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| AUSGABE 06-07 2013 | GRATIS | Titelbild: Schaufelraddampfer Hohentwiel © Edition FotoArt Anneros Troll |

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MAGAZIN FÜR DIE BODENSEEREGION KULTUR – FREIZEIT – BUSINESS

VERWUNSCHEN UND VERZAUBERT : JAHRESMOTTO DER INSEL MAINAU KULTUR : THEATER, KONZERTE, MUSEEN AUSBILDUNG : SCHULEN, FIRMEN, INSTITUTE FREIZEIT : WANDERN, AKTIVITÄTEN HAUS & GARTEN : GARTENTAGE, TRENDS

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INTERVIEW PROF. DR. PETER BERTHOLD ÜBER DEN BIOTOPVERBUND BODENSEE

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FREIZEIT INSEL MAINAU – VERWUNSCHEN UND VERZAUBERT ERLEBNISWALD MAINAU SCHLOSS SIGMARINGEN – GESCHICHTE ERLEBEN UND ENTDECKEN 175 JAHRE GRAF ZEPPELIN 700 JAHRE – STECKBORN FINDET STADT BSB – WILLKOMMEN AN BORD BODO – RADEXPRESS UND MOBILITÄTSZENTREN DIE FESTUNGSRUINE HOHENTWIEL – VERWUNSCHENE GRANDEZZA GELOGISCHE WANDERUNGEN BODENSEEMEGATHLON RADOLFZELL 9. slowUP SCHAFFHAUSEN - HEGAU ABENTEUER GOLF UND FUSSBALLGOLF IM SEEPARK LINZGAU PFULLENDORF BADEPARADIES TITISEE FKK – BADEN EINMAL ANDERS CIRCUS CHARLES KNIE – MENSCHEN, TIERE, SENSATIONEN CIRCUS MONTI – LEBENSFREUDE PUR 34. ENGENER ALTSTADTFEST CLOWNS UND KALORIEN

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KULTUR HOHENTWIELFEST – BURGFEST – KULTURSOMMER IN SINGEN HONBERGSOMMER TUTTLINGEN SALEM – EIN SCHLOSS VOLLER MUSIK O‘CAROLANS CONCERTO – CELLO UND GITARRE SONNE-SEE-MUSIK IM KONZERTSEGEL RADOLFZELL SWR1 – POP & POESIE IN CONCERT KAMMERMUSIKTAGE BÜSINGEN THEATER KONSTANZ IM JUNI UND JULI HAI-ALARM IN KREUZLINGEN – SEE-BURGTHEATER SPIELT DIE DREIGROSCHENOPER DIE MALERIN MARIE ELLENRIEDER – ROSGARTENMUSEUM KONSTANZ ERICH HECKEL IN BALINGEN TAUSEND JAHRE – HERMANN DER LAHME EIN GENIE MIT HAMMER UND MEISSEL IM ÖLSCHIEFER WIE KLINGT DIE ARGEN – BAUERNHAUSMUSEUM WOLFEGG INATURA DORNBIRN – NATUR UND TECHNIK ZUM ANFASSEN KELTISCHE KUNST UND INNOVATION IM ALM BÜCHER

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KULINARISCHES HOTEL-RESTAURANT SOKATES IN GÜTTINGEN AB AN DEN GRILL – DER SOMMER IST DA GASTHAUS KRONE IN ALTNAU DAS SEEHÖRNLE – EINFACH KÖSTLICH

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HAUS & GARTEN ROSEN- UND KULTURWOCHEN IN BISCHOFSZELL HERTER BAUMSCHULE UND ROSEN EXOTIK IM GRÜNEN GEWAND GARTENTAGE BEI WIDENHORN IN SIPPLINGEN FLUCHT AUS DER EINTÖNIGKEIT – STUDENTEN GRÜNDEN ONLINESHOP CREATISTO

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AUSBILDUNG DIE LOGOPÄDIE – EIN SPANNENDES BERUFSBILD HEILPÄDAGOGE – NEUE KURSE BEI CAMPHILL KOLPING BILDUNGSWERK RADOLFZELL – SOZIALFACHMANAGER MODESCHULE KEHRER – EINE TALENTSCHMIEDE BAUT DAS SCHNELLSTE SOLARBOOT HOCHSCHULE ALBSTADT-SIGMARINGEN – INTERESSANTE STUDIENGÄNGE ISSH – INTERNATIONALES ABITUR IN SCHAFFHAUSEN KOLPING RAVENSBURG – DER WEG ZUM ERFOLG HOCHSCHULCAMPUS TUTTLINGEN – PERSPEKTIVEN IN DER MEDIZINBRANCHE DESIGNSCHÜLER IM FARBENRAUSCH – BERND-BLINDOW-SCHULE FRIEDRICHSHAFEN WIR HABEN ENERGIE – HOCHSCHULE RAVENSBURG-WEINGARTEN

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Sommerausstellung vom 8. Juni bis 3. August Vernissage am Freitag, 7. Juni 2013, 19.30 Uhr

Gastkünstler Claudio d‘India mit „Art Concret“

Claudio d‘India: „Seit 30 Jahren beschäftige ich mich mit der „Art Concret“. Wenn ich mit diesen Bildern wohne, entsteht bei mir sowie bei den Besuchern meiner Ausstellungen eine befreiende Wirkung. Als ästhetische Realität ohne Botschaft befreien sie uns von dem Wahn, dass Kunst einen Sinn liefern soll, den die Welt als Ganzes nicht hat“. Der gebürtige Italiener Claudio d‘India ist ein exzellenter Vertreter der „Konkreten Malerei“. Der Schwerpunkt seines künstlerischen Oeuvres bildet die Auseinandersetzung mit der Neu-Konkreten Kunst auf der Basis der Lehrsätze von Pythagoras und Fibonacci. Dabei entstehen Werke mit faszinierender Klarheit und ebenso überraschenden Formen- und Farben, die allesamt mathematisch erklärbar sind. Das gilt auch für die entstandenen Skulpturen, von denen zwei im Künstler-Garten der MO1ART Galerie zu bewundern sind.

Desweiteren sind Werke von Anneros Troll und Ernst Troll zu sehen Anneros Troll – Fotografie und FotoGrafik

Anneros Troll: „Meine ständige Begleitung ist meine Kamera, mit der ich die Landschaft und die Natur mit nach Hause nehme. Mein Pinsel für die FotoGrafik ist die Maus, meine Leinwand der Computer-Monitor. In meinen Bildern arbeite ich das Wesentliche aus den Aufnahmen heraus, so entstehen plakative Werke, die der Seele das Betrachters gut tun“.

Ernst Troll – Objekte und Reliefe

Ernst Troll: „Die Kommunikation der Menschen untereinander und mit der Umwelt bildet den Schwerpunkt in meinen Arbeiten“.

MO1ART-GALERIE Ernst Troll, Diplom Designer Mozartstraße 1 . D-78256 Steißlingen . Telefon +49 7738 929644 . Telefax 929648 info@mo1art.de . www.mo1art.de Geöffnet: Mo - Fr von 9 - 12 Uhr und von 14 - 16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung


10 JAHRE SIELMANNS BIOTOPVERBUND BODENSEE Prof. Dr. Peter Berthold, ehemaliger Leiter der Vogelwarte Radolfzell, hat zusammen mit Heinz Sielmann den Grundstein für den Biotopverbund am Bodensee gelegt

Prof. Dr. Peter Berthold, der unermüdliche Motor des Projektes, erläutert den neu angelegten Inge Sielmann Weiher. Fotografie © Anneros Troll

Herr Professor Berthold, am 16. März dieses Jahres wurde mit dem Walpertsweiler Weiher auf Überlinger Gemarkung das 24. Biotop im Biotopverbund Bodensee eingeweiht und auf den Namen “Inge-Sielmann-Weiher” getauft. Wie kam es zu dieser Initiative? Begonnen hat es vor 10 Jahren mit der Einweihung des “Heinz-Sielmann-Weihers” in der Gemeinde Owingen, der aus einer Idee des bekannten Tierfilmers und Stiftungsgründers Heinz Sielmann entstanden ist. Daraus sind mittlerweile 24 Biotopbereiche mit gesamt 71 Einzelmaßnahmen in der nördlichen Bodenseeregion entstanden. Die Fläche, die dabei vernetzt wurde, umfasst ca. 500 qkm und reicht von Büßlingen und Rielasingen an der Schweizer Grenze bis ins Deggenhauser Tal und nach Pfullendorf. Weshalb ist denn das Anlegen von Biotopen und deren Vernetzung so wichtig, was soll damit bewirkt werden? Seit 1961 betreibe ich ornithologische Untersuchungen am Institut für Ornithologie in Möggingen. Dabei habe ich mit Entsetzen festgestellt, dass von ehemals 110 ansässigen Brutvogelarten etwa ein Drittel ganz verloren gegangen ist, ein Drittel nimmt ständig ab und nur ein Drittel ist stabil. Neue Arten sind so gut wie keine hinzu gekommen. Das gilt auch für Insekten, Säugetiere, Fische usw. in ganz Europa und in vielen Teilen der Erde. Es besteht ein eklatanter Artenschwund mit einem Verlust der Biodiversität. Die Roten Listen der bedrohten Arten werden jedes Jahr länger. Der Gedanke war, durch Renaturierung, also die Wiederherstellung von Lebensräumen zwischen den Ortschaften, die über viele Jahrzehnte verloren gegangen sind, eine Parallelwelt zu schaffen, in der Tiere und Pflanzen wieder ein Wohnzimmer finden, und damit diesen Artenschwund aufzuhalten. Vor der Einrichtung des “Heinz-Sielmann-Weihers” war die Anzahl der ursprünglich 115 Vogelarten auf 101 gesunken. Inzwischen ist sie dort wieder auf 176 Arten angestiegen. Es sind 20 neue Brutvogelarten hinzu gekommen. Das war der Beweis des Nutzens der Biotope und der Startschuss für das Projekt der Biotopvernetzung am Bodensee, die derzeit fantastisch läuft. Kaum war der “Inge Sielmann Weiher” eingerichtet, kamen schon 4 Paare Graugänse zum Brüten. Diese Besiedelung strahlt natürlich auf den Umkreis aus. Deshalb ist es so wichtig in kurzen Entfernungen die weiteren Biotope einzurichten, dann geht die Ansiedelung sehr schnell. Gab es besondere Herausforderungen bei der Biotopvernetzung hier in der Bodenseeregion? Anfangs gab es schon Widerstände zu überwinden um die Leute vom Nutzen der Biotope zu überzeugen. Der Haupteinwand war die Angst vor einer etwaigen Schnakenplage. Das Gegenteil war der Fall. Die vielen kleinen Fische im Wasser hatten die Schnakenlarven schon gefressen, bevor sie zum Ausfliegen kamen. Angst vor Hochwasser kam teilweise hinzu. Inzwischen sind die Biotope vollkommen akzeptiert und überall hoch willkommen. Ein Grund dafür ist sicher auch, dass wir keine Naturschutzgebiete machen und keine Konkurrenz zur Landwirtschaft aufbauen, sondern die Menschen zum Miterleben einladen. Die Großeltern haben sich inzwischen Ferngläser gekauft und kommen mit ihren Enkeln um die Vögel und andere Tiere zu beobachten. Wir bekommen von überall her Grundstücke angeboten für die Errichtung von Biotopen, mehr als wir derzeit umsetzen können. Es ist ein richtiger Selbstläufer geworden.

Was kostet denn das Anlegen eines Biotops, wie z.B. des “Inge-Sielmann-Weihers” und wie wird das finanziert? Der “Inge-Sielmann-Weiher” hat ca. 400 000 Euro gekostet, dabei schlägt das Anlegen des Damms allein mit 100 000 Euro zu Buche. Dabei gibt es natürlich baurechtliche und technische Vorschriften, die beachtet werden müssen. Es ist auch immer eine Mischfinanzierung. Beim “Inge-Sielmann-Weiher” trägt die Heinz-Sielmann-Stiftung ca. 150 000 Euro, die Stadt Überlingen 60 000 Euro, damit hat sie sich sog. Ökopunkte verdient, die sie beispielsweise bei der Erschließung eines neuen Gewerbegebietes für ökologische Ausgleichsmaßnahmen wieder einsetzen kann. Für das nächste Projekt auf Überlinger Gemarkung, dem Nesselwanger Ried, das wir demnächst umsetzen werden, hat Überlingen bereits wieder 60 000 Euro im Haushalt eingestellt. Dazu kommen noch Gelder von anderen Stiftungen, wie z.B. dem Naturschutzfonds Baden-Württemberg, den Sparkassen und private Spenden. Insgesamt werden es wohl 10 verschiedene Töpfe sein, aus denen wir uns bedienen konnten. Der “Heinz-SielmannWeiher” wurde noch komplett aus Siftungsgeldern finanziert, gewissermaßen als Vorzeigeobjekt. Wird es noch weitere neue Biotope im Biotopverbund Bodensee der Heinz Sielmann Stiftung geben, evtl. sogar über die Grenze hinweg in die Schweiz und nach Österreich? Es können durchaus noch 200 oder 1000 Projekte daraus werden. Grenzübergreifend mit der Schweiz ist gerade ein wunderschönes Projekt bei Rielasingen im Entstehen, zusammen mit Schweizer Verbänden. Es wurden gerade erst Probelöcher gebohrt, um die Wasserstände zu prüfen und wir haben jetzt schon acht potenzielle Geldgeber. Darunter sind vier verschiedene Stiftungen aus der Schweiz und das Regierungspräsidium aus der Schweiz, die höchst interessiert sind, das Projekt mit der “Heinz-Sielmann-Stiftung” zu machen, weil sie es für eine wunderbare Sache halten, über die Grenze hinweg. Unser Zweig “HeinzSielmann-Stiftung-Schweiz” wird das Projekt von Schweizer Seite aus betreuen. Ein ähnliches Projekt wurde schon bei Büßlingen realisiert. Ein ganz großes grenzübergreifendes Projekt haben wir noch mit dem Binninger See vor uns, der einst schändlich mit Kiesgrubenabraum zugeschüttet wurde und nun wieder renaturiert werden soll mit einem Finanzierungsvolumen von rund zwei Millionen Euro. Dabei soll das Flüsschen Biber mit renaturiert werden, das von Deutschland in die Schweiz fließt. Mit Österreich gibt es bislang noch keine Projekte, das kann aber noch werden. Sind die Eigentümer denn gerne bereit, Ihnen ihre Grundstücke zu überlassen? Ja, inzwischen sehr gerne. Feuchtwiesen sind für die Bauern ohnehin nutzlos, dafür wäre auf dem Markt auch kein guter Preis zu erzielen. Manche Landwirte wollen damit auch der Natur wieder etwas davon zurückgeben, was sie Gutes von ihr erhalten haben. Gute Landwirtschaftsflächen benötigen wir ohnehin nicht. Die braucht man in Deutschland ja um unsere Nahrungsmittel zu erzeugen. Herr Professor Berthold, vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen und Ihren Helfern weiterhin viel Erfolg! Kontakt und Informationen: www.sielmann-stiftung.de

INTERVIEW : SEEHAS-MAGAZIN 05


VERWUNSCHEN UND VERZAUBERT : DAS JAHRESMOTTO DER INSEL MAINAU Märchenhafte Blumeninseln, Zauberer und Hexen, Feen und Elfen, Riesen und Zwerge 16. Mai bis 20. Oktober „Von Zauberern, Feen und Zwergen“ Installationen und Pflanzungen zum Jahresmotto im Mainau-Park Vor allem Märchen und Märchengeschichten fesseln und begeistern Menschen seit Jahrhunderten und auch in unserer modernen, hochtechnisierten Welt, in der fast jedes Phänomen erklärt werden kann, haben die übermenschlichen Geschichten nichts von ihrem Reiz verloren. Im Jahr 2013 greifen die Gärtner der Insel Mainau diese Geschichten und vor allem die Elemente in diesen Geschichten auf, denn das Blumenjahr 2013 steht unter dem Motto „Verwunschen und Verzaubert“. Die Besucher der durchaus märchenhaften Blumeninsel sollen dabei weniger verhext oder gar verwandelt, aber auf jeden Fall verzaubert werden. Verzaubert von Gärten, Pflanzungen und Installationen, die an verschiedenen Orten im Park nur für das Jahr 2013 errichtet werden. Es sind dies die Welten, in denen sich vielleicht Zauberer und Hexen, Feen und Elfen, Riesen und Zwerge wohlfühlen und die den Mainau-Besucher einladen, der Phantasie freien Lauf zu lassen. So hüllen beispielsweise in der „Welt der Geister“ unweit des Teichs am Südufer der Insel Nebelschwaden die Umgebung in ein surreales Licht und der Besucher stellt sich zwangsläufig die Frage: Wie sehen Geister aus? Sind es vielleicht die feinen Gräser, die sich lautlos im Wind wiegen? Sind es die Sonnenstrahlen, die sich im dichten Blätterwerk der Bäume brechen? Sind es die Tautropfen, die sich in den Blattrippen sammeln? Plötzlich taucht aus der schummrigen Umgebung eine im Grünen liegende Gestalt auf. Wer sich jetzt nicht erschreckt hat und das Weite sucht, erkennt recht schnell, dass es sich um eine bepflanzte Figur handelt. Wo Geister sind, sind Feen nicht weit. Diese alte Märchenweisheit gilt im Jahr 2013 auch auf der Insel Mainau. Wer von der „Welt der Geister“ am Ufer entlang und am Dahliengarten vorbei spaziert, kommt schon nach wenigen Schritten in die „Welt der Feen“ auf einer kleinen Erhöhung am Rand des Ufergartens. Hier erwartet den Mainau-Besucher, ob groß oder klein, eine romantische, von einer gewissen Leichtigkeit geprägte Stimmung. Reflektierende und klingende Windspiele in den Bäumen suggerieren die Anwesenheit von Feen auf dieser Feenlichtung. Ein Wunschbaum nimmt die Wünsche der Besucher auf und vielleicht erhören die Feen der Insel ihre Wünsche. Vielfältige Sitzmöglichkeiten sowie Pflanzungen mit romantischen Waldstauden wie Fingerhut oder Tränendes Herz laden zum Verweilen und Träumen einlädt. Wer sich im Arboretum der Insel

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durch das eingewachsene Tor, vorbei an skurrilen Gegenständen in den freudlosen Dornenwald traut, wird entführt in die sichtlich andere „Welt der Hexen und Zauberer“. Nichts ist so wie es sein sollte: Die Pflanzen wachsen nicht gerade malerisch, blühen nicht sehr bunt und die Stimmung ist alles andere als fröhlich. Man merkt schnell, die Welt der Hexen und Zauberer ist finster und gruselig. Wer es wagt, weiter in diese fröstelnde Welt einzutauchen, findet sich in der Giftküche der Hexen und Zauberer wieder und man staunt, was solche Wesen alles zum Kochen verwenden. Im verwunschenen Garten sind alle Pflanzen mehr oder weniger schwarz. Die Blumen in den Beeten, wie etwa Schlangenbart, Stockrosen oder strahlenloser Sonnenhut, haben alle sehr dunkles Laub oder dunkle Blüten. Viel entspannter und freundlicher geht es in der „Welt der Riesen und Zwerge“ zu, zwei kleine fantasievolle Gärten bei der Metasequoia-Allee, laden zum Staunen und Entdecken ein. Sie sind nahezu identisch und variieren nur in ihrer Dimensionierung, denn einer gehört den Zwergen, der andere den Riesen. Welcher Garten zu wem gehört, wird schnell klar: Im Garten des Riesen sind die Dinge einfach etwas größer als üblich, während die Einrichtungen einschließlich der Pflanzen im Zwergengarten deutlich kleiner sind. In der Tat gibt es von manchen Pflanzen Sorten in sehr großen Dimensionen und in sehr kleinen (Zwerg-) Formen, wie etwa die Blaublattfunkien ‘Blue Angel‘ und ‘Blue Mouse Ears‘. „Verwunschen und Verzaubert“ Saisonale Gärten im Park Vom 16. Mai bis zum 20. Oktober erleben die Besucher der Insel Mainau fünf verschiedene Interpretationen von Studenten zum Thema „Verwunschen & Verzaubert“. Im Oktober 2012 trafen sich 24 Studentinnen und Studenten der Landschaftsarchitektur der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und der Mendel-Universität Lednice, Tschechien auf der Insel Mainau zum Wettbewerb „Saisonale Gärten 2013“. Zu Beginn des zweitägigen Wettbewerbs wurden Zweierteams mit Studenten beider Hochschulen gebildet. Die so aufgestellten 12 Teams arbeiteten je einen Entwurf aus und präsentierten ihn am Nachmittag des zweiten Wettbewerbstages der siebenköpfigen Jury. In dieser waren die Professoren der Hochschulen, Mitarbeiter der Mainau GmbH, eine Vertretung des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. und Herbert Dreiseitl, Gründer und Inhaber des Alteliers Dreiseitl, vertreten. Aus


allen vorgestellten Arbeiten prämierte die Jury die fünf besten Entwürfe. Als Siegerteam des Wettbewerbs gingen Marie Kratochvilova und Robert Geiger mit Ihrem Entwurf „The Journey To Your Dreams“ hervor. Bereits von weitem sieht man einen großen Ballon über dem Garten schweben. Der Besucher wird eingeladen, eine Reise zu seinen Träumen zu starten. Oder ist vielleicht gerade erst jemand von einer Reise zurückgekehrt? Den zweiten Platz belegte der Entwurf „Rosie’s Flowerbed“ von Aneta Kolarikova und Matthias Rützel. Der Entwurf erinnert an das Märchen von Dornröschen. Langsam aber sicher erobert die romantische Bepflanzung den Garten und überrankt ihn, und alles was sich darin verbirgt, nach und nach. Mit dem Entwurf „Kingdom Of The Ice Queen“ belegten Katerina Dusova und Werner Krüger Platz 3. Der Entwurf lehnt an die Geschichte einer Eisprinzessin an, die so sehr in sich selbst vernarrt ist, dass sie ihr Volk keines Blickes mehr würdigt. Ihr Thron, sowie eine Vielzahl von Spiegeln und eine Pflanzung in Weiß und Hellblau verdeutlichen den Charakter und die Kälte der Prinzessin. Als Ankäufe prämierte die Jury die Entwürfe „The Moonlight Grove“ und „Levels Of Dreaming“. Der Entwurf „Levels Of Dreaming“ von Nikola Krutska und Stephanie Klett lädt den Besucher in seine Träume ein. Symbolisch wird der Übergang zwischen den einzelnen, unterschiedlich tiefen Schlafphasen dargestellt. Anfangs wirkt alles etwas verschleiert. Doch je tiefer der Traum, umso klarer und intensiver wird die Wahrnehmung. Klara Junkova und Tim Baranowski laden in ihren Garten „The Moonlight Grove“, den Mondschein-Hain, ein. Verzauberte Bäume in einem verwunschenen, dunklen Wäldchen werden von einem Himmel aus Kletterpflanzen überragt. Lediglich der Mondenschein lässt diese Szene etwas erhellen.

Das Schoenenberger Pflanzensaftwerk präsentiert sich auf der Insel Mainau Die Herbstausstellung im Palmenhaus wird die Besucher im September und Oktober „in die Hexenküche“ führen. Zauberhafte Kräuter, die von Heilkundigen, wie der Firma Schoenenberger, seit langer Zeit genutzt werden, stehen hier im Mittelpunkt. Bereits auf dem Gräflichen Inselfest (30.5.-2.6.13) präsentiert sich das Schoenenberger Pflanzensaftwerk mit vier Vorträgen rund um die Gesundheit. „Gesund durch die Kraft der Pflanzen“ würde gerne jeder werden. Tipps wie man einen überhöhten Cholesterinspiegel normalisiert, Herzklopfen und Kurzatmigkeit oder einem hohen Blutdruck entgegenwirkt, in dem man Herz- und Kreislauf mit Frischpflanzensäften stärkt, geben die Experten täglich im Vortragszelt mit Verkostungsmöglichkeit dieser natürlichsten Form eines Heilmittels. Presssäfte aus der frischen Pflanze werden besonders gut vom Körper aufgenommen und sind sehr mild und verträglich. Sie enthalten keinerlei Zusätze, wie Zucker, Alkohol, Konservierungsstoffe und Aromen. Beim Pressen geht die Gesamtheit der Inhaltsstoffe, also die Wirk- und Begleitstoffe der Pflanze, fast unverändert in den Pflanzensaft über. Man nennt dies auch den Wirkstoffring. Der Begründer der Frischpflanzensaft-Therapie, Apotheker Walther Schoenenberger, folgte damit dem Leitsatz „Lasst das Natürliche, so natürlich wie möglich“. Lassen auch Sie sich von der Natur und den Frischpflanzensäften in den Bann nehmen - ein Zaubertrank und ein Hexencocktail dürfen dabei nicht fehlen! Weiter Infos unter: www.schoenenberger.com

Bilder vlnr: Die Insel Mainau im Bodensee, Luftbild. Von Zauberern, Feen und Zwergen - Installationen zum Jahresmotto im Park. Bummeln, Einkaufen, Genießen beim Gräflichen Inselfest Bild unten: Verzauberte Momente im Schlosshof der Insel Mainau

Bilder: Mainau

Vom 30. Mai bis 2. Juni

Gräfliches Inselfest Beim 12. Gräflichen Inselfest bieten nationale und internationale Aussteller eine große Vielfalt an Trends & Lifestyle für den Gartenliebhaber und verwandeln das stilvolle Ambiente rund um das Schloss Mainau und seinem prächtigen Rosengarten in ein wahres Einkaufsparadies. Sie sind herzlich eingeladen unter dem Motto „Bummeln, Einkaufen, Genießen“, Grünes und Schönes für Garten und Heim zu entdecken. Es erwarten Sie Raritäten aus der Pflanzenwelt, die neuesten Rosenzüchtungen der Region sowie große und kleine Accessoires für Haus, Garten und Terrasse. Die Aussteller präsentieren das Neueste ihrer handgefertigten Produkte und Waren – von stilvollen Möbeln und nützlichen Gebrauchswaren bis hin zu modischen Akzenten. Schmecken Sie auch das mediterrane Flair an den Delikatessen und Gewürzspezialitäten, lassen Sie sich zu den aktuellen Trends im Lifestyle- und Wellnessbereich beraten und genießen Sie das vielseitige Rahmenprogramm. Samstagabend: „Verzauberte Momente“ „Verzaubernde Momente“ erwarten Sie am Samstagabend ab 19.00 Uhr, wenn die vier talentierten Musiker von „Somethin’ Special“ mit ihren eigenen Interpretationen und viel Hingabe, die Geschichten und Bilder von „Liedern die einen Platz in der Musikgeschichte verdient haben“, lebendig werden lassen. Das Genre reicht dabei von Folk, Blues, Rock, über Country mit einer Brise Jazz – bei dem die ganze Bandbreite ursprünglicher, amerikanischer Musik, von den vierziger Jahren bis heute, in eine mitreißende Live-Session verwandelt wird. Magische Momente liefert der Zauberkünstler Marko Ripperger, der mit seiner „WUNDERbaren“ Closeup Zauberei, direkt vor den Augen der Zuschauer, unmögliches möglich macht und sein Publikum dabei charmant mit einbezieht. Freuen Sie sich bei kulinarischen Hochgenüssen auf „Verzaubernde Momente“ im Ehrenhof von Schloss Mainau oder bei Schlechtwetter im subtropischen Palmenhaus. 7. Juni bis 23. Juni

Wahl der Mainau-Rosenkönigin durch die Mainau-Besucher Die „Königin der Blumen“ entfaltet im Juni ihre Pracht im Italienischen Rosengarten und entlang der Promenade der Wild- und Strauchrosen. Die Schönste unter den Schönen bestimmen alljährlich die Besucher bei der Wahl der MainauRosenkönigin. Ein international bedeutendes Sortiment mit rund 1.000 Sorten aus üppigen Wild-, beeindruckenden Strauchrosen und zauberhaften Beetrosen steht zur Wahl. Außerdem bieten Experten der „Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde“ am Rosen-InformationsWissenswertes über Rosen.

Weitere Termine im Juni und Juli

7. Juni bis 23. Juni: Rosenberatungsstand zur Rosenwahl 15. Juni: Rosensoirée 21. Juni: Jazz unter Palmen: Charly Antolini meets the Jazz Ladies 21. Juni bis 18. August “Sketches of Science“ Photo sessions with Nobel Laureates 22. Juni: Mittsommerfest, Vorplatz Rothaus Seeterrassen 8. Juli: The American Drama Group Europe 14. Juli: Mainau-Melodie

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WALD ERLEBEN : ERÖFFNUNG DES ERLEBNISWALDES MAINAU Naturerlebnis, Spannung, Selbstvertrauen - Naturerfahrungen sammeln im Hochseilgarten

Erstmals in ihrer Geschichte bezieht die Mainau nun auch das angrenzende Festland in ihr Angebot mit ein. Das Ökosystem Wald soll für den interessierten Besucher in mehreren Stationen interaktiv erlebbar gemacht werden, um ihn für diesen Lebensraum zu sensibilisieren. Vor allem wird das Lebewesen Baum dem Besucher näher gebracht und von der Wurzel bis zur Krone erklärt. So können die Mainau-Besucher seit dem 26. April 2013 nicht nur Park und Gärten auf der Insel bewundern, sondern auf diese Weise auch ihre ganz persönlichen Naturerfahrungen machen. Auf einer Fläche von 1,6 ha bietet der „Erlebniswald Mainau“ auf dem angrenzenden Festland ein unvergessliches Naturerlebnis und spannende Herausforderungen. Er vereint Elemente eines klassischen Hochseilgartens mit den Reizen eines Kletterwalds. Darüber hinaus integriert er die Besonderheiten eines Baumhöhenwegs mit einer einzigartigen Baumhausarchitektur. Die Besucher parken auf dem bestehenden Besucherparkplatz der Insel und gehen über einen sogenannten Sinnespfad mit 15 Stationen zum Thema Wald in die Anlage. „Der Fokus liegt auf der Umwelterziehung und der Pädagogik“, sagte Björn Graf Bernadotte, Geschäftsführer der Mainau GmbH. „Gerade Personen, die sonst vielleicht nicht mit Natur und dem Ökosystem Wald in Berührung kommen, sollen für diese wichtigen Themen mit Hilfe diverser Aktivitäten gewonnen werden“, erläuterte der ausgebildete Sozialpädagoge. Weitere Elemente des Erlebniswaldes sind ein 100 Meter langer aufgeständerter Rundweg in bis zu 7 Metern Höhe, ein Baumhöhenweg mit 30 Stationen sowie zunächst drei naturnahe Baumhäuser und fünf Kletterparcours in bis zu 25 Metern Höhe. In späteren Ausbauschritten sollen bis zu zehn Baumhäuser in den Erlebniswald integriert werden, die zum Großteil von der Stuttgarter Firma Kukuk konzipiert werden. In dem bestehenden alten Kloster St. Katharina, das bei dem Waldstück liegt und bis in die 1960er Jahre gastronomisch genutzt wurde, gibt es einen Kiosk mit Biergarten und Sanitäranlagen.

Bild links: Graf Björn Bernadotte und der Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt bei der Eröffnung des Erlebniswaldes . Bild oben: Der Erlebniswald Mainau vereint Elemente eines klassischen Hochseilgartens mit den Reizen eines Kletterwalds.

Mit dem neuen Angebot werden alle Alters- und Interessengruppen angesprochen, die Freude an Bewegung haben, vor allem aber die 15- bis 25-Jährigen als Einzelgäste oder in der Gruppe. Der Erlebniswald Mainau bietet die geeignete Umgebung für erlebnisorientierte Veranstaltungen, angefangen von Schulklassen, Jugendgruppen, Vereinen oder Betriebsausflügen bis hin zu Seminaren und Trainings. Bislang spricht die Insel Mainau mit ihrem Angebot hauptsächlich junge Familien mit Kindern und die Generation 50+ an. Die Idee für das Vorhaben geht auf Sonja Gräfin Bernadotte zurück, die bereits vor knapp 20 Jahren einen Baumwipfelpfad auf der Mainau realisieren wollte. „Nun kam die Stadt Konstanz auf uns zu und fragte, ob wir uns eine Anlage dieser Art für die Insel Mainau vorstellen könnten“, erläutert Mainau-Geschäftsführerin Bettina Gräfin Bernadotte die Entstehung der Idee. Rasch wurden die Gedanken zu einem integrierten und naturpädagogisch fundierten Konzept weiterentwickelt. Der Betrieb wird gemeinsam mit einem externen Partner, Prof. Dr. Alexander Klaußner, organisiert. Der Professor für Sport- und Eventmanagement in München und Berlin ist der Geschäftsführer der neuen Mainau Erlebniswald GmbH sowie Betreiber dreier Outdoor-Unternehmen in Österreich. Geöffnet von April bis Oktober, täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr Mindestalter / Mindestgröße: 10 Jahre / 1,40m Preise: Kinder (10-13 Jahre): 16,00 €, Jugendliche (bis 17 Jahre): 22,00 �€ Erwachsene (ab 18 Jahre): 32,00 €. Alle Preise gelten p P für 3,5 Stunden. Vergünstigungen für Gruppen und Personen, die am selben Tag die Insel Mainau besucht haben. Weitere Informationen unter www.erlebniswald-mainau.de.


