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BRIEF VON THEA

F E AT U R E T T E

H . A . P. P. Y . Healthy & Adventurous Program for a Promising Year Lieber Leser_innen, es ist so eine Sache mit den guten Vorsätzen für ein neues Jahr. Meistens ist die Liste gefüllt mit, wenn man ehrlich ist, unpersönlichen, vor allem unrealisierbaren und schlichtweg phrasenhaften Stichpunkten, die der Zeitgeist vorgibt und die man meint, auch für sich selbst verwirklichen zu müssen. Man selbst ist aber möglicherweise gar nicht davon überzeugt, dass man das eigene Leben komplett nach diesen globalen Zielen umkrempeln sollte. Es ist deshalb kein Wunder, dass 25 % der 40 Millionen Deutschen, die sich Dinge »vornehmen«, bereits in der ersten Woche scheitern! Sobald einen Arbeitsstress und Alltagsleben eingeholt haben, wirken Neujahrsvorhaben wie »neuen Job suchen«, einen »Mannschaftssport starten« oder nur noch nach »Paleo-Diät ernähren« so fern wie das nächste Jahresende!

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Vielleicht ist dies aber auch der falsche Weg, mit dem ­Alten abzuschließen und dabei alles zu verteufeln: Der Jahresanfang bietet vielmehr die Möglichkeit, auf Geschafftes zu blicken und sich darüber zu freuen. Den Ist-Zustand zu betrachten und kleine Dinge oder Gewohnheiten auszuprobieren, die über einen langen Zeitraum hinweg wirken können. Es muss nicht der komplette Neuanfang im Leben sein, um glücklich zu werden, obwohl dies so manche Frauenzeitschrift und plakativ überschriebene Online-Artikel zuweilen suggerieren. Glücklich sein. Sich wohlfühlen. Kleine Schritte zur Verbesserung des eigenen Alltags tun. Auch ich habe erst lernen müssen, dass mit kleinen Schritten manchmal große Veränderungen machbar und schaffbar sind. Genau dazu lädt die Alpro H.A.P.P.Y. Challenge ein. H.A.P.P.Y. steht für Healthy & Adventurous Program for a Promising Year und beinhaltet alles, was in der klassischen Neujahrsvorhaben-Liste zu finden ist: Rezepte für eine ausgewogene Ernährung, Fitnessübungen, die sich leicht in den Tag integrieren lassen, sowie viele praktische Tipps und Inspirationen für ein wahrhaftes Happy New Year. In der H.A.P.P.Y. Challenge schwingt eine Herausforderung mit – und das ganz bewusst – denn es geht auch darum, sich aus der eigenen Komfortzone herauszubewegen und den inneren Schweinehund zu überwinden.

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H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

Das sisterMAG war an der Ausgestaltung des Programms eng beteiligt – wir haben (fast) jedes Rezept nachgekocht, haben Yoga-Videos mit Amiena Zylla gedreht, und meine Mutter ist für H.A.P.P.Y. an einem kalten Wintermorgen durch den Schlosspark joggen gegangen. Wir wünschen euch, dass auch ihr voller Elan ins neue Jahr startet. Macht 2017 zu eurem Jahr und ladet euch das (kostenlose) 2-Wochen-Booklet von Alpro herunter.

JUNGE WILDE ELTERN 40PLUS Ein wichtiger Bestandteil des Programms ist die Gemeinschaft: Neue Wege zu gehen fällt viel leichter, wenn wir dies gemeinsam tun! Werde deshalb jetzt Teil der H.A.P.P.Y. Challenge Community auf Facebook: bit.ly/happy-event

Wir sind dabei und ich freue mich auf einen erfolgreichen Start gemeinsam mit den sisterMAG-Leser_innen und allen Challenge-Teilnehmer_innen.

m a e T G A M r te is s & a e h T Eure 5

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Wofür steht H.A.P.P.Y. eigentlich? Healthy & Adventurous Program for a Promising Year – unsere sisterMAG Freunde und Kontributoren haben ihre Gedanken dazu aufgeschrieben.

H.A E A L T H Y

Zentrum der Gesundheit Keine Gesundheit ohne gesunde Ernährung!

D V E N T U R O U S

Jeder kann frei entscheiden, wie er sich ernährt und hat damit grossen Einfluss auf seine Gesundheit. Gesunde Ernährung ist eine optimale ErnähMister & Misses Do rungsweise für den eigenen Körper. Eine Was macht 2017 happy? Ernährungsweise, die 2017 wird für uns ein richtig dem Organismus das tolles Jahr, weil wir uns gibt, was er braucht. mit Hilfe von bewusster Da man AngewohnErnährung und viel Bewegung heiten jedoch nur wie beispielsweise Yoga auf schwer aufgibt, dient ein körperlich gesundes die H.A.P.P.Y. ChalNiveau bringen. Zusätzlich lenge von Alpro dazu, stellen wir uns täglich die einen ersten Schritt richtigen Fragen, um unsere in die Veränderung Visionen nicht aus den Augen der eigenen Ernähzu verlieren. Gepaart mit viel rungsweise zu gehen. persönlicher Reflektion und Meditation stärken wir unsere mentale Fitness.


.P.P.Y. P R O G R A M

sisterMAG Guideline & Interpretation? Ein Programm als Challenge und Ernährungs-Booklet zu entwickeln, stellte das Team vor eine Herausforderung: süßes Frühstück oder herzhaft? Für wen ist welche Portionsgröße richtig? Das Programm ist deshalb vor allem als Inspiration gedacht – ihr könnt abwandeln, eure Lieblingsrezepte herauspicken und selbst entscheiden, wie ihr die Challenge für euch umsetzt. Wir freuen uns auf euren Input und Ideen!

P R O M I S I N G

E A R

Coaching Laden Welche Ziele stelle ich mir im Jahr? Was inspiriert mich wirklich? Für was gehe ich ganz von alleine los? Egal, wie die anderen es finden? Nur diese Dinge sind es wert, der Inhalt von Zielen zu werden.


V O N V O R S ÄT Z E N UND

n e g n ä f n a s e r Jah TEXT | MINA PFLEGER

Die Internet-Gemeinde ist sich einig: 2016 war ein seltsames Jahr. Auf Facebook und Twitter gibt es unzählige lustige Bilder zum »schwarzen Schaf« unter den Jahren. So freuen sich alle umso mehr auf 2017. Silvester setzt alles auf null. Ein kleiner Neuanfang. Mit dem ersten Tag im Jahr scheint alles möglich. Die Menschen denken darüber nach, was im Vorjahr gut und was schlecht verlief; die ideale Basis für einen neuen Blick aufs Leben: » B R I C H T D E R E R S T E M O RG E N DES NEUEN JAHRES AN, SO ERSCHEINT DER HIMMEL N I C H T A N D E R S A L S A M TAG E Z U VO R « , schrieb der japanische Einsiedler Yoshida Kenkō vor 700 Jahren. »ABER DOCH IST EINEM S E LT S A M F R I S C H Z U M U T E . «

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H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

Sowohl in der westlichen, als auch in der östlichen Hemisphäre gibt es wegen dieser » F R I S C H E « die Tradition der Neujahrsvorsätze. Viele Menschen wollen eine bessere Version von sich selbst werden. Das kann körperlich sein, also gesünder essen, ins Fitnessstudio gehen, weniger vor dem Laptop sitzen oder mit dem Rauchen und Trinken aufhören. Andere wollen ihren Charakter stärken, ordentlicher werden oder in der Freizeit öfter lesen, statt faul vor Netflix-Serien zu sitzen. Einige nehmen sich vor, freundlicher zu sein, der alten Nachbarin beim Einkaufen zu helfen, positiver zu denken, mehr zu lachen, das Leben zu genießen, neue Freunde zu gewinnen und Zeit mit der Familie zu verbringen. Viele Menschen wollen auch besser im Job werden, sich selbstständig machen und sparen. Damit das Kleingeld nie ausgeht, isst man in Italien und Süddeutschland sogar extra Linsen am Neujahrstag. Sie erinnern an Münzen und sollen für einen vollen Geldbeutel sorgen. Die Finanzen endlich in Ordnung zu bringen ist eine alte Neujahrstradition: Schon die Babylonier versprachen den Göttern, ihre Schulden abzuzahlen und Dinge zurückzugeben, die sie sich von Freunden und Nachbarn geliehen hatten.

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» D A S S C H Ö N E I S T, D A S S M A N J E D E S J A H R AU F S N E U E A N S I E G L AU B T. E I N E M Der Brauch der guten I S T D A B E I E I N FAC H » S O Vorsätze hat wie das S E LT S A M F R I S C H Z U M U T E « Neujahrsfest selbst seinen Ursprung im antiken Babylon. Vor 4.000 Jahren wurden dort die ersten Neujahrsfeste der Geschichte aufgezeichnet. Man feierte elf Tage lang » A K I T U « mit Zeremonien und Prozessionen. Menschen aller Schichten sangen und jubilierten in den Straßen, denn Neujahr war der gesellschaftliche Höhepunkt des Jahres. Die Feier diente der kultischen Reinigung und sollte die Weltschöpfung rituell wiederholen. Noch heute wird das neue Jahr für rituelle Reinigungen und Neuanfänge genutzt. Der Neujahrsputz ist weit verbreitet, man räuchert in ländlichen Gegenden, um böse Geister zu vertreiben oder schwimmt im eiskalten See, um Körper und Geist zu klären. Die Babylonier feierten ihr Neujahrsfest allerdings nicht am 1 . J A N UA R , wie im Gregorianischen Kalender, sondern bei Erreichen der Tag-Nacht-Gleiche Ende März. Im antiken Rom zählte man nur zehn Monate und begann das neue Jahr am 1. M Ä R Z ; erst 153 vor Christus verlegten sie es auf den 1. J A N UA R . Im Islam und Judentum ist der Tag beweglich und richtet sich nach Mondjahren. Und das größte Neujahrsfest, das der Chinesen, findet am N E U M O N D zwischen dem 21. J A N UA R U N D 21. F E B RUA R statt. Es dauert mehrere Tage, wird mit bunten Drachentänzen und Feuerwerken begangen und am Neujahrsmorgen grüßt man seine Eltern mit einem netten Kompliment. Öfter mal ein Kompliment auszusprechen, ist auch SISTER-MAG.COM

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H.A.P.P.Y.

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ein schöner Neujahrsvorsatz. Eine Studie der Universität Bristol hat allerdings gezeigt, dass die meisten guten Vorsätze nie umgesetzt werden. Einige Ziele sind zu hoch gesteckt, andere geraten schlicht in Vergessenheit. Je übersichtlicher sie aber sind, desto eher werden sie erreicht: Statt sich vorzunehmen, schlanker zu werden, ergibt es mehr Sinn, sich ein Kilo pro Monat vorzunehmen. Wer mehr Sport machen will, sollte sich einen festen Tag in der Woche im Kalender eintragen. Will man mit dem Rauchen Schluss machen, sollte man die Zahl der Zigaretten systematisch Stück für Stück reduzieren. Die kleinen Schritte sind auch das, was sisterMAG und Alpro mit dem H.A.P.P.Y. Programm auf schöne Weise zeigen bzw. mit euch gemeinsam umsetzen möchten. Und selbst wenn man die Vorsätze nicht immer umsetzt: Das Schöne ist, dass man jedes Jahr aufs Neue an sie glaubt. Einem ist dabei einfach so »seltsam frisch zumute«.

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H.A.P.P.Y. IN 2017 E I NE B ET R AC H T U NG V ON B LOG G E RIN E L E N A / D ETA I L LO VIN

TEXT | ELENA KLINK

RESÜMEE Schon wieder ist ein Jahr vorbei, 2016 ist zu Ende und wir haben ein Resümee gezogen. Was haben wir in diesem Jahr erreicht, erlebt? Sind unsere Wünsche und Träume in Erfüllung gegangen? Und ganz ehrlich, egal was für ein Jahr du hattest, wichtig finde ich, sich an die schönen Dinge zu erinneren, an all dem Positiven festzuhalten. Nimm dir ein paar Minuten Zeit und schreibe auf, wofür du 2016 dankbar bist, was du gelernt hast.

Vielleicht hast du ja neue Freundschaften geschlossen oder dich motiviert, jeden Tag Yoga zu machen. Schätze die kleinen Dinge mehr, denn sie sind es, die am Ende so wichtig sind.

RÜCKSCHLÄGE Rückschläge, Herausforderungen, Veränderungen sind dabei mindestens genauso wichtig, denn an ihnen wachsen wir. 2016 war für mich wie kein anderes Jahr. So viel wie in diesem Jahr habe ich noch nie über mich und andere gelernt und ich bin so daran gewachsen. Ich

»… SCHÄTZE DIE KLEINEN DINGE MEHR, DENN SIE SIND ES, DIE AM ENDE SO WICHTIG SIND.«

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bin offener und mutiger geworden und habe dafür so unglaublich viel zurückbekommen. Und was wohl die größte Erkenntnis war, dass man ganz allein dafür verantwortlich ist, ob man glücklich ist. Du allein kannst entscheiden, ob äußere Umstände dein »happy« beeinträchtigen oder ob du selbst entscheidest, wann du glücklich bist. Wenn du glücklich sein willst, dann sei es. Happy hat ganz viel mit dem eigenen Mindset zu tun. Wenn du eine positive Einstellung hast, dann wird auch Positives passieren. (Und auch wenn wichtige Menschen aus deinem Leben ge-

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hen, dann ist der Grund vielleicht ganz einfach: Sie machen Platz für neue Menschen.)

