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Jahrgang 11

ISSN 1611-227X

28. Oktober 2013

Nr. 10


PASEWALKER NACHRICHTEN

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Nr. 10/2013


Nr. 10/2013

PASEWALKER NACHRICHTEN

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Impressum Pasewalker Nachrichten und Amtliches Mitteilungsblatt für das Amt Uecker-Randow-Tal ISSN 1611-227X Amtliches Mitteilungsblatt mit öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Pasewalk und des Amtes Uecker-Randow-Tal Das amtliche Mitteilungsblatt erscheint einmal monatlich und wird kostenlos an die erreichbaren Haushalte verteilt. Verbreitete Auflage: 10.000 Exemplare Herausgeber: 1. Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, 17309 Pasewalk, Internet: www.pasewalk.de 2. Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk Herstellung: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, Tel.: 039753/22757, Fax: 039753/22583, www.schibri.de, E-Mail: info@schibri.de Verantwortlich für den amtlichen Teil der Stadt Pasewalk: Der Bürgermeister Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Stadt Pasewalk: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, info@schibri.de Verantwortlich für den amtlichen Teil des Amtes: Der Amtsvorsteher, Tel.: 03973/2067-0, kontakt@uer-tal.de Verantwortlich für den amtlichen Teil der Gemeinden: Die Bürgermeister Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Gemeinden: Günter Schrom (GS), Tel.: 03973/216471, E-Mail: guenter.schrom@t-online.de Anzeigen: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, info@schibri.de Anzeigenannahme: Frau Helms, Tel.: 039753/22757 oder 0172/3060122 E-Mail: helms@schibri.de Einige Bilder und/oder Fotos in dieser Ausgabe sind das urheberrechtlich geschützte Eigentum von 123RF Limited, Fotolia oder autorisierten Lieferanten, die gemäß der Lizenzbedingungen genutzt werden. Diese Bilder und/oder Fotos dürfen nicht ohne Erlaubnis von 123RF Limited oder Fotolia kopiert oder heruntergeladen werden. Für den Anzeigeninhalt sind alleinig die Inserenten verantwortlich. Druck/Endverarbeitung: Hoffmann-Druck Es gelten die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ des Verlages sowie dessen Anzeigenpreise. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers wieder und müssen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Gegen Erstattung der Kosten, können die Pasewalker Nachrichten auch einzeln bzw. im Abonnement zugestellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit eines Downloads auf der Internetpräsenz der Stadt Pasewalk (www.pasewalk.de).

Die nächste Ausgabe des Amtsblattes

Pasewalk und Amt Uecker-Randow-Tal erscheint am Samstag,

dem 23.11.2013.

Redaktionsschluss: 30.10.2013 Anzeigenschluss (für fertige Vorlagen) ist am Mittwoch, dem 13.11.2013, 9.00 Uhr ansonsten am Montag, dem 11.11.2013.

Inhaltsverzeichnis Seite Inhalt Stadt Pasewalk 4 Wir Gratulieren 5 Jubilare 7 Öffentliche Bekanntmachung 11 Rathaus 12 Brücke zum Nachbarn 14 Kultur & Museum 21 Lesen 22 Freiwillige Feuerwehr 23 Wirtschaft 26 Infos 27 Veranstaltungskalender 31 Gewerbeschau in Norden wieder ein voller Erfolg 32 Endlich ist die Stettiner Straße wieder für den Verkehr freigegeben 33 Bepflanzungen in der Stadt Pasewalk 35 Kultur- & Sporttermine 41 Kitas & Schulen 43 Am Rande 44 Vereine 49 Vereine stellen sich vor 50 Bundeswehr Teil Amt Uecker-Randow-Tal 51 Wir Gratulieren 52 Öffentliche Bekanntmachungen 53 Aus den Gemeinden 55 Informationen 55 Aus dem Kulturleben 59 Aus dem Vereinsleben – Gewerbliche Anzeige –


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wir gratulieren … den Jubilaren zum Geburtstag im Monat November 2013 Zum 96. Geburtstag Frau Anna Wodrich Zum 94. Geburtstag Frau Anni Winkelmann Zum 93. Geburtstag Herrn Herbert Heinrich Frau Ursula Wendorf Frau Luitgard Gunnesch Zum 92. Geburtstag Frau Marianne Helpap Frau Luise Rix Zum 91. Geburtstag Frau Margarete Labes Frau Erna Arndt Frau Hildegard Kempe Herrn Heinrich Grande Frau Charlotte Parlow Frau Anni Kartheuser Zum 90. Geburtstag Frau Elsbeth Schulz Frau Elfriede Lemke Frau Irmgard Dannemann Zum 89. Geburtstag Frau Anita Erdmann Frau Ursula Huth Zum 88. Geburtstag Frau Walli Wilk Zum 87. Geburtstag Frau Lieselotte Kriesel Frau Christel Splittgerber Herrn Heinz Hoffmann Frau Lucie Schulz Zum 86. Geburtstag Frau Waltraud Hermann Herrn Ulrich Tourbier Frau Anni Heiden Zum 85. Geburtstag Frau Lieselotte Neidel Frau Waltraud Fechtner Frau Irma Eckardt Herrn Erwin Dittmann Frau Ursula Stutzke Frau Irmgard Theel Zum 84. Geburtstag Herrn Günter Mutz

Frau Elli Gruhlke Frau Christel Seefeldt Frau Gerty Lemcke Frau Irmgard Krüger Frau Else Patzwahl Zum 83. Geburtstag Frau Eveline Jäckel Frau Helga Steinmüller Frau Hannelore Juny Frau Erika Arndt Herrn Heinz Wunger Herrn Joachim Pagel Zum 82. Geburtstag Frau Vera Müller Herrn Karl Labrenz Herrn Otto Petzke Herrn Artur Schumacher Frau Ilse Haß Zum 81. Geburtstag Frau Irene Necker Frau Hannchen Wolff Herrn Werner Nentwich Zum 80. Geburtstag Frau Zofia Czarnecka Frau Irma Kutter Frau Gisela Buchert Frau Ingelore Pagel Frau Edelgard Broda Herrn Heinz Schünemann Frau Gertrud Blödow Herrn Herbert Jahnke Frau Christa Kubiack Zum 79. Geburtstag Frau Rosemarie Althöfer Herrn Wolfgang Damerius Frau Christel Denkmann Frau Ursula Gehse Herrn Werner Wappler Herrn Horst Seib Herrn Martin Beske Herrn Rudolf Jahnke Frau Marieluise Krebs Frau Evi Busack Herrn Erich Artuschewski Zum 78. Geburtstag Herrn Dietrich Sobczinski Frau Dorothea Süßenbach Herrn Johann Dürr Frau Inge Rodewald

Herrn Benjamin Stam Herrn Wilfried Massow Frau Waltraut Behm

Frau Lilli Draber Herrn Dieter Grünberg Frau Gisela Karow

Zum 77. Geburtstag Herrn Horst Heyer Herrn Klaus Sprung Herrn Heinz Ruh Frau Gerda Bruhn Frau Margot Maaß Frau Christa Wolff Frau Christine Ziener Herrn Siegfried Brandt Herrn Kurt Bukow Herrn Gerhard Neumann Frau Edeltraut Röwe Herrn Herbert Brunk Frau Edelgard Gurske

Zum 73. Geburtstag Frau Eva Rafinski Frau Sigrid Kieper Frau Hannelore Maronde Frau Doris Vandre Frau Traudchen Klawitter Frau Marianne Bigalke Herrn Eberhard Schuster Herrn Gerhard Lossow Frau Jutta Machhein Herrn Manfred Birkholz Frau Brigitte Volz Frau Christel Kupke Frau Regina Krüger

Zum 76. Geburtstag Frau Helga Rudat Herrn Karl-Heinz Steinborn Frau Lore Buse Frau Gerda Hauptvogel Frau Ilse Müller Frau Ilstraut Brandt Herrn Dietrich Necker Herrn Bernd Gruner Frau Christel Schoenbeck

Zum 72. Geburtstag Herrn Hans-Joachim Kellner Frau Edeltraud Schmidt Herrn Horst Nauschütz Herrn Friedhelm Wilke Herrn Dieter Höppner Herrn Hans-Joachim Meier Herrn Manfred Schulz Herrn Hans-Jürgen Schultze Herrn Jürgen Kunz Frau Ingrid Klick Herrn Jörg-Rüdiger Rothenhagen

Zum 75. Geburtstag Frau Karin Templin Frau Anneliese Wolff Herrn Hans Kesten Herrn Georg Schabang Herrn Erwin Hinz Frau Renate Zuchowski Frau Elisabeth Janusz Frau Gerlinde Schöpper Herrn Walter Arndt Herrn Uwe Houdelet Zum 74. Geburtstag Frau Christel Stern Herrn Peter Papke Frau Rosemarie Wendt Frau Christa Wandtke Herrn Alfred Hahn Herrn Hans-Joachim Meinke Frau Herta Krause Frau Rosemarie Grimnitz Frau Gisela Tauber Frau Erika Janke Herrn Manfred Schick Frau Ursula Bodenbach Herrn Heinz Bollmann

Zum 71. Geburtstag Herrn Rudolf Mundt Frau Rosemarie Joachim Herrn Udo Krause Frau Regina Zimmermann Herrn Manfred Weidling Frau Erika Dickel Frau Edith Tech Herrn Udo Grimmeisen Herrn Karlheinz Schulz Zum 70. Geburtstag Herrn Gerhard Sellke Frau Anita Roggow Frau Hannelore Schröder Frau Gerda Striecker Frau Gerda Krüger Frau Beate Rachow Herrn Karl Haese Herrn Dieter Rieck Frau Ruth Wichmann Herrn Christian Reissert Herrn Jürgen Schröder

Aufgrund § 36 des Meldegesetzes M-V vom 12.10.92 (GVOBl. M-V S. 578) möchten wir darauf hinweisen, dass die Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt der Stadt Pasewalk, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, einlegen müssen.


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Jubilare Anita und Wolfgang Gis feiern Goldene Hochzeit (PN/EE). Wolfgang Gis legt seinen Arm um seine Anita. Beide strahlen vor Glück, denn sie sind nicht nur glücklich, sondern feiern auch ihren 50. Hochzeitstag. Heute gehört es zu den schönsten Gesten für das Ehepaar, wenn er den Arm um die Schulter seiner Frau legt. Aber vor über 50 Jahren, als sie sich das erste Mal begegneten, sah das ganz anders aus. Die junge Anita ging mit ihrer Freundin in ihrem Heimatort Penzlin spazieren. Da begegneten ihnen zwei Fleischerlehrlinge, denn in dem Ort befand sich die Berufsschule für Fleischer. Die beiden jung­en Mädchen gefielen den Burschen. Dann erste Annäherungsversuche. Wolfgang Gis legte seinen Arm um die Schulter von Anita. Aber da hatte er nicht mit dem Temperament der jungen Frau gerechnet. Das Einzige was er erhielt war, die klare Ansage: Ich bin kein Packesel. Das war 1957. In längeren Abständen begegnete man sich und so pö a pö kam man sich näher. Sie zog dann nach Pasewalk in ein kleines Zimmer bei der Tante des Freundes. „Da waren wir noch nicht verheiratet, was das für die Leute hieß ...“, sagt sie. Und Wolfgang Gis erinnert sich noch genau an den Moment, als er mit einem großen LKW vor der Tür der späteren Schwiegereltern stand und das junge Mädchen mit samt ihrer Sachen abholte. „Dazu kein Kommentar“, meint er. „In der Hochzeitsnacht bin ich tot müde ins Bett gefallen, so ein Trubel war das“, gesteht Anita Gis. Und Wolfgang Gis ergänzt: „Wir hatten eine sozialistische Eheschließung. Getraut wurden wir im Fleischkombinat und da wurde auch gefeiert mit vielen Leuten. Es war ein großes Fest. Gestern Abend gab es schon, wie vor 50 Jahren, einen kleinen Polterabend. Gäste aus Hamburg und Kassel sind auch schon eingetroffen. „Der Besucher aus Kassel war sogar bei der Grünen Hochzeit dabei“, sagt Gis. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt, Monika Hänsel. Sie überbrachte die Glückwünsche des Bürgermeisters, der Stadt und des Ministerpräsidenten des Landes. Heute Nachmittag wird im „Putenkrug“ gefeiert. Über 40 Gäste werden erwartet. Schon gestern haben wir dort alles fertiggemacht, berichtet Tochter

Monika Hänsel, stellvertretende Bürgermeisterin, überbrachte dem „Goldenen Paar“ Glückwünsche. Foto: Ernst

Katy, die jüngste der drei Kinder. Sie möchte ein wenig Hilfe und Unterstütz­ung zurückgeben, denn die Eltern waren immer für sie da. Inzwischen gehören neben den beiden Söhnen und der Tochter, die Schwiegerkinder und vier Enkel zur Familie. Der Jüngste, Paul, lässt es sich nicht nehmen immer mal bei Oma und Opa vorbei zu schauen. Wenn er groß ist, will er mit Oma Motorrad fahren. „Er ist schon immer viel bei meinen Eltern gewesen, immer wenn ich zum Studium musste, oder wir anderweitig verhindert waren, war er bei den Eltern“, gesteht Tochter Katy. Anita Gis denkt zurück, unser Anfang damals war schwierig. In einem Zimmer mit Dachschräge bei den Schwiegereltern, dann kam das erste Kind. Als das Zweite kam, erhielten wir eine Zweiraumwohnung am VKP. Die hatten wir auch noch, als das Dritte kam. Später erhielten wir eine Zweieinhalbzimmerwohnung. Das bedeutete aber auch 300 Aufbaustunden. Den Umstand, dass eine andere Familie sich ein Haus kaufte, verdanken wir unsere Dreieinhalbzimmer“, meint Gis. „Es war ein schöner Umzug. Im gleichen Aufgang von einer Wohnung in die andere. Außerdem ‚durfte‘ sich meine Frau komplett neu einrichten“, ergänzt er. Denken die beiden goldenen Eheleute zurück, fällt ihnen

noch eine Begebenheit ein. Sie hatten damals den Fotografen vergessen. „Foto Haase“ wollte nicht kommen. Doch was nun? Nach vielem Hin und Her haben wir dann eine Frau mit einem vorsintflutlichen Fotoapparat aufgetrieben. „Ich habe gedacht, das wird überhaupt nichts, als sie mit einem großen Kasten kam und sich ein Tuch über den Kopf schwang. Naja, zwei Bilder sind es dann doch geworden ...“, sagt die Goldbraut. Es war trotz allem eine schöne Zeit für den gelernten Fleischer, der später sogar Meisterbereichsleiter in der Wurstfabrik wurde und die gelernte Textilfachverkäuferin. „Damals als ich nach Pasewalk kam, arbeitete ich im Treppenkonsum. Ich wurde zur jüngsten Verkaufstellenleiterin“, erinnert sie sich. Dann kamen die Kinder und ich blieb zu Hause. Das war aber nicht das ‚Ding‘ der jungen Frau. Sie lernte Schreibmaschine und Stenografie. Das Kreiskrankenaus wurde zu ihrem neuen Arbeitsfeld. Nach 33 Jahren ging sie hier 2002 in den Ruhestand, den der Mann schon erreicht hatte. Gemeinsam mit ihrem Wolfgang gehören jetzt das Kegeln und das Reisen zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. In der nächsten Woche geht es auf Hochzeitsreise nach Kroatien. Doch an erster Stelle stehen nach wie vor die Kinder und Enkelkinder.


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Frieda Beyer feiert 90. Geburtstag im CURA-Seniorenzentrum (PN/EE). „Am Nachmittag wird gefeiert“, freut sich Frieda Beyer. Die noch immer rüstige Seniorin feierte am 12. September im CURA-Seniorencentrum ihren 90. Geburtstag. Einer der beiden Söhne ist mit der Schwiegertochter auch schon da, die anderen Geburtstagsgäste kommen am Nachmittag. „Sie müssen noch arbeiten“, sagt die Jubilarin. Zu den ersten Geburtstagsgästen gehört auch Gudrun Baganz, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt. Sie überbringt die Glückwünsche des Ministerpräsidenten unseres Landes, die des Bürgermeisters und die der Stadt. Frieda Beyer ist eigentlich noch eine junge Pasewalkerin, denn erst im Januar zog sie ins CURA-Seniorencentrum. Bis dahin hat sie ihr ganzes Leben in Bröllin gelebt. Nur geboren wurde sie in einem Ort im heutigen Polen. In Bröllin leben auch die Familien der Söhne und der Ehemann. „Der wollte in Bröllin bleiben“, berichtet sie. Aber das ist nicht schlimm, denn alle kommen oft zu Besuch. Außerdem wohnt die Tochter mit der Familie in Pasewalk. Auch sie schaut oft vorbei. Zur Familie gehören außerdem sechs Enkel und vier Urenkelkinder. „Unsere Mutter hätte auch nicht gedacht, dass sie einmal so alt wird“, resümiert die Schwiegertochter und berichtet aus vielen Gesprächen. Eigentlich wollte Frieda Beyer Lehrerin werden. Aber der Vater sagte, dass er sie in der Wirtschaft brauche. So blieb sie,

Die stellvertretende Bürgermeisterin, Gudrun Baganz, überbrachte Glückwünsche. Foto: Ernst

lernte alles was man auf einem Bauernhof können muss. Das Kochen hatte es ihr besonders angetan. Jeder wollte bei Oma essen! Auch die Schwiegertochter schwärmt von den Kochkünsten. „Ich habe viel von der Mutter gelernt“, berichtet sie. Für Frieda Beyer hieß es immer früh aufstehen und spät ins Bett, denn die Arbeit musste geschafft werden. Zuerst beim Vater und später auf den Feldern der LPG. Ausgleich fand sie bei den Blumen in ihrem Garten, strickte

Pullover oder Socken. Gern sang sie, auch heute noch. Ist Musiktherapie angesagt, ist Frieda Beyer da zu finden. Sie sucht immer den Kontakt zu den anderen Heimbewohnern und ist immer fröhlich. Gern nimmt sie an angebotenen Veranstaltungen teil. Gibt es etwas zu helfen, ist sie dabei. Doch heute stand sie ganz im Mittelpunkt, auch beim Mittagessen, denn im CURA-Seniorencentrum ist es üblich, dass sich das Geburtstagskind das Lieblingsessen wünschen kann.

Hedwig Keller feiert 100. Geburtstag (PN/EE). „Was 100 Jahre, das kann nicht sein“, begeistert über die agile Seniorin sind Geburtstagsgäste und Heimbewohner des CURA-Seniorencentrums Pasewalk gleichermaßen. Fit und munter nimmt Hedwig Keller die Geburtstagsglückwünsche der stellvertretenden Bürgermeisterin, Gudrun Baganz, des Bürgermeisters und die des Ministerpräsidenten unseres Landes entgegen. „Ich bin erst seit dem 16. April hier im Hause“, berichtet die Seniorin. „Mit dem Treppensteigen, das ging nicht mehr. Die Gelenke machen mir zu schaffen“, meint sie. Mir gefällt es hier sehr gut, aber es ist doch eine Umstellung. Man muss von vielem loslassen. Früher wohnte Hedwig Keller in Viereck. Hatte da ein kleines Häuschen. Aber vor 20 Jahren zog sie nach Pasewalk. „Da habe ich es verschenkt“, sagt sie. In Pasewalk fand sie schnell Kontakt zu anderen Menschen. Sang viele Jahre im Pommerschen

Einen großen Blumenstrauß zum 100. Geburtstag überreicht die stellvertretende Bürgermeisterin, Gudrun Baganz. Foto: Ernst


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Chor der VS mit, spielte und spielt gern Rommé und ist auch sonst immer bei den Veranstaltungen des Seniorencentrums dabei. „Schade nur, dass hier so wenig Romméspieler sind“, bedauert das Geburtstagskind. Früher gehörte auch das Reisen zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. „Ich war zum Beispiel in Moskau, in Sotschi und mit der Völkerfreundschaft unterwegs.“ Auch mit dem Chor haben wir viele Reisen gemacht“, erinnert sie sich. Der hat natürlich seinem ältesten Mitglied ein schönes Geburtstagsständchen gebracht. Aber schon einen Tag zuvor. Gefeiert wurde da in den Räumen der Volkssolidarität. „So viele Geburtstagsgäste ...“, sagt Hedwig Keller. Eine Überraschung hatte auch das Se-

niorencentrum parat. Es gab das Wunschessen des Geburtstagskindes: Rippenbraten mit Rotkohl, Klößen und Vorsuppe und als Dessert Melone. Dabei auch Frau Rollin, eine Frau, die sich seit langen Jahren um die Seniorin kümmert, denn sie hat keine Verwandten mehr. „Ach schreiben Sie nicht so viel“, wirft die alte Dame ein. Geboren und zur Schule ging sie in Viereck. Mit 16 Jahren ging sie nach Berlin. Bei den Schwestern im Kloster der Ursulinerinnen besuchte sie die Haushaltsschule. Sie vermittelten sie zu einem Professor nach Grunewald. 1943 wechselte sie und wurde Verkäuferin. Der Krieg holte auch die Menschen in Berlin ein. Viele mussten in die Fabriken zum Arbeiten, auch die Mit-

arbeiter aus dem Geschäft. „Ich ging dann wieder zurück nach Viereck. Mein Vater hatte da eine kleine ‚Klitsche‘“, sagt sie. Ich arbeitete im Forstamt, besuchte Kurse, lernte Schreibmaschine und konnte so bis zum Kriegsende hier arbeiten. Mitgebracht aus Berlin hatte die Viereckerin einen jungen Mann. Er wurde ihr Ehemann. Leider starb er schon 1985. 1958 überschrieb der Vater der Viereckerin den Hof. 1960 kam die LPG, Hedwig Keller arbeitete nun im Büro der LPG. Aber das sollte es dann doch noch nicht alles sein. Sie übernahm die HO Verkaufsstelle. Hier im CURA-Seniorencentrum traf sie Waltraud, ihre frühere Verkäuferin wieder. Da haben die beiden sich doch einiges zu erzählen.

Öffentliche Bekanntmachungen – Öffentliche Bekanntmachungen Anfang – Bekanntmachung der Stadt Pasewalk über die 10. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Pasewalk „Wiesenstraße“ In der Sitzung der Stadtvertretung der Stadt Pasewalk wurde am 21.02.2013 für das Plangebiet im Norden der Stadt Pasewalk, hinter der Bahnstrecke Stettin–Neubrandenburg, zwischen der Straße „Am Bollwerk“ und der Wiesenstraße der Entwurf bestehend aus der Planzeichnung und der Begründung mit dem Umweltbericht in der Fassung vom Januar 2013 gebilligt. Der Entwurf ist nach § 3 Abs. 2 BauGB erneut öffentlich auszulegen. Der Geltungsbereich des Plangebietes ist dem nachstehenden Übersichtsplan zu entnehmen. Der Entwurf der 10. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Pasewalk „Wiesenstraße“ mit der Begründung einschließlich dem Umweltbericht liegt im Rathaus der Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, im 2. Obergeschoss (Bauamt) in der Zeit vom 6. November 2013 bis zum 6. Dezember 2013 zu folgenden Öffnungszeiten des Rathauses: montags 07.30 bis 12.00 Uhr 13.00 bis 15.30 Uhr dienstags 07.30 bis 12.00 Uhr 13.00 bis 18.00 Uhr mittwochs 07.30 bis 12.00 Uhr 13.00 bis 15.30 Uhr donnerstags 07.30 bis 12.00 Uhr 13.00 bis 15.30 Uhr freitags 07.30 bis 12.00 Uhr zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Den Bürgern wird im Rahmen der Auslegung Gelegenheit zur Erörterung der Planung gegeben.

Zu dem Entwurf und dessen Begründung mit dem Umweltbericht können von jedermann während der Auslegungsfrist zu den v. g. Öff-

nungszeiten Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht bzw. abgegeben werden.


PASEWALKER NACHRICHTEN

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Zum Entwurf der 10. Änderung des Flächennutzungsplanes „Wiesenstraße“ liegen derzeit folgende Arten umweltbezogener Informationen/ Stellungnahmen vor:

Nr. 10/2013

- Nr. 2 – Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern vom 17.12.2012

- Nr. 10 – Landkreises Vorpommern-Greifswald vom 07.01.2013 Amt für Kreisentwicklung und Umweltamt

Bodendenkmalpflege - das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege ist zu beteiligen - werden Bau- und/oder Bodendenkmale berührt ist die denkmalrechtliche Genehmigung beim Landkreis VorpommernGreifswald einzuholen

Naturschutz/Landschaftspflege - das extensive Grünland ist im Flächennutzungsplan dazustellen, die Bewirtschaftung ist mit der UNB abzustimmen

Abfallwirtschaft - Sicherung einer ordnungsgemäßen Entsorgung der Grundstücke nördlich der Wiesenstraße

Immissionsschutz - Beachtung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes - Einhaltung der Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) bzw. zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) - Beachtung der Sechzehnten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes - Berücksichtigung des Schienenverkehrs, der umgebenen Gewerbebetriebe und der Kläranlage als Verursacher von Geräusch und Geruchsimmissionen

Wasserwirtschaft - Die Trinkwasser- und Abwasserversorgung hat über die öffentliche Anlage der Stadt zu erfolgen - Versickerung des Niederschlagswassers am Anfallort, keine Beeinträchtigung der Nachbargrundstücke durch Versickerungsanlagen, bei der Einleitung in ein Gewässer, ist eine wasserrechtliche Erlaubnis bei der unteren Wasserbehörde zu beantragen - Die Lagerung und der Umgang mit wassergefährdeten Stoffen ist der unteren Wasserbehörde anzuzeigen (§ 20 LWaG) - Bohrungen für Erdwärmesonden sind der unteren Wasserbehörde anzuzeigen, das Betreiben einer Erdwärmeanlage bedarf der wasserrechtlichen Erlaubnis durch die untere Wasserbehörde - Sofern bei Tiefbauarbeiten Wasserhaltungsmaßnahmen erforderlich werden, ist hierfür vor Beginn der Absenkungsarbeiten eine wasserrechtliche Erlaubnis bei der unteren Wasserbehörde zu beantragen. - Sollten bei Erdarbeiten Dränungen oder auch andere nicht erwähnte Entwässerungsleitungen angetroffen werden, so sind sie in jedem Fall wieder funktionsfähig herzustellen, auch wenn sie derzeit trockengefallen sind.