SCHLOSS SIGMARINGEN : ENTDECKEN UND ERLEBEN SIE DIE GESCHICHTE Größte hohenzollerische Kutschensammlung wiedereröffnet

Im Jahr der Gartenschau glänzt Schloss Sigmaringen mit über 30 verschiedenen Veranstaltungen und Führungen und den „Blühenden Welten“. Im Jahr der Gartenschau präsentiert sich Deutschlands zweitgrößtes Stadtschloss mit spannenden Ausstellungen, Konzerten, Theater und einem abwechslungsreichem Führungsprogramm. Von kurzweiliger Unterhaltung bis zur Hochkultur ist für jeden etwas dabei. Zu den diesjährigen Höhepunkten auf dem Stammsitz der Hohenzollern gehört zweifellos die neue Ausstellung im Fürstlichen Museum „Blühende Welten“ Stefan Szczesny – Fürstin Antonia. Die Werke des bekannten Künstlers werden reizvoll kombiniert mit dem umfangreichen Œuvre der Fürstin Antonia von Hohenzollern. Die zauberhaften Blumenmotive der talentierten Infantin von Portugal werden erstmals gezeigt. Liebhaber klassischer Musik werden die stimmungsvollen Konzerte genießen. Das wohl vielfältigste und interessanteste Führungsangebot, das ein deutsches Schloss vorweisen kann, wurde um neue Führungen, auch für Kinder, erweitert.

Bild linke Seite: Kutsche Bild rechte Seite: Waffenkammer Bild unten: Themenführung im Schloss Sigmaringen Bilder Copyright: Schloss Sigmaringen

Eine andere Attraktion ist zweifellos die Wiedereröffnung des Fürstlichen Marstalls. In der größten hohenzollerischen Kutschensammlung der Welt sind 17 besonders gut erhaltene Wagen, Kutschen und Schlitten sowie 3 Sänften und Feuerlöschfahrzeugen zu sehen - wahre Pretiosen, die so manche Geschichte erzählen.

ZEITREISEN AM BODENSEE Von den Rentierjägern zu den Alemannen

Herausgeber: Anneros Troll, Jürgen Hald. Dieses Buch erzählt von Neandertalern und Steinzeitjägern, von Römern und Alemannenkönigen, von Mönchen und Burgherren und es präsentiert die unvergleichbar schöne und uralte Kulturlandschaft der internationalen Bodenseeregion mit Deutschland, der Schweiz und Österreich. Faszinierende Landschaftsfotografie und Geschichte in einem einzigartigen Buch vereint. Ein Augenschmaus und hoch interessant, genau so wie die Bodenseeregion. Lassen Sie sich begeistern. Das Buch ist durchgehend farbig gedruckt und präsentiert 25 hervorragende doppelseitige Landschafts-Bilder aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, 27 bedeutende archäologische Funde der internationalen Archäologie rund um den Bodensee mit 165 archäologische Bildern und Zeichnungen sowie eine Übersichtskarte und Lagepläne. Bildband und Geschichte. Machen Sie sich und anderen eine Freude mit dem internationalen Buch für die Schweiz, für Deutschland und für Österreich Hardcover, Buchformat ca. 24 x 33 cm, Umfang 120 Seiten, ISBN 3-00-013117-5, (D) E 29,90 (A) E 30,80 (CH) Fr. 49,90 Überall im Buchhandel erhältlich. Culturis Verlag , Mozartstraße 1, D-78256 Steißlingen Telefon +49 7738 9296-44, Telefax +49 7738 9296-48 www.culturis.de, info@culturis.de

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DIE VISIONEN DES GRAFEN FERDINAND VON ZEPPELIN LEBEN Friedrichshafen feiert den 175. Geburtstag seines Visionärs

Graf Zeppelin um 1910

Der Zeppelin NT seit 1993

Was wäre Friedrichshafen heute ohne das Lebenswerk Graf Ferdinand von Zeppelins? Genau weiß das niemand, nur so viel ist unstrittig: Die Stadt am Bodensee mit ihren heute knapp 60 000 Einwohnern würde nicht die prosperierende Kommune im tiefen Süden Deutschlands sein, hätte nicht ein Graf Zeppelin hier Luftschiffe entwickelt, gebaut und auf Weltumrundungen geschickt. Die Bürger der Stadt wissen darum. Mit Veranstaltungen über das ganze Jahr hinweg unter dem Motto „175 Jahre Visionen leben“, feiern sie in diesem Jahr den 175. Geburtstag des Grafen. Höhepunkt ist ein Bürgerfest am 7. Juli im und um den Zeppelin Hangar, dort wo heute Zeppeline Neuer Technologie (NT) gebaut, betrieben und verkauft werden. Los geht es an diesem Tag um 10 Uhr. Als musikalischer Headliner konnten die Organisatoren die Hamburger Pop-Rockband „Revolverheld“ gewinnen. Der Eintritt für das Konzert (ab 21 Uhr) auf dem Festivalgelände ist für alle Besucher kostenlos. Mit den einzelnen Aktionspunkten des Bürgerfestes wird das Wirken des Grafen bis in die heutige Zeit dargestellt. Im Zeppelin-Hangar präsentiert sich die Zeppelin-Stiftung mit den „Erben Zeppelins“ im Rahmen eines eigenes gestalteten Themenparks, in dem die Brücke zu den Erben des Grafen wie den internationale

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an 190 Standorten agierenden Zeppelin Konzern mit seinen über 7000 Mitarbeitern geschlagen wird. Erstmals zeigen sich beim Bürgerfest die Zeppelin-Nachfolgebetriebe gemeinsam. Hier sind alle Unternehmen zusammen gefasst, deren Gründung auf den Pioniergeist des Grafen Ferdinand von Zeppelin zurück geht. Gemeinsames Ziel ist es, den Besuchern die Bedeutung von Graf Zeppelin in Geschichte und Gegenwart erlebbar zu machen. Die sich präsentierenden „Erben Zeppelins“ sind alphabetisch geordnet: EADS Astrium GmbH, EADS Deutschland GmbH – Cassidian Electronics, Luftschiffbau Zeppelin GmbH, MWS FN GmbH, Sauerstoffwerk Friedrichshafen GmbH, Tognum AG, Zeppelin GmbH und ZF Friedrichshafen AG. Neben Produktvorführungen warten auf die Besucher vielfältige Aktionen und Spiele. Den Themenpark und die Leistungsschau ergänzt ein vielfältiges Rahmenprogramm, das aus Funk und Fernsehen bekannte Moderatoren begleiten. Das Geschehen auf der Showbühne umfasst Auftritte von Jazz- und Dixie-Bands, Kabarettisten, regionalen Tanzgruppen und einen Band-Contest für Newcomer aus der Bodensee-Region. Enden wird der Tag mit einer Lasershow mit Hits von „Led Zeppelin“. Auch ein Weltrekord soll auf dem Bürgerfest geknackt werden, und zwar der Guinness-Buch-Weltrekord mit der größten Geburtstagstorte der Welt! Um einen neuen Rekord aufzustellen, müssen alle Besucherinnen und Besucher des Bürgerfestes mitmachen. Jede Unterschrift zählt. Bereits ab 17 . Mai (bis 15. September) läuft im Zeppelin Museum der Stadt anlässlich des Grafen-Geburtstags die Ausstellung „Graf Zeppelin – Techniker und Luftschiffer“. Sie widmet sich seiner Biografie, seinem Pioniergeist und seinen umgesetzten Ideen. Begleitend zur Ausstellung gibt es immer donnerstags um 19 Uhr im Zeppelin Museum den Kulturtreffpunkt. Das Finale der Veranstaltungsreihe im Jubiläumsjahr bildet der Festakt am 29. November - selbstverständlich im Graf-Zeppelin-Haus. Siegfried Großkopf


GRAF ZEPPELIN ZUM 175. GEBURTSTAG : ZEPPELIN MUSEUM FRIEDRICHSHAFEN Sommerausstellung vom 17.5. - 15.9.2013 Ein ruhmreicher Adliger und Luftfahrtpionier könnte in diesem Sommer seinen 175. Geburtstag feiern: Ferdinand Graf von Zeppelin. Seine Luftschiffe sind bis heute weltbekannt! Deshalb ist ihm und seinem Wirken in diesem Jahr im Zeppelin Museum Friedrichshafen die große Sommerausstellung „Graf Zeppelin zum 175. Geburtstag“ gewidmet. Dort erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie Graf Zeppelin zu seiner Luftschiffidee kam, wie er geniale Menschen um sich scharte, um diese Idee zu verwirklichen und warum neben dem Zeppelin Museum auch die Stadt Friedrichshafen ein abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm anbietet. Ferdinand Graf von Zeppelin gehört zu den bedeutendsten Pionieren der Luftfahrt. Er verstand es wie kaum ein anderer, neue technische Entwicklungen der Luftfahrt zu erkennen, aufzugreifen, weiterzuentwickeln und andere für seine Ziele zu begeistern. Er arbeitete mit den fähigsten Köpfen seiner Zeit zusammen, um seine zukunftsweisenden Ideen zu verwirklichen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Graf Zeppelins Leistungen als Visionär, Techniker, Unternehmer und Luftfahrtpionier. Vor 175 Jahren wurde Graf Zeppelin im Konstanzer Inselhotel geboren und widmete sich erst nach seiner Karriere als Berufssoldat mit Anfang 50 seinem Lebenstraum. Am 2. Juli 1900 stieg das erste Luftschiff zu einer Probefahrt über dem Bodensee auf. Schon damals war das ein Ereignis, das die Menschen begeisterte. Am berühmtesten ist wohl neben der „Hindenburg“, deren Transatlantikfahrten und Absturz Graf Zeppelin nicht mehr erlebt hat, das Zeppelin-Luftschiff LZ 4. Dessen Zerstörung bei Echterdingen löste 1908 eine Volksspende in einem ungeahnten Umfang aus. Die „Echterdinger Volksspende“ gilt bis heute als eine der größten Spendenaktionen Deutschlands. Mit den Spendengeldern waren die finanziellen Mittel zur Gründung der Luftschiffbau Zeppelin GmbH in Friedrichshafen gegeben. Dies hatte weitreichende Auswirkungen auf die industrielle, soziale und kulturelle Entwicklung der Stadt und prägt sie noch bis heute. Graf Zeppelin war jedoch nicht nur an der Entwicklung seiner Luftschiffe interessiert, sondern ging mit visionärem Weitblick vor: planmäßig förderte er sämtliche Forschungen, die für den sicheren Betrieb seiner riesigen Luftfahrzeuge notwendig waren wie die Meteorologie oder die Funktechnik. Erstaunlicherweise erkannte er sogar schon früh die Grenzen des Systems Starrluftschiff und regte folglich auch den Bau von großen Flugzeugen für lange Strecken an. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH in Friedrichshafen. Im Rosgartenmuseum Konstanz wird zusätzlich von Juli bis Dezember 2013 in der Ausstellung „Die Zeppelins – Eine Adelsfamilie am Bodensee“ das familiäre Umfeld Graf Zeppelins thematisiert. Zeppelin Museum Friedrichshafen, Seestr. 22, D-88045 Friedrichshafen, www. zeppelin-museum.de, Tel.: ++49 (0)7541 3801-0, info@zeppelin-museum.de

DIE ZEPPELINS : EINE ADELSFAMILIE AM BODENSEE Ausstellung im Rosgartenmuseum Konstanz,12. 07 bis 29. 12. 2013

Graf Ferdinand von Zeppelin war neben Kaiser Wilhelm II. der berühmteste Deutsche seiner Zeit: Man verehrte ihn als „Beherrscher der Lüfte“, als nationales Symbol der Einheit und der Leistungskraft des Kaiserreichs. Bis heute aber verschwinden hinter dem Mythos der Mensch Ferdinand von Zeppelin und seine Familie. Die Ausstellung in seinem Geburtsort Konstanz lässt die erlebnisreichen Kinder- und Jugendjahre in einer geistig anregenden Atmosphäre sichtbar werden. Sie erzählt vom Unternehmergeist der französisch-schweizerisch geprägten Großeltern und von dramatischen Ereignissen in einer europäisch vernetzten Adelsfamilie aus dem württembergischen Hofadel. Die Zeppelins sind auch halbe Schweizer, unterhalten freundschaftliche Beziehungen zum Hof Napoleons III. und pflegen die Liebe zu baltischen Frauen. Berührende Erinnerungsstücke aus den Schlössern der Familie sowie Kunstwerke und Kuriosa lassen die untergegangene Welt dieser bedeutenden Familie wieder lebendig werden. Rosgartenmuseum, Rosgartenstraße 3-5, 78462 Konstanz. Zum Jubiläumsjahr erscheint ein gediegen ausgestattetes, reich bebildertes Buch „Die Zeppelins – Eine Adelsfamilie am Bodensee“: Biografisches kurzweilig erzählt von Tobias Engelsing und Jürgen Bleibler. 160 Seiten, ca. 19.50 €

BUCHTIPP: Gunter Haug: Ferdinand Graf Zeppelin Historischer Tatsachenroman Ferdinand Graf Zeppelin (geboren 8. Juli 1838 in Konstanz – gestorben am 8. März 1917 in Berlin, sein Grabmal befindet sich auf dem Pragfriedhof in Stuttgart): sein Name ist Legende. Gunter Haug schildert in seinem historischen Tatsachenroman die abenteuerliche Lebensgeschichte eines Visionärs, der trotz zahlreicher katastrophaler Rückschläge immer wieder aufgestanden ist – bis er seinen großen Traum endlich verwirklicht sah, den Traum vom lenkbaren Luftschiff. Im Volksmund nannte man ihn „Den Narr vom Bodensee“, Kaiser Wilhelm II. verspottete Zeppelin als den „Dümmsten von allen Süddeutschen“, um ihm nur drei Monate später den höchsten Orden des Deutschen Reiches zu verleihen. Millionen Menschen in aller Welt nahmen am 5. August des Jahres 1908 Anteil an der Katastrophe von Echterdingen, bei der das Luftschiff LZ 4 in Flammen aufging und der bereits 70-jährige Zeppelin vor den Trümmern seiner Existenz stand. Doch aus den Trümmern von LZ 4 wurde das Wunder von Echterdingen: eine riesige Welle der Spendenbereitschaft erfasste ganz Deutschland. Die „Zeppeline“ galten seitdem als nationales Symbole und der alte Graf wurde zum Volkshelden. Ein Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen mag! Landhege Verlag, ISBN 978-3-943066-06-7, Euro 19,90

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STECKBORN FINDET STADT : JUBILÄUMSJAHR 2013 WIRD ZÜNFTIG GEFEIERT Historischer Ort am Untersee zelebriert 700 Jahre Stadtrecht mit Grossevents

Historischer Ort am Untersee zelebriert 700 Jahre Stadtrecht mit Grossevents Das Jahr 2013 begann in Steckborn mit einem „Urknall“. Fanfaren schallten, als sich im Januar Gestalten in historischen Gewändern unweit der Schifflände versammelten, um die Übergabe der Urkunde mit dem kaiserlichen Marktprivileg vor 700 Jahren zu zelebrieren. Im Schein der Fackeln und in klirrender Kälte wohnten grosse Teile der Bevölkerung und viele Gäste dem fulminanten Start des Jubiläums bei. Seither wird unter dem Motto „Steckborn findet Stadt“ gefestet. Ein ganzes Jahr lang. Höhepunkte sind im August ein dreitägiges Stadtfest und im September das dreitägige „Any-Games“, ein Fun-Sportanlass direkt am See. Die Hoheitsrechte am historischen Städtchen am Untersee hielt bis 1798 die Abtei Reichenau. Deren Abt Diethelm von Kastel (1306 bis 1342) erwirkte beim römischen Kaiser Heinrich VII. das Marktrecht für die Vogtei Steckborn. Eine Delegation der Insel Reichenau überbrachte die entsprechende Urkunde auf dem Seeweg. Sie datiert vom 26. Januar 1313. Grosses Stadtfest im August Heute leben im Ort am idyllischen Untersee rund 3600 Menschen. Sie sind stolz auf ihre Gemeinde mit den verwinkelten Gässchen und der intakten historischen Altstadt. Das Jubiläumsjahr wird von der Bevölkerung mitgetragen. Auch, weil

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bewusst auf einen einzigen grossen Festakt verzichtet wurde. Stattdessen finden das ganze Jahr Anlässe statt, die die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft von Steckborn zum Thema haben. Das verbindet. Höhepunkt ist vom 16. bis 18. August ein dreitägiges Stadtfest für die ganze Familie. Das Städtchen wird an diesem Wochenende zur Fussgängerzone. Ein riesiger Mittelaltermarkt in der Altstadt führt vor authentischer Kulisse zurück in die Vergangenheit. In Form eines interaktiven Theaters wird die Übergabe der Marktrechts-Urkunde durch die Delegation der Reichenau nachgestellt. Während am Freitagabend Openair-Konzerte stattfinden, wird am Samstag ein grosses Sommernachtsfest mit riesigem Feuerwerk für beste Unterhaltung sorgen. Am Sonntag ist dann der offizielle Festakt mit Gottesdienst und dem Empfang der Reichenauer-Delegation. Weitere Attraktionen wie Classic Cars, die Taufe einer Lokomotive der Schweizer Bahn und ein breites kulinarisches Angebot sorgen für ein Highlight in der Ferienagenda des Sommers. Sport, Fun und Action im September Vom 16. bis 18. September verwandelt sich der beschauliche Untersee dann in eine Kulisse von Sport, Fun und Action: Das „Any-Games“ findet auf dem Areal des herrlichen Feldbach-Parks statt. Unter anderem mit dem berühmt-berüchtigten „Lord of the Ramp“. Eine riesige, in den See gebaute Rampe lädt Waghalsige ein, sich mit allen möglichen Gefährten möglichst spektakulär in die Fluten zu stürzen. Bisherige Anlässe zeigten: Es gibt nichts, was es nicht gibt! Um die Gunst des Publikums haben schon Wahnsinnige mit Bürostühlen, Fahrrädern und Skateboards gebuhlt. Rock- und Popkonzerte, Wake- und Kiteboard, eine Miniramp für die Scater, Streetsoccer und Wettfahrten der neuen Trendsportart „Stand Up Paddeling“ sind weitere Highlights. Rolf Müller Alle News immer auf www.steckborn700.ch Auf der Homepage des Jubiläumsjahres findet sich das laufend ergänzte Programm des Jubiläumsjahres von 700 Jahre Stadt Steckborn. Wer nichts verpassen will, abonniert da gratis einen Newsletter, der regelmässig per E-Mail die neuesten Highlights präsentiert.


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WILLKOMMEN AN BORD : ABSCHALTEN UND TREIBEN LASSEN Die BSB bringt Sie zu den schönsten Ecken und den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten

Eine Schifffahrt ist eine Einladung zum Genießen. Denn wenn man an der Reling lehnt, ein laues Lüftchen über den See streicht und das Ufer langsam vorbeizieht, ist der Alltag für den Moment weit weg. Möchten Sie diese Einladung annehmen? Wenn der Himmel leuchtet Ein Erlebnis für alle Sinne sind die „Fire&Dine“-Fahrten der BSB, bei denen an Bord nicht nur kulinarische Leckerbissen serviert werden, sondern als Höhepunkt auch ein Feuerwerk auf die Passagiere wartet. Diese Eventfahrten finden zu besonderen Anlässen wie dem Arboner Seenachtsfest statt und garantieren einen unvergesslichen Abend. Mit Stil zu den Bregenzer Festspielen Ein besonderer Höhepunkt des Bodensee-Sommers sind in jedem Jahr die Bregenzer Festspiele. Zwischen dem 19. Juli und dem 16. August wird auf der Seebühne in diesem Jahr Mozarts berühmte Oper die „Zauberflöte“ aufgeführt. Mit den BSB wird auch der Weg dorthin zum Genuss: Die Festspielfahrten bringen Musikfreunde an neun Tagen stilvoll direkt zur Seebühne und wieder zurück. Die Schiffe fahren

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von den Häfen Konstanz, Meersburg und Friedrichshafen ab. Auf der Hinfahrt verwöhnt die Crew ihre Gäste mit einem festlichen Drei-Gänge-Menü. So lässt es sich wunderbar auf den Abend einstimmen. Nach dem Event geht es dann ganz bequem wieder zurück in den Heimathafen. Kinder ahoi! Kinder sind an Bord der Ausflugsdampfer gern gesehene Gäste. Deshalb fahren junge Passagiere unter sechs Jahren gratis mit. Und mit der „Bodensee-Kinderkarte“ zahlt man nur sechs Euro für ein Kind, alle weiteren Kinder einer Familie von 6 bis 15 Jahren sind dann kostenlos einen Tag lang auf dem Bodensee unterwegs. Natürlich auch dann, wenn Oma und Opa anstelle der Eltern mit ihren Enkeln fahren. Und wenn Zwillinge gemeinsam mit den Ausflugsdampfern der BSB fahren, dann zahlen sie überhaupt nichts. Wie auch immer man sich entscheidet, mit der Weißen Flotte lernt man die Bodenseeregion von einer besonderen Seite kennen. Deshalb: Willkommen an Bord! Weitere Informationen: www.bsb.de


MIT RADEXPRESS OBERSCHWABEN & CO : STEIGEN SIE EIN! Durch´s bodo-Freizeitland Radexpress Oberschwaben In der mittlerweile vierten Saison fahren die Radexpress Oberschwaben-Züge auf historischen Strecken ab Aulendorf in Richtung Bad Wurzach (KBS 752) oder Pfullendorf (KBS 754). Gestartet wird immer sonn- und feiertags zwischen 1. Mai und 20. Oktober. Freundliche Zugbegleiter helfen bei der Radmitnahme, welche kostenfrei ist, und verkaufen bodo-Fahrscheine im Zug. Neu in dieser Saison ist die Bewirtung in den Zügen durch die Bäckerei Raisch aus Aulendorf! Faltkarte mit interaktiven Angeboten Eine kostenlos erhältliche Radexpress Oberschwaben-Faltkarte informiert über Fahrpläne, Verkehrstage sowie Veranstaltungen und hält zudem Ausflugs- und Tourentipps bereit - von der Radtour bis hin zum Stadtspaziergang. Erstmalig bietet die Faltkarte auch interaktive Angebote. Über QR Codes gelangt der Leser auf detaillierte Infoseiten, die auf www.radexpress-oberschwaben.de frisch zusammengestellt wurden. Unterwegs auf historischen Schienenstrecken: der Radexpress Oberschwaben bietet kostenlose Fahrradmitnahme. Bild: Bernd Hasenfratz

Die Tage werden länger, Sonnenschein und sommerliche Temperaturen locken Ausflügler in die Natur sowie in beschauliche Städte oder zu vielfältigen Sehenswürdigkeiten zwischen Allgäu, Oberschwaben und Bodensee. Viele Ausflugziele im bodo-Verbundgebiet lassen sich bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Probieren Sie’s aus – steigen Sie ein! Eine Fülle von Ausflugsmöglichkeiten mit ÖPNV-Anschluss zeigen die bodoFreizeitbroschüren „Schön- und Schlechtwetter-Tipps“, die „Radexpress Oberschwaben-Faltkarte“ oder die brandneue Broschüre „Oberschwäbische Seitenblicke – Unterwegs mit der Württemberg Allgäu-Bahn und dem Radexpress Oberschwaben“ auf. Kostenlos sind diese attraktiven Freizeitführer bei vielen Städten, Gemeinden und Touristinfos sowie in den Mobilitätszentralen und KundenCentern erhältlich.

Viele Buslinien verbinden attraktive Ausflugsziele – auch am Wochenende So fährt die Panorama-Linie 7535 ab Ravensburg u.a. die imposant gelegene Burg Waldburg sowie das Bauernhaus-Museum Wolfegg, direkt an. Die SeeLinie 7395 bewegt sich entlang des malerischen Bodenseeufers und verbindet im Halbstundentakt die Zeppelinstadt Friedrichshafen mit Meersburg und Überlingen. Eine beliebte Schnellverbindung vom Linzgau an den Bodensee stellt die Buslinie 7378 dar, abgestimmt auf die Fahrzeiten des Radexpress Oberschwaben 754. Mit der MontfortLinie 7586 sowie dem SpielelandBus 7586.1 geht es ab Friedrichshafen im Stundentakt zum Dornier Museum oder zum beliebten Ravensburger Spieleland. Und noch eine interessante Freizeitbuslinie: zwischen den beiden Allgäustädten Isny und Leutkirch verkehrt die Eschach Linie 7551, die entspanntes Fahren in die jeweilige Nachbarstadt anbietet. Tariftipp: Für Tagesausflüge empfiehlt sich die bodo-GruppenTageskarte Diese gilt für bis zu 5 Personen, Mo-Fr ab 8.30 Uhr; an Wochenenden/Feiertagen ganztags und ist entweder als 3-Zonenkarte (8,60 €�) oder Netzkarte (15 €�) erhältlich – die Netzkarte sogar im Vorverkauf. Viele Kooperationspartner gewähren zudem Vergünstigungen bei Anreise mit dieser Fahrkarte. Weitere Infos: www.bodo.de, www.radexpress-oberschwaben.de.

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NEUE MOBILITÄTSZENTRALEN

PARK & RIDE-PLÄTZE IN BÖHRINGEN

In Friedrichshafen und Ravensburg eröffnet

110 neue Parkplätze Gute Nachrichten für Pendler und Anwohner in Böhringen. Mit der Eröffnung des neuen Park & Ride-Parkplatzes am 8. April 2013 ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. 110 neue Parkplätze stehen ab sofort zur Verfügung und sorgen für eine spürbare Entlastung der bisherigen Situation. Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt betonte die Bedeutung des Verkehrsknotenpunktes Böhringen und dessen großes Einzugsgebiet, das bis nach Steißlingen und auf die Höri reicht.

HÖRI MIT Trampen mal ganz anders

v.l.n.r. Peter Hauswald (Bürgermeister Stadt Friedrichshafen), Rupert Mayer (Landratsamt Bodenseekreis), Albert Schrade (Stadtverkehr Friedrichshafen GmbH); Dieter Unseld (DB ZugBus); Landrat Lothar Wölfle (LR Bodenseekreis), Heike Krauza (DB Vertrieb GmbH), Jürgen Löffler (Gf bodo-Verkehrsverbund); Peter Brecht (Landratsamt Ravensburg), Silvio Matt (DB ZugBus). Foto © Anneros Troll.

Seit Ende März erhalten Kunden mit der neu geschaffenen Marke „Mobilitätszentrale“ unter einem Dach die komplette Beratungs- und Produktvielfalt eines DB Reisezentrums sowie alle Dienstleistungen des bodo-KundenCenters. Die neuen Mobilitätszentralen in den Bahnhöfen Friedrichshafen und Ravensburg sind einheitliche Anlaufstellen für Bus– und Bahnreisende im Nah- und Fernverkehr. Zudem wird für die 22 Verkehrsunternehmen im bodo-Verkehrsverbund eine unternehmensübergreifende Präsenz realisiert. Durch die Raumaufteilung und den bewussten Einsatz der bekannten bodoFarben und der DB-Farben wurde mit dem Umbau auch optisch eine optimale Wahrnehmbarkeit für die Bereiche Nah- und Fernverkehrsberatung geschaffen. Erstmalig gehen der Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund und die Deutsche Bahn AG eine derartige Zusammenarbeit ein. Von der Idee bis zum letzten Pinselstrich vergingen rund zwei Jahre. Nun gilt es, dass sich die neuen Abläufe festigen und die Mobilitätszentralen zum leistungsstarken Servicepunkt entwickeln. Mittelfristig sind Ausbauoptionen in den Bereichen Umweltverbund, Tourismus und E-Mobilität vorstellbar. So könnte die Mobilitätszentrale zukünftig auch Anlaufstelle für Fahrradverleih, CarSharing-Angebote und die Mitfahrzentrale sein. In einem Informationsflyer sind die wichtigsten Neuerungen der Mobilitätszentralen in Friedrichshafen und Ravensburg zusammengefasst. Sie liegen in den beiden Mobilitätszentralen aus. Wer sich online informieren möchte, findet alles Wissenswerte unter www.bodo.de. Ihre Meinung ist den Mitarbeitern der Mobilitätszentralen wichtig. Anregungen können Sie gerne per Email übermitteln, an info@bodo.de.

„Auf der Höri wurden die neuen HÖRI-MIT-Schilder montiert, mit denen wir auf die idealen Haltepunkte in unseren Dörfern aufmerksam machen wollen, denn nicht immer sind die Bushaltestellen die besten Punkte, um mitgenommen zu werden“, sagt Anne Overlack von der Initiative ”HÖRI-MIT”. „Einige entsprechend gekennzeichnete Haltepunkte wird es auch in Radolfzell geben. Auch hier werden die ”HÖRI-MIT”-Schilder zeigen, wo man sich am besten hinstellt, um auf die nächste Mitfahrgelegenheit zu warten. Erfreulicherweise unterstützen die Hörigemeinden und die Stadt Radolfzell ”HÖRI-MIT“ durch die Finanzierung und die Anbringung der Schilder an den 44 Haltepunkten. Und so macht man am besten auf sich aufmerksam: ”HÖRI-MIT”-Ausweis raushalten und deutlich winken, damit die vorbeifahrenden Autofahrer auch merken, dass hier eine oder einer (oder auch zwei) mitgenommen werden möchten. Am besten geht das natürlich mit der blauen ”HÖRI-MIT”-Tasche. Ungefähr 500 Mitglieder zählt die Initiative bereits, die meisten davon sind jedoch Fahrer, die Mitfahrer sind in der Unterzahl. Informationen, Ausweise und Taschen gibt es bei der Anmeldung in allen Rathäusern der Höri kostenlos. Anne Overlack mit den Bürgermeistern der Hörigemeinden und Oberbürgermeister Dr. Schmidt aus Radolfzell bei der Präsentation der neuen ”HÖRI-MIT“-Schilder in Radolfzell.

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DIE FESTUNGSRUINE HOHENTWIEL : EIN ORT VON VERWUNSCHENER GRANDEZZA Bis 3. Oktober jeden Sonntag zwei Führungen

Festungsruine Hohenwiel mit Säntismassiv. Foto: Achim Mende

Weitläufige neun Hektar groß ist die Festungsanlage, die der markante Berggipfel über Singen trägt. Sie gilt als größte Festungsruine Deutschlands: Ihre Verteidigungsmauern und Kasematten, ihre mächtigen Turmstümpfe und die großen Häuserruinen geben heute noch einen guten Eindruck davon, wie dieses Bollwerk noch im 18. Jahrhundert gewirkt haben muss. Die Ruinen lassen die große Geschichte ahnen: ein Ort von verwunschener Grandezza. Und für Kinder sind die geheimnisvollen Mauern, Schlupfwinkel und Treppen ein absolutes Paradies! Der Hohentwiel selbst, ein ehemaliger Vulkan, steht unter Naturschutz. Und wer einmal bei einem Ausflug an einem schönen Tag den imposanten Blick bis zum Bodensee genossen hat, wird bestätigen: Das ist die schönste Aussicht BadenWürttembergs!

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Tipp: Bis 3. Oktober jeden Sonntag jeweils um 11 und 14 Uhr Führung, Dauer ca. 2 Stunden, keine Voranmeldung erforderlich. Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg Festungsruine Hohentwiel Auf dem Hohentwiel 2a, 78224 Singen Tel.: +49(0) 7731 / 69178 info@festungsruine-hohentwiel.de, www.festungsruine-hohentwiel.de Öffnungszeiten: 1. April bis 15. September: 9-19.30 Uhr, 16. September bis 31. Oktober: 10-18 Uhr, 1. November bis 31. März: 10-16 Uhr, Führungen für Gruppen nach Vereinbarung.


