SIEGESSÄULE Oktober 2019

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SIEGESSAULE OKTOBER 2019 • SIEGESSAEULE.DE

WE ARE QUEER BERLIN

BILDET BANDEN! Dragqueen Saskia Lavaux, Sängerin der Band Schrottgrenze

Bunte Truppe: Queere Familienmodelle Indierock-Queen: Schrottgrenze-Sängerin Saskia Lavaux Lesbische Utopie: Die Initiative RuT wird 30

BERLINS MEISTGELESENES STADTMAGAZIN

EXPANDED CONTENT IN ENGLISH


MAGNUS APOTHEKE MOTZSTRASSE 11 IN SCHÖNEBERG WIR FREUEN UNS MIT IHNEN AUF:

11. NOVEMBER STAGE THEATER DES WESTENS ZUGUNSTEN DER HILFSANGEBOTE DER BERLINER AIDS-HILFE e.V. UNTER DER SCHIRMHERRSCHAFT VON JUDY WINTER UND KLAUS WOWEREIT

MODERATION VERENA WRIEDT UND JOCHEN SCHROPP

KÜNSTLER

GEGEN AIDS DIE GALA 2019

MIT SIMONE KERMES UND AMICI VENEZIANI SIXX PAXX | KERSTIN OTT ROMANO | JOCELYN B. SMITH ANDREJ HERMLIN AND HIS SWING DANCE ORCHESTRA ENSEMBLE AUS MAMMA MIA HIERONYMUS U.V.M.

KARTEN 50 € |75 € |95 € ZZGL. VVK-GEBÜHR KARTENTELEFON 030 . 479 974 77 ODER WWW.EVENTIM.DE AFTER-SHOW-PARTY IM SPIEGELSAAL: ADES ZABEL UND DJ POMOZ EIS.DE PIANO LOUNGE: HANS-JÜRGEN SCHATZ & FREUNDE – MIT BERT BEEL, CINDY BERGER, FRANK BRUNET, ANKE FIEDLER, ANTHONY CURTIS KIRBY, IRMGARD KNEF, ATRIN MADANI, ANGELIKA MANN, FELIX MARTIN, ANTJE RIETZ, STEFANIE SIMON, ZAZIE DE PARIS | AM PIANO: HARRY ERMER, ANDREAS PESCHEL VORVERKAUFSSTELLEN OHNE VVK-GEBÜHR: STAGE THEATER DES WESTENS, KANTSTR. 12, 10623 BERLIN | MAGNUS APOTHEKE, MOTZSTR. 11, 10777 BERLIN EISENHERZ, MOTZSTR. 23, 10777 BERLIN | BRUNOS, MAAßENSTR. 14, 10777 BERLIN | PREMIUMKARTEN DIREKT BEI DER BERLINER AIDS-HILFE E.V. KARTENPREISE INKLUSIVE SEKTEMPFANG UND CULPEPPERS MITTERNACHTSBUFFET MEDIENPARTNER


INHALT 3 36 Musik

FOTO: CHANTAL PAHLSSON-GIDDINGS

Mit ihrem neuen Album „Alles zerpflücken“ macht die Hamburger Indierockband Schrottgrenze einen weiteren Schritt Richtung Queerfeminismus. Wir sprachen mit Bandleader Saskia Lavaux

FOTO: MARCUS WITTE

Die Modelle, in denen LGBTI*-Eltern mit ihren Kindern zusammenleben, sind so divers wie die persönlichen Geschichten dahinter. SIEGESSÄULE hat mit drei queeren Familien gesprochen

FOTO: SEVERUS HEYN ART

20 Titel

30 Bühne

Wir gratulieren RuT herzlich zu 30 Jahren lesbischer Sichtbarkeit!

Die Berliner Festspiele zeigen Taylor Macs spektakuläre 24-stündige KonzertPerformance „A 24-Decade History of Popular Music“

FOTO: TEDDY WOLFF

Viel Spaß mit der Oktoberausgabe der SIEGESSÄULE wünscht Chefredakteur Jan Noll

Special Media SDL GmbH SIEGESSÄULE Ritterstr. 3 10969 Berlin Redaktion, Tel.: 23 55 39-0 redaktion@siegessaeule.de SIEGESSÄULE.DE Redaktionsschluss: 07.10. Programmtermine: -33, -46 termine@siegessaeule.de Terminschluss: 08.10. Anzeigen: -13 anzeigen@siegessaeule.de Anzeigenschluss: 14.10. Kleinanzeigen kleinanzeigen@siegessaeule.de Kleinanzeigenschluss: 10.10. Abonnement: -55 abo@siegessaeule.de SIEGESSÄULE 11/2019 erscheint am 31.10.

Themen

Kultur

Service

5 INTRO

30 BÜHNE

59 PROGRAMM

Ein bekannter Berliner Arzt soll seine schwulen Patienten missbraucht haben. Chefredakteur Jan Noll kommentiert

„The Bassarids“ an der Komischen Oper

Das ganze Berlin-Programm English calendar of events

Neues von Lower Dens und Wallis Bird

88 ESSEN

8 COMMUNITY Die lesbische Initiative RuT wird 30

14 NIGHTLIFE Das legendäre Metropol feiert Comeback

18 BRANDENBURG Nach der Wahl: Ilona Bubeck kommentiert

20 TITEL Queer Parenting

56 ENGLISH Learning German (badly), cannibal dance

36 MUSIK 42 FILM

Berlin im Kinofieber: Pornfilmfestival und das Soura Film Fest

48 BUCH Pauline Delabroy-Allards gefeiertes Debüt „Es ist Sarah“

52 AUSSTELLUNGEN

„Hubert Fichte: Liebe und Ethnologie“ im HKW

Überraschend anders: Rohkost

90 KLEINANZEIGEN 97 FLASHLIGHTS 98 DAS LETZTE Kolumne von Wolfgang Müller

98 IMPRESSUM


4 STADTBILD

Auf dem Folsom Europe Straßenfest in Schöneberg am 14. September

Festgehalten von Rüdiger Trautsch


INTRO 5

Preis der Freiheit?

The price of freedom?

Kürzlich berichtete die Internetplattform Buzzfeed über einen Berliner HIV-Arzt, der über Jahrzehnte seine schwulen Patienten missbraucht haben soll. Im zweiten Teil des Textes befindet sich auch ein Statement von SIEGESSÄULE-Verlegerin Gudrun Fertig. Die Reaktionen auf diesen Artikel im Netz blieben verhalten. SIEGESSÄULE-Chefredakteur Jan Noll fragt, wie das sein kann?

Recently, Buzzfeed reported on a Berliner HIV doctor who had allegedly been abusing his gay patients for decades. The second part of the article also contains a statement by SIEGESSÄULE publisher Gudrun Fertig. Online reactions to the article have been restrained. Chief editor Jan Noll asks, what’s going on here?

Es hätte eigentlich die Bombe sein müssen, die die Berliner ComA bombshell in early September should have shaken Berlin‘s munity aufrüttelt und für Monate in Atem hält: Als Buzzfeed LGBTI* community and kept us in suspense for months: Buzzfeed published an article about a well-known local HIV specialist who Anfang September einen Artikel veröffentlichte, der über den allegedly abused his patients sexually, which in times of #metoo mutmaßlichen sexuellen Missbrauch eines szenebekannten should forecast a storm of indignation. But instead of triggering a Berliner HIV-Schwerpunktarztes an seinen schwulen Patienten flood of shocked commentary on social media, the story felt like a berichtete, erwartete man in Zeiten von #metoo einen Sturm der gentle breeze compared to other more banal topics. Entrüstung. Doch anstatt eine Flut entsetzter Kommentare in This was certainly not due to the lack of severity in the described sozialen Medien auszulösen, verpuffte die Story im Vergleich zu allegations. The shrug in response coming especially from the gay banaleren Themen eher wie ein laues Lüftchen. male public – including individuals as well as institutions – makes Sicherlich lag dies nicht an der mangelnden Drastik der beschriea point that could simultaneously explain why these alleged cases benen Verdachtsfälle. Die achselzuckende Reaktion vor allem der of abuse could have continued for so long (since the 90s): gay men schwulen Öffentlichkeit – die Privatpersonen ebenso umfasst wie often have more permeable (physical) boundaries when it comes Institutionen – trifft vielmehr einen Punkt, der gleichzeitig auch to sexuality, and they still haven’t found a way to talk about sexuerklären könnte, warum diese mutmaßlichen Missbrauchsfälle al abuse openly within their own communities. To compare, just so lange (seit den 90er-Jahren) unbehelligt weitergehen konnten: imagine if a male doctor in Berlin got accused of systematically sexSchwule Männer haben meist durchlässiger gesteckte (Körper-) ually harassing or abusing his female patients. You wouldn’t expect Grenzen, wenn es um Sexualität geht, und haben es bis heute verthe Berlin LGBTI* community to react with indifference or even säumt, eine öffentliche Sprache für sexuellen Missbrauch innermake light of the situation. As typical in this context, someone on halb ihrer eigenen Communitys zu finden. Im Vergleich möge queer.de left a comment claiming to have thought in response to man sich einfach nur mal vorstellen, ein Berliner Arzt würde the allegations: “What’s the harm in someone stroking your penis seine weiblichen Patientinnen mutmaßlich systematisch sexuell or having you take your clothes off unnecbelästigen oder gar missessarily? You could take it as a compliment.” brauchen. Schwer vorEven though the person revised their opinstellbar, dass die Berliner ... eine öffentliche Sprache für sexuellen Missbrauch zu finden ion after reading the Buzzfeed article, this LGBTI*-Community mit reaction clearly shows how sexual assault is Desinteresse oder gar received in a community intrinsically based Bagatellisierung reagieren on sexual permissiveness. Which gay man würde. Bezeichnend in dieactive in sexual spaces in Berlin isn’t used to sem Kontext der Kommen… to talk about sexual abuse openly literally pulling unwanted fingers out of his tar einer Person auf queer. de, die angibt, angesichts der Verdachtsfälle zunächst gedacht zu butt in the darkroom or getting groped by drunken partygoers and haben: „Wem tut es schon weh, wenn ihm mal über den Penis so on? Even under the questionable assumption that sexual freegestreichelt wird oder sich jemand unnötigerweise ausziehen dom comes with the risk of getting touched unconsenually – permuss[?]. Kann ja sogar als schmeichelhaft empfunden werden.“ haps a common attitude at many gay sex parties and in darkrooms Auch wenn die Person ihre Meinung nach dem Lesen des Buz– it’s totally different in the suspected cases of the Berlin doctor, zfeed-Artikels revidierte, zeigt diese Reaktion doch sehr deutlich, because any abuse of patients, who are especially vulnerable, would wie sexuell übergriffiges Verhalten in einer Community rezipiert come from a clear, superior position of power. And if we don’t manwird, deren integraler Bestandteil die sexuelle Freizügigkeit ist. age to recognize this difference, there’s a danger that these things Welcher schwule Mann, der sich in Berlin in sexuellen Kontexten will go unchecked. bewegt, ist es nicht gewohnt, sich im Darkroom unerwünschte Finger quasi aus dem Hintern zu ziehen, sich ungefragt von angetrunkenen Clubbesuchern in den Schritt fassen zu lassen und so weiter? Immer unter der diskussionswürdigen Prämisse: Wer die totale sexuelle Freiheit fordert, muss riskieren, unaufgefordert angefasst zu werden. Doch auch wenn dies auf vielen schwulen Sexpartys oder in Darkrooms vielleicht gängig ist, so ist die Ausgangslage im Verdachtsfall des Berliner Arztes eine vollkommen andere, denn hier hätte jemand aus einer überlegenen Position in einem klaren Machtgefälle heraus Patienten, besonders verletzliche Menschen, missbraucht. Und wenn wir es nicht schaffen, diesen Unterschied zu erkennen, besteht die Gefahr, dass solche Dinge ungehindert geschehen.

Schwule haben es versäumt

Gay men still haven’t found a way


GRAFIK: ALEXANDER HEIGL

6 MAGAZIN

Star Wars FOTO: EMMANUELE CONTINI

Klar: Inklusion hat viele Seiten, und manchmal ist es schwer, alle Erfordernisse unter einen Hut zu bringen. Zum Beispiel sind barrierearme und gendergerechte Sprache nicht immer kompatibel – etwa, was die Software für Vorlesegeräte betrifft, die blinde und seheingeschränkte Personen nutzen, um Dokumente und Seiten im Internet zu erschließen. Sonderzeichen wie das Gendersternchen können da unter Umständen Schwierigkeiten bereiten. Der Umgang der Linkspartei mit dem Problem erscheint allerdings recht hilflos: Im „Interesse des flüssigen Lesens und des Maschinenlesens“ wollen sie auf ihren Webseiten zukünftig sowohl auf das Binnen-I als auch auf das Gendersternchen verzichten. Mitdenken von Frauen und LGBTI* versus Barrierearmut also? Linkspartei: Fällt euch da wirklich nichts Besseres ein?

FOTO: GETTYIMAGES/NASA

Sternen-Chaos

Angeklagt

Unter großem Medieninteresse begann am 30. August am Amtsgericht Tiergarten der Prozess zum Brand im schwulen Saunaclub Steamworks (ehemals Apollo-Sauna). Bei dem Unglück im Februar 2017 waren drei Menschen gestorben, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Nun müssen sich die beiden Geschäftsführer der Sauna, Fabian W. und Marcel M., vor Gericht verantworten, außerdem Timo Z., Betriebsleiter zur Zeit der Brandes, sowie Tareq Al T., der als Saunagast am Tag des Vorfalls anwesend war. Seine arglos in einem Plastikmülleimer entsorgte Zigarette soll das Feuer ausgelöst haben, mangelnder Brandschutz machte die verwinkelten Räume im Kellergeschoss dann zur Todesfalle. Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässige Brandstiftung. Das Ergebnis der Verhandlung stand zu Redaktionsschluss noch aus.

Lesbendrama im All: Von der Raumstation ISS aus soll sich eine Astronautin unerlaubt Zugang zum Konto ihrer Ex-Frau verschafft haben (wobei ihr das Passwort noch aus Beziehungszeiten bekannt war). Damit hätte sie das erste Weltall-Verbrechen der Menschheitsgeschichte begangen! Ähm ... what? Was klingt wie ein lesbischer Sci-Fi-Groschenroman, ist tatsächlich eine Meldung der New York Times von Ende August. Bei der Verdächtigten handelt es sich um die Nasa-Astronautin Anne McClain. Die Vorwürfe ihrer Ex-Partnerin stritt sie auf Twitter ab – und bedauerte, dass durch den Vorfall der „schmerzhafte, persönliche“ Prozess ihrer Trennung nun derart präsent in den Medien sei.

Umgezogen

Wie bitte, das Mutschmann‘s macht dicht? Kreisch! Was erst mal klingt wie ein weiterer Sargnagel im von Gentrifizierung geplagten queeren Berlin, ist jedoch gar nicht so schlimm. Zwar macht die Darkroom-Bar mit Clubflair nach den letzten Sausen „Feinkost“ (19.10., offizielle Closingparty) und „Coffee & Cream. HustlaBall Special“ (20.10.) den Laden in der Schöneberger Martin-Luther-Straße 19 dicht, aber nur, um kurz danach in der Motzstraße 30, den ehemaligen Räumen der Reizbar, wieder aufzumachen. Letztere schloss im Juni dieses Jahres ihre Pforten. Angeblich soll es schon ab dem 1. Dezember in den neuen Räumlichkeiten mit dem Mutschmann‘s weitergehen.


FOTO: JASON HARRELL

MAGAZIN 7

TOP: Queere Locations bleiben

FOTO: CDU/ LAURENCE CHAPERON

Im ganzen Drama um das Wegbrechen queerer Räume hier zur Abwechslung mal gute Nachrichten: Der Hafen bleibt! Ende 2018 sah es noch wenig rosig für die Schöneberger Traditionsbar aus. Der Hafen gab bekannt, am 3. Januar 2019 dichtmachen zu müssen (SIEGESSÄULE berichtete). Es entstand eine Welle der Solidarität mit der Szeneinstitution – die augenscheinlich Erfolg zeigte. Vor Kurzem verkündete das Hafen-Team, man habe einen neuen, langfristigen Vertrag mit dem Hauseigentümer abschließen können. Mithilfe u. a. der Unterstützung aus der Szene und aus der Politik sei die Räumung verhindert worden. Um das zu feiern, soll ab jetzt jedes

FLOP:

Rückschritt mit AKK Hochnotpeinlich geriet der Empfang der Lesben und Schwulen in der Union am 12. September im Konrad-Adenauer-Haus. Ein Abend, der in allen Farben der Rückschrittlichkeit leuchtete. CDU-Chefin Annegret Kamp-Karrenbauer war als Gast geladen und durfte sich vor spärlich gefüllter Hütte zu ihren LGBTI*-feindlichen Ausfällen befragen lassen – u. a. warnte sie 2017 davor, dass durch die Ehe für alle das „Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts“ erodieren könne. Da

Jahr am 3. Januar eine Riesen-Hafen-Party steigen. Fazit des Teams: „Es lohnt sich zu kämpfen – das hat die Community schon oft bewiesen. Wir sind euch von ganzem Herzen dankbar.“ Für die bereits erlebte Solidarität bedankt sich auch der Berliner Quälgeist. Wenn alles gut läuft, könnte der ehrenamtlich betriebene, queere BDSM-Sexclub noch in diesem, sonst Anfang nächsten Jahres seine Pforten wieder öffnen. Mit Beginn 2018 musste der Quälgeist Berlin e. V. seinen langjährigen Standort am Mehringdamm verlassen, weil der Vermieter dort Eigentumswohnungen plante. Kurz nach der Wiedereröffnung in der neuen Location in Alt-Mariendorf musste der Verein seinen Betrieb auch schon wieder einstellen. Grund: noch ausstehende Genehmigungen der Ämter (SIEGESSÄULE berichtete). Inzwischen trenne sie von der Wiedereröffnung „nur“ noch eine Baugenehmigung, kleinere Umbauten sowie die Schlussabnahme durch die Prüfingenieur*innen für Brandschutz und Standsicherheit, sagt Alex vom Quälgeist gegenüber SIEGESSÄULE. Das Risiko, dass ihnen noch größere Steine in den Weg gelegt werden, schätze er relativ gering ein. Deshalb habe sich das Team auch entschlossen, jetzt mit einem Spendenaufruf an die Öffentlichkeit zu gehen, um die teuren Gutachten und die Umbauten bezahlen zu können: „Wir haben in den letzten zwei Jahren viel Zuspruch erfahren. Jetzt brauchen wir auch Unterstützung in Form von Geld, da unsere Mitgliedsbeiträge das alleine nicht mehr stemmen können.“ Gespendet werden kann über ihre Webseite: quaelgeist. sm/information/spenden-und-unterstuetzung

Moderator Reinhold Beckmann kritische Nachfragen eher mied, konnte sich AKK relativ ungestört in der Kunst des Abstreitens und Rausredens üben. War natürlich alles nicht so gemeint und böswillig aus dem Zusammenhang gerissen. Keine besonders originelle Ausrede, aber immerhin überraschte sie mit der Aussage, dass ihr Toilettenwitz auf Kosten von inter* Personen eigentlich als Angriff auf die Machokultur gemeint war! Anstatt der CDU-Chefin ein klares Signal an die Community abzuverlangen, fragte der Moderator lieber nach deren Erfahrungen im Nachtleben. Nun wissen wir, dass sie sich bei einem „Mädelsabend“ im Saarland in irgendeinem alternativen Studentenviertel herumgetrieben hat. Vielen Dank, Herr Beckmann! Noch deutlich schauriger war allerdings der Auftritt des ehemaligen Bürgermeisters von Hamburg, Ole von Beust. Der schwafelte davon, dass Schwulsein und eine konservative Haltung doch gut zusammenpassen würden, weil die Wohnungen von schwulen Männern doch immer so „schön geputzt“ seien. Außerdem echauffierte er sich über die Berichterstattung zum CSD, die nicht von den „normalen“, sondern von den schrillen Leuten dominiert werde. Dieser reaktionäre Stuss wurde von dem vorwiegend männlichen LSU-Publikum auch noch mit tobendem Applaus bedacht. Zum Fürchten!

Uraufführung

TIM FISCHER & BAND Zeitlos 17. – 27. 10. Tickets 030. 39 06 65 50 // www.tipi-am-kanzleramt.de

Musical-Comedy-Show

ALTAR BOYZ

Am achten Tag schuf Gott die Boygroup 28. & 29. 10. Tickets 030. 39 06 65 50 // www.tipi-am-kanzleramt.de


8 COMMUNITY

FOTO: RUT

Foto: Feier zum 90. Geburtstag der lesbischen Pionierin und Aktivistin Käthe ,Kitty‘ Kuse (dritte von links) in den Räumen von RuT, 1994. Dabei auch RuT-Gründerin Käte Weiß (vierte von links)

„Im RuT wird Solidarität wirklich gelebt, hier wird dafür gearbeitet und auch gestritten, denn Solidarität ist kein Ponyhof“

Lesbische Utopie Am 18. Oktober wird im SchwuZ das dreißigjährige Jubiläum der lesbischen Initiative RuT gefeiert, die in den letzten Jahren vor allem wegen ihres Wohnprojekts für ältere lesbische Frauen und dem Grundstücksstreit mit der Schwulenberatung in der Öffentlichkeit präsent war. Dass das RuT aber viel mehr umfasst, zeigt Anette Stührmann 30 Jahre RuT im Rahmen der Party Hot Topic, 18.10., 19:00, SchwuZ, u. a. mit Sookee und Sigrid Grajek

R

uT wird 30. Das heißt, es gibt seit 1989 Beratung, Begegnung und aktives Miteinander bei „Rad und Tat – Offene Initiative Lesbischer Frauen e. V.“ Hier wird Unterstützung in allen Lebenslagen angeboten, ob bei Coming-out, Beziehungsproblemen, Sinnfragen oder beim Umgang mit Diskriminierung. Angefangen hat alles damit, dass die feministisch-lesbische Aktivistin Käte Weiß ab Mitte der 1980er-Jahre nach Räumen zur Gründung einer Fraueninitiative suchte, die offen für alle sein sollte. Ältere und behinderte Frauen wurden explizit mit einbezogen. Weiß tat sich mit 15 Lesben zusammen, unter ihnen die bekannte Bildhauerin, Malerin und Sozialarbeiterin Doli Hilbert, die ihre erste Beziehung zu einer Frau im Alter von 60 Jahren hatte. Nach langer Suche fand man die leer stehenden Schlachtereiräume in der Neuköllner Schillerpromenade 1, in denen man bist heute residiert. Allerdings konnten die Frauen von RuT erst nach einiger Diskussion mit dem Vermieter einziehen, der anfangs von der Idee einer lesbischen Initiative nicht so begeistert war. Joanna Czapska aus dem heutigen RuT-Team zeigt Besucherinnen gern die Darstellung einer Kuh an

der Originalkachelwand, die zu Metzgerszeiten noch ein Stier war, von Doli beim Einzug aber mit einem rosaroten Euter versehen wurde. „Mein Gott, war das eine Bruchbude“, sagte die 2017 verstorbene Doli später einmal in Erinnerung an den Zustand der Räume: „Da mussten die Frauen ganz schön ackern, bis alles bezugsfertig war.“ Noch heute erzählt man sich, wie engagiert die Frauen, die teilweise schon älter waren, auf der Leiter standen, die Wände spachtelten, strichen und andere Reparaturen ausführten. Frauen aus der Umgebung, die das tägliche Treiben beobachteten und neugierig hineinschauten, sollen sich gewundert und gesagt haben: „Die armen Frauen, keine Männer dabei, und dann müssen die nun alt und behindert hier schuften.“ Damals wie heute gehören Inklusion und Barrierefreiheit zu den zentralen Themen von RuT. Joanna, die den RuT-Besuchsdienst koordiniert, damit ältere Lesben den Kontakt zu anderen lesbischen Frauen nicht verlieren, erzählt: „Damals bereits existierende Einrichtungen waren absolut nicht barrierefrei. Die Lesbenberatung lag zum Beispiel


COMMUNITY 9 über viele Jahre ohne Fahrstuhl in einem oberen Stockwerk. Die RuT-Gründerinnen haben vor über 30 Jahren bereits an Inklusion gedacht und wollten Räume, die für alle erreichbar sind.“ Und Gabriele Michalak, Koordinatorin des Arbeitsbereichs Lesben mit Behinderung, die auch die Coming-out-Gruppe für Frauen 40 plus anleitet, unterstreicht die gegenseitige Unterstützung: „Wir fragen schon am Telefon, ob man abgeholt werden will, ob es etwas zu berücksichtigen gibt. Es können auch Frauen mit Rollstuhl hierherkommen, weil wir eine Behindertentoilette haben.“ Auch geht es darum, Frauen aus verschiedenen Altersgruppen und mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Kulturen und Hintergründen zu vernetzen. Wie die neue Leiterin Ina Rosenthal – seit 1. August Nachfolgerin von Jutta Brambach – bekräftigt, will man das Wissen, das in 30 Jahren im RuT erarbeitet wurde, auch gern weitergeben. Dafür gibt es nun das Projekt „Inklusive LSBTIQ*-Infrastruktur“: „Wir beraten, wie sich Vereine der Community vernetzen können, was man bedenken muss, wenn man eine Internetseite gestaltet, wie Barrierefreiheit auch für ältere Menschen geht, wo man Fördergelder beantragen kann.“ Dem Problem der strukturellen Benachteiligung von Lesben* in der Hauptstadt begegnet seit gut einem Jahr das senatsgeförderte Projekt „Lesbisch.Sichtbar.Berlin“, das von Journalistin und Autorin Stephanie Kuhnen („Lesben raus! Für mehr lesbische Sichtbarkeit“) geleitet wird. Es geht darum, Maßnahmen zu entwickeln und Strukturen so zu verändern, dass es mehr lesbische Sichtbarkeit gibt und vor allem lesbische Teilhabe ermöglicht wird. Beim Thema Ungleichheit und strukturelle Diskriminierung von lesbischen Projekten braucht man im Übrigen nicht weit zu schauen, ist davon doch RuT selbst betroffen. Deren bundesweit einzigartiges inklusives Lesbenwohnprojekt sollte ursprünglich auf einem Grundstück der Schöneberger Linse entstehen. Doch obwohl RuT das Vergabeverfahren bereits gewonnen hatte, wurde das Grundstück der Schwulenberatung zugesprochen, nachdem diese Einspruch wegen eines Verfahrensfehlers einlegte. RuT-Geschäftsführerin Ina Rosenthal zieht aus diesem Konflikt aber auch etwas Positives: „Die Sache hat, politisch betrachtet, die Ungleichbehandlung und Diskriminierung von lesbischen Projekten in der Verwaltung und Förderlandschaft verdeutlicht.“ Zwar wäre das Gebäude in

Schöneberg „unser Haus gewesen“, doch mittlerweile gibt es einen Alternativplan. Kleiner als geplant soll das Wohnprojekt in Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft Mitte an der Berolinastraße entstehen. Das Haus werde dann allerdings kein Eigentum von RuT sein, stattdessen gebe es einen Mietvertrag mit der WBM über eine Dauer von 30 Jahren. Außerdem benötige man nun zusätzliche Gelder, unter anderem für Beratung, Planung und Fachkräfte, da die bisher bewilligten Lottogelder nur in den Ausbau des Gebäudes fließen dürfen. Allerdings zeigt sich Ina Rosenthal optimistisch: „Wir haben da gerade gute Nachrichten erhalten. Der politische Wille ist ungemein groß, unser Vorhaben zu realisieren, das ist unser Vorteil.“ Mit den Vorstandsfrauen Christine Loewenstein, Ilona Böttcher und Heidrun Warot ist sie sich zudem einig, dass das RuT jetzt viel präsenter in der Öffentlichkeit ist: „Das lesbische Projekt ist endlich sichtbar geworden. Da kommt jetzt keiner mehr dran vorbei.“ Das Haus ist dabei aber nur eines von vielen wichtigen Projekten im RuT, betont Rosenthal: „Kerngeschäft sind die Veranstaltungen hier und die Beratungen. Psychosoziale und inklusive Beratung, Trauergruppe, Tai Chi, Tanzen auf dem Tempelhofer Feld, Ausflüge, Sonntagsfrühstück, Ausstellungen, Lesbencafé, Lesungen, Doppelkopf – ein breites Programm.“ Die drei aus dem Vorstand können dem nur zustimmen, kannten sie das RuT doch bereits als Besucherinnen, lange bevor sie sich als Mitarbeiterinnen engagierten. Für sie ist „das RuT eine Möglichkeit, Lesben zu treffen, zum Beispiel bei sportlichen Veranstaltungen wie Fahrrad-, Kanufahren und Wandern, man kommt bei der Buchausleihe miteinander ins Gespräch und kann als Ehrenamtliche in den Projekten mitmachen.“ Man dürfe hier ohne Weiteres auch als junge Lesbe hinkommen und dann mit RuT alt werden, schiebt Joanna Czapska hinterher: „Das ist eine Kontinuität, die wächst mit den Umständen.“ Ebenso begeistert äußert sich Stephanie Kuhnen: „Im RuT wird Solidarität wirklich gelebt, hier wird dafür gearbeitet und auch gestritten, denn Solidarität ist kein Ponyhof. Das hat etwas unglaublich Utopisches. Wir haben hier die Freiheiten, nicht einfach nur zu funktionieren, sondern auch zu erfinden.“ Ebenso bemerke sie bei den jungen Frauen Neugierde, sagt Stephanie weiter. Schließlich gebe es in der älteren Generation tolle Vorbilder: „Es ist wahnsinnig empowernd für junge Lesben, ältere Lesben zu kennen.“ Anette Stührmann


10 COMMUNITY

FOTO: JULIAN CURICO

Foto: Otter Lieffe

Taxi! Die Initiative Trans Feminism International setzt sich unter anderem gegen LGBTI*-feindliche Gewalt ein. Ihr neustes Projekt: Taxigeld sammeln auf Partys, um allen einen sicheren Rückweg zu ermöglichen transfeminism.net otterlieffe.com Trans Feminist Film Screening, jeden 1. Dienstag im Monat, Other Nature

N

ach einer durchzechten Clubnacht die öffentlichen Verkehrsmittel nach Hause zu nehmen kann für Berliner Queers nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich sein. Von schiefen Blicken oder Beleidigungen bis hin zu körperlichen Übergriffen – wer sichtbar queer unterwegs ist, bietet Angriffsfläche. Um LGBTI*-feindlichen Übergriffen zu be-

gegnen, hat die Initiative Trans Feminism International (TFI) eine solidarische Aktion gestartet: Unter dem Motto „Get home safe“ sollen auf Partys und anderen Events Spenden gesammelt werden, um Besucher*innen der jeweiligen Veranstaltung Taxifahrten oder auch Mitfahrgelegenheiten für ihren Rückweg zu finanzieren. Ein Spendentopf, den es bislang schon in drei Ausführungen gibt – Frosch, Ente oder Schwein –, wird auf dem Event irgendwo sichtbar platziert, zusammen mit einer Erklärung, wofür gespendet werden soll. Alle, die sich auf dem Heimweg nicht geschützt genug fühlen, sollen dann das am Ende des Abends gesammelte Geld in Anspruch nehmen können. Die Idee hatte Otter Lieffe, queere Autorin und Begründerin von TFI. Seit 2016 bietet sie „trans Sensibilisierungstrainings“ an, im Frühling 2019 startete sie dann Trans Feminism International. „Viele meiner Freunde und Leute aus der Community erzählen mir von Gewalterfahrungen, die sie auf dem Weg nach Hause von Events gemacht haben“, erzählt sie. „Ich möchte dafür sorgen, dass sie sich sicherer fühlen.“ Aus ihren eigenen Erfahrungen weiß Otter, dass besonders trans weibliche Personen oft gefährdet sind: „Trans Frauen und transfeminine Personen haben eine lange Geschichte von Ausschlüssen; viele von uns kämpfen mit instabilen Wohnsituationen, prekären und oft illegalisierten Arbeitsverhältnissen, erschwertem Zugang zum Gesundheitssystem und sozialer Isolation. In Berlin höre ich jede Woche Horrorgeschichten über transfeindliche Gewalt im öffentlichen Raum, in den Verkehrsmitteln der BVG und – möglicherweise am verstörendsten – in manchen queeren, LGBTI-, feministischen und trans Räumen, die ja eigentlich dazu da sind, uns zu repräsentieren, und vielfach von trans Frauen mitbegründet wurden.“ TFI ist international vernetzt und arbeitet unter anderem mit dem Kollektiv Books Beyond Bars UK zusammen, das inhaftierten LGBTI* den Zugang zu Büchern und Bildungsressourcen ermöglicht. An der bisher auf Berlin beschränkten „Get home safe“-Aktion beteiligen sich bereits das Musikkollektiv Éclat Crew, das Hydra Café, die Fetisch-, Cruising- und Tanzpartyreihe „Boar“ sowie der alternative Sexshop Other Nature am Mehringdamm, mit dem die Initiative TFI auch einmal im Monat ein „Trans Feminist Film Screening“ auf die Beine stellt. Auf der letzten „Boar“ am 13. September im Polygon Club erlebte der kleine grüne Spendenfrosch seine Premiere. Der erste Testlauf der Aktion habe schon gut funktioniert, berichtet Julian Curico, einer der Organisator*innen der „Boar“-Party. Nicht wenige warfen Geld in den an der Kasse aufgestellten Frosch – und fünf Personen, die sich eine sicherere Fahrt nach Hause wünschten, kamen an dem Abend bereits auf das Team zu. „Wir haben den Leuten dann empfohlen, auch ihren Freund*innen und Bekannten von dem Angebot zu erzählen“, sagt Julian. „Denn viele, die es brauchen können, haben vielleicht doch noch Hemmungen, uns von sich aus anzusprechen und nach Taxigeld zu fragen.“ Otter hofft, dass die Aktion andere Berliner Veranstalter*innen dazu inspirieren wird, ein ähnliches Spendensystem zu organisieren. Sie ist zuversichtlich: „Dass unsere Idee in so kurzer Zeit so viel Zuspruch gefunden hat, zeigt mir, dass die Leute endlich erkennen, was für eine wichtige Rolle Sicherheit und Solidarität in unserer Community spielen.“ Elliot Zehms


STADT 11

FOTO: JURI HIENSCH

Foto: PerformanceKünstler*in Juliana Huxtable

Work-Life-Balance Dice Konferenz + Festival, 30.10.–02.11., Bi Nuu, Taborkirche dice.berlin

Die Dice Konferenz und das dazugehörige Festival geben Frauen, trans* Personen und Non-Binarys in der Musikindustrie eine Plattform. 2018 feierte das queere Event sein erfolgreiches Debüt in Neukölln, vom 31.10. bis zum 02.11. geht es jetzt im Bi Nuu, in der Taborkirche und anderen Locations rund um das Schlesische Viertel in die zweite Runde

Festivaltickets: universe.com/ dice2019

In diesem Jahr legen die Organisator*innen Danielle Kourtesis und Caoimhe McAlister unter dem Titel „Overtime“ den Fokus der Fachkonferenz auf das Thema Arbeitsbedingungen in der Musikindustrie, die sich im digitalen Zeitalter radikal verändern. Im Rahmen von Vorträgen, Panels und Workshops werden u. a. essenzielle Problematiken wie Arbeitshierarchien, Selbstausbeutung und das Erreichen einer Work-Life-Balance angesprochen. Auch das Thema Drag soll bei Dice wieder einen Platz finden. Organisator*in Danielle Kour-

tesis verspricht, dass es „noch mehr spannende Inhalte von unseren Partner*innen in der Drag- und Performance-Community wie zum Beispiel dem House of Living Colors und dem House of Presents“ geben wird. Das Festival präsentiert Liveauftritte von Künstler*innen, die von struktureller Diskriminierung in der Mainstream-Musikindustrie betroffen sind: Im Zentrum des Eröffnungsabends steht die multidisziplinäre Performer*in, Autor*in und DJ Juliana Huxtable, die in ihrem Talk über ihre Rolle als Aktivist*in und Club-Promoter*in reflektiert. Das Kunst- und Musikprogramm startet bereits am Morgen in der Kreuzberger Taborkirche mit experimentellen Performances und Klanginstallationen. Danielle Kourtesis betont, dass die spezielle Raumakustik der Kirche dabei eine besondere Rolle spielen wird. Ein Highlight ist der Auftritt der türkischen Komponist*in Ipek Gorgun, die eine experimentelle Musiklandschaft aus Musique Concrète, Noise und Field Recordings kreiert. Darüber hinaus haben sich unter anderem die Pariser Mixed Media Künstler*in Crystallmess, die queere, in Berlin lebende Musiker*in und Künstler*in Planningtorock, die ägyptische Avantgarde-Künstler*in Nadah El Shazly und die New Yorker Rapper*in Quay Dash angekündigt. Weitere Infos zum Programm gibt es unter dice.berlin. Julia Vorkefeld

hochwertige Augenoptik seit 2001 Andreas Walter und Team Friedrichstraße 133 Alte Schönhauser Straße 5 www.brillen-mitte.berlin

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12 COMMUNITY

Zündstoffe Queere Positionen und Kritik tät unter Erwachsenen entkriminalisierte, mit der Prägung einer Münze – während queere kanadische Historiker*innen (z. B. Tom Hooper, 2019) diese Erzählung von 1969 als dem magischen Befreiungsjahr für Homosexuelle als staatlich sanktioniert entlarvten. Obwohl Kanada 1969 Homosexualität teilweise entkriminalisierte, war es immer noch kein Himmel auf Erden (ein Beleg ist z. B. die Operation Soap, eine Razzia gegen vier schwule Badehäuser in Toronto am 05.02.1981; andere Beispiele: anti-69.ca/faq). Sicher dürfen positive Entwicklungen auch gelobt werden, aber von queerem Journalismus sollte man Differenzierung erwarten. Gelungene Beispiele gibt es: Als Trudeau im Sommer eine Schwulenbar in Vancouver besuchte, mahnte Kanada wird von queeren Medien in Deutschland gerne mal als das gelobte Land für das US-amerikanische Out Magazine, über LGBTI* rezipiert. Doch können sich queere Medien überhaupt als solche labeln, wenn diese nette Geste nicht zu vergessen, dass sie die Unterdrückung von First Nations durch den kanadischen Staat ausblenden? Und dieser Premierminister just aggressiv den was sagt das über den Gebrauch des Wortes „queer“ in Deutschland aus? Christopher Bau einer Pipeline gegen massive Proteste Ewing und Sébastien Tremblay haben eine Meinung dazu einiger First-Nations-Gruppen vorangetriea sich die Trump-Regierung aktiv gegen LGBTI*-Rechte ben hatte. Hierzulande schwärmte man hingegen ausschließlich einsetzt, blicken viele US-Amerikaner*innen nun neidisch vom „LGBTI-freundlichsten Regierungschef der Welt“ (queer.de, nach Norden: Die derzeitige kanadische Regierung mit 31.07.2019). Wir folgern daraus: Kanadas liberale Regierung darf also dem verträumten, jüngeren Trudeau an der Spitze scheint Politik auf dem Rücken der Armen und der First Nations machen, in diesem Kontext einen Gegenpol zu bieten. Auch in Deutschland aber solange Trudeau heiß ist: ... no shade, worüber soll man sich sieht man das so: Viele unserer LGBTI*-Freund*innen hier wirken überhaupt aufregen? Angesichts dieser Haltung muss man sagen: überrascht, wenn sich queere Kritik an Regionen richtet, die nörd- Radikale Queer-Politik geht über hot boys hinaus! Selbst wenn Selich des 49. Breitengrades gelegen sind. Der kanadische Staat arbei- bastian Kurz die ganze Nacht im Berghain tanzen ginge, würde das tet allerdings in den letzten Jahrzehnten unablässig mit den Mitteln keine seiner politischen Handlungen auslöschen. des Pinkwashings und sein Premierminister als Poster Boy ist dabei Diese Beispiele weisen auf ein größeres Problem hin: Queers, die ein ideales Tool. Leider scheinen auch einige Vertreter*innen der so- die kanadische Vielfalt aus der Ferne für einige LGBTI*-Rechte vergenannten queeren Presse vergessen zu haben, dass seit den Jahren göttern, während sie Kanadas lebendige Geschichte des Siedlerkolovon Trudeau das Kaschieren von Kolonialismus im Mantel liberaler nialismus ignorieren. Als Toronto 2014 den World Pride organisierte, Heiligkeit ein zentraler Bestandteil kanadischer Außenpolitik ist. lobte gar die SIEGESSÄULE ausschließlich die kanadische Buntheit Bereits im Jahr 2010 hatten die Olympischen Spiele unter Harper (siegessaeule.de, 01.07.2014). Dieselbe diskursive Vielfalt war ebenso den letzten Nagel in den Sarg einer Stadt geschlagen, die von un- Premium-Partner des 32. Teddy Awards (teddyaward.tv, 21.12.2017) gebremster Gentrifizierung geplagt wird. Vancouver wurde zum durch die „Destination Canada“-Kampagne. Die Zerstörung von First Schauplatz einer der größten Unterdrückungskampagnen Kanadas. Nations durch die kanadische Regierung untergräbt die BehaupBei der Ausrichtung der internationalen Veranstaltung und beim tung, dass das Diversity-Modell des Landes funktioniert. Das Modell Bau von Sportanlagen auf gestohlenen Musqueam-, Squamish- und ist eine Lüge. Und das als selbsterklärte queere Person zu ignorieTsleil-Waututh-Gebieten wagte es Kanada, in seinem Werbematerial ren untergräbt wiederum die eigentliche Bedeutung des Wortes First-Nations-Symbolik zu verwenden. Doch anstatt über die trans- „queer“. Queer bedeutet auch First Nations. Queer ist kein Synonym nationalen queeren Proteste dagegen zu berichten, konzentrierten für LGBTI*! Jedoch: Worin besteht dann hier das politische Potensich einige Stimmen in der sogenannten queeren Presse hierzulan- zial des Wortes „queer“, das einst in einem anderen geografischen de auf „Schwulenfreundlichkeit“ (queer.de, 27.05.2008) und darauf, Kontext als Schimpfwort zurückgefordert wurde? Wurde „queer“ im wie inklusiv die Olympischen Spiele in Kanada sein würden. Als das deutschen Kontext entpolitisiert? Verschleiert der Begriff die Rückhomophobe Russland die Welt nach Sotschi einlud, war man jedoch kehr einer schwulen Hegemonie in der LGBTI*-Community? Kann entsetzt darüber, dass die Mainstreamgesellschaft die Empörung der der Begriff seine politische Anziehungskraft nur behalten, wenn er LGBTI*-Community ignorierte. mit Feminismus gepaart wird? Funktioniert der Begriff auf Deutsch In diesem Jahr feierte der kanadische Staat unter dem Applaus deut- überhaupt? scher Zeitschriften wie Mannschaft (mannschaft.com, 31.12.18) das Inkrafttreten eines Gesetzes vor 50 Jahren, das 1969 Homosexuali-

Sébastien Tremblay (li.), Historiker, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Friedrich-Meinecke-Institut der FU Berlin. Christopher Ewing (re.), Historiker, ist Assistant Professor an der Virginia Commonwealth University

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FOTO: HASSAN

Foto: Erwecken das Metropol zu neuem Leben – Tom Spindler (li.) und Hendrik Sievert

A Star Is Reborn Programm (Auswahl): Metropol – The Grand Opening, 27.09, 21:00, Metropol Propaganda – Coming Home!, 05.10., 23:00, Metropol. Mit: Chris Bekker, Alexio, Destiny Drescher u. a. Bob Young‘s Halloween Masquerade, 26.10, 22:00, Metropol. Mit: Gunn Lundemo, Bambi Mercury, Jordan Snapper u. a. metropol-berlin.de

Nach einem konstanten Niedergang unter dem Namen Goya und fünfjährigem Leerstand geht mit dem neuen Metropol eine von Berlins legendärsten Party- und Konzertlocations wieder an den Start

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er das imposante Gebäude am Nollendorfplatz lediglich als den ebenso elitären wie erfolglosen Goya-Club kennt, braucht jetzt ein bisschen Fantasie: Das 1905/1906 erbaute Haus – ehemals ein berühmtes Theater und Kino – beherbergte in den 80er- und frühen 90er-Jahren unter dem Namen Metropol eine der bedeutendsten Berliner Konzert- und Partylocations. Alle spielten hier oder im Loft Club in der ersten Etage des Gebäudes: Depeche Mode, Human League, The Sisters of Mercy, Nena. Und in den Nächten wummerten Prototechno-Beats und High-Energy-Fanfaren durch die Hallen, die mit einer diversen, oft schwulen Partycrowd gefüllt waren. In den 90ern ging es bergab mit der Location, und auch ein kurzes Intermezzo des KitKatClubs, der 2000 für einige Monate hier residierte, konnte den Niedergang nicht stoppen. Den Tiefpunkt bildete der bereits erwähnte, abgehobene Tanz- und Speiseclub Goya, der 2005 pompös eröffnet wurde, allerdings schon kurz darauf Insolvenz anmelden musste. Seitdem gab es unterschiedliche Betreiber und Konzepte, endgültig Schluss war dann 2014. „Es kam mir erst so vor, als wollten die das Ganze in Schönheit sterben lassen. Stimmte natürlich nicht, aber die Hausverwaltung handelte

schon sehr bedacht bei der Vermietung“, kommentiert Tom Spindler, Geschäftsführer des Berliner Konzertveranstalters Trinity Music, den Dornröschenschlaf des Metropol. Anfang September empfing der Urberliner Konzertmogul gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Hendrik Sievert SIEGESSÄULE zu einer Begehung durch das imposante Gebäude. „Ich bin seit fünf Jahren hinter dem Metropol her und wollte hier unbedingt rein, um Konzerte zu veranstalten“, erklärt der neue Metropol-Chef Tom und Hendrik ergänzt: „Jeder hat eine Beziehung zum Metropol. Uns hat immer das Herz geblutet, dieses riesengroße, wunderschöne Haus leer stehen zu sehen. Aber: es stand nicht ohne Grund leer. Es ist ein sehr komplexes Haus, man muss viel Liebe reinstecken und es sinnvoll bespielen.“ Neben Liebe brauchte das Metropol vor allem jede Menge Kapital, um nun als neuer alter Stern am Berliner Nachthimmel aufsteigen zu können. Als vor grob anderthalb Jahren klar war, dass ein Pachtvertrag zustande kommen würde, ließ Tom eine Akustikmessung machen und stellte fest, dass die Location nach heutigen Auflagen nicht als Konzertvenue zu gebrauchen war: „Es war einfach so brachial laut, so viel Schall drang nach außen, dass es nicht ging.“ Nachdem er kurz davor war, das Projekt aufzugeben, fand er jemanden, der die Räume aufwendig akustisch so veränderte, dass die Auflagen schlussendlich doch erfüllt werden konnten. „Jetzt haben wir hier eine Anlage, die ihresgleichen sucht. Du hast quasi eine 360-Grad-Beschallung und kannst einen enormen Druck erzeugen.“ Mit Druck geht auch das Party- und Konzertprogramm an den Start, nicht ohne jede Menge schwule und queere Highlights, die der Tradition des Hauses Rechnung tragen. So feiert hier ab dem 5. Oktober Bork Melms monatliche „Propaganda“-Party ihr Comeback, Bob Youngs „Halloween Masquerade“ verwandelt das Metropol am 26.10. in eine fette Gruselsause, für den 18.04.2020 ist eine Wiederbelebung des legendären „Tuntenballs“ durch Gloria Viagra und Sheila Wolf geplant, und am 23.11. startet aller Voraussicht nach „Giant“, eine neue schwule Partyreihe der Polygon-Crew. Jan Noll


Doris Belmont geistert durch die Berliner Szene, mesmeriert ihr Publikum mit dem Charme einer Gründerzeit-Bibliothekarin und engagiert sich für diverse politische Events

Klubnacht Start 24 Uhr

Samstag 26.10.2019

Start 24 Uhr

PAN × Mannequin

Berghain Pelada LIVE Bill Kouligas crystallmess B2B Toxe Objekt Tzusing Panorama Bar Legowelt pr. Gladio LIVE Alessandro Adriani B2B Phase Fatale Identified Patient JASSS

