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NEWSLETTER, NR. 9, OKTOBER 2013

«Umbruch und Aufbruch»

Editorial

Schweizer Medienkongress 2013 im Rückblick

Bashing ...

Ihr Urs F. Meyer

Der diesjährige Medienkongress unter dem Motto «Umbruch und Aufbruch» fand in Interlaken statt und bot eine Menge an qualitativ hervorragenden Referaten und Überraschungen. Im Vorfeld des Kongresses hielt der Verband SCHWEIZER MEDIEN am Donnerstag seine alljährliche Mitgliederversammlung ab. Mit Ausnahme des nicht mehr antretenden Urs Gossweiler wurde das gesamte bisherige Präsidium wiedergewählt. Den frei gewordenen Platz wird künftig Gilbert Bühler, Freiburger Nachrichten AG, besetzen. Ebenfalls wurde der bisherige Präsident aus Chur, Hanspeter Lebrument, mit grossem Applaus für eine weitere Amtsperiode in seinem Amt bestätigt. Zu einigen Diskussionen führte das Traktandum, bei welchem das Präsidium betreffend Verhandlungen mit Impressum die Haltung der Verbandsmitglieder klären wollte. Da seitens der Sozialpartner die ausdrückliche Zusicherung fehlt, dass keine Löhne oder Honorare festgelegt werden sollen, wünschen die Mitglieder bis auf weiteres keine Verhandlungen. Abgerundet wurde die Versammlung durch ein Interview mit dem Präsidenten der neu geschaffenen eidgenössischen Medienkommission. Definitiv festgelegt sind schon das Datum und der Ort der nächsten Mitgliederversammlung und des Kongresses:

Foto: keystone / Gian Ehrenzeller

... oder den Ast absägen, auf dem man sitzt. Der neudeutsche Ausdruck will einen übermässigen Angriff, das Herumhacken, auf jemandem oder auf etwas verdeutlichen. Nun war dies gerade ein vieldiskutiertes Thema am Schweizer Medienkongress in Interlaken. Bundespräsident Ueli Maurer, der selbstdeklariert etwa eineinhalb Zeitungen pro Tag liest, hackte auf den Medien herum und beklagte den Einheitsbrei in der geschriebenen Presse. Diese einmalige Feststellung hätte man dem Magistraten noch durchgelassen. Klar werden viele News von der Depeschenagentur übernommen, das ist ja auch der Sinn dieser Einrichtung. Dass aber Kommentare je nach Medium verschieden sind, ging in den Ausführungen leider verloren. Dass die gesamte Rede jedoch dreimal dieselbe Kritik beinhaltete, war des Guten zuviel. Und ehrlich gesagt auch eine deutlich verpasste Chance. Der Bundesrat ist in Kürze auf die Berichterstattung in den Medien angewiesen, insbesondere der Vorsteher des VBS. Hätte er einmal kritisiert und dann staatsmännische Gedanken zur politischen Lage vorgebracht, hätten die anwesenden Berichterstatter diese Inhalte transportiert. So aber waren es Buh-Rufe und Pfiffe, die den Weg in die Medien gefunden haben. Immerhin ist dem Redner zugute zu halten, dass er die neusten WEMF-Zahlen noch nicht kannte und deshalb übersah, dass 76% der eine Landessprache sprechenden Einwohner der Schweiz eine Tageszeitung lesen und 71% der 14bis 34-jährigen täglich einen Printtitel in der Hand halten.

Fortsetzung auf Seite 2

aus dem INHALT «es gilt das gesprochene wort» Schweizer Medienkongress. . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 3

trendtagung Fach- und Spezialmedien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 7

dossier Medienlandschaft Schweiz 2013 . . . . . . . . . . S. 6

höhere berufsbildung Medienfachleute mit eidg. Fachausweis. . S. 9

KAMPF FÜR DIE PRESSEFREIHEIT Resolution . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 7

medienforschungstag Rückblick. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S. 11

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Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien

11. und 12. September 2014 in Interlaken. Der Kongressteil startete mit einem Referat zu Werbung und Ertrag im digitalen Umfeld. Dass Geld in Online verdient werden kann, machte der Referent auf eindrückliche Weise klar. Spannend war es auch beim publizistischen Panel, bei welchem der Gesprächsleiter einen «Start-up Hunter» interviewte. Dessen Organisation fördert junge Geschäftsideen, begleitet sie und stützt oder lässt sie fallen, je nachdem, ob es sich um ein Erfolgsmodell handelt. Und dabei können durchaus auch Modelle aus der Medienlandschaft zu den Gewinnern gehören. Im Anschluss daran breitete der Geschäftsführer des Zeit-Verlags seine Gedanken zur Kraft starker Medienmarken und zur Zukunft des Journalismus aus. Wie oft der Stiftungsratspräsident der Schweizer Journalistenschule MAZ auch hinterfragte, es blieb die klare Aussage stehen, dass gute Medienmarken, Print und der Journalismus eine Zukunft haben. Eine gut geführte und teilweise emotionale Debatte schloss den Morgen ab. Der Verwaltungsratspräsident der Ringier AG und der Geschäftsführer des Handelsblatts diskutierten über Qualität, die sich auszahlen sollte. Natürlich spielte dabei Online eine gewichtige Rolle, womit der morgendliche Kreis geschlossen war und die Teilnehmenden ihre Diskussionen beim Rendez-vous culinaire fortsetzten. Den Nachmittag läutete der Verlagsvorstand der Burda Medien ein, erteilte dem PrintBashing eine klare Absage und zeigte auf, dass mit Zeitschriften ein gutes Geschäft gemacht werden kann. Als Dozent für

