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Februar/ März 2012 | Nr. 139 | kostenlos | SPIESSER.de

ALLES GUTE! Der Euro ist zehn Jahre alt – ist das für euch ein Grund zum Feiern? SPEZIAL

ALLES MIST? Drei Nachwuchstalente sprechen Klartext über den Traumberuf Profisportler.

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ALLES FÜR EUCH. SPIESSER verlost iPads, ein Smartphone, Jacken und 6.000 Downloads.

Freunde

Was macht eine wahre Freundschaft aus? Wir stellen Freundschaftstypen vor, die unterschiedlicher nicht sein könnten. 10


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Bist du reif?

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Heft 4 | reif-magazin.de | kostenlos | 642 500 276

DAS JUGENDMAGAZIN

IN DER MITTE

Ausbildung und Studium bei der Deutschen Telekom

ÖKOS

VON MANCHEN BELÄCHELT, VON ANDEREN BEWUNDERT. FÜNF LEUTE ERZÄHLEN, WIE SIE DIE UMWELT RETTEN. STELL DIR VOR, SIDO 4 HAT SICH MIT EINEM BUSUNTERNEHMEN 10 SELBSTSTÄNDIG 7 GEMACHT UND ERZÄHLT DIR IN PROVINZIELLEM DIALEKT 14 VON SEINER NEUEN LIEBE 13, DIE COMPUTERSPIELE 15 MAG UND KOCHEN 16 KANN – RÄTSELHAFT 22 ? BLÄTTER MAL WEITER...

Kostenlos an Schulen und in Telekom Shops oder direkt nach Hause:

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Bewerbungstüte Redakteur Carlos will bei Deichkind mitmachen und verkleidet sich. „Wir benutzen bei unseren Live-Auftritten dieselben Müllbeutel“, kommentiert Philipp. Na dann ist der jetzt signierte Preis auf Seite 8 quasi ein Original.

INHALT SPIESSER-Spezial: Glückwunsch! Der Euro ist 10 einmischen & mitreden 4 6 8 10

Pixel aufs Papier: Die besten Bilder der SPIESSER-Community Annekdote: Das Tier in mir Vertretungsstunde: Liebe Deichkinder... Titelgeschichte: In aller Freundschaft

einsteigen & loslegen 14 18

er S or rofi: Drei Nachwuchstalente erzählen Studium?: Abiturienten sagen, warum sie es machen wollen – oder auch nicht

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Soziale Berufe und der Bundesfreiwilligendienst: Herzensangelegenheit

Ab in den Hörsaal!

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Der SPIESSER hat es bis in die hintersten Bänke des Hörsaals geschafft. Neben der Schulbank drückt der SPIESSER jetzt auch die Unibank und liegt ab Februar 2012 als SPIESSER – für Studenten bundesweit direkt an Universitäten und Hochschulen aus.

Betriebswirtschaftslehre: Und was macht ihr später mal damit?

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Städteporträt: Gestadten – Trier

austoben & entspannen 34 36 38 40 42 44 46

Wem?

Testlabor: Buch und Biotüte Rentner-Kompetenz-Team: Poetenschlacht Kino: Russendisko Musik: Machts euch selbst und sechs Songs als kostenloser Download Rätsel: Knobelt euch durch ein Kreuzworträtsel und sahnt Fanpakete, Gitarren, Spiele und mehr ab SPIESSER-Kosmos: Meinungen. Fragen. Aktionen! Letzte Seite: Brief an die Freundschaft, Holgers Hirnhusten

Beim Rentner-Kompetenz-Team trafen sich Oma und Opa mit ihren Enkeln aus der Redaktion zum Poetry Slam. Wie sich die drei geschlagen haben, lest ihr a Se e . er finde er hera : er eh r e en l h em

Kennt ihr schon...? Julia

Hans-Jürgen

Anne

Christel

Schne e wi bc he n? Im echten Leben heißt sie Wibke, 18, und ist für uns als SPIESSER-Autorin tätig. In dieser Ausgabe erzählt sie euch in der Titelgeschichte, was sie mit ihrer Seelenschwester verbindet.

Ich bin Spießer weil....

ich Bananen nur in Stücke geschnitten mag.

Eva

Vicky

Was wollte ich machen, hab es aber nie gemacht?

Redaktionsgeflüster

Ihr seid SPIESSER!

Fabienne zu Inga: „Bitte gib mir doch mal das WLAN-Kabel.“

Grafikerin Juliane erklärt InDesign: „Wir sind hier nicht in Word!“

Grafiker Ronny: „Ich trag Batmans Unterhosen. Übrigens.“ (Er spricht von langen Unterhosen)

Volontärin Franka notiert im Themenplan: „Drei von zwei Fotos sind schon da.“

Anne: „Da kommt der Wolfgang Petry in mir durch.“

Die SPIESSER-Redaktion flüstert auch auf Facebook: facebook.com/SPIESSER.de

Wie ein Superheld durch die L e en nd en hen re ten... wird wohl ein unerfüllter Traum bleiben. Wenn ich auf etwas warte...

bin ich unruhig und mache alle Menschen im Umkreis einer Meile verrückt.

Wollt ihr mitmachen? Ohne euch ist der SPIESSER nichts – werdet Autor oder Fotograf, oder beides! Einfach auf SPIESSER.de anmelden oder eine Mail schreiben an redaktion@SPIESSER.de


4 einmischen & mitreden

Pixel aufs Papier ir auch! rne auf den Grund? W Ihr geht den Dingen ge hier nicht nur die Deswegen präsentieren wir euch ser, sondern schönsten Fotos der SPIESSER.de-U tstehungsgeschichten auch die passenden En

Schönheit Ab und zu muss man auch mal vom stressigen Alltag entspannen. Manchmal gönne ich mir sogar eine Gesichtsmaske. So auch an diesem Tag. Maske aufgelegt und was muss ich feststellen? Nur Mist im TV, kein lesenswertes Buch in der Nähe und der Tee war auch alle. Wie sollte ich die Maske da 15 Minuten einwirken lassen?! Da fiel me n l a me ne amera. Ich griff sie mir und begann zu o o rafieren. a e er n d e Zeit wie im Flug. Am Ende war die Maske dann auch richtig schön eingetrocknet, wie es sein soll. Das Ergebnis: ein cooles Bild und reine Haut.

To n a y, 17


einmischen & mitreden

Schildbürger Ich wohne in der grünen Insel meines grauen Stadtteils, hier tragen alle Straßen die Namen sämtlicher Nordseeinseln. Bis auf diese eine Straße: Eine Sackgasse, die in einem tristen Garagenhof endet und an der ich täglich auf meinem Weg zur U-Bahn vorbeikomme. Auf dem Weg zu einer o o a ar m Pa a S e elre e kamera (Danke, Papa!) fällt mein Blick auf dieses Straßenschild. Da will mir doch nicht etwa jemand etwas mitteilen?

J e s a , 20

Schlaraffenland Wer hätte gedacht, dass es in einem kleinen, verlassenen Dorf in Südran re h ol he Läden e ne la e nd h eden all n h . Strömender Regen und die menschenleeren Straßen waren kurz davor, n d e S mm n erder en, al n d e er S e enladen a fiel. Sobald ich die Tür hinter mir geschlossen hatte, kam ich mir vor wie Alice im Wunderland. Lauter bunte Bonbons, Gummibärchen, Lollis und dann er d e er e m e e S mm n ar eden all e e e o en.

k a t h e 9 4 , 18

Die Hände zum Himmel Das Bild entstand auf dem Southside-Festival 2010, als Jack Johnson auf der Bühne stand und die Sonne nach einem langen, verregneten und trüben Tag aus den Wolken hervorra h. I h o o rafier e e n a h n d e en e ne en m r. lle waren völlig aus dem Häuschen und begannen bei Jacks Liedern m n en nd la hen. a nd d e omen e, d e h o l e e a e nem e al: enn alle en hen m d h herum glücklich sind und für einen Augenblick eins werden. E ne r e e, rahlende en e, d e ammen la h , d e ihre Raviolidosen und Tütennudeln teilt, den ganzen Tag zur a eh nd da Le en en e .

b a d e l a t s c h , 18

„Und Action“! Zeigt uns eure Bilder! Ihr seid selbst begeisterte Fotografen und wollt euer Werk im nächsten Heft abgedruckt sehen? Dann werdet Mitglied auf SPIESSER.de und veröffentlicht dort eure Bilder. Auch eine Idee: „Pixel aufs Papier – Die Mitmach-Gruppe“ auf SPIESSER.de. Geleitet wird die Gruppe von Pixelchefin Annegret. Ihr erreicht sie per E-Mail (annegret.mueller@SPIESSER.de) oder auf SPIESSER.de (Profilname: Annegret). Im kommenden Heft wollen wir die Sau rauslassen – mit euren Fotos zum Thema „Und Action“.

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6 einmischen & mitreden

A N N EK D O T E

Das Tier in mir

Ich habe ein erschreckend verfälschtes Bild von mir selbst. Hielt mich jahrelang für eine ausgesprochen tierliebe, bei jeder Gelegenheit Fell fassende Erscheinung. Diese Illusion wurde nun ad absurdum geführt. Von einer Maus. Falls ihr mich mal auf der Straße trefft, beschimpft mich bitte nicht als mäusemeuchelndes Monster. Denn erstens morde ich nicht, sondern verteile nur strenge Platzverweise. Und zweitens gestehe ich Mäusen in Feld und Flur oder in gebleichter Haustier-Variation durchaus ihre Daseinsberechtigung zu. Mein WGZimmer auf dem Gelände einer alten Holzfabrik ist aber weder Ackerland noch ein überdimensionaler äfi Trotzdem begann es eines dunklen Winterabends neben dem Kopfende meines Bettes penetrant na en. L h an en er re er einer angeblich scheuen, nachtaktiven Tierart, der direkt vor meiner Nase durch das Zimmer spazierte, störte das nicht. Einatmen. Ausatmen. E na men lo re hen a, unkontrolliert durch meine Gemäher an erende a e ere r eln mich trotz meiner Dorfkindheit. Besonders solche in einer Größenordnung, die man anderswo kleinen Dackeln zugesteht. Der einzige Ausweg war die sofortige Flucht ins Bett meiner Mitbewohnerin. Unsere Vermieterin zeigte sich am nächsten Morgen verblüffend

unüberrascht vom nagenden Problem – ja, es gäbe hier jeden Winter Mäuse. Wir sollten uns glücklich schätzen, dass es keine Ratten seien. „Ratten wärn aber praktischer“, erklärte uns später der mitleidige Baumarktmann, „die haben Sippentrieb. Killste eine, gehnse alle. Mäusen is die Familie scheißegal.“ Uns blieben also nur Mäusefallen. Viele Mäusefallen. Eine Mäusefallen-Armada. Allein im Wohnzimmer drapierten wir 24 Stück an strategisch ausgeklügelten Punkten, wobei ich bei jedem Dielenknacken paranoid aufs Sofa sprang. Später machte ich mich fürs Wochenende auf den Weg nach Hause. Unterwegs rief mich meine Mitbewohnerin an: „Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Ich habe zwei Mäuse mit den Fallen gefangen. Die Schlechte: Keine davon ist die aus deinem Zimmer. Wollen wir eine Katze kaufen?“ Nein, wollen wir nicht. „Weil ich Katzen hasse“, dachte ich. „Nein, von Katzen muss ich niesen und bekomme Pusteln und so“, sagte ich. Also bleiben die einzigen geduldeten Haustiere nur mein innerer Schweinehund und der Hase in meinem Herz. Ich bin ja schon tierlieb. Partiell.

„Einatmen. Ausatmen. Einatmen… loskreischen!“

We lche A nne kdote n A nne, 21, no ch s o zu e r z ähle n hat, e r fahr t ihr auf SP I ESSER .de, Pr of ilname: mal an.ne.ge nomme n


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8 einmischen & mitreden

VORWEG-GEHER-GESUCHT.DE Spielerisch den Traumjob finden – der RWEAusbildungsnavigator weist Ihnen den Weg! Beratungsschritt 1 – Nur die Ruhe! Herr Porki: „Kristian, was ist denn dein Plan?“ Kristian: „Keine Ahnung... bis jetzt.“ Herr Porki: „Das ist in eurem Alter oft so.“

Deichkind

...ist eine Electro- und Hip Hop Band

aus Hamburg. Einer ihrer größten Hits: „Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah).“ Nach dem Tod ihres Produzenten Sebi Hackerts stand die Band 2009 kurz vor dem Aus, entschloss sich aber dann weiterzumachen. Deichkind ist für ihre schräge Bühnenshow bekannt. Wer hinter den schicken MüllsäckenBühnenoutfits steckt? Sänger/MC Philipp Grütering, die MCs Porki und Ferris Hilton, sowie DJ Phono. Ihr fünftes Album „Befehl von ganz unten“ erschien am 10. Februar. Ab dem 1. März gehen Deichkind wieder auf Deutschland-Tour.

Auf unserer Ausbildungswebsite für Schülerinnen und Schüler haben Sie drei Möglichkeiten, Ihre Traumausbildung zu finden:

Der Interessentest Für alle, die noch gar keine Vorstellung haben, welcher Beruf ihnen gefallen könnte. Finden Sie heraus, in welchen Bereichen Ihre persönlichen Interessen liegen und welche Ausbildungsberufe RWE dazu passend anbietet.

...und wie wars in der Schule? Lieblings- / Hassfach? Porki: Sport / Mathe Philipp: Mathe / Sport

Beratungsschritt 2 – Vorbild sein! Herr Grütering: „Zeitung austragen? Das war auch mein erster Job.“

Abschlussdurchschnitt? Porki: Abi mit 2,8 Philipp: Abi mit 2,7

Der Ausbildungskompass Perfekt für diejenigen, die schon eine ungefähre Vorstellung haben: Im Ausbildungskompass sind alle RWE-Berufe und dualen Studiengänge nach Ausbildungsrichtung geordnet.

