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SOMMER 2014

SICHER

mit meiner Krankenkasse

4 Medizinische Selbstdiagnose 6 Einheitskasse belastet Familienbudget massiv 7 Fussball Nummer 1 – was sonst? 8 Zähne – versichern oder nicht?


EDITORIAL

SICHER 3/2014

Prüfungserfolg Luc Röthlisberger Luc Röthlisberger Liebe Leserin, Lieber Leser Inzwischen steht der Termin: Am 28. September 2014 stimmen wir über die Einheitskassen-Initiative ab. Das ist innerhalb von zehn Jahren bereits die dritte Abstimmung über das gleiche Thema! Indem sie die soziale Krankenversicherung verstaatlicht, schränkt die Initiative die Wahlfreiheit der Versicherten ein. Das eigentliche Problem unseres Systems, die hohen Kosten, die das Haushaltsbudget vieler Versicherten Monat für Monat massgeblich belasten, löst die Einheitskasse jedoch nicht. Familien mit Kindern werden durch die Einheitskasse zusätzlich belastet: Wie ein kürzlich erschienenes Gutachten von Professor Ueli Kieser zeigt, werden abgestufte Prämien für Kinder und Jugendliche nicht mehr möglich sein – also alle, egal, ob Jung oder Alt, bezahlen dieselbe Prämie. Auch der Wohnort spielt keine Rolle mehr: Im jetzigen System gibt es in einzelnen Kantonen bis zu drei Prämienregionen, da die Gesundheitskosten in städtischen Regionen oft höher sind als in ländlichen. Mit nur einer einzigen Region müssen Versicherte in Regionen, die tiefere Kosten ausweisen, die teureren Gebiete mitfinanzieren. Unser Gesundheitssystem gehört zu den besten weltweit. Trotzdem können wir es noch verbessern. Deshalb befürworten wir punktuelle Verbesserungen, die in Form unbestrittener Reformprojekte eingeleitet und zum Teil bereits umgesetzt worden sind. Herzlich

Daniel Herzog Direktor RVK

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Impressum SICHER 3/2014 Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern, www.rvk.ch Bilder: iStockphoto, zvg

hat in diesem Sommer seine Ausbildung zum Kaufmann erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren zu diesem wichtigen Ereignis und freuen uns, weiter auf seine erworbenen Fähigkeiten zählen zu dürfen.

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Sie sind unterwegs und … … brauchen medizinischen Rat, haben aber die Notfallnummer der Sumiswalder nicht zur Hand. … möchten der Sumiswalder ein Feedback zukommen lassen. … haben ein Dokument vor sich, das sie der Sumiswalder zukommen lassen möchten. Die Sumiswalder-App macht es möglich! In der heutigen Zeit, in der Ihnen Apps auf Ihrem Handy in vielerlei Hinsicht das Leben erleichtern, sollen Sie auch im Bezug auf die Sumiswalder von dieser Technologie profitieren. Die Sumiswalder-App steht kostenlos im iTunes(apple) und Google-Play-Store (Android) zum Download zur Verfügung. Sie bietet Ihnen folgende Möglichkeiten: • Regelmässige Sumiswalder-News und Gesundheitstipps • Erste-Hilfe-Anleitungen • Die wichtigsten Notfallnummern mit Direktwahl • Das passende Angebot für Privat- und Firmenkunden • Offerte oder Beratungsgespräch einfach und schnell anfordern • Verbindung mit Sumiswalder auf Facebook und Twitter


