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SoVD Soziales im Blick Sozialverband Deutschland

SoVD-Zeitung | Ausgabe Berlin / Brandenburg

Nr. 4

April 2014

Bundesregierung will Staatshaushalt aus Sozialbeiträgen sanieren

Wählen ist einfach!

Versicherte über Gebühr belastet

SoVD-Jugend stellt Broschüre in leichter Sprache vor Seite 4

Weil innerhalb der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) derzeit finanzielle Rücklagen bestehen, will der Bund seine Zuweisungen an den Gesundheitsfonds kürzen. Somit würden die Versichertengelder indirekt zur Sanierung des Bundeshaushaltes verwendet. Sind die Reserven der GKV jedoch aufgebraucht, werden erneut die Versicherten zur Kasse gebeten. Hierfür sollen Krankenkassen ab 2015 einen prozentualen Zusatzbeitrag erheben können – in unbegrenzter Höhe. Diese Pläne stoßen auf die gemeinsame Kritik von SoVD und Volkssolidarität: Beschäftigte und Rentner dürfen nicht alleine für Kostensteigerungen im Gesundheitssystem zahlen. Seit 2009 gibt es den Gesundheitsfonds. Alle Beiträge der Versicherten, der Arbeitgeber und der Sozialleistungsträger fließen zunächst in diesen Fonds. Von dort werden die Gelder dann an die einzelnen Krankenkassen verteilt. Die Kassen wiederum finanzieren daraus die Leistungen für ihre Versicherten. Dazu zählen auch gesamtgesellschaftliche Aufgaben, wie etwa die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern oder das Mutterschaftsgeld. Zu diesem Zweck fließen jedes Jahr auch Steuermittel in

Mitmachen beim SoVD-Inklusionslauf Läufer, Fahrer, Helfer und Zuschauer gefragt! Seite 5 Hälfte der Stellen für Kollegen mit Handicap Foto: Kzenon / fotolia

Erst kürzt die Bundesregierung ihre Zuschüsse an den Gesundheitsfonds, dann führt sie in der GKV Zusatzbeiträge ein. Die Rechnung zahlen am Ende allein die Rentner und Arbeitnehmer. den Gesundheitsfonds. Dieser Bundeszuschuss sollte jährlich 14 Milliarden Euro betragen. Zum Vergleich: Die Ausgaben der Kassen für die genannten Zwecke liegen nach Expertenschätzungen bei deutlich über 20 Milliarden Euro jährlich.

Rücklagen im Fonds Im letzten Jahr wurde insgesamt mehr Geld eingenommen als ausgegeben. Dadurch sind im Gesundheitsfonds Rücklagen von knapp 14 Milliarden

Euro entstanden. Diesen Umstand nimmt die Bundesregierung zum Anlass, den bereits zugesagten Zuschuss zu kürzen. Die eingesparte Summe soll zu einem ausgeglichenen Haushalt beitragen. Bis 2015 erhält der Gesundheitsfonds demnach insgesamt 8,5 Milliarden Euro weniger an Steuergeldern. Die Differenz müsste aus den Reserven des Gesundheitsfonds bezahlt werden. Zur Erinnerung: Hierbei handelt es sich primär um die Beiträge der

Versicherten. Diese würden somit indirekt die Sanierung des Bundeshaushaltes bezahlen.

Beiträge zweckentfremdet Kritik an dieser Vorgehensweise üben anerkannte Experten wie Klaus Kirschner. Er war Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag und engagiert sich heute im Sozialpolitischen Ausschuss des SoVD. Im Gespräch mit der SoVD-Zeitung Fortsetzung auf Seite 2

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Blickpunkt Kommt die Rente mit 63? Das von Arbeitsministerin Andrea Nahles vorgeschlagene Rentenpaket wird weiterhin kontrovers diskutiert. Auch der SoVD hat sich kritisch in die Diskussion eingebracht. Dabei steht für unseren Verband außer Frage: Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss im Ruhestand mehr Rente bekommen, als jemand, der nicht so viel gearbeitet hat! Und: Wer nach 45 Beschäftigungsjahren mit 63 abschlagsfrei in Rente geht,

hat dies mehr als verdient! Unser Kritikpunkt ist ein anderer: Von der aktuell diskutierten Regelung haben nicht alle Versicherten etwas. Immerhin: Sie betrifft schätzungsweise 50 000 Frührentnerinnen und -rentner. Außen vor bleiben aber diejenigen, die ebenfalls hart gearbeitet haben, die wegen der hohen Zugangshürden jedoch die Wartezeit nicht erfüllen können. Zum Beispiel Frauen, die ihre Berufstätigkeit unterbrechen mussten,

SoVD kooperiert mit gemeinnützigem IT-Unternehmen Seite 8

weil sie Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben. Deshalb ist die vorgeschlagene Rentenregelung aus unserer Sicht nicht ausreichend. Wir fordern, die Rentenpolitik auf ein breiteres Fundament zu setzen. Auf der Basis der Abschaffung der Rente mit 67 etwa würden Voraussetzungen geschaffen, von der noch mehr Rentnerinnen und Rentner profitieren könnten. Adolf Bauer SoVD-Präsident

Frohe Ostern!


SOZIALPOLITIK

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Nr. 4 / April 2014

Bundesregierung will Staatshaushalt aus Sozialbeiträgen sanieren

Versicherte über Gebühr belastet Fortsetzung von Seite 1 findet Kirschner klare Worte: „An dem Beispiel wird deutlich, wie vermeintlich sicher Rücklagen oder ein Kapitalstock vor einem Zugriff sind, wenn die Politik Geld benötigt. Hier werden ganz eindeutig Sozialversicherungsbeiträge zweckentfremdet.“

Finanzreform der GKV Sind die Rücklagen im Gesundheitsfonds aufgebraucht, werden erneut die Versicherten zur Kasse gebeten – und das könnte schon bald geschehen. Denn noch in diesem Frühjahr soll eine Finanzreform der Krankenkassen beschlossen werden. Hinter dem „GKVFinanzstruktur- und Qualitätsweiterentwicklungsgesetz“ verbirgt sich unter anderem eine entscheidende Änderung bei der Bemessung des Beitragssatzes.

Zusatz- statt Sonderbeitrag Aktuell liegt der einheitliche Beitragssatz bei 15,5 Prozent, gemessen an den beitragspflichtigen Einnahmen der Versicherten. Hiervon zahlen die Arbeitgeber lediglich 7,3 Prozent. Der Versicherte hat dagegen noch

Klaus Kirschner einen Sonderbeitrag von 0,9 Prozent zu tragen, kommt also insgesamt auf 8,2 Prozent. Dieser Sonderbeitrag soll nach dem Willen der Bundesregierung zum kommenden Jahr abgeschafft werden. An seine Stelle tritt dann ein Zusatzbeitrag, über dessen Höhe, je nach Bedarf, jede Krankenkasse alleine entscheiden kann. Der Gesetzgeber erhofft sich davon einen stärkeren Wettbewerb und stellt den Versicherten sogar sinkende Beiträge in Aussicht. Aber stimmt das?

Steigender Finanzbedarf Gesundheitsexperte Klaus Kirschner hält sinkende Beiträge für völlig ausgeschlos-

Interview

„Die neue VVS vertritt die Versicherten-Interessen“ Dr. Jens Oldenburg ist vielen SoVD-Mitgliedern aus der Zusammenarbeit mit der ERGO vertraut. Oldenburg wird ab dem 1. April gemeinsam mit Reinhard Wagner die Funktion des Vorstandes des neuen Verbands-Versicherungs-Service übernehmen. Wir sprachen mit ihm über die Hintergründe. ___Wofür steht der VVS? Oldenburg: Es geht darum, den Versicherungsbereich um die sehr oft nachgefragten Angebote zu erweitern und diese neu zu organisieren. Dabei sollen die besonderen Interessen der Menschen berücksichtigt werden, die sich in unserem Verband organisieren. ___Was ist der Unterschied zwischen der bisherigen Kooperation mit der ERGO und einem Makler? Oldenburg: Ein Makler vertritt immer die Interessen des Jens Oldenburg Versicherten und sucht für diesen passende Angebote aus einer Vielzahl von Anbietern. Im Gegensatz dazu bietet eine Versicherung nur die Produkte der Gesellschaft an. ___Was passiert mit den bisherigen Versicherungen der ERGO? Oldenburg: Das Mitglied kann selbst entscheiden, ob diese künftig vom VVS oder weiter von der ERGO-Zentrale betreut werden. ___Wie kann der SoVD die Angebote des Maklers beeinflussen? Oldenburg: Der SoVD hat sich in diese Kooperation im Rahmen einer Beteiligung eingebracht und ist in den entsprechenden Gremien vertreten. Interview: veo

sen. Er verweist auf interne Berechnungen des Bundesgesundheitsministeriums, wonach der Finanzbedarf sehr bald steigen wird. Schon 2017 könne der Beitragssatz für die Versicherten demnach bei über neun Prozent liegen. Auch das Bild von durchweg „wohlhabenden“ Krankenkassen zweifelt Kirschner an. Die Gelder seien sehr unterschiedlich verteilt. Es gebe durchaus Kassen, die aufgrund ihrer Mitglieder- und Einnahmestruktur auf hohe Rücklagen blicken, andere dagegen hätten nur geringe oder überhaupt keine finanziellen Reserven. Alles über einen Kamm zu scheren, davon hält der erfahrene Gesundheitspolitiker überhaupt nichts: „Das ist, als ob Sie die Füße im Kühlschrank und den Kopf im Backofen haben. Da haben Sie dann auch eine angenehme Durchschnittstemperatur.“

Gewinner und Verlierer Ungleich verteilt sind auch die Vor- und Nachteile der geplanten Reform. Fest steht, dass die Arbeitgeber nach dem Willen der Bundesregierung nicht stärker belastet werden sollen.

Ihr Anteil wird – unabhängig von möglicherweise anstehenden Kostensteigerungen – bei 7,3 Prozent eingefroren. Die Arbeitgeber gehören somit zu den Gewinnern der Finanzreform. Das bedeutet umgekehrt, dass sämtliche Zusatzausgaben im Gesundheitssystem künftig allein von den Versicherten bezahlt werden müssen. Dabei haben die schon jetzt erhebliche Zuzahlungen zu leisten, etwa beim Zahnersatz. Die Versicherten gehören somit eindeutig zu den Verlierern der Reform.

Abschied von der Parität Die Schonung der Arbeitgeber und die einseitige Belastung der Versicherten ärgert Klaus Kirschner: „Das ist für mich wirklich ein politischer Sündenfall, denn damit wird die paritätische Finanzierung endgültig aufgegeben und ist Makulatur.“ SoVD und Volkssolidarität sehen das genauso. In einem

SoVD ruft neuen Versicherungsservice ins Leben

Erweiterte Angebote Der SoVD geht neue Wege im Bereich der Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Um über die bewährten Gruppenversicherungen hinaus gezielter auf die individuellen Bedürfnisse seiner 560 000 Mitglieder eingehen zu können, wird zum 1. April der Verbands-Versicherungs-Service gegründet (VVS). Der VVS fungiert als Makler und bietet auf Basis bereits bestehender Produktangebote eine Erweiterung der Angebotspalette an. Wie viele andere Sozial- und Wohlfahrtsverbände arbeitet der SoVD seit vielen Jahren mit der ERGO-Versicherungsgruppe AG zusammen. Die Kooperation besteht seit über 40 Jahren. Der SoVD kann seinen Mitgliedern auf diese Weise Gruppenvorteile anbieten. Als Teil des Angebotsspektrums, das der SoVD seinen Mitgliedern bietet, waren und sind die Versicherungsdienstleistungen der ERGO von vielen erwünscht. Eine repräsentative Mitgliederbefragung hat bereits vor Jahren ergeben, dass die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsprodukte einen hohen Stellenwert für unsere Mitglieder haben. Die Befragung hat aber auch gezeigt, dass die Interessenslagen der SoVD-Mitglieder insgesamt gewachsen sind. Dabei rücken vor dem Hintergrund einer veränderten Mitgliederstruktur vielfältigere Ansprüche und Bedürfnisse in den Vordergrund. Weil eine wirkliche Mitglieder-Betreuung, bei dem die individuellen Belange des Einzelnen im Vordergrund stehen, dem Verband sehr wichtig ist, haben der SoVD-Bundesverband und der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. die Ergänzung des bisherigen Angebotes beschlossen. Der entscheidende Vorteil: Anders als bei einem Versicherungskonzern, der seine Produkte im Rahmen der Ausschließlichkeit anbietet, kann der Verbands-Versicherungs-Service als Makler jedem SoVD-Mitglied jetzt die auf ihn zugeschnittenen Produkte vermitteln. Der Makler ist Vertreter des Versicherten und nicht Vertreter des Versicherers. Er kann allen Versicherten Angebote vieler Gesellschaften unterbreiten und das jeweils Passende heraussuchen.

Foto: Janina Dierks / fotolia

Sonder- oder Zusatzbeitrag: Am Ende zahlen doch wieder die Versicherten die Zeche. Brief an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) fordern die Verbände, auf die Erhebung von Zusatzbeiträgen zu verzichten. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Während die Arbeitgeber weiterhin ihrer Mitverantwortung für die Kostenentwicklung im Gesundheitsbereich nicht gerecht werden, haben die Beschäftigten sowie die Rentnerinnen und Rentner über Jahre hinaus sämtliche Kostensteigerungen im Gesundheitsbereich alleine zu tragen.“ job

Was macht ein Makler? • Im Gegensatz zu Versicherungsvertretern ist der Makler ein Vertreter der Versicherten. • Denn Vertreter von Versicherungskonzernen haben allein die Aufgabe, Versicherungswilligen die Produkte ihres Unternehmens anzubieten. Dabei sind sie ausschließlich an die von ihrer Versicherungsgruppe angebotenen Produkte gebunden. • Das Spektrum der von einem Makler angebotenen Leistungen kann naturgemäß viel größer sein, da der Makler aus einer Vielzahl aller am Markt befindlichen Produkte schöpfen und Kunden dieses breite Spektrum an Leistungen anbieten kann. • Das hat für die Versicherten den entscheidenden Vorteil, dass sie auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Angebote erhalten können.


SOZIALPOLITIK

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SoVD am Equal Pay Day mit bundesweit 108 Aktionen am Start – Großkundgebung am Brandenburger Tor

Lohngerechtigkeit ist ein Grundrecht Bundesweit fanden am 21. März – am „Equal Pay Day“ – Aktionen für die gleiche Entlohnung von Männern und Frauen statt. Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Flashmobs und anderen Aktionen wurde deutlich gemacht, dass Frauen im Schnitt immer noch 22 Prozent schlechter entlohnt werden als Männer. Auch der Sozialverband Deutschland (SoVD) war bundesweit mit insgesamt 108 Aktionen am Start, um für mehr Gerechtigkeit unter den Geschlechtern zu kämpfen. In Berlin veranstalteten der SoVD, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der Deutsche Frauenrat erneut eine Kundgebung am Brandenburger Tor. Das Datum „21. März“ war nicht zufällig gewählt: Es markiert den Tag, bis zu dem Frauen über den Jahreswechsel hinaus weiterarbeiten müssen, um rechnerisch auf das Jahresgehalt eines Mannes zu kommen. Umgekehrt ausgedrückt: Männer müssten im Durchschnitt erst am 21. März anfangen zu arbeiten, um am Ende des Jahres für die exakt gleiche Tätigkeit ebenso viel im Portemonnaie zu haben wie Frauen.