Freitag 18.10.2019

Säule Start 22 Uhr

Donnerstag 17.10.2019

Säule Hyperaktivist Schacke Viscerale

Spielraum Start 22 Uhr Säule Afra KI/KI Polly F

Donnerstag 10.10.2019

Klubnacht Start 24 Uhr

Themen salonfähig zu machen, während den Zuschauer*innen unbewusst suggeriert wird, AfD-Ansichten wären von Belang. Der in den eigenen Reihen hochgelobte „Rhetoriker“ Höcke wurde entsprechend auch im ZDF nicht müde, leicht verständlich und mit dennoch akademisch-zivilisiertem Auftreten, seine Kritiker als hysterische Marionetten einer Political-Correctness-Doktrin darzustellen. Schnell wurde klar, dass sich Höcke als Stimme der Vernunft inszenieren will, also als jemand, der über den Tellerrand hinausblicken kann. Das kritische Insistieren des ZDF-Reporters wurde seitens des Rechtspopulisten geradezu pervertiert, indem er den Eindruck erweckte, er wolle an den Verstand des Reporters appellieren. Dieser solle nicht noch mehr Schaden in der Gesellschaft anrichten und den Graben zwischen Politik und Presse vertiefen. Ob sich Höcke selbst so im Spiegel sieht, sei mal dahingestellt, aber seine Rhetorik und sein Auftreten sind eine gefährliche Einladung zu neurechtem Gedankengut, geben sie der braunen Wirrnis doch den Anstrich von Zivilisation. Abgeschminkt betrachtet sollte man solchen Individuen nur zuhören, wenn man begreift, dass Sprache ein Gift sein kann. In Talkshows, Zeitungen und anderen Medien sollte kein Platz für solche rechtspopulistischen Positionen sein. Da das aber dieser Tage in der Umsetzung immer schwieriger wird, bleibt mir nichts anderes übrig, als euch zu bitten, den leichten Antworten der AfD zu widerstehen und ihre Lösungen zu hinterfragen. Sie werden nicht umsonst die Wölfe im Schafspelz genannt. Eure Doris

Samstag 05.10.2019

Es ist dieser Tage schon ein Kreuz, liebe Leser*innen. Der Herbst gibt sein Bestes, freundlich zu sein, doch sobald man die Gespräche der Mitmenschen belauscht, zerbröselt jedes noch so gut geschminkte Transvestitengesicht, denn die AfD ist mal wieder in aller Munde. Was war passiert? AfD-Honk Björn Höcke war zu einem Interview beim ZDF geladen worden. Die geplanten Themen: u. a. seine bundespolitische Bedeutung in der AfD und die von ihm verwendete Sprache. Der Einstieg gelang mit einem beispiellosen Einspieler, in dem seine Parteigenossen raten mussten, ob ein Zitat aus Hitlers „Mein Kampf“ oder aus Höckes Buch „Nie zweimal in denselben Fluss“ (2018) stammt. Hui, gar nicht so leicht! Darauf folgten angenehm konfrontative Fragen zu Höckes Verwendung von NS-Rhetorik. Kurz vor Ende des Gesprächs ging Höckes Pressemensch dazwischen und forderte einen Abbruch inklusive Wiederholung des Interviews – die Fragen seien einfach zu aufwühlend für den armen Björn. Zum Glück beließ es der ZDF-Journalist bei einem Abbruch – alles andere hätte auch grob gegen die Pressefreiheit verstoßen. Der Sender stellte das Ganze ungekürzt ins Netz und seither wird wieder viel geredet, geteilt und gepostet. Ich gehöre zu der Sorte Tunten, die sagen, dass man gern über die AfD reden kann, jedoch nicht MIT ihr. Die diversen medialen Plattformen für diese Menschenfeinde haben mir schon mehr als einmal die Dutte vom Kopf schmoren lassen, und zwar vor Wut. In stundenlangen Talkshows wird ihnen die Möglichkeit gegeben, ihre kruden

Berghain Boston 168 LIVE Ben Klock Dasha Rush Developer Freddy K Kyle Geiger Leeon Olin Panorama Bar Cormac I-F Jennifer Cardini Kittin Krystal Klear Massimiliano Pagliara rRoxymore Soundstream

Abgeschminkt von Doris Belmont

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FOTO: MATTHES VON BIBERSTEIN

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Szene machen

FOTO: TIZIA LABAN

Tine Hauser-Jabs ist Gründerin und Meisterin der Karateschule Takudai. Ursprünglich startete Takudai als Frauen- und Lesben-Dojo und entwickelte sich seither zu einem queeren Projekt weiter. Erklärtes Ziel des Dojos ist es, allen Sportler*innen eine bestmögliche geistige und körperliche Entwicklung ohne Leistungsdruck zu bieten. Nach einigen Umzügen befindet sich das Dojo heute in der Nähe des Südkreuzes und sucht neue Mitstreiter*innen, um seinen Fortbestand zu sichern

Takudai Dojo– Shotokan Karate für Frauen und Schwule, Berlin-Schöneberg Trainingszeiten: Di: 18:30–19:30 Do: 19:00–20:00 Fr: 17:30–19:00 Kontakt: takudai.de

Für Tine Hauser-Jabs ist das Karate-Dojo Takudai eine Lebensaufgabe, die sie mit anderen teilt und weiter teilen möchte. Die Feministin gründete in den 80ern aus ihrer Mitgliedschaft in einem Dojo, in dem sie die einzige Frau war, die heutige Schule für Frauen und Schwule: „Ich war einfach die Erste, die dachte, dass wir so etwas gut gebrauchen können. Und es ist mir ein großes Anliegen, dass das Dojo weiterexistiert.“ Begonnen hat die Karateschule als reines Frauen- und Lesben-Dojo. „Frauen sind von ihrem Sozialisationsprozess her ein ganz anderes Klientel für eine Karateschule. Sie haben oft nicht gelernt, richtig zu schreien, wenn es darauf ankommt, oder eine Faust zu benutzen. Es ist grandios, zu sehen, wie ich selbst und andere in diesen Bereichen wachsen konnten.“ Im Laufe der 90er-Jahre öffnete sich das Dojo auch für schwule Männer. „Wir haben nach der Wende wahrgenommen, dass es verstärkt Angriffe auf homosexuelle Männer gab. Das fanden wir schlimm und haben damals beschlossen, sie auch aufzunehmen. Seitdem trainieren wir erfolgreich zusammen.“ Heute ist die Gruppe durch ein queeres Miteinander gekennzeichnet, in dem alle LGBTI* willkommen sind. Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen „Wir

bieten allen einen Ort, an dem sie sich entwickeln können. Wir machen ja kein Sportkarate, sondern klassisches Karate. Man muss also keine imposanten Kick-Techniken können. Es geht darum, das Optimum aus dem eigenen Körper herauszuholen. Darum ist das, was wir machen, auch ganz klar für alle Menschen geeignet“, so Tine weiter. Dennoch denkt man bei Karate auch an körperliche Gewalt und sportlichen Wettstreit. Tine stellt dazu heraus: „Wir machen keine Wettkämpfe. Es geht nicht darum, auf einem Treppchen zu stehen. Bei uns lernt man wie nebenbei sich besser zu verteidigen.“ Der Verein, der das Dojo trägt, hat unterdessen mit in Berlin bekannten Problemen zu kämpfen: Die Mieten steigen und verdrängen dadurch oft zivilgesellschaftliche Initiativen, die nicht gewinnorientiert sind. Das Dojo sucht deshalb nun noch weitere Menschen, die regelmäßig dort trainieren möchten, um damit seinen Fortbestand sichern zu können. Erfahrung hat man dort übrigens auch mit Personen, die Opfer von Gewalt wurden. Angeboten werden aktuell Karatekurse am Dienstag und Donnerstag und ab Oktober gibt es einen Selbstverteidigungskurs für Menschen über 50 Jahre. Cristian D. Magnus

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NEWS 17

FOTO: ROLF FISCHER

FOTO: JULIUS MATUSCHIK

FOTO: BMG

Kurz und bündig +++ Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld war im Mai beauftragt worden, in einer Fachkommission Lösungsansätze für ein geplantes Verbot von sogenannten Konversionstherapien, mit denen LGBTI* „umgepolt“ werden sollen, zu erarbeiten. Im September legte die Kommission ihren Abschlussbericht vor. Empfohlen wird eine gesetzliche Lösung im Rahmen des Bundesmeldegesetzes. Bei Verstößen sollen eine einjährige Haftstrafe sowie hohe Geldbußen drohen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Foto) hatte angekündigt ein entsprechendes Gesetz bis Ende des Jahres auf den Weg zu bringen. +++ Die Bundesvereinigung Trans* hat unter dem Motto „Sag es laut“ eine Kampagne für ein Selbstbestimmungsgesetz und zur Abschaffung des Transsexuellengesetzes (TSG) gestartet. Trans* und alliierte cis Personen werden dazu aufgerufen, kurze Videostatements zum TSG aufzunehmen und an die BVT* zu senden. Mehr Infos unter bundesverband-trans.de/ sagt-es-laut/ +++ Seyran Ates˛ wird am 26.11. in der Urania Berlin mit der Urania-Medaille ausgezeichnet. Die Rechtsanwältin und Menschenrechtlerin wird „für ihren Mut und ihre besonderen Verdienste um Menschenrechte, Frauenrechte, Religionsfreiheit und deren Vermittlung“ geehrt. +++ Am 27.09. eröffnete der Verein Lesben Leben Familie (LesLeFam) offiziell die ersten eigenen Räume in der Dolgenseestr. in Berlin-Friedrichsfelde. LesLeFam will durch konkrete Maßnahmen und Angebote die gesellschaftliche Sichtbarkeit und Akzeptanz von lesbischen Frauen und Regenbogenfamilien verbessern. +++ Vom 15. bis 17.11. treffen sich in München die in der LFC Leather & Fetish Community e. V. organisierten deutschsprachigen Leder- und Fetischclubs zur jährlichen Delegiertenversammlung. In diesem Rahmen findet auch das LFC Fetish Unity Weekend statt. Highlight der Veranstaltung ist die Wahl des Mr. Fetish Germany 2019/2020 am 16.11. Infos zu Tickets und Programm unter mlc-munich.de +++ In der Septemberausgabe wurde auf Seite 41 beim Foto des kürzlich verstorbenen Lothar Lang als Urheber ein falscher Fotograf genannt. Der richtige Name des Fotografen lautet Rolf Fischer!

URAUFFÜHRUNG

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FOTO: HASSAN

Foto: Ilona Bubeck wohnt seit 1998 in Brandenburg

Solidarisch bleiben Wie befürchtet, sind die Rechtspopulisten der AfD zweitstärkste Kraft in Brandenburg seit der Landtagswahl am 1. September. Wie kam es dazu und was bedeutet das Ergebnis für LGBTI*-Menschen? Ein Kommentar von Ilona Bubeck, Mitbegründerin des Querverlages

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as Ende der rot-roten Regierung in Potsdam und der Aufstieg der AfD. Eine Überraschung war das Ergebnis der letzten Landtagswahl in Brandenburg nicht. Ehrlich gesagt, hätte es eher noch schlimmer kommen können, aber niemand kann unbedarft sagen: Sie hätten nichts gewusst – weder die Wähler*innen der AfD noch die, die sie verharmlosen. Selbst ein Spitzenkandidat wie Andreas Kalbitz, der eindeutig rechtsextremen Kreisen zuzuordnen ist, scheint die Anhänger*innen und Wähler*innen nicht abzuschrecken. Vielleicht ist sogar das Gegenteil der Fall: Die AfD wurde nicht trotz, sondern wegen ihrer demokratiefeindlichen Positionen gewählt. Doch was heißt das für LGBTI*-Menschen in Brandenburg und für alle, die in irgend-

einer Weise anders sind als das, was Nazis für typisch deutsch halten? Nicht, dass ich alle AfD-Wähler*innen für Nazis halte, aber die Vorstellung von Deutschsein ist für die AfD keine Frage der Staatsangehörigkeit, sondern der Zugehörigkeit zu einer völkischen Gemeinschaft, die durch Abstammung begründet wird. Ihre Familienpolitik orientiert sich am Bild „Vater, Mutter und Kinder“ und zementiert dabei die Ungleichheit von Männern und Frauen. Darüber hinaus bedienen sie Sehnsüchte nach autoritären klaren Verhältnissen. Die Wahl zeigt eindeutig, dass es einen großen Unterschied zwischen den Städten und den ländlichen Regionen gibt. Und da ich selbst inzwischen in einem sehr kleinen Dorf lebe, verstehe ich so manche Unzufriedenheit der Landbevölkerung. Ich mag das Wort „abgehängt“ nicht, aber sich allein gelassen zu fühlen von der Landespolitik kann ich bei vielen Menschen hier sehr gut nachvollziehen: keine Ärzt*innen, keine Apotheken, keine Einkaufsmöglichkeiten weit und breit, keine öffentlichen Verkehrsmittel, keine Kitas, Schulen und Bildungseinrichtungen, ganz zu schweigen von einem gut funktionierenden Internet. Brandenburg hat seit Jahren eine rot-rote Regierung, doch ich habe nicht wahrgenommen, dass sie sich für die Probleme der Menschen auf dem Land wirklich interessierte. Das alles ist kein Grund, AfD zu wählen, aber es ist Grund genug, frustriert zu sein. Dass es mit den Grünen oder Rot-Grün-Schwarz besser wird, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht wird sich an der industriellen Landwirtschaft etwas verändern. Denn auch hier wird die Umwelt mehr zerstört, als dass sie erhalten wird. Selbst die Bauern betreiben ihre Landwirtschaft, als hätten sie noch nie etwas von Insektensterben oder Klimawandel gehört. Die wenigen Bioland-Betriebe sind erstens zu klein und haben zweitens bisher keine Lobby. Dazu fördert die Landesregierung konventionelle Großbauern mit Massentierhaltung. Hier lohnt es sich übrigens, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Damit meine ich nicht, mit Nazis zu reden, aber die Auseinandersetzung mit berechtigt enttäuschten Menschen ist eine Chance der Verständigung jenseits der politischen Echokammer. Doch was können wir tun? Jetzt erst recht für Demokratie und Menschenrechte eintreten! Und vor allem diejenigen unterstützen, die sich für demokratische Kultur vor Ort einsetzen. Mein tollstes Erlebnis dieses Jahr war die tatkräftige Unterstützung, die wir hier in Brandenburg beim CSD in Falkensee von so vielen Berliner*innen erhalten haben. Das hat Gegner*innen mundtot gemacht und uns Rückenstärke gegeben, um weiterhin mutig und offensiv zu sein. Etwas Gutes hatte die Wahl aber doch: Bei all denen, die sich für demokratische Vielfalt einsetzen, hat eine enorme Politisierung stattgefunden. Diese Politisierung war bei den Wahlveranstaltungen festzustellen, bei den politischen Gruppen auf den CSDs, bei den vielen Diskussionsveranstaltungen und Initiativen vor Ort. Unsere Aufgabe ist es, die kleinen LGBTI*-Projekte in der Provinz zu unterstützen und zu stärken und den Politiker*innen Dampf zu machen, sich endlich für die Probleme der Menschen auf dem Land zu interessieren.


BRANDENBURG 19

Austausch

Aufklärung

Festival

Fachtage für trans* und inter* Personen sowie Allies in Potsdam

Workshop für Fachkräfte zum Thema „Regenbogenfamilien“ in Cottbus

Theatergruppe aus Brasilien präsentiert in Potsdam ein Stück mit LGBTI*-Geschichten

Die Fach- und Informationstage „Trans* in Potsdam 2019“ vom 05. bis zum 06. Oktober richten sich nicht nur an trans* und inter* Personen, sondern auch an deren Angehörige sowie an Beratende. Das Wochenendseminar im freiLand Potsdam bietet 21 Workshops zu verschiedenen Themen wie Gewalt gegen LGBTI* oder Alternativen zum Personenstandsgesetz mit Julia Monro (Foto). Am 05. Oktober gibt es zusätzlich eine Abendveranstaltung mit Theater und Musik.

Der Workshop „Familien unterm Regenbogen“ am 21. Oktober im Stadthaus Cottbus richtet sich an alle Mitarbeitenden in Jugend-, Sozialund Gesundheitseinrichtungen, die über ihre Arbeit reflektieren und sich zu dem Thema weiterbilden wollen. In Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Sabine Hiekel, lädt Referentin Lisa Haring vom Lesben- und Schwulenverband Berlin Brandenburg interessierte Gäste dazu ein, „Familienformen neu zu denken und zu erleben“.

Trans* in Potsdam 2019, 05.–06.10., freiLand Potsdam, Anmeldung erforderlich auf transinpotsdam.de

Familien unterm Regenbogen, 21.10., 10:00–15:00, Stadthaus Cottbus, Anmeldung bis zum 16.10. lisa.haring@lsvd.de

Im Rahmen des 26. Internationalen Theaterfestivals Unidram kommen Ende Oktober mehr als 80 Künstler*innen aus verschiedenen Ländern nach Potsdam. Das fünftägige Event sieht sich als „ein Begegnungsfestival an der Schnittstelle zwischen Ost- und Westeuropa“. Dieses Jahr ist aber auch die brasilianische Gruppe Dos à Deux dabei mit der Europapremiere von „Gritos“ (Schreie) über trans* Identität und gesellschaftliche Intoleranz. Die beiden Künstler André Curti und Artur Luanda Ribeiro gründeten die Gruppe 1998. Ein Bestandteil ihrer Inszenierungen ist der Einsatz von Puppen. In „Gritos“ erzählen sie Geschichten über Angst und Verzweiflung in drei Kapiteln. Das erste

Kapitel, „Louise“, dreht sich um eine trans Frau, die von ihrer Mutter nicht akzeptiert wird. Im zweiten Kapitel, „The man“, geht es um einen Kopf, der hoffnungslos versucht, seinen Körper auf der anderen Seite einer Mauer zu finden. Und in „Love in times of war“ kämpft eine Mutter um das Überleben ihres Kindes und ihre eigene Existenz. Brasilien zählt seit Jahren zu den Ländern mit den meisten homo- und transphoben Mordfällen. In Zeiten des queerfeindlichen Präsidenten Bolsonaro ist „Gritos“ Texte: jvh aktueller als je zuvor. Unidram 2019, 29.10.–02.11., T-Werk, Hans Otto Theater und andere Orte unidram.de Gritos (Schreie), 30.10. (Premiere), 19:00, 31.10., 20:15, fabrik Potsdam unidram.de


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Illustrationen: Severus Heyn ART @ProstituteOfArt


TITEL 21

Bildet Banden! Der Begriff „Regenbogenfamilie“ mag mittlerweile auch im Bewusstsein der Mainstream-Gesellschaft angekommen sein. Doch wenn es heute um queere Elternschaft geht, greifen solch einfache Definitionen und Stereotype meist zu kurz – sind die Modelle, in denen LGBTI*-Eltern mit ihren Kindern zusammenleben, doch so divers wie die persönlichen Geschichten dahinter. SIEGESSÄULE hat mit drei queeren Familien über schwierige Entscheidungen, Diskriminierungserfahrungen und den gemeinsamen Alltag gesprochen „Ich bin spät dran – wie das eben so ist, mit zwei Kindern und zwei Boyfriends. Dann war auch noch die Milch alle … man ist eben immer busy.“ Christian ist auf dem Weg zum nächsten Kundentermin. Busy sein, das ist er gewohnt, stand er doch neben seinem Hauptjob fast 15 Jahre lang als Chrizz T hinter dem DJ-Pult im SchwuZ. Clubnächte sind mittlerweile die Ausnahme – jetzt hat er eine Familie. Dazu gehören Norman und Non, mit denen er in polyamourösen Beziehungen lebt; die Söhne Jaron, 4, und Lewis, 2; und die beiden Mütter der Kinder, Sina und Cora, die verpartnert sind. Zusammen leben sie alle auf zwei nebeneinander liegenden Grundstücken am Stadtrand Berlins, die Männer in dem einen, die Frauen in dem anderen Haus. „Für die Kinder ist das alles eins: ihr Zuhause“, sagt Christian. Und für den Nachwuchs ist ebenso klar: Sie haben zwei Mütter und zwei Väter. Mehrelternkonzept, Co-Parenting, Regenbogenfamilie: Begriffe wie diese scheinen präsenter denn je. Doch wofür stehen sie eigentlich? Der Duden definiert als „Regenbogenfamilie“ eine „Familie mit gleichgeschlechtlichem Elternpaar“. Um Modelle wie das, in dem Christian lebt, adäquat zu beschreiben, ist dies viel zu eingeschränkt gedacht. In Berliner Institutionen, die sich für Regenbogenfamilien einsetzen, wie zum Beispiel „LesLeFam – Lesben Leben Familie“, oder auch im Regenbogenfamilienzentrum des LSVD Berlin ist man da schon weiter. Das Zentrum benutzt den Begriff „Regenbogenfamilie“ immer dann, „wenn sich ein Elternteil als LSBTI* definiert, unabhängig von der familiären Konstellation“, erklärt dessen Leiterin Stephanie Wolfram. Und mögliche Konstellationen gibt es viele. Entsprechend fehlen verlässliche Zahlen, die statistische Erhebungen wie der Mikrozensus – die größte jährliche Haushaltszählung in Deutschland – klar erfassen könnten. Nicht zuletzt, weil die Befragungen lange Zeit gar nicht auf diverse Familienformen ausgelegt waren. „Bis

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Die Gesetzeslage für Familien abseits der Heteronorm und dem „klassischen Kleinfamilienmodell“ ist noch immer stark unzureichend 2015 konnte zum Beispiel immer nur eine Frau (und nicht zum Beispiel zwei Frauen) für die Statistik angeben, Mutter eines Kindes zu sein“, sagt Wolfram. Sie hält aber auch wenig von „Zwangsstatistiken“: „Viel wichtiger ist es doch, anzuerkennen, dass Familie vielfältig ist.“ Tatsächlich erzählen persönliche Geschichten immer noch am besten, was gelebte Diversität wirklich bedeutet. Beginnend damit, dass vor einem Familienalltag oft ein langer Prozess steht. So auch bei Cora, Sina, Christian und Norman. Bevor sich beide Paare kennenlernen, wird das Thema Kinderwunsch innerhalb der jeweiligen Beziehung verhandelt. Für Cora und Sina ist klar: Sie wünschen sich einen Vater für ihr Kind. Co-Parenting ist schließlich das Modell, das beiden Paaren am sinnvollsten erschien. Auf „Family Ship“, einer Co-ParentingPlattform, knüpfen sie Kontakt. „Auch menschlich passte es sofort, das war wie ein Sechser im Lotto“, sagt Cora. Nach nur sechs Monaten Kennenlernzeit beschließen die vier, eine Familie zu gründen. Der Plan ist klar – eigentlich: Beim ersten Kind soll Christian der leibliche Vater sein, Sina die leibliche Mutter, Cora will das Kind per Stiefkindverfahren adoptieren. Wann genau die Entscheidung fällt, diesen Plan zu verändern, kann Cora gar nicht mehr genau sagen. Für Christian ist der Tag von Jarons Geburt der Wendepunkt. Das Baby zum ersten Mal auf dem Arm, sind die Emotionen so stark, dass Norman und er sich nicht mehr vorstellen können, rechtlich eine andere Rolle einzunehmen als Cora. Um einen Streit zu vermeiden, verzichtet Cora auf die Adoption und Christian, auf dem Papier, auf die Vaterschaft. Offiziell ist Sina jetzt alleinerziehend. „Diese Entscheidung rechne ich den Müttern hoch an“, betont Christian. Denen ist sie aber alles andere als leichtgefallen. „Dieser Kompromiss basiert auf ganz viel Vertrauen, denn die Väter müssen sich auf uns verlassen können und wir uns auf sie“, sagt Cora. Bei Lewis, dem zweiten Sohn, verfahren sie rechtlich genauso. Nur ist diesmal Norman der leibliche Vater und Cora die leibliche Mutter. Solche Rechtsfragen spielen im Alltag oft gar keine Rolle, können aber im Vorfeld schwer ausgeklammert werden. Auch weil im Zweifel – etwa, wenn es zu einem Zerwürfnis zwischen den beteiligten Erwachsenen kommen sollte – die rechtlich eingetragenen Eltern am längeren Hebel sitzen, sagt Stephanie Wolfram. Sie rät dazu, Absprachen so verbindlich wie möglich zu treffen. Die Gesetzeslage für Familien abseits der Heteronorm und dem klassischen „Kleinfamilien-Modell“ ist noch immer stark unzureichend. Seit 2005 können gleichgeschlechtliche Lebenspartner*innen leibliche Kinder adoptieren, per sogenannter Stiefkindadoption. Allerdings nur dann, wenn keine andere Person rechtlich als Vater oder Mutter eingetragen ist; denn das deutsche Recht erkennt nur zwei Elternteile an. Erst seit 2017, mit dem Inkrafttreten der „Ehe für alle“, ist es außerdem möglich, dass ein gleichgeschlechtliches Ehepaar gemeinsam ein nicht leibliches Kind adoptiert. Gelten nun also gleiche Rechte für alle? Nicht wirklich. So gibt


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SiegerSäulen! Für mehr Klangfaszination.

es zum Beispiel ein Problem mit dem sogenannten Abstammungsrecht: Während bei heterosexuellen Ehepaaren automatisch der Ehemann der Mutter rechtlicher Vater des Kindes wird, müssen lesbische Frauen weiterhin das Kind der Partnerin adoptieren. Das ist aufwendig, mitunter muss man sich private, unangenehme Fragen gefallen lassen, und der Prozess kann sich lange hinziehen. Ein Umstand, der laut Wolfram von vielen Frauen als diskriminierend empfunden wird. Zwar gibt es immer wieder Vorstöße, das Recht an anderen Stellen zu liberalisieren – laut einem aktuellen Gesetzesentwurf soll etwa die Stiefkindadoption in Zukunft auch für unverheiratete (beziehungsweise nicht in einer eingetragenen Partnerschaft lebende) Paare möglich sein –, offene rechtliche Baustellen gibt es aber noch zur Genüge: neben dem Abstammungsrecht etwa beim eingeschränkten Zugang zu Reproduktionsmedizin für queere Menschen, bei der Anerkennung von trans* Elternschaft und bei einigem mehr. Dass ein gemeinsamer Kinderwunsch auch ganz unabhängig von Paarbeziehungen entstehen kann, zeigen Tina und Pato. Das Label „beste Freund*innen“ greift bei ihnen zwar eigentlich zu kurz, kommt ihrer Beziehung jedoch am nächsten. Ihre Freundschaft beginnt 2006 bei einem Schüleraustausch, schnell treffen sie Entscheidungen gemeinsam. Etwa zum Studieren zusammen nach Berlin zu ziehen. „Der Kinderplan ist uralt, zum ersten Mal kam der Gedanke vor etwa zehn Jahren auf“, sagt Pato. Aus der Idee wird bald eine Entscheidung, die sich auch nicht mehr ändert, als Pato vor acht Jahren eine Beziehung mit Jörg beginnt. 2019 kommt Roman auf die Welt. Jetzt steht Jörg in der Neuköllner Küche von Tina und Pato und wiegt das verschlafene Baby in seinen Armen. Dass diese Konstellation ohne größere Konflikte verlief, ist auch den kompatiblen Bedürfnissen geschuldet. Tina und Pato wohnten schon zusammen, Jörg wollte seine eigene Wohnung behalten. Gleichzeitig konnte er sich Kinder gut vorstellen. „Ich hatte nur noch keinen Plan.“ Mit Pato und Tina hat er

einen. Schon vor Romans Geburt steht fest, dass auch Jörg eine Elternrolle übernehmen wird – ­­ aber wie oft er die drei besucht oder auch mal alleine mit Roman ist, wird nicht selten spontan entschieden. Auch manche Ausdrucksform braucht Zeit: „Pato und ich sind Papa und Mama. Bei Jörg sind wir noch auf der Suche – wir versuchen gerade Paps zu etablieren“, erzählt Tina. Jörg sagt aber auch: „Wenn ich von anderen gefragt werde, ob Roman mein Sohn ist, bejahe ich das.“ So unverkrampft die drei wirken – ohne Gespräche, auch mal Diskussionen, geht es nicht. Das Zusammenleben ist ein Prozess und erfordert unter anderem viel Spontaneität. Diese Erfahrung macht auch die eingangs beschriebene Familie von Christian und Cora. „Am Anfang gab es einen festen Papa-Tag, dann kam ein weiterer Papa-Tag dazu“, sagt Cora. „Und manchmal wird alles von den Kindern umentschieden.“ Zum Prozess gehört auch, dass mittlerweile nicht mehr vier, sondern fünf Erwachsene mit den beiden Kindern zusammenleben. Norman und Christian leben seit knapp vier Jahren in einer Dreierbeziehung mit Non. Ihr zweiter Sohn Lewis kennt nur diese Konstellation. „PapaPapaNon“, das sei eins seiner ersten Wörter gewesen. Denn Non ist einfach Non, vergleichbar mit einem Onkel. Die wichtigste Regel: Die Kinder stehen an erster Stelle. Und die wissen um die Vorteile ihrer Familienkonstellation: „Wenn es bei den Mamas keinen Nachtisch gibt, probieren sie es eine Tür weiter. Das ist aktuell meine einzige Sorge: dass wir die Kinder zu sehr verwöhnen“, sagt Christian. Sorgen ganz anderer Natur machen sich Verfechter*innen heteronormativer Vater-Mutter-Kind-Konzepte, die öffentlich das Kindeswohl in queeren Familien infrage stellen. Ungeachtet der Ergebnisse einer ersten repräsentativen Studie aus dem Jahr 2009. Zwar bildet auch hier der Titel „Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften“ nicht alle Formen von Queer Parenting ab, doch das Ergebnis der Studie ist klar: Nicht die Familienkonstellation, sondern eine > Seite 26 liebevolle,

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stabile Beziehung zu den Eltern ist für eine gesunde Entwicklung entscheidend. Knapp die Hälfte der damals befragten Kinder und Jugendlichen berichtete allerdings, Benachteiligungen von außen zu erleben. Eine aktuelle Studie aus den USA besagt zwar, dass die Diskriminierung von Kindern gleichgeschlechtlicher Eltern abgenommen habe. Selbst wenn man diese Ergebnisse auf Berlin übertragen könnte, bleiben aber viele Eltern verunsichert. Das erlebt Stephanie Wolfram in ihren Familienberatungen immer wieder. Entsprechend groß sei die Nachfrage nach einem Selbstbehauptungskurs für Kinder, der seit Kurzem im Regenbogenfamilienzentrum angeboten wird. Roman, das Baby der jungen Eltern aus Neukölln, ist dafür noch zu klein. „Für mich ist aber relativ klar, dass er mal Diskriminierungserfahrungen machen wird“, sagt Tina. „Ihn dafür zu stärken wird auf jeden Fall ein Thema sein“. Aktuell sind es eher die Eltern, die manchmal mit unsensiblen Fragen umgehen müssen. Anstrengend wird es für Tina, wenn sie immer wieder gefragt wird, wie das denn sei, „allein“, als „Single-Mutter“ neben einem anderen Paar, und was denn wäre, wenn auch sie eine neue Beziehung beginnen würde. „Natürlich denken wir über solche Fragen nach, aber Veränderungen gibt es doch

in jeder anderen Familie auch.“ Und Pato sagt: „Manchmal wollen praktisch fremde Personen im Detail wissen, wie wir Roman denn gezeugt haben.“ Auch die Frage, wer denn nun der Vater sei, ist fast schon ein Klassiker. Christian und Cora haben bisher keine offene Diskriminierung erlebt, weder in der Kita noch in der Nachbarschaft. Ihr älterer Sohn sei aber auch sehr selbstbewusst. „Und ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob alle Nachbarn unser Zusammenleben durchschauen“, sagt Christian. Auch Lukas und Jasper erleben größtenteils positive Reaktionen. Die beiden sind verpartnert und haben zwei Pflegekinder, der ältere Sohn Leon* ist sieben. Allerdings berichten sie auch von unangenehmen Momenten. „Dass Kinder Fragen stellen, ist ja ganz normal. Aber irgendwie hörte die Verwunderung in der Kita, dass Leon zwei Väter hat, nicht auf. Da haben sich die Eltern offenbar nicht in der Verantwortung gesehen, den Sachverhalt einmal deutlich zu erklären“, sagt Jasper. Lukas strengt mittlerweile die ewige Frage an, ob ihnen die Kinder wieder weggenommen werden können – und findet es extrem unsensibel, dass sie sogar im Beisein der Kinder gestellt wird. Insgesamt hat sich Jasper Leons Bewusstwerdungsprozess, dass er in einem anderen Elternmodell lebt als viele Kita-Kinder, aber problematischer vorge-

stellt. Anders? Da fallen Leon direkt ganz viele Dinge ein, die „auch anders“ sind. Zudem lernt er durch das private Umfeld seiner Väter von klein auf diverse Familien kennen. „Entscheidend sind weniger Aufklärungsgespräche, sondern unsere gelebte Realität“, sagt Jasper. Klar ist auch, dass Leon anziehen darf, was er will. Im Moment findet er die tollsten Sachen in der Mädchenabteilung. „Das finden manche Kinder komisch, andere cool“, sagt Lukas. Das Pflegekindverfahren unterscheidet sich in einigen Punkten von dem einer Adoption, wie etwa auf den Seiten von „Pflegekind Berlin“ nachgelesen werden kann. Zunächst einmal wird hier nicht adoptiert, die leiblichen Eltern bleiben auch rechtlich die Eltern der Kinder. Regelmäßiger Kontakt zur Herkunftsfamilie ist in der Regel obligatorisch, ebenso zu Jugendamtsmitarbeiter*innen. Die Kinder können von verschieden- oder gleichgeschlechtlichen Paaren und auch von Singles aufgenommen werden. Und das oft schon nach sechs bis neun Monaten. Es gibt das Modell der Kurzzeit- und der Langzeitpflege bis zum 18. Lebensjahr – und auch bei Letzterem ist es theoretisch möglich, dass ein Kind in die Herkunftsfamilie zurückkehrt, weil sich die Situation dort entscheidend verbessert hat. Allerdings passiert das laut der Fachstelle nur in drei Prozent der Fälle.


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„Dass Kinder Fragen stellen, ist ja normal. Aber irgendwie hörte die Verwunderung, dass Leon zwei Väter hat, in der Kita nicht auf“

Trotzdem scheint daher wohl die von Lukas geschilderte Frage nach dem „Wegnehmen“ der Kinder herzurühren. Insgesamt sind die bürokratischen Hürden niedriger als bei einer Adoption – und es gibt schlicht mehr Kinder, die eine Pflegefamilie suchen. Auffällig ist, dass die LGBTI*-Community geradezu angeworben wird. So auch in einer aktuellen Kampagne des Berliner Familiensenats, deren Plakate mehrere gleichgeschlechtliche Paare mit Kind zeigen. Nach monatelangen Recherchen entscheiden sich Jasper und Lukas vor rund sechs Jahren dafür, Pflegeeltern zu werden. Bevor das Thema aufkam, stand das Paar noch vor einer ganz anderen Entscheidung. Lukas ist trans*, die Beziehung mit Jasper begann 1999 in der Schule, lange vor seiner Transition. Über Kinder sprachen die beiden fünf oder sechs Jahre später das erste Mal. „Damals ging es noch um die Frage, ob ich eigene Kinder bekomme“, sagt Lukas. Die Idee wurde verworfen, auch, weil Jasper sich für Kinder noch nicht bereit fühlte. 2006 beginnt Lukas’ Transition. „Wir haben entschieden, dass damit auch das Thema leibliche Kinder abgehakt ist, aus unterschiedlichen Gründen“, sagt Lukas. „In der Community war das damals noch gar kein Thema. Ein trans* Mann, der in einem Forum den Wunsch nach leiblichen Kinder äußerte, wurde geradezu niedergeredet. Was sicher auch mit der damaligen Gesetzgebung zu tun hatte.“ Noch bis zum Jahr 2011 war eine Änderung des Geschlechtseintrags an eine Zwangssterilisation geknüpft. Als die Entscheidung für ein Pflegekind gefallen ist, müssen Jasper und Lukas wie alle „Bewerber*innen“ einen Fragebogen ausfüllen. „Wir haben lange überlegt, ob wir Trans* in meiner Biografie erwähnen – haben uns aber dagegen entschieden. Ich habe die

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28 TITEL Kann die eigene Erfahrung als LGBTI* auch ein Vorteil sein, um als Familie den Normen nicht unbedingt entsprechen zu müssen?

Building Meet-ups“. Der Fokus wird je nach Bedarf der Gruppe gesetzt. Fragen zu Samenspenden, dem richtige Zeitpunkt, möglichen Konstellationen sind gängig. Aber auch: Kann das queere Leben mit Kind fortgesetzt werden oder befördern die gesellschaftlichen Strukturen einen Wandel zu Normativität? Oder ist gerade die eigene Erfahrung als LGBTI* ein Vorteil, um eben diesen Normen nicht unbedingt entsprechen zu müssen? Die eigenen Erfahrungen, die eigene Offenheit auf die Kinder übertragen: das scheint bei Lukas und Jasper gut zu funktionieren. Und zwar so gut, dass Leon seine Väter manchmal sogar überrascht. Lukas erinnert sich an eine Folge der Sendung „Löwenzahn“, in der es um die Entstehung des Lebens ging. Jasper merkte an, dass es aber auch Männer mit Gebärmutter gibt. Leon winkte ab: „Ja ja, das weiß ich doch alles.“ Isabel Ehrlich

*Name von der Redaktion geändert

Transition ja nicht gemacht, damit ich sie permanent thematisieren muss“, sagt Lukas. Wenige Monate später wird der anderthalbjährige Leon ihr Pflegesohn. Heute ist er sieben und während des Interviews mit SIEGESSÄULE in der Schule. Mit dabei, mal auf Jaspers, mal auf Lukas’ Schoß, ist dafür der acht Monate alte Nico*, das zweite, an diesem Tag sehr gut gelaunte Pflegekind. „Nico ist generell ziemlich entspannt. Aber praktisch jedes Pflegekind hat viel erlebt und ist in irgendeiner Form beeinträchtigt, das muss man sich vorab bewusst machen“, sagt Jasper. Lukas und Jasper haben sich nur selten beraten lassen, auch weil es lange wenige

Optionen gab. Heute wächst mit der Zahl der LGBTI*-Eltern das Angebot. Jörg und Pato haben etwa die „Rainbow Daddies“ besucht, einen Stammtisch für queere Väter. Tina hatte eine queere Geburtshelferin, was eher ein Zufall war. Andere Geburtshelfer*innen positionieren sich ganz bewusst als Teil der queeren Community – wie zum Beispiel Jes Walsh, die in Berlin tätig ist. „Viele queere Menschen wollen mit mir arbeiten, weil wir Erfahrungen teilen. Das macht manche Themen weniger erklärungsbedürftig“, sagt sie. Insgesamt findet sie das Beratungsangebot für eine Stadt wie Berlin aber noch viel zu klein. Sie selbst organisiert regelmäßige „Queer Family

Regenbogenfamilienzentrum Berlin berlin.lsvd.de/projekte/regenbogenfamilien-berlin Jes Walsh jeswalsh.com Rainbow Daddies facebook.com/rainbowdaddies Pflegekinder Berlin pflegekinder-berlin.de Verein LesLeFam – Lesben Leben Familie leslefam.de


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30 BÜHNE Foto: Taylor Mac (li.) und sein Komplize Machine Dazzle (re.)

FOTO: LITTLE FANG

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Drag-Epos SIEGESSÄULE präsentiert Taylor Mac – A 24-Decade History of Popular Music, Chapter 1–4, 10., 12., 18., 20.10., 18:00, Haus der Berliner Festspiele berlinerfestspiele.de

Die Berliner Festspiele zeigen Taylor Macs spektakuläre 24-stündige Konzert-Performance „A 24-Decade History of Popular Music“ – verteilt über vier Abende. SIEGESSÄULE sprach mit dem amerikanischen Performer und seinem Kostümdesigner Machine Dazzle über das Drag-Gesamtkunstwerk

alls man eine 24-stündige Show tatsächlich kurz zusammenfassen kann: Worum geht es bei „A 24-Decade History of Popular Music“? Taylor Mac: Der Titel sagt es eigentlich schon, die künstlerische Konzert-Performance präsentiert 246 Songs, die zwischen 1776 und heute in den USA geschrieben wurden und jeweils in diesen Jahren populär waren. Das ist der Rahmen. Thematisch geht es darüber hinaus um die verschiedenen Communitys in der Geschichte der USA, die sich erst gebildet haben, weil sie in ihrem Bestand bedroht waren. Kannst du das an Beispielen erläutern? T. M.: Ich denke da etwa an die jüdischen Immigranten, die nach der Flucht vor den osteuropäischen Pogromen in den USA neue Gemeinschaften aufgebaut haben. Oder etwa an die Aids-Krise: wie sich die queere Community durch Organisationen wie Act Up neu organisiert hat, gerade weil sie durch die Krise auseinanderzubrechen drohte. Warum brauchst du dafür auf vier Abende verteilte 24 Stunden? T. M.: Der Inhalt bestimmt hier die Form: Um die Geschichte von Zusammenbruch und Neuanfang zu erzählen, braucht es eine Länge, in der auch das Publikum ein bisschen auseinanderfällt. Ich breche zusammen, mein Team bricht zusammen, das Publikum bricht zusammen – und als Resultat schaffen wir untereinander eine Verbindung und etwas, das größer ist als wir selbst. Es ist vielleicht eine merkwürdige Analogie, wenn man an deine Show denkt, aber ich sehe in der Konzeption Ähnlichkeiten zu Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Siehst du dich in der Tradition des Gesamtkunstwerks? T. M.: Ich habe mich eher mit dem griechischen Drama beschäftigt,

„Drag ist eine großartige Kunstform, um dem sozialen Diktat zu entkommen und Druck abzubauen“


BÜHNE 31 das ja auch tagelang dauerte. Es ist die Idee, Leute aus ihrer gewohnten Routine zu lösen, um etwas Außergewöhnliches zu erleben. Und ein zweistündiges Stück löst dich eben nicht unbedingt aus deinem Alltag heraus. Im Unterschied zu Wagner haben wir aber nicht nur einen rein passiven Rezeptionsansatz. Wir binden das Publikum ein – man sitzt und schaut zwar auch mal einfach zu, aber das Publikum springt auch oft auf, bewegt sich frei im Raum und lernt sich dabei sogar vielleicht untereinander kennen, bildet eine echte Gemeinschaft. Ein wichtiger und sehr sichtbarer Teil des Gesamtkunstwerks sind die flamboyanten Kostüme von Machine Dazzle. Wie läuft eure Zusammenarbeit ab? Machine Dazzle: Ich bin komplett frei, ich kann machen, was immer ich will. Aber natürlich muss sich Taylor bewegen können, er muss ja damit auf der Bühne performen. Trotzdem sind meine Kostüme grundsätzlich immer sehr groß und sehr verrückt. Wie findest du die Ideen dafür? M. D.: Es sind 24 Kostüme, eines für jede Dekade. Ich möchte, dass die Kostüme ihren eigenen Charakter haben, eine eigene Show darstellen: eine eigene Geschichte dieser 24 Jahrzehnte. Dafür habe ich mir angeschaut, was damals passierte, welche Ideen aufkamen, was neu erfunden wurde. Aber auch die Politik war interessant, etwa wer mit wem Krieg geführt hat oder wie es um die Frauenrechte stand. Welches ist das komplizierteste gewesen? M. D.: Jedes der Kostüme ist natürlich auf seine Art kompliziert zu fertigen. Aber was die Konzeption angeht, hat mir das Kostüm für die Dekade nach dem Bürgerkrieg, also 1866–1876, am meisten Probleme bereitet. Der Krieg war vorbei, die Sklaven befreit, es hätte also eigentlich eine tolle Zeit sein müssen. Aber natürlich gab es immer noch Rassismus …

Was denkt ihr über die Art, wie die Dragkultur heute in den Mainstream-Medien präsentiert wird? T. M.: Ich nenne es „Corporate Drag“, also Drag als Geschäftsmodell – wobei es natürlich interessant ist, dass eine Firma so eine großartige Form annehmen kann wie eine Dragqueen. Alles trägt heute ein Label oder ein Logo wie zum Beispiel das von „RuPaul‘s Drag Race“. Traditionell ist Drag eine großartige Kunstform, um dem sozialen Diktat zu entkommen und Druck abzubauen. Ich frage mich, was mit dieser Kunstform passiert, wenn sie durch die Kommerzialisierung irgendwann einmal die Fähigkeit verliert, die Gesellschaft wirklich infrage zu stellen. Die US-amerikanische Geschichte des 20. Jahrhunderts ist auch hierzulande bekannt. Anders sieht es mit der Zeit davor aus. Sollte man sich vorher schlaumachen? T. M.: Ich denke, die Show ist selbsterklärend. Sie ist so aufgebaut, dass auch jemand, der keine Ahnung von der US-amerikanischen Geschichte hat, versteht, worum es geht. Wahrscheinlich wissen die Deutschen eh mehr über unsere Geschichte als wir selbst. Und es geht auch vielmehr um das Hier und Jetzt als um die Vergangenheit – auch wenn wir dazu zunächst ein bisschen darüber sprechen müssen, was früher geschehen ist. Wie ist es, die Show vor einem nicht US-amerikanischen Publikum aufzuführen? T. M.: Wir haben die Show schon in Barcelona gezeigt. Im Ausland denken die Leute ja im schlimmsten Fall, die USA sind wie Donald Trump – und im besten Fall, wie … Meryl Streep. Und keiner von beiden repräsentiert natürlich das, was ich als queere Dragqueen darstelle. Es ist eine tolle Gelegenheit zu zeigen, dass alles eben doch ein bisschen komplizierter ist. Interview: Carsten Bauhaus

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32 BÜHNE

FOTO: JAN WINDSZUS

Foto: Der Regisseur und Intendant der Komischen Oper Barrie Kosky

„Packendes Drama“ Was für ein gewaltiger Brocken, was für eine komplexe Gemengelage: Hans Werner Henzes Oper „The Bassarids“ aus den 1960er-Jahren ist eine moderne Lesart der Tragödie „Die Bakchen“ des antiken Dichters Euripides. Jetzt zu erleben an der Komischen Oper SIEGESSÄULE präsentiert The Bassarids, 13.10. (Premiere), 18:00, 17.10., 19:00, 20.10., 18:00, Komische Oper Berlin komische-oper-berlin. de

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chon allein diese verwegen verstrickte Handlung: In Theben regiert der junge König Pentheus, ein asketischer Herrscher, der auf absolute Kontrolle setzt. Er fühlt seine Autorität bedroht vom Kult um Dionysos, Gott des Weines, der Fruchtbarkeit und der Ekstase. Als ein rätselhafter Unbekannter mit wilden Feiern zu Ehren des Dionysos viel Zulauf erhält, greift Pentheus zu drastischen Maßnahmen: Er will den Kult bei Todesstrafe ausrotten, nimmt Gefangene und lässt sie foltern. Nach einer Begegnung mit dem unbekannten Anstifter der Orgien will Pentheus inkognito, als Frau verkleidet, selbst das Geheimnis des Kults ausspionieren. Dabei wird er von seiner eigenen Mutter, die längst zum Lager der dionysischen Gefolgschaft gewechselt ist, im Rausch getötet. Es stellt sich heraus: Der Anstifter war Dionysos selbst, der mit der Familie des Pentheus noch eine Rechnung offen hatte. Macht, Religion, Gewalt, Unterdrückung von Trieben, Psychoanalyse, zerrissene, widersprüchliche Figuren – das alles ist in dieser Oper enthalten. Das Ganze mit einer mal archaisch wuchtigen, mal sinnlichen, ekstatischen Musik, erzeugt von einem riesigen Orchester, mit expressiven Solopartien und Choreinsätzen. Zusammen mit dem

Dirigenten Vladimir Jurowski hat sich jetzt Barrie Kosky, der Intendant der Komischen Oper, das Stück vorgenommen: „Ich möchte ein packendes Drama auf unterschiedlichen Ebenen erzählen“, sagt Kosky. „Erstens eine Familiengeschichte mit den Verstrickungen der Familienmitglieder untereinander, als Mikrokosmos der gesamten Gesellschaft. Zweitens wird der ambivalente Charakter des Gottes Dionysos erforscht. Und schließlich geht es um die Untersuchung der Frage, wieso ein Kollektiv sich nach Retterfiguren sehnt. Wie einfach sind Menschen zu manipulieren? Das ist in unserer Zeit nicht nur eine Frage der Religion, das ist auch politisch von Bedeutung.“ Für „The Bassarids“ hat sich der offen schwule Komponist Hans Werner Henze, der in Italien lebte, weil er angewidert war von den wuchernden Resten der NS-Zeit in seinem Geburtsland Deutschland, um 1964 mit den schwulen Dichtern Wystan Hugh Auden und Chester Kallman zusammengetan. Wie queer ist diese Deutung der antiken Handlung in der Oper? Zeigt sie ein missglücktes Coming-out? Für Barrie Kosky ist sie „eine der ältesten Drag-Geschichten: Dieser prüde, nicht verheiratete Mann mit einer starken, monströsen Mutter findet in ihrem Kleid den Tod. Es ist absolut klar, dass Pentheus ein verklemmter Homosexueller ist.“ Dass die Autoren von „The Bassarids“ schwul waren, sei „sicherlich einer der Gründe, warum sie damals diesen Stoff gewählt und daraus die Oper gemacht haben. Sie waren alle drei in Italien in den 60er-Jahren, dem Italien von Pasolini, sie kannten den Rausch. Dieser Zeitgeist spielt hier mit. Ich inszeniere das nicht explizit, aber es ist im Stück enthalten.“ Wie wird aber nun dieses Stück mit seiner großen Besetzung – allein für die Instrumente reicht der Orchestergraben nicht aus – und seinen vielfältigen Deutungsmöglichkeiten auf die Bühne der Komischen Oper gebracht? Barrie Kosky setzt auf die Überzeugungskraft der antiken Tragödie: „Die Hälfte des Orchesters ist auf der Bühne positioniert, dazu Chor, Tänzer und Sänger. Es gibt keine Trennung zwischen Zuschauerraum und Spielfläche. Und das Licht bleibt an. Es gibt keinen Platz, um sich zu verstecken. Wir versuchen eine zeitgenössische Form des Spiels im antiken griechischen Theater zu erschaffen.“ Eckhard Weber



34 BÜHNE Foto: Hans Gurbig als Rio Reiser

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SIEGESSÄULE präsentiert Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, 03.10.–03.11., 19:30 (18:00 sonntags), Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater komoedie-berlin.de

3.-6.10.