W W W. K R A N K E N V E R S I C H E R E R . C H

Weiterempfehlen und Geld verdienen Telefonterror und andere Maklertaktiken entsprechen nicht unserer Philosophie. Wir überzeugen lieber mit unseren Leistungen und unserem Service. Sind Sie zufrieden mit uns? Finden Sie, dass auch Ihre Freun• Haben die Neukunden das 18. Lebensjahr noch nicht vollde und Bekannten einen verlässlichen und verständnisvollen endet, erhalten Sie 50 Prozent der Vermittlungsprovision Partner im Gesundheitswesen zur Seite haben sollen? Emp(25 oder 50 Franken). fehlen Sie uns Ihren Freunden, Bekannten und in der Familie • Damit ein Anspruch auf die Vermittlungsprovision besteht, weiter. Wir belohnen jede erfolgreiche Weiterempfehlung muss der Empfehlungsgutschein spätestens zusammen mit mit 100 Franken. Für eine individuelle und unverbindliche dem unterschriebenen Antrag bei uns eintreffen. e Artikel , fundiert Beratung stehen wir Ihren Freunden und Bekannten gerne te ch re e g pen ayoutAktion endet am 31. Dezember 2013. · Zielgrup rnes LDiese zur Verfügung. dung es, mode ss ä m e undenbin g · Zeit n ent zur K m ru st rmatione In fo ische In raktives if z tt e A · sp n e Bedingungen für eine Weiterempfehlung Die Sumiswalder weiter zu empfehlen ist sehr leicht: Sie gen für kass osten ige K wei Seite · Zvollendet. • Sie selbst haben das 18. Lebensjahr einfach Ihre Angaben sowie die Eckdaten Ihrer Freund günstben n u re a b au · Übersch und mindes• Schliesst die Person die Grundversicherung de oder Bekannten an. Alles Weitere erledigen wir für Sie. h: Kommt es zu1 einem Abschluss, erhalten Sie bis zu 100 Frantens eine Zusatzversicherung bei der Sumiswalder ab, eric m ie S n re 7 05 4 1 41Das Kontaktie ky, 04ken. halten Sie 100 Franken. entsprechende Formular finden Sie unter www.surrer Bars u F e ll e h Mic • Schliesst die Person die Grundversicherung ohne Zusatzvermiswalder.ch/Empfehlung oder Sie können es telefonisch bei sicherung bei der Sumiswalder ab, erhalten Sie 50 Franken. uns anfordern unter 034 432 30 60.

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tschr i e z n e d n R Ku

SICHE

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Telefonmarketing? Nicht von uns! Von Kunden und aus eigener Erfahrung wissen wir, dass einige Krankenversicherer und Vermittler Telefonmarketing betreiben. Häufig geben sie vor, für alle Krankenversicherer der Schweiz tätig zu sein. Oder zumindest für einige – unter anderem auch für die Sumiswalder. Das stimmt nicht. Die Vermittler machen lose Versprechungen, zum Beispiel gewähren sie eine Prämiengarantie für fünf Jahre oder sie vergleichen die Prämien mit ungleichen Franchisen, ohne dies zu erwähnen. Die Gespräche entpuppen sich als aufgebauschter Werbetrick. Damit verschwenden Vermittler Ihre Zeit, nutzen Ihr Vertrauen aus und drängen Sie zu einem Vertragsabschluss oder einem persönlichen Gespräch bei Ihnen zu Hause.

Tipps: Wie gehen Sie vor ? · Blocken Sie das Gespräch von Beginn weg ab. Signalisieren Sie, dass Sie keinen Bedarf haben. Klären Sie Ihren Bedarf mit uns oder einem anderen Versicherer, dem Sie vertrauen. · Fragen Sie den Anrufer wie er heisst, für welche Firma er Sie anruft und unter welcher Telefonnummer Sie ihn zurückrufen können. Leiten Sie uns diese Informationen weiter – vor allem wenn der Anrufer vorgibt, in unserem Namen zu arbeiten.

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MEDIZIN

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Selbstdiagnose: sinnvoll oder Zeitverschwendung? Im Krankheitsfall selbst eine erste Diagnose zu stellen, ist dank dem Internet problemlos möglich. Medizinische Webseiten gibt es zahlreiche. Nicht alle sind gleich gut. Sie qualitativ zu beurteilen, ist für Laien häufig schwierig. Hilft uns die Selbstdiagnose, schneller gesund zu werden? Oder versetzt sie uns unnötig in Panik? Text: Martina Ruoss

Sind wir krank oder verletzt zuhause, geben wir online unsere Symptome in einer Suchmaschine ein. Mal schneller, mal ein bisschen langsamer werden wir auf einer der unzähligen medizinischen Seiten fündig und erhalten genügend Lesestoff über die entsprechende Krankheit und deren Behandlung. Unsere Diagnose ist, zum Glück, nicht immer richtig, denn «wir Menschen sind grundsätzlich hypochondrisch veranlagt und neigen dazu, immer vom Schlimmsten auszugehen», sagt Dr. med. Ruedi Häuptle, Vertrauensarzt beim RVK. «Wir ziehen nicht die häufigste Krankheit in Betracht, sondern die seltenste.» Grundsätzlich beurteilt er diese eigenen Recherchen aber positiv, da die Patientinnen und Patienten im Krankheitsfall besser informiert seien als früher. Ist jemand krank und geht zum Arzt, kommen automatisch vier Akteure mit unterschiedlichen Rollen und Interessen ins Spiel: Patient, Arzt, Medikamentenhersteller und Krankenversicherer. Die Patientin möchte möglichst rasch gesund werden und erwartet die für sie beste und erfolgversprechendste Behandlungsmethode. Der Arzt wählt ein anderes Vorgehen: Er untersucht die Patientin, vergleicht verschiedene Behandlungsmethoden, wägt Nutzen und Risiken einzelner Behandlungen ab und bezieht den allgemeinen Gesundheitszustand der Patientin jeweils mit ein. Er schlägt – im Gespräch mit der Patientin – eine für sie geeignete Behandlungsmethode vor. Die Krankenversicherer sind verpflichtet, zu kontrollieren, ob die gesetzlichen Kriterien eingehalten werden – Behandlungen und Medikamente müssen den WZW-Kriterien (wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich) entsprechen.