Die Filtersuche Genau richtig für alle, die ihr Berufsziel schon ganz klar vor Augen haben: Dieser Weg führt Sie direkt zu den RWE-Ausbildungsberufen, die Sie nach verschiedenen Kriterien filtern können.

Beratungsschritt 3 – Weg zeigen! Herr Porki zeigt den Schülern Noél und Lennard ie an einen ob findet, der eine asst


einmischen & mitreden

LEHRER: DEICHKIND FACH: SOZIALKUNDE THEMA: BERUFSFINDUNG

V E RT R ET UNGSST U NDE

Liebe Deichkinder... Von peinlichen Nebenjobs und Berufswünschen: Die Band Deichkind gibt Tipps im Sozialkundeunterricht an der Hamburger Ganztagsschule Ernst-Henning-Straße v o n L i e n H e r z o g , 20

„Was willst du später mal werden?“ Den wohl meist verhassten Mutti-Spruch an Schulabgänger stellen diesmal die Deichkind-er Porki und Philipp Grütering. Die Klasse 10a wartet gespannt auf ihr Gruppen-Beratungsgespräch. Herr Grütering knallt den Schlüsselbund aufs Lehrerpult Guten Morgen! Herr Porki Kaugummi raaaaus! Die beiden stellen sofort ihre strengen Lehrerqualitäten unter Beweis. Herr Porki Habt ihr schon alle einen Ausbildungsplatz? Vereinzelte „Ja“-Rufe. Andere Schüler sind sich dagegen unsicher und enthalten sich. Herr Grütering Was habt ihr nach der Schule denn so vor? Lennard Abitur auf der weiterführenden Schule. Herr Grütering Und was versprichst du dir davon? Lennard Dass ich einen guten Schulabschluss habe und damit besser an eine Ausbildung komme. Herr Porki Kristian, was ist denn dein Plan? Kristian Keine Ahnung... bis jetzt. Herr Porki Das ist in eurem Alter oft so. Ihr checkt erst mal alles ab, bis ihr etwas findet, wofür ihr brennt. Da müsst ihr euch nicht schlecht fühlen, wenn ihr jetzt noch keine Ahnung habt. Herr Grütering sorgt dafür, dass jeder zu Wort kommt Der Aytac wollte auch noch was sagen. Aytac Nach dem Abitur will ich studieren. Vielleicht in Richtung Politikwissenschaften. Herr Porki Der Herr Grütering hat mal Jura studiert und ich ging in eine Elektroinstallateur-Lehre, bin aber danach an eine Musikhochschule in Amsterdam gegangen. Aytac Warum eigentlich Holland? Herr Porki Kiffen war kein Grund – davon bekomme ich Paranoia. Der Grund war die Musikhochschule. Das Conservatorium van Amsterdam und ein Teil der Amsterdam School of Arts. Nina Was halten Sie eigentlich von Castingshows?

Fotos: Philipp Reiss

Herr Porki Ich bin froh, dass mein Kumpel Bo als Jurymitglied bei X-Factor endlich eine feste Anstellung gefunden hat. Vor zwei Jahren hat er noch bei mir auf der Couch gewohnt. Wenn ihr aber wirklich Musik machen wollt, dann besucht den Popkurs an der Musikhochschule hier in Hamburg. Die können euch was beibringen. Auch Deichkind hat mal klein angefangen. Wie sahs bei den Jungs mit Nebenjobs aus? Herr Porki Ich hab mal Kreditkarten am Bahnhof vertickt. Voll der Horror, da gings um jede verkaufte Karte.

„Man sollte keine Angst haben, seinen Träumen hinterherzurennen.“

Gewinnt ein Album!

SPIESSER verlost einen handsignierten Müllsack und zehnmal das Deichkind-Album „Befehl von ganz unten“. Einfach auf SPIESSER.de/gewinnen klicken und Gewinne abstauben! Videos von der Vertretungsstunde mit Deichkind und mit über 30 anderen Künstlern, darunter Jan Delay, Kraftklub, Thomas D, Max Herre und die Beatsteaks, findet ihr auf SPIESSER.de/vertretungsstunde

Herr Grütering Jobben kann ich nur empfeh-

len. Da lernt man eine Menge Leute kennen und weiß danach, was man nicht machen will. Ich hab gekellnert, Pizza ausgefahren und im Hotel Frühstück gemacht. Florian Ich trag Zeitungen aus. Herr Grütering Das war auch mein erster Job. Christine Ich gebe hier in der Schule nachmittags einen Kurs für die Grundschüler, babysitte und führe die Hunde in unserer Nachbarschaft aus. Herr Grütering Wart ihr mal im Berufsinformationszentrum? Aytac Ja, wir mussten dort einen Persönlichkeitstest machen und da kamen dann Berufsvorschläge raus. Ich sollte Polizist, Zollbeamter oder Hebammer werden. Interessanter Vorschlag! Den Beruf übt in Deutschland genau ein Mann aus. Herr Porki Irgendwie werdet ihr euren Weg finden. Herr Grütering Sorgen gab es bei uns auch! Unsere Eltern haben uns ständig gefragt, ob man mit Musik überhaupt Geld verdienen kann. Man sollte keine Angst haben, seinen Träumen hinterherzurennen.

Wa s L i e n a l s k l e i n e s K i n d w e r d e n w o l l t e? F r a g t s i e a u f S P I E S S E R . d e , Profilname: Lien

Aytac, 16 Ich fand die Stunde sehr gut. Es war echt cool, mal die Stars hautnah zu sehen. Ich dachte echt, die wären so abgehobene Menschen, aber sie sind ganz normal und sehr freundlich. Ich weiß jetzt, dass man seinen Traum leben soll. Note: 2+

Noél, 16 Ich hab mich in Porki wiedererkannt, weil ich auch noch nicht ganz weiß, was ich später mal machen will. Das hat mir gut gefallen. Schade fand ich nur, dass nicht alle Bandmitglieder dabei waren. Note: 2

Nina, 16 Mir hat es sehr gefallen, dass die Jungs auch viel Persönliches erzählt haben. Es war gut zu wissen, dass auch Stars mal in der Schule waren. Überrascht hat mich, dass Porki weder eine Ausbildung noch ein Studium abgeschlossen hat. Note: 2

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10 einmischen & mitreden

In aller Freundschaft

v o n S o p h i a A l t , 17, C h r i s t o p h K ä f e r, 2 3, B e t t i n a S c h n e i d e r, 2 2, W i b ke S c h u m a c h e r, 18 , T h e o M ü l l e r, 20 Fotos: Frank Grätz

„Wahre Freunde zu finden ist sehr schwer, falsche gibts wie Sand am Meer.“ Doch was macht eine wahre Freundschaft aus? SPIESSER-Autoren suchen die Antwort in ganz untersc hiedlichen Freundschaften

Die beste Freundin Mit einem besten Freund ist es wie in einer guten Ehe. Er ist da, wenn man eine Schulter zum Ausweinen braucht und weiß genau, wie er uns aufheitern kann. Vor einem besten Freund hat man keine Geheimnisse und selbst nach einem heftigen Streit verträgt man sich schnell wieder. Meine beste Freundin Lisa und ich haben uns in der fünften Klasse kennengelernt und gehen seit sechs Jahren durch dick und dünn. Ein Leben ohne die andere können wir uns kaum vorstellen. Zusammen diskutieren wir über alles und jeden und sind meistens einer Meinung. Hat eine von uns abends keine Lust auszugehen, so bleiben wir gemeinsam zu Hause nd ma hen n e nen e e en Mädelsabend. Mit Eiscreme und Taschentüchern bewaffnet gucken wir

alte Schnulzen und lackieren uns gegenseitig die Nägel. Bis tief in die Nacht liegen wir nebeneinander und erinnern uns an alte Zeiten. Als wir mir zum Beispiel mal die Haare orange gefärbt und versucht haben, einen Junghexenklub in der Schule zu gründen. Noch am Morgen tut uns der Bauch vor Lachen weh, vielleicht auch von zu viel Eiscreme. Ein wichtiges Thema: das andere Geschlecht. Wir vergeben Punkte für die hübschesten Kandidaten und wägen jedes Detail genau ab. Eine Qualität, die meistens nur der beste Freund besitzt: entwaffnende Ehrlichkeit. Natürlich führt das auch mal zu Streit. Wenn wir uns immerzu sehen, dann gehen wir uns irgendwann auauf die Nerven. Ohne einander gehts aber auch nicht.

Das Niveau steigt an diesem Abend nicht mehr, dafür der Alkoholpegel. Die Partyfreundin sagt nie nein zu einem Drink, verwickelt ihre Spon-

miteinander. Wir sind unserer Partyfreundin tagsüber zu nörgelig, zu streberhaft. Und sie ist uns zu laut, zu anstrengend. Wir tauschen Tratsch und Schminkutensilien aus, nicht aber unsere Gefühle und Sorgen. Weil wir nicht solche Freundinnen sind. Wir sind Freitag-Samstag-AbendFreundinnen, manchmal auch Mittwoch. Die Partyfreundin ist keine Anlaufstelle bei Liebeskummer, Zukunftsängsten und Elternproblemen. Eine Partyfreundin ist keine Person, auf die wir in jeder Lebenslage zählen können. Aber bei jeder Party.

Auch wenn die Tage, in denen wir im Partnerlook zu sehen waren, schon lange vorbei sind, werden wir immer noch oft verwechselt. „Wow, ihr seht euch ja ähnlich! Seid ihr Schwestern?“ Sogar meine eigene Oma hat uns schon verwechselt, dabei sind wir nicht einmal verwandt. Meine beste Freundin braucht mich nur anzusehen, die Augen zu verdrehen und ich weiß, was sie denkt. Vielleicht sind wir doch so etwas wie Schwestern. Seelenschwestern natürlich.

Wen Wibke mit dem Junghexenklub verzaubern wollte? Fragt sie auf SPIESSER.de, Profilname: Schneewibchen

Die Partyfreundin Die Partyfreundin kam vermutlich schon im Glitzertop und mit Freigetränken auf die Welt. „Hey, im Keller Klub gibts heute bis Mitternacht Freibier, ich hol dich um zehn ab!“ Die Partyfreundin duldet folgende Antworten nicht: „Mir ist heute nicht nach Leuten...“, oder „Ich hab morgen Schule!“ Alle anderen Erklärungen und Ausreden zählen auch nicht. Und da es dank ihrer guten Laune meist doch lustig wird, stehen wir um Punkt zehn frisch frisiert und gepudert vor unserem Haus. Es gibt Kussi-Bussis zur Begrüßung und alles, was seit der letzten Party passiert ist, tauschen wir im Schnelldurchlauf aus. Ab jetzt geht es nur noch um Party, Jungs und Feindinnen.

„Wir sind Freitag-SamstagAbend-Freundinnen.“

soren in Gespräche, lacht laut und ein wenig affektiert, und stellt uns allen neuen Bekannten als eine „gute Freundin“ vor. Später tanzen wir in der anonymen Masse und sind dabei tatsächlich glücklich. Dabei tanzen wir außerhalb des Diskolichts einen unterschiedlichen Rhythmus. In der Schule oder im Handballtraining reden wir nicht viel

Was macht für euch wahre Freundschaft aus? Helfen ohne gefragt zu werden. ArcticMe

Auf welchen Partys Bettina an den Wochenenden tanzt? Fragt sie auf SPIESSER.de, Profilname: Senfgruen

Zum Handy greifen, um sie anzurufen und merken, dass besetzt ist, weil sie denselben Gedanken hatte. lecram

Wahre Freundschaft ist für mich, wenn man ohne Worte spürt, was mit dem anderen los ist. o arie


einmischen & mitreden

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Der Zweckfreund r h h r h h h. h S hre : e e platte im Computer rattert ungesund, Ra h h aden ehen a dem e hä e. a a ro he r : e re nd. E al e desaströs meine Computerprobleme sind, der e re nd ra h a Zuruf samt Werkzeug herbei. Drei and r e ä er hn rr da P ä hen eder. er e re nd al ol her sich für nichts zu schade. Lampe nach dem m an hl e en oder den ä he änder re ar eren alle e ne Herausforderungen für ihn. Tobia , o he da nder nd, en llro nd alen . e en e n aar ar me or e erled er alle , a m Technik zu tun hat. r enn e mal n h m e hn geht, haben Tobias und ich uns nicht el a en. Er äre der Le e, den h anr en rde, enn r a end durch die Klubs der Stadt ziehen. Denn unter einem netten Abend stellt h o a or, ede no h o an lo e Par m Re n e e nd al e al e er a hen.

Ausbildung bei Lidl lohnt sich. Abwechslung pur: Bei Lidl zu arbeiten bedeutet Vielfalt. Zu Ihrem Aufgabenspektrum gehören u.a. Kundenkontakt, Verwaltungstätigkeiten, das Warengeschäft, Kassiertätigkeiten sowie die Abwicklung logistischer Abläufe. Teamwork geht vor: Bei uns sind Sie Teil eines starken Teams, das Sie immer unterstützt. Und Fairness wird bei uns großgeschrieben.

