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Ausgabe 5 | November 2011

Verband Kompost- und Vergärwerke Schweiz Association Suisse des Installations de Compostage et de Méthanisation Associazione Svizzera delle Aziende di Compostaggio e di Metanizzazione Association of Swiss Composting and Methanisation Plants

Oberdorfstrasse 40 · Postfach · 3053 Münchenbuchsee T 031 858 22 24 · info@kompostverband.ch www.kompostverband.ch

Grün zu grün – Schwarz zu schwarz Der VKS-ASIC startet eine Gemeindekampagne. In der Folge sind die hauptsächlichen Überlegungen dargelegt, wieso der Verband der Kompostier- und Vergärwerke sich an die Gemeinden wenden will. Grün zu Grün – Schwarz zu Schwarz: Das ist das Credo des Verbandes. Was bedeutet es? Die Abfälle sollen den für sie ökonomisch und ökologisch am besten geeigneten Weg gehen. Selbstverständlich gehört der normale Hauskehricht in die KVA. Ebenso klar müssen problematische flüssige Abfälle aus Industrie und Gewerbe in einer ARA unschädlich gemacht werden. Biogene Abfälle, die weitgehend ohne Fremdstoffe getrennt gesammelt werden, gehören in die Grüngutverarbeitung.

Speiseabfällen umzugehen ist. Die Menschheit lebt von einem fruchtbaren Boden, auf welchem Lebens- und Futtermittel angebaut werden. Die Mitglieder des VKS-ASIC tragen dazu bei, dass diese Lebensgrundlage langfristig erhalten bleibt: Sie sorgen dafür, dass organische Substanz wieder dort landet, wo sie herkommt, nämlich im Boden. Der VKS-ASIC ruft alle Schweizer Gemeinden auf, ihr Grüngutentsorgungskonzept zu überprüfen und zu optimieren. Der Verband steht gerne mit Hinweisen und Ratschlägen zur Verfügung – direkt oder via seine engagierten Mitglieder. Rolf Büttiker, Ständerat und Präsident des VKS-ASIC

Viele Gemeinden sind vorbildlich in der Organisation und Durchführung der getrennten Grüngutsammlung und tragen somit zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen bei. Andere Kommunen engagieren sich bisher in diesem Bereich wenig oder überhaupt nicht. Die Kampagne richtet sich an die Verantwortlichen beider Haltungen: Der GREEN AWARD zeichnet die Vorbildlichen aus (siehe S. 2), die Kampagne rüttelt die anderen Gemeinden auf. Im Verlauf der Kampagne werden auch Fachfragen aufgenommen, welche die Kommunen besonders interessieren. Aktuell ist zum Beispiel die Frage, wie nach dem Verbot der «Schweinesuppe» mit

Inhalt – GREEN AWARD – Präsentation Gemeindekampagne – Das tägliche Streben nach Qualität


GREEN AWARD

Auszeichnung für vorbildliches Grüngut-Recycling Der VKS-ASIC lanciert mit dem GREEN AWARD eine Auszeichnung für Schweizer Gemeinden mit vorbildlichem Grüngut-Management. Ab 2012 soll jährlich eine Gemeinde ausgezeichnet werden, die von der Sensibilisierung und Information der Bevölkerung über die Sammeldienste bis hin zur Grüngutverwertung Vorbildliches leistet. Gerade im Bereich der Verwertung gibt es sehr unterschiedliche Ansätze, wobei die Verbrennung von sauberem Grüngut aus Sicht des VKS-ASIC keine optimale Variante darstellt. Aus mehreren Gründen sehr viel besser ist die Kompostierung oder gar vorherige Vergärung. Bei der Kompostierung wird der Stoffkreislauf geschlossen, bei der Vergärung zudem noch klimaneutrale Energie gewonnen. Wer eine Gemeinde für den GREEN AWARD vorschlagen will oder Gemeinden, die sich selber bewerben möchten, wendet sich an den VKS-ASIC, Daniel Trachsel, info@kompostverband.ch oder Tel. 031 858 22 24. Besten Dank!

