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SchlöSSer &Gärten Burgen, Klöster und Denkmäler

2015 / 2016 AKTUA LI ERWEIT SIERTE UND ERTE AU SGABE mit Ö

© Schloss Waldegg

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Axel Vervoordt – Der Meister des Stilmix EUHEF – Messe für Denkmalpflege, Architektur, Interior- und Gartendesign Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt Öffnungszeiten · Übernachten · Veranstaltungen · Feiern und Tagen Deutschland · Österreich · Schweiz · Dänemark · Südtirol Niederlande · Polen · Rumänien


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Schlösser &Gärten Burgen, Klöster und Denkmäler

© Schloss Waldegg

2015 / 2016


IMPRESSUM Herausgeber und Chefredakteur Christoph Freiherr Schenck zu Schweinsberg

Titelfoto: Schloss Waldegg Alle Informationen, die in diesem Verzeichnis aufgeführt sind, wurden von den Objektbesitzern bereitgestellt. Jede Anstrengung wurde unternommen um sicherzustellen, dass die Informationen präzise sind. Der Verlag kann keine Verantwortung für Ungenauigkeiten oder Veränderungen übernehmen, nachdem die Publikation in Druck gegangen ist. Es wird dringend empfohlen, das Objekt vor einem Besuch anzurufen, um sicherzustellen, dass die Öffnungszeiten so sind wie veröffentlicht. Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche Genehmigung des Verlages ist es nicht gestattet, dieses Buch oder Teile daraus auf fotomechanischem oder elektronischem Weg zu vervielfältigen.

Marketing & Sales Martina Schroeder Medienvertretung Schweitzer-Casten Produktionskoordination Ramona Möring-Sack Redaktion: Ramona Möring-Sack Sinah Goes Ute Laatz

Schencks Schlösser & Gärten präsentiert ca. xxx Schlösser und Gärten, Burgen, Klöster und Denkmäler in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Südtirol, Dänemark, Polen, Rumänien und den Niederlanden, die der Öffentlichkeit ganz oder teilweise zugänglich sind. Neben einer kurzen Beschreibung der Objekte und einer durchgehend farbigen Illustration enthält der Band aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten, der Anreise sowie die jeweiligen Kontaktadressen. Spezialverzeichnisse zu Übernachtungsmöglichkeiten, Heiraten und Veranstaltungen verweisen zudem auf die vielfältigen Angebote der jeweiligen Häuser und Gärten.

SchlöSSer & Gärten

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SchlöSSer &Gärten Burgen, Klöster und Denkmäler

2015 / 2016 AKTUAL ISIERTE UND ERWEITE RTE AUS GABE mit Öffnu ngsze Eintrittspr iten, Adressen, eisen, Festi Übernach vals, ten

www.schencksreisefuehrer.de

ISBN 978-3-937566-58-0

€ 9,90 CHF 11,90

Druck Gorenjski tisk storitve, Slovenien

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SchlöSSer &Gärten

2015 / 2016

Verlag HMM Heritage Media & Marketing GmbH Schauenburgerstraße 55-57 D–20095 Hamburg Tel.: +49 (0)40 411 257-0, Fax: -10 E-Mail: info@heritagemedia.de www.heritagemedia.de

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Art Director Alena Klappstein

Axel Vervoordt – Der Meister des Stilmix EUHEF – Messe für Denkmalpflege, Architektur, Interior- und Gartendesign Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt Öffnungszeiten · Übernachten · Veranstaltungen · Feiern und Tagen Deutschland · Österreich · Schweiz · Dänemark · Südtirol Niederlande · Polen · Rumänien

Deutsche Ausgabe: S&G 2015 /2016 978-3-937566-65-8

Sagen Sie „JA!” – zu einem NOVASOL-Domizil ob elegant oder festlich, spontan oder leger – es sollen unvergessliche Tage an einem Ort werden, der aus einem besonderen Fest ein außergewöhnliches macht. NOVASOL bietet Ihnen europaweit Domizile für festliche Gelegenheiten.

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INHALT EDITORIAL........................................................ 7

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10. bis 12. November 2016

EINLEITUNG..................................................... 8

DEUTSCHLAND

Bayern..............................................................138

DEM KULTURELLEN ERBE VERPFLICHTET

Berlin / Brandenburg......................................152

Die Leitmesse erwartet Sie!

Baden-Württemberg....................................102

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Saarland...........................................................202 Sachsen............................................................206 Sachsen-Anhalt..............................................214 Schleswig-Holstein.........................................224 Thüringen........................................................232

ÖSTERREICH................................................238 SCHWEIZ.......................................................248 DÄNEMARK..................................................256 ITALIEN / Südtirol..........................................258 NIEDERLANDE.............................................262 POLEN............................................................264 RUMÄNIEN....................................................266

SONDERVERZEICHNISSE.........................268 INDEX.............................................................278 www.schencksreisefuehrer.de

Vielfalt bewahren – Machen Sie mit!

