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Fühle deine Stadt. Wiesbaden.

Mai 2016 Nr. 42

RHEINGAU-WINZER: WIR KÖNNEN AUCH ANDERS FERIEN FÜR ALLE ABGEHÄNGTE KULTUR BIENNALE WEINBAR-TEST EDDIE CONSTANTINE


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Editorial

Bernhoft

5.8.2016

Kurpark Wiesbaden

1. Mai 2016 | 19:30 Uhr

Tatort im Theater EINTRITT FREI 19. Mai 2016 | 19:30 Uhr

Der Grammy-Nominee erstmals in Wiesbaden! In der Geschichte der Grammy Awards war der Multi-Instrumentalist Jarle Bernhoft 2015 der erste Nicht-Amerikaner, der jemals in der Kategorie „R&B“ nominiert wurde. Sein YouTube-Video „C’mon Talk“ zählt über 4,5 Mio. Klicks, die Livegigs des Norwegers werden weltweit gefeiert. Im Doppelkonzert mit dem britischen Jazztalent Anthony Strong wird Bernhoft von The Fashion Bruises begleitet, präsentiert aber auch seine genialen Soli als OneMan-Band. Sicher Dir jetzt Deinen Platz im Wiesbadener Kurpark!

Sabine Fischmann & Ali Neander Pappsatt – ein 20-Gänge-Menü für zwei Stimmen, Gitarre, Klavier und Beilagen

„Neue Wege zu gehen, erfordert Mut, Entschlossenheit, Leidenschaft, vielleicht auch eine Portion Verrücktheit. Und in jedem Fall einen starken Charakter“, zitiere ich mich gerade einmal selbst. Ob die Wiesbadener Kommunalpolitiker mit diesen Ei-

genschaften aufwarten können? Hoffentlich zumindest ansatzweise, denn sie müssen nun neue Wege gehen, ob sie wollen oder nicht. Das Wahlergebnis zwingt sie dazu, ausgetretene Pfade zu verlassen. Welches die neuen Wege sein werden und wohin sie führen werden, war am Drucktag dieser Ausgabe – vier Tage vor der konstituierenden Sitzung der neu gewählten Stadtverordnetenversammlung – noch immer völlig unklar: eine Regierungsmehrheit noch immer nicht in Sicht, das Modell der wechselnden Mehrheiten auf Basis eines gemeinsamen Grundkonsenses als sehr ernsthaft in Erwägung gezogene Option im Raum. Klingt anstrengend, würde ganz sicher anstrengend werden. Könnte sich aber lohnen. Weil plötzlich Ideen und Argumente das Spiel bestimmen würden, das in den letzten großkoalitionären Jahren in Wiesbaden allzu sehr von Mauscheleien und Klüngel, von Spielchen und Tricksereien beherrscht wurde. Und weil Vertrauen, das in gefährlichem Ausmaß verloren gegangen ist, zurückgewonnen werden könnte. Neue Wege gehen wir seit nun vier Jahren mit dem sensor. Ist auch anstrengend. Und „lohnt“ sich definitiv. Ich bin jetzt noch überwäl-

tigt vom riesigen Andrang bei der 4-Jahre-sensor-Party im Kulturpalast. Vom Aufeinandertreffen ganz unterschiedlicher großartiger Menschen unserer Stadt, die miteinander ins Gespräch kamen und uns, den sensor, mit viel Zuspruch sehr glücklich gemacht haben. Danke vielmals an alle Beteiligten für diese fantastische Nacht! Nun aber genießen Sie den Mai-sensor und den Mai an sich: Gehen Sie neue Wege. Der Mai, der ja bekanntlich alles neu macht, könnte der ideale Monat dafür sein. Dirk Fellinghauer sensor-Pfadfinder PS: „Neue Wege“ stehen regelmäßig im Mittelpunkt unserer Veranstaltungsreihe „Der visionäre Frühschoppen“ im und mit dem Walhalla. Ich freue mich darauf, dort am Sonntag, 29. Mai, um 12 Uhr erneut mit interessanten Köpfen, die unsere Stadt voranbringen wollen, zu diskutieren. Und mit Ihnen? Alle Infos und Updates finden Sie auf www.sensor-wiesbaden.de und www.wiesbadenervisionen.de

Song-Slam Wiesbaden 12 Points

Objektleitung (Redaktions- & Anzeigenleitung) Dirk Fellinghauer (Verantwortlich i.S.d.P.) Kleine Schwalbacher Str. 7 – 65183 Wiesbaden Tel: 0611/355 5268 Fax: 0611/355 5243 www.sensor-wiesbaden.de hallo@sensor-wiesbaden.de Layout/Satz Thorsten Ullrich, www.175lpi.de Titelbild Sebastian Zimmerhackl – www.sebastianzimmerhackl.de Mitarbeiter dieser Ausgabe Text Anja Baumgart-Pietsch, Julia Bröder, Jan-Markus Dieckmann, Jan Gorbauch, David Gutsche, Hendrik Jung, Stefanie Pietzsch, Dorothea Rector, Falk Sinß, André Werner, Tamara Winter Foto/Illustration Jan-Markus Dieckmann, Andreas Durst, Marc „King Low“ Hegemann, Woody T. Herner, Jana Kay, Ivgenia Knobloch, Felix Kreyscher, Arne Landwehr, Kai Pelka, Willem Popelier, Christof Rickert, Tamara Winter, Michael Zellmer, Veranstalter- und Herstellerfotos, Repro / ISDN Team Lektorat Hildegard Tischer, www.rbht.de Termine termine@sensor-wiesbaden.de oder wiesbaden-lokales@vrm.de Redaktions- und Anzeigenschluss: 15. des Vormonats Verteilung WV Werbevertriebsgesellschaft mbH kostenlose Auslage in Wiesbaden | Innenstadt und Vororten an über 1.000 Auslageplätzen | Gesamtauflage 41.000 Exemplare (20.500 Mainz / 20.500 Wiesbaden)

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Marisol & Sara Eine musikalische Reise durch Lateinamerika

sensor Wiesbaden ist Mitglied in der Werbegemeinschaft Wiesbaden wunderbar und Medienpartner von ECHT Wiesbaden.

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Tatort im Theater EINTRITT FREI Theater im Pariser Hof Karten & Infos

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Spiegelgasse 9, 65183 Wiesbaden E-Mail info@theaterimpariserhof.de Telefon +49 (0)611 - 44 76 46 44 Mehr Infos & Tickets online: www.theaterimpariserhof.de

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Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG phG: Verlagruppe Rhein Main Verwaltungs­ gesellschaft mbH Geschäftsführer: Hans Georg Schnücker (Sprecher), Dr. Jörn W. Röper Erich Dombrowski Straße 2, 55127 Mainz (zugleich ladungsfähige Anschrift der V.i.S.d.P)

Druck Druckzentrum Rhein Main GmbH & Co. KG Alexander-Fleming-Ring 2 65428 Rüsselsheim

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Karten und Informationen 0 67 23 / 60 21 70 www.rheingau-musik-festival.de

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Impressum

Neue Wege zu gehen, liebe sensor-Leserinnen und Leser, das kann durchaus anstrengender sein als auf bewährten, ausgetretenen Pfaden zu bleiben. Es kann sich aber auch lohnen. Neue Wege zu gehen, erfordert Mut, Entschlossenheit, Leidenschaft, vielleicht auch eine Portion Verrücktheit. Und in jedem Fall einen starken Charakter. All das bringen die Menschen mit, die wir für unsere Titelgeschichte aufgesucht haben. Winzer im Rheingau, die voller Ideen, Verve und Chuzpe neuen Wein durch alte Schläuche schicken, die ein traditionsreiches Produkt neu erfinden und ungeniert mit Konventionen brechen. Ihre Mühen lohnen sich. Sie finden Freunde und Fans für ihre Tropfen – auch weil unkonventionell bei ihnen alles andere als unprofessionell heißt. Und sie tun einer Region gut, die sich zwar über mangelnden Zuspruch und Beliebtheit nicht beklagen muss, die aber durchaus auch als recht betulich und angestaubt wahrgenommen wird.

Editorial / Inhalt

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Wir können auch anders! Rheingauer Winzer brechen mit den Konventionen

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Abgehängte Kultur: Tote Hose auf den „Kultursäulen“

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Starkes Stück: Mia Constantine hat eine Hommage über ihren Vater Eddie Constantine auf die Bühne gebracht

Blick hinter die Fassade: Boris Jacob und sein faszinierender Bilderzyklus Einladung und Herausforderung: Die Wiesbaden Biennale mischt die Stadt auf

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Endlich raus! Spannende Freiluft-Veranstaltungen Perlen des Monats & Veranstaltungskalender

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2x5-Interview: Mine, Musikerin

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Geschäft des Monats: Galerie Linse – Photographie/ Literatur

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Restaurant des Monats: CE Winebar, Rüdesheim

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Kleinanzeigen und das Orts-Rätsel

Wir danken unseren Förderabonnenten Andrea Baermann, Peter Berg, Peter Blähser, Michael Brandt, Dennis Centner, Jan Deppisch, Sabine Drotleff, Patrick Ebeling, Fauth & Gundlach GmbH, David Geisberger, Barbara Haase, Talley Hoban, Kerstin Hänsel, Kerstin Hennig, Sandra Hering, Andreas & Mirjam Kempers-Handke, Dr. Julia Kleinhenz, Peter Kabelitz, Kai Klose (MdL), Kochwerkstatt Wiesbaden, Sabine Krug, Frauke Lenz, Sven Moritz, Michaela Reuthe, Ute Schmidt, Bettina Schreiber, Kerstin Stephan, Ticketschmiede GmbH, Jens Uhlherr, Angela Vockel, Katrin Walsdorfer, Adriano Werner, Julia Wilhelm, Mihaela Zaremba. www.sensor-wiesbaden.de/ abo

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Sag bloß!

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Sag bloß! Kettcar-Meisterschaft Nach 13 Jahren Pause lassen Schlachthof und „Kultur im Park“

Sommer Festspiele Wiesbaden

Es war die L Lustspiel nach

Pippi Langst

2016

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ab 15. Juli Ephraim Kish on

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mpf ab 11. Juli + Open Air Po + Gastspiel vo etry Slam 20. Juli n Alice Hoffm ann 27. Juli mit Nick Benjamin Horst Krebs Annegret Cratz Patrick Twinem Wolfgang Vielsack u.v.a.

5 Jahre Sommerfestspiele in Wiesbaden - zum 3. mal auf der Burg Sonnenberg Freuen Sie sich mit uns auf ein unterhaltsames Programm auf dieser einmaligen Naturbühne! Genießen Sie mit Romeo & Julia kulturelle Highlights unter dem Sternenhimmel!

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das legendäre 6-Stunden-KettcarRennen „German Open“ wieder aufleben. Bis zu acht Teams treten am 9. Juli ab 15 Uhr auf dem 400 Meter langen Rundkurs um Titel, Pokal, Ruhm und Ehre in die Pedale. Bis zum 1. Juni können sich Teams via Mail an kultur.im.park(@)googlemail.com bewerben (Mindestalter 16 Jahre. Startgebühr 50 Euro). Zwischen Start und Zieleinlauf (22 Uhr) liegen Emotionen, Begeisterung, Wadenkrämpfe, Freudentränen, die Milka-Bergwertung und der Fleischereinkauf Sonderpreis. Die Gewinner werden zum Internationalen Deutschen Meister im Kettcarfahren geehrt und bekommen 250 Euro Siegprämie. Happy Mountainbike-End Vier Jahre lang andauernde Abstimmungen und tausende Stunden ehrenamtlicher Arbeit hat es gedauert, jetzt ist die legale MountainbikeStrecke am Schläferskopf fertig gestellt und wird am 30. April um 10 Uhr offiziell eröffnet. Der Mountainbike-Verein Gravity Pilots, der die 1,4 Kilometer lange Rundkursstrecke mit Unterstützung des Radsportbezirks Nassau betreibt und versichert, wird mit einem Infostand vertreten sein, ebenso der Hauptsponsor tri-cycles. Bestandteil der Strecke sind 25 abwechslungsreiche Streckenelemente mit Sprüngen, Tables, Drops, Kickern. Es gibt auch immer eine „überfahrbare“ Variante für die nichtspringfreudigen Mountainbikefahrer. Die private Nutzung der Strecke ist kostenlos. www.gravitypilots.de Fotomarathon Beim 3. Fotomarathon am Samstag, dem 28. Mai, können Fotobegeisterte Kreativität, fotografisches Können und urbanen Spürsinn unter Beweis stellen. Sie haben sechs Stunden Zeit, um zehn Motive festzuhalten, die einerseits eine stimmige Serie zum – erst am Tag selbst verkündeten – Rahmenthema ergeben und ande-

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Was ist los? Schicken Sie Ihre Neuigkeiten an hallo@ sensor-wiesbaden.de

Frederic Panitz rerseits die zehn Einzelthemen auf die digitale Speicherkarte bannen sollen. Es wird auch Startplätze für analoge Fotografen geben und eine Sonderwertung für jugendliche Teilnehmer. www.fotomarathon-wiesbaden.de

Musiker, 28 Jahre

Welterklärer aus Wiesbaden Ein Wiesbadener soll einem Millionenpublikum die Welt erklären. Ingo Zamperoni wird nach einstimmigem Beschluss der ARD-Intendanten neuer „Mr. Tagesthemen“. Der 41-Jährige, der am 3. Mai 1974 in Wiesbaden geboren wurde, hier aufwuchs und bei Radio Klinikfunk seine ersten journalistischen Erfahrungen sammelte, wird im Herbst Nachfolger von Thomas Roth werden. Der mit einer US-Amerikanerin verheiratete Vater dreier Kinder ist derzeit ARD-Korrespondent in Washington und freut sich auf den „Wechsel von einem Traumjob zum anderen“.

Was machst du denn hier mit so einem schicken Instrument?

Knallrotes Backmobil Sieben Innenstadt-Kitas in Wiesbaden, die zur Großpfarrei St. Bonifatius gehören, können sich künftig auf regelmäßige Besuche eines knallroten „Backmobils“ freuen. Mit diesem mobilen Backofen, der auf Initiative von

Ich komme gerade aus unserem Proberaum in der Krea­tivfabrik, wo ich mit meiner Ska-Punk-Band Barfoon Demo-Aufnahmen gemacht und die Trompete eingespielt habe. Cool. Wie findest du das Gelände hier seit den vielen Umbaumaßnahmen? Also im Verhältnis zu ganz früher hat es schon ein wenig an Flair verloren, aber auf der anderen Seite ist vieles kultiviert worden. Dadurch gibt es mehr Möglichkeiten, und das Gelände kann kreativer genutzt werden. Was machst du im Kulturpark, wenn ihr keine ­Aufnahmen habt? Bei gutem Wetter werde ich mal wieder grillen, aber ich gehe auch gerne auf Konzerte und andere Veranstaltungen vom Schlachthof oder der Kreativfabrik.

Koordinatorin Julia Fauth mit Unterstützung des Flummi-Magazins und der Bäckerei De Stalter Naschwerk angeschafft und aus Spenden finanziert wurde, können die Kinder selbst backen und auf diese Weise die Herstellung von Lebensmitteln miterleben. Das gemeinsame Backerlebnis vom Korn zum Brot fördert Motorik, Sensorik, Sinneswahrnehmung, Lebenspraxis, Gemeinschaftsgefühl, Kommunikationsfähigkeit und Ausdauer. Außerdem wird den Kindern grundlegendes Lebensmittel- und Ernährungswissen vermittelt. Zur Finanzierung soll das Backmobil künftig auch vermietet werden. www.bonifatius-wiesbaden.de

Welches Konzert hast du zuletzt besucht? The Cat Empire, das war ziemlich cool, da sind ja auch Blasinstrumente dabei. Hast du einen Veranstaltungstipp für die nächsten Wochen? Klar, am Pfingstsonntag, dem 15. Mai werden wir im Rahmen der neuen „Boundless“-Konzertreihe zusammen mit der israelischen Band Ramzailech im Schlachthof-Kesselhaus spielen. Die machen eine spannende Mischung aus Klezmer und Alternative Rock. Und danach legen wieder die La Bolschevita-DJs auf und es wird noch viel getanzt. Wo verbringst du sonst die sonnigen Stunden, wenn du nicht im Kulturpark bist? Ich habe auf jeden Fall vor, im Nerotal zu grillen und vielleicht auch mal ein paar Tage auf der Rettbergsaue zu zelten. Aber ich gehe auch gerne an die Reduit in Mainz-Kastel zu Open-Air-Veranstaltungen.

Kolumne

Falk Fatals Binsenweisheiten über die Zeit

Wir leben in einer irren Zeit. Es scheint, als drehe sich die Erde immer schneller. Gestern Brüssel, heute Böhmermann. Vorgestern haben wir uns über den Wahlerfolg der Alternative für Doofe aufgeregt, vorvorgestern über die neue Straßenreinigungssatzung und die Erhöhung der Hundesteuer. Und zwischen „Je suis Böhmi“ und „Je suis Bruxelles“ waren unter anderem noch ein Erdbeben in Japan, die Panama Papers und der V-Mann, der von nichts wusste, und der den untergetauchten Uwe Mundlos und Beate ­Zschäpe einen Job gab – was direkt zu der Frage führt: Für was brauchen wir noch diesen Verfassungsschutz? Entweder ist er total unfähig, oder er steckt mit dem NSU irgendwie unter einer Decke. Beides spricht nicht für den Verfassungsschutz.

Interview & Foto: Tamara Winter, Illustration: Marc “King Low” Hegemann

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Doch zurück zur Zeit. Die rast an uns vorbei. Wenn diese Kolumne gedruckt worden ist, wird sich die Aufregungsspirale längst um ein neues Thema drehen. Man kommt kaum noch mit. Wer wirklich versucht, alles aufmerksam zu verfolgen, läuft Gefahr, schwindlig zurückzubleiben. Zumindest wirkt es so dank der Filter-Bubble, die wir uns mit Facebook, Twitter, Snapchat und WhatsApp kreiert haben. Ich bin vor einigen Tagen 37 Jahre alt geworden. Ich kenne noch die Zeit, in der nicht jeder Privatfernsehen empfangen konnte und Telefone Wählscheiben hatten. Damals gab es morgens die Zeitung mit den Nachrichten von gestern, abends die Tagesschau und manchmal Radio. Man war noch nicht in Echtzeit dabei, wenn etwas passierte – außer man war wirklich dabei. Es fühlte sich weniger hektisch an – auch wenn ältere Menschen schon damals über zu viel Hektik klagten. Ich weiß nicht, was besser ist: das Heute oder das Gestern. Ich weiß nur, dass ich das Jetzt lieber mag als das Gestern – so schlimm es jetzt auch sein mag. Denn so toll war es früher auch nicht. Es war nicht besser, es war nur anders. Das Gefühl, dass die Gegenwart hektischer, schneller und schlimmer als die Vergangenheit ist, hatten die Menschen zu jeder Zeit. Man neigt dazu die schönen Erlebnisse in der eigenen Erinnerung zu überhöhen und die schlechten in

etwas Gutes umzudeuten. Dabei waren die guten Dinge einfach nur gut und die Schlechten einfach schlecht. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. So wie es war, wird es nie wieder werden. Die „good old times“ werden nicht zurückkommen. Es bringt also nichts, zu versuchen, die Zeit zurückzudrehen. Dann bleibe ich doch lieber im Jetzt und koste die guten Dinge bis zum Geht-nicht-mehr aus. Die schlimmen Dinge werde ich schon durchstehen. Und wenn ich dann irgendwann in meinem Ohrensessel vor dem Kamin sitze, werde ich sie sowieso ausschmücken und in etwas Gutes umdeuten. Mehr Falk Fatal: http://fatalerror.biz Rekordstadt Wiesbaden Als erstes Städtereiseziel im neuen Gestaltungskonzept des DuMont Bildatlas wird Wiesbaden vorgestellt. Auf mehr als 120 Großformatseiten dient der Reiseführer als Inspirationsquelle und macht in Wort und Bild Lust auf Wiesbaden (inklusive Ausflüge in den Rheingau und nach Mainz). Zahlreiche stimmungsvolle, teils doppelseitige Fotografien vermitteln einen lebensnahen Eindruck der Sehenswürdigkeiten, der Shopping- und Ausgehmöglichkeiten, der Grünanlagen sowie auch von Veranstaltungen. Präsentiert wird die Landeshauptstadt Hessens, „die gekonnt Tradition und lebendigen Zeitgeist eint“. Wir verlosen 5 Exemplare: Mail mit Nennung des persönlichen Lieblingsortes in Wiesbaden an losi@sensorwiesbaden.de (Alle Rekorde auf www.wiesbaden.de/tourismus/sehenswertes/ rekorde/ – welche Rekorde rund um Wiesbaden kennen Sie? Mail an hallo@sensor-wiesbaden.de)

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((( Nicht nur weltberühmte Computerfirmen können in Garagen entstehen, sondern auch Rheingauer Weingüter. Anthony Hammond war mit seiner „Garage Winery“ einer der Pioniere für neue Wege im Anbau und der Vermarktung der traditionsreichen Traubenerzeugnisse. )))

Weinbau

Der Unterschied liegt im Detail. Peter Bernhard Kühn besprüht die Reben nicht mit Chemie, sondern mit konzentriertem Kompost. Die Mühen des biodynamischen Anbau lohnen sich für ihn und seinen Vater Peter Jakob. Gerade wurden sie als „Winzer des Jahres 2016“ ausgzeichnet.

Foto Andreas Durst

Ein junger Winzer geht durch seinen Weinberg, ausgestattet mit einem Kuhhorn, aus dem er konzentrierten Kompost um die Reben streut. Das Bild von Peter Bernhard Kühn hat etwas Mystisches. Der Vorgang ist aber keine Spinnerei des 31-Jährigen, sondern fester Bestandteil des biodynamischen Weinbaus, auf den sein Vater Peter Jakob sein Gut schon vor mehr als 20 Jahren umgestellt hat. Biodynamisch, das bedeutet im Einklang mit der Natur und frei von jeglicher Manipulation durch chemische Zusatzstoffe – sowohl im Weinberg als auch in der Presse und später im Fass. „Bei dieser Art des Weinbaus setzt man sich viel stärker mit den Lebensprozessen von Tieren und Pflanzen auseinander“, erklärt Kühn und schwärmt davon, wie sich seine Rebzeilen im Sommer von lila nach gelb verfärben, weil die Taubnessel ausblüht und der Löwenzahn kommt. Aber nicht nur bei den Hilfsmitteln – neben natürlichem Dünger verarbeiten die Kühns zum Beispiel verschiedenste Kräuter – unterscheidet sich der biodynamische vom konventionellen Anbau. Auch die Pflege der Pflanzen ist aufwendiger. Vor allem ab April, wenn der Austrieb beginnt und die Reben von zu viel Blattmasse befreit werden müssen, damit sich keine Pilzerkrankungen bilden. Erst im Juli klingt die Arbeit etwas ab, bevor im August die Traubenpflege beginnt und im Herbst schließlich gelesen werden kann. 20 Hektar bewirtschaften die Kühns auf diese Weise, ihre Rieslinge sind demeter-zertifiziert und liegen mit Preisen von 10 Euro und mehr eher im gehobenen Segment. „Wir haben nach und nach die Kunden gefunden, die unsere Weine zu schätzen wissen“, sagt Angela Kühn, die in klassischer Rollenverteilung für Organisation und Verkauf zuständig ist. Am Anfang sei das gar nicht so leicht gewesen, vor allem die Winzerkollegen waren skeptisch. Doch die Kühns konnten beweisen, dass Biowein funktioniert. Sie vertreiben ihn – als von der Weinbibel „Gault Millau“ zum „Winzer des Jahres 2016“ gekürtes Weingut –in Deutschland, aber auch Skandinavien, Italien und Österreich. Peter Bernhard Kühn schließt gerade sein Weinbaustudium an der FH in Geisenheim ab, danach will er das Gut zusammen mit seinem Vater und in dessen Sinne biodynamisch weiterführen.

Wir können auch anders! Biodynamisch, vegan, politisch oder aus der Garage – Rheingauer Winzer brechen mit den Konventionen Text Julia Bröder Fotos Kai Pelka

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Weinbau

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„Warum Pestizide reinholen, die ich später im Fass wieder ausbürsten muss“, fragt sich Frank Faust und lässt sich gut gelaunt seinen eigenen veganen Wein einschenken.

