsere jährliche Förderung werden zusätzliche qualitative Spielräume geschaffen, die es beispielsweise ermöglichen, besondere Kostüm- oder Bühnenbildausstattungen zu realisieren und vereinzelt Autoren, Regisseure, Solisten und Darsteller von außerhalb als Gäste zu engagieren. Außerdem bieten wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit, in unserer Veranstaltungsreihe RESONANZBODEN auch außerhalb der Vorstellungen mit dem Staatstheater ins Gespräch zu kommen. Ein Schwerpunkt der Arbeit besteht seit 2008 in der finanziellen Förderung von Jugendkarten und seit 2014 in der Förderung von Karten für Menschen mit geringem Einkommen und Flüchtlingen an bestimmten Vorstellungsterminen. Werden Sie Mitglied! Helfen Sie zu helfen! ∆ Weitere Informationen: Bernhard Striegel c/o Staatstheater Kassel  |  Friedrichsplatz 15  |  34117 Kassel   Telefon: 0561.71299-31 bernhardstriegel@web.de  |  www.fg-staatstheater-kassel.de

C M B E S U C H E R S E RV I C E Der CM Besucherservice ist die Organisation für den auswärtigen Besucher des Staatstheaters Kassel. Wir sind mit Freude und Engagement für Sie da, informieren Sie über das aktuelle Theatergeschehen und ermöglichen Ihnen bequem und zuverlässig Ihren Theaterbesuch. Christa Müller (Geschäftsführung) und Martina Vogel-Sandor. ∆ S ie erreichen uns: Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr  |  Staatstheater Kassel   Friedrichsplatz 15  |  34117 Kassel  |  Telefon: 0561.1094-270 / -271  |  Fax 0561.1094-272   cm.besucherservice@staatstheater-kassel.de www.cm-besucherservice.de

187


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Gib mir fünf! Sparen mit dem MultiTicket Mit dem MultiTicket sind 2 Erwachsene mit bis zu 3 Kindern oder 5 Jugendliche unter 18 Jahren, 24 Stunden oder ein ganzes Wochenende unterwegs. Auch erhältlich als MultiTicket Single für eine Person. www.kvg.de und www.nvv.de


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MENSCHEN


Theaterleitung ∆ INTENDANZ Thomas Bockelmann Intendanten und Chefdramaturg,

Intendant und Schauspieldirektor,

Persönlicher Referent des

Andrea Petzsche Assistentin des Intendanten ∆ DIREKTION Dr. Frank Depenheuer

Geschäftsführender Direktor und Stellvertreter des Intendanten,

Simone Batz Direktionsassistentin

∆ KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO Sabine Wendenburg nentin,

Michael Volk

Künstlerische Betriebsdirektorin und Chefdispo-

Florian B. Reiter Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros, Mari-Ann Vogelsang Mitarbeiterin des Künstlerischen

Betriebsbüros

∆ DRAMATURGIE Michael Volk

Dramaturgin Musiktheater,

Chefdramaturg,

Dr. Ursula Benzing

Operndirektorin und Leitende

Christian Steinbock Dramaturg Musiktheater, Hilde Turba Assistentin Operndramaturgie, Insa

Pijanka Orchesterdirektorin und Dramaturgin Konzerte, Anne Hagemann Dramaturgin Konzerte und Mitarbeiterin Orchesterbüro, Thomaspeter Goergen Dramaturg Schauspiel, Annabelle Leschke Dramaturgin Schauspiel, Petra Schiller Assistentin Schauspieldramaturgie,

Dr. Thorsten Teubl

Assistent Tanztheaterdramaturgie,

Thomas Hof

bibliothekar und Dramaturg Konzerte keitsarbeit,

Juliane Clobes

Dramaturg Tanztheater und stellvertretender Leiter, Leiter und Dramaturg des Jungen Staatstheaters,

Fotograf

Tobias Geismann

Noten-

∆ ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Astrid Horst Leiterin der Presse- und Öffentlich-