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Fortschritt erhöht die Nachfrage Der medizinische Fortschritt – also neue Behandlungsformen und Medikamente – weckt Begehrlichkeiten und treibt die Gesundheitskosten weiter in die Höhe. Ein Beispiel ist die Gendiagnostik, die faszinierende Möglichkeiten eröffnet und daher immer mehr nachgefragt wird. Leider gibt es immer wieder Hersteller, die das grosse Geschäft wittern und diagnostische und therapeutische Mittel auf den Markt bringen,


MEDIZIN

Gefahr der Selbstdiagnose: Der Mensch geht grundsätzlich von der schlimmsten Krankheit aus, nicht von der häufigsten.

ohne erst Studien durchzuführen. Sie veröffentlichen lediglich Fallberichte. «Patienten müssen deshalb prüfen, auf welchen Seiten sie medizinische Informationen finden – Webseiten von Patientenorganisationen bewerten das Thema meistens kritisch. Bei Herstellerseiten rate ich hingegen, vorsichtig zu sein», meint Häuptle. Hersteller würden oft ihre eigenen Produkte bewerben – ob diese wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sind, vernachlässigen sie. Für Ruedi Häuptle stellt das Internet eine positive Herausforderung dar: Die Ärzte müssen sich laufend weiterbilden, um immer auf dem neusten Stand zu sein. Sie müssen neue Entwicklungen kennen und beurteilen, um die Vor- und Nachteile gegenüber bewährten Behandlungen abschätzen zu können. Sie müssen auch über die Studienergebnisse und, häufig damit verbunden, die Risiken informiert sein. Ärzte arbeiten gerne nach dem Grundsatz «watchfull waiting» (beobachten und abwarten): Sie untersuchen die Patienten, stellen eine Diagnose, behandeln sie entsprechend und beobachten, wie sich dies auf den Gesundheitszustand auswirkt. Gerade das Beobachten sei in der heutigen Zeit häufig nicht gefragt, die Patienten wünschen rasche Antworten und eine schnelle Genesung.

Tipps für die eigene Internet-Recherche: · Besuchen Sie Seiten von Patientenorganisationen: Meistens beleuchten diese das Thema kritisch und umfassend. · Wählen Sie Seiten, die medizinische Studien veröffentlichen. · Seien Sie kritisch: Prüfen Sie, wem die Webseite gehört und welche Absichten bestehen. · Auf Wikipedia finden Sie wertvolle Informationen. Häufig sind weiterführende Links zu informativen Seiten aufgeführt. · Gehen Sie nicht vom Schlimmsten aus und bewahren Sie Ruhe. Aber: Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt, wenn Sie unsicher sind.

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BRANCHE

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Einheitliche Prämie belastet Familienbudget Am 28. September 2014 stimmen wir über die Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» ab. Das Ziel der Initiative ist klar: Eine öffentlich-rechtliche nationale Einrichtung soll die Grundversicherung durchführen – anstelle der heutigen Krankenversicherer. Weniger klar formuliert hingegen haben die Initianten, wie ihre Idee konkret umgesetzt werden soll.

Schlechte Aussichten für Familien mit Kindern: Wird die Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» angenommen, gehören sie zu den Verlierern.

Text: Martina Ruoss

Der Initiativtext hält fest: «Für jeden Kanton wird eine einheitliche Prämie festgelegt; diese wird aufgrund der Kosten der sozialen Krankenversicherung berechnet.» Bisher zulässige Abstufungen sind nicht mehr möglich. Das ist eine spürbare Veränderung zum jetzigen System: Heute kennen fünf Kantone drei Prämienregionen und sechs Kantone unterscheiden zwei Regionen. Der Kanton Zürich zum Beispiel hat drei Regionen, weil die Gesundheitskosten auf dem Land um einiges tiefer sind als in den Städten: Mit der Einheitskasse würden künftig alle Personen gleich viel bezahlen – unabhängig von ihrem Wohnort.

