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Jahrgang 10

ISSN 1611-227X

19. Mai 2012

Nr. 05


PASEWALKER NACHRICHTEN

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Nr. 05/2012

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PASEWALKER NACHRICHTEN


PASEWALKER NACHRICHTEN

Impressum Pasewalker Nachrichten und Amtliches Mitteilungsblatt für das Amt Uecker-Randow-Tal ISSN 1611-227X Amtliches Mitteilungsblatt mit öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Pasewalk und des Amtes Uecker-Randow-Tal Das amtliche Mitteilungsblatt erscheint einmal monatlich und wird kostenlos an die erreichbaren Haushalte verteilt. Verbreitete Auflage: 10.000 Exemplare Herausgeber: 1. Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, 17309 Pasewalk, Internet: www.pasewalk.de 2. Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk Herstellung: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, Tel.: 039753/22757, Fax: 039753/22583, www.schibri.de, E-Mail: info@schibri.de Verantwortlich für den amtlichen Teil der Stadt Pasewalk: Der Bürgermeister Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Stadt Pasewalk: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, info@schibri.de Verantwortlich für den amtlichen Teil des Amtes: Der Amtsvorsteher, Tel.: 03973/2067-0, kontakt@uer-tal.de Verantwortlich für den amtlichen Teil der Gemeinden: Die Bürgermeister Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Gemeinden: Günter Schrom (GS), Tel.: 03973/216471, E-Mail: guenter.schrom@t-online.de Anzeigen: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, info@schibri.de Anzeigenannahme: Frau Nowak, Tel.: 039753/22757 oder 0172/3060122 E-Mail: nowak@schibri.de Einige Bilder und/oder Fotos in dieser Ausgabe sind das urheberrechtlich geschützte Eigentum von 123RF Limited, Fotolia oder autorisierten Lieferanten, die gemäß der Lizenzbedingungen genutzt werden. Diese Bilder und/oder Fotos dürfen nicht ohne Erlaubnis von 123RF Limited oder Fotolia kopiert oder heruntergeladen werden. Für den Anzeigeninhalt sind alleinig die Inserenten verantwortlich. Druck/Endverarbeitung: Hoffmann-Druck

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Inhaltsverzeichnis Seite Inhalt Stadt Pasewalk 3 Kindertag im Lindenbad Pasewalk 5 Wir Gratulieren 6 Welt im Wandel – Museen im Wandel 7 Jubilare 8 Öffentliche Bekanntmachung 10 Rathaus 14 Brücke zum Nachbarn 17 Kultur & Museum 19 Wirtschaft 20 Infos 21 Bundeswehr 22 Kultur- & Sporttermine 25 Kitas & Schulen 30 Am Rande 31 Seifenkistenrennen weiht schon mal neue Marktstr. ein 33 Besucherrekord beim 2. Pasewalker Laufstegfest 32 4. Lindenbadtriathlon 35 Sonderteil: Rund ums Wohnen und Bauen 48 Veranstaltungskalender 49 Museumsfest 51 Vereine 59 Vereine stellen sich vor Teil Amt Uecker-Randow-Tal 60 Wir Gratulieren 61 Öffentliche Bekanntmachungen 69 Aus den Gemeinden 70 Informationen 71 Aus dem Kulturleben 74 Aus dem Vereinsleben – Gewerbliche Anzeige –

Es gelten die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ des Verlages sowie dessen Anzeigenpreise. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers wieder und müssen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Gegen Erstattung der Kosten, können die Pasewalker Nachrichten auch einzeln bzw. im Abonnement zugestellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit eines Downloads auf der Internetpräsenz der Stadt Pasewalk (www.pasewalk.de).

Die nächste Ausgabe des Amtsblattes

Pasewalk und Amt Uecker-Randow-Tal erscheint am Samstag,

dem 16.06.2012.

Redaktionsschluss: 24.05.2012 Anzeigenschluss (für fertige Vorlagen)

ist am Mittwoch, dem 06.06.2012, 9.00 Uhr ansonsten am Montag, dem 04.06.2012. – Gewerbliche Anzeige –

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wir gratulieren … den Jubilaren zum Geburtstag im Monat Juni 2012 Zum 97. Geburtstag Herrn Herbert Krenz Zum 93. Geburtstag Frau Luise Prochnow Zum 92. Geburtstag Frau Olga Dey Zum 90. Geburtstag Frau Gertrud Pantel Herrn Otto Hoffmann Zum 89. Geburtstag Frau Gertrud Pagel Frau Ingeburg Arnold Zum 88. Geburtstag Frau Erna Hopp Frau Gertrud Sembach Zum 87. Geburtstag Frau Elsbeth Fege Zum 86. Geburtstag Frau Erika Freund Frau Herta Föcks Frau Eva-Maria Plagemann Frau Anneliese Platzek Zum 85. Geburtstag Frau Eva Peper Herrn Kurt Bernheiden Frau Irene Fisch Frau Erika Klüver Herrn Heinz Priegnitz Frau Ursula Kowalewski Zum 84. Geburtstag Frau Hella Kohl Frau Lieselotte Piechottka Frau Lieselotte Schwarz Herrn Ulrich Mietzner Frau Elfriede Ott Frau Anni Laß Herrn Ernst Birk Zum 83. Geburtstag Frau Liesbeth Berlin Frau Ursula Niemeyer Herrn Hermann Schulz Frau Lydia Jeck Frau Anneliese Krüger Zum 82. Geburtstag Herrn Fritz Pump

Frau Ingeborg Frenzel Frau Gertrud Schultz Frau Erika Stephan Herrn Eckhard Volgmann Zum 81. Geburtstag Frau Elfriede Baßler Frau Dora Wienke Frau Anneliese Grünberg Frau Wally Türk Zum 80. Geburtstag Herrn Werner Jandrey Herrn Heinz Kurzweg Herrn Gerfried Günther Herrn Horst Oesterreich Herrn Hans-Joachim Sänger Herrn Günter Vetter Herrn Horst Laukamp Zum 79. Geburtstag Frau Erika Buckow Frau Gisela Heyn Frau Elsbeth Lange Frau Christa Kalwa Frau Thea Naß Zum 78. Geburtstag Herrn Horst Schmidt Herrn Hans Gliem Frau Anneliese Rammler Frau Anni Hübner Herrn Fritz Wilke Herrn Günter Neumann Herrn Erwin Henning Herrn Horst Kerfers Zum 77. Geburtstag Herrn Karl-Heinz Kühl Herrn Dr. Günter Borkhardt Herrn Otto Krüger Herrn Günter Janzen Frau Gisela Sachs Frau Irmgard Medow Frau Gerda Giermann Frau Elfriede Möller Frau Karin Rast Frau Helga Müller Frau Ingeburg Schwarz Frau Christa Struck Zum 76. Geburtstag Frau Ilse Tymczyszyn Herrn Helmut Lepel Frau Ingelore Ladewig Herrn Klaus Bley

Frau Anneliese Strübing Frau Ursula Schultz Frau Inge Fleischer Frau Waltraud Brunk Frau Anni Knüttel Herrn Heinz Ossig Herrn Heinz Völkel Herrn Gerhard Schochow Zum 75. Geburtstag Frau Annemarie Thiede Frau Helga Hasse Herrn Peter Krupke Frau Hilde Misch Herrn Horst Waschow Herrn Günter Uecker Herrn Wolfgang Draack Herrn Udo Bahls Herrn Heinz-Jürgen Boeckmann Herrn Hartmut Bohm Zum 74. Geburtstag Frau Ilse Regling Frau Mailotte Scheer Frau Anneliese Schatschneider Frau Elli Schwuch Frau Anni Radtki Herrn Dieter Kähler Frau Ursula Behnke Herrn Gert Englisch Frau Waltraut Stenner Frau Siegrid Peters Frau Ruth Carbow Frau Ilse Kuntz Frau Inge Schreen Herrn Klaus Gurske Frau Ursula Schilke Frau Helga Wilke Herrn Willi Berg Frau Irmgard Hackel Frau Elsbeth Riess Zum 73. Geburtstag Herrn Helmut Schmitz Herrn Hans-Jürgen Dethloff Herrn Hans Pritzlaff Herrn Iwan Melnitschjuk Herrn Jürgen Berkholz Frau Bärbel Oestreich Frau Sigrid Maaß Frau Margarete Walter Frau Gisela Wurche Frau Brunhilde Bischoff Herrn Horst Bose

Frau Hannelore Tuchtenhagen Herrn Detlef Wegner Herrn Bernd Skolle Zum 72. Geburtstag Herrn Horst Müller Herrn Fredi Lückert Frau Erika Arndt Frau Ursula Rill Frau Marianne Dölle Frau Bärbel Petri Frau Ida Gärtner Frau Ilse Wegner Frau Brigitte Siebert Herrn Klaus Köhler Herrn Gerold Neuser Herrn Norbert Neufert Herrn Peter Krämer Herrn Hartmut Beutler Zum 71. Geburtstag Frau Edelgard Lübs Herrn Klaus-Dieter Stegemann Herrn Siegfried Frisch Herrn Egon Brick Frau Barbara Stolz Herrn Heinz Schulz Frau Hiltrud Walker Herrn Otto Bank Herrn Heinz Blachowski Herrn Günter Spiering Frau Silvia Ruh Herrn Reinhard Tänzer Frau Rosemarie Fäcknitz Herrn Karl-Heinz Krumnow Frau Jutta Wendland Frau Elfriede Werth Herrn Jürgen Völskow Frau Christa Hasse Herrn Wilfried Pick Herrn Willy Conrad Frau Erika Salomon Frau Renate Echelmeyer Frau Helga Becker Zum 70. Geburtstag Frau Erika Krüger Herrn Klaus Berg Herrn Siegfried Berg Herrn Hans Fechner Frau Elke-Marlen Wende Frau Dietlinde Geißler Frau Bärbel Krämer Frau Rosemarie Stahnke

Auf Grund § 36 des Meldegesetzes M-V vom 12.10.92 (GVOBl. M-V S. 578) möchten wir darauf hinweisen, dass die Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt der Stadt Pasewalk, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, einlegen müssen.


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Jubilare Unsere Oma wird 100 (PN/EE). Sie sind alle gekommen, die Kinder, die Enkel und Urenkel mit großen Blumensträußen und allen guten Wünschen für das neue Lebensjahr. Unter ihnen auch der Bürgermeister der Stadt Pasewalk, Rainer Dambach, der nicht nur die guten Wünsche der Stadtverwaltung, sondern auch die des Ministerpräsidenten unseres Landes überbrachte. Mitten unter ihnen Agnes Jürgens. Genau vor 100 Jahren wurde sie in Belling geboren. „Oma“, sagt Olaf Jürgens, einer der Enkel, „du bist an einem denkwürdigen Tag geboren. Das die Titanic an diesem Tag unterging, dafür kannst du nichts …“. Aber für Olga und Richard Schulz ging in Belling ein großer Wusch in Erfüllung. Ein kleines Mädchen Namens Agnes erblickte das Licht der Welt. Unbeschwert und wohlbehütet wuchs sie mit ihren beiden jüngeren Schwestern Emmi und Herta auf. Sie erlebte schon als Kind den ersten Weltkrieg und das Ende der Kaiserzeit. „Trotz Weltwirtschaftskriese und Inflation erlebtest du eine schöne Jugendzeit“, sagt der Enkel. Nach der Schule lernte Agnes Jürgens viel über Hauswirtschaft und Kochen im Pasewalker Hotel. Zu dieser Zeit lernte sie auch ihren Otto, einen Landwirtssohn aus Albertshof, kennen. 1935 wurde geheiratet und die jungen Leute lebten als Jungbauern auf dem elterlichen Hof. 1936 erblickte Hans-Karl das Licht der Welt und macht das Glück der jungen Familie fast perfekt. Jetzt wurde es Zeit einen eigenen Hof zu haben. Das war zur damaligen Zeit gar nicht so einfach. In Polzow fanden die drei dann das Richtige. Tochter Annedore wurde hier geboren. Die Träume von einer schönen Zukunft zerstörte schnell der Zweite Weltkrieg. Nach dessen Ende waren die Ställe leer, die Aussteuer auf der Flucht verloren gegangen, Flüchtlinge einquartiert. Es begann ein schwerer Neuan-

Bürgermeister Rainer Dambach gratulierte und überbrachte auch Glückwünsche des Ministerpräsidenten. Foto: Ernst

fang. Dazu kam, die junge Mutter erkrankte an Typhus. Ihr größter Wunsch war es, die Kinder noch großziehen zu dürfen. Ihre Gebete wurden erhört, sie wurde gesund und schenkte 1946 ihrem dritten Kind Anita das Leben. Die Landwirtschaft erholte sich und durch ihre fleißige Arbeit ging es der Familie wieder gut. „1960 kam der sozialistische Frühling, der alle eure Träume zerstörte“, resümiert Olaf Jürgens. Doch das Leben ging weiter. Die Kinder gründeten ihre eigenen Familien. 1989 starb Ehemann Otto. Die „Wunden“ des Schmerzes waren noch gar nicht verheilt, da kam, durch einen tragischen Unglücksfall, Enkel Burkhard ums Leben. Die Wende 1990 kam und brachte wieder einen Neuanfang für die Familie. Im vergangenen Jahr verschlech-

terte sich der Gesundheitszustand von Agnes Jürgens zusehens, sodass sie im Juli 2011 ins Cura-Seniorencentrum zog. Hier fühlt sie sich gut aufgehoben, sagt sie. Sie genießt die gemeinsamen Gespräche und Spazierfahrten mit den anderen Heimbewohnern. Als besondere Geburtstagsüberraschung schenkte das Seniorencentrum der Jubilarin einen Auftritt des Zerrenthiner Posaunenchores. Natürlich mit ihrem Lieblingslied, dem Pommernlied. Ihr Leben lang war Polzow für Agnes Jürgens der Lebensmittelpunkt. In Erinnerung bleiben bei allen die schönen Stunden in Polzow, bei der Oma die soviel Liebe und Wärme für sie hatte. So war es nicht verwunderlich, das auch der Polzower Bürgermeister persönlich gratulierte.


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Öffentliche Bekanntmachungen – Öffentliche Bekanntmachungen Anfang – Mitteilung der Stadt Pasewalk über die Einleitung des Planverfahrens zur 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 28/08 „Solarfeld Altes Gaswerk“ der Stadt Pasewalk Die Stadtvertretung der Stadt Pasewalk hat in ihrer Sitzung am 12.04.2012 die Einleitung des Planverfahrens zur 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 28/08 „Solarfeld Altes Gaswerk“ beschlossen. Das Plangebiet zur 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 28/08 „Solarfeld Altes Gaswerk“ befindet sich im Norden der Stadt Pasewalk zwischen Gemeindewiesenweg und Torgelower Straße, nördlich der Bahntrasse Pasewalk–Stettin auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkes im Gemeindewiesenweg. (siehe Übersichtsplan) Die Errichtung eines Rohrlagers ist der Anlass zu Einleitung des Planverfahrens zur 1. Änderung des Bebauungsplanes. Das Planverfahren wird im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB durchgeführt. • Die Grundzüge der Planung werden nicht berührt. • Mit der „Errichtung eines Rohrlagers“ ist eine geringe Erweiterung der Baugrenze erforderlich. Die Einleitung des Planverfahrens bezieht sich nur auf die v. g. Änderung, andere Festsetzungen des Bebauungsplanes werden nicht von der 1. Änderung berührt und sind vom Planverfahren ausgeschlossen. • Der Gebietscharakter GEe, eingeschränktes Gewerbegebiet gemäß § 8 BauNVO, i. V. mit § 1 Abs. 5 Bau NVO (zulässig: u. a. Lagerhäuser, Lagerplätze) bleibt erhalten. • Im vereinfachten Verfahren wird von der Umweltprüfung, dem Umweltbericht, der anschließenden Überwachung und der zusammenfassenden Erklärung abgesehen. Rechtsgrundlage: • Baugesetzbuch (BauGB) vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2414) in der derzeit geltenden Fassung • Kommunalverfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (KV M-V) in der derzeit geltenden Fassung • Hauptsatzung der Stadt Pasewalk in der derzeit geltenden Fassung Pasewalk, den 24.04.2012

Stadt Pasewalk Der Bürgermeister

Mitteilung der Stadt Pasewalk über die Einleitung des Planverfahrens zur 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31/10 „Solarfeld Dargitzer Straße“ nach § 2 Abs. 1 Satz 1 BauGB In der Sitzung der Stadtvertretung wurde am 12.04.2012 die Einleitung des Planverfahrens zur 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31/10 „Solarfeld Dargitzer Straße“ durch die Stadtvertretung der Stadt Pasewalk beschlossen. Das Plangebiet befindet sich zwischen der Dargitzer Straße und der Bahnstrecke Pasewalk–Neubrandenburg im Nord-westlichen Bereich der Gemarkung Pasewalk. (Übersichtsplan S. 9) Folgende Änderungen sind im festgesetzten „Sondergebiet Solarenergiegewinnung“ § 11 Abs. 2 BauNVO vorgesehen: 1. Aufhebung des nördlichen Grünstreifens 2. Verschiebung der nördlichen Baugrenze

3. Änderung des östlichen Grünstreifens 4. Änderung der östlichen Baugrenze 5. Ausweisung einer Grünfläche unter der Freileitung Das Planungsziel der städtebaulichen Planung ist, die Gewährleistung einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung, in Verantwortung des allgemeinen Klimaschutzes § 1 Abs. 5 BauGB sowie der sparsame Umgang mit dem Grund und Boden, § 1a Abs. 2 BauGB. Die 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 31/10 „Dargitzer Straße“ hat den Entwicklungszielen des Regionalen Raumentwicklungsprogramms Vorpommern 2010 zu entsprechen.


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Rechtsgrundlage: • Baugesetzbuch (BauGB) vom 23. September 2004 (BGBl. I S. 2414) in der derzeit geltenden Fassung • Kommunalverfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (KV M-V) in der derzeit geltenden Fassung • Hauptsatzung der Stadt Pasewalk in der derzeit geltenden Fassung Pasewalk, den 24.04.2012

Stadt Pasewalk Der Bürgermeister

Mitteilung der Stadt Pasewalk über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 36/12 „Rudolf-Breitscheid Straße“ nach § 2 Abs. 1 BauGB In der Sitzung der Stadtvertretung wurde am 12.04.2012 die Einleitung des Planverfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 36/12 „Rudolf-Breitscheid Straße“ (§2 Abs. 1 BauGB) durch die Stadtvertretung der Stadt Pasewalk beschlossen. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes wird durch folgende Straßen gefasst: im Osten: „Am Luisenplatz“ im Süden: „Rudolf-Breitscheid-Straße“ im Westen: „An der Kürassierkaserne“ im Norden: „Löcknitzer Straße“ (Bundesstraße 104) Übersichtsplan:

Ziel der Planung ist die nachhaltige städtebauliche Entwicklung, zur Sicherung und Stärkung einer attraktiven wohnungsnahen Grundversorgung im südlichen Stadtgebiet sowie die Entwicklung und Stärkung des zentralen Versorgungsbereiches der Innenstadt. Die Ziele und Grundsätze der Einzelhandelskonzeption vom Januar 2012 sind die Grundlagen der städtebaulichen Entwicklungsplanung. Zwischen den Straßen „Am Luisenplatz“/„Rudolf-Breitscheid-Straße“/„Löcknitzer Straße“ befindet sich der Nahversorgungsstandort „Norma“. Entsprechend der Fortschreibung der Einzelhandelskonzeption vom Januar 2012, ist eine Ersatzplanung im benachbarten Bereich zwischen der „Rudolf – Breitscheid-Straße“ und der „Löcknitzer Straße“ vorgesehen. Das Plangebiet umfasst eine Größe von ca. 2,2 ha. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 Satz 1 BauGB soll in Form einer Bürgerversammlung stattfinden. Dieser Beschluss – STV/045/2012 wird hiermit bekannt gemacht.

Pasewalk, den 24.04.2012

Stadt Pasewalk Der Bürgermeister

Landkreis Vorpommern-Greifswald Die Landrätin als Straßenaufsichtsbehörde

Öffentliche Bekanntmachung über die Teileinziehung einer öffentlichen Verkehrsfläche im Bereich der Stadt Pasewalk Die Landrätin des Landkreises Vorpommern-Greifswald gibt als Straßenaufsichtsbehörde für die Gemeinden bekannt, dass die Stadt Pasewalk gemäß § 9 Abs. 2 Straßen- und Wegegesetz M-V (StrWG) vom 13.01.1993 einen Antrag auf Wegeeinziehung (Teileinziehung) der Stra-

ße „Kleine Kirchenstraße“ von der Grünstraße bis zur Ueckerstraße, Flur 29, Flurstück 110/1, gestellt hat. Durch die Errichtung des Wohnblocks der Ueckerstraße 53–65 wurde die „Kleine Kirchenstraße“ zur Ueckerstraße hin überbaut. Eine durch-


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gängige Befahrbarkeit ist seitdem von der Grünstraße zur Ueckerstraße nicht mehr möglich. Die Straße erschließt seither die Wohnhöfe. Die Nutzung der Straße ist nur für Fußgänger, Radfahrer und Anwohner bzw. Besucher der angrenzenden Wohnblöcke zulässig. Der Plan der einzuziehenden Fläche kann vier Wochen nach dem Tag der Bekanntmachung in der Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, 17309 Pasewalk, im Bauamt, Zimmer 2/02, zu folgenden Sprechzeiten eingesehen werden: Montag: 09.00–12.00 Uhr Dienstag: 09.00–12.00 Uhr 14.00–18.00 Uhr Donnerstag: 09.00–12.00 Uhr 13.00–15.30 Uhr Freitag: 09.00–11.30 Uhr Einwendungen gegenüber der beantragten Einziehung können schriftlich oder zu Protokoll bei der Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, 17309 Pasewalk, im Bauamt Zimmer 2/02, bis zwei Wochen nach Beendigung der Auslegung erhoben werden. Es handelt sich hierbei um eine Ausschlussfrist. Später erhobene Einwendungen müssen nicht berücksichtigt werden.

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Im Auftrag

Heidemarie Arneth

Stadt Pasewalk Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Pasewalk

Pasewalk, 07.05.2012

Öffentliche Ausschreibung Die Stadt Pasewalk, Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Pasewalk, stellt zum 01.09.2012 eine/einen Auszubildende/Auszubildenden für den Beruf der/des Anlagenmechanikerin/Anlagenmechanikers ein. Wo findet die Ausbildung statt? Die praktische Ausbildung absolvierst Du im Klärwerk Pasewalk, die theoretische Ausbildung erfolgt in Senftenberg und Cottbus. Wie ist der spätere berufliche Einsatz? Monteur bzw. Klärwärter/-in in den Ver- und Entsorgungsanlagen Welche Voraussetzungen musst Du mitbringen? Unter anderem gute bis sehr gute Noten in Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern, freundliches Auftreten, Teamorientierung, hohe Lern- und Leistungsbereitschaft.

Deine Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Passbild, Kopie des letzten aktuellen Zeugnisses und bei unter 18-jährigen eine Bescheinigung der ärztlichen Eignungsuntersuchung) sende bitte bis spätestens 15.06.2012 an: Stadt Pasewalk • Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Pasewalk Haußmannstraße 85 • 17309 Pasewalk Bewerbungskosten werden nicht erstattet.

gez. Rainer Dambach Leiter des Eigenbetriebes

– Öffentliche Bekanntmachungen Ende –

Rathaus Der Bürgermeister führt sein nächstes Bürgergespräch „Rathaus am Markt“ am Fr., 15.06.2012 in der Zeit von 9.30  Uhr bis 11.30 Uhr durch. Die nächste Bürgersprechstunde findet am Di., 26.06.2012 in der Zeit von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Zimmer 1/09 (1. OG) des Rathauses statt.

Subbotnik zum Frühjahrsputz (PN/EE). „Es freut mich, dass so viele Bürger dem Aufruf zu unserem Subbotnik gefolgt sind“, sagt Bürgermeister Rainer Dambach in seinen Begrüßungsworten zum

Frühjahrsputz. Zirka 50 Frauen und Männer jeden Alters folgten am Sonnabend dem Ruf der Stadtverwaltung zum freiwilligen Arbeitseinsatz. Es ging entlang des Internati-

onalen Radweges Berlin–Usedom auf dem Stück der Hospitalstraße bis zum KunstgARTen und dem Ökuz. Unter den Aktiven Vertreter der Fachbereiche des Amtes,


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des Technischen Dienstes, Bürger der Stadt und Teilnehmer einer OAS Maßnahme für die Stadt. Mit Harken, Schaufeln und Scheren „bewaffnet“ rückten sie dem Unrat am Wegesrand zu Leibe. Und das war nicht gerade wenig. Entlang des Weges häuften sich Gestrüpp und Müll. Einiges konnte gleich in dafür vorgesehene Säcke verstaut werden. Der Technische Dienst der Stadt fuhr den zusammengetragenen Unrat im Anschluss gleich ab. Unter den Teilnehmern auch die Pasewalker Siegfried Mundt und Anni Radtki. Mundt sagt: „Wir als Hotel liegen in unmittelbarer Nähe des Radweges. Es ist für uns Verpflichtung, dass wir an dieser Aktion teilnehmen. Schließlich spiegelt er ein Stückchen unserer Stadt wider.“ Für Mundt war es an diesem Tag bereits der zweite Einsatz. Auch die Freiwillige Feuerwehr startete ihren freiwilligen Arbeitseinsatz an diesem Tag. „Wenn wir hier fertig sind geht es noch einmal zur Feuerwehr“, sagt Mundt. Ähnliche Ansichten hat auch Anni Radtki. „Ich finde die Aktion gut und die gemeinsame Arbeit macht richtig Spaß“, sagt die Rentnerin. „Außerdem ist man an der frischen Luft und in der schönen Natur“, ergänzt sie. Zu Hause hat sie einen Garten und kennt die Arbeiten ganz genau, die so im

Gruppenfoto der fleißigen Freiwilligen.

Laufe des Jahres anfallen. Unter den Frauen und Männern auch Heidrun Petruschke, Stadtvertreterin der Stadt. Sie findet es sehr schade, dass kein weiterer Stadtvertreter dem Aufruf gefolgt ist. Während sich eine Mannschaft am Radweg entlang schlängelte und den Unrat beseitigte, waren am Ökuz und im KunstgARTen weitere Akteure mit Pflege- und Erdarbeiten beschäftigt. Seinen Abschluss fand der freiwillige Arbeitsein-

Mitarbeiter des Technischen Dienstes und der OAS bei Erdarbeiten.

satz mit einem gemeinsamen Mittagessen am WasserWanderRastplatz. Rückschauend stellten die Teilnehmer fest, dass es ein gelungener Tag sei und das dieser doch im Herbst wiederholt werden könne. Vielleicht sogar mit mehreren Gruppen an verschiedenen Aktionsorten und dann, so versprach Herr Mundt vom Hotel „Am Park“, sponsert er die Verpflegung. Also, wenn das nicht Einladung genug ist.

Die fleißigen Helfer beim Entkeimen des Gestrüpps. Fotos: Ernst

Stadtvertreter beschäftigen sich mit Paulun (PN/EE). Die Idee, die der Fraktionsvorsitzende Rüdiger Behrendt in der letzten Stadtvertretersitzung einbrachte, eine Straße nach Pasewalks berühmten Sohn Dr. Erich Paulun zu benennen, stieß allgemein auf Zustimmung. Stadtpräsident Norbert Haack ging noch etwas weiter. Warum eigentlich nicht einen öffentlichen Platz? Es gibt immer Verwirrungen darüber, wo beginnt oder wo endet der „Markt“ Beziehungsweise „Neuer Markt“. Der Möglichkeiten gibt es viele, man könn-

te vielleicht auch die Straße zur AsklepiosKlinik nach Dr. Erich Paulun benennen, war ein weiterer Vorschlag. Wichtig erschien den Stadtvertretern vor allem, die Schüler einzubeziehen. Projekte an den Schulen könnten dazu beitragen. Die Vorreiterrolle wurde hier Norbert Haack, als Schulleiter der Europaschule Arnold Zeig, angetragen. Mit einbezogen werden sollte auch unbedingt die Europaschule Gymnasium Oskar-Picht, brachten die Anwesenden zum Ausdruck. Ei-

nigkeit bestand darüber, dass Dr. Erich Paulun ein wichtiger Sohn der Stadt ist, der in das Bewusstsein der Pasewalker gerückt werden muss. Gemeinsam entwickelten die Stadt und die Asklepios-Klinik dazu ein Jahresprogramm mir vielen Angeboten. Vorträge, ein Museumsfest, Ausstellungen, ein chinesischer Gesundheitstag sind Angebote, die wahrgenommen werden könnten. Das Ausbildungsjahr an der Berufsschule soll mit einem Vortrag zu Paulun beginnen.


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Kranzniederlegung am Leninhain

(PN/EE). Der Opfer von Faschismus und Krieg, der vielen Millionen umgekommener Menschen und der um Pasewalk gefallenen sowjetischen Soldaten, gedachten am 8. Mai Bürger Pasewalks. Unter ihnen Bürgermeister Rainer Dambach und Manfred Fischer von der Zeitschrift RotFuchs. Eingeladen hatte die „LINKE“. „Wir wollen diesen Tag in Erinnerung rufen. Viele Menschen, vor allem junge Leute, wollen nicht damit konfrontiert werden“, sagt Reinhard Voigt, der die Gedenkrede an der Stehle am Leninhain hielt.

Rathaus auf dem Markt (PN/EE). Nur wenige Bürger Pasewalks fanden bei dem regnerischen Wetter den Weg ins Zelt des Bürgermeisters auf dem Marktplatz. Zu ihnen gehörte Erika Telzerow. Die Pasewalkerin gehört zu den Frauen, die das zerstörte Pasewalk aus den Trümmern wiedererstehen ließen. Sie putzte Steine, schob Loren, beseitigte mit vielen anderen fleißigen Helfern, Schutt und Trümmer. Ihnen im Angedenken stand einst ein Stein am Platz der Aufbauhelfer. Mit der Bebauung der Innenstadt verschwand der Platz und der Stein fand nach einigen Zwischenlagerungen einen Standort im Museumsgarten. „Dort gehört ‚unser‘ Stein nicht hin“, ließ die Seniorin dem Bürgermeister wissen. „Warum kann der Stein nicht wieder in die Nähe des alten Standortes?“, wollte die einstige „Trümmerfrau“ wissen. Der Bürgermeister versprach, die Sache zu prüfen. Viele Fragen auf dem Herzen hatte auch Barbara Schulze. Eine davon war: „Was ist denn jetzt mit dem Standesamt?“. Rainer Dambach informierte die engagierte Pasewalkerin darüber, dass noch keine Fördermittel zur Verfügung stehen und auch der Haushaltsplan noch nicht beschlossen wurde. Auch zum Geschehen um den leerstehenden Pavillon

Erika Telzerow im Gespräch mit dem Bürgermeister. Foto: Ernst

am Marktplatz konnte der Bürgermeister Informationen geben. Die Stadt Pasewalk vermietet ab sofort in der Stadt Pasewalk einen Pavillon am Markt mit einer Nutzfläche von 26 m². Wasser-, Strom- und Abwasseranschluss sind vorhanden. Für den Bau des Pavillons hat die Stadt Pasewalk Fördermittel erhalten. Aufgrund der Auflagen des Zuwendungsgebers ist derzeit eine ge-

werbliche Nutzung nicht möglich. Außerdem muss die Einrichtung für jedermann zugängig sein. Schriftliche Bewerbungen können bis zum 14.03.2012 an: Stadt Pasewalk, Bauamt, Haußmannstr. 85, 17309 Pasewalk gerichtet werden. Nähere Auskünfte erteilen die Mitarbeiterinnen des Bereiches Liegenschaften unter der Tel.:-Nr.: 03973/251-265 oder 266.


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Der Hund – der beste Freund des Menschen (PN/EW). Menschen die ohne Rücksicht auf ihre Umwelt und ihre Mitmenschen leben gibt es auch unter Hundehaltern. Dumm nur, dass das Ergebnis für alle gut sichtbar ist, die stinkenden kleinen oder größeren Haufen auf Gehwegen, in Anlagen und sogar auf Spielplätzen, die den Zorn der Öffentlichkeit erregen. Trotz des Verbots der Stadt Pasewalk, Spielplätze mit Hunden zu betreten, lassen einige unbelehrbare Hundehalter ihre Vierbeiner unangeleint herumlaufen und diese nutzen die Flächen zum Abkoten. Rücksichtslos gehen diese Hundehalter mit der Gesundheit kleiner spielender Kinder um. Werden Hundehalter, oft junge Leute (was in diesem Fall keine Verallgemeinerung sein soll), von anderen Bürgern darauf angesprochen, reagieren diese meist mit dummen und frechen Bemerkungen.

Oft schon wurde der Ruf nach härteren Gesetzen und höheren Steuern laut, aber diese Regularien treffen dann auch jene, die sich bisher schon an Gesetze, Verordnungen und Normen gehalten haben. Was jeder Hundehalter beachten sollte, kann er in der Hundeverordnung des Landes M-V sowie in der Verordnung über das Halten und Führen von Hunden in der Stadt Pasewalk nachlesen. Auszugsweise möchte ich den Artikel 1 Abs. 2 und 6 zitieren: (2) Für Hunde besteht außerhalb des befriedeten Besitztums im Stadtkern (innerhalb der Ringstraße) und in der Oststadt (innerhalb der Friedenstraße, Torgelower Straße, Stettiner Chaussee und Richard-Wagner-Straße) Leinenzwang. (6) Der Hundeführer hat Verunreinigungen durch Hundekot in Anlagen sofort zu beseitigen.

Anlagen im Sinne dieser Verordnung sind ohne Rücksicht auf die Eigentumsverhältnisse, alle der Öffentlichkeit frei zugänglichen Parks, Erholungsflächen, Waldungen, Gärten, Alleen, Grünanlagen in den Wohngebieten und an den Straßen, Sport- und Kinderspielplätzen. Verstärkte Kontrollen auf Gültigkeit der Steuermarken werden in den nächsten Monaten auch genutzt, um mit den Hundehaltern ins Gespräch zu kommen. Zum Schluss appelliere ich nochmals an alle Hundehalter, verantwortungsbewusst zu handeln und die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Freunde ordnungsgemäß zu entsorgen, sich an die Regeln des Leinenzwangs aus dem Absatz (2) zuhalten und somit einen wesentlichen Beitrag für die Erhöhung der Sicherheit und eine saubere Stadt zu leisten. FBL Ordnung u. Sicherheit

Sanierung Pasewalk „Altstadt“ – Abbruchmaßnahmen im Sanierungsgebiet (PN/EH). Im Rahmen von sogenannten Ordnungsmaßnahmen haben im Sanierungsgebiet „Altstadt“ Anfang April Abbrucharbeiten begonnen, die bis spätestens Ende Mai abgeschlossen sein werden. Vorgesehen ist der Abbruch von Gebäuden und Teilgebäuden, die einen städtebaulichen Missstand darstellen, in der Haußmannstraße, Grünstraße und in der Wilhelmstraße. Die Beseitigung der baulichen Anlagen auf den Grundstücken entspricht den längerfristigen Planungen in der Durchführung der Sanierungsmaßnahmen. Nach Abschluss der Arbeiten entstehen so Baugrundstücke für eine Neubebauung vornehmlich im privaten Bereich. Das hilft die Belebung der Innenstadt zu sichern und eine Inanspruchnahme von Bauland am Rande der Stadt zu mindern. Zwar sind die Städtebaufördermittel sehr stark in den letzten Jahren zurückgegangen, aber im Einzelfall könnte ein neuer

Abriss des Garagenkomplexes in der Haußmannstraße. Foto: Ernst

Eigentümer unter Umständen noch eine Förderung in Anspruch nehmen. Die Bauarbeiten sind von dem Pasewalker Bauplanungsbüro Detlef Blödow ausgeschrieben worden und nach Submission, Wertung der Angebote sowie Vergabevorschlag ist der Auftrag an die Firma Otto Fre-

erk aus dem Ortsteil Dolgen in der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft vergeben worden. Diese Firma ist eine Fachfirma die sich insbesondere auch mit Abbruch, und Entsorgung auskennt und in diesem Bereich bei weitaus größeren Vorhaben ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt hat.

Baugeschehen in der Stadt Pasewalk – Marktstraße/Am Markt (PN/MH). Die Bauarbeiten in der Marktstraße nähern sich dem Ende. Es ist geplant am 25.05.2012 den 4. Abschnitt für den Verkehr freizugeben. Danach besteht dann wieder eine ungehinderte Durchfahrtsmöglichkeit durch die Innenstadt. Den genauen Zeitpunkt der feierlichen Übergabe und Verkehrsfreigabe entnehmen Sie bitte aus der Tagespresse.

Die Fertigstellung dieses Bauvorhabens und die Neugestaltung des Neuen Marktes sollen mit Fertigstellung des letztgenannten Vorhabens im Herbst würdig begangen werden. Hierzu werden die Einwohner der Stadt, die Gewerbetreibenden und die beteiligten Baufirmen geladen.

Mit der Fertigstellung der Marktstraße 4. BA wird auch im Innenstadtbereich zwischen der Marktstraße und Ueckerstraße die Verkehrsbeschilderung geändert. In dieser Spange zwischen Marktstraße/Am Markt und Ueckerstraße/Neuer Markt beginnend in Höhe der St. Marien Kirche bis zur Grabenstraße wird eine „Zone 30“ gelten. Darauf sollten sich alle Fahrzeughalter einstellen.


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Neuer Markt Die Arbeiten im 1. Bauabschnitt konzentrieren sich auf die Herstellung der Pflasterflächen. Gehwege, Stellplätze und die Platzfläche werden durch die Baufirma angelegt. Der zweite Bauabschnitt wird zurzeit ausgeschrieben und soll sich ab Mitte Juni nahtlos an die jetzigen Arbeiten anschließen. Ringstraße (Abschnitt zwischen Große Ziegelstraße und Stettiner Straße) Ende April wurden hier die Pflanzungen vorgenommen. Nachdem der Unterbau abschließend hergestellt wurde, konnte auch hier mit den Pflasterarbeiten begonnen werden. Es ist auch hier Ziel bis Ende Mai die Arbeiten fertigzustellen. Radweg Berlin–Usedom Im Zuge des Radwegeabschnittes erhält die Stadt Pasewalk eine weitere Brücke

Bunte Blumenrabatten schmücken den Abschnitt der sanierten Marktstraße. Foto: Ernst

über die Uecker. Die Firma Groth & Co. Bauunternehmen aus Neustrelitz wird im

Mai mit den Arbeiten für die Brücke beginnen.

