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Schaufenster

Schaumburg

n e v i t k e p s r e P 2011 Eine Verlagsbeilage der Schaumburger Nachrichten, der Schaumburger Zeitung und der Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung | Freitag, 25.2.2011


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„Stabile Strukturen bedeuten Zukunftsperspektiven“ Der scheidende Landrat HeinzGerhard Schöttelndreier sieht den Wirtschaftsstandort Schaumburg gut aufgestellt Liebe Leserinnen und Leser. Mit der Sonderbeilage „Schaufenster Schaumburg“ werfen die heimischen Tageszeitungen – schon traditionell zu Beginn des Jahres – einen Blick auf die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der heimischen Wirtschaft. Aktuelle Konjunkturumfragen und -prognosen belegen, dass – nach zwei ausgesprochen schwierigen Jahren – eine positive Wirtschaftsentwicklung eingetreten ist.

Das gilt insbesondere auch für den hiesigen Raum. Unter dem Strich hat es sich ausgezahlt, dass mit der Umsetzung der Konjunkturpakete Unternehmen gefördert, Arbeitsplätze gesichert und die bestehenden Wirtschaftsstrukturen stabilisiert worden sind. Der Landkreis hat dazu mit Investitionen in die Infrastruktur – vor allem in Schulen, Straßen und energetische Maßnahmen – erheblich beigetragen. In den kommenden Wochen und Monaten wird es viele

Im Frühjahr werden Möglichkeiten geben, etliche Wirtschaftsdas „Schaufenster“ zu schauen folgen. Beunserer Wirtschaft zu sonders hinweisen öffnen. Verschiedene möchte ich auf die Veranstaltungen steSchaumburger Regihen bevor, auf denen onalschau vom 20. bis sich die Betriebe mit 22. Mai. Diese Regioihren Produkten und Heinz-Gerhard nalmesse, die in eiAngeboten präsentieSchöttelndreier nem dreijährigen ren werden. Bereits am morgigen Sonnabend (26. Turnus durchgeführt wird, ist Februar) steht von 10 bis 15 ebenfalls ein Beispiel für regelUhr der Existenzgründungstag mäßige Initiativen der verganim Kreishaus an, zu dem alle genen Jahre, mit denen wir die Interessierten herzlich eingela- hiesigen Wirtschaftsstrukturen gestärkt haben. den sind.

Und stabile Wirtschaftsstrukturen bedeuten Zukunftsperspektiven: Das wissen wir nicht erst seit den Betriebsverlagerungen größerer Konzerne, die uns in den Jahren 1998 bis 2004 stark gebeutelt haben. Wir können Zuversicht daraus ziehen, dass unsere Wirtschaft überwiegend aus kleineren und mittleren Unternehmen besteht, die in der jüngsten Zeit zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen haben. Einige von ihnen werden Sie in dieser Sonderbeilage wiederfinden.

Es zeichnet sich ab, dass die Wirtschaftsförderung auch nach dem Wechsel im Amt des Landrats mit der bisherigen Priorität fortgeführt wird. Aus meiner Sicht ist das eine gute und richtige Weichenstellung. Allen Wirtschaftsakteuren in Schaumburg wünsche ich für ihre zukünftigen Ziele und Vorhaben viel Erfolg. HEINZ-GERHARD SCHÖTTELNDREIER LANDRAT KREIS SCHAUMBURG (BIS ENDE FEBRUAR)

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VON BERND ALTHAMMER Lauenau. Auf die Verpackung kommt es an. Niemand weiß dies besser als das Ehepaar Gudrun und Manfred Przybylski. In fast zwölf Jahren haben sie sich zu Experten für Kartonagen entwickelt. Für ein großes Rodenberger Unternehmen erledigen sie Hand- und Klebearbeiten an Pappen und Displays. Neuerdings gibt es eine eigene Fertigungsstraße für die Produktion stabiler Behälter auch in kleinen Auflagen. „G & M Verpackungsservice“ ist ein Musterbeispiel für den erfolgreichen Weg eines kleinen Familienunternehmens. 1999 in einem Stadtteil Barsinghausens gegründet, wechselte der Betrieb als einer der ersten Mieter im August 2003 in den vom Flecken Lauenau auf ehemaligem Casala-Gelände eröffneten Gewerbepark. Die räumliche Nähe zum wichtigen Rodenberger Auftraggeber und dessen Lager gaben den Ausschlag.

Gudrun und Manfred Przybylski.

Bei den Stanzarbeiten sind auch außergewöhnliche Formen möglich.

Fotos: nah (2)

jetzt 3800 Quadratmeter. Soeben erst wurde im Lauenauer Gewerbepark eine weitere Produktions- und Lagerhalle bezogen. Mit den gleichzeitig beschafften Maschinen können Kartonagen auch in kleiner Stückzahl oder mit speziellen Anforderungen hergestellt werden. Variable Einlagen oder Steg-Einsätze sind möglich, um besonders empfindliche Gegenstände beim Transport sicher zu schützen. Inzwischen bietet „G & M“ sogar eine entsorgungsfreundliche Alternative zu Holz- oder Kunststoffpaletten. Der Einwegträger aus Wellpappe ist mühelos mit mehr als 100 Kilogramm belastbar und kann bei Bedarf mit einer Wachsschicht zum Schutz gegen Feuchtigkeit versehen werden.

Mit den Kindern Matthias Przybylski und Nina Rübener tritt bereits die zweite Generation in das junge Unternehmen ein. Dem Sohn ist als ausgebildeter Verpackungstechniker der Umgang mit den notwendigen Werkzeugen vertraut. Diese geben den Maschinen die notwendigen Impulse, um Löcher zu stanzen oder Falzrillen anzubringen. Der Sohn achtet wie die Eltern darauf, dass nicht Unbefugte den Betrieb inspizieren. Es besteht ein striktes Fotografierverbot, weil Displays zum Beispiel für die Lebensmittelbranche oft mit der Einführung eines neuen Produkts einhergehen. Und keineswegs soll die Konkurrenz frühzeitig von Namen oder gar Werbemethoden erfahren.

