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SICHER m i t m e i n e r K r a n ke n v e r s i c h e r u n g Winter 2007

Editorial

Interview mit Professor Bernd Schips

«Wir würden die Katze im Sack kaufen»

Die Ausgaben im Gesundheitswesen belaufen sich jährlich auf rund 52 Milliarden Franken – Tendenz steigend. Welche Schritte müssen unternommen werden, um die Kostenexplosion im Gesundheitswesen einzudämmen? Da wir mit diesen Ausgaben unsere Bedürfnisse im Bereich Gesundheit decken, ist nicht die Höhe der Ausgaben das Problem. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die beanspruchten Leistungen so effizient wie möglich produziert werden. Und in diesem Punkt habe ich gewisse Zweifel: Die Anreize zu einem ökonomischen Verhalten sind sowohl für die Leistungserbringer als auch für die Leistungsnachfrager ungenügend. Eine Folge davon sind gewisse Überkapazitäten beim Leistungsangebot. Dies zeigt sich zum Beispiel in der sehr hohen Spitaldichte und der Anzahl Spitalbetten pro 1000 Einwohner. Neben dem medizinischen Fortschritt und der demografischen Entwicklung ist dies einer der Hauptgründe für die hohen Ausgaben. 1

Aus dem Inhalt Einheitskasse aus medizinischer Sicht

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Offene Punkte in der Umsetzung

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Enge Kurven beim Skwalen

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Unvergessliche Momente im Schnee

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Olivenöl: delikat und gesund

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Informationen Ihrer Krankenkasse

7+8

Das neue Jahr hat Einzug gehalten – wir hoffen, dass Sie frohe Festtage verbracht haben und gesund ins 2007 gestartet sind. Es freut uns, Sie auch im neuen Jahr zu unseren Kundinnen und Kunden zu zählen, und wir setzen alles daran, Sie aufmerksam und zuvorkommend zu beraten und zu unterstützen. An dieser Stelle heissen wir besonders unsere neuen Mitglieder herzlich willkommen. Sie haben eine gute Wahl getroffen.

© Frederic Meyer

Am 11. März 2007 stimmt die Schweizer Bevölkerung über die Initiative «Für eine soziale Einheitskrankenkasse» ab. Befürworter wie auch Gegner versuchen mit plausibel erscheinenden Argumenten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zu überzeugen. Bernd Schips, ehemaliger Leiter der Konjunkturforschungsstelle (KOF) und Professor für Nationalökonomie der ETH Zürich, ist eine anerkannte Fachperson für Fragen zum schweizerischen Gesundheitswesen.

Geschätzte Kundin Geschätzter Kunde

Welche Anreize würden Ihrer Ansicht nach die Ausgaben für unsere Gesundheit reduzieren? Die Anreize müssten so angesetzt werden, dass die Leistungen so effizient wie möglich produziert werden. Dazu gehört der 2

Am 11. März 2007 stimmen wir über die Initiative «Soziale Einheitskrankenkasse» ab.Wir nutzen die Gelegenheit und informieren Sie in dieser Ausgabe umfassend über die Einheitskasse. So nimmt Professor Bernd Schips, ein anerkannter Spezialist für Gesundheitsfragen, im Interview Stellung zu den Ausgaben im Gesundheitswesen und erklärt die Vor- und Nachteile einer Einheitskasse. Wir erläutern Ihnen die Auswirkungen auf die medizinischen Leistungen und zeigen auf, welche Punkte bezüglich der Umsetzung der Initiative noch unklar sind. Damit Sie sich eine eigene Meinung über den Sinn oder Unsinn einer Einheitskasse bilden können, haben wir auf unserer Internetseite eine Abstimmungshilfe eingerichtet: Beantworten Sie zehn Fragen und Sie erhalten sofort das Resultat, ob Sie für oder gegen eine Einheitskasse sind. Wir wünschen Ihnen im neuen Jahr gute Gesundheit, Zufriedenheit und Erfolg.


