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Unter den Linden 74 Brandenburger Tor

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www.thedungeons.com/Berlin


***003_003_Editorial_Inhalt_Programm 22.01.14 11:10 Seite 3

Editorial/Inhalt

Sichtbarkeit schafft Angriffsfläche. Klare Positionen fördern Diskurse. Und keine Debatte ohne Gegenposition. Was das bedeutet, durften Schwule und Lesben in den letzten Monaten auch in Deutschland erfahren, denn nie waren wir präsenter in den Medien – sei es aufgrund der homophoben Gesetzgebung in Russland oder durch die Coming-outs von Hitzlsperger und Hendricks. Die Kehrseite einer solchen Präsenz zeigt derzeit ihre hässliche Fratze in Baden-Württemberg, wo die Verankerung der Aufklärung über queere Lebensweisen im Bildungsplan die Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ hervorgerufen hat, die bisher über 150.000 Supporter fand. Schon der Titel erinnert in seiner Begrifflichkeit an Putins „HomoPropaganda“ und jagt einem kalte Schauer über den Rücken. Offensichtlich ist die gesellschaftliche Akzeptanz von LGBTI auch in Deutschland noch lange nicht gesichert, und je mehr wir an die Öffentlichkeit treten, desto stärker melden sich auch homophobe Kräfte zu Wort. Aber ohne Mut kann Wandel nicht gelingen – auch die Stonewall-Tunten mussten damals kräftig einstecken. Zum Glück geht Berlin in puncto Akzeptanz mit gutem Beispiel voran: Im Februar findet der von der Senatsverwaltung und anderen entwickelte Queer History Month statt. Schulen und Jugendeinrichtungen werden angeregt, sich mit der Geschichte und Situation queerer Lebensweisen zu beschäftigen. Eine wichtige Initiative, denn nur frühe, systematische und vorurteilsfreie Aufklärung kann in Zukunft garantieren, dass LGBTIs ein gleichberechtigtes Leben ohne Angst führen können.

Special Media SDL GmbH Siegessäule Ritterstr. 3 10969 Berlin Redaktion, Tel. 23 55 39-0 redaktion@siegessaeule.de siegessäule.de Redaktionsschluss: 10.02. Programmtermine -33, -46 termine@siegessaeule.de Terminschluss: 05.02. Anzeigen -13 anzeigen@siegessaeule.de Anzeigenschluss: 10.02. Kleinanzeigen kleinanzeigen@siegessaeule.de Kleinanzeigenschluss: 10.02. Abo -15 abo@siegessaeule.de Siegessäule 3/2014 erscheint am 26.02.

FOTO: GREG GORMAN

Liebe Leserinnen und Leser,

John Waters, S. 32 Der Kultregisseur John Waters kommt nach Berlin – mit einer Ausstellung und seinem Stand-up-Programm „This Filthy World“.

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Berlin

Die Community macht mobil für LGBTI in Russland, Ein Plädoyer für das L-Wort von Chefredakteurin Christina Reinthal

12 Leben

Nach dem Coming-out ist vor dem Coming-out: Die Debatte um Homos im Profifußball geht weiter

14 Guest List Only Gehört den Expats die Berliner Nacht?

24 Kultur

Queere Filme auf der Berlinale, unsere ELSE-Jury 2014, Siegessäule-Preview für „La Cage aux Folles“ in der Bar jeder Vernunft, Queer-Ikone Boy George im Interview

Jan Noll und Christina Reinthal, Chefredaktion

48 Getting trashed

FOTO: MARCUSWITTE.COM

Walter Crasshole’s column for our English-speaking readers

49 76 82 84 98

Programm Stadtplan Queer Travel Kleinanzeigen Impressum siegessäule 02|2014 3


***004_011_Berlin_Programm 21.01.14 17:49 Seite 4

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FOTO: MARCUS WITTE

… meine Stadt

Von Wigstöckel bis Teddy-Gala – die Sängerin und Trans*Ikone Gérôme Castell prägt nachhaltig die queere Hauptstadtkultur. Am 02.02. ist sie mit „Aber schön war es doch“ im BKA zu Gast, 20:00.

Gérôme, du wurdest im vergangenen Jahr Opfer eines homophoben Übergriffs. Wie hat das deine Gefühle verändert, wenn du in der Berliner Nacht unterwegs bist? Nichts ist wie vorher. Menschenmassen ängstigen mich. Alles ist zu dunkel, zu laut. Ich erkenne kaum Leute mit nur einem Auge. Der unbeschwerte Spaß ist weg. Ich werde someone new. Du bist am 02.02. mit deinem Knef-Programm im BKA zu Gast. Hilde sang oft über Berlin. Warum inspiriert diese Stadt so viele Menschen? Berlin vibriert, entwickelt neue Strömungen und Trends, hat viele Nischen, wo sich Freigeister entfalten können. Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen ... so wie ich. Wo wohnst du und was sagt das über dich aus? Ich bin ‘ne Wilmersdorfer Witwe, also natur- und kiezverbunden, West-Berlinerin aus Überzeugung. I don’t believe the hype in Bezirken, die nicht gewachsen sind; sie spiegeln nur die Oberflächlichkeit ihrer Anwohner; schneller, höher, weiter – nicht meins. Ick bleib uffm Boden. Dein Berliner Lebensgefühl? Life is just a carneval, denn La vie est belle – Gérôme Castell (hat Lancôme von mir abgekupfert!)

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Ins rechte Licht setzen Berliner LGBTI-AktivistInnen demonstrieren gegen staatliche Repression in Russland Mehr Infos zu den einzelnen Veranstaltungen: gayfolksmovement.org gold-for-equal-rights.de schwuz.de discoverfootball.de russianopengames.ru Olympia-Blog von Jan Feddersen auf siegessäule.de

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• Ein erstes Zeichen setzte das von der Hirschfeld-Eddy-Stiftung des LSVD ins Leben gerufene Gay Folks Movement (GFM): Am 10. Januar wurde für ein paar Minuten ein Licht-Graffito an die Fassade der russischen Botschaft geworfen. Das GFM soll zu einem Label werden, mit dem Gruppen und Einzelpersonen weltweit auf Diskriminierung von LGBTIs aufmerksam machen können, erklärt Mitinitiator Axel Hochrein. Für den 7. Februar ist die nächste große Demo geplant: Zur Eröffnung der Olympischen Spiele ist für 16:14 vor russischen Botschaften weltweit eine Schweigeminute vorgesehen. Direkt in die Höhle des Löwen will sich das weibliche Fußballteam der Initiative Discover Football begeben. Die Aktivistinnen haben vor, zwischen dem 26. Februar und dem 2. März in Moskau an den Open Games teilzunehmen, die als nicht diskriminierende Gegenveranstaltung zu den Olympischen Spielen geplant sind. Sorgen um ihre Sicherheit machen sich die Teilnehmerinnen nicht, sagt Discover-Football-Mitorganisatorin Sonja Klümper: „Nicht wir sind mutig, sondern die Leute, die so ein Turnier jetzt in Russland organisieren!“ Noch ist allerdings unklar, ob die Spiele wie geplant stattfinden können und ob das Discover-Football-Team Visa bekommt. Wenn alles wie geplant

klappt, übernimmt Siegessäule einen Teil der Reisekosten und wird indirekt selbst in Moskau präsent sein: Das Team läuft nämlich in unseren Trikots auf. Zu den Hintergründen von Homophobie in Russland und Maßnahmen zu deren Bekämpfung organisieren russische und deutsche Initiativen die Tagung „Gold for Equal Rights“. Die Veranstaltung findet am 1. Februar von 9:30 bis 20:30 unter der Schirmherrschaft Klaus Wowereits im Roten Rathaus statt. Ziel des Kongresses ist es, russischen Aktivistinnen und Aktivisten eine Plattform zu geben, sich darzustellen und zu vernetzen. Mitorganisator Stephan Jäckel von der Schwulenberatung erklärt: „Russland investiert (in die Olympischen Spiele, Anm. d. Red.) ungeheuer viel Geld, um sich ein Saubermannimage zu verpassen. Aber das ist auch ein günstiger Zeitpunkt, um über Menschenrechte zu diskutieren!“ Das SchwuZ veranstaltet im Februar einen Themenmonat zu Russland, der unter dem Motto „Du bist nicht allein“ steht. Am 12. Februar diskutieren bei einer Podiumsdiskussion um 20:00 unter anderem Tanja Walther-Ahrens und Volker Beck über die sich verschlechternden Zustände in Russland. Bei der Opening- und der Closing-Party des Teddy Awards am 7. und 14. Februar klärt das SchwuZ mit Infoständen über die Situation auf. Aktuelle Informationen gibt es auf siegessäule.de: Jan Feddersen bloggt regelmäßig über die Olympischen Spiele und die Proteste der queeren Community. Tobias Sauer

FOTO: ANDRÉ FISCHER FOTOGRAFIE

berlin Team von Discover Football mit unseren Siegessäule-Trikots


***004_011_Berlin_Programm 21.01.14 17:49 Seite 7

Ein Amerikaner in Berlin

Rückschlag Mitte Januar verschärfte Nigeria seine Homo-Gesetzgebung. Es kam zu mehreren Verhaftungen, bei denen auch Folterungen stattgefunden haben sollen. Vier Mitglieder einer LGBTI-Organisation seien im Gefängnis geschlagen worden, bis sie Namen weiterer schwuler Männer preisgaben, berichtet Dorothy Aken'Ova, die Chefin einer nigerianischen Gesundheitsorganisation, die sich mit Aids und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten beschäftigt. Inzwischen habe die Polizei 38 Männer verhaftet, 168 stünden auf der Fahndungsliste. Das neue Gesetz sieht u. a. eine mehrjährige Haftstrafe vor, wenn homosexuelle mgo Paare öffentlich ihre Zuneigung zeigen.

Nachruf • Am 7. Januar dieses Jahres erhielt ich die Nachricht, dass Manuela Wehrle gestorben ist. Vielen ist ihr Name wahrscheinlich gar nicht bekannt. Das war ihr eigentlich auch ganz recht. Sie selbst blieb lieber im Hintergrund, plante, organisierte und stellte andere ins Rampenlicht. Manuela engagierte sich in der Frauen- und Lesbenbewegung. Sie war Teil des ersten schwul-lesbischen Radios und rief vor über zehn Jahren die queere Medienbühne auf dem Motzstraßenfest ins Leben. Hier gab sie jungen Talenten, queeren Nischenkünstlern und Projekten der Community ein Forum. Unter anderen holte sie 2004 auch mich auf ihre Bühne und bot mir später eine feste Radiokolumne an. Wir waren von Anfang an auf einer Wellenlänge und so entwickelte sich eine enge Freundschaft. Manuela war ein Arbeitstier. Sie brauchte immer eine Aufgabe und ein Ziel. Ihr Wohnzimmer glich mehr einem Büro, ein weiteres Zimmer hatte sie zu einem Studio umgebaut. In den letzten Jahren dominierte bereits eine Atemwegserkrankung immer stärker ihr Leben. Doch Manuela ließ sich nicht unterkriegen und verlor nie ihren Lebenswillen oder Humor. Ihren Freunden wird sie als die kleine Person mit großem Herz und viel Humor in Erinnerung bleiben. Jemand, der immer ein offenes Ohr hatte und eine Engelsgeduld mit seinen Mitmenschen besaß. Ich persönlich werde besonders ihr Lachen und ihre immer funkelnden Augen vermissen sowie unsere stundenlangen nächtlichen Telefonate, in denen wir die Weltrevolution planten, es aber nie über einen Kräutertee hinaus geschafft haben. Manuela Wehrle verstarb im Dezember 2013 im Alter Margot Schlönzke von 54 Jahren.

Wann warst du das erste Mal in Berlin? Bereits 1975! Ich besuchte mit meinem Vater West-Berlin. Er war amerikanischer Soldat und in Ramstein stationiert. Wir wollten uns die Stadt anschauen und reisten mit der Bahn über Nacht an. Ich erinnere mich an die Grenzkontrolle, da fühlte ich mich wie in einem Spionagefilm. Mein Vater und ich wohnten in einem Army-Hotel am Flughafen Tempelhof. Dort gedachten wir in diesem Sommer meiner gerade verstorbenen Mutter. Ich liebe das Tempelhofer Feld. Und wann kamst du wieder? 2010 war ich hier mit einem Kunststipendium. Ich finde verwundete Städte sehr attraktiv, also Städte, die durch schwierige Zeiten gegangen und verletzlich sind. Ich habe in Philadelphia studiert, dort ist es ähnlich. Heute würde ich auch Berlin als Zuhause bezeichnen. 2011 habe ich hier meinen Partner getroffen und seitdem bin ich jedes Jahr für etwa sechs Monate in Berlin. Sonst wohne ich in Columbus, Ohio. Dort lehre ich Kunst an einem College und habe einen Sohn. Einen Sohn? Ja, ich war verheiratet und hatte mein Coming-out, als er zwei Jahre alt war. Zu seiner Mutter habe ich aber ein gutes Verhältnis. Heute ist Orson elf und hat bereits in Berlin als DJ gearbeitet. Er ist elf und schon DJ? Als er letzten Sommer mit mir in Berlin war, hat er probeweise an einem Nachmittag im Sanatorium 23 in Friedrichshain aufgelegt, chillige Musik, Alternative und Electro. Das hat allen so gefallen, dass er dann jeden Dienstag dort Platten auflegte – natürlich nicht bis spät in die Nacht, er ist ja erst elf! Er sagte hinterher, dass er sich in Ohio nicht immer zugehörig fühle, aber dass es hier viele Leute wie ihn gäbe. Er ist ein totaler Musik-Nerd und hat an meinem College eine Radioshow. Ich bin stolz auf ihn, ein stolzer schwuler Vater! In Columbus lehrst du Kunst, was machst du in Berlin? Hier verfolge ich vor allem mein Märchenbrunnen-Projekt. Es geht um zehn Statuen des Brunnens. Pro Statue mache ich einen Film, der das entsprechende Märchen auf eine queere Art neu erzählt. Das soll mich als schwulen Mann reflektieren und den queeren Geist der Stadt wiedergeben. In den Filmen verwende ich animierte Puppen, Aufnahmen vom Brunnen, aber auch Ausschnitte aus „Coming Out“. Was magst du sonst an der Stadt? Ein Highlight ist immer der Transgeniale CSD und die Party danach im Südblock. Letzten Sommer habe ich mit meinem Freund und meinem Sohn versucht so viele Badeseen wie möglich zu besuchen. Am besten war der Groß Glienicker See. Allgemein ist mir aufgefallen: Die Berliner wissen, wie man den Sommer genießt! Interview: Malte Göbel

ronabram.com Märchenbrunnen-Projekt unter: vimeo.com/channels/marchenbrunnen FOTO: SALLY B

FOTO: RALF FREITAG

Ron Abram (51) ist bildender Künstler und Kunst-Professor an einem College in Ohio, er stammt aus Philhadelphia (USA)


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Starfotograf Wolfgang Tillmans (Foto) hat seinen Erstwohnsitz von London nach Berlin verlegt und die Galerie Between Bridges in der Schöneberger Keithstraße eröffnet. Bekannt wurde der Künstler Anfang der 90er-Jahre mit Bildern von jungen Leuten aus Pop- und Subkultur. Er drehte u. a. für die Pet Shop Boys das Video zu „Home & dry“ und war in Rosa von Praunheims Doku „Silence = Death“ zu sehen. Gesucht wird die Miss CSD 2014! Fräulein Debbie und die noch amtierende Miss CSD Estelle von der Rhône (Foto) rufen zum Casting auf. Die Gewinnerin des Zepters eröffnet traditionell mit dem Regierenden Bürgermeister den CSDBerlin. InteressentInnen können sich anmelden unter info@hurra-entertainment.de. Anmeldeschluss ist der 1. März. Am 26. Februar 2014 startet die neue Version von iwwit.de. Auf der Kampagnen-Webseite von „Ich weiß was ich tu“ der Deutschen Aids-Hilfe können sich schwule Männer über Sex, Partnerschaft, HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen informieren. Die aktualisierte Seite ist für Handys, Tablets und andere mobile Endgeräte optimiert worden und damit auch unterwegs griffbereit. In Baden-Württemberg setzt sich ein Lehrer mit der Online-Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ gegen das Vorhaben der Landesregierung ein, Homosexualität stärker im Unterricht zu thematisieren. Unter anderem wurde dem Bildungsplan vorgeworfen die „negativen Begleiterscheinungen eines LSBTTIQ-Lebensstils“ zu vernachlässigen. Das Stuttgarter Kultusministerium hat die darin erhobenen Behauptungen als diskriminierend zurückgewiesen. Dennoch haben sich bereits über 150.000 Unterstützer gefunden. Eine mittlerweile gestartete Gegenpetition wirbt für die Akzeptanz sexueller Vielfalt und kann unter openpetition.de unterzeichnet werden. Der Februar 2014 wird zum Queer History Month (QHM). Zusammen mit der Bildungsinitiative Queerformat und Prof. Martin Lücke hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft ein Format entwickelt, in dem Jugendliche in verschiedenen Projekten, Exkursionen oder auch einzelnen Unterrichtsstunden für die Geschichte von LGBTI*s sensibilisiert werden sollen. Auf dem Webportal queerhistory.de machen die am QHM beteiligten AkteurInnen ihre Angebote bekannt.

Tofuwürste bei Konnopke Eine Kolumne von Lo Malinke • In Kambodscha streiken Textilarbeiter, um meine H&M-T-Shirts nicht mehr für 60 Euro im Monat zusammennähen zu müssen, in Karatschi wird gegen die Hungerlöhne eines Elektronikkonzerns protestiert, an dem über drei Ecken bestimmt auch meine Deutsche Bank beteiligt ist, im heimischen Meimbressen freuen sich meine Mutter Ilona und ihre Schwester Anita auf den nächsten Ostermarsch, jederzeit bereit, sich an Gleise zu ketten oder an Sitzblockaden teilzunehmen (und meine Tante Anita trägt keiner so einfach weg). All diese Menschen riskieren, dabei erschossen oder mindestens verstümmelt zu werden, vielleicht mit Ausnahme meiner Mutter und Tante Anita. „Alle machen irgendwas“, sage ich zum Allerbesten, „nur wir sitzen immer nur auf dem Sofa!“ „Es ist gefährlich da draußen“, antwortet er. „Außerdem arbeiten wir hart und sind zu müde zum Demonstrieren.“ „Meine Mutter ist 75 und Bürgerrechtlerin“, protestiere ich. „Deine Mutter geht nur wegen der mitgebrachten Salate zum Ostermarsch“, sagt der Allerbeste und hat damit gar nicht so unrecht. Mutter und Anita sind, gelinde gesagt, unpolitisch, aber die Salate ihrer MitdemonstrantInnen bringen ihre Augen noch Jahre später zum Leuchten. „Aber wir könnten doch etwas mutiger sein in diesem Jahr“, werfe ich ein. „Und wirklich etwas bewegen!“ Der Allerbeste nimmt sich ein Buch. Er ist großbürgerlich erzogen und hält nicht viel von Bürgerbeteiligung. Er misstraut der Masse und hält die Linke für notorisch unterinformiert. Er möchte, dass das Tempelhofer Flugfeld nicht nur an den Rändern bebaut wird, empfindet besetzte Häuser als Störung im Stadtbild und die Sanierung der Kastanienallee als sehr gelungen. „Veränderung beginnt immer bei dir selbst“, murmele ich ebenso aufmüpfig wie weise und zitiere damit einen Sticker, der seit Wochen auf unserer Haustür klebt. „Wir könnten vegan werden!“ Alarmiert schaut der Allerbeste auf. „Aber du bist doch schon Vegetarier! Und wir haben ein Patenkind in Costa Rica!“ „Ecuador“ verbessere ich. Der Allerbeste wedelt meinen Einwurf mürrisch fort. Empört setzt er sich auf. „Wir haben für die SOS-Kinderdörfer von Hermann Gmeiner gespendet und für Tim Fischers Aidskranke in Simbabwe! Und jetzt Milchprodukte? Auf was sollen wir denn noch verzichten?“ Verzichten?, denke ich grimmig. Als wir am Neujahrstag 2012 beschlossen, in Zukunft fleischlos zu leben, verfütterte der Allerbeste die letzte Packung seiner geliebten Bärchenwurst demonstrativ an unsere Hunde und bestrich sich einen Toast mit Paprikapaste. Als er auf der anschließenden Skandinavienreise allerdings Räuchertofu statt Kutteln essen sollte, googelte er eiligst zusammen, dass Tofu mittlerweile im Verdacht stünde, bei über 30 Prozent der Frauen das Brustkrebsrisiko zu erhöhen und außerdem für Schilddrüsenunterfunktionen verantwortlich zu sein. Und aß seine Kutteln. „Wann werden wir endlich bessere Menschen?“, seufze ich verzweifelt. Der Allerbeste nimmt sein Buch wieder auf. „Wenn die Currywurst bei Konnopke aus Tofu ist.“ Amen.

ILLUSTRATION: HENRIK ANDREE

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FOTO :FRIEZEFOUNDATION (1), SALLY B (2), PROMO (3)

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Meldungen


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Ich will kein Single mehr sein.

FOTO: MARCUS WITTE

Sebastian F., Immobilienmakler

Raus aus der Privatsphäre Bei den weiblichen Coming-outs der letzten Monate fehlt ein Wort: „lesbisch“. Ein Plädoyer für das L-Wort von SiegessäuleChefredakteurin Christina Reinthal • Es war ein Nebensatz. Ganz beiläufig erwähnte die frischgebackene Umweltministerin Barbara Hendricks, dass sie eine Lebensgefährtin hat. So ähnlich war es auch bei der Diskuswerferin Nadine Müller, die an Silvester ihre Lebensgefährtin heiratete, und bei Steffi Jones, die im Februar beim Ball des Sports mit ihrer Freundin auftauchte. Eine Beiläufigkeit, von der Thomas Hitzelsperger nur träumen kann. Das Medienecho auf sein Comingout war um einiges lauter als bei den genannten Damen. Ich muss gestehen, dass ich mir in Zeiten, in denen lesbische Frauen immer unsichtbarer zu werden scheinen, ein bisschen mehr Bums gewünscht hätte. Ich wünsche mir, dass eine der Frauen gesagt hätte: „Ich bin lesbisch und das ist auch gut so.“ Denn was der berühmte Spruch von Klaus Wowereit beinhaltet, ist ein klares Statement zu seiner Identität. Hingegen fehlt Aussagen wie „Ja, wir sind ein Paar“ (Anne Will), „Ich feier Silvester mit meiner Lebensgefährtin“ (Barbara Hendricks) und „Es war toll, dass meine Freundin an diesem Abend dabei war“ (Nadine Angerer bei der FIFA-Gala im Januar) das L-Wort. Ich möchte dieses Wort hören! Der Grund dafür ist einfach, und es ist derselbe, weshalb es eben nicht gesagt wird: Es ist uncool, lesbisch zu sein. Das wird sich aber nicht ändern, indem man es leugnet, im Gegenteil, dadurch werden Vorurteile und Unbehagen gegen-

über Lesben nur geschürt. In seinem ansonsten sehr lesenswerten Artikel zu Hitzelspergers Coming-out vermutet Nikolaus Bernau von der Berliner Zeitung, „dass Sportlerinnen sich weit eher als homosexuell outen können als Sportler“. Das ist falsch. Zurzeit gibt es keine aktive offen lesbische Nationalspielerin. Und jetzt soll mir niemand erzählen, dass keine von ihnen lesbisch wäre. Auch hier scheint der Druck zu groß zu sein für ein Coming-out. „Das ist Privatsache“, sagen dann wieder viele oder noch schlimmer: „Das will ja keiner wissen, was die im Bett machen.“ Und solche Aussagen sind der größte homophobe Mist, den es gibt. Bei jedem Spiel deutscher männlicher Profifußballer sitzen die jeweiligen Frauen und Freundinnen vollkommen selbstverständlich auf der Tribüne. Alle wissen ziemlich genau, wer mit wem fickt. Es weiß auch jeder, dass Rafael van der Vaart zuerst regelmäßig mit der Sylvie im Bett war und jetzt mit der Sabia. Da stört sich niemand dran, dass das alle wissen. Im Gegenteil, alle interessieren sich brennend dafür, und in den Medien wird es entsprechend plattgewalzt. Komisch und eben total privat wird es nur, wenn die Damen und Herren homosexuell sind. Irgendwie wird’s dann vielen ekelig und man beruft sich ganz schnell auf die Privatsphäre. Genau aus dieser seltsam generierten Privatsphäre müssen wir raus. Raus aus dem Schrank und damit auch raus aus den Schubladen. Und wir müssen wegkommen von der Tatsache, dass unsere sexuelle Identität auf das Bett reduziert wird. Was wir dort tun, geht wirklich niemanden was an, aber wir dürfen stolz darauf sein, dass die Personen, denen wir unsere Zuneigung entgegenbringen, gleichen Geschlechts sind. Wir dürfen lesbisch sein und das auch sagen. Wir müssen es sogar, wenn wir wollen, dass die Leute das irgendwann nicht mehr irgendwie bäh finden.

 


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30 Jahre SIEGESSÄULE: 1985 Säulenhalle Skandalöse 3,- DM kostete die Siegessäule plötzlich im Februar 1985. Das lag allerdings nicht an der Inflation, sondern am ersten fetten Berlinale-Special im „schwulen Monatsblatt“. Passend dazu gab es den Homoaktivisten Harvey Milk auf dem Cover – eine Dokumentation über sein Wirken gewann im selben Jahr einen Oscar. Im zweiten Teil ihrer Kolumne zu 30 Jahren Siegessäule trifft Karin Schupp auf Glatthaarterrier, zeternde Lesben und hülflose Knaben • Was für Robert de Niro das Method Acting ist, ist für mich das Method Reading: Bevor ich in der Siegessäule vom Februar 1985 blättere, schiebe ich also erst mal eine Mixkassette in meinen Walkman, setze die Kopfhörer auf meinen asymmetrischen Haarschnitt und höre die aktuellen Hits von „One Night in Bangkok“ bis „Nackt im Wind“, während ich auf meinem Atari das brandneue Spiel Tetris ausprobiere. Sechs Stunden später (Tetris war und ist Teufelszeug!) bin ich eingestimmt und nehme mir „Berlins Monatsblatt für Schwule“ vor, das „diesmal DM 3,-“ kostet und dafür ein Berlinale-Special bietet. Schon damals also begann die Liebschaft zwischen dem Filmfestival und der Siegessäule! Und mit Harvey Milk als Coverboy bewies man zudem einen guten Riecher: Wenige Wochen später gewann die Dokumentation „The Times of Harvey Milk“ einen Oscar. Etwa zehn schwule Filme zeigte die Berlinale 1985 – mehr, als man im Rückblick („Wir hatten ja nichts!“) vielleicht denken mag. Und dabei war das schwule Panorama-Team, Manfred Salzgeber und (der

Zum ersten Mal gab es 1985 ein umfassendes Berlinale-Extraheft

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Die Februar-Ausgabe der Siegessäule von 1985

blutjunge) Wieland Speck, durchaus wählerisch und nahm keine „nett gemeinten Filme, die das Thema Homosexualität nur vermarkten, und solche, die formal zu avantgardistisch sind“, wie sie im Interview erklären. Die filmtheoretische Analyse des rundum heterosexuellen Wim-Wenders-Films „Paris, Texas“ drängt sich jetzt nicht direkt auf, aber so war die Siegessäule eben: jeder durfte seinem Hobby frönen, niemand wurde ausgeschlossen – und so wurde eben auch der Historie der Kreuzberger Hollmannstraße eine Doppelseite eingeräumt. Und wer weiß, wofür’s mal gut ist zu wissen, dass die Hausnummer 19 – die damalige Adresse des lesbischschwulen Beratungszentrums – dereinst eine „Erziehungsanstalt für hülflose Knaben“ und eine Samenhandlung beherbergte? Der Fortsetzungsroman „Wie man auf einem Kalunder doubliert werden kann“ würde selbst das hartgesottenste Poetry-SlamPublikum nachhaltig verwirren, und der Artikel über die Berliner S-Bahn verrät echtes Insiderwissen (die Zugführer ziehen handgestrickte Wollsäckchen über den kalten Bremshebel!) und schildert die Branche als Homo-Paradies: In einer Dienststelle seien „von 120 Kollegen sieben schwul und acht lesbisch“, heißt es, wobei es „bei den Lesben gelegentlich schlimme Eifersuchtsszenen gegeben [habe], wenn beispielsweise eine Aufsicht beim Kontrollgang ihre Freundin in der Fahrkartenausgabe mit einer anderen Frau antraf“. Ein Blick in die Kleinanzeigen – „suche bärtigen Jungen, der öfter mit mir schwimmen geht“ oder „reinrassiger Glatthaarterrier Artus, ein Tier mit Schneid, an lieben schwulen Herrn so um 30 abzugeben“ – zeigt indes, dass die Leserschaft nicht minder speziell war. Aber was soll man mäkeln über eine Zeitschrift, die sich – neben Smog, Badewannen und Helmut Berger – selbst auf die eigene „Out-Liste“ setzt („in“ sind hingegen Aspirin, Monika Peitsch und Duschen) und ihre Redakteure in die Top Ten der „schlechtestgekleideten Homosexuellen“ steckt, die wiederum von Helmut Berger angeführt werden. Was hat es nur mit dieser rätselhaften Berger-Abneigung auf sich? Gebt mir die nächsten Siegessäulen, ich will das jetzt wissen!


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Debattiert auf Treibhaus-Sauna ist Geschichte

LeserInnen-Kommentare online:

Treibhauseffekt in Prenzlauer Berg – schreitet die Entschwulung der Stadt voran? • Die Treibhaus-Sauna in der Schönhauser Allee 132 stellte Anfang Januar nach zwanzig Jahren den Betrieb ein. Damit ist die Schönhauser Allee um eine schwule Institution ärmer. Die Zukunft der Sauna mit Bar, Dampfsauna, Whirlpool, „Spielecken“ und Sexkabinen war bereits einige Zeit ungewiss. Denn das Haus, in dessen Erdgeschoss und erstem Stock sich die Sauna befand, stand schon länger zum Verkauf. Zwar hatten einige der potenziellen KäuferInnen Interesse am Erhalt der Sauna als größtem Mieter. Betreiber Achim Teitzel konnte also auf einen neuen Mietvertrag hoffen. „Leider erhielt ein Käufer den Zuschlag, in dessen Verwertungpläne der Immobilie das Treibhaus wohl nicht passt, und so konnte auch kein weiterführender Mietvertrag abgeschlossen werden“, hieß es vonseiten des Treibhauses. Erlebt Prenzlauer Berg einen rosa Treibhauseffekt – je heißer die Atmosphäre des Immobilienmarktes, desto weniger schwul-lesbische Infrastruktur? Das Treibhaus steht in einer Reihe von Institutionen, die in der Gegend aufgegeben haben: Die Namen Pick Ab, Midnight Sun, Romeo, Villis, Burgfrieden und Sonderbar verhallen leise in den ewigen Jagdgründen am Ende des Regenbogens. Brauchen wir eine lokale Berliner Homo-Lobby – im Sinne eines Business-Netzwerks –, um nicht über kurz oder lang in der geografischen und gesellschaftlichen Peripherie zu enden? Zum Clubben und Saunieren nach Falkensee? Die Schere zwischen Reich und Arm wird immer größer. Auf welcher Seite wollen wir stehen? Klar ist jedenfalls, dass wir in den „Aufwertungsgebieten“ nicht mehr unbedingt erwünscht sind. Lange genug durften wir die Stellung halten: In baufälligen Häusern und zwielichtigen Straßenzügen haben wir mit dazu beigetragen, dass die Nachbarschaft sicher und attraktiv für TouristInnen und Einheimische wurde. Jetzt ist alles Torsten Schwick schön und neu und wir können gehen. Gekürzter Text, die vollständige Version auf siegessaeule.de

Aussterbende Berliner Mischung: Döner im Vorderhaus, Sex im Hinterhaus

Daniel: In Paris gibt es zahlreiche Saunen, auch in Brüssel oder Warschau, an sehr zentraler Stelle. Es kann also nicht an hohen Mieten liegen, wenn ein Saunaklub schließen muss, es ist offenbar ein Berliner Problem, wenn ein Unternehmen nicht mehr die geforderte Miete bezahlen kann. Was haben die Betreiber denn über Jahrzehnte mit ihren Gewinnen gemacht? Konnten sie die Immobilie nicht vor zehn Jahren, als sie noch viel günstiger war, selbst erwerben? Und Homosexuelle sind selbst oft genug auch Teil des Bürgertums. Jammern ist nicht angesagt! Lieber handeln!

PictureBerlin Wahrscheinlich kommen da dann Edelapartments rein, da will man natürlich kein Gestöhne aus den unteren Etagen hören! Na ja, dann sitzen sie halt in ihren Gated Areas und langweilen sich und wollen dann ‘ne Zweitwohnung in Neukölln.

Joseph Was herrscht denn hier für ein Rechtsverständnis??? Jeder Eigentümer hat das Recht, über sein Eigentum zu verfügen. Wenn ein neuer Eigentümer ein Nutzungskonzept hat, in dem eine schwule Sauna keinen Platz mehr hat, dann ist es zwar für uns traurig, aber absolut legitim und rechtens.

FOTO: CM

Mirko Die Häuser werden blind gekauft und verkauft, wie es gerade passt, dabei wird keinerlei Rücksicht darauf genommen, wer oder was da gerade einen Laden betreibt. Eine Rücklage zum Erwerb der Immo zu schaffen ist ein schier aussichtsloser Kampf. Wir z. B. haben in den letzten fünf Jahren über 100 Prozent Mieterhöhung ertragen müssen! Ohne was dagegen tun zu können. Das sind Mehrkosten von 2.000 Euro monatlich. Das kann man nicht weiter auf die Preise umlegen. Wo soll man da ein Polster schaffen, Daniel? Die Treibhaus ist uns im Kiez von Anfang an bekannt und hätte sicherlich weiter saniert werden müssen, trotzdem hatte sie genug Zulauf und ihren eigenen Gästestamm, mich einbezogen, um kostendeckend zu wirtschaften. Das ist kein Jammern, sondern das sind reine Feststellungen. Lg aus den Thüringer Stuben

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»Wenn ich mir e« was wünschen dürft

DAGMAR MANZEL SINGT LIEDER VON FRIEDRICH HOLLAENDER

( 030 ) 47 99 74 00

• Wer kommt nach Hitzlsperger? Wie fühlt sich sein Comingout für andere schwule Fußballprofis wohl an? Befreiend oder eher bedrohlich, weil das Thema jetzt so stark diskutiert wird? Das Coming-out von Thomas Hitzlsperger war generalstabsmäßig geplant. Die Angst vor unkontrollierten öffentlichen Reaktionen scheint bei ihm groß gewesen zu sein – selbst nach seiner aktiven Zeit. Kein Wunder, wenn ihm während seiner Karriere, so Hitzlsperger im Zeit-Interview, immer alle davon abrieten, offen schwul zu sein: „Sag das bloß nicht laut! Das bringt nur Probleme.“ Ich freue mich für Hitzlsperger, dass er jetzt offen schwul leben kann und er junge Spieler ermutigen möchte, zu sich zu stehen. Und ich freue mich auch, dass Schwulsein dadurch so stark in

der öffentlichen Diskussion ist. Das vermag heute wohl nur „König Fußball“, ein Thema so breit zu streuen. Aber jetzt muss Schluss sein mit der Botschaft, im männlichen Profifußball könne man nicht offen schwul sein. Es erfordert persönlichen Einsatz und es ist sicher nicht immer leicht, aber das ist der Beruf des Profifußballers ja auch in anderer Hinsicht nicht. Leistungsdruck, Verletzungen, schlechte Kritiken in den Medien, autoritäre Trainer – ein Fußballer muss jede Menge wegstecken. Warum sollte Schwulsein schlimmer sein als alles andere? Ja, ich kenne die Argumente. Die Fans. Die Sponsoren. Die Vereine. Die Trainer. Alle noch nicht bereit. Geschenkt. Ohne Zivilcourage geht ein Coming-out auch in anderen Berufen nicht. Bemerkenswert allerdings, was Hitzlsperger so nebenbei im Zeit-Interview einstreute: „Der Gruppenzwang kann enorm sein.“ Nicht mitmachen solle man bei „Aufforderung zu Ausgrenzung und Gewalt“. Näher wollte er darauf nicht eingehen. Aber es ist zu vermuten: Vielleicht sollte man auch die Spieler in der Bundesliga mal in den Fokus nehmen. Vielleicht sind diese noch nicht für schwule Mitspieler bereit. Das macht einem schwulen Spieler natürlich Angst, mit denen hat er tagtäglich zu tun, mit denen möchte er sich am allerwenigsten anlegen. Dennoch: Der damalige DFB-Präsident Theo Zwanziger hat schon 2008 allen schwulen Profis Unterstützung angeboten. Es gibt wissenschaftliche Studien zum Thema, den ehemaligen DDR-Jugendnationalspieler Marcus Urban und die ehemalige Bundesligaspielerin Tanja Walther-Ahrens, die sich seit Jahren gegen Homophobie im Fußball engagieren. Queere FootballFanclubs sind europaweit mit Bannern in Stadien zu sehen. Der rote Teppich ist ausgerollt. Jetzt braucht es die Zivilcourage einzelner aktiver Spieler, damit sich im Fußball noch mehr bewegt. Schwule Bundesligaspieler wären tolle Vorbilder für junge schwule Spieler in allen Ligen. Gegen Homophobie ist immer auch persönlicher Einsatz gefragt. Wir sollten aufhören, schwule Fußballspieler, gerade wenn sie mit vielen Privilegien in der Bundesliga spielen, in Watte zu packen. Ein, zwei, drei Coming-outs sind möglich, jetzt!

Nur 4 Mal! 7. / 28. Feb | 19. Mrz | 2. Mai 2014

Wir brauchen JETZT Coming-outs von aktiven Profifußballern, findet Siegessäule-Verlegerin Gudrun Fertig. Ein Kommentar zu Hitzelspergers Schritt aus dem Schrank

FOTO: GUIDO WOLLER

leben

Wider den Gruppenzwang


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sie keine Zeit haben oder: „Wir möchten uns zu diesem Thema nicht äußern.“ Kommt dir das Problem bekannt vor? Ja, das kenne ich. Das ist natürlich die subversivste Form von Diskriminierung von Schwulen und Lesben, wenn man einfach nicht darüber redet. Als du 2008 mit Theo Zwanziger zusammen zum Aktionsabend gegen Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit im deutschen Fußball geladen hast, blieben ebenfalls die Vertreter großer Vereine weg. Ja. Das Thema ist zu heikel. Die Leute wissen nicht, wie sie damit umgehen und reagieren sollen. Und dann erscheinen sie lieber gar nicht, bevor sie ganz klar Stellung beziehen müssen. Dein Engagement gegen Homophobie im Fußball lässt nicht nach. Hat sich an der Redebereitschaft deines Erachtens inzwischen etwas verändert? Das Interesse ist auf jeden Fall viel, viel größer. Ich bekomme viel mehr Anfragen für Podiumsdiskussionen und Lesungen und so weiter, die sich mit dem Thema beschäftigen. Das ist gut, weil ich glaube, nur wenn Homosexualität auf breiter Ebene angesprochen wird, können wir auch was erreichen. Denn es geht ja, wenn wir über Diskriminierung sprechen, um Verhaltenseinstellungen. Die kann ich nicht in einer Podiumsdiskussion ändern, das bringt mir ja nichts, wenn dann alle da sitzen und nicken. So funktioniert es ja nicht. Wir müssen es schaffen, dass es in einer breiteren Masse vonstattengeht, und das ist auf jeden Fall mehr geworden. Das wirkt sich vielleicht noch nicht direkt im Umgang mit Homosexuellen aus. Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass das noch kommt.

„Das Thema ist zu heikel“ Die ehemalige Bundesligaspielerin Tanja Walther-Ahrens engagiert sich seit Jahren gegen Schwulenund Lesbenfeindlichkeit im Fußball. Im Interview spricht sie über die Wichtigkeit eines Coming-outs Thomas Hitzelspergers Coming-out schlug hohe Wellen in den Medien. Wie findest du es, dass diesem Coming-out ein so großes Maß an Beachtung entgegenkommt? Im Grunde eigentlich gut. Es war klar, dass es so einen Medienhype geben würde, aber es war auch klar, dass der schnell wieder abebbt. Die Frage ist, was jetzt damit passiert. Kann man das noch irgendwie benutzen, und wird es auch noch genutzt von Vereinen, Verbänden und so weiter, um einfach weiter am Thema dranzubleiben? Die Reaktionen auf Hitzelsperger schwanken zwischen Lob für seinen Mut und Kritik für das späte Coming-out – nämlich nach seiner Karriere. Kannst du das verstehen, dass er es jetzt erst gemacht hat? Ich kann

das total gut verstehen. Ein Coming-out ist ja auch für Lieschen Müller und Otto Meier nichts Einfaches. Es hat schon seine Gründe, warum man da so viel drüber nachdenkt. Der eine macht es mit 17 und der andere mit 35, weil es halt eben nicht anders geht, und ich denke, das darf man jedem zugestehen. Und wenn du auch noch in so einer Welt lebst, wie Hitzelsperger im Fußball, wo einfach bestimmte Dinge so No-gos und Tabus sind, dann finde ich das durchaus legitim zu sagen: Vorher stand das nicht an oder war keine Thema oder wie auch immer. Aber er hat es ja jetzt gemacht, das ist doch das Entscheidende. In seinem Interview mit der Zeit hat er das Thema Homophobie im Fußball eher verharmlost. Hättest du dir gewünscht, dass er zum Thema Homophobie im Fußball deutlichere Worte findet? Ich glaube, ihm war es jetzt erst mal wichtiger, auf den Punkt zu bringen, dass er homosexuell ist. Und der Rest kommt wahrscheinlich später. Er hat ja auch gesagt, dass er sich engagieren möchte. Und da wird es bestimmt auch noch die eine oder andere Gelegenheit geben, bei der er was erzählen kann. Im Februar gab es das Coming-out von der ehemaligen Nationalspielerin Steffi Jones. Das ist zwar wahrgenommen, aber lange nicht so heißt diskutiert worden wie das von Hitzelsperger. Na ja, Steffi Jones hat ja Frauenfußball gespielt, das halten immer noch viele nicht für den „richtigen“ Fußball, deswegen ist es natürlich nicht von so einem Interesse. Und das andere ist: Wo ist die Neuigkeit? Wir sind ja sowieso alle lesbisch. Was ich schade finde, ist, dass dann oft behauptet wird, ein Coming-out wäre im Frauenfußball sowieso einfacher. Das glaube ich aber nicht. Alles, was anders ist, ist nach wie vor nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen, auch wenn das alle immer so schön behaupten. Wir haben in den letzten Tagen zahlreiche Interviewanfragen verschickt auf verschiedenen Ebenen des Fußballzirkus. In den allermeisten Fällen ist die Antwort, dass

Interview: Christina Reinthal

Sie war auch als Bundesligaspielerin schon out: Tanja Walther-Ahrens

FOTO: TANJA SCHNITZLER

FOTO: REUTERS/INA FASSBENDER

Thomas Hitzelspergers Coming-out löste im Januar eine neue Debatte um Homosexualität und Homophobie im Fußball aus


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titel Fotos: Marcus Witte marcuswitte.com Location: KitKatClub kitkatclub.org Konzept: Jan Noll Ein besonderer Dank geht an Erkan vom KitKatClub

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Pansy kommt aus San Francisco und veranstaltet die Party „Sissy“ im Base Ment sowie das Public Viewing von „Drag Race“ im Südblock

Guest List

Only!


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Programm Sie kommen aus Frankreich, Italien, Schweden oder Irland und wissen scheinbar, wie man richtig feiert – immer mehr Expats bevölkern als Gäste, DJs oder Partyhosts das Berliner Clubleben. Wenn in der Hauptstadt die Sonne untergeht, ist die Amtssprache Englisch. Aber feiern Expats und Deutsche wirklich zusammen oder bilden sich in der queeren Community Parallelwelten? Siegessäule wirft einen Blick in die internationale Berliner Nacht • Berlin wächst. Nichts Neues mag man denken, denn die Hauptstadt entwickelt sich seit Jahren stetig weiter, hin zu einer der interessantesten Metropolen Europas, und das zieht eben mächtig. Spätestens seit der Jahrtausendwende erlebt die Stadt einen internationalen Boom. Aber genau betrachtet war Berlin eigentlich schon immer Zuflucht, Insel, Sehnsuchtsort und ein Magnet für Menschen aus anderen Städten und Ländern. Früher flüchteten westdeutsche Provinzeier vor Wehrdienst und kleinbürgerlicher Tristesse oder kokainabhängige Weltstars vor den Schattenseiten ihres Ruhms hierher, heute kommen perspektivlose junge EU-Verlierer, Hipster und Künstler aus aller Welt. Woran das liegt, ist allseits bekannt. Das wiedervereinigte Berlin ist im Vergleich zu London oder Paris eine relativ junge Stadt mit billigen Mieten und jeder Menge Freiräume, die einen angenehmen Lebensstil ermöglichen. Musiker, Designer, Maler und Grafiker können es sich hier noch leisten, neben der Wohnung ein eigenes Atelier oder Studio zu finanzieren. In den Metropolen Amerikas, Englands oder Frankreichs hingegen ist es häufig schwierig, als KünstlerIn zu überleben – Raum und Strukturen sind lange gewachsen, Freiräume oft besetzt, und mehr als ein Job ist nötig, um die Kosten des täglichen Lebens bestreiten zu können. Doch nicht nur Leute aus den diversen Kreativbranchen zieht es hierher, viele Spanier und Italiener kommen schlicht aufgrund der katastrophalen Wirtschaftssituation in ihren Heimatländern. Gerade in der queeren Community ist diese Internationalisierung spürbar, denn auf Schwule, Lesben oder Trans* übt Berlin derzeit eine besonders magische Anziehungskraft aus. So setzt sich auch im Berliner Nachtleben Englisch immer mehr als Amtssprache durch, viele der angesagtesten Partys der Stadt, von „Homopatik“ über „Dyke Fight!“ bis hin zu „Gegen“, veranstalten Expats –

Menschen, die ihre Heimatländer verlassen haben, um zumindest ein paar Jahre lang im Ausland zu leben. So ist in der queeren Subkultur eine Szene entstanden, die teilweise wie ein Paralleluniversum erscheint. Wenn man am Samstagabend ins Barbie Deinhoff’s am Schlesischen Tor geht oder in der queeren Neuköllner Hipsterbar The Club ein Bier bestellt, ist man am besten der englischen Sprache mächtig, denn nicht nur die Gäste, sondern auch das Barpersonal kann mit Sätzen wie „Machst du mir bitte ein Radler?“ oft wenig anfangen. Auch auf angesagten Partys wie der von Italopop geprägten „PartyColare“ in der Loftus Hall, organisiert von den beiden Italienern Gianluigi und Gianluca, oder „Sissy“ im Base Ment, gehostet von Parker Tilghman aka Pansy, wird hauptsächlich auf Englisch kommuniziert. Eine Entwicklung, der sich auch alteingesessene Berliner Institutionen nicht entziehen können: Neben dem seit anderthalb Jahren zweisprachigen Terminkalender der Siegessäule stellt sich auch das SchwuZ seit seinem Umzug nach Neukölln immer stärker auf die Expat-Community ein. Schon in den letzten zwei Jahren am Mehringdamm traf man zunehmend auf Internationals an Schnapstresen und DJ-Pult, wie zum Beispiel Dragqueen Julius Petit aus Schweden. Sichtbar wird diese Anpassung des SchwuZ an die immer bunter werdende Stadt vor allem auch auf Facebook, wo viele Partyankündigungen und Postings vornehmlich auf Englisch stattfinden. Mit der neuen Partyreihe „Elektronischer Donnerstag“ wurde sogar eine rein von ExpatResidents gehostete Fete ins Leben gerufen. Michael von Fischbach, Programmgestalter im SchwuZ, versteht diese Entwicklung nicht als Anbiederung an einen Trend oder eine besondere Erscheinung der momentanen Stadtentwicklung: „In Berlin gab es auch schon vor zehn Jahren Expats, die in der Szene aktiv waren“, erzählt er im Interview mit Siegessäule. „Im SchwuZ ging es also nie darum, einen Trend aufzunehmen. Wir probieren gerne Dinge aus, die spannend sind, und arbeiten mit Menschen zusammen, die eine gewisse Leidenschaft mitbringen und eine Idee verfolgen.“ Bereits vor fünf Jahren wurde bei der Partyreihe „Repeat“ die „Länder-Lounge“ eingeführt, bei der immer wieder und vornehmlich Expats auflegten. Alles nichts Neues für das SchwuZ also. Auch historisch betrachtet ist der maßgebliche Einfluss von Zugezogenen und Expats immer schon ein Teil Berlins gewesen, der vor allem das kulturelle Leben und die Clubszene der Stadt prägte. Der US-Amerikaner Bob Young zum Beispiel ist ein Veranstalter, der seit den frühen 90ern mit seinen Events die Szene der Hauptstadt maßgeblich gestaltet. Doch auch weniger dauerhafte Bewohnerinnen und Bewohner Berlins drückten quasi im Vorbeigehen dieser Stadt ihren Stempel auf: Menschen wie Sherry Vine oder die New Yorker Dragqueens Paisley Dalton und Kryolan Superstar, die Anfang der 2000er mit ihrer wilden Underground-Party „Black Girls Coalition“ in einer Zweizimmerwohnung in Friedrichshain für Furore sorgten. Der massiv spürbare Internationalisierungsschub startete 16 allerdings erst mit dem neuen Jahrtausend,

21. Februar 20 Uhr Verboten unter Hitler. Jetzt wieder entdeckt! Thomas Sarbacher liest Georg Fink

26. Februar 20 Uhr Starke Absage an Gleichgültigkeit in Diktaturen Uwe Kolbe liest aus „Die Lüge“

Berlinale Hot Spot Bei uns gibt es die Merchandise-Artikel

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titel

Valentin ist Musiker und Resident-DJ im SchwuZ. Der vor allem unter seinem Künstlernamen aMinus bekannte Wahlberliner stammt aus Frankreich

„Ich kann mir schon vorstellen, dass sich Leute, die eher in die Busche gehen, auf solchen von Expats stark frequentierten Veranstaltungen nicht besonders gut aufgehoben fühlen“ denn obwohl Berlin in den 20er-Jahren bereits als queere Metropole galt, lockte die ruinöse Tristesse, die die Nazis nach dem Krieg hinterlassen hatten, kaum Expats an. „Ende der 70er-Jahre kamen mit Lou Reed, den Sex Pistols, Iggy Pop und David Bowie erstmals wieder frische Leute, die das muffige abgestandene Berlin mit aktuellen Songs über diese Stadt in einen internationalen Kontext setzten“, berichtet Wolfgang Müller, Künstler, Musiker, Szenekenner und Autor des Buches „Subkultur Westberlin 1979–1989“. Angelockt wurden viele dieser Weltstars sicher auch durch die Niederländerin Romy Haag, die Anfang der 70er den Club Chez Romy Haag in Schöneberg eröffnete und mit ihren glamourösen Dragshows den Muff vom Berliner Nachtleben pustete (siehe hierzu auch Interview mit Heiko Zwirner auf S. 17). Von einer internationalen Zuwanderungswelle konnte trotzdem noch lange keine Rede sein, wie Wolfgang Müller klarstellt: „Das waren damals Einzelgänger. Man hat in Westberlin keine große Karriere erwartet und es galt eher als exotisch hierherzuziehen. Berlin war vor allem in den 80ern nicht besonders in.“ Doch das hatte auch Vorteile: „Die Stadt war sehr dünn besiedelt. Im Prinzip hatte man hier im künstlerischen Bereich kaum Konkurrenz.