Brücke zum Nachbarn Deutsch-Polnische Wirtschaftsmesse in der Partnerstadt Police (PN/RM). Seit Jahren findet in Pasewalk’s Partnerstadt Police eine Wirtschaftsmesse statt, welche die beiden Seiten der Oder repräsentiert. Vom 21. bis 22. April stand auch dieses Jahr die Messe wieder ganz im Zeichen des grenzübergreifenden Charakters. An die 80 Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen. Von deutscher Seite nutzen Unternehmen und Einrichtungen, wie Heim und Haus, Firma ME-LE, die Bäckerei Reichau, die Stadtwerke Pasewalk und der Tierpark Ueckermünde, die Chance sich zu präsentieren. Reges Interesse bekundeten die Messebucher für die Ausflugsmöglichkeiten sowie den Freizeitmöglichkeiten welche die deutsche Seite zu bieten hat. Das spiegelte sich auch an dem Interesse an Pasewalk wieder. Denn hier interessierten sich die Messebesucher am meisten für das Lindenbad, den Lokschuppen sowie den WasserWanderRastplatz mit sich anschließenden KunstgARTen. Neben den Ausstellern bot die Messe ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit zahlreichen Darbietungen. Den Abschluss der Messe bildete die Prämierung der schönsten polnischen, sowie

Reges Interesse galt den Freizeiteinrichtungen der Stadt Pasewalk. Foto: Stadt

deutschen Messestände. In der deutschen Kategorie belegte Bäckerei Reichau den ersten Platz, Heim und Haus den zweiten Platz und die Stadt Pasewalk den dritten Platz.

Alle Aussteller waren mit dem Ablauf und der Gastfreundschaftlichkeit der Organisatoren sehr zufrieden und ließen gegenüber der Stadt Police ihren Dank aussprechen.

Pasewalker „PS-Messe“ 2012 im Lockschuppen Pasewalk (PN/EE). Eine Schau der Pferdestärken, gab es im wahrsten Sinne des Wortes am ersten Maiwochenende im Verein Lockschuppen Pomerania e. V. in der Speicherstraße in Pasewalk. Vom einfachen Roller, über das

Fahrrad, Moped, Auto, die uralten Schlepper und Dampflokomotiven bis hin zu elektro- und dieselbetriebenen PS-Starken Loks der neueren Generation war alles vertreten. Schade war eben nur, dass es fast den ganzen

Sonnabend regnete. Viele Akteure, die ihre Aktionen im Freien starten, waren jedoch gehandicapt und konnten so einiges nicht durchführen. Der Regen bedeutete auch für viele Händler des Trödelmarktes das „Aus“.


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Ulrich Duckwitz war mit einem speziell ausgerüsteten W 50 vor Ort. Mit Isabela und Wojciech Ostrowscy mit Töchterschen Magdalena aus Stettin, ihm war er auf vielen Touren in Russland unterwegs. Schnell noch Mal da- fanden beim Besuch im Tierpark Ueckermünde den Flyer. Kurz entschlosbei der Timezone Bus, der schon am Vorabend beim Laufstegfest dabei war. sen entschieden sie sich gleich zu einem Besuch. Sie waren begeistert …!

Bürgermeister Rainer Dambach im Gespräch mit Besuchern Fotos:

Neben den umfangreichen Aktivitäten die die Mitglieder des Vereins in eigener Regie durchführten, wie die Präsentation von Schienenfahrzeugen auf der Drehscheibe des Lockschuppens und den Fahrten mit der 5-Zoll-Echtdampf-Lok „Kerstin“, gab es einiges zu sehen und zu erleben. Die Fans alter Schlepper nutzten die Gunst der Stunde zur Mitfahrt auf den vor Kraft strotzenden eisernen Pferdestärken. Die Freiwillige Feuerwehr war mit ihrer großen Drehleiter vor Ort. Die Polizei, die Bundespolizei und die Verkehrswacht Uecker-Randow boten Aktionen zur Verkehrssicherheit an. Wer wollte, konnte seine Kenntnisse am Fahrradsimulator überprüfen. Ganz auf „kleine Bauarbeiter“ war die Firma Bredlow eingestellt. Sie war mit einem kleinen Bagger vor Ort, mit dem die Kinder einmal „selbst Bauarbeiter spielen“ konnten. Zur „PS Messe“ waren längst nicht nur Vertreter aus der Region gekommen. Aus unserem Nachbarland Polen kamen der Fan-Club der Syrena und

Herr Görl, Vorsitzender des Vereins und Herr Albrecht, der Moderator des Tages, begrüßten die Gäste.

Warzsawa, das sind PKW deren Teile ausschließlich in Polen gefertigt wurden und nicht mehr hergestellt werden. Der andere, der Trzebiezer Verein beschäftigt sich ausschließlich mit Armeefahrzeugen. Zwei hatten sogar noch eine komplette Funkanlage an Bord. Slawomir Baczynski, Sprachmittler der Gruppe, berichtet, dass der Lockschuppen eng mit Police zusammenarbeitet. Schon im vergangenen Jahr erhielten sie die Einladung zu diesem Treffen und die Entfernung ist auch nicht groß. „Eine Stunde ungefähr, dann sind wir hier“, ergänzt er. Dietrich Mevius, Mitarbeiter des Vereins, freut sich über die vielen Aktivitäten der Mitarbeiter des Lockschuppenvereins und lobt sie in den höchsten Tönen. „Wir haben den Lokschuppen aus seinem Dornröschenschlaf geweckt, es geht erst einmal weiter“, berichtet er. Natürlich weiß er auch, dass vieles von den Besucherzahlen abhängt. „Außerdem wollen wir uns auf unsere eigenen Kräfte besinnen“, sagt er und

hat dabei die kürzlich vorgestellte Analyse im Hinterkopf. Außerdem sieht er die Veranstaltung als eine Gemeinschaftsleistung aller Vereine der Region an. Sie bietet außerdem die Möglichkeit des Gedankenaustausches. Aufmerksam machen möchte er auf das neue Funktionsmodel der Hubbrücke Karnin. Sie wurde zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Mit nur einem geringen Kraftaufwand werden hier, ähnlich wie im Schiffshebewerk Niederfinow, unterschiedliche Höhen bewältigt. „Vieles haben wir schon zweisprachig in deutschpolnisch dokumentiert, wie zum Beispiel die Flyer. Unser Wunsch wäre es, auch polnische Bürger hier begrüßen zu können“, resümiert Mevius. Und da ist er auf dem richtigen Weg. Isabela und Wojciech Ostrowscy mit Töchterchen Magdalena aus Stettin, fanden beim Besuch im Tierpark Ueckermünde den Flyer. Kurz entschlossen entschieden sie sich gleich zu einem Besuch. Sie waren begeistert …!

Grenzüberschreitende Förderprojekte

(PN/PM). Deutsch-polnische Begegnungsprojekte können in der laufenden Förderperiode im Rahmen des Förder-

programmes „Ziel 3 – Europäische territoriale Zusammenarbeit – Grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Länder Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg und der Republik Polen (Wojewodschaft Westpommern)“ 2007–2013 mit Mitteln

aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung – INTERREG IV A – unterstützt werden. Die durch den Fonds geförderten Maßnahmen sollen die Entstehung neuer und die Festigung bereits bestehender grenzüberschreitender Kontakte


PASEWALKER NACHRICHTEN unterstützen. Die Möglichkeiten des kleinen Fonds sollen Annäherung und Verständigung in der Grenzregion fördern. Antragsberechtigt sind gemeinnützig agierende Projektträger aus den Landkreisen Vorpommern-Greifswald, VorpommernRügen, Mecklenburgische Seenplatte, Barnim und Uckermark. Die Maßnahme muss im deutschen Teil der Euroregion POMERANIA unter Mitwirkung und entsprechender Beteiligung eines nichtgewerblichen Projektpartners aus der Wojewodschaft Zachodniopomorskie, dem polnischen Teil des Fördergebietes, durchgeführt werden.

- 16 - Gefördert werden Projekte in den Bereichen Kultur, Sport, Kinder-, Jugend- und Seniorenaustausch, soziale Integration, Gesundheit und Umweltschutz. Im Rahmen der genannten Schwerpunkte können unter anderem Workshops, Schulungen, Festivals, gemeinsame Übungen oder auch gemeinsame Aktivitäten im Rahmen kommunaler Partnerschaften durchgeführt werden. Der maximale Zuschuss beträgt 85 % der förderfähigen Gesamtausgaben eines Projektes. Diese können bis zu 25.000 EUR pro Projekt betragen. Die Projektausgaben sind durch den Antragsteller vollständig vorzufinanzieren.

Nr. 05/2012 Um eine ordnungsgemäße Antragsbearbeitung und -entscheidung zu gewährleisten, sollte die Antragstellung drei Monate vor Projektbeginn (Abschluss des ersten Liefer- oder Leistungsvertrags) erfolgen. Anträge können laufend eingereicht werden. Die erforderlichen Unterlagen für eine Antragstellung stehen als Download unter www.pomerania.net – Fonds für kleine Projekte – zur Verfügung. Für Auskunft und Beratung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Fonds für kleine Projekte telefonisch unter 039754/529-14/24/25 oder per E-Mail unter info@pomerania.net zur Verfügung.

Sportfest der Stadtwerke festigt Zusammenarbeit (PN/Schrom). „Seit Jahren pflegen wir mit Betrieben, Einrichtungen bzw. Organisationen der Stadt Pasewalk eine gute partnerschaftliche Zusammenarbeit und sind an einem ständigen Dialog interessiert. Während unserer letzten jährlichen Beratung zu Fragen der Sicherheit und der Zusammenarbeit beim Havarie- und Katastrophenschutz wurde der Vorschlag unterbreitet, gemeinsam ein Sportfest mit unseren Familien zu organisieren“, sagte Horst Ebelt, Geschäftsführer der Stadtwerke Pasewalk GmbH beim Sportfest am 28. April 2012 in der Zweifel-

der-Sporthalle „Arnold Zweig“ in der Oststadt. Angetreten waren Mannschaften der Stadt Pasewalk, zwei Mannschaft aus der Partnerstadt Police, der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerk, des Deutschen Roten Kreuzes, der Polizei und der Pasewalker Stadtwerke, die um die Pokale und Preise kämpften. Auf dem Programm standen die Fußballspiele mit dem Human Table Soccer, bei dem sich zwei Mannschaften mit je sechs Spielern, darunter eine Frau, wie beim Tischfußball, gegenüber stehen. Dabei sind die Spieler an einer

Stefanie Rauch (l.) und Mandy Jansch probieren sich im Hula Hopp. Fotos: Schrom

Spielstange durch Gurte fest fixiert und können nur nach links oder rechts ausweichen. Vorwärts bewegt sich durch ihren Einsatz nur der Ball, der in das gegnerische Tor zu schießen ist. Begleitet wurden diese Wettbewerbe im K-O-System durch die Anfeuerungsrufe der Zuschauer. Hier zeigten sich die Gäste aus Police als die besten Spieler. Im Endspiel siegte die Mannschaft I aus Police gegen die Mannschaft der Stadt Pasewalk mit 2:0. Auf den Plätzen folgten Police II, die Stadtwerke Pasewalk, die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, die

Eine sehr gute Beteiligung gab es beim Luftgewehrschießen am Stand der Pasewalker Schützengilde. Hier „Duellieren“ sich Mirko Lehmann (FFw, links) und Bernhard Pfeiffer von den Stadtwerken.

Spielszene aus dem Endspiel Police I gegen die Stadt Pasewalk, das die Die Siegermannschaft I aus Police mit Bürgermeister W. Diakun (links) Policer für sich entschieden. und Stadtwerkegeschäftsführer H. Ebelt.


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Polizei und das Deutsche Rote Kreuz. „Es waren spannende Kämpfe. Der Einsatz unserer Teilnehmer aus der Verwaltung, unserem Kommunalbetrieb und unserer Feuerwehr hat sich gelohnt. „Ich bedanke mich ausdrücklich für die Einladung. Es war eine sehr gute Atmosphäre“, sagte Władimir Diakun, Bürgermeister und Mannschaftsleiter aus Police. „Es war ein rundum gelungenes Sportfest“, konstatierte Wehrführer Michael

Helpap. Zum Preisschießen mit dem Luftgewehr hatten Mitglieder der Pasewalker Schützengilde 1477 e. V. eingeladen. Hier siegte bei den Damen mit 34 von 50 möglichen Ringen Peggy Wirth vor Elzbieta Jarema mit 31 und Christina Hellwig mit 21 Ringen. Bei den Herren sicherte sich Mathias Goetzke mit 45 Ringen vor Bernhard Pfeiffer mit 45 Ringen und Marian Müller mit 44 Ringen den Siegerpokal. Für die

Kinder gab es Ball- und Hula Hopp Spiele und zum Schluss ein Probespiel mit dem Human Table Soccer. Für das deftige Kesselgulasch sorgten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die Helfer des THW für Bratwürste und die Stadtwerke für Getränke für Groß und Klein. „Ich möchte mich bei den Helfern, die zum Gelingen des Sportfestes beitrugen, für ihren persönlichen Einsatz, recht herzlich bedanken“, sagte Horst Ebelt.

Kultur und Museum Leibniz Trio fasziniert Pasewalker (PN/EE). Für die Mitglieder des Musikverein Pasewalk e. V. war das Konzert im April diesen Jahres, in der Aula des Pasewalker Oskar-Picht-Gymnasiums, ein ganz besonderes. Nicht nur weil das Leibniz Trio zum ersten Mal in Pasewalk gastierte, sondern auch weil ihr langjähriger Vorsitzender, Fred Lüpcke, zum letzten Mal durch das Programm führte. Nach neun Jahren wird ein anderer die Geschicke des Vereins führen. Wer das sein wird, wurde noch nicht verraten. Fred Lüpcke dankte allen Mitgliedern des Vereins, besonders Angret Vogel, die, so Lüpcke, das Herz des Vereins ist, dem Publikum, den Vorstandsmitgliedern, der Stadt Pasewalk und der Sparkasse UER für die Unterstützung. Lüpcke nahm im vergangenen Jahr eine neue berufliche Herausforderung an, die leider viele Kilometer entfernt liegt. Nach den einführenden Worten Lüpckes begann für die Gäste des Abends ein unvergesslicher Hörgenuss. Das Leibniz Trio, Preisträger aus der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, faszinierte die Zuhörerschaft mit allen Sinnen. Hwa-Won Pyun (Violine), Lena Wignjosaputro (Violoncello) und Nicholas Rimmer (Klavier) feierten als Ensemble nach dem ersten Preis beim internationalen Johannes Brahms Wettbewerb viele weitere Erfolge. 2010 wurde das Trio mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs sowie dem ZONTA Musikpreis der Union deutscher ZONTA-Clubs ausgezeichnet und in die 55. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler

Das Leibniz Trio faszinierte die Zuhörerschaft mit allen Sinnen. Foto: Ernst

aufgenommen. Konzerte führten die jungen Künstler durch Deutschland, Italien und Großbritannien. Für die Zuhörer des Abends hatte das Trio Werke von Joseph Haydn, Ludwig v. Beethoven und Dimitri Schostakowitsch mitgebracht. Stürmischer, nicht enden wollender Beifall war der Lohn für die faszinierenden Darbietungen. Der Abend hatte für die Besucher noch weitere Konzertüberraschungen. Am 20. Mai 2012 findet ein Konzert zu Gunsten des 2. Internationalen Giulio-Perotti-Gesangswettbewerbs statt. Dieses ist gleichzeitig auch das Preisträgerkonzert dieses Wettbe-

werbs. Solisten dieses internationalen Konzertes kommen aus Deutschland, Polen und Russland. Dabei sein wird auch Friederike Bieber von der hiesigen Musikschule. Eine weitere Veranstaltung ist das Fokushima Benefizkonzert am 11. Juni 2012, 19.30 Uhr in der Berliner Philharmonie/Kammermusiksaal in der v. Karajanstraße. Zu hören sein wird K. Penderecki – polnisches Requien, K. Wieniawski – Violinekonzert Nr. 2 d-Moll und L. v. Beethoven – Mykola Diadiura. Informationen hierzu gibt es bei Barbara Neuser (03973/200334) und Angret Vogel (03973/441760).

20 Jahre schloss bröllin e. V. (PN/PM/JB). Der zwanzigste Geburtstag ist schon ein besonderes Datum. Zahlreiche Gäste, alte und neue Freunde waren gekommen, um an diesem Wochenende die Gründung des Vereins zu feiern, der diesen Ort vom Landwirtschaftsbetrieb zum Kunst- und Kulturzentrum gewandelt hat. Der Bürger-

meister der Stadt Pasewalk, Rainer Dambach und die Fachbereichsleiterin für Kultur, Jutta Bressem, gratulierten dem Verein und bedankten sich mit einer Geldspende für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kunst und der internationalen Jugendarbeit.

Auch Dr. Lemcke vom Landesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gratulierte dem schloss bröllin e. V. im Namen der Landesregierung zu dieser Leistung in den letzten zwei Jahrzehnten. Viele Freunde und Unterstützer des Schlosses ergänzten ihre Glückwünsche mit Sach- und Geldspenden.


PASEWALKER NACHRICHTEN Das Kana Theater aus Stettin überreichte ein zwanzig Jahre altes Theaterplakat, um die anhaltende Freundschaft mit dem Schloss zu untermalen, die Gemeinde Fahrenwalde pflanzte für den Verein einen Baum und die Familie Zimmermann aus Pasewalk unterstütze die Feierlichkeiten mit ihrer Spende von Fair-Trade-Kaffee und -Schokolade. Künstler aus Italien, Belgien, Frankreich, Polen, Finnland, Deutschland und den USA unterhielten die Geburtstagsgäste mit ihrem Programm. Wer sich für die Geschichte und Gegenwart des Anwesens interessierte konnte sich bei der Ausstellung (noch bis Pfingsten geöffnet) ausgewählter Fotografien vergangener Projekte oder den Hofrundgängen näher informieren. Kleine und große Kinder wurden an beiden Tagen von Hexe Klex in die Welt des Magischen eingeführt oder mitgerissen von der Interpretation der biblischen Schöpfungsgeschichte vermischt mit Dostojewski durch die italienische Theatergruppe „Container Teatro“. Am Freitag präsentierte Anna Melnikova ihre aktuelle Recherche aus dem Bereich der choreographischen Erzählung, Nina Vitanova führte ihre Kombination von Tanz und Malerei auf und Udo Erdenreich und seine Tochter vertonten alte Kurzstummfil-

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Der Bürgermeister der Stadt Pasewalk, Rainer Dambach, überbrachte Glückwünsche zum 20-jährigen Jubiläum. Foto: schloss bröllin e. V.

me zur Unterhaltung des interessierten Publikums. Nach den gelungenen Aufführungen fanden sich Gäste und Künstler abends im Café zusammen, um zur Musik der Band Anlagokase, TriumVerrat und Zam Johnson gemeinsam ausgelassen zu feiern. Als Abschlussperformance des rauschenden Jubiläums lies der schlosseigene Künstler Joaxhim Manger noch einmal die Flammen sprechen: Um seinen Gäs-

ten das Jubiläum endgültig ins Gedächtnis zu brennen, entfachte er den Feuerteufel in Form eines brennenden Horns, umtanzt von Nina Vitanova. Je nach Lust, Laune und Energie fanden sich Gäste und Künstler danach beim gemütlichen Lagerfeuer zusammen oder tanzten im Café zur Musik, aufgelegt von Exposito und konnten unabhängig vom eigenen Alter nochmal sagen: Es ist schön, zwanzig zu sein!

Storchen- und Zickentorgemeinde begrüßt die Störche (PN/EE). „Zum 10. Mal führen wir die Storchenbegrüßung durch, aber zum ersten Mal bei herrlichem Wetter“, freut sich Waldemar Krüger. Angekommen sind die Störche schon zum Frühlingsanfang. „Drei Nester sind besetzt. Nur das komfortabelste, das mit DSL-Anschluss auf dem Prenzlauer Tor nicht“, scherzt Krüger. 1423, zwar mit den verschiedensten Unterbrechungen, sollen die Zickentorund Storchengemeinde dieses Fest zum ersten Mal gefeiert haben. Kein Wunder, galt der Storch dazumals als Glücksbringer. Darauf besinnend entstanden 1883 die Pasewalker Torgemeinden. Die Storchennestunterlagen wurden in einem festlichen Umzug durch die Stadt transportiert und an ihre Standorte gebracht. Eine Urkunde vom 18. September 1934 zeugt von der Anbringung eines Storchennestes auf dem Prenzlauer Tor. Das Prenzlauer Tor und der „Kiek in de Mark“ wurden von der Storchengemeinde betreut und der Pulverturm und das Mühlentor von der Zickentorgemeinde. In jedem Jahr wurden die Nester erneuert. Die Gaststätten „Torquelle“ in der Prenzlauer Straße, die Gaststätte „Zur Klause“ in der Klosterstraße und das Hotel Monopol in der Bahnhofstraße waren

Extra für diesen Tag wurde für die „Pasewalker Puppenbühne“ das Stück „Ich, die Ziege“ geschrieben. Groß und Klein lauschen gespannt den Puppenspielern Dana Kort und Gabi Baehr.

zu verschiedenen Zeiten die Stammlokale der Gemeinden. Heute treffen sich alle im Hotel „Am Park“. Klar ist, dass hier alle Aktivitäten zur Storchenbegrüßung beginnen. Und da geht es richtig turbulent zu für Groß und Klein. Puppentheater, Hüpfburg, Karussell, Losbude, Kletterbaum, Trampo-

lin, Kinderschminken und der Pommersche Chor der VS mit Frühlingsliedern begeisterten die Gäste. Zum ersten Mal dabei die Pasewalkerinnen Ingeburg Gollnick und Hildegard Timm. Sie schwärmen von der Veranstaltung und wollen im nächsten Jahr unbedingt wieder dabei sein. Heiß begehrt


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waren die Fahrten mit dem alten Traktor. Nicht fehlen dürfen zu diesem Fest natürlich Heidi und Herold, die Ziege und der Ziegenbock. Nachdem „Karl der Große“ zum Jahresende zu seinen Ziegenvorfahren gegangen ist, entschieden sich die Roggower Olaf und Birgitt Fester einen neuen Bock zu kaufen. Dieser wurde natürlich von der Zickentorgemeinde gleich in die „Aufgaben seines Vorgängers eingeführt“. Nach dem traditionellen großen

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Umzug durch Pasewalks Straßen, kam es zum Festakt am Prenzlauer Tor. Mit der „Ramdösigkeitsproklamation“ wurde Herold zu „Oskar vom Dorfteich“ und auch gleich für weitere Aufgaben „geleast“. Oskar nahm es gelassen hin und besah sich lieber die vielen Zuschauer. Etwas aufgeregt war dagegen die neu ernannte „Jungstörchin“ Ailine Greulich. Die Vierjährige blieb an Oma Renates Hand. Aus Krankheitsgründen konnte der zweite Anwär-

ter für die „Erklärung der Ramdösigkeit“ nicht vor Ort sein. Aber keine Sorge, auch im nächsten Jahr ist wieder eine zeremonielle Storchenbegrüßung mit den Ramdösigkeitserklärungen anberaumt. Waldemar Krüger und Friedhelm Michler vom Gemeindevorstand sind erleichtert. Es hat alles gut geklappt und die Besucher hatten viel Freude. Dank sagen wollen die Akteure aber allen Helfern, Sponsoren und Mitwirkenden für ihr Engagement.

Gezaubert wurde mit der „Potter-Hexe“. In diese Figur schlüpfte Jutta Rieck. Den Storch hauchte Maraike Braun und dem Frosch Wolf-Jürgen Schlegel Leben ein.

Zur „Jungstörchin“ wurde Ailine Greulich ernannt. Fotos: Ernst

Wirtschaft Der Bürgermeister besucht Flugzeug-Messe AERO

Kontakte knüpfen auf der „Internationalen Fachmesse – Europas Nr. 1“ (PN/RD). Bürgermeister Rainer Dambach besuchte am 20. und 21. April die AERO in Friedrichshafen am Bodensee. Europas größte Fachmesse in der Allgemeinen Luftfahrt feierte in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Mit 550 Ausstellern bot die Messe vom 18. bis 21.4. Fachbesucher ein breites Spektrum in der Branche. Zu den Bereichen der Allgemeinen Luftfahrt gehören Segel-, Ultraleicht- und Motorflugzeuge, Maintenance, Avionik sowie aktuelle kleine Businessjets. Diese waren auf dem umfangreichen Messegelände zu sehen. Dazu kamen spezielle Bereiche zu den Themen Elektroflugzeuge und Helikopter. In der Sonderschau „Engine Area“ geht es um historische und moderne Flugzeugantriebe, dabei ist vom Stern- bis zum Elektromotor alles vertreten. Eines der Ziele für Bürgermeister Rainer Dambach war unter anderen der Besuch des Pasewalker Flugzeugbauers Remos Aircraft GmbH. Dieser konnte im Jahr 2005 eben-

In einer der Hallen der AERO-Flugzeug-Messe. Foto: Stadtå

falls auf der AERO von Ihm als Investor für Pasewalk gewonnen werden. Damit war es gelungen, erstmals einen Fertigungsbetrieb

aus dem Bereich Flugzeugbau für das KFF (Kompetenzzentrum für Flugzeugbau) in Pasewalk anzusiedeln. Dahingehend will


PASEWALKER NACHRICHTEN sich die Stadt weiter profilieren, um diesen innovativen Bereich für Pasewalk zu erhalten und möglichst zu erweitern. Weiterhin sondierte der Bürgermeister den Markt, nach aktuellen Entwicklungen und geknüpften Kontakten. „Wir möchten auch

- 20 - weiteren Firmen der Flugbranche die Möglichkeiten in Pasewalk aufzeigen“, so Dambach. Dazu gab es einige interessante Gespräche, die nun weiter verfolgt werden. Die Messe zeigte, dass nach einigen sehr schwierigen Jahren die Nachfrage in der

Nr. 05/2012 allgemeinen Luftfahrt wieder ansteigt. Auch die Pasewalker Firma Remos hatte nach den Aussagen des Geschäftsführers Herrn Paeffgen, einen erfolgreichen Messeauftritt zu verzeichnen.

Infos Hier entsteht etwas Neues ... Am Freitag, den 25. Mai treffen sich um 18.00 Uhr in der Marienkirche Pasewalk alle, die Lust und Spaß daran haben, einen GOSPEL-CHOR zu gründen. Alle Stimmgruppen sind willkommen, Vorkenntnisse nicht erforderlich. Mitzubringen sind Spaß und gute Laune! Informationen: Kantor J. Geßner 03973/274575

Das Cura-Seniorencentrum lädt ein zum Benefiz-Konzert am 10. Juni (PN/PM). Am 10.06.2012 ab 14.00 Uhr findet ein Benefizkonzert im Cura-Seniorencentrum statt. Dort wird die pommersche Blaskapelle auftreten. Der Eintritt ist kostenlos, wer etwas spenden möchte, kann dies aber

gerne tun. Ein Imbiss aus Kuchen und Gegrilltem sowie Getränke werden angeboten. Die Einnahmen und Spenden werden dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Pasewalk übergeben. Wer also Spaß an Blasmusik hat, dem Förder-

verein der Freiwilligen Feuerwehr etwas Gutes tun will oder einen unterhaltsamen Nachmittag verbringen möchte, ist herzlich eingeladen. Ihr Cura-Seniorencentrum-Team

Schadstoffmobil im Gebiet des Altkreises Uecker-Randow unterwegs Spezial-Fahrzeug nimmt problematische und gefährliche Stoffe kostenlos mit

(PN/Landkreis Vorpommern-Greifswald). Vom Donnerstag, 24. Mai, bis zum Freitag, 1. Juni 2012, tourt das Schadstoffmobil wieder durch den ehemaligen Landkreis Uecker-Randow und sammelt nach festgelegtem Tourenplan bestimmte Sonderabfälle ein. Seit 17 Jahren ist das Spezialfahrzeug in der Uecker-Randow-Region unterwegs, um Schadstoffe einzusammeln. „Dieses System hat sich bewährt, auch wenn das Mobil immer nur kurze Zeit an einem Ort steht“, sagte Abfallberaterin Petra Brentführer. Auf dem Laster sortierten die Mitarbeiter der beauftragten Entsorgungsfirma alles gleich in spezielle Behälter ein. „Abflussreiniger, Altöle, Säuren, Schädlingsbekämpfungsmittel, die Palette der

Pro­blemabfälle ist breit“, erklärte Brentführer. Den größten Teil der Entsorgung nehmen aber die Farb- und Lackreste ein. In der Abfallfibel, die jeder Haushalt im Altkreis erhält, sind die verschiedensten Schadstoffarten aufgeführt, welche entsorgt werden oder von der Mitnahme ausgeschlossen sind. Die Mengen, die am Mobil eingesammelt werden, werden wieder verwertet oder verbrannt. „Die Bürgerinnen und Bürger können auch jeden anderen Termin des Mobils nutzen, wenn sie den im eigenen Ort verpasst haben oder eine andere Zeit sich in den Terminkalender besser einordnen lässt. Die Termine stehen in der Abfallfibel“, sagte die Abfallberaterin.

Übrigens sei es nicht möglich, zwischendurch Sonderabfälle abzugeben, da es keine genehmigten Zwischenlager gebe. Die anzunehmenden Abfallarten ergeben sich aus den Rechtsverordnungen nach dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz. Größere Mengen an abzugebenden Schadstoffen sollten unbedingt, einer besseren Planung wegen, der Abfallberatung angezeigt werden, denn die Entsorgungsbehälter haben nur ein bestimmtes Fassungsvermögen. Sind diese gefüllt, werden sie ins Zwischenlager nach Ziepel bei Magdeburg gebracht. Zur Beantwortung sich eventuell ergebender Fragen zur Schadstoffentsorgung steht Petra Brentführer unter der Telefonnummer 03973/255-429 gern zur Verfügung.

Werdenfelser Weg – neues Konzept im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen (PN/EE). Es gab Zeiten, da dachte man, freiheitsentziehende Maßnahmen seien das Mittel, um alte und pflegebedürftige Menschen vor Unfällen zu schützen. Doch was sind überhaupt freiheitsentziehende Maßnahmen? Es ist ein Begriff aus

dem Alltag der Altenpflege, der für pflegebedürftige Menschen schwerwiegende Konsequenzen haben kann. Aus Angst, sie könnten aus dem Bett oder Rollstuhl fallen und sich verletzen, werden/wurden sie mit Hilfe von Gurtsystemen oder Bettgittern

gefesselt beziehungsweise gesichert. „Es gibt keine Untersuchungen, die den Nutzen der freiheitsentziehenden Maßnahmen belegen. Das Gefahrenpotenzial bleibt“, erläutert Burgdorf-Bressem. Klar ist, dass diese Maßnahmen die persönliche Freiheit der


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Selbstbestimmung und Selbständigkeit der pflegebedürftigen Menschen einschränkt und die Lebensqualität dadurch abnimmt. Und über Letzteres gibt es Untersuchungen. „Ziel muss sein, diese freiheitsentziehenden Maßnahmen noch stärker zu vermeiden, ergänzt er.“ An die fünfzig Mal mussten der Amtsgerichtsdirektor und seine Kolleginnen Cornelia Pahlke und Sigrid Selbmann, in ihrer Funktion als Betreuungsrichter, schwerwiegende Entscheidungen treffen. Betreuungsbevollmächtigte stellten den Antrag über freiheitsentziehende Maßnahmen in Pflege- und Betreuungseinrichtungen. Ein aus Bayern stammendes Konzept mit Namen „Werdenfelser Weg“ zeigt hier ganz neue Wege auf. „Vorgestellt bzw. angeboten wurde es in allen Heimen des Amtsgerichtsbezirkes“, berichtet der Direktor des Amtsgerichtes Pasewalk, Ralph Burgdorf-Bressem, zur Abschlussveranstaltung im Amtsgericht Pasewalk, vor den Vertretern aus Heim- und Pflegediensten, Sachverständigen und Hausärzten. Dabei stieß es auf viel positive Resonanz. Geklärt werden sollte insbesondere auch, welche Heim- und Pflegeeinrichtungen sich dem vorgestellten Konzept anschließen möchten. Zirka 70 Prozent der Fixierungen sind nach Einführung dieses Konzeptes in Bayern zurückgegangen, hieß es. Fünfpunktfesselungen seien nicht mehr vorhanden. „Fünfpunktgurte gibt es in unserer Einrichtung schon lange nicht mehr. Wir arbeiten nach den neuesten Erkenntnissen in der Altenpflege“, sagt Uta v. Holtzendorff vom Evangelischen Altenhilfezentrum „Matthias Claudius“ im Gespräch. Nach dem Konzept des „Werdenfelser Weges“ arbeiten bundesweit schon viele Einrichtungen. Zum Teil auch ohne

Besucher der Veranstaltung im Gespräch. Foto: Ernst

große Mehraufwendungen. Trotzdem gaben Vertreter der Einrichtungen zu bedenken, dass zumindest eine Anschubfinanzierung wichtig wäre. „Die Krankenkassen müssten mit ins Boot geholt werden“, regte Sylvia Splettstößer, Einrichtungsleiterin in St. Spiritus, an. Als überaus positiv bewertet Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) den Vorstoß des Amtsgerichts Pasewalk zur Vermeidung von freiheitsentziehenden Maßnahmen in Pflege und Betreuung. Sie sagt dazu: „Ich begrüße das Engagement des Amtsgerichts Pasewalk sehr und hoffe, dass

es beispielgebend für andere Amtsgerichte sein wird. Es lohnt sich, über die Landesgrenzen hinaus zu schauen. Die Ergebnisse des „Werdenfelser Weges“ – das Amtsgericht Garmisch Partenkirchen berichtet von einem Rückgang der Anträge auf unterbringungsähnliche Maßnahmen von 70 %! – zeigen: Er ist ein guter Ansatz, um in der Praxis verstärkt pflegerische Alternativen anstelle eines Fixierungsmechanismus anzuwenden. Damit wird die Selbstbestimmung und Wahrung der Würde der Betroffenen gestärkt.“

Bundeswehr Rekruten in der Region willkommen (PN/FEG). Mitte April wurden 60 Soldatinnen und Soldaten in unserer Region neu begrüßt. Der Bürgermeister der Stadt Torgelow Ralf Gottschalk stellte den Rekruten die Stadt und die Region vor und nachdem der Standortälteste Oberst Johannes Derichs die Soldatinnen und Soldaten herzlich willkommen geheißen hat, nahm auch der Vizepräsident des Unternehmerverbandes Dietrich Lehmann das Wort und gab den jungen Rekruten gute Wünsche für ihren Dienst und die Zeit danach mit auf den Weg. Wie schon bei letzten Veranstaltungen zur Begrüßung der Freiwilligen in Torgelow konnten auch diesmal im „Haus an der Schleuse“ sowohl Information über die Region als auch eine Reihe von Gutscheinen für eine akti-

ve Freizeitgestaltung übergeben werden. Hierzu gehörten z. B. Ermäßigungen für den Besuch des Tierparks, im Kino, in den Freibädern Torgelow und Pasewalk, ein Rabattangebot für eine Autoreparatur im Autohaus Grimm, im Verkehrsausbildungszentrum Torgelow und für eine Segeltour beim Haff-Bootscharter Schulz. Die Förder- und Entwicklungsgesellschaft konnte diese durch die gute Zusammenarbeit mit

den Unternehmen wiederum für die Soldatinnen und Soldaten akquirieren. Deckblatt Broschüre, Foto: FEG


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kultur- & sporttermine Veranstaltungen in der Zeit von 19. Mai 2012 bis 15. Juni 2012

Klub der Volkssolidarität Am Markt 8 Tel.: 432110 01.06. Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen 04.06. 09.30 Uhr Vorstandssitzung Osteoporose 10.00–11 Uhr Sprechstunde für OG Stützpunkt Pasewalk 14.00 Uhr Chorprobe Mensch ärgere dich nicht 05.06. 14.00 Uhr Vortrag mit Wolfgang Brose 06.06. 14.00 Uhr Helgas Waffelbäckerei 16.45 Uhr Die Sportgruppe trifft sich 07.06. 14.00 Uhr Terrassencafé 08.06. Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen 11.06. 14.00 Uhr Chorprobe Wir spielen Rommé 12.06. 13.00 Uhr Skat- und Spielnachmittag 13.06. Kreiswandertag in Ueckermünde 14.06. 13.00 Uhr Brushing 14.00 Uhr Spielnachmittag 15.06. Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen

Arbeitslosentreff Scheringer Str. 6 und An der Festwiese 24 Tel.: 443504 Ganztägig Die Miniaturausstellung in der Kalthalle des Historischen U ist für Besucher und Gäste der Stadt Pasewalk geöffnet. Um Anmeldung unter der Tel. Nr. 03973/443504 wird gebeten. Öffnungszeiten: Schuldner- & Verbraucherinsolvenzberatung Mo.–Fr. 8.00–16.00 Uhr: (Pasewalk, Scheringer Straße 6) Die Schuldnerberatung berichtet über ihre Arbeitsweise und gibt Anregungen für eine objektive Haushaltsplanung. 21.05. Scheringer Straße 06 Handarbeitsnachmittag für Könner und Anfänger 24.05. 12.30 Uhr Arbeitslosentreff Eggesin Hans-Fischer-Str. 21 Präventionsveranstaltung der SchuldnerberatungHaushaltsplanung 29.05. 13.30 Uhr Scheringer Str. 06 Kommt mit zur Radpartie Erleben Sie die Schönheit der Natur und genießen Sie unseren Picknickkorb! Um Anmeldung wird gebeten! Fahrräder sind vorhanden!

