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Jahrgang 9

ISSN 1611-227X

9. Juli 2011

Nr. 07


PASEWALKER NACHRICHTEN

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Nr. 07/2011


Nr. 07/2011

PASEWALKER NACHRICHTEN

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Impressum

Inhaltsverzeichnis Seite Inhalt

Pasewalker Nachrichten und Amtliches Mitteilungsblatt für das Amt Uecker-Randow-Tal ISSN 1611-227X Amtliches Mitteilungsblatt mit öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Pasewalk und des Amtes Uecker-Randow-Tal Das amtliche Mitteilungsblatt erscheint einmal monatlich und wird kostenlos an die erreichbaren Haushalte verteilt. Verbreitete Auflage: 10.000 Exemplare Herausgeber: 1. Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, 17309 Pasewalk, Internet: www.pasewalk.de 2. Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk Herstellung: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, Tel.: 039753/22757, Fax: 039753/22583, www.schibri.de, E-Mail: info@schibri.de Verantwortlich für den amtlichen Teil der Stadt Pasewalk: Der Bürgermeister Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Stadt Pasewalk: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, info@schibri.de Verantwortlich für den amtlichen Teil des Amtes: Der Amtsvorsteher, Tel.: 03973/2067-0, kontakt@uer-tal.de Verantwortlich für den amtlichen Teil der Gemeinden: Die Bürgermeister Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Gemeinden: Günter Schrom (GS), Tel.: 03973/216471, E-Mail: guenter.schrom@t-online.de Anzeigen: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, info@schibri.de Anzeigenannahme: Frau Nowak, Tel.: 039753/22757 oder 0172/3060122 E-Mail: nowak@schibri.de Einige Bilder und/oder Fotos in dieser Ausgabe sind das urheberrechtlich geschützte Eigentum von 123RF Limited, Fotolia oder autorisierten Lieferanten, die gemäß der Lizenzbedingungen genutzt werden. Diese Bilder und/oder Fotos dürfen nicht ohne Erlaubnis von 123RF Limited oder Fotolia kopiert oder heruntergeladen werden. Für den Anzeigeninhalt sind alleinig die Inserenten verantwortlich. Druck/Endverarbeitung: Hoffmann-Druck

Stadt Pasewalk 04 Wir gratulieren 05 Jubilare 06 Öffentliche Bekanntmachungen 09 Rathaus 13 Brücke zum Nachbarn 16 Kultur & Museum 19 Lesen 21 Wirtschaft 22 Infos 23 Veranstaltungskalender 26 Zum 4. Mal Radtage – Sport und Spaß auf zwei Rädern 27 Richard Robinson dominiert wieder das traditionelle Reitturnier zu Pfingsten 28 Fröhliche Jahreszeiten auf dem neuen Spielplatz der städtischen Kita 29 Berit Idas Modelle schlafen tief und fest 30 Unternehmen Marktstraße 32 Kultur- & Sporttermine 34 11. Erlebnistag Lindenbad Pasewalk 36 Schulen und Kitas 37 Vereine Teil Amt Uecker-Randow-Tal 39 Wir gratulieren 40 Öffentliche Bekanntmachungen 44 Aus den Gemeinden 47 Informationen 48 Aus dem Kulturleben 51 Aus dem Vereinsleben

Es gelten die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ des Verlages sowie dessen Anzeigenpreise. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers wieder und müssen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Gegen Erstattung der Kosten, können die Pasewalker Nachrichten auch einzeln bzw. im Abonnement zugestellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit eines Downloads auf der Internetpräsenz der Stadt Pasewalk (www.pasewalk.de).

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wir gratulieren ... den Jubilaren zum Geburtstag im Monat August 2011 Zum 100. Geburtstag Frau Charlotte Quitschalle Zum 93. Geburtstag Frau Charlotte Gatz Frau Ilse Scheddin Frau Else Mißfeldt Zum 92. Geburtstag Frau Gerda Roß Zum 91. Geburtstag Frau Christel Kikillus Frau Lieselotte Hitz Zum 89. Geburtstag Herrn Hans Steffen Zum 88. Geburtstag Frau Alida Schattenberg Frau Hildegard Wolff Frau Lotte Buchholz Herrn Paul Hecht Frau Irma Micheels Frau Erika Schlimmbach Zum 87. Geburtstag Herrn Günter Behling Frau Ilse Gaude Frau Amanda Pohl Zum 86. Geburtstag Frau Wanda Kedzierska Frau Hildegard Kietzmann Frau Erna Wittkopf Frau Gertrud Schaal Zum 85. Geburtstag Herrn Joachim Reinicke Herrn Günter Pagel Frau Elfriede Westphal Frau Gertrud Lintow Zum 84. Geburtstag Frau Ella Knaack Herrn Karl Lemcke Frau Liselotte Krüger Frau Elfriede Langkabel Frau Hedwig Barkholz Zum 83. Geburtstag Herrn Fritz Hensel Frau Käthe Eckert Frau Hanna Leonore Hölzel Herrn Horst Splettstößer Frau Lydia Czyczykowski Frau Marianne Bröcker

Frau Lisa Manthee Herrn Hans-Joachim Zunk Herrn Paul Krüger Zum 82. Geburtstag Frau Ilse Fach Herrn Anton Fackelmann Herrn Rudolf Röder Frau Erika Dünow Frau Waltraud Sterlinsky Frau Anneliese Syring Herrn Anton Rosploch Zum 81. Geburtstag Frau Ilse Czembor Frau Ilse Hethke Frau Ursula Thomas Frau Helga Lipkowski Frau Inge Christen Frau Gertrud Lipski Frau Irmgard Numrich Frau Anni Ziesemer Zum 80. Geburtstag Frau Gerda Horn Frau Rosemarie Pakura Herrn Edward Selicko Frau Christel Fischer Herrn Ernst Müller Frau Brigitte Brüske Zum 79. Geburtstag Herrn Siegfried Lull Herrn Siegfried Roeseler Herrn Horst Fangerow Frau Ingrid Günther Frau Ilse Fleischer Zum 78. Geburtstag Herrn Rudi Gulawski Herrn Manfred Hinz Herrn Helmut Baßler Frau Dora Zunk Herrn Werner Ludwig Herrn Günter Meier Herrn Helfried Berndt Herrn Hans Kirmes Frau Irene Wiegandt Frau Irma Drawanz Frau Elli Rassmus Zum 77. Geburtstag Herrn Dieter Müller Frau Helga Tornow Frau Irmgard Brauer Herrn Gerhard Teske Frau Ella Rohde

Zum 76. Geburtstag Frau Inge Nehring Herrn Waldemar Scheer Frau Ingrid Dürr Frau Irma Röwert Frau Käthe Telschow Herrn Walter Hapke Frau Hannelore Rieck Herrn Fredi Kuhz Zum 75. Geburtstag Frau Susanne Rätz Frau Erna Panknin Frau Ingrid Rosenthal Herrn Helmut Gentz Frau Hannelore Häcker Frau Lilli Lichtwald Frau Gisela Kaiser Herrn Günter Lippke Herrn Herbert Zimmermann Zum 74. Geburtstag Frau Marianne Brüske Frau Brigitte Löper Frau Undine Pantel Frau Gerda Kühl Frau Ruth Ollinger Frau Ilse Gebert Zum 73. Geburtstag Frau Gisela Sobczinski Herrn Konstantinos Piperidis Frau Erna Matz Frau Ingrid Stöck Frau Herta Lossow Herrn Eduard Restel Herrn Konrad Heruth Herrn Georg Gatz Frau Erika Borowy Frau Renate Rossow Herrn Dr. Jörg Krüger Herrn Günter Möller Zum 72. Geburtstag Herrn Heinz Friedrich Frau Dr. Erika Markgraf Frau Helga Kasten Herrn Manfred Schmidt Frau Käte Fechner Herrn Dr. Erhard Funk Frau Edelgard Köhn Frau Gudrun Kowalke Herrn Jürgen Schröder Frau Erika Winter Frau Brigitte Weber Frau Helga Worbs


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- 5 - Zum 71. Geburtstag Herrn Klaus-Dieter Baar Frau Brigitte Kammholz Frau Heidrun Lahmer Frau Hannelore Meier Frau Ingrid Haase Frau Irmgard Haatz Frau Brigitte Fischer Frau Thea Wappler

Frau Renate Baar Herrn Günter Trester Herrn Helmut Liebenow Herrn Ernst Wegner Herrn Dr. Bernd Nordalm Herrn Manfred Mißfeldt Frau Rose-Marie Westphal Herrn Gerhard Baumgartner Herrn Manfred Behm Frau Ingrid Horn Frau Renate Haack Frau Heidemarie Kienitz Frau Ingrid Marcks Frau Erika Draack

Zum 70. Geburtstag Frau Marlene Schulz Herrn Dietmar Stahnke

Wir gratulieren unseren Ehejubilaren im Monat Juli zur Eisernen Hochzeit

Janine und Heinrich Grande

zur Diamantenen Hochzeit Karl und Irmgard Hojczyk

zur Goldenen Hochzeit

Ingrid und Werner Ahrendt Ingrid und Hermann Rüh Inge und Egon Mundt Traute und Hans Andres Christel und Heinz Schünemann

Auf Grund § 36 des Meldegesetzes M-V vom 12.10.92 (GVOBl. M-V S. 578) möchten wir darauf hinweisen, dass die Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt der Stadt Pasewalk, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, einlegen müssen.

jubilare Ehepaar Krenz zusammen 190 Jahre alt (PN/Nau). Zusammen sind wir 190 Jahre alt, rechnet Herbert Krenz scherzhaft sein Lebensalter und das seiner Frau Elli zusammen. Der Jubilar feierte Ende Mai seinen 96. Geburtstag im Kreis der Familie. Für die Stadt gratulierte Fred Lüpcke, 2. Stellvertreter des Bürgermeisters. Der hochgewachsene, stattliche Senior ist wie eh und je bei seinem Humor geblieben. „Essen und Trinken schmeckt, ein bisschen Arbeit haben wir auch noch“, bekannte der frühere Berufsschullehrer bei der Reichsbahn, und verweist damit auf seinen Schrebergarten, in dem er weiterhin Gemüse anbaut. „Brauchen die Gurken nicht kaufen“, spielte er lächelnd auf die Epidemie mit dem Ehec-Erreger an, der angeblich auf spanischen Gurken festgestellt worden war.

Foto: Nau.

Jeden 2. Tag eine Runde zu Fuß um das CURA-Seniorencentrum (PN/Nau). Frau Elli Mentzel beging am 14.  Juni ihren 96. Geburtstag im CURASeniorencentrum. Für die Stadtverwaltung gratulierte Vizebürgermeisterin Gudrun Baganz, die auch die Glückwünsche des Ministerpräsidenten übermittelte. Die Seniorin erfreut sich guter Gesundheit. Begleitet von Sohn Peter Herrig, legt sie jeden 2. Tag eine Runde um das Seniorencentrum zu Fuß zurück. Das halte auch fit für die Gottesdienstbesuche in der Neuapostolischen Kirche sagte Peter Herrig, die sie sich nicht nehmen lässt. Die Seniorin hat bis 2006 ihren Haushalt noch selbständig geführt, bis sie sich in der Wohnetage des CURA-Hauses einmietete. Zum Geburtstagsfoto gesellten sich dazu: Peter Herrig, Manuela Kulawik, Pflegedienstleiterin

Foto: Nau.

CURA, Gudrun Seifert, Öffentlichkeitsarbeit CURA, Gudrun Baganz, Stellvertre-

tende Bürgermeisterin, Schwiegertochter Edith Herrig.


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öffentliche Bekanntmachungen Öffentliche Bekanntmachung Schiedsstelle Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Pasewalk hat in ihrer Sitz­ ung am 31.03.2011 Frau Sybille Krause, Dargitzer Straße 28, 17309 Pasewalk für 5 Jahre zur Schiedsfrau und Herrn Franco Gurske, Lilo-Hermann-Str. 6, 17309 Viereck zum Schiedsmann gewählt. Am 20.04.2011 erfolgte die Verpflichtung der gewählten Schiedspersonen Herrn Franco Gurske und am 19.05.2011 wurde Frau Sybille Krause durch den Direktor des Amtsgerichtes Pasewalk verpflichtet. Die erfolgte Wahl wurde ebenfalls durch den Direktor des Amtsgerichtes bestätigt.

Die Anschrift der Schiedsstelle lautet: Stadt Pasewalk Der Bürgermeister - Schiedsstelle – Haußmannstraße 85 17309 Pasewalk Die Post wird direkt an die Schiedspersonen weitergeleitet. Gespräche finden nach Vereinbarung statt.

Stadt Pasewalk Ordnungs- und Kulturamt - Fundbüro -

Bekanntmachung von Fundsachen Fund-Nr. Beschreibung

Fundort

11/11

Handy „Samsung“ Boock

12/11

Damenfahrrad

Tag der Meldefrist Ablieferung bis 31.05.2011

01.12.2011

Rollwitz 22.06.2011

23.12.2011

Auskunft zu allen Fundsachen erteilt Frau D. Genz (Fachbereich Ordnung/Sicherheit, Fundbüro, Haußmannstr. 85, Zi. 0/18 oder Tel. 251131).

Wodäge Fachbereichsleiter Ordnung/Sicherheit

Stadtvertreterversammlung der Stadt Pasewalk - Der Präsident der Stadtvertretung -

Öffentliche Bekanntmachung der Stadt Pasewalk zur 12. Stadtvertretersitzung Termin der Sitzung: Donnerstag, den 14.07.2011 Beginn: 18.00 Uhr Ort: Anbau Rathaus (großer Sitzungssaal) Haußmannstraße 85 17309 Pasewalk Tagesordnung öffentlicher Teil: 01. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladungen, der Anwesenheit und der Beschlussfähigkeit 02. Änderungsanträge/Bestätigung der Tagesordnung 03. Einwohnerfragestunde 04. Bekanntgabe der Ergebnisse des nicht öffentlichen Teils der 11. Stadtvertretersitzung vom 16.06.2011 05. Bestätigung des Protokolls der 11. Stadtvertretersitzung vom 16.06.2011

06. Informationen des Bürgermeisters 07. B-Plan Nr. 31/10 „Solarfeld Dargitzer Straße“ – Entwurf und Auslegungsbeschluss – 08. Städtebaulicher Vertrag zur Aufstellung des B-Planes Nr. 31/10 „Solarfeld Dargitzer Straße“ nicht öffentlicher Teil: 01. Grundstücksangelegenheiten 02. Zuschläge/Vergaben 03. Anfragen der Stadtvertreter und Informationen

Unterschrift Herr Haack Präsident der Stadtvertretung

Amtliche Bekanntmachung der Satzung zum Bebauungsplan Nr. 30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt“ der Stadt Pasewalk gemäß § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) Die Stadtvertretung der Stadt Pasewalk hat in der Sitzung am 16.06.2011 den Bebauungsplan Nr. 30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt“ bestehend aus der Planzeichnung (Teil A), den textlichen Festsetzungen (Teil B) und der Begründung mit dem Umweltbericht als Satzung beschlossen.

Gemäß § 10 BauGB vom 27. August 1997 (BGBl. I S. 2141) in der derzeit geltenden Fassung wird der Beschluss über die Satzung des Bebauungsplanes Nr. 30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt“ hiermit bekannt gemacht.


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Das Plangebiet des Bebauungsplanes Nr. 30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt“ befindet sich im Westen der Gemarkung Pasewalk, am Stolzenburger Weg, gegenüber dem Flugplatz „Franzfelde“. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt“ ist dem nachstehenden Übersichtsplan zu entnehmen. Übersichtsplan (unmaßstäblich):

Nr. 30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt Mit der Bekanntmachung im amtlichen Mitteilungsblatt der Stadt Pasewalk „PASEWALKER NACHRICHTEN“ tritt der Bebauungsplan gemäß der Hauptsatzung der Stadt Pasewalk in der Fassung der 12. Änderung, ausgefertigt am 15.05.2009 in Kraft. Jedermann kann in die Satzung zum Bebauungsplan Nr.30/09 „Industriegewerbegroßstandort Pasewalk – 1. Bauabschnitt“ einschließlich aller seiner Bestandteile in die Begründung und in die zusammenfassende Erklärung während der Sprechzeiten: montags 9.00 bis 12.00 Uhr dienstags 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr donnerstags 9.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.30 Uhr freitags 9.00 bis 12.00 Uhr

PASEWALKER NACHRICHTEN

im Rathaus der Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, im 2. Obergeschoss (Bauamt) Einsicht nehmen und über den Inhalt Auskunft verlangen. Gemäß § 5 Absatz 5 der Kommunalverfassung Mecklenburg-Vorpommern kann ein Verstoß gegen Verfahrens- und Formvorschriften nach Ablauf eines Jahres seit der öffentlichen Bekanntmachung nicht mehr geltend gemacht werden, wenn bei der Bekanntmachung auf die Regelungen dieses Absatzes hingewiesen worden ist. Diese Folge tritt nicht ein, wenn der Verstoß innerhalb der Jahresfrist schriftlich unter Bezeichnung der verletzten Vorschrift und der Tatsache, aus der sich der Verstoß ergibt, gegenüber der Stadt Pasewalk geltend gemacht wird. Eine Verletzung der Anzeige-, Genehmigungs- oder Bekanntmachungsvorschriften kann abweichend von Satz 1 stets geltend gemacht werden. Es wird gemäß § 215 Abs. 2 BauGB auf die Rechtsfolgen nach § 215 Abs. 1 BauGB hingewiesen § 215 Abs. 1 BauGB, lautet wie folgt: „Unbeachtlich werden eine nach § 214 Abs.1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Satz 1 gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2 a beachtlich sind.“ Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB über die Fälligkeit etwaiger Entschädigungsansprüche im Falle der in §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile, deren Leistung schriftlich beim Entschädigungspflichtigen zu beantragen ist und des § 44 Abs. 4 BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen, wenn der Antrag nicht innerhalb von 3 Jahren gestellt ist, wird hingewiesen. Pasewalk, 22.06.2011

Dambach Bürgermeister

Amtliche Bekanntmachung der Stadt Pasewalk über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 34/11 „Gewerbegebiet – Friedensstraße“ nach § 2 Abs. 1 BauGB Die Stadtvertretung der Stadt Pasewalk hat in ihrer Sitzung am 16.06.2011 beschlossen, für das Gebiet im Nord-Osten der Stadt Pasewalk, zwischen der Torgelower Straße im Westen, der Friedensstraße im Süden und dem Bahngleiskörper Stettin – Neubrandenburg im Norden den Bebauungsplan Nr. 34/11 „Gewerbegebiet – Friedensstraße“ aufzustellen. Übersichtsplan (unmaßstäblich):

Geltungsbereich des Plangebietes

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PASEWALKER NACHRICHTEN

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Das Planungsziel des Bebauungsplanes ist die gewerbliche Reaktivierung der Industriebrache sowie die Entwicklung einer städtebaulichen Ordnung im Plangebiet. Für die gewerbliche Bauflächenentwicklung ist die vorhandene Infrastruktur zu nutzen und auszubauen. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sind die landesplanerischen Grundsätze der Siedlungsentwicklung entsprechend dem Regionalen Raumentwicklungsprogramm Vorpommern 2010 zu sichern. Der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes. Nr. 34/11 „Gewerbegebiet – Friedensstraße“ wird hiermit bekannt gemacht.

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Pasewalk, den 22.06.2011

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Stadt Pasewalk Der Bürgermeister

Amtliche Bekanntmachung der Stadt Pasewalk über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 35/11 „Bahnanlge-Nord“ nach § 2 Abs. 1 BauGB Übersichtsplan (unmaßstäblich):

Die Stadtvertretung der Stadt Pasewalk hat in ihrer Sitzung am 16.06.2011 beschlossen, für das nördliche Bahnhofsgebiet in der Flur 2, Flurstücke 117/1, 116, 115 und in der Flur 34, Flurstücke 69/1, 70/1, 71, 72/1, 73/1, 74/1, 75/1, 76/1,77/1 und 78/1 an der Bahnstrecke Pasewalk – Stralsund und an der Bahnstrecke Pasewalk – Neubrandenburg den Bebauungsplan Nr. 35/11 „Bahnanlage-Nord“ aufzustellen. Die Planungsziele des Bebauungsplanes sind: die Reaktivierung der Brachfläche auf dem Bahnhofsgelände die Entwicklung einer städtebaulichen Ordnung im Plangebiet mit der Ausweisung eines Solarfeldes wird eine nachhaltige Entwicklung in Form der Gewinnung von Alternativenergie (Solarenergie) am Standort. Diese umweltschonende Energiegewinnung ist ein Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt Pasewalk. Der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes. Nr. 35/11 „Bahnanlage-Nord“ wird hiermit bekannt gemacht. Pasewalk, den 22.06.2011

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Geltungsbereich des Plangebietes

– Öffentliche Bekanntmachungen Ende –

Stadt Pasewalk Der Bürgermeister


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PASEWALKER NACHRICHTEN

Rathaus Die nächste Bürgersprechstunde findet am Di., 02.08.2011 in der Zeit von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Zimmer 1/09 (1. OG) des Rathauses statt. Der Bürgermeister führt sein nächstes Bürgergespräch „Rathaus am Markt“ am Fr., 15.07.2011 in der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr durch. Begleitet wird Rainer Dambach durch den Landtagsabgeordneten Heinz Müller (SPD).

Schiedsleute wollen schlichten und nicht richten Gütestelle der Stadt hilft bei geringwertigen Rechtsstreitigkeiten (PN/Nau). Wer sich in einem scheinbar unauflöslichen zivilen Rechtsstreit befindet, sollte zunächst einmal den Versuch wagen, mit Hilfe der Schiedspersonen in seiner Stadt oder Gemeinde eine Lösung zu finden. Die Stadtvertretung Pasewalk hat jüngst zwei Bürger in diese Funktion gewählt, auch Gütestelle oder Schiedsstelle genannt. Schiedsleute sind so etwas wie Mediatoren, also ausgebildete Menschen, die im Konfliktfall vermitteln wollen, um zu einer gütlichen Lösung zu kommen. Sie werden entsprechend methodisch ausgebildet. Konfliktfall – das sind dabei in der Regel nachbarrechtliche Streitigkeiten, die im Streitwert zwischen 600 und 750 Euro liegen. In 12 deutschen Bundesländern nehmen gewählte Schiedsleute so

eine Funktion wahr, in Sachsen heißen sie Friedensrichter. Auf schriftliche Anforderung Der Vorteil liegt auf der Hand. Da unsere deutschen Gerichte traditionell übermäßig belastet sind, ist der Weg bis zum Richterspruch meist sehr lang, es können Monate und Jahre vergehen. Je unbedeutender ein Streitfall – jedenfalls aus Sicht der Justiz – desto länger kann man auf eine Entscheidung warten. Außerdem ist eine außer- oder vorgerichtliche Entscheidung in aller Regel kostengünstiger als die Bezahlung von Prozesskosten nach Gerichtsbeschluss. Manche Gerichte wollen bei geringwertigen Streitigkeiten den Nachweis sehen, dass zuvor die Schiedsstelle angerufen und der Versuch unternommen worden ist, sich im Vorfeld zu einigen. Unsere beiden Schiedsleute werden auf schriftliche Anforderung hin tätig. Dazu

muss ein formloses Schriftstück aufgesetzt werden mit Schilderung der Problemlage und den Namen der beteiligten Parteien, die Angabe einer Telefonnummer ist immer hilfreich. Das Papier wird adressiert an: Stadt Pasewalk, Schiedsstelle, Haussmannstr. 85, 17309 Pasewalk. So wird der Brief von der Poststelle des Rathauses aus ungeöffnet weiter geleitet. Mit der Ergotherapeutin Sybille Krause und dem Bürokaufmann Marco Gurske hat die Stadt zwei lebens- und arbeitserfahrene Bürger zu Schiedsleuten gemacht. Frau Krause ist seit einigen Jahren in diesem Ehrenamt tätig und hat dafür diverse juristische Seminare belegt. Herr Gurske hat ein Grundseminar als Mediator/Schiedsperson absolviert und nimmt im August an einem Aufbaukurs „Mediation im Schiedsamt“ teil. Bei allen Streitigkeiten garantiert unsere Gütestelle selbstverständlich eine vertrauliche Behandlung.

Das Bauamt informiert

Radweg Berlin – Usedom 2. Bauabschnitt (PN/MH). Die Arbeiten am Radweg Berlin Usedom 2. Bauabschnitt in der Verlängerung der Speicherstraße haben am 24.06.2011 begonnen. Die Firma Straßenund Tiefbaugesellschaft Ernst Röwer mit Sitz in Krackow hat den Auftrag nach öffentlicher Ausschreibung erhalten. Das Bauvorhaben wird im Rahmen des INTERREG 4A Programms durch EU-Mitteln gefördert. Der Projektpartner, die Stadt Police, ist der Stadt Pasewalk bereits einen Schritt voraus, dort steht die Fertigstellung der Radwegabschnitte kurz bevor. Die Anlieger der Speicherstraße und deren Verlängerung wie das Eisenbahner-

lebniszentrum-Lokschuppen, der Lebenshilfeverein, die Dienststellen der DB AG sowie die Anwohner müssen sich auf Verkehrseinschränkungen während der Bauzeit bis Ende September einstellen. Die Parkmöglichkeiten an der Ueckermauer werden mit den Bauaktivitäten entfallen. Marktstraße 3. und 4. Bauabschnitt Mit der Verkehrsfreigabe des Abschnittes Klosterstraße–Stettiner Straße am 01.07.2011 geht nicht nur ein Dank an die Mitarbeiter der Firma Straßen- und Tiefbaugesellschaft Ernst Röwer aus Krakow und an die weiteren an dem 3. Bauabschnitt beteiligten Firmen, sondern auch an die Gewerbetreibenden des

gesamten 3. Bauabschnittes, die während der relativ langen witterungsbedingten Bauzeit den Mut nicht verloren und für ihre Kunden die Geschäfte geöffnet hielten. Die Bauarbeiten im 4. Abschnitt der Marktstraße werden in der ersten Juli-Woche mit der Einrichtung der Baustelle und ersten vorbereitenden Arbeiten beginnen. Auftragnehmer für diesen Abschnitt ist das Pasewalker Unternehmen Nentwich GmbH Hoch- und Tiefbau. Ab dem 11.07.2011 wird der Abschnitt beginnend an der Polizei in Richtung Stettiner Straße für den Verkehr gesperrt werden. Der Knoten Am Markt/Schulstraße/Kalandstraße wird entsprechend Baufortschritt zu einem späteren Zeitpunkt in die Sperrung


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einbezogen werden. Wie bereits berichtet, wird die Umleitung über die Große Kirchenstraße/Baustraße/Stettiner Straße bzw. über die Große Kirchenstraße/Grünstraße erfolgen. Fußläufig wird der Abschnitt be-

gehbar sein. Fußgänger müssen sich darauf einstellen, dass der Durchgang von der Großen Ziegelstraße in Richtung Baustelle mit den einsetzenden Kanalbauarbeiten ebenfalls gesperrt sein wird. Im Bereich des

Nr. 07/2011 Neuen Marktes werden zwei weitere Behinderten Parkplätze eingerichtet, so dass die Patienten der im Quartier ansässigen Ärzte und Physiotherapeuten bessere Parkmöglichkeiten haben werden.

