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Wenn du dich auf Stellenausschreibungen und Praktikumsangebote aus diesem Heft bewirbst, dann gib bitte „AZUBIPLANER“ als Quelle an. Unser Dank gilt den Inserentinnen und Inserenten, mit deren Unterstützung wir dir dieses Heft kostenlos zur Verfügung stellen können!
Weitere Artikel findest Du unter: www.azubiplaner.de
Für alle hier erschienenen Artikel gilt: Die gewählte männliche*weibliche Form bezieht immer gleichermaßen alle Geschlechtsformen (m/w/d) ein. Auf konsequente Mehrfachbezeichnungen wurde zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichtet.
du stehst am Ende deiner Schulzeit oder studierst und orientierst dich in Richtung praxisnahe Ausbildung um? Die Möglichkeiten sind endlos und es ist schwer, das richtige Berufsziel zu finden. Es ist normal, dass diese Phase mit Unsicherheit und offenen Fragen einhergeht. Mit dem AzubiPlaner wollen wir dir ein persönliches Navigationssystem für die Strecke von der Berufswahl über die Bewerbung bis hin zum Karriere-Einstieg bieten. In den vergangenen Jahren hat sich auf dem Berufsund Ausbildungsmarkt viel bewegt. Immer mehr Unternehmen erkennen, wie wichtig gut ausgebildete und engagierte Mitarbeitende für die Herausforderungen der Zukunft sind. Das bietet dir gute Aussichten, deinem Traumberuf ein Stückchen näher zu kommen. Der erste Schritt besteht darin, deine Interessen, Stärken und Talente zu entdecken. Was macht dir Spaß, was machst du locker nebenher? Im zweiten Schritt gilt es, die praktischen Herausforderungen des anstehenden neuen Lebensabschnitts zu meistern. Die Infos auf den folgenden Seiten geben dir Tipps für deine persönliche Berufsorientierung. Neben Hintergründen zum Azubi-Leben erfährst du, wie man das Internet für die Bewerbung nutzen kann und mit welcher Taktik du im Vorstellungsgespräch punktest.
Viel Glück für deine Zukunft wünscht dir

Sichere Dir jetzt die Grundlage für eine langfristige berufliche Zukunft in einem der größten Wohnungsunternehmen in NRW. Das Ausbildungsspektrum bei VIVAWEST umfasst kaufmännische, gewerbliche und technische Berufsbilder in den Bereichen Wohnen und Immobiliendienstleistungen. VIVAWEST bildet im Ausbildungsjahr 2026 junge Talente in folgenden Ausbildungsberufen aus:
Sichere Dir jetzt die Grundlage für eine langfristige berufliche Zukunft in einem der größten Wohnungsunternehmen in NRW. Das Ausbildungsspektrum bei VIVAWEST umfasst kaufmännische, gewerbliche und technische Berufsbilder in den Bereichen Wohnen und Immobiliendienstleistungen. VIVAWEST bildet im Ausbildungsjahr 2026 junge Talente in folgenden Ausbildungsberufen aus:
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (m/w/d)
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (m/w/d)
Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)
Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w/d)
Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d)
Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d)
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger (m/w/d)
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger (m/w/d)
Gärtner, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau (m/w/d)
Gärtner, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau (m/w/d)
Holzmechaniker der Fachrichtung Montieren von Innenausbauten und Bauelementen (m/w/d)
Holzmechaniker der Fachrichtung Montieren von Innenausbauten und Bauelementen (m/w/d)
Immobilienkaufmann (m/w/d)
Immobilienkaufmann (m/w/d)
Maler und Lackierer der Fachrichtung Gestaltung und Instandsetzung (m/w/d)
Maler und Lackierer der Fachrichtung Gestaltung und Instandsetzung (m/w/d)
Umwelttechnologe für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen (m/w/d)
Umwelttechnologe für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen (m/w/d)
Das Online-Bewerbungstool und weitere Informationen zu unseren kaufmännischen, gewerblichen und technischen Ausbildungsberufen
findest Du unter:
Das Online-Bewerbungstool und weitere Informationen zu unseren kaufmännischen, gewerblichen und technischen Ausbildungsberufen findest Du unter:
www.vivawest.de/ ausbildung-bei-vivawest
www.vivawest.de/ ausbildung-bei-vivawest
Berufsstarter aufgepasst –Ausbildungspartner, Berufseinstiegshilfen, Bewerbungstipps und Azubi-Lifestyle auf einen Blick:
UNTERSTÜTZUNG
STÄDTEPORTRÄTS
6-7 DEIN MOVE! WILLKOMMEN IM RUHRPOTT – ESSEN, OBERHAUSEN, MÜLHEIM A.D.R
BERUFSPORTRÄTS
8-11 WOHLTÄTER ODER LOGISTIKERWELCHER TYP BIST DU?
RATGEBER
12-13 HOL DIR DEN STERNAUF GEHT´S ZUM AZUBI-PLATZ
BEWERBUNG
RATGEBER








BERUFSEINSTIEG
STYLING 24 KARRIEREOUTFIT –IST ERFOLG VON KLAMOTTEN ABHÄNGIG?
14-17 RICHTIG BEWERBEN –SO FUNKTIONIERT´S GARANTIERT! ANSCHREIBEN, LEBENSLAUF, ANLAGEN UND CO.
DIGITAL
18-19 JOBEVOLUTION –DAS ONLINE-STELLENPORTAL FÜR KARRIERESTARTER!
KOMMUNIKATION
22-23 STARTKLAR!
SELBSTBEWUSST IN DEIN ERSTES BEWERBUNGSGESPRÄCH

WOHNEN 26-27 HOMESTORY –WILLKOMMEN IM ECHTEN LEBEN!
ÜBERSICHT 28-29 VOLLER DURCHBLICKGUTE GRÜNDE FÜR EIN PRAKTIKUM

OBERHAUSEN

MÜLHEIM
A. D. RUHR

ESSEN
Das Ruhrgebiet ist mit über 5 Millionen Menschen der drittgrößte Ballungsraum Europas und hat in den letzten Jahrzehnten einen einzigartigen Strukturwandel durchlebt. Dienstleistungs-, Technologie- und Wissensstandort, Kultur- und baldige Klimametropole, hier ist der perfekte Ort für deinen Berufseinstieg.


MITTEN IM RUHRGEBIET LIEGT DIE
STADT ESSEN UND GILT WEGEN IHRER ZENTRALEN LAGE ALS HEIMLICHE HAUPTSTADT DES RUHRGEBIETS.


Mit 595.000 Einwohner*innen zählt Essen zu den Top-Ten unter den größten Städten Deutschlands. Als bedeutender Industrie- und Wirtschaftsstandort mit namhaften Großunternehmen und Hochschulen bietet Essen gerade für Nachwuchskräfte ideale Bedingungen. Alleine acht der 100 umsatzstärksten Betriebe des Landes sind hier mit ihrer Konzernzentrale beheimatet. Essen ist Medien-, Handels- und Dienstleistungszentrum sowie Hightechmetropole in den Bereichen Energie und Medizin. Zu den größten Unternehmen zählen u. a. die ThyssenKrupp AG mit ca. 3.200 Mitarbeitenden, die Stromerzeuger STEAG und RWE mit ca. 3.000 Mitarbeitenden sowie die Stadtverwaltung Essen mit Sage und Schreibe über 11.000 Mitarbeitenden.
Ehemals als klassischer Schwerindustrie-Standort bekannt, hat Essen im Laufe der 1970er Jahre im Zuge des Strukturwandels eine Entwicklung hin zum Dienstleistungssektor vollzogen. 2010 gewann Essen den Wettbewerb zur Kulturhauptstadt Europas (RUHR.2010). Apropos Kultur: Hier in der Ruhrmetropole befinden sich wahre „Schätzgens“. Aus alten Zechen wurden Museen, so z. B. die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Zeche Zollverein. Das „Wahrzeichen Essens“ präsentiert u. a. Historisches zur Bergbauregion und bringt ein Stück Ruhrgebietskultur ins Bewusstsein. Ein weiteres Highlight ist das Red Dot Design Museum, das die größte Design-Ausstellung weltweit zeigt. Neben einer ausgepägten Kinolandschaft und dem GOP Varieté Theater, annimiert das „Künstlerdorf“ Unperfekthaus (UpH) alle Kreativschaffenden, sich zu verwirklichen. Im Essener Nordviertel ist für alle Partymenschen mit Clubs, Restaurants und Diskotheken reichlich gesorgt. Ehemalige Luftschutzbunker oder Stahlwerksgebiete bieten die perfekte Tanzfläche mit nostalgischer Atmosphäre. Das Delta mit zwölf (!!) verschiedenen Floors lockt nicht nur allerhand Musikfans an, auch die Shishalounge ist einen Besuch wert. Mit regelmäßigen Veranstaltungen, wie dem Drachenbootrennen auf dem
Baldeneysee, dem Straßenkunstfestival, dem Zechenfest und etlichen Nikolaus- und Weihnachtsmärkten in der Innenstadt, ist immer was los. Bemerkenswert ist auch, dass gerade Essen 2017 zur grünen Hauptstadt gekürt worden ist – einen Titel, den man nicht unbedingt mitten im Ruhrpott vermuten würde. Doch der bereits erwähnte Strukturwandel von einer Kohle- und Stahlstadt zu einer lebenswerten grünen Stadt ist in Essen vorbildlich gut gelungen. Sicherlich noch ein Grund mehr, hier zu leben und zu arbeiten.