«Die nationale Einrichtung verfügt über kantonale oder interkantonale Agenturen. Diese legen namentlich die Prämien fest, ziehen sie ein und vergüten die Leistungen. Für jeden Kanton wird eine einheitliche Prämie festgelegt; diese wird aufgrund der Kosten der sozialen Krankenversicherung berechnet.» Initiativtext «Für eine öffentliche Krankenkasse»

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Zuständig für die Einteilung der Prämienregionen ist das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Die Zusammenlegung dieser Regionen würde wichtige Anreize eliminieren, sorgsam mit den Gesundheitskosten umzugehen. Verlierer wären Personen aus Regionen, die sparsam Gesundheitsleistungen konsumieren und daher tiefere Gesundheitskos-

ten ausweisen. Sie würden mit der Einheitskasse die teureren Regionen mitfinanzieren. Managed-Care-Modelle ausgeschaltet Immer mehr Personen sind heute in ManagedCare-Modellen versichert. Diese integrierten Versicherungsmodelle stärken die Eigenverantwortung und das Kostenbewusstsein der Versicherten – sie sind deshalb wichtig, um die Gesundheitskosten in den Griff zu kriegen. Wie ein unabhängiges Gutachten von Prof. Dr. iur. Ueli Kieser zeigt, wären die Prämienrabatte, die Krankenversicherer heute auf Managed-Care-Modelle gewähren dürfen, bei einer Annahme der Initiative künftig nicht mehr möglich. Und ohne Rabatte würden Versicherte solche Modelle kaum mehr wählen. Kinderprämien abgeschafft Was passiert mit den Prämien für Kinder und Jugendliche? Das Gutachten von Professor Kieser hält fest: «Die bisherigen Prämien für Kinder und junge Erwachsene lassen sich mit einer einheitlichen kantonalen Prämie nicht vereinbaren.» Eine Einheitskasse würde auch diese Abstufungen eliminieren, was besonders Familien deutlich zu spüren bekämen. Konkret heisst das, dass Kinder und Jugendliche künftig die gleichen Prämien wie ihre Eltern bezahlen würden.


P R ÄV E N T I O N

Die meisten Knaben in der Schweiz sind auch neben dem Schulsport sportlich aktiv: 55 Prozent der 10- bis 14-Jährigen treiben mindestens drei Stunden Sport pro Woche, 20 Prozent sogar über sieben Stunden. Knaben sind damit deutlich sportlicher als Mädchen. Text: Dr. Lukas Zahner

Fussball – was sonst? Die Zahlen stammen aus einer Studie des Bundesamts für Sport («Sport Schweiz. Kinder und Jugendbericht», Magglingen). Wie sie zeigt, betätigen sich gleichaltrige Mädchen weniger als Jungen: 39 Prozent treiben mehr als drei Stunden und nur etwa 10 Prozent mehr als sieben Stunden Sport pro Woche. Zwölf Prozent der Knaben sind leider – neben dem Schulsportunterricht – völlig unsportlich. Ihre Sportbegeisterung nimmt bereits ab dem 13. Altersjahr ab – vor allem deswegen, weil andere Interessen und Hobbys wichtiger werden. Fussball ist top Bei den Knaben regiert König Fussball: Diese Sportart ist derart populär, dass viele Fussball-

klubs nicht alle interessierten Kinder aufnehmen können und Wartelisten führen. Jungs lieben die Abwechslung – 42 Prozent wollen gerne andere Sportarten kennen lernen. Bei der Wunschliste der Sportarten steht wiederum Fussball an erster Stelle, gefolgt von Unihockey und Kampfsport. Ich hoffe, Ihr Kind liebt und treibt aktiv Sport. Falls nicht, versuchen Sie die Gründe herauszufinden. Oft sind es Zufälle, die Kinder vom Sport abhalten – oder auch dazu animieren. Gleichaltrige Kinder und Freunde beeinflussen die Freizeitaktivitäten stark: Vielleicht kann sich Ihr Sohn oder Ihre Tochter irgendwo anschliessen?

Prof. Dr. phil. Lukas Zahner Mitglied der Departementsleitung am Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit

Probieren Sie es aus. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei!

Sonnenschutz Das Virus hat uns befallen – die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien läuft auf Hochtouren. Zwar ist es bei uns nicht ganz so heiss wie in Brasilien, vor der Sonne schützen müssen wir uns aber trotzdem. Text: Michelle Furrer

Jahres- und Tageszeit, die geografischen Gegebenheiten und die Dichte der Bevölkerung bestimmen die Intensität der UV-Strahlung. Entscheidend ist auch ihre Reflexion: Helle Flächen wie Schnee, Eis, Sand oder Wasser reflektieren die Strahlen und verstärken ihre Wirkung. Kalte Temperaturen oder Wolken täuschen oft über die Intensität der Strahlung hinweg. Doch auch bei bedecktem Himmel dringen bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen durch die Wolkendecke.