SICHER Winter 2007

MEDIZIN

Das falsche Rezept Bereits zum 4. Mal seit 1974 müssen wir uns mit einem Begehren zur sozialeren Finanzierung der Krankenversicherung befassen. Viele äussern sich deshalb zurzeit zum Thema «Gesundheitskosten»; Politiker und selbsternannte «Gesundheitsexperten» wollen sich profilieren. Doch was denken wir Ärzte darüber? Was mich stolz macht Unser Krankenversicherungssystem beruht auf der Solidarität zwischen allen Einwohnerinnen und Einwohnern unseres Landes, die Gesundheitsversorgung ist auf qualitativ hohem Niveau garantiert. Wir kennen noch keine nennenswerte Zweit- oder Drittklassmedizin, Rationierung der Leistungen ist kein Thema. Wir Ärzte haben noch weitgehend die therapeutische Freiheit. Was mir nicht gefällt Hochstehende Medizin kostet, und damit steigen die Prämien. Sie sind für viele kaum mehr tragbar. Ihre einkommens- und vermögensun-

abhängige Festsetzung ist unsozial, eine Änderung ist notwendig. Diese hat aber nichts mit der Einheitskrankenkasse zu tun, sie kann auch im bestehenden System durchgeführt werden. Hier werden zwei unabhängige Anliegen vermischt und verhindern eine saubere Beurteilung der Initiative. Zudem werden entscheidende Einzelheiten gar nicht erläutert; die Umsetzung der Initiative dürfte sehr schwierig sein. Was mir Angst macht Der Moloch «Einheitskrankenkasse» wird in Zukunft unser Gesundheitswesen steuern, er wird den billigen und ihm genehmen Arzt bestimmen und die anderen aus dem Vertragswesen ausschliessen. Er wird mir auf Grund von Guidelines vorschreiben, was ich zu tun habe, wie lange ich mich dem Patienten noch widmen darf, ob sich meine beabsichtigte Behandlung noch lohnt ... Der Patient als individueller Mensch kann nicht mehr im Vordergrund unseres ärztlichen Bemühens stehen, es zählt nur der statistische Wert.Wer von seiner kleineren Kasse noch an eine persönliche Betreuung mit

rascher Auszahlung gewohnt ist, wird sich mit anonymen Call-Centern und mühsamen Abläufen abfinden müssen.

«Primum nihil nocere» Warum also belassen wir nicht einfach unser stabiles und in seinen Grundzügen bewährtes Gesundheitswesen, verbessern darin das Finanzierungssystem, straffen ohne Qualitätsverlust den umfangreichen Leistungskatalog und versuchen – Arzt und Patient – unsere Ansprüche wieder durch Vernunft und gelerntes «Handwerk» und nicht durch überbordende Medieninformationen leiten zu lassen? Unser Leitsatz gemäss dem Eid des Hippokrates lautet «Primum nihil nocere» oder «Tue nur, was nicht schadet». Wenn wir Ärzte uns weiterhin dem verpflichtet fühlen, müssen wir die Initiative klar ablehnen.

Rudolf Häuptle,Vertrauensarzt

Professor Bernd Schips Wettbewerb unter den Leistungserbringern, aber auch ein kostenbewusstes Verhalten der Versicherten. Eine sehr wichtige Rolle kommt den Krankenversicherern zu: Sie müssen vom Gesetzgeber in die Lage versetzt werden, dass sie die Interessen der Leistungserbringer und Versicherten ausgleichen können. Wie beurteilen Sie das Konstrukt der sozialen Einheitskrankenkasse, welche die Initiative vom 11. März zur Abstimmung bringt? Die Initiative der Einheitskasse verspricht zwei Dinge, die sie nicht halten kann. Auf der einen Seite sollen die Prämien niedriger werden, weil Marketing- und Verkaufsaktivitäten sowie der Risikoausgleich Kosten verursachen, die bei einer Einheitskasse wegfallen. Da es sich dabei aber um unbedeutende Grössen im Vergleich mit den gesamten Ausgaben handelt, dürfen wir nicht erwarten, dass die Prämien nach einer Annahme der Initiative sinken werden. Zweitens verspricht die Initiative Prämien nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, verschweigt aber, dass die Prämien bereits sozial abgefedert sind: Dank Prämienverbilligungen, die durch Steueraufkommen finanziert werden, bezahlen Personen mit niedri3