Wasserwirtschaft - das Gebiet liegt in der Ueckerniederung, es können Wasserstände bis 8,50 m NHN bei HQ in der Uecker auftreten, die über Rückstau von Gewässer II. Ordnung wie dem A-Kanal auch in diesem Gebiet wirken können - Empfehlung: Gebäude nicht unterkellern, mit einer mind. OFF größer 8,50 m NHN zu errichten Gewässer II. Ordnung und den Grundwasserschutz betreffende Entscheidungen obliegen der Landrätin des Landkreises Vorpommern-Greifswald als zuständige Wasserbehörde

Schutzgut Mensch:

- Auswirkungen auf Umweltbelange sind nicht zu erwarten. Tiere und Pflanzen: - Auswirkungen auf besonders und streng geschützte Arten sind aufgrund der fehlenden Lebensräume im Plangebiet nicht zu erwarten. Boden: - in Teilen kann die vorhandene Versieglung erhöht werden, in der verbindlichen Bauleitplanung wird der erforderliche Ausgleich ermittelt Wasser: - Versickerung des Niederschlagswassers erfolgt nur in geringem Umfang Klima: - keine nachhaltige Veränderung des Mikroklimas Landschaftsbild: - keine Schutzwürdigkeit gegeben Kultur- und Sachgüter: - Auswirkungen sind nicht zu erwarten Auswirkungen auf FFH-Gebiete oder Schutzgebiete nach der EU-Vogelschutzrichtlinie sind nicht zu erwarten. Die Beeinträchtigungen der Umweltbelange sind aufgrund der Vorbelastungen und der Ersatzbarkeit der vorhandenen Lebensräume nicht als erheblich zu bewerten. Die Stellungnahmen Nr. 10 und Nr. 2 liegen im Rahmen zu den v. g. Zeiten öffentlich aus und können von jederman eingesehen werden. Nach § 4 a Abs. 6 Baugesetzbuch können Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nicht rechtzeitig (innerhalb der öffentlichen Auslegung) abgegeben worden sind, bei der Beschlussfassung über den Flächennutzungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Flächennutzungsplanes nicht von Bedeutung ist.

Amtliche Bekanntmachung der Stadt Pasewalk über die Aufhebung der Satzung zum Vorhaben- und Erschließungsplan Nr. 2 „Sondergebiet Verkaufshalle im Gewerbegebiet“ Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB In der Sitzung der Stadtvertretung am 12.09.2013 wurde der Beschluss über den Entwurf zur Aufhebung der Satzung über den Vorhaben und Erschließungsplan Nr. 2 „Sondergebiet Verkaufshalle im Gewerbege-

biet“ bestehend aus der Planzeichnung und der Begründung mit dem Umweltbericht gefasst.


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Anlass und Erforderlichkeit der Planaufhebung: Der Vorhaben und Erschließungsplan Nr. 2 „Sondergebiet Verkaufshalle im Gewerbegebiet“ wurde am 15.10.1991 rechtskräftig. Die Planunterlagen aus dem Jahre 1991 besitzen erhebliche Mängel. In der Planzeichnung sowie in den textlichen Festsetzungen des Vorhaben- und Erschließungsplanes erfolgte keine Festsetzung zu den Verkaufsflächen und zum Ausschluss von innenstadtrelevanten Sortimenten. Die rechtliche Grundlage des Vorhaben- und Erschließungsplanes ist im § 12 BauGB festgeschrieben. Der Durchführungsvertrag ist eine Voraussetzung für den Satzungsbeschuss über den Vorhaben und Erschließungsplan. Ein solcher Vertrag liegt zwischen dem Vorhabenträger und der Stadt Pasewalk nicht vor. Das Plangebiet liegt im Nordosten der Stadt Pasewalk an der Torgelow­ er Straße ca. 2 km von der Pasewalker Innenstadt entfernt. Die Größe des Plangebietes beträgt ca. 3,2 ha. Das Plangebiet wird begrenzt: • im Norden durch den Gemeindewiesenweg • im Osten durch die westliche Straßenbegrenzungslinie der Torgelow­ er Straße (Flurstück 71/3) • im Süden durch die südliche Grenze des Flurstückes 43/4 • im Westen durch die östliche Grenze des Flurstückes 24/1 Übersichtsplan

PASEWALKER NACHRICHTEN

montags 07.30 bis 12.00 Uhr dienstags 07.30 bis 12.00 Uhr mittwochs 07.30 bis 12.00 Uhr donnerstags 07.30 bis 12.00 Uhr freitags 07.30 bis 12.00 Uhr zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

13.00 bis 15.30 Uhr 13.00 bis 18.00 Uhr 13.00 bis 15.30 Uhr 13.00 bis 15.30 Uhr

Den Bürgern wird im Rahmen der Auslegung Gelegenheit zur Erörterung der Planung gegeben. Zu dem Entwurf und dessen Begründung mit dem Umweltbericht können von jedermann während der Auslegungsfrist zu den v. g. Öffnungszeiten Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht bzw. abgegeben werden. Zum Entwurf der Aufhebung der Satzung über den Vorhaben und Erschließungsplan Nr. 2 „Sondergebiet Verkaufshalle im Gewerbegebiet“ liegen derzeit folgende Arten umweltbezogener Informationen/Stellungnahmen vor: - Protokoll zur frühzeitigen Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange vom 26.03.2013 (keine Hinweise) - Schalltechnisches Gutachten zur Bebauungsplanung B-Plan Nr. 19/05 A „Gewerbegebiet Torgelower Straße West“ vom Juli 2006 (die Plangebietsfläche ist im Plangebiet des Bebauungsplanes integriert) Schutzgüter: Mensch:

- aus der Aufhebung des Planes entstehen keine Auswirkungen Tiere und Pflanzen: - keine Auswirkungen - mit der Aufhebung des Bauleitplanung erfolgt kein Lebensraumverlust für die Avifauna Boden/ Wasser/Klima: Es treten allgemeine Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern sowie Arten und Biotope auf. Besondere Wechselwirkungen bzw. Empfindlichkeiten von Umwelteinflüssen auf die verschiedenen Medien sind nicht vorhanden. - negative Wechselwirkungen treten nicht auf Landschaftsbild: - wird nicht berührt Kultur- und Sachgüter: - werden nicht berührt Als Lebensraum für hochwertige Arten- und Lebensgemeinschaften haben Flächen des Plangebietes aufgrund der intensiven anthropogenen Nutzung und der damit verbundenen Störungen keine Bedeutung. Im Rahmen der v. g. öffentlichen Auslegung kann Einsicht in das Protokoll zur frühzeitigen Beteiligung der Behörden und Träger öffentlich­er Belange sowie in das Schalltechnische Gutachten zum B-Plan Nr. 19/05 A genommen werden. Nach § 4 a Abs. 6 Baugesetzbuch können Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nicht rechtzeitig (innerhalb der öffentlichen Auslegung) abgegeben worden sind, bei der Beschlussfassung über die Aufhebung des Vorhaben- und Erschließungsplanes Nr. 2 unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit der Aufhebung des Planes nicht von Bedeutung ist. Der Entwurf der Aufhebung der Satzung über den Vorhaben und Erschließungsplan Nr. 2 „Sondergebiet Verkaufshalle im Gewerbegebiet“ mit der Planzeichnung und der Begründung einschließlich dem Umweltbericht liegt im Rathaus der Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, im 2. Obergeschoss (Bauamt) in der Zeit vom 6. November 2013 bis zum 6. Dezember 2013 zu folgenden Öffnungszeiten des Rathauses


PASEWALKER NACHRICHTEN

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Stadt Pasewalk Der Bürgermeister

Pasewalk, 12.10.2013

Öffentliche Ausschreibung Die Stadt Pasewalk stellt für das Jahr 2014 eine/einen

Auszubildende/Auszubildenden für den Beruf der/des

Verwaltungsfachangestellten

Nr. 10/2013

Wichtige Hinweise der Meldebehörde: § 58 c, Absatz 1 Soldatengesetz: „Zum Zweck der Übersendung von Informationsmaterial nach Absatz 2 Satz 1 übermitteln die Meldebehörden dem Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr jährlich bis zum 31. März folgende Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden: 1. Familienname, 2. Vornamen, 3. gegenwärtige Anschrift.

ein. Die Datenübermittlung unterbleibt, wenn die Betroffenen ihr nach § 18 Absatz 7 des Melderechtsrahmengesetzes widersprochen haben.“

Was brauchen Sie: - - - - - -

mind. Realschulabschluss mit Note „gut“ in Deutsch und Mathe gutes Allgemeinwissen Interesse am Umgang mit Rechtsvorschriften Selbstständigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Teamfähigkeit freundliches, aufgeschlossenes Auftreten EDV-Kenntnisse

Was bieten wir:

- eine anspruchsvolle und vielseitige Ausbildung für den Zeitraum von 3 Jahren, beginnend am 01.09.2014 - die theoretische Ausbildung am Kommunalen Studieninstitut Mecklenburg-Vorpommern in Greifswald und an der Kaufmännischen Berufsschule in Greifswald - eine praktische Ausbildung in den verschiedenen Fachbereichen und nachgeordneten Einrichtungen der Stadt Pasewalk Ihre Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Passbild, Kopie des letzten aktuellen Zeugnisses und bei unter 18-jährigen eine Bescheinigung der ärztlichen Eignungsuntersuchung) senden Sie bitte bis spätestens 08.11.2013 an:

Widerspruchsrecht gegen Melderegisterauskünfte in besonderen Fällen Im Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen 2014 weist die Meldebehörde gemäß § 35 des Landesmeldegesetzes (LMG) darauf hin, dass jeder Wahlberechtigte das Recht hat, der Auskunftserteilung an Parteien, Wählergruppen und Trägern anderer Wahlvorschläge zu widersprechen. Gemäß § 35 Abs. 1 des Landesmeldegesetzes (LMG) werden keine Auskünfte an Parteien, Wählergruppen und Trägern anderer Wahlvorschläge erteilt, wenn der Betroffene der Auskunftsertelung widersprochen hat. Der Widerspruch kann beim Einwohnermeldeamt der Stadt Pasewalk, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk eingelegt werden.

Ihre Einwohnermeldestelle

Stadt Pasewalk • Der Bürgermeister • Bereich Personal Haußmannstraße 85 • 17309 Pasewalk Bewerbungskosten werden durch die Stadt Pasewalk nicht erstattet.

gez. Rainer Dambach Bürgermeister

– Öffentliche Bekanntmachungen Ende –


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PASEWALKER NACHRICHTEN

Rathaus Der Bürgermeister führt sein nächstes Bürgergespräch „Rathaus am Markt“ am Fr., 22.11.2013 in der Zeit von 9.30  Uhr bis 11.30 Uhr durch. Die nächste Bürgersprechstunde findet am Di., 05.11.2013 in der Zeit von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Zimmer 1/09 (1. OG) des Rathauses statt.

Volkstrauertag am 17.11.2013

Die Stadt Pasewalk sagt Danke Im Namen der Stadt Pasewalk bedanke ich mich bei allen Behörden, Einrichtung­ en, Institutionen und ehrenamtlichen Helfern, die an der Vorbereitung und Durchführung der Bundestagswahl am 22. September 2013 mitgewirkt haben.

nicht nur ihrer demokratischen Grundhaltung Ausdruck verliehen haben, sondern auch für einen reibungslosen Wahlablauf sorgten.

Mein besonderer Dank gilt den einzelnen Mitgliedern der Wahlvorstände, die mit der Übernahme dieses Ehrenamtes

Neuer Glockenspielmeister in Pasewalk! (PN/PM). Seit dem 1. Oktober ist das Amt des Glockenspielmeisters von Fred Lüpcke in die Hände von Willehad Grafenhorst gegeben worden. Willehad Grafenhorst hat diesen Sommer zusammen mit Fine Kwiatkowski die Nächte des Lichts in der Nikolaikirche initiiert. Er ist Musiker und Komponist und wohnt seit einem Jahr in der Region. Folgende Liedauswahl wird in den nächsten Wochen zu hören sein

17. und 24. November (Volkstrauertag/ Totensonntag) 12.00 Uhr So nimm denn meine Hände

Herbstlaub-Aktion

(PN/JH). Die Stadt Pasewalk führt auch in diesem Jahr die Herbstlaub-Aktion durch. Straßenanlieger können das vor Ihren Grundstücken anfallende Straßenlaub am 09.11.2013 und am 16.11.2013 in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr in der Kompostieranlage der Firma Sebastian Fäseler in den Stallanlagen im OT Franzfelde abgeben.

6.–31. Oktober 2013 09.45 Uhr Kein schöner Land 14.45 Uhr Hoch auf dem gelben Wagen 17.45 Uhr What a wonderful world 1.–16. November 09.45 Uhr Die Gedanken sind frei 14.45 Uhr Ein Männlein steht im Walde 17.45 Uhr Der Mond ist aufgegangen

(PN/EW). Die diesjährige Feier zum Gedenken an die Gefallenen zweier Weltkriege, der Kriege in der Gegenwart und der Getöteten aufgrund ihrer politischen Gesinnung oder ihres Glaubens findet am 17.11.2013 um 11.30 Uhr auf dem Friedhof in Pasewalk am Holzkreuz statt.

Es wird darauf hingewiesen, dass keine Gartenabfälle kostenlos entgegengenommen werden. Foto: Stadt

18.–23. November/25.–30. November 09.45 Uhr Meister Jakob 14.45 Uhr Alt wie ein Baum 17.45 Uhr Weißt Du wieviel Sternlein stehen

Fachbereich Bau Stadt Pasewalk

Keine Sprechzeiten im Rathaus am 01.11.2013 (PN/PM). Am 01.11.2013 wird im Rathaus der Stadt Pasewalk keine Sprechzeit stattfinden. Wir bitten die Bürger der Stadt Pasewalk um Verständnis. Vielen Dank!


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Brücke zum Nachbarn Eröffnung des Grenzüberschreitenden Ökologischen Zentrums in Zalesie (PN/MU). Am 12. September 2013 wurde in Zalesie bei Police in Polen eine neue Einrichtung zur Förderung des Umweltschutzes eröffnet. Das Grenzüberschreitende Ökologische Bildungszentrum (Transgraniczny Osrodek Edukacji Ekologicznej w Zalesiu, kurz TOEE) ist ein pädagogisches Zentrum, das durch Umbau ehemaliger Stallungen entstand. Die Schulungsräume des Zentrums sind mit vielfältigem Anschauungsmaterial, den neuesten EDVAnlagen und modernen Laboratorien ausgestattet. Es soll den Besuchern – vor allem Kindern und Jugendlichen – auf eine lebendige und greifbare Weise die Phänomene der Umwelt vermitteln. Es gibt Anschauungsmaterial über Ursachen und Auswirkungen von atmosphärischen Erscheinungen, über Bodenstrukturen, über Flora und Fauna der Wälder und es können viele andere Fragen im Zusammenhang mit Biologie, Physik und Chemie geklärt werden. Die Besucher haben die Möglichkeit, unter der Aufsicht von Spezialisten, verschiedene Experimente im Labor durchzuführen. Zur Eröffnung des Zentrums wurde wohl das längste Band in der Geschichte der Region durchgeschnitten. Es war 50 Meter lang und wurde durch ca. 80 Personen, unter anderem dem Bürgermeister von Police, Władysław Diakun sowie den Vertretern der Stadt Pasewalk durchgeschnitten. Die gesamte Investition kostete ca. 1,7 Mio. € und wurde im Rahmen eines INTERREG IVA-Projektes mitfinanziert. Als deutsche Partner der hauptverantwortlichen Gemeinde Police sind der Tierpark in Ueckermünde, das Amt am Stettiner Haff, insbesondere die Stadt Eggesin beteiligt Die Anlage wurde in alten Stallungen auf dem Gelände der Regionalen Forstverwaltung errichtet.

Es wurde das längste Band von ca. 80 Personen durchtrennt.

Władisław Diakun, Bürgermeister von Police durchschnitt als einer von 80 das Band. Fotos: Police

Willkommensschilder in Pasewalk (PN/MH). Im Juli dieses Jahres wurden in der Stadt an zwei Standorten Willkommensschilder errichtet. Die Schilder befinden sich in der Anklamer Straße und in der Stettiner Chaussee. Auf den Willkommensschildern wird außerdem auf die drei Partnerstädte Police, Norden und Halen aufmerksam gemacht. Die Schilder wurden von der Firma Lange Projekt aus Strasburg gefertigt und aufgestellt. Im Frühjahr des kommenden Jahres sollen zwei weitere Schilder in der Bahnhofstraße und der Prenzlauer Chaussee folgen. Im Jahr darauf soll dann ein fünftes Schild in der Torgelower Straße errichtet werden.

Fotos: Ernst


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Die Städte des Landkreises Vorpommern-Greifswald Anklam, Eggesin, Greifswald, Pasewalk, Strasburg, Torgelow, Ueckermünde und Wolgast sagen: Willkommen! – Refugees Welcome! Vorpommern-Greifswald, 13.9.2013: Die Städte und Gemeinde bekennen sich zu den Werten unserer Verfassung und ihrer Verantwortung, Heimat und Zuflucht für hilfesuchenden Menschen zu bieten. In Unterstützung des Landkreises und des Landes Mecklenburg-Vorpommern sagen wir gemeinsam mit einer Reihe von Unterstützerinnen und Unterstützern der Zivilgesellschaft: Willkommen! Die Städte und Gemeinde setzen sich dabei für sichere und menschenwürdige Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete und Asylsuchende ein. Geflüchtete und Asylsuchende sind in unseren Städten und Gemeinden herzlich willkommen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist nach Recht und Gesetz gehalten, in allen Landkreisen derzeit Plätze für Geflüchtete und AsylbewerberInnen zu schaffen. Das wird auch weiterhin in unserer Stadt und unserem Landkreis der Fall sein. Damit leisten wir unseren Beitrag zur Bewältigung dieser menschlichen und gesamtstaatlichen Aufgabe und helfen den notleidenden Menschen. Die Städte und Gemeinden werden gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt! und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen regelmäßig Informationsveranstaltungen durchführen, vor allem um Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort in der Nachbarschaft zu erarbeiten und zu organisieren. Wir möchten gemeinsam daran arbeiten, durch das Zusammenwirken von AnwohnerInnen, der Zivilgesellschaft, Verwaltung,

Politik und der Polizei, die Ansiedlung und Verwurzelung der Neubürgerinnen und Neubürger zu erleichtern. • Oberbürgermeister Arthur König, Universitäts- und Hansestadt Greifswald • Bürgermeister Rainer Dambach, Stadt Pasewalk • Bürgermeister Michael Galander, Stadt Anklam • Bürgermeister Ralf Gottschalk, Stadt Torgelow • Bürgermeister Dietmar Jesse, Stadt Eggesin • Bürgermeister Norbert Raulin, Stadt Strasburg (Um.)

• Bürgermeister Gerd Walther, Stadt Ueckermünde • Bürgermeister Stefan Weigler, Stadt Wolgast • Das Aktionsbündnis Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt! Das Aktionsbündnis ist für Anfragen, Hinweise und Ideen immer erreichbar: per E-Mail-Adresse: info@vg-weltoffen.eu telefonisch: 0160/98 08 11 29 Informationen im Internet: www.vg-weltoffen.eu, bei Facebook: facebook.com/vorpommern. weltoffen.demokratisch.bunt und bei Twitter: twitter.com/VGweltoffen


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Kultur & Museum Nächte des Lichts in St. Nikolai (PN/EE). Ganz neue Emotionen und Em­ pfindungen erlebten die Besucher der zweiten Veranstaltung der Nächte des Lichts in St. Nikolai zu Pasewalk. Zu später Stunde begrüßten cri du coeur, Tänzerin Fine und der Musiker, Videokünstler und Computervisualist Willehad Grafenhorst, fast 90 Interessierte in dem Pasewalker Gotteshaus zur Reihe „Nächte des Lichts“. Als außergewöhnliche Künstler gewannen sie Iris Sputh und Michael Vorfeld. Ihre Faszination für Auswirkungen von elektrischen Strömungen und von Schlagrhythmen auf den menschlichen Körper, versuchten sie dem Publikum nahe zu bringen. So durchzogen in dem nachtdunklen Altarraum reflektierende Lichtbahnen die Dunkelheit der Bühne. Iris Sputh tanzte, brachte ihre Emotionen im Einklang mit den rhythmischen Variationen der Lichtmaschinen von Michael Vorfeld zum Ausdruck. Bezog Licht und Folie darin ein. „Der Tanz ist immer anders, er bezieht sich immer auf den Raum, auf die Stimmung und Ausstrahlung. Dabei passen sich der Tanz, das individuelle Licht und der Klang den Gegebenheiten an. Was durch den Körper ausgedrückt wird, wird durch das Licht übernommen“, betont Iris Sputh. Und so ähnelt der Lichterschein kleinen Irrlichtern, die wie Sterne am Himmel funkeln. Doch dann wieder Schlaglichter, scharfe Kontraste und die dementsprechenden Bewegungen der Tänzerin. „Die Choreografie von Licht und Musik ist schon ungewöhnlich. Besonders auch in der Zusammensetzung mit der tänzerischen Leistung. Sie hat mich sehr angesprochen, wobei mich die Musik zu dieser späten Abendstunde sehr aufgewühlt hat“, gesteht Hanne Zimmermann. Schön wäre es gewesen, wenn es eine Einführung oder auch ein Nachgespräch zu diesem Thema gegeben hätte, ergänzt sie. Doch nicht nur die in Berlin lebenden Künstler faszinierten die kunstinteressierten Pasewalker, auch cri du coeur war natürlich mit einer eigenen Arbeit vertreten. Sie eröffneten die Nächte des Lichts mit ihrer Interpretation, wofür sie viel Beifall erhielten. Den Abschluss der Nächte des Lichts gestalteten Christophe Cardoen, Marie Cambois und David Chiesa. Auch sie überraschten das interessierte Publikum mit ganz eigenen Interpretationen. So heißt es: „Christophe Cardoen (Grenoble) produzierte mit seinen selbst konstruierten Lichtmaschinen rhythmische Variationen, tiefe Schwarztöne in hellen Lichtern, die unsere Wahrnehmung von Zeit und Raum verän-

Iris Sputh und Michael Vorfeld

Christophe Cardoen, Marie Cambois und David Chiesa. Fotos Ernst

dern. Der Tanz von Marie Cambois (Nancy) ist sehr radikal und direkt, sie hinterfragt die Emotion einer Bewegung, dass was es ist. Eine Ästhetik der Sinne, durch Gesten in den Raum geschrieben. Die Musik von David Chiesa (Bordeaux), improvisiert am Bass, steht eigenständig in einer direkten Beziehung von Raum und Zeit, betont keine Tanzaktionen, sondern schafft einen atmenden Rahmen für Licht und Bewe-

gung“. Viel Beifall war der schönste Lohn für die aus Frankreich stammenden Künstler. Fine Kwiatkowski freute sich über das große Interesse der Zuschauer und dankte für deren Besuch. Ihr Dank ging aber auch an die Fachbereichsleiterin Schule/Kultur der Stadt Pasewalk, Jutta Bressem, und die Kirchgemeinde Pasewalk, für die Unterstützung. Dabei hofft sie auf eine Weiterführung der Nächte des Lichts im Jahr 2014.


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Rudy Giovannini begeistert Pasewalker und Gäste (PN/EE). Über mangelnde Fans und Beifalls-Ovationen konnte sich Rudy Giovannini nun wirklich nicht bei seinem Auftritt im Kulturforum Historisches U beklagen. Im Gegenteil, er betrat die Bühne und schon „kochte“ die Stimmung im Saal. Der beliebte Sänger aus dem sonnigen Bergland Südtirol verzauberte sein Publikum nicht nur mit seiner Stimme, sondern bewies auch seine Qualitäten als Entertainer. „So habe ich ihn noch nie erlebt“, sagt meine Nachbarin zu mir. Und den Eindruck hatten wohl auch die anderen Gäste, die zweifelsohne alle Fans des Sängers waren. Sie klatschten und sangen mit was das Zeug hielt. Mit Bussen oder Privatfahrzeugen kamen sie aus Neubrandenburg, Schwedt, Prenzlau und vielen anderen Orten. Darunter genau so viele männliche wie auch weibliche Bewunderer. Zu Gehör kamen nicht nur bekannte Lieder, sondern auch neue Songs seiner CD. Dass er seine Lieder auch wirklich sang und nicht Play-back einspielte, bewies er mit einer Demonstration ohne Mikrofon und Musikbegleitung. Sehr zu Herzen ging dem Publikum das Wolgalied, das der „Caruso der Berge“ zu Ehren seines verstorbenen Freundes Luciano Pavarotti sang, dem das so sehr gefiel. Aber auch die Robert Stolz-Melodien wie

Im Anschluss die Autogrammstunde. Fotos: Ernst

Rudy Giovannini hielt es nicht auf der Bühne.

„Mein kleiner Gardeoffizier“, „Salome“ oder „Frühling in Wien“, die der Star der Volksmusik sang, begeisterten das Publikum. „Ich freue mich, dass viele Menschen, die einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben, durch meine Musik wieder Le-

bensmut gefunden haben“, resümiert der Sänger. Die über 300 begeisterten Fans jedenfalls dankten dem Künstler mit Standing Ovations. Kaum einer unter ihnen war das erste Mal bei einem Konzert des Mannes dabei.


