SEGmente 4 – Einrichten und Betreiben von Bereitstellungsräumen

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K. Maurer, Th. Mitschke (Hrsg.) D. Diedrich, Th. Mitschke, M. Teuber Das Anfahren von Einsatz­ stellen und die Aufstellung der Fahrzeuge am Einsatz­ ort führt oft zu Problemen, denn immer wieder werden Einsatzstellen geradezu „zu­ gefahren“. Dies ist nicht nur bei Großschadensereignissen zu beobachten, sondern auch bei alltäglichen Einsätzen. Hier kommt dem frühzeitigen Einrichten und Betreiben von sogenannten Bereitstellungs­ räumen eine Schlüsselfunk­ tion zu. Deshalb wird das Thema in der Ausbildung und bei Übungen als Schwerpunkt herausgestellt.

Die Großschadensereignisse und Katastrophen der vergan­ genen Jahre haben gezeigt, dass sich die Anforderungen an Bereitstellungsräume in Bezug auf die Einsatzdauer und Größenordnung deutlich geändert haben. In sieben Kapiteln werden praxisorientiert alle wesent­ lichen Aspekte des Einrich­ tens und Betreibens von Be­ reitstellungsräumen erörtert. Es werden Muster-Bereit­ stellungsräume vorgestellt, die leicht an die jeweiligen konkreten räumlichen und or­ ganisatorischen Bedingungen angepasst werden können.

SEGmente 4 Einrichten und Betreiben von Bereitstellungsräumen 2., überarbeitete Auflage

ISBN 978-3-96461-016-4 · www.skverlag.de

K. Maurer, Th. Mitschke (Hrsg.) D. Diedrich, Th. Mitschke, M. Teuber

SEGmente 4 Einrichten und Betreiben von Bereitstellungsräumen 2., überarbeitete Auflage



Herausgeber:

laus Maurer K Thomas Mitschke Mitbegründer: Hanno Peter † Band 4

Einrichten und Betreiben von Bereitstellungsräumen

Dieter Diedrich, Thomas Mitschke, Matthias Teuber 2., überarbeitete Auflage

Verlagsgesellschaft Stumpf & Kossendey mbH, Edewecht 2019


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5

Inhalt Abkürzungen

7

Vorwort

11

Vorwort zur 2. Auflage

13

1 Begriffsbestimmung

14

2 Typologie

17

3 Aspekte der vorbereitenden Einsatzplanung

19

3.1 Regelaufbauschema für große Bereitstellungsräume

23

3.2 Planung des Bereitstellungsraumes

27

3.3 Erkundung des Bereitstellungsraumes

30

4 Einrichten und Betreiben des Bereitstellungsraumes

32

4.1 Meldekopf

34

4.2 Lotsen

36

4.3 Sicherstellung der Versorgung im Bereitstellungsraum

38

4.4 Verkehrsführung innerhalb des Bereitstellungsraumes

39

4.5 Aufstellung der Fahrzeuge

39

4.6 Ablaufpläne zum Einrichten und Betreiben des Bereitstellungsraumes

41

4.6.1 Flussdiagramme

42

4.6.2 Checkliste / Formblatt

44


6

5 Aspekte der Führungsorganisation

49

5.1 Aufbauorganisation

49

5.2 Ablauforganisation

50

6 Grundsätze der Fernmeldeorganisation für das Einrichten eines Bereitstellungsraumes

7 Beispiele für Bereitstellungsräume

55 57

7.1 Grundsatzfestlegung

57

7.2 Führungsstufen

64

7.3 Beispiele für die Nutzung des Raumes

65

7.4 Beispiel für die Raumordnung im BR

72

Literaturverzeichnis

73

Abbildungsnachweis

74


17

2 Typologie Abbildung 1 gibt eine idealtypische Übersicht über die Arten von Bereitstellungsräumen. In der Einsatzpraxis sind zahlreiche Mischformen denkbar und einsatzbedingt not­ wendig.

Abb. 1 ˘ Arten von Bereitstellungsräumen


18 Einsatztaktisch werden u. a. nach Größe der Lage und vor­ aussichtlicher Einsatzdauer folgende Varianten des Bereit­ stellungsraumes gebildet:

Abb. 2 ˘ Varianten von Bereitstellungsräumen


19

3 Aspekte der vorbereitenden Einsatzplanung Bereitstellungsräume können in der oberen und mittleren Führungsebene eingerichtet werden.