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gem Einkommen heute weniger, als dies nach Annahme der Initiative der Fall wäre. Welche Auswirkungen hätte die Einführung der Einheitskasse? Die grosse Frage ist, wie effizient eine Einheitskasse arbeiten würde und welche Verhandlungsposition sie gegenüber den Leistungserbringern einnehmen könnte. Es ist offen, ob bei einem Monopolbetrieb genügend Druck besteht, sich für die Interessen der Versicherten einzusetzen, ihnen beispielsweise die erwartete Servicequalität zu bieten. Die Gefahr ist gross, dass die Qualität der Dienstleistungen leiden würde.

Steckbrief

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Welchen Lösungsansatz schlagen Sie anstelle einer Einheitskasse vor? Man müsste die Sache wirklich ernsthaft an die Hand nehmen. Beispielsweise müssen die Krankenversicherer endlich die – ihnen vom Gesetzgeber einmal zugedachte – Rolle übernehmen können. Dazu braucht es vor allem die Vertragsfreiheit für die Beziehungen zwischen Krankenversicherern und Leistungserbringern – das ist das A und O für einen funktionierenden Wettbewerb. Zudem müssen auch bei den Versicherten die Anreize richtig angesetzt werden. 5

Vorname Name Geburtsdatum

Bernd Schips 14. Juni 1939

Lieblingsessen Pasta-Gerichte Hobbys Wandern, Skifahren Darauf bin ich besonders stolz Dass ich immer versucht habe – mein ganzes Leben lang –, so zu agieren, dass ich am Morgen noch in den Spiegel schauen kann. Lieblingsort – da fühle ich mich besonders wohl In den Bergen, da fühle ich mich besonders wohl.


BRANCHE

www.krankenversicherer.ch

Fahrt ins Ungewisse

Die Ausgaben für das schweizerische Gesundheitswesen betragen jährlich 52 Milliarden Franken. Die Initiative «Für eine soziale Einheitskrankenkasse» will die ständig steigenden Ausgaben eindämmen: Eine staatliche Einheitskasse soll die Verwaltung der Grundversicherung vereinfachen und damit Kosten einsparen. Für die Gegner der Initiative ist klar, dass eine monopolistische Einheitskasse das Problem nicht an den Wurzeln anpackt, sondern neue Schwierigkeiten schafft. Die Befürworter wollen mit der Einheitskasse den Solidaritätsgedanken verstärken, indem sie einkommens- und vermögensabhängige Beiträge zur Finanzierung der Prämien fordern. Alle Akteure des Gesundheitswesens sollen in die Pflicht genommen werden, indem sie in die Verwaltung eingebunden werden. Mit der klaren Trennung zwischen Grund- und Zusatzversicherung wollen sie die Verhältnisse klären und Interessenvermischungen vermeiden, da die Initiative nur die Grundversicherung betrifft. Die Gegner halten diesen Argumenten entgegen, dass die Krankenkassenprämien – dank Steueraufkommen und individueller Prämien-

verbilligungen – bereits heute sozial ausgestaltet sind. Da in der Verwaltung der Einheitskasse unter anderem Vertreter der Leistungserbringer sind, fehlt dem Verwaltungsrat der Anreiz, tiefstmögliche Tarife mit den Leistungserbringern auszuhandeln und damit die Ausgaben einzudämmen. Die Gegner betonen, dass eine Einheitskrankenkasse innovative Entwicklungen verhindert, weil jeder Anreiz dafür fehlt. Der Wettbewerb im bisherigen System fördert die Kostenkontrolle und zwingt die Krankenversicherer zu zukunftsorientierten Verbesserungen in Form von alternativen Versicherungsmodellen, Serviceleistungen und organisatorischen Massnahmen.