20. Kreisleistungsschau der Uecker-Randow-Region am 10. und 11. September 2011 mit der NDR-Sommertour (PN/PM). Seit 19 Jahren findet die Leistungsschau traditionsgemäß am ersten Septemberwochenende statt. Aufgrund der Wahlen am 4. September lädt die Jubiläumsveranstaltung unter dem Motto „20 Jahre Leistungsschau – 20 Jahre Power für Vorpommern“ am 10. und 11. September 2011 auf dem Areal des Kulturforums „Historisches U“ in Pasewalk ein. Die Schirmherrschaft über die 20. Leistungsschau übernimmt Ministerpräsident Erwin Sellering. Benno Mahlke, Koordinator aus der Stadtverwaltung teilte mit, dass zurzeit 48 Verträge von Ausstellern vorliegen, das macht 2/3 der Zelt- und Gebäudeflächen und etwa die Hälfte der Freiflächen aus. Die Aussteller kommen bisher aus den Landkreisen Uecker-Randow, Uckermark, Mecklenburg-Strelitz, Neubrandenburg, der Hansestadt Greifswald und aus Polen. Vertreten ist wie in den vergangenen Jahren ein Branchenmix aus den unterschiedlichsten Bereichen.

In gewohnter Weise wird die Leistungsschau umrahmt vom Stadtfest (genauer Ablaufplan der Veranstaltungen in der August-Ausgabe der Pasewalker Nachrichten). Highlight wird auch in diesem Jahr wieder die NDR-

gleitet von dem „Fanatic Dance Team“ aus Güstrow. Parallel zur Jubiläumsveranstaltung finden in diesem Jahr das 1. DeutschPolnische Sport- und Kulturtreffen und die Stadtsportspiele statt.

Sommertour auf der Festwiese sein. NDR 1 Radio MV Moderator Ralf Makert und NDR Fernsehmoderator Frank Breuner präsentieren tolle Künstler für die ganze Familie: Auf der Sommertour in Pasewalk werden DJ Ötzi und die Coverband „Stone“ auftreten. Für gute Stimmung sorgen mit Hits von heute die NDR-Sommertourband T. G. mit ihren Musikern aus unserem Land, be-

1. Deutsch-Polnisches Sport- und Kulturtreffen / 9.–11. September 2011 (PN/FL). Im Rahmen des Stadtfestes Pasewalk findet erstmalig eine umfangreiche Begegnung und Präsentation deutscher und polnischer Sport-, Tanz- und Kulturgruppen statt. Das Vorhaben ist ein weiterer Meilenstein in der grenzüberschreitenden, positiven und nachhaltigen Entwicklung der partnerschaftlichen Beziehungen der Partnerstädte Pasewalk und Police auf dem Gebiet des Sports und der Kultur. Unterstützt wird das Projekt durch die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung – Programm INTERREG IVA (Fonds für kleine Projekte der Europaregion Pomerania). Das Programm erscheint in der nächsten Ausgabe.

Abschieds-Interview mit Fred Lüpcke (PN/KN). Abschiede werden gern mit einem lachenden und einem weinenden Auge umschrieben. Wie ist es bei Ihnen, lachen Sie eher oder weinen Sie? Das ist wohl wahr, auch ich erlebe in der jetzigen Phase emotionale Wechselbäder.  Wie könnte es anders sein? Ich verdanke der Stadt und den Pasewalkern so viel ... Seit Kindesbeinen ist Pasewalk ein Teil von mir. Zwei Jahre nach der Wende, nach elf Jahren Bulgarien, führten mich meine familiären deutschen Wurzeln hierher zurück, nun führen mich die beruflichen Wege wieder hinaus. Neulich wurde ich gefragt: Sie wollen die Segel streichen? – Nein, ich streiche sie nicht, ich setze sie. Pasewalk wird dabei auch künftig einer meiner Heimathäfen bleiben. Sie kamen als Lehrer für Deutsch und Russisch nach Pasewalk und möchten wieder in die Pädagogik gehen. War das jetzt eine eher marginale Lebensphase bei Ihnen? Im Gegenteil, diese Lebensphase hat mich stark geprägt und ist für mich von unschätz-

barem Wert. Pasewalk schenkte mir in den zwanzig Jahren ein breites Feld an Betätigung, Entwicklung und Verwirklichung. Es war eine großartige Zeit mit großartigen Menschen, ein jeder mit seinen Talenten, Ideen und Kräften. Seite an Seite mit vielen, vielen engagierten Akteuren vor und hinter den Kulissen konnte ich mich einbringen, das soziale und kulturelle Leben der Stadt mitgestalten. Mit ihnen gemeinsam war es mir eine besondere Freude und Ehre der Öffentlichkeit zu dienen und so manches Kunststück zu vollbringen. Ich bin zutiefst dankbar für diese erfahrungsreiche Lebensphase durch Höhen und Tiefen, zuletzt in der wohl deutschlandweit einmaligen, zeitweiligen Kombination des Ordnungs- und Kulturamtsleiters. Ich danke allen, denen ich Wegbegleiter sein durfte und die mir treue Wegbereiter, Mitstreiter, hilfreiche Kritiker, ja teure Freunde und Gefährten waren und bleiben, ob aus den bunten Reihen des Rathauses, der Stadtvertretung, der Kunstszene, der Vereine, Institutionen, Medien, Partnerstädte, Schulen,

Kirchen, Feuerwehr, Polizei, Künstleragenturen, Kultureinrichtungen und, und, und ... Die Öffentlichkeit hat Sie als führenden Kopf des „U“ und als Glockenspielmeister kennengelernt. Im „U“ leisten inzwischen die Frauen gute Arbeit. Wer wird Sie an den Glocken ersetzen? Das Glockenspiel liegt mir sehr am Herzen. Die Einweihung unter dem Lobgesang des Publikums mit dem Lied „Lobe den Herrn“, mit asiatischen Trommeln, festlicher Glockenweihe und Live-Schaltung zur Glockenstadt Apolda sowie das Zeremoniell zur Eröffnung des neuen Brunnens auf dem Marktplatz unter Klängen historischer Instrumente, mit hunderten als Insekten verkleideten Kindern unserer Kitas, dazu im Hintergrund der „Hummelflug“ aus der Oper „Das Märchen vom Zaren Saltan“ von Nikolai Rimski-Korsakow, mit dem „Wasser marsch!“ – Countdown zu Georg Friedrich Händels „Wassermusik“, mit pommerschen Liedern und Folkloretänzen waren einzigartige Höhepunkte und gehören zu den Ereignissen, die zweifellos in die Chronik der


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Stadt Pasewalk eingehen. Sie zählen neben einer Vielzahl von Veranstaltungen im Historischen U, den Stadtfesten, der Leistungsschau und der NDR-Sommertour-Show mit zu meinen schönsten Erinnerungen. Ohne verlässliche Partner undenkbar. Inzwischen habe ich am Glockenspiel etwa einhundert

Titel eingespielt – geistliche und weltliche Melodien, Volkslieder und Populäres aus Barock, Klassik und Romantik, von Bach bis Beatles. Nun heißt es: Freiwillige vor! Bis sich aber ein neuer Glockenspielmeister findet, werde ich es weiterhin von Zeit zu Zeit vorprogrammieren.

... und im Musikverein? Die Konzertsaison 2011/2012 werden wir mit dem Vorstand noch gemeinsam organisieren. Doch auch da werde ich nach neun Jahren aus dem Ehrenamt des Vorsitzenden schrittweise zurücktreten und die Geschäf

Bewegender Abschied für den scheidenden Fred Lüpcke Informationen aus der 11. Sitzung der Stadtvertretung

(PN/Nau). Die Stadtvertretung hat den scheidenden Leiter des Ordnungs- und Kulturamtes Fred Lüpcke verabschiedet und damit auch aus seiner Wahlfunktion als 2. Stellvertreter des Bürgermeisters entlassen. Lüpckes Dienstverhältnis endet zum 31. Juli. Es war ein bewegender Moment, sowohl für den Glockenspielmeister wie für die Stadtvertreter. Darauf spielte dann auch Stadtpräsident Norbert Haack an, als er sagte, dass Lüpcke unvergessen bleiben werde. Er habe sich mit den Melodien des Glockenspiels die Sympathien aller Pasewalker erworben. Sodann verabschiedeten sich die Fraktionen wie auch einzelne Stadtvertreter sehr herzlich vom Bürgermeisterstellvertreter. Gerührt dankte dieser den Anwesenden, um zu versprechen, dass er der Stadt treu bleiben werde. In Aussicht steht bei ihm eine Wiederanstellung als Pädagoge in der Nähe von Greifswald. Die Funktion der 2. Stellvertreterin des Bürgermeisters ist dann mit Bauamtsleiterin Monika Hänsel besetzt worden. Frau Hänsels Wahl erfolgte einstimmig. Frau Hänsel, Jg. 1960, ist von Beruf Bauingenieurin (FH), seit 1993 in der Stadtverwaltung tätig und seit 2006 Leiterin des Bauamtes. Die Stadtvertretung hat drei Männer der Pasewalker Feuerwehr zu Ehrenbeamten ernannt: Wehrführer Michael Helpap, seinen 1. Stellvertreter Marco Freuer und den 2. Stellvertreter Jürgen Templin. Die Ernennung erfolgt für einen Zeitraum von sechs Jahren und ist mehr als eine bloße Sache der „Ehre“. Die Verbeamtung als Ehrenamtliche der Feuerwehr stärkt die rechtliche Position der Männer, wenn sie bei der Abwehr von Gefahren Weisungen erteilen müssen. Helpap führte gegenüber PN als Beispiel an, wenn im Ernstfall eine Wohnungstür aufgebrochen werden müsste. Sonne sorgt für „hitzefrei“ In der Einwohnerfragestunde beklagten zwei Mütter die Überhitzung der Klassenzimmer auf der Südseite der Grundschule Ueckertal, die schon überdurchschnittlich zu „hitzefrei“ geführt hatte. An der Situation werde sich so schnell nichts ändern lassen und Jalousien sind nicht das Allheilmittel,

Für die CDU-Fraktion dankt Rüdiger Behrendt Fred Lüpcke.

Für die SPD-Fraktion dankt hier Michael Ammon Fred Lüpcke.

ergänzte Schulleiter Haack vom Nachbarhaus. Wenigstens sollen die Schüler besser an den Trinkwasserhahn im Klassenzimmer herankommen, meinte Monika Hänsel. Selbständige Schule? Helga Warnke fragte an, was die Vorbereitungen auf die Verselbständigung der sanierten Grundschule in der Baustraße machen. Bei der Wiedereröffnung war seinerzeit die Absicht bekundet worden, dem Gebäude den Status einer selbständigen Schule zu geben und das mit Beginn des Unterrichtsjahres 2011/12. Der Antrag ist gestellt, antwortete Bürgermeister Dambach, scheint sich aber in den Tiefen der Landesbürokratie zu verlieren. Mit einer Entscheidung vor

den Landtagswahlen in M-V am 6. September sei wohl nicht zu rechnen. Schulstraße wird komplett gesperrt Der Marktstraßen-Abschnitt bis zur Einmündung der Stettiner Str. ist fertig gebaut. Im Herbst erfolgt die Bepflanzung mit Bäumen, informierte Bürgermeister Dambach die Stadtvertretung. Ohne Unterbrechung geht es an den letzten Abschnitt bis hoch zur Schulstraße, wobei Dambach hofft, dass die Bauleute nicht in den Winter hineingeraten. Die Schulstraße wird dann komplett gesperrt, Umleitung erfolgt über Bau- und Kalandstraße, die Parkflächen am Markt bleiben erhalten. Bis Ende August rechnet die Stadt mit dem Abschluss der Bauarbei-


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ten an der B 104 und zeitnah auch mit der Fertigstellung der Kreuzung Pestalozzi-/ Fröbelstraße in der Oststadt. Wilfried Sieber sprach die arg in Mitleidenschaft gezogene Baustraße an, die jetzt nach intensiver Inanspruchnahme als Umleitung für die Markstraße nicht besser wird. Hier konnte keine Auskunft gegeben werden, ob und wann Reparatur oder Ausbau erfolgen. Reinke für Ehrennadel-Vorschlag Am ruinösen Hotel an der Uecker tut sich nach wie vor nichts, der Eigentümer missachtet offensichtlich die Auflagen und Bescheide des Bauamtes. Mit einer Ordnungsverfügung des Landkreises, nun endlich den Abriss vorzunehmen, ist an der Stelle Druck erhöht worden. Der Städte- und Gemeindetag M-V will eine Ehrennadel an langjährig verdiente Kommunalabgeordnete vergeben. In Frage kommt für Pasewalk die vormalige Stadt-

Stadtpräsident Haack und der Bürgermeister gratulieren den Feuerwehrleuten zu Ihrer Wahl als Ehrenbeamte Fotos (3): Nau.

vertreterin Brigitte Reinke, die von der ersten freien Kommunalwahlen an bis zum

Vorjahr dem Gremium angehörte. Der Vorschlag sei eingereicht, so Dambach.

Drei Rundfahrten für Senioren und Behinderte (PN/Nau). Es gibt in diesem Jahr wieder die beliebten Stadtrundfahrten für Senioren und Behinderte. Wie auf der jüngsten Sitzung des Beirates bekannt wurde, werden drei Fahrten zwischen dem 23. August und 12. September stattfinden. Wegen eines engen Terminplans konnte bislang kein genaueres Datum genannt werden, sagte Lydia Wittkopf, Vorsitzende des städtischen Senioren- und Behindertenbeirates. Sie hofft, im Juli genaueres mitteilen zu können. Die Beiratsmitglieder sind aufgefordert, bis dahin Vorschläge zu unterbreiten, welche Stellen es dieses Mal wert

wären, angefahren zu werden. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung plädiert der Beirat für ein weniger straff gefülltes TourProgramm zugunsten mehr Gelassenheit und Zeit für das Beisammensein. Die Seniorenstadtrundfahrten führten jedes Mal auch an Orte, die nicht ohne weiteres öffentlich zugänglich sind, und machten vor allem mit Neuerungen bekannt. Weiter diskutierte der Beirat eine aktualisierte Geschäftsordnung, die im Entwurf vorgelegt wurde. So finden die Zusammenkünfte grundsätzlich öffentlich statt. Die Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn eine

Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. Bei einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden gilt ein Beschluss als angenommen. Neu ist eine Passage über Ehrenmitgliedschaft, die jedem verliehen werden kann, der sich auf dem Gebiet der Senioren- und Behindertenarbeit in der Stadt verdient macht. Die Entscheidung trifft der Beirat. Ehrenmitglieder sollen künftig auch stimmberechtigt sein. Der Beirat beantragt jährlich einen Zuschuss zu seinen Finanzen bei der Stadtverwaltung. Die letzte Geschäftsordnung stammt vom Januar 2000, wurde die Überarbeitung begründet.

Während der jüngsten Sitzung des Senioren- und Behindertenbeirates der Stadt, an der Vizebürgermeisterin Gudrun Baganz teilnahm, Foto: Nau.


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Seniorenstadtrundfahrten auch im Jahr 2011 (PN/GB). Traditionell finden auch in diesem Jahr die beliebten Stadtrundfahrten für die Senioren in der Stadt Pasewalk statt. Dazu lädt der Bürgermeister bereits heute alle interessierten Senioren Ende August und Anfang September ein, mit dem Stadtoberhaupt auf „große Tour“ zu gehen! Gegenwärtig wird eine abwechslungsreiche, vielseitige Fahrroute unter Mitwirkung des Senioren- und Behindertenbeirates und der Stadt Pasewalk zusammengestellt.

Die einzelnen Tage der Stadtrundfahrten mit Uhrzeit und Ablaufplan werden in der nächsten Ausgabe der „Pasewalker Nachrichten“ bekannt gegeben. Über die einzelnen Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen erfolgt eine Teilnahmebefragung. Wenn Sie an der Stadtrundfahrt teilnehmen möchten, können Sie sich auch gerne in der Stadt Pasewalk bei Frau Wolff unter der Rufnummer 03973  251103 telefonisch anmelden. Der Bürgermeister Rainer Dambach und seine Mitarbeiter,

sowie die Vorsitzende des Seniorenund Behindertenbeirates, Frau Wittkopf, möchten mit Ihnen in Weiterführung der Stadtentwicklung neugebaute bzw. sanierte Einrichtungen besichtigen und über weitere altersgerechte Angebote informieren. Unter der Leitung des Bürgermeisters freuen wir uns gemeinsam mit allen interessierten Senioren auch in diesem Jahr auf sehenswürdige, erlebnisreiche Seniorenfahrten in der Stadt Pasewalk!

Brücke zum Nachbarn Delegation der Stadt Pasewalk weilte in Police zu den Policer-Tagen 2011 (PN/GB). Am 03./04.06.2011 war eine Delegation aus Mitarbeitern der Verwaltung unter der Leitung des Bürgermeisters, Rainer Dambach in Police. Die Policer Tage 2011 sind in jedem Jahr ein sportlicher, kultureller und städtepartnerschaftlicher Höhepunkt für alle Besucher. Der deutsch-polnische Charakter der Policer Tage basiert auf eine konstruktive langfristige Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen den Organisationen aus dem Landkreis Police und dem Landkreis Uecker-Randow. In Durchführung der Veranstaltungen wurden auch in diesem Jahr die engen städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen der Stadt Pasewalk und der Gemeinde Police bei Sport, Kultur und Gesprächen gefestigt und weiter entwickelt. Die Tage 2011 standen unter dem Motto „Polnisch-deutsche Aktivitäten auf der Wiese“. Während der Policer Tage wurden ein polnisch-deutsches Talentfestival und ein Turnier der Partnerstädte mit polnischen und deutschen Jugendlichen und Erwachsenen durchgeführt. Die Begegnungen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Police, Herrn Diakun und seinen Mitarbeiter waren wie stets von einer Gastfreundschaft und einem vielfältigen städtepartnerschaftlichen Engagement geprägt. In den gemeinsamen Gesprächen konnten viele neue Projektideen mitein-

Foto: Stadt Police

ander beraten werden. Aber auch die vielseitigen kulturellen Veranstaltungen und Konzerte erfreuten eine große Besucherschar an beiden Tagen. So das alle Betei-

ligten zum Abschluss der Veranstaltungen am Abend des 05.06.2011 sagten „Auch in diesem Jahr waren es erfolgreiche, gelungene und schöne Policer-Tage“.


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Wirtschaftsmesse am Stettiner Haff stärkt deutsch-polnische Partnerschaft

(PN/FL). Seit zwölf Jahren stehen die Partnerstädte Police und Pasewalk in enger Verbindung. Die Städtepartnerschaft hat sich längst zu einer wunderbaren deutschpolnischen Freundschaft entwickelt. Dies bestätigen vielfältige Initiativen, Impulse, Aktivitäten und Projekte. Deutsche und polnische Organisationen, Institutionen und Unternehmen beider Städte arbeiten daran, den Partnerschaftsvertrag durch den Aufbau intensiver Beziehungen und durch regelmäßigen Austausch mit Leben zu füllen. Die Zusammenarbeit begann im Kultur- und Sportbereich, danach wurde sie auf Verwaltung, Kultur, Bildung und kommunale Wirtschaft ausgedehnt. Die Wirtschaftsmesse in Trzebież und die Leistungsschau Uecker-Randow sind dafür ein gutes Beispiel. Die gemeinsamen Wirtschaftsforen und Messen bieten fruchtbare Austauschmöglichkeiten, um grenzübergreifende Konzepte zur Vermarktung der touristischen Angebote am Stettiner Haff zu entwickeln und zu präsentieren, wie z.B. die Realisierung der grenzübergreifenden Radwege und die Vernetzung der Wasserwanderwege. „Unsere Region ist wunderschön. Hier leben wunderbare, liebenswerte, gastfreundliche Menschen. Hier leben mutige, engagierte Akteure. Das wollen wir gemeinsam allen auf deutscher und polnischer Seite zeigen“, beton-

Zum Stand der Stadtwerke strömten die Goldwäscher. Das Maskottchen der Stadtwerke war auch dabei. Fotos (2): Mariusz Hałgas

Bürgermeister Władyslaw Diakun und Vize-Bürgermeister Fred Lüpcke eröffneten gemeinsam die 2. Wirtschaftsmesse in Trziebież. Zu den Organisatoren gehörte auch Urszula Larhzali, Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Police.

te Fred Lüpcke in seinem Grußwort vor zahlreichen Repräsentanten und Messebesuchern. Das Projekt wurde durch die Europäische Union aus Mitteln des Europä-

ischen Fonds für Regionale Entwicklung unterstützt – Porgramm INTERREG IVA (Fonds für kleine Projekte der Europaregion Pomerania).


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Probleme der europäischen Kommunen sind ähnlich 7. Selbstverwaltungsforum in Stettin

(PN/MU). Zum diesjährigen 7. Selbstverwaltungsforum, das in Stettin am 20.– 21.06.2011 organisiert wurde, kamen vor allen Vertreter polnischer Kommunen. Aber unter den fast 200 Teilnehmern fanden sich auch solche exotischen Gäste, wie Kommunalvertreter aus der Ukraine, der Slowakei, Tschechien, Ungarn und Schweden. Die Zahl der deutschen Teilnehmer war vergleichbar gering, was wohl an den Themen liegen mag, die zwar für polnische Kommunen sehr aktuell, aber in Deutschland schon längst abgearbeitet sind. Dazu gehören die Finanzierung durch die EU, Innovationen oder Privat-Public-Partnerships. Interessant dagegen waren die Vergleiche auf der europäischen Ebene sowie die Vorstellung für die anlaufende Präsidentschaft Polens im Europäischen Parlament. Wie sich herausstellt, haben die meisten Kommunen entlang Europas ihre Probleme mit ausgeglichenen Haushalten. Es scheint nicht nur ein deutsches Phänomen zu sein. Es wurde allgemein für mehr Kompetenzen vom Staat für die Gemeinden plädiert. In diesem Jahr übernahm Polen die Prä-

Foto: Marschallamt Stettin

sidentschaft im Europäischen Parlament. Die Polen sind sehr stolz darauf und nehmen die damit verbundene Verantwortung sehr ernst. Ihr Ziel ist es vor allem positive Zeichen zu hinterlassen, sodass man diese

Präsidentschaft nur mit guter Bewirtschaftung assoziieren kann. Dazu äußerte sich einer der EU-Kommissare Herr Janusz Lewandowski, der ein Stück Brüsseler Politik nach Stettin gebracht hat.


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Kultur & Museum Kinder- und Familienfest im Lindenbad (PN/SR). Bei strahlend blauem Himmel, lachender Sonne und herrlichen Badetemperaturen fanden über 1.600 Badegäste den Weg ins Lindenbad zum dritten Kinder- und Familienfest. Organisiert wurde das Fest vom Pasewalker Eintracht 94 e. V. unter der Regie von Ronny Weidling, mit Unterstützung der Stadt Pasewalk und weiteren Partnern. Es gab Spiel, Spaß und Sport für die Kleinen und Großen. Ob auf der Wiese, auf der Tanzfläche, an der Konzertmuschel, auf der Judomatte, beim Beachsoccer oder auf der Hüpfburg, beim Büchsenwerfen, Eisstand oder Grill, Mal und Bastelstraße – das bunte, sportliche Programm fand großen Anklang bei allen Besuchern. Neu war das Programm der Einradgruppe, die sich vor kurzem erst im Verein gegründet hatte. Doch am meisten zog es die Badelustigen bei sommerlichen Temperaturen von über 28 Grad natürlich ins Wasser. Die Stadt Pasewalk dankt allen Akteuren, die zu dem gelungenen Fest beigetragen haben. Die Kinder und Familien freuen sich schon auf die nächsten Veranstaltungen im allseits beliebten Pasewalker Lindenbad. Foto: Stadt

Am 8. August 2011 Stolpersteineinweihung (PN/EK). Auch in diesem Jahr wird die Stolpersteineinweihung für Pasewalker Bürger jüdischen Glaubens, die Opfer des Holocaust wurden, fortgesetzt. Am 8. August werden auf den Bürgersteigen der Stadt weitere sechs Stolpersteine verlegt und feierlich eingeweiht. Wir geben diesen ermordeten Bürgern wieder eine Identität und ehren ihr Andenken. Somit werden dann in Pasewalk insgesamt 46 Stolpersteine auf den Bürgersteigen zu sehen sein. Verlegt werden in diesem Jahr die Stolpersteine für Angehörige der Familie Steinberg, die in Pasewalk als Kaufleute bekannt waren und für den Kantor Max Teller. Am Markt 11 werden Stolpersteine für Julius Steinberg, seine Ehefrau Betty, geb. Ber-

lowitz und die Tochter Else, verheiratete Blau verlegt. Des Weiteren wird am Markt (ohne Haus) neben Nr. 8 ein Stolperstein für Max Teller eingeweiht. Für Jacob Steinberg und Max Steinberg werden die Stolpersteine in der Baustraße 48/49 verlegt. Die diesjährige Stolpersteinaktion wurde nur dank Sponsoren möglich. Die Stadt Pasewalk und die Organisatoren der Aktion „Stolpersteine“ würden sich freuen, wenn am 8. August viele Bürger durch ihre Anwesenheit bei der Stolpersteineinweihung ihre Verbundenheit mit den von den Nazis ermordeten jüdischen Bürgern zum Ausdruck bringen. Die genaue Urzeit entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder den Pasewalker Nachrichten im August 2011.

