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HERITAGE AUSGABE 4/2014 · € 9 (D, A, I, LUX, NL) 14 SFR (CH)

MAGAZIN FÜR HISTORISCHE HÄUSER UND GÄRTEN, INTERIORS, ANTIQUITÄTEN UND RESTAURIERUNG

KUNSTHERBST

DIE BESTEN MESSEN UND AUKTIONEN FÜR KUNST UND ANTIQUITÄTEN

EUHEF WIEN – MESSE FÜR DENKMALPFLEGE INTERIORDESIGN – BAUERNHAUS IN DER STEIERMARK KLASSIZISTISCHES JUWEL – GUT FRESENBURG


BUREAU-PLAT „AUX TÊTES DE SATYRE“, von A.C. BOULLE Versteigert für CHF 3 Mio. Nächste Auktion Gemälde Alter Meister, Möbel, Kunstgewerbe & Schmuck im März 2015. Einlieferungen nehmen wir jetzt gerne entgegen. Koller Auktionen Hardturmstrasse 102 8031 Zürich Tel. +41 44 445 63 63 office@kollerauktionen.com

Repräsentanz München: Kunstagentur C. Tamms Maximiliansplatz 20 · 80333 München Tel. +49 89 22 80 27 66 muenchen@kollerauktionen.com www.kollerauktionen.com

Repräsentanz Düsseldorf: Ulrike Gruben Citadellstr. 4 · 40213 Düsseldorf Tel. +49 211 30 14 36 38 duesseldorf@kollerauktionen.com www.kollerauktionen.com


EDITORIAL © Portrait: Heritage Media / Carl Gros

HERITAGE – AUSGABE 4 / 2014 Liebe Leserinnen und Leser, gehören Sie zu denjenigen, die an trüben Novembertagen unter Stimmungsschwankungen leiden? Dann haben wir vielleicht die richtige Therapie um Sie aufzuheitern: Besuchen Sie die exzellenten Kunstund Antiquitätenmessen, die in diesem Herbst in ganz Europa stattfinden. Die Bandbreite der Angebote ist so überwältigend, dass Sie mit vielen neuen Anregungen und vielleicht dem einen oder anderen Schnäppchen wieder beseelt nach Hause kommen. Eine Übersicht und Auswahl der bedeutendsten Messen und Auktionen haben wir für Sie ab Seite 53 zusammengestellt. Wenn Sie Ihr Weg nach Wien führt, freuen wir uns sehr, wenn Sie auch die diesjährige EUHEF Wien besuchen, die vom 14. bis 16. November 2014 ihre Pforten öffnet. Erstmals findet die EUHEF Wien parallel zur Kunstmesse Art und Antique in der Wiener Hofburg statt und bietet damit eine perfekte Ergänzung für Liebhaber von Kunst und Antiquitäten. Auf der EUHEF Wien zeigen Restauratoren, Rahmenmacher, Vergolder und viele andere traditionelle Handwerke ihre Kunst. Wem das immer noch keine ausreichende Ablenkung in der dunklen Jahreszeit bietet, dem sei der Bericht über besonders schöne Gärten in aller Welt auf Seite 38 empfohlen. Der Herbst und Winter ist traditionell, um die Zeit für das nächste Jahr zu planen und so können Sie – zumindest in Gedanken schon einmal Ihren Traumgarten erschaffen. Schließlich präsentieren wir Ihnen auch in dieser Ausgabe wieder ausgewählte historische Traumimmobilien, die einen großen Vorteil haben: Sie sind bereits gebaut und können erworben werden. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und würde mich freuen, Sie in Wien zu sehen.

Ihr Christoph Schenck zu Schweinsberg Herausgeber und Chefredakteur


INHALT

HERITAGE AUSGABE 4/2014  € 9 D, A, I, LUX, NL 14 SFR CH

MAGAZIN FÜR HISTORISCHE HÄUSER UND GÄRTEN, INTERIORS, ANTIQUITÄTEN UND RESTAURIERUNG

KUNSTHERBST

DIE BESTEN MESSEN UND AUKTIONEN FÜR KUNST UND ANTIQUITÄTEN

EUHEF WIEN  MESSE FÜR DENKMALPFLEGE INTERIORDESIGN  BAUERNHAUS IN DER STEIERMARK KLASSIZISTISCHES JUWEL  GUT FRESENBURG

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THRON AUF DER ALP Hoch über der schwäbischen Alp liegt Schloss Baldern, das dem Besucher den Atem raubt

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BAUERNHAUS IN DER STEIERMARK Ein traumhaftes Familiendomizil in der weststeirischen Hügellandschaft für Theresa und Michael Schöffel

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EN PLEIN AIR Sehnsucht nach Garten – viel mehr als nur ein Stück Rasen

10 EDITORIAL

NACH DER EUHEF IST VOR DER EUHEF

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AGENDA

Die EUHEF Wien findet erstmals in der Hofburg Wien statt

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BÜCHER

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ART & ANTIQUE HOFBURG VIENNA Die Messe für Kunst, Antiquitäten und Design

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KLASSIZISTISCHES JUWEL Gut Fresenburg in Holstein

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HERITAGE

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HERITAGE FINE ART


FISCHER Kunstauktionen 26. bis 28. November 2014 Vorbesichtigung 15. bis 23. November 2014

PIERRE BONNARD (Fontenay-aux-Roses 1867-1947 Le Cannet), Les amandiers en fleur, cactus et figure d'enfant. Entstanden um 1942. Unten rechts Signaturstempel "Bonnard". Öl auf Lwd., 70 x 56 cm. Schätzung: CHF 1‘500‘000/1‘800‘000 bzw. EUR 1‘250‘000/1‘500‘000

www.fischerauktionen.ch Galerie Fischer Auktionen AG| Haldenstrasse 19 | 6006 Luzern, Schweiz | Tel. +41 (0)41 418 10 10 | Fax +41 (0)41 418 10 80 | info@fischerauktionen.ch


INHALT

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DAS BESONDERE LIEGT IM EINFACHEN Jeanette Walther gestaltet Lebensräume

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SCHWEDISCHE KACHELÖFEN Wärme und Gemütlichkeit von der Firma Gita

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ÄSTHETIK AUF GANZER LINIE Das Werk von Bildhauer Jürgen Ebert

72 54 58

KUNSTHANDEL

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Dr. Müller-Soppart als Spezialist 80

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TERMINE

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MISS SIXTY BRAFA 2015

APPLAUS FÜR EINEN MEISTER

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HERITAGE DIRECTORY NEUER SHOWROOM

AUTHENTISCH UND STILSICHER Sonnenschutz für historische Fassaden

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Jubiliäum bei Hargesheimer Kunstauktionen 67

FORMSCHÖN KLASSISCH & MODERN Das Familienunternehmen Trax Matthies

Die BRAFA Art Fair findet zum 60. Mal statt 64

BAUTISCHLEREI KARL HESSL Zwischen Avantgarde & historischem Handwerk

AUKTIONEN

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DIE WELT DER WEINREGALE

NOLLER GARTEN & DESIGN Handgearbeitete Metall-Pavillons

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HERITAGE REAL ESTATE

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IMPRESSUM

105

HERITAGE GUIDE

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VORSCHAU

Strunkmann-Meister geht 2014 neue Wege 70

LUSTERHANDWERK J. & L. Lobmeyer im Palais Liechtenstein

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HERITAGE


AGENDA GERMAN POP

© Foto: Liebieghaus Skulpturensammlung Eigentum des Städelschen Museums-Verein e.V.

DIE GROSSE ILLUSION

VELÁZQUEZ

HERITAGE

© Photographic Archive, Museo Nacional del Prado, Madrid

In einer großen Sonderausstellung widmet sich die Liebieghaus Skulpturensammlung der faszinierenden Tradition der (hyper)realistischen Skulptur. Von Werken der ägyptischen Antike, über Beispiele der Renaissance, bis zu zeitgenössischer Arbeit, wird ein Einblick in über 4.000 Jahre Bestrebungen verschiedenster Stilepochen gegeben, möglichst lebensnahe skulpturale Wiedergaben des Menschen zu schaffen. Bildwerke von beeindruckender und irritierender Wirkung sind zu bestaunen. Die große Illusion. Veristische Skulpturen und ihre Techniken, 01. Oktober 2014 bis 01. März 2015; www.liebieghaus.de

Im Herbst 2014 gibt das Kunsthistorische Museum in Wien einen Einblick in das vielfältige Œuvre des spanischen Hofmalers Diego Velázquez. Erstmals wird Velázquez eine Ausstellung im deutschsprachigen Raum gewidmet. In seinem Dienst für König Philipp IV. beschränkte er sich nicht nur auf die Schaffung von Porträts der Königsfamilie, sondern beschäftigte sich auch mit Stillleben und religiösen Themen. Viele hochkarätige Leihgaben werden in Wien gezeigt, unter anderem „Balthasar Carlos zu Pferde“ aus dem Prado in Madrid. Velázquez. 28. Oktober 2014 bis 15. Februar 2015; www.khm.at

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© VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Eine besondere Ausstellung zeigt die Schirn Kunsthalle Frankfurt derzeit. Erstmals stellt das Haus eine Übersicht der deutschen Pop Art der 1960er und 1970er Jahre aus. Nach dem Motto „direkt, ironisch, laut“ werden Arbeiten von deutschen Künstlern wie Gerhard Richter und Konrad Lueg gezeigt. Die Abbildung der Banalität des deutschen Alltagslebens der 1960er Jahre ist der rote Faden dieser Schau. Ihre Anfänge fand Pop Art in den USA und Großbritannien. Sie setzt sich insbesondere mit Themen der Massenmedien und dem Konsum der kapitalistischen Gesellschaft auseinander. „German Pop“ wurde kunsthistorisch lange wie ein Stiefkind behandelt. Diesen Winter findet der Besucher in Frankfurt erstmals einen umfassenden Überblick. German Pop, 06. November 2014 bis 08. Februar 2015; www.schirn.de


24 JAN--01 FEB 2015

BRUSSELS

O N E O F T H E M O S T I N S P I R I N G FA I R S I N T H E W O R L D


AGENDA ALLTAG – LUXUS – SCHUTZ

© Getty Images / Courtesy Staley-Wise Gallery New York

© Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung / Andreas Paasch

Schmuck ist im antiken Ägypten nicht nur Dekoration und Statussymbol, er ist auch Glücksbringer und beschützt vor Unheil und Krankheit. 440 antike Stücke, unter ihnen viele selten oder noch nie der Öffentlichkeit präsentierte Objekte, werden im Neuen Museum in Berlin ausgestellt. Ketten, Anhänger, Armbänder, Ringe und Ohrringe beeindrucken durch ihre Form, Farbgestaltung und technische Perfektion in Herstellung und Verarbeitung. Alltag – Luxus – Schutz. Schmuck im Alten Ägypten, 27. September 2014 bis 25. Januar 2015; www.smb.museum

Mit soziologischem Interesse nähert sich das MK&G Hamburg dem Thema Reichtum. Poolparty und goldene Kalaschnikow: In Fotografien und Videos werden die Werke von internationalen Künstlern gezeigt. Darstellungen von Luxus in verschiedenen Ländern zeichnen ein globales Bild von Reichtum und seiner Inszenierung. Fette Beute. Reichtum zeigen, 17. Oktober 2014 bis 11. Januar 2015; www.mkg-hamburg.de

FOR YOUR EYES ONLY Die Privatsammlung von Richard und Ulla Dreyfus-Best zeigt das Kunstmuseum Basel. Exemplarisch steht die Sammlung für die heutige Wahrnehmung von Kunst insgesamt als Crossover: Nicht mehr streng nach Epochen gegliedert, sondern als Ganzes und Simultanes. Meisterzeichnungen des Barocks harmonieren mit surrealistischen Gemälden, Fantasiestücke mit symbolistischen Werken. FOR YOUR EYES ONLY Eine Privatsammlung zwischen Manierismus und Surrealismus, 20. September 2014 bis 04. Januar 2015; www.kunstmuseumbasel.ch

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HERITAGE

© Salvador Dalí, Fundació Gala-Salvador Dalí / 2014, ProLitteris, Zurich

FETTE BEUTE


PAUL KLEE UND DER FERNE OSTEN

© Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln

Das Museum für Ostasiatische Kunst Köln zeigt Ostasien als integralen Bestandteil des Werkes von Paul Klee. Die Betrachtung originaler Werke ostasiatischer Kunst gab Klee Impulse, die weit über das japonistische Modephänomen der Zeit hinausgingen. Klees Kunst wiederrum war Inspirationsquelle für japanische Künstler, deren Arbeiten ebenfalls gezeigt werden. Vom Japonismus zu Zen: Paul Klee und der Ferne Osten, 18. Oktober 2014 bis 01. Februar 2015; www.museenkoeln.de/mok

© Nationalmuseum von Dänemark, Kopenhagen

DIE HEILIGEN DREI KÖNIGE Die Weisen aus dem Morgenland bewegen die christliche Welt schon seit jeher. Sie waren es, die dem Stern folgten und als Erste den Sohn Gottes erkannten. Das Museum Schnütgen in Köln widmet sich ihnen in einer Sonderausstellung. Ausgestellt werden Stücke aus dem 3. bis 16. Jahrhundert, darunter bedeutende Leihgaben. Die Heiligen Drei Könige. Mythos, Kunst und Kult, 25. Oktober 2014 bis 25. Januar 2015; www.museum-schnuetgen.de

MIT LEIB UND SEELE

© Diözesanmuseum Freising, Foto: Thomas Dashuber

Heiliger Ernst trifft auf spielerische Leichtigkeit. Die Münchener Rokoko-Zeit ist von einer außergewöhnlichen Ästhetik geprägt, von raffinierter Eleganz und höchster handwerklicher Qualität. Die Kunsthalle München präsentiert zahlreiche Künstler, die zwischen 1720 und 1770 in München ihrem Schaffen nachgingen. Viele bedeutende Werke aus Kirchen, Museen und Schlössern Bayerns und des Bundesgebietes werden erstmals zusammengeführt. Mit Leib und Seele. Münchner Rokoko von Asam bis Günther, 12. Dezember 2014 bis 12. April 2015; www.kunsthalle-muc.de

HERITAGE

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AGENDA Einen Gang durch 600 Jahre Kunstgeschichte ermöglicht die Ausstellung von Meisterwerken der Hamburger Kunsthalle. 200 Highlights, von der Kunst der Alten Meister über das 19. Jahrhundert und die Klassische Moderne bis hin zur Gegenwart. Neben Werkgruppen von Künstlern wie Caspar David Friedrich und Edvard Munch finden sich auch Werke aus Sammlungsschwerpunkten wie dem Goldenen Zeitalter der Niederlande, dem französischen Impressionismus sowie der Kunst der 1960er Jahre in der Auswahl. SPOT ON. Meisterwerke der Hamburger Kunsthalle, 01. August 2014 bis 17. Januar 2016; www.hamburger-kunsthalle.de

PHANTASTISCHE WELTEN

© Berlin Privatsammlung, Foto: Stefan Büchner

Anlässlich des 300. Geburtstags Adam Friedrichs von Löwenfinck zeigt die Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlung Dresden eine Ausstellung bedeutender Werke des Künstlers. Löwenfinck schuf eine bunte Welt der phantastischen Fabeltiere und Pflanzen, festgehalten in feinen Malereien auf Porzellan. Die oft unsignierten Werke wurden in jahrelanger Arbeit in Dresden erforscht und können nun präsentiert werden. Phantastische Welten – Malerei auf Meissener Porzellan und deutsche Fayencen von Adam Friedrich von Löwenfinck 1714-1754, 01. Oktober 2014 bis 22. Februar 2015; www.skd.museum

