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EINZIG * NICHT ARTIG * UNPARTEIISCH * KOSTENLOS

DEEZ 11 . JAHRGANG | Ausgabe 2.201 4 | deutschsprachige Ausgabe

Wirtschaft - lokal Neue Pächter gesucht.

Wir das Eslarner Sportzentrum weiter existieren?

Seite 3

EVENT-KALENDER Seite 4

Ti l l y p l a t z 2 0 3 0 Eslarns "Vier-Jahres-Plan"

Seite 5

Amtliche Termine/ Ver- und Entsorgung

Seite 6

Tourismus ­ regional

Aller guten Dinge sind drei! Blasmusikkonzert der besonderen Art. Seite 7 - 8

Nordoberpfalz - sozial Oberpfälzer "EU-Phemismus": Warum jetzt aus Vereinen Genossenschaften werden müssen. Seite

9 - 10

ESLARN ­ HealthCare

Guck mal, wer da baut. Seite 1 0 - 11 Informatives

aus der Region

Seite 1 2 Bild: Letztjährig in der Schulaula der Stadt Schönsee: "Blech & Swing". (c) + (p) Blasmusikkapelle Weiding.


Liebe Leserinnen und Leser, die Marktgemeinde Eslarn wacht langsam auf, denn es wird langsam wärmer. Bis Anfang Juni werden Sie aber noch warten müssen, bis auch die Veranstaltungen beworben werden. Dieses Jahr wird es aber noch nicht so toll sein, denn noch ist das "Zoigl-Zentrum" am Ende der Brennerstrasse nicht fertiggestellt. Fertigstellungstermin ist gem. Aussage in der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 11 .03.201 4 der letzte Novembertag dieses Jahres. Damit ist dann das "Zoigl-Zentrum" bestens für das nächstjährige Heimatfest 201 5 vorbereitet, und - Sie werden es erleben - die Kanalsanierung, vor allem die Vorauszahlungen für dieses zig Millionen-Projekt werden den BürgerInnen der meisten Eslarner Strassenzüge berechnet werden. Aber geniessen Sie jetzt einmal das bessere Wetter! Die Redaktion

E D I TORIAL

Eslarn, im April 201 4


mission statement

"Die Erste Eslarner Zeitung" fühlt sich im Zusammenhang mit dem gesamten Projekt "iSLING™" demokratischen Grundsätzen verpflichtet und tritt gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in der bayerischtschechischen Region ein.

INHALT + Impressum/ Imprint

WIRTSCHAFT - lokal Neue Pächter gesucht. Wird das Eslarner Sportzentrum weiter existieren?

Seite 3

EVENT-KALENDER

Seite 4

Demnächst gibt es in Eslarn erstmals eine Ergotherapie­Praxis.

Drei Physiotherapie-Praxen welche seit einigen Jahren in Eslarn bestehen, bieten eben keine ergotherapeutischen, vor allem keine psychologisch-psychotherapeutischen Angebote. Deshalb gibt es jetzt ab dem 4. April 201 4 in der Marktgemeinde Eslarn auch eine Ergotherapie-Praxis, welche neben dem üblichen therapeutischen Anwendungen für Kinder und Jugendliche auch das sog. "MKT", das "Marburger Konzentrations-Training" bietet. [x]

Tillyplatz 2030 Eslarns "Vier-Jahres-Plan"

Amtliche Termine/ Ver- und Entsorgung

Seite 5

Seite 6

Tourismus - regional Aller guten Dinge sind drei! Blasmusikkonzert der besonderen Art.

Seite 7 - 8

NORDOBERPFALZ - sozial Oberpfälzer "EU-Phemismus": Warum jetzt aus Vereinen Genossenschaften werden müssen.

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ESLARN - HealthCare Guck mal, wer da baut.

Informatives aus der Region

Seite 1 0 - 11 Seite 1 2

IMRPESSUM/ IMRPINT "Die Erste Eslarner Zeitung" ist Teil des Projekts "iSLING™", und ein Produkt von: OIKOS™ - SocialMediaServices, einem Firmenbereich von ZBE®, Theresia M. Zach, Lud.Müller-Str. 2, D-92693 Eslarn. Diese Veröffentlichung erscheint monatlich unter: www.scribd.com/zach561 8, sowie www.issuu.com/smde. V.i.S.d.P.: Michael W. Zach, Ludwig-Müller-Str. 2, D-92693 Eslarn, email: oikos-sms@office.eu.org. Wir behalten uns vor, Leserbriefe ohne vollständige Absenderangabe nicht zu veröffentlichen und nicht zu kommentieren. Bildquellen-Nachweis: Eigenes Archiv. und pixelio.de ( )

Die nächste Ausgabe erscheint: Ende März/ Anfang April 201 4

2 | April 201 4

Erste Eslarner Zeitung

eslarn-net.de


Wirtschaft - lokal

Neue(r) Pächter gesucht!