An dieser Stelle sei folgenden Sponsoren gedankt: • Fraktionsvorsitzender der CDU, Rüdiger Behrendt • Vermessungsingenieur Wilfried Gentz • Familie Dr. Heinz-Walter Löhr aus Pampow • Musikverein e. V. Pasewalk • Frau Rosemarie Schuler aus Berlin • Gebürtiger Pasewalker aus Neustrelitz, der nicht namentlich genannt werden möchte

Romantisches Festkonzert eröffnet Kultursommer 2011 (PN/KN). Mit einem romantischen Konzert hat die Kantorei von St. Marien unter Leitung von Johannes Geßner den Kultursommer in den alten Kirchen der Stadt eröffnet.

Geßner (links am Pult) wählte zu Trinitatis, dem Sonntag nach Pfingsten, Bachs kleine „lutherische“ Messe in A-Dur aus dazu ein sehr neues Werk der Kirchenmu-

sik, die „Missa Lumen“ des Österreichers Lorenz Maierhofer aus dem Jahr 2007. Zu den Musikern der Stettiner Philharmonie gesellten sich zwei Traversflötistinnen aus


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Krakau, die mit ihren weich klingenden Instrumenten einen besonderen akustischen Zauber entstehen ließen. Die Flöten kamen denn auch gut zur Geltung dank einer sparsamen Instrumentierung des gesamten Abends. Die Gesangparts lagen bei der Kantorei St. Marien, zwar geschrumpft aber in guter gewohnter Qualität. Das ist nun Geßners Crew, sagen die Insider. Dem Chor zur Seite, am Abend selber aber mitten unter den Sängern postiert, die Solisten Hae Min Oh (Sopran), Alexandra Schmid (Alt), Jan Sulikowski (Tenor) und Jae-Hyong Kim (Bass). 110 Gäste zollten dem jungen Kantor, seinen Sängern und Musikern minutenlangen Beifall. Foto: Nau.

Kultursommer 2011 in Pasewalks alten Kirchen Sankt Marien und Sankt Nikolai Freitag, 8. Juli, 19.00 Uhr in St. Nikolai „femmes et fleurs“ Bilder von Jutta Rika Bressem Samstag, 9. Juli, 19.30 Uhr in St. Marien Orgelkonzert mit Wolfgang Schneider (Leinefelde) Mittwoch, 13. Juli, 19.00 Uhr in St. Nikolai Seeräuber-Jenny und der Rote Mond: Texte und „Songs“ von Berthold Brecht. Waltraud Gundlaff und Johannes Geßner Freitag, 15. Juli, 19.30 Uhr in St. Marien Chorkonzert d. „Thüringer Sängerknaben“

Mittwoch, 20. Juli, 19.00 Uhr in St. Nikolai Weltsprache Musik Liederabend mit Hae Min Oh (Sopran) und Johannes Geßner (Klavier), Musik von Monteverdi: Händel, Schumann, Strauss und Donizetti. Freitag, 22. Juli, 19.30 Uhr in St. Marien Konzert „Orgel und Trompete“ mit Timofej Stordeur und Lukas Storch Mittwoch, 27. Juli, 19.00 Uhr in St. Nikolai Professor Dathe, seine Tiere und Friedrichsfelde

Benefizkonzert in Bröllin (PN/PM). In Bröllin steht eine kleine Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Vieles kann man dort entdecken aus den vergangenen Jahrhunderten, sogar noch Ziegel auf dem Dach aus der Barockzeit, oder ein altes Kabinettsbild aus dem 17. Jahrhundert, auf dem ein Herr einer Dame einen Becher

Wein reicht. Leider ist unsere Kirche in die Jahre gekommen und viele Reparaturen sind nötig, damit unsere Kirche wieder in einem neuen Glanz erstrahlt. Der Auftakt für eine hoffentlich mögliche Restaurierung soll ein Benefizkonzert am 29.07.2011 um 19.00 Uhr in unserer Kirche sein. Dort findet ein Bläserund Orgelkonzert mit dem Posaunenquintett Slide-O-Five aus Lippe/Detmold und dem Kreiskantor Daniel Debrow, statt. Die Leitung hat Matthias Krüger. Anschließend gibt es ein Benefizessen zu Gunsten unserer Kirche auf dem Kirchengelände. Bitte helfen Sie mit, dass die Brölliner Kirche erhalten bleibt. Herzliche Einladung! Fotos. Bröllin

Der Autor und Journalist Jürgen Mladek liest aus seinen Büchern „Unser Tierparkbuch“ und „Professor Dathe und seine Tiere“. Sonntag, 31. Juli, 19.30 Uhr Abschlusskonzert „Grimms Märchen“ Lesung und Orgelimprovisation mit Waltraud Gundlaff (Lesungen) und Johannes Geßner (Orgel) Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!


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Festspiele Mecklenburg-Vorpommern am 02.09.2011 im Pasewalker Lokschuppen (PN/PM). Die Festspiele MecklenburgVorpommern sind ein sommerliches Musikfestival, das seit 1991 jährlich an Spielorten im ganzen Land MecklenburgVorpommern stattfindet. Etwa 110 Konzerte finden an 70, teils außergewöhnlichen Spielstätten, wie in den backsteingotischen Kirchen, in Schlössern und Gütern statt. Bestritten wird das Festival von qualitativ hochwertigen Künstlern. Das Festival richtet sich gleichermaßen an Einheimische wie Kulturtouristen und versteht sich als eine musikalische Landpartie. Es ist das drittgrößte Festival seiner Art in Deutschland. Fr. 02.09.2011, 19:30 Uhr Lokschuppen Pasewalk Flamenco meets Jazz – Die NDR Bigband im Fokus Tanz Konzert der Sparkasse Uecker-Randow Führungen von 14.00 bis 16.00 Uhr, 1,5 h (4 Euro) Fahrten im Nostalgiewagen von 14.00 bis 17.00 Uhr (1 Euro) Springen Sie auf den „Fusionszug“ auf und begeben Sie sich mit uns im Lokschuppen Pasewalk auf eine imaginäre Reise auf den intermusikalischen Schienen. „Flamenco

Foto: NDR

meets Jazz“ steht heute Abend auf dem Fahrplan der NDR Bigband und ihren Gästen. Ob in der ansteckenden Leichtigkeit einer Rumba, in dem atemlosen Wirbel einer Farruca oder im entspannten Swing eines Tango – in den filigranen Arrangements jenseits von Folklore-Klischees entsteht ein ebenso kunstvolles wie lebendiges Geflecht aus Flamenco und Jazz. Halten Sie Ihre Fahrkarten bereit!

Künstler: NDR Bigband • Thomas Hickstein, Gitarre • Elva La Guardia, Gesang • Jörg Achim Keller, Dirigent Preis: Euro 25,-/20,-/15,- zzgl. VVK-/AK-Gebühr oder im Fokus Tanz-Abo

Benefizveranstaltung im Cura-Seniorencentrum für Brückenbauer e. V. (PN/PM). Am Sonnabend, den 18.06.2011 fand im Cura Seniorencentrum ein öffentliches Benefizkonzert statt. Der Erlös war zweckgebunden für die Förderung der offenen Behindertenarbeit vorgesehen und ging an den Verein „Brückenbauer“ e. V. Die Band „Stop and Go“ spielte Evergreens für Gäste und Heimbewohner. Als Gäste konnte der Leiter der Einrichtung, Herr Grimm, die Vorsitzende des Vereins „Brückenbauer“ e. V, Frau Ruth Wohlgemuth, viele Vereinsmitglieder sowie die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Pasewalk, Frau Baganz und die Pressevertreter begrüßen. Bei bester Laune und froher Stimmung im Wintergarten des Cura Seniorencentrums war Lachen, Frohsinn und Freude angesagt. Auch das Tanzbein wurde geschwungen. Der Eintritt war frei, wer wollte, konnte eine Spende leisten, auch die Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken während des Konzertes wurden vom Cura Seniorencentrum gespendet. Der Verein „Brückenbauer“ e. V. betreut kranke, behinderte oder pflegebedürftige Menschen und unterstützt diese mit Beratungsangeboten und Hilfeleistungen. So

Die Band „Stop and Go“ spielte zugunsten des Brückenbauer e. V. Foto: Cura

werden z. B. Besuchsdienste, Urlaube, Begleitung der Pflegebedürftigen oder auch Therapien vom Verein finanziert. Dieses Engagement wollte das Cura Seniorencentrum in Pasewalk mit der Veranstaltung unterstützen und so konnte der Vorsitzenden des Vereins, Frau Wohlgemuth, der Er-

lös vom Benefizkonzert in Höhe von 570 Euro übergeben werden. Somit war dieses Konzert für alle Beteiligten ein unterhaltsamer, schöner und fördernder Nachmittag in der Begleitung und Betreuung älterer und hilfebedürftiger Menschen in der Stadt Pasewalk.


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Sommerfest in der Evangelischen Grundschule (PN/PM). Die Evangelische Grundschule Pasewalk feierte am Samstag, den 18. Juni 2011 das alljährliche Schulsommerfest. In diesem Jahr stand es unter dem Motto „Viele kleine Leute ...“. Die Schüler haben ein kleines musikalisches Programm einstudiert, welches den Familien und Gästen präsentiert wurde. Die Musikschule Egert aus Eggesin beteiligte sich ebenfalls. Herr Egert hat mit den Musikschülern unserer Schule verschiedene Darbietungen eingeübt. Die Mitarbeiter der Schule, Eltern und Frau Maaß haben wieder ein Märchen geprobt und aufgeführt. In diesem Jahr war es der „Froschkönig“. Auf diesem Wege möchten wir uns bei allen fleißigen Helfer und Sponsoren ganz herzlich bedanken. Foto: Evangelische Grundschule

Lesen Die lieben Enten zu Bett bringen auf schweizerisch Dieter Moor liest im September im Lusisensaal des „U“

(PN/Nau). Buchhaus Lange und der Förderverein des Gymnasiums laden am 25. September zu einer Lesung mit Dieter Moor ein. Der Autor stellt sein Buch „Was wir nicht haben brauchen Sie nicht“ vor, in dem er Erlebnisse nach dem Kauf eines Bauernhofes im Brandenburgischen schildert. Moor ist vor allem als Fernsehmoderator bekannt geworden, aber auch als Schauspieler, Reporter und Sänger. Seine Mitteilungen „aus der arschlochfreien Zone“ – so der Untertitel des Buches – fußen auf tatsächlichen Vorgängen, denn der Moderator und seine österreichische Frau Sonja betreiben seither einen 70-haDemeter-Hof mit Erfolg. PN zitiert aus dem bereits zum 14. Mal aufgelegten Bändchen des Rowohlt Verlages. … müsst indische Laufenten nehmen Enten! Die hätte ich fast vergessen, die müssen in den Stall. Keine Zeit zum Träumen, ich weiß ja jetzt, der Fuchsbau liegt verdammt nahe am Hof! Ich laufe zum original Moor-Art-Entenstall, kann gut sein, dass sie schon selber reingegangen sind. Zumindest werden sie in dessen Nähe warten, bis mein „Gang äntli hei, Äntli“ erklingt. Aha, vor dem Verschlag sind sie nicht. Also schon drin. Sicherheitshalber luge ich durch die Öffnung. Dunkel. Vorsichtig taste ich hinein. Ich bin sicher, gleich werde ich das

aufgeregte „Gmää, gmää, gmää“ hören, weil ich sie störe. Nichts. Verdammt. Ich taste weiter mit der Hand den Strohboden ab, obwohl ich schon weiß: Da ist keine einzige Ente … Wir haben sie uns damals auf dem Berghof angeschafft, weil wir der Nacktschneckenplage im Garten nicht mehr Herr wurden. Sämtliche Großmuttertricks zur Schneckenvernichtung fanden wir abscheulich. Weder das Ersäufen in mit Bier gefüll-

ten Joghurtbechern noch das Zerschneiden mit Schere oder Messer oder andere, ähnlich barbarische Methoden kamen in Frage und Schneckengift schon gar nicht. Aber den Salat wollten wir dennoch lieber selbst essen. Den rettenden Tipp gab uns eine Nachbarsbäuerin: „Schafft euch doch Enten an!“ Sonjas Einwand, dass Enten ja ebenfalls gerne Salat fräßen und man den dann gleich den Schnecken überlassen könne, wischte die alte Frau weg. „Ihr müsst indische Laufenten nehmen. Die gehen nicht an die Pflanzen, die fressen nur Gras und Schnecken. Aber Achtung: Niemals Salat füttern, sonst kommen sie auf den Geschmack, und dann natürlich …“ Wir beschlossen, es zu versuchen. Nicht, ohne dass Sonja angedroht hatte, den Tieren eigenhändig den Hals umzudrehen, wenn sie es wagten, sich an ihren mühsam selbstgezogenen Pflänzchen zu vergreifen. Die Enten würden unsere ersten Nutztiere sein. Bis dahin hatten wir mit Pferd, Esel, Katz und Hund nur Liebhabtiere. Da ich zum – meiner damaligen Meinung nach – dummen Federvieh keinen besonders innigen Draht hatte, war die Vorstellung, ab und zu eine Ente zu schlachten und sie in Form eines knusprigen Bratens zu verspeisen, für mich überhaupt kein Problem. Nutztiere eben. Zu meinem Erstaunen fand ich nur mit Mühe einen Lauf­enten­züchter. Wenn das


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solche Wunderwaffen gegen Schnecken sind, müsste doch jeder Gartenbesitzer welche haben! Noch dazu, wenn diese spezielle Entenart nicht mal einen Teich braucht, weil sie Wasser gar nicht mag, wie mir der Mann am Telefon versichert hatte. Und richtig, seine Laufenten tummelten sich in einem Gehege ohne Wasserfläche auf nackter Erde, genau wie Hühner ... … mir, dem alten Vogel-Ignoranten … Indem ich sie beobachtete, lernte ich, ihre Sprache zu verstehen, und versuchte, sie nachzuquaken. Es gelang mir sogar teilweise. So konnte ich sie zum Beispiel über weite Strecken zu mir rufen. „Zeit, nach Hause zu kommen, es wird dunkel“, konnte ich akzentfrei auf Entisch. Ich habe jedoch nie herausgefunden, was „geht jetzt in den Stall, bitte“ auf Entisch heißt. Und so taten sie mir den Gefallen und lernten ihrerseits Menschisch: den Satz „Gang äntli hei, Äntli“. Sie wuchsen mir unversehens ans Herz. Ans Herz … Vögel … mir, dem alten Vogel-Ignoranten, wer hätte das gedacht? Vor diesem Hintergrund überrascht es Sie wohl kaum, dass mein Herzschlag kurz aussetzt,

als ich den leeren Entenbehelfsstall abtaste und feststelle: Sie sind weg. Ich rufe sie, natürlich auf Entisch. Keine Antwort. Ich rufe sie hinter dem Stall, rufe sie hinter der Scheune, rufe zu den Nachbargärten. Keine Antwort. Schlecht, sehr schlecht! Ich spähe über das hochstehende Gras der Heuwiese. Ob sie sich darin verirrt haben? Unmöglich, sie haben eingebaute Kompasse, ein Bio-GPS! Ich rufe sie wieder. Warum antworten sie nicht? Verflixt, es wird Zeit, die Nacht kommt. Ich versuche es sogar mit meinem „Gang äntli hei, Äntli“. Nichts … Und dann begreife ich mit Schrecken, wo sie sind! Ich finde zwei winzige Daunenfederchen. Hier muss der Fuchs nachgefasst haben, beim Wegtragen der Beute. Ich suche weiter, finde eine kleine Kuhle im Gras. Hier hat er sein Zwischenlager gehabt ... Sonja und ich trösten uns mit dem Gedanken, dass der Verlust der Enten sozusagen unser Antrittsgeschenk an dieses Land ist, das uns so sehr in Verzückung versetzt hat. Wir subventionieren eine Fuchsfamilie. Unfreiwillig zwar, aber nachdem es nun mal geschehen ist: Lasst es euch schmecken, Reinekes!

Nr. 07/2011 Der Kartenvorverkauf in Katrin Langes Buchladen hat begonnen. Reservierungen können auch auf der Internetseite www.buchhaus-lange.de vorgenommen werden.

Die Bewertung Brechts aus heutiger Sicht (PN/EP). „Brecht – die Kunst zu leben“ hieß der Vortrag von Prof. Jan Knopf zu dem die Stadtbibliothek Pasewalk am 17. Juni eingeladen hatte. Zu den Gästen zählten die Schüler der 11. Klassen des OskarPicht-Gymnasiums und einige interessierte Leser. Prof. Jan Knopf gehört zu den führenden Brecht-Experten und ist Leiter der Arbeitsstelle Bertolt Brecht am Institut für Literaturwissenschaft in Karlsruhe, der einzigen Brecht-Forschungsstelle in Deutschland. In seinemVortrag zeigte er auf, dass die Künste, hier die Literatur nicht lebensfremd oder was Besonderes sind, sondern zur „größten aller Künste:

der Lebenskunst“ beitragen. Umgekehrt widerspiegelt, laut Prof. Knopf, die Kunst nicht Leben, sondern ist ein spielerisches Experimentierfeld, und das alles nicht so ernst gemeint ist. In einer im letzten Jahr in Karlsruhe organisierten Ausstellung versuchte Prof. Jan Knopf mit seinen Studenten ausgewählte Gedichte von Brecht zu visualisieren. Einige dieser interessanten Kunstobjekte hat Prof. Knopf auch nach Pasewalk mitgebracht und via Beamer den Zuhörern vermittelt. Hier: „Der Radwechsel“, die Kunstinstallation und die zwei Fassungen des Gedichts.

Foto: Stadt

Der Radwechsel Ich sitze am Straßenhang. Der Fahrer wechselt das Rad. Ich bin nicht gern, wo ich herkomme. Ich bin nicht gern, wo ich hinfahre. Warum sehe ich den Radwechsel Mit Ungeduld? Der Radwechsel Ich sitze am Straßenrand Der Fahrer wechselt das Rad. Ich bin nicht gern, wo ich herkomme. Ich bin nicht gern, wo ich hinfahre. Warum sehe ich den Radwechsel Mit Ungeduld?


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„Durch die Werkausgabe edition suhrkamp wurde aus „Ich sitze am Straßenhang.“, „Ich sitze am Straßenrand“. Der „Straßenrand“ löste nicht nur viele Gegengedichte aus, sondern veranlasste auch die Forschung zu weitreichenden und haar-

sträubenden Fehldeutungen – bis dahin, dass Brecht als „Insasse“ des Fahrzeugs (= Bus!) den „Neuen Kurs“ sehnsüchtig erwarte. Walter Ulbricht war nie bereit, den Neuen Kurs auch wirklich zu fahren“ (Prof. Jan Knopf).

PASEWALKER NACHRICHTEN Zur musikalischen Umrahmung sang die diesjährige Abiturientin des Oskar-Picht Gymnasiums Pasewalk, Franziska Hiller, aus der Brecht/Weill-Oper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ den „Alabama Song“.

Wirtschaft Theo Paeffgen neuer Geschäftsführer der REMOS Aircraft GmbH REMOS Aircraft GmbH erweitert Modell Palette und expandiert in neue Märkte

(PN/PM). 31. Mai 2011, Pasewalk, Deutschland – REMOS gibt die Bestellung von Herrn Theo Paeffgen als neuen Geschäftsführer der REMOS Aircraft GmbH, mit Wirkung vom 1. Juni 2011 bekannt. Herr Paeffgen, ein in Deutschland und Großbritannien ausgebildeter, hochqualifizierter Fachmann, führt seit über 15 Jahren grenzüberschreitende Geschäfte. Er bringt die Fähigkeiten mit, die das Beste aus der Kombination von deutscher Ingenieurs- und Produktionsqualität und Anglo-amerikanischer Servicementalität hervorzubringen vermag. In den vergangenen Jahren war Herr Paeffgen von Remos engagiert worden und verfügt über vertiefte Kenntnisse des Unternehmens sowie des Marktes. Herr Paeffgen kommentiert: „Seit September 2009 berate ich REMOS, eine zunehmend spannende Aufgabe mit großem Potenzial für eine fortgesetzte Innovation und Expansion, zu dessen erreichen das REMOS Team entschlossen ist.“ REMOS, 1994 gegründet, ist ein internationaler Flugzeughersteller mit Niederlassungen in Deutschland und Nordamerika,

heute ist die REMOS Aircraft GmbH einer der weltweit führenden Hersteller von Light Sport Aircraft (LSA). Die REMOS GX, das Flaggschiffprodukt des Unternehmens, ist ein einmotoriges Leichtflugzeug, hergestellt aus Composite-Materialien, das weltweit vertrieben wird. REMOS Aircraft GmbH hat eine globale Marketing Strategie und ist in Märkten wie China, Indien und Rußland aktiv. Zusätzlich zu seiner geographischen Expansion führte REMOS im April 2011 die REMOS GX eLITE auf der AERO in Friedrichshafen ein und eröffnete damit erneut den Eintritt in ein neues Marktsegment. Michael Bauer, Vorsitzender des Verwaltungsrates der REMOS Aircraft GmbH bemerkt: „REMOS führt seine Innovation und Expansion fort. Die Kombination von deutscher Ingenieurstechnik und Produktionsqualität mit der Anglo-amerikanischen Service Mentalität bietet die perfekten Voraussetzungen für anhaltendes globales Wachstum. Wir als Investor sind zuversichtlich und unterstützen die Fortführung von REMOS’ Innovations- und Expansionsprogramm unter der neuen Führung.“

Unternehmensüberblick: REMOS Aircraft GmbH ist einer der weltweit führenden Hersteller von Light Sport Aircraft. REMOS, 1994 gegründet ist ein internationaler Flugzeughersteller mit Niederlassungen in Deutschland und Nordamerika. Die REMOS GX, das Flaggschiffprodukt des Unternehmens, ist ein einmotoriges Sportflugzeug, hergestellt aus Composite-Material von der FAA und EASA zertifiziert. REMOS verfügt über eine State-of-the-Art Fabrik in Pasewalk, Mecklenburg-Vorpommern und vertreibt und wartet seine Flugzeuge weltweit über ein exklusives Netzwerk von Verkaufs-, Wartungs- und Flugtrainingsprogrammen. Für zusätzliche Informationen sehen Sie bitte unter www.remos.de oder rufen Sie uns unter (0049) 3973 2255 190 an. Medienkontakt: Remos Aircraft GmbH Jürgen Rehländer Franzfelde 31 D-17309 Pasewalk Tel: (0049) 3973 2255 190 Fax: (0049) 3973 2255 1999 E-Mail: Marketing@REMOS.com

Ernsting’s family seit 20 Jahren in Pasewalk ansässig (PN/KN). Am 22. Juni feierte das Pasewalker Geschäft von Ernsting’s family sein 20-jähriges Bestehen. Karola Baehr, Marita Kriedemann und Ellen Loose gaben jedem Kunden an diesem Tag ein kleines Souvenir mit nach Hause. Zum Team gehören noch drei weitere Mitarbeiterinnen. Das Bekleidungsgeschäft – Motto „von fröhlichen Familien empfohlen“ – begann 1991 am Neuen Markt und zog im Dezember 2007 zum Stettiner Platz. Die Filialkette zählt heute über 1.500 Niederlassungen in Deutschland. Den Grundstein legte Firmengründer Kurt Ernsting 1967 mit einem ganz bescheidenen Textilhandel in der Waschküche der Eltern. Das Unternehmen firmierte wenig später unter „minipreis“, dann „miniladen“ und ab 1990 unter dem heutigen

Foto: Nau.

Erscheinungsbild. Die Firmenzentrale ist in Westfalen ansässig. 1992 errichtete Erns-

ting in Dessau ein Vertriebszentrum für die neuen Bundesländer.


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Real Estate Hamburg (PN/PM). Auch in diesem Jahr nutzten eine Reihe von Wirtschaftsförderern des Landes Mecklenburg-Vorpommern, unter ihnen die Förder- und Entwicklungsgesellschaft Uecker-Region, die Möglichkeit zur Präsentation auf der norddeutschen Immobilienmesse Real Estate North 2011 in Hamburg. Vorbereitet vom Regionalmarketing Mecklenburg-Schwerin e. V. sowie der Invest in M-V GmbH standen die Wirtschaftsförderer des Landes nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer der Invest in M-V, Michael Sturm, potenziellen Investoren, aber auch zum Teil langjährigen Geschäftspartnern für Gespräche zur Verfügung. Neben Informationsmaterialien sowie Kurzpräsentationen einiger Regionen des Landes konnten die Aussteller auch mit ausgewählten kulinarischen Erzeugnissen aus unserem Bundesland aufwarten. Gegenstand der Gespräche waren auch die Perspektive der Hamburger Immobilienmesse sowie das Engagement der Wirtschaftsförderung in den nächsten Jahren in Hamburg. Alle

Foto: FEG

Aussteller wünschen sich, dass es Hamburg gelingt, im Nord Deutschlands ein Pendant

Infos

zur international etablierten Expo Real in München zu entwickeln.


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Kostenlose Checks auf dem Gesundheitsmarkt (PN/Nau). Auf dem Pasewalker Marktplatz drehte sich am 9. Juni alles um das Thema Gesundheit. Der Landkreis hatte zum 6. Mal einen solchen Tag veranstaltet. Bürgermeister Rainer Dambach eröffnete zusammen mit Fachbereichsleiter Gerd Hamm vom Landratsamt. Gleichstellungsbeauftragte Rita Dornbrack als Projektkoordinatorin des Gesundheitsmarktes zählte 23 teilnehmende Firmen, Organisationen und Vereine. Die Beteiligung war in etwa so wie im vergangenen Jahr, viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich einen kostenlosen Gesundheitscheck machen zu lassen, etwa bei Venenund Bluttests oder Hörproben. Gerade die Niedrigschwelligkeit medizinischer und prothetischer Angebote machen den Sinn des Marktes aus, sagte Frau Dornbrack. Dafür lohne sich auch der Aufwand. Die Teilnehmer entrichten keine Standgebühr wie bei anderen Markt-Anlässen. In diesem Jahr hatte sich der Kreissportbund stark eingebracht mit Angeboten für die kindliche Zielgruppe. So bot der Tag gute Möglichkeiten, sich nach dem Unterricht auszutoben. Der Kreissportbund Ludwigslust war eigens mit einem „bungee run“ angereist, eine aufblasbare Installation, bei der man gegen ein Gummiseil antritt. Die Kinder hatten ihren Spaß. Die Stadtverwaltung als Mitveranstalter brachte sich mit ihren Möglichkeiten ein, in dem sie den Platz umsonst zur Verfügung stellte. Rita Dornbrack will weitermachen, sieht aber angesichts der kommenden Gebietsreform einige Unsicherheiten anstehen. Ihr Fazit: „Nach wie vor eine schöne Sache, die inzwischen etabliert ist. Die Leute können für wenig Geld etwas über ihre Gesundheitszustand erfahren und es gibt viele praktische Hinweise“.