„DIE STADT AM FLUSS“ BIETET SOWOHL AN ALS AUCH AUF DER RUHR VIELE MÖGLICHKEITEN EUREN BERUFSALLTAG VIELFÄLTIG ZU GESTALTEN.
Eine Schifffahrt durch das malerische Ruhrtal im Sommer ist ein Muss für alle Naturfreaks. Wenn es etwas ausgefallener sein darf, empfiehlt sich die MüWiSchnuppertour – ein wahres Wikinger Abenteuer. Musikbegeisterte können sich auf die Freilichtbühne freuen. Egal ob Konzerte, Schauspiel oder Comedy, auf den 2000 verfügbaren Sitzgelegenheiten findest auch du deinen Platz. Wie grün es hinter der scheinbar grauen Fassade des Ruhrgebiets aussieht, erfährst du entlang der Mülheimer Ruhrperle – einer Rad- und Wanderwegroute. Außerdem ist Mülheim nicht bloß ein einfacher Ausbildungsstandort, hier werden Märchen geschrieben.

ZWISCHEN TRADITION UND FORTSCHRITT –IM STUDENTENFREUNDLICHEN OBERHAUSEN SPRÜHT ES VOR LEBEN


Wenn man an Oberhausen denkt, fällt einem schnell Europas größtes Einkaufs- und Freizeitzentrum Westfield CentrO ein sowie der Gasometer, Industriedenkmal und höchste Ausstellungs- und Veranstaltungshalle Europas, ein Ankerpunkt der Route der Industriekultur. Zahlreiche Museen, eine der erfolgreichsten Multifunktionsarenen Deutschlands ziehen jeden Kulturliebhaber an. Nachteulen aufgepasst: Auf der CentrO Promenade habt ihr die Qual der Wahl – einen leckeren Cocktail schlürfen, eine Tanzparty im Kulttempel, ein spannender Film im Kino-Filmpalast oder eine kulinarische Spezialität in einem der über 20 internationalen Restaurants.
MENSCHEN IN NOT HILFE ANBIETEN? ODER LIEBER PRODUKTE ORGANISIEREN, STRUKTURIEREN UND TRANSPORTIEREN? WAS MEINST DU, LIEGT DIR MEHR? NACHFOLGEND FINDEST DU EINIGE BERUFSPORTRÄTS, IN DENEN DIE BEIDEN BEREICHE VORGESTELLT WERDEN.







Egal ob im medizinisch-technischen
Bereich oder in der Pflege: Im Mittelpunkt aller Belange steht im Sozialwesen der Mensch. Ein Höchstmaß an Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen

immer spannend? Du verfügst über ein hohes Verantwortungsbewusstsein? Dann solltest du eine Ausbildung zum/zur Anästhesietechnischen Assistent/-in anstreben. Dieser Beruf ist abwechslungsreich und anspruchsvoll zugleich. Du bist die erste Person, die einen Patient sieht, wenn er aus der Narkose aufwacht.
Du bereitest die Anästhesie nach Anleitung des Fachpersonals und der Ärzte vor. Außerdem assistierst du im OP und bist zuständig für entsprechende Schmerztherapien der Patienten. Du überwachst Atmung und Kreislauf des Kranken und den Verlauf der Anästhesie. Bei Komplikationen oder in Krisensituationen handelst du zielgerichtet und weißt sofort, welche Handgriffe zu tun sind. Die Tage im Krankenhaus können sehr lang werden. In der Nachtschicht und im Notfall behältst du einen kühlen Kopf, auch wenn eine Reanimation nicht erfolgreich ist. Darüber hinaus muss dir der Betriebsarzt des Krankenhauses bescheinigen, dass du gesundheitstauglich bist.
Die Lehre findet dual statt. Das bedeutet, dass du während deiner Lehre abwechselnd im Krankenhaus arbeitest und in die Schule gehst. Die Schwerpunkte der theoretischen Ausbildung sind Anatomie des Menschen,

Du bist hilfsbereit, verantwortungsbewusst und gehst offen auf andere Menschen zu? Dann könnte eine Ausbildung zum/zur Sozialassistent/-in gut zu dir passen. In diesem Beruf unterstützt du Menschen, die im Alltag Hilfe benötigen, und arbeitest eng mit pädagogischen und sozialen Fachkräften zusammen. Du übernimmst Verantwortung, erlebst viel Dankbarkeit und kannst jeden Tag sehen, wie deine Arbeit anderen hilft.
Als Sozialassistent/-in arbeitest du in unterschiedlichen Bereichen. Du unterstützt Kinder, Jugendliche, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung – zum Beispiel in Kindertagesstätten, Wohn- und Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe oder bei sozialen Diensten. Dort hilfst du bei der Alltagsgestaltung, unterstützt bei der Betreuung und förderst soziale und praktische Fähigkeiten. Je nach Einsatzbereich begleitest du bei Freizeitaktivitäten, hilfst bei einfachen pflegerischen Aufgaben oder unterstützt im Haushalt. Dabei baust du häufig eine enge Vertrauensbasis zu den Menschen auf, mit denen du arbeitest.
Die Ausbildung zum/zur Sozialassistent/-in ist in der Regel schulisch aufgebaut und wird durch Praxisphasen ergänzt. Dauer und genaue Inhalte können je nach Bundesland und Bildungseinrichtung variieren. Während der Ausbildung erwirbst du Kenntnisse über den menschlichen Körper, Grundlagen der Pädagogik sowie soziale und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Außerdem lernst du, wie du Menschen im Alltag anleitest, unterstützt und förderst. Nach dem Abschluss stehen dir verschiedene Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten offen, zum Beispiel in Richtung Erzieher/-in, Heilerziehungspflege oder durch ein weiterführendes Studium im sozialen Bereich.

GESUNDHEITS- UND PFLEGEHILFEBERUFE
Du fühlst dich dazu berufen, anderen Menschen zu helfen, und deine soziale Ader wird von deinem Umfeld sehr geschätzt? Diese Stärken kannst du in einem Pflegehilfeberuf sinnvoll einsetzen. In diesem Bereich wirst du dringend gebraucht und kannst täglich viel Gutes tun. Wenn du außerdem gerne Verantwortung übernimmst, körperlich und psychisch belastbar bist und dich über ein dankbares Lächeln freust, solltest du diesen Berufszweig näher kennenlernen.
In Pflegehilfeberufen ist ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen gefragt. Du unterstützt kranke, ältere oder hilfsbedürftige Menschen bei alltäglichen Aufgaben. Dabei ist Geduld besonders wichtig, denn Routinetätigkeiten wie Zähneputzen, Anziehen oder Waschen benötigen oft mehr Zeit. Du hilfst bei der Körperpflege, unterstützt beim Gehen, begleitest bei der Medikamenteneinnahme und übernimmst pflegerische Handgriffe. Teilweise ist auch körperlicher Einsatz gefragt, etwa beim Umlagern oder beim Transfer in und aus dem Rollstuhl. Zusätzlich arbeitest du eng mit Pflegefachkräften und weiterem medizinischem Personal zusammen. Auch organisatorische Aufgaben und das Einhalten von Ordnung und Hygiene gehören dazu. Einsatzmöglichkeiten findest du in Krankenhäusern, Arztpraxen und Gesundheitszentren sowie in Pflegeheimen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung oder bei ambulanten Pflegediensten.
Die Ausbildung im Pflegehilfebereich ist in der Regel schulisch organisiert und wird durch praktische Einsätze ergänzt. Dauer und genaue Ausgestaltung können je nach Bildungseinrichtung und Region variieren. Mit einem Hauptschulabschluss hast du gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Während der Ausbildung lernst du den Umgang mit Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen. Außerdem erhältst du Kenntnisse zu Hygiene, Pflegeabläufen und dem sicheren Unterstützen bei der täglichen Versorgung. Pflegehilfskräfte werden überall gesucht, sodass du meist auch wohnortnah eine Ausbildung beginnen kannst. Anschließend bestehen vielfältige Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, etwa in Richtung Pflegefachkraft, Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen oder durch eine weiterführende Ausbildung in der Pflege.