Pressereferentin / Social Media,

zeit) Leitende Grafikerin und Mitarbeiterin Marketing,

Klinger

Johannes Bergmann

Vera Hofmann Mitarbeiterin Presse, Isabelle Winter (Eltern-

Daniel Lauterbach

Grafiker,

Cornelia Rothe**

Grafikerin,

Nils

∆ KOORDINATION GASTSPIELE Dr. Thorsten Teubl Leitung, Johannes Bergmann ∆

AUSSTATTUNG Daniel Roskamp

Ausstattungsleiter,

Ulrike Obermüller

Leitende Kostümbildnerin

∆ BÜHNE

UND KOSTÜME Dirk Becker*, Henrike Bromber*, Su Bühler*, Carla Caminati*, Jana Denhoven*, Florian Etti*, Katharina Faltner*, Martina Feldmann*, Lisa-Dorothee Franke*, Matthieu Götz*, Claudia González Espíndola*, Thomas Gruber*, Mayke Hegger*, Isabell Heinke, Ellen Hofmann*, Ariella Karatolou, Christian Kiehl*, Stefanie Krimmel*, Anna Kusmenko, Michael Lindner, Renée Listerdal*, Goshka Macuga*, Susanne Maier-Staufen*, Siegfried E. Mayer*, Ines Nadler*, Mathis Neidhardt*, Philipp Nicolai*, Ulrike Obermüller, Michael Ottopol*, Sibylle Pfeiffer, Susanne Priebs, Jula Reindell*, Thomas Richter-Forgách*, Momme Röhrbein*, Daniel Roskamp, Brigitte Schima*, Benjamin Schönecker*, Evelyn Schönwald, Michael Simon*, Marc Weeger*, Bettina Werner*, Silke Willrett*, Demian Wohler* ∆ AUSSTATTUNGSASSISTENZ Isabell Heinke, Ariella Karatolou, Anna Kusmenko , Sibylle Pfeiffer, Verena Waldmüller

198


MUSIKTHEATER ∆ Francesco Angelico Generalmusikdirektor, Dr. Ursula Benzing Operndirektorin und Leitende Dramaturgin, Christian Steinbock

Dramaturg,

Hilde Turba

Assistentin Operndramaturgie,

Rebekka Hottenrott

BFD

∆ GASTDIRI­G EN-

TEN Jörg Halubek, Constantin Trinks ∆ DIRIGENTEN UND MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG Anja Bihlmaier

bis 31. Dezember 2017  / N.N. 1. Kapellmeister(-in) und Stellvertreter(-in) des Generalmusikdirektors,

Hannemann

Koordinierter 1.  K apellmeister und Solorepetitor,

Studienleiterin,

Donato Deliano

repetitorin mit Dirigierverpflichtung, repetitor,

Tanz- und Solorepetitor,

Adrian Pavlov

Maria Radzikhovskiy

Marco Zeiser Celesti Ulrike Deluggi

Solorepetitorin,

Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung,

Leitung CANTAMUS-Chor

Chordirektor,

Alexander

Giulia Glennon

Deniola Kuraja

Xin Tan

Solo-

Kapellmeister und Solo-

∆ REGIE Markus Dietz, Paul Esterhazy*, Elmar

Gehlen*, Philipp Kochheim*, Jim Lucassen*, Stephan Müller*, Philipp Rosendahl, Michael Schulz*, Katharina Thoma*, Sonja Trebes* ∆ CHOREOGRAFIE Volker Michl*, Deborah Smith-Wicke* ∆ REGIEASSISTENZ Franziska Schumacher, Emanuel Werres ∆ INSPIZIENZ Finn Jäger, Heiko Schmelz ∆ SOUFFLAGE Ursula Brehm-Rogler, Brita Weinschenk ∆ STATISTERIELEITUNG Klaus Strube ∆ ENSEMBLE DAMEN Elizabeth Bailey, Jaclyn Bermudez, Lona Culmer-Schellbach, MarieLuise Dreßen, Maren Engelhardt, Lin Lin Fan, Marta Herman, Ulrike Schneider, Bénédicte Tauran**, Belinda Williams**, Ani Yorentz ∆ ENSEMBLE HERREN Bassem Alkhouri, Johannes An, Younggi Moses Do, Tobias Hächler, Daniel Holzhauser, Dieter Hönig, Daniel Jenz, Sebastian Noack**, Marc-Olivier Oetterli, Florian Spiess**, Hansung Yoo, Hee Saup Yoon ∆ GÄSTE Julia Borchert, Judith Caspari, Kamen Chanev, Manuel Dengler, Michéle Fichtner, Philipp Georgopoulos, Andreas Langsch, Rupert Markthaler, Vida Mikneviciute, Anna Nesyba, Musa Nkuna, Lothar Odinius, George Oniani, Ann Petersen, Rafael Rojas, Timothy Roller, Tom Schimon, Cozmin Sime, Anna Thorén, Dalma Viczina, Michael Weinius, Gero Wendorff ∆ OPERNSTUDIO Karola Sophia Schmid