Mit zehn Aushilfskräften fertigte „G & M“ vorwiegend Einheiten zur Warenpräsentation: Wenn namhafte Hersteller in Supermärkten auf auffallend dekorierten Sonderständen Saisonware oder andere Produkte anbieten, sind die Displays oft durch Lauenauer Mitarbeiter-Hände gegangen. Weil das Unternehmen, hinter dessen Bezeichnung die Vornamen der beiden Inhaber stehen, in neue Maschinen investierte, wuchsen Auftragslage, Betriebsräume und Beschäftigtenzahlen. Neben zwölf Ganztagskräften arbeiten zehn Aushilfen im ZweiSchicht-Betrieb. Ständig werden weitere Aushilfen gesucht. Die Betriebsfläche wuchs von anfangs 900 Quadratmetern in zwei Abschnitten auf

Fast so wie in der Karibik… Im Tropicana Stadthagen können Besucher einen Tag Urlaub zwischendurch genießen Einfach eintreten – und schon beginnt das Vergnügen im Tropicana Stadthagen. Möglich wird das dank 70-MeterWasserrutsche und Strömungskanal, dank Baby-Bad und Piraten-Bar. Dies und mehr befindet sich mitten in einem tropischen Paradies aus exotischem Bambus und Palmen. Marketing-Mitarbeiter Jörg Beinßen ist überzeugt: „In unserem großzügig angelegten Sportbecken, dem Strudelbecken, dem Heißwasserbecken oder dem Thermalsole-Außenbecken mit LuftmassageLiegeflächen findet ganz sicher jeder erwachsene Badefreund seinen persönlichen Freiraum. Und die Kinder ha-

ben jede Menge Badevergnügen.“ Wer die Seele so richtig baumeln lassen möchte, ist in der Saunalandschaft genau richtig. „Acht Themensaunen in einer einzigartigen Umgebung machen Lust darauf, immer wieder ein neues Saunagefühl zu erfahren“, schildert Beinßen. Auch alle nur denkbaren Massage- und Wellnessangebote sind im Tropicana Stadthagen zu finden. „Schließlich soll ein Besuch im Tropicana immer wie ein kurzer Traumurlaub sein“, betont Beinßen das Anliegen des gesamten Mitarbeiter-Teams. Egal, ob Spaß und Abenteuer oder Entspannung und Wohlgefühl: Das alles lässt sich

In den Saunen des Tropicanas kann man so richtig die Seele baumeln lassen. Foto: pr. im Tropicana erleben und genießen – im Bad mit dem Schuss Karibik. Das Spaß- und Erlebnisbad und die Saunalandschaft haben täglich bis 22 Uhr geöffnet. Jeden Dienstag ist übrigens Familientag. „Die Familienkar-

te ist dann besonders günstig“, sagt Beinßen. „Und ein riesiger Wasserparcours mit Klettergerüst, Rutsche und Hangelwand sorgt garantiert für jede Menge Spaß.“ r www.tropicana4 stadthagen.de


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Ein Roboter lackiert die neuen Modelle Eine der letzten deutschen Stuhlfabriken produziert in Hülsede / Betriebsfläche soll erweitert werden VON BERND ALTHAMMER Hülsede. Der Kontrast könnte nicht größer sein. Direkt neben dem mehr als 400 Jahre alten und als Baudenkmal geschützten Hülseder Wasserschloss befindet sich eine Stuhlfabrik. Die Gratwanderung glückt seit inzwischen mehr als 80 Jahren. In Kürze kann eine weitere Produktions- und Lagerhalle eingeweiht werden. Friedrich-Wilhelm Kracke ist dankbar für das geräuschlose Nebeneinander und die Unterstützung durch Nachbarschaft und Behörden. Gerade erst hat die Gemeinde einen Bebauungsplan beschlossen, damit die Betriebsflächen

Friedrich-Wilhelm (rechts) und Thomas Kracke mit der jüngsten Unternehmenserfindung: einem stabilen dreieckigen Stuhlbein.

von bislang 4500 auf künftig 6000 Quadratmeter erweitert werden können. Kracke ist Geschäftsführer dritter Familiengeneration und steuert die StuhlfabrikKracke Sitzmöbel GmbH gemeinsam mit Sohn Thomas. Beide sind stolz auf das letzte Unternehmen seiner Art, wie es sie einst im Gebiet zwischen Haste und Springe fast in jedem Dorf gegeben hat. Mehr noch: Auch deutschlandweit sind kaum noch Fabriken zu finden, die Sitzgelegenheiten aus Holz produzieren. Einzig vielleicht noch die ebenfalls in Hülsede beheimatete Firma Heine, deren Schwerpunkt jedoch im Objektmöbelbereich liegt. Stühle, Tische und Essgruppen von Kracke findet der Endverbraucher im Einzelhandel. Fast alle Schaumburger Möbelhäuser führen unmittelbar das Hülseder Programm. Vielfach aber verstecken sich hiesige Qualitätsprodukte auch hinter dem Einkaufsverband „Musterring“. In beiden Fällen können Kunden sicher sein: Die handwerkliche Qualität ist kaum zu überbieten. Selbst die zu 75 Prozent verarbeiteten Buchenkanteln stammen aus dem Schaumburger Land. Auch deshalb müssen sich die 40 Beschäftigten nicht um ihre Existenz sorgen. Allerdings haben sie mit flexiblen

Alltag in der Hülseder Fabrik: Die Stühle entstehen in Handarbeit und aus vielen Einzelteilen. Fotos: nah (3)

Die Gestelle werden automatisch per Roboter lackiert. Arbeitszeitkonten ihrem Chef ein Zugeständnis machen müssen: Mehraufwand in der Hochsaison zwischen Oktober und Ostern ist durch Freizeit in den Sommermonaten auszugleichen.

Momentan weisen die Kataloge neben den dazu passenden Tischen 14 Stuhlprogramme mit jeweils bis zu zehn verschiedenen Variationen und einer noch größeren Stoffauswahl aus. Mit der neu-

en Halle kommen weitere acht Programme hinzu. Auch deshalb freut sich die Geschäftsführung über den erfolgreichen Verlauf der jüngsten Fachmesse in Köln. Neuheiten stießen auf Aufmerksamkeit: Experten staunten über dreieckige Stuhlbeine, die gleichermaßen filigran und stabil sind. Zwei weitere Entwicklungen werden sogar gesetzlich geschützt: ein neuartiges Beschlagsystem für Tischklappeinrichtungen und eine Echtholz-Ummantelung für metallene Stuhl- und Tischbeine. Obwohl noch immer Handarbeit bei den Tischlern und Polsterern von Kracke gefragt ist: Automaten nehmen längst einen wichtigen Platz neben

ihnen ein. CNC-Maschinen sorgen beipielsweise für millimetergenaue Passstücke, ein Aufzug befördert die im Rohbau befindlichen Stühle in die nächste Abteilung. Neuerdings hat ein Roboter die Lackierung übernommen. Die Maschine mit dem langen Arm dürfte die erste ihrer Art in einer Möbelproduktion sein. Per Strichcode aus einem Katalog erhält sie die notwendigen Impulse, damit das hölzerne Gestell im elektrostatischen Verfahren seine strapazierfähige Oberfläche enthält. Der stumme Kollege arbeitet zwar nur wenige Sekunden schneller als sein quicklebendiger Vorgänger – aber dafür wird dessen Gesundheit sowie die Umwelt geschont.