Viele offene Punkte Der Initiativtext lässt viele Punkte bezüglich der Umsetzung offen. So ist unklar, was unter «Prämien nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit» zu verstehen ist. Handelt es sich um Lohnprozente, eine neue Einkommens- oder Vermögenssteuer oder eine Finanzierung über die Mehrwertsteuer? Je nach Finanzierungssystem würden unterschiedliche Bevölkerungsgruppen profitieren. Ebenfalls nicht geklärt ist der teure Übergang vom heutigen System hin zur Einheitskrankenkasse, obwohl sich im Falle eines Systemwechsels viele Fragen stellen würden. Niemand kann sagen, welche Rahmenbedingungen bei einem Wechsel gültig sind und wie viel er kosten würde. Die Initianten wollen, dass Behörden, Leistungserbringer und Versicherte im Aufsichtsrat der Einheitskasse vertreten sind. Offen sind jedoch die konkreten Aufgaben der Organe und die Grösse der Gremien. Darum: Letztlich weiss der Stimmbürger nicht, was er mit einer Zustimmung zur Einheitskrankenkasse eigentlich beschliesst und welches die Folgen sein werden.

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung! Sie wissen, was Sie vom Schweizer Gesundheitswesen erwarten, welche Bedürfnisse Sie haben. Überprüfen Sie auf einfache Art und Weise, ob eine Einheitskasse Ihre Anforderungen deckt. Mit der interaktiven Abstimmungshilfe erfahren Sie anhand von zehn Fragen, ob Sie für oder gegen eine Einheitskrankenkasse sind: www.krankenversicherer.ch.

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www.krankenversicherer.ch

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J UGEND

www.mpride.net

Skwal – das höchste aller Schneegefühle

Das revolutionäre Sportgerät Skwal wurde 1992 von Thias Balmain in Frankreich erfunden. Den grossen Siegeszug hat das Skwal-Brett noch nicht angetreten, aber viele der besten Carver schwören auf den «Haifisch», dessen Kanten sich bissig durch den Schnee schneiden und Extremradien erlauben – traumhaftes Carven also auf einem Brett. Schmaler als ein Snowboard und doch breiter als ein normaler Ski, unterscheidet sich der Skwal vor allem durch die Position des Benutzers, der mit den Füssen hintereinander in Fahrtrichtung steht. Der Name Skwal kommt, wie der Erfinder des neusten Wintersportgerätes, aus Frankreich. Namensgeber ist der Squale-Haifisch, der für den bissigen, schneidenden Aspekt des Raubfisches steht. Mit wenig Kraftaufwand viel Leistung Weil Thias Balmain festgestellt hatte, dass die Position der professionellen Boarder immer in

Fahrtrichtung lag, konstruierte er ein Board, bei dem beide Bindungen in Fahrtrichtung montiert sind. Der Benutzer steht daher mit den Füssen hintereinander in Fahrtrichtung auf dem Skwal. Damit ist gewährleistet, dass der «Skwaler» mit wenig Kraftaufwand viel Leistung erzeugen kann – sprich Traumkurven und damit den grossen Kick.