30.05. 10.00 Uhr Arbeitslosentreff Löcknitz Chausseestr. 70 Die Schuldnerberatung gibt aktuelle Informationen 31.05. 14.00 Uhr Scheringer Str. 06 Frau Krause lädt ins Lesecafe zur Buchlesung 01.06. 10.00 Uhr Festwiese 24 Kindertag insbesondere auch für Gruppen ein Spieltag mit vielen Überraschungen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Um Anmeldung wird gebeten. 04.06. 14.00 Uhr Scheringer Straße 06 Handarbeitbegeisterte treffen sich zum Häkelrunde 08.06. 10.00 Uhr Festwiese 24 Der Kleintiererlebnispark erwartet seine Besucher 10.06. 13.30 Uhr Festwiese 24 Kleiderkammermodenschau an der Möbelbörse 12.06. 13.00 Uhr Arbeitslosentreff Ueckermünde, Haffring 17 Die Schuldnerberatung gibt aktuelle Informationen-präventiv 14.06. 13.30 Uhr Scheringer Str. 06 Schneiderkurs für Anfänger mit Frau Knabe 13.30 Uhr gleichzeitig Kleidertauschbörse in der Kleiderkammer 18.06. 14.00 Uhr Festwiese 24 Tagesmuttis kommen mit den Kleinen zum Spielen ins Puppenhaus 19.06. 13.30 Uhr Scheringer Str. 06 Kommt mit zur Radpartie mit Picknickkorb – Fahrräder können ausgeliehen werden. Anmeldung erforderlich! Beratungszentrum „Lichtblicke“ Bewerbungshilfen Di.–Mi. 8.00–15.00 Uhr, Do. 7.30–15.00 Uhr Kleiderkammer/Möbelbörse Mo.–Do. 8.00–16.00 Uhr, Fr. 8.00–15.30/ 13.00 Uhr Pasewalker Tafel Mo.–Do. 13.00–14.30 Uhr, Fr. 12.00–13.00 Uhr, Sa. 10.00–11.00 Uhr Suppenküche Mo.–Fr. 11.30–13.00 Uhr Lesestube Mo., Di., Fr. 8.00–14.30 Uhr, Mi., Do. 9.30– 16.00 Uhr Kinderbauernhof Jeden Dienstag 12.30–15.30 Uhr Schaufütterung Miniaturausstellung Im „Historischen U“, Besichtigung nach Vereinbarung

Arbeiterwohlfahrt Familienzentrum Friedenstraße 9 (ehemaliger Schlachthof) Tel.: 210033 21.05. 14.00 Uhr Buchbesprechung 22.05. 14.00 Uhr Handarbeitsnachmittag 23.05. 10.00 Uhr Seniorensport mit Gedächtnistraining 24.05. 14.00 Uhr AWO-Singer proben 29.05. 14.00 Uhr Kreativ-Nachmittag 30.05. 10.00 Uhr Seniorensport mit Gedächtnistraining 31.05. 14.00 Uhr Spiele-Nachmittag 04.06. 14.00 Uhr Besuch der AWO-Spatzen 05.06. 14.00 Uhr Handarbeiten und klönen 06.06. 10.00 Uhr Seniorensport mit Gedächtnistraining 07.06. 14.00 Uhr Probe der AWO-Singer 11.06. 14.00 Uhr Frau Dr. Nitzke gibt Einblicke in den „Unruhestand“ 12.06. 14.00 Uhr Austausch von Handarbeitstechniken 13.06. 10.00 Uhr Seniorensport mit Gedächtnistraining 12–13.30 Uhr Info des Mieterbundes 14.06. 14.00 Uhr Spielnachmittag 18.06. 14.00 Uhr Besuch der Miniaturausstellung im „Hist. U“ 19.06. 14.00 Uhr Handarbeits-Nachmittag 20.06. 10.00 Uhr Seniorensport mit Gedächtnistraining 21.06. 14.00 Uhr Treff der AWO-Singer 25.06. 14.00 Uhr Spaziergang mit Einkehr 26.06. 14.00 Uhr Kreativ- und Klönnachmittag 27.06. 10.00 Uhr Seniorensport mit Gedächtnistraining 28.06. 14.00 Uhr Spiele-Nachmittag Sozialberatung vor Ort Mo., Di., Mi. von 9.00–12.00 Uhr bzw. telefonische Auskunft unter der Ruf-Nr. 03973/210033 möglich

CURA-Seniorencentrum Pestalozzistraße 20 Tel: 221-0 montags bis freitags 8.00–12.00 Uhr Betreuungsvormittag für an Demenz erkrankte Bürger in der Bibliothek/Rühmann-Restaurant 21.05. 09.30 Uhr Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen 14.00 Uhr Spielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant 01.06. 15.00 Uhr Gottesdienst der Evangelischen Kirche im Wintergarten


Nr. 05/2012 04.06. 09.30 Uhr Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen 14.00 Uhr Spielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant 10.06. 14.00 bis 16.30 Uhr Großes Benefizkonzert mit der Vorpommerschen Blaskapelle auf dem CURAGelände. Der Erlös kommt dem Förderverein der Pasewalker Feuerwehr zugute. Es gibt Kaffee, Kuchen und Bratwurst vom Grill. 11.06. 09.30 Uhr Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen 14.00 Uhr Spielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant 13.06. 14.00 Uhr Die Mitglieder der MSGruppe treffen sich im Wintergarten. 15.00 Uhr Wir laden ein zum Tanztee in das Rühmann-Restaurant/Betreutes Wohnen. 15.06. 15.00 Uhr Gottesdienst der Evangelischen Kirche im Wintergarten

DRK Ortsverein Blutspende in der Freiwilligen Feuerwehr Pasewalk, Pestalozzistraße 24: 21.05. 25.06.

Pommersche Landsmannschaft Am Lindenbad 1 Singegruppe immer dienstags jeweils um 15.00 Uhr im Kulturforum „Historisches U“ 04.06. 15.00 Uhr Schreibender Pommer 09.06. 10.00 Uhr Landesfrauen- und Kulturtagung/Bad Doberan 13.06. 14.00 Uhr Gebetsmission 15. bis 17.06. 15.00 Uhr Pommerntage/Lübeck-Travemünde 29.06. 14.00 bis 17.00 Uhr Pommerscher Nachmittag

Stadtbibliothek Grünstraße 59 Öffnungszeiten: Montag/Freitag: 13.00–18.00 Uhr Dienstag/Donnerstag: 10.00–12.00 und 13.00– 18.00 Uhr Mittwoch: geschlossen

Stadtinformation im Rathaus Haußmannstraße 85 Tel.: 213995 oder 251 232 geöffnet zu den Öffnungszeiten des Rathauses

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Museum Prenzlauer Str. 23 a Tel.: 433182 + 251234 Öffnungszeiten: Montag geschlossen Di.–Fr. 10.00–13.00 und 14.00–16.00 Uhr Sa.–So. 14.00–16.00 Uhr Gruppen werden nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten durch das Museum geführt.

Eisenbahn-Erlebniszentrum Lokschuppen (EEZ) Öffnungszeiten: Das Eisenbahnerlebniszentrum ist vom 15. April bis zum 15. Oktober täglich in der Zeit von 10.00–18.00 Uhr geöffnet. Führungen außerhalb der Öffnungszeiten Anmeldungen unter Telefon 03973/216326.

Jugendhaus „FlyIn“ An der Festwiese 38 Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 14.30–21.00 Uhr Sonntag nach Vereinbarung. Unser Angebot: Projektarbeit Spiel & Spaß • Tischfußball • Tischtennis • Dart- und Gesellschaftsspiele • Kostenlose Raumvermietung an Schulklassen und Vereine (Beamer und Projektionsleinwand für Präsentationen nach Voranmeldung) Neues Angebot: kostenloser Internetzugang für Kinder. Homepage: www.jugendhaus-flyin.de

Jugendtreff „HappyTogether“ Wir haben für euch geöffnet: Mo.–Do., 14.00–20.00 Uhr und Fr., 14.00– 21.00 Uhr Unsere ständigen Angebote: Playstation, PCSpiele, Tischtennis, Dart, Billard, Tischfußball, Brettspiele und HA-Hilfe.

Evangelische Kirchengemeinde Große Kirchenstraße 6 19.05. 10.00 Uhr Reinigung der St. Marienkirche, bitte Eimer und Lappen mitbringen! 20.05. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Winterkirche 25.05. 18.00 Uhr 1. Treffen des Gospelchores in St. Marien 27.05. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Konfirmation, Taufe und Abendmahl in St. Marien 28.05. 10.00 Uhr Gottesdienst 30.05. 17.00 Uhr Andacht in St. Georg 31.05. 15.00 Uhr Treff 55+ Kreis in St. Marien 01.06. 15.00 Uhr Gottesdienst im CURA – Seniorenheim 03.06. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Goldener und Diamantener Konfirmation in St. Marien

PASEWALKER NACHRICHTEN 06.06. 14.00 Uhr Ausflug der Senioren nach Penkun 09.06. 10.30 Uhr Kindertag in St. Marien 11.06. 10.00 Uhr Kreativer Montag in St. Marien 14.06. 15.00 Uhr Filmnachmittag in St. Marien „Das Labyrinth der Wörter“ 15.06. 15.00 Uhr Gottesdienst im CURA – Seniorenheim 16.06. 14.00 Uhr Gemeindefest in St. Marien 17.06. Kein Gottesdienst in St. Marien! dienstags: Krabbelgruppe von 10.00 bis 12.00 Uhr mittwochs: Christenlehre um 14.00 Uhr im Jugendraum von St. Marien, Kinderchor von 13.15 bis 14.00 Uhr in der Ev. Grundschule freitags: Junge Gemeinde um 18.00 Uhr im Jugendraum von St. Marien Die Kantorei probt zu unterschiedlichen Zeiten, bitte bei Kantor Johannes Geßner unter Tel. 03973/274575 melden! Gottesdienst in Dargitz Himmelfahrt, 17.05. 11.00 Uhr Pfingstsonntag, 27.05. 14.00 Uhr Gottesdienst in Stolzenburg 20.05. 14.00 Uhr 17.06. 14.00 Uhr

Landeskirchliche Gemeinschaft Pasewalk Landeskirchliche Gemeinschaft Pasewalk Ringstraße 35 Tel.: 441330 20.05. 17.00 Uhr Gottesdienst 20.05. 17.00 Uhr Gottesdienst 22.05. 15.00 Uhr Bibelkreis 23.05. 15.30 Uhr Kindernachmittag „Abenteuer Zeitreise“ 25.05. 18.30 Uhr EC-Jugendkreis 28.05. 17.00 Uhr Gottesdienst 30.05. 19.00 Uhr Männerabend 03.06. 10.00 Uhr Unglaublich – der etwas andere Gottesdienst 05.06. 15.00 Uhr Bibelkreis 07.06. 09.00 Uhr Frauenfrühstück 08.06. 18.30 Uhr EC-Jugendkreis 10.06. 17.00 Uhr Gottesdienst 15.06. 18.30 Uhr EC-Jugendkreis

Katholische Kirchengemeinde Mühlenstraße 19 Gottesdienste 20.05. 10.30 Uhr Gottesdienst Pasewalk Rentner- und Seniorentreffen 23.05. 15.00 Uhr Wortgottesdienst mit anschl. Kaffeetrinken im Cura-Seniorenheim Pasewalk. 22.05. 19.00 Uhr Sitzung Kirchenvorstand 27.05. 10.30 Uhr Erstkommunion in Viereck


PASEWALKER NACHRICHTEN Jeden Samstag, 17.00 Uhr, Vorabendmesse Viereck Maria Geburt Jeden Freitag, 15.00 Uhr, Nachmittagsspiel für Jugendliche im Pfarrsaal Pasewalk

Neuapostolische Kirche Gartenstraße Am Turm „Kiek in de Mark“ Gottesdienste jeden Sonntag um 9.30 Uhr und mittwochs um 19.30 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in der Gartenstraße (Am „Kiek in de Mark“)

Caritas Pasewalk Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung Mühlenstraße 19, Tel.: 204462 Tagesstätte für alkoholkranke Menschen Karl-Marx-Straße 10, Tel.: 210222 Holzhof der Caritas Kirchenförsterei 4, Tel.: 216358 Beschäftigungsprojekte Bahnhofstraße 29, Tel.: 436703

Schwangerschafts beratungsstelle Oskar-Picht-Str. 1, Tel.: 433066 Öffnungszeiten: Montag: 9.00–12.00 Uhr Dienstag: 9.00–12.00 und 14.00–18.00 Uhr Donnerstag: 9.00–12.00 Uhr Weitere Zeiten nach Vereinbarung

Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt Oskar-Picht-Str. 1 wochentags 8.00–16.00 Uhr Tel.: 2049975 o. 0170/8786848 Öffnungszeiten: Di., Mi. und Fr.: 9.00–12.00 Uhr Weitere Termine nach telefonischer Absprache auch in der häuslichen Umgebung.

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Suchtberatungs- und Behandlungsstelle Feldstr. 5, 17373 Ueckermünde Tel.: 039771/229920 Öffnungszeiten: montags: 10.00–12.00 Uhr dienstags: 9.00–16.00 Uhr donnerstags: 8.00–16.00 Uhr Weitere Zeiten nach Vereinbarung.

Pflegestützpunkt Pasewalk An der Kürassierkaserne 9 Tel.: 255 502 Pflegeberater/in Tel.: 255 503 Sozialberater/in Erreichbarkeit: dienstags 8.00–12.00 Uhr und 13.30–18.00 Uhr donnerstags 8.00–12.00 Uhr und 13.30–16.00 Uhr sowie nach Vereinbarung, Umfassende, kostenlose und unabhängige Beratung zu Fragen bei der Auswahl und Inanspruchnahme bundes- und landesrechtlich vorgesehener Sozialleistungen und sonstigen Hilfen.

Lebenshilfe Speicherstr. 4 Tel.: 2299800 mittwochs: 16.00–17.30 Uhr PC-Treff dienstags: 17.00–18.30 Uhr Theaterprobe

Jugendtelefon Das kostenlose Kinder- und Jugendtelefon ist in M-V unter (0800) 1 110 333 zu erreichen.

Feuerwehrmuseum Pasewalk Öffnungszeiten: sonntags 14.00–18.00 Uhr oder nach Vereinbarung, Tel.: 432537 oder 0171/8024374 – Änderungen vorbehalten – – Gewerbliche Anzeige –

Nr. 05/2012 museum@feuerwehr-pasewalk.de oder nach Vereinbarung, Tel.: 432537 oder 0171/8024374 museum@feuerwehr-pasewalk.de

Handball Pasewalker Handballverein von 1990 e. V. Uecker-Sporthalle Kreisunionsklasse Senioren 05.05. 10.00 Uhr PHV – HSV Greif Torgelow 07 Anmerkung: V.g. Spiel ist das letzte Heimspiel des PHV in der Saison 2011/2012, Beiträge für den Teil Kultur- & Sporttermine folgen erst wieder mit Beginn der neuen Saison 2012/2013 im August/September 2012.     

Hundesport Verein Deutscher Schäferhunde Pasewalk e. V. Vors. Günter Buse • Tel.: 0177/7210214 Ausbildungszeiten: mittwochs 18.00–20.00 Uhr sonntags 9.00–12.00 Uhr Interessenten melden sich bitte bei dem Vereinsvorsitzenden unter o. g. Nummer.

Fußball Pasewalker FV Am Sportplatz 1 Tel.: 210654

Kreisliga AH 20.05. 10.00 Uhr PFV – Torgelower SV Greif Landesliga D-Jugend 03.06. 11.15 Uhr PFV – TSV Friedland Landesliga 03.06. 14.00 Uhr PFV I – FSV Mirow Rechlin Kreisliga 17.06. 14.00 Uhr PFV II – Blau Weiß Hammer


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Kita Und Schulen Schüleraustausch Pasewalk–Nonogard (PN/EE). Dorota Buriak, Lehrerin am Lyzeum Nr. 1 in Nonogard, in Polen, spricht kaum ein Wort Deutsch und doch ist sie von Anfang an beim Deutsch-Polnischen Schülertreffen zwischen dem 1. Lyzeum in Nonogard und der Europaschule OskarPicht in Pasewalk dabei. „Gemeinsam begann ich damals mit Dorit Engel, Lehrerin hier am Gymnasium, diesen Schüleraustausch aufzubauen“, berichtet sie. „Frau Engel spricht gut polnisch und da hat das mit unserer Verständigung gut geklappt“, ergänzt sie. Inzwischen versteht sie die deutsche Sprache recht gut, berichtet sie mit einem Schmunzeln. Das erste Treffen zwischen den Schülern beider Länder fand 1998 statt. Seither gab es einen regen Austausch. „Das Verhältnis zueinander hat sich im Laufe der Jahre entwickelt. Es ist offener, freundschaftlicher geworden“, lobt Dorota Buriak. Am 16. und 17. April weilten 13 Mädchen und Jungen der ersten Klasse des Lyzeums aus Nonogard, das entspricht der 10. Klasse in Deutschland, in Pasewalk. Neugierig erkundeten sie gemeinsam mit ihren deutschen Schulkameraden nicht nur das Gymnasium, sondern auch Pasewalk. Start- oder Verständigungsprobleme gab es nicht. Integrationsspiele brachten schnell alle auf eine Ebene. „Physik zum Anfassen und Erleben“ aus dem Spacnetkurs, im „Spektrum der Physik“, brachte Staunen in die Augen der Gäste. Eine ganz neue Erfahrung machten Mädchen der 10. Klasse. Sie schlüpften in die Rolle der Lehrer und „gaben eine Deutschstunde“ für ihre polnischen Altersgenossen. Ein Diktat zu schreiben, zumal man die Sprache nicht richtig beherrscht, kann ganz schön schwierig sein. Aber es zu diktieren hat auch so seine Tücken. Als gemeinsames Projekt erarbeiteten die Schüler Geburtstagskalender. Gemeinsam ging es auf Entdeckungsreise durch Pasewalk. Interessante und sehr einfallsreiche Seiten entstanden. Zu den Höhepunkten des zweitägigen Besuchs gehörte die Fahrt mit dem Solarboot auf der Uecker. Einst von Schülern des Gymnasiums in einem Projekt gebaut. Schnell, viel zu schnell vergingen die gemeinsamen Stunden. Seinen Abschluss fand der Freundschaftsbesuch mit Musik und Tanz in der Aula des Gymnasiums. Heike Selent, Musiklehrerin der Schule, brachte die 30-köpfige Gruppe richtig in Schwung. Tanz in Zumbaform, einer lateinamerikanischen Tanzaerobicform stand auf dem Programm. Ebenso wie das ge-

„Physik zum Anfassen und Erleben“ interessierte die Jugendlichen aus Nonogard sehr.

Es ist schwierig, aber lustig, ein Diktat in fremder Sprache zu schreiben.

Eine kleine Spritztour auf der Uecker mit dem „Solarboot“.


PASEWALKER NACHRICHTEN meinsame Singen auf Deutsch und Polnisch. Diesmal musste es der „kleine grüne Kaktus“ sein. Es sind immer sehr schöne anregende Tage für die Schüler. „Unser Ziel ist es nicht nur den Kontakt untereinander zu fördern, sondern vor allem auch die Sprachkenntnisse zu erweitern und von einander zu lernen“, sagt Sigrid Bohl, die Koordinatorin der Tage. In ihren Händen liefen alle Fäden zusammen. Ihr Dank geht vor allem an die Stadt Pasewalk, dem Verein „Freunde und Förderer 1908 e. V“ des Gymnasiums, der Pomerania, dem Judosportverein, dem THW, den Eltern, Kollegen und der Jugendsozialarbeiterin, die über die AWO an der Schule beschäftigt ist, für die tatkräftige Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung

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Tanz in Zumbaform, einer lateinamerikanischen Tanzaerobicform, Frau Selent heizte den Schülern so richtig ein. Fotos: Ernst

Endspurt mit karibischem Flair (PN/EE). Mit Ungeduld erwartet von den einen, mit Spannung von den anderen. Der letzte Schultag bringt immer wieder Überraschungen von ganz besonderer Art. Das geht bereits am frühen Morgen los. Die Klassenlehrer der 12. Klassen, Katrin Stelter, Heike Runge und Jörg Wangermann des Gymnasiums Oskar-Picht Pasewalk, wurden von ihren Schülern abgeholt … In die Schule zu kommen war dann auch

nicht so einfach. Versteckt in einer Truhe musste der Schulschlüssel gefunden werden und dann gab’s den Bonbonregen. „Am letzten Schultag wird noch einmal gemeinsam gefrühstückt“, das ist Tradition, berichtet Jörg Wangermann. Jede Klasse hat da ihre eigenen Vorstellungen. „Wir gehen hinter die Turnhalle, da haben wir ein Zelt aufgebaut“, ergänzt er. Andere sind an diesem Tag zur Pommernscheune. Traditionen

Impressionen des letzten Schultages, Fotos: Ernst

gibt es an der Schule viele. So verabschieden die jüngeren Schüler ab Klasse sieben die „Älteren“ mit einem lustigen Unterhaltungsprogramm in der Aula. Und da geht es richtig rund. Zumal das Thema des Abschlusstages alle zu den Piraten der Karibik entführte. Ein „riesiges, selbstgebautes Schiff ankerte“ im Schulflur im neueren Teil des Schulhauses. „Die Vorbereitungen des letzten Schultages begannen schon im


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vergangenem Jahr“, berichtet die Schulsozialarbeiterin Doreen Baehr. Das Thema wird immer in geheimer Wahl ermittelt. Und so enterten die Piraten in diesem Schuljahr das Schulhaus. Nach der fünften Stunde ging das Specktakel für alle Schüler auf dem Schulhof weiter. Der Kampf der

Tutoren um die goldene Kokosnuss amüsierte nicht nur die Schüler. Dann wurde Schule gespielt. Nur schlüpften jetzt die Schüler in die Rollen der Lehrer. So mancher Lacher schallte über den Schulhof, denn der ein oder andere entdeckte bekannte „Züge“. Mit der traditionellen Überga-

PASEWALKER NACHRICHTEN be der Kronen an die nächste 12., Gruppenfotos und einem Autokorso durch die Stadt verabschiedeten sich die Abiturienten von ihren jüngeren Mitschülern. Sehen werden sie sich in den nächsten Tagen sicher noch mal, denn am Freitag beginnen die Prüfungen.

ARD zu Gast in der Europaschule „Arnold Zweig“ (PN/NH). Das deutsch-polnische Projekt „Die Kinder vom Kamper See“ erfährt mittlerweile eine immer größere Aufmerksamkeit in den Medien, und das europaweit. Madeline Chambers von der britischen Nachrichtenagentur Reuters News führte in der Woche nach Ostern ein 40-minütiges Telefoninterview mit den Schülern Julia Vandreuke und Dominik Wollenzien (beide 9A). Die Geschichte der „Kinder vom Kamper See“, und damit das Schulprojekt, findet jetzt auch seine Aufmerksamkeit in den englischsprachigen Medien. Höhepunkt unserer Öffentlichkeitsarbeit war aber der Besuch der ARD am 18. April in der Europaschule. Journalisten vom Auslandsstudio Warschau sowie vom Hauptstadtstudio Berlin filmten insgesamt vier Stunden Projektarbeit für das Europamagazin der ARD, dass immer am Samstagnachmittag im 1. Deutschen Fernsehen zu sehen ist. Der genaue Sendetermin des Projektes stand zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht fest. Unterstützt von Frau Baganz, der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Pasewalk, arbeiteten an diesem Tag insgesamt 20 Schüler der 9. Klassen aus Pasewalk und aus der polnischen Partnerstadt Police an der Vorbereitung einer Ausstellung. Und das alles vor laufender Kamera, immer wieder unterbrochen durch zahlreiche Interviews mit den Schülern beider Schulen auf Deutsch und auf Polnisch. Auch die Lehrer

Auf Zettel geschriebene Friedenswünsche der Schüler aus der Europaschule „Arnold Zweig“, stiegen bei den Feierlichkeiten am Kamper See mit blauen EU-Luftballons in den blauen Himmel. Foto: Ernst

Rafal Spychala (polnischer Projektleiter) aus Police sowie Christina Wolff und Christoph Kraatz aus Pasewalk wurden befragt. Christina Wolff berichtete über die Aktion mit den Friedenswünschen, die Schüler aus Pasewalk auf Zettel geschrieben hatten, die bei den Feierlichkeiten am Kamper See mit blauen EU-Luftballons aufstiegen. Christoph Kraatz, als Projektleiter auf deutscher Seite beantwortete geduldig die Fragen der Journalisten nach den eingegangenen Briefen von Zeitzeugen, die unsere Schule erreichten.

Die Schüler des „Gimnazjum Nr. 1“, der polnischen Nobelpreisträger aus Police und der Europaschule „Arnold Zweig“ aus Pasewalk wollen mit ihrem Engagement bewirken, dass das Flugzeug im Kamper See gehoben wird, und dass die damals verunglückten Kinder identifiziert werden und eine würdevolle Beisetzung erfahren. Es waren Kinder, die Unschuldigsten in einem Krieg, und es sind wieder Kinder, diesmal aus Police und Pasewalk, die nicht zum ersten Mal gemeinsam ihren Friedenswillen in einem vereinten Europa demonstrieren.


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Bewegung ist Balsam für die Seele

Kinder der Kita „Haus der fröhlichen Jahreszeiten“ in Aktion (PN/PM). Eine der vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten unserer Kita-Kinder sind die Räume des Pasewalker Fitness – und Judosportvereins. Seit nun mehr sechs Wochen nutzen die Kinder unserer Vorschulgruppe die Gelegenheit, sich einmal

in der Woche auch außerhalb unserer „vier Kita-Wände“ sportlich zu betätigen. Das heißt, jeden Montag geht es in die Judosporthalle zu Trainer Oliver Makowiak, der von den Kindern auch liebevoll – Olli – genannt wird.

Wer genau auf die Bilder schaut, erkennt: Mut, Anstrengung, Entdeckerfreude, Spaß an der Bewegung, Kräfte messen, Geschicklichkeit, Stolz, Eigeninitiative, Kreativität, Begeisterung und vieles mehr in der Körpersprache unserer Kinder.

Fotos: Kita

Wachse Blümchen, wachse (PN/EE). „Eigentlich hatten wir mit ganz vielen Eltern und Großeltern mit ihren Kindern gerechnet“, sagen Franziska Barthel und Antje Wittenberg, Mitarbeiterinnen im Integrativen und Mobilen Lernmuseum der Hochschule Neubrandenburg im Projekt „Lernen vor Ort“. „Unser Ziel ist es, die Kinder für die Natur und Pflanzenwelt zu begeistern“, ergänzen die Mitarbeiterinnen. Und was kann da schöner und besser sein, als wenn die Kleinen von den Großen lernen. Dabei orientiert sich der Lernprozess an die Lebenswelt der Kinder. Leider ist spielen und arbeiten in der Natur für viele nicht mehr so selbstverständlich, betont auch Viola Lauer, Leiterin der DRK Kita „Am Mühlentor“. Sie überlegte nicht lange und stimmte dem Seminar „Wachse Blümchen, wachse“ im Projekt „Lernen vor Ort“ zu. Doch zustimmen ist das Eine und es spannend und interessant den Kindern zu zeigen, ist das Andere. Und so holten sich die Verantwortlichen die Künstlerin Ines Diederich „mit in den Garten“. Sie hatte einen großen Korb mit ganz vielen Naturmaterialien mitgebracht. Was es da alles zu entdecken gab. Kleine Zweige, getrocknete Blüten, Borke, Moos und vieles andere mehr. Eine wahre Fundgrube für kleine „Entdecker“. Schnell war man sich einig. Das am Vortag gepflanzte Apfelbäumchen wurde erst einmal gemulcht, damit sich das Wasser besser hält. Anschließend erhielt es

Die Kinder gießen das frisch gepflanzte Bäumchen an, auf das es gut wachse und gedeihe. Foto: Radlof

einen Kranz aus Borke. Schnell fügten sich kleine Zweige, die der Form einer Blüte folgten, an. Beim Füllen der Blütenblätter ließen die Mädchen und Jungen, unter Anleitung von Ines Diederich, ihrer Fantasie freien Lauf. Bunt und schön sieht die fertige Kreation um das Bäumchen aus und zum Einsatz kamen nicht nur die Sachen aus dem großen Korb der Künstlerin. Die

Kinder entdeckten die „Butterblumen“ um den Wasserwanderrastplatz. Und Spaß gemacht hat es auch! Zum Rastplatz an die Uecker ist auch Adelheid Stegemann, Oma der sechsjährigen Estelle, gekommen. Sie findet die Idee, die Kinder an die Natur heranzuführen, gut. Sie weiß aus eigener Erfahrung, als Erzieherin, wie wichtig diese Aufgabe ist. Nicht ganz versteht sie jedoch,


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warum erst ein Projekt erarbeitet werden muss, um die Natur kennenzulernen. Es sollte doch für alle Eltern und die Kitas ein Anliegen sein, steht für die engagierte Frau fest. Aufmerksam machen möchte das Team der Kita „Am Mühlentor“ auch auf weitere Veranstaltungen. Unter dem Motto: „Hacke, Schürze, Spaten ab geht’s in den Garten“ gibt es vom 2. Mai bis zum 1. Juni in St. Nikolai in Pasewalk immer dienstags und freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr und montags, mittwochs und donnerstags von 15.00 bis 18.00 Uhr eine interessante Mit-Mach-Ausstellung. Höhepunkte werden das Familienfest am 11.05. von 14.00 bis 18.00 Uhr, der Workshop „Schau mal, wir lernen spielend“ mit Cornelia Verchow sowie Katharina Vorbau am 24.05. und die Vorlesung mit Prof. Dr. Hans-Werner Klusemann, „Geschichten zur Geschichte der Kindheit“, am 31.05. sein.

PASEWALKER NACHRICHTEN

Gemeinsam mit der Künstlerin Ines Diederich entsteht ein kleines Kunstwerk um das Bäumchen. Fotos: Ernst

„Hacke, Schürze, Spaten – ab geht’s in den Garten“ (PN/EE). Voneinander lernen heißt es auch in den nächsten Wochen in der Pasewalker St. Nikolai-Kirche. Nicht nur die Kinder können zusammen voneinander lernen, sondern alle, Kinder, Mama, Papa, Oma, Opa, also alle Generationen untereinander. „Das wäre natürlich Spitze“, sagt Elke Genz vom Projekt. „Viele Eltern und Großeltern mit ihren Kindern haben sich jedenfalls zu diesem Tag eingefunden“. Die ganze Aktion steht unter dem Motto: „Hacke, Schürze, Spaten – ab geht’s in den Garten“. „Eine Mit-MachAusstellung zum Thema Pflanzenwelt der DRK-Kindertagesstätte „Am Mühlentor“ in Pasewalk und dem Interaktiven mobilen Lernmuseum“, berichtet Antje Wittenburg vom Lernmuseum. Dazu bieten die Organisatoren, die Kita „Am Mühlentor“ und die Hochschule Neubrandenburg, Interaktives mobiles Lernmuseum, ein umfangreiches Angebot an Lerntätigkeiten an. Da ist beispielsweise der naturwissenschaftliche Bereich. Hier können die Kinder alles ganz genau unter die Lupe oder das Mikroskop nehmen. Gleich nebenan stehen verschiedene Waagen. Mal sehen, ob auch der Zapfen auf jeder Waage das gleiche Gewicht anzeigt, fragen sich da doch einige Kinder. In Blumentöpfen und -kästen werden Kräuter gepflanzt. Natürlich werden die schönen Blumen, Bäume und Gräser und was es sonst noch alles gibt in schönen Bildern festgehalten. An den großen Ausstellungswänden können die Malereien betrachtet werden. In einer Ecke des Gebäudes ist eine Leseecke eingerichtet. Natürlich geht es auch da um die Natur. Und draußen vor dem Gotteshaus

Gemeinsam eröffnen Viola Lauer und Elke Genz mit den Kindern die Ausstellung.

Früh übt sich …


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befindet sich ein Pfad der Sinne. Barfuß geht es über Sägespäne, Zapfen, Fichtennadelzweige, auch ein Wildschweinfell und eine Wanne mit Wasser sind dabei und vieles, vieles mehr. Jochen Elberskirch und Jürgen Henke vom Naturpark Stettiner Haff hatten nicht nur Vogelnester mitgebracht, es wurden auch welche gebaut. Abschluss und Höhepunkt war der Nachbau eines Ameisenhaufens. „Vorangegangen waren schon solche Aktionen wie: Pflanzen eines Apfelbäumchen mit Ines Diederich, Besuch der Bibliothek, des Kunstgartens und des Museums. Bis zum 1. Juni wird die Ausstellung Stück für Stück wachsen. Natürlich sind an allen Tagen Gäste gern gesehen. Pfad der Sinne. Fotos: Ernst

Am Rande Ein Isländer mit Wurzeln in Pasewalk (PN/EK). Am 7. April dieses Jahres weilte der Isländer Ari, Trausti Gudmundsson mit seiner Ehefrau Maria bei uns in Pasewalk. Auf der Suche nach den Wurzeln seiner Familie fand er im Internet mein Buch „Jüdisches Leben in Pasewalk …“ Dort hat er dann in seiner Familienforschung erfahren, dass seine Wurzeln in der Pasewalker jüdischen Familie Sternberg liegen. Sein Urgroßvater, Bernhard Sternberg, ist ein geborener Pasewalker. Seit 2009 haben wir ständigen brieflichen und telefonischen Kontakt zueinander. Ich habe ihm einige Materialien überlassen und er gab mir auch Hinweise zu weiteren Verwandten. Nun endlich hat es geklappt, dass Familie Gudmundsson uns in Pasewalk einen Besuch abgestattet hat. In einem langen Stadtrundgang zeigte ich ihnen vor allem die alten historischen Gebäude sowie die Stadtmauer von Pasewalk. Wir verweilten an den Stolpersteinen der Familie Sternberg Am Markt 27 (früher Marktplatz 28) und waren zum Schluss noch auf dem jüdischen Friedhof. Danach bemerkten sie, dass Pasewalk für sie ein interessanter Ort ist. Am Nachmittag haben wir uns zu Hause alte Bilder über Pasewalk und Dokumente angesehen. Ich konnte ihnen auch weitere Unterlagen und insbesondere Bilder zur Verfügung stellen. Die Familie Sternberg lebte seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Pasewalk. Meyer Sternberg, Jahrgang 1812, war mit Phillippine Sternberg (Jahrgang 1815) verheiratet. Er betrieb in Pasewalk, Marktplatz 28 ein Konfektionsgeschäft. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor. Der zweitälteste

Dr. Egon Krüger, Maria und Ari, Trausti Gudmundson (v. l. n. r.) Foto: Dr. Krüger

Sohn Bernhard, der am 8. Januar 1842 in Pasewalk geboren wurde, zog nach seiner Ausbildung als Tierarzt nach Mains. Dort hatte er eine Anstellung als Militär-Tierarzt. In Pasewalk übernahm später der erstgeborene Sohn Julius das Geschäft des Vaters. Im Jahre 1911 verkaufte Julius Sternberg das Geschäftshaus an Herbert Burwitz und Karl Wiedemann und zog als Rentner nach Berlin-Charlottenburg. Andere Geschwister hatten schon früher Pasewalk verlassen bzw. heirateten in andere Orte. Von diesen Kindern der Familie Sternberg wurden drei Opfer des Holocaust. Im Jahre 2012 haben wir sie in Pasewalk durch drei Stolpersteine, jetzt Am Markt 27, geehrt und ihnen wieder eine Identität gegeben. Bernhard heiratete Mathilde Leo aus Mannheim. Der Sohn Max Paul, geboren

am 22. Januar 1884 in Mainz, war promovierter Chemiker. Max Sternberg war mit Erika Agnes verheiratet. In der Ehe wurde 1924 die Tochter Ilse geboren. Sie floh 1939 mit ihrem Vater aus Deutschland vor den Nazis nach Schweden. Max Sternberg hatte aber auch eine außereheliche Beziehung mit Therese Zeitner in München. Aus diesem Liebesverhältnis ging die Tochter Lydia Zeitner hervor. Sie wurde 1911 geboren. Die Zeitners wanderten 1928 nach Island aus. Dort heiratete Ari, Traustis Vater, Gudmandur Einersson die Deutsche Lydia Zeitner. In dieser Familie wurde Ari Gudmundsson 1948 in Reykjavik geboren. Er hat noch vier Geschwister und einen Halbbruder Erro. Da Ari, Trausti eine deutsche Mutter hat, spricht er sehr gut deutsch.


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Der Isländer Ari, Trausti ist Geophysiker und Schriftsteller. Er hat als prominenter Schriftsteller bereits mehr als 30 Bücher auf den Gebieten der Geologie, des Vulkanismus, der Astronomie und zum Bergsteigen publiziert. Dafür hat er bereits mehrere Auszeichnungen erhalten. Seine Frau Maria arbeitet in Reykjavik als Krankenschwester.

Ari Gudmundsson ist auch aktiv im isländischen Parlament wirksam. Kürzlich hat er sich entschlossen, für das Amt des Präsidenten der Republik Island zu kandidieren. Da er einen hohen Bekanntheitsgrad hat, werden ihm durchaus Chancen eingeräumt. Unter den Bewerbern für das Präsidentenamt sind auch zwei Frauen. Island hat bei einer Fläche

von 103.000 km² (etwa 4-mal so groß wie Mecklenburg-Vorpommern) nur 300.000 Einwohner. Die Wahlen finden in Island am 30. Juni 2012 statt. Drücken wir ihm die Daumen! Bei der Verabschiedung sagte mir Ari Gudmundsson: „Ich verspreche Dir, wir kommen wieder zu Euch nach Pasewalk, auch wenn ich Präsident werden sollte.“

Stadtwerke gewähren Treuebonus (PN/Schrom). Bis zum 6. Juni 2012 zahlen die Pasewalker Stadtwerke GmbH im Kundencenter an die Inhaber der local club* card einen Treuebonus von 2 Prozent, für Inhaber der local silber club* 3 Prozent vom Bruttoumsatz der Haushaltskunden, aus. „Wir belohnen unsere treuen Kunden bereits zum vierten Mal und zahlen ab heute an 2336 local club* Inhaber einen Bonus in bar aus“, sagte Abteilungsleiter Verkauf, Jürgen Templin. „Zum zweiten Mal erhalten ab heute 150 Kunden ihre Silbercard, die eine dreiprozentige Auszahlung vom Bruttoumsatz möglich macht“, ergänzt Sachgebietsleiter Dirk Hartwig, der den Kunden das Geld auszahlte, nachdem Silvia HackerHübner am Computer die Kunden nach Vorlage ihre local club* card aufgerufen hat. Bis zum 6. Juni 2012 hat das Kundencenter an den Werktagen von 9 bis um 18 Uhr, außer in der Mittagszeit von 12 bis 13 Uhr, geöffnet, damit auch Berufstätige ihren Bonus abholen können. „Wir haben unsere Kunden benachrichtig und ihnen einen Termin zum Abholen ihres Bonus vorgeschlagen, damit nicht alle Kunden auf einmal im Kundencenter erscheinen. Falls der Betrag nicht abgeholt wird, verfällt der Anspruch auf den Bonus mit Ablauf des Folgejahres, dass heißt, dass der erworbene Anspruch aus dem Jahre

Indes Silvia Hacker-Hübner die local club Mitglieder Uwe und Gabriele Müller am Computer aufruft, bereitet Sachgebietsleiter Dirk Hartwig die Auszahlung an Gabriele Müller in Euro vor. Foto: Günter Schrom 2012 zum 31.12.2013 erlischt“, sagte Dirk Hartwig. „Es lohnt sich mitzumachen. Wir sind seit 2008 im local club“, sagte Silbercard-Inhaberin Gabriele Müller, die für ihre Familie über 80 Euro und eine Flasche Sekt mit nach Hause nehmen konnte.