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„Wir wollen weiter wachsen“ Precima Magnettechnik aus Röcke fährt dank innovativer Bremsentechnologie auf Erfolgskurs VON HOLGER BUHRE Röcke. Windräder, Gabelstapler, Hubwagen, Lastenkräne, Fahrstühle und Hebebühnen haben häufig eins gemeinsam: Sie funktionieren nur dank Technologie aus Schaumburg. Die Precima Magnettechnik GmbH aus Röcke ist seit 30 Jahren auf die Herstellung von elektromagnetischen Bremsen spezialisiert. Rund 500 000 Bremsen werden Jahr für Jahr von der Zentrale aus in alle Welt geliefert, damit sie dafür sorgen, dass die genannten Dinge immer punktgenau stoppen. „Diese Zahl verteilt sich jeweils zur Hälfte auf Standardausführungen und auf maßgeschneiderte Spezialentwicklungen“, erläutert Prokurist Thomas Lange. Er leitet die Geschicke des 140 Mitarbeiter zählenden Unternehmens gemeinsam mit Ehefrau Ilona sowie Geschäftsführer und Schwiegervater Karl-Heinz Pape. Dieser hatte Precima 1981 in Helpsen als Entwicklungs- und Fertigungsbetrieb für Spezialbremsen gegründet. In Helpsen befindet sich nach wie vor einer der inzwi-

Thomas und Ilona Lange (von links) sowie Karl-Heinz Pape bilden das Führungstrio von Precima Magnettechnik – hier ein Foto von der Hannover-Messe, wo das Unternehmen auch in diesem Jahr wieder ausstellen wird. Foto: pr.

Andre Braun (links) und Björn Lindemeyer legen letzte Hand an diese Bremsen-Serie an. schen drei Standorte des Unternehmens. Während der Schwerpunkt hier auf den elektronischen Komponenten liegt, ist das Werk Müsingen auf die mechanische Fertigung aller Bauteile spezialisiert. Unter anderem sorgen 60 moderne CNC-Maschinen für Qualität „Made in Germany“. Für Lange ist dies eine Herzensangelegenheit. „Viele Wettbewerber sind im Laufe

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der Jahre mit ihrer Produktion nach China abgewandert“, schildert der Prokurist. „Das kommt für uns nicht in Frage. Wir setzen ganz klar auf den Technologie-Standort Deutschland.“ Precima unterstreicht dies Lange zufolge durch ständige Investitionen in das eigene Unternehmen („Unser Maschinenpark ist auf dem neuesten Stand“). Hinzu komme: „Die allermeisten Bauteile für

Fotos: hb (2)

unsere Bremsen stellen wir selbst her.“ Den gesamten Produktionsablauf vor Ort begleiten zu können, stellt für Lange einen erheblichen Wettbewerbsvorteil dar. Diese Strategie zahle sich für Precima aus, freut sich der Maschinenbau-Techniker. „Unsere Kunden wissen einfach, was sie an uns haben.“ Die positive Folge: „Wir verfügen über viele langjährige Geschäftsbeziehungen mit un-

seren Auftraggebern – auch, weil wir Dinge können, die unsere Mitbewerber nicht leisten können.“ Die drei bestehenden Standorte im Schaumburger Land an einem zentralen Ort zusammenzuführen, stellt laut Lange keine überdenkenswerte Alternative dar. „Zum einen trennen wir ganz bewusst die Bereiche Nass- und Trockenfertigung, zum anderen auch Mechanik und Elektronik.“ Außerdem werde die Oberflächenveredelung sowieso andernorts bei einer Galvanik-Spezialfirma vorgenommen, so dass man die Teile hin- und hertransportieren müsse. Den Precima-Jahresumsatz beziffert Lange auf „rund 20

Millionen Euro“. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Für den Prokuristen und künftigen Geschäftsführer steht fest: „Wir wollen weiter wachsen.“

Die von Precima entwickelten Magnetbremsen – hier zwischen den Rädern zu sehen – kommen unter anderem in verschiedenen Gabelstaplern zum Einsatz.

So fördert der Landkreis den Technologietransfer Kooperation mit PZH sorgt für wissenschaftliches Knowhow in heimischen Unternehmen VON STEFAN TEGELER Kreis Schaumburg. Kleine und mittelständische Unternehmen aus den verarbeitenden oder produzierenden Branchen sehen sich einem starken Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Ohne Innovationen wären viele von ihnen auf Dauer nicht in der Lage, ihre jeweilige Marktposition zu halten oder auszubauen. Gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die den Landkreis Schaumburg prägen, verfügen in der Regel nicht über eine eigene Entwicklungsabteilung. Im Tagesgeschäft werden Innovationen und Neuerungen eher nebenbei „mitproduziert“. Aufgabe einer zukunftsweisenden Wirtschaftsförderung muss es daher sein, die Sensibilität für den Wissens- und Technologietransfer zu erhöhen und Betriebe mit geeigneter Beratung und externer Unterstützung in den Stand zu versetzen, Neuerungen umzusetzen. Innovationen werden nicht nur durch die Bereitstellung finanzieller Mittel angestoßen, sondern ebenso durch die Analyse von Problemen und Potenzialen – und vor allem durch Kontakte zu Forschungseinrichtungen. Der Landkreis Schaumburg hat seine Technologietransferförderung demzufolge schon vor vielen Jahren intensiviert. Seit 1993 wird beispielsweise im Zweijahresrhythmus der Schaumburger Innovationspreis verliehen, mit dem besonders innovative Unternehmen ausgezeichnet werden. Kern der Aktivitäten – vor allem des Technologie-