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Erntedank in Pasewalk (PN/EE). Früchte, Getreide, Obst und Blumen schmücken den Altarraum. Und über allem ist die Erntekrone. Mit einem festlichen Familiengottesdienst beging am Sonntag, dem 6. Oktober, die evangelische Kirchgemeinde Pasewalk das diesjährige Erntedankfest. Sie danken damit Gott für die reiche Ernte. Gleichzeitig aber dachten sie auch an die Menschen, die nicht in so einem Wohlstand leben. Mit

Erntedank in St. Marien. Foto: Ernst

einem Anspiel wurde die Geschichte von Raffi, einem kleinen Jungen erzählt, der durch die Gier nach Besitz seine Freunde verliert. Doch durch die Hilfe eines alten Mannes reift in ihm die Erkenntnis, das Teilen und Hilfe Segen bringen. Schon am Vortag brachten Gemeindemitglieder Früchte, Getreide, Obst und Blumen und schmückten gemeinsam mit Harald Gläser und dem Küster der Gemeinde, Diet-

mar Wohlgemuth, den Altar. Die Ursprünge des Erntedankfestes reichen schon in vorchristliche Zeit. Der Zeitpunkt war die Tag- und Nachtgleiche im September. Im Mittelpunkt stand der Dank an die Götter und die verschiedenen Feld- und Fruchtbarkeitsgeister. Dieser war mit den verschiedenen Opfergaben verbunden. Diese sollten das Wohlwollen der verschiedenen Mächte sichern.


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Mittwochs im Museum (PN/AH/FD). „Mittwochs im Museum“ hieß es wieder am 9. Oktober und einige wenige konnten sich für das Thema „Die Schwedenmühle in Anklam“ begeistern und fanden den Weg ins Museum. Seit der Kreisgebietsreform ist Anklam wie Pasewalk nun im Großkreis VorpommernGreifswald verortet und mit dem Vortrag wurde der Bogen über die Stadtmauern Pasewalks hinaus gespannt. Mit viel Fachwissen und Begeisterung erzählte Helga Reuter, Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Schwedenmühle Anklam e. V., im Rahmen der monatlichen Veranstaltung von ihrer Arbeit zum Erhalt der Mühle und begann ihren Vortrag mit einer kleinen Einführung in die Anklamer Geschichte. Anklam wird nächstes Jahr die 750 Jahre ihrer ersten urkundlichen Erwähnung feiern und ob man es glaubt oder nicht, eine Menge Parallelen aus historischer Hinsicht ließen sich bei den Pasewalker Zuhörern feststellen. Ob Münzschatz, 30-jähriger Krieg, die Zerstörungen des 2. Weltkrieges oder das Thema Marktplatz. Was Anklam aber noch heute hat, ist ein Mühle. So gab es in und um Anklam herum mehr als 12 Mühlen. Die heute einzig erhaltene, als „Schwedenmühle“ bezeichnete, wurde bereits 1726 als erste Holländerwindmühle gebaut und befand sich auf der Grenze zwischen Preußen und Schweden entlang der Peene. Die Mühle war das bedeutendste Gebäude auf dem Peendamm und beherbergte eine dort eingerichtete Gerichtsstube. Die Rechtsprechung erfolgte nach schwedisch-pommerschen Gesetzen, aber zuständig waren die Richter der zu Preußen gehhörenden Stadt Anklam. Der Müller wurde einfach verpflichtet diesen Raum zur Verfügung zu stellen. Die Gerichtsbarkeit wurde 1808 aufgehoben und ab 1815 kam der Peen-

Museumsleiterin Anke Holstein bedankt sich bei Helga Reuter. Foto: Stadt

damm zu Preußen. 1908 bekam die Mühle einen Motorantrieb und bereits 1922 wurde der Betrieb eingestellt, Mahlwerk u. Flügel abmontiert. Der untere Fachwerkbau wurde als Wohnung weiterhin genutzt. Im Jahre 2000 wurde die Wohnnutzung gänzlich aufgegeben und seit 2006 engagiert sich der extra gegründete Förderverein darum, dass sich das stark baufällige und denkmalgeschützte Gebäude doch noch irgendwie retten lässt. Nach der Aufgabe des Mühlenbetriebes, lange Zeit dem Verfall ausgesetzt, gründete sich der inzwischen vierzig Mitglieder starke Förderverein. Seither hat sich schon viel getan, wie Helga Reuter berichtete. Mit viel Engagement und Einsatz werden Vorträge und Feste organisiert. Doch nicht nur von den Festen und Besuchern aus der schwedischen Partnerstadt wusste die

Referentin zu berichten, sondern auch vom Sanierungsbedarf, den der Verein trotz der Erlöse und hart umkämpfter Fördermittel nur notdürftig decken kann. Zwar wurden bereits vor fünf Jahren neue Schindeln am Turm angebracht, doch halten auch diese das Regenwasser nicht vom Eindringen ab. Es gibt viel zu tun für den Erhalt der Schwedenmühle und viel Hilfe wird benötigt, um die 1,5 bis 2 Millionen Euro für eine Komplettsanierung aufbringen zu können. Wie sehr ihr die Mühle am Herzen liegt und mit wie viel Herzblut und Zeit sie sich dafür einsetzt, war Helga Reuter deutlich anzumerken. Auch wenn noch viel Arbeit vor ihr und ihrem Verein liegt, so scheint ein Ziel dennoch bereits erreicht: Die Schwedenmühle in Anklam wieder für zahlreiche Besucher attraktiv zu gestalten.

Wir suchen Stadtführer für die Touristeninformation im Rathaus! (PN/PM). Die Nachfrage auf Stadtführungen in der Stadtinformation im Rathaus der Stadt Pasewalk ist ansteigend. Zahlreiche durchreisende Gäste und Stadttouristen möchten kurzfristig eine Stadtführung buchen. Sie haben Spaß am Umgang mit Menschen? Sie lieben Pasewalk und möchten andere von Ihrer Stadt begeistern? Sie wollen Ihr Wissen weiter geben und Ihre Freizeit oder Rentnerdasein sinnvoll und abwechslungsreich gestalten? Dann sollten Sie sich bei uns melden!

Folgende Voraussetzungen sollten Sie unbedingt mitbringen: • Sie haben gute Ortskenntnisse und historische Kenntnisse, leben schon länger in Pasewalk und verfügen über viel Wissen, sowohl Unterhaltsames als auch Fakten, die man in Geschichtsbüchern nachlesen kann. • Sie sind sprachgewandt und haben ein sicheres Auftreten • Es bereitet Ihnen viel Freude eine größere Gruppe über einige Stunden mit viel Wissen, Engagement, Charme und Witz zu unterhalten.

• Sie sind flexibel und an einer freiberuflichen Nebentätigkeit im Dienstleistungssektor interessiert • Sie verbringen die Monate von Mai bis Oktober am liebsten in Pasewalk und stehen auch an Feiertagen, Wochenenden und in den Schulferien für Gästeführungen zur Verfügung Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, melden Sie sich im Museum der Stadt Pasewalk unter: 251 233 oder: museum@pasewalk.de!


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Hulda Meister (1846–1918): Eine Pasewalkerin – neu entdeckt! (PN/AH). „Mittwochs im Museum“: Seit 2002 lehrt die Historikerin, Dr. Marion Kobelt-Groch, als Privatdozentin an der Universität Hamburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Radikalen Reformation des 16. Jahrhunderts, der Frauen- und Geschlechtergeschichte sowie der gedruckten lutherischen Leichenpredigten des 16. bis 18. Jahrhunderts. Darüber hinaus nimmt der Schriftsteller Leopold von Sacher-Masoch (1836–1895), der zu den meistgelesenen Autoren des 19. Jahrhunderts gehört, breiten Raum in ihrer Forschungstätigkeit ein. Aus diesem Zusammenhang entwickelte sich das Interesse an seiner zweiten Ehefrau, der Pasewalkerin Hulda Meister, der sicherlich ein Platz unter den Berühmtheiten der Stadt gebührt. Am 13. November um 18.30 Uhr wird Frau Dr. Kobelt-Groch im Museum der Stadt Pasewalk über die äußerst gebildete und weit

Museum mit Logo bestückt (PN/AH). Museum: Am 1. Oktober wurde am Museum der Stadt Pasewalk, das mittlerweile jedem vertraut wirkende „M“ Logo des Museums angebracht. Dieses wurde bereits Anfang der 90er Jahre von Uwe Houdelet entworfen und soll nun auch von weitem, in drei Richtungen auf das Museum aufmerksam machen. Das Logo ist nun schon von Weitem gut Sichtbar. Fotos: Lange

gereiste Hulda Meister, die als Übersetzerin, Schriftstellergattin und Mutter dreier Kinder ein ausgefülltes Leben führte, referieren. Im April dieses Jahres hat Frau Dr. KobeltGroch im Rahmen der Konferenz „Phänomenologie, Geschichte und Anthropologie des Reisens“ in St. Petersburg einen Vortrag über Hulda Meister gehalten. Darüber hinaus sollen in absehbarer Zeit die Kindheitserinnerungen ihrer Tochter Marfa erscheinen, die die Referentin zusammen mit Frau Mechthild Saternus, Hulda Meisters Enkelin, herausgibt.

Hulda Meister (1846–1918). Foto: Archiv


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Lesen Buchneuerscheinung

Lauter Lieblingsplätze – „ … wo uns Mecklenburg-Vorpommern besonders gut tut!“ Am 24. Oktober präsentierte der Herausgeber Prof. Dr. Dr. HansRobert Metelmann in Jarmen ein ganz besonderes Buch über Mecklenburg-Vorpommern. Sicher wird jeder Verlag, Herausgeber und Autor dieses Attribut für sein Werk in Anspruch nehmen wollen etwas Besonderes vollbracht zu haben. Natürlich! Woraus resultiert also diese Einschätzung ein besonderes Buch zusammengestellt zu haben? Es ist vor allem ein authentisches Buch. Die Autoren beschreiben auf sehr unterschiedliche und vor allem in gefühlsbetonten Texten ihre Lieblingsorte in Mecklenburg-Vorpommern. Orte die sie verzaubert, begeistert oder beruhigt haben. Sie verraten ihr Geheimnis und riskieren, das die Leserinnen und Leser diesen Lieblingsort ebenfalls entdecken. Das aber ist genau das Ziel. Die positive Energie dieser Orte zu teilen, andere daran teilhaben zu lassen und das Land in einer besonderen Form zu beschreiben. So schreibt Ministerpräsident Erwin Sellering im Vorwort:

„Ich gebe zu: Es fällt mir schwer, mich für einen einzelnen Lieblingsplatz in Mecklenburg-Vorpommern zu entscheiden. Und das nicht nur, weil man als Ministerpräsident zu einer gewissen Neutralität verpflichtet ist. Es gibt einfach eine sehr große Auswahl an Orten, an denen ich immer wieder gerne bin. Ich denke an Greifswald, an den Blick hoch oben vom Dom über die Stadt. Da ist der Strand von Ueckeritz. Die Lewitz, wo ich nach Feierabend gern spazieren gehe. Oder das Warnowtal, das zu herrlichen Kanutouren oder Wanderungen einlädt. In diesem Buch gehen über 50 Autorinnen und Autoren das Wagnis ein. Sie legen sich fest und beschreiben ihren ganz persönlichen Lieblingsplatz in Mecklenburg-Vorpommern. Jede und jeder von ihnen auf ganz persönliche Weise. Natur und Kultur, Stadt und Land, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.“ Weiterhin ist das Besondere, das die Autoren profunde Kenner des Landes sind. Beispielsweise schreibt Holger Bahr, langjährige Fahrer der Bildungsminister des Landes – also jemand der wirklich jeden Winkel des Landes kennt – über die Nordwestküste Rügens. Roland Marsch – ein gestandener und bodenständiger Landwirt – beendet seinen

Beitrag mit den Worten: „Welch ein Lieblingsplatz! Ein Segen, hier arbeiten und leben zu dürfen.“ Professor Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock, findet seinen Lieblingsort im Robbenforschungsinstitut Warnemünde und Professor Manfred Schwerin beschreibt, -fährt seinen Lieblingsplatz, den Ostseeradfernweg durch sportliche Höchstleitung in Rekordzeit. Zu welchen Inspirationen der Lieblingsplatz, neben den angenehmen Gefühlen die er vermittelt, fähig ist, beschreibt der Herausgeber Professor Metelmann in einem abschließenden Beitrag gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Till Backhaus und Professor Horst Klinkmann. Das Buch ist ab sofort im Buchhandel und natürlich beim Schibri-Verlag zum Preis von 14,80 Euro erhältlich. Weiterhin gibt es auch eine Facebook Seite: Lauter Lieblingsplätze.

Dort dürfen Sie gern Ihren Lieblingsplatz verraten und dazu beitragen das das Buch eine Fortsetzung und Erweiterung erfährt.

Geheime Orte in Mecklenburg-Vorpommern (PN/EE). Claus-Dieter Steyer, seine Liebe gehört eigentlich dem Land Brandenburg. Das hat er fast nahezu von seinem Wohnort in Berlin-Pankow aus vollkommen erkundet und viele „geheime Orte“ entdeckt. Mehrere Bücher hat er darüber veröffentlicht. Doch auch unser Land, Mecklenburg-Vorpommern, kann mit geheimen Orten aufwarten. Davon überzeugten sich, diesmal nicht in der Mittwochsreihe, sondern am Freitag, fast 40 interessierte Besucher im Museum der Stadt. Der Weg zur Fundstätte des Pasewalker Spionagetunnels, zur Landesirrenanstalt DOMJÜCH am Rande von Neustrelitz, zum Geisterbahnhof inmitten des Waldes bei Peenemünde, zur großen Tunnelanlage in der Nähe von Karlshagen, oder die Originalkulisse, der ersten „Nosferatu“-Verfilmung in Wismar werden gezeigt. Mehr als 25 solcher geheimen Schauplätze, die auf keiner Karte verzeichnet sind, zeigt der Redakteur des „Tagesspiegel“ auf.

Der Autor hat nicht einfach von einem Manuskript abgelesen hat, sondern „frei von der Leber weg“ gesprochen. Das kam beim Publikum gut an. Foto: Ernst


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Zudem kommen noch Hinweise zur Anreise und weitere Erlebnismöglichkeiten in der Umgebung für die ganze Familie hinzu. „Das Schönste was wir entdecken können, das Geheimnisvolle“, betont der Autor, der nicht einfach von einem Manuskript abgelesen hat, sondern „frei von

der Leber weg“ sprach. Das kam besonders gut bei den Zuhörern an. Hannelore Krüger meint; besonders seine Art, wie er gesprochen hat, hat mir gefallen. Viele Orte habe ich schon einmal besucht. So zum Beispiel Alt Rehse, da war ich in diesem Jahr mit meiner Freundin Rita

Nr. 10/2013 Lohde im Urlaub. Es ist ein richtig schöner Ausflugsführer für die ganze Familie. Herzliche Dankesworte der Museumsleiterin, Anke Holstein, gingen nicht nur an den Schriftsteller, sondern auch das Buchhaus Lange, das diese Veranstaltung mitorganisierte.

Freiwillige Feuerwehr Feuerwehr erhält zusätzliche Unterstellmöglichkeiten (PN/EW). Neben dem Hauptproblem, der personellen Besetzung, gibt es bei der Freiwilligen Feuerwehr Pasewalk aber auch andere kleine Probleme. Bei Kontrollen durch den Arbeitsschutz wurde bereits im vergangenen Jahr beanstandet, dass Gerätschaften der Jugendfeuerwehr im Gerätehaus gelagert werden. Eine Lösung musste her, aber wie so schnell etwas Passendes finden. Als erstes wurde die Nutzung der Garagen auf dem ehemaligen MBU Gelände neben der Feuerwehr vorgeschlagen. Hier hätte man mit Eigeninitiative der Kameraden die Garagentore auf die andere Seite versetzen, die Rückseiten zumauern und die Dächer abdichten müssen. Ganz ohne Unterstützung durch einen Baufachmann, wäre dies aber auch nicht gelungen. Diese Variante musste dann aber wieder verworfen werden, da bei einer eventuellen Vermarktung des Grundstückes eine Nutzung der zwei Garagen nicht mehr möglich wäre. Also musste eine andere Lösung her. In den Wehrführungssitzungen wurde beraten und nach möglichen Varianten gesucht. Da kam uns der Zufall zur Hilfe. Ein Kamerad der Wehr teilte der Wehrführung mit, dass er eine Fertigteildoppelgarage veräußern würde. Nach einer Besichtigung vor Ort, wurde der Entschluss gefasst, diese Garagen sollen es sein. Nun begann der normale Ablauf, Standortbestimmung, Baugenehmigung, Zeichnungen, wo liegen die Medien im Boden. Im August dieses Jahres lagen dann alle notwendigen Dokumente vor. Nun konnte der Bau beginnen. Als erstes nahmen die Kameraden der Feuerwehr einen Teil des verlegten Pflasters auf. Dann bereitete die Firma Nagel die Grube für die Grundplatte vor, so dass diese am 23. August gegossen werden konnte.

Die Firma Nagel beim Gießen des Fundaments.

Firma Nentwich pflasterte die offenen Stellen bis zum Fundament. Beiden Firmen eine großes DANKE! Fotos: Stadt

Am 29. August rückten Arbeiter der Firma Nentwich an und pflasterten die offenen Stellen bis an das Fundament zu. Nun können die Kameraden an einem Wochenende die Garage aufstellen.

An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei Herrn Wohlgemuth von der Firma Nagel und bei Herrn Nentwich für die geleistete Hilfe und Unterstützung bedanken.


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Wirtschaft Stadtwerker setzen auf innovative Technik (PN/Schrom). Nach der Inbetriebnahme der Blockheizkraftwerke (BHKW) im Jahre 2008 in der Ringstraße sowie im Heizhaus 1 in der Löcknitzer Straße im Jahre 2010 legte am 13. August 2013 Stadtpräsident Norbert Haack den Schalter zur Inbetriebnahme des Blockheizkraftwerkes auf dem Areal der Stadtwerke um und gab 387 kWh für die Erzeugung von Strom und Fernwärme für die Verbraucher frei. Mit dem dritten Blockheizkraftwerk geht eine 500.000-Euro-Investition ans Netz. Mit dabei Mitglieder des Aufsichtsrates, Monika Hänsel für den Bürgermeister, Stadtvertreter, Vertreter der Stadtwerke Torgelow, Mitarbeiter von Baufirmen sowie die Großvermieter wie die Wohnungsbaugesellschaft. Erzeugt wird über die Gasverbrennung damit nicht nur Energie, sondern auch Wärme für Pasewalks Fernwärmenetz. Mit der Inbetriebnahme des dritten Blockheizkraftwerkes und der Photovoltaikanlage erzeugen die Stadtwerke jetzt selbst für rund 3.000 Haushalte den Strom und die Fernwärme eines Partnerunternehmens. Das bringt Vorteile für den Kunden mit sich. Die bekommen den Strom zwar nicht billiger.  Aber: „Unser Zugewinn kommt den Kunden zugute, die über Jahre uns die Treue halten und Inhaber einer local club card sind. Dafür bekommen sie einen nicht unerheblichen Bonus

Fernwärmemeister Falko Schwichtenberg (hinten) erläutert den Gästen die Parameter des Blockheizkraftwerkes. Foto: Günter Schrom

für Strom, Wasser und Gas“, zeigte Horst Ebelt auf. Interessant ist auch die Tatsache, dass aufgrund der zahlreichen Investitionen seit 1990 die Kohlendioxid-Emissionswerte auf 38,4 Prozent zurückgegangen sind. Die Qualität der Luft hat sich entschieden verbessert. Immerhin wurden 1989 in der Stadt noch 47.210 Tonnen Rohbraunkohle, oftmals nur schwarze Erde, und 34.164

Tonnen Braunkohlebriketts verfeuert. Alles zu seiner Zeit und dem Stand der Technik und der Verfügbarkeit von Ressourcen. Heute werden Erdgas und Heizöl genutzt. „Strom wird nicht billiger. Wir müssen in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2020 bis 2025 mit 45 Cent pro Kilowattstunde rechnen“, so die Prognose des Geschäftsführers.

10 Jahre Floristikwerkstatt „Blattwerk“ (PN/EE). Sie gilt als ein Geheimtipp, wenn etwas Besonderes in puncto Blumen gesucht wird. Dekorative Gestecke, einzelne Blumen oder Blumentöpfe, umgeben von vielen dekorativen Elementen zieren den kleinen Laden in der Klosterstraße. Genau am 1. September 2003 eröffnete die gelernte Floristin Ramona Wittkopf an dieser Stelle in der Pasewalker Klosterstraße ihre Blumenwerkstatt. „Mein Anliegen ist es, immer etwas Besonderes mit den Blumen zu gestalten“, sagt Ramona Wittkopf, „denn Blumen begleiten uns das ganze Leben von der Geburt bis in den Tod“, ergänzt sie. Und ihre extravaganten Kreationen haben sie weit über die kleine Stadt an der Uecker bekannt gemacht. Sie fertigt Blumenarrangement für Hochzeiten von Pasewalk bis Neubrandenburg und Berlin. „Dabei lässt sie es sich nicht nehmen, diese kleinen Kunstwerke an Ort und Stelle zu positionieren und zu arrangieren. Es muss

Ramona Wittkopf vor ihrem Geschäft in der Klosterstraße. Foto: Ernst


PASEWALKER NACHRICHTEN eben alles bis aufs i-Tüpfelchen stimmen. Doch ihre kleinen Kunstwerke zeigt sie auch auf Hochzeitsmessen, Adventsausstellungen oder bei jahreszeitlichen Dekorationen. Besonders stolz ist sie darauf, dass sie einen Blumenstrauß für Angela Merkel binden durfte. „Es war ein besonderer Höhepunkt für mich“, versichert die Fachfrau. Wenn sie zurückdenkt, sagt sie: „Ich hatte gute Lehrmeister“. Schon damals

- 24 - legten diese der frischgebackenen Floristin ans Herz, sie möge sich selbstständig machen. Nach einer Phase des Arbeitens in anderen Blumengeschäften von Löcknitz bis Penkun, entschied sie sich für die Selbstständigkeit. Dabei begleitete sie eine ihrer Lehrmeisterinnen stundenweise. „Es ist mein Traumberuf, ich habe es nie bereut“, resümiert die Löcknitzerin. Blumen sind Balsam für die Seele. Ramona Witt-

Nr. 10/2013 kopf wünschte sich, dass der Blumenkauf, egal ob nur eine oder ein ganzer Strauß, nie in Vergessenheit gerät. Nicht vergessen möchte die engagierte Frau die Familie und die Freunde, die immer halfen und unterstützten. Dafür sagt sie DANKE! Der Dank soll aber auch an alle Kunden, vor allem an die Stammkunden, die der Floristin die Treue halten, gehen.

10 Jahre „Peter und der Wolf“ in Franzfelde (PN/EE). Großer Bahnhof herrschte Anfang Oktober in der Tierpension „Peter und der Wolf“ in Franzfelde. Genau vor 10 Jahren machte Peter Lübkow sein Hobby zum Beruf. Als Gratulanten stellten sich nicht nur die Familie, sondern auch Angela Klos vom Amt Uecker-Randow-Tal, Ralf Lünse, Amt Löcknitz-Penkun, Erhard Wodäge, vom Ordnungsamt und Magdalena Ulrich von der Wirtschaftsförderung in Pasewalk sowie Beamte der Polizei ein. Sie alle arbeiten mit dem Hundefreund eng zusammen, wenn es darum geht ein Tier einzufangen, dem Besitzer wieder zu geben oder ein Tier unterzubringen. „Damals begann alles mit einem Zwinger“, berichtet Lübkow. „Der Anfang war schwer“, ergänzt er. Aber er hatte Ideen, Helfer und vor allem auch die Ausbildung um Hundebesitzern das entsprechende Wissen zur Ausbildung ihrer Tiere zu vermitteln. So entstand die Welpenspielstunde. Doch die Leute wollten mehr. Die Hunde sollten nicht nur sozialisiert, sondern auch ausgebildet werden. Dabei kam und kommt Lübkow sein Wissen aus der Zeit als Hundeführer und Hundeführerausbilder sehr zugute. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stand und steht das Miteinander von Mensch und Tier. Außerdem wollen die Hundefreunde Freude und Spaß mit ihren Tieren haben, erläutert der Ausbilder. Natürlich kommen an diesem Vormittag auch viele Begebenheiten aus vergangenen Tagen zu Gehör, die manchmal gar nicht so einfach waren. Auf dem

Die Gratulanten mit dem Jubilar. Foto: Ernst

Anwesen der Familie laufen nicht nur die eigenen Tiere, sondern auch viele Pensionshunde und Katzen umher. Aber, berichtet Lübkow, er habe auch schon Kaninchen, Gänse, Frettchen, Brieftauben, Meerschweinchen und weiteres Getier in Pension gehabt. Doch es gibt auch einige Tiere, die nicht unter das Dach der Familie kommen. So kann sich die Frau des Hauses nicht mit Schlangen, die Tochter mit Spinnen und Lübkow selbst mit Ratten anfreunden. Die Drei sind tabu. Große Unterstützung erhält der Hundepensionsbesitzer durch seine Frau und seine Toch-

ter. „Ich glaube, meine Tochter tritt mal in meine Fußtapfen“, freut er sich. Aus dem einen Zwinger sind inzwischen 10 geworden. Außerdem trifft sich auf dem Gelände der Pension die Gemeinschaft der Pasewalker Hundefreunde zur Ausbildung und zum Spielen. Wenn nötig, so sagt Lübkow, betreut er auch Tiere bei Familien zu Hause, wenn diese verreist oder gesundheitlich nicht in der Lage dazu sind. Nicht vergessen möchte er an diesem Tag, allen Ämtern und Helfern ein großes Dankeschön zu sagen. Besonders seiner Frau, die ihm diese Überraschung bereitete.

Vom Baby bis zum über 100-jährigen, sind alle willkommen ... (PN/EE). Noch herrscht „Ruhe vor dem Sturm“ in der ersten Etage der neuen Arztpraxis für Allgemeinmedizin im alten Landratsamt in Pasewalk. Letzte Handgriffe werden von Birgit Werth und Ulrike Klug mit ihrem Praxisteam gemacht. Morgen geht es los, alle Anstrengungen der vergangenen Wochen sind dann vergessen. Die ersten Gratulanten zur Praxiseröffnung wurden aber bereits am Vortag

begrüßt. Gudrun Baganz, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt und Magdalena Ulrich von der Wirtschaftsförderung überbrachten Blumen und die besten Wünsche des Bürgermeisters der Stadt. „Es freut uns ganz besonders, dass durch die neue Praxis die medizinische Versorgung unserer Bürger im Stadtzentrum weiter verbessert wird“, freut sich Gudrun Baganz, denn im Zeichen des demografischen Wan-

dels werden kurze Anlaufwege von immer größerer Bedeutung. Zu den Gästen gehörten auch Bauleiter Erhard Kriesel und Markus Lehmann, Verwalter und Eigentümer der Torgelower ME-LE Beteiligungsgesellschaft Verwaltungs GmbH. „Natürlich freuten wir uns, als die beiden Ärztinnen an uns mit dem Wunsch zur Einmietung herantraten“, sagte Markus Lehmann. Aber dann kam die Überraschung. „Am 1. Ok-


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Die stellvertretende Bürgermeisterin, Gudrun Baganz, überbrachte Glückwünsche.