Eine beachtenswerte Zusammenstellung des Spätwerks William Turners zeigt das Tate Britain in London. Die Ausstellung beginnt mit dem Jahre 1835, in dem Turner 60 Jahre alt wurde, und schließt mit seinen letzten Exponaten aus dem Jahre 1850. Die Bilder sind von außergewöhnlicher Energie, inspiriert von Turners Europareisen. Die Auswahl der 180 Werke zeigt seine radikalen Techniken, Verfahren und Materialien in dieser produktiven Zeit. Late Turner - Painting Set Free, 10. September 2014 bis 25. Januar 2015; www.tate.org.uk

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© Tate photography

LATE TURNER

© Hamburger Kunsthalle/bpk, Foto: Elke Walford

SPOT ON


BÜCHER Am 2. September 2004 ereignete sich der verheerende Brand in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar. Zehn Jahre danach zieht die Bibliothek nun in der gleichnamigen Ausstellung eine umfassende Bilanz aus Art und Umfang der Schäden und der Erhaltung von 118000 brand- und löschwassergeschädigten Büchern und Notenhandschriften. In dem Begleitbuch zur Ausstellung werden der Stand und die Fortschritte der Restaurierungsarbeiten gezeigt und die Zusammenhänge zwischen den Restaurierungsentscheidungen und der Projektorganisation erklärt. Imhof Verlag, 192 Seiten, ISBN: 978-3-7319-0063-4

FELSENGÄRTEN

© Institut für Denkmalpflege und Bauforschung (IDB), ETH Zürich

Felsen, Grotten und Berge sind immer wiederkehrende Motive in Gartenkunst und Architektur. Das Buch gibt einen Einblick in ihre vielfältigen Erscheinungsweisen und Bauarten seit dem 16. Jahrhundert und stellt diese mit einer Fülle von Bildern vor. Das Spektrum reicht dabei von prominenten Beispielen, wie der Venusgrotte König Ludwigs II. im Schlosspark Linderhof, bis hin zu kaum bekannten Anlagen. Hirmer Verlag, 384 Seiten, ISBN: 978-3-7774-2269-5

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© Wohnen macht glücklich – Callwey

RESTAURIEREN NACH DEM BRAND

WOHNEN MACHT GLÜCKLICH Auf knapp 200 Seiten zeigt der englische Autor und Blogger Will Taylor wie frische Farbkombinationen und Mustermixe funktionieren und harmonieren. Er gibt Tipps und Tricks, die das eigene Farbgefühl verbessern und macht Lust auf das Gestalten und Dekorieren mit kräftigen Tönen. Nachdem er seine Kreativität bisher nur online auf seinem beliebten Interior Blog Bright Bazaar präsentiert hat, wurde diese nun endlich auch offline gesammelt und gebunden. Mit dem Titel „Wohnen macht glücklich – bring Farbe in dein Leben“ wird das Lebensmotto des Autors deutlich. Callwey, 192 Seiten, ISBN: 978-3-7667-2087-0

MÄNNER – LEBEN, TRÄUME UND PASSIONEN Was verbirgt sich hinter den mächtigen und erfolgreichen Männern des öffentlichen Lebens? Was haben Sie erlebt, was fasziniert Sie und was treibt sie an? Diesen Fragen sind Jeannette Gräfin Beissel von Gymnich und Theodor J. Tantzen in ihrem Band bei 20 herausragenden Individualisten unserer Zeit, sei es Politiker, Unternehmer, Musiker oder Adlige, nachgegangen. Knesebeck Verlag, 224 Seiten, ISBN: 978-3-86873-643-4


BÜCHER Die Autorin Nicky Albrechtsen zeigt in ihrem Buch die Geschichte der Vintage Mode und ihre wichtigsten Modelle und Strömungen in chronologischer Abfolge von den 20er-Jahren bis in die 80er-Jahre. Vintage Mode ist die neue Haute Couture. Internethändler, spezialisierte Boutiquen und Auktionen ermöglichen es, je nach Geschmack und Geld, das eigene Outfit mit stilvollen Fundstücken aus vergangenen Zeiten auf einzigartige Weise zu gestalten, egal ob mit Petticoats aus den 50ern, mit Batikkleidern aus den 70ern oder mit Schulterpolsterjackett aus den 80ern. Prestel Verlag, 432 Seiten, ISBN: 978-3-7913-4986-2

© aus Nicky Albrechtsens privater Sammlung, fotografiert von Drew Gardner

ALLES ÜBER VINTAGE MODE

WIE ES UNS GEFÄLLT

© Kunstsammlung Rudolf-August Oetker GmbH

Der Bielefelder Unternehmer Rudolf-August Oetker gilt als einer der wenigen Beispiele der Geschichte privater Sammler in Deutschland während des 20. Jahrhunderts. Mit seiner Sammlung setzte er gleichermaßen universelle wie individuelle Maßstäbe. Ausgewählte Kostbarkeiten der Malerei des Barock und Rokoko und des europäischen Kunsthandwerks lassen ein kulturgeschichtlich plastisches Bild dieser Zeit entstehen und geben eine Vorstellung vom repräsentierenden Charakter einer persönlich geprägten Ankaufstrategie. Bilder und Texte im Buch spiegeln die Opulenz dieser Sammlerwelt wider. Hirmer Verlag, 144 Seiten, ISBN: 978-3-7774-2293-0

© Lukasweb – Hugo Maertens

MEISTERHAFT Altniederländische Meisterwerke stehen im Mittelpunkt dieses Bandes. Der Spezialist für die Kunst der frühen Niederländer, Till-Holger Borchert, präsentiert die großen Maler der Zeit, führt die jeweiligen künstlerischen Besonderheiten in großformatigen Detailaufnahmen vor Augen und eröffnet dadurch eine bislang unerreichte Nahsicht auf diese faszinierende Kunstepoche, der Wiege der europäischen Malereigeschichte. Mit großen Werken von Jan van Eyck oder Rogier van der Weyden vergegenwärtigt Borchert den Beginn der Ölmalerei. Prestel Verlag, 496 Seiten, ISBN: 978-3-7913-8108-4

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ARCHITEKT DER modernen KLASSIK Das Herrenhaus von Alt-Fresenburg im holsteinischen Bad Oldesloe gilt als das letzte original erhaltene Herrenhaus des d채nischen Architekten Christian Frederik Hansen Text: Ute Laatz, Fotos: Arnt Haug


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Vorherige Seite: Im Hintergrund der Einfahrt, abgetrennt noch durch ein zusätzliches Holzgatter, liegt das herrschaftliche Haupthaus von Fresenburg in der typisch symmetrischen Architektur seines Erbauers C.F. Hansen. Die Fassade wurde nach dem zweiten Weltkrieg originalgetreu renoviert Links: Der große Salon des Hauses mit seinen historisch wertvollen Stuckarbeiten und Pilastern im klassizistischen Stil sowie der verzierten Ofennische

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ein Geringerer als der Uradelsspross Hugo von Buchwaldt beauftragte Im Jahr 1791 den begabten und seinerzeit schon als Mitglied der Kopenhagener Kunstakademie etablierten Hansen für die Planung und den Bau seines zukünftigen Familiensitzes. Als Standort wählte der direkte Nachkomme aus einem der ältesten holsteinischen Adelsgeschlechter, dessen ununterbrochene Stammreihe bis in das Jahr 1233 zurückreicht, den Bad Oldesloer Stadtteil Fresenburg aus. Der ursprüngliche Name „Friesenburg“ geht, so lässt es sein Name vermuten – auf friesische Siedler zurück. Bereits im 8. Jahrhundert stand hier eine mittelalterliche Burg. Ein Vorfahr Buchwaldts machte das Gehöft später zu einem selbständigen Gut, das jedoch im Laufe der Zeit noch mehrmals seinen Besitzer wechselte, bis sich eben der aus dem mecklenburgischen Familienzweig der Buchwaldts stammende Hugo hier häuslich niederließ. Der 1756 geborene Christian Frederik Hansen, Sohn eines aus der holsteinischen Provinz stammenden Schumachers, absolvierte zunächst eine Maurerlehre in Kopenhagen. Parallel zu seiner praktischen Tätigkeit besuchte der begabte Sprössling die Akademie der schönen Künste in der Hauptstadt des dänischen Königreichs und reiste anschließend durch das kulturell blühende Italien, um seine Ausbildung zum Künstler und Architekten auf klassische und so damals übliche Art zu vollenden. Mit 26 Jahren wurde er bereits Landbaumeister in Holstein und noch heute zeugen eine ganze Reihe von Prachtbauten an der Hamburger Palmaille sowie der Elbchaussee in Altona von seiner Produktivität und zeitlosen Qualität als stilistischer Visionär. Wie sein preußisches Pendant Karl Friedrich Schinkel war Hansen als Staatsbeamter und Oberbaudirektor mit einer heute kaum begreifbaren Fülle von Aufgaben befasst – in der Zeit zwischen 1790 und 1840 wurden fast alle öffentlichen Bauten Dänemarks von ihm entworfen oder zumindest von seinem klassizistischen Stil maßgeblich

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Linke Seite: Große Fenster und klar strukturierte Räume prägen den Stil des dänischen Architekten Christian Frederik Hansen, der als der wohl einflussreichste Vertreter des klassizistischen Stils im nördlichen Europa gilt Oben: Das Treppenhaus mit original erhaltenem Geländer nach einem Entwurf von C. F. Hansen. Typischerweise sperrte dieser die Auf- und Abgänge hinter Türen aus und schuf keine repräsentativen Freitreppen

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Linke Seite: Die Eingangshalle des Hauses im unverkennbar skandinavischen Stil. Die lichtdurchfluteten Räume bezeugen die großzügige Bauweise, die dem Haus seine zeitlose Modernität bescheinigt. Oben: Blick vom Herrenhaus auf die Einfahrt mit dem repräsentativen Torhaus und seinem Türmchen.

beeinflusst. Vom öffentlichen und privaten Wohnungsbau, über das „Arresthaus“ bis zur Frauenkirche und dem Schloss Christiansborg in Kopenhagen prägte C.F. Hansen in seinem langen Leben die Architektur eines ganzen Landes. Dank dem nahezu unverändert erhalten gebliebenen Privathaus in Fresenburg lässt sich heute ermessen, welch innovativer Geist den nach Hansens Tod unverdientermaßen in Vergessenheit geratenen Bauwerken innewohnt. In ihren reinen geometrischen Formen und der ultimativen Reduktion von Form und Dekor zeigt sich etwa der Einfluss der Revolutionsarchitekten Claude-Nicolas Ledoux und Friedrich Gilly. Hansen gelang eine erstaunliche Verbindung aus italienischen Renaissance-Einflüssen und rationalistischem Klassizismus, die der aufklärerischen sowie durchaus reformorientierten dänischen und hamburgischen Gesellschaft jener Zeit vollends entsprach. Das Herrenhaus von Fresenburg offenbart eine seinem Auftraggeber noch gerade zumutbare revolutionäre Moderne der klaren Geometrie: eine schlichte Architektur, die den Einklang mit der Rationalität einer neuen Gesellschaft herstellen sollte. Nähert man sich heute dem vom Hamburger Stadtzentrum rund 40 Autominuten entfernten Gut Fresenburg, dann

sieht man zunächst nur die Wirtschaftsgebäude und das prächtige Torhaus mit seinem efeubewachsenen Türmchen, das den historischen Haupteingang des Gutes darstellt. Erst im Hintergrund zeigt sich das über 200 Jahre alte Herrenhaus mit seiner großzügigen, dabei typisch schlichten Bauweise. Im Inneren präsentiert sich der beeindruckende Landsitz weniger spartanisch. Die original erhaltenen Stuckornamente, aufwändige Supraporten sowie dekorative Pilaster demonstrieren Hansens stilistisch authentischen Gestaltungseifer. Auf insgesamt 2.000 Quadratmetern und über zwei Etagen offenbart sich in den großzügigen Räumen und Zimmern die Philosophie des Baumeisters. Das Treppenhaus ist, typisch für Hansens Architektur, ein quasi abgeschlossener Raum hinter Türen. Damit erfüllt es praktische, aber nicht vorrangig repräsentative Zwecke und Zugluft wird aus den Wohnräumen verbannt.

Das Herrenhaus von Fresenburg steht derzeit zum Verkauf. Weitere Auskünfte und Informationen über: Engel & Völkers Geschäftsbereich Schlösser & Herrenhäuser, Tel. +49 (0) 40 411 257 257, www.engelvoelkers.com

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THRON über

DER ALP

Hoch über der schwäbischen Alp liegt Schloss Baldern, das dem Besucher mit seinem Anblick und seinen Ausblicken den Atem raubt. Der beeindruckende Prachtbau zeugt von der Macht und Geschichte des Fürstenhauses Oettingen-Wallenstein, das seinen Besitz über viele Jahrhunderte mit kulturellen Weitblick in die Gegenwart geleitet hat


Vorherige Doppelseite: Heutzutage finden in dem um 1730 gestalteten Ballsaal Konzerte und Festlichkeiten wie Hochzeiten und Jubiläumsfeiern statt. Der prachtvolle Raum besticht durch seine zeitlos elegante Farbgebung in Weiß, Rosé und Gold, die sich mit dem hellen Parkett wundervoll ergänzt. Diese Doppelseite: Diese Seite: An der 1724 erbauten Schlosskapelle St. Georg und ihrem prunkvollen Interieur wirkten die berühmtesten Künstler ihrer Zeit. Der Hochaltar bildet mit seinen alttestamentarischen Darstellungen das glanzvolle Highlight Rechts oben: Den grünen Salon, Teil der ehemaligen Gemächer der Fürstin, zieren Portraits des Hofmalers Johannes Zinks Unten links: Das „Rote Schreibzimmer“ beherbergt als Besonderheit eine astronomische Uhr und den oettingischen Wandteppich Unten rechts: Das beeindruckende Treppenhaus des Schlosses, das private und museale Räumlichkeiten miteinander verbindet


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Diese Doppelseite: Links: Impressionen und Einblicke in das Innere von Schloss Baldern. Diese Seite: Die Eingangshalle empf채ngt mit gut erhaltenen, gl채nzenden Ritterr체stungen und historischen Exponaten, die von der langen Sammlertradition der f체rstlichen Schlossbesitzer zeugen


Text: Ute Laatz, alle Fotos © Fürst Wallerstein Gesamtverwaltung

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enn der Besucher das ursprünglich als Burgfestung auf einer Anhöhe gelegene Schloss betritt, kann er schon am fantastischen Panoramablick über weite Teile des Nördlinger Rieses ermessen, was die Bauherren schon damals an einer der ältesten Kulturlandschaften Europas fasziniert haben muss. Denn bereits im 11. Jahrhundert fand Baldern urkundliche Erwähnung, aber das Barockschloss, wie es heute seine Gäste empfängt, wurde erst in der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert vom Graubündner Architekten Franz de Gabrieli und seinem Bruder im Stil der Zeit erbaut. Und erst rund 150 Jahre später erhielt die fürstliche Residenz ihren markanten, sogenannten „Großen Turm“, den Karl Friedrich zu Oettingen-Wallerstein 1887 errichten ließ und der auf so charmante Art schon von Weitem aus den hellen, im Zehneck angelegten Mauern und den roten Dächern der Gebäude sichtbar ist.