KOMFORTZONE

@ detaillovin

Für 2017 habe ich vor, weiter aus meiner Komfortzone zu klettern, mutiger zu sein, denn wenn du deine Ängste überwindest und offen für Neues bist, dann entwickeln sich daraus die schönsten Erfahrungen. Wolltest du vielleicht schon immer mit deiner besten Freundin und einem alten VW-Bus durch Frankreich fahren und surfen lernen, hast dich aber nie getraut? Dann los, was soll schon passieren? Die kleinen Dinge sind entscheidend und das fängt im Kopf an. Wenn

»WENN DU AN DICH GLAUBST, DIR ETWAS WERT BIST, DANN KOMMT DAS SCHÖNE VON GANZ ALLEIN.«

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VERÄNDERUNGEN du an dich glaubst, dir etwas wert bist, dann kommt das Schöne von ganz allein – versprochen! Vor allem solltest du dein persönliches Glück nicht an Personen oder Gegenstände binden. Vielleicht ­ hast du noch nicht deinen Traumpartner gefunden oder deine Wohnung hättest du gerne trendiger eingerichtet. Das alles sollte dich aber nicht davon abhalten, das Leben zu feiern. Schaufel dir kleine Inseln im Alltag frei, die nur für dich sind, zum Akkus aufladen. Für jeden kann das etwas anderes sein: ein Spaziergang, frische Blumen für die Wohnung oder eine Yogastunde. Lass gerne andere an deinem Glück teilhaben, lade sie zu einem Coffeedate ein oder sag ihnen einfach mal, wie toll du sie findest, denn wenn du andere glücklich machen kannst, dann erfüllt das dein Herz mit einem ganz wundervollen Gefühl.

Sei offener gegenüber Veränderungen, denn Veränderungen bedeuten: Etwas ist in Arbeit, es ist Zeit für etwas Neues und wenn du nicht bereit dafür wärst, dann würde es erst gar nicht passieren. Und lass dir von niemandem einreden, was du zu tun oder zu lassen hast. Hör auf dich, mach, was dein Herz dir sagt. Es ist dein Leben und wenn es dich glücklich macht, einen ganzen Tag eingekuschelt im Bett Serien zu schauen oder die Wohnung auf Hochglanz zu putzen, dann mach das und genieß jede ein-

»SEI STOLZ DARAUF, WER DU BIST UND SETZ DIR KEINE LIMITS, ALLES IST MÖGLICH, WENN DU ES WILLST!«

BE HAPPIER, BECAUSE YOU CAN. - ELENA

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H.A.P.P.Y.

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zelne Sekunde davon. Wichtig ist doch, das du dich einfach um dich kümmerst. Sich selbst positive Gedanken zu machen, hilft am Ende auch der Umwelt, die dich als positiven und starken Menschen kennenlernt. Sei stolz darauf, wer du bist und setz dir keine Limits, alles ist möglich, wenn du es willst. Trau dich, sei mutig, geh auf andere zu und gönn dir lauter glitzernde Glücksmomente mit ganz viel Konfetti und Lichterkettengefunkel. Lass uns 2017 gemeinsam H.A.P.P.Y. beginnen!

AUTORIN: ELENA KLINK

Seit zwei Jahren versorgt Elena die Leser auf ihrem Food- und Lifestyleblog Detaillovin mit Rezeptideen und anderem tollen Content. Elena liebt Blumen, Kaffee und – wie ihr Blogname verrät – Details.

@ detaillovin

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H.A.P.P.Y. Programm

H IE R G EH T’ S ZU R A LP R O H A P P Y C H A LL EN G E A U F FA C EB O O K 17

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TEXT | MIA PFLEGER

WARUM EINE GESUNDE ERNÄHRUNG NICHT NUR FIT, SONDERN AUCH glücklich MACHT

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Mett-Igel, »Tote Oma« und Wurst-Gulasch mit Ketchup. Deutsche »Spezialitäten« wie diese zeigen: Es ist noch gar nicht so lange her, dass gesundes Essen zu einem gesellschaftlich wichtigen Thema wurde. In der Filmadaption des autobiografischen Romans von Nigel Slater, »Toast«, sieht man den britischen Koch mit Dosengemüse aufwachsen. In den 60er-Jahren hielt man dies für moderner und hygienischer als frisches Gemüse. Das Bewusstsein für den eigenen Körper wächst mit Wohlstand, Wissenschaft und einer noch nie dagewesenen Vielfalt an Nahrungsmitteln. Mittlerweile zeigen in London gesunde Fastfood-Läden wie »Pret a Manger«, dass Sprossensalat genauso gut schmecken kann wie Fish and Chips. Selbst in der Fastfood-Nation USA gibt es einen Rohkost-Hype und Hollywood liebt »Healthy Living«. In Deutschland eröffnen

Green-Smoothie-Läden selbst auf dem Land und Quinoa gibt es heute in fast jeder Drogerie. In den vergangenen 100 Jahren hat sich das Angebot enorm entwickelt. Man integriert beinahe selbstverständlich Thai-Suppen, Falafel aus Kichererbsen und frisches Sushi in den Speiseplan. Damit sind die besten Grundlagen für gesundes Essen gelegt, denn Abwechslung ist gut für den Körper. Du bist eben, was du isst. Das sagte der Philosoph Ludwig Feuerbach und meinte damit, dass der Geist nicht getrennt vom Körper denkbar ist. Je ausgewogener die Ernährung, desto einfacher ist es, alle notwendigen Vitamine und Mineralstoffe zu sich zu nehmen. Das liefert Lebensenergie, fördert Entwicklung, Leistung und Gesundheit – kein Wunder also, dass es mittlerwei-

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ErnährungsCHECKLIST

GETREIDEPRODUKTE & KARTOFFELN [MIND. 30 GRAMM BALLASTSTOFFE, TÄGLICH]

GEMÜSE & OBST

[5 PORTIONEN AM TAG, KURZ GEGART

FISCH & FLEISCH

[FISCH 1X PRO WOCHE, WENIG EIER UND FLEISCH] i

FLEISCH/WURST 300-600 GRAMM PRO WOCHE!

WENIG FETTREICHE LEBENSMITTEL [INGESAMT 60 - 80 GRAMM FETT PRO TAG]

MIND. 1,5 L WASSER 30 - 60 MIN. BEWEGUNG

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le so viele Ernährungsratgeber gibt wie Smoothie-Sorten in einem Detox-Laden im Prenzlauer Berg. Woran soll man sich da halten? Zum Beispiel an die Regeln, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) auf Basis aktueller medizinischer Erkenntnisse formuliert: »Wählen Sie überwiegend pflanzliche Lebensmittel«, heißt es darin. »Diese haben eine gesundheitsfördernde Wirkung.« Weiter werden Getreideprodukte und Kartoffeln wegen ihrer Mineralstoffe und Ballaststoffe empfohlen. Fünf Portionen sai­ sonales Gemüse und Obst sollte man frisch oder nur kurz gegart täglich essen. So bleiben die Vitamine erhalten. Dazu sind Fisch, Fleisch, Milch- und Sojaprodukte ideal, um Eiweiß, Calcium, Jod und die Vitamine B1, B6 und B12 aufzunehmen. Allerdings sollte man nicht mehr als 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche es-

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sen, also wesentlich weniger als viele denken. Pflanzliches Fett in Maßen ist gesund, denn es liefert lebensnotwendige Fettsäuren und macht fettlösliche Vitamine für den Körper zugänglich. Dazu sollte man mindestens 1,5 Liter Wasser trinken und sich 30 Minuten pro Tag bewegen, um gesund zu bleiben. Und man sollte sich um sein Inneres kümmern: Ist der Darm gesund, geht es uns auch s­ eelisch besser, haben Neurogastroenterologen herausgefunden. Einige Bakterien, Psychobiotika genannt, stellen Vorstufen des Glückshormons Serotonin her, die über das Blut ins Gehirn gelangen. Andere wirken auf den Vagusnerv, der vom Darm in ­ Areale des Gehirns führt, die für Gefühle wie Hoffnung zuständig sind. Jeder, der schonmal Antibiotika genommen hat, weiß, welche Begleiterscheinungen

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sie haben können. Denn Antibiotika reduzieren die Vielfalt der Billionen Bewohner im Darm. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung kann diese dagegen erhöhen und das Risiko für ernährungsbedingte Krankheiten verringern. Lebensmittel wie Algen, Amaranth, Bananen, Hafer, Hirse, Nüsse, Pilze, Quinoa und Sonnenblumenkerne helfen darüber hinaus, die Serotoninproduktion anzukurbeln. Gesundes Essen macht also nicht nur fit, sondern auch happy.

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Vo llw e r t ig e s s e n & t r i nke n nach

Regeln der DGE* D I E L E B E N S M I T T E LV I E L F A LT G E N I E S S E N

Vollwertiges Essen und Trinken beinhaltet eine abwechslungsreiche Auswahl, angemessene Menge und Kombination nähr­ stoffreicher und energiearmer Lebensmittel. Wähle überwiegend pflanzliche Lebensmittel. Diese haben eine gesundheitsfördernde Wirkung und unterstützen eine nachhaltige Ernährungsweise. REICHLICH GETREIDE­ PRODUKTE SOWIE KARTOFFELN

GEMÜSE UND OBST – N I M M “ 5 A M TAG ”

Brot, Getreideflocken, Nudeln, Reis, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln enthalten reich­ lich Vitamine, Mineral­stoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Am besten verzehrst du Lebensmittel mit möglichst fett­ armen Zutaten. Mindestens 30 Gramm Ballaststoffe, vor allem aus Vollkornprodukten, sollten es täglich sein. Eine hohe Zufuhr senkt die Risiken für verschiedene ernährungsmitbedingte Krankheiten.

Genieße fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag, möglichst frisch, nur kurz gegart oder gelegentlich auch als Saft oder Smoothie – zu jeder Hauptmahlzeit und als Zwischenmahlzeit: Damit wirst du ­reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt und verringerst das Risiko für ernährungsmitbedingte Krankheiten. Du solltest auch immer saisonale Produkte bevorzugen.

*Au s z u g a u s »Vol l w e r ti g e sse n u n d tr i n ke n nach den 10 Regeln der DGE «: h t t p s : / / w w w.d g e.de / e r n a e h r u n gsp r a x i s/ v ol l w e rt ige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/

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H.A.P.P.Y.

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SCHONEND ZUBEREITEN

WENIG FETT & FETTREICHE LEBENSMITTEL

Fett liefert lebensnotwendige (essenzielle) Fettsäuren und fetthaltige Lebensmittel enthalten auch fettlösliche Vitamine. Da es besonders energiereich ist, kann die gesteigerte Zufuhr von Nahrungsfett die Entstehung von Übergewicht fördern. Zu viele gesättigte Fettsäuren erhöhen das Risiko für Fettstoffwechselstörungen, mit der möglichen Folge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Benutze pflanzliche Öle und Fette (z. B. Rapsund Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette). Besonders s­olltest du auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren s­ owie in Fastfood und Fertig­produkten meist enthalten ist, achten. I­nsgesamt 60-80 Gramm Fett pro Tag reichen aus.

Lebensmittel bei möglichst niedrigen Temperaturen garen, soweit es geht, kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett – das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindungen. Verwende möglichst frische Zutaten. So reduzierst du überflüssige Verpackungsabfälle. AUF DAS GEWICHT ACHTEN UND IN BEWEGUNG BLEIBEN

Vollwertige Ernährung, viel körperliche Bewegung und Sport (30-60 Minuten pro Tag) gehören zusammen und helfen dir dabei, dein Gewicht zu regulieren. Geh zum Beispiel öfter einmal zu Fuß oder fahre mit dem Fahrrad. Das schont die Umwelt und fördert deine Gesundheit.

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EINE EINFÜHRUNG IN D A S H . A . P. P.Y. P R O G R A M M H.A.P.P.Y. begleitet dich in dein neues Jahr und ist ganz bewusst als Inspiration und Guide gedacht, der variiert, abgewandelt oder verändert werden kann. Das Programm und die gemeinsame F ­ acebook-Challenge sind eine Einladung an dich, dir Zeit für dich zu nehmen, deine Gewohnheiten zu hinterfragen und Neues zu entdecken. So kannst du schrittweise deine eigene, nachhaltige H.A.P.P.Y. Routine entwickeln, die dich mit einem guten Gefühl durch das Jahr begleitet. Auf geht’s, in dein Happy New Year!