Einen Nachteil hat das Schicksal als praktisches Genie: Tobias erntet für seine Begabung nichts als Spott und Undankbarkeit. Mitschüler nennen ihn einen Nerd. Aber das ist er nicht! Unter den fetthaarigen Worldof-Warcraft-Leichen, die praktisch im Internet leben, ist er nicht finden äre a a h re ne e er h en dung für „Tobias-ich-komm-sofort-vorbei.“ E nmal ährl h r n e h o a er häm e ne Pa ckung selbst verbrannter Weihnachtskekse vorbei. Ich e ena , da h al re nd n e o n l h r hn e n erde, e er r m h. e oll e h a h enn man an d e Sa he m me nem Pla er nd den e sperrten Scheiben aus den USA denkt. „Könntest du… ?“ Natürlich konnte er. Sofort. An Heiligabend um 18 Uhr.

Ihr wollt auch selbstverbrannte Kekse à la Theo? Schreibt ihm auf SPIESSER.de, Profilname: TheoMueller

Der Netzwerkfreund er e er re nd n er eh ar. r h ommen are, e äll mir“-Klicks, Anstupser und Chatna hr h en ma h er n e erl h a h a mer am. E n le e P e en de ha e r m h e Sekunden nachdem ich das soziale e er e re en ha e. e me ne S e e ar de n a e en der Nachricht prangt ein grinsender Teenagerkopf mit einem Luftballon. Martin bemerkt meine virtuelle n e enhe o or , mmer, al hä e er or dem La o a m h e ar e . I h an or e n r na . Keine Lust auf niemanden. Schule re , S h e er me er , el ner . Er he e h, a e e e . I h rde erl n , a e nem o o on Sam a a end. E nen om mentar dazu gibt es auch schon: „Da ar ohl emand e ern o e d ha e S a nd eder e n

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L allon o o dane en. P e . lle lar e d r ll d darüber reden?“ n ll rl h m h lä heln. Er mer , da e m r nicht gut geht. Ich schreibe ihm von meinem Tag, so aushrl h, e h e n h mal me ner e en re nd n er ähle. a ma h e nen e er re nd a . or hm n nen r o en reden nd m Ra en, denn er h r n , ohne d e Per onen ennen, er d e r re hen. Er versteht es, uns auf andere Gedanken zu bringen. E ne ne e eld n . ährend h er d e ere en me ner S h e er la e, ha m r ar n e nen L n a d e P nn and e o e : n o he hear on den oo . Lan am ander e ne e La ne m r r er, on ld schirm zu Bildschirm. Ich bedanke mich mit einem Herz nd e nem Sm le . en e er re nd ennen r o , nd do h ennen r hn n h r l h. er ho h eladener S hna h e nnen r n h el on hm ehen. h hn a der S ra e er ennen rde

Attraktive Vergütung: Gute Leistung wird bei uns gut bezahlt. Sie erhalten eine übertarifliche Vergütung. Vertrieb: 1. Jahr 750 €, 2. Jahr 850 €, 3. Jahr 1.050 €; Logistik / Büro: 1. Jahr 700 €, 2. Jahr 800 €, 3. Jahr 900 € (Stand: Februar 2012). Optimale Betreuung: Vom ersten Tag an werden Sie von erfahrenen Ausbildern begleitet. Um Sie optimal auf Ihre zukünftigen Tätigkeiten vorzubereiten, nehmen Sie an Schulungen, Seminaren und Projekten teil. Verantwortung übernehmen: Bei uns übernehmen Sie schon früh verantwortungsvolle Aufgaben. Tolle Perspektiven: Bei persönlicher Eignung und guter Abschlussprüfung haben Sie beispielsweise im Verkauf gute Aufstiegschancen zum Stellvertretenden Filialverantwortlichen (w/m) oder Filialverantwortlichen (w/m). Außerdem stehen Ihnen Weiterqualifizierungsmöglichkeiten z.B. zum Handelsfachwirt (w/m) offen.

Bewerben Sie sich jetzt um einen Ausbildungsplatz als • Verkäufer (w/m) • Kaufmann (w/m) im Einzelhandel • Fachlagerist (w/m) • Fachkraft (w/m) für Lagerlogistik • Bürokaufmann (w/m) Bitte bewerben Sie sich bevorzugt über unser Formular auf www.karriere-bei-lidl.de/ausbildung Richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse und der Referenznummer an: Lidl Personaldienstleistung GmbH & Co. KG Abteilung Recruiting · Ref-Nr. 29800802428 Rötelstraße 30 · 74172 Neckarsulm bewerbung@lidl.de Wir führen das Bewerbungsverfahren im Auftrag unserer Regionalgesellschaften und der Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG durch. Daher leiten wir Ihre Bewerbung an die für Sie zuständige Regionalgesellschaft oder Fachabteilung weiter.

Möchtet ihr auch eine Netzwerkfreundschaft mit Anita starten? Schreibt ihr auf SPIESSER.de, Profilname: -anitA-

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12 einmischen & mitreden

Die Welt ist ein Dorf... oder?

Der Sandkastenfreund Irgendwo zwischen Lego-Bautürmen nd S el e a o fin alle an. r konnten noch nicht einmal ganze Sätze formulieren und trotzdem gab es sie hon: d e Sand a en re nd ha . Mein Sandkastenfreund Kilian gehört zu meinem Leben, seit ich denen ann. n ere re nd ha e gann schon in der Krabbelgruppe, als h he len anfin , e l l an m r me n S el e e nahm. eha en n ere er. a ha en r n h alle eme n am erle : nerla e all elen m nder mmer, d e la a e er ra h. l n el re he e den ner en a h arn. Er war dabei, als ich als kleines Kind om nd e en rde. nd er war es, der mir half, dieses Erlebnis erar e en. a r ähl e h l an e m all elen mmer er in meine Mannschaft, obwohl er der S hle h e e on allen ar. er a h ol h e ne re nd ha kann auf eine harte Probe gestellt erden. r aren l ahre al , al l an m r on e ner er en re n d n er h e e. h ra damal der

S hla . er re e d o h e n m r ho h. r aren zu diesem Zeitpunkt unzertrennlich, ich ging bei ihm ein und aus und wir mussten gemeinsam nachsitzen, enn r n m n err h mal daneben benommen ha en. nd dann da e ne re nd n I h hl te mich plötzlich wie ein re nd e er la e. er alles halb so wild, sie war n h d e L e e e ne Le en . o h m nehmendem l ter gingen unsere Interessen und Le en e e a e nander. Se da Studium angefangen hat, haben wir n ll a den en erloren. Ich bin mir aber sicher, dass wir den Kontakt wieder aufnehmen werden, weil wir uns einfach schon so lange ennen. ann lä n ere ndhe nd end e m e ra er an m r vorbei, als wäre es erst gestern gee en. hne e nen e h en Sand a tenfreund wäre die Zeit nur halb so h n e e en.

Wir kennen uns alle über maximal sechs Ecken. Klingt überraschend, ist es aber nicht – sagt zumindest Herr Dr. Christian Stegbauer, Soziologe an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. „Durch soziale Netzwerke kann man die Bekanntschaften der anderen online einsehen und erfährt viel mehr über das soziale Umfeld der Person. Bekanntschaften können so bewusster geschlossen werden.“ „Wir fügen auch Freunde zu unserer Kontaktliste hinzu, die wir nicht mögen – nur um sie nicht vor den Kopf zu stoßen. In Amerika ist Freundschaft gleichzusetzen mit einer losen Bekanntschaft, in Deutschland meint Freundschaft ursprünglich etwas Tiefes und sehr Vertrautes.“

Wie Christoph sein Studium ohne seinen Sandkastenfreund meistert? Fragt ihn selbst auf SPIESSER.de, Profilname: Christoffel

„Die Welt ist durch soziale Netzwerke noch lange kein Dorf. Es ist unmöglich, dass irgendwann jeder jeden kennt. Geographische und kulturelle Distanzen werden wir nicht durch Facebook überwinden.“

Der Freund mit Extras Ich wache mit pochenden Kopfhmer en a . a mmer mr er ra . E r e h na h o . nd na h Se . r aren ammen e ern, nd gemeinsam nach Hause gegangen und haben miteinander ge hla en. h zum ersten Mal und vermutlich auch nicht m le en al. re nd ha m E ra r de unser Verhältnis wohl am besten e hre en. lme e re nd ha Plus“ haben dieses Phänomen aufger en. er a da erha Ist es eine Affäre oder doch die Liebe zwischen zwei Menschen, die sich nicht eingestehen wollen, dass sie ein bisschen mehr re nander em finden n, e e ne h n . Ich bin die Erste, die er anruft, m er ählen, e e n a e e la en . e or h a end a ehe, skype ich mit ihm und er sagt mir, ob me n fi m h d ma h . o h enn o me ne and an e lä fi er hr oder m h e n hen län er al on an ha , dann e ich, dass wir für heute Nacht ein bisshen mehr al re nde nd. E aber auch Zeiten, da habe ich gar kei-

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„Diejenigen, die ganz viele Kontakte auf Facebook haben, können nicht alle gleich gut kennen.“ Das ganze Interview mit Dr. Christian Stegbauer findet ihr auf SPIESSER.de, Webcode: @freunde

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14 einsteigen und loslegen

Beruf: Sportprofi? Sport bestimmt ihr Leben. Aber auch ihre Zukunft? Drei Nachwuchstalente teilen ihn umsetzen, den Traum vom Profisport. Ob sie darüber entscheiden Geld, Verletzungen – und der Bürgerkrieg in Syrien. Drei SPIESSER-Autoren begegnen drei Sportlerschick salen

von F r i e d e r i ke M a r i e K r ü g e r, 20, Er i k Ve e n s t r a , 17, u n d Va n e s s a Vu , 20 Fotos: Frank Dünzl, Said Burg

90 Minuten Frieden Bürgerkrieg, Gewalt, Assad und Schulstress – erst wenn die 18-jährige Syrierin Jalila Dalaf auf dem Fußballplatz steht und den Ball im Netz versenkt, ist für einen Augenblick alles gut.

Jalila blickt zielstrebig in die Kamera, die Hände auf dem Rücken verschränkt. Sie trägt ein weißes Fußballtrikot. 1993 in Syrien geboren. Verein: 1. FC Köln. 343 Menschen gefällt das. Seit sie mit neun Jahren das erste Mal heimlich in einer Mannschaft Fußball gespielt hat, ist der Sport ihre große Leidenschaft. Doch ihre Eltern halten damals nicht viel davon. Ihre Tochter in einem Männersport? Nein! Gerade für eine Kurdin sei Fußball nichts, sagen sie. Als Jalila U10-Torschützenkönigin wird und das in der Zeitung steht, erklärt ihr Bruder den Eltern, dass Jalila besser spiele als viele seiner Freunde – das ändert die Stimmung. Erst bekommt sie eige-

ne Fußballschuhe, dann feuert ihr Vater sie sogar beim Punktspiel an. Der Sport ist Jalilas Halt. Wenn sie auf dem Feld steht, kann sie alle Sorgen um Schule, Freunde und Familie vergessen. „Im Fußball konnte ich von Anfang an gut sein, Gegner austricksen und Tore schießen. Und Erfolge sammeln.“ Anders als auf ihrer FacebookFanseite trägt Jalila ihre dunkelbraunen Haare heute offen. Sie schaut verlegen auf den Boden, als ich sie auf die Seite anspreche: „Freunde machen das für mich. Ist mir etwas peinlich, aber es zeigt mir auch, dass sie hinter mir stehen. Und das macht mich glücklich.“ Mit 14 Jahren ergattert Jalila einen der begehrten Plätze im Sport-


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einsteigen und loslegen

Kein Sport für Mädchen? Jalila hat ihre Eltern mit Talent vom Gegenteil überzeugt.

Wenn sich Jalila die Fußballschuhe anzieht, dann ist das vor allem: Stressbewältigung.

internat von Turbine Potsdam, einem der besten deutschen Frauenfußballklubs. Sie wird mit ihrer Mannschaft Schulweltmeister, Deutscher Meister und steigt in die Brandenburgliga auf, in der sie gegen Jungs spielt. „Das waren riesige Erfolge für mich. Doch es gibt immer auch eine Kehrseite.“ Im vierten Jahr hält sie dem Leistungsdruck nicht mehr stand. Vor dem Langstreckenlauf hat sie solche Angst, dass sie weinend zum Training kommt. Zehn mal 200 Meter soll sie in je unter 32 Sekunden schaffen. Zwischen den Läufen gibt es nur kurze Pausen, in denen sie zum Start joggen muss, um nicht den nä h en ren en Pfi er a en. „Wenn wir das noch vor dem Unterricht laufen mussten, bin ich vor Erschöpfung manchmal in der Schule eingeschlafen,“ erinnert sie sich. Außerdem ist Jalila nie allein. Immer ist irgendwer um sie herum – beim ersten Training morgens um 8 Uhr auf dem großen Gelände bis um 22 Uhr, wenn das Licht in den Zweierzimmern ausgeschaltet werden muss. In vielen Nächten liegt Jalila wach und überlegt, ob sie all das glücklich

macht. Für alte Freunde und ihre Familie hat sie kaum Zeit. Selbst Samstag, den einzigen freien Tag, verbringen die „Internen“ gemeinsam. „Irgendwann habe ich mich wie in einer Seifenblase gefühlt.“ Als sie im Sommer ein Angebot vom 1. FC Köln erhält, nimmt sie es an. ra n n finde h er n r n al in der Woche statt, am Sonntag ist ein

„Ich halte überhaupt nichts von Präsident Assad!“

Spiel – die restliche Zeit gehört Jalila, die jetzt eine Wohnung für sich alleine hat. An einem sportorientierten Berufskolleg will sie ihr Fachabitur machen. „Spätestens in zehn Jahren möchte ich einen festen Job haben.“ Mit dem Fußball verdient sie sich zwar ein kleines Taschengeld, doch es soll ihr Hobby bleiben. Ihr großer Wunsch ist es, eine Organisation für Frauen und Kinder in Syrien zu gründen und jungen Ausländern in Deutschland zu helfen, sich so gut einzuleben, wie sie es konnte. „Das ist nur ein Traum“, setzt sie schnell nach. Aber einer, der ihr wichtig ist.