Eslarns Sportheim ohne Pächter. Eslarns Tradition bald am Ende?

Z

ehn lange Jahre hat das Pächterehepaar Bauer nun das Anfang der 1 990er Jahre erbaute "Sportheim" im OT "Bühl" in Betrieb und in Schuß gehalten. Nun sucht man für das "Fullservice-Zentrum" mit (Bundes)Kegelbahnen, Schießanlage und Gaststätte neue Pächter, damit für zurzeit neun örtliche Vereine weiterhin ein Treffpunkt vorhanden ist. Von der früher üblichen, ja eigentlich traditionellen Praxis, Vereinszusammenkünfte in örtlichen Gaststätten abzuhalten, ist man auch auf der Land längst abgekommen. Die Marktgemeinde Eslarn zeigt, wie sonst wohl keine andere Gemeinde in Bayern, dass durchaus jeder Verein ein eigenes, fast schon wie eine Gaststätte ausgerüstetes Vereinsheim haben kann. Man merkte dies sogar anlässlich der diesjährigen "Haus- und Kommunbrauerversammlung", welche gem. Aushang im "Kommunbrauhaus" stattfinden sollte, wobei dieses seit nunmehr über zwei Jahren saniert wird. Man traf sich dann im Eslarner Feuerwehrhaus, dort im Sitzungszimmer im 1 . Stock, wo es dann ebenfalls Getränke gab. Letztjährig fand die Versammlung noch in der Gaststätte Voit, und davor regelmässig in einer der anderen Eslarner Gastwirtschaften statt. Es soll jetzt also auch hier, bei dem Projekt, welches Eslarns Tourismus neu beleben soll, eine Art "Umverteilung" stattfinden, denn zweiter Bürgermeister Georg Zierer jun. kündigte indirekt schon an, bei der nächstjährigen Versammlung im neuen "Probierstüberl" ein Fässlein Freibier servieren zu wollen. [x]

Screenshot [31 .03.1 4] der Website "www.tsveslarn.de". Der Hauptverein sucht neue Pächter. Bild:

WERBUNG

Matěj­Kirmes in Prag noch bis 30. April 201 4

Výstaviště Holešovice 1 70 00 Praha-Praha 7 3 | April 201 4

Erste Eslarner Zeitung

eslarn-net.de


KALE N D E R

Touristische Veranstaltungen gem. econtent.eslarn.de

April 201 4

Mai 201 4

Bis auf die traditionelle "Zoigl-Stum" sind in der Marktgemeinde Eslarn sichtlich bis Ende Mai 201 4 noch keine touristisch ambitionierten Veranstaltungen geboten. Sehen Sie deshalb auch mal bei unseren Nachbarn in der Tschechischen Republik nach. Dort gibt es ganzj채hrig ein fantastisches Kulturprogramm. http://www.czechtourism.com/de/events

Auf vielfachen Wunsch haben wir Ihnen hier wieder den QR-Tag zum Eslarner Veranstaltungskalender [econtent.eslarn.de] abgedruckt. Einfach Ausschneiden und irgendwo aufkleben. Dann haben Sie die Info immer in Ihrer N채he!

Daten 체bernommen von: econtent.eslarn.de, der offiziellen Veranstaltungsinformation f체r die Marktgemeinde 92693 Eslarn. 4 | April 201 4

Erste Eslarner Zeitung

eslarn-net.de


TI LLYP LATZ 2 0 3 0

EslarnsZukunft inmitten desOrtes! Eslarns "Vier­Jahres­Plan".

Die Bürgerversammlung 2009 und wegweisende Aussagen. Wir lassen Ihnen auch bei diesem Folgeartikel das Bildmaterial des letzten Themenartikels bestehen, denn "aussen rum" hat sich am Tillyplatz noch nichts geändert. Gerne verweisen wir aber wieder einmal auf die Bürgerversammlung, welche im Dezember 2009 im Pfarrund Jugendheim "St. Marien" stattgefunden hatte. Damals sprach der zur Versammlung geladene Architekturbüro-Inhaber, Herr Dipl.-Ing. (FH) Josef Schönberger - erstmals der Öffentlichkeit als mit dem Eslarner ISEK befasst, vorgestellt - von einer "Fertigstellung des Grobkonzepts zum ISEK bis Ende März 201 0". Seitdem hatte man davon, auch von einer weiteren Beteiligung des Architekturbüros Schönberger weder etwas gehört noch gelesen. Einzig unter dem TOP "Bekanntgaben" im öffentlichen Teil der Eslarner Gemeinderatssitzung vom 11 .03.201 4 hörte man natürlich wieder einmal ohne hier Geldbeträge genannt zu erhalten von einem Architekturbüro Schönberger, welches in Bezug auf das künftige "Seniorenzentrum am Tillyplatz" geplant, und dafür Geld von der Marktgemeinde Eslarn erhalten hatte.