Aufbruch Die Rezepte sind eine Anregung und ein Vorschlag, um Abwechslung auf deinen Speiseplan zu zaubern. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, mit der du dich wohlfühlst, entwickelt sich mit der Zeit. Das H.A.P.P.Y. Programm lädt dich dazu ein, dich bewusst mit deinen Ernährungsgewohnheiten und mit dem, was du isst, zu beschäftigen: Entdecke Lebensmittel neu, entwickle ein Bewusstsein für die Nährwerte in deinem Essen und finde deine Lieblingsrezepte für eine ausgewogene Ernährung. Dann kannst du auch ein Stück Torte ab und an so richtig genießen, ohne dass sich das schlechte Gewissen meldet. Wenn du es mal nicht schaffst, ein Rezept umzusetzen, Lust auf etwas anderes hast oder dir das Leben einen Strich durch deine Pläne macht, ist das vollkommen ok. Wichtig ist, dass du dabei bleibst – mache einfach später oder am nächsten Tag weiter.

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I N S P I R AT I O N Die Rezepte sollen als Anlass dienen, bewusst über Essen und die eigenen Essgewohnheiten nachzudenken, saisonale Produkte kennenzulernen, aber auch öfter mal hinten auf die Packung von Produkten aus dem Supermarkt zu schauen. Und sich vielleicht ab und zu bewusst die Zeit zu nehmen, Dinge selbst zu machen.

Kreativität Kochen heißt immer auch improvisieren. Fehlt dir eine Zutat? Ersetze sie durch etwas, was du zu Hause hast. Sei kreativ, denn die besten Ideen entstehen beim Kochen. Hast du ein Rezept optimiert oder mit ungewöhnlichen Zutaten kombiniert und es schmeckt unglaublich gut?

S A I S O N A L I TÄT Die Rezepte beinhalten viele saisonale Zutaten. Mit dem H.A.P.P.Y. Booklet erweiterst du dein eigenes Repertoir und lernst leckere Rezepte mit weniger beachteten Gemüsesorten kennen. Zur Saisonalität kann im besten Fall die Regionalität dazukommen. Viele Initiativen, Zusammenschlüsse und Websites helfen Großstädtern heutzutage, an regionale Produkte aus dem direkten U mland zu kommen. Auf dieser Website kannst du dich z. B. über Wochenmärkte in deiner Nähe informieren:

http://bit.ly/wochenmaerkte

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ZUCKER

ZUCKER Ein Blick auf die Nährwertangaben verrät, wie viel Zucker sich in unseren Lebensmitteln versteckt. So kann ich entscheiden, an welchen Stellen ich im Alltag auf Zucker geschmacklich nicht verzichten mag und wo ich dafür Zucker einsparen kann. Schon durch kleine Veränderungen lässt sich die eigene Zuckerbilanz deutlich verbessern. Wer sein Müsli am Morgen z. B. mit Alpro Sojadrink Ungesüßt genießt, statt mit Kuhmilch, spart schon fast 10 g Zucker ein. Denn Kuhmilch enthält pro 200 ml 9,8 g Zucker – Alpro Sojadrink Ungesüßt enthält gar keinen. Guter Geschmack und gesunde Ernährung gehen bei Alpro Hand in Hand. Durch die große Auswahl an Produkten mit unterschiedlichen Mengen an Zucker, von ungesüßten über zucker­ arme Produkte bis hin zu gesüßten Produkten, ist für jeden Genussmoment das Richtige dabei.

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FEATURETTE

Nährwerte & Fett Die Anzahl der Portionen ist beim jeweiligen Rezept angegeben, die Nährwertangaben gelten jeweils für eine Person. Die Nährwertangaben gelten jeweils für eine Person. Wenn du in einem Rezept den Fettgehalt weiter reduzieren möchtest, dann verwende weniger Öl (vor allem beim Anbraten) oder Nüsse. Beachte dabei, dass Fett nicht gleich Fett ist: Gesättigte Fette und Transfette sind ungünstig, da sie den Cholesteringehalt im Blut deutlich erhöhen. Ungesättigte Fette sind besser, weil sie einen normalen Cholesteringehalt im Blut aufrechterhalten. Pflanzliche ­Lebensmittel enthalten tendenziell weniger Kalorien, weniger Fett und viele Ballaststoffe. Wer also mehr Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Saaten und pflanzliche Alternativen zu Milchprodukten zu sich nimmt und gleichzeitig auf Produkte mit hoher Kaloriendichte verzichtet, hat es mit dem Wohlfühlgewicht leichter. Mehr Informationen ihr hier: https://www.dge.de/

Community Essen ist eine gesellige Sache. In der H.A.P.P.Y. Facebook Community könnt ihr euch mit Tipps und Tricks unterstützen oder eure Ideen miteinander teilen.

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ALPRO KENNENLERNEN H.A.P.P.Y. ist auch eine Einladung, Alpro kennenzulernen. Die Art und Weise, wie die Welt sich ernährt, zum Besseren zu verändern, klingt ambitioniert, und genau diese Vision steht im Mittelpunkt dessen, was wir bei Alpro täglich tun. Mit den H.A.P.P.Y. Rezepten zeigen wir dir ein paar Ideen, wie vielfältig und wie einfach du die pflanzlichen Produkte von Alpro in deinen Alltag integrieren kannst – pflanzliche Ernährung macht Spaß und schmeckt richtig lecker.

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Die Alpro H.A.P.P.Y.-C h a l l en g e

3 Programme für mehr Happiness Um den verschiedenen Lebenssituationen und Anforderungen des Alltags gerecht zu werden, findest du in der H.A.P.P.Y. Challenge drei verschiedene Programme, die jeweils andere Gerichte und auch andere Yogaroutinen beinhalten. Ein Blick lohnt sich aber immer auch in jene Programme, welches du vielleicht nicht primär ausgewählt hast.

HEALTHY & ADVENTUROUS PROGRAM FOR A PROMISING YEAR

HEALTHY & ADVENTUROUS PROGRAM FOR A PROMISING YEAR

HEALTHY & ADVENTUROUS PROGRAM FOR A PROMISING YEAR

H.A.P.P.Y.

H.A.P.P.Y.

H.A.P.P.Y.

P R OG R AMM 1 jung, wild, immer in Aktion

PRO GRAM M 2 Alltagshelden, Eltern, immer auf den Beinen

PR O GR A M M 3 aktiv, 40plus, immer neugierig

Programm-Booklet

Programm-Booklet

CO-AUTORIN: MELINA KUTELAS / ABOUT THAT FOOD

jung, wild, immer in Aktion bit.ly/happy2017_ bookletjungewilde

SISTER-MAG.COM

CO-AUTORIN: KATHARINA KÜLLMER / ESSRAUM.COM

Programm-Booklet

CO-AUTORINNEN: CLAUDIA GÖDKE & AUDREY COSSON

Alltagshelden, Eltern, immer auf den Beinen

aktiv, 40plus, immer neugierig

http://bit.ly/happy2017_ bookletfamilien

http://bit.ly/happy2017_ booklet40plus

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Kennzeichnung für Woche 1 oder 2 der Challenge

FEATURETTE

Auf einen Blick erkennen: Wochentag, Mahlzeittyp (Frühstück, Mittagessen oder Abendessen) und Portionsmenge des Rezepts

Zubereitungszeit (kann natürlich variieren) Hier siehst du das im Rezept verwendete Alpro-Produkt

Art des Gerichts (z.B. Gemüse, Pasta oder Smoothie)

Hier findest du die Nährwertangaben für das Rezept. Die Abkürzungen bedeuten folgendes: KJ = Kilojoule / kcal = Kilokalorien / KH = Kohlenhydrate / EW = Eiweiß / FE = Fett

Infoboxen sind farblich abgehoben. Hier findest du Hinweise, vegane Alternativen, aber auch Ideen für Snacks oder Tipps für mehr Bewegung im Alltag

In diesem Heft findest du auf den folgenden Seiten einen Auszug der Rezepte aus allen drei P ­ rogrammen. Die vollständigen Booklets kannst du kostenlos herunterladen (siehe QR-Codes und Links auf jeder Seite).

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Au sz ug H.A.P.P.Y. P r o gram m

»Ju n g

& W ild «

HAZELGREEN M o n ta g |

S M O OT H I E & B R OTAU F S T R I C H

F r ü hstü c k | 2 Pe rs o n e n

Zubereitungszeit 1 0 M i n u t en

S mo o t h i e

D I E Z U TAT E N

DIE ZUBEREITUNG

20 Blätter B a s ilik um

1. Ba s i l i k u m, La u c h , Ö l , S c h n i t t l a u c h , Av­

1 Stange La uc h

oc a d o , Z i t r o n e n sa ft u n d A l p r o J o g h u r t ­

a l t e r n a t i v e N a t u r u n g e s ü ßt i n d e n M i xe r

1   EL Öl

geben und pürieren.

½ Avo c a d o

2. Die Hälfte der Masse aus dem ­M ixer ­n ehmen

1   EL Zitro nens af t

u n d mi t S a l z u n d P fe ffe r ­a b s c h me c k e n . I n

10 0   g A lp ro Jo g h u r t a l t e r n at i v e

e i n e Tu p p e r d o s e f­ü l l e n u n d a l s B r o t a u f­

Natur ung e s ü ß t

3  EL S c hnittlau c h

s t r i c h mi t i n s B ü r o ­n e h me n . 3. F ü r d e n S mo o t h i e d e n A p fe l u n d A l p r o

Fü r den S m oot hie

Haselnussdrink

­M i xe r h i n z u fü g e n .

1 A p fel

Original

zum

Re st

50   m l A lp ro Ha s e l n u s s d r i n k O riginal

P r o Pe r s o n

1 .21 7  KJ

SISTER-MAG.COM

29 1   kcal

30

22  g K H

5 g EW

1 9  g F E

im


H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

R E A D Y- T O - G O S A N D W I C H Montag |

M ittages s e n | 2 Pe rs o n e n

Zu b e re itun gsze it 2 Min u ten

Brotzeit

D I E Z U TAT E N

DIE ZUBEREITUNG

Hazelg re e n

1 . Av ocado - B a s il ik um - Aufs t r ic h

Ha z e l g r e e n

Aufstric h (s ie he

v om M or g e n a us d e r Tup p e r d o s e m it A ­ lpro

links)

J oghu r ta l t e r n a t iv e N a t ur v e r m e n g e n .

2 EL Alpro Jogh u rta lte rn a tive

2. Au f ge toa s t et es Vo l l k o r n b r o t s t r eic h e n un d mi t v i e l P fe ffe r un d et wa s S a l z wür z e n .

Natur u n g e s ü ß t O ptiona l: Spros s e n a ls Toppin g

1 T L sch wa rz e r P f e f f e r

Lu st au f e i ne e r fr is c h en d e A l t e r n a t iv e z u Wasse r ? D i es e Va r ia n t e wir d d ic h üb e r z e u­ ge n : h au sge m a c h t er E is t ee a us K r ä ut er t ee , I n gw e r u n d M in z e.

Salz 2 S ch eiben Vollko rn brot

Pro Pe rson

2 .1 2 1   K J

400  kca l

31

7 0  g KH

9 g E W

23 g FE

SISTERMAG 28 | 01 / 2017


Au sz ug H.A.P.P.Y. P r o gram m

»Ju n g

& W ild «

H A F E R - S C H O KO - PA R FA I T D o n n er sta g |

F r ü hstü c k | 2 Pe rs o n e n

Z u b e r e i t u n g sz e i t 1 0 M i n u t en

Brunch

D I E Z U TAT E N

DIE ZUBEREITUNG

60 g Ha ferflo c ken

1. In e in em kl ei n en To p f d i e H a f er f l o c ken

1 00 ml A lp ro Mand el d r i n k u n g e s ü ß t

m it d em A l p r o M a n d el d r i n k u n g esü ß t,

1 EL Ho nig/ A ho rns i r u p

d e m H o n i g o d er A h o r n si r u p u n d d em

1 Prise

Zimt v er m i sc h en . F ü r c a . 5 M i n u ten l a n g

Zim t

k öc hel n l a ssen , b i s ei n d i c ker B r ei en t ­

12 5 g A lp ro Des s ert Sc h okol a d e Mild fein

s t e ht . 2. In e in em h o h en G l a s a b wec h s el n d H a f ­ e r b r e i u n d A l p r o Desser t a u f sc h i c h ten .