FLORIAN SCHROEDER 6.10.

ANKA ZINK

9.10. FOTO: MICHAEL PETERSOHN

THOMAS NICOLAI 10.10.

YARED DIBABA

12.10.

ROMY HAAG 13.10.

SIMONE SOLGA 14.10.

DER BLAUE MONTAG

16.-19.10. 23.-26.10. 30.10.-2.11.

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Land in Sicht Frank Leo Schröder hat seine Potsdamer Erfolgsinszenierung über Rio Reisers bewegtes Leben mit dessen Bruder Gert Möbius überarbeitet und neu besetzt. „Rio Reiser – Mein Name ist Mensch“ feiert am 6. Oktober in der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater Premiere Mit der Entscheidung, das Schauspielmusical „Rio Reiser – König von Deutschland“ 2017 in den Spielplan des Potsdamer Hans Otto Theaters aufzunehmen, glückte dem Haus einer seiner größten Publikumserfolge. Den darauffolgenden Intendanzwechsel sah Martin Woelffer, Chef der Komödie am Ku‘damm, als Chance, Frank Leo Schröders Inszenierung für die Interimsspielstätte im Schiller Theater zu verpflichten. Von der „Never change a winning team“-Maxime musste zwar etwas abgerückt werden, da der damalige Hauptdarsteller inzwischen in Basel engagiert ist. Dafür wurden mit Philip Butz und Hans Gurbig gleich zwei Newcomer gewonnen, die abwechselnd Rio Reiser verkörpern werden. Dass es sich auch sonst nicht um ein Eins-zu-eins-Remake handelt, zeigt bereits die Veränderung des Stücktitels: Statt Rios Solohit „König von Deutschland“ wurde „Mein Name ist Mensch“ vom Ton-Steine-Scherben-Debüt gewählt. Zudem sind als Stückautoren nun Regisseur Schröder und Rio Reisers Bruder Gert Möbius, aber nicht mehr der Tübinger Theatermusiker Heiner Kondschak genannt. „Im Grunde stand schon in Potsdam der falsche Autor auf dem Programmheft“, erläutert Schröder. „Mir kam in Kondschaks Stück die Person Rio Reiser zu kurz. Da ist er nur so ein Held, der für die linke Szene kämpft.“ Statt im journalistischen Stil die

historischen Eckdaten deklamieren zu lassen wollte Schröder mehr Interaktion unter den Schauspieler*innen und schrieb dafür eigens neue Szenen. Mit Hilfe von Gert Möbius, dessen 2016 erschienene Rio-Biografie „Halt dich an deiner Liebe fest“ mit ihren vielen Tagebuchaufzeichnungen in Schröders Fassung oft Verwendung fand, gelang es, hierfür bei Kondschak „einen Freibrief zu bekommen“. Zwar ist auch bei „Mein Name ist Mensch“ die Liederfolge nicht streng chronologisch, doch korrespondieren die schlaglichtartigen Szenen mit den Songinhalten bzw. zeigen die Lieder in den gewählten Kontexten oft neue Facetten. Zudem wollte man „tiefer in Rios Privatleben eintauchen“ und „seine Liebesbeziehungen intimer erzählen“. Der SIEGESSÄULE wurde ein Blick in die neue Textfassung gewährt und tatsächlich lassen sich einige Ergänzungen entdecken. So bekommt die Begegnung zwischen Rio und dem gerade in der Fresenhagener Kommune eingetroffenen Musiker Jacob eine ganze Szene, in der die beiden Karl-May-Fans erst ihre Blutsbrüderschaft zelebrieren, dann miteinander albern und schließlich wild schmusen. Oder wenn in einer der vorangegangenen Kreuzberger WG-Episoden Rio den jugendlichen Raymond beim Joint-Drehen beobachtet und mit dem Satz „Ich könnt dir stundenlang zusehen“ seine Verliebtheit offenbart. Wenn man dann später sieht, wie sich ihre Handflächen vorsichtig berühren und die beiden zu den Klängen der frühen Ton-Steine-Scherben-Ballade „Komm schlaf bei mir“ miteinander zu tanzen beginnen, mag einem das Rio-Bild etwas arg weichgezeichnet zu sein. Hatte er doch in den späten 1970er-Jahren in der Zusammenarbeit mit den schwulen Performance-Bands Brühwarm und Transplantis Homoerotik durchaus direkter besungen. Aber dafür bräuchte es vielleicht einen Extraabend. Musikalisch fängt der 25 Titel umfassende, vielschichtig arrangierte Liederreigen Rio Reisers Palette wunderbar ein. Markus von Schwerin


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Im Chor Marta GĂłrnickas MĂźnchner Inszenierung „Jedem das Seine“ beim 4. Herbstsalon im Gorki Unter dem Motto „Let’s de-heimatize it!“ erĂśffnet das Gorki am 26.10. seinen vierten „Herbstsalon“ und mĂśchte bis zum 17.11. auch in Ausstellungen und Konferenzen u. a. dazu anregen, „eine nicht nationale ..., nicht männlich dominierte ..., nicht dem Markt ... verpflichtete Sprache zu formulieren“. FĂźr den dramatischen Auftakt sorgt hierbei die lesbische Warschauer Regisseurin Marta GĂłrnicka mit ihrem 2018 an den MĂźnchner Kammerspielen uraufgefĂźhrten StĂźck „Jedem das Seine“. Wer bereits „Hymne an die Liebe“, ihre schonungslose Recherche zu Polens Rolle im Holocaust,

FOTO: PETER ADAMIK

FOTO: ESRA ROTTHOFF

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gesehen hat, darf darauf vertrauen, dass die berĂźchtigte Losung Ăźber dem Eingang des Konzentrationslagers Buchenwald nicht nur aus Provokation den StĂźcktitel gibt. „In ‚Jedem das Seine‘ betrachte ich den KĂśrper als einen Ort, an dem Faschismus wiederersteht und fortdauert“, erläutert GĂłrnicka und zieht in ihrem – wie immer virtuos choreografierten – ChorstĂźck u. a. die Verbindung vom Dachauer KZ-Bordell zur „totale(n) VerfĂźgungsgewalt Ăźber den weiblichen KĂśrper“ heutzutage.

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SIEGESSĂ„ULE präsentiert

Jedem das Seine, 26.10., 19:30, 27.10., 20:30, Gorki gorki.de

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Temporeich Berlins erstes „homophilharmonisches Orchester“ concentus alius wird im November zwanzig „Wir spielen klassisch-straight, romantisch-schwul, lustvoll-lesbisch oder queer-modern“, so umreiĂ&#x;t das 1999 ins Leben gerufene Laienorchester sein Spektrum. Die bei den zwei Jubiläumskonzerten auf dem Programm stehende fĂźnfte Sinfonie von Peter Tschaikowsky fällt eindeutig in die zweite Kategorie. Obwohl das 1888 entstandene Werk den eigenen MaĂ&#x;stäben des selbstkritischen KĂźnstlers nicht genĂźgte, wurde es zu einem seiner beliebtesten OrchesterstĂźcke. Eingerahmt wird es von einigen Repertoire-Ăœberraschungen, die u.

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SIEGESSĂ„ULE präsentiert concentus alius Jubiläumskonzerte, 02.11., 18 Uhr, 03.11., 20:00., Emmaus-Kirche concentus-alius.de

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a. vom langjährigen concentus-alius-Posaunisten Tobias FaĂ&#x;hauer oder dem in Vergessenheit geratenen Filmkomponisten Willi Lautenschläger stammen. Dass sie unter der Leitung der seit 2010 bei Concentus Alius wirkenden Dirigentin Christiane Silber, die bei Marek Janowski studierte und jĂźngst vorm Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin den Taktstock schwang, wieder das Publikum in der Emmaus-Kirche verzaubern werden, steht dabei auĂ&#x;er Texte: mvs Zweifel.

Gemeinsam bauen wir mit unserem Website Creator deine

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2019. Laufend neue Kurse ab September

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Kursleiter Berlin hosttech.de/creator ♼


36 MUSIK Fotos: Marcus Witte marcuswitte.com Make-up: Antina Christ facebook.com/ antinachristcoven Hair: Bichin Wigs facebook.com/ BICHINWIGS Styling: Kaey

Räume schaffen Die Indierockband Schrottgrenze kehrte 2017 nach zehn Jahren Pause zurück und setzte, befeuert durch das Coming-out des Bandleaders Alex Tsitsigias, mit dem Album „Glitzer auf Beton“ ein queerfeministisches Statement. Die neue Platte, „Alles zerpflücken“, geht nun noch einen Schritt weiter Richtung Queerpolitik, und auf den Bandfotos erscheint Alex erstmals als die großartige Dragqueen Saskia Lavaux Schrottgrenze: Alles zerpflücken (Tapete/ Indigo), ab dem 18.10. erhältlich Schrottgrenze live, 05.12., Badehaus

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as Schrottgrenze-Album „Glitzer auf Beton“ wurde 2017 als deine schwule Coming-out-Platte betrachtet. Auf den Pressefotos warst du zum ersten Mal geschminkt. Jetzt sind die Fotos zur neuen Platte da und du bist als dein Drag-Alter-Ego Saskia Lavaux zu sehen. Ist Saskia die neue „Frontfrau“ von Schrottgrenze? Auf jeden Fall! Ich habe ja schon vor der Reunion von Schrottgrenze angefangen, Dragpartys zu schmeißen, Dragperformances zu machen. Und war solo eigentlich jahrelang nur noch im Fummel auf Bühnen unterwegs. Als die Band dann wieder anfing, haben wir natürlich überlegt, wie das wäre, wenn ich bei einer Reunion-Tour auch einfach in Drag auf der Bühne stehen würde. Das fühlte sich im

Kontext der Band damals noch nicht richtig an. Ich habe dann angefangen, mit Make-up zu experimentieren und verschiedene Zwischenformen zu gestalten. Irgendwann hat die Band dann gesagt: Du gehst ohnehin die ganze Zeit über Geschlechtergrenzen, dann mach das jetzt einfach so, wie du Lust hast. Und dann hab ich angefangen, in Full-Drag mit der Band zu performen. Die Platte ist noch mal ein weiterer Schritt in Richtung einer queerfeministischen Band. Wofür steht Schrottgrenze 2019? Auf jeden Fall für eine queerfeministische Haltung, die auch Straight Allies mit einbezieht. Wichtig ist für uns, mit unseren Konzerten Räume zu schaffen, in denen Leute sich solidarisch zeigen. Sowohl in queerpolitischer Hinsicht als auch in antirassistischer, feministischer oder antikapitalistischer. Im eurem Song „Räume“, der sich mit queeren Schutzräumen befasst und mit dem Aufbrechen festgefahrener Strukturen, gibt es die Textzeile: „Meine Scheißangst ist real“. Wovor hast du denn Scheißangst? Man muss das in einem weiteren Kontext betrachten: Wir spielen mit Schrottgrenze sehr häufig in Räumen, die überhaupt nicht queer besetzt sind. Wir bringen also Queerness an Orte, wo das keine bekannte Größe ist. Das heißt, du musst Leuten immer wieder vermitteln, was da eigentlich gerade auf der Bühne passiert. Und das sorgt mitunter für sehr viel Irritation. Natürlich ergeben sich dann auch Situationen, die irgendwie brenzlig sind. In denen Übergriffe passieren können oder


MUSIK 37 einfach Aggression auftaucht, weil Leute denken, dass ich sie durch mein Auftreten auf der Bühne provozieren will. Ich möchte den Leuten vermitteln, dass hinter meiner Dragperformance ein Mensch steckt. Und natürlich habe ich auch Schiss bei dem, was ich da tue. Aber ich mache es trotzdem, weil ich glaube, dass es richtig ist. In diesem Songtext wollte ich auch mal Verzweiflung und Angst durchblitzen lassen. Dragqueens werden oft als unantastbare Figuren wahrgenommen, was sie aber nicht sind – gerade ich als Queen im Indierock und im Punk bin das nicht. Wenn einer ‘ne Flasche wirft, weil ich ihm zu schwul bin oder so, dann mache ich das auf eigene Gefahr. „Alles zerpflücken“ ist ein superschönes queeres Liebeslied, bei dem du relativ explizit wirst: „Wenn ich dir sag, dass ich gerne blase“. Die Zeile klingt so, als wäre sie eine bewusste Entscheidung gewesen. Das war eine total bewusste Entscheidung. Es gibt kaum Lieder über gleichgeschlechtliche Liebe, weil das immer noch als schmuddelig und unangenehm empfunden wird. Aber wenn ich als die Person, die ich bin, auf der Bühne sage: „Ich blase gerne“, dann ist das einfach ein Schlag ins Kontor für heteronormative Menschen. Und das ist für mich ein wichtiges Statement, weil: Es ist schön, zu blasen. Es ist schön, auch schwulen Sex zu haben. Warum das nicht klar benennen und darüber singen? Warum immer nur Heterobilder? Ich möchte Repräsentationen kreieren, die das aufbrechen. Das ist für mich Punk. Vor allem kommt das vollkommen anders rüber, als wenn du singen würdest: Ich lass mir gerne einen blasen. Genau, ich möchte als Mensch und gerade auch aus männlicher Perspektive meine passive Seite ausstellen können, ohne dass Leute irgendwie die Wände hochgehen. Der Song „Sog“ behandelt das Thema Drogen. In queeren Communitys scheint die Affinität zu Drogen relativ ausgeprägt. Vor allem in schwulen Zusammenhängen sind die Eckdaten: Speed, G, Crystal. Das geht so weit, dass es Partys gibt, auf denen die Leute reihenweise umkippen. Es gibt jede Menge Chemsex und so weiter. Würdest du sagen, dass diese Drogen unsere Szenen kaputt machen? Ich glaube, dass Drogen nicht unbedingt konzentriert sind auf die schwule Szene. Es ist ein gesamtgesellschaftliches Phänomen in Partykontexten, dass Drogen eine stärkere Rolle spielen als es vielleicht vor ein paar Jahrzehnten der Fall war. Ich und mein Freundeskreis haben da unsere Erfahrungen gemacht. Es ist auf jeden Fall etwas, das man

selbstkritisch betrachten muss. Ich finde, das ist ein faszinierendes Thema, weil es zwei Seiten hat. Einerseits hat es dieses super Anziehende, Glamouröse, Prickelnde und andererseits macht es Individuen kaputt. Es ist ein schmaler Grat. Um da ein Bewusstsein zu schaffen, braucht man Safer-Use-Strategien. Man braucht eine Offenheit, man braucht eine akzeptierende Haltung. Von allen Seiten. Und das schließt vor allem auch eine gewisse Akzeptanz durch den Staat mit ein. Es geht darum, Leuten Wissen zu vermitteln und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass bestimmte Zustände zum Teil irreversibel sind. Und deshalb gibt es einen Song wie „Sog“, der beide Seiten in drei Minuten ein bisschen anreißt. Mir war das wichtig, dass das Thema stattfindet, weil es in unserer Lebenswelt einfach sehr präsent ist. „Kritische Männlichkeit“ ist ein Begriff, den du sehr gerne verwendest. Was ist das für dich? Wie lebst du das? „Kritische Männlichkeit“ umfasst Konzepte oder Gedanken, die Geschlechterrollen überhaupt erstmal kritisch reflektieren. Es geht darum, dass toxische Männlichkeit als ungesunde Praxis des männlichen Daseins erkannt wird. Die Konzepte kommen ja aus der feministischen Theorie und beinhalten somit auch das Anerkennen von feministischen Standpunkten. Und das schließt für mich queerpolitische Standpunkte mit ein, weil auch ich als gendercrossender Mensch immer wieder vom Ausschluss des Patriarchats betroffen bin. Ich finde das einen ganz zentralen Ansatz, um seine eigene patriarchale Männlichkeitsrolle zu hinterfragen. So was sollte eigentlich Common Sense sein. Es geht ganz praktisch darum, Rücksicht zu nehmen, Räume freizugeben und zu schauen, was man eigentlich mit seinen Äußerungen und seinem Verhalten anrichtet. Und um das Unterstützen von alternativen Männlichkeitsbildern. Genau da sehe ich uns Dragqueens. Diese alternativen Männlichkeitsbilder finde ich in der Theorie der „kritischen Männlichkeit“ auch wieder. Da werden wir als Queens dann auch mal mitgedacht. Natürlich geht es dabei auch um feministische Standpunkte, die eine entsprechende Machtkritik beinhalten. Es werden verdammt viele Anforderungen an Geschlechter gestellt in dieser Gesellschaft, auch an Männer. Sich von dem frei zu machen, eine Emanzipation zu durchleben, ist ein langwieriger und heftiger Prozess. Ein Prozess außerdem, zu dem gar nicht alle Leute einen Zugang haben. Und deswegen finde ich die Konzepte und Bildungsangebote, die es zu dem Thema gibt, extrem wichtig und gut. Davon sollte es noch viel mehr geben. Interview: Jan Noll

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FOTO: TORSO

Foto: Trans*aktivist und Lower-Dens-Frontmann Jana Hunter

Nichts bereuen Mit Album Nummer vier zementieren Lower Dens aus Baltimore ihren Status als eine der klanglich elegantesten und queerpolitisch wichtigsten Indie-Electropop-Bands der Gegenwart

Lower Dens: The Competition (Domino/Goodtogo), jetzt erhältlich

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n der Zeit seit der letzten Veröffentlichung von Lower Dens im Jahr 2015 hat sich die Welt nicht unbedingt zum Guten verändert. Damals brachte die Band aus Baltimore einen Longplayer mit dem leider nicht prophetischen Namen „Escape from Evil“ auf den Markt, und wurde von großen und kleinen Musikmagazinen mit Lob überschüttet. Es folgte eine lange Veröffentlichungspause, in der Frontmann Jana Hunter einiges erlebte, genauso wie die Welt um ihn herum. Im Januar 2017 zogen mit Donald Trump Rassismus, Sexismus, Xenophobie und Homophobie ins Weiße Haus. Ereignisse, die man der neuen Veröffentlichung „The Competition“ anhört. „Ich habe mit dem Schreiben des Albums 2016 kurz vor den Wahlen angefangen. Ich wollte etwas, was das politische Klima anspricht, gleichzeitig aber tanzbar genug ist für die heute gewollte Kurzweiligkeit. Einige Songs sind explizit politisch geworden wie zum Beispiel ,In Your House‘ und ,Young Republicans‘, die meisten sind aber sehr persönliche Statements.“ Explizit politisch, sarkastisch und mit drastischen Bildern bestückt sind die Texte tatsächlich. Hunter hält dem Kapitalismus einen Spiegel vor, im besagten Song „Young Republicans“ verschlingt die Oberschicht die Menschheit und wird zum kannibalistischen Bösen: „The doors are locked and the blinds are drawn/Our lamb-skin gloves and bonnets on/You can’t pass/This is just for us/To taste the burning flesh of men“. Musikalisch wird das begleitet von fröhlich klimpernden Synthies und einem Beat, der durchaus auch auf dem Dancefloor funktionieren kann. In den frühen Bandjahren klassisch gelabelt als

„Indie-Rock“ mit einem Fokus auf der Gitarre, deren Spielweise teilweise gar als Krautrock gelesen wurde, kamen mit der Zeit immer mehr Synthies dazu, und „The Competition“ klingt nun so, wie man sich ein gut gemachtes Electropop-Album vorstellt. Als musikalische Vorbilder nennt Hunter neben dem erst kürzlich verstorbenen Daniel Johnston auch David Bowie, Referenzen, die zu hören sind, genauso wie die mit ihnen geteilte Leidenschaft für Details. Hunter, der sich zunächst als genderfluid bezeichnete, bevor er schließlich seine Transition vollzog, spricht nicht nur in seiner Musik Missstände an – auch auf anderen Kanälen des in sozialen Medien recht aktiven Musikers wird schnell klar, dass es mehrere Fronten sind, an denen er kämpft. Richtungsweisend war ein Post aus dem Jahr 2015 mit dem Titel „On pride (and gender)“, darin setzt er sich mit seiner Jugend und den Repressionen durch sein katholisches Elternhaus in Texas auseinander, ein Schritt mit Konsequenzen. „Ich war sehr nervös wegen dieses Posts, aber habe die Notwendigkeit verspürt, für uns, die wir eine lange Reise antreten, um unsere Genderidentität zu verstehen, zu sprechen. Danach habe ich mich sehr entblößt gefühlt, und ich habe unterschätzt, wie sehr es meinen Vater verletzen würde. Er hat seitdem nicht mehr mit mir geredet. Viele Menschen mit ähnlichen Lebenswegen wie meinem haben mir gesagt, es habe ihnen geholfen und sie bestätigt. Deswegen bereue ich nichts.“ Genau diese Rückmeldungen sind es, die Hunter dazu bewegen, auch in persönlich schwierigen Zeiten das Mikrofon nicht beiseitezulegen. „Ich bekomme enorm viel Unterstützung aus der Trans*- und Queer-Community, und es ist eine besondere Ehre, eine in der Öffentlichkeit stehende Repräsentanz zu sein. Gleichzeitig hat mir die Transition viel darüber beigebracht, wie ich meine Identität performt habe, und ich fühle mich jetzt nicht mehr so wohl dabei, in der Öffentlichkeit zu stehen, wie früher. Gerade mache ich es einzig und allein aus dem Grund, weil es eine Gelegenheit ist, persönlich und politisch Stellung zu beziehen und von jüngeren Queers und trans* Personen als jemand wahrgenommen zu werden, der eine sehr schwierige Jugend überlebt hat, erfolgreich wurde und gelernt hat, stolz auf sich zu sein.“ Mareike Lütge


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FOTO: JENS OELLERMANN

Foto: Wallis Bird

Fucking normal! Wallis Bird: Woman (Mount Silver Rec./Caroline Int.), jetzt erhältlich Wallis Bird live, 10.10., 20:00, Kammermusiksaal der Philharmonie

Die lesbische Gitarristin und Sängerin Wallis Bird veröffentlicht ihr neues, inhaltsstarkes Album „Woman“. Politische Lyrik verpackt die in Berlin lebende Irin dabei in Kompositionen, deren Style von Indierock bis Folk und Jazz reicht. Im Oktober stellt sie die Platte live im Kammermusiksaal der Philharmonie vor Queering the guitar! Wallis Bird spielt als Linkshänderin die rechtshändige Gitarre seitenverkehrt, ohne die Saiten umzuspannen. Das praktiziert sie in einer Manier wie keine andere. Grund dafür: als Kleinkind verlor sie alle Finger der linken Hand in einem Rasenmäher – vier davon konnten wieder angenäht werden. Heute ist die gebürtige Irin Gitarrenvirtuosin der Extraklasse. Mit „Woman“ erscheint nun ihr siebtes Album. „Ich muss einfach Musik machen!“, erzählt die Wahlberlinerin im Interview mit SIEGESSÄULE-Schwestermagazin L-MAG. Nach ihrem letzten Album „Home“ (2016) folgte eine Schaffenspause inklusive Überlegungen, sich in Zukunft anderen Dingen zu widmen. „Nach

dem Album konnte ich einen Haken hinter mein großes Thema machen und habe mich total leer gefühlt. Ich habe gedacht: mein Sinn ist erfüllt – ich habe es geschafft.“ Gewidmet war „Home“ ihrer Partnerin. „Das war auch eine Art politischer Move; ein Album nur über meine Freundin zu schreiben. Weil damals in Irland darüber diskutiert wurde, ob die Ehe für Lesben und Schwule eingeführt werden sollte. Dann habe ich mir gesagt, ich schreibe ein Album, das die Liebe zwischen zwei Frauen normalisiert, und schubse damit auch die Öffentlichkeit an, indem ich signalisiere: Das ist fucking normal!“ Ihr neuster Streich, „Woman“, ist thematisch vielfältiger. Die Texte handeln von Frauen, Gleichberechtigung und vom Kampf für eine bessere Welt. Musikalisch bietet die Platte eine Mischung aus irischem Folk und Rock, gepaart mit Jazz und Soul. Absolut hitverdächtig: „That‘s What Life Is For“. Hier zeigt sie ihre ganze Stimmgewalt, wenn sie schmettert: „We could be equal!“ Passend zum Thema ist übrigens ein subtiler Hint auf dem Album-Cover versteckt. Im Titel „Woman“ ist das „M“ 13 Prozent kleiner geschrieben als der Rest des Wortes. 13 Prozent? Das entspricht exakt dem Gender-Paygap in Irland. „Wir brauchen endlich Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern und müssen realisieren, dass es nicht nur Frauen und Männern gibt“, erklärt sie. Am 10.10. präsentiert Wallis ihr Album live in Berlin. Unbedingt hingehen! Dana Müller

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DIETER BOHLEN

Tegan & Sara

DIE MEGA TOURNEE 02. November 2019 Mercedes-Benz Arena

„Hey, I‘m Just Like You“ Sire/Warner

TONY HADLEY

TALKING TO THE MOON TOUR 2019 08. November 2019 Columbia Theater

TILL BRÖNNER BETTER THAN CHRISTMAS TOUR 2019 24. November 2019 Verti Music Hall

CORRODED THE BITTER TOUR 26. November 2019 Auster Club

BJÖRN CASAPIETRA

CHRISTMAS LOVE SONGS WEIHNACHTSTOURNEE 2019 05.12.19 | Nikolaisaal, Potsdam 07.12.19 | Passionskirche, Berlin

Muna „Saves The World“ RCA/Sony Warum „I Know A Place“, die Leadsingle des 2017erDebütalbums der queeren Synthpop-Band Muna, nicht zur omnipräsenten LGBTI*-Hymne wurde, ist immer noch ein Mysterium. Die Tatsache, dass die musikalische Liebeserklärung an die Schutzräume der Community nun in der aktuellen Netflix-Adaption von Maupins „Tales of the City“ rauf- und runtergedudelt wird, könnte daran vielleicht etwas ändern. Katie Gavin und ihre Kolleginnen Naomi McPherson und Josette Maskin jedenfalls sind schon einen Schritt weiter und haben gerade Album Nummer zwei veröffentlicht. Nach kreativen Krisen markieren Tracks wie das ausgelassene „Number One Fan“ oder das Natalie-Imbruglia-artige „Good News (Ya-Ya Song)“ eine neue, positive Nuance in Munas Synthiepop-Universum. Doch die Highlights sind nach wie vor melancholisch schwebende, elektronische Powerballaden wie „Navy Blue“ oder „Never“. Ein über weite Strecken durchaus gelungenes Album.

CHIPPENDALES 07. Dezember 2019 Tempodrom

MARTIN KOHLSTEDT & GEWANDHAUSCHOR ZU LEIPZIG

STRÖME LIVE

ANNA NETREBKO & YUSIF EYVAZOV DAS TRAUMPAAR DER KLASSIK

02. März 2020 Philharmonie

FARID

WAHRE MAGIE, ECHTE ILLUSIONEN 03. März 2020 Admiralspalast

WEITERE INFOS FINDEN SIE UNTER WWW.CONCERT-CONCEPT.DE

Wolfram „Amadeus“ Live From Earth/Public Possession

LET’S MISBEHAVE! 2019

18. Dezember 2019 Konzerthaus Berlin

Fans der ersten Stunde können sich freuen, denn die lesbischen Twins Tegan & Sara kehren nach zwei glatt polierten Chartspop-Platten mit ihrem neunten Album, „Hey, I‘m Just Like You“, ein wenig zu ihren Indiewurzeln zurück. Liegt vielleicht daran, dass die zwölf Stücke allesamt während ihrer Highschool-Zeit geschrieben wurden. Bei der Arbeit an ihren Memoiren stolperten sie über alte Demotapes und nahmen diese frühen Songs als Ausgangspunkt für die neue Platte. Mit einem rein weiblichen Team im Studio entstand so eine schonungslos offene und berührende Indiepop-Platte, über die beide sagen: „This record we never could have made as teenagers, full of songs we never could have written as adults.“

Dorian Electra „Flamboyant“ Dorian Electra Nach etlichen Singles und einer Kooperation mit Charli XCX und Mykki Blanco („Femmebot“) erschien bereits im Sommer das Debütalbum der queeren Musiker*in, Regisseur*in und Performancekünstler*in Dorian Electra aus Los Angeles. In elf wuchtig produzierten Future-R‘n‘B-Pop-Stücken setzt sich Dorian ironisch und verspielt mit Männlichkeitsklischees und toxischem Mackertum auseinander und kleidet queere Diskurse so in moderne Popmusik. Die subversive Sprengkraft von Dorians ebenso kantigen wie kommerziellen Songs offenbart sich vor allem in Kombination mit den quietschbunten Videos. Absolut unschlagbar dabei „Career Boy“, Dorians urkomische Abrechnung mit dem Leistungs- und Maskulinitätsdruck des Hyperkapitalismus.

Satte neun Jahre nach seinem Debüt veröffentlicht der Wiener DJ und Produzent Wolfram nun endlich sein zweites Album. Im Vergleich zum Erstling deutlich house- und cluborientierter ausgefallen, ohne dabei den fluffigen Italopop-Touch zu verlieren, trumpft Wolfram auch diesmal mit illustren Gästen auf: Falco wird gesampelt, Peaches trällert eine wummernde Version von Dee D. Jacksons 78er-Trash-Smasher „Automatic Lover“, Pamela Anderson schnattert im sommerlichen Clubstück „What Is It Like“, und auch Eurodance-Legende Haddaway darf, wie schon auf Wolframs Debüt, einen Track singen. Ein Fest! Texte: jano


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Hans Kellett ist Dichter und Peformancekünstler. Für das Drehmoment schreibt er über „Spare Ass Annie and Other Tales“, das 1993er-Spoken-WordAlbum von William S. Burroughs und The Disposable Heroes of Hiphoprisy

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LIPP UND LUTZ ZAHN A RZTE FOTO: MARCUS WITTE

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Drehmoment mit Hans Kellett ten über einen Mann, der seinem Arschloch das Reden beibrachte, über Eltern, die dabei zuschauen mussten, wie ihr Neugeborenes vom Familienhund verschlungen wurde, über einen ahnungslosen Gott, der immer mehr die Kontrolle über sein „One God Universe“ verlor, und natürlich über die titelgebende Heldin und ihre karnevalesken Kollegen, die anderswo Persona non grata waren – ihnen allen hatte Burroughs auf dieser CD Asyl gewährt. Ich hätte Burroughs dafür bereits genug geliebt, aber kurz darauf stolperte ich über ein Buch mit seinen Briefen. In einem beschrieb er seine Bestürzung beim ersten Treffen mit zwei weiteren Giganten – Truman Capote und Tennessee Williams: Er wolle niemals so langweilig werden wie diese beiden: „Ich bleibe gefährlich und queer.“ Queer? Nie gehört, aber gleich verstanden: auch ich wollte gefährlich und queer sein. Ich wäre gerne nach Kansas geflohen, um den damals noch lebenden Burroughs zu verführen. Die Infos über das Heroin, das Erschießen seiner Frau und all den Rest hatte ich noch nicht und konnte somit ohne Bedenken glücklich darüber sein, das erste Mitglied meiner neuen queeren Familie gefunden zu haben. Bis heute hängt ein Foto von Willy B. in meiner Wohnung.

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1993, This Is Not a Love Shop, Auckland, Arsch der Welt. Ich, 16, noch nicht lange geoutet, suchte im Second-Hand-Klamottenladen nach etwas, das ich mir leisten konnte und das meine Eltern auf die Palme bringen würde. Aus den Boxen des Shops ätzte eine alte Männerstimme: „People often ask me if I have any words of advice for young people.“ Als Teenager, der sich im Kampf mit seiner Zeugen-Jehovas-Familie befand, konnte ich solche Ratschläge gut gebrauchen: „Wenn du Geschäfte mit einem religiösen Hurensohn machst, lass dir alles schriftlich geben. Sein Wort ist einen Scheiß wert – jedenfalls solang er vom lieben Gott gesteckt kriegt, wie er dich mit dem Deal ficken kann.“ Die Verkäuferin verriet mir den Namen dieses seltsamen Kauzes: William S. Burroughs. Nie gehört. Binnen einer Stunde hatte ich das Album „Spare Ass Annie and Other Tales“ im Discman. Im Klappentext las ich, dass sich der einflussreiche Beatnik für diese Platte mit den Politrappern The Disposable Heroes of Hiphoprisy zusammengetan hatte. Texte aus sieben seiner Romane wurden durch grunzende und furzende Dubbeats, skurrile Kirchenorgeln und Akustikgitarren untermalt. Im Bus zurück in die Vororte packte mich der zwielichtige Greis mit Geschich-

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FOTO: LUSTCINEMA

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Foto: Abschlussfilm „Die traurigen Mädchen aus den Bergen“

Foto: Eröffnungsfilm „Unravelled Intimacies“

Pralles Paket Lust, Liebe und Leidenschaft, aber auch Feminismus, Fetisch und Vernetzung. Vom 22. bis zum 27. Oktober wird das Pornfilmfestival wieder zum Anziehungspunkt für Gäste aus aller Welt SIEGESSÄULE präsentiert 14. Pornfilmfestival Berlin, 22.–27.10, Moviemento, Babylon Kreuzberg, aquarium pornfilmfestivalberlin.de Festivalparty, 26.10., 23:00, Burg Schnabel Preisverleihung und Abschlussparty, 27.10., 23:00, Monarch Alle queeren Termine zum Pornfilmfestival im Programmteil

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echs Tage und vor allem Nächte wird Berlins ältestes Kino, das Kreuzberger Moviemento, zum Zentrum des 14. Pornfilmfestivals. Das Publikum ist erfahrungsgemäß so bunt gemischt wie die Filme: hetero, homo, bi, trans* und queer. Rund um das Festival gibt es außerdem aufregende Podiumsdiskussionen, Performances und Partys. Seit Gründung kann sich das Event jährlich über Publikumszuwachs freuen. Kein Wunder bei dem prallen Filmpaket, das auch diesmal geschnürt wird. Von Coming-out bis BDSM, von Leder bis Blümchensex ist alles dabei – weit über 100 Filme. Das alternative und unabhängige Festival legt traditionell den Fokus auf weiblich-feministische sowie queere Sichtweisen. Das Kuratorium bilden Paula Alamillo, SIEGESSÄULE-Verlegerin Manuela Kay, Jochen Werner und Jürgen Brüning, der das Pornfilmfestival 2006 gründete. Der Eröffnungsfilm „Unravelled Intimacies“ basiert auf den 2014 erschienenen Memoiren „Daddy: A Memoir“ von Regisseurin Madison Young – einer sexpositiven Botschafterin für Feminismus, Kink und Pornografie. Lesbisch zur Sache geht es in „W(Hole)“. Das Spektrum reicht dabei von spielerischen, getanzten Body Encounters bis hin zu bluttriefenden Bondage-Erfahrungen. Auch Festival-Dauergast, Regisseurin Goodyn Green, ist mit der neuen Fortsetzung ihrer Trilogie „Third Shutter“ am Start. In sechs Szenen, ausschließlich weiblich* besetzt zeigt sie so gut wie alles, was Frauen* miteinander im Bett, in der Badewanne und sonst wo machen können. Der Abschlussfilm „Die traurigen Mädchen aus den Bergen“ von Candy Flip und Theo Meow ist die Parodie einer Vice-Dokumentation über vier

Mädchen, die sich vom Patriarchat zurückziehen und ihr Leben mit selbst gedrehten Pornos finanzieren. Eine Farce im besten Sinne, die ein wenig an Bruce LaBruce erinnert, aber sehr viel lustiger ist und nichts und niemanden ernst nimmt. Und das bei einer deutschen Produktion! Eine Reihe von biografischen Filmen bleibt laut Kurator Werner „ganz stark bei ihren Protagonist*innen“. „Behind the Mask“ aus der Türkei ist das schonungslose Porträt eines alkoholkranken Psychotherapeuten, der dabei ist, sich zwischen seiner Fetischidentität und dem wahren Leben zu verlieren. „Jonathan Agassi Saved My Life“ folgt dem gleichnamigen schwulen israelischen Pornodarsteller auf seinem Ritt durch Filmstudios und „HustlaBall“ bis hin zum Rückzug aus dem Sexgeschäft. Ebenso hemmungslos ist „A Rosa Azul de Novalis“, die skurrile Selbstdarstellung eines brasilianischen Körperkünstlers, dessen Schließmuskel eine tragende Rolle spielt. Ebenfalls aus Brasilien kommt „Greta“, die Geschichte eines älteren, schwulen Krankenpflegers, der einen unter Polizeiaufsicht stehenden Patienten zu sich nach Hause schmuggelt, damit dessen Bett frei wird und seine Nachbarin, eine erkrankte trans Frau, im Hospital unterkommen kann. Sie ist Teil seiner Wahlfamilie, in der es warmherzig um Solidarität und Mitgefühl geht, aber auch um Sex im Alter. Ein weiteres Highlight ist „Resistència trans“ aus Spanien über trans*


FOTO: MEOW FILMS

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Foto: „Volunteers Wanted“

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31.10.19 · Astra Kulturhaus

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19.11.19 · Huxleys

LIVE ON MARS FEAT. ALEX THOMAS

Aktivist*innen in Barcelona, die ihre persönlichen und gesellschaftspolitischen Ziele gegen alle Widerstände verfolgen. Der bewegende Dokumentarfilm von Claudia Reig Valera liefert Rührung und Empowerment in einem. Bemerkenswert ist auch die Kategorie der „Classics“, die erst in diesem Jahr ins Leben gerufen wurde. „Wir haben fünf analoge Filme im 35-mm-Format und zwei im 16-mm-Format aus Archiven ausgegraben für das analogste Festival ever“, erzählt Werner. Dabei sind u. a. Filme wie „Good Hot Stuff“ (1975) des bahnbrechenden schwulen Regisseurs Jack Deveau, und „Nitrate Kisses“ (1992) der renommierten und im März verstorbenen lesbischen Experimentalfilmemacherin Barbara Hammer zu sehen. „Ihr erweisen wir mit dieser Wiederaufführung unsere Hochachtung“, fügt Werner hinzu. Das filmische Phänomen „Taxi zum Klo“ (1980) über das promiske Leben des schwulen Regisseurs und Hauptdarstellers Frank Ripploh findet auch wieder seinen Platz auf der großen Leinwand. Nach fast 40 Jahren ist der Film auch heute noch erfrischend als Zeitdokument der damaligen Ära von Klappen, Saunen und Tuntenbällen. Außerdem wird „100 Tage, Genosse Soldat“ (1991) gescreent, der fünf junge Soldaten der sowjetischen Armee im Kreislauf von Gewalt und Demütigung zeigt. Ihre Rebellion dagegen besteht in Intimität und Fantasie. Das breite Angebot des Pornfilmfestivals zieht nicht nur Kinopublikum an, sondern bietet auch eine Plattform, auf der neue Filme entstehen. Dieses Jahr wird folgerichtig mit „Volunteers Wanted“ ein Film gezeigt, der während des letztjährigen Festivals entstanden ist. Produziert vom Label Erika Lust stehen hier Frauen aus der Hauptstadt mit klaren Vorstellungen von Liebe und Sex im Vordergrund. Im Film sagt eine: „There are other people we love and other people we fuck. And they are not even the same thing.“ Die rauschende Abschlussparty steigt dann in der Burg Schnabel und im Monarch werden wie immer Preise für den besten Film jeder Kategorie verliehen. Eines kann man jetzt schon sicher sagen. Er wird genial, dieser Jahrgang. Frank Hermann

12.11.19 · Columbia Theater

INCOGNITO 26.11.19 · Säälchen

RÜFÜS DU SOL

OLIVER POLAK 05.12.19 · Frannz

FRIENDLY FIRES

18.10.19 · Columbiahalle

06.11.19 · Musik & Frieden

SATORI & THE BAND FROM SPACE

20.11.19 · Bi Nuu

18.10.19 · Metropol

KOYAANISQATSI - A NEW SCORE (LIVE)

GOGO PENGUIN

22.10.19 · Huxleys

DANIEL CAESAR

22.10.19 · Metropol

THE DIVINE COMEDY

+ MAN & THE ECHO 23.10.19 · Admiralspalast

LAUV

+ CHELSEA CUTLER 25.10.19 · Tempodrom

NOAH KAHAN SABRINA CLAUDIO

22.11.19 · Kesselhaus

OMD

02.12.19 · Tempodrom

HOT CHIP

+ ALASKALASKA 03.12.19 · Columbiahalle

WHITE LIES

03.12.19 · Tempodrom

BISHOP BRIGGS

PALACE

13.12.19 · Metropol

27.10.19 · Lido

THE STRUTS

27.10.19 · Columbia Theater

NIGHT MOVES

+ WOVOKA GENTLE 28.10.19 · Maze

ANNA TERNHEIM

31.10.19 · Kesselhaus

KAT FRANKIE

04.01.20 · RBB Sendesaal

JAMES ARTHUR

31.01.20 · Huxleys

THE NEIGHBOURHOOD

15.02.20 · Huxleys

Mehr Infos zu den Konzerten unter www.trinitymusic.de

Tickets unter www.dodotickets.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.


44 FILM

Beyond borders “Soura“, Berlin‘s first queer film festival focusing on the Middle East

and North Africa presents defiant stories from across the region

PHOTO: SLINGSHOT FILMS

PHOTO: HEYMANN BROTHERS FILMS

M

Soura Film Fest, Oct. 11–13, Sputnik Kino sourafilmfest.com

Photos (from top to bottom): Jonathan Agassi Saved My Life, IL, 2018, Oct. 12, 21:00

PHOTO: LUXBOX

Martyr (opening film), LB, 2017, Oct. 11, 19:00 They, US/QA, 2017, Oct. 12, 19:00

ore often than not, the media narrative surrounding the Middle East and North Africa (MENA) resorts to clichés about current events that silence or ignore LGBTI* voices. While stories about war, refugees and oppression should absolutely be told, there is space for a wider breadth of experiences, especially from queer perspectives. Enter the inaugural Soura Film Fest, Berlin’s first queer film festival entirely dedicated to showcasing and uplifting filmmakers from the MENA region. Soura – which means “image” in Arabic – offers a safe haven for LGBTI* artists examining sexuality, gender, culture and heritage. The festival’s opening film, Mazen Klhaed’s poignant Martyr, is a somber meditation on life, death and the people who find themselves caught in between. In the aftermath of a stupid, perilous stunt, a troubled young man drowns on a beach in Beirut. His friends, a group of shell-shocked men from different walks of Lebanese life, some more ostracized than others, are given the task of transporting, washing and ultimately mourning their departed friend. The film’s religious overtones bind the characters together in their grief and make for a solemn, yet ultimately peaceful, watch. On the complete other end of the spectrum, Tomer Heymann’s whirlwind documentary Jonathan Agassi Saved My Life follows the titular gay porn sensation as he questions his career, life choices, and family. While we see Agassi over-indulge in every sex and drug scenario imaginable, the emotional core of the film is his close relationship with his mother back in Israel, which reaches Tenessee Williams-levels of psychodrama as the movie progresses. Warning: things get very dark as Heymann’s unflinching lens sheds light on Agassi’s race between his desire for higher purpose and his propensity to self-destruct. Another must-see entry is They, the US-Iranian feature by 30-yearold Anahita Ghazvinizadeh, who counts Jane Campion among her mentors. They tells the story of J, a 14-year-old non-binary teenager who is grappling with their gender identity and expression. As J is reconciling how their puberty blockers may be negatively affecting their health, they are joined for a long weekend by their sister and her Iranian boyfriend. The three of them tentatively navigate J’s situation and in the process, form a bond that transcends borders of culture, gender and language. Soura’s closing film, The Wedding, is already worth mentioning for being produced by ArabQ, the first queer production company based in the Middle East. In Sam Abbas’ slow-boil of a chamber drama, Rami and Sarah are trapped in a prolonged engagement – partly because of pressure from their conservative Muslim families, but mostly because of Rami’s infidelities with a bevy of men, both casual encounters and deeper relationships. As his deception grows, the couple’s home life is thrown into disarray. It’s a perfect example of the kind of stories Soura exists to tell – stories unique to members of a global community too often marginalized within their own countries. Hopefully, after this first festival, as Soura grows, we as audience members will become even more privy to the diversity and perspectives of the films and directors it is committed to elevating. Cameron Cook


Brahms’ Requiem

3. NOVEMBER 2019 16 UHR I PHILHARMONIE VLADIMIR JUROWSKI RALF SOCHACZEWSKY Leitung (Schütz) MARIA BENGTSSON Sopran MATTHIAS GOERNE Bariton CANTUS DOMUS CHOR DES JUNGEN ENSEMBLES BERLIN SCHÜTZ „Die mit Tränen säen“ SCHÜTZ „Wie lieblich sind deine Wohnungen“ BRAHMS „Ein deutsches Requiem“

030 202 987 15

rsb-online.de

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9. November 2019 • Sa 20 Uhr Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

30 Jahre Mauerfall Mozart: »Gran Partita« Bruckner: Messe Nr. 2 e-Moll Rundfunkchor Berlin Bläser des RundfunkSinfonieorchesters Berlin Gijs Leenaars Dirigent

Tickets ab 25 Euro Tel. 030 / 20 29 87 22 tickets@rundfunkchor-berlin.de

26.08.19 15:39


46 FILM

FOTO: SALZGEBER

Foto: Simon Frühwirth (re.) in „Nevrland“

Post gay Der österreichische Film „Nevrland“ erzählt die Coming-of-Age-Story eines schwulen Teenagers in Wien, der selbstverständlich mit seiner Homosexualität umgeht, aber an Panikattacken und Wahnvorstellungen leidet Nevrland, A 2019, Regie: Gregor Schmidinger, mit Simon Frühwirth, Paul Forman, ab 17.10. im Kino

Der Wiener Regisseur Gregor Schmidinger ist Mitgründer des Porn Film Festival Vienna und wurde bekannt dank seiner beiden LGBTI*-Kurzfilme, „The Boy Next Door“ (2009) und „Homophobia“ (2012), die bereits von mehr als 10 Millionen Zuschauer*innen auf YouTube angeklickt wurden. In seinem Langspielfilm-Debüt „Nevrland“ thematisiert

DJ Asaf Dolev

ASYLUM IRRENHAUS

DJ Saeed

Drake Masters

Billy Santoro

sting VIP

Brand Ho

er nun das autobiografische Thema seiner früheren Angststörungen. Mit starken und intensiven Bildern gelingt es Schmidinger deutlich zu machen, dass sich der 17-jährige Jakob in einem psychischen Ausnahmezustand befindet: Die Mutter verließ die Familie früh, der Vater ist hilflos und überfordert, der Großvater schwer an Demenz erkrankt. Der schweigsame und zurückgezogene Jakob – gespielt vom Schauspielnewcomer Simon Frühwirth, der den Preis als bester männlicher Nachwuchsdarsteller beim diesjährigen Max-Ophüls-Filmfestival in Saarbrücken gewonnen hat – scheint kaum Freund*innen zu haben und von einer bleischweren Angst gelähmt zu sein. Bevor sein Studium losgeht, jobbt Jakob bei seinem Vater in einem Schlachthof und sieht dort Dinge mit an, die nur schwer zu ertragen sind. Wenn Simon nicht arbeitet, sitzt er am liebsten zu Hause vor dem Computer. Dort taucht er ab in eine Parallelwelt, wo er Gay-Porn-Seiten besucht und mit anderen Männern chattet. Eines Nachts lernt er beim Chatten den amerikanischen Videokünstler Kristjan kennen. Beide begegnen sich fortan auch im echten Leben: Kristjan nimmt Jakob mit in eine Welt voller Drogen, Technopartys und Stroboskoplicht. Die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen zunehmend und die Bekanntschaft mit Kristjan entwickelt sich für Jakob zu einer fulminanten Reise. Es ist ein Trip nach Nevrland, zu den eigenen Ängsten, den Wunden der Vergangenheit und sich selbst. Schmidinger bezeichnet seinen Film selbst als „post gay“, was für ihn bedeutet, dass Jakobs Schwulsein kein zentraler Konflikt ist, sondern eine natürliche Selbstverständlichkeit. Viel mehr erzählt „Nevrland“ die Geschichte eines sensiblen Jungen, der – gefangen in einer Welt aus Drogen, Angst und Wahnvorstellungen – auf der Suche nach sich selbst ist. Wir begleiten z. B. Jakob zu einem Therapeuten, der ihn darum bittet, sich seiner Angst zu stellen – doch wie soll man sich einer allumfassenden Angst stellen können? Die Fragen, die der Film aufwirft, werden nicht alle beantwortet, aber vielleicht ist es die Erkenntnis, sich seiner Vergangenheit stellen zu müssen, um die Gegenwart ertragen zu können, die man daraus mitnehmen kann. Eine abschließende Warnung für alle, die an Epilepsie erkrankt sind: die Filmszenen im Technoclub können Panikattacken oder auch epileptische Anfälle auslösen. Linus Giese

Armond Rizzo

KitKatClub 18TH OCTOBER 10PM

DJ Pagano

DJ Alan Joe

and DJ Redtomcat, Samuel D, DJ Thor Adam and many more...