Veganer Wein rüttelt auf Solche Erfolge machen auch anderen Mut, umzudenken. So wie Frank Faust, der das Weingut seines Vaters vor acht Jahren „auf Bio“ umstellte. Aus tiefster Überzeugung, wie er sagt. „Warum soll ich mir erst die Pestizide reinholen, die ich später im Fass wieder ausbürsten muss?“, fragt sich der 38-Jährige. Knapp 15 Hektar bewirtschaftet er ohne chemischen Dünger, am Anfang habe ihn das fast 20 Prozent seiner Einnahmen gekostet. Heute liegt sein Ertrag etwa zehn Prozent unter dem, was er konventionell erreichen könnte. Das liegt sicher auch daran, dass seine Preise (ab circa 7 Euro) für Bioweine verhältnismäßig niedrig sind. „Das ist es mir wert“, meint Faust, der ohnehin nicht wie einer wirkt, für den nur die Marge zählt. Er selbst hat etwas sympathisch Bubenhaftes, sein Hof in Eltville-Martinsthal, auf dem man seine Rieslinge und Spätburgunder nach Terminabsprache kaufen kann, ist unscheinbar, und im Büro steht eine alte Eckbank, die nicht unbedingt schön, aber gemütlich ist. Das alles bedeutet nicht, dass Faust seine Geschäfte nicht im Griff hat. Vor drei Jahren hat er seine Bioweine zusätzlich als vegan zertifizieren lassen – schließlich mischt er weder Hühnereiweis noch Fischblase oder Gelatine in seine Tanks. Das Siegel führte dazu, dass ein Weinhändler aus NordrheinWestfalen auf den Rheingauer zukam, weil er ein veganes Label gründen wollte: 269, einen Wein, dessen Namen an eine Gruppe von Veganern erinnern soll, die sich aus Solidarität zu einem der Schlachtbank geweihten

Kälbchen diese Nummer auf die Arme brennen ließen. So weit würde Faust nicht gehen, er selbst achtet eher auf regionale als auf vegane Lebensmittel. Die 269-Flaschen, die ausschließlich bei Weinartig in Bad Salzuflen zu bekommen sind, befüllt er aber gerne mit seinem veganen Wein aus dem Rheingau. In Wiesbaden hat kürzlich Weinveritas am Luxemburgplatz seine Weine ins Programm genommen. Frank Faust wird sie dort am 7. Mai ab 15 Uhr persönlich präsentieren. Wein aus der Garage Aber nicht nur Weine mit Biosiegel kommen über die Grenzen der Region gut an. Einer, der international Aufsehen erregt hat, ist Anthony Hammond mit seiner Garage Winery. Auch er baut seine Trauben weitestgehend ohne Hilfe von Chemie an. Das ist es aber nicht, was sein Image ausmacht. Es ist sein cooler Auftritt, der einen sofort an ein amerikanisches Diner denken lässt. Der gebürtige Münchner mit Wurzeln in den USA baut seit 15 Jahren im Rheingau seinen eigenen Wein an. Gerade ist er in eine alte Güterhalle am Bahnhof in Oestrich umgezogen. An der Tür mimt eine alte Pappkiste den Briefkasten, und ein Blechschild sagt erst einmal „sorry we are closed“. Später kommt Anthony aber doch, die Haare zum Zopf zusammengebunden und mit einem Cowboy-Hut in der Hand. Er weiß, welche Rolle

Nicht ganz das typische Bild eines Rheingauer Winzers: Anthony Hammond vor seinem Weingut in Oestrich.

er spielt, und er spielt sie sehr charmant. Zwischen einer mit bunter Kreide beschrifteten Bar und einem Kickertisch an dem seine Söhne spielen, zeigt der 52-Jährige uns seine Weine. Ein Freund, Inhaber einer Hamburger Werbeagentur, hat ihm geholfen, seine Marke aufzubauen, um den Inhalt kümmert sich Hammond aber komplett selbst. Denn so unkonventionell er auch auftritt, sein Handwerk hat er von der Pike auf gelernt: zuerst als Lehrling in der Gastronomie bei Eckhard Witzigmann, dann als Azubi am Weingut Dr. Heger in Baden und schließlich als Student der Fachhochschule Geisenheim. Hammonds Wein wächst auf sechs Hektar in Rüdesheim, seine Fässer stehen in Oestrich – im ehemaligen Eiskeller der Gemeinde, dessen Eingang sich tatsächlich hinter einem rostigen Garagentor versteckt. Vom 4. bis 8. Mai findet hier und im Garten darüber ein Frühlingsfest mit Verkostung statt.

klarer Typografie und Goldprägung. Sie kosten zwischen 11 und 25 Euro. „Wir können gar nicht so günstig produzieren wie die Großen“, erklärt der 56-Jährige, der seine Nische, wie er selbst sagt, in schonend gepresstem und lange lagerndem Wein gefunden hat. Mit einer traditionellen Korbpresse sorgt er dafür, dass seine Trauben nicht zerquetscht, sondern zuerst aufgespalten und dann langsam ausgepresst werden. „Der Saft, den wir so gewinnen, ist absolut klar und komplett frei von negativen Aromen“, schwärmt Bibo. Probieren kann man seine Weine am „Ausschank am Gartenhaus“ in Hallgarten, zum Quereinsteiger mit Erfahrung: Walter Beispiel vom 5. bis zum 8. und vom Bibo gründete nach seiner Zeit als 14. bis zum 16. Mai. Gutsdirektor auf Schloss ReinhartshauAuf offizieller Seite kommt die Exsen sein eigenes Weingut und hat seine Nische gefunden. perimentierfreude der Rheingauer Winzer an. „All diese Themen sind super spannend und tragen immer dazu bei, das Weinimage interessanter und facettenreicher zu machen“, sagt Ingrid Steiner, Geschäftsführerin des Rheingauer Weinbauverbands und der Rheingauer Weinwerbung. Sie erzählt begeistert von weiteren exotischen Ansätzen, wie Orange Wine, Fässern aus Akazien oder Kastanienholz und Berieselung der Weinhefen mit Musik. „Hier findet jeder seine Nische. Und egal, ob Trend oder Schnellschuss, jede neue Idee zum Weinmachen, Weinvermarkten und Weinphilosophieren macht uns reicher und kreativer.“ Die Mischung macht’s, denn neben all diesen Bereicherungen bleiben die Leitsorten der Region, wie Riesling und Spätburgunder, die Klassiker und auch die finanzielle Basis in der Vermarktung, so Steiner. Fuck off intolerance! Fest steht: Deutscher Wein ist in, und davon bekommt auch der Rheingau etwas ab. Die Kundschaft insgesamt sei jünger geworden, beobachtet Fred Strieth, der in Rüdesheim-Aulhausen das Weingut seines Vaters Thilo führt. Ihn freut das. Er mag es, wenn nicht immer alles beim Alten bleibt. In den 90ern galt er als Pionier, weil er auf Teilen seiner 3,5 Hektar mit roten Spätburgundertrauben experimentierte – und das im Riesling-Land Rheingau. Heute sind roter Spätburgunder und Blanc de Noir aus dem Rheingau keine Seltenheit mehr.

Vom Mega-Gut zum Start-up Winzer, die nicht das Gut ihrer Väter, Großväter und Urgroßväter übernehmen, gehen im Rheingau ein Wagnis ein. Über 500 selbstvermarktende Betriebe gibt es hier, jedes Jahr werden mehr als 20 Millionen Liter Wein abgefüllt. Die Konkurrenz ist also groß. Walter Bibo traute sich trotzdem. Als Schloss Reinhartshausen, wo er jahrelang als Gutsdirektor gearbeitet hatte, an eine Pfälzer Winzerfamilie verkauft wurde, war ihm klar: Er wollte nicht noch einmal in einen so großen Betrieb, er wollte etwas eigenes. Etwas Kleines, Feines. Dafür tat er sich Kai Runge zusammen, der sich vor allem um den Vertrieb kümmert – mit derzeit noch mehr Erfolg außer- als innerhalb der Region, wie die beiden zugeben.

Neue Wege schließen eine lange Tradition nicht aus.

Der Hof des Weinguts Bibo-Runge im Oestricher Ortsteil Hallgarten wirkt aufgeräumt, im Keller stehen sauber aufgereiht die Holzfässer, auf einem langen Stehtisch hält Bibo vier Flaschen Riesling bereit, edel etikettiert mit

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Das Auge trinkt mit, diese Erkenntnis setzt sich bei immer mehr Rheingauer Winzern auch in der modernen Gestaltung der Etiketten durch.

An der Haltung von Fred Strieth aber, die Dinge anzupacken, hat sich nichts geändert. Wie deutlich er dabei werden kann, zeigt eine Edition seines Blanc de Noirs, mit der er und sein Sohn Nico sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Judenhass stark machen. „Fuck off intolerance“ steht auf den Etiketten der mittlerweile komplett ausverkauften Flaschen. Zu sehen ist zudem ein mahnender Mittelfinger, skizzenhaft illustriert und zusammengesetzt aus den Symbolen der Menschen, die gesellschaftlich nicht so akzeptiert sind wie andere. Der Wein selbst schmeckt locker und fruchtig, ein bisschen nach Pfirsich und Birnen. Er ist hochwertig, erklärt Nico Strieth, denn „Fuck off intolerance“ sollte keine

Wein mit klarem Statement. Vater und Sohn Srieth setzen ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Judenhass. Ihr „Fuck Off Intolerance“-Wein ist ausverkauft.

Heimelig haben es auch die modernen Winzer gerne. Fred Strieth macht es sich gemütlich.

Marketing-Aktion sein, bei der nur die Verpackung zählt. Sein Vater sagt über den politischen Tropfen: „Das ist kein Wein, über den man lange und schwer philosophieren soll. Er soll nicht anstrengen.“ Und wenn man den 50-Jährigen auf der mit rotem Samt bezogenen Bank in seiner Vinothek sitzen zieht, bei lauter Musik, den Hund neben seinen Füßen, dann kann man sich gut vorstellen, dass er den „Fuck off intolerance“ auch selbst gern getrunken hat.

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Kunst

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Der Blick hinter die Fassade

Einladung und Herausforderung

Boris Jacob ist Chefdesigner bei Opel. Und

Ein junges Kuratoren-duo mischt unsere

ein Maler, der jetzt erst entdeckt wird. Seine großformatigen Portraits blicken den Betrachter direkt an. Eine drastische Wirkung, die polarisiert, der man sich aber auch nicht entziehen kann. Wo liegen die Grenzen unserer Person? Sind wir durch die vielfältigen digitalen Medien bereits Cyborgs, die die eigene, physische Existenz nur noch als einen Teil ihrer selbst empfinden? Diesen Fragen geht Boris Jacob, der im Berufsleben Chefdesigner bei Opel ist, als Maler auf den Grund. Seine erste große Ausstellung zeigte er nun in der Galerie Kunst Schaefer, die ihn fortan als Künstler vertritt. Zwei Jahre lang arbeitete Jacob an dem Zyklus. Nach einer schwierigen Lebensphase öffnete sich ein neuer Blick auf sein bisheriges Werk. Also schnappte er sich den Pinsel und das erste Bild, das ihm in die Hände kam, und übermalte es. Es lagerte schon eine Weile, hatte gelebt und wies bereits ein paar Schäden auf. So reifte während des Prozesses der Titel der Reihe heran: „Fassaden“. Hinter einem medial perfekt inszenieren Äußeren schimmert doch immer noch der Untergrund, eine tiefere Schicht hervor. Das Thema der Selbstwahrnehmung und auch Selbstdarstellung über die sozialen Netzwerke lag auf der Hand. Er ist Vater von Töchtern, die als „digital natives“ das virtuelle Ich auf Facebook und Co als vollkommen selbstverständliche Verlängerung der eigenen, körperlichen Person wahrnehmen. Dieser moderne Autismus, die Unfähigkeit, sich von Angesicht zu Angesicht mit einer klaren Haltung gegenüberzutreten und die teils extreme Ausdrucksform, zieht sich

Stadt auf – die „Wiesbaden Biennale“ verspricht eine aufregende Spätsommer-Woche

als roter Faden durch die Werke. „Ich bemerkte, dass dieses Thema gut zu meiner Malweise passt. Es liegt immer etwas darunter, wird aber nicht wirklich gezeigt“, erklärt Jacob. Das spiegelt sich auch in Titeln wie „Avatar“, „Shitstorm“, „Selfie“ (ein Selbstporträt) oder „Profilbild“. Leerstellen und Risse lassen die echte Persönlichkeit durchscheinen, egal wie sehr man sich bemüht, eine perfekte Außenwirkung herzustellen. Das Außen und das Innen lassen sich in seinen Bildern nicht trennen, sie verschwimmen ineinander. Befreiende Wirkung Das Malen hat für Jacob eine befreiende, wie er sagt fast therapeutische Wirkung. Man ist nur für sich, erschafft etwas, das ausschließlich aus einem selbst kommt und bei dem kein anderer mitzuentscheiden hat. Ein starker Kontrast zu seinem Beruf bei Opel. Dort geht es darum, etwas zu erschaffen, das auf möglichst große Zustimmung trifft und den Nutzen mit einem behaglichen Gefühl verbindet. Zum Design kam er ebenfalls über die Kunst. Das Malen und gerade das Abbilden faszinierte ihn. Sein Vater nahm ihn als Jugendlichen einmal mit in die Designabteilung der Firma, in der er arbeitete. Dort durfte Jacob bei der Arbeit über die Schulter schauen. „Wie stellt man Glas, Metall und die verschiedensten Oberflächen dar? Das hat mich fasziniert. Und das zeigten mir die Designer dort. Ich hatte mit vollkommen falschen Materialien gearbeitet, aber dafür schon ganz gute Ergebnisse produziert.“

Maler und Designer Boris Jacob,1967 in Stuttgart geboren und mit einer autistischen Schwester in der Familie aufgewachsen, lebt und arbeitet seit zehn Jahren in Wiesbaden. Er studierte Design und Kunst in Pforzheim. Seine Arbeit führte ihn unter anderem nach Salzburg, Köln, Dubrovnik, Turin, London, Barcelona, Detroit und zuletzt Melbourne. Als „Chief Designer Advanced Design“ ist er mitverantwortlich für den neuen Opel GT, der kürzlich auf dem Automobilsalon in Genf vorgestellt wurde. www.boris-jacob.com

Festival

In der Galerie Kunst Schaefer, die ihn von nun an vertritt, zeigte Boris Jacob erstmals seine Bilder öffentlich im großen Rahmen

Gesichter ziehen Jacob in ihren Bann, die realistische Darstellung und der körperliche Einsatz beim Malen sind Dreh- und Angelpunkt seiner Arbeit. Doch wie kam es überhaupt dazu, dass er sich entschloss, seine Bilder öffentlich auszustellen? „Ich hatte meine Bilder immer in meiner Wohnung. Und immer wieder hieß es: Das ist doch schade, wenn die einfach da rumstehen.“ Es folgten lange und intensive Gespräche mit seiner Frau, die schließlich das Heft in die Hand nahm und in alle Richtungen ihre Fühler ausstreckte. Am Ende half auch der Zufall. Er und Björn Lewalter, der Galerist, bei dem er nun fest aufgenommen ist, haben einen gemeinsamen Bekannten, der irgendwann bei Lewalter anklopfte. „Ich bin immer recht vorsichtig, wenn mir neue Künstler angetragen werden“, erzählt er. Der Katalog gefiel, also kam es zum zweiten Schritt. Der erfahrene Galerist besuchte den Künstler zusammen mit seinem elfjährigen Sohn. Auf dem Heimweg fragte er

ihn, wie es ihm gefallen hatte. „Total toll, Papa, lass uns die Ausstellung machen“, war die Antwort. Somit war es beschlossene Sache und der Anfang der intensiven Zusammenarbeit. Nach dieser Ausstellung sollen noch viele weitere folgen. Jacobs Bilder sind sehr persönlich. Seine Porträts zeigen sein engstes Umfeld, in erster Linie Familie. Immer wieder bekommt er die Frage gestellt, ob es nicht merkwürdig sei, etwas so Privates herzugeben. „Für mich ist etwas abgeschlossen, wenn ich ein Bild vollendet habe. Schließlich ist das aktuelle Bild auch immer das beste für einen selbst.“ Er geht nun mit einem gewissen Abstand, mit einem neuen Zugang und auf eine bestimmte Weise befreit mit neuer Energie zurück ins Atelier: „Im Moment merke ich, das ich ganz anders arbeiten kann, wenn ich nicht mehr tagtäglich von meinen Bildern umgeben bin.“ Text/Foto Jan-Markus Dieckmann

Die Wiesbaden Biennale macht unsere Stadt im Spätsommer für eine Woche zum Schauplatz von Performances, Installationen und internationalem Schauspieltheater. Unter dem Titel „This is not Europe“ präsentieren – mit Kenntnis und Connections ausgewählt vom Kuratoren-Duo Maria Magdalena Ludewig und Martin Hammer – über zwanzig internationale Avantgarde-Künstler, Kollektive und Ensembles Arbeiten, für die man sonst weite Reisen auf sich nehmen müsste. Wer sich das goldene Programmmagazin anschaut, hat wenig Zweifel daran, dass der Wunsch des Intendanten Uwe Eric Laufenberg, die neue junge Generation möge „Wiesbaden für elf Tage zum vibrierenden Versammlungsort vieler innovativer und gesellschaftlich relevanter Künstler Europas machen“, an elf Tagen und Nächten in Erfüllung gehen wird. Neben Aufführungen auf allen Bühnen des Staatstheaters wird das Nachfolge-Festival der Biennale „Neue Stücke aus Europa“ erstmals auch eigene Neuproduktionen realisieren. Im Programmschwerpunkt „Asyl des müden Europäers“ entwickeln internationale Residenzkünstler Projekte in der Stadt und mit der Stadt. Auf tägliche (tatsächliche) Beerdigungen

Ob Punks kommen werden, weiß keiner. Fest steht, dass der niederländische Künstler Dries Verhoeven während der Wiesbaden Biennale allabendlich zu einer Beerdigung in die Englische Kirche einlädt.

von Ideen wie „Wohlfahrtsstaat“, „Multikulturelle Gesellschaft“ oder „Ewige Treue“ in der Englischen Kirche St. Augustine of Canterbury darf das Publikum ebenso gespannt sein wie auf das lebendige 264-StundenNonstop-Denkmal am Faulbrunnenplatz oder die Gründung der „Armee der Liebe“ mit Anwerbe-Performance in der Kaiser-Friedrich-Therme. Und wenn die wilden „Azdora“-Frauen, die in der süditalienischen Kleinstadt Santarcangelo ihren destruktiven Sehnsüchten im Seniorenalter freien Lauf ließen und unter anderem eine Black-Metal-Band gründeten, auf die Damen der Wiesbadener

Gesellschaft treffen, sollen sich einige innere Verkrampfungen lösen. Die Biennale lädt die Bewohner der Stadt und Gäste aus aller Welt dazu ein, auch weit über das aufregende Bühnengeschehen hinaus utopische Formen von Gemeinschaft zu erproben – sei es beim Verweilen und Feiern mit den internationalen Künstlern, Aktivisten, Studenten und Gästen im Festivalzentrum am Warmen Damm, beim Übernachten im temporären Grandhotel oder bei Diskurs, Konzerten und Partys in den langen Festivalnächten. Der Club öffnet täglich ab 22 Uhr in der Wilhelmstraße 47 mit offenem Ende und Ausgang,

ein Knaller wird garantiert das Konzert mit Bonaparte im Großen Haus (!) des Staatstheaters. „Die Wiesbaden Biennale ist Einladung und Herausforderung zugleich“, sagt das Kuratoren-Duo. Beides sollte Wiesbaden freudig, neugierig und offen annehmen. Die Wiesbaden Biennale findet, mit sensor als Medienpartner, vom 25. August bis 4. September statt. Der Vorverkauf hat begonnen. www. wiesbaden-biennale.eu

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Dirk Fellinghauer Foto Willem Popelier

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Stadtpolitik

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Abgehängte Kultur Seit Juli 2015 können Wiesbadens Kulturveranstalter nicht mehr kostenlos auf ­Litfaßsäulen werben. Knapp ein Jahr ­später sind sie im öffentlichen Stadtbild kaum noch sichtbar. Und einige der Säulen rotten seither vor sich hin.

Auf den ersten Blick wird an Wiesbadens Litfaßsäulen auch im April 2016 noch fleißig für Kultur geworben – für ein Konzert des Wiesbadener Knabenchors etwa, für ein Chansonkonzert im Kulturclub Biebrich, Aufführungen des Jugendzirkus Flambolé oder das Internationale Sommerfest, für Literaturtage und das Folklore-Festival. Spätestens bei letzterem werden viele stutzig. Mit gutem Grund: Auf den zweiten Blick entpuppen sich die bunten Plakate allzu oft als Werbung für Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr. Denn seit 1. Juli 2015 können sich viele Wiesbadener Kulturveranstalter die Plakatwerbung auf Litfaßsäulen und Stromkästen nicht mehr leisten. Seitdem müssen sie 25 Prozent des Listenpreises zahlen, den die Wall AG für eine Plakatierung verlangt. Zuvor mussten sie nichts zahlen. Die Wall AG, die alle städtischen Außenwerbeflächen seit 2011 vermarktet, hatte im Gegenzug für gute kommerzielle Geschäfte in der Stadt freiwillig einen Rabatt von 100 Prozent gewährt. Die nun anfallenden Mehrkosten von bis zu 1.770 Euro können sich viele Veranstalter schlicht nicht leisten. „Für uns ist keine Werbung an den Litfaßsäulen mehr möglich“, sagt etwa Elke Gruhn vom Nassauischen Kunstverein. Für die meisten anderen Kulturschaffenden gilt das ebenfalls. Einzig größere Veranstalter, wie der Schlachthof, können sich eine regelmäßige Plakatierung noch leisten –

Über dreißig Einrichtungen arbeiten im „Arbeitskreis Stadtkultur“ zusammen. Beim letzten Treffen in der Kreativfabrik waren dabei: (stehend) Elke Gruhn/NKV; Dana und Bedo Hanys/Velvets-Theater; Margarethe Goldmann, Moderatorin AK Stadtkultur; Andrea Wink/Exground; Jazzarchitekt Raimund Knösche („Just music“), Andreas Schid­ lowski/Kreativfabrik; Dirk Marwedel/Kooperative New Jazz; Burkhard Mohr/Tage der Neuen Musik i.d. ev. Kreuzkirche; Beatrixe Klein/Frauen Museum; Christiane Erdmann und Wulf Winckelmann/Künstlerverein Walkmühle; Dorothee Lottmann-Kaeseler; ­Gerhard Schulz/Schlachthof, (sitzend): Peter Eberhard/Aktives Museum Spiegelgasse; Dr. Anja Cherdron-Modig und Ulrich Meyer-Husmann/Kunstverein Bellevue-Saal; Sigrid Skoetz/Walhalla Studio Theater; Barbara Haker/Freies Theater Wiesbaden

fall der kostenlosen Plakatierung hat zudem Auswirkungen auf die Kreativwirtschaft. „Kleine Initiativen und Gruppen können sich die Plakatierung nicht mehr leisten, Aufträge für Grafiker aus diesem Gebiet bleiben aus“, sagt der Diplom-Designer Albert Ernst.

Auf den ersten Blick Signale eines lebendigen Kulturlebens, auf den zweiten Blick Werbung aus dem letzten Jahr. Die „Kultursäulen“ siechen nach dem Wegfall des „Nulltarifs“ vor sich hin.

allerdings nur noch auf Stromkästen und nur für große Veranstaltungen in der Halle. „Die haben ein Budget für Plakatierung, die kleinen KesselhausShows nicht“, sagt Carsten S ­ chack vom Schlachthof. Auch das Kulturamt bewirbt laut eigener Aussage noch einzelne, größere Veranstaltungen „zu den gleichen Konditionen wie sie auch Wiesbadener Kulturinstitutionen eingeräumt werden“ – und hat damit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den freien Kulturträgern. Der Weg-

sensor solidarisch: „Digitale Kultursäule“ Auch höchstens ein Tropfen auf den heißen Stein, aber ein solidarisches Zeichen unserer Wertschätzung für unverzichtbare Arbeit in der Stadt: Ab sofort „spendieren“ wir im Wechsel jeden Monat drei freien Wiesbadener Kultureinrichtungen einen kostenfreien Online-Banner auf www.sensorwiesbaden.de im Wert von 115 Euro. Einfach Banner (240 x 240 Pixel) mit gewünschtem Link an hallo@sensor-wiesbaden.de, Betreff „Digitale Kultursäule“ schicken. Die Platzierung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs.

Nicht nur die Kosten machen ­Kulturschaffende wütend Doch es sind nicht nur die zusätzlichen Kosten, die Wiesbadens Kulturschaffenden wütend machen. Es ist auch der Umgang des Kulturamts mit ihnen. Dieses teilte Ende April 2015 in einem knappen Schreiben mit, dass das Plakatieren ab Juli nicht mehr kostenlos sein werde. Bis zum 15. Mai mussten die Kulturveranstalter erklären, ob sie ihre Reservierungen für das zweite Halbjahr zu den neuen Konditionen aufrechterhalten wollen. Viele konnten das nicht, da zu diesem Zeitpunkt die Budgetplanungen für das laufende Jahr schon längst gelaufen waren. Das exground filmfestival oder der Humanoise Congress etwa mussten deshalb auf eine Plakatierung verzichten. „Ich finde dieses Vorgehen höchst unmoralisch“, sagt Andrea Wink vom exground. Sie hätte sich gewünscht, dass der Magistrat die Kosten für das zweite Halbjahr übernimmt. Doch dem war nicht so. Hinzu kommt: Man habe nicht das Gefühl, dass sich das Kulturamt oder der Magistrat besonders für ihre Belange eingesetzt hat, heißt es unisono unter den Kulturschaffenden.

Und jetzt? Die Kulturveranstalter plakatieren, wenn überhaupt, nur noch im Einzelhandel und in Kneipen. Auch Social Media kann die Plakatwerbung nicht ersetzen. „Der reale Raum unterliegt einer ganz anderer Wahrnehmung und Nutzung als der virtuelle“, sagt Margarete Goldmann, Sprecherin des Arbeitskreises Stadtkultur. Gerade auf Facebook stößt man selten auf Dinge außerhalb des eigenen Wahrnehmungshorizonts – Stichwort Filter Bubble. Öffentlicher Raum wird ­kommerzialisiert Und noch ein Effekt ist zu beobachten: „In den Straßen ist nur noch zu sehen, was Geld hat. Nichtkommerzielle oder schwer zugängliche Kultur verliert an öffentlicher Sichtbarkeit“, sagt Carsten Schack. Die Abschaffung der Kultursäulen leiste einen immensen „Beitrag zur Privatisierung und Kommerzialisierung des öffentlichen Raums“, ergänzt Goldmann. Das Kulturamt teilt mit, es möchte künftig vier allgemeine Säulen zur Verfügung stellen, die ausschließlich und kostenfrei auf das kulturelle Geschehen in Wiesbaden hinweisen sollen. Das Verfahren hierzu werde momentan erarbeitet, einen konkreten Zeitrahmen kann das Amt aber nicht nennen. Vier von 200 Litfaßsäulen sind besser als nichts. Aber sie sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Kultur jenseits des Mainstreams wird im Stadtbild auch weiterhin kaum sichtbar bleiben. Falk Sinß Fotos Ivgenia Knobloch

Michael Ehresmann ist ein Freund deutlicher Worte, doch kein Freund von „Shitstorms“. Beides dürfe man nicht miteinander verwechseln, meint der Berufsfeuerwehrmann sowie Rettungssanitäter –und Gründer, Geschäftsführer und Chefredakteur des Nachrichtenportals „Wiesbaden112.de“. Nach der Ausstrahlung von „Team Wallraff“, bei der verdeckte Recherchen in der Notaufnahme der HorstSchmidt-Kliniken (HSK) gemacht und RTL-typisch ausgeschlachtet wurden, erhob sich nicht nur bei Facebook ein gewaltiger Shitstorm. Michael Ehresmann hat daher auf seinem Portal aus InsiderSicht geschildert, aus welchen Gründen die Notaufnahme so überlastet ist. Missstände bestreitet der 26-jährige Wiesbadener gar nicht. „Und ich will auch nicht das Klinikmanagement in Schutz nehmen“, betont er. Doch dass medizinische Laien „pauschal alle Mitarbeiter für unfähig, inkompetent oder herzlos erklären“, wie in manchen Kommentaren zu lesen war, geht ihm gegen den Strich. „Deren Fazit: Es arbeiten dort nur Idioten, die von ihrem Fach nichts verstehen. Dass es nicht so einfach sein muss und wie sich ein Mitarbeiter fühlt, wenn er so etwas liest, darüber machen sich wohl nur wenige Gedanken“, schreibt Ehresmann in seinem Kommentar. „Wiesbaden112.de“, vor zehn Jahren gegründet, ist längst zum wichtigen Player in der regionalen Presselandschaft geworden. Dabei hat Ehresmann mit dieser Seite eigentlich nur einem selbst empfundenen Missstand abhelfen wollen: „Ich wollte mich über die Berufschancen bei der Feuerwehr informieren und stellte fest, dass man damals so gut wie nichts im Internet fand.“ Nur die private Homepage eines freiwilligen Feuerwehrmannes aus Sonnenberg lieferte ihm brauchbare Infos: Es war Sebastian Stenzel, heute Ehresmanns beruflicher Partner, denn „Wiesbaden112.de“ ist mittlerweile zur hochprofessionellen Presseagentur mit Spezialisierung auf „Blaulicht-Themen“ geworden. Dass eine steigende Nachfrage nach Einsatzfotos besteht, spielt den mittlerweile acht Einsatzreportern in die Hände: Rund 47.000 Leser informieren sich jeden Monat auf dem Portal, andere Medien nehmen Fotos und Videoaufnahmen von Unfallorten ab. Keine Blaulicht-Paparazzi Das Ziel der Betreiber ist jedoch nicht, die schnellsten „Blaulicht-Paparazzi“ zu sein. „Ich möchte den Alltag und die Arbeit der Rettungskräfte ehrlich dokumentieren“, sagt Michael Ehresmann, der seine Rollen als Berufsfeuerwehrmann und ehrenamtlicher Rettungssanitäter komplett von seinen Presse-Fotoeinsätzen trennt. Alle Mitarbeiter sind selbst haupt- oder ehrenamtliche Feuerwehrleute und wissen daher auch, wie sie sich an Einsatzorten verhalten. „Und wenn Hilfe erforderlich ist, dann leisten wir die und packen solange die Kamera weg“, betont der Chef. Fachwissen und Erfahrung sowie die Netzwerke, die er sich erarbeitet hat, lassen auch seinen nicht ohne Emotionen verfassten Kommentar zu den Horst-SchmidtKliniken bedenkenswert klingen. Denn Ehresmann weiß wohl um die Situation, die weder Mitarbeitern noch Patienten gefällt, gibt aber auch zu bedenken, dass eine ungute „Anspruchshaltung“ mit

Versorgung

Nicht pauschal betrachtet Feuerwehrmann, Rettungssanitäter und Betreiber eines „Blaulicht-Portals“: Michael Ehresmann weiß, wovon er spricht, wenn er über Zustände an Kliniken spricht. Das unterscheidet ihn von vielen Kommentatoren in sozialen Netzwerken.