∆ OPERNCHOR DAMEN Catherina Paz Cartes Alarcon, Helga Fickenscher, Ann-Christin Förste, Inna Kalinina, Joanna Kalinowska, Nayeon Kim, Sabina Kuznetsova, Anja Lang, Doris Neidig, Hyun-Jung Oh, Tae Ozaki, Elisabeth Rogers, Sabine Roppel, Jeanette Schäfer, Angelika Schumann, Anna Sorokina, Sabina Stancheva, Panagiota Tasiopoulou, N.N. ∆ OPERNCHOR HERREN Samuel Bak, Dariusz Bator, Manfred Bettenhäuser, Michael Boley, Wieslaw Chodziakiewicz, Dong-Kun Kim,

199


Jae-Wan Kim, Seong-Ho Kim, Michal Kuzma, Ji Hyung Lee, Henning Leiner, Marek Malek, Sebastian Meder, Bernhard Modes, Dae-Ju Na, Szczepan Nowak, Klaus Rothkegel, Noel Sanchez, Ovidiu Weinschenk, Hyunseung You, Nils Zeuner, N.N. ∆ EXTRACHOR DAMEN Sabine Halberstadt, Kornelia Lucas Sprecherinnen des Extrachores, Claire Benard, Edith Dippel-Sucher, Lilo Don, Anja Drunkemühle, Sarah Gebel, Jutta Gerling-Haist, Julia Hellwig, Elke Heyn, Jiyeon Jung, Irina Kesler, Andrea Knobloch, Constanze Lewandowsky, Monika Link, Christa Müller, Anja Quathamer, Rebecca Ringborg, Susanne Rückborn, Sophia Schuhmann, Renate Schumann, Vera Sentkowskaya, Martina Thoneick, Rita van Uffelen ∆ EXTRACHOR HERREN Lothar Rohde

Sprecher des Extrachores,

Stephen

Eggebrecht, Heinrich Füser, Peter Konrad, Helmut Lackner, Friedrich Luncke, Ilyeol Park, Bernardo Sastre, Ingo Schmudlach, Helmut Schöne ∆ CANTAMUS-CHOR Maria Radzikhovskiy

Leitung

ORCHESTER ∆ Francesco Angelico Hagemann

Generalmusikdirektor,

Insa Pijanka

Dramaturgin Konzerte und Mitarbeiterin Orchesterbüro,

Constanze Betzl

Konzertpädagogin und Dramaturgin Konzerte,

Notenbibliothekar und Dramaturg Konzerte (Elternzeit) Koordinierte 1. Konzertmeisterin,

Lucian Rosu

Vorspieler,

Orchesterdirektorin und Dramaturgin Konzerte,

Heike Josephs

N.N.

Persönliche Assistentin des GMD,

BFD / FSJ Konzertpädagogik,

∆ 1. VIOLINEN Razvan Hamza

Anne

1. Konzertmeister,

Tobias Geismann Katalin Hercegh

Yoerae Kim Koordinierte 1. Konzertmeisterin, Dieter Fellmann 2. Konzertmeister,

Maria Habrat-Lis, Istvan Gabor, Holger Schlingmann, Susanne Berendes,

Kazuna Seida, Bernadette Schrietter, Susanne Jablonski, N.N., N.N., N.N. Praktikant(-in), N.N. Praktikant(-in)

∆ 2. VIOLINEN Dimitrios Papanikolau mann

Vorspielerin,

spieler,

stellvertr. Stimmführerin,

Katja Geis­

stellvertr. Solo,

Praktikant(-in),

N.N.

