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Neverin INFO Heimat- und Bürgerzeitung

Jahrgang 19

APRIL / MAI

Sprechzeiten des Amtes Neverin:

Nummer 02/2011

Amtliches Mitteilungsblatt für das Amt Neverin und die Gemeinden Beseritz, Blankenhof, Brunn, Neddemin, Neuenkirchen, Neverin, Sponholz, Staven, Trollenhagen, Woggersin, Wulkenzin und Zirzow sowie des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Friedland

Dienstag: 07:30 – 12:00 Uhr 12:30 – 17:30 Uhr Donnerstag 07:30 – 12:00 Uhr 12:30 – 16:30 Uhr Freitag 07:30 – 12:00 Uhr

Inhalt: Wie erreiche ich wen in der Amtsverwaltung

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Auf ein Wort …

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Mitteilungen der Amtsverwaltung

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Brandschutz

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Kirchl. Nachrichten

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Aus den Gemeinden

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Amtliche Bekanntmachungen (herausnehmbarer Innenteil) Kunst & Kultur

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Allgemeine Informationen

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Plattsnackers

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Witze, Rätsel & Humor

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Amtsverwaltung

Amt Neverin • Dorfstr. 36 • 17039 Neverin

Amtsvorsteher: 1. Stellvertreter: 2. Stellvertreter: Schiedsfrau: Gleichstellungsbeauftragte: Einwohnerzahl des Amtsbereiches

Herr Helmut Frosch (CDU) Herr Peter Böhm (CDU) Herr Sven Blank (parteilos) Frau Sieglinde Peters, Tel.: 0395/ 5667659 Frau Regina Kell 9169 (Stand 31.07.2009)

Wie erreiche ich wen?

Telefon

E-Mail-Adresse

Leitende Verwaltungsbeamtin Frau Niewelt

039608 / 25138

lvb@amtneverin.de

Sekretärin/Personal/Schulen Frau Heiden

039608 / 25123

sekretariat@amtneverin.de

Hauptamt/Telefonzentrale/Kita Frau Karst

039608 / 2510

hauptamt@amtneverin.de

Leiterin Ordnungsamt Frau Menzlin

039608 / 25121

leiterordnungsamt@amtneverin.de

Mitarbeiterin Ordnungsamt Frau Thiele

039608 / 25124

ordnungsamt1@amtneverin.de

Mitarbeiterin Gewerbeamt Frau Beier

039608 / 25127

gewerbeamt@amtneverin.de

Mitarbeiterin Meldestelle Frau Hennig

039608 / 25117

meldeamt@amtneverin.de

Leiter Kämmerei Herr Müller

039608 / 25125

leiterkaemmerei@amtneverin.de

Mitarbeiterin Liegenschaften Frau B. Schenk

039608 / 25114

liegenschaften@amtneverin.de

Mitarbeiterin Steuern/Kita Frau Voigt

039608 / 25120

steueramt@amtneverin.de

Kassenleiterin Frau Fuhrmann

039608 / 25115

kassenleiter@amtneverin.de

Mitarbeiter Kasse Herr Hofmann

039608 / 25113

kasse1@amtneverin.de

Vollstreckung/Wohngeld Herr Diekow

039608 / 25122

vollstreckung@amtneverin.de

Leiterin Bauamt Frau Brinckmann

039608 / 25137

leiterbauamt@amtneverin.de

Mitarbeiterin Bauamt Frau Niestaedt

039608 / 25119

bauamt1@amtneverin.de

Mitarbeiterin Bauamt Frau Siebahn

039608 / 25129

bauamt2@amtneverin.de

Mitarbeiterin Bauamt Frau Schöning

039608 / 25116

bauamt3@amtneverin.de

Anlagenbuchhaltung Herr Werth

039608 / 25118

agdoppik@amtneverin.de

Projektkoordinator Großgewerbegebiet Trollenhagen Herr Thauer

039608 / 25132

gewerbegebiet@amtneverin.de

Rechnungsprüfungsamt Frau Wölk/ Frau Knopf / Frau Menz / Frau Schüler

039608 / 25131 und 039608 / 25130

rpa@amtneverin.de

TAB mbH Bereich Wohnungsverwaltung

039608 / 26481


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Auf ein Wort … Frau Legde, Sie sind Bürgerin der Gemeinde und des Dorfes Beseritz, verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder. Ist dieser Ort auch Ihr Geburtsort oder anders gefragt – seit wann wohnen Sie hier? Nein, ich bin hier nicht geboren. Mein Geburtsort ist Lübz im Kreis Parchim. Wir sind schon lange im Territorium ansässig, in Beseritz seit ungefähr fünf Jahren. Vorher war es Brunn. Sie sind Chefin eines Landwirtschaftsbetriebes. Auf welche Erzeugnisse ist dieser Betrieb ausgerichtet? Wir bauen Getreide, Zuckerrüben und auch ein paar Kartoffeln an, aber auch Mais für die Biogasanlage. Zum Landwirtschaftsbetrieb gehören noch etwa 100 Mutterkühe. Nun müsste man meinen, Sie seien mit dieser Aufgabe voll ausgelastet. Warum Ihr Engagement in ehrenamtlicher Tätigkeit? Ich war schon immer ehrenamtlich aktiv, auch schon zu DDR-Zeiten in Vereinen und Verbänden und so habe ich gleich nach der Wende den Landfrauenverband in Mecklenburg-Vorpommern mit gegründet. Mich interessiert diese Arbeit sehr und ich habe viel Freude. Die Landfrauen haben es Ihnen angetan, was reizt Sie besonders an dieser Organisation? Mit Frauen zusammen zu sein, die gleiche Interessen, gleiche Sorgen, gleiche Nöte und auch gleiche Freuden haben, das verbindet. Einfach die gewisse Kollegialität. Es gilt die Interessen der Frauen zu vertreten, auch in politischer Hinsicht. Darüber hinaus haben Sie auch Funktionen übernommen. Welche Sind das im Einzelnen? Hier in Beseritz habe ich eine Landfrauengruppe gegründet, sie besteht jetzt seit 16 Jahren. Vor 7 Jahren habe ich mich für den Landesvorstand des Landfrauenverbandes M-V aufstellen lassen. Das ist nun schon die 2. Periode, die ich dort im Vorstand mitarbeite. Mir macht Organisation ungeheuren Spaß. Für welche Aufgaben steht die Organisation der Landfrauen und welche löst die Gruppe vor Ort? Einbringen in die Landes- bis hin zur Bundespolitik, Interessen zu bündeln ist unser Anliegen. Aktionen und Aktivitäten durchzuführen, die den Zusammenhalt fördern, ferner geht es um Weiterbildungen zu verschiedenen Themenbereichen. Ich arbeite im Landesverband auf drei Ebenen, also als Ortsgruppenvorsitzende, dann im Kreisverein und als drittes im Landesverband. Das muss man schon unterscheiden. In der Ortsgruppe geht es vorrangig um Mitgliederwerbung, also um Frauen, die gerne zusammen sind, Spaß haben an den verschiedensten Veranstaltungen unter uns, aber auch Veranstaltungen mit Öffentlichkeitscharakter für alle Leute des Ortes, der unmittelbaren Umgebung bis hin zu den Städten. Wir organisieren z. B. Vorträge zu Gesundheits-, Reise-, Rechtsthemen, die von Allgemeininteresse sind und nicht nur für Frauen. Auch unsere Dorffeste gehen größtenteils auf unser Konto. Wir arbeiten eng mit der Gemeinde zusammen. Auf Kreisebene ist es ähnlich. Dort muss man die Ortsvereine im Blick haben und zum Teil anleiten. Auf Landesebene ist die Stärkung des Verbandes Hauptanliegen. In den nächsten Jahren gilt es, das Durchschnittsalter zu senken, also es geht um junge Mitglieder. Hier arbeiten die Frauen in bestimmten Ausschüssen, ich z. B. im Ausschuss Landwirtschaft. Es gibt da

noch die Ausschüsse Hauswirtschaft, Verbraucherpolitik und Bildung, soziale Gesellschaftspolitik und ländliche Räume und Einkommenskombinationen. Überall dort sind die Landfrauen vertreten. Da gibt es jährliche Treffen in Berlin zum Erarbeiten von Beschlussvorlagen, die einfließen in die politische Arbeit. Dadurch bringen wir uns bis in den Bundestag ein. Die Ausschüsse sind unser alleiniges Mittel, uns in die Politik einzumischen. Familie, Betrieb und Ehrenamt – wie organisieren Sie sich, um allen Anforderungen gerecht zu werden? Ach, das lässt sich schon koordinieren. Ich genieße die volle Unterstützung meiner Familie. Sie sind ein gläubiger Mensch, dies aber auch nicht im stillen Kämmerlein, sondern engagiert in der Kirchenarbeit. Im Kirchgemeinderat bin ich schon lange Jahre tätig, ich meine so an die 25 Jahre. Das war erst in Brunn, die kleine Kirchgemeinde Schwanbeck. Vor ein paar Jahren gab es die Vereinigung zur Vereinigten Kirchgemeinde St. Marien Friedland. Das ist jetzt eine ziemlich große Gemeinde. Ich arbeite auch dort im Kirchgemeinerat. Welches sind in der Kirche Ihre ehrenamtlichen Aufgaben? Kirchgemeinderat und Ortsausschuss ist das eine. Ferner arbeite ich im Kirchenkreisrat. Der zieht sich von Stavenhagen bis Fürstenberg, also auch Mirow, Wesenberg usw. Das ist der Kirchenkreis Stargard. Der Kirchenkreis ragt in allen Ecken in verschiedene Amtsbereiche rein. Da gibt es Berührungspunkte mit Bürgern und Pastoren, die in einem ganz anderen Landkreis zu Hause sind. So bekommt man einen anderen Blick für Territorien, also kreisübergreifend und sieht, was dort so organisiert wird. Zum Schluss noch eine provokante Frage. Bleibt eigentlich noch Zeit für Hobbys? Ich möchte sagen, die Vereinsarbeit ist ein Hobby. Sei es auf Kirchen- oder Landfrauenebene, vieles greift ineinander. Organisation ist ein großes Betätigungsfeld und macht ungeheuren Spaß. So quasi zum Abschalten befasse ich mich auch gerne mit der Gartengestaltung. Es hapert zwar meistens an der Ausführung. Ich fahre auch sehr gerne an die Ostsee. Aus Zeitgründen leider auch nicht so oft, aber wir haben ja noch einen See vor der Tür. Dann ist da noch die Jagd, die hat aber nicht so einen hohen Stellenwert und findet besonders in den Wintermonaten statt. Da hat man sehr viel Zeit zum Nachdenken über Gewesenes und das Kommende. Frau Legde, ich bedanke mich für das Interview und wünsche Ihnen viel Kraft für die Bewältigung Ihrer vielfältigen Aufgaben. NI Red.


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Mitteilungen der Amtsverwaltung

Der Amtsvorsteher, die Bürgermeister und Gemeindevertretungen gratulieren den Jubilaren: Ab 70. Geburtstag Mai 2011 Frau Kreibig, Helga Herr Hamann, Albert Frau Radtke, Inge Frau Sobis, Ernestine Herr Sobis, Sigismund Frau Bierfreund, Erika Frau Schmidt, Gerda Frau Strelow, Elfriede Herr Stüdemann, Herbert Frau Wellendorf, Henni Frau Nowak, Erna Frau Blümke, Anita Frau Kroll, Waltraud Herr Markgraf, Karl-Georg Frau Paschke, Edith Frau Sauermann, Anneliese Frau Türk, Inge Herr Engel, Ehrfried Frau Köhn, Eva-Luise Frau Rohwedel, Gisela Herr Selent, Heinrich Herr Bartusch, Hans-Jürgen Frau Haase, Elisabeth Frau Rohwedel, Ingrid Herr Zeuschner, Edmund Frau Bahlke, Ilse Frau Gau, Ursula Frau Grühn, Helga Frau Jesse, Käte Herr Lüth, Udo Frau Matthies, Edith Frau Ruchay, Luzia Herr Stöhr, Günther Frau Grosse, Annerose Herr Herrmann, Siegfried Frau Wolf, Ursula Frau Flachshaar, Gertrud Herr Martens, Hans Herr Laabs, Egon Herr Rienahs, Herbert Frau Sandvoß, Adelheid Herr Wolf, Bodo Frau Arndt, Margareta Frau Bobrowski, Herta Herr Meinke, Hubert

in Blankenhof in Blankenhof OT Chemnitz in Blankenhof OT Chemnitz in Blankenhof OT Chemnitz in Blankenhof OT Chemnitz in Brunn in Brunn in Brunn in Brunn in Brunn in Brunn OT Dahlen in Brunn OT Roggenhagen in Brunn OT Roggenhagen in Brunn OT Roggenhagen in Neddemin in Neddemin in Neddemin in Neddemin OT Hohenmin in Neuenkirchen in Neuenkirchen in Neuenkirchen in Neuenkirchen OT Ihlenfeld in Neuenkirchen OT Ihlenfeld in Neuenkirchen OT Ihlenfeld in Neuenkirchen OT Ihlenfeld in Neverin in Neverin in Neverin in Neverin in Neverin in Neverin in Neverin in Neverin in Neverin OT Glocksin in Sponholz in Sponholz OT Rühlow in Sponholz OT Warlin in Sponholz OT Warlin in Staven in Staven in Staven in Staven in Staven OT Rossow in Staven OT Rossow in Staven OT Rossow

Frau Tietz, Annemarie Frau Elßner, Maria Frau Martens, Gisela Frau Meissner, Johanna Frau Sklomeit, Anneliese Frau Strehlow, Johanna Frau Mattis, Hildegard Frau Hartung, Sieglinde Frau Albrecht, Helga Frau Boche, Edith Herr Gottowik, Siegfried Herr Dr. Hieke, Wolfgang Frau Steinbrink, Gertrud Frau Thurow, Elfriede Frau Dahms, Helga Frau Faaber, Gertrud Frau Fanselow, Irene Frau Hoge, Anita Herr Naß, Kurt Herr Schwarz, Werner Frau Schwichtenberg, Grete Herr Starke, Manfred Herr Jannusch, Helmut Frau Kirchhof, Christel Herr Gottschalk, Berthold Herr Gutschmidt, Jürgen Frau Kirchstein, Brita Frau Linke, Elisabeth Herr Neels, Fritz Frau Richter, Inge Frau Schmaling, Erika Herr Tittel, Gerhard

in Staven OT Rossow in Trollenhagen in Trollenhagen in Trollenhagen in Trollenhagen in Trollenhagen in; Trollenhagen OT Buchhof in Trollenhagen OT Podewall in Woggersin in Woggersin in Woggersin in Woggersin in Woggersin in Woggersin in Wulkenzin in Wulkenzin in Wulkenzin in Wulkenzin in Wulkenzin in Wulkenzin in Wulkenzin in Wulkenzin in Wulkenzin OT Neu Rhäse in Wulkenzin OT Neu Rhäse in Wulkenzin OT Neuendorf in Wulkenzin OT Neuendorf in Wulkenzin OT Neuendorf in Wulkenzin OT Neuendorf in Wulkenzin OT Neuendorf in Wulkenzin OT Neuendorf in Wulkenzin OT Neuendorf in Wulkenzin OT Neuendorf