Das Praxisteam. Fotos: Ernst

tober wollen wir eröffnen“, Bauleiter Erhard Kriesel holte sicherlich tief Luft als er diesen Termin von Birgit Werth und Ulrike Klug hörte. Die Auftragsbücher der ortsansässigen Firmen sind zu dieser Zeit vollkommen ausgebucht, zumal einige Firmen auch noch Betriebsferien haben, berichtete Kriesel.

Da brauchte es sicher einige diplomatische Verhandlungskünste, um die ehemaligen Räume des Dentallabors schnell wieder herrichten zu lassen. Schließlich lassen sich 169 Quadratmeter, die vom Fußboden über Elektrik bis zu den Sanitäranlagen und Malerarbeiten erneuert werden müssen, nicht über Nacht sanieren. Hinzu kam, dass

PASEWALKER NACHRICHTEN alle Räumlichkeiten behindertengerecht auszustatten waren. Doch die Firmen um Bauleiter Kriesel schafften das Mammutprogramm innerhalb von zwei Monaten. Die großzügig gestalteten Räume erstrahlen nun wunschgemäß in lindgrün, orange oder beere. Das i-Tüpfelchen setzte der Vater von Frau Dr. Klug regelrecht an die Wand. Er malte das Logo der Praxis, das sich jetzt überall auf den Papieren wiederfindet, an die Wand. „Entworfen hat es die „Bunte Stube“, berichten die Ärztinnen. Es zeigt die verschiedenen Lebensabschnitte eines Menschen vom Kleinstkind bis zum über 100-jährigen. „Es soll heißen, zu uns können Menschen jeden Alters kommen“, erläutern die Medizinerinnen. Zu einer guten Praxis gehören natürlich auch gute Mitarbeiterinnen. Mandy Stebner, Isabell Latza, Anne Roßmannek und Anke Rückert bilden sozusagen den alten Stamm der Praxis von Diplommedizinerin Birgit Werth. Sie zogen mit und gehören auch jetzt zum Team. Bisher praktizierte Birgit Werth im medizinischen Versorgungszentrum an der Asklepios Klinik. Hier lernten sich auch die beiden Frauen der neuen Arztpraxis für Allgemeinmedizin schätzen, denn die Diplommedizinerin Birgit Werth bildete die 33-jährige Dr. Ulrike Klug aus. Die Chemie stimmte und so beschlossen die beiden, nach der Elternzeit von Ulrike Klug, gemeinsame Praxiswege zu beschreiten. Und die ersten Schritte sehen schon mal sehr gut aus. „Unsere Patienten können uns auch weiter unter den gewohnten Öffnungszeiten erreichen. Unsere Telefonnummer lautet jetzt 03973/202710“, betont DM Birgit Werth. Inzwischen entwickelt sich das alte Landratsamt immer mehr zu einem Ärztehaus, stellt sich rein zufällig bei einem Gespräch heraus. Apotheke, Allgemeinmediziner, Zahnarzt, Urologen sind schon vertreten. „Bis auf zwei Einheiten, die umgebaut werden könnten, sind alle Flächen vermietet“, freut sich Markus Lehmann. Danken möchten die Ärztinnen aber noch allen beteiligten Firmen und Helfern für die schnelle Umsetzung ihres Praxistraums im alten Landratsamt in Pasewalk.


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Infos 11. Beach-Volleyballturnier im Lindenbad Pasewalk (PN/SR). Zum Abschluss der Saison 2013 fand am 14.09.2013 zum 11. Mal unser beliebtes Beach-Volleyballturnier statt. Fünf Mannschaften aus der Kreisklasse waren hoch motiviert, das Wetter zeigte sich auch noch mal von seiner schönsten Seite. Die Spiele waren hart umkämpft. Gegen 14.00 Uhr stand der Sieger dann endlich fest. Nachdem die Sätze durchgezählt wurden, gewannen „Die Drei lustigen Vier“ zum zweiten Mal den Lindenbadpokal, vor Pome, „Den Schlafmützen“ und die „Danebenhauer“. Allen Mannschaften hat es viel Spaß gemacht und „Die Drei lustigen Vier“ haben versprochen auch im nächsten Jahr den Pokal zu verteidigen. Dann dürfen Sie ihn endlich behalten. Ein Dank geht an Herrn Splittgerber und seinen Mitarbeitern vom Technischen Dienst der Stadt Pasewalk für die gute Platzvorbereitung.

Hartumkämpfte Ziele. Foto: Stadt

Die Abfallberatung informiert! Richtiges umweltgerechtes Heizen von Kachelöfen und Kaminen (PN/PM). In der kalten Jahreszeit spenden Kachelöfen und offene Kamine Wärme und Wohlbehagen. Während die Kaminfeuer drinnen für viele zum Inbegriff von Gemütlichkeit werden, denkt manch Außenstehender eher mit Grausen an die damit einhergehende Belastung der Atemluft. Leider wird noch zu wenig beachtet, dass über private Schornsteine gefährliche Schadstoffe in die Luft gelangen, falls unzulässige Stoffe verbrannt werden. Dass Hausmüll in keine Feuerstelle gehört, sondern in die Mülltonne, sollte eigentlich jeder wissen. Dennoch wird von vielen Bürgern mit einer geradezu beängstigenden Sorglosigkeit alles Mögliche verbrannt. Das fängt bei Getränkekartons an

und hört bei behandeltem Holz (gestrichen, lackiert) mit Holzschutzmitteln noch lange nicht auf. Verbotene Brennstoffe, wie Kunststoffe, Pressspanplatten, Faserplatten, beschichtetes und feuchtes Holz, verursachen gesundheitsschädliche Luftverunreinigungen und schadstoffbelastete Asche und wirken sich nicht nur auf Feuerstätten und Kamine negativ aus, sondern auch auf die Gesundheit und Umwelt. (Kaminholz, Hackschnitzel, Reisig und Zapfen). Unter trockenes Holz wird Holz verstanden, welches mindestens zwei Jahre an einer sonnigen, gelüfteten und regengeschützten Stelle gelagert wurde. Feuchtes Holz zu verbrennen ist unwirtschaftlich und schädlich. Aufgrund seines

hohen Wassergehaltes wird die Verbrennungstemperatur herabgesetzt, was eine starke Ruß- und Teerbildung zur Folge hat. Nicht nur die Angst vor dem behördlichen Bußgeld, der Stilllegung der Feuerstätte durch die zuständige Aufsichtsbehörde, sondern auch die Einsicht, dass jeder für eine schadstoffarme Zukunft mitverantwortlich ist, sollte dazu führen, dass ausschließlich erlaubte Brennstoffe verfeuert werden. Petra Brentführer Abfallberaterin für das Entsorgungsgebiet Uecker-Randow Tel.: 03834/8760 3295 Fax: 03834/8760 9 3295 E-Mail: petra.brentfuehrer@kreis-vg.de


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Gewerbeschau in Norden wieder ein voller Erfolg (PN/PM). Vom 13.–15.09.2013 fand in der Partnerstadt Norden die 11. Gewerbeschau „Fleisch & Knolle“ statt. Über 130 Aussteller präsentierten sich mit tollen Angeboten den Gästen. Die Gewerbeschau „Fleisch & Knolle“ hat eine ebenso lange Tradition wie die „Leistungsschau der Uecker-Randow-Region“, sie findet alle zwei Jahre statt. Von der Stadt Pasewalk waren in diesem Jahr die Mitarbeiterinnen Ines Umnick und Antje Dutz als Vertreter vor Ort und nahmen Eindrücke und Ideen für das Pasewalker Pendant „Leistungsschau der Uecker-Randow-Region“ mit nach Hause. Besonders die Ausbildungsinitiative der Stadt Norden imponierte ihnen. Es entstand in Zusammenarbeit mit vielen ortsansässigen Firmen eine umfangreiche Ausbildungsbroschüre mit konkreten Informationen zu den möglichen Ausbildungsbetrieben, um der Abwanderung der Jugend entgegenzuwirken und dieses „Zuhause“ bleiben. Dieses „Zuhause“ wurde durch ein Ostfriesensofa auf dem Deich, im Hintergrund die Nordsee, symbolisiert. Die Mitarbeiter der Stadt Norden hatten tatsächlich dieses Sofa auf den Deich getragen, um es dann zu fotografieren – tolle Werbeidee! Nun stand das Sofa auf der Gewerbeschau „Fleisch & Knolle“, auf dem Stand der Stadt Norden, wo sich auch Pasewalk präsentierte und lockte die Besucher an, denn es war der Hauptgewinn eines Gewinnspiels der Stadt Norden. So nahmen viele Besucher auf diesem Sofa Platz, auch der diesjährige Schirmherr der Gewerbeschau, Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und die Norder Bürgermeisterin Barbara Schlag. Wir freuen uns im nächsten Jahr wieder eine Norder Delegation zur 23. Leistungsschau begrüßen zu dürfen.

Das Friesensofa gab es zu gewinnen.

Vertreter der Stadt Pasewalk Antje Dutz und Ines Umnick. Fotos: Hanno Wiesmann

Am Stand des Ostfriesischen Kuriers. Foto: Ostfriesischer Kurier


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Endlich ist die Stettiner StraSSe wieder für den Verkehr freigegeben. (PN/EE). Ein Stein, vielleicht auch ein ganzer Steinhaufen, ist nicht nur so manchem Anwohner der Stettiner Straße, zwischen Marktstraße und Ringstraße, am 2. Oktober vom Herzen gefallen. Endlich ist die Straße fertig. Buchstäblich bis zur letzten Minute arbeiteten die Männer der beteiligten Baufirmen an der Fertigstellung. Doch pünktlich 15.00 Uhr war es dann soweit, die stellvertretende Bürgermeisterin, Gudrun Baganz, ließ die vergangenen 11 Monate noch einmal Revue passieren. Sie dankte den beteiligten Baufirmen, vor allem aber den Bürgern, die viele Unannehmlichkeiten durch den Bau in Kauf nehmen mussten, für ihr Verständnis. Aber jeder der schon einmal etwas gebaut oder saniert hat, weiß, dass man da ganz schnell vor unvorhersehbaren Aufgaben steht. Wie auch bei diesem Bauabschnitt. Die Ausbaulänge betrug 222,4 Meter, 1.750 m² Asphaltfläche für die Fahrbahn wurden hergestellt, außerdem 1.450 m² Geh- und Radwegfläche, sowie 2.350 m² Grünflächen an Hauseingängen angelegt. Hinzu kamen die Verlegung von Schmutz- und Regenwasserkanal, die Erneuerung der Straßenbeleuchtung sowie die Medien Trinkwasser, Elektroenergie und Gas durch die Stadtwerke Pasewalk im gesamten Abschnitt. Neu ist die Querungshilfe in unmittelbarer Nähe der Kreuzung zur Baustraße in Richtung Marktstraße. Möglich wurde der Bau durch die Zuwendungen aus Mitteln des Programms KommStraBau (Landeszuwendung aus Kompensationsmittel des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden nach dem Entflechtungsgesetz) und durch die Städtebauförderung – Sanierung „Altstadt“ Pasewalk. Trotzdem musste die Stadt noch tief in die Tasche greifen. Denn von den 820.000 Euro wurden nur circa 542.000 bezuschusst. Lange spekulierte man, wo der einstige Standort des Stettiner Tores war. Die Archäologen Stefan Rade und Thomas Hoche enträtselten diese Frage. Genau in Höhe des ehemaligen Standortes des Stettiner Tores, durch die Straßenpflasterung sichtbar gemacht, wurde das blauweiße Band durchschnitten. Zu denen die das Band durchschnitten, gehörte auch Josefine Hecht. Sie wohnt in der Nummer 12, in unmittelbarer Nähe. Sie freut sich, dass die Straße jetzt so schön ist. Von den vielen Unannehmlichkeiten hat sie nicht so viel mitbekommen, da sie in der Woche in Ueckermünde ist. Sie absolviert dort eine

In Höhe des ehemaligen Standortes des Stettiner Tores, durch die Straßenpflasterung sichtbar gemacht, wurde das blau-weiße Band durchschnitten.

Der neue Straßenabschnitt. Fotos: Ernst

Hauswirtschaftslehre berichtet sie. Naja, und wenn dann auch noch die Bepflanzung fertig ist, ist es super. Nach diesem festlichen Akt traf man sich am eigens für diesen Zweck aufgebauten Zelt in der Baustraße, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Dabei aber immer noch den Blick auf die neue Straße gerichtet. Die ersten die die Straße in „Besitz“ nahmen, oder besser gesagt die sich „trauten“ da schon mal langzufahren, waren die Fahrradfahrer. Autos fuhren erst eine ganze Zeit später über den neuen Asphalt. Die Planung der Verkehrsanlage und des Ingenieurbaus hatte das Büro Neuhaus & Partner GmbH aus Anklam unter der

Leitung des Geschäftsführers Herrn Groß inne. Die Planung der Straßenbeleuchtung oblag Herrn Raik Schade vom gleichnamigen Ingenieurbüro. Die Bauleistungen erfolgten durch die Firma Straßen- und Tiefbaugesellschaft mbH Ernst Röwer aus Krakow. Nachauftragnehmer waren: Fa. Haß – Straßenbeleuchtung, EUROVIA – Asphaltarbeiten, ADS Conrad - Schächte – Anpassen, Fa. Gabe – Absicherung/Beschilderung, Fa. Bredlow – Pflasterarbeiten, Gartencenter Zimmermann – Bepflanzung, Archäologische Arbeiten – Stefan Rade und Thomas Hoche.


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Bepflanzungen in der Stadt Pasewalk (PN/JH). Im Frühjahr 2013 wurde der Neue Markt der Öffentlichkeit übergeben. Vor den Geschäften Neuer Markt 13–16 wurden die Hochbeete mit zahlreichen Stauden, wie z. B. Sonnenbraut, Salbei und Fingerkraut und Sträucher der Arten Sternenstrauch, Schneeforsythie gepflanzt. Im Frühjahr wird dann ein Blütenmeer aus Tulpen und Dunkle Sternhyazinthe zu sehen sein.

In der Stettiner Straße wurden im Jahr 2008 verschiedene Gräser wie z. B. Japanisches Segengras und Stauden der Arten Sonnenhut, Storchschnabel und Zierlauch

gepflanzt. Des Weiteren wurden als Frühjahrsblüher die Nazissen gesteckt. Die Auswahl der Pflanzen in der Stettiner Straße, der Marktstraße und am Neu-

en Markt ist so erfolgt, dass zu allen Jahreszeiten einige Pflanzen blühen. Fotos: Ernst


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– Gewerbliche Anzeige –

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kultur- & sporttermine Veranstaltungen in der Zeit von 26.10.2013 bis 22.11.2013

Klub der Volkssolidarität Am Markt 8 Tel.: 432110 25.10. Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen. 14.00 Uhr Trapo-Veteranentreffen 28.10. 14.00 Uhr Chorprobe 14.00 Uhr Klönnachmittag 29.10. 14.00 Uhr Ein Nachmittag mit Überraschung. 30.10. 14.00 Uhr Bingo 16.45 Uhr Wir treiben Sport. 01.11. Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen 04.11. 13.00 Uhr Klubratssitzung 14.00 Uhr Chorprobe 14.00 Uhr Die Würfelspieler treffen sich 05.11. 14.00 Uhr Geburtstagsfeier des Monats für die Jubilare der Monate September/Oktober 06.11. 14.00 Uhr Selbsthilfegruppe Krebs 14.00 Uhr Klönnachmittag 16.45 Uhr Wir treiben Sport 07.11. 9–11 Uhr Kartenvorverkauf für die Weihnachtsfeier 14.00 Uhr ISOR – Versammlung 14.00 Uhr Waffelbäckerei 08.11. Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen 11.11. 14.00 Uhr „Hallo, die Narren sind los“ 12.11. 14.00 Uhr Kaffeenachmittag der OG 13.11. 14.00 Uhr BINGO 16.45 Uhr Die Sportgruppe trifft sich. 14.11. 14.00 Uhr Herbstwanderung 15.11. Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen 18.11. 14.00 Uhr Chorprobe 14.00 Uhr Es wird Rommé gespielt. 19.11. 13.00 Uhr Skat- und Spielnachmittag 20.11. 14.00 Uhr BRH-Beratung 14.00 Uhr Mensch ärgere dich nicht! 16.45 Uhr Es wird Sport getrieben. 21.11. 14.00 Uhr Die tollen „60er“ – ein Nachmittag mit viel Musik. 18.30 Uhr Rotfuchs-Versammlung 22.11. 10.00 Uhr Kegeln an der Berufsschule 25.11. 14.00 Uhr Chorprobe 14.00 Uhr Plauderei am Kaffeetisch 26.11. 13.00 Uhr Skat- und Spielnachmittag 27.11. 14.00 Uhr Weihnachtsfeier Osteoporose-Gruppe 28.11. 14.00 Uhr BINGO 29.11. Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen

Arbeitslosenverband/ Arbeitslosentreff Tel.: 03973/443504 17309 Pasewalk An der Festwiese 24

28.10. 11.30 Uhr ALT Torgelow, Pasewalker Straße 09 Vorbeugen ist besser als Heilen. Die Schuldnerberatung gibt aktuelle Informationen. 28.10. 13.00 Uhr Scheringer Straße 06 Handarbeitsnachmittag – für alle die Freude an der Verarbeitung von Wolle haben. Kaffee und Kuchen wird gereicht. 04.11. 14.00 Uhr An der Festwiese 24 Besuch im Streichelzoo mit Einkehr in die Westernhütte. Der Nachwuchs wird vorgestellt. 04.11. ganztägig Scheringer Straße 06 Die Kleiderkammer zeigt eine große Auswahl an Wintermode – ein Besuch lohnt sich. 06.11. 09.00 Uhr ALT Penkun, Schuhstraße 14, Vorbeugen ist besser als Heilen. Die Schuldnerberatung gibt aktuelle Informationen. 07.11. 14.00 Uhr Scheringer Straße 06 Hinweise und Tipps zur Pflege einer Nähmaschine mit Frau Knabe 11.11. 11.00 Uhr Scheringer Straße 06 Narren können sich Faschingsanregungen holen. 11.11. 13.00 Uhr Scheringer Straße 06 Handarbeitsnachmittag – Wir beginnen mit dem Stricken eines warmen Schals für die kalte Jahreszeit. 12.11. 14.00 Uhr Scheringer Straße 06 Frau Diederich liest Gedichte und kleine Anekdoten. 14.11. 14.00 Uhr Scheringer Straße 06 Der Arbeitslosentreff lädt alle Frauen und Kinder zu einem Kreativnachmittag ein. Es wird vorweihnachtlicher Schmuck angefertigt. 21.11. 11.30 Uhr ALT Eggesin, Hans-Fischer-Str.21 Vorbeugen ist besser als Heilen. Die Schuldnerberatung gibt aktuelle Informationen. 25.11. 13.00 Uhr Scheringer Straße 06 Handarbeitsnachmittag – für alle die Freude an der Verarbeitung von Wolle haben.

27.11. 10.00 Uhr ALT Löcknitz, Chausseestraße 70 Vorbeugen ist besser als Heilen. Die Schuldnerberatung gibt aktuelle Informationen. 28.11. 14.00 Uhr Scheringer Straße 06 Frau Krause präsentiert in gemütlicher Rund die neuesten Bücher. Die 1.Stolle wird angeschnitten. 28.11. 14.00 Uhr An der Festwiese 24 Wie bereiten sich unsere Pfleger vor, um die Tiere im Kleintiererlebnispark vor der Kälte zu schützen. Schuldner- & Verbraucherinsolvenzberatung Mo.–Fr. 8.00–16.00 Uhr Beratungszentrum „Lichtblicke“ Bewerbungshilfen Mo.–Mi. 8.00–15.00 Uhr Kleiderkammer/Möbelbörse Mo.–Do. 8.00–16.00 Uhr Fr. 8.00–15.30/14.00 Uhr Pasewalker Tafel Mo.–Do. 13.00–14.30 Uhr Fr. 12.00–13.00 Uhr Suppenküche Mo.–Fr. 11.30–13.00 Uhr

Lesestube

Mo., Di., 8.00–14.30 Uhr Mi. 9.30–16.00 Uhr Kinderbauernhof Jeden Dienstag 12.30–15.30 Uhr Schaufütterung Miniaturenausstellung Im „Historischen U“ • Besichtigung nach Vereinbarung.

Arbeiterwohlfahrt Familienzentrum Friedenstraße 9 (ehemaliger Schlachthof) Tel.: 210033 Sozialberatung vor Ort Montag bis Donnerstag 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr bzw. tel. Auskunft unter der Ruf-Nr. 03973/210033 möglich. Evtl. Änderung der angegeben Zeit bleibt vorbehalten 28.10. 14.00 Uhr Kegeln an der BS 29.10. 14.00 Uhr Kreativ- Nachmittag 30.10. 10.00 Uhr Seniorensport und Gedächtnistraining 04.11. 14.00 Uhr Spiele- Turnier 05.11. 14.00 Uhr Austausch von Handarbeitstechniken 06.11. 10.00 Uhr Seniorensport und Gedächtnistraining 07.11. 14.00 Uhr Die AWO Singers proben 11.11. 14.00 Uhr Schürzenball 12.11. 14.00 Uhr Handarbeitsnachmittag


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PASEWALKER NACHRICHTEN 13.11. 10.00 Uhr Seniorensport und Gedächtnistraining 12–13.30 Uhr Info des Mieterbundes 18.11. 14.00 Uhr Wir erwarten Besuch 19.11. 14.00 Uhr Kreativ- und Klön-Nachmittag 20.11. 10.00 Uhr Seniorensport und Gedächtnistraining 21.11. 14.00 Uhr Probe der Singegruppe 25.11. Kleiner Spaziergang mit Einkehr 26.11. 14.00 Uhr Kreativnachmittag 27.11. 10.00 Uhr Seniorensport und Gedächtnistraining

CURA-Seniorencentrum Pestalozzistraße 20 Tel: 221-0 montags bis freitags 08.00–12.00 Uhr Betreuungsvormittag für an Demenz erkrankte Bürger in der Bibliothek/Rühmann-Restaurant 28.10. 09.30 Uhr Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen 14.00 Uhr Brettspielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant 01.11. 15.00 Uhr Gottesdienst der Evangelischen Kirche im CURAWintergarten 04.11. 09.30 Uhr Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen 14.00 Uhr Brettspielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant 06.11. 15.00 Uhr Die Mitglieder der Diabetiker-Selbsthilfegruppe treffen sich im Wintergarten 17.30 Uhr Die „Pasewalker Plattgruppe“ trifft sich im CURAWintergarten 11.11. 09.30 Uhr Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen 14.00 Uhr Brettspielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant 15.00 Uhr „Sagen und Legenden“ – ein plattdeutscher Nachmittag im CURA-Wintergarten 13.11. 14.00 Uhr Die Mitglieder der MSGruppe treffen sich im CURA-Wintergarten. 18.11. 09.30 Uhr Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen 14.00 Uhr Brettspielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant 19.11. 14.00 Uhr Die Mitglieder vom Behindertenverband treffen sich im Wintergarten 20.11. 15.00 Uhr Katholischer Wortgottesdienst im CURA-Wintergarten

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17.30 Uhr Die „Pasewalker Plattgruppe“ trifft sich im Wintergarten

DRK Ortsverein Blutspende in der Freiwilligen Feuerwehr Pasewalk, Pestalozzistraße 24 28.10. 14.00–18.00 Uhr 15.11. 14.00–18.00 Uhr 25.11. 14.00–18.00 Uhr

Pommersche Landsmannschaft Am Lindenbad 1 Singegruppe immer dienstags jeweils um 15.00 Uhr im Kulturforum „Historisches U“ 07.11. 13.00 Uhr Schreibender Pommer 16.11. 09.00 Uhr Gedenkfeier in Glien/Neu Stettin 20.11. 15.00 Uhr Landratsamt, Kreissaal: Vortrag „Ausgrabungen im Ueckergebiet“ mit Prof. Dr. Felix Biermann 24.11. 10.00 Uhr Gedenkfeier zum Totensonntag auf dem Hauptfriedhof in Stettin.

Allgemeiner Behindertenverband Pasewalk e. V. Am Lindenbad 1 Tel.: 03973/225750

VdK Ortsverband Pasewalk Tel.: 03973/443504 Sprechstunde jeden 3. Mittwoch im Monat von 12.30–14.00 Uhr im Arbeitslosenverband, Scheringer Str. 6

Stadtbibliothek Grünstraße 59 Tel.: 20940 Öffnungszeiten: Montag/Freitag: 13.00–18.00 Uhr Dienstag/Donnerstag: 10.00–12.00 und 13.00–18.00 Uhr Mittwoch: geschlossen

Stadtinformation im Rathaus Haußmannstraße 85 Tel.: 213995 oder 251 232 geöffnet zu den Öffnungszeiten des Rathauses

Museum Prenzlauer Str. 23 a Tel.: 433182 + 251233 Öffnungszeiten: Montag/Samstag geschlossen Dienstag–Freitag 10.00–13.00 und 14.00–16.00 Uhr Sonntag 14.00–18.00 Uhr Gruppen werden nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten durch das Museum geführt.

Nr. 10/2013 Ausstellung: 2. Sonderausstellung im „Paul Holz Gedenkjahr“ zu sehen sind bis zum 12. Januar 2014 12 Zeichnungen aus der Sammlung des Staatlichen Museums Schwerin

Eisenbahn-Erlebniszentrum Lokschuppen (EEZ) Öffnungszeiten: Das Eisenbahnerlebniszentrum öffnet vom 15. April bis zum 15. Oktober täglich in der Zeit von 10.00–18.00 Uhr Führungen außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Anmeldungen unter Telefon 03973/216326.