Praktikant(-in)

Daniela Döhler-Schottstädt

∆ BRATSCHEN Paul Wiederin

(Elternzeit) Vorspielerin,

Joachim Schwarz

Iris Spranger, Skerza Singer, Antje Schmidt, Natsumi Echigo, Gabrielle Borde

Raphael Tietz Vorspieler,

200

Elvan Schumann

Jürgen Klein, Manfred Dyka, Eva Lorant, Günther Thomas, Helmut Simon, Julia

Rogozia, Alexander Grotov, N.N. Ulrike Ladurner

Stimmführer,

Praktikant

Solo, Vor-

Praktikantin,

∆ VIOLONCELLI Eugene Lifschitz Solo, N.N. stellvertr. Solo, Manfred Schumann

Cornelius Schmaderer, Dorothea Brenner, Katarina Malzew, Madoka Yoshida, Johanna Zur*,


N.N. Praktikant(-in), N.N. Praktikant(-in) ∆ KONTRABÄSSE Jan Harborth Solo, Kerstin Lück-Matern stellvertr. Solo,

Wolfgang Dreier Vorspieler, Tom Bruhn, Philipp-Daniel Singer, N.N. Praktikant(-in) ∆ HARFEN Caroline

Klute Solo ∆ FLÖTEN Judith Hoffmann-Meltzer Solo, Diego Aceña Moreno stellvertr. Solo, Ullrich Pühn, Irmgard Toepper-Dieckhues ∆ OBOEN Sabine Nobis Solo, Ute Liebich stellvertr. Solo, Peter Schröder, Christian Voß ∆ KLARINETTEN Dario Marino Varela Alfred Wurm ∆ FAGOTTE Patrick Liebich

Solo,

Solo,

stellvertr. Solo,

Klaus-Dieter Ammerbach

Maruyama, Holger Wittig ∆ HÖRNER Gillian Williams Markus Brenner, Michael Hintze, Victoria Hauer

Sabine Neher

(beurlaubt) ,

Solo,

Martin Rau,

stellvertr. Solo,

Joachim Pfannschmidt

Kumiko

stellvertr. Solo,

Susanne Lorenz, Kartini Suharto-Martin*,

Johanna Mix* ∆ TROMPETEN Max Westermann Solo, Frank Severin 1. koord. Solo, Eberhard Kübler, N.N.

∆ POSAUNEN Christoph Baader Solo, Olaf Schade stellvertr. Solo, Ulrich Ladurner, Christoph Schrietter ∆ TUBA Ralf Schlecker ∆ PAUKE UND SCHLAGWERK Bernhard Betzl Solo Pauke, Sebastian Preller stellvertr. Solo Pauke,

Rüdiger Pawassar

Solo Schlagwerk,

Gabriel Robles

Solo Schlagwerk,

N.N.

Praktikant(-in)

ORCHESTERWARTE Heiko Hanisch, Drago Sandor, N.N. ∆ EHRENDIRIGENT Ádám Fischer

SCHAUSPIEL ∆ Thomas Bockelmann Michael Volk

Chefdramaturg,

tentin Schauspieldramaturgie

Schauspieldirektor,

Markus Dietz

Oberspielleiter,

Philipp Rosendahl

Thomaspeter Goergen, Annabelle Leschke

Dramaturgin,

Hausregisseur,

Petra Schiller

Assis-

∆ REGIE Anna Bergmann*, Thomas Bockelmann, Markus Dietz, Schirin

Khodadadian*, Eva Lange*, Laura Linnenbaum*, Maik Priebe*, Philipp Rosendahl

Hausregisseur,

Gustav Rueb*, Sebastian Schug*, Martin Schulze*, Marco Štorman*, Johanna Wehner*, Sarantos Zervoulakos* ∆ REGIEASSISTENZ Marie Gottschalck, Tassilo Greger, Janis Knorr ∆ INSPIZIENZ Susanne Bien, Isolde Noll ∆ SOUFFLAGE Katharina Henker, Sabine Knierim, N.N. ∆ SPRECHERZIEHUNG Maren Klingebiel* ∆ STATISTERIELEITUNG Klaus Strube ∆ ENSEMBLE DAMEN Caroline Dietrich, Pauline Kästner, Eva-Maria Keller, Michaela Klamminger, Maria Munkert**, Ingrid Noemi Stein