M E H R B E W E G U N G I M A L LT A G

Gehe be i m Z ähne pu t z e n auf de r St e lle

P r o Pe r s o n

1 . 4 6 4  KJ

SISTER-MAG.COM

350  kcal

32

40  g K H

10 g EW

5 g FE


H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

QUICK’N’GREEN SALAD Mi ttwo c h |

M itta gess e n | 2 Pe rs o n e n

Zubereitungszeit 1 0 M i n u t en

Salat

D I E Z U TAT E N

DIE ZUBEREITUNG

300 g F ris c her S p in a t

1. Sp i n a t

gut

sä u b er n

und

in

ei n­

50 g Wa lnüss e

e r P f a n n e ku r z er h i tz en . Wa l n ü s se

150 g F eta

­e twa s z er b r ö c kel n , m i t H o n i g o d er A h o r n si r u p b etr ä u f el n u n d i n ­e i n er

2 EL Ho nig/ A ho rn s i r u p

s ep a r a ten

3 EL A lp ro C as he w d r i n k O r i g i n a l

kl ei n en

Pfanne

l ei c h t

­k a r a m el l i si er en l a ssen . 2. D i e Wa l n ü s se u n d d en z er b r ö c kel t­ e n F eta z u m S p i n a t g eb en . 3. A l p r o C a sh ewd r i n k O r i g i n a l d a r ü b er g e b en u n d n o c h m a l ku r z i n d er Pf a n n e sc h wen ken .

P r o Pe r s o n

1.977 KJ

4 7 0   kc al

33

29 g KH

17 g EW

31 g FE

SISTERMAG 28 | 01 / 2017


Au sz ug H.A.P.P.Y. P r o gram m

»Ju n g

& W ild «

B L U M E N K O H L - S A T A Y- S P I E S S E F r eita g |

Ab en d essen | 2 Pe rs o n e n

D I E Z U TAT E N

1 B lum enko hl, g r oß

½   T L C u r r y pu l v e r

Für die M a r in a d e :

Für di e E r dnussso ß e :

4 EL S o jas o ß e

5 EL Erdnussbutter

2 EL S es am ö l

2 0 0   m l Al pr o Kokos n u s s-

1 K no b la uc hze h e

d r i n k O r i g i n al

1 EL Chiliflo c ken

2   E L Apf e l e s s i g

1 EL A ga vend ic k sa f t

1  E L M i s opa s t e

2 00 ml A lp ro Ko ko s n u s s-

1  E L Z i t r on e n s a f t

1  E L P f e f f e r

d rink O riginal

1 TL Mis o p as te

Zubereitungszeit 3 5 M i n u t en Z u sä t z l i ch e Vo r b e r e i t u n g mi n d . 8 St d . ( ü b er N acht)

½   T L Kn ob l au c h pu l v e r

¼ TL Tum eric

½   T L Z w i e b e l pu l v e r

½ TL Ko ria nd erp ul v e r

½   T L C u r r y pu l v e r

H ol z s t ä b c h e n ( 6 - 8 St ü ck )

¼ Cayennep fef f e r

DIE ZUBEREITUNG 1. Alle Zuta ten f ür d ie M a r i n a d e m i s c h e n . D i e M ­ i s op a st e da b ei m it etwa s war m e m Wa s s e r f l ü s s i g m a c h e n u n d mit d en a nd eren Z u t a t e n v e r m e n g e n . 2. Den B l um enk o hl i n g r ob e St ü c ke s c h n e i d e n u n d i n eine Auf l a uf f o rm ge b e n . M i t d e r M a r i n a d e b e d ­ ecken und m ind . 8 Stund e n od e r ü b e r N a c h t m a r i n i e r e n l a s­ sen. 3. Ba ck o f en a uf 20 0 G r a d U m l u f t v or h e i z e n . D i e Au­ flauf f o rm in d en O f e n g e b e n u n d f ü r 2 5 M i n u t e n ba ck en. Die Ho l zs t ä b c h e n w ä h r e n d d e s s e n i n Wa s s­ er einweic hen. 4 . Für d ie Erd nus s s o ße d i e M i s opa s t e m i t e t w a s w a r me m Wa s s er f l üss ig m a ch e n u n d m i t d e n r e s t l i c h e n Z u t a t­ en i n einem k l eine n Topf b e i g e r i n g e r H i t z e r ü h r e n , bis eine c rem ig e M a s s e e n t s t e h t . 5 . N a c h 25 Minuten d e n Bl u m e n koh l a u s d e m O f e n h o­ len und a uf d ie Ho l z s t ä b c h e n a u f s pi e ß e n . D e n O fe n auf G ril l f unk tio n s t e l l e n u n d f ü r 10 M i n u t e n g r i l l e n . Mit Erd nuss s o ß e s e r v i e r e n .

P r o Pe r s o n

SISTER-MAG.COM

1 326   KJ

31 7  kc al

34

47   g K H

Gemü s e

MEHR BEWEGUNG I M A L LT A G

G ehe a u ch b ei kl ein­ en E ink ä u f en z u einem ­entf ernteren S u perm a rkt

10 g EW

8 g FE


F o to : Me l i na Ku te l as / a b o ut t hat fo o d .c o m

H.A.P.P.Y. FEATURETTE

35

SISTERMAG 28 | 01 / 2017


Ausz ug H.A.P.P.Y. P r o gram m

»E lte rn «

FRÜHSTÜCKSFIEBER Sonntag |

F rüh stück | 4 Personen

Zubereitung s zeit 10 Minuten

Bowl

D I E Z U TAT E N

DIE ZUBEREITUNG

3 Ba na ne n

O bst

1 Ma ngo

kl einsc h n ei den

un d

mi t

Zi tron en saft

v er m engen. Als Bowl auf der Alpro Go On Q uar kal ter nati ve vertei len .

2 Äpfe l 15 Tr a ube n 3 Ka ki

o p ti o n a l 1 K i wi H e i de l be e r e n

2   EL Zi t r one nsa f t

MEHR BEWEGUNG I M A L LT A G

1 5 0 g Al pr o G o On

B ri n g dei n en Weck­ er un d dei n e

Qua r ka l t e r n a t i ve

­F ern bedi en un g ei n i ge S ch ri tte außer Rei ch­ wei te.

P ro Per son

1.109   K J

SISTER-MAG.COM

2 6 7   kca l

36

5 5   g KH

5 g E W

2 g FE


H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

BLUMIGE CARBONARA F r eita g |

Ab en d e s s e n | 4 Pe rs o n e n

Fo to : Kathari na Kül l mer / essraum.co m

Zubereitungszeit 3 0 M i n u t en

Pa s t a

D I E Z U TAT E N

ZUBEREITUNG

1 5 Blä tter

1 . Sa lb eib lä tter in e twas Ö l weni ge S ekunden fri t t i eren und

S a lb ei

½ B lum enkoh l 1   E L Sonnenblumenöl

2 5 0   g b raune C ha m p ig n on s

4 Knoblauchzehen

d a nn a uf Küche npap i er abt ro p fen l assen. I m gl ei chen Ö l d en in s e hr k leine St ücke geschni t t enen Bl um enko hl m ehr ­ ere M inute n unte r Rühren rö st en. S o bal d der Bl um enko hl rund herum g old g e lb i st , herausnehm en und zur S ei t e st el ­ le n. 2. D ie Cha mpig nons i n fei ne S chei ben schnei den und an­

50   m l G em üseb r ü h e

s chließ e nd in d er gl ei chen P fanne rö st en. S o bal d si e go l d ­

Alpro Soja-Koch-

b ra un s ind , d e n K no bl auch i n fei ne S chei ben schnei den

c rèm e C u i s i n e

und z u d e n Pilz e n geben. Ei ni ge Mi nut en l ei cht rö st en und

L ight

a ns chließ e nd mit Brühe und Al p ro S o j a-Ko chcrèm e Cui si ne

250   m l

Pa rm es an / v ega ner Käs e e rs atz ( o p ti on a l ) 2 5 0   g Vo llko rnn u d e l n

P r o Pe r s o n

2.786   KJ

L ig ht a b lös chen. Di e S o ße ei n weni g kö chel n l assen. 3. D ie N ud eln in Sa lzwasser ko chen und so bal d si e al den ­ te s ind , a b g ie ß en und i n di e P fanne zur S o ße geben. Di e Ca rb ona ra a uf Te ll ern anri cht en, m i t dem Bl um enko hl , dem Sa lb ei und Pa rme san serv i eren.

71 8  kcal

37

92 g KH

23 g EW

1 6  g F E

SISTERMAG 28 | 01 / 2017


Ausz ug H.A.P.P.Y. P r o gram m

»E lte rn «

TOFUPFANNE Mi ttwoch |

F rühstück | 4 Personen

D I E Z U TAT E N 2 5 0   g Re i s

2 0   g C a she wnüss e, unges a l z en

1   E L Ne ut r a l e s Ö l / But t er

1   T L K r e uzkümm el

1   E L C ur r y pul v e r

1   T L Kor i a nde r pul ver

1   T L Schwa r ze S enf körner, opt i ona l

1 Zwi e be l

1 K nobl a uchz ehe

Zubereitung s zeit 20 Minuten

1   T L Ingwe r

1 0 0   ml Al pr o Soj a - Koch crèm e C ui s i ne L i ght

3 0 0   g Tofu, ge würf el t

2 0 0   g E r bse n, fr i s ch oder gef roren

G em üs e

DIE ZUBEREITUNG 1 . Re is nach Pack ungsanl eitung koc hen. 2. Cashew nüsse in einer Pf anne ohne Fett l eic ht an ­

MEHR BEWEGUNG I M A L LT A G

r östen und beiseitestel l en. A l l e G ewür z e in di e

Geh e bei m Zäh n eputzen

Pfanne geben und m it neutr al em Ö l oder B u tter

auf der Stelle

für 1 Minute anrösten. D ie kl eingewü r f el te Zwi e ­ be l, den gehack ten Knobl au c h u nd den f ein ge wür­ fe lten Ingw er hinzugeben u nd anbr aten. Mit Alpro S oja-Kochcrème C u isine L ight auf sc hütten, ein mal aufkochen und dann l eic ht köc hel n l assen. Nach 10 M inuten den Tof u und die Er bsen daz u gebe n . 3. Für

w eitere

5

Minu ten

köc hel n

l assen.

Mit

­C ashew nüssen bestr euen und m it Reis ser v ieren .

Pro Per son

SISTER-MAG.COM

9 7 4  K J

2 44  kca l

38

3 3 g KH

S n ack - Id e e K n äckebrot mi t 4 EL Alpro S oj a-Jogh urt­ altern ati ve N atur & Gurke belegen

5 g E W

9 g FE


H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

R OT KO H L I M WA L D Di e n s t a g |

A b e n d essen | 4 Person en

Z u be r e i t u n gs z e i t 4 0 M i nu t e n

G e m üs e

D I E Z U TAT E N

ZUBEREITUNG

1 Ro tko h l

1 . O f e n au f 180 Gra d Um l uft vo rheizen. Ro tko hl

4 Kn o b la u c hz e he n

20 0  g Ch a mp ig n o ns

Alpro Soja-Kochcrème Cu is in e

K n oblau chzehen a uf ein Ba c kb l ec h l eg en, mit Ö l be sp renkel n und im Ofen für 30 M i ­

1 Zw ieb el 50   m l

in dick e Scheib en sc hneid en und m it g a nzen

n u t e n gar en. 2 . Die Zwie bel n kl einsc hneid en und in einer Pf an n e mit Öl a nsc hw itzen. P il ze d a zug eb en

1 E L Oliv en ö l

u n d 3 Minuten a nb ra ten. A l p ro S o ja -Ko c h ­ cr è me C u isine d a zug eb en und a ufko c hen. 10 Min u t e n a uf kl einer Fl a m m e kö c hel n l a s ­ se n . 3. Rot k oh l aus d em Ofen ho l en und m it d er Pilz soß e üb erg ießen.

Pro Per son

1.6 9 5 K J

404  kca l

39

2 8 g KH

11 g E W

15 g FE

SISTERMAG 28 | 01 / 2017


Ausz ug H.A.P.P.Y. P r o gram m

»E lte rn «

GO FRENCH TOAST* Sa m s t a g |

F r ü h s t ü c k | 4 Per so n en

D I E Z U TAT E N

6 Toa s tbrots c h eiben 75   m l Alpro Ma n deldrink Origina l

Zuberei tungsze i t

1  T L Z imt

2 0 Minuten

3 E ier*

1 Han d vo l l F rüc hte na c h Wa hl

1 Packu n g Alpro Go On na c h Wa hl

2   E L Neutra les Öl / Butter

ZUBEREITUNG 1 . Z imt, A l p ro Ma nd e ld rink Orig ina l und Eie r o d e r S o ja me hl ve rme ng e n und d ie Toa st­ s c h e ib e n d a rin w e nd e n. 2 . I n e in e r Pf a nne mit ne utra le m Öl od e r B utte r g o l d e n a n b ra te n. 3. M it Früc h te n und A lpro Go On se rvie re n. * V E G A N E A LT E R N A T I V E We r d i e E i e r e rs etz en möc hte, v ermis c h t pro

Brunc h

Pro Per son

E i 1 E L S o j a m e h l mit 2 EL Was s er.