Das Netzwerk Pflanzensammlungen ist ein Projekt der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft e.V. und arbeitet partnerschaftlich mit der Deutschen Genbank Zierpflanzen zusammen. Unser erklärtes Ziel ist es, Pflanzenvielfalt zu dokumentieren, zu bewahren und die genetische Vielfalt sichtbar zu machen. Mehr Informationen unter:

www.netzwerkpflanzensammlungen.de


Historische Anwesen verdienen die Wertschätzung eines Experten. Ob Jagdschloss in Frankreich, antikes Kloster in Italien oder imposantes Herrenhaus in Deutschland: Mit Engel & Völkers ist die Vermarktung Ihres historischen Anwesens in exzellenten Händen. Neben langjähriger Erfahrung in der Vermittlung exklusiver Immobilien in attraktiven Lagen bieten wir Ihnen spezifische Kompetenz auf dem Gebiet geschichtsträchtiger Residenzen – und wissen somit, was das Besondere Ihrer Immobilie ausmacht. Dass wir Ihnen mit ebenso viel Leidenschaft bei der Suche nach Ihrem persönlichen Märchenschloss behilflich sind, versteht sich von selbst. Engel & Völkers HMM Heritage Media & Marketing GmbH Schauenburgerstraße 55-57 · 20095 Hamburg Telefon +49-(0)40 - 411 25 72 57 · www.engelvoelkers.com


EDITORIAL F LOHR & v. R ICHTHOFEN LAND- UND FORSTIMMOBILIEN

© Carl Gros

Wir suchen und bieten für Kapitalanleger, Stiftungen und Landwirte die Immobilien der besonderen Art. Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Ob Märchenschloss oder Ritterburg - Schlösser, Burgen und Herrenhäuser haben bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Neben Glanz und Gloria, den ihre Bauherren und Eigentümer zur Schau stellen wollten, erlauben sie uns aber auch einen Einblick in die Lebensweise der ganz normalen Menschen, die in und mit diesen Schlössern gelebt haben und ermöglichen damit Geschichte zum “Anfassen”. Daneben haben die Häuser und Gärten, die wir Ihnen in dieser Ausgabe von SCHENCKS Schlösser und Gärten vorstellen, einen weiteren Vorteil für alle: Sie können als Museum, Hotel, Hochzeitslocation oder für Konzerte und Veranstaltungen genutzt werden. Nicht umsonst zählen Schlösser und Herrenhäuser zu den beliebtesten Sehenswürdikeiten. Und: Jedes Objekt ist eine Reise wert, denn keines gleicht dem anderen. Mit der vorliegenden vollständig überarbeiteten und aktualisierten Ausgabe von SCHENCKS Schlösser & Gärten liefern wir Ihnen wieder hunderte von Anregungen für Ihre Ausflüge, Veranstaltungen und Übernachtungen. Neben der gedruckten Ausgabe von SCHENCKS Schlösser & Gärten empfehle ich Ihnen immer auch einen Blick auf unsere Internetseite www.schencksreiseführer.de, die Ihnen tagesaktuelle Informationen und attraktive Sonderangebote bietet.

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Dipl. Kfm. Uwe-Heinrich Flohr Dipl. agr. Ing. Jakob Frhr. v. Richthofen

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei Ihren Besuchen! Ihr

Christoph Frhr. Schenck zu Schweinsberg Herausgeber und Chefredakteur

Rittergut Gestorf II - In der Welle 9-11 D-31832 Springe / Gestorf Tel.: +49 (0)5045 / 91 11-40 Fax: +49 (0)5045 / 91 11-50 E-Mail: kontakt@fuvr.de Internet: www.fuvr.de


Diese Seite: Einige Gebäudeteile des Wasserschlosses van’s-Gravenwezel stammen aus dem frühen 12. Jahrhundert, die Türmchen kamen im 15. Jahrhundert hinzu. Das Schloss wurde 1745 von dem Architekten Jan-Pieter van Baurscheit renoviert. Rechts: Sammler, Händler, Interior-Designer, Kurator und Kunstförderer Axel Vervoordt


DER MEISTER DES STILMIX

Der Belgier Axel Vervoordt hat den Eklektizismus in die Einrichtung gebracht und seiner Sammelleidenschaft verdankt die Interiors-Szene die innovativsten Stillleben. In Schloss van’s Gravenwezel lebt der vielleicht beste Inneneinrichter der Welt selbst inmitten seiner schönsten Arrangements Text: Ute Laatz

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er flämische Antiquitätenhändler und Designer hat einen Lebensstil kreiert, der Epochen, Kulturen und ganze Kontinente in einen unvergleichbaren Dialog miteinander versetzt. Seine Leidenschaft für das Alte und Historische erwachte früh. Bereits mit 14 Jahren reiste der Sohn eines Pferdehändlers und einer Restauratorin aus seinem Heimatland Belgien nach England, um dort erste Antiquitäten zu kaufen. Mit seiner Frau, der Grafikerin und Galeristin May Vervoordt, begann er mit 21 Jahren, in der Altstadt von Antwerpen Renaissancehäuser zu restaurieren, sie mit seinen Fundstücken auszustatten und darin zu leben. Der Charme dieser raffinierten Mischung aus Privatem und Kunsthandel war neu und ist bis heute das Markenzeichen Vervoordts. Im Jahr 1984 erwarben Axel und May das vor den Toren Antwerpens gelegene Wasserschloss van’s Gravenwezel und richteten sich in den über 50 Räumen häuslich ein – Was bei den Vervoordts so viel heißt wie fünfzig traumhafte Inszenierungen von Kunst, Antiquitäten, Designobjekten und Alltagsgegenständen als Kulisse für ihr Leben und ihre Arbeit zu schaffen. Noch bis vor kurzem öffnete das kreative Paar dem Publikum zweimal im Jahr seine Schlosspforten, um den Blick auf ihren Total Look freizugeben. Mehr als 2000 Jahre Kulturgeschichte begegnen dem Gast des Hauses in meditativer Ruhe, opulenter Pracht und vollendeter Harmonie. Feuer flackert in den zahllosen Kaminen und meterhohe, je nach Jahreszeit blühende oder grüne Zweige geben den raffinierten Kompositionen aus den Schatztruhen aus aller Welt exotisches Flair. Das Schloss ist für die Familie Vervoordt nicht nur prachtvolles und gastfreundliches Zuhause, sondern zugleich Brutstätte, Galerie und Bühne für immer neue Installationen. www.schencksreisefuehrer.de 9