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Allerdings galt Berlin schon immer wegen seiner großen Toleranz und Liberalität als einzigartig.“ Eben dieser Ruf, dieser freie Geist der Stadt, legte den Grundstein zu einer Entwicklung, die Berlin im Jahr 2014 zum modernen, europäischen Melting Pot macht. Eine aufregende und anregende Entwicklung, auch wenn der Suppentopf Berlin hin und wieder Menschen vor Herausforderungen stellt – nicht immer fühlen sich alle gleichermaßen wohl miteinander, egal, ob sie nun aus Deutschland oder der ganzen Welt stammen. Thorsten (Name von der Redaktion geändert) ist Ende 40 und arbeitet als Veranstaltungstechniker in der Szene. Ein Job, bei dem er viel mit Expats in Kontakt kommt – DJs, Bands, KünstlerInnen aller Art. Bei seinen deutschen Kollegen beobachtet er ein typisches Verhalten, das bei Expats nicht immer auf Begeisterung stößt, obwohl es eigentlich die Kommunikation erleichtert: mit Nichtmuttersprachlern wird grundsätzlich englisch gesprochen. Punkt. „Vielen Expats ist es aber total wichtig, dass man auch deutsch mit ihnen spricht, zu jeder Gelegenheit. Die meisten verstehen Deutsch durchaus, trauen sich aber nicht richtig es auch selber zu sprechen.“ Englisch als allgemeine Amtssprache des Nachtlebens kommt da gerade recht, allerdings hilft das wenig, wenn man sich als Expat dauerhaft im deutschen Behördendschungel oder in anderen Alltagssituationen zurechtfinden muss. Auch kulturell und politisch bekommt man weniger mit (siehe hierzu Interview mit Walter Crasshole auf S. 22). So hilft die omnipräsente Bereitschaft der Deutschen, auf Englisch zu kommunizieren, nicht immer, sondern kann auf der anderen Seite gar Ausschlüsse produzieren, eine Art Paralleluniversum entstehen lassen. Das wirkt in 18


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FOTO: STEFANIE SEIDL

Wolfgang Farkas, Stefanie Seidl, Heiko Zwirner (Hg.): „Nachtleben Berlin 1974 bis heute“, Metrolit, 304 Seiten, 36 Euro

Kürzlich erschien mit „Nachtleben Berlin 1974 bis heute“ ein großartiges Buch über die Berliner Ausgehkultur der letzten 40 Jahre. Wir sprachen mit Ko-Herausgeber Heiko Zwirner Heiko, im Vorwort eures Buches habt ihr den Beginn der „großen Berliner Party“ auf den 29. Januar 1974 datiert. Warum? Wir wollten ein Buch machen, das sich nicht nur mit einem bestimmten Zeitraum oder einer bestimmten Szene beschäftigt, sondern einen großen Bogen spannt und in der Zeit vor dem Mauerfall ansetzt. Dann haben wir uns gefragt, wo könnte man den Urknall setzen? Wir sind im Jahr 1974 gelandet, bei der Eröffnung vom Chez Romy Haag. Das war eine Zeitenwende im Berliner Nachtleben, weil die Lust an der Verkleidung, das Spiel mit Identitäten zum ersten Mal wieder Einzug gehalten hat. Romy hatte einen starken Einfluss auf Leute wie David Bowie, die bei ihr ein und aus gingen. Vorher gab es nur die Zottelkultur der Hippies und die Welt von Rolf Eden, in der Männer mit Hüten barbusigen Frauen bei Misswahlen zugeschaut haben. Gudrun Gut erzählt in eurem Buch, dass das Berliner Nachtleben im Vergleich zu London immer schon stark genderpolitisiert war. Ja, hier gab es schon sehr früh eine ausgeprägte Gender Awareness, die unter anderem durch den Einfluss von feministischen Filmemacherinnen wie Ulrike Ottinger entstand. Die Punkmädels in London waren damals noch ganz woanders. Die trugen zwar die Haare zum Iro gestylt, aber ihr Geschlechterverständnis stammte noch aus den 50er-Jahren. Gudrun hat mir erzählt, dass sie schockiert war, als sie nach London kam. Die Stadt galt als Hauptstadt der Punkbewegung; in Berlin dachte man, dass dort alles viel besser sei. Dort hat man sich aber mit ganz anderen Themen beschäftigt. Das Klassenbewusstsein war sehr stark, ein typisch englisches Phänomen. Für Gudrun und viele andere Berliner war es dagegen längst eine Selbstverständlichkeit, dass es im Nachtleben auch immer darum ging, die eigene sexuelle Identität zu überprüfen, sich abzugrenzen und neu zu erfinden. Man konnte die Geschlechter plötzlich nicht mehr so deutlich voneinander unterscheiden. Das spiegelte sich auch im Look, Blixa Bargeld hatte auf einmal die gleiche Frisur wie Gudrun. Ist diese Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen ein Phänomen der Insel Berlin gewesen? Es spielt bestimmt dabei eine

Rolle, dass Berlin in den 70ern und 80ern ein Zufluchtsort war, nicht nur für Leute, die sich vor dem Wehrdienst drücken wollten. Westdeutschland war eng und grau. Man muss sich das mal vorstellen, die BRD in den 70er-Jahren, das waren Jägerzäune und Blumenkübel in Beton. Chantal zum Beispiel, deren Partyreihe eine der großen Institutionen im Berliner Nachtleben ist, kam Anfang der 80er als schwuler langhaariger Hippie aus dem badischen Land nach Berlin, weil es dort in Baden einfach nicht auszuhalten war. Berlin gab den Neuankömmlingen die Möglichkeit, sich eine komplett neue Identität zuzulegen. Man wurde der, der man sein wollte. Wann kam die Wende zur Internationalisierung der Stadt? Man könnte es vielleicht festmachen an den ersten Ausgaben der Modemessen Bread & Butter oder Premium, so 2003. Berlin wurde zur Modestadt und internationalen Hochburg. In den 90ern gab es zwar auch schon Expats, aber die meisten Leute, die nach Berlin zogen und es sich hier gemütlich machten, stammten aus der westdeutschen Provinz. Zu Beginn des neuen Jahrtausends fand man sich dann aber plötzlich auf Partys wieder, auf denen ausschließlich dänisch gesprochen wurde. Die meisten ProtagonistInnen des Berliner Nachtlebens waren ja schon immer Zugezogene. Sind bloß die Westdeutschen von einst die Expats von heute? Schon, man darf aber eines nicht vergessen: Die ersten Expats, die hier ihre Spuren hinterlassen und die Ausgehkultur geprägt haben, waren Soldaten. Es gab sogenannte GI-Discos. Da liefen Disco, Funk und Hip-Hop und die Musik wurde zum ersten Mal professionell gemixt. Für viele Jugendliche aus West-Berlin tat sich dadurch eine völlig neue Welt auf. Auch heute lebt die kulturelle Produktion dieser Stadt davon, dass Menschen von außerhalb hier ankommen und sofort das Gefühl haben: man lernt schnell Leute kennen, man kann mitmachen, man kann dabei sein. Inzwischen kommen die Leute aber nicht mehr nur aus Rheinland-Pfalz oder BadenWürttemberg, sondern eben auch aus Tel Aviv oder Cincinnati. Interview: Jan Noll

FOTO: PRIVAT

Von Romy bis Chantal

Foto: Die 80er in West-Berlin – Bettina Köster (ganz rechts) u. a. in der Bar Königreich Sachsen

Der Journalist Heiko Zwirner war von 2006 bis 2012 Chefredakteur des Berliner Stadtmagazins Tip

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titel Julie kommt aus Irland und ist durch ihre Band Kool Thing, ihre Lesbenparty „Dyke Fight!“ und die Arbeit als DJ seit Jahren eine feste Größe im Berliner Nachtleben 18 siegessäule 02|2014


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beide Richtungen, denn aufgrund des hohen Sprachniveaus der internationalen Community gibt es oft auch Deutsche, die sich ausgeschlossen fühlen. Nicht alle sind gleichsam des Englischen mächtig. Auch hier gibt es in Gesprächen Ängste, sich mit mieser Grammatik oder einem typisch deutschen „th“ zu blamieren. Thorsten glaubt, dass in der Expat-Szene meist ein höherer Bildungsstand herrscht, die Leute haben studiert oder bewegen sich in intellektuellen Kreisen. Das zieht auf den entsprechenden Partys natürlich auch ein besonderes Publikum an: „Ich kann mir schon vorstellen, dass sich Leute, die eher in die Busche gehen, auf solchen von Expats stark frequentierten Veranstaltungen nicht besonders gut aufgehoben fühlen, weil sie eben dieses Sprachniveau nicht haben.“ Michael von Fischbach vom SchwuZ sieht das jedoch anders: „Man kann einfach davon ausgehen, dass die meisten Deutschen gutes Englisch sprechen. Deshalb gibt es auf unserer Facebook-Seite Veranstaltungstexte in Englisch. Ich bin mir sicher, dass mehr interessierte Leute ausgeschlossen werden, wenn die Texte auf Deutsch sind.“ Soll heißen: Man erreicht mit Englisch irgendwie dann doch alle, während die Kommunikation auf Deutsch zunehmend Menschen ausschließt. Ähnliches sagt auch unser Covermodel Julius Petit. Er arbeitet seit geraumer Zeit im SchwuZ am Schnapstresen und begrüßte dort mit seiner Kollegin Jackee Word zum Beispiel beim Opening in Neukölln die Gäste: „Im Vergleich zu meinem eher heteronormativen Arbeitsumfeld sprechen viele Leute in der queeren Szene sehr gutes und fließendes Englisch. Ich bin oft vom hohen Sprachniveau überrascht.“ Neben der also offensichtlich nur marginal vorhandenen Sprachbarriere sind es wahrscheinlich eher andere Faktoren, die dafür sorgen, dass besondere Zirkel in der Community entstehen. „Als ich von Paris nach Berlin kam, habe ich mir fest vorgenommen, mich auf keinen Fall mit Franzosen einzulassen, sondern mich unter die Einheimischen zu mischen“, erzählt Valentin Plessy, der seit acht Jahren in Berlin lebt. „Doch man zieht sich gegenseitig

„Als ich von Paris nach Berlin kam, habe ich mir fest vorgenommen, mich auf keinen Fall mit Franzosen einzulassen, sondern mich unter die Einheimischen zu mischen“

magnetisch an.“ Valentin ist DJ, Musiker und sowohl mit seinem eigenen Electropop-Projekt aMinus als auch in den Bands Plateau Repas und Kool Thing aktiv. Seine aus Irland stammende Kool-ThingBandkollegin Julie Chance – Teil des MusikerInnen-Kollektivs My House, Kobetreiberin des Plattenlabels Mad Dog & Love und Mitorganisatorin der lesbischen Party „Dyke Fight!“ – hat ähnliche Erfahrungen gemacht: „Ich denke, die Leute aus anderen Ländern bleiben oft unter sich. Spanier mit Spaniern, Franzosen mit Franzosen und so weiter. Wir befinden uns oft weit weg von zu Hause. Deshalb fühlt man sich wohler, wenn man sich mit Menschen umgibt, die ähnliche Erfahrungen machen und den gleichen Background haben.“ Das selbst gewählte Exil schweißt zusammen, die gemeinsamen Erfahrungen in einem zunächst fremden Land machen dann doch irgendwie zur verschworenen Gemeinschaft. Ganz automatisch entsteht eine eigene kleine Community, die sich auch im Netz widerspiegelt: Unzählige Facebook-Gruppen, die englischsprachige Berliner Partyscout-Website discodamaged oder die Tumblr-Seite whenyouliveinberlin, die das Lebensgefühl der internationalen Community in Berlin in humorvollen Kommentaren auf den Punkt bringt, illustrieren den besonderen Zusammenhalt der Community. Auch viele Deutsche greifen auf solche Seiten zu, wollen teilhaben am internationalen Lebensgefühl der Metropole Berlin, auch wenn sie hier am Ende dann doch irgendwie Zaungäste bleiben. Natürlich definiert sich eine Gruppe immer auch über die Menschen, die kein Teil von ihr sind. „In“ ist, wer drin ist – das gilt vor allem für die Berliner Expat-Community, da sich in ihr durch die Tatsache, dass vor allem KünstlerInnen und Kreative kommen, besonders viele Hipster-Exemplare befinden. „Es wird immer eine In-Crowd geben, die behauptet, sie würde definieren, was der richtige Style und die angemessene Lebensweise sind“, findet Julius Petit. „Doch das gibt es nicht nur unter den Expats, sondern sicherlich in der gesamten queeren Szene und ganz sicherlich auch unter Heteros.“ Eine gewisse Abgrenzung findet er aber völlig in Ordnung: „Vielleicht zeigt das einfach, dass die queere Szene an sich mittlerweile so viel Raum einnimmt, dass sich unterschiedliche Gruppen innerhalb dieser Szene ihre eigenen kleinen Räume schaffen können.“ Warum viele von Expats veranstaltete Partys wie „Homopatik“ oder „Cocktail d’Amore“ in Berlin so gut laufen, lässt sich schwer beantworten. Vielleicht sind es einfach die willkommenen neuen Perspektiven und der kreative Input, den Menschen aus 20

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Julius arbeitet als Stylist, Partygirl und Schnapsmädchen und trat mit seiner Band Wet Nails 2012 beim „Queer Noises Festival“ auf

„Wir alle leben doch auf irgendeine Weise in unserer eigenen kleinen Blase. Ich versuche aber immer wieder bewusst aus dieser Blase auszubrechen und über den Tellerrand zu schauen“ der ganzen Welt in die Feierkultur der Hauptstadt einbringen. Möglicherweise ist es aber auch der den Deutschen quasi in die Wiege gelegte Sehnsuchtsblick in Richtung popkultureller Zentren wie Großbritannien oder USA, der Musik und Partykonzepte aus London oder New York cooler erscheinen lässt. Am Ende ist aber wahrscheinlich vieles bloß ein Zufallstreffer. So wie zum Beispiel „PartyColare“. „Im März 2013 wohnten wir ein Jahr in Berlin und ich habe im selben Monat Geburtstag. Also dachten wir uns, wir machen eine kleine Party“, erzählt Veranstalter Gianluca, der gemeinsam mit seinem guten Freund Gianluigi vor zwei Jahren aus Sizilien nach Berlin kam. „Es kamen viel mehr Gäste als erwartet. Alle waren begeistert und rieten uns, die Party regelmäßig zu veranstalten“, ergänzt Gianluigi. Im von Electro und Techno dominierten Nachtleben der Hauptstadt wollten sie von Anfang an einen anderen Weg gehen, stellten Italopop und 90er-Tunes in den Vordergrund und brachten damit unversehens eine weitere Facette in die Berliner Feierkultur. Zu jeder Ausgabe von „PartyColare“ gibt es ein Motto, das mit italienischen Stereotypen spielt. Beide achten darauf, dass das Motto international verständlich ist,

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auch einen Dresscode gibt es nicht. „Im Januar hatten wir zum Beispiel das Motto ,The House of Donatella’“, erzählt Gianluca. „Jeder kennt Donatella Versace und auch beim Bunga-Bunga-Motto neulich haben alle die Anspielung auf Berlusconi verstanden.“ Integration statt Abgrenzung, eine große, internationale Homo-Community mit einem nächtlichen Ziel: der perfekten Party. Auch Parker alias Pansy, der neben der „Sissy“-Party auch das ab dem 25.02. laufende Public Viewing von RuPauls „Drag Race“ im Südblock veranstaltet, macht klar, dass es ihm nicht um Abgrenzung geht, auch wenn die amerikanische TV-Show neben vielen Deutschen vor allem auch englischsprachiges Publikum anzieht: „Ich möchte kein Expat sein, der hier lebt und sich denkt: ,Ich will es genau so wie zu Hause haben und deshalb ändere ich jetzt Berlin.’“ Schon in San Francisco war Parker in Drag unterwegs, doch das strenge Reglement der Damen dort war ihm irgendwann zu viel. Dass die Drag-Kultur in Berlin anders funktioniert, merkte er schnell. „Die Dragqueens, die es hier gibt, findet man selten an einem Ort. Sie verteilen sich in der ganzen Stadt. Ich persönlich habe keinen Platz gefunden, an dem ich mich besonders aufgehoben gefühlt hätte.“ Selbermachen wurde für ihn, ebenso wie für viele andere Neuankömmlinge vor ihm, zum Credo. „Die Gründe, warum die Leute hierherkommen, sind doch allen bekannt. Die Stadt ist fruchtbarer Boden. Man kann sich hier verpflanzen, heranwachsen und Erfahrungen sammeln.“ Kurzerhand beschloss er also, eigene Events zu organisieren und sein „Drag Race“-Screening im The Club wurde 2013 zu einem so großen Hit, dass für 23


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FESTIVAL SÜDAMERIKA 13.–23.02.2014

WIE KLINGT SÜDAMERIKA? Eine musikalische Entdeckungsreise mit Sinfoniekonzerten, Kammermusik, Alter Musik, Weltmusik, Tango-Salon, Filmen, Kindertag und vielem mehr. TICKET-HOTLINE

PROGRAMM UND MEHR

030 · 20 30 9 2101

konzerthaus.de

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FOTO: CHRISTIAN VAGT

titel Borderless Personality Walter Crasshole, a writer for Siegessäule and Exberliner, dispells the myth of the so-called “expat scene“ Walter, is there a queer expat scene in Berlin? If you mean, do we intentionally set ourselves apart from Germans? I don’t think that’s the case. It’s more honest to call it an international queer scene. Why? It’s more specific, because Germans are also a part of it. Also, when you say “expat scene“ I have visions of Americans hanging out in a cafe with other Americans – and that’s not the case. There’s no such thing, no American sector. It’s not the Cold War anymore – and even back then, the artists weren’t moving here to hang out with the soldiers. But it’s a new phenomenon that there are places where people don't understand German. At Exberliner we recently had a whole rant about that: “Sorry, no German“, an article about a cafe where the

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waitress couldn't speak German. We got about a thousand comments online. How did people react? Every fourth person agreed that everyone needs to learn some German, but the rest felt attacked. Deep down I think most of those people felt shame for not being able to understand German. Is there a need for “internationals“ to learn German? How does it come across if I say “yes“? Well, you don’t have to, but a whole world opened up when I learned it. I’m not afraid to go anywhere and speak German. I don’t have to ask people to make phone calls for me. Life becomes a lot easier! Daily life, but nightlife? When it comes to nightlife, it’s just not as necessary. If you go to Berghain, just keep your mouth shut at the door so you don’t sound like a bachelor party tourist on their second day in Berlin. In nightclubs everyone can speak English. Then again, nightlife sucks people in so much they can’t be bothered to learn German. They get so preoccupied with their own trip that they can’t set aside the time and discipline to learn it. It’s fine if that’s their decision, but speaking German makes life so much easier. So you say: Learn German! Not learning the language just limits you; it’s myopic. There are people who have been living here for five years and don’t understand how anything works in this country. I’m not saying you have to agree with everything here, but you should fucking know how things work – not whine that you are being discriminated against because you don't know how to pay your telephone bill. Do internationals feel excluded? Do they need to have their own parties? That’s just the need of young people, which in Berlin means anything from 21 to 49 – Peter Pan syndrome is all over the city. They don’t feel excluded in the clubbing scene but in day-today life. But that’s a different issue they need to work on themselves, unless it’s actual discrimination, of course. Would Berlin nightlife function without the internationals? Not at this point. It has become a mixture of ingredients; the pot is so full of things that it wouldn’t taste the same without them. Also, the huger the influx of expats, the more international publicly funded events become. Maxim Gorki Theater, just a year ago, had a reputation as the old fuddy-duddy theater, and now that Sermin Langhoff has moved there, they do all their plays with English surtitles. So Berlin is getting more and more international. Berlin, despite all its problems, still has this enormous aura of freedom. I think young queer people are willing to come here and experience it without having first tested the waters. That’s kind of a cool thing. It’s like Tinkerbell – when enough people believe in it, it’s there! That has turned Berlin into something completely different from anywhere else. And even though Germany has a reputation for bureaucracy and rules, Berlin has overcome this. Anarchy is more important than the Ausländerbehörde! Interview: Malte Göbel


***014_023_Titel_Programm 21.01.14 16:49 Seite 23

2014 ein Umzug in den Südblock nötig war – die Bar in Neukölln wurde einfach zu klein. Die neue Location wird sicher auch neues Publikum anziehen, die Grenzen verschwinden und die einstige ExpatNischenveranstaltung wird zum Großereignis der ganzen Community: „Wir alle leben doch auf irgendeine Weise in unserer eigenen kleinen Blase. Ich versuche aber immer wieder bewusst aus dieser Blase auszubrechen und über den Tellerrand zu schauen.“ So wie Pansy sehen es wahrscheinlich viele Zugezogene, denn die Fähigkeit zum Blick über den Tellerrand haben alle gemeinsam, egal, ob sie nun aus Bad Nauheim oder Sydney kommen, sonst hätte es sie ja wohl kaum in diese Stadt verschlagen. Außerdem ist eine Grundeinstellung wie diese wichtig für das urbane Leben in einer Metropole, denn wer sich neuen, interkulturellen Einflüssen verschließt, wird die Seele einer pulsierenden Großstadt nie verstehen. Das gilt für Berlin genauso wie für New York. „Im Prinzip ist es ja ähnlich wie mit denLeuten, die aus Schwaben, Sachsen oder Bayern nach Berlin gekommen sind, um einen freieren queeren Lifestyle zu leben. Sie haben ihre Heimat verlassen, weil sie in Berlin etwas ausleben können, was sie zu Hause nicht konnten. Durch die Globalisierung kommen eben die Menschen mittlerweile auch aus Italien, Frankreich, Schweden und so weiter. Aber die Gründe sind oft die gleichen“, meint Michael von Fischbach. Und auch Wolfgang Müller bestätigt: „Die Qualität der Stadt lag schon immer darin, von außen Kommendes aufzunehmen und in etwas Eigenes zu verwandeln.“ In diesem Sinne: Join the party, you’re Kaey/Jan Noll on the guest list!

Alle Infos zu „PartyColare“, „Drag Race“ und den anderen erwähnten Partys im Programmteil und auf siegessäule.de

Gianluigi (li.) und Gianluca stammen ursprünglich aus Sizilien und schmeißen die erfolgreiche Partyreihe „PartyColare“ in der Loftus Hall

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***024_027_Film_Berlinale_Programm 21.01.14 18:04 Seite 24

film 64. Internationale Filmfestspiele Berlin, 06.–16. Februar, berlinale.de

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Anlässlich der 64. Berlinale wirft Siegessäule-Redakteur Andreas Scholz einen Blick aufs PanoramaProgramm und das schwul-lesbische Kino der letzten Jahre • Sein Name dürfte wohl nur Insidern ein Begriff sein. Und doch gehört es zu den vielversprechenden Signalen der 64. Internationalen Filmfestspiele, dass Produzentenlegende James Schamus als Jurypräsident über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären wacht. Als Vorkämpfer des amerikanischen Independentkinos bewies er immer eine besondere Vorliebe für Outsiderfiguren und ausgefallene Stoffe. Anfang der 90er, am Beginn seiner Karriere, produzierte er einige der frühen Werke des New Queer Cinema, die mit dreckiger, wütender Geste auf Homophobie und Aids-Paranoia reagierten und Hetero- wie Homonormen den Mittelfinger zeigten. Auch spätere, höher budgetierte Produktionen, darunter schwul-lesbische Filme wie „Brokeback Mountain“ (2005), „Milk“ (2008) oder „The Kids Are All Right“ (2010) verdanken ihre Existenz nicht zuletzt seiner Risikofreude. Wirft man einen Blick auf die aktuelle Filmlandschaft, scheint

Schamus’ Engagement jede Menge Früchte zu tragen. Über fehlende Aufmerksamkeit für LGBT-Themen muss man sich jedenfalls nicht beschweren. Gerade frisch für sechs Oscars nominiert ist der brillante und ebenfalls unter Schamus’ Leitung entstandene „Dallas Buyers Club“ (Kinostart: 06.02.) über einen an Aids erkrankten, homophoben Rodeo-Cowboy, der zusammen mit einer Trans*Person alternative HIV-Medikamente verkauft. Zu den Oscar-Kandidaten gesellt sich Stephen Frears’ hochgelobtes und in Venedig mit dem Queer Lion ausgezeichnetes Werk „Philomena“ (Kinostart: 27.02.), in dem sich Judi Dench auf die Suche nach ihrem vor 50 Jahren zur Adoption freigegebenen Sohn begibt und erfährt, dass er an Aids gestorben ist. Absolutes Highlight ist die noch für dieses Jahr angekündigte Verfilmung von Patricia Highsmith’ Lesbenklassiker „The Price Of Salt“ mit Cate Blanchett in der Hauptrolle unter der Regie von Todd Haynes. Und bei dieser Aufzählung hat man die beiden schwul-lesbischen Gewinner aus Cannes noch nicht einmal erwähnt. Die Berlinale, eigentlich der heimliche queere Star unter den großen A-Festivals, hatte im letzten Jahr etwas vergleichsweise Medienwirksames nicht zu bieten. Und auch die ersten Pressevorführungen kurz vor Drucklegung in der queeraffinen Arthouse-Sektion Panorama zeigen, dass qualitativ noch Luft nach oben ist.

ILLUSTRATION: ELEONORE ROEDEL/RO-EDEL.DE

Mehr Mittelfinger!


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Aber das Panorama verdankt seinen guten Ruf auch weniger dem Mainstream als ambitionierten Kunstfilmen. So überrascht es nicht, dass Panorama-Chef Wieland Speck im Siegessäule-Interview auf die Frage, was kleinere queere Produktionen einem Film wie „Dallas Buyers Club“ noch entgegensetzen können, vom Spirit der Indiefilme spricht – eben etwas Innovativem, Unkonventionellem, das mit vorhersehbaren Erzählstrategien bricht. Es geht um Bilder, die das Mainstreamkino vernachlässigt. Hält man sich den ersten TeddyGewinner, „The Last of England“ (1987) von Derek Jarman, vor Augen, erscheint eine solche Antwort noch sinnfällig. Diese fiebrige, mit der Rasanz eines Videoclips geschnittene Reise in ein postapokalyptisches England, gesehen durch den Filter existenzieller Erfahrungen von ThatcherPolitik und Aids-krise, ist radikales westeuropäisches Kino, das ästhetisch wie politisch klare Gegenpositionen setzt. Gerade auf der großen Leinwand kann man sich nur schwerlich davon distanzieren. Was jetzt zumeist an queerem Indiekino im Panorama zu sehen ist, macht es einem schon deutlich leichter, auf Abstand zu gehen. Verkürzt gesprochen erwartet einen ein spröder Mix aus naturalistischen, handlungsarmen Sozialdramen und Coming-of-Age-Storys. Aber auch was davon abweicht, schert selten aus der typischen Festivalästhetik aus: Kühler, nüchterner Minimalismus, gediegene Fernsehfilmbilder und ein bisschen Tristesse. Das ist so konventionell wie langweilig! Und wie sieht es dagegen mit dem Mainstreamkino aus? Als ewige Negativfolie funktioniert es jedenfalls kaum mehr, zumal die Grenzlinie zwischen Mainstream- und Independentkino nicht zuletzt durch Filmleute wie Schamus zunehmend verwischt wurde. Die letzte verbleibende Barriere für das westliche Kino bleibt der multimillionenschwere Blockbuster, in der eine komplexe Präsentation queeren Lebens nicht stattfindet. Die Filmkritikerin Ruby Rich, die den Begriff eines widerständigen New Queer Cinema überhaupt erst prägte, sprach in ihrer Kritik zu „Brokeback Mountain“ von nicht weniger als einem durch queere Erfahrungen und Erinnerungen neu geformten Amerika. Und Todd Haynes’ „Dem Himmel so fern“ mit Julianne Moore und Dennis Quaid erneuerte das Genre des Melodrams der 50er-Jahre, indem er dessen queere, in Subtexten versteckten Elemente an die Oberfläche holte. Beide Filme sind auch klassisches Erzählkino, denen aber wirklich ambitionierte wie bahnbrechende Ideen zugrunde liegen. Nicht nur wegen dieser Filme möchte man ein Plädoyer fürs Mainstreamkino halten. Schlüsselfiguren wie Tilda Swinton und Derek Jarman oder auch Divine und John Waters fehlen heute im queeren Kino. Regiewunderkind Xavier Dolan wehrte sich im Gespräch mit Siegessäule (Juni-Ausgabe 2013) anlässlich des Filmstarts seines Trans*Films „Laurence Anyways“ (2012) dagegen, unter dem Begriff Queer Cinema gela-

belt zu werden, und machte deutlich, dass er nicht für eine Community arbeite. LGBT-Themen seien bei ihm nur Beiwerk und eigentlich gehe es um Universelleres. Im Prinzip die gleiche Diskussion, die sich auch bei Filmen wie „Blau ist eine warme Farbe“ (2013) oder „Brokeback Mountain“ wiederfindet. Man will universelle Liebesgeschichten erzählen und keine dezidiert schwullesbischen. Das käme ja schließlich einer Verkürzung gleich und Kino ist darauf angelegt, möglichst viele Menschen zu erreichen. Für queere Filmfestivals wird das zum Problem, wie Wieland Speck erklärt. Die westliche Emanzipationsbewegung habe eine Normalität bewirkt, die queeren Filmen eine Marktchance gibt, die höher ist als jemals zuvor. Damit wird der Film aber auch nicht mehr auf ein queeres Filmfestival wollen, sondern dorthin, wo er das meiste Publikum abbekommt. Auch Speck hat die Erfahrung gemacht, dass viele Filmschaffende nicht ins Panorama wollen aus Angst, in einer Schwulensektion zu landen, die sich an eine begrenzte Gruppe richtet. Vor allem sind es aber kraftvolle Bilder, die ausbleiben. Man erinnere sich an „Pink Flamingos“ und das Spektakel der durch eine reale Suburb von Baltimore stolzierenden Divine zu den Klängen von „The Girl Can’t Help It“, während sie allein durch ihre Erscheinung das Treiben auf der belebten Straße zum Erliegen bringt. Das ist aggressiv, witzig, grotesk und sehr direkt. Solche ikonischen Bilder, die sich ins Gedächtnis brennen und queerem Kino ein identifizierbares Gesicht geben, sind mittlerweile kaum mehr auszumachen. Das ist sicherlich kein Phänomen, das nur auf ein Kino mit schwul-lesbischen Themen beschränkt wäre. Der Film, der für seine Zeit oder selbst für eine bestimmte Subkultur steht, ist nicht mehr so leicht zu haben. Der Filmkritiker James Hoberman hatte bereits Anfang der 90er beschrieben, dass wohl auch niemand mehr erwarte, im Kino ein neues Totem seiner Generation zu finden oder an einem das eigene Leben beeinflussenden Gemeinschaftserlebnis teilzuhaben. Wahrscheinlich kommt sogar „Brokeback Mountain“ als Film, den man seinerzeit unbedingt gesehen und diskutiert haben musste, so einer identitätsstiftenden Erfahrung noch am nächsten. Befindet sich das queere Kino also in einer Krise? Das klänge wohl unerträglich larmoyant oder kulturpessimistisch, zumal die Schwarzmaler und Miesepeter sich zu allen Zeiten breitgemacht haben. Überhaupt ist ja in den letzten zehn Jahren permanent alles in der Krise. Und das wird einen auch nicht davon abhalten, auf der 64. Berlinale erneut nach Bildern zu suchen, zu denen man sich in Bezug setzen kann und denen vielleicht auch eine gewisse subversive Kraft innewohnt. Wer erwartet schon noch Meisterwerke, damit er für einen Film zu brennen beginnt? Manchmal reicht dafür eine einzelne interessante Figur, ein spannendes Motiv oder eine überraschende Szene. Mittlerweile ist man ja schon für wenig dankbar.

Luis kommt aus Madrid, um ein unbeschwertes Sommerwochenende in den Berliner Clubs zu verbringen. Doch durch seine Ähnlichkeit mit einem vermissten jungen Griechen gerät er in den Sog mysteriöser Ereignisse. Was als ausgelassenes Abenteuer beginnt, wird zu einer atemlosen Hetzjagd zwischen Realität und Traum. Wuchtige Trance-Bilder in einem multinationalen, schlaflosen Berlin - sie verdichten sich zu einem elektrisierenden Fieberwachtraumtrip, der ein unstillbares Verlangen evoziert.

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William soll für die Schule gemeinsam mit Mike eine moderne Version der größten Liebesgeschichte aller Zeiten erarbeiten. Aus dem Funken zwischen den Teenagern erwachen Gefühle, von denen keiner zu träumen gewagt hat. „Beautiful Thing‘‘ trifft „Romeo and Juliet“ – unschuldig, aufrichtig, berührend, außergewöhnlich. Der neue Film von TEDDY-Preisträger Marco Berger (AUSENTE, PLAN B, SEXUAL TENSION).

Zwei Freunde aus Kindheitstagen treffen in der argentinischen Provinz wieder aufeinander. Aufgestaute Wünsche und Sehnsüchte männlicher Obsessionen entladen sich in dieser gefühlvollen und tief berührenden Liebesgeschichte.

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Fotos (v. l. n. r.): Yves Saint Laurent, Calvary, Love Is Strange, Quick Change

Einmal um die Welt Dunkle Rachegeschichten, schwule Fußballer und verliebte Teenies – von Brasilien über Irland bis nach Indien führt das queere Programm der Berlinale Sämtliche Infos zum Berlinale-Programm unter berlinale.de

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• Einer der sehnlichst erwarteten Filme des Festivals dürfte das irische Drama „Calvary“ von John Michael McDonagh sein, dessen pechschwarze Cop-Komödie „The Guard“ bei der Berlinale 2011 als bester Debütfilm geehrt wurde. Nicht minder schwarz ist „Calvary“, in dem einem gutherzigen Priester im Beichtstuhl eröffnet wird, dass er in einer Woche ermordet werden soll. Jemanden aus der Dorfgemeinde dürstet es nach Rache, weil er als Kind von einem Pfarrer missbraucht wurde. An Flucht denkt der Priester allerdings nicht. Vor der atemberaubenden Kulisse Irlands begegnen wir jeder Menge verschrobener Charaktere, die in amüsant-zynischen Wortgefechten den Geistlichen mit ihrer Sicht auf die Welt herausfordern. Darunter sind auch schwule Figuren wie ein als Pierre-et-Gilles-Fantasie auftretender Rockabilly, der die größte Hure des Ortes ist. Auch in Ira Sachs’ („Keep the Lights On“) neuem Film „Love Is Strange“ gerät die katholische Kirche unter Beschuss. Als Ben und George nach fast vierzig Jahren Beziehung in New York heiraten, verliert George seinen Kirchenjob als Chorleiter. Die beiden geraten in finanzielle Schwierigkeiten und sind schließlich gezwungen sich räumlich zu trennen. Der mit John Lithgow und dem großartigen Alfred Molina trefflich besetzte Film ist nach Sachs’ eigenen Aussagen sein „erster unverfälschter Liebesfilm“. Der Hinduismus ist das Thema von „Papilio Buddha“, in dem eine Dalit-Gemeinde – unter der sich auch queere Figuren befinden – sich gegen ihre Diskriminierung innerhalb des indischen Kastensystems zur Wehr setzt. Der bereits 2013 auf dem Londoner Lesbian & Gay Film Festival gezeigte Film hat in Indien eine lange Zensurgeschichte hinter sich, die ihrerseits von der Unterdrückung dieser Bevölkerungsgruppe erzählt.

Angesichts der Debatte um Hitzlspergers Coming-out hätte sich der aus Ungarn kommende „Viharsarok“ kaum einen besseren Zeitpunkt aussuchen können, um in Deutschland seine Weltpremiere zu feiern. Es ist die Emanzipationsgeschichte eines schwulen ungarischen Fußballspielers, der trotz Homophobie und Ausgrenzung seine sexuelle Identität zu akzeptieren beginnt. „The Way He Looks“ über den blinden Teenager Leonardo, der sich in seinen Klassenkameraden Fabio verliebt, schlägt demgegenüber deutlich leichtere Töne an. Scheue Berührungen, unverstandene Signale und zwei Protagonisten, die noch niedlicher sind, als es ihre Vornamen vermuten lassen. Der brasilianische Regisseur Daniel Ribeiro variiert seine klassische Coming-of-Age-Geschichte auch durch das Thema Handicap nur geringfügig. Im Reigen der sympathischen Figuren ebenfalls mit dabei: die nicht ganz so attraktive Schwulenmutti, deren Suche nach dem Richtigen sich erwartungsgemäß noch schwieriger gestaltet als bei den Jungs. Einer der wenigen Filme mit Trans*Figuren in diesem Jahr ist „Quick Change“, der erstmals einen Blick auf queere philippinische Subkultur wirft. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Trans*Frau, die in illegale Geschäfte mit kosmetischer Chirurgie involviert ist. Und auch lesbisches Kino ist in diesem Jahr besonders rar gesät. Immerhin, Bruce LaBruce, der Meister im Aufspüren und Brechen sexueller Tabus, inszeniert in „Pierrot lunaire“ eine als Mann auftretende Frau, die dem Vater ihrer Geliebten ihre Männlichkeit beweisen will. Nach schwulen Nazis, Zombies und Gerontophilen nimmt sich LaBruce ein Werk der Kulturinstitution Arnold Schönberg vor, um es ordentlich durchzuqueeren. Bleiben noch zwei Schaustücke der Berlinale zu erwähnen: Jalil Lesperts aufwendig inszeniertes Biopic „Yves Saint Laurent“ über die jahrzehntelange Liebesbeziehung des manisch-depressiven Modeschöpfers zu seinem Lebensgefährten Pierre Bergé wird das Panorama-Special eröffnen. Und Karim Aïnouz’ Drama „Praia do Futuro“, in dem ein junger schwuler Mann seiner Liebe nach Berlin folgt und dafür seinen jüngeren Bruder im brasilianischen Fortaleza zurücklässt, ist leider der einzige Film mit LGBT-Bezug, der im Wettbewerb um den Goldenen Bären antritt. Andreas Scholz


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Unsere Jury Diese sieben filmbegeisterten Leserinnen und Leser werden den Gewinner der ELSE küren. Der Siegessäule Reader’s Award ist mit 1.000 Euro Preisgeld dotiert Katrin Öberg, 38, ist von Göteborg gerade erst frisch nach Berlin gezogen. Da die gebürtige Schwedin leidenschaftlich für Kultur, Kino und queere Politik brennt, ist ihre neue Aufgabe in der ELSE-Jury schon mal der ideale Anfang, um sich heimisch zu fühlen. Ehrenamtlich engagiert sie sich unter anderem im schwedischen Verband für sexuelle Gleichberechtigung. Donald Ilto, 48, liebt Dokus und auch spezielle, abgefahrene Sachen, die ihm einen neuen Blick auf die Welt eröffnen. Großgeworden ist er im Harz, bevor es ihn zum Studium der Sozialpolitik nach Großbrittannien verschlug. Mittlerweile lebt er aber in Berlin und ist in der Brandenburger Landesverwaltung zuständig für die Aufsicht über Pflegeheime und soziale Berufe. Manuel Stotzka, 26, ist passionierter Fliegenträger, am besten kombiniert mit weißer Brille. Für seinen Juryplatz hat er versucht uns mit selbst gebackenem Kuchen zu bestechen. Klar hat das funktioniert! Quatsch, überzeugt hat uns seine Passion fürs Kino. Als Student der Skandinavistik schlägt sein Herz nicht nur für queeres Kino, sondern auch für den skandinavischen Kinder- und Jugendfilm. Edwige Bernanoce, 36, hat sich bei uns mit einem kompletten Drehbuch ihres Lebens beworben: von ihrer Geburt in den französischen Alpen, der ersten großen Liebe bis hin zu einer Karriere als Hochzeitsfotografin. Heute arbeitet sie u. a. als Kundenbetreuerin für die Staatlichen Museen zu Berlin und übernimmt gern neue künstlerische und pädagogische Projekte. Niklaus Gruntz, 68, ist Schweizer mit Zweitwohnsitz in Berlin. Der Englischlehrer im Ruhestand freut sich als Teil der Jury endlich mal alle schwul-lesbischen Filme auf der Berlinale sehen zu können. Heute arbeitet er noch hin und wieder als Coach und Mediator und ist so bestens vorbereitet, falls sich die Jury im Streit um einen Film in die Haare bekommen sollte. Ins A Kromminga, 43, kommt ursprünglich aus Ostfriesland und ist KünstlerIn und Inter*aktivistIn. Unter anderem stammt von Ins das Layout der Berliner Straßenzeitung Straßenfeger. Als genderqueerer Herm ist Ins’ Blick vor allem auf queere Gesellschaftskritiken im Film fokussiert sowie auf alles, was die gemütliche Vorstellung von Zweigeschlechtlichkeit auflöst.

Der Gewinner-Film wird am 17.02. um 20:00 im Moviemento gezeigt (s. Tagestipp Seite 64)

Patrick Lange, 37, hat sich in seiner Bewerbung als Möter vorgestellt – halb Mensch, halb Köter – und seine Zusage zur ELSE-Jury fand er superkalifragilistischexpiallegorisch. Und wenn er nicht gerade im Kino sitzt und Filmzitate lernt, arbeitet er als Studienberater an der HWR Berlin und singt im Chor „Die Ohrwürmer“.

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***028_029_Film_Programm 21.01.14 17:59 Seite 28

film

Staying alive

DVD-Tipps And You Belong

D/USA 2013, GMfilms, Regie: Julia Ostertag

In „Dallas Buyers Club“ wird ein schwulenfeindlicher Redneck mit der Diagnose Aids konfrontiert. Jean-Marc Vallées brillante Anti-Helden-Saga basiert auf einer wahren Geschichte

Zwischen Olympia (Washington) und Kreuzberg spielte sich die Blütezeit des Hip-Hop-Duos Scream Club ab, das 2002 von Cindy Wonderful und Sarah Adorable gegründet worden war. In einer Montage aus Interviews, Musikvideos und Livemitschnitten zeichnet die Filmemacherin Julia Ostertag ein Porträt der Band und schafft damit gleichzeitig eine Hommage an den Geist der queeren DIYKultur. Dabei: DJ Ena Lind, Mz Sunday Luv, Nuclear Family u. a.

• Dallas, Texas, 1986: Bereits in der Eröffnungsszene sehen wir den homophoben Supermacho Ron Woodroof (Matthew McConaughey), wie er in der dunklen Ecke einer Rodeo-Arena Sex mit zwei Frauen hat. Die zweite große Leidenschaft des sehnigen Cowboys und Elektrikers gilt den Drogen. Nach einem Zusammenbruch, der ihn in die Notaufnahme bringt, wird ihm ein HIVpositiver Untersuchungsbefund präsentiert. HIV? Aids? Für Ron eine Krankheit, die höchstens Schwuchteln wie Rock Hudson kriegen. Die Ärzte geben ihm noch 30 Tage zu leben. Aber da haben die Mediziner die Rechnung ohne den hageren Reiter gemacht. Das einzige Mittel auf dem Markt ist AZT, das den Patienten mehr schadet als nützt, weil es jede Zelle vergiftet. Ron sucht deshalb nach Wegen, an alternative Arzneimittel heranzukommen. Seine erste Quelle findet er in Mexiko, später wird er weite Reisen in Kauf nehmen und schnell ist eine Geschäftsidee geboren. Warum sollte er das, was ihm hilft – antivirale Medikamente, die nicht in den Staaten erhältlich sind –, nicht gewinnbringend an andere Patienten verscherbeln? Das ist die Geburtsstunde des Dallas Buyers Clubs. Der sich am Rande der Legalität bewegende Laden boomt, bis die Food and Drug Administration (FDA) auf der Matte steht, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneimitteln kontrolliert. Doch die Behörde unterschätzt Rons Kampfgeist. Er ist wild entschlossen zu überleben, als Geschäftsmann wie als Infizierter.

Laurence Anyways

CDN/F 2012, EuroVideo, Regie: Xavier Dolan Dieses 160-minütige Epos verfolgt über 10 Jahre den Kampf von Laurence und Fred um ihre Liebe, die einen entscheidenden Einschnitt erfährt, als Laurence beschließt, als Frau zu leben. Regiewunderkind Xavier Dolan hat diese Geschichte mit der Grandeur einer großen Oper inszeniert. Realistisch und magisch zugleich, voller stilistischer Exzesse, während der grandiose Soundtrack Fever Ray, Vivaldi und Duran Duran zusammenführt. Kein Film der leisen Töne, aber tolles, intensives Sturm-und-Drang-Kino!

Drecksau

UK 2013, Ascot Elite, Regie: John S. Baird

Aus der Feder des schottischen Skandalautors Irvine Welsh („Trainspotting“) stammt die Geschichte zu „Drecksau“. Bruce Robertson, ein Misantroph und korrupter Polizist, nimmt Drogen, macht sich der sexuellen Nötigung Minderjähriger schuldig und nutzt die Gerüchte um die Homosexualität eines Kollegen, um sich bei der Beförderung Vorteile zu verschaffen. Vor allem das erstklassige Schauspielerensemble macht diese pechschwarze Komödie sehenswert. Nur schade, dass der Film sich allzu sehr auf dem Kultfaktor der amoralischen Eskapaden seines Antihelden ausruht, auch wenn in Zeiten von „South Park“ & Co deren erhoffte Brisanz ausbleibt. Zumal einige der abstruseren Ideen der Vorlage wie Robertsons sprechender Bandwurm hier schmerzlich vermisst werden.

Geschäftspartner: Jared Leto als Rayon (li.) und Matthew McConaughey als Ron Woodroof

USA/UK 2013, Universum, Regie: David Twohy Im Blockbuster-Actionkino haben Homos eher Seltenheitswert. Zu den wenigen Stereotypen, die das Genre kennt, gehört die Figur der Butch. In „Riddick“, dem dritten Teil der Filmreihe über einen animalischen Krieger, der sich auf einem unwirtlichen Planeten gegen fiese Aliens zur Wehr setzt, darf sie sogar zugeben eine Lesbe zu sein und dem Helden aus der Patsche helfen. Auch wenn das Ende mal wieder impliziert, dass sie beim Anblick von so viel Manneskraft ihr Lesbischsein noch einmal überdenkt. Immerhin, die billige Endzeitoptik des Films ist nicht ohne Reiz, Vin Diesel als heldenhafter Muskelprotz hingegen Texte: jano/as schon.

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FOTO: 2013 ASCOT ELITE FILMVERLEIH GMBH

Riddick

Ron Woodroof starb am 6. September 1992 – sechs Jahre nachdem ihm die Ärzte diagnostizierten, er hätte nur noch ein paar Wochen zu leben. Im Gegensatz zur Darstellung im Film nahm der echte Woodroof allerdings für sich in Anspruch, stets ohne Profit gearbeitet zu haben. Die Trans*person Rayon (Jared Leto), die ihm hilft den Dallas Buyers Club auf die Beine zu stellen, ist hingegen eine klare Erfindung des Drehbuchs. Dank Rayon wird aus Woodroofs schwerer Homophobie eine, die man eher als medium bis light bezeichnen könnte. Matthew McConaughey schreckte vor einer drastischen Darstellung des Verfalls nicht zurück und hungerte sich für seine Rolle ganze 19 Kilo leichter. Nicht nur diese physische Transformation, auch sein durchdringendes und nuanciertes Spiel erweckt diesen komplexen und durchaus amüsanten Charakter zum Leben, der selbst aus seiner hoffnungslos erscheinenden Situation noch ein Geschäft zu machen versteht. Jared Leto glänzt als drogengesättigte Draggestalt (mit 15 Kilo weniger). Über ihn kann man sich hier nur wundern. Ob schick im Anzug als Gesicht vom Boss-Duft Red, als stimmgewaltiger Frontmann seiner Band 30 Seconds to Mars, die derzeit alle Tour-Rekorde bricht. Oder eben als zerbrechlicher, aber auch tougher Widerpart des Rodeomanns. Leto ist ein lebender Special Effect. Was diesen für sechs Oscars nominierten Film so wahrhaftig macht, ist, dass niemand perfekt erscheint. Krankheit wird als Krankheit spürbar. Der Film gibt dem Hochglanz keine Bühne und dennoch ist er mit der Raffinesse eines großen amerikanischen Filmdramas inszeniert. Selten zuvor ist der Beginn der sogenannten Aids-Krise so greifbar abgebildet worden. Frank Hermann „Dallas Buyers Club“, ab 06.02. im Kino


V. l. n. r.: William S. Burroughs (Ben Foster), Allen Ginsberg (Daniel Radcliffe), Lucien Carr (Dane DeHaan) und Jack Kerouac (Jack Huston)

FOTO: KOCH MEDIA

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Liebe, Sex und Tod Der Gründungsmythos der Beat Generation ist überschattet von einer fast vergessenen Bluttat. John Krokidas hat daraus mit „Kill Your Darlings“ ein interessantes Biopic gemacht. Daniel Radcliffe spielt die schwule Beat-Ikone Allen Ginsberg • Die Rebellen von einst haben längst Klassikerstatus. Allen Ginsberg („Howl“), Jack Kerouac („On the Road“) und William S. Burroughs („The Naked Lunch“), die in den 1950er-Jahren mit ihrer Literatur das Establishment aufmischten und zu den Säulenheiligen der Beat Generation wurden, sind heute in den USA Pflichtlektüre an Unis und Schulen. Ihr Mythos ist fest zementiert: Junge, wilde Männer, die sich um Konventionen nicht scherten, auf die Macht der Poesie vertrauten, alle erdenklichen Drogen durchprobierten und sich in Sachen Sex experimentierfreudig zeigten. Auch „Kill Your Darlings“ erzählt vom Karrierebeginn des Beatnik-Trios und ist doch alles andere als eine simple Reprise. Regisseur John Krokidas zeigt erstmals, wie die rebellischen Jungs an der New Yorker Columbia University überhaupt zueinander- und zu ihrer Literatur fanden. Vor allem aber bringt er einen Mann ins Spiel, der über die Jahrzehnte weitgehend in Vergessenheit geraten ist: Lucien Carr. Er ist es, der den Frischling Allen Ginsberg 1944 in den Diskussions- und Literaturzirkel von David Kammerer einführt und ihn dort mit dem verschrobenen, dandyhaften Kommilitonen William S. Burroughs (Ben Foster) und dem schriftstellernden Seemann Jack Kerouac (Jack Huston) bekannt macht. In Carr findet Ginsberg einen charismatischen Protektor – und schließlich auch seinen ersten Liebhaber. Die langsame Annäherung der beiden wird von Kammerer eifersüchtig beobachtet. Zu Recht befürchtet er, dass er von Carr, der ihm bislang als Gegenleistung für die Erledigung der Seminararbeiten willig für sexuelle Dienstleistungen zur Verfügung stand, abserviert wird. Auch wenn das sich unaufhaltsam zuspitzende Beziehungsdrama weitgehend aus der Sicht des noch recht naiven Ginsberg erzählt wird, hat Daniel Radcliffe (mit einem leicht abgewandelten, unschuldig-naiven „Harry Potter“-Blick“) einige Mühe, sich gegen seine Mitspieler zu behaupten. Michael C. Hall („Dexter“) spielt den verzweifelt verliebten Kammerer als bemitleidenswertes Würstchen, dem schließlich sämtliche Sicherungen durchbrennen. Dane DeHaan macht in jeder Szene die erotische und zugleich aggressive Aura des schnöseligen Carr spürbar. Überhaupt ist das Ganze bis in die Nebenrollen fantastisch besetzt und weitgehend konventionelles, aber stimmiges Schauspielerkino. Nur in einigen wenigen, dann aber umso markanteren Szenen versucht Krokidas sich auch mit filmischen Mitteln dem Denken und Leben der Figuren zu nähern. Dann etwa, wenn in einem Bilder-Stakkato zu treibenden Jazzklängen Bücher verwüstet und als Collagematerial zweckentfremdet oder schwuler Sex, Drogenexzesse und die finale Mordszene fiebrig ineinandergeschnitten werden. Axel Schock

DU WIRST GANZ UND GAR BEWEGT

THE NIGHTS BALLETT VON ANGELIN PRELJOCAJ

Musik von NATACHA ATLAS, SAMY BISHAI und 79D Kostüme von AZZEDINE ALAÏA

PREMIERE 1 FEBRUAR 2014 7 | 21 | 25 FEBRUAR | 1 | 6 | 12 MÄRZ | 3 APRIL 2014 DEUTSCHE OPER BERLIN

www.staatsballett-berlin.de | Karten 20 60 92 630

„Kill Your Darlings“, ab 30.01. im Kino

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kunst

FOTO: CHRISTOPHER WINTER

Christopher Winters Werk „Speculative Realism“ – hier in einer Studioinstallation

Szene aus Julian Rosefeldts Kurzfilm „Lonely Planet“

Eintagskunst Das Kino International lässt mit einer Reihe eintägiger Ausstellungen das Konzept von „Tape Modern“ wieder aufleben und verbindet so Kunst mit Kino und Party „KIK-one: You have to figure out what film you are in and play the role“, 28.02., 21:00, ab 23:00 Video-Screening im Kinosaal: „Julian Rosefeldt – Lonely Planet“, Kino International

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• 50 Jahre lang widmet sich das Kino International nun schon der Filmkunst. Im neuen Jahr soll ein neuer Schwerpunkt hinzukommen: Unter dem Titel KIK (Kino – International – Kunst) bekommt die bildende Kunst fünfmal im Jahr ihren großen Auftritt – wenn auch nur einen Abend lang. Der Geschäftsführer des Kino International und Initiator des Projekts Christian Winter ging schon länger mit der Idee schwanger. „Ich fand es jammerschade, dass das Tape Modern, das ein ähnliches Konzept verfolgte, vor zwei Jahren aufgab.“ Wie beim Vorbild wird es auch bei KIK einen fließenden Übergang zu einer Party geben. Bei der ersten Ausgabe am 28. Februar wird unter den ausstellenden Künstlern außerdem Amir Fattal vertreten sein, der das Vorgänger-Event im damaligen Tape Club organisierte. „Wir hatten schon immer jeden Monat zwei bis drei Anfragen von Künstlern, die im Kino International ausstellen wollten“, so Christian Winter. „Als im letzten Jahr nach Superzandys Fotoshow ihre farbenfrohen Werke abgehängt wurden und ich wieder auf die nackten Holzpaneele starrte, wusste ich: die Ära des HardcoreDenkmalschutzes ist vorbei. Und beim Neudenken und Uminterpretieren des Gebäudes schadet zeitgenössische Kunst sicher

nicht.“ So gibt es in der ersten Ausgabe von KIK zum Beispiel eine raumhohe Ketteninstallation von der Künstlergruppe Assume Vivid Astro Focus, die wie viele der Künstlerinnen und Künstler in der Ausstellung bekennende Liebhaber der Architektur-Ikone Kino International sind. Als Kuratoren konnte Christian Winter den Künstler Christopher Winter und den Galeristen Peter Wilde gewinnen. Sie gaben der ultrakurzen Ausstellung den Titel „You have to figure out what film you are in and play the role“. Im weitesten Sinne wird es also um künstlerische Rollenspiele und Identitätskonstruktionen gehen: In Thorsten Brinkmanns Rollenspiel-Fotoarbeiten wird Alltagsmüll in heroische Porträts transformiert. Römer + Römer zeigen ihre großformatigen, hypnotisierenden Gemälde, Despina Stokou ist mit auf Text basierenden Leinwandarbeiten vertreten. Dem Ort angemessen steht außerdem bei jeder Ausgabe des KIK ein Videokünstler im Zentrum des Geschehens. Um 23 Uhr wird diesmal im großen Saal das Art-Video „Lonely Planet“ von Julian Rosefeldt gezeigt. In dem 16-minütigen Film-Loop, das einen Backpacker bei seinen Abenteuern in Indien zeigt, verschwimmen nach und nach die Grenzen zwischen Fiktion und Realität: ein Film im Film, bei dem die Metaebenen sich ständig überlagern. Insgesamt stehen im gesamten Gebäude etwa 1500 Quadratmeter für Kunst zur Verfügung. Um die soll es in der Hauptsache gehen – auch wenn DJ Modeopfer später am Plattenteller steht. Und um den Zauber der einen Nacht zu verlängern, werden zumindest die Arbeiten in der Panoramabar erst einmal hängen bleiben – bis zur KIK-two am Carsten Bauhaus 2. Mai.