Seifenkistenrennen weiht schon mal neue MarktstraSSe ein (PN/EE). Als hätten die Pasewalker nur auf diesen Tag gewartet. Die Freiwillige Feuerwehr und das Technische Hilfswerk veranstalteten das achte Seifenkistenrennen. Zu beiden Seiten der Marktstraße säumten schon lange vor dem eigentlichen Beginn unzählige Menschen die „Rennstrecke“. Autos der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes wohin man schaut. Dazwischen Kinder, Jugendliche und Erwachsene - Mitglieder der FF und des THW, aber auch Eltern mit ihren Schützlingen. Sie kamen längst nicht alle aus Pasewalk. Angereist sind sie aus Strasburg, Pasewalk, Brüssow und Jatznick, ja sogar vom THW Ludwigslust und Wismar. „An den Start gehen 23 Fahrer“, informiert die Einsatzzentrale. Bevor das aber soweit war, stellen sich die Teams erst einmal der technischen Abnahme. Nur dessen Vehikel lenk- und auch bremsbar war, durfte am Rennen teilnehmen. Diese Voraussetzungen erfüllten alle. Hilfen wie ein Motor oder andere Hilfsmittel würden zur Disqualifikation führen. Damit der Sohn auch am Rennen teilnehmen konnte, „baute“ ein Vater über Nacht das Quad des Kindes um, bestückte es mit einem kistenartigen Auf-

Vor dem Start erst einmal die Technische Abnahme.

bau und schon war die Seifenkiste für den Sprössling fertig. Andere hatten ganz andere Ideen, vom super schnittigen Alurenner bis zum robusten Zweisitzer war alles vertreten. Interessant und schnittig waren jedenfalls alle. Nach dem Probelauf ging es aufs Ganze. Von den Zuschauern an der Renn-

strecke angefeuert, ging es um Minuten und Sekunden bis das Ziel sicher erreicht war. Auch wenn das ein oder andere Fahrzeug mal die Muskelkraft des Streckenpersonals brauchte. Super in Form die Fahrer aus den Teams Familie Vahl und Familie Ritschel. Nachdem Christian Vahl in der Vergangen-


PASEWALKER NACHRICHTEN heit schon den dritten und den zweiten Platz mit nach Hause nahm, gelang ihm in diesem Jahr, mit dem neuen „Blauen Blitz“, der Sieg. Seine Fans hatten schon mal ein Glückwunschtransparent mitgebracht. Platz zwei und drei ging an das Team Familie Ritschel 1 und 2. Lucy Ritschel war nur einen Hauch langsamer als ihr Bruder Tom. Freudestrahlend nahmen sie, wie auch die anderen Fahrer, die Urkunden und Glückwünsche aus den Händen des Bürgermeisters entgegen. Der Sonderpreis ging an das THW Ludwigslust für ihren schnittigen Ford-Renner. Sponsoren hatten ihn für die Mannschaft gebaut. Eine gelungene Veranstaltung, freuen sich nicht nur die Veranstalter. Besonders Bürger der Stadt vermissten diese Veranstaltung im vergangenen Jahr. Und gibt es einen schöneren Anlass eine Straße einzuweihen? Sicher nicht. Für die Akteure war wichtig, dass es allen Beteiligten Spaß und Freude bereitet. Vielleicht findet hierdurch auch der ein oder andere den Weg als Mitglied zur FF oder zum THW. Extra geschulte Mitarbeiter engagieren sich enorm in diesem Bereich. Einer von ihnen ist der Jugendbetreuer des THW, Ronald Jorke aus Pasewalk. Er gehört zu den Leuten, die immer auf der Suche nach neuen Ideen für die Kinder und Jugendlichen sind. Er ist dabei die Jugendrettung aufzubauen, berichtet er. Einen kleinen Einblick in diese Arbeit zeigte er bereits mit Kindern und Jugendlichen zur Storchenbegrüßung im Garten des Hotels „Am Park“. Interessierte, für die Arbeit der FF und des THW, können sich dort gern melden. Nachwuchs wird gebraucht, um auch später alle Aufgaben erfüllen zu können. Man denke da nur an das Seifenkistenrennen.

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Lucy Ritschel mit ihrem Käfer kam auf Platz 3.

Der Sonderpreis ging an das THW Ludwigslust. Fotos: Ernst

Glückliche Sieger v. l. n. R. Dambach, Lucy Ritschel (3), Christian Vahl (1), Tom Ritschel (2)

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Besucherrekord beim 2. Pasewalker Laufstegfest (PN/EE). „Ich glaube, es sind noch mehr Leute als im vergangenem Jahr“, resümiert Torsten Michler vom Jeanshaus Cult in Pasewalk. Und der Eindruck täuschte nicht. Vom Buchhaus Lange bis runter zum Modehaus Bredlow in der Ueckerstraße agierten Schausteller und Händler mit ihren Ständen. Zudem nutzten viele Pasewalker die Möglichkeit zu einem Bummel durch die Geschäfte der Innenstadt. Organisiert und eingeladen hatte zu diesem Event der Unternehmerverein der Stadt. Höhepunkt der Show war vor allem die Speedmodenschau der verschiedenen Fashionhäuser in Pasewalk. In der Klosterstraße, zwischen Marktund Ueckerstraße, wurde dazu extra ein 40 Meter langer Laufsteg aufgebaut. Zu beiden Seiten säumten Bänke den Catwalk, die bereits lange vor Beginn der eigentlichen Show besetzt waren. Von Kindermode, über Sport-, Alltags- und eleganter Mode war alles vorhanden. Bezaubernde Accessoire ergänzten die Angebote. Gab es auf der einen Seite der Straße die große Modenschau, zog in Höhe des Marktplatzes der TimezoneBus die Besucher magisch an. „Wir feiern in diesem Jahr unser 20-jähriges Bestehen von Cult-Jeans. Da wollen wir mit unseren Kunden feiern und haben dazu diesen Bus organisiert“, berichtet Torsten Michler vom Jeanshaus. „Außerdem gehen 20 Prozent des Erlöses der heute verkauften Cult-Jeans an den Freundeskreis ARUSCHA/TANZANIA e.V. Den Erlös zu je 10 Prozent tragen wir und Timezone“, ergänzt Michler. Vor Ort mit einem Stand war auch der Gründer des Freundeskreises, Harald Pfeiffer. Der Straußenzüchter wollte da helfen, wo seine Strauße herkommen: Afrika. Genauer in der Steppe der Aruscha-Region im ostafrikanischen Tansania. In der sehr kargen, sehr trockenen Landschaft leben vor allem

Es war für Jeden etwas dabei. Fotos: Ernst

Bürgermeister Rainer Dambach, dankte allen Organisatoren für die tolle Veranstaltung und freut sich gemeinsam mit den Pasewalkern auf die Fortsetzung dieser Show im nächsten Jahr.

Ein großes Lob sagte Dietmar Stachulski der Baufirma, die die 100 Tonnen Sand für das BeachVolleyballturnier brachte. Den Freizeitvolleyballern des VFSV Rollwitz hat das Spiel jedenfalls viel Spaß gemacht.

Angehörige des Volkes der Massai. In den vergangenen Jahren förderte der Verein vor allem Bildungsprojekte und verbesserte die Wasserversorgung. Das neueste Vorhaben ist der Bau einer Grundschule.

Für die Pasewalker hatte der Timezone-Bus noch eine besondere Überraschung. Ein Foto am Steuer des Odtimers auf der „Route US 66, Richtung Los Angeles“. Übrigends, die Schlange der Bewerber war ganz schön lang.

Coole Mode auch für Jungs.


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4. Lindenbadtriathlon (PN/EE). Der Auftakt der diesjährigen Lindenbadsaison hätte nicht besser sein können. Das herrliche Wetter bescherte dem Bad 761 Besucher. Bei 20 Grad Lufttemperatur und 23 Grad Wassertemperatur ließ es sich so mancher gut gehen. Aber an diesem Tag gab es noch ein weiteres Ereignis. 40 Frauen, Männer und Kinder von 8 bis 59 fanden sich zum vierten Lindenbadtriathlon im Pasewalker Schwimmbad ein. Sie Laufen, Schwimmen, Tauchen und das alles, weil es ihnen Spaß macht. Unter den Besuchern auch Bürgermeister Rainer Dambach, der allen Akteuren die bestmöglichen Erfolge wünschte. Bereits am Vormittag bot das Freizeitzentrum Happy Together ein Volleyballturnier an. Für die Triathleten ging es um 14 Uhr mit dem Laufen los. Gestartet wurde in verschiedene Altersgruppen und getrennt zwischen weiblichen und männlichen Sportlern. Die Anforderungen in den Altersklassen waren nicht von der Hand zu weisen. Die 8- bis 10-Jährigen mussten 1300 Meter laufen, 200 Meter schwimmen und nach eigenen Kräften tauchen. Das Ergebnis errechnete sich aus allen drei Wettkämpfen. Als Beste ihrer Altersklasse kristallisierten sich hier Caroline Wittkopf und Julian Szabo heraus. Das größte Teilnehmerfeld, sowohl weiblich wie auch männlich, fand sich in der Altersklasse 11 bis 13 Jahre ein. Anfeuerungsrufe der Freunde und Aktiven spornten die Teilnehmer so richtig an. Die besten Leistungen aus allen drei Wettkämpfen zeigten hier Nele Gabsch und Oska Jedrzejewski. Wesentlich größere Anforderungen in der Lauf- beziehungsweise Schwimmstrecke wurden ab dieser AK an alle weiteren Starter gestellt. Das heißt schon die 14- bis 17-Jährigen hatten eine Strecke von 2600 Metern für die männliche und 1950 Meter die weibliche Jugend zurückzulegen. Die ersten Plätze erkämpften sich hier Vanessa Kalson und Lukas Michler. Wenige Teilnehmer kamen in der AK 18 bis 39 Jahre an den Start. Anne Broda und Henry Gassmann nahmen den Sieg mit nach Hause. Überrascht mit einer außergewöhnlichen Tauchleistung wurden Zuschauer und Veranstalter bei den 40- bis 49-Jährigen. Sogar Schwimmmeister Steffen Röhrdanz ist begeistert, 75 Meter, das ist super. Jens Nickel, der diese Leistung vollbrachte, nahm auch gleich den Sieg in dieser Gruppe mit nach Hause. Bei den Damen sicherte sich Gundel Ellmann den ersten Platz. Übrigens tauchte sie 32 Meter weit. Die Durchschnittliche Tauchlänge lag bei 20 Metern. Keine Dame wagte sich in der letzten Startgruppe (der AK 50 bis 59 Jahre) an die Wettkämpfe. Den Sieg bei den Männern holte sich Rudolf Hahnel.

Die Altersklasse 8 bis 10 Jahre ging als Erste an den Start. Mit zirka zwei Bahnen Vorsprung beendete hier Julia Semmler (vorn) die Prüfung. Sie nahm am Ende auch den Sieg in ihrer Altersklasse mit nach Hause.

Der Sieger der AK 50 bis 59 Jahre, Rudolf Hahnel.

Schönstes Wetter am 1. Mai im Lindenbad. Fotos: Ernst


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Rund ums Wohnen und Bauen

Tipps vom Fachmann Wohnung, Haus und Garten Ein Special des Schibri-Verlages zu den eigenen vier Wänden Liebe Leserinnen und Leser, der Schibri-Verlag hat für den Leser unserer Region nach praktischen und zeitgemäßen

Tipps von Fachleuten gefragt, die vor Ort aktiv und somit schnell und flexibel für Sie erreichbar sind. Sie erhalten neben den Inseraten eine Fülle von Informationen zu den

Trends dieses Frühjahrs, zu neuen Angeboten und Ratschlägen, was den sprichwörtlichen Tapetenwechsel angeht – drinnen wie draußen.

Wohnen zur Miete Gefragte Wohnadressen der Stadt Die Wohnungsbaugenossenschaft Pasewalk eG ist ein langjähriger und erfahrener Ansprechpartner, wenn es um zeitgemäßes Wohnen in Pasewalk geht. Die Anfänge gehen auf das Jahr 1954 zurück, als am 13. Dezember jenes Jahres 12 Eisenbahner die Genossenschaft gründeten. Sie gab sich damals – dem Zeitgeschmack folgend – den Namen „Ernst Thälmann“. Im Laufe der Jahre wurden für die Genossenschaft zahlreiche Wohnhäuser in Ziegelbauweise und später mit indus­ triell vorgefertigten Platten errichtet, anfangs in der Innenstadt, bis dann im Osten Pasewalks ein neuer Stadtteil erschlossen worden war. Die Genossenschaft bewirtschaftet heute 1.080 Wohnungen, 7 gewerbliche Objekte und 42 Eigentumswohnungen. Der Gebäudebestand ist heute weitgehend saniert und befindet sich damit auf der Höhe der Zeit. Das trifft auch auf das Umfeld der in der Regel mehrgeschossigen Bauten zu. Zwischen 2003 und 2009 hat die Genossenschaft ihren Bestand auf dem Weg des geförderten Rückbaus verringert und dabei gleichzeitig architektonisch interessante Aufwertungen vorgenommen. So gehören die Quartiere in der Großen Ziegelstraße 11–15 und 17–21 sowie die Stettiner Straße 29–31a und Herderstraße 5–8 (unsere Aufnahmen) heute zu den gefragtesten Wohnadressen in der Stadt, mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Wohnungssuchende wenden sich an die Vorstandsfrauen Ute Kage und Ilona Krüger.

Wohnen in unseren Nachbarstädten Naturnahes Wohnen Inmitten der Ueckermünder Heide, mit der Uecker zu beiden Seiten, umgeben von weiten Waldungen, dort liegt Torgelow – dort finden Sie die Wohnungsgesellschaft Torgelow mbH. Seit 1990 fanden in der 10.000-Einwoh-

Haus der WBG in der Stettiner Str., Fotos: Nau.

Haus der WBG im Quartier Große Ziegelstraße


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ner-Stadt vielfältige Baumaßnahmen und Rekonstruktionen statt, die Stadtarchitektur ist heute eine unvergleichbar schönere und dort finden Sie das Unternehmen, das auch seine Chance in Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen sah. Seit 01.07.1990 existiert die Wohnungsbaugesellschaft Torgelow mbH und kann ebenso auf neugestaltete Wohngebiete wie Spechtberg und Drögeheide verweisen, aber auch auf Modernisierungen wie den Anbau von Fahrstühlen als auch auf Neubauten für altengerechtes Wohnen. Letztere verschönern nun seit 1997/98 und 2001–2003 das Antlitz der Innenstadt mit 104 Mieteinheiten. Auch das Objekt Marktstr. 5 in Pasewalk wird unter dem Leitspruch des Unternehmens „Naturnahes Wohnen – faire Preise – guter Service“ betreut. Unter diesem Motto vermietet und verwaltet die Firma dort schöne Wohnungen, eine Besichtigung lohnt sich bei Interesse auf jedem Fall.

Eine Perle zwischen den Seen Als Perle Vorpommerns wird die kleine Stadt Penkun bezeichnet. Eingebettet von mehreren Seen mit guten Badegelegenheiten, lebt es sich hier ruhig und gelassen. Auch wer zur Miete im Mehrgeschosser wohnt, hat die Natur greifbar nahe. Die Region um Penkun gilt als eines der wärmsten und sonnenscheinreichsten Gebiete Norddeutschlands. Die Wohnungsgesellschaft mbH Penkun bietet Ihnen die Chance in diesem charmanten Städtchen oder der wundervollen Umgebung ein zu Hause zu finden, selbst für eine naturnahe, erlebnisreiche Freizeit und Erholung gibt es vielfältige Möglichkeiten, z. B. Reitausflüge sowie Kutschfahrten. Immer einen Besuch wert sind auch die „Kutschenausstellung” und der „Historische Nutzgarten” in Krackow. Penkun kann auf vergleichsweise niedrige Lebenshaltungskosten im Vergleich zu großen Städten und Ballungsgebieten verweisen. Die Nähe zur Republik Polen und damit zu den Vorteilen des Preisgefälles fällt auch ins Gewicht. Gleich drei Grenzübergänge bedeuten kurze Wege ins Nachbarland: Pomellen, Rosow und Mescherin. Am 4. November 2011 wurde ein neuer grenzüberschreitender Weg „Ladenthin-Schwennenz-Bedargowo-Warnik“ offiziell geöffnet. So sind es in die Großstadt Stettin nur 30 Minuten mit dem Auto, in die deutsche Hauptstadt eine Stunde. Der nächstgelegene Flughafen ist in polnischen Goleniów.

Finanzierung und Förderungen Energiepass gerade beim Hausverkauf immer wichtiger Der Immobilien-Service der Sparkasse hat festgestellt, dass sich der Immobilienmarkt deutlich in einer Umbruchphase befindet. Kunden, die ein Haus suchen, achten vermehrt auf die Verbrauchskosten der Immobilie. Diese werden immer stärker zum Entscheidungskriterium für den Hauskauf. Jeder Hausverkäufer, der ein halbwegs gutes Haus besitzt, sollte deshalb vor dem Verkauf einen Energiepass erstellen lassen. Eigentlich ist er schon lange Pflicht. Da er aber etwas kostet, wird er oft umgangen. Hier wird am falschen Ende gespart, zeigt der Pass doch meistens, dass sich der Energiewert des Hauses im grünen Bereich befindet. Hilfreich ist es weiterhin, einen Fachmann, zum Beispiel einen Gutachter zu Rate zu ziehen. Er kennt den Markt und weiß, wie viel man aktuell für Immobilien verlangen kann. Im Allgemeinen hat man nur ein Haus. Da ist für Experimente kein Platz. Ein zu hoher Preis führt dazu, dass das Haus ein schwer verkaufbarer Ladenhüter wird.

Ist der Entschluss zum Hausverkauf nun endgültig gefasst, heißt es Abschied nehmen. Tun Sie noch einmal etwas Gutes für das Haus. Auch wenn der neue Eigentümer alles farblich anders gestaltet, gönnen Sie Ihrem Haus etwas frische Farbe, räumen Sie auf und lassen Sie sich gegebenenfalls beraten, was im Haus bleiben soll und was Sie gleich rausnehmen. Erfahrungsgemäß ist eine Immobilie, die eingerichtet ist, ansprechender als ein ganz leeres Haus. Das gilt sogar bei alter Einrichtung. Natürlich sind noch einige weitere, wichtige Dinge zu beachten. Hier kann Ihnen sicher auch der Makler Ihres Vertrauens weiter helfen. Die Sparkassen verfügen zum Beispiel über ein ganzes Netz mit bundesweiten Hauskäufern.


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Familie nicht nur emotionale Sicherheit und Geborgenheit; die eigenen vier Wände sind auch eine besonders sichere Form, um Vermögen aufzubauen. Denn Wohneigentum ist ein guter Schutz vor Inflation und eine wertstabile Form der Altersvorsorge. Sicherheit von Anfang an Sowohl die Guthabenverzinsung als auch die Zinsen für das spätere Darlehen sind beim Bausparen bereits bei Vertragsabschluss garantiert – und das immer für die gesamte Laufzeit. Zinsschwankungen am Kapitalmarkt spielen dabei keinerlei Rolle. Sie wissen also von Anfang an, welchen Darlehensanspruch Sie einmal haben werden und welche Rate Sie für das Bauspar-Darlehen bezahlen. Diese Sicherheit und Planbarkeit ist nur möglich, weil die Bauspargemeinschaft unabhängig vom Kapitalmarkt funktioniert. Zu Lasten der Flexibilität geht die große Sicherheit beim Bausparen dabei nicht – im Gegenteil: Bausparen passt sich Ihren Wünschen an, ganz gleich, ob Sie bauen oder kaufen wollen, ob Sie eine Modernisierung planen oder eine Anschlussfinanzierung suchen. Die konkrete Verwendung muss bei Vertragsabschluss noch nicht feststehen, die Besparung kann jederzeit verändert werden, und in der Finanzierungsphase sind kostenlose Sonderzahlungen jederzeit möglich. Und noch ein Pluspunkt: Der Staat spart mit bis zu drei staatlichen Prämien mit! Das sind Wohnungsbau- Prämie2, Arbeitnehmer-Sparzulage2 und RiesterFörderung3 – ein klares Zeichen dafür, dass auch der Staat Vertrauen in diese seit Jahrzehnten bewährte Sparform hat. Werden Sie jetzt aktiv! Setzen auch Sie auf sichere Zinsen und vereinbaren Sie gleich einen Termin für eine persönliche Beratung bei der VR-Bank Uckermark-Randow eG. Benötigen Sie SofortBauGeld? Mit dem VR-WohnKredit lassen sich zum Beispiel Energie sparende Modernisierungsmaßnahmen kurzfristig in die Tat umzusetzen. 03984/ 363 0 1) Quelle: GfK. 2) Es gelten Einkommensgrenzen. 3) Bei Berechtigung.

Jetzt mit Bausparen die günstigen Bauzinsen auf Dauer sichern! Ein traditioneller Wert steht wieder hoch im Kurs: Sicherheit. 70 Prozent der Deutschen geben an, dass Sicherheit für sie in letzter Zeit wichtiger geworden ist1. Das gilt nicht zuletzt für den finanziellen Bereich. Turbulenzen an den Kapitalmärkten, Schuldenkrise und Inflationsangst haben dazu geführt, dass die Menschen verstärkt auf bewährte und solide Geldanlagen und Vermögenswerte setzen. Langfristige Beständigkeit statt Rendite mit Risiko ist gefragt. Bausparen und Wohneigentum kommen diesem Bedürfnis nach Sicherheit in idealer Weise entgegen. Mit Bausparen und den eigenen vier Wänden kehrt Sicherheit in Ihr Leben ein. Beim Bausparen profitieren Sie von niedrigen Sollzinsen, die über die gesamte Laufzeit garantiert sind. Diese Zinssicherheit sorgt dafür, dass die Finanzierung von Wohneigentum für Sie langfristig planbar und sicher kalkulierbar wird. Damit ebnet Ihnen Bausparen den Weg ins eigene Zuhause. Dieses bietet Ihnen und Ihrer

Grundstücksvermessung und andere Vorbereitungen Grundstücksvermessung Partner für Bauherren und Kommunen Ohne Vermesser geht nichts. Korrekte Katasterunterlagen sind die formale Basis jeder Bauplanung oder aber Veränderung, sei es bei Verkäufen, Wertermittlungen, Teilungen etc. Vermessungsbüros erbringen vielfältige Dienstleistungen am Grundstück, das gilt für den privaten Häuslebauer ebenso wie für Kommunen, Investoren und Erschließungsträger. Gerade im Vorfeld von Baumaßnahmen oder bei der Übertragung von Grundstücken innerhalb des Familienbesitzes oder der Erbengemeinschaft werden kompetente und vertrauenswürdige Partner benötigt. Das Vermessungsbüro Zeise am Stadtrand von Pasewalk verfügt über das notwendige Know-how und die Technik, um eine reibungslose Datenkoordinierung in Online-Dialog mit allen Beteiligten zu gewährleis-


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ten. Die Vermessungsingenieurin Petra Zeise arbeitet mit ihren 10–12 Angestellten projektbezogen und hilft bei der Entlastung öffentlicher Haushalte. Im Fall eines privaten Bauvorhabens berät das Büro individuell und geht auf die Eigentums- und bauordnungsrechtlichen Umstände ein. Genaueres ist auf der Internetseite ersichtlich: www.vermessung-zeise.de.

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Fragen Sie nach Herrn Ullrich Heinrich. Rotbruch ist ein wiederverwendungsfähiger Baustoff aus geschredderten Ziegeln, dekorativ und besonders geeignet für den Bau von Gartenwegen und Gebäudezufahrten. Im Waldwegebau wird Ziegelbruch gern eingesetzt, da das Material sich wieder in den natürlichen Stoffkreislauf einfügt.

Hausmeisterdienstleistungen ab sofort nutzbar und auch Abfallent­sorgung einplanen! Wer baut und renoviert oder das Grundstück gestaltet, kommt an der Abfallentsorgung nicht vorbei. Handelt es sich um größere Mengen ist die Jatznicker Bauschuttdienste GmbH ein Ansprechpartner. • Container in den Größen 3, 5, 7 und 12 m3 • Bereitstellung sofort • Abrechnung geht nach Inhalt und Menge • außerdem Anlieferung von Kiesen und Sanden • Lieferung von Recyclingmaterial in verschiedenen Kornklassen als Betonbruch oder Rotbruch

Schimmelpilzschäden – Gesundheitsgefährdung Ich führe mit meinem Sachverständigenbüro Tätigkeiten auf den Gebieten • der Wertermittlung von Grundstücken, • der Beurteilung von Schäden an Gebäuden, • auf dem Gebiet der Energieberatung (z.B. KfW, Bafa) • für „intelligente“ ökologische Baustoffe sowie • der allgemeinen Bauingenieurtätigkeit durch.

Schimmelpilze in Wohnungen = „Krankheit des Gebäudes“ In den letzten Jahren wurde vermehrt Schimmelpilze in bewohnten Räumen festgestellt. Die Pilze besitzen an ihrer Oberfläche Myzele sowie Sporen, welche teilweise starke Allergien auslösen können. Auf Oberflächen kann man sehr oft auch sogenannte Mycotoxine (Giftstoffe) mit verschiedenen Wirkungen vorfinden, viele davon sind krebserregend. Unsere „dritte Haut“ (Wohnumfeld) ist krank, wobei die „erste Haut“, die direkt auf unserem Körper liegende Haut und die Kleidung die „zweite Haut“ darstellt. Für unsere „dritte Haut“ ist zu gewährleisten, dass das Zusammenspiel zwischen Flächen, Fugen und Öffnungen funktionieren muss und die einzelnen Bauteile sich ergänzen müssen, sowohl in Hinblick auf die Nutzung, also im Innern des Gebäudes, als auch in Bezug auf das Außenklima. Lösungsversuche, die sich nur auf Symptombeseitigung richten, bei Neubau, Umbau, Planung und Ausführung müssen scheitern, weil es sich um komplexe Zusammenhänge handelt, für die sich auch nur komplexe Lösungen eignen. Eine „verzeihende“, fehlertolerante Bauweise puffert die unterschiedlichen, physikalischen Einwirkungen (Feuchte, Wärme, Schall), ohne dabei Schäden zu nehmen. Ist Schimmelpilz aufgrund einer gestörten Gebäudehülle im Innenraum vorhanden, so ist mit Sicherheit etwas am oben genannten Zusammenspiel nicht in Ordnung. (Schimmelpilzschäden – Erkennen, bewerten, sanieren, TÜV Media 2008) Die Ursachen: Als erstes sind bauliche Mängel und als zweites ist das Nutzerverhalten zu benennen. Eine gründliche Ursachenfor-

schung ist unabdingbar für eine „Gesundung“ der „Krankheit des Gebäudes“. Erst danach lassen sich effektive und anhaltende Sanierungseffekte erzielen. Im Falle eines Neubaus sollte Man(n) und Frau sich auf „intelligente“ ökologische Baustoffe besinnen, vor allem aus Bims, Kalk usw. Diese Baustoffe haben einen jahrhundertlangen Praxistest bestanden und liegen heute auch in modifizierten Varianten vor. Eine gründliche Beratung sollte in jedem Fall vor jeder Aktivität eingeholt werden, denn i. d. R. werden ursprünglich eingesparte Kosten später um ein Vielfaches übertroffen.


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Hausbau & Dachbau Dachbau-Monitor 2012 Seit Jahren liegen schwarze Dachziegel im Trend – nicht nur bei den Architekten. Und speziell auf dem Dach passt Schwarz zu jeder anderen Farbe an der Fassade. Dieser Entwicklung folgend bietet Dachdeckermeister R. Wieczorek neben vielen anderen Dachziegel natürlich auch die beliebten Flachdachziegel. Auch Metalldachpfannen sind optisch sehr exklusive Dachprofile zur Dachdeckung. Sie ver leihen alten Dächern ein neues hochwertiges Aussehen.

Gerald Sawadsky auch ausgewiesen im Solargeschäft Das Firmenprofil der Dach- und Bau Sawadsky GmbH in Krackow reicht von kleinen Reparaturen an der Eindeckung bis hin zum Bau eines großen Hallendaches, eingeschlossen sind • Zimmererarbeiten am Dachstuhl, für Carports und Vordächer, • Bau von kompletten Hallen von Fundament bis zum Dach, • Kunden sind private Bauherren, Landwirtschaftsbetriebe und öffentliche Auftraggeber. Seit Frühjahr 2010 realisiert der gelernte Meister des Zimmererhandwerks in Größenordnungen die Umdeckung von älteren landwirtschaftlichen Bauten. Dabei wird der Asbestbelag abgenommen, umweltgerecht entsorgt und ein spezielles Trapezblech aufgebracht, auf das Photovoltaik-Module dauerhaft haltbar aufgeklickt werden. Bei diesem Verfahren wird der Dachbelag nicht durchbohrt und bietet Schnee und Regen auch nach Jahren keine Eintrittsmöglichkeit.

Gute Arbeit – guter Ruf Klaus Nagels Unternehmen in der Pasewalker Friedensstraße hat sich mit Qualitätsarbeit einen guten Ruf erworben. Der Chef des 20-Mann-Unternehmens verbindet vielfältige Erfahrung mit einem hohen Anspruch an die handwerkliche Ausführung. Mit dieser Zielsetzung war der Meister der Bauwirtschaft 1989 in die Selbständigkeit gegangen. Er folgte dabei unbeirrt seiner Einstellung, wonach ein guter Ruf hier eher nützlich ist als ein smartes Auftreten. Folgerichtig entwickelte sich die Auftragslage in den folgenden Geschäftsjahren gut. Neben Aufträgen im Bereich des Wohnungsbaus, ist das Unternehmen auch im Bereich Industrie- und Gesellschaftsbau tätig. Mit den dafür notwendigen personellen Voraussetzungen verfügt die BauGmbH Nagel auch über die technische Ausstattung zur Realisierung größerer Objekte. Von der Güte Nagelscher Ausführungen kann man sich im einzig verbliebenen Gründerzeitviertel von Pasewalk überzeugen (Abbildung Klosterstraße) oder auch am Landratsamt, wo die Umfassungsmauer der Kürassierkaserne nach alten Vorlagen wiederhergestellt wurde. Gern würde der Inhaber mal wieder ein ansprechendes Eigenheim bauen wollen.

renovierte Fassade in der Klosterstraße

Referenzen finden Sie auf der Homepage: www.baureparaturen-nagel.de


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Innenausbau – Tischlerei – Küchen – Ökologie und Baustoffe Jatznicker Firma verbindet Ökologie mit Farben – Angenehmes Wohnklima dank natürlicher Baustoffe Die ÖKIN GmbH von Sebastian Köhler in Jatznick ist ein ökologisch orientierter Betrieb für Tischler- und Trockenbauarbeiten. In Neubauten und bei der Sanierung verarbeitet der Fachbetrieb z. B. Zellulose für die Dämmung von Dach und Wand. In zweischaliges Mauerwerk werden Perlite oder Styroporgranulat eingeblasen. Das garantiert eine unverrückbare Dämmung, die später keine Lücken entstehen lässt. Die Natur selbst sorgt mit Vulkanaktivitäten für dauernden Nachschub an Perlit, daher kann es als unerschöpflicher Rohstoff bezeichnet werden. Die daraus gewonnenen Produkte können in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden, z. B. zur Bodenverbesserung für Gärtnerei, Landwirtschaft und Kompostierung. ÖKIN GmbH handelt mit Lehmfarben und vorgefertigten Putzen aus dem natürlich anstehenden Baustoff. Für Böden empfiehlt sich ein Korkparkett. Diese Produkte sorgen für ein unübertroffen angenehmes Wohnklima, so sind sie in der Lage sehr viel Feuchtigkeit aufzunehmen und diese erst nach und nach wieder abzugeben. Gerade in den Wintermonaten bei ständiger Beheizung und permanenter Lufttrockenheit entsteht eine spürbar bessere Wohnatmosphäre. Zellulose, einge­blasen in Hohlräume des Dachaufbaus, schützt im Sommer vor allzu starker Aufheizung in der Mansarde. Sebastian Köhler meint: Mit ökologischen Baustoffen kann man • den Wohnkomfort erhöhen, • den Wert der Immobilie steigern, • bares Geld bei den Heizkosten einsparen.

Küchen 2012: Zubereiten und Wohlfühlen! Kein Lebensraum hat sich in den letzten Jahren so verändert wie unsere Küche. Mehr denn je steht sie für ein neues, offenes Wohnkonzept und Lebensgefühl, das sich auch klar im Wohnungsgrundriss widerspiegelt. Die Trends 2012 sind: • Die Küche ist der Mittelpunkt des Wohnens. Eine offene Küchen-Architektur gestaltet die Übergänge zu den anderen Räumen fließend. • Die Farbe Weiß wirkt in allen Nuancierungen vor allem im Kontrast mit helleren Holztönen. • Farben werden insgesamt spärlicher eingesetzt, wenn ja, dann als leuchtende Akzente. • Eiche, Pinie, Nussbaum, Buche, Ulme … sind in allen Ausführungen gefragt, mal edel, mal mit Sandstrahl angeraut oder gar aufgebrochen in grober Struktur, generell mehr helle als dunkle Holzoberflächen. • Oberflächen aus Glas – milchig, strukturiert, getönt – wirken transparent. • Spiegelglas – nicht mehr beschränkt auf den klassischen Ankleidespiegel und das Bad, spiegelnde Flächen kommen auch in den Küchen und im engeren Wohnbereich bestens zur Geltung. • Gefühlte Wahrnehmung: Wir sehen unsere eigenen vier Wände nicht nur mit den Augen, sondern fühlen auch Fronten, Beschläge, Zwischenböden, Gerätschaften usw. In Bezug auf unsere Küche sind strukturierte Oberflächen mit Holz- oder Leinen-Haptik im Kommen.

Ergonomie und Design gut miteinander gepaart Allgemein gilt: Ein wichtiges Merkmal der modernen Küche ist ihre ergonomische Gestaltung im Sinne höchster Effizienz. Dazu gehören kurze Wege und optimierte Arbeitsabläufe, indi-

viduelle Arbeits-, Schrank- und Einbauhöhen, eine Vorratshaltung mit System, eine perfekte Stauraumnutzung und Organisation hinter den Türfronten sowie Einbaugeräte in bequemer Sicht- und Arbeitshöhe. In neuen Küchen tritt das eher rustikale, altdeutsche Design deutlich in den Hintergrund. Hochwertige Materialien, ausgereifte Technik und eine enorme Designvielfalt prägen das aktuelle Angebot in diesem Frühjahr. Technische Möglichkeiten werden ausgeschöpft bis hin zu solchen Raffinessen wie Berührungssensoren anstelle von Schaltern und Selbstreinigungssystem. LED-Lichttechnik beleuchtet die Arbeitsflächen. Gestaltungstipps gibt es in Hülle und Fülle. Guten Rat vom Fachmann wird Küchenstudio Trömer in der Pasewalker Blumenstraße geben können. Man kann sich natürlich auch selbst tiefgründiger mit der eigenen Küchenplanung beschäftigen. Wer Zeit und Muße dafür hat, dem sei die Fachzeitschrift „Die moderne Küche“ (dmk) empfohlen.


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Die Küche als Ort des Genusses Als Spiegelbild des Lebens ist die Küche für Sie ebenso Emotion, Mittelpunkt und Design. Sie ist das Herz des Hauses und Kommunikationszentrum. Die Einbauküchen der Inhaberin Gudrun Meier zeichnen sich durch grenzenlose Vielfalt und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten aus. Es können moderne Klassiker bis hin zur Familienküche mit unzähligen Varianten eingebaut werden. Der Einsatz von hochwertigen Materialien gewährleistet hohe Qualität, die das Unternehmen vorzeigen kann. Lassen Sie sich doch mal vor Ort inspirieren.

Ebenso ist Frau Meier seit 1992 auf dem Fachmarkt mit Büround Schuleinrichtungen vertreten, die den gleichen Qualitätsund Funktionalitätsansprüchen auch überregional gerecht werden z. B. für Objekte wie Internate, Pflegeheime, Krankenhäuser, Callcenter, Kindergärten u. a. Die Mitarbeiterin Frau Manthe beantwortet gern Ihre Fragen unter 039753 22545 wochentags von 08:00 bis 17:00 Uhr.

in Hochglanzoptik creme meliert das Modell Camilla

Lieber gesund und ganz persönlich wohnen Wenn es darum geht, gesund und ganz persönlich zu wohnen, dann sind Tischler gefragt, die auf ökologisches Bauen setzen. Das beginnt bei den Oberflächen der Möbel, die rein biologisch behandelt werden, reicht über das Verwenden bodenständiger Materialien wie Eiche oder Buche für das Parkett und schließt nicht zuletzt passende Handläufe an den Treppen ein. Denn auch für die Tischler kommt es auf das stimmige Detail an – wenn es um gesundes und ganz persönliches Wohnen geht.

Der Einsatz natürlicher Materialien unterstützt nicht nur die individuelle Raumwirkung, sondern er schützt auch die Umwelt. Man sagt, Holz atmet, arbeitet und lebt und so behandelt es ein erfahrener Tischler dann auch, umsichtig und mit Feingefühl. Fragen Sie doch mal den Tischlermeister Bernhard Hanel, was man aus Holz alles fertigen kann, Sie werden erstaunt sein.

rung aller Betonwaren erfolgt mit großen oder kleinen Baustoffzügen  Ware wird in Paketen angeliefert  auch Selbstabholung möglich.

Das Sortiment der Firma ist umfangreich und kann unter der Hompage www.bahrmannbetonwaren.de eingesehen werden.