Frauen arbeiten immer noch 80 Tage im Jahr für lau „Frauen arbeiten 80 Tage im Jahr für lau“, brachte Edda Schliepack, SoVD-Präsidiumsmitglied und -Bundesfrauensprecherin, diese Ungerechtigkeit auf den Punkt. „Seit sechs Jahren stehen wir hier vor dem Brandenburger Tor. Das kann nicht sein!“ Schliepack mahnte an, dass die Lohndifferenz mit

im Bereich der Gleichberechtigung freuen, aber wir stehen immer noch vor der Herausforderung endlich zu erreichen, dass Frauen und Männer den gleichen Lohn für gleiche Arbeit verdienen!“

Gesetzliche Regelung für mehr Lohngerechtigkeit

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig will ein Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit. dem Alter sogar noch steige. Zudem seien Frauen nachweislich auch bei Sonderzahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld benachteiligt und müssten häufiger in Teilzeit sowie für Niedriglöhne arbeiten. „Wir können uns über viele Erfolge

Manuela Schwesig, Bundesfrauenministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (SPD) kündigte an, sie werde noch 2014 Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung für mehr Lohngerechtigkeit auf den Weg bringen. „Indirekte Lohndiskriminierung muss durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Aufwertung von typischen Frauenberufen beseitigt werden“, so Schwesig. Auch das durch Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) vorgelegte Mindestlohngesetz sei ein wichtiger Schritt zur Beseitigung der Lohnunge-

Fotos (6): Herbert Schlemmer

SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack (li.) und Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates und Mitglied des Ausschusses für Frauenpolitik im SoVD. rechtigkeit, erklärte Schwesig. Die unterschiedlichen Formen der Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern prangerte auch DGB-Chef Michael Sommer an. Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, sprach das Problem der Teilzeitbeschäftigungen an, die – immer häufiger angeboten und freiwillig oder unfreiwillig genutzt – „Teil des Problems und

DGB-Chef Michael Sommer zeigte unterschiedliche Formen der Ungerechtigkeit auf.

nicht der Lösung“ seien. Weitere kritische Wortbeiträge kamen von den Bundestagsabgeordneten Peter Weiß (CDU/CSU), Thomas Oppermann (SPD), Dr. Gregor Gysi (Die Linke) und Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90 / Die Grünen). veo Ein Filmbeitrag ist unter www.sovd-tv.de abrufbar sowie weitere Fotos unter www. sovd.de.

Mehr Gerechtigkeit forderte SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack in ihrer Rede.

Foto: Simone M. Neumann

Viel Unterstützung für die gerechte Sache kam aus den Orts- und Kreisverbänden.

Zur gemeinsamen Kundgebung von SoVD, DGB und Deutschem Frauenrat kamen am 21. März rund 500 Menschen vor das Brandenburger Tor. Sowohl die im Bundestag vertretenen Parteien als auch zahlreiche befreundete Organisationen solidarisierten sich mit der Aktion. SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack (Bildmitte, li.), Bundesministerin Manuela Schwesig (re.), DGB-Chef Michael Sommer (2. v. re.) und Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates (ganz re.), forderten in ihren Redebeiträgen mehr Geschlechtergerechtigkeit.

Edda Schliepack (re.) begrüßt den SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann.


MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

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Nr. 4 / April 2014

SoVD und die Bundeszentrale für Politische Bildung stellen Wahlbroschüre zur Europawahl vor

„Wählen ist einfach“ mit leichter Sprache 64,4 Millionen Menschen in Deutschland sind am 25. Mai aufgefordert, das Europäische Parlament zu wählen. Wählen gehen ist die einfachste Form politischer Mitsprache. Doch das Wahlrecht ist kompliziert und in schwieriger Sprache verfasst. Damit dennoch möglichst viele Menschen dieses Recht ausüben können und verstehen, warum es sinnvoll ist, dies zu tun, haben der Sozialverband Deutschland (SoVD) und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) eine Broschüre entwickelt: „Wählen ist einfach – die Europawahl“. Diese stellten sie jetzt in Berlin der Öffentlichkeit vor. Eine Bedingung für Teilhabe in der Gesellschaft ist das sprachliche Verstehen. Wenn Wählen ist einfach: Die Europawahl

In leichter

Sprache!

Herausgegeben von

Die Broschüre „Wählen ist einfach“ ist in einfacher Sprache.

Sprache aber zu kompliziert wird, kann sie Barrieren errichten. Um Menschen mit Handicap zu unterstützen, wurde die Broschüre in leichter Sprache verfasst. Auch die Präsentation der Wahlbroschüre wurde in Anwesenheit von über 60 Teilnehmern und Pressevertretern in leicht verständlicher Sprache moderiert. „Europa geht uns alle an!“, sagte bpb-Präsident Thomas Krüger. „Wir müssen noch viele Hindernisse überwinden für eine politische Bildung und politische Teilhabe aller Menschen – ganz gleich, welche Herausforderungen sie mitbringen. Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat den Willen, diese Aufgabe zu erfüllen und

Kompliziert oder leicht? – So ist Wählen einfach Bei der Europawahl entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über ihren Alltag mit. Das Europawahlgesetz erklärt dies so: „Die Wahl erfolgt nach den Grundsätzen der Verhältniswahl mit Listenwahlvorschlägen. Listenwahlvorschläge können für ein Land oder als gemeinsame Liste für alle Länder aufgestellt werden. Jeder Wähler hat eine Stimme.“ Ein paar Sätze weiter heißt es: „Wahlvorschläge können nach Maßgabe des Paragraph 9 Abs. 5 von Parteien und von sonstigen mitgliedschaftlich organisierten, auf Teilnahme an der politischen Willensbildung und Mitwirkung in Volksvertretungen ausgerichteten Vereinigungen mit Sitz, Geschäftsleitung, Tätigkeit und Mitgliederbestand in den Gebieten der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft (sonstige politische Vereinigungen) eingereicht werden.“ Es liegt auf der Hand, dass die übliche Schriftsprache oder Fachsprache eine sprachliche Hürde für viele wahlberechtigte Menschen darstellt, die ein Handicap haben. „Amtsdeutsch“ wird aber auch von vielen Menschen nur schlecht verstanden, deren Muttersprache nicht deutsch ist. Mit der Broschüre in verständlicher, leichter Sprache soll politische Teilhabe und Mitwirkung auch für die Menschen möglich werden, die bislang wegen sprachlicher Verständnisschwierigkeiten ausgeschlossen waren. Beispielhaft liest sich der weiter oben zitierte Auszug aus dem Europawahlgesetz in leichter Sprache dann wie folgt: „Eine Partei ist eine Gruppe von Menschen mit gleichen Zielen. Sie haben sich zusammengeschlossen, um diese Ziele durchzusetzen. Dafür benötigen sie Ihre Stimme. Das ist das Kreuz auf dem Stimmzettel. Für die Wahl hat jede Partei eine Liste aufgestellt. Auf den Listen stehen die Namen, wer ins Europäische Parlament soll. Sie kommen aber nur rein, wenn die Wähler oder die Wählerinnen diese Liste wählen.“

Foto: Herbert Schlemmer

Zur Präsentation des Heftes „Wählen ist einfach: Die Europawahl“ kamen zahlreiche Pressevertreter in die Bundeszentrale für Politische Bildung in Berlin. jeden und jede zu befähigen, Gesellschaft zu gestalten.“ Sönke Franz, Bundesjugendvorsitzender des SoVD stellte fest: „In Europa findet schon heute Politik statt, die große Auswirkungen auf die politischen Entscheidungen in den einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union hat. Verständliche Informationen

sind die Voraussetzung dafür, um partizipieren zu können. Die Broschüre soll hierfür eine Handreichung sein. Ein Schritt, uns in die Politik zu wagen und zu erkennen, was wir durch die Abgabe unserer Wählerstimme für uns – Deutschland und Europa – erreichen können.“ Die Broschüre „Wählen ist einfach“ ist per E-Mail unter

jugend@sovd.de und auf www. bpb.de/179730 kostenlos bestellbar. Die große Medienpräsenz bei der Vorstellung der Broschüre, zahlreiche Rückmeldungen seit der Präsentation sowie hunderte YoutubeAufrufe des Filmbeitrages von SoVD-TV „Wählen leicht erklärt“ belegen, wie wichtig das Thema ist. veo

Behinderte Menschen sollen weiterhin Rundfunkbeitrag zahlen

Von wegen „in der ersten Reihe“ Der neue Rundfunkbeitrag sollte „einfach für alle“ sein. Nun klingelt es vor allem in den Kassen von ARD und ZDF. Sie nehmen bis 2016 über eine Milliarde Euro mehr ein. Das Geld stammt auch von Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung früher keine Gebühren zahlen mussten. Angesichts der Mehreinnahmen fordert der SoVD die Rückkehr zu diesem Nachteilsausgleich. „Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe“. So lautet die Werbung der öffentlichrechtlichen Sender. Inzwischen zeigt sich jedoch, dass diese Plätze die Zuschauer teuer zu stehen kommen. Vor allem Menschen mit Behinderung zahlen seit der Gebührenumstellung ordentlich drauf. Sie werden oftmals nicht mehr von der Zahlung befreit, sondern zahlen einen reduzierten Beitrag von 5,99 Euro monatlich. Hierfür müssen sie jeweils einen Antrag stellen. Welche Steine den Betroffenen dabei in den Weg gelegt werden, hat SoVD-Mitglied Dietrich Müller aus Coswig in Sachsen-Anhalt erlebt. Der zu 100 Prozent Schwerbehinderte schickte eine Kopie seines Schwerbehindertenausweises an den Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Vergeblich: man brauche das Original oder eine beglaubigte Kopie, andernfalls werde der Antrag abgelehnt. Müller, der auf den Rollstuhl angewiesen ist, empfindet das

als Schikane: „Ich wohne im ländlichen Bereich. Um eine Kopie beglaubigen zu lassen, muss ich in die nächste Stadt reisen.“ Wie wenig die Sender dabei tatsächlich auf das Geld von Menschen wie Dietrich Müller angewiesen sind, zeigt sich erst jetzt: Sie werden über eine Milliarde Euro Fotos: kiono, Avanne Troar, Marek Gottschalk / fotolia mehr an Beiträgen Seit 2013 wird der Rundfunkbeitrag pro einnehmen als bisher. Haushalt erhoben. Zahlen müssen seitAndere Schätzungen dem auch Menschen mit Behinderung, gehen sogar von drei die früher von der Gebühr befreit waren. Milliarden Euro aus. Werden bestehende Ungerech- bei den Rundfunkeinnahmen tigkeiten nun also behoben? soziale Härten für behinderte Fehlanzeige. Stattdessen soll Menschen abzubauen, kommt der Rundfunkbeitrag um 48 jetzt eine Minisenkung.“ AnCent sinken. gesichts der Mehreinnahmen Scharfe Kritik kommt hierzu fordert Bauer eine Rückkehr vom SoVD. Dessen Präsident zu der bewährten Regelung des Adolf Bauer erklärte: „Anstatt Nachteilsausgleichs für Menmit den deutlichen Zuwächsen schen mit Behinderung. job


MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Nr. 4 / April 2014

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SoVDINKLUSIONSLAUF Samstag, 28. Juni 2014 Tempelhofer Feld Berlin Beginn 12:00 Uhr

Zugang ausschließlich über HAUPTEINGANG Tempelhofer Damm nahe Tempelhof

ƒ Bambinilauf 400 m

ƒ 4 x 400 m Staffellauf ƒ 5 km- | 10 km-Lauf

www.inklusionslauf.de

Flyer: Matthias Herrndorff

Unter www.inklusionslauf.de können sich Interessierte ab sofort anmelden. Dort sind auch sämtliche Teilnahmebedingungen aufgeführt.

Läufer, Fahrer, Helfer und Zuschauer gefragt – Kooperation mit dem Leichtathletik- und Blindenverband

Mitmachen beim ersten SoVD-Inklusionslauf! Mit einer bundesweit angelegten Initiativveranstaltung startet der SoVD ein Mitmach-Projekt, um das Thema Inklusion im Breitensport selbstverständlich werden zu lassen. Am 28. Juni findet auf dem riesigen Gelände des ehemaligen Berliner Flughafens Tempelhof der erste SoVDInklusionslauf statt. Bei der Veranstaltung auf dem Tempelhofer Feld kann jeder mitmachen, der Spaß und Freude an Bewegung hat und auf seine Weise laufen oder fahren kann. Auch Zuschauer und Mithelfer sind willkommen und erwünscht. Der SoVD-Inklusionslauf 2014 ist als Bewegungs- und Sportveranstaltung konzipiert. Er soll eine Kombination aus verschiedenen Wettbewerben für Menschen mit und ohne Behinderung werden.

Jeder Interessierte kann mitmachen auf seine Art Gemäß dem Motto: „Gemeinsam aktiv für die gute Sache“ sind alle individuell Sport treibenden Menschen eingeladen: Breitensportinteressierte (Sportvereine, Lauftreffs, Behindertensportvereine), Familien, Lebensgemeinschaften und Singles, Jung und Alt. Der Lauf ist für 750 Teilnehmer konzipiert. Auf dem Tempelhofer Feld, wo sich am Wochenende bis zu 50 000 Erholungssuchende tummeln, werden ein 400-Meter Bambinilauf, eine 4 x 400 Meter Staffel, ein 5-Kilometer-Lauf

und ein 10-Kilometer-Lauf stattfinden. In den verschiedenen Kategorien starten Läufer und Fahrer gemeinsam; es werden Bahnen abgeteilt, damit es nicht zu Unfällen kommt. Die Wettbewerbe werden von einem bunten Rahmenprogramm begleitet, das von Sportmoderator Rafael Treite moderiert wird. Die Moderation wird von einem Gebärdensprachdolmetscher simultan übersetzt. Kooperationspartner des ersten SoVD-Inklusionslaufs sind der Berliner Leichtathletikverband (BLV) und der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV). Der BLV, der unter dem Dach des Deutschen Leichtathletikverbandes organisiert ist, zählt 10 000 Mitglieder. Er veranstaltet jährlich rund 80 Veranstaltungen mit 167 000 Teilnehmern. Auch der Berlin Marathon gehört dazu. Der Deutsche Blinden- und

Sehbehindertenverband (DBSV) vertritt die Interessen von 20 Landesvereinen und ist ebenfalls ein Multiplikator.

Sonderkonditionen für Teilnehmer im Mondial SoVD-Mitglieder aus allen Landesverbänden und Interessierte, die sich angesprochen fühlen und ein Sommerwochenende in Berlin verbringen möchten, können sich unter www.inklusionslauf.de anmelden. Als Ansprechpartner steht Ralf Bergfeld, SoVD-Mitarbeiter und Mit-Organisator, unter Tel.: 030 / 72 62 22-173 oder per E-Mail: info@inklusionslauf.de gerne bereit. Im behindertengerechten Hotel Mondial sind auch Rollstuhlfahrer und Menschen mit Handicap optimal untergebracht, zum Inklusionslauf sogar zu Sonderkonditionen. veo

Foto: Wolfgang Borrs

Beim Organisationsteam des SoVD-Inklusionslaufs stehen Achtsamkeit und Praxisnähe im Vordergrund.

Foto:s (2) Ralf Bergfeld

Der Inklusionslauf findet am 28. Juni auf dem riesigen Gelände des ehemaligen Berliner Flughafens Tempelhof statt. Hier sind am Wochenende bis zu 50 000 Menschen.