Sicherheit geht vor! Leicht zu erlernen Beim Skwalen sind die gleichen Bewegungsmuster wie beim Skifahren und Snowboarden vorhanden. Wer also bereits gut Ski oder Snowboard fährt, kann Skwalen in Kürze erlernen. Die Stellung der Füsse in Gleitrichtung ermöglicht dem Skwaler eine natürliche Position. Skistöcke unterstützen das seitliche Gleichgewicht und sind am Anfang sehr zu empfehlen. Die Knie führen die seitlichen Bewegungen des Um- und Aufkantens wie beim Skifahren durch. In der Schwungauslösung trägt die Hochentlastung zum leichteren Andrehen bei. In der Schwungsteuerung liegt das Körpergewicht auf der Innenseite der Füsse, was für ein gutes Fahrgefühl, speziell bei der geschnittenen Kurve, entscheidend ist. Die Pendelbewegung vor- und rückwärts, verbunden mit extremen Schräglagen, macht Skwalen spektakulär! Schritt für Schritt zum grossen Kick Anfangs ist die Geländewahl beim Skwalen entscheidend für den Lernerfolg. Die ersten Versuche sollten im flachen, ungegliederten Gelände gemacht werden. Eine präparierte Piste mit möglichst wenig anderen Skifahrern vereinfacht den Start des Skwalens. Die Kontrolle der Geschwindigkeit sowie die Freude

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an einer schönen Bewegung müssen im Vordergrund stehen. Das Carving-Gefühl ist extremer als beim Boarden, und die schnellen Kantenwechsel erlauben das Ausreizen des Kicks in neuen Dimensionen.

Wie bei allen Schneesportarten gilt auch beim Skwalen die Sicherheit als oberstes Gebot. Die zehn FIS-Regeln sind für Skifahrer, Snowboarder und Skwaler verbindlich. Schütze deinen Körper:

Rückenprotektor

Schutzhelm

Handschuhe


PRÄVENTION

www.krankenversicherer.ch

Von Schneegestöber bis Tierspuren

Fragt man die Kinder, ob sie den Schnee lieben, kommt meist Freude auf. Es gibt tausend tolle Erlebnisse im Schnee, und am meisten Spass macht es den Kindern, wenn die Eltern, Onkel, Tanten, Gotten oder Göttis mit dabei sind. Es wird immer schwieriger, unseren Kindern etwas Vernünftiges zu schenken – weshalb schenken wir ihnen nicht einige Stunden Bewegung im Schnee? Bewegung im Schnee – das klingt eher langweilig. Hier einige spannende und abwechslungsreiche Ideen, wie die Stunden im Freien zu einem unvergesslichen Erlebnis werden:

Schneemänner und -frauen bauen Bauen Sie einen Schneemann oder ein Schneehaus. Sie können diese möglichst originell verschönern – bestimmt lassen sich einige Karotten, ein alter Hut, ein Halstuch oder etwas Ähnliches finden. Schlitten fahren Organisieren Sie eine Schlittenfahrt. Selbstverständlich ziehen die Kinder den eigenen Schlitten nach der rasanten Talfahrt selbst wieder hoch. Tierspuren suchen Suchen Sie auf einem verschneiten Waldweg zwanzig verschiedene Tierspuren und fragen Sie Ihre Kinder, ob sie die Tiere kennen. Schneeballschlacht organisieren Organisieren Sie eine fröhliche Schneeballschlacht mit möglichst vielen Kindern und Erwachsenen.

Schneesport machen Gehen Sie mit Ihren Kindern gemeinsam Ski fahren oder snowboarden. Lassen Sie Ihr Kind die Idee aussuchen, die ihm am meisten Freude bereitet. Oder Sie teilen den Vorschlägen Zahlen zu und lassen den Zufall spielen, indem Sie die Vorschläge auswürfeln. Ich bin überzeugt, dass nicht nur Ihre Kinder Spass haben werden. Viel Erfolg im Schnee wünscht Ihnen Ihr Lukas Zahner

Alpenregion Brienz-Meiringen-Hasliberg

Schneeflocken verzaubern herrlich unsere Landschaft. Kinder können den Schnee meist kaum erwarten, Erwachsene sind oft nur mässig begeistert wegen all der Unannehmlichkeiten: Früher aufstehen, Schneeräumen oder längere Autofahrten haben zur Folge, dass viele sich bereits nach kurzer Zeit auf den Frühling freuen.