Wie profitieren die Gemeinden von einer optimalen Grüngutverwertung? Ob Grünabfall verbrannt wird oder als Grüngut wiederverwertet – die CO2-Bilanz ist vergleichbar, denn organische Abfälle gelten auch in der Verbrennung als klimaneutral. Der grosse Unterschied liegt darin, dass bei der Aufbereitung von Grünabfällen Dünger und Bodensubstrat entsteht – und damit neue Rohstoffe. Der Kreislauf der Materie bleibt geschlossen, wertvolle organische Substanz wird wieder dem Boden zugeführt. Auch ökonomisch schneidet die Grüngutverwertung gut ab, ja sie ist gemäss neuesten Erhebungen (Schweizer Gemeinde 10/2011) sogar günstiger als andere Entsorgungswege in Gemeinden mit 10’000 bis 50’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Grüngutentsorgung erfolgt oft durch regionale Gewerbebetriebe. Sie übernehmen für die Gemeinden die Wiederverwertung, einige organisieren auch die Sammeldienste. Das spart den Gemeinden Aufwand und grössere Investitionen in die Entsorgungslogistik. Als Gewerbebetriebe verhelfen die Kompost- und Vergärwerke der Region zu Arbeitsplätzen vor Ort und zahlen Steuern – gerade in kleineren Gemeinden ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Für die Bevölkerung ist die Grüngutsammlung ebenfalls ein klarer Gewinn: sie profitieren von einer guten Entsorgung und können den via Sackgebühr zu bezahlenden brennbaren Kehricht reduzieren. Die Freiheit der Gemeinde, wie sie die Kosten der Separatsammlung finanzieren will, ist grösser als bei anderen Entsorgungswegen. Viele Einwohner engagieren sich zudem gerne für die Umwelt und den Klimaschutz. Ein Verbrennen von Grüngut wirkt für sie genauso unverständlich wie die Verbrennung von Papier als Alternative zur Papiersammlung. Die Gemeinde gewinnt also durch ein gutes Grüngutrecycling mehrfach an Image. Die Wiederverwertung von organischen Rohstoffen durch Kompostierung oder Vergärung kommt bei der Bevölkerung sehr gut an. Gut ausgebildete und sich weiterbildende Mitarbeitende sind in der Lage, qualitativ einwandfreie Produkte (Kompost oder Gärgut) herzustellen. Entscheidend für die Akzeptanz der Separatsammlung grün ist die strikte Einhaltung der von der Branche definierten

Hygienevorschriften und Qualitätsrichtlinien. Die Argumente sprechen für sich. Der Verband geht deshalb in den nächsten Monaten auf die Entscheidungsträger in den Gemeinden zu, und kommuniziert diese Argumente mittels geeigneter Medien. Besonders fortschrittlichen Gemeinden winkt der neue GREEN AWARD, den der VKS-ASIC im Frühjahr 2012 erstmals verleiht. Ab sofort können sich interessierte Gemeinden dafür bewerben.

Qualität als oberste Maxime Die Mitglieder des VKS-ASIC betreiben als Grüngutverwerter im ganzen Land Kompostier- und Vergärungsanlagen. Sie halten sich an strenge Qualitätsrichtlinien, vermittelt in Kursen und überprüft durch regelmässige Kontrollen. Im Laufe der Jahre hat sich gezeigt, dass nur hohe Qualität des Prozesses und der Produkte die Existenz der Branche rechtfertigt. Zwei Mitglieder des Verbandes zeigen auf, wie sie die Qualitätsrichtlinie seit Jahren erfolgreich umsetzen. Die Familie Leuenberger mit der Leureko AG in Laufenburg wie auch Marc Etienne und Philippe Favre von der Anlage La Coulette in Belmont-sur-Lausanne betreiben ihre Unternehmen in zweiter oder gar dritter Generation. Senior René Leuenberger, der den Gärtnereibetrieb seines Vaters übernommen hatte und seit 1979 Kompostierung als eigenen Geschäftszweig betreibt, schwört auf die Qualität seiner Komposterden: «Wir kommen aus der Gärtnerei und beliefern zahlreiche Mitbewerber mit unseren Erden. Schlechte Qualität können wir uns schlicht nicht erlauben.» Das überprüft Leuenberger nicht nur im betriebseigenen Labor, er führt auch umfangreiche Versuche in seinen Gewächshäusern durch. Es ist eine Augenweide zu sehen, wie gut die Geranien, Begonien oder auch Gewürzkräuter in Leureko-Erdmischungen gedeihen. Die Favres in La Coulette betonen ebenfalls die Qualität und ständige Verbesserung ihrer Produkte. «Darüber hinaus ist richtige Information und Transparenz unerlässlich», meint Vater Philippe Favre. «Wenn ich mal ein Problem mit einer Charge habe, sage ich das den Kunden. Dafür profitiert er dann von einem günstigeren Preis, oder er wählt ein anderes Produkt. So sind wir immer gut ge-