Business Administration an der Harvard Business School überraschte der zweite Referent das Publikum mit der von ihm belegten Aussage, dass nicht das Internet für den Rückgang der Zeitungen verantwortlich sei. Die wesentlichste Aussage zielte darauf, dass Verlage mit komplementären Angeboten zusätzliche Ertragsquellen erschliessen können. Zum Abschluss dieses Kongressteils wurde die Frage ausgeleuchtet, ob sich der Service public in einer Legitimationskrise befinde. Der Referent der Uni Zürich kam zum klaren Schluss, dass der gegenwärtige Inhalt des Service public aufgrund der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung politisch hinterfragt werden sollte. Die neu eingeführte Mediennacht wurde von zwei präsidialen Reden eröffnet. In Anwesenheit des Gastes stellte Hanspeter Lebrument die Qualität der heutigen Medienlandschaft dar und zeigte klar auf, dass mit den vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten die Journalistinnen und Journalisten nachweislich besser geworden sind. Auch dass die Titelvielfalt in unserem Land immer noch sehr gross ist, darf als Qualitätsmerkmal gewertet werden. Wie fast nicht anders

Webcast Die Webcasts der Referate finden Sie exklusiv auf unserer Homepage www.schweizermedien.ch gemäss der Beschreibung in der Tagungsdokumentation. Die Webcasts wurden produziert von:

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Nr. 9, OKTOBER 2013

zu erwarten war, folgte diesen optimistischen Darstellungen eine ganz anders gelagerte Replik des Bundespräsidenten Ueli Maurer. Er liest zwar durchschnittlich nur etwa eineinhalb Zeitungen, erkennt aber lediglich Einheitsbrei und Abschreibe. Die zwar bundespräsidiale, aber nicht über alle Zweifel erhabene Medienschelte, erinnerte viele Anwesende an die Ausführungen von Bundesrat Ueli Maurer, als er 2009 ebenfalls als Gast seine Rede hielt. Damals aber las er noch gar keine Zeitungen. Das Publikum war sich zwar bewusst, dass im NewsTeil einer Zeitung die Texte oft auf der sdaMeldung basieren, teilte aber die Behauptung der Undifferenziertheit in den analysierenden Berichten und Kommentaren nicht. Verhaltenes Klatschen und Pfiffe hielten sich etwa die Waage; sicher aber war unter den Besuchern der Mediennacht genügend Gesprächsstoff gegeben. Wie gesagt: verpassen Sie im kommenden Jahr nicht die Mitgliederversammlung, den Schweizer Medienkongress und die Mediennacht vom 11. und 12. September 2014 in Interlaken. urs.meyer@schweizermedien.ch

Gilbert Bühler, neues Präsidiumsmitglied, Direktor Freiburger Nachrichten AG


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Nr. 9, OKTOBER 2013

Medienkongress des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN

«Es gilt das gesprochene Wort»

Michael Ringier, Präsident des Verwaltungsrats Ringier AG

Eran Davidson, CEO und Managing Partner Hasso Plattner Ventures

Fakten ...

Das Wachstum des Internets hat keinen Einfluss auf die Reichweitenentwicklung der Zeitungen. Die Werbeeinnahmen sind das Problem, und hier in erster Linie das TV, später das Internet. Prof. Felix Oberholzer-Gee, Harvard Business School

Der Anteil an digitaler Performance-Werbung bei führenden News-Sites in Deutschland liegt bei 20% bis 25%. Martin RIESS, Country Manager DACH, zanox In Switzerland, perfection is the goal. In the U.S., perfection is inefficiency. Eran Davidson, CEO und Managing Partner Hasso Plattner Ventures Der Newsroom hat die Feindschaft zwischen Print und Online überwunden. Michael Ringier, Präsident des Verwaltungsrats Ringier AG Bestellter Journalismus ist Selbstmord, unsere Journalisten sind keine Beziehungstäter. Michael Ringier, Präsident des Verwaltungsrats Ringier AG Im Bereich des Wirtschaftsjournalismus gibt es keinen Blogger, der von seinem Inhalt leben kann. Die Huffington Post kann nicht zwischen uns kommen. Gabor Steingart, Herausgeber Handelsblatt Ich will keine Presseförderung. Schauen Sie sich nur den Zustand in Frankreich an, wo die Presse in den letzten 20 Jahren staatlich am meisten gestützt worden ist. Michael Ringier, Präsident des Verwaltungsrats Ringier AG

Google ist so erfolgreich, weil es Werbemärkte geschaffen hat, die es vorher vor allem für KMU nicht gegeben hat. Prof. Felix Oberholzer-Gee, Harvard Business School

Martin Riess, Country Manager DACH, zanox

Philipp Welte, Verlagsvorstand Hubert Burda Media

Empirische Studien weisen nach, dass der Journalismus als billig wahrgenommen wird, wenn die im unmittelbaren Umfeld gezeigte Werbung billig ist. Prof. Felix Oberholzer-Gee, Harvard Business School Gemäss einer neuen Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach lesen über zwei Drittel der Menschen unverändert lieber auf Papier. Rainer Esser, Geschäftsführer Zeitverlag und DvH Medien GmbH Es ist unabdingbar, dass für den Service public eine neue Verfassungsbestimmung geschaffen wird, die der Multimedialität Rechnung trägt und die zentrale Rolle der privaten Medien berücksichtigt. Prof. Urs Saxer, Universität Zürich