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FOTO: GREG GORMAN

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Am Lachen ersticken

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John Waters, der Meister des schlechten Geschmacks, kommt mit Kunst und seiner One-Man-Show nach Berlin

John Waters: „This Filthy World“, 09.02., 20:00, Volksbühne Berlin

Director’s Art Die Galerie Sprüth Magers zeigt eine Ausstellung mit Werken von John Waters Im Februar ist Berlin ja eigentlich immer im Filmfieber. In diesem Jahr wird es durch den Besuch von John Waters noch heißer. Allerdings wird der Kultregisseur nicht auf der Berlinale auftauchen. Stattdessen gibt er am 09.02. in der Volksbühne sein Stand-upProgramm „This Filthy World“ und wird auch zur Eröffnung seiner Ausstellung am 06.02. in der Galerie Sprüth Magers zugegen sein. Die Schau zeigt Werke des Amerikaners, der 1992 mit seiner fotografischen Arbeit begann. In der Ausstellung wird aber auch das Skulpturenensemble „Playdate“ (Foto) zu sehen sein: ein mit einem rosa Strampelanzug bekleideter Michael Jackson krabbelt auf ein Charles-Manson-Baby zu. Waters sagt über dieses Werk: „Charles Manson und Michael Jackson, wiedergeboren als perfekte Babys – hätten sie einander retten können, wenn sie sich getroffen hätten, bevor ihre Leben schiefliefen?“ chal „Bad Director's Chair“, Ausstellung mit Kunst, Objekten und einigen frühen Filmen von John Waters, 07.02.–08.03., Galerie Sprüth Magers Berlin, Vernissage in Anwesenheit von John Waters, 06.02., 18:00, spruethmagers.com

FOTO: JOHN WATERS, COURTESY SPRÜTH MAGERS BERLIN LONDON / MARIANNE BOESKY GALLERY, NEW YORK

• Eigentlich ist er ja Filmregisseur. Außerdem noch Künstler, Schauspieler, Schriftsteller, Vortragsreisender, Stand-up-Comedian und vieles andere mehr. Doch was John Waters wirklich und in allererster Linie ist, ist nicht weniger als ein großes, verehrungswürdiges schwules Idol. Ein rebellischer, intelligenter und humorvoller Vordenker. Seiner Zeit genauso weit voraus wie weiten Teilen seines Publikums. Er ist einer, der voller Sarkasmus und bitterböser Ironie immer wieder auch gern in der schwul-lesbischen Welt aneckt. John Waters galt nie als einer der besten Filmregisseure der Welt. Nicht umsonst wird er der König des schlechten Geschmacks, der „King of puke“ („König der Kotze“) genannt. Der mittlerweile 68-Jährige aus dem trashigen und unglamourösen Baltimore in Maryland, USA, das Kulisse all seiner Filme ist, entdeckte eben dort Divine. Die einmalige Tunte, die in seinen frühen Filmen Ende der 60erund Anfang der 70er-Jahre, wie „Mondo Trasho“, „Multiple Maniacs“, „Pink Flamingos“, „Female Trouble“, „Polyester“ und „Hairspray“, einen gewichtigen Part spielte und sehr viel berühmter wurde als der eigentlich noch exzentrischere Waters selbst. Nach Divines frühem Tod wurden auch Watersʼ Filme etwas „harmloser“ und beinahe schon massentauglich wie „Cry Baby“ mit Johnny Depp, „Pecker“, „Cecil B. Demented" und sein letztes, etwas misslungenes Werk „A Dirty Shame“, das immerhin schon zehn Jahre her ist. Seinen besten, weil bösesten und vielleicht auch ekligsten Film machte Waters übrigens ohne Divine im Jahr 1977 mit „Desperate Living“. Eine unglaublich zynische Underground-Tragikömödie, in der vor allem Lesben ihr Fett abbekommen. Doch selbst wenn man die eigenwilligen Filme nicht kennt oder mag, hat einem John Waters viel zu bieten. Seine unverschämten Aussprüche, Interviewbeiträge, Kolumnen und Vorträge sind mehr als legendär und werden immer und immer wieder zelebriert und zitiert. Vor allem in seinen One-Man-Shows, wie „This Filthy World“, mit der er im Februar in Berlin auftritt, macht Waters vor nichts halt, was der LGBTI-Community und auch allen anderen heilig ist, kennt weder Grenzen von Anstand, Moral noch Gesetze. Zugleich ist er unglaublich unterhaltsam, sarkastisch und immer dann am besten, wenn er sich Themen widmet, die ihn selbst betreffen. Also zum Beispiel Sex, Kunst, Schwulsein, Porno oder gesellschaftliche Anpassung. Außerdem befasst er sich oft und gerne mit Gewaltverbrechen, für die er eine ganz besondere Faszination hegt. Wenn John Waters über Schwule und Lesben herzieht, ist dies ein wahrer

Genuss. Denn trotz aller Härte und Bosheit ist Waters – anders als so viele andere aus der Community – nie homophob, nie frauenfeindlich oder menschenverachtend und billig, sondern einfach nur intelligent und radikal ironisch. Manche mögen es nicht aushalten können, wenn er über schwules Spießertum, Abtreibung, Homo-Ehe oder schlechten Geschmack doziert. Doch die hohe Kunst des John Waters liegt genau in seiner Schamlosigkeit, die nie in verbitterte Bösartigkeit mündet. „Ich respektiere alles, worüber ich mich lustig mache“, sagt er. Das glaubt man und sollte sich einen Auftritt dieses Rebellen alter Schule nicht entgehen lassen, denn hier kann so richtig über uns selbst gelacht werden. Und Humor ist ja bekanntlich immer dann am besten, wenn einem das Lachen auch ein bisschen im Halse Manuela Kay stecken bleibt.

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FOTO: JAN WIRDEIER

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Dieses Foto entstand noch vor Probenbeginn: Hannes Fischer (li.) und Peter Rühring spielen die Hauptrollen

Jetzt erst recht Rund 30 Jahre nach seiner Uraufführung präsentiert die Bar jeder Vernunft das Kultmusical „La Cage aux Folles“. Ein gelungener Einstand in das SiegessäuleJubiläumsjahr – mit einer Preview nur für unsere Leserinnen und Leser „La Cage aux Folles“, Siegessäule-Preview: 28.02., 20:00, Bar jeder Vernunft, Infos zur Kartenbestellung auf siegessäule.de Weitere Vorstellungen im März, bar-jeder-vernunft.de

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• „I am What I am“ kennen viele als Disco-Stampfer von Gloria Gaynor oder in der Version von Shirley Bassey. Was beides ziemlich zweckentfremdete Varianten sind, wenn man die Herkunft dieses Überlebenssongs unter die Lupe nimmt. Denn es ist Albins Lied – und eine Coming-out-Hymne – aus dem Musical „La Cage aux Folles“, das jetzt in die Bar jeder Vernunft kommt. Albin – auf der Bühne Zaza – betreibt zusammen mit seinem langjährigen Lebensgefährten Georges einen Travestieclub an der Côte d’Azur. Assistiert von einer äußerst extrovertierten männlichen Kammerzofe namens Jacob. Nebenbei hat das Paar Georges’ Sohn Jean-Michel großgezogen, das „Ergebnis“ einer Jugendsünde. Nun will das Kind heiraten und zwar eine Frau! Zaza fragt sich, was sie bei der Erziehung falsch gemacht hat. Diese Szene allein bringt schon auf den Punkt, was „La Cage“ leistet: die Umkehrung der Verhältnisse, das Auf-den-Kopf-Stellen gesellschaftlicher Konventionen, was Sitte, Moral und auch versteinerte Geschlechterdefinitionen

anbetrifft. Die Konfrontation von Konservativismus und Hedonismus, denn die künftigen Gegenschwiegereltern, das Ehepaar Dindon, sind ultrakonservativ und bigott. Weswegen beim Antrittsbesuch Albin/Zaza nicht dabei sein soll. Ihr Partner und ihr Sohn wollen sie quasi verstecken. Zutiefst gekränkt, aber am Ende trotzig und stolz singt Zaza „Ich bin was ich bin (und was ich bin, ist ungewöhnlich)“. Letzteres merkt man spätestens dann, wenn sie später als JeanMichels leibliche Mutter auftritt ... „La Cage aux Folles“ wurde 1983 uraufgeführt, als es für den Broadway noch ziemlich unerhört war, ein Musical mit Travestienummern zu bringen. Mit dem Komponisten Jerry Herman („Hello Dolly“) und Autor Harvey Fierstein („Torch Song Trilogy“) waren allerdings zwei Vollprofis am Werk, die wussten, was sie taten. Es regnete Theaterpreise, unter anderen sechs Tony Awards. Auch in Paris wurde das Stück wenig später gefeiert, allerdings nahm das Revuetheater Lido in Paris eine der „Cage“-Nummern aus der Show. Frankreich war eben schon damals konservativ. Kreischig waren seither viele La-Cage-Inszenierungen, zum Beispiel in der Szene, wenn Albin lernen soll, wie ein Mann zu gehen. Oder die Darstellung des Faktotums Jacob, eine Rolle, die immer mit einem Schwarzen besetzt wird, der meist völlig over the top agiert. Bereits die Verfilmungen des Theaterstücks hatten ja vor so schamloser wie ausgelassener Tuntigkeit gestrotzt. Was man als jugendlicher Schwulenbewegter natürlich abgelehnt hat. Dafür hatte man schließlich nicht gekämpft. Aber „Look over there/Schau doch mal


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hin“: Die Jacobs gibt es überall, sie sind ein Teil schwulen Lebens, nicht nur auf der Bühne ... Ein Meilenstein war 1985 die deutsche Erstaufführung des Musicals im Theater des Westens mit Helmut Baumann als Zaza. Spannend wird es nun zu sehen, was die aktuelle Inszenierung in der Bar jeder Vernunft mit kleinerem Ensemble sowie kleinerer Bühne zaubert. Der Regisseur Bernd Mottl (neben unzählig vielen Opern-, Operetten-, Musical- und Schauspielinszenierungen auch „Linie 8“ mit Ades Zabel und Company) mag genau diesen Aspekt der Reduktion. „Wir gehen ran ans Publikum, wir machen keine GuckkastenProduktion, wir ziehen das Geschehen weit in die Mitte des Raumes, etwas manegenartig. Mit direktestem Sichtkontakt, bis die Schweißtropfen bei den Zuschauern ankommen, also dichter geht’s ja kaum noch.“ Er benutzt den Ausdruck „Kammermusical“, um die Intimität der Inszenierung zu beschreiben. Mottls Version des Stücks ist auch nicht in erster Linie als „Coming-outMusical“ geplant, sondern stellt die Beziehung von Albin und Georges in den Vordergrund, bei all dem Geflitter und Geglimmer der Showbühne. Seine Entscheidung, die Hauptrollen mit zwei Schauspielern zu besetzen, die älter sind als üblicherweise – Hannes Fischer, der Albin spielt, ist 66, Peter Rühring, der die Rolle des Georges übernommen hat, 71 –, begründet Mottl so: „Ich finde, dass für diese beiden Menschen durch diese Lebenskrise, in der sie stecken, noch mehr auf dem Spiel steht. Es gibt für sie keine Alternative als ihr Travestietheater. Wenn das zusammenkracht, ist auch der Lebensentwurf perdu. Und außerdem finde ich, dass alternde Schwule ein großes Tabuthema sind, das ist etwas Ausgeklammertes aus der ach so freien Gay-Welt. Und hier geht es um eine langjährige Beziehung, darum, dass es eben auch noch andere Krisen gibt nach dem Coming-out. Und darüber kann das Stück was erzählen.“ Auch mit den äußerlichen Gegebenheiten zeigt sich Mottl zufrieden: „Der Stoff passt einfach wie Arsch auf Eimer in dieses Etablissement. Das ist ja eine Art Club“, und der wird zum Nachtclub an der Côte d’Azur. Für das Make-up-Design zeichnet übrigens Szenesternchen Barbie Breakout mit ihrem unverwechselbaren Pinselstrich verantwortlich. Noch was zum Sich-drauf-Freuen. Und wer denkt, der Stoff hätte Staub angesetzt, der Zeitpunkt ist gerade jetzt passend. Es gibt ja genug vom Schlag des Ehepaars Dindon, die in Frankreich gegen die Gleichstellung von Homos mit Heteros auf die Straße gingen oder jetzt dafür unterschreiben, dass in Baden-Württemberg die Lehrpläne ohne alternative Lebensformen auskommen sollen ... Da singen wir doch laut und vernehmlich mit Albin und Georges: „Wir sind jung und verliebt“. Jetzt erst Frank Hermann recht!

Siegessäule-Preview Exklusiv für Siegessäule-Leserinnen und -Leser gibt es am 28.02. eine Preview der neuen Inszenierung von „La Cage aux Folles“ in der Bar jeder Vernunft 2014 feiern wir 30 Jahre Siegessäule. Das erste Highlight in unserem Jubiläumsjahr ist eine besondere Kooperation mit der Bar jeder Vernunft. Noch vor der Premiere können Leser und Leserinnen der Siegessäule in einer exklusiven Preview die neue Inszenierung sehen. Karten zum Sonderpreis von 29 Euro gibt es über einen extra dafür eingerichteten Link auf siegessaeule.de.

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rubrik

FOTO: ISTOCK/GORFER

buch Terror, Gold und Lady Di Roland Brodbeck spielt in seinem spannenden Roman eine schwule Eskalation in Sotschi durch

Roland Brodbeck: „Der Sieger von Sotschi“, Querverlag, 352 Seiten, 14,90 Euro

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• Machen wir uns nichts vor. Wahrscheinlich werden es am Ende gelungene Olympische Winterspiele in Russland, voll mit jubelnden Sportlern, enttäuschten Favoriten, erbosten Trainern und lachenden Überraschungssiegern. Vielleicht schwappt sogar die vielbeschworene olympische Magie zu uns auf die heimischen Sofas. Das wäre das Wünschenswerte. Spätestens für all die Sportlerinnen und Sportler, die jahrelang für dieses Großereignis trainiert haben. Für viele Homosexuelle und Menschenrechtsaktivisten könnten jedoch allzu harmonische Spiele den Beigeschmack einer vertanen Chance haben. Denn heimlich wünschen wir uns ja Sportlerinnen und Sportler, die bei der Siegerehrung Regenbogenfahnen hissen, um unter den Augen der Weltöffentlichkeit auf die fatale Situation von Lesben und Schwulen in Russland aufmerksam zu machen. Genau mit dieser Idee spielt der Schweizer Autor Roland Brodbeck und treibt sie amüsant auf die Spitze. Sein Roman „Der Sieger von Sotschi“ ist wortwörtlich als Buch zu den Spielen zu verstehen. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe junger, aufstrebender Talente im alpinen Skisport, die sich für die Winterspiele in Sotschi qualifizieren. Da ist der Schweizer „Ski-Punk“ Fabian Luchsiger, das deutsche „Slalom-Genie“ Florian Häusle, der Liechtensteiner Jungspund Justin Bend und zu guter Letzt Richard von Wales, den uns

Brodbeck als den Drittgeborenen von Lady Di verkauft. Und sie verstehen sich allesamt nicht nur gut, nein, drei von ihnen sind zudem auch schwul. Allein das klingt natürlich arg konstruiert – ein Ski fahrender britischer Prinz, dessen Sportkollegen und Freunde durch die Bank schwul sind – aber letztlich bewegen wir uns im Reich der Fiktion, und solange man was Gutes daraus macht, darf man erfinden, was das Zeug hält. Und Brodbeck haut mächtig auf die Kacke. Nach dem Überraschungssieg von „Ski-Punk“ Fabian in Kitzbühel werden er und Florian von einer Illustrierten als Paar geoutet. Als offen schwule Skifahrer geht es kurz darauf ab nach Sotschi. Von da an beginnt eine rasante Tour de Force aus Wettkämpfen, Anfeindungen, politischem Geplänkel, Betrügereien, Ausschreitungen und sogar handfestem Terror. Brodbeck versteht es, mit zahlreichen Infos wie den realen Aussagen von radikalen Duma-Abgeordneten die Story glaubhaft zu unterfüttern. Jedoch geht häufig sein Aktivismus mit ihm durch. Alles, jede Geste, Handlung, jedes Wort, klopft er auf Homophobie ab. Nur dass es offensichtlich viele Schwulenhasser in Russland gibt, bedarf nicht der ständigen Erinnerung. Stattdessen hätte sich Brodbeck eher auf die charakteristische Schärfung seiner Hauptpersonen konzentrieren sollen. Häufig wirken sie bei ihm wie bloße Funktionsträger, die die Geschichte in die richtige Richtung voranstoßen und denen individuelle Eigenschaften weitestgehend fehlen. Da man jedoch grundsätzlich mit Brodbecks Idee von mehr Toleranz für Homos im Spitzensport und erst recht in Russland sympathisiert, lohnt es sich dennoch, am Ball zu bleiben. Denn so abRoberto Manteufel gedreht das Buch ist, so spannend ist es auch.


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â&#x20AC;&#x17E;Brandtâ&#x20AC;&#x2122;s Worldâ&#x20AC;&#x153; â&#x20AC;&#x201C; Bilder und Zeichnungen von Brandt Parker 22.02.â&#x20AC;&#x201C;21.03.2014 Vernissage: 22.02.2014, 20:00â&#x20AC;&#x201C;22:00 Uhr

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Bettina Isabel Rocha „Antipasti und eine Prise Schuld“, Ulrike Helmer Verlag, 298 Seiten, 17,95 Euro Durch die wunderbaren Seitenhiebe auf das verschlafene Dorfleben ist „Antipasti“ eine Art „Mord mit Aussicht“ in Buchform. Allerdings ermittelt hier nicht wie bei der Krimiserie eine Kommissarin, sondern ein Freundinnenduo. Margot und Thea aus dem beschaulichen Bad Honnef geraten ins Visier der Polizei, nachdem sie eine Leiche im Wald entdeckt haben, und müssen sich nun selbst helfen. Besonders spannend: zwischen der mit der Ermittlung beauftragten Kommissarin Etta und der Ziehtochter von Margot entwickelt sich eine Affäre, die alles durcheinanderwirbelt.

Angela Kreuz „California Dreaming“, Spielberg, 211 Seiten, 10,90 Euro Sheila ist eine Landpomeranze aus dem gläubigen Süden der USA und ihre kleinbürgerliche Welt wird durch die Nachricht vom Tod ihres Sohnes Jamie erschüttert. Vor Jahren flüchtete er nach San Francisco, um dort frei und ungezwungen als Schwuler zu leben. Seitdem hatte sie keinen Kontakt mehr zu ihm. Nach seinem Tod begibt sie sich nun auf Spurensuche in die große, anrüchige Stadt. Was als interessante Selbstfindungsgeschichte beginnt, bei der sie ganz neue Seiten an sich entdeckt, entwickelt sich im Laufe des Buches zu einer etwas öden Frau-trifft-Traumtyp-Romanze.

Christian Ritter „Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers“, Heyne, 288 Seiten, 8,99 Euro Christian Ritter ist ein waschechter Slam-Poet. Seit 2005 ist der offen schwule Bamberger auf jeder wichtigen deutschsprachigen SlamMeisterschaft vertreten und wurde u. a. bayrischer Meister. Nebenbei schrieb er einige fantastische und superwitzige Bücher. Nun ist sein zweiter Roman erschienen – ein satirischer Unterhaltungsroman über die Entführung Günther Jauchs. Der Content ist zwar durchweg hetero, aber zum Brüllen komisch. Unbedingt lesen!

Jobst Mahrenholz „Jasper Acri: Operation ‚Stilles Tal’“, tredition, 156 Seiten, 8,80 Euro Der Hannoveraner Autor will sein Buch als Thriller verstanden wissen. Spannung allerdings will bei dem reichlich unglaubwürdigen Plot nicht aufkommen. Anfangs, als der schwule Lustknabe und Titelheld Jasper Acri unverhofft zum Miterben seines vermögenden Gönners wird, scheint das Ganze eher zur heiteren Farce tendieren zu wollen. Aber um tatsächlich witzig zu sein, fehlt es dem Buch an Raffinesse. Dass jeder dritte Satz mit einem Ausrufezeichen endet, macht den Text deshalb leider nicht bedeutsamer. Texte: mah/rob/ascho

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Stephen Farthing und Ed Webb-Ingall (Hg.): „Derek Jarman. Die Skizzenbücher“, Deutscher Kunstverlag, 256 Seiten, 48 Euro

FOTO:ARCHIV

buch

Buchtipps

Gepresste Maiglöckchen Der Bildband „Derek Jarman. Die Skizzenbücher“ nähert sich einer weiteren Schaffensseite des großen Regisseurs an • Am 19. Februar jährt sich zum 20. Mal der Todestag des Künstlers, Gay-Rights-Aktivisten und Kinomagiers Derek Jarman, der 1994 an den Folgen von Aids verstarb. Seine Filme wie „The Last Of England" (1987) oder „The Garden" (1990) glichen trotz ihrer oft sehr direkten politischen Haltung eher visuellen Gedichten. Dieser lyrische Zugang zur Kunst, seine Vorliebe für poetische Collagen spiegeln sich selbst in seinen persönlichen Skizzenbüchern. Sie dienten ihm nicht einfach der nüchternen Dokumentation von Arbeitsprozessen. Für ihn waren sie eigenständige Kunstwerke, gleichzeitig Talisman, Traumlandschaft, aber auch Beichtstuhl, dem er sich wie einem Freund anvertraute. So beschreibt es Schauspielerin und Jarman-Muse Tilda Swinton, die das Vorwort zu „Derek Jarman. Die Skizzenbücher“ verfasste. Der von Stephen Farthing und Ed Webb-Ingall herausgegebene Bildband erlaubt erstmalig einen Einblick in die rund 30 existierenden Skizzenbücher. Orientiert an der Chronologie des filmischen Werks wurden einige exemplarische Seiten zur Veröffentlichung ausgewählt, beginnend bei frühen Arbeiten Jarmans aus den 70ern bis hin zu seinem letzten Film „Blue“ (1993). Doch wer Storyboards und Skizzen erwartet, welche die ursprünglichen Ideen seiner filmischen Meisterwerke oder gar unverwirklichte Projekte preisgeben, sieht sich getäuscht und vielleicht auch

enttäuscht. Stattdessen bekommt man ein Konglomerat aus eingeklebten Briefen, Zeitungsausschnitten, Fotos von Schauspielern und Freunden, Set-Zeichnungen, Drehbuchseiten, hingekritzelten Notizen, Tagebucheinträgen wie Kalligrafien von Gedichten und Texten zu sehen – dazwischen gepresste Mimosen oder Maiglöckchen. Leider hat man bei der Präsentation darauf verzichtet, die üppigen Textpassagen zu transkribieren und zu übersetzen. Und selbst wer die schöne, aber nicht leicht zu entziffernde Handschrift Jarmans zu lesen versteht, muss damit leben, dass aufgrund des Abdrucks von ausgewählten und für sich allein stehenden Seiten das Geschriebene unvollständig wirkt. Überhaupt hält sich das rein visuelle Erlebnis dieser Collage aus Text und eingeklebtem Material in Grenzen. Etwas mehr Leben hingegen bekommt die Edition durch die kurzen Essays berühmter Weggefährten. Toyah Willcox, New-Wave-Popstar im FantasyOutfit, gab ihr Schauspieldebüt als pyromanische Punkgöre in Jarmans „Jubilee“ (1978). Mit großer Ehrfurcht nähert sie sich dem Mann, der für sie als 19-Jährige zum geistigen Mentor wurde und sie ebenso über gleichgeschlechtliche Beziehungen wie halluzinogene Pilze aufklärte. Neil Tennant, für dessen Band Pet Shop Boys Jarman die Videos zu „It’s A Sin“ und „Rent“ drehte, erinnert sich an einen umgänglichen, aber auch zornigen Mann, der sich selbst im Angesicht des eigenen Todes seinen Sinn für makabren Humor bewahrte. Diese kleinen Essays geraten zu kurzweiligen Rückblenden, die jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein Buch, das Inhalt und Methodik dieser Skizzenbücher aufbereitet hätte, wesentlich interessanter gewesen wäre, als einfach nur ein paar fragmentarische Ausschnitte als Bildband zu veröffentlichen. Andreas Scholz


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FAUSTS VERDAMMNIS – Hector Berlioz 23. [Premiere], 27. Februar; 5., 8. März 2014 Musikalische Leitung: Donald Runnicles Inszenierung: Christian Spuck Mit Clémentine Margaine, Klaus Florian Vogt, Samuel Youn u. a.

Stan Hema; Fotografie © Heji Shin

Karten und Infos +49 [30] - 343 84 343 www.deutscheoperberlin.de


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politisch

In den letzten Jahren machte Boy George vor allem durch Drogenabstürze von sich reden. Doch nun möchte sich die queere Ikone wieder auf ihr eigentliches Talent berufen: Musik. Siegessäule-Chefredakteur Jan Noll traf den gut gelaunten Künstler im Berliner Soho House und sprach mit ihm über das neue Album „This Is What I Do“, Reggae, Putin und Cher

George, die meisten Schlüsseltracks deiner Karriere waren Reggae-Stücke. Auch auf deinem neuen Album gibt es viele davon. Wie sieht deine emotionale Verbindung zu diesem Genre aus? Ich liebe den Rhythmus, und ich finde, dass dieser Style gut zu meiner Stimme passt. Reggae ist außerdem ein Musikstil, den ich seit meiner Jugendzeit liebe und gut kann. Es fällt mir leicht, solche Nummern zu schreiben, es fühlt sich vertraut an. Ich könnte wahrscheinlich jede Art von Musik machen, aber Reggae harmoniert einfach am besten mit mir. Reggae und Dancehall werden oft als homophobe Musikgenres betrachtet. Es ist nicht das Genre, die Menschen sind homophob. Du hast mal in einem Interview gesagt, dass Reggae camp wäre. Wo bitte ist Reggae camp? Reggae ist aber mal so was von camp, glaub mir. Hast du jemals gesehen, wie die Mädels und Typen tanzen? Total nuttig! Und die Klamotten, die die tragen, göttlich! Weißt du, was ich meine? Äh, nee, ich war noch nie auf einem Reggae-Konzert. Ich auch nicht, da würde ich wahrscheinlich sofort umgebracht. (lacht) In den 90ern rannte ich mal in London auf der Straße in so vier Reggae-Girls. Die kamen um die Ecke und sahen aus, als wären sie gerade aus einem Raumschiff gesprungen. Komplett schräg angezogen, absurde Fake-Frisuren in komischen Farben. Großartig, total durchgeknallt. Fast schon Punk. Genauso wie die Musik. Reggae ist eine so dermaßen diskordante Musik! Die Drums sind mit dem Bass verschoben, die Gitarren spielen neben den Keyboards her und so weiter, aber es ergibt am Ende ein harmonisches Ganzes. Reggae ist so anarchisch und der Rhythmus ist so sexy. Dummerweise gibt es aber eben ein paar Leute, die diese Musik dafür nutzen, um ihre beschissenen Inhalte zu propagieren. Aber da kann die Musik nichts für. „Live Your Life“ auf meinem Album zum Beispiel ist so was von Reggae und im Text geht es um Homosexualität. So macht man das, man nimmt sich einfach diese Musik und füllt sie mit eigenen Inhalten. Musik ist sehr machtvoll. Songs haben mein Leben verändert, seit ich ein kleines Kind war. Und wenn nur irgendein Homo-Kid in Jamaica meinen Song „Live Your Life“ hört und davon berührt wird, dann kann das viel verändern. Schwule und lesbische Teenager in Jamaica leben

FOTO: DEAN STOCKINGS

musik Boy George: This Is What I Do (Kobalt Label Services), jetzt erhältlich

Putzkittel,


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im Terror. Manchmal muss man versuchen, genau diese Menschen zu erreichen. Ich überlege gerade, ob ich was Russisches schreiben soll, wegen all dieser Sachen, die da abgehen. Findest du es gut, dass einige MusikerInnen dort nicht mehr spielen? Cher weigert sich, bei der Eröffnung der Winterspiele aufzutreten ... Ich muss gestehen, ich bin mir da selbst relativ unsicher. Ich war jetzt eine ganze Weile nicht mehr in Russland, obwohl ich da sehr oft aufgelegt hab. Mir ist noch nicht ganz klar, wie ich damit umgehen werde, wenn die nächste Einladung kommt. Ich weiß nicht, ob es wirklich hilfreich ist, nicht dorthin zu fahren. Freunde von mir haben eine Protestaktion in London organisiert und hatten alle diese T-Shirts mit Vladimir Putin drauf, die ihn irgendwie beleidigten. Sie wollten mir auch so ein T-Shirt geben, aber ich sagte ihnen, dass ich mir nicht sicher sei, ob das wirklich eine Rolle ist, die ich spielen möchte.

„Homo oder hetero bedeutet einen Scheiß, absolut nichts“ Warum? Ich möchte lieber intelligente Sachen machen. Ich würde mich lieber mit Putin hinsetzen und mich mit ihm unterhalten, anstatt ihn einfach bloß zu beleidigen. Was soll das bringen? Als ich 19 war, hätte ich so was vielleicht gemacht, aber heute denke ich, dass man Dinge mit bloßer Angriffslust nicht löst. Es ist mehr als fragwürdig, einfach zu sagen: Ich reise nicht mehr nach Russland, die sollen sich ficken! Vielleicht ist es besser, wenn man dorthin fährt und dann einfach nur würdevoll und wunderschön ist. Möglicherweise wäre es besser für Cher und Russland, wenn sie dort auftreten würde und dabei großartig und überwältigend wäre. Cher könnte mit einem einzigen Putzkittel dort etwas derartig Politisches tun. Das könnte ein wichtiges Statement sein, weißt du, was ich meine? Manchmal ist es der größte politische Akt, einfach nur man selbst zu sein. Und das wird mir immer klarer, je älter ich werde. Man muss erhobenen Hauptes durchs Leben gehen, das ist wichtig. Selbstliebe ist der größte Teil von Empowerment. Zu erkennen, dass nichts falsch mit einem ist. Ich möchte zum Beispiel, dass Schwule und Lesben heiraten oder in die Armee dürfen, wenn sie das wollen. Ich persönlich will allerdings gar nicht in die Heterogesellschaft passen, ich brauch das alles nicht. Warum auch? Eine der tollen Seiten am Schwulsein ist doch gerade, dass man nicht in die Armee muss, dass man eben keine Kinder bekommen muss, keine Familie haben muss. Aber ich verstehe, dass es auch konservative Homosexuelle gibt, und ich unterstütze ihr Recht, das zu tun, was sie tun möchten.

Zurück zur Platte. Songs wie „Play Me“ und „Feel the Vibration“ sind eher düster und experimentell geraten. Wie hast du diesen Sound im Studio entwickelt? Ach, das geht noch krasser! Gerade arbeite ich an einem anderen Albumprojekt mit dem Arbeitstitel „This Is What I Dub“, das echt heftige Versionen der Albumtracks enthalten wird. (lacht) Neue Songs werden auch dabei sein, mit vielen Gästen: Sinéad O'Connor hat zugesagt, ich werde Nina Hagen fragen, eine ganze Liste von Leuten. Es wird geil. Ich glaube, man kann dieses Projekt so beschreiben: Deiner Mutter gefällt vielleicht noch das Album „This Is What I Do“, „This Is What I Dub“ wird ihr aber definitiv nicht mehr gefallen. (lacht) Ich habe im Moment total Spaß daran, Musik zu machen, und experimentiere mit meinen eigenen Grenzen. Vor ein paar Jahren kam ich zu der Erkenntnis, dass ich zu viel quatsche und zu wenig Produktives, zu wenig Musik mache. Ich wollte auf dieser Platte keine Angst haben, musikalisch zu sein. Und ich versuche, den Leuten in meinen Texten nicht mehr so mein Leid um die Ohren zu hauen. Früher hab ich das ständig gemacht ... Ich fand das geil. Ich auch. Aber es ist einfach nicht mehr das, was ich fühle. Ich hab solche kaputten Beziehungen nicht mehr. Ich kann nicht mehr über so was singen. Es gibt aber einen Song auf der neuen Platte, „Love and Danger“, der mich textlich an „Unfinished Business“ von deinem Album „Cheapness and Beauty“ erinnert. Für „Unfinished Business“ wurdest du damals verklagt, weil du den Text über ein Doppelleben zwischen Homo- und Heterosexualität öffentlich dem englischen Musiker Kirk Brandon widmetest. Von außen betrachtet wirkt es so, als würden diese beiden Lieder das gleiche Thema behandeln. Bis zu einem gewissen Punkt schon. Es geht um eine komplizierte Beziehung: Du hast ein Verhältnis mit einem Mann, der aber gleichzeitig mit einer Frau zusammen ist. Er weiß nicht, ob er lieber mit ihr oder mit dir zusammen wäre. Das ist wirklich eine geläufige Situation für mich, denn man kann es sich ja schließlich nicht aussuchen, in wen man sich verliebt. Die Leute sagen mir immer, dass ich Heterotypen hinterherrenne. Aber ganz ehrlich, wenn ein Typ wirklich hetero ist, dann würde er doch niemals mit mir schlafen, oder? Mal so ganz theoretisch betrachtet. Sexualität und Begehren sind komplex. Wenn ich jemanden treffe, und der erzählt mir dann, dass er hetero ist, entgegne ich immer: „Oh, da kann ich dir leider nicht helfen.“ Was soll man dazu sagen? Die Frage ist doch wohl eher, ob dieser Mensch mich dann attraktiv findet, und nicht, ob die Person sich als homo- oder heterosexuell einstuft. Wenn sie es ausprobieren will, bitte, wenn nicht, dann kann ich verdammt noch mal nichts dagegen tun. Homo oder hetero bedeutet einen Scheiß, absolut nichts.


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Against Me!

„Transgender Dysphoria Blues“ Xtra Mile Rec./Indigo 2012 rückte die in Deutschland mäßig bekannte US-Punkrock-Band Against Me! ruckartig in den Fokus der Boulevardmedien, als ihr Frontmann im Rolling-Stone-Interview sein Coming-out als Trans*frau hinlegte – die Sängerin Laura Jane Grace war geboren. Fortan wartete alles gespannt auf das nun folgende Album „Transgender Dysphoria Blues“. Musikalisch relativ überraschungsarm ist es vielmehr die schonungslose Offenheit von Laura Jane Grace’ Texten, die dieses Album zu einem Meilenstein des Trans*-Empowerments macht. Neben den Hymnen „Talking Transgender Dysphoria Blues“ und „True Trans Soul Rebel“ geht sie in „Drinking With The Jocks“ mit Zeilen wie „Look at all of the pussys, fill em up with cum, all of my life, wishing I was one of them“ und Lyrics über Selbstverstümmelung („Paralytic States“) schonungslos an die Grenzen. Ganz groß.

Berend Intelmann und Elke Brauweiler sind Paula

John Grant

„Gets Schooled“ Bella Union/Cooperative Kürzlich wurde der Electro/FolkKünstler John Grant als Best Male Solo Artist für den Brit Award nominiert. Neben dem aktuellen Video zum Song „Glacier“, das in einer Montage die Geschichte der Schwulen- und Lesbenbewegung nachzeichnet, gibt’s eine neue EP. Grant interpretiert vier Tracks seines letzten Albums als Duette mit Sinéad O’Connor, Beth Orton u. a. Keine zwingende Veröffentlichung, durch die zusätzliche Coverversion von ABBAs Schnulze „My Love My Life“ dann aber doch kaufenswert.

Suzanne Vega

„Tales From The Realm Of The Queen Of Pentacles“ Cooking Vinyl/Indigo Etliche MusikerInnen aus dem David-Bowie-Umfeld hat sich die Singer/Songwriterin Suzanne Vega für ihr neues Album ins Boot geholt. Doch auch Leute wie die Bassistin Gail Ann Dorsey oder Produzent Garry Leonard, der mit Bowie dessen letzte drei Alben realisierte, können die nur solide Folk-BluesCountry-Melange nicht rausreißen. Einzig das dreckige „I Never Wear White“ und „Don’t Uncork What You Can’t Contain“ inklusive 50Cent-Sample können überraschen.

Xiu Xiu

„Angel Guts: Red Classroom“ Bella Union/Cooperative Nach zwei eher zugänglichen Alben meldet sich die die queere ArtpopCombo Xiu Xiu nun mit einem düsteren Brett zurück. Einzig mit Synthies und Drumcomputer aufgenommen, kriecht eine klaustrophobische Kälte durch die 14 Tracks, die Texte: jano ihresgleichen sucht.

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FOTO: PROMO

musik

Neu auf CD

Darum Berlin Das Duo Paula veröffentlicht eines der aufregendsten deutschsprachigen Popalben der letzten Jahre • Im Februar 2010 sah es eher finster aus für die Berliner Popband Paula. Die gerade digital erschienene, ausnehmend gute Single „Geradeaus“ wurde mal wieder von Radiostationen ignoriert und im Interview traf Siegessäule auf eine sichtlich desillusionierte Sängerin Elke Brauweiler. Sie wisse nicht, wie und ob es überhaupt mit der Band weitergehen solle, die sie 1997 gemeinsam mit Berend Intelmann, ihrem Exfreund und musikalischen Partner, als Duo gestartet hatte. Im Gegensatz zu anderen aus der legendären Berliner Wohnzimmerszene oder der sogenannten Berliner Schule stammenden deutschen Popbands blieb bei Paula der große Erfolg aus. Während Acts wie 2raumwohnung durch die Decke gingen und Barbara Morgenstern mit dem Goethe-Institut um die Welt reiste, blieben Paula trotz herausragender Songs eher ein Lokalphänomen. Die Gründe sind vielfältig, obwohl man eigentlich nur spekulieren kann. Ein etwas zu kitschig geratenes zweites Album, das den aufkeimenden Hype nach ihrem Debüt „Himmelfahrt“ dämpfte und dafür sorgte, dass niemand bereit war, sich auf die großartige dritte Platte „Warum Berlin“ einzulassen. Ein Schwenk vom Duo zur Band, vom Synthesizer zur Gitarre auf dem folgenden Werk „Ruhig Blut“, der die Electropop-Fans der ersten Stunde irritierte, verpackt in ein abschreckend infantiles Cover, das der darauf enthaltenen, beseelten Musik in keiner Weise gerecht wurde. Berend Intelmann verkrümelte

sich als Songwriter und Produzent in den Hintergrund, Paula war fortan nur noch Elke, umgeben von einer wechselnden Begleitband. Der fünfte Longplayer „So wie jetzt“ brachte zwar wieder eine Rückkehr zur elektronischen Musik, interessierte aber irgendwie niemand mehr so richtig. Der Name Paula schien verbrannt. Vier Jahre danach sind Elke und Berend nun als Electropop-Duo zurück. Schlicht „Paula“ heißt das neue Werk, und ganz dem Titel entsprechend berufen sich die beiden auf das, was immer ein integraler Bestandteil des Projektes war: ausgereifte, grandios produzierte und bestechend schöne deutsche Popmusik. Der ungeliebte ewige Indie-Status wird unversehens zum Pfund, mit dem die beiden wuchern, denn während 2raumwohnung, Mia. oder andere Projekte der einstigen Berliner Schule im Mainstream zerrieben wurden, müssen sich Paula eben nicht darum scheren, ob irgendwer ihre Platten kauft. Das Ergebnis sind künstlerische Freiheit und unbändige Kreativität, die jedes der elf Stücke durchdringen wie ein leuchtendes Fluidum. Vom wummernden Opener „Was für ein Ende“ über das hypnotisch-epische „1987“ bis hin zur getragen-ironischen Berlin-Hymne „Bangkok“, fraglos die Klimax des Albums. Ob Paula in einer Zeit, in der deutschsprachige Musik wieder ausnehmend schlecht rezipiert wird, nun endlich die verdiente künstlerische und kommerzielle Anerkennung erhalten, die sie verdienen, bleibt abzuwarten, aber zumindest können Elke und Berend sich sicher sein, dass sie mit dieser Platte nichts Geringeres als ein kleines Meisterwerk Jan Noll geschaffen haben. Paula: Paula (QQ5 the Label by JSM/Rough Trade), ab dem 14.02. erhältlich


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Im Gleichgewicht Das neue Album von Planningtorock balanciert auf einem schillernden Seil zwischen queer-politischem Statement und Tanzflächenfüller

Planningtorock: All Love’s Legal (Human Level Rec.), ab dem 10.02. erhältlich Siegessäule präsentiert: Planningtorock AlbumRelease-Konzert, 26.02., 21:00, SchwuZ

Text: Joey Hansom, Übersetzung: Jan Noll

FOTO: PROMO

• Die in Berlin lebende Britin Jam Rostron veröffentlicht „All Love’s Legal“, das dritte und bisher politischste Album, als Planningtorock. Nach ihrem Debüt „Have It All“ (2006) und dem Nachfolger „W“ von 2011 gründete sie Human Level, ihr eigenes Label. Die erste Veröffentlichung, die 12“-Single „Patriarchy Over & Out“, schlug 2012 ein wie eine Bombe und markierte eine Wende in ihrem künstlerischen Output, wurde sie doch mehr aus der Perspektive einer DJ und weniger aus der einer Kunststudentin geschaffen. Viel wichtiger allerdings: es war eine unverblümte Kampfansage, textlich nicht länger verschlüsselt und subtil. Ein Anspruch, der sich auch auf der Folgesingle „Misogyny Drop Dead“ fortsetzte. Dieser Wandel spiegelt sich ebenso in Planningtorocks visueller Ästhetik. Während Cover, Pressefotos und Videos von „W“ Jam noch als düsteres, gesichtsmanipuliertes Biest zeigten, ist sie nun farbenfroh in Straßenkleidung zu sehen, weniger mythisch, fast nüchtern. „Ich kam irgendwann an den Punkt, wo ich das Gefühl hatte, dass mehr über mein Aussehen als über meine Musik gesprochen wurde“, erklärt sie im Interview mit Siegessäule. „Auch inhaltlich habe ich damals sehr vieles eher durch die Blume gesagt, weil ich dachte, dass so die Leute die Möglichkeit haben, ihre eigene Interpretation zu finden. Hat aber irgendwie nicht funktioniert für mich. Deshalb musste die neue Platte direkter sein.“ Neben den bereits erwähnten Singles finden sich auf „All Love’s Legal“ noch weitere Tracks, die merklich Richtung House-Musik schielen, wenn auch auf eine unkonventionelle Art. „Die Arbeit als DJ ist ein tolles künstlerisches Vehikel, dem ich mehr Aufmerksamkeit gewidmet habe. Ich finde es natürlich auch toll, Songs zu schreiben und Konzerte zu geben, aber mit Dance Music kann man einfach viel direkter sein“, erläutert Jam. „Ich bin in diesem Bereich noch ganz am Anfang. Es hat Jahre gebraucht, bis ich einen Zugang zu Clubmusik gefunden habe.“ Vielleicht sind es gerade diese Unverbrauchtheit und Naivität, die ihre Produktionen auf dem neuen Album so frisch klingen lassen. Einer der eingängigsten Tracks wurde ursprünglich als Planningtorock-Remix von The Knifes Song „Full Of Fire“ veröffent-

licht. Doch nur dem Namen nach handelte es sich hierbei um einen Remix, denn eigentlich war es eine vollkommen neue Komposition mit dem Titel „Let’s Talk About Gender Baby“ – natürlich eine Referenz an den Salt-n-Pepa-Hit „Let’s Talk About Sex“. Wenn man sich Jams Beschäftigung mit Identitätspolitik vor Augen hält, scheint sich eine weitere logische Schlussfolgerung zu ergeben: Hat diese Neuinterpretation des The-Knife-Tracks mit einem Aufbrechen des patriarchal geprägten Urhebergedankens zu tun? „Auf jeden Fall“, bestätigt Jam. „Ich betrachte das Thema eher horizontal und weniger hierarchisch. Urheberrecht und geistiges Eigentum? Wenn man über Kreativität spricht, dann ist das wirklich ein lächerliches Konzept. Man kann viel kreativer sein, abseits all dieser Regeln, Schranken und Grenzen.“ Natürlich ist dieser kreative Austausch hier nur möglich, weil sowohl The Knife als auch Planningtorock mit eigenen Labels die volle künstlerische und rechtliche Kontrolle über ihren Output haben. „Wir haben uns nicht ohne Grund dafür entschieden“, erklärt Jam. „Mein Label Human Level ist eine Plattform für queere ProduzentInnen und Menschen, die sich als Frau identifizieren. Es gibt so viele Men-only-Labels, da erscheint mir strategischer Separatismus eine gute Möglichkeit, um eine Balance herzustellen.“ Vor diesem Hintergrund gewinnen auch die Aussagen des Albums noch mal deutlich an Stärke. Ein Schwachpunkt soll allerdings am Ende angemerkt werden, auch wenn er sich nur aus der Perspektive eines wirklichen Fans erschließt: Vieles auf „All Love’s Legal“ ist nicht wirklich neu. Sieben der zwölf Songs wurden bereits im Vorfeld veröffentlicht oder gestreamt, von den fünf verbliebenen sind zwei eher Zwischenspiele als richtige Songs. So bleibt für Menschen, die Planningtorocks Output im Internet verfolgen, kaum neues Material. Aber darüber kann man hinwegsehen, denn in ihrer Gesamtheit betrachtet, ist diese Platte einfach ein mutiges Statement, textlich präzise und musikalisch beeindruckend. Auf das von Siegessäule präsentierte Record-ReleaseKonzert am 26.02. im SchwuZ darf man also zu Recht gespannt sein.

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party FOTO:GUIDO WOLLER

Oliver (li.) mit Freund und Koveranstalter Gary auf der ersten „Revolver“ im KitKat

Adieu Tristesse Berlin, München, London, Paris, Madrid. Die internationale HousePartyreihe „Revolver“ steigt nun monatlich im KitKatClub. Wir sprachen mit Veranstalter DJ Oliver M Revolver, 14.02., 23:00, KitKatClub. Mit: Ben Manson, Faufi, Tiasz, Eduardo de la Torre, Barbara Vogue u. a.

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Oliver, nach diversen Locationwechseln ist die „Revolver“-Party nun im KitKatClub heimisch geworden. Was gefällt dir am Kitti? Wir haben uns für den KitKat entschieden, weil der Club, sein Management und auch die Security total nett und offen sind. Außerdem haben sie ein totales Gespür dafür, was sowohl homo- als auch heterosexuelle Clubber brauchen. Das ist total wichtig für eine erfolgreiche, stressfreie Party. Die bisherigen „Revolver“-Locations, das Connection

und der Arena Club, waren sehr weit im Westen bzw. Osten. Jetzt liegt ihr viel zentraler. Wird sich das auf die Gästestruktur auswirken? Wir haben in Schöneberg angefangen, weil der Kiez einfach für seine schwule Szene berühmt ist. Es kommen auch massenweise Touris dorthin. Und weil „Revolver“ ja eine international bekannte Partyreihe ist, erschien uns das passend. Im schwulen Bermudadreieck anzufangen hat uns auch geholfen, die Party hier in Berlin bekannt zu machen. Mit dem Umzug in die Arena wollten wir die Party weiter ausbauen, vor allem auch zeitlich. Im Connection konnten wir einfach nicht so lange machen. Wir haben dort auch noch mal ganz andere Leute angezogen, neben der internationalen Community kamen auch viele aus der Berliner Feierszene. Insofern war es eine gute Entscheidung, Schöneberg zu verlassen, denn unser Publikum war um sechs Uhr morgens noch lange nicht fertig. In Berlin ist „Revolver“ noch recht neu. Wie habt ihr es geschafft, euch jetzt monatlich in so einem etablierten Club wie dem KitKat anzusiedeln? Eine gute Frage, wir werden das tatsächlich ständig gefragt. Wir haben uns im letzten Jahr mit dem Management getroffen und haben ihnen unser doch recht ausgefeiltes Konzept präsentiert. Unsere Mischung aus Clubbing, Musik und Performance Art hat ihnen sofort gefallen. Irgendwie war allen schnell klar, dass wir von einer monatlichen Reihe sprechen. Wir sind total happy darüber. Berlin ist, was Deep House und düsteren Techno betrifft, ziemlich gesättigt. Was bringt ihr Neues in die Clublandschaft? Die Musik bei unseren Partys ist so divers wie ihre Besucher. Wir wollen nicht zu anderen Techno- und Deep-House-Partys in Konkurrenz treten, sondern vielmehr einen Style anbieten, der zwar auf Techno beruht, aber viele weitere Elemente beinhaltet. Die Mucke bei „Revolver“ ist eine Mischung aus House, Techno und allem dazwischen. Vor allem ist sie aber eines auf keinen Fall: düster oder depressiv. Wir wollen, dass unsere Gäste Spaß haben und keine musikalische Erziehungsanstalt sein. In den Promo-Videos und Visuals tauchen immer wieder die Wörter „Glamour“, „Money“, „Sex“, „Fame“ auf. In welcher Verbindung stehen diese Begriffe bitte zur Party? Wir benutzen diese Wörter natürlich, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu erregen, das ist eher witzig gemeint. Wir möchten damit aber auch die Aufmerksamkeit auf die Konsumhaltung der heutigen Gesellschaft hinlenken. Wir spielen ironisch damit. Vielleicht hast du ja schon mal vom Partyveranstalter Michael Alig, den NY Club Kids und dem Studio 54 gehört – die haben diese Wörter auch als Partymotto verwendet. Außerdem gibt es eine Verbindung zu Andy Warhol in den frühen 80ern. Es geht uns also um die Ironie, die diesen Wörtern innewohnt, und um die Celebrity- und Fame-Kultur des neuen Jahrtausends. Die „Revolver“ kommt ursprünglich aus London, du hast das Konzept dann in Städte wie München oder Paris exportiert. Was haben all diese Partys miteinander gemeinsam, abgesehen vom Namen? Das ganze Feeling und Ethos der Party ist gleich, ebenso der musikalische Style. „Revolver“ steht einfach für eine bestimmte Musik. Das ist auch der Grund, warum die Party seit 2009 erfolgreich läuft. Für den Sommer haben wir große Pläne für Berlin, London, Ibiza, Mykonos und so weiter. Wir freuen uns aber erst mal auf die nächste Party in Interview: Joey Hansom, Übersetzung: Jan Noll Berlin am 14. Februar.


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Shuttle mich! Die Teddy-Awards pendeln in diesem Jahr zwischen Neukölln und Mitte, denn die Gala steigt in der Komischen Oper, die Partys allerdings im SchwuZ

FOTO: ARCHIV

• Das SchwuZ am Rollberg mausert sich so kurz nach seiner Eröffnung weiter zum queeren Veranstaltungshotspot der Stadt. Alle wollen ihr Stück vom neuen Neuköllner Homo-Kuchen und an der euphorischen Aufbruchsstimmung teilhaben, die das „Rollberghain“ umgibt. Auch der queere Berlinale-Preis Teddy verlässt sich in diesem Jahr auf die Sogwirkung des SchwuZ und hat kurzerhand neben der traditionell dort stattfindenden Opening-Party auch die Closing-Party des Awards dorthin verlegt. Einzig die Gala findet nicht in den Neuköllner Homohallen, sondern in der Komischen Oper statt. Los geht’s am 07.02. ab 23:00 mit dem offiziellen Opening der Teddys auf der Party „London Calling“. Gleich drei Liveacts sind am Start, um das höchstwahrscheinlich relativ internationale Berlinale-Publikum von den Qualitäten der Berliner Musikszene zu überzeugen: die Riot Grrrls von MadLick, die gerade ihre Single „Hey Yoko Ono“ veröffentlicht haben, die Artpop-Band Godmother von Siegessäule-Redakteur Joey Hansom und die Weird-Folker So Low Suicide. Auch an den Decks tummelt sich Gewaltiges, denn neben k.jell, Lego, Julie Chance, Ena Lind, Michael von Fischbach und Disko Cabine steht auch der queere Kultregisseur Bruce LaBruce bereit, um die Massen mit seiner eklektizistischen Musikmischung zu beschallen. Außerdem gibt’s natürlich die Vorstellung der Teddy-Jury. Die Teddy-Gala selbst steigt am 14.02. um 21:00 in der Komischen Oper. Internationale Popstars wie Rufus Wainwright oder Peaches sucht man in diesem Jahr vergebens im Programm, stattdessen gibt’s auch hier vor allem Berliner Bühnen-Pralinen: Sven Ratzke, David Pereira, Dagmar Manzel und andere sorgen für das Showprogramm. Nach einem Teddy-Aftershow-Chill-und-Dance vor Ort (u. a. mit Sigrid Grajek als Claire Waldoff) geht’s mit einem Shuttlebus wieder ins SchwuZ, wo bei „Partysane“ der Abend ab 23:00 mit der offiziellen Closing-Party ausklingt. Neben einem weiteren Liveact legen unter anderem Gloria Viagra, Aviv without the Tel, Pa$cha und Krizzi with the K! Pop, Electro und R’n’B auf. Wegen des Themenmonats Russland im SchwuZ geht jeweils ein Jan Noll Euro vom Eintritt als Spende an russische LGBTI-Projekte.