Im Innenhof bietet die imposante Freitreppe Zugang zum Schlossportal, das in die prachtvolle Eingangshalle führt. Hier präsentieren sich dem Besucher erste Schätze aus einer der europaweit bedeutendsten Privatsammlungen an Rüstungen, Waffen und Kanonen. Seit 1930 beherbergen die beiden Waffenkammern, die einst als Dienerzimmer fungierten, mehrere hundert Exponate aus mehr als drei Jahrhunderten. Die Eingangshalle führt zu den historischen Prachträumen sowie den verschiedenen Salons, die einen authentischen Eindruck vom höfischen Leben auf Baldern vermitteln. Der im Stil der Renaissance umgebaute Speisesaal beherbergt die prachtvolle Kassettendecke aus dem Kloster Kirchheim, einen Tonofen sowie die Speisetafel aus Schloss Harburg. Außerdem zeugen zahlreiche Ahnenportraits von den Generationen des Hauses Oettingen, die von hier aus ihren Blick über das weite Land und die umgebenden Ortschaften schweifen ließen.

Die kunstsinnigen und der Natur verbundenen Bewohner von Schloss Baldern legten mit der um 1810 entstandenen Parkanlage Zeugnis über ihr Interesse an der Flora und Fauna ab. Auf einer Fläche von rund acht Hektar finden sich nicht nur heimische Laub- und Nadelbäume, sondern auch mächtige, bis zu 170 Jahre alte Gewächse wie die nordamerikanische Schwarznuss oder exotische Platanen. Entgegen aller Ratschläge und gärtnerischen Weisheiten wagte Fürst Ludwig einst das Experiment – und der Erfolg gibt ihm bis heute Recht. Seine botanischen Importe gedeihen prächtig.

Ein weiteres Prunkstück, der Ballsaal, befindet sich hoch oben im Saalbau des Schlosses. Mit seinen Ausmaßen von 22 Metern Länge und 11 Metern Breite und den aufwändigen Stuckarbeiten zählt er bis heute zu den eindrucksvollsten Barockarbeiten seiner Epoche. Der Saal stellt nach wie vor eine eindrucksvolle Kulisse für zahlreiche Konzerte dar, die auf Schloss Baldern stattfinden. Ganz in der Tradition des Hofkomponisten Antonio Rosetti, einem Zeitgenossen Mozarts, der sich der besonderen Wertschätzung der Fürsten zu Oettingen erfreute und einige seiner Meisterwerke in den ehrwürdigen Gemäuern schuf.

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Linke Seite: Corectur, numqui dolorro demquo cusda poritiure doluptatium isto consedi consequi dolorup tatur, corem fugiti alicit quas ut apiciasi apit, quis experferum aut anditest adipsame et Diese Seite: reprovidus et, nos aut omniscias ius, videllu ptatus, nullatque Diese Doppelseite: Die kesselartige, fruchtbare Ebene mit seinen eost velia aut et est, que debitaquas aut excerum reheni aut landi occuptur? tafelbergartigen Erhöhungen ist als Nördlinger Ries weltberühmt. Caboreiciis nost voluptatur, ut elloreperum que sin cullitasim velit, Mittelalterliches Brauchtum, Feste und Gepflogenheiten werden von den Bewohnern lebendig gehalten. Die Schlossküche präsentiert sich in der Tradition von authentischer Ursprünglichkeit


BAUERNHAUS IN DER STEIERMARK Theresa und Michael Schöffel suchten eigentlich nach einem kleinen Wochenendhaus, um ihrer Heimat Graz dann und wann den Rücken zu kehren. Was sie fanden, war ein traumhaftes Familiendomizil in der weststeirischen Hügellandschaft. Text: Ute Laatz, Fotos: Alexander Haiden


Vorherige Doppelseite: Die historische Wohnküche ist der Treffpunkt der Familie. Durch das kleine Fenster, das hinter dem Geweihlüster sichtbar ist, entschwinden die Seelen der Toten, so besagt es ein alter Glaube. Tatsächlich fällt durch diese, nach der Sonne ausgerichtete Luke im Winter erstaunlich viel Tageslicht. Diese Doppelseite: Links: Der gemauerte Ofen in der Küche schenkt genügend Wärme auch bei frostigster Kälte draußen. Das Plätzchen auf der Ofenbank ist dann buchstäblich heiß begehrt. Die Fußbodenheizung, die Michael Schöffel einbauen ließ, kommt selten zum Einsatz. Rechts: Das Wohnzimmer der Familie vereint rustikalen Charme mit exotischem Ethno-Flair. Wo heute die gemütlichen Sofas zum Relaxen einladen, grenzte früher der Stall an die gute Stube der früheren Bewohner.

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„Fürchte nicht, unmodern gescholten zu werden. Veränderungen der alten Bauweise sind nur dann erlaubt, wenn sie eine Verbesserung bedeuten, sonst aber bleibe beim Alten.“ Adolf Loos, Österreichs Wegbereiter in die moderne Architektur


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ir waren eigentlich gerade ziemlich orientierungslos abseits jeder Route unterwegs, als wir ein verwahrlostes, völlig verwildertes Bauernhaus entdeckten“, erinnert sich Theresa Schöffel an jenen schicksalhaften Sommertag vor nunmehr zehn Jahren. „Die Lage war so einzigartig wie der Zustand des Gebäudes bedauerlich“, lacht sie und erzählt, wie sie und ihr Mann sich trotzdem fast wortlos einig waren, gerade ihr neues Heim gefunden zu haben. Die Schöffels verließen schon bald mit ihren Kindern die Stadtwohnung in der Landeshauptstadt und widmeten sich fortan mit Feuereifer dem Projekt Wiederaufbau. Sie wollten die traditionelle Bausubstanz des 1850 errichteten Hauses so wenig wie nötig verändern und so viel wie möglich originalgetreu erhalten. Allerdings machten ihnen so manches Mal gefräßige Holzwürmer einen Strich durch die Rechnung, wenn sich massiv erscheinende Balken buchstäblich einfach aus dem Staub machten. „Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, das Dach mit alten Bieberschwanzziegeln zu decken“, berichtet der Hausherr. „Damals wurden in Graz besonders viele Dachgeschosswohnungen realisiert und die alten Ziegel lagen quasi auf der Straße. Man musste sie nur aufsammeln“, erläutert er mit besonderer Betonung auf dem „nur“. Denn die Arbeit war in Wirklichkeit immens. Mit seinem VW-Bus transportierte Michael Schöffel 14.000 Ziegel quer durch die Steiermark – aber nur ein Bruchteil (oder besser gesagt, der gerade nicht) konnte am Ende verwendet werden.

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Einige Jahre später, als sich die Familie längst in ihrer neuen Umgebung und dem magischen Haus mitten auf dem Land eingelebt hatte, vergrößerte sich ihr Refugium auf unerwartete Weise. In der Nachbarschaft sollte eine alte Scheune verfeuert werden. „Meine Fantasie ging mit mir durch und ich stellte mir vor, wie gut sich der hölzerne Bau neben unserem Haus auf der Lichtung machen würde“, gesteht Michael Schöffel. Und so kaufte er dem Besitzer die Scheune zum Brennholzpreis ab und trug Balken für Balken von einem Dorf ins nächste. „Es war ein raffinierter Bausatz, der ganz ohne Nägel auskam. Alles war einfach ineinandergesteckt.“ Schöffels entkernten ihren neu hinzugewonnenen Wohnraum und Theresa richtete sich ihr eigenes Designatelier darin ein. Denn die zweifache Mutter entwirft hochwertige Trachtenmode und es scheint, sie hätte keinen inspirierenderen Ort dafür finden können ... Noch mehr Einblicke in dieses Haus und wie Österreich sowohl auf dem Land als auch in der Stadt wohnt, offenbart der inspirierende Bildband „Wohnen in Österreich“ von Jörg Bertram und Alexander Haiden Erschienen bei DVA, München 2014 192 Seiten, gebunden ISBN: 978-3-421-03926-2 49,99 Euro


Links: Die kreative Zelle der Hausherrin. Im Obergeschoss der alten Scheune hat sich Theresa Schöffel ihr Designatelier eingerichtet. Diese Seite: Was heute so proper und idyllisch dasteht, wäre ohne den Entdeckertrieb der Schöffels dem Verfall preisgegeben worden. Fantasie und Mut hat der Familie ihr Schmuckstück beschert.


EN PLEIN

Air

Das ein Garten viel mehr als ein Stück Rasen sein kann, haben bereits viele Landschaftsarchitekten bewiesen. Was aber das Grundstück zur ureigenen Wohlfühloase macht, entscheidet allein die persönliche Vorstellung vom grünen Zimmer


Vorherige Doppelseite: Den wildromantischen Patio von der „Bastide“, dem Landsitz der Gärtnerdynastie Lafoucarde, schmücken kugelförmige Buchsbäume, deren Form sich in den Steinkugeln rund um das Bassin fortsetzt. Diese Doppelseite: Links: Der bogenförmige Durchgang überdacht den sommerlichen Speisesaal von Kathryn M. Ireland, die ihren Sommergästen ein im wahrsten Sinne des Wortes offenes Haus bietet Rechts: Claude Monet ließ einst die Fensterläden und -rahmen in sattem Blattgrün streichen, damit sie eine Einheit mit den am Haus rankenden Weinreben bildeten

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Text: Ute Laatz, alle Fotos © „Sehnsucht nach Gärten“ von Lisa Newsom, Callwey Verlag

Links: Was wäre alle Gartenarbeit wert ohne den Genuss der Betrachtung aus einem gemütlichen Sessel? Oben: Claus Scheinert dekoriert seine große Terrasse mit Kübeln voller Geranien, die im südfranzösischen Klima in üppiger Pracht gedeihen

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er ein Haus baut oder ein Grundstück kauft, wird zwangsläufig mit der Frage der Außengestaltung konfrontiert. Bei bestehendem Gebäude existiert in der Regel auch schon so etwas wie ein Garten und vermutlich liegt das Augenmerk der neuen Besitzer auch zunächst auf der Innengestaltung des Wohnraums. Aber es kommt früher oder später der Zeitpunkt, auch dem Draußen den eigenen Stempel aufdrücken zu wollen, eben den gesamten Raum mit Persönlichkeit und unter Berücksichtigung der geplanten Nutzung für sich einzunehmen. Inspiration zur Ideenfindung bieten neben den Gärten von Nachbarn und Freunden Zeitschriften wie das US-Magazin „Veranda“. Deren Gründerin Lisa Newsom hatte vor fast 30 Jahren die Vision, ihren Lesern Sehnsuchtsorte zu präsentieren und die Kunst des Lebens im Freien zu vermitteln. Im Laufe der Jahre besuchten sie und ihre Redaktion unzählig viele Gärten und Gartenbesitzer und portraitierten die unterschiedlichsten Arten, die Natur auf dem eigenen Grund und Boden zu kultivieren. So erlaubte die Landschaftsplanerin Dominique Lafoucarde Einblicke in ihren provençalischen Landsitz, wo zahlreiche von ihr angelegte Plätze einladen, die Früchte ihrer unermüdlichen Gartenarbeit zu bestaunen.

Oder betrachte man das südfranzösische Feriendomizil von Kathryn M. Ireland – die Kalifornierin genießt ihre Sommer unter europäischer Sonne und hat sich dazu ein romantisches Idyll erschaffen, in dem sich das Leben im Freien in Perfektion zelebrieren lässt. Die Mutter aller Freiluftoasen, der Garten des Impressionisten Claude Monet in Givenchy, gilt auch rund 130 Jahre nach seiner Entstehung als Inspirationsquelle par Excellence. Trotz seiner absolut natürlichen Anmutung ist dieses Stück Erde das Ergebnis akribischer Planung des genialen Künstlers. Anlagen wie Givenchy haben schon die Fantasie zahlreiche Hobbygärtner angeregt und die Engagiertesten unter ihnen, wie dem Geschäftsmann Claus Scheinert, ihrer späten Berufung zugeführt, der im Gärtnern buchstäblich sein Naturtalent entdeckte.

Eine Auswahl der schönsten Gärten aus „Veranda“ zeigt der opulente Bildband „Sehnsucht nach Gärten“ von Lisa Newsom Erschienen im Callwey Verlag, München 2014 288 Seiten, gebunden ISBN: 978-3-7667-2118-1 49,95 Euro

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NACH DER EUHEF ist vor der

EUHEF

Nach dem erfolgreichen Start im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt รถffnet die EUHEF Wien vom 14. bis 16. November in der Hofburg ihre Pforten Text: Ramona Mรถring-Sack HERITAGE

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Vorherige Doppelseite: Die Kunstschmiede Gerhardt präsentiert live ihre Arbeit Diese Seite v.o.n.u.: Die Aussteller der EUHEF Frankfurt, Bundesverband deutscher Steinmetze, Handwerkskammer Berlin, Mairose Schlösser, Kölnberger und Eschke im Gespräch mit Messebesuchern und aktiv am Handwerk. Unten rechts: Der Fachbeirat der EUHEF Frankfurt mit Dr. Christian Striefler, Bernd Jäger und Christoph Frhr. Schenck zu Schweinsberg beim Messerundgang und im Gespräch mit Aussteller Dieter Humm

Wir sind stolz, in diesem Jahr mit der EUHEF Wien in die Hofburg einziehen zu dürfen und ein noch größeres Ausstellerfeld zu präsentieren. Messedirektor Christoph Frhr. Schenck zu Schweinsberg

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Alle Fotos © Bernd Kammerer / HMM

om 10. bis 12. Oktober lud die Publikumsfachmesse EUHEF ins Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt und präsentierte handverlesene Spezialisten aus den Bereichen Denkmalpflege, klassische und traditionelle Architektur, Antiquitäten und Interior-Design. Dem großen Thema des Erhalts und der Pflege historischer Häuser und Gärten wurde im prachtvollen Ambiente des Gesellschaftshauses gerecht. Ein ausgewähltes Ausstellerfeld, das von dem Rahmenprogramm mit Fachvorträgen abgerundet wurde, zog Fachbesucher aus allen Spaten an; Denkmaleigentümer, Verwalter historischer Immobilien und Liebhaber von Kunst und Antiquitäten kamen auf ihre Kosten. Nach dem erfolgreichen Start in Deutschland öffnet die EUHEF nur vier Wochen später in Wien Ihre Toren. Der Veranstalter der Messe, Christoph Frhr. Schenck zu Schweinsberg freut sich, mit der dritten EUHEF in Österreich in die ehemalige kaiserliche Residenz – die Hofburg Wien – einziehen zu dürfen. „In der Hofburg steht uns eine dreimal so große Fläche zur Verfügung, die wir jetzt Ausstellern zur Verfügung stellen können, die vorher aus Platzgründen nicht berücksichtigen konnten“, so von Schenck. Zahlreiche Stammaussteller, wie die Eschke Seidenmanufaktur, die ihre „neuesten“ Rekonstruktionen, u.a. für die Hofburg oder das Schloss Schönbrunn, der letzten zwei Jahr zeigen wird, Antique Parquet mit originalen historischen Parkettböden und

Dielen oder Anna von Mangold mit ihren eigens entwickelten Farben werden auch in diesem Jahr wieder auf der EUHEF vertreten sein. Zudem erwarten den Besucher eine ganze Reihe interessanter Neuzugänge unter den Ausstellern: So zum Beispiel die J. & L. LOBMEYR GmbH, ein Familienunternehmen, welches bis heute eine der weltweit ersten Adressen für hochwertige und moderne Luster ist. Oder die Firma Jirka, die ihre Kernkompetenzen in der Sanierung alter und denkmalgeschützter Bausubstanz sowie in der Renovierung von Bauelementen aus Holz hat. Neue Aussteller werden auch aus Deutschland erwartet: „La Nouvelle Orchidée“ ist für Heraldik und Symbolschmuck das führende Haus in Europa und gleichzeitig eine professionelle Goldschmiedewerkstatt. Das Unternehmen Varia by Karl Leuthenmayr kümmert sich um die Dekor-Details, die ein stilvolles Interieur abrunden und präsentiert exquisite Vorhänge, Zierbeschläge und Tapeten und Inneneinrichtungsartikel. Parallel zu den Ausstellungsständen rundet ein interessantes und ausgewähltes Rahmenprogramm mit Fachvorträgen das Messeangebot ab. Den Auftakt der EUHEF bildet am Freitag, den 14. November 2014 die Eröffnungsveranstaltung um 11 Uhr mit einem Grußwort der Präsidentin des Bundesdenkmalamtes, Dr. Barbara Neubauer sowie einem Vortrag des Präsidenten des Österreichischen Burgenvereins, Alexander Graf Kottulinsky.