Prof. Felix Oberholzer-Gee, Harvard Business School

Rainer Esser, Geschäftsführer Zeitverlag und DvH Medien GmbH Fortsetzung auf Seite 5

Die Omnipräsenz von Technologie führt zu einer neuen Sehnsucht der Menschen nach Emotionen - das ist letztlich der Erfolg von Landlust. Philipp Welte, Verlagsvorstand Hubert Burda Media

Fotos: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller

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Nr. 9, OKTOBER 2013

Die neue MACH, ein

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Meilenstein für präzise Mediaplanung. Urs Schneider Inhaber Mediaschneider AG

MACH BASIC – DIE NEUE GENERATION Die veränderten technologischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie ein verändertes Mediennutzungsverhalten erfordern eine umfassende Neukonzeption der bisherigen MACH-Studien. Mit dem MACH-Forschungssystem der dritten Generation bleibt die Zukunft der Schweizerischen Leserschaftsforschung gesichert. WEMF AG für Werbemedienforschung – Bachmattstrasse 53 – CH-8048 Zürich Tel. +41 43 311 76 76 – Fax +41 43 311 76 77 – wemf@wemf.ch – www.wemf.ch

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Nr. 9, OKTOBER 2013

Gabor Steingart, Herausgeber Handelsblatt

Prof. Urs Saxer, Universität Zürich

Peter Hartmeier, Partner von Lemongrass Communications AG

... Bonmots ... «Jede Zeitung hat ein paar Idioten als Leser, aber müssen wir die auch noch schreiben lassen? Das ist doch keine Markenführung.» Michael Ringier zu den Abgründen in den digitalen Leserkommentar-Spalten Weggucken, schlechtmachen, lernen, aktiv werden - ein Prozess von 15 Jahren Michael Ringier zur Lernkurve der Verleger im Umgang mit dem Internet Chefredaktoren und Verleger müssen ins Gelingen verliebt sein. Gabor Steingart über eine besondere Leidenschaft Wie selbstgezüchteter Mehltau legen sich Frust und Depression auf die Blüte unserer Industrie. Philipp Welte, allegorisch

Prof. Otfried Jarren, Präsident Eigenössische Medienkommission

Prof. Iwan Rickenbacher, Stiftungsratspräsident MAZ

Die Marke ist der Anker im Ozean der digitalen Angebote. Philipp Welte, nochmals allegorisch

«Wir können nicht mehr weiter sparen, wir müssen investieren!» Michael Ringier will Redaktionen stärken. @nick_luethi

Beginnen Sie mit dem Schreiben der Pressemitteilung: Wenn sie das nicht vom Stuhl reisst, forget it. Prof. Felix Oberholzers Tipp für erfolgreiche Innovationen Die Todessehnsucht, die manche Redakteure vor sich hertragen und in ihren Blättern propagieren, ist nicht nachvollziehbar. Rainer Esser über die Untergangsstimmung in gewissen Redaktionsstuben

... und Gezwitscher Ueli Maurer vor seiner Ansprache: «Lassen Sie mir den Notausgang frei!» @plandmark

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Rainer Esser, Geschäftsführer Zeitverlag: «Stellen Sie Frauen an, Frauen mit Kindern, die haben keine Zeit zum rumtrödeln.» @KathyRiklin

Prof. Oberholzer-Gee: «Die PaidcontentStrategie der NYT, die überall kopiert wird, macht für die wenigsten Zeitungen Sinn.» @nneininger

Eran Davidson, CEO Hasso Plattner Vent.: «Hauptgrund, dass Unternehmen mit Innovationen scheitern, ist die Angst davor.» @christophzimmer


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Nr. 9, OKTOBER 2013

Dossier Medienlandschaft Schweiz 2013

Medien als Grundpfeiler der Wissensgesellschaft Die Schweiz ist nach wir vor ein Presseland. In kaum einem anderen Staat erreicht die gedruckte Tagespresse so viele Leser wie hierzulande. Vom kurzweiligen Amüsement über die verlässliche Nachricht bis zur treffenden Analyse: Die Schweizerinnen und Schweizer vertrauen «ihrer» Zeitung täglich aufs Neue.

DOSSIER

MEDIENLANDSCHAFT SCHWEIZ 2013

Das allein schon ist Beweis genug, dass die Medien im Alltag vieler Menschen unverzichtbar sind. Die ebenso grosse wie treue Leserschaft stellt aber auch unserer direktdemokratischen Zivilgesellschaft ein gutes Zeugnis aus. Denn nur Bürgerinnen und Bürger, die sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen informieren und ihre Argumente auf dem Marktplatz der Meinungen wägen können, sind Garanten für eine sich entwickelnde Gemeinschaft. Dabei leisten die Medien einen wichtigen Beitrag, indem sie diese vielstimmigen Debatten organisieren, den Meinungsaustausch kritisch begleiten und so letztlich die Meinungsbildung prägen. Nicht zu unterschätzen ist die volkswirtschaftliche Bedeutung der Branche. So beschäftigt die Presse als eine Hauptsäule der Medieninfrastruktur zehntausende von Personen, die etwa als Journalistin,