5 | April 201 4

Vier Jahre ...

Nicht nur die (Kath.) Kirche, auch in der Marktgemeinde Eslarn scheinen manche Leute eher in Jahrhunderten, anstatt zugunsten der Gesamtbevölkerung in überschaubaren Zeiträumen zu denken. Nun muss man aber ehrlicherweise hinzufügen, dass Ende 2009 noch keineswegs sicher war, dass sich erster wie zweiter Eslarner Bürgermeister samt Gemeindebeamter neben deren sonstigen Arbeit auch noch als Hobby-Kommunbrauer "massivst" in die Etablierung des Eslarner Kommunbrauwesens einbringen, und hier das mit dem Vater des zweiten Bürgermeisters, dem Eslarner Kommunbraumeister Georg Zierer sen. "stehende wie fallende" Gesamtkonzept mit Herzblut unterstützen mussten. Damals war Eslarns erster Bürgermeister auch noch nicht über Umwege mit dem zweiten Bürgermeister und dem Kommunbraumeister verwandt. Dies ergab sich erst mit folgenden Heirat, so dass die Grundkonstellationen Ende 2009 noch so unsicher waren, dass man Eslarns Öffentlichkeit kaum damit belasten wollte oder gar konnte. Man musste eben abwarten, um bestimmte Sachen in die sprichwörtlichen "trockenen Tücher" zu

Erste Eslarner Zeitung

Neueste Ansichten vom Tillyplatz-Neubau [1 4. / 1 5. März 201 4] bringen. Lästermäuler sprechen hier in Eslarn durchaus auch von einem "zwangsweisen Beginnen unnützer Massnahmen, damit dann niemand mehr anders kann, als diese Dinge auch höchst kostenträchtig vollenden zu müssen". Ob dies letztlich zutreffen wird bleibt abzuwarten, denn noch halten sich die Ausgaben beim künftigen "Zoigl-Zentrum" in der Brennerstrasse im bereits vor drei Jahren verkündeten Rahmen. Ob und wie sich eine über die Wintermonate angedachte Dauerwandbeheizung (Siehe Mitschrift aus dem öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung vom 11 .03.201 4) auf den Geldbeutel der hier zahlenden BürgerInnen auswirken wird, soll in einer der kommenden öffentlichen Teile der Gemeinderatssitzungen anhand einer vom hier - explizit sei zu erwähnen, dass ins Zoigl-Museum keine Andachtskapelle eingebaut werden soll - ebenfalls planenden Architekten Dipl.-Ing. (FH) Schönberger vorzulegenden Beispielrechnung erörtert werden. Die Wandheizung ist jedenfalls bereits eingebaut, so dass diese Kosten - ob nun kosten- und umweltverträglich "durchgeheizt" werden sollte oder nicht bereits einmal entstanden sind.

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(Amtliche) Termine Von Entsorgung bis Zahlung.

Zah l u n g s term i n e Kreiskasse - Marktkasse

Bis Redaktionsschluß nichts bekannt!

S on s ti g e kom m u n al e Term i n e Bis Redaktionsschluß nichts bekannt!

April/ Mai 2014 Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit und/ oder Vollständigkeit. . "All-in-One" Alle KontaktDaten in einem Textfile! KONTAKTE

Tel.: 09653 92 07-0 Fax: 09653 92 07-50 Email: poststelle@eslarn.de

E n ts org er-Term i n e

Marktgemeinde Eslarn - Marktkasse -

Restmüll - Gelber Sack - Papiertonne / Sonst. Sammlungen ---------------------------------------------------------------------------------

1 7. April

Papiertonne (Fa. Bergler) Gelber Sack | DSD Restmülltonne (Fa. Schmidt & Zweck) Papiertonne (Fa. Kraus)

22. April

Sperrmüllsammlung

28. April

Papiertonne (Fa. Kraus)

Tel.: 09621 6 1 0 84 Fax: 09621 6 52 44 Email: info@schmidtundzweck.de

02. Mai

Papiertonne (Fa. Schmidt & Zweck)