Jugendhaus „FlyIn“ An der Festwiese 38 Tel.: 210533 Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 14.30–21.00 Uhr Sonntag nach Vereinbarung. Unser Angebot: Projektarbeit Spiel & Spaß, Tischfußball, Tischtennis, Dart- und Gesellschaftsspiele. Kostenlose Raumvermietung an Schulklassen und Vereine. (Beamer und Projektionsleinwand für Präsentationen nach Voranmeldung) Neues Angebot: kostenloser Internetzugang für Kinder. Homepage: www.jugendhaus-flyin.de

Jugendtreff „HappyTogether“ Friedenstraße Wir haben für euch geöffnet: Mo.–Do. 14.00–20.00 Uhr und Fr. 14.00–21.00 Uhr Unsere ständigen Angebote: Playstation, PCSpiele, Tischtennis, Dart, Billard, Tischfußball, Brettspiele und HA-Hilfe.

Evangelisches Pfarrbüro Große Kirchenstr. 08 17309 Pasewalk 27.10. 10.00 Uhr Gottesdienst zur 150-jährigen Umgestaltung nach Stüler mit Pastor Behrens und gleichzeitig die Verabschiedung von Pastor Behrens in der Winterkirche von St. Marien 31.10. 10.00 Uhr Regionaler Gottesdienst zum Reformationstag mit den Kirchengemeinden Jatznick, Zerrenthin und Rollwitz in der Winterkirche von St. Marien, anschließend wollen wir gemeinsam Mittagessen zu dem jeder etwas mitbringt, damit wir uns gegenseitig den Tisch decken können 03.11. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der Winterkirche 14.00 Uhr Gehörlosengottesdienst in St. Marien 06.11. 19.30 Uhr Runde 2 in St. Marien 08.11. 15.00 Uhr Gottesdienst im CURA-Seniorenheim


Nr. 10/2013 10.11. 10.00 Uhr Vorstellungsgottesdienst der neuen Pastoren in der Winterkirche 11.11. 17.00 Uhr Martinstag 13.11. 15.00 Uhr Seniorentreff und Frauenstunde in St. Marien 17.11. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Winterkirche 20.11. 19.00 Uhr Gottesdienst zum Buß- und Bettag in der Winterkirche 19.30 Uhr Runde 2 in St. Marien 24.11. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der Winterkirche 14.00 Uhr Andacht auf dem Friedhof Neue Öffnungszeiten St. Marien Mo.–Fr. von 14.00 bis 16.00 Uhr Gottesdienst in Dargitz 10.11. 14.00 Uhr Gottesdienst mit der Vorstellung der neuen Pastoren und Kirchengemeinderatswahl für Dargitz Gottesdienst in Stolzenburg 17.11. 14.00 Uhr Gottesdienst mit Kirchengemeinderatswahl für Stolzenburg

Landeskirchliche Gemeinschaft Pasewalk (Haus Immanuel, Ringstraße 35) Infos unter Tel. 441330 Gottesdienste immer sonntags, 16.30 Uhr 27.10. 16.30 Uhr Gottesdienst 03.11. 16.30 Uhr Gottesdienst 05.11. 0 9.30 Uhr Bibelkreis 07.11. 09.00 Uhr Frauenfrühstück 10.11. 16.30 Uhr Gottesdienst 17.11. 16.30 Uhr Gottesdienst 19.11. 09.30 Uhr Bibelkreis 22.11. 15.30 Uhr Kindernachmittag

- 39 - Allerheiligen – 01.11.2013 09.00 Uhr Strasburg, anschl. Gräbersegnung alter Friedhof 13.00 Uhr Viereck 18.00 Uhr Pasewalk Gräbersegnung 01.11. ca. 9.45 Uhr Strasburg, im Anschluss an den Gottesdienst 02.11. 16.30 Uhr Viereck, anschl. Vorabendmesse 14.30 Uhr Sandförde 03.11. 15.00 Uhr Pasewalk, um auf dem Friedhof Seniorenkaffee 08.11. 09.00 Uhr Pasewalk, anschl. Frühstück 12.11. 09.00 Uhr Strasburg, anschl. Frühstück 14.11. 09.00 Uhr Viereck, anschl. Frühstück Firmung 15.11. 18.30 Uhr Pasewalk, Info-Abend für Jugendliche und Eltern Vorschau 01.12. 10.30 Uhr (1. Advent) Beginn der Vorbereitung zur Firmung/ Kirche Pasewalk,

Neuapostolische Kirche Gartenstraße Am Turm „Kiek in de Mark“ Gottesdienste jeden Sonntag um 09.30 Uhr und mittwochs um 19.30 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in der Gartenstraße (Am „Kiek in de Mark“)

Evangelische Freikirche Christliches Glaubenszentrum Pasewalk Grabenstraße 38 Gottesdienste sonntags 09.30 Uhr mittwochs 19.00 Uhr

Katholische Kirchengemeinde

Caritas Pasewalk

Mühlenstraße 19 Gottesdienst im November 02.11. 17.00 Uhr Viereck 03.11. 09.00 Uhr Strasburg 10.30 Uhr Pasewalk – Kindergottesdienst 09.11. 17.00 Uhr Viereck 10.11. 09.00 Uhr Strasburg 10.30 Uhr Pasewalk 16.11. 17.00 Uhr Viereck 17.11. 09.00 Uhr Strasburg 10.30 Uhr Pasewalk – Erstkommuniongottesdienst 23.11. 17.00 Uhr Viereck 24.11. 09.00 Uhr Strasburg 10.30 Uhr Pasewalk 30.11. 17.00 Uhr Viereck

Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung: Mühlenstraße 19, Tel.: 204462 Tagesstätte für alkoholkranke Menschen: Karl-Marx-Straße 10, Tel.: 210222 Holzhof der Caritas: Kirchenförsterei 4, Tel.: 216358 Beschäftigungsprojekte: Bahnhofstraße 29, Tel.: 436703

Wochentags-Gottesdienste Di. 09.00 Uhr Strasburg Do. 09.00 Uhr Viereck Fr. 09.00 Uhr Pasewalk (In der Zeit von 19.11.–22.11.2013 keine Gottesdienste!)

Hospitzdienst Uecker-Randow e. V. Prenzlauer Str. 1 Tel.: 228777 (auch außerhalb der Geschäftszeiten) Sprechzeiten: Mo und Fr: 10.00–13.00 Uhr Do: 14.00–17.00 Uhr

Schwangerschaftsberatungsstelle DRK Pasewalk Oskar-Picht-Str. 1, Tel.: 433066

PASEWALKER NACHRICHTEN Öffnungszeiten: Montag: 09.00–12.00 Uhr Dienstag: 09.00–12.00 und 14.00–18.00 Uhr Donnerstag: 09.00–12.00 Uhr Weitere Zeiten nach Vereinbarung

Eltern-Kind-Zentrum DRK Oskar-Picht-Straße 61  Tel.:03973/43 84 204 E-mail: kind@uecker-randow.drk.de dienstags 09.30–11.30 Uhr Krabbelgruppe und Elternfrühstück (An- und Abmeldung erwünscht) 28.10. Uhrzeit nach Absprache Kleine Forscher entdecken die Welt. 04.11. 10.00 Uhr Textilgestaltung (bitte unifarbene Textilien mitbringen zur Erschaffung von Unikaten) 07.11. 10.00 Uhr Kleines Handpuppentheater 11.11. 09.30 Uhr Spielkreis 14.11. 09.30 Uhr Gemeinsames Kochen und anschließendes Mittagessen (vorherige An- bzw. Abmeldung) 18.11. 09.30–11.00 Uhr CURA-Seniorencentrum 21.11. ganztägig Adventsbasteln 25.11. 09.30 Uhr Musikinstrumente bauen oder gemeinsames musizieren

Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt DRK Oskar-Picht-Str. 1 Tel.: 2049975 o. 0170/8786848 Öffnungszeiten: Di., Mi. und Fr.: 9.00–12.00 Uhr Weitere Termine nach telefonischer Absprache auch in der häuslichen Umgebung.

Suchtberatungsund Behandlungsstelle Feldstr. 5, 17373 Ueckermünde Tel.: 039771/229920 Öffnungszeiten: montags: 10.00–12.00 Uhr dienstags: 09.00–16.00 Uhr donnerstags: 08.00–16.00 Uhr Weitere Zeiten nach Vereinbarung.

Pflegestützpunkt Pasewalk An der Kürassierkaserne 9 Tel.: 255 502 Pflegeberater/in Tel.: 255 503 Sozialberater/in Erreichbarkeit: dienstags: 08.00–12.00 Uhr und 13.30–18.00 Uhr donnerstags: 08.00–12.00 Uhr und 13.30–16.00 Uhr sowie nach Vereinbarung


PASEWALKER NACHRICHTEN Umfassende, kostenlose und unabhängige Beratung zu Fragen bei der Auswahl und Inanspruchnahme bundes- und landesrechtlich vorgesehener Sozialleistungen und sonstigen Hilfen.

Schiedsstelle Pasewalk Stadt Pasewalk Haußmannstraße 85 17309 Pasewalk Herr Franco Gurske, Frau Sybille Krause E-Mail: francogurske@web.de oder schriftlich an o. g. Adresse Die Post wird ungeöffnet an die Schiedspersonen weitergeleitet. Die jeweilige Schiedsperson setzt sich mit Ihnen in Verbindung.

Lebenshilfe Speicherstr. 4 Tel.: 2299800 16.00–17.30 Uhr PC-Treff 17.00–18.30 Uhr Theaterprobe

mittwochs: dienstags: Jugendtelefon Das kostenlose Kinder- und Jugendtelefon ist in M-V unter 0800 1110333 zu erreichen.

Feuerwehrmuseum Pasewalk Torgelower Str. 33 Tel.: 432537 oder 0171/8024374 museum@feuerwehr-pasewalk.de Öffnungszeiten: April bis Oktober sonntags 14.00–18.00 Uhr oder nach Vereinbarung

Handball Pasewalker Handballverein von 1990 e. V. Ueckersporthalle 26.10. 09.30–13.30 Uhr weibliche Jugend F Turnierspiele der 1. Kinder- und Jugendsportspiele des LK V-G 14.30 Uhr Bezirksliga weibliche Jugend E Pasewalker HV – HV Altentreptow 16.00 Uhr Bezirksliga weibliche Jugend B Pasewalker HV – HSV Grimmen 07.11. 17.30 Uhr Bezirksliga weibliche Jugend C Pasewalker HV I (1999) – Pasewalker HV II (2000) 09.11. 10.00 Uhr Bezirksliga weibliche Jugend D

- 40 - Pasewalker HV – Wolgaster HV 11.30 Uhr Bezirksliga weibliche Jugend E Pasewalker HV – HSV Insel Usedom 14.30 Uhr Bezirksliga Frauen Pasewalker HV – VfB 93 Penzlin (Nachholspiel vom 28.09.) 16.11. 12.00 bis 15.00 Uhr Bezirksliga weibliche Jugend F (5 Turnierspiele davon 2 PHV) 16.00 Uhr Bezirksliga Frauen Pasewalker HV – Wolgaster HV 18.00 Uhr Bezirksklasse Senioren/ Ü36 Pasewalker HV – Handball SG Greifswald 23.11. 12.30 Uhr Bezirksliga weibliche Jugend B Pasewalker HV – Rostocker HC II 14.00 Uhr Bezirksliga weibliche Jugend E Pasewalker HV – Stavenhagener SV 16.00 Uhr Bezirkspokalspiel 2. Runde, Frauen Pasewalker HV – HV Altentreptow 30.11. 14.00 Uhr Bezirksliga weibliche Jugend C Pasewalker HV II – HSV 90 Waren 15.30 Uhr Bezirksliga weibliche Jugend C Pasewalker HV I – HV Altentreptow 17.00Uhr Bezirksliga weibliche Jugend D Pasewalker HV – SV Fortuna`50 Neubrandenburg II 18.30 Uhr Bezirksliga weibliche Jugend B Pasewalker HV – HSV Greif Tor

Hundesport Verein Deutscher Schäferhunde Pasewalk e.V. Vors. Günter Buse Tel.: 0177/7210214 Ausbildungszeiten mittwochs 18.00–20.00 Uhr sonntags 09.00–12.00 Uhr Interessenten melden sich bitte bei dem Vereinsvorsitzenden unter o. g. Nummer.

– Änderungen vorbehalten –

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kitas & Schulen Gemeinsam lernen macht Spaß – Schüleraustausch Gymnasium Pasewalk – Lyzeum Nr. 1 Nowogard (PN/EE). Im Hauswirtschaftsraum des Gymnasiums Pasewalk stehen Kuchen über Kuchen. Im benachbarten Klassenraum ist eine Kaffeetafel vorbereitet. Hier steht fest, es werden Gäste erwartet. Mädchen und Jungen aus dem Lyzeum Nummer 1 aus Nowogard kommen, um gemeinsam mit den deutschen Schülerinnen und Schülern einen Schultag zu verbringen. Viele von ihnen kennen die Europaschule, Gymnasium Oskar Picht, aus vorangegangenen Besuchen. Aber es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. „Diese Verbindung besteht bereits seit 15 Jahren. Zweimal im Jahr besuchen sich die Schü-

ler“, berichtet Sigrid Bohl, die neben Dorit Engel und Heike Selent zur Vorbereitungsgruppe dieses Tages gehören. Unterstützung erhielten sie durch die neue Schulsozialarbeiterin Antje Schulz. Für Sigrid Bohl und Dorit Engel sowie für Dorota Buriak, von polnischer Seite, ist dieser Tag auch ein kleines Jubiläum. Sie sind seit Anfang an dabei. Auf dem Programm steht heute die Projektarbeit. „Die Schüler haben sich zum Einstieg Musik und Tanz gewünscht“, meint Sigrid Bohl. Heike Selent, Lehrerin an der Schule, ist da voll in ihrem Element. Sie singt und tanzt mit der gesamten Gruppe. Probleme bei der Verständigung

Lehrerin Heike Selent in ihrem Element.

Viele Kuchen gab es zum Empfang der Freunde aus Nowogard.

gibt es nicht, denn auf beiden Seiten der Grenze wird die Sprache des Nachbarlandes gelernt. Anschließend geht es ins Biologiekabinett. Die polnischen Gäste freuen sich schon riesig auf das Arbeiten mit den Elektronenmikroskopen, denn an ihrer Schule in Nowogard haben sie diese Möglichkeiten nicht. Dana Hardrath-Nittke lud alle ein zu einem Blick durch das Mikroskop. Ein Heuansatz und die Wasserpest boten da ideale Untersuchungsmöglichkeiten. Zwar ist das Lyzeum in Nowogard nicht mit so einer Technik in Biologiekabinett ausgestattet, aber auf anderen Gebieten recht fortschrittlich. So stellte die Schulkoordinatorin bei einem Besuch im Nachbarland fest, dass an den Schulen in Sachen Ausstattung mächtig aufgeholt wurde. Es gibt kaum noch Schulbücher, die Schüler kommen mit dem Tabletcomputer zur Schule. Nach dem Mittagessen geht es zur Kegelbahn des Hotels Pasewalk. Und dann ist die Zeit auch schon wieder vorbei“, berichtet die Lehrerin. Das hat auch Natalie Cudak festgestellt. Sie gehört zu den Schülerinnen und Schülern, die bereits an solchen grenzübergreifenden Projekttagen teilnahmen. Sie meint: „Hier kann man seine Sprachkenntnisse festigen und Freunde finden. Nur leider ist die Zeit einfach zu kurz“. Sie ist außerdem mit einigen jungen Leuten in Polen über Facebook befreundet. Wie alle anderen deutschen Teilnehmer des Projektes, nimmt sie am Polnischunterricht teil. „Es macht riesigen Spaß und beide Seiten können voneinander lernen und erste Freundschaftsbande knüpfen“, ergänzt sie. „Mit dem Schüleraustausch leben wir Europa und werden unserem Titel „Europaschule“ gerecht“, meint Sigrid Bohl. Natürlich bringen solche Veranstaltungen immer einen enormen finanziellen Kraftaufwand mit sich. Aber dank der Hilfe und Unterstützung der Eltern, des Fördervereins der Schule und des Deutsch-polnischen Jugendwerkes gelingen uns immer wieder tolle Begegnungen zwischen den Jugendlichen der Schulen. Über die Unterstützung freuen wir uns natürlich sehr und danken allen ganz herzlich“, freut sich Sigrid Bohl. Übrigens gibt es Projektarbeit und Erfahrungsaustausch nicht nur bei den Schülern. Das gesamte Lehrerkollegium des Gymnasiums war in den Osterferien zum Erfahrungsaustausch in Nowogard.


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... seid herzlich willkommen Sie gehören einfach dazu, die Besuche zwischen den Schülern der Schulen auf beiden Seiten der Grenze. Waren vor einer Woche die Mädchen und Jungen aus Nowogard im Gymnasium zu Gast, sind es heute die aus Stettin. Seit 2006 kommen wir, meint Dorota Kudlik, die Schulsozialarbeiterin der Gesamtschule Nr. 4 in Stettin. Sie erinnert sich noch genau, wie alles begonnen hat. Magdalena Lacka und die Schüler hingegen sind das erste Mal zu Gast. Entsprechend groß sind die Erwartungen. Zur Begrüßung gab es gleich erst einmal leckeren Kaffee und Kuchen. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 des Hauswirtschaftskurses, um ihre Projektleiterinnen, haben wieder Großes geleistet. Ein großes Lob gilt auch den anderen Akteuren, die sich eine Menge einfallen lassen haben. Nach Musik und Tanz ging es zur Projektarbeit ins Biologiekabinett und zu den physikalischen Versuchen im Spektrum der Physik mit Projektleiterin und Lehrerin Mildrit Redlin und ihren Schülern. Nicht schlecht staunten die Gäste, als die kleine, zierliche Frau bei einem Experiment den kräftemäßig viel stärkeren Schüler „besiegte“. „Das sind die Ergebnisse der Gesetze der Physik“, erklären die gastgebenden Schüler. Sämtliche Exponate wurden von den

Die Schüler bei den physikalischen Exponaten. Fotos: Ernst

Schülern angefertigt. Hilfe und Unterstützung erhielten sie von Sponsoren, die die verschiedenen Materialien zur Verfügung stellten, beziehungsweise von handwerklich begabten Sympathisanten und Eltern der Schule. „Die Zeit reicht einfach nicht“, meint Mildrit Redlin, die noch viele interessante Versuche mit ihren Schülern präsentieren möchte. Nach so viel Wissenschaft ging es zur „Historie“ ins Museum

der Stadt. Und schon heißt es „Auf  Wiedersehen“. „Diese Projekttage machen immer viel Spaß, einige Freundschaften haben sich schon entwickelt. Am besten geht das über Facebook“, meint Lea Kerkhoff, die sich schon auf ein Wiedersehen mit den polnischen Schülern freut. Schwierigkeiten mit der Sprache gibt es nicht. Hakt es einmal mit der polnischen Sprache, hilft man sich mit dem Englischen weiter.

Ein Spielplatz für die „Schlossberggeister“ aus Pasewalk (PN/PM). Am 17.09.2013 war es nun endlich soweit. Unser neuer Spielplatz wurde eingeweiht. Ein Spielplatz, den wir bei der Aktion „Spielen, aber sicher“ am Ende des letzten Schuljahres gewonnen haben. Eine Doppelschaukel und ein großer Sandkasten mit blauem Sonnensegel, sowie eine Sitzhütte mit Überdachung stehen zum Spielen, Toben, Basteln und Malen bereit. Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen bedanken, die an der Spielplatzgestaltung und unserer kleinen Einweihungsfeier beteiligt waren. Besonders zu nennen sind die VR-Banken Uckermark-Randow, Antenne MV, der Spielplatzgestalter Herr Stefan Teschke, die Firma Ruff aus Löcknitz, die uns den Sand für den Sandkasten gesponsert haben, den die Schüler der Schlossbergschule im Sandkasten verteilt haben. Danke sagen wir der Stadt Pasewalk für die schöne Sitzhütte und der OAS Pasewalk, die diese Sitzhütte innerhalb von einem Tag aufstellte, auch dem Lila Bäcker

danken wir für den leckeren Kuchen für unsere Einweihungsfeier.

Nach dem kleinen Einweihungsfest konnte das Spielen beginnen. Foto: Schlossberggeister


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Am rande In unserer Rubrik „Am Rande“ stellen wir unsere Stadtvertreter vor: immer gern in Dinge, die mich interessieren, eingebracht. Und so war es für mich nach dem Studium auch selbstverständlich, dass ich mich in meiner Heimatstadt engagiere. Darüber hinaus bildet man bei der Beschäftigung mit Kommunalpolitik auch viele nützliche Fertigkeiten aus und lernt sehr viel dazu.

Rüdiger Behrendt Jahrgang 72 Geboren, aufgewachsen in Pasewalk Mit Leidenschaft Pasewalker Schuljahre und Abitur in Pasewalk Studium der Physik in Greifswald Ledig Keine Kinder Wohnhaft in Pasewalk Beruf: Diplom Physiker in Pasewalk, selbstständig, gründete schon im 3. Studienjahr seine Firma in Pasewalk die seit 20 Jahren besteht Hobby: Abenteuerreisen, Sprachen, Geschichte Herr Behrendt: Warum sind Sie Stadtvertreter geworden? Ich habe mich schon

Was wollen Sie für Pasewalk bewirken? Die Stadt muss für jüngere Menschen interessanter werden. Dazu benötigen wir Arbeitsplätze und Freizeitangebote. Daher gilt meine besondere Unterstützung der Wirtschaft und den Vereinen.

Rüdiger Behrendt, Foto: Ernst

Was wollen Sie für Pasewalk bewirken? Nach der Wende stellte ich nach meiner Auffassung fest, dass es immer mehr an sozialer Gerechtigkeit fehlt. Darum wollte ich mich ganz zielgerichtet dafür einsetzen. Der Schwerpunkt lag und liegt auf der Seniorenarbeit. 2010 wurde Pasewalk als seniorenfreundliche Kommune ausgezeichnet. Das ist ein schöner Erfolg, aber trotzdem gibt es noch viele Lücken und eine Menge zu tun.

Lydia Wittkopf Jahrgang: 1948 Geboren in Weimar Aufgewachsen und zur Schule gegangen in ganz M-V Beruf: Archivassistentin Verheiratet Zwei erwachsene Kinder, vier Enkelkinder Seit 1964 wohnhaft in Pasewalk Hobby: Familie, Kleingarten, Dauercamping Frau Wittkopf: Warum sind Sie Stadtvertreter geworden? Ich war schon vor der Wende viel ehrenamtlich in Bürgernähe tätig. Durch diese Erfahrungen und Kenntnisse aus dem Ehrenamt, auch in den Wendejahren, entwickelte sich der Wunsch noch aktiver in diesem Bereich tätig zu sein und meine Erfahrungen einzubringen. So wurde ich 1990 sachkundiger Bürger und 1994 zum Stadtvertreter gewählt, wo ich immer noch tätig bin.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Pasewalk? Eine attraktive Zukunftsvision als gemeinsames Ziel möglichst vieler Stadtvertreter.

Lydia Wittkopf, Foto: Ernst

Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Pasewalk? Ich wünsche mir, dass die Stadtvertreter zusammenfinden, dass nicht Parteienkampf im Mittelpunkt steht, sondern dass alle an einem Strang zum Wohle der Bürger ziehen. Außerdem; auch wenn es viele Probleme gibt, anstatt zu meckern, würde ich mir wünschen, dass die Bürger auch das Positive in unserer Stadt sehen und an der Verschönerung mitarbeiten.


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Vereine Neue Software für Fahrsimulator dank der Hilfe der Sparkassenstiftung (PN/EE). Die Verkehrssicherheit steht für die Helfer der Verkehrswacht Uecker-Randow an erster Stelle. Ständig sind sie bemüht neue, interessante Möglichkeiten anzubieten, um den Verkehrsteilnehmern die Gefahren des Straßenverkehrs nahe zu bringen. Dabei gilt es, oftmals „eingefahrene“ Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu beleuchten und im Erfahrungsaustausch mit anderen möglicherweise zu verändern oder zu verwerfen. Und das betrifft alle Altersgruppen. Einer der sich dabei ganz aktiv engagiert ist Hans-Joachim Krüger, Moderator des Fahrsimulators der Verkehrswacht UER. Nur leider ist das gute Stück schon etwas in die Jahre gekommen und die darauf befindliche Software entspricht nicht mehr den modernen Anforderungen. Eine Neue müsste her, doch die ist teuer. Unter die „Arme“ griff hier dem Verein die Sparkassenstiftung UER. Sie steuerte die Hälfte des Betrages für einen Film bei. Dafür bedankten sich die Mitglieder und allen voran der Vorsitzende der Verkehrswacht Uecker-Randow, Werner Hackbarth, bei der Vorsitzenden der Sparkassenstiftung Susan Mirasch, ganz herzlich. Die neue Software (Film) stellte der Verein zur diesjährigen Leistungsschau vor.

Im würdigen Rahmen, am Stand auf der diesjährigen Leistungsschau, bedankt Werner Hackbarth sich bei der Vorsitzenden der Sparkassenstiftung UER für die Unterstützung mit einer kleinen Urkunde. Foto: Ernst

Doch nicht nur die Pasewalker kommen in den Genuss ihre Fahrkenntnisse zu überprüfen, Hans-Joachim Krüger fährt mit dem Gerät durch das ganze Land und hilft anderen Verkehrswachten bei ihren Verkehrssicherheitstagen.

Übrigens können Interessierte ihre Kenntnisse zu den Seniorentagen am 22. Oktober im Haus der Generationen in Torgelow überprüfen. Die Verkehrswacht ist dann wieder mit vielen Angeboten vor Ort.