Drucker, Medienmanagerin, Werbevermarkter oder Kioskverkäuferin direkt oder indirekt publizistische Produkte herstellen und verbreiten. Diese Arbeitsplätze werden vorwiegend von privaten Unternehmen geschaffen, die sich auch in einem raueren Marktumfeld bewähren wollen. Mit ihren Erzeugnissen sind die publizistischen Medien zudem Teil jener Wissens-

gesellschaft, die für die wirtschaftliche Prosperität eines Landes wie der Schweiz in diesem Jahrhundert ein wichtiger Grundpfeiler ist. Dies sind ein paar der Erkenntnisse, die sich aus der Lektüre des neuen Dossiers «Medienlandschaft» herausschälen lassen. Der neuste Leitfaden bietet die gewohnt relevante Auswahl und Aufbereitung von Daten, mit denen sich ein genaues und aktuelles Abbild der Schweizer Medienlandschaft zeichnen lässt. Besonderes Augenmerk legt der Autor Ueli Custer bei seinen Auswertungen jeweils auf die Vergleichbarkeit der Daten über die Zeit hinweg. Deshalb ist die vierte Ausgabe erneut ein verlässliches Kompendium für all jene Leser, die sich ein profundes, faktenbasiertes Urteil über den Medienwandel in der Schweiz bilden und dabei die jüngsten historischen Entwicklungen einbeziehen wollen. Damit bleibt das Mediendossier ein unverzichtbares Handbuch zur Struktur und den Strukturveränderungen des Schweizer Mediensystems. Das Dossier Medienlandschaft bestellt werden unter: contact@schweizermedien.ch

kann

fredy.greuter@medieninstitut.ch

Foto: keystone

Blitzlicht Hol dir jede Meinung ein, eine könnte richtig sein.

«Medien müssen nicht Verkündungsbecken für x-beliebige Lesermeinungen sein.» Í

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Aus dem Artikel: Noch fehlen klare Strategien von Torsten Haeffner, 28. Juni 2011, 11:00 Weiterlesen auf: www.medienwoche.ch

Das neue digitale Medienmagazin der Schweiz

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Resolution des Departementes Publizistik

Kampf für die Pressefreiheit Mitte August hatten Polizisten auf Anordnung des zuständigen Staatsanwalts das Haus des Journalisten Ludovic Rocchi durchsucht. Rocchi, Journalist bei der Zeitung «Le Matin», hatte Plagiate in einem Buch eines Professors der Universität Neuenburg aufgedeckt und in mehreren Artikeln darüber berichtet. Im September stellte das Kantonsgericht fest, dass die Neuenburger Justiz die Hausdurchsuchung nicht hätte anordnen dürfen.

Das Vorgehen verstösst in eklatanter Weise gegen den rechtlich garantierten Quellenschutz und behindert die wichtige Kontrollfunktion der Medien. Darauf hat der Verband SCHWEIZER MEDIEN in einer am Jahreskongress veröffentlichten Resolution hingewiesen.

Die Resolution im Wortlaut: Mit Befriedigung hat das DPVSM vom Urteil des Neuenburger Kantonsgerichtes Kenntnis genommen. Darin wurde festgestellt, dass die gerichtlich angeordnete Hausdurchsuchung im August bei einem Journalisten des «Le Matin» illegal war. Der Journalist hatte im Rahmen seiner Recherchen Plagiate in einem Buch eines Professors der Universität Neuenburg aufgedeckt. Auf Grund einer Klage des Professors wegen übler Nachrede, Verleumdung und Amtsgeheimnisverletzung wurde sein Haus durchsucht und private Computer beschlagnahmt. Das Neuenburger Kantonsgericht hat gestern die Rückgabe der beschlagnahmten Gegenstände verfügt. Mit diesem Urteil wird die in der Verfassung garantierte Pressefreiheit geschützt. Es gebietet der zunehmenden Tendenz Einhalt, die journalistische Arbeit durch willkürliche Massnahmen von Strafverfolgungsbehörden zu behindern. Das DPVSM nimmt darüber hinaus mit Besorgnis Kenntnis von der weltweit zunehmenden Tendenz der Missachtung des Redaktionsgeheimnisses und des Zeugnisverweigerungsrechts. Jüngstes Beispiel der aggressiven Einschüchterungspolitik gegen Journalisten ist der Fall «Guardian»: Dort wurden Journalisten und deren Angehörige stundenlang verhört und eingeschüchtert. Ausserdem veranlasste der Geheimdienst die Zerstörung von Festplatten in der Redaktion des Guardian. Das Departement Publizistik des Verbandes Schweizer Medien unterstützt ausdrücklich auch die Stellungnahme der Chefredaktorenkonferenz, die sich anlässlich der erwähnten Vorfälle ebenfalls gegen die zunehmende Gefährdung der Pressefreiheit zur Wehr gesetzt hat.

Trendtagung Fach- und Spezialmedien 2013

«Agil in der neuen Medienwelt» 268390_Trendtagung_Einladung_Trendtagung_Einladung 19.09.13 11:33 Seite 1

Die Fach- und Spezialmedien sind für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ein wertvolles Bindeglied. Sie berichten vertieft über Neuerungen aus ihren Bereichen und liefern so Grundlagen für unternehmerische Entscheidungen. Sie sind am Puls der Wissenschaft und bereiten die neusten Forschungsergebnisse kompetent auf. Sie bringen Akteure aus verschiedensten Disziplinen zusammen und tragen mit glaubwürdigen Informationen zur Entwicklung einer modernen, lebendigen Gesellschaft bei. MEDIENINSTITUT Konradstrasse 14 Postfach 8021 Zürich

Diese wichtigen Aufgaben wollen die Fach- und Spezialmedien auch in einer sich nachhaltig verändernden Medienwelt weiterhin erfüllen. Dazu braucht es unternehmerische Weitsicht und branchenspezifisches Wissen. Beides wird am 7. November 2013 an der Trendtagung Fach- und Spezialmedien vermittelt. Unter dem Tagungsmotto «Agil in der neuen Medienwelt» ist dieses Jahr ein Programm entstanden, in dem die Referenten einen aktuellen Überblick zu Themen wie Transformation, Unternehmenskultur, Marketing mit Social Media und journalistische Interviews verschaffen. Was sind Erfolgsrezepte, mit denen die grafische