GEOLOGISCHE WANDERUNGEN : NATUR UND INTERESSANTES ERLEBEN Mit dem Geologen Dr. Matthias Geyer auf Tour

Mittwoch, 12. Juni 2013

Bilder vlnr: Rheinfall bei Schaffhausen, Blick vom Hohentwiel zum Hohenkrähen

Wie wäre es einmal an einem Sommer-Abend vom Singener Hausberg aus den Ausblick auf die Stadt, die Aachniederung und den Bodensee zu genießen? Hier bietet sich Gelegenheit, dies mit geologisch-naturkundlichen Erklärungen zu verbinden. Dabei kommen die Ursachen des Hegau-Vulkanismus und die vulkanischen Erscheinungsformen zur Sprache, aber auch Hinweise zur Vegetation kommen nicht zu kurz und die Bedeutung der Gletscher für unser heutiges Landschaftsbild wird den TeilnehmerInnen allgemein verständlich erklärt. Informationen und Preise: Treffpunkt um 19h30 in Singen auf dem Parkplatz Landesgartenschau: 8 € (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener frei); Dauer: ca. 2 h; Anmeldung: Tel. / SMS 0162-4065416 oder geotourist(at)aol.com

/Regenschutz und festes Schuhwerk empfehlenswert; Anmeldung: Tel. / SMS 0162-4065416 oder geotourist(at)aol.com

Singen: Abendliches Geopanorama am Hohentwiel

Mittwoch, 26. Juni 2013

Duchtlingen – Abendliches Geopanorama am Hohenkrähen

(Kooperationsveranstaltung mit Hegau Tourismus e.V.) Lassen Sie sich von der abendlichen Aussicht verzaubern! Etwas vorwitzig steht der Hohenkrähen in der Aachniederung und ist von weithin sichtbar. Der Hohenkrähen gehört mit dem Hohentwiel und dem Mägdeberg zu einem der drei bedeutenden Phonolithstöcke im Hegau. Die anderen Kegelberge des Hegaus haben eine andere Gesteinszusammensetzung. Was es mit dieser Vulkanruine Besonderes auf sich hat und wie der Kegelberg zu seiner heutigen Form kam wird - all das wird im Verlauf der abendlichen Führung allgemeinverständlich erläutert. Nach dem zugegebenermaßen etwas steilen Aufstieg belohnt allerdings eine spektakuläre 360° Rundumsicht bis hin zum Bodensee und den südlichen Ausläufern der Schwäbischen Alb. Bei klarer Sicht lohnt die Mitnahme eines Fernglases. Einige zusätzliche Hinweise zu verschiedenen botanischen Besonderheiten ergänzen die abendliche Geo-Wanderung. Bitte achten Sie auf festes Schuhwerk, da der Weg bei feuchter Witterung rutschig sein kann. Informationen und Preise: Treffpunkt um 18h am Parkplatz „Duchtlinger Pass“; Unkostenbeitrag: 7 € � (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener frei); Dauer: ca. 1 1/2 h; Anmeldung: Tel. / SMS 0162-4065416 oder geotouris(at)aol.com Samstag, 29. Juni 2013 Bregenz – Geologische Panoramawanderung am Pfänder Nach der Panorama-Bergfahrt auf den Hausberg von Bregenz und einem allgemeinen Überblick an der Bergstation auf den Bodensee und die Alpen geht es abwärts. Dabei werden an geeigneten Punkten Erklärungen zur Geologie und Naturgeschichte des Pfändergebietes in allgemeinverständlicher Form abgegeben. Im unteren Teil des Pfänders wurde vor einigen Jahren ein geologischer Lehrpfad angelegt, den wir in Teilen gemeinsam begehen werden. Dabei sehen wir vor allem unterschiedliche Molasse-Schichten des Tertiärs und sprechen auch über die Klammbildung der steil herabstürzenden Bäche im alpinen Raum. Die Pfänderwanderung lässt sich gut mit der am nächsten Tag stattfindenden Wanderung in der Rappenlochschlucht kombinieren. Informationen und Preise: Treffpunkt um 10h30 an der Talstation der Pfänderbahnen in Bregenz (Vom Bahnhof ÖPNV mit oder 20 Minuten zu Fuß; Parkhaus der Pfänderbahn 200 m; Unkostenbeitrag inkl. Pfänderbahn Bergfahrt: 30 € �(alle < 16 Jahre in Begleitung Erwachsener bezahlen nur die Pfänderbahn); Dauer: ca. 5 h; Rucksackvesper und ausreichend Getränke nicht vergessen; Sonnen-

Sonntag, 01. Juli 2013 Dornbirn – Rappenloch- und Alplochschlucht Nach dem spektakulären Felssturz und umfangreichen Reparatur- und Sicherungsarbeiten ist die Rappenlochschlucht wieder durchgängig begehbar. Hinweise zur Enstehung der Schlucht und ihrer Besonderheiten ergänzen diesen Teil der Exkursion. Danach führt die Route weiter am Staufensee vorbei und in die Alplochschlucht. Die klammartige Vertiefung und die hochaufragenden Felsen machen diesen Abschnitt zur einer besonders eindrucksvollen Geo-Wanderung. Informationen und Preise: Treffpunkt um 10h30 am Busbahnhof in Dornbirn (Haltestelle Landbus Unterland 47); Kosten: 25 �€ (alle < 16 Jahre in Begleitung Erwachsener zahlen nur den Landbus); Dauer: ca. 4-5 h; Rucksackvesper und ausreichend Getränke nicht vergessen; Sonnen-/Regenschutz, Taschenlampe und festes Schuhwerk empfehlenswert; Anmeldung: Tel. / SMS 0162-4065416 oder geotourist@aol.com Sonntag, 07. Juli 2013 Neuhausen (CH) – Rund um den Rheinfall Eine kurze Bootsüberfahrt bringt die Teilnehmer an das Neuhauser Ufer. Entlang des Rheinfallbeckens wird von der Entstehung und vom Alter der Wasserfälle die Rede sein, aber auch die Bedeutung des Rheinfalls für die Industriegeschichte kommt nicht zu kurz. Beim Gang über die Eisenbahnbrücke wechseln wir wieder auf das Zürcher Ufer, erfahren von dern nicht mehr verfolgten Plänen eines Ausbaus des Rheins als Europäische Schifffahrtsstraße. Informationen und Preise: Treffpunkt um 10h30 an der Zugbrücke von Schloss Laufen am Rheinfall; Bahnhaltepunkt „Schloss Laufen“ oder über A4 Ausfahrt „Dachsen/Rheinfall“; Kosten: 25 �€ / 30 CHF inkl. Schiffsüberfahrt zum Schlösschen Wörth sowie zum Aussichtspunkt „Känzele“ (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener 8 �€ / 10 CHF); Dauer: ca. 2 1/2 h; Anmeldung: Tel. / SMS 01624065416 oder geotourist@aol.com Sonntag, 07. Juli 2013 Tengen – Mühlebachschlucht (Kooperationsveranstaltung mit Hegau Tourismus e.V.) Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung am Rathaus Tengen mit Hinweisen zur Geologie des nahen Wannenberges geht es zur unweit entfernten Mühlebachschlucht. Zuvor werden aber an einem Stadtturm noch die Besonderheiten des hier vorkommenden Randengrobkalks („Tengener Muschelkalk“) erläutert. Die Enstehungsgeschichte dieses als Baustein und Mühlstein beliebten Gesteins wird so lebendig ... Beim anschließenden Durchqueren der Mühlebachschlucht wird auch die geologische Schichtenfolge der Molasseschichten erklärt. Informationen und Preise: Treffpunkt um 14h am Parkplatz beim Rathaus Tengen; Kosten: 7 € � (< 16 Jahre in Begleitung Erwachsener frei); Dauer: ca. 2 h; Anmeldung: Tel. / SMS 0162-4065416 oder geotourist@aol.com Mehr Informationen und weitere Angebote unter www.vulkane-im-hegau.de

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BODENSEE MEGATHLON : RADOLFZELL 28. JULI 2013 Bereits 700 Anmeldungen – Die Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben

Die Bilder zeigen Impressionen aus den vergangenen Jahren

Auch im neunten Jahr wollen die Organisatoren des Bodensee Megathlon Radolfzell am 28. Juli 2013 „die Erfolgsgeschichte fortschreiben“, erklärt Rik Sauser von der veranstaltenden Agentur Sauser Sport & Event. Der Veranstalter erwartet erneut rund 2000 Aktive in Radolfzell, die die bewährten fünf Sportarten – Schwimmen, Radfahren, Inlineskaten, Mountainbiken und Laufen – als Einzelstarter, im Duo oder im 5er-Team in Angriff nehmen werden. Erneut an Bord: Die Sparkasse Singen-Radolfzell als Titelsponsor, die Lapp Group aus Stuttgart und die Stadt Radolfzell. Die einzelnen Disziplinen gehen über folgenden Distanzen: Schwimmen – 1,5 km, Radfahren – 46,7 km, Inlineskaten – 22,7 km, Mountainbike – 36,0 km, Laufen – 10,5 km. Der erste Startschuss erfolgt am Sonntag, 28. Juli, um 8.00 Uhr. Sauser: „Die Strecken bleiben gleich und haben sich bewährt. Auch die gesamte Logistik mit Team- und Wechselzone ist nun endlich so wie wir uns das immer vorgestellt haben. Trotzdem haben wir wieder ein paar kleinere Optimierungen und Feinabstimmungen vorgenommen.“ Auch das Jubiläum im kommenden Jahr

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hat der Veranstalter bereits im Hinterkopf: „Die Planungen für das zehnjährige Jubiläum im nächsten Jahr laufen bereits. Da werden wir uns etwas ganz Besonderes einfallen lassen“. Schon zur Tradition gehört ein dreitägiges Rahmenprogramm im Festzelt (Freitag, 26. Juli, bis Sonntag, 28. Juli), unter anderem mit Livemusik und einer Nudelparty. Die Anmeldung für den Bodensee Megathlon Radolfzell ist bereits angelaufen und online möglich unter www.bodensee-megathlon.de. Einzelstarter zahlen 85,Euro, Couples 135,- Euro und Teams 210,- Euro. Meldeschluss ist der 12. Juli 2013. Aktuell liegen dem Veranstalter bereits 700 Anmeldungen vor. Rik Sauser: „Wir liegen mit den 700 Anmeldungen auf Vorjahresniveau.“ Das Starterlimit des Bodensee Megathlon Radolfzell liegt bei 2000 Teilnehmern. Weitere Informationen zum Bodensee Megathlon Radolfzell sind zu finden unter www.bodensee-megathlon.de.


9. slowUp : SCHAFFHAUSEN-HEGAU PR-Inserat

Flanieren, pedalen, rollen, laufen und verweilen Am Sonntag, 9. Juni 2013 findet der 9. slowUp Schaffhausen-Hegau statt. Am aktiven Erlebnistag in der grenzüberschreitenden Region erwartet das Organisationskomitee mehrere Tausend Teilnehmende. Mit einem slowUp wird in erster Linie die gesunde, sportliche und umweltfreundliche Mobilität gefördert. In einer touristisch attraktiven Region steht eine asphaltierte Rundstrecke einen Tag all jenen zur Verfügung, die sich mit eigener Kraft auf Rädern, Rollen oder zu Fuss bewegen. Die herrliche Landschaft zwischen Rhein und Hegauvulkanen scheint dafür prädestiniert zu sein. Losgelöst von der Hektik im Alltag entspannt man sich in der freien Natur, genießt die Vielseitigkeit der Umgebung und tut der eigenen Gesundheit etwas Gutes. Entlang der Strecke darf man sich auf ein kulinarisch, kulturell und sportlich vielfältiges Rahmenprogramm freuen, das von den Vereinen und Gemeinden in eigener Regie gestaltet wird. Der Kreativität sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt.

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Der 9. slowUp Schaffhausen-Hegau, welcher über eine Strecke von rund 38 Kilometern führt und sechs Grenzübertritte vorsieht, versteht sich als eine Veranstaltung für die ganze Familie. Migros, SportXX, CSS Versicherung und Rivella fungieren als nationale Hauptsponsoren der 18 slowUp, die in der gesamten Schweiz stattfinden. Als nationaler Sponsor ist TCS mit von der Partie. Gesundheitsförderung Schweiz, SchweizMobil und Schweiz Tourismus bilden die nationale Trägerschaft. Frank Hämmerle, Landrat des Landkreises Konstanz und Dr. Reto Dubach, Regierungsrat des Kantons Schaffhausen, übernehmen die Schirmherrschaft vom slowUp Schaffhausen-Hegau. www.slowUp.ch

ZWEI TOTAL VERRÜCKTE GOLFANLAGEN Spaß und Spannung im „Seepark-Linzgau“

Im westlichen Teil des Naherholungsgebietes „Seepark-Linzgau“ liegen die beiden verrücktesten Golfanlagen Deutschlands, die für Spaß und Spannung sorgen. Seepark-Golf in Pfullendorf. Dahinter verbirgt sich gleich doppeltes Golf-Vergnügen für Groß und Klein. Bei Abenteuer-Golf überwiegen die technischen Raffinessen der Bahnen. Schläger (Putter) gibt’s an der Kasse – und damit sind die Voraussetzungen für einen lustigen Familienwettstreit schon geschaffen. Auf 18 Bahnen gilt es nun, mit dem Golfputter die unterschiedlichen Hindernisse wie Seilbahn, wanderndes Golfloch oder die Skiflugschanze zu überwinden und den Golfball zu versenken. Beim Fußball-Golf ist der Ball deutlich größer – und er wird mit dem Fuß gespielt. Auch hier laden 18 verrückte Bahnen die Spieler dazu ein, ihr Fußballkönnen zu beweisen. Auf drei Hektar sind Bahnen mit bis zu 130 Metern Länge zu überwinden, wobei manches kreative Hindernis im Weg steht. Kontakt: Seepark-Golf, Meßkircher Str. 30/2, D-88630 Pfullendorf Telefon: +49 (0) 7552 / 9281300, info@seepark-golf.de, www.seepark-golf.de


BADEPARADIES SCHWARZWALD IN TITISEE Starten Sie im Badeparadies Schwarzwald fit und aktiv in den Sommer!

Die einmalige Palmenoase (Zutritt ab 16 Jahre) verspricht mit ihren 180 echten Palmen Karibikfeeling pur inmitten des Hochschwarzwalds und bietet den Gästen Ruhe und Erholung. Dank transparentem Dach kann man nicht nur die Schwarzwaldtannen in der Umgebung bewundern, sondern auch einen Blick in den Himmel wagen – an wärmeren Tagen sogar bei geöffnetem Dach. An der Poolbar lässt es sich mit einem erfrischenden Cocktail, bei wärmenden Sonnenstrahlen und 33°C warmen Wasser wunderbar auf den Sommer einstimmen. Auch auf den Holzstegen rund um die „Grüne Lagune“, einem 5000 qm groß angelegten Natursee (kein Badesee), kommen die Sonnenanbeter voll auf ihre Kosten und können es sich bei angenehmen Temperaturen auf den zahlreichen Sonnenliegen gemütlich machen – das ist Erholung pur! Einmal pro Monat findet im BADEPARADIES SCHWARZWALD eine Themenwoche statt. Während dieser Themenwochen erleben die Gäste ein speziell thematisiertes

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Aufgussprogramm in der Wellnessoase, wohltuende Beauty-Anwendungen im Dampfbad „Schwarzwaldnebel“ sowie tolle Live-Künstler. Am Themenabend lockt das BADEPARADIES SCHWARZWALD mit verlängerten Öffnungszeiten in der Palmen- und Wellnessoase bis 24 Uhr. Vom 13.-19. Mai dreht sich im BADEPARADIES SCHWARZWALD alles rund um das Thema „Fit & Aktiv in den Sommer“. Ob bei der täglich stattfindenden Aqua Fit Wassergymnastik, einer Yoga-Sitzung während der langen Saunanacht am 18. Mai, oder bei einer wohltuenden Massage: im BADEPARADIES SCHWARZWALD findet jeder Gast seinen persönlichen Wohlfühlmoment. Informationen zu Events, Öffnungszeiten und Preisen finden Sie unter www.badeparadies-schwarzwald.de BADEPARADIES SCHWARZWALD – Willkommen im Urlaub!


KURZURLAUB IN HILZINGEN

Zählt zu den schönsten Freibädern in der Region

Hilzingen liegt im westlichen Hegau und wird umrahmt von den Hegaubergen, der malerischen Landschaft zwischen Bodensee, Schwarzwald und den Alpen. Die Badesaison startete am 4. Mai. Das beheizte Freibad in Hilzingen mit Blick auf den Hohenstoffel bietet für Groß und Klein Spaß, Sport und Erholung pur. Es zählt zu den schönsten Freibädern in der Region, sagen unsere Badegäste, die nicht nur aus Hilzingen kommen. Für die ganz Sportlichen steht das 50-m-Schwimmbecken mit Sprunganlage zur Verfügung. Alle, die Spiel und Spaß im Wasser haben wollen, finden im abgegrenzten Nichtschwimmerbecken auch eine Breitwasserrutsche. Die Allerkleinsten plantschen im Kinderbecken mit Wasserrutsche und haben Spaß mit der 2012 neu installierten Wasserschlange. Die große Liegewiese mit schattenspendendem Baumbestand lädt zum Verweilen ein. Dort finden sich auch viele Spielmöglichkeiten, wie zum Beispiel Basketball-Anlage, Beach-Volleyballfeld, Tischfußball und Tischtennis. Die Minigolfanlage der Minigolffreunde Hilzingen ist in unmittelbarer Nähe. Beim Kiosk, in diesem Jahr unter neuer Leitung, können sich unsere Badegäste mit allerlei Erfrischungen und Snacks stärken. Auf einen Besuch freut sich Bademeister Martin Gänsler und sein Team. Auskünfte erhalten Sie bei der Gemeinde Hilzingen, Tel. 07731/3809-0 oder unter www.hilzingen.de.

Mediadaten Seehas-Magazin und SeeSommer-Magazin info@seehas-magazin.de info@seesommer.de +49 (0)7738-929644

BADEN EINMAL ANDERS Der familienfreundliche FKK-Strand Das Naturschutzgebiet am unteren linken Rheinufer zählt zu den schönsten Naturparks am Bodensee. Mehr als 22.000 qm Liegewiese auf 40.000 qm großem Naturschutzgebiet warten auf Sie. Das FKK-Baden hat hier Tradition. Den Gästen stehen Tischtennistische, ein Beachvolleyballplatz sowie mehrere Bocciabahnen zur Verfügung. Das familienfreundliche FKK-Gelände verfügt außerdem über einen Kinderspielplatz, ein Selbstbedienungsrestaurant, und einige Grillplätze zur eigenen Nutzung. Gesundheit und Wellness im Einklang mit der Natur – nichts als die nackte Wahrheit.

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Groß-Zirkus „Charles Knie“ – Show für Jung und Alt

„Wetten, dass... wir Sie begeistern?“ - mit diesem Motto geht der Zirkus Charles Knie 2013 auf große Deutschland-Tournee und präsentiert sein neues Programm mit internationalen Star-Artisten und Tieren aus aller Welt. Der für seine exzellenten Produktionen bekannte Groß-Zirkus Charles Knie reist mit mehr als 100 Menschen und rund 100 Tieren quer durch Deutschland und bringt eine zauberhafte Traumwelt in die einzelnen Gastspielorte. In gemütlicher Zirkusatmosphäre mit Live-Orchester, dem Duft von Sägespänen und frischem Popcorn, sowie dem Geruch nach exotischen Tieren, zeigt der Zirkus Charles Knie einzigartige Künstler und Tierdressuren, die in Deutschland noch nie zu sehen waren. Für großes Staunen sorgen die zusammen 20-Tonnen-schweren indischen Elefantendamen BABY, MALA und JUMBA die ein einzigartiges schwungvolles Elefantenballett präsentieren, welches bereits in Monte Carlo von Stéphanie von Monaco mit dem Oscar der Zirkuswelt - dem begehrten Clown - ausgezeichnet wurde. Spannung pur heißt es bei den tollkühnen brasilianischen Flugtrapezkünstlern die einzigartige Sprünge in 13 Metern Höhe zeigen und selbst vor dem legendären Salto Mortale nicht zurückschrecken. Vereint sind die erstklassigen Artisten und Tierdressuren beim Zirkus Charles Knie in einer einzigartigen, zeitgemäßen Choreographie mit großem Show-Ballett, Europas größtem Zirkus-LiveOrchester und der modernsten Ton- und Lichtanlage. Lassen Sie sich die einzigartige neue Show der Spitzenklasse nicht entgehen. Tickets gibt es zu erstaunlich günstigen Preisen zwischen 10 und 32 Euro. Bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie im Internet unter www.zirkus-charlesknie.de oder unter der Ticket-Hotline 0171 - 9462456 erhältlich.

LEBENSFREUDE PUR MIT monti - popUp! Ausgezeichnet mit dem Schweizer Innovationspreis 2013

Auch dieses Jahr überrascht der Circus Monti mit einem neuen, leidenschaftlichen Programm. Zwei Clownfiguren machen sich auf, dem Traum vom Fliegen näher zu kommen. Auf ihrer Suche stoßen sie unverhofft auf fantastische Welten, die sich, einem PopUp-Buch gleich, bunt und großartig vor ihren Augen entfalten. Darin überraschen die Artistinnen und Artisten mit einzigartigen, preisgekrönten Darbietungen, Ob es dabei den beiden Clowns gelingt, ihrem Traum näher zu kommen? Sicher ist, dass ihre Anstrengungen mit einer großen Portion Lebensfreude belohnt werden – Lebensfreude für die Clowns wie auch für das Publikum. Tickets: Tel. 056 622 11 22, www.circus-monti.ch, Circuskasse oder Ticketcorner-Vorverkaufsstellen Tourdaten in der Bodenseeregion: St. Gallen Kreuzbleiche: Di, 4. Juni - 20:15, Mi, 5. Juni - 15:00 / 20:15, Do, 6. Juni - 14:00, Fr, 7. Juni - 20:15, Sa, 8. Juni - 15:00 / 20:15. So, 9. Juni - 15:00. Winterthur Zeughauswiese: Fr, 14. Juni - 20:15, Sa, 15. Juni - 15:00 / 20:15, So, 16. Juni - 15:00, Mi, 19. Juni - 15:00 / 20:15, Do, 20. Juni - 14:00, Fr, 21. Juni - 20:15, Sa, 22. Juni - 15:00 / 20:15, So, 23. Juni - 15:00. Rafz beim Sportplatz: Di, 25. Juni - 14:00 / 20:15, Mi, 26. Juni - 15:00. Schaffhausen Breite: Fr, 28. Juni - 20:15, Sa, 29. Juni - 15:00 / 20:15, So, 30. Juni - 15:00. Basel Rosentalanlage: Mi, 14. August - 15:00 / 20:15, Sa, 17. August - 15:00 / 20:15, So, 18. August - 15:00, Di, 20. August - 20:15, Mi, 21. August - 15:00 / 20:15, Do, 22. August - 14:00 / 20:15, Fr, 23. August - 20:15, Sa, 24. August - 15:00 / 20:15, So, 25. August - 15:00.

Das Seehas-Magazin verlost

2 x 2 Karten für die Vorstellung des Circus Monti am Freitag, 28. Juni 2013 um 20.15 Uhr in Schaffhausen Schreiben Sie eine Postkarte an den Verlag oder eine Mail an info@seehas-magazin.de. Einsendeschluss ist der 14. Juni 2013.

34. ENGENER ALTSTADTFEST Musik, Kultur und Lebensfreude in historischem Ambiente Das Highlight in der Region - das Engener Altstadtfest mit dem Motto „Da wackelt die Gass“ –findet am Samstag, 20. Juli statt. Beim diesjährigen Altstadtfest wird wieder einiges geboten: Bereits ab 8 Uhr beginnt der große Trödel- und Flohmarkt, auf dem manches „Schnäppchen“ zu ergattern ist. Um 11 Uhr wird das Altstadtfest offiziell von Bürgermeister Johannes Moser, der Jagdhornbläsergruppe Engen, dem Fanfarenzug Engen, den Kanonieren der Bürgerwehr Engen und den Trachtendamen auf dem Marktplatz eröffnet. Die Engener Vereine, Gewerbetreibende und die Stadt haben keine Mühen gescheut und werden den Gästen etwas Besonderes bieten. Tagsüber treten Musikkapellen an den Ständen bei gemütlicher Bewirtung auf und für die Kleinen gibt es tolle Überraschungen. In diesem Jahr wird auf der Freilichtbühne die Coverrockband „In Between“ die Besucher ab 20 Uhr mit musikalischen Highlights unterhalten und in der Altstadt wird von der Konstanzer Gruppe Funkenflug eine Feuershow geboten. Die teilnehmenden Vereine und Organisationen haben sich weitere tolle Attraktionen für Jung und Alt ausgedacht. Mehr unter www.engen.de.

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MENSCHEN, TIERE, SENSATIONEN!


CLOWNS & KALORIEN : EIN FEST FÜR ALLE SINNE Verzehrtheater mit neuem Programm und 4-Gang-Dinner auf Tour

Diessenhofen Ausflugsziel und Seminarort in einer der schönsten Flusslandschaften Europas

Das Künstlerische mit dem Kulinarischen zu verbinden, ist ein Wunsch, der die Menschheit seit jeher beseelt. Doch gemach, mit „Clowns & Kalorien“ haben Marion und Frithjof Gasser das Rezept gefunden. Ihr Motto seit 14 Jahren: „Das Varieté ist tot – es lebe das Varieté!“ Wer hier eintaucht, erlebt eine andere Welt. Eine Welt der Röschen und Rösschen, der Kronleuchter und Kerzenständer, der goldenen Erzengel und samtigen Sofas. Kurzum, eine üppig-kitschige Welt. Schon beim Entrée, dessen Intérieur sich ans Varieté der fünfziger Jahre anlehnt, und erst recht zu Tisch. Was hier aufgedeckt wird, verdient das Prädikat „Spektakel“. Dinnerspektakel, um genau zu sein. Dabei sind die exquisiten Menüs, die selbst Gourmetköche höchsten Rangs inspiriert haben, nur das eine. Nicht minder aufwändig gestalten sich deren Dekoration und Präsentation. Geschlagene 43 Mal geht Marion Gasser, Ko-Direktorin und Köchin aus Leidenschaft, an einem Teller vorbei, ehe nur der erste von vier Gängen steht – und das bei jedem der bis zu 140 Gästen. Das Auge knabbert und kostet, schmaust und schlemmt schliesslich mit. Weil der Mensch aber seit jeher anspruchsvoll is(s)t, reichen Gaumenfreuden und Augenweiden nicht. Entstanden ist ein Verzehrtheater. Ein Dîner artistique. Ein Fest für die Sinne. Dazu gehören Ohren und Gemüt genauso. Eine Priese Humor gefällig? Letzteres zu erheitern, darin besteht der Anspruch zweier Handvoll Artisten. Dass sie zugleich das Servicepersonal bilden, macht die Kost zwar nicht leichter, jedoch bestimmt würziger. Wer nicht lacht oder zumindest staunt, darf sein Geld zurückverlangen, dafür bürgen Gastgeber Marion und Frithjof Gasser höchstpersönlich. Gerät eine Nummer ins Stocken, heisst es flexibel sein. „Frische Rösti wird es bei uns deshalb nie geben“, hält Marion Gasser fest. Experimente im Vorfeld hingegen sehr wohl. Das Resultat lässt sich an der Vielfalt der Speisen ablesen, wobei man einzelne Geschmackskombinationen nie erwarten würde. Gepaart mit den artistischen Darbietungen, ergeben sie die perfekte Mischung. Eine Mischung, die einen arabischen Scheich einst derart bezauberte, dass er „Clowns & Kalorien“ gleich fix für Dubai zu buchen hoffte. Allein, Marion und Frithjof Gasser widerstanden dem Lockruf. Zum Glück, denn siebzig Prozent ihrer Gäste sind Wiederholungstäter – und die restlichen dreissig werden es ihnen gleichermassen danken.

www.diessenhofen.ch

0041 (0)52 657 41 37

Dinnerspektakel „Clowns & Kalorien – das Original“ 20. Juli bis 18. August 2013: Neuhausen am Rheinfall (SH) – Langriet (beim Verkehrsgarten) Mittwoch bis Samstag, 19.30 Uhr (Apéro ab 18.30 Uhr), Sonntag, 18.30 Uhr (Apéro ab 18 Uhr) Winterthur im November, Dezember 2013 und Januar 2014 Spielzeiten unter www.clowns.ch Reservationen aus der Schweiz: 079 671 50 73 oder www.clowns.ch Reservationen aus Deutschland und Österreich: 0041 79 671 50 73 oder www.clowns.ch

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HOHENTWIELFESTIVAL – BURGFEST – KULTURSOMMER : WAS LOS IN SINGEN ! KoKo Entertainment und die Stadt Singen bieten ein großartiges Programm in diesem Sommer

44. HOHENTWIELFESTIVAL 2013 - 18. – 25. JULI Das 1969 ins Leben gerufene Hohentwielfestival Singen gehört zu den schönsten und traditionsreichsten Festivals in Süddeutschland. Hoch oben auf dem erloschenen Hegauvulkan geben sich in jedem Sommer junge Gipfelstürmer und gestandene Rocklegenden das Mikrofon in die Hand. Beim Burgfest stehen zwischen den Mauern der größten Festungsruine Deutschlands Kleinkünstler und Musiker verschiedenster Provenienz im fairen und Laune machenden Wettstreit um die Gunst des oft weitgereisten Publikums. Die stimmungsvolle Umgebung auf dem Hegau-Berg, wo sich an lauen Sommerabenden eine grandiose Aussicht auf den Bodensee und die Alpen der Nachbarländer bietet, macht jeden Besuch des Hohentwielfestivals zu einem nachhaltigen Erlebnis. Donnerstag, 18. Juli 19 Uhr. LENA MEYER-LANDRUT Vorprogramm: das Stockacher Popduo „Glasperlenspiel“ (Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg) Bekannt ist Lena vor allem für ihre grandiosen Live-Auftritte und ihre erfrischende Bühnenpräsenz, mit der sie schon Millionen Fernsehzuschauer in ganz Europa in ihren Bann gezogen hat. Mit ihrem Ohrwurm „Satellite“ ist die damals 19Jährige vor zwei Jahren bei Stefan Raab durchgestartet und hat Deutschland den zweiten Sieg in der Geschichte des Eurovision-Song-Contest beschert. Im Sommer bietet sich die einmalige Gelegenheit, Lena aus nächster Nähe live zu erleben, mit einem neuen Album im Tourgepäck. Vor Lena tritt das Stockacher Popduo „Glasperlenspiel“ (Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg) auf. Samstag, 20. Juli 2013, 19 Uhr. STATUS QUO „In the Army Now“, „Rockin‘ All Over the World“, „Caroline“ und „What You‘re Proposing“ sind nur einige der ganz großen Hits, mit denen „Status Quo“ seit Jahrzehnten ganze Generationen begeistern. Zuletzt waren die Vollblutrocker im Juli 2001 auf Singens Hausberg. Ihre Wiederkehr wird von den neuen und auch jung gebliebenen Fans gleichermaßen freudig begrüßt. Dass es dazu kommt, ist dem ganz besonders guten Draht von KOKO & DTK Entertainment zu verdanken. So pflegen beide Seiten freundschaftliche Beziehungen, die natürlich die Neuverpflichtung der überall gefragten Band begünstigten. Montag, 22. Juli 2013, 19 Uhr. ZAZ Die französische Sängerin Isabell Geoffrey alias „Zaz“ gehört längst zur Riege der gefeierten Superstars aus Frankreich. Sie klingt ein bisschen wie Edith Piaf und verzaubert ihr Publikum mit einer erfrischenden Melange aus Jazz und Soul, Blues, Chanson und einer Prise Gipsy Swing. Mit ihrer kraftvollen, angerauten Stimme und einer energiegeladenen Bühnenperformance begeistert die charismatische Französin Fans und Kritiker gleichermaßen. Zahlreiche Top-TenPlatzierungen, Gold- und Platinauszeichnungen sowie eine „Echo“-Nominierung dokumentieren den kommerziellen Erfolg der Ausnahme-Sängerin, die für ihre umwerfende Bühnenpräsenz bekannt ist. Donnerstag, 25. Juli 2013, 19 Uhr. RUNRIG Schottlands bekannteste Folkrock-Formation kommt zum Hohentwielfestival und freut sich nach eigenem Bekunden auf den einzigartigen Auftrittsort. Die Band feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Sie war bereits 2004 auf dem Hohentwiel und damals total begeistert: „Wir wollten dort unbedingt noch einmal auftreten“, schrieb die Band in einer Mail. Das schottische Sextett um die beiden Gründungsmitglieder Rory (Bass) und Calum MacDonald (Perkussion) wird wieder mit Dudelsack, Akkordeon, Bauchtrommeln und allerlei anderem Instrumentarium Songs von den keltischen Mythen und geheimnisvollen Sagen aus seiner Heimat anstimmen. Sonntag, 21. Juli 2013, 10 bis 21 Uhr. DAS BURGFEST An nur einem Veranstaltungstag bietet das Burgfest auf dem Hohentwiel 90

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Stunden Kleinkunst und Musik. Auf 13 über die Festung verteilten Bühnen agieren zeitgleich skurril anmutende Akrobaten, verblüffende Zauberer, grellbunte Clowns, Heiterkeit verbreitende Theaterleute, nachdenklich machende Kabarettisten und gut gelaunte Musiker zur großen Freude des Publikums. Zahlreiche Vereine sorgen nicht nur für kulinarische Genüsse, sondern leisten auch ihren wertvollen Beitrag zum Bühnenprogramm. Den Festbändel für Eintritt und Bustransfer gibt es für fünf Euro im Vorverkauf ausschließlich bei der Tourist Information Singen, Stadthalle oder Marktpassage, und für sechs Euro am Burgfestsonntag. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre in Begleitung haben freien Eintritt. Für die jüngsten Besucher gibt es beim Burgfest auch reichlich Unterhaltung und Angebote zum Mitmachen. Zwei Drittel aller Programmpunkte werden jedes Jahr ausgetauscht. So erleben die treuen Besucher ein Fest, das sie kennen, entdecken aber auch immer wieder viel Neues. Zum Kreis derer, die früher schon beim Burgfest auftraten, zählen auf der großen Bühne auf der Karlsbastion Musikformationen wie das Blasorchester der Stadt Singen, die der Oldie-Music verpflichteten Lokalmatadore von „Sixty6“, die Cover-Rock-Band „Surprise“, Sabine Mathes mit „Tap Dance“, die „Ghostriders“ und die finale Coverband auf der Karlsbastion, die „Bregi House Band“. Und noch viel mehr gibt es zu sehen und zu erleben auf dem Hohentwiel. Der Besuch lohnt sich bestimmt. SINGENER KULTURSOMMER am 16. 17. und 18. August. Internationales Staraufgebot beim 3. Rathausplatz Open Air. Der Singener Kultursommer findet im August bereits zum 3. Mal statt und sorgt mit einem beachtlichen internationalen Staraufgebot für Aufsehen: So wird neben der schottischen Sängerin Amy Macdonald (18.8.) auch Frankreichs Superstar Patricia Kaas (16.8) beim dritten Rathausplatz Open Air zu Gast sein! KlassikFreunde kommen beim Konzert mit dem Young Generation Orchestra (17.8.) auf ihre Kosten. Freitag, 16. August. PATRICIA KAAS “Kaas Chante Piaf” „Kaas chante Piaf“ ist eine außergewöhnliche Hommage, die zwei Stimmen und zwei Schicksale gegenüberstellt. 50 Jahre nach dem Tod von Edith Piaf erinnert Patricia Kaas mit einem Album und einer neuen sensationellen Live-Show an die berühmteste französische Sängerin. Patricia Kaas, der überragende französische Star der Neuzeit, interpretiert dabei 21 der ikonischen Songtitel von Edith Piaf in den Arrangements von Abel Korzeniowski, dem Wonderboy der HollywoodMusic-Scene. Patricia Kaas präsentiert ihre Piaf-Produktion in einem innovativen Bühnendesign, das Nostalgie und Aktualität, Mythos und Moderne miteinander konfrontiert. Eine Videoinstallation und Lichteffekte, die sich von konventionellen Präsentationen abheben, machen das Konzert ebenso zu einem speziellen Erlebnis wie noch nie gezeigte Aufnahmen der Piaf, die ein Herzstück dieses ultimativen, musikalischen Events bilden. Samstag, 17. August. YOUNG GENERATION ORCHESTRA / Dirigent: Frank Düpree Nach dem grandiosen, von Publikum und Presse gefeierten Konzert auf dem Schlossplatz in Meersburg im vergangenen Jahr wird der 21jährige AusnahmePianist Frank Düpree das Young Generation Orchestra beim 3. Rathausplatz Open Air dirigieren. Wer den jungen Pianisten schon einmal am Klavier oder vor einem Orchester erlebt hat, der spürt schon während der ersten Takte seine virtuose Musikalität. Er gehört zu den besten Pianisten seiner Altersklasse und ist Träger von 60 nationalen und internationalen Preisen. Bei diesem Konzert wird das Young Generation Orchestra mit 68 jungen, hochkarätigen Musikerinnen und Musiker aus unterschiedlichen europäischen Ländern zu hören und zu sehen sein. Da wird auch die jüngere Generation von klassischer Musik begeistert sein. Das Programm: Claude Debussy (1862-1918) Prélude à l’après-midi d’un faune. Igor Strawinsky (1882-1971) Feuervogel (Ballettsuite 1945). George Gershwin (1898-1937) Klavierkonzert in F


Sonntag, 18. August. AMY MACDONALD „Life in A Beautiful Light“ In der 25-jährigen Sängerin, Songwriterin und Komponistin Amy Macdonald vereinen sich aufregende Attraktivität, eine sanfte, aber eindringliche Stimme sowie ein großes Gespür für stilvolle Songs, die sich dem Hörer unmittelbar einprägen. Mit souveräner Nonchalance hat die Autodidaktin innerhalb von fünf Jahren drei großartige Alben veröffentlicht und sich mit ihrem handgemachten Pop und Folk europaweit etabliert. Auch ihr drittes, im Juni 2012 erschienenes Werk „Life In A Beautiful Light“ steht den Erfolgen der beiden Vorgänger in nichts nach und stieg in zehn europäischen Ländern in die Top 10, darunter die Spitzenpositionen in Schottland, Deutschland und Österreich. Anknüpfend an ihre ausverkauften Hallenkonzerte in Deutschland im vergangenen November, kehrt die bezaubernde Sängerin im Sommer zurück und wird bei verschiedenen, ausgewählten Open Airs zu Gast sein, darunter am 18. August beim 3. Rathausplatz Open Air.