Das fetzt: Beim „bungee run“ wirft man sich in ein Gummiseil und versucht so weit wie möglich nach vorn zu kommen, bevor das Seil zurückschnippst, hier Schüler aus der Oststadt.

Pasewalker Gesundheitsmarkt: Vor der Neuen Apotheke am Markt demonstrierten Inhaber Lutz Splettstößer und Physiotherapeutin Beate Wörpel wie man mit dem Thera-Band Gymnastik machen kann. Fotos: Nau (2).

Lernfest in Kirche und leerstehender Realschule

Landkreis bilanziert zur Halbzeit sein Projekt „Lernen vor Ort“ (PN/Nau). Ungewöhnlicher hätten die Orte nicht sein können, um ein Lernfest zu veranstalten: In St. Nikolai und der leerstehenden alten Realschule in der Baustraße fand Ende Juni ein dreitägiges Lernfest statt. Der Landkreis präsentierte dabei zusammen mit seinem wichtigsten Kooperationspartner FHS Neubrandenburg Zwischenergebnisse der Projektbeteiligung an „Lernen vor Ort“. Bürgermeister Rainer Dambach hieß Wissenschaftler, Politiker und Bildungsarbeiter im Namen der Stadt willkommen.

Ungeahnte Aufmerksamkeit für das altehrwürdige Gotteshaus in der Unterstadt. Nun hat es also auch seine Eignung als Konferenzort gefunden und dabei zu einem Thema, das so ziemlich jeden von uns angeht, egal welchen Lebensalters. Mit „Lernen vor Ort“ beteiligt sich der Landkreis an einem Bundes-Projekt, das weit in die Zukunft weist. Jetzt ist die Hälfte einer ersten Projektphase herum. Mehrere kleinere Initiativen im Landkreis stellten ihre lokalen Ergebnisse in einer improvisierten

Ausstellung vor. Die Hochschule Neubrandenburg mit Prof. Peter Dehne gab dem ganzen einen kräftigen wissenschaftlichen Impuls und die FHS eröffnete auch eine Vision für den preußischen Schulbau aus dem 19. Jahrhundert. Dort – so die Zukunftsmusik – könnte ein Museum des interaktiven und mobilen Lernens entstehen. Mit Spannung wurde in St. Nikolai der Impulsvortrag des Bremer Bildungswissenschaftlers Prof. Wassilios E. Fthenakis


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verfolgt, der als Koryphäe auf dem Gebiet der kindlichen Bildung gilt und dessen Thesen schon revolutionär zu nennen sind. Kernpunkte des in Griechenland gebürtigen hochdekorierten Wissenschaftlers: Nicht die Erfüllung des Lehrplans ist das Ziel, sondern die Lern-Kompetenz des individuellen Kindes. Lernen ist ein sozialer Prozess und nicht auf Vermitteln und „merken müssen“ zu reduzieren. Im Zentrum steht nicht die Institution Schule, sondern der einzelne lernende Mensch. Fthenakis Ausführungen fanden denn auch ungeteilten Beifall der Zuhörer auf den Kirchenbänken. In einer folgenden Podiumsdiskussion, moderiert von Nordkurier-Chefredakteur Michael Seidel, tauschten sich vor Publikum Politiker von Landes- und Kommunalebene mit Pädagogen aus. Fthenakis danach befragt, wie er sich denn politisches Handeln wünsche, antwortete prompt, dass Bildung nicht zum Spielball politischer Richtungen und Wechselfälle verkommen dürfe. Das schadet unseren Kindern. PN geht in der kommenden Ausgabe noch einmal auf das Lernfest ein.

Der Bremer Entwicklungspsychologe und Anthropologe Wassilios E. Fthenakis bei seinem aufmerksam registrierten Vortrag in Pasewalk

Podiumsdiskussion zum Thema Lernen vor Ort in St. Nikolai: Chefredakteur Michael Seidel als Moderator, Prof. Fthenakis, Dr. Birgit Mett (Bildungsmnisterium M-V), Vizelandrat Dennis Gutgesell, Prof. Hans-Werner Klusemann (FHS Neubrandenburg), Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider und Musikschulleiterin Christiane Krüger Fotos (2): Nau.

Konfirmation zu Pfingsten in St. Marien (PN/Nau). Sieben Jugendliche aus den Kirchgemeinden Pasewalk und Zerrenthin sind am Pfingstsonntag konfirmiert worden. Mit dabei Lydia Huck, die mit ihren Eltern eigens aus Norwegen angereist war, um hier in Pasewalk die Konfirmation zu erhalten. Die Familie lebt seit einiger Zeit in Skandinavien. Von links: Lydia Huck, Lisa Sophie Gerth, Philipp Janowitz, Daniel Maronde, Fabio Trystan Maronde, Tom Schultz und Felicitas von Kymmel zusammen mit Pastorin Helga Warnke vor dem Portal von St. Marien. Der Konfirmation ist ein zweijähriger Unterricht vorausgegangen, in dem die Jugendlichen mit den Grundlagen des christlichen Glaubens und der Bibel vertraut gemacht wurden. Mit der Einsegnung erwirbt ein Jugendlicher in Deutschland das Recht, am Abendmahl teilzunehmen, Taufpate zu werden und kirchlich zu heiraten. Ferner erlangt er das Stimmrecht bei Gemeindekirchenratswahlen.

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Foto: Nau.


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Zum 4. Mal Radtage – Sport und SpaSS auf zwei Rädern Bürgermeister gibt Startzeichen für Langstrecke und Familienkurs (PN/Nau). In der Stadt haben wieder Radtage stattgefunden – ein buntes Programm rund um das Fahrrad und seine Möglichkeiten. Vom Geschicklichkeits-Parcours bis zum straffen 70-km-Rundkurs, vom PromiTalk bis zum genüsslichen Familienradeln auf asphaltierten Wegen war für jedes Alter und jede sportliche Veranlagung am 17./18. Juni etwas dabei. In diesem Jahr gab es eine Neuerung und zwar hatten die Organisatoren um Frauke de Vere Bennett das Mit-Mach-Angebot für Kinder vom Marktplatz auf das Gelände der Europa-Schule in der Oststadt verlegt und somit stärker hin zur Zielgruppe. Am Freitagvormittag galt es hier etliche Stationen zu durchlaufen, Vorab-Übungen für die Fahrradprüfung in der 4. Klasse unter wohlmeinender polizeilicher Aufsicht, Spaßradeln mit dem „Eier“-Rad, Geschicklichkeitsfahren, Reifenflicken usw. Der Arbeitslosenverband betreute eine Malstrecke, die Verkehrswacht vermittelte mit nötigem Ernst das 1x1 im Straßenverkehr. Mitten drin eine polnische Schulkasse aus Police mit ihren Lehrerinnen und der Vorsitzende des Policer Fahrradclubs Wiesław Gaweł. Die AOK ließ auf Ergometern um die Wette strampeln. Dabei warb die AOK kräftig für ihre Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Vom 1. Juni bis zum 31. August geht es wieder darum, an mindestens 20 Tagen das Auto gegen den Drahtesel zu tauschen und zur Arbeit oder zur Berufsschule zu radeln. Auch Pendler können mitmachen. „Ein gelungener Vormittag“, urteilte Frauke de Vere Bennett, die ihre gewohnten Partner zur Seite gestellt sah. Radtage gab es jetzt zum 4. Mal in Pasewalk, das Projekt war noch während ihrer Anstellung bei der Stadtverwaltung entstanden, der Anstoß kam damals aus der Agenda-21-Gruppe. 40-km-Trip mit Sehenswürdigkeiten Wichtiger Partner war die ADFC-Kreisgruppe „Oderhaff“, deren Chef Winfried Zimmermann für die Familientour am Sonnabend über 40 km einen interessanten Rundkurs zusammengestellt hatte. Gut 40 Radfahrer gingen auf Tour mit den Stationen Ukranenland, Waldplatz Jatznick, Kapelle Dargitz und Lokschuppen Pasewalk. Auch hier wieder Gäste aus Police mit ihrem fröhlichen Bürgermeister Wladisław Diakun. Die ersten paar hundert Meter ging es natürlich auf dem schönen neuen Radweg zur Uecker hinunter. Der Fahrradaus-

Bürgermeister Rainer Dambach gibt das Startzeichen zur Familientour.

Polices Bürgermeister Diakun ist die Tour gut bekommen. Fotos (2): Nau.

flug war insgesamt für 6 Euro Teilnahmegebühr zu haben, darin eingeschlossen ein Mittagessen und die Sicherheit eines Begleitservice. Diese Vorsorge hatte sich als richtig erwiesen, kam es doch unterwegs in einem Fall zum Bruch eines Kettenritzels. Dank Dietmar Stachulski mit seinem Unternehmen für Wandern und Erlebnisreisen kam auch der Pechvogel gut wieder in Pasewalk an. Prominente Bahnradsportler am Start Doch zuerst schickte Startgeber Rainer Dambach am Sonnabendvormittag sechs ehrgeizige Sportler auf die Langstrecke. Das kleine Feld wurde von zwei prominenten Radsportlern angeführt, einmal Stefan Nimke vom track cycling team M-V und dem Polen Damian Zieliński, beide Bahnradsportler mit entsprechenden Muskelpaketen und zwar an Ober- und Unterschenkel. Vor diesem Hintergrund wird verständlich, warum Nimke die diesjährige Tour um Pasewalk herum als „anstrengend“ empfunden hatte. Der Schweriner ist Spezialist für die Bahn, die kurze Dis-

tanz und den ganz, ganz schnellen Antritt. Ausflüge wie den nach Pasewalk und längere Straßenrundfahrten macht er dennoch gern mit, wenn sie gut in sein Trainingsprogramm passen. Autogramm vom Olympiasieger Zu guter Letzt gab der Weltmeister und Olympiasieger ganz gelassen Autogramme an der Endstation der 4. Pasewalker Fahrradtage im Lokschuppen. Eines davon ergatterte sich der Schüler Kai Warnke, der mit als einer der ersten am Zielort eingetroffen war. Das Hauptfeld der Familien-Tour-Radler folgte ihm erst mit ein paar Minuten Verzögerung. Da hatte nämlich die Bahn zwischenzeitlich noch einmal die Schranken heruntergelassen. Übrigens: unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de. lassen sich die eigene Fahrleistung, der Kalorienverbrauch und mit einem CO2-Rechner auch der Beitrag für die Umwelt überprüfen. Unter allen Teilnehmern, die an mindestens 20 Tagen in die Pedalen getreten sind, werden Fahrräder, Radzubehör, Reisen und Wellness-Gutscheine verlost.


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Richard Robinson dominiert wieder das traditionelle Reitturnier zu Pfingsten Wieder Kreismeisterschaften im Voltigieren mit im Programm (PN/Nau). Seit scheinbar ewigen Zeiten gibt es im Pfingst-Programm der Pasewalker einen Fixpunkt: da ist Reit- und Springturnier. Die Jüngeren – wenn sie sich dafür interessieren – kennen schon kaum etwas anderes. Das 3-tägige Turnier ging jetzt sage und schreibe zum 52. Mal über das ausgedehnte Gelände des Pasewalker Pferdesportvereins am Stadtrand. Es ist die alljährliche Mammut-Aktion des Vereins. Gut an die 1.600 Besucher, 200 Starts verteilt über drei Tage, 25 Ehrenamtliche hinter den Kulissen, Reiter und Gespannführer aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Polen, Ausscheide unter Flutlicht, über allem ein Hauch von Ascot, wenn sich die Damen mit der Kreativität bei den sommerlichen Kopfbedeckungen auch etwas zurückhielten. Vereinschef Martin Kühl, Bauer in Wetzenow, ist zufrieden mit dem langen Wochenende. Es gab Pferdesport vom Feinsten, wenn auch nicht auf ganz großem Niveau. Immerhin zählt das Pasewalker Turnier zu den wichtigen und beständigen im Bundesland, und zu den großen, gemessen an der Teilnehmerzahl. Wollte man eine Messlatte von 1 bis 10 an die Reit- und Springturniere in M-V anlegen, rangiert das Pasewalker im guten Mittelfeld, meint Kühl. Großer Preis der Kürassierstadt Zwei Prominente machten auf sich aufmerksam. Einmal der Deutsch-Japaner Takashi Haase, als Gast aus Schleswig-Holstein, der als Nationenpreisreiter an den Start ging und das Flutlicht-Barriere-Springen am Sonntagabend für sich entschied. Den großen Preis der Kürassierstadt Pasewalk holte sich zum 3. Mal der gebürtige Brite Richard Robinson, der als Platzhirsch gilt. Robinson, der für den Reitverein Alter Landsitz Sommerstorf startete, hat die Pasewalker Trophäe zum dritten Mal errungen und zwar in der Klasse S**, die Springprüfung mit den höchsten Schwierigkeitsgraden, die als Königsdisziplin gilt. Dotiert immerhin mit 850 Euro Preisgeld und einem stattlichen Sachgeschenk dazu. Ganz am Rande bekamen auch die jüngsten Pferdesportler eine Gelegenheit, sich vor Publikum zu erweisen. Die Kreismeisterschaften im Voltigieren wurden nach langen Jahren wieder mit ins Programm des Pfingstturniers aufgenommen. Vier Teams gingen an den Start, sagte Dagmar Sagert,

Spannend und gut anzusehen: das Hindernisfahren mit Zweispännern zum Pasewalker Pfingstturnier

Seit vielen Jahren wieder Voltigierwettbewerbe im Programm des Pasewalker Pfingsturniers, hier die Mädchen vom gastgebenden Verein, Fotos (2): Nau.

die im Kreis von vielen „Mama des Voltigierens“ genannt wird. 2 x Pasewalk, 2 x von SV Brohmer Berge, dessen Mädchen sich den Kreismeistertitel holten. Akrobatik auf dem lebenden Pferd gab es in den Kategorien N für Nachwuchs und dann mini für die ganz jungen. In Pasewalk traten dieses Jahr nur Mädchen an. Preise hatte der Neubrandenburger Pferdesporthändler Gerhard Schreck zur Verfügung gestellt. Schaut man sich das Ausschreibungsheft an, wird auch an der Werbung sichtbar, wie

eine 52-jährige Tradition zustande kommt. Fast alles was Rang und Namen hat unter Pasewalker Gewerbetreibenden – und hier vor allem der schon länger ansässigen – findet sich als engagierter Sponsor wieder. Dahinter stecken dann kleine und größere Geldbeträge, Preise und anderweitige Unterstützung, wie auch die Stadt über die Vereinsförderung engagiert ist. Allen gilt der Dank des Vorstands, richtet Martin Kühl aus. Bei seinen Ehrenamtlichen revanchiert sich der Verein mit einem Grillabend.


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Fröhliche Jahreszeiten auf dem neuen Spielplatz der städtischen Kita Kindliche Bürgerbeteiligung trägt phantasievolle Früchte (PN/Nau). Mit einem fröhlichen Fest ist passend zum Internationalen Kindertag der neugestaltete Spielplatz der städtischen Kita „Haus der fröhlichen Jahreszeiten“ in der Fröbelstraße freigegeben worden. Das ausgedehnte Areal hinter dem Gebäude ist ein phantastischer Abenteuerspielplatz für Vorschulkinder, der das nasse Element einbezieht und der seinesgleichen sucht. Bei schönem Wetter drängen sich auf dem künstlichen Hügel die Kinder und probieren stets als erstes, ob denn schon das Wasser angestellt ist. Das Element übt hier wie überall auf der Welt eine magische Anziehung auf die Kleinen aus. Über einen einfachen kindgerechten Druckmechanismus wird der Zufluss ausgelöst, was Gerangel um die besten Plätze am Becken, am Schaufelrad und den Miniatur-Staustufen nach sich zieht. Da gibt es dann kein Halten mehr und keine Schonung für die Tageskleidung. Mit Plastikbechern lässt sich das Wasserspiel noch um einiges bereichern. Essen im Freien am runden Tisch So und ähnlich spielt sich die Szenerie nach jedem Frühstück ab, sofern es das Wetter zulässt. Als Gast am Zaun kann man weitere interessante Studien betreiben, was die neugestalteten Außenanlagen noch so alles ermöglichen, im Sand, auf den Klettergerüsten und dem verschlungenen Wegenetz, mit der Baumschaukel aus dickem Tau oder um den großen runden Tisch herum, der zum Versteckspiel einlädt wie zum Mittagessen im Freien. Von Beginn an war Wert darauf gelegt worden, Ideen und Wünsche der Kinder mit einzubeziehen, informierte Silke Wald schon bei einem früheren Besuch des Stadtreporters auf der Baustelle. Die hatten ihre Vorstellungen auf Zeichenblätter gemalt. Das Ergebnis der kindlichen Bürgerbeteiligung kann sich heute sehen lassen und darf guten Gewissens als „umgesetzt“ bezeichnet werden. Hüpffontänen fetzen Im Neubrandenburger Planungsbüro von Gundel Keil hatte die Stadt einen adäquaten Partner gefunden, der diese besonderen Wünsche zu realisieren wusste bei aller Berücksichtigung von TÜV und haustechnischen Voraussetzungen. Bauleiter Mark Köster von Frau Keils Büro war der organisatorische Kopf vor Ort, der auch die fet-

Die Vorschulkinder zeigen das Neueste in Sachen Mode.

Die Hüpffontänen sind stets ausgebucht. Fotos (2): Stadt

zigen Hüpffontänen ausfindig machte und nach Pasewalk holte. Das sind schlichte runde Podeste, die der Druck in der Wasserleitung nach oben schiebt. Je nach Körpergewicht und Schwung, den das Kind (oder auch der Erwachsene) auf dem Podest ausübt, spritzen Wasserstrahlen zur Seite. Den Jux kann man sich vorstellen. Weitere Beteiligte waren die Ga-La-Fa. Pawlak aus Ueckermünde, Brunnenbau Pietsch und ein Letziner Unternehmer, der die alten Spielgeräte überholt hat. Auch die Vorderfront des Hauses der fröhlichen Jahreszeiten war in die Neugestaltung einbezogen worden, es gibt jetzt si-

chere Treppen, eine Rolli-Auffahrt, neue Geländer, der Hausmeister bekam einen Abfallplatz, die Mitarbeiterinnen Fahrradständer. Alles in allem hat sich die Stadt die Sache etwas kosten lassen, wobei im Förder­dschungel ein passendes Programm mit Zuschüssen ausfindig gemacht werden konnte. Einmal 30.000 Euro vom Landkreis aus seinem Topf zum bedarfsgerechten Ausbau der Kindertagesförderung und 3.000 Euro von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung über die Bingo-Lotterie. Den Löwenanteil machen Städte­baufördermittel mit 300.000 Euro und reelle kommunale Haushaltsgelder von 100.000 Euro aus.


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Berit Idas Modelle schlafen tief und fest Sehenswerte Kunstausstellung in der Galerie des „U“ zu Pfingsten eröffnet (PN/Nau). Sie schlafen tief und fest. Bei Berit Ida hat man das untrügliche Gefühl, dass sie ihre Modelle just im Moment des Tiefschlafs und der versunkenen Träumerei festgehalten hat. In einem Fall suggeriert der dekorative Vorhang hinter der Schlafenden Traumbilder. Sie hat es in der Mitte ihrer Gemäldereihe platziert. Seit Kunst:Offen und Pfingsten gibt es in Pasewalk wieder eine ambitionierte Kunstausstellung zu sehen. Wer sich früher von Hochartifiziellem und Abstraktem vom Besuch abgehalten sah, braucht keine Scheu hegen. Berit Ida malt figürlich. Ihre Ausstellung ist „Im Augenblick der Stille“ überschrieben, so recht passend zum Sujet in Acryl, nämlich schlafenden Menschen. Schwungvoll bewegt kommen ihre plastischen Arbeiten zur Geltung. Hier geht die Künstlerin den umgekehrten Weg des Bildhauers, in dem sie das räumliche Gebilde aus Einzel-Material herstellt anstatt es aus dem Vollen herauszuschlagen oder in solches zu gießen. Das besondere bei Ida ist das Material. Sie verwendet Weidenzweige. Mal geschält, mal naturbelassen, mal von einer sehr dunklen Weidenart, mal gebleicht. Immer ergibt sich so auch eine farbliche Spannung. Die Rostockerin hat vor einiger Zeit auch eine Weidenarbeit im Kunstgarten hinterlassen, genannt „Die Welle“. Wollte unbedingt Malerin werden Weidenzweige sind nicht ihre einzigen Materialien. Sie bemalt menschliche Körper und macht ihre eigene Werbung, schminkt Kinder und betätigt sich auf clowneske Weise. Grundlagen sollen schon sehr früh entstanden sein, sagte die Künstlerin gegenüber PN. Schon ab dem 4. Jahr habe sie bei der Großmutter den Entschluss gefasst, Malerin zu werden. Unerschütterlich. Die Bildung dazu hat sie an der Fachhochschule für angewandte Kunst in Heiligendamm/Wismar zwischen 1997 und 2002 erworben, der legendären FAK aus DDRZeit. Die Schule in der weißen Stadt am Meer war schon länger für ihre hochwertige und intermediale Ausrichtung bekannt. Sprüht vor Kreativität Ida, mit vollem Namen Berit Ida Lüdtke, ist Mecklenburgerin und gehört zur jungen Künstlergeneration, die sich vielfältig auf mehreren Standbeinen betätigt, gut

Die Künstlerin vor dem Porträt ihrer schlafenden Großmutter. Das Gemälde ist unverkäuflich.

Da gerät figürliche Malerei schon ins Symbolhafte: Berit Idas Mittelbild der Acrylmalerei von Schlafenden. Fotos (2): Nau.

selbst zu vermarkten weiß und vor Einfällen und technischen Anwendungen schier sprüht. Sie ist in ein vielgestaltiges Netzwerk mit Kollegen und insbesondere künstlerisch tätigen Frauen eingebunden und macht auch mal für die Handelskette NETTO Gebrauchsgrafik. Bei aller Verschiedenheit legt die Ausstellung im „U“ auch einen schönen Grundzug ihrer Arbeiten offen. Und das ist eine heitere gelasse-

ne Grundstimmung. Das sollte doch einen Besuch lohnen. Weitere Informationen → www.beritida.de Die Ausstellung ist bis zum 21. Juli aufgebaut zu den üblichen Öffnungszeiten Di. und Do. von 14.00 bis 18.00 Uhr. Wer sich voranmeldet kann auch zu einem anderen Zeitpunkt den „Augenblick der Stille“ genießen.


Die Stadt bedankt sich bei allen Händlern und Gewerbetreiben der Marktstraße wie den Anwohnern für ihre Geduld und das Verständnis während der Bauarbeiten.

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kultur- & sporttermine Veranstaltungen in der Zeit von 9. Juli bis zum 5. August 2011

Klub der Volkssolidarität

Arbeitslosentreff

Arbeiterwohlfahrt

GroßeKirchenstraße 41 Tel.: 432110

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Familienzentrum Robert-Koch-Str. 6a Tel.: 210033

09.07.11

Geburtstagsfeier eines Mitgliedes

11.07.2011

14.00 Uhr: Chorprobe 14.00 Uhr: Wir spielen „Mensch ärgere Dich nicht“

12.07.2011

09.00 Uhr: Klubratssitzung 13.30 Uhr: Skat- und Spielnachmittag

13.07.2011

14.00 Uhr: Wanderung in Helga´s Garten 14.30 Uhr: Betreuungskurs 16.30 Uhr: Die Sportgruppe trifft sich

14.07.2011

14.00 Uhr: Terassencafé

15.07.2011

Geburtstag eines Mitgliedes

16.07.2011

Geburtstag eines Mitgliedes

18.07.2011

14.00 Uhr: Chorprobe 14.00 Uhr: Helga´s Waffelbäckerei

19.07.2011

14.00 Uhr: Kaffeenachmittag der OG „Mitte“

20.07.2011

13.00 Uhr: Halbtagsfahrt nach Christiansberg (Botanischer Garten)

21.07.2011

14.00 Uhr: Terassencafé

22.07.2011

Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen

25.07.2011

14.00 Uhr: Chorprobe 14.00 Uhr: Videonachmittag

26.07.2011

13.30 Uhr: Skat- und Spielnachmittag

27.07.2011

14.00 Uhr: Bingo 14.30 Uhr: Betreuungskurse 16.30 Uhr: Es wird Sport getrieben

28.07.2011

14.00 Uhr: Terassencafé mit Grillparty

29.07.2011

10.00 Uhr: Kegeln an der Berufsschule

01.08.2011

14.00 Uhr: Chorprobe 14.00 Uhr: Spielnachmittag

02.08.2011

09.00 Uhr: Klubratssitzung 13.30 Uhr: Skat- und Spielnachmittag 14.00 Uhr: Helga´s Waffelbäckerei

03.08.2011

14.00 Uhr: Sommerwanderung 16.30 Uhr: Die Sportgruppe trifft sich

04.08.2011

14.00 Uhr: Terassencafé

05.08.2011

Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen

12.07.11

10.00 Uhr: (An der Festwiese) Die Tiere auf dem Kinderbauernhof warten auf die kleinen Besucher. Das rollende Klassenzimmer lädt zum Basteln ein

19.07.11

(An der Festwiese) Die kleinen Schützlinge der Tagesmuttis freuen sich auf die Spielstrecke

21.07.11

(Eggesin Hans- Fischer- Str. 21) Die Schuldnerberatung gibt Tipps zur Haushaltsplanung.