Informationsbulletin des VKS-ASIC, erscheint quartalsweise. Inhaltliche Verantwortung: Daniel Trachsel, Michaël de la Harpe; Konzept & Redaktion: ARGE Grupp & Schulz, Biel


Gemeindekampagne: das sind die wichtigsten Argumente • Grün zu Grün – Schwarz zu Schwarz: Die Abfälle werden über den bestgeeigneten Weg verwertet: Hauskehricht gehört in die KVA, problematische flüssige Abfälle aus Industrie und Gewerbe werden in der ARA unschädlich gemacht, und biogene Abfälle, ohne Fremdstoffe gehören in die Grüngutverarbeitung. • die Beachtung von unterschiedlichen Entsorgungswegen für unterschiedliche Abfallfraktionen ist in der Regel für Gemeinden wirtschaftlich optimal und dient der Umwelt. • Die Qualität des Endproduktes – Kompost oder Gärgut – ist das oberste Ziel des VKS-ASIC und seiner Mitglieder. Entscheidend für die Attraktivität der Grüngutschiene ist deshalb die strikte Einhaltung der definierten Hygienevorschriften und Qualitätsrichtlinien. • Dies ist einer der Hauptgründe, weshalb es dem Verband und seinen Mitgliedern nicht darum geht, einfach mehr Tonnen zu generieren: Qualität gibt es nur mit sauberem Ausgangsmaterial.

fahren und konnten das Vertrauen zu unseren Kunden aufbauen.» Die beiden Betriebe in Familienhand setzen damit die Qualitätsrichtlinie der Grüngutverbände auf eindrückliche Weise tagtäglich um. Somit haben sie auch eine gute Chance auf dem Markt der Grüngutverwertung. «Wenn meine Produkte stimmen, dann habe ich auch kein Problem, genügend Grüngut zur Wiederverwertung zu erhalten», sagt dazu René Leuenberger.

Bilder: Ch. Grupp, ecomm, Biel Grafik: LeiserPublishing GmbH, Nidau; Druck: Rickli + Wyss, Bern. Umwelt schonend und CO2-neutral gedruckt auf FSC-Papier. Kann als pdf auf www.kompostverband.ch heruntergeladen werden.


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Edition 5 | Novembre 2011

VKS ASIC ASAC ASCP

Verband Kompost- und Vergärwerke Schweiz Association Suisse des Installations de Compostage et de Méthanisation Associazione Svizzera delle Aziende di Compostaggio e di Metanizzazione Association of Swiss Composting and Methanisation Plants

GCP

Groupement des Compostières Professionelles romandes

Secrétariat romand · Grand-rue 107 · CP 66 · 2720 Tramelan T 032 487 35 50 · info@vks-asic.ch · www.vks-asic.ch

Le vert au vert, le noir au noir Le VKS-ASIC démarre une campagne de communication à l’attention des communes. Les considérations suivantes sont les principales raisons, du lancement de cette campagne. «Le vert au vert, le noir au noir» ! Ce credo de la branche signifie que les déchets doivent suivre la filière de traitement qui leur est la plus adaptée. Ainsi, les ordures ménagères doivent suivre la voie de l’incinération, alors que certaines substances organiques problématiques peuvent être traitées dans un digesteur de STEP. Quant aux biodéchets qui ont été collectés correctement et ne contiennent pas de substances polluantes, la filière méthanisationcompostage leur est la plus appropriée.

les denrées nécessaires à l’alimentation des humains et du bétail. Les membres du VKS-ASIC sont conscients de cette réalité et œuvrent pour maintenir ces conditions de fertilité en permettant aux matières organiques de retourner de là où elles viennent, c‘est-àdire au sol. Le VKS-ASIC fait appel à toutes les communes en Suisse de vérifier et d’optimiser leurs concepts de gestion des déchets verts. L’association se tient à disposition pour des conseils ou des propositions d’améliorations, soit en répondant à vos questions, soit par le biais de ses membres. Rolf Büttiker, conseiller aux États et Président du VKS-ASIC