SERVICE / AUS DEM VERBAND

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Nr. 4 / April 2014

Informationsblatt über Ziele und Forderungen der Frauen im SoVD

Frauenbeitrag

Familienarbeitszeit kann Eltern flexibler machen Der SoVD tritt dafür ein, dass Erwerbstätige Zeit für die Familie haben, Kinder in Ruhe erziehen und Angehörige bei Bedarf unterstützen können. Bislang ist das eine Frage für Frauen. Teilzeit-Beschäftigung wurde vor allem ihnen gewährt. Die Teilzeitarbeit gilt zwar generell als Fortschritt, denn unflexible Vollzeit zwang viele Frauen früher oft dazu, den Beruf ganz aufzugeben, doch ist Teilzeit zu Lasten von Frauen weiterentwickelt worden. So teilen sich Frauen heute insgesamt einen gleichbleibenden „weiblichen“ Arbeitsmarkt untereinander auf. Das führt dazu, dass die Arbeitszeit der einzelnen Frau abnimmt Hannelore Buls und damit auch ihr Verdienst. Ein Mitglied im Ausschuss Desaster für die Altersvorsorge, wie für Frauenpolitik wir heute wissen.Wir brauchen also neue Lösungen. Worum geht es? Der Verdienst muss heute für Frauen die eigenständige Existenz sichern. Oft ist aber festzustellen: Je geringer die Arbeitszeit, umso schlechter der Stundenlohn. Das zeigt sich direkt beim Minijob, bei dem die Löhne auch unabhängig von der Qualifikation meist unter der geplanten Mindestlohngrenze von 8,50 Euro liegen. Viele Frauen und Männer wünschen sich daher eine vollzeitnahe Arbeitszeit, die ihnen einen ausreichenden Verdienst ermöglicht, den Verbleib und auch den Aufstieg im Beruf gewährleistet und auch Zeit für die Familie lässt. Eine gute Idee ist das „Schwesig-Modell“. Die Bundesministerin brachte Anfang des Jahres eine geringfügig auf 32-Wochenstunden verringerte Familienarbeitszeit für Eltern kleiner Kinder ins Gespräch, wobei der Lohn für die ausgefallene Arbeitszeit mit öffentlichen Mitteln aufgestockt wird. Paare, die ihre Familienpflichten untereinander aufteilen, sollen sogar begünstigt werden. Dieser Vorschlag würde Frauen eine bessere Existenzsicherung und Altersvorsorge ermöglichen. Und der „Charme“ der Lösung besteht darin, dass mehr Männer sich – wie gewünscht – öfter ihren Kindern widmen könnten. Die Verkürzung der Vollarbeitszeit darf kein Tabu mehr sein. Leider ist sie in den letzten Jahren in Misskredit geraten, nachdem die Umsetzung in vielen Betrieben vorrangig zur Arbeitsverdichtung genutzt wurde.

Ohne Frauen kein Staat ... Ein neues Informationsblatt über die Forderungen und Ziele der Frauen im SoVD ist im Ausschuss für Frauenpolitik des SoVD entwickelt und jetzt veröffentlicht worden. Der Flyer „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen – Für Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit“ legt die Fakten dar und dokumentiert die wichtigsten frauenpolitischen Forderungen der SoVD-Frauen. Schon 1919 begann die Geschichte der engagierten Frauen im SoVD. Damals kämpften die hinterbliebenen Frauen im ehemaligen Reichsbund für ihre eigenständige wirtschaft-

liche und soziale Absicherung – ein Anliegen, das auch heute noch vorrangiges Ziel in der Frauenpolitik ist. 1949 wurde das Grundgesetz verabschiedet mit dem Artikel 3 Absatz 2 „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“. Dieses Verfassungsziel ist noch nicht erreicht. Deshalb setzen sich die Frauen im SoVD mit Nachdruck für dieses Ziel ein. Der Flyer steht zum Download bereit unter www.sovd.de.

Studie: Zwei von fünf Alleinerziehenden beziehen Hartz IV

Oft schwierige Bedingungen Alleinerziehende in Deutschland sind besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen – zwei Fünftel von ihnen beziehen Hartz IV. Zu diesem Ergebnis kommt nach Medienberichten eine Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Schuld seien vor allem schlechte rechtliche und familienpolitische Bedingungen. Der Studie zufolge benachteiligt auch das Steuerrecht die Betroffenen. Außerdem greife der Staat Müttern nicht genug unter die Arme, wenn Väter ihren Unterhaltspflichten nicht nachkämen. Rund 2,2 Millionen Kinder wachsen inzwischen mit nur einem Elternteil auf. Neun von zehn Alleinerziehenden sind Frauen. In jedem zweiten Fall zahlten die Väter den Unterhalt nicht in voller Höhe. Der Unterhaltsvorschuss, der dann beantragt werden kann, ist auf maximal sechs Jahre beschränkt. dpa

Foto: S.Kobold / fotolia

Neun von zehn Alleinerziehende sind Frauen. Eine Studie belegt erneut, dass sie hinsichtlich ihrer rechtlichen und sozialpolitischen Bedingungen oft benachteiligt sind.

SoVD im Gespräch SoVD zu Gast beim Empfang im Ministerium

Foto: Mike Auerbach

SoVD-Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack (li.) und Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, beim Empfang der Ministerin in Berlin.

An einem Empfang bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, hat Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack teilgenommen. Anlass war der Internationale Frauentag am 8. März. Nachdem die Bundesministerin ihre gleichstellungspolitische Grundsatzrede gehalten hatte, wurden verschiedene wichtige frauenpolitische Themen erörtert, so z. B. die Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung, um den Frauenanteil in Führungspositionen in der Privat-

wirtschaft und im öffentlichen Bereich zu erhöhen. Auch die Möglichkeit der Rückkehr aus Teilzeit in Vollzeit sowie Gewalt gegen Frauen waren Themen des Empfangs in Berlin.

SoVD bei Anhörung von Verbänden Der SoVD hat sich bei einer Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Gesundheit zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) eingebracht. SoVDReferent Fabian Székely wies

hierbei öffentlich darauf hin, dass verwaltungstechnische Probleme nicht dazu führen dürften, dass die Versicherten Nachzahlungen zu leisten hätten, die sie sich unter Umständen nicht leisten können. Weil festzustellen war, dass die Krankenkassen einen möglichen Zusatzbeitragssatz offenbar nicht transparent gestalten wollen, machte der SoVD-Referent deutlich, dass Versicherte ein Informationsbedürfnis hätten, welches die Krankenkassen erfüllen müssten. Im Kontext der Diskussion um ein eventuell geplantes Qualitätsinstitut forderte Székely eine transparente, umfassende und verständliche Darstellung aller Ergebnisse.


AUS DEM VERBAND / ANZEIGEN

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Von der Idee bis zum fertigen Film – eine Geschichte in Bildern

Wie entsteht ein Beitrag für SoVD-TV?

Bis jemand eine gute Idee hat. Beim SoVD treffen sich die Macher von SoVD-TV und überlegen, zu welchem Thema man einen Film drehen könnte.

Dann wird in der Regel erst einmal telefoniert.

Dann werden auch die Mitglieder des Computerclubs gefilmt. Schließlich soll der fertige Film zeigen, wie sie sich gegenseitig helfen, mit dem Computer umzugehen.

Zum Beispiel mit Günter Voß. Er arbeitet bei einem Computerclub für Senioren. Dort lernen ältere Menschen, wie sie das Internet für sich nutzen können – ein tolles Thema für SoVD-TV.

Also macht sich das Team von SoVD-TV auf den Weg zu dem Computerclub.

Dort angekommen, muss erst einmal alles ausgepackt und aufgebaut werden. Scheinwerfer, Kameras und Mikrofone werden aufgestellt, Günter Voß soll für den Beitrag interviewt werden.

Es wird sehr viel gefilmt...

Wenn alles „im Kasten“ ist, werden die Scheinwerfer und die Kameras eingepackt.

...und mit Menschen gesprochen.

Dann wird der gesprochene Text zu dem Film aufgenommen.

Das Team von SoVDTV macht sich wieder auf den Heimweg. Ein großer Teil der Arbeit beginnt erst jetzt.

In der Redaktion müssen viele Stunden Filmmaterial gesichtet und geschnitten werden. Es entsteht ein fertiger Film von knapp zweieinhalb Minuten Länge.

Dort kann ihn sich jeder anschauen – probieren Sie es aus!

Endlich ist es soweit: Der Film wird auf der Internetseite www.sovd-tv.de eingestellt.

job Fotos: taniho, Edler von Rabenstein, Mechanik, mpfphotography / fotolia; Steffi Rose; SoVD-TV

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AUS DEM VERBAND

Seite 8

Nr. 4 / April 2014

SoVD kooperiert mit gemeinnützigem IT-Unternehmen – Computer für SoVD-Mitglieder ab 99 Euro

Hälfte der Stellen für Kollegen mit Handicap Sonderkonditionen beim Computer-Kauf bieten der Sozialverband Deutschland (SoVD) und das gemeinnützige IT-Unternehmen AfB im Rahmen einer neuen Kooperation an: Computer gibt es für SoVD-Mitglieder bereits ab 99 Euro. Die AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) ist das erste gemeinnützige ITSystemhaus Europas. Jeder zweite Arbeitsplatz ist durch einen Mitarbeiter mit Behinderung besetzt. AfB bereitet ausgemusterte Computer, Laptops, Drucker und andere Hardware aus Großunternehmen auf. Die Geräte werden abgeholt,

Dirk Fißmer, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei AfB, freut sich über die Kooperation.

inventarisiert, zertifiziert gelöscht, getestet, gereinigt und anschließend mit einer Garantie von mindestens 12 Monaten an Endkunden verkauft. 180 Mitarbeiter arbeiten heute an dreizehn Standorten in Deutschland, Österreich und Frankreich bei AfB. Die erfolgreiche Integration der Mitarbeiter in die Berufswelt und die damit verbundenen Perspektiven sind beispielhaft. Das Konzept gilt als Paradebeispiel erfolgreichen Sozialunternehmertums und ermöglicht Unternehmen aller Branchen, sich in einer Partnerschaft mit AfB für soziale und ökologische Gesellschaftsfragen zu engagieren. Seit der Gründung im Jahr 2004 haben sich viele namhafte Unternehmen, Banken und öffentliche Einrichtungen für eine Zusammenarbeit mit AfB entschieden. Allein im Jahr 2012 wurden insgesamt über 230 000 Geräte aufgearbeitet. Am 15. März diesen Jahres wurde die AfB im Rahmen einer festlichen Gala in Frank-

Fotos: afb

Ausgemusterte Computer werden bei AfB neu aufgearbeitet.

Das AfB-Geschäftsmodell beruht darauf, dass 50 Prozent der Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung vorgesehen sind.

furt mit dem Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2014 in der Kategorie „Innovative Personalkonzepte“ ausgezeichnet. Dirk Fißmer, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit AfB (NRW) sagt: „Wir freuen uns sehr, mit dem SoVD einen Kooperationspartner gefunden zu haben, mit dem wir uns identifizieren können. Die Leistung des Verbandes für Menschen mit Behinderung ist bemerkenswert und passt zu unserem eigenen Konzept der Inklusion.“ SoVD-Mitglieder und -Mit-

arbeiter erhalten bei AfB grundsätzlich zehn Prozent Rabatt. Ausgenommen sind Werbeware sowie Sonderartikel. Die Angebote finden Sie hier: http://shop.afb-group.eu. Bitte geben Sie folgenden PartnerCode beim Erstellen Ihres Benutzerkontos ein: sovd-de456. Es kann auch in jedem der bundesweit neun Shops gegen Vorlage der SoVD-Card eingekauft werden: Übersicht und weitere Informationen: www. afb-group.eu. Ein Angebot, das u. a. im AfB-

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DBR-Sprecherrat zum Gespräch bei der Bundesbehindertenbeauftragten Verena Bentele

Kompetenzen behinderter Menschen nutzen Zu einem politischen Gespräch traf der Sprecherrat des Deutschen Behindertenrates (DBR) die Bundesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele. Themen waren die Reform der Eingliederungshilfe bzw. die Schaffung eines Bundesteilhabegesetzes, die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung, die inklusive Bildung, Verbesserungen im Bereich der Barrierefreiheit sowie die weitere Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Verena Bentele unterstrich, dass ihr der Austausch und die Zusammenarbeit mit den Verbänden behinderter Menschen ein zentrales Anliegen sei. Sie freue sich auf die konstruktive Zusammenarbeit. Die Reform der Eingliederungshilfe / Schaffung eines Bundesteilhabegesetzes sahen die Teilnehmer übereinstimmend als eines der zentralen behindertenpolitischen Reformprojekte dieser Legislaturperiode.

Erarbeitungsprozess mit den Behindertenverbänden Erreicht werden müsse die Herauslösung aus der Fürsorge und die einkommens- und vermögensunabhängige Ausgestaltung der Leistungen. Der Einbezug der Behindertenverbände am Erarbeitungsprozess

müsse strukturell sichergestellt und nun zügig mit der Arbeit begonnen werden. Der DBR kritisierte die weiterhin hohen Defizite bei der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die auch schwerbehinderte Akademiker umfasse. Bentele unterstrich, man dürfe die Potenziale und Kompetenzen behinderter Menschen in der Arbeitswelt nicht verschenken, sondern müsse sie nutzen; hierauf wolle sie in Gesprächen mit Unternehmen und Unternehmensverbänden den Fokus verstärkt richten. Die Chancen der Vielfalt sowie die Potenziale behinderter Kinder und Jugendlicher gelte es auch für die Frage inklusiver Bildung zu fokussieren, so die Bundesbehindertenbeauftrag-

Foto: Wolfgang Borrs

V.li.: Ulrike Mascher (DBR-Sprecherrat), die Bundesbehindertenbeauftragte Verena Bentele, Volker Langguth-Wasem (DBR-Sprecherrat), Ottmar Miles-Paul (DBR-Sprecherrat) und Claudia Tietz (SoVD-Referentin) trafen sich im erweitertem Kreis zum sozialpolitischen Austausch. te. Sie wies auf zusätzliche Erschwernisse durch die föderale Struktur des Bildungssystems in Deutschland hin. Die Überlegungen des DBR

zur Schaffung einer unabhängigen Fachstelle für Barrierefreiheit nahm Bentele mit großem Interesse zur Kenntnis. Bentele bekräftigte die Ab-

sicht, die bewährte Arbeit des Inklusionsbeirates fortzusetzen. Hierfür sagte der DBR seine kooperative und konstruktive Zusammenarbeit zu.


AUS DEN LANDESVERBÄNDEN

Nr. 4 / April 2014

Schleswig-Holstein

Seite 9

Schleswig-Holstein

Über 15 000 Verfahren geführt

Frühling an der Nordsee

Der Landesverband Schleswig-Holstein hat seine Mitgliederzahl auch im vergangenen Jahr wieder deutlich erhöhen können. Mittlerweile gehören mehr 125 000 Bürgerinnen und Bürger Schleswig-Holsteins dem SoVD an. Damit hat sich die Mitgliederzahl seit 1995 (60 000) weit mehr als verdoppelt. Allein 2013 haben 6 000 Menschen den Weg zum Sozialverband im Land zwischen den Meeren gefunden.

Raus aus dem Winterschlaf: Nach den Wintermonaten lechzt der Körper nach Licht, frischer Luft und Bewegung. Eine Prise Nordseeluft, Weite bis zum Horizont und verwöhnende Stunden im SoVD-Erholungszentrum Büsum sind die vitalisierenden Zutaten für einen Kickstart in den Frühling.

Das Herzstück des Verbandes ist die kompetente Beratung seiner Mitglieder in sozialrechtlichen Fragen – bis hin zu der Vertretung vor den Sozialgerichten. Im vergangenen Jahr hat der SoVD-Landesverband Schleswig-Holstein mehr als 15 000 Rechtsverfahren geführt und dabei knapp 10 Millionen Euro für seine Mitglieder erwirken können – ein neues Rekordergebnis (im Jahr 2012 waren es acht Millionen).

Jetzt, wo es langsam Frühling wird, ist es an der Zeit durchzupusten. Gesunde Meeresluft und die ungetrübte Natur am Wasser laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Die stetig immer stärker wärmende Sonne ist dabei ein willkommener Begleiter. Und sollte das Wetter einmal nicht so mitspielen, kann man beim SoVD-Kooperationspartner „Vitamaris“ die zahlreichen Gesundheits- und Wellnessangebote genießen und Das Erholungszentrum bietet sich entspannen. komfortable Zimmer. Das SoVD-Erholungszentrum Büsum ist der ideale Ausgangspunkt und Zielort für jedwede Aktivitäten an der frischen Luft. Mit seinen komfortablen Zimmern sowie den reichhaltigen und schmackhaften Mahlzeiten bietet es seinen Gästen zu unschlagbar günstigen Preisen einen behaglichen Ruhepol und die Basis für einen unvergesslichen Aufenthalt. Nähere Informationen, Anmeldung und Buchung: SoVD-Erholungszentrum, Möwenweg 14, 25761 Büsum, Telefon: 04834 / 9 52 50, Fax: 04834 / 95 25 15, E-Mail: ehz.buesum@sovd-sh.de, www.erholungszentrum-buesum.de.