BERUFSKRAFTFAHRER/-IN
„On the road“ zu sein, wäre für dich das Größte? Du bist eins mit der Straße und genießt es, wenn Wälder und Felder stundenlang an dir vorüberziehen? Dann solltest du Berufskraftfahrer/-in werden. Dabei beförderst du nicht nur Güter quer durch die Lande, sondern auch Personen von A nach B. Dies ist ein sehr verantwortungsvoller Job, denn Sicherheit im Straßenverkehr ist oberstes Gebot.
Du arbeitest entweder im Personenverkehr als Busfahrer/-in oder du bist im Güterverkehr als Lkw-Fahrer/-in bundes- und europaweit unterwegs. Du kennst dich mit den Verkehrsregeln in Deutschland, aber auch im Ausland aus. Als Berufskraftfahrer im Güterverkehr kontrollierst du die vollständige und sichere Be- und Entladung der Fahrzeuge. Bei der Personenbeförderung bist du für die Sicherheit deiner Passagiere verantwortlich. Du hältst die gesetzmäßig vorgeschriebenen Pausen ein und lieferst dennoch die Kunden oder die Fracht pünktlich und sicher am Ziel ab. Arbeit findest du in Transportunternehmen bzw. Speditionen, in kommunalen Verkehrsbetrieben oder Bus-Reiseunternehmen, aber auch bei Post- und Kurierdiensten. Berufsschule und Praxis wechseln sich ab. In der Grundausbildung lernst du alle Sicherheitsrichtlinien kennen. Dazu gehört, wie die Fracht überprüft und sicher aufbzw. abgeladen wird. Außerdem lernst du kaufmännische Grundlagen und wie die Fahrt dokumentiert wird. Zum theoretischen Teil deiner Ausbildung gehören zudem Personenund Güterbeförderung, Logistik, Wirtschaftsund Sozialkunde. Zusätzlich erfährst du, wie dein Fahrzeug aufgebaut ist und funktioniert, damit du bestens für die Straße gerüstet bist. Jetzt darfst du endlich ans Steuer und erhältst ein intensives Fahrtraining mit Sattelschleppern und großen Brummis. Weiterbilden kannst du dich mit einer Techniker- oder Fachwirtausbildung oder du hängst den Meister an.

Auf ihn kann man sich 100-prozentig verlassen.
Du bestellst etwas im Internet per Express und zack ... ist es innerhalb von 24 Stunden da. Wer ist dafür verantwortlich, dass alles so perfekt reibungslos funktioniert? Das sind die flinken Fachkräfte im Lager eines Versandhauses. So etwas würde dich auch interessieren? Dann absolviere eine Ausbildung zum/zur Fachlagerist/-in. Dieser Job ist vielseitig, herausfordernd und macht Spaß.
Du arbeitest in Lager- oder Fabrikhallen, aber auch in Kühlhäusern von Unternehmen der verschiedensten Branchen, bei Versandhäusern, Speditionen oder Logistikbetrieben.
Du bist dafür zuständig, die Lieferung von Waren und Gütern zu erfassen. Du packst sie aus, prüfst ihren Zustand und lagerst sie ein. Sobald die Bestellung eines Online-Kunden eingeht, bist du dafür verantwortlich, die Ware für den Versand vorzubereiten. Du suchst die bestellten Artikel zusammen und machst sie fertig für die Auslieferung. Dazu verwendest du bestimmte EDV-Programme.
Weiterhin bist du verantwortlich für die Kontrolle des Lagerbestands. Dazu führst du regelmäßig Inventuren durch. Ebenfalls kennst du dich bestens mit den Papieren und Unterlagen für den Zoll aus, falls Lieferungen ins Ausland gehen. Zudem belädst du die Transporter und Lkws mithilfe von Gabelstaplern. Dir wird gezeigt, wie du Qualitätskontrollen bei eingehenden und ausgehenden Waren durchführst. Du lernst die Technik und EDV-Programme kennen, die du für deine Arbeit brauchst. Wenn du dich weiterbilden möchtest, kannst du noch ein Ausbildungsjahr anhängen und absolvierst die Prüfung zur Fachkraft für Lagerlogistik. Danach steht der/die Technische Fachwirt/-in oder der/die Technische Betriebswirt/-in an.
Außerdem besteht die Möglichkeit, den Meister zu machen oder später ein Studium zum Betriebswirt für Logistik aufzunehmen.

POSTDIENSTLEISTUNGEN
Als Kind hast du den Paketträger mit großen Augen bewundert, weil er es war, der dir dein Weihnachtsgeschenk gebracht hat? Umso größer war dein Erstaunen, wenn es nicht pünktlich kam? Damit das nicht mehr passiert, haben wir bald dich, wenn du eine Ausbildung zur Fachkraft Kurier-, Express- und Postdienstleistungen absolvierst.
Du brauchst schon eine gute körperliche Kondition, wenn du zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bist, um den Menschen die Briefe vorbeizubringen. Pakete schleppst du natürlich nicht. Dafür bekommst du einen Transporter. Aber du bist nicht nur im Außendienst tätig. In einem Briefzentrum unterstützt du das automatische System dabei, Sendungen zu sortieren. In einer Schalterhalle berätst und betreust du die Kunden. Beschäftigung findest du bei Briefund Paketdiensten, Kurier- oder Expressdiensten, aber auch in Speditionen. Dein Arbeitsplatz ist sowohl im Freien als auch an Zustellstützpunkten oder in einem Brief- bzw. Frachtzentrum.
Du erlernst den Umgang mit modernen Sortiersystemen und erfährst, wie Frachtgut ordnungsgemäß versendet wird. Wichtige Dokumente und Unterlagen müssen per Express schnell an Ort und Stelle geschickt werden. Dabei wird deine Konzentrationsfähigkeit ausgebaut. Außerdem erlernst du, wie du die Versandabwicklungen sorgfältig handhabst. Du lernst in einer Schalterhalle den Umgang mit Kunden und wie du schnell ihre Wünsche erfüllst.
Weiterbilden kannst du dich zum/zur Kaufmann/-frau für Postdienstleistungen oder du beginnst später ein Studium in Logistik.

NOCH MEHR
ORIENTIERUNG GEFÄLLIG?
Über 300 weitere Berufsporträts findest du auf: www.jobevolution.de/berufe
Oder lieber als einminütigen Videoclip unter: azubi.tv


Dein Schulabschluss ist fast geschafft und du hast schon einige Berufe ins Auge gefasst, die du gerne erlernen möchtest?
Jetzt geht es daran, dir einen Ausbildungsplatz zu suchen und diesen auch zu finden. Wir verraten dir wertvolle Tipps, mit denen es dir gelingen kann, eine Ausbildungsstelle zu ergattern, um richtig durchzustarten.
Den einfachsten und schnellsten Weg zum gelungenen Berufseinstieg hältst du bereits in deinen Händen: In diesem Magazin befinden sich interessante Stellenangebote für Frischlinge aus der Region. Außerdem findest du unter www.jobevolution.de zahlreiche offene Praktikums-, Ausbildungs- und duale Studienplätze bundesweit – bei Unternehmen, die gezielt nach jungen Talenten suchen.
Falls dort nichts für dich zu finden ist, schau dich gründlich im Internet um und recherchiere Angebot bzw. Nachfrage hinsichtlich der Ausbildungsplätze. In vielen Branchen, etwa im Handwerk oder im Hotel- und Gaststättengewerbe, bleiben jährlich tausende Ausbildungsstel len unbesetzt. Schau, ob deine Fähigkeiten und Interessen sich nicht auch mit einem Beruf in diesen Sektoren decken. Dort hast du erheblich höhere Chancen, weil in die sen Bereichen Nachwuchskräfte gebraucht werden. Im Gegensatz dazu wirst du Schwierigkeiten haben, wenn du dir nur Stellen heraussuchst, bei denen sich mehr Kandidaten bewerben, als es Plätze gibt.