Industrie den raschen, durch neue Technologien getriebenen Wandel bewältigen kann? Wie sieht eine digitale Transformation hin zu nutzer- und werbefinanzierten Geschäftsmodellen im Einzelfall aus? Wie gelingt es, die Mitarbeitenden in teilweise fundamentalen Veränderungsprozessen zu motivieren und ihre Potenziale zu nutzen? Wie lassen sich soziale Netzwerke in den Verkaufsprozess integrieren? Was braucht es, damit ein Interview auch in der neuen Medienwelt zum Glanzstück wird und nicht in der PR-Falle landet? Neben der Beantwortung dieser Fragen wird an der Tagung zum zehnten Mal So erreichen Sie das Lake Side Zürich: der Q-Award verliehen, die Auszeichnung für herausragende Leistungen von Fachund Spezialmedien. An der Trendtagung werden jährlich die wichtigsten Strömungen aufgenommen, perspektivische Zusammenhänge hergestellt und erfolgreiche Fallstudien herausgegriffen. Mittels aktuellem und kompaktem Know-how-Transfer erhalten die Teilnehmenden zahlreiche Impulse, um ihre eigene Wettbewerbsposition zu überprüfen und Zukunftsaufgaben zu erkennen. Nach dem inspirierenden Fachaustausch bleibt genügend Raum für die Kontaktpflege. Sponsoren

Medienpartner

«Agil in der neuen Medienwelt» Trendtagung Fach- und Spezialmedien 2013

Veranstalter

Donnerstag, 7. November 2013 Lake Side Zürich

Das Medieninstitut ist seit über zwanzig Jahren die Institution für Aus- und Weiterbildung im medienwirtschaftlichen Bereich. Seine Angebote zeichnen sich durch eine hohe Praxisrelevanz aus. Die Verantwortlichen, Teilnehmenden und Dozierenden bilden heute ein dichtes Netzwerk, das in alle Medienunternehmen und bis in die obersten Führungsetagen reicht. Alle Informationen zum Medieninstitut finden Sie unter www.medieninstitut.ch. Das Medieninstitut – von Profis für Profis

Publicitas Publimag AG ist die Vermarktungseinheit der Publicitas für Publikums-, Fach-, Verbands- und Special-Interest-Medien. Publicitas Publimag vermarktet im Auftrag von Medienanbietern Werberaum in Printmedien sowie den dazugehörenden Online-Angeboten. Weitere Informationen: publicitas.ch/publimag

• ab Bahnhofquai/HB mit Tram Nr. 4 in Richtung Tiefenbrunnen bis Haltestelle Fröhlichstrasse • ab Bellevue Tram 2 oder 4 bis Haltestelle Fröhlichstrasse • ab Bellevue mit dem Bus Nr. 912 oder 916, Richtung Küsnacht bis Haltestelle Chinagarten

Veranstalter

• S15 bis Bahnhof Tiefenbrunnen, von dort mit dem Bus Nr. 33 oder Tram 2 oder 4 bis Haltestelle Fröhlichstrasse

• Mit dem Auto – gebührenpflichtige Parkplätze sind vorhanden

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Sponsoren: Medienpartner:

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.medieninstitut.ch


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Photo by KEYSTONE | Gallery Stock | Morgan Norman

Hier geht’s zur Anprobe: Einfach Ihr Smartphone auf der markierten Stelle platzieren und die Frontkamera aktivieren.

Inserate schlagen Brücken zwischen Kundin und Produkt. Und zwischen Medien. Dieses Inserat macht Werbung für Werbung in Zeitungen und Zeitschriften. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN schreibt dazu jedes Jahr einen Wettbewerb für junge Kreative aus. Dabei siegte auch diese Arbeit – kreiert wurde sie von Julia Bochanneck und Jan Kempter, Werbeagentur Scholz & Friends Schweiz AG. www.Das-kann-nur-ein-inserat.ch

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Höhere Berufsbildung – Praxisorientiert – kompetenzfördernd – anerkannt

Medienfachleute mit eidg. Fachausweis: Vorbereitungskurs und Prüfung 2014/15 rufsbegleitend, umfassend, praxisnah, kompakt und erschwinglich. Praxiserprobte Dozentinnen und Dozenten sowie eine Klasse von engagierten Kolleginnen und Kollegen garantieren einen intensiven Lernprozess. Fundiertes Wissen, breite Kenntnis, viele Fallbeispiele, vielfältige Projekterfahrun-gen und persönliche Führungskompetenzen schaffen die Grundlage für eine erfolgreiche Laufbahn in der faszinierenden Medienbranche.