Zahlung von 73 000 Euro für SoVD-Mitglied erwirkt Geholfen werden konnte in einem Rechtsverfahren, das der SoVD-Landesverband Schleswig-Holstein für sein Mitglied führte, unter anderem auch Hans-Jürgen Jahn aus Husum. Dieser erhielt mithilfe des SoVD sein Recht und eine Nachzahlung von über 73 000 Euro. Der 1955 geborene Kläger beantragte im Mai 2008 bei der Deutschen Rentenversicherung eine Rente wegen Erwerbsminderung. Diesen Antrag lehnte die Beklagte mit Bescheid vom August 2008 ab. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für die Gewährung dieser Rente seien vom Kläger nicht erfüllt. Insbesondere sei der Eintritt eines Leistungsfalles vor dem

Großes Medieninteresse bei der Jahresbilanz-Pressekonferenz des SoVD Schleswig-Holstein. Im vergangenen Jahr hat der SoVD Schleswig-Holstein mehr als 15 000 Rechtsverfahren geführt und dabei knapp 10 Millionen Euro für seine Mitglieder erwirken können. 1.4.2007 nicht ersichtlich, hieß es in der Ablehnung. Der neurologisch psychiatrische Gutachter bestätigte ihm ein vollschichtiges Leistungsvermögen auch schon vor dem 1.4.2007, regte jedoch eine weitere sozialmedizinische Ermittlung wegen der seltenen Erkrankung des Klägers an.

Neues Gutachten wich von ärztlicher Bewertung ab Das internistisch-lymphologische Gutachten wich von der vorherigen ärztlichen Bewertung ab und ergab, dass bei Hans-Jürgen Jahn bereits vor dem 1.4.2007 eine gravierende

Einschränkung der Leistungsfähigkeit bestand. Die Rentenversicherung wurde daraufhin mit Urteil vom August 2013 dazu verurteilt, dem Kläger die begehrte Rente unter Annahme eines Leistungsfalles am 8.1.2007 auf Zeit bis zum 31.8.2016 zu gewähren. Der Ausführungsbescheid vom 6.12.2013 beinhaltete neben einer laufenden monatlichen Rente in Höhe von 1 111,01 Euro einen Nachzahlungsbetrag von 73 589 Euro. Die ermittelte Verzinsung dieses Betrages ergab eine Summe 5 852 Euro.

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AUS DEN LANDESVERBÄNDEN

Seite 10

Nr. 4 / April 2014

Niedersachsen

Konferenz in Hannover: SoVD-Jugend fordert mehr Tempo für die inklusive Bildung Während ihrer Landesjugendkonferenz haben die Delegierten der niedersächsischen Jugend im Sozialverband Deutschland (SoVD-Jugend) eine ernüchternde Bilanz zur Umsetzung der Inklusion in Deutschland und Niedersachsen gezogen. „Menschen mit Behinderung sind noch immer vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzt, sie müssen mehr um ihr Recht auf inklusive Schulbildung, einen Ausbildungsplatz und später um einen Job kämpfen als nichtbehinderte Menschen“, beschreibt eine einstimmig verabschiedete Resolution.

Foto: SoVD-Jugend

Fast der komplette Beirat der niedersächsischen SoVD-Jugend stellte sich wieder zur Wahl.

Henrike Hillmer, stellvertretende Sprecherin der SoVDJugend, fordert auch von der Landesregierung mehr Anstrengungen. „Wir bedauern, dass so viel Zeit verstrichen ist, um Lehrer, Schüler und Eltern auf die inklusive Schule vorzubereiten. Jetzt müssen endlich die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden – durchgängig für alle Schulzweige, Klassenstufen und Schulformen.“ Das bedeute nicht nur Barrierefreiheit sondern auch eine Veränderung der Lehrer-Aus- und Fortbildung, um diese noch mehr als bislang um sonderpädagogische und inklusions-pädagogische Inhalte anzureichern.

Noch mehr Anreize für Unternehmen bieten

Foto: SoVD-Jugend

Während der Landesjugendkonferenz verabschiedeten die Delegierten eine Resolution, in der es unter anderem um die Inklusion und barrierefreies Wohnen geht.

Der Start ins Berufsleben sei – auch für Studierte – nach wie vor schwer. Menschen mit Behinderung würden häufig in Werkstätten ausgelagert. „Wir fordern Arbeitgeber auf, verstärkt betriebliche Ausbil-

dungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen“, sagt Hillmer. Von der Landesregierung werde ein Programm erwartet, das Anreize für Unternehmen biete, Jugendliche mit Behinderung auszubilden. Ebenfalls auf dem Forderungskatalog der SoVD-Jugend stehen eine einkommensund vermögensunabhängige Regelung der Leistungen für behinderte Menschen beziehungsweise die Schaffung eines Gesetzes zur sozialen Teilhabe. Außerdem bezieht die SoVDJugend zum Thema bezahlbarer barrierefreier Wohnraum Stellung. Zurzeit sind von den rund vier Millionen Wohnungen in Niedersachsen nur circa 134 000 und damit etwas mehr als drei Prozent barrierefrei. Das ist aus Sicht der Jugendorganisation zu wenig. Deshalb fordert sie, dass mindestens jede zehnte Wohnung aus dem gesamten Wohnungsbestand barrierefrei gestaltet wird. Weiterhin sollen diese durch eine zentrale

Koordinierungsstelle gelistet werden und somit leichter aufzufinden sein. Zu einem selbstbestimmten Leben gehöre schließlich dazu, selbst entscheiden zu können, wo und mit wem man leben möchte. Dies gelinge jedoch nur, wenn auch ein entsprechendes Angebot vorhanden sei und ausreichende Wahlmöglichkeiten zur Verfügung stünden.

Neue Mitglieder für den Beirat gewählt Neben der Verabschiedung des Forderungskataloges stand auch die Wahl der Jugendlichen, die dem SoVDLandesvorstand als Mitglieder des neuen Jugendbeirates empfohlen werden, auf dem Programm. Demnach sollen Kerstin Koch, Thomas Schröder, Nina Kempe, Henrike Hillmer und Adrian Landmann berufen werden. Aline Priebe und Claudia Constantin wurden als Nachrückerinnen nominiert. bü/sj

Niedersachsen

Mindestlohn erst ab 18: Ist das gerecht? Was der SoVD schon lange fordert, will die Große Koalition jetzt endlich auf den Weg bringen: den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro in der Stunde. Obwohl das Gesetz dafür noch nicht verabschiedet ist, gibt es schon die ersten Rufe nach Ausnahmen: Zeitungsausträger sollen davon ausgenommen werden und nun sogar Jugendliche unter 18. Die Begründung von Arbeitsministerin Andrea Nahles: Es müsse verhindert werden, dass junge Menschen lieber einen gut bezahlten Aushilfsjob annehmen, statt eine Ausbildung anzufangen. Der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. ist angesichts dieses Vorstoßes irritiert. „Natürlich ist es richtig, Anreize zu setzen, dass Ausbildungen wichtig sind. Das schafft man allerdings nicht, indem man ihnen das Recht auf einen Mindestlohn nimmt“, betont der niedersächsische SoVDLandesvorsitzende Adolf Bauer. Schließlich gebe es genügend Jugendliche, die auf der Suche nach einer Ausbildung noch

keinen Erfolg hatten und jetzt in niedrig qualifizierten Jobs arbeiteten, weil sie sonst nicht über die Runden kommen. Kritisch bewertet Niedersachsens größter Sozialverband auch die Tatsache, dass mit dem Vorschlag der Arbeitministerin die Jugendlichen außen vor gelassen werden, die nachmittags oder in den Ferien noch etwas zum Taschengeld dazu verdienen müssen, weil ihre Eltern nur über ein geringes Einkommen verfügen. „Und ausgerechnet denen will man dann den Anspruch auf Mindestlohn nehmen? Haben sie es nicht verdient?“, fragt Bauer weiter. Wolle man die Ausbildung wirklich stärken, müsse man

auch über eine Anhebung der Ausbildungsvergütung nachdenken – später prozentual gekoppelt an die Entwicklung des Mindestlohns. Den Plänen der Großen Koalition zufolge soll der Mindestlohn bis 2015 flächendeckend eingeführt werden. Da allerdings Wirtschaftsvertreter wie beispielsweise Zeitungsverleger, Einzelhändler oder Landwirte gegen das Vorhaben Sturm laufen, sollen bis 2017 Abweichungen möglich sein. So kommen etwa aus der CSU Vorschläge, Rentner, Minijobber und Saisonarbeitskräfte beim Mindestlohn außen vor zu lassen. Zudem soll die Höhe des

Foto: Stefanie Jäkel

Wenn es nach Andrea Nahles geht, sollen Jugendliche keinen Mindestlohn bekommen, um mehr von ihnen in eine Ausbildung zu bringen. Mindestlohns regelmäßig von einer Kommission überprüft werden. Diese besteht unter anderem aus Arbeitgebern und Gewerkschaftern und wird bei

den Anpassungen verschiedene Kriterien wie etwa die gesamtwirtschaftliche Lage oder auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt berücksichtigen. sj


VERBRAUCHER

Nr. 4 / April 2014

Seite 15

Wer einmal den Führerschein bekommt, behält ihn sein ganzes Leben lang

Mit dem Auto unterwegs – bis ins hohe Alter? Wir alle werden älter. Und auch wenn wir uns mit 80 noch überaus fit fühlen, so lässt doch das Seh- und Reaktionsvermögen nach. Das ist ganz natürlich. Wer aber sein Leben lang Auto gefahren ist, will sich diese Begleiterscheinungen des eigenen Älterwerdens möglicherweise nicht eingestehen. Während es in anderen Ländern gesundheitliche Untersuchungen gibt, entscheidet in Deutschland jeder selbst, ob er sich im hohen Alter noch hinter das Steuer setzt. Ist das sinnvoll? Viele von uns machen ihren Führerschein bereits in jungen Jahren, mit 18 oder mit 20. Wer einmal die Fahrprüfung bestanden hat, der behält die damit erworbene Fahrerlaubnis sein ganzes Leben lang. Eine Karriere als Autofahrer kann sich somit also schnell auf ein halbes Jahrhundert erstrecken. In dieser Zeit müssen wir niemandem mehr beweisen, dass wir auch im hohen Alter noch voll „auf der Höhe“ sind. In den Niederlanden fand man das nicht sinnvoll. Deshalb müssen Autofahrer dort ab ihrem 70. Geburtstag alle fünf Jahre einen Gesundheitstest absolvieren. In Spanien müssen bereits 45-Jährige alle zehn Jahre einen Hör- und Sehtest beste-

Info Wer sich Gewissheit über die eigene Fertigkeit verschaffen will, kann in einer Fahrschule eine Probestunde vereinbaren. Auch wenn man dabei schlecht abschneidet, behält man den Führerschein. Man sollte sich jedoch überlegen, diesen unter Umständen freiwillig abzugeben. Darüber hinaus bieten TÜV und ADAC (www.adac.de) auch ein Fahrsicherheitstraining an.

hen. In Deutschland dagegen ist die Politik bisher strikt gegen derartige Überprüfungen. Warum eigentlich?

Diskriminierung Älterer?

Untersuchung schon im eigenen Interesse Die Zahl der von älteren Autofahrern verursachten Unfälle ist in den letzten zehn Jahren um rund ein Drittel gestiegen. Deshalb muss natürlich niemand ab einem bestimmten Lebensalter automatisch den Führerschein abgeben. Eine Untersuchung, inwieweit man noch fit für den Straßenverkehr ist, liegt aber auch im Interesse der Betroffenen. Denn schließlich ist niemand gerne in einen Unfall verwickelt.

Die Verantwortlichen sträuben sich gegen entsprechende Tests, weil dies eine Diskriminierung älterer Menschen darFoto: DOC RABE Media / fotolia; Foto (Ampel): sp4764 / fotolia stellen würde. Auch große Verbände wie Alter schützt vor Autofahren nicht: In Deutschland entscheidet etwa der Automobiljeder selbst, ob er noch fit für den Straßenverkehr ist. club ADAC lehnen derartige Vorschrif- Entscheidungshilfe unerwartete Situationen re- fürs Autofahren ausreicht, ten ab. Die Kritiker eines durch den Hausarzt agieren. Vor allem aber lässt könnte am besten der Hausarzt solchen Gesetzes bezeichnen Im Alter sehen viele von uns auch die Beweglichkeit nach. beurteilen. Wer also mögliche dieses als einen Eingriff in das schlechter und können nicht Gerade die aber ist enorm Zweifel ausräumen möchte, Grundrecht der Autofahrer. mehr so schnell wie früher auf wichtig, etwa für den Blick sollte seinen Arzt auf dieses Tatsächlich belegen Staüber die Schulter beim Ab- Thema ansprechen. tistiken, dass die Gruppe biegen. Inwieweit der Fahrer „65plus“ nicht der eigene Ge- Gängelnde Vorschrift oder häufiger an Unfällen besundheits- sinnvolle Unterstützung? teiligt ist als der Durchzustand Keine Sorge: Aufgrund der schnitt. Das ändert n o c h Schweigepflicht, darf der Arzt sich jedoch ab einem auch im negativen Fall eines Alter von 75 Jahsolchen Tests nicht die Behörren. Ab jetzt stelden informieren. Das gilt sogar len Hochaltrige Haben Sie den Artikel zum Autofahren im hohen Alter auf dieser für den Fall, dass ein Patient durchaus ein Seite gelesen? Vielleicht möchten Sie dann auch an unserer Frage des an Demenz erkrankt ist. Auch erhöhtes RiMonats teilnehmen. Wir möchten von Ihnen Folgendes wissen: dieser müsste ganz alleine entsiko im Strascheiden, ob er sich noch hinßenverkehr Im Alter sehen wir schlechter, reagieren langsamer. Trotzdem behalten ters Steuer setzt oder nicht. dar. Dabei wir den einmal gemachten Führerschein ein Leben lang. Sind Sie für einen Es ist merkwürdig: Wenn es überholen Gesundheitstest für Autofahrer ab dem 70. Lebensjahr? um unsere Gesundheit geht, sie sogar sind Vorsorgeuntersuchunnoch die unAn der Umfrage können Sie im Internet unter www.sovd.de teilnehgen ganz normal. Wäre etwas erfahrenen men. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, einen Kommentar abzugeben. Ähnliches nicht auch für die und meist Auf dem Postweg erreichen Sie uns unter: SoVD, „Frage des Monats“, Teilnahme am Straßenverkehr leichtsinnigen Stralauer Straße 63, 10179 Berlin. sinnvoll? Stimmen Sie mit ab Fahranfänger. bei unserer Frage des Monats!

Frage des Monats

Frage des vergangenen Monats unter der Überschrift „Wer zahlt für Papas Pflege?“

Ihre Meinung: So haben Sie zuletzt abgestimmt Im April haben wir über ein Urteil berichtet, wonach ein Sohn für die Pflege seines Vaters zahlen sollte, obwohl dieser schon vor Jahrzehnten den Kontakt abgebrochen hatte. Wir wollten von Ihnen wissen, ob Sie die gesetzlichen Regelungen zum Elternunterhalt richtig finden.

Gesetz zum Elternunterhalt richtig?

C

Ja

C

Nein

22%

78% Foto: Nejron Photo / fotolia

Viele SoVD-Mitglieder finden es ungerecht, für Eltern zu zahlen, die sich nicht um ihre eigenen Kinder gekümmert haben.