Selbstverständlich kümmert man sich um diese Patienten, schließlich haben sie ja Beschwerden, und zudem hat die Klinik einen Behandlungsauftrag. Doch: Fast die Hälfte aller Patienten des Jahres 2015 in der HSK-Notaufnahme, schreibt Ehresmann, seien sogenannte „Selbsteinweiser“ gewesen: Menschen, die einfach hingehen.

Michael Ehresmann hilft, wo er kann – wenn es sein muss, auch im Kampf gegen pauschale Verunglimpfungen.

schuld an der so publikumswirksam ausgeschlachteten Problematik ist. „Während weiter über den ‚Sauladen‘ geschimpft wird, kann man aber auch fragen, ob es denn alleine dem Personalmangel geschuldet ist, dass Patienten lange warten oder auf dem Gang liegen müssen“, findet Ehresmann. Ein Punkt, der in der Reportage gänzlich unerwähnt bleibe, sei die Zahl der Patienten, die gar nicht in die Notaufnahme müssten: „Diejenigen, die seit Wochen Rückenschmerzen haben oder eine Grippe oder Magen-Darm-Infekt. Natürlich geht es einem schlecht, und natürlich ist das nicht schön, aber selten lebensbedrohlich.“ Das komme öfters vor, als man denkt. Da höre man „wenn ich mit dem Krankenwagen gebracht werde, komme ich ja schneller dran!“ oder „Beim Hausarzt war zu viel los“.

Herzensthema Rettungsgasse „Wer der Meinung ist, den Rettungsdienst zu benötigen, um Hilfe zu erhalten, soll immer die 112 wählen. Niemand wird Ihnen böse sein, wenn es halb so wild ist und der Rettungswagen eben wieder zurück zur Wache fährt“, erklärt der Mann der Praxis: „Sind es natürlich Ihre Bauchschmerzen, die Sie den ganzen Tag schon haben, jetzt um 2 Uhr nachts aber nicht einschlafen können, muss die Frage erlaubt sein, warum Sie nicht vorher auf die Idee kamen, wenigstens eine Apotheke aufzusuchen.“ Ein bisschen mehr Eigenverantwortung und Rücksichtnahme mahnt er an. Gleiches gilt für ein anderes Thema, das ebenfalls von „Wiesbaden112“ in die Öffentlichkeit getragen wurde: Die Bildung von Rettungsgassen bei Stau. Alle Autofahrer sind verpflichtet, dann eine Durchfahrtsgasse für Feuerwehr und Krankenwagen zu bilden – tun das jedoch in vielen Fällen aus schierer Unwissenheit nicht. Ehresmann, der auch schon als Rettungswagenfahrer mit einem Baby in lebensbedrohlichem Zustand im Stau stand, macht sich dafür stark, eine öffentlichkeitswirksame Kampagne zu starten, und hat viele Mitstreiter gewonnen. Die hessische Landesregierung will demnächst Banner an den Autobahnbrücken aufhängen lassen. Und auch hier gilt Ehresmanns Devise: „Ich hoffe, dass viel mehr Menschen sich nicht mehr nur auf den erstbesten ‚anderen‘ stürzen, sondern in erster Linie nachdenken: ‚Was kann ich selbst zur Verbesserung der Situation tun, auch wenn andere offenbar Fehler gemacht haben?‘ Genau das macht jede Gemeinschaft stark.“ Anja Baumgart-Pietsch Foto Arne Landwehr

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Wege des Lebens

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Starke Präsenz, liebevolle Verbundenheit. Mia Constantine wirft in ihrem Stück „Dear Eddie“ auch ganz neue Blicke auf ihren Vater Eddie Constantine. Im engen Austausch mit ihrer Mutter Maya hat sie einen außergewöhnlichen Theaterabend entwickelt.

Ein starkes Stück

Beim Spaziergang durch Regensburg freut sich die 35-Jährige, dass eine der größten Buchhandlungen der Stadt ein Schaufenster mit Plakat, Musik, Filmen und Büchern ihres Vaters dekoriert hat. Genauso freut sie sich darüber, dass sich Presse wie Publikum für den Abend interessieren und begeistern. Es hätte ja auch anders kommen können.

Mia Constantine hat eine Hommage an ihren Vater auf die Bühne gebracht – den Schauspieler und Sänger Eddie Constantine. So abenteuerlich wie sein Leben geriet auch die Erarbeitung des Theaterabends.

2. April 2016, Theater Regensburg. Applaus, Jubel, Begeisterung im bis fast auf den letzten Platz gefüllten großen Haus. Das Publikum hat „Dear Eddie“ gesehen. Die „biographischmusikalische Hommage an Eddie Constantine“ ist ein großer, ein grandioser Abend mit Leichtigkeit und Tiefgang, mit Witz, Ironie und Emotion. Es ist ein kurzweiliger Abend und genau das, was Eddie Constantine selbst verkörperte: beste Unterhaltung. Dass der ewige Vagabund ein nicht nur produktives, sondern ein bühnenreifes Leben führte, liegt auf der Hand. Dass es nun ausgerechnet seiner 1981 geborenen Tochter gelungen ist, dieses Leben in einen Theaterabend zu packen, ist eine reife Leistung. Der Abend bringt meisterhaft eine Biografie auf die Bühne, die kaum zu fassen ist. Schon das Geburtsdatum ist unklar. Geboren 1913. Oder war es 1917? Als Sohn eines russischen Vaters und ei-

ner polnischen Mutter wuchs Edward Constantinowsky in Los Angeles und Providence auf. 1933 ging er nach Wien, um Opernsänger zu werden. Drei Jahre später wurde er Chorsänger in New York. Ende der vierziger Jahre ging es wieder nach Europa. In Paris traf er Edith Piaf, die seine wichtigste Lehrerin und Mentorin wurde: „Außer ihr hatte ich keinen Fürsprecher. Sie war es, die das Rad des Schicksals für mich drehte.“ 1952 begann die Filmkarriere. Rund 50 Filme – vom Debüt 1953 mit „Egypt by Three“ bis zu Lars von Triers „Europa“ im Jahr 1990 – listet Wikipedia auf, wohlgemerkt als Auswahl. Eddie Constantine wurde als FBI-Geheimagent „Lemmy Caution“ berühmt, zum gefeierten Vorbild und zur Projektionsfläche für eine ganze Generation junger Männer. Er war so etwas wie der Vorgänger von James Bond – weshalb das Stück „Dear Eddie“ mit Adeles „Sky-

man gar nichts anfangen?“ ausgesiebt wurden, nahm das Stück erste Formen an: „Wo waren entscheidende Drehpunkte der Karriere?“ wurde zur Leitfrage für den roten Faden des Stücks, obwohl es genau diesen ja im Leben des Eddie Constantine nicht gab. „In Bildern zu denken“, wurde zur Maxime einer „eher assoziativen“ Herangehensweise. Dabei auch groß zu denken, war nicht die erklärte Absicht, ergab sich aber aus dem Lauf der Dinge. Constantines ausufernde Ideen in Sachen Bühnenbild, Kostüme, Ausstattung brachten regelmäßig nicht nur die involvierten Techniker ins Schwitzen, sondern auch die Controllingabteilung des Theaters. Die Regisseurin selbst musste schnell kapitulieren vor ihrer Ursprungsidee, ein „exemplarisches“ Künstlerleben erzählen zu wollen. Es musste dann doch explizit das Eddie-Constantine-Künstlerleben werden. Der Abend kommt an.

fall“ endet –, war auch als Sänger erfolgreich, spielte nach seiner großen Ruhmeszeit in Kunst-, Autoren- und Avantgardefilmen. All das in einen Bühnenabend zu verwandeln, gelingt Mia Constantine durch einen Kunstgriff. Sie gestaltet das revueartige Stück so, wie das Leben ihres Vaters war und wie er es in der Autobiographie „Cet Homme N´est Pas Dangereux“ selbst beschreibt: collagenartig, bruchstückhaft, munter hin- und herspringend zwischen Zeiten und Figuren, Realität und Imagination, gefeit vor der „Falle der Vollständigkeit“. Und doch ergibt sich wahrscheinlich ein ziemlich zutreffendes Gesamtbild von Eddie Constantine. „Dear Eddie“ ist das Destillat eines aufregenden Lebens (dass das Stück exakt die klassische Filmlänge von 90 Minuten hat, war so nicht geplant, gefällt Mia nun aber sehr) – gespielt, gesungen, getanzt von gleich vier Eddies, flankiert von einer Frau

in mehreren Rollen, komplettiert von Filmeinspielungen auf großer Leinwand. Und getragen von einer famosen Liveband, deren Kopf Ralf Schurbohm die Stücke akribisch recherchiert und virtuos arrangiert hat. Tonnen von VHS-Kassetten als Ausgangsbasis „Seine Biographie hat keine klare Linie“, erklärt Mia Constantine, warum ihr schnell klar war, dass sie nicht chronologisch arbeiten würde. Überhaupt fand sie die ganze Idee eines solchen Abends „erst mal ziemlich abwegig“. Ihre Skepsis legte sich bald. Ihr wurde klar, dass man mit Musik viel erzählen kann, zumal bei der großen Bandbreite auch des gesanglichen Schaffens ihres Vaters. Nachdem „Tonnen von VHS-Kassetten“ aus dem Familienarchiv digitalisiert und gesichtet waren, viel Musik gehört und Fotos durchgeschaut waren und nach dem Verfahren „Was macht Spaß?“ versus „Mit was kann

14. April 2016, Wiesbaden, Jugendstilvilla nähe Parkstraße: Eddie Constantine ist präsent in der weitläufigen Wohnung, in der er bis zu seinem Tod im Februar 1993 lebte. Gleich beim Betreten fällt der Blick unweigerlich auf eine Sammlung privater Familienfotos im Flur, an einer Wand hängen gerahmte Bilder von Dreharbeiten mit Jean-Luc Godard und

handgeschriebene Grüße des Meisterregisseurs an den Darsteller. Im Wohnzimmer stapeln sich Videokassetten mit beruflichen und privaten Aufnahmen, an einem Regal hängt ein Hut, sein Hut. Eddie Constantine ist auch präsent im Leben seiner Witwe Maya und seiner Tochter Mia. Immer schon und nun, durch den Theaterabend, durch die intensive Beschäftigung, durch die große Aufmerksamkeit wieder mehr denn je. Mutter und Tochter bilden sich nichts darauf ein, sie finden es – das merkt man, wenn sie über Eddie und über ihre Arbeit am Stück erzählen – einfach schön. Maya und Mia erzählen liebevoll, aber nüchtern über den Ehemann, den Vater, den Schauspieler und Sänger. Auch der Theaterabend, der „persönlich, aber nicht privat ist“, eine Hommage aber eben keine Huldigung ist, liefert keine Verklärungsversuche, eher schon Erklärungsversuche. Für eine Karriere voller Drehungen und Wendungen – von einem der bestbezahlten Schauspieler seiner Zeit zu einem Darsteller, der 1985 im Wiesbadener Tagblatt auf die Frage nach seinem Hobby antwortete: „In Filmen mitwirken oder Filme produzieren. Was früher des Geldverdienens wegen geschah, ist seit 15 Jahren ein echtes Hobby“. Zu dieser Zeit war seine große Leinwandzeit längst vorbei, Autorenfilmer hatten ihn nun entdeckt, auch gerne besetzt, aber selten bezahlt. „Er tat dies, weil er die jungen Filmemacher unterstützen wollte“, erinnert sich seine Witwe. Neben fantastischen Arbeiten wie dem biografisch inspirierten Film „Tango durch Deutschland“, in dem sie sogar selbst als Schauspielerin mitwirkte, sei auch „einiges an

Schrott“ dabei gewesen. Maya Constantine schüttelt noch heute den Kopf über den Dilettantismus jener Tage: „Aber es hat ihm einfach Spaß gemacht.“ Kultfigur über den Ruhm hinaus Der große Ruhm war vorbei, der Kult ist geblieben. Und hält bis heute an. Bei Nostalgikern natürlich, die zu seinen großen Zeiten Eddie-Fans waren. Und bei Kennern, die ihn verehren. Der vielleicht prominenteste EddieConstantine-Verehrer ist Götz Alsmann, der einige seiner Songs aufgenommen hat und auch auf der Bühne singt. Erfreut, und fast ehrfürchtig, nutzt er heute Gelegenheiten, sich mit Witwe und Tochter zu treffen und auszutauschen. Mit Mia verabredete er sich nach einem Auftritt in Regensburg, Maya lud er 2013 zu seinem Auftritt beim Rheingau Musik Festival im Kurhaus ein. Auf der Bühne erzählte er, so war damals in der F.A.Z. zu lesen, „dass er etwa in seiner Jugend sämtliche Eddie-Constantine-Filme verschlungen hat, obwohl der katholische Filmdienst davon stets ausdrücklich abriet.“ Maya Constantine erinnert sich gerne an die gemeinsame „verrückte und tolle Zeit“ mit einem Mann, der den Starrummel hinter sich gelassen hatte und nun in Wiesbaden auch die Ruhe genoss und sich ganz anderen Dingen, zum Beispiel Pferden und eben auch dem Vater-Sein, widmete. Und sie genießt es, nun gemeinsam mit Tochter Mia die Erinnerungen aufleben zu lassen. Zumal die Arbeit am Stück – die Recherche, die Suche nach Noten, das Klären von Aufführungsrechten – streckenweise ähnlich abenteuerlich war wie das Leben, das erzählt wird. „Es liest sich schön,

Wege des Lebens

man fühlt sich beglückt“, sagt Maya auch über die bereits 1955, also weit vor ihrer gemeinsamen Zeit, verfasste Autobiographie „C ´est Homme n´est pas dangereux“ – ein Fundstück, das sie eigens für „Dear Eddie“ aus dem französischen Original ins Deutsche übersetzt hat. Auch ihr war anfangs nicht wohl bei dem Gedanken, dass die Tochter nun aus dem Leben des Ehemanns und Vaters ein Theaterstück macht. Eine Woche vor der Premiere schaute sie sich das fast fertige Stück an: „Von da an hatte ich ein gutes Gefühl.“ Ein Gefühl, das sich bestätigen sollte. Es gab und gibt viel Zuspruch, tolle Momente, intensive Begegnungen. Mia Constantine erwartet nun nicht unbedingt ein großes Eddie-Constantine-Revial, sieht ihr Stück aber doch durchaus als „Teaser“, auch die jüngere Generation neugierig zu machen auf die Arbeit ihres Vaters: „Viele gehen aus der Vorstellung und sagen, jetzt schauen wir uns auch mal einen Film von ihm an. Und die Filme machen ja auch heute noch total Spaß“, findet die Tochter. Eddie Constantine war, und ist bis heute, ein Stück Wiesbaden. Was läge näher, als dieses starke Stück über Eddie Constantine nun auch in Wiesbaden auf die Bühne zu bringen. Staatstheater, übernehmen Sie! „Dear Eddie“ läuft noch am 9., 11. und 22. Mai, 22. Juni und 5. Juli am Theater Regensburg. www.theaterregensburg.de Dirk Fellinghauer Foto Arne Landwehr

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Wein

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Der Grosse Test

Weinbars & Vinotheken Trinken mit Anspruch und Atmosphäre Im aktuellen Food Report des Frankfurter Zukunftsinstituts heißt es: „Wir definieren uns über unsere Ernährung“. Klar, dazu gehört selbstverständlich auch Wein. Der kann aus dem Rheingau, der Mosel oder der Pfalz kommen, aus Frankreich, Portugal oder Italien importiert sein – wichtig scheinen eine gewisse Individualität und Besonderheit zu sein. Und Qualität. Wie wir erfahren haben, ist Aldi zwar der größte Weinlieferant, dem, wie auch anderen Discountern, Experten durchaus trinkbaren Wein für 2,99 Euro bestätigen. Defacto sind dies jedoch Massenfertigungen, die in riesigen Anlagen in weniger als einem Monat hergestellt werden. Von Kultur kann da im eigentlichen Sinne keine Rede sein. Sind es nicht die Bodenbeschaffenheit, das Klima, die „Handarbeit“ und Philosophie des Winzers, die dem Wein seinen besonderen Charakter geben und uns den individuellen Genuss? Also haben wir uns – vom Stadtzentrum aus im Uhrzeigersinn – auf den Weg gemacht, um zu testen, wie es um die Weinkultur in unserer Stadt heute steht. So viel vorab: Die Vielfalt ist groß, die Ambitionen durchaus anspruchsvoll. Balthasar Ress Weinbar & Vinothek, Mauergasse 10, Montag bis Samstag 12 bis 22 Uhr, Sonntag geschlossen. Tel. 0611 505 84 69; www.balthasar-ress.de/vinothek In der kleinen schicken Vinothek im Stadtkern trifft man sich nicht nur zum Weingenuss. Leckere Snacks und hausgemachte Suppen stillen den Hunger zwischendurch. Bereits in der fünften Generation schreibt die Familie Ress Weingeschichte. Aber nicht nur das: Das Hattenheimer Kronenschlösschen war als Hotel- mit Gastronomiebetrieb lange in Ress’schem Besitz. Hattenheim ist bis heute Stammsitz des Weinguts geblieben. In der edel eingerichteten Wiesbadener Vinothek bietet das Traditionsweingut nicht nur Weine aus gutseigenen Rheingauer Lagen an; auch aus befreundeten Weingütern können Weine vor Ort verköstigt oder mitgenommen werden. Die Preise für ein 0,2-Glas Riesling fangen bei 4,70 Euro an. Die Flaschen zum Mitnehmen liegen über 15 Euro, die man sich übrigens auch frei Haus ins Wohnzimmer liefern lassen kann. Fazit: Nette, offene Atmos­ phäre bei feinen Köstlichkeiten – wenngleich etwas gehobene „Stadt-Preise“. Dass man sich diese leisten kann, zeigt man bei entsprechender Witterung auch gerne vor der Vinothek. Weinveritas, Luxemburgplatz 5, Dienstag bis Freitag 11:30 bis 18 Uhr, Samstag 12 bis 16 Uhr und immer, wenn jemand da ist. Tel. 0611 505 893 72; www.weinveritas.de

Wo die Auswahl groß ist, ist Beratung umso wichtiger.

Seit August 2015 bringt Katharina Wegner portugiesische Weine an die Frau und an den Mann, die sie selbst in den Gebieten Bairrada, Dão oder Alentejo aussucht und importiert. Der Mitnahmepreis für eine Flasche fängt bei 7,50 Euro an, das Glas zum direkten Genuss bei 3 Euro. Selbstverständlich gibt es auch Portwein: ob unfiltrierten Vintage Port, biozertifizierten Ruby Reserve oder den „Präsident“ der Portweine, Colheita. Weinveritas ist aber nicht nur Weinhandel, es ist ein Concept Store, in den man gern hineinkommt und ungern raus geht. Ob handgeschöpftes Salz, Fischkonserven aus nachhaltigem Fischfang oder Öl aus Galegaoliven, hochwertige Tischwäsche, exquisite Keramik-Accesoires oder Herrenkosmetik aus dem Traditionshaus Barberia – hier fühlt, schmeckt und riecht man Portugal. Ein Erlebnis! Apropos: Zusammen mit ihrem Mann organisiert Katharina Wegner auch Events: Jeden ersten Mittwoch gibt es beim „After Work Wine Flight“ Weine mit abgestimmten Häppchen, an anderen Tagen Lesungen, Weinverkostungen mit Winzern und individuelle Kochevents. Fazit: Erlebenswert! Vinotheke, Schiersteiner Str. 15, Montag bis Donnerstag 10 bis 19 Uhr, Freitag 10 bis 20 Uhr, Samstag 10 bis 17 Uhr. Tel. 0611 532 576 30; www. vinotheke.de Das Rezept von Vinotheker Christopher Grootes lautet: „Bloß nicht zu verkrampft dran gehen“. Damit meint er den Wein und dessen Genuss. In Geisenheim Weinbau studiert, in Winzerbetrieben jahrelang praktiziert, gehen bei ihm seit Juni 2015 hauptsächlich deutsche Weine über die Theke. Sein Fokus gilt Weinen aus dem Rheingau, aus Rheinhessen, der Pfalz, der Mosel und der Nahe, die er direkt von den Winzern bezieht. Allen gemeinsam

sind zwei Dinge: Kleiner Ausstoß, wenig bekannt. Mit ein paar italienischen Roten, französischen Weißen und Champagner und einem Südafrikaner mit Rheingauer Wurzeln (Paul Barth) stehen in dem charmanten Eckladen, der seinen Charme und seinen Namen auch aus der Vergangenheit als Apotheke hat, 85 Weine zur Auswahl; ab 5,90 Euro. Ein besonderes Stöffchen ist die „Niersteiner Hölle“ aus 2012er Spätburgundertrauben, die 20 Monate im Holzfass gelagert wurden. Zum Probieren und Verkosten kommen Winzer regelmäßig vorbei. Und Sie? Spätestens zum Einjährigen! Fazit: Charmant in Stil und Beratung, schöne Weinauswahl, gute Balance zwischen Preis und Leistung. Der Weinländer, Rüdesheimer Str. 21, Montag bis Samstag ab 18 Uhr, sonn- und feiertags geschlossen. Tel. 0611 97 42 601; www.der-weinlaender.de Der Weinländer hat zwar feiertags geschlossen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass Inhaber Frank Pauli nicht gern feiert. Im Gegenteil: Der erfahrene Vertriebler lädt regelmäßig zu Live-Sessions, Themenpartys oder -Tastings ein; und das durchaus auch mal sonntags. Die Weinauswahl ist ein feiner Mix aus Rheinhessen, dem Rheingau, der Mosel, Italien, Frankreich und Spanien oder Südamerika – das Glas Weißwein ab fairen 3,80 Euro, die Roten ab 4,90 Euro. Zum Weingenuss im lauschigen Souterrain oder dem wunderschönen Bambusgarten davor gibt es hausgemachte Leckereien, die immer mal wechseln und Neues bieten. Aktuell kocht und serviert das nette Team zum Beispiel Flammkuchen, Kartoffelpfännchen oder orientalische Teigtaschen. Fazit: An diesem Kulturplätzchen treffen sich Freunde aus dem Rheingauviertel und feiern Leute aus der ganzen Region zu sehr gutem Wein – besonders fein: die aus Rheinhessen!

Canal du Midi Weinbar + Weinhandel, Blücherstraße 30, Montag bis Samstag ab 18 Uhr, Sonntag geschlossen. Tel. 0611 40 20 200; canal-dumidi-weinbar.de Seit elf Jahren geht Rainer Hefele für seine Gäste in den Weinlandschaften Frankreichs auf Entdeckungsreise. Das Nachbarland kennt er aus seinen Jahren in Paris. Im ersten Leben Kameramann, legt der Weinkenner sein Augenmerk auf kleine, weniger bekannte Winzer und Weine; darunter auch Crémants und Champagner. Das Angebot wechselt: „So bleibt es für unsere Gäste spannend; sie lernen neue Weine, vielleicht unbekannte Trauben oder regionale Besonderheiten kennen.“ Die kommen zum Beispiel aus dem Rhônetal, dem Languedoc und Limoux oder von der Loire – insgesamt aus etwa 50 Regionen. Importiert ist übrigens auch ein Teil des Interieurs. An den original alten Table de Fête lässt es sich ein bisschen wie Gott in Frankreich genießen, im Sommer auf der großen Terrasse: den Weißen ab 4,40, Rot ab 3,20 Euro oder einem der vielen Pastis; dazu einen Flammkuchen, eine Paté, etwas Fromage oder Charcuterie. Fazit: Erstklassige Weine zu moderaten Preisen – auch zum Mitnehmen für Zuhause. Besonderes Ambiente in dem sich Jung und Alt von hier und dort gerne trifft. Vinicus Gaumenfreuden, Seerobenstraße 32, Dienstag bis Freitag 11 bis 13 Uhr und 15 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 15 Uhr. Tel. 0611 98 85 856; www.vinicus.de Erfahrener Sommelier und Kenner im Weinvertrieb: 2010 hat Martin Schmidt das Vinicus übernommen und schätzt es, „Gespräche mit Kunden direkt zu haben, Erfahrung weiter zu geben, Weine zu Gerichten zu empfehlen – kurz, helfen, das Leben zu genießen.“ Im Vinicus findet man Weine und Feinkost direkt vom Hersteller. Die Preisspanne für die Weine ist breit angelegt – von 5,40 bis 200 Euro – dafür der Inhalt fokussiert auf „weltweit nicht bekannt“, wie die rote Sorte Esmero aus dem Dourotal in Portugal. Portugal ist ein Herzblut-Gebiet des Sommeliers. Zudem hat er Freude an Weinen aus dem Rheingau, der Pfalz, Frankreich, Spanien und Italien. Wer sich hier für eine Weinprobe mit Freunden entscheidet, wird diese im mediterraneren Ambiente mit Steinboden und Wandmalereien genießen. Dazu werden drei bis vier Gänge serviert und acht passende Weine verkostet. Wer sich die Weine nach Hause bringen lassen möchte, bestellt einfach im Kiezkaufhaus. Fazit: Qualität und Leidenschaft in schöner Atmosphäre.