Bilder vlnr: Lena, Status Quo, ZAZ, Runrig, Patricia Kaas, Young Generation Orchestra, Amy Macdonald, Impressionen vom Burgfest

Infos und Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter der Nummer 07531 90 88 44 und im Internet unter www.koko.de, www.hohentwielfestival.de, ticketing.stadthalle@singen.de, oder bei allen anderen Reservix-Vorverkaufsstellen. Tickets und Burgfestbändel gibt es bei der Tourist Information Singen, Marktpassage August-Ruf-Straße 13, oder Stadthalle, Hohgarten 4, Telefon 07731/85-2 62 oder 85-504 STADTHALLE SINGEN – Der neue Kulturkalender ist da. Neuer Spielplan weckt Vorfreude auf Theater und Konzerte. Mit dem druckfrischen „Kulturkalender“ 2013/2014 hat Kultur und Tourismus Singen (KTS) den neuen Theater- und Konzertspielplan vorgelegt. „Es ist eine komplexe Aufgabe, unsere Wünsche, das Angebot und die freien Termine in unserer gut ausgelasteten Stadthalle unter einen Hut zu bringen“, betont KTS-Geschäftsführer Walter Möll. „Deshalb hat es diesmal etwas länger gedauert. Doch nun sind wir überzeugt, dass auch unser neuer Spielplan wieder großen Anklang finden wird.“ Das Programm mit 31 Aufführungen umfasst die eigenen Theater- und Konzert-Veranstaltungen der KTS im Kulturauftrag der Stadt, das Angebot des Vereins Volksbühne Singen sowie die Studiokonzerte auf der Musikinsel Singen. „Trotz der insgesamt hohen Veranstaltungsdichte in der Stadthalle findet unser eigenes Kulturangebot weiterhin einen hervorragenden Zuspruch“, betont Singens Oberbürgermeister Oliver Ehret. „Die Eintrittspreise bleiben stabil“, kündigt er an. „Mit 1100 Abonnenten, die über 2700 Plätze belegen, haben wir ein sehr treues Stammpublikum“, berichtet Oliver Ehret. Bei den Theateraufführungen und bei den Symphoniekonzerten in der Stadthalle heißt dies, dass schon lange im Voraus durchschnittlich jeweils 337 Plätze von den Abonnenten belegt sind. Diese haben den Vorzug bei der Platzwahl und starke Preisvorteile. Der neue Singener „Kulturkalender“ ist bei der Tourist Information Singen, Marktpassage, August-Ruf-Straße 13, 07731/ 85-262, oder Stadthalle, Hohgarten 4, 07731/85-504, erhältlich. Mehr Infos unter www.stadthalle-singen.de.

NOA NOA : NEUE MODE IN SINGEN Die Sommercollection ist da „Die charmante und luftige Sommerkollektion für Damen kennzeichnet sich durch romantische Silhouetten für das unkomplizierte Leben im Sommer. Bei den Babys und Mädchen von 0 bis 12 Jahren überwiegen niedliche Blumenprints auf weiten Shorts und gesmokte Kleider mit zierlichen Trägern.“

KULTUR / KONZERTE / KLEINKUNST : SEEHAS-MAGAZIN 27


19. ZELT-MUSIK-SOMMER-FESTVAL IN TUTTLINGEN Zwei Wochen pures Festivalvergnügen mit hohem „Starfaktor“ Das große Zelt-Musik-Event bringt vom 5. bis 21. Juli nationale und internationale Stars wie Manfred Mann’s Earth Band, Gotthard, Madsen, Christina Sürmer oder Gov’t Mule, das Jam-Projekt von Weltklasse-Gitarrist Warren Haynes (Allman Brothers Band) in die mittelalterliche Festungsruine hoch über der Donaustadt. Das Tuttlinger Festival dürfte angesichts des beachtlichen Aufgebots an bekannten Musikgrößen und Beiträgen aus Varieté und A Cappella einmal mehr Zehntausende von Festivalfans aus dem Süden und aus den angrenzenden Ländern nach Tuttlingen – und in eine der schönsten Festivallocations im Südwesten - locken. Neben den Abendprogrammen im Festivalzelt warten ein großer Biergarten, sommerliches Festival-Flair, ein musikalisches Rahmenprogramm auf der Biergartenbühne, kostenlose tägliche Kinderprogramme und ein Seniorennachmittag auf die Besucherinnen und Besucher. Eine „Warm Up Party“ mit Heino und seinem Rockprogramm „Mit freundlichen Grüßen“ eröffnet am Donnerstag, 27. Juni, acht Tage vorm Festivalstart in der Stadthalle Tuttlingen inoffiziell die 19. Auflage des wichtigsten Tuttlinger Freiluftevents. Seit Jahren zählt der Honberg-Sommer zu den wichtigen Sommerfestivals im Südwesten. Seine überregionale Bekanntheit verdankt der Honberg-Sommer, der von den Tuttlinger Hallen veranstaltet und von Gemeinderat und Sponsoringpartnern aus der örtlichen Wirtschaft maßgeblich unterstützt wird, vor allem seinem musikalischen Programm. Was auffällt, ist die starke Präsenz deutschsprachiger Künstler und Bands im Programm 2013. „Die deutsche Musikszene ist gut aufgestellt“, sagt Michael Baur und meint damit nicht nur Bands wie Oomph!, 2007 Gewinner beim Bundesvision Songcontest, oder Madsen, die in den letzten Jahren bereits die ganz großen Festivals wie Rock am Ring oder Southside gespielt haben, sondern auch arrivierte Künstler wie Liedermacherlegende Konstantin Wecker oder die Newcomer Mrs. Greenbird, die mit „Shooting Stars & Fairy Tales“ im Januar ein Nr. 1 Album vorgelegt haben. Aus Österreich kommt Christina Stürmer, die mit ihrer Band das brandneue Album „Hör’ auf mein Herz“ vorstellen wird und im Vorprogramm von Mark Forster unterstützt wird. „Das ist ein junger Künstler, der ohne weiteres selbst Headliner-Qualitäten besitzt“, freut sich Programmmacher Berthold Honeker. Beide singen auf Englisch, beide kommen aus der Schweiz: Mit Stefanie Heinzmann tritt eine der stärksten jungen Sängerinnen an der Nahtstelle zwischen Pop/Rock und Soul/Funk auf dem Honberg auf. Ebenfalls aus der Alpenrepublik kommen Gotthard (Tickets sind bereits ausverkauft). Reichlich Party- und Spaßfaktor dürfte gleich zum Auftakt beim Auftritt von HMBC, dem Holstuonarmusigbigbandclub, garantiert sein. Aber auch wenn die Red Hot Chillli Pipers aus Schottland ihren „Bagrock“ auf die Bühne zaubern und beim finalen Abend, einem „Rock’n’Roll Rendevousz“ mit der Spider Murphy Gang dürfte die Stimmung im Festivalzelt kochen (bereits ausverkauft). Zu den internationalen Acts, die anderorts oft große Hallen füllen und die die Zuschauer in Tuttlingen hautnah, quasi in „Clubatmosphäre“ erleben können zählen Manfred Mann’s Earth Band oder die US-Southern-Rocker Gov’t Mule um Gitarrenlegende Warren Haynes (Allman Brothers Band). Und dann sind da noch das Varieté und die A Cappella Nacht, beides Abende, die man so auf anderen Festivals nicht unbedingt findet und die ein Stück des besonderen Honberg-Sommer-Flairs ausmachen. Und sogar an die Kinder ist gedacht: Neben dem täglichen kostenlosen Kinderprogramm im kleinen Burghof, ist ein Nachmittag im großen Festivalzelt einem veritablen Kinderliederstar vorbehalten: Detlev Jöcker hat in seiner Karriere mehr als 13 Millionen Alben verkauft. Seine Lieder wie „1, 2, 3 im Sauseschritt“ kennt buchstäblich jedes Kind. Das Juli-Event in der Donaustadt kann aber nicht nur mit seinem Programm für zahlendes Publikum punkten, sondern wartet mit einer der schönsten Festivallocations überhaupt auf: Die Burgruine hoch über der Donaustadt, alte Mauern und sattgrüner Baumbestand, ein traumhafter Biergarten und das blaue Zirkuszelt mit seinem Sternenhimmel, „all das macht Laune auf den Sommer“, versprechen die Macher. Festivalvergnügen gibt’s auch ohne Eintrittskarte, etwa bei den Gratis-Frühschoppenkonzerten im Biergarten (jeweils sonntags), bei den Auftritten lokaler Bands auf der Biergartenbühne und natürlich bei der Festivalgastronomie. Auch nach den Konzerten gibt’s inmitten der stattlichen Ruine der altehrwürdigen württembergischen Festungsanlage Biergartenstimmung und Festivallaune ... auch ein Grund für viele an den 17 Festivaltagen auf den Honberg zu pilgern (oder bequem per Busshuttle hochzufahren; die mustergültige Kooperation mit dem Nahverkehrsverbund TUTikket macht‘s möglich). Dank dieser Rahmenbedingungen und eines hervorragenden Programms sollte der 19. Honberg-Sommer in Tuttlingen die Erfolgsgeschichte der Vorjahre fortschreiben. Bis zu 50.000 Gäste, die teils von weit her anreisen, erwarten die Festivalmacher.

Bilder von oben nach unten: Christina Stürmer Konstantin Wecker Red Hot Chilli Pipers Spider Murphy Gang

Das Seehas-Magazin verlost Karten zum Honberg-Sommer: 2 Karten Konstantin Wecker 2 Karten Red Hot Chilli Pipers 2 Karten Mrs. Greenbird Wenn Sie Eintrittskarten gewinnen möchten, dann schreiben Sie bis zum 20. Juni 2013 eine Mail mit der Wunschband an das Seehas-Magazin info@seehas-magazin.de oder schicken Sie uns eine Postkarte (Adresse auf Seite 3). Bei mehreren Einsendungen entscheidet das Los. Vorverkauf Der Vorverkauf läuft. Tickets für alle Veranstaltungen gibt es in der Ticketbox in Tuttlingen, online unter www. tuttlinger-hallen.de, aber auch über den telefonischen Kartenservice unter Tel. 07461 / 910996 oder bei zahlreichen Vorverkaufsstellen, u.a. in allen Vorverkaufsstellen für das KulturTicket Schwarzwald-Baar-Heuberg in den Landkreisen RW, TUT und VS. Das Festivalprogramm, viele weitere Infos und Tickets gibt’s im Internet unter www.honbergsommer.de.


EIN SCHLOSS VOLLER MUSIK : TOP-KONZERTE STEHEN AUF DEM PROGRAMM Hochrangige Ensembles und Künstler zu Gast beim Musiksommer 2013

Bereits zum vierten Mal findet im Mai und Juni 2013 der Baden-Württemberg Musiksommer in Schloss Salem statt. Top-Konzerte mit erstklassigen Ensembles und Künstlern stehen auf dem Programm des ehemaligen Zisterzienserklosters. Höhepunkt des Salemer Musiksommers 2013 bilden zwei Open-Air-Konzerte im Schlosspark: Mit Beethoven und Mozart vom Feinsten verwöhnt die „Academy of St. Martin in the Fields“ am 31. Mai das Salemer Publikum im Rahmen des Bodenseefestival-Abschlusskonzerts. Das Ensemble gehört zu den beliebtesten Orchestern der klassischen Welt und spielt unter der Leitung des türkischen Pianisten und Dirigenten Fazil Say. Bekannt ist der Ausnahmekünstler für seine Virtuosität und atemberaubende Präsenz. Einen Tag später, am 1. Juni, folgt der nächste Top-Act: Im Anschluss an ein Konzert der Popakademie Baden-Württemberg und des „GermanPops Orchestra“ steht Xavier Naidoo auf der Schlossbühne. (Dieses Konzert ist sogar bereits ausverkauft).

An Liebhaber der klassischen Musik richtet sich das hochkarätige Kammerkonzert. So präsentiert am 29. Juni das „Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim“ im Kaisersaal mit der fulminanten Solo-Flötistin Gaby Pas-Van Riet „Musik an europäischen Fürstenhöfen“. Kartenreservation und Information zum Konzert des Südwestdeutschen Kammerorchesters: Schlossverwaltung, Eingangspavillon Mo-Sa 9.30 bis 18 Uhr, Sonnund Feiertag 10.30 bis 18 Uhr. Reservierung auch telefonisch oder per Mail: 07553-916 53 32, schloss@salem.de. Die Abendkasse ist eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung geöffnet. Karten für das Open Air-Abschlusskonzert des Bodenseefestivals können an der Abendkasse, bei den Tourist-Informationen der Region und über www.reservix.de (Hotline 01805 700733) gekauft werden. Weitere Konzerttermine auch im Internet unter www.salem.de

O’CAROLAN’S CONCERTO : VIRTUOSE MUSIK FÜR CELLO UND GITARRE Sonntag, 23. Juni 2013. Ariana Burstein (Cello) & Roberto Legnani (Gitarre) in Überlingen „O’Carolan’s Concerto“ - Die Tournee 2013 ist dem Harfenspieler Turlough O’Carolan, Irlands bedeutendstem Komponisten, gewidmet. Er verband die alte keltisch/irische Melodik mit den lebensfrohen Rhythmen des italienischen Barocks und erschuf so seinen ganz eigenen unverwechselbaren Stil. Seine Musik berührt und beglückt die Seele. „O’Carolan’s Concerto“ ist ein mehrsätziges Opus und wird erstmals in der Version für Cello & Gitarre von Ariana Burstein und Roberto Legnani präsentiert. Neben den Irish Jigs, Reels & Celtic Airs bilden Südamerikanische Milongas und Tangos, Eigenkompositionen und klassische Arrangements mit Musik bekannter Komponisten weitere musikalische Höhepunkte. Aufgeführt werden Werke wie z. B. Debussys „Le Petit Nègre“ und Ravels „Habanera“. Mit Ungarischen Romanzen und Gipsy Swing wird das abwechslungsreiche Programm zu einem besonderen Konzerterlebnis, zu einem harmonischen Miteinander der Musikkulturen. Burstein & Legnani bieten mit ihrer Musik eine faszinierende Klangwelt: zwei Interpreten mit Elan und einer Intensität, die in ihrem Temperament von imponierender Perfektion sind. Die beiden Künstler sind ein brillantes Duo mit überraschender instrumentaler Rollenverteilung. Roberto Legnanis präzises Spiel ist von eleganter Virtuosität, während Ariana Bursteins bemerkenswert geschmeidiger Bogenstrich ein Gefühl der Leichtigkeit vermittelt. Wie Turlough O’Carolan sind auch Ariana Burstein & Roberto Legnani Reisende, deren Leben mit der Musik untrennbar verbunden ist.

Am Sonntag, 23. Juni 2013, 17 Uhr sind Ariana Burstein (Cello) & Roberto Legnani (Gitarre) in Überlingen im Museumssaal, Krummebergstraße 30, zu Gast. Eintrittskarten gibt es an der Konzertkasse ab 16.30 Uhr. Weitere Informationen und Ticketreservierung: www.tourneebuero-cunningham.com und Tel. 07852/93 30 34. Das Seehas-Magazin verlost 2 x 2 Eintrittskarten für „O’Carolan’s Concerto“ in Überlingen am 23. Juni 2013. Wenn Sie Eintrittskarten gewinnen möchten, dann schreiben Sie bis zum 14. Juni 2013 eine Mail an das Seehas-Magazin info@seehas-magazin.de oder schicken Sie uns eine Postkarte (Adresse auf Seite 3). Bei mehreren Einsendungen entscheidet das Los.

KULTUR / KONZERTE : SEEHAS-MAGAZIN 29


SONNE – SEE – MUSIK Promenadenkonzerte am Konzertsegel in Radolfzell Der Sommer bietet sehr viel – die Stadt Radolfzell am Bodensee bietet Promenadenkonzerte am Konzertsegel, direkt am See. Die alljährliche Veranstaltungsreihe beginnt Anfang Mai und endet im September. In diesem Zeitraum finden mittwochs und sonntags Konzerte von Radolfzeller Musikvereinen und Organisationen am Konzertsegel statt. Das Kulturamt Radolfzell startet im Mai mit der Veranstaltungsreihe der Promenadenkonzerte am Konzertsegel in die Open-Air-Saison, passend zu Beginn der warmen Sommermonate. Einfach mal dem Alltag entfliegen – Sonne tanken und Musik genießen. Die Konzerte, die unter Einheimischen als Gemeintipp gelten, können in mehrfacher Weise genossen werden, denn direkt am Ufer gelegen besticht das Konzertsegel mit einem unvergesslichen Blick über den See auf die Halbinsel Höri. Das Kulturamt Radolfzell bietet kostenfrei exklusive Konzerte der Musikvereine und Organisationen aus Radolfzell und den Ortsteilen an. Die teilnehmenden Vereine und Organisationen sowie das Kulturamt freuen sich auf viele Besucher. Falls das Wetter bei einem Termin nicht mitspielen sollte, muss das Konzert leider ausfallen. Alle Konzerttermine im Überblick sind auf der nebenstehenden Anzeige oder im Internet unter: www.radolfzell.de/promenadenkonzerte aufgelistet.

SWR1 POP & POESIE IN CONCERT Stairway Tour 2013 Wer im tiefsten Winter von Musik, Theater und Comedy an einem lauen Sommerabend unter freiem Himmel träumt, darf den Vorverkauf für die „SWR1 Pop & Poesie in Concert – Stairway Tour 2013“ nicht verpassen. Der Vorverkauf hat bereits begonnen und erfahrungsgemäß ist das Kartenkontingent für das Pop-Spektakel von Erfinder und Moderator Matthias Holtmann rasch vergriffen. Die „Stairway Tour“ präsentiert Songs von Queen, Paul Simon, Joshua Kadison, den Beatles, Led Zeppelin, AC/DC, Deep Purple und weiteren „Abräumern“ der Pop- und Rockgeschichte. Das Konzept bleibt wie gehabt – übersetzte Lieblingssongs der SWR1-Hörerinnen und -Hörer werden von professionellen Schauspielern, Sängern und Musikern live auf der Bühne in Szene gesetzt. Rathausplatz, Marktplatz, Konzertsegel, Schlossplatz und -garten – für das „Sommer Open-Air 2013“ haben sich die Veranstalter besonders eindrucksvolle Kulissen ausgesucht. Also genau richtig für die letzte Ausgabe der „Stairway-Tour“, die vom 4. bis 14. Juli in Baden-Württemberg unterwegs ist. Start ist am 4. Juli in Schwetzingen, weiter geht es nach Raststatt (5.7.), Albstadt (6.7.), Schorndorf (7.7.), Bad Mergentheim (11.7.), Ehingen (12.7.), Radolfzell (13.7.) und Badenweiler (14.7.). Nun führt sie wirklich bis in den Himmel! Der Song „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin ist natürlich das Highlight der gleichnamigen Tour von “SWR1 Pop & Poesie in Concert” und passt perfekt zu einem Konzert unterm Sternenhimmel – sei es im Schwetzinger Schlossgarten, im Innenhof des Raststatter Schlosses oder auf den Marktplätzen in Schorndorf, Bad Mergentheim oder Ehingen. Die größten Hits aller Zeiten als Gesamtkunstwerk übersetzt, interpretiert und inszeniert lösen beim Publikum regelmäßig Begeisterung und stehende Ovationen aus. Die Shows von und mit Matthias Holtmann haben mittlerweile nahezu Kultstatus erlangt. Neben Gastgeber Holtmann gehören zum Ensemble die Schauspieler Simone von Racknitz und Jochen Stöckle, die Sänger Britta Medeiros und Alexander Kraus sowie die Band mit Peter Grabinger, Patrick Schwefel, Michael Paucker, Klaus-Peter Schöpfer und Carl-Michael Grabinger. Tickets gibt es bei den örtlichen Verkaufsstellen sowie beim SWR1 Ticketservice unter 0 180 3 92 92 11 (9 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreise können davon abweichen, max. 42 Cent/Min.). Weitere Informationen zu den Konzerten gibt es im Internet unter SWR1.de.


SMOKY MOUNTAIN BRASS QUINTET : ZU GAST AN DER PH WEINGARTEN Kulturbotschafter aus den USA spielen Blues und Bach Weingarten – Am Freitag, 7. Juni 2013, gastiert das Smoky Mountain Brass Quintet im Rahmen einer Süddeutschlandtour an der Pädagogischen Hochschule. Die fünf passionierten Blasmusiker der Partnerhochschule Western Carolina University sind bereits zum zweiten Mal Gast an der PH. Sie begeistern mit einem umfangreichen Repertoire, mit Werken aus der Renaissance über Dixieland bis zur Pop-Musik. Besonders einfühlsam geben sie Stücke aus ihrer Heimat aus den südlichen Appalachen, den Smoky Mountains, wie die indianischen Ureinwohner die Berge wegen ihres blauen Nebels nannten, wieder. „Man glaubt die Weißen auf ihren Pferden und Fuhrwerken zu hören“, schwärmt ein Kritiker. Die Musiker verstehen sich als kulturelle Botschafter für ihre Universität und möchten den Austausch zwischen Weingarten und Western Carolina voranbringen. Das Konzert wird von der Vereinigung der Freunde der Pädagogischen Hochschule Weingarten in Zusammenarbeit mit dem Akademischen Auslandsamt / International Office veranstaltet. Es beginnt um 20 Uhr in der Aula im Schlossbau der PH. Karten können zum Preis von 8 € (ermäßigt 5 €) bei Frau Lefrang unter lefrang@ph-weingarten.de oder Tel. 0751/501-8050 bestellt und reserviert werden. Sie liegen dann an der Abendkasse bereit.

KAMMERMUSIKTAGE BERGKIRCHE BÜSINGEN 2013 Christian Poltéra neuer Künstlerischer Leiter Einmal mehr werfen die Kammermusiktage in der nahe bei Schaffhausen gelegenen Exklave Büsingen ihre Schatten voraus. Von vielen Kammermusik-Begeisterten bereits wieder sehnlichst erwartet, bleibt das letzte Wochenende im August (23. – 25.08.) diesem hochkarätigen Kammermusik-Ereignis vorbehalten.

Der Kartenvorverkauf beginnt am 29. Juli 2013. Programme und Info bei der Geschäftsstelle des Vereins „Musikfreunde Bergkirche Büsingen e.V.“, Büsingerstr. 1, D-78262 Gailingen, Tel. +49-(0)7734-97191, Fax +49-(0)7734-97190, kammermusiktage@t-online.de, www.kammermusiktage.de.

Mit dem 20-jährigen grandiosen Jubiläum der Kammermusiktage im letzten August hat der Mitbegründer und Künstlerische Leiter Uwe Stoffel seine Tätigkeit für den Verein „Musikfreunde Bergkirche Büsingen e.V.“ aufgegeben. Für die Nachfolge in der Künstlerischen Leitung konnte der weltbekannte Züricher Cellist Christian Poltéra gewonnen werden. Man darf gespannt sein auf eine neue künstlerische Handschrift für das dritte Jahrzehnt der Kammermusiktage. Diese sind und bleiben Anziehungspunkt für Kenner und Liebhaber der Kammermusik. Allein das Ambiente der über 1000 Jahre alten Bergkirche St. Michael, der intime Rahmen, die Nähe zu den Interpreten und eine hochkarätige Kammermusik sind Garanten für den Einmaligkeitscharakter von Büsingen. Wer Büsingen einmal erlebt hat, kommt wieder. Sei es die Musik, sei es der besondere Ort, gewiss aber die Symbiose von beidem hat Büsingen inzwischen für eine grosse und interessierte FanGemeinde zu einem Muss im kulturellen Jahresablauf gemacht. Dicht gepackt finden an drei Tagen fünf Konzerte statt. Man darf gespannt sein auf ein Programm unter neuer Künstlerischer Leitung. Das Gesamtprogramm erscheint Mitte Juni 2013. Die Kammermusiktage bieten somit am Freitag (23.08.) das Eröffnungskonzert um 20.00 Uhr, am Samstag (24.08.) das Konzert um 17.00 Uhr sowie das Nachtkonzert um 22.00 Uhr und am Sonntag (25.08.) die Matinee um 11.00 Uhr und zum Abschluss das Konzert um 17.00 Uhr.

KULTUR / KONZERTE : SEEHAS-MAGAZIN 31


THEATER KONSTANZ : PREMIEREN UND HIGHLIGHTS Im Juni und Juli 2013 Premiere Freitag, 7. Juni 2013 – 20 Uhr DER JUDE VON KONSTANZ Trauerspiel in fünf Aufzügen von Wilhelm von Scholz REGIE Stefan Otteni | AUSSTATTUNG Anne Neuser | DRAMATURGIE Miriam Reimers MIT Sophie Köster, Kristin Muthwill, Alissa Snagowski; Ingo Biermann, Andreas Haase, Thomas Fritz Jung, Zeljko Marovic In seinem Stück rekonstruiert Wilhelm von Scholz das mittelalterliche Konstanz und setzt den Arzt Nasson ins Zentrum des Geschehens. Nasson ist ein zum katholischen Glauben konvertierter Jude – aus religiöser Überzeugung, nicht aus Opportunismus, wie Nasson betont. Er ist ein wohlhabender Bürger und lebt in einem vornehmen Haus der Konstanzer Altstadt. Anders als die jüdischen Bürger, die jenseits des Rheins in ihrem Viertel leben. Zwischen den Glaubensgemeinschaften schwelen Konflikte, die eskalieren und Nasson zwischen den Fronten zerreiben, denn für beide religiösen Gruppen ist er ein Außenseiter: Die Christen sehen ihn noch immer als Juden, und die Juden betrachten ihn als Konvertiten. Dieser Konflikt führt Nasson in die Tragödie, denn er sucht eine Heimat und findet sie nirgends. Wilhelm von Scholz ist zweifellos eine in Konstanz umstrittene Person. Einerseits ist er der vielleicht einzige Konstanzer Dichter von überregionaler Bedeutung, ande- Zeljko Marovic: Der Jude von Konstanz rerseits suchte er die Nähe zu den Nationalsozialisten im Dritten Reich, verehrte Fotograf Ilja Mess Hitler und leistete eine Loyalitätserklärung auf ihn. Umso überraschender ist es, dass sich sein aus dem Jahr 1905 stammendes Trauerspiel »Der Jude von Konstanz« deutlich für eine Versöhnung zwischen Christen und Juden einsetzt – die allerdings, anderes als in Lessings „Nathan der Weise“ zum Scheitern verurteilt ist. Weitere Termine: Sa. 08.06./ Sa. 22.06. / Di. 25.06. / Mi. 26.06. / Sa. 29.06. / Mi. 10.07. / So. 14.07. / Do. 18.07. um 20 Uhr; Fr. 28.06. / Di. 02.07. / Do. 04.07. / Fr. 19.07. um 19.30 Uhr; So. 07.07. um 18 Uhr; Mi. 17.07. um 15 Uhr; Uraufführung Samstag, 6. Juli 2013 – 20 Uhr – Spiegelhalle berlin. 1989 jugendclub junges theater konstanz in Zusammenarbeit mit Autor Dirk Laucke REGIE Sarit Streicher Am Grenzübergang Invalidenstraße herrscht das totale Chaos. Autos sind quer geparkt, Menschen drängeln sich mit Sektflaschen in der Hand zu den Passkontrollen, dazwischen Journalisten aus aller Welt. Sowohl in Ost- als auch in West-Berlin wollen alle nur eines: die innerdeutsche Grenze passieren. Der 9. November 1989 – für Deutschland ein Tag wie kein anderer, denn nach 28jährigem Bestehen ist die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland Geschichte geworden. Fast ein Vierteljahrhundert später macht sich der jugendclub des jungen theaters auf die Suche nach Geschichten rund um die Wende. Neben den politischen Ereignissen dieses Tages liegt der Fokus der Arbeit auf Berichten damaliger Jugendlicher aus Ost-Berlin. Wie hat die Wende ihr Verständnis von Demokratie, Heimat und Wahrheit verändert? Welche Auswirkung hat die damalige Teilung auf uns heute? Nach »9/11« und »konstanz identity« entwickelt der Jugendclub mit »berlin.1989« ein Stück zum wichtigsten Ereignis der jüngsten Geschichte Deutschlands. Weitere Termine: Mo. 08.07. / Mi. 10.07. / Fr. 12.07. / So. 14.07. / Di. 16.07. / Do. 18.07. um 20 Uhr Kapuzinerkirche Überlingen Sommertheater 2013 JETZT FAHR ´N WIR ÜBER ´N SEE! - SOMMERTHEATER IN ÜBERLNGEN Der Frühling ist endlich da, und mit ihm kündigt sich auch ein weiteres jährlich wiederkehrendes Ereignis an: das Sommertheater des Theater Konstanz in Überlingen. Am Montag, 6. Mai begann der Vorverkauf, und bis zum 25. Mai gibt es bis zu 3,- € Frühbucherrabatt beim Kauf jeder Eintrittskarte! Für das insgesamt 28. Sommertheater des Theater Konstanz wird die Kapuzinerkirche zum 11. Mal zur Bühne, dieses Jahr ergänzt durch die Städtische Galerie Überlingen, das Torhaus und dem Gemeindesaal St. Nikolaus. Als Hauptstück entführt »Der fröhliche Weinberg« von Carl Zuckmayer in die Welt des Winzers Gunderloch, der mit der Vermählung seiner Tochter allerhand zu tun hat. Daneben zeigt das Theater Konstanz in diesem Jahr fünf weitere Stücke. Mit dabei sind zwei neue Schauspieler und einer, der geht. Frank Lettenewitsch wird mit dem Ende dieser Spielzeit pensioniert. Seinen letzten Auftritt als Ensemblemitglied gibt Zehn Frauen möchte ich sein mit Katrin Huke. er zum Abschluss des Sommertheaters. Noch am Beginn ihrer Zeit in Konstanz Fotograf Bjørn Jansen stehen Schauspieler Axel Julius Fündeling, der sich dem Überlinger Publikum mit der energetischen One-Man-Show »Werther!« präsentiert, und Schauspielerin Katrin Huke, die mit ihrer facettenreichen Stimme im Liederabend „Zehn Frauen möcht ich sein« das Publikum verzaubern wird. Drei neue Spielorte konnten mit Unterstützung des Kulturamts Überlingen für das Sommertheater gewonnen werden. Nick Hornbys »Nipplejesus« wird passend zum Stück über die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst in der Städtischen Galerie Überlingen gezeigt. »Der letzte Raucher« findet im Torhaus seine Bühne, und »Werther! « gastiert im Gemeindesaal St. Nikolaus. Mit den eingeladenen Gastspielen wird das Programm ergänzt um ein literarisches und kriminell spannendes Konzert des Glauser-Quintetts und ein Konzert der Comedian Harmonists Today. Paul Amrod zeigt einen Querschnitt seiner eigenen Kompositionen und Meister der Clownerie Olli Hauenstein wird in der Kapuzinerkirche die Lachmuskeln der Zuschauer strapazieren. Zum letzten Mal werden auch Herwig Lucas und Jürgen Oßwald zu Gast in Überlingen sein. Vom 5. Juli bis 3. August 2013. Die einzelnen Termine können dem Sommertheater-Leporello entnommen werden, der seit dem 4. Mai erhältlich ist.