Grundsätzlich und ohne Ausnahme haben sich alle Mitglieder in ihren Zuschriften an die Redaktion zu der Verantwortung bekannt, die Eltern im Alter zu unterstützen. Zur Frage der Höhe der finanziellen Unterstützung schrieb Dirk Rosellen (Leverkusen), das eigentliche Problem seien die aus seiner Sicht viel zu niedrigen Selbstbehalte und Freigrenzen für Einkommen und Vermögen innerhalb des gesamten Sozialrechts.

Überaus konkret waren die Meinungen der SoVD-Mitglieder hinsichtlich einer moralischen Verantwortung. Stellvertretend für viele sei hier Tanja Steinert (Hildesheim) zitiert: „Wenn ein Elternteil oder sogar beide sich über einen längeren Zeitraum aus jeder Verantwortung zum Kind entziehen, sollte das Kind auch das Recht haben sich von der Elternpflege zu befreien.“ Als ungerecht empfunden wurde eine Verpflichtung zum

Unterhalt für den Fall einer zerrütteten Beziehung. Hierzu haben uns leider auch erschütternde Briefe von Betroffenen erreicht. Darin schildern diese Misshandlungen sowie Missbrauch innerhalb der Familie. Wir haben uns dazu entschlossen, diese Zuschriften aus naheliegenden Gründen nicht namentlich zu veröffentlichen. Die Beispiele zeigen jedoch, dass es sich bei der Frage zum Elternunterhalt um ein sehr emotionales Thema handelt.


UNTERHALTUNG / KINDER

Seite 16

Tipp für Kinder

Nr. 4 / April 2014

Rolands Rätselecke

Galileo genial (DVD)

Forscher und Entdecker

Kinder fragen für ihr Leben gern und bringen Erwachsene damit nicht selten in Verlegenheit: Warum ist der Himmel blau? Wie entsteht ein Regenbogen? Warum quietscht Kreide und wie baut man den perfekten Papierflieger? Antworten darauf liefert die Fernsehreihe „Galileo genial“ auf ProSieben Maxx. Die spannenden und verblüffenden Fakten werden ebenso lehrreich wie unterhaltsam von Stefan Gödde präsentiert. Zu den Themen „Schul-ABC“, „Abgetaucht“ sowie „Wind und Wetter“ sind jeweils fünf Folgen des WissensmagaGalileo genial: zins auf DVD „Schul-ABC“, „Aberschienen. getaucht“, „Wind und Wetter“, je 1 DVD, Karussell / Universal Music Family Entertainment, Laufzeit jeweils ca. 40 Minuten, 9,99 Euro.

Ein Rätsel für Forscher und Tüftler: Die Buchstaben hinter den richtigen Antworten ergeben das Lösungswort. Das schickst du per E-Mail (Betreff: „Forscher“) an: redaktion@sovd.de oder per Post an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, 10179 Berlin. Als Preis winkt eine DVD „Galileo genial“. Einsendeschluss ist der 15. April – viel Spaß beim Rätseln!

Um eine der DVDs zu gewinnen, musst du nur das nebenstehende Rätsel lösen! Weitere Details zu der Verlosung findest du unter „Rolands Rätselecke“.

1. Dieses Gerät (Bild unten) hilft beim Navigieren. Es ist ein • Spekulant (R) • Sextant (P) • Simulant (S) 2. Lange galt Christoph Kolumbus als Entdecker Amerikas. Er ankerte vor einer Insel der • Bananas (A)

• Pocahontas • Bahamas

(C) (L)

3. Nikolaus Kopernikus behauptete 1543 zu Recht, dass • sich die Planeten um die Sonne drehen (A) • die Sonne tatsächlich um die Erde kreist (S) • beide stillstehen (H)

• Wale • Eisbären

(T) (E)

5. Charles Darwin erforschte die Entwicklung und die Abstammung von Lebewesen. Das nennt man auch • Revolution (N) • Evolution (T) • Population (Z)

4. Der Erfinder Thomas Alva Edison entwickelte nicht nur die Glühlampe, sondern auch • Schallplatten aus Schokolade (N) • essbare Handys (E) • Pflanzen, die elektrischen Strom liefern (U)

Foto: Harrington / US Navy

Auf Schiffen wird dieses Gerät zur Kursbestimmung benutzt.

5. Roald Amundsen erreichte als erster Mensch den Südpol. Welche Tiere gibt es dort nicht? • Pinguine (I)

Foto: pilipenkod / fotolia

Pinguine halten zusammen: „Gib mir die Flosse, Genosse!“

Voll durchgeblickt

Warum müssen wir eigentlich Steuern zahlen? Vor Kurzem wurde viel über den Prozess gegen Uli Hoeneß berichtet. Der ehemalige Fußballspieler muss ins Gefängnis, weil er Steuern in Millionenhöhe hinterzogen hat. Aber warum müssen wir eigentlich überhaupt Steuern zahlen?

Foto: pathdoc / fotolia

Von seinem Geld gibt kaum jemand gerne etwas ab. Dabei sind Steuern die wichtigste Einnahmequelle eines Staates.

Dort, wo Menschen in einer Gemeinschaft miteinander leben, müssen Dinge geregelt werden. So müssen beispielsweise Straßen gebaut oder etwa auch Polizisten bezahlt werden. Das erledigt in der Regel der Staat. Hierfür braucht dieser wiederum Einnahmen. Und die bekommt er in Form von Steuern, die er von den Bürgerinnen und Bürgern erhebt. Wir zahlen ganz unterschiedliche Steuern – etwa, wenn wir etwas kaufen (Mehrwertsteu-

er). Steuern erhebt der Staat auch auf verschiedene Formen von Einkünften. Wer für seine Arbeit Geld bekommt, zahlt so zum Beispiel eine Lohnsteuer. Aber auch auf Vermögen, das man auf andere Art erhält, etwa durch eine Erbschaft oder durch den Handel mit Aktien, muss man Steuern zahlen. Wer das nicht tut, macht sich strafbar. Das nennt man dann Steuerhinterziehung. Wer dabei erwischt wird, muss möglicherweise ins Gefängnis – in

besonders schweren Fällen bis zu zehn Jahre. Die Strafe ist deshalb so hoch, damit mögliche Täter abgeschreckt werden. Viele Menschen finden es besonders ungerecht, wenn ausgerechnet solche Leute ihr Vermögen ins Ausland schaffen, die ohnehin schon sehr viel Geld besitzen. Denn auf diese Weise beteiligen sie sich nicht an den Ausgaben des Staates und verhalten sich unsolidarisch gegenüber den anderen Steuerzahlern.

Zeichnung: Matthias Herrndorff / SoVD


UNTERHALTUNG

Nr. 4 / April 2014

Seite 17

Zeitmaschine

Filmtipp

„Ihr werdet nie alleine gehen“

Sein letztes Rennen

Im Halbfinale des englischen Pokalwettbewerbs treffen Liverpool und Nottingham aufeinander. Der Andrang ist riesig, immer mehr Fans drängen ins Stadion. Es kommt zur Katastrophe. An diesem 15. April vor genau 25 Jahren sterben in Hillsborough 96 Menschen. Über dem Eingang des Stadions erinnert heute ein Schriftzug an die Opfer: „You’ll never walk alone!“.

In den Fünfziger-Jahren war Paul Averhoff ein erfolgreicher Marathonläufer und Olympiagewinner. Im Alter steht für ihn und seine Frau Margot nun jedoch der Umzug ins Altenheim an. Auf einmal findet sich Paul zwischen Singkreis und Bastelstunde wieder. Soll es das etwa gewesen sein? Paul holt seine alten Laufschuhe hervor und beginnt, im Park seine Runden zu drehen. Er ist fest entschlossen, noch einmal einen Marathon zu laufen. Die anderen Heimbewohner belächeln seine Pläne und erklären ihn für verrückt. Doch als Paul einen Wettlauf gegen den jungen Pfleger Tobias gewinnt, kippt die Stimmung. Die Zurückhaltung schlägt in Begeisterung um. Die Senioren feuern den Marathonläufer an und entdecken mit ihm das Gefühl, dass auch für sie das Leben noch nicht ganz vorbei ist. Und so macht sich Paul auf den Weg zu seinem letzten Rennen.

Es ist der 15. April 1989. Schon lange vor dem Spiel drängen sich die Menschen vor dem Hillsborough-Stadion in Sheffield. Für die Fans der gegnerischen Mannschaften sind jeweils unterschiedliche Blöcke reserviert. Auf diese Weise will man Zusammenstöße vermeiden, schließlich soll es möglichst friedlich zugehen. Doch dann kommt alles anders. Um den Ansturm von außen in das Stadion zu reduzieren, öffnen die Ordnungskräfte ein weiteres Tor. Allerdings können sie die Masse jetzt erst recht nicht mehr kontrollieren. Alles strömt Richtung Spielfeld. Dieses wird jedoch von einem meterhohen Zaun begrenzt. Erst als Zuschauer in Todesangst versuchen, über diesen Zaun zu klettern, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel. Zu spät. Als sich die Tore zum Spielfeld endlich öffnen, wird das Ausmaß der Katastrophe deutlich: Neben 766 Verletzten gibt es 96 Tote. Sie wurden gegen den Zaun gedrückt oder unbemerkt zu Tode getrampelt.

Das Tor zum Fotos: BaldBoris; Linksfuss Stadion des FC Liverpool sowie Fans, die an die 96 Toten erinnern. Das Lied „You’ll never walk alone“ ist auch die inoffizielle Vereinshymne. Ganz England steht unter Schock. Die Boulevardzeitung „The Sun“ beschuldigt Liverpool-Fans, die Rettungsmaßnahmen behindert zu haben. Die Wahrheit kommt erst im Jahr 2012 ans Licht. Eine Untersuchungskommission stellt fest, dass Ordnungskräfte und Polizei das Unglück zu verantworten haben. Premierminister

David Cameron entschuldigt sich daraufhin bei den Betroffenen und den Hinterbliebenen. Vergessen hat England die Katastrophe von Hillsborough bis heute nicht, allen voran der FC Liverpool. Er erweiterte das Vereinswappen um zwei Fackeln und den Schriftzug „You’ll never walk alone“ (Ihr werdet niemals alleine gehen).

Gibt‘s doch gar nicht, oder?

Wer hat denn nun das Längste?

Sein letztes Rennen. Universum Film, 1 DVD / BluRay, Laufzeit: 110 Minuten, freigegeben ab 6 Jahren, 14,99 bzw. 17,99 Euro. Um den vorgestellten Film zu gewinnen, schreiben Sie eine EMail (Betreff: „Sein letztes Rennen“) an: redaktion@sovd.de oder eine Postkarte an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, 10179 Berlin. Schreiben Sie bitte dazu, ob Sie eine DVD oder Blu-ray Disc haben möchten. Einsendeschluss ist der 15. April.

Denksport

Welch seltsam Tier versteckt sich denn hier? 2

Hicks!

1

Das längste Wort gab es lange Zeit in Schwerin. Dort wurde im Landtag 1999 das „Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz“ verabschiedet. Kein Witz. Inzwischen wurde das Gesetz zwar wieder aufgehoben, lange Wörter gibt es aber auch woanders. rade Gesetze bestens geeignet. Denn bereits der frühere Spitzenreiter in der Liga langer

Foto: Sentello / fotolia

Bei der Suche nach langen Wörtern hilft ein Zentimetermaß nicht weiter.

Wörter stammte aus dem juristischen Umfeld. Es handelte sich um die „Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung“. Denken Sie beim Lesen bitte daran, rechtzeitig Luft zu holen! Inzwischen wurden sowohl Gesetz als auch Verordnung übrigens wieder abgeschafft. Das Rennen um das längste Wort ist also wieder eröffnet. Schließlich bietet die deutsche Sprache durch Zusammensetzungen (Komposita) nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zum Bilden neuer Bandwurmwörter. Ein Vorschlag (steht nicht im Duden): „Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitänswitwe“.

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Fotos: rockpix, Eric Isselée / fotolia

Vor gut 15 Jahren grassierte die Rinderseuche BSE. Und eben vor der wollte man die Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern schützen. Also führte der Landtag ein entsprechendes Gesetz ein. Sein voller Name: „Rinderkennzeichnungs- und Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz“. Wenn’s hilft. Nicht wenige Volksvertreter quittierten das Gesetzesvorhaben damals mit Gelächter. Zumindest Sprachforscher waren entzückt. Für ihre statistischen Erhebungen berücksichtigen sie schließlich nur solche Wörter, die auch tatsächlich in offiziellen Texten verwendet und veröffentlicht wurden. Hierfür scheinen ge-

Fotos: Ruth Black, Oksana Kuzmina / fotolia

Lassen Sie sich nicht in die Irre führen: In diesem Monat suchen wir nämlich vermeintliche Tiere, die es aber in Wirklichkeit gar nicht gibt. Um Ihnen eine Denkrichtung vorzugeben, sei hier als Beispiel der „Bücherwurm“ erwähnt. Die richtigen Antworten finden Sie auf Seite 18.


UNTERHALTUNG

Seite 18

Buchtipp

Nr. 4 / April 2014

Gerichtsurteile zum Schmunzeln

Die Großrussin

Flaschen vor Gericht

Ullrich Hasselmann ist Altphilologe. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen Töchtern führt der Universitätsdozent ein geregeltes Leben. Dann jedoch erreicht ihn ein Schreiben des Jugendamtes, in dem von seinem schwer erziehbaren Sohn die Rede ist. Aus heiterem Himmel wird Hasselmann mit seiner wohlweislich verdrängten Vergangenheit konfrontiert. Dabei spielen ein alkoholkranker Heiratsvermittler und die großgewachsene, sibirische Volleyballerin Jelena Jefimkina eine nicht unwesentliche Rolle. Bei seinen irrwitzigen Nachforschungen verstrickt sich der pedantische Altphilologe zudem in die Machenschaften zweier osteuropäischer Mafiagangs – mit tödlichen Methoden und entwaffnender Komik.

Wir wollen uns keineswegs über die Justiz lustig machen. Allerdings beweisen manche Richter bei ihren Urteilen durchaus Humor; so zum Beispiel in dem Fall mit der Bierflasche.

Stefan Schwarz: Die Großrussin. Rowohlt Berlin, 288 Seiten, ISBN 978-3-87134-760-3, 16,95 Euro. Hörbuch (4 CDs), gelesen vom Autor, Universal Music / Deutsche Grammophon, 19,90 Euro. Um das vorgestellte Buch bzw. Hörbuch zu gewinnen, schicken Sie eine E-Mail (Betreff: „Großrussin“) an: redaktion@sovd.de oder eine Postkarte an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, 10179 Berlin. Einsendeschluss ist der 15. April.

Kalte Füße im Dienst Ein unzufriedener Wachpolizist hatte von seinem Dienstherrn ein Paar Winterstiefel gefordert. Vor Gericht scheiterte er jedoch. Die Richter befanden die vorhandene Kleidung für ausreichend. Außerdem sei zu berücksichtigen, dass der Polizist ja „auf und ab gehen“ könnte. Wahrlich ein Urteil mit Praxisbezug (LAG BerlinBrandenburg, 2 Sa 19 / 14).

geleerten Bierflasche. In der Nacht folgten Übelkeit und Erbrechen. Hierfür forderte er Schmerzensgeld – vergeblich. Das Gericht meinte, der Mann solle mit der angebotenen Wiedergutmachung zufrieden sein. Der Bierhersteller hatte ihm eine kostenlose Brauereibesichtigung in Aussicht gestellt. Na denn prost (LG Oldenburg, 16 T 687 / 13)!

Einer geht noch, oder zwei Sagten Sie Pilz oder Pils? Schimmelbefall entdeckte der Gast eines Restaurants am Boden seiner schon halb

Ausgerechnet in Neustadt an der Weinstraße (!) wurde einem Gastwirt die Ausrichtung von 1-Euro-Parties untersagt. Da-

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Manchmal lohnt es sich, etwas tiefer in die Flasche zu gucken. mit werde dem „Alkoholmissbrauch Vorschub geleistet“. Seine Lösung: „Doppeldecker-Parties“ (zwei Getränke zum Preis von einem). Dagegen hatte das Gericht nichts einzuwenden (VwG Neustadt an der Weinstraße, 4 L 838 / 12).