Mit dem PZH hat der Landkreis Schaumburg in puncto Wirtschaftsförderung einen wichtigen Kooperationspartner in der Hochschullandschaft gewonnen. Foto: pr. transfers – ist der seit 1999 bestehende Vertrag des Landkreises mit der Universität Hannover. Während zu Beginn die Innovationsgesellschaft der Universität Hannover mbH Kooperationspartner war, ist inzwischen ein anderes Tochterunternehmen der Universität Hannover an deren Stelle getreten: die Produktionstechnisches Zentrum Hannover GmbH (PZH). Mit dieser Kooperation ist es möglich, Wissen und Technologie aus der Hochschule in die Unternehmen der Region zu transferieren. Der Vertrag hat ein Finanzvolumen von jährlich fast 70 000 Euro. In ihn fließt Geld des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. Dieses Budget gewährleistet rund 700 Beratungsstunden pro Jahr. Im Kern geht es darum, dass PZHInnovationsberater Manfred Schweer Unternehmen aufsucht, gemeinsam mit ihnen

die Potenziale und Möglichkeiten identifiziert und geeignete Kontakte in die Forschungslandschaft herstellt, um dann den Kooperationsprozess zwischen Forschungseinrichtung und Unternehmen zu moderieren. In den vergangenen Jahren sind bereits mehrere 100 Beratungsgespräche geführt worden. Sie beinhalten neben dem Technologietransfer auch die Fördermittelberatung und die Förderantragsbegleitung. Der Landkreis hat zudem im Mai 2010 mit Unterstützung der NBank und des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums ein Forum für Technologietransfer ausgerichtet, bei dem neben einer Reihe von Fachvorträgen erfolgreiche Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Unternehmen aus der Region vorgestellt wurden. Mehr als 100 Besucher konnten sich davon überzeugen, dass der

Technologietransfer Betrieben helfen kann, am Markt zu bestehen und neue Kunden zu akquirieren. Allerdings sind längst noch nicht alle Schaumburger Unternehmen in den Genuss dieser Beratungsdienstleistung gekommen. Unternehmen, deren Interesse geweckt worden ist, sollten sich umgehend an die Wirtschaftsförderung des Landkreises wenden: Telefon (0 57 21) 703 - 222. Der Kontakt zum PZH wird umgehend hergestellt. • Ab März dieses Jahres werden die Wirtschaftsförderung des Landkreises und die PZH GmbH eine Besuchsreihe bei den Schaumburger Unternehmen starten, um auf die Möglichkeiten des Technologietransfers hinzuweisen. 4 www.schaumburg.de 4 www.pzh-hannover.de. Stefan Tegeler ist Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung beim Landkreis Schaumburg


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„Der Standort Wiedensahl ist unser Kompetenzzentrum für Elektromechanik“ PrüfadapterSpezialist adaptronic hilft Hybridfahrzeugen auf die Sprünge / Bereits 100 000 unterschiedliche Adapter entwickelt VON HOLGER BUHRE Wiedensahl. 100 000 – diese Zahl hängt in großen Ziffern über einer Durchgangstür der adaptonic-Betriebsstätte in Wiedensahl. Das Unternehmen für elektrische Prüfsysteme aller Art und Größe hat damit vor Kurzem eine Schallmauer

Geschäftsführer Peter Müller legt Hand an einen speziell entwickelten Aufbau, mit dem die unzähligen Funktionen eines Motors an einem zentralen Punkt überprüft werden können.

durchbrochen. „Bei der Anzahl der von uns entwickelten Adapter liegen wir nunmehr im sechsstelligen Bereich“, freut sich Peter Müller. Von diesen 100 000 Kabel- und Verdrahtungstest- sowie Adaptierungssystemen gleicht nach Angaben des Geschäftsführers keines dem anderen. Während es sich bei einigen Adaptern um echte Unikate handelt, die tatsächlich nur ein einziges Mal gefertigt wurden, bringen es andere Adapter auf eine vierstellige Produktionsanzahl. Das Besondere: Jedem der inzwischen 100 000 Adapter liegt eine individuelle Entwicklung zugrunde – mit Konstruktion, Planung, Entwicklung, CNC-Programmierung und Fertigung. „Dieses Know-how ist unsere große Stärke“, sagt Möller. Der Chef von 33 Mitarbeitern in Wiedensahl hält sich aus dem Preiskampf der Wettbewerber um Aufträge mit großen Stückzahlen bewusst heraus: „Unser Fokus liegt auf Qualität, nicht auf Masse.“

Mitarbeiter Dennis Wagner zeigt einen Kabelbaum, der im Auftrag eines Kunden in kleiner Serie in Wiedensahl gefertigt wurde. Fotos: hb (3) Während die Zentrale in Wertheim (nördliches Baden-Württemberg) auf den elektronischen Bereich spezialisiert ist, bezeichnet Müller den 1990 in Wiedensahl als ATI gegründeten und im Jahr 2001 mit adaptronic ver-

schmolzenen Standort als „unser Kompetenzzentrum für Elektromechanik“. Obwohl hier lediglich ein knappes Drittel des Jahresumsatzes von acht Millionen Euro erwirtschaftet werde, sei das Unternehmen adaptronic

ohne Wiedensahl nicht vorstellbar, betont der Geschäftsführer: „Wir sind auf beide Standorte und die beiden unterschiedlichen Standbeine angewiesen.“ Dass Müller es ernst meint, zeigt der Erweiterungsbau im Wilhelm-Busch-Ort, der 2008 eigeweiht wurde. Pro Jahr investiert adaptronic seinen Angaben zufolge zwischen 250 000 und 300 000 Euro ins eigenen Unternehmen. Der größte Teil davon landet meist in Fertigungsmaschinen. „Wenn wir nicht ständig auf dem neuesten Stand der Technik bleiben, wären wir in puncto Qualität, Zuverlässigkeit und immer kürzer werdender Lieferzeiten nicht so weit vorne dabei“, betont Müller. Neueste Errungenschaft ist eine Fünfachsen-CNC-Anlage, mit der ein Produktionsteil in einem Arbeitsgang von allen Seiten bearbeitet werden kann. Damit im Zusammenhang steht auch die Einführung der Rechner-unterstützten Fertigung. Mit diesem sogenannten CAM-System lassen sich beispielsweise

mehrere Arbeitsschritte, die bis dato nacheinander erledigt wurden, auf einmal erledigen. Die Auftraggeber von adaptronic stammen zu einem großen Teil aus der Automobilbranche. Müller und seine Mitarbeiter haben aber auch schon für die Luft- und Raumfahrtindustrie beziehungsweise deren Zulieferer gefertigt. „Wir kommen dabei stets ins Spiel, um vor Beginn der Serienfertigung die einwandfreie Funktion von elektronischen oder mechanischen Bauteilen zu testen“, erläutert der Chef. Das Spektrum ist groß: Es reicht von Durchgangs- und Dichtigkeitsprüfungen über Kurzschluss- und Hochfrequenzprüfungen bis zum