Abb. 3 ˘ Bereitstellungsräume in verschiedenen Führungsebenen (nach Handbuch „Führen im THW“, Kap. 9, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk)


30

3.3 Erkundung des Bereitstellungsraumes Erkundungskriterien sind: ˘ möglichst ein freies übersichtliches Gelände mit genügend großer Aufstellfläche für Einsatzfahr­ zeuge (auch mit Anhänger) aller Art ˘ natürliche Begrenzung oder künstliche Umzäu­ nung ˘ Schutzmöglichkeiten gegen Witterungseinflüsse für die Einsatzkräfte ˘ gute An- und Abfahrtsmöglichkeiten ˘ befestigte und ausreichend breite, möglichst getrennte An- und Abfahrten, nach Möglichkeit sperrbar ˘ ausreichend Parkplatz, auch für schwere Lkw geeignet ˘ Untergrund befestigt, auch für schwere Lkw bei schlechtem Wetter befahrbar ˘ mögliche Mitbenutzung von festen Gebäuden (Zugangsregelung, Teilnutzung, Sicherheitsfra­ gen) bei Tag und Nacht ˘ Unterbringung der Einsatzkräfte möglich (feste Gebäude, Zelte) ˘ Infrastruktur vorhanden und nutzbar Bereich Trinkwasser, Abwasser, Strom ˘ Eignung für die Einrichtung und das Betreiben von Versorgungsstellen ˘ Verpflegung, Materialerhaltung und Verbrauchs­ güter Teil Betriebsstoff ˘ Entsorgungsmöglichkeiten ˘ medizinische Versorgung ˘ Personalplanung für den Bereitstellungsraum ˘ Kennzeichnung/Ausschilderung zum Bereitstel­ lungsraum und innerhalb.


31 ˘ ˘ ˘ ˘

Der Bereitstellungsraum muss führungsmäßig besetzt sein. Lotsenkräfte für überörtliche Kräfte müssen vor­ handen sein. Die Telekommunikationsverbindungen (TK) müs­ sen erkundet/sichergestellt sein. Bei längeren Bereitstellungszeiten muss die Ver­ sorgung der Einsatzkräfte sichergestellt sein.

Die Festlegung des Bereitstellungsraumes ist mit der Polizei abzustimmen, die auch für die Zu- und Abfahrten zuständig ist (vgl. Handbuch „Führen im THW“, Kap. 9, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk).


32

4 Einrichten und Betreiben des Bereitstellungsraumes Für die Leitung des Bereitstellungsraumes ist ein Leiter zu bestimmen. Aufgabe des Leiters BR ist es, diesen so zu orga­ nisieren, dass die Einsatzkräfte erfasst, ggf. versorgt sind und ein gezielter Abruf von Einheiten, Teileinheiten oder Einzelfahrzeugen möglich ist. Der Leiter muss deshalb jeder­ zeit aktuell über die im Bereitstellungsraum befindlichen Einsatzkräfte informiert sein. Der Leiter BR wird dabei lage­ abhängig durch eine Führungseinheit der Stufe B oder C unterstützt. Der Leiter des Bereitstellungsraumes ist gegenüber den bereitgestellten Einheiten/Einsatzkräften in Bezug auf alle organisatorischen Maßnahmen im BR weisungsbefugt! Er hat folgende Aufgaben wahrzunehmen: ˘

˘ ˘ ˘

˘ ˘ ˘

Führung der unterstellten Kräfte, welche für die Organisation und den Betrieb des BR erforderlich sind Führung im Rahmen einer Weisungsbefugnis der im BR untergebrachten Kräfte Regelung des Dienstbetriebes Erfassen von angekommenen Einheiten, Fahrzeu­ gen und Einsatzkräften – Sofortmeldung an S 1/S 4 der Führungs-/ Befehlsstelle – Erteilung des Marschbefehles für die Einheit/ Helfer nach Vorgabe der Führungs-/Befehls­ stelle Registrierung von abgerückten Einheiten, Fahr­ zeugen und Einsatzkräften Einweisung der Einheiten und Einsatzkräfte Verkehrsregelung innerhalb des BR


33 ˘ ˘ ˘ ˘ ˘ ˘ ˘ ˘ ˘

Regelung des Parkplatzes (Parkordnung) im BR Regelung der Verpflegung (wenn erforderlich) Regelung einer Betriebsstoffversorgung (wenn erforderlich) Regelung einer Instandsetzung (wenn erforder­ lich) Regelung einer Unterkunft (wenn erforderlich) Regelung der medizinischen Versorgung (wenn erforderlich) Regelung einer Bewachung (wenn erforderlich) Regelung von Betreuungsmaßnahmen (wenn erforderlich) Dokumentation.