963KJ

SISTER-MAG.COM

2 3 1   kca l

40

2 0 g KH

10 g E W

12 g FE


Fot o: Kat ha ri na Kü ll me r / essra um .com

H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

41

SISTERMAG 28 | 01 / 2017


Ausz ug H.A.P.P.Y. P ro gr am m

»4 0 p lu s «

G R A N AT S M O OT H I E D i e n sta g |

F r ü hstü ck | 2 Pe rs o n e n

Z u b e r e i t u n g sz e i t 1 0 M i n u t en

S mo o t h i e

D I E Z U TAT E N

DIE ZUBEREITUNG

300 ml A lp ro S o ja d ri n k O r i g i n al

1. Gr a na t a pf el ker n e

( o d er A lp ro

des

S o ja d rink O ri g i n al Fr e s h

k le ing e s c h n i tten en

½ A na na s

2 B a na nen

Ker n e

z u s a m m en

mit

O b s t,

Alpro

d em

d em

2. M it A hor ns i r u p sü ß en . TIPP ZUM AUSLÖSEN DER

1 TL Zim t

G R A N ATA P F E L K E R N E

D a z u e i n f a c h d e n Gr a n a t a p fe l i n e i n g r o ße s Ge fä ß

1 TL Ingwer, fris c h

6 EL A ho rns irup

m i t Wa s s e r g e b e n u n d d e n Gr a n a t a p fe l u n t e r Wa s s­ er bearbeiten. Dadurch werden rote Spritzer in der g a n z e n Kü c h e v e r mi e d e n .

P r o Pe r s o n

SISTER-MAG.COM

S o-

in d e n M ixer g eb en .

1 G ra na tap fel

Gr a n a ta p f el s

Die

j a d r i n k O r i g i n a l , d em I n g wer u n d d em Z i m t

m it C alc ium )

a u s l ö sen .

142 KJ

34 kcal

42

21 g K H

2g EW

2g FE


H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

DHAL MIT SCHWARZEN LINSEN M o n ta g |

Ab en d e s s e n | 2 Pe rs o n e n

Z u b e r e i t u n g sz e i t 6 0 M i n u t en

Gemü s e

D I E Z U TAT E N

ZUBEREITUNG

1. Ka r t of f e l w a s c h en , s c h ä l en u n d i n kl ei n e Stü c ke s c hne id e n. La u c h u n d To m a te wa s c h en u n d i n Sc he ib e n s c h n ei d en . L i n sen i n ka l tem Wa sser f ür 1 0 M inu t e n q u el l en l a ssen . 2. Zw ie b e l, Ing wer u n d K n o b l a u c h f ei n h a c ken und in e ine m g r o ß en To p f a n r ö s ten . G ewü r z e und B ut t e r o d er v eg a n e M a r g a r i n e d a z u g eb en und f ü r 3 M in u ten m i tb r a ten . 3. D a nn d ie e in g ewei c h ten L i n s en u n d d i e Ka r­ t of f e ln d a z u g eb en . F ü r 2 M i n u ten d i e H i tz e hoc hd r e he n u n d d a n n d i e G em ü seb r ü h e u n d d e n A lpr o Ko ko sd r i n k O r i g i n a l h i n z u f ü g en . Au f k le ine F la mm e h er u n ter s tel l en u n d 3 0 - 4 0 M i­ nut e n k öc hel n l a ssen . 4 . Na c h 20 M in u ten La u c h u n d To m a ten d a z u g e­ b e n.

1 Ka rto ffe l 1 Sta nge La uc h 1 To ma te 150 g Linsen, s ch w arz

1 Stückc hen Ingwer

1 Z wieb e l

1 Knob la u ch ze h e

2  TL G a ra m Mas ala

3 TL Kurk uma

1 TL Koria nd e r s am e n

1 EL Butter / v e gan e M a rga rin e

100 ml G emüse b r ü h e

2 50 ml Alp ro Ko ko s n u s s d rink O rigin al

P r o Pe r s o n

1 .776   KJ

423  kc al

43

51  g K H

17 g EW

7 g FE

SISTERMAG 28 | 01 / 2017


Ausz ug H.A.P.P.Y. P ro gr am m

»4 0 p lu s «

C H I A- M O R G E N G R U S S M i t two c h |

F r ü hstü c k | 2 Pe rs o n e n

Z u b e r e i t u n g sz e i t 5 M i n u t en Wa r t e z e i t 4 St u n d en

Bowl

D I E Z U TAT E N

DIE ZUBEREITUNG

50 ml C hia-S a m en

1. Chia-Samen und Alpro Mandeldrink mit fei­ nem Vanillegeschmack in eine Schale geben und gut verrühren. In den Kühlschrank stel­ len und zwei Stunden quellen lassen. Nach 30 Minuten noch einmal gut umrühren. 2. Nach weiteren zwei Stunden mit Alpro ­J oghurtalternative Natur vermischen und mit zerkleinerten Mandeln und Früchten garnier­ en.

1 00 ml A lp ro Mand eld r i n k m i t ­feinem Vanille g e s c h m ac k 100 g A lp ro Jo ghurtal t e r n a t i v e Natur 30 g F ris c he Mand e l n , zerk leinert 1 TL Zim t

F rüc h t e n a c h Perfekt für die Winterzeit: Eine Mandel-Latte aus Wa hl 200 ml Alpro Mandeldrink Original (erhitzen & schäumen). In ein hohes Glas füllen. ­E spresso kochen und behutsam in das Glas schütten.

P r o Pe r s o n

SISTER-MAG.COM

873  KJ

208  kc al

44

6 g KH

5 g EW

5 g FE


H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

P FA N N E N G LÜ C K F R I T TATA M ittwo c h |

M itta ge s s e n | 2 Pe rs o n e n

Z u b e r e i t u n g sz e i t 2 5 M i n u t en

Gemü s e

D I E Z U TAT E N

ZUBEREITUNG

1 5 0   g Kürb is

1. D e n B a c k of e n a u f 2 0 0 G r a d v o r h ei z en . K ü r b i s i n

20  m l Alpro Soja-Kochc rèm e C u i s i n e ½ Bund Petersilie

1 Hand vo ll Kürb iske r n e

2 Eier 1   TL Pap rik a pu l v e r

s a lz e n und in d ie P f a n n e g eb en . D i e P f a n n e f ü r 1 0 1 5 M inu t e n in d en O f en stel l en . ( O h n e O f en : Di e Hä lf t e d e r Ze it wen d en ) . 3. Pe t e r s ilie k le inh a c ken u n d z u s a m m en m i t d en K ü r ­ b is k e r ne n üb e r d a s f er ti g e G er i c h t s tr eu en .

süß

2. Eie r mit A lpr o So j a - Ko c h c r èm e C u i si n e v er q u i r l en ,

Pf a nne mit e inem D ec kel b ed ec ken u n d n a c h d er

1 Hand vo ll B latts p in at

k ur z m it e t w a s Öl a n r ö sten u n d m i t d en G ewü r z en b e s t r e ue n. Por r e e u n d B l a ttsp i n a t d a z u g eb en .

1 Sta nge La uc h

k le ine Wü r f e l s c h n ei d en . I n ei n er o f en f es ten P f a n n e

½   TL Zim t 1 Prise Musk a tnu s s

P r o Pe r s o n

1 .29 7  KJ

309   kcal

45

8 g KH

10 g EW

11 g FE

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»4 0 p lu s «

Ausz ug H.A.P.P.Y. P ro gr am m

WINTERLICHE SOBA-SUPPE D o n n e rsta g |

A b en d esse n | 2 Pe r so ne n D I E Z U TAT E N

1 5 0   g g e t r o c knete wei ß e B o hnen

1 Li t e r A l p r o So j a dr i nk Or i g i na l mi t C a l c i um

Z ubereitungs ze i t 3 5 M in u ten Zu s ä t zliche Vorberei t u n g Übe r N acht + 4 5 M i n u t en

2 Möhren

2 s ch w a rz e Ra di esc hen

1 ,5 l G e m ü sebr ühe 30 0   g S o b a n udel n

½ Bu n d

Pe t e r si l i e

5 0   g s ch w a rz e Sesa msa a t 1 00   g g r ü n e s Pesto

2 00   m l A l p r o So j a -Koc hc r ème C ui si ne

ZUBEREITUNG

1 . A m Ta g vo rh er die weißen B ohnen m it Was s er b e d e c k e n u nd über Nacht einweichen las s en. A m n ä c h ste n Tag die B ohnen abtr opf en las s en u n d fü r 45 Minuten in Alpr o Sojadr ink O r iginal k o c h e n l a ssen. Abtr opf en und beis eites tellen. 2 . D ie Mö h r e n s chälen und genaus o wie die sc h w a r z e n Radies chen f ein s chneiden. I n ei ­ n e m g ro ß e n Topf die Gem üs ebr ühe zum Kochen b rin g e n , d ie M öhr en, die s chwar zen Radi­ Pas ta

e sc h e n u n d die B ohnen dazugeben. Die Soba­ n u d e l n h in z uf ügen und k ochen las s en, bis s ie g a r sin d . Vo m Her d nehm en, m it ges chnittener Pe te rsil ie u n d der s chwar zen Ses am s aat gar ­ n ie re n u n d m it Salz und Pf ef f er abs chm eck en. Mit d e m Pe st o und der Alpr o Soja-Kochcr èm e C u isin e m isc hen und s er v ier en.

Pro Per son

2 .7 2 3   K J

SISTER-MAG.COM

6 48   kca l

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6 9 g KH

27 g E W

21 g FE


FEATURETTE

Foto : C laud ia Gรถdke & Audrey Co sson

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Auszug H.A.P.P.Y. P r o gram m

»4 0 p lu s «

B LU M E N KO H L S A L AT S a m s t ag |

M i t t a g e s s e n | 2 Pe r s on e n D I E Z U TAT E N

1 r o h e G el be B ete

1 S a l a t gur ke

Zub ereitungs zei t 20 M in u ten

½ Bl u m e nko hl

5 0   g Wa l n ü s se

1 Bu n d Pe t e r s i li e 5 0   g Cr a n b e r r i es

½ Zi t r o n e

6   T L O l i ve n öl

2 00   g Ro t e Bete, g eko c ht ½ Kn o b l a uc hz ehe 5 0   g A l p r o Go On Qua r ka l ter na ti ve N a tur 3 g Kr e u z kümmel

ZUBEREITUNG 1 . D ie R ö sc h e n des B lum enk ohls abtr ennen und in e in e r K ü chenm as chine zu C ous cous f ein r a sp e l n . 2. Gelbe

B e te

und

Gur k e

in

f eine

Scheiben

­s c h n e id e n . D ie Peter s ilie f ein und die Walnüs s e g ro b h a c k e n . Das Gem üs e m iteinander v er ­

Gemü se

m isc h e n u n d die C r anber r ies , den Z itr onens af t u n d 4 TL Ol ivenöl hinzuf ügen und m it Salz und P fe ffe r a b sc h meck en. 3 . D ie g e k o c h te Rote B ete und den ges chälten K n o b l a u c h in die K üchenm as chine geben und

W I N - W I N - S I T UAT I O N

z u e in e r Pa ste pür ier en. Dies e Pas te m it der Al ­

H a u s a rb e i t e n wi e Sta u b­

p ro Qu a r k a l ter nativ e Natur, dem r es tlichen Ö l

s a u ge n & Wi s c h e n l a s­

u n d d e m K r e uzk üm m el m is chen. M it Salz und

s e n d e i n e S c h ri t t z a h l in

P fe ffe r a b sc hm eck en. Den C ous cous s alat m it

di e H öh e s ch n e ll e n .

Pr o Pe r s o n

1 .62 3KJ

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d e m Ro te - B e te-Dip s er v ier en.

38 6 kcal

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17  g KH

7  g EW

31  g FE


FEATURETTE

F ot o: C l aud ia G รถd ke & Aud re y Co sso n

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Make it happen wie aus träumen pläne werden TEXT: Franziska Winterling

Wir haben sie alle, diese großen Ideen und Vorstellungen, die wir irgendwann einmal umsetzen werden, irgendwann einmal verwirklichen. Letztendlich gehen diese Träume dann aber oft im Alltagstrubel unter und bleiben genau das – Träume. Dabei ist der Beginn eines neuen Jahres ideal, um das zu ändern und aus Träumen konkrete Pläne zu

1.

machen. Und wir wissen alle, dass die Verwirklichung dieser – wenn der erste Schritt einmal geschafft ist – gar nicht so schlimm ist, wie der innere Schweinehund es uns oft einreden möchte. Dieses Mal soll es anders werden. Diese 5 Schritte helfen dabei, dass unsere Träume nicht nur Träume bleiben, sonder wir unsere Ziele auch erreichen.

Ziel formulieren Der erste Schritt, um zu erreichen, was wir wollen. Wir müssen wissen, was wir wollen. Dabei am besten Ziele so konkret wie möglich und im Indikativ formulieren. Das macht es einfacher und gibt gleich von Anfang an Motivation. Also statt „Ich würde gerne gesünder leben“, sollte das Ziel lauten: „Dieses Jahr werde ich einmal die Woche vegetarisch essen und auf Fertigprodukte verzichten.“

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H.A.P.P.Y.

2.