Vor allem, seit sie vor zwei Jahren zum ersten Mal wieder in Syrien war. Dem Land, aus dem ihre Eltern mit ihr und ihren Geschwistern 1994 h e en. S e hl en h e en ihrer Religion, dem Jesidentum, verfolgt. Ihre Sprache, kurdisch, ist in Syrien verboten. Jalilas Vater hatte die Flucht lange geplant. 1994 hatte er genug Geld zusammen, um einen Mann zu bezahlen, der die Familie sicher auf ein Schiff Richtung Deutschland schleuste. Einige ihrer Verwandten sitzen heute im Gefängnis. Jalila wird laut, sehr laut, wenn sie darüber spricht. „Ich halte überhaupt nichts von Präsident Assad! Wir können unsere Verwandten nicht sehen und wissen nicht, ob sie Opfer des Bürgerkriegs werden.“ Doch im Moment kann sie nicht einmal helfen. Die braunen Locken fallen Jalila ins Gesicht. Sie wirkt niedergeschlagen. Gleich wird sie ihre Fußballschuhe holen und auf den Sportplatz fahren. Denn der Sport ist noch immer ihr Halt. Auf dem Platz kann sie alle Sorgen vergessen – wenigstens für einen Moment.

Welche Rolle Fußball für Friederike, 20, spielt? Fragt sie auf SPIESSER.de, Profilname: FriederikeMarie

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Auf der nächsten Seite: Der Überspringer

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16 einsteigen und loslegen

Der Überspringer Mit 17 schon deutscher Meister mit monströsem Turnier-Lkw und einem riesigen Hof als Zuhause? Springreit-Nachwuchstalent Maximilian Lill weiß, wie sich das anfühlt – und was daran gar keinen Spaß macht.

Ob er noch reiten will, wenn er muss? Darauf will Maxi es gar nicht ankommen lassen – und hat deshalb schon Plan B, ein Medizinstudium.

Mehr Pokale als Möbel – schon das Zimmer von Maximilian „Maxi“ Lill zeigt, was seine Leidenschaft ist. Zum Interview kommt er direkt aus dem Stall. Er trägt eine enge Reiterhose mit aufgedrucktem Namen, dreckige Reiterstiefel, dicke Daunenjacke – und ein Lächeln, als er meinen Blick auf die Pokale sieht: „Du denkst, das sind schon alle? Ich hab ungefähr achtmal so viele!“

Turniersaison sieht man Maxi meist nur bis Mittwoch in der Klasse. Letztes Jahr hat er 30 Prozent des Unterrichts versäumt, und in manchen Fächern „fehlen schon die Grundlagen“, wie er selbst zugibt. Dafür wird vor Klausuren umso mehr gebüffelt. Doch Maxi will auf jeden Fall durchhalten: „Der Plan ist, erst mal mein Abi zu machen. Danach will ich ein Jahr lang auf einem anderen Gestüt reiten, um

Sein Großvater kauft vor 30 Jahren das Gestüt Katharinenhof in Oberbayern, um es auszubauen und so seiner Passion nachzugehen – dem Reiten. Seine Familie steckt er schnell mit seiner Begeisterung an. Auch seinen Enkel Maxi. „Mit drei Jahren hab ich mein erstes Pony bekommen, das lebt immer noch hier.“ Und der Enkel hat Talent, besonders im Spr i ng reiten, bei dem Reiter und Pferd einen komplizierten Hindernisparcours überwinden müssen. Mit 15 wird er bayerischer und deutscher Meister bei den Junioren. Wie sich so ein Sieg genau anfühlt, lässt er sich nicht entlocken: „Angeben gehört sich nicht. Es gibt genug Reiter, die arrogant sind.“ Jeder seiner Erfolge ist hart erarbeitet. „In den Ferien und am Wochenende trainiere ich den ganzen Tag, reite sieben bis acht Pferde und helfe am Hof. In der Schulzeit schaffe ich nur drei bis vier Stunden.“ Sein Freundeskreis besteht hauptsächlich aus Reitern, die er auf Turnieren trifft. Die Schule muss immer wieder zurückstehen. In der zehnmonatigen

etwas dazuzulernen. Wenn es nicht für die Weltspitze reicht, möchte ich studieren, vielleicht wie mein Opa Arzt werden. Alles, um mir später noch Pferde leisten zu können.“ Warum nicht einfach nur Reiten? „Ich träume natürlich davon, vom Reiten zu leben. Aber wenn ich es

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„Wenn es nicht für die Weltspitze reicht, möchte ich studieren.“

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wirklich jeden Tag machen muss, in der Früh bei minus 20 Grad raus, spät nachts heim, will ich es dann immer noch?“ Doch trotz der Zweifel bleibt Maxi seinem Traum treu: „Es gibt bestimmt viele Momente, dich ich durchs Reiten zuhause verpasst habe. Aber wenn ich ein, zwei Tage darauf verzichte, merke ich wieder, dass ich es ohne nicht aushalte.“

Ohne was es Erik, 17, nicht aushalten würde? Fragt ihn auf SPIESSER.de, Profilname: sonyerikson


einsteigen und loslegen

Hürde: gerissen Geht Theresa, 21, auf Startposition, dann regiert das Adrenalin. Trotz aller Höhen und Tiefen in der Leichtathletik: Dieses Gefühl änderte sich nie.

Von der Nachwuchshoffnung zum Buhmann: Theresa kennt das Auf und Ab im Sport zu gut.

Dass Theresa voller Bewegungsdrang ist, merken ihre Eltern spätestens, als sie bei Wettrennen immer meterweit vor ihren Geschwistern liegt – und stecken sie mit fünf in einen Leichtathletikverein. Mit 13 landet sie bei den Bayerischen Meisterschaften im Siebenkampf auf dem dritten Platz, wird mit 14 und 15 Deutsche Schülermeisterin, stellt den Bayerischen Rekord im 400-MeterLauf auf und wird im D/C Kader aufgenommen, der höchsten Förderstufe ihrer damaligen Altersklasse. U18Weltmeisterin? Der Traum ist zum Greifen nah. Wenn Theresa von ihren Leistungen und Träumen spricht, benutzt e hä fi e r e e Le n en optimieren“. Schneller, weiter, höher, besser wollte sie für die WM sein. Ihr Wunsch, sich selbst zu optimieren, führte so weit, dass sie auf Empfehlung ihrer Bundestrainerin mit 16 ihrem niederbayerischen Heimatort den Rücken kehrte. Sie wechselt auf ein Berliner Sportgymnasium – fast 700 Kilometer entfernt. Was ihre Eltern dazu sagen, intere er e en : I h ar nd n n la l h d fi nd hä e e ihnen nie verziehen, wenn sie mich nicht hätten gehen lassen.“ Im ersten Jahr auf dem Internat fühlt sie sich erwachsen, frei. Der Lehrplan ist so zugeschnitten, dass sie statt sechs-

bis zu zehnmal pro Woche trainiert. e e a e: E ar el el. Klar wollte ich besser werden, aber irgendwann bestand ich nur noch aus Muskelmasse, mit der mein Körper n h an an en onn e. ad r h fie len meine Leistungen, ich verletzte m h mmer hä fi er. S or med ner nennen das Phänomen ‚Übertraining‘. In dieser Saison war ich mehr verletzt als gesund – und schluckte ständig Schmerzmittel.“ Die Deutsche Meisterschaft rd e n e a er. I h ha e so gekämpft und erreichte nur den 24. Platz! Leute, die ich früher mit Bravour hinter mir gelassen hatte, lagen nun meilenweit vorn. Das war meine bitterste Erfahrung.“ Theresa macht Crash-Diäten geen hre e h ro leme nd lässt die Launen ihrer Trainerin über sich ergehen, die aus dem vielversprechenden Nachwuchstalent den

Buhmann der Gruppe macht. Doch jeder Versuch ihrer Eltern, die Tochter na h a e holen, he er : e n Ego war geknickt, das änderte aber nichts an meinem Ehrgeiz.“ Während der Verletzungspausen on en r er h here a e n genermaßen“, wie sie selbst sagt – auf das Abitur. Ihren Ehrgeiz will sie nun auf ein Jurastudium umlenken da her den Le en n erhal e er al der S or , finde e. Ganz aufhören könnte sie dennoch n e. I h ra he den r erl hen Ausgleich und den Glücksrausch, wenn ich die Ziellinie überquere. Es ist das schönste Gefühl der Welt.“

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18 einsteigen & loslegen

Studieren

Wie soll es nach der Schule weitergehen – ab in den Hörsaal oder rein in den Betrieb? Warum sie sich für oder gegen ein Studium entschieden haben, erzählen angehende Abituri enten hier v o n A n n e J u l i a n e W i r t h , 21, H a r r i e t H a n e k a m p, 15, R o b e r t We i n h o l d , 21 Fotos: Frank Grätz, Harriet Hanekamp

Ja!

Florian, 18, klickt sich durch die Website der Technischen Universität Chemnitz. „In einem halben Jahr studiere ich dort Psychologie“, ist er sich sicher. Sein Weg soll direkt in den Hörsaal führen.

„Nur das Studium kommt für mich in Frage. Ich will mich durch Fachbücher wühlen, mit dem Textmarker wild anstreichen und pauken, dass mir der Kopf qualmt. Denn in eine eho ene er he Po on elan man oft nur über einen akademischen Grad. Ob ich mal ‚Chef‘ sein will? Vielleicht. Studenten verdienen später gutes Geld. Außerdem sind Akademiker deutlich seltener arbeitslos als andere. Überfüllte Hörsäle, Anonymität und Konkurrenzdruck nehme ich für meine Zukunft gern in a . E nen Plan n h , e el auch nicht.

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Die Seele in der Vorlesung Nach der vierten Klasse wechselte ich a mna m, d e S h le fiel m r nie schwer. Und aufs Abitur folgt das Studium, wo man sich eben spezialisiert. In der zehnten Klasse musste ich einen Vortrag über Sigmund Freud halten – die Recherche dazu war wirklich spannend. Wer hätte eda h , da d e men hl he P he aus drei Instanzen besteht? Seitdem interessiere ich mich für Körpersprache, Seelenleben und Verhaltensweisen. Vor gut zwei Jahren habe ich dann beschlossen, dass ich eine Geisteswissenschaft studieren will, die dam n ha : P holo e.

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Von wegen „Seelenklempner“ Ich hänge mich seitdem wirklich rein, damit es bei der Studienplatzvergabe keine bösen Überraschungen gibt – denn der Numerus Clausus für P holo e eml h ho h. ele meiner Freunde verstehen die Wahl

dieses Studienganges nicht. Auch meine Eltern waren zuerst sehr verwundert und hätten sich einen „anderen, en er ela enden er für mich gewünscht. Doch von wegen „Seelenklempner“! Die moderne P holo e e e h e on Pa tientengesprächen auf dem Sofa. Vielmehr wird der Mensch und sein Verhalten in der Gesellschaft betrachtet. red Po n nd n h da h e Irgendwie bin ich mit dem Studieren eh im Zugzwang: Oma und meine Eltern haben studiert, auch meine Schwester schwitzt derzeit an ihrer ersten Hausarbeit für die Uni. Wir bekommen sie kaum noch zu Gesicht – und wenn, dann mit dunklen Augenringen, den Kaffeebecher in der Hand und vom Studentenleben schwärmend. „Es ist schon wieder die Nacht von Donnerstag auf Sonntag“, scherzte sie letztens am Telefon. Sogar Oma gerät beim Zurückdrehen der Zeit ins Schwärmen: Studieren sei auch die beste Zeit in ihrem Leben gewesen: „Nirgends kann man so viel rumexperimentieren, sich selbst ausprobieren und sich weiterentwickeln.“ Recht hat sie, stimmt meine Schwester zu: „Man studiert ja nicht nur für die red Po n . E ne ne e S ad , S den en l , ello e , ne e e kanntschaften, Katerfrühstück… bei aller Zukunftsplanerei aus Vernunftsgründen: Das will ich auch!

Was Autorin Anne studiert? Fragt sie auf SPIESSER.de, Profilname: JuliANNE


Nein.

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Elena, 18, macht bald ihr Abitur. Für ihre Ausbildung braucht sie das aber gar nicht: Sie will Fahrzeuglackiererin werden.