Test von sogenannten Leistungs-Bordnetzen in Elektro- und Hybridfahrzeugen. „Für viele solcher Fahrzeuge verschiedener großer Automarken haben wir in den vergangenen Jahren die Prüftechnik entwickelt“, ist Müller stolz. „In diesem Zukunftsmarkt sind wir derzeit weltweit führend“, sagt der Geschäftsführer selbstbewusst. Für ihn steht fest: Um weitere 100 000 unterschiedliche Prüf-Adapter – vom einpoligen Ministecker bis zum 3,50 Meter großen Prüftisch – herzustellen, wird adaptronic deutlich weniger Zeit benötigen als die 31 Jahre seit der Firmengründung 1980. 4 www.adaptronic.de Hier hängt Muster neben Muster. Regalwände wie diese zeigen die Vielfalt der bereits von adaptronic hergestellten Adapter.


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Nie wieder „nur“ Nasszelle Die Brötje Handel Breuer KG ist der BadSpezialist in Minden

Katrin Theile leitet das Büromagazin des Bürocentrums von J.C.C. Bruns. Foto: pr.

„Bei uns sind Ihre Wünsche in guten Händen“ Bürocentrum J.C.C. Bruns hat ständig 8000 Artikel auf Lager, weitere 10 000 sind innerhalb von 24 Stunden lieferbar Im Bürocentrum von J.C.C. Bruns ist der Name Programm. Dieser im Jahr 1881 gegründete Geschäftsbereich blickt inzwischen auf fast 130 Jahre Kompetenz rund um die Themen Büroplanung, -einrichtung, -technik und -bedarfsartikel zurück. Heute verfügt der Fachmarkt des Bürocentrums im Mindener Stadtteil Rodenbeck über eine Verkaufsfläche von rund 300 Quadratmetern. Dank des angeschlossenen Zentrallagers stehen ständig mehr als 8000 Artikel zur Verfügung. Weitere 10 000 Produkte können innerhalb von 24 Stunden geliefert werden. Ergänzt wird das Angebot des sogenannten Büromagazins durch einen Shop-in-Shop-Be-

reich der Marke Montblanc und ein Factory Outlet mit Bürostühlen der namhaftesten deutschen Hersteller. Nach Angaben von BürocentrumsLeiter Burkhard Schulze greifen mehr als 1000 von 3500 Stammkunden regelmäßig auf die beiden Online-Shops von J.C.C. Bruns zu: „Das ist für ein Unternehmen unserer Größenordnung eine beachtliche Zahl.“ Für Schulze steht „das partnerschaftliche Miteinander mit unseren Kunden und Lieferanten“ im Vordergrund. „Bei uns sind Ihre Wünsche in guten Händen“, verspricht er. „Egal, ob für gewerbliche oder private Zwecke.“ Den Servicebereich Bürotechnik betreut ein mobiles Team des technischen Kun-

dendienstes mit eigener Meisterwerkstatt im Haus. Drucker, Kopierer und vieles mehr werden übrigens nicht nur verkauft, sondern auf Wunsch auch vermietet. Als Vertriebspartner aller wichtigen Hersteller von Büromöbeln haben Schulze und seine 25 Mitarbeiter stets Zugriff auf aktuelle Modelle und Neuentwicklungen. „Für viele berufstätige Menschen ist das Büro schließlich der Raum, in dem sie sich die meiste Zeit des Tages aufhalten“, sagt Schulze. Sein Tipp: „Die Arbeitsleistung wird nachweisbar durch die Ausstattung beeinflusst. Deshalb sollte man funktionale und ergonomische Aspekte der Möbel unbedingt beachten.“ hb www.brunsbuero.de 4 4 www.rundumspapier.de

Das Badezimmer kann eine Wellness-Oase sein – wenn Fachleute sich darum kümmern. Die Brötje Handel Breuer KG in Minden vereint viele solcher Spezialisten unter ihrem Dach. Wer also mehr will als „nur“ eine öde Nasszelle, der sollte sich zu einem Besuch aufraffen. Vorab lassen sich die Brötje-Angebote im Internet einsehen (www.sanitaerausstellung.de). Auf 600 Quadratmetern zeigt das Unternehmen alles, was zum Wohlühl-Wohnen dazugehört: Bad- und Duschwannen, Waschtische, Armaturen für Bad und Küche, Badmöbel, Whirlsysteme und Accesoires. Brötje Breuer verspricht Produkte aller bekannten Markenhersteller und die neuesten Designideen. Wer will, muss es übrigens nicht beim neugierigen Blick belassen, denn Kunden sind in Breuers Ausstellung stets eingeladen, sich selbst von Funktionsweise und Qualität des Gezeigten zu überzeugen. So kann zum Beispiel die Grohe-Blue2-Küchenarmatur direkt ausprobiert werden. Dass es sich beim Unternehmen um eine KG handelt, ist Manfred Breuer wichtig: „Ich bin persönlich haftender Gesellschafter.“ Im Gegensatz zu großen Ketten sei er selbst „für Erfolg und Misserfolg“ verantwortlich. „Deshalb engagiere ich mich für meine Mitarbeiter und Kunden mit vollem Einsatz“, gibt Breuer zu verstehen. Standardlösungen sind nicht gern gesehen: „Unser Team kümmert sich um jeden Kunden individuell und berät

Brötje Breuer macht Badezimmer-Träume wahr. kompetent und zuverlässig.“ Darüber hinaus ist Brötje Breuer nicht nur für Endverbraucher interessant. „Wir bieten auch unseren Fachhandwerkskunden unter anderem einen Warmschulungsraum“, erläutert der Chef. „Dort können Produkte auf Herz und Nieren geprüft werden.“ Außerdem ist Brötje Breuer Fachgroßhandel für Gebäudeund Umwelttechnik in Minden und als solcher Teil der G.U.T-Gruppe (Gebäude-

Foto: pr.

und Umwelttechnik). Diese achtet Breuer zufolge nicht nur auf leicht bedienbare und wirtschaftliche Produkte, sondern auch auf darauf, klimaschonende Technik anzubieten. Zum Leistungsspektrum der Brötje Handel Breuer KG gehören Beratung, Planung, Schulungen der Fachhandwerks, Lieferservice, Ausstelungswagen, das Abhollager „ABEX“ und vieles mehr. jcp 4 www.sanitaerausstellung.de


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Das Anwaltsteam der Kanzlei Handschuh + Lehmann: Anika Niermann (von links), Manuel Wiesehahn, Olaf Handschuh, Tim Jungmichel, Monika Brünger, Matthias Lehmann, Marianne Poeppel und Annika Heinrich.