Redensarten hinterfragt

Gestatten, zu Pappenheimer! „Daran erkenn ich meine Pappenheimer!“ Sollte jemand in Ihrem Umfeld diese Redewendung gebrauchen, dann wollen Sie doch wissen, was damit gemeint ist, oder? Also weiterlesen! Erste Anerkennung ernten Sie bereits mit dem Hinweis, dass es sich um ein Zitat aus Schillers Drama „Wallensteins Tod“ handelt. Doch lassen Sie sich nicht allein für Ihre literarischen Kenntnisse bewundern, setzen Sie vielmehr zu einer Erklärung der Hintergründe an! Das Stück spielt im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) und handelt von dem berüchtigten Regiment des Grafen

Gottfried Heinrich zu Pappenheim. Dessen Kampfgeist ehrte der Feldherr Wallenstein durch den Ausspruch: „Daran erkenn ich meine Pappenheimer!“. Somit hatte die Aussage also zunächst eine positive Bedeutung. Die heute weithin gebräuchliche Redewendung von den „Pappenheimern“ dagegen ist deutlich ironischer und abwertender besetzt. Sie deutet an, dass man jemanden durchschaut hat.

Statue des Grafen Gottfried Heinrich zu Pappenheim.

Gewinner des Monats

Des Rätsels Lösung Um einen Buchpreis zu gewinnen, senden Sie eine Postkarte oder eine E-Mail mit den eingekreisten Zahlen (von oben nach unten) an: SoVD, Abteilung Redaktion, „Sudoku“, Stralauer Straße 63, 10179 Berlin, E-Mail: sudoku@sovd.de. Bitte geben Sie Ihre Adresse an! Einsendeschluss ist der 15. April.

Spezial gelagerte Sonderfälle (Seite 16, letzte Ausgabe)

winner des Monats“ (Tipp für Kinder). .

Das Lösungswort lautete „KOMMISSAR“. Die Gewinner der CD stehen unter „Ge-

Welch seltsam Tier • Schnapsdrossel • Lackaffe versteckt sich denn hier? Und, alle „falschen“ Tiere • Naschkatze

erraten? Hier sind die gesuchten Begriffe: • Rollmops


Nr. 4 / April 2014

Mit spitzer Feder

UNTERHALTUNG

Seite 19

Filmtipp

Schwierige Gehaltsverhandlung Liberace In den Siebziger-Jahren ist der Pianist Liberace ein Superstar. Bei seinen pompösen Shows liegt ihm das Publikum zu Füßen. Glitzernde Kostüme und goldene Kerzenständer gehören zu seinen Markenzeichen. Seine Devise: Zu viel des Guten ist wundervoll! Der extravagante Musiker schafft sich seine eigene Traumwelt. Das bekommt auch sein Assistent Scott zu spüren. Der einfache Junge aus der Provinz wird von Liberace in einen Prinzen verwandelt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die im Laufe der Zeit von Exzessen und Schönheitsoperationen ebenso begleitet wird wie von großen Gefühlen und Eifersucht. Liberace. Zu viel des Guten ist wundervoll. Universum Film / dcm (1 DVD), deutsche Untertitel zuschaltbar, 12,99 Euro. Um eine der DVDs zu gewinnen, schicken Sie eine E-Mail (Betreff: „Liberace“) an: redaktion@sovd.de oder eine Postkarte mit dem gleichen Stichwort an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, 10179 Berlin. Einsendeschluss ist der 15. April.

Impressum

Das Lösungswort zum Gewinnen eines Buchpreises bitte bis zum 15. April einsenden an: SoVD, Redaktion, Stichwort: „Kreuzworträtsel“, Stralauer Straße 63, 10179 Berlin, oder per E-Mail: kreuzwortraetsel@sovd.de. Bitte vergessen Sie nicht, Ihre Adresse anzugeben!

SoVD – Soziales im Blick erscheint jeweils zum Monatsanfang (11 Ausgaben pro Jahr, Doppelausgabe für Juli / August). Herausgeber ist der Sozialverband Deutschland e. V., Stralauer Straße 63, 10179 Berlin, Tel.: 030 / 7 26 22 20, Fax: 030 / 7 26 22 21 45, E-Mail: redaktion@sovd.de. Redaktion: Veronica Sina (veo / verantwortlich), Joachim Baars (job), Brigitte Grahl (bg), Steffi Rose (Bildbearbeitung), Roswitha Moldenhauer (Redaktionsassistenz). Für Anzeigen oder Werbebeilagen ist diese Zeitung lediglich Werbeträger; eine Empfehlung des SoVD für vorgestellte Produkte ist damit nicht verbunden. Veröffentlichte Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Unverlangt eingesandte Manuskripte werden nicht zurückgesandt. Der Bezugspreis wird im Rahmen des Verbandsbeitrages erhoben. Anzeigenverwaltung: Dialog Welt GmbH, Lugwaldstraße 10, 75417 Mühlacker, Tel.: 07041 / 9 50 70, Fax: 07041 / 95 07 99. Verlag: Publikom Z Verlagsgesellschaft mbH, Frankfurter Straße 168, 34121 Kassel. Druck und Vertrieb: Zeitungsdruck Dierichs GmbH & Co. KG, Wilhelmine-Reichard-Straße 1, 34123 Kassel. Auflage: Die verbreitete Auflage betrug nach IVW im 4. Quartal 2013 insgesamt 410 377 Exemplare.


LESERBRIEFE / ANZEIGEN

Seite 20

Nr. 4 / April 2014

Briefe an die Redaktion An- und Verkaufsanzeigen Keine Reiseanzeigen – Keine gewerblichen Anzeigen Anzeigenverwaltung des Sozialverband Deutschland Dialog Welt GmbH, Postfach 1345, 75405 Mühlacker Die nachstehende Anzeige veröffentlichen Sie bitte unter „Anund Verkaufsanzeigen“ (keine „Reise-Gewerblichen Anzeigen“), pro Zeile 8,30€ incl. 19% Mwst. Anzeigenannahmeschluss: Am 3. des Vormonats.

Unmut über die Rentenreform In der Rubrik „Briefe an die Redaktion“ veröffentlichen wir Lob und Kritik. Auf einen Artikel bezogene Zuschriften werden dabei auszugsweise sowie unter Angabe von Namen und Wohnort abgedruckt. Ein Anrecht auf Abdruck oder Veröffentlichung im Internet besteht nicht. Die Leserbriefe geben zudem nicht die Meinung der Redaktion wieder. Bitte richten Sie Ihre Zuschriften an: SoVD, Redaktion, Stralauer Straße 63, 10179 Berlin.

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Zu dem Artikel „Stabilität für Verbesserungen nutzen“ (Ausgabe März 2014, Seite 3) haben uns zahlreiche Zuschriften erreicht (lesen Sie zur Rente mit 63 auch den Blickpunkt auf Seite 1). Die Rentenpläne der Bundesregierung sorgen weiterhin für Unmut und Unverständnis unter den SoVDMitgliedern. Karin Kienapfel (Trappenkamp) etwa glaubt nicht mehr an Verbesserungen: Jetzt soll ich für zwei Kinder mehr Geld bekommen, nur hat man nicht bedacht, dass dann von der Witwenrente auch etwas abgezogen wird. (... ) Erhöhungen sind für mich nur noch leere Versprechungen und gar nichts wert. Auf meinem Konto kommt immer weniger an.

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Lore Kellermann (Eckernförde) dagegen freut sich über die Verbesserungen durch die Mütterrente: Als Mutter von drei Kindern, die Kinder vor 1992 geboren hat, bin ich mit dieser Lösung zufrieden. Für meine jetzige Rente, die nur sehr klein ausfällt, da ich durch die drei Kinder mindestens 20 Jahre keine Erwerbstätigkeit ausgeübt habe, ist es ein kleiner Lichtblick. Aus meinem persönlichen Umfeld kann ich sehen, wie vielen Frauen ohne Kinder es heute finanziell besser geht als mir. Johannes Rauch vom SoVDKreisverband Zeitz bemängelt Unterschiede in Ost und West: Seniorinnen in Ostdeutschland werden eine geringere Mütterrente erhalten als im Westen. (...) Nach fast einem Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung ist diese Rentengeschichte nicht nachvollziehbar. Es ist ein Armutszeugnis für diese Regierung. Für Maria Zühlke (Eschweiler) ist zumindest erst einmal ein Anfang gemacht: Ein Schritt in die richtige Richtung! Es wurde eine endlich längst überfällige Teilgerechtigkeit der ungleichen Behandlung / Handhabung der Mütterrente geschaffen! (...) Es fehlt aber immer noch unter dem Strich ein Stück (1 Prozent) der Gleichbehandlung. Mit den Regelungen zur Rente bei Erwerbsminderung ist

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Foto: peshkova, S. Kobold / fotolia; Montage: SoVD

Bundesministerin Andrea Nahles plant eine Rentenreform, von der jedoch nicht alle Menschen gleichermaßen profitieren. Das stößt bei den SoVD-Mitgliedern auf Unverständnis. SoVD-Mitglied Valeria Pröchel (Melle) dagegen unzufrieden: Immer wieder ist über die Benachteiligung bei der Erwerbsminderungsrente zu lesen und was diesbezüglich unbedingt verbessert werden müsste. Nur leider kann ich außer Lippenbekenntnissen keine wesentliche Veränderung feststellen. Warum wird z. B. zugelassen, dass es nach wie vor den Abzug von 10,8 Prozent gibt? Haben die betroffenen Menschen nicht schon genug Probleme durch ihre Krankheit bzw. Behinderung? Muss man sie dafür noch für den Rest ihres Lebens bestrafen? Heidrun Frank (Eckernförde) bezieht bereits eine Erwerbsminderungsrente. Sie versteht nicht, dass sie als „Bestandsrentnerin“ von den Verbesserungen nicht profitieren soll: Es sind doch auch und vor allem die jetzigen Erwerbsminderungsrentner, die an der Armutsgrenze leben. (...) Für mich persönlich bedeutet das konkret, ich lebe von 766 Euro Nettorente plus 33 Euro Wohngeld. Ob Frau Nahles sich überhaupt vorstellen kann, wie das geht? Thomas Saake (Dortmund) kann aufgrund seines Geburtsjahres die geplante Regelung

zur Rente mit 63 nicht in Anspruch nehmen. Das findet er ungerecht: Mit 61 Jahren habe ich 45 Berufsjahre voll. (...) Aber nein. Ich kann dann immer noch nicht abschlagsfrei in Rente gehen. Ich bekomme dann aufgrund meines Geburtsjahres noch ein Jahr drauf. Dann habe ich 48 Jahre gearbeitet. Wo ist da die Gerechtigkeit? 45 Berufsjahre sind 45 Berufsjahre. Egal, wann ich geboren bin. Danke Bundesregierung! Das habt Ihr mal wieder toll ausgetüftelt. Lothar Henke befindet sich in einer ähnlichen Situation. Seine Kritik: Auch ich bin nicht ganz zufrieden mit dem neuen Rentengesetz. Ich habe mit 60 meine 45 Jahre voll und immer nur Akkord gearbeitet. Bin aber Baujahr 1955.Warum soll ich sechs Monate länger arbeiten? Bin ich ein Mensch zweiter Klasse? Ich finde, die Menschen, die 45 Jahre gearbeitet haben, haben genug gearbeitet, um somit auch eher in Rente zu gehen – egal, welches Alter. Denn unser Arbeitsbeginn war schon mit 15 Jahren. Unsere Politiker können ja mehr arbeiten, denn sie machen sich körperlich nicht so kaputt wie die Menschen, die körperlich schwer arbeiten müssen.


SERVICE / ANZEIGEN

Nr. 4 / April 2014

Seite 21

Im Frühling leiden viele Allergiker unter Heuschnupfen – neue Therapien versprechen Hilfe

Pflaster, Pflanzen und manipulierte Moleküle Schlechte Nachrichten für Heuschnupfengeplagte: 2014 beginnt der Pollenflug durch die milden Temperaturen besonders früh, und 2014 ist ein „Birkenmastjahr“, in dem die Birken besonders kräftig blühen. Aber es gibt auch gute Nachrichten: An neuen, erfolgversprechenden Therapien wird geforscht, einige sind schon auf dem Markt. Wer nicht schon vor Monaten mit der klassischen Hyposensibilisierung begonnen hat, dem bleiben jetzt nur Tabletten oder Sprays, um tränende Augen, verstopfte Nase, Nies- und Hustenreiz in Schach zu halten. Während die Medikamente lediglich die Symptome bekämp-

fen, beseitigt allein die Hyposensibilisierung die Ursache. Allerdings zieht sich die Autoimmunisierung mit Spritzen, (neuerdings auch als Tropfen oder Tablette) über Jahre hin. Weil das viele nicht durchhalten, gibt es seit 2008 mit „Depiquick“ eine Schnell-Immunisierung. Sieben Spritzen in fünf Wochen reichen, um die Patienten beschwerdefreier in den Frühling zu entlassen. Die Wirkung setzt schon nach acht Wochen ein, eine lange Vorplanung ist nicht erforderlich.

Alternative Medizin

Foto: A_Bruno / fotolia

Blühende Birken sind der Schrecken vieler Allergiker.

Die positive Wirkung von homöopathischen Mitteln und Akupunktur ist wissenschaftlich umstritten, die Kosten werden von den Krankenkassen nicht übernommen. Aber viele schwören auf die chemiefreie Hilfe. Eine Studie der Charité deutet auf eine positive Wirkung der Akupunktur bei Allergikern hin. Die Proban-

den wurden über acht Wochen zwölfmal genadelt und berichteten von einer spürbaren Linderung ihrer Symptome.

Pflanzen statt Chemie Wer auf Gräserpollen allergisch reagiert, kann auf Grastabletten zurückgreifen, die seit 2006 auf dem Markt sind. Täglich eine Tablette, acht Wochen lang, über drei Jahre – das soll genauso gut helfen wie die Hyposensibilisierung mit Spritzen und piekst nicht. Auf Pflanzheilkraft setzen auch Tabletten wie „Tesalin“ und „Pollivita“. Sie enthalten Pestwurzextrakt, der die Nase wieder frei macht. Allerdings sind sie bisher nur in der Schweiz zugelassen, da sie in seltenen Fällen zu Leberschäden führen sollen. An der Uniklinik Zürich wird an einem Pflaster gegen Gräserpollenallergie geforscht. An sechs Tagen wird zwei Monate lang ein Pflaster mit Allergenen

Foto: tiplyashina / fotolia

Wenn Blumenduft zum Niesen reizt, ist die Allergie nicht weit. auf die Haut der Probanden geklebt. Bisherige Ergebnisse sind erfolgversprechend. Ebenfalls in der Erprobungsphase befindet sich der Wirkstoff „ToleroMune“. Nur vier Spritzen in drei Monaten sollen zunächst Katzenallergikern und später auch Pollenallergikern das Leben erleichtern.

Neue Wege mit Gentechnik Neue Wege eröffnen sich der Allergieforschung mithilfe der

Gentechnik: An der TU München erforscht man die Molekularstruktur der Pollen, um ihre Zellen zu beeinflussen und der Allergie im Keim den Garaus zu machen. Denn die Aussichten für Pollenallergiker sind düster: Die pollenfreie Zeit wird immer kürzer, weil Klimawandel und Abgase das Pflanzenwachstum anregen, die Pollenflugsaison verlängern und die Pollenproduktion erhöhen. bg

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Seite 22

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VERMISCHTES

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Nr. 4 / April 2014

Vor 40 Jahren hatte die Show mit Rudi Carrell Jubiläum

Quatsch am laufenden Band Heute werden TV-Shows am Samstagabend immer aufwendiger produziert. Vor 40 Jahren drehte sich bei Rudi Carrell alles um ein Fließband, zu gewinnen gab es Kaffeemaschinen und Staubsauger. Am 27. April 1974 wurde die Show „Am laufenden Band“ erstmals im deutschen Fernsehen gezeigt. Foto: picture-alliance

Vor 40 Jahren gewann ABBA mit „Waterloo“ den Grand Prix.