(Elternzeit) ,

Christina Weiser, Rahel Weiss ∆ ENSEMBLE HERREN Hagen Bähr,

Marius Bistritzky, Christian Ehrich, Matthias Fuchs, Bernd Hölscher, Enrique Keil, Aljoscha Langel,

201


Konstantin Marsch, Stephan Schäfer, Artur Spannagel, Thomas Sprekelsen, Uwe Steinbruch, Lukas Umlauft, Jürgen Wink ∆ GÄSTE Judith Florence Ehrhardt, Peter Elter, Christoph Förster, LaraSophie Milagro, Alina Rank, Markus Schön, Sara Schuchardt Gomera, Markus Subramaniam ∆ SCHAUSPIELMUSIK Thorsten Drücker*, Gordian Gleiss*, Marco Mlynek*, Dirk Raulf *, Ole Schmidt*, Heiko Schnurpel*, Katrin Vellrath*, Janek Vogler*, Johannes Winde*, Georgy Vysotsky*

TANZTHEATER ∆ Johannes Wieland Tanzdirektor, Dr. Thorsten Teubl Tanztheaterdramaturg und stellvertretender Leiter des Tanztheaters, Lauren Rae Mace Trainings- und Probenleiterin, Donato Deliano Tanztheaterkorrepetitor und Soundediting, Johannes Bergmann Assistent Tanztheaterdramaturgie, Agnetha Jaunich* Tanztheaterpädagogin ∆ CHOREOGRAFIE Jasmin Vardimon, Johannes Wieland. N.N. ∆ ENSEMBLE Cree Barnett Williams, Gotautė Kalmatavičiūtė, Luca Ghedini, Zoe Gyssler, Safet Mistele, Victor Rottier, Shafiki Sseggayi, Sebastian Zuber, N.N. ∆ GÄSTE N.N.

JUNGES STAATSTHEATER ∆ Thomas Hof Leitung und Dramaturgie, Philipp Rosendahl Hausregisseur ∆ THEATERPÄDAGOGIK Thomas Hof, Anna-Theresa Stoß, N.N. Theaterpädagogen, N.N. BFD ∆ REGIE Thomas Hof, Anna Vera Kelle*, Janis Knorr, Joanna Praml*, Philipp Rosendahl

TECHNIK UND WERKSTÄTTEN ∆ TECHNISCHE DIREKTION Georg Zingsem Technischer Direktor, Joachim Ernst Technischer Leiter und stellvertr. Technischer Direktor,

Harald Gunkel Werkstättenleiter, Christian Bierwirth Produktionsleitung Bühne, Lena Tiemeyer

Produktionsleitung Werkstätten,

202

Annette Gunkel Assistentin des Technischen Direktors ∆ BÜHNENTECHNIK OPERN-


HAUS Andreas Lang

Theaterobermeister,

Robert Dühr, Andy Hofmann

Theatermeister,

Thomas Frese, Robert Lange, Michael Schomberg

Seitenmeister,

Alescio

Dirk Armbröster, Johannes Asselborn, Holger

Hängemeister,

Dirk Komitsch

Versenkungsmeister,

Dietmar Thomas

Stefan Allmeroth, Schnürmeister,

Franco

Bartholmey, Benjamin Becker, Peter Bindbeutel, Jürgen Böttcher, Thomas Bohne, Marc Brede, Jürgen Brenner, Dirk Eberhardt, Marcus Fuchtler, Bernd Gebauer, Thomas Haesler, Frank Hofmann, Mehmet Karaahmet, Stefan Knabe, Thomas Mohr, Raphael Reichmann, Uwe Rühl, Oliver Schramm, Heiko Schröder, Thomas Schwanz, Michael Wicke

Bühnentechniker

∆ BÜHNENTECHNIK SCHAU-

SPIELHAUS Klaus Dimmerling, Joachim Kogel, Thomas Lampe Theatermeister, Stefan Freund Seitenmeister, Heiko Vogt Schnürmeister, Jörn Schneider Vorarbeiter, David Gräbe, Peter Köhler, Robin Lierse, Arndt Meyer, Tim Rohmert, Knut Sadlo, Nico Salzmann, Yvonne Seidenschwanz, Rüdiger Sennhenn, N.N. Bühnentechniker