28.07.11

14.00 Uhr: (Scheringer Str. 6) Eine Wanderung durch den Sommer mit Frau Krause

04.08.11

(14 Scheringer Str. 6) Die Kleiderkammer stellt die neuesten Sommermodelle vor.

09.08.11

13.00 Uhr: (An der Festwiese) Die Tiere des Kinderbauernhofs werden gefüttert und anschließend findet ein Kegelwettbewerb statt.

11.08.11

Ganztägig: Kleiderkammer beginnt die Sommerschlussaktion

12.08.11

10.00 Uhr: Stadt Pasewalk und der ALV laden zum 11. Erlebnistag ins Lindenbad ein. Öffnungszeiten: Schuldner- & Verbraucherinsolvenzberatung Mo.–Fr. 8.00–16.00 Uhr: (Pasewalk, Scheringer Straße 6) Die Schuldnerberatung berichtet über ihre Arbeitsweise und gibt Anregungen für eine objektive Haushaltsplanung. Beratungszentrum „Lichtblicke“ Bewerbungshilfen Di.–Mi. 8.00–15.00 Uhr Do. 7.30–15.00 Uhr Kleiderkammer/Möbelbörse Mo.–Do. 8.00–16.00 Uhr Fr. 8.00–15.30/13.00 Uhr Pasewalker Tafel Mo.–Do. 13..00–14.30 Uhr Fr. 12.00–13.00 Uhr Sa. 10.00–11.00 Uhr Suppenküche Mo.–Fr. 11.30–13.00 Uhr Lesestube Mo., Di., Fr.: 8.00–14.30 Uhr Mi., Do.: 9.30–16.00 Uhr Kinderbauernhof Jeden Dienstag 12.30–15.30 Uhr Schaufütterung Miniaturausstellung Im „Historischen U“ Besichtigung nach Vereinbarung

11.07.11

14.00 Uhr: Sport vor Ort

12.07.11

14.00 Uhr: Handarbeiten und klönen

13.07.11

10.00 Uhr: Seniorensport mit Gedächtnistraining 12.00 Uhr–13.30 Uhr: Info des Mieterbundes

14.07.11

14.00 Uhr: Brett- und Würfelspiele

18.07.11

14.00 Uhr: Besuch des Lindenbades

19.07.11

14.00 Uhr: Anfertigung von Handarbeiten

20.07.11

10.00 Uhr: Seniorensport mit Gedächtnistraining

21.07.11

14.00 Uhr: Probe der AWO-Singer

25.07.11

14.00 Uhr: Picknick im Wald

26.07.11

14.00 Uhr: Handarbeiten und klönen

27.07.11

10.00 Uhr: Seniorensport mit Gedächtnistraining

28.07.11

14.00 Uhr: Brett- und Würfelspiele

01.08.11

14.00 Uhr: Stadtrundgang mit Einkehr

02.08.11

14.00 Uhr: Kreativ-Nachmittag

03.08.11

10.00 Uhr: Seniorensport mit Gedächtnistraining

04.08.11

14.00 Uhr: Probe der AWO-Singer Sozialberatung vor Ort Mo., Di., Mi. von 9.00–12.00 Uhr bzw. telefonische Auskunft unter der Ruf-Nr. 03973/210033 möglich

CURA-Seniorencentrum montags bis freitags 8.00 Uhr–12.00 Uhr: Betreuungsvormittag für an Demenz erkrankte Bürger in der Bibliothek/Rühmann-Restaurant

11.07.2011

09.30 Uhr: Seniorensport im Betreuten Wohnen mit der Physiotherapeutin. 14.00 Uhr: Spielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant.

13.07.2011

14.00 Uhr: Die Mitglieder der MS-Gruppe treffen sich im Konferenzraum (WE 0)


Nr. 07/2011 15.00 Uhr: Wir laden ein zum Tanztee in das Rühmann-Restaurant/Betreutes Wohnen

15.07.2011

15.00 Uhr: Gottesdienst der Evangelischen Kirche im Wintergarten.

18.07.2011

09.30 Uhr: Seniorensport im Betreuten Wohnen mit der Physiotherapeutin 14.00 Uhr: Spielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant. 19.07.2011, 14 Uhr: Die Mitglieder des Behindertenverbandes treffen sich im Wintergarten.

20.07.2011

09.00 Uhr–12.00 Uhr: Seniorensportfest auf dem CURA-Gelände 15.00 Uhr: Katholischer Wortgottesdienst im Wintergarten.

25.07.2011

09.30 Uhr: Seniorensport im Betreuten Wohnen mit der Physiotherapeutin. 14.00 Uhr: Spielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant.

01.08.2011

09.30 Uhr: Seniorensport im Betreuten Wohnen mit der Physiotherapeutin. 14.00 Uhr: Spielenachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant

BRH-Seniorenverband Ortsverband Pasewalk, Tel.: 212395

DRK Ortsverein Blutspende in der Freiwilligen Feuerwehr Pasewalk, Pestalozzistraße 24: Blutspende im Feuerwehrgerätehaus Pasewalk Pestalozzistraße 24

25.07.2011

14.00–18.00 Uhr

29.08.2011

14.00–18.00 Uhr

09.09.2011

13.00–17.00 Uhr

26.09.2011

14.00–18.00 Uhr

Pommersche Landsmannschaft 27.07.2011

14.00 Uhr: Schreibender Pommer

Stadtbibliothek Öffnungszeiten: Montag: 13.00–18.00 Uhr Dienstag: 10.00–12.00 und 13.00–18.00 Uhr Mittwoch: geschlossen Donnerstag: 10.00–12.00 und 13.00–18.00 Uhr Freitag: 13.00–18.00 Uhr

Stadt-Museum/ Stadtinformation Tel.: 433182/251234 (Museum) Tel.: 213995/251232 (Stadt-Info) Öffnungszeiten:

Stadtinformation

Mo.–Fr.: 10.00–13.00 und 14.00–16.00 Uhr

Museum

Montag geschlossen Di.–Fr.: 10.00–13.00 und 14.00–16 .00 Uhr Sa.: 14.00–16.00 Uhr So.: geschlossen Gruppen werden nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten durch das Museum geführt.

Evangelische Kirchengemeinde Große Kirchenstraße 6 Jeden Dienstag trifft sich um 10.00 Uhr die Krabbelgruppe und um 15.30 Uhr der Kinderchor in St. Marien. Jeden Donnerstag ist um 9.00 Uhr eine Andacht in St. Spiritus! Mittwochs ist ab 14.00 Uhr Christenlehre im Jugendraum von St. Marien. Freitags ist um 18.00 Uhr Junge Gemeinde im Jugendraum von St. Marien.

09.07.11

19.30 Uhr: Orgelkonzert in St. Marien

10.07.11

09.00 Uhr: Gottesdienst in der Friedenskirche 10.00 Uhr: Gottesdienst in St. Marien

13.07.11

17.00 Uhr: Andacht in St. Georg SeeräuberJenny und der Rote Mond in St. Nikolai

15.07.11

15.00 Uhr: Gottesdienst im CURA-Seniorenheim 19.30 Uhr: Konzert der Thüringer Sängerknaben in St. Marien

17.07.11

10.00 Uhr: Gottesdienst in St. Marien

Eisenbahn-Erlebniszentrum

22.07.11

Lokschuppen (EEZ) Öffnungszeiten: Das Eisenbahnerlebniszentrum ist vom 15. April bis zum 15. Oktober täglich in der Zeit von 10.00–18.00 Uhr. Führungen außerhalb der Öffnungszeiten Anmeldungen unter Telefon 03973/216326.

24.07.11

Jugendhaus „FlyIn“

07.08.11

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 14.30–21.00 Uhr: Sonntag nach Vereinbarung. Unser Angebot: • Projektarbeit Spiel & Spaß • Tischfußball • Tischtennis • Dart- und Gesellschaftsspiele. Kostenlose Raumvermietung an Schulklassen und Vereine. (Beamer und Projektionsleinwand für Präsentationen nach Voranmeldung) Neues Angebot: kostenloser Internetzugang für Kinder. Ansprechpartner: Mario Niemann/Jörg Matysik Homepage: www.jugendhaus-flyin.de

19.30 Uhr: Orgel und Trompete in St. Marien 10.00 Uhr: Gottesdienst in St. Marien

27.07.11

19.00 Uhr: Jürgen Mladek liest aus seinen Büchern in St. Nikolai

31.07.11

10.00 Uhr: Gottesdienst in St. Marien 19.30 Uhr: Abschlusskonzert Musiksommer in St. Marien 09.00 Uhr: Gottesdienst in der Friedenskirche 10.00 Uhr: Gottesdienst in St. Marien Keine Krabbelgruppe in den Ferien! Jeden Donnerstag ist um 9.00 Uhr eine Andacht in St. Spiritus! Die Junge Gemeinde findet in den Ferien nach Absprache statt!

Landeskirchliche Gemeinschaft Pasewalk Gottesdienste:

13.08.2011

Tag der Heimat

Jugendtreff „HappyTogether“

Singegruppe im Historischen U immer um 16.45 Uhr:

Wir haben für euch geöffnet: Mo.–Do.: 14.00–20.00 Uhr und Fr. 14.00–21.00 Uhr Unsere ständigen Angebote: • Playstation • PC-Spiele • Tischtennis • Dart • Billard • Tischfußball • Brettspiele • HA-Hilfe.

12.07.2011 19.07.2011 26.07.2011 02.08.2011

PASEWALKER NACHRICHTEN

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10.07.2011 17.00 Uhr

17.07.2011 17.00 Uhr

24.07.2011 17.00 Uhr

31.07.2011 17.00 Uhr

Bitte lesen Sie weiter auf Seite 35 ... Weitere Details finden Sie auch unter www.pasewalk.de

Ringstraße 35 Tel.: 441330


PASEWALKER NACHRICHTEN

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Nr. 07/2011


Nr. 07/2011

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07.08.2011 17.00 Uhr

Holzhof der Caritas: Kirchenförsterei 4, Tel.: 216358 Beschäftigungsprojekte: Bahnhofstraße 29, Tel.: 436703

Gottesdienst in Stolzenburg

16.07.11

14.00 Uhr: Familiengottesdienst mit Gemeindefest in Stolzenburg

Katholische Kirchengemeinde sonntags, 10.30 Uhr: Heilige Messe in St. Otto in Pasewalk donnerstags, 9.00 Uhr: Heilige Messe in Viereck Maria Geburt freitags, 9.00 Uhr: Heilige Messe in St. Otto in Pasewalk Jeden 1. Freitag im Monat, 9.00 Uhr: Rentnermesse mit anschließendem Beisammensein in St. Otto in Pasewalk. Jeden Samstag, 17.00 Uhr: Vorabendmesse Viereck Maria Geburt

Jugendtelefon Das kostenlose Kinder- und Jugendtelefon ist in M-V unter (0800) 1 110 333 zu erreichen.

Feuerwehrmuseum Pasewalk Öffnungszeiten: sonntags 14.00–18.00 Uhr oder nach Vereinbarung, Tel.: 432537 oder 0171/8024374 museum@feuerwehr-pasewalk.de

Handball Pasewalker Handballverein von 1990 e. V. Uecker-Sporthalle

Neuapostolische Kirche Gottesdienste jeden Sonntag um 9.30 Uhr und mittwochs um 19.30 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in der Gartenstraße (Am „Kiek in de Mark“)

Fußball Pasewalker Fußballverein e. V. Sportplatz in den Anlagen/Kunstrasenplatz

17.08.2011

19.30 Uhr: Gottesdienst mit Bischof Schulz aus Hamburg

Wandern/Radfahren 13.08.2011

Caritas Pasewalk Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung Mühlenstraße 19, Tel.: 204462 Tagesstätte für alkoholkranke Menschen: Karl-Marx-Straße 10, Tel.: 210222

10.00 Uhr: Grenzüberschreitend Radwandern – auf zum Glambecksee bei Stettin • Strecke: Dobra-Bartoszewo-Glebokie-Dobra-LinkenGrambow-Ramin-Blankensee • Länge: ca. 60 km • Verantwortlich: Fam. Treichel • Mittagessen eingeplant

– Änderungen vorbehalten –

Jamie sucht ein Zuhause Der hübsche kastrierte Mischlings-Rüde wurde ca. 2004 geboren und hat eine Schulterhöhe von ca. 45 cm. Er stammt aus einer schlechten Haltung. Er lebte unter hundeunfreundlichen Bedingungen draußen. Zuerst ist er sehr zurück haltend, braucht einfach ein wenig Zeit, um zu begreifen, dass ihm nichts Schlimmes passiert. Dann fasst er schnell Vertrauen und ist sehr verschmust. Er genießt die Streicheleinheiten, die er wahrscheinlich früher nicht bekam. Mit Hündinnen ist er verträglich. Wir vermitteln Jamie gern zu liebevollen, geduldigen Menschen in ein Haus mit Garten oder Hof. Die zukünftigen Besitzer sollten schon hundeerfahren sein, denn trotz seiner Liebens-

PASEWALKER NACHRICHTEN

würdigkeit kann Jamie auch dominante Züge aufweisen. Aufgrund seiner Vorgeschichte hat er alles selbst entschieden. Er muss jetzt lernen, dass er sich am Menschen orientieren kann und muss, dass der Mensch die Grenzen und Regeln im Zusammenleben aufstellt. Kinder und Rüden sollten in seinem neuen Zuhause nicht sein. Fragen beantworten gern die Mitarbeiter/innen des Tierheimes in Sadelkow unter der Telefonnummer 039606 20597. Öffnungszeiten täglich 11-16 Uhr www.gnadenhof.de Spendenkonto: Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, BLZ 150 502 00, Konto 30 60 511 275

Vom

Pasewalker Glockenspiel erklingen im Juli 2011 folgende Melodien:

„Am Brunnen vor dem Tore“ „Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus“

jeweils 09.45 Uhr, 14.45 Uhr 15.45 Uhr, 17.45 Uhr Nächster Wechsel: August 2011 Auskunft: „Glockenspielmeister“ Fred Lüpcke Tel. mobil 0175/9677116


PASEWALKER NACHRICHTEN

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Nr. 07/2011

Schulen und Kitas Kinderwünsche gehen himmelaufwärts (PN/KN). Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni stiegen dutzende Luftballons in den blauen Frühlingshimmel. Schulleiter Ralf Schwarz hatte die Organisation in den Händen und sich zusammen mit den Stadtwerken auf dem Platz postiert. Nach und nach kamen mehrere Grundschulklassen und Kitas vorbeigezogen, die bunt bemalte Handzettel an ihre Luftballons knüpften, um sie steigen zu lassen. Die Kinder hatten den Wunsch nach Frieden und Spielmöglichkeiten für die ganze Welt aufgeschrieben, einige wünschten sich auch ganz persönliche Geschenke. Am Stand der Stadtwerke fiel für jedes Kind ein kleines Souvenir ab. Wirtschaftlicher Nebeneffekt: Bei Janny’s Eis in der Ueckerstraße brummte an dem Tag das Geschäft, auf dem Heimweg gingen die Gruppen an der Eisdiele vorbei. Foto: Nau.

Feierliche Zeugnisübergang an Abiturienten des Oskar-Picht-Gymnasiums Förderverein vergibt seinen Preis an Franziska Hiller aus Glantzhof

Die erfolgreichen Abiturienten der Klasse 12a in alphabetischer Folge: Dmitrij Byto`van, Christian Franke, Falko Giese, Marlena Janisiak, Krzysztof Janisiak, Wille Kaven, Jan Krüger, Daniel Lemke, Ron Papke, Stefan Scholwin, Sebastian Stern, Linda Telzerow Christopher-David-Trutwig und Michelle Zilowski, rechts vorn Tutorin Iris Juhnke.


Nr. 07/2011

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(PN/Nau). 37 Schüler des Oskar-PichtGymnasiums haben am 25. Juni ihre Abi­ turzeugnisse bekommen. Die feierliche Übergabe fand im Beisein von Eltern, Geschwistern und weiteren Angehörigen im Luisensaal des „U“ statt. Schulleiter Rüdiger Hundt verabschiedete sich mit bewegten Worten von einem offensichtlich guten Jahrgang, bevor am Abend der rauschende Abi-Ball über die Bühne ging. Hundt übersetzte für sich das Wort Abi mit „Ab in die Zukunft“. Trotz langer Be-

rufserfahrung habe er die Wandlung seiner 12-klässler von einem „Haufen pubertierender Teufelchen“ zu ernstzunehmenden jungen Leute am Ende des Schuljahres wieder mit Faszination erlebt. Er gab ihnen mit auf den Weg, sich nicht korrumpieren zu lassen von schneller Mark und Ruhm. „Bleibt Ihr selber“, rief er den festlich gekleideten Abiturienten zu, „und kommt wieder“. Unter den Schulabgängern wurden Falko Giese, Nicole Knorn und Maximilian Podein besonders her-

PASEWALKER NACHRICHTEN vorgehoben, die auf dem Abschlusszeugnis Durchschnittsnoten zwischen 1,1 und 1,4 erreichten. Nach 2009 vergab der Schulförderverein wieder seinen Oskar-Picht-Preis. Vorsitzender Reiko Kretzschmar überreichte die mit 250 Euro dotierte Auszeichnung an die Glantzhofer Abiturientin Franziska Hiller und würdigte damit auch deren außerschulisches Engagement, das zum guten Ruf des Gymnasiums beigetragen habe.

Klasse 12b mit bestandener Abiturprüfung: Jennifer Barz, Kim-Aljoscha Bressem, Chris Chmarra, Oliver Dominik, Matti Fehrmann, Julia Freund, Franziska Hiller, Alexander Holtz, Johanna Klimas, Nicole Knorn, Lisa Krotzin, Julia Lemanski, Lisa Lipke, Anja Löffelholz, Steffi Mahnke, Maximilian Podein, Karl-Barnim Reincke, Julia Sachs, Marie Siewert, Ewelina Sominka, Hannah Stern, Tim Wittkopp und Monika Wojcicka, rechts vorn Tutorin Dorit Engel. Auf. Nau.

Vereine „Volles Haus“ beim 10. Wandertag der Volkssolidarität (PN/Nau). „Volles Haus“ beim Kreiswandertag der Volkssolidarität 2011. Der Kreisverband hatte Mitte Juni in den Luisensaal des „U“ eingeladen. Von da aus ging es auf mehreren Routen durch Pasewalk und Umgebung. Rund 500 wanderfreudige Senioren hatten sich angemeldet.

Bürgermeister Rainer Dambach hieß die gutgelaunten Gäste aus dem Landkreis willkommen. Pasewalk ist immer auch eine historisch interessante Stadt, trotz großer Zerstörungen gegen Ende des II. Weltkriegs, fand der Bürgermeister. Die Stadterneuerung in den Jahrzehnten der DDR habe

deutliche Spuren hinterlassen und damit auch architektonische Spannungsfelder. Das lohne einen Stadtrundgang. Für die sachkundige Führung auf mehreren Routen von 3,5 und 10 km Länge hatten sich Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Ehrenamtliche zur Verfügung gestellt, für die Betag-


PASEWALKER NACHRICHTEN

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ten war eigens ein Bus eingesetzt worden. Glockenspielmeister Fred Lüpcke hatte das Geläut des Marktplatzes so programmiert, dass dieses Mal alle 15 Minuten eine Melodie ertönte. Auf den Kurzstrecken wurden die Gruppen zeitweise von Kindern aus der Kita „Am Storchennest“ der Volkssolidarität begleitet. Auch Kaiserin Auguste alias Brigitte Seifert im historischen Kostüm ließ es sich nicht nehmen, die Wanderfreunde zu begrüßen. Sicherheitshalber hatte das DRK auf der langen Strecke Begleiter zur Verfügung gestellt. Der Kreisverband der VS hatte mit zahlreichen Ehrenamtlichen den Tag gründlich vorbereitet. Dazu zählte auch ein kulturelles Programm und der Transfer vom Heimatort in die Kreisstadt – alles in allem für 15,- Euro Teilnehmergebühr. Um kostendeckend zu sein hat Ihr Verband zugeschossen, sagte Edith Salomon, Geschäftsführerin der VS. Am 27. August gibt es im schönen Schlosspark von Ludwigslust den 15. Landeswandertag, dann vom dortigen VS-Kreisverband ausgerichtet.

Nr. 07/2011

Bürgermeister Rainer Dambach als Schirmherr und Edith Salomon geben die Gastgeberstadt zum Wandern frei Foto: Nau.

Wer hat Lust zu tanzen und Theater zu spielen? Tanztheater 12 UER e. V.

Wir treffen uns jede Woche dienstags um 19.30 Uhr (außer in den Schulferien) in der Turnhalle der Schloßbergschule in Pasewalk, Schützenstraße 13, 17309 Pasewalk.

Experimentiert wird mit Bewegung, Stimme und inneren Bildern. D. h., den Körper für neue Ausdrucksformen zu sensibilisieren, ihn spielerisch zu entdecken und sich somit von gewohnten Bewegungsmustern zu lösen. Unter Anleitung des Tanzpädagogen und Ballettmeisters Bernd Kühne trainieren und

proben wir. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, aber Spaß, Freude und Bewegung garantiert! Jeder Interessierte von 14 bis 70 ist uns herzlich willkommen. Wer mitmachen will, meldet sich unter 0171/8922278. Brigitte Seifert freut sich über Ihren Anruf!

Medaillenregen bei Kreissportspielen (PN/PM). Die Nachwuchskämpfer des Pasewalker Judosportvereins gewannen zwölf Goldmedaillen bei den Kreissportspielen in Ueckermünde. In der U 10 gewannen Lotti Baier, Analena Behrendt, Bennet Böhlke, Vincent Vorreyer, Joey Roll, Tim Zech, Tobias Groß, Tobias Heremans und Ole Schwarz die Goldmedaille, Nico Uhder gewinnt Silber. In der Altersklasse U 12 wurden Felix Mönke, Julius Bluhm und Max Gärtner Kreismeister. Julian Laskewitz und Tom Schwarz gewannen Silber und Max Kempf die Bronzemedaille. Foto: Verein


Nr. 07/2011

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AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL

wir gratulieren Wir gratulieren den Jubilaren des Monates August 2011 zum Geburtstag und wünschen Ihnen für das neue Lebensjahr Gesundheit und viel Freude Gemeinde Blumenhagen Zum 76. Geburtstag Frau Ottilie Buttler Frau Helga Werth Zum 75. Geburtstag Herrn Adolf Lawrenz Herrn Klaus Börner Frau Gisela Bryniok Zum 72. Geburtstag Frau Erika Freund Gemeinde Brietzig Zum 79. Geburtstag Herrn Hermann Griebenow Zum 70. Geburtstag Herr Manfred Röhr Herr Jürgen Rippert Gemeinde Damerow Zum 86. Geburtstag Frau Ilse Konrad Zum 85. Geburtstag Frau Hilda Helwig Zum 81. Geburtstag Herrn Günther Trummer Gemeinde Fahrenwalde Zum 81. Geburtstag Herrn Hubert Rohde Zum 77. Geburtstag Herrn Karl Helwig Zum 75. Geburtstag Frau Waldtraud Schubert Zum 74. Geburtstag Frau Ruth Treczka Gemeinde Groß Luckow Zum 85. Geburtstag Herrn Walter Gädeke Zum 82. Geburtstag Herrn Siegfried Berg Zum 78. Geburtstag Frau Charlotte Berg Frau Marga Möhrke Gemeinde Jatznick Zum 91. Geburtstag Frau Erika Schwanke Zum 87. Geburtstag Herrn Walter Meyer Zum 85. Geburtstag Frau Inge Ruchberg Zum 84. Geburtstag Frau Gisela Klawiter

Zum 80. Geburtstag Herrn Arno Stange Herrn Karl-Ludwig Frehse Herrn Josef Ciesielski Zum 79. Geburtstag Herrn Günter Kühne Herrn Bruno Kühn Herrn Horst Kuschel Frau Ilse Weisig Zum 78. Geburtstag Herrn Helmut Blumberg Zum 77. Geburtstag Herrn Heinz Kapell

Zum 76. Geburtstag

Herrn Peter Boos Zum 75. Geburtstag Frau Ruth Jankowski Zum 74. Geburtstag Frau Gertraud Müller Zum 73. Geburtstag Herrn Ernst-Werner Dettmann Frau Helga Steingräber Zum 72. Geburtstag Herrn Gustav Schaffer Zum 71. Geburtstag Herrn Hans-Jürgen Schewe Frau Rosemarie Müller Zum 70. Geburtstag Herr Eberhard Busjahn Herr Peter Schenk Herr Siegfried Heiden Herr Gerhard Zeipelt Herr Armin Peter Gemeinde Klein Luckow Zum 88. Geburtstag Frau Ruth Mahlke Zum 71. Geburtstag Frau Renate Drapatsch Gemeinde Koblentz Zum 77. Geburtstag Frau Irmgard Salbreiter Zum 76. Geburtstag Herrn Erwin Nehls Zum 71. Geburtstag Herrn Hans-Dietrich Sturm Gemeinde Krugsdorf Zum 78. Geburtstag Frau Waltraud Gregula Zum 74. Geburtstag Frau Margot Brandt

Gemeinde Polzow Zum 80. Geburtstag Frau Margot Schönhoff Zum 79. Geburtstag Frau Elisabeth Giese Zum 77. Geburtstag Frau Ruth Buse Zum 75. Geburtstag Frau Anneliese Petersen

Zum 80. Geburtstag Herrn Heinz Berkholz Frau Christel Schillkowski Herrn Walter Gärtner Herrn Fritz Ewald Zum 78. Geburtstag Frau Ursula Oertel Zum 77. Geburtstag Herrn Hubert Petri Frau Ruth Bretsch Zum 75. Geburtstag Herrn Herbert Klug Zum 74. Geburtstag Herrn Hans Hirsemann Frau Gisela Zehl Zum 73. Geburtstag Frau Helga Leu Frau Jutta Roggow Zum 72. Geburtstag Frau Gerda Dachner Zum 71. Geburtstag Herrn Wilhelm Lorenz Zum 70. Geburtstag Herrn Manfred Mischke

Gemeinde Rollwitz Zum 79. Geburtstag Frau Ruth Rosenow Zum 76. Geburtstag Frau Marianne Marquardt Zum 74. Geburtstag Herrn Fritz Schmeißer Zum 70. Geburtstag Herrn Wolfgang Spindler Herrn Manfred Wolfgramm

Gemeinde Zerrenthin Zum 90. Geburtstag Frau Marie Spann Zum 78. Geburtstag Frau Elli Kaun Zum 71. Geburtstag Frau Renate Hartmann Zum 70. Geburtstag Frau Reinhild Pilz Frau Elfriede Schröder

Gemeinde Schönwalde Zum 97. Geburtstag Herrn Hermann Wilke Zum 84. Geburtstag Frau Irma Klockow Zum 77. Geburtstag Frau Christel Zühlke Zum 74. Geburtstag Herrn Horst Jeglinski Herrn Manfred Wroblewski Zum 70. Geburtstag Frau Irmgard Westphal

Gemeinde Züsedom Zum 80. Geburtstag Frau Theresa Lauterbach Zum 79. Geburtstag Frau Ursula Fuhrmann

Gemeinde Nieden Zum 89. Geburtstag Frau Ella Marquardt Zum 80. Geburtstag Frau Martha Glitza Zum 76. Geburtstag Herrn Horst Schwarz Zum 70. Geburtstag Herrn Hans-Joachim Nörenberg Gemeinde Papendorf Zum 72. Geburtstag Frau Ida Steinwehr Frau Erika Behnke

Gemeinde Viereck Zum 83. Geburtstag Frau Irmgard Cantow Frau Dora Kommnick

Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen: Das, worum du dich bemühst, mög dir gelingen – Wilhelm Busch – 1832–1908

Aufgrund des § 36 Meldegesetz M-V vom 12.10.1992 möchten wir darauf hinweisen, dass Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt des Amtes Uecker-Randow-Tal einlegen müssen.