Materialien wie Beton In jedem Fall ist es notwendig, sich Informatio­ nen und Fachwissen einzuholen, die einem bei der Entscheidung weiter helfen. Diese gehen dann bis ins Detail, so stellt sich z. B. die Frage: Was ist der genaue Unterschied zwischen Beton und Zement? Was benötige ich und welcher Lieferant ist für mich der geeignetste? Partner vor Ort wäre u. a. die Bahrmann GmbH Betonwaren mit folgendem Leistungsangebot:  Lieferung von zertifiziertem Transportbeton durch Fahrmischer mit hydraulischen Rutschen bis zu einer Reichweite von 9 Metern  Einbringung des Betons mit Schlauch – bzw. Mastpumpen bis zu 52 Metern  Beratung zur Einbringung des Betons auf Wunsch auch auf der Baustelle  Lieferung von Zementestrich  Lieferung von Beton auch mit LKW - Kipper möglich  Liefe-


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Energie- und Wärmeservice – Elektroinstallation Power aus der Steckdose Ausgezeichnet mit dem renommierten „Good Design Award“: das innovative Busch-ComfortPanel® von Busch-Jaeger. Mit der Option, LAN- bzw. WLAN-basierte Anwendungen aus den Bereichen Home-Entertainment und Kommunikation anzuzeigen und zu steuern, wird das Busch-ComfortPanel® zur intelligenten Ergänzung des privaten Internet-PCs – und kann diesen teilweise sogar ersetzen. Damit verfügen die Bewohner nicht nur über eine zentrale Steuereinheit für die gesamte Gebäudesystemtechnik, sondern gleichzeitig über eine intuitiv bedienbare Kommunikationszentrale. Zusätzlich ist die Vernetzung der Haustechnik mit der Unterhaltungselektronik Teil der schier unbegrenzten Möglichkeiten der Neuentwicklung von Busch-Jaeger. Die unterschiedlichen Schaltund Steuerungsfunktionen sind beim BuschComfortPanel® auf übersichtlichen Bedienseiten aufrufbar und umfassen alle Bereiche des „intelligenten Wohnens“ – von der Heizung und Klimatisierung über die Lichtregelung bis hin zu Stör- und Alarmmeldungen. Bei der Darstellung der Schalt- und Steuerungsfunktionen begeistert ein hochauflösender 9“-TFTFarbbildschirm im 16:9-Format. Abgebildet werden auf dem Touchscreen zum Beispiel die Raumstrukturen eines Hauses über Grundrisse oder Hintergrundbilder der Räume mit integrierten Bedien- oder mit klassischen Schaltflächen. Alle Bedienelemente sind Teil eines intuitiven Bedienkonzepts, mit dem sich der Nutzer in jeder Umgebung sofort zurechtfindet. Basis ist eine konsequente Farborientierung, die einer Funktion – z. B. Beleuchtung, Jalousie, Heizung oder auch der Lichtszene – eine Farbe zuordnet. Für alle Funktionen aus dem Bereich der Beleuchtung steht die Farbe Gelb (Symbol für Sonne und Helligkeit), der Bereich Heizung ist Orange (für Wärme und Wohlbehagen) gekennzeichnet und für die Jalousiesteuerung steht Blau (als Symbol für Kühle und die Farbe des Himmels). Violett bzw. Magenta als Farbe der Extravaganz oder auch des Theaters und der Inszenierung markiert eine Lichtszene. Nähere Informationen auch unter: www. BUSCH-JAEGER.de bzw. befragen Sie ihren Fachhändler vor Ort wie z. B. Schmidt Elek­ trotechnik aus Strasburg (siehe Inserat).

Nur das Gute liegt so nah Die Stadtwerke Pasewalk GmbH sind ein lokaler Garant für die zuverlässige Energieversorgung rund um Wohnung und Haus aus der Region. Direkter Service vor Ort bei Anmeldung und Ummeldung von Verträgen, egal ob Stromanschluss, Gasanschluss oder Wasseranschluss, wird durch das Kundencenter in der Ueckerstr., im Herzen der Stadt Pasewalk, durch kompetente Mitarbeiter in unkomplizierter Form gewährleistet.

Ohne "Strom" nix los Eine bewusste Entscheidung für klugen Energieeinsatz geht heute mit Komfort und optisch ansprechenden Lösungen einher. So bietet die Industrie eine Vielzahl an Mustern von Steckdosen, Schaltern, Verteilern, Baldachinen, Tastern, Läutewerken usw. an. Hier wird Sie der Elektrofachbetrieb in der Nähe – wie die Firma. Elektro Engel in der Feldstraße von Pasewalk – gern beraten. Der 24-Stunden-Service ist besonders bei Notfällen in seiner Verlässlichkeit ungeheuer wichtig.

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Heizung- und Sanitärinstallation Heizen mit Eis Eis als Energiequelle?! Das hört sich doch erst einmal verrückt an. Im Normalfall entzieht eine Wärmepumpe dem Erdreich Wärme und gibt diese an die Heizungsanlage ab. Dazu ist es notwendig, großflächig Rohrleitungen in der Erde zu verlegen. Nicht immer steht diese Fläche zur Verfügung. Bei einer Eisheizung gewinnt die Wärmepumpe die

Energie aus einem Eisspeicher. Das ist ein Betonbehälter, in dem ein Wärmetauscher installiert ist. Dieser Behälter wird in der Erde versenkt und mit Wasser gefüllt. Durch die Entnahme von Energie aus dem Speicher gefriert das enthaltene Wasser von der Mitte aus zu Eis. Unter anderem wird Sonnenenergie aus einer Solaranlage in den Eisspeicher geleitet, die das Eis wieder auftaut. Beim Wechseln des Aggregatzustandes

des Wassers, wird so viel Energie (Kristallisationsenergie) freigesetzt wie sonst benötigt wird, um Wasser von 80°C auf 0°C abzukühlen. Diese Energie nutzt die Wärmepumpe. Toller Nebeneffekt – im Sommer kann der Eisspeicher zur Kühlung des Hauses eingesetzt werden. Die Firma Schwarz in Eggesin berät Sie als Heizungsfachbetrieb gern über die neuen Möglichkeiten dieser Technik. Seit nunmehr 20 Jahren ist das Familienunternehmen für Ihre Kunden als zuverlässiger Partner bekannt.

Qualität und Erfahrung – seit vielen Jahren aktiv In meiner Badewanne bin ich Kapitän B wie Sanitär? Ja, denn eine der wichtigsten Leistungen der modernen Sanitärbranche ist das Badezimmer. Längst ist dieser Raum nicht mehr einfach nur ein Ort zum Waschen und für die Körperhygiene, sondern das Bad entwickelt sich zu einer Wohlfühloase. Dort laden moderne Duschen, Badewannen oder der eigene Whirlpool zum Ausruhen und Entspannen ein. Dazu kommen möglicherweise berauschende Klänge und betörende Düfte – kurzum ein privates Wellnessprogramm der Extraklasse. Wer möchte da nicht Kapitän sein in der eigenen Badewanne? Lassen Sie sich von den vielfältigen Angeboten der Sanitärbranche überraschen. Die hat vieles zu bieten – von preiswert und rustikal bis zu edel und etwas teurer. Und natürlich noch ein B – B wie kompetente Beratung rund ums Bad. Ein branchenerfahrener Ansprechpartner ist auch die Fa. Günter Buse, moderne Heiztechnik und Bäder, in Pasewalk.

Fenster – Türen – Tore Bei allen Produkten bietet das Unternehmen T. Steinberg, das am 17.01.2011 mit Gründung auch einen ausgedehnten Servicebereich aktivierte, deshalb verlässliche Reparaturarbeiten vor Ort im Fenster- und Türenbereich (Kunststoff, Alu, Holz) und dazu erbrachten Leistungen an. Tore, Fassaden und Sonnenschutz (z. B. mit neuen ausgeklügelten Rolllädensystemen) zählen dabei auch zum Angebotsspektrum. Die Firma setzt dabei auf kurze Reaktionszeiten aufgrund der Lage des Firmensitzes in der Nähe der Kundschaft, vor allem aber auf professionelle Umsetzung der Kundenwünsche und Zuverlässigkeit. Herr Steinberg und sein 10-köpfiges Team sind auch in anderen Bundesländern tätig, solide Referenzobjekte in der heimatlichen Region sind die Kulturscheune Eickstedt in Prenzlau oder das sich derzeit in Bau befindliche „Betreute Wohnen“ in Strasburg, Feldstr. neben dem bereits fertiggestellten Wohnheim in der Bollenstraße.


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Weru-Fensterserie überzeugt Der Markenhersteller Weru startet in die Neubau- und Modernisierungssaison 2012 mit einer neue Fensterserie in Premium-Qualität: AFINO. Das Programm umfasst drei exklusive Linien mit jeweils eigener Ausrichtung: AFINO-tec, AFINO-top und AFINO-art. Das Besondere: die Details zu Ausstattung und Zusatzfunktionen sind in attraktiven Komplettpaketen zusammengefasst. Der Kunde wählt daraus entsprechend seinen Anforderungen und Wünschen eine vorkonfigurierte Lösung – und erhält damit zugleich zahlreiche technische Innovationen mit hohem Praxisnutzen. Stilvolle Eingangsbereiche werten jedes Haus auf und weiße Zaunelemente und Gitter sind immernoch Klassiker, werden bei Moosbefall aber unansehnlich. Wir leben in einer Region mit relativ hoher Luftfeuchte, die die Grünfärbung befördert. Alle farblichen Überzüge, auch von Garagentoren usw., unterliegen natürlichen Einflüssen und werden mit der Zeit stumpf. Deshalb beziehen Sie auch eine Renovierung in ein paar Jahren in Ihre Überlegungen ein.

Das Unternehmen Norbert Trömer – Holzarbeiten mit langer Tradition Fenster und Türen sind die Schwachstellen eines jeden Hauses, sowohl was die Wärme- und Schalldämmung, als auch was die Sicherheit anseht. Trömer – ein traditionsreiches Unternehmen mit Spitzenerzeugnissen leistet Abhilfe. In allen Formen und Farben bietet er Ihnen eine riesige Palette von Weru-Fenstern und Türen aus Holz und Kunststoff, die ihren Preis wert sind. Bei den Erzeugnissen von WERU stimmen beste Qualität in der Verarbeitung, Optik und ausgefeilte Technik. Sie schützen zuverlässig vor Einbruch, Kälte und Lärm. Sogar Rolläden, die per Fernbedienung funktionieren, sind im Angebot.

Das Unternehmen ist ein sehr gefragter Partner, wenn es um den Innenausbau durch Deckenverkleidungen und Holzwände geht. Nutzen auch Sie diese langjährigen Erfahrungen. Ob einfache Aluminium-Türen oder Designfenster für technisch- und designorientierte Bauherren – den Möglichkeiten und Formen sind kaum Halt geboten. Auch nach Einbau Ihrer neuen Fenster oder Türen ist die Firma weiterhin gern für Sie da: ob für Pflegemittel oder -hinweise, Ersatzteile oder auch für die schnelle Hilfe unter der Rufnummer 03973/210666, wenn es mal irgendwo klemmt.

Fußbodendesign Superlative und Trends entdecken Die von der Innengestaltung eines Wohnhauses ausgehende Atmosphäre wird maßgeblich auch vom Fußbodenbelag bestimmt. Der Charakter des jeweiligen Wohnbereichs kann individuell durch die Wahl unterschiedlichster Materialien geprägt werden. Auch die Trends im Fußbodendesign sind einem permanenten Wandel unterworfen – Vorlieben verändern sich, Moden kommen und gehen. Was bleibt ist der Anspruch hochwertige Produktqualität mit exklusiven, aber individuellen Designs zu möglichst guten Konditionen zu kombinieren. Seit einigen Jahren erfreut sich der Laminatfußboden steigender Beliebtheit. Er ist trittfest, lichtecht, pflegeleicht und glutfest. Kork – ein Premium-Produkt aus der Natur und liegt voll im Trend unserer Zeit. Mit PVC-Belägen verbinden Sie harmonisch individuelle Gestaltung und Funktionalität. Linoleum ist vielfältig und extrem strapazierfähig. Ein guter textiler Bodenbelag ist die ideale Fläche zum Lümmeln oder Toben mit vielen hochwertigen Materialien, Formen und Mustern. Ein Trend ist in der Fliesenwelt zu sehen, was vor 10 Jahren noch 33 x 33 cm groß war, gibt es heute sogar in den Abmessungen 3 x 1m

groß. Die Verwendung der Steinabfälle der Fliesenproduktion hat nach einiger Experimentier- und Entwicklungszeit ein traumhaft schönes Produkt hervorgebracht, den Antikmarmor. Beachte man jedoch auch die Merkmale der Parkett- oder Holzfliesen: man kann sie fertig verlegt oft nur noch mit Mühe vom richtigen Holz unterscheiden. Mosaikfliesen bringen hingegen Rutschhemmung in der Dusche und sind zeitloser. Es gibt jede Art von Natursteinmosaik, Glasmosaik, Metall- oder Edelstahlmosaik. Auch ein Hit: Metallfliesen. Sie halten immer mehr Einzug in unsere Wohnwelt. Fotofliesen sind der neueste Schrei – Kunden wünschen sich größere und individuellere Dekorationen. Man kann praktisch jedes Dekor in jeder Größe fotografisch-keramisch umsetzen.

Der Faszination der Welt des Fußbodendesigns verschrieben hat sich Walter Haase, Fliesen, Platten und Mosaikverlegung. Seit 7 Jahren arbeitet die Firma in diesem Ressort. Maurer-, Putz, Betonund Pflasterarbeiten gehören mit zum Tätigkeitsfeld. Auch Fußböden, meist für den öffentlichen Nutzungsbereich, hergestellt im Rüttelverfahren sind Bestandteil des Leistungsangebotes des Ferdinandshofer Unternehmens. Der Rüttelboden ist ein keramischer Bodenbelag, dessen Vorteile besonders in gewerblich genutzten Bereichen zur Geltung kommen. Mit persönlichem Ehrgeiz, der Kundschaft jederzeit das Beste, Neueste aber auch Praktische und Preiswerte aus der ganzen Fliesenwelt darzubieten, gilt es ständig den Markt zu beobachten. Aber anspruchsvolles Fliesendesign ist mehr als nur schön gestaltete Oberflächen. Und so sind für den Unternehmer neben der Neufliesung von Bädern auch spätere notwendige Reparaturarbeiten durch Verschleiß o. a. äußere Einwirkungen kein notwendiges Übel, sondern immer Gelegenheit, durch Fleiß und Zuverlässigkeit dem Hausbewohner ein Stück Behaglichkeit zurückzuführen.


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Raumgestaltung und Polstermöbel Service vom Profi! Beraten Egal, ob Sie einen Wintergarten besitzen, der sich aufheizt, ein Dachgeschoss vor der Sonne schützen wollen, eine Fensterdekoration oder einfach nur einen Sichtschutz für Ihr Bad benötigen – wir können Ihnen sicher eine Lösung anbieten! Ausmessen und Fertigen Gerne kommen wir auch zu Ihnen nach Hause, um uns vor Ort ein Bild zu machen und Ihre Wünsche maßgenau anfertigen zu können. Montieren und Dekorieren Auf die fachgerechte Montage Ihres Sonnenschutzes durch unsere Spezialisten ist jederzeit Verlass. Terminabsprache Sie können gern einfach bei uns während der Öffnungszeiten anrufen und einen persönlichen Termin absprechen unter: Tel. 0395/367870

Viele Jahre treu geblieben Herzlichen Dank! Auch im 15. Jahr unseres Bestehens, konnten wir uns auf unsere treue Kundschaft aus dem Raum Pasewalk verlassen. Viele von ihnen sind Stammkunden geworden und empfehlen uns sogar innerhalb ihrer Familie, oder an Bekannte weiter. Ohne Sie, als zufriedener Kunde, wäre die ohnehin nicht leichte Situa­tion viel schwerer zu meistern. Vielen Dank deshalb auf diesem Wege an alle Kunden und einen ganz besonderen an die Pasewalker. Ihr Polster Center Giese

Garten- und Hofgestaltung sowie Metallbau Von Frühjahr bis Herbst: Ganzjährige Farbenpracht im Garten Knallgelb leuchtende Blüten, zart schimmerndes Rosé, karminrote Blätter – im Idealfall ist der Garten das ganze Jahr über eine blühende Oase

Sommerzeit = Pflanzzeit

Besuchen Sie uns und lassen Sie sich individuell für Ihren Hof und Garten beraten.


PASEWALKER NACHRICHTEN des Wohlbefindens. Damit aber auch tatsächlich immer einige Farbtupfer das Auge erfreuen, sollten sich Hobbygärtner bei der Gartengestaltung einige Gedanken machen. Bei der Gestaltung des eigenen Gartens sind mehrere Faktoren zu beachten. Zunächst einmal muss man sich überlegen, welche Bedingungen im eigenen Garten vorherrschen. Wenn alle Bedingungen und Einflüsse beachtet und berücksichtigt wurden, können Sie sich das ganze Jahr über an Ihrem Garten oder Hof erfreuen.

Yoga im Garten? Rasenmäher als Alleskönner Der Garten am Grundstück wird immer mehr zur Wohlfühloase des Eigentümers. Längst

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sind reine Nutzpflanzennutzung passé und auf die Gestaltung und Pflege mit soliden und hochwertigen Geräten vom Fachhändler ein Muss. Ob Yoga im Freien, ausgelassene Grillabende oder ein entspanntes Sonnenbad, meterhohes Unkraut oder verwilderte Hecken stören das Ambiente empfindlich. Preisgünstige, leicht zu bedienende aber qualitative Technik bietet dazu die Firma Gartenund Forsttechnik Aßmann an: Motorisierte Garten- und Forstgeräte der Marken „Herkules“ und „Hitachi“, ihre Angebotspalette reicht dabei von der einfachen und unverwüstlichen Heckenschere über den Mähbalken bis zum Holzspalter. Der Rasenmäher bei Cornelia Aßmann kann auch häckseln, mulchen oder Laub einsammeln und zerkleinern. Motorsensen machen dort weiter, wo Rasenmäher und Rasentraktoren zu unbeweglich werden.

Helfer in allen technischen Notlagen: Burghard Hermenau aus dem Werkstattbereich, Foto: Nau.

Die Modelle CG22 die perfekte Einstiegsklasse mit attraktivem PreisLeistungs-Verhältnis • kein Verzicht auf Pure-Fire oder S-Start • auch die kleinsten Trimmer und Sensen von Hitachi mit hochwertigen, umweltfreundlichen Motoren und einfacher Bedienung

Hitachi CG40-Modelle Funktionsumfang genügt sogar professionellen Ansprüchen ebenso wie dem Privatgebrauch • Antivi­ brations-System sorgt für ein ermüdungsfreies und bequemes Arbeiten.

Auch ihr Reparaturservice wird geschätzt incl. eines Schärfdienstes für alle Messer, Mähbalken, Sägeketten etc. Die Chefin schickt ihre Mitarbeiter regelmäßig zu Weiterbildungen, wenn neue Geräte auf den Markt kommen oder im Service sich neue Technologien ankündigen. Im Juni 2001 eröffnete Cornelia Aßmann das Geschäft mit Motorrädern und Zubehör. Ab 2002 kam die Gartentechnik dazu. Heute sind sechs Beschäftigte bei ihr in der Torgelower Straße tätig.

Zaunanlagen mit Qualität – Damit Sie gern nach Hause kommen Seit über 21 Jahren ist die Firma Metallbau Peters auf dem Markt, gegründet am 1.12.1990. Das Leistungsangebot der Firma richtet sich sowohl an den privaten als auch den öffentlichen Bereich. Im Laufe der Jahre fand eine stetige Erweiterung der Angebotspalette statt, auch dank der Mitarbeiter von Klaus Peters. Im Inserat erhalten Sie einen Einblick in das Leistungsspektrum des Unternehmers. Er ist Ansprechpartner für den Antennen- und Elektronic-Service als auch für den Metallbau.

Das Foto zeigt eines der Zaunanlagen, die der Firmeninhaber gefertigt hat. Zu sehen ist ein Tor mit Antriebstechnik (Referenzobjekt Finkenstraße in Pasewalk).


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Holz- und Bautenschutz

Werner Ahrendt weiß: Getreide und Nüsse locken Mehlmotte an Man sollte meinen, dass heutige hygienische Standards und der Hang, alles keimfrei zu verpacken, den Schädlingsbekämpfer bald Impressum: Verlags-Special „Rund ums Wohnen und Bauen“

überflüssig machen. Aber dem ist nicht so. Auf ein bei aller Modernität fortwährendes Risiko weist der Pasewalker Geschäftsinhaber Werner Ahrendt hin. Wenn der Mensch sich manchen Plagegeist sprichwörtlich vom Leib halten kann, so trifft das auf Mehlmotten nur bedingt zu. Die unscheinbaren Schmetterlinge gehören zu den Kulturfolgern des Menschen. Sie fressen, verspannen und verschmutzen Getreideprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte, Backwaren und Dörrobst, aber auch Schokolade und Marzipan. Nun sind derartige Lebensmittel in der Regel gut verpackt und meist nur in kleinen Mengen im Haushalt vorrätig. Anders sieht es z. B. bei Hunde- und Katzenhaltern aus, die Trockennahrung in größeren Mengen vorrätig halten. Auch da sind Getreideanteile enthalten. Die Jagd auf das graubraune kleine Insekt, sobald man seiner ansichtig wird, gehört deshalb zum Selbstschutz. Außerdem sollten Reinlichkeit und Kontrolle in Futter- und Speisekammer selbstverständlich sein. Geschlechtsreife Tiere legen bis zu 200 Eier, aus denen die zunächst unscheinbaren Raupen schlüpfen. Sie sitzen in Gespinströhrchen und verpuppen sich in Verstecken außerhalb des Nahrungsvorrates. Dabei können sie Gewinde überwinden, dünne Verpackungen durchbeißen und bis zu 400 Meter weit kriechen. Zur Bekämpfung werden Pheromonfallen und Schlupfwespen eingesetzt, die der Handel bereithält. Diese Mittel wirken nicht immer 100-prozentig und überall. Bei hartnäckigem Befall hilft dann doch nur der Anruf bei Schädlingsbekämpfer Ahrendt. Übrigens: Als eine mögliche Quelle des Motten-Einfangs gelten nach Ahrendt die Bioläden, weil dort aus Prinzip auf Insektizide verzichtet wird.

An der Erstellung dieser Sonderveröffentlichung haben mitgewirkt: Arite Nowak (Anzeigenakquise, Layout und Satz, Texte), Karl Naujoks (Fotos und Texte). Gleichzeitig gilt unserer Dank den Unternehmen, die illustratives Bildmaterial und kompetente Informationen zu den Tipps zur Verfügung stellten.


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neun weitere Stolpersteine 2012 in Pasewalk (PN/EK). In diesem Jahr werden in Pasewalk neun weitere Stolpersteine verlegt und feierlich eingeweiht. Sie erinnern an die von den Nazis ermordeten Pasewalker Bürger jüdischen Glaubens aus vier Familien. Im Einzelnen sind es vier Angehörige der Händler-Familie Havelburg, die schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts in Pasewalk ansässig war. Des Weiteren werden drei Angehörige der Vieh-Händler-Familie Dobrin, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Pasewalk wohnte, durch Stolpersteine geehrt. Die Ehefrau des bekannten Kaufmanns Moritz Lous und der Rabbiner Dr. Ephraim Finkel erhalten durch Stolpersteine wieder eine Identität. Dann werden auf den Bürgersteigen der Stadt Pasewalk 55 Stolpersteine zu sehen sein. Möglich wird die Aktion auch in diesem Jahr nur durch die großzügigen Sponsoren, die erfreulicherweise die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt haben.

Verlegung von Stolpersteinen in der Marktstraße. Foto: Stadt

Die Sponsoren dieses Jahres sind: Familie Christian Eiblmaier aus Mewegen: 1 Stolperstein, Familie Gundel und Torsten Ellmann, Eichen-Apotheke: 1 Stolperstein Frau Irina Rimkus, Abgeordnete die Linke: 1 Stolperstein,

– Gewerbliche Anzeige –

Herr Heinz Müller, Mitglied des Landtages M-V, SPD: 1 Stolperstein, Sparkasse Uecker-Randow Pasewalk: 2 Stolpersteine, Ein geborener Pasewalker, der nicht namentlich genannt werden möchte: 3 Stolpersteine Diesen Bürgern gilt schon jetzt der besondere Dank, auch der Stadt Pasewalk. Leider steht der genaue Termin der Stolperstein-Verlegung noch nicht fest. Es gibt in der Zentrale der Terminvergabe für die Verlegung der Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig offenbar Schwierigkeiten mit den Koordinierungen. Das genaue Datum der Stolperstein-Einweihung wird nach Bekanntgabe der Stolpersteinverlegung durch die Koordinierungsstelle rechtzeitig mit Ort und Uhrzeit bekannt gegeben. Dr. Egon Krüger, Ansprechpartner Stolpersteine, Pasewalk


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Vereine 20 Jahre Pommersche Landsmannschaft (PN/EE). 20 Jahre Pommersche Landsmannschaft – das sind 20 Jahre Pflege der Pommerschen Kultur und des Brauchtums, verbunden mit der Vertiefung freundschaftlicher Beziehungen zu den polnischen Nachbarn, der deutschen Minderheit in Stettin. Und die ließen es sich nicht nehmen, dem Verein zum Jubiläum zu gratulieren. Dazu hatten sie eigens ein kleines Liederprogramm einstudiert. Zu den ersten Gratulanten, die Blumen und Grüße überbrachten, gehörte die stellvertretende Bürgermeisterin Pasewalks, Gudrun Baganz. Sie würdigte die Arbeit des Vereins und insbesondere die der Vorsitzenden Edelgard Gurske. Denn wird die Pommersche Landsmannschaft genannt, denkt jeder automatisch an Edelgard Gurske. Kein Wunder, denn die rüstige Seniorin lenkt und leitet seit fast 20 Jahren die Geschicke des Vereins. „Im März 1991 fand die erste Zusammenkunft, damals in der Kalandstraße 7 bei Gerda Pietsch, statt. Zur Runde gehörten neben Gerda Pietsch, Ullrich Kuchenbäcker, Anja-Agnes Reitz, Gerda und Werner Mathwig und Gerda Rose. Da wurde die Gründung beschlossen“, berichtet Roland Carls, der über die Bürgerarbeit im Verein tätig ist. Am 11. April des Folgejahres erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister des Amtsgerichts Pasewalk unter der Nummer VR-174. Ab dem 2. Juli des gleichen Jahres übernahm Edelgard Gurske den Vorsitz. Von nun an ging es steil bergauf. Es fanden regelmäßige Veranstaltungen, damals in der Oskar-Picht Straße, in den Räumen der Volkssolidarität, statt. Erstes großes Ereignis war die Kranzniederlegung

am Kürassierdenkmal. Damals zählten zeitweise 90 Mitglieder zur Kreisgruppe. Die erste Kontaktaufnahme mit der Sedinergruppe der Deutschen Minderheit in Stettin erfolgte 1995. Von da an verbinden die Gruppen nicht nur gleiche Interessen, sondern auch freundschaftliche Beziehungen. Viele Veranstaltungen werden gemeinsam durchgeführt. Unterstützung in vielen Angelegenheiten erhielt und erhält die Gruppe von Roswitha Bechtloff vom ehemaligem Landkreis UER. Dafür dankte Edelgard Gurske der Mitarbeiterin. Als die Volkssolidarität in das Bürohaus zog, fanden alle großen Veranstaltungen in diesen Räumen statt. „Die kleinen im Hotel am Park“, sagt Roland Carls. Seit 2002 befindet sich das Büro des Vereins in den Räumen am Lindenbad. „Ein kleines Highlight“, sagt die Vorsitzende, „aber unsere Mitglieder werden immer älter und können den ‚weiten‘ Weg dorthin zu Fuß nicht mehr bewältigen, zumal auch immer weniger aktive Autofahrer unter den Mitgliedern sind und diese nicht abgeholt werden können“. Viele Veranstaltungen finden darum im Historischen „U“ statt. Zu den Gratulanten an diesem Tag gehört auch Oberstleutnant a. D. Jürgen Büscheck. Seit vielen Jahren arbeiten der Verein und die Bundeswehr zusammen. Jutta Wendland, die zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe Schreibende Pommern gehört, gratuliert mit einem Gedicht aus ihrem Buch „Barfuß im Wind“ Joachim Wächter von der Gesellschaft für pommersche Geschichte lobt die gute Zusammenarbeit und betont; „nur gemeinsam sind wir stark, nur gemeinsam werden wir

Zu den ersten Gratulanten gehörte die stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Baganz. Foto: Ernst

gehört“. Die beiden engagierten „Heimatforscher“ lernten sich auf einer Tagung in Güstrow kennen. „Daraus entwickelte sich, die ‚Dreiheit‘ unserer gut funktionierenden Zusammenarbeit“, sagen die beiden. Als Dritte im Bund sind die „Stettiner“ gemeint. Ein enger Kontakt macht die Arbeit leicht, sagen sie. Kontakte pflegen die Pasewalker auch mit der Gruppe der Pommern aus Wisconsin in den USA. Nicht fehlen, im Reigen der Gratulanten wollten an diesem Tag die Singegruppe der Pommerschen Landsmannschaft, die Mitglieder des Pommerschen Chores der Volkssolidarität, des Senioren- und Behindertenbeirates und viele Freunde, Sponsoren und Sympathisanten des Vereins. Ihnen allen dankte die Vorsitzende und freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

20 Jahre Frauenselbsthilfe nach Krebs (PN/MK). Am 18. April wurde unsere Gruppe Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V. 20 Jahre alt. Diesen Tag haben wir in einer feierlichen Form mit unseren Teilnehmerinnen, Gästen und befreundeten Gruppen feierlich begangen. Ein Tag der Erinnerung von den Anfangstagen bis zur Gegenwart heute. Die Diagnose Krebs ist für jeden, ob Mann oder Frau, ein enormer Einschnitt im Leben. Vieles, was bislang von Bedeutung war, wird nun fraglich. Viele Betroffene haben das Gefühl, den Boden unter den Füßen und den Einfluss auf ihr Leben verloren zu ha-

ben. Fragen über Fragen stürzen auf krebskranke Menschen ein: Wie geht mein Leben weiter? Welche Therapie gibt es? Bin ich in den richtigen Händen? Was kann ich zu meiner Heilung beitragen? Diese und viele andere Fragen versuchen wir, die Frauen der Selbsthilfegruppe nach Krebs der Gruppe Pasewalk gemeinsam zu lösen. Einmal im Monat treffen wir uns zum Gruppennachmittag. Unser Motto des Verbandes lautet: Auffangen – Informieren – Begleiten. In den Gesprächsrunden bieten wir Hilfe zur Krankheitsbewältigung an. Wir sind aufgrund der Erfahrungen mit der eigenen Krankheit Ratgeber für Fragen des Alltags und Lebensgestaltung. Wir suchen aber auch Rat bei Ärzten, Therapeuten, Experten aus den Krankenkassen, Versiche-

rungen und Sozialwesen, die wir für Vorträge einladen. Es bleibt immer Zeit für ganz persönliche Fragen sowie der Gedankenaustausch untereinander. Der Weg zurück ins Leben heißt auch wieder Freude zu finden an unseren zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten. Bei den monatlichen Treffen gibt es Radtouren, Buchlesungen, Wanderungen, Grillnachmittage, Fahrten in die nähere Umgebung und zu Mode und Kosmetik. Krebskranke treffen Krebskranke. Wir arbeiten freiwillig, unbezahlt und ehrenamtlich. Wir treffen uns am 1. Mittwoch im Monat von 14.00–16.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Volkssolidarität in Pasewalk (Markt 8). Kontakt: Marlies Krüger, 03973/212048.


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Wie geht es weiter mit dem Eisenbahnerlebniszentrum? (PN/EE). „Berlin ist nur einen Katzensprung und Stettin nur einen Steinwurf von Pasewalk entfernt. Sie haben mit dem Eisenbahnerlebniszentrum ein Kleinod, um das Sie mancher beneidet“, versicherte Ingrid Trute von der W.O.W.-Kommunalberatung und Projektbegleitung Bernau im Pasewalker Rathaus. Sie stellte die Ergebnisse der Studie, die der Verein in Auftrag gab zur Sicherung und besseren Vermarktung des Eisenbahnerlebniszentrums Lockschuppen Pasewalk vor. „Historisch gesehen kann Pasewalk mit zwei Dingen aufwarten“, resümiert die Fachfrau. „Zum einem sind das die Kürassiere und dann die Eisenbahn“. Dies müsse auch bei der Vermarktung mit beachtet werden. In Betracht gezogen werden muss auch, dass der Verein weit aus mehr Aktivitäten aufweist als ein ganz normaler Verein. Es werden Räume vermietet, Übernachtungen und Gastronomie angeboten. Ein unwahrscheinliches Aufgabenpensum, das bisher vom Vereinsvorsitzenden Hans-Jörg Görl bewältigt wurde. „Das sei zu viel“, erklärt Ingrid Trute. Unterschieden werden müsste zwischen Vereins- und Wirtschaftstätigkeit. Diesbezügliche Vorstöße, einen Betreiber für den Part der Beherbergung und der Gastronomie zu finden, verliefen bislang ohne Erfolg. Eingeflossen in die monatelange Arbeit der Arbeitsgruppe

Lokschuppen sind auch die Gedanken des Chefs der Kommunalgesellschaft Pomerania, Peter Heise. „Wir müssen die Stettiner für das, was hier ist aufnahmefähig machen“, betont er. Dass das funktioniere, erläuterte er anhand des Tierparks Ueckermünde. Aus unserem Nachbarland Polen kommen 40 Prozent der Besucher. Durch gezielte Werbung könnten auch wir die 420.000 Stettiner erreichen und somit mit den Angeboten Pasewalks vertraut machen. Verbesserungen soll es auch in Rich-

tung der Vermarktung der Veranstaltungen im Lokschuppen geben, erklärt Hans-Jörg Görl. Der Verein sei Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst geworden und unter den Anwärtern sei auch ein presseerfahrener Mann. Angesichts der positiven Ergebnisse der Arbeitsgruppe kam der Vorschlag, diese auch weiter bestehen zu lassen. Lokschuppen Foto: Ernst

Gaudi am Vortag des 20. Familien-Volksfestes des ALV (PN/EE). Voller Überraschungen endete der April und der Mai begann damit. Dafür sorgte in erster Linie der Arbeitslosenverband. Schon am Montagnachmittag ging es am Goldfischteich los. Dort wird traditionell am Vortag des Familienvolksfestes der Springbrunnen in Betrieb genommen. Die Frauen und Männer des Arbeitslosenverbandes scheuten in den Tagen und Wo-

chen davor keine Mühen, um diesen wieder instand zu setzen und schick herzurichten. Bürgermeister Rainer Dambach kam persönlich vorbei, um die Arbeit der Akteure zu würdigen. Beteiligt ist dabei auch die Stadt. Sie hat einige Tausend Euro für die Spezialfarbe des Beckens spendiert, damit sich das Wasser nicht verselbstständigt und irgendwohin entweicht. Was wäre so ein

schönes Becken ohne Fische? Norbert Makowiak wusste Rat. Er brachte in einem Eimer 6 stattliche Goldfische und die Familie Schneider 22 Fische mit. Natürlich nutzten die Besucher, vor allem die Kinder, die Gelegenheit die Fische zu beobachten. Bei Leckereien, die die Frauen des Arbeitslosenverbandes anboten, genossen die Besucher die Momente der Entspannung. Der herrli-

Bürgermeister Rainer Dambach konnte sich noch so anstrengen, die Lebensmittel wogen einfach mehr.


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che Sonnenschein tat sein Übriges. Für einen Moment versetzten Frauen des ALV, mit ihren Kleidern aus verschiedenen Zeitepochen, die Besucherschar in eine andere Zeit. Nur wenige Meter vom Goldfischteich entfernt, an der Festwiese 24, ging das Specktakel weiter. Bürgermeister gegen Lebensmittelspenden hieß es jetzt. Rainer Dammbach kam extra in dicker Lederjacke, um etwas mehr Gewicht auf die Waage zu bringen. Zusätzlich fand ein großer Stein noch Platz unter der Jacke. Aber welch ein Spaß. Fast sah es so aus, als hätte Dambach das Gewicht auf seiner Seite. Aber die fleißigen Helfer, um Gerda Striecker und Regine Hiller, Letztere hatte die Idee mit der Waage, packten und stapelten, was das Zeug hielt auf die andere Seite der Waagschale, oder besser gesagt des großen Korbes. Überraschungseier, Brot, Brötchen und Kuchen, Apfelsinen, Zitronen, Zwiebeln, Eingekochtes und vieles mehr fand seinen Platz auf der Gegenseite. Stück für Stück wechselten die Seiten. Da konnte das Stadtoberhaupt noch so viele Verrenkungen machen, die gespendeten Lebensmittel waren ganz einfach im Übergewicht. Der Freude über das gute Gelingen setze Dambach noch eins drauf. „Ich lege, auch wenn der Haushaltsplan noch nicht beschlossen wurde, noch einmal soviel drauf“, erklärt er, wie auch immer das Aussehen wird. Doch Gerda Stricker wäre nicht Gerda Striecker,

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Schuhmachermeister Norbert Makowiak spendierte Goldfische.

wenn sie noch ein „Ass im Ärmel“ hätte. Die Schützengilde Ueckermünde war mit sieben Kanonen und einem Standböller angereist. Wie die „Orgelpfeifen“ waren sie der Größe nach aufgereiht. Dafür sorgte Eberhard Kriewitz, der sie natürlich auch bediente. Selbst Bürgermeister Dambach erhielt die „Genehmigung“, eine der Kanonen abzufeuern. Gerlinde Kriewitz, selbst Mitglied bei den Schützen, hatte das organisiert. „Mich verbindet eine lange Freundschaft mit Frau Striecker. Wir haben schon

viele Wettbewerbe mit den Ferienkindern bestritten. Da gab’s dann auch Urkunden und Medaillen für die Kinder, die ich selbst gebastelt habe“, sagt Gerlinde Kriwitz. „Die Kanonen erhielten wir von Hans Scheen. Er hat sie alle eigenhändig gebaut, berichtet sie weiter. Mit ihnen waren wir schon zu vielen Veranstaltungen wie in Jatznick, Ueckermünde, Strasburg, Bellin und Blumenthal. Übrigens wurde die alles entscheidende Waage auch von den Ueckermünder Schützen gebaut.