ABBA gewinnt 1974 den Grand Prix Eurovision

Schwedens Waterloo-Sieg Sie heißen Agnetha, Björn, Benny und Anni-Frid – oder kurz ABBA. Ihren Durchbruch hatten sie vor 40 Jahren: Am 6. April 1974 gewannen sie mit „Waterloo“ den Grand Prix Eurovision. Als der Ort von Napoleons letzter Schlacht ist Waterloo der Inbegriff einer Niederlage. Die Gruppe ABBA kümmerte das wenig. Mit dem gleichnamigen Titel gewann sie den Grand Prix und verkaufte bis heute insgesamt fast 400 Millionen Tonträger.

Doris Day feiert ihren 90. Geburtstag

Es kommt, wie es kommt Mit dem Lied „Que sera, sera“ („Es kommt, wie es kommt“) wurde sie bekannt. Auf der Leinwand teilte sie ihren Pyjama mit Rock Hudson. Am 3. April wird Doris Day 90 Jahre alt.

Foto: picture-alliance

Hoppla! Doris Day weiß stets Haltung zu bewahren.

In Filmen wie „Ein Pyjama für zwei“ oder „Bettgeflüster“ zeigte sich Doris Day immer moralisch korrekt. Das trug ihr das Image der „Sauberfrau“ ein. In den Siebziger-Jahren zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück und engagiert sich seitdem für herrenlose Hunde. Vor drei Jahren veröffentlichte die Sängerin ein neues Album, mit dem sie sogar den Sprung in die englischen Top Ten schaffte. Am 3. April feiert Doris Mary Ann Kappelhoff ihren 90. Geburtstag – que sera, sera!

Zünftig: Elmar Wepper wird 70

Mia wünsche ois Guade! Er ermittelte mit Erik Ode und spielte an der Seite von Uschi Glas. Für „Kirschblüten – Hanami“ erhielt er den Deutschen Filmpreis. Am 16. April wird Elmar Wepper 70 Jahre alt. Als sein Bruder Fritz aus der Krimiserie „Der Kommissar“ ausstieg, übernahm Elmar Wepper dessen Job. Später konnte er in zahlreichen Charakterrollen sein Können unter Beweis stellen. Ein kleiner Tipp: Am Ostersonntag gibt es den Film „Hopfensommer“ mit ihm zu sehen (17.20 Uhr, ARD). Wenige wissen, dass Elmar Wepper auch Hollywoodstars wie Mel Gibson synchronisiert. Zu seinem 70. gratulieren wir dem gebürtigen Bayern noch einmal auf Hochdeutsch: Wir wünschen alles Gute!

Foto: ARD Degeto / Heike Ulrich

Elmar Wepper mit Anna Schudt in „Hopfensommer“ (20.4., 17.20 Uhr, ARD).

Es war ein neues Konzept: Ganz normale Menschen traten als Kandidaten vor einem Millionenpublikum auf. Dabei schienen sie einen Kindergeburtstag für Erwachsene zu feiern. Zumindest legten die Spiele diesen Vergleich nahe, denn dabei ging es vor allem darum, möglichst ausgelassen zu sein und Spaß zu haben. Die vier Kandidatenpaare bestanden jeweils aus einem Elternteil plus Tochter oder Sohn. Wer eine Aufgabe besonders gut und vor allem originell gelöst hatte, bekam dafür Punkte. Für den Gewinner ging es am Schluss ans „laufende Band“, auf dem verschiedene Sachpreise vorbei liefen. Was man sich davon in kurzer Zeit merken konnte, durfte man mit nach Hause nehmen. „Am laufenden Band“ war die erfolgreichste Samstagabendshow der Siebziger-Jahre. Mit ihr wurde ein junger Holländer bekannt, der noch für Jahrzehnte die Unterhal-

Fotos: Radio Bremen / ARD

Bei „Am laufenden Band“ wurden Gaststars wie Telly „Kojak“ Savallas ( re.) frisiert und die Kandidaten (li.) kostümiert. Auch Rudi Carrell musste leiden: Eine aufdringliche Handpuppe in Gestalt eines Emus fraß seinen Moderationstext. tung im deutschen Fernsehen prägen sollte. Rudi Carrell moderierte Sendungen wie „Herzblatt“ oder „Rudis Tagesshow“ und fragte: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“. Am 7. Juli 2006 stirbt der Showmaster an den Folgen ei-

ner Krebserkrankung. Vorher verabschiedet er sich auf seine Art von der Sendung „7 Tage, 7 Köpfe“: „Gags, die wir nicht gebrauchen können, hebe ich auf. Und wenn ich in den Himmel komme, werde ich damit etwas nebenbei verdienen.“

James Last wird 85 und gibt noch immer Konzerte

Hansi nochmal auf „Last Tour“ James „Hansi“ Last ist Komponist und Musikproduzent. Vor allem aber bekannt geworden ist er als Bandleader. Noch immer geht der gebürtige Bremer auf Tournee, zuletzt unter der Überschrift „The Last Tour“. Seine letzte Tournee? Wohl kaum. Auch für 2015 sind Konzerte geplant. Doch vorher wird Geburtstag gefeiert. Am 17. April wird der Meister des Easy Listening 85 Jahre alt. Seine Karriere begann direkt nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals wurde Hans Last Berufsmusiker und spielte zunächst in den Clubs der US-Besatzer. Später wurde er Bassist beim Tanzorchester von Radio Bremen. Er begleitete Sänger wie Vico Torriani und Peter Alexander, arrangierte Stücke für Helmut Zacharias. Doch zu einem wirklichen Star wurde er erst später. Unter dem Namen James Last schuf der Musiker sein Markenzeichen, den „Happy Sound“, also den fröhlichen Klang. Seine Schallplatten verkauften sich so gut, dass er bald selbst Elvis Presley und die Beatles übertraf. Als er 1973 in Großbritannien spielt, war die Royal Albert Hall sofort ausverkauft. Ein Zeitung schrieb damals, man käme leichter an eine Einladung zur Gartenparty der Queen als an eine Karte für ein James-Last-Konzert.

Fotos: Nationaal Archief Den Haag (s/w); picture-alliance

James Last bei seinen Anfängen (li.) und bei einem Konzert in Hamburg im Mai vergangenen Jahres. Nicht immer wusste man die Musik auch zu schätzen. Als das James Last Orchester durch die Sowjetunion reiste, verlangte die Führung nach russischen Volksliedern. Als Last jedoch das spielte, was die Menschen

hören wollten, stellte man mitten im Konzert den Strom ab. Über derartige Erinnerungen wird die Big-Band-Legende heute wohl eher schmunzeln. Wir gratulieren James Last zu seinem 85. Geburtstag.


Landesverband

Schleswig-Holstein Nr. 4 / April 2014

Landesgeschäftsstelle: Muhliusstraße 87 · 24103 Kiel · Tel. (04 31) 98 38 80 · Fax (04 31) 9 83 88-10

E-Mail: info@sovd-sh.de Internet: http://www.sovd-sh.de Auskünfte: montags bis donnerstags von 7.30 bis 16.00 Uhr, freitags von 7.30 bis 12.00 Uhr

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Aktion im Rahmen der Kampagne „Pflege braucht Zeit“

AWO und SoVD suchen Vorlesepaten Im Rahmen der gemeinsamen Kampagne „Pflege braucht Zeit“ suchen die Landesverbände von AWO und SoVD Menschen, die Lust haben, sich ehrenamtlich zu engagieren. Die AWO bietet kostenlose Schulungen zum Vorlesepaten für ältere Menschen an – insbesondere für Bewohnerinnen und Bewohner von Senioreneinrichtungen. Die Schulungen werden unterstützt vom SoVD und finden im Laufe des Jahres in verschiedenen Regionen Schleswig-Holsteins statt. Referentin ist Petra Müller von den „Bücherpiraten“ e. V. in Lübeck. Sie leitet seit 2009 Vorlesepatenschulungen im Kinder- und Jugendbereich. Die Schulungsreihe von AWO und SoVD, die sich an Inter-

essierte aller Altersgruppen richtet, wurde nun erstmals speziell auf ältere Menschen als Zielpublikum zugeschnitten und beinhaltet neben Themen wie Atmosphäre und Buchauswahl auch zahlreiche praktische Tipps für die Vorlesezeit. „Gesucht w e r d e n Frauen und Männer mit Spaß am Lesen und Lust auf gemeinsame Aktivitäten“, appelliert Anke Buhl, Referentin für Altenpflege bei der AWO. In vielen Pflegeeinrichtungen gibt es auch schon Zeitungsrunden, Gedächtnistrainings

oder gelegentliche Lesungen. Durch die Schulung soll darüber hinaus eine generationenübergreifende Kultur des Austauschs gefördert werden, die Menschen miteinander ins Gespräch bringt und gemeinsam aktiv werden lässt. Davon sollen gerade die älteren Menschen profitieren, deren eigene Lesemöglichkeit bereits eingeschränkt ist.

Info Kontakt und Anmeldung für kostenlose Schulungen: AWO Pflege Schleswig Holstein, Sibeliusweg 4, 24109 Kiel, Tel: 0431 / 5 11 45 50. Schulungstermine: • 29. April, 9–16 Uhr, AWO Servicehaus Norderstedt. • 6. Mai, 9–16 Uhr, WalterGerling-Haus, Lauenburg. • 3. Juni, 9–16 Uhr, AWO Servicehaus Lübeck. • 17. Juni, 9–16 Uhr, AWO Servicehaus Mettenhof.

SoVD diskutiert über die Beschäftigungsquote Schwerbehinderter

Arbeit „trotz“ Behinderung Unter Führung des Vorsitzenden Mario Eggers waren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Hauptschwerbehindertenvertretungen des Landes Schleswig-Holstein zu Gast in der SoVDLandesgeschäftsstelle. Empfangen wurden sie vom Landesvorsitzenden Sven Picker.

Führten ein konstruktives Gespräch (v. li.): Mario Eggers, Margarethe Ubert-Förster, Peter Besel, Klaus Amann und der SoVDLandesvorsitzende Sven Picker.

Die Arbeitsgemeinschaft der Hauptschwerbehindertenvertretungen (AG HSV) setzt sich in erster Linie für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Bei dem Besuch von Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft in der Landesgeschäftsstelle des SoVD wurde daher vor allem über die Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderung diskutiert. Auch über die Höhe der Ausgleichsabgabe sowie über die Umsetzung des Koalitionsvertrages bezüglich der Inklusion wurde gesprochen. Zur Sprache kam ebenfalls das neue Nachwuchskräftekonzept der Landesregierung.

Foto: drubig-photo / fotolia

Einem anderen Menschen vorzulesen vermittelt beiden Seiten Spaß – die AWO bietet hierzu spezielle Schulungen an.

Neue Attraktionen im Hansa-Park Sierksdorf Der Hansa-Park Sierksdorf ist ein bewährter Kooperationspartner des SoVD Schleswig-Holstein. Der Park hält auch in der kommenden Saison, die am 16. April beginnt, wieder neue Attraktionen für seine Besucherinnen und Besucher bereit. Taufrisch ist zum Beispiel der „Fondaco dei Tedeschi“, eine Indoor-Spielewelt für die ganze Familie unter dem Thema „Hanse in Italien“. Angelehnt ist die neue InnenraumAttraktion an das Handelshaus der Deutschen in Venedig. Hier mussten die deutschen Kaufleute ihre Waren zeigen und durften sie nur unter Kontrolle der mächtigen Stadt, die einst einen großen Teil des Mittelmeeres beherrschte, weiterverkaufen. Der „Fondaco die Tedeschi“ enthält spannende Mitmachelemente wie zwei nervenkitzelnde Freifall-Rutschen und eine riesige Softball-Schießanlage mit bis zu 16 Kanonen. Außerdem gibt es im Hansa-Park zwei neue Filme im 4DKino „FantasticCinema“ zu bestaunen und auch die neue Varieté-Show „Fliegende Balance“ hat es in sich. Alle Mitglieder des SoVD NRW erhalten auch in dieser Saison bei Vorlage ihres Verbandsausweises im Hansa-Park einen Verzehrgutschein im Wert von fünf Euro. Bei Familien ab vier Personen gibt es zusätzlich zu den Verzehrgutscheinen für Kinder bis zu 14 Jahren eine Überraschung an der Eingangskasse.

Nicht nur Spaß und Abenteuer, auch Ruhe und stiller Genuss sind Markenzeichen des Hansa-Parks.


SCHLESWIG-HOLSTEIN

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Personalien

Aus den Kreis- und Ortsverbänden

Magdalena Häußler folgt Hanna Hielscher als neue Landesjugendreferentin nach. Die gebürtige Schwäbin ist Krankenschwester und Sozialpädagogin. Ihre Studiumsschwerpunkte waren soziale Hilfen in der Jugend- und Altenarbeit, ihr Annerkennungsjahr absolvierte die 35-Jährige im Kieler Amt für Familie und Soziales. Dann arbeitete sie in der Integrierten Versorgung, einem ambulanten Behandlungsprojekt für psychisch Kranke. Zu erreichen ist Magdalena Häußler unter Tel.: 0431 / 9 83 88 60 oder per E-Mail an: info@sovd-jugend-sh.de.

Ortsverband Schönkirchen Die Mitglieder in Schönkirchen wählten Elisabeth Reimann erneut zur Vorsitzenden. Deren Stellvertreter ist Hartmut Schiefelbein. Die Kasse verwaltet Torsten Bass, die Schriftführung übernimmt Annegret Zebrowski. Im Beisein des Plöner Kreisvorsitzenden Wolfgang Schneider (auf dem Foto 2. v. re.) erhielten zudem Gerda Preuß für 40 sowie Elisabeth Reimann und Siegfried Pump für 20 Jahre Vorstandsarbeit jeweils Auszeichnungen.

Kooperationspartner des SoVD

Ortsverband Sprenge In Sprenge wurde der gesamte Ortsvorstand wiedergewählt. Darüber hinaus zeichnete die Stormarner Kreisvorsitzende Irmtraut Sarau (Bildmitte) acht Mitglieder für langjähriges ehrenamtliches Engagement aus.

Tolle Theatererlebnisse in Kiel und Hamburg Mitglieder des SoVD haben die Möglichkeit, Theaterkarten zum günstigen Volksbühnenpreis zu kaufen. Für Ausflüge der Ortsverbände an die Spielorte in Schleswig-Holstein und Hamburg organisiert die Volksbühne in Abstimmung mit den Vorständen den Service rund ums Theater und besorgt die Karten. Opernhaus Kiel Tristan und Isolde, Musikdrama von Richard Wagner nach den Sagen um König Artus. Preise: 12 bis 39,90 Euro, Termine: 18.4., 24.5. und 9.6., je 17 Uhr. Preise: 12 bis 39,90 Euro. Die lustigen Weiber von Windsor, komisch-fantastische Oper von Otto Nicolai nach William Shakespeare. Termine: 19.4., 20 Uhr; 22.4., 19.30 Uhr; 27.4., 18 Uhr; 17.5. und 22.5., je 20 Uhr. Preise: 12 bis 39,90 Euro.

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Ortsverband Großensee Auch in Großensee stellte sich der Vorstand zur Wiederwahl und wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Iden. Zudem gab es Ehrungen; unter anderem für Gisela von Aspern für 30 Jahre Ehrenamt. Ortsverband Selent Der Selenter Vorsitzende Hans Ehlers wurde einstimmig wiedergewählt. Auch sein Stellvertreter Horst Wolff, Schatzmeister Uwe Kubera, Schriftführer Dieter Ehlers und Frauensprecherin Monika Ehlers bleiben im Amt. Als Beisitzerinnen komplettieren Ani-

ta Althaus, Barbara Scheeder und Britta Ehlers den Vorstand. Revisoren sind Albrecht Scheeder, Gerhard Paustian, Karsten Kühn und Falk Luchtehand. Ortsverband Kaköhl Kaum Veränderungen gibt es im Kaköhler Vorstand. Die Mitglieder bestätigten Dieter Rüder in seinem Amt als Vorsitzender. Weiter dabei sind auch Jörn-Uwe Nothdurft als Schatzmeister, Gerd Thiessen

Ortsverband Schönkirchen

Ortsverband Uetersen In Uetersen zeichneten Vorsitzender Hans-Hermann Peters und sein Stellvertreter Reinhard Kühne das langjährige Mitglied Frida Scharrel aus.