Zum 65. Geburtstag Mai 2011 Herr Schulz, Ernst Wilhelm Frau Effenberger, Angelika Herr Auge, Jürgen

in Brunn OT Ganzkow in Woggersin in Wulkenzin OT Neuendorf

Zum 60. Geburtstag Mai 2011 Frau Plescher, Hannelore Frau Unruh, Jutta Frau Kramer, Ursel Herr Haedke, Norbert Frau Manzow, Doris Herr Habeck, Roland Frau Negnal, Heidrun

in Brunn in Brunn in Neuenkirchen OT Ihlenfeld in Staven in Wulkenzin in Wulkenzin OT Neuendorf in Wulkenzin OT Neuendorf


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Mitteilungen der AMtsverwAltung

Zur Goldenen Hochzeit Mai 2011 dem Ehepaar Karl-Heinz und Grete Plog

aus Blankenhof OT Gevezin

dem Ehepaar Rolf und Gerda Marbach

aus Sponholz

dem Ehepaar Georg und Hannelore Käfer

aus Zirzow

Ab 70. Geburtstag Juni 2011 Frau Utnehmer, Olga Frau Becker, Erika Frau Hackbarth, Liselotte Frau Radtke, Helga Frau Zarbock, Gisela Herr Plog, Karl-Heinz Frau Strelow, Christa Frau Willert, Helga Frau König, Ursula Herr Schulz, Reinhard Frau Witt, Elfriede Frau Mosinski, Erna Herr Salow, Karl Frau König, Johanna Frau Kottke, Elvira Frau Sandvoß, Elfriede Frau Polenz, Hilde Frau Gutsche, Renate Frau Hobohm, Helga Frau Hühn, Ingrid Frau Jeschke, Elisabeth Herr Pramschüfer, Erich Herr Stielke, Herbert Herr Felscher, Jürgen Frau Müller, Ursula Frau Strelow, Grete Herr Komiske, Ernst Herr Meyer, Wilfried Frau Neumann, Helga Frau Scherbarth, Ruth Frau Vogelpohl, Waltraud Herr Marquardt, Gerhard Frau Masch, Anneliese Frau Meyer, Brigitte Frau Rücker, Elfriede Herr Sadowski, Manfred Frau Saß, Annelore Herr Brodisch, Günter

in Beseritz in Blankenhof OT Chemnitz in Blankenhof OT Chemnitz in Blankenhof OT Chemnitz in Blankenhof OT Chemnitz in Blankenhof OT Gevezin in Brunn in Brunn in Brunn OT Dahlen in Brunn OT Dahlen in Brunn OT Dahlen in Brunn OT Ganzkow in Brunn OT Ganzkow in Brunn OT Roggenhagen in Brunn OT Roggenhagen in Brunn OT Roggenhagen in Neddemin in Neuenkirchen in Neuenkirchen in Neuenkirchen in Neuenkirchen in Neuenkirchen in Neuenkirchen in Neuenkirchen OT Ihlenfeld in Neuenkirchen OT Ihlenfeld in Neuenkirchen OT Ihlenfeld in Neverin in Neverin in Neverin in Neverin in Neverin in Sponholz in Sponholz in Sponholz in Sponholz in Sponholz in Sponholz OT Rühlow in Sponholz OT Warlin

Herr Busse, Winfried Frau Holtz, Hilde Frau Stüdemann, Elli Frau Bohlmann, Hannelore Frau Rossow, Ursula Herr Sandvoß, Gerhard Frau Brendemühl, Luise Herr Ferl, Edmund Frau Jentsch, Renate Herr Jentsch, Rudolf Herr Rossow, Ulrich Frau Fischbuch, Helga Herr Pollmer, Peter Herr Dolinsky, Adolf Herr Krüger, Ernst Frau Schmidt, Edeltraud Herr Conell, Udo Frau Freitag, Edith Frau Gischow, Käte Frau Hinrichs, Gisela Herr Krumm, Herbert Frau Medenwald, Erika Herr Kirchhof, Bruno Frau Wassermann, Ruth Herr Ramich, Edmund Herr Wolff, Richard

in Sponholz OT Warlin in Sponholz OT Warlin in Sponholz OT Warlin in Staven in Staven in Staven in Staven OT Rossow in Staven OT Rossow in Staven OT Rossow in Staven OT Rossow in Staven OT Rossow in Trollenhagen OT Buchhof in Trollenhagen OT Podewall in Woggersin in Woggersin in Woggersin in Wulkenzin in Wulkenzin in Wulkenzin in Wulkenzin in Wulkenzin in Wulkenzin in Wulkenzin OT Neu Rhäse in Wulkenzin OT Neu Rhäse in Zirzow in Zirzow

Zum 60. Geburtstag Juni 2011 Frau Hein, Ilse Herr Cosyns, Hans-Jürgen Herr Neumann, Jürgen Frau Winkelmann, Helga Herr Rébel, Werner Frau Witt, Hannelore Frau Brüsehaber, Doris Herr Gross, Werner Frau Jacob, Roswitha Herr Evert, Friedrich-Wilhelm Herr Brehmer, Martin-Matthias Frau Hildebrand, Hannelore Frau Riedel, Karita Frau Zahn, Karin

in Blankenhof OT Chemnitz in Brunn OT Ganzkow in Neuenkirchen OT Ihlenfeld in Neuenkirchen OT Ihlenfeld in Neuenkirchen OT Magdalenenhöh in Neverin in Neverin OT Glocksin in Neverin OT Glocksin in Staven OT Rossow in Trollenhagen OT Podewall in Woggersin in Woggersin in Wulkenzin in Wulkenzin

Zur Goldenen Hochzeit Juni 2011 dem Ehepaar Joachim und Erika Thiess

aus Trollenhagen OT Podewall

dem Ehepaar Ulrich und Ingrid Niemann

aus Neddemin OT Hohenmin


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Mitteilungen der Amtsverwaltung

Achtung! – Hühnerhalter der Orte Trollenhagen, Buchhof und Podewall! Geflügelimpfung am 21.04.2011 Auf der Grundlage der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest oder Newcastle-Krankheit (Geflügelpest-Verordnung) i. d. F. der Bekanntmachung vom 03.11.2004 (BGB1.1, S. 2746) hat die zuständige Vetcrinärbehörde die Impfung aller Hühner, Truthühner- und Perlhühnerbestände angeordnet. Die Impfung der Tiere erfolgt über das Tränkwasser (wobei zu beachten ist, dass die Hühner am Tage der Impfung vor der Verabreichung des Impfstoffes nur wenig getränkt werden) und kann durch den Hühnerhalter selbst vorgenommen werden.

Wegen mangelnder Teilnahme der Hühnerhalter an der Schluckimpfung des Geflügels in den Orten, wird am 21.04.2011 von 17.00 bis 18.00 Uhr der Impfstoff nur in der Tierarztpraxis TA Lange 17098 Friedland Besendahlweg 8 a Tel.: 039601/26637 angegeben. Die Impfung ist für den Tierhalter kostenpflichtig.

Es besteht eine Impfpflicht! DVM Wolf-A. Lange, TA Lange, prakt. Tierarzt


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Brandschutz

Pläne für die Zusammenarbeit bestätigt Unter Leitung des Kreiswehrführers Kamerad Augustin fuhr eine Delegation mit Vertretern mehrerer Wehren aus dem Kreisgebiet in den polnischen Kreis Bialogard. Ziel der Reise war das Kennenlernen bzw. Auffrischen früherer Begegnungen der partnerschaftlichen Beziehungen deutsch-polnischer Wehren. Der neugewählte polnische Landrat nahm sich Zeit einem Treffen beizuwohnen und es wurden beidseitig Verträge für gemeinsame Veranstaltungen 2011 unterzeichnet.

Die Veranstaltungen, Besichtigungen der Wehren, Schulen und Kirchen waren hervorragend vorbereitet und von den polnischen Kameradinnen und Kameraden mit einer Herzlichkeit umrankt, die man so schnell nicht vergisst. Ein Erlebnis für alle Teilnehmer! Es wird also 2011 in beiden Ländern gemeinsame Veranstaltungen geben, deren Nutzen für beide Seiten schon jetzt erkennbar ist. Text/Foto NI Red.


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BrAndschutz

Sankt Florian – 4. Festgottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons der Feuerwehren Am 8. Mai 2011, Beginn 10.00 Uhr, findet in der St. Marienkirche Friedland der mittlerweile 4. Festgottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons der Feuerwehren – Sankt Florian – statt. Zu diesem Gottesdienst sind alle Bürgerinnen und Bürger, die Mitglieder der Kirchgemeinde Friedland und alle Kameradinnen

und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren mit ihren Partnern und Angehörigen recht herzlich eingeladen. Norbert Rieger Pressewart des KFV

Kreisjugendfeuerwehrtag Mecklenburg-Strelitz Informationen aus erster Hand, ein Rückblick auf das Jahr 2010 und ein Ausblick für 2011 waren Anlass für die Chefin der Jugendfeuerwehren des Kreises Marga Klenowetz, alle Jugendwarte zu einer gemeinsamen Beratung in die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) einzuladen. Dieser Einladung folgten neben 40 Jugendwarten des Kreisfeuerwehrverbandes auch die Kreisjugendwarte der Landkreise Müritz und Demmin sowie der Stadt Neubrandenburg und Landesjugendwart Steffen Reinhard. Vom Vorstand des KFV vertrat Norbert Rieger den Kreiswehrführer. Erneut bewies Landrat Heiko Kärger durch seine Teilnahme, dass er ein Herz für die Feuerwehren, insbesondere die Jugendfeuerwehren hat. Er konnte sich von den ehrgeizigen Plänen der Kameradinnen und Kameraden überzeugen, gab in der Diskussion einige Tipps, bedanke sich für das bedeutende Ehrenamt und sagte weiterhin seine Unterstützung zu. Im Landkreis gibt es 43 Jugendfeuerwehren mit 473 Mitgliedern – 139 Mädchen und 334 Jungen, davon 135 Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren. Neben vielen Events in den Wehren und in den Ämtern wurden 2010 auch Höhepunkte wie das Ferienlager, der Orientierungslauf in der Stadt Neubrandenburg, die Ausscheide auf Amts- und Kreisebene und der Wettbewerb „Leistungsspange“ ausgetragen. Vertreter aus dem Amt Neverin vertraten die Jugendfeuerwehren am 20.08.2010 beim M-V-Tag in Schwerin. Allein im Ferienlager konnten in fünf Durchgängen insgesamt 220 Kinder und Jugendliche aus unseren Jugendfeuerwehren und 15 Kinder aus dem polnischen Partnerkreis Bialogard eine erlebnisreiche Woche verbringen.

Für 2011 steht erneut die interessante Gestaltung des Ferienlagers auf dem Plan. In diesem Jahr soll auch den Landkreisen Müritz und Demmin sowie der Stadt Neubrandenburg die Teilnahme ermöglicht werden. Als Highlight und besondere Herausforderung wird vom 26. bis 28. August 2011 in Neustrelitz der Landesjugendausscheid der Jugendfeuerwehren stattfinden. An diesem Wochenende werden ca. 600 Teilnehmer erwartet. Die Vorbereitungen laufen bereits auf vollen Touren. Auf der Beratung wurde Kamerad Thomas Borchardt (FFw Friedland) als Kandidat für die anstehende Wahl des neuen Landesjugendwartes bestätigt. Abschließend machte Kamerad Norbert Rieger Ausführungen zu Aufgaben und Zielen der Öffentlichkeitsarbeit in den Feuerwehren, gab aus seinen Erfahrungen Tipps für eine gute Pressearbeit und warb um noch mehr Engagement, insbesondere auch in Vorbereitung des Landesausscheides. Das Projekt „Nachhilfe“ wurde noch einmal besprochen. In diesem Projekt organisiert der Kreisfeuerwehrverband für Mitglieder der Jugendfeuerwehren geeignete Nachhilfe und Unterstützung zur Verbesserung der schulischen Leistungen, so dass sie später in der Region vorhandene Ausbildungsplätze in Anspruch nehmen und sesshaft werden können. Für diese Nachhilfe wurden mehrere Lehrer gewonnen. Die Gäste aus den anderen Feuerwehrverbänden bedankten sich noch einmal für die Einladung und nahmen viele Impulse für die eigene Arbeit mit. Norbert Rieger, Pressewart des KFV


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Brandschutz

Amtsausscheid der Freiwilligen Feuerwehren Die Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Neverin führen am 7. Mai 2011 den diesjährigen Amtsausscheid durch. Austragungsort ist in Ihlenfeld, die Freifläche am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr. Eröffnung ist um 9.00 Uhr, danach beginnen die Wettkämpfe – Löschangriff nass, Schnelligkeitsübung und Knoten – für Jugendfeuerwehr-, Frauen- und Männermannschaften.

Die Miniwehren, unsere Kindergruppen, haben einen gesonderten Wettkampf. Gegen Mittag wird die Siegerehrung durchgeführt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind hiermit recht herzlich eingeladen. Norbert Rieger Amtswehrführer

Massenverletzungen im Gerätehaus der FFw Wulkenzin Die meisten 18-jährigen Teenager erholen sich am Samstag Vormittag intensiv von den Mühen einer durchfeierten Nacht, nicht so Anne und Julia vom ASB. Im Gerätehaus der FFw Wulkenzin starteten beide pünktlich um 8.30 Uhr einen Erste-Hilfe-Kurs für die Jugendfeuerwehren der Gemeinden Chemnitz, Wulkenzin und Woggersin. 33 Nachwuchskräfte zeigten sich wissbegierig und festigten ihr Grundwissen zur Erstversorgung von Verletzten. So wurden das Anlegen eines Druckverbandes, die stabile Seitenlage, der Rettungsgriff oder eine angemessene Schocktherapie durch vielfache praktische Übungen anschaulich und fachkundig vermittelt. Manch’ Kamerad sah mit verbundenem Haupt oder fixiertem Arm gar lustig aus. Anne und Julia verstehen ihr Handwerk, sind mit viel Engagement oft auch in den Schulen zur Thematik „Erste Hilfe“ tätig und selbst nicht viel älter als ihre Schüler. Das schafft zusätzlich Anerkennung, Jugendarbeit lohnt sich!