Wingert Vinothek, Obere Webergasse 50, Montag bis Freitag, Sonntag ab 16 Uhr, Samstag ab 13 Uhr bis 20:30/22 Uhr. Tel. 168 865 55; www. wingert-vinothek.de Er hat weltweit Winzer besucht und über Weine viel geschrieben. Er doziert an der Weinbau-Uni in Geisenheim und erntet im Herbst seine Trauben selbst. Seine Weinproben nennt er „Betreutes Trinken“, und vor seiner Vinothek ermahnt uns eine Tafel „Innocent grapes died for you“. Holger Schwedler ist für die Urbanisierung der Weine und bringt sie aus dem Rheingau und den „Rheingauer Randlagen“ – einen Begriff, den er selbst bestimmt hat – in die Stadt. In seiner Wingert Vinothek geht es um Weine, die eine Verbindung zur Region – ob im Ausland oder Inland – haben und Weingüter, deren Anbaufläche nicht größer als 10 Hektar ist. Die Preise für ein Glas sind mit 4 Euro trotzdem moderat, das Publikum zwischen Jung und Ü70 eher intellektuell und der Wunsch des Inhabers „Menschen und Ideen zusammenbringen“ – auch zur gemeinsamen Weinlese für den ersten eigenen Wein. Sonst schafft er das mit freien Lesungen, Akustikkonzerten oder Live Cooking auch sehr gut. Fazit: Ehrliche Weinbar mit Tiefgang, Ambiente und Charakter. Außerdem Abstecher wert: Villa Vinum, Webergasse 30, Montag bis Freitag 10:30 bis 20 Uhr, Samstag 10:30 bis 19 Uhr. Tel. 0611 30 99 00; www.wiesbaden.villavinum.de. Je nach Laufrichtung am Ein- oder Ausgang der Fußgängerzone gelegen, der Ort für genüssliches Sehen und Gesehenwerden. Weincontor, Taunusstraße 5, Montag bis Freitag 11 bis 19 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr, Tel. 0611 174 6652; www. weincontor-wiesbaden.de HansJürgen Becker und Simone Häuser beglücken ihre Kundschaft in angenehmer Atmosphäre mit bester Beratung und riesiger Auswahl vom günstigen Alltagswein bis zu raren Spitzenweinen – und mit einer Schaumweintheke mit vorgekühltem Champagner etc. für die spontane Feier. Art Bar, Blücherstraße 23. Kurz nach Redaktionsschluss hat die Fotografin Polina Baymakova-Koch ihre kleine feine Wein- und Kunstbar eröffnet. Ihr Motto: „Wein trinken und Kunst bewundern. Oder Kunst trinken und Wein bewundern? Wein, Foto, Kunst, Menschen. Alles mit Genuss! Komm‘ rein, sei mein Gast!“ Im Programm hat sie auch georgische Weine. Wir sind gespannt.

Wein

Genüssliche Momente.

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Kontakt

Öffnungszeiten

Luxemburgplatz 5 65185 Wiesbaden T +49 (0) 611 50 58 93 72 E info@weinveritas.de

MO geschlossen DI - FR 11.30 - 18.00 UHR SA 12.00 - 16.00 UHR ... und wenn wir da sind

www.weinveritas.de

Inhaberin: Katharina Wegner

Mauergasse 10 D-65183 Wiesbaden Fon +49(0)611.5058 469 www.balthasar-ress.de weinbar@balthasar-ress.de Öffnungszeiten Mo.-Do. 12.00 Uhr bis 22.00 Uhr Fr. 12.00 Uhr bis 24.00 Uhr Sa. 10.00 Uhr bis 24.00 Uhr

Stefanie Pietzsch Fotos Michael Zellmer

Viele Faktoren kommen zusammen, wenn es um die Beurteilung der Tropfen geht.

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Weine zu Weingutspreisen


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Schon Ende Mai könnte es vorbei sein. Kinder und Jugendliche, denen es ohne die Zahlung einer Individualbeihilfe nicht möglich wäre, an einer Sommerferienfreizeit teilzunehmen, könnte ab diesem Zeitpunkt eine Absage drohen. In den vergangenen Jahren ist durch die finanzielle Unterstützung der Landeshauptstadt ermöglicht worden, dass auch junge Wiesbadener aus diesen Familien an einer Ferienfreizeit teilnehmen können. Dieses Jahr werden die Zuwendungen nicht mehr für alle reichen. Deshalb sollen jetzt 35.000 Euro Spenden gesammelt werden. „Erfahrungsgemäß werden bis Ende Mai die 28.540 Euro, die im städtischen Haushalt zur Verfügung stehen, aufgebraucht sein“, erläutert der Geschäftsführer des Stadtjugendrings, Michael Weinand. Noch im vergangenen Jahr habe dieser Betrag durch eine Querfinanzierung aufgestockt werden können. Im aktuellen Doppelhaushalt der Landeshauptstadt ist das jedoch nicht mehr vorgesehen. Die Folge: Nur nur noch ein Teil der Kinder und Jugendlichen könne auf große Fahrt gehen. Rund 6.700 der 7bis 17-jährigen in Wiesbaden haben Ende vergangenen Jahres existenzsichernde Maßnahmen erhalten. Das ist ein knappes Viertel dieser Altersgruppe. Reiche Stadt, arme Kinder „Wie kann es sein, dass eine so reiche Stadt wie Wiesbaden so viele arme Kinder und Jugendliche hat?“, fragt sich Michael Weinand. Damit nun nicht auch noch innerhalb dieser Gruppe die Schere zwischen denjenigen aufgeht, die das Glück haben, an einer Ferienfreizeit teil zunehmen und jenen, für die das Geld nicht mehr langt, hat der Stadtjugendring die Kampagne „Ferien für alle!“ gestartet, die sensor als Medienpartner unterstützt. Wenn bis Ende Mai durch Spenden 35.000 Euro gesammelt werden können, dürfte der Fehlbetrag nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre ausgeglichen werden können. Fast alle der 22 im Stadtjugendring organisierten Verbände bieten mindestens eine Ferienfreizeit an, die von Teamern mit der Qualifikation einer Jugendleitercard betreut werden. „Durch eine Betreuung im Verhältnis eins zu fünf können wir die Teilnehmer mehr fördern, als bei kommerziellen Angeboten mit einer Betreuung von eins zu zwanzig“, verdeutlicht Klaus Kosmehl. Er ist im Stadtjugendpfarramt für die Organisation der Ferienfreizeiten zuständig. Bis zu 60 Prozent der mitfahrenden Kinder und Jugendlichen seien für ihre Teilnahme auf die Individualbeihilfe angewiesen. Freizeiten bis zu einem Preis von 200 Euro könnten dadurch komplett getragen werden. Bei größe-

Ferien für alle Wer die Kampagne des Stadtjugendrings unterstützen möchte, kann seine Spende auf das Konto mit der IBAN-Nummer DE 91 5109 0000 0003 0661 00 bei der Wiesbadener Volksbank überweisen. Als Verwendungszweck bitte unbedingt „Ferien für alle“ angeben. Weitere Informationen unter www.sjr-wiesbaden.de/ferien-fuer-alle

Soziales

Nehmt alle mit! Auch im wohlhabenden Wiesbaden können sich nicht alle Familien einen Sommer­urlaub ­leisten. Der Stadtjugendring will auch ­Kinder und Jugendliche aus finanz­schwachen Familien mitnehmen – im doppelten Sinne.

Klasse Stimmung bei der Amelandfreizeit im Sommer 2015. In diesem Sommer müssen viele Jugendliche zu Hause bleiben, wenn nicht genügend Spenden zur Finanzierung der für die Kinder und Jugendlichen so wichtigen Freizeiten zusammenkommen.

ren Fahrten liege der Maximalbetrag bei 430 Euro. „Die Teilnahme an den Freizeiten ist gut für ihre Entwicklung. Dadurch werden das Sozialverhalten und die Umgangsformen gestärkt und die erlebnispädagogischen Maßnahmen gehen über das Angebot eines Sportvereins hinaus“, betont Klaus Kosmehl, dass es sich dabei um gut angelegtes Geld handelt und wie die Veranstalter die jungen Leute im doppelten Sinne „mitnehmen“. Eltern und Kinder begeistert Auch die Eltern der Kinder und Jugendlichen, die dank der Individualbeihilfe an den Freizeiten teil nehmen können, sind begeistert von dem zu beobachtenden Effekt. „Meine Tochter möchte jetzt zum dritten Mal nach Ameland mitfahren und war früher auch bei Hits für Kids dabei. Wenn sie zurück kommt, merkt man schon, dass sie ein Stück selbstständiger und selbstbewusster geworden ist“, berichtet die alleinerziehende Mutter eines elfjährigen Mädchens. Dieses freut sich schon wieder sehr auf die Fahrt nach Westfriesland. „Das ist besonders schön, weil es einen Strand gibt und weil es in einem anderen Land ist. Das ist was Neues“, berichtet das Mädchen. Fast rund um die Uhr gebe es dort Programm durch die Betreuer. „Und man trifft Kinder wieder, die man von den vergangenen Jahren schon kennt“, fügt sie hinzu. Auch ein zwölfjähriger Junge aus Mainz-Kastel ist schon zwei Mal mit auf die Insel gefahren. „Ich hätte nicht

gedacht, dass es so cool ist“, urteilt er. So sei er dort zum ersten Mal auf einem Leuchtturm gewesen. Außerdem freut er sich darüber, dass er dort viel Fahrrad fahren kann. „Ohne die finanzielle Unterstützung könnte ich es sonst nicht. Man muss ja auch noch Taschengeld geben“, beschreibt seine Mutter die Lage. Schließlich habe sie insgesamt fünf Kinder im Alter zwischen acht und 16 Jahren, von denen fast alle bereits von den Ferienfreizeiten profitiert haben. „Die Kinder müssen viel lernen in der Schule. Die müssen auch mal raus und mit anderen Kindern zusammen sein“, findet sie. Zu den Betreuerinnen und Betreuern des Stadtjugendpfarramts habe sie als Muslimin großes Vertrauen aufgebaut. Umso bedauerlicher findet sie, dass nun die nötigen Mittel nicht mehr in der nötigen Höhe zur Verfügung stehen. „Es ist schade, wenn die Stadt Wiesbaden ausgerechnet an der Stelle das Geld weg lässt. Kinder sind doch unsere Zukunft“, betont sie. Ganz ähnlich sieht das auch die alleinerziehende Mutter. Beide hoffen sie nun, dass bei der Kampagne „Ferien für alle!“ genügend Geld zusammen kommt. Nicht nur, damit ihre eigenen Kinder die Möglichkeit haben, in den Sommerferien an einer Freizeit teil zu nehmen. Sondern damit allen Wiesbadener Kindern und Jugendlichen diese Möglichkeit offen steht. Hendrik Jung Fotos Felix Kreyscher

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Leben in der Stadt

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Lust auf raus

Kranzplatzfest, 25. bis 29. Mai Das Kranzplatzfest, seit über 30 Jahren gefeiert, ist das größte privat organisierte Straßenfest Wiesbadens – und „nebenbei“ auch ein veritables Musikfestival. Auf zwei Bühnen sorgen „local heroes“ neben überregionalen Bands für Stimmung, in diesem Jahr unter anderem The Blind Circus, Mallet, Rock´n´Roll Quartett und Johnny & The Jonettes. Sympathisch ist auch das breite Spektrum der Gäste von Hippie-Feeling bis Schicki-Micki-Attitüden in lässiger und ausgelassener Atmosphäre, natürlich auch auf dem Flohmarkt rund um den Kochbrunnen. www.kranzplatzfest-wiesbaden.de

Genug gefroren. Mit dem Mai kommt hoffentlich „Endlich raus“-Wetter. An Veranstaltungen, die Frischluft-Vergnügen garantieren, mangelt es in den nächsten Wochen nicht. Ein Überblick.

Street Food Festival & Market, den ganzen Sommer durch, Wiesbaden und Umgebung Über den Trend und damit über eine Saison hinaus hat sich „Street Food Festival & Market“ in dieses Jahr hinein bewährt und beschert Genießern – mit sensor als Medienpartner – den ganzen Sommer über Ess-Erlebnisse in cooler Atmosphäre und oft außergewöhnlicher Kulisse. Hier die Saison im Überblick: Season Opening 30. April und 1. Mai Schiersteiner Hafen im Rahmen von SCHIFF Open Air Film Festival, 15. und 16. Mai Eltville, 17. bis 19. Juni Schlossplatz Streetfood Charity Festival, 25. und 26. Juni Streetfoodmeile beim Tau-

nussteiner Kultursommer. „Wasser, Sonne & Industrieflair“ heißt es an einem noch geheimen Ort am Rhein­ ufer am 9. und 10. Juli, ein weiterer geheimer Ort folgt am 16. und 17. Juli, „Alte Schmelze“ mit Halle und Industriegelände 6. und 7. August und zum Saisonfinale geht´s zurück zum „Herzstück“ am Schlachthof vom 2 bis 4. September. www. street-food-market.de

Im Innenhof des Wissenschaftsministeriums wird den ganzen Sommer über wieder sonntags ganz locker gejazzt, was das Zeug hält.

21 Uhr bittet das Treibhaus Dj Team zum 1. Tanz, künftig findet die Tanzparty immer am ersten Freitag des Monates im Treibhaus statt. www. treibhaus-wiesbaden.de

Treibsand-Beach Eröffnungsparty, 6. Mai, Treibhaus, Klarenthaler Straße 127 Noch mehr Urlaubsfeeling ist im Treibhaus in diesem Sommer angesagt. Die Macher Silke und Swen

Beach-Feeling an der Klarenthaler Straße: Der größte Sandkasten Wiesbadens soll kleine und große Gäste im Treibhaus erfreuen.

haben die Pause genutzt, um einen Strand in ihren Garten zu zaubern – mit Lounge und Cocktailhütte. „Und ab und zu machen wir ein kleines Feuerchen und laden Gitarreros ein“, kündigen sie an. Tagsüber dient der Treibsand-Beach als größter Sandkasten Wiesbadens, die Kleinen wird´s freuen. Und die Eröffnung wird natürlich groß gefeiert. Alle sind ab 15 Uhr willkommen zum Buddeln und Chillen und ab 19 Uhr zum Zuhören und Mitsingen mit Frank Willems und seinen Songs von schön bis skurril zum Lagerfeuer. Ab

Schoppetage, 19. bis 22. Mai (Do, 19.05. 16–22, Fr, 20.05. 16–24, Sa, 21.05. 12–24, So, 22.05. 12–20 Uhr), Kulturpark Als „Alternatives Weinfest“ feiern die Wiesbadener Schoppetage – ausgedacht und organisiert von Stadtleben.de, in Zusammenarbeit mit Kultur im Park und Schlachthof und mit sensor als Medienpartner - Premiere und bringen Wein, Genuss und ein buntes Rahmenprogramm auf das Gelände des Kulturparks. Vier Tage lang präsentieren ausgewählte Winzer und Apfelweinkeltereien ihr vielfältiges Sortiment. Ein buntes Rahmenprogramm sorgt für Abwechslung. Jung und Alt genießen Freiluft-Konzerte zum Beispiel mit „Sounds in the sun“, staunen über internationale Walk-Acts oder erfreuen sich an Gänsen, die ihren Weg kreuzen. Darüber hinaus lädt ein Weiberkram-Flohmarkt zum Bummeln ein. Die Kleinsten kommen in der Kids-Area auf ihre Kosten. www.schoppetage.de

33. Internationale HMSC OldtimerRallye, 26. bis 29. Mai, Wiesbaden und Umgebung Seit mittlerweile 33 Jahren gehört die Oldtimer-Rallye zu Wiesbaden und ist nicht nur für die Freunde historischer Autos nicht mehr wegzudenken. Die Route wird von Wiesbaden aus und natürlich durch Wiesbaden hindurch entlang vieler unentdeckter Straßen durch den RheingauTaunus-Kreis führen. Der HMSC legt Wert auf die Wahrung und Pflege des „rollenden Kulturguts Mobilität“. Hunderte von Oldtimer-Fans nutzen die Gelegenheit, die automobilen Raritäten aus nächster Nähe zu

bewundern. Schon am Eröffnungstag vor dem Kurhaus bietet die Abnahme der Fahrzeuge eine erste gute Gelegenheit, einen ausgiebigen Blick auf die Schönheit der Automobile aus längst vergangenen Tagen zu werfen. Am Freitag fällt der Startschuss direkt vor dem Rathaus. Sonntags beim „Concours d´élégance“ im Kurpark dreht sich dann wieder alles um die Schönheit der historischen Fahrzeuge. www.hmsc.de Biebricher Höfefest, 3. bis 5. Juni Relativ beschaulich angefangen, strahlt das Höfefest längst weit über Biebrich hinaus. Kein Wunder bei einem klasse Programm und superguter Stimmung und großer Gastfreundschaft an Orten, zu denen man sonst kaum Zugang hat, schon gar nicht, um in den Genuss toller Livemusik zu kommen. In diesem Jahr wird der ESWE-Oldtimerbus die Gäste am Samstag und Sonntag nachmittags kostenfrei in die Nähe der rund zwanzig Höfe chauffieren. www.hoefefest.de Jazz im Hof, 5. Juni bis 31. Juli, ab 11 Uhr, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Eingang Luisenstraße 10-12 An neun Sonntagen verwandelt sich der Parkplatz im Innenhof des Wissenschaftsministeriums zu einer Oase

Die OldtimerRallye bietet seltene Gelegenheiten, automobile Schätze aus der Nähe zu bewundern.

der Jazzmusik. Sonnenschirme, Tische und Bänke, Sektstand und Kuchentheke, Wein und Spundekäs, Bier und Duft vom Grill verbreiten vor der großen Bühne mit dem roten Dach eine Atmosphäre, in der Jazzmusik aller Stilrichtungen auf eine begeisterte Zuhörerschaft stößt. Mit neuem Vorstand, neuem Elan und neuen Ideen macht sich „Jazz im Hof“ auf den Weg in die Zukunft. Geblieben ist der Ansatz, den Jazz ganz locker und mit großer Freude zu sehen. Die gute „Jazz-Dialog“-Idee bringt spannende Konstellationen auf die Bühne: Daniel Stelter feat. Fola Dada trifft auf Ellys Big Band von der Elly-HeussSchule (26. Juni), das Andreas Hertel Trio feat. Tony Lakatos auf die WMK-Bigband „Big Noise“ (10. Juli) und Peter Autschbachs Terminal A auf die Jazz AG der Musikschule Lennestadt-Kirchhundem (24. Juli). Nicht nur hier gilt die Devise, dass „Jazz im Hof“ der Platz für alte Hasen wie für den Nachwuchs, für regionale wie überregionale Acts ist, für Bewährtes (etwa Quadro Nuevo oder die Wiesbadener Juristenband) und Neues, Überraschendes, Entdeckenswertes ist. http://jazzhofwiesbaden.jimdo.com/ Rheingau Musik Festival, 18. Juni bis 27. August, verschiedene Orte „Ein Sommer voller Musik“, das bedeutet nicht nur unzählige klasse (überwiegend Klassik-)Konzerte in besonderen Räumen, sondern auch jede Menge musikalisches Frischluftvergnügen, zum Beispiel auf der Seebühne Schloss Vollrads, im Kreuzgang von Kloster Eberbach, auf Schloss Johannisberg – und im Wiesbadener Kurpark! Hier präsentiert sensor am 5. August eine Konzertnacht, die sicher einer der Höhepunkte der diesjährigen Saison werden dürfte: Bei den Grammy Awards

Leben in der Stadt

Ein absolutes Highlight im diesjährigen „Sommer voller Musik“. sensor präsentiert die One-Man-Band-Sensation Bernhoft, Grammy-nominiert und weltweit gefeiert für seine mitreißenden Liveperformances, beim Rheingau Musik Festival im Kurpark Wiesbaden.

2015 war er mit seinem Longplayer „Islander“ nominiert, und unter dem Motto „One Man – Full Band“ trat er beim legendären Glastonbury Festival auf. Bernhoft ist nicht nur ein hervorragender Sänger, sondern auch ein begnadeter Multi-Instrumentalist. Durch eine Reihe von Sofortaufnahmen, Loops und Layers schafft er es mühelos, den Sound einer ganzen Band zu produzieren. Der aus England stammende Sänger und Pianist Anthony Strong, ein weiterer Ausnahmekünstler bei dem Konzert-Doppel, verleiht mit seinem britischem Charme und seiner unwiderstehlichen Gute-Laune-Energie Eigenkompositionen, Jazz-Standards und Motown-Klassikern eine unnachahmliche Note. Ein Abend mit „Ausverkauft“-Gefahr, deshalb am besten jetzt schon Karten sichern. www.rheingau-musik-festival.de Dirk Fellinghauer Fotos Veranstalter

UNSERE HOCHSCHULE IST KEIN PONYHOF. DAFÜR SITZT HIER NIEMAND AUF DEM HOHEN ROSS.

Radelnde Rock´n´Roller: The Blind Circus sind einer der heißesten Acts beim diesjährigen Kranzplatzfest.

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Termine

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Perlen des Monats Mai

Feten

Konzerte

Bühne

Film

((( 5 Jahre „Let´s go queer“ feat. Asbjørn )))

((( Public Image Ltd. (P.I.L.) ))) 10. Mai Schlachthof

((( „Die satanischen Verse“ ))) Premiere 19. Mai, 19.30 Uhr. Weitere Aufführungen 21., 26., 28. Mai sowie im Juni und Juli Wartburg

((( sensor-Film des Monats: „Fritz Lang“ ))) 5. Mai, 20.15 Uhr, 6., 7., 8. Mai, jeweils 18 Uhr Murnau-Filmtheater

7. Mai, 22 Uhr Schlachthof-Kesselhaus Die Clubnacht für die LGBT-Community feiert ihr 5-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass haben die Organisatoren sich zusammen mit Warmes Wiesbaden zahlreiche Specials einfallen lassen. Rosa Opossum (Schrill & Laut Darmstadt) führt das Publikum durch die Nacht, es gibt Welcome Shots, Popcorn, Konfetti und eine Tombola. Das „Let’s Go Queer“-DJ-Team legt den beliebten und bewährten Musik-Mix aus Pop-Hits der 80er über Dance-Classics der 90er und RnB-Sounds der 00er bis zu aktuellen Remixen auf. Und als besonderes Schmankerl ist als Special Live Guest der multitalentierte Sänger, Songwriter und

Produzent Asbjørn (Queer Pop aus Arhus, Dänemark - Foto: Ezgi Polat) zu Gast. Apropos LGBT-Community: Der CSD Wiesbaden findet in diesem Jahr schon am 4. Juni statt.

((( Sounds in the Sun ))) 7./14./21./28. Mai, 15-20 Uhr Kulturpark Warum bis zum Abend warten, wenn schon der Nachmittag zum Chillen bei guter Musik einlädt. „Sounds in the Sun“ heißt es ab Mai wieder jeden Samstag von 15 bis 20 Uhr im Kulturpark. Die Sonne scheint hoffentlich am Himmel, für die Sounds sorgen DJ Kohnen der Barbar (7.), Goa-DJ Manzana (14.), Oriental Tropical zu Talley´s Schnippelparty (21.) und Blütenwiese (28.) www.kulturpark-wiesbaden.de

Es war mehr als eine kleine Sensation, als Public Image Ltd. im Jahr 2012 nach 17 Jahren ein Comeback-Album ankündigten. Und erst Recht, als sie letztes Jahr mit „What the world needs now“ noch

einen draufsetzten. War es das, was die Welt brauchte? Nun, sicher zumindest ist, dass die aus der Asche der Sex Pistols gegründete Band um John Lydon (vormals Johnny Rotten) immer noch vieles richtig macht. Wer zu „This Is Not A Love Song“ tanzte, tanzt auch zu den neuen Stücken. Tanzt zu Lydons unverkennbarer Stimme, jenem kuriosen Mix aus Überbetonungen, Sprechparts, Zischmomenten, rollende Rrrrs, Überschlägen. Und tanzt zu einer Musik, die bis heute die nur besten Momente des Postpunks mit herrlichem New-Wave-Funk-Kraut verschaltet, wie es nur wenige Nachgeborene vermögen. Das deutsche Duo Lovebyrd eröffnet den Abend als Support. sensor präsentiert und verlost 3x2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de – am 3. Mai veröffentlichen wir ein Interview mit John Lydon auf www. sensor-wiesbaden.de

Das Staatstheater bringt Salman Rushdies Roman „Die satanischen Verse“ auf die Wartburg-Bühne. Nach einem Regie- und Besetzungswechsel wurde die Premiere um eine Woche verschoben. Auf den Autor des Romans ist auf Grundlage einer Fatwa aus dem Jahre 1979 bis heute ein Kopfgeld von mittlerweile fast 4 Millionen Dollar ausgesetzt. Auch deshalb finden Proben und Aufführungen unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen statt. Sicherheit hin oder her: Die Regie der Wiesbadener Inszenierung hat der im Irak geborene Kurde Ihsan Othmann, der in Berlin und Bagdad lebt und deutscher Staatsbürger ist, übernommen. Die Hauptrolle des mutierten Teufels Saladin spielt der Berliner Schauspieler und Regisseur Tobias Rott, der diese Rolle bereits der Welturaufführung der Theaterfassung von „Die satanischen Verse“ am Hans-Otto-Theater in Potsdam spielte. www.staatstheater-wiesbaden.de ((( Internationale Maifestspiele: „it´s only a rehearsal“ ))) 10. und 11. Mai, 19.30 Uhr Hessisches Staatstheater, Kleines Haus Ina Christel Johannessen gilt in Norwegen als TanzPionierin. Mit ihrer Kompanie zero visibility corp. begeistert sie das Publikum weltweit, obwohl – oder gerade weil – sie es nicht nur bezaubert, sondern

((( Laura Stevenson & The Cans ))) 26. Mai, 20 Uhr Kreativfabrik

„Eine ins Mark dringende Verbeugung vor einer Regie-Legende und seinem Meisterwerk. Vor allem, weil Gordian Maugg ihn von einer ganz neuen Seite zeigt, als einen Menschen mit seinen inneren Dämonen“, sah die Abendzeitung in dem Film „Fritz Lang“. Der gefeierte Stummfilmregisseur Fritz Lang ist auf der Suche nach einem Stoff für seinen ersten Tonfilm. Dafür reist er nach Düsseldorf, um den

Kriminalrat Gennat bei seinen Ermittlungen zum „Vampir von Düsseldorf“ zu beobachten. Doch durch die Ereignisse schöpft Lang nicht nur Inspiration für sein neues Filmprojekt „M“, sondern wird auch von seiner eigenen dunklen Vergangenheit eingeholt … „Hochgradig spannend und ein echter Leckerbissen für Cineasten und alle, die es noch werden wollen.“, schreibt programmkino.de über den Film mit Heino Ferch, der als sensor-Film des Monats in Wiesbadener Erstaufführung läuft. „2 für 1“-Tickets exklusiv für 3 sensor-Kinofans, die mit Betreff „sensor-Film des Monats“ bis 3. Mai an losi@sensor-wiesbaden. de schreiben.