Steven Lee Tyler Sweet Max Adonis

and Gage Santoro, Viktor Rom, Santi Noguera, Pablo Bravo, Andy Onassis, Gianni Maggio, Frankie T, Jordi Slutx, Aaron Mark, Joe Gillis, Leo Grin, Lludy Fortune, Andy Star, Pig Boy, Joe Cassio, Kesha Ortega, Joel Someone, Koldo Goran, Quawn Hardon, Stars of SAUKERL Berlin, GoGo‘s and many more...

www.hustlaball.de/tickets // Presale 32 € / VIP 110 €


FOTO: JOE KAKE

Für die Filmwelt sind die drei letzten Monate des Jahres traditionell eine besonders fruchtbare Zeit. SIEGESSÄULE-Redakteur Joe von Hutch stellt seine Lieblingsfilme für die dunkle Jahreszeit vor – Camp-Klassiker, die allesamt in dieser Zeit veröffentlicht wurden

Queering the screen Halloween, Thanksgiving, Weihnachten – mittlerweile kann man diese Feiertage kaum noch auseinanderhalten, da der Handel entsprechende Produkte mittlerweile gleichzeitig ab Oktober in die Regale klatscht: Billige Gruseldeko fristet so Seite an Seite mit Dominosteinen und Dresdener Stollen eine monatelange, trübe Koexistenz in den Regalen. Verwirrend. Nicht nur deshalb nennen wir in den USA die zwei Monate ab dem 31. Oktober einfach die „Holidays“ – traditionell eine Zeit, in der die Filmbranche besonders campe Klassiker hervorbringt, hat man doch bei Regen und Dunkelheit genau die richtige geistige Verfassung, um in abseitige Filmuniversen einzutauchen. „Hocus Pocus – Drei zauberhafte Hexen“ (1993) ist zum Beispiel so ein Camp-Halloween-Klassiker. Die queere Ikone Bette Midler hatte kein Glück mit dem Film, der zu seiner Zeit eher ein Flop war, aber ihre schräge Performance als Hexe Winifred Sanderson, die aus dem Jahr 1693 kommt, hat daraus trotzdem einen Kultfilm gemacht. Aus dem selben Jahr stammt der Evergreen „Nightmare before Christmas“ vom Regisseur Tim Burton. Was passiert, wenn die Gruselgestalten aus „Halloween Town“ den Weihnachtsmann entführen und ihn durch den sogenannten Nikigraus ersetzen? Ein queeres Spektakel, bei dem alle schrecklichen Weihnachtsklischees verdreht werden – und am Ende ein Sieg für alle Außenseiter*innen. Der queere Subtext wird expliziter mit „The Rocky Horror Picture Show“ (1975). Das Kultmusical von Richard O‘Brien mit Tim Curry in der Rolle von Dr. Frank N. Furter bezieht sich zwar nur über Bande als „Frankenstein“-Hommage auf Halloween, passt aber dennoch hervorragend in die letzten Monate des Jahres. Außerdem wird der Film häufig zu Silvester im Fernsehen gezeigt. Der Doktor und „sweet transvestite from transsexual Transylvania“ erschafft ein Adonis-Sexspielzeug anstatt eines mörderischen Monsters und ist uns allen bis heute unendliche Inspiration – egal, ob wir gerne Strapse tragen oder nicht. In „Die Addams Family in verrückter Tradition“ (1993) brilliert nicht nur meine Stilikone Morticia Addams (Anjelica Huston), sondern der Streifen liefert mit Gruftiprinzessin Wednesday Addams (Christina Ricci) auch meine Lieblings-Anti-Thanksgiving-Szene. Eingesperrt in einem reichen Sommercamp müssen die Addams-Kinder in einem rassistischen Theaterstück mitspielen. Schließlich nehmen sie die anwesenden Eltern als Geiseln und schreiben die Geschichte des ersten Thanksgivings queerfeministisch neu – mit Ricci als Anführerin der Rebellion. Der queere Held meiner Kindheit bleibt allerdings Johnny Depp in „Edward mit den Scherenhänden“ (1990), ebenfalls von Regisseur Tim Burton. Der Film dreht wunderschön das Klischee des Monsters um und zeigt, dass Außenseiter Edward eigentlich mehr von den Normalos zu befürchten hat als diese von ihm. In diesem Jahr gibt es übrigens eine neue, animierte Verfilmung von „Die Addams Family“. Ich bezweifele, dass die ohne Anjelica Huston camp wird. Falls ihr sie trotzdem gucken wollt, dann aber bitte nur OMU mit der Stimme von Bette Midler als „Grandmama“. Denn nichts ist gruseliger als schlechte Synchronisationen ... Trick or Treat!


48 BUCH

FOTO: DELPHINE CHANET

Foto: Pauline DelabroyAllard – ihr Debütroman wurde mehrfach ausgezeichnet

Im Rausch der Liebe In ihrem Heimatland Frankreich wurde Pauline Delabroy-Allards Debüt 2018 geradezu mit Preisen überschüttet. Jetzt liegt der Roman, der eine stürmische Liebe von zwei Frauen mit teils fatalen Folgen schildert, auch auf Deutsch vor

Pauline Delabroy-Allard: „Es ist Sarah“, Frankfurter Verlagsanstalt, 180 Seiten, 22 Euro

D

ass Gegensätze sich anziehen, mag ein Gemeinplatz sein – auf die lesbische Amour fou in Pauline Delabroy-Allards Debütroman „Es ist Sarah“ trifft er zu wie die Faust aufs Auge. Die namenlose Icherzählerin fristet in Paris ein unerfülltes Dasein als alleinerziehende Mutter und von ihrem Job gelangweilte Lehrerin. Über die Pflichterfüllung hinaus scheint kaum Leben in ihr zu stecken. Das ändert sich schlagartig, als ihr auf einer Silvesterparty Sarah begegnet: Die exaltierte Geigerin redet wie ein Wasserfall, lacht zu laut, raucht und trinkt zu viel, ist übermäßig

stark geschminkt und stets over- oder underdressed. Als hätte sie nur darauf gewartet, aus ihrer „Latenzzeit“ erweckt zu werden, lässt sich die Icherzählerin sofort in Sarahs Bann ziehen. Rasch entwickelt sich aus der intensiven Freundschaft eine leidenschaftliche Affäre, die getragen wird von Sarahs exzessivem Wesen: In einem Dorf in der französischen Provinz tanzen sie nachts um vier auf der Straße Boogie-Woogie; auf der Fahrt haben sie Sex am Steuer bei 90 km/h. Zwischen Sarahs Konzerttourneen quetschen sie je ein paar heiße Liebesnächte, um sich dann wieder über Meere und Kontinente hinweg nacheinander zu verzehren. Wie einer Drogenabhängigen wird der Icherzählerin zunehmend alles andere egal. Sie geht völlig auf in dieser Liebe und spürt gleichzeitig, wie Sarahs Extreme immer öfter in Aggression oder totale Erschöpfung umschlagen: „Sie begreift nicht, dass sie sich verausgabt, dass sie mich verausgabt.“ Eine Liebe, die alles andere ausblendet, an der die Liebenden letztendlich zugrunde gehen, scheint anachronistisch in der heutigen Zeit, in der Individualismus großgeschrieben wird und das nächste Date stets nur einen Klick entfernt ist. Vielleicht entwickelt das wagemutige Debüt der gerade mal 30-jährigen Französin eben darum einen derartigen Sog: Eine alles verschlingende Liebe, die schlussendlich auch das Ich auszulöschen droht, ist Schreckens- und Sehnsuchtsfantasie zugleich. Insbesondere wenn man begreift, dass der Beziehung ihr Ende bereits eingeschrieben ist. An vielen Stellen liest sich der Text fast wie ein Requiem: Als „zum Sterben begehrenswert“ wird Sarah beschrieben, als „Totensilhouette“ ihr schlafender Körper. Von Anfang an liegt eine unbestimmte Tragik über dieser Liebe, in der die Momente des Glücks und der Lust umso heller erstrahlen. In diesem Licht betrachtet, entlarven sich auch die am Anfang irritierenden Überbetonungen und obsessiven Wiederholungen nach und nach als probate Stilmittel, um den traumatischen Erinnerungsloop wiederzugeben, der die Icherzählerin heimsucht. Im zweiten Teil des Romans irrt sie durch Italien – allein, gebrochen, auf der Flucht vor ihrer Sehnsucht nach Sarah. Ob sie eine Trauernde, eine Verlassene, gar eine Mörderin ist, belässt die Autorin im Vagen. Ebenso unklar bleibt, warum es ausgerechnet diese beiden Menschen derart erwischt. Vorherige Beziehungen, familiäre Bindungen, gesellschaftliche Anfeindungen – alles, was einen Kontext liefern könnte, wird höchstens flüchtig erwähnt und sofort wieder ausgeblendet. Leicht ratlos lässt einen die Lektüre zurück, zugleich mit jener übersatten, melancholischen Mattigkeit, die höchsten Ekstasen folgt. Anja Kümmel


WITH ENGLI S SURTI H TLES

ILLUSTRATION: RALF KÖNIG

BUCH 49

Sonne, Strand und Sex 1992 erschien Elvira Klöppelschuhs beißend-ironischer Erlebnisbericht „Elvira auf Gran Canaria“ und avancierte zum schwulen Klassiker. Mit „Unter Männern“ schrieb dann Sebastian Castro 2009 die lang ersehnte Fortsetzung. Und nun – zehn Jahre später – kehrt er mit „Winterpride“ wieder zurück auf die kanarische Homo-Enklave Sebastian Castro: „Winterpride“, Männerschwarm, 176 Seiten, 14 Euro

Treffender als Sebastian Castro selbst kann man seine Fortsetzung der Gran-Canaria-Reihe kaum beschreiben. Er wollte nur „einen gepflegten Trivialroman schreiben, so trivial wie das Leben selbst“, doch ständig landete er „unvermeidlich in einem ganz anderen Genre“. Er meint damit Sex. Und ja, davon gibt es reichlich in seinem amüsanten Büchlein: schnellen Sex in den Dünen, ausgiebigen Gruppensex in Hotelzimmern oder eben schräge Sex-Dates per App. Kein Wunder, man ist ja schließlich auf jener spanischen Insel im Atlantik, die sogar vom hiesigen Tourismusbüro exzessiv als schwuler Sehnsuchtsort beworben wird. Und um ganzjährig für entsprechendes Entertainment zu sorgen, gibt es inzwischen sogar einen Winterpride. Zu diesem Event wird Sebastian spontan von seinem Freund Dolo eingeladen, der dort bereits ein Hotelzimmer bezogen hat. Was dann folgt, ist eine Woche voller obskurer Wanderungen durch 70er-Jahre-Betonanlagen, Schlachten um den besten Platz am Kuchenbuffet des Cafés Wien, Konzerte von Baccara und Samantha Fox. Doch vor allem entwickelt sich das Buch – neben all dem Sex – allmählich zu einer Hommage. Zum einen an die Insel selbst, zum anderen an die Freundschaft. Denn durch diverse Zufälle teilt Sebastian irgendwann sein Hotelzimmer mit sieben weiteren Personen, inklusive seines Exfreunds und dessen Neffen. All das schildert er so vergnüglich wie pointiert – und vergisst nicht durch diverse Anekdoten anzudeuten, dass Leben alles andere als immer nur trivial ist, sondern manchmal rob äußerst ernst sein kann.

Jedem das seine VON MARTA GÓRNICKA UNTER VERWENDUNG NEUER TEXTE VON KATJA BRUNNER REGIE MARTA GÓRNICKA

AB 26/OKTOBER

MAXIM GORKI THEATER Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin Karten: (030) 20221-115 . www.gorki.de Medienpartner:


50 BUCH

FOTO: CARLSEN VERLAG BY WOLF-DIETER TABBERT

Foto: Reinhard Kleist – ein Meister biografischer Graphic Novels

Im Versteck Er war Schwarz, schwul und Boxer – Emile Griffith. Der bekannte Comic-Zeichner Reinhard Kleist hat sein neustes Werk dem Leben und Leiden des Sportlers gewidmet, der in den 60er-Jahren aktiv war

Reinhard Kleist: „Knock Out!“, Carlsen, 160 Seiten, 18 Euro

Bereits dieses Zitat aus „Knock Out!“ umreißt das Spannungsfeld der neusten Graphic Novel aus der Feder von Reinhard Kleist: „Ich töte einen Mann, und die meisten Leute verstehen das und verzeihen mir. Hingegen, ich liebe einen Mann, und so viele halten das für eine unverzeihliche Sünde, die mich zu einem schlechten Menschen macht.“ Es stammt von seinem Protagonis-

ten, also dem echten Emile Griffith, dessen Lebensgeschichte sich der Kölner Zeichner angenommen hat. Aus der Karibik in die USA gekommen sieht sich jener Griffith dem alltäglichen Rassismus des Amerikas der 50er-Jahre ausgesetzt. Dennoch findet er Einstieg in Gesellschaft und Arbeitswelt. Er entwirft Damenhüte, schwärmt von Pingpong, bis er die Chance wahrnimmt, als Boxer in den Ring zu steigen. Eine große Karriere macht ihn zum Weltmeister in mehreren Gewichtsklassen, doch in einem schicksalhaften Kampf im Jahr 1962 trifft er seinen Kontrahenten so hart, dass dieser nicht mehr aufstehen wird. Von da an ist nichts mehr wie zuvor – allerdings hatte es überhaupt je eine Normalität für den Boxer gegeben? Ein Schwarzer schwuler Mann im Amerika dieser Zeit, tief verstrickt in dem so heterosexuell aufgeladenen Metier des professionellen Faustkampfs? Die Begrenzung des Handlungsspielraums muss man sich da nicht groß ausmalen. Warum auch, tut ja ohnehin Kleist für uns. In monochromen Bildern zeichnet er Griffith als eine Art naiven Parzifal, nur dass jener auf der vergeblichen Reise zum wahren Gral durch die Hinterhöfe zwielichtiger Rotlichtkneipen ziehen muss, verfolgt von Schuldgefühlen, aber auch homophoben wie rassistischen Übergriffen. Kleist erzählt all das über eine Rahmenhandlung – ein fiktives Zwiegespräch zwischen Griffith und seinem „Opfer“ – bleibt aber sonst erstaunlich linear. In Kleists viel beachtetem Vorgänger, dem Comic „Nick Cave: Mercy On Me“, ging es da weit assoziativer zur Sache. Von diesem stilprägenden Phantasma ist in „Knock Out!“ wenig zu spüren, man merkt viel eher, wie gerecht Kleist seinem Thema werden möchte. Dieser Wunsch manifestiert sich dann auch im Appendix des Buchs. Hier nämlich stoßen wir auf ein Essay der Ethnologin Tatjana Eggeling, die an weiteren Beispielen über den historischen Griffith hinaus den Leidensdruck von homosexuellen Sportler*innen sichtbar macht. So mag das Projekt zwar etwas didaktisch wirken, doch der markante Strich und die Visionskraft von Kleist schicken einen immer wieder einfach nur auf die Reise durch das tragische wie abenteuerliche Leben von Griffith. Bis neun bist du o. k. bei zehn erst k. o. Linus Volkmann


FOTO: JENNIFER FEY

FOTO: FALKN NORDMANN

BUCH 51

Lesung

Neuauflage

Trilogie

Die lesbische Moderatorin Dunja Hayali macht auf ihrer „Haymatland“-Tour halt in Berlin

Nach über 20 Jahren ist Valeska Gerts Autobiografie „Ich bin eine Hexe“ erstmals wieder lieferbar

Angela Steidele schließt mit „Poetik der Biographie“ ihre Trilogie zum biografischen Schreiben ab

Im Herbst letzten Jahres erschien Dunja Hayalis Buch „Haymatland – Wie wollen wir zusammenleben?“ (Ullstein). Darin beschäftigt sich Hayali, die selbst irakische Wurzeln hat und derzeit unter anderem das ZDF-Morgenmagazin moderiert, mit dem zunehmenden Erstarken nationaler Strömungen und wie man ihnen am besten begegnen kann. Seit letztem Monat tourt sie mit diesem Titel durch ganz Deutschland und legt dabei in diesem Monat auch eine Station in Berlin ein.

Zu Zeiten der Weimarer Republik mischte Valeska Gert (1892–1978) mit ihren grotesken Tanzdarbietungen, die Titel trugen wie „Sexarbeit“ und „Nächtlicher Verkehr“, die Berliner Bühnen auf. So gilt sie vielen auch als Prototyp einer queeren, emanzipierten Frau. Nun erscheinen ihre Memoiren von 1968 in einer neu durchgesehenen Ausgabe. Darin schildert sie zum Beispiel auch ihre diversen Begegnungen mit schillernden Figuren der Kulturgeschichte wie Brecht, Fellini oder Fassbinder.

„Haymatland“, Lesung mit Dunja Hayali, 19.10., 20:00, Passionskirche

Valeska Gert: „Ich bin eine Hexe“, Alexander Verlag Berlin, 288 Seiten, 19,90 Euro

Was für ein Mammutprojekt! Drei Bücher, die sich alle auf ihre Art und Weise mit dem Thema Biografie auseinandersetzen. Los ging es 2017 mit „Anne Lister. Eine erotische Biographie“. In diesem Porträt schildert Angela Steidele das sexuell äußert aktive Leben dieser englischen Landadeligen, wobei ihr dafür als Grundlage Listers Tagebücher dienten. Auch in dem Titel von 2018 „Vier Frauen. Zwei Jahrhunderte. Ein Weg“ spielte erneut die gute Anne eine Rolle. Diesmal rekonstruierte Steidele Listers Reise ins zaristische Russland, die zugleich ihre letzte war, da sie im Kaukasus an Fieber verstarb. Eine neue Ebene in dieser Erzählung war die Verknüpfung mit der Neuzeit in Person von Angela Steidele selbst. Sie unternahm nämlich mit ihrer Lebens-

gefährtin die gleiche Reise, ohne sich der Illusion hinzugeben, sie exakt 1:1 wiederholen zu können. So heißt es in diesem Buch, von der „Tafel der Vergangenheit“ vermöge man eh nicht mehr als „die Scherben aufzuklauben“. Aber was genau lässt sich denn überhaupt alles vom Boden der Historie aufsammeln? Welche Regeln liegen einer guten Biografie zugrunde? Wie viel Wahrheit vermag sie widerzuspiegeln? Und wie viel Persönliches – also vom Schreibenden selbst – steckt unweigerlich darin? Diesen Fragen geht die Literaturwissenschaftlerin Steidele nun in dem abschließenden Sachbuch „Eine Po etik der Biographie“ nach. Texte: rob Angela Steidele: „Poetik der Biographie“, Matthes & Seitz, 106 Seiten, 12 Euro


52 AUSSTELLUNGEN

FOTO: BPK/S. FISCHER STIFTUNG/LEONORE MAU

Foto: Hubert Fichte 1971 vor seinen Skizzen zum Roman „Versuch über die Pubertät“

Verschwulung Der 1986 verstorbene Hamburger Hubert Fichte ist einer der wichtigsten schwulen Schriftsteller im Nachkriegsdeutschland. Sein monumentales Nachlasswerk „Die Geschichte der Empfindlichkeit“ ist nun Ausgangspunkt für eine Ausstellung im Haus der Kulturen der Welt und für eine Neubetrachtung seines Schaffens SIEGESSÄULE präsentiert Hubert Fichte: Liebe und Ethnologie, 18.10.2019– 06.01.2020, Haus der Kulturen der Welt hkw.de

I

ch muß Sie warnen ... ich bin ein Schriftsteller, der sich in seinem Leben mehr mit Strichjungen, Straßenmädchen und Voodoopriestern herumgetrieben hat als mit den wichtigsten Persönlichkeiten, mit denen man als Schriftsteller umgehen sollte.“ Hubert Fichtes Selbstbeschreibung anlässlich eines Vortrages war kein Kokettieren, vielmehr zeigt sie die Sonderstellung des 1986 verstorbenen Hamburger Autors. Sein Hauptwerk, „Die Geschichte der Empfindlichkeit“, an dem er bis vor seinem Tod mit gerade einmal 50 Jahren gearbeitet hatte, konnte er nicht vollenden. Hinterlassen hat er 8.000 Seiten Manuskript; angelegt war das Opus magnum auf 19 Bände: Romane, Essays, literarische Interviews, Reiseberichte. 17 Bände davon sind posthum erschienen. Ein Mammutwerk, das in seiner Gesamtheit in einer Reihe mit Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ und Hans Henny Jahnns „Fluß ohne Ufer“ stehen sollte und in dem Fichte die besondere Wahrnehmung der Welt aus der Sicht und mit der Sensibilität eines Homosexuellen erkundet: literarische Vorreiter wie August von Platen ebenso wie die Halbwelten des Hamburger Reeperbahn-Kiezes und die Riten afrikanischer Religionen. Fichte, Monolith und gleichermaßen Solitär der deutschen Nachkriegsliteratur, beschäftigt bis heute. Ein nicht minder monumentales Ausstellungsprojekt stellt sein Werk nun in den Kontext aktueller Diskurse. Die Kuratoren Diedrich Diederichsen und Anselm Franke

sehen Fichte als Vorläufer neuer Disziplinen wie die Queer Studies und Postcolonial Studies im deutschen Sprachraum. „Nichtsdestotrotz stößt auch sein äußerst selbstreflexiver, ‚ethnopoetischer‘ und schwuler, Sexualität als Forschungsmittel umfassender Ansatz an gewisse Grenzen und auf Probleme der Reproduktion von kolonialen Machtstrukturen, die unsere Ausstellung thematisieren will“, so Diederichsen und Franke gegenüber der SIEGESSÄULE. Die Ausstellung ist der Schlusspunkt einer 2017 begonnenen Reihe, die über sechs Stationen von Lissabon und Rio de Janeiro bis Dakar und New York gleichsam wichtige Reise- und Forschungsetappen Fichtes nachvollzog. In Berlin werden nun Arbeiten gezeigt, die Fichtes Schreiben in seiner Zeit kontextualisieren und die Verbindungslinien zu den Zielen seiner Reisen herstellen. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Pedro Lemebel, Martin Kippenberger, Richard Oelze und Lil Picard. Und selbstverständlich Bilder von Leonore Mau, die die meisten seiner Reisen begleitet hat. Obwohl sich Fichte als schwul bezeichnete, pflegte er eine Liebesbeziehung mit der 19 Jahre älteren Fotografin. Zudem wird es zeitgenössische Arbeiten u. a. von Alvin Baltrop, Isaac Julien, Philipp Gufler und Daniel Richter geben, die sich aus aktueller Perspektive mit Themen der Ausstellung auseinandersetzen, außerdem umfangreiches Archivmaterial aus dem Nachlass Fichtes. Dazu gehören seine Arbeitspläne, die die Entstehungsgeschichte der „Geschichte der Empfindlichkeit“ dokumentieren. Hörstationen bieten die Möglichkeit, anhand von Fichtes Gesprächen mit Jean Genet, Léopold Sédar Senghor und Julius Nyerere seine besondere Interviewtechnik kennenzulernen. Schwule Sexualität wird eine zentrale Rolle in der Ausstellung einnehmen, schließlich habe sie Fichte dezidiert als Forschungswerkzeug gedient. „Fichtes Utopie einer ‚Verschwulung der Welt‘ kann im historischen Kontext der BRD als progressiver Versuch des Ausbruchs aus heteronormativen Dichotomien und identitärer Grenzziehung verstanden werden“, so die beiden Kuratoren. „Auch hier wird es in der Ausstellung darum gehen, die utopischen Versprechungen und Grenzen einer derartigen Positionierung zu beleuchten.“ Axel Schock


FOTO: LU YANG ELECTROMAGNETIC BRAIN CONRTROL MESSENGER

FOTO: JESSICA WEBER

FOTO: WOLFGANG TILLMANS FRIENDS OUTSIDE PLANET 1992

AUSSTELLUNGEN 53

Nightclubbing

Bunte Insel

Medienspektakel

Eine umfangreiche Fotoausstellung in der C/O dokumentiert die Berliner Clubkultur

Die Ausstellung „At the End of the Rainbow Lies Belfast“ porträtiert LGBTI* in Nordirland

Am Kulturforum werden noch bis Januar Werke chinesischer Videokünstler*innen gezeigt

Zur Eröffnung im September bildeten sich längere Schlangen vor der Galerie C/O Berlin als vor dem Berghain. Könnte am Thema liegen: Die Schau „No Photos on the Dance Floor!“ zeichnet in fotografischen Arbeiten von Künstler*innen wie Wolfgang Tillmans (Abbildung), Sven Marquardt & Marcel Dettmann, Carolin Saage u. a. Realität und Mythos des Berliner Nachtlebens von 1989 bis heute nach. Eingebettet wird diese Hommage an die Clubkultur in ein Rahmenprogramm aus DJ-Sets, Filmvorführungen, Performances u. v. m.

Jessica Weber, Berliner Fotografin mit nordirischen Wurzeln, tauchte für ihre ausdrucksstarke Porträtserie in die queere Szene Belfasts ein und erschuf gemeinsam mit ihren Protagonist*innen farblich wuchtige Aufnahmen von politischer Sprengkraft. Ihre Bilder zeigen eine lebendige queere Szene im Kontext einer zerrissenen, mitunter tiefreligiösen Gesellschaft. Begleitet werden die großartigen Aufnahmen durch Interviews und Statements von Aktivist*innen und Porträtierten.

„Uterus Man“ ist Titel und Protagonist*in einer Videoarbeit der preisgekrönten chinesischen Künstlerin Lu Yang – eine Art feministische*r Superheld*in, bewaffnet mit Östrogen, einer elektrischen Nabelschnur und einem mit Menstruationsblut betriebenen Düsenfahrzeug in Form eines Beckenknochens. Der Film der Künstlerin, die Genderklischees ebenso radikal infrage stellt wie kulturelle Identitäten, ist eines der queeren Highlights der Ausstellung „Micro Era. Medienkunst aus China“, die anlässlich des 25. Jubiläums der Städtepartnerschaft von Berlin und Peking seit Anfang September im Berliner Kulturforum zu sehen ist. Neben Lu Yangs Werken präsentiert die Schau

No Photos on the Dance Floor!, bis 30.11., C/O Berlin, Hardenbergstr. 22–24, Charlottenburg

At the End of the Rainbow Lies Belfast, 02.–07.10., coGallery, Torstr. 170, Mitte, Vernissage: 02.10., 18:00

außerdem Arbeiten von Cao Fei, Fang Di und Zhang Peili. Die beiden Letzteren wurden gemeinsam von den Künstlerinnen und den Kurator*innen, darunter Anna-Catharina Gebbers und Victor Wang, ausgewählt. Die Installationen und Videoarbeiten changieren dabei zwischen dokumentarischer Bildsprache und poppiger Anime-Ästhetik und stellen Fragen nach der Rolle von Körper, Geist und Identität im technologisch-digitalen Zeitalter sowie innerhalb einer sich rasant verändernden chinesischen Gesellschaft. Die Werke spannen dabei einen Bogen von den 80er-Jahren bis in die Gegenwart. Micro Era. Medienkunst aus China, bis 26.01., Kulturforum Berlin, Matthäikirchplatz, Tiergarten

Zwei fe llos. NE S CH Ö Ö B E L R E N M DESIG RRO. SEIT E F BEI

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54 TREND

Labelcheck

FOTO: ALEXANDER HEIGL

Artem Gryshchenko und Victor Victorov kommen ursprünglich aus der Ukraine und gründeten 2012 das Label Dressaddict, das sie im vergangenen Jahr in ORTTU umbenannten. Artem ist der Kreativdirektor und für die Designs zuständig, Victor ist ausgebildeter Couture Pattern Maker und für die Schnitte zuständig. Die Kollektionen – bisher nur für Männer – bestehen aus Entwürfen, die nicht unbedingt dem gängigen Männlichkeitsbild entsprechen. Sie wirken oft leicht „feminin“, was vor allem an den fließenden Schnitten der Kleidungsstücke liegt, die sich in verschiedenen Lagen kombinieren lassen. Asiatisch inspirierte Wickeloptik ist ihr Markenzeichen. orttu.com

SIEGESSÄULE-Redakteurin Kaey streckt ihre Fühler aus und sammelt die neus­ten Trends aus den Bereichen Mode und Beauty. Ihre Fundstücke präsentiert sie jeden Monat in der Style File

Trendy Der Berliner YouTuber Maxim Giacomo ist mit über 50.000 Followern einer der erfolgreichsten Beautyblogger Deutschlands. Jetzt bringt er zum ersten Mal ein eigenes Produkt auf den Markt. Gemeinsam mit der Firma Luvia Cosmetics, die ausschließlich vegane Kosmetika produziert, hat er die Highlighter-Palette Boysinmakeup entwickelt. Diese ist seit dem 29.09. erhältlich und besteht aus fünf verschiedenen Tönen inklusive Pinsel. luvia-cosmetics.de

3 Fragen an ... ... Maler und Kostümdesigner Joko Koma. Viele kennen ihn als Selecteur und Gästelistenbetreuer am Einlass von Nina Queers „Irrenhouse“-Partys. Momentan arbeitet er an einem Fotoband mit seinen Looks Wie würdest du deinen Style in drei Wörtern beschreiben? Kafkaesk, freaky und artistic. Was inspiriert dich zu deinen abgefahrenen Outfits? Meine Träume sind immer recht bizarr, sehr real und krass. Die meisten meiner Inspirationen kommen aus dieser Traumwelt. Aber ich kaufe oft auch haufenweise Kleidungsstücke im Secondhandstore, Stoffe oder Spielzeug. All das, was ich dann ergattert habe, dient ebenfalls als Inspiration. Für welche Celebrity würdest du gern einmal ein Outfit entwerfen? Ich finde die meisten Celebrities heutzutage ziemlich uninspirierend. Alexander McQueen hätte ich gern gekannt. Oder Jesus in eins meiner Outfits gesteckt. Der braucht schon lange einen neuen Look.

Gesehen auf den ... Fashion Media Awards

FOTO: GETTYIMAGES/PAUL BRUINOOGE

FOTO: XXXXXXXXXXXXXXXX

Style File

Im September verlieh das Branchenmagazin Daily Front Row die Fashion Media Awards. Den Preis für das beste Cover gewann Schauspielerin Indya Moore, bekannt aus der Netflix-Serie „Pose“, die im Juli auf der amerikanischen Elle zu sehen war. Zu ihrem Kleid trug sie Ohrringe und eine Tasche, die aus Porträts der 16 trans* Frauen of Color bestand, die bis dahin 2019 in den USA ermordet worden waren. fashionweekdaily.com


Martin-Luther-Str. 19 10777 Berlin-Schรถneberg www.mutschmanns.de

WEDNESDAY 2. 10.

KLUBNACHT with DJ Menace / 22 h - End WEDNESDAYS 9. / 16. 10.

2for1 with DJ Menace / 22 h - End THURSDAYS 3. / 10. / 17. 10.

NAKED SEX PARTY 21 h - End FRIDAYS 4. / 11. / 18. 10.

WEEKENDSTARTER 22 h - End SATURDAY 5. 10.

BLUF NIGHT 22 h - 00 h KLUBNACHT 00 h - End

SATURDAY 12. 10.

KLUBNACHT 22 h - End

SUNDAY 6. 10. Doors open 17-19h

COFFE & CREAM 17 h - End

SATURDAY 20. 10. Doors open 17-19h

COFFE & CREAM HUSTLEBALL SPECIAL

17 h - End

SATURDAY 19. 10. 22 h - End

Feinkost

Party for Men & Women DJ Menace and DJ Pajic

CLOSING PARTY

SEE YOU SOON IN MOTZSTRASSE 30


PHOTO: MARGA VAN DEN MEYDENBERG

56 ENGLISH

Brextraordinary Tim Luscombe: Learning German (badly), Claret Press, 208 pp., 15.00 euros

Playwright and director Tim Luscombe has been active since the 80s, living and working in London, New York and Bangkok, whether adapting classics or writing original plays with queer themes. His first proper book arrives on October 18, chronicling his misadventures in an A-level language course at the Volkshochschule Berlin while witnessing his home country’s decision to leave the EU, with plenty of humor to temper the horrors of British politics and German grammar. SIEGESSÄULE spoke with the author and unapologetic “citizen of nowhere”

Tim, at the end of Learning German (badly), you get married to your partner. Can a German husband compensate for a lack of language skills? In my case, it exacerbates the problem, because he speaks perfect English, and so do his friends. They love getting out of their own language, whereas pro-Brexit English folk appear to abhor anything foreign. The Brexit story has taken a dramatic new turn. What’s your hot take on the Prime Minister’s latest moves? Oh my god, I reel from horrified, to embarrassed, to angry. We’re in a position now where people are arguing over whether the government has the right not to obey the law. It’s extraordinary. How may this affect Brits living in Berlin? Well, as Brexit has proven over and over again, anyone prepared to make a prediction is an idiot. I can only talk about my own perspective: I’ve got an appointment in January to try to get a German passport. If Boris Johnson pulls us out without a deal, there’ll be no transition period, in which case I probably won’t stand a chance of getting dual citizenship. In the 70s, 80s and 90s, we were sold the idea that we could travel and live in other European countries. Many of us based big life decisions on that, but it doesn’t hold good anymore. Millions of people are being deprived of their EU citizenship rights. What does it mean for you to identify as European rather than British? Since being a teenager, I hated the idea of being a Brit, because a lot of the time, it goes along with colonization, jingoism and nationalism. I think Britain ought to be more European, not less. I don’t really want to be British, but by the same token, to be honest, I don’t really want to be German specifically, either. I love it here, but I’d rather not have to be any nationality. What can you tell us about your next play? Western Alliance is a play I’m writing with support from the Arts Council of England. It’s again about Brexit, about the difference between the urban and the rural take on Europe. It’s set in the Southwest of England, which is why I’m in Cornwall right now, talking to farmers to shed light on the rural experience. Many of them are pro-Leave, and I wanted to understand why, especially considering the European Union subsidizes them so heavily. I’m beginning to get an answer: it has to do with the love of land, and their sense of who they are. It’s kind of depressing, but I’ve got to write it. I’ve got to exorcise this Brexit demon till it goes away or till I drop dead – whichever comes first. Interview: Joey Hansom

BESTATTUNGSVORSORGE. Eine Sorge weniger. WWW.GREIWE-BESTATTUNGEN.DE . GÄBLERSTR. 1 . 13086 BERLIN . TAG & NACHT . TEL. 030 - 96 202 437


ENGLISH 57 A column of international perspectives on queer Berlin by expats on rotation

PHOTO: ALEXA VACHON

PHOTO: VLADISLAV KOLEV

Sarah M. Harrison is a writer living in Berlin since 2008

Space out Events and exhibitions concerned with reimagining the future have been ubiquitous in Berlin for the past several years. While the people commanding the bulk of Earth’s resources seem intent on accelerating the hundreds of dystopian possibilities imagined by authors, filmmakers and social commentators of the 20th century, creative projects that imagine less dismal possibilities have become an urgent go-to for those seeking environmental and economic justice. Politically themed group shows factor prominently in the Berlin art scene, less suited to selling art but giving participants the opportunity to influence public discussion. So what happens when these projects seem only to replicate ignorant, imperialist positions? The curator of the exhibition Milchstraßenverkehrsordnung (Space is the Place), which ran at Künstlerhaus Bethanien through mid-September, was called out by an anonymous group in a public letter for whitewashing. Despite repeated references to Sun Ra, the Black Panther Movement and Afrofuturism, the show had no contributions from black artists. Of the 22 participants, 18 were white men, three were white women, one a man of color. The exhibition text feels as if lifted out of a science-boy magazine from the 1960s, beginning with, “The future of mankind lies in outer space”, peppered with antiquated references to humans as “men” and dependent on a belief in “man’s” unbridled entitlement to possess and exploit the universe. It’s kitschy and naive, yet when we consider that Elon Musk of Tesla (explicitly championed in the text) and Amazon CEO Jeff Bezos are currently investing billions of their personal hundreds of billions into projects that seek to make space travel as common as air travel, we must take it seriously. Which is why it is so necessary to include a diversity of voices, and why projects imagining the future fail so hard when they do not. It is said that we know more about space than we do about the deep sea – for which our little knowing has caused immeasurable damage to planetary biodiversity – but how can we quantify how little we know without knowing it? To me, being queer – in addition to being about how I date – is permission to imagine more. It is possible to ponder the galaxy without needing to penetrate it with a rocket. Unlike Western imperialist approaches, queer and POC “space exploration” emphasize the expansion of human thought, not territory. Humans do not need to conquer space – we need to conquer the limitations of our own narrow minds.

Love in my tummy The “Rotenburg Cannibal” and his Berlin lover left their mark on pop culture. A London performer is portraying them both in Love After meeting online via a cannibalism-fetish forum in 2001, Armin Meiwes invited his voluntary victim, Bernd Brandes, over for dinner. They were to share Brandes’ penis as an appetizer, and the rest of his body would be the main course for Meiwes (with plenty of leftovers). The story made international headlines and has inspired several films, TV episodes and plays. Actor and performance artist Petar Miloshevski (pictured) has taken a unique approach, portraying both the eater and the eaten in his solo piece. In speaking with SIEGESSÄULE, he describes Love as “camp, but not in a pop sense” with a “baroque and rococo” style. Following performances in his base of London, his native country Macedonia and throughout Europe, the piece will get its German premiere this month at former silent-film cinema Delphi. The dual portrayal is aided by a “very elegant costume device”, the only element that Miloshevski outsourced, having handled the script, direction, set design, soundtrack and lighting himself. “I flip between the two characters, giving them a very particular nuance in terms of force and movement. They are very distinct, but they’re two sides of the same coin.” Indeed, the complimentary fetishes form a symbiotic dynamic, and it’s this relationship that Miloshevski is exploring on a psychological level, neither condemning not glorifying. The point is “to dig as deep as possible, on a very poetic and metaphorical level. The urge on both sides is so contrasting, yet these two come together to commit such a personal act – according to us, an atrocity, but to them, the utmost pleasure.” He promises no gore onstage, but if the reviews of past runs are any indication, there may be a few mental scars in the audience by the end of the night Joey Hansom

Love, Oct. 11—13, 20:00, Theater im Delphi

English elsewhere On gay men‘s reaction to alleged sexual abuse: p. 5 Queer Middle East & North African Film Festival: p. 44 Calendar of events: pp. 58-87


52 KLATSCH 58 KLATSCH

Barry Manilow Ellen Page Caster Semenya Kate Moennig

Lupita Nyong’o Conchita Wurst

Ruby Rose Sam Smith

Unsere Unsere Klatschreporterin Klatschreporterin seit 1999: seit 1999: Karin Schupp Karin Schupp „K-Word“, „K-Word“, ihre Kolumne, ihre Kolumne, jeden Freitag neu jeden Freitag neu auf l-mag.de! auf l-mag.de!

Charlize Theron hatmehr bestätigt, dasserklärte Jackson das ältere ihrer zweiwollte Adopihre Loverinnen nicht versteckt, die(7), Schauspielerin so: „Ich tivkinder, ein Mädchen ist. „Ja, ich dachte auch, dass sie ein Junge wäre. mein Leben genießen, und das wurde mir wichtiger, als mein Leben zu schützen.Bis sie mich ansah, sie drei habe Jahreich alt es war, und sagte: binda: kein Junge!‘ Und Denn indem ich esalsschützte, ruiniert.“ Und‚Ich siehe Ihrer Karriere jetzt habe ich also zwei wunderbare Töchter“, sagte sie dem Klatschblatt The hat’s nicht geschadet! Bei uns ist sie bald in „3 Engel für Charlie“ (Kinostart: Daily Mail. Dessen Reporter hatte die Oscar-Gewinnerin direkt danach gefragt, 28.11.) und im Actionthriller „Underwater“ (09.01.2020) zu sehen. weil Jackson langeConchita Haare hatWurst und oftalias Kleider Ist ESC-Gewinnerin Tomträgt. Neuwirth alias Conchita alias Sieben Tony-Nominierungen für „The Prom“! Dasund Musical über eineDrag abgehalfWurst neuerdings mit der australischen Dragqueen Ex-„Ru Paul’s Raterte Broadway-Truppe, die ein junges Lesbenpaar dabei unterstützt, den Schulce“-Kandidatin Courtney Act zusammen? Darüber spekulieren österreichische abschlussball zuInstagram-Story, dürfen, wird demnächst auch verfilmt – ebenso wie Medien, fandenbesuchen außer einer die die beiden kuschelnd zeigt und „The Boys in the Band“, das 50 Jahre nach seiner Uraufführung erstmals mit den Worten „I love you“ geschmückt ist, allerdings keine Indizien. Befreun-für densind Theater-Oscar nominiert wurde. Das Kino-Remake (esals wurde bereits 1970 det Conchita Wurst und Courtney Act schon seit 2014, sie sich auf dem verfilmt) des Stücks über eine schwule Geburtstagsparty übernimmt den BühWiener Life Ball kennenlernten. nencast, darunter die schwulen Schauspieler Matt Bomer („American Horror Ellen Page („Inception“, „Juno“) hat keine Angst, in der queeren Casting-SchubStory“), Jim Parsons Bang Rollen Theory“), Quinto („Star lade zu landen: „Wieso(„The sollte Big ich diese nichtZachary spielen wollen?“, sagteTrek“) die und Charlie Carver („Desperate Housewives“). Die Tony Awards werden Oscar-nominierte Schauspielerin, die seit ihrem öffentlichen Coming-out 2014am 9. Juni inlesbische New York verliehen.verkörperte, auf einem Panel des Filmfestivals in mehrere Charaktere Auch die neue Netflix-Serie „Tales of the wenn City“ ich (abnur 7. Juni) LGBTIToronto. „Offen gesagt wäre ich begeistert, noch brachte solche Rollen Schauspieler*innen in Lohn und Brot: Zum Cast von Armistead Maupins queespielen würde!“ rer Wahlfamilien-Saga gehören unter anderem Ellen Page („Inception“) Harald Glööckler bringt „kaiserlich pompöösen Flair“ (Mannheimer Morgenals ) AnnsIm (Laura pansexuelle Tochter, Barnett („Chicago inMary die Pfalz: KurortLinney) Bad Dürkheim eröffnete er das Charlie erste „Café Pompöös“, das Fire“), Murray Bartlett („Looking“), Victor Garber („Legends Tomorvom Schwiegersohn seines Ehemanns Dieter Schroth betrieben wird. of „Natürrow“), Daniela Vega („Eine fantastische Frau“) und Jen Richards als junge lich wären weitere Orte denkbar“, sagte der umtriebige Designer, der seit einigen Ann Madrigal. Jahren im nahe gelegenen Kirchheim lebt, der Berliner Morgenpost. Zurzeit hat er Sindeine Oscar-Gewinnerin Nyong’o („12 Years a Slave“) queere aber andere Priorität:Lupita Im September erschien sein neues Buchund „Vordie zwölf“, Musikerin/ Janelle Monáe („Hidden Figures“) ein Paar? ein Plädoyer,Schauspielerin „unser Verhalten zu ändern und die Welle der Brutalität undDieses ZerGerüchtzuverbreitete sich im Mai nach der New Yorker Met-Gala, auf der sie sehr störung stoppen“ (Pressetext). Gratulation: Maren Kroymanns Sketchcomedy „Kroymann“ ist zum Mal vertraut miteinander redeten und tanzten. Tja, sie sind nun maldritten langjährige für den Deutschen Comedypreiswurden nominiert, dereinem am 3. anderen Oktober Partygast, verliehen wird. Freundinnen … Andererseits sie von der biDie SendungSchauspielerin der „schmallippigen, feministischen, vegetarischenauffällig Lesbe“ (Selbstsexuellen Tessa Thompson („Westworld“), ignoriert, bezeichnung) in diesem Jahralsschon den Deutschen und die galt bekam bis letzten Sommer Monáes Loverin …Fernsehpreis und den Grimmepreis; amwundervoll“, 31. Oktober starten Folgen. „Es ist absolut freute neue sich Schmusesänger Barry Manilow (75) Charlie Sheen hattedass angeblich mit 5.000 Regisseur im Mirror darüber, er seinen MannFrauen Garry Sex Kief– –dersieschwule sind seit 1978 ein Joel Forever“) toppt das locker: „zehnoder zwanPaarSchumacher – seit seinem(„Batman öffentlichen Coming-out 2017 nichtAuf mehr verstecken muss. zigtausend“ schätzte in Vulture Zahl seiner Sexpartner. Dasnicht sei „nicht un-Es „Ich bin durch viele,erviele Jahre die gegangen, in denen ich das konnte. üblich“, erklärteKarriere der 80-Jährige. meisten Schwulen haben vieledie Partner, weil hätte meine sofort „Die zerstört.“ Das heißt: Es hätte Ohrwürmer es„Mandy“ keine echte gibt“nie – oder früher(höre gab, als Gegensatz zu heutedie und‚Nein‘-Kultur „Copacabana“ gegeben ich im hier etwa Stimmen, „das Konzept desdas braven mit Familie nicht hoch im Kurs stand“. sagen, dass es wert Vorstadtlebens gewesen wäre?!).