MercedesBenz feiert 125 Jahre Automobil Aktionstag mit Überraschungen am 7. Mai in Stadthagen

Acht Experten unter einem Dacht Zehn Jahre Anwaltskanzlei Handschuh + Lehmann: Wirtschaftsrechtliche Ausrichtung steht im Mittelpunkt Olaf Handschuh war vor Kurzem selbst überrascht: „Anlässlich unseres zehnjährigen Jubiläums haben wir festgestellt, dass wir in jedem Bundesland mindestens einen Mandanten haben.“ Der Rechtsanwalt hat die Kanzlei Handschuh + Lehmann im Januar 2001 gemeinsam mit Matthias Lehmann in Bückeburg gegründet. Bestand die Kanzlei zu Beginn lediglich aus den beiden Partnern und dem alleinigen Standort in Bückeburg, ist sie inzwischen mit acht Anwälten und insgesamt 35 Mitarbeitern an den Standorten Bückeburg, Minden und Hannover zu finden. Im Jahr 2005 erfolgte aus Platzgründen der Umzug innerhalb Bückeburgs von der Herminenstraße in den Neubau an der Mindener Straße. Im Januar 2008 eröffnete die

Kanzlei in Minden einen weiteren Standort. Zudem ist in Hannover seit mehreren Jahren eine Zweigstelle vorhanden. Seit 2009 ist das Qualitätsmanagementsystem der Kanzlei nach ISO 9001:2008 und InsO 9001 zertifiziert. „Ziel dieser Einführung war, die internen Arbeitsabläufe zu optimieren und dadurch mehr Zeit für die Mandanten zu haben“, erläutert Olaf Handschuh. Der Fokus von ihm und Matthias Lehmann lag von Anfang an auf einer wirtschaftsrechtlichen Ausrichtung. Dazu zählen die Rundum-Betreuung von Unternehmen – bei Bedarf sogar die vorübergehende operative Geschäftsführung nach einem Todes- oder Krankheitsfall – und die individuelle insolvenzrechtliche Beratung. Die Fachanwaltsbezeich-

nungen Handels- und Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, Insolvenzrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht tragen diesen Schwerpunkten Rechnung. Aber auch allgemeine zivilrechtliche Mandate, Familienrecht und Verkehrsrecht werden im Leistungsspektrum der Kanzlei abgedeckt. Neben Olaf Handschuh und Matthias Lehmann sind als weitere Rechtsanwälte Monika Brünger, Marianne Poeppel, Tim Jungmichel, Annika Heinrich, Manuel Wiesehahn und Anika Niermann in der Kanzlei tätig. Neben der Tätigkeit in der Kanzlei werden durch die Berufsträger regelmäßig Info-Abende und Fachveranstaltungen zu aktuellen Rechtsthemen bei und für Mandanten durchgeführt. hb www.raehandschuh.de 4

Am 29. Januar 1886 hat Carl Benz die Welt verändert. Beim Berliner Reichspatentamt meldete er sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ unter der Nummer 37435 zum Patent an. Es war die Geburtsstunde des Automobils. Das neuartige Gefährt, das den herkömmlichen Pferdewagen ersetzte, ermöglichte von nun an individuelles Reisen – ein entscheidender Schritt in Richtung Unabhängigkeit jedes Einzelnen. „Heute verbinden alle Menschen mit dem Auto viele Emotionen“, sagt Michael Schönthaler, Teamleiter Verkauf der MercedesBenz-Center in Bückeburg und Stadthagen. Deshalb feiere das gesamte Unternehmen die Erfindung des Automobils und schreibe dessen Erfolgsgeschichte weiter. Seit 1886 hat MercedesBenz nach eigenen Angaben rund 80 000 Erfindungen zum Patent angemeldet. Dementsprechend steht das Jahr 2011 bei der Marke mit dem Stern unter dem Motto „125 Jahre Innovation“. Eine dieser Erfindungen ist die sogenannte „BlueDirect“Technik, wodurch Benziner so sparsam werden sollen wie Dieselmotoren. Vom Hersteller wird diese Technologie als „Effizienz auf höchstem Niveau“ bezeichnet und stellt „das gemeinsame Kennzeichen einer Motorengenerati-

Die Schaufenster am Center in Stadthagen weisen bereits darauf hin: Das Jahr 2011 steht bei Mercedes-Benz ganz im Zeichen der Erfindung des Automobils vor 125 Jahren. Foto: rg on mit sechs und acht Zylindern dar, die 2010 in der SKlasse, in der CL-Klasse und im neuen CLS vorgestellt wurden“. Bei allen Aggregaten stiegen Leistung und Drehmoment gegenüber dem Vorgänger. „Gleichzeitig wurde der Verbrauch um bis zu 25 Prozent gesenkt“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Folge: „In puncto Sparsamkeit rücken die modernen ,BlueDirect‘Benzindirekteinspritzer von Mercedes-Benz damit wieder ein Stück näher an den Dieselmotor heran.“ Für eine weitere Effizienzsteigerung setzt die Marke mit dem Stern zudem auf gezielte „Blue-Efficiency“-

Maßnahmen. Dazu zählt unter anderem die bei vielen Modellen bereits serienmäßige vorhandene Start-StoppFunktion, die Mercedes-Benz bis Mitte dieses Jahres über die gesamte Modellpalette hinweg in mehr als 50 Modellen anbieten wird. • Die Erfindung des Automobils durch Carl Benz vor 125 Jahren wird in Schaumburg am 7. Mai bei Mercedes in Stadthagen gefeiert. An diesem Sonnabend können sich die Besucher auf zahlreiche Aktionen freuen. Genaueres wollte Michael Schönthaler noch nicht verraten. „Das Ganze soll schließlich eine Überraschung werden.“ r 4 www.mercedes-benz.de