Ausgewiesene Fachdozenten vermitteln im berufsbegleitenden Kurs das grundlegende Branchenwissen für Medienfachleute, zeitgemässe Problemlösetechniken und fördern Soft Skills. Die Kursteilnehmenden beschäftigen sich thematisch mit der Medienbranche Schweiz, Marketing mit Schwerpunkt auf Nutzer- und Werbemarkt, Unternehmensführung, Markt- und Medienforschung, inhaltliche und technische Produktion. Der Kurs 1 ist eine ideale Vorbereitung auf die Prüfung für den Titel Medienfachleute mit eidge-nössischem Fachausweis. Kurs 1 für Medienfachleute Die Medien mit Wissen bewegen Medien bewegen die Menschen von früh bis spät und in allen Lebensbereichen. Medien managen heisst Werte schöpfen aus Inhalten. Ob Zeitungen oder Zeitschriften, ob Bücher, Radio, Fernsehen, Online-Angebote: Wer die Aufmerksamkeit des umworbenen Publikums gewinnen will, braucht vertieftes Wissen in spezifischen Bereichen und die Fähigkeit, auch unter unklaren Bedingungen zu navigieren. Die Medienbranche an der Schnittstelle von Geld und Geist war schon immer eine Domäne für Könner und Individualisten mit hohem Anspruch an sich selbst und an die Umwelt. Der Kurs für Medienfachleute ist die erste Stufe der einzigen Berufsausbildung für Medienmanagement in der Schweiz: be-

Das Medieninstitut in Kürze Seit 1989 werden am MEDIENINSTITUT des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN Verlags- und Medienfachleute berufsbegleitend ausgebildet. Im Jahr 2004 sind diese Lehrgänge völlig neu gegliedert und den veränderten Bedürfnissen angepasst worden. Ab 2006 werden sie konsequent auf multimediales Medienmanagement ausgerichtet. Als einzige Institution in der Schweiz bieten wir eine zweistufige berufsbegleitende Ausbildung im Medienmanagement mit eidgenössischen Prüfungen an: Kurs 1: für Medienfachleute: Die solide Grundausbildung vermittelt das aktuelle Branchenwissen und die wichtigsten Fertigkeiten und Techniken. Die Kursteilnehmenden erhalten einen praxisnahen Einblick in die Medienbranche Schweiz, wobei die Bereiche Marketing mit Schwerpunkt auf Nutzer- und Werbemarkt, Rechnungswesen, Markt- und Medienforschung, sowie die inhaltliche und technische Produktion von klassischen und digitalen Medien besonders vertieft werden. Der Kurs 1 ist eine ideale Vorbereitung auf die Prüfung für den Titel Medienfachleute mit eidgenössischem Fachausweis. Kurs 2: für Medienmanager: Die umfassende und intensive Ausbildung auf Managementstufe mit Schwergewicht auf die vernetzte Anwendung des gefestigten Branchenwissens, auf Medienmarketing, Führungskompetenz, Controlling, Planung, Kommunikation, Recht und strategische Entwicklung der Medien. Der Kurs 2 ist eine ideale Vorbereitung auf die Prüfung für eidg. dipl. Medienmanager/Medienmanagerin. Das Medieninstitut bietet ausserdem Weiterbildungskurse an. Es organisiert

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Trendtagungen sowie die Dreikönigstagung. Für Firmen, Organisationen und Einzelpersonen können auch individuell zugeschnittene Aus- und Weiterbildungsangebote entwickelt werden. Es publiziert Studien und Dossiers. Kursziele Der Kurs 1 befähigt zur kompetenten Mitarbeit als Sachbearbeiter/Ressortverantwortlicher in einem Medienbetrieb und ergänzt das Fachwissen von Fachspezialisten aller Richtungen. Die Teilnehmenden erhalten grundlegende Kenntnisse sämtlicher Bereiche der Medienwirtschaft. Zielgruppe Dieser Kurs eignet sich für Fachleute aus der Kommunikationsbranche, die sich entschieden haben, in der Medienbranche weitere Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen. Er unterstützt die berufliche Entwicklung auf der Stufe Sachbearbeitende/Projektleiter/Abteilungsleiter. Methodik Der Kurs ist betont praxisnah aufgebaut. Die Dozierenden sind bewährte und ausgewiesene Führungskräfte und Experten, die die Weiterentwicklung der Medien verfolgen und mitgestalten. Der Kurs setzt sich zusammen aus Fachvorträgen, Diskussionen, Gäste-Auftritten, Gruppenarbeiten und Exkursionen in führende Medienbetriebe. Eine fachlich und didaktisch kompetente Kursleitung und Fachexperten kümmern sich - für beide Kurse gemeinsam - um die ständige Aktualisierung und kursgerechte Aufbereitung der Inhalte. Kursdokumentation Die Kursunterlagen sind in digitalisierter Form verfügbar. Abschluss Der Kurs bereitet auf die Prüfung zum eidg. Fachausweis für Medienfachleute vor. Prüfung Die Prüfung wird unter der Aufsicht des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) durchgeführt. Fortsetzung auf Seite 10


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Schriftliche Prüfungen sind abzulegen in den Fächern Nutzermarketing, Werbemarketing, Produktherstellung (inhaltlich und technisch) sowie finanzielle Führung. Mündlich geprüft werden die Fächer Medienbranche, Markt- und Meinungsforschung, Marketing, Recht, Organisation von Medienunternehmen.

sungsbedingungen für die Prüfung. Ausnahmen für die Kursteilnahme sind jedoch möglich, wenn die Interessierten über vergleichbare Kompetenzen und einen ausgewiesenen Praxisbezug verfügen. Über die Zulassung zur Prüfung kann die Prüfungskommission zudem in Einzelfällen sur Dossier entscheiden.