∆ TECHNIK IM TIF Christian Franzen Technische Leitung, Oliver Freese, Torsten Knetsch, Edgar

Löber, Dominik Malolepszy, Sebastian Stäber

Veranstaltungstechniker

∆ PROBEBÜHNENTECHNIK

Dieter Hildebrandt ∆ AUSZUBILDENDE ZUR FACHKRAFT FÜR VERANSTALTUNGSTECHNIK Jan Schuhmann, Helen Steer, N.N. ∆ TRANSPORT Gido Dragon Leiter Transport, Milan Bradasevic, Michael Koch, Zbigniew Przadka, Mario Zierz ∆ HAUS- UND BETRIEBS­T ECHNIK Michael Roß Leiter der Hausund Betriebstechnik,

Jessica Siebert

Gunkel, Ingo Jost

Maschinisten,

Stellv. Leiterin der Haus- und Betriebstechnik,

Alexander Erich, Hans-Joachim

Ingo Langner, Nicolas Don, Axel Holzapfel Haustechniker, Uwe Buchenau,

Wilfried Kuntze Hauswarte, Christian Prochazka Auszubildender ∆ DEKORATIONSABTEILUNG Christoph Tekautschitz

Raumausstattermeister und Leiter der Dekorationsabteilung,

Joachim Heinmöller

Spannmeister,

Thomas

Knoth Vorarbeiter, Oliver Willi Lefeber-Brede Dekorateur ∆ SCHREINEREI Harald Gunkel Schreinermeister und Leiter der Werkstätten,

N.N.

Vorarbeiter,

N.N., Sascha Feist, Daniel Kross, Ralf Meise, Heiko Schmidt, Holger

Schmidt, René Simon, Bernd Umbach Schreiner, Nina Schöberl Auszubildende ∆ SCHLOSSEREI, Hilmar Nöding Schlossermeister und Leiter der Schlosserei, Patrick Homann Vorarbeiter, Wolfgang Dittmar, Marcel Kistner, Frank Protz Schlosser, Dominik Hellwig Auszubildender ∆ BELEUCHTUNGSABTEILUNG Albert Geisel Leiter des Beleuchtungswesens

∆ BELEUCHTUNG OPERNHAUS Albert Geisel, Dirk Thorbrügge Beleuchtungsmeister,

Frank Kösterke, Michael Wolfram

Stellwerksbeleuchter,

Frank Zmrhal Vorarbeiter, Sven Bastigkeit, Norbert

Bauer, Lars Kruse, Ulf Lauterbach, Wasilis Papanikolau, Henry Stowasser, Peter Weinrich Beleuchter

∆ BELEUCHTUNG SCHAUSPIELHAUS Oskar Bosman, Brigitta Hüttmann Beleuchtungsmeister, Andreas

203


Löbermann, Julian Zell Stellwerksbeleuchter, Stefanie Dühr, Sina Hammann, Matthias Theimer, William Townsend Beleuchter(-in) ∆ TONTECHNIK Karl-Walter Heyer Leiter der Tonabteilung und Tonmeister, Sven Krause Stellv. Leiter der Tonabteilung,

Stephan Ecklebe, Andreas Flemmer, Jürgen Köhler, N.N.

Tontechniker(-in)

REQUISITE Udo Heidemann Leiter der Requisitenabteilung, Victoria Seute-Schramm Requisiteurin, stellv. Leiterin der Requisitenabteilung,

Wertz

Requisiteure

malerin,

Andreas Lange

Rüstmeister, Waffenmeister, Requisiteur,

∆ MALSAAL Reiner Schmidt-Lierse

Thomas Melzer, Wladimir Oganezov

Peter Gundlach, André Koch, Birgit Schnur wald

Leiterin der Kostümabteilung,

Garderobenverwaltung,

Sonja Huther

(Elternzeit) Vorarbeiterin,

Gabriela Wolf

N.N., Hanna Treins

Theaterplastiker(-in)