„Etwas mit Kunst sollte es nach dem Abi sein. Und ich werde: Fahrzeuglackiererin. Was das miteinander zu tun hat? Klar, in erster Linie soll der La or m el e n en nd anderen e häd n en h en. er mein Job ist mehr als das: Ich werde Fahrzeuge und Co. auch mit Schrift oder Designs beschichten, zum Beispiel mit Flammen. Gerade das „Airbrushen“, ein Teile e me ner n en ld n als Fahrzeuglackiererin, fasziniert mich. Beim Airbrushen wird mit einer kleinen Spritzpistole, die an einen Kompressor angeschlossen ist, Farbe mit Hilfe von Druckluft ganz ena en e a e r h . orauf genau? Auf ALLES! Toilettendeckel, Wand oder Motorrad – Hauptsache, die Farbe hält. Diese Technik en hen n . er e en genau die Präzision und der Umgang mit den Gerätschaften, mit denen man ar e en m , ma hen r m h den Reiz aus. P h ra m em Bushersteller Meinen ersten Kontakt mit dieser Art on n ha e h e e nem P h praktikum, das ich erst nur deshalb bei einem Bushersteller machte, weil es nah an meinem Wohnort ist. Dann wurde es unerwartet interessant: Der Meister dort macht Airbrush hobbymäßig und erklärte mir einen halben Tag lang alles dazu. Gerade als Frau ist mein Interesse an dieser Arbeit wohl eher ungewöhnlich. Fahrzeuglackiererin ist ein Beruf, der sich unter Frauen noch nicht etabliert hat. Das heißt aber auch: gute han en r ra en. on e nem e nzigen Unternehmen, bei dem ich mich

beworben habe, wurde ich abgelehnt. Meinen Ausbildungsvertrag habe ich längst unterschrieben. Handwerk muss nicht dreckig sein Mein absolutes Highlight in meiner bisherigen Schulkarriere war mein Praktikum bei einem großen Autohändler mit einer riesigen Werkstatt. Dort hat Handwerk so gar nichts mit Dreck zu tun – man könnte glatt vom Boden essen. Ich durfte ganz alleine an einem Porsche eine Stoßstange abhle en nd dann la eren. a rlich hat der Meister meine Arbeit danach kontrolliert – aber keine Mängel gefunden! Trotz meiner Begeisterung gibt es Leute, die meine Berufswahl n h er ehen. or allem, e l h aufs Gymnasium gehe – ein Haupth la hl hä e r d e e ldung aber gereicht. - Anzeige -

Erst mal die Ausbildung Die Zukunft stelle ich mir so vor: Erst mal die Ausbildung absolvieren, dann als Geselle arbeiten und möglichst den Meisterbrief machen. Danach könnte ich mir vorstellen, selbstständig zu werden oder eben in einem Betrieb zu are en. a e ner der r nde, ar m ich unbedingt mein Abi noch machen möchte, obwohl ich es nicht bräuchte. Ein anderer ist: Wer weiß schon, was de n rn elle h mer e ich ja nach ein paar Jahren, dass es mir do h el mehr S a ma hen rde, Kunstlehrerin zu sein? Dann kann ich ja immer noch studieren.“

Was Harriet, 15, nach der Schule vor hat? Fragt sie auf SPIESSER.de, Profilname TheGreenBook

Julia K., Handelsassistentin, Gunzenhausen „An meinem ersten Tag bei KiK wurde ich einfach ins kalte Wasser geworfen, aber das hat mir nicht geschadet. Ganz im Gegenteil. Man lernt einfach viel mehr, wenn man schnell Verantwortung trägt und auch mal spontan sein muss. Das habe ich in der Zeit, die ich schon dabei bin, schnell festgestellt.“

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Vielleicht? Robert, 21, hat erst mal eine Ausbildung gemacht. Genügend Geld, geregelte Arbeitszeiten. Trotzdem drückt er jetzt wieder die Schulbank.

„Für einen 20-Jährigen hatte ich ein spitzenmäßiges Leben. Mein Dienstwagen hatte einen Stern auf der Motorhaube, mein Gehalt war fantastisch und das Allerwichtigste: Ich hatte Spaß an meinem Beruf. Ich war Außendienstmitarbeiter, habe Telefon- und Internetanschlüsse von Kunden rund um Leipzig entstört und später in Frankfurt am Main das bundesweite Rechnernetz der Deutschen Bahn betreut. Als Gesamtjugend- und Auszubildendenvertreter bin ich quer durch Deutschland gereist, um die Interessen der Azubis zu vertreten und konnte meine Nächte in Vier-SterneHotels verbringen.

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Umziehen für die Karriere? Nur eine Frage schoss mir dauernd durch den Kopf: „Soll das alles sein –oder kommt da noch mehr?“ Meine Chefs meinten, dass ich ohne Studium an keine höheren Positionen im Unternehmen komme – außer in Frankfurt am Main, wo ich mich tatsächlich hätte hocharbeiten können bis in die mittlere Führungsebene. Aber nur der Karriere wegen nach Frankfurt am Main umziehen, in die wohl hässlichste Stadt Deutschlands? Nein, danke. Außerdem hatte ich tierisch Bock auf dieses Studentenleben, von dem immer alle erzählen. Hier und da zu den Vorlesungen gehen, komische Aushilfsjobs haben und auf WGPartys rumknutschen ist auf jeden Fall aufregender als jeden Tag Unternehmensrichtlinien zu befolgen, am Abend Fahrtenbuch zu schreiben und Weihnachtsfeiern mit Ü45-Kollegen. Back to school Nun sitze ich neben paarundzwanzig anderen angehenden Abiturienten in den Räumen des Kollegs und erwerbe das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Französische Vokabeln, chemische Verbindungen und die Zusammensetzung von weißem Licht – was ich nicht alles wissen soll, damit ich irgendwann mal studieren darf! Klar war das am Anfang ein komisches Gefühl, sich wieder Lehrern unterordnen zu müssen. Denn in den letzten Jahren hatte ich als Servicetechniker eine gewisse Verantwortung und

musste eigene Entscheidungen treffen. Das ist vorerst vorbei. Wie kompetent und freundlich ich beim Kunden auftrete oder ob das Netz stabil läuft, dass interessiert hier im Kolleg niemanden mehr. Es geht darum, Wissen zu sammeln und theoretischen Aufgabenstellungen zu bewältigen. Mit der Realität hat das leider nicht viel zu tun. Dafür darf ich endlich wieder meinen Kopf anstrengen. BAföG statt Gehalt Ein drastischer Umbruch war der Wechsel vom Arbeitnehmer zum Schüler trotzdem. Einerseits habe ich mit dem Schüler-BAföG nur noch ein Drittel meines früheren Gehalts, dafür aber auch doppelt so viele Ferienwochen. Mit meiner Freizeit sieht es dagegen ganz und gar nicht rosig aus. Wenn früher nach dem Feiera end d e ro r n S hlo fiel, dann konnte ich den Rest des Tages vergeuden, wie ich wollte. Rad fahren, Bücher lesen, Bassgitarre spielen – der Nachmittag gehörte mir. Heute bestimmt die Hausaufgabenwut der Pädagogen meine Freizeitgestaltung und treibt meinen Kaffeekonsum in die Höhe. Glücklicherweise habe ich wundervolle WG-Mitbewohner, die ihre alten Schulbücher raus kramen und mir vor die Tür legen. l r a h ler rofi ere ich enorm von der Wissenssammlung meiner Freunde. Die wiederum schreiben momentan an ihrer Bachelor-Arbeit oder sind KFZ-Meister in Autowerkstätten. Da überkommt mich ab und an schon die Panik, dass ich ein wenig spät dran bin mit meinem Abitur. Aber: Wenn ich es erst einmal habe, stehen mir alle Wege offen. Freizeit-, Sozial- und Sexualwissenschaften oder Kommunikationspsychologie. Kultur und Technik oder doch Kommunikations- und Medieninformatik? In drei Jahren e h da ho en l h nd finde Bildung immer noch spannender als Betriebsblindheit.“

Wie Robert seine Schulpausen verbringt? Fragt ihn auf SPIESSER.de, Profilname: Robatt


24 einsteigen & loslegen einsteigen & loslegen

Herzensangelegenheit Ein FSJler und eine Studentin der Heilpädagogik plaudern aus, wem sie gerne helfen, was sie asozial finden und warum sie nach der Arbeit auch gerne mal den einsamen Wolf spielen

v o n F r a n k a P o h l , 18 , L i e n H e r z o g , 20 F o t o s : M a t t h i a s P o p p, K l a u s G i g g a

Welche Situation für HeilpädagogikStudenten typisch ist? Lernen – und ar a ch edi inische r nd agen

Heilpädagogen gelten als gute Menschen – aber können sie a ch b se oda findet rrr

Roda, 24, Studentin im Fach „Heilpädagogik“ Katholische Hochschule Nordrhein Westfalen, Münster Wie lange bist du Studentin und wie nennt sich das, was du tust?

Ich studiere im 5. Semester Heilpädagogik.

spielt abzubrechen. Doch da muss man durch. Die Grundlagen sind zwar langweilig, aber danach geht es bergauf – mit wirklich interessanten Themen.

Wann hast du dich dafür entschieden – und warum?

Welches Lebensmotto empfiehlst du all deinen Nachfolgern?

Dass ich einen sozialen Beruf ergreifen will, war mir schon immer klar. Ich bin halt ein kleiner Gerechtigkeitsfanatiker. In der 9. Klasse habe ich dann ein Praktikum bei einer Ergotherapeutin gemacht. Wachkomapatienten, Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten... ich durfte alle Patienten mit betreuen. Ich konnte ihnen helfen und habe oft ein Lächeln zurückbekommen für meine Mühen.

Neben der Tatsache, dass man im ersten Semester einfach die Zähne zusammenbeißen muss, würde ich sagen, dass die Grundeinstellung wichtig ist. Es wird sehr viel gemeckert. „Wir müssen so viel lernen!“. Wenn ich mit anderen Studiengängen vergleiche, müssen wir sehr wenig lernen. Bei uns ist es wichtiger, ein Gespür für sich und andere Menschen zu entwickeln. Bei uns geht es eher um das Herz.

Was ist dein erster Satz, wenn dein Arbeitstag beginnt?

„In welchen Raum müssen wir?“ oder wahlweise „Bin ich schon zu spät?“ Woran erinnerst du dich noch mit Schrecken?

An das erste Semester! Das ist langweilig und staubtrocken. Geschichte der Heilpädagogik zum Beispiel hat mich überhaupt nicht interessiert. Kurz habe ich mit dem Gedanken ge-

Welches Klischee stimmt wirklich – und welches gar nicht?

Es stimmt, dass wir viel und immer reden wollen. Wie sollte man sonst Probleme lösen? Dass wir den ganzen Tag nur spielen stimmt nicht! So locker geht es auch bei uns nicht zu. Wenn du Feierabend hast, dann...

...gehe ich meist zur Arbeit oder treffe mich mit Freunden. Ich habe drei

Und wenn auf der Straße jemand Nebenjobs. Um mir ein wenig Geld umkippt? „Keine Angst vor Körperdazu zu verdienen arbeite ich im onta t ede e nde h t Café. Außerdem will ich praktische Erfahrungen sammeln und helfe deshalb in einem Jugendtreff und in einem Wohnheim für Jugendliche mit Studium Heilpädagogik Schwerstmehrfachbehinderung aus. Bist du für deine Freunde ein guter Kummerkasten?

Klar! Das macht Freundschaft doch aus. Man hört zu, redet und hilft sich. Was findest du richtig asozial?

Wenn jemand falsch oder böswillig handelt, hat das einen Grund. Irgendetwas oder -jemand hat diese Handlung in ihm ausgelöst. Den Begriff „asozial“ verwende ich nie! Wenn ich aber etwas so betiteln müsste, dann wäre es wohl Vordrängeln an der Kasse. Aber wer weiß, vielleicht haben die dafür ja auch ihre Gründe?

Ob Franka, 18 an der Kasse drängelt oder sich brav anstellt? Fragt sie auf SPIESSER.de, Profilname: Chaosnudel

Für das Studium sind das Abitur oder die Fachhochschulreife Voraussetzung. Außerdem braucht ihr bereits Vorerfahrung durch ein mindestens dreimonatiges Praktikum. An den meisten Hochschulen gibt es einen NC. Das Studium dauert in der Regel sechs bis sieben Semester. Mit dem Abschluss Bachelor of Arts könnt ihr dann in den Bereichen der Frühförderung, Erziehung und Behinderteneinrichtung arbeiten. Während des Studiums gibts Praxissemester. Rodas Tipp: Sich bloß nicht von der Geschichte der Heilpädagogik abschrecken lassen. Heilpädagogik wird vor allem an kirchlichen Hochschulen wie in Berlin, Nürnberg oder Münster angeboten – aber auch einige staatliche Hochschulen wie Zittau und Hannover haben den Studiengang im Programm.

29


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einsteigen & loslegen

Böse gucken, bitte! „Ich bin nicht böse, eher entnervt, und dann schlie ße ich die Augen und beruhige mich.

Was ist typisch FSJ? Aufräumen und putzen – macht sich auf keiner Kinderstation selbst.

Notfallset à la Johannes: Kugelschreiber und ein Zettel, um sich die Namen und Zimmer seiner aktuellen Patienten zu notieren.

Freiwilliges Soziales Jahr

Johannes, 19 , Freiwilliges Soziales Jahr Kinder- und Jugendmedizin Station Oberlausitz Kliniken gGmbH Krankenhaus Bautzen Warum hast du dich für das Freiwillige Soziale Jahr entschieden?

Was ist dein erster Satz, wenn dein Arbeitstag beginnt? Wenn ich

Nach meinem sozialen Jahr will ich Gesang studieren. Das hat zwar überhaupt nichts mit meinem FSJ zu tun, aber ich wollte mir nach dem Abi noch ein Jahr Zeit geben, um meine Stimme weiterzuentwickeln. Nebenbei wollte ich auch noch was „Nützliches“ tun. Die Kinderstation habe ich mir ausgesucht, weil es mir riesigen Spaß macht, mich mit Kindern zu beschäftigen. Außerdem habe ich selbst viele Cousinen und Cousins.

morgens zur Übergabe komme: „War‘s eine anstrengende Nacht?“ Die Nachtschicht muss ich zum Glück nie übernehmen. Ich arbeite im Wechsel in der Früh- und Spätschicht.

Was war dein schönstes Erlebnis?

Ein kleiner Junge hatte schlimme Bronchitis und weinte die ganze Zeit. Ich bin zu ihm ans Krankenbett und er streckte tatsächlich die Arme nach mir aus. Das war in diesem Moment ziemlich ergreifend. Manchmal bin ich für die Kinder ein bisschen Elternersatz. - Anzeige -

Woran erinnerst du dich noch mit Schrecken?

