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bauMAGAZIN September 2023

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BAUMAGAZIN-ONLINE.DE | BAUMASCHINEN | BAUGERÄTE | BAUFAHRZEUGE ATLAS COPCO Für eine nachhaltige Zukunft Der mobile und batteriebetriebene Schraubenkompressor »B-Air« 9 September 2023 IM BLICKPUNKT LIEBHERR-TELFS »Das erklärte Ziel ist es, bis 2026 über 3 000 Maschinen pro Jahr zu fertigen« RÜCKBLICK MARKTÜBERSICHT HYDRAULISCHE SCHNELLWECHSLER Anbaugeräte sicher und schnell wechseln: 14 Herstellerlösungen im Überblick

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INHALT

. 9/23

8 | Editorial |

10 | Zum Titel – Atlas Copco | Mit seinem neuen batteriebetriebenen mobilen Schraubenkompressor »B-Air« hat Atlas Copco eine Lösung geschaffen, die einen wichtigen Schritt beim Übergang des globalen Industriemarkts in eine CO²-arme Zukunft darstellen soll.

12 | Namen und Neuigkeiten | Baubranche aktuell

1 GALABAU & KOMMUNALTECHNIK

28 | Kiesel | Wenn bei Gewerbebauprojekten die Raupenbagger ihre schweren Arbeiten abgeschlossen haben, schlägt die Stunde von vielseitig einsetzbaren Mobilbaggern wie dem ZX155W-7 von Hitachi.

30 | Volvo CE | Gemeinsam der Natur verpflichtet: Freizeitunternehmen SkiStar setzt auf E-Mobilität bereits auf der Baustelle

32 | Weycor | Im GaLaBau immer den richtigen Radlader zur Verfügung

33 | CNH | Mario Böse Erdbewegungen: Minibagger ganz groß im Erd- und GaLaBau

34 | HD Hyundai | Modernisiert: der Mobilbagger HW65A und das Raupenmodell HX65A

16 | Liebherr | Stahlkolosse am laufenden Band: Als Produktionsstandort für Baumaschinen mit hydrostatischem Antrieb ist das Liebherr-Werk in Telfs auf die Fertigung von Planier- und Laderaupen sowie Teleskoplader und Rohrleger spezialisiert. Geschäftsführer Alfred Weithaler zeigte gegenüber dem bauMAGAZIN auf, dass der Neubau, der künftig Platz für 16 200 Paletten sowie 41 000 Kleinteile bietet, »nur der Anfang« sei. »Das erklärte Ziel ist es, bis 2026 über 3 000 Maschinen pro Jahr zu fertigen und genau dann eine Maschine zu liefern, wenn sie bestellt wurde.«

22 | Kohler |

Zum 150-jährigen Firmenjubiläum hat Kohler seine »Demo Days« am Motorenhauptsitz im italienischen Reggio Emilia veranstaltet. Eine große Bandbreite seiner Ein-, Zwei-, Drei- und Vierzylindermotoren mit Benzin-, Diesel- sowie Hybridantrieb war dabei nicht nur in Maschinen und Geräten verbaut zu sehen, sondern konnte auch praxisnah getestet werden.

36 | Komatsu | Vollelektrischer Minibagger PC33E-6 läutet Paradigmenwechsel ein

38 | Ennens | Bereit, wenn es mal eng wird: die Minibagger Hitachi ZX19 und Volvo EC18E

39 | MultiOne | Multifunktionslader 8.5 ist »die mit Abstand stärkste Maschine«

40 | Schäffer | Teleradlader 24e T mit E-Antrieb und neuer Batteriegeneration

42 | Tobroco-Giant | Dreifacher Neuzugang bei knickgelenkten G2700-Teleskop-Radladern

44 | Wacker Neuson | Innerstädtische Baustelle komplett ohne Abgasemissionen

46 | Henle | Unkonventionell denken, geradlinig handeln – und nie vergessen, woher man kommt: Diesen Grundsatz hat Henle, Spezialist für Baumaschinentechnik, mit einer gehörigen Portion an Herzblut in den firmeneigenen Boden gerammt. Das Thema »Nachhaltigkeit« ist hier keine inhaltlose Floskel.

SEPTEMBER 2023 4
28 42 44
IM BLICKPUNKT
VOR ORT
40

52 | Kuhn | Komatsu PW 158-11: Vorgesehen für 1 000 Betriebsstunden jährlich

54 | Hunklinger | Pflastersteine mit dem Pflastergreif P12-3 jederzeit sicher im Griff