FEATURETTE

Ziel visualisieren Der altbekannte Spruch „Aus den Augen, aus dem Sinn“ funktioniert auch andersherum. Was wir vor uns sehen, motiviert uns viel eher, als ein Gedanke, der irgendwo im Hinterkopf herumspukt. Wenn gesündere Ernährung euer Ziel ist, wäre hier also der nächste Schritt, einfache, leckere und natürlich gesunde Rezepte zu sammeln. Diese finden am besten in unserer Küche ihren Platz, in Form eines Mood- oder Visionboards. Zu den Rezepten können sich dann noch tolle Food-Bilder gesellen oder auch Fotos von Menschen, die wir mit einem gesunden Lebensstil verbinden. Wenn das nächste Mal der Hunger zur Tiefkühlpizza aufruft, können wir ihm mit einem Blick auf unser Moodboard gesunde Alternativen entgegensetzen.

3.

Plan machen

Wir haben jetzt unser Ziel und eine große Portion Motivation, aber im Alltag reicht das häufig leider trotzdem noch nicht. Warum? Neue Routinen brauchen Zeit, um sich in unserem Kopf und unserem Leben zu etablieren und daher müssen wir ihnen am Anfang ganz bewusst Platz einräumen. Zum Beispiel: eine wöchentliche Einkaufsliste schreiben (gerne im Handy, dann habt ihr sie immer dabei) und diese mit gesunden Zutaten füllen. An stressigen Tagen bereits vorher Zeit zum Vorkochen einplanen oder einige Lieblingsgerichte in großen Mengen kochen und einfrieren. Bei Ernährung ist auch Meal Planning eine tolle Möglichkeit, an Zielen festzuhalten. Programme wie die Alpro H.A.P.P.Y. Challenge geben hier gerade Anfängern Orientierung. 51

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4.

Schritt für Schritt

Wenn eure Ernährung aktuell zu großen Teilen aus sogenannten Convenient Lebensmitteln und Fertiggerichten besteht, dann ist es unrealistisch, ab Morgen täglich ausgiebige Gerichte zu kochen. Plant konkrete Schritte - etabliert zum Beispiel eine Frühstücks-Routine unter der Woche, für die ihr immer alle Zutaten Zuhause habt. Ihr nascht gerne mal? Stellt euch Obst oder Nüsse als Snack an den Arbeitsplatz. Ihr habt recht viele tierische Lebensmittel auf eurem Teller? Legt einen (oder mehr) vegetarischen/ veganen Tag in der Woche ein, den ihr gezielt plant. Probiert auch, ob ihr z.B. im Kaffee statt Kuhmilch und Zucker den Sojadrink Original verwendet - so spart ihr Kalorien, Fett und Zucker. Traut euch ruhig auch an größere Schritte heran z.B. Kuhmilch komplett durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen oder ganz auf Fleisch zu verzichten. Findet eure kleinen Schritte, um eurem eigenen Ziel Stück für Stück näher zu kommen.

5.

Augen zu und durch

Es ist kein Problem, langsam und mit kleinen ­Schritten den Weg zum persönlichen Ziel zu gehen. Aber: Ihr müsst ihn gehen. Vergesst daher mal für einen Moment die Angst vorm Scheitern (das werden wir früher oder später alle mal tun, also aufstehen und weitermachen) und legt einfach los. Eine große Hilfe ist hierbei eine Gemeinschaft, also schnappt euch Freunde und Familie oder tretet Onlinegruppen (wie der Alpro H.A.P.P.Y. Challenge bei Facebook) bei. Denn nichts ist so motivierend wie andere, die im selben Boot sitzen und den Weg zur Erfüllung unserer Ziele mit uns gehen. Und nichts macht so viel Spaß, wie Erfolge mit anderen zu teilen.

Im Alltag vergesst ihr die liebevoll niedergeschriebenen Ziele doch wieder? Dann probiert es doch mal mit diesen Apps, die euch auf dem Smartphone bei der Erfüllung eurer Ziele helfen!

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Apps & Tools Die Zukunft unter unseren Fingern – die besten Apps für Planung und Visionboards

>Vision Kit

Die App Vision Kit ist ein persönlicher und individueller Weg, um Ziele zu visualisieren und die Motivation aufrechtzuerhalten. Auf neun verschiedenen Templates lassen sich inspirierende Collagen mit den eigenen Bildern erstellen und durch Action-Statements untermauern – dabei geht es nicht um ferne Träume, sondern konkrete Aussagen, wie: „Ich werde mehr reisen.“

Die Vision-Board -App teilt unser Leben in verschiedene Bereiche ein – von Finanzen bis Beziehungen. Zu jedem dieser Bereiche können Ziele und Vision Boards erstellt werden, darüber hinaus können sich die ewigen Prokrastinierer Deadlines setzen. Und wenn die Motivation doch mal fehlt? Verhelfen die täglichen, motivierenden Zitate zu neuer Energie.

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>Vision Board

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>Plan

Mit einem guten Plan ist ein Ziel halb erreicht. Und genau da setzt auch die App Plan ein. Klassische Kalenderfunktionen werden durch spezielle Zeitfenster für das Verwirklichen von Zielen ergänzt. Darüber hinaus visualisieren Grafiken unsere Produktivität und sorgen für den extra Kick Motivation.

Schon das cleane und schicke Design der App Habit List motiviert uns, unsere Ziele zu erreichen. Besonders kleine Ziele können hier als tägliche, wöchentliche oder monatliche Aufgaben eingetragen werden und durch Push-Benachrichtigungen und Diagramme allmählich zu Routinen werden.

>Habit List

>The Fabulous Von einem auf den anderen Tag plötzlich super sportlich, gesund und Frühaufsteher? Da­ ran ­glauben die Macher von der App The Fabulous nicht und setzen stattdessen lieber auf schrittweise Entwicklungen von Angewohnheiten. Eine wissenschaftlich-fundierte App, die vom Duke's Behavioral Economics Lab unterstützt wurde und die gesunde Angewohnheiten im eigenen Leben integriert.

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H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

>Dream Cloud In der App DreamCloud kommen Ziele, Vision Boards und To-do-Listen zusammen. Dabei wird stark auf die Visualisierung der eigenen Träume durch starke und motivierende Bilder gesetzt, dazu kommen zahlreiche Funktionen wie Deadlines, Priorisierungen und konkreten To-dos für die Erfüllung von Wünschen und Zielen. Auch iWish bietet verschiedene Fuktionen vereint in einer App. Ganz besonders sind hier die über 1.200 Ideen und Anregungen, mit denen sich ganz verschiedene Bereiche des Lebens verbessern und stärker genießen lassen. Darüber hinaus bietet iWish die Möglichkeit, Ziele zu setzen, To-do-Listen zu schreiben und Collagen zu erstellen.

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>iWish

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mini - Interview mit Amiena Zylla Mehr Bewegung – Das ist gerade am Anfang des Jahres für viele ein guter Vorsatz: Wie motivierst Du Dich dazu? Indem ich mir nur ein paar Minuten am Tag vornehme. Und manchmal wird es dann doch eine halbe Stunde, weil ich spontan Lust dazu hatte. Wir kennen es alle: Das Zeitproblem. Wie integriert man Sport und Bewegung am besten in den vollen Alltag? Es ist immer wichtig, dass man herausfindet, ob man ein Morgen-, Nachmittags- oder Abend-Sport-Typ ist. Sobald man das weiß, kann man sich daran orientieren: vor der Arbeit, in der Mittagspause oder eben nach der Arbeit. Wenn man es nicht immer zum Sport schafft, reichen auch ein paar Minuten intensive Bewegung täglich aus, das funktioniert sogar am Schreibtisch. Man kann sich beispielsweise einen Timer einstellen und einmal pro Stunde eine kurze Übung machen. Das erfrischt den Geist und vermeidet ­Verspannungen. SISTER-MAG.COM

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H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

Hast Du Tipps, wie man Vorhaben noch besser umsetzt? Die Erfahrung zeigt, dass weniger mehr ist. Das bedeutet, sich nicht zu viel vorzunehmen. Wenn das neue Jahr beginnt, dann heißt es plötzlich: »Ich will mindestens dreimal in der Woche zum Sport«. Am Ende des Tages schafft man das aber nicht. Das Ergebnis ist dann meistens gar kein Sport, weil die Motivation in den Keller sinkt. Deshalb finde ich es sinnvoller, sich kleinere Ziele zu setzen, z.B. alle zwei Tage eine Übung zu machen. Aus »alle zwei« Tage wird vielleicht jeden Tag und es kommt sogar noch eine Übung dazu und irgendwann ist man bei 20 oder 30 Minuten täglich angekommen. Vielleicht aber sogar bei »dreimal die Woche zum Sport«!

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Stichwort Durchhaltevermögen: Wie verliert man nicht den Spaß an einem Vorhaben? Man sollte immer auf seinen Körper hören, was ihm guttut oder nicht. Denn es nützt nichts, wenn der Sport nur noch eine Qual ist. Sehr entscheidend ist auch, die richtige Sportart zu finden – und das dauert manchmal. Es gibt unendliche viele Möglichkeiten sich zu bewegen, man muss nur herausfinden, was einem Spaß macht. Dann bleibt man auch am Ball. Aber auch hier gilt es, nicht zu übertreiben. Denn sonst besteht eventuell die Gefahr, dass ein »Sättigungsgefühl« eintritt. Wie setzt man sich persönliche, realistische Ziele am besten? Realistisch ist das richtige Stichwort. Wie schon erwähnt sind Zeitpunkt, Sportart, aber auch der Raum, in dem man sich bewegen möchte, wichtig, z.B. drinnen oder draußen. Sport darf nicht zu einem zusätzlichen Stressfaktor werden und es sollte kein Druck entstehen, sondern Lust.

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H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

Was ist Deine persönliche Lieblingsübung und welche Sportart ist Dein Favorit? Das hängt ganz von meiner Stimmung ab. Oft ist es so, dass ich auf meine Matte gehe und mir vornehme eine Power Yoga Einheit zu machen und dann aber nur eine Yin Yoga Pose mache, weil ich merke, dass mein Körper zu müde ist. Oder ich denke mir „ach, heute mache ich Pilates“ und plötzlich habe ich aber Lust die Musik laut aufzudrehen und nur rumzuhüpfen und zu tanzen. »Junge Wilde«, »Familie« und »40plus« – Das sind die Zielgruppen unserer Alpro H.A.P.P.Y-Challenge. Welche Sportarten eignen sich am besten für diese Gruppen? Yoga eignet sich für jede dieser Gruppen. Auch ansonsten würde ich nicht eine bestimmte Sportart für diese Zielgruppe bestimmen, denn jeder hat persönliche Bedürfnisse. Für den einen kann Auspowern Entspannung sein, für den anderen bedeutet allein der Gedanke daran schon Stress. Das Schöne am Yoga ist, dass man ihn gut auf die einzelnen Bedürfnisse anpassen kann, sodass jeder seinen Ausgleich findet.

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S G A M r siste

Geheimwaffe

h

GEGEN DE N IN N E R E N S C H W EI N E H U N D

Manchmal gibt es Tage, an denen man einfach keine Lust auf Bewegung hat. Der Tag war anstrengend und eigentlich möchte man nur faul auf der Couch liegen.

Obwohl man sich fest vorgenommen hat, endlich wieder aktiver zu werden und ja eigentlich auch genau weiß, wie gut die Bewegung wäre – sich auspowern, strecken und recken. Das Problem, das unendlich große Problem ist nur, dass man sich endlich von seiner Couch aufraffen muss. Aber wie? Der innere Schweinehund ist ein allzu starker Gegner. Aber keine Sorge, wir haben eine echte Geheimwaffe, einen Trick, der eigentlich ganz einfach klingt, aber wahre Wunder bewirken kann:

Neue und vor allem schöne Sportsachen! Klar, es geht auch in der alten Jogginghose, aber im Kampf gegen den bösen Schweinehund helfen nur coole neue Outfits. Kleidung, mit der wir uns wohl und schön fühlen und praktisches Zubehör. Wirklich – dann fällt die Bewegung gleich viel leichter, denn nun müssen wir uns nicht mehr aufraffen! Wir freuen uns sogar den ganzen Tag darauf, denn dann können wir endlich in die coolen und hippen Outfits schlüpfen.

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TEXT | ULRIKE SCHULZ


H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

Also, wenn sich wieder mal der böse Schweinhund ankündigt, ab ins Internet, neue Outfits bestellt und aufs nächste Workout freuen. Unsere Lieblingsteile hierfür:

6. 1. 4.

2.

3.

1. Yogi-Bra »Shiva« Print-Bra mit doppelt verarbeitetem Obermaterial 2. Devi-Leggings »Devi« in Aqua oder Lila 3. Yogi-Langarmshirt »Sarasvati« Luxuriöses Modal-Shirt 4. Yogi-Tanktop »OM« Cross-Trägertop aus superweichem Modal 5. Yogi-Pants »Padmini« Weich fließende Modal-Hose 6. Yogi-Hoodie »Shiva« Lässiges Kapuzensweatshirt

5.

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INTERVIEW MIT

a e B e r e h t n a P la

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H.A.P.P.Y.