***044_047_Party_Programm 21.01.14 18:00 Seite 46

THEMENMONAT RUSSLAND MIT PODIUMSDISKUSSION, DEMO & SOLI-EURO Sa. 01.02. bump!

23 Uhr | des Retro-Studio ChrizzT || Herr von Keil || mikki_p || BowTanic Lounge: Schlager-Schnee-Gestöber: Modeopfer || derMicha Animation: Frankies Futschi-Fiasko mit Schnaps-Stargast: Lady Nora!! + Debbies grausames Sweetie-bump!-Rad!

Mi. 05.02. DÆNZGEDØNS

22.33 Uhr | Die Bad Taste Party im SchwuZ! Hairy Potter - zauberhaft haarig! Gitti Reinhardt || Herrin deLuxe || Discosabine || Love Corner mit Sally Morell || Die Schnaps-Dusche: Mund auf, Schnaps rein!

Do. 06.02. Elektronischer Donnerstag: Boyola 23 Uhr | Deep House & Nu Disco: AAntiGen || Mauro Feola || Brett Knacksen

Fr.

07.02. Teddy Opening Party: London Calling

22 Uhr | Indie | Rock | Elektro Lego || k.jell || Julie Chance || Ena Lind || Bruce LaBruce Disko Cabine || Michael von Fischbach || Live Acts: MadLick Godmother || So Low Suicide || Vorstellung der Teddy Jury Free shots hosted by Äimi Weinhaus

party

FEBRUAR

1 Wednesgay

23 Uhr | Die Party von Jurassica Parka mit Pop, Sport & Show! Jurassica Parka || Gloria Viagra || Modeopfer || Cul de Paris Divinity || Topmodel || AfterHour: Drew || Show: Jurassica Parka Estelle van der Rhône || Herrin DeLuxe Sports-Lounge mit Tischtennis & Kicker

So. 09.02. Berlinale Party: Pierrot Lunaire

Mi. 12.02.    – Du bist nicht allein

20 Uhr | Podiumsdiskussion im Rahmen unseres Themenmonats zur LGBTI*- Situation in Russland mit Tanja Walter-Ahrens, Volker Beck und anderen Teilnehmer*innen aus Politik, Sport und Aktivist*innen - präsentiert von SchwuZ und Schwules Museum*. Eintritt: frei

top five

Mi. 12.02. Populärmusik vs. Expatriarch

FOTO: EMANUELE TORTI

22.30 Uhr | Deine Mittwochs-Party - Jetzt mit 2 Tanzflächen Joey Hansom || Cut Loose || Herr Noll || aMinus || PomoZ Berlinale Special

Do. 13.02. Elektronischer Donnerstag: The Barbershop 23 Uhr | House | Techhouse | Techno: WarBear || James Napier Fernando Poo (Gegen) || Inside the Barbershop: Stefan The Barber & Hairy Video Installation

Fr.

14.02. Teddy Closing Party: Partysane

23 Uhr | Die Party von Gloria Viagra! Kevinfunkt || La Schmock || AfterHour: Lucky Pierre || Gloria Viagra || Aviv-without-the-Tel || Pa$cha || krizzi with the k! Live Act: Nuclear Family (Queer Synth Pop) PaSa-Groschen: Side-by-Side Queer Filmfestival St. Petersburg

Sa. 15.02. repeat!

23 Uhr | dein LieblingsSchwuZ! - Pop | Retro | House Einhitwunder || mikki_p || Biggy van Blond || PomoZ Debbie Upper || Filippo Moscatello FNM || Mavin

So. 16.02. SchlagerNackt-Party

20 Uhr | DER Klassiker des nackten Tanzvergnügens zu PopBeat-Retro-Schlager und Easy Listening in der 53. Ausgabe DJs: Jupiter & Stern von Avalon

Mi. 19.02. Populärmusik vs. S&yM

22.30 Uhr | Deine Mittwochs-Party - Jetzt mit 2 Tanzflächen Nedalot || Rodeo || Ades Zabel || trust.the.girl Absolutly Fabulous Salon mit Äimi & Gisela Stone

Do. 20.02. Elektronischer Donnerstag: Sado Maso Disco 23 Uhr | Disco | House | Electro Yam Bataller || Liad Krispin || Juan Ramos

Fr.

21.02. HOT TOPIC

23 Uhr | Rock | QueerPop | Live Sound trust.the.girl || marsmaedchen || LCavaliero || Viola Svetlana Pall Mall || SilverFuture vs. The Club-Floor mit u.a. Wild Hair Live-Act: Noblesse Oblige

Sa. 22.02. Konzert: Fenster

21 Uhr | „The Pink Caves“ Album Release Party || support: ALOA INPUT

Sa. 22.02. Proxi Club

23 Uhr | Pop & Electronics Fata Kiefer || Aerea Negrot || Ades Zabel || DasDaniel Emil Doesn‘t Drive || Yam Bataller Freischnaps-Erotik: Jackee Word & Julius Petit

Mi. 26.02. Konzert: Planningtorock

21 Uhr | „All Love’s Legal“-Album-Release-Party || support: rRoxymore

Mi. 26.02. Populärmusik vs. Planningtorock Aftershow 22.30 Uhr | Deine Mittwochs-Party - Jetzt mit 2 Tanzflächen Paula Temple || Planningtorock || Ena Lind || Borusiade Johannes D. Täufer || marsmaedchen

Do. 27.02. Elektronischer Donnerstag: BRU/T

23 Uhr | Techno: Av Skardi || Francesco Arancio || Second Area

Fr.

28.02. L-Tunes Karneval

22.30 Uhr | Lesbenparty - All Queers Welcome Sara Moshiri || Carrie Gold || Julie Parker || Carouzo u.a. Extras: Kicker, Speed-Dating, Darkroom

www.schwuz.de • Rollbergstr. 26

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Die neue Partyreihe „Wednesgay“ startet im Februar und wird nun immer am ersten und dritten Mittwoch im Monat stattfinden. Zum großen Opening bespielen Ades Zabel und Melli Magic (Foto) die zwei Dancefloors mit Pop und Dance, Showacts und Feuerspucker sorgen für Entertainment. An alle Transvestiten: Bitte das Zweithaar festhalten, Feuergefahr! Wir wünschen viel Erfolg.

The new mid-week party series Wednesgay kicks off in February, slated to take place every first and third Wednesday of the month. For the grand opening, DJs Ades Zabel and Melli Magic (pictured) will play pop and dance on two floors, with further entertainment including live acts such as fire-breathers. So please be sure your wig is flame-retardant! To the organizers, we wish you luck.

2 GMF

Sa. 08.02. Popkicker

23 Uhr | Zum neuen Film von Bruce LaBruce und Fucking Different XXY DJs: Vaginal Davis || DJ Bruce LaBruce || Ena Lind || MadLick

05.02., 22:00, Sophienclub

Cut Loose legte schon in einer alten neuseeländischen Landwirtschaftsschule und auf der Kanzel einer besetzten Kirche auf. Amen! Termine: 08./28.02. Mio’L, 12.02. SchwuZ, 15.02. Silver Future

Platz 1 Tirzah & Micachu: I'm Not Dancing

Platz 2 Sivey: Waterbed Slow-Mo

Platz 3 M.I.A.: Y.A.L.A.

Platz 4 Lauryn Hill: That Thing (Golden Boy Bootleg)

Platz 5 Slava: Girl Like Me

09.02., 23:00, Weekend Lasst uns den Lift besteigen, abheben und einige Stunden das reale Leben hinter bzw. unter uns lassen – so könnte das inoffizielle Motto des „GMF“ lauten. Zum Berlinale-Special spielt niemand Geringeres als DJ und Produzent Tocadisco (Foto) ein höchstwahrscheinlich fulminantes House-Set in der 15. Etage. Die „GMF“-AllStars Maringo, Melli Magic und meine Wenigkeit übernehmen den Rest der Nacht. Das Hochhaus am Alex wird beben!

Let’s make like the Hollywood elite and look down on the rest of the public – by taking the elevator up to the 15th floor of Weekend! At tonight’s Berlinale edition of the Sunday night party GMF, DJ/producer Tocadisco (pictured) is guest, joined by regular all-stars Maringo, Melli Magic and yours truly. Let’s scrape the sky!

2 Jahre Sampson’s Cherry-O-Kie 14.02., 23:00, Südblock

Die zügellose Karaoke-Party „Sampson’s Cherry-O-Kie“ feiert ihren Geburtstag! Schon seit zwei Jahren rastet der ganze Südblock aus, wenn Gäste und MitarbeiterInnen zu schlimmen Discosounds ihre Sangesqualitäten beweisen, während die anderen trinken und tanzen. Das macht Angst und Spaß zugleich. Special Guest ist Pansy (Siehe S. 14).

The unbridled karaoke party Sampson’s Cherry-O-Kie is celebrating its birthday! It’s been two years now that the entire crowd of Südblock, from guests to employees, goes ballistic trying to prove what fantastic singers (or drinkers, or dancers) they are. It’s enough to make you anxious in the most fun way possible. Special guest host is Pansy (see p. 14)

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***044_047_Party_Programm 21.01.14 18:00 Seite 47

3 Gutterslut

28.02., 23:59, Chalet Die Electro- und Houseparty aus London öffnet ihre Pforten bis 12:00 mittags am nächsten Tag. Die Menschen, die einfach ungern nach Hause gehen (aus welchen Gründen auch immer), schätzen das sehr. Die DJs Gideon, Nic Fisher, Per QX, Nibc und Mz Sunday Luv werden also beherzt gegen den Sonnenaufgang ankämpfen, während Juwelia (Foto) und Zsa Zsa Puppengesicht als zauberhafte Türhostessen rätselhafte Gesichter ziehen. Wir lassen die Rollläden schon mal runter.

LEATHER RUBBER TOYS

This skanky electro and house party from London keeps its doors open till noon the next day, which the people who reluctantly crawl home (for whatever the reason) seem to appreciate very much. DJs Gideon, Nic Fisher, Per QX, Nibc and Mz Sunday Luv will try their best to keep the sunrise at bay, while Juwelia (pictured) and Zsa Zsa Puppengesicht serve as bewitching door hostesses.

4 L-Tunes

28.02., 22:30, SchwuZ Die Karnevalsedition der Lesbenparty „L-Tunes“ freut sich auf kostümierte Gäst*innen! Mit Pop, Black Music, Rock und Electro von DJ Carrie Gold (Foto), Sara Moshiri u. a. wird jeder musikalischen Vorliebe gefrönt, außerdem darf im Darkroom gefummelt, am Kicker gespielt und beim Speeddating geflirtet werden. Zudem sammelt das SchwuZ diesen Monat einen Soli-Euro für LBGTI-Aktivisten in Russland. Feiern und Gutes tun!

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The Karneval edition of the LTunes party anticipates all costumed lesbians and their friends! With pop, hip-hop, R&B and electro from Carrie Gold (pictured), Sara Moshiri and other DJs, all musical tastes will be indulged, aside from the possible darkroom action, table football and speeddating. What’s more is that SchwuZ is donating one euro per entry charge toward LGBT activists in Russia. Party with a purpose! Texte: Jurassica Parka

FOTOS: IPROMO (1, 2), GUIDO WOLLER (3), BJELOTSCHKA.COM

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AMSTERDAM

PARIS

24/7

WARMOESSTRAAT 89

24 RUE DU TEMPLE

MISTERB.COM


***048_049_Events_Programmstart_Programm 21.01.14 17:06 Seite 48

A column for our English-language readers

From the Eye of the Crasshole

See also: interview, p. 22

If you don’t see me this month, it may be because I've been sucked into a von Trier vortex with Lars’ incredibly long director’s cut of Nymphomaniac. It’s approximately half as long as February’s larger annual vortex – The Berlinale (Feb. 6-16, various venues), the city's own A-List international film festival. Okay, so Nympho only clocks in at five hours. But, anyway, almost everything this month revolves around the screenings and some coveted Bears (I’m not referring to the body type, although those are also quite in demand in Berlin). The best news is that the whole massive program is completely open to the public – provided you can buy tickets in time. The Golden Bear is the top award for the Berlinale, but the festival has a Teddy Bear, too. The Teddy Award is the official honor for films with LGBT content and topicality. The majority of nominees always seems to rest within the Panorama section, but don’t discount the Forum section, which tends to be a little more off the beaten path. The whole thing culminates at the Teddy Award Ceremony (Feb. 14, 21:00 at Komische Oper), the gala falling this year on Valentine’s Day – a chance to rub elbows with the who’s who of the international queer film world. And don’t forget about the ELSE, Siegessäule’s own readers' award – it’s not a bear, but just as endearing. I can’t yet swing completely away from film, as one icon of cinematic crassicalism, Baron of Bad Taste John Waters (Feb. 9, 20:00 at Volksbühne) will be performing for one night only. His live rendition of This Filthy World (the film version screened at the Berlinale in 2007) is a one-man-show like no other and will be simply divine. If you can’t make it, you can still get a taste of bad at his photo-essay exhibition, Bad Director’s Chair (Vernissage Feb. 6, 18:00 at Sprüth Magers). John Waters, of all people, may have wished he were here earlier in the month when the digital arts festival Transmediale wraps up, with its Trashure program presenting enough dirt to satiate the digital perv in any of us. Cases in point: Saturday’s “Tube as Trashure” dealing with netporn (Feb. 1, 14:30 at HKW), and Sunday’s “Geographies of Sexualities. The dating apps world.” (Feb. 2, 16:00 at HKW). The very next day, Joel Gibb and company will present the record release concert for The Hidden Cameras’ new record Age (Feb. 3, 20:00 at HAU1), their first since 2009’s Origin:Orphan. The gay church folksters recently hit darker strides in both the single and video of “Gay Goth Scene”, which left me stunned, to say the least. On the stage this month, the 100 Grad Berlin Festival (Feb. 20-23 at HAU, Sophiensaele and Ballhaus Ost) arrives with its 11th edition. Berlin's Voltron of performance art and theaters, this festival consists of four 24-hour days and three locations with shows at the top of every hour. Pacing is always an important element of theater, but in this case a line of speed might help, too. There are yet still more record releases in the pipeline for the month of February, making me think that if the gestation period for an album is the same as a baby, there was a whole lot of creative lovemaking going on in July of 2013 – which, knowing queer carnivalesque performance couple and lovers Hyenaz, there’s no question whether that’s true. With gold spandex, hairspray and sweeping hand gestures, the musical duo performs in celebration of its debut album (Feb. 13, 22:00 at Urban Spree). Finally, local minimal synthpop talk-singers Easter (Max Boss and Stine Omar) release what is a certain-to-be-dreamy follow-up to 2012’s The Softest Hard (Feb. 28, 23:00 at Südblock), slowly and cooly gyrating into March. Walter Crasshole moved from San Francisco to Berlin in 2009. He also writes for Exberliner

48 siegessäule 02|2014

FOTO: ALEXANDER GEHRING

Getting trashed and other fun activities for the international crowd


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programm

Dorian Wood â&#x20AC;&#x17E;I'm Gay, I'm Angry, and I Made a Dirty Music Videoâ&#x20AC;&#x153;, schrieb der Musiker Dorian Wood 2013 in der Huffington Post, als eine Performance von Marina Abramovic, an der er beteiligt war, wegen männlicher Nacktheit zensiert wurde. WĂźtend ist auch seine krasse Platte â&#x20AC;&#x17E;Rattle Rattleâ&#x20AC;&#x153;, mit der er nun zum ersten Mal live in Berlin zu Gast ist. Blues, Gospel, Kammerpop und Latin knallen mit groĂ&#x;em GetĂśse aufeinander, einzig zusammengehalten von Woods auĂ&#x;ergewĂśhnlicher Stimme.

Musician Dorian Wood wrote â&#x20AC;&#x153;Iâ&#x20AC;&#x2122;m Gay, Iâ&#x20AC;&#x2122;m Angry, and I Made a Dirty Music Videoâ&#x20AC;&#x153; in response to his experience with censorship of male nudity during a Marina Abramovic installation last year. Equally defiant is his latest record Rattle Rattle, which he is now presenting live for the first time in Berlin. Blues, gospel, chamber pop and Latin bounce off each other, all cohering thanks to Woodsâ&#x20AC;&#x2122; exceptional voice. 09.02., 20:00, Privatclub

SAT 01.02.2014 POP GLORIA VIAGRA U-SEVEN

KLUB INTERNATIONAL HOSTED BY Ă&#x201E;IMI WEINHAUS     KINO INTERNATIONAL KARL-MARX-ALLEE 33

INDEPENDENT

ELECTRO

K.JELL TRUST.THE.GIRL

ELECTROSEXUAL

siegessäule 02|2014 49


***050_051_Programm_0102 21.01.14 15:55 Seite 50

Termine aktuell auf siegessäule.de und mobil.siegessäule.de 20:00, Alphanova & Galerie Futura

SA

FOTO: SISSI

01.02. S P O R T S

C L U B

SA 01.02. Vaginale Vernissage Das Minifestival „Vaginale“ widmet sich ganz dem weiblichen Geschlechtsorgan. Bei der Eröffnung gibt es Bilder von Sissi (Foto) und Musik von Strawberry Kaeyk. Es folgen ein Vortrag zum Thema Schwangerschaftsabbruch (12.02.) und der Workshop „Pussystübchen Deluxe“ (16.02.). Finissage mit Show ist am 28.02.

The month-long mini-festival Vaginale is dedicated solely to the female sex organ. Tonight’s opening features visual work by Sissi (pictured) and music by Strawberry Kaeyk. To follow is a lecture on abortion (Feb. 12) and a workshop (Feb. 16). The closing, including a show, takes place on Feb. 28. 23:30, Kantine am Berghain

SA 01.02. unter Freund:innen Nach längerer Auszeit ist die erfolgreiche elektronische Lesben-Mottoparty zurück und gastiert in der Berghain-Kantine. Diesmal lautet der thematische Schlachtruf „Mädchen in der Mittagspause“. Für die als Pausenbrot verkleideten Frauen und alle anderen gibt’s fette Beats von DJ Polly Phone (Foto), Claire Morgan u. a.

After a long break, the successful electronic party geared toward lesbians is back, this time happening at the Berghain Kantine. Tonight’s thematic battle cry is “girls on lunch break“ – so grab your brown paper bag and dance to the beats of Polly Phone (pictured), Claire Morgan and other DJs. 20:00, Sonntags-Club

TAGES - TICKET HEUTE 10 € Hauptstr. 151 - 10827 B. 030 - 784 82 03 apollo-sports-club.de

KULTUR 15:30 Friedrichstadt-Palast  Berlin Erleuchtet, Spektakuläre Show. Vaudeville show 19:30 O-TonArt  Marika Rökk – Heißes Blut und kalter Kaffee, Hommage mit Gesang Live: Sabine Schwarzlose, Volker Sonderhausen. Homage to diva Marika Rökk 20:00 Alphanova & Galerie Futura  Vaginale, Ausstellungseröffnung. Vernissage 20:00 Sonntags-Club  AKCakut: Comedy mit Anika Hoffmann und Gästen, Comedy, Gesang, Tanz, Artistik, Zauberei und Clownerie. Comedy show 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. Theatre play 20:00 Schlosspark Theater  Männerbeschaffungsmaßnahmen, Ein Liederabend von Dietmar Loeffler, mit Jasmin Wagner, Meike Kircher, Anne Rathsfeld u. a. Chanson night 20:00 AHA  Circus Prohst, Tunten, Tiere, Transaktionen, Trash Show Live: Vera & Emily Prohst. Trash Drag Show 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 20:00 Galerie Studio St. St.  Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:15 Corbo  Blackbird and Spenser, Konzert von Hannes Klock & Miriam Erttmann. Concert

BARS SA 01.02. AKC-akut Sie ist die Königin der Berliner LesbenComedy: In verschiedenen Rollen sorgt Anika Hoffmann (Foto) regelmäßig für gut trainierte Lachmuskeln. Alle zwei Monate lädt sie im Sonntags-Club zu einer Open Stage. Egal ob Artistik, Tanz, Zauberei oder Clownerie, lustig wird es heute auf jeden Fall.

50 siegessäule 02|2014

The queen of Berliner lesbian comedy, Anika Hoffmann (pictured), offers standup routines on a regular basis to keep your funny bone nice and loose. Every other month she hosts an open stage at Sonntags-Club. Whether it’s with comedy, song, dance or magic, tonight is sure to provide a few LOLs. In German.

19:00 Blond  Saturday Warm-Up-Party 19:00 Café Berio  Anticipation, Pre-Clubbing mit wechselnden DJs. Get ready for the night 20:00 Flax  Heiße Herzen, Flirtparty, play your own music. Bar night for singles 20:00 Sharon Stonewall  Play Gay, Mixed bar run by an Australian 20:30 DODO  Pub Singing, Selber Singen ohne Mikro. Enter the stage and lift your voice 20:30 Marienhof  Saturday Night Fever, Charming

and quite traditional gay bar, hotspot for locals 21:00 Betty F***  Saturday Night Fever, Tiny gay bar that is packed as hell especially on the weekends 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Muschikantenstadel, DJ U-Seven. Casual gay bar night 22:00 Möbel Olfe  DJs Norbert & Magnus, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Greifbar  DJ In-Spector, Tanzen, Cruisen, Ficken (Electro, House). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof  Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Golden Finish  Club Your Finish, Chill out, drink and get ready for the night 22:00 Rauschgold  Rauschgold sucht das Supersternchen, Karaokeshow mit Estelle v.d. Rhône und Sally Morell. Mini casting & karaoke show 22:00 Grosse Freiheit 114  Music & Cruise, DJ Henry Fonda (liquid drum & bass). Regular bar night with rotating DJs. Men only

bump! das RetroStudio

CLUBS 21:00 Haus der Sinne  Swing & Jive Night, Retro-Tanzparty mit DJ Capt’n K.. Retro dance party 22:00 Südblock  Gold for equal rights, Soli-Party mit Gästen von russischen LSBT-Organisationen, DJs LCavaliero, Radio Gaga, Spellbound u. a. Benefit party for queer Russian organizations 22:00 Die Busche  Busche Andersrum, Schlagerparty, mit Liza Marie Viebrock (DSDS). Night of German hits in the trashy gay club 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Open Stage, Karaoke, Host: Svetlana Pall Mall. Karaoke night 22:00 Serene Bar  Girls’ Dance, DJ Kitty Vader (Pop, Charts). Grrrrlz party where you might end up sticking around 23:00 Connection Club Berlin  Zirkus Party, „Neon Edition“, Live Acts & Entertainment auf 2 Floors, DJs Waikiki, Menace, Stella Destroy (Electro, Future House, Pop). This circus-themed gay party is anything but tame 23:30 Kantine am Berghain  unter Freund:innen, Elektronische Frauenparty, Motto: „Mädchen in der Mittagspause“, DJs Claire Morgan, Sabine Hoffmann, Bras & Panties, Polly Phone (House & Techno). The electro party gem for women is back 23:00 WHAT?!  Peaches & Cream, „Let There Be Love“, DJs Pa$cha, Krizzi

23:00

23:00

23:45

23:55

23:59

with the k!, Raw D, Kate Compli, Discoism, Influx (Hip Hop, RnB, Dancehall, Disco, 80s, 90s). Queer hiphop party SchwuZ  bump!, „Das Retro-Studio“, DJs ChrizzT, Herr von Keil, BowTanic, mikki_p, Modeopfer, derMicha (ClubClassics, Disco, Schlager). Gay party with retro club classics KitKat-Club  Carneball Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs DramaNui, Der Freak, Faufi, Flash (Electrotechno, Nu Trance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long Kino International  Klub International, DJs Electrosexual, Gloria Viagra, U-Seven, k.jell, trust.the.girl (Pop, Indie, Electro). One of the leading gay parties Location: tba  CockTail d’Amore, DJs Boris, Discodromo u. a. (Deep House, Nu Disco). Popular gay discolectro party Berghain  Klubnacht , Live: Reference, DJs Tommy Four Seven, Andrei Morant, Manni Dee u. a., in der Panorama Bar DJs Virginia, Dusky, Funkin Even, Jay Daniel, Fort Romeau. Get lost in the concrete temple for contemporary electronic dance music

SEX 05:00 Reizbar  Big Afterhour 13:00 Erotixx  Catch Me If You Can


***050_051_Programm_0102 21.01.14 15:55 Seite 51

Ausstellungen, TV-Tipps, regelmäßige Termine: S. 74/75 20:00 Club Culture Houze  Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress Erotic & Fantasy 21:00 Ajpnia  PositHiv-Verkehr, Keine ausschließliche Bareback-Party!. For HIV positives & friends 21:00 Böse Buben  Böse Buben Nacht, Spanking pur, no dresscode. Einlass bis Mitternacht. The classic spanking party, entry till 23:59 21:00 Reizbar  fuck and move, 1 Teil: „Maskerade“, ab 24 Uhr 2. Teil „Men & Juice“. Two parties, mask rental is available for „Maskerade“ 21:00 CDL-Club  Naked Sexparty, Dresscode: Shoes

21:00 22:00

22:00 22:00 22:00 22:00

22:00 22:00 22:00

only, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door . If you show up naked you will never feel misplaced at this sex club Apollo Splash Club  Splash Dreams, Cruising & More Quälgeist  Gearfreaks, Fetisch-Party für Männer, Sex in Gear-Klamotten wie Gummi, Leder Uniform, Hasmat, Hi-Vis u. a., strikter dresscode. Einlass bis 1:00. COCKS-Berlin  NakedCruising Mutschmann’s  Fetish in the Mix Night Triebwerk  Sexparty, Dresscode: underwear, naked Lab.oratory  Yellow Facts, „piss without dresscode“, Einlass bis 24 Uhr. Entry till midnight New Action  Cruising Non Stop, „All kind of gay Fetish Night“ Darkroom  Golden Shower Party Stahlrohr 2.0  NakedSex-Party, For boys & men

SO 02.02.

20:00 Sonntags-Club  Petersburger Impressionen vom LGBT-Filmfestival „Bok o Bok“

KULTUR 15:00 O-TonArt  Marika Rökk – Heißes Blut und kalter Kaffee, Hommage mit Gesang Live: Sabine Schwarzlose, Volker Sonderhausen. Homage to diva Marika Rökk 16:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne.

17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost  Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf . 18:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 19:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 19:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, auch um 22:15 Uhr, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus. 19:00 Wilde Oscar  Von allem das Beste… der feinste Musiksalon Berlins, Stella Ahangi präsentiert musikalische Delikatessen. Stella Ahangi presents the greatest hits 20:00 BKA-Theater  „Aber schön war es doch“ – Eine Hommage an Hildegard Knef, Chansonabend Live: Gérôme Castell & Joyce Henderson. Chanson night 20:00 Schlosspark Theater  Männerbeschaffungsmaßnahmen, Ein Liederabend von Dietmar Loeffler, mit Jasmin Wagner, Meike Kircher, Anne Rathsfeld u. a.. Chanson night 20:00 Sonntags-Club  AKC akut, Comedy Show mit Anika Hoffmann und Gästen. Comedy show, artistry, songs, dance, magic 20:15 Friedrichstadt-Palast  Berlin Erleuchtet, Spektakuläre Show. Vaudeville show

16:00 Blond  Kaffeeklatsch, Coffee and tea time 17:00 Jinx Bar  Spielkinder versammelt Euch, Spieleabend. Gaming night 18:00 Wasted Land  Bring Your Boardgames Night, Spieleabend 20:00 Golden Finish  Therapeutisches Trinken, „Wochenendwunden lekken“. Nurse the damage caused by the weekend 20:00 Leander  Tatort 20:00 Sharon Stonewall  Sunday strip down, Mixed bar 20:00 Zum Schmutzigen Hobby  Tatort, Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Flax  on the way to GMF, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Marianne  Tatort, mit Täterraten 20:15 Himmelreich  Tatort, Public Viewing im Hinterzimmer. German TV show screening 20:15 AHA  Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Betty F***  Sunday Detox, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen  Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 Woof  Cruising Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Grosse Freiheit 114  Musikbox-Cruising, Bar with darkroom, men only

CLUBS 08:00 KitKat-Club  Nachspiel, Sonntags Afterhour, DJs Tommy Lee, Stempelmann (Trance, House, Electro). Colourful gender-fucking after-hour 12:00 Panorama Bar (Berghain)  Klubnacht, Das Tanz-Gewühl der Nacht zuvor geht weiter, DJs Shit Robot, tINI, Konstantin Si-

bold. Vibrant continuation of Saturday night’s party 19:00 SO36  Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22 Uhr: Strictly Ballroom . Classic ballroom night with dance lesson and party 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: Punky Longstocking. Grab a bloody mary and a mic and nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000  Pork, „Drink. Dance. Strip. Fuck“, DJ Whitney Weiss. Indie sex party 23:00 Weekend  GMF, DJs Gerald van der Hint, Bürger Pe, Alfie Levi, Ades Zabel (Pop, Charts, Electro). Every Sunday the upper floors of the Weekend club shake at this famous gay party

17:00

17:30 18:00 19:00

20:00 20:00

21:00

DJ, für HIV-Positive. Einlass bis 19 Uhr. For HIV positives, entry till 19:00 New Action  Cocksukker Club, Naked Sex Party, ab 23:00: Fuck The Rest, regulärer Barbetrieb Scheune  Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 Stahlrohr 2.0  Underwear, Pants and shirt CDL-Club  Nackte Schlager Nacht, Sexparty mit Schlagermucke, Einlass bis 22 Uhr, Dresscode: naked, shoes only!. L Club Culture Houze  Love Lounge, Erotic or Fetish Outfit COCKS-Berlin  Fuck’n Fill, Dresscode: Naked, für HIV-Positive. Sex party for HIV positives Reizbar  Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 Uhr. Ab 2 Uhr: „Fick all Fetisch“. Entry till 23:30

SEX 05:00 Reizbar  Big Afterhour 10:00 Duplexx  Sundaycruising 10:00 Maze World  Sonntagsverkehr 12:00 New Man  Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone  Sonntagsverkehr 13:00 Erotixx  Sonntagsverkehr 15:00 Gate Sauna  Kaffeeklatsch – Das Original 15:00 Apollo Splash Club  Schaumparty de luxe, mit DJ Redtomcat. Foam party 15:00 Quälgeist  Honey & Spice, SM für Frauen & Trans*, Einlass bis 16 Uhr. SM party for women and Trans*, entry till 16:00 16:00 Triebwerk  SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory  Naked Sunday, Einlass bis 18 Uhr. Entry till 18:00 17:00 Mutschmann’s  Coffe & Cream Original, mit

BARS 14:00 BarbieBar  Cakes & Cookies 15:00 AHA  AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffeebreak and viewing of crime series „Tatort“

LLIVE IVE ON STAGE: S TA AGE: SIRI S IRI SVEGLER S VEGLER • SP SPECIAL: E C IA IAL: UNITED UNITED.. SHOW SHOWDANCERS D AN C ERS

ROTATION FLOOR MAIN HALL

KITTY VADER & U-SEVEN

PLOYCEEBELL & LADY CHAN (HIP HOP/R&B/BLACK)

(POP/8Os/CHARTS)

23.45 UHR • 8 EURO E URO • KINO K INO INTERNATIONAL INTERNA ATIONAL TIO T •K KARL-MARX-ALLEE ARL-MARX-ALLEE 33

8. FEBRUAR: UNITED. – FOR GIRLS & FRIENDS

UNITED.

siegessäule 02|2014 51


***052_053_Programm030405 21.01.14 15:57 Seite 52

Termine aktuell auf siegessäule.de und mobil.siegessäule.de

FOTO: NORMAN WONG

03.02.

MO 03.02. The Hidden Cameras Gerade mal acht Stücke umfasst „Age“, die neue Platte der Hidden Cameras um Mastermind und Wahlberliner Joel Gibb (Foto). Aber die haben es in sich: zwischen Dub-, Electro- und Folkpop pendeln die düsteren Songs, deren Texte häufig um schwule Themen kreisen. Heute spielen die Cameras ihre Record-Release-Show.

Age, the new album by Canadian expat Joel Gibb (pictured) and his band, comprises a mere eight songs. But within them is a world of sounds, from dub to electro to folk, lyrically imbued with frequent gay themes to form dark pop songs. Tonight the Hidden Cameras celebrate with a record release show.

FOTO: BERLINALE PRESS OFFICE

22:00, Kino International

MO 03.02. MonGay: Berlinale-Einführung Um bestens auf die Berlinale vorbereitet zu sein, empfehlen sich ein Blick ins Heft ab Seite 24 und heute Abend der Gang zu MonGay. Denn Wieland Speck (Foto), der Leiter der Berlinale-Sektion Panorama, gibt eine Einführung in das queere Programm und stellt dabei auch schon jede Menge Filmclips vor.

If you can read a bit of German, turn to page 24 for our Berlinale recommendations. If not (or even if so), then head to this Monday night screening series where tonight features Wieland Speck (pictured), head of the festival’s Panorama section, giving an intro to this year’s queer selections with plenty of preview clips. 19:00, taz.café

14:00 Schwulenberatung  Gesprächskreis Anders Altern, Berlinale Tipps – schwule und andere neue Filme. Open meeting for gays of age 17:00 Schwulenberatung  Rentenberatung 18:30 Other Nature  Beginner Bondage, Workshop mit Ann Antidote. Bondage workshop

KULTUR 19:30 Volksbühne  Glanz und Elend der Kurtisanen, Nach Honoré de Baltzac, inszeniert von René Pollesch. Theater play: Balzac’s „Splendeurs et misères des courtisanes“ 20:00 HAU1  The Hidden Cameras, Die Band um sexy Frontmann Joel Gibb präsentiert das neue Album „Age“. Presentation of the new album „Age“ 21:00 Kantine am Berghain  Konzert: Blitzkids mvt., (Electropop). Concert 22:00 Siegessäule präsentiert: Kino International  MonGay: Einführung in die queeren Filme der 64. Berlinale, Wieland Speck präsentiert die Filme. Introducing the queer films of the Berlinale

BARS 18:00 Blond  AfterworkParty, 60s Twist and Shout 20:00 Stiller Don  Man(n) trifft sich ..., One of the city’s oldest regular gay bar nights

20:00 Golden Finish  Stormy Monday, (Classic Soul, Soulful House, Jazzy Tunes) 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Keller/Kinder, nur die neue Kellerbar ist auf, mit DJ. Tonight all guests will be served in the cellar 22:00 Hafen  Quizz-O-Rama, Quizzabend mit Hendryk Ekdahl & Gästen, heute in Englisch. Trivia night for smart asses, tonight in English 22:00 New Action  Blue Monday, 80er Hits zum Mitsingen und Abfeiern, men only. Freak out to the best of the 80s 22:00 Woof  Woof Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men

CLUBS 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Hllywd. Karaoke night 23:59 SO36  Killin’ Me, „Elektronische Beats“, DJs Tanith, Wolle XDP, STRB. For everyone who can’t stop dancing after the weekend

SEX 12:00 Maze World  Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 13:00 DarkZone  Blowing Monday 13:00 Erotixx  Blowing Monday 18:00 Quälgeist  Blue Monday Chillout, Gemischter SM-Abend. SM party, mixed genders 19:00 Club Culture Houze  Naked Sex, men only 20:00 Apollo Splash Club  Late-Night-Schaumparty, Saunaabend. Foam party 21:00 CDL-Club  Underwear/Naked Party, Dresscode: Underwear/Naked/ Jockstrap, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00 22:00 Stahlrohr 2.0  HiEnergy, Dress as you like 22:00 COCKS-Berlin  PissParty, without Dresscode

DI

04.02. 12:00

MO

20:00, HAU1

2 FÜR 1

Mehr Infos im Netz. Der BOILER | Mehringdamm 34

www.boiler-berlin.de

18:00 Mann-O-Meter  Zeugen im Strafverfahren – ihre Rolle, ihre Rechte und Pflichten , Eine Informationsveranstaltung von MANEO in Kooperation mit Polizei Berlin und Staatsanwaltschaft Berlin. Lecture 20:00 EWA Frauenzentrum  Schreibwerkstatt , Kreatives Schreiben mit Inyayi Osarenkhoe. Writing workshop

KULTUR 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 20:00 Admiralspalast  Ballet Revolución, Tanzshow aus Kuba. Innovative mix of dance genres and styles 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. T 22:00 Südblock  Creamcake presents Sasha Go Hard, Erste Europatour der Rapperin aus Chicago, Live: Sasha Go hard, DJ: Perera Elsewhere. Concert 22:00 Kino International  Preview: Dallas Buyer’s Club, Jared Leto als transidentische Drogenschmugglerin.

BARS 19:00 Suzie Fu  Rosinas Heimatklänge, Kapverdische und afrikanische Sounds. 20:00 Blond  Sing, sing, sing, Karaokeabend. Karaoke 20:00 Sharon Stonewall  Hazme El Amor Toda La Noche, Mixed bar run by an Australian 20:00 Golden Finish  Save The Robots, Elektropop

MI 05.02. Queer Lecture Kurz vor Sotschi laden Bodo Niendel und Jan Feddersen zur Diskussion zum Thema „Sexuelle Vielfalt und ihre Feinde in Osteuropa“. Drei Gäste, darunter der Sozialwissenschaftler Tomasz Kitlin ´ski (Foto), der seinen Vortrag in Englisch hält, analysieren die Situation von LGBTI* nicht nur in Russland, sondern ebenso in Polen.

52 siegessäule 02|2014

Shortly before the Sochi Games, Bobo Niendel and Jan Feddersen invite you to a discussion on sexual diversity and its enemies in Eastern Europe. Three guests, including social scientist Thomasz Kitlin´ski (pictured), who will hold his lecture in English, analyze the situation of LGBTI* people in Russia as well as Poland.

Dircksenstr. 48 Am Hackeschen Markt www.brillenwerkstatt.de Oranienstr. 32 und »Die Maske« Mehringdamm 66 Kreuzberg


***052_053_Programm030405 21.01.14 15:57 Seite 53

20:30 Marienhof  Wodkarausch, mit Olga Wodka. Drown in vodka served by Olga Wodka 21:00 Betty F***  KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 21:30 Möbel Olfe  Mädchendisko, DJ Fr. Sunkist. Girls’ night with a relaxed, chatty atmosphere 22:00 Grosse Freiheit 114  Cocks on the Rox, „der schwule Rockdienstag“. 22:00 Woof  BearBust, Internationale Cruising Bar 22:00 New Action  Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen. Guys who show their big dicks get discount 22:00 Rauschgold  Glamöös, wilde, bunte Musik aus 6 Jahrzehnten.

MI

05.02. S P O R T S

William S., Eine Séance im Ganzen Haus zum 100. Geburtstags des amerikanischen Schriftstellers. Festival honoring the american writer 20:00 Salon Tippel  KIM, Kollektiv für Komponierte & Improvisierte Musik. Concert 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night

theme: „chest hair wig or fully bearded – just come hairy“

BARS

C L U B

TAGES - TICKET HEUTE 10 €

SEX 12:00 Apollo Splash Club  Steam-Cruising 19:00 CDL-Club  Dark-LightMask Sexparty, Dresscode: Naked & Leihmaske, Einl. bis 22:00. Mask rental is available. Entry till 22:00 20:00 Triebwerk  TriebSex, Naked & Underwear 20:00 Quälgeist  SM am Dienstag, SM-Abend nur für Männer. SM night, men only 21:00 Reizbar  Naked Club, vom KitKat-Gayteam 21:00 Stahlrohr 2.0  Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle!. Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit 22:00 COCKS-Berlin  DarkNight, Dresscode: naked

Ausstellungen, TV-Tipps, regelmäßige Termine: S. 74/75

Hauptstr. 151 - 10827 B. 030 - 784 82 03 apollo-sports-club.de

KULTUR 19:00 taz.café  Queer Lecture: Die sexuelle Vielfalt und ihre Feinde in Osteuropa, Podiumsdiskussion mit Zlata Bossina, Tomasz Kitliński & Volker Weichsel, Moderation: Bodo Niendel & Jan Feddersen. Panel discussion 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. 20:00 Admiralspalast  Ballet Revolución, Tanzshow aus Kuba. 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. 20:00 Volksbühne  Call me Burroughs – 100 Jahre

18:00 Suzie Fu  Vorglühen zur SchwuZ-Party, Warm-up for tonight’s SchwuZ party 18:00 Himmelreich  Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:30 Blond  B-i-n-g-o, mit Maggie Knorr 20:00 Wasted Land  Pub Quiz, „We like you smart and wasted“. Expat bar 20:00 Golden Finish  Touch me!, 80s and more 20:00 Sharon Stonewall  It’s cheapish, Mixed bar run by an Australian 21:00 Betty F***  Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Marietta  Pink Martini, Schwuler Barabend. Well known and highly frequented gay bar night 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Nina Queers Glamourquiz, Trivia night 22:00 Mutschmann’s  KMarts Techhouse Pearls, Music by K-Mart & Friends 22:00 Rauschgold  Mi.a.Mi, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (70s, 80s, 90s, Schlager). Oldies bar night 22:00 Woof  Lazy Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom.

SEX 10:00 Maze World  Cruising and More 10:00 Duplexx  Relax’n Sex 10:00 New Man  Kinotag 12:00 Duplexx  Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Kinotag, Men only 13:00 DarkZone  Cruising and More 13:00 Erotixx  Relax’n Sex 16:00 Böse Buben  AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 19:00 CDL-Club  Nackte Schlager Nacht, Sexparty mit Schlagermucke, Einl. bis 22 Uhr, Dresscode: naked, shoes only!. Listen to kitschy german songs while having sex, entry till 22:00 19:00 Ajpnia  FeierabendVerkehr

19:00 Darkroom  Underwear Sex Party 20:00 New Action  Sleazy & Eazy Wednesday, Naked Sex Party, Einlass bis 21 Uhr, ab 24 Uhr: „Join The Crowd“. Entry till 21:00 20:00 Apollo Splash Club  Late-Night-Schaumparty, Wellness-Day. Foam party 20:00 COCKS-Berlin  NakedSex 20:00 Triebwerk  AfterWork-Sex, Naked- & Underwear-Sexparty 20:00 Club Culture Houze  Bi-Night – Adam & Eve im Lustgarten, Erotic/Fetish outfit or naked, Gay, Hetero, Bi. Mixed gender lounge 21:00 Reizbar  Fetisch Gays, Dresscode: Rubber, Leather, Sports

22:00 Stahlrohr 2.0  Obenoder-Unten-Ohne, Dresscode: Topless or pants off

CLUBS 22:00 Die Busche  Popp Feeling & Birthday Spezial, 1 Floor, Video Mixing live 22:00 Sophienclub  Wednesgay, „Grand Opening“, neue schwule Party, DJs Ades Zabel & Melli Magic (Pop, Dance, Mix) 22:33 SchwuZ  Daenzgedöns, „Die Bad Taste Party“, Motto: Hairy Potter – zauberhaft haarig, DJs Gitti Reinhardt, Herrin Deluxe & Discosabine. Tonight’s

FEBRUARY 2014 thursdays february06/13/20/27

saturdays

doors open 9 to 11 pm

Naked Sex Party

fridays february07/14/21/28

doors open 10 to 12 pm

Friday Fuck 2-4-1 pimp up your weekend double drinks

doors open 10 to 12 pm

sundays

doors open 4 to 6 pm

february01

Yellow Facts

february02

Naked Sunday

february08

Fausthouse

february09

Athletes

february15

Gummi

february16

Mask

february22

Athletes

february23

Yellow Facts

march01

piss without dresscode anal deep throat

rubber outfit only! fit for fuck dresscode sportswear & sneaker

Yellow Facts

march02

fit for fuck dresscode sportswear & sneaker no face, just body piss without dresscode

Naked Sunday

piss without dresscode

CERTAINLY SAFE SEX

AM WRIEZENER BAHNHOF BERLIN – FRIEDRICHSHAIN S OSTBAHNHOF


***054_055_Programm0607 21.01.14 15:58 Seite 54

Termine aktuell auf siegessäule.de und mobil.siegessäule.de

DO

23:00, Base Ment

06.02. FR 07.02. Restless Ende letzten Jahres tauchte die neue schwule Party „Restless“ in den kleinen, aber feinen Räumen des Base Ment am Spreewaldplatz auf. Nun gibt es eine zweite Ausgabe, bei der die DJs Pavliné, Juan Ramos, Victor Mantel und Rob Dietsche mit House und Discobeats für den richtigen Soundtrack sorgen.

Late last year, this new gay party popped up in the cramped but cute nightclub on Spreewaldplatz. Now the boys are back for another edition, where DJs Pavliné, Juan Ramos, Victor Mantel and Rob Dietsche will soundtrack the night with their upbeat house and feel-good disco selections.

FOTO: CLAUDIA BRIJBAG MAKE-UP BY THARY PLAST IC

21:00, Clash

FR 07.02. Queer Riot Club Heute feiert der „Queer Riot Club“ sein dreijähriges Jubiläum. Mastermind Maria Psycho (Foto) hat sich nicht lumpen lassen und für das Showprogramm die Crème de la Crème der Szene zusammengetrommelt. Mit dabei sind die drei großen K: Kay P. Rinha, Kay Garnellen und Kaey. DJs sind u. a.: Herr Noll und Disco Sabine.

Tonight the Queer Riot Club is celebrating its third anniversary. Its mastermind Maria Psycho (pictured) has gathered together the cream of the queer crop for the show, brought to you by the letter K: Kay P. Rinha, Kay Garnellen and Kaey will all perform, aside from DJ sets by Herr Noll, Disco Sabine and more. 22:00, Südblock

14:00 Südblock  Offener Treff Queerhandicap Berlin, Alle lesbisch_schwulen_queeren_trans* Mitmenschen mit Handicap sind eingeladen. Der Südblock ist barrierefrei. . Regular meeting of Queerhandicap Berlin open to all queer person with dis/abilities 18:00 Der Boiler  WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Other Nature  Come as you are, Workshop zum Thema weiblicher Orgasmus. 19:00 Triq e.V.  T*I*Q zum Thema Älterwerden, Offene Gruppe. Open meeting

KULTUR 18:00 Sprueth Magers  Bad Director’s Chair, Kunst von John Waters, Vernissage. Exhibition opening 19:00 Wilde Oscar  Transformations, Liederabend mit Joaquín La Habana. Chanson night 19:30 Volksbühne  Kill your Darlings!, Streets of Berladelphia. Von René Pollesch 20:00 Palais Winterfeldt  Vernissage „Bon Jour“ , Ausstellung mit Gemälden von Alexander von Agoston. Paintingy by Alexander von Agoston 20:00 EWA Frauenzentrum  Jenny und Eleanore Marx – Zwei Frauen im Schatten eines Genies, mit Gisela M. Gulu und Béatrice Bergner. Theatre play 20:00 Corbo  „Mal laut, mal leise“ - Caterina Valente neu interpretiert, Caroline Kiesewetter singt die Hits der italienischen Sängerin. Concert 20:00 Wühlmäuse  Wer zuletzt lacht, denkt zu langsam!, Speedy Korfzales präsentiert sein Improvisations-Gen. Comedy show 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lif-

Die gelbe Tapete nach Charlotte Perkins Gilman Regie: Katie Mitchell 6.+7.2. > 20 h Karten: 030.890023

www.schaubuehne.de

FR 07.02. Flittchenbar Das Kreuzberger Urgestein Christiane Rösinger (Foto) feiert heute bei der „Flittchenbar“ den fünften Geburtstag des Missy Magazins. Gastmusiker sind Queerovision-Gewinnerin Natalie Greffen, das Popduo VOW und das Akustik-Trio Gülina. Natürlich darf auch das beliebte Quiz „Erkennen Sie die Melodie?“ nicht fehlen.