Ich erinnere mich noch an ein Mädchen, das mit Diabetes zu kämpfen hatte – als ihre Mutter starb. Zu Hause habe ich viel darüber nachgedacht. Doch in diesem Job sollte man sich nicht alles zu sehr zu Herzen nehmen. Das belastet einen sonst nur. Inzwischen habe ich gelernt, dass h er he nd Pr a e rennen muss. Welches Lebensmotto empfiehlst du all deinen Nachfolgern?

Auch wenn das Saubermachen manchmal nervt – denkt an das Lahen der nder, enn hr den P lappen schwingt. Welches Klischee stimmt wirklich – und welches gar nicht?

Ein Klischee ist, dass sich nur Mädchen für den Beruf der Kinderkrankenschwester entscheiden – das stimmt auch überwiegend. Ich bin bisher der erste Junge, der sich für sein FSJ die Kinderstation ausgesucht hat. Es stimmt aber nicht, dass alle Menschen, die einen sozialen Beruf ha en, a h m Pr a le en e on ders sozial sind. Wann brauchst du mal Hilfe?

Wenn ich mich ewig nicht entscheiden kann oder wenn etwas nicht so klappt, wie ich mir das vorstelle. Allerdings lasse mir nur ungern dabei helfen. Ich probiere lieber so lang herum, bis ich es selbst geschafft habe.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein Freiwilligendienst in Deutschland, der von allen angetreten werden kann, die ihre Schulpflicht erfüllt haben und nicht älter als 27 Jahre sind. Beim FSJ habt ihr die Möglichkeit, vor Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums einen Einblick in soziale und pflegerische Berufe zu erhalten. Ein FSJ dauert mindestens sechs und höchstens 1 Monate. Ihr übt dabei hauptsächlich praktische Hilfstätigkeiten aus, arbeitet aber ganztägig. Zur Zeit leisten etwa 2 Menschen ein FSJ. Das Jahr kann in gemeinwohlorientierten Einrichtungen wie Krankenhäusern, Altenheimen, Kindertagesstätten, aber auch im Sportverein oder kulturellen Einrichtung absolviert werden. Während dieser eit besteht der Anspruch auf Kindergeld, ihr erhaltet Taschengeld, seid beitragsfrei versichert und werdet bei den Kosten für Verpflegung und Unterkunft unterstützt.

Kummerkasten spielen

Was findest du richtig asozial?

Leute, die sich ihre Zukunft verbauen. Wenn ich am Busbahnhof junge Menschen sehe, die bereits am frühen Morgen ihr erstes Bier in der Hand haen, dann finde h da a o al. e ner Meinung nach sollte man feste Ziele im Leben haben.

Wenig Zeit, um soziale Kontakte zu pflegen? Wir verlosen ein Sony Ericson Xperia mini, damit ihr immer mit euren Freunden in Kontakt sein könnt. Das Bedürfnis,

Und was findet Lien, 20, asozial? Fragt sie auf SPIESSER.de, Profilname: Lien

mal wieder Kummerkasten zu spielen? Dann ab auf SPIESSER.de/ gewinnen, um an der Verlosung teilzunehmen.


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32 einsteigen & loslegen

Und was macht ihr später mal damit?

v o n T i m N a u m a n n , 26 I l l u s t r a t i o n: J u l i a n e D o r n

Der beliebteste deutsche Studiengang ist – so sagt es das Statistische Bundesamt – Betriebswirtschaftslehre. Wir haben bei einem Vertreter dieses Fachs nachgefragt, warum

27%

340.400 Studenten haben im Wintersemester 2010/11 Wirtschaft studiert 1

ee 1: LKlisch pische BW y Der t t verlässt e n n Stude us nie oh a H s e da tasch Akten

Anteil derer, die das Studium vorzeitig abbrechen

Klischee 2: Der typische BWLStudent hat während seines Studiums schon mindestens drei Softskills-Seminare belegt. Klischee 3: Der typische BWL-Student liest mit Vorliebe die Financial Times.

Klischee-Witz: Wie viele BWLer braucht man, um eine Glühbirne auszuwechseln? Nur einen, wenn Sie mich einstellen. Ich kann nämlich Glühbirnen ganz alleine wechseln. Wie Sie meinem Lebenslauf entnehmen können, habe ich schon viel Erfahrung

im Glühbirnenwechseln. Ich war in unserer Studenteninitiative sogar Ressortleiter für Glühbirnen, und momentan bin ich Tutor für Glühbirnenmanagement. Mein einziger Schwachpunkt ist, dass ich in meiner Freizeit gerne Glühbirnen wechsle.

Nervennahrung gewinnen!

Tim, 26, studiert Betriebswirtschaftslehre. Dank Globalisierung und Internationalisierung heißt der Studiengang inzwischen aber weltmännisch „Business Administration“.

Ich arbeite in einem DAX 30 Unternehmen, also einem der dreißig deutschen Unternehmen mit dem größten r en m a . e en er h diere ich Betriebswirtschaft. Als ich mein Abitur in der Tasche hatte, wollte ich nicht studieren und weiter Bücher wälzen – also habe ich eine Lehre zum Bürokaufmann absolviert. Immer nur Akten bearbeiten oder Dienstreisen organisieren war mir aber zu langweilig. Also studiere ich jetzt doch noch. Zum Glück muss-

te ich meinen Beruf dafür nicht an den Nagel hängen, sondern schaffe es, beides unter einen Hut zu bekommen. Außerdem kann ich das Wissen, zum Beispiel aus der Human Ressource Vorlesung, gut im Büro nutzen, denn ich arbeite im Personalmanagement. Das ist auch mein bestes Argument, wenn meine Oma nachhakt: Als Bachelor of Arts habe ich die Möglichkeit, eine leitende Funktion im Unternehmen zu bekommen – was dann auch mit einem entsprechenden Gehalt entlohnt wird. Und das beginnt bei 4.000 Euro brutto. Manche Vorlesungen wie Steuerlehre – wo man sich endlos durch Gesetzestexte gräbt, was man eigentlich nur bei Juristen vermuten würde – sind zwar ziemlich trocken und die

Doppelbelastung Beruf und Studium ist nicht zu unterschätzen. Aber ich weiß, wofür ich es mache. Weil ich auch Semestersprecher bin, stehe ich gezwungenermaßen ständig in Kontakt zu den Damen und Herren – das Geschlechterverhältnis bei uns ist nämlich ausgeglichen – meiner Jahrgangsstufe, aber auch zur Leitung der Hochschule. So kann ich meine erlernten Softskills gleich für diplomatische Verhandlungen nutzen.

Hochgestellter Kragen, Lackschuhe und Wirtschaftsmagazine: Alles nur Klischee oder wirklich wahr? Stimmt ab

Tims, 26, Geheimtipp für erfolgreiches Verhandeln? Fragt ihn auf SPIESSER.de, Profilname: Tim2night

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ST Ä D T E P O R T R Ä T

Gestadten: Trier

v o n Va n e s s a K o h n , 17 I l l u s t r a t i o n: G o s h a Z g r a j a

Wir stellen euch Städte vor, in denen es sich prima leben, studieren und arbeiten lässt. In dieser Ausgabe verrät euch SPIESSER-Autorin Vanessa, was Trier mit Karl Marx zu tun hat und welche Exoten-Studiengänge es hier gibt

Das studiert man:

Besonderer Wert wird auf die internationale Ausrichtung des Studiums gelegt, auch auf die Kooperation mit Universitäten der Beneluxländer. Nach exotischen Fächern muss man an der Uni nicht lange suchen: Wer Phonetik, Papyrologie, Jiddistik oder ähnliches studieren will, ist in Trier an der r h en dre e. n der finde man neben dem gängigen Angebot auch einige umweltbezogene Fächer, die auf dem Umwelt-Campus Birkenfeld angeboten werden. Der ist übrigens eine „Zero-Emission-University“!

Dieses Wort muss man kennen: „A wei gen eisch

geggisch“. Verstanden? Trierer Platt wirkt auf Ortsfremde oft wie eine Fremdsprache. Wortwörtlich bedeutet der Satz „Aber jetzt werd ich verrückt“. Dabei outet man sich keinesfalls als geistig labil, sondern drückt einfach sein Erstaunen aus.

Das isst man hier:

Als Trierer Spezialität gilt das sogenannte „Teerdisch“. Was genau man dort eigentlich aufgetischt bekommt, wissen die Wenigsten. Bekannt sind meist nur die Hauptzutaten: Sauerkraut und Kartoffelpüree.

Der Geheimtipp:

Die Stadt in einem Satz:

Hinter der antiken Fassade der ältesten Stadt Deutschlands verbirgt sich eine lebendige Universitätsstadt mit internationalem Flair.

Fakten, Fakten, Fakten Bundesland: Rheinland-Pfalz Einwohner: ca. 105.000 Fläche: 117km² Oberbürgermeister: Klaus Jensen Studierende Uni: ca. 15.000, FH ca. 6.000 Entstehungszeit: 17 v. Chr. unter Kaiser Augustus

M i t w e m Va n e s s a sonntags auf dem P e t r i s b e r g c h i l l t? F r a g t s i e a u f S P I E S S E R . d e , P r o f i l n a m e : Va n

Da tummeln sich die Touris:

Zum Glück gibt es in Trier so viele römische Denkmäler, dass sich die Touris quer über die Stadt verteilen. Erst fernab von Basilika, Kaiserthermen, Amphitheater etc. ist man vor Fragen sicher wie „Wo gehts denn zur Porta?“.

Das macht man sonntags:

Wenn das Wetter mitspielt, ist Chillen auf dem Petrisberg angesagt. 2004 wurde die Fläche wegen der Landesgartenschau von Rentnern und Familien belagert, doch heute gilt sie als Treffpunkt der jüngeren Generation. Neben Beachvolleyballfeldern, Skatepark und weiteren Sportanlagen gibt es genug Wiesenä hen m Sonnen nd P n en.

Berühmte Persönlichkeiten:

Der Philosoph und Theoretiker des Kommunismus, Karl Marx, wurde 1818 hier geboren.

Mitten in Trier in entspannter Atmosphäre die Sonne genießen? Die Skylounge auf der Karstadt Dachterrasse macht es möglich. Von dort hat man auch einen tollen Blick auf einige Sehenswürdigkeiten.

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DER Ort fürs Date:

Den EINEN perfekten Ort gibt es nicht, aber wer genug von 08/15 Verabredungen hat, stößt in Trier auf einige außergewöhnliche Dinner- Angebote. So kann man zum Beispiel im Hotel Plaza ein Krimi-Dinner inklusive Theaterstück buchen oder ein Blind Date (im wahrsten Sinne des Wortes) beim Dinner in absoluter Dunkelheit erleben. Wer spontaner veranlagt ist, kann auf die zahlreichen Straßencafés zählen, zum Beispiel das Coffé Fellows im berühmten „Dreikönigshaus“.

Klassische Musicalelemente zusammen mit dem rauen Style der Straße: BLAZE, die Musicalund Dancesensation geht auf Deutschlandtournee und ihr könnt in verschiedenen Städten Deutschlands dabei sein. Wie? Klickt einfach auf SPIESSER.de/ gewinnen und sahnt Tickets für alle Tourstopps ab.


34 austoben & entspannen

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austoben & entspannen

R EN T NE R- KO M PE T EN Z- T E A M

Poetenschlacht v o n M a r e n Vo l k , 19 Fotos Frank Grätz

Acht Poeten haben sich eingefunde n, um in einem Kampf der besonderen Art gegeneinander anzutreten. Eine von ihnen ist Christel, 73, unterstützt von Hindernissen, Hans-Jürgen, 68, und Eva, 85. Das Ergebnis: ein Abend mit kleinen wenig Ruhm, viel Ehre und einem verfrühten Ausgang

Die knallharte Jury fällt ihr Urteil.

Dienstagabend im Szeneklub, Poetry Slam. Junge, bunte, hippe Leute trudeln ein – und staunen nicht schlecht, als sie vor dem Klub auf drei Gestalten treffen, die so gar nicht ins Bild passen wollen: drei Rentner, allesamt Oma oder Opa von SPIESSER-Autorinnen. Eva Die Alten sind da, es kann losgehen. Hans-Jürgen Da bin ich ja der Jüngste… unter den Alten. Ob sie wohl wissen, was sie erwartet? Noch sind alle völlig entspannt. Selbst Christel, die auftreten soll, zeigt keine Spur von Nervosität. Schließlich ist sie seit Jahren bei einem Seniorenverband aktiv und hat schon im Bundestag geredet. Eine Sorge ist da aber doch. Christel Ich hoffe nur, ich sehe die Zeilen. Hab extra meine Brille mit. Eva Man kann immer dazulernen. Am besten ist es, wenn man ins Wasser geworfen wird und schwimmen muss. Musste unsere Dichterin zum Mitmachen überredet werden? Christel Ach was. Solange ich kein ganzes Theaterstück aus dem Boden stampfen muss… Man lässt sich in der ersten Reihe nieder. Doch die Bühne bleibt leer, der Beginn verzögert sich. Bei den Rentnern kommt langsam Unruhe auf. Eva Jugendfreunde! Schon zehn nach acht! Nein, sogar zwanzig! Großmutter hat keine Brille auf, da kann sie das nicht sehen. Die akademische Viertelstunde ist jedenfalls um. Endlich kommen die anderen Künstler

aus dem Backstage-Bereich nach vorn. Sie stehen dabei unter kritischer Beobachtung. Eva Aha, man trägt Hut. Der da kommt ohne, dafür mit Bier, das lockert. Hans-Jürgen Wo kommen die denn alle her? Moderatorin Kaddi Wer war denn noch nie bei einem Poetry Slam? Bitte melden! Nur in der ersten Reihe gehen drei Hände hoch. Kaddi Aha, hier vorne… zeigt auf unser Dreiergespann Jetzt muss nur noch die Punktvergabe organisiert werden. Aus dem Publikum werden sechs Juroren gewählt, die über das Schicksal der Poeten entscheiden. Wie Castingshow, nur demokratischer. Jemand schiebt Eva und Hans-Jürgen die Punktetafeln zu Ihr müsst das jetzt einfach machen. Aber nicht parteiisch werten! Eva Na gut. Aber wir müssen nicht reden, ja? Jacinta Nandi ist als erste dran. Ihr Mikro ist nicht richtig eingestellt, es ist viel zu hoch. Eva Das ist doch zu groß! Und keiner hilft ihr. Da ist doch ein Mann in der Nähe. In ihrem Text, vorgetragen in charmant amerikanischem Dialekt, nimmt sie die Deutschen auf die Schippe und spielt mit Klischees. Weil in Deutschland Gleichberechtigung so wichtig ist, ge-


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Christel beobachtet die Konkurrenz und guckt sich noch den ein oder anderen Performance-Kniff ab, bevor...