Lobende Worte für den Arbeitslosenverband (PN/RH). Der Arbeitslosenverband und die Schützengilde 1477 e. V. organisierten zwei erlebnisreiche Tage am 30. April und 1. Mai für die Bürger der Region. Bei strahlendem Wetter verweilten viele, viele Besucher vom frühen Vormittag bis zum späten Abend auf der Festweise. Als besondere Gäste wurden die Landtagsabgeordnete Frau Beate Schlupp und der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Löcknitz, Herr Horst Heiser, begrüßt sowie Vertreter der einzelnen Schüt-

Viel Spaß hatten die Kleinsten.

zenvereine. Nach der offiziellen Eröffnung durch die Kreisvorsitzende des ALV, Frau Regine Hiller, übernahm der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Rainer Dambach, das Wort. Herr Bruno Marczak, Präsident der Schützengilde 1477 e. V. begleitete die anschließende Schützenproklamation. Ein Böllerschießen rundete die Eröffnung ab. Den ganzen Tag über gab es für die Besucher Kurzweil. Für die Kleinsten wurde ein Puppentheater gespielt. Viele sportli-

che Aktivitäten und auch das Puppenhaus lockte die Kinder an. Die Großen hatten Gelegenheit sich im Wettkampf beim Kegeln und Schießen auszuprobieren. Die besten Ergebnisse wurden mit einem Pokal gewürdigt. Preise erkämpften ebenfalls die besten Schützen an der Torwand, die von zwei Kolleginnen der Mecklenburgischen Versicherung betreut wurde. Freude bereitete der Chor der VS mit seinen erfrischenden Liedern. Eine ebenfalls durchweg positive Resonanz fand das Nach-

Ein Highlight die Modenschau. Fotos: ALV


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mittagsprogramm des Arbeitslosenverbandes mit seinen Tänzen und der Modeparty. Zum Gelingen des 20. Familienvolksfestes und des 19. Schützenfestes trug ganztägig der Treffpunkt Hilfsbereitschaft e. V.

Strasburg unter Leitung von Frau Brigitte Jarchow mit seinen Gewerken Klöppeln, Spinnen und Kinderbemalung bei. Bedanken möchten wir uns ebenfalls bei der Stadt Pasewalk, bei Herrn Gernot Hellwig,

Nr. 05/2012 bei Frau Gerlinde Kriewitz, bei Herrn Mario Wendel, bei Frau Rimkus, bei den aktiven Arbeitslosentreffs und den vielen ehrenamtlichen Helfern, die das Fest für die zahlreichen Besucher zu einem Erlebnis werden ließen.

19. Schützenfest der Pasewalker Schützengilde 1477 e.V. (PN/PM). Zu der Traditions- und Brauchtumspflege der PSG gehört auch die Ausrichtung eines alljährlichen Schützenfestes. Dieses Jahr kamen wir der Einladung des Arbeitslosenverbandes nach, das 20. Familienfest des Arbeitslosenverbandes Pasewalk und das 19. Schützenfest unserer Gilde zusammen zu feiern. Gerne sind wir dieser Einladung gefolgt. Das Schützenfest begann mit dem Sammeln der Schützen und Gäste vor der Kirche St. Marien Kirche um 8.30 Uhr mit anschließendem ökumenischem Gottesdienst. Nach dem Gottesdienst begann der Ummarsch in Richtung Apotheke Splettstößer mit einer kurzen Verweilzeit zum Fassen einer „medizinischen“ Stärkung und dem Abfeuern von Böllern durch die vorpommerschen Kanoniere. Weiter ging es zum Kürassierdenkmal, um den Opfern von Kriegen, Gewaltherrschaft und Terror zu gedenken. Zu den Klängen des Liedes „Ich hatte einen Kameraden“, gespielt durch die Meiersberger Blaskapelle, wurde ein Blumengebinde niedergelegt. Weiter ging es zum Arbeitslosenverband an der Festwiese. Nach der Begrüßung aller Gäste durch die Kreisvorsitzende des Arbeitslosenverbandes Regine Hiller, dem Schirmherren des 20. Familienfestes Bürgermeister Rainer Dambach, dem stellv. Bürgermeister aus

Das Könighaus 2012 von links: Doris Makowiak, Bärbel Steinmüller, Hartmut Faltinath, Manfred Lindner, Günter Spiering, Sighart Döbler und Leon Kage. Foto: Verein

Löcknitz Herrn Heiser und den Präsidenten der Pasewalker Schützengilde Herrn Marczak erfolgte die Königsproklamation. Bis zur Proklamation blieb es ein Geheimnis, wer der Schützenkönig ist und wer zum Königshaus gehört. Schützenkönigin 2012 wurde Bärbel Steinmüller und 1. Hofdame Doris Makowiak. Leon Kage ist Jugendschützenkönig dem Alexia Desombré und Aileen Kage zur Seite stehen. Schützenkönig 2012 wurde Hartmut Faltinath, Ältestenschützenkönig Manfred

Lindner, 1. Ritter Günter Spiering, 2. Ritter Sighart Döbler und 3. Ritter Eckhard Köpsel. Der Hohenfriedberger Marsch und ein dreifach Böller besiegelten die Proklamation. Bei bestem Wetter und Sonnenschein wurde gefeiert, Erfahrungen und Erinnerungen ausgetauscht. Am Schießstand konnten dann Gäste und Schützen ihre Treffsicherheit beim Schießen mit dem Luftgewehr um verschiedene Pokale unter Beweis stellen.

Gibt es was Schöneres als Fliegen … (PN/EE). Über den Wolken zu schweben und frei wie ein Vogel zu sein, ist der Traum vieler Menschen. Dass das kein Traum sein muss, bewiesen am letzten Wochenende im April die Frauen und Männer des Luftsportclubs „Die Uecker-Falken“ e. V. in Franzfelde, vor den Toren Pasewalks. Zwei Tage präsentierten sie allen „Flugbegeisterten“ ihre drei im Verein bestehenden Sektionen. Aber nicht nur das, sie boten vor allem auch Schnupperflüge an. Und die kamen bei den Besuchern besonders gut an. Sogar aus Berlin reisten Interessierte zum Luftsportclub. Zu ihnen gehören der 24-jährige Julian Elsen und der 23-jährige Roland Kluwe. Sie erfuhren vom Onkel des Einen, Carsten Cepnik, von den Schnuppertagen in Pasewalk und sind vollauf begeistert. Für eine kleine Ge-

Julian Elsen ist extra aus Berlin zu den Schnuppertagen gekommen. Sein Onkel gibt erste Hinweise.


Nr. 05/2012 bühr von 30,00 Euro konnten die Besucher drei Starts buchen. Zur Wahl standen die Segel- beziehungsweise die Ultraleichtflugzeuge. Hat man sich erst einmal entschieden und in einem Segelflugzeug platz genommen, geht es in zwei Sekunden von 0 auf 80 Kilometer pro Stunde in die Lüfte. Alles genau im Blick hat Flugleiter Robert Finke aus Neubrandenburg. Fast jedes zweite Wochenende verbringt er auf dem Flugplatz. Er sagt: „Gibt es etwas Schöneres als Fliegen?“ Auf dem Flugplatzgelände gibt es wohl niemanden der anderer Meinung ist. Selbst die Modellbauer verbringen jede freie Stunde auf dem Gelände. Zu ihnen gehört Hans Köhn aus Liepgarten. Mit seinen 83 Jahren ist er das älteste Mitglied (das jüngste ist 5 Jahre). An diesem Wochenende betreut er den Stand der Sektion. Da schwirren nicht nur die Flugzeugmodelle durch die Luft, auch am PC werden so einige Loopings vollführt. Vom Segler über Motormodelle, Quadkopter und Helikopter ist alles vertreten. „Ein bisschen Technikverstand muss man für solche ‚Spielereien‘ schon haben“, sagt der Pasewalker Wolfgang Radecke. Er ist gerade mit seinem Quadkopter unterwegs. „An einer Vorrichtung kann ich eine Kamera montieren“, erklärt er. Damit hat der Modellbauer schon sehr viele schöne Luftaufnahmen gemacht. „Die Modelle haben einen unterschiedlichen Antrieb“, berichtet er. Von Benzin-, Methanol- bis Elektromotor ist alles vertreten. „Wir würden uns freuen, wenn wir durch diese Schnuppertage Jugendliche für unseren schönen Sport begeistern können. Viele der jungen Leute gehen in die Fremde, um dort einen Beruf zu erlernen. Das schlägt sich auch bei uns nieder. Wir sind zwar Ausrichter vieler Jugendmeisterschaften, können aber nicht daran teilnehmen, weil uns die Jugendlichen fehlen“, sagt Daniel Lenz, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit. Der Verein war in den vergangenen Jahren Ausrichter der Deutschen Meisterschaften im Segelkunstflug 1998, 2002, der Europameisterschaft im Segelkunstflug 2002, der Landesmeisterschaften MecklenburgVorpommern im Segelstreckenflug 1995, 1997, 2004, 2007, 2009 und 2011. „Es sieht heute (Sonnabendnachmittag) schon ganz gut aus. Wir haben drei Neuanmeldungen“, freut sich Daniel Lenz. Trotz des Trubels gehen seine Dankesworte und die des Vereins vor allem an die Stadt Pasewalk für die Bereitstellung des Platzes sowie der Sparkasse, dem Autohaus Dähn und den weiteren Sponsoren. Übrigens, wer neugierig geworden ist, kann an den Wochenenden unter 03973/441670 einen Termin vereinbaren und mehr erfahren.

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Flugleiter Robert Finke (Mitte) aus Neubrandenburg behält alles unter Kontrolle.

Die verschiedenstes Modelflugzeuge gibt es bei den Ueckerfalken zu bestaunen.

Der Pasewalker Wolfgang Radecke. Er ist gerade mit seinem Quadkopter unterwegs. „An einer Vorrichtung kann ich eine Kamera montieren“, erklärt er. Damit hat der Modellbauer schon sehr viele schöne Luftaufnahmen gemacht. Fotos: Ernst


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Produkte der Landwirtschaft und landwirtschaftliche Architektur (PN/EE). Ein Spiel von Farben und Licht des Tages erwartet die Besucher der Fotoausstellung in der Raiffeisenbank Uckermark-Randow e. G in Pasewalk. Da sind Früchte und Blumen, Häuser, Tiere und Technik eingefangen auf 26 großformatigen Farbfotos von neun Mitgliedern des Fotoklubs „3 Meere“. „Es sind die Ergebnisse unseres Jahresthemas‚ Produkte der Landwirtschaft und landwirtschaftliche Architektur“, berichtet Rodrigo Kraus vom Fotoklub. Und dieses Thema passt wunderbar zum Jahr der Genossenschaften. Nutzen doch gerade viele Bauern die Vorzüge dieses Hauses. Horst Gülink vom Vorstand der Bank berichtete zur Ausstellungseröffnung: „In diesem Jahr begehen die Volks- und Raiffeisenbanken das von den Vereinten Nationen ausgerufene Jahr der Genossenschaften. Wir freuen uns, dass viele Bürger Anteile an den Genossenschaftsbanken halten und so Mitglied in einer Volks- oder Raiffeisenbank sind.“ 9.754 Menschen entschieden sich Miteigentümer dieser Bank, ihrer Bank, zu sein. Die Genossenschafts­ idee der Förderung der Mitglieder und der Hilfe zur Selbsthilfe ist für Volks- und Raiffeisenbanken eine Überzeugung. „Die Stärke der Gemeinschaft sorgt für eine Erfüllung der Ziele jedes Einzelnen“, erklären die Vorstände Horst Gülink und Martin Polle. Bereits zum zweiten Mal stellen die Hobbyfotografen ihre Bilder in der VR Bank aus. Die fast 40 Gäste, darunter auch vom befreundeten Fotoklub aus Prenzlau, nutzten die Gelegenheit zu intensiven Gesprächen und „Fachsimpeleien“. In dem vierten Jahr ihres Bestehens ist es die dritte Ausstellung, die die 20 Mitglieder des Klubs eröffnen. „Orte der Region“ heißt die Präsentation im Finanzamt Pasewalk und im Haus an der Schleuse werden Motive aus Torgelow gezeigt. „Es ist interessant zu sehen, wie die verschiedenen Fotografen das Thema umsetzen“, berichten die Gäste. Einige waren bereits zur ersten

Interessiert betrachten die Besucher die Fotos.

Die Geschwister Reinke aus Strasburg sorgen für den kulturellen Rahmen. Fotos: Ernst

Ausstellung dabei. Auch dabei waren Laura, Leonidas und Bogdan Reinke aus Stras-

burg. Sie bezauberten die Gäste mit ihrem Spiel klassischer Werke.

10 Jahre Sponsorenteam (PN/FF). Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Sponsorenteams des Pasewalker FV, hatte sich die Truppe um ihren Chef, Burghard Schmidt, einen Gegner mit prominenten Namen eingeladen. Spieler wie Marco Gebhardt, Steffen Karl, Paule Seguin, Jürgen Pommerenke, Mathias Schössler liefen in Pasewalk auf den Rasen. Gegen ein Team aus Spielern, die in ihrer Karriere u.a. auch in der Bundesliga spiel-

ten sowie ehemalige Nationalspieler waren, kicken Freizeitfußballer, wie unser Sponsorenteam nicht jeden Tag. Die Sponsoren treffen sich jeden zweiten Mittwoch zu einem lockeren Training. Obwohl unsere Mannschaft nach dem Spiel ziemlich geschafft war, war es für jeden Aktiven ein Erlebnis, dabei gewesen zu sein. Den Ehrentreffer für unser Sponsorenteam erzielte Frank Marquard.

Folgende Spieler liefen für das Sponsorenteam auf: Klaus Fester (Fester Elektronik Pasewalk), Andre Trutwig (Krombacher Brauerei Gebietsleiter), Andreas Schultz (Hausmeister- und Grundstücksservice Rollwitz), Mathias Kolodzik (Elektroanlagenbau – Geschäftsführer), Frank Marquard (Heizungsbau und Sanitärinstallation F. Marquard), Burkhard Schmidt


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(Debeka Versicherungen und Bausparkasse Pasewalk), Ralf Hacker (Wohnungsbaugesellschaft Pasewalk), Rüdiger Behrendt (Computer-Systemhaus Behrendt – Geschäftsführer), Bernd Neumann

(Präsident des Pasewalker FV), Henry Stegemann (Straßenmeister der Straßenmeisterei), Siegfried Werner (Freie Kfz- Werkstatt Werner & Bergemann Pasewalk), Michael Busch (Rechtsanwalt

PASEWALKER NACHRICHTEN – Pasewalk, Schwedt), Ewald Pfau (Autohaus Pfau – Strasburg – Pasewalk) Wilfried Görl (Pasewalker FV), Hans-Joachim Nirwing. Schiedsrichter Sportfreund Krautheim

Das Sponsorenteam und die Oberligakicker. Foto: Verein

Das Fußballcamp wird durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung – Programm INTERREG IVA (Fonds für kleine Projekte der Europaregion Pomerania) unterstützt.

Anmeldungen für das Fußballcamp mit Jürgen Pommerenke vom 25.06. bis 29.06.2012 in Pasewalk

Das diesjährige Feriencamp der Fußballschule Jürgen Pommerenke in Pasewalk wird wieder in zwei Varianten, Vollcamp (inkl. Übernachtung und Vollverpflegung) sowie Tagescamp angeboten. Euch erwarten wieder erlebnisreiche Tage mit vielen Überraschungen. Anmeldungen mit folgenden Daten bitte bis zum 25. Mai 2012 Name: Vorname: Geburtsdatum: Wohnanschrift: Konfektionsgröße: Tel.-Nr./E-Mail: Vollcamp/Tagescamp ja/nein: an Burkhard Schmidt, Tel: 0171/7710311 E-Mail burkhard@bbt-schmidt.de Fax: 03973/436843


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Trikotübergabe an die D II – Jugendmannschaft (PN/FF). Vor dem Heimspiel am 14.04.2012 bekam unsere D II – Jugendmannschaft einen neuen Trikotsatz überreicht. Wilfried Görl, zweiter von rechts auf dem Bild, bat anlässlich seines 60. Geburtstages um Geldgeschenke, die er in die Ausstattung der Jugendmannschaft investierte. Unterstützt wurde diese Aktion von seiner Frau, der Inhaberin der gleichnamigen Physiotherapie. Wir wünschen dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg und bedanken uns herzlich für die Unterstützung unseres Nachwuchses. Dank der großzügigen Spende der Eheleute Görl freut sich die D II – Jugendmannschaft über neue Trikots. Foto: Verein

Volleyballer beenden die Saison 2011/2012 (PN/RH). Der letzte Spieltag am 27.04.2012 der Volleyballer der Kreisklasse Pasewalk hat die Entscheidung gebracht. Im Spiel um den Meister setzte sich Fortuna Zerrenthin gegen den SVV Drögeheide mit 3:0 Sätzen durch. Herzlichen Glückwunsch! Das zweite Spiel des Abends zwischen Medizin II und Pommern Pasewalk konnte Medizin II mit 3:1 für sich entscheiden.

Mit diesem Sieg hat sich Medizin II noch den 2. Platz der Tabelle gesichert.

Fortuna Zerrenthin Pkt. 33:09; Sätze 35:16 SV Medizin II Pkt. 30:12; Sätze 36:16 SVV Drögeheide Pkt. 30:12; Sätze 34:15 SV Medizin I Pkt. 27:15; Sätze 30:26 VF SV Rollwitz I Pkt. 21:21; Sätze 27:28 Pommern Pasewalk Pkt. 12:30; Sätze 16:32 Linden Corso Torgelow Pkt. 12:30; Sätze 14:34 VF SV Rollwitz II Pkt. 03:39; Sätze 15:4

Kreismeister der Saison 2011–2012 ist Fortuna Zerrenthin. Dank an Sponsoren Dank dem Juweliergeschäft „Lieblingsstücke“ mit der Inhaberin Verena Tißmann (rechts im Bild) spielt Pommern-Pasewalk in neuen Trikots. Fotos: Verein


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Vereine stellen sich vor Der Pasewalker Pferdesportverein e. V. stellt sich vor (PN/WD). Pferde und Reiter haben in der Stadtgeschichte Pasewalks eine lange Tradition. Besonders in Erinnerung bleibt dabei das von 1819 bis 1919 in Pasewalk stationierte Königin-Kürassier-Regiment (Pommersches Nr. 2). In dieser Zeit fallen auch die Anfänge des organisierten Pferdesports. Im Herbst 1871 gründete Rittmeister Georg von Albedyll den Pasewalker Reitverein. Organisiert wurden Pferderennen und Veranstaltungen des Jagdreitens. Auf dem Programm standen aber auch Standortsportfeste mit Mannschafts- und Einzelwettkämpfen. Mit dem II. Weltkrieg und seinen Folgen kam auch das Ende des organisierten Pferdesports in Pasewalk. Im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau in Deutschland fanden sich in Pasewalk Pferdesportbegeisterte, die mit Liebe und Einsatzwillen die Tradition des Reit- und Turniersports wieder aufleben lassen wollten. 1953 wurde beim Kreisvorstand Pasewalk der Gesellschaft Sport und Technik (GST) eine Sektion Pferdesport gegründet. Sie war „Vorreiter“ der BSG (Betriebssportgemeinschaft) „Traktor“ Reitstützpunkt Pasewalk. 1. Sektionsleiter wurde der Sportfreund Wilhelm (Willi) Schultz. 1958 führte die Sektion Pferdesport das 1. offizielle Turnier zu Pfingsten mit ca. 60 Pferden durch. Es gab keinen Richterturm und keine Begrenzung, die Hindernisse waren selbst gebaut – doch die Begeisterung bei den Reitern und Zuschauern war groß. 2012 führt der Pasewalker Pferdesportverein bereits das 53. Pfingstturnier durch. Bei den heutigen Pfingstturnieren zeigt das amtliche Pferdeverzeichnis über 400 Pferde. Die Pasewalker Pferdesportler organisieren neben den traditionellen Pfingstturnieren jährlich im Oktober eine Flutlichtveranstaltung und das Hallen-Adventsturnier. Im Jahr 1962 gab es im Pferdesport strukturelle Veränderungen. Die Pferdesportler wurden von der GST in den Deutschen Turn- und Sportbund (DTSB) übernommen. Die neue BSG „Traktor“ Reitstützpunkt Pasewalk hatte zu diesem Zeitpunkt etwa 40 Mitglieder. Heute sind über 70 Mitglieder im Pferdesportverein organisiert. Für die Weiterentwicklung des Pferdesports in Pasewalk war das Jahr 1992 von Bedeutung. Nach der „Politischen Wende“ im Jahr 1990 ging aus der BSG „Traktor“ Reitstützpunkt Pasewalk der Pasewalker Pferdesportverein e. V. und aus der BSG „Empor“ Pasewalk der Vorpommersche Reit- und Voltigierverein hervor. Auf ei-

Die Kinder der Voltigiergruppe.

Auf dem Pasewalker Pfingstturnier. Fotos: Ernst

ner Mitgliederversammlung am 18.01.1992 beschlossen die Mitglieder der beiden Pasewalker Vereine den Zusammenschluss mit dem gemeinsamen Namen Pasewalker Pferdesportverein e. V. Im Verein waren jetzt 76 Mitglieder organisiert. Zum Vorsitzenden wurde der Sportfreund Peter Hüfner (†) gewählt. Stellvertretende Vorsitzende wurden die Sportfreunde Dietrich Schulz und Wolfgang Draack. Heutiger Vereinsvorsitzender ist der Sportfreund Martin Kühl, Stellvertreter sind die Sportfreundinnen Elke Laage und Antje Rollin. Der Verein kann in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum begehen. Seit dem Jahre 1961 sind die Pasewalker Pferdesportler auf dem Vereinsgelände Am Volkskulturpark beheimatet. Im Laufe der Jahre wurde durch die Vereinsmitglieder eine Vielzahl materieller Werte geschaffen. Die Anlage verfügt über 2 Springplätze und ein Dressurviereck mit Flutlicht, 3 Arbeitsplätze und einen befestigten Pferdewasch-

platz. 1995 konnten die Vereinsmitglieder ihre neue Reithalle einweihen, die 2004 durch den Anbau eines Klubraumes noch attraktiver gestaltet wurde. Den Vereinsund Pensionspferden stehen 24 moderne Boxen zur Verfügung. Ein Pferdesolarium ist auch vorhanden. Besonders ideal für die Freizeitreiter sind die Reitmöglichkeiten im angrenzenden Pasewalker Forstgebiet. Der Pasewalker Pferdesportverein ist heute ein anerkannter Betrieb für „Fachgerechter Pferdehaltung“ und „Reitschule FN“ (Deutsche Reiterliche Vereinigung). Sie sind herzlich eingeladen, uns auf dem Vereinsgebäude Am Volkskulturpark zu besuchen. Ein Turnierbesuch oder ein Blick in die beiden Stallungen mit schönen Pferden lohnt immer. Informieren Sie sich einfach. Pasewalker Pferdesportverein e. V. Am VKP 2, 17309 Pasewalk Tel.: 03973/213990


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wir gratulieren Wir gratulieren den Jubilaren des Monates Juni 2012 zum Geburtstag und wünschen Ihnen für das neue Lebensjahr Gesundheit und viel Freude Gemeinde Brietzig Zum 82. Geburtstag Herrn Günter Neumann Zum 73. Geburtstag Frau Brigitte Wagner Frau Gerda Rachow Gemeinde Fahrenwalde Zum 81. Geburtstag Herrn Erich Beyer Zum 77. Geburtstag Frau Ingrid Laurent Gemeinde Jatznick Zum 91. Geburtstag Frau Ursula Marunde Zum 90. Geburtstag Frau Marie Kirschner Zum 89. Geburtstag Frau Helene Bittner Zum 88. Geburtstag Frau Elsbeth Strohschein Zum 85. Geburtstag Frau Edith Staats Herrn Walter Musik Zum 83. Geburtstag Frau Christa Beilke Zum 82. Geburtstag Frau Sonja Damro Frau Annelore Winkler Zum 80. Geburtstag Frau Ilse Westphal Zum 78. Geburtstag Herrn Karl Desombre Frau Waltraud Wegener Frau Erika Vallenthin Zum 77. Geburtstag Herrn Herbert Dünow Frau Waltraud Wegner Zum 76. Geburtstag Frau Hannelore Manske Frau Gertrud Brunst Herrn Willi Gädeke Herrn Albert Plath

Zum 75. Geburtstag Herrn Gerhard Reiser Herrn Gerhard Böttcher Zum 74. Geburtstag Herrn Heinz Neumann Zum 73. Geburtstag Frau Erika Neumann Frau Rosemarie Piepenhagen Herrn Eckhard Turowski Zum 72. Geburtstag Frau Inge Petzel Frau Dorothea Alpert Herrn Reiner Böhm Zum 71. Geburtstag Frau Ingrid Krause Frau Loni Gutzmann Frau Elisabeth Klimpel Herrn Rudi Dähler Herrn Roland Götze Gemeinde Koblentz Zum 89. Geburtstag Frau Hildegard Macke Zum 77. Geburtstag Herrn Manfred Schaake Zum 72. Geburtstag Frau Elfriede Schaake Frau Inge Rohsmanneck Gemeinde Krugsdorf Zum 89. Geburtstag Herrn Heinz Tölk Zum 82. Geburtstag Frau Gertraud Harke Zum 81. Geburtstag Frau Ursula Kleis Zum 80. Geburtstag Frau Helga Tölk Zum 72. Geburtstag Frau Margitta Lindemann Gemeinde Nieden Zum 83. Geburtstag Herrn Willi Reussow

Zum 71. Geburtstag Herrn Walter Röseler Gemeinde Papendorf Zum 81. Geburtstag Frau Gertrud Ballin Zum 77. Geburtstag Frau Gisela Hennig Zum 71. Geburtstag Herrn Günter Touhsaint Zum 70. Geburtstag Frau Helga Lange Gemeinde Polzow Zum 76. Geburtstag Herrn Hans-Karl Jürgens Zum 75. Geburtstag Frau Helga Wagner Zum 72. Geburtstag Frau Erika Skupin Gemeinde Groß Luckow Zum 82. Geburtstag Herrn Kurt Frase Zum 81. Geburtstag Frau Margarete Teske Frau Irmgard Düsing Zum 77. Geburtstag Herrn Rudi Klink Gemeinde Rollwitz Zum 85. Geburtstag Frau Irma Herrmann Herrn Karl Dau Frau Martha Hecker Zum 82. Geburtstag Herrn Kurt Rosenow Zum 81. Geburtstag Frau Hella Rafinski Zum 77. Geburtstag Frau Helga Rafinski Zum 76. Geburtstag Herrn Heinrich Coffers Frau Adelheid Bunse Zum 74. Geburtstag Frau Edith Mönke

Frau Helga Plaumann Frau Ingrid Dieben Zum 73. Geburtstag Frau Gisela Wolfgramm Zum 72. Geburtstag Herrn Günter Stolt Zum 70. Geburtstag Peter Tost Gemeinde Schönwalde Zum 80. Geburtstag Herrn Heinz Lenz Zum 79. Geburtstag Frau Hanne-Lore Steinborn Zum 76. Geburtstag Frau Erika Symank Zum 73. Geburtstag Herrn Günter Johannsen Gemeinde Viereck Zum 94. Geburtstag Frau Klara Haase Zum 90. Geburtstag Frau Rosa Grunert Zum 87. Geburtstag Frau Magdalena Dachner Zum 81. Geburtstag Frau Hildegard Petri Zum 80. Geburtstag Frau Gisela Czinski Herrn Gerhard Joachim Zum 77. Geburtstag Herrn Gerhard Dachner Frau Marlene Houdelet Zum 71. Geburtstag Frau Ursula Marschner Gemeinde Zerrenthin Zum 79. Geburtstag Herrn Ulrich William Zum 77. Geburtstag Frau Elfriede Reifenthal Zum 75. Geburtstag Herrn Fritz Schiebe Frau Ilse Schulze

Aufgrund des § 36 Meldegesetz M-V vom 12.10.1992 möchten wir darauf hinweisen, dass Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt des Amtes Uecker-Randow-Tal einlegen müssen.


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öffentliche bekanntmachungen – Öffentliche Bekanntmachungen Anfang – Hauptsatzung der Gemeinde Fahrenwalde

§5 Ausschüsse

Auf der Grundlage des § 5 Abs. 2 der Kommunalverfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird nach Beschluss der Gemeindevertretung vom 03.04.2012 und nach Anzeige bei der Rechtsaufsichtsbehörde nachfolgende Hauptsatzung erlassen:

(1) Die Ausschüsse der Gemeindevertretung setzen sich, soweit nichts anderes bestimmt ist, aus den Gemeindevertretern und sachkundigen Einwohnern zusammen. (2) Folgende Ausschüsse werden gemäß § 36 KV M-V gebildet: Name Aufgabengebiet Hauptausschuss: Finanz- und Haushaltswesen Zusammensetzung: 4 Mitglieder Steuern, Gebühren, Beiträge und sonstige Abgaben sowie die Regeln gemäß § 35 der KV M-V Bau- und Umweltausschuss: Flächennutzungsplanung, Bauleitplanung, Zusammensetzung: Wirtschaftsförderung 3 Mitglieder/1 sachkundiger Hoch-, Tief- und Straßenbauan Einwohner gelegenheiten, Denkmalpflege Umwelt- und Naturschutz, Landschaftspflege Ausschuss für Bildung, Kultur Wohnungsfragen, soziale Belan und Soziales: ge der Gemeinde (KITA, Schu Zusammensetzung: len, Senioren) 2 Mitglieder/1 sachkundiger Einwohner (3) In die Ausschüsse können sachkundige Einwohner gewählt werden. Ihre Zahl darf die der Gemeindevertreter im Ausschuss nicht erreichen. (4) Die Sitzungen der Ausschüsse sind nicht öffentlich.

§1 Name/Wappen/Flagge/Dienstsiegel

(1) Die Gemeinde Fahrenwalde führt ein Dienstsiegel. (2) Die Gemeinde führt ein kleines Landessiegel mit dem Wappenbild des Landesteils Vorpommern, einen aufgerichteten Greifen mit umgeworfenem Schweif mit der Umschrift „GEMEINDE FAHRENWALDE – LANDKREIS VORPOMMERN-GREIFSWALD“. (3) Die Verwendung des Dienstsiegels durch Dritte bedarf der Genehmigung des Bürgermeisters.

§2 Rechte der Einwohner

(1) Der Bürgermeister beruft mindestens einmal im Jahr eine Versammlung der Einwohner der Gemeinde ein. (2) Anregungen und Vorschläge der Einwohnerversammlung in Selbstverwaltungsangelegenheiten, die in der Gemeindevertretung behandelt werden müssen, sollen dieser in einer angemessenen Frist von einem Monat zur Beratung vorgelegt werden. (3) Die Einwohner erhalten die Möglichkeit, in einer Fragestunde vor Beginn des öffentlichen Teils der Gemeindevertretersitzung Fragen an alle Mitglieder der Gemeindevertretung sowie den Bürgermeister zu stellen. Vorschläge oder Anregungen dürfen sich dabei nicht auf Beratungsgegenstände der nachfolgenden Sitzung der Gemeindevertretung beziehen. Für die Fragestunde ist eine Zeit von bis zu 30 Minuten vorzusehen. (4) Der Bürgermeister ist verpflichtet, im öffentlichen Teil der Sitzung der Gemeindevertretung über wichtige Gemeindeangelegenheiten zu berichten. (5) Nach § 29 KV M-V hat jedermann Zugang zu den Niederschriften der öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung. (www.Amt-Uecker-Randow-Tal.de)

§3 Gemeindevertretung

(1) Die Gemeindevertretersitzungen sind öffentlich. (2) Die Öffentlichkeit ist grundsätzlich in folgenden Fällen ausgeschlossen: a) einzelne Personalangelegenheiten außer Wahlen b) Steuer- und Abgabenangelegenheiten Einzelner c) Grundstücksgeschäfte d) Vergabe von Aufträgen Die Gemeindevertretung kann im Einzelfall, sofern rechtliche Gründe nicht entgegenstehen, Angelegenheiten der Buchstaben a–d in öffentlicher Sitzung behandeln. (3) Anfragen von Gemeindevertretern sollen spätestens fünf Arbeitstage vor der Sitzung beim Bürgermeister eingereicht werden. (4) Mündliche Anfragen während der Gemeindevertretersitzung sollen, sofern sie nicht in der Sitzung selbst beantwortet werden, spätestens innerhalb von vierzehn Tagen schriftlich beantwortet werden.

§4 Ortsteilvertretung

Die Gemeinde besteht aus den Orten Fahrenwalde, Bröllin, Friedrichshof und Karlsruh. In der Gemeinde werden keine Ortsteilvertretungen gebildet.

§6 Bürgermeister/Stellvertreter

(1) Der Bürgermeister entscheidet über die Vergabe von Aufträgen nach der VOL bis zum Wert von 1.500,00 EUR und nach der VOB bis zum Wert von 5.000,00 EUR. (2) Die Gemeindevertretung ist laufend über die Entscheidungen im Sinne des Abs. 1 zu unterrichten.

§7 Sponsoring

(1) Der Kreis der einwerbungs- bzw. annahmeberechtigten Personen wird auf den Bürgermeister bzw. dessen Stellvertreter beschränkt. Ein Handeln sonstiger Mitarbeiter – Auftrag des Bürgermeisters – ist damit ausgeschlossen. (2) Die Entscheidung über die Annahme von Spenden, Schenkungen und Sponsoren Leistungen hat grundsätzlich die Gemeindevertretung zu treffen. (3) Die Spender bzw. Sponsoren sind mitsamt der Höhe der Zuwendung und dem Zuwendungszweck (soweit die Zuwendung zweckgebunden gewährt wurde) in einem jährlich zu erstellenden Bericht festzuhalten, der der Öffentlichkeit – im Internet – zugänglich zu machen und der Rechtsaufsichtsbehörde zu übersenden ist.

§8 Entschädigung

(1) Der Bürgermeister erhält nach Maßgabe der Entschädigungsverordnung eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 400,00 EUR. (100 % bezogen auf die Höchstsätze der Entschädigungsverordnung M-V). Dem Stellvertreter wird bei Verhinderung des Bürgermeisters für die Dauer der Vertretung eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 100  % gewährt. (2) Die Gemeindevertreter und die sachkundigen Einwohner erhalten für die Teilnahme an den Sitzungen der Gemeindevertretung und


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der Ausschüsse, denen sie angehören, eine sitzungsbezogene Aufwandsentschädigung in Höhe von 30,00 EUR. (100 % bezogen auf die Höchstsätze der Entschädigungsverordnung M-V). (3) Die Ausschussvorsitzenden und deren Vertreter erhalten für jede von ihnen geleitete Sitzung eine sitzungsbezogene Aufwandsentschädigung in Höhe von 60,00 EUR. (100 % bezogen auf die Höchstsätze der Entschädigungsverordnung M-V). (4) Vergütungen, Sitzungsgelder und Aufwandsentschädigungen aus einer Tätigkeit als Vertreter der Gemeinde in der Gesellschafterversammlung oder ähnlichem Organ eines Unternehmens oder Einrichtung des privaten Rechts ist an die Gemeinde abzuführen, soweit sie monatlich <100 EUR> überschreiten, aus einer Tätigkeit im Aufsichtsrat solcher Unternehmen oder Einrichtungen, soweit sie <250 EUR>, bei deren Vorsitzenden und Vorständen bzw. Geschäftsführern <500 EUR> überschreiten.

§9 Öffentliche Bekanntmachung

(1) Öffentliche Bekanntmachungen von Satzungen erfolgen durch Abdruck im gemeinsamen amtlichen Mitteilungsblatt „Pasewalker Nachrichten und Amtliches Mitteilungsblatt für das Amt Uecker-RandowTal“. Andere öffentliche Bekanntmachungen und Verkündungen der Gemeinde mit Ausnahme der Bekanntmachung der Sitzungen der Gemeindevertretung (Zeit, Ort und Tagesordnung) erfolgen ebenfalls durch Abdruck im amtlichen Mitteilungsblatt „Pasewalker Nachrichten und Amtliches Mitteilungsblatt für das Amt UeckerRandow-Tal“. (2) Das amtliche Mitteilungsblatt für das Amt Uecker-Randow-Tal erscheint einmal monatlich und wird kostenlos an alle Haushalte des Amtsgebietes verteilt. Es liegt weiterhin in der Amtsverwaltung kostenlos zur Mitnahme bereit. Darüber hinaus sind Bezugsmöglichkeiten im Abonnement kostenlos über das Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk vorhanden. (3) Auf die gesetzlich vorgeschriebene Auslegung von Plänen und Verzeichnissen ist in der Form des Absatzes 1 hinzuweisen. Die Auslegungsfrist beträgt einen Monat, soweit nicht gesetzlich etwas anderes bestimmt ist. Beginn und Ende der Auslegung sind auf dem ausgelegten Exemplar mit Unterschrift und Dienstsiegel zu vermerken. (4) Ist die öffentliche Bekanntmachung einer ortsrechtlichen Bestimmung in üblicher Form infolge höherer Gewalt oder sonstiger unabwendbarer Ereignisse nicht möglich, so ist diese durch Aushang in den Bekanntmachungstafeln und Auslegung in der Amtsverwaltung zu veröffentlichen. Die Aushang- und Auslegungsfrist beträgt 14 Tage. Die Bekanntmachungstafeln befinden sich: Fahrenwalde – Schulstraße 31 (5) Die öffentliche Bekanntmachung der Sitzungen der Gemeindevertretung erfolgt durch Aushang an den Bekanntmachungstafeln.

§ 10 Inkrafttreten

(1) Die Hauptsatzung tritt am Tag nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung in Kraft. (2) Gleichzeitig tritt die Hauptsatzung vom 27.11.2008 außer Kraft. Fahrenwalde, den 02.05.2012

Krümmel Bürgermeister Die Genehmigung durch die Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises Vorpommern-Greifswald ist am 02.05.2012 erfolgt.

Nr. 05/2012

Hinweis: Gemäß § 5 Abs. 5 der Kommunalverfassung für das Land MecklenburgVorpommern wird darauf hingewiesen, dass ein Verstoß gegen Verfahrens- und Formvorschriften, die in dem genannten Gesetz enthalten oder aufgrund dieses Gesetzes erlassen worden sind, nach Ablauf eines Jahres seit der öffentlichen Bekanntmachung dieser Satzung nicht mehr geltend gemacht werden kann. Diese Folge tritt nicht ein, wenn der Verstoß innerhalb der Jahresfrist schriftlich unter Bezeichnung der verletzten Vorschrift und der Tatsache, aus der sich der Verstoß ergibt, gegenüber dem Amt Uecker-Randow-Tal – der Amtsvorsteher, Gemeinde Fahrenwalde, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk geltend gemacht wird. Abweichend von Satz 1 kann eine Verletzung von Anzeige-, Genehmigungs- oder Bekanntmachungsvorschriften stets geltend gemacht werden. Pasewalk, den 02.05.2012

Krümmel Bürgermeister

Satzung über die Erhebung einer Hundesteuer Auf der Grundlage des § 5 der Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpmmern (KV M-V) in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Juli 2011 (GVOBl. M-V S. 777) und der §§ 1, 2, 3, 16 und 17 des Kommunalabgabengesetzes (KAG M-V) in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. April 2005 (GVOBl. M-V S. 146), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 13. Juli 2011 (GVOBl. M-V S. 777) wird nach Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung Jatznick vom 08.05.2012 folgende Satzung erlassen.