54 siegessäule 02|2014

Tonight Kreuzberg veteran Christiane Rösinger (pictured) hosts a special edition of her Flittchenbar, celebrating Missy Magazin’s fifth birthday. The lineup features Queerovision winner Natalie Greffen, pop duo VOW and acoustic trio Gülina. And of course don’t miss the popular round of “Name that Tune“.

schitz. Contemporary circus 20:00 Admiralspalast  Ballet Revolución, Tanzshow aus Kuba. Innovative mix of dance genres and styles 20:00 Schlosspark Theater  Gabi Decker und die Devoten, die Komödiantin mit einem Gesangsprogramm. Concert 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. Theatre play 20:00 Ballhaus Ost  Ich beiße mir auf die Zunge und frühstücke den Belag, Den meine Rabeneltern mir hinterließen, Solo-Performance mit literarischen Texten, Popsongs und Videos. 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 20:30 Mastul  Die Brauseboys, Vorleseshow im Wedding. Reading

BARS 18:00 Suzie Fu  Aperitivo Italiano, DJ-Set The Dudes & Edo Kiez (Club Vibes). Relaxed Italian-style bar night 20:00 Rauschgold  Nuttengucken am Donnerswoch, Public Viewing von Germany’s Next Topmodel, moderiert von Jurassica Parka. Ab 23:00 „Topmodel-Disco“. 20:00 Blond  Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Flax  on the way to Chantal, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 21:00 Betty F***  Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Acá-Bar  Olgasmus, mit Olga Wodka 21:30 Sharon Stonewall  Queer Beer Thursday, Der schwule internationale Barabend. 22:00 Möbel Olfe  Schwulenschubsen, Der schwule Barklassiker am Donnerstag. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Woof  Man Hunt Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom, Weekend Warm-up. 22:00 Zum Schmutzigen Hobby  Barbie-Girls & Boys, DJ Kitty Vader (Trashpop, 90s). 22:00 Grosse Freiheit 114  Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom 22:00 New Action  Cheap + Sexy Thursday, Dresscode Casual, men only

CLUBS 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Gayhole, „Darkroom Boxhopping,

GNTM PUBLIC VIEWING JEDEN DONNERSWOCH IM RAUSCHGOLD MEHRINGDAMM 62

Dancefloor Karaoke“, Host: Craig Teatime. The cruisy karaoke party 23:00 SchwuZ  Elektronischer Donnerstag: BeiTola, DJs AAntiGen, Mauro Feola, Brett Knacksen (Deep House, Nu Disco). P 23:00 Bassy Cowboy Club  Chantal’s House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion

SEX 10:00 Duplexx  Cruising and More 12:00 Apollo Splash Club  Steam-Cruising 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World  Kinotag 13:00 Erotixx  Cruising and More 13:00 DarkZone  Catch Me If You Can 18:00 Quälgeist  Q’le Jungs, After-Work SM-Party, Zutritt nur für Männer unter 35 . After work SM party for guys up to age 35 19:00 CDL-Club  Undercover/Mask Sexparty, Dresscode: Naked+Leihmaske. Ab 21 Uhr: „B.ig D.ick. P.arty – Naked Area“, show your dick@gloryhole door. Einlass bis 22:00. 20:00 Club Culture Houze  Piglets and Pervs, „Queer SM-Playparty“, SM & Fetish Outfit 20:00 Triebwerk  TriebSex, Naked & Underwear


***054_055_Programm0607 21.01.14 15:58 Seite 55

Ausstellungen, TV-Tipps, regelmäßige Termine: S. 74/75 21:00 Mutschmann’s  Naked Sex-Party, Dresscode: Shoes only 21:00 Reizbar  BukkakeNacht, Vollspritzen, dress: topless/underwear/naked. Unleash your cum 21:00 Lab.oratory  Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00 22:00 COCKS-Berlin  Piss & Fuck 22:00 Stahlrohr 2.0  PoppSex, Cruising-Night. Cheesy pop music and sex

FR

07.02. 17:00 Begegnungsstätte Mehring-Kiez  Schwule Erinnerungs-Kultur, Offener Gesprächskreis älterer Schwuler. Open meeting 18:00 ZIK-Orangerie  Kiez – Dinner „Nordlicht“ , Kulinarisches Erlebnis. Dinner 18:00 Sexclusivitäten  Freudensalon, „Pluralismus“ Fotoprojekt zu Sexualität. Open meeting 19:00 Begine  Kreativwerkstatt, Basteln & Werkeln. Crafting 20:00 Sonntags-Club  Lesbenfrühlingstreffen – Ein Infoabend, Erstmals seit acht Jahren kommt das LFT wieder nach Berlin. Die 12-köpfige Berliner OrgaGruppe lädt alle interessierten Lesben herzlich dazu ein, sich an der Organisation mit zu beteiligen!. Open meeting for volunteers of the Lesbenfrühlingstreffen

KULTUR 19:00 Frieda-Frauenzentrum  Die Räume meiner Stadt, Vernissage mit Ronak Abdollahi, Lamilla Wiaterek und Tina Kruse. Vernissage 19:30 O-TonArt  Apátrida – Heimatlos , Chansons auf Armenisch, Griechisch, Russisch, Roma, Spanisch, Franzosisch. Chanson night 20:00 Berliner Ensemble  Die Dreigroschenoper, Brecht/Weill. Inszeniert von Robert Wilson. „The Threepenny Opera“, directed by Robert Wilson 20:00 Literaturhaus Berlin  Meret Oppenheim: Warum ich meine Schuhe liebe, Christiane Meyer-Thoss stellt die Künstlerin vor und spricht mit Kunstkritiker Rudolf Schmitz. Introducing the artist Meret Oppenheim

20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 20:00 Admiralspalast  Ballet Revolución, Tanzshow aus Kuba. Innovative mix of dance genres and styles 20:00 Schlosspark Theater  Gabi Decker und die Devoten, Erstmalig begeistert die Komödiantin mit einem Gesangsprogramm. Concert 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. Theatre play 20:00 Komische Oper  Menschenskind, Dagmar Manzel singt Hollaender. Concert 20:00 Wasted Land  Open Mic-less Night, Offene Bühne für Autoren, Sänger, Künstler etc. An open call to all artists, writers and performers to come and share their talent 20:00 AHA  TGIF - Trash Goddes in Film, Filmvorführung von “Angesichts ihrer fatalen Veranlagung scheidet Lilo Wanders freiwillig aus dem Leben” und “Brandenburg bleibt bunt”. Film screening and talk 20:00 Ballhaus Ost  Ich beiße mir auf die Zunge und frühstücke den Belag, Den meine Rabeneltern mir hinterließen, Solo-Performance mit literarischen Texten, Popsongs und Videos.. Autobiographical play 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 20:00 Galerie Studio St. St.  Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost  Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf . Thriller play written by Agatha Christie 20:15 Corbo  Mélinée, Melankomische Chansons. Chanson night 20:30 DODO  Open Stage , Offene Bühne 21:00 Suzie Fu  Black Mistake BM, live in concert (Progressive Folk-Punk) 22:00 Südblock  Flittchenbar, „Die große Missy-Jubiläumsgala“, anlässlich des 5. Geburtstags des Missy Magazins, mit Natalie Greffen, VOW, Gülina, Christiane Rösinger, Royal Show Family, DJ xtinamore. Live music with various musicians

BARS

less what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Hafen  Die Filmnacht im Hafen, mit DJ Star und Sternchen. Movie themed gay bar night 22:00 Greifbar  DJ Little Chris, Tanzen, Cruisen, Ficken in der bekannten schwulen Bar (Electro, House). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Grosse Freiheit 114  Weekend-Warm-Up, Bar nur für Männer. Bar with darkroom, men only 22:00 Woof  Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 New Action  Shooter Friday, Strict Dresscode, all kinds of fetish. Men only 23:00 Tom’s Bar  Handmade, DJ N.O.B.. Gay bar with darkroom where time seems to slip away

CLUBS 21:00 Clash im Mehringhof  QueerRiotClub – Birthday Inferno, die Show startet ab 23:00, On Stage: Andreas Schwarz & Blanko Fiktschen, Mischa Badasyan, Rita Dieter Scholl, Kay P. Rinha, Nikolaj Tange Lange, Kaey, Seeräuber Jenny u. a., DJs Disco Sabine, Petting Schmidt (Disco). Anniversary of the alternative, glittering, all-gender mash-up of art, music & performances 22:00 SchwuZ  Offizielle Teddy Opening Party: London Calling, „Musik zur Zeit“, mit Vorstellung der Teddy-Jury, Live: MadLick, Godmother, So Low Suicide, DJs Lego, k.jell, Julie Chance, Ena Lind, Bruce LaBruce, Disko Cabine, Michael von Fischbach (Indie, Rock, Electro). Special Berlinale edition of the famous gay indie party 22:00 Die Busche  B Zone & Your Mic, 2 Floors, mit Karaoke (Disco, Mixed music). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians

22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Open Stage, Karaoke, Host: Fenek Sélavy. Karaoke night 23:00 Connection Club Berlin  Horny House, 2 Floors, mixed, Shower- & GogoShow,, DJs Spencer Reed & Hatem (Super House) 23:00 KitKat-Club  Psychedelic Theatre, „Das magische Theater“, Outfits aller Art gern gesehen von Fetisch bis Sports, Live: Champa, DJs Prozak, The Moment, Paskal Tzellos, Enantion, Mike Farris u. a. (Techno, Progressive/Psy Trance, Dark Psy). Multigender, fetish-friendly trance event 23:30 Base Ment  Restless, Neue schwule Partyreihe, DJs Pavliné, Juan Ramos, Victor Mantel, Rob Dietsche (Bumpy House, Disco). Second edition of the new queer blissful disco party 23:59 Subland  Drone, „tekno industrial injection“, Live: Under Konstruktion, Lou Knpf, Diagenetic Origin, DJs A/Ona, Nekrobot, Armando Alibrandi, Mad Alba (dark techno, hardtek, rhythmic noise, experimental sound). A night of fusional injection of dark techno and hard-tek gems 23:59 Panorama Bar (Berghain)  ... get perlonized, DJs Sammy Dee, Zip u. a. Electro night in the hyper-hip, bass-flooded dance temple

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„Naked Area“, shoes only, show your dick@gloryhole door. If you show up naked you will never feel misplaced at these two parties Böse Buben  SportsWehr, Einl. bis Mitternacht, SM’n Sex in sportwear, dresscode: real sportswear only. Entry till 23:59 Reizbar  Junge Sünde, Youngster-Sex-Party, bis 30 Jahre. For boys up to age 30 Apollo Splash Club  Late-Night-Schaumparty, Saunaabend. Foam party COCKS-Berlin  MASK, Masken-Sex-Party. Dresscode: naked Mutschmann’s  Fetish in the Mix Night Quälgeist  Q! – Back to the roots, SM in Rubber, Leather, Army- & Skinklamotten, Einlass bis 1 Uhr. SM party, strict dresscode, entry till 1:00 Stahlrohr 2.0  Sportlads, powered by sneakfreaxx Triebwerk  Cheap Sex, Naked & Underwear Darkroom  Naked Sex Party Lab.oratory  Friday Fuck, „Pimp up your weekend“, Einlass bis 24 Uhr. Entry till midnight

SEX 10:00 Maze World  Bi-Day 13:00 Erotixx  Be Bi! 20:00 Club Culture Houze  Fist and Fuck, Dresscode: Fetish, Rubber. Men only 21:00 CDL-Club  Underwear/Naked Party, Dresscode: Underwear/Naked/ Jockstrap. Ab 23 Uhr:

18:00 Incognito  Trans-Sisters-Disco 20:00 Blond  Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Sharon Stonewall  Love for sale, Mixed bar run by an Australian 20:30 DODO  Open Stage, Live Musik. Open mic 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Dorfdisco, DJ Austin. Casual gay bar night 21:00 Betty F***  Betreutes Trinken, Tiny gay bar that is packed as hell especially on the weekends 22:00 Golden Finish  DJ Deepneue, (Deep House, Electro). Chill out, drink and get ready for the night 22:00 Möbel Olfe  DJ Dizzy Miss Lizzy, If you’re clue-

siegessäule 02|2014 55


***056_057_Programm0809 21.01.14 15:59 Seite 56

Termine aktuell auf siegessäule.de und mobil.siegessäule.de 23:00, Raumklang

SA

08.02. 20:00 Begine  Die Pop-Perlen der Tangoschlampe, Andrea von den Tangoschlampen lädt zum feiern. Party night

SA 08.02. drisco Aus dem Umfeld der „Horse Meat Disco“ kommt dieses neue schwule Partybaby angerollt. Das Ziel ist klar: Freunde sollen mit noch mehr Freunden zusammen feiern. Mit einem DJ-Headliner wie Daniel Wang (Foto), der zur ersten Ausgabe auflegt, sowie Marcel Vogel gibt’s auf jeden Fall Nu-Disco-Mucke satt.

From the sphere of Horse Meat Disco comes a new gay club night, and they’ve made their goal clear: friends partying with even more friends. With headlining DJ Daniel Wang (pictured) set for tonight’s premiere, along with Marcel Vogel, you can be sure to get your fill of disco tunes, old and nu. 20:00, Volksbühne

SO 09.02. John Waters Es gibt wenige Regisseure, deren Glanz so hell strahlt wie der der Stars vor der Kamera. John Waters, der Underground-Papst mit dem sardonischen Grinsen, gehört definitiv dazu. Dass er auch der witzigste und weltgrößte Charmeur ist, beweist die OneMan-Show „This Filthy World“, in der er Anekdoten aus seinem Leben preisgibt.

There are few directors who shine as brightly as do their stars in front of the camera. John Waters, the King of the Underground with that sardonic grin, is definitely one of them. His one-man show This Filthy World, full of tell-all anecdotes from his life, proves he’s also the wittiest and world’s most charming.

FOTO: BRUCE LABRUCE

23:00, SchwuZ

SO 09.02. Pierrot Lunaire/Fucking Different XXY Gleich zwei Filme feiern heute ihre Premierenparty: „Pierrot Lunaire“ von Bruce LaBruce (Foto) und der neuste Teil der Kompilationsreihe „Fucking Different“. An den Decks stapeln sich Vaginal Davis, Bruce LaBruce, Ena Lind und MadLick. Ein Euro vom Eintritt geht an LGBTI-Projekte in Russland.

56 siegessäule 02|2014

Tonight these two films are co-celebrating their premieres: Pierrot Lunaire by Bruce LaBruce (pictured) and the newest installment of the Fucking Different compilation series. At the decks you’ll find LaBruce, Vaginal Davis, Ena Lind and MadLick. One euro from each entry charge goes toward Russian LGBTI*-projects.

KULTUR 15:00 Admiralspalast  Ballet Revolución, Tanzshow aus Kuba, auch um 20 Uhr. Innovative mix of dance genres and styles, also at 20:00 16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost  Seelenbrecher, Psychothriller vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek, auch um 20 Uhr. Theater play, also at 20:00 16:00 Berliner Ensemble  Die Dreigroschenoper, Brecht/Weill. Inszeniert von Robert Wilson. „The Threepenny Opera“, directed by Robert Wilson 19:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, auch um 22:15 Uhr, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus, also at 22:15 20:00 Schlosspark Theater  Gabi Decker und die Devoten, Erstmalig begeistert die Komödiantin mit einem Gesangsprogramm. Concert 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. Theatre play 20:00 Ballhaus Ost  Ich beiße mir auf die Zunge und frühstücke den Belag, Den meine Rabeneltern mir hinterließen, Solo-Performance mit literarischen Texten, Popsongs und Videos.. Autobiographical play 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 20:00 Deutsches Theater/Kammerspiele  Der talentierte Mr. Ripley, nach Patricia Highsmith, Regie: Bastian Kraft. The Talented Mr. Ripley, mise en scène by 20:00 Galerie Studio St. St.  Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:15 AHA  Wer wird Sackionär?, Quizshow mit Gundel Schlauch & dem Sektorakel der AHA. Trashy drag trivia night

20:30 DODO  Schlager Reloaded, Schlager zum mitsingen. Open mic night 21:00 Roter Salon an der Volksbühne  Dancing About, Eine neue Form von Spiel und eine neue Art von Tanzfläche, mit Gob Squad. Gob Squad have invented a new form of dance floor, part nightclub, part ritual worship, part expressive dance therapy

BARS 19:00 Blond  Saturday Warm-Up-Party 19:00 Café Berio  Anticipation, Pre-Clubbing mit wechselnden DJs. Get ready for the night 20:00 Incognito  Disco Party 20:00 Flax  Heiße Herzen, Flirtparty, play your own music. Bar night for singles 20:00 Sharon Stonewall  Play Gay, Mixed bar run by an Australian 20:30 Marienhof  Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 21:00 Betty F***  DJs Max’n Mad, Tiny gay bar that is packed as hell especially on the weekends 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Muschikantenstadel, DJ U-Seven. Casual gay bar night 22:00 Rauschgold  Windmills of your mind, Evergreensparty und Moviesounds mit der Herrin deluxe. Retro dance party 22:00 Greifbar  DJ InSpector, Tanzen, Cruisen, Ficken (Electro, House). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof  Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Golden Finish  Popdelirium, „Wünsch dir was“, DJ Einhitwunder (AlltimePop). Your favorite pop songs by request 22:00 Grosse Freiheit 114  Music & Cruise, DJ Herr von Keil (80s). Regular bar night with rotating DJs. Men only

CLUBS 19:00 Wilde Oscar  Latinmania, Queere Salsa-Tanzparty. Salsa club night

22:00 FluxBau  Italoparty, Italopop und andere Reminiszenzen, Live: Näd Mika. 22:00 Die Busche  Enjoy the „B“, 2 Floors (Club Sounds, Disco). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Open Stage, Karaoke, Host: Hllywd. Karaoke night 22:00 Serene Bar  Girls’ Dance, DJ Pa$cha (Pop, Charts). Grrrrlz party where you might end up sticking around 23:00 Raumklang  drisco, Brandneue schwule Partyreihe, DJs Daniel Wang & Marcel Vogel (Nu Disco, Deep House).


***056_057_Programm0809 21.01.14 15:59 Seite 57

Ausstellungen, TV-Tipps, regelmäßige Termine: S. 74/75 8. FEBRUAR

UNITED. IM KINO INTERNA INTERNATIONAL ATIONAL T

23:00 Connection Club Berlin  Connection Clubnacht, DJ Leebow. Popular club with huge darkroom 23:00 KitKat-Club  Carneball Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Clark Kent, Maringo, Silverspin, Miss Sunshine (Electrotechno, Nu Trance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long 23:00 SchwuZ  Popkicker, „Pop und Sport – die Party von Jurassica Parka“, DJs Gloria Viagra, Modeopfer, Divinity, Topmodel, Drew. Play ping pong or tabletop soccer between your dance sessions 23:00 Goya  Propaganda, „Berlinale Edition“, DJs Micky Friedmann, Edu de la Torre, Melli Magic u. a. Electro, Pop, House, Charts, Schlager). Schöneberg's biggest gay party, classy and chic 23:45 Kino International  United., „Berlinale Edition“, for Girls & Friends, Live: Siri Svegler, DJs Kitty Vader, U-Seven, Ployceebell, Lady Chan (Pop, 80s, Charts, Hip Hop, R&B). The monthly party for lesbians in the well tested KI premises 23:59 Berghain  Klubnacht , Live: Hardvell & Grinndvik, DJs Cosmin TRG, Bleak, Norman Nodge u. a., in der Panoramabar live: Life’s, DJs Steffi, MGUN, Alex Picone u. a.. Get lost in the concrete tempel for contemporary electronic dance music

SEX 05:00 Reizbar  Big Afterhour 13:00 Erotixx  Catch Me If You Can 20:00 Club Culture Houze  Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress Erotic & Fantasy 21:00 Reizbar  BerlinBastards, u. a. für HIV Postive, Dresscode: topless, naked, underwear. For HIV-positive men 21:00 Böse Buben  YoungsterFFist, Fistparty für Männer bis 35 Jahre, Einlass bis Mitternacht. Fist party for men up to age 35, entry till 23:59

21:00 CDL-Club  Naked Sexparty, Dresscode: Shoes only, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door . If you show up naked you will never feel misplaced at this sex club 21:00 Ajpnia  NachtVerkehr 21:00 Quälgeist  Sodom & Gomorrha, SM-Playparty für Männer und Frauen in passendem Outfit. SM play party, mixed geners 21:00 Apollo Splash Club  Splash Dreams, Cruising & More 22:00 COCKS-Berlin  NakedCruising 22:00 Mutschmann’s  Fetish in the Mix Night 22:00 New Action  Mega Slut Party, „Die FetischParty zum Cruisen, Feiern und Abtanzen“,, DJ Andreas F., strict dresscode 22:00 Triebwerk  Sexparty, Dresscode: underwear, naked 22:00 Darkroom  Golden Shower Party 22:00 Lab.oratory  Fausthouse, Anal deep throat, Einlass bis 24 Uhr. Entry till midnight 22:00 Stahlrohr 2.0  NakedSex-Party, For boys & men

SO 09.02.

15:00 Begine  Große Tauschbörse, für Hausrat und Schnickschnack. Exchange market

KULTUR 14:00 Admiralspalast  Ballet Revolución, Tanzshow aus Kuba, auch um 18 Uhr. Innovative mix of dance genres and styles, also at 18:00 16:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. Theatre play 17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost  Tod auf dem Nil: Hercule Poirot ermittelt, Nach einem Roman von Agatha Christie, Regie: Matti Wien. Theater play 18:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 19:00 Privatclub  Dorian Wood, Der amerikanische Sänger präsentiert unter anderem sein Album „Rattle Rattle“. Concert 19:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 19:00 Deutsche Oper  Jenufa, Oper von Leos Janacek. Opera 20:00 Volksbühne  John Waters „This Filthy World“, Der Kultregisseur zieht Bilanz. One-man-vaudeville-show 20:30 DODO  Unten Gestern, Drei Jungs lassen’s krachen. Concert

BARS

Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Flax  on the way to GMF, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Marianne  Tatort, mit Täterraten 20:15 Himmelreich  Tatort, Public Viewing im Hinterzimmer. German TV show screening 20:15 AHA  Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Betty F***  Sunday Detox, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen  Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 Woof  Cruising Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men

CLUBS 08:00 KitKat-Club  Nachspiel, Sonntags Afterhour, DJs Dilone, Tassilo da Vil (Trance, House, Electro). Colourful gender-fucking after-hour 12:00 Panorama Bar (Berghain)  Klubnacht, Das Tanz-Gewühl der Nacht zuvor geht weiter, DJs Fabio Della Torre, Soundstream, Damiano von Erckert, Nick Höppner. Vibrant continuation of Saturday night’s party 19:00 SO36  Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22 Uhr: Strictly Ballroom . Classic ballroom 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: Johnny Ballantine. Grab a bloody mary and a mic and nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000  Pork, „Drink. Dance. Strip. Fuck“, DJ-Set by Bruce LaBruce. Indie sex party 23:00 SchwuZ  Pierrot Lunaire & Fucking Different XXY Premierenparty, DJs Vaginal Davis, Bruce LaBruce, Ena Lind, MadLick. Official after-party for two new queer films 23:00 Weekend  GMF, DJs Tocadisco, Maringo, Jurassica Parka, Melli Magic (Pop, Charts, Electro). Every Sunday the upper floors of the Weekend club shake at this famous gay party

10:00 Maze World  Sonntagsverkehr 12:00 New Man  Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone  Sonntagsverkehr 13:00 Erotixx  Sonntagsverkehr 15:00 Böse Buben  Give me FFive on Sunday, Fistparty – no spank!, no dresscode 15:00 Gate Sauna  Kaffeeklatsch – Das Original 15:00 Apollo Splash Club  Schaumparty de luxe, mit DJ Redtomcat. 16:00 Lab.oratory  Athletes, „fit for fuck“, dresscode sportswear+sneaker, Einlass bis 18 Uhr. 16:00 Triebwerk  SundaySex, Naked & Underwear 17:00 New Action  Code Yellow, Piss and Fuck Party, ab 23 Uhr: „Fuck The Rest“, regulärer Barbetrieb 17:30 Scheune  Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. 18:00 Grosse Freiheit 114  Sport am Sonntag, „Sneaker, Sports- und Skaterparty“, Sports-Dresscode, Einlass bis 21:00. Ab Mitternacht regulärer Barbetrieb, DJ Karl Forkel. Monthly gay sex party for sport fetishists. 18:00 Stahlrohr 2.0  Underwear, Pants and shirt 19:00 CDL-Club  Naked House Night, Sexparty mit Dance/House-Musik, shoes only!. 20:00 Club Culture Houze  Love Lounge, Erotic or Fetish Outfit.

20:00 COCKS-Berlin  Fuck’n Fill, Dresscode: Naked, für HIV-Positive. 21:00 Reizbar  Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 Uhr. Ab 2 Uhr: „Fick all Fetisch“.

SEX 05:00 Reizbar  Big Afterhour 10:00 Duplexx  Sundaycruising

14:00 BarbieBar  Cakes & Cookies 15:00 AHA  AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffeebreak and viewing of crime series „Tatort“ 16:00 Blond  Kaffeeklatsch, Coffee and tea time 17:00 Jinx Bar  Spielkinder versammelt Euch, Spieleabend. Gaming night 18:00 Wasted Land  Bring Your Boardgames Night, Spieleabend 20:00 Golden Finish  Therapeutisches Trinken, „Wochenendwunden lecken“. Nurse the damage caused by the weekend 20:00 Leander  Tatort 20:00 Sharon Stonewall  Sunday strip down, Mixed bar 20:00 Zum Schmutzigen Hobby  Tatort, Public

siegessäule 02|2014 57


***058_059_Programm1112 21.01.14 16:00 Seite 58

Termine aktuell auf siegessäule.de und mobil.siegessäule.de

MO DI

19:00, nGbK

FOTO: GENERAL IDEA

10.02. 11.02. 19:00 nGbK Podiumsdiskussion, Denkmal, Gedenken und Kunst heute, Grabstätten und Gemeinschaftsgräber. Discussion 20:00 EWA Frauenzentrum  Rettet den Sozialstaat, Kerstin Gundt möchte informieren und aufklären. Lecture

DI 11.02. Denkmal, Gedenken und Kunst heute 100 Quadratmeter umfasst die neue Fläche auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof, auf der ein Gedenkort für alle an Aids Verstorbenen entstehen soll. Ab März können KünstlerInnen in einem offenen Wettbewerb Gestaltungsvorschläge einreichen. Heute startet die großartige Aktion mit einer Podiumsdiskussion.

The new plot at Alter St.-MatthäusKirchhof includes 100 cubic meters for a memorial to be built in memory of lives lost to AIDS. Starting in March, artists can submit design proposals in the open competition. This great initiative kicks off this evening with a podium discussion.

20:00, SO36

DI 11.02. KiezBingo Gisela Sommer und Inge Borg (Foto) sind weit und breit gefürchtet. Denn wer beim „KiezBingo“ ein Kleidungsstück gewinnt, muss dieses sofort anprobieren, während die Moderatorinnen und das Publikum lauthals fordern: „Ausziehn!“ Es sei also wohl überlegt, welche Unterwäsche man an diesem Abend trägt.

Gisela Sommer and Inge Borg (pictured) are feared far and wide. That’s because whoever wins at their bingo night is subject to stripping down to the cajoling of the crowd, in order to try on the prize – a new article of clothing. So be sure to pick out your underwear carefully in case you get lucky.

FOTO: STEVEN SEBRING

20:00, Apostel-Paulus-Kirche

MI 12.02. Patti Smith Patti Smith, die einstige Hohepriesterin der New Yorker Punkszene, lädt zu einem intimen Abend mit Songs und Lyrik in die Apostel-Paulus-Kirche. Da die große Rockpoetin aber unberechenbar ist, bleibt abzuwarten, wie sie ihr Programm gestalten wird. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es am 13.02. ein Zusatzkonzert.

58 siegessäule 02|2014

Patti Smith, high priestess of the New York punk scene, welcomes audiences to an evening of song and lyricism at the Apostel-Paulus-Kirche. Since the great rock poet is unpredictable, though, it remains to be seen what her set will be like. Due to popular demand, a second show on Feb. 13 has been added.

KULTUR 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost  Seelenbrecher, Psychothriller vom Bestsellerautor Sebastian Fitzek. Theater play

BARS 19:00 Blond  Schlager à la carte, German hit night 20:00 Stiller Don  Man(n) trifft sich ..., One of the city’s oldest gay bar nights 20:00 Golden Finish  Stormy Monday, (Classic Soul, Soulful House, Jazzy Tunes) 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Keller/Kinder, nur die neue Kellerbar ist auf, mit DJ. All guests will be served in the cellar 22:00 New Action  Blue Monday, 80er Hits zum Mitsingen und Abfeiern, men only. Freak out to the best of the 80s 22:00 Woof  Woof Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Hafen  Quizz-o-Rama, „20 Fragen und zwei Songs mit Hendryk Ekdahl“. Trivia night for smart asses

CLUBS 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Svetlana Pall Mall. Karaoke 23:59 SO36  Rebel Hifi, „Techno am Montag“, DJs A Guy Called Gerald, Bill Robin. For everyone who can’t stop dancing after the weekend

SEX 12:00 Maze World  Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 13:00 DarkZone  Blowing Monday 13:00 Erotixx  Blowing Monday 19:00 Club Culture Houze  Naked Sex, men only 20:00 Apollo Splash Club  Late-Night-Schaumparty, Saunaabend. Foam party 21:00 CDL-Club  Underwear/Naked Party, Dresscode: Underwear/Naked/ Jockstrap, Einlass bis 23 Uhr. 22:00 Stahlrohr 2.0  HiEnergy, Dress as you like 22:00 COCKS-Berlin  PissParty, without Dresscode

KULTUR 17:30 Spinnboden. Lesbenarchiv  Geschichten, die Mut machen – Ein Projekt für lesbische Mütter, Lesbische Mütter schreiben kleine Bücher. Writing group 20:00 Bar jeder Vernunft  Das war gut!, Tim Fischer singt Georg Kreisler Chansons. Chanson night 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. Theatre play 21:00 Berghain  Konzert: The Soft Moon, (NeoPost-Punk), DJs Ian P. Christ & Philipp Strobel. Concert

BARS 19:00 Suzie Fu  Rosinas Heimatklänge, Kapverdische und afrikanische Sounds. African music night 20:00 Blond  Sing, sing, sing, Karaokeabend. Karaoke 20:00 Sharon Stonewall  Hazme El Amor Toda La Noche, Mixed bar run by an Australian 20:00 Golden Finish  Save The Robots, (Elektropop, Elektronic, NuDisco) 20:30 Sally Bowles  Haralds Swing Jam Session, Retro dance party 20:30 Marienhof  Wodkarausch, mit Olga Wodka. Drown in vodka served by Olga Wodka 21:00 Betty F***  KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 21:30 Möbel Olfe  Mädchendisko, DJ Käthe Schötteldreier. Girls’ night with a relaxed, chatty atmosphere 22:00 Grosse Freiheit 114  Cocks on the Rox, „der schwule Rockdienstag“. Rock party for Tuesday’s night owls 22:00 Woof  BearBust, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 New Action  Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen. Guys who show their big dicks get discount 22:00 Rauschgold  Glamöös, wilde, bunte Musik aus 6 Jahrzehnten. Hits from the past six decades

CLUBS 19:00 SO36  KiezBingo, Präsentiert von Inge Borg & Gisela Sommer, Live: Wild Flamingo Band. Queer bingo night

SEX 10:00 Maze World  Catch Me If You Can 10:00 Duplexx  Catch Me If You Can 12:00 Apollo Splash Club  Steam-Cruising 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Cum & Fuck, XXL Fuck Factory 13:00 Erotixx  Catch Me If You Can 19:00 CDL-Club  Dark-LightMask Sexparty, Dresscode: Naked & Leihmaske, Einl. bis 22:00. Mask rental is available. Entry till 22:00 20:00 Quälgeist  Fahnenapell, Party zum 25. Jubiläum des Quälgeist Berlin e. V.. Fetish party as part of the Quälgeist association’s anniversary 20:00 Club Culture Houze  Pussy Pleasures, Frauen, Lesbien, Trans* Sexparty. Sex party for women, lesbian and trans* 20:00 Triebwerk  TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Reizbar  Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23.30 Uhr. Ab 1 Uhr: „Fick all Fetisch“. Entry till 23.30 Uhr, party of the KitKat-Gayteam 21:00 Stahlrohr 2.0  Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle!. Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit 22:00 COCKS-Berlin  DarkNight, Dresscode: naked


***058_059_Programm1112 21.01.14 16:00 Seite 59

Ausstellungen, TV-Tipps, regelmäĂ&#x;ige Termine: S.74/75

MI

05175962795292345678

     %+.9 59171/91,'9*5/+71,-957791,75/956,5 9+  $,9'5/956793,98962989! /9.565/,946/9'659 / ..,1,'529!"#$%0&91,'91,25/5/9*(0)*5/+71,-2275596 99

18:00

12.02.

     

MITTWOCH, 12.02.2014

+/)056,/6 )!/6 2)&7/ 9 9 5 5 9 6,5 27/ 9191/./275,27/9 45,6-59& /677593 935,'3/.+7994445/6,)+6'2 6.5'5

youngSTARS

Sauna-Event fĂźr Jungs bis 28

5. /'5/79'1/

Der BOILER | Mehringdamm 34

www.boiler-berlin.de

19:00 Sonntags-Club ď ľ Berlin Intersex , Treffen fĂźr intersexuelle Menschen 20:00 SchwuZ ď ľ Du bist nicht allein!, präsentiert von SchwuZ und dem Schwulen Museum, Podiumsdiskussion zur LGBTI*-Situation in Russland mit zahlreichen Gästen u. a. Volker Beck, Tanja Walter-Ahrens. Panel discussion about the living situation of Russian LGBTI*

KULTUR 18:00 Schwules Museum* ď ľ KuratorInnenfĂźhrung, FĂźhrung durch die Ausstellung â&#x20AC;&#x17E;Wenn der Sand sprechen kĂśnnteâ&#x20AC;&#x153;. Curator-guided tour 19:00 Berliner Ensemble ď ľ Peter Pan, Inszenierung: Robert Wilson, Musik: CocoRosie, nach einem Roman von James M. Barrie. Theater play, music by CoCoRosie

Tim Fischer singt Georg Kreisler-Chansons

Das war gut! 11. â&#x20AC;&#x201C; 15. Februar Tickets 030.â&#x20AC;&#x2030;883â&#x20AC;&#x2030;15â&#x20AC;&#x2030;82 www.bar-jeder-vernunft.de

20:00 Bar jeder Vernunft ď ľ Das war gut!, Tim Fischer singt Georg Kreisler Chansons. Chanson night 20:00 Apostel-Paulus-Kirche ď ľ Patti Smith, die Musiklegende live. An evening of words and music with Patti Smith, Tony Shanahan and Jackson Smith 20:00 Chamäleon VarietĂŠ ď ľ Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 20:00 Theater/KomĂśdie am KurfĂźrstendamm ď ľ Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer BĂźhne. Theatre play 20:00 Salon Tippel ď ľ KIM, Kollektiv fĂźr Komponierte & Improvisierte Musik. Concert 20:00 Wintergarten ď ľ All Night Long, Soul VarietĂŠ Show. Soul cabaret night

20:00 Sharon Stonewall ď ľ Itâ&#x20AC;&#x2122;s cheapish, Mixed bar run by an Australian 21:00 Betty F*** ď ľ Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Marietta ď ľ Pink Martini, WĂśchentlicher schwuler Barabend. Well known and highly frequented gay bar night 21:00 Zum Schmutzigen Hobby ď ľ Nina Queers Glamourquiz, Trivia night focusing on the glamorous world of the Yellow Press 22:00 Mutschmannâ&#x20AC;&#x2122;s ď ľ KMarts Techhouse

Pearls, Music by K-Mart & Friends 22:00 Rauschgold ď ľ Mi.a.Mi, â&#x20AC;&#x17E;Mix am Mittwochâ&#x20AC;&#x153;, DJ Doris Disse (70s, 80s, 90s, Schlager). Oldies bar night 22:00 Woof ď ľ Lazy Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men

CLUBS 20:00 nbi ď ľ mu::f, â&#x20AC;&#x17E;Cheddar allein zu Hausâ&#x20AC;&#x153;. Special edition of the monthly midweek funk and pop party 22:00 Die Busche ď ľ Popp Feeling, 1 Floor, Video Mixing live (Mixed music, 90s). Berlinâ&#x20AC;&#x2122;s oldest club for gays and lesbians 22:30 SchwuZ ď ľ Populärmusik vs. Expatriarch, â&#x20AC;&#x17E;Deine Mittwochspartyâ&#x20AC;&#x153;, auf zwei Floors, DJs Joey Hansom, Cut Loose, Herr Noll, aMinus, PomoZ (Queer Beat, Pop). An injection of cheesy pop to prevent midweek boredom

12:00 Duplexx ď ľ Kinotag 12:00 XXL â&#x20AC;&#x201C; Pornokino & Sexshop ď ľ Kinotag 13:00 DarkZone ď ľ Cruising and More 13:00 Erotixx ď ľ Relaxâ&#x20AC;&#x2122;n Sex 16:00 BĂśse Buben ď ľ AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 18:00 Der Boiler ď ľ YoungStars-Sauna, fĂźr Jungs bis 28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28 19:00 CDL-Club ď ľ Naked House Night, Sexparty mit Dance/House-Musik, Einlass bis 22:00,shoes only!. Entry till 22:00 19:00 Ajpnia ď ľ FeierabendVerkehr 19:00 Darkroom ď ľ Underwear Sex Party 20:00 New Action ď ľ Sleazy & Eazy Wednesday, Naked

20:00

20:00 20:00 20:00

21:00 22:00

Sex Party, Einlass bis 21 Uhr, ab 24 Uhr: â&#x20AC;&#x17E;Join The Crowdâ&#x20AC;&#x153;. Entry till 21:00 Apollo Splash Club ď ľ Late-Night-Schaumparty, Wellness-Day. Foam party COCKS-Berlin ď ľ NakedSex Triebwerk ď ľ AfterWork-Sex, Naked- & Underwear-Sexparty Club Culture Houze ď ľ Bi-Night â&#x20AC;&#x201C; Adam & Eve im Lustgarten, Erotic/Fetish outfit or naked, Gay, Hetero, Bi. Reizbar ď ľ Porno Film Abend, Porn movie night Stahlrohr 2.0 ď ľ Obenoder-Unten-Ohne, Dresscode: Topless or pants off

SEX 10:00 Maze World ď ľ Cruising and More 10:00 Duplexx ď ľ Relaxâ&#x20AC;&#x2122;n Sex 10:00 New Man ď ľ Kinotag

BARS 18:00 Suzie Fu ď ľ VorglĂźhen zur SchwuZ-Party, Warm-up for tonightâ&#x20AC;&#x2122;s SchwuZ party 18:00 Himmelreich ď ľ Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:30 Blond ď ľ Ă&#x153;berraschung mit Leonie Rose la Rouge 20:00 Wasted Land ď ľ Pub Quiz, â&#x20AC;&#x17E;We like you smart and wastedâ&#x20AC;&#x153;. Queer expat bar 20:00 Golden Finish ď ľ Touch me!, 80s and more. Casual gay bar night

2014

FEBRUAR

MONTAG

DIENSTAG

MITTWOCH

DONNERSTAG

FREITAG

SAMSTAG

SONNTAG

ab 20 uhr

ab 12 uhr

ab 17 uhr

ab 12 uhr

ab 21 uhr

ab 21 uhr

ab 15 uhr

late-night schaumparty

steam cruising

wellness-day

steam cruising

late-night schaumparty

splash dreams

schaumparty de luxe

exotische aufgĂźsse ab 21 uhr

latenight schaumparty

cruising and more

live: dj redtomcat and more

KURFĂ&#x153;RSTENSTRASSE 101 | 10787 BERLIN-SCHĂ&#x2013;NEBERG MO. - DO. 12 - 7 UHR MORGENS | FR. 12 UHR â&#x20AC;&#x201C; MO. 7 UHR NONSTOP TELEFON +49.30. 213 24 24 | WWW.APOLLOSPLASHCLUB.DE


***060_061_Programm1314 21.01.14 16:00 Seite 60

Termine aktuell auf siegessäule.de und mobil.siegessäule.de 22:00, Urban Spree

DO

FOTO: HYENAZ

13.02. DO 13.02. Hyenaz Record-Release-Show Die Künstlerin Mad Kate und die schillernde New-Wave-Goddess Tusk gehören zu den audiovisuell expressivsten Musikerinnen der Hauptstadt. Das nun erscheinende Debütalbum ihres gemeinsamen Projekts Hyenaz ist eine schamanistisch glitzernde Synthwave-Perle. Heute stellen sie die Platte live vor.

Performance artist Mad Kate and new wave goddess Tusk are a couple of the city’s most audio-visually expressive musicians. Their newly released debut album together as Hyenaz is a glistening pearl of synth-wave sorcery. Tonight they introduce the record with a live show. 21:00, Komische Oper

FR 14.02. Teddy Award Gala Einer Gala würdig ist dieses Haus allemal: Erstmals findet die Verleihung des Teddys in der Komischen Oper statt. Die liefert gleich auch das Orchester und zwei ihrer Stars mit: Dagmar Manzel und Günter Papendell. Außerdem sind u. a. Sven Ratzke, David Pereira und Jack Woodhead sowie der junge Barde Lucien Dante dabei.

This opera house is the perfect setting for a gala, although it’s the first year that the Teddy Award is being celebrated here. The Komische Oper’s orchestra and two of their stars, Dagmar Manzel and Günter Papendell are taking part, as well as Sven Ratzke, David Pereira, Jack Woodhead and the young bard Lucien Dante. 23:59 Panorama Bar (Berghain)

FR 14.02. Finest Friday Dermaßen groovige Housebretter, wie der Hamburger DJ und Produzent Tensnake durch die Verstärker jagt, gehören fast verboten. Heute Abend tobt sich der Ausnahme-DJ, der im März sein Debütalbum „Glow“ veröffentlicht, in der Panne Bar aus. Außerdem legt u. a. die NY-Berlin-Jetsetterin Kim Ann Foxman (Foto) auf.

60 siegessäule 02|2014

Hamburg’s Tensnake force-feeds so many grooving house burners through the amplifiers that it ought to be illegal. Tonight the DJ/producer, whose debut album Glow is out in March, plays at Panne Bar. Aside from that, the night’s DJ lineup includes NYC/Berlin jetsetter Kim Ann Foxman (pictured).

18:00 Der Boiler  WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum  Bluthochdruck tut doch nicht weh, warum daher behandeln?, Vortrag mit Prof. Dr. Helmut Schühlen. Lecture

KULTUR 18:00 Berliner Ensemble  Peter Pan, Inszenierung: Robert Wilson, Musik: CocoRosie, nach einem Roman von James M. Barrie. Theater play, music by CoCoRosie 19:00 Frieda-Frauenzentrum  Rattenlinie Bariloche, Krimilesung. Reading 19:00 Komische Oper  Die Zauberflöte, Inszenierung von Barrie Kosky in Zusammenarbeit mit der britischen Theatertruppe „1927“. Mozart’s grand opera „The Magic Flute“ with the British theatre group „1927“, multilingual translation system available 19:30 Hans Otto Theater Potsdam  Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs, Musical nach dem Film von Pedro Almodóvar. Musical based on the film 19:30 O-TonArt  Lotti!, „Die Zitrone kehrt zurück“, MiniMusical mit Tilly Creutzfeldt-Jakob. Show about the German actress Lotti Huber 20:00 Bar jeder Vernunft  Das war gut!, Tim Fischer singt Georg Kreisler Chansons. Chanson night 20:00 Apostel-Paulus-Kirche  Patti Smith, Musiklegende live. An evening of words and music with Patti Smith, Tony Shanahan and Jackson Smith 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. T 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost  Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf . Thriller play written by Agatha Christie

Bluthochdruck tut doch nicht weh, warum daher behandeln?

Prof. Dr. Helmut Schühlen Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie, Diabetologie und konservative Intensivmedizin

13.02.2014, 18.30 Uhr Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Haus 1, Gründersaal, 1. Etage Rubensstraße 125 www.vivantes.de/avk/kardio 12157 Berlin www.facebook.com/vivantes

20:15 Corbo  Nie wieder Liebeslieder, Ein Chanson-Abend ohne Herzschmerz, Liebesdramen und Sehnsüchte dieFENDEL & Herr Steinberg. A cabaret and chanson night without love songs 20:30 La Luz  Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show 22:00 Urban Spree  Hyenaz, Das Synth-Duo veröffentlicht sein Debütalbum. Record release party

BARS

20:00 Rauschgold  Nuttengucken am Donnerswoch, Public Viewing von Germany’s Next Topmodel, moderiert von Jurassica Parka. Ab 23:00 „Topmodel-Disco“. Screening of Germany’s Next Topmodel with host Jurassica Parka 20:00 Blond  Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Flax  on the way to Chantal, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 21:00 Betty F***  Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Acá-Bar  Olgasmus, mit Olga Wodka 21:30 Sharon Stonewall  Queer Beer Thursday, Der schwule internationale Barabend. International gay bar night 22:00 Woof  Man Hunt Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom, Weekend Warm-up. Meeting place for hairy men 22:00 Zum Schmutzigen Hobby  Barbie-Girls & Boys, DJ Kitty Vader (Trashpop, 90s). Casual bar night 22:00 Grosse Freiheit 114  Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom 22:00 New Action  Cheap + Sexy Thursday, Dresscode Casual, men only

CLUBS 20:00 Möbel Olfe & Südblock  tranzit, „thursday ex-

tended!“, der Pendel-DiscoAbend zwischen Olfe und Südblock (hier ab 23:00), DJs Discodromo, Prosumer u. a. Swing back and forth between these two Kotti institutions 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Anti-Valentine’s Party@Gayhole, „Darkroom Boxhopping, Dancefloor Karaoke“, heute live mit V, Dating-Spielen, Darkroom u. a. The cruisy karaoke party with a show from the dark pop supernova V. 23:00 SchwuZ  Elektronischer Donnerstag: The Barbershop, DJs WarBear, James Napier, Fernando Poo (House, Tech House, Techno). Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs 23:00 Bassy Cowboy Club  Chantal’s House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion

SEX 10:00 Duplexx  Cruising and More 12:00 Apollo Splash Club  Steam-Cruising 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World  Kinotag 13:00 Erotixx  Cruising and More 13:00 DarkZone  Catch Me If You Can


***060_061_Programm1314 21.01.14 16:01 Seite 61

Ausstellungen, TV-Tipps, regelmäßige Termine: S.74/75 19:00 CDL-Club  Undercover/Mask Sexparty, Dresscode: Naked+Leihmaske. Ab 21 Uhr: „B.ig D.ick. P.arty – Naked Area“, show your dick@gloryhole door. Einlass bis 22:00. With mask rental. Entry trill 22:00 20:00 Club Culture Houze  Piglets and Pervs, „Queer SM-Playparty“, SM & Fetish Outfit 20:00 Triebwerk  TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Mutschmann’s  Naked Sex-Party, Dresscode: Shoes only 21:00 Reizbar  Naked In The Fog, ab 24 Uhr kein Dresscode 21:00 Lab.oratory  Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00 22:00 COCKS-Berlin  Piss & Fuck 22:00 Stahlrohr 2.0  PoppSex, Cruising-Night. Cheesy pop music and sex

FR

14.02. S P O R T S

C L U B

TAGES - TICKET HEUTE 10 € Hauptstr. 151 - 10827 B. 030 - 784 82 03 apollo-sports-club.de

KULTUR

18:00 RuT-Lesbenzentrum  Kraniche - Vögel des Glücks, Eröffnung der Fotoausstellung von Peggy Scholz. Vernissage 19:30 O-TonArt  Lotti!, „Die Zitrone kehrt zurück“, MiniMusical mit Tilly Creutzfeldt-Jakob. Show about the German actress Lotti Huber 20:00 Sonntags-Club  Alicja Heldt , Die Hamburger Deern präsentiert ihr Comedy Programm. Comedy show 20:00 Bar jeder Vernunft  Das war gut!, Tim Fischer singt Georg Kreisler Chansons. Chanson night 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. 20:00 Wasted Land  Open Mic-less Night, Offene Bühne für Autoren, Sänger, Künstler etc. An open call to all artists, writers and performers to come and share their talent 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 20:00 Galerie Studio St. St.  Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:00 Grüner Salon  Chanson Salon, ChansonAbend mit Boris Steinberg und Gästen: Corinne Douarre . Chanson night 20:15 Corbo  Hot & Gently , Ein außergewöhnliches Trio. Concert 20:30 DODO  Open Stage , Offene Bühne 21:00 Komische Oper  28. TEDDY Award, Mit Sven Ratzke, David Pereira und Jack Woodhead, Moderation: Jochen Schropp. Queer movie gala event

BARS

14:00 Schwulenberatung  Gesprächskreis Anders Altern, Generationentreff: Junge Männer zu Besuch!. Open meeting for gays of age 18:00 Sexclusivitäten  Freudensalon, A Billion Rising / Herzsprünge und Tanz. Exercises and discussions 20:00 Begine  Folk n Fun , Worldmusic und Community-Dancing. Party night

18:00 Suzie Fu  Queeres Wohnzimmer für Weltbürger, International gettogether 18:00 Incognito  Trans-Sisters-Disco 20:00 Sharon Stonewall  Love for sale, Mixed bar run by an Australian 20:30 DODO  Open Stage, Live Musik. Open mic 21:00 Blond  Flirt-MusicBox, Gay dating night 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Dorfdisco, DJ Austin. Casual gay bar night 21:00 Betty F***  Betreutes Trinken, Tiny gay bar that is packed as hell especially on the weekends 22:00 Golden Finish  DJ Frankie Kobain, (Electro).

Chill out, drink and get ready for the night 22:00 Möbel Olfe  DJ Nicholas Desamory, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Greifbar  DJ Little Chris, Tanzen, Cruisen, Ficken in der bekannten schwulen Bar (Electro, House). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Rauschgold  Gitti Twista – the ValentineEdition, Stylopopparty mit Gitti Reinhardt 22:00 Grosse Freiheit 114  Weekend-Warm-Up, Bar nur für Männer. Bar with darkroom, men only 22:00 Woof  Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Hafen  Ein Schiff wird kommen, Schlagernacht mit DJ derMicha. German hit songs all night 22:00 New Action  Shooter Friday, Strict Dresscode, all kinds of fetish. Men only 23:00 Tom’s Bar  Handmade, DJ Leebow. Gay bar with darkroom where time seems to slip away

CLUBS 22:00 Serene Bar  Valentine Special Singleparty, „Mermaids meets Serene“, DJ Ployceebell, Host: Elleira de la Mer. All the single ladies who love ladies, come find a sweetheart 22:00 RAW 99  Raw Chicks, Live: Siz.da, DJs La Fraicher, Gen.Hectic, Lee-Pling (Electronica, House, Deep House). Party for women with an exclusive stage for female artists 22:00 Die Busche  B Zone, 2 Floors (Club Sounds, Charts, Disco). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Open Stage, Karaoke, Host: Svetlana Pall Mall. Karaoke night 23:00 SchwuZ  Offizielle Teddy Closing Party: Partysane, „Die Party von Gloria Viagra“, DJs Kevinfunkt, La Schmock, Gloria Viagra, Aviv without the Tel, Pa$cha, krizzi with the k!, Lucky Pierre. Special Berlinale edition of Gloria Viagra’s extensice mingle-mangle of NuElectrics and Disco 23:00 KitKat-Club  Revolver, „Tainted Heart“, schwule Electro-Partyreihe aus London, DJs Ben Manson, Eduardo de la Torre, Faufi, Tiasz (House, Tech House). Electro gay party originally based in London 23:00 Connection Club Berlin  Sexy Bitches, 2 Floors, mixed, DJs Pimperzombie, Mirko Unrein (Pop, Charts, House). Mixed-gender party with shower shows and strip surprises 23:00 Südblock  Sampson’s Cherry-O-Kie, 2. Geburtstag der Karaokeparty mit Host Sampson, Gäste: Pansy, Colin Comfort, mmmkay. Anniversary of the karaoke for lovers and haters with party host Sampson 23:59 Berghain  Livity Sound, Live: Positive Center, Livity Center, DJs Paul Spymania, Fiedel, in der Panorama Bar „Finest Friday“,

live: Tensnake, DJs Kim Ann Foxman, Radio Slave, Gerd Janson 23:59 Kantine am Berghain  Pet Shop Bears , DJs Justin Case & Open Mike u. a. (Schwulipop). Frenetic house and pop party for guys that can’t get enough of facial hair

SEX 10:00 Maze World  Bi-Day 13:00 Erotixx  Be Bi! 20:00 Club Culture Houze  Fist and Fuck, Dresscode: Fetish, Rubber. Men only 21:00 Böse Buben  Schwarzer Freitag, Old School SM mit Zoe la louve, schwarze Garderobe anempfohlen, Einlass bis 24 Uhr. Black dresses recommended, entry till midnight 21:00 CDL-Club  Undies Sexparty, Dresscode: black or white underwear, naked. Ab 23 Uhr: „Naked Area“, shoes only, show your

21:00

21:00 22:00 22:00 22:00 22:00 22:00 22:00 22:00

dick@gloryhole door. If you show up naked you will never feel misplaced Reizbar  Gruben Nacht, Sex im Dunkeln. 21:00 AHA  Die AHAErotikparty, Das Original. Apollo Splash Club  Late-Night-Schaumparty, Saunaabend. Foam party COCKS-Berlin  MASK, Masken-Sex-Party. naked Stahlrohr 2.0  Karaoke Sex, Sing & Cruise Mutschmann’s  Fetish in the Mix Night Triebwerk  Cheap Sex, Naked & Underwear Darkroom  Naked Sex Party Lab.oratory  Friday Fuck, „Pimp up your weekend“, Einlass bis 24 Uhr. Quälgeist  SM-Nacht, Einlass bis Mitternacht, men only. Entry till 23:59

siegessäule 02|2014 61


***062_063_Programm1516 21.01.14 16:01 Seite 62

Termine aktuell auf siegessäule.de und mobil.siegessäule.de 23:00, Kantine am Berghain

FOTO: FRANK OCKENFELS

15.02.

SA 15.02. Panic in Berlin Während eine wohlbekannte MadonnaTribute-Party seit Jahren immer wieder BesucherInnenrekorde bricht, schaffte es Berlin bisher nicht, eine ordentliche DavidBowie-Party an den Start zu bringen. Das könnte sich jetzt ändern, denn die DJs Ina und Ragnar spielen heute ausgiebig Bowie und Konsorten. Well, let’s dance!

SA

While a well-known Madonna tribute party is repeatedly breaking attendance records, Berlin never managed to start up a David Bowie party. Now that could change, thanks to a night with DJs Ina and Ragnar, gettin’ Ziggy wit’ it all night exclusively to the tunes of Bowie and his consorts. Let’s dance! 23:59, Bi Nuu

10:00 Sonntags-Club  Trans* im Alter – Zweitägige Konferenz, Für ältere Trans*Menschen soll ein Reflexionsrahmen an der Intersektion Alter/Trans* geboten werden. 16.02. ab 10 Uhr. Conference for trans* people of age. Also at the 16th at 10:00

KULTUR

Hyperion. Briefe eines Terroristen

nach Friedrich Hölderlin Regie, Bühnenbild, Licht, Kostüme: Romeo Castellucci 16.2 > 18 h, 15.+17.2. > 20 h Karten: 030.890023

FOTO: GOODYNGREEN

www.schaubuehne.de

SA 15.02. Mint Mit Bässen und Beats sorgt die Partyreihe „Mint“ für die Erfüllung der Frauenquote hinter den Decks. Auch heute, denn mit Wahlberlinerin Magit Cacoon (Foto) legt die erste Frau auf, die bei dem männerlastigen Technolabel Upon You veröffentlicht. Am DJ-Pult leisten ihr Resom, Ena Lind und Krizzi with the K! Gesellschaft.

This party series aims to shatter the glass ceiling with bass and beats. Israeli Berliner Magit Cacoon (pictured) is a fitting choice for the lineup, as she was the first female to release on the rather broish Upon You techno label. Joining her tonight in the DJ booth are Resom, Ena Lind and Krizzi with the K!. 10:00, Sonntags-Club

SA 15.02. Trans* im Alter – Konferenz Der Fokus bei der zweitägigen Konferenz liegt auf der persönlichen Auseinandersetzung u. a. mit den Themen Diskriminierungserfahrungen in der Pflege und Langzeitfolgen von Hormontherapie und operativen Maßnahmen. Die TeilnehmerInnen Zahl ist begrenzt. Anmeldung erforderlich.

62 siegessäule 02|2014

The main focus of this two-day conference for trans* people is on aging, for example, discriminatory experiences in health care and the long-term effects of hormone therapy and operative measures. The number of participiants is limited; pre-registration is required.