Man kann an Laura Stevenson & The Cans bisher vorbeigelebt haben, aber dann war das Leben

((( „Overgames“ ))) 12. Mai, 19 Uhr Caligari Filmbühne

schlechter, als es hätte sein müssen. Wunderschöne Musik von der aus Long Island, New York, stammenden Musikerin, mal solo, diesmal auch mit Begleitband. Das sollte eigentlich was für alle sein: für die Indie-Fans, MusikliebhaberInnen, PunkrockerInnen, die AkustikmuckerInnen undundund. Den Support machen Etch-A-Sketch Diaries aus Hanau. sensor präsentiert und verlost 2x2 Freikarten: losi@sensorwiesbaden.de

In einer Talkshow erzählt Joachim Fuchsberger, dass die Spiele seiner 1960 erstmals im westdeutschen Fernsehen ausgestrahlten Show ‚Nur nicht nervös werden‘ in der amerikanischen Psychiatrie entwickelt wurden. Auf die Frage ‚und wieviel Patienten haben dir da zugeschaut‘ antwortet er: ‚Eine verrückte, eine psychisch gestörte Nation‘. Wieso waren die Deutschen, genauer: die Westdeutschen, damals eine psychisch gestörte Nation? „Overgames“ ist ein Film über heitere und ernste Spiele, Therapien zur Um- und Selbstumerziehung sowie die Ideengeschichte einer permanenten Revolution. Es treten auf: Regisseure und Produzenten von Gameshows, Psychiater, Anthropologen und Paranoiker verschiedenster Couleur. „Ein gewaltiges Projekt. Nicht viel weniger als eine Zustandsbeschreibung der Welt“, begeisterte sich kino-zeit.de. „Ein witziges, kniffliges Stück Kino“, kommentierte die Süddeutsche Zeitung. Zu Gast: Lutz Dammbeck, Regisseur.

auch in tiefes Unbehagen versetzt. Ihre sehr physischen Choreografien zeichnen sich stets durch eine einzigartige Verbindung von Energie und Poesie aus. „… it’s only a rehearsal“ gilt als eines der interessantesten und unvorhersehbarsten Stücke der Kompanie. Es basiert auf der griechischen Legende von Artemis und Aktaion. In Ovids Mythos übt die Göttin Artemis Rache an Aktaion, nachdem er sie nackt beim Bade überraschte. Artemis bestraft den Jäger, indem sie ihn in einen Hirsch verwandelt, der von seinen eigenen Hunden in Stücke gerissen wird. In einem kraftvoll-physischen und dichten Duett treffen wir einen Mann und eine Frau – ein Paar, Liebende. Ihre Beziehung wird uns allein durch ihren körperlichen Ausdruck enthüllt. Offenbart sich hier der Mythos? www.maifestspiele.de

Literatur

Kunst

Termine

T wies ermine bade an n vrm -lokales @ term .de un d ine@ se wies bade nsorn.de

((( Romana Menz-Kuhn: „Installation „Behausung 7“ 2016 / nach der „Behausung 6“ 2016, die durch die Zerstörung der Putzfrau zur „Behausung 6a“ 2016 wurde.“ ))) Bis Ende Mai, 24 Stunden anschaubar (von außen) Projektraum Faulbrunnenstraße

((( „Flanieren mit Gedichten und Klängen“: Lyrik- und Jazz-Performance ))) 4. Mai, 20 Uhr Galerie Kaiser & Cream, Büdingenstraße 4-6 „Flanieren mit Gedichten und Klängen“ - Die Lyrik & Jazz-Performance mit Bernd Stickelmann (Gedichte) und Eberhard Emmel (Saxofonklänge und anderes) findet um 20 Uhr im Rahmen der „Kulturtage im Bergkirchenviertel“ statt. Das Performance-Duo arbeitet bereits seit 1987 zusammen. Spontane Improvisation wird dabei großgeschrieben. Szenen aus dem urbanen Leben und Tiefen und Untiefen des medialen Alltags stehen im Mittelpunkt der „Klanglesung“ – dazu steuert Nicolaus Werner Fotografien von abgerissenen Plakaten und Graffitis bei. Der Eintritt ist frei. ((( Michael Kumpfmüller: „Die Erziehung des Mannes“ ))) 18. Mai, 19.30 Uhr Literaturhaus Villa Clementine In einer Zeit, in der ein moderner Mann so viele Rollen beherrschen muss wie noch nie, wächst die Gefahr des Scheiterns – aber auch das Glück des Gelingens. Michael Kumpfmüller erzählt davon in seinem Roman „Die Erziehung des Mannes“. Wir treffen Georg, einen Studenten der Musikwissenschaft und angehenden Komponisten, als er mit Mitte zwanzig eine neue Frau kennenlernt. Mit ihr wird er ins Leben aufbrechen, Kinder bekommen und doch keine glückliche Ehe führen. Er wird sich fragen, woran das liegt, was sein autoritärer Vater damit zu tun hat, der die Familie durch diverse Affären ruiniert hat, und er wird einen großen Schritt in eine neue Liebe wagen. Doch frei ist Georg nicht mehr, denn er bleibt Vater von drei Kindern, die am Ende zur Liebeskonstante in seinem Leben werden. Über sie wird er sich seiner selbst bewusst, und an ihnen hält er fest, als sich alles andere aufzulösen scheint. Mit seiner suggestiven, poetisch-klaren Sprache spürt Michael Kumpfmüller den Träumen, Ängsten und Hoffnungen seines empfindsamen Helden nach und zeigt, welche Kraft der Wunsch zu lieben und geliebt zu werden entfaltet. Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, lebt als freier Autor in Berlin. Im Jahr 2000 erschien mit dem gefeierten Roman „Hampels Fluchten“ seine erste literarische Veröffentlichung, es folgten „Durst“, „Nachricht an alle“ und „Die Herrlichkeit des Lebens“.

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Romana Menz-Kuhn ist neben ihrer Malerei für ihre Installationen und Arbeiten im öffentlichen Raum wie die Großskulptur „Nahtstelle Müll-Fenster zur Deponie“ in Flörsheim bekannt. In ihrem Werk verarbeitet sie verschiedene künstlerische Medien zu ästhetischen, inhaltlichen und kritischen Arbeiten. Oft nimmt sie dabei Bezug auf die Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur, die Veränderung von Orten und Räumen im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Wandel und dem Einfluss des Menschen. Die schon an vielen verschiedenen Orten präsentierte Installation „Behausung“ wird nun im Projektraum Faulbrunnenstrasse in Wiesbaden „Behausung 7“ 2016 / nach der „Behausung 6“ 2016, die durch die Zerstörung der Putzfrau zur „Behausung 6a“ 2016 wurde, zu sehen sein. Auch hier ist die Installation ortsspezifisch. Mit ihren ‚Behausungen‘ setzt sich Romana Menze-Kuhn kritisch mit Massenfluchten und Flüchtlingen sowie deren Schicksalen auf dem Weg in die Freiheit auseinander. www.ig-galerien.de

Familie ((( Junge Woche bei den Maifestspielen ))) 23. bis 29. Mai Staatstheater Wer meint, die Maifestspiele seien nur etwas für ältere und alte Menschen, irrt sich gewaltig. Eine ganze „Junge Woche“ ist dem Nachwuchs gewidmet. Spannende Produktionen aus unterschiedlichsten Ländern mit Altersangaben von „2+“ („Jablonka - The Apple Tree“ aus Polen) bis „16+“ („Macbain“ aus Amsterdam) stehen auf dem Programm. Für die ganz Kleinen gibt es Theater ohne Sprache, für die Größeren in Originalsprache mit Untertiteln. Einmalige Gelegenheiten für besondere Theatererlebnisse. www.maifestspiele.de ((( Tag der offenen Tür Minicar Club ))) 5. Mai, 10 bis 18 uhr WMC Clubgelände mit Rennstrecke Der Wiesbadener Minicar Club e.V. startet in die neue Saison mit einem Tag der offenen Tür. Funkferngesteuerter Modellbau und Rennaction auf der vereinseigenen Rennstrecke garantieren rasanten Spaß für die ganze Familie. Eigene Fahrzeuge dürfen gerne mitgebracht werden. Das ein oder andere Leihfahrzeug gibt es auch vor Ort. Anfahrtsbeschreibung unter www.wmc-ev.de/Anfahrt.htm


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Termine Mai

sensor 05/16

Mai PROGR A MM

bis 4.

2016

19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Die Soldaten

KONZERTE

Fr 06/05 DREIMILLIONEN + LAX DIAMOND + THE MUNITORS

20.00 KUNSTHAUS Rheinstein Quartett: Neue Musik und Jazz, experimentelle Musik und Klangkunst

Sa 07/05 EXTRAORDINARY

20.00 SCHLACHTHOF, HALLE Motorpsycho (Psychedelic / Progressive / Hard Rock)

Konzert Einlass 19.00 Uhr AK 10,00 €/VVK 8,00 € zzgl. Geb. Party Einlass 23.00 Uhr AK 7,00 €

So 08/05 KARL LARSSON + GARRETT KLAHN + GHOST OF CHANCE

Konzert Einlass 16.00 Uhr AK 13,00 €/VVK 10,00 € zzgl. Geb.

21.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Aziza Brahm (Afrocuba / Asarbat / Sharaa)

Fr 13/05 YOUTH CULTURE WARMUP SHOWCASE #2

Konzert Einlass 19.00 Uhr AK 4,00 € - 6,00 €

Sa 14/05 KITCHEN CLUB

Zahlreiche Institutionen der Stadt machen „Wiesbaden hält inne“ mit, und so ist das Programm ein bunter Mix aus Kultur, Kunst, Vorträgen und Spiritualität – von Schweige-Busfahrten über stille Menüs bis zur Kopfhörer-Disko. Noch bis 4. Mai läuft die „Woche der Stille“, veranstaltet von der Evangelischen Kirche in Wiesbaden in Kooperation mit der Stadt. Das vielfältige Angebot rund um das Thema „Stille“ will zeigen, wie man im hektischen Alltag einer turbulenten Stadt Oasen der Ruhe und Stärkung finden kann. Auf dem Schlossplatz wird ein Stille-Pavillon aufgebaut. Von hier starten auch zahlreiche Aktivitäten wie Stille-Stadtrundgänge und Spaziergänge mit Achtsamkeitsübungen. Eine weitere Stille-Insel wird es auf der Brücke des LuisenForums geben. www.wiesbadenhaeltinne.de

Kneipe Einlass 19.00 Uhr Eintritt frei

Sa 14/05 80’s + 90’s RELOADED Party Einlass 22.00 Uhr AK 5,00 €

Mi 18/05 EUROPA LEAGUE FINALE Fussball Einlass 20.00 Uhr Eintritt frei

Do 19/05 OLIVER USCHMANN

»KRALLEN REIN!« Lesung Einlass 19.30 Uhr AK 13,00 €/VVK 10,00 € zzgl. Geb. Fr 20/05 + Sa 21/05 WIDERSTAND

Theater Einlass 19.00 Uhr AK 22,00 €/VVK 18,00 € zzgl. Geb.

So 22/05 STERNE IN LEBENSGRÖSSE

– DIE HEINE SHOW Szenische Lesung Einlass 16.30 Uhr AK 16,00 €/VVK 12,00 € zzgl. Geb.

1 ))) Sonntag

Di 24/05 VÅNNA INGET + Support

Konzert Einlass 19.00 Uhr AK 9,00 €/VVK 7,00 € zzgl. Geb.

FETEN

Mi 25/05 NEON TANZ ATTACKE Fr 27/05 EXTRAORDINARY KRANZPLATZFEST-SPECIAL

22.00 PARK CAFÉ Urban Beats - Jeden Sonntag, mit DJ Boulevard Bou

Sa 28/05 CHAMPIONS LEAGUE FINALE

BÜHNE

Sa 28/05 VOODOO CIRCUS

17.00 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Der fliegende Holländer von Richard Wagner,

90/2000er Party Einlass 23.00 Uhr AK 5,00 €

Party Einlass 23.00 Uhr AK 5,00 €

Fussball Einlass 20.00 Uhr Eintritt frei

Party Einlass 23.00 Uhr AK 6,00 €

20.00 GALLI THEATER Schlagersüßtafel, eine gesamtdeutsche Komödie von J. Galli KONZERTE Saalgasse 36 | 65183 Wiesbaden www.kulturpalast-wiesbaden.de

20.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Jupiter Jones / Arliss Nancy (Pop/ Indie) FAMILIE

SCHLACHTHOF WIESBADEN MURNAUSTR.1 65189 WIESBADEN

PROGRAMM 5 | 2016

11.00 GALLI THEATER Der Froschkönig 15.00 KUENSTLERHAUS43 Der Grüffelo, ab 5 J. 16.00 GALLI THEATER König Drosselbart

01.05. SO 05.05. DO 05.05. DO 07.05. SA 09.05. MO 10.05. DI 10.05. DI 11.05. MI 12.05. DO 14.05. SA 15.05. SO 18.05. MI 19. - DO 22.05. SO 19.05. DO 20.05. FR 20.05. FR 22.05. SO 24.05. DI 25.05. MI 26.05. DO 30.05. MO 02.06. DO 10.06. FR 17.06. FR

JUPITER JONES / ARLISS NANCY MOTORPSYCHO BOUNDLESS / GRENZENLOS PRÄSENTIERT: AZIZA BRAHIM 5 JAHRE LET‘S GO QUEER! RUSSIAN CIRCLES / THIS WILL DESTROY YOU PUBLIC IMAGE LTD. (PIL) / SUPPORT: LOVEBYRD THE BABOON SHOW / KAFVKA AUFSTEHN! TOGETHER WE RISE GÖTZ WIDMANN / SUPPORT: FALK ME FIRST AND THE GIMME GIMMES / SCHMUTZKI BOUNDLESS / GRENZENLOS PRÄSENTIERT: RAMZAILECH / BARFOON & LA BOLSCHEVITA MINE / HALLER WIESBADENER SCHOPPETAGE 2016 (KULTURPARK) BOUNDLESS / GRENZENLOS PRÄSENTIERT: PAT THOMAS & KWASHIBU AREA BAND BOUNDLESS / GRENZENLOS PRÄSENTIERT: KHEBEZ DAWLE MIDLIFE CRISIS WEIBERKRAM - MÄDELSFLOHMARKT ELIAS HADJEUS (WALHALLA SPIEGELSAAL) WHERE THE WILD WORDS ARE. OPEN MIKE EAGLE / MILO / LUK&FIL MIKROBOY TYLER BRYANT & THE SHAKEDOWN BOUNDLESS / GRENZENLOS PRÄSENTIERT: IMAM BAILDI SOUNDS & SIGHTS NO. III: MASAYOSHI FUJITA (MUSEUM WIESBADEN)

21.06. DI 22.07. FR 11.11. FR

PENNYWISE / GOOD RIDDANCE BAD RELIGION (ZUSATZSHOW) THE LUMINEERS

Unser komplettes Programm findet ihr im Internet unter

1.

20.00 VELVETS THEATER Die Heinz Erhardt-Revue mit Thorsten Hamer

Mi 04/05 BANDSUPPORTER HALBFINALE Konzert Einlass 19.00 Uhr AK 6,00 €

Termine Mai

schlachthof-wiesbaden.de

Filmkunst in Wiesbaden Kinotermine (Auswahl): Sa 7.5. 20.15 Uhr Schlachthof-Film des Monats

LEE SCRATCH PERRY ‘S VISION OF PARADISE Regie: Volker Schaner, DE 1999-2015, OmU

FRITZ LANG

So 8.5. 15.30 Uhr Das filmische Erbe des Fritz Lang M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER Regie: Fritz Lang, DE 1931 So 8.5. 18.00 Uhr sensor-Film des Monats FRITZ LANG Regie: Gordian Maugg, DE 2015, DF

A WAR

12.30 AWO KONRAD-ARNDT Mit der AWO den 1. Mai feiern - Charlie Crow Band spielt auf dem Gelände des Altenhilfezentrums 14.00 KINDERTREFF KOSTHEIM Kindersachen Flohmarktfest SONSTIGES 08.00 WANDERDATE Singlewanderung “Der König im Taunus”. Ticketbuchung: www.wanderdate.de

So 15.5. 18.00 Uhr Das Murnau-Gästebuch / Reisefilme

09.00 GÄRTNEREI EICHBERG Flohmarkt: Trödel, Blues und Mai-Bowle. Weitere Infos unter Tel.: 06123 602 7652

SÜDAFRIKA – DER KINOFILM

Do 19.5. 20.15 Uhr Politische Entwicklungen A WAR Regie: Tobias Lindholm, DK 2015, OmU So 22.5. 18.00 Uhr Reiseziel: Ich

THE LADY IN THE VAN Regie: Nicholas Hytner, GB 2015, DF Mi 25.5. 20.15 Uhr 50 Jahre Murnau-Stiftung ASPHALT Regie: Joe May, DE 1928/29 Einführung: Dr. Bernd Kiefer (Universität Mainz) Fr 27.5. 20.15 Uhr Reiseziel: Ich

RABBI WOLFF Regie: Britta Wauer, DE 2016, DF ASPHALT

11.00 RUDERSPORT 1888 Festliches Anrudern, Eintritt frei

Sa 14.5. 20.15 Uhr Reiseziel: Ich LOLO – DREI IST EINER ZU VIEL Regie: Julie Delpy, FR 2015, DF

Regie: Silke Schranz und Christian Wüstenberg, DE 2015, DF

THE LADY IN THE VAN

FESTE

Das gesamte Kinoprogramm unter www.murnau-stiftung.de

Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung | Deutsches Filmhaus | Murnau-Filmtheater (gegenüber Kulturzentrum Schlachthof ), Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden, Telefon 0611 - 97708-41 (Mo - Fr 10 - 12 Uhr), filmtheater@murnau-stiftung.de Informationen und Newsletter-Anmeldung unter www.murnau-stiftung.de Öffentliche Verkehrsmittel: Hauptbahnhof Wiesbaden (Fußweg: ca. 10 min.) Kinovorstellungen: Mi - So (weitere Vorstellungen gemäß Ankündigung) Eintritt: 6 € / 5 € ermäßigt, Aufpreis bei Sonderveranstaltungen Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden.

20.00 THEATER IM PARISER HOF Tatort im Theater. Krimi auf der Großbildleinwand

2 ))) Montag BÜHNE 19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Dr. med. Hiob Prätorius, Komödie von Curt Götz KONZERTE 19.30 HESS. STAATSTHEATER, FOYER Maifestspiele: Andrea Baker - Sing Sistah Sing! 19.45 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Crowbar / Elder / Carousel (Metal / Sludge / Doom /Heavy Psych)

3 ))) Dienstag

BÜHNE 19.00 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Merlin oder Das wüste Land, Schauspiel von Tankred Dorst LITERATUR 19.30 VILLA CLEMENTINE Offenes Literaturforum, offener Gesprächskreis zur Gegenwartsliteratur

4 ))) Mittwoch

FAMILIE 11.00 GALLI THEATER König Drosselbart 15.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Hexe Hillary geht in die Oper, ab 5 J. SONSTIGES 22.00 WOHNZIMMER Jam Session

6 ))) Freitag 22.00 GESTÜT RENZ Crazy Horse - DJ Vigilance (Dance, Modern, Mixed) 22.00 PARK CAFÉ Friday Nights - No Type, mit DJ Big Baller & MC Instro 23.00 NEW BASEMENT PaSh Friday: Be Loved! DJ Beat (Classics, Urban Beats) 23.00 WOHNZIMMER PaSh Friday

20.00 PARK CAFÉ Salsa-Gala, mit DJ Biaggio und Tanzunterricht bei Luis

23.30 WALHALLA THEATER, STUDIO After-Party zu Afro-Cuban Tigers of India

21.00 LENZ Funk You (Funk, Soul, Oldschool)

BÜHNE

22.00 GESTÜT RENZ Wild Ponys Club: Van Heck (Dance, Modern, Mixed) 23.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Nightcrawling #58 (EBM / Industrial / Goth) BÜHNE 19.00 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Merlin oder Das wüste Land, Schauspiel von Tankred Dorst 19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Maifestspiele: Agota? von Helmut Oehring KONZERTE 19.00 KREATIVFABRIK Youth Culture Warm Up (Hardcore und Hip Hop) 20.00 THALHAUS Jazz Session - Von Swing bis Modern, Eintritt frei FAMILIE 11.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Hexe Hillary geht in die Oper, ab 5 J. 20.00 GALLI THEATER Zwei Freunde, Präventionstheaterstück zum Thema Freundschaft und Integration

5 ))) Donnerstag FETEN 22.00 GESTÜT RENZ Jazz Bar - Mr. Mojo (Jazz & Lounge Sounds) 23.00 NEW BASEMENT Jam Session Opening Act t.b.a. (Live Jam, Open Stage) BÜHNE 16.00 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Puppenstube, Schauspiel von Lillian Hellmann

4.

FETEN

FETEN

21.00 SCHEUER Neon Club - Die 90er & 2000er Party mit DJ Björn

Gute Laune, gute Geschäfte und gute Unterhaltung gibt es von 9 bis 16 Uhr auf dem legendären 1. Mai-Flohmarkt rund um die Gärtnerei des KuZ Eichberg. Auf der Flohmarktbühne werden ab 11 Uhr im Wechsel die Rockband TILT und der Singer/Songwriter Aaron Idstein für musikalische Begleitung sorgen, auf dem Flohmarktgelände ist der Walkact „Die verrückte Feuerwehr“ unterwegs. www.kuz-eichberg.de

Das Karohemd von Kurt Cobain, Plateauschuhe und Tattooketten – endlich zurück auf der Tanzfläche im Taunus. Die Scheuer feiert erneut zwei Dekaden musikalischer Achterbahnfahrt. Willkommen zwischen Mauerfall und Millennium, zwischen Fresh Prince und Lady Gaga. Willkommen im NEON CLUB – Genregrenzen können an der Garderobe abgegeben werden. DJ Bjørn bleibt seinem eigenen Stil treu und präsentiert neben den Hits zum Mitgrölen auch den ein oder anderen Geheimtipp. And one man‘s No-Go is another man‘s Ohrwurm.

19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Kaspar von Peter Handke 20.00 AKZENT THEATER Der Trinker, nach H. Fallada 20.00 GALLI THEATER Im Zwischenreich, Theater aus einer anderen Welt KONZERTE 19.00 KULTURPALAST Dreimillionen + Lax Diamond + The Munitors,

4.

19.30 HESS. STAATSTHEATER, FOYER Maifestspiele: Florian Boesch, Liederabend mit Werken von Robert Schumann u. Hugo Wolf 20.00 THALHAUS Amber Schoop - Solo Konzert 20.30 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Eisenpimmel / Motorkopp / Scheisse (Punk) 21.00 WALHALLA, SPIEGELSAAL Afro-Cuban Tigers of India SONSTIGES 10.00 ALTE SCHMELZE Lagerverkauf: peoples place

7 ))) Samstag FETEN 15.00 KULTUR IM PARK sounds in the sun - Local DJ (Krea) Mario Kohnen 21.00 LENZ Genuine Saturdays: Line Up - Sir Monocular 22.00 GESTÜT RENZ Funky Fury - DJ Gil (Classics, Club, Oldschool) 22.00 PARK CAFÉ 102 Jahre Park-Café - die große Geburtstagsparty!, mit DJ P., DJ Nasty & Doppel Desi 22.30 SCHEUER Old School of Rock mit DJ Bernd

„Feels like Heimat“ ist eine Kooperation zwischen der freien Theatergruppe GOJ T-A-TR und dem Künstlerverein Walkmühle im Rahmen des Schwerpunktthemas „Heimat – Identifikation im Wandel“ im Künstlerverein Walkmühle. Ab 20 Uhr begibt sich das GOJ T-A-TR auf eine Entdeckungsreise. Den Anker lichtend in vertrauten Gewässern, segelt die Truppe zu ganz verschiedenen Inseln von Heimat: Von der deutschen Romantik bis zu den Nichtorten der modernen Globalisierungsnomaden, vom World Wide Web bis hin zu den geheimen Sehnsuchts-Orten in uns selbst. Die szenisch-musikalische Collage nimmt den Zuschauer mit auf eine Spurensuche zwischen Heimat-Kunde und Heim-Suchung, Gemüt und Gemütlichkeit, Fernweh und Heimweh, Glücks- und Lebensplänen. Kartenreservierung unter karten@goj-theater.de

Termine an wiesbaden-lokales@vrm.de und termine@sensor-wiesbaden.de

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5.