...sie selbst die Bretter, die den Abend entscheiden, erklimmt.

Gesellschaftskritik in Prosaform kommt bei Eva und Hans-Jürgen schon mal gut an.

hört nach dem One-Night-Stand die Beteiligung am Taxi-Geld zum guten Ton. Bei der Bewertung herrscht Uneinigkeit. Eva Ich fang gar nicht erst an, ich bin ja hierher gelockt worden. Hans-Jürgen Sechs? Eva Drei vielleicht? Hans-Jürgen Wenns bis zehn geht? Machen wir sechs, damit liegen wir nicht schlecht. Dem nächsten, Max Rademann, geht das Mikro knapp bis zur Brust. Aber der Text überzeugt. Die zehn in Evas Hand geht sofort hoch, noch bevor der Countdown läuft. Kaddi Die erste zehn des Abends, dafür gibts einen Extra-Applaus! Es wird politischer. Frank Klötgen schafft es in seinem Klagegedicht über ausbleibenden Erfolg, Charlotte Roches „Feuchtgebiete“ mit der Finanzkrise zu verbinden. Christel Also das war echt gut, wirklich ordentlich. Eva Eine zehn war das nicht. Für Christel wird es jetzt ernst. Jemand stellt ihr das Mikrofon ein. Eva Aha, jetzt kommt also der Kavalier! Christel liest einen Teil aus ihrer Biografie, an der sie gerade schreibt, vor und wirkt dabei so, als hätte sie nie etwas anderes getan. Es geht um ihre

Jugend und ihren ersten Arbeitstag, als sie gerade 13 Jahre alt war. Es herrscht Stille im Raum, niemand lacht, einige tuscheln. Christel überschreitet ihr Zeitlimit von sechs Minuten nur knapp und erntet Applaus. Die Jury geht jedoch hart mit ihr ins Gericht. 18 Punkte reichen leider nicht für die zweite Runde. Hans-Jürgen und Eva klatschen dafür umso lauter. Christel Ich dachte, ich schneide

„Machen wir sechs, damit liegen wir nicht schlecht.“

noch viel schlechter ab. Keine Zeit für Pausen. Mike Altmann bringt „Aggroday“ auf die Bühne. Krasser könnte der Unterschied zwischen zwei Texten wohl kaum sein. Mike Als mein Wecker wie immer um 6.29 Uhr klingelt, weiß ich sofort Bescheid. Heute ist aggressive Stimmung im Orbit. Der Wecker ist aggro. Das Laken riecht aggro. Die Nachbarnder ennen a ro. Hans-Jürgen Das war sehr lustig. Christel Ein bisschen zu frech für meinen Geschmack. Eva Da waren meiner Ansicht nach einige Boshaftigkeiten dabei. Henning Wenzel ist der nächste, der die

Dichterkrone erobern will. Er macht Anstalten, am verwünschten Mikrofon herumzubasteln. Hans-Jürgen Bloß nicht anfassen! In seinem Text werden Eltern ermordet... Christel Das war am Thema vorbei… Eva Ich fand das jetzt etwas makaber. Der vorletzte Kandidat ist zwar der Erste, der das Mikro im Griff hat, kann aber die Senioren-Jury nicht überzeugen. Hans-Jürgen Ich habs, glaube ich, nicht so richtig verstanden. Eva Schon sein Auftreten fand ich sehr gewöhnungsbedürftig und une e . a eh h e m r d e alousie schon runter. Der letzte Kandidat, er nennt sich „Netter Kumpel Ivan“, versucht es mit einem politischen Text. Das kommt gut an, er darf in die nächste Runde. Für die Rentner endet der Abend hier. Eva ist müde und die anderen beiden haben irgendwie auch genug gesehen. Hans-Jürgen Das war eine völlig neue Erfahrung, sehr gut! Wir sind mit einer ganz anderen Vorstellung hergekommen. Christel Aber wir müssen jetzt wirklich ins Bett.

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Wa s M a r e n , 19, s c h o n a u f d e r P o e t r y b ü h n e v o rg e t r a g e n h a t? F r a g t s i e s e l b s t a u f S P I E S S E R .d e P r o f i l n a m e : Pantof feltierchen

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austoben & entspannen

Wenn Christian Friedel, 32, gerade nicht mit Matthias Schweighöfer dreht oder mit SPIESSER-Autorin Lina tanzt, dann steht er im Staatsschauspiel Dresden auf der Bühne.

Russendisko Noch kennt man ihn vor allem aus dem Film „Das weiße Band“. Das wird sich ändern: In der Verfilmung von „Russendisko“ ist Christian Friedel neben Matthias Schweighöfer zu sehen. pieler gibt die Antwort Wie die Anekdoten aus Kaminers Buch als Film funktionieren? Der Schaus v o n L i n a Ve r s c h w e l e , 21 Fotos: Frank Grätz

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Am 29. März kommt „Russendisko“ in die Kinos. SPIESSER verlost zehn Mal Wladimir Kaminers Buch und zehn Mal zwei Kinokarten. Einfach auf SPIESSER.de/gewinnen klicken.

SPIESSER Privet und Hallo! Man sagt, du seist ein guter DJ. Wie hoch ist der Russischgehalt deiner Plattensammlung? Christian Niedrig... Russischen Techno habe ich von einem Kumpel. Aber DJ bin ich ja nicht professionell. Die Leute an en lo ern, enn h a e e. Dann aber eher zu Intergalactic von den Beastie Boys. Russisch sprechen kann ich übrigens noch. Minja sawut Christian! SPIESSER Und was sind deine musikalischen Jugendsünden? Was würdest du eigentlich nicht erzählen? Christian Aber jetzt doch erzählen?! Meine erste Platte war von Roxette, die ja wieder total groß sind. In meiner Klasse waren damals alle New Kids on the Block-Fans, da bin ich mit Roxette schon besser dran. SPIESSER Was ist das Bekloppteste, das man im Theater macht? Das kannst du auch gerne mal vormachen. Christian Sprechübungen zum Beispiel. Ich glaube, wenn man Schauspieler bei der Probe beobachtet, könnte man denken, die haben alle ne Macke. Das ist wie im Kindergarten.

Und dann zieht man sich auch noch ständig aus, man küsst sich, man küsst jeden... ob Mann oder Frau, ist völlig wurscht. Man muss eben alles ausprobieren, um an die Substanz vom Stück zu kommen. SPIESSER Kaminers Vater spielt in der Theatergruppe „Knallschote“ mit. In welchem peinlichen Theaterstück hast du mitgespielt? Christian Oh Gott, da gab es doch ganz viele! Ich hab mal ein Stück selber geschrieben, das hieß HIV. Da

„Ich hab mal ein Stück selber geschrieben, das hieß HIV.“

dachte ich, ich mach mal was ganz Ernstes. In der Jugend denkt man ja noch, man kann alles. Ich hab dann Regie geführt, die Bühne gemacht und noch die Hauptrolle gespielt. Es war ein totales Desaster. Das Publikum fands schlimm und ich hab mich so geschämt, weil mir erst bei der

Aufführung klar geworden ist, dass ich mich übernommen habe. SPIESSER Was hast du sonst in deiner Jugend gemacht? Christian Ich war in Diskos, habe damals schon Theater gespielt und Musik gemacht. Und versucht, die Schule nicht so wichtig werden zu lassen. Das ist natürlich kein gutes Beispiel für alle Schüler, ihr müsst lernen! Aber das, was mich interessiert hat, gab es in der Schule nicht. Red ich zu negativ über Schule? Jetzt schnell das Thema wechseln... SPIESSER Wie wird in „Russendisko“ überhaupt aus den vielen kleinen Geschichten ein Film? Und warum sollten wir ihn sehen? Christian Weil er viel mit Erwachsenwerden zu tun hat. Das Drehbuch konzentriert sich auf die Hauptcharaktere. Drei Freunde kommen in den letzten Tagen der DDR nach Berlin nd eder er h , e n l fin den. Wladimir, also Matthias, verliebt sich in Olga und hat noch nicht so den Plan, was er machen will. Mischa – Friedrich Mücke – will Popstar werden und ist in der Liebe ratloser. Andrej, den spiele ich, versucht, als Geschäftsmann das große Geld zu machen. Es geht also um Liebe, um


austoben & entspannen

Pantomime auf Russisch – schon erkannt? Kleiner Tipp: Das Fotoshooting war für beide echt kriminell!

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Lien zwischen... dem Brautpaar Kermit und Miss Piggy?

So ein Puppentheater Lien trifft ihr grünes Herzblatt zum zweiten Date beim Videointerview in Berlin v o n L i e n H e r z o g , 20

Pantomime auf Russisch, reloaded: Trink, Brüderlein, trink! Bilderrätsel mit Augenzwinkern: Ihr wisst, welche russischen Klischees gemeint sind? Die Auflösung findet ihr auf Seite 42.

Geld, um Enttäuschungen. Das ist verpackt in eine sehr lustige Geschichte. SPIESSER Andrej ist also der Geldsack. Was ist deine schlechteste Charaktereigenschaft? Christian Ich kann zum Beispiel überhaupt nicht mit Geld umgehen. Ich bin sozusagen das Gegenteil von Andrej. Wenn ich Geld habe, geb ich es sofort aus. Aber manchmal sollte man schon haushalten. SPIESSER Und deine beste Eigenschaft?

Christian Die ist, glaube ich, dass ich gut mit Menschen umgehen kann. SPIESSER Glaubt man Kaminer, dann ist sein Vater ein schrecklicher Autofahrer. Hast du selbst traumatische Erfahrungen am Steuer gemacht? Christian Ich bin einmal durch die praktische und einmal durch die theore he ahr r n e o en. SPIESSER Durch die theoretische? Christian Ja, ich war viel zu faul und dieses multiple Dingsbums da hat mich total durcheinander gebracht. Bei der Fahrprüfung bin ich über ei-

Mit zehn Fragen unserer SPIESSER.de-User und ein bisschen Bauchkribbeln im Gepäck warte ich im schnieken Hotelzimmer auf Kermit, den Frosch. Der gibt mir eine Gegenfrage an euch mit: „Sollen Frösche und Schweine einander heiraten dürfen?“ Schmiedet da jemand Heiratspläne? Jedenfalls ist er nach dem Interview SPIESSER-Fan: „Great questions! That was fun!“ quakt mir Kermit zum Abschied zu.

nen grünen Pfeil gefahren ohne anzuhalten, dabei hält da niemand an, es war frei! So bin ich durchgefallen. SPIESSER m nde da Lam enfie ber ist für dich kein Problem mehr, oder? Hast du Tipps für andere, die davon betroffen sind? Christian Ich glaube, Aufregung gehört dazu und ist auch was Schönes, sie darf nur nicht die Konzentration kaputt machen. Also immer schön durchatmen und sich denken: Den Prüfungsdruck muss ich jetzt ne Stunde durchhalten, aber ich will ja

Ihr wollt das ganze Videointerview sehen? Hier findet ihr das Interview mit Kermit und vielen weiteren Promis: SPIESSER. de/serien/videointerviews. Im WG-Blog berichtet Lien dagegen alles über ihre Erlebnisse in der Traumfabrik Hollywood: SPIESSER.de/user/die-wg

diesen Lappen oder was auch immer. SPIESSER Zum Schluss der Russen-

disko: Was fällt dir zu Moskau ein? Christian Größe, Bombast, Prunk,

Wodka... Als Kind wollte ich immer ins Mausoleum, um Lenin zu sehen. Ich hab es nicht geschafft! Aber der liegt da bestimmt noch eine Weile.