Plusieurs communes sont déjà des modèles dans l’organisation et la mise en œuvre du ramassage des biodéchets sur leurs territoires et contribuent ainsi à la préservation de nos ressources naturelles. D’autres n’offrent toutefois pas ou peu de service en la matière. La campagne vise ainsi deux objectifs. D’une part récompenser les communes qui s’investissent par le GREEN AWARD (voir page 2). D’autre part, motiver celles présentant un déficit en la matière à s’organiser. Dans le cadre de la campagne, des questions techniques intéressant concernant les communes seront aussi traitées. Un exemple est l’actualité concerant la gestion des restes de restauration. L’humanité vit grâce à un sol fertile qui permet de produire

Contenu – GREEN AWARD – Présentation de la campagne de communication pour les communes – La qualité comme idée phare


GREEN AWARD

Une récompense pour une valorisation exemplaire des biodéchets Le VKS-ASIC innove en créant le GREEN AWARD. A l’attention des communes suisses, cette distinction souligne une gestion exemplaire des biodéchets. Dès 2012, une commune sera récompensée chaque année dans la mesure où elle offre des services de qualité à sa population, allant de l’information et la sensibilisation des citoyens à la valorisation des biodéchets en passant par la qualité du service de collecte. Dans le domaine de la valorisation, plusieurs approches sont observées parmi lesquelles l’incinération qui représente, pour l’ASIC, la pire variante. Pour plusieurs raisons, notamment la fermeture du cycle de la matière, ou encore le bilan CO2, il est bien meilleur de composter ou de méthaniser et composter ensuite les biodéchets. Si vous traitez des biodéchets et souhaitez annoncer une commune ou si des communes souhaitent elles-mêmes poser leur candidature, vous pouvez-vous annoncer au VKS-ASIC, Michaël de la Harpe, info@vks-asic. ch ou Tél : 032 487 35 50. Merci !

Comment les communes profitent-elles d’une valorisation optimale des biodéchets ? Les Suisses sont les champions du monde du recyclage. Dans le domaine des biodéchets, beaucoup de matériel est également traité et recyclé. Toutefois les usines d’incinération brûlent encore environ un quart des biodéchets produits, dont à juste titre la partie sale. Les STEP sont également en lice pour traiter des déchets organiques. Dans ce contexte, le VKS-ASIC a décidé de mener une campagne de communication véhiculant le message principal «Le vert au vert – le noir au noir». Cela signifie que tout biodéchet pouvant être valorisé par compostage et méthanisation devrait transiter par cette filière et non par l’incinération ou l’épuration des eaux. Que les biodéchets soient incinérés ou méthanisés et compostés n’a pas une incidence directe sur le bilan CO2 car les biodéchets sont neutres en CO2 de par leur nature. La grande différence est la fermeture du cycle des nutriments par la fabrication de compost ou de digestat qui, en tant qu’engrais et amendements de qualité, sont réutilisés et retournent au sol. La valorisation des biodéchets a également des avantages économiques qui sont les plus marqués dans les communes-agglomérations de 10’000 à 50’000 habitants (Commune Suisse 10/2011). La plupart du temps, des entreprises régionales s’occupent du traitement et des aspects logistiques, offrant ainsi aux communes des solutions performantes et leur permettant d’éviter de gros investissements concernant la logistique de traitement. En tant qu’entreprises industrielles et artisanales, les installations de traitement représentent des places de travail locales et paient des impôts, avantage qui ne doit pas être sous-estimé pour les communes de petite taille. Pour les citoyens, la collecte des biodéchets représente clairement un avantage. Ces derniers profitent d’un service efficace et peuvent ainsi réduire les quantités de déchets qui passent par les sacs, souvent taxés, destinés à l’incinération. Les citoyens ont une volonté de plus en plus marquée de se comporter de manière écologique et d’agir pour la protection du climat. L’incinération de biodéchets avec les autres ordures ménagères est à ce niveau aussi incompréhensible que l’incinération du papier