32 SEEHAS-MAGAZIN : BÜCHER


FINALISTEN DES 2. AUTORENWETTBEWERBS STEHEN FEST Fachjury einigt sich auf vier Autoren Für den zweiten gemeinsamen Autorenwettbewerb der Theater Konstanz und St.Gallen hat die Jury aus über 120 Einsendungen aus 5 Ländern vier Autorinnen und Autoren ausgewählt, deren Arbeiten am 15. Juni 2013 in der Spiegelhalle des Theater Konstanz öffentlich präsentiert werden. Dies sind: Katja Brunner: »trauer und ernüchterung ODER erbärmlichkeit brennt heisser als die sonne ODER perfidie und angstschweiss in zeiten der beziehungsunfähigkeit«. Dmitrij Gawrisch: »Mal was Afrika«. Johannes Hoffmann: »Mordbrenner«. Rebecca Schnyder: »Das was bleibt«. Die Zuschauer vergeben an diesem Abend den Publikumspreis, der mit CHF 2.000,- dotiert ist, die Jury den Hauptpreis, der mit CHF 10.000,- dotiert ist. Darüber hinaus bekommt der/die HauptpreisträgerIn ein Stipendium, um das Stück am Theater St.Gallen fertig stellen zu können. Der Eintritt zur Präsentation am 15. Juni ist frei. Nach der Preisverleihung geht die Veranstaltung in eine Party über, die musikalisch bestritten wird von den »The Downhome Percolators«, einer Band aus Aschaffenburg. Die Jury des 2.Autorenwettbewerbs setzte sich zusammen aus Andreas Erdmann (Leitender Dramaturg, Burgtheater Wien), Harald Müller (Verlagsleiter, Theater der Zeit, Berlin), Stephan Roppel (Direktor, Theater an der Winkelwiese, Zürich), Tim Kramer (Schauspieldirektor, Theater St.Gallen), Christoph Nix (Intendant, Theater Konstanz), Karoline Exner (Leitende Dramaturgin, Theater St.Gallen) sowie Thomas Spieckermann (Chefdramaturg, Theater Konstanz).

Bilder unten: Regisseur Leopold Huber und der Bühnenbildner Klaus Hellenstein bei der Vorstellung der Sommerinszenierung des See-Burgtheaters in Kreuzlingen: Die Dreigroschenoper

HAI-ALARM AM KREUZLINGER BODENSEE Neue Sommerinszenierung des See-Burgtheaters Dreigroschenoper auf der Seebühne Das See-Burgtheater kehrt 2013 mit Brechts Dreigroschenoper an den Bodenseestrand zurück. Auf der Bühne: der ins Gigantische gewachsene, gefräßig die Zähne fletschende Haifisch aus Mackie Messers Moritat. Ungebrochen aktuell ist Brechts Opernpersiflage vor dem Hintergrund von Finanzkrise, Spendenschwindel und anderer Abzocke. Premiere ist am Donnerstag, 11. Juli 2013. „Wenn man bedenkt wie aktuell die Dreigroschenoper ist, kommt man nicht um dieses Stück herum“, sagt Leopold Huber, Regisseur und Intendant des See-Burgtheaters. Für das große Sommertheater wird er deshalb Brecht inszenieren. Nach Tom Waits Musical „The Black Rider“ im vergangenen Jahr bleibt das Ensemble damit musikalisch angriffslustig. Gespielt wird 2013 wieder auf einer Bühne im Bodensee, unterhalb der Seeburg, mitten im Park von Kreuzlingen. Die überdachten Zuschauerränge am Ufer fassen rund 350 Personen. Zwischen 11. Juli und 8. August sind zwanzig Vorstellungen geplant. Kartenreservierungen sind jetzt schon möglich. Bürger sind Räuber, Räuber sind Bürger Mackie Messer ist für Regisseur Leopold Huber ein Krimineller, der sich im Haifischbecken des Turbokapitalismus tummelt. „Was ist schon ein Dietrich gegen einen Hedgefonds?“, fragt Huber mit Brecht. Giuseppe Spina, der Stelzfuß aus dem „Black Rider“, verkörpert den Gangster so charmant, dass man ihn einfach mögen muss – „ungefähr so, wie die Italiener den Berlusconi“, erklärt der Regisseur. Seinen Gegenspieler Peachum spielt Erich Hufschmid, der mit dem Image eines Saubermannes den Spendenschwindler glaubwürdig auf die Seebühne bringt. Ausgerechnet seine Tochter Polly (Carin Lawey) verfällt jedoch dem charmanten Kriminellen. Astrid Keller ist die Geschäftsfrau „Jenny“ im Gaunerbunde. Als Bordell- und Eskortservice-Chefin mit Verbindungen bis in die höchsten Kreise verfolgt sie nur ihre eigenen Interessen. Das Gesetz wird von Tiger Brown (Alexander Peutz) mehr schlecht als recht vertreten. Die Kriminellen im Stück agieren wie gute Bürger – wer daraus den Umkehrschluss zieht, hat Brecht schon verstanden. Für die Bühne mit gigantischem Hai, der einen Überseecontainer verschlingt, zeichnet wieder der international renommierte Bühnen und Kostümbildner Klaus Hellenstein verantwortlich. Unterhaltung ohne Reue Musik und Gesang kommen natürlich live von der Bühne. Kurt Weills berühmte Songs aus der Dreigroschenoper stellen Schauspieler und Band dabei vor Herausforderungen: „Wer Weill spielen will, muss klassisch ausgebildet sein und dann noch etwas von Jazz verstehen“, fordert Huber. Für die musikalische Umsetzung der leicht schrägen Weill-Töne ist Volker Zöbelin als Bandleader und Kapellmeister zuständig. Brechts Dreigroschenoper soll mit spielerischer Leichtigkeit und ohne erhobenen Zeigefinger über die Seebühne gehen. „Einsicht ist ja auch ein großes Vergnügen“, sagt Huber und verspricht seinem Publikum „Unterhaltung ohne Reue“. Weitere Informationen: Kartenreservation: info@see-burgtheater.ch, ab 26. Juni bei Kreuzlingen Tourismus, Sonnenstr. 4 in Kreuzlingen oder telefonisch unter 0041 (0)71 670 14 00, www.see-burgtheater.ch Die Dreigroschenoper Premiere: Donnerstag 11. Juli 2013, 20.30 Uhr. Aufführungen, jeweils 20.30 Uhr an folgenden Tagen: Do 11.7., Fr 12.7., Sa 13.7., Di 16.7., Mi 17.7., Do 18.7., Fr 19.7., Sa 20.7., Di 23.7., Mi 24.7., Do 25.7., Fr 26.7., Sa 27.7., So 28.7. (Ausweichtermin), Di 30.7., Mi 31.7., Fr 2.8., Sa 3.8. So 4.8. (Ausweichtermin), Di 6.8., Mi 7.8., Do 8.8. Die Zuschauertribüne ist gedeckt. Gespielt wird bei jeder Witterung, ausser bei Dauerregen oder Sturm. Ab 18 Uhr Einlass und Bewirtung. Aufführungsdauer: 20.30 - ca. 22.30 Uhr, eine Pause Das Restaurant Schloss Seeburg in Bühnennähe serviert an den Theaterabenden ein spezielles Drei-Gang-Theater-Menü.

KULTUR / THEATER : SEEHAS-MAGAZIN 33


EINFACH HIMMLISCH 150. Todestag der Malerin Marie Ellenrieder 1791 - 1863

Eine Ausstellung von Rosgartenmuseum und Städtischer Wessenberg-Galerie Konstanz im Jubiläumsjahr 2013 18. Mai bis 25. August 2013 im Kulturzentrum am Münster Die Konstanzerin Marie Ellenrieder (1791-1863) zählt zu den bedeutendsten Malerinnen des 19. Jahrhunderts. Selbstbewusst schlug sie einen für ihre Zeit ungewöhnlichen Lebensweg ein: Als erste Frau studierte sie ab 1813 an der Münchner Kunstakademie und avancierte in kurzer Zeit zur gefragten Portraitistin für Adel und Bürgertum in Baden und der Schweiz. Auch im Genre der religiösen Kunst leistete Marie Ellenrieder Pionierarbeit: Sie war die erste Künstlerin, die Altarbilder für eine katholische Kirche in Deutschland schuf. Nach einer Italienreise 1822-25 befasste sie sich mehr und mehr mit religiösen Themen. 1829 ernannte sie der badische Großherzog zur Hofmalerin. Hoch verehrt starb sie 1863 in Konstanz. Zum 150. Todestag widmen das Rosgartenmuseum und die Städtische Wessenberg-Galerie Konstanz Marie Ellenrieder vom 18. Mai bis 25. August 2013 eine umfangreiche Ausstellung mit bedeutenden Gemälden, Kartons und Zeichnungen dieser außergewöhnlichen Malerin. Der begleitende Katalog zeichnet ein grundlegend neues Bild von Leben und Werk Marie Ellenrieders.

Bilder v.l.n.r. Lebensalter Leuchtenstern Jüngling Heilige Cäcilie

34 SEEHAS-MAGAZIN KULTUR / AUSSTELLUNGEN


IM ANFANG WAR DAS WORT

ABORIGINAL ART

Die Bibel im Kloster St. Gallen

Aus der Great Victoria Desert

Bild oben: Barocksaal der Stiftsbibliothek St. Gallen Bild unten: Codex; Nirgendwo lässt sich die Beschäftigung mit der Heiligen Schrift besser studieren und untersuchen als im ehemaligen Kloster St. Gallen

© Simon Hogan, Spinifex Arts Project

Ausstellung vom 2. Dezember 2012 bis 10. November 2013 „Scrutamini scripturas“ (Erforschet die [biblischen] Schriften; Io 5, 39), schrieben die St. Galler Benediktinermönche im 18. Jahrhundert in eine Kartusche über dem Eingang zum Handschriftenkabinett, wo ihre kostbarsten Bibelschätze aufbewahrt waren. Sie spielten dabei auf das für jeden Konventualen unerlässliche Studium der biblischen Bücher des Alten und des Neuen Testamentes an, dachten wohl aber auch an die große Vergangenheit ihres Klosters, aus der in ihrer Sammlung zahlreiche und bedeutende Zeugnisse der Beschäftigung mit den biblischen Büchern erhalten geblieben waren. In der Handschriftensammlung der Stiftsbibliothek sind grundlegende Quellen und Dokumente von teilweise abendländischer Bedeutung, vor allem aus dem frühen Mittelalter, überliefert. Dies trifft in besonderem Maße auch für das „Buch der Bücher“, die Bibel, und deren Überlieferung zu. Mehr als die Hälfte aller etwa fünfhundert Pergamenthandschriften des 5. bis 12. Jahrhunderts in der Stiftsbibliothek überliefern in reiner oder kommentierter und bearbeiteter Form das Wort Gottes. Nirgendwo lässt sich die Beschäftigung mit der Heiligen Schrift besser studieren und untersuchen als im ehemaligen Kloster St. Gallen. In acht Vitrinen im Barocksaal und vier Vitrinen im Lapidarium im Untergeschoss sind Handschriften vom 5. bis zum 18. Jahrhundert und Drucke aus dem 15. bis 19. Jahrhundert ausgestellt. Sie zeigen die Stiftsbibliothek St. Gallen als wichtigen Hort der Bibelüberlieferung; verschiedene Bibeltexte sind hier in ältesten Abschriften vorhanden.

Australische Wüstenkunst zu Gast am Bodensee Leuchtende Farben, schwarze Wasserlöcher, kraftvolle Zeichen: wer einmal ganz andere Kunst sehen und erspüren möchte, wird vom 7. bis 30. Juni in der Galerie Gunzoburg in Überlingen auf seine Kosten kommen. Die Freiburger Galerie ARTKELCH zeigt Arbeiten der Spinifex-Künstler, die zu den letzten Nomaden der australischen Wüste gehören. Genau diese Ursprünglichkeit macht die besondere Faszination der Spinifex-Kunst aus, die geradezu als „Archetyp“ der Aboriginal Art bezeichnet werden kann. Sie besticht neben der ästhetischen durch ihre politische Dimension: Das Volk der Spinifex wurde durch britische Atomtests von heute auf morgen zu Vertretern der Moderne. Anhand seiner Kunst konnte es schließlich mehr als 55.000 km2 Land von den Weißen zurückgewinnen. Die Ausstellung ist Teil der jährlichen Wanderausstellung Pro Community, die nach Freiburg, München und Hamburg nun am Bodensee Station macht.

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EIN BEDEUTENDES JUBILÄUM : RADOLFZELL 1863 - 2013 Vor 150 Jahren wurde Radolfzell an die Badische Hauptbahn angeschlossen Das Stadtmuseum Radolfzell in der alten Stadtapotheke würdigt mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Singen-Radolfzell vom 15. Juni bis 3. November 2013 die Bedeutung der Eisenbahn mit einer eigenen Sonderausstellung: „Mit Volldampf – 150 Jahre Eisenbahngeschichte in Radolfzell“ wirft Schlaglichter auf die zurückliegende Zeit. In der Stadt wird darüber hinaus dieses historische Ereignis mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen über das ganze Jahr bedacht. Wichtiger Partner des Veranstaltungsreigens ist die DB Regio AG, die das Streckenjubiläum gleich mit zwei Höhepunkten in Radolfzell verbindet: Mit einer Auftaktveranstaltung am 15. Juni wird die Vernissage der Sonderausstellung mit einer Loktaufe im Bahnhof Radolfzell verbunden. Höhepunkt der Jubiläumsfeiern wird ein großes Bahnhofsfest am 13. Oktober sein mit einem Festakt unter Beteiligung des Verkehrsministers Winfried Hermann, Präsentation von historischen Eisenbahnfahrzeugen, Sonderfahrten mit Dampfzügen und vielem mehr.

Am 13. Juni 1863 fuhr der erste Zug auf der Strecke Waldshut - Schaffhausen - Singen - Radolfzell - Konstanz. Die Einwohner strömten zum neuerbauten Bahnhof, um den Halt des Sonderzuges mit dem Großherzog zu erleben. Mit dem Anschluss an die große, weite Welt eröffneten sich völlig neue Perspektiven für die Bevölkerung, aber auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Industriebetriebe (Schiesser, Allweiler u.a.) siedelten sich an. Die Eisenbahn wurde schließlich bis in die 1960er Jahre zum drittgrößten Arbeitgeber in der Stadt. Radolfzell ist Eisenbahnzentrum, bis es in den 1970er Jahren diese Funktion an Singen abtreten muss. Die Bahn war zum Schrittmacher der Moderne geworden - ohne sie wäre Radolfzell a.B. eine bescheidene ländliche Kleinstadt geblieben. Das Kürzel „a. B.“ für „am Bodensee“ wird gerne in „am Bahnhof“ umgemünzt. Denn er trennt die Stadt vom See und das zu verbessern genießt aktuell höchste Priorität.

Das Stadtmuseum Radolfzell in der alten Stadtapotheke, Seetorstraße 3, liegt gegenüber dem Bahnhof. Öffnungszeiten: DI – So: 10-12.30 Uhr und 14 – 17.30 Uhr, Do bis 20 Uhr Kontakt: Telefon: 07732/8 15 30, www.stadtmuseum-radolfzell.de Veranstaltungen im Juni und Juli 2013 Samstag, 15. Juni, 11:00 Uhr, Bahnhof, Seetorplatz und Stadtmuseum Jubiläumsveranstaltung und Eröffnung der Sonderausstellung“ Mit Volldampf 150 Jahre Eisenbahngeschichte in Radolfzell“. Taufe einer Lok der Schwarzwaldbahn auf den Namen „Radolfzell am Bodensee“. Konzert mit der Eisenbahner Musikkapelle Radolfzell. Die Sonderausstellung im Stadtmuseum in der alten Stadtapotheke ist bis 3. November 2013 zu sehen. Donnerstag, 27. Juni, 16 – 18: Uhr, Stadtmuseum „Wir basteln eine Lok“, Kinderführung in der Sonderausstellung. Freitag, 28. Juni, 21 Uhr, Marktplatz Konzert der Stadtkapelle unter Ltg. von Kuno Rauch unter dem musikalischen Motto „Radolfzell unter Volldampf“ Sonntag, 30. Juni, 10:30 – 11:30 Uhr, Stadtmuseum „Mit Volldampf – 150 Jahre Eisenbahngeschichte in Radolfzell“ Sonntagsführung in der Sonderausstellung Sonntag, 7. Juli, 10 – 12 Uhr, Stadtmuseum Eisenbahnerstadt Radolfzell 1913 Lassen Sie sich von Klara, einem Dienstmädchen aus dem Hause des Zeitungsverlegers Huggle, durch die aufstrebende Eisenbahnerstadt Radolfzell im Jahr 1913 führen. Wichtige Ereignisse im Städtchen und mancherlei Geschichtle lassen die Turbulenzen des Alltags in der Kleinstadt am Untersee am Vorabend des 1. Weltkriegs lebendig werden. Donnerstag, 11. Juli, 19 Uhr , Universum Nostalgie Kino Filmabend „Eisenbahner-Stadt Radolfzell am Bodensee“. Kurzfilme des Film- und Videoclubs Singen – Radolfzell ergänzt durch Geschichte und Geschichten rund um das Thema Bahn von Achim Fenner, Leiter von Stadtarchiv und Stadtmuseum Sonntag, 14. Juli, 10:30 – 11:30 Uhr, Stadtmuseum „Mit Volldampf – 150 Jahre Eisenbahngeschichte in Radolfzell“ Sonntagsführung in der Sonderausstellung Sonntag, 14. Juli, 15 – 17 Uhr „Der Bahndamm als Lebensraum“ Exkursion mit Rüdiger Specht, Museumspädagoge. Treffpunkt wird noch bekanntgegeben Donnerstag, 25, Juli, 16 – 18 Uhr - Stadtmuseum „Wir basteln eine Lok“, Kinderführung in der Sonderausstellung Weitere Ergänzungen des Programms werden fortlaufend vorgenommen. Bitte beachten Sie auch www.radolfzell.de, www.stadtmuseum-radolfzell.de

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ERICH HECKEL : DER GROSSE EXPRESSIONIST Mit Werken aus dem Brückemuseum Berlin

(c) Nachlass Erich Heckel, Hemmenhofen

29.06.- 29.09.2013 Stadthalle + Zehntscheuer Balingen Mit 35 Gemälden, 65 Aquarellen und Zeichnungen und 80, zum Teil farbigen, Druckgraphiken präsentiert. Balingens Sommerausstellung 2013 Erich Heckels expressionistisches Schaffen in Dresden und Berlin vor dem 1. Weltkrieg bis hin zu seinem Wirken an der Karlsruher Kunstakademie nach dem 2. Weltkrieg. Angefangen beim immer noch wenig bekannten Frühwerk, das die Einflüsse

van Goghs und des Jugendstils erkennen lässt, zeigt die Schau in zwei Häusern (Stadthalle und Zehntscheuer) die spannende stilistische Entwicklung des „ganzen Heckel“, dessen Leben und Werk ihn ab den 20er Jahren eng mit der Bodenseeregion und dem Südwesten Deutschlands verbindet und der hier die Motive für einige seiner schönsten Landschaftsbilder findet. Heckels Wirken liegt ein Leben zugrunde, das einschneidende Stationen der Geschichte, vielfältige Zeitströmungen und Literatur in seinem künstlerischen Schaffen subtil spiegelt. Dazu gehören Nietzsches Zarathustra, ebenso wie die spirituellen Einflüsse des Stefan George Kreises, die romantische Auseinandersetzung mit Licht und Transzendenz, sowie dem Stil der Neuen Sachlichkeit und nicht zuletzt das Erlebnis zweier Weltkriege. Heckels internationale Bekanntheit geht auf die epochemachende Künstlergruppe „Die Brücke“ zurück, die er 1905 zusammen mit Ernst Ludwig Kirchner und weiteren Kollegen gründete und damit fortan den deutschen Expressionismus als Avantgardestil verankerte. Unbeschwerte Aktdarstellungen in leuchtenden Farben an den Moritzburger Teichen und Stränden der Ostsee beschreiben das neue Lebensgefühl der Künstlergruppe, die „unverfälscht und unmittelbar“ wiedergab „was sie zum Schaffen drängt“ genauso wie ihr Experimentiergeist mit Drucktechniken und die gemeinsame Vermarktung ihrer Kunst. Mit einzelnen bedeutenden Gemälden seiner berühmten Künstlerkollegen Kirchner, Schmidt-Rottluff, Pechstein und Nolde, aus der Zeit von 1905 bis 1913 als sich die Gruppe wieder auflöste, zeigt die Balinger Ausstellung den engen Bezug der Künstler untereinander. Heckel bleibt den typisch expressionistischen Themen treu. Spannend erschließt sich dem Betrachter der Badenden, Akte, Tänzer, Artisten, Soldaten, Stilleben, Selbstportraits und Landschaften seine künstlerische Neuinterpretation während mehrerer Jahrzehnte. Ein begleitender Katalog zur Ausstellung wird die vielseitigen Lebensabschnitte, künstlerischen Stilrichtungen und Arbeitsweisen in chronologischen Kapiteln mit begleitenden Texten und Essays erläutern. Öffnungszeiten: vom 29. Juni bis 29. Sept. 2013, täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr Freitag bis 21.00 Uhr, ohne Ruhetag. Weitere Informationen: www.stadthalle.balingen.de

Künstler: Ernst Troll. Titel: Vereint. Material: Hartfaserplatte, Leim, Pappmaché, Farbe. Größe: 66 x 92 cm. Zu sehen in der MO1ART-Galerie, Mozartstraße 1, 78256 Steißlingen, Tel. 07738/929644, www.mo1art.de

KULTUR / AUSSTELLUNGEN : SEEHAS-MAGAZIN 37


TAUSEND JAHRE — EIN GENIE : HERMANN DER LAHME Reichenauer Mönch und Universalgelehrter des 11. Jahrhunderts 2013 jährt sich zum tausendsten Mal der Geburtstag des bedeutenden Reichenauer Mönchs, Gelehrten und Dichters Hermann des Lahmen. Er kam am 18. Juli 1013 als Sohn des Grafen Wolfrad von Altshausen und der Hiltrud zur Welt. Die Eltern übergaben ihren von Kindheit an gelähmten Sohn mit sieben Jahren der Abtei Reichenau, die damals unter Abt Bern eine neue Blütezeit erlebte. Hier besuchte Hermann die Klosterschule, wurde Mönch und erhielt 1043 die Priesterweihe. Als Lehrer der Klosterschule entfaltete Hermann über viele Jahre bis zu seinem Tod am 24. September 1054 eine angesichts seiner körperlichen Behinderung beeindruckende Aktivität als einer der vielseitigsten Gelehrten seiner Zeit. Dabei widmete er sich vordringlich den Fächern des Quadrivium, zusammen mit dem Trivium Teil der Sieben freien Künste, nämlich der Musik, der Arithmetik, der Geometrie und der Astronomie. Daneben verfasste Hermann liturgische Dichtungen wie die Sequenz ‚Ave praeclara maris stella’ zum Fest Mariae Himmelfahrt. Auch die Autorschaft der Antiphon ‚Salve regina’ wird ihm zugeschrieben. Freilichtspiele im Klosterhof beim Münster St. Maria und Markus, Insel Reichenau Zum 1000. Geburtstag am 18. Juli 2013 des Benediktinermönches Hermannus Contractus, dem tiefsten und umfassendsten Gelehrten und Wissenschaftler seiner Zeit, finden auf der Insel Reichenau im Rahmen der Freilicht- und Glashausspiele - in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Reichenau - erstmalig seit vielen Jahren wieder Theateraufführungen im Klosterhof statt. Die Gründerin und Regisseurin der Sommerspiele, Ute Fuchs, erarbeitet aus dem Lebensbild „Hermannus Contractus“ von Dr. Karl Flesch (1924) und dem dramatischen Roman „Die letzte Freiheit“ von Maria Calasanz Ziesche (1967) eine dramatische Szenenfolge mit dem Titel:

„HERMANN, DER LAHME – GROSSES GESCHIEHT IN DER STILLE“ Mitwirkende: Ensemblemitglieder des „Theaters auf der Insel“, Reichenauer Bürgerinnen und Bürger und andere. Für den feierlichen musikalischen Rahmen sorgen Mitglieder der Reichenauer Chöre, Mitglieder der Bürgermusik und viele andere. Vorstellungen: Donnerstag, 18. Juli bis Sonntag, 21. Juli 2013 und Donnerstag, 25. Juli bis Sonntag, 28. Juli 2013 jeweils 20.00 Uhr Preis: 19�€ auf allen Plätzen. Vorverkauf ab Anfang Juni bei Tourist-Information Reichenau. Veranstaltungen auf der Reichenau 27.05.2013 | Heilig-Blut-Fest Pilger-Tag der Gemeinde Altshausen zum Reichenauer Heilig-Blut-Fest. 22.06.2013 | 15.00 bis 18.00 Uhr | Tag des Miteinanders Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten, Schulen, Kirchen, ZfP Reichenau, Schule für Logopädie Königsegg, Kliniken Schmieder, Caritas Konstanz, Seniorenzentrum Reichenau; Klosterhof Reichenau. Abschlussgottesdienst 18.00 Uhr im Münster St. Maria und Markus Reichenau. 26.06.2013 | 20.00 Uhr | Vortrag „Die Abtei Reichenau zur Zeit Hermanns des Lahmen“, Vortrag von Prof. Dr. Helmut Maurer (Konstanz); Kapitelsaal im Münsterpfarrhaus Reichenau. 10.07.2013 | 20.00 Uhr | Vortrag „Zeitverschiebungen praktisch: Woher kommen die Mittelalterbilder des 21. Jahrhunderts?“, von Prof. Dr. Valentin Groebner (Luzern) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hermannus Contractus – Zeit und Leben“ des Konstanzer Wissenschaftsforums; Kapitelsaal im Münsterpfarrhaus Reichenau. 15.08.2013 | Inselfeiertag Mariä Himmelfahrt | 19.00 Uhr | Vortrag „Die Welt von der Reichenau aus gesehen – Hermann der Lahme als Chronist“, von Prof. Dr. Walter Berschin (Heidelberg); Kapitelsaal im Münsterpfarrhaus Reichenau. 11.09.2013 | 20.00 Uhr | Vortrag Marienverehrung in der Liturgie Spaniens und Südfrankreichs seit der Zeit Hermanns des Lahmen, Vortrag von Prof. Dr. Susana Zapke (Wien); Kapitelsaal im Münsterpfarrhaus Reichenau. 25.09.2013 | 20.00 Uhr | Vortrag Einführung in das musikalische Schaffen Hermanns mit Musikbeispielen der CD-Neueinspielung durch das Ensemble „Ordo Virtutum“, Vortrag von Prof. Dr. Stefan Johannes Morent (Tübingen); Kapitelsaal im Münsterpfarrhaus. 28.09.2013 | 20.00 Uhr | Konzert „Salve Regina – Alma Redemptoris Mater“, Vertonungen der marianischen Antiphonen aus verschiedenen Jahrhunderten, Gemeinschaftskonzert aller kirchenmusikalischen Ensembles der Reichenau, Ltg: Patricia Klug, Klaus Paul und Roland Uhl; Münster St. Maria und Markus Reichenau. 29.09.2013 | 9.30 Uhr | Festgottesdienst Ponifikalamt mit Erzbischof Dr. Robert Zollitsch; Münster St. Maria und Markus Reichenau. 16.10.2013 | 20.00 Uhr | Vortrag „Zeitreisen um die Welt – Die Ortszeit und das Zeitregime des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO“, Vortrag von Dr. Andrea Rehling (Mainz) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hermannus Contractus – Zeit und Leben“ des Konstanzer Wissenschaftsforums; Kapitelsaal im Münsterpfarrhaus Reichenau. 04.12.2013 | 20.00 Uhr | Vortrag „Zeit, Zeitlichkeit und Ewigkeit-philosophisch betrachtet“, Vortrag von Prof. Dr. Gottfried Gabriel (Jena) im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Hermannus Contractus – Zeit und Leben“ des Konstanzer Wissenschaftsforums; Kapitelsaal im Münsterpfarrhaus Reichenau. Bis 31.10.2013 | Sonderausstellung Ausstellung „Hermann der Lahme 1013-1054: Tausend Jahre – ein Genie“ Öffnungszeiten: April bis Oktober: täglich von 10.30 - 16.30 Uhr, Juli und August: täglich von 10.30 - 17.30 Uhr; Museum Reichenau. Weitere Informationen: Tourist-Information Reichenau | Pirminstr. 145 | 78479 Reichenau Telefon: 07534 9207 0 | info@reichenau-tourismus.de | www.reichenau.de

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MUSEUM AUBERLEHAUS Eine Zeitreise zu den Sauriern

n lung zwische Afrika urierausstel r– • Größte Sa d Zürich • Abenteue nn? un de t s Stuttgar as ist da t“ sstellung „w • Sonderau sspiel für Jung und Al Ein Museum

Sonntags von 13.30-17 Uhr geöffnet · Sonderführung nach Voranmeldung · Tel.07425-5550

Das Auberlehaus ist ein Museum zum Entdecken und lässt Kinderherzen höher schlagen: kein Wunder – wo sonst können die kleinen und großen Besucher auf einer Zeitreise den Sauriern direkt in die riesigen Augen schauen? Immerhin gehört Trossingen zu den weltweit größten Saurierfundstätten! In der AfrikaAbteilung wird der schwarze Kontinent zum Klangerlebnis – und auch hier lädt die Savanne zum Entdecken und zum Be-greifen im wahrsten Sinne des Wortes ein – hat ein Elefant Haare? Nur eine von vielen Fragen, die hier mehr als nur beantwortet werden. Dass dann auch noch ein originales, über 100 Jahre altes Schulzimmer bewundert und benutzt werden darf, lässt den Besuch zum Museumserlebnis werden. Aktuell bis Mitte September darf im Museum auch ein faszinierendes Museumsspiel probiert werden: es gilt Historisches mit Aktuellem zu vergleichen und zu finden: gar nicht so einfach, aber hier können die Erwachsenen den Kindern helfen und jeder darf jedem seine Welt erklären – garantierter Spaß für die ganze Familie! Museum Auberlehaus, Marktplatz 6, 78647 Trossingen, Tel. 07425 / 5550 www.museum-auberlehaus.de

SCHULMUSEUM MÜHLEBACH Ausstellung „Ansichtssache — Das Bild der Schule“

Das Schulmuseum Mühlebach befindet sich in einem 1846 als Lehmbau (Pisébau) errichteten Schulhaus. Es zeigt die Ausstellung „Ansichtssache – Das Bild in der Schule“, verfügt über ein historisches Schulzimmer und ein Labor für Workshops, bietet im Seminarraum Gelegenheit für Sitzungen und ergänzt das Angebot mit Museumscafé, Shop, Spielwiese und Parkplätzen. Ein idealer Ort, um „Schule früher“ zu erleben, und geeignet für Schulreisen, Klassenzusammenkünfte, Seniorenausflüge und Familienfeste. Öffnungszeiten: Mittwoch und Sonntag, 14 – 17 Uhr; Führungen für Gruppen auf Voranmeldung jederzeit möglich. Kontakt: Schulmuseum Mühlebach, Weinfelderstrasse 127 CH-8580 Amriswil, 0041 71 410 07 01, info@schulmuseum.ch, www.schulmuseum.ch.