Tansania ganz nahe (PN/EE). Es ist das herrliche Grün, die Bäume und Blumen und vor allem die Freundlichkeit der Menschen, die den beiden tansanischen Gästen am meisten in Erinnerung bleiben werden. Vor fast einem Monat, genau zur diesjährigen Leistungsschau, trafen Glory E. Mwanri und Joseph Samwel, die aus der Arusha-Region in Tansania kommen, in Pasewalk ein. Noch völlig fremd und kaum jemanden kennend, stürmten gleich viele neue Eindrücke auf die beiden ein. Für Joseph Samwel, der ein echter Massai ist, gab es sogar ein ganz besonderes Erlebnis. Er sprang beim Fußballspiel „Ü 40“ als Spieler für die Mannschaft Politik/Verwaltung ein. Eine Premiere für den jungen Mann, denn er spielte das erste Mal auf Rasen. Glory Mwanri und Joseph Samwel weilen auf Einladung des Freundeskreises Arusha/Tansania in der Region. „Es soll eine kleine Auszeichnung für die beiden sein. Joseph ist der beste Grundschullehrer, den wir in den Massai-Dörfern

haben. Und Glory ist die Verwaltungschefin des Vereins in Oldonyosambu. Sie leitet alle Aktivitäten des Vereins“, berichtet Jörg Pommerening, Mitglied des „Freundeskreises Arusha/Tansania“. Die beiden haben einen 13-stündigen Flug hinter sich und sind jetzt 9.000 Kilometer von zu Hause entfernt, ergänzt er. An den vier Kindergartenschulen werden 410 Kinder von 10 Lehrern betreut. Ihre Ausbildung wurde mit Spendengeldern finanziert und auch ihre Tätigkeit als Lehrer finanziert sich durch Spendengelder. Der Verein „Freundeskreis Arusha/Tansania“ kümmert sich nicht nur um die Lehrer. Gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania konnten Schulen gebaut, Wasserleitungen gelegt und dafür gesorgt werden, dass jedes Kind ein warmes Schulessen, eine Art Getreidebrei, erhält. Oftmals die einzige warme Malzeit überhaupt, die die Kinder erhalten. Davon sind die Erlebnisse der beiden hier natürlich weit entfernt. Sie

hospitierten in Kindergärten, Schulen und Einrichtungen der Behindertenhilfe in Pasewalk, Woldegk, Holzendorf und Prenzlau. In Prenzlau wurde sogar ein Spendenlauf organisiert. Auch Glory und Joseph nahmen daran teil. Glory lief 110 und Joseph 140 Minuten. Für jede gelaufene Minute spendeten Freunde und Sympathisanten des Freundeskreises für die Projekte in Tansania. Die Verwaltungschefin und der Lehrer staunten nicht schlecht über die kleinen Klassenstärken, den Aufbau der Schulen und die Behindertenarbeit. Glory sah hier zum ersten Mal viele behinderte Menschen und erlebte, wie intensiv sich um diese gekümmert wurde. In ihrer Heimat hat sie überhaupt höchstens fünf Menschen mit Behinderungen gesehen, denn dort werden diese von ihren Verwandten versteckt, weil sie sich für diese schämen. Ganz erstaunt waren die beiden auch, dass hier die Babys schon in Kinderkrippen gehen. „Auf all unseren Besuchsstationen begegneten uns die


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Der Abschied fiel schwer. Glory und Joseph im Kreise des Freundeskreises Arusha/Tansania.

Menschen mit Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft“, freuen sich die beiden. Besonders ans Herz ging ihnen aber die Aufnahme bei den Frauen und Männern des Freundeskreises. Hier waren sie in den Familien zu Gast und verlebten schöne Stunden im Familienkreis. Entsprechend schwer viel ihnen auch der Abschied. Fotos, viele Erinnerungen und Erinnerungsgeschenke begleiten die beiden auf ihren Heimweg. Ach ja, Sprachprobleme gab es nicht, denn die meisten der Gastgeber sprechen Englisch. Auch zu unserem Interview erklärten sich Jörg Pommerening und Rüdiger Behrendt als Sprachmittler bereit. Dafür ein herzliches Dankeschön. Zum Abschluss unseres Gespräches berichtete Rüdiger Behrendt noch von einer ganz besonderen Begebenheit. Als Glory und Rüdiger Behrendt sich über die Erlebnisse des Tages unterhielten, fragte die junge Frau den Pasewalker: „Sag mal Rüdiger, habt Ihr extra für uns so große Portionen beim Essen gemacht?“ ... was für uns zur Normalität gehört, ist in dem tansanischen Land die große Ausnahme.

Zur Erinnerung gab es Fotos und Geschenke. Fotos: Ernst

Erstes separates Dressurturnier beim Pasewalker Pferdesportverein (PN/EE). „Die Zeit zu Pfingsten ist einfach zu knapp“, resümiert Elke Laage vom Pasewalker Pferdesportverein. Was sie damit

sagen will, ist, dass den Dressurreitern nicht genügend Zeit eingeräumt werden kann, um ihre Leistungen entsprechend zu prä-

sentieren. Springprüfungen von Klasse E bis S, denen sich da bereits über drei Tage aus, da blieb kaum noch Zeit für die Dres-


PASEWALKER NACHRICHTEN surprüfungen. Alternativ entschied man sich für eine zweite Veranstaltung. Und die kam bei den Reitern gut an. 85 Startmeldungen für die Dressurprüfungen der Klasse E, A, L und L mit Kandare sind schon beachtliche Zahlen. „Wir wollen vorsichtig anfangen, mal sehen, wie das Turnier bei den Reitern ankommt“, meint Elke Laage. Bei den Reitern jedenfalls ist der erste Eindruck sehr positiv. Vielleicht findet demnächst ja dann das Dressurturnier immer im September statt. Zu den bekanntesten Teilnehmern unter den Dressurreitern gehörten Ralf Voß vom Ritzerower Reitsportverein und Rene Mencke, RFV Gestüt Ganschow. Aus der Region stellten sich Silvia Körk vom RFV Krackow und Liane Keller vom SC Eintracht Rossower, Susan Latzkow, Zerrenthiner PSV, Anika Weiher, SC Eintracht Rossow und viele weitere Reiterinnen und Reiter den Wertungsrichtern. Dabei schlugen sie sich ganz beachtlich. In der Prüfung E E7 blieben 4 von 5 Platzierungen in der Region. Den Sieg nahm jedoch Maria Cornelius, von der Reitergilde Katzow mit nach Hause. Sylvia Körk sicherte sich ebenfalls einen vierten Platz (Klasse A A6) und zwei dritte Plätze hinter den beiden Favoriten in den beiden LPrüfungen. Wie erwartet sicherten sich die ersten und zweiten Plätze in der Klasse L mit Trense und L7 Rene Mencke und Ralf Voß. Wobei jeder einmal die goldene und einmal die silberne Schleife erhielt. Ein schöner und für die Dressurreiter ansprechender Wettkampftag ging zu Ende nicht zuletzt mit der Hoffnung, das wieder ein paar mehr Dressurturniere angeboten werden. Für die gelungene Veranstaltung ging der Dank des Vereinsvorsitzenden, Martin Kühl, an alle Helfer und Sponsoren und natürlich an die Reiter, die nicht nur aus der Region, sondern auch aus ganz M-V und Brandenburg kamen.

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Anika Weiher (SC Eintracht Rossow e. V. ) holte sich in der Prüfung E E7 den 2. Platz

Elisa Ernst gehört zu den jungen Nachwuchsreiterinnen, die das erste Mal mit ihrem Pferd in Pasewalk starteten, Fotos: Ernst

Einladung zur Mitgliederversammlung

Ortsverein Pasewalk- Uecker- Randow- Tal

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Hiermit lädt der Vorstand zur jährlichen Mitgliederversammlung ein. Datum: 6. November 2013 Ort: Pasewalk, Oskar- Picht-Str. 61, (DRK-Begegnungsstätte) Beginn: 18.00 Uhr Tagesordnung: Eröffnung und Begrüßung Beschluss über die Tagesordnung Feststellung der Beschlussfähigkeit Tätigkeitsbericht des Vorstandes Entlastung des Vorstandes Beschluss Haushaltsplan 2014 und Veranstaltungsplan Schlusswort des Vorsitzenden Kurt Minow – Vorsitzender


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Brieftaubenverein – Pommernbote 09163 Pasewalk e. V. Die Flugsaison 2013 (PN/M. Döring). Der wohl interessanteste Teil des Jahres ist die Wettflugzeit. Die Wettflüge beginnen im Mai und enden im September. Auf dem Programm stehen 12 Alttierflüge und 5 Jungtaubenflüge. Die Entfernungen liegen zwischen 150 und 650 km. Jedes Jahr gibt es etwas, was ein Jahr besonders macht. So können wir sagen, dass dieses Jahr durch die lange nasse und kalte Periode im Frühjahr und Anfang Sommer, gefolgt von der ersten Hitzewelle, was die Wetterbedingungen während der Flüge betrifft, mit Recht außergewöhnlich genannt werden darf. Vielerorts gab es dann auch ziemlich viele Verluste. Auf Grund der hohen Verluste mussten sogar einige Flüge ausfallen. Bei den Jungtauben waren die Verluste so hoch, dass wir hier von ca. 40–50 % sprechen können. Ursachen: Das Immunsystem bei den Jungtauben ist nicht zu 100 % entwickelt und so kommt es bei einer Stresssituation zum Ausbruch der Jungtaubenkrankheit. Die Jungtaubenkrankheit kann innerhalb einer Stunde zum Ausbruch kommen. Bei einem Kabinenexpress, mit einer Besetzung von 1.500 – 2.000 Tauben, ist eine Hitzeentwicklung bis zu 40 Grad keine Seltenheit. Bricht nun im Kabinenexpress in der Nacht die Jungtaubenkrankheit durch, dann kann sich jedermann den Rest selbst denken. Bei einer Sonneneruption werden die Magnetfelder unseres Planeten geschwächt und dann werden nicht diese Magnetfelder von den Brieftauben zur Orientierung genutzt. Eine Inversions-Wetterlage ist nur selten zu erkennen. Anhand von abziehendem Rauch oder auch mithilfe eines Luftballons lassen sich die Luftschichten aber vor einem Brieftauben-Auflass recht gut sichtbar machen. Lässt man einen gasgefüllten Luftballon kurz vor dem geplanten Auflass hochsteigen, so kann das Flugverhalten Auskunft über eine eventuell vorhandene Bodeninversion geben. Steigt der Luftballon ohne abzuknicken gerade hoch, steht einem Auflass nichts mehr im Wege. Knickt der Ballon aber in einer gewissen Höhe ab, sollte man sich einfach die Zeit nehmen und warten, bis sich die Temperaturen der Luftschichten angeglichen haben, um einen schweren Flug zu verhindern.

Viele Jungtauben gehen heute in der Tretmühle des Taubensports unter, das sich in der Jungtaubenkrankheit äußert, die es früher nicht gab.

Diese kleinen Hilfsmittel sollten sich die Flugleiter in den RVen gut merken, dann sind die Verluste nicht ganz so hoch! Im August 2013 nahm der Verein Pasewalk 09163 wieder am Brieftaubenauflass in London teil. Trotz der schlechten Wetterlage waren die Ergebnisse gut. Flugstrecke London–Pasewalk 1.002 km. Am Flug London vom Weitstreckenclub NO-D waren insgesamt 214 Züchter mit 1.103 Tauben am Start. In der Zone VI errang Sportfreund R. Stelter den WAWSAAR-Pokal. Vereinsmeister des Pasewalker Vereins 09163 wurde Rudolf Stelter, Jugendpokal des Pasewalker Vereins 09163 errang Marvin Berg.

Den Bürgermeisterpokal der Stadt Pasewalk auf die 2 schnellsten Tauben errang Manfred Döring am 09.06.2013 Flug Telgte 456 km. Den Sparkassenpokal der „Sparkasse Uecker-Randow“ auf die 2 schnellsten Tauben errang Berthold Marsal am 19.05.2013 Flug Uelzen 239 km. Die Siegerehrung des Vereins Pasewalk 09163 findet im November statt. Dank gilt unseren Sponsoren „Stadt Pasewalk“ und der „Sparkasse Uecker-Randow“. Interessierte Jugendliche erhalten im Verein einen Einblick in die Arbeit mit den Brieftauben und können so für die Vereinsarbeit begeistert werden.


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Vereine stellen sich vor 20 Jahre Freunde und Förderer des Gymnasiums Pasewalk 1908 e. V. (PN/RK). Seit 20 Jahren widmen sich engagierte Absolventen, ehemalige und aktive Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern und Bürger, die sich dem Pasewalker Gymnasium verbunden fühlen, der ehrenamtlichen Arbeit für unser traditionsreiches Haus. Der Verein wurde am 19. April 1993 von Gerhard Scherping, Reiner Stieber und Dr. Hans Meyer – die den 1. Vorstand bildeten, sowie Cornelia Altmann, Sabine Rodewald, Sigrid Bohl, Ralf Og, Ingrid Kotsch und Karl-Heinz-Schröder gegründet. Eine 1. Satzung wurde am 12. September 1994 beschlossen. Zweck unseres Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur am Pasewalker Gymnasium sowie die Förderung der Verbundenheit der Absolventen und Lehrer mit ihrer ehemaligen Schule. Seit 1998 ist unser Verein als gemeinnützig anerkannt. Im selben Jahr übernahm Reiko Kretzschmar den Vorsitz über den heute 45 Mitglieder zählenden Verein. In den vergangenen 20 Jahren haben wir eine Vielzahl von Projekten im Umfang von mehr als 50.000 Euro am Pasewalker Gymnasium unterstützt. Dabei ist es uns wichtig, die entsprechenden finanziellen Mittel so zu erwirtschaften, dass auch positive Effekte für unsere Heimatstadt entstehen. In bewährter Zusammenarbeit mit unserem Vereinsmitglied – dem Pasewalker Buchhaus Lange – laden wir regelmäßig namhafte Künstlerinnen und Künstler ein und organisieren echte kulturelle Highlights in der Stadt. Zu unseren Gästen gehörten Manfred Bofinger, Annekatrin Bürger, Ditte Clemenz, Uli und Bruni Ditzen, Angelica Domröse, Peter Ensikat, Eberhard Esche, Gerhard Schöne, Renate Holland-Moritz, Wladimir Kaminer, Ursula Karusseit, Fritz Kuhnke, Giesela May, Steffen Möller, Dieter Moor, Heinz-Florian Oertel, Jochen Petersdorf, Friedrich Schorlemmer, Serdar Somuncu, Gisela Steineckert und Dirk Michaelis, Hansgeorg Stengel, Hilmar Thate, Franziska Troegner und Jackie Schwarz, Uta Schorn und Dirk Zöllner. Die erwirtschafteten Überschüsse aus diesen Veranstaltungen investieren wir neben unseren Mitgliedsbeiträgen vollständig in Projekte und die Ausstattung des Gymnasiums, um unseren Schülerinnen

Franziska Troegner und Jaecki Schwarz nach ihrer Lesung am 18.11.2012 im Kulturforum „Historisches U“. Wie immer eine Veranstaltung des Buchhauses Lange in Koproduktion mit dem Verein Freunde und Förderer des Gymnasiums Pasewalk 1908 e. V. Foto: Ernst

und Schülern Lern- und Arbeitsbedingungen zu schaffen, die über die vom Schul­ träger, dem Landkreis Vorpommern-Greifswald, gewährleistete Mindestausstattung hinausgehen. Wir ermöglichen Theaterbesuche, unterstützen die technische Ausstattung, schaffen Bücher und Software für die Schülerbibliothek an und unterstützen – neben vielen anderen Maßnahmen - die Galerie im Foyer. Durch die Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler mit ihren Konzerttätigkeiten gelang es uns in diesem Jahr sogar, ein komplettes Keyboard-Klassenkabinett einzurichten. Ein besonderes Anliegen ist uns, die Schülerinnen und Schüler zu Ausnahmeleistungen zu motivieren. Unser Verein stiftet deshalb seit dem Jahr 1999 den mit 250 Euro dotierten Oskar-Picht-Preis für denjenigen Absolventen, der durch seine engagierte Arbeit im schulischen und außerschulischen Bereich maßgeblich zum besonderen guten Ruf des Pasewalker Gymnasiums beigetragen hat. Der Preis wurde bisher an 10 Absolventen vergeben: Huy Kien Nguyen, Dana Ihlow, Frank Steinhöfel, Frank Stähr, Franziska Gutzmer, Franziska Rodewald, Carmen Krüger, Nina Stange, Jarves Marvin Drechsler und Franziska Hiller.

Um den Kontakt zu unseren Absolventen aufrecht zu erhalten, organisieren wir in regelmäßigen Abständen große Jahrgangstreffen, bei denen Hunderte Ehemalige ihrer alten Schule einen Besuch abstatten. Auch für uns ist es – neben dem großen positiven Feedback für unsere Arbeit – immer wieder ein Erlebnis, am weiteren Lebenslauf unserer Schüler teilzuhaben. Besonders stolz sind wir in diesem Kontext auch auf unsere beiden Publikationen „Das Gymnasium Pasewalk im Wandel der Zeiten“ von 1998 und „100 Jahre Gymnasium Pasewalk“ von 2008. Die jeweils ca. 100-seitigen Broschüren wurden von unseren Mitgliedern Sonja und Michael Blanck verfasst und vom Verein verlegt. Unser Jubiläum wollen wir nochmals zusammen mit den Pasewalkern feiern und uns mit einem wundervollen kulturellen Erlebnis verwöhnen: Unser nächster Gast wird erneut Wladimir Kaminer sein, der am 29. Oktober 2013 um 19.00 Uhr im Kulturforum „Historisches U“ sein neues Buch vorstellt – Karten können wie immer im Buchhaus Lange erworben werden. Sie erreichen den Verein unter: verein@gymnasium-pasewalk.de


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Der Kunstverein Uecker-Randow e. V. Der Kunstverein Uecker-Randow e. V. besteht seit dem Jahr 2004. Seine Ziele sehen die Mitglieder in einer Aufwertung der bildenden Kunst im öffentlichen Bewusstsein, der Belebung des Kulturtourismus in der Region und der Förderung von Kreativität und künstlerischer Bildung. Wichtige Projekte des Vereins: Der mehrere Jahre laufende „Paul-Holz-Workshop“ mit Kunststudenten aus Polen und Deutschland, der anschließenden Ausstellung der entstandenen Werke und der jährlich stattfindende Kunstmarkt in Pasewalk. In diesem Jahr findet der Kunstmarkt am 9. November 2013, in der Zeit von 14.00– 16.00 Uhr im Kulturforum „Historisches U“ statt. Von Töpferwaren über Filzarbeiten bis hin zu leckerem Kuchen ist alles zu finden. Zum Vorstand gehören Olaf Thaler, Katrin Lange und Birgit Kohlase.

Kunstmarkt 2012, Foto: Verein

Bundeswehr Soldaten der Panzergrenadierbrigade 41 aus Torgelow nehmen an Trauerfeier in Polen teil (PN/PM/Bundeswehr). In Stare Czarnowo (Neumark), einem Dorf rund 25 Kilometer südöstlich von Stettin, liegt ein großer deutscher Soldatenfriedhof, auf dem am 4. Oktober 1160 gefallene Soldaten und zivile Opfer des 2. Weltkrieges beigesetzt wurden. Etwa 40 % der Verstorbenen konnten 68 Jahre nach Ende des Krieges, insbesondere anhand von Erkennungsmarken, identifiziert werden. Durch den Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge wurde diese Trauerfeier ausgerichtet, um den Toten die letzte Ehre zu erweisen. Unter den ca. 250 Teilnehmern befanden sich zahlreiche Jugendliche, Angehörige der gefallenen Soldaten sowie Bürger aus Stare Czarnowo und Soldaten der Bundeswehr. Nach einer kurzen Begrüßung sprach Oberst Johannes Gerhard Derichs, stellvertretender Brigadekommandeur der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“ aus Torgelow, zu den Teilnehmern der Veranstaltung. Die anschließende Einsegnung wurde durch Pfarrer Riedel aus Penkun durchgeführt, gefolgt von einem Totengedenken durch Carsten Richter vom Volks-

Foto: Bundeswehr

bund deutscher Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern. Für einen würdevollen musikalischen Rah-

men während der Feierstunde sorgte der Chor „Sedina“ der deutschen Minderheit aus Stettin.


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wir gratulieren Wir gratulieren den Jubilaren des Monates November 2013 zum Geburtstag und wünschen Ihnen für das neue Lebensjahr Gesundheit und viel Freude Gemeinde Brietzig Zum 87. Geburtstag Frau Anni Wesener Zum 81. Geburtstag Frau Frieda Griebenow Herrn Ehrhard Salomonski Zum 74. Geburtstag Herrn Siegfried Bresin Gemeinde Fahrenwalde Zum 77. Geburtstag Herrn Manfred Kaschube Zum 72. Geburtstag Frau Irmtraud Mühlenbächer Zum 70. Geburtstag Herrn Peter Lorbeer Herrn Jan Mühlenbächer Gemeinde Jatznick Zum 92. Geburtstag Frau Erna Pelz Zum 88. Geburtstag Herrn Arno Rahn Zum 87. Geburtstag Frau Elisabeth Seidel Zum 82. Geburtstag Herrn Alfred Frohloff Herrn Fredy Albrecht Zum 80. Geburtstag Herrn Günter Piepenhagen Zum 79. Geburtstag Herrn Hans-Georg Zastrow Frau Irene Oehlke Frau Christel Frohloff Herrn Lothar Born Zum 77. Geburtstag Herrn Kurt Schmohl Zum 76. Geburtstag Herrn Günter Timm Frau Erna Stripp Frau Maria Zorn Frau Christa Engel Zum 75. Geburtstag Frau Christel Gottschalk Zum 74. Geburtstag Herrn Willi Laffin Frau Barbara Börner Frau Natalie Heyden Zum 73. Geburtstag Herrn Hermann Vilter Herrn Ulrich Müller Herrn Helmut Klimpel Zum 72. Geburtstag Herrn Wolfgang Köpke Frau Ursula Heiden Frau Marianne Pochert Frau Ingrid Kaiser

Zum 71. Geburtstag Herrn Dieter Strohfeldt Gemeinde Koblentz Zum 73. Geburtstag Frau Hanni Napp Gemeinde Krugsdorf Zum 89. Geburtstag Frau Hildegard Strauch Zum 78. Geburtstag Herrn Siegfried Throner Zum 70. Geburtstag Herrn Wolfgang Tews Gemeinde Nieden Zum 80. Geburtstag Frau Hildegard Hesse Zum 74. Geburtstag Frau Dorothea Schröder Herrn Gerd Koschack Gemeinde Papendorf Zum 87. Geburtstag Herrn Hans Schneider Zum 81. Geburtstag Frau Hildegard Reepschläger Zum 77. Geburtstag Frau Gertrud Peter Gemeinde Polzow Zum 87. Geburtstag Frau Lilli Becker Zum 80. Geburtstag Herrn Adolf Schönhoff Zum 74. Geburtstag Herrn Harry Schröder Gemeinde Groß Luckow Zum 81. Geburtstag Herrn Karl Schulz Zum 73. Geburtstag Frau Erika Liermann Zum 70. Geburtstag Herrn Wolfgang Sarre Gemeinde Rollwitz Zum 89. Geburtstag Herrn Fritz Helwig Zum 83. Geburtstag Herrn Winfried Lauterbach Frau Irma Pencun Zum 79. Geburtstag Frau Hannelore Latzkow Zum 78. Geburtstag Frau Christel Kohls

Zum 77. Geburtstag Herrn Dieter Knop Zum 74. Geburtstag Herrn Hans-Jürgen Barth Zum 72. Geburtstag Frau Hannelore Kroll Gemeinde Schönwalde Zum 79. Geburtstag Frau Anni Prepernau Zum 76. Geburtstag Herrn Rudolf Schulz Frau Christa Krull Gemeinde Viereck Zum 90. Geburtstag Herrn Werner Dachner Zum 86. Geburtstag Frau Helga Böttcher Zum 79. Geburtstag Frau Brigitta Petri Zum 76. Geburtstag Herrn Gerhard Liebmann

Zum 75. Geburtstag Frau Lore Griebenow Herrn Edward Klimach Zum 74. Geburtstag Frau Regina Langwald Herrn Berthold Rückert Herrn Andreas Schreiber Zum 73. Geburtstag Frau Hildegard Lorenz Herrn Klaus Böttcher Zum 70. Geburtstag Herrn Hans-Joachim Jorke Gemeinde Zerrenthin Zum 81. Geburtstag Frau Christel William Zum 78. Geburtstag Frau Hannelore Schiebe Zum 71. Geburtstag Herrn Heinz Kühn Zum 70. Geburtstag Frau Eva-Marie Kuckuck

Aufgrund des § 36 Meldegesetz M-V vom 12.10.1992 möchten wir darauf hinweisen, dass Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt des Amtes Uecker-Randow-Tal einlegen müssen.


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öffentliche bekanntmachungen – Öffentliche Bekanntmachungen Anfang –

Dank an die Wahlhelfer Die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag ist abgeschlossen. Wahlhelfer in 23 Wahllokalen im Amtsbereich des Amtes Uecker-RandowTal haben bei der Vorbereitung und Durchführung der Wahl für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Ihnen gilt der besondere Dank und die Anerkennung für den vorbildlichen Einsatz und die hohe Einsatzbereitschaft. Ohne dieses außerordentliche Engagement wäre es nicht möglich gewesen.

Der Geltungsbereich des Plangebietes mit einer Größe von ca. 9,3 ha umfasst die Flurstücke 11/5, 13/8, 13/11, 13/12 und 13/13 der Gemarkung Krugsdorf, Flur 1 und befindet sich auf dem Gelände der Kiesgrube Krugsdorf, ca. 700 m nördlich der Ortslage Krugsdorf. Die Entwürfe des Bebauungsplans Nr. 7 „PV-Freifläche Kiesgrube Krugsdorf“, der Begründung und des Umweltberichts sowie die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen liegen in der Zeit vom 04.11.2013 – 04.12.2013 im Amt Uecker-Randow -Tal, Bauverwaltung, Zimmer 103, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, öffentlich aus.