03. Mai

Restmülltonne (Fa. Schmidt & Zweck)

Container Kraus

1 2. Mai

Gelber Sack | DSD

Landratsamt Neustadt/ Wn. - Kreiskasse Tel.: 09602 79-0 Fax: 09602 79-1 255 Email: kreisfinanzverwaltung @neustadt.de

Schmidt & Zweck GmbH

Tel.: 09681 9205-0 Fax: 09681 9205-60 Email: info@container-kraus.de

6 | April 201 4

01 . April 04. April

Info auch unter: www.abfall.neustadt.de

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Tourismus - regional

" B l a s m u s i k k o n ze r t de r be s o n de r e n A r t " Aller guten Dinge sind drei! Dieses altbekannte und bewährte Sprichwort wird auch in diesem Jahr durch die Blaskapelle Weiding wieder mit Leben erfüllt. Nach den beiden Konzerten „Blech & Brass“ und „Blech&Swing“ im letzten und vorletzten Jahr, geht dieses Musikereignis nun in seine dritte Runde. Ein weiteres Blasmusikkonzert der besonderen Art wird am Sonntag den 1 3.April 201 4 um 1 9 Uhr in der Schulaula der Volksschule Schönsee unter dem Motto „Blech & Classic“ eine neue Auflage erhalten. Neben der Blaskapelle Weiding, mit ihrer neuen aber auch traditionellen bayerisch-böhmischen Blasmusik, wird das Jugend- Bild (c + p: 201 3 Blaskapelle Weiding): Letztjährige Veranstaltung "Blech & Swing" streichorchester der Landkreis- der Blaskapelle Weiding, ebenfalls in der Schulaula der Stadt Schönsee. musikschule Cham/Furth im Wald mit bekannten Melodien der KlasINFO sik die Zuhörer des Konzerts begeistern. Ort : Schulaula, Schönsee Der Violinlehrer Arkadius Podwika gründete im Jahr 2002 dieses Orchester, welches aus Schülern der Zeit : 1 9:00 Uhr Landkreismusikschule Cham, dem Hohenbogenwinkel, Karten : VVK: 6,00 Euro sowie der Außenstelle Furth im Wald besteht. Das Abendkasse: 8,00 Euro Streichorchester nimmt regelmäßig an zahlreichen Kinder unter 1 2 Jahren Eintritt frei. schulischen Veranstaltung teil und den Sommerorgelkonzerten in Furth im Wald, als auch bei der Vorverkauf: Veranstaltungsreihe „Kultur im Schloss“ in Neukirchen Musikhaus Kroner, Gerhardingerstraße 1 , Hl. Blut. Nicht zuletzt konnten sich die Mitglieder des 92431 Neunburg, Tel.: 09672 91 281 Orchesters zum 20-jährigen Jubiläum der LandkreisAutohaus Brunner, Schönseer Straße 42, musikschule Cham über Aufnahmen durch den Bayerischen Rundfunk im Herbst 2011 freuen. Arkadius 92526 Oberviechtach, Tel.: 09671 582 Podwika, der in Oppeln geboren ist, studierte Violine an Lebensmittel Obergassner, Hoffelder Str. 7, der Hochschule für Musik in Bromberg (Polen). 93464 Tiefenbach, Tel.: 0 96 73 5 41 Zunächst war er als Orchestermusiker am Opernhaus in Bäckerei Bösl, Stadlerner Str. 2, Breslau tätig, wechselte im September 1 993 dann nach Furth im Wald und verwirklichte sich dort als Violinlehrer 92557 Weiding, Tel.: 09674 31 0 bei der Städtischen Musikschule Furth im Wald/ HohenBlumen Eder, Am Graben 1 6B, bogenwinkel. Nun kommt er bei der Landkreismusik92539 Schönsee, Tel.: 09674 1 560 schule Cham dieser Tätigkeit nach, wobei einige seiner Schüler mittlerweile Erfolge auf Regional- und Landesebene beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ Im Internet: errungen haben. okticket.de