WI

MZ

2016

Summer in the Cities

19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Liebe. Trilogie meiner Familie 1, Schauspiel von Emile Zola

& ENSEMBLE

& THE SLEEPING SOULS

M

A

I

Sonntag, 01.05. 20:00 Der atmende Gott – Eine Reise zum Ursprung des modernen Yoga Montag, 02.05. 20:00 Am achten Tag

† Mi., 20.07. – 19 h – Zitadelle Mainz

Dienstag, 03.05. 20:00 Die Weber Mittwoch, 04.05. 20:00 Der Schamane und die Schlange − Eine Reise auf dem Amazonas

† Sa., 28.05. – 20 h – Messepark Mainz

Donnerstag, 05.05. 20:00 Raum Freitag, 06.05. 20:00 Le passeur des lieux Samstag, 07.05. 20:00 Der Swimmingpool 22:15 A Bigger Splash

† Fr., 22.07. – 19.30 h – Zitadelle Mainz

Sonntag, 08.05. 20:00 Tschukota und die Wrangelinsel – Teil 1

† Fr., 01.07. – 19 h – Volkspark Mainz

Montag, 09.05. 20:00 Mr. Nobody

† Sa., 23.07. – 19 h – Zitadelle Mainz

20.00 AKZENT THEATER Der Trinker, nach H. Fallada

Freitag, 13.05. 20:00 Mr. Gaga

20.00 GALLI THEATER Im Zwischenreich, Theater aus einer anderen Welt

Mittwoch, 18.05. 20:00 La belle saison – Eine Sommerliebe Donnerstag, 19.05. 20:00 Eva Hesse

MARK

Samstag, 21.05. 20:00 Trumbo

LOUANe

Dienstag, 24.05. 20:00 Picknick mit Bären

† Mo., 11.07. – 20 h – Wiesbaden Kurhaus

VITTORIO GRIGOLO

DIANA DAMRAU

FESTLICHE OPERN GALA mit THOMAS HAMPSON

feat. Nigel Hopkins

† Sa., 20.08. – 19.30 h – Open Air Burgkirche Ingelheim

Tickets & Infos: www.frankfurter-hof-mainz.de

Dienstag, 31.05. 20:00 Mulholland Drive

PROGRAMMAUSZUG Marktplatz 9 (hinter der Marktkirche)

21.00 SABOT All Its Grace, Facing The Swarm Thought, Samsara Circle

www.wiesbaden.de/caligari Newsletter per Mail: www.wiesbaden.de/newsletter

FESTE 11.00 HENKELL U. CO SEKTKELLEREI Sekttag - Open-Air-Fest, Kellereiführungen bis 17.30 Uhr, Westbunch Live mit Sven West, Kinderprogramm, Eintritt frei SONSTIGES 10.00 ALTE SCHMELZE Lagerverkauf: peoples place

8 ))) Sonntag

Frankfurter Straße 1, 65189 Wiesbaden www.wiesbaden.de/literaturhaus

22.00 PARK CAFÉ Les Twins BÜHNE 16.00 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Puppenstube, Schauspiel von Lillian Hellmann

21.00 KREATIVFABRIK Suzie’s Diner Spezial: Dirk Bernemann No Surprising News KONZERTE 19.30 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Aufstehn! Together we rise (Benefizkonzert für die Wiesbadener Flüchtlingshilfe) FAMILIE 14.30 KUENSTLERHAUS43 Der Fischer und seine Frau, ab 6 J. 20.00 GALLI THEATER Die Geisterstunde, Ein Präventionstheaterstück über die Folgen des Konsums von Crystal Meth SONSTIGES 09.00 HEIMATHAFEN Gründerfrühstück

12 ))) Donnerstag

LITERATUR

FETEN

18.00 KUENSTLERHAUS43 Die Hexe war braten, komödiantische Lesung mit Musik

22.00 GESTÜT RENZ Jazz Bar - Mr. Mojo (Jazz & Lounge Sounds)

KONZERTE 16.00 KULTURPALAST Karl Larsson (Last Days Of April) + Garrett Klahn (Texas Is The Reason)

23.00 NEW BASEMENT Jam Session Opening Act t.b.a. (Live Jam, Open Stage)

19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Puppenstube, Schauspiel von Lillian Hellmann

19.30 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Cannibal Corpse / Special Guests: Krisiun / Hideous Divinity

19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Liebe. Trilogie meiner Familie 1, Schauspiel von Emile Zola

FAMILIE 11.00 GALLI THEATER Rumpelstilzchen

9 ))) Montag BÜHNE 19.30 HESS. STAATSTHEATER, FOYER Maifestspiele: Così fan tutte von Mozart KONZERTE 21.00 SCHLACHTHOF, HALLE Russian Circles / This Will Destroy You (Post-Rock / Metal)

10 ))) Dienstag BÜHNE 19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Maifestspiele: … it’s only a rehearsal (zero visibility corp., Oslo / Norwegen) 20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Jane Eyre, Schauspiel nach Roman von Charlotte Bronte (Premiere)

KONZERTE 20.00 SCHLACHTHOF, HALLE Public Image Ltd. (Pil) / Support: Lovebyrd (New-Wave / Post-Punk) 21.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS The Baboon Show / Kafvka (Punk Rock)

8.

20.00 THALHAUS Für Garderob keine Haftung „Impro meets Poetry” LITERATUR 19.30 VILLA CLEMENTINE Lothar Schöne liest aus Nix als wie fort - Warum ein Mann verschwindet, Musik: Huub Dutch Duo, Reservierung: 0611-3415837 KONZERTE 18.00 KULTURCLUB BIEBRICH Werner Lämmerhirt & Peter Finger & Biber Herrmann & Tilmann Höhn

Es gibt wieder ein stimmungsvolles Konzert von Karl Larsson im Kulturpalast, der mit seiner Band Last days of April schon im September letzten Jahres dort auf der Bühne stand. Mit Garrett Klahn bringt er einen weiteren Emoband-Leadsänger mit, schließlich steht der mit Unterbrechungen seit mittlerweile über 20 Jahren den legendären Texas is a Reason vor. Einlass ist bereits um 16 Uhr und wie es sich für einen ordentlichen Sonntag gehört, wird es auch Kaffee und Kuchen geben. sensor präsentiert und verlost 3x2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de

18.00 KULTUR IM PARK Luna de Paita (reggae andino) 20.45 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Götz Widmann / Support: Falk (Liedermaching) FAMILIE 14.30 KUENSTLERHAUS43 Der Fischer und seine Frau, ab 6 J.

11.

SONSTIGES 19.00 HEIMATHAFEN Gründer berichten: Drei Unternehmens­ gründer und ihr Werdegang 22.00 WOHNZIMMER Jam Session

LITERATUR 21.00 KREATIVFABRIK Suzie’s Diner Spezial: Dirk Bernemann No Surprising News

Die Räumlichkeiten des Walhalla bedürfen an so einigen Stellen der Renovierung – ein Raum hatte einen neuen Look jedoch besonders nötig: die „Küche“ mit angeschlossener Theke im Erdgeschoss des Walhalla. Glücklicherweise ließen sich freiwillige Helfer – allen voran von Oli Lachiewicz, dem Walhalla-Tausendsassa, sowie Hans Kranich, Fabian Hübner und Benjamin Geipel – mobilisieren, sich den Bedürfnissen dieses Raumes anzunehmen, um eine neue „echte“ Bar und insgesamt ein neues Raumgefühl zu schaffen. Vom Erlös der Soul In The City-Party im März konnten sie jede Menge Baubedarf wie Holz, Farbe und ein neues Spülbecken kaufen, so dass die Arbeiten beginnen konnten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – und muss gefeiert werden! Die Eröffnung der Bar findet am am 6. Mai im Rahmen des Konzertes von Afro Cuban Tigers of India statt. Zuerst genießen die Gäste den spektakulären Live Act im Spiegelsaal. Anschließend heizen DJ Janeck Altshuler (La Bolschevita/ Oriental Tropical) und der Kranich (Soul in the City, Walhalla) mit heißen Afro- und Funkbeats vor der Kulisse der neuen Bar so richtig ein. Das gibt ein Fest! www.walhalla-studio.de

BÜHNE

19.30 KUNSTHAUS Sho Shin Duo mit Ingo Deul

16.00 GALLI THEATER Hänsel und Gretel

FETEN

Wiesbaden, Tel. 0611 - 31 50 50

20.00 KAMMERSPIELE Illusion einer Ehe, Komödie von Eric Assous

20.00 SCHEUER AB/CD (Rock): Bon Scott meets Brian Johnson

16.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Natans Kinder, ab 10 J.

Montag, 30.05. 20:00 High Fidelity

19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: 7, Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg

15.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Natans Kinder, ab 10 J.

Donnerstag, 26.05. 20:00 Wer ist Oda Jaune?

Mi 18.05. | 19.30 Uhr Michael Kumpfmüller „Die Erziehung des Mannes“ Autorenlesung € 8 / 7 - Reservierung unter 0611-3415837 oder literaturhaus-kartenreservierung@freenet.de Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine

18.00 VELVETS THEATER Momo nach Michael Ende für schwarzes Theater

20.00 THALHAUS Lars Redlich - Musikkabarett & Comedy

16.00 GALLI THEATER Hänsel und Gretel

Sonntag, 29.05. 20:00 Kamtschatka und die Beringinsel

† Di., 09.08. – 19 h – Zitadelle Mainz

19.30 RINGKIRCHE Festliches Bläserkonzert, Görlitzer und Wiesbadener Bläser spielen zugunsten der Orgelsanierung

Mittwoch, 25.05. 20:00 Outside the Box

Samstag, 28.05. 20:00 Spotlight

† Sa., 09.07. – 19 h – Zitadelle Mainz

KONZERTE

FAMILIE

Freitag, 27.05. 20:00 The Single Men – Masters of the Incredible and the Beautiful

& SPECIAL GUEST

20.00 KAMMERSPIELE Illusion einer Ehe, Komödie von E. Assous

22.00 SCHLACHTHOF, HALLE 5 Jahre Let’s go Queer!, mit Live Guest Asbjorn & Specials

Montag, 23.05. 20:00 3/4

† So., 07.08. – 19 h – Zitadelle Mainz

FORSTER

Freitag, 20.05. 20:00 Besuch für Emma

Do 12.05. | 19.30 Uhr Lothar Schöne „Nix als wie fort – Warum ein Mann verschwindet“ Autorenlesung Musik: Huub Dutch Duo € 8 / 7 - Reservierung unter 0611-3415837 oder literaturhaus-kartenreservierung@freenet.de Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine in Kooperation mit dem Förderverein Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine e.V.

Sonntag, 22.05. 20:00 Tschukota und die Wrangelinsel – Teil 2

LI V E

† Fr., 08.07. – 19 h – Zitadelle Mainz

† So., 31.07. – 19 h – WI Kurhaus - Bowling-Green

BÜHNE

Donnerstag, 12.05. 19:00 Overgames

Dienstag, 17.05. 20:00 Henry V

AVISHAI COHEN Trio

23.00 WOHNZIMMER We are Family

19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Maifestspiele: Agota? von Helmut Oehring

Montag, 16.05. 20:00 Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten

† Mi., 06.07. – 20 h – Frankfurter Hof

23.00 NEW BASEMENT We are Family: DJ Kenny/DJ K!D (Mash Up, Old School)

Mittwoch, 11.05. 20:00 Unter Blinden – Das extreme Leben des Andy Holzer

Sonntag, 15.05. 20:00 Boris Godunow

† Fr., 29.07. – 19 h – Volkspark Mainz

23.00 KREATIVFABRIK Last Trip to Outta Space

Dienstag, 10.05. 20:00 Francofonia

Foto © Privat

OMARA PORTUONDO & DIEGO EL CIGALA

Die Hard Rock-Band Motorpsycho gehört seit vielen Jahren zum ausgesuchten Kanon der Lieblingsbands des Schlachthofs. Nachdem das Kulturzentrum zuletzt ihr Spin-Off Spidergawd im Haus hatte, wird nun also das Original in der großen Halle zu Gast sein – mit neuem Album. „Here be monsters“ entstand aus einer Auftragsarbeit für eine Performance zum 100-jährigen Bestehen des norwegischen Technikmuseums, bei deren Komposition auch schon der Keyboarder Staale Storloekken involviert war. Aus dem Projekt wurde ein schlicht großartiges Album, das nicht nur Fans des cineastisch-psychedelischen MP-Sounds überglücklich machen dürfte. sensor präsentiert und verlost 3x2 Freikarten: losi@ sensor-wiesbaden.de

19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: 7, Ballett am Rhein Düsseldorf Duisburg

Samstag, 14.05. 20:00 Werkstatt der Jungen Filmszene

† So., 03.07. – 19 h – Open Air, Domplatz

Mi 11.05. | 19.30 Uhr ARTE-Filmpremiere „Die große Literatour – Erika und Klaus Manns Côte d‘Azur“ Dokumentation von André Schäfer und Hartmut Kasper Im Anschluss Filmgespräch mit der Regisseurin Rieke Brendel Eintritt frei. Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine in Kooperation mit ARTE

Foto © Joachim Gern

OPERNNACHT AM DOM

LITERATUR 19.30 VILLA CLEMENTINE Arte-Filmpremiere: Die große Literatour - Erika und Klaus Manns Cote d’Azur

Foto © akg-images

FRANK TURNER

† Do., 26.05. – 19 h – Messepark Mainz

19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Maifestspiele: … it’s only a rehearsal (zero visibility corp., Oslo / Norwegen)

Programmauszug

† Sa., 16.07. – 20 h – Schlosspark WI-Biebrich

GLEN HANSARD

6.

BÜHNE

LUDOVICO EINAUDI

TARKAN Open Air

11 ))) Mittwoch

Termine Mai

13 ))) Freitag FETEN 21.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Treibholz - Transylvanien Invasion (Goa und Psytrance) 22.00 GESTÜT RENZ Deep Space Riders - DJ Emparé (Dance, Modern, Mixed)

Im Oktober letzten Jahres schlossen sich Studierende der Hochschule Rhein-Main zusammen und veranstalteten zum ersten Mal ein Begegnungscafé für Geflüchtete. Seitdem findet es jede Woche auf dem Campus Kurt-Schumacher-Ring statt. Aus den Erfahrungen dort vor Ort wurde – neben vielem anderen – schnell klar, dass es nur wenig Möglichkeiten einer sinnvollen Beschäftigung für Geflüchtete gibt. Das Benefizkonzert „Aufstehn! Together We Rise!“ organisiert von den Studierenden, soll Wiesbadener Initiativen unterstützen, die Angebote für Geflüchtete vor Ort schaffen. Unlängst Geflüchtete und schon länger in Deutschland lebende Musiker werden den Abend bereichern, darunter der wunderbar mitreißende Aeham Ahmad, in Wiesbaden gelanderter Pianist aus Syrien, der Lieder über das Leben in Damaskus spielt, die man auch ohne Arabischkenntnisse versteht. Auch „Benyonca“, ein Akustik-Duo mit türkischen Liedern, und Polifonica, drei Alt Rock-Musiker aus England, Italien und Deutschland werden auftreten. Karten gibt es im Vorverkauf des AStA-Büros der Hochschule Rhein-Main am Kurt-Schumacher-Ring 18. Spenden sind erwünscht und für Geflüchtete ist der Eintritt frei.

Termine an wiesbaden-lokales@vrm.de und termine@sensor-wiesbaden.de Caligari_Anz_5.2016.indd 1

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Termine Mai

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12.

22.00 PARK CAFÉ Friday Nights - No Type, mit DJ Big Baller & MC Instro 23.00 NEW BASEMENT DJ Beat (Classics, Urban Beats) 23.00 WOHNZIMMER PaSh Friday

15 ))) Sonntag FETEN 22.00 GESTÜT RENZ Rhythym Is A Dancer - 90er Party: Gestüt Family (90er,Trash, Pop, Dance)

18.00 KULTUR IM PARK Wilma, Berta und bellmondo 19.30 HESS. STAATSTHEATER, FOYER Maifestspiele: Così fan tutte von Mozart

21.00 KREATIVFABRIK Max Raptor (Punk Rock) 23.15 HESS. STAATSTHEATER, FOYER Maifestspiele: Nachtkonzert mit dem Merlin Ensemble Wien

FETEN

20.00 WALHALLA, SPIEGELSAAL Nelson Three, Julia and the Krautboys

21.00 SCHEUER Clubbing Deluxe mit DJ George - House meets Classics Ü20

20.00 KAMMERSPIELE Alle sieben Wellen, Eine e-Mail-Romanze von Daniel Glattauer

FESTE

20 ))) Freitag

22.00 GESTÜT RENZ Reiterparty Vol. 28 - Emparé & Friends (Dance, Modern, Mixed) 22.00 PARK CAFÉ Friday Nights - No Type, mit DJ Big Baller & MC Instro

BÜHNE 18.00 VELVETS THEATER Leo-Theater: Ach Egon!, Komödie von Heinz Erhardt 19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Die Soldaten

21.00 LENZ Genuine Saturdays: Line Up - DJ Vigilance

BÜHNE

22.00 GESTÜT RENZ Nasty - Boris Rampersad (Classics, Club, Oldschool)

23.00 WOHNZIMMER PaSh Friday

23.00 NEW BASEMENT Good Times Good Vibes - DJ Kenny 23.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Augen zu und durch (Techno/Technohouse) 23.00 WOHNZIMMER Good Times Good Vibes BÜHNE 16.00 GALLI THEATER Die drei kleinen Schweinchen, ein Märchen aus England, ab 3 J. 19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Maifestspiele: Agota? von Helmut Oehring 20.00 AKZENT THEATER Wie du mir, so ich dir 20.00 GALLI THEATER Eheurlaub, Komödie 20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Maifestspiele: Die Reise nach Petuschki 20.00 KAMMERSPIELE Alle sieben Wellen, Eine e-Mail-Romanze von Daniel Glattauer 20.00 VELVETS THEATER Der kleine Prinz, nach A. de Saint-Exupéry

19.30 THEATER IM PARISER HOF Sabine Fischmann & Ali Neander: Pappsatt 20.00 THALHAUS Comedy: Annette Kruhl 20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO

11.00 GALLI THEATER Die Abenteuer der Norma Blum, Begegnung mit dem Vampir SONSTIGES 11.30 JÜDISCHES LEHRHAUS Rundgang - Spuren jüdischen Lebens in Wiesbaden „City Ost“. Anmeldung erforderlich unter 0611-9333030

16 ))) Montag BÜHNE 17.00 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Boris Godunow von Modest Mussorgski 19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Hedda Gabler, Schauspiel von Ibsen 20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Kabarett der rote Stuhl mit T. Kreimeyer 23.00 WOHNZIMMER Comedy BaSh (Live Stand Up Comedy) FAMILIE 16.00 GALLI THEATER Aladdin & die Wunderlampe

17 ))) Dienstag

ALEXEY PUDINOV 19.MAI 2016 ORT & TICKETS: HEIMATHAFEN, WI 20 UHR / 10 EURO / AK 12 EURO

Tonight or Never, Folge 9: Folge dem (schlechen) Ruf der Poesie LITERATUR 19.30 KULTURPALAST Oliver Uschmann liest aus Krallen rein

KONZERTE

BÜHNE

KONZERTE

19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Michael & Hartmut Volle mit Werken von Brahms (Liederabend)

20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Jane Eyre, Schauspiel nach Roman von Charlotte Bronte

19.30 HESS. STAATSTHEATER, FOYER Maifestspiele: Faust - Merlin Ensemble Wien

KONZERTE

19.30 THEATER IM PARISER HOF Sabine Fischmann & Ali Neander: Pappsatt, Ein 20-Gänge-Menü für zwei Stimmen, Gitarre, Klavier u. Beilagen

20.00 THALHAUS Johnny & The Jonettes 20.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Me First and The Gimme Gimmes / Schmutzki (Punkrock Supergroup) 22.00 WALHALLA, SPIEGELSAAL Rhein main Rhythm Mashine feat Damina Dalla Torre

20.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Human Abfall / Hildegard von Binge Drinking (Postpunk)

18 ))) Mittwoch BÜHNE 19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Hedda Gabler, Schauspiel von Ibsen 19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Last Work, Batsheva Dance Company (Tel Aviv / Israel)

Nach sechs Studio- und einem Live-Album sind die „Nighthawks“ vor allem durch ihre erstklassige Live-Performance auch international eine feste Größe im Bar-Lounge-Jazz und sammeln immer mehr deutsche Jazz-Awards und begeisterte Fans. Dafür haben sie eine exzellente Band im Gepäck, deren Besetzung sich wie ein „Who is who“ der nationalen Jazzszene liest. Ein außergewöhnliches Konzerterlebnis im Kosmos zwischen Ambient, Dub, Jazz, Lounge, Pop, Reggae und Trip Hop in der Alten Schmelze. Wir verlosen 3x2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de

20.00 HILDE-MÜLLER-HAUS Themenabend-Rosa Lüste: Sprache als Machtmittel

23.00 NEW BASEMENT Jam Session Opening Act t.b.a. (Live Jam, Open Stage)

19.30 STAATSTHEATER, WARTBURG Die satanischen Verse nach Roman von Salman Rushdie (Premiere)

FAMILIE

19.00 THEATER IM PARISER HOF Song Slam “Wiesbaden 12 points”

21 ))) Samstag

11.00 HESS. STAATSTHEATER, FOYER Maifestspiele: Vom Ende der Zeit, Merlin Ensemble Wien

20.45 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Ramzailech / Barfoon & La Bolschevita (NewKlezmer / Balkan / Global Beats)

SONSTIGES

FETEN

19.00 INFOLADEN Rebellisch ins Wochenende - Solitresen

15.00 KULTUR IM PARK sounds in the sun - DJ Manzana (goa)

16.00 KULTUR IM PARK Wiesbadener Schoppetage, Alternatives Weinfest

22.00 GESTÜT RENZ Jazz Bar - Mr. Mojo (Jazz & Lounge Sounds)

23.00 NEW BASEMENT PaSh Friday The Vibe - DJ Kenny (Old School, Dance Classics)

17.00 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Maifestspiele: … das hat mit ihrem Singen die Loreley getan, Kammermusikvereinigung des Staatsorchesters

21.

FETEN

19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Last Work, Batsheva Dance Company (Tel Aviv / Israel)

22.00 PARK CAFÉ Party Hard - mit DJ Nasty u. Gast-DJs

Die neue Bühne des Theaters im Pariser Hof sucht im Rahmen des Song-Slams „Wiesbaden 12 points“ neue Stimmen. Im Lichtkreis auf der Bühne steht ein Mikrofon. Sonst nichts. Noch nichts. Alles wartet. Auf DICH! Zeig es dem Publikum! Das Theater im Pariser Hof sucht authentische Leute, die oben auf der Bühne 5 Minuten lang das machen, was sie lieben – egal, ob die ganze Welt ihnen dabei zuschaut oder nur der Wiesbadener Fanclub. Mitmachen kann jeder, erlaubt sind allerdings nur eigene Texte und Kompositionen sowie nur live erzeugte Klänge. Zu gewinnen gibt‘s ein Abendessen im Chez Mamie und die Option auf einen Solo-Abend im Theater im Pariser Hof! Meldet euch bis zum 3. Mai per Mail mit einer Kurzbeschreibung und eventuell Soundbeispielen über presse@theaterimpariserhof.de an. Tickets und weitere Infos unter: www.theaterimpariserhof.de

20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Non(n)sens, Musicalcomedy von Dan Goggin

KONZERTE

22.00 GESTÜT RENZ Saturday Night Ride - André Engert & Norberto de la Rosa

20.

20.00 RATHAUS BIEBRICH Musik. Reise mit Gitarre & Klarinette, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten!

SONSTIGES

20.00 KREATIVFABRIK Cricsu Lenua

Klassik mal anders. Die Veranstaltungsreihe „Klassik im Klub“ startet 2016 bereits am 19. Mai, erstmalig mit einem Special im Heimathafen. Das Lounge Konzert wird der Pianist Alexey Pudinov geben, den die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit „emotional lebendig, technisch souverän und rauschend virtuos ...“ feiert. Als Gewinner des Best Performance Prize 2015 in New York war Alexey auch bereits für den Deutschen Pianisten Preis 2013 nominiert und wurde bei diversen Europäischen Wettbewerben preisgekrönt. Im Heimathafen spielt und moderiert der junge Pianist ein variantenreiches Programm mit Werken von Bach, Beethoven, Gershwin, Babadchanjan und Tschaikowsky. http://klassik-im-klub.de/

20.00 GALLI THEATER Die Männerfalle

19 ))) Donnerstag 22.00 PARK CAFÉ Pfingstparty, mit DJ Boulevard Bou

20.00 AKZENT THEATER Männer und andere Irrtümer

KONZERTE

19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Maifestspiele: Agota? von Helmut Oehring

14 ))) Samstag

20.00 KUENSTLERHAUS43 Baron Münchhausen - Nichts als die Wahrheit

09.00 HEIMATHAFEN Coworker Bruch

20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Maifestspiele: Die Reise nach Petuschki

FETEN

19.

19.30 KULTURSTÄTTE MONTABAUR Kulturtage Bergkirchenviertel 2016 Manfred Gerber: Die Bergkirche

20.00 SCHLACHTHOF, HALLE Mine / Haller (Pop / Folk / Hip-Hop)

20.00 GALLI THEATER Ehekracher, Komödie

Die aktuelle „Krieg & Frieden“-Tour ist undressierte Abendunterhaltung vom Feinsten. Götz Widmann macht endlich wieder, was er am besten kann: Ohne Setlist oder Plan geht er auf die Bühne und spielt nach Lust und Laune einen Song nach dem anderen aus seinem unerschöpflichen Repertoire. Ein Mann, eine Gitarre, sonst nichts. Spontan, witzig, überraschend. Sein neues Album wird von Fans und Kritik als sein bestes seit mindestens 10 Jahren gefeiert. Die Landeshauptstadt ist gespannt. Den Abend im Kesselhaus eröffnet der Berliner Liedermacher Falk, der sein jüngstes Album „Mama“ vorstellt und bereits in Wiesbaden, im Spiegelsaal des Walhalla Theaters aufgetreten ist. sensor präsentiert und verlost 3x2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de

22.00 WOHNZIMMER Jam Session

KONZERTE

20.00 AKZENT THEATER Wie du mir, so ich dir

19.00 FORUM NAUROD Musikalische Reise mit Gitarre und Klarinette

LITERATUR

19.30 VILLA CLEMENTINE Michael Kumpfmüller liest aus Die Erziehung des Mannes

19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Mutter Courage und ihre Kinder

KONZERTE

SONSTIGES

19.00 JÜDISCHE GEMEINDE WIESBADEN Jüdische Rache an NS Tätern. Lesung und Disskusion. Anmeldung erforderlich, weitere Infos unter 0611-9333030

BÜHNE

20.00 THALHAUS Kabarett: Ken Bardowicks

20.00 GALLI THEATER Die Clownin erwacht, Renate Großmann in einer Komödie von J. Galli

22.00 PARK CAFÉ Bomba Latina, wie jeden 3. Samstag im Monat, mit DJ Nasty & Doppel Desi 22.30 SCHEUER The Beat goes on: Die Ü33 Party nach der Liveband mit DJ Christian und groovigen 70/80er Discobeats.