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Mercedes-Benz Niederlassung Hannover, Betrieb Stadthagen, Vornhäger Str. 69, Telefon 05721/783-0, http:\\www.hannover.mercedes-benz.de, E-Mail: verkauf-hannover@mercedes-benz.com ¹Angebot gültig vom 1.1.–30.6.2011 für Neu- und Bestandsfahrzeuge. ²Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 8,0–8,2/5,3–5,7/6,3–6,6 l/100 km; CO₂-Emission kombiniert: 146–153 g/km. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen. ³Kaufpreis ab Werk 26.001,50 Euro; Anzahlung 7.392,28 Euro; Gesamtkreditbetrag 18.609,22 Euro; Gesamtbetrag 19.164,63 Euro; Laufzeit 36 Monate; Gesamtlaufleistung 45.000 km; Sollzins gebunden p. a. 1,24 %; effektiver Jahreszins 1,25 %; Schlussrate 10.920,63 Euro; mtl. Plus3-Finanzierungsrate 229,00 Euro. Ein zeitlich begrenztes Plus3Finanzierungsbeispiel der Mercedes-Benz Bank AG. Gültig für alle ausgewiesenen Aktionsfahrzeuge.


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„Wir wissen, wo der Schuh drückt“ Neuer Landrat Jörg Farr sieht sich trotz Kooperationen mit benachbarten Landkreisen als „Sachwalter Schaumburger Interessen“ Nach seiner Wahl zum Hier kommt es auf Schaumburger Landrat tritt Kontinuität an. Jörg Farr sein neues Amt am 1. März offiziell an. Im InterIn welchen Bereiview mit unserem Redakteur chen wollen Sie Holger Buhre nimmt der die WirtschaftsNachfolger von Heinz-Geraktivitäten des hard Schöttelndreier erstmals Landkreises öffentlich Stellung zu den verstärken? Zielen seiner künftigen Wirtschaftspolitik. Bei der Ansiedlung und Gründung von Unternehmen werden Herr Farr, wie groß ist Ihr Respekt vor der neuwir trotz schwieriger en Aufgabe beziehungsRahmenbedingungen weise die Vorfreude hinnicht nachlassen. Verarbeitende Betriebe sichtlich Ihres unmittelbar bevorstehenden sind Voraussetzung Amtsantritts als Schaum- für eine starke Wirtburger Landrat am schaftsstruktur einer Region. DienstleisDienstag? tungen siedeln sich Das Amt des Landrats er- meist um diese herum fordert hohes Engagement an. und VerantwortungsbewusstKleine und mittlere sein. Durch meine langjährige Unternehmen aus Tätigkeit in herausgehobener diesem Bereich haben Position in der Kreisverwal- aber nur eine Chance, tung – unter anderem als wenn sie sich durch Kreiskämmerer und Mitglied neue innovative Proder Dezernentenkonferenz – dukte deutlich vom verfüge ich über die erforder- Wettbewerb abheben. liche Qualifikation und Erfah- Gerade im ländlichen rung. Ich freue mich daher auf Raum ohne Hochdie neue Aufgabe. schuloder Forschungseinrichtungen Die Wirtschaftsförderung müssen wir daher den war stets eine Herzensan- Technologietransfer Jörg Farr tritt am 1. März sein neues Amt als Schaumburger Landrat an. sicherstellen. Deshalb gelegenheit Ihres Vorwill ich die Zusammenarbeit gängers Heinz-Gerhard mit dem ProduktionstechniWie schwierig ist der Woran machen Sie den Schöttelndreier. Was Spagat, als Landkreis mit Erfolg von Wirtschaftsschen Zentrum Hannover wollen Sie genauso, anzusehends weniger Geld fördermaßnahmen durch pflegen. ders beziehungsweise eine aktive und vor allen den Landkreis fest? Aber auch der Bestandspflebesser machen als er? ge vorhandener Betriebe mesDingen erfolgreiche Wirtschaftsförderung zu Der Grad des Erfolgs zeigt In der Wirtschaftsförde- se ich eine besondere Bedeubetreiben? rung werde ich den erfolgrei- tung zu. Rückgrat der sich natürlich an der Zahl der Wirtschaft Beschäftigten beziehungsweichen Weg fortsetzen. Dienst- Schaumburger Wir haben schon in den voleistungen für die Unterneh- sind das Handwerk und die se an der Senkung der Armen vor Ort mit direkten kleinen und mittleren Unter- beitslosenzahl. Mit der Über- rangegangenen Jahren geKontakten und eine mittel- nehmen. Diese stellen mit nahme der Gesamtverantwor- zeigt, dass trotz knapper standsfreundliche Ausschrei- mehr als 10 000 Arbeitsplätzen tung für das JobCenter wollen Haushaltsmittel durch ein bungspraxis werden auch in und annähernd 1000 Ausbil- wir die Möglichkeiten der In- Maßnahmenpaket wie BeraZukunft wichtige Säulen der dungsplätzen das Gros der tegration in den Arbeitsmarkt tung, Marketing, Existenzgründungs- und Innovationsverbessern. Wirtschaftsförderung sein. Beschäftigten.

förderung – vor allem jedoch durch mittelstandsfreundliche Ausschreibungen – Arbeitsplätze bei heimischen Unternehmen geschaffen und gesichert werden können. Unterstützt wird dies durch unser erfolgreiches Förderprogramm „ProInvest“ sowie durch Einwerben von Drittmitteln – zum Beispiel durch die schnelle Reaktion auf Fördertöpfe. Diese bewährten Instrumente werde ich fortführen. Stichwort Weserbergland AG: Welche Bedeutung hat diese Aktiengesellschaft für den Landkreis? Warum ist sie wichtig? Die AG ist ein Instrument zur Umsetzung von Projekten, für die ein einzelner Landkreis zu klein wäre – zum Beispiel bei Themen wie Export oder FührungskräftetraiFoto: rg ning. Manche Förderungen erhalten wir nur im Verbund einer überregionalen Zusammenarbeit. Mit der Weserbergland AG haben wir hierzu eine geeignete Umsetzungsorganisation. Könnte die Wirtschaftsförderung der beteiligten Landkreise aus Kostenund Effizienzgründen möglicherweise eines Tages in dieser AG aufgehen? Schließlich sind sie dort bereits als Gesellschafter engagiert.