Wenn du schon genau weißt, was du willst, ist das natürlich super! Allerdings solltest du mit der Auswahl flexibel sein. Schau dich nach Alternativen um, damit du im Notfall ausweichen kannst, wenn es nicht mit deinem Traumplatz klappen sollte. Es gibt sicher noch andere Berufe, die mit einem Großteil deiner Talente und Neigungen übereinstimmen. Hier lohnt sich eine gründliche Recherche und höchstwahrscheinlich wirst du sogar noch Berufsrichtungen entdecken, von denen du noch nie gehört hast und die ebenfalls für dich interessant sein können. Dieser Aspekt führt direkt zum nächsten Tipp.
Stelle und welches Unternehmen passen noch zu dir?
Um das herauszufinden, kannst du dich verschiedenen Eignungstests unterziehen. Vielleicht bist du dir sogar einiger Stärken und Talente, die noch in dir schlummern, gar nicht bewusst. Ganz wichtig: Nicht immer muss der Beruf wie die Faust aufs Auge passen. Es gibt ebenso Ausbildungsplätze in Unternehmen, die genauso gut zu dir passen können wie dein Traumjob. Du kannst dich auch im Gespräch mit Berufsberatern darüber informieren und dir somit größere Chancen verschaffen, eine passende Ausbildungsstelle zu bekommen.
Sei immer einen Schritt voraus!
Bewerbungen zu schreiben ist echte Fleißarbeit und kostet viel Motivation. Es nützt aber nichts, es auf die lange Bank zu schieben. Je länger du wartest, umso weniger Ausbildungsplätze bleiben übrig. Daher gilt hier:
„Der frühe Vogel fängt den Wurm!“ Je eher du mit der Suche und dem Bewerben beginnst, umso höher sind deine Optionen, vielleicht doch deine Traumstelle zu bekommen.
Auch wenn die „guten“ Plätze weg sind, wirst du vielleicht noch in anderen Betrieben freie Plätze finden können, die aber nicht unbedingt zu deinen Favoriten zählen.
Also nichts wie schnell bewerben!
Teste Dich selbst:
Mithilfe dieses Eignungstests erfährst du, wo deine Stärken liegen und welche Berufsfelder am besten zu dir passen:
www.plakos-akademie.de/berufstest
Wahre die Form!
Schließlich präsentierst du dich mit deiner Bewerbung, bevor es zum Vorstellungsgespräch kommt. Dafür solltest du sie gut vorbereiten und in Form bringen. Viele Bewerbungen werden alleine deshalb aussortiert, weil sie äußerlich nicht der Form entsprechen oder unvollständig sind. Auch inhaltlich sollte deine Bewerbung topp sein. Bedenke: Deine Bewerbung ist dein Aushängeschild. Wenn du sie ordentlich anfertigst, vergrößerst du deine Möglichkeiten auf eine Traumstelle. Daher solltest du genug Zeit und Engagement investieren, um eine aussagekräftige Bewerbung zu erstellen.
Wenn du motiviert und frühzeitig mit deinen Bewerbungen beginnst und unsere Tipps beherzigst, erhöhst du deine Chancen in jedem Fall. Leider gehört natürlich auch immer etwas Glück dazu, deshalb können wir dir nicht hundertprozentig garantieren, dass es am Ende auch tatsächlich klappt. Doch du hast den Großteil selbst in der Hand und daher können wir dich nur ermutigen und wünschen dir viel Erfolg!
HEY! NUN IST
– DU DRÜCKST
HEUTE ZUM LETZTEN MAL DIE SCHULBANK–UND DANN? WIE GEHTS BEI DIR WEITER?
TEXT AzubiPlaner
Ein guter Weg ins Arbeitsleben besteht beispielsweise darin, eine Ausbildung zu starten. Das bringt dir dein erstes Geld und du hast was Bodenständiges in der Tasche, auf das du natürlich später weiter aufbauen kannst. Doch damit du deinen zukünftigen Arbeits–vertrag sicher ergattern kannst, stehen einige lästige Aufgaben an, die wohl keiner so wirklich gerne mag. Du ahnst es schon –die Rede ist von Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen.
Und jetzt die gute Nachricht: Mit der richtigen Strategie nimmst du garantiert auch diese Hürde. Wir zeigen dir hier in Kürze, wie das gelingen kann.









DAS ANSCHREIBEN –DEIN „LIEBESBRIEF“ AN DEIN ZUKÜNFTIGES UNTERNEHMEN
Ok, um eine Liebesbeziehung zu deiner Führungskraft soll es hier bitte nicht gehen – aber bedenke, mit deinem Anschreiben stellst du den ersten Kontakt her – und der sollte natürlich gut ankommen. Los geht´s mit dem Briefkopf. Hier stehen Kontaktdaten von dir und deinem Wunschunternehmen sowie Datum an oberster Stelle. Gefolgt von der Betreffzeile. Das ist sozusagen deine Überschrift, in der du in einem Satz dein Hauptanliegen formulierst. Als nächstes geht es bereits an den Haupttext, den du mit dem Namen deiner Kontaktperson in Form von „Sehr geehrter Herr X,“ oder „Sehr geehrte Frau Y,“ beginnst. Bei einer Initiativbewerbung kannst du auch ganz allgemein „Sehr geehrte Damen und Herren,“ schreiben.
Und dann wirds heikel. Jetzt musst du dich und dein Anliegen in den Vordergrund stellen: Schaue, dass du dich kurz und knapp hältst – also dein komplettes Anschreiben nicht umfangreicher als eine DIN A4-Seite wird. Hierzu ein paar Fragen, die dir beim formulieren hilfreich sein könnten:
WER BIST UND WAS MACHST DU?
WARUM MÖCHTEST DU GENAU DIESE AUSBILDUNGSSTELLE HABEN?
WARUM BIST GERADE DU FÜR DIESE STELLE SO GEEIGNET?
UND WARUM EINE AUSBILDUNG GENAU IN DIESEM UNTERNEHMEN?
Vergiss bitte auch nicht, selbstbewusst auf die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch einzugehen. Das könnte beispielsweise so klingen:
„In einem Gespräch vor Ort überzeuge ich Sie gerne persönlich von meiner Motivation.“


BEWERBUNGSFRISTEN –BEVOR ES LOSGEHT
In der Regel beginnen die meisten betrieblichen oder dualen Ausbildungen am 1. August oder 1. September. Das bedeutet für dich – nicht erst am letzten Schultag über eine Bewerbung nachdenken. Starte frühzeitig – so etwa zu Beginn deines vorletzen Schuljahres – und überlege dir, was du machen möchtest.
Kommen wir nun zum Schlussteil – hier wirds wieder einfacher. Mit der Abschiedsformel „Mit freundlichen Grüßen“ und deiner handschriftlichen Unterschrift* beendest du dein Anschreiben.
Bravo! Mit diesen kleinen Tipps schaffst du im Nu dein erstes Anschreiben. Im Netz findest du im Übrigen auch unzählige Mustervorlagen. Lass dich inspirieren, aber kopiere sie nicht – denn dein Anschreiben ist eine persönliche Angelegenheit.
* bei einer Onlinebewerbung scannst du deine Unterschrift ein

Sehr




DEIN WERDEGANG IM SCHNELLDURCHLAUF
Du hast dein Anschreiben schon frisch ausgedruckt neben dir liegen? Perfekt! Machen wir uns nun an einen der wichtigsten Unterlagen deiner Bewerbung –den Lebenslauf. In diesen gehören folgende Punkte:
DEINE KONTAKTDATEN (INKL. TELEFON UND E-MAIL)
DEINE SCHULISCHE LAUFBAHN (VON DER GRUNDSCHULE
BIS ZUM ABSCHLUSS BZW. VORAUSSICHTLICHER ABSCHLUSS DER SCHULZEIT)
DEINE SPRACHKENNTNISSE
DEINE HOBBYS
SONSTIGE KENNTNISSE UND FÄHIGKEITEN (Z. B. EDV-KENNTNISSE, FÜHRERSCHEIN)
DEINE PRAKTIKUMS- UND BERUFSERFAHRUNG
Dein Lebenslauf sollte übersichtlich sein und eine DIN A4-Seite nicht überschreiten. Lege alles in Stichpunkten tabellarisch an. Achte dabei auf die richtige chronologische Reihenfolge (d. h. von der Vergangenheit bis heute).
In die Kopfzeile schreibst du das Wort „Lebenslauf“. Oben rechts kannst du (musst du nicht) ein Bewerbungsfoto platzieren. Dann folgen deine Kontaktdaten sowie dein chronologischer Werdegang. Zu guter Letzt schließt du dein Schreiben mit Datum und Unterschrift ab.