Foto: Olaf Struck / Opernhaus Kiel

„Tristan und Isolde“ in Kiel.

Schauspielhaus Kiel Schauspielgala für die Volksbühne von Generalintendant Daniel Karasek & Team. Termine: 24.5., 20 Uhr; 25.5., 16 Uhr. Preise: 7,70 bis 23,50 Euro. Das Himbeerreich, brandaktuelles Dokumentartheater von Andreas Veiel um Banken und Turbokapitalismus. Termin: 10.4., 20 Uhr. Preise: 7,70 bis 23,50 Euro. Nathan der Weise, Ideendrama von Gotthold Ephraim Lessing. Preise: 7,70 bis 23,50 Euro. Die Volksbühne sucht mit Ihnen Termine bzw. setzt Sie auf die Warteliste, bis es wieder Karten gibt. Das Ohnsorg-Theater im Kieler Schloss Gode Geister, Komödie von Pam Valentine, Plattdeutsch von Cornelia Ehlers. Ein toter KrimiSoVD-Mitglieder erhalautor und seine Frau bespuken ten dank der Kooperation ihr Haus. Termin: 27.4., 18 Uhr. vergünstigte Karten: Sie Volksbühnenpreis: 22 Euro. nennen die SoVD-Kooperationsnummer 68 00 29 39 Theaterbus nach Hamburg und bestellen bei der VolksBis der Arzt kommt, Spurenbühne. Die Karten kommen suche zu deutschen Humorauf Rechnung per Post oder stern(ch)en von Lessing bis ErSie holen sie ab: Volksbühhard, mit C. Jensen, F.-J. Grümne Kiel e. V., Rathausstraße mer und F. Roder. Theaterschiff 2, 24103 Kiel. Kontakt: SuHamburg, Termin: 19.4., 19.30 sanne Reimer und Monika Uhr. Abfahrt: 17.30 Uhr, OpernWolff, Tel.: 0431 / 9 82 78 90, haus Kiel. Preis: 42 Euro (KarFax: 0431 / 97 04 71, E-Mail: te, Busfahrt, Begleitung durch volksbuehne-kiel@t-online. Volksbühne), nur Karte: 23 Euro. de. Geschäftszeiten: wochentags 10–13 Uhr, donWeitere Termine im Internet: nerstags auch 15–18 Uhr. www.volksbuehne-kiel.de.

Ortsverband Aventoft Einmal mehr herrschte großartige Stimmung in Aventoft. Mit dem Kinderliedermacher „Grünschnabel“ feierten über 90 Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern den schon traditionellen Kinderfasching.

Ortsverband Sprenge

Ortsverband Schwabstedt Neue Schwabstedter Vorsitzende ist Monika Locht. Ihre Stellvertreterin ist Marika Hansen. Als Schatzmeisterin fungiert Isolde Endlich, die Schriftführung übernimmt Rosemarie Sitten und die Interessen der Frauen vertritt Erika Semelund. Zu Beisitzerinnen wurden Gerda Schmitt und Wilma Thomsen gewählt. Revisorinnen sind Heike Clausen, Elisabeth Hansen und Marga

Ortsverband Großensee

Ortsverband Uetersen

Ortsverband Aventoft


SCHLESWIG-HOLSTEIN

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Aus den Kreis- und Ortsverbänden als Schriftführer und Brigitte Bauer als Frauensprecherin. Neue 2. Vorsitzende ist Christa Lübker, Beisitzende sind HansH. Schröder und Regina Kagerbauer. Die Kasse prüfen Rainer Petersen, Hannelore Schmidt und Holger Ehlers. Ortsverband Elmshorn Ein festliches Menü ließ sich der Elmshorner Vorstand schmecken. Eingeladen hatte die nahrungsgewerbliche Ab-

teilung der Beruflichen Schule Elmshorn: Deren Auszubildende bekochten die SoVDler. Ortsverband Kiel-Friedrichsort-Schilksee Nach Zusammenlegung der Ortsverbände Friedrichsort und Schilksee wurde Wiebke Orzechowski Vorsitzende des neuen Ortsverbandes Kiel-Friedrichsort-Schilksee. Ihr Stellvertreter ist Reinhard Herzberg. Die Kasse verwaltet

Ortsverband Kaköhl

Peter Schuster, Schriftführerin ist Hilda Neumann und die Interessen der Frauen vertritt Claudia Herzberg. Beisitzerinnen sind Astrid Andersen, Erika Neumann und Maria Diers, Revisorinnen Ingrid Meß, Gisela Schmidt und Käte Thielen.

Ortsverband Glückstadt Geleitet durch Regina Wulf arbeitete die Strick- und Bastelgruppe in Glückstadt fleißig: Den Erlös von rund 1020 Euro stellte der SoVD dem Hospizdienst Glückstadt / Itzehoe / Steinburg zur Verfügung.

Ortsverband Kiel-Ellerbek Der Ortsverband Kiel-Ellerbek würdigte Renate Ofenheusle für 15 Jahre Ehrenamt. Sie bleibt außerdem Vorsitzende. Ihr Stellvertreter ist Karl Ofenheusle. Die Schatzmeisterei übernehmen Andrea Blechschmidt und Emma-Helene Nagel. Schriftführerin ist Renate Bremer, Frauensprecherinnen sind Renate Ofenheusle und Jutta Peppe. Den Beisitz haben Monika Hakenjos, Inge Lellwitz und Manfred Seiger. Hans-Friedrich Möller, Heidrun Unfried und Wolfgang Hartz prüfen die Kasse.

Ortsverband Föhr Die Mitglieder auf Föhr wählten Gerhard Mommsen zum Vorsitzenden und Traute Diekmann zu seiner Stellver-

Ortsverband Laboe Hauptperson auf der Versammlung in Laboe war KarlHeinz Stark (auf dem Foto li.): Ihn zeichnete Vorsitzender Bernd Riecke für 60 Jahre im SoVD aus. Riecke selbst wurde erneut zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Hans-Peter Horst, die Kasse verwaltet Hans-Jürgen Chinnow, die Schriftführung erledigt Karin Rumohr, die Interessen der Frauen vertreten Traute Fischer und Karin Chinnow. Als Beisitzerin komplettiert Erika Hellmich den Vorstand.

Ortsverband Elmshorn

treterin. Schatzmeister wurde Johann Jacobsen, Schriftführerin Barbara Meve. Beisitzende sind Cornelia Cropp, Inge Doehring sowie Gundi und Günter Schön. Die Kasse prüfen Martina Domscheid, Gerd Jegminat und Annemarie Linneweber. Ehrengäste der Versammlung waren Walter Wohld (auf dem Foto li.) und Jürgen Lassen (re.): Beide erhielten die Auszeichnung für 65 Jahre Treue zum SoVD.

Ortsverband Henstedt-Ulzburg

Ortsverband Schafflund Ortsverband Henstedt-Ulzburg Im Mittelpunkt der Versammlung in Henstedt-Ulzburg standen Ehrungen. Vorsitzende Evelyne Gaevert (im Bild 2. v. re.) zeichnete die langjährigen Mitglieder aus.

Ortsverband Kiel-Friedrichsort-Schilksee

Ortsverband Schafflund In Schafflund wurde fast der komplette Vorstand unter der Führung des Vorsitzenden Willi Wulff wiedergewählt. Neue Schriftführerin ist Cordula Hansen. Die Kasse prüfen Helga und Harald Hansen.

Ortsverband Glückstadt

Ortsverband Kiel-Ellerbek

Ortsverband Laboe

Ortsverband Föhr


SCHLESWIG-HOLSTEIN

Seite 14

Nr. 4 / April 2014

Unsere Ortsverbände stellen sich vor

Mitglieder werben Mitglieder Getreu unserem Motto „Gemeinsam sind wir bärenstark“ nehmen wir ständig neue Mitglieder in unsere Gemeinschaft auf. Der Sozialverband Deutschland e. V. (SoVD) hat in Schleswig-Holstein bereits mehr als 120 000 Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Auch 2014 lautet unser Wahlspruch: Stark und kompetent – ein Sozialverband, der hilft. Werden Sie Mitglied! Unser Ziel ist, eine noch stärkere Gemeinschaft von sozialpolitisch interessierten Menschen in Schleswig-Holstein zu werden. Der SoVD überzeugt durch sein leistungsstarkes Angebot, durch die persönliche Arbeit seiner ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter / -innen sowie durch sein unermüdliches Engagement für soziale Gerechtigkeit. Werben Sie mit dem Scheckheft fünf neue Mitglieder und gewinnen Sie eine Woche Urlaub in Büsum! Für ihren großartigen Einsatz in der Mitgliederwerbung können jeden Monat sieben Werberinnen und Werber einen einwöchigen, kostenlosen Aufenthalt in unserem NordseeErholungszentrum in Büsum gewinnen. Das sind die Gewinner / -innen des Monats März: • Hannelore Draak (Kreisverband Pinneberg) • Thomas Bünsen (Kreisverband Plön) • Heike Lauzening (Kreisverband Rendsburg-Eckernförde) • Ingo Runge (Kreisverband Segeberg) • Manfred Storm (Kreisverband Schleswig-Flensburg) • Maren Neumann (Kreisverband Steinburg) • Heike Lunow (Kreisverband Stormarn) Volle Scheckhefte eingereicht haben in diesem Monat: Johannes Dau, Peter Mugai, Uwe-Dieter May, Walter Scheel, Emil Speck, Hans-Jürgen Chinnow, Hans-Werner Christiansen, Arnold Böhme, Johannes Kawaters, Helga Kales, Werner Hamm, Uwe Krohn, Helmut Briede, Winfried Samer, Hans-Jürgen Göbel, Maren Schramm, Astrid Kosiolek, Evelyne Gaevert, Edgar Wulf, Elke Brandes, Marlis Meißner, Elke Wensien, Reimer Borchers, Lothar Flauger, Mattias Abandowitz, Fred Inselmann, Peter Kammhoff, Helga Meisner, Bruno Michalek, Helge Hoops, Dirk Mester, Renate Rickers, Willi Wulff, Elfriede Schildt, Helmut Schröder. Der Landesvorstand dankt allen, die so engagiert und erfolgreich für den Verband neue Mitglieder gewonnen haben. Bitte denken Sie daran, auch den Namen der oder des Werbenden auf der Beitrittserklärung zu vermerken! Nur so können Sie zu den Gewinnerinnen und Gewinnern gehören.

Nachruf In unserem Landesverband verstarben Harald Söbenbohm, ehemaliges Mitglied im Organisationsausschusses des Landesverbandes, 2. Kreisvorsitzender Segeberg und 2. Vorsitzender im Ortsverband Kisdorf / Kreisverband Segeberg, und Helmut Reitz, ehemaliger Beisitzer im Ortsverband Tellingstedt / Kreisverband Dithmarschen. Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Gedenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt den Familien und den Freunden.

Mitgliederboom auf Pellworm Vom Abstiegskandidaten in die Champions League: So würde man die Entwicklung des Ortsverbandes Pellworm wohl in der Fußballersprache ausdrücken. Nach Aussage von Hans Christian Albertsen (Vorsitzender im Kreisverband Nordfriesland) vor Kurzem noch „ein großes Sorgenkind“, entwickelte sich der SoVD auf der schönen Nordseeinsel inzwischen zu einem boomenden Ortsverband. Die Mitgliederzahl stieg innerhalb eines Jahres von 34 auf sage und schreibe 73. Zu verdanken ist diese mehr als bemerkenswerte Steigerung dem unglaublichen Engagement des neuen Vorstandsteams um die Vorsitzende Inke Ketelsen. „Wir haben viel Werbung gemacht und damit die Menschen für unseren SoVD interessiert“, erklärt Ketelsen ihre erfolgreiche Arbeit. Gemeinsam mit ihren Vorstandskolleginnen und -kollegen organisiert sie gesellige Treffen wie Bingo- und Skatabende oder Frühschoppen. Ebenso auf der Jahresagenda stehen ein großes Osterfest, ein Adventstreff und diverse Tagesausflüge. Für die Zukunft ist geplant, das Veranstaltungsprogramm noch weiter auszubauen. Unter anderem streben die Pellwormer eine engere Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Nordstrand an. Außerdem wollen sie auch einmal eine größere Reise in Angriff nehmen. Inke Ketelsen ist zuversichtlich, dass ihr Ortsverband auch in den kommenden Jahren in der Erfolgsspur bleibt: „Wir setzen weiter auf Gemeinsamkeit und Geselligkeit. Das kommt bei unseren Mitgliedern sehr gut an und deshalb glaube ich fest daran, dass wir bald die 100-Mitglieder-Marke durchbrechen können“, betont sie. Bei so viel Enthusiasmus und Optimismus ist es kein Wunder, dass Ketelsen auf der Mitgliederversammlung einstimmig wiedergewählt wurde. Glei-

Der Vorstand des Ortsverbandes Pellworm. ches trifft auf ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter Inge Bruhn (stellvertretende Vorsitzende), Martin Bruhn (Schatzmeister), Dörte Koch (stellvertretende Schatzmeisterin), Karin Lipsky (Schriftführerin) und Inge Petersen (Frauenspre-

cherin) zu. Verstärkt wird das Team außerdem noch durch Michael Nagel als Beisitzer.

Das nebenstehende Scheckheft ist bestellbar in der SoVD-Landesgeschäftsstelle, Muhliusstraße 87, 24103 Kiel. Für fünf geworbene Mitglieder wählen Sie Ihre Prämie: einen Fleurop-Blumengutschein, ein Schreibset, einen Funkwecker oder einen Arko-Gutschein.

Auszeichnungen Der Vorstand gratuliert herzlich zur Auszeichnung mit dem SoVD-Ehrenschild für langjährige Funktionärstätigkeit: 20 Jahre: Waltraud Jaschke und Klaus Jaschke (Ortsver-

band Börnsen / Kreisverband Herzogtum Lauenburg), Elfriede Schildt (Ortsverband Neumünster-Einfeld), Margarete Dammer (Ortsverband Cismar / Kreisverband Ostholstein), Karin Kamentz (Ortsverband

Barmstedt / Kreisverband Pinneberg) und Hilde Schadwinkel (Ortsverband Oering / Kreisverband Segeberg). 25 Jahre: Brigitte Bauer (Ortsverband Kaköhl / Kreisverband Plön).

Wichtige Rufnummern • Ärztlicher Notdienst: 116 117. Die Nummer gilt bundesweit, ohne Vorwahl und für Patienten kostenlos. In schweren, lebensbedrohlichen Notfällen bitte direkt die Rettungsleitstellen informieren unter der Kurzwahl 112.

• Unabhängige Patientenberatung: 0431 / 5 90 99 60, zusätzlich wochentags 10–18 Uhr die bundesweite Hotline: 0800 / 0 11 77 22 (aus dem Mobilfunknetz kostenpflichtig).

• Pflegenottelefon: Unter 01802 / 49 48 47 erhalten Pflegebedürftige, Angehörige

• Patientenombudsverein: Rat und Hilfe für Patienten: 01805 / 23 53 83; Schlich-

und Pflegende Rat und Hilfe.

tung bei Pflegeproblemen: 01805 / 23 53 84. • Kinder- und Jugendnottelefon: 0800 / 1 11 03 33. • Bürgerbeauftragte des Landes in sozialen Angelegenheiten: 0431 / 9 88 12 40. • Landesbehindertenbeauftragter: 0431 / 9 88 16 20.


Zeitung 2014 04