FOTOS: KATE MOENNING: GETTYIMAGES/ALBERTO E.RODRIGUEZ, SAM SMITH: GETTYINAGES/DAVE J. HOGAN, CONCHITA WURST: GETTYIMAGES/JAMIE MCCARTHY, ELLEN PAGE: GETTYIMAGES/THEO WARGO FOTOS: CASTER SEMENYA: FRANCOIS NEL/GETTY IMAGES, RUBY ROSE: KEVIN MAZUR/GETTY IMAGES FOR THE CW NETWORK, LUPITA NYONG’O: GREGG DEGUIRE/WIREIMAGE, BARRY MANILOW: DIMITRIOS KAMBOURIS/GETTY IMAGES FOR MICHAEL KORS

D

Das Elton-John-Biopic „Rocketman“ (Kinostart: 30. er coolen Shane in „The L Word” Mai) wird als erster Film eines großen (2004–2009) haben etlicheMainstreamLesben ihr Studios gerühmt, der schwulen Sex etwa ihre zwiComing-out zu verdankenzeigt, – so auch schen John (Taron Egerton) und seinem ersten Lover Darstellerin Kate Moennig, wie sie in John Reid (Richard Madden). „Ich habe mir„Seltsadie SzeRuPauls Podcast „What’s the Tee?“ verriet. nen angeschaut und finde sie großartig“, sagte Egermerweise ist mir erst am ,The L Word‘-Set ein Licht ton, privat hetero, in The List und wunderte sich aufgegangen”, sagte sie. „Alle waren so offen, stolz darüber, dass „alle total aufgeregt deswegen“ seien. und selbstbewusst. Das hatte ich vorher noch nie „Für michIch ist es unattraktiv, einenSchule. Mann Da vor gesehen. wargenauso auf einer katholischen der Kamera zu küssen wie eine Frau“, sagte er dem gab’s das alles nicht.“ Im allerersten Interview über Hollywood ist immer unihre sexuelleReporter. Identität„Es – die bislangunangenehm, nur ein offenes abhängig von deiner sexuellen Präferenz.“ Geheimnis war – verriet die 41-Jährige auch, dass sie „ZurAnfang Hölle, nein!“, reagierte Südafrikas Leichtathleseit 2018 mit der brasilianischen Musikerin tikstar Caster Semenya im Mai auf diedreht Vorgabe des Ana Rezende verheiratet ist. Moennig gerade Internationalen Sportgerichtshofs, ihre hohen Tesdas Reboot „The L Word: Generation Q“, das in den tosteronwerte künftig zu reduzieren. USA im Dezember undmedikamentös bei uns voraussichtlich erst Während weltweit diskutiert wird, wonach eigentlich im Frühjahr 2020 startet. entschieden wer als Fraumöchte gilt und wer nicht, beSam Smithwird, („Promises“) nicht mehr grüßte der Deutsche Leichtathletik-Verband das Urmit männlichen Pronomen, sondern mit dem geteil. Unterstützung bekommt die beste 800-Meterschlechtsneutralen „they/them“ angesprochen Läuferin(wir der Welt vonÄquivalent). ihrem Sponsor Nike werden habenhingegen dafür kein „Nachund ihrem der Einspruch einlegte. dem ich eineigenen Leben Verband, lang auf Kriegsfuß mit meinem „Ich weiß, dass ich eine Frauhabe bin“,ich sagte Semenya, Geschlecht gestanden habe, beschlossen, die mit Jugendfreundin Violet ist, mich so ihrer zu akzeptieren, wie ich bin“,verheiratet twitterte der schon 2017. „Ich Mitte mag mich, wie ichund bin,fügte und wen inbritische Popstar September hinzu: teressiert Leute sagen?“ „Ich war schon, nervös,was dasandere zu verkünden, weil ich mir immer Sorgen mache,Imwas Leute – aber Batwoman kommt! Maidie gab der denken US-Sender The scheiß drauf!“ Smith erklärte 2017, nicht CW grünes Licht für die erstebereits TV-Serie mitsich einer lesals „cis Mann“ zu fühlen, und bezeichnete sich im bischen Superheldin, die zudem von einer Lesbe geMärz in einem als nicht binär und genspielt wird: RubyInterview Rose („Orange Is the New Black“). derqueer. Staffel 1 startet im Herbst. Dass TV-Mega-Produzent „Mir gesagt: ‚Tuindiralle selbst einen Gefallen und Gregwurde Berlanti – der seine Serien („Supergeh haltend mitetc.) deiner Freundin in girl“,nicht „TheHändchen Flash“, „Riverdale“ LGBTI-Charakdie dann könntestnoch du Zeit auchhat! einen tere Öffentlichkeit, einbaut – dafür überhaupt Im Marvel-Film sagteder Kristen Stewart Mai wurden bekommen‘“, er und sein Mann, Ex-Fußballprofi in Harper’s Bazaar.Eltern Dass einer sie den homophoben RatRobbie Rogers, Tochter. Das Ehepaar schlag aus Hollywood hat bereits einen Sohnseit (3).vier Jahren ignoriert und


PROGRAMM 59

präsentiert 12.–13.10., 19:30, Berliner Ensemble

Baal

FOTO: MORITZ HAASE

Der junge schwule Regisseur Ersan Mondtag zeigt Bertolt Brechts Frühwerk in einem neuen, queeren Licht. Seine Inszenierung befasst sich mit Themen wie Bodyshaming, Schönheitsideale u. a. Die Hauptfigur, der Frauenhasser Baal, wird von der genialen Schauspielerin Stefanie Reinsperger (Foto) verkörpert. Young gay director Ersan Mondtag is putting Bertolt Brecht’s first major work in a new, queer light. His production deals with themes such as beauty standards and body shaming. The titular misogynist is played by the brilliant actor Stefanie Reinsperger (pictured).


60 PROGRAMM 18:00 Himmelreich

Di

01.10.

Führerscheinfrei bis 12 Personen Grill, Grillgut, Getränke, Picknickboxen in Berlin-Rummelsburg an der Spree

Buchung online: spreeboote.de

Mi 02.10. Rocktoberfest Auch in diesem Jahr bringt Randy Twigg (Foto) das Himmelreich wieder mit ihrem alternativen „Rocktoberfest“ zum Beben. Neben jeder Menge Rockmusik gibt‘s Maßbier, Würstchen und Freischnaps. Letzterer wird, laut Presseinfo, live aus dem Euter der Rocktoberfest-Kuh gemolken. Ähm, Prost!

If you want to experience Oktoberfest minus the schmaltzy Schlagermusik, head to the alternative Rocktoberfest party by Randy Twigg (pictured). Air guitars, beer on tap and sausages, plus free shots, which, according to the press release, will get milked fresh from the Rocktoberfest cow. Uh, cheers!

23:59 Lab.oratory

15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 18:00 Mann-O-Meter > HIV/ STI Schnell- und Labortests, anonym 19:30 Epiphanienkirche > Chorprobe Startup Vocals, offener und vielfältiger Chor für Ungehörte, Unerfahrene und Geübte

FOTO: LEE WAGSTAF

Kultur

Mi 02.10. Revolting Ein paarmal im Jahr öffnet der Sexclub für Männer unter dem Berghain seine Pforten für alle Geschlechter und Identitäten – wie heute am Vorabend des Tags der Deutschen Einheit! Dazu präsentiert die Produzentenlegende Rex the Dog ein Liveset. Weitere DJs: Juan MacLean, Justin Strauss und nd_baumecker (Foto).

A few times per year, the men’s sex club beneath Berghain tears down its gender walls, so it speak. On the eve of German Unity Day, everyone can hump a leg together with analog techno producer Rex the Dog, playing a live set, plus DJs Juan MacLean, Justin Strauss and nd_baumecker (pictured).

FOTO: ANTJE HAGEN

20:00 Konzertsaal der UdK

Do 03.10. Nordakkord Heute startet das dreitägige schwul-lesbische Chorfestival. Zehn Ensembles aus Deutschland werden von Berliner Chören empfangen. Mit dabei heute Abend: die Zauberflöten aus Köln, die Tollkirschen aus Leipzig, Da Capo al dente aus Bremen und lokale Größen wie die Spreediven (Foto), canta:re und SpreeKlang.

The fifth biannual gay and lesbian choir festival is taking place in Berlin, where 20 choirs from throughout Germany will gather over three days. Today’s opening features die Zauberflöten from Cologne and Da Capo al dente from Bremen, plus local greats like die Spreediven (pictured), canta:re and SpreeKlang.

14:00 Georg Kolbe Museum > Verrat der Bilder, Inszenierung von Nico and the Navigators. Play 18:30 Zitadelle Spandau > Lesung & Diskussion: Eure Heimat ist unser Alptraum, mit Fatma Aydemir, Max Czollek und Hengameh Yaghoobifarah, Moderation: Elisa Aseva. Discussion 19:00 Other Nature > Kumu Hina, Doku über LGBTI* Aktivist*innen aus Hawai. Documentary on the Hawaiian LGBTI* activist, presented by Trans Feminine International 19:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 19:30 Deutsche Oper > La Traviata, Guiseppe Verdi. Opera 20:00 Volksbühne > Die Hand ist ein einsamer Jäger, Katja Brunners Frauenkörper-Stück von Pınar Karabulut insziniert. Play 20:00 Tipi am Kanzleramt > Dominique Horwitz singt Brel, Chansonabend 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > ugly duckling, Theaterstück mit Gérôme Castell, Jade Pearl Baker, Judy LaDivina. Play with English surtitles 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics

20:00 Schaubühne > Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs, Theaterstück von Milo Rau. Play 20:00 Dodo > Offene Lesebühne, Lies deine eigenen Texte. Reading show 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > The House of Presents, Drag Show + Dance Party, um 22:00 Pre-Show „Gieza’s Pokehouse”. Pansy and her girls‘ weekly drag show and party

Bars 18:00 Möbel Olfe > Ein Abend von und für TLIF, DJ Slimgir Fast. Olfe‘s midweek bar night for TLIF 18:00 Himmelreich > Queer Tuesday 19:00 Flax > Feierabendbier Party, mit Tischtennis. Regular gay bar night 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Star Party Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Filmbühne am Steinplatz > Bingo am Steinplatz, Bingo mit Margot Schlönzke und Giselle d’Apricot. Bingo night 20:00 Betty F*** > Klinik-Treff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Woof > Oktoberfest Beer & Bears, Celebrate the Bavarian beer festival at the cruising bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar

Sex 12:00 The Jaxx > Hot Tuesday, Sensual Sexuality im Private Club 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory” 19:00 Club Culture Houze > The Hengst, Nur für schwule Männer. Gay only 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit

Mi

02.10. BO I LE R Sp ecial youngSTARS

Sauna-Event für Jungs bis 28 Jahre | ab 18 Uhr

15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 16:30 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, Projekt-Band für Frauen* und Queers. Music workshop 18:15 Begine > 18 Bewegungen Tai Ji-Qigong, Workshop

Kultur 14:00 Georg Kolbe Museum > Verrat der Bilder, Inszenierung von Nico and the Navigators. Play 18:00 ACUD-Theater > Pop Vs Experimental: Beyond Genre and Gender, die etwas andere Drag Show mit Olympia Bukkakis & The Darvish. Drag show 18:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:30 Café Lyrik > Heut wolln wir mal durch die Hauptstadt bummeln gehn, Berliner Lieder mit Sigrid Grajek. Chanson night 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 19:30 Deutsche Oper > Nabucco, Giuseppe Verdi. Opera 20:00 AHA > Bridge Markland & Gäste: Kings & Queens, ein Abend mit Bridge Marklands legendären kurzen Gender Verwandlungen. Drag show 20:00 Tipi am Kanzleramt > Dominique Horwitz singt Brel, Chansonabend


PROGRAMM 61 20:00 Berliner Ensemble > Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Theater play based on the novel by Thomas Mann 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics 20:00 Schaubühne > Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs, Theaterstück von Milo Rau. Play

Bars 18:00 Incognito > Grüner Mittwoch 18:00 Himmelreich > Rocktoberfest, „Maßbier, Würstchen und Freischnaps”, DJ Randy Twigg (Rock). Bang your head at this queer party celebrating the Bavarian beer festival 20:00 Bar Sofia > Bärchenbar, Xberg‘s queer alternative bar 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Mitte‘s tiny gay bar gem 20:30 Blond > Caribic Night Fever 20:30 Marienhof > Bergfest 21:30 Zum Schmutzigen Hobby > Drags and Drinks with Judy LaDivina, Drag Show,, Host: Judy Ladivina. Ab 23:00 „Mittwochs Music” (Pop) 22:00 Mutschmann‘s > Klubnacht, DJ Menace. Popular fetish/cruising bar 22:00 Rauschgold > Rauschgoldiges Oktoberfest, „O’zapft is!!! – Wies’ngaudi” DJ Doris Disse. Link arms and sway from side to side! 22:00 Woof > Oktoberfest Beer & Bears, Celebrate the Bavarian beer festival at the cruising bar 22:00 Greifbar > Club‘n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising”, (Electro, Pop, House). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Big Dick Night, Open House Night, Special für große Schwänze, no dresscode. Regular bar night

Clubs 18:00 Hofbräu Wirtshaus Berlin > Queerwiesn, „Sex, Drugs & Volksmusik”, schwules Oktoberfest, Live: Die Wiesnkönige, Show: Nina Queer & Brigitte Skrothum feat. Die Blöde Kuh, DJs Magic Magnus, Doris Disse, Leberwurst (Pop, Wiesnhits). Germans love Oktoberfest, so here we go for another super gay party replete with leather pants

20:00 Club Culture Houze > Bi-Night – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge”, Erotic/ Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off

// 02.10.19 20:00 Wabe > TANZhaus WABE, BalFolk mit EINS68, UFO. Balfolk dance 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Sing on Stage, Karaoke all night, Hosts: King Josephine & Fortune Taylor. Karaoke night 23:00 SchwuZ > Gaga, „Rah rah ah-ah-ah”, DJs JackyOh Weinhaus, Destiny Drescher, Gloria Viagra, FKA, Kakaokatzé, Francis, Gitti Reinhardt, Cuftan, Show: Judy LaDivina & Purrja and their dancers (90s, Pop, R’n’B). Lady Gaga tribute party on the eve of German Unity Day 23:00 KitKatClub > Symbiotikka Psytech Experience, DJs Emerson, Grace Thompson, Dominik Pazzer, Dennis Rema, Alex Blood u. a. (Techno, Electro, Psy & PsyTrance). Weekly party series in the hedonistic dance club 23:00 Cortina Bob > Kiss My Blood, „Queer Dark Night”, DJs TerrorWave, Pleasure X (Post Punk, Synth, Flexiwave, Electro, Italo, 80s, EBM) 23:59 Lab.oratory > Revolting, separater Eingang, Crossover-Dance-Party, offen für alle, live: Rex the Dog, DJs nd_baumecker, Juan MacLean, Justin Strauss 23:59 Tresor > Herrensauna, queere Technosause, DJs Cadency, SPFDJ, CEM, MCMLXXXV, DJ Yazi u. a. Multi-gender techno party 23:59 Panorama Bar/Berghain > Finest Wednesday, DJs Kasper Marott, Kev Koko, Maceo Plex. Special party before German Unity Day, rather straight

Sex 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 18:00 Der Boiler > YoungStars-Sauna, für Jungs bis 28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28 19:00 Ajpnia > Ajpnia am Mittwoch, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Erotik, Kennenlernen, Entspannen”, Men only. Relaxed erotic party 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked

Do

03.10. 12:00 AHA > Drag- und Gender-Bending-Workshop: Alltag, Workshop-Leitung: Dragstreet Boyz 15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 18:00 Der Boiler > Wohlfühl-Abend, bis 21:00. Relaxed sauna night 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in Schöneberg, Stammtisch. Open meeting 20:00 Village > Village Book Club for GBTQ men, Buchclub, heute: „Auf Erden sind wir kurz grandios’” von Ocean Vuong

Kultur 14:00 Georg Kolbe Museum > Verrat der Bilder, Inszenierung von Nico and the Navigators. Play 18:00 Schwules Museum > HIVstories. Living Politics, Führung (engl). Guided tour in English 18:00 Deutsche Oper > Die Zauberflöte, Opernklassiker von Wolfgang Amadeus Mozart. The famous opera Magic Flute 18:00 Berliner Ensemble > Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Theater play based on the novel by Thomas Mann 18:30 Festsaal Kreuzberg > 20 Jahre Grönland Records, das Label von Herbert Grönemeyer feiert Geburtstag mit Kat Frankie, Robert Görl, BOY u. a. live. Concert evening

Schnell & einfach Tickets für dein Event verkaufen 19:00 Schwules Museum > Chicos Lartigue, Ausstellungseröffnung mit Bildern des argentinischen Malers. Exhibition opening 19:00 Komische Oper > Roxy und ihr Wunderteam, Fußball-Operette mit den Geschwister Pfister, Inszenierung von Stefan Huber. Operetta 19:00 Dock 11 > W!O!man MADe, Tanzperformance von Yuko Kaseki. Dance performance 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play 19:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Konzertsaal der UdK > Nordakkord Berlin, queeres Chorfestival. Choir Concert 20:00 Wabe > Angeschossen – Ein Werner-Karma-Abend, Konzertabend mit Matthias Freihof. Concert

+49 30 2162299 www.l-support.net

20:00 Volksbühne > Die Hand ist ein einsamer Jäger, Katja Brunners Frauenkörper-Stück von Pınar Karabulut insziniert. Play 20:00 Tipi am Kanzleramt > Dominique Horwitz singt Brel, Chansonabend 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Black Maria, Black Maria, Theaterstück, Regie: René Pollesch. Play 20:00 HAU1 > Oratorium, Kollektive Andacht zu einem wohlgehütetem Geheimnis, mit und von She She Pop. Performance theater 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Jews! Jews! Jews!, „Blows The Shofar! – A Minori-tease Cabaret”, presented by Lolita Vavoom & Nana Schewitz, Show: TBA

Bars 19:00 Flax > Feier die 90er!, Party zum Feiertag mit Tischtennis und DDR-Schnäpsen. The local gay bar celebrates German Unity Day 19:30 Blond > SchlagerWunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Bar Sofia > Ute-Classic-Bar, Xberg‘s queer alternative bar 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, „Alles kann, nichts muss”, Host: Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_X-tra 3, Warm-up to Chantal

21:00 Tipsy Bear > Sing Out Sister Karaoke, Karaoke night at the queer NYC-style bar 21:30 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Jean Paul Anders. There‘s nothing like Thursday‘s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Woof > Oktoberfest Beer & Bears, Celebrate the Bavarian beer festival at the cruising bar 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Danceparty. Dancing action upstairs, sexy encounters downstairs 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:00 Rauschgold > Time Tunnel, „ab in die Retro Röhre”, Host: Doris Disse. Retro pop songs all night 22:30 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, 90er und Trashparty. The Hobby indulges in pop music

Clubs 22:00 Säule/Berghain > Säule, live: MCR-T, DJs DJ Spit, Textasy, VTSS. Night of experimental beats 23:00 Suicide Circus > Chantal‘s House of Shame, DJs + Show TBA (Electro, House, Minimal). Chantal‘s infamously lascivious weekly party explosion

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > TagderEinheit@ XXL, Cum together – Sex Party 19:00 Böse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Change your Gender, Queer play and fuck, Crossdress, Nylon, Kinky 21:00 Mutschmann‘s > Naked-Sex-Party 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00

03.10.-05.10.2019

Nordakkord Berlin

Das schwullesbische Chorfestival des Nordens

Konzertsaal der Universität der Künste

Hardenbergstr. /Fasanenstr.

www.nordakkord.de

Dircksenstr. 48 Am Hackeschen Markt www.brillenwerkstatt.de Oranienstr. 32 und »Die Maske« Mehringdamm 66 Kreuzberg


62 PROGRAMM 23:00 SO36

Fr

04.10. Fr 04.10. QueerBerg Anniversary Seit einem Jahr veranstaltet Prince Emrah seine Show „Queerberg“ regelmäßig im Silver Future. Das heutige Jubiläum wird groß gefeiert und auf der Bühne sind Performer*innen mit Fluchthintergrund aus ganz Deutschland zu sehen. Ein Teil der Einnahmen wird gespendet. DJs sind Mermaid Mudi u. a.

Over the past year, Prince Emrah has been regularly presenting the QueerBerg show at Silver Future. Tonight’s anniversary party will gather refugee performers from Berlin and beyond, with part of the proceeds donated to GLADT e. V. There will also be DJs, an exhibition and a raffle.

FOTO: BEAU AZRA

23:00 SchwuZ

Fr 04.10. Letz Be On Die einzige Lesbenparty im SchwuZ bietet am heutigen Abend ein Dragking-Special. Alle Kings haben freien Eintritt und die Performance-Gruppe Venus Boys (Foto) ist für die Show verantwortlich. Hinter den Turntables stehen Ployceebell, Kasey Riot, Bandidas, Anat Gilad u. a.

For tonight’s edition, the only lesbian party at SchwuZ is having a drag-king special. All kings get in for free, and the performance group Venus Boys (pictured) will put on a show. At the turntables will be Ployceebell, Kasey Riot, Bandidas, Anat Gilad and other DJs.

FOTO: SABRINA THEISSEN

18:30 Festsaal Kreuzberg

12:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Special zum PorYes-Award, Veranstaltungen ab 18:00. Open meeting 15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP

11.–13. Oktober 2019 | Rote Fabrik Zürich | www.lila-festival.ch

lila.19 queer festival

20:00

Kultur 14:00 Georg Kolbe Museum > Verrat der Bilder, Inszenierung von Nico and the Navigators. Play 18:00 Sexclusivitäten > PorYes – Salon, Feminist Porn Watching für den Audience Award 2017 18:30 Festsaal Kreuzberg > 20 Jahre Grönland Records, das Label von Herbert Grönemeyer feiert Geburtstag mit Kat Frankie, Robert Görl, BOY u. a. live. Concert evening 19:00 Theater O-TonArt > Knuddel Awards, queerer Ehrenamtspreis für mehr Respekt und Akzeptanz. Award show 19:00 Staatsoper Unter den Linden > Die Zauberflöte, der Klassiker neu inszeniert. The famous opera Magic Flute 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser.. Play 19:30 Deutsche Oper > Giselle, Choreographie und Inszenierung von Patrice Bart nach Coralli und Perrot Musik von Adolphe Adam. Ballet 19:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 19:30 Komische Oper > Candide, Comic Operetta

20:00 20:00

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03.10.-05.10.2019 20:30

Fr 04.10. 20 Jahre Grönland Records In London gegründet, residiert das Plattenlabel von Herbert Grönemeyer nun in Berlin und verlegt etliche deutsche Popgrößen von gestern und heute. Entsprechend divers ist auch das Line-up der Geburtstagssause, die am 03. und 04.10. steigt: Kat Frankie (Foto), Robert Görl (DAF), Philipp Poisel u. v. m.

Founded in London, the record label from Herbert Grönemeyer is now based in Berlin and releases numerous German pop greats from the past and present. Equally adventurous is the lineup for their birthday party on Oct. 3+4: Kat Frankie (pictured), Robert Görl of DAF, Philipp Poisel and many more.

Nordakkord Berlin

Das schwullesbische Chorfestival des Nordens

Konzertsaal der Universität der Künste

Hardenbergstr. /Fasanenstr.

www.nordakkord.de

21:00

21:00

mit Musik von Leonard Bernstein SIEGESSÄULE präsentiert: Konzertsaal der UdK > Nordakkord Berlin, queeres Chorfestival. Choir Concert Tipi am Kanzleramt > Dominique Horwitz singt Brel, Chansonabend Ballhaus Ost > White Limozeen, anhand von Puccinis „Madama Butterfly” untersuchen Johannes Müller und Philine Rinnert die Erzähltechniken von Oper und der Rolle von schwarzen Künstler*innen in der Oper. Play Bar Sofia > 20 Jahre Galerie Expo 3000, Musikprogramm: Ohmnoise Software Performance (Noise) SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics Kleines Theater > Miss Daisy und ihr Chauffeur, mit Ute Lubosch, Pierre Sanoussi-Bliss und Matthias Freihof. Play AHA > TGIF: Trash Goddess in Film, Gaby Tupper und Cathérine präsentieren queere Filme, Hauptfilm: „Im Reservat”. Film screening and talk HAU1 > Oratorium, Kollektive Andacht zu einem wohlgehütetem Geheimnis, mit und von She She Pop. Performance theater Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play Dodo > Open Stage, Selber singen Galerie Studio St. St > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis Eisenherz > Lesung: Patrick Gale, Frank Heibert (Übersetzer) stellt den Autoren vor und liest aus einigen seiner Bücher Theater im Keller > Travestieshow „HerStory“, das Ensemble präsentiert diverse Show-Nummern. Drag show Pride-Art Ateliers > A Closet Full of Skeletons, Performance von Fábio M Silva & Anali Goldberg Deutsche Oper > Aus dem Hinterhalt: Der Zwerg, Late-Night-Performances mit Mary Ocher. Performance night

Bars 19:30 Blond > Sexy-Music- Box, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Tipsy Bear > Planetarium, DJ Mr. Manic. Gay bar run by American expats in Prenzlauer Berg 20:00 Flax > Karaokeshow, Hosts: Marco, Sean & die jungen Wilden. Gay bar, hotspot for young locals 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte‘s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Incognito > Spielespasssss, Host: Margot Schlönzke. Trivia night 21:00 Pussycat > Black Weekend – BerlinCigarMen, Gay Cigar Salon 21:00 Möbel Olfe > DJ Aussenborder, If you‘re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 21:30 Marienhof > Pop & Schlager, mit Musikquiz, Host & DJ: Doris. Poppy trivia night 22:00 Woof > Oktoberfest Beer & Bears, Celebrate the Bavarian beer festival at the cruising bar 22:00 Mutschmann‘s > WeekendStarter, Popular fetish bar with darkroom 22:00 Rauschgold > Rauschgoldiges Oktoberfest, „O’zapft is!!! – Wies’ngaudi” DJ Herrin Deluxe. Link arms and sway from side to side! 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Greifbar > Club‘n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising” (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, für Queers, Tarts und Friends!, DJ Ad Fiction (Mutant Disco, New Wave, 80s). Divergent party tunes, open to all genders


DIY-Ticketing für dein Event 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, The Hobby turns into an outrageous gay pop disco

und Altes. Pop music 22:00 Die Busche > Cosmic, „The Friday Night Party”. Berlin‘s cult club for gays and lesbians 22:00 Lab.oratory > Lab. Dance, Einlass bis 24:00, „Dance up your weekend”, mit Säulen-Floor. 20:00 Monster Ronson‘s IchiEntry till midnight ban Karaoke > Sing on 23:00 SO36 > QueerBerg Stage, Karaoke all night, Anniversary, präsentiert Hosts: King Josephine & von Prince Emrah’s Fortune Taylor. Karaoke House of Oriental, night Performance: Katana, 20:00 Begine > Die Pop-Perlen Keil Li Divõn, Zeina Zina der Tangoschlampe, AnZeze, Asya Serimoclu u. drea legt auf: Bekanntes a., DJs Mermaid Mudi, und Unbekanntes, Neues Parisa, Prince Emrah, Ms. Hybreedity u. a. The Middle-Eastern benefit party celebrates its first anniversary 23:00 SchwuZ > Letz Be On, „Die Party für Lesben & Friends – DragKing DRAG KING Special”, DJs Kasey SPECIAL Riot, VELA, Bandidas, Ployceebell, Anat Gilad, DJ DyCe, Show: Venus Boys (House, Pop). Party bash for lesbians 23:00 Maze > Atomic, „Party for Queers and Folks”, DJs Trust.The.Girl, SIS_EA_Programmheft_CSD BERLIN 2018_Layout 1 20.07.18 16:58 Seite 10 Marco Ward (Indie, 80’s, Electro, Pop)

Clubs

letz beon

23:00 Connection Club > Youngsters Party, „young & beautiful”, DJ Anna Klatsche (Main). A twinky pop party at Schöneberg‘s clubbing institution 23:00 KitKatClub > 25 Years The Mystic Rose, Live: Tune Up Soundcollective, Phase 7 & Chico, DJs Scotty, Ziggy Stardust, Dr. Motte, Goa Jonas, Joanna u. a. (Goa, PsyTrance, Psychedelic Trance). Show what you got at this mixed-gender event 23:59 about blank > Climate of Fear, „Ten hours of goodness, pride and positivity”, mixed-gender, DJs DJ Sprinkles, Bruce, DJ Python, Mad Miran 23:59 Panorama Bar/Berghain > ... get perlonized, DJs Fumiya Tanaka, Margaret Dygas, Sammy Dee, Zip. Electro night in the upper club area of the hyper-hip dance temple

Mehr

als nur Entspannung pur

PROGRAMM 63

Sauna! Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 12:00 bis 6:00 Freitag 12:00 bis Montag 6:00 durchgehend Mehringdamm 34 / Berlin Kreuzberg T e l .: 030 - 57 707 175 Mehringdamm (U6/U7)

Sex 20:00 Böse Buben > Cocksucker Contest, Wir suchen den Besten, Dresscode für Sucker: white socks + naked, underwear, short pants, Dresscode für Genießer: colored socks + naked, underwear, short pants 20:00 Club Culture Houze > Fist Factory, Dress code: fetish, rubber. Men only 22:00 Stahlrohr 2.0 > SUCK‘n BLOW, Cruising-Night 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear

Berlins queeres Stadtmagazin

Alle Termine. Alle Partys. Alle Szene-News, für alle Smartphones.

mobil.siegessaeule.de www.boiler-berlin.de


64 PROGRAMM 23:00 Metropol

Sa

05.10.

03.10.-05.10.2019

Nordakkord Berlin

Das schwullesbische Chorfestival des Nordens

Konzertsaal der Universität der Künste

Hardenbergstr. /Fasanenstr.

www.nordakkord.de

Sa 05.10. Propaganda – Coming Home! Ende September feierte das legendäre Metropol am Nollendorfplatz als Club und Konzertvenue seine Wiederauferstehung (siehe S. 14). Heute steigt mit der „Propaganda“ die erste schwule Sause in der fetten Location. DJs: Alexio, Chris Bekker (Foto), Fixie Fate u. a. Show mit Destiny Drescher und Stella deStroy.

In late September, the legendary Metropol at Nollendorfplatz re-opened as a club and concert venue. Tonight, with Propaganda, the first gay party will take place at the rebooted location. With DJs Alexio, Chris Bekker (pictured), Fixie Fate and more, plus a show by Destiny Drescher and Stella deStroy

13:00 U-Bahnhof Turmstraße

Maaßenstr. 14/ Winterfeldtplatz

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SAT 10 –12 AM

So 06.10. Trans* March Heute steigt der erste Berliner Trans* March seit 2016. Die Forderungen reichen von Entschädigung für Zwangssterilisation bis hin zum Verbot von OPs an inter* Kindern. Vom Startpunkt geht‘s zum Knast in Moabit, um Solidarität mit inhaftierten trans* Personen zu zeigen, über das Innenministerium zum HKW.

Today is the first demo in Berlin for trans rights since 2016, with demands such as reparations for forced sterilization and a ban on operating on intersex children. The first stop of the march is at the Moabit prison to show solidarity with incarcerated trans*, then to the Ministry of the Interior, ending at HKW.

17:00 Bar Incognito

So 06.10. L-Bar Seit seiner Wiedereröffnung will die schwule Location auch ein neues Publikum anziehen: Lesben! Wer hätte das gedacht? Die „L-Bar“ soll nun jeden ersten Sonntag im Monat stattfinden. Frau sollte aber sehr pünktlich sein, wenn sie etwas davon haben will, denn um 20:00 ist der Spaß auch schon wieder vorbei!

Since reopening, this gay location wants to broaden its clientele – with lesbians! Who would have thought? L-Bar will take place every first Sunday of the month. But don’t be late – this particular ladies’ night is already over by 20:00!

08:30 Freiland Potsdam e.V > Trans* in Potsdam 2019, Tagung mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops, Friedrich-Engels-Str. 22. Symposium 10:00 Village > BDSM & Choreography, Workshop mit mit David Bloom 19:00 Begine > Doppelkopfturnier, Das legendäre Turnier. German card game tournament

Kultur 11:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Mall of Berlin > Nordakkord Berlin, queeres Chorfestival, 11:00 Flashmop in der Mall of Berlin, 20:00: Abendprogramm im Konzertsaal der UdK, danach Abschlussparty. Choir Concert 15:00 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das

A JURASSIC A K R PA Mehringdamm 34 |Karten 030 - 20 22 007

www.BKA-THEATER.de

Kult-Musical mit den Hits von ABBA, auch 19:30 15:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy, auch 19:30. Modern circus 16:00 Schwules Museum > Love at First Fight!, Ausstellungsführung. Guided tour in English 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic, auch 21:30. Modern acrobatics 19:00 Incognito > Lieblingslieder, Show mit Kim Bärly. Drag show 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play 19:30 SinBerlin > Die T Gesellschaft, live: Talks & Kings, wechselndes Programm mit Dan Apus Monoceros und Gästen. Kinky shows 20:00 Wabe > 10 Jahre Vadot, Jubiläumskonzert mit den Gästen UNPLACES aus Bochum (aktiv in der LGBT*-Szene), Moran Magal aus Israel. Concert 20:00 Huxleys Neue Welt > One Night Of Queen, Gary Mullen als Freddie Mercury im Tribute Konzert 20:00 Pfefferberg Theater > Images, drei Choreographien, Ballet 20:00 Volksbühne > Die Hand ist ein einsamer Jäger, Katja Brunners Frauenkörper-Stück von Pınar Karabulut insziniert. Play 20:00 Tipi am Kanzleramt > Dominique Horwitz singt Brel, Chansonabend 20:00 Komische Oper > Die Perlen der Cleopatra, Operette, Regie: Barrie Kosky. Operetta

Images Neue Choreografien

5. | 6. Oktober 2019 . 20 Uhr

Tickets: 030 - 93 93 58 555

20:00 Ballhaus Ost > White Limozeen, anhand von Puccinis „Madama Butterfly” untersuchen Johannes Müller und Philine Rinnert die Erzähltechniken von Oper und der Rolle von schwarzen Künstler*innen in der Oper. Play 20:00 Kleines Theater > Miss Daisy und ihr Chauffeur, mit Ute Lubosch, Pierre Sanoussi-Bliss und Matthias Freihof. Play 20:00 Galerie Studio St. St > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Theater im Keller > Travestieshow „HerStory“, das Ensemble präsentiert diverse Show-Nummern. Drag show 21:00 Heimathafen Neukölln > Tanita Tikaram, die lesbische Singer-Songwriterin auf Tour). Concert 23:30 BKA-Theater > Jurassica Parka Late Night: Paillette geht immer, Die stadtbekannte Dragqueen präsentiert ihr Livetalk-Format mit Gästen. Comedy talk show

Bars 18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever, for queers and friends (House Music) 19:00 AHA > Tunten-Tee, gemeinsames Auffummeln, kennenlernen und in die Nacht starten. Get in drag and enjoy the night 19:00 Flax > Feste feiern!, spiel deine eigene Musik + Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 19:30 Location: TBA > Black Weekend – Leather Dinner, Full Menu in full Gear, Reservierung: male. space 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Club der polnischen Versager > Anko-Kai, „Party for hairy Geishas and Yakuzas with boobs”, DJs & Show TBA. Japanese gay party, open for all genders 20:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox Night, Be your own DJ. Friedrichshain‘s well known gay bar 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte‘s fluffy and teeny-tiny gay bar gem


PROGRAMM 65 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Lab.oratory > Yellow Facts, piss without dress code 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty

10:00

12:00

21:00 22:00 Woof > Oktoberfest Beer & Bears, Celebrate the Bavarian beer festival at the cruising bar 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans♥late, Gay pop disco night 22:00 Rauschgold > Rauschgoldiges Oktoberfest, „O’zapft is!!! – Wies’ngaudi” DJ Herrin Deluxe. Link arms and sway from side to side! 22:00 Greifbar > Club‘n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising”. Popular 80s-style gay cruising bar 23:59 Mutschmann‘s > Klubnacht, Electro night in the popular fetish bar

Clubs 20:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Sing on Stage, Karaoke all night, Hosts: Super Noa & The Shredder. Karaoke night 22:00 about blank > DIX Rues des Sucre, 10. Geburtstag der Zeitschrift Straßen aus Zucker, live: Deutsche Laichen, Ira Atari, DJs Hodini, Grizzly, Dirk von Lowtzow, Jana Falcon, Charly Schaller u. a 22:00 Die Busche > Tanztherapie, (Electro, House, Charts, Main, Schlager, Oldie). Berlin‘s cult club for gays and lesbians 22:00 KitKatClub > Wasteland Berlin, Strict fetish dress code, open to all genders, DJs Jam El Mar, Rony Golding, Maringo, Funkerman, Chriss Source, Marc Lange u. a. (Techno, NuTrance, Progressive). The legendary Amsterdam fetish dance event‘s annual Berlin party 23:00 Connection Club > Beef Party, „Fleischeslust”, Party für Männer, DJ A. Disko (Electro). Naked dance party, men only 23:00 SchwuZ > bump!, „Das Retro-Studio”, DJs Modeopfer, BOW-tanic, aMinus, Doris Disse, derMicha, Cul de Paris, mikki_p (80s, 90s, 70s/ Schlager). Gay party with retro club classics 23:00 Metropol > Propaganda – Coming Home!, DJs AleXio, Chris Bekker, Paul Paliette, Destiny Drescher, Stella deStroy u. a. (House, Electro, Pop, Disco, Classics) 23:55 Griessmühle > CockTail d‘Amore, DJs TBA + CockTail d’Amore

Bars

bump! Soundmaschine DJ (Deep House, Nu Disco). Popular gay discolectro party 23:59 Berghain > Klubnacht, live: Boston 168, DJs Dasha Rush, Ben Klock, Freddy K, Kyle Geiger u. a., in der Panorama Bar DJs rRoxymore, Jennifer Cardini, Cormac, Massimiliano Pagliara u. a. Get lost in the concrete tempel for contemporary electronic dance music

Sex 14:30 Club Culture Houze > Open Lipzz, für FLTI* zum kennenlernen, bis 20:00 20:00 Böse Buben > BöseBuben-Nacht, SM und spanking. Spanking party, entry till midnight 21:00 Club Culture Houze > Eisensteig Projekt, gay BDSM party 21:00 Ajpnia > ajpnia am Samstag, Entspannte Party für Positive und nicht Positive, men only. Relaxed erotic party 22:00 Mutschmann‘s > Black Weekend – BLUF Leather Night, Dresscode: Leder, Uniform, Breeches. Leather and uniform night 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish”

So

06.10.

Images Neue Choreografien

5. | 6. Oktober 2019 . 20 Uhr

Tickets: 030 - 93 93 58 555

19:00 19:30

07:30 Freiland Potsdam e.V > Trans* in Potsdam 2019, Tagung mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops, Friedrich-Engels-Str. 22. Symposium 10:00 Village > BDSM & Choreography, Workshop mit mit David Bloom 13:00 U-Bhf Turmstraße > Trans* March, Demonstration, Endpunkt: HKW

Kultur 14:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, ABBA-Musical, auch 19:00 15:00 Staatsoper Unter den Linden > Die Zauberflöte, der Klassiker neu inszeniert. The famous opera Magic Flute 15:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik. Modern circus 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play 18:00 aquarium > Voicemail, „Spokenword & Poetry, Stand Up Comedy, Live Music”, in Engl. & Deutsch. Open stage for people of Asian descent in Germany, followed by an open mic for all BPOC 18:00 Komische Oper > Roxy und ihr Wunderteam, Fußball-Operette mit den Geschwister Pfister, Inszenierung von Stefan Huber. Operetta 18:00 Kleines Theater > Miss Daisy und ihr Chauffeur, mit Ute Lubosch,

20:00

20:00

20:00 20:00

20:00

Pierre Sanoussi-Bliss und Matthias Freihof. Play Tipi am Kanzleramt > Dominique Horwitz singt Brel!, Chansonabend Maxim Gorki Theater > Roma Armee, Theaterstück mit Sandra Selimovic. Play Yaam > Female Rap Festival, live: Nadia Rose, Reverie, Pumpkin & Vin’S da Cuero, That Fucking Sara Lichtblick-Kino > Normal, Doku über Geschlechterrollen, mit Einführung Bartholomew Sammut (Xposed Organisator). Film screening Pfefferberg Theater > Images, drei Choreographien, Ballet Volksbühne > Die Hand ist ein einsamer Jäger, Katja Brunners Frauenkörper-Stück. Play Ballhaus Ost > White Limozeen, anhand von Puccinis „Madama Butterfly” untersuchen Johannes Müller und Philine Rinnert die Rolle von schwarzen Künstler*innen in der Oper. Play

15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen. Coffee and cake 17:00 Incognito > L-Bar, Frauen unter sich. till 20:00 women only 18:00 Tipsy Bear > Lipstick n‘ Lachs, Drag Brunch, hosted by Nana Schewitz & Rica Shay 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Incognito > Golden Sunset, Relaxed bar night 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der Mörder, Tatort Public Viewing. Germany‘s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Be your own DJ. Bar with darkroom, open to all genders 20:00 Betty F*** > Sonntags-Visite, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen > Drama@ Hafen, Elektrolounge, DJ SunJamo. Electro chill-out in Schöneberg‘s ultimate gay bar 22:00 Woof > Oktoberfest Beer & Bears, Celebrate the Bavarian beer festival at the cruising bar 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend”, casual dress code. Cruising bar

Clubs 08:00 KitKatClub > Kitty Goldmine, Afterhour,

22:00

23:00

23:00

DJs Dennis Beutler, Oscar Diaz u. a. (Tech House). Colorful gender-fucking after-hour Griessmühle > CockTail d‘Amore, Party nonstop bis Montagfrüh, Running-Order TBA. The succesful gay party continues till Monday rise its bitter head Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, Running-Order TBA. Vibrant continuation of Saturday night‘s party Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: Felix Fauxpas. Nurse your hangover with some karaoke action Ficken 3000 > Weekender, „sunday clubbing”, mit DJ. Weekly hedonistic dance party Ritter Butzke > GMF, „Youngsta”, DJs Berry E., Rosetta Brown, Micky Markowitz (Electro, House, Techno, Urban, Pop, R’n’B, Hip Hop). The Sunday gay party establishment KitKatClub > Nachspiel, DJs Niko Incravalle, Basti Wach (Techno, Electro). The hedonistic club keeps the party vibe going till Monday morning

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 12:00 Der Boiler > Boiler-Weekend 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory > Naked Sunday, Einlass bis 18:00. Entry till 18:00 17:00 Mutschmann‘s > Coffe & Cream, für HIV-Positive. For HIV-postive people 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Stahlrohr 2.0 > Sundowner, Special Drinks, ab 21:00: Berlin-Naked Party 18:00 Club Culture Houze > Play and Pain, Play Party für Alle


66 PROGRAMM

Di

Mo

19:00 SO36

08.10.

07.10.

FOTO: NANETTE

BO I LE R Sp ecial PARTNERTAG

2 Personen für 25,- € ab 12 Uhr

Di 08.10. KiezBingo Das „KiezBingo“ ist aus der Sommerpause zurück! Zum letzten Mal waren Gisela (Foto, li.) und Inge Borg (Foto, re.) im Mai auf der SO36-Bühne zu sehen. Ab jetzt kann man wieder einmal im Monat Preise gewinnen und sich von den Moderatösen charmant beleidigen lassen. Ein Teil der Einnahmen wird gespendet.

The last time Gisela Sommer (pictured, L) and Inge Borg (R) were seen on the stage of SO36 was May, but now Kiezbingo is back from its summer break! Every month, your letter- and number-recognition skills can win you prizes, or you can get charmingly insulted by the hosts. Part of the proceeds goes to charity.

15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 17:30 Schloss Bellevue > Berlin‘s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic. com/berlin-sex-tour. Only with advanced registration 19:00 EWA Frauenzentrum > 30 Jahre Mauerfall, Buchvorstellung: „Sei doch laut! Frauen für den Frieden in Ost-Berlin”. Book presentation

Kultur

20:00 Astra Mi 09.10. Chromatics + Desire Die Dark-Synthpop-Bands des US-Kultlabels Italians Do It Better umweht allesamt ein mysteriöser Hauch – sind ihre Releases doch ebenso stylish wie selten. Bereits seit 2014 lässt ein neues Album der Chromatics (Foto) auf sich warten, die heute gemeinsam mit den Labelmates Desire auf der Bühne stehen.

The dark synth-pop bands on US cult label Italians Do It Better all have a mysterious touch – their releases are as stylish as they are rare. Fans have been waiting for the fifth Chromatics (pictured) album since it was first announced in 2014. They’ll perform tonight along with labelmates Desire.

19:30 FriedrichstadtPalast

20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > ugly duckling, Theaterstück mit Gérôme Castell, Jade Pearl Baker, Judy LaDivina. Play with English surtitles 20:00 Wühlmäuse > Emmi & Willnowsky – Tour 2019, Deutschlands lustigstes Ehepaar präsentierten eine Mischung aus Chanson und Comedy. Germany‘s funniest couple presents a mixture of musical cabaret and comedy 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Cockettes, Doku über die Cockettes, eine extravagante Theatertruppe aus Hippies und Drag Queens, OV. Documentary in English

Bars 19:30 Blond > Terrassenparty, „Schlager à la carte”. Night of German hits 20:00 Bar Sofia > Noaptea româneasca, Xberg‘s queer alternative bar

20:00 Möbel Olfe > Soli vom Fass, Soliabend für RadiHum. Mini benefit for local/queer projects 20:00 Stiller Don > Montag = Dontag, One of the city‘s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte‘s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Greifbar > Wunschkonzert, „Hört eure Lieblingsmusik”. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men

Clubs 18:00 Spreewiesn (Am Postbahnhof) > Gaywiesn, schwule Oktoberfestgaudi DJ Destiny Drescher, live: Die Banausen, Host: Mataina ah wie süss. The gay Berlin way to celebrate the famous „Oktoberfest“ 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Lulu La Berlinoise. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Florian Casper, Mr A, Ricardo Rodriguez, Frankie Flowerz (Deep House, Minimal, Techno, Grooves, Breakz), no special dress code. This queer-friendly party keeps the weekend vibe bumpin‘ on

15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 18:00 Mann-O-Meter > HIV/ STI Schnell- und Labortests, anonym 19:00 SinBerlin > man2manbondagebeginner, Einführung in Bondage. Workshop

Kultur 18:00 RuT-Lesbenzentrum > Lesung aus „Julipläne“, Martina-Marie Liertz liest aus dem 2. Teil ihrer Krimitrilogie. Reading 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical rund um das Leben des schwulen Songpoeten von Frank Leo Schröder und Gert C. Möbius. Play 19:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:30 Maxim Gorki Theater > Salome, Oscar Wildes Roman, grandios inszeniert vom schwulen Regisseur Ersan Mondtag, mit Schauspieler Benny Classens in der Rolle der Salome. Play

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin‘ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only

FOTO: WILLIAM MINKE

Oktober t: enarbeit mi in Zusamm

129 ger Straße Reichenber 0/61789128 03 l.: Te n, 10999 Berli gmbh.de www.zik-g M29 r Bhf., Bus U1 Görlitze

Mi 09.10. Glauben an die Möglichkeit ... Es ist die Überraschung der Theatersaison: Der schwule Regisseur René Pollesch (Foto), künftiger Intendant der Volksbühne, co-inszeniert eine Show mit 28 Tänzer*innen im berühmten Berliner Revuetheater. „Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt“ heißt das Stück in voller Länge.

It’s the surprise of the theater season: gay director René Pollesch (pictured), who’s taking over Volksbühne in 2021, is co-directing a show with 28 dancers in Berlin’s famous revue. Its full title translates as “Believing in the Possibility of the Complete Restoration of the World”.