comme alternative à sa collecte séparée. Au travers du recyclage des biodéchets, les communes ont également beaucoup à gagner au niveau de leur image. Le compostage et la méthanisation sont notamment nettement mieux perçus par la population que l’incinération. Des collaborateurs bien et continuellement formés sont en mesure d’élaborer des produits (compost et digestats) de qualité parfaite. Le respect strict des exigences définies par le VKS-ASIC en termes de qualité et d’hygiène est pour cela décisif. Ces arguments parlent pour eux-mêmes, c’est pourquoi le VKSASIC souhaite en informer les communes ces prochains mois, au travers de brochures et de médias électroniques. Les communes particulièrement progressistes en la matière ont ainsi l’occasion de s’annoncer pour le GREEN AWARD que l’ASIC décernera pour la première fois en 2012. Les intéressées peuvent contacter le VKS-ASIC dès maintenant dans ce but.

La qualité comme idée phare Les membres du VKS-ASIC exploitent dans tout le pays des installations de méthanisation-compostage. Ils se conforment à des directives qualité strictes, participent à des cours de formation et leurs installations sont inspectées régulièrement. Au fil des ans, il a été confirmé que la garantie de la qualité des processus et des produits est l’élément fondamental assurant le succès des installations. Deux membres de l’association témoignent de l’application de cette politique depuis des années. Il s’agit de la famille Leuenberger de Leureko AG à Laufenburg ainsi que de la famille Favre exploitant l’installation de La Coulette à Belmont-Sur-Lausanne. René Leuenberger, qui a repris l’entreprise d’horticulture-paysagisme de son père et exploite depuis 1979 une compostière, insiste sur la qualité de ses produits : «nous venons du domaine de l’horticulture-paysagisme et livrons de nombreux collègues avec nos produits. Nous ne pouvons pas nous permettre de livrer de la mauvaise qualité». Cette qualité, l’entreprise Leureko AG ne la contrôle pas seulement dans les laboratoires de l’exploitation, mais aussi au travers d’enrichissants essais menés dans les serres du domaine. C’est un plaisir pour les yeux que de voir s’épanouir les géraniums,

Bulletin d’information trimestriel du VKS-ASIC. Contenus: Daniel Trachsel, Michaël de la Harpe; Concept & rédaction: ARGE Grupp & Schulz, Bienne


Principaux arguments de la campagne de communication pour les communes : • «Le vert au vert, le noir au noir» ! Cela signifie que les déchets doivent suivre la filière de traitement la plus adaptée. Ainsi, les ordures ménagères sont incinérées, les substances organiques problématiques sont traitées dans un digesteur de STEP, et les biodéchets qui ne contiennent pas de substances polluantes peuvent suivre la filière méthanisation-compostage. • La campagne souligne que le respect des filières de traitement pour les différentes fractions de déchets est en règle générale positif pour le bilan financier des communes mais également pour l’environnement. • La qualité des produits finis (compost et digestats) est l’objectif principal du VKS-ASIC et de ses membres. C’est pourquoi le respect strict des prescriptions d’hygiène et des directives qualité est décisif pour l’attractivité de la branche.

bégonias et autres herbes aromatiques dans les substrats élaborés par l’entreprise Leureko. La famille Favre de La Coulette met également l’accent sur l’importance de la qualité et l’amélioration continue des produits. «Des informations précises et transparentes sont également essentielles» souligne Philippe Favre. «S’il m’arrive d’avoir un problème avec un lot, j’en informe mon client. Il a ensuite la possibilité de bénéficier d’un prix préférentiel ou de choisir un autre produit. En procédant ainsi, il nous a été possible de créer une

confiance réciproque avec nos clients». Ces deux sociétés familiales mettent ainsi en œuvre la vision de la Directive qualité 2010 de la branche. Elles s’assurent, de part cette philosophie, une bonne place sur le marché des biodéchets. «Dans la mesure où je livre des produits de qualité, je n’ai pas non plus de problèmes à obtenir suffisamment de matière à traiter» conclut René Leuenberger.

Images: Ch. Grupp, ecomm, Bienne Graphisme: LeiserPublishing GmbH, Nidau; Impression: Rickli + Wyss, Bern. Imprimé dans le respect de l’environnement, sur papier FSC et avec compensation des émission en CO2.

VKS-ASIC INFO Nr.5  

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