Erste Theater-

Auszubildende Theatermaler,

∆ KOSTÜMABTEILUNG Evelyn Schön-

Assistentin der Kostümabteilung,

Barbara Lehmann

Gewandmeisterin und Leiterin der Damenschneiderwerkstatt,

Herrenschneidermeister und Leiter der Herrenschneiderwerkstatt

Uphoff

Vorstand des Malsaales,

Theatermaler(-in),

Anna Kusmenko

Jens Römer, Anne Schulz, Armin

Fundus- und

Michael Lehmann

∆ DAMENSCHNEIDEREI Franziska Hesse, Nadine

Aysegül Aydin, Annette Brill, Angelica Bulla, Annette Gress, Ingrid

Gröteke, Birgit Henrich, Iris Klinnert, Josepha Rappenglück, Claudia Rothert, Christa SemmlerHujer Schneiderinnen, Franziska Becker, N.N. Auszubildende ∆ MODISTINNEN Doris Eidenmüller, Carmen Köhler ∆ HERRENSCHNEIDEREI Frank Ludewig

Vorarbeiter,

Harald Backhaus, Dagmar Blum, Tanja

Eisenbeiß, Ulrike Hartmann, Heike Kahl-Dung, Maike Kitz, Christa Mell, Nadine Seibert, Cengiz Teker, Petra Zill,

Schneider(-innen),

Katharina Grimm, Kim Wiedelbach

ANKLEIDEDIENST OPER Carola Meise

Vorarbeiterin,

Auszubildende

∆ SCHNEIDER IM

Andrea Daube, Kristina Kovacs, Annegrit Löper,

Susanne Schaaf-Hanisch, Annika Marawski, Anneli Wieder ∆ SCHNEIDER IM ANKLEIDEDIENST SCHAUSPIEL Judith Berens, Michelle Drolshagen ∆ SCHUHMACHEREI Evelyn Allmeroth machermeisterin und Leiterin der Schuhmacherei,

Dominik Wendel Schuhmacher, N.N. Auszubildender ∆ FUNDUS Petra

Boßhammer ∆ WÄSCHEREI Susanne Schlegel ∆ MASKE Helga Hurler Fischer-Dewald, Regina Wedemeyer

Schuh-

stellvertr. Chefmaskenbildnerinnen,

Chefmaskenbildnerin,

Gerda

Liane Buske, Karin Edel, Susann

Füllhase, Kathrin Geske, Rebecca Hahn, Yvonne Kirsch, Tara Sophie Kohlberg, Monika Köhler, Sarah Manier

(Elternzeit),

Antje Reichelt, Anja Schweinehagen, Melanie Semperowitsch

(Elternzeit),

Sabine

Stüß, Lena Umbach, N.N. Maskenbildnerinnen, Stella Gade, Elisabeth Ullrich Auszubildende ∆ BETRIEBSFEUERWEHR Uwe Rühl Schwanz

204

Leiter der Betriebsfeuerwehr,

Gruppenführer und Gerätewart,

Oliver Schramm stellv. Leiter der Betriebsfeuerwehr, Thomas

Stefan Weimar

Gruppenführer,

Sven Bastigkeit, Christian Bierwirth,


Uwe Buchenau, Nicolas Don, Bernd Gebauer, Torsten Hamel, Thomas Hof, Andy Hofmann, Patrick Homann, Michael Koch, Ingo Langner, Carola Meise, Arndt Meyer, Heiko Schröder, Matthias Theimer, Bernd Umbach

VERWALTUNG ∆ DIREKTION Dr.  Frank Depenheuer Geschäftsführender Direktor und Stellvertreter des Intendanten, Simone Batz Direktionsassistentin

∆ PERSONALABTEILUNG Sandra Bock

Direktors in personellen Angelegenheiten,

Sarah Kloppmann

Personalleiterin und Stellv. des Geschäftsführenden

Mitarbeiterin der Personalleiterin,

Birgit Knobel, Nadja

Kunst, Christiane Maier-Brede, Christine Dey, Heike Ravior, Katja Vorreiter Mitarbeiterinnen, Lena Bachmann, Johanna Gebauer Personalleiterin,