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Diese Seite: Eine Messebesucherin am Stand der Firma INHOUSE. Fachvortrag mit Anna von Mangoldt Farben & Gestaltung vor interessiertem Publikum im Festsaal des Gesellschaftshauses Palmengarten in Frankfurt. Constanze Schröder von Kramp & Kramp im Gespräch mit Felix von Saucken und seiner Frau Verena. Eingangsportal der Hofburg Wien, wo die nächste EUHEF stattfinden wird

Die EUHEF Wien 2014 im Überblick Hofburg Wien / Österreich 14. bis 16. November 2014 Öffnungszeiten: Freitag, 14.11.2014: 11.00 – 18.00 Uhr Samstag, 15.11.2014: 11.00 – 18.00 Uhr Sonntag, 16.11.2014: 11.00 – 16.00 Uhr Eintritt: Tageskarte 14,- Euro im Vorverkauf 7,- Euro

© Hofburg Vienna

Die Messe findet parallel zur Art & Antique Hofburg Vienna statt. www.euhef.eu

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„DIE KUNST IST EWIG, IHRE FORMEN WANDELN SICH“ Die ART&ANTIQUE Hofburg Vienna, Messe für Kunst, Antiquitäten und Design, findet vom 08. bis 16. November 2014 statt.

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ie Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich“, hat der Anthroposoph Rudolf Steiner festgestellt. Bei der ART&ANTIQUE Hofburg Vienna, die 2014 zum 46. Mal stattfindet, lässt sich diese Aussage eindrücklich überprüfen. Unter anderem vor einem gotischen Tafelbild aus Leiden mit der „Ecce Homo“-Darstellung, angesichts einer alten russischen Ikone mit einer dreihändigen Gottesmutter, dank eines Skispringers, den der junge Alfons Walde in Kitzbühel meisterhaft gesehen hat, anhand eines Ranftbechers von Josef Kothgasser, dessen Motiv die Herzen der Freunde des Tarockspiels höher schlagen lässt oder einer raren silbernen

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Jardinière, ein Blumenbehälter, von Josef Hoffmann. Die Auswahl, die Vielfalt, die Qualität der Objekte aus Kunst, Antiquitäten und Design, die die besten Händler in den Sälen der Wiener Hofburg präsentieren, machen die ART&ANTIQUE erneut zum herbstlichen Pflichttermin für Sammler und Kunstfreunde. Die Besucher treffen dabei auf über 50 Händler, darunter auf viele, jahrelange Stammesaussteller, aber auch auf einige Neuzugänge, die frische und spannende Akzente setzen. So bereichern die Galerie Lukas Feichtner, die Galerie Wolfgang


Exner oder die Galerie artziwna beispielsweise das Angebot im Segment zeitgenössischer Kunst. Mit der Kunsthandlung Reinhold Hofstätter konnte zudem einer der bedeutendsten Wiener Händler zum ersten Mal seit den neunziger Jahren wieder als Aussteller der ART&ANTIQUE zurückgewonnen werden. Viele der Stammausteller der Messe zählen zu den besten Spezialisten für österreichische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts und präsentieren 2014 wieder besondere Highlights: So ist bei Wienerroither & Kohlbacher zum Beispiel ein Aquarell von Wilhelm Thöny zu finden, Kunsthandel Giese & Schweiger bietet einen Blick auf „Bad Hofgastein“, Öl auf Holz, bei der Galerie Ernst Hilger kommt dagegen Pablo Picasso mit der Lithographie „Nu se Tordant les Chevaux (1952)“, 1979-1982, zu Messeehren und der Skulpturenspezialist Schauer zeigt eine Hirschfigur aus Sandstein aus dem 19. Jahrhundert. Christlich wird es dank Anton Figl Antiquitäten und Bildergalerie mit einer Hl. Ursula, die in Köln um 1480 aus Kalksandstein gehauen wurde und noch die originale Bemalung trägt und silber dank Kunsthandel Florian & Nikolaus Kolhammer, die ein aus Silber, aber vergoldetes ungemein zartes Armband von 1910 mit Blattmotiven, das Josef Hoffmann entworfen, ausstellen. ART&ANTIQUE Hofburg Vienna Die Messe für Kunst, Antiquitäten und Design Heldenplatz, 1010 Wien 8. bis 16. November 2014 Öffnungszeiten: 11 – 19 Uhr www.artantique-hofburg.at

Gegenüberliegende Seite: Messeimpression 2013 © M.A.C. Hoffmann & Co. GmbH APA-Fotoservice/Hautzinger Diese Seite v. o. n. u.: Wilhelm Thöny „Boulevard des Invalides“, um 1935, Aquarell auf Aquarellbütten, 49,5 x 43,5 cm, verso Nachlassstempel, Foto: Wienerroither & Kohlbacher; Carl Moll „Bad Hofgastein“, Öl auf Holz, 35,5 x 34,5 cm, rechts unten monogrammiert: CM, rückseitig signiert: C. Moll, Foto: Giese & Schweiger Hirschfigur Sandstein, 19. Jahrhundert, L x H: 150 x 140 cm, Foto: Schauer; Pablo Picasso „Nu se Tordant les Chevaux (1952)“, 1979-1982, Lithographie auf Arches Paper, 211/500,+34 AP´s, 73,6 x 55,8 cm Foto: Galerie Ernst Hilger © Succession Picasso/Bildrecht, Wien, 2014 Hl. Ursula Köln, um 1480, Kalksandstein, originale Bemalung, H: 126 cm, Foto: Anton Figl Antiquitäten u. Bildgalerie Josef Hoffmann Armband, 1910, Silber, vergoldet, voll markiert, Foto: Kunsthandel Florian & Nikolaus Kolhammer

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© Matthew Dixon – iStock

Hofburg Wien / Österreich

Freitag, 14. November 2014: 11.00 bis 18.00 Uhr

14. – 16. November 2014

Sonntag, 16. November 2014: 11.00 bis 16.00 Uhr

Samstag, 15. November 2014: 11.00 bis 18.00 Uhr


© BRAFA

HERITAGE FINE ART Novitäten, Wissenswertes und Aktuelles Beiträge zu Geschehnissen auf dem Kunstmarkt und empfehlenswerte Messen HERITAGE

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KUNSTHANDEL NEUE DOROTHEUMREPRÄSENTANZ IN LONDON Das Auktionshaus Dorotheum hat eine neue Repräsentanz in London eröffnet. Mit der Adresse Mayfair, 11 St. Jame’s Place liegt die neue Repräsentanz mitten in Londons Kunstzentrum. Die neuen Räumlichkeiten sollen insbesondere für Ausstellungen von Highlights der kommenden Auktionen, für Beratungstage und für Veranstaltungen genutzt werden. Damian Brenninkmeyer und Ina Rückemann freuen sich, durch die neue Präsenz auch die Kunden vor Ort in London in allen Fragen des Kaufes und in den Auktionen des Dorotheums in Wien beraten zu können. © Dorotheum

Links: Ansprechpartner in London: Damian Brenninkmeyer, Ina Rückemann

COLOGNE FINE ART 2014

© Annemarie Niederlintner

Vom 13. bis 23. November 2014 eröffnet die Cologne Fine Art, einer der führenden Kunst- und Antiquitätenmessen, wieder ihre Toren. Die diesjährige Teilnehmerliste verspricht höchsten Kunstgenuss. Den Besucher erwarten rund 100 Galerien und Kunsthändler mit unterschiedlichsten Werken von der Antike bis zur Klassischen Moderne, Nachkriegskunst sowie zeitgenössischer Kunst des 20. Jahrhunderts.

Oben: Kunstliebhaber im Stand von Dr. Michael Nöth - Internationaler Kunsthandel

© Koelnmesse

31. ART & ANTIQUE WIESBADEN

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Die 31. ART & ANTIQUE Wiesbaden findet in diesem Jahr erstmalig in den prächtigen Räumen des historischen Palais der Wiesbadener Casino-Gesellschaft in der Friedrichstraße 22 statt. Vom 6. bis 9. November 2014 zeigen über 30 Kunsthändler anspruchsvollen Sammlern und Einrichtern ein internationales Angebot an erlesenen Antiquitäten sowie Kunstobjekte von der Antike bis zur Gegenwart.


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Billardtisch um 1880 mit umfangreichem Zubehör und Dokumentation des Vorbesitzers: Ray Reardon, 6-facher Weltmeister

Atelier · Ausstellung · Skulpturengarten Tel.: +49 (0)2871 37914 · www.juergen-ebert.com

NIEDERLINTNER FINE ANTIQUES Frankfurt · Tel. 069 -28 82 39 · Mob. 0172- 6 77 70 27 www.fine-antiques.de · post@niederlintner.de

ArtFair

Kunstmesse Handelskammer Hamburg

13.– 15. 2. 2015

Mendelssohn Messen & Ausstellungen GmbH · Am Wall 5 · 23879 Mölln · Tel.: 04542 85 69 070 · Fax: 04542 8569044 · messebuero-stahn@t-online.de www.mendelssohn-messen.de


© Verband Österreichischer Antiquitäten und Kunsthändler (2)

Bis zum 31.12.2014 schenkt Ihnen Wilkens beim Kauf einer 24-teiligen Garnitur selektierter Besteckklassiker in 925 Sterling Silber und 180g ROYAL versilbert 6 passende Kuchengabeln

WIKAM – WIENER INTERNATIONALE KUNST & ANTIQUITÄTENMESSE Vom 07. bis 16. November heißt die WIKAM ihre Besucher wieder in den beiden Wiener Palais Ferstel und Niederösterreich herzlich willkommen. Vierzig renommierte Kunstexperten, darunter auch sieben Teilnehmer aus Deutschland, präsentieren museale Kunstkammerobjekte, Gemälde, Zeichnungen und Grafiken vom 17. bis 21. Jahrhundert, Asiatika aus China, Japan und Tibet, Kunst der Antike, antiquarische Bücher, seltene Uhren, kunstvoll gearbeitete Silber – und Porzellanexponate, edle Skulpturen vom 15. bis 21. Jahrhundert, Kachelöfen um 1900, kostbarer Schmuck, österreichische Volkskunst u.v.m.

Zum Beispiel STRASSBURGER EMPIRE in 925 Sterling Silber oder 180g ROYAL versilbert

www.wilkens-silber.de


MAYER'SCHE

HOFKUNSTANSTALT

Werkstätte für Glasgestaltung und Mosaik

© Kiho Kang

Art Antwerp International Art & Design 2014 ist eine neue innovative Veranstaltung, die eine globale Plattform für Kreative, Galerien, Kunstfreunde, Sammler, Händler sowie Kunstund Designexperten bietet. Im Wesentlichen ist es eine achttägige Kulturmesse, die mehrere Arten von Kunst und Design sowie unterschiedliche professionelle und kreative Qualität hinsichtlich Ausstellung, Veröffentlichung und Kundschaft zusammenbringt. Sie findet vom 05. bis 12. Dezember 2014 im Antwerp-Expo Forum statt.

MKG- MESSE KUNST UND HANDWERK Die MKG Messe Kunst und Handwerk findet in diesem Jahr vom 28. November bis 07. Dezember statt. Einerseits bietet die Messe ein Forum für höchst gestalterische und handwerkliche Qualität, andererseits stellt sie einen Experimentalraum für künstlerischen Nachwuchs. In diesem Jahr hat die Fachjury 66 Teilnehmer aus den Bewerbungen ausgewählt und ermöglicht den Besuchern dadurch qualitativ hochwertige Aussteller mit einem reichen Spektrum an guter Gestaltung.

Seidlstraße 25 | 80335 München | www.mayersche-hofkunst.de | Tel 089-54 59 62-0

ART ANTWERP INTERNATIONAL ART & DESIGN FAIR


AUKTIONEN Zwei Objekte von Joan Miró und Pierre Bonnard stehen im Mittelpunkt der kommenden Kunstauktion der Galerie Fischer, die vom 26. bis 28. November 2014 stattfindet. Für die beiden Objekte, unter anderem das Gemälde „Femme et oiseau devant la nuit“ von Joan Miró, erwartet das Auktionshaus Zuschläge über eine Million Franken. Für den Maler gehören „Frau und Vogel“ zu den wichtigsten Motiven in seiner geheimnisvollen Welt der Symbole. Mitte der 1940er Jahre zeigte Miró das FrauVogel-Paar in mehreren Variationen in kleinen Bildformaten. In dem zu versteigernden Werk kombiniert er das Paar „vor“ der Nacht.

© Galerie Fischer, Luzern

FISCHER ERWARTET ZUSCHLÄGE IM MILLIONENBEREICH

AUKTIONEN ZUM 60. JUBILÄUM – VON DER KLASSISCHEN MODERNE BIS HEUTE

© Hermann Historica oHG

Die großen Auktionen am 5. und 6. Dezember 2014 bilden einen krönenden Abschluss des Jubiläumsjahres von Ketterer Kunst. In der mehrteiligen Auktion mit Klassischer Moderne, Kunst nach 1945 und Zeitgenössischer Kunst sollen Meisterwerke renommierter Künstler wie Macke, Nolde, Richter oder Shiraga den Zuschlag erhalten. Unter anderem wird Dorothea Maetzel-Johannses Ölgemälde „Akte“, eine ausgesprochen seltenen Figurenkompositionen, mit einer Schätzung von € 70.000-90.000 an den Start gehen.

Bei der diesjährigen Herbstauktion vom 3. bis 8. November 2014 bietet das Auktionshaus Hermann Historica wieder gewohnt große und qualitätsvolle Offerten an Antiken, Alte Waffen oder Kunsthandwerk. Im Kapitel der Antiken ist u.a. ein sehr ansprechendes Goldmedaillon mit dem Bildnis der Nike aus dem 3. bis 2. Jhrd. V. Chr. ein beeindruckendes Objekt der 69. Auktion und geht mit 25.000 Euro an den Start.

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© Ketterer Kunst

GROSSE HERBSTAUKTION DER HERMANN HISTORICA


AUKTIONEN

BLUMENPRACHT UND WINTERFREUDEN BEI IM KINSKY

© Auktionshaus im Kinsky

Erlesene Kunstwerke aus den Sparten Alte Meister, 19. Jahrhundert, Klassische Moderne, Zeitgenössische Kunst, Antiquitäten und Jugendstil werden vom 25. bis 27. November 2014 traditionell im Kinsky präsentiert. Die Zeitgenossen sorgen dabei für ein ansprechendes Entrée. Einen unverhohlenen Blickfang wird die barbusige Infantin Susanna von Rainer Fetting bieten, die auf € 15.000 bis € 30.000 geschätzt wird. Aber auch die anderen Sparten werden mit Ungewöhnlichem und Typischen sowie Seltenem und Gesuchtem punkten.