Figuren in den Schnee treten Stellen Sie beispielsweise ein Tier dar oder schreiben Sie einen Namen. Die Frage lautet: Wer kann das Tier erkennen oder den Namen lesen? Für alle, die ausdauernd sind und mehr Zeit haben: Gestalten Sie ein ganzes Bild oder formulieren Sie eine Geschichte im Schnee.

Welt der Düfte Riechen, erinnern, fühlen, reagieren – all das geschieht in einem Atemzug. Wer hat es nicht schon selbst erlebt, dass ihn plötzlich ein Geruch in eine frühere Situation versetzt oder eine Stimmung wieder herbeigezaubert hat? Glück, Zufriedenheit, Liebe,Wut, Geiz oder Angst haben einen eigenen Geruch. Jeder Mensch hat seinen eigenen, unverwechselbaren Geruch. Eine Grundnote, die durch Alter, Gesundheitszustand, Gemütsverfassung sowie Ernährung immer etwas variiert, sich in ihrer Eigenart aber doch von jeder anderen abhebt. Bei einer starken Erkältung merkt man, was es bedeutet, weniger zu riechen, und man ist froh, wenn man Gerüche wieder wahrnehmen kann. Der Geruchssinn hilft bei allen erdenklichen Entscheidungen: geniessbar oder ungeniessbar, angenehm oder unangenehm, gefährlich oder ungefährlich. Verschiedenste Essenzen von Pflanzen verbreiten in Räumen einen angenehmen Duft, stimulieren und fördern das Wohlbefinden. Auch eine gefüllte Badewanne lässt das wohlige und geborgene Gefühl aufleben. Tauchen Sie ein in die Welt der Düfte und suchen Sie sich Ihren Duft aus!

Aroma-Öle und ihre Wirkungen

Eukalyptus

Steigert die Konzentrationsfähigkeit, wirkt bei Erkältungen schleimlösend und auswurffördernd. Pflanzenbotschaft: «Ich öffne dir die Augen.»

Anis

Hilft bei Verdauungs- und Menstruationsbeschwerden. Pflanzenbotschaft: «Gib mir deine Last, ich helfe dir gerne.»

Lavendel

Wirkt beruhigend bei Verbrennungen und Insektenstichen, bei Nervosität und Schlaflosigkeit. Pflanzenbotschaft: «Ich wasch dich rein.»

Mandarine

Lässt Ängste,Traurigkeit und Verspannungen verfliegen. Pflanzenbotschaft: «Das Leben ist ein Spiel, komm, lach mit mir!»

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GESUNDHEIT

Goldiges Öl Dank seiner gesundheitserhaltenden Wirkung ist Olivenöl eines der gesündesten Lebensmittel. Früher war es ein Allheilmittel und wurde nicht nur zur Ernährung, sondern auch zur Gesundheits- und Körperpflege eingesetzt. Heute wird Olivenöl fast ausschliesslich als Nahrungsmittel verwendet. Olivenöl ist ein fantastisches Naturprodukt. Zusammen mit Wein gehört es zu den ältesten Lebensmitteln der Antike und nimmt einen festen Platz in der bewegten Geschichte der Mittelmeerländer ein. Kalt gepresstes Olivenöl gehört nicht nur zu den wertvollsten Salatölen, sondern eignet sich dank seines relativ geringen Anteils an mehrfach ungesättigten Fettsäuren auch zum Braten und Frittieren. Ausserdem spielt reines Olivenöl in der Natur-Kosmetik eine wichtige Rolle. Historische Vergangenheit Schon 4000 Jahre vor Christus soll in Ägypten, Palästina und Kreta der Ölbaum kultiviert worden sein. Im antiken Griechenland gehörte Olivenöl bereits zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen und wurde im ganzen Mittelmeerraum gehandelt. Schon damals diente es für viele Zwecke: Olivenöl war natürlich begehrt als köstliches Lebensmittel, hatte aber auch den Ruf, Wunden besser heilen zu lassen. Wer es sich leisten konnte, benutzte es bereits zu dieser Zeit zur Körperpflege. Anders als die meisten Pflanzenöle wird qualitativ gutes Olivenöl kalt gepresst und durchläuft keine Raffinierung. Es gilt wegen der mehrfach ungesättigten Fettsäuren als besonders gesund. In vielen