Links: In dem herrschaftlichen Arbeitszimmer kommt die Sammelleidenschaft Vervoordts zum Ausdruck: Unter den Kunstwerken befinden sich ein englisches Damenporträt sowie ein über 300 Jahre altes, römisches Gemälde. Der englische Mahagoni-Schreibtisch stammt aus dem 18. Jahrhundert. Rechts: Die Eingangshalle des Wasserschlosses. Die Freskofarbe an den Wänden enthält auch Pigmente aus dem Erdreich vor Ort. www.schencksreisefuehrer.de 11


Links: Axel Vervoordt ließ den herrlichen Park seines Schlosses vom Gartenarchitekten Jaques Wirtz gestalten. Die Skulptur zwischen den in Kubusform gebrachten Bäumen stammt von Michiel van der Voort dem Älteren. Rechts: Auch in der Bibliothek mischen sich die Stile und Epochen nach Vervoordtscher Marnier. Hier finden sich Kuriositäten wie Elfenbeinbecher aus dem 16. Jahrhundert, eine Plastik von Honoré Daumier und gotische Reliefs.

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© Alle Fotos: Craig Kellogg, Mit Stil, Callwey 2012

Oben: Die Wände der Wohnküche zieren weiße Delfter Kacheln. Im Büfett aus der Zeit Ludwigs XV. sammeln die Hausherren Porzellan und Silber. Rechts oben: Ein zweiteiliges Werk des Op-Art-Künstlers Victor Vasarely schmückt die einander gegenüberliegenden Wände der Eingangshalle. Rechts unten: Feurig rote Wände bestimmen die Optik des großen Gesellschaftsraums, in dem antike englische und italienische Stühle zum Bleiben einladen. Die Wände zieren eine Reihe von Temperabildern aus dem 17. Jahrhundert sowie zeitgenössische Gemälde von Jef Verheyen. www.schencksreisefuehrer.de 14


Den staunenden Gästen offenbart sich eine Fundgrube mit Elfenbeinarbeiten aus dem 17. Jahrhundert, ägyptischen Alabastergefäßen, prähistorischen Versteinerungen, aber auch mal eine komplette englische Apothekeneinrichtung, antike Torsi und allerlei Kunstwerke aus dem 20. Jahrhundert – große Namen neben noch zu entdeckenden Newcomern. Die Nebengebäude des Schlosses beherbergen die hauseigenen Ateliers, wo sich Stoff- und Farbproben für die selbst entworfenen Sofas, Sessel, Tische und Bibliothekleitern türmen. Und die ausladenden Sitzgelegenheiten sind ebenfalls Teil der Rauminszenierungen von Axel Vervoordt. Über die Jahre hinweg hat der Grandseigneur des Einrichtens ein Imperium mit etwa 100 Mitarbeitern aufgebaut, das seine Entwürfe umsetzt und nicht zuletzt mindestens 300 Kunstobjekte pro Monat rund um den Globus erwirbt – immer auf der Suche nach den begehrtesten, kuriosesten und seltensten Trouvaillen, die Vervoordts Arrangements kongenial ergänzen. Eine besondere Vorliebe hegt Vervoordt, dessen zwei Söhne ebenfalls mit im Geschäft sind, aber auch für das Rare, Unscheinbare und Verkannte. So inszeniert er einen besonders geformten, von der Straße zufällig aufgelesenen Stein mit einer kleinen Plastik von Picasso in einer Vitrine, dass man sich fragt, welches Objekt denn nun das schönere, besondere ist. Die Art seiner Kombinationen von verschiedenen Dingen fasziniert immer wieder. Im Rahmen eines Gesamtkunstwerks erhalten selbst die bescheidensten Objekte einen Wert und eine Wirkung, die ihnen als Solitär womöglich nicht zugestanden hätte. Das aber gerade inspiriert die Kunden Vervoordts von Texas bis in die Schweizer Alpen. Die international agierenden Interior-Dekorateure steuern zumindest als erstes seine Stände auf den weltweit führenden Kunst- und Antiquitätenmessen in Maastricht und Palm Beach an. Und Inspiration gibt es auch dort seit Jahrzehnten jede Menge. Denn wer außer Axel Vervoordt käme auf die Idee, eine etwa 100 Jahre alte verstellbare Untersuchungsliege aus einer englischen Artpraxis mit einem opulenten Obststillleben aus dem 18. Jahrhundert mit einem an Apfelsinenkisten erinnernden Hocker vom Bauhaus-Architekten Le Courbousier in einen räumlichen Kontext zu stellen?