Neben dem Leiter des Bereitstellungsraumes kann weiteres Personal für organisatorische Maßnahmen im BR notwen­ dig werden. Dieses sind zum Beispiel: ˘ ˘ ˘ ˘ ˘ ˘ ˘

Personal Führungsstelle Verkehrssicherungsposten Einweiser Parkplatz Fernmelder Helfer für den Meldekopf Lotsenkräfte Wachpersonal (eigenes Personal, privates Wach­ unternehmen oder Polizei) (vgl. Handbuch „Füh­ ren im THW“, Kap. 9, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk).


42

4.6.1 Flussdiagramme

Abb. 11 ˘ Ablaufplan zum Einrichten eines Bereitstellungsraumes


57

7 Beispiele für Bereitstellungsräume 7.1 Grundsatzfestlegung

Bereitstellungsraum – Variante A ˘

˘ ˘

˘ ˘ ˘ ˘ ˘ ˘

für kurzfristige Einsätze – ohne Vorplanung – mit Vorplanung (z. B. gem. KatS-Plan) BR besteht nur für kurze Zeit Führung des BR – keine Führung vorhanden – keine Führung erforderlich anrückende Einheiten/Einsatzkräfte melden sich über Funk bei der EL an Übersicht der im BR verfügbaren Einheiten/Ein­ satzkräfte führt die EL Einheiten/Einsatzkräfte werden durch die EL über Funk abgerufen Verweilzeit der Einheiten/Einsatzkräfte im BR nur kurz Führungsstruktur entfällt keine Versorgung


58

M Bereitstellungsraum – Variante B ˘

˘ ˘

˘

˘ ˘ ˘ ˘ ˘ ˘

Für kurzfristige Einsätze – ohne Vorplanung – mit Vorplanung (z. B. gem. KatS-Plan) BR besteht nur für kurze Zeit Führung des BR ohne Führungsstelle – Führung vorhanden durch Meldekopf • erste eintreffende Führungskraft über­ nimmt Führung • zur Führung wird ein Führer eingesetzt mit Kfz und Funkanbindung zur EL/Ein­ heiten anrückende Einheiten/Einsatzkräfte melden sich – über Funk bei der EL und werden durch diese an den BR verwiesen – über Funk beim BR an, der BR meldet diese an die EL Übersicht über die im BR verfügbaren Einhei­ ten/Einsatzkräfte führt der BR Einheiten/Einsatzkräfte werden durch die EL über den BR abgerufen Verweilzeit der Einheiten/Einsatzkräfte im BR nur kurz ohne Führungsstruktur oder Führungsstufe B angepasste Logistik keine Unterbringung


65

7.3 Beispiele für die Nutzung des Raumes Einspurige Straße, Fahrzeuge stehen hintereinander (kein Fußweg vorhanden) Vorteile ˘ schnelle Verfügbarkeit. Nachteile ˘ nur für eine sehr kurzfristige ­Nutzung möglich ˘ Verkehrsbehinderung für den ­öffentlichen Straßenverkehr ˘ ggf. muss die Straße für den öffent­ lichen Verkehr voll gesperrt werden (Genehmigung, Polizei) ˘ keine Möglichkeit einzelne, hin­ tere Fahrzeuge vorzuziehen, der Abmarsch der Fahrzeuge erfolgt immer von der Spitze (taktisch gro­ ßer Nachteil).

Abb. 19 ˘

Einspurige Straße, Fahrzeuge parken in Schrägpark­ position auf Fußweg und Straße Vorteile ˘ schnelle Verfügbarkeit ˘ Möglichkeit einzelne Fahrzeuge je nach Bedarf abzurufen, unabhängig von der Reihenfolge des Standortes im BR ˘ es wird ein sehr viel kürzerer Straßenabschnitt benötigt im Vergleich zu Varianten, bei denen die Fahrzeuge hintereinander stehen


66 ˘

die Einsatzfahrzeuge müssen nicht einzeln von der Spitze abgezogen werden.

Nachteile ˘ nur für eine sehr kurzfristige ­Nutzung möglich ˘ Verkehrsbehinderung für den öffentlichen Straßenverkehr ˘ ggf. muss die Straße für den öffent­ lichen Verkehr voll gesperrt werden (Genehmigung, Polizei) ˘ nicht geeignet für Kfz mit Anhän­ ger.