Auslegungszeiten Fabian Gemeindebehörde

Wichtige Hinweise der Meldebehörde: § 58 c, Absatz 1 Soldatengesetz: „Zum Zweck der Übersendung von Informationsmaterial nach Absatz 2 Satz 1 übermitteln die Meldebehörden dem Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr jährlich bis zum 31. März folgende Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden: 1. Familienname, 2. Vornamen, 3. gegenwärtige Anschrift. Die Datenübermittlung unterbleibt, wenn die Betroffenen ihr nach § 18 Absatz 7 des Melderechtsrahmengesetzes widersprochen haben.“ Widerspruchsrecht gegen Melderegisterauskünfte in besonderen Fällen Im Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen 2014 weist die Meldebehörde gemäß § 35 des Landesmeldegesetzes (LMG) darauf hin, dass jeder Wahlberechtigte das Recht hat, der Auskunftserteilung an Parteien, Wählergruppen und Trägern anderer Wahlvorschläge zu widersprechen. Gemäß § 35 Abs. 1 des Landesmeldegesetzes (LMG) werden keine Auskünfte an Parteien, Wählergruppen und Trägern anderer Wahlvorschläge erteilt, wenn der Betroffene der Auskunftsertelung widersprochen hat. Der Widerspruch kann beim Einwohnermeldeamt des Amtes UeckerRandow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk eingelegt werden.

Ihre Einwohnermeldestelle

Bekanntmachung der Gemeinde Krugsdorf über die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 7 „PV-Freifläche Kiesgrube Krugsdorf“ Die Gemeindevertretung Krugsdorf hat am 22.08.2013 den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 7 „PV-Freifläche Kiesgrube Krugsdorf“ in der Fassung vom August 2013 und den Entwurf der Begründung einschließlich des Umweltberichts beschlossen, gebilligt und zur öffentlichen Auslegung bestimmt.

Montag, Mittwoch, Donnerstag: 8.00–12.00 Uhr und 13.00–15.30 Uhr Dienstag: 8.00–12.00 Uhr und 13.00–18.00 Uhr Freitag: 8.00–12.00 Uhr In der Zeit der öffentlichen Auslegung können von jedermann Bedenken und Anregungen zu dem Entwurf und dessen Begründung mit Umweltbericht schriftlich oder während der o.g. Zeiten zur Niederschrift vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend wurden, aber hätten geltend gemacht werden können. Bestandteil der ausgelegten Unterlagen ist der Umweltbericht mit integrierter Biotop- und Nutzungstypenkartierung, Ergebnisdarstellung zu den faunistischen Erfassungen im Bereich des Vorhabenstandortes PV Krugsdorf, spezielle artenschutzrechtliche Prüfung und Eingriffs-/Ausgleichsbilanzierung. Sie erhalten die folgenden Arten umweltbezogener Informationen: 1. mit folgenden wesentlichen Auswirkungen auf den Menschen: -1 Informationen zur Lärmsituation aufgrund des veränderten Verkehrsaufkommens während der Bauphase -2 Informationen zu Blendwirkungen während der Betriebsphase der Freiflächenphotovoltaikanlage -3 Informationen zu den Auswirkungen auf die Freizeit- und Erholungsnutzung 2. mit folgenden wesentlichen Auswirkungen auf die Tiere: -1 Informationen zu den Auswirkungen der Planung auf die Lebensräume der Laufkäfer, Reptilien (Kriechtiere), Amphibien (Lurche), Kleinsäuger, Großwild und Vogelarten, -2 Informationen zu den Flächen, die aufgrund des Artenschutzes von einer Bebauung auszuschließen sind -3 Informationen zu den Kompensations-, Minimierungs-, Vermeidungs- und erforderlichen CEF-Maßnahmen 3. mit folgenden wesentlichen Auswirkungen auf die Pflanzen: -1 Informationen zu den Auswirkungen auf die Pflanzen im Plangebiet, insbesondere im Hinblick auf das geplante Pflegemanagement für die Flächen zwischen und unterhalb der Modultische 4. mit folgenden wesentlichen Auswirkungen auf den Boden: -1 Informationen zu den Auswirkungen auf den Boden bei einer Verunreinigung des Boden durch Schadstoffe während der Bauphase -2 Informationen zu den Auswirkungen auf den Boden im Plangebiet, insbesondere im Hinblick bei einer Verwendung von Dünnschicht-Solarmodulen (CdTe-Modulen)


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5. mit folgenden wesentlichen Auswirkungen auf das Wasser: -1 Informationen zu den Auswirkungen auf das Oberflächen- und Grundwasser im Plangebiet, insbesondere im Hinblick auf mögliche Auswaschungen bei einer Verwendung von CdTe-Modulen 6. Mit folgenden wesentlichen Auswirkungen auf die Landschaft: -1 Informationen über die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes als Folge der Bebauung.

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Übersichtskarte: unmaßstäblich

Darüber hinaus liegen die bereits vorhandenen umweltbezogenen Stellungnahmen folgender Behörden und Träger öffentlicher Belange aus. - Landkreis Vorpommern-Greifswald, Sachbereiche: Bodendenkmalpflege, Naturschutz/Landschaftspflege, Altlasten, Immissionsschutz, Wasserwirtschaft, Bauleitplanung, Kreisplanung - Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern - Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte - Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie MecklenburgVorpommern - Landesamt für Kultur und Denkmalpflege - Amt für Raumordnung und Landesplanung - Bergamt Stralsund - Forstamt Rothemühl - Stadt Pasewalk Krugsdorf, den 26.10.2013

Schilling Bürgermeister

– Öffentliche Bekanntmachungen Ende –

Aus den Gemeinden Vierecker Haushalt läuft auf Sparflamme (URT/Schrom). „Unser Haushalt läuft weiter auf Sparflamme. Er wurde am 21. August 2013 geprüft und bestätigt, sodass wir handlungsfähig sind“, berichtete Bürgermeister Axel Marquardt während der Sitzung der Gemeindevertreter am 24. September 2013. Er informierte darüber, dass die Stadt Pasewalk den Sommerweg von Viereck in Richtung Ortsteil Gehege, das zur Stadt gehört, neu befestigt habe. Er lobte die fleißige Arbeit der Gemeindearbeiter, die u. a. den Gehweg in der Karl-Marx-Straße und die Bankette Uhlenkrug-Marienthal ausgebessert haben. Der Bauausschuss hatte bei einer Kontrolle der Straße in Uhlenkrug festgestellt, dass bis zu 200 Steine abgeplatzt seien. Inzwischen sei die Firma Greese insolvent und es wird schwierig sein, neue Steine zu besorgen. Sorgen bereite der Gemeinde der katastrophale Zustand der Straße von Borken nach Glashütte, die gefährliche Verwerfungen aufgrund des morastigen Untergrundes aufweist. „Uns gehört ein Teil davon. Hier müssen mit dem Amt Löcknitz-Penkun gemeinsame Absprachen für die gleichzeitige Instandsetzung getroffen werden. Wir wollen in Absprache mit unserem Bauamt für das nächste Jahr finanzielle Mittel dafür einstellen“, konstatierte Marquardt. Er dankte den Wahlhelfern für ihren Einsatz. Er lobte die Durchführung des Sommerfestes durch den Sozialausschuss, insbesondere den persönlichen Einsatz durch Bernhard Trömer und sprach die Hoffnung aus, das es auch im nächsten Jahr ein Sommerfest geben werde, „das allen Beteiligten gut gefallen hat“. Während der Einwohnerfragestun-

de verwies Uwe Eigner auf den Zustand der Straßenbeleuchtung in Uhlenkrug hin. Er bat darum, dass der Veranstalter des monatlich stattfindenden Flohmarktes in Uhlenkrug mehr Parkplätze zur Verfügung stellt, „damit nicht jedes Mal meine Ausfahrt zugeparkt ist und ich nicht vom Grundstück fahren kann“. Der Pasewalker Torsten Schultz, Projektkoordinator der CALLISTON, Gesellschaft für Projektentwicklung mbH Düsseldorf, und Torsten Hackert, Forstamtsleiter in Torgelow, stellten den Gemeindevertretern ihre gemeinsamen Pläne zur Feststellung des Windeignungsgebietes auf der Gemarkung Viereck und Pasewalk vor, auf der einmal zehn Windkraftanlagen stehen sollen. Bürgermeister Marquardt machte deutlich, das eine Anlage auf der Gemarkung Viereck, weit entfernt von der Ortschaft und die restlichen auf der Gemarkung der Stadt Pasewalk, stehen soll. „Wir haben mit Grundstückseigentümern und Landwirten gesprochen und eine positive Zusage erhalten. Wir brauchen noch die Stellungsnahme der Gemeinde Viereck. Der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern ist Eigentümer des Areals“, informierte Torsten Schultz. „Unser Landesforst will sich breiter aufstellen. So auch bei den erneuerbaren Energien, zu den wir eigene Ideen einbringen wollen. Wir wollen als Betreiber der Windkraftanlagen gemeinsam mit CALLISTON in Erscheinung treten und uns in Viereck ansiedeln. Dabei legen wir Wert auf eine gute Zusammenarbeit“, sagte Forstamtsleiter Torsten Hackert. Die Gemeindevertreter stimmten einer möglichen Ausweisung für das Windeignungsgebiet zu, auf dem in weiter Zukunft einmal Windkraftanlagen auf frischen Wind warten. „Bei unserer finanziellen Situation greifen


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wir nach jedem Strohhalm und hoffen, dass die Steuern zu einhundert Prozent in der Gemeinde bleiben“, konstatierte Marquardt. Mit einer Stimmenthaltung und acht Ja-Stimmen wurden die Beschlüsse zur Satzung der Gemeinde Viereck über die Erhebung von Gebühren zur Deckung der Verbandbeiträge des Wasser- und Bodenverbandes „Mittlere Uecker-Randow“ und „Uecker-Haffküste“ angenommen. „Wir als Wählergemeinschaft stimmen der Satzung zu. Der leichte Anstieg der Kosten für die Bürger sind unerheblich“, sagte Peter Griebenow. Dem stimmte im Namen der CDU-Fraktion Detlef Zillmann zu. Im nicht öffentlichen Teil berieten die Gemeindevertreter über Bau- und Grundstücksangelegenheiten und die Vergabe von Leistungen.

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le) und die Züsedomer Oldtimermädels. Ab 19.30 Uhr spielt DJ Sun & Co. zum Tanz auf. Es gibt eine Tombola und eine heiße Erotikshow. Cornelia Krümmel wird die „Fahrenwalder Dorfgeschichten“ zum Preis von 16 Euro verkaufen. „Natürlich haben wir auch an unsere Kinder gedacht, die mit dem THW aus Pasewalk Kinderspiele durchführen. Es gibt eine Malstraße, Sackhüpfen, Wettsägen, Torwandschießen und eine Hüpfburg. Für das leibliche Wohl ist gesorgt“, informierte Hanka Gorsky.

Bürgermeister Walter Krümmel (von links) und die Gemeindevertreter Jörg Hamilton und Jörg Krägenbrink mit den ersten Exemplaren des Bandes der Beiträge zur Geschichte des Dorfes, die von Heinz Pöller aus Carmzow (hinten stehend) erarbeitet wurden. Foto: Günter Schrom Forstamtsleiter Torsten Hackert informiert die Gemeindevertreter über das mögliche Windeignungsgebiet. Foto: Günter Schrom

Fahrenwalder Dorfgeschichte(n) gibt es zum Erntefest (URT/Schrom). Im Mittelpunkt der Sitzung der Gemeindevertreter am 26. September 2013 standen die „Beiträge zur Geschichte eines uckermärkischen Dorfes im Landkreis Vorpommern-Greifswald“, ein Band in einer Auflage von 400 Exemplaren, das über die Geschichte(n) des Bauerndorfes auf 256 Seiten in Wort und Bild berichtet. Die anwesenden Bürger erhielten zum Anschauen ein Exemplar und zeigten sich sehr interessiert über die einzelnen Kapitel des Buches. „Ich habe das Buch gelesen. Das ist das absolute Buch für alle Fahrenwalder. Es informiert über die Urgeschichte, über die Leibeigenschaft bis zur Separation, der Landvermessung im Jahre 1847, über die Dreifelderwirtschaft bis zur Ackerwirtschaft und Vieles mehr“, berichtete Cornelia Krümmel. „Der Kontakt mit den Fahrenwalder Bürgern, die mich bei meiner Suche nach Informationen tatkräftig unterstützt haben, hat mir viel Spaß gemacht. Viele werden sich im Buch wieder finden. Außergewöhnlich ist die Tatsache, dass seit 1578 die Familie Hansmann in Fahrenwalde ansässig ist“, sagte Heinz Pöller, der große Wege bis ins Potsdamer Archiv nicht gescheut hat, um bis ins 15. Jahrhundert in die Geschichte des Bauerndorfes zurück zu blicken. Im Gespräch mit Heinz Pöller stand die Frage, in Fortsetzung der Fahrenwalder Geschichte, einen weiteren Band über Fahrenwalde nach der Wendezeit unter Einbeziehung des Gutsdorfes Bröllin und Friedrichshof zu erstellen. Während der Einwohnerfragestunde informierten Hanka Gorsky und Anja Kühl ausführlich über den Stand der Vorbereitung des Erntefestes am 12. Oktober, das um 13.00 Uhr mit einer Ernteandacht in der Kirche und nach dem Festumzug ab 14.00 Uhr auf dem Areal des Fahrenwalder Traktoren, Land- und Alttechnik e. V. fortgesetzt wird. Mit dabei sind die Rossower Schalmeienkapelle, die Tanzgruppe SV Topfit e. V. aus Prenzlau, Helga Hahnemann (Doub-

9. Jatznicker Waldlauf Am Samstag, dem 16. November 2013 führt der SV scn energy Torgelow in Jatznick den 9. Jatznicker Waldlauf durch. Es ist die vierte Station zur diesjährigen Uecker-RandowCrossserie. Der Start erfolgt für die die Walker (5960 m) um 9.50 Uhr, für die jüngsten Läufer um 10.00 Uhr und anschließend alle anderen Strecken an der Schule. Folgende Streckenlängen sind ausgeschrieben: Bis 7 Jahre 600 m AK 8 bis 11 Jahre: 1.900 m AK 12 bis 15 Jahre: 4.130 m AK 16 bis 19 Frauen und Männer ab M 70 5.960 m AK M 20 bis 65 10.520 m Für warme Getränke, Kuchen und Obst ist im Ziel gesorgt. Die Strecken führen ausschließlich auf profilierten Wegen durch den herbstlichen Wald. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Es gibt kleine Preise und für die Kinder eine Überraschung. Meldungen bitte bis Mittwoch, den 13. November 2013 unter: info@sv-scn-energy-torgelow.de oder telefonisch unter 03976/201694. Die Anmeldung ist auch am Veranstaltungstag bis 30 Minuten vor dem Start möglich. Manfred Krüger Am Ueckerbogen 5 17358 Torgelow E-Mail: krueger-m@freenet.de


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Informationen Jatznicker Bibliothek lädt in die Räume der ehemaligen Haupt- und Realschule ein Öffnungszeiten: jeden ersten Dienstag im Monat: in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr

Amt Uecker-Randow-Tal Haupt- und Ordnungsamt

Information zur Ausgabe der Fischereiabgabemarken für das Kalenderjahr 2014 – erst im Dezember 2013 möglich Gegenwärtig wird durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes MecklenburgVorpommern eine Änderung der Fischereischeinverordnung (FSchVO M-V) erörtert und im Rahmen der Anhörung der Verbände und Ressorts abgestimmt. Da hierbei auch eine Anpassung des Preises der Fischereiabgabemarken zur Diskussion steht, können die Fischereiabgabemarken durch die obere Fischereibehörde erst in Druck gegeben werden, wenn der neue Preis durch das Ministerium festgelegt worden ist. (eine Erhöhung auf 10 Euro ist angedacht) Aus gegenwärtiger Sicht ist zu erwarten, dass die Änderung der Fischereischeinverordnung Mitte des IV. Quartals beschlossen wird. Die Fischereiabgabemarken für das Jahr 2014 können dann erst ab Mitte des Monats Dezember 2013 bereitgestellt werden.

An alle Kindereinrichtungen, Eltern und Gartenbewirtschafter (URT/P. Landrock). Achtung! In der Vegetationsperiode März bis November (vereinzelt auch in den restlichen Monaten) kommt es vor, dass in Gärten, auf Wiesen (auch außerhalb der Einzäunung) und auf Spielplätzen die verschiedensten Pilze wachsen. Darunter sind meist nur stark giftige, giftige, roh giftige und ungenießbare Pilze. Außerdem sind sie meist so klein, dass sie sowieso keinen Speisewert hätten. Bitte klären Sie die Kinder diesbezüglich auf und warnen Sie diese davor, Pilze zu kosten oder gar zu essen. Sollte es trotzdem einmal vorkommen, bitte sofort einen Arzt aufsuchen und einen Pilzberater informieren! Haben Sie doch größere Pilze, die sich lohnen könnten als Pilzmahlzeit genossen zu werden, auf den o. g. Grundstücken gefunden, informieren Sie auf jedem Falle einen Pilzberater (auch wenn Sie der Meinung sind, das sind Champignons, denn unter den Champignons gibt es auch giftige Arten). Pilzberater in Ihrer Nähe sind im Internet zu finden unter: Liste der Pilzberater in MV. Peter Landrock Pilzberater 17309 Rollwitz, Mittelstraße 4, Telefon: 03973/225796 Mobil: 0160/94535095.

Aus dem Kulturleben Polzower feiern ausgelassen ihr Erntefest (URT/Schrom). „Der Festumzug mit den bunt geschmückten Wagen hat mir in diesem Jahr besonders gut gefallen. Hier auf dem Festplatz hinter dem Gemeindezentrum herrscht eine dörfliche Atmosphäre und ich traf viele alte Bekannte, mit denen ich ins Gespräch gekommen bin“, sagte Willi Schultz. Allen bekannt ist der 85jährige Reitersmann aus Pasewalk, der alle Dorf- und Erntefeste in der Umgebung besucht. Die vor 638 Jahren urkundlich erwähnte Gemeinde Polzow, damals zum Land Brandenburg gehörig, wurde 1952 aus dem Brandenburgischen herausgelöst. Sie gehörte bis 1945 dem preußischen Landkreis Prenzlau an. Am 14. September 2013 feierte die 252 Einwohner zählende Gemeinde Polzow mit Neu-Polzow und Roggow ihr Erntefest. Für die ausgezeichnete Organisation zeichneten die Wählergemeinschaft „Freunde der Feuerwehr Polzow“ unter Leitung von Bürgermeister Lutz Schmidt, verantwortlich. Angeführt wurde

Angeführt wurde der bunte Erntefestumzug durch Katrin Abraham vom Landwirtschaftsbetrieb Martin Jürgens mit der von den Landfrauen angefertigten Erntekrone auf dem Teleskoplader. Dahinter marschierte die Schalmeienkapelle aus Penkun. Foto: Günter Schrom


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der bunte Festumzug, der auch zeitweilig auf der durch Polizei gesperrten B 104 führte, durch Katrin Abraham vom Landwirtschaftsbetrieb Martin Jürgens, die am Teleskoplader die von den Landfrauen gebundene Erntekrone zum Festplatz fuhr. Mit dabei die Schalmeienkapelle aus Penkun, Bürger und Bürgermeister, Vereine, bunt geschmückte Kutschen, schwere Landtechnik und die Freiwillige Feuerwehr. Für diesen Festtag hatten viele Bürger ihre Häuser und Vorgärten des sauberen Dorfes schmuck ausgestaltet. Bereits zu Beginn des Erntefestes herrschte Andrang an der Drehleiter der FFw Pasewalk, um einmal aus der Vogelperspektive einen Blick bei bestem Herbstwetter auf Polzow und Umgebung zu genießen und Erinnerungsfotos zu machen. „Wir sind mit der Ernte in diesem Jahr zufrieden. Die Natur hat den langen Winter ausgeglichen. Grund genug, gemeinsam mit unseren Bürgern und ihren Gästen das Erntefest zu feiern“, konstatierte Gesine Jürgens vom Landfrauenverband. „Wir feiern seit 1993 unser Erntefest“ erinnert sich Olaf Jürgens. Gemeinsam mit Ralf Giese vom Feuerwehrverein zog Bürgermeister Lutz Schmidt die Erntekrone unter das Dach des voll besetzten Festzeltes, in dem bis in die Morgenstunden am Sonntag um 4.00 Uhr DJ Tom Stimmungsmusik auflegte. Der Alleinunterhalter und Kabarettist Silvio Witt sorgte am Nachmittag für eine gute Stunde für Stimmung und Lachmuskeltraining im Festzelt. Viel Beifall gab es für den Auftritt der Judokas aus Zerrenthin unter Leitung von Ronny Weidling. Einbezogen wurden viele Kinder aus dem Publikum, denen das Mitmachen sichtlich Freude bereitete. Der leckere Kuchen am Kuchenbasar der Landfrauen vom „LPG-Kuchen“ bis zum „Schneewittchenkuchen“ war nach der Kaffeezeit bereits „vergriffen“. „Ich bin froh, dass ich das letzte Stück Kuchen bekommen habe“, freute sich die fünfjährige Lucia. „Immerzu drehte sich mein Karussell voll mit Kindern beladen, denen die Freude im Gesicht geschrieben stand“, sagte Karsten Simmrow aus Müggenburg bei Torgelow. Er war mit seinem Kinderkarussell das erste Mal in Polzow. Ein Pauschalvertrag sicherte eine kostenlose Fahrt für die Kinder und die Zeit für die

Kassierung entfiel damit. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg und Kinderschminken. An den Ständen der Sportschützen des SSV Löcknitz übten sich Kinder und Erwachsene im Armbrustund Luftgewehrschießen. Gute Schützen kamen mit einem bunten Kunstblumenstrauß nach Hause. Für das leibliche Wohl sorgte Karin Schmidt mit Imbiss aus Jatznick. Die Getränkeversorgung lag in den Händen des Vereins „Freunde der Feuerwehr“. Softeis brachte Frau Unger aus Pasewalk mit. Geräucherten Fisch servierte die Fischräucherei Krause aus Penkun. „Aktiv zum Gelingen unseres Enterfestes haben die Sponsoren, wie das Opelhaus Pasewalk, die Wohnungsbaugenossenschaft Pasewalk, der Krombacher Getränkevertreter André Trutwig, die Agrarbetriebe von Olaf und Martin Jürgens, Marko und Hans Wolff, Sven Scheele von der Geschäftsstelle der Mecklenburgischen Versicherung, der Haus & Gartenservice Lutz Schmidt, Thomas Stresemann von der Generalvertretung der Mecklenburger Versicherung, Gebäudeservice Jürgen Mau, das Renault Autohaus Martin Mochow aus Löcknitz, der Musikshop Wolfgang Schiller aus Polzow und die Elektrofirma Christian Haß aus Pasewalk beigetragen, wofür ich mich im Namen der Bürger und der Gemeindevertreter recht herzlich bedanke“, konstatierte Bürgermeister Lutz Schmidt. Landflucht – alle fliehen aufs Land, wie zum Erntefest in Polzow. Nahezu neunhundert Besucher waren gekommen, um das ländliche Flair und die ungezwungene stimmungsvolle Unterhaltung zu genießen. „Es war wieder ein tolles Erntefest. Bis zum Morgengrauen am Sonntag haben wir getanzt und ausgelassen gefeiert. Ich bedanke mich bei den vielen Helfern. Bei den Polzower Landfrauen für die Erntekrone, das Ausschmücken des Festzeltes sowie für den Kaffee und Kuchen. Mein Dank gilt dem Flash-Veranstaltungsservice mit dem DJ René und DJ Tom für die musikalische Umrahmung und der kulturistischen Gestaltung des Tages, der FFw Pasewalk für die Bereitstellung der Drehleiter und der OAS Pasewalk für die kostenlose Bereitstellung diverser Ausrüstung zur Vorbereitung und Durchführung unseres Fester“, sagte Bürgermeister Lutz Schmidt.