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MIT HAMMER UND MEISSEL : FOSSILIEN IM ÖLSCHIEFER SUCHEN Aktionstag rund um den Klopfplatz und das Museum am Sonntag, 2. Juni 2013

Planen Sie den Sonntag mit Familie und Freunden einmal anders: Wie wär’s mit einer Zugfahrt mit der Hohenzollerischen Landesbahn ab Balingen oder Schömberg nach Dotternhausen, wo Sie am Sonntag, 2. Juni 2013 von 11 -17 Uhr anlässlich des jährlichen GeoPark-Aktionstages ein interessantes Programm erwartet. Die Schaupräparation, Erläuterung Ihrer Funde durch Paläontologen, Sonderführungen im Museum und natürlich das beliebte „Schatzsuchen“ im großen Sandkasten für die Kleinen sorgen für Abwechslung und Spaß. Lernen Sie auch eine ganz andere Seite des Ölschiefers kennen: Der KneippBademeister Reinhold Schön aus Bad Boll informiert über das traditionelle Heilmittel „Jurafango aus Bad Boll“. Der aus Ölschiefer gewonnene Jurafango mobilisiert die körpereigenen Kräfte zur Beseitigung von Krankheitsstoffen. Er unterstützt und beschleunigt hervorragend die Wirkung anderer therapeutischer Maßnahmen Sonderführungen im Fossilienmuseum, eine Wissens-Rallye für Kinder sowie die Kunstausstellung „Distanz &Nähe“ von Joachim Wörner locken natürlich auch ins Werkforum. Für das leibliche Wohl sorgen die DRK Bereitschaft Schömberg sowie die Lebenshilfe Zollernalb. Mit Ihrer Einkehr über Mittag oder einer Pause bei Kaffee und Kuchen machen Sie der Belegschaft und den Helfern eine besondere Freude.

ERLEBNIS FRICKINGEN : DREI MUSEEN-GEMEINDE Wandern Sie, baden Sie, genießen Sie

Der staatlich anerkannte Erholungsort Frickingen mit seinen Ortsteilen Altheim und Leustetten – eingebettet in das ruhige Salemertal und die Höhenzüge des mittleren Linzgaus – liegt nur wenige Kilometer von Überlingen und dem Ufer des Bodensees entfernt. Der ländliche Charme wird in allen Ortsteilen deutlich. Prächtige Obstgärten, historische Fachwerkbauten und eine attraktiv gestaltete Ortsmitte kennzeichnen die Gemeinde. Sie finden hier unverfälschte Gastlichkeit und ein Stück ursprüngliche Lebensart. Gleich mit drei kleinen Museen kann sich die Gemeinde schmücken. Im Ortsteil Leustetten ist die Lohmühle aus dem Jahre 1835 als Zeugnis des alten Gerberhandwerks zu besichtigen. Ehrenamtliche Führungskräfte setzen für Sie gerne das Mühlrad und die angeschlossenen Maschinen in Betrieb. Im Ortsteil Altheim lohnt ein Besuch im Tüftlerwerkstatt-Museum, eine über 100 Jahre alte wasserturbinengetriebene Mechanikerwerkstatt, aus der auch verschiedene „Tüftler“ hervorgingen. Der historische Petershauser Hof in Frickingen, erbaut im Jahre 1591, beherbergt heute das Bodensee-Obstmuseum, das auf lebendige Weise die Geschichte und die Bedeutung des Obstanbaus am See dokumentiert. Wenn Sie noch mehr zum Thema Obstbau in der Praxis erfahren und gleichzeitig die einzigartige Landschaft des Salemertals erleben möchten, empfehlen wir Ihnen eine Wanderung über den Apfelrundweg mit Obstlehrpfad. Tolle Ausblicke und interessante Informationen an 19 Stationen entlang der 12 km langen Schleife entschädigen für den notwendigen, aber gesunden Fußmarsch. Frickingen ist engagiert im Umweltschutz und avanciert zur ökologischen Vorzeige-Gemeinde: Seit Jahren setzt man auf umweltbewusstes Bauen mit Holz sowie auf eine Fernwärmeversorgung durch Hackschnitzel. Architektur- und Holzbaupreise für Rathaus, Graf-Burchard-Halle, Feuerwehrhaus und Bauhof belegen dies eindrucksvoll. Die öffentlichen Gebäude beziehen Ökostrom, die Bürger Frickingens investieren gemeinsam in Photovoltaikanlagen und liegen in der „Solarliga“ innerhalb Baden-Württemberg bereits auf Platz vier. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Angebot an Sport, Erholung, Kunst und Kultur, ganz aktuell aufgewertet durch das neue Frickinger Naturatelier, das Feuchtbiotop „Weiher am Aubach“ mit Aussichtsplattform - und im neuen Naturerlebnisbad mit Sprungfelsen und Kleinkinderbecken im Ortsteil Leustetten kommen auch Wasserratten auf ihre Kosten.


WIE KLINGT DIE ARGEN? Rhythmus und Klang erfahren beim Musiktag im Bauernhaus-Museum Wolfegg Einen ganzen Tag lang dreht sich im Bauernhaus-Museum Wolfegg alles um die Musik: Mit einem Bühnenprogramm und zahlreichen Stationen zum Ausprobieren und Mitmachen können die Besucher verschiedenste Bereiche der Musik erkunden und auf sich wirken lassen. Musik ist ein wesentlicher Bestandteil einer Gesellschaft. Die Besucher können am 30. Juni selbst ihrer Bedeutung und Herkunft nachspüren. Welche Instrumente wurden zu welchen Anlässen verwendet? Was verbirgt sich hinter welchem Rhythmus und wie hat die Musik die Kultur Oberschwabens geprägt und geformt? Nach dem Auftakt des Männerchors des Oberschwäbischen Chorverbands am 29.6. um 17 Uhr geht es am Sonntag, den 30.06. darum, Musik am eigenen Leib zu erfahren. Mit einem moderierten Bühnenprogramm und zahlreichen Stationen zum Ausprobieren und Mitmachen können die Besucher verschiedenste Bereiche der Musik erkunden und auf sich wirken lassen: Historische, in Oberschwaben gespielte Instrumente, wie Schalmei, Drehleier und Dudelsack werden durch die Tübinger Gruppe „La Marmotte“ erklingen, die auch zum Tanz einlädt. Es gibt außerdem Kurzworkshops für die Besucher mit Bodypercussion und Trommeln. In verschiedenen Bereichen geht es darum, Musik auf sich wirken zu lassen: Wie klingt eine Sinfonie über „die Argen“? Wie klingt die Vertonung von Allgäuer Sagen? Oder welches Bild entsteht, wenn Musiker gemeinsam muszieren und improvisieren? Hier dürfen die Besucher zu Pinsel und Leinwand greifen und die musikalischen Töne in Formen und Farben auf die Leinwand bringen. Kinder dürfen sich u.a. eigene Instrumente aus Naturmaterialien bauen, z. B. Windhörner oder Handtrommeln. Bauernhaus-Museum Wolfegg, Vogter Str. 4, 88364 Wolfegg Tel.: 07527 / 9550-0, Fax.: 07527/ 9550-10 info@bauernhaus-museum.de, www.bauernhaus-museum.de Bild rechts: Die Tübinger Gruppe „La Marmotte“ lädt beim Musiktag zum Tanz und spielt auf Instrumenten, die auch in Oberschwaben daheim sind, u.a. Dudelsack und Drehleier. Bild unten: Besonders auch Kinder sind beim Musiktag herzlich willkommen – bei den Mitmachangeboten dürfen sie u.a. selbst Instrumente bauen.

KULTUR / AUSSTELLUNGEN : SEEHAS-MAGAZIN 41


PR-Inserat

INATURA – ERLEBNIS NATURSCHAU : NATUR UND TECHNIK ZUM ANFASSEN Ab 14. Juni 2013 der neue Ausstellungsschwerpunkt „Das Wunder Mensch“

Die inatura lockt mit ihrer Ausstellung rund um unsere Natur: In „verschiedenen Lebensräumen“ gehören Videoprojektionen ebenso dazu wie lebende Kleintiere und Tierpräparate zum Anfassen. Mit der Eröffnung der inatura Science Zones weitete die inatura ihr Themenspektrum auf das Gebiet der Technik aus. Es entstanden über 40 neue interaktive Stationen, die sich auf ebenso unterhaltsame Weise wie die Hauptausstellung technischen und physikalischen Phänomenen widmen. Neu ab 14. Juni 2013, der neue Ausstellungsschwerpunkt „Das Wunder Mensch“. Wir wandern durch unsere Organsysteme, erfahren spielerisch mit allen Sinnen, wie sie funktionieren und wie wir sie optimal versorgen. Eine Ausstellung, die den Menschen „begehbar“ und unser Dasein auf ganz neue Art greifbar macht. Die faszinierende Frage nach dem „wie“ wird auf interaktive Art und Weise erlebbar, erforschbar gemacht.

Aktuelle Sonderausstellung vom 8. März bis 8. September 2013. „Krummer Schnabel, spitze Krallen - Greifvögel und Eulen“ Mit spitzen Waffen, scharfen Sinnen und artistischen Flugleistungen beherrschen Greifvögel und Eulen den Himmel – Tag und Nacht. Ihre Schnelligkeit, Kraft und Größe beflügeln seit jeher unsere Fantasie. Als Wappentiere verkörpern sie Macht und Stärke. Und dennoch sind sie verletzlich. Eine Sonderausstellung der Naturmuseen Olten und St. Gallen und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn, Jahngasse 9, A-6850 Dornbirn Telefon: 0043 (0) 5572 / 23235-0, naturschau@inatura.at, www.inatura.at Ganzjährig täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr Bilder links und Mitte: Aus der Ausstellung „Das Wunder Mensch“ © inatura Bild rechts: Greifvogel © Josef Köldorfer

DIE BACHRITTERBURG : TAUCHEN SIE EIN IN DIE WELT DES MITTELALTERS Eine Zeitreise ins frühe 14. Jahrhundert Die Bachritterburg ist die wissenschaftlich fundierte Rekonstruktion einer für den Niederadel typischen Turmhügelburg, auch „Motte“ genannt. Der imposante Gebäudekomplex umfasst den Wohn- und Wehrturm sowie die Wirtschaftsgebäude. Alle Bauten, Möbel, Geräte und Einrichtungsgegenstände gehen auf Rekonstruktionen zurück und wurden in traditionellen Techniken zu einer einzigartigen Anlage mit viel Liebe zum Detail realisiert. Ein Becherkachelofen, pergamentbezogene Fenster, kleine hübschen Details wie Nuppenbecher, Aquamanile, Daubenschalen oder Kienspanleuchter gibt es zu sehen. Jährlich lassen sich 20.000 Besucher in eine Zeit zurückversetzen, die für Europa sehr prägend war. Ob wir „jemanden im Stich lassen“, „etwas aus dem Ärmel schütteln“ oder einfach nur „alles in Butter“ ist, vieles selbst in unserem modernen Sprachgebrauch hat seinen Ursprung in der oft als „dunkles Mittelalter“ bezeichneten Zeitepoche. Weit entfernt von fantasiegeprägten Mittelalterspektakeln wird hier fundiertes Wissen vermittelt, ohne die Faktoren Erlebnis und

Unterhaltung außer Acht zu lassen. Regelmäßig ziehen Living-History-Gruppen mit Rittern, Burgdamen, Mägden und Knechten in die Burg und laden zu einer historischen Zeitreise ein. Hochinteressant sind die Vorführungen längst verlorener oder vergessener Handwerkskunst, wie Färben mit Pflanzenfarben, Kochen und Backen nach historischen Rezepten, Herstellung von Kettenhemden, Fertigung von Kämmen oder Goldwaagen aus Rinderknochen, Schmieden und vieles mehr. Jedes Wochenende wird etwas geboten. Monatlich mindestens eine Burgbelebung, regelmäßige Familiensonntage und Handwerks-Seminare sowie Falknervorführungen und Sonderaktionen wie die Pflanzenbörse für jedermann, mittelalterlichem Kinderfest und dem Erntedank, bei dem sich regionale Produzenten und Selbstvermarkter vorstellen. Bei den beliebten Familiensonntagen wird das „Mitmachen“ groß geschrieben. Das Angebot reicht über die Themenkreise Kleidung – „vom Schaf zum Gewand“ Küche und Garten, Papierschöpfen und Schriften, Freizeit und Sport mit Ponyreiten, Bogenschießen und Spielen bis hin zur bunten Märchenwelt. Auch der großzügig gestaltete Spielplatz mit zwei Grillstellen lässt keine Wünsche offen. Jeden Sonntag wird eine freie Kurzführung durch die Burg geboten. Mittelalterliche Gastlichkeit erwartet Sie auch in der Burgschänke, in der schwäbischen Spezialitäten, Kaffeerunden mit selbstgebackenen Kuchen oder reichhaltige Vesper angeboten werden. Highlights der Saison 2013 09. - 12. Mai - Burgbelebung der Hessenritter mit Berittenen 16. Juni - Mittelalterliches Kinderfest mit Gaukler, Jongleuren, Mäuseroulette, Kasperltheater 04. August - Großer Familiensonntag 18. August - „Gut behutet“ durch die Jahrhunderte mit der ehemaligen Hutkönigin Conny Brendle 15. Sept. - Erntedank – Handwerker- und Selbstvermarktertag 1 x monatlich - der beliebte Familiensonntag mit wechselnden Themen (z. B. Ponyreiten, Jagdbogenschießen, Mittelalterliche Spiele, Färben, Filzen, Schmieden, Würfel- oder Rübengeister- Schnitzen) Öffnungszeiten: Von April bis Oktober, täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr November und März, nur sonntags von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr Gruppen nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten. Bachritterburg Kanzach, Riedlinger Straße, 88422 Kanzach Tel. 0 75 82 / 93 04 40, Fax 0 75 82 / 93 38 06, info@bachritterburg.de, www.bachritterburg.de

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KELTISCHE KUNST UND INNOVATION : IM ARCHÄOLOGISCHEN LANDESMUSEUM Kultur und Kult – Technik und Kunst. Der Keltensommer im ALM gibt Antworten zum Leben der Kelten

Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, montags geschlossen. Eintrittspreise: 4,- Euro, ermäßigt 3,- Euro; Familien 8,- Euro; Schüler- und Jugendgruppen 0,50 Euro pro Schüler, Zwei Begleitpersonen frei. Gruppenführung auf Anfrage. Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg Benediktinerplatz 5, 78467 Konstanz, Tel: 07531-9804-0 Fax: 07531-68452, info@konstanz.alm-bw.de www.konstanz.alm-bw.de Die Welt der Kelten ist bunt, spannend, skurril, mysteriös und oft auch sehr rätselhaft. Das ALM bietet eine ganz besondere Sicht der Dinge. Mit Hilfe von vielen hundert Playmobilfiguren und eindrucksvollen Modellen werden verschiedene Aspekte keltischen Lebens leicht, amüsant und dennoch nah an der Wirklichkeit auf einer großen Plattform präsentiert. Das ALM-Team hat die weltberühmte „Heuneburg“ nachgebaut, eine der wohl größten frühkeltischen Stadtanlagen überhaupt. Dort fanden sich schon im 7. Jahrhundert vor Christus zahlreiche Händler aus dem Mittelmeerraum ein, um ihre Waren anzubieten. Die Ausstellung bietet nicht nur Kinder viel Spaß, auch Erwachsene können sich auf unterhaltsame Art über 6 Jahrhunderte keltische Kultur informieren. In einem kleinen Begleitheft zur Sonderschau erläutert ALMA auf leicht verständliche und muntere Weise die verschiedenen dargestellten Szenen in der Welt der Kelten. SOMMERFEST IM ALM AM 14. JULI 2013 Beim Teutates, endlich ist es wieder soweit! Das ALM öffnet seine Pforten zum alljährlichen Sommerfest. Dieses Jahr gibt es rund um den Benediktinerplatz besonders viel zu sehen und auszuprobieren. Im ALM dreht sich im Rahmen des „Keltensommers 2013“ natürlich auch an diesem Sonntag alles um die bekannten Karoträger, genauer gesagt, um ihre großartige Kunst. Getreu dem Motto „Kunst kommt von Können“ geben Archäotechniker beim Schmieden und Punzieren von Gürtelblechen, Armreifen und Ohrringen einen Einblick in die faszinierende Arbeitsweise der keltischen Handwerker. Auch die römische Armee wusste die keltische Waffenkunst zu schätzen und übernahm viel in die eigene Ausrüstung. Die Legionäre der Legio VIII Augusta zeigen, wie die keltischen Schwerter und Kettenhemden eingesetzt wurden. Spannend wird es, wenn sie auf die keltischen Krieger treffen. Auch für alle kleinen Besucher gibt es viel zu entdecken. Wie stellt man zum Beispiel eine Fibel her? Oder wie schmeckt keltisches Gebäck? Und wer sich auf eine kleine Zeitreise begeben möchte, kann in den Kostümführungen um 11.00 und 15.00 Uhr mit Bricia der Fernhändlerin die Playmobilausstellung erkunden. Es gibt also wieder viel zu erleben beim Sommerfest am 14. Juli von 10.00 bis 18.00 Uhr im Archäologischen Landesmuseum. Der Eintritt ist an diesem Tag frei!


Brigitte Riebe DIE SCHÖNE PHILIPPE WELSERIN Die Bürgerstochter und der Kaisersohn – eine verbotene Liebe, die im 16. Jahrhundert alle Standesgrenzen sprengt und am Hof der Habsburger Skandal über Skandal heraufbeschwört. Philippine Welser und Ferdinand II. verlieben sich, heiraten heimlich und bekommen vier Kinder. Doch je stärker ihre Verbindung wird, desto größer werden auch die Widerstände. Schließlich erkrankt Philippine an einem unheilbaren Leiden. Man munkelt, sie sei vergiftet worden ... Gmeiner Verlag ISBN 978-3-8392-1351-3 € 14,99 Eve Rudschies SÜSSES GIFT UND BITTERE ORANGEN Landshut im Advent 1541. Anna Lucretia, die uneheliche Tochter Herzog Ludwigs X., fiebert ihrer Heirat entgegen. Doch Unheimliches geschieht auf Burg Trausnitz: Ihr Verlobter entgeht knapp dem Tod, ein Bote stirbt auf mysteriöse Weise. Ihr Vater erkrankt an Diabetes, dem „süßen Fluss“, was einen Krieg der deutschen und italienischen Köche um die bessere Heilkost auslöst. Doch der Herzog weist bald Vergiftungserscheinungen auf. Wer steckt hinter den rätselhaften Ereignissen? Gmeiner Verlag ISBN 978-3-8392-1354-4 € 12,99 Paul Schilperoord DIE WAHRE GESCHICHTE DES VW-KÄFERS Dieses Buch erzählt zum ersten Mal das wechselvolle Leben des Ingenieurs Josef Ganz, des Erfinders von mit einem Heckmotor angetriebenen Kleinwagen, die als Volkswagen-Käfer Automobilgeschichte geschrieben haben: von den kühnen Ideen bis zur Präsentation des Prototyps vor Adolf Hitler, von den ersten Stürmen der Begeisterung bis zu den Intrigen, Verfolgungen und Verfemungen durch die Nazis. Die längst fällige Aufarbeitung dieser Biografie fördert auch ein unheimliches Kapitel deutscher Automobil- und Industriegeschichte zutage. Nach jahrelangen Recherchen in Archiven Deutschlands, der Schweiz, Australiens und Kanadas und nach Sichtung von Tausenden von Dokumenten, Mikrofilmen und Fotos zeichnet der Autor die Entstehungsgeschichte des VW-Käfers und das Leben seines Erfinders nach. Vor dem Leser entsteht ein wahres Panorama der verrücktesten Epoche deutscher Industrie-, Politik und Kriegsgeschichte. Im Zentrum stehen ein genialer Ingenieur, Redaktor und Konstrukteur sowie der aussichtslose Kampf um seine Erfindung, die zum meistproduzierten Automobil der Welt führen sollte. Dass diese Geschichte ihr automobiltechnisches Ende in Schweizer VW-Prototypen und ihre menschliche Komponente in einer Auswanderung nach Australien finden würde, gehört zu den vielen Unbekannten einer Geschichte, die hier, hervorragend recherchiert, zum ersten Mal in ihrer ganzen Tragik erzählt wird. Huber Verlag ISBN 978-3-7193-1565-8, € 25,80

Sandra Danike DAS TRÄGT DOCH KEIN SCHWEIN Kleider in der Kunst In New York, London, Mailand und Paris präsentieren Designer aus aller Welt ihre neuesten Kollektionen und zeigen die Trends für den kommenden Herbst. Die Grenzen zwischen tragbarer Kleidung und textilen Kunstwerken sind dabei oft fließend. Hier gehen Kunst und Kleidung in Werken von Künstlern wie Nick Cave oder John Bock höchst überraschende und aufsehenerregende Liaisons ein und sind nicht selten ironische Kommentare zu den teilweise untragbaren Roben bekannter Designer. Sandra Danicke kommentiert Kreationen und Installationen mit textilen Materialien auf fesselnde und unterhaltsame Weise und weckt Neugierde. Belser Verlag ISBN 978-3-7630-2632-6, € 16,95 Paul Jackson VOM FALTOBJEKT ZUM WERBETRÄGER Schneide- und Falttechniken im Papierdesign Sich mit der eigenen Werbebotschaft von der visuellen Informationsflut abzuheben, ist heutzutage schwierig. Paul Jackson stellt über 40 elegante und vor allem bemerkenswerte Papierkonstruktionen vor, mit denen man von Kunden besser wahrgenommen wird und in deren Erinnerung haften bleibt. Die vorgestellten Projekte zum Nacharbeiten reichen von Klassikern wie dem Flexicube über Umschläge, CD-Hüllen, Puzzles, Knobeleien bis zum Faltbuch. Alle diese kleinen Meisterstücke der Papierkunst wurden nach dem Kriterium ausgewählt, Erstaunen zu wecken und zu unterhalten. Fast alle Faltobjekte in diesem Buch sind interaktiv: Sie lassen sich öffnen, schließen, zusammenfalten, von innen nach außen stülpen, in der Form verändern oder sie müssen zusammengebaut werden. Haupt Verlag ISBN 978-3-258-60070-3, € 29,90 Peter Boerboom / Tim Proetel RAUM - ILLUSION MIT METHODE Ideen zum räumlichen Zeichnen Es ist so banal wie verblüffend: Richtig gesetzt, erzeugen wenige Striche auf Papier bereits Räumlichkeit, genauer: die Illusion von Raum. Das Interesse am räumlichen Zeichnen mag zunächst der Absicht entspringen, die sichtbare Wirklichkeit abzubilden. Tiefe zu erzeugen, ist jedoch ein faszinierendes Thema in jeder bildnerischen Gestaltung. Peter Boerboom und Tim Proetel haben die grundlegenden Methoden zur räumlichen Darstellung in diesem Band sortiert, kommentiert und mit Hilfslinien intuitiv erfahrbar dargestellt. Für Einsteiger wie auch Profis bietet dieses Buch eine einfache Sichtweise auf das zeichnerische Entstehen von Dreidimensionalität. Das Buch erscheint als erster Band einer Reihe. Es folgen Bände zu den Themen Licht, Bewegung, Figur und Farbe. Haupt Verlag ISBN 978-3-258-60065-9, € 24,90

Eberhard Fohrer SARDINIEN Das Besondere entdeckt man auf Sardinien erst allmählich, wie das Schwemmland des Tirso mit seinen salzigen Lagunenseen und den rosafarbenen Flamingos oder das steile, weiß glänzende Dolomitmassiv des Supramonte, das als Rückzugsgebiet bedrohter Tierarten wie Geier, Adler und Mufflons bekannt ist. Dabei wurden nicht nur die meist an der Küste liegen den touris- tischen Highlights ausführlich beschrieben, der Leser findet auch Hintergrundinfos für Ausflüge und längere Aufenthalte im Inselinneren. Michael Müller Verlag ISBN 978-3-89953-782-6, € 26,90 Christoph Berg KORSIKA - Fernwanderwege Kreuz und quer durchs wilde Korsika! Das Gebirge im Mittelmeer ist ein echtes Wanderparadies mit mehr als 120 Gipfeln über 2.000 m und einer Vielzahlbewirtschafte ter Hütten zum Verpflegen und Übernachten. Legendär ist der Wanderweg »GR 20«, eine der anspruchsvollsten Gipfel panoramastrecken Europas. Gut vorbereitet und geführt von Korsika-Kenner Christoph Berg schaffen Sie die etwa 170 km in 16 Tagesetappen oder Sie suchen sich Teilstrecken aus. Michael Müller Verlag, Wanderführer ISBN 978-3-89953-588-4, € 14,90 Johann Schrenk ALTMÜHLTAL Fränkisches Seenland Die Altmühl ist in den letzten Jahren sowohl in Mode als auch ins Gerede gekommen. Ihren guten Ruf genießt sie vor allem bei Radlern, Wanderfreunden und Bootssport lern. Ihren schlechten Leumund verdankt sie dagegen dem Main-Donau-Kanal, den ein Bundesminister einmal als »dümmstes Bauprojekt seit dem Turmbau zu Babel« wertete. In diesem Reisehandbuch werden die Quelle der Altmühl, das Fränkische Seenland, der Naturpark und das Kulturland Altmühltal, der »Freizeitfluss« Altmühl und die Donau ausführlich dargestellt. Tipps zum Segeln, Surfen, Wandern, Radeln und Boot Fahren sowie Übernachtungsinfos und Restaurantadressen sind selbst verständlich. Michael Müller Verlag ISBN 978-3-89953-802-1, € 16,90 Michael Bussmann / Gabriele Tröger ISTANBUL Istanbul ist eine der faszinierendsten Metropolen der Welt. Eine Stadt auf zwei Kontinenten, eine Stadt die Geschichte schrieb. Als Konstantinopel war sie das Zentrum zweier Weltreiche – monumentale Bauten wie die Hagia Sophia oder die Blaue Mosche erinnern daran. Heute zählt Istanbul 13 bis 15 Millionen Einwohner; keiner weiß das so genau ... Die City-Guides aus dem Michael Müller Verlag gibt es auch als App. Michael Müller Verlag ISBN 978-3-89953-792-5, € 16,90

Tobias Rauschenberger SCHÖNER KOCHEN Die Kunst der perfekten Salat-Zubereitung So wird Salat zum Hauptdarsteller in der modernen Küche. Er erscheint als feine Vorspeise, tritt auf als raffiniertes Hauptgericht oder brilliert als Partysalat auf dem Büfett. In „schöner kochen – Salat“ präsentiert der Top- Foodstylist Tobias Rauschenberger Salat-Ideen – mal ganz fein mit Jakobsmuscheln und Garnelen, mal pikant mit Linsen und Ziegenkäse oder mit Wildkräutern und Parmaschinkenknusper. Seine Philosophie dabei heißt: Bodenständiges veredeln, Traditionelles neu interpretieren und mit außergewöhnlichen Zutaten dekorativ inszenieren. Wer also seinen traditionellen Salat in Bestform bringen will, findet Ideen zu pfiffigen Abwandlungen, Dressings, Cremes, Kombinier-, Servierund Anrichtetricks für eine verführerische Präsentation auf dem Teller. Becker Joest Volk Verlag ISBN 978-3-938100-82-0 € 24,95 Sarah Wiener ZUKUNFTS-MENÜ Die Rettung der Welt beginnt in der Küche Ein kämpferisches Buch für einen neuen Umgang mit unseren Lebensmitteln. Sie ist eine starke Frau, eine wunderbare Köchin und Gastgeberin und sie ist eine leidenschaftliche Kämpferin für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln: Sarah Wiener. Seit vielen Jahren versteht sie sich als Botschafterin der frischen, saisonal gebundenen, regionalen Küche, wobei es ihr um weit mehr geht als den guten Geschmack. „Wir können die Welt mit Genuss retten“, sagt sie jetzt in ihrem neuen Buch „Zukunftsmenü“ und plädiert für eine achtsame Genusskultur. Weil eine solche Kultur aber nicht beim Einkauf im Supermarkt, sondern an der Basis der Nahrungsmittel beginnt, macht sich Sarah Wiener auf die Suche nach den Ursprüngen unseres Essens. Riemann Verlag ISBN 978-3-57050150-4 € 19,99 ZUM GLÜCK GEMÜSE 350 Gemüserezepte für alle Jahreszeiten Mit Gemüse der Saison zu kochen ist der beste Weg, sich gesund und nachhaltig zu ernähren. Zum Glück Gemüse umfasst über 350 Rezepte, die leicht nachzukochen sind, sortiert nach den vier Jahreszeiten und den entsprechenden Gemüsesorten. Ein Jahreszeitenkalender gibt einen schnellen Überblick darüber, welche Gemüse gerade Saison haben, und zu jeder Sorte gibt es die wichtigsten Informationen über die richtige Lagerung sowie Tipps zum Eigenanbau. Gemüse als unverzichtbarer Bestandteil jeder Mahlzeit das bietet vor allem die italienische Küche. Darum sind die Rezepte in diesem Buch auch von ihr inspiriert. Ein Basiswerk für alle, die Gemüse lieben! Phaidon Verlag ISBN 978-3-944297-01-9, € 39,95

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ERHOLEN UND AUFTANKEN : WOHLFÜHLEN FÜR KÖRPER, GEIST UND SEELE Inserat

Das Restaurant und Hotel Sokrates bietet eine idyllische Erholungs- und Ruhe-Oase in Güttingen am Bodensee

Das Restaurant und Hotel Sokrates befindet sich unmittelbar am Ufer des Bodensees. Es bietet eine idyllische Erholungs- und Ruhe-Oase. In den Hotelzimmern sowie in der Küche stehen auf moderne Weise das Wohlfühlen und die Gesundheit an erster Stelle. Unmittelbar am Seeufer von Güttingen in der Schweiz liegt das Restaurant und Hotel Sokrates. Die Lage direkt am See bietet mit dem anliegenden, idyllischen Park eine einzigartige Ruhe-Oase. Die 19 modernen, lichtdurchfluteten Hotelzimmer zeichnen sich durch ihr heimeliges und natürliches Flair aus. Sie sind mit vielen Naturprodukten ausgestattet und verfügen über einen freien Panoramablick auf den Bodensee oder den Parkgarten. Jedes Zimmer hat einen Balkon. Insgesamt stehen 33 Betten zur Verfügung. Um die innere Ruhe zu fördern, wurde in den Zimmern bewusst auf WLAN-Anschluss sowie Fernseher verzichtet. Ein Internet-Zugriff ist aber via Kabel möglich. Zudem ist ein PC-Raum frei zugänglich und auf Wunsch ein Fernseher erhältlich. Um die Qualität zu vervollständigen, ist das ganze Gebäude von Wasseradern und Erdmagnetfeldern entstört. Licht und Wasser wecken Lebensgeister „Zur Unterstützung der harmonischen Atmosphäre wurde bereits in der Bauphase ein Farbberater beigezogen“, sagt der Leiter Verwaltung / Hotelerie Jürg Koller. In den Hotelzimmern sowie im ganzen Haus begegnen den Gästen Bilder mit

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dem Element Wasser. „Wasser soll den Lebensgeist in Fluss bringen und zur Erholung beitragen“, sagt Jürg Koller. Dafür sorgt im Restaurant ein dreistöckiger Zimmerbrunnen. Über ihm flutet das Tageslicht durch die grosse Lichtkuppel und erhellt den ganzen Raum. Die Panoramafront gewährt dem Gast einen herrlichen Blick zum unmittelbaren Seeufer und dem See. Mit hellem Ambiente bietet das Restaurant im weiträumigen Innenbereich Platz für 80 Personen. Auf der Gartenterrasse sorgen nochmals 40 Plätze mit Sicht auf See und Schilf für ein Naturerlebnis direkt ins Vogelparadies. KlangWoge sorgt für Tiefenentspannung Den Hotelgästen stehen für ihr Wohlbefinden eine finnische Sauna und ein Dampfbad mit Kneippbereich zur Verfügung. Auch im Fitnessraum kann unter Anleitung der Physiotherapeutin geschwitzt werden. Gegen Aufpreis sind Massagen oder eine wohltuende Entspannung unter der Vichy-Dusche erhältlich. Im Preis inbegriffen ist dagegen die Benützung der Allton-KlangWoge, ein sinnlicher Genuss der besonderen Art: es handelt sich hier um eine ergonomisch geformte Entspannungsliege, auf der man zusätzlich zum entspannten Liegen Musik als sanfte Vibration im ganzen Körper spürt. Und nicht zuletzt kann der Gast auch in der hauseigenen Kapelle Kraft für Geist und Seele schöpfen. „Die Erholung und die Bedürfnisse unserer Gäste stehen an oberster Stelle und wir versuchen auf diese individuell einzugehen“, sagt Koller.