Mehr Einblicke in die Heime großer Sammler und Galeristen finden sich in dem Bildband: Mit Stil von Craig Kellogg erschienen im Callwey Verlag, München 2012 384 Seiten gebunden ISBN 978-3-7667-1984-3 59,95 Euro www.schencksreisefuehrer.de 15


EN PLEIN

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Das ein Garten viel mehr als ein Stück Rasen sein kann, haben bereits viele Landschaftsarchitekten bewiesen. Was aber das Grundstück zur ureigenen Wohlfühloase macht, entscheidet allein die persönliche Vorstellung vom grünen Zimmer


Vorherige Doppelseite: Den wildromantischen Patio von der „Bastide“, dem Landsitz der Gärtnerdynastie Lafoucarde, schmücken kugelförmige Buchsbäume, deren Form sich in den Steinkugeln rund um das Bassin fortsetzt. Diese Doppelseite: Links: Der bogenförmige Durchgang überdacht den sommerlichen Speisesaal von Kathryn M. Ireland, die ihren Sommergästen ein im wahrsten Sinne des Wortes offenes Haus bietet Rechts: Claude Monet ließ einst die Fensterläden und -rahmen in sattem Blattgrün streichen, damit sie eine Einheit mit den am Haus rankenden Weinreben bildeten www.schencksreisefuehrer.de 19


Text: Ute Laatz, alle Fotos © „Sehnsucht nach Gärten“ von Lisa Newsom, Callwey Verlag

Links: Was wäre alle Gartenarbeit wert ohne den Genuss der Betrachtung aus einem gemütlichen Sessel? Oben: Claus Scheinert dekoriert seine große Terrasse mit Kübeln voller Geranien, die im südfranzösischen Klima in üppiger Pracht gedeihen

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er ein Haus baut oder ein Grundstück kauft, wird zwangsläufig mit der Frage der Außengestaltung konfrontiert. Bei bestehendem Gebäude existiert in der Regel auch schon so etwas wie ein Garten und vermutlich liegt das Augenmerk der neuen Besitzer auch zunächst auf der Innengestaltung des Wohnraums. Aber es kommt früher oder später der Zeitpunkt, auch dem Draußen den eigenen Stempel aufdrücken zu wollen, eben den gesamten Raum mit Persönlichkeit und unter Berücksichtigung der geplanten Nutzung für sich einzunehmen. Inspiration zur Ideenfindung bieten neben den Gärten von Nachbarn und Freunden Zeitschriften wie das USMagazin „Veranda“. Deren Gründerin Lisa Newsom hatte vor fast 30 Jahren die Vision, ihren Lesern Sehnsuchtsorte zu präsentieren und die Kunst des Lebens im Freien zu vermitteln. Im Laufe der Jahre besuchten sie und ihre Redaktion unzählig viele Gärten und Gartenbesitzer und portraitierten die unterschiedlichsten Arten, die Natur auf dem eigenen Grund und Boden zu kultivieren. So erlaubte die Landschaftsplanerin Dominique Lafoucarde Einblicke in ihren provençalischen Landsitz, wo zahlreiche von ihr angelegte Plätze einladen, die Früchte ihrer unermüdlichen Gartenarbeit zu bestaunen. Oder betrachte man das südfranzösische

Feriendomizil von Kathryn M. Ireland – die Kalifornierin genießt ihre Sommer unter europäischer Sonne und hat sich dazu ein romantisches Idyll erschaffen, in dem sich das Leben im Freien in Perfektion zelebrieren lässt. Die Mutter aller Freiluftoasen, der Garten des Impressionisten Claude Monet in Givenchy, gilt auch rund 130 Jahre nach seiner Entstehung als Inspirationsquelle par Excellence. Trotz seiner absolut natürlichen Anmutung ist dieses Stück Erde das Ergebnis akribischer Planung des genialen Künstlers. Anlagen wie Givenchy haben schon die Fantasie zahlreiche Hobbygärtner angeregt und die Engagiertesten unter ihnen, wie dem Geschäftsmann Claus Scheinert, ihrer späten Berufung zugeführt, der im Gärtnern buchstäblich sein Naturtalent entdeckte.

Eine Auswahl der schönsten Gärten aus „Veranda“ zeigt der opulente Bildband „Sehnsucht nach Gärten“ von Lisa Newsom Erschienen im Callwey Verlag, München 2014 288 Seiten, gebunden ISBN: 978-3-7667-2118-1 49,95 Euro

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EINE AUFGABE FÜRS LEBEN Prinz Louis Albert de Broglie schuf im Loire-Tal eine Lebensgrundlage für über 650 historische Sorten Tomaten, von deren Schmackhaftigkeit sich die Hotelgäste in seinem Château Bourdaisière überzeugen dürfen. Mit seinem neuesten Projekt will der Prinz eine Versorgungsgrundlage für viele Menschen schaffen Text: Ute Laatz, Fotos: © DR


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Vorherige Doppelseite: Die Liebe zur Natur wurde ihm in die Wiege gelegt. Prinz Louis Albert de Broglie erfreut sich an der Vielfalt, die ihm sein selbstgeschaffenes Paradies bietet. Und die er von Kindesbeinen an gelernt hat zu teilen ... Diese Doppelseite: Die erste Begegnung mit Schloss Bourdaisière war für den Prinzen schicksalhaft. Wie hätte er auch vor über 20 Jahren wissen können, dass er hier die Wurzeln für sein Lebenswerk pflanzen würde?