7 | April 201 4

Erste Eslarner Zeitung

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Tourismus - regional

" B l a s m u s i k k o n ze r t de r be s o n de r e n A r t " Aller guten Dinge sind drei! Doch auch die Blaskapelle Weiding, die in diesem Jahr bereits auf ihr 1 30-jähriges Bestehen zurückblicken kann, wird ihr ganzes Können unter Beweis stellen. Um sich musikalisch bestens präsentieren zu können, werden die Musiker wie im letzten Jahr an einem Probenwochenende mit dem bekannten Dirigenten Alexander Pfluger teilnehmen. Er ist der musikalische Leiter der „Schwindligen 1 5“, die aus der süddeutschen und vorarlberger Musikszene mittlerweile nicht mehr wegzudenken sind. Neben einen eigenen Tonstudio betreibt er auch erfolgreich seinen Musikverlag namens „Alpensound“ und vertreibt Musiknoten europaweit. Nicht nur Kompositionen aus seiner eigenen Feder, sondern auch aus anderen bekannten Blasmusikgrößen wie z.B. von Ernst Mosch wird er mit den Weidingern einstudieren und erneut als Dirigent am Konzert zum Besten geben. Die beiden unterschiedlichen Stilrichtungen werden Musikliebhaber, egal welchen Alters, ansprechen. „Blech & Classic“ garantiert somit wieder ein interessantes und abwechslungsreiches Konzerterlebnis. [Pressemitteilung - BK Weiding]

& d a s O rch e ste r d e r Ve rsöh n u n g R E I NA L D GR E B E

Bild: Homepage von der Blaskapelle und dem Musikverein Weiding e. V.. Wieder eine Musikvereinigung, welche die Region um besondere Momente bereichert.

www.blaskapelleweiding.de

Blech & Brass (2012)

mit BrassBand Regensburg "Highland Cathedral"

8 | April 201 4

Erste Eslarner Zeitung

Konzertmarsch "Neue Welt"

WERBUNG

VÖ: 04. April 2014

Blech & Swing (2013)

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Nordoberpfalz - sozial Oberpfälzer "EU-Phemismus":

Warum jetzt aus Vereinen Genossenschaften werden müssen. Ein unglücklicher Schattenwurf der neuen EU-Förderperiode 201 4 - 2020.

dargestellt - auch niemand den ja immer noch traditionell vorgenommenen händischen Anbau von Hanfpflanzen, auch wenn dies der Tradition in einigen Ländern entspricht. Aber wie erwähnt, ist die Sache mit dem "Zoigl-Museum" länger "ausgefördert". Jetzt geht es darum, bestehende Vereine oder auch künftige Vereine in "kleine Unternehmen" umzuwandeln/ in Genossenschaftgsform zu gründen, denn nur kleine innovative Unternehmen sollen künftig mit EU-Mitteln gefördert werden. Die Fördermittelkulisse 2014 ­ 2020 ­ Es­ Damit nur alle Fördermitttel weiterhin nahezu larn ist fleissig beim "Kulissenschieben". "existenzerhaltend" in die üblichen Kanäle laufen können, wurden und werden Pläne geschmiedet, in der (Nord)Oberpfalz eine echte Längere Zeit wusste man nicht, wie sich die "Kulturindustrie" - machen sprechen analog sog. "Fördermittelkulisse" in der Fördermittel- von "KulturKombinat" - entstehen zu lassen. periode 201 4 - 2020 gestalten wird. Es war nur klar, dass nicht wie bisher nach dem "Gieß- Die "Kulturindustrie" kommt. Auch kannenprinzip" Fördermittel verteilt werden mit "Gottes Segen"! können, sondern man auf Innovationen achten, diese fördern müsse. Schliesslich sind Kultur bedeutet in der (Nord)Oberpfalz aber Pflichtaufgaben durch die Kreise, Städte und immer auch den Bezug zu den sog. "GroßKommunen selbst, nicht aber indirekt durch kirchen", vor allem aber der Röm.-Kath. den Einsatz von EU-Fördermitteln zu bestrei- Kirche. Was ein Papst Franziskus mit "Neuten. Kaum ist aber klar, dass vor allem kleinere evangelisierung" meint, ist nur mit einer Unternehmen und innovative Projekte geför- "armen Kirche für die Armen" umzusetzen. dert werden sollen, schiebt man z. B. auch in Dies kann nicht gelingen, wenn die kath. der Marktgemeinde Eslarn diverse "Kulissen", Kirche in einer Region die einzig wirtschaftlich um weiterhin bei den bewährten Stellen an bestimmende Größe ist. Dem Papst das Geld Fördermittel kommen zu können, und eigent- zu geben kommt nicht in Frage, also muss lich bereits abschliessend geförderte Projekte man andere Wege finden dem nachzukommen, was die unwidersprüchliche "Zenweiterhin fördern lassen zu können. Bierbrauen und Biertrinken ist - selbst- trale" fordert. verständlich spielen wir hier nicht grundlos auf Da "kommt es gut", dass die EU in deren das künftige "Zoigl-Zentrum" an - u. E. nicht künftigen Förderperiode innovative kleine Uninnovativ, und schon gar nicht sinnvoll, wenn ternehmen fördern will, denn mit diversen man an anderer Stelle gegen Drogenkonsum sanierten, in "Internationale Begegnungstätten" umgewandelten Klöstern der (Nord)Oberist/ sein will. Schliesslich fördert ja - stark übertrieben pfalz sind wirklich innovative KirchenWer "EU" hört, der denkt an die "Europäische Gemeinschaft" und eigentlich auch an so etwas wie eine Zusammenarbeit über die Grenzen von mittlerweile 28 Mitgliedsländern hinweg. In der Region Oberpfalz aber scheint die "Europäische Gemeinschaft" eher mit einer guten Finanzierungsmöglichkeit für Vereine und kommunale Pflichtaufgaben gleichgesetzt zu werden. Wir bleiben bei unserem Lieblingsbeispiel, der Marktgemeinde Eslarn.