23.00 WALHALLA, SPIEGELSAAL After Party zu “Nelson Three”-Konzert

20.00 VELVETS THEATER Grenzen-Los: Autobiogr. Velvets Revue mit schwarzem Theater, 20% erm. Karten bei Nennung des Stichworts: 20 Jahre

19.30 THEATER IM PARISER HOF Marisol & Sara: Eine musiklalische Reise durch Lateinamerika 20.00 SCHEUER Night Fever (Cover Rock) Acoustic 21.00 ALTE SCHMELZE Nighthawks 21.00 INFOLADEN La Baca Loca + Ausstellung “Somos Iguales”, Eintritt frei

BÜHNE 19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Mutter Courage und ihre Kinder, Schauspiel von Brecht

23.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Kack Kommerz Party (Chartbuster & cheesy Hits)

19.30 KULTURPALAST Widerstand, Theaterstück über die Bergkirchengemeinde während der Nazi-Diktatur

23.00 WOHNZIMMER Die Macher Party

14.00 GALLI THEATER Little Red Riding Hood, English Theatre for Families

BÜHNE

20.00 AKZENT THEATER Männer und andere Irrtümer

19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Puppenstube, Schauspiel von L. Hellmann

16.00 GALLI THEATER Rumpelstilzchen

20.00 GALLI THEATER Die Männerfalle

19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Eine Frau, die weiß, was sie will!, Komische Oper Berlin

20.00 KAMMERSPIELE Alle sieben Wellen, Eine e-Mail-Romanze von Daniel Glattauer

19.30 STAATSTHEATER, WARTBURG Die satanischen Verse nach Roman von Salman Rushdie

21.

KONZERTE

23.00 NEW BASEMENT Die Macher Party - DJ Kid (Mash Up, Dancehall)

20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Non(n)sens, Musicalcomedy von Dan Goggin

21.00 SABOT Caltura, Delight In Darkness, Kaocide

Der Ball des Weines bringt Herz, Leidenschaft und Glamour nach Wiesbaden. Unter dem diesjährigen Motto „von Herzen“ findet einer der schönsten Bälle Deutschlands bereits zum 16. Mal im Kurhaus in Wiesbaden statt. Als Topact wird „The Whitney Houston Show Starring Belinda Davids“ mit einer Hommage an einen der größten Weltstars für Begeisterung sorgen. Auch dieses Jahr stellen internationale Künstler des PALAZZO Berlin-Ensembles ihr artistisches Können mit einer atemberaubenden Performance unter Beweis und verleihen dem Wiesbadener Kurhaus das Flair des Berliner Spiegelpalastes. Doch die unangefochtenen Stars der Ballnacht sind immer wieder aufs Neue die Spitzenweine der VDP.Prädikatsweingüter. www.balldesweines.de

FAMILIE

FESTE 12.00 DIE SPINNER 4. Musik- und Tanzfest 16.00 KULTUR IM PARK Wiesbadener Schoppetage, Alternatives Weinfest

19.30 KULTURPALAST Widerstand, Theaterstück über die Bergkirchengemeinde während der Nazi-Diktatur

Der Wiesbadener Umwelt-Fotowettbewerb für junge Menschen von 12 bis 25 Jahren.

2016

20.00 KULTURCLUB BIEBRICH Lulu Weiss Quartett - Gypsy, Latin Swing 20.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Pat Thomas & Kwashibu Area Band / Afro Cuban Tigers of India (Highlife / Afrobeat) 20.00 HEIMATHAFEN Klassik im Klub: Alexey Pudinov FESTE 16.00 KULTUR IM PARK Wiesbadener Schoppetage, Alternatives Weinfest

Termine Mai

M U A B N E IN E D S N U …

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Termine Mai

22 ))) Sonntag FETEN 22.00 PARK CAFÉ Urban Beats - Jeden Sonntag, mit DJ Boulevard Bou BÜHNE 19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Mutter Courage und ihre Kinder 19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Die Macht des Schicksals von Verdi LITERATUR

So. 8. Mai, 18.00 Uhr Momo Sa. 14. Mai, Mai, 20.00 Uhr Der Kleine Prinz Sa. 21. Mai, 20.00 Uhr Grenzen-Los Sa. 28. Mai, 20.00 Uhr Die Zauberflöte Sa. 4. Juni, 20.00 Uhr Der Kleine Prinz

17.00 KULTURPALAST Sterne in Lebensgröße - Die Heine Show, inszenierte Lesung, KONZERTE 20.00 KREATIVFABRIK Tempest Man/The Golden Era (Psychedelic Rock / Space Rock) FAMILIE 11.00 GALLI THEATER Hänsel und Gretel 16.00 GALLI THEATER Rumpelstilzchen FESTE

Karten unter: 0611-719971

karten@velvets-theater.de www.velvets-theater.de

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20.00 KAMMERSPIELE Gatte gegrillt

23.00 NEW BASEMENT Jam Session Opening Act t.b.a. (Live Jam, Open Stage)

20.00 GALLI THEATER Ladie’s Late Night, vier Frauen auf einer Reise in die eigene Unterwelt

23.00 WALHALLA THEATER, STUDIO Schall und Rauch: Party mit Livemusik vom Absinto Orkestra & DJ J. Altshuler

20.00 KAMMERSPIELE Gut gegen Nordwind, Liebesgeschichte von D. Glattauer

20.00 WALHALLA, SPIEGELSAAL Elias Hadjeus (Singer/Songwriter)

BÜHNE

KONZERTE

FAMILIE

20.30 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Uke-Hunt (Alias Spike (Me First and The Gimme Gimmes) (Ukulelen)

19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Die Macht des Schicksals von Verdi

19.30 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS An evening wiht John Garcia - Unplugged Tour, Special Guest: Bellhound Choir

16.00 GALLI THEATER Der Froschkönig

FAMILIE

19.30 STAATSTHEATER, WARTBURG Die satanischen Verse nach Roman von Salman Rushdie

20.00 HEIMATHAFEN Singer/Songwriter: Fee

20.00 HESS. STAATSTHEATER, MALSAAL Maifestspiele: främmt von Günter Jankowiak, ab 13 J.

KONZERTE

20.00 KREATIVFABRIK The Charm the Fury (Metal)

SONSTIGES

18.00 KULTUR IM PARK The Spacelords (psychedelic rock)

21.00 SABOT The Mindstompers, Midnight Maniax

12.00 FRAUENMUSEUM Stadtrundgang: Frauen in Bewegung – 1968 und die Folgen. Treffpunkt: Kochbrunnen

KONZERTE 19.00 KULTURPALAST Vanna Inget + Support (Punk)

10.00 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Maifestspiele: Jablonka - The Apple Tree, ab 2 J. 16.00 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Maifestspiele: Jablonka - The Apple Tree, ab 2 J.

25 ))) Mittwoch

21.00 KREATIVFABRIK Laura Stevenson & The Cans / Etch-ASketch Diaries (Folk Rock, Indie Rock)

FETEN 20.00 PARK CAFÉ Salsa-Gala, mit DJ Biaggio und Tanzunterricht bei Luis

FAMILIE

20.00 SCHEUER Sommerfest (Rock) mit Roxxbusters u. Joe Blob 69

12.00 DIE SPINNER 4. Musik- und Tanzfest

22.00 GESTÜT RENZ Gestüt liebt dich! Kris Rock & Patrick Star (Dance, Modern, Mixed)

16.00 KULTUR IM PARK Wiesbadener Schoppetage, Alternatives Weinfest

22.00 SPITAL Nightlive mit der Urban Club Band u. DJ Boris Rampersad

SONSTIGES

23.00 KULTURPALAST Neontanzattacke - Kranzplatzfest Aftershow Special

12.00 FRAUENMUSEUM Internationaler Museumstag. Vortrag: Frauen für den Dschihad. Das Manifest der IS-Kämpferinnen 20.00 THEATER IM PARISER HOF Tatort im Theater. Krimi auf der Großbildleinwand

23 ))) Montag BÜHNE 19.30 HESS. STAATSTHEATER, FOYER Maifestspiele: Claus Peymann liest Holz­ fällen. Eine Erregung, Schauspiel und Lesung

BÜHNE 19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Hedda Gabler, Schauspiel von Ibsen 19.30 HESS. STAATSTHEATER, FOYER Maifestspiele: Mio Cor, mio povero Cor, Oper Konzertant mit Ensemble Mattiacis LITERATUR 20.00 SCHLACHTHOF, HALLE Where the wild wordes are (Poetry Slam) FAMILIE

19.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS The Word Alive / Annisokay / Polar / Coyotes (Hardcore / Metalcore)

16.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Maifestspiele: Pan Satie - Mr. Satie made in Paper, ab 2 J.

FAMILIE

20.00 GALLI THEATER Der Schmetterling

BÜHNE 19.30 STAATSTHEATER, GROSSES HAUS Maifestspiele: Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße, Schauspiel

19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Maifestspiele: Macbain, ab 16 J. SONSTIGES 22.00 WOHNZIMMER Jam Session

FETEN

KONZERTE

24 ))) Dienstag

15.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Die Wanze, ein Insektenkrimi von Paul Shipton, ab 8 J.

27 ))) Freitag

10.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Maifestspiele: Pan Satie - Mr. Satie made in Paper, ab 2 J.

16.00 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Maifestspiele: Kibubu von J. Oregi, ab 4 J.

20.30 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Open Mike Eagle / Milo / Luk & Fil (Indie-Rap / Hip-Hop)

22.00 GESTÜT RENZ Kranzplatzfest Afterparty Part I - Dj Vigilance (Dance, Modern, Mixed) 22.00 PARK CAFÉ Friday Nights - No Type, mit DJ Big Baller & MC Instro 23.00 WOHNZIMMER PaSh Friday 23.00 NEW BASEMENT Black Friday After Kranzplatzfest - Kool DJ GQ (Twerk, Old School Hip Hop) 23.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Pamojah Reggae Roval Night 23.30 WALHALLA THEATER, STUDIO After-Party zu Absinto Orkestra BÜHNE 16.00 KULTUR IM PARK Eisbällchen mit Seifenblasen 19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Mutter Courage und ihre Kinder, Schauspiel von Brecht

26 ))) Donnerstag FETEN 22.00 GESTÜT RENZ Jazz Bar Special - Mr. Mojo & Live Act (Jazz & Lounge Sounds)

29.

Claudia Hentschel eröffnet heute ihr Institut für Gedächtniskunst „Synapse“ im Hof der Goebenstraße 19. Zwischen 14 und 17 Uhr gibt es Vorträge über das Gehirn, Bewegung fürs Gedächtnis auch zum Mitmachen und jede Menge Denkspiele. Wer Lust hat, sein Gehirn zu trainieren, sich zu bewegen, Neues zu Lernen, kann bei umfangreichen Kursangeboten – von Memotechniken über Speedreading, Jonglieren bis zu BrainDance oder BrainRunning schauen, ob etwas Interessantes dabei ist. Auch für Coaching ist ein Wochentag reserviert. In ihrem Institut vermittelt Claudia Hentschel auf kompetente, intensive und lebendige Weise aktuelles Wissen neurobiologischer Vorgänge. Gleichzeitig bietet sie Übungen an, die die eigenen Fähigkeiten steigern, Informationen aufzunehmen, aktiv abzurufen und im Leben einzusetzen. www.hentschel-coaching.de

19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Dido and Aeneas von Henry Purcell 20.00 AKZENT THEATER Educating Ridia, Kömödie von W. Russel

28 ))) Samstag

Improvisohrium - offene Bühne für improvisierte Musik, Eintritt frei 19.00 INFOLADEN Jeanette Hubert, Eintritt frei

22.00 GESTÜT RENZ Kranzplatzfest AYerparty Part II - Patrick Doré (Classics, Club, Oldschool) 22.00 PARK CAFÉ Party Hard - Jeden Samstag, mit DJ Nasty u. Gast-DJs 23.00 NEW BASEMENT Be Cool After Kranzplatzfest - Boris Rampersad (Dance Classics, Be Nasty) 23.00 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Bastard Rocks (Ekstase, Musik und Kammerflimmern) 23.00 WOHNZIMMER Be Cool: After Kranzplatzfest

“BIS JOHANNI NICHT VERGESSEN: 7 WOCHEN SPARGEL ESSEN.”

SONSTIGES

FETEN

15.00 KULTUR IM PARK sounds in the sun - Blütenwiese

SPARGELZEIT!

11.00 GALLI THEATER Rotkäppchen

20.00 HESS. STAATSTHEATER, MALSAAL Maifestspiele: (The) Rolling Floyd, ab 14 J.

29 ))) Sonntag

FETEN

FAMILIE

16.00 GALLI THEATER Der Froschkönig

19.00 SABOT Mind Plague, Entera, Battle X

22.00 PARK CAFÉ Urban Beats - Jeden Sonntag, mit DJ Boulevard Bou BÜHNE

12.00 WALHALLA, SPIEGELSAAL Talkrunde: Der visionäre Frühschoppen 17.30 CALIGARI FILMBÜHNE Sondervorstellung: Urmila - für die Freiheit

30 ))) Montag

WIR HABEN DIE TERRASSENSAISON ERÖFFNET LOKAL • SEEROBENSTRASSE 2 • WIESBADEN 0611.94 50 784 WWW.LOKAL-WIESBADEN.DE

19.30 HESS. STAATSTHEATER, FOYER Duo Classique-ALL, Werke von Beethoven, Tschaikowski, Debussy und Rachmaninoff 20.30 SCHLACHTHOF, KESSELHAUS Mikroboy (Indie-Pop)

31 ))) Dienstag BÜHNE

19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Hedda Gabler, Schauspiel von Ibsen

20.00 KAMMERSPIELE Gatte gegrillt

20.00 KUENSTLERHAUS43 Matthias Ningel: Generation Y

(FRÄNKISCHES SPRICHWORT)

KONZERTE

19.00 KUENSTLERHAUS43 Mord mit Aussicht, improvisierter Krimi

20.00 HESS. STAATSTHEATER, STUDIO Der Findling, nach einer Novelle von H. von Kleist

Termine Mai

LITERATUR 19.30 VILLA CLEMENTINE Offenes Literaturforum, offener Gesprächskreis zur Gegenwartsliteratur

KONZERTE

BÜHNE 19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Dido and Aeneas von Henry Purcell 19.30 HESS. STAATSTHEATER, KL. HAUS Maifestspiele: Agota? von Helmut Oehring

19.30 HESS. STAATSTHEATER, GR. HAUS Maifestspiele: Loriot: Wagners Ring an 1 Abend 20.00 KURHAUS SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg

19.30 STAATSTHEATER, WARTBURG Die satanischen Verse nach Roman von Salman Rushdie 20.00 AKZENT THEATER Educating Ridia, Kömödie von W. Russel 20.00 GALLI THEATER Ladie’s Late Night, vier Frauen auf einer Reise in die eigene Unterwelt 20.00 HESS. STAATSTHEATER STUDIO Jane Eyre, Schauspiel nach Roman von Charlotte Bronte 20.00 KAMMERSPIELE Gut gegen Nordwind, Liebesgeschichte von D. Glattauer

FilmFest der inklusion

20.00 THALHAUS Musikkabarett: Frederic Hormuth

02.- 05.

20.00 VELVETS THEATER Die Zauberflöte, von W.A. Mozart KONZERTE 19.30 KUNSTHAUS

Juni 2016

29.

Der etwas andere Blick auf deine Stadt und deine Hochschule

Urmila Chaudhary lebte im Süden Nepals und war sechs Jahre alt, als sie von ihren Eltern als Kamalari, eine Haushaltssklavin, in die Hauptstadt verkauft wurde. Seit ihrer Befreiung kämpft Urmila gemeinsam mit der Organisation „Freed Kamalari Development Forum“ (FKDF) für die Befreiung weiterer junger Sklavinnen in ihrer nepalesischen Heimat. Schon 13.000 Mädchen konnte geholfen werden und Urmila macht auch international auf die Probleme in ihrem Land aufmerksam. Allerdings will sie auch gerne Anwältin werden und versucht dafür, ihre Rolle als Aktivistin mit intensivem Lernen zu verbinden. Die bewegende Dokumentation wird in einer Sondervorstellung um 17.30 Uhr in der Caligari-Filmbühne gezeigt, bei der sowohl die Protagonistin Urmila Chaudhary, als auch die Regisseurin Susan Gluth anwesend sein werden. Wir verlosen 3×2 Freikarten: losi@sensor-wiesbaden.de

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2x5 Interview

2x5 Mine 30 Jahre www.minemusik.de Beruf Gerade ist dein neues Album „Das Ziel Ist Im Weg“ erschienen, mit dem du nun auf großer Tournee bist und am 18. Mai in den Schlachthof kommst. Es ist stilistisch sehr abwechslungsreich und manchmal fast ein wenig düster. Hast du ein bestimmtes Konzept verfolgt? Nein, kein konkretes Konzept. Ich habe nicht vorher daran gedacht, wie das klingen soll, sondern einfach Songs genommen, die mir am besten gefallen. Ich produziere und schreibe ja für gewöhnlich ein bis drei Songs im Monat. Gleichzeitig höre ich viel verschiedene Musik und bin dann mit den ausgewählten Liedern zu meinen Produzenten und wir haben das Ganze noch ein wenig verfeinert mit Streichern, einem Chor, Schlagzeug usw. Um die 20 Musiker haben Sachen dazu eingespielt. Ich habe aber das Gefühl, dass das Album sehr exzentrisch ist und dass es durch diesen Wechsel der Genres keinen Menschen geben wird, der es von vorne bis hinten mögen wird, außer mir selbst. Verändert sich durch deine Bekanntheit langsam die Dimension des Erfolges? Es ist ja kein explosionsartiges Wachstum, sondern ein langsames. Dadurch habe ich nie das Gefühl ‚ich habe es total drauf‘ und ich fühle mich auch nicht besonders erfolgreich. Es ist ein gesundes Wachstum und ich habe das Gefühl, dass die Zuhörer bei mir wiederkommen und länger bleiben. Ich hätte auch ein bisschen Angst davor, wenn meine Songs durch Geld und eine PromotionMaschinerie liefen und große Hits wären. Auf der Bühne stehst du meistens mit Band. Wie ist es für dich, da trotzdem nur unter deinem Namen „Mine“ aufzutreten? Es ist klar, dass es im Grunde mein Projekt ist. Ich schreibe alles, produziere die Lieder, schreibe die Noten, bin beim Management dabei und auch sonst allen Prozessen. Natürlich bringen alle ihren Sound, Technik und Talent mit ein und beeinflussen damit das Projekt. Aber im Grunde habe ich das erste und letzte Wort, und das ist auch gut so. Ich habe es auch mal mit einem Bandprojekt probiert und dann verstanden, dass das nicht so mein Ding ist. Ich brauche die kreative Freiheit für mich selbst und bin nur selten bereit, kreative Kompromisse einzugehen. Die meisten Musiker ziehen nach Berlin. Wie stehst du dazu? Es ist schon interessant dort, aber da hängen auch wieder so viele „coole“ Leute ab, dass man ständig nur unterwegs ist und zu nichts kommt. Daher bin ich ganz froh, dass ich in Mainz auch manchmal gelangweilt bin, dann schreibe ich nämlich viel Musik. Aber ich ändere meine Meinung bei solchen Dingen schnell. Es kann gut sein, dass ich nächsten Monat eine Wohnung in Berlin suche. Genauso gut kann es aber auch sein, dass ich hier nie wieder weggehe. In solchen Belangen bin ich sehr sprunghaft. Wenn ich aber eine Entscheidung getroffen habe, dann ziehe ich das auch durch. Du unterrichtest auch Gesang an der Uni. Wie ist das für dich? Für mich ist das wichtigste, nicht zu viel in die Menschen hinein zu unterrichten. Weil sich sonst ein Alltag einschleicht, und da kann man seine Leidenschaft verlieren. Ich sehe technisches Können nur als Pool, aus dem ich fischen kann, um mich auszudrücken. Man muss sein Handwerk beherrschen, aber es dann auch wieder vergessen und Kunst draus machen.

Interview David Gutsche

Foto Jana Kay

Mensch Wie bist du zur Musik und nach Mainz gekommen? Ich komme aus der Nähe von Stuttgart und habe dort sehr früh mit Gesang angefangen, Blockflöte, Klavier und Schlagzeug gespielt – mit fünf habe ich zum ersten Mal bei einem Gesangs­ wettbewerb mitgemacht. Aber bis ich zwanzig war, habe ich das nie richtig als Beruf gesehen. Das war für mich eher ein erfüllendes Hobby. Dann bin ich nach Mainz gezogen, um hier JazzGesang zu studieren. Zwischendurch war ich noch in Mannheim an der Pop-Akademie. Mainz hat mir damals so eine Heimat gegeben und gute Freunde. Ich habe auch die ganze Zeit überlegt, nach Berlin zu ziehen, aber bisher habe ich es nicht übers Herz gebracht. Wo kann man dich in Mainz treffen? Da, wo die coolsten Konzerte sind, da gibt es ja nicht allzu viel Auswahl in Mainz. Von daher zum Beispiel im schon schön, oder sonst trinke ich auch gern Kaffee in der Kaffeekommune oder esse Sushi im Buddhas. Ansonsten gehe ich mehr privat weg bei Freunden. Ich laufe auch noch viel, zum Beispiel im Gonsenheimer Wald oder am Rhein. Das Gute an Mainz ist ja, dass es hier nie so richtig voll ist. Mit welcher Musik bist du aufgewachsen? Früher habe ich viel Ami-Rap gehört, wie Tupac, aber auch Rock bis hin zu Metal und richtig schnulzigen Pop wie Avril Lavigne. Bei ihrem Album war ich so 16-17. Wirklich nach Musik gesucht habe ich erst mit 21 Jahren. Heute höre ich einen Mix aus Indie, Hip-Hop und Trash-Pop, alles was irgendwie anders ist, experimentell und mich abholt. Klassische Musik habe ich durch die Schule auch viel gehört, da steh ich vor allem auf Romantik. Romantiker sind oft introvertiert. Wie siehst du dich selbst? Ich kann das schwer einschätzen. Ich bin inzwischen mehr Optimist als Pessimist. Ich kann introvertiert sein, aber ich gehe auch unter Menschen, wenn ich richtig Bock darauf habe. Wobei ich nirgends hingehe, wo extrem viele Menschen sind, das strengt mich an. Am liebsten bin ich unter Freunden. Wenn ich gerade nachdenklich bin und schreibe, dann bin ich gerne allein und zurückgezogen. Ich bin auch kein Mensch, der Probleme ausbreitet und viel bespricht, sondern schreibe dann Musik darüber. Vielleicht kommt es daher, dass ich viel melancholische Musik habe. Hast du ein Lebensmotto? Ja: Keine schlechte Schreibe! Das habe ich mir geklaut von dem Film ‚Das geheime Fenster‘ mit Johnny Depp. Er spielt da einen Schriftsteller, der anfängt zu schreiben und es dann durchstreicht und sagt ‚nein, keine schlechte Schreibe!‘ Ich fand das total gut, weil man nie mit etwas zufrieden sein sollte, was man selbst nicht gut findet. Lieber würde ich für eine Weile nichts machen, als irgendwas aus Kompromissbereitschaft zu machen.

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Gründerszene

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Geschäft des Monats

Grund zum Gründen Junge Unternehmen benötigen flexible Rahmenbedingungen, um sich gut ent­ wickeln zu können. Mit seinem Gründer­ zentrum Startwerk A will Fabian Fauth dazu nun in Biebrich eine Gelegenheit bieten.

Der Gedanke, in Wiesbaden ein neues Gründerzentrum zu schaffen, hat sich beim visionären Frühschoppen erstmals öffentlich manifestiert. „Meine Vision ist, dass man nicht mehr nach Berlin ziehen muss, um coole Unternehmen zu gründen“, hat Fabian Fauth damals gesagt. „Start (me) up – Eine neue Gründerzeit für Wiesbaden“ lautete der Titel der Veranstaltung. Das war im März 2014. Nach mehrjährigen Vorbereitungen und Investitionen von rund zwei Millionen Euro ist es nun endlich soweit. Ab Anfang Mai sollen die 32 Büros in dem denkmalgeschützten Backsteinbau an der Äppelallee bezogen werden. Bei der Ortsbesichtigung herrscht dort vom Keller bis zum Dachgeschoss noch eifrige Betriebsamkeit. In den Büros wird Teppich, in den Gemeinschaftsräumen Parkett verlegt. Die historische Treppe erhält neuen Glanz. Die Glasfaserverbindung wird in die Büroräume verteilt, von denen gut die Hälfte bereits fest vermietet ist. An manchen Stellen wird durch den Erhalt der Holzbalken oder das frei legen der Backsteinmauer der historische Charakter des Gebäudes sichtbar gemacht. Fabian Fauth, dem Geschäftsführer der Startwerk-A GmbH, ist es wichtig, dass man sich hier nicht wie in einem x-beliebigen Bürogebäude fühlt. „Wir wollen Orte schaffen, wo Leute gut zusammen kommen können“, erläutert der 41-jährige. Netzwerken befruchtet Gründer Schließlich habe er selbst mit der Kommunikationsagentur, deren Teilhaber und Geschäftsführer er nach wie vor ist, im Innovations- und Gründerzentrum der Stadt Wiesbaden die Erfahrung gemacht, wie befruchtend das Netzwerken mit ande-

Die Tür zur „Linse“ steht häufig offen. Susanna Heintz bietet zahlreiche Veranstaltungen ganz unterschiedlicher Art an, für Erwachsene ebenso wie für Kinder.

ren Gründerinnen und Gründern sein kann. Zumal, wenn sich die einzelnen Unternehmen in unterschiedlichen Phasen ihres Lebenszyklus befinden. Da könne man sich schon mal bei einem Kaffee über Erfahrungen bei der Einstellung von Mitarbeitenden austauschen. Im Startwerk werden verschiedene Aufenthaltsflächen in den Fluren dazu einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Keller soll eine Veranstaltungsfläche entstehen, außerdem gehören zwei mit der notwendigen Technik ausgestattete Besprechungsräume sowie Teeküchen und je zwei Toiletten pro Etage zum Angebot. Die Miete von 11,50 Euro pro Quadratmeter bezieht sich denn auch nicht nur auf die Bürofläche sondern auch auf einen Anteil an den gemeinsam genutzten Räumen. Insgesamt verfügt das Startwerk über rund 850 Quadratmeter Fläche. Start-up trifft Designbüro Um es möglichst unkompliziert zu ermöglichen, dort ein- und auszuziehen oder sich innerhalb des Hauses zu verändern, beträgt die Kündigungsfrist lediglich einen Monat zum Monatsende. Monatliche Neben- und Heizkostenpauschalen sorgen dafür, dass keine Forderungen offen bleiben. Der Strom, der zum Teil über ein eigenes Blockheizkraftwerk erzeugt wird, wird ebenfalls direkt beim Auszug abgelesen. Diese Herangehensweise hat einen der künftigen Mieter sogar dazu veranlasst, mit seinem schon länger geplanten Umzug zu warten, bis das Startwerk bezugsfähig ist. „Vermieter verstehen oft nicht, dass ich Flexibilität brauche. Wir sind schneller gewachsen, als gedacht“, erklärt Christoph

Ganz in Weiß präsentiert sich der kleine Ausstellungsraum in der Seerobenstraße: Nur einige antike Koffer und zwei Stühle bringen eine andere Farbe hinein, und natürlich die ausdrucksstarken Bilder an den Wänden. Doch auch sie sind nicht bunt, sondern schwarzweiß. Sie zeigen Menschen auf einem Fest in der Bretagne. In Trachten gekleidete Frauen, Männer und Kinder präsentieren sich hier, aber nicht in „Paradestimmung“. Sie sind am Rande des „Festival des Filets Bleus“ in Concarneau eingefangen worden. Den unprätentiösen Blickwinkel und die Gabe, den richtigen Augenblick fürs Bild zu erwischen, hat die Fotografin Susanna Heintz. Ihr gehört die kleine

Die Vision wird Wirklichkeit: Fabian Fauth eröffnet das Gründerzentrum Starkwerk-A an der Biebricher Allee. Wo jetzt noch Baustelle ist, ­arbeiten am 1. Mai die ersten Mieter los.