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es discours sans l’action c’est du vent“ (sinngemäß: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es) – die Worte Robespierres hat ihn der Vater früh gelehrt. Die Maxime des Revolutionärs hing über seinem Bett und sollten auch das Lebensmotto des Prinzen werden. Louis Albert verbrachte die Sommer im Schloss seiner Familie de Broglie in der Normandie und besonders der Gemüsegarten des Anwesens, der Bewohner sowie Nachbarschaft ernährte, faszinierte den Knaben sehr. „Das Prinzip hieß Teilen“, erklärt er heute, „und wer nicht teilt, der ist ein Dieb.“ Nachdem der Adelsspross Studium und eine siebenjährige Karriere als international tätiger Investmentbanker absolviert hatte, kehrte er buchstäblich auf französischen Boden zurück. Denn im Jahr 1991 berichtete ihm sein älterer Bruder Maurice über ein Schloss im Loiretal, das zum Verkauf stand. Louis Albert war zunächst nicht interessiert, aber eine Einladung von Freunden führte den damals 29-Jährigen wenig später ins Château Clos Lucé, wo Leonardo da Vinci einst seine letzten Lebensjahre verbrachte. Zufällig kam er bei der Anreise an besagtem Schloss Bourdaisière vorbei – und es war Liebe auf den ersten Blick. „Ich sah die Türme auf einer kleinen Anhöhe, den alten Burggraben und entdeckte das Tor, ein Entwurf von Leonardo selbst. Es war einfach märchenhaft.“ Die Begeisterung des Prinzen ist bis heute ungebrochen. Noch im selben Jahr kauften die Geschwister das Anwesen mitsamt seinem etwa 55 Hektar großen Park. „Dass das Château einst verschiedenen Damen gewidmet war – von Marie Gaudin, der Mätresse des Ritterkönigs Karl I., bis Gabrielle d’Estrées, der Geliebten Henri IV. – machte es für mich umso romantischer“, gibt Louis Albert unumwunden zu.

Nach umfassenden Renovierungsarbeiten verwandelte sich Bourdaisière in ein Drei-Sterne-Hotel, das der jüngere Bruder fortan allein managte. Hier, im verwilderten Küchengarten, frönte er seiner Leidenschaft aus Kindertagen und begann mit Pflanzen zu experimentieren. „Es gab ja noch kein Internet, deshalb musste ich mich mühsam durchfragen, wer interessante Samen zu verkaufen hatte“, erzählt der passionierte Gärtner amüsiert. „Die Leute hielten mich für verrückt.“ www.schencksreisefuehrer.de 25


Auch seine Freunde schüttelten die Köpfe über den einstigen Karrieristen, der nunmehr fast ausschließlich, mit einem Gartenhut angetan, zwischen seinen Beeten anzutreffen war. Sie gaben ihm den Spitznamen „Le Prince Jardinier“, der Gartenprinz. Dem Prinzen gefiel’s und so manifestierte er den Namen sogar in seiner exklusiven Kollektion für Gartenaccessoires und Bekleidung, die er in einer Boutique auf dem Schlossgelände und auch bei Deyrolle in Paris anbietet. Sein eigens dazu kreiertes Wappen ziert, wie kann es anders sein, ein Strohhut sowie ein gekreuztes Gartenbesteck. Das Gartenprojekt wuchs und nahm Gestalt an. „Einst haben 76 Familien aus den umliegenden Dörfern hier auf dem Grundstück einen Obstgarten angelegt. Jede der Familien pflanzte einen Baum – sie alle werden lebenslang mit den Früchten dieser Ernte versorgt“, freut sich Louis Albert über das Prinzip des Teilens, das schon seine Kindheit geprägt hat. Hinter den im 19. Jahrhundert erbauten Mauern aber schlummert der wahre Stolz des Prinzen: der Gemüsegarten. In niedrigen Reihen stehen Tomatenpflanzen, medizinische Kräuer, Blumen und anderes Gemüse Seite an Seite. In über zwanzig Jahren wuchs seine beeindruckende Sammlung auf etwa 650 historische Tomatensorten an. Und das Tomatenfest, das im vergangenen Herbst zum 15. Mal stattfand, zieht jährlich fast 30.000 Besucher auf den Grund von Bourdaisière.