Wir, die Jugendwarte, sagen Danke, sehen die beiden „Samariter“ zum Aufbaulehrgang „Erste Hilfe“ wieder und uns in unserer Arbeit bestätigt. Ralf-Peter Wehr


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Kirchliche Nachrichten

Kirchliche Nachrichten Gottesdienste zu Ostern und im Mai in der Kirchgemeinde Wulkenzin-Weitin Kirche Weitin 21.04. 17.00 Uhr 23.04. 10.00 Uhr 08.05. 10.00 Uhr Festzelt Weitin 21.05. 10.00 Uhr Kirche Mallin 22.04. 10.00 Uhr

Abendmahlsandacht Taufgottesdienst Gottesdienst mit Taufe u. den Konfirmanden

Gottesdienste im April Gründonnerstag Do. 21.04. 18.00 Uhr Karfreitag Fr. 22.04. 09.00 Uhr

09.00 Uhr

09.00 Uhr

10.30 Uhr

10.30 Uhr

10.30 Uhr

14.00 Uhr

Gottesdienst Eröffnung Frühlingsfest Weitin

Gottesdienst mit Abendmahl/Landessuperintendentin Chr. Körner 15.05. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Propst J. Albrecht Kirche Wulkenzin 24.04. 10.00 Uhr Familiengottesdienst mit anschl. Osternestersuchen 29.05. 10.00 Uhr Gottesdienst m. Vorstellung d. Konfirmanden Kirche Alt Rehse 25.04. 15.00 Uhr Andacht zur Eröffnung des Pilgerweges mit anschl. Osterkaffee Kapelle Passentin 01.05. 14.00 Uhr Tauferinnerungsgottesdienst

Eröffnung des Pilgerweges „Mecklen- burgische Seenplatte“ am Ostermontag Sie haben vielleicht bereits davon gehört, in Kürze wird man auf dem Pilgerweg „Mecklenburgische Seenplatte“ zwischen Friedland und Fürstenberg unterwegs sein können. Ausgangspunkt ist die Marienkirche in Friedland. Entlang der Datze geht es dann über Roga nach Staven und Neuenkirchen. Kurz vor Warlin biegt man rechts auf den Mecklenburgischen SeenRadweg ab, um das Datzetal zu durchqueren. In Neubrandenburg besteht die Möglichkeit in der Friedengemeinde (Oststadt) oder in der Michaelsgemeinde im Vogelviertel Quartier zu beziehen. Ab hier läuft man entweder östlich des Tollensesees weiter und gelangt u. a. über Zachow und Wanzka nach Fürstenberg. Der Weg am westlichen Ufer des Tollensesees führt über GatschEck nach Alt Rehse, wo man im ehemaligen Pfarrhaus bei Familie Krug übernachten kann. Über Zippelow und Prillwitz geht es weiter Richtung Neustrelitz. Von dort aus kann man eine größere Wegstrecke über Mirow nach Fürstenberg wählen oder der Weg führt Sie direkt von Neustrelitz nach Fürstenberg. Am Ostermontag wird dieser Pilgerweg an verschiedenen Orten eröffnet. Um 10.00 Uhr findet in der Michaelsgemeinde dazu ein zentraler Gottesdienst statt. Die Kirchgemeinde Wulkenzin-Weitin lädt ein, nach diesem Gottesdienst erste Schritte auf dem neuen Pilgerweg nach Alt Rehse zu machen. Um 15.00 Uhr wird dort zu einer Andacht mit anschließendem Osterkaffee eingeladen.

Sa. 23.04. 18.00 Uhr

19.00 Uhr

Ostersonntag So. 24.04. 06.00 Uhr

10.30 Uhr

Ostermontag Mo. 25.04. 10.30 Uhr Di. 26.04.

08.45 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl, St. Marien Friedland Gottesdienst mit Abendmahl, Kirche Schwanbeck Gottesdienst mit Abendmahl, Kirche Jatzke Gottesdienst mit Abendmahl, Kirche Schwichtenberg Gottesdienst mit Abendmahl, St. Marien Friedland Gottesdienst mit Abendmahl, Kirche Brunn Gottesdienst mit Abendmahl, Kirche Eichhorst Andacht zur Todesstunde Jesu, St. Marien Friedland Posaunengottesdienst, anschl. Osterfeuer, Kirche Liepen Andacht zur Osternacht, anschl. Osterfeuer, Kirche Schwichtenberg Feier der Osternacht, St. Marien Friedland Zentraler Familienfestgottes dienst zu Ostern, St. Marien Friedland Gottesdienst mit Abendmahl, St. Marien Friedland Morgendlicher Singegottesdienst zu Ostern, Kirche Dahlen


Kirchliche nAchrichten

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Gottesdienste im Mai So. 01.05.

14.00 Uhr

Sa. 07.05.

15.00 Uhr

So. 08.05.

10.00 Uhr

Mi. 11.05. So. 15.05.

15.00 Uhr 09.00 Uhr 09.00 Uhr 10.30 Uhr 10.30 Uhr 15.45 Uhr 09.00 Uhr 09.00 Uhr 10.30 Uhr 10.30 Uhr 09.00 Uhr 09.00 Uhr 10.30 Uhr

Mi. 18.05. So. 22.05.

So. 29.05.

10.30 Uhr

Gottesdienst zur Übertragung der Pfarrstelle II und Einführung als Propst für Pastor Christian Heydenreich sowie zum Abschluss der Baumaßnahme am Kirchturm, anschl. Kaffeetrinken, Kirche Kotelow Minigottesdienst, Pfarrhaus Schwanbeck Gottesdienst zu St. Florian, St. Marien Friedland Gottesdienst, Pflegeheim Lübbersdorf Gottesdienst, Kirche Brunn Gottesdienst, Kirche Salow Gottesdienst, St. Marien Friedland Gottesdienst, Kirche Genzkow Gottesdienst, SWP Friedland Gottesdienst, Kirche Roga Gottesdienst, Kirche Schwichtenberg Gottesdienst, St. Marien Friedland Gottesdienst, Kirche Schwanbeck Gottesdienst, Kirche Jatzke Gottesdienst, Kirche Lübbersdorf Konfirmandenvorstellungsgottesdienst, St. Marien Friedland Gottesdienst, Kirche Brunn

Die Orgel in Zirzow wird wieder klingen Die Grüneberg-Orgel, als eine der letzten vom berühmten Orgelbauer B. Grüneberg im Jahr 1930 erbaut, war seit vielen Jahren verstummt. Nicht nur, dass mehrere Pfeifen fehlten, nein auch die Schläuche, die ledernen Ventile und sogar die Stimmritzen in den meisten Pfeifen waren von Mäusen oder Mardern angeknabbert. Das Gebläse war wohl nach dem Krieg irgendwann notdürftig geflickt worden, doch benutzt wurde die kleine Orgel mit vier Registern schon lange nicht mehr. Kein Zirzower konnte sich so recht erinnern, sie jemals gehört zu haben. Das wollte der Förderverein Kirche Zirzow e. V. ändern! Ein Orgelsachverständiger der Ev. Lutherischen Landeskirche Mecklenburg wurde um eine Zustandsbewertung gebeten. Er schätzte die Orgel als restaurierungswürdig ein. Das war schon einmal ein gutes Zeichen. Nachdem eine Orgelbaufirma eine Kostenschätzung vorgelegt hatte, stand für den Förderverein fest, die Orgel muss wieder erklingen! Doch die Kirchgemeinde hatte kein Geld dafür und sah auch keine Möglichkeit, die ca. 35.000,- Euro zu beschaffen, zumal die bauliche Sanierung des Kirchengebäudes bereits viel gekostet hatte. Der Förderverein startete im Jahre 2009 die Spendenaktion „Orgelklang“. Zirzower Einwohner und Freunde der Zirzower Kirche spendeten in zwei Jahren so manchen Euro, Anträge an die Landesdenkmalpflege und an die Stiftung „Orgelklang“ wurden im Jahr 2010 abgelehnt. Es schien aussichtslos, das benötigte Geld in absehbarer Zeit zu beschaffen. Nur der Oberkirchenrat, Herr Flade, hatte aus seinem Orgelfonds 12.000,- Euro in Aussicht gestellt. Also war guter Rat teuer! Der Förderverein fand bei den Musikern des „Salonorchesters Königin Luise“ große Unterstützung. Sie verzichteten immer auf das übliche Honorar und brachten philharmonische Musik der Extraklasse in Zirzow zu Gehör. Auch der Sänger Harald Wollenhaupt und die „Plattsnackers ut Wulkenzin“ gaben Benefizauftritte in der Zirzower Kirche. Das treue Publikum dankte es mit insgesamt

über 3.200,- Euro Spenden. Dabei war es nicht immer einfach, diese Konzerte vorzubereiten; viele Kuchen wurden gebacken, etliche Schnittchen geschmiert und so manches Getränk gereicht. Wer ein solches Ziel verfolgt, muss einen langen Atem haben und auch eine gewisse Hartnäckigkeit. Also wurden die abgelehnten Anträge für 2011 erneut gestellt und diesmal hatten wir Erfolg. Der Oberkirchenrat erhöhte seine Zusage auf 15.000,- Euro, die Kirchgemeinde machte nun doch 3.000,- Euro locker, die Stiftung Orgelklang bewilligte ihrerseits auch 3.000,- Euro und die Landesdenkmalpflege 6.000,- Euro. Die restlichen 8.000,- Euro brachte der Förderverein Kirche Zirzow e. V. mit den geworbenen Spenden auf. Bei allen Geldgebern, Spendern und Helfern aber vor allem auch bei den Musikern und auch den Wulkenzinern möchten sich der Förderverein Kirche Zirzow und die Kirchgemeinde Breesen/Mölln sehr herzlich bedanken! Der Orgelbauvertrag mit der Orgelbaufirma Nußbücker aus Plau sieht die Fertigstellung der Restaurierung im November vor. Die Einweihung der Orgel in Zirzow soll voraussichtlich am 1. Advent 2011 erfolgen! Förderverein Kirche Zirzow e. V.


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aus den gemeinden

Der Heimatverein Ganzkow e. V. startet ins 10. Vereinsjahr In diesem Jahr feiert der Heimatverein Ganzkow e. V. sein 10-jähriges Jubiläum. Ein Fest zum Feiern und Danke zu sagen. Aber noch ist es nicht soweit, gefeiert wird im August und bis dahin gibt es noch einiges vorzubereiten.

Als besonderes Highlight für vier Ganzkower/ innen war wieder die Berlinfahrt für politisch interessierte Bürger, welche wir auch für dieses Jahr wieder bereitstellen konnten.

Wie jedes Jahr hatte der Vorsitzende auf der Mitgliederversammlung die ehrenvolle Aufgabe das letzte Jahr abzurechnen. Da kam schon ein bunter Mix an Veranstaltungen zusammen, darunter Bowling, Tanz in den Mai, Kinderfest, Radtour, ein Besuch in der Niederdeutschen Bühne, das jährliche Ganzkower Fußball- und Volleyballturnier, ein Besuch bei Störtebeker, der Skat- und Romméabend, die Seniorenweihnachtsfeier und das Weihnachtssingen in Ganzkow. Aber nicht nur Feiern stand auf dem Programm, auch Chronikarbeit, Verwaltungskram und die Erstellung eines Wappens für den Heimatverein.

Auf diesem Weg auch ein Dank für unsere vielen Helferinnen und Helfer, für unsere Sponsoren und an unsere Mitglieder. Auch in diesem Jahr wird es wieder einige Veranstaltungen geben, die Kinder freuen sich schon auf das Kinderfest, das ganze Dorf auf den Tanz in den Mai und die sportlich Interessierten auf die spannenden Kämpfe beim 5. Ganzkower Fußball- und Volleyballturnier. Heiko Braesel

„Das Fest der Vereine“ In unseren Dörfern gibt es engagierte Einwohner, die das Dorfleben bereichern und beleben. „Wir sind keine Schlafdörfer!“, so die einhellige Meinung der Vereine in der Gemeinde Brunn. Hierfür wird viel Zeit und Mühen investiert. Auch wenn es Mitmenschen mit einer grundsätzlichen negativen Einstellung gibt, lohnt sich die Mühe für ein Lächeln, ein kleines Dankeschön und vor allem durch die Beteiligung unserer Einwohner und Einwohnerinnen. Für einen Erfahrungsaustausch und für eine terminliche Abstimmung der Veranstaltungen haben sich die Vereine unter Leitung des Sozialausschusses im Februar getroffen. Hier wurde auch die Frage diskutiert, „Was verbindet unsere Einwohner in Brunn, Dahlen, Ganzkow und Roggenhagen?“. Die Gemeindevertretung, in der aktive Einwohner der Dörfer arbeiten und der SV Brunn. „Was noch?“ Ein Grundsatz war schnell gefunden, „Wir sind die Gemeinde Brunn!“ Wir wollen etwas gemeinsam für alle Dörfer machen. So wurde die Idee für ein gemeinsames Fest geboren. „Das Fest der Vereine“. Dieses Fest soll jährlich am letzten Wochenende der Sommerferien umlaufend in den Dörfern stattfinden. Dieses Jahr in Roggenhagen mit dem Motto „80 Jahre Aufsiedlung von Roggenhagen.“ Ein Mix aus Geschichte, Kinderfest, Flugplatzfest und Tanzveranstaltung mit vielen Überraschungen. Also den Termin, 13.08.2011, vormerken. Haben Sie Ideen, möchten Sie helfen oder mit einer Spende das Fest unterstützen, dann melden Sie sich bitte beim

Dorfklub Roggenhagen e. V. (Tel. 039608/21279 oder direkt bei Liane Becker). „Das Fest der Vereine“ mit freundlicher Unterstützung des Dorfklub Roggenhagen e. V., des Dorfclub Brunn e. V., des Heimatverein Ganzkow e. V., des Förderverein Dorfkirche Roggenhagen e. V., der Jagdhornbläsergruppe Munteres Treiben Roggenhagen e. V., des SV Brunn, des Fliegerverein Roggenhagen Hans Huckebein e. V. , der Zwergenfeuerwehr „Brunner Feuerwichtel“ und der Gemeinde Brunn. Weitere Informationen unter www.gemeinde-brunn-mv.de. Heiko Braesel


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aus den gemeinden

Frauentagsfeier in Roggenhagen Am 12. März trafen sich die Roggenhagener Frauen, um wieder gemeinsam ihren Ehrentag zu feiern. Die Herren des Dorfklubs begrüßten alle Damen mit einer Rose und sorgten dafür, dass die Kaffeetassen und Kuchenteller immer gefüllt waren. Auch in diesem Jahr wurden wir wieder von einem Magier verzaubert. Allerdings blieb dieses Mal kein Auge trocken, denn es wurde viel und herzhaft gelacht. Zauberer Frank ließ während seiner Comedy-Zaubershow Flaschen verschwinden und führte gemeinsam mit seiner Assistentin aus dem Publikum eine Schlangenbeschwörung vor. Der Höhepunkt war jedoch die „schwebende Frau“. Der Trick funktionierte sogar, obwohl sich der Hypnosezustand vor Lachen nicht so recht einstellen wollte. Bei einem Glas Bowle gab es dann bis zum frühen Abend noch viel zu erzählen. Susan Pannenberg, Dorfklub Roggenhagen e. V.

Einladung zum Osterfeuer Am Ostersonntag, dem 24. April, lädt der Dorfklub Roggenhagen e. V. wieder alle Roggenhagener und Gäste zum Osterfeuer am Park ein. Das Feuer wird gegen 19.00 Uhr entfacht und für einen Imbiss und Getränke ist wie immer gesorgt.

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aus den gemeinden

Frauentag – International Aus Anlass des Frauentages versetzte sich der Dorfclub gedanklich mit seinen Mitgliedern ins ferne Thailand. Eine Einwohnerin unseres Dorfes – Sirimon Schwarz – stammt aus dem Norden dieses Landes. Passend zum Thema wurden in Vorbereitung auf den Abend Speisen nach thailändischen Rezepten zubereitet. Unter der fachlichen Anleitung von Sirimon zeigte Wolfgang Fleischer bisher nicht bekannte Qualitäten. Als Chefkoch degradierte er die weiteren Anwesenden spontan zu Hilfsköchen. Es entstand rechtzeitig ein schmackhaftes Menü. Die eintreffenden weiblichen Gäste erhielten zur Begrüßung eine Rose überreicht und wurden von den Männern mit einen Glas Wein bewirtet. Zur Eröffnung des Abends wurde das thailändische Menü serviert. Es mundete vorzüglich und der Ruf

nach Übergabe der Rezepte wurde mehrfach geäußert. Danach erzählte Sirimon die Geschichte Ihres Lebens, zeigte Bilder und gab Einblicke in ihren Glauben an die göttliche Kraft des Buddhas. Eigens zu dieser Veranstaltung hatte sie einen kleinen Altar errichtet. Im lockeren Gespräch beantwortete Sirimon die vielen Fragen und berichtete mit Stolz vom Aufschwung in Thailand. Ihre Bitte an die Gäste des Abends, eine Spende für den Aufbau eines Tempels in ihrem Heimatdorf zu entrichten, fand großen Widerhall. Mit Freude gab sie zu verstehen, dass das Geld bei ihrem nächsten Flug nach Thailand persönlich übergeben wird. Erfreulich ist, dass unsere Thailänderin im Dorf mit ihrem stets freundlichen Auftreten ein gutes Ansehen genießt.