WARHOLS FRAUEN BEI SOTHEBY’S

Die einzige Eigentümer Auktion mit 43 Werken aus der Sammlung Essl, einer der bedeutendsten Privatsammlungen der Nachkriegszeit und Zeitgenössischer Kunst in Europa, fand am 13. Oktober diesen Jahres statt. Die Auswahl der Werke von deutschen Meistern wie Gerhard Richter, Sigmar Polke, Georg Baselitz und Martin Kippenberger sowie bedeutende Werke von internationalen Künstlern wie Cindy Sherman oder Morris Louis erzielten insgesamt €59.420.382 und erreichten zwei Künstler Rekorde.

© Christies

CHRISTIES ERZIELT REKORDE MIT ARBEITEN AUS DER SAMMLUNG ESSL

© Sotheby‘s

Im nächsten Monat, vom 11. bis 12. November 2014, versteigert das Auktionshaus Sotheby’s gleich sieben Frauenportraits von Andy Warhol. Für das teuerste Bild, ein Bild von Elizabeth Taylor von 1963, welches die Leinwandgöttin auf einem tadellos mintgrünem Hintergrund zeigt, erwartet das New Yorker Auktionshaus einen Preis in der Region von 30 Millionen Dollar. Die Hälfte dessen wird zudem auch für Warhols bestes Porträt von Brigitte Bardot, welches ihr früherer Ehemann Gunter Sachs in Auftrag gegeben hatte, geschätzt. Auch ein Porträt von Marilyn Monroe wird unter der Auswahl sein.

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TERMINE MESSEN & VERANSTALTUNGEN Art & Antique Wiesbaden 06. bis 09. November 2014 | Wiesbaden

Cologne Fine Art & Antiques 2014 19. bis 23. November 2014 | Köln

Highlights - Internationale Kunstmesse München, München 06. bis 12. November 2014 | München

MKG-Messe Kunst und Handwerk 2014 28. November bis 07. Dezember 2014 | Hamburg

artthuer 2014 - Kunstmesse Thüringen 07. bis 09. November 2014 | Erfurt

ART ANTWERP International Art & Design 2014 05. Dezember 2014 | Antwerpen

Wiener Internationale Kunst & Antiquitätenmesse 07. bis 16. November 2014 | Wien

Brafa 24. Januar bis 01. Februar 2015 | Brüssel

Art & Antique Hofburg Vienna 08. bis 16. November 2014 | Wien

Art Genève 29. Januar bis 01. Februar 2015 | Genf

EUHEF Wien 14. bis 16. November 2014 | Wien

ART Innsbruck 2015 20. bis 23. Februar 2015 | Innsbruck

AUKTIONEN November 07. November 2014 | Berlin Auctionata – Cartier Only 07. / 08. November 2014 | München Hermann Historica – Orden und militärhistorische Sammlungsstücke aus aller Welt 08. November 2014 | Berlin Auctionata – Schmuck Großer Marken & Manufakturen 10. November 2014 | Geneva Christie´s – Important Watches 10. November 2014 | Genf Sotheby´s – Important Watches 11. November 2014 | Geneva Christie´s – Geneva Magnificent Jewels 11. November 2014 | Oxford Bonhams – Jewellery 11. November 2014 | London, Knightsbridge Bonhams – Watches and Wristwatches 11. Novermber 2014 | Palais Dorotheum Wien Dorotheum – Briefmarken 11. / 12. November 2014 | München Hermann Historica – Deutsche Zeitgeschichte 12. Novermber 2014 | Palais Dorotheum Wien Dorotheum – Historische Waffen, Uniformen, Militaria

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12. November 2014 | Berlin Auctionata – Luxusuhren 12. November 2014 | London Bonhams – Medals, Bonds, Banknotes and Coins Bonhams – Books, Maps, Manuscripts and Historical Photographs Bonhams – Fine British Ceramics; Fine Silver 12. November 2014 | Harrogate Bonhams – Collectors‘ Motor Cars and Motorcycles 12. November 2014 | Genf Koller – Mode, Luxe & Vintage 12. November 2014 | Genf Sotheby´s – Magnificent Jewels and Noble Jewels 13. November 2014 | Heilbronn, Dependance Elbingerstr. 11 Dr. Fischer Kunstauktionen – RUSSIAN ART & ICONS 13. November 2014 | Köln Van Ham – Schmuck und Uhren 14. November 2014 | Köln Van Ham – Alte Kunst 17. / 18. November 2014 | Hamburg Ketterer Kunst – Wertvolle Bücher - Manuskripte - Autographen Dekorative Kunst sowie Norddeutsche und Maritime Kunst 19. November 2014 | Berlin Auctionata – Alibris: Drucke, Handschriften & Grafiken 19. Novermber 2014 | Palais Dorotheum Wien Dorotheum – Münzen, Medaillen und Papiergeld


19. Novermber 2014 | Wien Dorotheum – Sonderauktion Kunst, Antiquitäten, Sammelobjekte, Möbel und Historische Unterhaltungstechnik 19. Novermber 2014 | Salzburg Dorotheum – Weihnachtsauktion - Möbel, Volkskunst 20. November 2014 | Berlin Auctionata – Alibris: Preziosen Europäischer Buchkunst 20. Novermber 2014 | Palais Dorotheum Wien Dorotheum – Münzen, Medaillen und Papiergeld 20. Novermber 2014 | Salzburg Dorotheum – Weihnachtsauktion - Silber, Porzellan, Teppiche 21. November 2014 | München Ketterer Kunst – Alte Meister & Kunst des 19. Jahrhunderts 22. November 2014 | Überlingen Auktionshaus Lion Zadick – 146. Kunstauktion 25. -28. November 2014 | Wien Dorotheum – Auktionswoche 25. November 2014 | Paris Sotheby´s – Arts Décoratifs du XXe siècle & Design 25. November 2014 | London, Knightsbridge Bonhams – 19th Century European, Victorian & British Impressionist Art 25. November 2014 | Wien Im Kinsky – Jugendstil & Design; Antiquitäten 26. November 2014 | London, Knightsbridge Bonhams – Antique Arms and Armour; Jewellery 27. Novermber 2014 | Palais Dorotheum Wien Dorotheum – Juwelen 27. November 2014 | Wien Im Kinsky – Alte Meister 28. Nov. 2014 | Berlin Auctionata – Classic Cars 29. November 2014 | Heilbronn Dr. Fischer Kunstauktionen – Kunst und Antiquitäten 29. November 2014 | Heidelberg Auktionshaus Metz – Bedeutende Porzellane & Kunstobjekte 29. November 2014 | Schwerin Auktionshaus Schwerin – 152. Kunst- und Antiquitätenauktion 29. / 30. November 2014 | Schloss Ahlden Kunstauktionshaus Schloss Ahlden – Internationale Kunst und Antiquitäten

03. Dezember 2014 | Oxford Bonhams – Fine Art & Antiques 03. Dezember 2014 | Edinburgh Bonhams – Jewellery and Silver 03. Dezember 2014 | Zürich Koller – Schmuck; Armband- & Taschenuhren 04. Dezember 2014 | London Sotheby´s – Old Master & British Paintings Day Sale 04. Dezember 2014 | Paris Sotheby´s – Art Impressionniste et Moderne 04. Dezember 2014 | London, New Bond Street Bonhams – Fine and Rare Wines 04. Dezember 2014 | London, New Bond Street Bonhams – Fine European Furniture, Sculpture & Works of Art 05. Dezember 2014 | Köln Van Ham – Teppiche 05. Dezember 2014 | Zürich Koller – Art Déco & Art Nouveau; Impressionismus & Klassische Moderne 08. Dezember 2014 | Oxford Bonhams – Motorcars 08. Dezember 2014 | Stuttgart Nagel Auktionen – Asiatische Kunst 10. Dezember 2014 | London Sotheby´s – 19th Century European Paintings 10. Dezember 2014 | London, Knightsbridge Bonhams – Jewellerys 10. Dezember 2014 | London, New Bond Street Bonhams – Fine Clocks 11. Dezember 2014 | Stuttgart Nagel Auktionen – Moderne & Zeitgenössische Kunst 16. Dezember 2014 | London Sotheby´s – Fine Jewels

Januar 10. Januar 2015 | Schwerin Auktionshaus Schwerin – 153. Kunst- und Antiquitätenauktion 21. Januar 2015 | London, New Bond Street Bonhams – 19th Century European, Victorian and British Impressionist Art

Dezember

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02. Dezember 2014 | Zürich Sotheby´s – Schweizer Kunst / Swiss Art 03. Dezember 2014 | London Sotheby´s – Old Master Sculpture and Works of Art 03. Dezember 2014 | London Sotheby´s – Old Master & British Paintings Evening Sale

03. Februar 2015 | London Sotheby´s – Impressionist & Modern Art Evening Sale 04. Februar 2015 | London Sotheby´s – Impressionist & Modern Art Day Sale 25. Februar 2015 | Stuttgart Nagel Auktionen – Kunst & Antiquitäten

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MISS SIXTY BRAFA 2015 Eine aufgeweckte junge Dame, Jahrgang 1956, nimmt vom 24. Januar bis 1. Februar 2015 zum 60. Mal ihre Besucher in Brüssel in Empfang – BRAFA Art Fair, eine der wichtigsten und ältesten Kunstmessen in Europa

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eit vielen Jahren verfolgt die BRAFA Qualität als wichtigstes strategisches Ziel: Qualität der Aussteller, Qualität der angebotenen Exponate, Qualität beim Besucherempfang und der Messepräsentation, Qualität bei der Organisation. Diese langjährigen Anstrengungen haben das Renommee der BRAFA stetig wachsen lassen und ihr den Weg an die Spitze der europäischen Kunstmessen bereitet. Auch im kommenden Jahr zeigt sich die Brafa wieder in Bestform: 126 Aussteller aus 12 Ländern, darunter 5 aus Deutschland, werden ihre schönsten und neuesten Entdeckungen in den Bereichen Archäologie, bildende Kunst, Möbel, Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Design, Schmuck sowie Kunstobjekte und Kuriosa präsentieren. Auf insgesamt drei Gängen im historischen Industriekomplex von Tour & Taxis wandelt der Besucher so durch

mehrere Jahrtausende internationaler Kunstgeschichte. Zum Anlass des 60. Geburtstags der BRAFA veranstaltet die Fondation Roi Baudouin unter dem Titel „Der belgische Sammler“ eine exklusive neue Sonderausstellung, in der ausgewählte Werke aus bedeutenden belgischen Privatsammlungen gezeigt werden. Die Ausstellung ist eine Hommage an die Sammlerpersönlichkeit, die das Erbe zugleich bewahrt und weitergibt und dessen Sammlung nicht selten die Grundlage bildete für die schönsten und größten Museen von heute. Begleitet wird diese Hommage durch die täglich stattfindende Vortragsreihe Brafa Art Talks, die 2014 erfolgreich gestartet ist und in der es 2015 um jenes Erbe und seine Bewahrer gehen wird. Die BRAFA – im Januar 2015 wieder ein Muss für leidenschaftliche Kunstliebhaber.

BRAFA Art Fair 24. Januar bis 1. Februar 2015 Tour & Taxis Avenue du Port 86 c B-1000 Brüssel Belgien Öffnungszeiten: Täglich von 11:00 bis 19:00 Uhr, Donnerstags bis 22:00 Uhr www.brafa.be

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APPLAUS FÜR EINEN MEISTER

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Unter dem Motto „50 Auktionen & 50 Meisterwerke“ fand am 20. September im Hause Hargesheimer Kunstauktionen die mit Spannung erwartete Jubiläumsauktion statt.

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Bild: Haarlemer Meister, 2. Viertel des 17. Jahrhunderts (Erlös: 169.000 €) Hargesheimer Kunstauktionen Düsseldorf GmbH Friedrich-Ebert-Strasse 11+12 D-40210 Düsseldorf Tel: +49 (0) 211-302 001 -0 Fax: +49 (0) 211-302 001 -19 E-Mail: info@kunstauktionen-duesseldorf.de www.kunstauktionen-duesseldorf.de

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ngeboten wurden 50 exquisite Objekte, die mit größtem Engagement in ganz Europa akquiriert wurden. Zahlreiche Bieter aus dem In- und Ausland hatten sich im Vorfeld registrieren lassen, um eines der ausgewählten Stücke, die zum größten Teil aus erstklassigen privaten Sammlungen stammten, zu erwerben. Bereits die erste Losnummer, das äußerst seltene Fragment eines ägyptischen Mumienporträts aus der 1. Hälfte 2. Jahrhundert n. Chr., eine junge Dame zeigend, erzielte einen höchst erfreulichen Zuschlag von 30.000 € (Schätzpreis 19.000 €). Sehr großes Interesse rief des Weiteren ein Paar hochdekorativer Vasen aus Bronze hervor. Die edlen Gefäße in Amphorenform mit Schlangenhandhaben, von dem französischen Art décoKünstler Edgar Brandt (1880 – 1960) signiert, brachten mit einem Zuschlag von 60.000 € das Sechsfache des angesetzten Startpreises. Das besondere Highlight der Auktion war allerdings der Aufruf des hervorragend gemalten Stilllebens eines Haarlemer Meisters aus dem 2. Viertel des 17. Jahrhunderts. Die feine Komposition aus Gläsern, einem Zinnkrug, Brot, Butter und Äpfeln, entfesselte ein äußerst spannendes Bietgefecht zwischen einer ganzen Reihe von Bietern, die den Startpreis von 30.000 € schnell in die Höhe trieben. Am Ende blieben zwei Telefonbieter aus Russland und der Schweiz, die gegeneinander steigerten. Das Publikum im Auktionssaal war ganz gefesselt vom Kampf der Bieter und applaudierte spontan, als schließlich bei 140.000 € der Kontrahent aus der Schweiz den Zuschlag erhielt.


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NEUER SHOWROOM FÜR STRUNKMANN-MEISTER

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Das Traditionsunternehmen für edle und maßgeschneiderte Tisch- und Bettwäsche geht seit 2014 neue Wege Links: „Leinenkissen mit Monogramm“ Oben rechts: „Aufwendige Monogramm-Anfertigung“ Oben links: „Klassisch gedeckter Tisch mit Atlastischdecke aus edlem Damast“ Strunkmann-Meister Handelsgesellschaft mbH Showroom Düsseldorf Collenbachstr. 33 40476 Düsseldorf Tel.: +49 (0)211 781 71 762 Fax: +49 (0)211 781 71 769 E-Mail: info@ strunkmann-meister.de www.strunkmannmeister.de

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ertvolle Stoffe, handgeführte Maschinen und jahrzehntelange Erfahrung - Strunkmann-Meister ist Deutschlands Traditionsmanufaktur für hochwertige und maßgeschneiderte Tisch- und Bettwäsche. Bereits seit über 180 Jahren fertigt das Bielefelder Familienunternehmen individuelle Wäscheunikate in der Bielefelder Manufaktur. 2014 wurde für das Unternehmen nun zu einem Jahr der Veränderungen. Nachdem sich Axel Strunkmann-Meister zunächst Anfang des Jahres aus der Geschäftsführung zurückgezogen hat, konnte mit dem Experten für Traditionsunternehmen, Jan Heipcke, ein ehrwürdiger Nachfolger gefunden werden, der mit Leidenschaft dabei ist. Heipcke startete die Weiterführung des Unterneh-

mens sogleich mit einer strategischen Neuausrichtung, um die Kernkompetenz und Bekanntheit als Anbieter exklusiver und maßgeschneiderter Tischund Bettwäsche weiter auszubauen. Am 24. Oktober 2014 eröffnet StrunkmannMeister einen neuen Showroom in Düsseldorf Derendorf. Das Unternehmen freut sich dort noch besser auf Kundenwünsche eingehen zu können. „Qualitätswäsche kauft man nicht leichtfertig ein. Unsere Kunden haben Fragen, möchten den Stoff anfassen und die Veredelungen, wie Wappeneinwebungen oder Stickereien aus nächster Nähe sehen“, erklärt Heipcke. Am 28. und 29. November 2014 lädt die Manufaktur herzlich zu einem Adventsverkauf ein.