Nachdem sich der Tomatengarten als erfolgreiches Projekt in Sachen Nachhaltigkeit erwiesen hat, widmet sich de Broglie nun seinem vielleicht ambitioniertesten Projekt. Im vergangenen Herbst startete er ein langjährig angelegtes Kleingarten-Experiment. Auf etwa zweieinhalb Hektar Grund möchte er den Prototypen einer Mikro-Landwirtschaft schaffen, die in ganz Frankreich Schule machen soll. Der Garten wird von Grund auf, unter der ständigen Beobachtung von Wissenschaftlern und Experten des nationalen Instituts für Agronomieforschung (INRA), erbaut, während die Forscher fortwährend Bodenbeschaffenheit, Pflanzengröße sowie Qualität untersuchen. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt und soll Erkenntnisse über die Wirtschaftlichkeit liefern. „Mein Ziel ist es herauszufinden, ob 1.000 Quadratmeter Ackerboden 50 Familien ernähren können. Genauer gesagt, wie viel Lebensmittel erzeugt werden können und ob die Ernte als Einkommensertrag ausreichen kann.“ Die Antworten auf diese Fragen erscheinen dem Prinzen als der Schlüssel vieler Probleme, wie Lebensmittelknappheit bis hin zur globalen Erwärmung. „Tatsache ist doch, dass wir heutzutage nicht mehr wissen, was wir essen. Ob Gemüse oder Fleisch – die Produkte werden Tausende von Kilometern durch die Welt gefahren. Das ist verrückt“, findet er. Seine Mikro-Landwirtschaft soll ausschließlich die unmittelbare Umgebung versorgen. Die Produkte werden auf lokalen Märkten und an die örtliche Gastronomie verkauft. Nach einem weiteren Vorteil gefragt, antwortet de Broglie schlicht: „Das Essen schmeckt besser!“

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Diese Doppelseite: Wer Bourdaisière besucht, sollte sich von der Idee verabschieden, das Tomaten immer rund und rot sein mßssen. De Broglie setzt auf genetische Vielfalt. Er hat eine Sammlung geschaffen, wie es sie weltweit kein zweites Mal gibt.


Gartenträume –

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HISTORISCHE PARKS IN SACHSEN-ANHALT Auf malerischen Wegen spazieren, beeindruckende Gutshäuser und Schlösser entdecken, auf verträumten Sitzen rasten, Blütenfarben und -formen genießen – kommen Sie mit auf einen Streifzug durch die Gartengeschichte Sachsen-Anhalts: 43 der schönsten und bedeutendsten Gartenanlagen des Landes bilden das Netzwerk „Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt“ und ermöglichen eine Zeitreise durch 400 Jahre Gartenkultur

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ätten Sie´s gewusst? Die größte Rosensammlung der Welt finden Sie in Sachsen-Anhalt. Duft und Anblick von über 8.500 verschiedenen Rosensorten und -arten aus der ganzen Welt und allen Zeitepochen lassen die Herzen höher schlagen. Der Besucher kann sich inmitten von Millionen Rosenblüten entspannen, erhält Anregungen für die Gestaltung des eigenen Gartens oder kann sein Wissen rund um die Rose erweitern. Rosarium Sangerhausen

Ebenfalls weltbekannt und immer einen Besuch wert sind die Wörlitzer Anlagen. Nirgends sonst im Land lässt sich englische Landschaftsgartenkunst mit ihren idyllischen Szenerien und den faszinierenden Sichtbeziehungen zwischen Gebäuden, Skulpturen und gärtnerischen Elementen eindrücklicher erleben. Doch nicht nur das Herzstück des UNESCO Welterbes „Gartenreich Dessau-Wörlitz“ bietet unvergessliche Gartenerlebnisse: In Oranienbaum und Vockerode, Dessau und Mosigkau befinden sich sechs weitere Gärten mit großartiger Gartenarchitektur und eindrucksvollen Gebäuden. Unweit des Gartenreiches Dessau-Wörlitz, in Altjeßnitz, befindet sich Deutschlands ältester und größter historischer Irrgarten. Auf den 2.600 Quadratmetern ist es ein großer Spaß für die ganze Familie, zwischen den hohen Hainbuchenhecken das Zentrum zu suchen. Wer das Ziel findet, wird mit der Aussicht über den gesamten Park belohnt. Klostergarten Drübeck

Im idyllischen Vorharz gelegen, von Klostermauern und Streuobstwiesen umschlossen, liegt die über 1.000-jährige Klosteranlage Drübeck. Die stimmungsvollen Klostergärten – Rosengarten, Küchengarten und Gärten der Siftsdamen – laden ein, auf den Spuren vergangener Zeiten zu wandeln und die Seele baumeln zulassen. www.schencksreisefuehrer.de 28


Hundisburg

Einen Katzensprung weiter erlebt der Besucher in den Schlossgärten von Blankenburg (Harz) barocke Gartenkunst pur: Der Terrassengarten mit seinen formalen Hecken, bunten Blumenbeeten, Wasserspielen und Skulpturen aus Buchs und Stein vermittelt das Gefühl vom höfischen Leben im 17. und 18. Jahrhundert. Im Herzen der Börde, nordwestlich der grünen Stadt Magdeburg gelegen, ist schon aus der Ferne Schloss Hundisburg sichtbar. Der imposante Barockgarten und der sich anschließende Landschaftspark bilden ein einmaliges Ensemble. Spazierwege schlängeln sich durch den Park und bieten reizvolle Ausblicke (siehe oben).

Flaneure und Familien, Philosophen und Pflanzenliebhaber – alle kommen in den „Gartenträumen“ Sachsen-Anhalts auf ihre Kosten. Die Parks heißen ihre Besucher willkommen – mit unterhaltsamen Führungen, phantasievollen Festen, unvergesslichen Konzerten, exquisiten Lesungen, besonderen Ausstellungen und vielen weiteren Veranstaltungen im Schatten alter Bäume oder in den Festsälen von Schlössern und Gutshäusern.