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Aus den geMeinden

Die ersten Zeugnisse „Das war das leckerste Frühstück“, schwärmte Ashley und nahm sich ein Stück Kiwi. Der erste Zeugnistag wurde für unsere Erstklässler durch ein gesundes Frühstück zu einem schmackhaften Erlebnis. Die Eltern gaben ihren Kindern viele bunte Vitamine, selbst gebackenes Brot und andere Köstlichkeiten mit zur Schule. Im Vorfeld hatten wir Kresse gesät, die wir nun in den Quark mischen konnten. Diese Geschmacksprobe fiel sehr unterschiedlich aus und reichte von nussig bis bitter. Dass frische Kresse viele Vitamine hat, haben aber alle erfahren. Wir danken allen Eltern der Klassen 1a und 1b, die uns bei allen Aktivitäten tatkräftig unterstützen. So sind auch die Planungen für den Tag der offenen Tür am 27. Mai 2011 im Rahmen unserer Festwoche zum 20-jährigen Jubiläum der Grundschule „Zum Wasserturm“ in vollem Gange …

Die Grundschule „Zum Wasserturm“ in Neverin wird 20 Unsere Grundschule feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Dazu gestalten wir vom 25.05. bis 27.05.2011 drei Festtage. Wir beginnen mit dem Sportfest. Am Donnerstag folgt dann ein Projekttag mit dem Thema „ In 80 Tagen um die Welt“. Am Freitag, dem 27.05.2011 laden wir alle zu unserem Festhöhepunkt ein. Zum Ablauf: - 17.00 Uhr - ab 18.00 Uhr

Ansprache der Schulleiterin Eröffnungsprogramm im Festzelt Spiel und Spaß auf dem Schulgelände sowie in allen Räumen

Kaffee, Kuchen, Getränke sowie ein Grillstand sorgen für das leibliche Wohl. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich zahlreiche Sponsoren finden würden, die uns bei der Gestaltung der Festtage finanziell unterstützen könnten. Schüler & Eltern der Grundschule

Floristik am 15.03.2011 Der Frühling kommt! Der Klubraum des Gemeindezentrums lässt sich fast mit einer Gärtnerei oder einem Gewächshaus vergleichen. Ein Geruch von frischer Natur liegt in der Luft. Um den großen Arbeitstisch herum herrscht reges Treiben. 18 Frauen gestalten unter der Anleitung von Rosi Karst ganz individuell eine Frühlingsdekoration. Diverse Materialien stehen zur Verfügung: Dichtes grünes Moos, Zweige in den Farben rot, grün, braun, Blumenstauden und verschiedene Accessoires. Kunstvoll angeordnet und geschmückt haben vorher unscheinbare Gefäße (Krüge, Kannen) ein völlig neues Aussehen – geeignet für die heimische Deko!


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Aus den geMeinden

Bowling am 11.03.2011 Beim ersten Turnier des Jahres waren die vier Bahnen im Punktum mit 22 Spielern gut besetzt. Erstaunlicherweise gab es wie sonst keine Kritiken an einer Bahn. Alle konzentrierten sich auf die Bälle. Es war wie verhext! Ein Kegel blieb oft wie angeklebt stehen und beim Abräumen fand manch’ Spieler die Lücke zwischen den Restkegeln ohne diese zu berühren! Ein vergnüglicher Abend. Bei den Frauen hatte diesmal Monika Witthaus die Nase vorn. Sie gewann mit 262 Punkten vor Ute Flemmig mit 254 und Sylke Kunicke mit 229 Punkten. Bei den Männern siegte Karl Flemmig (283) vor Steffen Neumann (253) und Thomas Reichert (246).

13. Sommerdreschfest in Rühlow 11. und 12. Juni 2011 Programm

Sonnabend, 11. Juni 2011 10.00 Uhr Eröffnung unseres Festes mit Minister Dr. Till Backhaus ca. 10.30 Uhr Technik-Aktion ca. 11.00 Uhr große Treckerparade ganztägig musikalische Unterhaltung mit „Bodo“ ca. 12.00 Uhr Mittagessen ca. 13.00 Uhr Blasmusik mit der „Feuerwehrkapelle Mirow“ ca. 14.00 Uhr Grußwort von Minister Lorenz Caffier und Landrat Heiko Kärger ca. 14.00 Uhr Kuchen aus Mudders Köök ca. 14.00 Uhr Dreschvorführung ca. 15.00 Uhr Traktoren-Pulling ab 20.00 Uhr Tanz mit der „Oldie-Company“ aus Rostock Sonntag, 12. Juni 2011 ab 9.30 Uhr Technik-Aktion ca. 10.30 Uhr große Treckerparade

ganztägig ca. 11.00–14.00 Uhr ca. 12.00 Uhr ca. 14.00 Uhr ca. 14.00 Uhr ca. 15.00 Uhr 17.00 Uhr

musikalische Unterhaltung mit „Bodo“ Unterhaltung mit den „Dabeler Müllerburschen“ Mittagessen Dreschvorführung Kuchen aus Mudders Köök Traktoren-Pulling Abschluss des 13. Sommerdreschfestes


Öffentliche Bekanntmachungen der Ministerien, der Gerichte, des Landratsamtes, des Amtes Neverin und der Gemeinden sowie des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Friedland 19. Jahrgang Donnerstag, den 21. April 2011 Nr. 02/2011 Blatt 1 Amtsgericht Neubrandenburg – Beschluss 33 K 55/09 Blatt 2 Amtsgericht Neubrandenburg – Beschluss 33 K 53/09 Blatt 3 Amtsgericht Neubrandenburg – Beschluss 33 K 57/09 Blatt 4 Amtsgericht Neubrandenburg – Beschluss 33 K 52/09 Blatt 5 Amtsgericht Neubrandenburg – Beschluss 33 K 11/09 Blatt 6 Amtsgericht Neubrandenburg – Beschluss 33 K 11/10 Blatt 7 1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung einer Hundesteuer Blatt 8 Bekanntmachung der Gemeinde Blankenhof – 1. Änderung der Abrundungssatzung Gevezin Blatt 9 Jagdgenossenschaft Chemnitz Blatt 9 12. Änderung der Gebührensatzung zur Förderung von Kindern in Kindertagesstätten Blatt 11 Haushaltssatzung der Gemeinde Neddemin für das Haushaltsjahr 2011 Blatt 13 Einladung zur Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft Neuenkirchen Blatt 14 Haushaltssatzung des Amtes Neverin für das Haushaltsjahr 2011 Blatt 16 Haushaltssatzung der Gemeinde Neverin für das Haushaltsjahr 2011 Blatt 18 10. Änderung der Gebührensatzung zur Förderung von Kindern in Kindertagesstätten Blatt 20 Bekanntmachung – Jahresabschluss der Gemeinde Neverin für das Haushaltsjahr 2008 Blatt 20 Haushaltssatzung der Gemeinde Trollenhagen für das Haushaltsjahr 2011 Blatt 22 Bekanntmachung der Gemeinde Woggersin Blatt 23 Bekanntmachung der Gemeinde Wulkenzin Blatt 25 Haushaltssatzung der Gemeinde Wulkenzin für das Haushaltsjahr 2011 Blatt 27 Bekanntmachung der Gemeinde Wulkenzin Blatt 28 Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt – Schlussfeststellung im Bodenordnungsverfahren Cölpin Blatt 29 Landkreis Mecklenburg-Strelitz – Zusammenstellung für das Jahr 2011 Blatt 30 Öffentliche Bekanntmachung des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Friedland Blatt 31 Mitgliederverzeichnis des Wasser- und Bodenverbandes „Obere Havel/Obere Tollense“ Blatt 32 Satzung des Wasser- und Bodenverband „Obere Havel/Obere Tollense“ Neubrandenburg Blatt 37 Anlage 1 zur Satzung des Wasser- und Bodenverband „Obere Havel/Obere Tollense“ Neubrandenburg – Veranlagungsregel

Öffentliche Bekanntmachungen des Amtes und aller Gemeinden alle im Amtsbereich außer Einer werden ab sofort auf der Plattform des Amtes veröffentlicht. Mit dem Datum der Veröffentlichung sind diese Bekanntmachungen gültig. Für die Gemeinde Blankenhof gilt weiterhin das Datum der Veröffentlichung im Amtsblatt. Unabhängig der Art und Weise der Veröffentlichungsart werden alle Öffentlichen Bekanntmachungen weiterhin im Amtsblatt dargestellt.


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Ready for take off … … dieses Kommando aus der Kabine von Passagierflugzeugen an den Tower ist schon lange verklungen. Außer der militärischen Nutzung vor allem durch die Versorgungsflüge ziviler Lufttransportunternehmen ist es ziemlich ruhig geworden auf dem Airport Neubrandenburg. Der Rettungsflug, zwei Flugschulen und Sportflieger sorgen auf der zivilen Seite für Bewegungen auf dem Flugplatz und im Luftraum. Hin und wieder rollt auch einer der großen Transportbrummer zum Tanken auf diese Seite bevor er in Richtung Afghanistan abhebt. Im März 2007 ist auch Stille in der Abfertigungshalle eingezogen – alle Schalter und Servicepunkte geschlossen. So stand auch die Flughafengaststätte vor dem Aus. Aber nicht lange, denn am 31. März 2007 wurde das „up to date“ im Airport eröffnet. Es ist eine Gaststätte, die den Anforderungen gastronomischer Ansprüche auf hohem Niveau gerecht wird. Das ist inzwischen nicht nur unter den Fliegern bekannt. Der Geschäftsführerin, Frau Gurk, ist es gelungen, ein breitgefächertes kulturelles Angebot mit guter gastronomischer Betreuung zu verbinden. Ausstellungen, Künstlergespräche, Familienfeste und neuerdings

auch Hochzeiten finden hier in gemütlicher Atmosphäre mit dem Fluidum des Flugplatzes statt. Die Aussichtplattform lädt zum Verweilen ein. Mit der Gemeinde Trollenhagen gibt es eine gute Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren. NI Red.

Zum 200. Todestag einer großen Erzieherin des 18. Jahrhunderts Im Park von Trollenhagen steht ein Gedenkstein mit der Inschrift „ Hier dichtete Caroline Rudolphi von 1779 bis 1783“. Der Stein erinnert an eine außergewöhnliche Frau, die ihre hervorragende erzieherische und dichterische Laufbahn in Trollenhagen begann. Von Potsdam kommend nahm sie 1778 bei der Familie von Röpert in Trollenhagen eine Stelle als Erzieherin an. Obwohl aus einfachen bürgerlichen Verhältnissen stammend gelang es ihr hervorragend sich in dieser so schwierigen Familie zu behaupten und die Herzen der Kinder zu erobern. Ihre meist der Schönheit der Natur gewidmeten Gedichte fanden Anklang bei den Menschen in der Region und bald nannte man sie „die Dichterin von Trollenhagen“. Trotz ihrer sehr innigen Bindung zu den Kindern entschied sie sich nach fünf Jahren dieses Haus zu verlassen. Anlass waren die immer aggressiver werdenden Auseinandersetzungen der Eltern. Um größeren Schaden von den Kindern abzuwenden, baten die Eltern Caroline, die Kinder mitzunehmen. In Trittau und Billwärder bei Hamburg lebt sie mit ihrer kleinen Schar. Da sich ihre finanzielle Situation durch verzögerte Zahlungen der von Röpert verschlechtert, entschied sie sich weitere Mädchen aus wohlhabenden Familien zu betreuen. Sie gründet in Hamm bei Hamburg 1785 ein Mädcheninstitut, das bald als

beispielhaft in der Umgebung von Hamburg galt. Viele Mädchen aus ersten Familien wurden ihr zur Ausbildung anvertraut. Neben hauswirtschaftlichen Tätigkeiten unterrichtete sie die Mädchen in naturwissenschaftlichen und musischen Fächern sowie in Französisch. In diesen Jahren entstanden drei ihrer Gedichtbände. Einige ihrer Gedichte wurden vertont. Sehr bald knüpfte sie enge Beziehungen zu bekannten Persönlichkeiten ihrer Zeit. Zu ihnen gehörten Mathias Claudius, der Pädagoge Campe, der Komponist Reichardt. Mit Klopstock verband sie eine enge Freundschaft bis zu dessen Tod. Man nannte sie in Hamburger Kreisen „den weiblicher Sokrates“.


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1803 verlegt sie ihr Institut nach Heidelberg. Auch hier fand sie bald Kontakt zu berühmten Persönlichkeiten. Einen intensiven Kontakt pflegte sie zu Pestalozzi. Ihre pädagogischen Erfahrungen schreibt sie in einem Briefroman auf. Darin richtet sie sich an junge Mütter, „die mit Unsicherheit an ihre so wichtige und schöne Aufgabe als Mutter herangehen und einen fremden Rat dankend annehmen“. Ihr Erziehungsgrundsatz lautet: „Lasset unsere Kinder Menschen werden und hindert sie nicht, sondern seid ihnen liebreich förderlich zur besten Erhaltung aller ihrer Anlagen.“

Die Kinder des Kindergartens von Trollenhagen gestalteten in einem Kunstprojekt einen Kastanienbaum, der vor dem Gutshaus stand und von der Dichterin in einem Gedicht beschrieben wurde. Im Gemeindehaus Trollenhagen kann man eine kleine Ausstellung besuchen. Caroline Rudolphi starb am 15. April 1811 in Heidelberg. In Hamburg und Heidelberg tragen Straßen ihren Name. Auch in Trollenhagen soll ein Weg nach ihr benannt werden. Hildegard Marten

Na endlich! Viele Bürgerinnen und Bürger glaubten schon gar nicht mehr daran. Aber am 25. Januar 2011 war es nun soweit. Die Anbindung Eschengrunder Straße an die Hellfelder Straße in Trollenhagen – Ortsteil Hellfeld wurde, durch die Firma Hüneke Neubrandenburg GmbH, in Stand gesetzt.

Auch unser Bürgermeister, Herr Peter Enthaler, war vor Ort, um sich über den Fortgang der Arbeiten zu informieren sowie mit uns, den Gemeindearbeitern, die weiteren Arbeiten angrenzend und längs der neu sanierten Straße zu besprechen.

Ansicht aus Richtung Südwesten Mit vielen Mitarbeitern und schwerem Gerät konnte ein neuer Asphaltbelag über die alte Straße gezogen werden. Ein wichtiger stark beanspruchter Knotenpunkt ist damit innerhalb nur eines Bautages repariert worden. Endlich war die Huckelpiste oder Stoßdämpferteststrecke verschwunden. Ein ruhiges, sicheres Fahren ist nun für uns alle wieder möglich.