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LUSTERHANDWERK FÜR DAS PALAIS LIECHTENSTEIN Die Firma J. und L. Lobmeyr holt mit ihren Arbeiten an historischen Lustern verlorengeglaubte Stücke Geschichte zurück

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berliefertes Handwerk und ein reichhaltiges Archiv mit über 10.000 Gussmodellen in der Lusterwerkstatt des Wiener Familienunternehmens J. & L. Lobmayr ermöglichen die authentische Erzeugung von Lustern jeglicher Stilrichtung und sind unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Die Kristallluster Lobmayrs umfassen die historisierenden Stile des 19. Jahrhunderts genauso wie die schon für elektrisches Licht entworfenen Luster der Wiener Werkstätte bis hin zum Art Déco. In den 1950er Jahren folgten „Wiener Luster“ und „Cafehaus-Luster“, wie sie Oswald Haerdtl und Karl Witzmann entwarfen. In den 1960er Jahren dominierten dagegen asymmetrische Formen und eine Bewegung hin zur frei gestalteten Lichtskulptur. In diesem Sinn schuf Lobmeyr den „Starburst“-Luster für die Metropolitan Opera in New York und wurde damit weltbekannt. Lobmeyr gestaltet die Geschichte des Kristalllusters seit 1850 mit und ist bis heute eine der weltweit ersten Adressen für hochwertige historische und moderne Luster.

Diese Seite: Oben: Quadratsaalluster bei Montage Rechts v. o. n. u.: Zieselierwerkzeug, Anketteln von Kristallbehängen an einen Kerzenleuchter, Handpolitur von Feuervergoldung Gegenüberliegende Seite: Oben: Gussluster im Kleinen Mahagonizimmer

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So kam es, dass das Familienunternehmen auch im Zuge der Restaurierungsarbeiten des Stadtpalais Liechtenstein in Wien mit der Restaurierung der verloren geglaubten Lustern der Beletage beauftragt wurde und fand darin keine leichte Aufgabe. Durch lange Verhandlungen über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren konnten die Luster durch die Liechtensteinsche Privatstiftung stückweise zurückgekauft werden. Leider war ihr Zustand durch unsachgemäße Lagerung und laienhafte Restaurierungsversuche sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Luster, ursprünglich auf sechs Haupt- und


Nebenachsen konzipiert, war auf eine fünfarmige Teilung zusammengeschrumpft und seiner ganzen Glaspracht beraubt. Es galt nun anhand von historischen Fotos aus der Zeit um 1880, welche sich im Fürst Liechtensteinischen Hausarchiv erhalten haben, sein ursprüngliches Erscheinungsbild wieder herzustellen. In der Wiener Werkstatt wurden zahlreiche Bronzeteile nachgegossen und teilweise anhand der Fotos nachmodelliert, die Glasteile der Kolonne und die Glasbehänge wurden soweit möglich, von vorhandenen Vorlagen übernommen oder aus dem Lobmeyr´schen Fundus von historischen Glasteilen bestückt. Der Luster erhielt somit nach einem Jahr andauernder Restaurierung und mit modernster LED-Beleuchtungstechnik ausgestattet, seine historische Pracht und seinen angestammten Platz im Stadtpalais Liechtenstein zurück. Ihm folgten 23 weitere Luster. Ein seltenes Paar Bronzeluster aus dem Bouquetsaal konnten nicht wieder aufgefunden werden und wurden in der Werkstatt Lobmeyr anhand von historischen Fotos rekonstruiert. J. & L. LOBMEYR Salesianergasse 9, 1030 Wien T: +43 (1) 7132145 F: +43 (1) 7132145-28 E-Mail: chandeliers@lobmeyr.at www.lobmeyr.at

Feine Adressen.pdf

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Strunkmann-Meister Manufaktur für feinste Tisch- und Bettwäsche seit 1832

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TISCH- UND BETTWÄSCHE NACH MAß Seit 1832 fertigen wir exklusive Tisch- und Bettwäsche nach alter Handwerkskunst und nach Maß. Edle Stoffe wie Reinleinen, Damast und hochwertige Baumwolle verzieren wir nach Ihren individuellen Wünschen mit Monogrammen oder Wappeneinwebungen. Ab 24.10. auch in Düsseldorf Collenbachstraße 33 Telefon: 0521-30350, E-Mail: info@strunkmann-meister.de

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DAS BESONDERE LIEGT IM EINFACHEN

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Jeanette Walther gestaltet Lebensräume im flämischen Stil

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etritt man das über 200 Jahre alte Sandsteinhaus der Familie Walther, wirkt die Welt, die draußen warten muss, fast schon etwas profan. Die Lebensphilosophie der Familie spiegelt sich in jedem Raum und Detail wider. Inspiriert durch den einfach-flämischen Stil werden seit 10 Jahren nicht nur die eigenen Räume immer wieder aufs Neue umgestaltet – auch Wohnungen und Häuser ihrer Kunden verwandeln sich mit unerschöpflichem Ideenreichtum und gestalterischer Vielfalt zu individuellen Refugien. Hier herrschen warme Farben und Materialien vor, die angefasst und benutzt werden wollen, immer einer Idee folgend: den

persönlichen Stil des Kunden zu unterstreichen und Wünsche zu erfüllen. Jeanette Walther sucht das Besondere im Einfachen. Dafür wählt sie Materialien und Accessoires aus, die eine Geschichte erzählen: Wandfarben aus Kreide und Kalk in gedeckten Tönen, alte Hölzer aus Kanada, französische Eiche, vorgewaschene Leinenstoffe aus Belgien, historische Baumaterialien aus aller Welt, Vasen und Bänke der Hang Dynastie, Bodenbeläge mit Geschichte, Fliesen aus Blaustein ... Alles, was nicht alt ist, bekommt durch eine eigens erarbeitete Technik den nötigen Used-Touch – als wäre es immer schon so gewesen.

Bilder: Großzügigkeit, Klarheit und Gemütlichkeit zeichnen den Einrichtungsstil von HOME INTERIOR aus. Fotografie und Text: D. Schwabe, adby.de Kontakt: J. W. Home-Interiors GmbH Mittelstr. 45 45549 SprockhövelHaßlinghausen Tel.: (+49) 2339 124300 info@home-interior.de www.home-interior.de

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SCHWEDISCHE KACHELÖFEN VON GITA

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Gemütlichkeit und Wärme sowie antikes Dekorationselement und modernes Heizinstrument – das alles verbindet ein antiker Kachelofen. Oben: Schwedischer klassischer Zylinderofen, ohne Mittelsims, ab ca. 5.800,- EUR Gegenüberliegende Seite: Oben links: Replika Vierkantofen, Modell Gotland, mit Mittelsims und zusätzlichem Warmhaltefach, ca. 6.850,- EUR Oben rechts: Replika Zylinderofen, mit modellierter Krone, Fries-und Fußsimsläufer, ab ca. 5.900,-

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ie umfangreiche Sammlung der GITA GmbH aus Gießen hat Ihren Schwerpunkt in antiken und seltenen schwedischen Rundöfen, Zylinderaufsatzöfen sowie Vierkantöfen in hellen Farbtönen. Sie gilt als die erste und bedeutendste Sammlung in Deutschland und wurde vor knapp 20 Jahren, im Jahre 1995, von Herrn Dr. Komp in die Gita Handelsagentur eingebracht. Die Sammlung repräsentiert eindrucksvoll den wichtigsten Zeitraum der hoch effizienten und bis heute unerreichten Heiztechnik, diese ist

gepaart mit handwerklicher Schönheit, die die Kachelöfen zugleich zu Kunstobjekten macht. Neben den bestehenden Kachelöfen aus der Sammlung ermöglicht das Unternehmen auch Nachbauten der schönsten antiken Rund- und Vierkantöfen aus dem eigenen Bestand. Kein Kachelofen gleicht dabei dem anderen und bei jedem Stück kann auf besondere Wünsche nach Dekoren oder einer individuellen Grundfarbe Rücksicht genommen werden. Alle Antik-Öfen sind in Porzellanschmelz oder reinem


Porzellan gefertigt und umfassen eine Höhe von ca. 1,80 m bis ca. 2,60 m. Durch das umweltfreundliche Heizsystem der Öfen wird ein sehr hoher Wirkungsgrad hervorgerufen und die Wärme wird nach dem Erlöschen des Feuers noch sechs bis acht Stunden gespeichert und langsam an den Raum abgegeben. Ein schwedischer Kachelofen der Firma GITA verleiht dem ganzen Raum durch seine ausdrucksvolle und harmonisch abgestimmte Oberfläche einen neuen optischen Mittelpunkt und stellt einen wahren Klassiker dar. Er bringt dauerhafte Pracht und Freude mit sich.

Gita Handelsagentur GmbH Seltersweg 55a 35390 Gießen Mobil: 0172 67 15303 und 0163 40 80003 kontakt@kacheloefen-antik.de www.kacheloefen-antik.de

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„Unendlich II“, drehbare Bronzeskulptur Ausstellungsräume in Bocholt

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ÄSTHETIK AUF GANZER LINIE Ob abstrakt oder figürlich – das Werk des Künstlers Jürgen Ebert fasziniert durch seine anspruchsvolle Ästhetik und symbolische Anspielungen. 76

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ls Sohn einer Bildhauerfamilie schlug Jürgen Ebert im Jahr 1976 ebenfalls eine künstlerische Ausbildung an der Kunstakademie München ein. Nach erfolgreichem Abschluss 1982 ließ er sich schließlich in seiner Heimatstadt Bocholt mit einem eigenen Atelier mit Galerieräumen und einem Skulpturengarten nieder. In der Ausstellung erhält der Besucher einen umfassenden Einblick in das große Werk des Bildhauers und trifft auf mehr als 200 seiner limitierten Bronzeskulpturen aus der Schaffensperiode von 1982 bis heute. Inzwischen ist der Ort weit über die Grenzen Bocholts hinaus bekannt und erfreut sich bei Kunstfreuden außerordentlicher Beliebtheit. Immer wieder sind die Besucher über die Vielfalt und die außerordentlich hohe künstlerische Qualität der Exponate, die sich über sechs Räume verteilen, überrascht. Eberts Sinn für Ästhetik und sein hoher Anspruch spiegeln sich auch in der Gestaltung seiner Ausstellungsräume und seines Skulpturengartens nieder, die trotz der vielen Objekte sehr weitläufig, luftig und frei wirken. Jedes Objekt kann so seine volle Aufmerksamkeit erhalten. Auch die öffentlichen Arbeiten Eberts zeigen deutlich, wie wichtig ihm die Kommunikation zwischen Skulptur und Architektur ist. Die jeweiligen Platzgestaltungen, wie beispielsweise „Die Glücksquelle“ in Dortmund oder „Der Lebenskreis“ in Steinfurt, lassen erkennen, wie intensiv sich der Künstler auf den Ort der Aufstellung einzulassen vermag. Ab Oktober diesen Jahres zeigt Jürgen Ebert in der Sonderausstellung „60 Jahre – 40 Jahre Skulpturen“ 180 Bronzeskulpturen seiner künstlerischen Entwicklung und freut sich, seine Besucher zu einem privat vereinbarten Termin oder während seiner regulären Öffnungszeiten in seinen Ausstellungsräumen in Bocholt zu begrüßen.

„Zwiegespräch“ lebensgroße Bronzeskulptur Links: „La Linea“, drehbare Bronzeskulptur

„Freundschaft verbindet“, drehbare Bronzeskulptur

Bildhauer Jürgen Ebert · Vardingholter Str. 30 · D-46397 Bocholt Tel.: +49 2871 / 37 91 4 · Email: juergen-ebert@t-online.de www.juergen-ebert.com

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WEINREGALE AUS HOLZ, STEIN ODER METALL Das Spezialhaus für Weinkellereinrichtungen Dr. Müller-Soppart bietet die gesamte Planung mit Umbau und Einrichtung

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ein zählt zu einem der ältesten Kulturgüter der Menschheit. Sowohl die Kunst der Weinbereitung als auch die Kultur des Weingenusses ist über Jahrtausende hinweg bis heute immer fortentwickelt worden. Nicht nur im privaten Gebrauch sondern auch im geschäftlichen Bereich zählt Wein zu einem gern konsumierten Genussmittel, sei es zum Essen, beim gemütlichen Zusammensitzen mit der Familie, Verwandten und Freunden oder beim Geschäftsessen. Die Lagerung und Temperatur des Weines ist schließlich ausschlaggebend für die Qualität und den Geschmack. Die Idealtemperatur zum Lagern von Weinen und Sekten liegt bei 12°C. Immer häufiger kommt es dadurch dazu, dass sowohl in Privathäusern, in Geschäftshäusern, in Bars und Restaurants ein eigener Weinkeller eingerichtet werden soll. Das Spezialhaus für Weinkellereinrichtungen Dr. Müller-Soppart bietet Weinregale in allen Größen aus Holz, Stein oder Metall für die eigene Wohnung, die Gastronomie oder den Handel. Bereits im Jahr 1982 hat der Weinexperte und Gründer von Jaques‘ Wein-Depot Dr. Müller-Soppart nach einer langen Karriere im Weinmarketing und – handel als alleiniger Pionier begonnen, Weinkellerregale und weitere Einrichtungsgegenstände für den Privatmann zu entwickeln. Mittlerweile verfügt er über mehr als 30 Jahre Erfahrung und vertreibt seine Regale hauptsächlich über das Internet. Zusätzlich können sich die Kunden in seinem Showroom

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in D端sseldorf eine Auswahl seiner Regale anschauen und sich individuell beraten lassen. Seit mehreren Jahren bietet Dr. M端ller-Soppart zudem die gesamte Planung, den Umbau und die Einrichtung von Weinkellern. Dr. Olaf M端ller-Soppart Kaiserstr. 22 40479 D端sseldorf E-Mail: dr@mueller-soppart.de Web: www.mueller-soppart.de Telefon: +49(0)211 498899 Fax: +49(0)211 498857

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ZWISCHEN AVANTGARDE & HISTORISCHEM HANDWERK Tischlerei aus Tragwein fertigt Schnittstellen f端r gestalterischen Spielraum 80

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it einem einzigartigen Mix aus traditionellem Kulturverständnis, historischer Handwerkskunst und avantgardistischem High-Tech ist ein Mühlviertler Familienbetrieb europaweit erfolgreich. Die Bautischlerei Karl Hessl aus Tragwein hat sich mit unverwechselbaren Fenstern, Glasfassaden, Türen und Toren sowie Wintergärten einen Namen gemacht, der weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt ist. Wenn in Irland ein Landsitz aus dem 16. Jahrhundert restauriert werden soll, ist das Mühlviertler Know-how ebenso gefragt, wie für so manch preisgekröntes Architekturprojekt der Avantgarde. Denn die Produkte und Dienstleistungen des Familienbetriebes aus Tragwein gelten unter Experten mittlerweile als Synonym für erlesene Ästhetik und feinste Qualität. So fertigt die Tischlerei Hessl Türen und Fenster auf Wunsch immer noch in der aufwändigen Kastenstock-Technik, einer Kunst, die - obwohl heute fast ausgestorben - für die Restaurierung historischer Bauwerke unerlässlich ist. Es sind aber nicht nur denkmalgeschützte Objekte wie Kirchen, Schlösser und Landgüter, in denen die Symbiose aus Handwerk und Hochtechnologie zum Ausdruck kommt. Auch

der moderne öffentliche und private Wohnbau besinnt sich immer öfter auf die durchaus preiswerte Qualität nach Maß. Denn individuell gefertigte Fenster, Haustore oder Innen- und Außentüren aus Holz verleihen dem Objekt nicht nur die erwünschte Exklusivität, sondern garantieren jahrzehntelang perfektes Aussehen und hervorragende Dämmwerte. Dass die Wurzeln der Tischlerei Hessl im Formenbau liegen, ist an den spektakulären Glas- und Schiebefronten erkennbar, bei denen Konstruktionen von bis zu 14 x 3 m und mehr realisiert werden. Hier besticht der Betrieb durch zuverlässige, leichtgängige Schiebeelemente, vor allem durch Ecklösungen in spezieller Glasklebetechnik, die oft eine besonders harmonische Schnittstelle zu alter Bausubstanz darstellen. Trotz der internationalen Erfolge ist der Familienbetrieb „auf dem Boden“ geblieben. Seine Produkte sind keineswegs nur für englische Lords oder teure Star-Architekten erschwinglich, sondern stellen auch hierzulande die oft günstigste Alternative für kostenbewusste Bauherren dar, um den gegebenen Gestaltungsspielraum bestmöglich zu nutzen.