Zulassungsbedingungen Der Kurs 1 ist inhaltlich als ideale Vorbereitung für die Prüfung konzipiert. Der Besuch des Kurses verpflichtet jedoch nicht zur Absolvierung der Prüfung. Anderseits kann sich auch zur Prüfung anmelden, wer die Voraussetzungen erfüllt, aber den Kurs 1 nicht besucht hat. Grundsätzlich entsprechen die Teilnahmebedingungen für den Kurs 1 den Zulas-

Zur Prüfung wird zugelassen, wer • das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als kaufmännische(r) Angestellte(r) bzw. als Kaufmann/Kauffrau, ein eidgenössisch anerkanntes Maturitätszeugnis (alle Richtungen), das Diplom einer höheren Fachschule (kaufmännischer Bereich), einer Fachhochschule oder einer Hochschule oder einen andern von der Prüfungskommission als gleichwertig aner-

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kannten Ausweis besitzt; • und zum Zeitpunkt der Prüfung mindestens zwei Praxisjahre in der Medienbranche nachweist; • oder keinen der aufgeführten Ausweise besitzt, jedoch mindestens fünf Praxisjahre in der Medienbranche nachweist. Kursort: MEDIENINSTITUT in Zürich Anmeldeschluss: 14. Februar 2014 Termine: März 2014 bis Februar 2015. Die Kursmodule finden jeweils einmal pro Monat statt. Informationen und Anmeldung unter: info@medieninstitut.ch www.medieninstitut.ch

Medieninstitut – Seminar

Einstieg in die Verlagsbranche Die umfassende Grundlage für Neuund Quereinsteiger. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Grundausbildung weder in einem Verlag noch in der Werbebranche gemacht haben, fragen nach Basiswissen über die Zusammenhänge und das Funktionieren von Verlagen und Anzeigenmarkt. Dieser Kurs liefert es kompakt und konzentriert. Damit der Seminarbesuch jeweils möglichst früh nach Eintritt möglich ist, wird das Seminar zweimal jährlich angeboten. Dies ist das einzige branchenbezogene Einführungsprogramm für neue Mitarbeitende – und dies zu einem besonders kundenfreundlichen Preis! Teilnehmende Neu eingestellte, branchenfremde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verlagen und Werbeagenturen, Werbevermittler und Mediaagenturen. Ziel Die Teilnehmenden verfügen über ein Grundwissen der Zusammenhänge, Abläufe, Organisation und Tätigkeiten in der Verlagsbranche. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Vermitteln des «Was». Das «Wie» wird in weiterführenden Kursen gelehrt. Dozenten Peter Jauch, Key Account Executive, Die Schweizerische Post

Kilian Gasser, Inhaber, Medienvermarktung GmbH Julia Tatje, Leiterin Werbung Zeitschriften, Ringier AG Programmübersicht 1. Tag mit Peter Jauch • Die Medien und ihre wichtigsten Eigenarten • Funktion und Organisation eines Verlages • Die wichtigsten Absatzmärkte und Erlösquellen • Funktion und Organisation einer Redaktion 2. Tag mit Kilian Gasser • Die Werbung und ihre Bedeutung für die Verlage • Die Marktteilnehmer und ihre Funktionen • Organisationsformen des Anzeigengeschäftes • Die wichtigsten Anzeigenarten 3. Tag mit Julia Tatje • Vertriebsarten und Vertriebswege • Vertriebsabläufe • Begriffe und Methoden der Werbung und Verkaufsförderung • Aufgaben und Arbeitsabläufe im Abonnementsdienst Kursort MEDIENINSTITUT des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN, Konradstrasse 14, 8005 Zürich

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Daten Mittwoch, 27. bis Freitag, 29. November 2013 Zeiten Mittwoch: 9.30 bis 17.30 Uhr Donnerstag: 9.30 bis 17.30 Uhr Freitag: 9.30 bis 17.30 Uhr Preis Für Mitglieder des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN: Fr. 1350.– (+8% MWST) Für Nichtmitglieder: Fr. 1680.– (+8% MWST) Im Preis inbegriffen sind Dokumentation und Pausengetränke. Informationen und Anmeldungen unter www.medieninstitut.ch


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Rückblick

17. Schweizerischer Medienforschungstag Unter dem Titel «Die Zukunft beginnt – Fakten für die Marketingentscheide von morgen» lud die WEMF am Mittwoch, 18. September 2013, im Kursaal Bern zum 17. Schweizerischen Medienforschungstag ein. Im Fokus der Veranstaltung standen zwei aktuelle Schwerpunktthemen: die neue Generation der MACH-Leserschaftsforschung sowie die Bedeutung der Medienmarken in Zukunft. WEMF-Forschungsleiter Harald Amschler erläuterte, welche Komponenten die dritte MACH-Generation besonders zukunftsfähig machen, und präsentierte Ergebnisse der ersten Publikation. Dr. Irena Petric, Präsidentin der EMRO (European Media Research Organisation), stellte das neue MACH-Forschungssystem in einen internationalen Kontext. Sichern Medienmarken Medienhäusern die Zukunft? Werden Medienmarken unter- oder überbewertet? Die WEMF wollte es genau wissen und ging diesen Fragen auf den Grund. Der renommierte Marketingprofessor und Querdenker Dr. Christian Blümelhuber lieferte als Keynotespeaker erfrischen-

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Methodenwandel. Peter Wanner Verleger

Nadine Borter Präsiden tin bsw swiss

MACH BASIC

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kation an der Universität der Künste in Berlin; Geri Aebi, CEO der Wirz Gruppe, und Roland Ehrler, Direktor des Schweizer Werbe-Auftraggeberverbands SWA, sowie Florian Fels, CEO Ringier Publishing, und Andy Lehmann, Inhaber Andy Lehmann Zürich, Medien-Beratung und – Vermarktung. WEMF Ad-hoc-Spezialistin Dr. Jella Hoffmann analysierte im Rahmen einer eigens für den Anlass erstellten Studie den Wert von Medienmarken anhand konkreter Fallbeispiele und präsentierte spannende Ergebnisse.