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gen habe und wie ich mein Training in den (Arbeits-)Alltag integriere. Damit jede Möglichkeit genutzt werden kann, habe ich immer meine Sportsachen dabei.

Q. Mehr Bewegung – das ist gerade am Anfang des Jahres für viele ein guter Vorsatz: Wie motivierst du dich dazu?

Ehrlich gesagt, freue ich mich sogar auf Bewegung und Sport Q. Hast du Tipps, wie nach den Feiertagen. Das Fest- man Vorhaben noch besser tagsmahl zu Weihnachten war umsetzt? üppig und die Silvesternacht Das Wichtigste ist, sich zunächst feuchtfröhlich. Aus diesem kleine, realistische Ziele zu setGrund freue ich mich, spätestens zen (Beispiel: Morgen trainiere am 2. Januar wieder ins Gym zu ich eine Stunde im Gym). Gleichgehen und aktiv zu werden. Mein zeitig ist es wichtig, sich nur Favorit: Bodyweight-Training – Dinge vorzunehmen, die auch das geht schnell und verbrennt realistisch in der vorgegebenen eine Menge Kalorien! Zeit und unter den Rahmenbedingungen (Termine, eigener Q. Wir kennen es alle: Schweinehund etc.) umzusetzen das Zeitproblem. Wie intesind. Denn wenn wir uns Ziele griert man Sport und Bewesetzen, die ohnehin von Anfang gung am besten in den volan unerreichbar scheinen, sind len Alltag? der Misserfolg und die damit Zunächst sollte die tägliche einhergehende Unzufriedenheit Sporteinheit zur Routine wervorprogrammiert. den. Ähnlich wie Zähneputzen. Ich frage mich inzwischen gar Q. Stichwort Durchhalnicht mehr, ob ich heute Lust auf tevermögen: Wie verliert Sport habe oder nicht, sondern man nicht den Spaß an eimache es einfach. Natürlich ist nem Vorhaben? eine gewisse Planung dabei unMan sollte sich immer wieabkömmlich. Ich überlege mir der bewusst machen, warum meist einen Abend vorher, was man sein Vorhaben durchziehen ich am nächsten Tag zu erledimöchte. Dieses Ziel sollte uns 63

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daher immer und immer wieder optisch vor Augen geführt werden. Beispiel: Wer abnehmen möchte, sollte sich ein älteres Bild von seinem schlankeren Ich an den Kühlschrank heften. Auf diese Weise wird man immer wieder an sein Ziel erinnert und verliert es nicht aus den Augen. Darüber hinaus helfen auch Freunde, den Spaßfaktor beim Erreichen der Ziele zu erhalten. Wenn ihr nicht gerne allein ins Gym geht, nehmt lieber eine Freundin zum Trainieren mit. Zu zweit macht selbst das anstrengenste Workout gleich viel mehr Spaß!

Q. »Junge Wilde«, »Familie« und »40plus« – das sind die Zielgruppen unserer Alpro H.A.P.P.Y Challenge. Welche Sportarten eignen sich am besten für diese Gruppen?

Q. Wie setzt man sich persönliche, realistische Ziele am besten?

Wie gesagt, es ist wichtig zu erkennen, was man unter gewissen Rahmenbedingungen wie Zeit, Termine usw. realistisch erreichen kann. Wer bisher eine absolute Couchpotato war, wird nicht von heute auf morgen sechsmal die Woche im Fitnessstudio trainieren – zumindest nicht auf Dauer.

/BEALAPANTHERE

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Die jungen Wilden sollten alles ausprobieren, was geht: Functional Training, Klettern, ­ Snowboarden, MountainbikeTouren – eben alles, was Spaß macht UND Action beinhaltet. Ich bin jung, ungebunden und habe Spaß am Leben und an verschiedenen Aktivitäten. Beim Familienprogramm würde ich empfehlen, gemeinsam aktiv zu werden: Wandern in den Bergen, gemeinsame Fahrradtouren und Schwimmen können schnell Lieblings-Gewohnheiten werden. Für das Programm 40Plus würde ich eher ruhige und gelasse-


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»DER VORTEIL AM BODYWEIGHT-TRAINING IST IN ERSTER LINIE, DASS ES SEHR ZEITSPAREND, SEHR EFFEKTIV UND ANSTRENGEND IST.«

ne Sportarten empfehlen: Yoga und Pilates sind da tolle Alternativen. Diese Sportarten fördern Flexibilität, Kraft und innere Ausgeglichenheit. Q. Was ist deine persönliche Lieblingsübung und welche Sportart ist dein Favorit?

(eine halbe Stunde pro Tag intensives Bodyweight-Training reicht schon aus, um seine Ziele zu erreichen), sehr effektiv und anstrengend ist. Darüber hinaus macht es unglaublich viel Spaß, da diese Art von Training sehr abwechslungsreich ist und überall durchgeführt werden kann. Meine Lieblingsübung: Commandos und Pushups!

Ich bin ein großer Fan vom Training mit dem eigenen Kör- »ICH FRAGE MICH INZWISCHEN ­ pergewicht. Der Vorteil am GAR NICHT MEHR, OB ICH Body­weight-Training ist in ­erster HEUTE LUST AUF SPORT HABE ODER NICHT, SONDERN MACHE Linie, dass es sehr zeitsparend

ES EINFACH.«

bealapanthere.de

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KLEIN ABER FEIN übungen mit

MiniHanteln

STEFAN KAISER

Stefan Kaiser ist Fitnesstrainer und Ernährungsberater aus Berlin. Gemeinsam mit seiner Frau Patricia schreibt er auf dem Blog The Kaisers über Fitness, Food, Travel und Lifestyle-Themen. SISTER-MAG.COM

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H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

Fitnessprofi Stefan Kaiser vom Blog The Kaisers hat für uns 5 Fitnessübungen mit MiniHanteln (0,5 kg pro Hantel) zusammengestellt. Alle sind einfach zuhause umsetzbar und lassen sich so perfekt in den Alltag integrieren.

TRIZEPSÜBUNG für einen straffen h i n te re n O b e ra r m Setze dich gerade auf den vorderen Teil deines Stuhls und nimm die Hantel in die Hand. Anschließend führst du den Arm hinter dem Kopf in Richtung Decke, bis dieser ausgestreckt ist. Der Ellbogen zeigt seitlich vom Körper weg. Nun führst du die Hantel hinter dem Kopf wieder herunter in Richtung Boden, ohne dass der Oberarm die Position verlässt (d.h. du bewegst nur den Unterarm). Dabei ist der Unterarm so abgeknickt, dass der Ellbogen nach oben zeigt. Aus dieser Position heraus drückst du den Unterarm wieder nach oben.

S C H U LT E R Ü B U N G Lass die Arme locker und ausgestreckt vor dem Körper hängen. Führe nun im Wechsel einen Arm gestreckt bis vor die Brust nach oben. Dabei zeigen die Handinnenflächen nach unten. Senke anschließend den Arm langsam wieder ab und hebe den anderen Arm nach oben. Wichtig dabei: Der Oberkörper bleibt die ganze Zeit in der gleichen Position und wird während der Bewegung nicht unterstützend nach hinten gelehnt.

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RÜCKENÜBUNG Setz dich auf einen Stuhl und nimm die Hanteln in die Hände. Senke den Oberkörper nun ein wenig nach vorne in Richtung der Oberschenkel. Die Arme sind ausgestreckt seitlich am Körper über dem Boden. Ziehe nun die Hanteln nach oben, bis sie sich ungefähr auf Höhe der Oberschenkel befinden (Wer es noch ein wenig höher schafft, kann das gerne tun). Abschließend die Hanteln wieder in Richtung Boden bewegen. Wichtig dabei: Die Ellbogen befinden sich während der kompletten Bewegung nah am Körper und bewegen sich nicht weg vom Körper.

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FEATURETTE

POPO UND HINTERE O B E R S C H E N K E LM U S K U L AT U R Lege dich auf den Boden und stelle die Füße hüftbreit voneinander entfernt auf dem Boden auf (Zehen zeigen dabei weg vom Körper, die Füße sind also in einer Linie mit dem restlichen Körper), sodass sich der Oberschenkel ungefähr im 45-Grad-Winkel zum Unterschenkel befindet. Nun leg eine Hantel auf den Körper kurz unter dem Bauch (die Hantel dabei mit beiden Händen während der gesamten Übung festhalten). Den Po nach oben drücken, bis sich der Oberkörper in einer Linie mit den Oberschenkeln befindet und wieder bis kurz vor dem Boden nach unten bewegen. Den Po aber nicht mehr absetzen, sondern kurz vor dem Boden in der Luft halten und wieder nach oben drücken.

SEITLICHE BAUCHMUSKELN Setze dich auf einen Stuhl und halte beide Hanteln ausgestreckt nebeneinander vor der Brust. Spanne deine Bauchmuskulatur an. Nun drehst du deinen Oberkörper zur Seite und führst dabei die Hanteln ebenfalls zu dieser Seite (die Arme bleiben die ganze Zeit gestreckt). Drehe deinen Oberkörper wieder in Richtung Mitte und bewegen diesen und die Hanteln anschließend zur anderen Seite.

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LE B TA IN R

P

VISION B O A RD

Ein Vision Board kann dir mit sogenannten „Affirmations“ (in Deutsch: Bekräftigender Sinnsprüche) helfen, wichtige Dinge im Kopf zu behalten oder kann dir den kleinen Push am Morgen geben. Du kannst die Kacheln direkt aus diesem Bogen lösen, du findest sie aber auch noch einmal als Download auf sister-mag.com.

TODAY IS MY DAY

20 17

DO MORE

NEVER

OF WHAT

NEVER

MAKES

NEVER

YOU

EVERY DAY

is a state of mind.

start eachf Yday with a

egrateful

T O M O V E YO U C LO S E R T O YO U R D R E A M .

I CHOOSE

MY POSSIBILITIES ARE ENDLESS.

TO BE HAPPY DOWNLOAD ALS PRINT VORLAGE SISTER-MAG.COM

70

UP

HAPPY

DO ONE THING

SUCCESS

GIVE

a

heart


H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

deine ZI E L E

JAHR

2017

1 Mehr Zeit mit meinen Freunden

verbringen bzw. mich regelmaessig melden ERREICHT

2

ERREICHT

3

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4

ERREICHT

5

ERREICHT

6 DOWNLOAD ALS PRINT VORLAGE

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ERREICHT

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BB LL E E

PP RR II N N

TTA A

Minita gesPL ANER

Ta g :

To - D o s

Mahlzeiten

F M A S Fitness / Sport

Termine

Flüssigkeit

Notizen

DOWNLOAD ALS PRINT VORLAGE

SISTER-MAG.COM

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H.A.P.P.Y.

FEATURETTE

IT ALL BEGINS AND ENDS IN YOUR MIND. WHAT YOU GIVE POWER TO, HAS POWER OVER YOU.

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S TA R T U P

SPOTLIGHT NAVUCKO www.navucko.com

VORSTELLUNG

NAVUCKO. ist ein Label für hochwertige, veredelte Papierprodukte, die in Deutschland hergestellt werden. LOGO

IDEE

BRANCHE

Schreibwaren

GRÜNDER

Natasa Vuckovic

HAUPTSITZ

Ratzeburg

Die Idee kam 2013 auf – ich befand mich noch im Studium und fing an zu bloggen. Mein Blog bekam den Namen NAVUCKO.

Illustration: SWANTJE HINRICHSEN SISTER-MAG.COM

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H.A.P.P.Y.

NAVUCKO. war ein Ort für Inspiration. Durch den Blog entstand ein Antrieb, Dinge einfach zu machen. Nicht lange zu planen und auf den richtigen Moment zu warten. Sondern einfach zu machen. Daraufhin entstanden die ersten Produkte. NAME & PHILOSOPHIE

Leider kann ich dazu keine schöne Hintergrundgeschichte erzählen. Es ist so ähnlich wie bei HARIBO: NAVUCKO. ist die Fusion meines Namens Natasa Vuckovic. PRODUKTE

Unser Fokus liegt auf Heißfolienprägung, hochwertigen Papieren (u.a. Gmund, GF Smith), Typografie und positiven Gedanken. Wir lieben Papier und das Detail. Wir möchten unseren Alltag mit Produkten bereichern, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch positive Impulse schenken und zum Machen animieren. DESIGN

NAVUCKO. bedient sich eines ziemlich minimalistischen De-

FEATURETTE

signs, ohne großes Chichi. Ich liebe skandinavisches/japanisches Design. Es ist so unaufgeregt und zeitlos. Dies spiegelt sich auch in den Produkten wider. ZIELGRUPPE

Unsere Kunden sind Menschen, die Wert auf schöne, hochwertige Papeterie legen. Das haptische Erlebnis schätzen. Die ihren Alltag mit inspirierenden und schönen Dingen ergänzen möchten. VERTRIEB

Wir haben einen Onlineshop, aber auch ein Netzwerk von den wundervollsten Händlern. Diese findet man ebenfalls auf unserer Seite. TEAM

Momentan übernehme ich noch viele Aufgaben alleine und bekomme unfassbar tolle Unterstützung durch meine Familie und Freunde. Meine Freundin Saskia von der Kalle Co-Werkstatt z.B. unterstützt mich mit Ihrem Team ganz oft. Ich bin dankbar, dass ich so tolle Menschen um mich habe!