16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost  Inspektor Campbells letzter Fall, Kriminalkomödie von Saul O’hara, auch um 20 Uhr. Crime comedy, also at 20:00 19:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, auch um 22:15 Uhr, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus, also at 22:15 19:30 Deutsche Oper  Jenufa, Oper von Leos Janacek. Opera 20:00 Bar jeder Vernunft  Das war gut!, Tim Fischer singt Georg Kreisler Chansons. Chanson night 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele  Dagmar Manzel singt, Lieder von Werner Richard Heymann. Chanson night 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. T 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 20:00 Galerie Studio St. St.  Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:15 Corbo  Promesses, Lisa Zenner mit Bossa-Jazz. Bossa-jazz concert 20:30 DODO  Witze-Abend, Erzählt uns euren Lieblingswitz. Comedy night 21:00 Suzie Fu  Kian in concert, (Art Punk Blues unplugged)

BARS 18:00 Incognito  Das Beste von 2013, Jahresrückblickshow. End-of-the-year review 19:00 Blond  Saturday Warm-Up-Party 19:00 Café Berio  Anticipation, Pre-Clubbing mit wechselnden DJs. 20:00 Flax  Heiße Herzen, Flirtparty, play your own music. Bar night for singles 20:00 Sharon Stonewall  Play Gay, Mixed bar run by an Australian

20:30 Marienhof  Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 21:00 Betty F***  Saturday Night Fever, Tiny gay bar that is packed as hell especially on the weekends 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Muschikantenstadel, DJ U-Seven. Casual gay bar night 22:00 Rauschgold  Where have all the Filmstars gone, Show & Party mit den Sternchen vom Mehringdamm. Movie-themed drag show 22:00 Greifbar  DJ InSpector, Tanzen, Cruisen, Ficken (Electro, House). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Woof  Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Möbel Olfe  DJs Beat Baerbl & Mister Knister, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Golden Finish  DJ Zimt, (HipHop, Funk, Soul to Disco and Techno). Chill out, drink and get ready for the night 22:00 Grosse Freiheit 114  Music & Cruise, DJs Dominox & Tiasz. Regular bar night with rotating DJs. Men only

23:00

23:00

23:00

23:00

CLUBS 22:00 Die Busche  Enjoy the „B“, 2 Floors (Club Sounds, Disco). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Open Stage, Karaoke, Host: Fenek Sélavy. Karaoke night 22:00 Serene Bar  Girls’ Dance, DJ Alex B. (Pop, Charts). Grrrrlz party where you might end up sticking around 23:00 Südblock  Queerblocks GlitzAStunden, „Trash-Lounge“,, DJs Kill-AKombinat, Trudi Padma Knusprig (Trash, 80s) 23:00 Connection Club Berlin  Connection meets Berlinale, auf zwei Floors, mixed, DJs Edu de la Torre,

23:30

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23:59

Gloria Viagra. Popular club with huge darkroom Comet Club  Irrenhouse, Motto: „Bumsen, Ficken, Blasen – bei Nina uff n Rasen“, DJs The Gloria Game Boys, Ades Zabel, Austin, Compli Kate, Nina Queer, Doris Disse (House, Pop, Schlager). Nina Queer’s wacky gay party with drag show SchwuZ  repeat, „Retro & Pop“, DJs Einhitwunder, Biggy van Blond, PomoZ, Debbie Upper, Mavin. Hits from all over the world Kantine am Berghain  Panic in Berlin, „David Bowie Party“, DJs Ina & Ragnar "the 7 inch man" KitKat-Club  Carneball Bizarre, „KitKatClubnacht“, DJs Sangeet, Monty, Myti (Electrotechno, NuTrance, Progressive). Dress kinky & erotic, have sex or just dance all night long L.U.X.  Le Bordel, „French Kiss For Valentine’s Day“, DJs Blastik Haifa, Monchichi, Maschyno (French House/Electro). Emancipate your nipples – come chic or topless R 19  BeiTola, DJs Stanley Schmidt, Daniel Dreier, Lucas Gurgel (Deep House, Porn Grooves). Bi Nuu  Mint, Party, wo Frauen das Ruder an den Decks übernehmen, aber alle mitfeiern sollen! DJs Magit Cacoon, Resom, Ena Lind, Krizzi with the K! Berghain  Klubnacht, „The Power & The Glory of Perc“, Live: Ancient Methods, DJs Perc, Truss, Len

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NEU

FLOOR


***062_063_Programm1516 22.01.14 11:59 Seite 63

Ausstellungen, TV-Tipps, regelmäßige Termine: S. 74/75 Faki u. a., in der Panorama Bar „Sushitech serviert“ live: Tobias., Steve O’Sullivan, DJs Yossi u. a.. Get lost in the concrete tempel for contemporary electronic dance music

17:00

17:30

SEX

18:00 19:00

20:00

Idil Baydar Jilet of Germany Nur am 16. Februar Tickets 030. 883 15 82 www.bar-jeder-vernunft.de

16:00 alphanova & galerie futura  Pussystübchen Deluxe, Bastel-PlauderInfo Event. crafting shmooze info event

KULTUR 15:30 Philharmonie  Philharmonischer Chor Berlin, Sven-David Sandström, Matthäus Passion. Choir concert 16:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. 17:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost  Tod auf dem Nil: Hercule Poirot ermittelt, Nach einem Roman von Agatha Christie, Regie: Matti Wien. Theater play 18:00 Wilde Oscar  In Teufels Küche, Teufelchen Claudio Maniscalco und seine Engel, die Heck-Mecks. 18:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 19:00 DODO  2 Jahre Ferien, Allerbeste deutsche PopMusik. Concert 19:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus

BARS

SO 16.02.

11:30 Wilde Oscar  Tanzbrunch , Mit Andrea von den Tangoschlampen. Ballroom dance

14:00 BarbieBar  Cakes & Cookies 15:00 AHA  AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. C 16:00 Blond  Kaffeeklatsch, Coffee and tea time 17:00 Jinx Bar  Spielkinder versammelt Euch, Spieleabend. Gaming night 18:00 Wasted Land  Bring Your Boardgames Night, Spieleabend 20:00 Golden Finish  Therapeutisches Trinken, „Wochenendwunden lecken“. Nurse the damage caused by the weekend 20:00 Leander  Tatort 20:00 Sharon Stonewall  Sunday strip down

20:00 Zum Schmutzigen Hobby  Tatort, Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Flax  on the way to GMF, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Marianne  Tatort, mit Täterraten 20:15 Himmelreich  Tatort, Public Viewing im Hinterzimmer. German TV show screening 20:15 AHA  Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Betty F***  Sunday Detox, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen  Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 Woof  Cruising Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Grosse Freiheit 114  Musikbox-Cruising, Bar with darkroom, men only

CLUBS 08:00 KitKat-Club  Nachspiel, Sonntags Afterhour, DJs Glabmas & Glabsem, Jordan (Techno, Electro, House). Colourful genderfucking after-hour 12:00 Panorama Bar (Berghain)  Klubnacht, Das Tanz-Gewühl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs Efdemin, XDB, nd_baumecker, Ryan Elliott. Vibrant continuation of Saturday night’s party 19:00 SO36  Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22 Uhr: Strictly Ballroom . Classic ballroom night with dance lesson and party 20:00 SchwuZ  SchlagerNackt-Party, „Der Klassiker des nackten Tanzvergnügens“, DJs Jupiter, Stern von Avalon (PopBeat-Retro-Schlager). Dance naked to old fashioned German hits 21:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Liquid Brunch, Feucht-fröhlicher Karaoke-Abend, Host: Svetlana Pall Mall. Grab a bloody mary and a mic and nurse your hangover with some karaoke action 22:00 Ficken 3000  Pork, „Drink. Dance. Strip. Fuck“. Indie sex party 23:00 Weekend  GMF, DJs Bionic, André Quasar, Gloria Viagra, Judas Mendel (Pop, Charts, Electro). Every Sunday the upper floors of the Weekend club shake at this famous gay party

10:00 Maze World  Sonntagsverkehr 12:00 New Man  Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone  Sonntagsverkehr 13:00 Erotixx  Sonntagsverkehr 15:00 Gate Sauna  Kaffeeklatsch – Das Original 15:00 Quälgeist  Kaffee, Sex und Kuchen, SM für Männer und Frauen. SM party, mixed genders 15:00 Apollo Splash Club  Schaumparty de luxe, mit DJ Redtomcat. Foam party 16:00 Lab.oratory  Mask, „no face, just body“, Einlass bis 18 Uhr. Entry till 18:00 16:00 Triebwerk  SundaySex, Naked & Underwear 17:00 New Action  Cum Shot – Shut up & swallow, Sexparty von/für HIV-Positive, Einlass bis 19 Uhr. Ab 23 Uhr: „Fuck the Rest“. Sex

20:00

21:00

6% $6 2, $ %) (

05:00 Reizbar  Big Afterhour 13:00 Erotixx  Catch Me If You Can 20:00 Club Culture Houze  Wild Weekend, Mixed/Queer-Lounge. Dress Erotic & Fantasy 21:00 Reizbar  GangBang, Gruppensex-Party 21:00 Ajpnia  PositHiv-Verkehr, Keine ausschließliche Bareback-Party!. For HIV positives & friends 21:00 CDL-Club  Naked Sexparty, Dresscode: Shoes only, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room – Show your dick@Gloryhole Door. 21:00 Apollo Splash Club  Splash Dreams, Cruising & More 22:00 COCKS-Berlin  NakedCruising 22:00 Mutschmann’s  Fetish in the Mix Night 22:00 Quälgeist  U35-SMBerlin, SM-Party, Zutritt bis 35 Jahre. Einlass bis Mitternacht. SM play party up to age 35, entry till 23:59 22:00 Triebwerk  Sexparty, underwear, naked 22:00 Lab.oratory  Gummi, rubber outfit only. Einlass bis 24 Uhr. 22:00 New Action  Cruising Non Stop, „All kind of gay Fetish Night“ 22:00 Darkroom  Golden Shower Party 22:00 Stahlrohr 2.0  NakedSex-Party, For boys & men

party for HIV positives, entry till 19:00 Mutschmann’s  Coffe & Cream, „Sports/Fetish Edition“, für HIV-Positive, mit DJ, Einlass bis 19 Uhr. For HIV positives, entry till 19:00 Scheune  Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30 Stahlrohr 2.0  Underwear, Pants and shirt CDL-Club  Porno Disco Night, Sexparty mit Discomusik, Einlass bis 22:00, Dresscode: naked, shoes only!. Entry till 22:00 Club Culture Houze  Love Lounge, Erotic or Fetish Outfit, bi, straight & gay COCKS-Berlin  Fuck’n Fill, Dresscode: Naked, für HIV-Positive. Sex party for HIV positives Reizbar  Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 Uhr. Ab 2 Uhr: „Fick all Fetisch“. Entry till 23:30, party of the KitKat-Gayteam

SEX 05:00 Reizbar  Big Afterhour 10:00 Duplexx  Sundaycruising

siegessäule 02|2014 63


***064_065_Programm171819 22.01.14 11:25 Seite 64

Termine aktuell auf siegessäule.de und mobil.siegessäule.de 20:00, Moviemento

MO 17.02.

MO 17.02. ELSE-Gewinner Heute gibt es die Crème de la Crème des queeren Berlinale-Programms zu sehen: Den Gewinner-Film des Siegessäule-LeserInnenpreises ELSE. Unsere Jury wird da sein und darüber plaudern, was ihnen an dem Streifen gefallen hat. Außerdem setzen wir alles dran, dass auch jemand aus dem Filmteam dabei ist.

Tonight, this year's winner of our very own Readers' Choice Award ELSE will be screened at a special Siegessäule featured celebration. Come see the best the queer Berlinale program had to offer and hear what moved the members of the jury to select this film as cream of the crop. Hopefully cast members will be joining us.

14:00 Schwulenberatung  Gesprächskreis Anders Altern, Berlinale Rückblick. Open meeting for gays of age 16:00 LernLaden Pankow, Beratung zu beruflicher Fort- und Weiterbildung und zu Fragen des beruflichen Wiedereinstiegs, bitte anmelden 18:00 Sexclusivitäten  Freudensalon, Kundalini – Meditation mit Polly. 18:30 Other Nature  On Flogging, Einführung in die vielseitige Praxis des Floggings. Flogging workshop, english language

KULTUR

xual Boxhopping, FlatRate-Karaoke, Host: Punky Longstocking. Karaoke night 23:00 SO36  Kurzurlaub, „Electronic entertainment“, DJs Cactus Twisters, Sonate, Vittja Tief. For everyone who can’t stop dancing after the weekend

SEX 12:00 Maze World  Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 13:00 DarkZone  Blowing Monday 13:00 Erotixx  Blowing Monday 18:00 Quälgeist  Blue Monday Chillout, Gemischter SM-Abend. SM party, mixed genders 19:00 Club Culture Houze  Naked Sex, men only 20:00 Apollo Splash Club  Late-Night-Schaumparty, Saunaabend. Foam party 21:00 CDL-Club  Underwear/Naked Party, Dresscode: Underwear/Naked/ Jockstrap, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00 22:00 Stahlrohr 2.0  HiEnergy, Dress as you like 22:00 COCKS-Berlin  PissParty, without Dresscode

DI

18.02. 19:30 Maxim Gorki Theater  Verrücktes Blut, Von Nurkan Erpulat & Jens Hillje. A free stage adaptation of the film „La Journée de la Jupe“ 20:00 Siegessäule ELSE: Moviemento  ELSEGewinner, Gewinner des Siegessäule-LeserInnenpreises bei der Berlinale. Screening of the winner of our readers’ choice award

BARS MI 19.02. Chris Pureka 19:00, Privatclub Auch wenn der Opener des neuen ChrisPureka-Albums „How I Learned To See In The Dark“ (Release: 21.02.) genauso heißt wie die letzte Single von Miley Cyrus, könnten die beiden Künstlerinnen musikalisch nicht weiter voneinander entfernt sein: Während Cyrus auf platten Knallpop setzt, spielt Pureka seit nunmehr zwölf Jahren sanfte Folkmusik mit einer Prise Country. Die Bardin aus Connecticut mit Potenzial zur überlebensgroßen Lesbenikone fokussiert sich mit ihrer neuen Platte erstmals auch gezielt auf den europäischen Markt. Das könnte durchaus dazu führen, dass ihr nächstes BerlinKonzert vielleicht schon nicht mehr in den Privatclub passt. Also, hingehen, so lange frau sie noch (fast) für sich alleine hat!

64 siegessäule 02|2014

Even though the opener of the new Chris Pureka album, How I Learned to See in the Dark (out Feb. 21), shares the exact same title as Miley Cyrus’s latest single, these two artists couldn’t be further apart from one another musically: Whereas Cyrus records explosive pop, Pureka has, for the last twelve years, been playing soft folk with a dash of country. The bard from Connecticut has the potential to be a larger-than-life lesbian icon, and for her new record is focusing for the first time specifically on the European market. This could well lead to her next Berlin concert being too big to fit into Privatclub. So, go now and enjoy the show, wait a few years, and then brag to your friends.

18:00 Blond  AfterworkParty, 60s Twist and Shout 20:00 Stiller Don  Man(n) trifft sich ..., One of the city’s oldest regular gay bar nights 20:00 Golden Finish  Stormy Monday, (Classic Soul, Soulful House, Jazzy Tunes) 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Keller/Kinder, nur die neue Kellerbar ist auf, mit DJ. Tonight all guests will be served in the cellar 22:00 New Action  Blue Monday, 80er Hits zum Mitsingen und Abfeiern, men only. Freak out to the best of the 80s 22:00 Woof  Woof Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Hafen  Quizz-o-Rama, „20 Fragen und zwei Songs mit Hendryk Ekdahl“. Trivia night for smart asses

CLUBS 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Multise-

CHANCE WISSEN ISTOS DAS GR SE KRABBELN ien Polyneuropath bei HIV , Dr. Katrin Hahn Neurologin

19h Di., 18.02.12,

feat. Trilok Gurtu & Special Guests. Concert 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. Theatre play 22:00 Kino International  MonGay: Gewinner des Teddy Awards, Der Gewinner des queeren Filmpreises. Teddy-award winning film

BARS 19:00 Suzie Fu  Rosinas Heimatklänge, Kapverdische und afrikanische Sounds. African music night 20:00 Blond  Sing, sing, sing, Karaokeabend. Karaoke 20:00 Sharon Stonewall  Hazme El Amor Toda La Noche, Mixed bar run by an Australian 20:00 Golden Finish  Save The Robots, (Elektropop, Elektronic, NuDisco) 20:30 Marienhof  Wodkarausch, mit Olga Wodka. Drown in vodka served by Olga Wodka 21:00 Südblock  Pubquiz, mit Tama Sumo und Prosumer. Trivia night 21:00 Betty F***  KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 21:30 Möbel Olfe  Mädchendisko, DJ-Team Die Alten Socken. Girls’ night with a relaxed, chatty atmosphere 22:00 Grosse Freiheit 114  Cocks on the Rox, „der schwule Rockdienstag“. Rock party for Tuesday’s night owls 22:00 Woof  BearBust, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 New Action  Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen. Guys who show their big dicks get discount 22:00 Rauschgold  Glamöös, wilde, bunte Musik aus 6 Jahrzehnten. Hits from the past six decades

SEX 18:00 ZIK-Orangerie  Stammtisch HIV-positiver Menschen und Vortrag, Treffpunkt & Austausch, 19 Uhr Vortrag zum Thema: „Das große Krabbeln, Polyneuropathische Erkrankungen bei HIV“. Open meeting and lecture 20:00 Sonntags-Club  Homophobe und trans*phobe Gewalt, Podiumsdiskussion mit Ines Karl und Adrian Voigt vom LSBTI-Sonderdezernat der Staatsanwaltschaft, Maria Tischbier, Ansprechpartner_in bei der Berliner Polizei. Sonja Steineck, Rechtsanwältin. Discussion about homophobia and trans*phobia

KULTUR 19:30 Deutsche Oper  Jenufa, Oper von Leos Janacek. Opera 20:00 Berghain  Mercan Dede Istanbul Quartet,

10:00 Maze World  Catch Me If You Can 10:00 Duplexx  Catch Me If You Can 12:00 Apollo Splash Club  Steam-Cruising 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Cum & Fuck, XXL Fuck Factory 13:00 Erotixx  Catch Me If You Can 19:00 CDL-Club  Dark-LightMask Sexparty, Dresscode: Naked & Leihmaske, Einl. bis 22:00. Mask rental is available. Entry till 22:00 20:00 Triebwerk  TriebSex, Naked & Underwear 20:00 Quälgeist  SM am Dienstag, SM-Abend nur für Männer. SM night,


***064_065_Programm171819 21.01.14 16:40 Seite 65

Ausstellungen, TV-Tipps, regelmäßige Termine: S. 74/75 21:00 Reizbar  Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23.30 Uhr. Ab 1 Uhr: „Fick all Fetisch“. Entry till 23.30 Uhr, party of the KitKat-Gayteam 21:00 Stahlrohr 2.0  Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle!. Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit 22:00 COCKS-Berlin  DarkNight, Dresscode: naked

MI

19.02. 16:00 RuT-Lesbenzentrum  Lesbencafé, Offenes Treffen mit Lesung. Reading

KULTUR 16:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. T 18:00 Schwules Museum*  KuratorInnenführung, Führung durch die Ausstellung „Friedrich Wilhelm Murnau“. Curator-guided tour 19:00 Privatclub  Chris Pureka, Singer-Songwriter Konzert. Concert 19:30 Hans Otto Theater Potsdam  Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs, Musical nach dem Film von Pedro Almodóvar. Musical 19:30 Berliner Ensemble  Was Ihr Wollt, Verwechslungskomödie von William Shakespeare. Famous comedy play by William Shakespeare 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 20:00 Salon Tippel  KIM, Kollektiv für Komponierte & Improvisierte Musik. Concert 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 20:00 Siegessäule präsentiert: BKA-Theater  Hedwig and The Angry Inch, Das Kultmusical mit Sven Ratz-

ke als Hedwig. The cult queer rock musical gets a German-language run starring cabaret star Sven Ratzke in the title role

BARS 18:00 Suzie Fu  Vorglühen zur SchwuZ-Party, Warm-up for tonight’s SchwuZ party 18:00 Himmelreich  Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. 19:30 Blond  B-i-n-g-o, mit Maggie Knorr 20:00 Wasted Land  Pub Quiz, „We like you smart and wasted“. Queer expat bar 20:00 Golden Finish  Touch me!, 80s and more. Casual gay bar night 20:00 Sharon Stonewall  It’s cheapish, Mixed bar run by an Australian 21:00 Betty F***  Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Marietta  Pink Martini, Wöchentlicher schwuler Barabend. Well known and highly frequented gay bar night 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Nina Queers Glamourquiz, Trivia night focusing on the glamorous world of the Yellow Press 22:00 Mutschmann’s  KMarts Techhouse Pearls, Music by K-Mart & Friends 22:00 Rauschgold  Mi.a.Mi, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (70s, 80s, 90s, Schlager). Oldies bar night 22:00 Woof  Lazy Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men

SEX 10:00 Maze World  Cruising and More 10:00 Duplexx  Relax’n Sex 10:00 New Man  Kinotag 12:00 Duplexx  Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Kinotag 13:00 DarkZone  Cruising and More 13:00 Erotixx  Relax’n Sex 16:00 Böse Buben  AfterWorks, von soft bis SM. 19:00 CDL-Club  Porno Disco Night, Sexparty mit Discomusik, Einlass bis 22:00, Dresscode: naked, shoes only!. Entry till 22:00 19:00 Ajpnia  FeierabendVerkehr 19:00 Darkroom  Underwear Sex Party 20:00 New Action  Sleazy & Eazy Wednesday, Naked Sex Party, Einlass bis 21 Uhr, ab 24 Uhr: „Join The Crowd“. Entry till 21:00 20:00 Apollo Splash Club  Late-Night-Schaumparty, Wellness-Day. 20:00 COCKS-Berlin  NakedSex 20:00 Triebwerk  AfterWork-Sex, Naked- & Underwear-Sexparty 20:00 Club Culture Houze  Bi-Night – Adam & Eve im Lustgarten, Erotic/Fetish outfit or naked, Gay, Hetero, Bi. Mixed lounge 21:00 Reizbar  Oriental Night 22:00 Stahlrohr 2.0  Obenoder-Unten-Ohne, Dresscode: Topless or pants off

„Brandt’s World“ – Bilder und Zeichnungen von Brandt Parker 22.02.–21.03.2014 Vernissage: 22.02.2014, 20:00–22:00 Uhr

Kreativagentur Komet Prinzenstr. 7 10969 Berlin www.brandt-parker.com www.beesandbutterflies.de

CLUBS 20:00 SO36  Nachtflohmarkt, „Stände & Unterhaltung“, DJs Big Daddy Krüger & Beat Baerbel. Flea Market 22:00 Die Busche  Popp Feeling, 1 Floor, Video Mixing live (Mixed music, 90s). Berlin’s oldest club for gays and lesbians 22:30 SchwuZ  Populärmusik vs. S&yM, „Deine Mittwochsparty“, auf zwei Floors, DJs Nedalot, Rodeo, Ades Zabel, trust.the.girl (Queer Beat, Pop). An injection of cheesy pop to prevent midweek boredom

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***066_067_Programm2021 21.01.14 16:37 Seite 66

Termine aktuell auf siegessäule.de und mobil.siegessäule.de 20:00, Rauschgold

DO

18:00

20.02. DO 20.02. Nuttengucken am Donnerswoch Anlässlich der gefühlten 981. Staffel von „Germany’s next Topmodel“ lädt Jurassica Parka (Foto) zum Nuttengucken in die warme Stube des Rauschgold. Denn hier macht es besonders viel Spaß zu sehen, wie den „Mädchen“ mal wieder die Nippel hart werden, weil sie bei Minusgraden im Bikini posieren müssen oder so.

With what seems like the 981th season of Germanys Next Topmodel, Jurassica Parka (pictured) once again rounds up an evening of “slutwatching“ at the cozy Rauschgold. The perfect setting to see how the ladies get their nipples hard, from posing in bikinis in freezing temperatures or whatever. 22:00, Große Freiheit 114

WOHLFÜHLABEND Wechselnde Aufgüsse mit frischem Obst und Säften

Der BOILER | Mehringdamm 34

FOTO: TANJA SCHNITZLER

Die Seemannskneipe mitten in Friedrichshain, die Große Freiheit, feiert den neunten Geburtstag. Die Cruising-Bar lädt alle Piratenfreunde zu einer Party mit Show von Mataina Ah-Wie-Süss (Foto). Ivawana sorgt mit ihrer Fotobox für bleibende Erinnerungen und Resident Tiasz schmeißt 80er und 90er unters Volk.

That sailors’ pub in the middle of Friedrichshain, Grosse Freiheit, is celebrating its ninth birthday. The cruising bar welcomes all butt-pirates to the party with a show by Mataina Ah Wie Süss (pictured), Ivawana’s photo booth to make lasting memories, and resident DJ Tiasz playing cuts from the 80s and 90s.

FOTO: DENNIS VELDMANN

20:00, BKA-Theater

FR 21.02. Hedwig and The Angry Inch Nach dem furiosen Auftakt im Sommer ist Guntbert Warns Inszenierung von „Hedwig and The Angry Inch“ wieder in Berlin zu sehen. Präsentiert von Siegessäule, tobt der nimmermüde Sven Ratzke als Hedwig (Foto) über die Bühne des BKA. Achtung: Es wird laut und sexy!

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After its furious summer run, Guntbert Warn’s production of the cult musical Hedwig and the Angry Inch is out of hibernation and back on stage in Berlin. This time, the tireless Sven Ratzke jumps into the BKA theater. Achtung: It’s sure going to get loud and sexy!

Prof. Dr. Bruno-Marcel Mackert Chefarzt der Klinik für Neurologie und Stroke Unit

20.02.2014, 18.30 Uhr Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Haus 1, Gründersaal, 1. Etage Rubensstraße 125 www.vivantes.de/avk/neuro 12157 Berlin www.facebook.com/vivantes

www.boiler-berlin.de

MIX 11:00 Schloss Charlottenburg  EWA on Tour, Kiezspaziergang und Ausstellungsbesuch. Neighborhood stroll 18:00 Der Boiler  WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 18:30 Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum  Myasthenie – mehr als nur Muskelschwäche?, Vortrag mit Prof. Dr. BrunoMarcel Mackard. Lecture

KULTUR

FR 21.02. Piraten der Liebe

Myasthenie – mehr als nur Muskelschwäche?

19:30 O-TonArt  Der zerfallene Engel, Comedy Show, Thema: Glücksgefühle Live: Christoph Schmidtke. Comedy show 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. Theatre play 20:00 Deutsches Theater/ Kammerspiele  Coriolanus, Tragödie von William Shakespeare, neu übersetzt von Andreas Marber. Shakespeare’s tragedy in a new German translation 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 20:00 Siegessäule präsentiert: BKA-Theater  Hedwig and The Angry Inch, Das Kultmusical mit Sven Ratzke als Hedwig. The cult queer rock musical gets a German-language run starring cabaret star Sven Ratzke in the title role 20:15 Corbo  Zum Ende des Horizonts, Isa & die schwankenden Planken singen von der Sehnsucht und dem Meer. Concert 20:30 La Luz  Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show

BARS 18:00 Suzie Fu  Aperitivo Italiano, DJ-Set The Dudes & Edo Kiez (Club Vibes). Relaxed Italian-style bar night 20:00 Rauschgold  Nuttengucken am Donnerswoch, Public Viewing von „Germany’s next Topmodel“, moderiert von Jurassica Parka. Ab 23:00 „Topmodel-Disco“. Screening of Germany’s Next Topmodel with host Jurassica Parka 20:00 Blond  Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Flax  on the way to Chantal, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 21:00 Betty F***  Schluckimpfung, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Acá-Bar  Olgasmus, mit Olga Wodka 21:30 Sharon Stonewall  Queer Beer Thursday, Der schwule internationale Barabend. International gay bar night 22:00 Möbel Olfe  Schwulenschubsen, Der schwule Barklassiker am Donnerstag. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Woof  Man Hunt Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom, Weekend Warm-up. Meeting place for hairy men 22:00 Zum Schmutzigen Hobby  Barbie-Girls & Boys, DJ Kitty Vader (Trashpop, 90s). Casual bar night 22:00 Grosse Freiheit 114  Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom 22:00 New Action  Cheap + Sexy Thursday, Dresscode Casual, men only

CLUBS 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Gayhole, „Darkroom Boxhopping, Dancefloor Karaoke“, DJs Mika Risiko & Dolores Mercedes. The cruisy karaoke party

23:00 SchwuZ  Elektronischer Donnerstag: Sado Maso Disco, DJs Yam Bataller, Liad Krispin, Juan Ramos (Disco, House, Electro). Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs 23:00 Bassy Cowboy Club  Chantal’s House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion

SEX 10:00 Duplexx  Cruising and More 12:00 Apollo Splash Club  Steam-Cruising 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Knock up@XXL, „Enjoy the difference“ 12:00 Maze World  Kinotag 13:00 Erotixx  Cruising and More 13:00 DarkZone  Catch Me If You Can 19:00 Böse Buben  Give me FFive, After-Work-Fistparty, no spank! Dresscode: sexy, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00 19:00 CDL-Club  Undercover/Mask Sexparty, Dresscode: Naked+Leihmaske. Ab 21 Uhr: „B.ig D.ick. P.arty – Naked Area“, show your dick@gloryhole door. Einlass bis 22:00. With mask rental. Entry trill 22:00 20:00 Club Culture Houze  Piglets and Pervs, „Queer SM-Playparty“, SM & Fetish Outfit 20:00 Triebwerk  TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Mutschmann’s  Naked Sex-Party, Dresscode: Shoes only 21:00 Reizbar  Spanking!!!, Für Anfänger und Experten. Beginners welcome 21:00 Lab.oratory  Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00 22:00 COCKS-Berlin  Piss & Fuck 22:00 Stahlrohr 2.0  PoppSex, Cruising-Night. Cheesy pop music and sex


***066_067_Programm2021 21.01.14 16:37 Seite 67

Ausstellungen, TV-Tipps, regelmäßige Termine: S. 74/75 19:30

19:30

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FR

21.02. 17:00 Begegnungsstätte Mehring-Kiez  Wie änderungsfähig sind Schwule im Alter, Offener Gesprächskreis älterer Schwuler. Open meeting 17:00 Triq e.V.  Computersprechstunde für T*I*F*L, für Trans*Inter*Lesben*Frauen*, Voraussetzung: Laptop. Opportunity to install Linux 18:00 Begine  Ladies Tauschtraum, Tauschring für Frauen und Lesben. A night to meet and to exchange stuff 19:00 Regenbogenfamilienzentrum  How to be a gay family, Verantsaltung in englischer Sprache, mit Sari Ofir Lavee (Israel). Lecture, english language only 19:00 Triq e.V.  RadioVokü und Trans*Inter*QueerTresen , Kneipenabend mit Vokü-Essen. Bar night for

20:00

GAY-FILM NACHT MY BROTHER THE DEVIL

BERLIN: 21.02. CINEMAXX POTSDAMER PLATZ 20 UHR POTSDAM: 19.02. THALIA ARTHOUSE KINO 19 UHR trans*, inter* and queer people with home-style cooking

KULTUR 18:00 Wilde Oscar  Carusello Italiano, Eine queere musikalische Komödie Claudio Maniscalco, Katja Nottke, Cara Ciutan, Isabelle Gensior, Volker Hagen, Gianni Meurer, Fanny Hoffmann, Thorsten Lampe, Kai Hamm. Queer comedy play 19:00 Konzertsaal der UdK  Tanzolymp – die Gala, Abschlussgala mit den Ge-

20:00

20:30

winnern der Wettbewerbe, Moderation: Palina Rojinski. Modern dance show Friedrichstadt-Palast  Show me – Glamour is Back, Größte Ensuite-Show der Welt mit Kostümen von Christian Lacroix. Revue on the biggest theatre stage in the world Maxim Gorki Theater  Kinder der Sonne, Regie: Nurkan Erpulat. Theater play by Maxim Gorki Cinemaxx Potsdamer Platz  Gay Filmnacht: My Brother the Devil, Rashid ist schwul. Das gefällt seinem Bruder Mo überhaupt nicht. Drama Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. Theatre play Wasted Land  Open Mic-less Night, Offene Bühne für Autoren, Sänger, Künstler etc. An open call to all artists, writers and performers to come and share their talent Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night Siegessäule präsentiert: BKA-Theater  Hedwig and The Angry Inch, Das Kultmusical mit Sven Ratzke als Hedwig. The cult queer rock musical gets a German-language run starring cabaret star Sven Ratzke in the title role Galerie Studio St. St.  Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi DODO  Open Stage , Offene Bühne

BARS 18:00 Incognito  Trans-Sisters-Disco 20:00 Blond  Sexy-MusicBox, Deine Wunschmusik. Your favorite music by request 20:00 Sharon Stonewall  Love for sale, Mixed bar run by an Australian 20:30 DODO  Open Stage, Live Musik. Open mic 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Dorfdisco, DJ Austin. Casual gay bar 21:00 Betty F***  Betreutes Trinken, Tiny gay bar that is packed as hell especially on the weekends 21:30 Atopia  Atopia Hop, Tanz mit DJ Capt’n K. (Swing, Jive, Boogie u. a.). Retro dance party

Electro night in the hyper hip, bass-flooded dance temple

SEX

22:00 Große Freiheit 114  Piraten der Liebe, „9 Jahre Große Freiheit“, mit Mataina Ah-wie-Süss, Ivawana, DJ Tiasz (80s, 90s). Anniversary of Friedrichshain’s beloved gay cruising bar 22:00 Greifbar  DJ Little Chris, Tanzen, Cruisen, Ficken in der bekannten schwulen Bar (Electro, House). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Möbel Olfe  DJ Daddy-O, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Rauschgold  Titten raus – Schnaps rein, Experimentelles von und mit Äimi Weinhaus. Tonight’s host Äimi Weinhaus drags you into her cosmos of drinking and music 22:00 Hafen  Planet Hafen, Die Popnacht mit DJ Martin Möchtegern. Schöneberg’s ultimate gay bar indulges in pop music 22:00 Golden Finish  Popdelirium, „Wünsch dir was“, DJ Einhitwunder (AlltimePop). Your favorite pop songs by request 22:00 Woof  Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 New Action  Shooter Friday, Strict Dresscode, all kinds of fetish. Men only 23:00 Tom’s Bar  Handmade, DJ Faufi. Gay bar with darkroom where time seems to slip away

CLUBS 19:00 Begine  Salsateca, Salsaeinführung mit Biggy, danach Salsa, Rueda, Bachata, ChaChaCha, Rumba u. a. Salsa dancing for women 20:15 Corbo  „Komm rüber hier, wo das Leben schöner ist!“, Götz Rausch singt von den Illusionen und Träumen des Tages. Concert

22:00 Die Busche  B Zone, 2 Floors (Club Sounds, Charts, Disco). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Open Stage, Karaoke, Host: Hllywd. Karaoke night 22:00 SO36  Dancing with Tears in your Eyes, „Die 80er Party“, DJs ED Raider, Naked Zombie, Matti Platte. 80s party 23:00 SchwuZ  Hot Topic, „Rock, QueerPop & Live Sound“, DJs trust.the.girl, Marsmaedchen, LCavaliero, Viola, Svetlana Pall Mall, Wild Hair u. a. The followup to queer alternative party „Search and Destroy“ 23:00 Connection Club Berlin  Connection Clubnacht, auf zwei Floors, mixed, DJs Marcel db, Pflaumbaum. Popular club with huge darkroom 23:00 KitKat-Club  Mystic Friday meets Dr. Changra’s Birthday Bash, Live: Terramoog, Audiomatic, DJs Jeff, Vinyltreiber, Dr. Changra, Neurologic (Progressive Trance, Goa, PsyTrance). Hedonistic trance event 23:55 about blank  Homopatik, monatliche schwule Techno/Elektroparty. If you love to dance and cruise to minimal tunes all night and all day – then this is the place to be! 23:59 Panorama Bar (Berghain)  Finest Friday, elektronische Klubnacht, live:Gifted & Blessed, DJs Tama Sumo, Levon Vincent, Marcellus Pittman, Lakuti.

10:00 Maze World  Bi-Day 13:00 Erotixx  Be Bi! 20:00 Club Culture Houze  Fist and Fuck, Dresscode: Fetish, Rubber. Men only 21:00 Böse Buben  scream!, Spanking, Toys’n’Sex, Einlass bis Mitternacht. 21:00 Reizbar  Sex & Reiz 21:00 CDL-Club  GangbangBerlin meets CDL, Dresscode: Underwear/Jockstrap/ Naked, ab 22:00: „Gangbang Area“, dresscode: shoes only, showyourdick@gloryhole door 21:00 Apollo Splash Club  Late-Night-Schaumparty, Saunaabend. Foam party 22:00 COCKS-Berlin  MASK, Masken-Sex-Party. naked 22:00 Stahlrohr 2.0  Suck’n Blow, Cruising-Night 22:00 Mutschmann’s  Fetish in the Mix Night 22:00 Triebwerk  Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Darkroom  Naked Sex Party 22:00 Lab.oratory  Friday Fuck, „Pimp up your weekend“, Einlass bis 24 Uhr. Entry till midnight

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***068_069_Programm2223 21.01.14 17:01 Seite 68

Termine aktuell auf siegessäule.de und mobil.siegessäule.de 23:59, Kosmonaut

SA

22.02. SA 22.02. Members Heute tauscht Daniel Dreier (Foto) das Watergate und die Panorama Bar gegen den Kosmonauten ein. Zur PremiumElectro-Sause für alle Tanzmäuse legt der Berliner gleich ein extralanges Set auf, in dem er wahrscheinlich wieder seine Liebe für souligen Minimal ausleben wird. Ebenfalls dabei Marc Miroir und Huxley23.

Tonight, Daniel Dreier (pictured) is trading Watergate and Panorama Bar for Kosmonaut. At this premium electro shindig for all gay party animals, the Berliner DJ is playing an extra-long set in which he’ll probably live out his love for soulful minimal techno. Also spinning are Marc Miroir and Huxley23. 18:00, Gate Sauna

SA 22.02. 20 Jahre Gate Sauna Die wohl am nobelsten gelegene Schwulensauna der Stadt – unweit von Brandenburger Tor und Friedrichstraße – wird 20 Jahre alt. Gemeinsam mit vielen meist älteren Stammgästen wird heute gefeiert, es gibt ein kaltes Büfett und zwei heiße Travestie-Schnitten als Showact. Happy Birthday, liebe Gate Sauna.

What’s probably the most prestigiously located gay bathhouse – not far from the Brandenburg Gate and Friedrichstraße – is turning 20. Along with the (mostly older) regulars celebrating, there will be a cold buffet and two hot slices of drag queen putting on a show. Happy birthday, dear Gate Sauna. 23:00, Brunnen70

SA 22.02. Rose Kennedy Geiler Körper, toller Style, eine Hose, die vorne vielsprechend spannt, doch beim Gesicht denkt man an eine Naturkatastrophe? Um dieser Problematik zu entgehen, laden Nina Queer (Foto, li.) und Magic Magnus (Foto, re.) zum Maskenball. DJ Divinity, Influx u. a. sorgen für Musik beim schwulen Pop-House-Tanzreigen.

68 siegessäule 02|2014

Got a sexy body, great sense of style, nice bulge in your jeans, but your face brings to mind a natural disaster? Then Nina Queer (pictured, L) and Magic Magnus (pictured, R) have just the solution: a masquerade. Grab a mask and get on the floor with DJs like Divinity and Influx providing pop and house tracks.

14:00 Bärwaldbad  Trans*Schwimmen im Baerwaldbad, Der Sonntags-Club e. V. i, Seitenwechsel e. V. und Lambda-BB e.V. haben exklusiv für Trans*Menschen im Bearwaldbad Hallenzeiten organisiert. Trans*Swimming: The whole pool is open exclusively for trans* people 15:00 Georg Kolbe Museum  Kulturschwärmerinnen: „Renée Sintenis – Berliner Bildhauerin (18881965)“, Führung durch die Ausstellung. Guided tour

20:00 20:00

KULTUR 15:00 Walzerlinksgestrickt Ballhaus  6. Queer Dance Festival – berlin tanzt . zusammen, große Tanz-Gala mit Show-Act und Spaß-Turnier. Standard and Latin dance event with workshops, tournament and party 15:30 Friedrichstadt-Palast  Show me – Glamour is Back, auch um 19.30 Uhr. Revue also at 19:30 16:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost  Tod auf dem Nil: Hercule Poirot ermittelt, Nach einem Roman von Agatha Christie, Regie: Matti Wien, auch um 20.00 Uhr. Thriller play 19:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik mit Modern Dance, auch um 22:15 Uhr, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus, also at 22:15 19:30 Maxim Gorki Theater  Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen, Sybille Berg schreibt über den erfolgreichen Lebensentwurf von vier jungen Frauen. Sibylle Berg s text for four young women adresses the imperative of a successful lifestyle 19:30 Berliner Ensemble  Was Ihr Wollt, Verwechslungskomödie von William Shakespeare. Famous comedy play by William Shakespeare 20:00 Kreativagentur Komet  Brandt’s World, Bilder und Zeichnungen von Brandt Parker, Vernissage. Exhibition opening 20:00 Wühlmäuse  Romy singt Dein Lied - ein Wunschkonzert, Aus dem Fundus an Liedern dürfen die Fans ihre Lieblingslieder auswählen. Concert 20:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm 

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Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. Theatre play Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night Siegessäule präsentiert: BKA-Theater  Hedwig and The Angry Inch, Das Kultmusical mit Sven Ratzke als Hedwig. The cult queer rock musical gets a German-language run starring cabaret star Sven Ratzke in the title role Sonntags-Club  Mixtape - Die queere Open Stage, Mit Livemusik, Spoken Poetry und Performances. Live music, performances and spoken word Galerie Studio St. St.  Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi Corbo  Frau im Spiegel, Giftige Spitzen und zarte Töne mit dieFendel. Cabaret SchwuZ  Konzert: Fenster, „The Pink Caves“ Album-Release-Party, Support: Aloa Input. Record release concert by the Berlin-based dream-pop band BKA-Theater  Ades Zabel: Ediths Discoballs, Edith erzählt von ihrem Leben in Neukölln, ihrer Jugend, ihrem allerersten Futschirausch. Disco night with comedy show

BARS 18:00 Incognito  Das Beste von 2013, Jahresrückblickshow. End-of-the-year review 19:00 Begine  PlayLounge, Wii Spielekonsole mit Bowling, Golf Boxen u.a., außerdem Uno, Rummicub, Scrabble u. a. Gaming night 19:00 Blond  Saturday Warm-Up-Party 19:00 Café Berio  Anticipation, Pre-Clubbing mit wechselnden DJs. Get ready for the night 20:00 Flax  Heiße Herzen, Flirtparty, play your own music. Bar night for singles 20:00 Sharon Stonewall  Play Gay, Mixed bar run by an Australian 20:30 Marienhof  Saturday Night Fever, Charming and quite traditional gay bar, hotspot for locals 21:00 Betty F***  DJ Pa$cha, Tiny gay bar that is packed as hell especially on the weekends 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Muschikantenstadel, DJ U-Seven. Casual gay bar night 21:30 Südblock  Gazino Südblock, Musik, Bauchtanz & fliegendes orientalisches Buffet; mit Hatay Engin & Oryantal Suzan, Reservierung unter 609 418 53.

Middle Eastern buffet, music & West Asian dance 22:00 Golden Finish  DJ Shoplifter, (Electro, House, Deep House). Chill out, drink and get ready for the night 22:00 Woof  Hot Muscle Bears, „Flex your muscles“, internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Möbel Olfe  DJ Betty Party, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Rauschgold  Diagonal, „80er-Jahre-Schulsterpolsterparty“, mit Roswitha Reinhardt. 80s shoulder pads party 22:00 Grosse Freiheit 114  Music & Cruise, DJ M-Attack (Tech House). Regular bar night with rotating DJs. Men only

CLUBS 22:00 Die Busche  Enjoy the „B“, 2 Floors (Club Sounds, Disco). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Open Stage, Karaoke, Host: Fenek Sélavy. Karaoke night 22:00 Serene Bar  Girls’ Dance, DJ Pat Bernetti (Pop, Charts). Grrrrlz party where you might end up sticking around 23:00 KitKat-Club  KitKatClub meets Garten der Lüste, „Memorial-Benefiz für Patrice“,, DJs Corvin Dalek, Ziggy Stardust, Felix Forsten (Elektrotechno, NuTrance, Progressive) 23:00 Connection Club Berlin  Dominate, 2 Floors, mixed, DJs Alexio, Metanoize (Deep House, Disco, Pop). Monthly bumpy electro dance gay party 23:00 Brunnen70  Rose Kennedy, Motto: „Maskenball statt Karneval – Versteck dein Gesicht“, DJs Magic Magnus, Nina Queer, Stella deStroy, Influx, Divinity, Der Housekasper (Pop, House, Electro). Huge gay party from drag queen Nina Queer: Filthy, hilarious and oozing with booze 23:00 SchwuZ  Proxi Club, „Electronics & Pop“, DJs Ades Zabel, DasDaniel, Emil Doesn’t Drive, Yam Bataller u. a.. Feel the vibe of brilliant electro and pumping pop on all floors 23:59 Kosmonaut  Members, DJs Daniel Dreier, Huxley23, Marc Miroir (Electro, Tech House, Deep House). Gay party for lovers of supreme electronic dance music 23:59 SO36  Gayhane, „House of Halay ��� HomoOriental Dancefloor“. Legendary party for Turkish gays 23:59 Berghain  Klubnacht, Live: Steve O’Sullivan, Headless Horseman, DJs Code Request, Boris u. a., in der


***068_069_Programm2223 21.01.14 17:01 Seite 69

Ausstellungen, TV-Tipps, regelmäßige Termine: S. 74/75 lass bis 24 Uhr. Entry till midnight 22:00 Darkroom  Golden Shower Party 22:00 Stahlrohr 2.0  NakedSex-Party, For boys & men

SO 21:00 21:00 21:00

22:00

22:00 22:00 22:00 22:00 22:00

ROSE KENNEDY

NK – TRINK PITECK & VERS CHT ! SI DEIN GE

SAMSTAG 22/02/2014

Show your dick@Gloryhole Door . If you show up naked you will never feel misplaced at this sex club Ajpnia  NachtVerkehr Apollo Splash Club  Splash Dreams, Cruising & More Böse Buben  Inter Mixture – Böse Nacht, jedes Geschlecht, jeder Spaß, jedes Spielzeug. Einlass bis Mitternacht. Open to all genders, enjoy your favourite toy, entry till 23:59 Greifbar  JeffinBen goes to Greifbar, mit DJ, Performances & Gogos, dresscode: topless or sexy (Electro, House). The sexy get-together takes over the gay cruising bar COCKS-Berlin  NakedCruising Mutschmann’s  Fetish in the Mix Night Triebwerk  Sexparty, Dresscode: underwear, naked New Action  Cruising Non Stop, „All kind of gay Fetish Night“ Lab.oratory  Athletes, „fit for fuck“, dresscode: sportswear & sneaker. Ein-

to Goes Prenzlauer Berg

SA. 22.02. - 22 Uhr L BAL KEN MASSTATTVAL NE KAR AB 23 UHR

BRUNNEN 70 Panorama Bar live: Avatism, DJs John Osborn, Seth Troxler u. a.. Contemporary electronic dance music

SEX 05:00 Reizbar  Big Afterhour 13:00 Erotixx  Catch Me If You Can 18:00 Gate Sauna  20 Jahre Gate Sauna 20:00 Club Culture Houze  Wild Weekend, Mixed/ Queer-Lounge. Dress Erotic & Fantasy 21:00 Reizbar  BerlinBastards, u. a. für HIV Postive, Dresscode: topless, naked, underwear. For HIV-positive men 21:00 CDL-Club  Naked Sexparty, Dresscode: Shoes only, ab 23:00: B.ig D.ick P.arty, Special Room –

23.02. S P O R T S

C L U B

TAGES - TICKET HEUTE 10 € Hauptstr. 151 - 10827 B. 030 - 784 82 03 apollo-sports-club.de

11:00 RuT-Lesbenzentrum  Lesbenfrühstück, frühstücken und plaudern. Breakfast for lesbians 18:30 Kirche am Lietzensee  Gottesdienst, Kirche PositHIV

KULTUR 12:00 Komische Oper  Einführungsmatinee: Clivia, Regisseur, Dirigent, Bühnen- und Kostümbildner erläutern Hintergründe zur Produktion und machen neugierig auf die kommende Premiere. Introducing the theatre piece Clivia 15:30 Friedrichstadt-Palast  Show me – Glamour is Back, Größte Ensuite-Show der Welt mit Kostümen von Christian Lacroix. Revue on the biggest theatre stage in the world 16:00 Theater/Komödie am Kurfürstendamm  Roter Hahn im Biberpelz, Die komplette Familie Thalbach/Besson gemeinsam auf einer Bühne. Theatre play 18:00 Wilde Oscar  SaitenSpringer Berlin & friends, Mitsingkonzert. Open mic 18:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 19:00 DODO  JoKaa & Eibisch, Singer/Songwriter und wunderbare Musik aus der Schweiz. Concert 19:00 Möbel Olfe  Olfe Omg literally so literary, Kurzgeschichten rund ums Möbel Olfe. Short stories about Moebel-Olfe, english language 19:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 19:00 Sonntags-Club  FilmClub: Der qeere Film deiner Wahl, Aus drei Filmen wählt das Publikum einen Favouriten. Film to choose

20:00 Maxim Gorki Theater  Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen, Sybille Berg schreibt über den erfolgreichen Lebensentwurf von vier jungen Frauen. Sibylle Berg s text for four young women adresses the imperative of a successful lifestyle

BARS 14:00 BarbieBar  Cakes & Cookies 15:00 AHA  AHA-Sonntagscafé, Kaffee & Kuchen, anschl. Tatort Public Viewing. Coffeebreak and viewing of crime series „Tatort“ 16:00 Blond  Kaffeeklatsch, Coffee and tea time 17:00 Jinx Bar  Spielkinder versammelt Euch, Spieleabend. Gaming night 18:00 Wasted Land  Bring Your Boardgames Night, Spieleabend 20:00 Golden Finish  Therapeutisches Trinken, „Wochenendwunden lecken“. Nurse the damage caused by the weekend 20:00 Leander  Tatort 20:00 Sharon Stonewall  Sunday strip down, Mixed bar 20:00 Zum Schmutzigen Hobby  Tatort, Public Viewing. Germany’s most popular crime series 20:00 Flax  on the way to GMF, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 20:00 Marianne  Tatort, mit Täterraten 20:15 Himmelreich  Tatort, Public Viewing im Hinterzimmer. German TV show screening 20:15 AHA  Tatort in der AHA, Public viewing 21:00 Betty F***  Sunday Detox, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Hafen  Drama@Hafen, Elektrolounge, DJ Sun Jamo. Electro chill-out in Schöneberg’s ultimate gay bar 22:00 Woof  Cruising Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Grosse Freiheit 114  Musikbox-Cruising, Bar with darkroom, men only

CLUBS 08:00 KitKat-Club  Nachspiel, Sonntags Afterhour, DJs Miss Sunshine, Waikiki (Techno, Electro, House). Colourful gender-fucking after-hour 12:00 Panorama Bar (Berghain)  Klubnacht, Das Tanzgewühl der Nacht zuvor geht weiter!, DJs Thomas Svensson, Tale of Us, Oskar Offermann & Edward. Vibrant continuation of Saturday night’s party 15:30 Haus der Sinne  Swing & Jive Tanztee, Sonntagsmittags-Dance-Party

18:00

19:00

19:30

22:00

23:00

bis halb Acht, DJ Capt’n K.. Tea dance till 19:30 Südblock  Diven Pool Party Nr. III, „Wasserparty“,, DJs Ann & Maru (Queer Beat) SO36  Café Fatal, „Tanzkurs, Ballroom, Disco“. bis 22 Uhr: Strictly Ballroom . Classic ballroom night with dance lesson and party Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Swing Tanzen & Karaoke, mit der Käpt’n. After playing a swing set, DJ Käpt’n will be your host for this nights’ karaoke Ficken 3000  Pork, „Drink. Dance. Strip. Fuck.“, DJ-Set by Sarah Adorable. Indie sex party Weekend  GMF, „DiscOlympics“, DJs Gordon Hollenga, Divinity, Stella Destroy, Charlet C. House (Pop, Charts, Electro). Every Sunday the upper floors of the Weekend club shake at this famous gay party

18:00 Stahlrohr 2.0  Underwear, Pants and shirt 19:00 CDL-Club  Chillout Night, Sexparty mit Chillout-Musik, Einlass bis 22:00, Dresscode: naked, shoes only!. Entry till 22:00 20:00 Club Culture Houze  Love Lounge, Erotic or Fetish Outfit, bi, straight & gay 20:00 COCKS-Berlin  Fuck’n Fill, Dresscode: Naked, für HIV-Positive. Sex party for HIV positives 21:00 Reizbar  Naked Fun, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23:30 Uhr. Ab 2 Uhr: „Fick all Fetisch“. Entry till 23:30, party of the KitKat-Gayteam

SEX 05:00 Reizbar  Big Afterhour 10:00 Duplexx  Sundaycruising 10:00 Maze World  Sonntagsverkehr 12:00 New Man  Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Sunday Sex, Cruising & Coffee-(Cream) 13:00 DarkZone  Sonntagsverkehr 13:00 Erotixx  Sonntagsverkehr 15:00 Böse Buben  Give me FFive on Sunday, Fistparty – no spank!, no dresscode 15:00 Gate Sauna  Kaffeeklatsch – Das Original 15:00 Apollo Splash Club  Schaumparty de luxe, mit DJ Redtomcat. Foam party 16:00 Triebwerk  SundaySex, Naked & Underwear 16:00 Lab.oratory  Yellow Facts, Piss without dresscode, Einlass bis 18 Uhr. Entry till 18:00 17:00 New Action  Sloppy Hole, „Die Fist & Fuck Party“. Ab 23 Uhr: „Fuck The Rest“, regulärer Barbetrieb 17:30 Scheune  Naked Sex Party, Einlass bis 18:30. Entry till 18:30

siegessäule 02|2014 69


***070_071_Programm242526 21.01.14 16:07 Seite 70

Termine aktuell auf siegessäule.de und mobil.siegessäule.de

MO

22:00, Südblock

CLUBS

FOTO: MARCUS WITTE

24.02.

Di 25.02. Drag Race RuPaul – the erstwhile “Supermodel of the World“ – is already sashaying into the sixth season of her reality TV show Drag Race. Fourteen drag queens compete against each other to try to fill RuPaul’s heels. Tonight’s screening also features a show from the enchanting Pansy (pictured).

19:30, Maxim Gorki Theater

FOTO: THOMAS AURIN

RuPaul, das einstige „Supermodel of the World“, geht bereits mit der sechsten Staffel der Reality-TV-Show „Drag Race“ an den Start. 14 Transen treten gegeneinander an und versuchen in die Fußstapfen von RuPaul zu treten. Gehostet wird das Live-Screening mit Showeinlage von der bezaubernden Pansy (Foto).