Dümmen. Erst vor einem Jahr hat er sein Unternehmen dynacrowd in Wiesbaden gegründet. Seitdem ist die Zahl der Arbeitsplätze von drei auf acht gewachsen. „Im Gründerzentrum muss ich mich um nichts kümmern und kann mich ganz auf meine Arbeit konzentrieren“, fügt der 47-Jährige hinzu. Außerdem erhalte er für einen Mietpreis, der sich nicht wesentlich vom bisherigen unterscheide, eine ausgezeichnete Infra­ struktur. So verfüge sein Start-UpUnternehmen in Zukunft über vier Büroräume, die auch technisch auf dem neusten Stand seien. Dort wird unter anderem an dem lokalen sozialen Netzwerk Wasabi gearbeitet, das dazu dienen soll Menschen mit gleichen Interessen auf regionaler Ebene miteinander zu verbinden. Die BetaVersion ist bereits bei Google Play erhältlich und soll bald auch über den Apple Store vertrieben werden. In der ersten Etage wird unter anderen das Design-Studio „Immerwie-

der Design“ einziehen, das vor drei Jahren im Heimathafen gestartet ist. Weil die beiden Gründer irgendwann mehr Platz benötigten, ist es dann zunächst im Home Office weitergegangen. „Jetzt haben sich unsere Bedürfnisse wieder geändert. Weil wir mit vielen Leuten kooperieren, war es an der Zeit, sich ein richtiges Büro zu suchen“, berichtet Miriam Wagner. Das Startwerk habe ihnen dann so gut gefallen, dass sie direkt entschieden haben, aus der Innenstadt hierher zu ziehen. „Wenn Kunden zu Besuch kommen wollen, haben sie die Gelegenheit zu parken und es ist gut mit dem Fahrrad zu erreichen“, fügt die 28-Jährige hinzu. Perspektivisch soll hier auch ein Fahrradkeller samt Dusche entstehen, um die Flexibilität der Gründerinnen und Gründer weiter zu erhöhen. www.startwerk-a.de Hendrik Jung Foto Kai Pelka

Die Nostalgieecke.

„Galerie Linse“, die sie erst vor kurzem im Westend eröffnet hat. Susanna Heintz hat viel vor und bringt dafür auch viele Kenntnisse aus den unterschiedlichsten Bereichen mit. „Literatur/Photographie“ steht am Laden angeschrieben. Und geht man einen Raum weiter ins Innere des Gründerzeithauses, findet man sich auch in einem wahren Bücher- und Bilderparadies, diesmal in Rot und Gold gehalten, wieder: Eine völlig andere Raumatmosphäre als im weißen Galerieraum, eine weitere Facette der 55-jährigen Wiesba-

denerin eben, die von ihrem Vater, einem Pressefotografen, das Bilderhandwerk erlernt hat. Später studierte Susanna Heintz Vergleichende Literaturwissenschaft in Mainz. Fotografie zeigen und Wissen vermitteln „Es war mein Glück, dass dort viel genreübergreifend gearbeitet wurde. So konnte ich schon früh Verbindungen von Literatur, Film und Fotografie herstellen und damit arbeiten“, berichtet das Energiebündel bei Holunderblütentee und bretonischen Karamellkeksen. Susanna Heintz hat mit ihrer Galerie nicht nur einfach einen Ausstellungsraum schaffen wollen. Sie möchte auch fotografisches Wissen vermitteln – an Kinder wie an Erwachsene – und bietet dafür die unterschiedlichsten Workshops an. Auch diese haben mit Literatur zu tun: „Photographisches Sehen in der Literatur“, heißt eine ihrer Kurs­ ideen, „Mehr Licht – von den alten Meistern des Lichts zu den großen Erzählern der Kamera“ eine andere. Dazu bietet sie Fotografie mit der Lochkamera, „Licht pur“, an, baut für Kinder eine begehbare Camera Obscura auf – immer am Weltkindertag an der Marktkirche zu erleben. Sie bietet einen Fotoworkshop in der Dämmerung mit dem Titel „Die GoldBlaue Stunde“ an, Spaziergänge mit Kamera, gemeinsame Ausstellungsbesuche und den regelmäßigen jour fixe, den „Linse-Sonntag: Plaudereien mit oder ohne Bild.“ Dafür gibt es bei ihr einen riesigen Fundus an Foto-Bildbänden. „Ich liebe das haptische Blättern in Büchern“, sagt sie, obwohl sie auch kein Problem mit Smartphone-Pho-

Susanna Heintz kann und weiß viel – und möchte ihre Erfahrungen auf unterschiedlichen Gebieten gerne weitergeben.

Galerie Linse – Photographie/ Literatur Seerobenstraße 11 tographie habe. Spezielle Kinderfotografie macht sie auch. Sie habe sich bei den eigenen Kindern immer über die eher fantasielosen Schul- und Kindergartenfotos geärgert. Nun besucht sie mit ihrem „Überraschungsfotokoffer“ Schulen und Kitas. „Ich lasse die Kinder auch mal selbst anpacken“, sagt Susanna Heintz, „sie dürfen auch selbst Fotos machen und experimentieren“. Eigene Fotoprojekte wie „Lilien und Löwen“, langfristig angelegt, sollen Wiesbadener Kinder „aller Himmelsrichtungen“ abbilden. Auch werden weitere eigene Ausstellungen vorbereitet, zum Beispiel mit Stillleben oder mit Bildern aus den Wiesbadener Partnerstädten Breslau und San Sebastian, die Susanna Heintz im kommenden Jahr zu bereisen plant. Spanisch spricht sie schon, „Polnisch lerne ich gerade in einem Intensivkurs“, berichtet sie. Sie will nicht nur „ablichten“, sondern die Städte richtig erfahren. Wer von ihr lernen will, kann das bei verschiedensten Gelegenheiten, wer mit ihr ins Gespräch kommen will, ebenfalls – und fotografieren lassen kann man sich von ihr natürlich auch. Da-

für arbeitet sie lieber vor Ort als im Studio. Ein Workshopprogramm mit den verschiedensten Zielgruppen von Kita-Kindern über Oberstufenschüler bis zu Erwachsenen hat sie gerade erarbeitet und von ihrer Tochter, einer Designerin, gestalten lassen: Da liegt schon was Künstlerisches in der Familie. Susanna Heintz plant auch, sich in der Wiesbadener Fotografen- und Galerieszene stärker zu vernetzen. „Hier in Wiesbaden ist mehr los, als man auf Anhieb vermutet“, sagt sie. Und will dazu auch selbst weiter beitragen. Anja Baumgart-Pietsch Fotos Michael Zellmer

Wechselnde Ausstellungen zeigen interessante Fotoarbeiten.

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Horoskop Mai

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STEINBOCK 22. Dezember - 20. Januar

STIER 21. April - 20. Mai

JUNGFRAU 24. August - 23. September

Im Mai können Sie Ihre Projekte mit viel Ruhe und Konzentration weiterführen. Auch wenn Sie derzeit sehr effizient arbeiten können, sollten Sie nicht vergessen, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht. Sonst verpassen Sie den schönsten Monat des Jahres.

Im Wonnemonat Mai werden Sie von Venus, der Göttin der Liebe und der Schönheit, verwöhnt. Tun Sie das, was Sie ganz besonders gut können und worum Sie so viele beneiden: Genießen Sie. Genießen Sie die Liebe und das Leben, den Frühling und die Sonne & alles was Ihnen Freude bereitet.

Durch das Zusammenspiel von fünf Planeten im Element Erde kann sich vieles, was bisher nur als Idee exis­ tiert hat, materialisieren. Projekte, die bereits eine stabile Basis haben, können jetzt sehr erfolgreich sein. Es ist auch eine gute Zeit, um aktiv etwas für Ihre Gesundheit zu tun.

ZWILLING 21. Mai - 21. Juni

WAAGE 24. September - 23. Oktober

Verbringen Sie den schönsten Monat des Jahres nicht nur im Büro oder vor Ihrem Notebook. Der Mai gehört den Liebenden und denen, die das Leben gerne genießen. Der Frühling lädt zu romantischen Ausflügen zu Zweit und Unternehmungen im Freien ein. Have fun!

Liebe ist ihr Leben und Flirten eine ihrer liebsten Beschäftigungen. Mit Venus im sinnlichen Zeichen Stier können Sie jetzt in die CharmeOffensive gehen. Der Frühling ist eine wunderbare Zeit um Menschen zu begegnen und mit ihnen in Kontakt zu kommen.

Dieses Horoskop wird von der Mainzer Astrologin Dorothea Rector erstellt. Wenn Sie Interesse an einer ausführlichen, persönlichen Beratung haben, freue ich mich über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail:

SKORPION 24. Oktober - 22. November

dorothea.rector@googlemail.com www.astrologie-mainz.de www.astrologie-wiesbaden.de

FISCHE 20. Februar - 20. März Mit der starken Betonung der Stierenergie im Monat Mai hat dieser Monat eine sehr angenehme und genussorientierte Grundstimmung. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Nutzen Sie Ihre Energie für Projekte, die bereits eine stabile Basis haben. Die Zeitqualität eignet sich jetzt nicht für Neuanfänge. WIDDER 21. März - 20. April Mit dem rückläufigen Mars können sich Vorhaben und Projekte verzögern oder unerwartete Hindernisse auftauchen. Versuchen Sie jetzt Konflikte, insbesondere Rechtsstreitigkeiten, möglichst zu vermeiden. Überprüfen Sie Ihre Ziele noch ein-mal und korrigieren Sie, wenn nötig, Ihre Pläne.

KREBS 22. Juni - 22. Juli Seien Sie achtsam mit Ihren Gedanken, denn sie formen in starkem Maße Ihre innere und äußere Welt. Lassen Sie das Gefühl des Mangels hinter sich und laden Sie Geld und gute Gelegenheiten ein, in Ihr Leben zu kommen. Das Universum versorgt Sie mit allem was Sie für Ihr Glück brauchen.

LÖWE 23. Juli - 23. August Die ruhige und genussorientierte Energie im Mai kommt Ihrem Temperament sehr entgegen. Jetzt geht es weniger darum, aktiv in das Geschehen einzugreifen, sondern vielmehr darum, darauf zu vertrauen, dass sich vieles von selbst regelt, wenn Sie den Dingen ihren Lauf lassen.

CE Winebar Geisenheimer Straße 3, Rüdesheim am Rhein

Katharina Dubno

Sie bekommen jetzt zwar nichts geschenkt, aber Sie müssen auch nichts Unmögliches tun, um so etwas wie ein Geschenk zu bekommen. Im Grunde genommen genügt es auch, an Ihr Glück zu glauben. Oft sind es ja gerade die kleinen Dinge, die uns das Leben versüßen.

Essen & Trinken

Restaurant des Monats

Versacken Sie nicht in einer Zielerreichungsdepression. Das Universum schenkt Ihnen jetzt eine relativ ruhige und angenehme Zeit, in der Sie das bisher Erreichte genießen sollten ohne schon wieder nach einer neuen Herausforderung Ausschau zu halten. Take care of yourself! SCHÜTZE 23. November - 21. Dezember Ihr Zeichenherrscher Jupiter wird wieder direktläufig und kann Sie jetzt mit viel Elan zu neuen Aktivitäten anspornen. Denken Sie nicht lange nach und steuern Sie Ihre Ziele spontan und direkt an. Mit Ihrem unerschütterlichen Optimismus ziehen Sie die schönen Dinge des Lebens ohnehin an.

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WASSERMANN 21. Januar - 19. Februar

DER BRUNO DES MONATS

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Cooler Typ, coole Location. Der weitgereiste Alexander Nerius hat den ehemaligen Gutsausschank des Weinguts Carl Ehrhard in eine lässige Winebar mit Großstadtfeeling verwandelt.

Das Bild von der gemütlichen Straußwirtschaft ist romantisch, aber manchmal auch etwas angestaubt. Dass es im Rheingau auch ganz anders – modern, urban und hip – gehen kann, beweist die CE Winebar in Rüdesheim. Fernab der Drosselgassengastronomie hat Alexander Nerius den ehemaligen Gutsausschank des Weingutes Carl Ehrhard gepachtet und zusammen mit Petra Ehrhard ein Konzept entwickelt, das sie selbst als „the modern style of wine“ bezeichnen. Was modern ist, davon hat Nerius Ahnung: zuvor und immer noch arbeitet(e) er als Designer, seine tätowierten Arme erinnern eher an Großstadtszene als an Rüdesheimer Gastronomie. Doch genau diese mischt er nun gehörig auf. „Zu Beginn gab es schon skeptische Blicke“, gesteht er entspannt, „aber inzwischen hat sich das gelegt.“ Dass hier jemand mal etwas Neues versucht, frische Ideen verwirklicht, scheint letztlich gut beim bunt gemischten Publikum anzukommen. Anstatt alles herauszuwerfen, hat er die etwas in die Jahre gekommenen Räume des Weinguts umgestaltet und mit ein bisschen Mut für moderne Vintage-Atmosphäre gesorgt. Hinter der Glasfront sitzt man nun entweder in Wohnzimmerambiente an gemütlichen Esstischen oder einen Raum weiter in Bar- und Bist-

roambiente an hohen Tischen, umrahmt von unzähligen Spirituosen. Außergewöhnlich: Hier gibt es nicht nur die Ehrhard-Weine, sondern eine wirklich tolle Auswahl der besten nationalen und internationalen Tropfen, viele davon von jungen Winzern, die etwas abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs sind. Ergänzt wird dies durch spannenden Sherry, Whisky und eine ständig wachsende Zahl an Craft Beer. Um am Puls der Zeit zu bleiben, bildet Nerius sich ständig weiter, reist umher, sucht nach Neuem, probiert, spricht mit Winzern und Bierbrauern, bietet Tastings an und organisiert junge Bands für Livemusik. Inzwischen steht er zudem auch noch in der Küche. „Irgendwie kann ich das auch ganz gut – wir kochen alles selbst und versuchen dabei, bodenständig und ohne viel Chichi, aber immer neu und kreativ zu sein. Pommes und Schnitzel muss man woanders suchen“ erklärt er. Dass dies bescheidenes Understatement ist, merkt man spätestens beim Blick auf die durch und durch ideenfreudige Karte. Als Snack zum Wein gibt es feine Kleinigkeiten wie frisch auf der Schwungradmaschine aufgeschnittener Schinken, Jahrgangssardinen und Käse, zum Beispiel aus Schafsmilch aus den Pyrenäen. Vom Metzger aus Presberg kommen die würzigen Wild-

schweinbratwürste mit scharfem Senf und wer sich dann doch etwas mehr gönnen will, bestellt das „Winebar Chicken“, ein knusprig gegartes und unfassbar aromatisches halbes Ofenhuhn mit Zitrone, frischem Knoblauch und Riesling. Immer wieder hat Nerius internationale Hilfe in der Küche, zur Zeit aus New York. Dadurch finden sich auf der Tageskarte oft spannende kulinarische Überraschungen aus aller Welt, wie Thaisuppe mit Zitronengrashühnchen oder MeatballSandwich mit Tomatensoße.

CE Winebar Geisenheimer Straße 3, 65385 Rüdesheim am Rhein, Tel. 0 67 22 / 4 73 96, Dienstag – Samstag 17 – 24 Uhr

Text Jan Gorbauch Fotos Woody T. Herner

Rezept „Winebar Chicken“ Zum „Winebar Chicken“ gehören natürlich auch die passenden guten Tropfen.

Frisches, Halbes Huhn, frische Thymianzweige, Zitrone, Salz, Olivenöl, Riesling, Knoblauch, Butter Kleines Backblech oder Auflaufform mit Olivenöl bestreichen. Halbes Hähnchen auf Zimmertemperatur bringen, mit einer ordentlichen Portion Salz bestreuen und mit Olivenöl

beträufeln. Thymian, Zitrone und Knoblauchzehen um das Hähnchen herum drapieren. Ofen auf 180° vorheizen. Hähnchen im Ofen 15-20 Minuten bräunen, dann kurz herausnehmen und Riesling & Butter hinzufügen, weitere 10 Minuten in den Ofen. Wenn Hähnchen gold-braun, raus und genießen!

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Kleinanzeigen / Rätsel

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Kleinanzeigen Kleinanzeigen kostenfrei an kleinanzeigen@sensor-wiesbaden.de oder sensor Wiesbaden, Kleine Schwalbacher Str. 7, 65183 Wiesbaden, Tel. 0611-355 5268 / Fax. 0611-355 5243. Chiffre-Antworten unter Vermerk des Chiffre-Wortes an die gleiche Adresse. Wir leiten die Antworten weiter. Übri­gens: Kostenlose Kleinanzeigen auch online – jederzeit auf sensor-wiesbaden.de

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Jobs Praktikant/in für Sommerfestspiele ab sofort gesucht. Du bist neugierig und kreativ, hast Lust einen Theaterbetrieb im Backstagebereich kennen zu lernen, dann melde dich unter office@kuenstlerhaus43.de oder Tel. 06 11 / 17 245 96. Infos unter www.sommerfestspiele-wiesbaden.de

als Schauspieler, Regisseur und Dramaturg. Diese bisher vorwiegend künstlerische Arbeit lässt großen Spielraum für anderweitige Aktivitäten auf der privatwirtschaftlichen Ebene (z.B. Pressearbeit, Organisation usw.). Mit viel Mut, Einsatz und Leidenschaft stelle ich mich und mein Können Ihnen zur Verfügung und hoffe auf Ihre konkreten Angebote unter tomklenk@web.de

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Tango Dinner Show am Freitag, 6 Mai um 19.30 Uhr in Sombrero Latino Wiesbaden. Reservierung Tel.: 06 11 / 33808 38 22

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5. 6. – 31. 7. 2016

Wohnen

Junger gemischter Chor sucht junge Leute, die Lust haben, mit uns moderne Songs zu singen. Tel.: 01 51 / 64 60 41 67

Katharina Jäschke

20g

1 pier

Männerchor mit abwechslungsreicher Literatur sucht neue Sänger. Tel.: 06 11 / 5 00 1 81 Instrumentalunterricht auf allen Instrumenten bequem bei Ihnen zu Hause. Musikschule mit neuem Konzept in Mainz, Wiesbaden und Umgebung. Alle Lehrer mit abgeschlossenem Musikstudium und päda­ gogischem Hintergrund. Spaß an der Musik wird bei uns großgeschrieben! Unverbindlicher Probemonat Tel.: 0 61 31 / 60 69 9 09, www.home-music-teachers.de

Nordic Walking Stöcke, guter Zustand mit Schutzkappen, Firma: LEKI, Farbe: schwarz/rot, Länge: 1,20 m (nicht verstellbar), VK : 29,99 EUR. katjabali@arcor.de, Tel.: 06 11 / 3 09 9 92 Am Sonntag, 1. Mai, beginnt mitten in Alt-Kostheim die Freiluftsaison im Kindertreff Kostheim e.V. (KiKo) beim großen Flohmarktfest auf dem Spielplatz an der Hauptstraße 11. Von 14 bis 17 Uhr werden an bis zu 60 privaten Verkaufsständen Baby- und Kindersachen verkauft, Kinder können bei kostenfreien Kreativangeboten mitmachen. Für Besucher von weiter weg hat die SCA Hygiene Products GmbH netter Weise ihren Mitarbeiter-Parkplatz zur Verfügung gestellt. www.kindertreff-kostheim.de, mail@kindertreff-kostheim.de Kindersachenflohmarkt der Elterninitiative „Die Rübe“ e.V. zum Biebricher Höfefest im Garten der Rübe, August-Laut-Str. 1, am 4. Juni von 11 bis 14 Uhr. Standgebühr 5 € mit Kuchen oder 12 € ohne Kuchen. Anmeldung: die_Ruebe@gmx.de

Räume Rückmeldungen 2 Schreibtische bei Architekten/Designern frei ab sofort, Lage: Wiesbaden Innenstadt. Wir bieten eine entspannte, anregende Arbeitsatmosphäre. Schreibtisch 200 Euro (netto), Büro – 2 Arbeitsplätze 350 Euro (netto). Kontakt: info@zvp-architekten.de

tatsächlich zum Weiterkommen. Ihr seid wertvoll!!“ (Sven Gerich, via Facebook) Vielen Dank! Wir sind sicher, dass es für das eine wie das andere auch in den kommenden Jahren genügend Anlass geben wird und versichern, dass wir weiterhin beidem gebührenden Raum einräumen werden. „Ihren Artikel über Schallplatten- und CDLäden in Mainz und Wiesbaden habe ich mit Interesse gelesen. Vermisst habe ich aber ‚La Musica – Der Klassikladen‘ in Wiesbaden, Kleine Langgasse 5, Inhaberin Beate Junghans. Dort wird jeder Klassikwunsch, sofern lieferbar, erfüllt. Im Sortiment findet man auch Jazz und ein kleines Kinderprogramm. Jeder Kunde wird auf Wunsch fachgerecht und kompetent beraten. Bei dem kaum überschaubaren Angebot ist das sehr wichtig. La Musica gehört zu den kleinen Fachgeschäften, die diese Stadt lebendig und lebenswert machen. Das wollte ich zum Artikel nachreichen, den ich ansonsten sehr hilfreich empfand.“ (Jürgen Sorgatz) Wir hatten uns bei unserer Auswahl auf Geschäfte beschränkt, die nicht auf bestimmte Stilrichtungen konzentriert sind. Vielen Dank für die Ergänzung und den Tipp. Wir schauen da gleich mal vorbei.

Daniel Stelter feat. Fola Dada – Ellys Big Band der Elly-Heuss-Schule

3.7. Barrelhouse Jazzband 10.7. JAZZ-DIALOG:

Andreas Hertel Trio feat. T. Lakatos + D. Goykovich – WMK-Bigband „Big Noise“

17.7. Quadro Nuevo Quartett 24.7. JAZZ-DIALOG:

Peter Autschbachs Terminal A – Jazz AG der Musikschule Lennestadt-Kirchhundem

31.7. Wiesbadener Juristenband feat. Duncan Galloway

Kurzfristige Programmänderungen vorbehalten.

Sonntags von 11 bis 14 Uhr Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Wiesbaden, Eingang Luisenstr. 10–12

Kartenvorverkauf Wiesbaden: Tickets für Rhein-Main Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28 Tel.: 06 11 / 30 48 08 und 37 64 44 info@tickets-fuer-rhein-main.de Mainz: Ticketbox, Kleine Langgasse 4 Tel.: 0 61 31 / 2115 00 www.ticketbox-mainz.de

Eintritt: Dauerkarten / Rentner. . 99,– / 85,– Eintritt / Rentner. . . . . . . . 13,– / 10,– Schüler /Studierende/Azubis . . . 7,– Kinder bis 12 Jahre frei

Veranstalter:

Förderverein Jazz im Hof e. V. Rheinstraße 23 – 25 be tre uu ng mi t Ki nd er 65185 Wiesbaden info@jazz-im-hof.de cket mi t Ko mb iTi rkeh r Ve vo n ES W E

Gefördert und unterstützt durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

men, die die Stadt bewegen? Lob, Kritik, Anregungen und Meinungen herzlich willkommen: hallo@sensor-wiesbaden.de,

„Happy Birthday sensor! Und herzlichen Dank an das gesamte Team rund um Dirk Fellinghauer. Wiesbaden hat seit 4 Jahren einen Sensor. Und braucht ihn auch! Respekt für Lob, danke für sachliche Kritik. Macht weiter so. Wir brauchen euch

Betreff „Leserbrief“.

pen die Deutungshoheit. Da ist es plötzlich hochspannend, dass jüngst ein neues Besucherzentrum eröffnet wurde – gestaltet vom Wiesbadener Architekturbüro „grabowski.spork architektur“. Nun kann man sich über alles genauestens informieren und sich sein eigenes Bild machen. Der Weg lohnt sich auf jeden Fall. André Werner

Die Lösung des letzten Rätsels war Skatehalle Wiesbaden. Gewonnen hat Kerstin Kiel. ­

ru n g ss y st e m e h ic S s e ig g n ä g h N e u e s d u rc

Welchen Ort suchen wir? lockt jedes Jahr Tausende von Touristen an, sondern auch der Detailreichtum der Reliefs und Allegorien sowie die phänomenale Aussicht. Als Zeichen des Friedens wurde es von seinem Schöpfer, dem Bildhauer Johannes Schilling, einst entworfen. Doch je nach aktueller politischer und gesellschaftlicher Lage gewinnen auch mal nationalistisch denkende Grup-

Banda Cajuina und Mocabo

19.6. Joscho Stephan Quartett 26.6. JAZZ-DIALOG:

Was sagen Sie zu sensor und zu den The-

Ich sehe was, was du nicht siehst ... „Eröffnung des neuen Besucherzentrums“ klingt erst mal ziemlich unspektakulär. Aber: Hier geht es, rund 30 Kilometer von Wiesbaden entfernt, um einen Ort, der für ganz Deutschland eine besondere Stellung einnimmt. Mit einer Gesamthöhe von 38,18 Metern und einem Gewicht von insgesamt 17 Tonnen ist es kaum zu übersehen. Aber nicht nur die Größe

5.6. Allotria Jazzband München 12.6. Latin-Doppelkonzert:

Schreiben Sie uns bis zum 15. Mai an raetsel@sensor-wiesbaden.de, um welchen Ort es sich handelt. Unter allen, die uns die richtige Antwort schicken, verlosen wir einen kleinen Preis.

2016 NOCH VIEL GRÖSSER! NEUE PARCOURS UND NEUE HIGHLIGHTS! Neroberg ∙ 65193 Wiesbaden Te l e f o n n u m m e r B ü r o 0 6 1 1 5 8 0 2 2 4 6 Te l e f o n n u m m e r K l e t t e r w a l d 0 1 7 0 4 5 8 0 4 6 6

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sensor Wiesbaden #43 Mai 2016  

Wir können auch anders! Rheingauer Winzer brechen mit den Konventionen + Blick hinter die Fassade: Boris Jacob und sein faszinierender Bilde...

sensor Wiesbaden #43 Mai 2016  

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