Straße mit neuem Asphaltbelag Hoffen wir, dass uns die neue Asphaltstraße lange erhalten bleibt. In diesem Sinne Ihnen allen: „Eine gute Fahrt!“

Im Gespräch, Herr Enthaler und Herr Muskiet Ansicht aus Richtung Nordosten

Ihr Roland Pöschel, Gemeindearbeiter aus Trollenhagen


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Opfer durch Vandalismus zu beklagen! Es ist nun schon 5 ½ Jahre her, da wurde das selbe Opfer schon einmal angegriffen. In der kalten und dunklen Nacht vom 18. zum 19. Februar 2011 wurde unser Schaukasten gegenüber dem Friedhof längs der Kirchstraße in Trollenhagen wiederum zum Opfer von Vandalismus. Die Frontscheibe wurde zertrümmert. Auf dem Bild ist das Corpus Delicti, also der Gegenstand mit dem die Das Corpus Delicti Tat ausgeführt wurde, zu sehen. Hierbei handelte es sich um ein abgesägtes Stamm- oder Aststück eines Kirschbaumes. Wahrscheinlich sollte es als Brennholz dienen, oder ist der Rest eines allgemeinen Baumschnittes. Als anständiger Normalsterblicher, bzw. als gut erzogener Bürger, fragt man sich nach so einer Tat immer wieder: „Warum und wieso wird so etwas getan? Aus langer Weile? Um angebliche Stärke zu demonstrieren? Um zu zeigen, wie cool man ist? Ist es vielleicht nur Dummheit um Schaden zu erzeugen? Oder waren es Randalierer, die zu tief ins Glas gesehen haben?“ Das alles sind Thesen und reinste Spekulationen, die nicht bewiesen werden konnten. Das Corpus Delicti und das Loch in der Scheibe (Foto: Peter Enthaler, Bürgermeister) Ich möchte Sie heute auf diesem Wege ermutigen und dazu aufrufen, als Bürger noch mehr Wachsamkeit der Allgemeinheit zu schenken. Damit helfen Sie, Straftaten zu verhindern oder aufzuklären. In unserem Fall werden wir wohl ohne Bürgerhilfe auch dieses mal den Schuldigen leider nicht finden. Ein Fakt jedoch ist geblieben. Unserer Gemeinde ist ein Schaden von etwas über 300 Euro entstanden. Eine zusätzliche Ausgabe, die nicht geplant war. Dieser Reparaturbetrag hätte eine weit aus bessere Verwendung finden können. Nun dient er leider zur Beseitigung des Vandalismusschadens. Schaukasten mit eingeworfener Scheibe (Foto: Peter Enthaler, Bürgermeister)

Ihr Roland Pöschel, Gemeindearbeiter aus Trollenhagen


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aus den gemeinden

Neue Vereine in der Gemeinde In den Monaten Februar und März gründeten sich zwei Vereine in der Gemeinde 24.02.2011 Über 40 Neuendorfer waren in den Saal des Dorfkruges gekommen, um sich über die Gründung des Selbsthilfevereins zu informieren. 20 von Ihnen traten noch am selben Abend dem Verein bei, beschlossen den Namen, die Satzung und den vorläufigen Beitrag in Höhe von 12 Euro pro Jahr. In den Vorstand wurden gewählt: als Vorsitzende: Frau Roswitha Clüver, Asternstr. 6, Tel. 0395/5660453 als stellvertretender Vorsitzender: Herr Klaus Kebbe, Quittenweg 6, Tel. 0395/5824127 als Schatzmeisterin: Frau Roswitha Fleischer, Rosenring 9, 0395/5660300 Um den Verein entsprechend der bereits veröffentlichten Satzung mit Leben zu erfüllen, benötigen wir aber die Mitwirkung vieler Neuendorfer. Jeder kann eintreten und seine Ideen und Fähigkeiten einbringen. Mitgliedsanträge erhalten Sie bei Frau Fleischer. Bitte melden Sie sich, wenn Sie im Vorstand oder einer Arbeitsgruppe aktiv werden wollen oder eine Idee realisieren wollen. Wir bitten alle, die bereits Mitglieder sind, Ihren Jahresbeitrag bei Frau Fleischer noch im März zu entrichten. Folgende Veranstaltungen plant der Verein in Kürze: - Dia-Vortrag über Afrika (Herr Röder) am 22. März, 19.00 Uhr in der Alten Schäferei (Eintritt für Nichtmitglieder 1,- Euro) - Informatorischer Waldspaziergang mit dem Oberförster durch den Neuendorfer Forst am 16. April, 10.00 Uhr am Parkplatz Buchort

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Vortrag: „Mediation – die Alternative bei Streitigkeiten aller Art“ – Termin wird noch bekannt gegeben Buchvorstellung: „Meditation für Skeptiker“ – Termin wird noch bekannt gegeben. Clüver, Vorsitzende

25.03.2011 Am 25.03.2011 trafen sich Kameraden und Freunde der Feuerwehr im Feuerwehrgebäude Wulkenzin zur konstituierenden Sitzung anlässlich der Gründung des „Feuerwehrvereins Wulkenzin e. V.“ 25 Personen waren erschienen, von denen spontan 24 ihre Mitgliedschaft erklärten. Ziele der Vereinsarbeit sind die enge Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehr und des Vereins, die Förderung der Kinderund Jugendarbeit, die Außenwirkung sowie verstärkte Sponsorenwerbung. Als weiteren Schwerpunkt hat sich der Verein die kulturelle Arbeit auf die Fahne geschrieben. Der Verein ist für alle Bürger der Gemeinde offen. Gewählt wurde der vorläufige Vorstand. Das sind neben den Kameraden Doreen Tramp (Protokollantin) und Marcel Thiele (Kinder- und Jugendarbeit) die Herren Holger Wilk (Vorsitzender), Wolfgang Hagenow (stellv. Vorsitzender) und Rolf Tigges (kulturelle Entwicklung). Alle noch offenen Fragen wie die Satzung, Verstärkung des Vorstandes, Mitgliedsbeiträge werden auf der nächsten Veranstaltung im April geklärt und beschlossen. NI Red.


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Kunst & Kultur

Aus dem Tagebuch eines Abenteurers Gorilla-Trecking in UGANDA/RUANDA (September 2010) – Teil II Zurück, wieder über die Grenze. Ohne Licht – gleiche Prozentur. Wieder in die Serpentinen. Diesmal leider außen. Bei Nacht und heftigem Gewitter in über 2.000 m Höhe! Alles schlammig und aufgeweicht. Für 150 km brauchten wir 12 Std.! Mit stecken bleiben, schieben usw. Hier half nur afrikanische Gelassenheit, Vertrauen in die Fahrkünste unseres Führers und der aufkeimende Glaube an eine schützende Hand über uns. Steven erklärte uns hinterher, dass er extreme Sicherheitstrainings absolviert hat. Der Unterschied zu anderen war auch zu merken. So arbeitete er sich barfuss zu einem vor uns stehenden Fahrzeug durch und fuhr es aus dem Schlamm. Nachts kamen wir am Lake Edward an. Der Mond beleuchtete eine große Lichtung auf der ein paar müde wirkende Zelte standen. Schlecht und unvollständig gespannt, defekte Verschlüsse und durch die morsche Zeltwand konnte man den üppigen Sternenhimmel beobachten. Eigentlich sehr praktisch. So einen suchten wir uns dann aus und verbarrikadierten es von innen, wegen Schlangen und so. Die besuchten uns nicht, aber die Nilpferde von Ufer kamen auf die Wiese zum Grasen. Irgendwann schliefen wir doch. Am frühen Morgen ein exzellentes Frühstück und später auch Mittagessen. Frisches bestes Steak, exzellent zubereiteten Fisch und exotisches Gemüse frisch aus dem Garten. Unser Führer hatte extra einen guten Koch in diese abgelegene Gegend „einfliegen“ lassen. Unter Bäumen mit Unmengen von tobenden Webervögeln präsentierte er all sein Können. Zwischendurch Safari, Safari im Ishasha, der für seine Baumlöwen berühmt ist. Es gibt in Afrika wohl nur zwei bis drei Stellen. Eine z. B. in Tansania. Deshalb diesmal meistens im offenen Auto. Es gab viel zu sehen, aber spannend wurde es erst, als wir unter den Bäumen standen. Unter flirrende Hitze – oben, im kühlenden Wind räkelten sich die Löwen. Sie ließen Schwänze und Beine baumeln und taten was Löwen außer Fressen am Besten können: rumhängen. Nur die Jungen nahmen Notiz von uns, blieben aber auch oben. Zumindest wegen der angenehmen Temperaturen beneideten wir sie. Der Herrscher ließ sich dann doch, im wahrsten Sinne des Wortes, herab. Natürlich, um zu sehen ob noch etwas von der letzten Jagd übrig war. Man würdigte uns keines Blickes. Steven strengte sich gewaltig an. Es gelang ihm aber leider nicht, uns auch noch Leoparden zu zeigen. Für die

erbärmliche „Unterkunft“ letzte Nacht entschuldigte er sich und besorgte eine gute Lodge als Entschädigung. Das „Savannah Ressort Hotel“, in den einschlägigen Schriften als überbewertet, erschien uns in einem anderen Licht. Dabei verglichen wir es nicht mit den zurückliegenden „Quartieren“. Vielleicht ein bisschen, aber wir haben auch schon Gutes gesehen. Also, nicht nur schnell hin, Schablone drauf und Sterne drauf oder runter. So eine Bewertung kommt „beschlipsten Weicheiern“ irgendwelcher Agenturen zu. Unsere unmaßgebliche Meinung natürlich. Weiter ging es nordwärts. Wieder über Ishasha-River und den Kazinga-Kanal nach Mweya am Edwardsee. Einquartierung im „Mweya Hostel“, einem uralten Kolonialbau mit „Wildbestand“. Die Beschreibung würde dauern. Zum Übernachten ausreichend. „Umschwärmt“ von schlechtgelaunten Büffeln, die keinen abendlichen Spaziergang genehmigen. Überall und unter dem Tisch stets „Mitesser“ in Form von Warzenschweinen, Mangustenrotten, und bunten Vögeln! Aber moskitofrei. Etwa 10 Fußminuten weiter die „Mwaya Safari Lodge“. Hier mussten wir doch mal ein sauberes Hemd rauskramen. Alles vom Feinsten. Nur den Platz auf der Veranda war ein Fehler. Mückenschwärme bei Einbruch der Dunkelheit. Man merkte sie sogar beim Atmen in der Nase. Keine Stiche – gut einbalsamiert! Nicht genug damit – große Flughunde jagten in den dichtesten Schwärmen unter den Lampen. Beim Anflug wurde ich zweimal ganz leicht mit dem Flügel gestreift. Dachte zunächst, es klopft einer auf meine Schulter. Klasse Buffet! Rückweg mit bewaffneter Eskorte. Die Büffel blieben etwas abseits. Vielleicht kannten sie den Gebrauch von Feuerwaffen. Am Morgen stiegen wir zum Kazinga-Kanal hinunter. Afrikas Tierwelt schien das zu kennen. Man ignorierte uns und wir waren nicht beleidigt. Eine Bootsfahrt brachte uns der Tierwelt zu Wasser sehr nahe. Alles nicht unsere Freunde. Krokodile und Nilpferde im Besonderen. Wussten nicht, dass die größer sein können als Kaffernbüffel. Im großen Bogen fuhren wir nach Süden und dann Richtung Victoriasee. In Mharaba, einer größeren Stadt, wurden wir bei einem Araber gut versorgt. So kamen wir gut gelaunt nach nochmaliger Äquatorüberquerung im „Nburo-Schutzgebiet“ an. Kleine Wildhüterstation mit guten, im Busch verstreuten Zelten. Die Zelte standen auf ca. 1 m hohen Pfählen und waren gut


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ausgestattet. Beim Verlassen mussten sie mit Schlössern gesichert werden. Warmwasser wurde für uns sofort über offenem Feuer in alten 200 l-Fässer bereitet, doch die Weiterleitung zu den Duschen erwies sich als nicht funktionstüchtig. Also nicht oder kalt duschen?! Für die Nachtsafari zu Fuß gab es eine Einweisung von Lorenz, unserem Führer hier. Wir sollten immer schön dicht hinter ihm bleiben. Löwen sollte es hier nicht geben – alle von anliegenden Farmern vergiftet. Mit einzeln umherziehenden Büffeln hatte man aber schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Mit lässig umgehängter Kalaschnikow schlenderte Lorenz dann erzählend vor uns her. Mit der Dämmerung hielt sich niemand mehr an den „Gänsemarsch. Es gab viel zu sehen und jeder wollte was anderes vor die Linse bekommen. Lorenz registrierte das mit sehr großer Gelassenheit. Nur beiläufig erwähnte er, dass es hier die größte Population der „Schwarzen Mamba“ Ugandas gibt. Das brachte alle sehr schnell wieder in „Reih und Glied“. So geht’s auch! An einem „Büffenfriedhof“ angekommen, fragten wir verwundert, wer wohl die großen „Kühe“ umgehauen hat? Lorenz: „Na ja, ein paar Löwen sind immer da“. Da wollte keiner mehr der Letzte sein. Zum Schluss lief uns doch noch ein einzelner Büffel über den „Weg“ und Lorenz griff vorsorglich nach seinem „Meinungsverstärker“. Der Büffel hatte zwar Schaum vor dem Maul aber keine Lust auf einen Kugelhagel. Wir verhielten uns eine Weile ruhig und konnten dann weiter ziehen.

Eine lange Fahrt brachte uns zurück nach Entebbe zum „Airport – Guest-House“. Sehr gute Unterbringung mit Grillabend. Schöner Abschluss eigentlich. Die Pufferzeit bis zum Flug am nächsten Tag nutzten wir noch zu einem Besuch der „Chimpanzee-Cantuary“, auf „Ngamba Island“, 23 km südlich im Victoriasee. Einer Auffangstation für, beim illegalen Handel und Wildern entdeckten, Schimpansenbabys. Leider können sie nicht mehr ausgewildert werden. Tolle Anlage – trauriger Anlass und sicher vorwiegend für hier forschende Biologen aus aller Welt interessant. Irgendwann geht jede Reise zu Ende. So auch unsere. Über Addis Abeba ging es wieder zurück. Alles klappte reibungslos. Nur in Deutschland nicht. Gepäck weg – falsch ausgeladen – dreimal anderes Terminal dazu benannt – Bahnfahrt katastrophal. Willkommen in der „zivilisierten Welt“. Abschließend. Man kann auf hohem Niveau auch durch Uganda reisen, sieht fast das Gleiche, hat aber an Rande viel weniger erlebt und das würde ein Buch füllen. Jeder wie er es möchte. Eigentlich haben wir bei allen Reisen, außer ihrer Beute in den Bäumen, noch keine Leoparden gesehen. „Schau’n wir mal!“ Mit freundlichen Grüßen für alle, die bis hier her „durchgehalten“ haben. Ihr Udo-Adolf Röder

Von Talenten, Sammlern und anderen „Verrückten“ … … Teil 4 (Seriennachtrag)– Roland Pöschel/Aluminiumfolien Aus aktuellem Anlass möchte ich Sie einladen, gemeinsam mit mir in die Welt der Aluminiumfolien von Schokoladenhohlkörpern mit Überraschungen abzutauchen. Lassen Sie sich beeindrucken, von der Vielseitigkeit eines neuen Sammelgebietes. Lernen Sie es kennen und haben Sie Spaß daran es zu erleben.