§1 Steuergegenstand

Steuergegenstand ist das Halten eines über vier Monate alten Hundes im Gemeindegebiet.

§2 Steuerschuldner

(1) Steuerschuldner ist der Halter des Hundes. (2) Halter eines Hundes ist, wer einen Hund in seinen Haushalt aufgenommen hat. Das gilt gleichermaßen für Wirtschaftsbetriebe, Gesellschaften, Vereine oder Genossenschaften. Als Hundehalter gilt auch, wer einen Hund in Pflege oder Aufbewahrung genommen hat oder auf Probe oder zum Anlernen hält. (3) Alle in einem Haushalt oder in einem Betrieb aufgenommenen Hunde gelten als von ihren Haltern gemeinsam gehalten. (4) Halten mehrere Personen einen oder mehrere Hunde, so sind sie Gesamtschuldner.

§3 Haftung

Ist der Halter eines Hundes nicht zugleich Eigentümer, so haftet der Eigentümer neben dem Steuerschuldner als Gesamtschuldner.

§4 Beginn und Ende der Steuerpflicht, Entstehung der Steuerschuld

(1) Die Steuer ist eine Jahresaufwandssteuer. Sie entsteht am 01.01. des Kalenderjahres oder im Laufe des Jahres an dem Tag, an dem der Steuertatbestand verwirklicht wird.


Nr. 05/2012

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Die Steuerschuld entsteht frühestens mit Ablauf des Kalendermonats, in dem der Hund das Alter von vier Monaten erreicht hat. (2) Die Steuerpflicht endet mit Ablauf des Kalendermonats, in dem die Hundehaltung endet. (3) Die Steuerpflicht entfällt, wenn ihre Voraussetzungen nur in weniger als drei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten erfüllt werden. (4) Für das laufende Steuerjahr entsteht die Steuerpflicht nur einmal, wenn an die Stelle eines verendeten oder getöteten Hundes, für den die Steuerpflicht bereits besteht, bei demselben Halter ein anderer steuerpflichtiger Hund tritt. (5) Wurde das Halten eines Hundes für das Steuerjahr oder für einen Teil des Steuerjahres bereits in einer anderen Gemeinde der Bundesrepublik Deutschland besteuert, so ist die erhobene anteilige Steuer anzurechnen, die für das Steuerjahr nach dieser Satzung zu zahlen ist. Dabei bleiben Mehrbeträge, die durch andere Steuersätze entstehen, außer Betracht. Sie werden nicht erstattet.

§5 Steuermaßstab und Steuersatz

(1) Die Steuer beträgt im Kalenderjahr • 1 für den 1. Hund 50,00 EURO • 2 für den 2. Hund 100,00 EURO • 3 für den 3. und jeden weiteren Hund 150,00 EURO • 4 für jeden gefährlichen Hund 300,00 EURO. Gefährliche Hunde im Sinne dieser Satzung sind Hunde gemäß § 2 der Verordnung über das Führen und Halten von Hunden (Hundehalterverordnung Mecklenburg-Vorpommern vom 4. Juli 2000 zuletzt geändert durch Verordnung vom 8. Juni 2010 (GVOBl.M-V S. 313) (2) Hunde, für die eine Steuerbefreiung nach § 6 gewährt wird, sind bei der Berechnung der Anzahl der Hunde nicht anzusetzen. (3) Hunde, für die die Steuer nach § 7 ermäßigt wird, gelten als 1. Hunde. (4) Besteht die Steuerpflicht nicht während des ganzen Kalenderjahres, so ermäßigt sich die Steuer auf den der Dauer der Steuerpflicht entsprechenden Teilbetrag.

§6 Steuerbefreiung

(1) Steuerbefreiung wird auf Antrag gewährt für 1. Blindenbegleithunde. 2. Hunde, die zum Schutz und zur Hilfe blinder, gehörloser, schwerhöriger oder sonstiger hilfloser Personen benötigt werden. Die Steuerbefreiung wird von der Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses des Hundehalters abhängig gemacht. 3. Diensthunde, die ausschließlich zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben benötigt werden. 4. Sanitäts- oder Rettungshunde, die von anerkannten Sanitäts- oder Zivilschutzeinrichtungen gehalten werden. 5. Hunde, die aus Gründen des Tierschutzes vorübergehend in Tierheimen o. ä. Einrichtungen untergebracht worden sind. 6. Hunde, die zur Bewachung von Herden gehalten werden oder die von Berufsjägern zur Ausübung der Jagd benötigt werden. (2) Die Steuerbefreiung nach Absatz 1 Nummern 1 bis 4 und Nummer 6 ist alle zwei Jahre unter Vorlage eines gültigen ärztlichen Zeugnisses bzw. Prüfungszeugnisses neu zu beantragen.

§7 Steuerermäßigungen

Die Steuer wird um die Hälfte ermäßigt für 1. Hunde zur Bewachung von Gebäuden, welche von dem nächsten bewohnten Gebäude mehr als 300 m entfernt liegen. 2. Hunde, die von Forstbediensteten oder Inhabern eines Jagdscheines ausschließlich oder überwiegend zur Ausübung der Jagd oder des Jagd- oder Forstschutzes gehalten werden, soweit die Hundehaltung nicht steuerfrei ist.

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Für Hunde, die zur Ausübung der Jagd gehalten werden, tritt die Steuerermäßigung nur ein, wenn sie die Brauchbarkeitsprüfung nach der Landesverordnung zur Prüfung der Brauchbarkeit von Jagdhunden in Mecklenburg-Vorpommern vom 22.05.2007 (GVOBl. M-V 2007 S. 211) mit Erfolg abgelegt haben. 3. Hunde, die ständig an Bord von Binnenschiffen gehalten werden. 4. Hunde, die von zugelassenen Unternehmen des Bewachungsgewerbes oder von Einzelwächtern zur Ausübung des Wachdienstes benötigt werden. 5. Hunde, die von Artisten oder Schaustellern zur Berufsausübung benötigt werden.

§8 Züchtersteuer

(1) Von Hundezüchtern, die mindestens zwei reinrassige Hunde der gleichen Rasse im zuchtfähigen Alter, darunter eine Hündin, zu Zuchtzwecken halten, wird die Steuer für Hunde dieser Rasse in der Form der Züchtersteuer erhoben. § 9 bleibt unberührt. (2) Die Züchtersteuer beträgt für jeden Hund, der zu Zuchtzwecken gehalten wird, die Hälfte des Steuersatzes nach § 5. (3) Die Vergünstigung wird nicht gewährt, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren Hunde nicht gezüchtet worden sind. (4) Vor Gewährung der Ermäßigung ist vom Züchter folgende/r Verpflichtung/Nachweis zu erbringen: 1. Die Hunde werden in geeigneten, den Erfordernissen des Tierschutzes entsprechenden Unterkünften untergebracht. 2. Es werden ordnungsgemäß Bücher über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung der Hunde geführt. 3. Änderungen im Hundebestand werden innerhalb 14 Kalendertagen der Gemeinde schriftlich angezeigt. 4. Im Falle einer Veräußerung wird der Name und die Anschrift des Erwerbers der Gemeinde unverzüglich mitgeteilt. 5. Mitgliedsnachweis im Verein Deutsches Hundewesen (VdH). (5) Wird ein Punkt der Verpflichtung nicht erfüllt, entfällt die Ermäßigung.

§9 Steuerermäßigung für den Handel mit Hunden

Personen, die gewerbsmäßig mit Hunden handeln und dieses Gewerbe bei der zuständigen Behörde angemeldet haben, haben auf Antrag nur die Steuer für zwei Hunde zu entrichten.

§ 10 Allgemeine Bestimmungen für Steuerbefreiung und Steuerermäßigung (Steuervergünstigung)

(1) Für die Gewährung einer Steuervergünstigung (Steuerbefreiung oder Steuerermäßigung) sind die Verhältnisse zu Beginn des Kalenderjahres, in den Fällen des § 4 Abs. 1 die Verhältnisse zu Beginn der Steuerpflicht maßgebend. (2) In den Fällen einer Steuerermäßigung kann jeder Ermäßigungsgrund nur für jeweils einen Hund des Steuerpflichtigen beansprucht werden. (3) Die Steuervergünstigung wird nicht gewährt, wenn 1. Hunde, für die eine Steuervergünstigung beantragt worden ist, für den angegebenen Verwendungszweck nicht geeignet sind. 2. der Halter der Hunde in den letzten fünf Jahren wegen Tierquälerei rechtskräftig bestraft worden ist.

§ 11 Fälligkeit der Steuer

(1) Steuerjahr ist das Kalenderjahr. Die Steuer wird als Jahressteuer festgesetzt und ist zum 1. Juli fällig. (2) Beginnt die Steuerpflicht im Laufe des Kalenderjahres, so wird die anteilige Steuer für das Kalenderjahr einen Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheides fällig.


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Nr. 05/2012

(3) Die für einen Zeitraum nach Beendigung der Steuerpflicht gezahlten Steuer wird erstattet.

Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk geltend gemacht wird. Abweichend von Satz 1 kann eine Verletzung von Anzeige, Genehmigungs- oder Bekanntmachungsvorschriften stets geltend gemacht werden.

(1) Wer im Gebiet der Gemeinde einen über vier Monate alten Hund hält, hat dieses innerhalb von 14 Kalendertagen nach dem Beginn des Haltens oder nachdem der Hund das steuerpflichtige Alter erreicht hat, anzuzeigen. (2) Endet die Hundehaltung bzw. ändern oder entfallen die Voraussetzungen für eine gewährte Steuervergünstigung, so ist dieses innerhalb von 14 Kalendertagen mitzuteilen. (3) Eine Verpflichtung nach Abs. 1 und 2 besteht nicht, wenn feststeht, dass die Hundehaltung vor dem Zeitpunkt, an dem die Steuerpflicht beginnt, aufgegeben wird. Wird ein Hund veräußert oder verschenkt, so sind in der Anzeige nach Abs. 2 der Name und die Anschrift des neuen Halters anzugeben.

Pasewalk, den 08.05.2012

§ 12 Anzeigepflicht

§ 13 Steuermarken

(1) Jeder Hundehalter erhält nach der Anmeldung eines Hundes einen Steuerbescheid und eine Steuermarke. Bei Festsetzung der Züchtersteuer und im Falle des § 9 erhält der Hundehalter zwei Steuermarken. (2) Die Hunde müssen außerhalb des Hauses oder des umfriedeten Grundbesitzes mit einer gültigen und sichtbar befestigten Steuermarke versehen sein. Bei Verlust der Steuermarke wird dem Hundehalter auf Antrag eine Ersatzmarke gegen eine Verwaltungsgebühr ausgehändigt. (3) Bei Abmeldung eines Hundes ist die Steuermarke an die Gemeinde zurückzugeben.

§ 14 Ordnungswidrigkeiten

Zuwiderhandlungen gegen die §§ 12 und 13 sind Ordnungswidrigkeiten nach §§ 16 und 17 des Kommunalabgabengesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern und können mit einer Geldbuße bis 1.000 Euro geahndet werden.

§ 15 Inkrafttreten

(1) Diese Hundesteuersatzung tritt am 01.01.2012 in Kraft. (2) Mit gleichem Datum tritt die Hundesteuersatzung der Gemeinde Jatznick vom 20.09.2006 außer Kraft. (3) Mit gleichem Datum tritt die Hundesteuersatzung der Gemeinde Blumenhagen vom 22.01.1999 außer Kraft. (4) Mit gleichem Datum tritt die Hundesteuersatzung der Gemeinde Klein Luckow vom 22.01.1999 außer Kraft.

Fischer Bürgermeister

Satzung über die Erhebung von Grundsteuer und Gewerbesteuer und über die Festlegung der Hebesätze (Steuersatzung) Aufgrund von § 5 der Kommunalverfassung für Mecklenburg-Vorpommern in Verbindung mit §§ 1, 25 und 28 des Grundsteuergesetzes und §§ 1, 4 und 16 des Gewerbesteuergesetzes hat die Gemeinde Jatznick am 8. Mai 2012 folgende Satzung beschlossen:

§1 Steuererhebung

Die Gemeinde Jatznick erhebt von dem in ihrem Gebiet liegenden Grundbesitz Grundsteuer nach den Vorschriften des Grundsteuergesetzes. Sie erhebt Gewerbesteuer nach den Vorschriften des Gewerbesteuergesetzes von den Gewerbetreibenden mit Betriebsstätte in der Gemeinde.

§2 Steuerhebesätze

Die Hebesätze werden festgesetzt: 1. für die Grundsteuer a) für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe (Grundsteuer A) auf 360 v. H. b) für die Grundstücke (Grundsteuer B) auf 375 v. H. 2. für die Gewerbesteuer auf 300 v.H. der Steuermessbeträge.

§3 Geltungsdauer

Die in § 2 festgelegten Hebesätze gelten erstmals für das Kalenderjahr 2012.

§4 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am 1. Januar 2012 in Kraft. Jatznick, den 08.05.2012

Jatznick, d. 08.05.2012 Fischer Bürgermeister Fischer Der Bürgermeister Hinweis: Gemäß § 5 Abs. 5 der Kommunalverfassung für das Land MecklenburgVorpommern wird darauf hingewiesen, dass ein Verstoß gegen Verfahrens- und Formvorschriften, die in dem genannten Gesetz enthalten oder aufgrund dieses Gesetzes erlassen worden sind, nach Ablauf eines Jahres seit der öffentlichen Bekanntmachung dieser Satzung nicht mehr geltend gemacht werden kann. Diese Folge tritt nicht ein, wenn der Verstoß innerhalb der Jahresfrist schriftlich unter Bezeichnung der verletzten Vorschrift und der Tatsache, aus der sich der Verstoß ergibt, gegenüber dem Amt Uecker-Randow-Tal – der Amtsvorsteher, Gemeinde Jatznick,

Hinweis: Gemäß § 5 Abs. 5 der Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern wird darauf hingewiesen, dass ein Verstoß gegen Verfahrens- und Formvorschriften, die in dem genannten Gesetz enthalten oder aufgrund dieses Gesetzes erlassen worden sind, nach Ablauf eines Jahres seit der öffentlichen Bekanntmachung dieser Satzung nicht mehr geltend gemacht werden kann. Diese Folge tritt nicht ein, wenn der Verstoß innerhalb der Jahresfrist schriftlich unter Bezeichnung der verletzten Vorschrift und der Tatsache, aus der sich der Verstoß ergibt, gegenüber dem Amt Uecker-Randow-Tal – der Amtsvorsteher, Gemeinde Jatznick, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk geltend gemacht wird. Abweichend von Satz 1 kann eine Verletzung von An-


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zeige, Genehmigungs- oder Bekanntmachungsvorschriften stets geltend gemacht werden. Pasewalk, den 08.05.2012

Fischer Bürgermeister

Satzung über die Erhebung einer Hundesteuer der Gemeinde Rollwitz Auf der Grundlage des § 5 der Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpmmern (KV M-V)in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Juli 2011 (GVOBl. M-V S. 777) und der §§ 1, 2, 3, 16 und 17 des Kommunalabgabengesetzes (KAG M-V) in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. April 2005 (GVOBl. M-V S. 146), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 13. Juli 2011 (GVOBl. M-V S. 777) wird nach Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung Rollwitz vom 08.05.2012 folgende Satzung erlassen.

§1 Steuergegenstand

Steuergegenstand ist das Halten eines über vier Monate alten Hundes im Gemeindegebiet.

§2 Steuerschuldner

(1) Steuerschuldner ist der Halter des Hundes. (2) Halter eines Hundes ist, wer einen Hund in seinen Haushalt aufgenommen hat. Das gilt gleichermaßen für Wirtschaftsbetriebe, Gesellschaften, Vereine oder Genossenschaften. Als Hundehalter gilt auch, wer einen Hund in Pflege oder Aufbewahrung genommen hat oder auf Probe oder zum Anlernen hält. (3) Alle in einem Haushalt oder in einem Betrieb aufgenommenen Hunde gelten als von ihren Haltern gemeinsam gehalten. (4) Halten mehrere Personen einen oder mehrere Hunde, so sind sie Gesamtschuldner.

§3 Haftung

Ist der Halter eines Hundes nicht zugleich Eigentümer, so haftet der Eigentümer neben dem Steuerschuldner als Gesamtschuldner.

§4 Beginn und Ende der Steuerpflicht, Entstehung der Steuerschuld

(1) Die Steuer ist eine Jahresaufwandsteuer. Sie entsteht am 01.01. des Kalenderjahres oder im Laufe des Jahres an dem Tag, an dem der Steuertatbestand verwirklicht wird. Die Steuerschuld entsteht frühestens mit Ablauf des Kalendermonats, in dem der Hund das Alter von vier Monaten erreicht hat. (2) Die Steuerpflicht endet mit Ablauf des Kalendermonats, in dem die Hundehaltung endet. (3) Die Steuerpflicht entfällt, wenn ihre Voraussetzungen nur in weniger als drei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten erfüllt werden. (4) Für das laufende Steuerjahr entsteht die Steuerpflicht nur einmal, wenn an die Stelle eines verendeten oder getöteten Hundes, für den die Steuerpflicht bereits besteht, bei demselben Halter ein anderer steuerpflichtiger Hund tritt. (5) Wurde das Halten eines Hundes für das Steuerjahr oder für einen Teil des Steuerjahres bereits in einer anderen Gemeinde der Bundesrepublik Deutschland besteuert, so ist die erhobene anteilige Steuer anzurechnen, die für das Steuerjahr nach dieser Satzung zu zahlen

AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL ist. Dabei bleiben Mehrbeträge, die durch andere Steuersätze entstehen, außer Betracht. Sie werden nicht erstattet.

§5 Steuermaßstab und Steuersatz

(1) Die Steuer beträgt im Kalenderjahr • 1 für den 1. Hund 25,00 EURO • 2 für den 2. Hund 50,00 EURO • 3 für den 3. und jeden weiteren Hund 75,00 EURO • 4 für jeden gefährlichen Hund 300,00 EURO. Gefährliche Hunde im Sinne dieser Satzung sind Hunde gemäß § 2 der Verordnung über das Führen und Halten von Hunden (Hundehalterverordnung Mecklenburg-Vorpommern vom 4. Juli 2000 zuletzt geändert durch Verordnung vom 8. Juni 2010 (GVOBl.M-V S.313) (2) Hunde, für die eine Steuerbefreiung nach § 6 gewährt wird, sind bei der Berechnung der Anzahl der Hunde nicht anzusetzen. (3) Hunde, für die die Steuer nach § 7 ermäßigt wird, gelten als 1. Hunde. (4) Besteht die Steuerpflicht nicht während des ganzen Kalenderjahres, so ermäßigt sich die Steuer auf den der Dauer der Steuerpflicht entsprechenden Teilbetrag.

§6 Steuerbefreiung

(1) Steuerbefreiung wird auf Antrag gewährt für 1. Blindenbegleithunde. 2. Hunde, die zum Schutz und zur Hilfe blinder, gehörloser, schwerhöriger oder sonstiger hilfloser Personen benötigt werden. Die Steuerbefreiung wird von der Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses des Hundehalters abhängig gemacht. 3. Diensthunde, die ausschließlich zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben benötigt werden 4. Sanitäts- oder Rettungshunde, die von anerkannten Sanitäts- oder Zivilschutzeinrichtungen gehalten werden. 5. Hunde, die aus Gründen des Tierschutzes vorübergehend in Tierheimen o. ä. Einrichtungen untergebracht worden sind. 6. Hunde, die zur Bewachung von Herden gehalten werden oder die von Berufsjägern zur Ausübung der Jagd benötigt werden. (2) Die Steuerbefreiung nach Absatz 1 Nummern 1 bis 4 und Nummer 6 ist alle zwei Jahre unter Vorlage eines gültigen ärztlichen Zeugnisses bzw. Prüfungszeugnisses neu zu beantragen.

§7 Steuerermäßigungen

Die Steuer wird um die Hälfte ermäßigt für 1. Hunde zur Bewachung von Gebäuden, welche von dem nächsten bewohnten Gebäude mehr als 300 m entfernt liegen. 2. Hunde, die von Forstbediensteten oder Inhabern eines Jagdscheines ausschließlich oder überwiegend zur Ausübung der Jagd oder des Jagd- oder Forstschutzes gehalten werden, soweit die Hundehaltung nicht steuerfrei ist. Für Hunde, die zur Ausübung der Jagd gehalten werden, tritt die Steuerermäßigung nur ein, wenn sie die Brauchbarkeitsprüfung nach der Landesverordnung zur Prüfung der Brauchbarkeit von Jagdhunden in Mecklenburg-Vorpommern vom 22.05.2007 (GVOBl. M-V 2007 S. 211) mit Erfolg abgelegt haben. 3. Hunde, die ständig an Bord von Binnenschiffen gehalten werden. 4. Hunde, die von zugelassenen Unternehmen des Bewachungsgewerbes oder von Einzelwächtern zur Ausübung des Wachdienstes benötigt werden. 5. Hunde, die von Artisten oder Schaustellern zur Berufsausübung benötigt werden.

§8 Züchtersteuer

(1) Von Hundezüchtern, die mindestens zwei reinrassige Hunde der gleichen Rasse im zuchtfähigen Alter, darunter eine Hündin, zu Zuchtzwecken halten, wird die Steuer für Hunde dieser Rasse in der Form der Züchtersteuer erhoben. § 9 bleibt unberührt.


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(2) Die Züchtersteuer beträgt für jeden Hund, der zu Zuchtzwecken gehalten wird, die Hälfte des Steuersatzes nach § 5. (3) Die Vergünstigung wird nicht gewährt, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren Hunde nicht gezüchtet worden sind. (4) Vor Gewährung der Ermäßigung ist vom Züchter folgende/r Verpflichtung/Nachweis zu erbringen: 1. Die Hunde werden in geeigneten, den Erfordernissen des Tierschutzes entsprechenden Unterkünften untergebracht. 2. Es werden ordnungsgemäß Bücher über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung der Hunde geführt. 3. Änderungen im Hundebestand werden innerhalb 14 Kalendertagen der Gemeinde schriftlich angezeigt. 4. Im Falle einer Veräußerung wird der Name und die Anschrift des Erwerbers der Gemeinde unverzüglich mitgeteilt. 5. Mitgliedsnachweis im Verein Deutsches Hundewesen (VdH). (5) Wird ein Punkt der Verpflichtung nicht erfüllt, entfällt die Ermäßigung.

§9 Steuerermäßigung für den Handel mit Hunden

Personen, die gewerbsmäßig mit Hunden handeln und dieses Gewerbe bei der zuständigen Behörde angemeldet haben, haben auf Antrag nur die Steuer für zwei Hunde zu entrichten.

§ 10 Allgemeine Bestimmungen für Steuerbefreiung und Steuerermäßigung (Steuervergünstigung)

(1) Für die Gewährung einer Steuervergünstigung (Steuerbefreiung oder Steuerermäßigung) sind die Verhältnisse zu Beginn des Kalenderjahres, in den Fällen des § 4 Abs. 1 die Verhältnisse zu Beginn der Steuerpflicht maßgebend. (2) In den Fällen einer Steuerermäßigung kann jeder Ermäßigungsgrund nur für jeweils einen Hund des Steuerpflichtigen beansprucht werden. (3) Die Steuervergünstigung wird nicht gewährt, wenn 1. Hunde, für die eine Steuervergünstigung beantragt worden ist, für den angegebenen Verwendungszweck nicht geeignet sind. 2. der Halter der Hunde in den letzten fünf Jahren wegen Tierquälerei rechtskräftig bestraft worden ist.

§ 11 Fälligkeit der Steuer

(1) Steuerjahr ist das Kalenderjahr. Die Steuer wird als Jahressteuer festgesetzt und ist zum 1. Juli fällig. (2) Beginnt die Steuerpflicht im Laufe des Kalenderjahres, so wird die anteilige Steuer für das Kalenderjahr einen Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheides fällig. (3) Die für einen Zeitraum nach Beendigung der Steuerpflicht gezahlten Steuer wird erstattet.

§ 12 Anzeigepflicht

(1) Wer im Gebiet der Gemeinde einen über vier Monate alten Hund hält, hat dieses innerhalb von 14 Kalendertagen nach dem Beginn des Haltens oder nachdem der Hund das steuerpflichtige Alter erreicht hat, anzuzeigen. (2) Endet die Hundehaltung bzw. ändern oder entfallen die Voraussetzungen für eine gewährte Steuervergünstigung, so ist dieses innerhalb von 14 Kalendertagen mitzuteilen. (3) Eine Verpflichtung nach Abs. 1 und 2 besteht nicht, wenn feststeht, dass die Hundehaltung vor dem Zeitpunkt, an dem die Steuerpflicht beginnt, aufgegeben wird. Wird ein Hund veräußert oder verschenkt, so sind in der Anzeige nach Abs. 2 der Name und die Anschrift des neuen Halters anzugeben.

§ 13 Steuermarken

(1) Jeder Hundehalter erhält nach der Anmeldung eines Hundes einen Steuerbescheid und eine Steuermarke. Bei Festsetzung der Züchter-

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steuer und im Falle des § 9 erhält der Hundehalter zwei Steuermarken. (2) Die Hunde müssen außerhalb des Hauses oder des umfriedeten Grundbesitzes mit einer gültigen und sichtbar befestigten Steuermarke versehen sein. Bei Verlust der Steuermarke wird dem Hundehalter auf Antrag eine Ersatzmarke gegen eine Verwaltungsgebühr ausgehändigt. (3) Bei Abmeldung eines Hundes ist die Steuermarke an die Gemeinde zurückzugeben.

§ 14 Ordnungswidrigkeiten

Zuwiderhandlungen gegen die §§ 12 und 13 sind Ordnungswidrigkeiten nach §§ 16 und 17 des Kommunalabgabengesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern und können mit einer Geldbuße geahndet werden.

§ 15 Inkrafttreten

(1) Diese Hundesteuersatzung tritt am 01.01.2012 in Kraft. (2) Mit gleichem Datum tritt die Hundesteuersatzung der Gemeinde Rollwitz vom 01.09.2005 außer Kraft. (3) Mit gleichem Datum tritt die Hundesteuersatzung der Gemeinde Damerow vom 22.01.1999 außer Kraft. (4) Mit gleichem Datum tritt die Hundesteuersatzung der Gemeinde Züsedom vom 20.01.1999 außer Kraft. Rollwitz, den 08.05.2012

Marquardt Der Bürgermeister Hinweis: Gemäß § 5 Abs. 5 der Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern wird darauf hingewiesen, dass ein Verstoß gegen Verfahrens- und Formvorschriften, die in dem genannten Gesetz enthalten oder aufgrund dieses Gesetzes erlassen worden sind, nach Ablauf eines Jahres seit der öffentlichen Bekanntmachung dieser Satzung nicht mehr geltend gemacht werden kann. Diese Folge tritt nicht ein, wenn der Verstoß innerhalb der Jahresfrist schriftlich unter Bezeichnung der verletzten Vorschrift und der Tatsache, aus der sich der Verstoß ergibt, gegenüber dem Amt Uecker-Randow-Tal – der Amtsvorsteher, Gemeinde Rollwitz, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk geltend gemacht wird. Abweichend von Satz 1 kann eine Verletzung von Anzeige, Genehmigungs- oder Bekanntmachungsvorschriften stets geltend gemacht werden. Pasewalk, den 08.05.2012

Marquardt Bürgermeister

Satzung über die Erhebung von Grundsteuer und Gewerbesteuer und über die Festlegung der Hebesätze (Steuersatzung) Aufgrund von § 5 der Kommunalverfassung für Mecklenburg-Vorpommern in Verbindung mit §§ 1, 25 und 28 des Grundsteuergesetzes und §§ 1, 4 und 16 des Gewerbesteuergesetzes hat die Gemeinde Rollwitz am 8. Mai 2012 folgende Satzung beschlossen:


Nr. 05/2012

- 67 - §1 Steuererhebung

Die Gemeinde Rollwitz erhebt von dem in ihrem Gebiet liegenden Grundbesitz Grundsteuer nach den Vorschriften des Grundsteuergesetzes. Sie erhebt Gewerbesteuer nach den Vorschriften des Gewerbesteuergesetzes von den Gewerbetreibenden mit Betriebsstätte in der Gemeinde.

§2 Steuerhebesätze

Die Hebesätze werden festgesetzt: 1. für die Grundsteuer a) für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe (Grundsteuer A) auf 300 v. H. b) für die Grundstücke (Grundsteuer B) auf 350 v. H. 2. für die Gewerbesteuer auf 350 v. H. der Steuermessbeträge.

§3 Geltungsdauer

Die in § 2 festgelegten Hebesätze gelten erstmals für das Kalenderjahr 2012.

§4 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am 01. Januar 2012 in Kraft. Rollwitz, den 08.05.2012

Marquardt Bürgermeister

AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL

In der Zeit vom 29.05.2012 bis 29.06.2012 erfolgt im Amt Uecker-Randow-Tal, Bauverwaltung, Zimmer 103, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB. Auslegungszeiten Montag, Mittwoch, Donnerstag: 08.00–12.00 Uhr und 13.00–15.30 Uhr Dienstag: 08.00–12.00 Uhr und 13.00–18.00 Uhr Freitag: 08.00–12.00 Uhr In der Zeit der öffentlichen Auslegung können von jedermann Bedenken und Anregungen zu dem Entwurf und dessen Begründung mit Umweltbericht schriftlich oder während der o. g. Zeiten zur Niederschrift vorgebracht werden. Zu dem Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 4 „Solarpark Jatznick“ liegen derzeit folgende Arten umweltbezogener Informationen vor: - Artenschutz bezüglich der Zeiträume zum Abriss von Gebäuden und Schaffung von Ersatzquartieren und Nieststätten - Blendwirkung - Waldumwandlung - Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen Im Rahmen der öffentlichen Auslegung kann Einsicht in die Stellungnahmen zu den umweltbezogenen Informationen genommen werden. Nach § 4 a Abs. 6 BauGB können Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist. Übersichtskarte: unmaßstäblich

Hinweis: Gemäß § 5 Abs. 5 der Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern wird darauf hingewiesen, dass ein Verstoß gegen Verfahrens- und Formvorschriften, die in dem genannten Gesetz enthalten oder aufgrund dieses Gesetzes erlassen worden sind, nach Ablauf eines Jahres seit der öffentlichen Bekanntmachung dieser Satzung nicht mehr geltend gemacht werden kann. Diese Folge tritt nicht ein, wenn der Verstoß innerhalb der Jahresfrist schriftlich unter Bezeichnung der verletzten Vorschrift und der Tatsache, aus der sich der Verstoß ergibt, gegenüber dem Amt Uecker-Randow-Tal – der Amtsvorsteher, Gemeinde Rollwitz, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk geltend gemacht wird. Abweichend von Satz 1 kann eine Verletzung von Anzeige, Genehmigungs- oder Bekanntmachungsvorschriften stets geltend gemacht werden. Pasewalk, den 02.05.2012

Marquardt Bürgermeister

Bekanntmachung der Gemeinde Jatznick über die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 4 „Solarpark Jatznick“

Die Gemeindevertretung Jatznick hat in ihrer Sitzung am 16.02.2012 den Beschluss über die Billigung des Entwurfs des Bebauungsplanes Nr. 4 „Solarpark Jatznick“, bestehend aus der Planzeichnung und der Begründung mit Umweltbericht gefasst. Der Geltungsbereich des Plangebietes befindet sich im Nordwesen von Jatznick, auf dem ehemaligen Gelände des Braas-Dachziegelwerkes.

Jatznick, den 19.05.2012

Fischer Bürgermeister


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Bekanntmachung der Gemeinde Jatznick über die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 5 ���Solarpark an der Dargitzer Straße“ Die Gemeindevertretung Jatznick hat in ihrer Sitzung am 29.03.2012 den Beschluss über die Billigung des Entwurfs des Bebauungsplanes Nr. 5 „Solarpark an der Dargitzer Straße“, gefasst. Der Geltungsbereich des Plangebietes umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha und befindet sich südwestlich der Ortslage Jatznick auf den Flächen der ehemaligen Bauschuttrecyclinganlage an der Dargitzer Straße. (Gemarkung Jatznick, Flur 8 auf Teilen der Flurstücke 90/1 und 90/2) In der Zeit vom 29.05.2012 bis 29.06.2012 erfolgt im Amt Uecker-Randow Tal, Bauverwaltung, Zimmer 103, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB. Auslegungszeiten Montag, Mittwoch, Donnerstag: 8.00–12.00 Uhr und 13.00–15.30 Uhr Dienstag: 8.00–12.00 Uhr und 13.00–18.00 Uhr Freitag: 8.00–12.00 Uhr In der Zeit der öffentlichen Auslegung können von jedermann Bedenken und Anregungen zu dem Entwurf und dessen Begründung mit Umweltbericht schriftlich oder während der o. g. Zeiten zur Niederschrift vorgebracht werden. Zu dem Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 5 „Solarpark an der Dargitzer Straße“ liegen derzeit folgende Arten umweltbezogener Informationen vor: - Waldflächenabstand, Waldumwandlung, Schattenwirkung - Umwandlung landwirtschaftlicher Nutzflächen - Altlasten - erforderliche Mahd und Grünschnittberäumung - Ausgleichsmaßnahmen - Blendwirkung Im Rahmen der öffentlichen Auslegung kann Einsicht in die Stellungnahmen zu den umweltbezogenen Informationen genommen werden . Nach § 4 a Abs. 6 BauGB können Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist.

Bekanntmachung über die öffentliche Zustellung der Benachrichtigung über die Abmarkung von Grundstücksgrenzen Auf dem Grundstück Gemarkung Jatznick, Flur 7, Flurstück 8/1 ist eine Vermessung durchgeführt worden. Dabei wurden Grenzen zum Nachbarflurstück festgestellt und abgemarkt. Eine Zustellung der Benachrichtigung über die Abmarkung an die Eigentümerin Frau Helene Dieckmann des Nachbarflurstückes Gemarkung Jatznick, Flur 7, Flurstück 75/2 ist nicht möglich, da der Aufenthaltsort der Eigentümerin bzw. deren Rechtsnachfolger unbekannt ist. Die Benachrichtigung wird hiermit auf dem Wege der öffentlichen Bekanntmachung zugestellt und kann in der Geschäftsstelle des öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs Dipl.-Ing. (FH) Friedhelm Bock, Straße der Einheit 7, 17309 Jatznick montags bis freitags in der Zeit von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr für den Zeitraum eines Monats nach der öffentlichen Zustellung eingesehen werden.

Nr. 05/2012

Übersichtsplan: unmaßstäblich

Jatznick, den 19.05.2012

Fischer Bürgermeister Jagdgenossenschaft Liepe-Stallberg - Der Vorstand -

Einladung

Der Vorstand Jagdgenossenschaft Liepe-Stallberg lädt alle Jagdgenossen zur Vollversammen der Jagdgenossenschaft ein. Die Vollversammlung findet am 9. Juni 2012 um 13.00 Uhr in der Gaststätte „Krauses Klause“ in Sandförde statt. Tagesordnung: 1. Begrüßung und Informationen des Vorstehers 2. Programm und finanzielle Sicherstellung der Feier zum 20-jährigen Bestehen der Jagdgenossenschaft 3. Kassenbericht 4. Bericht der Revisionskommission 5. Diskussion und Entlastung des Vorstandes 6. Neuverpachtung 7. Sonstiges und Fragen der Jagdgenossen 8. Schlusswort des Vorstehers

Jatznick, den 11.04.2012 Dipl.-Ing. (FH) Friedhelm Bock ÖbVI

A. Ladisch Jagdvorsteher

– Öffentliche Bekanntmachungen Ende –


Nr. 05/2012

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Aus den Gemeinden Fahrenwalder ernennen Gemeindewehrführer (URT/Schrom). Während der öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung Fahrenwalde wurde am 3. April 2012 Gemeindewehrführer Michael Kowalewski einstimmig durch die Gemeindevertreter zum Gemeindewehrführer und zum Ehrenbeamten ernannt, nachdem er am 17. März 2012 einstimmig während der Jahreshauptversammlung der FFw gewählt wurde. In seinem Bericht über die Beschlüsse des Hauptausschusses und wichtige Angelegenheiten der Gemeinde schlug Bürgermeister Walter Krümmel vor, eine Chronik über die Gemeinde anfertigen zu lassen. „Wir möchten darin unsere Geschichte festhalten, damit spätere Generationen daran teilhaben können“, sagte Walter Krümmel, dem sich alle Gemeindevertreter anschlossen und die Zustimmung der zahlreich erschienen Bürgern der Gemeinde erhielt. Damit beauftragt wurde der anwesende Heinz Pöller aus Carmzow (Uckermark), der bereits Chroniken für verschiedene Gemeinden erstellt hat. „Vom Ortschronist der Gemeinde Fahrenwalde, Rudolf Reiß, der derzeit im Betreuten Wohnen im Cura Seniorencentrum in Pasewalk wohnt, habe ich eine Unmenge an wertvollen Dokumenten der Zeitgeschichte erhalten, die ich dafür verwenden kann“, sagte Heinz Pöller. Die Chronik soll bis zum Sommer 2013 fertig sein. „Wenn ich Heimweh habe, nehme ich die Chronik meiner Gemeinde in die Hand“, höre ich oft von jungen Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, um in der Fremde zu arbeiten, machte Pöller deutlich. Nach der Diskussion über die neue Hauptsatzung der Gemeinde Fahrenwalde wurde diese einstimmig beschlossen. Die Gemeindevertreter beschlossen, das 11. Traktorentreffen des Fahrenwalder Traktoren-, Land- und Alttechnikverein vom 19. bis 20. Mai 2012 finanziell zu unterstützen. Zum 20. Geburtstag von Schloss Bröllin wollen sie einen Baum spenden, den Bürgermeister Walter Krümmel auf dem Areal des Schlosses pflanzen soll. Das Erntefest findet in diesem Jahr am 13. Oktober in Fahrenwalde statt. Im nicht öffentlichen Teil der Gemeindevertretersitzung wurde über Bau- und Grundstücksangelegenheiten sowie über Personalangelegenheiten beraten.