Gegenüberliegende Seite: gebogene Fensterelemente Stadthaus, Wien Diese Seite oben: Palais Hansen - Hotel Kempinski, Ringstraße, Wien 1 Modellbau-Tischlerei Karl Hessl GmbH Schulstraße 25 4284 Tragwein Telefon +43 7263 88307 0 Fax +43 7263 88307 12 E-Mail office@hessl.at www.hessl.at

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FORMSCHÖN KLASSISCH & MODERN HERITAGE PR

Seit 25 Jahren ist das Hamburger Familienunternehmen Trax-Matthies auf stilvolle Architekturelemente für den Alt- und Neubau spezialisiert.

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owohl für den klassizistischen Villenneubau als auch für die Rekonstruktion von Stil- und Bauelementen bietet Trax Matthies eine sehr umfangreiche Produktpalette. Von hohen Portalsäulen mit Tympanon über Balustraden, Torpfeilern, Stuckleisten, Fensterbänken, Bossensteine bis hin zum großen Springbrunnen für den Garten lässt das Sortiment keine Wünsche offen.

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Im Außenbereich werden die Elemente überwiegend aus hochwertigem Betonwerkstein gefertigt. Im Bereich der Fassade können je nach Fassadenart Produkte aus unterschiedlichen Materialien angeboten werden. Für wärmegedämmte Fassaden gibt es entsprechende mineralische Leichtbaustoffe auf Silikatbasis. Für den Innenbereich werden die echten Stuckelemente aus feinstem Gips produziert.


Gegenüberliegende Seite: Rondell Privat Garten Diese Seite: Rechts oben: Outlett Center in Norddeutschland Rechts unten: Schloss-Garten

Sie bestechen durch Ihre Formstabilität, sind feuerbeständig und unterliegen keinen Wärmeund Kälteschwankungen. Eine hohe Langlebigkeit und Wertbeständigkeit kann dadurch gewährleistet werden. Besonders spezialisiert ist das Unternehmen zudem auf den Bereich der Sonderanfertigung. Gerade bei historischen Gebäuden und entsprechenden Vorgaben des Denkmalschutzes ist es notwendig, auf eine hohe Qualität und Know-how der Fertigung zurück zu greifen. Ein neuer Trend ist hier der Farbbeton: Einbaufertige Bauteile können in dem gewünschten Farbton mit der natürlichen Optik des Betonwerksteins hergestellt werden. Die Bauteile sind sofort einsetzbar und müssen weder gespachtelt noch gestrichen werden. Ein weiterer Vorteil ist der bessere Frost- und Salzwiderstandgrad. Als besonderes Beispiel für ein Projekt der Gebrüder Matthies dient der Wiederaufbau des Stadtschlosses Herrenhausen, wo nach Plänen und Vorgaben der Architekten und Bauhistorikern die Balustrade der beiden langen Seitenflügel des Schlosses gefertigt und geliefert wurden. Durch die Herstellung in Deutschland konnte eine große Flexibilität und die entsprechende Qualität, die die Produkte und deren Eigenschaften auszeichnet, gewährleistet und das Versetzen der Elemente entscheidend erleichtert werden.

TRAX-MATTHIES Stilelemente GmbH Schwarzer Weg 5 22309 Hamburg Tel. 040 - 6307026 - Fax 040 - 6307027 info@stilelemente.de www.stilelemente.de

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AUTHENTISCH UND STILSICHER

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Sonnenschutz für historische Fassaden in originaler Materialität. Gern auch mit WLAN und KNX.

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onnenschutz für historische Fassaden war für stilsichere Immobilieneigentümer/ innen bisher immer ein Kompromiss. Moderne Produkte erfüllen zwar die Funktion an sich – jedoch funktioniert das Design moderner Sonnenschutzprodukte nur mit Fassade und Interieur der gegenwärtigen Architektur. Seit einiger Zeit haben sich zum Glück die HELIOSWERKE® genau diesem Thema verschrieben – ein Industrie-Unternehmen aus dem Bereich Sonnenschutz mit über 40 Jahren Erfahrung. 2012 erwarb der Hannoveraner Mathias G. Walter das Unternehmen. Bis dahin leitete Walter Unternehmen aus dem Hochbau sowie aus der Bauindustrie. Dabei war und ist sein Anliegen immer das Bauwerk in seiner Gesamtheit. Emotional begeistert ihn nach wie vor gute und spannende Architektur. Seine besondere Passion galt schon immer der historischen europäischen Baukunst. In den Jahren vor dem Kauf der HELIOSWERKE® leitete Walter ein Bauindustrie-Unternehmen, welches sich sowohl Projekten der gegenwärtigen Architektur widmete, als auch der Restaurierung von Kirchen, Herrensitzen und Schlössern in Nord- und Westeuropa. Das königliche Palais in Amsterdam, das königliche Schloss in Stockholm sowie nahezu alle Schlösser der Königin Margrete II. von Dänemark zählten zu seinen Projekten. Da lag es nach dem Kauf der HELIOSWERKE® nahe, sich auch weiterhin für historische Architektur gestalterisch zu engagieren. Bereits 2012 begann man mit der Entwicklung und

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Gegenüberliegende Seite: Oben: Dr. Winter, Hamburg; Architekt: Jakob Simonsen (Foto: HUSTEDT Network) Unten: Haus Schulenburg, Gera; Architekt: Henry van de Velde Oben links: Hôtel D‘Almeran, Saint Rémy de Provence; Architekt: CPS-Architekten Oben rechts: Schloss Herrenhausen, Hannover; Architekt: Sven Kotulla Mitte: Rollos & Wintergartenverschattung Unten links: Holzpanzerrollläden, Unten rechts: Fallarmmarkise

Produktion von stilistisch authentischen Sonnenschutzprodukten für historische Gebäude. Gemäß dem jeweiligen Baustil sowie der Formenlehre der entsprechenden Zeitepoche werden die Produkte detailsicher gezeichnet und produziert. Wichtig ist unbestritten die harmonische Integration in das Bauwerk. Ebenso wichtig ist jedoch die sichere Gewährleistung der Funktionalität. Original beschichtete Metalle, speziell imprägnierte Hölzer und Textilien, kombiniert mit modernster Motorentechnologie sowie Steuerungen für die perfekte Integration in komplexe Gebäudemanagements machen so aus historischen Produkten wartungsarme, komfortable und vor allem ästhetische Sonnenschutzlösungen.

HELIOSWERKE GmbH & Co. KG Hintern Kämpen 3 D-32361 Hedem Tel. +49 57 43 – 93 06-0 Fax. +49 57 43 – 93 06-899 eMail: info@helioswerke.com www.helioswerke.com

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HANDGEARBEITETE SCHMUCKSTÜCKE VEREDELN JEDEN GARTEN

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Noller Garten & Design produziert nostalgische Metall-Pavillons, die eine angenehme Rückzugsmöglichkeit in jedem Gartenbereich bieten und vor Winden und kühler Abendluft schützen. Oben links: Der nostalgische »Rank-Pavillon Toskana« ist ein echter Blickfang für jeden Garten oder Park Oben rechts: Ein Jugendstilpavillon Garten & Design Udo Noller Gartenstraße 5, 74427 Fichtenberg Telefon 07971/22266 Telefax 07971/912135 Mobil 0171/5434429 info@gartendesign.de www.gartendesign.de

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er Start des Unternehmens entstand aus einer Liebe zu einem »JugendstilPavillon«, der im verwunschenen Villengarten einer schwäbischen Kleinstadt stand und von Grund auf sanierungsbedürftig war. Diesen Pavillon hat der gelernte Mechaniker in Handarbeit neu gebaut, sodass neue Materialien und alt hergebrachtes Handwerk verschmolzen. Es entstand ein alter, neuer Pavillon der dem Wunsch der Kundschaft entsprach, ohne den Charme aus der guten alten Zeit zu verlieren. Die Restauration dieses Pavillons sollte nicht die einzige bleiben.

Mittlerweile werden die buntbeglasten Pavillons in Zusammenarbeit mit langjährigen Geschäftspartnern aus der Metallindustrie angefertigt. Neben den geschlossenen und pflegeleichten Pavillons, zu denen die Modelle Jugendstil-Pavillon, der Pavillon Belle Époche, der Klassik-Pavillon DeLuxe und der KlassikPavillon gehören, werden auch offene und elegante Modelle, die runden und filigranen RankPavillons angefertigt, die mit ihren geradlinigen Formen jedem Garten einen Hauch von Romantik verleihen. Jedes Einzelstück ist ein Unikat in traditioneller Handarbeit „Made in Germany“!


Erhalten Sie den Wert Ihres Gartendenkmals Historische Gärten sind Zeitzeugen vergangener Epochen und besonders schützenswert. Zum Erhalt des kulturellen Erbes eignet sich die Erarbeitung von gartendenkmalpflegerischen Zielstellungen, welche einen behutsamen und verantwortungsvollen Umgang Ihres historischen Gartens garantieren. Gerne beraten und/oder unterstützen wir Sie beim Erhalt Ihres Kulturgutes.

 Inventarisation – Gutachten – Parkpflegewerk  OFFENE KAMINE, KACHELÖFEN, KERAMIK, WOHNACCESSOIRES A-1040 Wien, Mozartgasse 3, Tel. +43 1 505 84 99, www.fessler-kamine.at

Dipl. Ing. (FH) Monica Frfr. Geyr von Schweppenburg Gartendenkmalpflege www.von-geyr.de

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WERDEN SIE MITGLIED! INTBAU Deutschland e.V. ist der deutsche Arm des „International Network for Traditional Building, Architecture & Urbanism“ INTBAU ist ein Netzwerk von Architekten und Architekturinteressierten. Der gemeinnützige Verein fördert die Diskussion über traditionelle Architektur und Städtebau.

Weitere Informationen unter www.intbau.org

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Falls nicht anders gekennzeichnet – Alle Fotos unter „Heritage Real Estate“: © Engel & Völkers Fresenburg © Arnt Haug

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HERITAGE REAL ESTATE Schlösser, Burgen, Herrenhäuser, Gutshöfe, Land- und Forstwirtschaftliche Anwesen in Europa

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E&V ERWEITERT ANGEBOT UM LAND& FORSTIMMOBILIEN

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„Im relativ kleinen Markt für Schlösser und Herrenhäuser konnte sich Engel & Völkers in Deutschland innerhalb von nur zwei Jahren mit einem sehr hohen Marktanteil etablieren. Mit der Vermittlung von land- und forstwirtschaftlichen Immobilien erschließen wir jetzt ein weiteres strategisch wichtiges Marktsegment, das sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt hat“, sagt Christoph von Schenck. Das jährliche Transaktionsvolumen von Forst- und Agrarflächen in der Bundesrepublik beträgt rund 2 Mrd. Euro. Bei den Käufern handelt es sich häufig um bestehende Land- und Forstwirte, die ihre Betriebe erweitern wollen. Kapitalanleger und Family Offices suchen vermehrt nach Land- und Forstimmobilien, um ihr Portfolio mit renditestarken Agrarund Forstinvestments abzurunden, die zudem Inflationsschutz bieten. Die Erschließung dieses Spezialmarktes ist für Engel & Völkers gerade jetzt äußerst günstig. „Momentan findet in Deutschland unter den Landwirten ein großer Generationenwechsel statt. Zahlreiche ältere Betriebe, die aufgrund ihrer Größe nicht mehr wettbewerbsfähig sind, kommen auf den Markt“, so Christoph von Schenck. Auch der steigende Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen sowie die generelle Verknappung von Landflächen durch den Landverbrauch von Industrie- oder Neubaugebieten sowie eine steigende Weltbevölkerung machen land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen zu einem begehrten Investment.

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iStock © DamianKuzdak

ngel & Völkers vermittelt ab sofort land- und forstwirtschaftliche Immobilien in Deutschland. Das Angebot von Engel & Völkers „Land & Forst“ umfasst alle Immobilien der Land- und Forstwirtschaft, so z. B. Weingüter, Eigenjagden, Forstbesitzungen, Ackerflächen und Grünland. Mit der Aufnahme dieser Spezialimmobilien ins Portfolio erweitert Engel & Völkers sein Geschäftsfeld „Schlösser & Herrenhäuser“, das seit seiner Gründung im Jahr 2012 von Christoph von Schenck geleitet wird.

Der Kundenkreis für Land- und Forstimmobilien ist selten ausschließlich im lokalen Umfeld zu finden. Die stärkste Nachfrage registriert Christoph von Schenck von Interessenten aus ganz Deutschland und Westeuropa sowie vereinzelt auch aus China. Der Markt für Land- und Forstimmobilien in Deutschland ist sehr fragmentiert und wird bisher ausschließlich von lokalen Spezialmaklern bearbeitet. Durch das international ausgerichtete Netzwerk mit Zugang zu einem exklusiven Kundenkreis hat Engel & Völkers einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. „Durch den überregionalen und systematischen Vermarktungsansatz können wir Land- und Forstimmobilien Interessenten auf der ganzen Welt anbieten“, so Christoph von Schenck abschließend.