9 | April 201 4

Erste Eslarner Zeitung

eslarn-net.de


Nordoberpfalz - sozial Oberpfälzer "EU-Phemismus":

Warum jetzt aus Vereinen Genossenschaften werden müssen. Ein unglücklicher Schattenwurf der neuen EU-Förderperiode 201 4 - 2020. Unternehmen entstanden. Da "Kirche" hier direkt mit "Kultur" gleichgesetzt wird, ist es nun ein Leichtes, alle bisher dem kircheninternen Bereich zugehörigen Einrichtungen wie etwa Kirchenchöre, Singgruppen etc. in eine kulturelle Genossenschaft zusammenzufassen, umn dann letztlich sogar für den Zweck der "Neuevangelisierung" Geldmittel zu erhalten, ohne dass die deutsche Abteilung der Röm.-Kath. Kirch3e "arm für die Armen" werden muss. Man kann sich also zumindest in der (Nord))Oberpfalz - künftige die Missionierungsbestrebungen direkt von und durch die EU finanzieren lassen. In Regensburg scheint übrigens zurzeit mit dem geplanten "Kulturnetzwerk Regensburg" genau dieser Weg beschritten zu werden, wobei man natürlich nicht davon ausgehen kann, dass ein derartig "unterschwelliges" Unterfangen allen bisher wie zukünftig Beteiligten bekannt ist. ... und in Eslarn?

Für die kleine, schnuckelige Marktgemeinde Eslarn dürfte spätestens jetzt klar sein, warum es bislang keinerlei "Haus- und Kommunbrauerverein" geben durfte, denn so etwas hätte - der diesjährigen Versammlung wieder sehr eindeutig zu entnehmen - zu viele neue, am Hausbrauen interessierte BürgerInnen angelockt, und mitunter vielleicht sogar höchst unangenehme Fragen stellen lassen. Zum Beispiel die Frage nach dem immer noch nicht der Marktgemeinde Eslarn bekanntgegebenem Rezept für das im Namen aller BürgerInnen markenrechtlich geschützte "Kommunbier®". Es kann und darf u. E. gar nicht sein, dass irgendein Unterfangen, wie in Eslarn eben das Kommunbier®-Museum mit (EU)-Fördermitteln geschaffen wird, wenn nur 1 0 | April 201 4

eine Privatperson das Wissen besitzt, künftig dieses "Hausbrauen wie seit Generationen" am Laufen zu halten. Dies würde nämlich - niemandem der familiär verbundenen Hausbrauer zu unterstellen bedeuten, dass sich hier eine Familie/ eine Verwandtschaft künftig mit derem Wissen um das Kommunbier®-Rezept ein Alleinstellungsmerkmal, eine sehr gute Einkommensquelle und notwendige, nahezu "ewige, kommunal gut bezahlte Beschäftigung" sichern will. So wie um den Jahrtausendwechsel zurecht, aber ohne konkrete tatsächliche Anhaltspunkte einer Tourismusplanung im Wohnzimmer einer Familie widersprochen werden sollte, geht es wohl auf keinen Fall, dass sich eine Familie oder eine Verwandtschaft hier auf Kosten der bis zum sog. "Jüngsten Tag" durchfinanzierenden Gesamheit der Eslarner BürgerInnen, schöne "Pöstchen" sichern will. Aber zurück zur EU-Fördermittelperiode 201 4 - 2020, denn auch in Eslarn wird eine "BierGenossenschaft" kommen, und auch ein "Förderverein", der die zum Weiterbetrieb des Museums notwendigen Spenden sammeln wird, ist in greifbarer Nähe. Museum und Probierstüberl werden aber nur als reales Fotoobjekt für künftige Werbemaßnahmen dienen, um Kommunbier® besser vermarkten und gewinnbringend verkaufen zu können. Während dann auch die nichtbrauenden BürgerInnen die Marketingmaßnahmen zahlen dürfen, fliessen die indirekt damit zu erzielenden Gewinne mit grösster Sicherheit in private Taschen. Wir denken, dass es so aber sehr schnell zu Interventionen der zuständigen EU-Fördermittelstellen kommen könnte, denn dafür sind EU-Mittel nicht gedacht. [x]