DIENSTAG, 15.10. 19 h Referent: st, Internist Dr. Marcos Ru


PROGRAMM 67 Kultur

HIV | Syphilis | Tripper Chlamydien Mach einen anonymen Schnell- oder Labortest! Dienstags 16:30-20:30 Uhr für Männer, die Sex mit Männern haben und Trans*, mittwochs 14:30-20:30 Uhr. Berliner Aids-Hilfe e.V., Kurfürstenstraße 130, 10785 Berlin Telefon 030 885640-0, berlin-aidshilfe.de

19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics 20:00 Wühlmäuse > Emmi & Willnowsky – Tour 2019, Deutschlands lustigstes Ehepaar präsentierten eine Mischung aus Chanson und Comedy. Germany‘s funniest couple presents a mixture of musical cabaret and comedy 21:00 Berghain > Little Simz live, Konzert. Concert 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > The House of Presents, Drag Show + Dance Party, um 22:00 Pre-Show „Gieza’s Pokehouse”. Pansy and her girls‘ weekly drag show and party

Bars 18:00 Möbel Olfe > Ein Abend von und für TLIF, DJ TBA. Olfe‘s midweek bar night for TLIF 18:00 Himmelreich > Queer Tuesday 19:00 Flax > Feierabendbier Party, mit Tischtennis. Regular gay bar night 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Star Party Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > Klinik-Treff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights”. Meeting place for hairy men

Dienstags Gin-Tonic

4€

Clubs

19:00 SO36 > KiezBingo, präsentiert von Inge Borg & Gisela Sommer, live: Wild Flamingo Band. Queer bingo night

Sex 12:00 The Jaxx > Hot Tuesday, Sensual Sexuality im Private Club 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory” 19:00 Club Culture Houze > The Hengst, Nur für schwule Männer. Gay only 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 20:00 SinBerlin > man2man – bondage & Play Night, BDSM-Party für Jungs und Männer 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit

Mi

09.10. 15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 18:00 Begine > Ladies Tauschtraum, Tauschring für Frauen und Lesben. A night to meet and to exchange stuff 19:00 Café Ulrichs > Informationsabend, Über die ehrenamtliche Mitarbeit in der Berliner Aids-Hilfe. Info day for volunteers

18:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, das Musical mit den Hits von ABBA 19:00 SO36 > Takida, „Psycho Village”, Konzert. Concert 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt, Inszenierung von Fabian Hinrichs und René Pollesch, Play 19:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Medea. Stimmen, Der bekannte Roman von Christa Wolf für die Bühne adaptiert, mit englischen Übertiteln. Play with English surtitles 20:00 Astra > Chromatics + Desire, Bands des legendären Synth-Labels Italians do it better live. Concert 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics 20:00 BKA-Theater > Edith‘s Geburtstach, Comedy Programm von Ades Zabel und Co. Drag Show 20:00 Deutsches Theater/Kammerspiele > Tropfen auf heiße Steine, nach Rainer Werner Fassbinder. Play 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Die Zofen, Theaterstück von Jean Genet mit komplett männlicher Besetzung, mit englischen Übertiteln. Play with English surtitles 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play 21:00 AHA > Go West Comedy Show, Standup-Come-

EDITHS GEBURTS TACH

Bars 18:00 Incognito > Grüner Mittwoch 20:00 Bar Sofia > Bärchenbar, Xberg‘s queer alternative 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Mitte‘s tiny gay bar gem 20:30 Blond > Caribic Night Fever 20:30 Marienhof > Bergfest 21:30 Zum Schmutzigen Hobby > Drags and Drinks with Judy LaDivina, Drag Show,, Host: Judy Ladivina. Ab 23:00 „Mittwochs Music” 22:00 Mutschmann‘s > DJ Menace, Popular fetish/ cruising bar 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch”, Host: Doris Disse (Pop, Schlager). Oldies bar night 22:00 New Action > Big Dick Night, Open House Night, Special für große Schwänze, no dresscode. Regular bar night

Clubs 22:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Sing on Stage, Host: Fortune Taylor. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs Lion, A.D.H.S., Yoshi Kanou, Jordan (Techno, Electro). Weekly party series 23:59 Tresor > Tresor New Faces, hosted by Esther Duijn, DJs Burden, DJ Tool b2b Ezy, Miss Italia (Techno, Electro). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well

Sex

Mehringdamm 34 |Karten 030 - 20 22 007

www.BKA-THEATER.de

BÜHNE

SISSI PERLINGER

WORUM ESMI-SAWIRKLICH GEHT 9.-12.10. VARIETÉ20:00 SALON BERLIN 755030 UFAFABRIK.DE

dy-Showcase auf Englisch, mit Ben MacLean (Kanada) und Simone Hudson (Neuseeland). English-language comedy night

PREMIERE

12:00 Der Boiler > Boiler FanTag, Mit Codewort von Facebook oder Gayromeo gibt es ermäßigten Eintritt 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM 19:00 Ajpnia > Ajpnia am Mittwoch, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend 20:00 Triebwerk > After Work Sex 20:00 Club Culture Houze > Bi-Night – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge” 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off


68 PROGRAMM

Do

22:00 Hafen

10.10. Fr 11.10. BitchPort Auch für die Pop-Electro-Reihe des DJ-Teams Victoria Bacon und Jordan Snapper geht‘s mit neuem Elan nach der Sommerpause im Hafen weiter. Und dazu kommt noch eine gehörige Portion Erleichterung: Denn endlich ist die Zukunft der schwulen Kiezkneipe durch einen neuen Mietvertrag gesichert!

After a summer break, the poppy and electronic DJ duo Victoria Bacon and Jordan Snapper are back with their party at Hafen. Despite reports that the Schöneberg scene bar would have to close, they’ve now secured a new rental contract and are here to stay!

FOTO: ALEKSANDER SEKULIC

23:00 SchwuZ

Fr 11.10. Tasty Die heutige „Tasty“ fungiert als Openingparty des Queer Middle East und North African Film Festivals „Soura“ (siehe S. 44). Das Line-up ist entsprechend fett: DJs wie Ipek, Caramel Mafia oder Mavin, Show mit Prince Emrah u. a. sowie ein Livekonzert der trans Rapperin Miss Pvssy aus Chicago (Foto).

This month’s edition of Tasty doubles as the opening party of Soura, the Queer Middle East and North African Film Fest (see p. 44), and the lineup is as long as closing credits: DJs Ipek, Caramel Mafia and Mavin, a show with Prince Emrah, trans rapper Miss Pvssy (pictured) from Chicago performing live, plus more.

FOTO: JUSTUS GELBERG

21:00 Sophiensæle

In her new dance piece, Joana Tischkau finds inspiration in the former hip-hop trend of pink fur tracksuits as popularized by Cam’ron in the early 00s. The choreographer puts an academic lens on the fashion statement to investigate social constructions such as race and gender. In German and English.

Priv.-Doz. Dr. med. Mario Cabraja Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie

10.10.2019, 18:30 Uhr

12:00 RuT-Lesbenzentrum Haus 35, 1. OG, gr. Konferenzraum > Lesbenwelten 65+, Rubensstraße 125, 12157 Berlin Gesprächsgruppe für leswww.vivantes.de/avk bische Frauen zu Themen des Alterns. Open meeting 15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Berliner Festspiele HAUS FESTSPIELE — HAUS DER#immersion BERLINER FESTSPIELE — HAUS Behandlung von STIsDER – BERLINER PEP IMMERSION – PERFORMING ARTS 6 17:30 Begine > Mal- und Zeichenkurs für Anfängerinnen, Unter Anleitung von Kunsttherapeutin Dorit Geithner. Drawing class 18:00 Der Boiler > WohlA 24-DECADE HISTORY fühl-Abend, bis 21:00. OF POPULAR MUSIC Relaxed sauna night 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in Schöneberg, 20:00 Philharmonie > Wallis für Luxuria, trashige Stammtisch. Open meeting Bird, die lesbische InShow mit Patsy l’Amour diekünstlerin mit neuem laLove u.a. Drag show Album auf Tour. Concert 19:30 Begine > „Sister Heart“ 20:00 Berghain > Morphine – - Das Frauenprojekt Modern Contemporary, „Maher“ in Indien, Film 18:00 Schwules Museum live: Marta De Pascalis, von Chandini Werner. > HIVstories. Living DJ Die Soon, Goat, Ma, Film screening Politics, AusstellungsThomas Brinkmann, 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: führung. Guided tour Irena And Vojtek Havlovi Komödie am Kurfürs18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: u. a. Concert night tendamm im Schiller Haus der Berliner Fest20:00 Theaterdiscounter > Theater > Rio Reiser – spiele > Taylor Mac – A Karneval der Tiere, Mein Name ist Mensch, 24-Decade History of Tanztheater vom EmsemSchauspielmusical über Popular Music, monuble Thermoboy FK. Dance das Leben des schwulen mentale Show mit 246 theater Musikers Rio Reiser. Play Popsongs durch 240 Jahre 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: 19:30 Theater des Westens amerikanischer GeschichtssChamäleon > Out of > Mamma Mia!, Das chreibung, gemeinsam mit Chaos, Moderne AkroKult-Musical mit den Hits Berliner Performer*innen. batic mit der Kompanie von ABBA Music event Gravity & Other Myths. 19:30 Friedrichstadt-Palast 19:00 SO36 > Queer Slam Modern acrobatics > Vivid Grand Show, Berlin, Poetry Slam,, 20:00 BKA-Theater > Besetmoderne Akrobatik mit Gäste: Lina Wedemeyer, zungscouch – die Suche Entwürfen von Hut-DeAnnika Blanke, Volker nach der wahren Liege, signer Philip Treacy. Surmann, Runa Wehrli, Chansonprogramm von Modern circus Sur* Landfried, ModeraKaiser & Plain. Chanson 20:00 Neuköllner Oper > tion: Christian Ritter night Giovanni. Eine Passion, 19:30 Wildenbruch > She is 20:00 Kookaburra Comedy Inszinierung des STEback - Eine Tuntenshow Club > Aus der Hüfte, GREIF.orchester. Play fertig. los!, Comedy Programm von Sascha Korf. Stand up comedy

10. –  20.10.19 EUROPAPREMIERE

Kultur

Bars CH BIS NUR NO BER! TO 27. OK

www.wintergarten-berlin.de

Fr 11.10. Being Pink Ain’t Easy Für ihre neue Tanzperformance hat sich Joana Tischkau von einem Hip-HopTrend inspirieren lassen, der Anfang der 2000er durch Cam‘ron populär wurde: pinkfarbene Trainingsanzüge. Dabei untersucht die Choreografin das Modestatement in Bezug auf soziale Konstruktionen wie race und Gender.

Operation an der Wirbelsäule

KAISER & PL AIN Mehringdamm 34 | Karten 030 - 20 22 007

www.BKA-THEATER.de

19:30 Blond > SchlagerWunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Bar Sofia > Ute-Classic-Bar, Xberg‘s queer alternative bar 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, „Alles kann, nichts muss”, Host: Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_ X-tra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Tipsy Bear > Sing Out Sister Karaoke, Karaoke night at the queer NYC-style bar 21:30 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der

DER BE


PROGRAMM 69

22:00

22:00

22:00

22:00 22:30

schwule Barklassiker, DJ Stella Zekri. There‘s nothing like Thursday‘s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty Ficken 3000 > Chez Uns, Danceparty. Dancing action upstairs, sexy encounters downstairs Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, 90er und Trashparty. The Hobby indulges in pop music

Clubs 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Sing on Stage, Hostess: Miss Samantha. Karaoke night 22:00 Säule/Berghain > Spielraum, DJs Afra, KI/KI, Polly F. Night of experimental beats 23:00 Suicide Circus > Chantal‘s House of Shame, DJs + Show TBA (Electro, House, Minimal). Chantal‘s infamously lascivious weekly party explosion

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference” 19:00 Club Culture Houze > Zoe‘s Salon, queer, mixed BDSM, Talk und Play Party 19:00 Böse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 21:00 Mutschmann‘s > Naked-Sex-Party 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00

Fr

11.10.

das Ensemble präsentiert diverse Show-Nummern 20:30 Eisenherz > Lesbischer Literatursalon, Krimi-Quiz Abend. Book presentation 21:00 Sophiensaele > Being Pink Ain‘t Easy, Performancestück zum Thema strukturelle Macht weißer Cis-Männlichkeit

EVI ER NIESSN F

Bars

SINGT PIA

Mehringdamm 34 |Karten 030 - 20 22 007

www.BKA-THEATER.de

12:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Special zum PorYes-Award, Veranstaltungen ab 18:00. 15:00 Schwules Museum > Tagung: Theater* in queerem Alltag und Aktivismus der 1970er und 1980er, umfassenden Konferenz der FU Berlin und der Uni Hildesheim. Symposium 15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs/PEP 18:00 Sexclusivitäten > PorYes – Salon, Healthy Porn Yoga. Workshop 18:00 RuT-Lesbenzentrum > Workshop Qigong Yangsheng, Übungsmethoden erlernen 20:00 Mariannenplatz > Purple Ride / Critical Mass FLTI*, Gruppe feministischer Radler*innen lädt ein zur gemeinsamen Tour, Treffpunkt Mariannenplatz

Kultur 19:00 Sputnik Kino > Soura Film Festival, Queer Middle East und North African Film Festival 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über

das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play 19:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das ABBA Kult-Musical 19:30 Komische Oper > West Side Story, von Leonard Bernstein 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. 19:30 Berliner Ensemble > Panikherz, Theaterstück nach einem Buch von Benjamin von Stuckrad-Barre. Play 19:30 Maxim Gorki Theater > Yes but No, Stück und Workshop von Yael Ronen über Sexualität, Missbrauch und Konsenskultur. Play 20:00 Berghain > Morphine – Modern Contemporary, live: Contagious, mieko suzuki, Vincent Moon, Upperground Orchestra, Stefan Fraunberger u. a. 20:00 BKA-Theater > Evi Niessner singt Piaf: Chanson Divine, Chansons 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths 20:00 Kookaburra Comedy Club > Aus der Hüfte, fertig. los!, Comedy Programm von Sascha Korf. Stand up comedy 20:00 Dodo > Open Stage, Selber singen 20:00 Galerie Studio St. St > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Theater im Keller > Travestieshow „HerStory“,

18:00 Sonntags-Club > SpieleAbend am Frauen*Freitag 19:00 Ludwig > Emma Chizzit Drag Pub Quiz, Pub Quiz hosted by Emma Chizzit with special guests 19:00 Flax > We Love Music, mit Tischtennis. Partygoers provide tonight‘s music 19:30 Blond > Sexy-Music-Box, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Incognito > Karaoke, Host: Michael Glück. Karaoke night 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte‘s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Toast Hawaii > Pornokaraoke, Porno-Sync-Abend, Host: Gisela Kloppke. Get on stage and ad-lib to a porn video on mute 21:00 Marienhof > Bingo, Host: Stella deStroy 21:00 Möbel Olfe > DJ Three Hairy Policemen, Xberg‘s most popular queer bar 22:00 Woof > Hot Guys & Spicy Ginger, Internationale Cruisingbar 22:00 Hafen > BitchPort, „PopElectro-Nacht”, DJs Victoria Bacon, Jordan Snapper. Pop party in Schöneberg‘s ultimate gay bar 22:00 Mutschmann‘s > WeekendStarter, Popular fetish bar with darkroom 22:00 Himmelreich > We Go Strong!, „Schlagerspecial”, Saison-Auftakt, Drag Show mit Amy Strong & Friends. Drag show 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Greifbar > Club‘n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising” (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar

22:00 Rauschgold > Barbarella, DJ Doris Disse 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, For Queers, Tarts und Friends!, DJ Timo C Engel (Pop, Trash, 80s). Divergent party tunes, open to all genders 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, The Hobby turns into an outrageous gay pop disco

Clubs 20:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Sing on Stage, Karaoke all night, Hosts: Fortune Taylor & King Josephine. Karaoke night 22:00 Die Busche > Cosmic, „The Friday Night Party”. Berlin‘s cult club for gays and lesbians 22:00 Ficken 3000 > BBB, „Bear queer electronic party” 23:00 Metropol > Gigolo Nights, DJs DJ Hell, Josh Caffe u. a. 23:00 Connection Club > Connection ClubNacht, DJ Menace (House, Electro). 23:00 KitKatClub > Revolver Party, „Cock Tober”, DJs Maringo, Oliver Mohns, Mr. Fonk, AleXio, Annie O u. a. 23:00 SchwuZ > Tasty, „SOURA Film Festival Grand Opening Party”, live: Miss Pvssy, DJs LCavaliero, Merean, Mavin, Caramel Mafia, Offbeatsuppor-

tah, Rina V, AmIrani, T**lin, Ipek, Show: Prince Emrah, Nicky Glam (Pop, Hip Hop, R’n’B, Middle Eastern Beats) 23:00 Dragon Room im KitKat-Club > Walfish Revival, DJs Der Würfler, Roland 138 BPM, Andü u. a. (Techno, Tech House) 23:50 UnterTage > D.U.M.P, „Don’t Underestimate My Pussy”, DJs Lucy X, Byrob Yeates, ABNAMA, DJ Max. A multi-gender party orgy

Sex 20:00 Böse Buben > Open Friday, Fetisch-Partyr 20:00 Club Culture Houze > Fist Factory, Dress code: fetish, rubber. Men only 21:00 AHA > Die AHA-Erotikparty, Das Original. Monthly sex party 22:00 Stahlrohr 2.0 > Sportlads, powered by sneakfreaxx22:00 Lab.oratory > Friday Fuck, Einlass bis 24:00 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear

OCTOBER 2019 thursdays october03/10/17/24/31

fridays october04

OCTOBE R SP

ECIAL

lting r men and women tober02 Revo wednesday ocen midnight crossover-party fo op doors

cLean LIVE Juan Ma Rex the Dog er nd_baumeck Justin Strauss

october11/18/25

saturdays

doors open 9 to 11 pm

sundays

Naked Sex Party

october06

doors open 10 to 12 pm

october13

Lab.dance 2-4-1

dance up your weekend, double drinks pimp up your weekend, double drinks doors open 10 to 12 pm

october05

Yellow Facts

october12

Scat

october19 october26

october20

Friday Fuck 2-4-1 october27

doors open 4 to 6 pm

Naked Sunday

every first sunday

Drecksloch

the-after-scat-dirthole-piss-fuck

Athletes

fit for fuck dresscode sportswear & sneaker

Mask

no face, just body

piss without dresscode smear it, smell it, break a rule

Fausthouse

anal deep throat

Gummi

rubber outfit only!

CERTAINLY SAFE SEX

AM WRIEZENER BAHNHOF BERLIN – FRIEDRICHSHAIN S OSTBAHNHOF


70 PROGRAMM 23:00 UnterTage

Sa

12.10. YOUR SEXUAL HEALTH

Sa 12.10. Limax Unbekleidet zu feiern hat so seine Vorteile: kein Stoff, der beim Tanzen zwickt, bügeln muss man nichts und auf modische Trendhascherei kann man auch verzichten. Deshalb – auf zur Nackt-Tanzparty „Limax“ mit elektronischer Musik von den DJs Barrel, Daniel White (Foto) und Annie O.!

There are numerous advantages to your birthday suit: it fits perfectly, it never goes out of fashion, you never need to iron it, and it allows unrestricted movement on the dancefloor. Show yours off tonight at Limax, with electronic dance music from DJs Barrel, Daniel White (pictured) and Annie O.

INFECTIOUS DESEASES

SAT 10 –12 AM

FOTO: CRISTOFARO SALVATO

www.ballhausnaunynstrasse.de

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Mehringdamm 34 |Karten 030 - 20 22 007

www.BKA-THEATER.de

ab 10. 10.

Winterfeldtplatz

VON BERTOLT BRECHT REGIE: ERSAN MONDTAG

12./13.10. GIOVANNI.

14:00 Schloss Bellevue > Berlin‘s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic. com/berlin-sex-tour. Only with advanced registration

This time, the Golosa party is going the extra mile. Not only are they bringing along queer music collective Brenn as co-host; they’re also invited Mother Zueria Angels to lead a voguing workshop. Afterwards, DJs such as Joseph Diel (pictured) and Sherø will pump up the jams.

FOTO: CHRISTIAN BRACHWITZ

19:00 Theater an der Parkaue

Édouard Louis‘ erfolgreicher Debütroman, der schonungslos von seiner Kindheit in einer sozial schwachen, nordfranzösischen Familie erzählt, wurde für die Bühne adaptiert. Das Stück richtet sich an Schüler*innen der 8. bis 11. Klasse und thematisert die schmerzhafte Erfahrung des Autors mit Homophobie.

Eine Performance von Jao Moon

STI EMERGENCY CONSULTATION

Maaßenstr. 14/

Sa 12.10. Golosa x Brenn

Sa 12.10. Das Ende von Eddy

EVERYBODY CAN BE EVERYBODY CAN NOT BE

WWW.STIC.BERLIN

22:00 Suicide Circus

Bei der Electrosause ist heute einiges los. Nicht nur mischt das queere Musikkollektiv Brenn als Co-Host mit, sondern außerdem gibt‘s ab 22:15 einen von Mother Zueria Angels geführten Voguing Ball mitsamt Workshop. Danach legen sich dann die DJs Joseph Diel (Foto), Sherø u. a. ins Zeug.

1 9. 1 0. 201 9, 20 Uhr URAUFFÜHRUNG 2 1. - 2 3. 1 0. 201 9, 20 Uhr 2 0. 1 0. 201 9, 1 9 Uhr

Kultur 15:00 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA, auch 19:30 15:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Philip Treacy, auch 19:30. Modern circus 16:00 Schwules Museum > Love at First Fight!, Ausstellungsführung (engl.). Guided tour in English 17:00 The Ballery > Mein schwules Auge #16, Ausstellung und Buchvorstellung mit Rinaldo Hopf, Fedya Ili u. a. Book presentation of the annual My Gay Eye series 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Haus der Berliner Festspiele > Taylor Mac – A 24-Decade History of Popular Music, Show mit 246 Popsongs durch

e i n e pa s s i o n W. A. Mozart STEGREIF.orchester Juri de Marco | Ulrike Schwab

18:00

19:00

19:00 19:00

19:00

19:30

19:30

240 Jahre amerikanischer Geschichtsschreibung. Music event SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic, auch 21:30. Sonntags-Club > Reading – Stonewall‘s Legacy. A Poetry Anthology, Lesung auf Englisch Mann-O-Meter > Come as you are, Vernissage. Exhibition opening Theater an der Parkaue > Das Ende von Eddy, nach dem Roman von Édouard Louis. Play Sputnik Kino > Soura Film Festival, Queer Middle East und North African Film Festival SIEGESSÄULE präsentiert: Berliner Ensemble > Baal, Brechts Frühwerk inszeniert von Ersan Mondtag. Play Deutsche Oper > Die Zauberflöte, Opernklassiker von Wolfgang Amadeus Mozart. The famous opera Magic Flute

Berliner Festspiele Édouard Louis‘s successful debut novel, HAUS DER BERLINER FESTSPIELE — HAUS DER BERLINER FESTSPIELE — HAUS IMMERSION – PERFORMING ARTS 6 an unrelentless account of his childhood in a socially disadvantaged family in Northern France, has been adapted for the stage. The play is aimed at adolescents and deals with the author‘s painful A 24-DECADE HISTORY experience with homophobia. #immersion

OF POPULAR MUSIC

10. –  20.10.19 EUROPAPREMIERE

19:30 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Der Hals der Giraffe, nach dem Roman von Judith Schalansky. Play 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über Rio Reiser. Play 20:00 Neuköllner Oper > Giovanni. Eine Passion, Inszinierung des STEGREIF.orchester. Play 20:00 Theaterdiscounter > Karneval der Tiere, Tanztheater vom Ensemble Thermoboy FK. Dance theater 20:00 BKA-Theater > Evi Niessner singt Piaf: Chanson Divine, Chanson Programm 20:00 Kookaburra Comedy Club > Aus der Hüfte, fertig. los!, Comedy Programm von Sascha Korf. Stand up comedy 20:00 Wühlmäuse > Blind Dates, die unvergeichliche Romy Haag. Concert DER BERLINER FESTSPIE 20:00 Galerie Studio St. StLE> — HAUS Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Theater im Keller > Travestieshow „HerStory“, das Ensemble präsentiert diverse Show-Nummern. Drag show


PROGRAMM 71 Bars 18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever, for queers and friends (House Music) 19:00 Flax > Feste feiern!, spiel deine eigene Musik + Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Dodo > Bingo, Spieleabend in der queerfriendly Bar. Bingo night, open air 20:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte‘s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Incognito > Schlager Late Night, Host: Tina de Vinta. German hit song night 21:00 Möbel Olfe > DJ Polly, Xberg‘s most popular queer bar 21:00 Toast Hawaii > Pornokaraoke, Porno-Sync-Abend, Host: Gisela Kloppke. Get on stage and ad-lib to a porn video on mute 22:00 Mutschmann‘s > Klubnacht, Electro night in the popular fetish bar 22:00 Woof > Hot Guys & Spicy Ginger, Internationale Cruisingbar. Meeting place for hairy men 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans♥late, „die späte Party bis Sonntag früh”. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Club‘n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising” (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold > Unschlagbar – Schlagerbar, DJ Doris Disse. German hit song night 23:00 Grosse Freiheit 114 > Sticky Fingers, „No holes barred rock’n’roll queer night”, DJs Manuela Wasteland, Randy Twigg. Randy Twigg‘s bar night for rock music lovers

Clubs

22:00 Suicide Circus > Golosa x Brenn, Queer Party Series, Special: „Fire Mini Kiki Ball”, 22:15 Voguing Workshop & 23:00 Vogue Ball, DJs Sherø, Joseph Diel, Nina Pixel, ADAM REC., KH38, 2FARO, Mashyno (House, Electro, 90s Club Classics) 22:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Gieza Poke‘s Mic Hunt!, Karaoke-Abend für Drags, Warm-up um 20:00 mit Lulu La Berlinoise, Host: Gieza Poke. Karaoke night in drag 22:00 Die Busche > Tanztherapie, (Electro, House, Charts, Main, Schlager, Oldie). Berlin‘s cult club for gays and lesbians 22:00 Insomnia > Secrets, „Kinky Party – Hedonistic Cult“, Show by Juli Slater, DJs Monty, Basti Wach (Tech House, House, Electro), mit Dresscode. Queer party edition in the straight hedonist club 22:30 Alte Münze > Porn by Pornceptual, Dark Rooms, Movie Theatre, DJs Bloody Mary, Ed Davenport, Oliver Deutschmann, Local Suicide, Trus’me, Jamaica Suk, Budino, Jacob Meehan, La Fraicheur, Projekt Gestalten, Lily Ackerman, Auspex u. a. (Techno, Tech/Deep House, NuDisco). Queer porn party in celebration of free love 23:00 UnterTage > Limax, „Naked Electronic Dance Party”, open to all genders, DJs Antonymic, Daniel White, Fixie Fate (Techno, House), dress code: strictly naked but shoes 23:00 SchwuZ > Popkicker, by Jurassica Parka, DJs Darc Delirium, Simon LaCoste, Chroma, Karina Qanir, Ika Duchna, U-Seven, ausgehDörte, Jurassica, Show: Jewels (House, Retro, Pop). SchwuZ‘s most successful party series 23:00 Connection Club > Zirkus Berlin, „Crazy Night”, DJ Destiny Drescher (Pop, Main). Circus-themed gay party

23:00 KitKatClub > Carneball Bizarre, „KitKatClubnacht”, DJs Monty, Jan Ehret, Sangeet, Gamma Ray, Cabaret Sultana mit Amir & Friends (Techno, NuTrance, Progressive, Oriental Techno). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long 23:59 Berghain > Klubnacht, live: Rrose, DJs Aurora Halal, Kobosil, Terence Fixmer, Cio D’Or, Rødhåd u. a., in der Panorama Bar DJs The Carry Nation, Hannah Holland, Cosmin TRG, Mike Servito u. a. Get lost in the concrete tempel for contemporary electronic dance music

Sex 20:00 Böse Buben > RUB. Control, Rubber-Party for men 21:00 Club Culture Houze > Wild Weekend, Mixed/ Queer-Lounge.crazy kinky 21:00 Ajpnia > ajpnia am Samstag, für Positive und nicht Positive, men only. Relaxed erotic party 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish” 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Lab.oratory > Scat, Einlass bis 23:59, „smear it, smell it, break a rule”. Entry till midnight 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty

So

13.10. 11:00 Sonntags-Club > Lesben aktiv, Wanderung von Schönwalde nach Karow. Hiking tour for women 13:00 Village > Deine Energien im Fluss, Yoga & Psychologie Grundlagen // ERWACHEN, mit Markus Kaufmann. Workshop 16:00 Schwules Museum > Surviving Voices: Trans* Oral Histories, Trans* Personen berichten aus ihrem Alltag und ihrer Vergangenheit. Talk 19:00 Sonntags-Club > Lesung #2: Schwuler* Fußball, Vortrag zum Thema Homosexualität im Fußball von Autor Stefan Heissenberger. Lecture

Kultur 14:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA, auch 19:00 15:00 Begine > MusikCafé: Friedas Vergnügen, das Kordula Völker Trio. Concert 15:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Komische Oper > The Bassarids, Musikdrama inszeniert von Barrie Kosky 18:00 Deutsche Oper > La Bohème, Oper von Giacomo Puccini. Opera 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play 19:00 Sputnik Kino > Soura Film Festival, Queer Middle East und North African Film Festival 19:00 Sophiensaele > Being Pink Ain‘t Easy, Performancestück zum Thema strukturell Macht weißer Cis-Männlichkeit. Dance perfromance 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Berliner Ensemble > Baal, Bertolt Brechts expressive Bühnenballade insziniert von Ersan Mondtag. Play

19:30 Maxim Gorki Theater > Alles Schwindel, Das Revuetheater,: queere Mischung aus Operette, modernem Boulevard, politischem Kabarett, Jazz und neuer Musik. Revue 20:00 Neuköllner Oper > Giovanni. Eine Passion, das Stück vom STEGREIF. orchester inszeniert den klassischen Stoff neu. Play

Bars 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen. Coffee and cake 18:00 Tipsy Bear > Lipstick n‘ Lachs, Drag Brunch, hosted by Nana Schewitz & Rica Shay 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Incognito > Golden Sunset, Relaxed bar night 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der Mörder, Tatort Public Viewing. Germany‘s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Be your own DJ. Bar with darkroom, open to all genders 20:00 Betty F*** > Sonntags-Visite, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen > Drama@ Hafen, Elektrolounge, DJ SunJamo. Electro chill-out in Schöneberg‘s ultimate gay bar 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend”, casual dress code. Cruising bar

Clubs 08:00 KitKatClub > Kitty Goldmine, Afterhour, DJs Nico Casceur, Milk

Über 25 Sportarten 7 Tage die Woche im Sportverein VORSPIEL für Schwule und Lesben

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12:00

19:00

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23:00

23:00

N Coffee u. a. (Tech House). Colorful gender-fucking after-hour Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, Running-Order TBA. Vibrant continuation of Saturday night‘s party SO36 > Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco”, bis 23:00: Strictly Ballroom. Classic ballroom night with dance lesson and party Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: SuperNoa. Nurse your hangover with some karaoke action Ficken 3000 > Weekender, „sunday clubbing”, mit DJ. Weekly hedonistic dance party Ritter Butzke > GMF, DJs Jacky-Oh Weinhaus, Charlet C. House, Cello (Electro, House, Techno, Urban, Pop, R’n’B, Hip Hop). The Sunday gay party establishment KitKatClub > Nachspiel, DJs Scary, Dilone (Techno, Electro). The hedonistic club keeps the party vibe going till Monday morning

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 12:00 Der Boiler > Boiler-Weekend 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 16:00 Lab.oratory > Drecksloch, „the after-muddirthole-piss-fuck”, Einlass bis 18 Uhr. Entry till 18:00 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Club Culture Houze > Play and Pain, Play Party für Alle 18:00 Stahlrohr 2.0 > BerlinBastards, Sexparty, Positiv welcome! ohne Dresscode


72 PROGRAMM 22:00 Kino International

Mo

Di

14.10.

Mo 14.10. MonGay: Parasite Als Non-Gay-Favourite läuft heute bei MonGay der neue Film von Bong Joonho, Regisseur des bekannten Monsterfilms „The Host“. Bei „Parasite“ handelt es sich um eine schwarze Komödie über eine arme Familie, die sich bei einer reichen einzunisten beginnt. In Cannes gewann der Film die Palme d‘or

For their non-gay favorite, the weekly MonGay series is previewing the new film from South Korean director Bong Joon-ho. Parasite is not a sequel to The Host but rather a black comedy thriller about a family’s inventive upward mobility. Find out why it won the Palme d’or at this year’s Cannes.

20:00 Chamäleon

15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 18:00 RuT-Lesbenzentrum > Coming Out Gruppe für Frauen 40plus, In dieser Gruppe kannst du herausfinden wo du stehst und wo du hinwillst. Open group

Kultur

Sven Ratzke

FOTO: ANDY PHILLIPSON / LIVEWIREIMAGE

„Where Are We Now“ 29. Oktober Tickets 030. 883 15 82 www.bar-jeder-vernunft.de

Di 15.10. Out of Chaos Die neue Show der berühmten australischen Kompanie Gravity & Other Myths gilt als eine der besten Zirkusshows des Jahres. Mit atemberaubender Körperarbeit vermitteln die Performer*innen tatsächlich den Eindruck, die Schwerkraft sei ein Mythos. Dabei: die lesbische Akrobatin Lisa Goldworthy (Foto, li.).

A Big Bang of physical theater, the latest show by the award-winning Australian company Gravity & Other Myths has been called one of the best circus shows of the year. Among the breathtaking performers is lesbian acrobat Lisa Goldworthy (pictured, L).

FOTO: ANNA MIETTINEN

20:00 Kesselhaus der Kulturbrauerei

Di 15.10. Alma Nach diversen Hitsingles – u. a. „Bonfire“ mit Felix Jaehn – und der EP „Heavy Rules Mixtape“ veröffentlichte die finnische Popsängerin Alma gerade ein Duett mit Kollegin Tove Lo. „Bad As The Boys“ ist ein schnuckeliger lesbischer Herzschmerztrack. Heute spielt Alma live in Berlin.

After several hit singles including “Bonfire” with Felix Jaehn as well as the Heavy Rules Mixtape EP, Finnish pop singer Alma just released a duet with her friend Tove Lo. “Bad as the Boys” is a cute lesbian heartache track. Catch the singer live tonight in Berlin.

15.10. Bars 19:30 Blond > Terrassenparty, „Schlager à la carte”. Night of German hits 20:00 Bar Sofia > Noaptea româneasca, Xberg‘s queer alternative bar 20:00 Stiller Don > Montag = Dontag, One of the city‘s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte‘s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Greifbar > Wunschkonzert, „Hört eure Lieblingsmusik” 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar

Clubs 18:00 Spreewiesn (Am Postbahnhof) > Gaywiesn, schwule Oktoberfestgaudi DJ Anna Klatsche, live: Die Banausen, Host: Mataina ah wie süss. The gay Berlin way to celebrate the famous „Oktoberfest“ 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Felix Fauxpas. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Frank Gonzales, Cosmosolar, Snoid, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Breakz, Grooves), no explicit dress code. This queer-friendly party keeps the weekend vibe bumpin‘ on

Sex 19:00 EWA Frauenzentrum > 30 Jahre Mauerfall, Filmvorführung „Raus aus dem Versteck!”. Film screening 20:00 Sputnik Kino > Soura Film Festival, Queer Middle East und North African Film Festival, in der Kinobar 20:00 Bar jeder Vernunft > Sven Ratzke: Where Are We Now, neues Programm inspiriert von David Bowie. Concert 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay Preview: Parasite, Goldene-Palme-Gewinnerfilm, OmU. Film screening

12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin‘ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only

15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 18:00 Mann-O-Meter > HIV/ STI Schnell- und Labortests, anonym 19:00 aquarium > Gesundheitsversorgung für geflüchtete Frauen in Berlin und Brandenburg, Film & Diskussion. Movie and discussion hosted by Women in Exile e. V 19:00 ZIK-Orangerie > Wissen ist Chance, Thema: TBC und Multiresistente Keime. Lecture

Kultur 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical von Frank Leo Schröder und Rio Reisers Bruder Gert C. Möbius. Play 19:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, Die große Revue-Show präsentiert moderne Akrobatik mit exklusiven Entwürfen vom weltbekannten Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 20:00 Kesselhaus der Kulturbrauerei > Alma, Chartspop-Queen aus Finnland. Concert 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatik mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > The House of Presents, Drag Show + Dance Party, um 22:00 Pre-Show „Gieza’s Pokehouse”. Pansy and her girls‘ weekly drag show and party


PROGRAMM 73 Bars 18:00 Möbel Olfe > Ein Abend von und für TLIF, DJ Nai. Olfe‘s midweek bar night for TLIF 18:00 Himmelreich > Queer Tuesday 19:00 Flax > Feierabendbier Party, mit Tischtennis. Regular gay bar night 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Star Party Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > Klinik-Treff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Bear Bust, „The place to be on Tuesday Nights”. Meeting place for hairy men

Sex 12:00 The Jaxx > Hot Tuesday, Sensual Sexuality im Private Club 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory” 19:00 Club Culture Houze > The Hengst, Nur für schwule Männer. Gay only 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit

Mi

16.10.

20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker. Play 21:00 Delphi Lux > Queer Filmnacht: Bonnie und Bonnie, Bonnie und Clyde in feministischen Zeiten. Film screening 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Mongay: > Ich war noch Niemals in New York, Preview: Film nach dem Musical Erfolg mit udo Jürgens Klassikern. Fim screening

ab 10. 10.

GIOVANNI. e i n e pa s s i o n W. A. Mozart STEGREIF.orchester Juri de Marco | Ulrike Schwab

16.10.-2.11.

MATHIAS RICHLING

19:00

19:30

19:30

BO I LE R Sp ecial youngSTARS

20:00

Sauna-Event für Jungs bis 28 Jahre | ab 18 Uhr

20:00 15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 16:00 RuT-Lesbenzentrum > Lesben-Café, zu 50 Jahre Stonewall. Open meeting

Kultur 15:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play 18:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das

Bars

20:00

20:00

20:00

20:00

Kult-Musical mit den Hits von ABBA Laidak > Schwule Emanzipation und ihre Konflikte, Patsy l’Amour laLove stellt ihr neues Buch vor. Book presentation Theater im Palais > Mascha Kaléko. Die Nachtigall in meinem Garten schweigt, eine musikalische Lesung mit Judith Jakob. Chanson night Deutsche Oper > Carmen, Opernklassiker von Georges Bizet. Opera Neuköllner Oper > Giovanni. Eine Passion, Inszinierung des STEGREIF.orchester. Play SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatik mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics Vaganten Bühne > Spreeperlen. Eine Berlin-Revue, Schubert-Lieder und Evergreens der letzten Jahrzehnte. Concert Kookaburra Comedy Club > Lohrbär, Comedy Show mit Ulli Lohr und Gästen Deutsches Theater/Kammerspiele > Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht, Theaterstück von Rosa von Praunheim. Play Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play

20:00 Bar Sofia > Bärchenbar, Xberg‘s queer alternative bar 20:00 Incognito > Bingo, moderiert von Margot Schlönzke. Drag bingo night 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Mitte‘s tiny gay bar gem 20:30 Blond > Caribic Night Fever 20:30 Marienhof > Bergfest 21:30 Zum Schmutzigen Hobby > Drags and Drinks with Judy LaDivina, Drag Show,, Host: Judy Ladivina. Ab 23:00 „Mittwochs Music” (Pop) 22:00 Mutschmann‘s > DJ Menace, Popular fetish/ cruising bar 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men 22:00 New Action > Big Dick Night, Open House Night, Special für große Schwänze, no dresscode. Regular bar night

Clubs 20:00 SO36 > Nachtflohmarkt, „Stände & Unterhaltung”, DJ Micks. Flea market 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Wayback Wednesday, 90s Karaoke Party, Host: Fortune Taylor 23:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs Tiemoko, Marcel db, Lexy Clock, Gerrit X,

Daora (Techno, Electro). Weekly party series in the hedonistic dance club 23:59 Tresor > Tresor New Faces, hosted by Marcus, DJs Katra, FLmm, Goldenaxe (Techno, Electro). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well

Sex 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party

18:00 Der Boiler > Young-StarsSauna, für Jungs bis 28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28 19:00 Ajpnia > Ajpnia am Mittwoch, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Erotik, Kennenlernen, Entspannen”, Men only. Relaxed erotic party 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > Bi-Night – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge”, Erotic/Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge

22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off


74 PROGRAMM

Do

23:00 Suicide Circus

FOTO: PETER DOBIAS

Chantal (pictured) has been hosting the House of Shame for 20 years, which means there have been over 1,000 editions of her weekly party, spanning two millennia. Not too shabby! Gloria Viagra, Katy Bähm and Ohsree will be there to help celebrate as part of the special birthday show, plus DJ Jaycap in the lounge.

15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 18:00 Der Boiler > Wohlfühl-Abend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:45 Begine > Spurwechsel, Offene Gruppe für Frauen im Ruhestandsübergang. Open meeting 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in Schöneberg, Stammtisch. Open meeting

Kultur

FOTO: CLAUS MORGENSTERN

20:00 St. Nikolaikirche, Potsdam

Fr 18.10. Jedermann „Jedermann“ ist ein deutscher Klassiker, der vom Leben und Sterben eines reichen Mannes handelt. Die Potsdamer Inszenierung punktet mit der Diseuse Georgette Dee als Tod und dem Schauspieler Ralph Morgenstern (Foto) als Mammon. Die St. Nikolaikirche bietet dabei eine besonders schöne Kulisse.

– wann künstlicher Gelenkersatz?

Dr. med. Oliver Altenkirch

17.10.

Do 17.10. 20 Jahre Chantal‘s House of Shame Chantal (Foto) veranstaltet ihr legendäres „House of Shame“ seit 20 Jahren. Das heißt, es gab bisher über 1.000 Ausgaben ihrer wöchentlichen Party in insgesamt zwei Jahrhunderten. Nicht schlecht! Zum Geburtstag legen Gloria Viagra, Katy Bähm und Oshree eine Show aufs Parkett, DJs sind Jaycap u. a.

Wenn die Kniegelenke ihren Dienst versagen

The German adaptation of Everyman has become a classic in its own right, telling the life and death of a rich man. This Potsdam production has wrangled singer Georgette Dee as Death and actor Ralph Morgenstern (pictured) as Mammon. The St. Nicholas’ Church provides a particularly pretty backdrop.

17.10.2019, 18:30 Uhr Aufnahmezentrum, Haus 1, 1. OG, Raum 104, Wenckebachstr. 23, 12099 Berlin, www.vivantes.de/wbk

Finissage 17. Oktober, 18 Uhr Musikinstrumenten-Museum »El día que me quieras« (1935) mit Carlos Gardel

2019_Bandoneon_sieges_OktoberStopperPrint.indd 1

18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Haus der Kulturen der Welt > Liebe und Ethnologie – Die koloniale Dialektik der Empfindlichkeit (nach Hubert Fichte), Ausstellungseröffnung mit Performances von Coletivo Bonobando, Ayrson Heráclito, Cristóbal Lehyt. Exhibition opening 18:00 Schwules Museum > Love at First Fight!, Ausstellungsführung. Guided tour in English 19:00 alphanova & galerie futura > Frauenwohnprojekte in Deutschland, „eine kurze Geschichte emanzipatorischen Wohnens von Frauen“, Vortrag von Prof´in i.R. Dr. Ruth Becker. Lecture 19:00 Staatsoper Unter den Linden > Rigoletto, Oper mit dem US-Startenor Michael Fabiano in der Rolle der Herzogs von Mantua. Opera 19:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Komische Oper > The Bassarids, Musikdrama

inszeniert von Barrie Kosky 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play 19:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus

FOTO: HUSTLABALL

20:00 KitKatClub

Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Department für Bewegungschirurgie

Fr 18.10. HustlaBall Berlin Neben den vielen Satelliten-Events ist die schwule Megasause im KitKat der Höhepunkt des Treibens am „HustlaBall-Circuit-Party-Weekend“. Nach den Porno-Awards geht‘s ab 22:00 wieder steil zu: zig spritzige Liveshows, jede Menge Spielflächen im Keller und dazu Mucke von den DJs Pagano, Saeed u. a.

Tonight is the main event of the 17th annual HustlaBall-Circuit-Party-Weekend in Berlin. Following the Porno Awards, the party starts at 22:00 with wet and sticky live shows, all kinds of play areas in the basement and plenty of tunes from DJs Pagano, Saeed and more.

18. Okt 2019–6. Jan 2020 Ausstellungseröffnung heute 18h mit Performances von Coletivo Bonobando u. a. Eintritt frei

25.06.19 11:44

20:00 Neuköllner Oper > Giovanni. Eine Passion, Inszinierung des STEGREIF.orchester. Play 20:00 St. Nikolai Kirche > Jedermann, Inszenierung des Klassikers rund um das Leben und Sterben eines reichen Mannes, in Gastrollen Georgette Dee, Ralph Morgenstern, am Alten Markt, 14467 Potsdam. Play 20:00 Tipi am Kanzleramt > Zeitlos, Chanson-Mastermind Tim Fischer präsentiert mit seiner Band neu komponierte Lieder, Songs und Chansons. Chanson night 20:00 HAU1 > Melancholía, choreographische Oper zum Thema Identität von Josep Caballero García. Dance theater 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics 20:00 Schaubühne > He? She? Me! Free, ein Projekt von Patrick Wengenroth. Play 20:00 Vaganten Bühne > Spreeperlen. Eine Berlin-Revue, Schubert-Lieder und Evergreens der letzten Jahrzehnte. Concert

Bars 19:30 Blond > SchlagerWunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s


PROGRAMM 75 20:00 Axel Hotel Berlin > Welcome in Berlin, Empfang zum HustlaBall-Wochenende mit DJ und Show. Opening reception for the HustlaBall Circuit Weekend 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, „Alles kann, nichts muss”, Host: Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_X-tra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Tipsy Bear > Sing Out Sister Karaoke, Karaoke night at the queer NYC-style bar 21:30 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Minq. There‘s nothing like Thursday‘s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Danceparty. Dancing action upstairs, sexy encounters downstairs 22:00 Woof > Cruising Night, Internationale Cruising Bar. Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:30 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, 90er und Trashparty. The Hobby indulges in pop music

Clubs 20:00 Freudenzimmer > GentleWomansClub, Queerparty, DJs TBA 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 22:00 Säule/Berghain > Säule, DJs Hyperaktivist, Schacke, Viscerale. Night of experimental beats 23:00 Suicide Circus > 20 Jahre Chantal‘s House of Shame, Jubiläum der Kultparty mit Best-ofShow, DJs Gloria Viagra, Katy Bähm, Jaycap, Show: Oshree u. v. m. The 20th anniversary of Berlin‘s legendary party for filthy twinks, hunks and drag queens

23:00 Connection Club Berliner Festspiele HAUS> DER BERLINER FESTSPIELE — HAUS Testosteron, „HustlaBall IMMERSION – PERFORMING ARTS 6 Warm-up Party”, open to all genders, DJs Redtomcat, Alan Joe u. a. Popular gay club with huge darkroom area

Sex

20:00 Betty F*** > Kölsch DER BERLINER FESTSPIELE — HAUS DER BERLINER FESTSPIELE — HAUS #immersion

10. –  20.10.19 EUROPAPREMIERE

A 24-DECADE HISTORY OF POPULAR MUSIC

21:00 21:00

Nacht, Mitte‘s fluffy and teeny-tiny gay bar gem Möbel Olfe > DJ Joshuas Soul Hole, Xberg‘s most popular queer bar Marienhof > 8er Bahn, „die fantastische Fahrt durch die Musikgeschichte”, Host: Doris. The local gay bar indulges in retro music Rauschgold > Traumdisco, DJ Modeopfer Tipsy Bear > Schweinhaus, „A Naughty Cabernet Celebrating Sex and Body Positivity”, hosted by Rica Shay Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men Mutschmann‘s > WeekendStarter, Popular fetish bar with darkroom New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only Greifbar > Club‘n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising” (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, For Queers, Tarts und Friends!, DJ Marco Ward (Pop, Retro, Mainstream). Divergent party tunes, open to all genders Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, The Hobby turns into an outrageous gay pop disco

22:00 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, KONZERTHAUS BERLIN · GROSSER SAAL 22:00 „Enjoy the difference” 19:00 Böse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 20:00 Club Culture Houze > Tranny Train, Für trans* 22:00 Weiblichkeiten und Ihre Liebhaber. Sexparty for konzerthaus.de/hommage trans* females 22:00 21:00 Mutschmann‘s > Naked-Sex-Party Dialektik der EmpfindGravity & Other Myths. 21:00 Lab.oratory > Naked lichkeit (nach Hubert Modern acrobatics DU_SiS_Okt_Tag_18_10_19_KH_Hommage_60x28.indd 1 05.09.19 14:5622:00 Sex Party, Einlass bis Fichte), Konferenz mit 20:00 Schaubühne > He? She? 23:00. Entry till 23:00 Vorträgen. Symposium Me! Free, ein Projekt von 18:00 Sonntags-Club > VerPatrick Wengenroth. Play 22:00 nissage: Sinn macht I I 20:00 Vaganten Bühne > macht Sinn, Fotografien Spreeperlen. Eine Bervon Nele Güntheroth. lin-Revue, Schubert-Lieder Exhibition opening und Evergreens der 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: letzten Jahrzehnte. Concert 23:00 Haus der Berliner Fest20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: spiele > Taylor Mac – A BKA-Theater > The Gol24-Decade History of den Gmilfs, die Golden Popular Music, monuGirls-Musical-Show, ein mentale Show mit 246 Vollplayback-Stück, Cast: Popsongs durch 240 Jahre Jurassica Parka, Margot amerikanischer GeschichtssSchlönzke, Ryan Stecken, 23:00 chreibung, gemeinsam mit Destiny Drescher u. a. Berliner Performer*innen. Jurassica Parka‘s drag Music event parody of the campy 80s 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: sitcom Golden Girls 12:00 Sexclusivitäten > Komödie am Kurfürs20:00 Dodo > Open Stage, tendamm im Schiller Freudensalon, Special Selber singen Theater > Rio Reiser – 20:00 Galerie Studio St. St > zum PorYes-Award, VeMein Name ist Mensch, Salon Kreuzkölln, Show ranstaltungen ab 18:00. mit Juwelia Soraya & Schauspielmusical über Open meeting 19:00 SchwuZ > Hot Topic, Pianist Jose Promis das Leben des schwulen 15:00 Checkpoint BLN > „30 Jahre R.u.T.” DJs 20:30 Theater im Keller > TraMusikers Rio Reiser. Play Anonyme HIV/STI-Tests, Marla Roots, DJ Pendej*, vestieshow „HerStory“, 19:30 Maxim Gorki Theater > Behandlung von STIs – XANA, Ani Klang, Jewels, das Ensemble präsentiert Jugend ohne Gott, neue PEP Sir Woof, Dantedrugs, diverse Show-Nummern. Inszenierung von Nurkan Karina, trust.the.girl, Drag show Erpulat. Play Show: Sookee (Queer19:30 Theater des Westens Pop, Rock). Schwuz‘s > Mamma Mia!, Das monthly alternative party Kult-Musical mit den Hits 20:00 Monster Ronson‘s Ichivon ABBA 17:00 SIEGESSÄULE präsentiert: ban Karaoke > Sing on 19:30 Friedrichstadt-Palast Haus der Kulturen der Stage, Karaoke all night, > Vivid Grand Show, 19:00 Flax > Karaokeshow, Welt > Liebe und EthHosts: The Shredder & moderne Akrobatik mit Hosts: Sean & die jungen nologie – Die koloniale SuperNoa. Karaoke night Entwürfen von Hut-DeWilden. Gay bar, hotspot 20:00 KitKatClub > 11. Hustsigner Philip Treacy. for young locals laBall Awards & 17. Modern circus 19:30 Blond > Sexy-Music-Box, HustlaBall Berlin Party, 19:30 Komische Oper > CanDeine Wunschmusik. Your Awardshow bis 22:00, dide, Comic Operetta favorite music by request mit Musik von Leonard Bernstein 20:00 St. Nikolaikirche > Jedermann, Inszenierung MUSIC & POLITICS des deutschen Klassikers rund um das Leben und Sterben eines reichen Mannes, in Gastrollen Diseuse Georgette Dee, Schauspieler Ralph Morgenstern u. a., in der Kirche am Alten Markt, Mehringdamm 34 |Karten 030 - 20 22 007 14467 Potsdam. Play www.BKA-THEATER.de 20:00 Incognito > Alles muss raus – Solo für zwei, täglich OFFENE INITIATIVE Show mit TuntenlegenLESBISCHER FRAUEN de und Sängerin Tilly ab 22.00 Uhr Creutzfeldt-Jakob. Drag show greifbar.com 20:00 Tipi am Kanzleramt > Zeitlos, neue Songs und Chansons von Tim Fischer und Band. Chanson night 20:00 HAU1 > Melancholía, choreographische Oper zum Thema Identität von Josep Caballero García. Dance theater 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie

18. – 19.10.2019 · 20.00 UHR

Eröffnungskonzert der Hommage an Gidon Kremer

Fr

18.10.