Genau wie beim Anschreiben findest du im Netz garantiert jede Menge Vorlagen, die dir bei der Gestaltung deines Lebenslaufs weiterhelfen können. Auch hier gilt wieder: nicht kopieren – sondern inspirieren.
Apropos: Wenn Du denkst, dass du Kenntnisse oder Fähigkeiten besitzt, die besonders hervorgehoben werden sollen, kannst du diese auf einer sogenannten „Dritten Seite“ anlegen. Es empfiehlt sich aber nur dann, wenn du das Gefühl hast, deine außergewöhnlichen Talente im Anschreiben und Lebenslauf nicht ausreichend zum Ausdruck gebracht zu haben. Also Vorsicht vor Wiederholungen mit Langeweilefaktor! Wenn du unsicher bist, lass die „dritte Seite“ einfach weg – und gut ist.










DAS BEWERBUNGSFOTO – GIB DEINEM SCHREIBEN EIN GESICHT
Eins vorweg: Bewerbungsfotos sind heute nicht mehr zwingend notwendig – du kannst also deinen Lebenslauf anonymisieren. Trotzdem steigerst du deine Chancen, wenn du deiner Bewerbung ein Foto anhängst. Wichtg ist vor allem, dass dein Foto professionell wirkt. Schnappschüsse oder Selfies gehen gar nicht. Du willst doch einen guten Eindruck machen. Dazu solltest du auf Folgendes achten:
LASSE DEIN FOTO AM BESTEN IN EINEM FOTOSTUDIO ANFERTIGEN
VERWENDE EINE PORTRÄTAUFNAHME (STANDARDFORMAT 4,6 X 6 CM)
SEI ORDENTLICH ANGEZOGEN (BLUSE/BLAZER BZW. ANZUG EVTL. KRAWATTE JE NACH BRANCHE)
SCHAUE FREUNDLICH, KOMPETENT UND SELBSTBEWUSST
Übrigens: Wenn Du dein Foto nicht auf den Lebenslauf kleben möchtest, kannst du alternativ auch ein Deckblatt anlegen. Hier sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Du hast dann mehr Gestaltungsmöglichkeiten und kannst beispielsweise dein Bewerbungsfoto auch mal im Querformat präsentieren. Das funktioniert besonders gut mit digitalem Bildmaterial Achte hierbei auf eine gute Druckqualität


ANLAGEN – DEINE BISHERIGEN QUALIFIKATIONEN

Puh, Anschreiben und Lebenslauf sind geschafft –und auch du ein bisschen. Jetzt wirds leichter. Für deine Anlagen benötigst du lediglich einen Scanner oder einen Fotokopierer. Denn jetzt heißt es, deine letzten maximal drei Schulzeugnisse zusammenzutragen und diese als Kopie (bitte nicht das Original) zu deinen Bewerbungsunterlagen beizulegen. Des Weiteren kannst du –wenn vorhanden –Empfehlungen, Zertifikate, Gesundheitszeugnisse oder Bescheinigungen über Ehrenämter mit dazupacken.
Oje! Jetzt denkst du bestimmt „Mit diesem schlechten Zeugnis soll ich mich bewerben?“ Entspann dich mal – das Wichtigste ist, dass du einen Abschluss in der Tasche hast. Klar gibt es Unternehmen, die besonderen Wert auf Noten legen. Du darfst allerdings nicht vergessen, dass in vielen Firmen einfach Azubimangel herrscht – und du somit eventuell auch mit schlechteren Noten eine gute Chance hast. Überzeuge einfach mit einer guten handfesten Bewerbung – und du kannst nur gewinnen.




UNTERLAGEN –SO BAUST DU DEINE BEWERBUNG RICHTIG AUF
Du bist jetzt wirklich schon einen guten Schritt weiter – Gratulation! Fassen wir also zusammen: Damit deine Bewerbung (egal ob digital oder per Post) vollständig und lückenlos auf dem Schreibtisch deiner zukünftigen Personalabteilung landet, sollte sie aus folgenden Bestandteilen in folgender Reihenfolge aufgebaut sein:
DECKBLATT (OPTIONAL)
ANSCHREIBEN
LEBENSLAUF
DRITTE SEITE/MOTIVATIONSSCHREIBEN (OPTIONAL)
ZEUGNISSE
ZERTIFIKATE
SONSTIGE ANLAGEN

alleschecken

Prima! Wir hoffen, du hast an alles gedacht, denn gerade eine unvollständige oder unsortierte Blättersammlung macht in den Personalabteilungen keinen guten Eindruck. Und noch etwas: Das Thema Rechtschreibung muss hier eine besondere Erwähnung finden. Denn es gibt nichts Abtörnenderes für Personalabteilungen als eine Bewerbung mit etlichen Fehlern. Daher lies vorher noch einmal alles gründlich durch und lass auch deine Eltern, Geschwister und Freunde drüberschauen. Mehr Augen sehen einfach mehr!
Das OnlineStellenportal für Karrierestarter!
Warum nicht bequem von der Couch aus zum passenden Ausbildungsplatz surfen? Auf www.jobevolution.de , dem Online-Stellenportal für Karrierestarter*innen, finden alle Jobsuchenden garantiert einen Praktikums-, Ausbildungs- oder dualen Studienplatz. Vergiss umständliche Registrierungsorgien – lade ganz easy dein Anschreiben und Lebenslauf hoch, drücke auf Senden und zack! – schon landet deine Bewerbung im Posteingang deiner potenziell zukünftigen Arbeitsstelle. Um die Chancen zu erhöhen, schicke einfach gleich mehrere Ausschreibungen raus.
Riesige Auswahl an Karrieremöglichkeiten!
Nach der Schule wird es spannend: vom Schulkind zum selbstbewussten Erwachsenen, der sich beruflich verwirklicht und seine Talente einsetzt. Egal, ob eine Ausbildung in Hamburg, ein Praktikum in Berlin oder ein duales Studium in Köln, unter www.jobevolution.de wird jeder fündig. Derzeit befinden sich knapp 56.000 offene Praktikums-, Ausbildungs- und duale Studienplätze bundesweit auf dem Stellenportal. Schau mal vorbei!



Neben vielen Jobangeboten findest du hier Berufsvideos, Messetermine, unzählige Berufsporträts uvm. www.jobevolution.de



Was soll ich bloß werden?
Schüler*innen und Schulabgänger stehen zu Beginn vor der Qual der Berufswahl. Wo soll es hingehen? Welcher Beruf passt zu mir? Perfekt für den Anfang: das Praktikum
Jobevolution hat einen großen Pool an Praktikumsangeboten, auf die man sich mit nur wenigen Klicks bewerben kann.

Wer bildet mich aus?
Wer ein Praktikum gemacht hat, der weiß, wohin die Reise gehen soll. Jetzt heißt es, einen geeigneten Ausbildungsbetrieb finden und sich im gewünschten Berufsfeld qualifizieren. Jobevolution bietet mit rund 53.700 Ausbildungsplätzen in allen Branchen eine der größten Plattformen für Ausbildungsbewerbungen in Deutschland.
Wo kann ich dual studieren?
Duale Studiengänge verbinden Ausbildung und Studium zu einem vierjährigen Bildungsgang. Mit jobevolution kannst du dich direkt auf mehr als 300 spannende Studienplätze bewerben.