AMTSBLATT AMT UECKER-RANDOW-TAL

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Nr. 07/2011

öffentliche bekanntmachungen Satzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen (Erschließungsbeitragssatzung) der Gemeinde Rollwitz Aufgrund des § 132 Baugesetzbuch (BauGB) und des § 5 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern in den derzeit geltenden Fassungen wird nach Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung Rollwitz vom 30. Juni 2011 folgende Satzung erlassen:

Erschließungsbeitragssatzung §1 Erhebung von Erschließungsbeiträgen

Erschließungsbeiträge werden nach den Bestimmungen des BauGB und dieser Satzung erhoben.

§2 Art und Umfang der Erschließungsanlagen

(1) Beitragsfähig ist der Erschließungsaufwand für: 1. Straßen, Wege und Plätze, die der Erschließung von Grundstücken dienen, ausgenommen solche in Kern-, Gewerbe- und Industriegebieten sowie in Sondergebieten mit der Nutzungsart: Einkaufszentren, großflächige Handelsbetriebe, Messe-, Ausstellungs-, Kongress- und Hafengebiet, an denen eine Bebauung zulässig ist. a) bis zu 2 Vollgeschossen mit einer Breite bis zu 12 m, wenn sie beidseitig und mit einer Breite bis zu 9 m, wenn sie einseitig anbaubar sind, b) mit 3 oder 4 Vollgeschossen mit einer Breite bis zu 15 m, wenn sie beidseitig und mit einer Breite bis zu 12 m, wenn sie einseitig anbaubar sind, c) mit mehr als 4 Vollgeschossen mit einer Breite bis zu 18 m, wenn sie beidseitig und mit einer Breite bis zu 13 m, wenn sie einseitig anbaubar sind, 2. Straßen, Wege und Plätze, die der Erschließung von Grundstücken dienen in Kern-, Gewerbe- und Industriegebieten sowie in Sondergebieten mit der Nutzungsart: Einkaufszentren, großflächige Handelsbetriebe, Messe-, Ausstellungs-, Kongress- und Hafengebiet, mit einer Breite bis zu 18 m, wenn eine Bebauung oder gewerbliche Nutzung beidseitig zulässig ist und mit einer Breite bis zu 13 m, wenn eine Bebauung oder gewerbliche Nutzung einseitig zulässig ist, 3. mit Kraftfahrzeugen nicht befahrbare Verkehrsanlagen (z.B. Fußwege, Wohnwege) mit einer Breite bis zu 5 m, 4. Sammelstraßen mit einer Breite bis zu 18 m, 5. Parkflächen, a) die Bestandteil der Verkehrsanlagen gemäß Nrn. 1, 2 und 4 sind, bis zu einer weiteren Breite von 6 m, b) die nicht Bestandteil der Verkehrsanlagen gemäß Nrn. 1, 2 und 4, aber nach städtebaulichen Grundsätzen innerhalb der Baugebiete zu deren Erschließung notwendig sind (selbständige Parkflächen), bis zu 15% der Flächen der erschlossenen Grundstücke, 6. Grünanlagen mit Ausnahme von Kinderspielplätzen, a) die Bestandteil der Verkehrsanlage gemäß Nrn. 1 bis 4 sind, bis zu einer weiteren Breite von 6 m, b) die nicht Bestandteil von Verkehrsanlagen, aber nach städtebaulichen Grundsätzen innerhalb der Baugebiete zu deren

Erschließung notwendig sind (selbständige Grünanlage), bis zu 15% der Fläche der erschlossenen Grundstücke. (2) Endet eine Verkehrsanlage mit einem Wendeplatz, so vergrößern sich die in Abs. 1 Nrn. 1, 2 und 4 angegebenen Maße um die Hälfte, mindestens aber um 8 m. (3) Ergeben sich nach Abs. 1 unterschiedliche Höchstbreiten, so gilt für die gesamte Verkehrsanlage die größte Breite. (4) Die in Abs. 1 Nrn. 1 bis 4 genannten Breiten sind Durchschnittsbreiten.

§3 Ermittlung des beitragsfähigen Erschließungsaufwands

Der beitragsfähige Erschließungsaufwand wird nach den tatsächlichen Kosten ermittelt.

§4 Anteil der Gemeinde am beitragsfähigen Erschließungsaufwand

Die Gemeinde trägt 10 v. H. des beitragsfähigen Erschließungsaufwands.

§5 Verteilung des umlagefähigen Erschließungsaufwands

(1) Der nach §§ 2 und 3 ermittelte und gemäß § 4 reduzierte beitragsfähige Erschließungsaufwand wird auf die erschlossenen Grundstücke (Abrechnungsgebiet) nach deren Flächen verteilt. Dabei wird die unterschiedliche Nutzung der erschlossenen Grundstücke nach Art und Maß berücksichtigt. (2) Als Grundstücksfläche i. S. des Abs. 1 gilt bei Grundstücken innerhalb des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes die Fläche, die baulich, gewerblich oder in vergleichbarer Weise genutzt werden kann. (3) Als Grundstücksfläche i. S. des Abs. 1 gilt bei Grundstücken außerhalb des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes und bei Grundstücken, für die ein Bebauungsplan Art und Maß der baulichen Nutzung nicht festsetzt (einfacher Bebauungsplan gem. § 30 Abs. 3 BauGB), a) soweit sie an die Erschließungsanlage angrenzen, die Flächen zwischen der gemeinsamen Grenze der Grundstücke mit der Erschließungsanlage und einer im Abstand von 50 m dazu verlaufenden Linie. Grundstücksteile, die lediglich die wegmäßige Verbindung zur Erschließungsanlage herstellen, bleiben bei der Bestimmung der Grundstückstiefe unberücksichtigt. b) soweit sie nicht angrenzen, die Fläche zwischen der Grundstücksgrenze, die der Erschließungsanlage zugewandt ist und einer im Abstand von 50 m dazu verlaufenden Linie. Überschreitet die tatsächliche Nutzung die Abstände nach Satz 1 Buchstabe a) oder Satz 2 Buchstabe b), so fällt die Linie zusammen mit der hinteren Grenze der tatsächlichen Nutzung. (4) Zur Berücksichtigung des unterschiedlichen Maßes der Nutzung wird die Fläche (Abs. 1 oder 3) vervielfacht mit a) 1,0 bei einer Bebaubarkeit mit einem Vollgeschoß, b) 1,3 bei einer Bebaubarkeit mit zwei Vollgeschossen, c) 1,5 bei einer Bebaubarkeit mit drei Vollgeschossen, d) 1,6 bei einer Bebaubarkeit mit vier oder fünf Vollgeschossen, e) 1,7 bei einer Bebaubarkeit mit sechs oder mehr Vollgeschossen, f) 0,5 bei Grundstücken, die in einer der baulichen oder gewerblichen Nutzung, vergleichbaren Weise genutzt werden können (z. B. Dauerkleingärten, Freibäder, Friedhöfe, Sportanlagen).


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(5) Für Grundstücke innerhalb des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes ergibt sich die Zahl der Vollgeschosse wie folgt: a) Ist die Zahl der Vollgeschosse festgesetzt, aus der höchstzulässigen Zahl der Vollgeschosse. b) Sind nur Baumassenzahlen festgesetzt, gilt als Zahl der Vollgeschosse die Baumassenzahl geteilt durch 3,5, wobei Bruchzahlen auf volle Zahlen auf- oder abgerundet werden. c) Ist nur die zulässige Gebäudehöhe festgesetzt, gilt als Zahl der Vollgeschosse die höchstzulässige Höhe geteilt durch 3,50 m, wobei Bruchzahlen auf volle Zahlen auf- oder abgerundet werden. Ist tatsächlich eine höhere als die festgesetzte Zahl der Vollgeschosse zugelassen oder vorhanden, ist diese zugrunde zu legen; dies gilt entsprechend, wenn die zulässige Baumassenzahl oder die höchstzulässige Gebäudehöhe überschritten werden. (6) Für Grundstücke außerhalb des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes oder für Grundstücke, für die ein Bebauungsplan die Zahl der Vollgeschosse nicht festsetzt: a) Bei bebauten Grundstücken aus der Höchstzahl der tatsächlich vorhandenen Vollgeschosse. Ist die Zahl der Vollgeschosse wegen der Besonderheit des Bauwerkes nicht feststellbar, gilt als Zahl der Vollgeschosse die Höhe des Bauwerkes geteilt durch 3,50 m, wo bei Bruchzahlen auf volle Zahlen auf- oder abgerundet werden. b) Bei unbebauten aber bebaubaren Grundstücken aus der Zahl der auf den Grundstücken der näheren Umgebung überwiegend vorhandenen Vollgeschosse. c) Bei Grundstücken auf denen keine Bebauung zulässig ist, die aber gewerblich genutzt werden können, werden zwei Vollgeschosse zugrunde gelegt. d) Bei Grundstücken, auf denen nur Garagen oder Stellplätze zulässig oder vorhanden sind, wird ein Vollgeschoß zugrunde gelegt. (7) Zur Berücksichtigung der unterschiedlichen Art der Nutzung werden die in Abs. 4 festgesetzten Faktoren um 0,5 erhöht a) bei Grundstücken in durch Bebauungsplan festgesetzten Kern-, Gewerbe- und Industriegebieten sowie Sondergebieten mit der Nutzungsart: Einkaufszentren, großflächige Handelsbetriebe, Messe-, Ausstellungs-, Kongress- und Hafengebiet; b) bei Grundstücken in Gebieten, in denen ohne Festsetzung durch Bebauungsplan eine Nutzung wie in den unter Buchstabe a) genannten Gebieten vorhanden oder zulässig ist; c) bei Grundstücken außerhalb der unter den Buchstabe a) und b) bezeichneten Gebiete, die gewerblich, industriell oder in ähnlicher Weise (z.B. Grundstücke im Büro-, Verwaltungs-, Post-, Bahn-, Krankenhaus- oder Schulgebäude) genutzt werden, wenn diese Nutzung nach Maßgabe der Geschoßfläche überwiegt. Liegt eine derartige Nutzung oder Bebauung oder zusätzlich zu Bebauung vor, gilt die tatsächlich so genutzte Fläche als Geschoßfläche. (8) Abs. 7 gilt nicht für durch selbständige Grünanlagen erschlossene Grundstücke.

§6 Mehrfach erschlossene Grundstücke

(1) Für Grundstücke, die durch jeweils mehrere gleichartige, voll in der Baulast der Gemeinde stehenden Erschließungsanlagen 1.S. von § 2 (1) Nr. 1-6 erschlossen werden (z.B. Eckgrundstücke, Grundstücke zwischen 2 Erschließungsanlagen) wird die sich nach § 5 Abs. 2 und 3 ergebende Grundstücksfläche bei der Verteilung des umlagefähigen Aufwandes für jede Erschließungsanlage nur mit zwei Dritteln angesetzt. (2) Die Vergünstigungsregelungen nach Abs.(1) gelten nicht bei Grundstücken in Gewerbe-, Industrie- und Kerngebieten sowie bei Grundstücken die überwiegend gewerblich oder industriell genutzt werden.

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(3) Mehrfach erschlossene Grundstücke sind bei gemeinsamer Aufwandsermittlung in einer Erschließungseinheit bei der Verteilung des Erschließungsaufwandes nur einmal zu berücksichtigen.

§7 Kostenspaltung

Der Erschließungsbeitrag kann für 1. Grunderwerb, 2. Freilegung, 3. Fahrbahnen, 4. Radwege, 5. Gehwege, 6. unselbständige Parkflächen, 7. unselbständige Grünanlagen, 8. Mischflächen, 9. Entwässerungseinrichtungen, 10. Beleuchtungseinrichtungen gesondert und in beliebiger Reihenfolge erhoben werden. Mischflächen i. S. v. Ziffer 8 sind solche Flächen, die innerhalb der Straßenbegrenzungslinien Funktionen der in den Ziffern 3 - 7 genannten Teileinrichtungen miteinander kombinieren und bei der Gliederung der Erschließungsanlage ganz oder teilweise auf eine Funktionstrennung verzichten.

§8 Merkmale der endgültigen Herstellung der Erschließungsanlage

(1) Straßen, Wege und Plätze, mit Kraftfahrzeugen nicht befahrbare Verkehrsanlagen, Sammelstraßen und selbständige Parkflächen sind endgültig hergestellt, wenn a) ihre Flächen im Eigentum der Gemeinde stehen und b) sie über betriebsfertige Entwässerungs- und Beleuchtungseinrichtungen verfügen. Die flächenmäßigen Bestandteile ergeben sich aus dem Bauprogramm. (2) Die flächenmäßigen Bestandteile der Erschließungsanlage sind endgültig hergestellt, wenn a) Fahrbahnen, Gehwege und Radwege eine Befestigung auf tragfähigem Unterbau mit einer Decke aus Asphalt, Beton, Platten, Pflaster aufweisen; die Decke kann auch aus einem ähnlichen Material neuzeitlicher Bauweise bestehen; b) unselbständige und selbständige Parkflächen eine Befestigung auf tragfähigem Unterbau mit einer Decke aus Asphalt, Beton, Platten, Pflaster, Rasengittersteinen aufweisen; die Decke kann auch aus einem ähnlichen Material neuzeitlicher Bauweisen bestehen; c) unselbständige Grünanlagen gärtnerisch gestaltet sind; d) Mischflächen in den befestigten Teilen entsprechend Buchstabe a) hergestellt und die unbefestigten Teile gemäß Buchstabe c) gestaltet sind. (3) Selbständige Grünanlagen sind endgültig hergestellt, wenn ihre Flächen im Eigentum Gemeinde stehen und gärtnerisch gestaltet sind.

§9 Immissionsschutzanlagen

Bei Anlagen zum Schutz von Baugebieten gegen schädliche Umwelteinwirkungen i. S. des Bundes-Immissionsschutzgesetz werden Art, Umfang, Merkmale der endgültigen Herstellung sowie die Verteilung des beitragsfähigen Erschließungsaufwandes durch Satzung im Einzelfall abweichend geregelt.


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§ 10 Vorausleistungen Die Gemeinde kann für Grundstücke, für die eine Beitragspflicht noch nicht oder nicht in vollem Umfang entstanden ist, Vorausleistungen bis zur Höhe des voraussichtlichen Erschließungsbeitrages erheben.

§ 11 Ablösung des Erschließungsbeitrages

Der Erschließungsbeitrag kann abgelöst werden. Der Ablösebetrag bemisst sich nach der voraussichtlichen Höhe des nach Maßgabe der Satzung zu ermittelnden Erschließungsbeitrages.

§ 12 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt rückwirkend zum 24.11.2007 in Kraft. Alle bisher geltenden Erschließungsbeitragssatzungen der Gemeinde Rollwitz treten damit außer Kraft. Rollwitz, den 30.06.2011

Marquardt Bürgermeister (Siegel)

Jahresrechnung des Amtes Uecker-Randow-Tal für das Haushaltsjahr 2010

Nr. 07/2011

Bekanntmachung Öffentliche Auslegung des Entwurfs der Klarstellungs- u. Ergänzungssatzung der Gemeinde Koblentz, Teilbereich Seeweg gem. § 34 Abs. 4 Nr. 1 und 3 BauGB Die Gemeindevertretung Koblentz hat in ihrer Sitzung am 15.06.2011 den Beschluss über die Billigung des Entwurfs der Klarstellungs- und Ergänzungssatzung der Gemeinde Koblentz, Teilbereich Seeweg und der Begründung gefasst. Die öffentliche Auslegung des Entwurfs der Satzung und der Begründung liegen in der Zeit vom 18.07.2011 bis 18.08.2011 im Amt UeckerRandow-Tal, Bauverwaltung, Zimmer 104, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, während folgender Zeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Während der Auslegungsfrist können von jedermann Bedenken und Anregungen zu dem Entwurf schriftlich oder während der Auslegungszeiten zur Niederschrift vorgebracht werden. Auslegungszeiten Mo., Mi., Do.: 08.00–12.00 Uhr u. 13.00–15.30 Uhr Di.: 08.00–12.00 Uhr u. 13.00–18.00 Uhr Fr.: 08.00–12.00 Uhr Übersichtsplan: unmaßstäblich

Der Amtsausschuss des Amtes Uecker-Randow-Tal hat in seiner Sitzung am 19.04.2011 die Jahresrechnung 2010 festgestellt und dem Amtsvorsteher vorbehaltlos Entlastung erteilt. Die Jahresrechnung und die Erläuterungen liegen während der Dienststunden im Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, Zimmer 111, für jeden zur Einsichtnahme aus. Pasewalk, den 09.07.2011

Fischer Amtsvorsteher (Siegel)

Jahresrechnung der Gemeinde Jatznick für das Haushaltsjahr 2010 Die Gemeindevertretung der Gemeinde Jatznick hat in ihrer Sitzung am 28.04.2011 die Jahresrechnung 2010 festgestellt und dem Bürgermeister vorbehaltlos Entlastung erteilt. Die Jahresrechnung und die Erläuterungen liegen während der Dienststunden im Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, Zimmer 111, für jeden zur Einsichtnahme aus.

Koblentz, 30.06.2011

Pasewalk, den 09.07.2011

Fischer Bürgermeister (Siegel)

Grygula Bürgermeisterin Siegel


Nr. 07/2011

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Bekanntmachung der Gemeinde Krugsdorf über die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes Nr. 6 „Campingplatz Krugsdorf“ Die Gemeindevertretung Krugsdorf hat in ihrer Sitzung am 16.06.2011 den Beschluss über die Billigung des Entwurfs des Bebauungsplanes Nr. 6 „Campingplatz Krugsdorf“, bestehend aus der Planzeichnung und der Begründung mit Umweltbericht gefasst. In der Zeit vom 18.07.2011 bis 18.08.2011 erfolgt im Amt Uecker-Randow-Tal, Bauverwaltung, Zimmer 104, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB.

2.) - FFH-Vorprüfung für die Natura-Gebiete:

SPA DE 2450-402 FFH DE 2450-301

Im Rahmen der öffentlichen Auslegung kann Einsicht in die v. g. Informationen (Stellungnahmen und FFH Vorprüfungen) genommen werden. Übersichtsplan: unmaßstäblich

Auslegungszeiten Mo., Mi., Do.: 08.00–12.00 Uhr u. 13.00–15.30 Uhr Di.: 08.00–12.00 Uhr u. 13.00–18.00 Uhr Fr.: 08.00–12.00 Uhr In der Zeit der öffentlichen Auslegung können von jedermann Bedenken und Anregungen zu dem Entwurf und dessen Begründung schriftlich oder während der o. g. Zeiten zur Niederschrift vorgebracht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan gemäß § 4a Abs. 6 BauGB unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist. Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung (Einleitung Normenkontrolle) unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können. Zu dem Entwurf des Bebauungsplanes liegen derzeit folgende umweltbezogene Informationen vor: 1.) - Immissionsschutz (Stellungnahme der unteren Immissionsschutzbehörde) - Wasser und Boden (Stellungnahme der unteren Wasserbehörde) - Eingriffe in die Natur und Landschaft (Stellungnahmen der unteren Naturschutzbehörde, des Forstamtes und des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz u. Geologie M-V)

Benachrichtigung durch die Gemeindewahlleitung entsprechend § 46 (5) LKWG Herr Heinz Lass hat schriftlich am 14.06.2011 sein Mandat als Gemeindevertreter der Gemeinde Jatznick niedergelegt. Für Herrn Heinz Lass rückt Herr Friedhelm Bock als Gemeindevertreter in die Gemeindevertretung Jatznick nach.

Lanin Gemeindewahlleitung

Krugsdorf, 30.06.2011

Schilling Bürgermeister Siegel

Bekanntmachung Der Wahlausschuss der Gemeinde Zerrenthin gibt bekannt, dass die Wahl des Bürgermeisters/der Bürgermeisterin am 4. September 2011 abgesagt wird. Für die Wahl gab es keinen Wahlvorschlag. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass gemäß § 67 Abs. 4 LKWG i. V. m. § 40 Abs. 4 LKWG die Gemeindevertretung den Bürgermeister/ die Bürgermeisterin wählt. gez. Flemming Gemeindewahlleiter

Amt Uecker-Randow-Tal Haupt- und Ordnungsamt

Schiedsstelle des Amtes Uecker-Randow-Tal Seit 1994 unterhält das Amt eine gemeinsame Schiedsstelle für die amtsangehörigen Gemeinden. Die Aufgaben der Schiedsstelle werden von Schiedspersonen ehrenamtlich wahrgenommen.

Alle fünf Jahre erfolgt eine Neuwahl der Schiedspersonen. Derzeit sind für das Amtsgebiet die beiden folgenden Schiedspersonen tätig: Herr Frank Schulz, Jatznick OT Sandförde Frau Jutta Bobsien, Polzow


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Die Schiedsstelle führt auf Antrag unter Beachtung ihrer örtlichen und sachlichen Zuständigkeit in bürgerlichen Rechtsangelegenheiten das Schlichtungsverfahren sowie in Strafsachen (Hausfriedensbruch, Beleidigung, Verletzung des Briefgeheimnisses, Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung) das Sühneverfahren durch.

Vermessungsbüro, Krawutschke • Meißner • Schönemann Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure Geschäftsstelle Anklam: ÖbVI Meißner Friedländer Str. 16 17389 Anklam An die Erben von Emil Gutzmer

Grenzfeststellungs- und Abmarkungsmitteilung Antrags-Nr.: AK 102542 Anlässlich der Liegenschaftsvermessung in der Gemeinde Jatznick, Gemarkung Jatznick, Flur 11, Flurstück 27, 29 ist am 25.05.2011 um 09.30 Uhr zur Anhörung im Grenzfeststellungs- und im Abmarkungsverfahren ein Grenztermin abgehalten worden. Entsprechend der Darstellung in der bei obiger Behörde einsehbaren Kopie der Grenzniederschrift über den Grenztermin sind bei der Vermessung die Grenzen Ihres Flurstückes festgestellt – und abgemarkt – sowie die neuen Grenzen festgelegt – und abgemarkt – worden. Die Grenzfeststellung – und die Abmarkung – werden Ihnen hiermit bekanntgegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass derjenige ordnungswidrig handelt, der vorsätzlich unbefugt Vermessungs- und Grenzmarken verändert oder beseitigt. Rechtsbehelfsbelehrung Gegen die Grenzfeststellung – und die Abmarkung – kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist bei mir (Anschrift siehe oben) schriftlich oder zur Niederschrift zu erheben. Diese Mitteilung gilt 14 Tage nachdem sie öffentlich zugestellt bzw. ausgehändigt wurde als bekanntgegeben. Hinweis Die Entscheidung über den Widerspruch kann kostenpflichtig sein, wenn sich die Grenzfeststellung – und die Abmarkung – als richtig bestätigt(en).

Nr. 07/2011

Der Antrag auf Durchführung des Schlichtungs- bzw. Sühneverfahrens sowie deren Rücknahme sind beim Amt Uecker-Randow-Tal schriftlich einzureichen. Er muss Namen, Vornamen und Anschrift der Parteien, eine allgemeine Angabe des Streitgegenstandes und die Unterschrift des Antragstellers enthalten.

Im Auftrag des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern, Dienststelle Ueckermünde führen wir in der Zeit vom 13. Juli 2011 bis 31. August 2011 Mäharbeiten an der Uecker im Bereich von Eggesin bis Nieden durch. FSG Forst Service & GWU GmbH & Co. KG, Telefon 039754/2550

Mitteilung des Haupt- und Ordnungsamtes

Wann dürfen Rasenmäher benutzt werden? Rasenmäher und andere motorbetriebene Gartengeräte dürfen nur werktags während der Zeit von 07.00 bis 20.00 Uhr in Gang gesetzt werden. An Sonn- und Feiertagen gehören diese Geräte ganztägig in den Schuppen. Für besonders lärmintensive Geräte wie Freischneider, Grastrimmer/Graskantenschneider, Laubbläser und Laubsammler gelten weiter eingeschränkte Nutzungszeiten. Lediglich werktags von 09.00 bis 13.00 Uhr sowie von 15.00 bis 17.00 Uhr besteht die Möglichkeit v. g. Geräte in Betrieb zu nehmen. Man beachte außerdem an den Werktagen eine zweistündige Mittagsruhe von 12.00 bis 14.00 Uhr. Auch wenn die Lärmschutzvorschriften bereits über einige Jahre hinweg gelten, geraten diese auch bei einer Reihe von Bewohnern unseres Amtsgebietes jedes Jahr in Vergessenheit. Auf diese Weise möchten wir entsprechende Regeln wieder in Erinnerung rufen und dringend um deren Befolgung bitten.