Erste Eslarner Zeitung

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Eslarn - HealthCare

Guck mal, wer da baut! Zum Waldthurner "Gesundheits- und Pflegezentrum", Fördermitteln und geheimen InvestorInnen.

Man konnte es dem Fall um den Limburger Bischof S.E. em. Tebartz van Elst entnehmen, dass sich die Kath. Kirche in Deutschland manchmal echt schwer tut, hier ein gesundes Maß an Engagement, aber auch Staatsferne zu finden. Zugegeben, staatsfern war es durchaus, dass ein Bischof einfach mal so die Kosten für einen geplanten Bau von anfänglich genannten knapp 1 0 Mio. Euro um das Dreifache in die Höhe katapultieren liess. Es handelte sich dabei aber auch um eine Bischofsresidenz, und viele kleine Kommunen haben bislang auch nicht besser gewirtschaftet. Die Marktgemeinde Eslarn lässt herzlichst grüssen, denn hier sind vor dem Heimatfest 201 0 das Vierfache an Kosten bei einer blossen Auffüllung des Festplatzes am Atzmannsee - statt 1 2.000.-- Euro kostete dies 50.000.-- Euro entstanden. Also ist es nicht nur ein Problem der Röm.Kaht. Kirche in Deutschland, sich hier mitunter etwas mehr als genügend zu verschätzen. Überall jedoch zahlen solche Dinge nicht diejenigen Personen, die diese in Auftrag geben, sondern die/ der SteuerzahlerIn. Die Marktgemeinde Eslarn gibt sich hier immer wieder äusserst spendabel, vor allem wenn es darum geht die seit über 1 0 Jahren vorgenommene Schuldensenkung zu betonen. Wieviele "schwarze Kassen" hat eigentlich die Marktgemeinde Eslarn?

Irgendwie muss es umliegenden Gemeinden, noch mehr irgendwelchen nicht in der Oberpfalz liegenden Gemeinden vorkommen, sieht man einmal was die Marktgemeinde Eslarn alles zusätzlich leisten kann, ohne dass deren Verbindlichkeiten zunehmen. Wie es aussieht, wurde unlängst den Bauherrn 11 | April 201 4

des für den tillyplatz erbauten "Senioren-zentrums am Tillyplatz" die vom Architek-turbüro Schönberger (Tännesberg - Ober-viechtach) dem Haus- und Hofarchitekten der Pfarr- wie auch der Marktgemeinde Eslarn - vorgenommene Um-/ Neuplanung bezahlt. So jedenfalls mussteman die Bekanntgabe zu Ende des öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung vom 11 .03.201 4 auffassen. Ein Betrag wurde selbstverständlich wieder einmal nicht genannt, aber das ist eben Eslarner Praxis, und solange sich hier BürgerInnen nur bei uns und nicht bei der Gemeinde selbst beschweren, wird sich auch nichts ändern. Eslarn scheint aber das Geld zu haben, sich solche Sonderausgaben leisten zu können, denn noch ist immer noch ersichtlich, ob nicht vielleicht sogar die Marktgemeinde Eslarn selbst an diesem Tillyplatz-Neubau beteiligt ist. Baut die Marktgemeinde Eslarn insgeheim auch in der Marktge­ meinde Waldthurn?

Ebenso stellt sich mittlerweile die Frage, ob das in der relativ weit entfernt liegenden Marktgemeinde Walthurn realiter nicht der Eslarner Pflegeunternehmer Stefan Hammerl, sondern eher die Marktgemeinde Eslarn investiert. Interessant war in diesem Zusammenhang die sehr differente Medienberichterstattung anlässlich der dortigen Grundsteinlegung durch den Bayerischen Landirtschaftsminister Herrn Helmut Brunner. Während der Regionalzeitungartikel ausdrücklich Herrn Stefan Hammerl aus Eslarn als Investor nennt, findet sich im Bericht des RegionalTV-Senders "OTV" kein Sterbens-

Erste Eslarner Zeitung

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Eslarn - HealthCare

Guck mal, wer da baut! Zum Waldthurner "Gesundheits- und Pflegezentrum", Fördermitteln und geheimen InvestorInnen.

wörtchen vom Investor. Während im Presseartikel das Amt für Ländliche Entwicklung fast nicht erscheint, berichtet der RegionalTV-Sender nahezu auschliesslich über eine wie auch immer geartete Beteiligung des Amtes für Ländliche Entwicklung Tirschenreuth, und es kommt sogar der zuständige Beamte in einem Interview zu Wort. Wieviele Fördermittel fliessen denn da?

Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) ist aber immer nur dort tätig, wo auch Fördermittel in nicht geringer Menge fliessen sollen. Dazu würde dann auch passen, dass man den Bayerischen Landwirtschaftsminister Herrn Helmut Brunner bemühte, hier den Grundstein für ein "Gesundheitszentrum" zu legen, wo doch mittlerweile überall in Deutschland, aber auch im Freistaat Bayern derartige "Gesundheitszentren" erbaut werden. Würde da jedesmal ein(e) leibhaftige(r) StaatsministerIn anwesend sein müssen, dürfte sonst für nicht mehr viel Zeit bleiben. Welchen tatsächlichen Grund hatte die ministerielle Grundsteinlegung für das in den Medien sog. "Pflege- und Gesundheitszentrum Waldthurn"? Das ist die Frage, die man sich durchaus stellen darf, zumal nur im regional bedeutsamen Regionalzeitungsartikel über diesen Event, und den Investor Stefan Hammerl berichtet wird. Im RegionalTV-Bericht findet sich dann aber nicht, dass der Bayerische Landwirtschaftsminister aus der Diözese Regensburg stammen muss, denn sonst hätte er wohl - wie die Waldthurner CSU auf deren Seite nicht grundlos geehrt berichtet, trotz vollem Terminplan noch mit seinem ehem. Freund 1 2 | April 201 4

aus dem Diözesanvorstand der Kath. Landjugend, Alois Weig treffen können. Wir bleiben für Sie am Ball, denn woher das Geld für eine solche Investition kommt, muss einfach jede(n) BürgerIn eines demokratisch verfassten Staatswesens interessieren dürfen, vor allem wenn - wie mittlerweile auch nicht mehr zu verleugnen - gerade die Röm.-Kath. Kirche sehr deutlich versucht, das Grenzland als "katholische Enklave" zu strukturieren, und damit zu verhindern, dass Anders- oder auch Nichtgläubige - auch solchen muss ein Zuzug möglich sein - überhaupt Interesse hätten, in diese Region zuzuziehen. Gerade an der unmittelbaren Grenze zum EUNachbarland Tschechien, eines in dessen Verfassung als laiizischem Staatswesen ausgewiesenen EU-Mitgliedslandes darf durch einseitige weltanschauliche Prägung keine neue Grenze in den Hirnen errichtet werden. [x] MEDIA­INFO:

Link zum Pressebericht unter www.oberpfalznetz.de | Netzcode: 4077808 Link zum Bericht unter CSU-Waldthurn.de: Link zur Mediathek des RegionalTV-Senders "OTV", und dem dort verfügbaren TV-Bericht von der Grundsteinlegung:

Erste Eslarner Zeitung

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In der Pipeline

"In der Pipeline"!

Wir machen (wieder) Faxen! Hier nur die kurze Information, dass wir auf unsere letztmalig in der Dezember-Ausgabe genannten "Faxe(n)" noch immer keine Antwort erhalten haben. Was dies bedeutet, können Sie sich denken. Bei Interesse fragen Sie doch einfach selbst mal nach, ob man Ihnen als Eslarner BürgerIn Antwort

auf die in diesen Fax-Anfragen an die Kath. Kirchenstiftung Eslarn wie auch die Parteifraktionen im Eslarner Gemeinderat gerichteten Fragen gibt. Uns genügt es eigentlich schon festgehalten zu haben, dass auf diese Fragen nicht geantwortet wurde und wird. [x]

Aus der Region

Die Region braucht "heimatlichen" Input, und diesen liefert seit einiger Zeit die Agentur LebensArt aus der Stadt Schönsee. Sowohl mit dem monatlichen Magazin "LebensArt", derzeit für den Landkreis SAD, neuerdings auch mit einer Fortführung der seit über fünfzehn Jahren bestehenden "Heimatzeitung für die Landkreise Neustadt/ Wn. und Schwandorf".

1 2 | April 201 4

Erste Eslarner Zeitung

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Erste Eslarner Zeitung - Ausgabe 02.2014