Egal, ob du Jobs durch Praktika erproben, dich zur Fachkraft ausbilden oder zur Führungskraft qualifizieren willst: Check www.jobevolution.de und bewirb dich mit nur wenigen Klicks auf spannende Jobs. Kein aufwendiges Registrieren oder stundenlanges Suchen nach Kontaktpersonen und Bewerbungsmodalitäten. Einfach Stelle suchen, Lebenslauf hochladen und Bewerbung abschicken. Und so einfach geht's:
Wähle zwischen Praktikum, Ausbildung oder dualem Studium und gib dann deinen Lieblingsberuf sowie deine Wunschregion ein. Über die erweiterte Suche kannst du die Auswahl verfeinern. Jetzt bekommst du einen Überblick und kannst auf ein passendes Stellenangebot klicken. Hier erfährst du alles über das ausgewählte Angebot. Und, was Passendes dabei? Na dann nicht lange warten und sofort aktiv werden: Bewerbungsunterlagen hochladen, absenden – und fertig!
Ausbildung mit System. Karriere mit Perspektive.
Als Teil der ALDI Nord Unternehmensgruppe gestalten wir Logistik auf höchstem Niveau.
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SPEDITION MICKELEIT GMBH & CO. KG
Wie bilden in folgenden Berufen (m/w/d) aus:
Kaufmann-/frau für Spedition und Logistikdienstleistung
Fachkraft für Lagerlogistik
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Spedition Mickeleit GmbH & Co. KG
Alte Landstr. 10 | 45329 Essen
Tel.: +49 201 899 36 -251
Mail: katharina.pohl@spedition-mickeleit.de


Ausbildung mit Zukunft
Das lernst du WIR SUCHEN
Du willst nicht nur zuschauen, sondern mit anpacken? Technik begeistert dich? Dann starte deine Zukunft bei uns.
Getriebemotoren montieren, Bauteile präzise prüfen und Antriebslösungen fertigen, die Maschinen weltweit antreiben.


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Unsere Ausbildungsberufe
Industriemechaniker (m/w/d)
Fertigungsmechaniker (m/w/d)
Was du mitbringen solltest
Lust auf Technik und Mechanik
Spaß an handwerklicher Arbeit
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Autohaus Kruft GmbH Werthfeldstraße 1, 46117 Oberhausen, ausbildung@bmw-kruft.de
IMPRESSUM
Herausgeber:
Patrick Schaab PR GmbH Luisenstraße 88 53721 Siegburg Tel.: 0 22 41/2 52 88-0 Fax: 0 22 41/2 52 88 99 info@azubiplaner.de www.azubiplaner.de
Verantwortlich für den Inhalt: Patrick Schaab

Auflage: 15.500 Exemplare
Titelbild: KI-generiert mit Adobe Firefly
Bildnachweise / Stockbilder: © Adobe Systems Software Ireland Ltd © Unsplash Inc. (dwayne-joe)
In dieser Publikation wurden Bilder ganz oder teilweise mithilfe von Künstlicher Intelligenz (Adobe Firefly sowie generative KI-Funktionen in Adobe Photoshop) erstellt oder bearbeitet.
Redaktion (Konzept, Layout, Texte):
Damian Noki, Dagmar Nyenhuis, Yvonne Jungmichel, Anna Iliewa, Stella Jungmichel
Medienberatung:
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Für die aufgeführten Kontaktadressen sowie die Verfügbarkeit von Praktikums- und Ausbildungsplätzen übernimmt die Patrick Schaab PR GmbH keine Gewähr. Informationen zur Verfügbarkeit erhältst du direkt bei den jeweiligen Unternehmen.
Übrigens: Unser Heft ist klimaneutral gedruckt!


DER ERSTE MEILENSTEIN IST GESCHAFFT. DIE BEWERBUNG VERLIEF ERFOLGREICH UND DIE EINLADUNG ZUM VORSTELLUNGSGESPRÄCH STEHT. SUPER! JETZT GILT ES, SICH GUT VORZUBEREITEN, DENN AUCH WER SELBSTBEWUSST UND POSITIV AUFTRITT, KANN SICH IM GESPRÄCH MIT DEN PERSONALERN DIE FINGER VERBRENNEN. FANGFRAGEN LAUERN, NERVOSITÄT BEHINDERT MANCHMAL DAS SELBSTVERTRAUEN UND AUCH BEI DER BESTEN VORBEREITUNG LÄSST EINEN DAS GEFÜHL NICHT LOS, DASS MAN IN DES MESSERS SCHNEIDE LÄUFT. DIE FRAGEN IM VORSTELLUNGSGESPRÄCH SIND MANCHMAL WIRKLICH TRICKY. WIR ERKLÄREN DIR, WORAUF ES ANKOMMT, WAS PERSONALABTEILUNGEN DAMIT BEZWECKEN UND WIE DU AM BESTEN DARAUF REAGIEREN KANNST.


Was man von dir wissen will ...
Mach dir klar, dass du bereits mit deinen Zeugnissen, Referenzen und Zertifikaten von deinen fachlichen Leistungen überzeugt hast. Jetzt geht es darum, dich als Person und als potenzielles Teammitglied sowie deine Ziele und deine Motivation kennenzulernen. Um dich besser einschätzen zu können, haben sich bestimmte Gesprächstechniken etabliert. Deshalb stellen dir Führungskräfte eine Reihe von interessanten bis hin zu bizarren Fragen. Doch auch du kannst die Gelegenheit nutzen und Fragen stellen, um das Unternehmen sowie das Team kennenzulernen. Wir stellen dir hier ein paar der häufigsten Fragen der Personalabteilungen vor, die dich dazu inspirieren sollen, deine eigenen Antworten zu entwickeln. Diese sollten jeweils auf dich, deine Situation und das Unternehmen zugeschnitten sein. Beachte unbedingt, dass du bei deinen Antworten immer authentisch bleibst, denn nur so kommst du einmalig, glaubwürdig und sympathisch rüber. „Erzählen Sie doch mal ein wenig über sich!“ Hier geht es darum, sich kurz (!) selbst zu präsentieren. Ziehe ein paar Highlights aus deinem Ausbildungs- und Berufsleben, auf die du stolz bist, und stelle jeweils einen Bezug zur angestrebten Stelle her. Orientiere dich dabei an diesen Aspekten: Wer bist du, was kannst du und was möchtest du. Übe diese kurze Präsentation vor einem Spiegel und stoppe die Zeit. Drei bis fünf Minuten sind völlig ausreichend.
„Welche Stärken und Schwächen kennzeichnen Sie?“
Cool bleiben. Fange mit den Stärken an und verwandele deine Schwächen ebenso in Stärken. Das arbeitgebende Unternehmen will sehen, ob du zum Job bzw. ins Team passt. Wenn Organisationstalent gefragt ist, dann ist das eine deiner Stärken. Führe dazu unbedingt Beispiele an, bei denen du dies bewiesen hast. Denke daran: Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit oder Pünktlichkeit sind selbstverständliche Dinge! Die Frage nach den Schwächen soll zeigen, ob du dich ehrlich selbst einschätzen kannst. Wenn du dies in deiner Antwort – gepaart mit dem Vorsatz, daran zu arbeiten – formulierst, dann punktest du mit Sympathie und Glaubwürdigkeit.


„Warum sind Sie der/die Richtige für die Stelle?“
Von dieser Frage brauchst du dich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Antworte hier mit dem Mehrwert, den das Unternehmen durch deine Mitarbeit erfahren wird. Beziehe dich dabei auf deine Kenntnisse und Fähigkeiten.
„Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?“
Ein Betrieb ist daran interessiert, Mitarbeitende möglichst langfristig zu behalten. Daher wollen sie herausfinden, ob du eher sprunghaft bist und dich treiben lässt oder ein Mensch bist, der einen Plan hat und sich im Betrieb entwickeln möchte. Daher brauchst du keine ausführliche Antwort zu geben, sondern nur deine Motivation darzulegen und deine Entwicklungsperspektiven anzugeben, die du dir in diesem Unternehmen erhoffst.
Antworten auf die beliebtesten Fangfragen
Es gibt eine Reihe von Fangfragen, mit denen Firmen gern hinter die Fassade der Kandidierenden schauen möchten. Beispiele dafür sind: Wenn Sie im Lotto gewinnen würden, was würden Sie tun? Erzählen Sie uns etwas über unser Unternehmen! Wie geht es Ihnen heute? Welches eine Wort beschreibt sie am treffendsten? Auf diese Fragen sind die Bewerber*innen häufig nicht vorbereitet. Daher gilt auch hier als erstes: Cool bleiben. Lass dir für die Antwort Zeit. Halte dich kurz, spontan, sei dabei ehrlich und authentisch.
Die Frage danach, ob du noch Fragen hast
Auch wenn dir gerade nichts einfällt: Antworte unbedingt mit einem „Ja!“. Alles andere zeugt von keinem Interesse oder davon, dass du unvorbereitet zum Gespräch gekom men bist. Fragen zum Unternehmen, die nicht beantwortet wurden und zu den eigenen Entwicklungsmöglichkeiten im Betrieb beitragen, bieten sich hierfür besonders gut an. Wir drücken dir die Daumen!