Freude am Verwöhnen und gute Laune beim Kochen Aus der leichten Vollwertkost zaubert Küchenchef Georg Flohr mit seinem Team für das Restaurant Sokrates liebevoll schön angerichtete Menüs. Die Zubereitung liegt ihm besonders am Herzen. „Das Auge isst mit und Essen ist ein Akt für den man sich genügend Zeit nehmen sollte.“ Beim Essen sollten die Gäste im Restaurant dem Stress und der Hektik entschwinden und somit neue Energie tanken können. Georg Flohr bringt viel Erfahrung aus verschiedenen anspruchsvollen Küchen mit. Er ist überzeugt: „Die gute Laune beim Kochen und Freude am Verwöhnen der Gäste übertragen sich auf das Essen.“ In der Küche des Restaurants wird viel mit frischem und saisonalem Gemüse zubereitet. Er bezieht auch das Fleisch und den Fisch von regionalen Anbietern. „Fisch, Geflügel und Gemüse eignen sich ideal, um die leichte Küche zu unterstreichen“, sagt Flohr. Das Dessert besteht aus fruchtigen Komponenten und dem Kontrast von kalt/ warm. Auch die verschiedenen Kuchen sind hausgemacht. Die „à la Carte“ Karte wechselt saisonbedingt alle drei Monate. Nebst regionalen Tropfen werden auch italienische sowie französische Weine angeboten. „Damit das Eine das Andere ergänzt und unterstützt, sind diese auf die Menüs abgestimmt“, sagt Flohr. Seine mit viel Leidenschaft hergerichteten Menüs werden vom freundlichen Servierpersonal aufgetischt. Diese gehen auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gäste wenn immer möglich ein. In der intakten Natur die Seele baumeln lassen Die Umgebung mit der intakten Natur rundet das Hotelangebot ab. Auf der Ostseite des Gebäudes sorgt eine Liegewiese mit direktem Zugang zum See für Erholung pur. Diese ist von einer Naturblumenwiese umrahmt. In unmittelbarer Nähe lädt der durchfliessende Hornbach mit seiner vielfältigen Tierwelt und dem Wäldchen zum Flanieren, Erholen und zum Auftanken für Körper, Geist und Seele ein. Der Baumbestand besteht unter anderem aus Stiel-Eichen, kanadischen Pappeln und Eschen, die teilweise über 100 Jahre alt sind. Wer es lieber fein gepflegt bevorzugt, kommt im anliegenden Parkgarten mit englischem Rasen und Ruhebänken auf seine Kosten. Erholung und sportliche Aktivitäten Der Seeweg direkt am Bodenseeufer ist für grosse und kleine Spaziergänge geeignet. Diese können beliebig mit der Bahn sowie Schifffahrt kombiniert werden. Beide öffentlichen Verkehrsmittel sind in gut erreichbarer Nähe. Damit ist die Erholung gewährleistet und leichte Spaziergänge oder ausgiebige Wanderungen möglich. Die Region ist für ihre Obstplantagen bekannt. Nicht nur im Frühling bieten die Bäume mit ihrer Blütenpracht eine besondere Augenweide. Der ständige Wandel der vier Jahreszeiten sorgt für Abwechslung und lässt die Natur immer wieder im neuen Kleid erscheinen. Bericht von Daniela Ebinger Hotel und Restaurant Sokrates Im Park 3, CH-8594 Güttingen Telefon: +41 (0) 71 694 55 00, Telefax: +41 (0) 71 694 55 45 www.klinik-sokrates.ch, restaurant@klinik-sokrates.ch

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DER SOMMER IST DA : AB AN DEN GRILL Raffinierte Rezepte und Grillgenuss für einen schönen Freiluftspass

Bohnensalat mit Kräutern und Halloumi

Geröstete BBQ-Kartoffeln

4 Portionen, ca. 10 Minuten 150 g grüne Bohnen, 150 g Wachsbohnen, 75 ml Olivenöl 1 Handvoll gehackte Kräuter (z. B. Oregano, Thymian und Basilikum) 1 kleine Knoblauchzehe gerieben, 200 g Halloumi-Käse, Olivenöl zum Braten Salzflocken und grob gemahlener schwarzer Pfeffer

4 Portionen, ca. 40 Minuten, 2 rote Paprikaschoten 600 g neue Kartoffeln, 2 Knoblauchzehen, 1–11⁄2 TL Chipotle-Paste 1 TL mildes Deliaktess-Paprikapulver (oder geräuchertes Paprikapulver) 2 EL Rapsöl, Salzflocken und grob gemahlener schwarzer Pfeffer

Grüne Bohnen und Wachsbohnen, Sie können natürlich auch die Bohnen verarbeiten, die gerade Saison haben. Für einen Grillabend im Winter kann man den Salat genauso gut mit tiefgefrorenen Bohnen machen – die Winter-Veggie-Alternative. Die Bohnen putzen und kurz in gesalzenem Wasser bissfest blanchieren. Das Wasser abgießen, die Bohnen gut abtropfen lassen und in eine große Schüssel geben. Öl, Kräuter und Knoblauch zusammenrühren. Das Dressing zu den warmen Bohnen geben und vermischen. Den Halloumi in dünne Scheiben schneiden. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Halloumi-Scheiben auf jeder Seite 1 Minute braten, bis sie Farbe bekommen haben. Halloumi mit den Bohnen vermengen, mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Sofort servieren.

Gegrillte Guacamole-Tortillas mit Mozzarella 4 Portionen, ca. 20 Minuten 2 Avocados, 1 kleine rote Zwiebel, 2 Tomaten, gern in verschiedenen Farben 125 g Mozzarella, 2 Knoblauchzehen, 8 kleine Tortillafladen Saft von 1⁄2 Limette, 1 Handvoll grob gehacktes Koriandergrün Salzflocken und grob gemahlener schwarzer Pfeffer, Tabasco Liebeserklärung an die Königin aller Dips: Guacamole-Tortillas vom Grill. Statt die Zutaten zusammenzumixen, schneidet man sie in größere Stücke, damit die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen zur Geltung kommen. Die Rollen sind nahrhaft, irre lecker und außerdem praktisch für den Picknickgrill. Sie passen als Beilage zu fast jedem Grillgut. Die Avocados schälen, teilen, entkernen und das Fruchtfleisch in dicke Scheiben schneiden. Die rote Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Die Tomaten in dünne Scheiben schneiden. Den Mozzarella in kleinere Stücke teilen. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Alles auf den Tortillas verteilen, den Limettensaft darübergeben, mit dem Koriander bestreuen und mit Salz, Pfeffer und Tabasco würzen. Die Tortillafladen zusammenrollen und mit Zahnstochern fixieren. Tortillarollen etwa 3 Minuten bei schwacher Hitze grillen, gern bei indirekter Wärme, sodass sie nicht über der Kohle liegen. Die Rollen nach der Hälfte der Zeit wenden. Sie sind fertig, wenn sie etwas Farbe bekommen haben und der Mozzarella geschmolzen ist. Sofort servieren.

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Leckere BBQ-Kartoffeln, die Sie so scharf würzen können, wie Sie wollen, indem Sie mit der Menge der Chipotle-Paste, einer Würze aus Mexiko, experimentieren. Sind die Kartoffeln groß, schneiden Sie sie in Spalten. Sind sie klein und fein, können Sie sie rösten, wie sie sind. Den Backofen auf 225 °C vorheizen (Grillfunktion). Die Paprika waschen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Die Kartoffeln waschen und eventuell in Spalten schneiden. Den Knoblauch schälen, fein hacken und mit Paprika und Kartoffeln in eine ofenfeste Form geben. ChipotlePaste, Paprikapulver und Öl in einer Schale verrühren. In die Form geben und mit der Paprika und den Kartoffeln vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Im Ofen etwa 30 Minuten rösten, bis die Kartoffeln gar sind und alles Farbe bekommt. Sofort servieren. Frauen grillen anders Grillen gehört zum Sommer dazu wie der Schnee zum Winter: es ist nicht absolut notwendig, aber macht das Leben schöner! Heute grillen auch deshalb mehr Leute denn je, weil man dabei gemütlich zusammensitzt, in aller Ruhe isst und so manch einer mit seiner mitgebrachten Spezialität überrascht. Und weil Ausprobieren Spaß macht, zeigt die quirlige Schwedin Lisa Lemke uns in Mein Grillvergnügen, was man alles mit einem Holzkohlegrill machen kann. Denn: Grillen ist viel mehr als nur Fleischverzehr! Geboten werden daher neben Tipps und Tricks rund ums Grillen komplette Menüs, vom Aperitif bis zum Dessert, sei es für den Mädelsabend, das heiße Date oder für die Männerrunde! Ob man nun viel oder wenig Zeit hat: Es gibt immer eine Möglichkeit, einen gelungenen Grillabend zu organisieren. Man muss nur ein wenig planen, dann kann ein Grillfest mit Freunden auch ohne Stress zum Genuss werden – mit leichten Rezepten aus der Sommerküche, frischen Salaten, raffinierten Marinaden und köstlichen Saucen. Beilagen, wie zum Beispiel Börek, sind perfekt, wenn man viele Gäste erwartet und die Zeit nicht in der Küche, sondern am Grill mit den Gästen verbringen will. Darum hat Lisa Lemke ein Gericht für jede Situation. Lisa Lemkes Grillvergnügen vom Callwey-Verlag Euro 24,95, �ISBN: 978-3-7667-2020-7


40 Jahre Harlekin

Marktfrische Küche und frische Fische in romantischem Kleinod zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein. Kulinarisches, Kunst und Kultur – Lebensfreude pur. Genießen Sie bei uns frohe Stunden - ob im Garten mit frischen Salaten oder im Restaurant zum gepflegten abendlichen Dinner. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihre Gastgeber Karl J. Graf und Margit Weber.

v 17. Mai ab 18.30 Uhr „Erdbeerfestle“ Menü und Edelschnulzen, Hits und Heuler vom legendären Hardy Bergen v Katrin Muskalla - Acrylmischtechniken - Blaue Periode -Vernissage am 7. 6. v Freitag, 16. 8. ab 18.30 Uhr. Das Sommerfestle mit Doc’s Connection ist der Küche Portugals gewidmet. Freuen Sie sich auf einen schönen Sommerabend mit toller Musik von Carlos, Harry, Gerd und Eddie. Öffnungszeiten: Täglich ausser Mo. und Di. ab 17.30, So. auch von 11 – 15 Uhr Gailinger Strasse 6, D-78244 Gottmadingen-Randegg, 0049(0)7734 6347 restaurant-harlekin@t-online.de, www.auberge-harlekin.upps.at

KULINARISCHES : SEEHAS-MAGAZIN 49


Inserat

GASTHAUS KRONE AM SEE : RUHIGE LAGE AM ZAUBERHAFTEN AM BODENSEE Das ideale Ziel für Urlaubs- oder Geschäftsreisen, Meetings, Entspannungs- oder Tagesausflüge Das Gasthaus Krone am See in Altnau befindet sich in ruhiger Lage, in einer der schönsten Gegend des Kantons Thurgau. Die kulinarischen Köstlichkeiten geniessen Sie auf der Sonnenterrasse mit herrlichem Blick auf den zauberhaften Bodensee oder in den sehr schönen Räumlichkeiten! Küche und Keller bieten Ihnen eine grosse Auswahl an Köstlichkeiten für Gaumen und Kehle, vom erlesenen Wein bis zu edel gehopften Bieren. Auf der reichhaltigen Speisekarte geniessen Sie aus regionalen Produkten feine Köstlichkeiten raffiniert zubereitet und es ist für jeden Geschmack mit Sicherheit das Passende dabei! Vorab lohnt sich schon Blick auf die Tageskarte sowie die schönen Menüvorschläge im Internet. Lassen Sie sich im Gasthaus Krone am See mit einer grossen Vielfalt an schweizerischen Spezialitäten verwöhnen. Ihr Gastgeber Karl Ramsauer und das Team vom Gasthaus Krone am See freuen sich darauf, Sie verwöhnen zu dürfen. Gasthaus Krone am See, Hafenstrasse 13, CH 8595 Altnau Telefon: +41 (0)71 695 19 12 www.gasthauskroneamsee.ch, info@gasthauskroneamsee.ch

GROSSER BIERGARTEN IN STOCKACH

ALEMANNISCHE DÜNNELE

Nellenburger Talstation fast an der Seehäsle-Haltestelle Die Spezialität im „Kranz“ in Liggeringen

Die Nellenburger Talstation ist nur 3 Min. zu Fuß von der Seehäsle Haltestelle entfernt. In den Räumlichkeiten gibt es die gewohnten Spezialitäten der Nellenburg, denn die Betreiber sind die Wirtsleut vom ehemaligen Gasthof zur Nellenburg. Das Lokal hat Dienstag bis Freitag ab Mittag durchgehend geöffnet. Der große, ruhig gelegene Biergarten lädt zum Essen ein. Jeden Mittag von 12.00 bis 14.00 Uhr gibts Mittags-Snacks, z.B. Currywurst spezial, Salat mit Putenbrustoder Hühnchenbrust-Streifen, Bauernbratwürste, natürlich die Fladen und Salate. Das Restaurant im Gewölbe der Talstation bietet bis zu 70 Sitzplätze der Biergarten nochmals so viel. Die Öffnungszeiten sind: Mo Ruhetag, Di.-Fr ab 11.30 Uhr durchgehend, Sa ab 17Uhr, So ab 15 Uhr zu Kaffee und Kuchen.

Besuchen Sie die Wirtschaft zum Kranz in Liggeringen auf dem Bodanrück und lassen Sie sich die „Alemannischen Dünnele“ schmecken. In der rustikalen Wirtschaft befindet sich ein Schaubackraum mit einem großen Dünnelebackofen. Die Gäste können zuschauen, wir ihre Dünnele zubereitet und gebacken werden. Das Dünnele oder Dinnete, Dinne, Wähe, Weie, Flammkuchen, tarte flambè oder Dünnerle genannt ist eine bäuerliche Spezialität die im gesamten alemannischen Sprachraum beheimatet ist. So zahlreich wie die Bezeichnungen so unterschiedlich sind auch die Rezepturen und Varianten. Die Wirtin vom Kranz, Beatrix Honstetter, hat altbewährte Varianten zusammengestellt: Käse, Speck, Zwiebel, Spinat, Pfeffer, Knoblauch und Apfel. Der Gast kann bis zu vier Sorten für einen gemischten Teller wählen. Zum Dünnele schmeckt Most ganz besonders gut, im Herbst gibt es auch frischen Süßmost. Im Kranz kann sich der Gast in der rustikalen Wirtschaft, auf der Dachterrasse oder im gemütlichen Biergarten unter schattigen Kastanienbäumen verwöhnen lassen. Außer Dünnele gibt es regionale warme Gerichte, zünftige Vesperteller und für die Kleinen natürlich Schnitzel mit Pommes oder eine Alemannenpizza. Es können auch Familienfeiern und Firmenfeiern in der Wirtschaft zum Kranz gebucht werden.

Gasthaus zur Nellenburger Talstation, Nellenbadstraße 10, 78333 Stockach Telefon 0 77 71 - 24 03, info@nellenburger-talstation.de

Gasthaus zum Kranz, Bergstraße 3, 78315 Radolfzell-Liggeringen Tel: 07732-10366, www.kranz-duennele.de

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s´HARLEKIN z´RANDEGG

DAS SEEHÖRNLE : EINFACH KÖSTLICH!

Immer der richtige Ort, wenn es was zu Feiern gibt

Der perfekte Ort für genussvolle Momente

Genießen Sie im Harlekin frohe Stunden - ob im Garten mit Salaten oder im Restaurant zum abendlichen Dinner. Die Speisekarte der „Auberge Harlekin“ kann sich sehen lassen. Da kocht doch tatsächlich ein Einzelkämpfer im letzten Zipfel der Republik, eng an der Grenze zur Schweiz, in Randegg, wie ein Profi in der gehobenen Klasse: Zitronengrassuppe mit Garnelen, Kalbssteak an Morchelrahmsauce oder auch rosa geschmorter Hirschrücken stehen bei Karl J. Graf wie selbstverständlich auf der Speisekarte. Dabei wirbt der Mann nicht nur mit seinen kulinarischen Fertigkeiten, sondern auch mit Kultur und Kunst. Überhaupt, wer das Restaurant betritt, erfährt bald, dass er in einem ganz besonderen Kleinod gelandet ist. Die Gaststube ist Gemütlichkeit mit Stil und rustikalem Charme angesagt, sorgsam gepflegt und geschmückt von Margit Weber.

Auf der Höri, direkt am Bodensee-Radwanderweg liegt das Seehörnle. Der perfekte Ort für genussvolle Momente, findet Chefkoch Ludger Thiel. Herr Thiel, warum lohnt sich ein Einkehrschwung im Seehörnle? Weil es ein wunderschöner Flecken zum Durchatmen ist. Erwachsene und Kinder fühlen sich bei uns sofort wohl und willkommen. Denn sie finden viel Platz zum Entspannen, Spielen und Genießen.

Erdbeerfestle Kommen Sie am 17.5.13 ab 18.30 zum Erbeerfestle. Der Star der 60er Jahre Hardy Bergen singt Edelschnulzen, Hits und Heuler und das Harlekin kreiert ein tolles Menü rund um die Erdbeere. Ausstellung Konfrontation mit Blau Am Freitag, den 7.6. stellt sich die junge Singener Künstlerin Katrin Muskalla vor. Sie zeigt in der Ausstellung im Harlekin Bilder mit den Titeln „Blaue Peride - Konfrontation mit BLau“. Es sind Acrylmischtechniken auf Leinwand. Sommerfestle Am Freitag, den 16.8. ab 18.30 Uhr. wird das diesjähriges Sommerfestle mit den Doc’s Connection gefeiert. Die Menüs sind der Küche Portugals gewidmet. Freuen Sie sich auf einen schönen Sommerabend und toller Musik von Carlos, Harry, Gerd und Eddie Auberge Harlekin, Gailinger Straße 6 , 78244 Gottmadingen-Randegg Telefon +49 (0)7734-6347 , Telefax +49 (0)7734-934750 www.auberge-harlekin.upps.at , restaurant-harlekin@t-online.de

Bild oben: Ruheoase auf der Höri. Bild unten: Regionale Zutaten — phantasievoll zubereitet

Was ist Ihr Rezept? Saisonale Zutaten, meist direkt von der Höri, frisch, schlicht und zugleich phantasievoll zubereitet.

Was steht diesen Sommer auf der Karte? Ich empfehle unsere dreigängigen Seehörnle-Menüs, die wir am Wochenende servieren. Bei Kerzenlicht auf der Terrasse ein echter Genuss. Und unsere Tageskarte bietet Bestes zu fairen Preisen – vom knackigen Sommersalat bis zum herzhaften Steak vom Rind. www.seehoernle.de

Ganzjährig Dünneleessen - Most vom Fass Feiern und Arrangements für Firmen und Privat Familie Honstetter Bergstraße 3 • 78315 Radolfzell-Liggeringen Tel. 07732 / 10366 • Fax 07732 / 13915 www.kranz-duennele.de • wirtschaft@kranz-duennele.de Öffnungszeiten: Mo Di Do Fr Sa ab 17 Uhr So 11-14 Uhr & ab 17 Uhr • Mi Ruhetag

KULINARISCHES : SEEHAS-MAGAZIN 51


ROSEN- UND KULTURWOCHE Zum 12. Mal in Bischofszell vom 22. bis 30. Juni 2013

HERTER BAUMSCHULE UND ROSEN 170 verschiedene Rosensorten auf dem Rosenfeld In der Baumschule Herter (Nussbaumen TG, nahe Stein am Rhein) finden Sie über 170 verschiedene Rosensorten. Seit 1948 wird das Knowhow weitergegeben, der Familienbetrieb wird heute in der 3. Generation geführt. Das breite Sortiment an Qualitätsrosen umfasst Edel-, Beet-, Bodendecker-, Kletter-, Strauch- sowie Englische Rosen. Ab Juni blühen 15‘000 Rosen und Rosenbäumchen auf dem Feld zwischen Nussbaumen und Stammheim. Eine fachmännische Beratung vor Ort oder auch direkt im eigenen Garten lohnt sich. Die Rosen von der Baumschule Herter können Sie nicht nur in Nussbaumen im Thurgau bewundern und erwerben, sondern auch bei der Rosen- und Kulturwoche vom 22. Juni bis 30. Juni in Bischofszell.

Die 12. Auflage der Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche, grösste Rosenschau der Schweiz, steht 2013 ganz im Zeichen der „Rosenprominenz“. In den letzten Jahrzehnten wurden immer wieder Rosen auf die Namen von Persönlichkeiten getauft, sei es als Widmung für eine besondere Leistung, sei es einer Ehrbezeugung oder als Andenken für eine aussergewöhnliche Person. An der Rosenwoche 2013 wird eine grosse Anzahl dieser Persönlichkeiten zumindest in der Form einer Rose anzutreffen sein. In Fachkreisen hat sich die Bischofszeller Rosen- und Kulturwoche zu einem der bedeutendsten Rosenmärkte in der Schweiz entwickelt, mit Rosen in allen Farben und Variationen und was ein grosser Vorteil ist, die Rosen werden in voller Blüte anzutreffen sein. Daneben sorgt wie jedes Jahr ein einmaliges Konzertprogramm für wunderbare Konzerte in den Kirchen und vor dem barocken Rathaus. Neben den permanenten Rosengärten in der Altstadt sind rund 40 Gestalter damit beschäftigt ebenso viele Gärten und Gestaltungen eigens für diesen Anlass aufzubauen und liebevoll in die barocken Gassen hineinzusetzen. Der Anblick raubt einem beinahe den Atem! Nicht vergeblich lassen sich jährlich über 60‘000 Besucher aus dem In- und Ausland diesen Anblick nicht entgehen. Der betörende Duft in den Anlagen der Rosenschau, die Musikklänge in den Gassen, tausende fröhliche Gesichter, herzliche Begegnungen in einer Atmosphäre des Friedens und der Freude, verschaffen diesem Anlass ein Label der Einzigartigkeit. www.bischofszellerrosenwoche.ch

52 SEEHAS-MAGAZIN : HAUS & GARTEN


EXOTIK IN GRÜNEM GEWAND : INSPIRATIONEN ZU GARTENTHEMEN Tag der offenen Tür am 16. Juni bei der Hofstetter Mühle am Heiligenberg, oberhalb des Salemer Tales

Familie Egenolf mit dem gesamten Team feiern in diesem Jahr das 30jährige Betriebsjubiläum auf vielfachen Wunsch unserer Kunden, mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag dem 16. Juni. Die Hofstetter Mühle, bekannt für asiatisches Ambiente mit einer Vielfalt an Gartenskulpturen und einer riesigen Auswahl an exotischen Pflanzen, insbesondere viele Bambussorten, die sich für unsere heimischen Gärten mit längeren kalten Wintern eignen, lädt ein zu einem kleinen Festival der Inspiration zu Gartenthemen rund um exotische Pflanzen und Kunst im Garten. Eine bunte Vielfalt an At-

traktionen, mit besonderem musikalischem Programm wie auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Für Gartenbegeisterte lohnt sich auch der Besuch der Gartenschau Sigmaringen die ab 11.Mai ihre Pforten öffnet. Auch hier wird es von der Hofstetter Mühle einen außergewöhnlichen Gartenbeitrag zu bewundern geben. Hofstetter Mühle GmbH, Heiligenberg-Steigen, +49 (0)7554 98 240 www.bambuswald.de

INKEN WEIAND : LIEBESGRÜN Jede Pflanze erzählt eine Geschichte Sonja will bei ihrem Traummann Kilian den ersten Schritt wagen. Aber wie soll sie ihm ihre Liebe gestehen? Sie wählt einen ungewöhnlichen Weg und sagt es einmal ganz anders „durch die Blume“: Bei einem gemeinsamen Gartenspaziergang erzählt sie Kilian 19 kurze Geschichten voller Romantik, Witz und Spannung, bei denen immer einer andere Gartenpflanze im Vordergrund steht. Kann Sonja ihre große Liebe mit diesen blumigen Geschichten erobern? Gartenfreunde wissen längst, dass Pflanzen mehr sind als nur stumme Gewächse. liebesgrün zeigt, dass jede Pflanze eine Geschichte erzählen kann: Die Rose als Zeichen der Liebe spielt in den Erzählungen eine genauso wichtige Rolle wie die Zucchini, das Möhrenbeet oder der Tannen- baum. Zusammen sind die Geschichten nicht nur ein literarischer Gartenrundgang für Pflanzenliebhaber, sondern geben auch der Liebesgeschichte zwischen Sonja und Kilian einen ganz besonderen Rahmen. Damit ist liebesgrün nicht nur ein Lesebuch für Menschen mit dem grünen Daumen, sondern auch ein romantisches Geschenkbuch. Die Autorin: Inken Weiand, geboren und aufgewachsen in Wuppertal, lebt mit ihrer Familie bei Bad Münstereifel. Seit Herbst 2006 zahlreiche Veröffentlichungen in verschiedenen Verlagen. Im Herbst 2012 erhielt sie für ihr Manuskript „Ich bin eine Prinzessin“ den Kinder- und Jugendliteraturpreis der Steiermark. Das Literaturbüro NRW verlieh ihr zusammen mit dem Jandl-Festival den 3. Preis für den Gedichtzyklus „Beim Zahnarzt“. Der Frau Ava Preis sprach 2011 eine Anerkennung für ihren Beitrag „Karussell“ aus. Beim Literaturwettbewerb „Tafelspitzen 2009“ des Hauses Sankt Martin am Autoberg und der Hattersheimer-Hofheimer Tafel belegte Weiand mit ihrer Kurzgeschichte „Vielleicht“ den 2. Platz. Stories & Friends, ISBN: 978-3-942181-33-4, € 15,90

HAUS & GARTEN : SEEHAS-MAGAZIN 53


GARTENTAGE BEI WIDENHORN

LANDSCHAFTSGÄRTNER GEWINNEN

Am 8. und 9. Juni in Sipplingen in Widenhorns Garten Baden-Württemberg gewinnt zum achten Mal Baden-Württemberg gewinnt zum achten Mal die deutschen Meisterschaften der Landschaftsgärtner Reinhold Irßlinger vom Garten- und Landschaftsbaubetrieb Matthias Widenhorn Gärten am See in Sipplingen und sein Teamkollege Manuel Kappler aus Dornstetten sind die Sieger des Landschaftsgärtner-Cups 2012 in Nürnberg. Mit diesem Sieg haben sich die beiden jungen Landschaftsgärtner für die WorldSkills Leipzig 2013, die Berufsweltmeisterschaften, qualifiziert. Europas größte Fachmesse für den Garten- und Landschaftsbau, die „GaLaBau 2012“ in Nürnberg, war am 13. und 14. September 2012 zum wiederholten Mal Schauplatz des bundesweiten Berufswettbewerbes der Landschaftsgärtner. Anspruchsvolle Aufgabe und spannender Wettbewerb Nach 14 Stunden spannenden Wettbewerb konnten sich Reinhold Irßlinger und Manuel Kappler als die Besten ihres Fachs feiern lassen. Die beiden badenwürttembergischen Landschaftsgärtner standen im Wettbewerb mit den Landessiegern aus weiteren 11 Bundesländern, den sie am Ende für sich entscheiden konnten. Vor einem fachkundigen Publikum galt es, auf 16 m2 einen Gartenausschnitt auf fachlich höchstem Niveau zu bauen. Die Wettbewerbsaufgabe für die jungen Landschaftsgärtner bestand darin, einen Erschließungsweg zu einem Gartenhaus zu pflastern, eine Trockenmauer mit Pflanztrog und eine Holzterrasse zu bauen. Für die Bepflanzung nach eigener Idee stand ein Gehölz- und Staudensortiment zur Verfügung. Die Solitärgehölze und eine Hecke hingegen mussten nach Plan gepflanzt werden. Mit Nervenstärke, Teamfähigkeit, sehr gutem Fachwissen und praktischem Können haben die beiden jungen Landschaftsgärtner den Bundeswettbewerb gewonnen. Nun gilt es, die Fachkenntnisse und Fähigkeiten zu verfeinern und zu festigen, denn im kommenden Jahr geht’s �s zu den WorldSkills Leipzig 2013. Hier treffen sie vom 5. bis 7. Juli 2013 auf die besten Landschaftsgärtner-Teams der Welt. Nicht nur die Jury ist überzeugt, dass Reinhold Irßlinger und Manuel Kappler dann wieder ihr Bestes geben werden. Dabei können sie sich der Unterstützung ihrer Ausbildungsbetriebe und des gesamten Berufstandes sicher sein! August Forster, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau, übernahm die Preisverleihung und würdigte die erfolgreichen Landschaftsgärtner für ihre herausragenden Leistungen. Er stellte den jungen Landschaftsgärtnern eine sichere und beruflich interessante Zukunft in Aussicht, haben sie doch einen Beruf gewählt, der innovativ ist und viele Perspektiven bietet. Der Berufsstand kann sich mit diesen engagierten und gut ausgebildeten jungen Menschen auf eine positive Entwicklung im Garten- und Landschaftsbau freuen. Unterstützt wurde der Wettbewerb vom Ausbildungsförderwerk Gartenund Landschaftsbau in Bad Honnef. Informationen gibt es bei Matthias Widenhorn, Gärten am See Längerach 25 , 78354 Sipplingen, Tel: 07551/67123, Fax 07551/67430 mw@gaerten-am-see.de, www.gaerten-am-see.de Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. Filderstr. 109/111, 70771 Leinfelden-Echterdingen Telefon 0711/ 97566-0, Telefax 0711/ 97566-20 E-Mail: info@galabau-bw.de, Internet: www.galabau-bw.de

54 SEEHAS-MAGAZIN : HAUS & GARTEN


FLUCHT AUS DER EINTÖNIGKEIT : STUDENTEN GRÜNDEN ONLINE-SHOP „CREATISTO“ Das Leben ist zu bunt, um mit Einheitsmöbeln zu wohnen Programm, mit dem Ärzte CT-Aufnahmen leichter befunden können. Desweiteren arbeitet er mit Marc Wimmer am Aufbau einer innovativen interaktiven Lernplattform. Unterstützung erfahren die Studierenden von ihren Professoren, die ihnen fachlich zur Seite stehen sowie vom Gründerbüro der Hochschule. Eine erfahrene Gründerberaterin gibt Tipps auf der Suche nach Existenzgründerzuschüssen, bietet Hilfe beim Aufbau von Netzwerken, stellt Business-Pläne auf die Probe.

Das Creatisto-Team (von links): Marc Wimmer, Daniel Wehle, Matthias Hillert

Studierende der HTWG gründen Online-Shop „creatisto“ - Start-up-Unternehmen produziert Design-Folien für Möbelstücke aller Art Das Leben ändert sich ständig. Was vor drei Jahren gefiel, kann heute furchtbar langweilig sein. „creatisto“, ein Start-Up, gegründet von Studierenden der HTWG, will Farbe ins Leben bringen: Der Internet-Shop bietet Design-Folien an, die Möbel einen individuellen Anstrich verleihen. Viele Wohnungen, gerade von Studierenden, jungen Singles und Familien, ähneln sich fast zum Verwechseln: hier wie dort die gleichen Regale, Kleiderschränke, Tische. Die Individualität bleibt dabei auf der Strecke. „Wieso nicht mit einer einfachen Lösung Möbeln einen persönlichen Stempel aufdrücken“, fragte sich Marc Wimmer, der an der Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau studiert hat. Seine Idee: Mit einer für den Kunden leicht zu verarbeitenden Folie Möbel mit individuellen Designs bekleben. Auf die Idee folgte eine glückliche Fügung. Marc Wimmer begeisterte seinen Kommilitonen Daniel Wehle für die Idee ein Unternehmen zu gründen. Beim Gründerstammtisch der HTWG tauschten sie sich mit dem Informatik-Studenten Matthias Hillert aus – und wurden ein Team. Das Ergebnis ihrer inzwischen eineinhalbjährigen interfakultären Teamarbeit ist seit kurzem auf www.creatisto.de zu sehen. creatisto bietet die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von Designs für eine Vielzahl von Möbeln eine hochwertige Folie anfertigen zu lassen, die speziell für „ein“ Möbelstück gemacht ist. Kunden können unter mehr als 400 Designs aus den vier Kategorien „Artwork“, „Muster“, „Abstract“ und „Pantone“ wählen, die dann auf Folie passgenau für Schränke, Tische, Regale, Türen oder Kühlschränke abgedruckt werden. Für kreative Bastler gibt es die Möglichkeit Zuschnitte zu bestellen, welche vor dem Aufbringen individuell in der Form angepasst werden können. Acht bis zehn Tage nach der Bestellung kann der Kunde die Folie per Versand in Empfang nehmen. „Wir sind davon überzeugt, dass der Trend zur Individualisierung von Inneneinrichtung große Potentiale hat“, sagt Marc Wimmer. Die Gründer wollen einen Beitrag dazu leisten, dass sich jeder seinen Wunsch nach Individualität leisten und erfüllen kann.