Im Festumzug mit dabei Bürgermeister Lutz Schmidt, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sowie Bürger der Gemeinde. Foto: Günter Schrom

Landwirt Marko Wolff aus Neu-Polzow war auch in diesem Jahr beim Festumzug mit dabei. Foto: Günter Schrom


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Wir setzen Harald Müller’s Erbe fort (URT/Schrom). Im Mittelpunkt des 24. Waldeshöher Apfelmarktes auf dem Festplatz in Waldeshöhe bei Jatznick stand am 5. Oktober 2013 die Kernobstausstellung von Peter Markgraf mit über 150 Apfelsorten vom Adersleber Kalvill bis Zuccalmaglios Renette, der Sortenbestimmung mitgebrachter Äpfel der Besucher, Baumbestellung und der Obstverkauf. Vor Ort war die mobile Mosterei der Saftmacher aus Dargitz, Frank Hoffmann und Thomas Dumke. An den Ständen der Kleinhändler gab es verschiedene Obstsorten und Kartoffeln, Fische aller Art vom Fischer aus Ferdinandshof und Brot und Kuchen sowie frische Schmalzstullen vom Bäckermeister Reichau aus Grambin. Auf dem Spielplatz tummelten sich die Kinder. Leckerer Erbseneintopf mit und ohne Wurst wurde von den Mitgliedern des Dorfklubs angeboten und am Stand von Thomas Müller gab es frischen Honig aus der Tracht der heimischen Wälder und Wiesen. Ulrich Martin aus Waldeshöhe, Liebhaber von Oldtimer, präsentierte Mopeds, Motorräder und Autos aus DDR-Produktion. Hier trafen sich viele Liebhaber zum Fachsimpeln. Und es gab einen kleinen Trödelmarkt. Bereits um 9.00 Uhr weckten die Jagdhornbläser aus Rothemühl das Bergvolk in Waldeshöhe mit Jagdsignalen. Bürgermeister Peter Fischer und der Vorsitzende des Dorfklubs, Eberhard Plath, begrüßten die Gäste und konstatierten, dass der von Harald Müller im Jahre 1989 ins Leben gerufene Apfelmarkt am ersten Oktoberwochenende auch weiterhin das kulturelle Ereignis in Waldeshöhe bleiben wird, der vom Gewerbeverein Jatznick und dem Dorfclub Waldeshöhe getragen wird. „Das ist gewachsenes Kulturgut, das wir behalten wollen“, konstatierte Peter Fischer. Herbst- und Wintermode wurde präsentiert. DJ „Martin“ aus Sandkrug sorg-

Gefachsimpelt wurde bei der Oldtimerausstellung von Ulrich Martin. Foto: Günter Schrom

Die dicken Kürbisse hatten sich wohl auf dem Apfelmarkt verirrt. Foto: Günter Schrom

Die Besucher standen Schlange während der Apfelsortenbestimmung durch Peter Markgraf. Foto: Günter Schrom

Nicht enden wollte die lange Schlange an der Gulaschkanone, wo es deftigen Erbseneintopf gab. Foto: Günter Schrom

te für stimmungsvolle Musik zu den Liedern von Martina Melle aus Dargitz. Ab 16.00 Uhr spielte er zum Tanz mit dem Dorfclub Schönwalde und den Jatznicker Firedancern auf. Eine Ode an den Apfel: „Alljährlich verschwinden alte Obstbäume aus den Gärten, von den Wegrändern und Wiesen unserer Heimat. Mit jedem von ihnen geht ein Stück Gesundheit, Kultur und Lebensraum verloren, da ungespritztes Obst nicht nur das gesündeste Nahrungsmittel ist, sondern die Gehölze auch zu den artenreichsten Biotopen gehören. Gleichzeitig wächst jedoch auch die Zahl derer, die sich mit diesem Verlust nicht abfinden wollen: Erwerbsobstbauern und Kleingärtner, Naturschutzverbände und Grundstückseigentümer interessieren sich mehr und mehr für bodenständige und widerstandsfähige Obstsorten. Von den ca. 4.000 in Deutschland namentlich bekannten Apfelsorten sind nur 1.500 in erhaltenden Einrichtungen gesichert, in Baumschulen werden gegenwärtig etwa 650 verschiedene Äpfel geführt, über die Hälfte davon jedoch nur bei 5 spezialisierten Betrieben in Schleswig Holstein und Bayern. Von mehr als 100 Regionalsorten in Mecklenburg und Vorpommern sind nur 25 in der Literatur beschrieben, lediglich 10 sind in Baumschulen erhältlich, so zum Beispiel der „Gelbe Richard“, der „Pommersche Krummstiel“ und die „Doberaner Borsdorfer Renette“. Unser ökologischer Landwirtschaftsbetrieb engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt regionaler Obstsorten. Sehr wichtig ist uns, allen Interessenten Fachwissen und Pflanzmaterial zur Verfügung zu stellen, wofür wir ein breites Angebot entwickelt haben“, sagte Peter Markgraf vom Guter Heinrich GbR, Hof Ausbau Nr. 4, 17309 Waldeshöhe bei Jatznick (an der B 109 nördlich Pasewalk).


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Turbulentes Erntefest in Züsedom (URT/Schrom). „Endlich einmal ein Erntefestumzug ohne Regen“, freut sich Gerlind Neumann, Ortsvorsteherin im Ortsteil Züsedom der Gemeinde Rollwitz. Pünktlich um 14.00 Uhr setzte sich am 5. Oktober 2013 der große Festumzug mit den bunt geschmückten Wagen in Bewegung, um durch viele Straßen des Dorfes das Erntefest zu zelebrieren. Mit dabei die von den Landfrauen gebundene Erntekrone und viele Wagen, auf denen die Früchte aus Feld und Garten, das Erntegut, präsentiert wurden. Bei den Erntewagen der Erwachsenen lagen die von Schröder/Tost, Gundmar Neumann und der vom Sportverein SV Züsedom’48 und bei den Kindern die Erntewagen von Charlotte Quast, Tom Lindemann und Manja Neumann in der Wertung der Jury vorn und wurden prämiert. „An unserem Erntewagen hat die ganze Familie mitgearbeitet. Die Idee stammt von meiner Schwiegertochter Darina Schröder“, sagte Peter Tost, der mit seinem Rasentraktor mit Hänger für Aufsehen im Festumzug sorgte. Nach dem Festumzug lichtete sich schnell der Kuchenbasar am Stand der Landfrauen, die von neunzehn Kuchenblechen leckeren Kuchen und duftenden Kaffee anboten, die sich die Gäste auf den mit Äpfeln, Kastanien und bunten Herbstblumen geschmückten Tischen schmecken ließen. An den Sprossenwänden in der Turnhalle erprobten die Kinder ihre Kräfte. Vor der Turnhalle standen unter dem Dach des Getränkestandes und des Grillstandes die Wetterfesten. Schnell waren die Räucheraale und Forellen vom Fischer aus Penkun vergriffen. Die Kinder in der Turnhalle ließen sich im „Kinderparadies“ von Frauen des Arbeitslosenverbandes Pase-

Die Landfrauen präsentierten auch in diesem Jahr ihre gebundene Erntekrone. Den Einzylinder Deutz fährt Heiko Pick. Dahinter Charlotte Quast, die einen ersten Platz in der Wertung der Kinder erhalten hat. Foto: Günter Schrom

Ausgelassen vergnügten sich die Kinder bei den Märchenspielen mit dem Arbeitslosenverband Pasewalk. Foto: Günter Schrom

Darina Schröder und Peter Tost erhielten für ihren Erntewagen den ersten Preis. Foto: Günter Schrom

Erntedank: auf dem Wagen von Gundmar Neumann werden die Früchte der Ernte für den Wintervorrat gezeigt. Foto: Günter Schrom

Herricht & Preil in Aktion. Foto: Günter Schrom


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walk schminken oder beteiligten sich an den Märchenspielen auf dem Parkett der Turnhalle. Zum Schluss schunkelten alle Gäste gemeinsam nach dem Lied: „Lustig ist das Zigeunerleben“. Viele Kinder, getrennt nach denen die noch nicht zur Schule gehen und für Schulkinder, beteiligten sich am Wissensquiz, das von Christine Rohde organisiert wurde und die für ihr Wissen Preise erhielten. Für Lachkrämpfe und Bauchmuskelkater sorgten am Nachmittag Mario Böttrich und Egbert Sountschek aus Berlin mit ihrem Programm aus „Herricht & Preil“, Kesselalarm … es war nicht Allen schlecht. Sie zelebrierten einer der schönsten Sketche, bei denen sich die Zuschauer, besonders die älteren, persönlich angesprochen fühlten. Bemerkenswert ihre wortgenaue rasante Interpretation bei den Sketchen „Wilhelm Tell“, „Tigerjagd“ oder „Kleingärtner“. Dafür gab es viel Beifall. Bei der Prämierung der schönsten Erntewagen gab es für die Erwachsenen je einen Sack Weizen, Raps oder Erbsen. Die Kinder erhielten Geschenke. Beifall gab es für die Landfrauen für den Kuchen und für die Entekrone, die im Saal ausgestellt war. Mit deutschen Schlagern für alle Generationen unterhielten das Gesangsduo „Jo & Josephine“ aus Anklam ab 18.00 Uhr die Gäste. DJ Jörg sorgte im Anschluss beim gemütlichen Beisammensein für flotte Musik zum Tanz bis in die Morgenstunden. an dem der Regen inzwischen eingetroffene Regen vergessen war. „Ich bedanke mich beim Sportverein SV Züsedom’48 unter Leitung von Stefan Hinz für die Organisation unseres Erntefestes sowie bei den Sponsoren, wie der M.V.B. Fahrenwalde für die Bereitstellung der Preise und das Material für die Erntekrone, bei der Betreibergesellschaft des Windparks Züsedom, beim Bootsvertrieb SHB, beim „Scharfen Eck“, bei den Landfrauen für den Kaffee und Kuchen und nicht zuletzt bei den Bürgerarbeitern und Ein-Euro-Jobbern für die Ausgestaltung der Turnhalle“, sagte die Ortsvorsteherin, die ihren eigenen Anteil am guten Gelingen „unter den Scheffel stellte“.

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Veranstaltungen in den Gemeinden (Gemeldete Termine zum Redaktionsschluss am 02.10.13 vom 26.10.13 bis 23.11.13. Fehlende Uhrzeiten entnehmen Sie bitte den Aushängen) Gemeinde Jatznick 17.11. Volkstrauertag. Treffpunkt auf dem Friedhof OT Blumenhagen 30.10. Halloweenparty mit dem Sportverein 08.11. Thematischer Abend 23.11. Weihnachtsfeier der Freiwilligen Feuerwehr OT Belling 02.11. Nachtwanderung mit der FFw Belling OT Sandförde 09.11. Schlachtfest im Restaurant Krause 16.11. Schlachtfest im Restaurant Krause Gemeinde Krugsdorf 30.11. 9. Adventsmarkt in der Schulstraße Gemeinde Rollwitz 30.11. Weihnachtsmarkt in Rollwitz Gemeinde Viereck OT Viereck (Dorf) 17.11. Kranzniederlegung zum Volkstrauertag an der Kirche OT Viereck (ETS) 31.10. Halloweenfeier im Dorfklub 14.11. Fackelumzug mit dem Kindergaraten „Murkelei“ OT Riesenbrück Termin offen: Kleines Erntefest in Riesenbrück OT Uhlenkrug 31.10. Halloweenfeier mit dem Dorfklub Uhlenkrug

Aus dem Vereinsleben Trödelmarktatmosphäre in Fahrenwalde (URT/Schrom). Das unstete Wetter hielt am 21. September 2013 die über vierzig Händler aus Angermünde, Templin, Greifswald, Seehausen, Schwedt, Röpersdorf, Rollwitz, Schönwalde, Eickstedt, Güstrow, Löcknitz, Rothenklempenow, Ferdinandshof, Neubrandenburg und Fahrenwalde nicht davon ab, ihre Waren beim 3. Teile- und Trödelmarkt auf dem Vereinsareal des Fahrenwalder Traktor-, Land- und Alttechnik e. V. feilzubieten. Immer wieder schauten die Händler in den Himmel. Gott sei Dank! Die dicken Wolken zogen weiter. Parkplätze waren zeitweise Mangelware. An den verschiedenen Ständen gab es Alt- und Neuteile für Mopeds, Motorräder, Autos, Landmaschinen und Traktoren und viel Trödel. Gut Erhaltenes aus dem Hausrat, vom Nudelholz, Fleischwolf, Gläser, Schallplatten, künstlerisch bemalte Milchkannen, Armeeklamotten, Bestecke, Kinderspielzeug bis zu Bildern war alles vertreten. Und zwischen diesen Schätzen konnten die Besucher in der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr nach Herzenslust in der typischen Trödelatmosphäre auf dem Freigelände stöbern, fachsimpeln und feilschen. „Wir können uns nicht entscheiden, welchen der hübschen Puppenwagen wir für unser Schaufenster mitnehmen. Das wäre auch für Eltern mit kleinen

Hübsche Puppenwagen – auch ein Geschenk zum Weihnachtsfest, zog die Besucher an. Foto: Günter Schrom


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Kinder ein Weihnachtsgeschenk“, sagten Familie Haß aus Pasewalk, die ein Elektrogeschäft betreiben. „Ich habe meinen Trecker aus Teilen vom Schrott und Trödelmarkt zusammengebaut. Verbaut habe ich Teile vom UAZ, MTS-50, eine Achse vom LO, Teile vom RS-09 und ZT. Dazu baute ich noch einen Hänger, damit ich Holz aus dem Wald holen, mir damit selber helfen kann“, sagte der gelernte Schlosser Fred Reuter aus dem OT Lentzen der Gemeinde Murchin. Seit der Wendezeit handelt Jürgen Dienemann aus Eickstedt bei Prenzlau mit Kraftfahrzeugteilen vieler Typen. „Immer wieder fragen die Kunden nach Ölfiltern, die normalem Verschleiß unterliegen. In der Regel kann ich damit helfen. Ich arbeite als Außendienstmitarbeiter der Firma Filtrak und sitze sozusagen an der Quelle. Was ich heute nicht dabei habe, das bringe ich beim nächsten Mal mit“, versprach der Fachmann. Die zwölf Mitglieder des Vereins kommen aus Fahrenwalde, Prenzlau, Brietzig und Reiner Dobrindt aus Hamburg. „Wir bedanken uns bei den Ausstellern und zahleichen Besuchern für ihr Kommen und laden schon heute zum Treckertreffen am Herrentagwochenende 2014 auf unser Vereinsgelände ein. Dann sind wieder die Klänge der Lanz-Motoren zu hören“, sagte Vereinsvorsitzender Ralf-Dieter Czirpka. Ein Dankeschön für die gute Versorgung sagen die Besucher der „Pommerschen Grillwurst“, dessen Inhaber, Peter Steinfeldt, aus Torgelow kommt.

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bow-Brüder aus Löcknitz, war mit seinem Neffen Hannes (8), der den John Deere 3650 mit dem Fünfscharpflug B 201 sicher durch die Furchen zog, unterwegs. „Es ist toll, was der Verein hier organisiert. Selbst unser Kleiner mit seinen einundzwanzig Monaten ist schon ganz verrückt, wenn er Traktoren hört“, sagte Mandy Rambow, die Mutter von Hannes. Pech hatte David Thürnagel aus Schönfeld (UM), dessen Fahrer Andreas Behm, dem zehn Meter in der Furche ein Teil des Pflug abbrach. Beim gemeinsamen Mittagessen wurde gefachsimpelt und neue Pläne unter dem Herbsthimmel geschmiedet.

Nick Brauer (13) zog mit einem Belarus MTS-52 und einem Dreischarpflug B125 eine exakte Furche. Foto: Günter Schrom

Auch die Puppen schauen besorgt in den Himmel – ihre Augen blieben aber trocken. Foto: Günter Schrom

Alte Landtechnik im Einsatz (URT/Schrom). Eine Armada unterschiedlicher alter Traktorenund Pflugtypen beteiligten sich am 22. September 2013 beim Schaupflügen auf einem Areal in Richtung Heidemühle, zu dem der Fahrenwalder Traktoren, Land- und Alttechnik e.V. eingeladen hatte. „Es ist sehenswert, wie die Leute die alte Technik pflegen und für die Nachkommen erhalten“, konstatierte Hagen Krull aus Schönwalde. Die Pflüge müssen in einer Tiefe von 25 bis 30 Zentimeter so eingestellt werden, dass sie die Erde an die vorherige Furche heran werfen und die Oberfläche glatt ist. „Es ist ein reines Schaupflügen mit alten Traktoren ohne Bewertung. Mit dabei sind Traktoren vom Typ RS 04/30, U 650, MTS-52, MTS-82 und auch ein John Deere 3650. Zum Einsatz kommen Leiterpflüge, Glockenpflüge, Anbaupflüge und Anhängerpflüge. Die Teilnehmer kommen aus dem Altkreis Uecker-Randow und der Uckermark und erhalten eine Urkunde“, informierte Vereinsvorsitzender Ralf-Dieter Czirpka. „Ich will einmal Landmaschinenschlosser werden. Ich bin mit sechs Jahren das erste Mal mit einem Traktor gefahren“, sagte der dreizehnjährige Nick Brauer, der mit einem Belarus MTS-52, Baujahr 1970, und einem Dreischarpflug B125 eine exakte Furche zog. André, einer der Ram-

Eine Armada unterschiedlicher alter Traktoren- und Pflugtypen beteiligten sich beim Schaupflügen auf einem Areal in Richtung Heidemühle. Foto: Günter Schrom

Groß Spiegelberg auf der MELA in Mühlengeez (URT/C. Justa). Es ist langsam zur Tradition geworden: Jährlich zum Herbstbeginn findet die „Spiegelberger Reise“ statt. Am 14. September luden die Groß Spiegelberger zum fünften Mal ein, in diesem Jahr zur MELA nach Mühlengeez. Diese namhafte „Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau“ zieht bereits zum 23. Mal Besucher aus nah und fern an. Die Busfahrt verging wie im Fluge, zweieinhalb Stunden quer durch unser schönes Mecklenburg-Vorpommern sind keine lange Zeit, wie die Reiseteilnehmer wieder einmal festgestellt haben. So konnten die Spiegelberger und ihre Gäste auch nach der Fahrt noch frisch und erholt über die riesige Ausstellungsfläche staunen. „Zum Glück haben wir mit den Tickets einen Orientierungsplan bekommen, sonst würden wir hier ja nie wieder herausfinden!“, scherzt einer der jüngsten Fahrtteilnehmer, Elias Justa, der sich vor allem für die Attraktionen für


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Kinder interessierte. Ein kurzer Blick auf den Lageplan beseitigte auch schnell die letzten Zweifel, dass man auf der MELA als einer Fachmesse nur „Trecker und Haustiere“ zu sehen bekäme. Natürlich zog der große Bereich der Landtechnik die Besucher an. Mindestens ebenso begeisterte auch der Bereich Tierproduktion. In mehreren Hallen und einem großen Außenbereich ließen sich Kaninchen, Geflügel, Schafe, Schweine und Rinder betrachten – und zur Begeisterung der Kinder auch streicheln. „Toll ist vor allem, dass hier Landwirtschaft erlebbar gemacht wird, zum Beispiel durch das Schaumelken. Schade, dass wir es aus Zeitgründen nicht mehr zu den Pferden geschafft haben“, konstatierte Christian Justa aus Spiegelberg. Aber schließlich gab es noch viel mehr zu besichtigen, wie zum Beispiel alte Handwerkstechniken. Wo kann man sich heute noch ansehen, wie Schafwolle gesponnen wird? Begeistert konnten sich die Gäste in der Attraktion „MELA von oben“ einen Überblick aus 15 m Höhe über das Gelände verschaffen. Bei frischem Wind und herrlichem Sonnenschein ein besonderes Vergnügen und eine gute Möglichkeit, sich zu orientieren, wo man noch nicht war. So erblickte Jakob Justa, mit erst zwei Jahren der jüngste Reiseteilnehmer, dass es auch einen kleinen Rummel gibt, der unbedingt noch zu seinem Besuchsprogramm gehören muss. Dass es daneben im Bereich „Leben und Freizeit im ländlichen Raum“ auch Oldtimer-Ausstellungen und Baumklettern gehören, interessierten dann wieder eher die Größeren. Sollte zum Beginn des Tages noch jemand gedacht haben, knapp sechs Stunden Aufenthalt seien viel zu lang, wurden die Spiegelberger schnell eines Besseren belehrt. Zur Rückfahrt des Busses konnte kaum jemand behaupten, alles gesehen zu haben. Zurück in Groß Spiegelberg waren sich die Reiseteilnehmer einig: im nächsten Jahr gibt es wieder eine „Spiegelberger Reise“, erste Ideen wurden bereits ausgetauscht.

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terte Heinz Margelowski. Für das leibliche Wohl sorgten Erika Lubitz und Annina Ahrens in der Küche sowie Grillmeister KarlHeinz Wöbs und Hans-Joachim Jahnke, die ein Wildschwein am Spieß grillten, das allen Schützen und Gästen zum Tag der offenen Tür mundete. Geschossen wurde um den Titel eines Adlerkönigs 2013 mit dem Kleinkalibergewehr, stehend aufgelegt, auf einen Holzadler in einer Entfernung von 25 Meter unter Schießleiter Bernd Weide und den Aufsichtshabenden beim Schützen, Wilfried Drews und Jörg Hübner. Jeder Schütze bekam eine Start-Nummer, mit der in der Reihenfolge jeweils ein Schuss auf die Adlerteile Krone, Zepter, Reichsapfel, linker Flügel, rechter Flügel und Rumpf abgefeuert werden musste. Wer einen o. g. Teil abschoss, erhielt dafür einen kleinen Orden mit dem Symbol des abgeschossenen Teils und eine Urkunde und schied aus. Es konnten mehrere Startnummern erworben werden. Adlerkönig wurde der Schütze, der den Rumpf abschoss. Mit dem 56. Schuss schoss Bernd Weide die Krone, mit dem 123. Schuss Jörg Hübner das Zepter, Sarah Jahnke mit dem 184. Schuss den Reichsapfel, mit dem 265. Schuss Bruno Marczak den linken Flügel und Benjamin Noske mit dem 387. Schuss den rechten Flügel, ab. Der Jatznicker Horst Borde schoss um 14.27 Uhr mit dem 453. Schuss den Rumpf des Adlers ab und wurde Adlerkönig der Jatznicker Schützengilde 2013. „Das hat sich Herr Borde auch redlich verdient. An allen Teilen des Adlers war er durch hohe Treffsicherheit beteiligt und schaffte damit auch die Voraussetzung dafür, dass die anderen Sportschützen andere Teile des Adlers abschossen“, sagte Bernd Weide, Präsident der Gilde.

Hans-Joachim Jahnke (von links), Ronny Ebert und Karl-Heinz Wöbs beim Grillen des Wildschweins. Foto: Günter Schrom

Wie spinnt man Schafwolle – auf der MELA war es zu sehen. Foto: Christian Justa

Horst Borde wird Adlerkönig in Jatznick (URT/Schrom). So zäh wie sich die deutsche Einheit weiterhin gestaltet, so zäh war der von Heinz Margelowski gefertigte Adler beim sechzehnten öffentlichen Adlerschießen auf dem Schießplatz der Jatznicker Schützengilde 1993 e. V. zum Tag der Deutschen Einheit 2013, an dem sich Sportschützen aus Strasburg, Pasewalk und Jatznick beteiligten. Einige Schützen munkelten, dass Heinz Margelowski (85) den Adler aus nordafrikanischem Zedernholz gefertigt habe. „Auch den 16. Adler habe ich für die Gilde aus einer 20 mm verleimten Sperrholzplatte gefertigt“, kon-

Die erfolgreichsten Schützen beim 16. Adlerschießen der Jatznicker Schützengilde am Tag der Deutschen Einheit. Adlerkönig 2013 wurde Horst Borde (unten, 2. v. l.). Foto: Günter Schrom


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Mit dem Kulturverein Schmarsow auf Radtour (URT/Schrom). Über dreißig Radler aus Schmarsow, Rollwitz, Löcknitz, Pasewalk und Krugsdorf waren der Einladung des Kulturvereins Schmarsow e. V. am 5. Oktober 2013 unter der Leitung von Siegfried Kriedemann und Juliane Lau zur 2. Radtour 2013 bei durchwachsenen Oktoberwetter gefolgt, um gemeinsam die rund 50 km von Rollwitz über Damerow, Schönfeld, Klockow, Kleptow und Dauertal mit der Besichtigung der Firma Enertrag Windstorm GmbH gefolgt. Für die Pasewalker begann die Radtour bereits um 09.30 Uhr ab dem Autohaus Opel. „Ich hatte schon zu tun, um den Berg am Krankenhaus hinaufzufahren“, sagte lachend der Pasewalker Wilfried Sieber als er am Dorfteich in Rollwitz eintraf. Hier nahm Juliane Lau die Essenbestellung entgegen, um diese in die Gaststätte „Zur Insel“ in Schenkenberg per Handy weiterzuleiten. Nach dem Mittagessen ging die Fahrt um 14.00 Uhr zurück über Dauer, Göritz, Nieden, Schmarsow nach Rollwitz. Jüngste Teilnehmerin war Clear

Drechsler (6), die Leon Noel Thom (7), der bereits das vierte Mal an der Radtour teilnahm, ablöste. Zu seiner 2. Fahrt startete Wilfried Sieber (71). Ältester in der Gruppe war der Krugsdorfer Manfred Westphal (75), der sich gern der nach den Teilnehmern angepassten Geschwindigkeit richtete. Vor dem Start wies Siegfried Kriedemann auf das Verhalten im Straßenverkehr hin. „Wir veranstalten vom Kulturverein für unsere Mitglieder und Interessierte zwei Radtouren im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, die uns in alle vier Himmelsrichtungen führen“, sagte Siegfried Kriedemann. „Bisher haben wir versucht bei unseren Radtouren immer ein kleines kulturelles Ereignis einzubauen. So waren wir z. B. in Belling bei der Schützengilde zum Schießen, in Löcknitz im Burgturm, in Rossow im Schulmuseum, in Bandelow in der Käserei, in Klepelshagen bei den Wildtieren, waren auf dem Fangelturm in Rothenklempenow und dieses Mal besuchen wir die Firma Enertrag Windstorm“, ergänzt Julia Lau.

Die Radgruppe versammelte sich vor dem Start am Dorfteich in Rollwitz. Foto: Günter Schrom

Sport-Termine Jatznicker Schützengilde 1993 e. V. Jeden Sonntag: Trainingsschießen von 9.00 bis 12.00 Uhr auf dem Vereinsschießstand der Gilde 23.11.13 und 30.11.13 ab 9.00 Uhr: Herbstputz auf dem Areal der Jatznicker Schützengilde Fußball-Heimspiele SV Polzow’54 03.11. 14.00 Uhr SV Polzow’54 – SV Kröslin 23.11. 13.00 Uhr SV Polzow’54 – FV Aufbau Jatznick 07.12. 13.00 Uhr SV Polzow’54 – SV Ducherow Fußball-Heimspiele FV Aufbau Jatznick Punktspiele Kreisoberliga 26.10. 14.00 Uhr FV Aufbau Jatznick I – SV Ducherow

16.11. 13.00 Uhr 30.11. 13.00 Uhr 14.12. 13.00 Uhr Kreisklasse - Süd 27.10. 14.00 Uhr 17.11. 13.00 Uhr

FV Aufbau Jatznick I – VSG Weitenhagen FV Aufbau Jatznick I – SV Rollwitz FV Aufbau Jatznick I – SV Polzow

FV Aufbau Jatznick II – SV Polzow II FV Aufbau Jatznick II – FC Vorwärts Drögeheide Kreisliga - Süd Alte Herren 27.10. 10.00 Uhr FV Aufbau Jatznick – Torgelower SV Greif Fußball-Heimspiele Kreisliga SV Fortuna Zerrenthin 03.11. 14.00 Uhr SV Fortuna Zerrenthin – Vierecker SV 23.11. 13.00 Uhr SV Fortuna Zerrenthin – Pelsiner SV 08.12. 13.00 Uhr SV Fortuna Zerrenthin – FC Einheit Strasburg II Fußball-Heimspiele Kreisklasse Süd SV Züsedom´48 17.11. 13.00 Uhr SV Züsedom – SV Blankensee


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