Clubs

Kultur

Bars

20:00

20:00

22:00

23:00

23:59

23:59

danach große Party mit live-porn-Show, DJs Pagano, Asaf Dolef, SAEED u. a. (Techno, Tech House). World‘s biggest gay porn party Begine > Salsateca, Ab 19 Uhr Tanzeinführung, ab 20 Uhr Party Dj: Biggi von Donnadanza. Salsa dance Wabe > Tanzhaus WABE, BalFolk mit NARAGONIA QUARTETT. Balfolk dance Die Busche > Cosmic, „The Friday Night Party”. Berlin‘s cult club for gays and lesbians Connection Club > Hustla Clubnight, DJ Leebow (House, Electro). Schöneberg‘s gay clubbing institution about blank > Buttons, „Opening of the Wintergarden tent”, DJs Yoshi Nori, Russell E. L. Butler, Lychee, Jacob Meehan, Madalba, Akirahawks u. a. (Techno, House, Chill Out). The monthly queer techno binge at about blank Berghain > Pan x Mannequin Records, live: Pelada, Gladio, DJs Bill Kouligas, Alessandro Adiani, crystalmess, JASSS, Phase Fatale u. a. Electro night on both floors of the hyper-hip dance temple

Sex 20:00 Böse Buben > Worshipped feet, Dress code: barefoot in sandals, flip flops, sneaks & socks, Einlass bis 0:00. Entry til midnight 20:00 Club Culture Houze > Fist Factory, Dress code: fetish, rubber. Men only 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck, Einlass bis 24:00, „Pimp up your weekend”. Entry till midnight 22:00 Stahlrohr 2.0 > SUCK‘n BLOW, Cruising-Night 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear

THE GOLDEN GMILFS

Tonight!

KitKatClub 10PM


76 PROGRAMM 20:00 HAU1

Sa

FEINE

AUGEN Herzlich Willkommen!

FOTO: POLLY FANNLAFF

19.10. YOUR SEXUAL HEALTH

Sa 19.10. PorYes – Feminist Porn Award 2019 Bereits zum zehnten Mal wird der europäische Filmpreis für feministischen Porno vergeben! Das muss natürlich kräftig gefeiert werden: Im Anschluss an die Preisverleihung im HAU, präsentiert von Laura Méritt (Foto) und Janina Rook, geht‘s ab 23:00 im Gretchen mit der PorYes-Party weiter.

The European film award for feminist porn will be presented for the tenth year now! Following the ceremony hosted by Laura Méritt (pictured) and Janina Rock at Hebbel am Ufer, the celebration continues with a party at the nearby Gretchen, starting at 23:00.

STI EMERGENCY CONSULTATION INFECTIOUS DESEASES

SAT 10 –12 AM

FOTO: EMA DISCORDANT

Winterfeldtplatz

In May, U.S. whistleblower Chelsea Manning was jailed for the third time and is facing massive fines for refusing to testify against WikiLeaks. To support her legal team, DJs such as Mauro Feola (pictured) are playing a benefit, following a screening of the documentary XY Chelsea at Peliculoso at 19:00.

22:00 Mutschmanns

IN BERLIN

… wie man sieht.

Kunstauktion 07.05.19

Samstag, 19.10., 15h

CHARITY

WWW.STIC.BERLIN

Maaßenstr. 14/

Im Mai wurde die U.S.-Whistleblowerin Chelsea Manning erneut in Haft genommen. Ab 22:00 steigt heute eine Soliparty mit Disco, House und Dark Wave, bei der Geld für Chelseas Prozesskosten gesammelt wird. DJs: Mauro Feola (Foto) u. a. Vorab wird im Kino Peliculoso die Doku „XY Chelsea“ gezeigt (19:00).

OPTIK

190507_brillant_SIS_Stopper_190615_print.indd 1 ELLEDORADO

22:00 Schwester Martha

Sa 19.10. XY Chelsea Soliparty

Schlüterstraße 53 und Chausseestraße 49

11:00 aquarium > Bildet Banden! Bar-Camp für Netz- Antirassismus, hosted by Young Migrants Blog 18:00 Sexclusivitäten > PorYes – Salon, Meet & Greet Feminist Porn Award

Kultur 14:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Haus der Kulturen der Welt > Liebe und Ethnologie – Die koloniale Dialektik der Empfindlichkeit (nach Hubert Fichte), Konferenz mit Vorträgen. Symposium 15:00 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das ABBA Kult-Musical

15:00 Schwules Museum > Elledorado Artcharity, Kunstauktion 16:00 Schwules Museum > HIVstories. Living Politics, Führung (engl). Guided tour in English 18:00 Deutsche Oper > La Bohème, Opera 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, mit der Kompanie Gravity & Other Myths 19:00 Sonntags-Club > SpreeGrand-Prix, Welchen ESCKlassiker wählt das Publikum zum Sieger 19:00 Kino Peliculoso > XY Chelsea, Doku 2019. Screening 19:30 Theater O-TonArt > „Das Seufzen der Schulterpolster“ – Die 80er Jahre Show, mit den Fab sisters 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical 19:30 Komische Oper > Eine Frau, die weiß, was sie will!, Musikalische Komödie 20:00 Neuköllner Oper > Giovanni. Eine Passion, Inszinierung des STEGREIF. orchester. Play 20:00 Maxim Gorki Theater > Futureland, Science-Fiction-Dokumentartheaterstück. Play 20:00 St. Nikolai Kirche > Jedermann, Inszenierubng des Klassikers, Potsdam. Play 20:00 Passionskirche > Lesung: Dunja Hayali, die lesbische Moderatorin auf Tour durch’s Haymatland. Reading

Schwules Museum Lützowstraße 73 Katalog: artcharity.de

futureland 19/OKTOBER

THE GOLDEN GMILFS Mehringdamm 34 |Karten 030 - 20 22 007

www.BKA-THEATER.de

T ONE NIGH D AIN STANER & PL MIT KAIS

Mehringdamm 34 | Karten 030 - 20 22 007

www.BKA-THEATER.de

Sa 19.10. Feinkost & Closing-Party Heute steigt mit der Electro-Party „Feinkost“ die letzte Sause im Mutschmanns in der Martin-Luther-Straße. Mit der Fete für „Men & Women“ beendet die Darkroom-Bar offiziell ihr Programm, bevor es dann nach einer Pause am 01.12. in einer neuen Location weitergeht soll. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Tonight is the last edition of the Feinkost dance party at Mutschmanns on Martin-Luther-Straße. The erotic rendez-vous for men and women will also be the last event here till the darkroom bar probably reopens on Dec. 1 in a new location. We’ll keep you updated!

1 9. 1 0. 201 9, 20 Uhr URAUFFÜHRUNG 2 1. - 2 3. 1 0. 201 9, 20 Uhr 2 0. 1 0. 201 9, 1 9 Uhr

EVERYBODY CAN BE EVERYBODY CAN NOT BE Eine Performance von Jao Moon www.ballhausnaunynstrasse.de

20:00 AHA > Dee Novak: The Twelfth of Never Lieder von Sehnsucht und Melancholie, Gesangsabend des queeren Multitalents. 20:00 Incognito > Alles muss raus – Solo für zwei, mit Tilly Creutzfeldt-Jakob 20:00 Tipi am Kanzleramt > Zeitlos, Chanson-Mastermind Tim Fischer präsentiert mit seiner Band neu komponierte Lieder, Songs und Chansons. Chanson night 20:00 Ballhaus Naunynstraße > Everybody Can Be Everybody Can Not Be, eine getanzte, queere Performance über Exotisierung, Aneignung, Sichtbarkeit und Mimikry im postkolonialen Berlin von und mit Jao Moon. Dance performance

10:47


PROGRAMM 77 21:00 Möbel Olfe > DJs Beat Baerbl & Mister Knister 22:00 Mutschmanns > Feinkost & Closing-Party, letzte reguläre Party vor dem Umzug der Bar, mixed-gender, DJ Pajic u. a. Last party before the cruising bar moves 22:00 Rauschgold > Drink Kiss - Dance, „Party, Show und Flirten”, DJ Jaycap 22:00 Woof > Halloween Week, for hairy men 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Translate, „die späte Party bis Sonntag früh”. 22:00 Greifbar > Club‘n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising”

Clubs

A-CAPELLA

DELTA Q

BRANDNEU SA 20:00 19.10. THEATERSAAL

755030 UFAFABRIK.DE

20:00 Schaubühne > He? She? Me! Free, ein Projekt von Patrick Wengenroth. Play 20:00 Vaganten Bühne > Spreeperlen. Eine Berlin-Revue, Schubert-Lieder 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: BKA-Theater > The Golden Gmilfs, die Golden Girls-Musical-Show, ein Vollplayback-Stück, Cast: Jurassica Parka, Margot Schlönzke, Ryan Stecken, Destiny Drescher u. a. 20:00 Begine > Sing Along, Mitsingkonzert mit den MoMaS Berlin. Karaoke 20:00 HAU1 > PorYes – Feminist Porn Award 2019, Preisverleihung des feministischen europäischen Pornofilmpreises, Moderation: Dr. Laura Méritt. The biannual PorYes Award recognizes pornography with a feminist perspective 20:00 Galerie Studio St. St > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya 20:30 Theater im Keller > Travestieshow „HerStory“, das Ensemble präsentiert diverse Show-Nummern. Drag show 23:00 Gretchen > PorYes Party, mit hoe_mies, special guests 23:30 BKA-Theater > One Night Stand mit Kaiser und Plain, Chanson und Jazz im Foyer. Concert

07:00 KitKatClub > HustaBall Berlin – After Hour 10:00 about blank > Buttons, Party bis Samstag 22:00 20:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Sing on Stage, Karaoke 20:00 Bi Nuu > Record Release Party, die queere Band The Metafication Cabaret feiert ihr Albumrelease “Beautific Charms” 22:00 Die Busche > Tanztherapie, (Electro, House, Charts, Main, Schlager) 22:00 Schwester Martha > XY Chelsea Soliparty, DJs Mauro Feola, Permeator Carlita, Dis/connecto (Disco, House, Techno, Dark Wave) 22:00 SO36 > Dancing with Tears in your Eyes, „Die 80er Party” DJs ED Raider, Naked Zombie 23:00 Festsaal Kreuzberg > Salvation Berlin, „Reborn”, DJs AleXio, Manuel Coby, Tian J. u. a. 23:00 Musik & Frieden > Irrenhouse, Motto: Schlucken statt glucken, DJs Söhnlein Brilliant, Leberwurst, PomoZ, Simon Lacoste, DJNK u. a., Show: Nina Queer & Friends 23:00 SchwuZ > Edith Schröders Kiezdisko, „Dein SchwuZ * Dein Kiez * Deine Party!”, DJs Polly Puller, Anna Klatsche, Victoria Bacon, u.a. 23:00 KitKatClub > CarneBall Bizarre, „KitKatClubNacht”, DJs Clark Kent, Der

Freak, Marc Lange, Johann de Beers, Alice D (Techno, Nu Trance, Progressive) 23:59 Urban Spree > Arabs Do It Better, queer-friendly party series, DJs TBA 23:59 Berghain > Klubnacht, live: Colin Benders, DJs Boris, Answer Code Request, Noncompliant, Fiedel u. a., in der Panorama Bar live: Portable, DJs Carl Craig, Tama Sumo, Ryan Elliott, Monty Luke u. a. 23:59 Südblock > CherrYO!-kie, „Farm Yard”, Karaokenacht, Hosts: Scout Wölfli & Colin Comfort

Sex 07:00 KitKatClub > HustlaBall Berlin 2019 – After Hour, Relax and have sex 14:30 Club Culture Houze > Cosy Lipzz, FLTI* Kuschel-Party 20:00 Böse Buben > Rim-Club, Für alle Arschliebhaber 21:00 Club Culture Houze > Fist On – Strap On!, Fisten für Alle – LGBTI 21:00 Ajpnia > ajpnia am Samstag, für Positive und nicht Positive 22:00 Connection Club > Biohazard Men – HustlaBall XXL-Edition, Sexparty ausschließlich für HIV-Positive 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish” 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Lab.oratory > Fausthouse, „anal deep throat” 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Party

So

20.10. 12:00 Schaubühne > Streitraum: Der Abschied vom Malocher, Carolin Emcke im Gespräch mit Lutz Raphael. Talk 13:00 aquarium > A Queer Gaze on Thailand and Spirituality through the Cinema of Anucha Boonyawatan, Podiumsdiskussion in Engl. Panel discussion 16:00 Urania > Stereotype im Feministischen Porno, Podiumsgespräch mit den Preisträger*innen des PorYesAwards. Discussion 18:00 Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche > Gottesdienst, Kirche PositHIV

20:00

20:00 21:00

SIGRID GRAJEK Mehringdamm 34 | Karten 030 - 20 22 007

22:00 22:00

www.BKA-THEATER.de

Clubs

futureland 20/OKTOBER

DJ JUPITER & FRIENDS

Kultur 14:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das ABBA Kult-Musical 15:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show 17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Tod auf dem Nil: Hercule Poirot ermittelt. Thriller play 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical. Play 18:00 Deutsche Oper > La Bohème. Opera 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Komische Oper > The Bassarids, Musikdrama inszeniert von Barrie Kosky 18:00 Staatsoper Unter den Linden > Rigoletto, Oper mit dem US-Startenor Michael Fabiano. Opera 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Haus der Berliner Festspiele > Taylor Mac – A 24-Decade History of Popular Music, monumentale Show mit 246 Popsongs durch 240 Jahre amerikanischer Geschichtsschreibung, gemeinsam mit Berliner Performer*innen 19:00 Tipi am Kanzleramt > Zeitlos, neue Songs und Chansons von Tim Fischer und Band. Chanson night 19:00 Ballhaus Naunynstraße > Everybody Can Be Everybody Can Not Be,

20.10.19

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eine getanzte, queere Performance. Dance performance Neuköllner Oper > Giovanni. Eine Passion, Inszinierung des STEGREIF. orchester. Play Maxim Gorki Theater > Futureland, Science-Fiction-Dokumentartheaterstück. Play St. Nikolai Kirche > Jedermann, Inszenierung des Klassikers, in Gastrollen Georgette Dee, Schauspieler Ralph Morgenstern, am alten Markt, Posdam. Play Privatclub > Monarchy, Queer Electropop aus London. Concert BKA-Theater > Claire Waldoff: „Ich will aber gerade vom Leben singen...“, Musikkabarett eine musikalische Biographie von und mit Sigrid Grajek

Bars 15:00 Begine > Silent Reading Party, gemeinsam, aber für sich lesen 18:00 Tipsy Bear > Lipstick n‘ Lachs, Drag Brunch, hosted by Nana Schewitz & Rica Shay 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party 20:00 Incognito > Golden Sunset, Relaxed bar night 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin

Bars 18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever, for queers and friends (House Music) 19:00 Flax > Feste feiern!, spiel deine eigene Musik 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Bar Sofia > Kieztanz mit Show 20:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming gay bar 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox Night, Be your own DJ 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte‘s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Toast Hawaii > Pornokaraoke, Porno-Sync-Abend, Host: Gisela Kloppke

22:00

der Mörder, Tatort Public Viewing Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Be your own DJ. Bar with darkroom, open to all genders Betty F*** > Sonntags-Visite, Tiny gay bar Hafen > Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ SunJamo. Woof > Halloween Week, for hairy men Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend”

Berliner Festspiele HAUS DER BERLINER FESTSPIELE — HAUS DER BERLINER FESTSPIELE — HAUS #immersion

IMMERSION – PERFORMING ARTS 6

A 24-DECADE HISTORY OF POPULAR MUSIC

10. –  20.10.19 EUROPAPREMIERE

08:00 KitKatClub > Kitty Goldmine, Afterhour, DJs Match Hoffmann, LadyBird u. a. (Techno, Electro) 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, Running-Order TBA 19:00 SchwuZ > SchlagerNacktParty, „Der Klassiker des nackten Tanzvergnügens”, DJs Jupiter & Friends feat. Itzy & Trudi Padma Knusprig (Retro-Schlager, deutsche Coverversionen, Deutsch-Pop) 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaokeabend, Host: Miss Samantha 22:00 Ficken 3000 > Weekender, „sunday clubbing”, mit DJ 23:00 Ritter Butzke > GMF, „Official HustlaBall Closing-Party”, DJs Chris Bekker, Gloria Viagra, Katy Bähm (Electro, House, Techno, Urban, Pop, R’n’B, Hip Hop). The Sunday gay party establishment 23:00 KitKatClub > Nachspiel, DJs Match Hoffmann, LadyBird (Techno, Electro)

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex 12:00 Der Boiler >Boiler-Weekend 15:00 Böse Buben > Give me FFive on Sunday, Fistparty 16:00 Lab.oratory > Athletes, „fit for fuck”, dress code sportswear+sneaker 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:00 Mutschmann‘s > Coffe & Cream Hustlaball-Special, für HIV-Positive, Einlass bis 19:00 DER BERLINER >FESTSPIE LE — HAUS Naked Sex 17:30 Scheune Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Club Culture Houze > Die praktische Nutzbarkeit von Fleisch, sexpositive Party mit Zoe La Louve 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked


78 PROGRAMM 17:00 Postscheckamt

Mo 21.10.

Di 22.10. 3hd 2019: Fluid Wor(l)ds Bei dem jährlichen Festival der queeren Plattform Creamcake dreht sich alles um elektronische Musik und digitale Kultur. Das sechstägige Programm startet heute mit einer Ausstellung im Postscheckamt. Gezeigt werden Werke internationaler und hiesiger Künstler*innen wie HellFun u. a. Mehr Infos unter: 3hd-festival.com.

In three dimensions and high definition: Creamcake’s annual festival for experimental electronic music and digital culture is back. The six-day program kicks off tonight with an exhibition at the renovated Postscheckamt, presenting new works by international and Berlin-based artists such as HellFun.

20:00 Moviemento

Di 22.10. PornFilmFestival Mit „Unravelled Intimicies“ der feministischen Pornoregisseurin Madison Young startet heute das 14. PornFilmFestival in Berlin! Wer die gesammelte Porn-Prominenz beim Feiern erleben will, sollte am 26.10. ab 23:00 bei der großen Mainparty vorbeischauen, die diesmal in der Burg Schnabel stattfinden wird.

The 14th annual PornFilmFestival starts today with the opening film Umravelled Intimicies by feminist porn director Madison Young. If you want to rub elbows with all the porn celebrities, stop by the festival’s big party on Oct. 26 at 23:00, this time taking place at Burg Schnabel.

FOTO: CHLOÉ DESNOYER

19:00 OYA

Mi 23.10. Barbara Cuesta und Yvois Nach einer Folkplatte im Jahr 2005 und dem Indiepop-Nachfolger „Shine“ von 2011 hat sich die in Berlin lebende Singer/Songwriterin Barbara Cuesta (Foto) nun der elektronischen Musik verschrieben. Heute spielt sie ihre neuen Tracks, die u. a. in Kooperation mit der Produzentin Yvois entstanden sind, live im OYA.

After a folk album in 2005 and its indie-pop follow-up Shine in 2011, Berlin-based singer-songwriter Barbara Cuesta (pictured) has now turned to electronic music. Tonight, she’ll share her new tracks, created in collaboration with producer Yvois, live at OYA.

15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 17:30 Schloss Bellevue > Berlin‘s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic. com/berlin-sex-tour. Only with advanced registration 19:00 Humboldt-Universität > Screening Sex, Vortrag mit Linda Williams, Queen of Porn Studies. Lecture

Kultur 18:00 Theater an der Parkaue > Das Ende von Eddy, Jugendtheater nach dem Roman von Édouard Louis. Play 19:30 Komische Oper > Die Perlen der Cleopatra, Operette in drei Akten, Inszenierung von Barrie Kosky. Operetta 20:00 Ballhaus Naunynstraße > Everybody Can Be Everybody Can Not Be, eine getanzte, queere Performance über Exotisierung, Aneignung, Sichtbarkeit und Mimikry im postkolonialen Berlin von Jao Moon. Dance performance 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost > Seelenbrecher, Kriminalstück. Thriller play 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Last Ferry, Thriller, OmU. Film screening

Bars 19:30 Blond > Terrassenparty, „Schlager à la carte”. Night of German hits 20:00 Bar Sofia > Noaptea româneasca, Xberg‘s queer alternative bar 20:00 Stiller Don > Montag = Dontag, One of the city‘s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte‘s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday

22:00 Greifbar > Wunschkonzert, „Hört eure Lieblingsmusik”. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men

Clubs 18:00 Spreewiesn (Am Postbahnhof) > Gaywiesn, schwule Oktoberfestgaudi, mit Wahl zum Mister GayWiesn, DJ Ades Zabel, live: Die Banausen, Hosts: Mataina ah wie süss & Gitti Reinhardt. The gay Berlin way to celebrate the famous „Oktoberfest“ 19:00 SO36 > Roller Skate Disko, Skates-After-WorkParty, DJ node. Old-school disco night on skates 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Mary Jane, Jerry, Snoid, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Breakz, Grooves), no special dress code. This queer-friendly party keeps the weekend vibe bumpin‘ on

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin‘ Monday, Cruising-Sex-Fun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only

Di

22.10. 12:00 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, Mittags-Orchestra für LebenskünstlerInnen. Music workshop 15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 18:00 Mann-O-Meter > HIV/ STI Schnell- und Labortests, anonym 19:00 EWA Frauenzentrum > Stalking Teil 2, Vortrag – Themenabend. Lecture 19:00 SinBerlin > man2man - Bondagebeginner, Einführung ins sichere und einvernehmliche Bondage. Workshop 20:00 Village > Kreatives Journalschreiben, Mit Andrew Marshall. Journaling and creative writing workshop for GBTQ men

Kultur 17:00 Postscheckamt > 3hd 2019: Fluid Wor(l)ds, Ausstellungseröffnung zum Electronic Festival. Exhibition opening 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser.. Play 19:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 20:00 Tipi am Kanzleramt > Zeitlos, neue Songs und Chansons von Tim Fischer und Band. Chanson night 20:00 Ballhaus Naunynstraße > Everybody Can Be Everybody Can Not Be, eine getanzte, queere Performance über Exotisierung, Aneignung, Sichtbarkeit und Mimikry im postkolonialen Berlin von Jao Moon. Dance performance 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics 21:00 Berghain > M¥SS Keta live, Konzert. Concert 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > The House of Presents, Drag Show + Dance Party, um 22:00 Pre-Show „Gieza’s Pokehouse”. Pansy and her girls‘ weekly drag show and party

Festivals SIEGESSÄULE präsentiert PornFilmFestival 20:00 Moviemento > Unravelled Intimicies, Opening Film 22:00 Ficken 3000 > Festivallounge

Bars 18:00 Möbel Olfe > Ein Abend von und für TLIF, DJ TBA. Olfe‘s midweek bar night for TLIF 18:00 Himmelreich > Queer Tuesday 19:00 Flax > Feierabendbier Party, mit Tischtennis. Regular gay bar night 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Star Party Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > Klinik-Treff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby 22:00 Ficken 3000 > Der


PROGRAMM 79 Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar

12:00 The Jaxx > Hot Tuesday, Sensual Sexuality im Private Club 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory” 19:00 Club Culture Houze > The Hengst, Nur für schwule Männer. Gay only 20:00 Location: TBA > man2man - Bondage & Play Night, respektvoller BDSM für Jungs und Männer. Play night 20:00 Triebwerk > TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit

Mi

23.10. 15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 16:30 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, Projekt-Band für Frauen* und Queers. Music workshop 18:00 Musik & Frieden > Let’s talk about sex and drugs, Offenes Mikrofon, mit Pansy und Martin Viehweger, Info-Stände und Schnelltests, in der Baumhausbar. Discussion and open mic 19:00 aquarium > Sahara: die tödliche EU Außengrenze, „Externalisierung der EU Grenzen III”, Diskussion mit Adam Baher, Simone Slindwein u. a. Discussion

Kultur 19:00 OYA > Barbara Cuesta und Yvois, Singer/ Songwriterin. Concert 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt, Inszenierung von Fabian Hinrichs und René Pollesch, Play 20:00 Neuköllner Oper > Giovanni. Eine Passion, Inszinierung des STE-

Dienstags 16:30-20:30 Uhr für Männer, die Sex mit Männern haben und Trans*, mittwochs 14:30-20:30 Uhr. Berliner Aids-Hilfe e.V., Kurfürstenstraße 130, 10785 Berlin Telefon 030 885640-0, berlin-aidshilfe.de

GREIF.orchester. Play 20:00 Tipi am Kanzleramt > Zeitlos, neue Songs und Chansons von Tim Fischer und Band. Chanson night 20:00 Ballhaus Naunynstraße > Everybody Can Be Everybody Can Not Be, eine getanzte, queere Performance über Exotisierung, Aneignung, Sichtbarkeit und Mimikry im postkolonialen Berlin von Jao Moon. Dance performance 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Der Hals der Giraffe, nach dem Roman von Judith Schalansky. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics

Festivals SIEGESSÄULE präsentiert PornFilmFestival 12:00 Moviemento > Fun Porn, 12:15: Lesbian Porn Shorts, 12:45: Pornographic Poems, 14:45: „Blow Away”, 16:30: Gay Porn Shorts, 16:45: „Resistencia Trans”, 18:45: Filmmaker in Focus: Nan Kinney, 20:30: „Sunny Boy”, 22:45 Classics 19:00 Babylon Kreuzberg > Berlin Porn Shorts, 21:30: „W/HOLE” 22:00 Ficken 3000 > Festivallounge

Bars 18:00 Incognito > Grüner Mittwoch 20:00 Bar Sofia > Bärchenbar, Xberg‘s queer alternative bar 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Mitte‘s tiny gay bar gem 20:30 Blond > Caribic Night Fever 20:30 Marienhof > Bergfest 21:30 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJ Dia Shi. There‘s nothing like Thursday‘s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 21:30 Zum Schmutzigen Hobby > Drags and Drinks with Judy LaDivina, Drag Show,, Host: Judy Ladivina. Ab 23:00

„Mittwochs Music” (Pop) 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold > MI.a.MI, „Mix am Mittwoch”, Host: Doris Disse (Pop, Schlager). Oldies bar night 22:00 New Action > Big Dick Night, Open House Night, Special für große Schwänze, no dresscode. Regular bar night

Clubs

90 Prozent der HIV-Infizierten wissen von ihrer Infektion, 90 Prozent haben Zugang zu Medikamenten und 90 Prozent der Therapierten sind unter der Nachweisgrenze. Diese Ziele will die HIV-Organisation der Vereinten Nationen UNAIDS bis zum Jahr 2020 erreichen. Ohne die Berliner LOTTO-Stiftung wäre dies vielleicht schwerer zu bewerkstelligen. Der Einsatz unzähliger Berliner LOTTO-Spielerinnen und -Spieler macht es möglich. Mindestens

© fotomek/fotolia

Sex

HIV | Syphilis | Tripper Chlamydien Mach einen anonymen Schnell- oder Labortest!

2018 wurden von der loTTo-Stiftung Berlin rund 61,5 millionen euro verteilt, sodass 127 Projekte profitieren konnten.

90-90-90-Zi elen näherkom men.

21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Queer Punk Rocks, „Scream Your Guts Out”, Host: Lulu La Berlinoise. Noisy karaoke night 23:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs Martin Books, www.lotto-stiftung-berlin.de Unerhört, Boudi Boudin & Salomé, Jordan (Techno, Electro, Experimental). Weekly party series in the hedonistic dance club 23:59 Tresor > Tresor New Anz. 90-90-90_93 B x 127 H mm.indd 1 Faces, hostedy by Ron Wilson, DJs Eostra, Loisnake, Miss Italia (Techno, Electro). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well

Sex 12:00 Der Boiler > Boiler FanTag, Mit Codewort von Facebook oder Gayromeo gibt es ermäßigten Eintritt. Pay less with the codeword from Facebook or Gayromeo 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 19:00 Ajpnia > Ajpnia am Mittwoch, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Erotik, Kennenlernen, Entspannen”, Men only. Relaxed erotic party 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > Bi-Night – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge”, Erotic/ Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off

20 Cent von jedem Euro, den die Berliner für LOTTO 6aus49, Eurojackpot, KENO oder GlücksSpirale ausgeben, gehen direkt an die LOTTO-Stiftung Berlin. Seit ihrer Gründung im Jahr 1975 konnten über 5.400 gemeinnützige Projekte in Berlin mit fast 2,6 Milliarden Euro gefördert werden. Ihr Engagement reicht von Projekten im sozialen, karitativen, kulturellen und staatsbürgerlichen Bereich bis hin zum Umweltschutz sowie zur Jugendund Sportförderung.

6/11/2019 12:28:46 PM


80 PROGRAMM

Do

24.10. BO I LE R Sp ecial WOHLFÜHLABEND

Wechselnde Aufgüsse Obst und Säfte | ab 12 Uhr

Fr 25.10. Hrynjandi Der Künstler und SIEGESSÄULE-Kolumnist Wolfgang Müller hatte die wunderbar verrückte Idee, in Juwelias Galerie isländische Vokalmusik zu präsentieren. Und so schaut der 20-köpfige Frauenchor Hrynjandi aus Island auf seiner Europareise auch bei der Neuköllner Tuntenlegende vorbei, um Volkslieder zu singen.

Artist and SIEGESSÄULE columnist Wolfgang Müller had the wonderfully crazy idea to present Icelandic vocal music in Juwelia’s salon. And so for their European tour, the 20-member female choir Hrynjandi will be visiting the Kreuzkölln scene queen’s gallery to perform songs from Icelandic folklore.

FOTO: VIVI BACO

23:00 Musik & Frieden

Fr 25.10. ¡Mash-up! Beats und Bass gegen Nationalismus und geschlossene Grenzen: die Party des queer-feministischen Kollektivs findet diesmal in einer größeren Location statt. Mit dabei sind die brasilianische Rio-Funk-Performerin Deize Tigrona (Foto) sowie La By‘le, Marie Leão, Grace Kelly und Batekoo.

The queer-feminist, trans-tropical party collective has found a larger location for their borderless beats and bass: visiting from Brazil is Rio-funk performer Deize Tigrona (pictured), famously sampled by M.I.A. and Diplo. Rounding out the lineup will be La By’le, Marie Leão, Grace Kelly and Batekoo.

FOTO: BARBARA SCHAPER-OESER

20:30 Eisenherz

Fr 25.10. Lesung: Die Welt am Abend Christopher Isherwood ist zwar eine Ikone, dennoch lag bis vor Kurzem nur ein kleiner Teil seines Werkes auf Deutsch vor. Das ändert der Verlag Hoffmann & Campe: Dieser Roman ist bereits der dritte Teil der Reihe von deutschen Erstfassungen. Heute liest der Übersetzer Hans-Christian Oeser (Foto) daraus vor.

Although Christopher Isherwood is a Berlin icon, only a fraction of the British author’s work has been available in German. Publishing house Hoffmann & Campe has been changing this, most recently with The World in the Evening. Hans-Christian Oeser (pictured) will read from his new translation tonight.

15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 18:00 Schaubühne > Workshop zu „Orlando“, gemeinsames erproben derr ästhetische Aspekte der Inszenierung von Virginia Woolfs „Orlando”. Theater workshop 18:00 Der Boiler > Wohlfühl-Abend, bis 21:00. Relaxed sauna night 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in Schöneberg, Stammtisch. Open meeting 20:00 about blank > 50 Jahre Stonewall, Diskussionsveranstaltung 20:00 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, Diskussion: Musik und Gender. Music workshop

Hüftgelenkverschleiß – zeitgemäße Behandlungsoptionen Dr. med. Adrian Voß Ltd. Oberarzt der Klinik für Spezielle Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie

24.10.2019, 18:30 Uhr Haus 35, 1. OG, gr. Konferenzraum Rubensstraße 125, 12157 Berlin www.vivantes.de/avk

Donnerstag, 24. Oktober, 20 Uhr

50 JAHRE STONEWALL

Queer Kämpfe – damals und heute. mit Julia Ehrt (ILGA World) und Johannes Kram (Nollendorfblog) Moderation: Jana Hoffmann & Bodo Niendel AK queer „Helle Panke“ - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin Ort: //:about blank, Markgrafendamm 24c, 10245 Berlin

20:00

20:00

Kultur 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Haus der Kulturen der Welt > Liebe und Ethnologie – Die koloniale Dialektik der Empfindlichkeit (nach Hubert Fichte), Thematische Intervention mit Yvonne Adhiambo Owuor, Lesley Nneka Arimah und Mitgliedern des Exzellenzclusters „Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective“. Performance 18:00 Schwules Museum > Love at First Fight!, Ausstellungsführung (engl.). Guided tour in English 18:30 Komische Oper > Les Contes d‘Hoffmann, Inszeniert von Barrie Kosky. Opera 19:00 Incognito > reklaOrama, Show mit Iris Wehner und Matthias Gerschwitz 19:00 Staatsoper Unter den Linden > Rigoletto, Oper mit dem US-Startenor Michael Fabiano. Opera 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical von Gert C. Möbius. Play 19:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show,

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moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus Neuköllner Oper > Giovanni. Eine Passion, Inszinierung des STEGREIF.orchester. Play St. Nikolai Kirche > Jedermann, Inszenierubng des deutschen Klassikers rund um das Leben und Sterben eines reichen Mannes, in Gastrollen Diseuse Georgette Dee als Tod, Schauspieler Ralph Morgenstern als Mammon, u. a. , am Alten Markt, 14467 Potsdam. Play Berliner Ensemble > Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers. Theater play based on the novel by Thomas Mann Kater Blau > Robin Hood - es war .. es ist, Inszenierung vom Seifentheater. Play Volksbühne > Rauschen, Stück von Choreographin Sasha Waltz. Dance theater Renaissance Theater > Pink - Manchmal braucht`s nur einen Lippenstift, Theaterstück über die Beautyy-Mogule Helena Rubinstein und Elizabeth Arden. Play Schaubühne > Die Ehe der Maria Braun, nach Rainer Maria Fassbinder. Play Eschschloraque > Fag Town String Band live, Konzert der Berliner Queer-Band. Concert

www.helle-panke.de

20:30 Galerie Studio St. St.

Festivals SIEGESSÄULE präsentiert PornFilmFestival 12:30 Moviemento > Dykes, Camera, Action,14:30: „Alfredo não gosta de despedidas”, 16:15: „Un couteau dans le coeur”, Einführung: Gary Vanisian, 18:45: Filmmaker in Focus: Amber Bemak/ Nadia Granados, 20:30: „Volunteers Wanted Director’s Cut”, 20:45: Classics: „BloodSisters”, 22:30: London Porn Film Festival, 23:00: „Dracula is not Dead” 15:30 aquarium > Porn Meets Academia, Panel 19:00 Babylon Kreuzberg > Short Film Competition, 21:30: „Behind The Mask”

Bars 19:30 Blond > SchlagerWunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Bar Sofia > Ute-Classic-Bar, Xberg‘s queer alternative bar 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, „Alles kann, nichts muss”, Host: Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_X-tra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Tipsy Bear > Sing Out Sister Karaoke, Karaoke night at the queer NYC-style bar 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Danceparty. Dancing action upstairs, sexy encounters downstairs 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt,


PROGRAMM 81 Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:30 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, 90er und Trashparty. The Hobby indulges in pop music

Clubs 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Sing On Stage, Karaoke, Host: Ripsy. Karaoke night 22:00 Säule/Berghain > Liber Null, live: An-i, Nullam Rem Natam, Unhuman, Rubber Mind, DJ MXM 22:00 Paloma Bar > Flitzer Skalitzer, DJs Daniel Wang & Jules Etienne (Disco, House). Gay dance party 23:00 Suicide Circus > Chantal‘s House of Shame, DJs + Show TBA (Electro, House, Minimal). Chantal‘s infamously lascivious weekly party explosion

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Knock up@XXL, „Enjoy the difference” 19:00 Club Culture Houze > Zoe‘s Salon, queer, mixed BDSM, Talk und Play Party 19:00 Böse Buben > Give me FFive, AfterWork-Fistparty 21:00 Lab.oratory > Naked Sex Party, Einlass bis 23:00. Entry till 23:00

Fr

25.10. 11:00 EWA Frauenzentrum > Expertinnenfrühstück, „Altersrenten, Bedeutung der Kindererziehungszeiten und Möglichkeiten der staatlichen Förderung“, mit Dilek Bozkurt. Lecture 12:00 Sexclusivitäten > Freudensalon, Special zum PorYes-Award, Veranstaltungen ab 18:00. Open meeting 15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 18:00 Sexclusivitäten > PorYes – Salon, Aftercare und Nachlese Feminist Porn Relaxing 20:00 Location: TBA > Apus Arts - Offener Bondage Kurs (all Gender), offener Bondage Kurs in kleiner Gruppe. Location wird nach Anmeldung bekanntgegeben: www. gay-BDSM.club

Kultur 19:00 Sonntags-Club > FuckUp Night for Wonder Women, Frauen erzählen von ihren persönlichen Fehlschlägen. Talk show 19:00 Begine > LAZ reloaded, Halina Bendkowski (Vortrag & Gespräch), Christiane Härdel (Moderation). Lecture 19:30 Staatsoper Unter den Linden > Love, You Son Of A Bitch, Musiktheaterperformance der italienischen Sound- und Videokünstlerin, DJane und Performerin Letizia Renzini. Performance 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play 19:30 Komische Oper > Plateau Effect, Ballet von Jefta van Dinther. Ballett 19:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 19:30 Schaubühne > Jeff Koons, Theaterstück basierend auf dem Leben des Künstlers Jeff Koons, mit Musik von Romain Frequency. Play 19:30 Deutsche Oper > Carmen, Opernklassiker von Georges Bizet. Opera 20:00 Neuköllner Oper > Giovanni. Eine Passion, Inszinierung des STEGREIF.orchester. Play 20:00 St. Nikolai Kirche > Jedermann, Inszenierubng des deutschen Klassikers rund um das Leben und Sterben eines reichen Mannes, in Gastrollen Diseuse Georgette Dee, Schauspieler Ralph Morgenstern als Mammon, u. a. , am Alten Markt, 14467 Potsdam. Play 20:00 English Theatre Berlin > Noraland, drei männliche Hauptdarsteller schlüpfen in das Leben einer Frau (engl.). Three dancers and a percussionist reinterpret ‚A Doll’s House‘ by Henrik Ibsen 20:00 Tempodrom > Lauv, US-Popkünstler. Concert 20:00 Tipi am Kanzleramt > Zeitlos, neue Songs und

ADES ZABEL Mehringdamm 34 | Karten 030 - 20 22 007

www.BKA-THEATER.de

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Chansons von Tim Fischer und Band. Chanson night Deutsches Theater/ Kammerspiele > ugly duckling, Theaterstück mit Gérôme Castell, Jade Pearl Baker, Judy LaDivina. Play with English surtitles Schaubühne > Orlando, nach Virginia Woolf. Play AHA > Die schönsten Disney-Melodien mit Jazzy Jas und Loris, Liederabend. Concert SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics BKA-Theater > Ades Zabel: Edith Schröder – unbeugsam bunt!, Das neue Solo-Programm der Neuköllner Trash-Ikone. Comedy show Kater Blau > Robin Hood - es war .. es ist, Inszenierung vom Seifentheater. Play Volksbühne > Rauschen, Stück von Choreographin Sasha Waltz. Dance theater Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play Dodo > Open Stage, Selber singen Eisenherz > Lesung: „Die Welt am Abend“, Hans-Christian Oeser (Übersetzer) liest aus dem von ihm zum ersten Mal ins Deutsche übersetzten Buch von Christopher Isherwood. Reading Galerie Studio St. St. > Hrynjandi, das Haus der Tödlichen Doris und die Walther von Goethe Foundation Berlin präsentieren den 20-köpfigen, isländischen Frauenchor aus Reykjavík, Choir concert Theater im Keller > Travestieshow „HerStory“, das Ensemble präsentiert diverse Show-Nummern. Drag show Tipsy Bear > Proud Voices, a live music night hostedy by Gorjeoux

Festivals SIEGESSÄULE präsentiert PornFilmFestival 12:15 Moviemento > Spit and Ashes, 12:30: Short Film Competition, 14:45: „(W/ HOLE), 17:00: Berlin Porn Shorts, 16:00: Kino Pornographic Poems, 19:15 Kino „Leave it to Levi”, 20:00: „Mr. Leather”, 21:15: „Third Shutter”, 23:15: „A Rosa Azul de Novalis”, 23:59: „Dracula is not Dead” 13:00 Altes Finanzamt Neukölln > Panel, mit Kay Garnellen 15:30 aquarium > Programmers meeting 21:30 Babylon Kreuzberg > Fetisch Porn Shorts 22:00 Ficken 3000 > Festivallounge, DJ Yair Hochner + Drag Show Sassy

Bars 19:00 Flax > HouseClub, Clubsounds und Tischtennis. Gay bar, hotspot for young locals 19:30 Blond > Sexy-Music-Box, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte‘s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Marienhof > Bingo, Host: Stella deStroy 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 New Action > Shooter Friday, Strict dress code, all kinds of fetish. Men only 22:00 Hafen > Ein Schiff wird kommen, „die Schlagernacht”, DJ derMicha. German hit songs all night 22:00 Greifbar > Club‘n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising” (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar 23:00 Rauschgold > TraumLOCHzeit, „Frivol-schlüpfriges zur Nacht” mit Frau Loch. Talk/party in drag 23:00 Grosse Freiheit 114 > Pop Tart, für Queers, Tarts und Friends, DJ PomoZ (Pop, Mashups, Indietronix). Divergent party tunes, open to all genders 23:00 Zum Schmutzigen Hobby > Popp!bar, The Hobby turns into an outrageous gay pop disco

Clubs 19:00 SchwuZ > Moonlight Rollerdisco, hosted by RollerFusionClub + Fries, bis 24:00, DJs Disco Tiger, Tannhäuser, Lucky Pierre. Disco night on skates till midnight 20:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Sing on stage, Karaoke all night, Hosts: Fortune Taylor & Lulu La Berlinoise. Karaoke night

22:00 Die Busche > Cosmic, „The Friday Night Party”. Berlin‘s cult club for gays and lesbians 23:00 SchwuZ > Plastic, „a queer celebration of popculture”, DJs Olympia Bukakis, marsmaedchen, Mashyno, 2FARO, Snax, ketia, Permanent Slvt, Ani Klang, Nix, Show: Gieza Poke and her Rubber Dolls (House, NerdPop) 23:00 Musik & Frieden > ¡Mash-up!, „Multigender/Multiworld – Batekoo feat. Deize Tigrona”, live: La By’le, Deize Tigrona, DJs Grace Kelly, Marie Leão, BATEKOO DJ-Set (Baile-Funk, Old School, Miami Bass, World Wide Tropical Bass) 23:00 Metropol > Westbam & Terranova 23:00 Connection Club > Youngsters Party, „young & beautiful”, DJ nico K. (Main, Pop). A twinky pop party at Schöneberg‘s clubbing institution 23:00 KitKatClub > PiepShow, DJs Maringo, Divinity, Scorpion, Talisman, Rico Ad Hoc (Techno, Tech House).

The monthly KitKat party geared toward gay men 23:59 Panorama Bar/Berghain > Finest Friday, DJs Mountain People, Schatrax, DJ Dustin, The Ghost. Electro night in the upper area of the hyper-hip, bass-flooded dance temple 23:59 SO36 > My Ugly X, „Bad Taste Party”, DJ Eric Jr. & Friends. Party for nostalgic 90s enthusiasts

Sex 20:00 Böse Buben > C/P: Corporal Punishment, caning, paddeling, birching, strapping, slippering, spanking, flogging, no dress code 20:00 Club Culture Houze > Fist Factory, Dress code: fetish, rubber. Men only 22:00 Lab.oratory > Friday Fuck, Einlass bis 24:00, „Pimp up your weekend”. Entry till midnight 22:00 Stahlrohr 2.0 > SUCK‘n BLOW, Cruising-Night 22:00 Triebwerk > Cheap Sex, Naked & Underwear

MEDIZINISCHE REISE 2019 30.10. | 19.00 Uhr

INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN ZU MEDIZINISCHEN FRAGEN BEI HIV UND AIDS

EPIDEMIE DER EINSAMKEIT– LEBENSZUFRIEDENHEIT BEI SCHWULEN MÄNNERN Christopher Izgen und Dirk Sander

WO? Mit freundlicher Unterstützung von

Café Ulrichs, Karl-Heinrich-Ulrichs-Str. 11, 10787 Berlin Weitere Infos unter www.berlin-aidshilfe.de


82 PROGRAMM 22:00 Roadrunner‘s Paradise

Sa

26.10.