Engel & Völkers Geschäftsbereich Schlösser und Herrenhäuser / Land- und Forstimmobilien Schauenburgerstrasse 55-57, 20095 Hamburg, Deutschland Tel.: +49 (0)40 411 257 257, Fax: +49 (0)40 411 257 299 E-Mail: christoph.vonschenck@engelvoelkers.com


HERREnSiTz AM WolFGAnGSEE Oberösterreich - Österreich Seit ca. 120 Jahren befindet sich dieses einmalige Anwesen im Familienbesitz. Das Haupthaus besteht aus mehreren Wohnräumen, einer großzügigen Eingangshalle, herrschaftlichem Küchenbereich, 10 Schlafzimmern, 8 Badezimmern und weitere Räumlichkeiten, erbaut wurde dieser Herrensitz im Jahre 1894. Das Gästehaus wurde 2002 errichtet, auch hier mit einer modernen Küche mit Speisezimmer- und Wohnbereich, zusätzlich 5 Schlafzimmer und 4 Bäder, anschließend ein Garagentrakt. Das Parkgrundstück am Haus hat ca. 17.000 qm. Ebenso gehören ein Tennisplatz, ein Pferdestall mit Boxen und Koppel sowie ein Bootshaus auf eigenem Seegrund und eine Eigenjagd zu dem Anwesen. Die Festspielstadt Salzburg und den dortigen Flughafen erreicht man mit dem Auto in ca. 40 Minuten, nach München oder Wien sind es ca. zwei Stunden.

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HERiTAGE

Kaufpreis: EURo 11,0 Mio WOhnfläche: CA. 840 M2 GrundstücKsfläche: CA. 1.370.000 M2 KOntaKt: Geschäftsbereich Schlösser und Herrenhäuser Schauenburgerstr. 55-57, 20095 Hamburg Telefon +49 (0)40 411 257 257 E-Mail: schloesser@engelvoelkers.com

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JAGDREVIER MIT ALM

Salzburger Alpen - Österreich

Diese Liegenschaft befindet sich in einem der schönsten Täler im Nationalpark Hohe Tauern. Sie besteht aus drei zusammenhängenden Eigenjagdrevieren in der Größe von ca. 200 ha, 124 ha und der ideellen Hälfte von ca. 264 ha, also insgesamt einer Fläche von rund 456 ha. Im Talboden befindet sich eine Alm, die gastronomisch genutzt wird. Der Wald ist zum großen Teil Schutzwald mit überwiegendem Zirbenbestand, der Rest sind Lärchen, Fichten, Krummholz und Latschen. Jagdlich ist es ein sehr interessantes Bergrevier mit teilweise hochalpinem Charakter. Die vorkommenden Wildarten, welche auf dem Abschussplan stehen, sind in erster Linie die Gemsen, Rotwild, Rehwild, hin und wieder Murmeltier und Birkhahn. In jedem Revierteil befindet sich eine Jagdhütte.

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KAUFPREIS: AUF ANFRAGE GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 456 HA KONTAKT: Geschäftsbereich Schlösser und Herrenhäuser Schauenburgerstr. 55-57 20095 Hamburg Telefon +49 (0)40 411 257 257 E-Mail: schloesser@engelvoelkers.com


FORST- & JAGDREVIER

Steiermark - Österreich

Nur eine gute Stunde von Salzburg entfernt, im Grenzgebiet Salzburg- Oberösterreich- Steiermark liegt dieses gute Forst- und Jagdrevier. Für den Jäger bietet es jede nur erdenkliche Abwechslung an Jagdmöglichkeiten und einen durch den jetzigen Eigentümer und zwei einheimischen Jägern gesunden, robusten und zahlenmäßig vertretbar aufgebauten Wildbestand, vor allen Dingen an Rotwild. Ein komfortables Jagdhaus mit ca. 200 m2 Wohnfläche, eine Almhütte im Tal und zwei Jagdhütten in Höhenlage um ca. 1.600 m bieten ausreichend Schlafmöglichkeiten im Revier. Ein kernsaniertes Bauernhaus mit zusätzlichem Baugelände von ca. 4.000 m² in schöner Ortsrandlage sowie einige Forellenteiche gehören ebenfalls zur Liegenschaft.

KAUFPREIS: EURO 9,0 MIO GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 850 HA KONTAKT: Geschäftsbereich Schlösser und Herrenhäuser Schauenburgerstr. 55-57 20095 Hamburg Telefon +49 (0)40 411 257 257 E-Mail: schloesser@engelvoelkers.com

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REnAiSSAnCE-SCHloSS in ÖSTERREiCH niederösterreich - Österreich Dieser aus dem 12. Jahrhundert stammende Adelssitz wird heute überwiegend privat genutzt. in den 1990iger Jahren wurde er mit viel liebe zum Detail aufwendig renoviert, so dass die Anlage heutigen gehobenen Ansprüchen an Komfort und lebensqualität entspricht. Auf rund 1.400 qm Wohn- und nutzfläche sind besonders die Räume im Erdgeschoss mit den wertvollen Wand- und Deckenvertäfelungen sehr repräsentativ und in Verbindung mit dem prächtigen innenhof für Festlichkeiten und Veranstaltungen geeignet. zum Schluss darf die herrliche Allee mit der Kiesauffahrt zum Schloss, durch den Park mit altem Baumbestand, nicht unerwähnt bleiben. Wien bzw. der Flughafen Schwechat sind in ca. 30 Minuten zu erreichen, nach Salzburg benötigt man ca. 3,5 Stunden.

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Märchenhaftes anwesen neusiedler see freimaurerhaus, ca. 2.500 m² Grund, ca. 800 m² wohnfläche, Gewölbe (4268)

Wir bieten in ganz Österreich, Süddeutschland, Südtirol und Norditalien über 45 teilweise perfekt renovierte Schlosser, sowie Landgüter und Jagden an. Hofhaymer Allee 40a · A-5020 Salzburg Tel.: 0043 (0) 662 / 829 500-0 · Fax: 829 493 www.immobilien-kurz.at · office@immobilien-kurz.at


GUT NÄGELSFÖRST

Baden-Baden - Baden-Württemberg

Das traditionsreiche Weingut liegt in Baden-Baden, Ortsteil Varnhalt, im deutschen Anbaugebiet Baden. Es wurde bereits im Jahre 1268 von den Zisterzienserinnen des Klosters in Lichtenthal als Hofmeierei gegründet. Heute verfügt das Gut über ein einzigartiges Qualitäts-Portfolio der besten Weinbergs-Lagen im Baden-Badener Rebland und im Bühler-Tal und umfasst insgesamt ca. 360.000 m² Fläche - hauptsächlich mit den Sorten Riesling und Spätburgunder bestockt. Die jährliche Produktion umfasst 150.000 bis 200.000 Flaschen Wein. Das Gebäude-Ensemble besteht aus dem gut erhaltenen Gutshaus und weiteren Gebäuden für Keller und Weingut.

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HERITAGE

KAUFPREIS: EURO 14,8 MIO WOHNFLÄCHE: CA. 625 M² GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 360.000 M² KONTAKT: Geschäftsbereich Schlösser und Herrenhäuser Schauenburgerstr. 55-57 · 20095 Hamburg Telefon +49 (0)40 411 257 257 E-Mail: schloesser@engelvoelkers.com


TRADITIONSREICHES WEINGUT Siebeldingen - Rheinland-Pfalz Das Weingut Johanneshof befindet sich in Siebeldingen im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Zum Gut gehören rund 20.970 m² Grundstücksfläche im Eigentum und ca. 72.500 m² gepachtete Weinberge, für die teilweise ein Vorkaufsrecht besteht. Das Weingut hat einen schönen Eingangsbereich mit Innenhof, eine stilvolle Vinothek und eine mediterran angelegte Parkanlage, die direkt an die überwältigenden Weinberge angrenzt. Zum Anwesen gehört das südlich liegende Haupthaus mit hauseigenem Pool, der sich auf einer wunderschön eingerichteten Terrasse mit exotischen Pflanzen befindet. Der Johanneshof verbindet Tradition mit einer hervorragenden Weinkultur und -güte und beglückt seine Gäste mit erfrischenden Veranstaltungen.

KAUFPREIS: AUF ANFRAGE WOHN- UND GESCHÄFTSFLÄCHEN: CA. 1.869 M² GESAMTNUTZFLÄCHE: CA. 97.687 M² KONTAKT: Geschäftsbereich Schlösser und Herrenhäuser Schauenburgerstr. 55-57 · 20095 Hamburg Telefon +49 (0)40 411 257 257 E-Mail: schloesser@engelvoelkers.com

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© Engel & Völkers / Carsten Brügmann

SCHLOSS BÄRENKLAU

Brandenburg - Deutschland

Der vermögende Gubener Tuchfabrikant Ernst C. Lehmann erwarb 1926 das ehemalige Rittergut Bärenklau und errichtete zwei Jahre später das Schloss Bärenklau. Das großzügige Anwesen wurde von dem renommierten Berliner Architektenbüro Breslauer und Salinger erbaut. Das unter Denkmalschutz stehende Ensemble, das in einem heutigen Landschaftsschutzgebiet liegt, wurde durch seinen heutigen Eigentümer liebevoll und aufwendig restauriert. Im Garten wurde ein großzügiger Swimming-Pool hinzugefügt. Ein eigenes Blockheizkraftwerk, ein Fahrstuhl, ein Kühlraum sowie eine Doppelgarage gehören zu den weiteren Ausstattungen des repräsentativen Hauses, welches ca. 1,5 Stunden von Berlin und ca. 10 Minuten vom Flughafen Cottbus-Drewitz entfernt ist.

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KAUFPREIS: EURO 3,9 MIO WOHNFLÄCHE: CA. 4.500 M GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 48.792 M KONTAKT: Geschäftsbereich Schlösser und Herrenhäuser Schauenburgerstr. 55-57 20095 Hamburg Telefon +49 (0)40 411 257 257 E-Mail: schloesser@engelvoelkers.com


ScHLoSS HERZFELDE

Brandenburg - Deutschland

Schloss Herzfelde wurde in den Jahren 1908 bis 1912 als Herrenhaus für das gleichnamige Gut Herzfelde von dem Berliner Unternehmer Max Francke errichtet. Francke hatte das Gut Herzfelde und weitere Güter in der Umgebung erworben und modernisierte den landwirtschaftlichen Betrieb zu einem Mustergut in Brandenburg. Das Herrenhaus wurde von den Berliner Architekten Lessing & G.R.Risse ausgeführt. Es ist von einem 20 ha großen Landschaftspark umgeben. Am Rande des gleichnamigen Dorfes liegt Schloss Herzfelde in die sanfte Landschaft der Uckermark eingebettet. Schloss Herzfelde ist ein ideales Refugium, das in 80 km und knapp 1h Entfernung vom Zentrum Berlins maximale Privatheit und Ruhe garantiert.

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AUF ANFRAGE Kaufpreis: EURo 6,0 MIo Wohnfläche: cA. 2.700 M2 GrunDstücKsfläche: cA. 20 HA KontaKt: Geschäftsbereich Schlösser und Herrenhäuser Schauenburgerstr. 55-57 20095 Hamburg Telefon +49 (0)40 411 257 257 E-Mail: schloesser@engelvoelkers.com

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© Engel & Völkers / Tom Jasny

BURG KOMMERN

Nordrhein-Westfalen - Deutschland

Die Burg Kommern präsentiert sich dem Betrachter von der Hofseite wie ein großbürgerliches Landgut nach französischem Vorbild. Hinter der aufwendigen symmetrischen Hoffassade von 1884, schließt sich die ältere historische Gebäudesubstanz aus der Erbauung des ersten barocken Herrschaftsbaus aus der Zeit um 1753 sowie des mittelalterlichen Wohnturmes an. Unterhalb der Hofseite gliedert sich ein heute nicht mehr genutzter Wirtschaftshof an. Hinter dem Haus wurde ein Landschaftspark mit Gartenhaus errichtet, der bis heute erhalten ist und absolute Privatheit und Ruhe garantiert. Die Bausubstanz der Burg Kommern und der Nebengebäude ist im Kern insgesamt gut und es bestehen Ausbaureserven im Dachgeschoss, den Nebengebäuden des Wirtschaftshofes und der Remise.

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KAUFPREIS: EURO 1,5 MIO WOHNFLÄCHE: CA. 1.381 M GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 33.402 M KONTAKT: Geschäftsbereich Schlösser und Herrenhäuser Schauenburgerstr. 55-57 20095 Hamburg Telefon +49 (0)40 411 257 257 E-Mail: schloesser@engelvoelkers.com

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© Arnt Haug

FRESENBURG

Schleswig-Holstein - Deutschland

Rund 40 Autominuten von Hamburg entfernt liegt das Herrenhaus Fresenburg im holsteinischen Bad Oldesloe. Es gilt als das letzte original erhaltene Herrenhaus des bekannten dänischen Architekten Christian Frederik Hansen. Ursprünglich wurde das Anwesen im Jahr 1791 von Hugo von Buchwaldt als zukünftigen Familiensitz in Auftrag gegeben. Zum über 200 Jahre alten Herrenhaus gesellen sich ein Wirtschaftsgebäude sowie das prächtige Torhaus mit Türmchen. Im Inneren der Fresenburg offenbaren sich auf über 2000 Quadratmetern und über zwei Etagen die großzügigen Räume und Zimmer, in denen noch die original erhaltenen Stuckornamente, aufwändige Supraporten sowie dekorative Pilaster zu finden sind.

KAUFPREIS: 1,2 MIO WOHNFLÄCHE: CA. 2000 M2 GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 1,5 HA KONTAKT: Geschäftsbereich Schlösser und Herrenhäuser Schauenburgerstr. 55-57 20095 Hamburg Telefon +49 (0)40 411 257 257 E-Mail: schloesser@engelvoelkers.com

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© Mike Henning

BIRKENHOF

Rheinland-Pfalz - Deutschland

Der Birkenhof liegt auf einer leichten Anhöhe in der Mittelgebirgslandschaft der Vulkaneifel. Wohnhaus und die Reitanlage wurden in den Jahren 1990-1993 erbaut und bieten höchsten Wohnkomfort sowie erstklassige Trainingsmöglichkeiten für Pferd und Reiter. Auf dem ca. 10,5 ha großen Grundstück, von dem 2,5 ha Eigentum und 8 ha langfristig gepachtet sind, gelangt man durch ein Portal im Fachwerkstil. Hier befindet sich eine 20 x 60 m große Reithalle, an die unmittelbar eine Stallgasse mit 18-21 Boxen angeschlossen ist. Das Wohnhaus erreicht man über eine Auffahrt, die an der Reithalle und den Stallungen vorbeiführt. Im massiven Fachwerkstil errichtet, bildet es zusammen mit der Reitanlage eine harmonische architektonische Einheit.

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KAUFPREIS: EURO 6,5 MIO WOHNFLÄCHE: CA. 1.000 M² GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: CA. 10,5 HA KONTAKT: Geschäftsbereich Schlösser und Herrenhäuser Schauenburgerstr. 55-57 20095 Hamburg Telefon +49 (0)40 411 257 257 E-Mail: schloesser@engelvoelkers.com


Historische Anwesen verdienen die Wertschätzung eines Experten. Engel & Völkers ist ein weltweit tätiges Dienstleistungsunternehmen zur Vermittlung von Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Yachten im Premium-Segment. Unser einzigartiges, ständig wachsendes Netzwerk und unsere starke Marke ermöglichen uns den Zugang zu einem exklusiven Kundenkreis. Zur Unterstützung des Geschäftsbereiches Schlösser & Herrenhäuser, Land & Forst Immobilien unseres Lizenzpartners HMM Heritage Media & Marketing GmbH suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

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IMPRESSUM

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HERITAGE 04/2014  

Magazin für Historische Häuser und Gärten, Interiors, Antiquitäten und Restaurierung

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