– Öffentliche Bekanntmachungen Ende –

Aus den Gemeinden Kluge Gedanken in Klein Luckow zur Fusionierung (URT/Schrom). Viele kluge Gedanken machten die Runde, als sich die Klein Luckower am 6. Juni 2011 während der Sitzung der Gemeindevertreter in der Dorfstube in Groß Spiegelberg mit Sorgfalt auf die Fusionierung mit den Gemeinden Jatznick und Blumenhagen vorbereiteten. Dazu werden sich die Gemeindevertreter während einer Versammlung in Klein Luckow mit den Luckower und Spiegelberger zusätzlich auf die Wünsche und Vorschläge der Einwohner stützen, um Ende August den Gebietsänderungsvertrag zu unterschreiben. Klein Luckow, Gemeinde Jatznick, wird dann auf dem Ortseingangsschild stehen. Das „Innere“ der Gemeinde, der Geist des Zusammenlebens, die Sport- und Kulturgüter, die Feuerwehr bis hin zu den traditionellen Veranstaltungen wie das Osterfeuer, die Maibaumfeier, das weit über die Gemeindegren-

Auf eine Länge von rund achtzig Metern wurde die Parkmauer in Groß Spiegelberg saniert. Foto: Günter Schrom


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zen beliebte Fußballturnier zum Herrentag bleiben Tradition, die von den Bürgern geprägt worden sind. „Das Gemeindeeigentum darf auch nach der Fusionierung nicht veräußert werden“, sagte Bürgermeister Klaus Peters (Bürgerinitiative Groß Spiegelberg). „Wann endlich werden die hohen Pappeln, dessen Wurzeln die Straße hochnehmen, sich unter dem Neubau in Klein Luckow breit machen, ihre trockenen Äste bei jedem Sturm zu einer Gefahr für die Bürger werden, gefällt“, wollte Marlies Kücken während der Einwohnerfragestunde wissen. Alfred Fiebig, 1. Stellvertreter des Bürgermeisters (Wählergemeinschaft Klein Luckow) schlug vor, diese Pappeln zu fällen und dafür eine Ausgleichpflanzung vorzunehmen. Hier setzen die Klein Luckower auf die Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde vom Landkreis. Im Bericht über wichtige Angelegenheit der Gemeinde informierte Bürgermeister Klaus Peters darüber, dass ab 1. Juni 2011 Frank Sprung aus Klein Luckow als Gemeindearbeiter für ein Jahr in der Gemeinde tätig ist und die Gemeinde einen Rasentraktor gekauft habe. „Der Parkweg in Groß Spiegelberg ist in einer guten Qualität fertig gestellt und auch die Parkmauer auf einer Länge von rund achtzig Metern im letzen Jahr durch die OAS-Mitarbeiter Konrad Klein, Wolf-Dieter Schmidt, Norbert Dünow und Reinhard Hauke in guter Qualität saniert“, sagte Peters. „Die Gemeine Klein Luckow kann zwar die Einnahmen und Ausgaben, die in ihrem Wirkungsbereich liegen, haushaltsmäßig kalkulieren und einplanen, sie hat jedoch auf die Höhe der Zuweisungen keine direkte Einflussnahme, sodass der Finanzplan im Jahre 2012 zwar wieder ausgeglichen werden kann, in den darauf folgenden Jahren hingegen ist unter den derzeitigen finanzwirtschaftlichen Gegebenheiten der Verwaltungshaushalt nicht, der Vermögenshaushalt jedoch ausgeglichen“, schlussfolgerte Bürgermeister Klaus Peters beim Haushaltskonsolidierungskonzept für das Jahr 2011. Der Vermögenshaushalt der Gemeinde ist mit 264.500 € ausgeglichen. Im Verwaltungshaushalt reichen die Einnahmen von 345.300 € nicht, um die Ausgaben, darunter die der hohen Kreis- und Amtsumlagen, auszugleichen. Es klafft ein Fehlbedarf von 29.500 €. Einstimmig wurde das Haushaltskonsolidierungskonzept 2011 beschlossen. Im geschlossenen Teil berieten die Gemeindevertreter über Bau- und Grundstücksangelegenheiten.

Neue Straßennamen in Blumenhagen (URT/Schrom). Namen wie Dorfstraße sind in vielen Gemeinden des Amtes Uecker-Randow-Tal in Vorbereitung der Gemeindefusionen nicht mehr gefragt, da es diesen Namen nur in einer der Gemeinden geben darf, die nach dem Gebietsänderungsvertrag fusionieren. So auch in der Gemeinde Blumenhagen, deren Gemeindevertreter während der Sitzung am 9. Juni 2011 das Thema heiß diskutierten, ohne letztendlich auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Die lange Dorfstraße soll aufgesplittet werden und mit einzelnen Namen und Nummern bedacht werden. Im OT Spiegelberg der Gemeinde Klein Luckow gibt es auch eine Dorfstraße, dessen Name, so ergaben die Absprachen während der Sitzungen der Gemeindevertreter aus Jatznick, Blumenhagen und Klein Luckow zu Fragen der Fusion, bestehen bleiben soll. „Überhaupt“, so Bürgermeister Horst Kenner, „fanden die durchgeführten Gespräche zum Gebietsänderungsvertrag in ehrlicher Offenheit und im Einvernehmen statt, künftig gemeinsam das neue Gemeindemodell zu gestalten“. Anfang 2012 macht sich eine Ergänzungswahl für die neue Gemeindevertretung notwendig. Die Gemeindevertretung der aufnehmenden Gemeinde Jatznick wird von acht auf dreizehn Mitglieder erhöht. Drei sollen aus Blumenhagen und zwei aus Klein Luck-

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ow dazu kommen, die bis zu den Neuwahlen 2014 das Zepter in der Hand halten. Wiederholt bedauert wurde, dass sich die Gemeinde Groß Luckow noch nicht zu einer Fusion entschließen konnte. Während der umfassenden inhaltlichen Diskussion zum Entwurf des Gebietsänderungsvertrags flossen viele Gedanken und Vorschläge ein, die in einer weiteren Sitzung präzisiert und den Bürgern der Gemeinde während der Einwohnerversammlung am 8. Juli um 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus vorgetragen und mit ihnen diskutiert werden sollen. Während der Einwohnerfragestunde monierte Gemeindewehrführer Hauptbrandmeister Christian Berndt, wie in der letzten Gemeindevertretersitzung über die Fragen der Freiwilligen Feuerwehr, ihrer Arbeit, über die Nichtteilnahme am Amtsfeuerwehrtag oder andere Themen diskutiert wurde, ohne das er dabei Rede und Antwort stehen konnte. „Wir machen unsere Hausaufgaben in der Feuerwehr. Personalmangel durch Krankheit und Arbeit machten eine Teilnahme am Amtsfeuerwehrtag nicht möglich“, sagte Berndt. Er stellte den Antrag, dass sich die Vorstände der Feuerwehr und des Sportvereins gemeinsam mit dem Bürgermeister zu einer Diskussionsrunde treffen, um offenen Fragen zu klären. Er dankte seinen Kameraden, die sich beim Großbrand in Strasburg durch hohe Einsatzbereitschaft ausgezeichnet haben, stand

Eine neue Platte für Tanz und andere Darbietungen zu Veranstaltungen aller Art wurde am Spartenheim aus Beton gegossen. Foto: Günter Schrom

danach auf und verließ die Sitzung, ohne auf eine Antwort der Gemeindevertreter zu warten. Bürgermeister Kenner verwies darauf, dass der stellvertretende Wehrführer, Frank Bollmann, im Gemeinderat und im Bauausschuss tätig ist und der Informationsfluss zum Gemeindewehrführer hinlänglich gesichert sei. Nicht mehr zu Potte kommen Bürgermeister Horst Kenner und die im landwirtschaftlichen Nebenerwerb tätigen Schafzüchter Carsten Bernhardt und Jochen Petter, die bisher ihre kleine Herde von vierzehn Schafen auf der so genannten Gemeindewiese, die der BVVG gehört, gehalten haben. Aufgrund der ständigen Umlegung der Einzäunung auf der ca. drei Hektar großen Wiese kam es zu Diskrepanzen, wie beide während der Sitzung darlegten. „Unsere Schafe werden jetzt auf der Wiese im Gutspark, auf dem Privatbesitz des neuen Eigentümers fett und pflegen die Wiese“, konstatierten die beiden Schafzüchter. In seinem Bericht über wichtige Angelegenheiten der Gemeinde informierte Bürgermeister Horst Kenner darüber, das EON.edis eine neue Mittelspannungsleitung in der Ortslage verlegen wird. Er dankte den Kameraden der FFw für die Mitgestaltung des Kindertages, für den Fackelumzug bis hin zum Lagerfeuer. Nicht sonderlich gut, im Gegensatz vergangener Jahre, sei die Unterstützung durch die Ortsgruppe der Volkssolidarität in diesem Jahr beim Kindertag gewesen. Eine neue Platte für Tanz und andere Darbietungen zu Veranstaltungen aller Art wurde am Spartenheim durch die Bürger der Gemeinde in vier Einsätzen bis zum Vormittag am Oster-


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samstag aus Beton gegossen. Nach dem einstimmigen Beschluss über das Haushaltskonsolidierungskonzept für das Jahr 2011 stand fest: „Die Gemeinde Blumenhagen wird Ende des Jahres den Fehlbedarf auf eine „schwarze Null“ setzen“, konstatierte Bürgermeister Horst Kenner. Im geschlossenen Teil wurde über Bau- und Grundstücksangelegenheiten beraten.

Niedener wollen über Fusionsgespräche beraten (URT/Schrom). „Der Hauptausschuss habe seit der letzten Gemeindevertretersitzung nicht getagt“, gab Bürgermeisterin Roswitha Retzlaff (Wählergemeinschaft „Niedener Bürgerschaft“) in ihrem Bericht über wichtige Angelegenheiten der Gemeinde während der Gemeindevertretersitzung am 14. Juni 2011 im Gemeindezentrum bekannt. Sie informierte die fünf Gemeindevertreter sowie die anwesenden Bürger darüber, dass Hartmut Reussow als Gemeindearbeiter sowie zwei Männer und eine Frau als Ein-Euro-Jobber in der Gemeinde tätig sind. Der Sportplatz sei abgeschottert worden, die Kegelbahn kann jedoch nicht ausgebessert werden. Und dass sich die Kosten für die Baumaßnahmen zur Entwässerung am Saal von 4.500 € auf 6.400 € erhöht haben. In der Niedener Gemeindevertretung, die die derzeit 184 Bürger vertritt, gibt es keine Ausschüsse. Während der Einwohnerfragestunde machte Hans-Joachim Nürnberg darauf aufmerksam, dass nach jedem Regenguss sein Hof unter Wasser stehe, da der bereits zu DDR-Zeiten gebaute Ablauf marode sei und demzufolge das Wasser nicht in den dazu vorgesehenen Graben ablaufen kann. Roswitha Retzlaff schlug vor, dass der Wasser- und Bodenverband die Situation prüfen soll. „Auch sei“, so Nürnberg, „die Pflasterung rund um den neuen Gully defekt, die Steine abgesackt“. In der Diskussion wurde bemängelt, dass einige Bürger (die Namen sind bekannt) ihren Rasenschnitt in die alte Ruine schütten. Angefragt wurde, ob der Bürgersteig der Straße der Freundschaft bis zur Schmiede neu befestigt werden könnte, um die Laufmöglichkeit der Bürger und das Straßenbild insgesamt zu verbessern. Heiß her ging es während der Information zur Aufnahme von Verhandlungen über die Gebietsänderung gemäß §11 Absatz 2 der Kommunalverfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, zu der Angela Lanin, die Leiterin des Haupt- und Ordnungsamtes des Amtes Uecker-Randow-Tal, im Detail informierte. Fakt ist, dass die Gemeindevertreter beschlossen haben, über die Fusion erst im Jahre 2014 nachzudenken. Demzufolge gab es bis jetzt keine Fusionsgespräche mit den möglichen Partnern wie die Gemeinden Rollwitz, Damerow und Züsedom, in denen die Verhandlungen bereits sehr weit fortgeschritten sind. Und demzufolge auch

Die Leiterin des Haupt- und Ordnungsamtes des Amtes Uecker-RandowTal, Angela Lanin (2. v. l.) erläuterte den Gemeindevertretern und anwesenden Bürgern den Weg zu Fusionsgesprächen. Foto: Günter Schrom

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keine ausreichende Informationen für die Bürger der Gemeinde, die die anwesenden Bürger zum ersten Mal zur Kenntnis nahmen. Angela Lanin machte deutlich, dass der Gemeinde Nieden rund 80.000 € verloren gehen, wenn sie nicht zum 1. Januar 2012 fusioniert, dass die Schlüsselzuweisungen gekürzt werden, es keine Fehlbedarfszuweisungen für Gemeinden unter 500 Einwohner gibt und kein Sonderbedarf mehr angefordert werden kann. Sie zeigte den Weg für die 184 Einwohner zählenden Gemeinde zur Fusionierung auf, dessen Gemeindevertreter jedoch in Übereinstimmung mit ihren Bewohnern den dazu notwendigen Beschluss selbst fassen müssen. Sie sagte der Gemeinde ihre volle Unterstützung zu. „Wir werden noch einmal überlegen, ob wir den Beschluss zur Fusionierung im Jahre 2014 aufheben und Gespräche zur Aufnahme von Verhandlungen mit unseren Nachbargemeinden führen“, konstatierte Roswitha Retzlaff. Die Bürgermeisterin gab das Programm für das Dorf- und Sportfest vom 1. bis 2. Juli 2011 bekannt. Am Freitagabend gibt es einen Fackelumzug und Lagerfeuer mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Am Samstag beginnt um 9.00 Uhr das Volleyballturnier. Am Nachmittag steht eine Hüpfburg für Kinder bereit, die auch zu den Ritterspielen eingeladen sind. Ab 14.30 Uhr sorgt „Gabi und ihre Musikbox“ für Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen. Ab 20.00 Uhr wird zur Disko aufgespielt. Im geschlossenen Teil wurden über Bau- und Grundstücksangelegenheiten und sicherlich auch über das Thema der Fusionierung gesprochen.

Krugsdorfer Kiessee ist ein Kleinod der Natur (URT/Schrom). „Im Bebauungsplan ,Am Seeweg‘ hat alles, bis auf die Löschwasserentnahmestelle, gut geklappt. Die zweiundzwanzig Einwohner der Siedlung, für die die Gemeinde auch die Schlüsselzuweisungen erhält, haben den B-Plan eigenfinanziert und warten darauf, dass eine Umnutzung vorgenommen wird, da alle dort wohnen, aber nicht wohnen dürfen, weil das Kreisbauamt dagegen ist und mit einer Strafe bis zu 500.000 € droht. Grund ist die fehlende Löschwasserentnahmestelle“, sagte Manfred Westphal in der Einwohnerfragestunde während der Gemeindevertretersitzung am 16. Juni 2011. Bürgermeister Ralf Schilling machte deutlich, dass das Thema „noch nicht vom Tisch sei“, die Gemeinde aber die finanziellen Mittel für die zwei notwendigen Löschwasserentnahmestellen, Am Seeweg und für die Siedlung am Kieswerk, derzeit dafür nicht aufbringen kann. Ein Hydrant steht am Seeweg/Koblentzer Straße, der rund 75 Prozent des Löschwassers sicherstellen könnte, aber von der Behörde nicht akzeptiert wird. Der Kiessee wurde als Löschwasserentnahmestelle nicht genehmigt. Manfred Westphal machte

Planerin Eveline Schütze (links) erläuterte den Gemeindevertretern ausführlich den Bebauungsplan Nummer 6 „Campingplatz Krugsdorf“. Foto: Günter Schrom


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darauf aufmerksam, dass derzeit viele Störfaktoren am Kiessee den Erholungswert mindern. Dass Motorräder auf dem Gehwegen fahren, Hunde zwischen spielenden Kindern laufen und das auf der Halbinsel, die zum Betriebsgelände des Kieswerkes gehört, gezeltet werde. Die Gemeindevertreter schlugen vor, dass das Pasewalker Ordnungsamt, hier zuständig für die Ordnung, verstärkt Kontrollen durchführen sollte. In seinem Bericht über die Beschlüsse des Hauptausschusses und wichtige Angelegenheiten der Gemeinde lobte Bürgermeister Ralf Schilling die Durchführung der Kindertagsfeier, obwohl sich daran nur rund 45 Prozent der Kinder beteiligten. Er dankte dem Tauchsportund Angelverein für die finanzielle Unterstützung der Feier. „In ihren Briefen an die Gemeinde baten die Kinder um mehr Spielmöglichkeiten, um eine Kegelbahn am Schloss und um einen Radweg bis zur Bundestraße 104. Ich freue mich auch, dass seit vielen Jahren die Fußballer zum Pfingstfußballturnier zusammen spielen“, sagte Schilling. Dieter Meier wird sich als Gemeindearbeiter für ein Jahr der Projektaufgabe „Naturlehrpfad Krugsdorf“ widmen. Zur Pflege des Gemeindeareals stehen bis Ende August/Anfang September vier Ein-Euro-Jobber der Gemeinde zur Verfügung. Wie Schilling informierte, hat das Hydrologische Gutachten zur Wasserentnahme aus dem Kiessee, das seit 2009 beginnt, ergeben, dass das Kreislaufsystem Wasser funktioniert und es keine Probleme und Bedenken, das Na-

tur zerstört werde, gibt. „Die zweite Stufe des Verfahrens zum B-Plan Nummer 6 ,Campingplatz Krugsdorf‘ kann noch vor der Sommerpause begonnen werden. Ausreichend Vorortgespräche haben stattgefunden und zwanzig Träger öffentlicher Belange haben ihre Mitwirkung schriftlich kundgetan“, sagte Planerin Eveline Schütze vom Neubrandenburger Planungsbüro Schütze & Wagner. Noch seien Aussagen zur Fahrwegbeleuchtung notwendig und insbesondere die Auflagen der Unteren Naturschutzbehörde zum FFH-Gebiet, nach dem Schutz seltener Vogelarten auf der Insel im Kiessee zu befolgen. Die Forstbehörde verlangte eine Waldumwandlung. Auf rund 8.000 Quadratmeter Fläche sollen heimische Bäume angepflanzt und der Waldrand mit Sträuchern bepflanzt werden. Für den B-Plan stimmten vier Gemeindevertreter, zwei dagegen. Die Einwohner der Gemeinde können diesen Plan während der vierwöchigen öffentlichen Auslegung begutachten und Vorschläge einbringen. Noch in der Vorbereitungsphase befindet sich das Sommerfest am 20. August 2011. Ein kleines Festkomitee soll ausloten, ob sich die Straßen wieder am Straßensportfest, Pokalverteidiger ist die Zerrenthiner Straße, beteiligen wollen. Die „Dorfchaoten“, eine Musikund Comedygruppe ist mit ihrem unterhaltsamen Kleinkunstprogramm gern gesehen und auch von den Kindern wird ein kleines Programm erwartet. Im nicht öffentlichen Teil wurde über Bauund Grundstücksangelegenheiten gesprochen.

Informationen Auch essbare Pilze können giftig sein! (URT/Schrom). Peter Landrock, Pilzsachverständiger des Landkreises, schickte mir folgende Geschichte, die aus Dänemark kommt, die Pilzsammler zur Kenntnis und als Warnung nehmen sollten. Eine Pilzfreundin mit sehr guten Pilzkenntnissen fand bei einem Spaziergang im Sommer 2010 Feld-Egerlinge (Agaricus carnpestris). Und nein, es waren keine Karbol-Egerlinge und schon gar keine Weißen Knollenblätterpilze. Sie wusste auch, dass diverse Champignons Schwermetalle aufnehmen oder sogar anreichern können. Der Feld-Egerling allerdings nicht. Sie pflückte die Pilze, zumal sie frisch und ohne Maden waren und überdies zu den unproblematischen und guten Speisepilzen zählen. Sie briet sie und aß sie mit viel Vergnügen am gleichen Abend. Später wurde ihr sehr übel. Sie bekam Durchfall, Erbrechen und Magenkrämpfe die ganze Nacht hindurch. Sie überlegte, ob sie den Rettungsnotdienst anrufen sollte, und glaubte zeitweilig sogar, sterben zu müssen. Wenige Tage später besuchte sie die Stelle, an der sie die Pilze gefunden hatte. Es war der Fureso Golfklub in Birkerod (Dänemark). Der Gärtner, mit dem sie sprach, war gerade dabei, vom Traktor aus eine Eisenverbindung in Pulverform über den Golfplatz auszustreuen. Zuerst leugnete er, dass man Giftstoffe verwende, musste dies dann aber zugeben, nachdem sie ihm erzählte, dass sie seinen Kollegen gesehen hatte, der im „Raumanzug” mit Flaschen auf dem Rücken den Golfplatz bespritzte. Er erklärte, dass man ausnahmsweise eine Bewilligung erhalten hatte, obwohl es eigentlich verboten ist, Gift zu spritzen. Er erwähnte auch, dass die Pilze absterben würden. Aber hier wuchsen die Pilze munter aus der vergifteten Erde hervor. Es gab auf diesem Golfplatz weder Gänseblümchen noch Löwenzahn oder andere Kräuter, auch keine Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten, nur „schönes“ grünes Gras. Ein anderer Pilzsammler hat Feld-Egerlinge auf einem Friedhof gefunden, sie zubereitet und verschmaust, mit furchtbarer Wir-

kung als Folge. Als er am nächsten Tag das Friedhofsbüro anrief, erhielt er die Auskunft, dass man am Tag zuvor eine Mischung aus Herbiziden, Insektiziden und Fungiziden über die Gräber versprüht habe. Auch ein Friedhof kann tödlich und gefährlich für die lebenden Pilzsammler sein. Peter Landrock: „Beachte nicht nur, welche Pilze Du sammelst, sondern auch wo Du sie sammelst. Von Pilzsammlern mit ähnlichen Erfahrungen würde ich gerne hören und wissen, welche Gifte versprüht werden“. „In Dänemark will man ab dem kommenden Herbst den Gebrauch von gefährlichen Mitteln verbieten“, informierte Rudolf Mayer aus Dänemark.

Störtebeker Gold „Der Schatz der Templer“ Fahrt zu den Störtebeker-Festspielen am 19.08.2011

(URT/PM). Der Dorfclub Rollwitz e. V. lädt zu einer gemeinsamen Fahrt zu den Störtebeker-Festspielen nach Ralswick ein. Los geht es am Freitag, dem 19.08.2011 um 14.00 Uhr ab der Bushaltestelle in der Dorfstraße Rollwitz. Der Preis pro Person setzt sich wie folgt zusammen: Eintrittspreis: 19,80 €/ Erwachsenen, 13,50 €/Kinder (5– 15 Jahre). Busfahrt: 13,00 €/pro Person. Abfahrt: 14.00 Uhr Bushaltestellen in Rollwitz/Schmarsow. Beginn: 20.00 Uhr. Rückfahrt: ca. 22.00 Uhr. Wenn Sie an dieser Fahrt teilnehmen möchten, dann melden Sie sich bitte bei Grit Schultz, Am Park 11, 17309 Rollwitz Telefon: 03973/212948 (Anrufbeantworter ist geschaltet!) oder 0160/99168496.


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Jatznicker Bibliothek lädt

in die Räume der ehemaligen Haupt- und Realschule ein. Öffnungszeiten: jeden ersten Dienstag im Monat: in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr

Aus dem Kulturleben Bullenreiten beim Country- und Westernfest in Waldeshöhe (URT/Schrom). Der Festplatz in Waldeshöhe, das ist der Inbegriff für Kultur, Unterhaltung und Kommunikation rund um das Jahr. So auch am 4. Juni 2011, als nach einjähriger Pause die Jatznicker Line Dancer e. V. ihr viertes Country- und Westerfest mit rund 450 Gästen aus Nah und Fern feierten. „Bereits am frühen Morgen waren wir auf den Beinen, um alles gut zu organisieren damit sich unsere Gäste und die Schausteller hier wohl fühlen“, sagte Vereinschefin Jutta Leu. Mit ihren Tänzen eröffneten die Jatznicker das Fest. Auf dem Sportplatz oberhalb des Festplatzes zeigten Mitglieder des Reitvereins Rattey auf Haflingerund Quater Horse-Vorführungen hoch zu Ross Westernelemente, Lassowerfen und eine Quadrille. Lea-Sophie Sohn (9) aus Bresewitz bei Anklam, die mit ihrer Oma das Fest besuchte, hatte viel

Spaß beim Bullenreiten. Eine gekonnte spontane Einlage gaben die Wilsilkower Country-Ladys. Frischen Schwung brachten die Tänzerinnen und Tänzer der Gruppe „INA“ aus dem polnischen Goleniow mit ihren Volkstänzen in das Programm. Sie machten sozusagen einen Gegenbesuch bei den Jatznicker Line Dancer, die im November im Rahmen des EU-Projektes „Die Energie des Tanzes“ in Goleniow weilten. Auf dem Programm u. a. Armbrust- und Gewehrschießen, Bierfassweitwurf, Hufeisenweitwurf, Whisky-Schupsen, Goldwaschen und das Wasserspiel bei der Freiwilligen Feuerwehr Jatznick. Im Angebot Kaffee & Kuchen, Fischspezialitäten, Erbsen aus der Gulaschkanone, Leckeres vom Bäcker und immer wieder Musik und Tanz. Ein Dankeschön sagen die Besucher den Line Dancer und ihren Helfern.