Das halte ich nicht für möglich. Der Erfolg unserer Wirtschaftsförderung resultiert aus dem engen Kontakt mit unseren Unternehmen vor Ort. Wir wissen, wo der Schuh drückt. Wir brauchen ein gelebtes Netzwerk, das kurze Wege und schnelle Genehmigungsverfahren garantiert. Überregional stehen wir im Wettbewerb um Betriebe und Arbeitsplätze. Da bin ich ausschließlich Sachwalter Schaumburger Interessen. Das trimodale Projekt „Regioport Weser“ mit seiner Anbindung an Wasser, Schiene und Straße stößt speziell bei den Einwohnern der angrenzenden Orte auf teilweise heftige Kritik. Wollen Sie weiter an den Planungen festhalten? Prognosen gehen von einer Zunahme des Güterverkehrs aus. Aus Kapazitätsgründen und auch im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes müssen zukünftig sicherlich vermehrt Güter von der Straße auf die alternativen Verkehrsträger Schiene und Wasserstraße verlegt werden. Diese im Grundsatz richtige Zielsetzung verfolgt das Projekt „Regioport“. Der Landkreis Schaumburg und die Stadt Bückeburg haben sich an dem Planungsverband beteiligt, um einerseits die Möglichkeiten zur Belebung des Hafens Berenbusch auszunutzen und andererseits die berechtigten Interessen der Anlieger in den benachbarten Orten wahren zu können. Hierzu werde ich sicher in den nächsten Wochen und Monaten Gespräche mit den Beteiligten führen. hb

Hier geht alles mit links Der Lindhorster „Laden für linkshändige Kinder“ findet europaweit großen Zulauf VON MAREIKE BÖDEKER Lindhorst. Angefangen hat alles mit 1000 Mark. Davon kaufte Cerstin Bayer 1997 erstmals eigens für Linkshänder gefertigte Produkte, die sie kurz darauf im eigenen Online-Versand vertrieb. 50 Anspitzer waren damals eine Riesensumme für die ausgebildete Linkshänder-Beraterin und Feinmotorik-Therapeutin. Heute gehen zu Spitzenzeiten bis zu 800 Kundenbestellungen pro Monat bei der Betreiberin des Lafüliki-Ladens in Lindhorst ein. Lafüliki - der „Laden für linkshändige Kinder“ - hat in seinem Sortiment von der klassischen Linkshänderschere über Computertastaturen mit dem Nummernblock auf der linken Seite bis hin zu Kartenspielen, die aufgrund der Symbolanordnung „linksherum“ sortiert werden können, alles, was den Alltag eines Linkshänders erleichtert. Derartige Produkte seien für Linkshänder besonders wichtig, um beim Schreiben oder bei sonstigen Arbeiten aufgrund falscher Körperhaltung nicht zu verkrampfen, sagt Bayer. „Solche Fehlhaltungen können zu

Cerstin Bayer und ihr Ehemann Jörg Bayer betreiben ihren „Laden für linkshändige Kinder“ seit 1997 in Lindhorst im Wesentlichen jedoch im Internet. lebenslangen Störungen führen.“ 50 Prozent der Waren wird an Praxen, Kindergärten und Schulen geliefert. Die andere Hälfte geht in den privaten Gebrauch. Der Online-Versand macht dabei einen Anteil von 95 Prozent aus. Damit bedient Bayer Länder in ganz Europa - hauptsächlich Österreich, die Schweiz, die Niederlande und Frankreich. Das Geschäft in ihren Privaträumen in Lindhorst ist deshalb nur dienstags geöffnet. „Zusätzliche Geschäftsräume anzumieten lohnt sich nicht“, so die Betreiberin. Erstaunlich findet Bayer, dass viele Betriebe aus der Region den Trend in Richtung

Online-Handel anscheinend noch nicht erkannt hätten. „Viele Firmen haben immer noch keine oder nur eine wenig informative Internetseite“, sagt Bayer. „Wenn ich im Internet wie so oft nach Lieferanten für ein bestimmtes Produkt suche und dort keinen in Schaumburg finde, weiche ich natürlich auf andere Regionen aus.“ Ein Großteil der Unternehmen verkenne durch die fehlende Internetpräsenz somit seine Chancen. „Das ist schade, denn man sollte das Geld nach Möglichkeit in Schaumburg lassen.“ Funktionieren könne das jedoch nur, wenn man auch voneinander wisse. Für die Zukunft hat Bayer

bereits umfangreiche Pläne geschmiedet. „Lafülikis Internetseite soll demnächst auch auf Englisch erscheinen“, blickt sie voraus. Das sei bei rund 700 Artikeln mit jeweils einer ausführlichen Produktbeschreibung eine sehr aufwendige Arbeit. Doch auch durch gezielte Werbung soll die Bekanntheit noch gesteigert werden. Therapeuten in ganz Deutschland geben dafür Bayers Flyer weiter, und auch bei google wurde investiert. Gibt man dort das Stichwort „Linkshänder“ ein, erscheint die Website von „Lafüliki“ bereits an zweiter Stelle. Mit „Lafüliki“ hat Bayer eine Nische gefunden, der selbst die Krisenzeit der vergangenen Jahre nichts anhaben konnte. Linkshänder mit ihren speziellen Bedürfnissen wird es immer geben. Auch auf Prävention und Therapie werde heute vermehrt Wert gelegt, so dass Praxen und Kindergärten ihr auch in der „schlechten“ Zeit treu blieben. So konnte Bayer in den Krisenjahren auch ihren zwei festen und drei geringfügig beschäftigten Mitarbeitern den Arbeitsplatz sichern. 4 www.lafueliki.de

Impressum „Schaufenster Schaumburg“ Eine gemeinsame Verlagsbeilage der Schaumburger Nachrichten Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG (Am Markt 12-14, 31655 Stadthagen), der C. Bösendahl GmbH & Co. KG (Klosterstraße 32/33, 31737 Rinteln) und der Grimmeschen Hofbuchdruckerei (Lange Straße 20, 31675 Bückeburg) | Redaktion: Uwe Graells (verantwortlich), Frank Werner, Holger Buhre | Redaktionelle Mitarbeit: Bernd Althammer, Mareike Bödeker, Roger Grabowski, Jan-Christoph Prüfer Produktion/Layout: Holger Buhre | Titelgestaltung: Vera Elze | Anzeigen: Arne Frank (verantwortlich) | Druck: Dewezet, Hameln


Schaufenster Schaumburg