Schnell & einfach Tickets für dein Event verkaufen

26. & 27.10.2019 Schaubrauen zum Brandenburger Schlachtefest

Sa 26.10. The Mondo Klit Rock Club Abruptes Ende: Heute steigt die letzte Ausgabe der erfolgreichen Lesbenparty. Wir sprachen mit Veranstalterin Deka Goldberg Mit stolzen 16 Jahren war die „Mondo Klit Rock“ eine der ältesten lesbischen Partys in der Stadt. Jetzt ist Schluss. Warum? Es war eine lange und gute Zeit und ich möchte mich anderen privaten Dingen zuwenden. Ich habe einfach das Gefühl, dass es für mich gut wäre, jetzt aufzuhören. Nun könnten andere, jüngere Frauen das Partyparkett in Berlin rocken. Woran wirst du dich als Veranstalterin besonders gerne zurückerinnern? An die Anfänge und die Entwicklung des „Mondo Klit Rock Clubs“, entstanden aus den lesbischen Donnerstagen im Freizeitheim, als der Laden zu platzen drohte und klar war, dass eine größere Location am Wochenende hermuss. Dann die erste Party im Club 23 in der Kulturbrauerei, später im Haus 13 des Pfefferbergs, dann die tolle alte Jugendstilvilla in der Landsberger Allee, das Lido und zu guter Letzt das Roadrunner‘s. Tolle Clubs in einer tollen Stadt für tolle Frauen. Es wird viel darüber geklagt, dass die lesbische Infrastruktur immer kleiner wird. Was ist so schwer daran, ein Ausgehangebot für Lesben zu schaffen? Tja, wenn ich das nur wüsste! Der Bedarf und das Zusammengehörigkeitsgefühl scheinen nicht mehr da zu sein. Ich finde es sehr schade, da ich es für mein (lesbisches) Leben immer sehr wichtig fand, auch unter und mit Frauen sein zu können. Wie geht es für dich jetzt weiter? Ich befinde mich in einer beruflichen Neuorientierung und in einer Firmengründung. Es wird aber nichts Partymäßiges mehr für Frauen sein. Ich könnte mir jedoch vorstellen, falls mich der „Hafer sticht“, einmal im Jahr eine große Mondoparty in einer tollen Location zu machen. Sudden ending: Tonight is the last edition of the successful lesbian party The Mondo Klit Rock Club. We spoke with promoter Deka Goldberg With an impressive 16 years, Mondo Klit Rock was one of the oldest lesbian parties in the city. Now it‘s ending. Why? It had a good run, and now I‘d like to focus on other personal matters. I just have the feeling that now‘s a good time for me to quit. Now other, younger women can rock the dancefloor in Berlin. As the promoter, what will you most fondly remember? The early days of The Mondo Klit Rock Club and how it grew from the lesbian night every Thursday at Freizeitheim. When the party outgrew the venue the need for a bigger location on the weekend became clear. Then the first party at Club 23 in the Kulturbrauerei, later Haus 13 at Pfefferberg, then the good old Jugundstilvilla on Landsberger Allee, Lido and finally, Roadrunners. Cool clubs in a cool city for cool women. Lesbians lament that their infrastructure is shrinking. What’s so tough about organizing a lesbian party? I wish I knew! The need and the feeling of belonging together aren’t really there anymore. I think that’s too bad, because for me, it was always very important to be surrounded by women. What are your next moves? I’m reorienting myself professionally and starting a new business. It’s nothing like a party for women. But I can imagine, if the mood strikes, I could throw a Mondo party once a year at a cool location.

19:00 Begine > Doppelkopfturnier, Das legendäre Turnier. German card game tournament

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Kultur

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SAT 10 –12 AM

Maaßenstr. 14/ Winterfeldtplatz

10:30 Epiphanienkirche > Chorprobe Startup Vocals, offener und vielfältiger Chor für Ungehörte, Unerfahrene und Geübte

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14:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Haus der Kulturen der Welt > Liebe und Ethnologie – Die koloniale Dialektik der Empfindlichkeit (nach Hubert Fichte), Kunst-Dialoge. Talk 15:00 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA, auch 19:30 15:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy, auch 19:30. Modern circus 16:00 Schwules Museum > HIVstories. Living Politics, Ausstellungsführung. Guided tour 17:00 Schaubühne > Orlando, nach Virginia Woolf. Play 18:00 Maxim Gorki Theater – Studio Я > Oder du verdienst deinen Krieg (Eight Soldiers Moonsick), Inszenierung von Sasha Marianna Salzmann 18:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity

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& Other Myths, auch 21:30. Modern acrobatics Sonntags-Club > Das macht die Berliner Luft, Konzert von mit Michael Schirmer Tscherpel und Joyce Henderson. Concert Staatsoper Unter den Linden > Rigoletto, Oper mit dem US-Startenor Michael Fabiano in der Rolle der Herzogs von Mantua. Opera Maxim Gorki Theater > Jedem das Seine, Inszenierung von Marta Górnicka zum Thema Frauenkörper in einer faschistoiden Gesellschaft. Play SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser –

Pluspunkt

. 10. Worksh17oUphr 26 Samstag → 11

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PROGRAMM 83 23:30 BKA-Theater > Badeperle-Nachtshow@BKA, Die Berliner Dragqueen Jade Pearl Baker mit der großen Stimme. Concert

Festivals

Jedem das Seine Von MARTA GÓRNICK A Unter Verwendung neuer Texte von K ATJA BRUNNER Regie MARTA GÓRNICK A

W IT H EN G LI SH SU R TI TL ES

AB 26/OKTOBER

LE »BADEPER

Mehringdamm 34 | Karten 030 - 20 22 007

www.BKA-THEATER.de

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+49 30 2162299 www.l-support.net 20:00 Volksbühne > Rauschen, Stück von Choreographin Sasha Waltz. Dance theater 20:00 Schaubühne > Die Ehe der Maria Braun, nach Rainer Maria Fassbinder. Play 20:00 Galli Theater > Männerschlussverkauf, Komödie. Comedy play 20:00 AHA > ESC Karaoke, beliebte Eurovision-Karaoke. Karaoke night 20:00 Galerie Studio St. St > Salon Kreuzkölln, Show mit Juwelia Soraya & Pianist Jose Promis 20:30 Maxim Gorki Theater > Malina, Hommage an die Schauspielerin Malina Michalska im Goddess Temple im Garten, auch 22:30. Performance in Polnish and English with English surtitles 20:30 Theater im Keller > Travestieshow „HerStory“, das Ensemble präsentiert diverse Show-Nummern. Drag show 22:00 Südblock > Tariks Trallafitti-Show, Ein Mix aus Talk, Stand-up Poetry, Musik und Aktivismus, Gäste: Thelma Buabeng & Eva Schulz. Talk show

BUTTCOCKS

22:00

SIEGESSÄULE präsentiert PornFilmFestival 12:00 Moviemento > Third Shutter, 14:00: Classics: „Nitrate Kisses”, 14:30: „Mr. Leather”, 18:00: „Les garcons sauvages”, 18:30: Filmmaker in Focus: Jake Jaxson, 20:30: „Resistencia Trans”, 20:45: „Jonathan Agassi Saved my Life” 13:00 Altes Finanzamt Neukölln > Shine Louise Houston, Workshop, auch 16:00 15:30 aquarium > Navigating Gentrification in the Sex Industry, Panel 19:00 Babylon Kreuzberg > Queer Porn Shorts, 21:30: „Spit and Ashes” 23:00 Burg Schnabel > PornFilmFestival Party, die große Party zum Festival.

RL JADE PEA R E BAK «

Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play Komische Oper > West Side Story, von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim. Musical by Leonard Bernstein Deutsche Oper > La Bohème, Oper von Giacomo Puccini. Opera Schaubühne > Jeff Koons, Theaterstück basierend auf dem Leben des Künstlers Jeff Koons, mit Musik von Romain Frequency. Play Neuköllner Oper > Giovanni. Eine Passion, Inszinierung des STEGREIF.orchester. Play St. Nikolai Kirche > Jedermann, Inszenierung des Klassikers, in Gastrollen Georgette Dee, Ralph Morgenstern, am Alten Markt, 14467 Potsdam. Play Tipi am Kanzleramt > Zeitlos, neue Songs und Chansons von Tim Fischer und Band. Chanson night HAU3 > Stonewall Uckermark, doku-fiktionale Entdeckung des queeren Brandenburgs mit Tucké Royale. Film screening Ballhaus Ost > Asking you some questions about sex, Studio der sexuellen Aufklärung in Zusammenarbeit mit dem CHICKS* Performancekollektiv. Performance theater Schaubühne > Orlando, nach Virginia Woolf. Play

10:00 Village > Stretch Imagine, Zweitägiges Festival für Gay, Bi, Trans und QueerMänner mit Mini-Workshops, Performances, Lounge und Musik, Infos unter: stretch-berlin.com. A two day festival. It features miniworkshops, performances, dance, time to socialize and mingle

18:00 Himmelreich > Saturday Night Fever, for queers and friends (House Music) 19:00 Flax > Feste feiern!, spiel deine eigene Musik + Tischtennis. Partygoers provide tonight’s music 19:30 Blond > Saturday Night Gay Warm-up 20:00 Marienhof > Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox Night, Be your own DJ. Friedrichshain‘s well known gay bar 20:00 Betty F*** > Saturday Night Fever, Mitte‘s fluffy and teeny-tiny gay bar gem 21:00 Incognito > Schlager Party, German hit song night 21:00 Möbel Olfe > DJ Betty Party, If you‘re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Rauschgold > RSDS – Rauschgold sucht das Supersternchen, Karaokeshow, Host: Herrin deluxe. Mini casting & karaoke show 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Trans♥late, „die späte Party bis Sonntag früh”. The Hobby turns into an outrageous gay pop disco 22:00 Greifbar > Club‘n Cruise, „Männer, Drinks, Cruising” (Electro, House, Pop). Popular 80s-style gay cruising bar

23:00

Clubs 10:00 about blank > Staub, „Saturday // Techno // Staub”, queer friendly, DJs TBA 20:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Sing on Stage, Karaoke all night, Hosts: The Shredder & King Josephine. Karaoke night 21:00 Regenbogenfabrik > Soliparty Vernetzung Akelius-Mieter*innen, Party für Linke, Altlinke, Queers & friends. Leftwing oriented benefit party 22:00 Spindler & Klatt > L-Tunes, Lesbenparty – best friends welcome, DJs Annie O, Kitty Smith u. a. (Queer/Wild Mix). The monthly excess for lesbians 22:00 Roadrunner‘s Paradise > The Mondo Klit Rock Club, „Clubnacht für Lesben – die letzte Party”, DJs Chroma, Karina (Clubsounds, Electropop, Alltime Favorites). Deka Goldberg is holding the very last edition of her long-running party series 22:00 Die Busche > Tanztherapie, (Electro, House, Charts, Main, Schlager, Oldie). Berlin‘s cult club for gays and lesbians 22:00 SO36 > Gayhane, „House of Halay – HomoOriental Dancefloor”, DJs Ipek, mikki_p, Amr Hammer.

23:00

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The legendary gay party with a Middle Eastern flair Metropol > Bob Young‘s Halloween Masquerade, DJs Gunn Lundemo, Bambi Mercury, Jordan Snapper, Cello, Neuss, FKA (Electro, House, Techno, urban, Pop, R’n’B, Hip-Hop). One of the biggest gay Halloween parties in town by the promoter of GMF Connection Club > Explosion 90er Party, „Berlins neue 90er-Party”, DJ Tom. Schöneberg‘s gay clubbing institution Polygon > B:east, „Techno against Halloween”, LGBTIQ In- & Outdoor Party, DJs Oliver Deutschmann, Bill Sanders, Clubkid, Deepneue, JayCap u. a. (House, Techno). Gay party for lovers of sporty outfits and techno beats SchwuZ > Buttcocks, „grind&dance”, DJs Jacky-Oh Weinhaus, FKA, Ades Zabel, DJ Teeth, DJ City, Grego After All, Renato Brandao, Miro Lopasso, Show: Buttcocks Ballet (Pop, House, Techno). Kinky electro and pop party with darkroom KitKatClub > Carneball Bizarre, „KitKatClubnacht”, DJs Jordan, Jam el Mar, Der Puk,

Ziggy Stardust, Felix FX (Techno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long 23:00 Privatclub > Palermo-Club, Italien-Disco mit DJ Peppino. Italo disco night 23:55 Fiese Remise > Riot, DJs Mauro Feola, Ady Toledano, Victor Kubin u. a. (Techno, House, Disco). The Riot collective hosts another wild party night 23:59 Berghain > Klubnacht, live: Planetary Assault Systems, DJs Efdemin, Steffi, DVS1, Peter van Hoesen u. a., in der Panorama Bar live: Convextion, DJs Moxie, Luigi di Venere, Oracy, Vin Sol u. a. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music

Sex 14:30 Club Culture Houze > Honey & Spice, FLTI* BDSM-Play-Party 20:00 Böse Buben > Red-Session, Fistparty, Longterm-Session 21:00 Club Culture Houze > SMash!, BDSM-Party für Einsteiger, Erfahrene und Profis, für alle MGIT* (Male, Gay, Inter, Trans) 21:00 Ajpnia > ajpnia am Samstag, Entspannte Party für Positive und nicht Positive, men only. Relaxed erotic party 22:00 New Action > Cruising Non Stop, „Gay night for all kinds of fetish” 22:00 Stahlrohr 2.0 > NakedSex-Party, For boys & men 22:00 Lab.oratory > Gummi, Einlass bis 23:59, rubber outfit only. Entry till midnight 22:00 Triebwerk > Sexparty, Naked- & Underwear-Sexparty


84 PROGRAMM 20:00 HAU3

FOTO: SCHULDENBERG FILMS

For the 50th anniversary of Stonewall, Tucké Royale, Johannes Maria Schmidt and their crew traveled through the Uckermark to shoot a film about emancipation and queer life in Brandenburg. Tonight at HAU will be a related performance and a screening of clips from the film.

FOTO: KAROLINA GORZELAŃCZYK

17:00 Maxim Gorki Theater

So 27.10. Malina Im Garten des Gorkis gibt es während der Reihe „Herbstsalon“ einen „Goddess Tempel“, eine von Delaine Le Bas fantasievoll eingerichtete Jurte. Hier werden feministische Performances und Workshops veranstaltet. Heute: das Gastspiel „Malina“, das der polnischen Yoga-Pionierin Malina Michalska gewidmet ist.

DIY-Ticketing für dein Event

27.10.

So 27.10. Stonewall Uckermark Zum 50. Jahrestag von Stonewall zogen Tucké Royale, Johannes Maria Schmidt und ihre Crew durch die Uckermark, um einen Film über Emanzipation und queeres Leben in Brandenburg zu drehen. Heute Abend gibt es im HAU eine Performance zum Thema, in der erste Ausschnitte aus dem Film zu sehen sind.

So

For Gorki’s annual Herbstsalon series, a “Goddess Tempel” will be assembled outside of the theater – a yurt conjured up by Delaine Le Bas to serve as the home of feminist performances and workshops. Today: Malina, a guest performance dedicated to the Polish yoga pioneer Malina Michalska.

15:00 RuT-Lesbenzentrum > Von Dame bis Tic-TacToe, Spielenachmittag für Frauen mit und ohne Behinderung. Trivia night 15:00 Begine > Kleidertauschbörse, Räumt eure Schränke aus und tauscht. Clothing swap 18:00 Wamos-Zentrum > Kuschelparty, nur für lesbische Frauen! Cuddle party for women

Kultur 14:00 Amerika-Gedenkbibliothek > queeRead, queere Autor*innen stellen Texte vor, organisiert von den Literatunten. Reading 14:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA, auch 19:00 15:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Haus der Kulturen der Welt > Liebe und Ethnologie – Die koloniale Dialektik der Empfindlichkeit (nach Hubert Fichte), Kuratorenführung mit Diedrich Diederichsen. Guided tour 15:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 17:00 Maxim Gorki Theater > Malina, Hommage an die Yoga-Pionierin Malina Michalska im Goddess Temple im Garten, auch 19:00. Performance in Polish and English with English surtitles 17:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Haus der Kulturen der

22:00 Kino International

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27.10.

FOTO: ALAMODEFILM

LUISE KINSEHER

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Mo 28.10. MonGay: Porträt einer jungen Frau ... Das brillante Historiendrama „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ der lesbischen Regisseurin Céline Sciamma ist der erste Film einer Frau, der in Cannes mit der „Queer Palm“ ausgezeichnet wurde. Erzählt wird die Liebesgeschichte zwischen einer adligen Frau und einer Malerin, die deren Hochzeitsporträt anfertigt.

Lesbian filmmaker Céline Sciamma was the first woman to win the Queer Palm at Cannes with Portrait de la jeune fille en feu (Portrait of a Lady on Fire). The historical drama is a sensationally directed love story between a noble woman and the artist who paints her wedding portrait.

20:00 20:00

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Welt > Liebe und Ethnologie – Die koloniale Dialektik der Empfindlichkeit (nach Hubert Fichte), Ausstellungsführung (engl.). Guided tour in English Schaubühne > Orlando, nach Virginia Woolf. Play Alte Feuerwache > ich mach dich wieder schön, ein Abendprogramm mit The Gray Voice Ensemble, auch 20:00. Choir concert Theater O-TonArt > Enno Kraus singt Augen in der Großstadt, Konzertabend SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play Maxim Gorki Theater – Studio Я > Oder du verdienst deinen Krieg (Eight Soldiers Moonsick), Inszenierung von Sasha Marianna Salzmann Komische Oper > Eine Frau, die weiß, was sie will!, Musikalische Komödie inszeniert von Barrie Kosky. Musical comedy Incognito > Claire Waldoff, Show mit Sigrid Grajek. A musical cabaret portraying the life of Claire Waldoff Tipi am Kanzleramt > Zeitlos, neue Songs und Chansons von Tim Fischer und Band. Chanson night Staatsoper Unter den Linden > Love, You Son Of A Bitch, Musiktheaterperformance der italienischen Sound- und Videokünstlerin, DJane und Performerin Letizia Renzini. Performance St. Nikolai Kirche > Jedermann, Inszenierung des Klassikers, in Gastrollen Georgette Dee, Ralph Morgenstern, am Alten Markt, 14467 Potsdam. Play HAU3 > Stonewall Uckermark, doku-fiktionale Entdeckung des queeren Brandenburgs mit Tucké Royale. Film screening Ballhaus Ost > Asking you some questions about sex, Studio der sexuellen Aufklärung in Zusammenarbeit mit dem CHICKS* Performancekollektiv. Performance theater Philharmonie > Bach, Mozart, Konzert Volksbühne > Rauschen, Stück von Choreographin Sasha Waltz. Dance theater Schaubühne > Die Ehe der Maria Braun, nach Rainer Maria Fassbinder. Play

20:30 Maxim Gorki Theater > Jedem das Seine, Inszenierung von Marta Górnicka zum Thema Frauenkörper in einer faschistoiden Gesellschaft. Play

Festivals 10:00 Village > Stretch Imagine, Zweitägiges Festival für Gay, Bi, Trans und QueerMänner mit Mini-Workshops, Performances, Lounge und Musik, Infos unter: stretch-berlin.com. A two day festival. It features miniworkshops, performances, dance, time to socialize and mingle SIEGESSÄULE präsentiert PornFilmFestival 11:30 Moviemento > Classics, „Nitrate Kisses“, 12:00: „Jonathan Agassi Saved my Life“, 12:30: „Conscious Dream“, 14:45: Classics: „Sto dnei do Prikaza“, 15:15: „Dykes, Camera, Action!, 20:30: „Die traurigen Mädchen aus den Bergen“, 22:45: „Esto no es Berlin“, 23:15: „Un couteau dans le coeur“ 19:00 Babylon Kreuzberg > Lesbian Porn Shorts, 21:30: „Volunteers Wanted – Director’s Cut“ 23:00 Monarch > Abschlussabend, mit Preisverleihung

Bars 15:00 AHA > AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen. Coffee and cake 18:00 Tipsy Bear > Lipstick n‘ Lachs, Drag Brunch, hosted by Nana Schewitz & Rica Shay 18:00 Flax > on the way to GMF, Warm-up Party, mit Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Zum Schmutzigen Hobby > Hasch mich, ich bin der Mörder, Tatort Public Viewing. Germany‘s most popular crime series 20:00 Grosse Freiheit 114 > Musicbox & Cruising, Be your own DJ. Bar with darkroom, open to all genders


PROGRAMM 85 20:00 Betty F*** > Sonntags-Visite, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen > Drama@ Hafen, Elektrolounge, DJ SunJamo. Electro chill-out in Schöneberg‘s ultimate gay bar 22:00 Woof > Halloween Week, for hairy men 22:00 Greifbar > Gross-kleinTag, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Lazy Sunday, „Der entspannte Sonntagabend“, casual dress code. Cruising bar

Clubs 08:00 KitKatClub > Kitty Goldmine, DJs Norman Czerny, Anthony P. u. a. (Tech House). Colorful gender-fucking after-hour 12:00 Berghain > Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, Running-Order TBA. Vibrant continuation of Saturday night‘s party 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Liquid Brunch, feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: Felix Fauxpas. Nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000 > Weekender, „sunday clubbing“, mit DJ. Weekly hedonistic dance party 23:00 Ritter Butzke > GMF, „October Babes“, DJs Stella deStroy, Francis, JayCap (Electro, House, Techno, Urban, Pop, R’n’B, Hip Hop). The Sunday gay party establishment 23:00 KitKatClub > Nachspiel, DJs Marcel db, Anne Decks (Techno, Electro). The hedonistic club keeps the party vibe going till Monday morning

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 12:00 Der Boiler > Boiler-Weekend 16:00 Böse Buben > PumpStation, Pumpen, Saline, CBT, Melkmaschine, Strom, Party bis 22:00. Boost your meat, party till 22:00

16:00 Lab.oratory > Mask, Einlass bis 18:00,, „no face, just body“ 16:00 Triebwerk > SundaySex, Naked & Underwear 17:30 Scheune > Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 18:00 Stahlrohr 2.0 > Underwear and Naked, Pants and shirt or naked 18:00 Club Culture Houze > Play and Pain, Play Party für Alle

Mo 28.10.

15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 17:30 Schloss Bellevue > Berlin‘s History of Sex, Guided Tour mit Voranmeldung: orgysmic. com/berlin-sex-tour. Only with advanced registration

Kultur 11:00 Komische Oper > West Side Story, von Leonard Bernstein und Stephen Sondheim. Musical by Leonard Bernstein 19:30 Staatsoper Unter den Linden > Love, You Son Of A Bitch, Musiktheaterperformance der italienischen Sound- und Videokünstlerin, DJane und Performerin Letizia Renzini. Performance 20:00 Tipi am Kanzleramt > Altar Boyz – Am achten Tag schuf Gott die Boygroup, Musical 20:00 HAU3 > Stonewall Uckermark, doku-fiktionale Entdeckung des queeren Brandenburgs mit Tucké Royale 20:00 Renaissance Theater > Ewig Jung, Songdrama von Erik Gedeon. Drama by the Swiss author and composer Erik Gedeon

15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 18:00 Mann-O-Meter > HIV/ STI Schnell- und Labortests, anonym 19:00 EWA Frauenzentrum > Stalking Teil 3, Vortrag – Themenabend. Lecture

20:30 Maxim Gorki Theater – Studio Я > Oder du verdienst deinen Krieg (Eight Soldiers Moonsick), Inszenierung von Sasha Marianna Salzmann 22:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Kino International > MonGay: Porträt einer jungen Frau in Flammen, lesbische Liebesgeschichte aus Frankreich, OmU. Drama in French

Festivals 21:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Moviemento > PornFilmFestival, Short Film Competition. Annual porn film festival

Bars 19:30 Blond > Terrassenparty, „Schlager à la carte“. Night of German hits 20:00 Bar Sofia > Noaptea româneasca, Xberg‘s queer alternative bar 20:00 Stiller Don > Montag = Dontag, One of the city‘s oldest regular gay bar nights 20:00 Betty F*** > Kölsch Nacht, Mitte‘s fluffy and

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teeny-tiny gay bar gem 20:30 Marienhof > W!ld Monday 22:00 Greifbar > Wunschkonzert, „Hört eure Lieblingsmusik“. 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men

Clubs 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: The Shredder. Karaoke 23:00 KitKatClub > Electric Monday, DJs Jauche. Goldfinger, Frankie Flowerz, Ricardo Rodriguez (Deep House, Minimal, Techno, Breakz, Grooves), no explicit dress code

Sex 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Fuckin‘ Monday, Cruising-SexFun 19:00 Club Culture Houze > Naked Sex, men only

Di

29.10. 12:00 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, Mittags-Orchestra für LebenskünstlerInnen. Music workshop

Kultur 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser.Play 19:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 20:00 Admiralspalast > The Great Gatsby Ballet, inspiriert von den Goldenen Zwanzigern 20:00 Tipi am Kanzleramt > Altar Boyz – Am achten Tag schuf Gott die Boygroup, Musical 20:00 HAU3 > Stonewall Uckermark, doku-fiktionale Entdeckung des queeren Brandenburgs mit Tucké Royale. Film screening 20:00 Bar jeder Vernunft > Sven Ratzke: Where Are We Now, neues Programm inspiriert von David Bowie. Concert 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele > Cry Baby, Theaterstück von René Pollesch. Play 20:00 Renaissance Theater > Ewig Jung, Songdrama von Erik Gedeon. Drama by the Swiss author and composer Erik Gedeon 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > The House of Presents, Drag Show + Dance Party, um 22:00 Pre-Show „Gieza’s Pokehouse“. Pansy and her girls‘ weekly drag show and party

Festivals 21:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Moviemento > PornFilmFestival, Political Porn Shorts. Annual porn film festival

Bars 18:00 Möbel Olfe > Ein Abend von und für TLIF, DJ Ebow. Olfe‘s midweek bar night for TLIF 18:00 Himmelreich > Queer Tuesday 19:00 Flax > Feierabendbier Party, mit Tischtennis. Regular gay bar night 19:30 Blond > Sing Sing Sing, Star Party Host: Tommi. Karaoke night 20:00 Betty F*** > Klinik-Treff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Zum Schmutzigen Hobby > Sunglasses at night, 80ies in the Hobby 22:00 Ficken 3000 > Der Lohntütenball, A mingle-mangle of party and sex orgy 22:00 Greifbar > Unter uns, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar

Sex 12:00 The Jaxx > Hot Tuesday, Sensual Sexuality im Private Club 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Cum & Fuck, „XXL Fuck Factory“ 19:00 Club Culture Houze > The Hengst, Nur für schwule Männer. Gay only 20:00 Triebwerk > Trieb Sex, Naked & Underwear 21:00 Stahlrohr 2.0 > Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle! Ages 18-28 till midnight

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86 PROGRAMM 22:00 Rauschgold

Mi

30.10. BO I LE R Sp e cial youngSTARS XXL

Mi 30.10. Graf Digital – Biss einer skypt Zu Halloween präsentiert die Rauschgold-Truppe um Herrin deluxe ein Vollplayback-Grusical, das von Bram Stokers „Dracula“ inspiriert ist. In dieser Version findet der Anführer der Vampire sein Opfer über Dating-Apps wie Grindr. Gegenspieler von Graf Digital ist Jonathan Harker aka Tom Bola (Foto).

Sauna-Event mit Schaum für Jungs bis 28 Jahre | ab 18 Uhr

For Halloween, Herrin deluxe and her crew are doing a lipsynch show inspired by Bram Stoker’s Dracula. In their version, the bloodsucking count finds his victims via dating apps like Grindr. His adversary is Jonathan Harker AKA Tom Bola (pictured).

18:00 Kino Weserstraße

Mi 30.10. Sport Disrupted: Sex_uality Matters Wie wird im Sport mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt umgegangen? Der Frage widmet sich diese zweitägige Konferenz der Initiative „Discover Football“. Das Programm beginnt heute mit einem Screening des Films „Strive To The Rhythm“, morgen folgen Talks in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung.

How do we deal with gender and sexual diversity in sports? This two-day conference by the Discover Football initiative will tackle the question. It kicks off today with a screening of the film Strive to the Rhythm and continues tomorrow with talks at the Heinrich Böll Foundation.

FOTO: TAMI T.

10:00 Taborkirche

Do 31.10. Dice Conference + Festival Die Dice Konferenz + Festival legt erneut den Fokus auf weibliche, trans* und nicht binäre Musiker*innen (siehe S. 11). Heute wird Julia Huxtable einen Vortrag über ihre Kunst und ihren Aktivismus halten, Feminist Meme School geben einen Workshop. Ab 20:00 steigt dann im Bi Nuu eine Party mit Tami T (Foto) live.

Running through Friday is the second edition of Dice, putting female, trans and non-binary musicians in the spotlight. Today, Juliana Huxtable will speak about her art and activism, and Feminist Meme School will hold a workshop. A Halloween party follows at 20:00 at Bi Nuu, featuring Tami T (pictured) live.

15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 16:30 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, Projekt-Band für Frauen* und Queers. Music workshop 18:15 Begine > 18 Bewegungen Tai Ji-Qigong, Workshop 19:00 Café Ulrichs > Medizinische Reise: Epidemie der Einsamkeit - Lebenszufriedenheit bei schwulen Männern, Informationsveranstaltung für Menschen mit HIV und Interessierte, Referenten: Christopher Izgin und Dirk Sander. Lecture about HIV and AIDS

Kultur 18:00 Kino Weserstraße > Discover Football Conference – Sport Disrupted: Sex_uality Matters, Eröffnung der zweitägigen Konferenz zum Thema Frauen im Fußball, gezeigt wird der Film “Strive to the Rhythm”, anschließend Diskussionsrunde mit Special Media SDL Verlegerin Manuela Kay. Film screening 18:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:00 Komische Oper > Les Contes d‘Hoffmann, Inszeniert von Barrie Kosky. Opera 19:30 Staatsoper Unter den Linden > Love, You Son Of A Bitch, Musiktheaterperformance der italienischen Sound- und Videokünstlerin, DJane und Performerin Letizia Renzini. Performance 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürs-

tendamm im Schiller Theater > Rio Reiser Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical von Gert C. Möbius. Play 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus 20:00 Neuköllner Oper > Giovanni. Eine Passion, Inszinierung des STEGREIF.orchester. Play 20:00 St. Nikolai Kirche > Jedermann, Inszenierung des Klassikers rund um das Thema Leben und Tod, in Gastrollen Georgette Dee, Ralph Morgenstern, am Alten Markt. Play 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths. Modern acrobatics 20:00 AHA > Slam des Westens in the Dark, Berlins einziger Poetry Slam im Dunkeln, mit Volker Surmann. Poetry slam in the dark 20:00 Quatsch Comedy Club > Kabarett der rote Stuhl, Steh-Greif-Kabarett mit Thomas Kreimeyer. Conversation comedy 20:30 Maxim Gorki Theater – Studio Я > Tyskland, Inszenierung vom deutsch-schwedische Performance-Duo White on White. Play 22:00 Rauschgold > Graf Digital – Biss einer skypt, Halloweenshow und Party, Show: Tom Bola, Kelly Kinky, Sally Morell, Mr. Derry Eng, Margarete von Untot u. a. Spooky drag show and party

Festivals 21:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Moviemento > PornFilmFestival, Berlin Porn Shorts. Annual porn film festival

Bars 18:00 Incognito > Grüner Mittwoch 19:00 Begine > Karaoke-Party, Singt mit! 20:00 Bar Sofia > Bärchenbar, Xberg‘s queer alternative bar 20:00 Marietta > Der schwule Mittwoch, Der Klassiker am Mittwoch. Well known gay bar night 20:00 Grosse Freiheit 114 > Feierabend, relaxter Barabend. After-work bar night 20:00 Betty F*** > Cock Tale, Mitte‘s tiny gay bar gem 20:30 Blond > Caribic Night Fever 20:30 Marienhof > Bergfest 21:30 Zum Schmutzigen Hobby > Drags and Drinks with Judy LaDivina, Drag Show,, Host: Judy Ladivina. Ab 23:00 „Mittwochs Music“ (Pop)

21:30 Möbel Olfe > Schwulenschubsen, der schwule Barklassiker, DJs Roi Perez & David Elimelech. There‘s nothing like Thursday‘s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Long Cruising Night, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Big Dick Night, Open House Night, Special für große Schwänze, no dresscode. Regular bar night

Clubs 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Hippie-Oke, „Flower-Powered Karaoke“, Host: SuperNoa 23:00 KitKatClub > Symbiotikka, DJs Mike Book, Vom feisten, Daniel Jäger, Jordan (Techno, Electro, Experimental). Weekly party series in the hedonistic dance club 23:59 about blank > Schlau, mixed-gender, DJs Koolt, OMAR, Gustavo Cárdenas, Serio, Ebrian (House, Techno). Party series supporting gender equality 23:59 Tresor > Tresor New Faces, hosted by Refracted, DJs Ario, Bill Sanders u. a. (Techno, Electro). This rather straight midweek techno party attracts a lot of gay people as well

Sex 12:00 Duplexx > Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop > Kinotag, Men only 16:00 Böse Buben > AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 19:00 Ajpnia > Ajpnia am Mittwoch, „Wohnzimmeratmo nach Feierabend. Gespräche, Erotik, Kennenlernen, Entspannen“, Men only. Relaxed erotic party 20:00 Triebwerk > After Work Sex, Dress code: underwear, naked 20:00 Club Culture Houze > Bi-Night – Adam & Eve im Lustgarten, „Gay, Lesbian, Hetero, Bi-Lounge“, Erotic/ Fetish outfit or naked. Mixed-gender lounge 22:00 Stahlrohr 2.0 > Obenoder-Unten-Ohne, Dress code: Topless or pants off


PROGRAMM 87

Do

31.10. 09:30 Heinrich-Böll-Stiftung > Discover Football Conference – Sport Disrupted: Sex_uality Matters, Vorträge, Diskussionen und Workshops zum Thema Frauen und Fußball. Symposium in English 15:00 Checkpoint BLN > Anonyme HIV/STI-Tests, Behandlung von STIs – PEP 18:00 Der Boiler > Wohlfühl-Abend, bis 21:00 19:00 EWA Frauenzentrum > Entspannung rund um den Kiefer, Workshop mit Birgit Monecke 19:00 Begine > Lesbennetzwerk in Schöneberg, Stammtisch. Open meeting 20:00 Frizu Lounge > Frizu_ Lounge, Projekt-Band für Alle. Music workshop

Kultur 10:00 Taborkirche > Dice Conference + Festival, mehrtägiges Festival mit female, trans* und non-binary Künstler*innen. Three-day event including workshops 18:00 Schwules Museum > HIVstories. Living Politics, Ausstellungsführung. Guided tour

Herz außer Takt – Vorhofflimmern Dr. med. Manuel Christoph Walzer Oberarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie und Intensivmedizin

31.10.2019, 18:30 Uhr Aufnahmezentrum, Haus 1, 1. OG, Raum 104, Wenckebachstr. 23, 12099 Berlin, www.vivantes.de/wbk

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In My Sixties 31. 10. – 02. 11. Tickets 030. 39 06 65 50 www.tipi-am-kanzleramt.de

19:00 Schwules Museum > Anders als die anderen, letzte Ausstellung kuratiert vom Mitbegründer des SMU, Wolfgang Theis. Exhibition opening 19:30 Staatsoper Unter den Linden > Love, You Son Of A Bitch, Musiktheaterperformance der italienischen Sound- und Videokünstlerin, DJane und Performerin Letizia Renzini. Performance 19:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater > Rio Reiser – Mein Name ist Mensch, Schauspielmusical über das Leben des schwulen Musikers Rio Reiser. Play 19:30 Berliner Ensemble > Felix Krull, Adaption des Thomas Mann-Klassikers 19:30 Theater des Westens > Mamma Mia!, Das Kult-Musical mit den Hits von ABBA 19:30 Friedrichstadt-Palast > Vivid Grand Show, moderne Akrobatik mit Entwürfen von Hut-Designer Philip Treacy. Modern circus

20:00 Neuköllner Oper > Giovanni. Eine Passion, Inszinierung des STEGREIF.orchester. Play 20:00 Berghain > Zonal, live: ZONAL feat. Moor Mother, Puce Mary 20:00 SIEGESSÄULE präsentiert: Chamäleon > Out of Chaos, Moderne Akrobatic mit der Kompanie Gravity & Other Myths 20:00 Tipi am Kanzleramt > Maren Kroymann „In my sixties“, die Sängerin und Schauspielerin interpretieren mit ihrer Band Songs und Hits aus den 60er Jahren. The singer and her band interpret the best pop songs of the 60s 20:30 Komische Oper > Sehnsucht, Liederabend mit Chansonsängerin und Schauspielerin Dagmar Manzel. Chanson night 20:30 Maxim Gorki Theater – Studio Я > Tyskland, Inszenierung vom deutsch-schwedische Performance-Duo White on White mit Iggy Lond Malmborg und Johannes Maria Schmit. Play 22:00 Rauschgold > Graf Digital – Biss einer skypt, Halloweenshow inspiriert von Drakula danach Party, Show: Tom Bola, Kelly Kinky, Sally Morell, Mr. Derry Eng, Margarete von Untot u. a. Spooky drag show and party

Festivals 21:30 SIEGESSÄULE präsentiert: Moviemento > PornFilmFestival, „Die traurigen Mädchen aus

HANDARBEIT IMMER WIEDER SCHÖN!

Bars

BERLIN

19:30 Blond > Schlager-Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Capture > sataniko, Halloween Party 20:00 Bar Sofia > Ute-Classic-Bar, Xberg‘s queer alternative bar 20:00 Dodo > Halloween, Kostüm-Party. Costume party 20:00 Betty F*** > Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 20:00 Flax > on the way to Chantal, Warm-up Party, Special: Tischtennis. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Grosse Freiheit 114 > Topless-Night, „Alles kann, nichts muss“, Host: Jonas. Bar with darkroom 20:30 Marienhof > Twister_X-tra 3, Warm-up to Chantal 21:00 Tipsy Bear > Sing Out Sister Karaoke, Karaoke night at the queer NYC-style bar 22:00 Ficken 3000 > Chez Uns, Danceparty. Dancing action upstairs, sexy encounters downstairs 22:00 Woof > Halloween Week, Meeting place for hairy men 22:00 Greifbar > Wenn die Waldfee kommt, Männer, Drinks, Cruising. 80s-style gay cruising bar 22:00 New Action > Cheap + Sexy Thursday, Dress code: casual, men only 22:30 Zum Schmutzigen Hobby > Barbie Girls & Boys, 90er und Trashparty

Clubs 21:00 Monster Ronson‘s Ichiban Karaoke > Ronson‘s Halloween, Host: Fortune Taylor. A spooky party night, show up in costume for free entry 22:00 Säule/Berghain > Säule, DJs Blue Hour, falling apart, Neri J, Salome. Night of experimental beats 23:00 Suicide Circus > Chantal‘s House of Shame, DJs + Show TBA (Electro, House, Minimal). Chantal‘s infamously lascivious weekly party explosion

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88 ESSEN

Überraschende Vielfalt

FOTO: BRIGITTE DUMMER

FOTO: BRIGITTE DUMMER

Selbst wenn es in Berlin derzeit kein Restaurant mehr gibt, das ausschließlich Raw Food anbietet, sind rohköstliche Spezialitäten von den Speisekarten der meisten veganen Läden nicht mehr wegzudenken

Take a Lück! Lück‘s Sonntagstr. 26 (Friedrichshain) Fr + Sa 16:00–23:00 So 10:00–16:00 030 22 46 21 98 luecks-berlin.de

FOTO: BRIGITTE DUMMER

In Friedrichshain gibt es so viele vegane Restaurants wie Hundehaufen – das Lück‘s sticht aber heraus mit vielen rohen, glutenfreien oder sojafreien Angeboten. Mit den Spaghetti alla Carbonara (12 Euro), bestehend aus Zucchini-Pasta mit Cashew-Kokosnussfleisch-Soße plus Champignons, getrockneten Tomaten und Hanfparmesan on Top kommt man auf seine (Roh-) Kosten. Köstlich auch die rot-grün-gelben Gnocchi (11 Euro), begleitet von einer Aromenkoalition aus Kirschtomaten, Kapern und Salbeiblättern. Alles sättigend, aber nicht mächtig, also bleibt noch Platz für ein Dessert wie das rohe Tiramisu (5,50 Euro). Ein Vergnügen ohne Gewissensbisse. jh

Superfood-Tempel Essen wird hier nicht auf die leichte Schulter genommen. Die lange Smoothies- und Säftekarte (Preise zwischen 5,90 und 6,90 Euro) wird anhand von Begriffen wie „Antioxidant“, „Entgiftung“ und „isotonisch“ unterteilt. Und die „modularen“ Salate (8,60 Euro, mit „add ons“ zwischen 1,90 und 4,80 Euro) lassen sich mit einer wissenschaftlicher Genauigkeit nach Belieben zusammenstellen. Das Angebot dieses kleinen Superfood-Tempels ist zweifellos gesund, lecker, und eignet sich gut für einen Lunch – aber nur dann, wenn einen die von Mitte-Schickeria geprägte Atmosphäre nicht stört. age

Daluma Berlin-Mitte Weinbergsweg 3 10119 Berlin Mo–Fr 08:00–20:00 Sa 09:00–19:00 So 10:00–19:00 030 209 502 55 daluma.de

Rohkost-Pionier Der schwule Chef Boris Lauser ist einer der wichtigsten Köche der deutschen Rohkostszene. Er schreibt Kochbücher, gibt Kurse, veranstaltet feine rohvegane Dinner – das nächste im Dezember – und entwickelt ständig neue Rezepte. Wir trafen ihn zum Gespräch Beim Thema Rohkosternährung denken viele, es ginge nur um bunte Salate. Ist das so? Rohkost ist was ganz anderes als geraspelte Möhren mit einem Dip. Diese Küche basiert auf einer komplexen Zubereitungsmethodik, die die herkömmliche Küche ergänzt. Ich arbeite mit Geräten wie Hochleistungsmixern, Dörrautomaten und Eiscrememaschinen und mit Techniken wie Fermentation oder Marinieren. Im Endeffekt kann man ganz komplexe Mahlzeiten mit allen möglichen Konsistenzen und Geschmackskomponenten rohköstlich abbilden. Kannst du ein Beispiel geben? Einer meiner Klassiker, den die Leute lieben, ist meine Zucchini-Bolognese: Spaghetti aus Zucchini mit Soße aus Kürbis- und Sonnenblumenkernen. Oder eine Lasagne aus hauchdünn geschnittenen Gemüsescheiben mit Spinat und einer Bechamelsoße auf Cashew-Basis. Nach zwei bis drei Stunden im Dörrautomaten wird die Lasagne dann bei niedriger Temperatur überbacken. Die Temperaturgrenze, um von Rohkost-Küche sprechen zu können, liegt bei 45 Grad, damit Nährstoffe wie Enzyme und Vitamine nicht verloren gehen. Was sind die Vorteile für die Gesundheit? Diese Ernährung ist nährstoffreicher, da man ja nichts wegkocht. Und dadurch dass der Körper viele Ballaststoffe zu sich führt, ist er auch pausenlos im Training, der Darm arbeitet ständig. Man fühlt sich leichter, energiereicher und auch klarer im Geist. Du bietest im November einen sechstägigen Workshop an. Was bringst du den Teilnehmer*innen bei? Wir fangen bei den Basics an: Wie macht man grüne Smoothies oder überhaupt einen Salat, der nährstofftechnisch richtig ist und nicht zu wenig Kalorien enthält? Dann geht es gleich Richtung Küchenanwendungen und Techniken wie Fermentation. Am Ende der Woche können sich die Leute zu Hause selbst supergut rohvegan versorgen. Interview: Annabelle Georgen

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Bunte Truppe: Queere Familienmodelle Indierock-Queen: Schrottgrenze-Sängerin Saskia Lavaux

Die deutschsprachige Musiklandschaft kleidet ihren Normativitätsterror in knödelnden Schmalz. Schluss damit, sagt unser Kolumnist, der Künstler Wolfgang Müller

ie Gay Games erinnerten ihn immer an die Paralympics, scherzte John Waters 2014 an der Volksbühne. Warum löste er damit nur so viel Heiterkeit aus? Herbert Grönemeyers Knödelballade „Musik nur, wenn sie laut ist“ handelte von einem tauben Mädchen. Zum Ärger (der hörenden) Nachbarn scheint sie außerdem doof oder rücksichtslos zu sein. Wieso das? Ganz einfach: Grönemeyers Text will „uns“ weismachen („wir“ = die hörende Mehrheit), dass Taube einsam seien und folglich stundenlang laute Musik hörten, damit sie wenigstens über Vibrationen an „unserer“ Klangwelt teilnehmen können. Kostprobe: „… dann vergisst sie, dass sie taub ist ...“ Ja, wie doof ist das denn? Der Künstler und Gründer der „Verkehrten Gehörlosen“ Gunter Trube (1960–2008) wohnte jahrelang direkt über seinem brüllend lauten Arbeitsplatz, dem Kumpelnest 3000. Sicherlich nicht, um des Nachts seine „Einsamkeit“ durch Vibrationen zu vergessen. Die Lage der Wohnung war einfach praktisch für ihn und für Gunters hörende Kollegen: Die Polizei tanzte nicht ständig wegen Ruhestörung an. Gunter selbst waren Vibrationen wurst; im Gegensatz zu Livekonzerten, die besuchte er gern. Vor Jahren erzählte mir Schlagersänger Christian Anders, er habe einen berührenden Song über eine blinde Frau verfasst: „Wenn die anderen Mädchen tanzen gehen – Ruby ist allein … mit ihren Haaren spielt der Sonnenschein – du bist wunderschön, doch du hast noch nie ein Licht gesehen …“ Die fiktionalen Mädchen von Grönemeyer und Anders verharren in der Rolle des Opfers, sie leiden einsam. Ob sich diese Interpreten vorstellen können, dass sich Blinde oder Taube selber weder

WE ARE QUEER BERLIN

als defizitär, behindert, einsam oder leidend wahrnehmen? Oder, ganz im Gegenteil: dass sie, wie beispielsweise Andreas Costrau vom Berliner Gebärdenservice, Hörende gar als Gebärdensprachbehinderte bezeichnen? Kürzlich erweiterte Sarah Connor den Reigen der Opfer um den schwulen Vincent. „Vincent“ nimmt John Waters‘ Gedanken auf: Die Gay Games vereinen sich mit den Paralympics. Wie die erwähnten tauben und blinden Mädchen wird hier ein schwuler Junge von einer ultraperfekten Sängerin als defizitär in den Popkosmos eingeführt: „Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an Mädchen denkt“. Mal abgesehen davon, dass bereits die Vibration eines Busses bei manchen Jungs zu Erektionen führt, frage ich mich, wie eine solche Zeile formuliert worden wäre, hätte es sich um ein lesbisches Mädchen gehandelt? Also: Erst wenn die deutsche Knödelelite coole Sätze zustande bringt wie: „Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an den süßen Micha denkt: Vincent ist nämlich straight“ und dazu schluchzt „… und außerdem gebärdensprachbehindert“, kann das Leiden unter dem Normativitätsterror des musikalischen Knödelwesens hierzulande als überwunden erklärt werden! Bis dahin empfehle ich Mark Twains Aufsatz „The Awful German Language“. Twain fragte sich 1880, warum es eigentlich DAS „Mädchen“ heißt, also ein Girl einen sächlichen Artikel vor sich trägt, dagegen DIE Rübe weiblich ist. Und für uns Gebärdensprachbehinderte empfehle ich das neue Album von Andreas Dorau. Auf „Das Wesentliche“ genießen wir die Abwesenheit von Deutschschmalz und Terror des Normativen: „Nein ist ein trauriges Wort, fast wie ein Schlussakkord. Doch manchmal muss es sein. Sag einfach deutlich: Nein!“

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MIT LOLA ARIAS YAEL BARTANA DELAINE LE BAS MEHTAP BAYDU SIBYLLE BERG CANDICE BREITZ BANU CENNETOĞLU DANIEL CREMER DANICA DAKIĆ OLIVER FRLJIĆ REGINA JOSÉ GALINDO MARTA GÓRNICKA

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