In der Altmark in Sachsen-Anhalts Norden kann man 2015 in Havelberg die Bundesgartenschau 2015 Havelregion erleben. Historische Gartenkunst vom Feinsten ist im idyllischen Stadtpark in Tangerhütte und im Schlosspark in Krumke bei Osterburg mit seiner rund 400-jährigen Buchsbaumhecke zu entdecken. Stadtpark Tangerhütte

Kontakt: Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt e.V. Tessenowstr. 3, 39114 Magdeburg Tel: 0391/5934 252 info@gartentraeume-sachsen-anhalt.info www.gartentraeume-sachsen-anhalt.info www.schencksreisefuehrer.de 29


RETTEN SIE DIE Pflanzenvielfalt

Anerkennung für Sammlerleidenschaft Eine Vielzahl an Menschen in Deutschland sammeln Pflanzen aus den unterschiedlichsten Regionen der Erde. Häufig finden sich gerade in privaten (Schloss)-Gärten unentdeckte Pflanzenschätze aus verschiedenen Zeitepochen wieder. Über das von der Deutschen GartenbauGesellschaft 1822 e.V. 2011 ins Leben gerufene Netzwerk Pflanzensammlungen werden wertvolle Pflanzensammlungen dokumentiert, genetische Vielfalt bewahrt und Gartenkultur sichtbar gemacht. Verborgene Schätze Gartenkultur pur – Öffnen Sie Ihre Gartenpforte! Ein spannendes Angebot hat das Netzwerk Pflanzensammlungen für alle Gartenbesitzer, die ihre Gartenpforte öffnen und interessierten Besuchern Zugang zu ihrer Sammlung gewähren möchten – ganz nach dem Vorbild von Plant Heritage in Großbritannien.

Vielleicht möchten Sie aber auch über das Patenschaftsprogrammm eine gefährdete Sammlung übernehmen? Jetzt registrieren! Im Netzwerk registrierte unterstützende Partner können eine speziell gestaltete und dennoch individuell auf die Sammlung zugeschnittene Schautafel (bzw. Banner) bestellen und an der Gartenpforte platzieren. Sichtbar werden damit Ihr persönlicher Beitrag zur Bewahrung von Pflanzenvielfalt innerhalb der UN-Dekade Biologische Vielfalt und der besondere Wert der vorliegenden Sammlung. Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. Netzwerk Pflanzensammlungen Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin Tel.: +49 (30) 280 934-27 Fax: +49 (30) 280 934-26 info@netzwerkpflanzensammlungen.de www.netzwerkpflanzensammlungen.de

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WERDEN SIE MITGLIED! INTBAU Deutschland e.V. ist der deutsche Arm des „International Network for Traditional Building, Architecture & Urbanism“ INTBAU ist ein Netzwerk von Architekten und Architekturinteressierten. Der gemeinnützige Verein fördert die Diskussion über traditionelle Architektur und Städtebau.

Weitere Informationen unter www.intbau.org


DIE EUHEF ZU GAST IN WIEN Die European Heritage Fair in Wien zieht Besucher aus dem ganzen deutschsprachigen Raum in die Hofburg. Die drei Messetage im November bieten einen Marktplatz fĂźr traditionelle Handwerkskunst, Architektur sowie Interiordesign

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Vorherige Doppelseite: Kirsch Antiquitäten, Jirka ,Stephan Oismüller. Detail: Handgraveur Florian Güllert Diese Doppelseite: Oben: Ausstellerstand von Antique Parquet Rechts oben: Jacquardbrokatmanufaktur Hetzer und Koller Auktionen Rechts unten: Atelier Goldrichtig bei der Arbeit www.schencksreisefuehrer.de 34


Linke Seite: Künstler Stephan Oismüller präsentiert seine Werke Diese Seite: Lisa Fasching präsentiert unterschiedlichste Öfen – von modern bis antik