DI 25.02. Small Town Boy Angelehnt an den Bronski-Beat-Hit inszeniert Starregisseur Falk Richter ein Stück über schwule Sozialisation. In episodischen Fragmenten und engagierten Monologen befasst sich das Projekt mit dem Ausbruch aus der Enge des Elternhauses, der Absurdität der schwulen Szene und klagt homophobe Politik an.

Taking cues from the Bronski Beat hit, star director Falk Richter has staged a piece about gay socialization. In episodic fragments and engaged monologues, the project deals with escaping the confines of one’s upbringing, the absurdity of the gay scene and indictments of homophobic policy.

FOTO: MELT!BOOKING

20:00, SchwuZ (Siehe auch S. 43)

MI 26.02. Planningtorock Jam Rostron feiert den Release von „All Love’s Legal“, ihrem dritten Album als Planningtorock. Siegessäule präsentiert das Konzert auf der Hauptbühne des SchwuZ mit rRoxymore als Vorband. Die Aftershow-Party bestücken dann Paula Temple, Ena Lind und Borusade mit Tanzbarem.

70 siegessäule 02|2014

Jam Rostron is celebrating the release of All Love’s Legal, her new third album as Planningtorock. Siegessäule is presenting the concert on the special main stage of SchwuZ, with rRoxymore as support act, plus an after-show party with her DJ posse Paula Temple, Ena Lind and Borusiade.

14:00 Schwulenberatung  Gesprächskreis Anders Altern, Eine Institution schwuler Kunst: Das schwule Auge. Open meeting for gays of age 17:00 Schwulenberatung  Rentenberatung 19:00 Regenbogenfamilienzentrum  Intimate relations of a couple of two women, Veranstaltung in englischer Sprache, mit Sari Ofir Lavee (Israel). Lecture, english language only 20:00 EWA Frauenzentrum  Lesbisches Leben in Deutschland - Pionierinnen und ihre Aktionen, Mitbegründerinnen der ersten Frauen-/Lesbenband in Europa berichten aus der Zeit. Lecture

KULTUR 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost  Die Mausefalle, Kriminal-Klassiker von Agatha Christie, Regie: Wolfgang Rumpf . Thriller play written by Agatha Christie 22:00 Siegessäule präsentiert: Kino International  MonGay: Pit Stop, Die Geschichte von zwei Männern die ihre Ex-Lover hinter sich lassen. Love drama

22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Multisexual Boxhopping, Flat-Rate-Karaoke, Host: Scotty Technology. Karaoke night 23:59 SO36  Montech, „Techno am Montag“, DJs Resom, Stanley Schmidt, HKS97. For everyone who can’t stop dancing after the weekend

SEX 12:00 Maze World  Kinotag 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Fuckin’ Monday, Cruising-Sex-Fun 13:00 DarkZone  Blowing Monday 13:00 Erotixx  Blowing Monday 19:00 Club Culture Houze  Naked Sex, men only 20:00 Apollo Splash Club  Late-Night-Schaumparty, Saunaabend. Foam party 21:00 CDL-Club  Underwear/Naked Party, Dresscode: Underwear/Naked/ Jockstrap, Einlass bis 23 Uhr. Entry till 23:00 22:00 Stahlrohr 2.0  HiEnergy, Dress as you like 22:00 COCKS-Berlin  PissParty, without Dresscode

BARS 19:00 Blond  Schlager à la carte, German hit night 20:00 Stiller Don  Man(n) trifft sich ..., One of the city’s oldest regular gay bar nights 20:00 Golden Finish  Stormy Monday, (Classic Soul, Soulful House, Jazzy Tunes) 20:00 Möbel Olfe  Kiezsoli, Die Kiezveranstaltung zur Unterstützung einer guten Sache. Heute für die Freie Schule Kreuzberg. Mini benefit for local/queer projects 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Keller/Kinder, nur die neue Kellerbar ist auf, mit DJ. Tonight all guests will be served in the cellar 22:00 New Action  Blue Monday, 80er Hits zum Mitsingen und Abfeiern, men only. Freak out to the best of the 80s 22:00 Woof  Woof Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 Hafen  Quizz-o-Rama, „20 Fragen und zwei Songs mit Hendryk Ekdahl“. Trivia night for smart asses

DI

25.02. 20:00 Wilde Oscar  BingoMania, Spiel, Spaß und Spannung. Bingo night

KULTUR 19:30 Maxim Gorki Theater  Small Town Boy, Falk Richter erkundet heutige Männerbilder. Contemporary images of men are the centre of Falk Richters latest project. with english subtitles

19:30 Friedrichstadt-Palast  Show me – Glamour is Back, Größte Ensuite-Show der Welt mit Kostümen von Christian Lacroix. Revue on the biggest theatre stage in the world 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus

BARS 19:00 Suzie Fu  Rosinas Heimatklänge, Kapverdische und afrikanische Sounds. African music night 20:00 Himmelreich  RuPaul’s Drag Race, Public Viewing, mit Lady Michael & Guests. Screening of the cult TV show 20:00 Blond  Sing, sing, sing, Karaokeabend. Karaoke 20:00 Sharon Stonewall  Hazme El Amor Toda La Noche, Mixed bar run by an Australian 20:00 Golden Finish  Save The Robots, (Elektropop, Elektronic, NuDisco) 20:30 Sally Bowles  Haralds Swing Jam Session, Retro dance party 20:30 Marienhof  Wodkarausch, mit Olga Wodka. Drown in vodka served by Olga Wodka 21:00 Betty F***  KlinikTreff, Tiny gay bar with trashy interior 22:00 Südblock  Drag Race at Südblock, Pansy presents „RuPaul’s Drag Race“, Public Viewing mit Dragshow um 23:00. Screening of season six with drag show 22:00 Grosse Freiheit 114  Cocks on the Rox, „der schwule Rockdienstag“. Rock party for Tuesday’s night owls 22:00 Woof  BearBust, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men 22:00 New Action  Big Dick Night, Wer seinen großen Schwanz zeigt, bekommt Vergünstigungen. Guys who show their big dicks get discount 22:00 Rauschgold  Glamöös, wilde, bunte Musik aus 6 Jahrzehnten. Hits from the past six decades


RW

***070_071_Programm242526 21.01.14 16:07 Seite 71

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n

N

HITZE, DAMPF, SPANNUNG

MI

18:00

26.02. MITTWOCH, 26.02.2014

youngSTARS

BARS 18:00 Suzie Fu  Vorglühen zur SchwuZ-Party, Warm-up for tonight’s SchwuZ party 18:00 Himmelreich  Doppeldecker, schwuler HouseMusik-Abend. Gay bar night 19:30 Blond  Überraschung mit Leonie Rose la Rouge 20:00 Wasted Land  Pub Quiz, „We like you smart and wasted“. Queer expat bar 20:00 Golden Finish  Touch me!, 80s and more. Casual gay bar night 20:00 Sharon Stonewall  It’s cheapish, Mixed bar run by an Australian 21:00 Betty F***  Cock Tale, Tiny gay bar with trashy interior 21:00 Marietta  Pink Martini, Wöchentlicher schwuler Barabend. Well known and highly frequented gay bar night 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Nina Queers Glamourquiz, Trivia night focusing on the glamorous world of the Yellow Press 22:00 Mutschmann’s  KMarts Techhouse Pearls, Music by K-Mart & Friends 22:00 Rauschgold  Mi.a.Mi, „Mix am Mittwoch“, DJ Doris Disse (70s, 80s, 90s, Schlager). Oldies bar night 22:00 Woof  Lazy Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men

Mehringdamm 34 | Berlin-Kreuzberg  030 - 57 70 71 75 U Mehringdamm (U6/U7)

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CLUBS

Sauna-Event für Jungs bis 28

DIE BOILER-WOCHE:

Der BOILER | Mehringdamm 34

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Montag: Partnertag (22€ für 2 Personen)

18:00 Aids-Hilfe Potsdam  Ausgrenzung und Homophobie beim Sport, Diskussionsrunde mit den Berlin Bruisers. Discussion 19:00 Frieda-Frauenzentrum  Getresst, erschöpft und ausgebrannt, Vortrag von Monika Fränznick. Lecture

KULTUR 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 20:00 Salon Tippel  KIM, Kollektiv für Komponierte & Improvisierte Musik. Concert 20:00 AHA  Slam des Westens Into the Dark, Splatter-Slam in kompletter Dinkelheit, mit Volker Surmann. Poetry slam 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost  Inspektor Campbells letzter Fall, Kriminalkomödie von Saul O’hara. Crime comedy 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 20:00 Mann-O-Meter  Literatunten, Thema: K. Mann „Symphonie Pathétique“. Literary salon 21:00 Siegessäule präsentiert: SchwuZ  Konzert: Planningtorock, „All

12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Kinotag, Men only 13:00 DarkZone  Cruising and More 13:00 Erotixx  Relax’n Sex 16:00 Böse Buben  AfterWorks, von soft bis SM, men only. Relaxed SM play party 18:00 Der Boiler  YoungStars-Sauna, für Jungs bis 28 Jahre. Sauna and cruising for guys through age 28 19:00 CDL-Club  Chillout Night, Sexparty mit Chillout-Musik, Einlass bis 22:00, Dresscode: naked, shoes only!. Entry till 22:00 19:00 Ajpnia  FeierabendVerkehr 19:00 Darkroom  Underwear Sex Party 20:00 New Action  Sleazy & Eazy Wednesday, Naked Sex Party, Einlass bis 21 Uhr, ab 24 Uhr: „Join The Crowd“. Entry till 21:00 20:00 Apollo Splash Club  Late-Night-Schaumparty, Wellness-Day. Foam party 20:00 COCKS-Berlin  NakedSex 20:00 Triebwerk  AfterWork-Sex, Naked- & Underwear-Sexparty 20:00 Club Culture Houze  Bi-Night – Adam & Eve im Lustgarten, Erotic/Fetish outfit or naked, Gay, Hetero, Bi. Mixed gender lounge 21:00 Reizbar  Porno Film Abend, Porn movie night 22:00 Stahlrohr 2.0  Obenoder-Unten-Ohne, Dresscode: Topless or pants off

ns er

Pa rt ne 10:00 Maze World  Catch Me If You Can 10:00 Duplexx  Catch Me If You Can 12:00 Apollo Splash Club  Steam-Cruising 12:00 XXL – Pornokino & Sexshop  Cum & Fuck, XXL Fuck Factory 13:00 Erotixx  Catch Me If You Can 19:00 CDL-Club  Dark-LightMask Sexparty, Dresscode: Naked & Leihmaske, Einl. bis 22:00. Mask rental is available. Entry till 22:00 20:00 Club Culture Houze  Dancing Pussy Pleasures, Frauen/Lesbian/Trans Sex-Party, DJ KakaoKatze. Sex party for women, lesbian and trans* 20:00 Triebwerk  TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Reizbar  Naked Club, vom KitKat-Gayteam, Einlass bis 23.30 Uhr. Ab 1 Uhr: „Fick all Fetisch“. Entry till 23.30 Uhr, party of the KitKat-Gayteam 21:00 Stahlrohr 2.0  Youngster-Sex-Party, für Boys von 18-28, ab 24 Uhr für alle!. Ages 18-28 till midnight, thereafter no limit 22:00 COCKS-Berlin  DarkNight, Dresscode: naked

Love’s Legal“-Album-Release-Party, mit anschließender Aftershow-Party. Support: rRoxymore. The electro-chamber musician performs from her political new album

U

SEX

22:00 Die Busche  Popp Feeling, 1 Floor, Video Mixing live (Mixed music, 90s). Berlin’s oldest club for gays and lesbians 22:30 SchwuZ  Populärmusik vs. Planningtorock Aftershow, „Deine Mittwochsparty“, auf zwei Floors, DJs Paula Temple, Planningtorock, Ena Lind, Borusiade, Johannes D. Täufer, Marsmaedchen (Queer Beat, Pop). An injection of cheesy pop to prevent midweek boredom

SEX 10:00 Maze World  Cruising and More 10:00 Duplexx  Relax’n Sex 10:00 New Man  Kinotag 12:00 Duplexx  Kinotag

Dienstag: 1x zahlen, 2x kommen! Hol Dir Deinen Gutschein für einen weiteren Dienstag und für jedes Getränk! Mittwoch: youngSTARS Sauna-Event für Jungs bis 28 Jahre. ( 12. und 26. Februar) Donnerstag ( 18 Uhr): Wohlfühl-Abend mit Aufgüssen, Anwendungen und leckeren Erfrischungen. Montag bis Freitag: 12 Uhr bis 14 Uhr: Frühkommertarif ( 14,50€) Jedes Wochenende: von Freitag 12 Uhr bis Montag 6 Uhr durchgehend geöffnet.


***072_073_Programm2728 21.01.14 16:08 Seite 72

Termine aktuell auf siegessäule.de und mobil.siegessäule.de 20:00, Sophiensaele

FOTO: WHITE ON WHITE

27.02.

DO 27.02. White on White #6 – Queer Sells Hauptthema des Künstlerduos White on White ist Critical Whiteness. Im sechsten Teil ihres Performance-Zyklus beschäftigen sich die beiden mit der Kombination von Whiteness und Queerness. Dabei wird beleuchtet, wie Sprache als Manifestation der Realität funktioniert. Nach dem Motto: Ich bin was ich sage.

DO

Artist duo White on White’s main topic is critical whiteness. In the sixth part of their performance cycle, they investigate the combination of whiteness and queerness, aiming to shed light on how language works as a manifestation of reality, thus reinforcing the notion: What I say is who I am.

18:00 Der Boiler  WohlfühlAbend, bis 21:00. Relaxed sauna night 19:00 Begine  Offene systemische Abende , Lotta Gothe zum Thema: „Glaub nicht alles, was du denkst“. Lecture

KULTUR

FOTO: JAN WIRDEIER

20:00, Bar jeder Vernunft, Siegessäule-Preview

FR 28.02. La Cage aux Folles Heute haben Siegessäule-Leserinnen und -Leser Ehrenplätze in der Bar jeder Vernunft. Denn die Preview von Bernd Mottls Inszenierung von „La Cage aux Folles“ mit Hannes Fischer (Foto, li.) und Peter Rühring (re.) ist nur für uns reserviert. Tickets gibt es zum Sonderpreis von 29 Euro. Mehr auf Seite 34.

Tonight, Siegessäule readers are VIPs at the Bar jeder Vernunft. That’s because they’ve reserved just for us a preview of Bernd Mottl’s German-language production of the cult musical about a couple who runs a drag club in St. Tropez. Special reduced-price tickets cost 29 euros. More info on page 34.

FOTO: CHILLOKUBO

23:00, Südblock

FR 28.02. Easter Release Party Stine Omar und Max Boss alias Easter spielen heute ein Record-Release-Konzert im Südblock. Allerdings ist noch nicht ganz klar, was eigentlich veröffentlicht wird. Auf rätselhafte Weise wird jede weitere Information darüber zurückgehalten. Die Fans der Slo-Mo-Electro-Pop-Combo werden dennoch auf ihre Kosten kommen.

72 siegessäule 02|2014

Stine Omar and Max Boss a.k.a. Easter have announced a performance for tonight’s release party, mysteriously omitting any further info, including what exactly they’re releasing. Even still, the mysterious duo is sure to round up all the fans of their clinical beats, deadpan vocals and alluring music videos.

19:30 Volksbühne  Glanz und Elend der Kurtisanen, Nach Honoré de Baltzac, inszeniert von René Pollesch. Theater play 19:30 Friedrichstadt-Palast  Show me – Glamour is Back, Größte Ensuite-Show der Welt mit Kostümen von Christian Lacroix. 20:00 Sophiensaele  White on White #6 – Queer Sells, Performance Theaterstück des Dous White on White. Performance piece, english language 20:00 EWA Frauenzentrum  Rattenlinie Bariloche, Krimilesung. Reading 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 20:00 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost  Tod auf dem Nil: Hercule Poirot ermittelt, Nach einem Roman von Agatha Christie, Regie: Matti Wien. Theater play 20:15 Corbo  Annika Frerichs, Die Hamburgerin präsentiert ihre erste CD „Zwischendrin“. Chansons 20:30 La Luz  Die Brauseboys, Vorleseshow. Reading show

BARS 19:00 Betty F***  De Wiever sin wiedder loss!, „Betty Alaaf Helau und Aloah“, Karnevalparty mit Bambi u. a.

20:00 Rauschgold  Nuttengucken am Donnerswoch, Public Viewing von Germany’s Next Topmodel, moderiert von Jurassica Parka. Ab 23:00 „Topmodel-Disco“. Screening of Germany’s Next Topmodel with host Jurassica Parka 20:00 Blond  Wunschmusik der 80er, Your favorite music from the 80s 20:00 Flax  on the way to Chantal, Warm-up Party. Get ready for the night at this local youngster spot 21:00 Acá-Bar  Olgasmus, mit Olga Wodka 21:30 Sharon Stonewall  Queer Beer Thursday, Der schwule internationale Barabend. 22:00 Möbel Olfe  Schwulenschubsen, Der schwule Barklassiker am Donnerstag. There’s nothing like Thursday’s gay night at Olfe: crowded, hilarious, flirty 22:00 Woof  Man Hunt Night, Internationale Cruising Bar mit Darkroom, Weekend Warm-up. Meeting place for hairy men 22:00 Zum Schmutzigen Hobby  Barbie-Girls & Boys, DJ Kitty Vader (Trashpop, 90s). Casual bar night 22:00 Grosse Freiheit 114  Topless-Night, mit Jonas. Bar with darkroom 22:00 New Action  Cheap + Sexy Thursday, Dresscode Casual, men only

CLUBS 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Gayhole, „Darkroom Boxhopping, Dancefloor Karaoke“, Live: Miss Aruba & Clair Media, Host: Hllywd. The cruisy karaoke party

23:00 SchwuZ  Elektronischer Donnerstag: Bru/t, DJs Av Skardi, Francesco Arancio, Secon Area (Techno). Party igniting Thursday nights with brilliant electro tunes by alternating DJs 23:00 Bassy Cowboy Club  Chantal’s House Of Shame, (Electro, House, Minimal). Chantal’s infamously lascivious weekly party explosion

SEX 10:00 Duplexx  Cruising and More 12:00 Apollo Splash Club  Steam-Cruising 12:00 Maze World  Kinotag 13:00 Erotixx  Cruising and More 13:00 DarkZone  Catch Me If You Can 19:00 XXL – Pornokino & Sexshop  XXL-Dresscode, Naked & Underwear Party 19:00 CDL-Club  Undercover/Mask Sexparty, Dresscode: Naked+Leihmaske. Ab 21 Uhr: „B.ig D.ick. P.arty – Naked Area“, show your dick@gloryhole door. 20:00 Club Culture Houze  Piglets and Pervs, „Queer SM-Playparty“, SM & Fetish Outfit 20:00 Triebwerk  TriebSex, Naked & Underwear 21:00 Mutschmann’s  Naked Sex-Party, Shoes only 21:00 Reizbar  CBT, (Cock Ball Training) play safe, no blood 21:00 Lab.oratory  Naked Sex Party, Einlass bis 23 Uhr. 22:00 COCKS-Berlin  Piss & Fuck 22:00 Stahlrohr 2.0  PoppSex, Cruising-Night. Cheesy pop music and sex

VIDEO . SHOP . CRUISING CLUB

Cruising Special

Immer jeden letzten Do ab 19 Uhr

Dresscode: Underwear & Naked

B Bornholmer ornholmer Str. Str. 7

!


***072_073_Programm2728 21.01.14 16:08 Seite 73

FR

28.02. 11:00 EWA Frauenzentrum  ExpertinnenfrühstückDie Medikalisierung der Frauen im Alter. 19:00 Studio 44  On Fire, Forum für den künstlerischen Austausch mit südafrikanischen Künstler_innen. Performances by 13 artists of South-Africa 19:00 Begine  Kreta entdecken, Foto-Vorstellung von „Frauen unterwegs Frauen reisen“. Dia show 22:00 Sonntags-Club  Vorspielfußballer - Tournier, Turnierauslosung für das Internationale Fußballturnier Berlin. International soccer draw

KULTUR 18:00 Sexclusivitäten  Freuden- Filmsalon, Filmreihe „Weibliche Regisseurinnen“ mit Ula Stöckl und Penny Marshall. Film Screening 19:30 Maxim Gorki Theater  Small Town Boy, Falk Richter erkundet heutige Männerbilder. Contemporary images of men are the centre of Falk Richters latest project. with english subtitles 19:30 Friedrichstadt-Palast  Show me – Glamour is Back, Größte Ensuite-Show der Welt. Revue on the biggest theatre stage in the world 20:00 Siegessäule-Preview: Bar jeder Vernunft  La Cage aux Folles, exklusive Siegessäule-Preview des Kultmusicals. Neue Inszenierung von Ernst Mottl. Cult musical 20:00 Cinemaxx Potsdamer Platz  L-Filmnacht: Cloudburst, Zwei reife damen flüchten vor ihren Kindern, um in Kanada zu heiraten. Drama 20:00 alphanova & galerie futura  Vaginale, Finissage mit Performances. finissage 20:00 AHA  ESC Karaoke, beliebte Eurovision-Karaoke. Karaoke night 20:00 Sophiensaele  White on White #6 – Queer Sells, Performance des Dous White on White. Performance piece, english language 20:00 Chamäleon Varieté  Beyond, Artistik und Akrobatik gemischt mit Modern Dance, Regie: Yaron Lifschitz. Contemporary circus 20:00 Komische Oper  Menschenskind, Dagmar Manzel singt Hollaender. Concert

L-FILM NACHT CLOUDBURST

BERLIN: 28.02. CINEMAXX POTSDAMER PLATZ 20 UHR POTSDAM: 26.02. THALIA ARTHOUSE KINO 19 UHR

20:00 Grüner Salon  Stephan Graf von Bothmer meets DUO SCHEESELONG, Stummfilmkonzert. Silent movie 20:00 Wasted Land  Open Mic-less Night, Offene Bühne für Autoren, Sänger, Künstler etc. An open call to all artists to come and share their talent 20:00 Wintergarten  All Night Long, Soul Varieté Show. Soul cabaret night 20:00 Galerie Studio St. St.  Salon Kreuzkölln, Show mit Zsa Zsa Puppengesicht, Juwelia Soraya & Hedi 20:15 Corbo  Le-Thanh Ho – Cd Präsentation, Film Noir trifft auf Nouvelle Vague. Chanson night 20:30 Eisenherz  Gunther Geltinger: Moor, Lesung und Sofagespräch. Reading 20:30 DODO  Open Stage, Offene Bühne 21:00 Berghain  Konzert, Young Fathers & James Pants & Jameszoo (von Rap bis Sun Ra und LeftfieldBeatmusik). Concert 21:00 Kik One “You have to figure out what film you are in and play the role“, Kunst Ausstellung und Event. Art event 23:00 Südblock  Easter – Release Party, Release-Party und Konzert des Berliner Slo-Mo-Electro-Duos. Release party featuring the Berlin-based slo-mo electro-wave duo live

BARS 18:00 Suzie Fu  Queeres Wohnzimmer für Weltbürger, International gettogether 18:00 Incognito  Trans-Sisters-Disco 20:00 Blond  Faschingsauftakt, Carnival party 20:00 Sharon Stonewall  Love for sale, Mixed bar run by an Australian 20:30 DODO  Open Stage, Live Musik. Open mic 21:00 Bar Sofia  Kloeinweihungsparty, Einweihung des „Schlagzeilen“-Mädchenklos, live die Wrangelkiezheros „The Hard Cash Hookers“. Every couple months this queer bar celebrates the newly redecorated restrooms 21:00 Zum Schmutzigen Hobby  Dorfdisco, DJ Austin. Gay bar night 21:00 Betty F***  Betreutes Trinken, Trashy gay bar 22:00 Greifbar  DJ Little Chris, Tanzen, Cruisen, Ficken (Electro, House). Popular 80s-style gay cruising bar 22:00 Möbel Olfe  DJ Polly, If you’re clueless what to do, stopping by the Olfe is a good start 22:00 Rauschgold  DiscoSabines Heartbreak Hostel, „Billige Musik fürs Herz“. Cheap music with a certain sentimental touch 22:00 Golden Finish  DJ Insert Your Name Here,

SEX

22:00

22:00

22:00 23:00

(Alternative, Electronic, Deep House). Drink and get ready for the night Grosse Freiheit 114  Weekend-Warm-Up, Bar nur für Männer. Bar with darkroom, men only Woof  Muscle Bears (Packed In The House), Internationale Cruising Bar mit Darkroom. Meeting place for hairy men New Action  Shooter Friday, Strict Dresscode, all kinds of fetish. Men only Tom’s Bar  Handmade, DJ Leebow. Gay bar with darkroom where time seems to slip away

CLUBS 22:00 Die Busche  „B“ 4 Uni, 2 Floors (Charts, Disco). Berlin’s – simultaneously – most hip and unhip club for gays and lesbians 22:00 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke  Open Stage, Karaoke, Host: Svetlana Pall Mall. Karaoke night 22:30 SchwuZ  L-Tunes-Karneval, „Lesbenparty – all queers welcome“, DJs Sara Moshiri, Carrie Gold, Julie Parker, Carouzo (Pop, House, Rock, Indietronics, Electro). The monthly excess for lesbians 23:00 Connection Club Berlin  Connection Clubnacht, 1 Floor, mixed, DJ Superzandy. Popular club with huge darkroom 23:00 SO36  My Ugly X, „Bad Taste Party“, DJs Eric Jr. & Friends (Trashpop, 80s). Party for nostalgic 90s enthusiasts 23:00 KitKat-Club  Piep Show, DJs Flash Marc@Garden, CruiseControl, Jules (Techno, Tech House, Electro). The monthly KitKat party geared toward gay men 23:30 Loftus Hall  PartyColare, DJs Shoplifter, Rolex, KVRT. Italo-electro underground queer party 23:59 Panorama Bar (Berghain)  Jus-Ed presents, live: Melchior Sultana, DJs Doc Jones, Dana Ruh, Jus-Ed, Owen Jay. Electro night in the hyper-hip dance temple 23:59 Chalet  GutterSlut, DJs & Entertainment Gideon, Nic Fisher, Per QX, DJ Nibc, Mz Sunday Luv u. a. (PopTrash, dancefloor shit and electro vibes). Irregular party that originally comes from London’s queer underground, glamorous, trashy, vibrant

10:00 Maze World  Bi-Day 13:00 Erotixx  Be Bi! 20:00 Club Culture Houze  Fist and Fuck, Dresscode: Fetish, Rubber. Men only 21:00 Reizbar  Männer Welt – Darkroom Fieber 21:00 CDL-Club  The Naked 80s & 90s, Music Sexparty, Dresscode: Naked – Shoes only. Ab 23 Uhr: „B.ig D.ick. P.arty“, show your dick@gloryhole door 21:00 Apollo Splash Club  Late-Night-Schaumparty, Saunaabend. Foam party 22:00 COCKS-Berlin  MASK, Masken-Sex-Party. Dresscode: naked 22:00 Berlin-Schöneberg  BiohazardMen Berlin, „Winter Edition“, Sexparty nur für HIV-Positive Männer. Einlass nur auf Gästeliste. Registrierung: www.biohazardmen.eu. Exclusively for HIV-positive men, prior registration necessary: www.biohazardmen.eu 22:00 Mutschmann’s  Fetish in the Mix Night 22:00 Triebwerk  Cheap Sex, Naked & Underwear 22:00 Darkroom  Naked Sex Party 22:00 Lab.oratory  Friday Fuck, „Pimp up your weekend“, Einlass bis 24 Uhr. Entry till midnight 22:00 Quälgeist  SM-Nacht, Einlass bis Mitternacht, men only. Entry till 23:59 22:00 Stahlrohr 2.0  Sklavenmarkt, SM for Tops & Subs. Slave market


***074_075_Highlights_Gruppen_Programm 21.01.14 17:08 Seite 74

Patrick Caulfield

bis 08.03., Between Bridges, Keithstr. 15, Schöneberg

Felix Schneeweiß: Best Boy

bis 08.03., Galerie cubus-m, Pohlstr. 75, Tiergarten Teenager-Melancholie: Der junge Künstler taucht die Galerieräume in der Pohlstraße in die Atmosphäre eines Jugend- oder Schulzimmers. Seine Installationen und Zeichnungen sind geschwängert von persönlichen Erinnerungen und subjektiven Erfahrungswelten.

Zanele Muholi: Selected Faces & Phases and Beulahs Die Südafrikanerin Zanele Muholi versteht sich als „visual artist“ und Fürsprecherin der LGBTCommunitys. In ihren Fotoarbeiten fängt sie das bunte und stolze Leben schwarzer lesbischer Frauen in Südafrika ein – gerade auch angesichts um sich greifender „Hate Crimes“ und „korrigierender Vergewaltigungen“.

Love Aids Riot Sex II

bis 09.03., neue Gesellschaft für bildende Kunst, nGbK, Oranienstr. 25, Kreuzberg Immer wieder hat die nGbK über die Jahrzehnte Aids in Ausstellungen thematisiert – „Vollbild Aids“ war 1988 europaweit die erste

bis 28.02., Wentrup, Tempelhofer Ufer 22, Kreuzberg

ihrer Art überhaupt. Mit der neuen Ausstellungsreihe legt man erneut den Finger in die noch offene Wunde und fragt, ob sich unsere Haltung bezüglich Toleranz, Anderssein und Andersdenken wirklich verändert hat.

Wenn der Sand sprechen könnte

bis 10.03., Schwules Museum*, Lützowstr. 73, Tiergarten

„Korrigierende Vergewaltigungen“, so werden Hassverbrechen gegen lesbische Frauen in Kapstadt genannt: Dineo Madwayi und Des're Higa haben es erlebt. Eine „Live Documentary“ mit Film, Fotografie, Audio und Text lässt die Betrachtenden in das Erlebte eintauchen.

Friedrich Wilhelm Murnau – Die privaten Fotografien

bis 10.03., Schwules Museum*, Lützowstr. 73, Tiergarten Murnaus Verlangen: Privataufnahmen des Regisseurs dokumentieren den Kreis von Mitarbeitern, Freunden und Liebhabern. So etwa die aus Tahiti, entstanden 1931 bei den Dreharbeiten zu seinem letzten Film „Tabu“, der eine Abfolge homoerotischer Wunschbilder in eine heterosexuelle Liebesgeschichte einbettete.

burg Die Schöpferin des BerlinaleBären: die emanzipierte Berliner Protagonistin Renée Sintenis (1888–1965) war in den 1920erJahren eine der erfolgreichsten Bildhauerinnen, sorgte aber auch durch ihre markante Schönheit für Aufsehen. Vielen Freunden stand die Künstlerin, die zum Inbegriff des Typus der neuen Frau wurde, Modell. Damals wie heute ist sie eine Ikone der Schwulen- und Lesbenbewegung.

Helmut Newton: Paris–Berlin. Exhibition Grand Palais 2012 // Greg Gorman: Men

bis 18.05., Helmut Newton Stiftung im Museum für Fotografie, Jebenstr. 2, Charlottenburg Ein Beitrag zur Geschlechterparität: Parallel zur neuen HelmutNewton-Retrospektive zeigt Greg Gorman in „June’s Room“ Männerakte, die zwischen 1988 und 2012 überwiegend in seinem Studio in Los Angeles entstanden sind – zeitlose, sinnliche Aktporträts: die jungen Männer, teilweise in Gruppen, bewegen sich vor Gormans Kamera wie Tänzer auf einer leeren Bühne. Texte: Carsten Bauhaus

Renée Sintenis bis 23.03., Georg Kolbe Museum, Sensburger Allee 25, Charlotten-

TV-Tipps 01.02., 16:15, rbb  Jochen Kowalski – Ein Porträt zum 60. Geburtstag (Porträt/Doku, D’14)

13.02., 12:40, Arte  (Fast) die ganze Wahrheit: David Bowie (Kurzfilm, F 2013)

18.02., 8:20, WDR Der Blaufuchs, mit Zarah Leander (Spielfilm, D 1938)

03.02., 21:00, BRalpha  alpha-Forum: Hella von Sinnen (Porträt/Talk, D 2009)

13.02., 16:55, Einsfestival  „die story“: Schwule Sau, Der neue Hass auf Homosexuelle (Doku, D 2010)

18.02., 12:10, hr  Zwei Seiten der Liebe, (Fernsehfilm, D 2002

03.02., 23:15, NDR  Taking Woodstock – Der Beginn einer Legende (Spielfilm, USA 2009)

FOTO: NDR/DEGETO

04.02., 23:55, Arte  Hitlers Polizei (Doku, D 2010)

Auf der Flucht In „Fremde Haut“ spielt Jasmin Tabatabei (Foto, re.) eine lesbische Iranerin, die in Deutschland Zuflucht sucht. Um ihre Homosexualität nicht preisgeben zu müssen und dennoch die Chance auf Asyl zu haben, nimmt sie die Identität eines verstorbenen Asylbewerbers an. Die Regisseurin Angelina Maccarone, die gemeinsam mit ihrer Kamerafrau Judith Kaufmann das Drehbuch schrieb, erzählt eine eindringliche Geschichte, die weit mehr zu bieten hat als Yentl-Feeling. „Fremde Haut“, 17.02., 23:15, NDR

74 siegessäule 02|2014

Wolfgang Tillmans hat seine Zelte in London abgebaut und ist nach Berlin gezogen. Mitgenommen hat er seine Non-Profit-Galerie Between Bridges für künstlerische Positionen, die er persönlich mag, die aber ansonsten selten gezeigt werden. Anders als in London, wo er im Flur und Treppenhaus seines Ateliers ausstellte, zeigt er in Berlin – in richtigen Galerieräumen – zunächst Werke des aus der Generation der PopArt-Künstler stammenden Partrick Caulfield.

FOTO: ZANELE MUHOLI

programm

Ausstellungen

05.02., 0:10, ZDF kultur  Die Welt von Vice (14): Black Metal in Norwegen (Reportage/Serie, D 2011) 07.02., 22:10, Das Erste  Tatort: Borowski und der freie Fall (Serie, D 2012) 08.02., 23:55, rbb  Howl – Das Geheul, Regie: R. Epstein & J. Friedman (Spielfilm, USA’10) 09.02., 17:10, 3sat  Pink, mit Hannah Herzsprung (Spielfilm, D 2009) 09.02., 20:15, SIXX  Alexander (Spielfilm, USA 2004) 11.02., 20:15, Sat.1  All you need is love – Meine Schwiegertochter ist ein Mann (Spielfilm, D 2009) 12.02., 18:15, NDR  300 Meter Kiez – Bühne frei für den Spielbudenplatz (Doku, D 2014) 12.02., 0:15, Arte  Schau mir in die Augen, Kleiner (Doku, D/F/NL 2007)

14.02., 20:15, ZDF neo  Der Club der toten Dichter (Spielfilm, USA 1988) 14.02., 22:35, 3sat  Der nächtliche Lauscher (Spielfilm, USA 2006) 15.02., 11:00, VOX  Das perfekte Promi-Dinner, mit René Koch (Koch-Doku, D 2010) 15.02., 17:00, ZDF neo  Zoff in Beverly Hills, mit Bette Midler (Spielfilm, USA 1986) 15.02., 23:30, Arte 28. Verleihung der Teddy Awards (Show, D 2014)) 16.02., 20:15, Das Erste  Tatort: Zirkuskind (Fernsehfilmfilm, D 2014) 16.02., 20:15, ZDF  Dora Heldt: Unzertrennlich (Spielfilm, D 2014) 16.02., 20:15, PRO7 Maxx Ben Hur (Spielfilm, USA 1959) 16.02., 22:05, Arte  Charles Trenet (Doku, F 2013) 16.02., 1:10, rbb  Teddy Award – Der queere Filmpreis (Gala/Show, D 2014) 17.02., 23:15, NDR  Fremde Haut (Spielfilm, D/A 2005)

19.02., 20:15, Arte  Tomboy (Spielfilm, F 2011). Auch am 26.02, um 14:05 20.02., 23:15, hr  Rosa Wölkchen 2014: Gay is schee, die etwas andere Fastnachtssitzung aus Frankfurt (Karneval/Show, D 2014) 21.02., 12:40, Arte  (Fast) die ganze Wahrheit: Madonna (Kurzfilm, F 2013) 21.02., 22:35, 3sat  Ich liebe Dich Philip Morris (Spielfilm, F/USA 2009) 21.02., 23:20, ZDF neo  Himmlische Kreaturen (Spielfilm, NZL 1994) 28.02., 13:30, BR  Ist ja irre – Cäsar liebt Kleopatra (Spielfilm, GB 1964)


***074_075_Highlights_Gruppen_Programm 21.01.14 17:08 Seite 75

RegelmäĂ&#x;ige Termine, Gruppen

Junges GemĂźse Bei der schwulen Jugendgruppe sind alle Jungschwuppen im Alter von 14 bis 29 willkommen. Jeden Mittwochabend kann man zusammensitzen, miteinander plaudern, sich austauschen oder gemeinsam mit Olga Raspunitova, Anna Klatsche und Fanny FamĂśs (Foto: v. l. n. r.) die Verleihung der Goldenen Jungschwuppe planen. jeden Mittwoch, ab 18:00 Uhr, Mann-O-Meter, BĂźlowstr. 106, SchĂśneberg

montags

19:00

14:00 Schwulenberatung ď ľ GespraĚ&#x2C6;chskreis Anders Alterns 16:00 Lebensort Vielfalt ď ľ Andersrum, queere Bibliothek 17:00 Pluspunkt ď ľ HIV/Syphilis-Schnelltest, Anonym, 17:00 Spinnboden. Lesbenarchiv ď ľ Offene Gruppe, Comingoutgruppe ältere Frauen mit Kindern 17:00 Regenbogenfamilienzentrum ď ľ Treffen fĂźr schwule Väter , 4. Montag 19:00 AHA ď ľ Ă&#x2013;ffentliches Plenum, 1. Montag im Monat 19:00 Begine ď ľ Doppelkopfrunde, 1. Montag im Monat 19:00 Begine ď ľ Literaturrunde, 2. Montag im Monat 19:00 Begine ď ľ Philosophiestammtisch, 2. Montag 19:00 Begine ď ľ Politikstammtisch, 4. Montag im Monat 19:00 Begine ď ľ Berliner Matriarchats Salon,

19:00 19:00 19:30

19:30 20:00

2. und 4. Montag Regenbogenfamilienzentrum ď ľ Treffen fĂźr Schwangere, 2. Montag Sonntags-Club ď ľ 30somethinâ&#x20AC;&#x2122;, Stammtisch f. Frauen zw. 30 u. 40, 2.+4 Mo Wasted Land ď ľ Writers night, Offene Schreibgruppe Regenbogenfamilienzentrum ď ľ Offener Treff fĂźr Lesben & Schwule mit Kinderwunsch, 1. Montag Sonntags-Club ď ľ Jugendtreff, bis 29 Jahre EWA Frauenzentrum ď ľ Frauenstammtisch, 1. Montag im Monat

dienstags 11:00 EWA Frauenzentrum ď ľ Psychologiesche Beratung, 1. Dienstag 14:00 Spinnboden. Lesbenarchiv ď ľ Lesben mit chronischen Erkrankungen/ Haadicap, Selbsthilfegrup-

pe, 2. Dienstag im Monat 17:00 A21 ď ľ Happy Twens, Spieleabend 17:00 BAH ď ľ HIV-Test, Nur mit telefonischer Voranmeldung 17:00 Lesbenberatung ď ľ Kekse & Kontakt, Treff fĂźr lesbische, bisexuelle Frauen und transidente Menschen 17:00 Mann-O-Meter ď ľ CafĂŠ Doppelherz, Kaffeeklatsch fĂźr Männer ab 45 18:00 ZIK Orangerie ď ľ Positven-Sprechstunde, 3. Dienstag im Monat 18:00 Mann-O-Meter ď ľ Rechtsberatung, 1.+3. Dienstag im Monat 18:00 Mann-O-Meter ď ľ Sozialrechtsberatung, letzter Dienstag im Monat 18:00 RuT-Lesbenzentrum ď ľ Gebärdenkoffer, offenes visuelles Konversationstraining fĂźr Frauen (taube, hĂśrbehinderte u. hĂśrende), 1. + 3. Dienstag 19:00 AHA ď ľ AHA-Spieleabend 19:00 Lambda e.V. ď ľ Le Fusion Sexual, Jugendgruppe fĂźr Lesben, Schwule, Bi, Trans* 19:00 LSVD ď ľ Quarteera, Freizeitgruppe fĂźr russischsprachige LGBTI, 2. Dienstag im Monat 19:00 Sonntags-Club ď ľ Dienstags-Club, Trans* und Freunde 19:00 Sonntags-Club ď ľ Schwusos, Stammtisch, 3. Dienstag 19:00 ZwĂślf-Apostel-Kirche ď ľ Rogate Vesper, Queere Kirchenveranstaltung 20:00 Sonntags-Club ď ľ Freunde der Politologie, Diskussionsgruppe. 2. Dienstag 20:00 EWA Frauenzentrum ď ľ LeseEulen, Offene Literaturgruppe, 1. Dienstag 20:00 EWA Frauenzentrum ď ľ Ritas DisKussCafĂŠ, 2. Dienstag im Monat 20:00 Woof ď ľ BLF â&#x20AC;&#x201C; Offener Clubabend, 1. Dienstag 20:00 Schwulenberatung ď ľ Meeting der Anonymen Alkoholiker

mittwochs 10:00 Regenbogenfamilienzentrum ď ľ Krabbelgruppe, Alle 2 Wochen 10:00 Schwulenberatung ď ľ FruĚ&#x2C6;hstuĚ&#x2C6;cksclub 13:00 EWA Frauenzentrum ď ľ Rechtsberatung, 1. Mi Mietrecht, 20 Uhr Zivil- u. Familienrecht. 2. Mi Strafrecht 14:00 Schwulenberatung ď ľ CouchgespraĚ&#x2C6;ch Plus 14:00 Regenbogenfamilienzentrum ď ľ Offener Treff,

fĂźr Regenborgenfamilien 15:00 BAH ď ľ HIV-Test, Nur mit telefonischer Voranmeldung 17:30 Mann-O-Meter ď ľ Narcotics Anonymous Meeting 18:00 Begine ď ľ Qigong, 19.30 Uhr Tai Ji Quan, Pekingform 18:00 Begine ď ľ Poesiestammtisch, offene Schreibgruppe, 4. Mittwoch 18:00 Mann-O-Meter ď ľ Jungschwuppen Mittwochs club, schwule Jugendgruppe von 14 bis 29 Jahre 18:00 Lambda e.V. ď ľ Lambda², Jugendgruppe bis 26 J., 1.+3. Mittwoch im Monat an verschiedenen Treffpunkten, Infos unter 282 7990 18:00 Mann-O-Meter ď ľ Beratungssprechstunde, fĂźr Menschen mit Behinderung, 1. Mittwoch im Monat 18:00 Mann-O-Meter ď ľ HIV/ Syphilis-Schnelltest, Anonym und ohne Anmeldung 18:00 Sonntags-Club ď ľ Transmänner-Stammtisch, 1. Mittwoch im Monat 18:30 Sonntags-Club ď ľ 2. Halbzeit, Treffen fĂźr ältere Schwule 19:00 AHA ď ľ Andere Kreise, Offene Jungendgruppe 19:00 Begine ď ľ Skatru5nde, 2. Mittwoch im Monat 19:00 Regenbogenfamilienzentrum ď ľ Gesprächsabend zu Erziehungsfragen, 3. Mittwoch 19:00 SchneeweiĂ&#x;chen & Rosenrot ď ľ Bleublancrose, Stammtisch fĂźr deutsch-franzĂśsische Schwule und Lesben aus Frankreich, 1. Mittwoch 19:00 Karl-Liebknecht-Haus ď ľ Trefen der LAD die Linke.Queer Berlin-Brandeburg, 3. Mittwoch 19:00 Sonntags-Club ď ľ Berlin Intersex, Treffen fĂźr interesexuelle Menschen, 2. Mittwoch 20:00 Mann-O-Meter ď ľ Akademicus-Gay-Berlin, Offenes Treffen schwuler Akademiker, 1. Mittwoch im Monat 20:15 FrauenNachtCafĂŠ Wildwasser ď ľ Frauen in Action, Programm zum Ausprobieren u. Mitmachen

donnerstags 14:00 Regenbogenfamilienzentrum ď ľ Offener Treff, fĂźr Regenborgenfamilien 17:00 Begine ď ľ Rechtsberatung, 3. Donnerstag im Monar 17:00 Mann-O-Meter ď ľ HIV/ Syphilis-Schnelltest, Anonym 18:00 Begine ď ľ Fossi-Treff, 1. Donnerstag im Monat 18:30 RuT-Lesbenzentrum ď ľ Doppelkopf

19:00 Berio ď ľ Bleublancrose, Stammtisch fĂźr deutschfranzĂśsische Schwule und Lesben, 3. Donnerstag 19:00 Lambda e.V. ď ľ TransStern_chen, Jugendgruppe fĂźr Trans* bis 26, 1.+3. Donnerstag im Monat 19:00 Sonntags-Club ď ľ NoAlk, Treffen fĂźr trockene schwule Alkoholiker 19:00 Sonntags-Club ď ľBi-Treffen, jeden letzten Donnerstag 19:00 DODO ď ľ SprachcafĂŠ International, 1. Donnerstag 19:30 ZwĂślf-Apostel-Kirche ď ľ Rogate Andacht, Gottesdienst 19:30 Begine ď ľ Offene Gruppe der Autorinnenvereinigung, 1. Donnerstag 20:00 Begine ď ľ Feminismus wagen!, Offener Stammtisch der Feministischen Partei/Die Frauen, 2. Donnerstag im Monat 20:00 Frieda Frauenzentrum ď ľ freiFrauen, Unternehmerinnenstammtisch, 3. Donnerstag im Monat 20:00 Mann-O-Meter ď ľ Meeting der Anonymen Alkoholiker 20:00 Sonntags-Club ď ľ Top30, Gruppe fĂźr Schwule in den DreiĂ&#x;igern

freitags 11:00 EWA Frauenzentrum ď ľ FrauenfrĂźhstĂźck, 4. Freitag im Monat 16:00 Spinnboden. Lesbenarchiv ď ľ lesbisch & selbstständig, offene Gruppe, 1. Freitag im Monat 17:00 A21 ď ľ Youngsters, Freizeittreff 17:00 RuT-Lesbenzentrum ď ľ SĂźĂ&#x; & Salzig, FrauenKultur& Wohnen, 1. Freitag 17:00 Spinnboden. Lesbenarchiv ď ľ Offene Gruppe, Coming-Out mit Kindern, 2. Freitag 17:00 Lesbenberatung ď ľ Young and Queer, Gruppe fĂźr LBT mit und ohne Rassismuserfahrung, 14â&#x20AC;&#x201C;23 Jahre 17:30 BAH ď ľ Infoabend, Ehrenamtl. Mitarbeit, 2. Freitag 18:00 Begine ď ľ Lesben/Frauen Tauschring, 3. Freitag 18:00 Sonntags-Club ď ľ Frauenfreitag 19:00 Lambda e.V. ď ľ Mehr Glitzer fĂźr Alle! FĂźr queere Schwule* und Tunten (2027 J.), 1.+3. Freitag 19:30 Quälgeist ď ľ MOM-Sitzung, SM Infos, 3. Freitag

20:00 CafĂŠ PositHiv ď ľ Offene Doppelkopfrunde 20:00 Mann-O-Meter ď ľ Romeo & Julius, schwule Freizeitgruppe (14-29 J.) 20:15 FrauenNachtCafĂŠ Wildwasser ď ľ Moderierte Gesprächsrunde, fĂźr Frauen in Krisensituationen 20:30 Pech & Schwefel ď ľ Queer Gothic, Stammtisch, 2. Freitag im Monat

samstags 11:00 Frieda Frauenzentrum ď ľ LesbenfrĂźhstĂźck, 3. Samstag im Monat 14:00 Spinnboden. Lesbenarchiv ď ľ Twens, Freizeitgruppe. Anmeldung unter: 448 58 48, 1. Samstag 15:00 Mann-O-Meter ď ľ Kaffee45+, 1.+3. Samstag 15:00 Regenbogenfamilienzentrum ď ľ ILSE-Treffen, 2. Samstag im Monat 16:00 Jesus-Christus-Gemeinde ď ľ HuK-Treffen, 4. Samstag im Monat 16:00 Lambda e.V. ď ľ Junxgruppe, fĂźr schwule Jungs bis 19 18:30 Mann-O-Meter ď ľ Geezers, Freizeitgruppe fĂźr Gays & Biâ&#x20AC;&#x2122;s (30 - 45 J.) 18:30 Sankt Marienkirche ď ľ Rausch der Sinne, Gottesdienst, 1. Samstag 21:00 Spinnboden. Lesbenarchiv ď ľ Nachtschwärmerinnen, offene Ausgehgruppe f. Lesben, 4. Samstag

sonntags 13:00 Quälgeist ď ľ Mit uns drĂźber reden, SM-Infos fĂźr Männer und Frauen, 3. Sonntag im Monat 15:00 Lambda e.V. ď ľ Queerläufer, Sportgruppe 15:00 RuT-Lesbenzentrum ď ľ Spielenachmittag, 2. Sonntag 16:00 CafĂŠ PositHiv ď ľ GehĂśrlosenstammtisch, 2.+4. Sonntag im Monat 17:00 TrIQ ď ľ Inter* CafĂŠ, Inters*/Herms/Zwitter, 3. So. 17:00 A21 ď ľ Happy Twens, Spieleabend 18:00 Emmaus-Kirche ď ľ HuK, Gottesdienst, 2. Sonntag 18:30 Kirche am Lietzensee ď ľ Gottesdienst, Kirche PositHIV, 4. Sonntag im Monat 19:00 Mann-O-Meter ď ľ Offene Schachgruppe

26.02. | 19.00 Uhr

MEDIKAMENTENNEBENWIRKUNGEN â&#x20AC;&#x201C; WAS KANN ICH TUN? Michael Latzke



NEU! JETZT IM   

  

  

CafĂŠ, KĂźche & Kultur

   

     www.berlin-aidshilfe.de

MEDIZINISCHE REISE 2014

INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN ZU MEDIZINISCHEN FRAGEN BEI HIV UND AIDS.