Ich begrüße hiermit gern jeden Interessenten oder Sammler, bzw. jene die es werden möchten auf meiner neu erstellten Homepage im Internet. Bei Fragen, stehe ich Ihnen gern Rede und Antwort. Und so lautet die Adresse: http://aluminiumfolien-katalog.jimdo.com/ Sie erfahren alles über das Thema Aluminiumfolien von Schokoladenhohlkörpern mit Überraschungen und den passenden Randgebieten aus Deutschland mit entsprechenden Hintergrundinformationen. Viele selbst animierte GIFs* untermalen die Ausführungen. Amüsante Episoden aus meiner kindlichen Vergangenheit (aus den Sechziger Jahren) habe ich ebenfalls, als ein weiteres Hobby von mir, nieder geschrieben und soweit wie möglich bebildert. Vielleicht aber entdecken sie sich selbst wieder, bei erlebten Späßen und Streichen während Ihrer Kinder- oder Jugendzeit.? Also, wir sehen uns! Ihr Roland Pöschel aus Trollenhagen

Startseite der Homepage

*GIF steht für: Graphics Interchange Format, ein Grafikformat mit guter verlustfreier Komprimierung für Bilder mit geringer Farbtiefe. Darüber hinaus können mehrere Einzelbilder in einer Datei abgespeichert werden, die von geeigneten Betrachtungsprogrammen wie Webbrowsern als Animationen interpretiert werden. (Quelle: wikipedia)


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Von Talenten, Sammlern und anderen „Verrückten“ … … Teil 5 – Sebastian Wolter/Bootsmodellbau zwischen Beton und Wasser Ich freue mich sehr, dass ich auf Wunsch von vielen Bürgern die Serie: Von Talenten, Sammlern und anderen „Verrückten“ ... weiter fortführen darf. Und somit werde ich auch nicht lange um den heißen Brei herumreden, sondern gleich beginnen mit einer neuen Episode über Leute von Heute, Leute wie Du und Ich. Erst wenn „Etwas“ nicht mehr da ist – weiß was man, was einem fehlt. So verhält es sich auch mit dieser Motto-Serie: Von Talenten, Sammlern und anderen „Verrückten“ ...! Ich bekam einen Anruf von Herrn Dietmar Teschner aus Ihlenfeld nach dem Erscheinen der letzten Neverin Info im Februar 2011. Als er las, dass die nun schon bekannte Serie seinen Abschluss gefunden hatte, machte sich Traurigkeit bei ihm breit. Und dabei hätte er doch noch ein so großes Anliegen und noch besser, viel zu erzählen gehabt. Das klang interessant. Und so machte ich mich auf und besuchte ihn in seinen „vier Wänden“. Als ich nun die Treppe im Ihlenfelder Neubau mit der Nummer 2 erklommen hatte und mir die Tür von einem in die Jahre gekommenen, netten, höflichen Herrn geöffnet wurde, habe ich nicht damit gerechnet, was mich dann erwartete. Ich betrat seine Wohnung, die eingenommen war von einer unbekannten knisternden Stimmung, die ich nicht beschreiben kann. Noch nicht. Sympathie, ich kann es nicht leugnen, war auf anhieb beiderseits zu spüren. Wir machten eine gemeinsame Rundreise durch die Zimmer seiner Wohnung. Was es damit aufsich hat, welche weiteren Talente Herr Teschner hat, was es Einzigartiges zu sehen gibt, erfahren Sie in einer der nächsten Ausgaben der Neveriner Info.

Dietmar Teschner an der Werkbank

Nun zum heutigen Highlight Wir betraten also als letzten Raum seiner Wohnung die schmale langgezogen Küche. Dort wurde ich schon erwartet von einem aufgeschlossenen jungen Hobbybastler, Sebastian Wolter, 23 Jahre alt. Er wohnt wirklich gleich um die Ecke, nur einen Aufgang weiter von Herrn Teschner entfernt. Er hat sich ebenfalls dem Bootsmodellbau verschrieben. Unterstützung erhält er in der Enge der Küche mit bereitgestellter Werkbank von Herrn Teschner. Zwar ist es nicht die optimale Werkstatt, aber man fachsimpelt, baut die zuvor besprochenen Ideen und ist zusammen, um gemeinsam etwas zu erschaffen. Herr Teschner sowie ich auch, sind der Meinung, dass wenn es schon einen jungen Mann gibt mit interessanter, freiwilliger, selbstständig gestalteter Freizeit, während Andere seines Alters sich mit Alkohol und Drogen zu dröhnen, Prügelein anzetteln und nicht zu letzt fremdes Eigentums

Sebastian Wolter mit Sperrholzaufbauten und Styropormodell zerstören, dann sollte man gerade dann über so einen jungen Menschen mit Ehrgeiz berichten. Ich hoffe, liebe Leserinnen und Leser, dass Sie mir in diesem Punkt zustimmen. Somit eröffnet also unser Hobbybastler Sebastian Wolter die Fortsetzung der Serie – Von Talenten, Sammlern und anderen „Verrückten“...!, Teil 5! Kennengelernt haben sich Sebastian und Herr Teschner durch einen gemeinsamen Bekannten 2009 bei einer Geburtstagsfeier. Wie das Leben so spielt, haben sich beide danach aus den Augen verloren. Keiner wusste damals, dass sie das gleiche Hobby teilen, den Bootsmodellbau. Sebastian ist von Beruf Dachdecker und wohnt im Siedlerweg 1 in 17039 Ihlenfeld. Zu einem Zeitpunkt, als er dabei war das Handtuch zu schmeißen, zog seine Zufallsbekanntschaft im Januar 2011 in den Siedlerweg 2. Man traute seinen Augen kaum, als man sich rein zufällig über den Weg lief und erfuhr, dass man Tür an Tür wohnt. Einige Jahre zuvor, Anno 2009. Sebastian hatte sein erstes Schiffsmodel in der Werkstatt seines Großvaters gebaut. Er war stolz darauf und begann ein weiteres Model aus Spaß an der Freude zu bauen. Aber aus irgendeinem Grund wollte es nicht so richtig voran gehen. Den Rumpf grob fertig, lag dieser noch fast ein Jahr lang im Keller und wartete darauf, vollendet zu werden. Und genau in diesem Augenblick begegneten sich Sebastian und Teschi, wie er liebevoll von seinen Freunden genant wird, wieder. Das kam genau zum richtigen Zeitpunkt! Das Interesse bei Sebastian wurde wieder belebt, die Glut zum Feuer entfacht! Durch Tipps und Hinweise des erfahreneren Modelbauers wurde das liegen geblieben Objekt aus seinem düsteren Verlies wieder ans Licht gebracht. Sebastian hatte den Mut wieder gefunden, um sein angefangenes Projekt weiter zu führen. Die ersten Arbeiten waren das Aufbringen von Epoxydharz und Glasfasermatten, um die Dichtheit zu gewährleisten. Das war notwendig, da ja bekannter Weise Holz arbeitet und das dadurch im ungünstigsten Fall das Boot untergehen könnte. Nach dem Laminieren wurde geschliffen und gespachtelt, bis die Finger zu schmerzen anfingen. Nun aber war der Holzrumpf vollendet. Fertig. Es begann der nächste Schritt. Zwei Elektromotore, die jeweils eine Antriebswelle unabhängig von einander angesteuert mit denen am Ende befestigte


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Schiffsschrauben antreiben sollen, wurde nun eingepasst. Der Fahrtenregler und der Empfänger für die Elektromotore bekamen ebenfalls ihren festen Platz im Rumpf. Eine Trockenübung zur Funktionsprüfung der RCSteuerung erwies sich als positiv. Dazu nutzte man natürlich auch ein ordentliches Steuerpult Blick in den Innenraum (oben) und oder auch Sender genannt. das Heck mit den Propellern des Ein wichtiger Abschnitt war daRumpfmodell (unten) mit nun gelungen. Um eine grobe Vorstellung der Schiffsaufbauten zu bekommen, fertigte Sebastian eine Form aus Styropor an. Mit Bleistift wurden Bullaugen und aus Draht, Leitern und Ähnliches markiert. Eine coole Methode in der Vorbereitungsphase des nächsten Bauabschnittes. Der Rohbau der Aufbauten Das Steuerpult aus dünnem Sperrholz war fertig. Somit wurden damit erste neue Erfolge am 10. März 2011 nachgewiesen. Wie wird es weitergehen mit seinem Schiffsmodell? Wenn das Anpassen, das Verschrauben, das Lackieren mit Pinsel und Pistole (Airbrush-Technik) erfolgreich beendet ist, muss das Modell seinen ersten Test bestehen. Gemeinsam mit Sebastian wird es in die Badewanne gesteckt, nein natürlich nur das Modell, um den Tiefgang bzw. die Lage des Bootes auszubalancieren. Funktioniert alles, ist die erste Hürde im nassen Element überwunden. Dann kommt es zur Feuertaufe, besser umschrieben zum eigentlichen Stapellauf. Nach einem Jahr Bauzeit bekommt dann

Pressemitteilungen Der Landkreis Mecklenburg- Strelitz informiert: 1. Bundeswettbewerb „Menschen und Erfolge“ Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat einen Wettbewerb „Initiative Ländliche Infrastruktur“ ins Leben gerufen. Darauf weist der Leiter des Fachbereiches Wirtschaftsförderung im Neustrelitzer Landratsamt, Markus Wegerhoff, hin. Unter dem Dach dieser Initiative und gestützt auf die Ideen und Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger sollen in den kommenden Jahren Perspektiven für die Entwicklung in den Dörfern und für die Menschen, die dort leben, aufgezeigt werden. Gewürdigt werden sollen Lösungen für eine Infrastrukturversorgung, die zur Sicherung der Lebensqualität in ländlichen Räumen beiträgt, ihre Attraktivität und Zukunftsfähigkeit steigert. Mitmachen können alle, die einen entsprechenden Beitrag zu diesem Zukunftsthema angestoßen und umgesetzt haben. „Ich möchte die MecklenburgStrelitzer ermutigen, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen“,

das Schiffsmodell endlich seinen Namen verliehen und wird in der warmen Jahreszeit in ca. drei bis vier Monaten in diesem Jahr 2011 auf dem in der Nähe liegenden Tiefsee bei Sonnenschein und ruhiger See seine Jungfernfahrt antreten. Das Einlaufen des ersten seetüchtigen Schiffsmodell von Sebastian Wolter wird dann mit Würstchen auf dem Grill und einem Bierchen kräftig gefeiert. Wenn Sie erfahren möchten, wann das Schiffsmodell seinen Sebastian Wolter Stapellauf erfährt, melden mit seinem Rumpfmodell Sie sich bitte bei Sebastian. Ich selbst bin auch gespannt, wann das sein wird? Lassen wir uns überraschen und vielleicht erfahren Sie es in einem Nachtrag zum 5. Teil dieser bekannten Motiv-Serie: Von Talenten, Sammlern und anderen „Verrückten“ ...! Vielleicht hat der Eine oder Andere auch Lust bekommen das Hobby mit Sebastian und Herrn Teschner zu teilen? Dann können auch Sie sich bei den Bastlern gern melden. Wer mitmachen will, ist gern willkommen. Möchte eine Schulklasse etwas über Schiffsmodellbau erfahren, oder gar einen Modellbauclub gründen oder einfach nur Erfahrungen austauschen, auch dann können Sie gern Kontakt zu den Modellbauern in Ihlenfeld aufnehmen. Ich wünsche der Crew auf jeden Fall für Ihre Zukunft gutes Gelingen und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel. Ahoi und gute Fahrt! Ihr Roland Pöschel aus Trollenhagen

sagte Markus Wegerhoff. „Es gibt bei uns viele beispielhafte Projekte und Initiativen, die sich diese Chance nicht entgehen lassen sollten“, so der Wirtschaftsförderer. Teilnahmeberechtigt sind alle Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Verbände, Verwaltungen und Gebietskörperschaften mit laufenden Aktivitäten oder umgesetzten Projekten in ländlichen Räumen. Mehrfachbewerbungen sind nicht ausgeschlossen. Bundesminister Dr. Peter Ramsauer wird das Preisgeld in Höhe von insgesamt 24.000 Euro verteilen. Bis zum 31. März 2011 (Datum des Poststempels) können die Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden. Weitere Informationen zur Teilnahme am Wettbewerb „Menschen und Erfolge“ können unter www.menschenunderfolge.de nachgelesen werden.

2. Schenken, tauschen, Müll vermeiden Der Fachdienst Abfallwirtschaft/Immissionsschutz des Landkreises Mecklenburg-Strelitz hat im Internet einen „Tausch- und Verschenke-Markt“ eingerichtet. „Wir hoffen, dass über diesen Markt im Netz, Gegenstände einen neuen Eigentümer finden, die sonst im Sperrmüll gelandet wären“, erklärt Fachdienstleiter Reimund Dögow. Wer also jemanden sucht, dem er gut erhaltene Dinge schenken möchte, oder mit dem er etwas tauschen möchte, dann ist er auf der Seite www.mecklenburg-strelitz.de unter „Kreisverwaltung/Abfallwirtschaft“ genau richtig.


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Allgemeine informationen Möbel, Kinderwagen, Spielzeug oder andere brauchbare Dinge, die für den Hausmüll, den Sperrmüll oder überhaupt für den Abfall noch viel zu schade sind, all das kann über den „Tausch- und Verschenke-Markt“ einen neuen Nutzer finden. Auch wer auf der Suche nach etwas Bestimmten ist, kann auf diesem Markt stöbern, es kostet nichts. Provisionen oder Vermittlungsgebühren werden vom Landkreis Mecklenburg-Strelitz natürlich nicht erhoben. Die Nutzung ist ganz einfach, sagt Reimund Dögow: Wer eine Anzeige aufgeben möchte, muss sich beim ersten Mal registrieren. Über die Anzeigenbearbeitung ist es auch möglich, Änderungen in den schon veröffentlichten Anzeigen vorzunehmen. Also, man kann deren Laufzeit verlängern oder die Anzeige löschen. Der „Tausch- und Verschenke-Markt“ auf der Internetseite des Landkreises Mecklenburg-Strelitz darf ausschließlich von Privatpersonen genutzt werden. „Es ist nicht gestattet, gewerbliche Dienstleistungen oder kommerzielle Waren- oder Werbeanzeigen zu veröffentlichen. Und verkauft werden, darf hier nichts.“, betont Reimund Dögow. Er weist auch darauf hin, dass der Landkreis Mecklenburg-Strelitz keine Gewähr für die über den „Tausch- und Verschenke-Markt“ angebotenen Gegenstände, übernimmt. Das gilt weder für die Korrektheit der Beschreibungen, noch für die Qualität oder Funktionsfähigkeit der angebotenen Dinge. Die Nutzer des Marktes können Angebote bis zu 28 Tagen veröffentlichen. Danach bzw. nach Ablauf der vom Nutzer festgelegten Frist wird die Anzeige automatisch gelöscht.

3. Jetzt Schülerfahrausweise beantragen Eltern, deren Kinder im Schuljahr 2011/2012 auf den Bus angewiesen sind, sollten jetzt die Anträge zur Schülerbeförderung beim Landkreis Mecklenburg-Strelitz stellen. Termin für die Abgabe ist der 31. Mai. Die Anträge für die Schüler-Tickets für anspruchsberechtigte Schüler der 1. bis 12. Klasse mit Wohnsitz im Landkreis MecklenburgStrelitz sind in der Mobilitätszentrale der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Strelitz (in Neubrandenburg am Bahnhof) abzugeben. Sie können aber auch an den Fachdienst Schulangelegenheiten des Landkreises Mecklenburg-Strelitz geschickt werden. Neuanträgen ist ein Passbild beizufügen. Auf der Rückseite des Passbildes muss der Name ersichtlich sein. Wer mit seinem Antrag zu spät kommt, muss damit rechnen, dass er nicht mehr rechtzeitig zum Beginn des Schuljahres 2011/2012 bearbeitet werden kann. Die Antragsformulare, auch für die Sonderbeförderung, sind auf der Internetseite des Landkreises www.mecklenburg-strelitz.de unter „Kreisverwaltung“, in der Mobilitätszentrale (Tel.: 0395/3500350) oder in den Schulen erhältlich. Fragen zur Sonderbeförderung beantworten gern die Mitarbeiter im Landratsamt (Telefonnummern: 03981/481-355, 03981/481-475 oder 03981/481-476).