Wusstest du, dass über die Hälfte aller Deutschen am Arbeitsplatz Freizeitkleidung trägt? Dabei spielt die Kleidung für den beruflichen Erfolg eine große Rolle. Wenn du dich einmal in den Managementebenen umschaust, dann wirst du kaum Führungskräfte in Jeans und T-Shirt finden. Warum uns gut gekleidete Menschen seriös und kompetent vorkommen und wie du deine Karriere damit ankurbeln kannst, verraten wir dir hier.

Ob Meeting, Geschäftsessen oder normaler Arbeitstag, sobald du angemessen gekleidet erscheinst, hinterlässt du einen ersten und vor allem bleibenden Eindruck. Mit der richtigen Kleidung wirkst du seriös, zuverlässig, professionell und erfahren. Das Tragen „erfolgreicher“ Kleidung hat gleich noch einen doppelten Effekt. Sobald du in sie hineinschlüpfst, verhältst du dich auch entsprechend. Du wirst dich anders bewegen, anders auf dem Stuhl sitzen, anders sprechen und gestikulieren. Du ziehst den Erfolg quasi buchstäblich an. Doch woraus besteht die richtige, erfolgreiche Kleidung? Dazu haben wir für dich diese Tipps zusammengefasst.
Neonorange und Tarnfarben mögen hip oder cool sein, haben aber auf der Karriereleiter nichts zu suchen. Sogenannte „kompetente“ Farben sind hingegen Schwarz, Dunkelblau, Grau oder Weiß und Beige. Auch wenn dir das etwas farblos erscheint, du wirst dich schnell daran gewöhnen und nach Arbeitsschluss kannst du immer noch deinen Jogginganzug überstreifen. Setzte Farbakzente lieber nur vorsichtig mit einem Halstuch oder einer Krawatte. Verzichte auch auf zu auffällige Muster. Wenn du mehr Individualität möchtest, dann wähle lieber interessante Schnitte.
Lass deine Sneakers zuhause, wenn du erfolgreich werden willst. Herren wählen Business-Schuhe, und zwar schwarze oder braune. Damen tragen immer geschlossenes Schuhwerk mit einem nicht zu hohen Absatz.

Schuhe werden subtil wahrgenommen, verraten aber eine Menge über die jeweiligen Personen. Achte mal darauf, wenn du durch die Stadt gehst.
Das Tragen edlen Zwirns verlangt von dir natürlich auch ab, dass du ihn konsequent durchziehst. Mit aufgeknöpften Hemden oder aufgelockerten Krawatten ruinierst du deinen Look und erweckst nur den Eindruck, dass du diesem Niveau nicht gewachsen bist.
Trage die richtige Länge!
Ärmel, Hosenbeine und Röcke bzw. Kleider müssen die richtige Länge haben. Alles andere wirkt unprofessionell und albern. Der Rocksaum berührt nur das obere Ende der Kniescheibe. Der Ärmel berührt am hängenden Arm nur die Daumenwurzel. Lass deine Kleidung entsprechend von einem Schneider ändern. Wenn du diese Erfolgsgeheimnisse befolgst, dann bist du schon einen Schritt in Richtung der oberen Zehntausend.


Der Versand, die Annahme, Weiterleitung und Lagerung von Waren liegen in deinen Händen. Du lernst, Logistikabläufe zu planen und zu steuern. So sorgst du dafür, dass alles reibungslos läuft – egal, wo auf der Welt.
Wir suchen neue Auszubildende (m/w/d) als
■ Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung
■ Fachkräfte für Lagerlogistik
Jetzt bewerben! → jobs.kuehne-nagel.com


Egal ob Ausbildungssuche, Schulabschluss oder Studienabbruch!



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Moment mal, heißt das nicht auch, dass du eine eigene Wohnung beziehen könntest und Schluss mit „Hotel Mama“ ist? Dazu solltest du allerdings einige Dinge abwägen. Wir verraten dir hier, welche Möglichkeiten du hast und wie du an deine eigene Bude kommst …

Bevor du dich in den Immobiliendschungel begibst, solltest du darüber nachdenken, vielleicht in eine Wohngemeinschaft zu ziehen. In einer WG zu wohnen, bietet dir viele Vorteile: Man teilt sich Miete und Nebenkosten, kann zusammen kochen und spart Geld. Außerdem ist man nie allein und lernt schnell neue Leute kennen.
Wichtig ist, dass du dir deine Mitbewohner gut aussuchst. Auch wenn jeder sein eigenes Zimmer hat, können unterschiedliche Vorstellungen von Ordnung, Sauberkeit oder Lautstärke schnell Stress verursachen. Ein vorheriges Kennenlernen ist daher Pflicht. Vielleicht kennst du ja schon jemanden, der ebenfalls ausziehen möchte? Perfekt – dann weißt du direkt, woran du bist. WG-Angebote findest du auf vielen Portalen im Internet. Hier lohnt es sich, schnell zu reagieren, denn günstige Zimmer sind heiß begehrt.

Möchtest du lieber deine Ruhe haben und dich voll auf deine Ausbildung konzentrieren? Dann such dir eine kleine Single-Wohnung. Dafür gibt es zahlreiche Immobilienbörsen im Netz. Viele Vermieter stellen ihre Angebote mittlerweile direkt online ein – Maklergebühren fallen dank des „Bestellerprinzips“ heute in der Regel nicht mehr für Mieter an. Achte bei der Suche besonders auf die Gesamtkosten. Häufig ist nur die Kaltmiete angegeben. Nebenkosten wie Wasser, Hausverwaltung, Heizung oder Müll kommen zusätzlich dazu. Ebenfalls extra einplanen musst du Strom, Internet und eventuell GEZ-Gebühren. Rechne dir dein Budget vorher genau aus, damit du am Ende nicht überrascht wirst. Bevor du den Mietvertrag unterschreibst, lies ihn gründlich durch. Prüfe Kündigungsfristen, Regelungen zu Schönheitsreparaturen und ob Staffelmieten oder Indexmieten vereinbart sind.




Hast du eine passende Wohnung gefunden, brauchst du natürlich einen Plan, wie du die Miete bezahlst. In den meisten Fällen wird zusätzlich eine Kaution fällig – oft bis zu drei Kaltmieten. Sie dient dazu, mögliche Schäden abzudecken und wird dir beim Auszug zurückgezahlt, wenn alles in Ordnung ist.
Da die Ausbildungsvergütung dafür meist nicht ausreicht, kannst du deine Eltern um Unterstützung bitten oder eine moderne Mietkautionsversicherung nutzen. Alternativ können deine Eltern auch eine Bürgschaft übernehmen, wodurch du die Kaution nicht direkt zahlen musst. Solche Lösungen sind inzwischen weit verbreitet und werden von vielen Vermietern akzeptiert.
Vergiss zudem nicht, auch die ersten Anschaffungen und laufenden Haushaltskosten einzuplanen, damit du finanziell gut in deinem neuen Zuhause ankommst.

Wusstest du, dass viele Wohnungsbaugesellschaften spezielle Azubi Wohnungen anbieten?
Mit einem gültigen Ausbildungsvertrag und je nach Anbieter einem Alter zwischen etwa 16 und 27 Jahren kannst du dort deutlich günstiger wohnen.Die Mietnachlässe sind unterschiedlich,liegen aber meist spürbar unter den normalen Mieten. Genial, oder?