Abb. 20 ˘

Zwei-/Mehrspurige Straße, Fahrzeuge stehen hinter­ einander Vorteile ˘ schnelle Verfügbarkeit ˘ Möglichkeit einzelne Fahrzeuge je nach Bedarf abzurufen, unabhängig von der Reihenfolge des Standortes im BR. Nachteile ˘ nur für eine kurzfristige Nutzung möglich ˘ ggf. muss die Straße für den öffent­ lichen Verkehr voll gesperrt werden (Genehmigung, Polizei) ˘ wird die Straße nicht für den öffent­ lichen Verkehr voll gesperrt Y Abb. 21 ˘ zusätzliche Unfallgefahr/Behinde­


67 rungen; es sind zwingend Verkehrssicherungs­ posten (eigene oder Polizei) einzusetzen.

Zwei-/Mehrspurige Straße, Fahrzeuge parken in ­Schrägparkposition Vorteile ˘ schnelle Verfügbarkeit ˘ Möglichkeit einzelne, hintere Fahrzeuge vorzu­ ziehen ˘ es wird ein sehr viel kürzerer Straßenabschnitt benötigt, wenn nicht hintereinander geparkt wird. Nachteile ˘ nur für eine kurzfristige Nutzung möglich ˘ ggf. muss die Straße für den öffent­ lichen Verkehr voll gesperrt werden (Genehmigung, Polizei) ˘ wird die Straße nicht für den öffent­ lichen Verkehr voll gesperrt Y zusätzliche Unfallgefahr/Behinde­ rungen; es sind zwingend Verkehrs­ sicherungsposten (eigene oder Poli­ zei) einzusetzen ˘ nicht geeignet für Lkw mit Anhän­ ger ˘ während der Einparkphase ist die Abb. 22 ˘ Straße blockiert.


68 Platz mit gemeinsamer Ein- und Ausfahrt Vorteile ˘ Einsatzfahrzeuge stehen nicht auf der Straße ˘ keine Vollsperrung der Straße notwendig ˘ geringe Behinderung des öffentlichen Verkehrs ˘ abgeschlossenes Gelände ˘ eigene Infrastruktur (Versorgung, Unterkunft) möglich, wenn die Platzgröße ausreichend ist ˘ langfristige Nutzung möglich ˘ leichtes Einparken für Lkw mit Anhänger ˘ gute Organisationsmöglichkeit des BR ˘ Sortieren der Kfz nach Organisation, taktischen Einheiten, Gerät oder Einsatzaufgaben möglich ˘ Kreisverkehr bzw. Einbahnstraßenregelung mög­ lich. Nachteile ˘ Platz muss erkundet (gefunden) werden ˘ bei gleichzeitigem Eintreffen und Abmarsch von Einheiten/Fahrzeugen Stau in der Ein-/Ausfahrt ˘ Stau kann sich ggf. auf der Straße fortsetzen, dadurch Behinderung des öffentlichen Verkehrs ˘ wenn kein öffentliches Gelände, können evtl. Kos­ ten (Miete) aufkommen ˘ unbedingt befestigter Untergrund erforderlich.


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Abb. 23 ˘ Platz mit gemeinsamer Ein- und Ausfahrt


K. Maurer, Th. Mitschke (Hrsg.) D. Diedrich, Th. Mitschke, M. Teuber Das Anfahren von Einsatz­ stellen und die Aufstellung der Fahrzeuge am Einsatz­ ort führt oft zu Problemen, denn immer wieder werden Einsatzstellen geradezu „zu­ gefahren“. Dies ist nicht nur bei Großschadensereignissen zu beobachten, sondern auch bei alltäglichen Einsätzen. Hier kommt dem frühzeitigen Einrichten und Betreiben von sogenannten Bereitstellungs­ räumen eine Schlüsselfunk­ tion zu. Deshalb wird das Thema in der Ausbildung und bei Übungen als Schwerpunkt herausgestellt.

Die Großschadensereignisse und Katastrophen der vergan­ genen Jahre haben gezeigt, dass sich die Anforderungen an Bereitstellungsräume in Bezug auf die Einsatzdauer und Größenordnung deutlich geändert haben. In sieben Kapiteln werden praxisorientiert alle wesent­ lichen Aspekte des Einrich­ tens und Betreibens von Be­ reitstellungsräumen erörtert. Es werden Muster-Bereit­ stellungsräume vorgestellt, die leicht an die jeweiligen konkreten räumlichen und or­ ganisatorischen Bedingungen angepasst werden können.

SEGmente 4 Einrichten und Betreiben von Bereitstellungsräumen 2., überarbeitete Auflage

ISBN 978-3-96461-016-4 · www.skverlag.de

K. Maurer, Th. Mitschke (Hrsg.) D. Diedrich, Th. Mitschke, M. Teuber

SEGmente 4 Einrichten und Betreiben von Bereitstellungsräumen 2., überarbeitete Auflage