Was Grossmutter noch wusste …! Gerne veröffentlichen wir interessante und nützliche Tipps von Leserinnen und Lesern. Studien konnten positive Wirkungen auf Kreislauf, Verdauung, Knochenbau und Haut nachgewiesen werden. Olivenöl ist ausserdem in der Lage, die Blutgefässe zu schützen und das Herzinfarktrisiko zu vermindern. Es sorgt auch für einen ausgeglichenen Cholesterinspiegel. Olivenöl entsteht durch Pressen und ohne Raffinierung. Wichtig ist allerdings die Qualität – Olivenöl muss unbedingt kalt gepresst sein und sollte möglichst aus einem Bio-Anbau stammen. Zu empfehlen ist nur die beste Klasse, die je nach Herkunft «Extra Vergine» (italienisch), «Extra Virgen» (spanisch), «Extra Virgem» (portugiesisch) oder «Natives Olivenöl Extra» (deutsch) heisst. Von goldgelb bis grün Je nach Herkunft und Herstellung schwankt die Farbe von Olivenöl zwischen goldgelb und grün. Das hängt von den dominierenden Inhaltsstoffen ab: Karotin neigt die Farbe ins Gelbliche, Chlorophyll ins Grünliche. Normalerweise ist Olivenöl klar, ungefiltert kann es aber auch trüb sein. Es gibt Hunderte von OlivenölSpezialitäten. Besonders in Italien wird der Kult um reines Olivenöl zelebriert.

Publizierte Beiträge werden mit 20 Franken belohnt. Tipps einsenden an: Redaktion SICHER Haldenstrasse 25 6006 Luzern

nschmerzen … gegen Ohre

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Reusch – eine Erfolgsstory

Kreuzworträtsel Winter 2007 Lösen Sie das Rätsel und gewinnen Sie einen der 5 Reusch Ski-Handschuhe mit der Membran-Innovation eVENT® im Wert von je ca. 130 Franken. Das Lösungswort teilen Sie uns via Homepage mit: www.krankenversicherer.ch. Oder Sie schreiben uns eine Postkarte mit Angabe des Lösungswortes und Ihres Versicherers an folgende Adresse: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern.

Einsendeschluss: 31. März 2007 Die Gewinner werden ausgelost und persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre Daten werden ausschliesslich für den Wettbewerb verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

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Als Karl Reusch 1934 in einer kleinen Werkstatt in Metzingen den ersten Handschuh fertigte, hatte er eine Vision: innovative, qualitativ hochwertige Handschuhe, die ihresgleichen suchen. Seither hat sich viel in der Schneesportwelt getan. Reuschs Ziel jedoch ist nach wie vor dasselbe. Ob für den Einsatz im Powderschnee oder auf der perfekt präparierten Weltcup-Piste – damit jeder Skifahrer seine beste Leistung zeigen kann, Spass dabei hat und sich wohl fühlt, geben wir 100 Prozent;Tag für Tag, Jahr für Jahr. Reusch – keeps you warm.

Für weitere Informationen: www.reusch.com


KASSEN-INFO

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P.P.

Impressum: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern,Telefon: 041 417 05 00

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- Interview mit Professor Bernd Schips (Schwerpunktthema) - Medizin: Einheitskrankenkasse aus medizinischer Sicht von Rudolf Häuptle (Schwer...

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