de und provokative Thesen zum Thema. Stephan Klapproth diskutierte mit Wissenschaftlern sowie führenden Persönlichkeiten der Medien- und Werbebranche die Relevanz der Medienmarke. Auf der Suche nach spannenden und kontroversen Meinungen zum Thema interviewte er jeweils zu zweit: Prof. Dr. Gabriele Siegert, Leiterin Abteilung Medienökonomie und Management am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung IPMZ der Universität Zürich, und Prof. Dr. Christian Blümelhuber, Professor für Strategische Organisationskommuni-

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MACH BASIC – DIE NEUE GENERATION Die veränderten technologischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie ein verändertes Mediennutzungsverhalten erfordern eine umfassende Neukonzeption der bisherigen MACH-Studien. Mit dem MACH-Forschungssystem der dritten Generation bleibt die Zukunft der Schweizerischen

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Die WEMF begleitet Ihre Verkäufer bei der Umstellung auf das neue MACH-Forschungssystem mit einer Testimonial-Kampagne. Wissenschaftler sowie führende Persönlichkeiten aus dem Medien- und Werbemarkt erklären wieso die Einführung der neuen Forschungsmethode dringend erforderlich war. Die Inserate können als Füllerinserate kostenlos bezogen werden.

Leserschaftsforschung gesichert. WEMF AG für Werbemedienforschung – Bachmattstrasse 53 – CH-8048 Zürich

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Tel. +41 43 311 76 76 – Fax +41 43 311 76 77 – wemf@wemf.ch – www.wemf.ch

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Flash – Der Newsletter des verbandes Schweizer medien

Nr. 9, OKTOBER 2013

publikation

Medienrecht der Schweiz Medienrecht ist ein Querschnittsrecht: Seine Inhalte und Formen sind über die ganze schweizerische Rechtsordnung verstreut. Das macht es für den Rechtssuchenden schwierig, aber auch spannend, sich zurechtzufinden. Dieses knappe Buch will eine Einführung sein. Es beginnt nach bewährtem Vorgehen mit Völker- und Verfassungsrecht, wendet sich dann dem zivilrechtlichen Persönlichkeitsschutz zu, erweitert diesen mit dem Daten- und Urheberrechtsschutz, zieht die Grenzen zum Medienstrafrecht und untersucht dann das kontroverse Rundfunkrecht. Die Grundsätze sind immer wieder in Gerichtsurteilen konkretisiert. Nach wie vor steht das Recht der Massenkommunikation im Zentrum. Trotz aller Unkenrufe stehen die Massenmedien – Presse, Radio, Fernsehen – auf absehbare Zeit hinaus im Zentrum der Medienkommunikation für breite Publika. Erst langsam, schon wegen der stockenden Erträge, und mit vielen Analogieschlüssen zieht das Internet-Medienrecht herauf. Rechtssuchende orientieren sich am raschesten anhand des ausführlichen Inhaltsverzeichnisses.

IMPRESSUM FLASH Newsletter des Verbandes SCHWEIZER MEDIEN Erscheint 11x im Jahr Verlag und Druck Verband SCHWEIZER MEDIEN Konradstrasse 14 Postfach 8021 Zürich Telefon 044 318 64 64 Telefax 044 318 64 62 Internet: www.schweizermedien.ch www.medieninstitut.ch E-Mail: contact@schweizermedien.ch, info@medieninstitut.ch

Info: CHF 39.– ISBN 978-3-03751-550-1 Studer, Peter Dike Verlag AG, Weinbergstrasse 41, 8006 Zürich T 044 251 58 30, F 044 251 58 29 verlag@dike.ch, www.dike.ch

Redaktion Urs F. Meyer (gesamtverantwortlich, Aussenbeziehungen), Martin Ettlinger (Recht, Distribution, Elektronische und Neue Medien), Fredy Greuter (Bildung, Publizistik), Toni Vetterli (Werbe- und Nutzermarkt) Desktop Carmela Faoro Inserate 1 Seite: CHF 1500.– 1/2 Seite: CHF 850.– Auflage 3200 Exemplare

Machen Sie Ihre Schüler spielend schlau.

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Liebe Primarlehrerinnen, liebe Primarlehrer, liebe Eltern Wissen, was und wie es läuft – ein bestimmender Faktor, wenn Chancen genutzt werden sollen. Zeitungen und Zeitschriften sind eine wertvolle Informationsquelle für die vielfältigsten Themen. Je früher Kinder den Zugang zur Presse finden, umso leichter lernen sie, sich deren Inhalte zu erschliessen. Der Verband SCHWEIZER MEDIEN entwickelte in Zusammenarbeit mit Lehrpersonen und Medienfachleuten eine Pressewerkstatt, gegliedert in zwölf Bereiche, mit zielgerichteten und dennoch spielerisch gestalteten Lektionen. Den aktualisierten Ordner «Lesen macht gross.» Primarstufe stellen wir Lehrpersonen kostenlos zur Verfügung. Interessiert?

Kontaktieren Sie bitte Vorname Name Verlag Name, eventuell Abteilung Strasse 000, Postfach 0000, 0000 Ort Telefon: 000 000 00 00, E-Mail: xxxxxxx@verlag.ch

Redaktionsschluss nächstes FLASH: 28. Oktober 2013

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27. – 29.11.2013 Einstieg in die Verlagsbranche

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7.1.2014 Dreikönigstagung


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