Am Mittag sollte die Sonne gemieden werden.

Gerade von Mai bis August ist die UV-Strahlung auch in der Schweiz sehr intensiv. Im

Freien müssen wir deshalb unsere Haut mit Kleidern schützen und uns im Schatten aufhalten. Vor allem am Mittag (11 bis 15 Uhr) soll die Sonne gemieden werden. Dies gilt auch für Kinder: Sie sollen einen Hut mit Nackenschutz oder breitem Rand, T-Shirt, Hose und Sonnenbrille tragen. Kleinkinder bis zum ersten Lebensjahr sollten gar keinen direkten Sonnenkontakt haben, da ihre natürlichen Eigenschutzmechanismen noch nicht vollständig entwickelt sind.

 www.krebsliga.ch

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V E R S I C H E R U N G S R AT G E B E R

SICHER 3/2014

Zahnversicherung – wann sinnvoll?

Was Grossmutter noch wusste … !

Mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz, nämlich 54 Prozent, haben oder hatten eine Zahnspange. Unser Gebiss verändert sich im Laufe der Zeit genauso wie der Rest des Körpers. Deshalb sind es zunehmend auch Erwachsene, die ihre Zähne korrigieren lassen – oft zum zweiten Mal in ihrem Leben.

… gegen Augenbrennen, Augenschmerzen und verklebte Augen

Text: Elisabeth Janssen

Zahnbehandlungen werden nur in seltenen Fällen aus der Grundversicherung bezahlt. Bei Kleinkindern ist Karies auf dem Vormarsch, sodass unser Kauwerkzeug schon in frühen Jahren Kosten verursacht. Meistens belasten die Zahnbehandlungen unser

Haushaltsbudget ein Leben lang: Zahnkontrollen und -prophylaxe, Milchzähne versiegeln, flicken oder entfernen, Zahn- und Kieferkorrekturen, Weisheitszähne entfernen, Behandlung zur Zahnerhaltung, Zähne ersetzen durch Implantate, ästhetische Korrekturen im Alter und vieles mehr. Um die finanziellen Folgen abzuschwächen, gibt es Zahnversicherungen (Zusatzversicherung). Die Prämienhöhe ist abhängig vom Alter, von der Versicherungsvariante und dem gewählten Selbstkostenanteil. Klären Sie ab, welche Zahnversicherung in Ihr Budget passt. Lesen Sie die Versicherungsbedingungen, da die Leistungen unterschiedlich sind. Bei einem Abschluss gilt auch hier: je früher, desto besser. Denn bereits vorhandene Schäden können nicht versichert werden – wie bei einer Auto-, Elisabeth Janssen Hausrat- oder Feuerversiche- Krankenversicherungsexpertin rung.

Wasser auf 70 Grad erwärmen, zwei Schwarzteebeutel zirka fünf Minuten ziehen lassen. Sobald der Guss gezogen hat, zwei Watterondellen benetzen und während rund fünf Minuten auf beide Augen legen. Wichtig: Die Temperatur der Watterondellen zuerst auf dem Unterarm testen. Täglich vier bis fünf Mal wiederholen, bis Besserung eintritt. Familie Gehriger-Gilgen, Burgdorf Gerne veröffentlichen wir interessante und nützliche Tipps von Leserinnen und Lesern. Tipps einsenden an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern Publizierte Beiträge werden mit 100 Franken belohnt!

Einsendeschluss: 31. Juli 2014 8

Die Gewinner werden ausgelost und persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ihre Daten werden ausschliesslich für den Wettbewerb verwendet.

6006 Luzern

Senden Sie uns das Lösungswort (inkl. Angabe Ihrer Adresse und Ihres Versicherers) via www.krankenversicherer.ch oder mittels Postkarte an: Redaktion SICHER, Haldenstrasse 25, 6006 Luzern.

P.P.

Lösen Sie das Kreuzworträtsel und gewinnen Sie eine von zwei Reiseapotheken von der Apotheke zur Rose Suisse AG oder eine von 50 Reiseapotheken der Topwell Apotheken AG.

Redaktion SICHER · Haldenstrasse 25 · 6006 Luzern

Kreuzworträtsel Sommer 2014


RVK SICHER Sommer 2014