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ck r Jahren. Wir bringen den Trend zurü Mix tapes waren der Hit in den 80e und lassen David Garrett und DJ Chino von Culcha Candela ihre ganz persönlichen Mixtapes präsentieren v o n S a b i n e W i n k l e r, 21

Was war euer erstes Mixtape, das ihr selbst gemacht habt? David Garrett Mit sieben oder acht

Jahren habe ich mein erstes Mixtape gemacht. Die Lieder habe ich aus dem Radio gezogen. Es waren aber immer nur 50 Sekunden von jedem Lied drauf, weil ich ständig zu spät war mit dem Aufnehmen. Ich erinnere mich aber noch ganz genau, dass auf jeden Fall „Billy Joe – We d dn ar he fire nd een Some od o lo e m dra aren. DJ Chino (Culcha Candela) Zu Beginn der 90er habe ich angefangen, im Keller meiner Eltern Songs aus dem Radio auf Kassetten aufzunehmen. Ganz rofi mä ha e h d e a e en m mer wieder zurückgespult, um einen perfekten Übergang zum nächsten Song zu haben. Die ersten Mixtapes habe ich noch für mich gemacht, aber in der Schule habe ich dann gemerkt,

Illustration: Juliane Dorn

dass Frauen sich total über Mixtapes freuen. Also habe ich angefangen die Tapes in der Schule an die Mädels zu verschenken. Nie ohne meine Musik! Gibt es bestimmt Songs, die euer Leben geprägt oder euch in einer besonderen Situation begleitet haben? David Garrett Nachdem es mit meiner ersten Freundin auseinander ging, habe ich mir ganz viele Herzschmerzballaden reingezogen. a h r man dann Son on r an Adams und bemitleidet sich selbst. DJ Chino (Culcha Candela) „Sitting

on he do o he a on Red ding. Das ist ein Klassiker aus den 60er/70ern, den ich damals immer am Ende von Partys aufgelegt habe, wenn alle langsam nach Hause gegangen sind.

Was ist das Tolle an Mixtapes? David Garrett Das Tolle an Mixtapes ist, dass du dir deine eigene Wunschliste für den Moment zusammenstellen kannst. Mixtapes sind für ganz bestimmte Situationen. Für den Sport stelle ich mir zum Beispiel eine Ener em Pla l ammen. der finden h dann L eder on Franz Ferdinand, die mich motivieren, nicht schlapp zu machen. DJ Chino (Culcha Candela) Erstens sind Mixtapes toll, um Frauen zu beeindrucken. Zweitens ist ein Mixtape nd d ell nd er nl h. E e ne Zusammenstellung von Songs, die deinen Geschmack trifft oder versucht, den von anderen Menschen zu treffen. We m S abi ne i hr e rste s Mi xtape g e wi dm e t hat? Fragt sie auf S PIE S S E R .de , P ro filn am e : G l ue m y l i ps

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Holt euch diese sechs MP3s im kostenlosen Download auf SPIESSER.de. Aber seid schnell! Jeden Song gibt es genau 1.000-mal HIP-HOP

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Untertagen „Angst“

Oliver Koletzki feat. Jan Blomqvist Steaming Satellites „The devil in me“ (Remix) „Witches“

INDIE-ROCK

Manikürt und frisch frisiert tritt Marsimoto zum erbitterten Musikwettbewerb an. Ziel: Eroberung der Hip-Hop Krone. Geheimwaffen: Schlagfertigkeit, Ironie und eine gepitchte Stimme. Wellness für die Ohren, Wortwitz für die Seele.

Melophobie – die Angst vor der Musik. Heilungschancen? Nur bei exzessivem Konsum von qualitativ ho h er er . er nn e da bessere Medizin sein als unsere VITA COLA Clubtour-Band 2010?

Das Teufelchen auf eurer linken Schulter ermuntert euch zu sündigen Taten. Angesichts der Verlockungen, die euch d e ro ad n hr er , nn hr nicht widerstehen und lasst den Teufel in euch raus.

Die Repeat-Taste scheint wie verhext. Gebannt drängt ihr euch dicht vor die Lautsprecherboxen. Hypnotisierende Gitarrenklänge verzaubern euch die Sinne. Die Stimme des Satelliten-Frontmanns entführt euch in fremde Sphären.

Passt zu: Körper stählen. Vom Album: „Grüner Samt“ www.marsimoto.de

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ck

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Teil 10 Stressfrei fahren

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Die Fahrschul-Serie im DJ Chinos (Culcha Candela) ultimative Mixtape-Playlist für eine Party:

David Garretts ultimative Mixtape-Playlist für eine Party:

1. Starter – der

1. S t ar t e r – de r

Eisbrecher auf jeder

E i sbr e c h er au f j eder

Party: Taio Cruz –

Pa r t y: Guns N’ R oses –

Dynamite. Da traut sich

Welc om e to the jungle

Wie kommt ihr eigentlich stressfrei durch den Straßenverkehr? Auf SPIESSER.de habt ihr uns eure Geheimtipps verraten – und die teilen wir nur zu gerne mit euch. Welches Rezept gegen Stress am Steuer ein TomTom-Navi verdient hat, entscheidet ihr mit eurer Stimme auf SPIESSER.de. Einfach abstimmen, Webcode: @fahrschule.

auch der Schüchternste auf die Tanzfläche.

2. E v er ybody‘s d arling – we n n di e S t im mung

2. Everybody’s darling

a m Koc h en i st : Bob

– wenn die Stimmung

Mar ley – No w om a n ,

am Kochen ist: Culcha

No c r y

Candela – Hamma. Da kann man seine Mittänzer

3. P e r f e c t en di n g

sagen, wie man sie findet,

– we n n di e Lic h t er

nämlich: Hamma

a n geh e n u n d al l e nach H a u se ge h e n (sollen):

3. Perfect ending

ir gendw as von

– wenn die Lichter

D avid H asselhoff

angehen und alle

( dam it alle von allein e

nach Hause gehen:

nac h H ause gehen)

Otis Redding – Sitting

Wie kommt ihr gut durch den Straßenverkehr? Das Allererste: Ich stelle mein Handy aus und schmeiß' es vor der Fahrt in den Kofferraum. Da ist es sicher vor mir und kann mich bei der Fahrt nicht ablenken. Urml Indem ich meinen Freund ans Steuer lasse. Absolut stressfrei. Zumindest für mich. ;) Carmen80 Komplett ruhig bleiben. Diese Drängler haben entweder eine schlechte Selbstbeherrschung oder eine schlechte Zeitplanung... oder beides. LUX-Maus Gar nicht. Ich bin ein Nervenbündel, wenn ich den Weg nicht kenne, weil ich einen Orientierungssinn wie eine Nudel habe. Cappuccino

on the dock of the bay. Nicht nur wegen der persönlichen Nostalgie.

Mein Ur-Ur-Großvater hat das Auto erfunden (kein Witz!) – Autofahren ist seither in unserer Familie das reine Vergnügen und kein Stress. jabberwocky666

Der Song passt einfach zum Sonnenaufgang.

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SOUL /REGGAE

Dickes B „Das B“

Y‘akoto „Whatever dear“

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LIEBE Anne öffnet ein Tagebuch voll Herzscheiße und Klimawandel im Jahr 2050. 14

TRIEBE Warum Fortpflanzung für Christian Ulmen ein Schock war.

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IMPRESSUM SPIESSER – die Jugendzeitschrift erscheint bundesweit mit einer Druckauflage von 500.000 Exemplaren. Herausgeber SPIESSER GmbH, Schandauer Straße 64, 01277 Dresden T: 0351 31540-0, F: 0351 31540-40 SPIESSER.de Geschäftsführung: Frank Haring Redaktion Chefredaktion: Eva Weber (V.i.S.d.P.) Anne Fischer, Victoria Gütter, Manuel Halbauer, Lien Herzog, Lena Kessler, Fabienne Kinzelmann, Christina Lohner, Carlos Oliver-Vollmer, Franka Pohl, Inga Schörmann, Alexandra Sturm Kontakt zur Redaktion: T: 0351 31540-563 redaktion@spiesser.de Mitarbeiter dieser Ausgabe Sophia Alt, Anita Edenhofer, Lena Geers, Harriet Hanekamp, Romy Heinrich, Christoph Käfer, Laura Konieczny, Friederike Krüger, Theo Müller, Tim Naumann, David Rau, Bettina Schneider, Wibke Schumacher, Erik Veenstra, Lina Verschwele, Mareen Volk, Vanessa Vu Grafik / Gestaltung Ronny Pietsch, Juliane Dorn, Gosha Zgraja layout@spiesser.de Fotos: Said Burg, Frank Dünzl, Klaus Gigga, Frank Grätz, Harriet Hanekamp, Matthias Popp, Philipp Reiss, segovax/pixelio

Verlag Verlagsleitung: André Löckenhoff, T: 0351 31540-568 Verlagsorganisation, Disposition: Anja Jeschke, T: 0351 31540-563 Sonderprojekte, Kampagnen: Robert Rethberg, T: 0351 31540-572 Beratung Medienprojekte & Kooperationen Anke Bai, Manja Branß, Pierre Gehrmann, Yvonne Körner, Laura Kruckenmayer, Naiara Michelena-Rodríguez, Katharina Pietsch, Carolin Stammwitz Gewinnspielkoordination: Susann Thannert Vertrieb SK Schulkurier GmbH

Ihr wisst Bescheid über Gesundheit, Fitness, Popkultur und Co.? Ihr wollt ein exklusives Culcha-Candela-Konzert an eurer Schule? Dann beweist im Quiz euer Wissen und werdet AOK-Schulmeister 2012! Fünf Fragen trennen euch von der Chance auf Culcha Candela an eurer Schule. Die Band belohnt den AOK-Schulmeister 2012 mit einem exklusiven Konzert. Wie ihr euch Titel und Culcha Candela holt? Bis 23. April könnt ihr eure Schule auf www.aok-on.de registrieren und gegen andere Schulen aus eurem Bundesland antreten. Und zwar in einem Quiz, bei dem ihr

fünf Fragen beantworten müsst. Je mehr eurer Klassenkameraden ihr motiviert und je häufiger ihr mitmacht, desto größer ist eure Chance auf den Sieg in eurem Bundesland – und auf das große Finale! Denn: Die AOK lädt die besten Schulen aus allen Bundesländern nach Berlin ein. Hier wird der Gewinner zum Schulmeister 2012 – und darf sich auf das Konzert freuen.

Vertriebsleitung: Björn Peters, T: 0351 31540-551 Vertriebsmarketing: Stephanie Salzsieder, T: 0351 31540-552 Namentlich gekennzeichnete Beiträge spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider. Keine Haftung für unaufgefordert eingesandte Manuskripte, Fotos usw.; Nachdruck von Beiträgen, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung der Redaktion. Die Redaktion behält sich vor, zugesandte Beiträge zu kürzen. SPIESSER ist Mitglied in der IVW.

Gewinnt�iPads,�iPods�und�Fanpakete �iPods�und�Fanpakete Alle, die auf www.aok-on.de AOK-Schulmeister 2012 werden wollen, haben nicht nur die Chance auf ein exklusives Konzert mit Culcha Candela: Unter allen Teilnehmern werden außerdem iPads 2, iPods sowie Culcha Candela Fanpakete verlost – auf www.aok-on.de oder SPIESSER.de/gewinnen


46 SPIESSER-Autoren schreiben Briefe. Diesmal rechnet Lena mit der Freundschaft ab Liebe Freundschaft, ich kenne dich schon, so lange ich denken kann. Du hast jeden Tag dafür gesorgt, dass ich jemanden zum Reden und zum Spaß machen um mich hatte. Auch ernste Dinge konnte ich, dank dir, immer irgendwo abladen. Egal was war, ich hatte dank dir immer jemandem zum Ausheulen und Lachen. Inzwischen weiß ich, dass du mich auch im Stich lassen kannst. Gerade nach dem Abitur brauch ich dich doch umso mehr, um den Kontakt aufrecht zu erhalten! Doch du hast mich verlassen. Mit der Übergabe der Zeugnisse hast du dich umgedreht und bist von Tag zu Tag einen Schritt weiter von mir weggegangen. Weg sind all die langen und ausgiebigen Gespräche. Zusammen gefeiert haben wir auch schon lange nicht mehr. Warst du nur eine Einbildung? Was hat dich in der Schulzeit bei uns gehalten, wenn du mich jetzt im Stich lässt? War es die tägliche Routine? Jetzt, wo man sich nicht mehr jeden Tag sieht, bist du mit größerem Aufwand verbunden. Vielleicht ist der Aufwand für manche zu groß und sie

haben keine Lust mehr auf dich, schicken dich einfach weg. Wenn ich so drüber nachdenke, hab ich eine Frage an dich: Bist du eigentlich mit der Beziehung verwandt? Ihr seid euch ziemlich ähnlich. Der Anfang von euch ist immer so verdammt schön und so unheimlich vertraut. Mit euch durchlebt man gute und schlechte Zeiten. Aber manchmal überlebt ihr die schlechten Zeiten nicht. Dann tut ihr beide tierisch weh! Deinetwegen denke ich gerade viel nach und stopfe Schokolade in mich hinein. Das tut weder mir, noch meiner Figur, noch meiner Umwelt gut. Es wäre nett, wenn du mir einen Gefallen tun könntest: Hör auf, mir so weh zu tun. Eigentlich bist du ein guter Weggefährte. Nur im Augenblick kannst du mir echt gestohlen bleiben!

Wer Lenas beste Freunde sind? Fragt sie auf SPIESSER.de, Profilname: Lenäh

Ihr habt was zu sagen? Dann schreibt selbst einen der „Briefe an“: auf SPIESSER.de/forenbeitrag/briefe

Der nächste SPIESSER erscheint am 16. April 2012.

Über das Titelbild habt ihr auf SPIESSER.de abgestimmt. Die Fotoautomaten-Bilder der vier Freunde Lisa, 20, Oyemi, 21, Tobias, 22 und Florian, 22 haben sich gegen das Motiv der beiden Studentinnen Lisa und Oyemi („Doppelpack“) und Florian („Freundschaftstyp“) durchgesetzt. Im März ist wieder eure Meinung gefragt, und zwar zum Titelbild der kommenden Ausgabe – natürlich auf SPIESSER.de!

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SPIESSER liegt in ganz Deutschland kostenlos an Schulen aus. Wenn eure nicht dabei ist, es aber bald sein soll, meldet euch unter 0351 31540577 oder auf SPIESSER.de/heft

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