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Fotos: Barbara Zeininger

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ie EUHEF Wien ist erfolgreich: Ca. 2000 Besu- Laura Living, die zu Farben von „Painting the Past“ berät und cher füllen jedes Jahr die Räume der Hofburg die Baustoffexperten von epasit, die über Baustofflösungen und viele neue Kontakte und Kooperationen ent- rund um den Bautenschutz informieren. Dass gleich mehrere Unternehmen schon Arbeiten stehen. Eine erfreuliche Entwicklung, die für die Qualität der Messe für Denkmalpflege spricht. Die historischen Räume für die Hofburg ausgeführt haben, spricht für die enorme in bester Lage bieten dabei ideale Bedingungen. Die Veran- Qualität der Aussteller. Eschke Seidenmanufaktur zeigt u.a. staltung wendet sich insbesondere an Eigentümer, Betreiber Rekonstruktionen, die für die Ausstattung des Messestandorts gefertigt wurden. und Verwalter von historischen Häu„Besonders gefällt mir das Niveau Die Tischlerfirma JIRKA und sern sowie an deren Berater, wie Archidie Glasexperten von J. & L. LOBtekten, Restauratoren, Handwerker, die der anderen Aussteller und das MEYR aus Wien, arbeiteten an im Bereich der Denkmalpflege aktiv sind. breit gefächerte Publikum mit den Fenstern und lieferten Luster Das erstklassige Ausstellerfeld mit Interesse an unterschiedlichen für die Hofburg. Die Wiener über 60 Handwerkern, Lieferanten und Raumausstatter von Lazelberger Dienstleistern bietet aber nicht nur dem Elementen unseres Angebots.“ präsentieren ihre Produkte aus Fachpublikum einen idealen Rahmen Johannes Rath, Geschäftsführer der J. & L. LOBMEYR eigener Näherei und Polsterei. zum Gedankenaustausch, sondern auch Luster Werkstatt Besonders schön sind auch Liebhabern alter Handwerkskunst. Parallel zu den Ausstellungsständen wird ein vielfäl- die Stände der MEISTERSTRASSE, einem Zusammenschluss tiges Rahmenprogramm mit Fachvorträgen angeboten. Die von herausragenden handwerklichen Unternehmen, welche Parallelität zu Wiens traditionsreichster und bedeutends- sich gemeinsam auf der EUHEF präsentieren. Die European Heritage Fair hat sich in kürzester Zeit ter Messe für Kunst, Antiquitäten und Design – der Art & Antique Hofburg Vienna – ist ein zusätzlicher Gewinn für als die Messe für sowohl Architekten, Investoren, Planer und Eigentümer etabliert und bietet für jeden Besucher die die Besucher. Es sind zahlreiche Stammaussteller auf der EUHEF ver- besten Ansprechpartner der Branche. treten. Unter ihnen die Architekturvermessungsdienstleister Die aktuellen EUHEF Termine finden Sie auf von der MESSBILDSTELLE, welche Ergebnisse der 3D-Fotogrammetrie vorstellen, Innenarchitektin Laura Blanke von www.euhef.eu. www.schencksreisefuehrer.de

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Diese Doppelseite: Linke Seite: Bildhauer- und Steinmetzmeister Martin Schmeiser Diese Seite: Oben: Designer Wolfgang Koentopp und Balthasar Dieckmann von RvE Links: Dr. Georg Spiegelfeld - Verein Denkmalpflege Oberรถsterreich e.V., Rechts: Webstuhl von der Jacquardbrokatmanufaktur Heinrich Hetzer www.schencksreisefuehrer.de 39


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Fotos: HMM / Andreas von Einsiedel (1), istock (4)


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as Angebot von Engel & Völkers „Land & Forst“ umfasst alle Immobilien der Land- und Forstwirtschaft, so z. B. Weingüter, Eigenjagden, Forstbesitzungen, Ackerflächen und Grünland. Mit der Aufnahme dieser Spezialimmobilien ins Portfolio erweitert Engel & Völkers sein Geschäftsfeld „Schlösser & Herrenhäuser“, das seit seiner Gründung im Jahr 2012 von Christoph von Schenck geleitet wird. „Im relativ kleinen Markt für Schlösser und Herrenhäuser konnte sich Engel & Völkers in Deutschland innerhalb von nur zwei Jahren mit einem sehr hohen Marktanteil etablieren. Mit der Vermittlung von land- und forstwirtschaftlichen Immobilien erschließen wir jetzt ein weiteres strategisch wichtiges Marktsegment, das sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt hat“, sagt Christoph von Schenck. Das jährliche Transaktionsvolumen von Forst- und Agrarflächen in der Bundesrepublik beträgt rund 2 Mrd. Euro. Bei den Käufern handelt es sich häufig um bestehende Land- und Forstwirte, die ihre Betriebe erweitern wollen. Kapitalanleger und Family Offices suchen vermehrt nach Land- und Forstimmobilien, um ihr Portfolio mit renditestarken Agrarund Forstinvestments abzurunden, die zudem Inflationsschutz bieten. Die Erschließung dieses Spezialmarktes ist für Engel &

Völkers gerade jetzt äußerst günstig. „Momentan findet in Deutschland unter den Landwirten ein großer Generationenwechsel statt. Zahlreiche ältere Betriebe, die aufgrund ihrer Größe nicht mehr wettbewerbsfähig sind, kommen auf den Markt“, so Christoph von Schenck. Auch der steigende Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen sowie die generelle Verknappung von Landflächen durch den Landverbrauch von Industrie- oder Neubaugebieten sowie eine steigende Weltbevölkerung machen land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen zu einem begehrten Investment. Der Kundenkreis für Land- und Forstimmobilien ist selten ausschließlich im lokalen Umfeld zu finden. Die stärkste Nachfrage registriert Christoph von Schenck von Interessenten aus ganz Deutschland und Westeuropa sowie vereinzelt auch aus China. Der Markt für Land- und Forstimmobilien in Deutschland ist sehr fragmentiert und wird bisher ausschließlich von lokalen Spezialmaklern bearbeitet. Durch das international ausgerichtete Netzwerk mit Zugang zu einem exklusiven Kundenkreis hat Engel & Völkers einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. „Durch den überregionalen und systematischen Vermarktungsansatz können wir Land- und Forstimmobilien Interessenten auf der ganzen Welt anbieten“, so Christoph von Schenck abschließend.

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