Goldwäscher. Foto: Günter Schrom

Lea-Sophie beim Bullenreiten. Foto: Günter Schrom

Westernreiter zeigen eine Quadrille. Foto: Günter Schrom


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„Dicke Qualle“ und „Flinke Forelle“ leben in der Erdkuhle (URT/Schrom). Tolle Stimmung herrschte am Pfingstsonntag auf dem Areal der Erdkuhle Jatznick. Neptunfest, organisiert vom Restaurant Krause von Cindy und Stephan Radtke aus dem OT Sandförde, war angesagt. Acht Mannschaften in jeweils zwei Läufen in unterschiedlichen Schlauchbooten kämpften auf dem 150-Meter-Kurs bei günstigem Wind um den Sieg. Das Schlauchbootrennen, von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Jatznick organisiert, gewannen Marcel Scholwin/Tom Grunow vor Karsten Lieckfeldt/Nico Lau und Stefan Fröhlich/Dirk Heyden. „Neptun, Neptun komm herbei!“, riefen die Kinder am Strand der Erdkuhle, einem durch seine hohe Wasserqualität ausgezeichneten Badesee am Rande des Dorfes. Vom anderen Ufer aus dem

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Schilf löste sich ein Boot, worauf Neptun (Arunas Vorrath) und seinen Wassernixen den Kurs auf die Kinderschar nahmen. Unter dem Beifall zahlreicher Gäste wurden zwölf Kinder, unter ihnen Stella Vu, getauft, die den Namen „Ariel“ von Neptun urkundlich erhielt. Andere erhielten Namen wie „Schleimige Seegurke“, „Flinke Forelle“ oder „Dicke Qualle“. Viel Beifall erhielt die Diensthundestaffel der Bundespolizeiinspektion Pasewalk, die mit einem Belgischen Schäferhund, einem Holländischen Schäferhund und einem Riesenschnauzer Elemente der Unterordnung und des Schutzdienstes vorführten. Einen Riesenschreck bekam eine am Rande stehende Besucherin, als ihr ein „Räuber“ die Handtasche entriss und der wenige Meter durch den Belgischen Schäferhund gestellt werden konnte. Mit Bademoden aus verschiedenen Jahrhunderten begeisterten die Models des Arbeitslosenverbandes Pasewalk. Musik wie „Schön ist die Liebe im Hafen“ gab es zur passenden Mode, die die Zuschauer zum Mitsingen und Mitschunkeln animierte, sodass der ganze Platz bebte. Zum Tanzen waren auch die Kinder aufgefordert. Beifall erhielt die dreijährige Lucia Müller aus Pasewalk für ihre ausdauernden Tänze auf dem Laufsteg, oft gemeinsam mit den Models oder kleinen Tanzpartnern. Auf dem Platz eine Hüpfburg, Peters Losbude war mit einem Bingo-Spiel dabei. Auf Quad’s- und kleinen Crossmaschinen des Schaustellers Peter Schmidt versuchten sich zahlreiche Kinder auf dem Rundkurs. DJ Robert aus Berlin sorgte für Stimmungsmusik und spielte am Abend für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene zum Tanz auf.

Kunst:Offen bei Joachim Manger in Bröllin Neptun taufte Stella Vuh auf den Namen „Ariel“. Foto: Günter Schrom

Einige der Täuflinge stellten sich mit Neptun und seinem Gefolge zum Erinnerungsfoto auf. Foto: Günter Schrom

Begeistert tanzten die Kinder auf dem Quadrat des „Laufsteges“ für die Modenschau des Arbeitslosenverbandes. Foto: Günter Schrom

Bröllin/urb/gs. Joachim Manger ist Mitglied der Gruppe „TenPen-chii“ und zuständig für das Bauwesen im Vorstand des Schloss Bröllin e. V. im OT Bröllin der Gemeinde Fahrenwalde

Die „Goldene Zukunftslinie“, ein von Joachim Manger geschaffenes Objekt, steht in der Pasewalker Oststadt. Foto: Günter Schrom

Joachim Manger beim Anrühren der Farbe für Grundierungsarbeiten am späten Pfingstmontag. Foto: Günter Schrom


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unweit von Pasewalk. Schloss Bröllin hat Modellcharakter, da es ein Kulturzentrum dieser Art, Größe und Zielsetzung in Mecklenburg-Vorpommern einzigartig ist. Das Kulturgut pflegt grenzüberschreitende Kontakte nach Polen, insbesondere zur Wojewodschaft Westpommern. Und dem KANA-Theater in Stettin. Jährlich findet ein internationales Festival im Bereich der experimentellen Kunst auf dem Gutshof statt. „Ich bin zuständig für interdisziplinäre Arbeiten, von der Stahlbildhauerei, der Objektkunst, als Bühnenbildner und für die Bühneninstallationen für die Performancer, aber auch für die Regie in der Gruppe Ten Pen Chii“, beschreibt Joachim Manger, das Urgestein auf dem Kulturgut seine Aufgaben, seine Arbeit, die er sieben Mal in der Woche, jeden Monat und seit über siebzehn Jahren mit ständig neuen Ideen, sein Dasein. Ich treffe ihn in seiner Werkstatt am späten Pfingstmontag an, als er Farbe für eine Grundierung für ein künftiges Objekt anrührt. Manger ist Sammler, Sammler von verschiedenen Materialien, die in seiner Werkstatt aufgestapelt auf die Verarbeitung warten. Die sich vielleicht auch insgeheim fragen, ob sie noch für die Kunst, für die goldenen Hände des Künstlers zu gebrauchen sind. „Ich halte mir den Kopf frei für die Gestaltung von neuen Ideen. Kunst und Kultur sind das älteste Medium, die grenzenlos sind. Kunst ist der Nährboden der Gesellschaft, der mir erlaubt ständig kreativ, ständig wach zu sein. In meinem normalen Berufsleben war ich in vielen Berufen zuhause, bin dabei an meine Grenzen gestoßen, bis mich die Muse geküsst hat“, sagte Manger. Die Inspirationen, die ihm die Gesellschaft bietet sei die Landebahn für seine Ideen, sind Reibungsflächen, um an einer Thematik, oftmals auch an verschiedenen Sachen parallel gleichzeitig, zu arbeiten, meinte Joachim Manger. Ein beredtes Beispiel ist seine 2006 geschaffene „Goldene Zukunftslinie“, die im Park vor dem Cura-Seniorencentrum in der Pasewalker Oststadt einen festen Platz erhalten hat und zum Nachdenken anregt. Am Tag der offenen Tür zur landesweit organisierten KUNST:OFFEN Aktion stand er hunderten Besuchern Rede und Antwort zu seinen Kunstobjekten. „Ich lerne ewig aus der Vergangenheit, um die Zukunft mit zu gestalten. Ich habe immer Lust auf Unbekanntes“, konstatierte der Künstler, der sich darüber freut, dass der Betrachter eines angefangenen Kunstwerkes sich noch nicht entscheiden kann über das, was er in der Werkstatt des Künstlers gesehen hat. Joachim Manger sorgt auf Schloss Bröllin immer für eine Überraschung.

Dorffest in Rollwitz Freitag, 05.08.2011 18.00 Uhr: Fußball Rollwitzer Alte Herren – Pasewalker Alte Herren 18.45 Uhr: FußballFrauen-Mix 20.30 Uhr: Lagerfeuer Sonnabend, 06.08.2011 11.00 Uhr: 4. Rollwitzer Tauziehwettkampf um den Pokal des Bürgermeisters Infos u. Anmeldungen unter 03973/441631 (Petra Marquardt) 1100–14.30: Tag der offenen Tür der Kita „Parkspatzen“ Spiel und Spaß für alle Kinder auf dem Gelände der Kita u. a. mit Hüpfburg, Kutschfahrten, Bastelstraße Neue Attraktion: Kostenloses Profi – BULLRIDING für Jung und Alt u. a. mit Kinderreitstufen, sanftes CowgirlReiten und Wettbewerbe für die harten „Kerls“,

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mit 10-stufigen Steuereinheit, Zeitmessanlage und Moderation werden auch Wettbewerbe durchgeführt. Die Siegerehrung findet abends im Festzelt statt. Ganztägig: Ponyreiten mit den Reiterhof Lubahn, Trödelmarkt, Kinderkarussell, Süßwarenstand mit Softeis, Greifer, Aktionen der Rollwitzer Landfrauen; Aktionen des Angelvereins 13.00 Uhr: Vorführung des Vereins Deutsche Schäferhunde Pasewalk e. V. ab 13.00 Uhr: Kinderschminken und Ballonzauber mit „Happy Day“ 14.00 Uhr: Schlauchbootrennen auf dem Parkteich Infos u. Anmeldungen zur Teilnahme unter 03973/441631 (Petra Marquardt) Kaffee und Kuchen 15.00 Uhr: Kinder-Mitmach-Disko mit „Happy Day“ 17.00 Uhr: Begrüßung der Gäste im Festzelt durch den Bürgermeister; Programm der Rollwitzer Models „Ab Auf’s Amt“ 20.00–3.00 Uhr: Tanz bis in den Morgen mit DJ Sun & Co Sonntag, 07.08.2011 11.00 Uhr: Frühschoppen mit dem Vorpommerschen Blas­ orchester Pasewalk und leckeren Erbseneintopf

Veranstaltungen in den Gemeinden (Uhrzeiten entnehmen Sie bitte den Aushängen) Gemeinde Blumenhagen Juli: Familiensportfest SV Blumenhagen 06.08.11: Dorffest Gemeinde Brietzig 16.07.11: Aufarbeiten der alten Technik und Treckerfahrschule für Frauen bei der Schrauberbrigade Brietzig e. V. 30.07.11: Sommerfest Gemeinde Fahrenwalde Schloss Bröllin: 01.–10.07.11: Internationales Jugendprojekt „GOOD THINGS?“ mit 50 Jugendlichen aus Ungarn, Lettland, der Slowakei, Estland, Polen und der Region Uecker-Randow. Öffentliche Performance – in eigener Regie und Verantwortung konzipiert – am Freitag, den 08.07.2011, um 20.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 1,00 €. 30.07.11, 20 Uhr: Work-in-progress-Aufführung: Im Rahmen des „artist-in-residence“-Programms des schloss bröllin e. V. erarbeitet Marcela Giesche zusammen mit der Tänzerin Siri Clinckspoor ein tänzerisches Duett mit dem Arbeitstitel „Vertigo“. Gemeinde Jatznick 06.08.11: Sommerfest in Waldeshöhe Gemeinde Klein Luckow OT Groß Spiegelberg 23.07.11, 18 Uhr: Sommerfest mit dem KSV auf dem Festplatz


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Gemeinde Krugsdorf Juli: Beachparty im Strandbad 22.–24.07.11: Reitturnier in Rothenburg Gemeinde Rollwitz 05.–07.08.11: Dorffest in Rollwitz 19.08.11: Fahrt zu den Störtebeker-Festspiele 01.10.11: Radtour mit dem Kulturverein Schmarsow 03.12.11: Weihnachtsmarkt in Rollwitz 17.12.11: Weihnachtsmarkt in Schmarsow

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Gemeinde Viereck 09.07.11: Sommerfest mit dem Dorfklub in Uhlenkrug 23.07.11: Feuerwehrfest in Viereck auf dem Sportplatz 27.–31.07.11: Horsecamp auf Gut Borken Gemeinde Zerrenthin 09.07.11: Alte Herren Fußballturnier in Rossow 09.07.11: Grillnachmittag mit der Volkssolidarität 30.07.11: Grillabend des Anglervereins

Gemeinde Schönwalde 03.09.11: Erntefest in Schönwalde

Aus dem Vereinsleben Sommerfest mit einer Einhundertjährigen (URT/Schrom). Sie ist auch nach einhundert Jahren noch gut auf den Beinen – die Freiwillige Feuerwehr Zerrenthin mit ihren 38 aktiven Kameraden, darunter zwölf Frauen, unter Wehrführer Klaus-Dieter Wolfgram. Zum 100. Geburtstag war am 25. Juni 2011 ein großes Sommerfest angesagt. Kameraden der Feuerwehren mit ihrer Technik aus Rossow, Polzow, Torgelow, Koblentz, Viereck, Borken, Rollwitz, Krugsdorf, Pasewalk, Jatznick und Dedelow aus dem Brandenburgischen und die Schalmeienkapelle aus Penkun unter Leitung von Werner Helbig brachten ihren Zerrenthiner Kameradinnen und Kameraden ihre Reverenz im Festumzug, die die Entwicklung der Feuerwehren in der Region von den Anfängen mit historischen Handspritzen bis in die Gegenwart mit modernster Löschtechnik darstellte. Zuvor gab es am Vormittag eine praktische Einsatzübung mit historischer und moderner Technik unter Einsatzleiter Tino Harke, an der sich Wehren aus Zerrenthin, Pasewalk, Jatznick, Krugsdorf und Koblentz bei der Rettung von Menschen aus einem brennenden Wohnhaus beteiligten. Zwei Pferdegespanne zogen Lafetten, auf denen Handdruckspritzen u. a. aus dem Jahre 1921 befestigt waren und mit denen Kameraden ein Feuer in einer brennenden Hütte löschten. Bekannt ist das Gründungsjahr der Feuerwehr nur aufgrund einer Urkunde, ausgestellt für das Gründungsmitglied Paul Bischoff. Er erhielt diese am 11. Januar 1931 für seine 20-jährige Treue zur Löschtruppe. Noch heute befindet sich diese Urkunde im Besitz der Nachfahren der Familie, bei Roland Bischoff. „Die Zerrenthiner Feuerwehr ist 1921 Gründungmitglied des Feuerwehrverbandes im damaligen historischen Landkreis Prenzlau. Im Jahre 1924 und 1936 haben in Zerrenthin Verbandstage stattgefunden“, weiß Einhart Brosinski, Amtswehrführer aus dem Amt Brüssow zu berichten, der fach- und sachgerecht die Kommentierung des Festumzuges, neben Roland Bischoff, begleitete. „In diesem Jahr hat unsere Wehr bisher vier Einsätze zu verzeichnen“, weiß Wehrführer Klaus-Dieter Wolfgram, der seit 2000 die Wehr leitet, zu berichten. Seine Vorgänger im Amt waren Tischlermeister Zimmermann und zwischen dem I. und II. Weltkrieg Wehrführer Höppner. Nach 1945 übernahmen Wilhelm Bischoff bis Ende der 50er Jahre, anschließend bis Mitte der 60er Jahre Gustav Mihr das Amt. Ab Mitte der 60er Jahre bis 1986 führte Willi Zimmermann und von 1986 bis 2000 Erwin Zarnstorf die Feuerwehr. Nach dem großen Festempfang am 14. Januar anlässlich des 100. Geburtstags der Freiwillige Feuerwehr Zerrenthin ging es beim Sommerfest hoch her. Die rund 70 Wehrmitglieder hatten das Sommerfest gut vorbereitet. Bereits am Freitag, dem 24. Juni, um 19.00 Uhr gab es einen großen Fackelumzug an der „Schapwasch“ mit Lagerfeuer und Discomusik. Nach dem großen Festumzug unterhielten unter

Historische Handdruckspritzen im Einsatz. Foto: Günter Schrom

Die Pasewalker Drehleiter im Einsatz. Links im Bild erreichen die Zerrenthiner Kameraden mit ihrer Steckleiter die Brandstelle. Foto: Günter Schrom

Historische Feuerwehrtechnik, wie hier aus Rossow, im Festumzug. Foto: Günter Schrom


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Blaulicht soweit das Auge reichte. Moderne Technik, wie die aus Jatznick, brachten die Kameraden mit zum Festumzug. Foto: Günter Schrom

anderem die Mönkebuder Musikanten, die Penkuner Schalmeienkapelle und die Diensthundestaffel der Bundespolizei die Besucher. Viel Spaß gab es mit Helga Hahnemann-Doubel und Roger Whittaker-Doubel. Der Tanz ab 20.00 Uhr ging bis in die Morgenstunden. Am Sonntag begann der Tag mit einem Gottesdienst und dem Frühschoppen. Am Nachmittag spielten die Kürassiermusikanten auf, gab es einen Auftritt der Borkener Laienspielgruppe, der Strasburger Sangesbrüder und ein Helene-Fischer-Double. „Ich bedanke mich bei den Kameradinnen und Kameraden der Wehr, bei allen Helfern sowie bei den Teilnehmern am Festumzug für die gute Vorbereitung und Durchführung unseres Sommerfestes und wünsche allen Feuerwehrleuten, dass sie immer gesund von ihren Einsätzen zurück kommen“, sagte Bürgermeisterin Heike Lemke.

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Aufgabe, den Brandschutz vor Ort zu gewährleisten. Demzufolge sollen auch die Kameraden dieser Wehren über den Erhalt der Kreisfeuerwehrzentrale und der Geschäftsstelle entscheiden. Das ist nicht die Aufgabe des Ministers“, sagte Lorenz Caffier. „Das ist, neben den Wünschen für eine gesunde Heimkehr nach den Einsätzen mit dem neuen Fahrzeug an meine Jatznicker Kameradinnen und Kameraden, der schönste und wichtigste Satz aus ihrem Munde, Herr Minister“, sagte Kreisbrandmeister Marko Stange. Gemeindewehrführer Oberbrandmeister Marcel Lichtnow bedankte sich im Namen der vierundzwanzig aktiven Kameradinnen und Kameraden, der zwölfköpfigen Reserveabteilung, den acht Mitgliedern der Ehrenabteilung und nicht zuletzt im Namen der zwölf Mitglieder der Jugendfeuerwehr beim Minister und bei den anwesenden Gemeindevertretern für ihre Unterstützung. „Jetzt erfüllen wir die Mindeststärkenvorschrift, die vorschreibt, dass ein LF 16/12 zum Bestand einer Stützpunktfeuerwehr gehört“, konstatierte Lichtnow. Laura Winkler von der Bellinger Jugendwehr überreichte den Jatznicker Kameraden eine Zeichnung mit den Unterschriften der Kameradinnen und Kameraden der Bellinger Wehr, die zur Gemeindefeuerwehr Jatznick gehört. Nach dem deftigen Gulasch aus der Pasewalker Gulaschkanone, das die Kameraden Manfred Scheiwe und Günter Fielitz kreierten wurde bis in die späten Abendstunden gefeiert.

Feuerwehr Jatznick wieder voll einsatzbereit (URT/Schrom). Mit der symbolischen Schlüsselübergabe für das Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 16/12, Baujahr 1996, aus dem Bestand der Schule für Brand- und Katastrophenschutz des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Malchow (Müritzkreis), am 4. Juni 2011 durch den Innenminister des Landes Lorenz Caffier (CDU) an den Jatznicker Bürgermeister Peter Fischer (Bürgerbündnis) ist die Jatznicker Stützpunktfeuerwehr wieder einsatzbereit. Eine Zugabe in Form eines Navigationsgerätes erhielt der Maschinist, Löschmeister Torsten Meyer, seit neunzehn Jahren in der Wehr, vom Minister. Es bedurfte einen langen Weg, bis das Fahrzeug im Jatznicker Gerätehaus ankam. Letztendlich erhielt die Gemeinde Jatznick den Zuschlag aus einer Reihe von Bewerbern. Die Kameraden der Wehr stellten den Antrag an die Gemeindevertreter, die das Geld aus der Investitionspauschale bewilligten. Danach passierte der Antrag das Amt Uecker-Randow-Tal, das Landratsamt, in dem sich Dirk Wieczorek, Mitarbeiter im Sachbereich Abwehrender Brandschutz und danach die Landtagsabgeordnete Beate Schlupp (CDU) für den Erhalt des Zuschlags stark machten. Das Fahrzeug führt 1.300 Liter Wasser mit, verfügt u. a. über die Ausrüstung zur technischen Hilfeleistung und über einen Beleuchtungssatz zur Ausleuchtung der Einsatzstelle. „Die Zuführung des Löschgruppenfahrzeuges ist ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung unserer Stützpunktfeuerwehr, die an der B109, auf der Autobahn und den angrenzenden umfangreichen Waldgebieten zum Einsatz kommt. Aufgrund unserer schwachen Grundausstattung können wir es uns nicht leisten, weite Wege zur Wartung und Pflege unserer feuerwehrtechnischen Ausrüstung und für die Ausbildung unserer Kameraden zu fahren. Wir brauchen weiterhin auch bei einer Kreisgebietsreform die Kreisfeuerwehrzentrale mit ihrer Ausstattung“, sagte Bürgermeister Fischer. „Die Freiwilligen Feuerwehren haben die

Das lange erwartete Einsatzfahrzeug LF 16/12. Foto: Günter Schrom

Minister Lorenz Caffier überreicht an Löschmeister Torsten Meyer ein Navi-Gerät. Foto: Günter Schrom

Jatznicker Kicker gewinnen Pokal des FV Aufbau (URT/Heiser/Schrom). Sechzehn Mannschaften spielten am 17. Juni 2011 beim 14. Mitternachtsturnier in vier Staffeln auf dem Sportplatz um den Pokal des FV Aufbau Jatznick. Mit einbrechender Dunkelheit zog Kälte auf das Spielfeld, machte der Tau den Rasen rutschig und den Ball unter dem Flutlicht schnell. Am Spielrand fröstelten die Schlachtenbummler, unter ihnen viele


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Bräute der Spieler, auch den Kickernachwuchs an der Hand oder im Sportwagen abgelegt, und feuerten ihre Mannschaften immer wieder an. Bei den harten aber fairen Spielen fielen insgesamt 140 Tore. „Ich musste einigen Mannschaften absagen, da wir mit sechzehn Mannschaften bis Mitternacht unser Turnier beenden wollten“, sagte Organisator und Turnierleiter Wolfgang Born. Bereits in den Staffelspielen blieben beide Jatznicker Teams unbesiegt. Die Truppe der Ehemaligen zog durch Siege über Remos Pasewalk (4:1), Atzen Ferdinandshof (2:0) und Fortuna Heinrichswalde (3:0) ins Finale. Die Aufbau-Formation war im Achtelfinale für Rohrteich Prenzlau eine Nummer zu groß (4:0). Danach eliminierte Aufbau zwei Mitkonkurrenten auf den Turniersieg: Zuerst schlug man im Viertelfinale Pommern Pasewalk mit 3:1 im Neunmeterschießen; im Halbfinale die bis dahin fünfmal siegreichen Rotlicht-Kicker aus Neubrandenburg (unter anderem 4:0 gegen Blau-Weiß Leopoldshagen) mit 3:2. Im Finale hatten die Kicker, die sich stets zum Vereinshöhepunkt des Jahres treffen, die größeren Kraftreserven und gewannen mit 3:1 den Pokal der 14. Auflage. Turnierplatz drei sicherte sich das Rot-Licht-Team mit einem ungefährdeten 4:1-Erfolg über Fortuna Heinrichswalde. „Viel Lob gab es für die die gute Organisation von Wolfgang Born und seinen Helfern“, sagte Horst Heiser. In den interessanten Staffelspielen trennte sich der Spreu vom Weizen. Hier dominierten die Jatznicker Kicker, Leopoldshagen, Aufbau Jatznick und die Rotlicht-Kicker, die in zwei Spielen acht Tore erzielten.

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Staffel I: Mühlenwind Woldegk-Jatznicker Kicker 1:2, Mühlenwind Woldegk–Blue Kicker Neubrandenburg 1:2, Mühlenwind Woldegk–Pommern Pasewalk 1:3, Blue Kicker–Pommern Pasewalk 1:1, Jatznicker Kicker–Pommern Pasewalk 1:0, Jatznicker Kicker–Blue Kicker 0:0. Staffel II: BElf–Remos Pasewalk 2:0, BElf–Blau-Weiß Leopoldshagen 2:1, BElf–Fortuna Heinrichswalde 0:1, Leopoldshagen–Heinrichswalde 0:0, Remos–Heinrichswalde 1:2, Remos– Leopoldshagen 0:2. Staffel III: Einheit Ueckermünde–Rohrteich Prenzlau 2:0, Rotlicht-Kicker Neubrandeburg–Rohrteich 5:0, Rotlicht-Kicker–Einheit Ueckermünde 3:0, Forst Torgelow-Rotlicht Kicker 0:4, Forst Torgelow-–Einheit Ueckermünde 1:2, Forst Torgelow–Rohrteich Prenzlau 2:1. Staffel IV: Hornets Wesenberg–Aufbau Jatznick 0:4, HornetsWilde Kerle Ueckermünde 5:0, Hornets–Atzen Ferdinandshof 2:2, Wilde Kerle–Atzen 1:1, Aufbau Jatznick–Atzen 1:0, Aufbau Jatznick–Wilde Kerle 6:1 „Es waren faire Spiele mit Spielwitz und Können und eine sehr gute Beteiligung. Ich bedanke mich bei den Spielern, bei den Schiedsrichtern Lutz Wittmann, Bernd Roloff, Nico Barz und Uwe Barz, bei der Versorgungsgruppe, bei André Schmohl und Jana Mietzsch, die mit für die Organisation verantwortlich zeichneten sowie bei Martin Köpsel aus Schönwalde für die Beschallung“, sagte Wolfgang Born.

Die Jatznicker Kicker (Mitte) gewannen vor Aufbau Jatznick (links) und den Rotlicht-Kickern aus Neubrandenburg das 14. Mitternachtsturnier. Foto: Günter Schrom

Gelungenes Sportfest in Rollwitz (URT/G. Schulz). Das traditionelle Sportfest in Rollwitz am 17. und 18. Juni 2011 war wieder eine gelungene Veranstaltung. Am Freitag wurde mit einem Spiel der Alten Herren begonnen. Das schöne Abendwetter lud viele Zuschauer ein. Am frühen Samstagmorgen schauten die Aktiven besorgt auf die Regenwolken, aber nach den vielen verregneten Sportfesten der letzten Jahre hatte diesmal Petrus ein Einsehen und bescherte Rollwitz schönes Wetter. So konnten die Fußballspiele und das Volleyballtur-

Jatznicker Schützengilde 1993 e.V. Jeden Sonntag: Trainingsschießen von 9.00 bis 12.00 Uhr auf dem Vereinsschießstand der Gilde 23.07.11, 10.00 Uhr: Sommerfest der Jatznicker Schützengilde 1993 e. V.

nier mit zahlreichen Mannschaften aus Nah und Fern beginnen. Alle hatten an diesem Tag Spaß am Sport und der Geselligkeit. Am Abend wurde im Festzelt fleißig bis in die Morgenstunden getanzt. Der SV Rollwitz ’68 e. V. möchte sich auf diesem Wege bei allen Aktiven, Helfern, der Gemeinde Rollwitz und natürlich den Sponsoren herzlich für ihre Unterstützung bedanken, ohne die so ein Fest nicht durchführbar wäre. Der nächste Höhepunkt der Gemeinde Rollwitz ist das Dorffest vom 5.-7. August 2011.

SV Aufbau Jatznick 29.07.–31.07.11: Fußballtage in Jatznick


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