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 Ich hoffe jedoch, dass NAVUCKO.

ganz demnächst festen Zuwachs bekommt und einige Aufgaben abgegeben werden können. WELCHES NAVUCKO PRODUKT IST DEIN LIEBSTES UND WIE UND WANN VERWENDEST DU ES?

Ich habe immer ein Notizbuch bei mir – am liebsten mit Blankoseiten. So bin ich frei in meinen Notizen und Gedankengängen. Das Notizbuch »Bright Thoughts« begleitet mich momentan täglich. K ALENDER UND PAPETERIE I M D I G I TA L E N Z E I TA LT E R : WARUM IST EUCH DAS WICHTIG UND WIE KANN DAS FUNKTIONIEREN?

Das eine sollte/muss das andere nicht ausschließen. Es geht hier eher um die Frage, wie sich das Digitale und das Analoge ergänzen können. Ich nutze gerne einen digitalen Kalender für geschäftliche Termine, da sich dort täglich viel ändert. Für persönliche und private Angelegenheiten nutze ich jedoch lieber einen Kalender in Papierform. Ich mag es einfach, das Notieren auf Papier. Es ist Zeit, die man festhält und die kein Backup braucht.

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T Y P I S C H E R B Ü R O A L LTA G

Bevor irgendeine E-Mail gelesen und beantwortet wird, gehe ich erst einmal in mich. Ich denke an Dinge, für die ich dankbar bin. Und bedanke mich. Ich fokussiere mich auf das Jetzt, auf den Tag. Und meditiere einige Minuten. Jeder Tag bringt Herausforderungen mit sich und man wird manchmal schnell aus der Bahn geworfen, wenn man nicht auf sich achtet. Man sollte auf sich aufpassen, sonst tut es niemand für einen. WO SEHT IHR EUCH IN FÜNF JAHREN?

Ich bin sehr gespannt und freue mich sehr auf alles was noch folgen wird. Die nächsten fünf Jahre werden auf jeden Fall aufregend!

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LETS START THIS YEAR

Zu einem guten Start ins Neue Jahr gehört auch ein schöner Kalender, der dazu einlädt, die eigene Zeit zu planen. Ob digital oder als Papierversion – die schöne Gestaltung und Funktionalität steht im

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Vordergrund! Wir haben euch einen kompakten Monatsplaner entworfen, den ihr rechts herunterladen könnt. Zudem unsere vier Favoriten von kostenlosen Printables aus dem Netz.

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DOWNLOADEN UND AUSDRUCKEN ALS TISCHPLANER

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BL ÜH E AU F & LE BE LÄ N GE R Wohlbefinden als Wissensc haft Tex t: JUL IA L AUKERT Das Buch „Flourish - Wie Menschen aufblühen: Die Positive Psychologie des gelingenden Lebens“ von dem amerikanischen Psychologen und Forscher Prof. Dr. Martin E.P. Seligman ist ein wissenschaftlich fundiertes Dokument und erklärt, wie positives Denken unser Leben beeinflusst. Laut Seligman ist die Formel zum Glück gar nicht so kompliziert: „Wenn Individuen seelisch aufblühen, folgt daraus Gesundheit, Produktivität und Frieden.“ Der international renommierte Psychologe führt in seinem Werk Flourish vor, wie wichtig Positive Psychologie ist, um die eigene Persönlichkeit zu stärken. Ein Dokument unserer Zeit, das belegt, warum Glück und Wohlbefinden längst eine eigene Wissenschaft sind. Das Buch ist nicht nur für

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Fachleute geeignet, sondern auch für Laien spannend und zugänglich geschrieben. In seinem 408 Seiten langen Werk begründet Seligman seine Theorie über die Macht der inneren Einstellung. Als Beleg hierfür dienen die zahlreichen Studien und Experimente, die er mit namhaften Kollegen, Doktoranden und externen Forschungsgruppen durchgeführt hat. Seligman, der bis heute an der University of Pennsylvania lehrt, erklärt in seiner Einführung, wie er 1997 zu der neuen Form der Psychologie kam und diese zu einem bedeuteten Forschungsschwerpunkt in der modernen Psychologie entwickelt hat. Dabei macht er eines klar: „Ich habe die Positive Psychologie nicht ge-

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wählt, sie hat mich gerufen.“

terstärken erfährt.

Im Darauffolgendem führt das Buch den Leser durch die persönlichen Begegnungen des Autors mit Patienten, Forschern und unterschiedlichen Instanzen. Aufgeteilt in zwei Hauptkapitel beschäftigt sich der erste Teil mit der neuen Psychologieform, ihrer Anwendung und Lehre. Der zweite Teil berichtet über die Wege zum Aufblühen. Das Ende des Buches bildet ein aktiver Teil mit einem Test, durch welchen der Leser mehr über seine Charak-

Die Positive Psychologie fokussiert sich auf die Steigerung des Wohlbefindens und der Definition von Glück. Der international renommierte Forscher ist der Meinung, dass das Wort Glück brauchbarer und differenzierter beschrieben werden muss, als dies in der Regel der Fall ist. Und er erklärt, wie stark unsere Stimmungen uns beeinflussen: „Eine positive Stimmung führt zu einer breiteren Aufmerksamkeitsspanne, kreativerem Denken und ganzheitlicherem Denken. Im Gegensatz dazu führt negative Stimmung zu einer Verengung der Aufmerksamkeit, kritischerem und analytischerem Denken.“ Für Seligman gibt es verschiedene Erscheinungsformen von Glück. Durch die aufgeführten Studien gibt er zu verstehen, wie zwischenmenschliche Kommunikation und optimistische Einstellungen im Hinblick auf unterschiedliche Lebensbereiche funktionieren. Dabei wirft er nicht mit allgemeinen Floskeln

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um sich, sondern führt rationale Ergebnisse an. So richtet Seligman seinen Blick nicht nur auf die westliche Welt, sondern lässt auch außerhalb seiner Heimat Amerika auf das Wohlbefinden anderer Nationen blicken. Seligman gibt in seiner Erklärung über Glück und Wohlbefinden häufig auch direkte Handlungsanweisungen: „Schließen Sie die Augen. Rufen Sie in sich das Gesicht eines Menschen wach, der vor Jahren einmal etwas gesagt oder getan hat, das ihr Leben zum

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Besseren verändert hat.“ Dieser sogenannte „Dankesbesuch“ soll dem Leser ein gutes Gefühl geben. Obwohl der Leser an mehreren Stellen Tipps und Übungen vom Autor erhält, ist „Flourish“ weniger als Anleitung zu sehen. Vielmehr handelt es sich um ein Beweismittel, warum es wichtig ist, sich über seine Stärken, den Sinn des eigenen Lebens, seine Leistungen und seine Einstellung in Bezug auf die Zukunft Gedanken zu machen. Im gesamten Buch verweist der

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Forscher auf weiterführende Literatur und Links, zum Beispiel auf die Internetseite www.authentichappiness.org oder www. charakterstaerken.org. Martin Seligman empfiehlt zudem sein 2003 publiziertes Werk „Authentic Happiness“ (deutsch: Der Glücks-Faktor, 2003) sowie „Everything in Its Past“, das 1976 von Kai Erikson veröffentlicht wurde und einen Wendepunkt im Verständnis von Trauma bildet. Dem Leser erschließt sich außerdem die Arbeitsweise und politische Struktur der Psychologie. Seligmans Erfahrungen als Psychologe geben neben des klaren wissenschaftlichen Standpunktes auch seine kritische Einstellung wieder und verleihen dem Werk dadurch eine persönliche Note. Der Amerikaner bringt seine Meinung deutlich zum Ausdruck und lädt die Leserschaft zum Nachdenken ein. Auch lässt der Psychologe weder Politik noch Wirtschaft aus.

GEBUNDENE AUSGABE

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Zugleich beleuchtet Seligman auch die medizinische Seite und weist darauf hin, dass die angewandte Psychologie sich mehr mit den Stärken und Talenten von Patienten beschäftigen muss, als sich lediglich darauf zu konzentrieren, Trauma und Depressionen einzudämmen. Die Förderung und Anwendung der Positiven Psychologie ist wichtig, um das Aufblühen und Wachsen einer Persönlichkeit hervorzurufen, um ein rundum gelungenes Wohlbefinden zu erreichen. Schließlich dokumentierten langjährige Studien mit ihren unverblümten Sterberaten, was Optimismus und Pessimismus bewirken kann ¬– und was Sport zu einem glücklicherem Leben beiträgt. „Flourish“ ist sowohl als gedrucktes Exemplar, als auch in Form eines E-Books zu erhalten. Interessant geschrieben gestaltet sich das 2012 im Kösel-Verlag erschienene Buch leicht verständlich. Für Fachbegriffe gibt es in der Kindle Variante die hilfreiche Möglichkeit, jeden Begriff direkt nachzuschlagen und die wichtigsten Passagen zu markieren.

KINDLE-AUSGABE SISTERMAG 28 | 01 / 2017


Alpro

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H.A.P.P.Y Event Das neue Jahr begann für uns gleich mit der ersten großen Veranstaltung: Dem H.A.P.P.Y. Kickoff Event. Anfang Januar luden wir die H.A.P.P.YBlogger ins sisterMAG-Office, um den Auftakt der Alpro Los ging es mit einem Mix & H.A.P.P.Y Challenge zu Match Brunch. Mit zahlreichen feiern und gemeinsam in Basiszutaten, wie Müsli, Obst, das Programm zu starten. Toppings und natürlich einer riesigen Auswahl an AlproProdukten konnte sich jeder sein individuelles Frühstück zusammenstellen – ganz nach dem Motto »What makes you happy in the morning«. Um das kreierte Frühstück dann auch perfekt in Szene zu setzen, standen die Food-Fotografinnen der H.A.P.P.Y-Programme Katharina Küllmer und Melina Kutelas mit Rat und Tat zu Seite. 85

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In drei verschiedenen Workshops konnten sich die Blogger anschließend kreativ und sportlich austoben und ihre Ziele für 2017 formulieren. Unter dem Titel »Mein Motto für 2017« gab Jeannette Mokosch eine Einführung in die Kalligraphie. LifeCoach Sonja Umstätter zeigte, wie man sich Ziele richtig setzt und ein eigenes Dreamboard erstellt. Ernährung braucht Bewegung – Yogaprofi Amiena Zylla stellte die Yogaprogramme von H.A.P.P.Y vor und absolvierte mit den Bloggerinnen eine kurze Yogaroutine.


Abgerundet wurde der Tag durch eine Massagestation von Schalt Up! sowie die Alpro H.A.P.P.Y Bar von Kaffee katze, die alle Alpro H.A.P.P.Y. Challengers den ganzen Tag mit leckeren Getränken versorgte. Ein echtes Highlight war auĂ&#x;erdem das Live Sketching der britischen Illustratorin Emma Block, die die Teilnehmer zeichnete. Ein toller kreativer Tag, der alle H.A.P.P.Y. stimmte!


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14 TAGE

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H.A.P.P.Yness Challenge Mach einen Spaziergang im Park oder Wald

Geh heute frĂźh ins Bett!

10 Minuten Yoga

Vertrau dich jemandem an

Schau dir einen alten Film an

Nimm einen langen, tiefen Atemzug

Probier ein neues CafĂŠ

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am Morgen

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Manchmal bedarf es nur einer kleinen Geste oder einer neuen Angewohnheit im Alltag, um die eigene »Happiness« signifikant zu steigern. Auf dieser Seite haben wir für 14 Tage jeweils eine kleine Idee für jeden Tag aufgelistet. Probier doch einfach mal aus, wie du dich fühlst, wenn du jeden Tag eine kleine H.A.P.P.Y. Aufgabe in deinen Alltag integrierst!

3 4 5 9 10 13 14 Schreibe ­mindestens 3 gute­ ­Dinge über den ­heutigen Tag auf!

Mache/Plane etwas, das du liebst!

Backe ein paar Kekse für eine/n Freund/in

Schreib einem alten Freund eine Nachricht!

Versuch ein neues Getränk!

Mach eine Liste von 10 Dingen, die du gut kannst!

Geh heute 10.000 Schritte

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Steigt jetzt auch noch ein in die Alpro H.A.P.P.Y. Challenge

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Alle Infos findet ihr in der Facebook Event-Gruppe – dort kÜnnt ihr euch mit anderen Challenge-Teilnehmern austauschen, die Programme herunterladen, Yoga-Videos auf YouTube mitmachen und vieles mehr.

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sisterMAG Special H.A.P.P.Y Challenge 2017  

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, doch die Alpro H.A.P.P.Y. Challenge von Alpro und sisterMAG ist bereits in vollem Gange! Unzählige m...

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