Als Azubi hast du mehrere Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung zu bekommen. Wenn du nicht mehr zu Hause wohnst, müssen deine Eltern dir das Kindergeld auszahlen. Zusätzlich kannst du Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beantragen. Die Einkommens- und Wohnkostenregelungen wurden in den letzten Jahren angepasst und sind für viele Azubis deutlich günstiger geworden.
Wird dein BAB-Antrag abgelehnt oder besteht kein Anspruch, kannst du dich bei der Wohngeldstelle melden. Durch das „Wohngeld Plus“ profitieren deutlich mehr junge Menschen von staatlicher Miethilfe. Ein Antrag lohnt sich also in jedem Fall, wenn BAB nicht greift.
Machst du eine schulische Ausbildung, bei der du keine Vergütung erhältst, können deine Eltern verpflichtet sein, dich finanziell zu unterstützen. Falls das nicht möglich ist, kannst du BAföG beantragen. Auch hier wurden Sätze und Freibeträge zuletzt erhöht.
Und schließlich bleibt dir auch noch die Option, einen Nebenjob anzunehmen. Du kannst im Rahmen eines Minijobs bis zur jeweils geltenden Verdienstgrenze dazuverdienen, ohne dass dir deshalb das BAB gekürzt wird.
Wohnung gefunden? Mietvertrag in Sack und Tüten? Prima! Dann geht es ab in dein neues Zuhause. Ein Umzug erfordert etwas Planung. Lass dir von Eltern und Freunden helfen, so macht das Ganze gleich noch viel mehr Spaß. Du wirst sicher nicht so viel Geld haben, dir komplett neue Möbel kaufen zu können. Einige wirst du aus deinem bisherigen Heim mitnehmen. Es gibt aber auch Secondhandläden für Möbel –einfach mal im Netz googlen. Schau dich dabei auch gleich nach Möbelbörsen um. Viele Leute bieten allerlei preiswerte Haushaltsgeräte, Möbel und nützliche Dinge an. So kannst du bares Geld sparen. Plane rechtzeitig, Internet und Strom anschließen zu lassen, sonst sitzt du im Dunkeln und bist nicht erreichbar.
Übrigens: Du kannst dir mit einem Nachsendeauftrag bei der Post sogar deine Briefe in deinen neuen Briefkasten nachschicken lassen, bis alle wichtigen Stellen deine neue Adresse haben.




In den Ferien arbeiten? Klingt erstmal stressig, kann aber echt fresh und erfüllend sein – schließlich soll Arbeit auch Spaß machen! Bei einem Praktikum findest du heraus, ob dein Traumberuf wirklich etwas für dich ist, entdeckst neue Fähigkeiten, bist richtig nützlich und sammelst dazu noch coole Qualifikationen für deinen Lebenslauf. Wenn du dich später mal für eine Ausbildung bewirbst, bist du mit Arbeitserfahrung direkt interessanter! Und wer weiß, vielleicht lernst du im Praktikum auch Leute kennen, die dir später mal weiterhelfen können. Und nach Feierabend? Freibad oder Kino hast du dir dann sowas von verdient!
Für ein erfolgreiches Praktikum sind folgende Punkte entscheidend:
Welche Stärken habe ich und wo kann ich sie einsetzen oder weiterentwickeln?
Bringt mich das Praktikum meinem Berufswunsch näher?
In welchem Unternehmen will ich arbeiten?
Baut das Praktikum meine Fähigkeiten aus?
Wann habe ich Zeit für ein Praktikum?

Wann muss ich mich bewerben und fehlen mir Infos für die Bewerbung?
Muss mein Praktikum bestimmte Formalien für Schule oder spätere Ausbildung erfüllen?
Gibt es Praktikumsberichte, die mir weiterhelfen?
Wenn ich bereits Praktika absolviert habe, bringt ein weiteres vertiefende Erfahrungen?




Ein Praktikum ist perfekt, um einen ersten Ein blick in die Arbeitswelt zu bekommen. Abhängig von deinem Alter, deiner schulischen Vorbildung und deinen Zielen gibt es verschiedene Varianten.
Alle Praktika wollen die Teilnehmer*innen an das spätere Arbeitsleben heranführen. Dabei sollen sie erleben, was ihnen in der Schule erlerntes Wissen im Beruf wert ist, sie müssen mit der erwachsenen Kollegschaft zusammenarbeiten und in Teams ihren Platz finden.



Im berufsorientierenden Schülerpraktikum werden Schüler*innen für zwei bis drei Wochen vom Unterricht freigestellt, um in dieser Zeit in Betrieben erste Erfahrungen zu sammeln. In der Regel werden diese Praktika von den Schulen organisiert, wobei sie versuchen, auf die Wünsche der Schüler einzugehen. Immer kann das allerdings nicht gelingen. Diese Praktika werden im Unterricht vorbereitet und dort auch ausgewertet.
Das freiwillige Praktikum ist eine Möglichkeit, weitere Kenntnisse in einem möglichen zukünftigen Berufsfeld zu sammeln. Hier entscheidet dein Engagement, wie groß der Nutzen dieses Gastspiels in einem Unternehmen für dich ist. Viele Studierende nutzen ihre Semesterferien für Praktika, um berufliche Erfahrungen zu sammeln und den Lebenslauf aufzuwerten. Zudem gibt es etliche Betriebe, die ihre Ausbildungs- und Traineeplätze bevorzugt mit bewerbenden Personen besetzen, die sie vorher schon in der Praktikumszeit kennengelernt haben.
Das strukturierte Praktikum oder Fachpraktikum ist an manchen berufsbildenden Schulen obligatorisch. Hier werden Schüler*innen tage- oder wochenweise in ausgewählte Betriebe geschickt, um dort berufliche Praxis zu sammeln. Hierbei arbeiten Schule und Betrieb eng zusammen.
Viele Einrichtungen haben es sich zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schülern sowie anderen Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern bei der Berufswahl zu helfen. Dank Internet kann man schnell und bequem von zu Hause aus Berufstests machen. Mit wenigen Klicks findest du heraus, welche Berufe zu deinen ganz eigenen Stärken und Interessen passen.
Berufstest des Berufsinformationszentrums (BiZ)
Das BiZ ist die wohl bekannteste Adresse in Deutschland, wenn es um Berufsorientierung geht. Hier kann sich jeder rund um Bildung, Beruf und Stellenmarkt informieren und wird zum Berufseinstieg beraten. Auf der Website www.planet-beruf.de öffnet sich ein ganzes Universum an Berufsperspektiven. Von dort aus wird man auf den witzigen Online-Test www.check-u.de geleitet. Mit wenigen Klicks findest du passende Berufsfelder zu deinen Interessen.
Der Berufswahlpass
Auch der Berufswahlpass kitzelt deine Talente heraus und schlägt dir passende Berufe vor. Er bietet einen detaillierten Fahrplan über die verschiedenen Schritte zur Berufswahlentscheidung. Vielen Schülerinnen und Schülern hilft das Heft bei der Orientierung. Auch online kann man den Berufswahlpass auf www.berufswahlpass.de kostenlos herunterladen.
Job- und Bildungsmessen sowie Hilfe im Netz Immer wieder finden Job- und Bildungsmessen statt, auf denen sich Vertreter verschiedener Branchen und Berufsfelder vorstellen. Der Besuch einer solchen Messe verschafft einen Überblick und den direkten Kontakt zu Unternehmen. Termine in deiner Nähe gibt´s auf www.jobmessen.de. Zudem erhältst du auf der Internetseite www.einstieg.com weitere Termine zu Bildungsmessen ebenso wie Berufsberatung. Nach offenen Ausbildungs- und Praktikumsstellen kannst du auch im Online-Portal www.jobevolution.de stöbern. Weiterführende Infos rund um den Berufsstart gibt es natürlich auch bei www.azubiplaner.de

Nach dem Ende des Praktikums hast du Anspruch auf eine Praktikumsbescheinigung. Du kannst allerdings auch um ein Praktikumszeugnis bitten, in dem deine Aufgaben und vor allem deine Leistungen ausführlicher beschrieben und bewertet sind. Das macht sich bei späteren Bewerbungen besser.












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Bitte sende uns deine Bewerbung ausschließlich online zu. Unsere Ausbildungsstellen sowie weitere Informationen findest du unter www.tiemeyer.de/karriere. Wir freuen uns auf dich! Oliver Osmielak steht dir für Vorabinformationen unter der Telefonnummer 0234-91558-122 gerne zur Verfügung.











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