4. Zensus 2011 – Wissen, was morgen zählt Um verlässlich wirtschaften und planen zu können, führen Unternehmen regelmäßig Inventuren durch. So ähnlich kann man sich auch den Zensus 2011 vorstellen: als eine Inventur für das ganze Land. Und die ist überfällig, denn in Deutschland liegen die letzten Volkszählungen über 20 Jahre zurück. Beim Zensus 2011 werden zur Ermittlung der Einwohnerzahl hauptsächlich vorhandene Verwaltungsregister genutzt. Zur Qualitätssicherung und zur Erhebung von Informationen die nicht in Verwaltungsregistern vorhanden sind, werden bundesweit rund zehn Prozent der Bevölkerung in einer Haushaltebefragung direkt befragt. Ab dem 9. Mai wird es mit den Befragungen losgehen. In allen Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften werden

zudem die Angaben aller Bewohner erhoben. Der Befragungstermin wird durch Interviewer (Erhebungsbeauftragte) schriftlich angekündigt. Das Interview wird dann gemeinsam anhand eines Fragebogens durchgeführt. Wer es möchte, kann die Fragen auch über das Internet via E-mail beantworten oder den selbst ausgefüllten Fragebogen der zuständigen Erhebungsstelle mit der Post schicken oder persönlich übergeben. Bei der Gebäude- und Wohnungszählung des Zensus 2011 werden über Wohnungen sowie Gebäude mit Wohnraum Informationen erfragt, die in keinem Register flächendeckend vorhanden sind. Befragt werden alle Eigentümer und Verwalter. Sie erhalten vom Statistischen Amt Mecklenburg-Vorpommern einen Fragebogen per Post, den sie zurücksenden müssen. Wer noch Fragen zum Zensus 2011 hat, kann sich gern an den Landkreis Mecklenburg-Strelitz, Karl Heinz Fritz (Tel.: 03981/481196) oder Rita Richter (Tel.:03981/481498). Weitere Informationen unter www.Zensus2011.de

Sommer-Ferien-Abenteuer Die Jugendherberge Frauenstein (Osterzgebirge), organisiert erlebnisreiche Sommer-Ferien-Abenteuer für Kinder von 7 bis 12 Jahren. Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen u. a. ein Besuch auf der Burg Frauenstein, ein Ausflug ins Erlebnisbad, Lagerfeuer, Kino, ein Tagesausflug in den Sonnenlandpark, Nachtwanderung, Disco, der Besuch eines Reiterhofs, Fußball, Kegeln, Pizza backen, Spiel & Spaß und vieles mehr. Besonders mutige Mädchen und Jungen können eine Nacht unterm Sternenhimmel verbringen. Die Übernachtung erfolgt in gemütlichen Mehrbettzimmern mit Doppelstockbetten. Termine: 31.07.–06.08.2011 und 14.08.–20.08.2011 Infos & Anmeldungen: (03731/215689, www.ferien-abenteuer.info.de) Adresse des Ferienlagers: Jugendherberge Frauenstein, Walkmühlenstr. 13, 09623 Frauenstein (037326/1307, www.frauenstein.jugendherberge.de)

Elli sucht ein Zuhause Die Rotti-Dame ist menschenbezogen und will am liebsten den Tag über geknuddelt und gekrault werden. Dennoch hat sie ganz ihrer Rasse entsprechend den Schutztrieb in sich. Dabei schimpft sie erst mal kräftig und wackelt eine Sekunde später freudig mit ihrem Hinterteil. Katzen mag sie überhaupt nicht und teilt dies auch lautstark mit. Elli geht gut an der Leine, zeigt aber auch einen kleinen Dickkopf, wenn sie irgendwo etwas Spannendes bemerkt und unbedingt dort hin will. Die Hündin ist eher für ein Zuhause in einer ländlichen Gegend geeignet, in einem Haus mit großem Garten. Dort kann sie aufpassen, also ihren „Job“ machen. In der Stadt reagiert sie noch sehr erschrocken über Autos und versucht Fahrradfahrer und Motorräder zu jagen. Man müsste ein intensives Stadttraining durchführen. Mit dem Ball spielt sie auch mal. Das Spielzeug wird jedoch sofort uninteressant, wenn es sich nicht mehr bewegt. Elli ist stubenrein und kann auch allein bleiben. Sie sucht nun liebe, aber verantwortungsbewusste Leute mit Rasseerfahrung, mit denen sie gemeinsam, aber als Einzelhund, leben darf (nicht im Zwinger). Kinder sollten in der Familie nicht sein. Fragen beantworten gern die Mitarbeiter/innen des Tierheimes in Sadelkow unter der Telefon Nummer 039606 20597. Öffnungszeiten täglich 11.00-16.00 Uhr


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AllgeMeine inforMAtionen

Und nach der Schule?

8. Tag der offenen Tür in der Rapsölmühle Wenn der Raps am schönsten blüht, möchten wir den Tag mit Ihnen gemeinsam begehen. Dieses Jahr wird Raps bundesweit erstmalig im Rahmen des dezentralen Rapstages gewürdigt. Seien Sie am 14.05.2011 in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr in Luisenhof dabei.

Überzeugen Sie sich vom regionalen Produkt, denn da wo Raps wächst, wird Raps auch zu Rapsöl gepresst. Informieren Sie sich wie Raps(öl) hergestellt, be- und verarbeitet wird zu kaltgepresstem Rapsöl, Kräuteröl, Margarine, Kosmetika, Kerzen oder in Form von Rapsbrot, -schnaps, -honig, -pesto und Raps-Lupinen-Eis Anwendung findet. Probieren Sie dazu etwas angemachtes Rapsöl beim Schaukochen von Lebensmitteltechnologen Gniffke oder Ratteyer Wein. Außerdem kann landwirtschaftliche Technik besichtigt und verschiedene regionale Produkte auf dem Gelände des landwirtschaftlichen Marktfruchtbetriebes Kruse in 17039 Luisenhof erworben werden.

Für junge Menschen bleibt gerade im letzten Schuljahr zwischen den zahlreichen Prüfungen wenig Zeit, sich ausgiebig mit der Frage „Welchen Beruf will ich eigentlich erlernen oder was will ich studieren?“ zu beschäftigen. Ein Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) bei der BUNDjugend bietet die Möglichkeit sich beruflich zu orientieren und im Bereich der Umweltbildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen auszuprobieren. „Es macht ungeheuer Spaß. Man kann eigene Projekte in Gang bringen und kommt auch viel rum. Seminare in ganz Mecklenburg-Vorpommern planen wir. Der Segeltörn zum Ostseeschutz war da ein Höhepunkt.“, so die ehemalige FÖJlerin Anita Ackermann. „Ich habe gelernt, verantwortlich mit meiner Umwelt umzugehen. Themen wie Gentechnik, Konsumkritik und die ganzen aktuell-umweltpolitischen Geschehen konnte ich direkt mit verfolgen und gemeinsam mit anderen jungen Menschen auf solche kritischen Aspekte aufmerksam machen.“ Das FÖJ kann als Praktikum für Ausbildungen im Natur- und Umweltschutz, Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft sowie für viele Studiengänge wie Biologie, Forstwirtschaft und Medizin anerkannt werden. Bei der Vergabe von Studienplätzen durch die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) wird es auf die Wartezeit angerechnet. Finanziell werden FÖJler mit 345 e Taschengeld unterstützt, haben Anspruch auf Kindergeld und die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen. Für weitere Fragen steht Kathleen Löpke als Ansprechpartnerin unter der Tel.0385/52133916 oder unter E-Mail: info@ bundjugend-mv.de zur Verfügung. Kathleen Löpke, Jugendbildungsreferentin

Ausschreibung Die Gemeinde Blankenhof schreibt das mit einer ehemaligen Wirtschaftshaushälfte bebaute Grundstück in der Gemarkung Chemnitz, Flur 2, Flurstück 262 mit einer Größe von 469 m2 meistbietend zum Verkauf aus. Mindestgebot:

66.000,00 e

Das Gebäude befindet sich in der Ortslage Chemnitz und ist sanierungsbedürftig. Die Angebote sind bis zum 29.04.2011 im Amt Neverin – Liegenschaften Dorfstraße 36, in 17039 Neverin einzureichen.


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Allgemeine informationen

Feriensprachreisen im Sommer 2011 und High School Aufenthalte 2011/2012 Ein Schuljahr in den USA, in Kanada, Australien oder Neuseeland zu verbringen, ist für viele junge Leute ein Traum. Im Ausland zur Schule gehen, Land und Leute kennenlernen, die Sprachkenntnisse verbessern, Freunde fürs Leben finden und einfach mal über den eigenen Tellerrand hinaus sehen, ist meist die Motivation, den vielleicht schönsten Teil der Schulzeit im Ausland zu verbringen. Wer das Schuljahr 2011/2012 (ein halbes oder ein ganzes Schuljahr) im Ausland verbringen möchte, für den wird es höchste Zeit, sich für einen High School Aufenthalt zu bewerben. Die Bewerbungsfristen enden bald. Besonders interessant sind die Austauschprogramme nach Kanada, Australien und Neuseeland für diejenigen, die sich gerne gezielt den Ort und die Schule aussuchen möchten. Auf der Website www.treff-sprachreisen.de kann man sich online bewerben und weitere interessante Informationen wie z. B. Schülerberichte oder Fotos von Teilnehmern sehen. Wer sich für eine Feriensprachreise im Sommer 2011 interessiert, für den hat Treff auch einiges zu bieten. In Hastings und Bournemouth, aber auch in der Universitätsstadt Cambridge, in

Cap d’Ail an der Cote d’Azur oder auf der attraktiven Ferieninsel Malta bietet sich die Möglichkeit abwechslungsreiche, interessante Ferien zu verbringen, die Sprachkenntnisse zu verbessern, Land und Leute sowie neue Freunde aus aller Welt kennenzulernen. Das Besondere am Angebot von Treff: Am Unterricht-, Freizeit-, Ausflugs- und Sportprogramm nehmen Jugendliche aus vielen verschiedenen Ländern teil. Dadurch wird auch in der Freizeit überwiegend die Fremdsprache gesprochen und die vielen Aktivitäten in internationalen Gruppen machen einfach Spaß. Außer den Feriensprachreisen bietet Treff bereits seit 1984 auch Sprachreisen für Erwachsene (z. B. Intensivkurs oder Business Englisch) an. Kostenloses Informationsmaterial zu den Schulaufenthalten in den USA, in Kanada, Australien und Neuseeland sowie zu Sprachreisen für Schüler und Erwachsene erhalten Sie bei: Treff – International Education e. V., Negelerstraße 25, 72764 Reutlingen, Tel.: 07121/696696-0, Fax.: 07121/696696-9, EMail: info@treff-sprachreisen.de, www.treff-sprachreisen.de

Woher kommt die Wärme für mein Haus? 32 Pfennige für einen Liter Heizöl. 1994 brauchte man sich noch keine Gedanken über die Energiekosten zu machen. „Möglichst schnell warm, so wurden die Heizungen eingestellt“, weiß Holger Wilfarth aus seiner Beratertätigkeit für die Verbraucherzentrale zu berichten. „Heute, mit 90 Cent pro Liter Heizöl, ist Heizen zu einem Kostenfaktor im Haushalt geworden.“ Wie können diese Kosten reduziert werden? Soll mein Haus mit Gas, Öl, Fernwärme oder Erdwärme beheizt werden? Um die tatsächliche Leistung von Brennwertheizungen zu ermitteln, haben Energieberater der Verbraucherzentralen Anfang 2011 bundesweit 1.000 Messungen an Brennwertgeräten durchgeführt. Ziel war es, zu erfahren, ob es wirklich eine ausreichende Brennwertnutzung gibt. 15 Messungen sind in Mecklenburg-Strelitz vorgenommen worden. Das Ergebnis: 14 von 15 Anlagen waren falsch eingestellt. Entweder war die Vorlauftemperatur zu hoch oder die Pumpenleistung zu groß gewählt. Dadurch wird zwar das Heizwasser sehr schell durch die Heizungsanlage gefördert, aber die Wärme kann nicht in ausreichendem Maße an die Räume abgeben werden. Ständiges An- und Ausschalten der Heizung ist die Folge. Das ist der gleiche Effekt, als wenn man mit dem Auto beschleunigt und kurz darauf wieder abbremst, statt möglichst gleichmäßig durchzufahren. Und welcher Energieträger ist nun der beste? „Das lässt sich nicht einfach sagen“, so Holger Wilfarth. „Dazu sind viele Aspekte zu berücksichtigen. Denn neben der Erzeugung der Energie sind die Fragen der Verteilung und der sinnvollen Nutzung im Haus mindestens genauso wichtig wie etwa vorhandene äußere Gegebenheiten. In einem Trinkwasserschutzgebiet beispielsweise erübrigt sich die Erwägung, Erdwärme zu nutzen. Dagegen sollte bei einer vorhandenen Erdgasleitung dieser Energieträger in die engere Wahl genommen werden.“

Viele Gemeinden im Land befassen sich jetzt mit dem Thema Bioenergienutzung. Die Verbraucherzentrale unterstützt z. B. die Bewohner der Gemeinden Bollewick, Hülseburg und Behrenwalde bei der Entscheidungsfindung. Erste Informationen zum Thema „Wie spare ich Heizkosten und Energie“ werden in einer öffentlichen Einwohnerversammlung oder Gemeindevertretersitzung in einem Vortrag gegeben. Wer dann noch Fragen hat, kann diese in einem Beratungsgespräch klären. Dafür ist ein Entgelt in Höhe von 5,- Euro zu zahlen (für sozial Schwache entfällt dieses Entgelt). Für umfangreichere Betrachtungen, z. B. der Hausdämmung oder Heizungsanlage, kann ein Termin direkt am Ort vereinbart werden. Der Kunde erhält abschließend einen Bericht mit Handlungsempfehlungen. Für diese Beratung ist dann ein Entgelt in Höhe von 45,- Euro zu bezahlen (auch hier entfällt für sozial Schwache das Entgelt). „Wenn man allerdings bedenkt, welche Energieeinsparungen dabei herauskommen können, dann ist diese Ausgabe gut investiert“, ist Holger Wilfarth sicher. Beratungszeiten, auch zum Thema Heizkostenabrechnung und anderen Energiesparthemen, sind in Neustrelitz an jedem 1. Montag im Monat von 16.00 bis 19.00 Uhr im Familienzentrum, Useriner Straße 3. Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter den Telefonnummern 09001/3637443 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) oder 0381/2087050. Wilfarth – Büro für Nachhaltigkeit Seestraße 12 17235 Neustrelitz Telefon: 03981/440479, Mobil: 0172/3061764 Mail: wilfarth@mvnet.de


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plAttsnAcKers

Snack mal ’n bäten Platt Ostern kann nu kamen, denn de söten Ostersaken liggen all wedder wochenlang in de Regale von de Supermärkte. Kuum sünd de Wihnachtsmänner rut, stahn all de Osterhasen parat. Dorbi is Ostern in dit Johr tämlich spät, ob schon de April in’t plattdüutsche as de Ostermand bekannt is. Ick fünn in den ’n Voß u Haas Kalenner von 1999 een lütt Gedicht wat up den’n April so richtig todröppt. Upschräben hat dat Ethel Nitsche ut Schwerin:

Ostermand

F

rüh kettelt di die Sünn’ wak, fix ut dat Bedd herut. Man steihst du fix un farrig dor, süht all’ns al anners ut.