Mit freundlicher UnterstĂźtzung von:

siegessäule 02|2014 75


***076_079_Stadtplan _Programm 21.01.14 17:15 Seite 76

plan

B

Schöneberg

D C

A B

Übersicht / Overview

Zeichenerklärung Plan A: Wilmersdorf Plan B: Schöneberg, Nollendorfplatz Plan C: Friedrichshain Plan D: Mitte m schwul/gay j lesbisch/lesbian h nur für Männer/ men only i nur für Frauen/ women only g gemischt/mixed e Darkroom

76 siegessäule 02|2014

A

Charlottenburg/ Wilmersdorf Schöneberg


***076_079_Stadtplan _Programm 21.01.14 17:15 Seite 77

Bars & Cafés 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29

30 31 32 33

Affenhütte (C), Möckernstraße 103, Tel: 850 11 002, g Art en chocolat (C), Oranienplatz 15, Tel: 01515 92 567 94, g Bar Saint Jean (D), Steinstr. 21, m Bar Sofia (C), Wrangelstr. 93, g BarbieBar (C), Mehringdamm 77, Tel: 69 56 86 10, g Bärenhöhle (D), Schönhauser Allee 90, Tel: 44 73 65 53 , m Böse Buben (A), Sachsendamm 76, Tel: 62 70 56 10, h Begine (A), Potsdamer Str. 139, Tel: 215 14 14, i Besenkammer (C), Rathausstr. 1, Tel: 242 40 83, m Betty F*** (D), Mulackstr. 13, m Bierhimmel (C), Oranienstraße 183, g Bierhof Rüdersdorf (C), Rüdersdorfer Str. 70, g Blond (B), Eisenacher Str. 3a, m Blonder Engel (B), Herweghstr. 2-6, Tel: 33762461606, m Bloody Mary (C), Manteuffelstr. 77, g Blue Boy Bar (B), Eisenacher Str. 3a, Tel: 218 74 98, m Bruegge (C), Kottbusserstr. 13, Tel: 65 00 42 68, g Bull (B), Kleiststr. 35, Tel: 960 857 60, h Café Acker (D), Bergstr. 68, Tel: 36 46 13 56, g café berger (D), Senefelderstr. 4, g Café Berio (B), Maaßenstr. 7, Tel: 216 19 46, g Café Cralle (D), Hochstädter Str. 10a, Tel: 455 30 01, g Café finovo (A), Großgörschenstr. 12-14, Tel: 20 61 55 20, g Café Goûter (C), Reichenbergerstr. 143, g Café Kalwil Berlin (B), Motzstr. 30, Tel: 030 23638818, g Café Morgenrot (D), Kastanienallee 85, Tel: 44 31 78 44, g Café Ole (C), Boddinstr. 57, g Café Pfeiffers (C), Oranienstr. 17, g Café Rix (C), im Saalbau Neukölln; Karl-Marx-Str. 141, Tel: 686 90 20, g Café Seidenfaden (D), Dircksenstr. 47, Tel: 283 27 83, i Café Steiner (B), Motzstraße 30, Tel: 23 63 88 18, g Café Ulrichs (B), Einemstraße 11, g Café Wilhelmine (C), Gneisenaustr. 67, Tel: 69 56 62 78, g

34 Cafe Adam (B), Kleiststraße 7, m 35 CDL-Club (B), Hohenstaufenstr. 58, Tel: 030/32667855, h 36 Club Culture Houze (C), Görlitzer Str. 71, Tel: 61 70 96 69, g 37 COCKS-Berlin (D), Greifenhagener Str. 33, h 38 Copa Brazilian Deli (B), Motzstr. 17, Tel: 21 01 76 00, g 39 Cutie Pie (C), Lausitzer Str. 8, g 40 Darkroom (D), Rodenbergstr. 23, Tel: 444 93 21, h 41 Der Kuchenladen (A), Kantstr. 138, Tel: 310 184 24, g 42 Der neue Oldtimer (B), Lietzenburger Str. 12, m 43 DODO (C), Großbeerenstr. 32 , Tel: 530 940 72, g 44 Drama (C), Mehringdamm 63, Tel: 030 - 674 69 562 , g 45 Dreizehn (B), Welserstr. 27 , Tel: 23 63 22 12, h 46 eetcafé Linda Carell (D), Rhinowerstraße 3, Tel: 60922350, g 47 Elsenbar (C), Elsenstr. 106, g 48 Ficken 3000 (C), Urbanstr. 70, m 49 Flax (D), Chodowieckistr. 41, Tel: 44 04 69 88, g 50 Freundeszone (C), Proskauer Str. 8, g 51 Galander (C), Großbeerenstr. 54, g 52 Golden Finish (C), Wrangelstraße 87, Tel: 23 18 53 59, g 53 Greifbar (D), Wichertstr. 10 Ecke Greifenhagener Str., Tel: 4440828, h 54 Hafen (B), Motzstr. 19, Tel: 211 41 18, m 55 HarDie’s Kneipe (B), Ansbacher Str. 29, Tel: 23 63 98 42, m 56 Harlekin (A), Schaperstr. 12-13, Tel: 218 25 79, m 57 Heile Welt (B), Motzstr. 5, Tel: 21 91 75 07, g 58 Himmelreich (C), Simon-Dach-Str. 36, Tel: 29 36 92 92, g 59 Incognito (B), Hohenstauffenstr. 53, g 60 Joe’s Bar (D), Schönhauser Allee 157, g 61 K6 (B), Kleiststr. 6, Tel: 23 62 69 84, m 62 Kumpelnest3000 (A), Lützowstr. 23, Tel: 261 69 18, g 63 La Caffetteria (D), Brunnenstr. 153, g 64 Lab.oratory (C), Am Wriezener Bahnhof, Tel: 29000597, h 65 literaturcafé/autorenbuchhandlung (A), Else-Ury-Bogen 599, Tel: 31 01 84 89, g 66 Luftbrücke Café (C), Manfredvon-Richthofen-Straße 18, Tel: 914 76 118, g

67 Maibach Café & Restaurant (B), Maaßenstr. 5, Tel: 23623520, g 68 Maja’s Deli (D), Pappelallee 11, Tel: 484 94 851, g 69 Marianne (C), Mariannenstr. 6, Tel: 69814521, g 70 Marienhof (D), Marienburger Str. 7, g 71 Marietta (D), Stargarder Str. 13, Tel: 43 72 06 46, g 72 Maxxx Bar (B), Fuggerstr. 34, m 73 Möbel Olfe (C), Reichenberger Str. 177 (Kottbusser Tor), Tel: 23 27 46 90, g 74 Melitta Sundström (C), Mehringdamm 61, Tel: 692 44 14, g 75 Miss Go Lightly (B), Nollendorfstr. 15, g 76 Miss-Honeypenny (B), Winterfeldtstr. 44, g 77 Momo Coffee ‘n’ Art (C), Grünberger Str. 22, g 78 Monster Ronson’s Ichiban Karaoke (C), Warschauer Str. 34, Tel: 89751327, g 79 Montoya (C), Voigtstr. 7/8, Tel: 405 77 500, g 80 Mutschmann’s (B), Martin-Luther-Str. 19, Tel: 21 91 96 40, h 81 Neues Ufer (A), Hauptstr. 157, Tel: 78 95 79 00, g 82 Neuköllner Backstube (C), Friedelstr. 30, Tel: 338 470 30, g 83 New Action (B), Kleiststr. 35 Ecke Eisenacher Str., Tel: 211 82 56, h 84 November (D), Husemannstr. 15, Tel: 442 84 25, g 85 Perle (D), Sredzkistr. 64, m 86 Pinocchio (B), Fuggerstr. 3, Tel: 23 62 03 33, m 87 Prinzknecht (B), Fuggerstr. 33, Tel: 23 62 74 44, h 88 Priscilla (C), Karl-Marx-Allee 103 A, g 89 Privatleben (D), Rhinower Str. 12, g 90 Pussy Cat (B), Kalkreuthstr. 7, Tel: 213 35 86, g 91 Quälgeist (C), Mehringdamm 51; 4. Hof, Tel: 788 57 99, h 92 Quchnia (C), Markgrafenstr. 35, Tel: 20 60 92 86, g 93 Rauschgold (C), Mehringdamm 62, Tel: 92274178, g 94 Reizbar (B), Motzstr. 30, Tel: 030 23 63 79 81 , h 95 RosaCurry (B), Eisenacher Str. 3, Tel: 66403949, g 96 Roses (C), Oranienstr. 187, Tel: 615 65 70, g 97 Rouges et Tartes (D), Knaackstr. 54, Tel: 44719737, g 98 Sally Bowles (B), Eisenacher Str. 2, g 99 Sanatorium 23 (C), Frankfurter Allee 23, Tel: 42 02 11 93, g

100 Sarotti-Höfe (C), Mehringdamm 57, Tel: 60 03 16 80, g 101 Südblock (C), Admiralstraße 1-2, Tel: 609 418 53, g 102 Schall & Rauch (D), Gleimstr. 23, Tel: 030 / 4433970, m 103 Scheune (B), Motzstr. 25, Tel: 213 85 80, h 104 Schraders (D), Malplaquetstr. 16 b, Tel: 45 08 26 63, g 105 Senti (C), Paul-Lincke-Ufer 4, g 106 Sharon Stonewall (D), Kleine Präsidentenstr. 3, Tel: 030 / 24 08 55 02, g 107 Shochu Bar (C), Behrenstr. 72, Tel: 030 / 30 11 17 33 3, g 108 Silver Future (C), Weserstr. 206, Tel: 030 / 75 63 49 87, g 109 Sorgenfrei (A), Goltzstr. 18, Tel: 30 10 40 71, g 110 Stahlrohr 2.0 (D), Paul-RobesonSraße 50, Tel: 0170/8037691, h 111 Stiller Don (D), Erich-Weinert-Str. 67, Tel: 0176-50133676, m 112 Stitch (C), Sanderstr. 17, g 113 Suzie Fu (C), Flughafenstr. 25, g 114 Tabasco (B), Fuggerstr. 3, Tel: 214 26 36, m 115 taz-Café (C), Rudi-Dutschke-Straße 23, g 116 Tee, Tea, Thé (A), Goltzstr. 2, Tel: 21 75 22 40, g 117 The CLUB (C), Biebricher Str. 14, g 118 The Liberate (D), Kleine Präsidentenstr. 4, m 119 Tom’s Bar (B), Motzstr. 19, Tel: 213 45 70, h 120 Trauerspiel (D), Milastr. 7, e 121 Triebwerk (C), Urbanstr. 64, Tel: 69 50 52 03, h 122 Vanille & Co. (A), Joachim-Friedrich-Str. 27, Tel: 31 51 78 35, g 123 Vielharmonie (B), Motzstr. 8, m 124 Voima (A), Winterfeldtstr. 22, g 125 Weincafé TortenheBär (A), Zauritzweg 9, Tel: 34 54 03 04, g 126 Windows (B), Martin-Luther-Str. 22, Tel: 214 23 94, g 127 Woof (B), Fuggerstr. 37, Tel: 23607870, h 128 Zum Schmutzigen Hobby (C), Revaler Straße 99, g

Kultur 129 Admiralspalast (C), Friedrichstr. 101, Tel: 47997499, g 130 alphanova & galerie futura (C), Am Flutgraben 3, g 131 Ana Koluth Prenzlauer Berg (D), Schönhauser Allee 124, Tel: 87 33 69 80, g 132 Apostel-Paulus-Kirche (A), Klixstraße 2, g

133 Arsenal (A), Potsdamer Str. 2, Tel: 26955-100, g 134 Bar jeder Vernunft (A), Schaperstr. 24, Tel: 883 15 82, g 135 Berliner Ensemble (D), BertoltBrecht-Platz 1, Tel: 28 40 81 55, g 136 Berliner Kriminal Theater/Umspannwerk Ost (C), Palisadenstr. 48, Tel: 47997488, g 137 BKA-Theater (C), Mehringdamm 34, Tel: 202 20 07, g 138 Bruno’s (B), Bülowstr. 106, Tel: 21 47 32 93, m 139 Bruno’s (D), Schönhauser Allee 131, m 140 Chamäleon Varieté (D), Rosenthaler Str. 40/41, Tel: 4000 59-30 , g 141 Cinemaxx Potsdamer Platz (A), Voxstraße 2, Tel: 25922111, g 142 Corbo (C), Kiefholzstraße 1-4, Tel: 53 60 4001, g 143 DENCKER+SCHNEIDER (B), Kalkreuthstr. 14, g 144 Deutsche Oper (A), Bismarckstr. 35, Tel: 343 84 01, g 145 Deutsches Theater/Kammerspiele (A,D), Schumannstr. 13a, Tickets: 28 44 12 25, g 146 Eisenherz (B), Motzstrasse 23, g 147 Friedrichstadt-Palast (D), Friedrichstr. 107, g 148 Galerie Kunst Krämer (A), Motzstr. 91, g 149 Galerie Studio St. St. (C), Sanderstr. 26, g 150 Grüner Salon (D), Am Rosa-Luxemburg-Platz, Tel: 688332390, g 151 HAU1 (C), Stresemannstr. 29, g 152 Haus der Sinne (D), Ystader Str.10, g 153 Kino International (C), KarlMarx-Allee 33, Tel: 24 75 60 11, g 154 Kleine Nachtrevue (B), Kurfürstenstr. 116, Tel: 218 89 50, g 155 Komische Oper (C), Behrenstr. 55-57, Tickets: 47 99 74 00, g 156 Konzertsaal der UdK (A), Hardenbergstraße 33, g 157 Kunstspäti (C), Schlesische Str. 19, g 158 Lebensort Vielfalt (A), Niebuhrstr. 59–60, g 159 Literaturhaus Berlin (A), Fasanenstr. 23, Tel: 88 72 86 -0, g 160 Maxim Gorki Theater (C), Am Festungsgraben 2, g 161 O-TonArt (A), Kulmerstr. 20a, Tel: 37 44 78 12 , g 162 Palais Winterfeldt (B), Winterfeldtstr. 72, g

163 Philharmonie (A), Herbert-vonKarajan-Str. 1, Tickets: 254 88 999, g 164 Quatsch Comedy Club (D), im Friedrichstadtpalast; Friedrichstr. 107, Tel: 118 05/255 565, g 165 Roter Salon an der Volksbühne (D), Linienstr. 227, g 166 S.R. ComedyBus (B), Motzstr. 1, Tel: 61101313, g 167 Schloss Charlottenburg (A), Spandauer Damm 20-24, g 168 Schwules Museum* (A), Lützowstr. 73, Tel: 69 59 90 50, g 169 Sophiensaele (D), Sophienstr. 18, Tel: 030 / 283 52 66, g 170 Theater/Komödie am Kurfürstendamm (A), Kurfürstendamm 206/209, Tel: 88 59 11 88, g 171 Tipi (A), Große Querallee, Tel: 39 06 65 50, g 172 Volksbühne (D), Linienstr. 227, Tickets: 24 06 57 77, g 173 Wühlmäuse (A), Pommernallee 2–4, Tel: 30 67 30 10, g 174 Wintergarten (A), Potsdamer Straße 96, Tel: +49 30 588 433 , g 175 Xenon Kino (A), Kolonnenstr. 5-6, Tel: 78 00 15 30, g

Party 176 about blank (C), Markgrafendamm 24, g 177 Adrema Hotel (A), Gotzkowskystraße 20/21, g 178 Atopia (D), Prenzlauer Allee 187, g 179 Ballhaus Ost (D), Pappelallee 15, g 180 Barbie Deinhoff’s (C), Schlesische Str. 16, g 181 Base Ment (C), Spreewaldplatz 8, g 182 Bassy Cowboy Club (D), Schönhauser Allee 176a, Tel: 28 18 323, g 183 Berghain (C), Am Wriezener Bahnhof 20, g 184 Bi Nuu (C), Schlesisches Tor, g 185 Brunnen70 (D), Brunnenstraße 70-71, g 186 Chacha.Chicas (C), Hasenheide 9, Tel: 030-78 70 64 81, i 187 Chalet (C), Vor dem Schlesischem Tor 3, g 188 Clash im Mehringhof (C), Gneisenaustr. 2a, Tel: 32526387, g 189 Comet Club (C), Falckensteinstraße 48 1, g 190 Connection Club Berlin (B), Fuggerstr. 33, Tel: 2181432, m 191 Die Busche (C), Warschauer Platz 18, Tel: 296 08 00, g

siegessäule 02|2014 77


***076_079_Stadtplan _Programm 21.01.14 17:16 Seite 78

plan

192 Dietrich’s (B), Eisenacher Straße 3, g 193 Dragon Room im KitKat-Club (C), Köpenicker Str. 76, g 194 FluxBau (C), Pfuelstr. 5, g 195 Goya (B), Nollendorfplatz 5, g 196 Grosse Freiheit 114 (C), Boxhagener Str. 114, h 197 Kantine am Berghain (C), Am Wriezener Bahnhof, Rüdersdorfer Straße 70, Tel: 030 / 29360210, g 198 KitKat-Club (C), Köpenicker Str. 76, g 199 Kosmonaut (C), Wiesenweg 1-4, g 200 L.U.X. (C), Schlesische Straße 41, g 201 Loftus Hall (C), Maybachufer 48, g 202 nbi (D), Zionskirchstraße 5, g 203 Paloma Bar (C), Skalitzer Str. 135, g 204 Privatclub (C), Pücklerstr. 34, g 205 R 19 (C), Revaler Str. 19, g 206 Raumklang (C), Libauer Str. 1, g 207 RAW 99 (C), Revaler Str. 19, Tel: 030 / 29 24 695, g 208 SchwuZ (C), Rollbergstr. 26, g 209 Serene Bar (C), Schwiebusser Str. 2, Tel: 69 04 15 80, j 210 SO36 (C), Oranienstr. 190, g 211 Sophienclub (D), Sophienstr. 6, g 212 Touch Club (B), Courbierestr. 13, Tel: 030 / 21005070, h

213 Urban Spree (C), Revalerstraße 99, g 214 Walzerlinksgestrickt - Ballhaus (C), Am Tempelhofer Berg 7d, Tel: 69 50 50 00, g 215 Weekend (D), Alexanderstr. 7, Tel: +49 30 24631676, m 216 WHAT?! (D), Karl-Liebknecht-Str. 11, g

Restaurants 217 3 Schwestern (C), Mariannenplatz 2 218 Alois Oberbacher (D), Elisabethkirchstr. 2, Tel: 47377305 219 Anabelas Kitchen (A), Pestalozzistr. 3, Tel: 28 70 12 24 220 Antiqua (A), Eisenacher Str. 59 221 April (B), Winterfeldtstr. 56, Tel: 2168869 222 Bond (A), Knesebeckstr. 16, Tel: 50 96 88 44 223 Brachvogel (C), Carl-Herz-Ufer 34, Tel: 693 04 32 224 Buddhahaus (A), Akazienstr. 27, Tel: 70 50 99 59 225 Café des Artistes (B), Fuggerstr. 35 226 Centro-Sud (A), Bülowstr. 10, Tel: 215 67 99 227 Chaapa (B), Maaßenstr. 9, Tel: 23 60 75 30 228 Chaapa Kreuzberg (C), Adalbertstr. 9, Tel: 832 10352 229 Dai Ragazzi (B), Winterfeldtstr. 36, Tel: 67 92 64 46 230 DanTra’s (A), Kulmer Str. 20A, Tel: 75540903

231 de maufel (A), Leonhardtstr. 13, Tel: 030 3100 4399 232 Diodata (A), Goltzstr. 51, Tel: 0151 579 24764 233 Dolores Mitte (D), Rosa-Luxemburg-Str. 7, Tel: 28 09 95 97 234 Dolores Schöneberg (B), Bayreuther Str. 36, Tel: Tel. 54 82 15 90 235 Elefant (B), Fuggerstr. 18, Tel: 23 60 73 46, deutsch 236 essBar (A), Schwäbische Str. 16 237 florian (A), Grolmannstr. 52, Tel: 313 91 84 238 Fritz & Co. Pommes-Manufaktur (B), Wittenbergplatz 239 Ganesha (D), Wichertstr. 5, Tel: 84 71 20 50 240 Giorgio (B), Motzstr. 11, Tel: 0176 2125 74 55 241 Hamburger Mary’s (B), Lietzenburger Str. 13/15 242 Heuriger Gustav – Wiener Weinstube (B), Motzstraße 10 243 India (C), Bergmannstr. 100, Tel: 692 69 76 244 Jolesch (C), Muskauer Straße 1, Tel: 612 35 81 245 Kurhaus Korsakow (C), Grünberger Str. 81, Tel: 54737786 246 La Cocotte (A), Vorbergstr. 10, Tel: 78 95 76 58 247 Leander (C), Jungstr. 29, Tel: 29004803 248 Liberda (C), Pflügerstr. 67, Tel: 62 90 33 67 249 Limayra (B), Maaßenstr. 11, Tel: 81 03 11 15

250 Little Otik (C), Graefestraße 71, Tel: 50 36 23 01 251 Mao Thai (D), Wörtherstr. 30, Tel: 4419 261 252 Mariona (C), Skalitzer Str. 94 b, Tel: 61 67 12 14 253 Mädchen ohne Abitur (C), Körtestr. 5 254 More (B), Motzstr. 28, Tel: 23 63 57 02 255 Neuer Bamberger Reiter (B), Regensburger Str. 7, Tel: 74 92 00 90 256 Peccato DiVino (C), Bergmannstraße 59 257 Phuket (C), Mehringdamm 67, Tel: 69 53 28 55 258 Raststätte Gnadenbrot (B), Martin-Luther-Str. 20a, Tel: 21961786 259 Restaurant Gasteiner (A), Nassauische Str. 36/Ecke Gasteiner Str., Tel: 86 00 82 08 260 Restaurant GLEIM (D), Gleimstraße 33-35, Tel: 8894 3107 261 Rice Queen (D), Danziger Str. 13, Tel: 44 04 58 00, asiat. 262 Robbengatter (A), Grunewaldstr. 55, Tel: 853 52 55 263 RosaCaleta (C), Muskauer Str. 9 264 Sage Restaurant (C), Köpenikker Straße 18–20, Tel: 7 55 49 40 71 265 Sarod’s (C), Friesenstr. 22, Tel: 69 50 73 33 266 Sashimi Sushi Lounge (B), Maaßenstr. 9, Tel: 23 63 3700

267 Schneeweiß (A), Simplonstr. 16, Tel: 030/29 04 97 04 268 Schneeweißchen & Rosenrot (D), Schönhauser Allee 157, Tel: 40 57 69 88 269 Siedite e Mangia (D), Sredzkistr. 43, Tel: 831 09 460, ital. 270 Sissi (B), Motzstr. 34, Tel: 21 01 81 01 271 Suksan (B), Ansbacher Str. 4, Tel: 21 01 86 73 272 Sumo (C), Bergmannstr. 89, Tel: 69 00 49 63 273 Ta Panta Ri (A), Düsseldorfer Str. 75, Tel: 873 73 46 274 Tapas y más dos (A), Golzstr. 36, Tel: 219 13 177 275 Thüringer Stuben (D), Stargarder Str. 28, Tel: 446 33 39 276 Trattoria Toto (A), Bleibtreustraße 55, Tel: Tel.: 3 12 54 49 277 Trilogie Oenotheka & Taverna (B), Motzstr. 45, Tel: 21 96 89 94 278 uma Restaurant (A), Behrenstr. 72, Tel: 301 117 324 279 Wilde Oscar (A), Nieburstraße 59/60 280 Wilson’s (B), Nürnberger Str. 65, Tel: 21 00 7991 281 Winterfeld (B), Winterfeldtstr. 58, Tel: 26 07 55 47 282 Wursterei (A), Hardenbergstr. 29d 283 Z (C), Friesenstr. 12, Tel: 692 27 16 284 Zsa Zsa Burger (B), Motzstr. 28, Tel: 21 91 34 70, amerikan.

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Kreuzberg/ Neukölln, Friedrichshain


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D

Mitte /Prenzlauer Berg

285 Zur kleinen Markthalle (C), Legiendamm 32, Tel: 6 14 23 56

Mix 286 AHA (A), Monumentenstr. 13, g 287 BAH – Berliner Aids-Hilfe (B), Kurfürstenstr. 130, Tel: 885 64 00, g 288 Bärwaldbad (C), Baerwaldstraße 64-67, g 289 Begegnungsstätte MehringKiez (C), Friedrichstraße 1, g 290 Deutsche AIDS-Hilfe (C), Wilhelmstr. 138, Tel: 690087-0, g 291 EWA Frauenzentrum (D), Prenzlauer Allee 6, Tel: 442 55 42, i 292 Frieda-Frauenzentrum (C), Proskauer Str. 7, Tel: 422 42 76, i 293 Lambda e.V. (C), Manteuffelstr. 19, Tel: 282 79 90, g 294 Lesbenberatung (A), Kulmer Str. 20a, Tel: 215 20 00, j 295 LSVD (B), Kleiststraße 35, Tel: 03022 50 22 15, g 296 Mann-O-Meter (B), Bülowstr. 106, Tel: 216 80 08, m 297 Pluspunkt (D), Greifenhagener Str. 52, Tel: 44 66 88 0, g 298 Regenbogenfamilienzentrum (A), Cherusker Str. 22, Tel: 68 00 35 43, g

299 RuT-Lesbenzentrum (C), Schillerpromenade 1, Tel: 621 47 53, i 300 Schwulenberatung (A), Niebuhrstraße 59/60, Tel: 19 44 6, g 301 Sexclusivitäten (C), Fürbringer Str. 2, Tel: 693 66 66, i 302 Siegessäule – Special Media SDL Verlag (C), Ritterstraße 3, Tel: 23 55 39 0, g 303 Sonntags-Club (D), Greifenhagener Str. 28, Tel: 449 75 90, g 304 Spinnboden. Lesbenarchiv (D), Anklamer Str. 38, Tel: 448 58 48, i 305 Triq e.V. (C), Glogauerstrasse 19, Tel: 6 16 75 29 16, g 306 ZIK-Orangerie (C), Reichenberger Str. 129, Tel: 61 78 91 28, g S

Sex

307 Ajpnia (A), Wartburgstr. 18, h 308 Apollo Splash Club (B), Kurfürstenstr. 101, Tel: 213 24 24, h 309 Beate Uhse International (A), Joachimsthaler Str. 4, g 310 Blackstyle-Fetischmode (D), Seelower Str. 5, Tel: 44 68 85 95, g 311 Butcherei Lindinger (B), Motzstr. 18, Tel: 20 05 13 91, h 312 City Men Shop & Video (B), Fuggerstr. 26, Tel: 218 29 59, h

313 Connection Garage (B), Fuggerstr. 33, Tel: 218 14 32, h 314 DarkZone (C), Urbanstr. 64, Tel: 61 20 36 37, h 315 Der Boiler (C), Mehringdamm 34, Tel: 5770 7175 0, h 316 Dos Santos Lederwerkstatt (C), Mehringdamm 119, Tel: 50 59 99 19, g 317 Duplexx (D), Schönhauser Allee 131, Tel: 48 49 42 00, h 318 Duplexx Schöneberg (B), MartinLuther-Str. 14, Tel: 23 63 18 84, h 319 Erotica (D), Rosa-Luxemburg-Str. 23, h 320 Erotixx (C), Warschauer Str. 38, g 321 Galerie Janssen (A), Pariser Str. 45, Tel: 88 11 59 0, m 322 Gate Sauna (C), Hannah-ArendtStr. 6, Tel: 229 94 30, h 323 GEAR Shop (B), Kalckreuthstr. 13, m 324 Gorgeous Sex-Spielzeug (D), Schönhauser Allee 130, g 325 Jaxx Pornokino (B), Motzstr. 19, Tel: 213 81 03, h 326 Leathers Lederwerkstatt (D), Schliemannstr. 38, Tel: 442 77 86, g 327 Maze World (B), Kurfürstenstr. 79, Tel: 23 00 32 51, h

328 Military Store (B), Motzstr. 8, m 329 Mineshaft Fetish Apartments (B), Zietenstraße, Tel: 0176 3143 26 63, m 330 Mister B (B), Motzstr. 22, Tel: 21 99 77 04, m 331 New Man (A), Joachimstaler Str. 1-3, Tel: 030 / 88 68 32 89, h 332 Other Nature (C), Mehringdamm 79, Tel: 20915887, g 333 Playstixx Lieblingsspielzeug für Frauen (C), Heimstr. 6, i 334 Pool Berlin (A), Schaperstr. 11, Tel: 214 19 89, h 335 RoB Berlin & RoB Leather Appartments (B), Fuggerstr. 19, Tel: 21 96 74 00, h 336 Slingking (B), Eisenacherstr. 5, m 337 Twilight Zone (B), Fuggerstr. 33, g 338 Wagner Berlin (B), Motzstr. 32, Tel: 28 59 83 05, m 339 XXL – Pornokino & Sexshop (D), Bornholmer Straße 7, Tel: 32 89 82 22, h


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FOTO: BRIGITTE DUMMER

speise

Zefiro, Prenzlauer Allee 27 a, Prenzlauer Berg, Do–Di 17:00–23:30, Tel.: 65 00 36 40

FOTO: GUIDO WOLLER

Trüffel on the rocks Der kleine Gastraum des Zefiro ist von zahlreichen Kerzen erleuchtet. Holztische, rot-weiße Tischdecken, Sessel und eine offene Bar unterstreichen das familiäre Flair des Ristorante, das sich der klassischen italienischen Küche verschrieben hat. Und das Carpaccio (8,50 Euro) zergeht gleich wunderbar auf der Zunge, der vollgepackte Antipastiteller (10,50 Euro) reicht locker für zwei Personen. Als „Primi“-Gang ist die Pasta mit Parmesancreme und schwarzen Trüffeln, Tagliolini al tartufo (13 Euro), eine Geschmacksexplosion auf der Zunge und das fein geschnittene Rumpsteak der Tagliata classica (15,50 Euro) als „Secondi“ ein Traum. Etwas weniger Rucola als Beilage bzw. Deko hätte jedoch nicht geschadet.

Im Restaurant Zum dritten Mann gibt es Österreich in bezahlbarer Raffinesse. Siegessäule-Autorin Andrea Zepp hat’s geschmeckt • Berlin kann ja fast alles außer Flughäfen – und Winter: der ist immer zu kalt, zu warm, zu grau und vor allem hat er zu wenig Alpenfeeling à la Österreich. Was über diese Art Blues hinwegtrösten könnte, ist eine gediegene österreichische Küche, dachte ich mir und machte mich mit zwei Freundinnen auf Zum dritten Mann. Das sympathische Restaurant befindet sich in optimaler Prenzlauer-Berg-Kollwitz-Lage. Sonne durchflutet das angenehm unprätentiöse Lokal. Draußen bummeln szenige Jungfamilien und genießen die offene Geschäftskultur. Ich bestelle ein KarottenOrangen-Süppchen mit Ingwer und frittierter Petersilie für 4 Euro und freue mich darüber, dass es (wie alle Suppen) selbstverständlich ohne Sahne zubereitet wird. Ein frischer Caesar salad, den es mit Hühnchenbrust für 9,50 Euro gibt oder mit Austernpilzen für 8,50 Euro, kommt mit einem zurückhaltenden feinen Dressing aus, ohne die Geschmacksnerven für die

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Hauptspeise durch zu viel Knoblauch zu lähmen. Das Wiener Schnitzel (groß: 19,50 Euro, klein: 15,50 Euro) besticht durch sein Aussehen, denn seine Panade ist luftig aufgeblasen wie ein Ball, schön dünn und nicht zu fettig, genau wie das zarte Fleisch. Die perfekte Ergänzung ist ein Erdapfel-Radieser-Salat. Wirklich herausragend ist der superzarte Tafelspitz (15,80 Euro) mit Gemüseblumen von Karotte, Sellerie und Rübe. Alles ist auf ein grünes Mus gebettet, das unfassbar aromatisch schmeckt. Der Koch und Inhaber Björn Nitz verrät, dass es sich um Kartoffelpüree handelt, mit kochend heißer Kräuterbutter verrührt. Extrem gut! Für den ehemaligen Verkäufer, DJ und BorchardtKoch, der in einer Sterne-Küche lernte, gilt: Qualität vor Quantität. So bleibt noch ein wenig Platz für den hausgemachten fluffigen Apfelstrudel mit cremiger Vanillesauce. Himmlisch! Hier stimmt alles: faire Preise, aufmerksamer Service, inspirierte Küche, freundliche Stimmung. Zum Abschied gibt es von der blonden Dackeldame unserer Kellnerin Küsse für meine junge Hündin Luna. Na, wenn das nicht romantisch ist ... Zum dritten Mann, Kollwitzstr. 87, Prenzlauer Berg, Di–Fr ab 12:00, Sa/So ab 10:00, Tel.: 40 50 50 18

FOTO: BRIGITTE DUMMER

Mit Busserl Leander, Jungstr. 27, Friedrichshain, Mo–Fr ab 15:00, Sa–So ab 10:00, Tel.: 29 00 48 03

Schön schnoddrig Parkett, dunkle Holzbänke, eine total liebenswerte, aber angenehm schnoddrige Bedienung und aus den Boxen dröhnt Element of Crime. Das Eckcafé Leander in Friedrichshain verströmt unaufdringlichen Berliner Charme! Wer sich in diesem urigen Ambiente zum Frühstücken trifft, erwartet einfach, dass am Rührei ordentlich Schinkenspeck dran ist und die leckere Avocadocreme nicht nur einen Hauch Knoblauch abbekommen hat. Gourmets werden zu Recht mosern, dass auf einem Frühstücksteller mit dem Namen „Great Leander“ (9,60 Euro) ein billiger Supermarkt-Scheibenkäse nix verloren hat. Umso einladender klingt dafür das zünftige Eisbein- und Schweinshaxenessen am 22.02., für das eine Reservierung erbeten wird.


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Restaurants

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reise Köln liebt sich Während des Karnevals herrscht in der Domstadt der Ausnahmezustand. Ob schwul, lesbisch oder hetero, es wird getrunken, gesungen und geschunkelt, was das Zeug hält. Sechs Tage lang spielt sich das öffentliche Leben in den Straßen und Kneipen ab. Doch auch jenseits der närrischen Tage feiert Köln gern: am liebsten sich selbst

Bettina Hagen ... verschlug es vor vier Jahren an den Rhein. Inzwischen weiß die gebürtige Norddeutsche die kölsche Gelassenheit zu schätzen. Nur der Karneval fällt ihr noch etwas schwer.

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• Es war keine Liebesheirat zwischen der Stadt Köln und mir, der Exberlinerin. Man muss es eher als Zweckehe bezeichnen, war es doch das berufliche Schicksal, das mich vor vier Jahren an den Rhein verschlug. Und ich hatte viel zu lernen: dass die Biergläser klein sind, dass Kölsch aus einem Pittermännchen gezapft wird und Zugereiste als „Imis“ bezeichnet werden, als „Imitierende der Kölner Lebensart“. Kölnerinnen und Kölner sind stolz auf ihre Stadt, den Dom, den FC und natürlich auf den Karneval. Denn in der Domstadt wird gerne und exzessiv gefeiert, nicht nur an den närrischen Tagen. Kaum ein Event, bei dem nicht irgendwann lauthals kölsche Lieder gesungen werden und dazu kräftig geschunkelt wird. Der ideale Nährboden also für eine lebendige schwul-lesbische Szene. Und die ist in Köln deutlich sichtbar und hat der Stadt nicht ohne Grund den Ruf als heimliche Homohauptstadt der Republik

eingebracht. Nicht nur während des CSDs, der mit seiner Parade und dem schwul-lesbischen Stadtfest ganz selbstverständlich die gesamte Altstadt einnimmt. Auch das Bermuda-Dreieck, die schwule Ausgehmeile am Hahnentor, liegt mit seinen unzähligen Bars direkt im Zentrum. Eigentlich fest in Männerhand haben dort vor eineinhalb Jahren zwei Lesben die traditionsreiche Iron Bar übernommen und zur stylishen Cocktailbar umgebaut. Mit außergewöhnlichen Drinks im privaten Clubambiente bringen sie jetzt zunehmend weibliche Gäste in die einstige Männerdomäne. Wer vom Barhopping genug hat und es ruhiger angehen möchte, ist am Eigelstein genau richtig. Das ehemalige Rotlichtviertel hat sich rund um das mittelalterliche Eigelsteintor zum beliebten Treffpunkt und einem der schönsten Plätze der Stadt entwickelt. In der kleinen angrenzenden Fußgängerzone gibt es eine Ansammlung von Restaurants, die mit ihren einladenden Außenterrassen ein entspanntes mediterranes Flair zaubern, dessen Charme man sich kaum entziehen kann. Gemütlich geht es auch in der benachbarten Kneipe Kattwinkel zu, wo sich Schwule und Lesben jeden Alters treffen und von Barkeeper Klaus frisches Kölsch zapfen lassen. Doch was wäre Köln ohne den Rhein? Wahrscheinlich noch ein kleines, unbedeutendes Dorf, denn der Rhein als Teil der europäischen Nord-Süd-Verkehrsachse bescherte Köln im frühen Mittelalter einen steilen wirtschaftlichen Aufschwung und ließ die Domstadt zum bedeutenden Handelsplatz werden. Noch heute


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FOTO: V V G-KOELN

hat Köln den zweitgrößten Binnenhafen der Republik und der Strom gehört zu den am stärksten befahrenen Wasserstraßen der Welt. Das geschäftige Treiben der Binnenschifffahrt lässt sich bei einem Spaziergang über die Hohenzollernbrücke gut beobachten – kaum eine Minute, in der nicht ein mit Containern beladenes Frachtschiff unter ihr hindurch langsam in Richtung Nordsee fährt. Am Rhein kann man sie dann spüren, die berühmte Kölner Gelassenheit. Ob im Sommer im Deutzer Rheinpark, wo bei gutem Wetter an den breiten Kiesstränden gegrillt, gechillt oder sich im Wasser abgekühlt wird, oder bei einer Radtour entlang des Rheins von der Altstadt bis in den Süden nach Rodenkirchen. Leben und leben lassen – das ist die Devise, die diese Stadt prägt. Am Rheinufer, vor der Kulisse der Altstadt, wo es sich auf den Wiesen oder in den nahen Cafés und Wirtshäusern Gäste und Einheimische bequem machen. Oder am neu gestalteten Rheinauhafen, der mit seinen markanten drei Kranbauten die Silhouette der Stadt maßgeblich verändert hat. Die ehemalige Hafenanlage aus dem 19. Jahrhundert wurde in den letzten Jahren zu einem modernen Wohn-, Büro- und Dienstleistungsareal umgestaltet, das das städtische Leben wieder enger an den Fluss anbindet. Entspannt geht es auch auf den Bootshäusern in Rodenkirchen zu, auf denen man, von den Rheinwellen geschaukelt, ein kühles Getränk genießen kann. Momente, die aus der ZweckBettina Hagen ehe doch noch eine Liebesheirat machen könnten.

Kölle alaaf: Rosa Karneval 2014 Wer nicht mitschunkelt, hat schon verloren: Zwischen Altweiberfastnacht und Aschermittwoch hat das närrische Treiben Köln fest im Griff – die lesbisch-schwule Szene inklusive Rosa Funken Deutschlands erster schwuler Karnevalsverein wurde 1995 als Parodie auf die alteingesessenen Vereine gegründet. Markenzeichen der Rosa Funken sind ihre Kostüme aus rosa Lack und schwarzem Leder und das selbst gebaute Steckenpferd Hottehü aus Plüsch. Insgesamt zehnmal treten die Rosa Funken während des Karnevals 2014 auf oder sitzen im Elferrat, dem Parlament des Karnevals. rosa-funken.de Rosa Ball Travestiekünstlerin Lola Lametta präsentiert den Rosa Ball am Faschingssamstag (1. März), eine der größten und bekanntesten queeren Karnevalsveranstaltungen. Ursprünglich von den Rosa Funken ins Leben gerufen, steht der Ball in diesem Jahr unter dem Motto „Moulin Rouge“: Im Mittelpunkt steht das verruchte Paris der wilden 1920er-Jahre. Ab 21:11 Uhr führen Ralph Morgenstern und Swanee Feels in der Stadthalle Mülheim durch den Abend.

Links: Im queeren Ausgehviertel am Hahnentor serviert das Team der Iron Bar Cocktails Unten: Bei einem Spaziergang über die Hohenzollernbrücke lassen sich die zahllosen Schlösser bewundern, mit denen sich Liebende ewige Treue schwören. Damit das auch klappt, muss der Schlüssel in den Rhein geworfen werden

Röschensitzung Die traditionsreiche Rosa Sitzung, die inzwischen Röschensitzung heißt, wird an allen Februarwochenenden unter dem Motto „Im Namen der Röse“ im Kulturbunker Mülheim gefeiert. Thema der Abende ist das Mittelalter: Neben Minnesängern und Burgfräuleins stehen aber unter anderem auch die Rosa Funken, Samy Orfgen und die Tanzgruppen Burning Feet und Pink Poms auf der Bühne. roeschensitzung.de

FOTO: BETTINA HAGEN (OBEN); KÖLN TOURISMUS GMBH/DIETER JACOBI (UNTEN)

FOTO: KÖLN TOURISMUS GMBH/ANDREAS MÖLTGEN (OBEN); PRIVAT (PORTRÄT)

Linke Seite: Neben Berlin ist Köln die Homohauptstadt Deutschlands. Zum CSD im Juli säumen rund eine Million Menschen die Straßen

StattGarde Colonia Ahoj Die noch junge Karnevalsgesellschaft mit 230 Mitgliedern wurde 2003 gegründet und verfügt über ein Tanzkorps. Als feste Termine im jecken Kalender stehen der Kostümball „Jeck op Deck“ am 8. Februar auf dem Rheindampfer MS RheinEnergie und am 1. März die „Matrosenparty“ für junge Jecken, die in maritimer Uniform natürlich besonders gern gesehen sind. stattgarde.de Texte: Bettina Hagen

Mehr Tipps für Köln – mit und ohne Karneval – sowie alle Adressen gibt’s online unter queer-travel.net

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Schreibworkshops mit Karen-Susan Fessel - neue Termine: 21. bis 23.2.: Mein Buch; 21. bis 23.3: Meine Nacht; 11. bis 13.4.: Mein Text; 29.5. bis 1.6.: Meine Geschichte. Anmeldung und Informationen unter www.lektorat-fessel.de

Frauenfreitag im Sonntags-Club: jeden Freitag ab 18 Uhr bis in die Nacht. Drinks & Bühne: 07.02. Lesbenfrühlingstreffen-Infoveranstaltung, 14.02. Alicja – Comedy. www.sonntags-club.de

Offene Freizeitgruppe für Twens, 01.02., Sa 14-18 Uhr, Anm. Spinnboden 4 48 58 48 o. spinnboden@spinnboden.de

Kiesertraining-Vertrag Standort Berlin, noch gültig bis 2.9.2014, wegen berufl. Gründe abzugeben: 250 Euro, 030-43078817 oder kieser-berlin-mitte@arcor.de Seitenwechsel e.V. ist ein Sportverein für FrauenLesbenTrans* und Mädchen mit über 24 verschiedenen Sportarten und nach Einkommen gestaffelten Beiträgen. Mehr Infos auf www.seitenwechsel-berlin.de oder 0302159000. Kommt vorbei zur kostenlosen Probestunde! Selbstverteidigung bei für FLT* bei Seitenwechsel: Karate (Di & Fr), Boxen (Mo, Mi, Do), Kickboxen (Di & Do), Wendo (Do) www.seitenwechsel-berlin.de Trash*Dance! Training und Choreographien für Tanzanfänger_innen. Für F/L/T* in groß klein dick dünn alt jung Butch Femme Boi talentfrei oder ambitioniert. Do abends bei Seitenwechsel: info@seitenwechsel-berlin.de 0302159000 Wir haben noch freie Plätze beim Schwimmen montags im Spreewaldbad (Frauenschwimmzeit) und in der Fischerinsel (FLT*) sowie donnerstags in der Holzmarktstr. (FLT*). Meldet euch bei Seitenwechsel: 030-2159000

Ob Volley-, Fuß- oder Basketball: Seitenwechsel hat für alle (FLT*) was dabei! Einfach mal reinschnuppern! www.seitenwechsel-berlin.de

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Pilates für Schwule. Info www.gay-pilates.de & 016097605030

Du hast Ängste oder Depressionen und möchtest etwas ändern? Ich möchte eine entsprechende Selbsthilfegruppe gründen. Mehr unter schw-shg.de.to

Aktive RuderIn - oder früher gewesen? Lust auf Wiedereinstieg? Die queere Rudergruppe im SC Berlin-Grünau sucht erfahrene Mitruderer (m+w), von Wanderfahrt bis Regatten. Infos: www.queerschlag.de

Zumba! bei Seitenwechsel. Kostenlose Probestunde vereinbaren unter 030-2159000.

Oldtimerfans (Paar, 40 J.) suchen Gleichgesinnte mit ebenfalls eigenem Oldtimer oder Youngtimer für gemeinsame Ausflüge rund um Berlin! Chiffre: 2

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Rudern lernen? Nächster Schnupperkurs für AnfängerInnen (keine Vorkenntnisse nötig) im SC Berlin-Grünau startet im Mai 2014. Mehr Infos auf www.queerschlag.de

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10.01., Russische Botschaft Licht-Graffito des „Gay Folks Movement“, kurz bevor die Polizei die Protestaktion abbrach

16.01., Harry’s New York Bar

17.01., Suzie Fu

01.01., SchwuZ

Gesang und Gitarre präsentierte Linda Wölfel, Teil des Popduos VOW, beim Neujahrsempfang der Special Media SDL GmbH

Volle Hütte beim einjährigen Geburtstag der queeren Bar Suzie Fu in Neukölln

Die SchwuZ-Mitarbeiter schmissen den BesucherInnen der Silvesterparty ihre dicken Würstchen billig vor die Füße – so wie immer!

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Briefe: Siegessäule Special Media SDL GmbH Ritterstraße 3 10969 Berlin Fax: 030-23 55 39 19 E-Mail: post@siegessaeule.de Internet: www.siegessaeule.de

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Erste „Revolver“-Party im Kitti: Barbara Vogue (re.) und Gespiele hatten wohl vergessen, sich die Nasenhaare zu rasieren

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14.01., SO36

11.01., Prince Charles

Jungfrauen im Garten der Lüste? Captain Rummelsnuff (li.) und Maat Christian bei „5 Jahre Ich bin ein Berliner“

„Kiezbingo“-Moderatorinnen Gisela Sommer (li.) und Inge Borg (re.) posierten mit dem Showballett wie echte Topmodels

Die „Horse Meat Disco“ feierte ihr fünfjähriges Jubiläum. Dafür schmückten sich die Boys hinter der Bar mit Kajal und Goldkettchen


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Leserbriefe Tagestipp „In Dog We Trust“ SIS 01/14

FOTO:BUTCHEREI LINDINGER/ANDREAS FUX

Sexparty mit Hundemotto Wir haben den Beweis, auch Hunde lesen die Siegessäule! Allerdings scheinen sie von unseren Tagestipps nicht immer angetan zu sein. Weder uns noch den Veranstaltern dieser Party geht es allerdings darum, Sex mit Tieren zu verherrlichen. Nur für den Fall, dass das außer Bello noch jemand dachte ...

• Hier spricht Bello. Ich bin ein Berliner Stadthund. Habe letztens eure Zeitung gelesen und mich gewundert über eine Party, auf der Männer andere Männer, die sich als Hunde verkleidet haben, ficken sollen. Ich wollte nur sagen, dass das aber mit Hunden gar nichts zu tun hat und im Namen aller Hunde Sie sehr höflich bitten, solche Partys nicht mehr zu bewerben. Ihr habt mir sehr wehgetan. Und ihr stellt uns Hunde falsch dar. Wir sind keine Tiere, die es mögen, gequält und erniedrigt zu werden oder gefickt von Männern. Das würde uns sehr wehtun. In der Tat gibt es Männer, die sich auch an echten Hunden vergehen, sogar auch bis die Hunde daran sterben. Es gibt nicht mal ein Gesetz, das Hunde vor solchen Übergriffen schützt. Ich finde, eine solche „Mottoparty“ zeugt nicht nur von schlechtem Geschmack, sondern geht zu weit. Ihr macht euch mitschuldig, wenn dann später sich auch an Hunden vergriffen wird. Es ist schade, dass das Berliner Stadtmagazin für Schwule/Lesben/usw. sich auf einem so niedrigen Niveau befindet. Druckt ihr eigentlich alles ab, was im entferntesten mit Schwul-Lesbischsein zu tun hat? Also es ist schon peinlich, wenn das auf Kosten unschuldiger Tiere passiert. Euer trauriger Bello „Schlusspunkt“ SIS 01/14 • Schön, dass ihr euch in der Siegessäule auch nicht naheliegend queeren Büchern widmet, ärgerlich ist es aber, wenn es in der Besprechung vor Fehlern nur so wimmelt. Um die eklatantesten zu nennen: „Tschick“ wurde keineswegs verfilmt und wird es auch nie werden. Herrndorf hat dies nämlich explizit abgelehnt (auch dies wurde weit und breit kommentiert). „Arbeit und Struktur“ ist keineswegs sein letztes Werk (auch das ist dem Buch zu entnehmen). Es wird irgendwann noch aus dem Nachlass sein Science-Fiction-Projekt erscheinen. (Daran hat Herrndorf bis zuletzt gearbeitet und zur Endbearbeitung Kathrin Passig überlassen; dieser Prozess wird im Tagebuch ebenfalls immer wieder erwähnt.) Den Rest spare ich mir an dieser Stelle. Schade, dass die Rezension durch solche Nachlässigkeiten entwertet wird. Finn „Säulenhalle“ SIS 01/14 • Tolle Kolumne von Karin Schupp zu eurem 30. Geburtstag. Es stimmt mich immer ganz nostalgisch, wenn ich alte Siegessäule-Cover sehe, auch wenn ich erst Anfang der 90er und nicht schon 1984 nach Berlin gekommen bin. Ihr habt mich in jedem Fall bisher mein ganzes Berliner Leben lang begleitet. Danke dafür! Happy Birthday! Wolfgang Wir behalten uns vor, Leserbriefe gekürzt abzudrucken.

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Siegessäule 02/14 Foto: Marcus Witte marcuswitte.com

von „Queer as Folk“ startete beim US-Sender HBO die Schwulenserie „Looking“, die das Leben von drei Freunden in San Francisco zeigt. Der Star im Cast: Zachary Quintos Exlover Jonathan Groff („Glee“). Und „Queer as Folk“-Schöpfer Russell T. Davies dreht fürs britische Fernsehen gleich zwei neue queere Serien: In „Cucumber“ geht’s um einen schwulen Mittvierziger, in „Banana“ stehen ein 19-Jähriger und eine

Impressum Siegessäule, Special Media SDL GmbH, Ritterstr. 3, 10969 Berlin siegessäule.de Kontakt: Tel. 030-23 55 39-0, Fax 030-23 55 39-19, E-Mails: redaktion@siegessaeule.de Geschäftsleitung: Gudrun Fertig und Manuela Kay Chefredaktion: Christina Reinthal (chal) und Jan Noll (jano) (V.i.S.d.P.) Redaktion: Roberto Manteufel (rob), Andreas Scholz (as), Joey Hansom (johan), Kaey Queer Travel: Tobias Sauer, Philip Eicker Grafik u. Layout: Volker Demand (Leitung), Oliver Miersch (Anzeigen) Creative Director Online: Gudrun Fertig Chefredaktion www.siegessaeule.de: Christian Mentz Design/Konzeption: Helge Hoffmann Beratung und technische Umsetzung: Bei Freunden Anzeigen: Martin Kellner (-13), Ralf Eifridt (-14), Manuela Kugler (-24), Sabina Saracevic (-12), Holger Melzow, Matthias Reetz (-16), Björn Junge (-17) Kleinanzeigen: Gregor Guttmann Verwaltung: Anja Hinrichs, Oliver Wusk Vertrieb: PiCK ME Berlins Kulturregal, primeline.berlin gmbh Druck: Möller Druck u. Verlag GmbH, Zeppelinstr. 6, 16356 Ahrensfelde Abo: Siegessäule Abo-Service ZZV GmbH, Ehrig-Hahn-Str. 2, 16356 Ahrensfelde E-Mail: Sieg@zzv-gmbh.de, Tel: 030-41 90 93 54, Jahrespreis: 48 Euro (Inland), 84 Euro (Ausland). Die Abo-Einzüge werden turnusgemäß laut Online-Formular eingezogen. Die Special Media SDL GmbH Gläubiger-ID lautet: DE88ZZZ00000661768 Es gilt die Anzeigenpreisliste 2013.

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Junglesbe mit ihrer ersten Liebe im Mittelpunkt. Miley Cyrus (4) kokettiert gerne mit dem Lesbischsein – hier mal ein Kuss mit dem bisexuellen Topmodel Cara Delevingne, da ein Knutscher mit einer von Britney Spears’ Tänzerinnen – , aber nur gay-for-PR ist sie nicht. So posierte die Sängerin neulich in einem T-Shirt, auf dem ein Frauenpaar fordert: „Ich zahle meine Steuern, ich will meine Rechte“. Und reagierte bei Twitter cool auf prompte Beschimpfungen als „hässliche Lesbe“: „Könnt ihr mich wenigstens als interessante Lesbe bezeichnen?“ klatsch@siegessaeule.de

FOTOS: LEZPOP.IT (1), SUPERSOGRA.BLOGSPOT.COM (2), THEPROCESSIONMOVIE.COM (3), MTV.COM (4)

klatsch „K-Word“, die Kolumne von Karin Schupp, jeden Freitag neu auf l-mag.de!

Die 80er kommen (schon) wieder: Culture Club arbeiten an einem neuen Album! Wer hätte gedacht, dass Das tun sie aber bereits seit die Coming-outs von UmJahren – schon 2011 sprach weltministerin Barbara Sänger Boy George vom Hendricks (1) (SPD), baldigen Comeback der Diskuswerferin Nadine Müller und Dschungelcam- Band. „Sie hört sich so frisch per Jochen Bendel nur das an“, schwärmt Gitarrist Brian May über eine unbeVorprogramm für Thomas Hitzlsperger sein würden? kannte Aufnahme von Queen mit Exfrontmann Ob der Fußball-Rentner am Freddie Mercury (2). „Ich Ende aber selbst nur das wurde beim Hören ziemlich emotional.“ Der Song soll bald veröffentlicht werden. Großes kündigt auch George Michael an – auf seiner Webseite steht, von dramatischer Musik begleitet, derzeit nur: „März 2014“. Liebe, Hochzeiten, Trennungen: In Hollywood heirateten Comedy-Legende Lily Tomlin (3) und Jane Warm-up für das ComingWagner, seit 42 Jahren out eines aktiven Spielers war? Und wie sich die Hete- privat und beruflich ein Paar, ros selbst bei diesem Thema im sächsischen Zwenkau die anfangs erwähnte Nadine gleich wieder nach vorne Müller und ihre Freundin drängeln: Arne Friedrich Sabine. Der britische Turmund Wladimir Klitschko springerstar Tom Daley outeten sich sofort ungefragt und zum wiederholten und der Drehbuchautor Male als hetero. „Aber wenn Dustin Lance Black ich homosexuell wäre, wäre (Oscar für „Milk“) machten ihre junge Liebe öffentlich, jetzt ein guter Zeitpunkt, es und auch Nadine Angerer öffentlich auszusprechen“, sagte der Exfußballer in Zeit zeigte bei der FIFA-Gala in Online, und der Boxer beZürich, wo sie zur Weltfußhauptete auf Bunte.de: „Ich ballerin des Jahres gekürt hätte das Selbstbewusstsein wurde, erstmals ihre neue und kein Problem, es auszu- Freundin. Ab April spielt die Torfrau übrigens beim USsprechen, wenn ich es Meister Portland Thorns. In wäre.“ Wo sind die schwudie Sparte Trennung fällt hinlen Wintersportler? Bis gegen Ricky Martin, der Redaktionsschluss waren für die Olympischen Winter- nach knapp drei Jahren Beziehung Carlos González spiele (ab 07.02.) nur drei Abella den Laufpass gab. offene Lesben qualifiziert: 13 Jahre nach der Premiere die Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz (Österreich), die Eisschnellläuferin Anastasia Bucsis (Kanada) und die Snowboarderin Belle Brockhoff (Australien), die als Einzige der drei angekündigt hat, sich in Sotschi nicht bedeckt zu halten, sondern „vor, während und nach den Spielen offen“ Kritik an Russlands homophober Politik zu üben.

von Karin Schupp

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