Auszubildende

∆ LOHN UND GEHALT Tomasz Szokalski

Stellvertreter der

Cornelia Beindorf, Carolin Geißler ∆ BIBLIOTHEK Tobias Geismann ∆ ABTEILUNG

FINANZEN, EDV UND ALLGEMEINE VERWALTUNG Claus Bloszik Geschäftsführenden Direktors

∆ RECHNUNGSWESEN Ulrich Grill

Abteilungsleiter und Stellvertreter des

Stellvertreter des Abteilungsleiters und EDV-Leiter,

Torsten Hamel, Isabell Meiler, Metin Öztürk, Michael Olbrich ∆ CONTROLLING Till Weiss ∆ EINKAUF Stefan Weimar

Leiter ,

Margarete Heerdt, Petra Täschner ∆ MATERIALVERWALTUNG UND

REGISTRATUR Jürgen Lorenz, Nicole Hübner ∆ PFORTE Jutta Kistner, Stefan Marth, Angela Staude, Ralf Stern ∆ ZAHLSTELLE Antje Riedel ∆ PERSONALRAT Uwe Kriese Vorsitzender, Sven Bastigkeit, Ann-Christin Förste, Katja Geismann

Stellvertreterin,

Ingrid Gröteke, Enrique Keil, Annegrit Löper,

Sebastian Meder Stellvertreter, Manfred Schumann ∆ JUGEND- UND AUSZUBILDEN­D ENVERTRETUNG Stella Gade

Vorsitzende,

N.N., N.N. ∆ SCHWERBEHINDERTENVERTRAUENS­P ERSON Nicole Hübner,

Jürgen Lorenz ∆ GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTE Evelyn Allmeroth, Angelica Bulla

Stellvertreterin

205


BESUCHERBETREUUNG ∆ ABO-BÜRO Janine Poschmann

Leitung,

Renate Gebert

Stellv. Leitung,

Christina Rudolph ∆

THEA­T ERKASSE Andrea Büthe, Markus Hellwig, Natascha Parchomyk, Elke Steinmann, N.N. ∆ ABENDPERSONAL OPERNHAUS Astrid Nolting

Oberlogenschließerin,

Marion Burghardt, Nizama

Hadziahmetovič ∆ ABENDPERSONAL SCHAUSPIELHAUS Monika Daher Oberlogenschließerin, Renate Voss ∆ ABEND­P ERSONAL TIF Frank Bischoff

EHRENMITGLIEDER ∆ Rudolf Ducke † Direktor,

Ehemaliger Chordirektor,

Hans Krollmann †

maliger Schauspieler,

Josef Ellmauer †

Ehemaliger Opernsänger,

Staatsminister a. D. und ehemaliger Vorsitzender von Bürger pro A,

Adolf Müller †

Ehemaliger Techn. Direktor,

Karl-Heinz Keil Ehemaliger Karl-Heinz Mauthe †

Dr. Hans Joachim Schaefer †

Ehe­

Ehemaliger Chefdramaturg

* als Gast / ** Zeitvertrag

206


»Die nahen Kleinigkeiten und die ferne Ewigkeit haben einen Zusammenhang, und wir wissen nicht welchen. Vielleicht wüssten wir ihn, wenn die Liebe zu uns käme; sie ist mit den Sternen verwandt und mit dem Schleichen der Katze, mit dem Pfiff der Sehnsucht und mit der Größe des Himmels«

JOSEPH ROTH,

ÖSTERREICHISCHER SCHRIFTSTELLER UND JOURNALIST


I M P R E SS UM Herausgeber Staatstheater Kassel | Friedrichsplatz 15 | D–34117 Kassel | www.staatstheater-kassel.de | Telefon 0561.1094-0 Intendant Thomas Bockelmann Geschäftsführender Direktor Endredaktion Astrid Horst, Michael Volk Texte Dramaturgie Gestaltung Fotografie Druck

Cornelia Rothe Nils Klinger

Mitarbeit

Daniel Lauterbach

Fotoassistenz

Marina Sturm

Thiele & Schwarz, Kassel

Redaktionsschluss

10.  April 2017 | Änderungen vorbehalten

Dr. Frank Depenheuer




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