B

i ’t Meddagäten dunnert dat, ’ne lütt Stunn’ later snie ’t, denn kümmt die Sünn’ noch einmal dörch – April hett nu sein Tied.

S

o geiht dat ok in’n Läben tau – räg’ di nicht up, – swieg’ still! In ’t ganze Johr sünd ja man blot grad dörtig Dag’ April!

Ja wenn’n so trüch denkt an de Osterdag de man so all miterlääft hett, denn wier dat männichmol sihr kolt. Wi müßten de Kinner to’n Eier söken dicke Wintermützen un Handschen antrecken. Ostern is so’n Fest för de Kinner. Ick erinnere mi, dat ick as mine Kinner lütt wiern, schon an frühen Morgen in ’n Goorn de Eier un de anner ’n söten Saken verstäkt heff. Denn Se weeten uk gewiß, dat de lütten Schieters ganz früh wak sünd wenn de Osterhaas kümmt. Wat wier dat woll för ’n Freud wenn wat funnen würd. Disse Freud kann man denn noch ees mit de Enkelkinner erläben. So recht erhollen hemm sich de früheren Ostergewohnheiten nich in uns Heimat. Ick finn dat oewer sihr schön dat de Bruk von dat Osterfüer in uns Dörp wedder upläwt is. So

gifft dat doch Gelägenheit dat de Lüud ut ’t Dörp tosamen kamen, bäten klönen, lütten drinken un wenn ’t kolt is, sich een bäten an’t Fuer to wärmen. Na den ’n Barg von dröch Holt un Strükers to urteilen, ward dat in Wulkenzin dit Ostern een grotet Fuer. Wenigstens dat Eierfarben un dat Eiersöken an’n Ostermorgen hemm wie von uns Voröllern oewernahmen. So ’n lütten Bruk erholl ick bi mi to Hus uk ümmer noch. Ostermorgen up nüchtern Magen gifft dat den’n bekannten Osterappel, de för de Gesundheit in’t ganze Johr good sin soll. Miene Mudding (Gerda Früchtning), de een orrer anner von Se mach Se noch kennen, hett in väle plattdüutsche Geschichten ehr Erläwnisse ut de Jugendtied upschräben. Läsen Se ees disse Geschicht, in de von een ganz ollen Osterbruk de Räd is:

Dat verpatzte Osterwunner

E

en poor Lüd plegten doch noch de ollen Osterbruks. Dortau gehürte miene beste Fründin, de ick Bläuming nennen ded, weil ehr Nam’ ok n Blaumenam ’wier. Sei nehm dat mit de ollen Sitten ganz iernst un vertrugte dorup, dat Wunner gescheihn künnen, wenn man fast doran glöben un allens so maken ded, as dat vörschräben wier. Ehr Größing har dat bibröcht, dat in’n Ostermorgen, an den’n doch de Heiland uperstahn wier, noch ümmer Teiken un Wunner passieren deden. So süll een rein un unschüllig Mäken, wenn sei vör Dau un Dach in’ fleetend Water kieken ded, dor ehren späreren Mann seihn. Wenn sei dann noch in’n Melkpott Water ut de Bäak mitnehm un sich nahsten dorin waschen ded, süll sei een leiflich Utseihn krigen. De besondere Bedingung dorbi wier, dat keen Wurd bi dit Vörhemm räd warn dürft. Mien Mudder har dissen Ümstann ümmer as „Tatergloben“ afdahn. Un ick säd hochnäsig. „Dat’s doch Tühnkram.“ Doch mien Fründin künn ick dormit nich beirren. So leet ick ehr in Rauh dormit. In dat Johr jedoch, von dat Ostern ick hüt vertellen will, wier dat’n bäten anners. Wie wiern so föftein, sößtein Johr olt un dormit in dat Öller, wo’n an’n Grashalm aftellen ded: „Hei leift mi von Herzen mit Schmerzen – ’n lütt bäten – kannst vergäten.“ Wi wiern taun iersten Mal richtig verleift. Ob nu dat „kannst vergäten“ tau oft bi mien Tellen rutkamen wier, orrer ob disse Taustand twischen Himmel und Ierd mi taugänglicher makt har för Bläuming ehr Osterwunner, weit ick nich mihr. Jedenfalls har ick mi den Dach för Ostern genau erkunnigt, wo allens vör sich gahn ded. Gedültig har sei mi allens erklärt un ümmer werrer seggt: „Üm Gott’s willen, holl dienen Schnattermund dorbi!“ Dat wier woll so gegen fief an’n Ostermorgen, as ick mi ut dat Hus schlieken ded. Mein Fründin har, tauverlässig as ümmer, tau rechte Tied an mien Finster kloppt. Buten wier dat noch bannig düster, as wi, ick ümmer ’n poor Schritt hinner ehr, den’n Weg na de Brandmöll ünner de Fööt nehmen. Ostern möt spät wäst sin in dat Johr, dat wier nich mihr kolt, un dat Gras up de Koppel, dörch de wi denn löpen, güng uns bit an de Knöchel. Wi höl’n uns n’bäten afsiets von de Möll, dormit uns kenner seihn ded. Mi puckerte dat Herz vör Angst un Uprägung, as wi dörch den’n Koppeltuhn kröpen un denn an ’ne Stell an de Bäak wiern, wo sei sich in zwei Arms deilen ded, un ne lütt Insel umschlöt. Intwischen wierd binah Dach, de ierst Voegel süngen, Läben keem in de Natur.


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plAttsnAcKers Ick har dat würklich farig krägen, den’n Mund tautauhollen un böogte mi nu wiet oewer den’n Bäakrand un luurte dorup, dat dat Bild von mienen Taukünfitgen sich speigeln ded. Noch künn ick nicks entdecken, ’n olle Wied nehm mi ok noch de Sicht. As ick ’n bäten wierer güng, teikent sich mitees ’n Bild in’t Water af. Wat ick oewer dor up’n Kopp in´t Water stahn seech, wier nich mien Leifster! Ne! Dor spiegelte sich dat Gesicht von een öllerich Mäken, dat, - so spijökten wie oft, keenen afkrägen har. Mi möt dat woll nich klor wäst sein, ob dat Spöck orrer Würklichkeit wier, jedenfalls röp ick lud: „Bläuming, ick krieg gar keenen Mann!“ As mi inföhl, dat ick de Rägel nich inhollen har, würd ick ok all von twei Sieden lud beschimpt. „Dömliche Diern“, von de een Sied, mit Tränen in de Stimm von mien Fründin: „Nu hest du uns allens verdorben!“ Ick glöw, so recht vergäben het mien Jugendfründin dat niemals. As wi beid’ den’n Leifsten ut de Jugentied nich krägen harn, dacht ick,dat dat doch woll nich de grot Leif wäst wier. Anners mien Gefährtin, bei de ick ok spärer noch ümmer dat Gefäuhl har, dat sei meinen ded, ick har ehr dat an den’n Ostermorgen verpatz. Ja un mit den ’n Globen an den’n Osterhasen is dat so wie an den’n Wihnachtsmann. Wenn de Kinner gröter warn kamen se dorhinner, dat Mudding meist de Osterhaas is. In son’n lütt Riemel von Hans Draehmpaehl is dat oewer Vadding:

Österliche Klorheit

L

ütt Heiner wull dat nich mihr glöben. De Düseri würd em to mall. He säd sick: „Ick warr bäten töben, denn kam ick woll dorachter all. Tau Ostern kam ick nu dit Johr mit all mien Fragen woll sacht klor, wat de Karnickel un de Hasen de Eier leggen up den Rasen, ut Schokolor gor weck dorbi. Dat schient doch bannig komisch mi.“ De Osterdag kümmt denn ok ran, un Mudder seggt: „Lütt-Heinermann, nu kannst du in de Gorden gahn, denn grad säd mi uns’Häuhnerhahn, de Osterhas wier äben dor un bröchte di woll Eier poor. Nu gah mal rut un kiek ok recht, wat di de Osterhas hett bröcht!“ „Ji känt mi nu nich mihr behumpsen, ick weit, woans de Eier plumpsen!“ seggt grienig dunn lütt Heinermann. „Ji führt mi nu nich wieder an. Vunwägen woll de Osterhas un wat noch is vun disse Blas! Ick heww dat je ut Finster seihn. woan’s dat allent is gescheihn. Den Osterhasen lat man rauhn, de hett dormit rein nicks to dauhn. Nu kann ick’t all de Annern seggen: Uns’ Vadder deiht de Eier leggen!“ Na ja un seen lütt Schluck Osterwater gehürt nu mal to Ostern. In’n Mallbüdel fünn ick lütt Vertellers wat eenen so nah dat Drinken von een bäten to väl Osterwater malüren kann.

K

urt is mal wedder versackt, un as he an´ nächsten Morgen in denn’ Speigel kiekt, verfiehrt he sick bannig. He geiht tau sein Frau un seggt: „Wäs mi nich bös, mien Schatz, dat ick gistern besapen un mit’n blaag Oog nah Hus kamen bün. Dat kümmt ok nich wedder vör.“ „Is all gaud“, grient se, „oewrigens, dat blage Oog harrst du noch nich, as du nah Hus keemst!”

J

ürgen ward von de Verkehrspolizei anhollen. „Hebben Se Alkohol drunken?“ „Nee, natürlich nich, keinen Druppen!“ „Na, denn pusten Se mal in dit lütt Ruhr hier.“ „Giern. In dat rechte odder in dat linke?“ Villicht bläugen dit Johr to Ostern uk de iersten Öschen. Ursula Kurz hett dorto een lütt sötes Gedicht schräben:

Öschen

I

ck plück einen Blaumenstruß nahstens up de Wisch. Un denn stell ick em tau Hus Mudding up den ’n Disch.

Ö

schen sünd dat, de bläuhn all mang dat gräune Krut. Up de Wisch süht dat mitmal, as wenn’t sniet hett ut.

B

eide Hänn’, de plück ick vull von de witten Stiern. Dortau hoegt sick Mudding dull un ok tau ehr Diern. Mine leefen plattdüutschen Läsers, ick wünsch Se all von Harten eene schöne Frühlingstied un denken ’S ümmer doran een Spaziergang an de frische Luft is de beste Medezin. Blieben ’S gesund bit to’n nächsten Mal Se ehr Marie-Luise Beier ut Wulkenzin

Einladung Wenn Se Lust hemm up eenen Nahmiddag up Platt, denn kamen Se an’n 7. Mai üm 15.00 Uhr in de Kirch nah Zirzow. Wi Plattsnackers ut Wulkenzin will’n Se mit een lütt Programm unner dat Motto „Tarnow-ees anners“ unnerhollen. Inne Paus gifft dat ümmer sihr leckeren Koken un ne Tass Kaffee. Un in’n Mai is ne lütt Tour mit dat Rad villicht schon möglich. Und für alle diejenigen,die meinen nicht viel verstehen zu können sei gesagt: Rudolf Tarnows Platt – ist für alle verständlich und wie versprechen Ihnen, dass Sie viel Spaß haben werden. Und es sei noch hinzugefügt,dass es auch ein Erlebnis für Sie sein wird zu sehen,was für ein Schmuckstück die Zirzower Kirche in der Zwischenzeit geworden ist. Also bitte vormerken: 7. Mai, um 15.00 Uhr – Kirche zu Zirzow Wir freuen uns auf Sie de Wulkenziner Plattsnackers


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Witze, rätsel und humor

Lösungen aus dem Heft 01/11 Sudoku Februar

Optische Täuschung

Wortsuchrätsel Februar Lösungswort: All unseren Lesern ein gesundes frohes neues Jahr. Was ist hier gemeint? Abgedunkelte Obstsorte (Schattenmorelle) • Aufforderung an eine Grünfläche, etwas zu unterlassen (Parkverbot) • Hochglänzender Zoo-Bewohner (Lackaffe) • Gewicht auf Rädern (Autogramm) • Feuerwehr-Zeitung (Löschblatt) • Film über ein afrikanisches Lebenwesen (Zebrastreifen)• Herrscher über die Gründstücksbegrenzung (Zaunkönig)

Sudoku April

Was ist das?

Witz-Ecke Kommt ein Häschen ins Sport-Studio. Fragt es den großen Sportler: „Haddu Deo?“ „Jo, hab ich!“, antwortet er. Sagt das Häschen: „Muddu es auch mal benutzen!“ Schreitet der stolze Hahn schnellen Schrittes mit einem Straußenei auf seine Hühnerfarm: „Meine Damen, ich will ja nicht meckern, aber schaut doch mal, was unsere Konkurrenz macht.“ Rollen zwei Ostereier einen Berg runter. Brüllt das eine: „Yippie, ich bin schneller.“ Schreit das zweite: „Hey, Eier können gar nicht reden!“

Es lässt der Lenz uns grüßen – Unser Osterrätsel im April Waagrecht: 1. ein feiner Kuchen mit mehreren horizontalen Schichten; 4. der Freitag vor Ostern, Gedenktag an die Kreuzigung Jesu Christi; 9. Text in gereimten Verse oder Strohpen; 11. Prozess der Lokalisierung eines gewünschten Objektes; Bemühung darum, etwas Bestimmtes zu finden; 13. schul- oder arbeits- oder semesterfreie Zeit einer staatlichen Institution; 16. Stätte der Aufzucht der Jungen und der Wohnort bestimmter Tiere (z. B. Vögel); 17. einer der beiden Tage des Osterfestes; 18. große Feier; 22. höchster christlicher Feiertag; erster Sonntag nach dem ersten Vollmond der auf die Tagundnachtgleiche folgt; 26. ovale Erzeugnisse in braun oder weiß; 28. gefülltes Konfekt aus Schokolade; 30. kleiner, oben offener, geflochtener Behälter; 32. gehölzfreier Grasflur, in denen Gräser und Kräuter vorherrschen; 33. Tageszeit zwischen Nacht und Mittag Senkrecht: 2. deklinierbare Form von Ostern; 3. Beschreibung einer immer ablaufenden Folge von Ereignissen; 5. eine der vier Jahreszeiten; 6. Ordnung von einkeimblättrigen Pflanzen mit unscheinbaren Blüten und langen, einfachen Blättern; 7. festliche Veranstaltung aus einem bestimmten Anlass; 8. das Ausschmücken oder dessen Ergebnis; 10. Blütenpflanze aus der Familie der Liliengewächse; 12. weiblicher Vogel; 14. Fest der Auferstehung Jesu Christi; 15. sich oder jemand anderen oder etwas an einen Ort bringen, der anderen nicht bekannt ist; 19. oben offener, geflochtener Behälter; 20. Ort, Stelle, wo man sich oder etwas vor anderen verbergen kann; 21. ein bunt dekoriertes oder künstliches Produkt, das zu Ostern gegessen, für Spiele oder als Schmuck verwendet wird; 23. Zeit der Dunkelheit, zwischen; Abenddämmerung und Morgengrauen; 24. Wochentag zwischen Samstag und Montag; 25. langes Erkennungsmerkmal des Hasen; 27. Licht aus Wachs; 29. junges Schaf; 31. Tier mit langen Ohren


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Neverin Info Amtliches Mitteilungsblatt erscheint am 21.06.2011 Redaktionsschluss ist der 27.05.2011. Anzeigenschluss ist der 08.06.2011. Anzeigen-Hotline

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Erwachen des Frühlings


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