Für das Trio ist klar, dass sie creatisto weiter ausbauen möchten. Ideen haben sie viele. So streben sie an, mit Möbelherstellern so zusammen zu arbeiten, dass diese bereits im Möbelhaus oder Katalog auf Kombinationsmöglichkeiten mit creatisto-Produkten verweisen. „Über einen QR-Code am Möbelstück könnte der Kunde gleich mögliche Variationen im Internet anschauen“, erläutert Wimmer. Derzeit arbeiten die Studierenden an einer Anwendung für Smartphones und Tablets, mit der der Kunde sein Möbelstück in seinen vier Wänden mit verschiedenen Designs interaktiv prüfen kann. Hillert erklärt das Vorgehen: „Der Kunde fotografiert beispielsweise seinen Schrank in der heimischen Wohnung und die App legt dann das gewählte Design über das Möbelstück. So weiß der Kunde, wie es in seiner Wohnung wirken wird.“ Selbst wenn dem Kunden das Leben mit der gewählten Folie irgendwann zu bunt werden sollte, lässt sie sich spurlos wieder ablösen. „Wir haben sehr lange mit unseren Kooperationspartnern zusammen getüftelt“, sagt Wimmer rückblickend. Nun werde den Kunden eine sehr hochwertige und sehr leicht zu verarbeitende Folie angeboten, die auch in Kombination mit dem Druckverfahren hohen Ansprüchen an Gesundheitsverträglichkeit und Umweltfreundlichkeit genüge. Wimmer betont: „Wir wollen schließlich das Raumklima verbessern und nicht mit den oft üblichen Lösungsmitteln beeinträchtigen.“ Das sei den Gründern besonders wichtig gewesen, unter anderem weil sie auch Designfolien für KinderzimmerMöbel anbieten. Auch deshalb nicht uninteressant: „Die Folie ist wasser- und putzmittel- sowie uv-beständig und robust“, erläutert Wimmer. Und: Die ehemals beklebte Möbelfläche könne nach dem Abziehen wieder im Originalzustand belassen oder eben mit einem neuen Design beklebt werden – beispielsweise vom Kinderzimmer zum Jugendzimmer, von Winter- in Sommerfarben gekleidet werden. Denkbar ist für Wimmer auch das Bekleben der Möbel nur für einen bestimmten Anlass. Gerade dies sei für Gastronomen interessant. „Gastro-Betriebe stehen unter hohem Druck, sich individuell zu präsentieren. Mit unseren Designs ist dies leicht und kostengünstig möglich“, so Daniel Wehle. Die Vielfalt der Designs wie auch der Möbelstücke soll noch weiter wachsen. creatisto versteht sich als eine Spielwiese für Designer. Denn auch hier kommen den drei Gründern Campus-Kontakte entgegen, schließlich werden in der Hochschule Konstanz auch Kommunikationsdesigner ausgebildet. „Wir möchten unseren Kommilitonen gerne eine Plattform bieten, sich über ihre Designs bei creatisto bekannt zu machen“, so Wimmer. Die drei Studierenden sind sich sicher: Niemand muss mit eintönigen Möbeln leben. „Jeder ist anders – und jeder hat ein Recht auf seinen ganz eigenen Stil“, betont Wimmer und zitiert lachend den Slogan von creatisto: „Deine Möbel so individuell wie Du“.

Auf der Internetseite sind die Möbelstücke bereits mit den gewählten Designs zu betrachten. Mehr als 20 000 Bildversionen sind auf der Seite hinterlegt – eine Mammutaufgabe für den Programmierer Matthias Hillert. Er zeichnet für die Technik der umfangreichen Seite verantwortlich, für die Kommunikation von der Bestellung des Kunden bis zur Datenübertragung an die Kooperationspartner. Daniel Wehle sorgt dafür, dass das neue Angebot bekannt wird – über klassische wie soziale Medien. Auch er studierte Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau an der HTWG. Dort arbeitet er derzeit für ein Projekt der Internationalen Bodenseehochschule, das ein Innovationsportal zum Ziel hat, mit dem Forscher und Wirtschaft besser vernetzt werden können. Der Hang zum Gründertum ist bei allen drei Studierenden ausgeprägt. Schon früh im Studium war ihnen klar, dass sie sich selbstständig machen möchten. So arbeitet Matthias Hillert parallel mit einem Informatik-Kommilitonen an einem

HAUS & GARTEN : SEEHAS-MAGAZIN 55


DIE LOGOPÄDIE : EIN SPANNENDES BERUFSBILD Ausbildung am Diakonischen Institut in Weingarten Sprache ist ein wichtiges Element in unserem Leben. Durch Sprache nehmen wir Kontakt auf, mit Ihrer Hilfe kommunizieren wir mit anderen Menschen und nehmen am gesellschaftlichen Leben teil. Menschen, die über diese wichtige Fähigkeit nicht oder nicht mehr in ausreichendem Maß verfügen, können Hilfe durch Logopäden/ Logopädinnen erhalten. Diese arbeiten mit Menschen aller Altersgruppen und behandeln Sprech-, Sprach-, Stimm- und Schluckstörungen. Im Oktober 2013 beginnt in der Schule für Logopädie des Diakonischen Instituts

für Soziale Berufe in Weingarten ein neuer, dreijähriger Vollzeitkurs mit 15 bis 20 Schüler/innen. Bewerbungen sind noch möglich. Ausbildungsbegleitend kann ein Bachelorstudium Logopädie in Weingarten absolviert werden. Weitere Infos: www.diakonisches-institut.de

nta-ISNY : NEUE KOOPERATION Hochrangiges Biotechnologie-Unternehmen Hyglos Vor kurzem hat die nta Isny eine umfangreiche Kooperationsvereinbarung mit der Hyglos GmbH aus Bernried abgestimmt. Das Unternehmen will nta-Studenten und -Schüler der Fachbereiche Chemie und Biotechnologie als potenzielle Mitarbeiter ansprechen. Im Gegenzug erlaubt die Hyglos GmbH Einblicke in den Praxisalltag eines Biotechnologischen Zentrums und will wissenschaftliche Arbeiten von nta Studierenden betreuen. Die Hyglos GmbH ist ein international agierendes Biotechnologieunternehmen mit Sitz im Biotechnologie Zentrum Bernried am Starnberger See. Die Kernkompetenz der Hyglos GmbH liegt in der biotechnologischen Anwendung von Proteinen aus Bakteriophagen (Viren, die spezifisch Bakterien infizieren), insbesondere für die Identifizierung, den Nachweis und die Entfernung von Bakterien und bakterieller Komponenten. Die von Hyglos entwickelten und produzierten Produkte werden in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, in der Life Science-Forschung sowie in der pharmazeutischen Industrie eingesetzt. Trotz des internationalen Markterfolgs herrscht bei Hyglos – wie in zahlreichen anderen naturwissenschaftlich orientierten Unternehmen – akuter Fachkräftemangel. In Deutschland fehlen rund 250.000 Fachkräfte in den so genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Das sind hervorragende berufliche Zukunftsperspektiven für entsprechend ausgebildete Absolventen. Informationen unter www.nta-isny.de

Die Zukunft braucht Sie! Wir bilden Sie aus! Altenpflege in Friedrichshafen und an vielen anderen Standorten Arbeitserziehung in Wilhelmsdorf Heilerziehungspflege in Wilhelmsdorf und Gammertingen-Mariaberg Heilpädagogik (berufsbegleitend) in Gammertingen-Mariaberg Jugend- und Heimerziehung in Gammertingen-Mariaberg Ergotherapie in Weingarten und Dornstadt Physiotherapie in Weingarten und Dornstadt Logopädie in Weingarten

Gerne beraten wir Sie über unsere ausbildungsbegleitenden Bachelor-Angebote

56 SEEHAS-MAGAZIN : AUSBILDUNG


HEILPÄDAGOGE - INTERDISZIPLINÄR : INTEGRALER BESTANDTEIL DER PÄDAGOGIK Neuer Kurs der Camphill Ausbildungen gGmbH Ab März 2014 bieten die Camphill Ausbildungen gGmbH einen weiteren Kurs für die Ausbildung zur Heilpädagogin / zum Heilpädagogen an. Die Heilpädagogik versteht sich als integraler Bestandteil der Pädagogik. Sie bezeichnet die empirisch gestützte und wertgeleitete Wissenschaft des Diagnostizierens, der Förderung, Bildung, Begleitung, Assistenz und Beratung von Menschen mit Beeinträchtigung sowie der Beratung und Unterstützung von Angehörigen. Die Ausbildung an der Fachschule für Sozialwesen der Fachrichtung Heilpädagogik soll dazu befähigen, selbständig und eigenverantwortlich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in erschwerten Lebenslagen durch heilpädagogische Hilfe in ihrer personalen und sozialen Integration zu unterstützen. Die Zugangsvoraussetzung sind: Eine abgeschlossene Berufsausbildung als staatlich anerkannte Erzieherin / staatlich anerkannter Erzieher, Jugend- und Heimerzieherin / Jugend- und Heimerzieher oder Heilerziehungspflegerin / Heilerziehungspfleger Eine mindestens einjährige hauptberufliche praktische Tätigkeit in sozial- und heilpädagogischen Arbeitsfeldern nach Erteilung der Berufserlaubnis. Die Qualifikation zur Heilpädagogin / zum Heilpädagogen ist eine praxisinte-

grierte Ausbildung mit 30 Blockwochen, die sich über einen Zeitraum von 2,5 Jahren erstrecken. Start wird im März 2014 sein. Weitere Informationen unter www.camphill-ausbildungen.org

KOLPING-BILDUNGSWERK : AUSBILDUNG ZUM SOZIALFACHMANAGER/IN Neuer garantierter Starttermin am 7. Juni 2013 im Bildungszentrum Radolfzell Berufsbegleitende Ausbildung eröffnet Fachkräften Aufstiegschancen. Die berufsbegleitende betriebswirtschaftliche Zusatzausbildung zum staatlich anerkannten /zur staatlich anerkannten Sozialfachmanagerin (früher Betriebswirt/in im Sozialwesen) beim Kolping-Bildungswerk ist beliebtbei Fachkräften aus sozialen, pflegerischen, pädagogischen und helfenden Einrichtungen. Sie sind Fachkraft und wollen sich in Ihrem Bereich weiterentwickeln und/oder Führungsaufgaben übernehmen bzw.. Dazu brauchen Sie eine umfassende Weiterbildung, die Ihnen die notwendigen Kenntnisse in Betriebswirtschaft, Management, Marketing, Recht etc. vermittelt.. Vorkenntnisse in den aufgeführten Fächern sind nicht erforderlich. Fachkräfte nutzen die qualifizierte Ausbildung für die berufliche Weiterentwicklung und/oder den beruflichen Aufstieg. Führungskräfte schaffen sich eine fundierte Basis für Ihre Aufgaben. Das Kolping-Bildungszentrum Radolfzell startet nun am 07.06 2013 garantiert den neuen Ausbildungsgang. Menschliche Arbeit ist wertvoll. Besonders gilt dies für die Bereiche, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht: das Gesundheitswesen, der Bildungsbereich, soziale Dienste und Einrichtungen des Gemeinwesens. Der medizinisch-technische Fortschritt, gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen, aber auch der gravierende wirtschaftliche Wandel in Deutschland haben in den letzten Jahren Ökonomisierungsprozesse in Gang gesetzt. Das Gesundheitswesen hat sich zum Gesundheitsmarkt entwickelt. Dies zieht Veränderungen in den Qualifikationsanforderungen, der Arbeitsorganisation und den Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Sozialwesen nach sich. Insbesondere der zunehmende Konkurrenz- und Kostendruck in diesem Bereich erfordert Strukturveränderungen. Der Kurs umfasst acht Lernfächer mit 700 Lerneinheiten. Er wird von erfahrenen Lehrkräften und Dozenten aus der Praxis begleitet. Die Schulungen sind vierzehntägig (jeweils freitags ab 16 Uhr und samstags ab 9 Uhr). Die Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren lassen sich über das Meister-BaföG bzw. über einen Bildungsgutschein fördern. Die nächsten Informationsveranstaltungen zur Ausbildung finden statt am 23. Mai 2013. Der Beginn ist um 18:30 Uhr. Weitere Termine werden im Internet veröffentlicht. In der übrigen Zeit erhalten Sie Auskünfte zur Ausbildung und den Anmeldemodus beim Kolping-Bildungszentrum Radolfzell (Leitung Hr. Fürst), Westendstraße 3, unter Telefon 07732/823190 oder im Internet unter www.kolping-bildung.de. Auch persönliche Beratungsgespräche werden gerne vereinbart.

AUSBILDUNG : SEEHAS-MAGAZIN 57


MODESCHULE KEHRER : EINE TALENTSCHMIEDE BAUT DAS SCHNELLSTE SOLARBOOT! Staatlich anerkannte Modedesign-Ausbildung Bereits seit über 30 Jahren hat sich die Modeschule Kehrer sehr erfolgreich in der Berufsausbildung für Modedesigner bewährt und sich mit ihrem künstlerisch-kreativen und handwerklich-technisch ausgerichteten Ausbildungskonzept zu einer der führenden privaten Ausbildungsstätten für staatlich anerkannte Modedesigner in Deutschland entwickelt. Als 1. private Modeschule in BadenWürttemberg erhielt die Modeschule Kehrer 1989 die staatliche Anerkennung für ihre professionelle Ausbildung in Sachen Modedesign. Mit ihrer praxisbezogenen Ausbildung orientiert sich die Schule an wesentlichen Anforderungen aus nationaler und internationaler Modeindustrie. Schon für eine Vielzahl von Berufskarrieren im In- und Ausland wurde in Brigitte Kehrers Talentschmiede für Modedesigner ein wesentlicher Grundstein gelegt. Längst haben sich zahlreiche Absolventen an verschiedensten Schaltstellen der internationalen Modeindustrie bewährt oder sich selbständig gemacht. Bei Firmen wie Hugo Boss, Kenneth Cole (N.Y.), Hermès, Holy Fashion, Betty Barclay, Burda und vielen mehr. Zugangsvoraussetzungen – Die Ausbildung und Vorbereitung für die internationale Modebranche ist vielseitig interessant. Berührungsängste braucht niemand zu haben. Es werden keinerlei fachspezifische Vorkenntnisse benötigt. Alles wird von Grund auf praxisorientiert gelehrt. Die wichtigsten Voraussetzungen sind der Abschluss an einer allgemeinbildenden Schule, ein Mindestalter von 16 Jahren und vor allem Interesse und Engagement. Bereits in nur rund zweieinhalb Jahren (32 Monate) kann hier der anerkannte Berufsabschluss des staatlich anerkannten Modedesigners Wirklichkeit werden. Modedesign-Präsentation – Am 07.06.2013 steigt die diesjährige Abschlussmodenschau im Römerkastell in Stuttgart. Beginn ist jeweils um 18:30 Uhr und 21:00 Uhr. Auch bei der langen Nacht in der Landeshauptstadt Stuttgart „S-City leuchtet“, waren Schüler der Modeschule Kehrer mit einer Fantasiemodenschau mitten auf dem Marktplatz dabei. Zudem gab es eine spannende Kooperation mit SWR1. Beim großen Finale der SWR1 Hitparade 2012 in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyerhalle, begeisterten 36 Schüler und Jungdesigner der Schule. Neben Fantasiemodellen aus kreativen Gestaltungsprojekten der Schule, präsentierten sie eine eigens dafür entworfenen Kollektion zum Thema „Elegante Rock- Avantgarde. Im Vorfeld des großen Auftritts besuchte ein Foto- und Filmteam vom SWR die Modeschule Kehrer und drehte einen Nachrichtenbeitrag für die SWR-Landesschau BadenWürttemberg. Gleichzeitig gab es ein Publikums-Voting auf der SWR1-Homepage zu den Modellen der Jungdesigner. Die Siegerin erhielt ein Praktikum beim Musical Sister-Act. Infofahrten – Auch wichtige Messebesuche, wie im September 2012 die „Première Vision“ in Paris, im Februar der Besuch der Munich Fabric Start, Vorträge und Veranstaltungen vom Deutschen Mode-Institut (DMI) und Firmenbesuche wie zuletzt Trigema, Mey-Bodywear und Escada, gehören zu den vielseitigen Ausbildungsangeboten. Wer näheres erfahren möchte ist herzlich willkommen. Wöchentlich lädt die Modeschule Kehrer zu kostenlosen Infotagen in ihre Kreativräume ein. www.modeschule-kehrer.de

Schülerwettbewerb „Korona Minis“

Welches Solarboot geht als erstes ins Ziel? Diese Frage stellt sich wieder am 18. Juli beim Solarbootwettrennen auf der Mainau. Im vergangenen Jahr (Foto) gingen 20 Teams aus zehn Schulen aus den Regionen Bodensee, Hegau und Schwarzwald an den Start.

Die Hochschule Konstanz lädt zu Schülerwettbewerb „Korona Minis“ ein – Renntag wieder auf der Mainau. Mit der Kraft der Sonne auf die Rennbahn: Zum sechsten Mal sind Schülerinnen und Schüler mit ihrem selbst gebauten Solarboot zum Solarbootrennen der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) eingeladen. 20 Teams können am diesjährigen Wettkampf „Korona Minis“ teilnehmen, der nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr wieder auf der Insel Mainau stattfinden wird. Aufgabe ist, ein Boot zu konstruieren, das allein durch Sonnenkraft angetrieben über den Einsatz von Photovoltaik-Zellen Fahrt aufnimmt. Dabei sollen die Nachwuchsingenieure nicht nur auf die Funktion des Bootes achten, sondern auch umweltfreundliches Material zum Bau der Boote nutzen. Bewertet werden außerdem das Design, die Wirtschaftlichkeit und eine Präsentation, in der die Schüler ihre Konstruktion vorstellen. „Der Wettbewerb stellt viele Herausforderungen an die Schüler: Teamarbeit, Zeitmanagement, Präsentationsgeschick und ein Händchen für Finanzen sind genauso gefragt wie natürlich technisches Wissen zur Auswahl geeigneter PhotovoltaikZellen, eines geeigneten Motors, für die Verbindung von Energieversorgung und Antrieb und schließlich für den Bau eines stabilen und schnellen Schiffsrumpfs“, erläutert Prof. Dr. Richard Leiner, der Gründungsvater des Wettbewerbs, der auch dieses Jahr wieder die Leitung übernommen hat. Höhepunkt des Konstruktionswettbewerbs ist der Renntag am Donnerstag, 18. Juli, wenn die Boote in einer langen Wasserwanne gegeneinander antreten. Neben Preisen für die schnellsten Boote werden auch Designpreise für Konstruktion und Posterdesign vergeben. Der Wettbewerb war vor sechs Jahren anlässlich des 20-jährigen Bestehens des HTWG-eigenen Schiffes „Korona“ - eines der weltweit ersten Solarboote - von der Konstanzer Fakultät Elektro- und Informationstechnik ins Leben gerufen worden. Interessierte Schulen sind eingeladen, bis Ende Mai ein oder mehrere Teams für den Wettbewerb anzumelden. Nähere Angaben zur Teilnahme und der Anmeldebogen sind auf der Webseite www.htwg-konstanz.de/korona-minis.html hinterlegt. Weitere Informationen auch unter der Telefonnummer 07531/206-234 erhältlich.

Zum Einsatz bei unseren attraktiven Kundenbetrieben im Raum Singen /Radolfzell suchen wir ab sofort volljährige

Ferienaushilfen, Schüler und Studenten (m/w) für einfache Produktionstätigkeiten. Ihre schriftliche Kurzbewerbung schicken Sie bitte an: externa GmbH Eisenbahnstraße 3, 78315 Radolfzell Informationen erhalten Sie von Frau Jugert und Herrn Laub unter Telefon 07732 / 942503 mail: radolfzell@externagmbh.de

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HOCHSCHULE ALBSTADT-SIGMARINGEN : INTERESSANTE STUDIENGÄNGE Die Absolventen der Hochschule sind gefragt Jetzt stehen wieder viele junge Menschen vor der Qual der Wahl. Was soll ich studieren? Wo soll ich mich bewerben? Vielleicht liegt die Lösung ganz nah: in der Region. Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen bietet zum Beispiel zehn interessante Bachelorstudiengänge an. Wer praxisbezogen studieren und berufsnah forschen will, ist an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften gut aufgehoben. So heißen inzwischen alle Fachhochschulen im Land, auch die Hochschule Albstadt-Sigmaringen. Neben Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Technische Informatik zeichnet sie sich durch spezielle Studienangebote wie Textile Produkttechnologie - Bekleidungstechnik, Textile Produkttechnologie - Technische Textilien, Facility Management, Lebensmittel/Ernährung/Hygiene und Pharmatechnik aus. Die Studenten arbeiten in modernen Laboren, werden individuell betreut und profitieren von den guten Kontakten der Hochschule zur Wirtschaft. Viele von ihnen schätzen die familiäre Atmosphäre auf dem Campus. Wenn man in Albstadt oder Sigmaringen studiert, muss man aber nicht sieben Semester lang am selben Ort

bleiben. Ein Praxissemester ist integriert. In dieser Zeit sammeln die Studenten Erfahrungen bei Unternehmen. Viele schreiben später auch ihre Abschlussarbeit für eine Firma. Außerdem gibt es während des Studiums verschiedene Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen. Die Absolventen der Hochschule sind gefragt. Sie haben hervorragende Einstiegschancen in den Unternehmen der Region. Manche wollen nach dem Bachelorabschluss aber erst noch ein Masterstudium machen - auch das ist in Albstadt und Sigmaringen möglich. Betriebswirtschaft und Management, Wirtschaftsingenieurwesen Produktionsmanagement, Maschinenbau - Rechnerunterstützte Produkterstellung, Systems Engineering, Textil- und Bekleidungsmanagement, Facility Design und Management, Biomedical Sciences sowie der berufsbegleitende Masterstudiengang Digitale Forensik stehen zur Wahl. Infos unter www.hs-albsig.de Bewerbungsschluss fürs Wintersemester 2013/14 ist am 15. Juli. Wichtiger Termin: Tag der Technik/Tag der offenen Tür am 14. Juni in Albstadt.

AUSBILDUNG : SEEHAS-MAGAZIN 59


INTERNATIONAL SCHOOL OF SCHAFFHAUSEN KOLPING : DER WEG ZUM ERFOLG Grundstein einer internationalen Karriere

Neuer Baustein: Berufsoberschule für Sozialwesen Seit vielen Jahren gibt es für Erwachsene auch nach Ende der eigentlichen Schulzeit die Möglichkeit, weiterführende Schulabschlüsse zu erreichen: neben dem Kolping-Kolleg und dem Abendgymnasium gibt es nun im Kolping-Bildungszentrum Ravensburg eine weitere Schule, die zum Abitur führt, und zwar nach zwei Jahren Unterricht: die Berufsoberschule für Sozialwesen. Diese Schule richtet sich vor allem an junge Erwachsene, die eine Berufsausbildung im sozialen Bereich abgeschlossen haben. Voraussetzung zur Aufnahme ist neben diesem Berufsabschluss ein mittlerer Bildungsabschluss mit einem Durchschnitt von mindestens 3,0 in den Kernfächern oder das Bestehen einer Aufnahmeprüfung.

Internationaler Abitur-Abschluss an der International School of Schaffhausen. Kleine Klassen, ein spannendes Ausbildungsprogramm, internationales Flair und garantiert viele Freunde auf der ganzen Welt.... an der ISSH lässt sich der Grundstein einer internationalen Karriere legen. Die Klassen 11 + 12 sind ein kompakter Lehrgang, der mit dem internationalen Abitur abgeschlossen wird. Quereinsteiger können aus dem öffentlichen Schulsystem in die ISSH wechseln. Die Grundvorrausssetzung, um das Abiturprogramm erfolgreich abzuschließen, ist die Bereitschaft sich zu engagieren. Mit kleinen Klassengrößen und engagierten Lehrkräften bietet die ISSH ein Umfeld für optimale Entwicklung. Es braucht Engagement, Einsatz und Leistungswille. Die Jugendlichen stellen Fragen an das Thema, denken mit und bilden sich eine Meinung. Der pädagogische Ansatz lässt sich mit „Learning for Understanding“ umschreiben. In der ISSH geht es weniger um Detailwissen und pure Wissensaufbereitung für Tests. Es geht darum, ein echtes Verstehen vom Wesentlichen zu schaffen und die Zusammenhänge zu verstehen. Die ISSH bietet ein Stipendienprogramm, das bei Eignung ganz massgebliche Reduktionen am Schulgeld erlaubt. Mehr Informationen unter www.issh.ch

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Schon bisher kann man im Kolping-Bildungszentrum Ravensburg die Fachhochschulreife im Tages- oder im Abendunterricht erwerben, der Realschulabschluss kann nach zwei Jahren Abendunterricht nachgeholt werden. Ein weiteres attraktives Angebot stellt die Ausbildung zum staatlich anerkannten Sozialwirt dar. Mehr Informationen unter www.kolping-bildungszentrum-rv.de


HOCHSCHULCAMPUS TUTTLINGEN : PERSPEKTIVEN IN DER MEDIZINTECHNIKBRANCHE Industrial Materials Engineering und Industrial MedTec am Campus Tuttlingen im Fokus Titan, Keramik oder gar „Smart Materials“: Werkstoffe und deren Eigenschaften bestimmen über Funktionalität, Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit eines Produktes. Aber auch das Wissen in den Bereichen Elektrotechnik, Fertigungstechnologien und Mathematik zeichnen Ingenieure in der Medizintechnikbranche aus. Die Studiengänge Industrial Materials Engineering (Werkstofftechnik) und Industrial MedTec (Medizintechnik) am Hochschulcampus Tuttlingen bilden Experten für diese und andere Branchen aus. Mit Physik und Chemie zum Werkstofftechnikingenieur Der Studiengang Industrial Materials Engineering vermittelt im Grundstudium Grundlagen der Werkstofftechnik, Chemie und Physik. Das Hauptstudium setzt Schwerpunkte in den Werkstoffwissenschaften und der Anwendung von werkstoffgerechten Fertigungsprozessen. „Die Absolventen lernen neben der Werkstofftechnik die Anwendung von verschiedenen Fertigungsmethoden kennen und sind so für einen Einstieg in das Berufsleben gut vorbereitet“, erklärt Professor Dr. Hadi Mozaffari-Jovein, Prodekan der Fakultät Industrial Technologies (ITE) und Studiendekan von IME. Industrial MedTec bietet vielseitige Karrieremöglichkeiten Chirurgische Instrumente, Implantate, minimalinvasive Verfahren, medizinische Gerätetechnik und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen: Diese Ausrichtung bekommen angehende Medizintechnikingenieure am dritten Standort der Hochschule Furtwangen. Mit der Ausbildung in Industrial MedTec verfügt man über ausgezeichnete Voraussetzungen in einem sehr breiten Berufsfeld: Dieses geht von der

Am Hochschulcampus Tuttlingen: Student der Medizintechnik während seines Industriepraktikums.

Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Einsatzunterstützung medizintechnischer Geräte und Verfahren oder in die Bereiche Marketing und Vertrieb. Weitere Informationen unter www.hfu-campus-tuttlingen.de/studiengaenge.

DESIGNSCHÜLER IM FARBENRAUSCH : BERND-BLINDOW-SCHULEN FRIEDRICHSHAFEN Workshops, wie Fotoshootings, Aktzeichnen, Action Painting,... Am Abend des 13. Juni laden die Fachbereiche Mode- und Grafikdesign Interessierte zu einem „Farbenrausch“ ein. Der Farbenrausch beginnt um 19.00 Uhr mit einer Farbschlacht auf der Wiese vor dem Gebäude. Im Mittelpunkt des „Farbenrausches“ stehen verschiedene Workshops, wie Fotoshootings, Aktzeichnen und Action Painting, die von Schülern und Dozenten durchgeführt werden. Alle Besucher des „Farbenrausches“ sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und mitzumachen. Weiterhin bereiten die Schüler der Fachbereiche Mode und Grafik Essen und Getränke vor. Die Schüler grillen, bereiten Salate und planen ein Kuchenbuffet. Zuletzt wird ein DJ Set im Fotostudio auflegen, das extra für diese Nacht zum Dancefloor umfunktioniert wird. Das Happening wird im Design Gebäude der Bernd-Blindow-Schulen in der Allmannsweiler Strasse 114 statt finden. Bei gutem Wetter wird der Ess- und Sitzbereich auf die Wiese vor dem Gebäude verlegt. Eingeladen sind auch ausdrücklich junge und Design interessierte Menschen aus der Region. www.blindow.de/friedrichshafen-bbs

AUSBILDUNG : SEEHAS-MAGAZIN 61


WIR HABEN ENERGIE : HOCHSCHULE RAVENSBURG-WEINGARTEN Zwei neue und innovative Bachelor-Studiengänge – „Energie- und Umwelttechnik“ und „Technik-Entwicklung“

Ab dem Wintersemester 2013/14 bereichern zwei neue und innovative Bachelor-Studiengänge das Lehrangebot der Hochschule RavensburgWeingarten: „Energie- und Umwelttechnik“ und „Technik-Entwicklung“. Im Bachelorstudiengang „Energie- und Umwelttechnik“ liegt der Schwerpunkt auf innovativen Energiekonzepten. Wie sieht die Energieversorgung von morgen aus? Und wie kann gleichzeitig die Umwelt erhalten werden? Fragen, deren Lösung in hocheffizienten und ressourcenschonenden Technologien steckt. Damit bereitet der Studiengang mit dem Abschluss Bachelor of Engineering (B.Eng.) optimal auf die Realisierung einer zukunftssicheren Energieversorgung und den damit einhergehenden technischen Wandel vor. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Natur und Technik bietet die beste Voraussetzung zur technischen Umsetzung aktueller Herausforderungen. Jede Menge Praxis und Auslandserfahrung Während des Praxissemesters wird das theoretische Wissen in die Tat umgesetzt. Studierende, die ihr Wissen im Ausland vertiefen möchten, arbeiten und forschen ab dem 7. Semester an einer der beiden Partnerunis in England und Schottland weiter und erlangen so einen Doppelabschluss. „Da die Nachfrage der Industrie nach Experten im Energie- und Umweltsektor weiter wächst, sind beste Berufsaussichten gesichert“, sagt Professor Dr. Johannes Fritsch, Studienberater des Studiengangs. Das spätere Aufgabengebiet eines Energie- und Umwelttechnikers reicht von der Industrie und Wirtschaft bis hin zum öffentlichen Dienst. Nach Ansicht von Experten wird die Nachfrage nach kompetenten Fachkräften auch im Dienstleistungssektor und der Software-Entwicklung weiter steigen.

Forschung oder Entwicklung? Beides! Wer neue Ideen hat und diese auch realisieren will, für den ist der neue Bachelorstudiengang „Technik-Entwicklung“ genau das richtige. Das Besondere ist die breite technische Grundlagenausbildung, unter anderem in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik und Verfahrenstechnik. Diese umfassende Ausbildung unterscheidet den Technik-Entwickler vom forschungsorientierten Physiker und rein anwendungsorientierten Ingenieur. „Das Studium mit dem Abschluss als Bachelor of Science (B.Sc.) vereint die wesentlichen Grundlagen der Natur- und Ingenieurwissenschaften und beschäftigt sich mit den komplexen Zusammenhängen zwischen Natur und Technik“, erklärt Professor Dr. Konrad Wöllhaf von der Fakultät Technologie und Management. Darf’s ein bisschen mehr sein? Im Hauptstudium hat man die Qual der Wahl zwischen den beiden Schwerpunkten „Bildgebende Verfahren“ (zum Beispiel 3D-Verfahren) und „Mechatronische Systeme“ (zum Beispiel Robotik). Technik-Entwickler werden überall dort gebraucht, wo Wissen in technische Neuheiten und Produktinnovationen umgesetzt werden muss. Durch die Breite der Ausbildung eröffnet sich für die Absolventen ein weites Berufsfeld in der Automatisierung, Energie- und Verfahrenstechnik, im Fahrzeugund Maschinenbau oder der Mikrosystemtechnik. Damit eröffnen sich Karrieren in der Industrie als Entwickler, technischer Leiter oder Berater. Wer noch höher hinaus will, entscheidet sich für ein anschließendes Master-Studium oder sogar eine Promotion. Julia Bleibler


Seehas Magazin Juni Juli 2013  

Verwunschen und Verzaubert: Jahresmotto der Insel Mainau Kultur: Theater, Konzerte, Museen Ausbildung: Schulen, Firmen, institute

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