Bürgermeister Walter Krümmel (links) überreicht Wehrführer Michael Kowalewski die Ernennungsurkunde zum Ehrenbeamten. Foto: Günter Schrom

Eine junge Eiche zum Jubiläum (URT/Schrom). Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des „schloss bröllin e. V.“, am 13. und 14. April 2012, schenkte die Gemeinde Fahrenwalde dem Kulturgut eine 13-jährige Eiche, die die Gemeindearbeiter Gerd Howe und Hartmut Hansmann gemeinsam mit Bürgermeister Walter Krümmel im Beisein von Mitarbeitern des Kulturgutes, wie Joachim Manger, am 17. April 2012 vor der 250-jährigen alten Eiche pflanzten. „Damit wollen wir die Arbeit des Vereins, der das kulturelle Leben in unserer Gemeinde und darüber hinaus bereichert, würdigen. Zu dieser kleinen Eiche werden wir noch einen Stein mit einer Tafel aufstellen, auf der an das Ereignis erinnert wird“, sagte Bürgermeister Krümmel. „Ich bedanke mich im Namen des Vereins und hoffe auf eine weitere gute Zusammenarbeit“, sagte der Installationskünstler und Vorstandsmitglied Joachim Manger,

Die Gemeindearbeiter der Gemeinde Fahrenwalde, Gerd Howe (Mitte) und Hartmut Hansmann (rechts) pflanzen gemeinsam mit Bürgermeister Walter Krümmel (mit Gießkanne) eine Eiche vor das Brölliner Kulturgut. Foto: Günter Schrom – Gewerbliche Anzeige –


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Informationen Jatznicker Bibliothek lädt in die Räume der ehemaligen Haupt- und Realschule ein. Öffnungszeiten: jeden ersten Dienstag im Monat: in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr

Die Fahrbücherei Die Fahrbücherei für das Gebiet des Altkreises Uecker Randow fällt durch technischen Defekt für unbestimmte Zeit aus.

Frühjahrsputz in Rollwitz (URT/I. Drechsler). In unserer Gemeinde findet der Frühjahrsputz immer im April statt, diesmal bei idealem Wetter. Dementsprechend fanden sich am Gemeindezentrum am Samstag um 8.00 Uhr 43 arbeitswillige Bürger ein. Die Gemeindevertretung hatte im Voraus eine Liste über Arbeiten und Projekte erstellt, die in Angriff genommen werden sollten. Eine materielle Vorbereitung hat dafür gesorgt, dass nach einer kurzen Erläuterung durch den Bürgermeister und einer Einteilung der Arbeitsgruppen schnell und zielstrebig begonnen wurde. Zuerst sammelten Frauen herumliegenden Müll und harkten Zweige im Park und um den Teich zusammen, die zum Lagerfeuerplatz gebracht wurden. Danach wurden von ihnen Blumenkästen, Bänke, Picknickinseln und Wegbegrenzungen im Park gestrichen. Auf dem Sportplatz wurden die Trainerunterstände neu errichtet, neue Sitzbänke aufgebaut und gestrichen sowie ein alter Kiosk abgerissen und entsorgt. Eine andere Männertruppe baute einen neuen Zaun zum Kindergarten. Ebenfalls eine Gruppe errichtete einen befestigten Gehweg auf dem Friedhof und baute auf dem Spielplatz eine neue Rutsche auf. Auch ein Mannschaftswagen der Feuerwehr wurde gründlich gereinigt. Mitglieder des Sportvereins renovierten den Fußballeraufenthaltsraum und gestalteten einen Raum für die Kinder um, d. h. es wurde mehr Platz geschaffen, um eine gute Möglichkeit zum Umziehen und Aufhalten zu haben. Bis 12.00 Uhr waren tatsächlich alle am Arbeiten, um die geplanten Projekte alle fertig zu stellen. Zwei Frauen hatten schon ab 7.00 Uhr gearbeitet und einen leckeren Erbseneintopf hergestellt, den sich alle zum Abschluss munden ließen. Eine schöne Gemeinschaftsaktion, die allen Freude gemacht hatte, war damit beendet.

Großeinsatz im Park. Foto: Irmhild Drechsler

Rudolf Reiß bittet um Unterstützung (URT/R.Reiß). Liebe jetzige und ehemalige Einwohner von Fahrenwalde. Ich wurde in Fahrenwalde geboren und habe den größten Teil meines Lebens hier verbracht. Schon immer hat mich die Natur und die Geschichte meines Heimatortes interessiert und so habe ich schon vor vielen Jahren damit begonnen historisches Material zur Geschichte von Fahrenwalde zusammenzutragen. Viele Fahrenwalder kennen diese Aufzeichnungen, denn schon immer war es mein Wunsch dieses Material möglichst vielen interessierten zur Verfügung zu stellen. Nun ist es mir gelungen Heinz Pöller aus Carmzow zu gewinnen dieses zusammengetragene Material zu bearbeiten um ein kleines Buch mit allen wichtigen Daten und Ereignissen zur Geschichte von Fahrenwalde herauszugeben. Es freut mich, dass die Gemeindevertretung Fahrenwalde unter dem Bürgermeister von Walter Krümmel,  auf der Märzsitzung beschlossen hat, sich finanziell an den Druckkosten zu beteiligen. Die Fertigstellung des Buches ist für 2013 geplant. Wir möchten allen jetzigen und ehemaligen Fahrenwaldern die Möglichkeit geben sich mit eigenen Beiträgen zu beteiligen. Jeder Verein und jeder Gewerbetreibende soll die Möglichkeit haben sich darzustellen. Gern nehmen wir Anregungen für die inhaltliche Gestaltung entgegen. Besonders sind wir an alten Zeitungsbeiträgen, Postkarten und Fotos vom Kindergarten, Einschulungen, Konfirmationen, Fußballmannschaften, Feuerwehr, Betriebsausflügen, Erntefesten und sonstigen Ereignissen interessiert. Bilder aus Fotoalben brauchen nicht herausgerissen werden, sie können auch aus dem Album kopiert werden. Bitte stellen sie uns diese Fotos leihweise zur Verfügung, sie erhalten sie garantiert unbeschädigt in kurzer Zeit zurück. Ihre Anregungen und Hinweise nimmt gern der Bürgermeister von Fahrenwalde Herr Walter Krümmel, Schulstraße 27, Tel. 039747/50308 und Heinz Pöller, Carmzow 45, 17291 Carmzow-Wallmow, Tel 039854/3689 (nach 19.00 Uhr) entgegen. Ich hoffe auf ihre aktive Mitarbeit. In herzlicher Verbundenheit grüßt Sie Rudolf Reiß – Pasewalk, früher Fahrenwalde.

Rudolf Reiß in seinem Zimmer im Betreuten Wohnen im Cura-Seniorencentrum Pasewalk. Foto: Günter Schrom


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Geführte Wanderung „Vögel, Orchideen und Salzwiesen“ Das Gebiet Koblentzer Seewiesen hat sich nach einer deutlichen Vernässung zu einem echten Vogelparadies entwickelt mit u. a. Kiebitz, Kranich, Rohrdommel, Bekassine und auch Rotschenkel und Kleinrallen. Lassen Sie uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen! Termin: Samstag, 16. Juni 2012, 8.00 Uhr bis ca. 11.00 Uhr Treffpunkt: alte Försterei nördlich von 17309 Koblentz Exkursionsleitung: Kees Vegelin und Winfried Krämer Ansprechpartner: Stiftung Umwelt- und Naturschutz M-V • Zum Bahnhof 20 • 19053 Schwerin Tel. 0385/7609995 • info@stun-mv.de • www.stun-mv.de

Aus dem Kulturleben Auf dem Kulturgut den Hunger nach Kunst und Kultur stillen

Verein prägt freie, experimentelle künstlerische Arbeit (URT/Schrom). Festliche Stimmung herrschte am 13. und 14. April 2012 in Bröllin. Der Verein „schloss bröllin e. V.“ feierte gemeinsam mit Weggefährten aus Kunst und Kultur beiderseits der Grenze auf der denkmalgeschützten Gutshofanlage sein 20-jähriges Bestehen. „Seit nunmehr 20 Jahren setzt sich Ihr Verein für die Entwicklung der freien, experimentellen künstlerischen Arbeit in unserem Bundesland ein und trägt damit wesentlich zur Bereicherung der Kulturlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern bei. Mit überregionalen und internationalen Kunstproduktionen und Kunstprojekten hat sich Ihr Verein landes- und bundesweit aber auch international einen geachteten Platz in der Kunstszene erarbeitet. Hervorheben möchte ich die Aktivitäten Ihres Vereins in der Kinder- und Jugendarbeit, vor allem die Zusammenarbeit mit Schulen sowie die zahlreichen Vernetzungen mit den verschiedensten Einrichtungen, die in der gesamten Grenzregion ansässig sind, in dessen Ergebnis das Deutsch-Polnische Begegnungszentrum auf Schloss Bröllin gegründet wurde. Ich danke allen Vereinsmitgliedern, insbesondere Katarina Husemann, Peter Legemann, Joachim Manger, Harald Osadzin und Karl Husemann und allen aktiven Mitstreitern für ihre bisherige Arbeit“, lobte Mathias Brodkorb, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in seinem Grußwort, das sein Abteilungsleiter, Dr. Enoch Lemcke überbrachte. Vereinsvorsitzender Stephan Lübke dankte den Menschen, die durch ihre Arbeit, ihren Schweiß und die Mühen das Projekt entstehen ließen. Karin Peters und Roswitha Bechtloff überbrachten die Grüße der Landrätin, der Pasewalker Bürgermeister Rainer Dambach einen Scheck, Künstler aus Stettin Grüße und Geschenke. „Mit unserem Ausschank von fair-trade-Kaffee zeigen wir die regionale und globale Vernetzung. Das soll unser Geschenk zum 20-jährigen Jubiläum des Vereins sein“, sagten Hannelore und Jörg Zimmermann von der evangelischen Kirchengemeinde Pasewalk. Es war vor über 20 Jahren, als ein paar unentwegte Künstler Bröllin als Kulturort entdeckten und begannen, hier regelrecht Pionierarbeit zu leisten. Unter den ersten Artur Kuggeln vom RAMM-Theater, der den Gutshof unweit der polnischen Grenze gefunden hat und extra aus Paris zum Jubiläum angereist war. Zu den Urgesteinen gehört auch der Installationskünstler und Vorstandsmitglied Joaxhim Manger, der über die Geschichte des Kulturgutes berichtete. „Die Wegbereiter von damals legten sich mit viel Enthusiasmus ins Zeug. Alte Stallanlagen aus der landwirtschaftlichen Nutzung wurden ganz nach dem Motto ‚Kühe raus, Künstler rein‘ zu einer Stätte der Kunstproduktion unter tatkräftiger Mitarbeit der Künstler, Fachleuten und insbesondere durch die finanzielle Unterstützung des Landkreises und des Landes, umgewandelt. Das Gut befindet sich seit 20 Jahren in

ständiger Wandlung. Es ist einmalig in Deutschland und hat sich zu einer internationalen Stätte der Kunstproduktion entwickelt, das Künstlern aus aller Welt Möglichkeiten zum Proben, für Workshops und Tagungen bietet“, sagte Manger. Die Brölliner „international art research location“, wie sich das Kulturgut offiziell nennt, wurde mit dem Projekt „Way to Golden Future“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten im Rahmen der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ aus über 2.200 Bewerbungen bereits zum zweiten Mal ausgewählt. Höhepunkt der Festtage waren eine Reihe von Ausführungen aus dem Residenzprogramm und dem grenzüberschreitenden Teil von KONTRAPUNKT 2012 sowie die Ausstellungseröffnung „20 Jahre schloss bröllin e. V.“ im DeutschPolnischen Begegnungszentrum über die künstlerische Produktion, kulturelle Jugendarbeit und dem Pioniergeist der 20 Jahre sowie über die vor Ort lebenden Künstler, wie Joaxhim Manger vom TEN PEN CHii ARTLABOR. „Wir haben mit Schloss Bröllin einen besonderen Kulturschatz vor unserer Tür, den wir noch mehr nutzen sollten“, sagte Hannelore Zimmermann, die so manche Aufführung hier miterlebt hat. „Zukunft ist ein leerer Raum, den wir gestalten wollen“, konstatierte Joachim Manger.

Blick in die umfangreiche Dokumentation der Ausstellung „20 Jahre Kulturgut Bröllin“. Foto: Günter Schrom

Abteilungsleiter Enoch Lemcke (2. v. l.) beim Verlesen der Grußworte des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Mathias Brodkorb. Links: Vereinsvorsitzender Stephan Lübke. Foto: Günter Schrom


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Osterfeuer lodert auf dem Uhlenkruger Dorfplatz (URT/Schrom). In den meisten Gemeinden des Amtes UeckerRandow-Tal, wie am 5. April in der Gemeinde Klein Luckow, am 6. April in Borken oder am 7. April in Blumenhagen, an der Erdkuhle in Jatznick, an der Alten Schule in Krugsdorf und in Viereck/ETS loderten die Osterfeuer. Familien treffen sich mit Freunden und Bekannten, um das Auferstehungsfest zu feiern oder sich einfach auf den Dorfplätzen nach dem langen Winter am wärmenden Osterfeuer zu treffen. So auch in dem 112 Einwohner zählenden OT Uhlenkrug der Gemeinde Viereck. Das Osterfeuer ist das erste gemeinsame Fest des Jahres, das der 2004 gegründete Dorfklub unter Leitung von Peter Zitelmann organisiert, in dem rund zwanzig Familien aktiv mitarbeiten. Mitgebracht hatten die Uhlenkruger nicht nur ihre gute Laune, sondern auch ihre Ostergäste, die aus Hannover, Krugsdorf, Pasewalk sowie aus der näheren Umgebung gekommen waren, um gemeinsam auf dem schmucken Dorfplatz am rund zwanzig Tonnen schweren Findling zu feiern. Unter ihnen auch Gemeinderatsmitglied Bernhard Trömer. Punkt 17.00 Uhr begrüßten die Mitglieder des Dorfklubs die Kinder, die gemeinsam mit einer Osterhäsin die Ostereier auf dem Areal des Dorfplatzes suchen mussten. „Uhlenkrug ist ein beliebter Wohnstandort. Neue Bürger haben im Dorfklub eine Heimat gefunden. Das Anliegen unseres Dorfklubs ist es, die

Groß war die Hitze beim Knüppelkuchenbacken am Lagerfeuer auf dem Uhlenkruger Dorfplatz. Foto: Günter Schrom

Dorfgemeinschaft noch fester zusammenzufügen. Wir wollen uns nicht nur grüßen, sondern gemeinsam ins Gespräch kommen und gemeinsam feiern. Ich bedanke mich bei allen Helfern für die Unterstützung des Festes und bei unseren zahlreichen Gästen für ihr Kommen“, sagte Peter Zitelmann, der am Grill für das Wohl der Gäste sorgte. „Ich bin schon das zweite Mal hier beim Osterfeuer dabei. Und das gefällt mir sehr gut“, sagte Niklas Grunwald (8) aus HannoMit einem Seil durch Ronald Jorke gsi- ver, der bei seinen Großelchert, steigt Tim Zittelmann am Baum tern die Ferien in Krugsdorf hoch. Foto: Günter Schrom

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verbringt. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte Ronald Jorke, Baumsteiger bei der Landesforst. „Ich wohne hier in Uhlenkrug und habe heute extra für die Kinder meinen eigenem Tüv-Geprüften Monkey-Set an einem Baum installiert, an dem die Kinder, wie bei einer Kletterwand, am Baum hochsteigen können“, sagte Ronald Jorke. „Das ist einfach toll. Ich habe dass das erste Mal gemacht und es hat mir Spaß gemacht“, sagte Tim Zitelmann (12), als er am Seil gesichert auf dem Boden angekommen war. Die 60-jährigen dicken Holzkloben des lodernden Osterfeuers sorgten für Wärme und Behaglichkeit am frostigen Abend, an dem Familien mit ihren Kindern Knüppelkuchen buken. Sechzig duftende, knusprige Brote zog Thomas Hoche aus dem von ihm erbauten Backofen, die anschließend im Stück bzw. als Schmalzoder Kräuterbutterstulle „wie warme Semmeln“ weggingen. Der Backofen, eine Nachbildung aus dem Mittelalter aus Klosterformatsteinen und Lehm gebaut, wurde in diesem Jahr instand gesetzt. „Ich glaube, dass aufgrund der Restaurierung des Backofens die Brote heute besonders gut gelungen sind“, konstatiere Thomas Hoche. DJ „Samson“ aus Pasewalk sorgte für stimmungsvolle Musik beim Tanz unter dem hellen Vollmond auf dem Dorfplatz.

Herzerfrischendes Frühlingskonzert in Jatznick (URT/Schrom). Über drei Millionen Bundesbürger singen in einem Chor. Und dazu gehören der Volkschor Kemnitz e. V. unter Leitung von Werner Brandenburg, die Chorgemeinschaft Strasburg e. V. unter Leitung von Wenke Fichtner, der Gemischte Chor Ückeritz unter Leitung von Katharina Dulke und der Dorfchor Jatznick e. V. unter Leitung von Ottokar Krüger, die gemeinsam mit dem Knabenchor der Stettiner Nachtigallen unter Leitung von Grzegorz Handke am 1. Mai 2012 das 15. Frühlingskonzert in der Grundschule der Jatznicker Turnhalle unter Beifall der Gäste, die mitunter auf dem Gang stehend mithören konnten, gestalteten. Mit „Der Mai ist gekommen“ eröffnete die Original Blaskapelle Meiersberg unter Leitung von Ralf Ulrich das 15. Frühlingskonzert des Dorfchores Jatznick. Klaus Schmidtke, Vorsitzender des Dorfchores Jatznick e. V., begrüßte die anwesenden Chöre sowie die zahlreichen Freunde des Chorgesangs. „Seht am Strauch die Knospen springen, hört die muntren Vögel singen. Das soll das Motto unseres Frühlingskonzertes sein. Wir wollen jubilieren und den schönen Frühling und die Freuden des Lebens besingen“, sagte Klaus Schmidtke. Er dankte der Sparkasse Uecker-Randow, der Niederlassung Jatznick der VR-Bank Uckermark-Randow, der Gärtnerei Werner Lichtnow, der Freiwilligen Feuerwehr Jatznick und der Gemeinde Jatznick für ihre Unterstützung sowie der Blaskapelle Meiersberg und der Solistin Sandra Bobsien für ihre musikalische Begleitung. Aus hunderten Kehlen erklang in der Sporthalle der Kanon „viva, viva la musica!“, zu dem der Leiter des Jatznicker Dorfchores, Ottokar Krüger, die Anwesenden zur Einstimmung auf das Frühlingskonzert nicht extra einladen brauchte. Durch das Programm führte Brigitte Ziese. „Das Geheimnis des Chorgesanges besteht darin, das jedes Chormitglied seine Seele, seine Gefühle sprechen lassen und anderen mitteilen kann und selbst Lebensfreude und Lebenskraft aus dem Gesang schöpft“, sagte Ottokar Krüger. Jeder Chor brachte bis zu sechs Lieder zu Gehör. Mit „Lebe-Liebe-Lache!“ eröffnete der Volkschor Kemnitz den Reigen des Frühlingskonzerts. Die Uckermärker unter Leitung von Wenke Fichtner, die am 29. April 2012 ihr 50-jähriges Chorjubiläum feierten, erhielten einen Extrabeifall für ihre Version des Liedes „Kriminaltango in der Taverne“. Einen besonderen Applaus erhielten die Mitglieder des Knabenchores „Stettiner Nachtigallen“ für ihre mu-


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Mit „Zwei kleine Italiener“ verabschiedete sich der Dorfchor Jatznick. Foto: Günter Schrom

Stimmgewaltig präsentierte sich der Knabenchor der Stettiner Nachtigallen. Foto: Günter Schrom

sikalischen Darbietungen wie „Zwei Eidechsen“ oder „Der Apfelbaum“. „Es gibt neue polnische Nachtigallen. Um den Nachwuchs gibt es in Stettin keine Sorgen“, konstatierte Brigitte Ziese mit Blick auf die fesch gestylten Knaben, deren Schatz in ihren Kehlen liegt. Beim gemeinsamen Singen wurde der Winter verbannt, die Nachtigallen und der Lenz begrüßt. Ein wenig Sehnsucht klang beim gemeinsamen Singen nach den grünen Bäumen, den kleinen Veilchen am Bach und dem Musizieren der Vögel. Mit „Zwei kleine Italiener“, die ihre Heimat nicht vergessen haben und einer Einladung zur Reise in den Süden verabschiedete sich der Dorfchor Jatznick. Nach dem Konzert lud der Dorfchor Jatznick zu einem gemütlichen Beisammensein unter dem

Maibaum ein. Bei Kaffee und Kuchen, den die Frauen des Chores kreierten, bei Grillwurst und Getränken kommunizierten die Chormitglieder und ihren Gästen. Mit ihren internationalen Tänzen unterm Maibaum erfreute die Jatznicker Tanzgruppe „Senior-Rita“ unter Leitung von Marion Mertin die Gäste. Für frische Unterhaltung sorgten Max Brugger und die Meiersberger Blaskapelle, die die Gäste zum Tanz animierten. „Wir danken Herrn Krüger und dem Jatznicker Dorfchor für die Einladung. Im letzten Jahr hat uns die Atmosphäre hier so gut gefallen, dass wir die weite Reise von der Insel Usedom heute gern gemacht haben. Es war ein herzerfrischendes Frühlingskonzert“, sagte Renate Hildebrandt vom Gemischten Chor Ückeritz.

Veranstaltungen in den Gemeinden (Gemeldete Termine zum Redaktionsschluss am 26.04.2012 vom 19.05. bis zum 16.06.2012. Fehlende Uhrzeiten entnehmen Sie bitte den Aushängen) Gemeinde Fahrenwalde Schloss Bröllin: 27. und 28. Mai Kunst:offen: Tag der offenen Werkstätten und Ateliers Der Designer Joaxhim Manger, Stahlbildhauer und residential artist auf Schloss Bröllin, öffnet am 27. und 28. Mai zwischen 10-18 Uhr sein Atelier. Gespräche mit dem Künstler und der Genuss einer Tasse Kaffee und eines Stück Kuchens sind an diesem Wochenende auf Schloss Bröllin möglich. Die Ausstellung „20 Jahre schloss bröllin e. V.“ kann zu Kunst:offen zum letzten Mal besichtigt werden. Die Ausstellung, die anlässlich des Jubiläums des Schlossvereins Anfang April 2012 im Deutsch-Polnischen-Begegnungszentrum auf Schloss Bröllin errichtet wurde, zeigt Höhepunkte der künstlerischen Produktionen und kulturellen Jugendarbeit und erinnert an die Anfänge des schloss bröllin e. V. Der Verein ist immer noch mit realen Visionen und Pioniergeist dabei und zeigt 20 Jahre neueste Geschichte an einem 800 Jahre alten Ort. www.broellin.de Gemeinde Jatznick 25.05. Mitternachtsturnier (Sportplatz) 26.05. 110 Jahre FFW Jatznick auf dem Waldplatz 02.06. 85 Jahre Belling

02.06.

Video-Disko auf dem Waldplatz mit dem Restaurant Krause 02.06. Kindertagsfeier in Blumenhagen 16.06. Sommernachtsparty mit dem Sportverein in Blumenhagen 16.06. „Bienen-Schaufliegen“ II – Einblicke in die Imkerei (Dorfstraße 2, Klein Luckow) mit Verkostung Gemeinde Krugsdorf 26.05. Fußballturnier des Angelvereins 01.06. Kindertagsfeier 03.06. Hegefischen mit dem Angelverein am Kiessee Juni Tag der Feuerwehr 16.06. BMW-Golfturnier auf dem Golfplatz mit dem Golfverein 16.06. Arbeitseinsatz der Mitglieder des Angelvereins am Kiessee 08.06.–10.06. 22. Reitturnier mit dem Reitverein Rothenburg Gemeinde Rollwitz 01.06. Kindertagsfeier mit Lagerfeuer in Züsedom 30.06. Sportfest SV Züsedom Gemeinde Viereck 20.05. Turnierangeln mit dem Angelverein in Viereck 01.06. Vollversammlung des Angelvereins Viereck 01.06. Nachtangeln mit dem Angelverein Viereck 03.06. Bürgermeisterpokal Angelverein Viereck 07.06. Gedenkveranstaltung des Kolpingvereins Viereck 08.06. Kindertag im Kindergarten Viereck/ETS 10.06. Frauenfußball mit dem Sportverein auf dem Sportplatz in Viereck


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Aus dem Vereinsleben Brietziger Jugendwehr gewinnt Wanderpokal des 13. Jugendmarsches des Amtes Uecker-Randow-Tal (URT/Schrom). 13 Jugendmannschaften beteiligten sich am 13. Jugendmarsch des Amtes Uecker-Randow-Tal in Brietzig. Ein gellender Jubelschrei ging durch die Gemeinde Brietzig, als Amtsjugendwart Hauptbrandmeister Dirk Heyden am 14. April 2012 verkündete, dass die Jugendwehr Klein Luckow mit 1973 Punkten den 2. Platz beim 13. Jugendmarsch des Amtes Uecker-Randow-Tal errang. Da blieben nur noch die Brietziger „übrig“, die mit 2.187 Punkten den Wanderpokal zum dritten Mal errangen und für immer behalten können. Dritter wurde die Jugendwehr aus Zerrenthin mit 1.749 Punkten. Ihr folgten die Mannschaften aus Strasburg (Um), Eggesin, Polzow, Papendorf, Torgelow, Jatznick, Belling, Altwigshagen 1, Krugsdorf und Altwigshagen 2. Die Gastmannschaften schlugen sich achtbar. Über zehn Stationen mussten die Mannschaften, wie das Büchsenstechen mit verbundenen Augen, die Knotenstaffel, Gedächtnistraining, Mikado, Schlängellauf oder das Schlauchwerfen absolvieren, die der Jatznicker Dirk Heyden präpariert hatte und mit denen die Mannschaften erst kurz vor dem Start vertraut gemacht wurden. Die Austragung des 13. Jugendmarsch in Brietzig fand anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Jugendwehr Brietzig statt. Und dazu traten, außerhalb der Wertung, ehemalige Gründungsmitglieder der Jugendwehr den Marsch über die einzelnen Stationen, die in der Gemeinde angelaufen werden mussten, an. Und sie zeigten, dass sie noch immer gut drauf waren bei der Herstellung eines Kreuzknotens, eines Zimmermannstegs oder einem Schotenstich, denn am Ende gab es für sie 1.851 Punkte und eine Ehrenurkunde. „Knoten muss jeder Feuerwehrmann kennen und können, denn davon hängt oft die Rettung von Menschen ab“, sagte der Brietziger Wehrführer Brandmeister Carsten Matzdorf. Über das fröhliche Stimmengewirr im Gelände und entlang der Dorfstraße in Brietzig freuen sich nicht nur Amtsvorsteher Peter Fischer, Amtswehrführer Falko Seifert, Bürgermeister Bernd Walter, Kreisjugendwart Klaus-Dieter Lewerenz oder der Beisitzer im Kreisfeu-

Paul Wesslowski (von links), Aldo Bombies, Marko Brauer, Vanessa Lau, Nadine Waßmund, Kati Wegener und Juliane Milbrandt bildeten vor zehn Jahren die Jugendwehr in Brietzig. Foto: Günter Schrom

Als recht schwierig erwies sich das Büchsenstechen mit verbundenen Augen. Foto: Günter Schrom

Die Jugendwehr Brietzig (Mitte) gewann vor Klein Luckow (links) und Zerrenthin zum dritten Mal den Wanderpokal beim Jugendmarsch des Amtes Uecker-Randow. Foto: Günter Schrom


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erwehrverband, Alexander Richter, Ehrenamtswehrführer „Otto“ Nüske, sondern auch die über 150 Jungen und Mädchen, ihre Jugendwarte, Begleiter und Bürgermeister aus anderen Gemeinden. Amtsvorsteher Peter Fischer wünschte den Teilnehmern des 13. Jugendmarsches des Amtes Uecker-Randow-Tal durch das schmucke Dorf viel Spaß und den Besten den Sieg. In den Händen von Katrin Streich und Roswitha Reuter vom Amt lag die Auswertung, auf die nach dem Mittagessen durch den „Jatznicker Hof“ alle ungeduldig warteten. „Den nächsten Wanderpokal spende ich“, verkündete spontan Wehrführer Carsten Matzdorf, der in Brietzig ein Baudienstleistungsunternehmen betreibt. „Die Kinder und Jugendlichen zeigten eine gute Disziplin und großen Einsatz bei der Lösung der Aufgaben. Mein Dank gilt den Helfern und Betreuern der Mannschaften und den Stationsbetreuern der Feuerwehr Brietzig“, sagte Dirk Heyden. „Ich bin stolz auf unsere Jugendwehr“ konstatierte Bürgermeister Bernd Walter und stieg in das Feuerwehrauto, um mit den Siegern und dem Pokal mit Blaulicht eine Runde durch das Dorf zu fahren.

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delmarkt vorbereit, alles schmuck hergerichtet und die Kaffeetafel im einstigen Speicher angerichtet. Gerade zwei Aussteller boten vor dem Vereinshaus ihre Ware feil. „Ich war gestern mit meiner Frau auf dem Trödelmarkt“, berichtete ein Händler und ein anderer wollte wissen, ob er sie losgeworden sei, war eine lustige Einlage während der tristen Verkaufslage. „Ich biete fast über 150 Oldtimer-Schilder, Spiele für Kinder, wie PlayStation 2 und andere Artikel an“, sagte Peter Kulke aus Torgelow, der sich enttäuscht über die geringe Aussteller- und Besucherzahl zeigte. Ähnlich ging es Trödel Hajo aus Löcknitz mit seinem „Gemischtwarenladen“, der auf allen Märkten dabei ist und auch die Familie Gärtner aus Torgelow, die ihren Stand mit Wäscheartikeln und Spielzeug unter dem Dach des Vereinshauses bezogen hatte, war unzufrieden. „Wir haben mit dem 2. Teile- und Trödelmarkt die Saison eröffnet und werden heute ganz in Familie unser Vereinsleben pflegen und uns auf das vierte Treckertreffen am 25. August 2012, das hier bei uns stattfindet, vorbereiten“, konstatierte Wolfgang Märten.

Trödelmarktatmosphäre in Fahrenwalde

(URT/Schrom). „Unser zweiter Teile- und Trödelmarkt war ein Reinfall“, musste der Vorsitzende der „Schrauberbrigade Brietzig“ e. V. Wolfgang Märten eingestehen. Dabei waren beste Bedingungen, wie ausreichend Platz und Sonnenschein für die Aussteller gegeben. Tags zuvor allerdings prasselte der Regen nur so vom Himmel, dass einige Händler vermuteten, dass sich die schlechte Wetterlage am Samstag fortsetzen werde und den Verein im Stich ließen. Dabei hatten sich die Vereinsmitglieder auf den Trö-

(URT/Schrom). Das unstete Wetter hielt am 22. April 2012 die rund 25 Aussteller aus Greifswald, Seehausen, Hammer, Röpersdorf, Rollwitz, Schönwalde, Eickstedt, Löcknitz, Rothenklempenow, Ferdinandshof, Neubrandenburg und Fahrenwalde nicht davon ab, ihre Waren beim 3. Teile- und Trödelmarkt auf dem Vereinsareal des Fahrenwalder Traktor-, Land- und Alttechnik e. V. feilzubieten. Parkplätze waren zeitweise Mangelware. An den verschiedenen Ständen gab es Alt- und Neuteile für Mopeds, Motorräder, Autos, Landmaschinen und Traktoren und viel Trödel. Gut Erhaltenes aus dem Hausrat, vom Nudelholz, Fleischwolf, Gläser, Schallplatten, Milchkannen, Bestecke, Kinderspielzeug bis zu Bildern war alles vertreten. Und zwischen diesen Schätzen konnten die Besucher in der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr nach Herzenslust in der typischen Trödelatmosphäre auf dem Freigelände, in der Veranstaltungshalle bzw. im künftigen Museum stöbern, fachsimpeln und feilschen. „Ich suche Teile für Hydraulikpumpen“, sagte Martin Rehpenning aus Wolschow. Maik Knop bot Reifen und Teile für die Stroh- und Heupresse vom Typ 453 aus DDR-Bestand an. „Ich komme hier auf dem Markt nach dem langen Winter mit meinem Stand wieder unter die Leute. Arbeit finde ich mit 53 Jahren und behindert nicht mehr“, konstatierte Frank Stechemesser aus Gramzow, der einem Besucher Eisensägeblätter anbot. Ein reichliches Angebot quer Beet gab es bei Mike Kiewert aus Röpersdorf bei Prenzlau. Hans-Werner Hesse von den Schlepperfreunden aus Roga bot seine Ware beim Fachsimpeln an. Skadi Thieme und Steffen Hoffmann aus Löcknitz

Der „Gemischtwarenladen“ von Trödel Hajo aus Löcknitz. Foto: Günter Schrom

Ein „Quer-Beet-Angebot“ gab es am Stand von Mike Kiewert aus Röpersdorf. Foto: Günter Schrom

Die glückliche Siegermannschaft mit Bürgermeister Bernd Walter und Wehrführer Carsten Matzdorf und ihren Jugendleitern. Foto: Günter Schrom

Teile- und Trödelmarkt war ein Reinfall


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freuten sich über den Erwerb einer künstlerisch bemalten Milchund Gießkanne, „die einmal ihren Platz auf unserer Terrasse finden werden“. Die zwölf Mitglieder des Vereins kommen aus Fahrenwalde, Prenzlau, Brietzig und Reiner Dobrindt aus Hamburg. „Wir bedanken uns bei den Ausstellern und zahleichen Besuchern für ihr Kommen und laden schon heute zum Treckertreffen am 19. und 20. Mai 2012 auf unser Vereinsgelände ein. Dann sind wieder die Klänge der Lanz-Motoren zu hören“, sagte Vereinsmitglied Siegmar Czirpka. Ein Dankeschön für die gute Versorgung sagen die Besucher der „Pommerschen Grillwurst“, dessen Inhaber, Peter Steinfeldt, aus Torgelow kommt.

Wir radeln in den Frühling (URT/Schrom). Zahlreiche Radler aus Schmarsow, Rollwitz und Pasewalk waren der Einladung des Kulturvereins Schmarsow e. V. am 28. April 2012 unter der Leitung von Siegfried Kriedemann und Juliane Lau zur 1. Radtour 2012 bei bestem Frühlingswetter gefolgt, um gemeinsam die rund 32 km über Rollwitz, Pasewalk, Dargitz, Stolzenburg, Brietzig, Nechlin und zurück über Nieden, Rollwitz und Schmarsow nach den Teilnehmern angepassten Geschwindigkeit zu radeln. Jüngster Teilnehmer war Leon Thom (5), der richtig Freude daran hatte, im Pulk der 38 Radler mitzufahren. „Ich bin schon das sechste Mal dabei. Heute haben wir ein Superwetter und da lässt es sich bequem fahren“, sagte Sabine Schmidt aus Rollwitz. Beim Treff vor dem Hotel „Am Park“ in Pasewalk wurden die Radler von den Kellnerinnen Christien Konowski und Anne Schlungbaum mit Erfrischungsgetränken empfangen. Den kurzen Halt nutzte Siegfried Kriedemann, um auf das Verhalten im Straßenverkehr hinzuweisen und Juliane Lau nahm die Essenbestellung für das gemeinsame Mittagessen in der Gaststätte „Zum Speicher“ in Nechlin auf, die sie per Handy weiterleitete. „Wir veranstalten vom Kulturverein für unsere Mitglieder und Interessierte zwei Radtouren im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, die uns in alle vier Himmelsrichtungen führen. Teilweise waren wir auch schon bis zu vierzig Radler“, sagte Siegfried Kriedemann. „Bisher haben wir versucht bei unseren Radtouren immer ein kleines kulturelles Ereignis einzubauen. So waren wir z. B. in Belling bei der Schützengilde zum Schießen, in Löcknitz im Burgturm, in Rossow im Schulmuseum, in Bandelow in der Käserei oder in Klepelshagen bei den Wildtieren“, ergänzt Juliane Lau, die sich ausdrücklich für die Erfrischung durch das Hotel „Am Park“ bedankte. Begleitet wurde die Gruppe als „Schlusslicht“ durch Rainer Müller.

Jatznicker Schützengilde 1993 e. V. Jeden Sonntag: Trainingsschießen von 9.00 bis 12.00 Uhr auf dem Vereinsschießstand der Gilde

FV Aufbau Jatznick Kreisoberliga Vorpommern FV Aufbau Jatznick I (Heimspiele) 09.06. 15.00 Uhr FV Aufbau Jatznick I – SV Grün-Weiß Ferdinandshof Kreisklasse Staffel III FV Aufbau Jatznick II (Heimspiele) 17.06. 14.00 Uhr FV Aufbau Jatznick II - LSV Grambow Kreisliga-Süd Alte Herren FV Aufbau Jatznick (Heimspiele) 20.05. 10.00 Uhr FV Aufbau Jatznick – FC Einheit Strasburg 10.06. 10.00 Uhr FV Aufbau Jatznick – SV Murchin/Rubkow

SV Polzow ’54 SV Polzow’54 (Heimspiele) 20.05. 14.00 Uhr SV Polzow ’54 – BSG Traktor Lübs 17.06. 14.00 Uhr SV Polzow ’54 – Vierecker SV 90

SV Rollwitz ’68 e. V. SV Rollwitz (Heimspiele) 27.05. Pokalspiel 03.06. Pokalspiel 10.06. 14.00 Uhr SV Rollwitz ’68 – SV Fortuna 96 Heinrichswalde

Vierecker Sportverein Datum: Aufstellung: Anstoß: Ort:

09.06.12 Vierecker SV – SV Wilsickow 14.00 Uhr Viereck

110 Jahre Freiwillige Feuerwehr Jatznick am 26. Mai 2012 auf dem Waldfestplatz in Jatznick

14.00 Uhr ca. 15.30 Uhr ca. 17.00 Uhr ca. 19.00 Uhr ca. 20.00 Uhr ca. 23.30 Uhr Die Kellnerinnen aus dem Hotel „Am Park“ überraschte die Radlergruppe mit Erfrischungsgetränken. Foto: Günter Schrom

Festumzug (ab Rothemühler Landstraße) Platzkonzert der Rossower Schalmeienkapelle Borkener Laienspielgruppe Tombola Tanz mit DJ Robert Riechert + Roger Whittaker Double Feuerwerk


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