55 | Beton2Go | Frischbeton und Baustoffe auf Knopfdruck

56 | Makita | Akku-Freischneider mit einstellbarer Drehrichtung

57 | Wiedenmann | Lösungen zur Rasenpflege 2.0

58 | Schreiber | IBC-Hochdruck-Systeme für ein Bewässern und Reinigen to go

58 | Eggersmann | Neue Kettenversion der Trommelsiebmaschine Terra Select T 60

60 | Husqvarna Construction | Buckelpisten auf kommunalen Radwegen beseitigen

60 | Stihl | Online-Beratungstool für eine bedarfsgerechte Akku-Geräteflotte

62 | Vögele | Straßenfertiger für kleinflächige Baumaßnahmen auf engstem Raum

66 | Holp | Biketrails mit RotoTop am CAT 302 CR naturschonender bauen

67 | MB Crusher | Brecherlöffel MB-L120 bereitet Bauschutt lokal auf

MARKT ÜBERSICHT

68 | Schnellwechsler

Der Schnellwechsler ist hierzulande für Bagger geradezu unabdingbar geworden. Wir zeigen die Bandbreite an hydraulischen und vollhydraulischen Modellen von insgesamt 14 Herstellern für Trägergeräte bis 12 t im Rahmen einer Übersicht auf.

78 | Bucher Municipal | Emissionsfrei arbeiten durch elektrifizierte Kommunaltechnik

80 | Kärcher | Maßnahmen und Technologien zur Reinigung von Außenflächen

81 | MTS | DinoCity: der kompakte Saugbagger für beengte Baustellen 63

63 | FAE | Neue Straßenfräsen

RPL/SSL/DT für Kompaktlader

64 | Hamm | Kompakte Tandemwalzen und Walzenzüge jetzt auch vollelektrisch

54 32 34
2023 Hersteller CanginiCseri EmtecEngconHenle 100HC08-2V eQ45-5 Einsatz(t) 7,5 Gewicht (ohne 90 Kupplungen k.A. Traglastmomente (Nm) Bauhöhe Aufnahmewelle Hydraulikdruck (bar) 350 Entriegelungsdruck Verriegelungsdruck(bar) k.A. Sicherheitsmerkmale »Safe Frontanzeige,optische Klauensicherung, Druckhalteventile, Federspeicher optische heitserkennung, integrierte Elektronische Rückschlagventil, außerhalb QCprotect Anzeigestifte, MARKT ÜBERSICHT MLock 100 eQ45-5 Engcon
81

82 | Wilmers | Die Wilmers Kommunaltechnik GmbH zeichnet ein klares Wertesystem aus. Geschäftsführer

Maximilian Wilmers erläutert, was den Betrieb erfolgreich gemacht hat und wie wichtig das Anwender-Feedback ist.

84 | Matev | Neuheiten für Grünflächenpflege, Schmutzbeseitigung und Winterdienst

85 | Mekatronics | Kamera für mehr Sicherheit beim Rangieren

86 | Bema | Neue radangetriebene Kehrmaschinen

87 | Dynaset | Unkrautbekämpfung auf Wasserbasis

88 | Agria-Werke | Neuheiten in der ferngesteuerten Mähtechnik

89 | Sennebogen | Winterdienstfahrzeugeeffizient beladen

90 | Bott | Nutzfahrzeuge als mobile Werkstatt für die Baustelle

92 | Bredenoord | Stromerzeugung mit Powermanagement

93 | Sonlux | Flutlicht auf der Baustelle

94 | ConnectingCase | Mobiles Internet aus dem Koffer

96 | Com-Tec | Mit dem »Powertwister« einfach abtrommeln

98 | Blömen Vus – ISG | Schutz vor Diebstahl und Vandalismus innerhalb von 24 h

119 | Kässbohrer | Auf der Messe die Kundenbedürfnisse im Fokus

120 | ES-GE | Matthäi-Gruppe erweitert Fuhrpark um zwei neue Satteltieflader

121 | Unsinn | Neuer Dreiseitenkipper UDK als besonderes Highlight in Karlsruhe

122 | DAF | Produktportfolio für die Baubranche erweitert

124 | Ford Trucks | Erstes F-Max-Modell mit Brennstoffzellenantrieb geplant

124 | Pneuhage | Am Messestand dabei: der neue Aufliegerreifen WTR2 von Westlake

126 | Iveco | Bereit mit über 40 Messeexponaten für vielfältige On- und Offroad-Einsätze

127 | Kempf| Expertise im Fahrzeugbau in Karlsruhe unter Beweis stellen

128 | Bott | Beispiele für den Innenausbau von Großraumtransportern am Messestand

99 | Steinexpo | Mit insgesamt 61 700 Fachbesuchern konnte die Steinbruch-Demonstrationsmesse ein sattes Plus von 15 % gegenüber 2017 und damit einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Der aktuellen Marktsituation bescheinigt man »Probleme – aber keine Krise«.

128 | Webfleet | Elektrischer Transporter stellt neuen Guinness World Record auf

130 | Addsecure | Innovative Lösungen werden gleich auf drei Messen vorgestellt

SEPTEMBER 2023 6 2 BAU- UND NUTZFAHRZEUGE 116 | Schwarzmüller | Passende Fahrzeuge für harte Einsätze auf der Nufam dabei 118 | Goldhofer | Herausfordernder Schwerlasttransport in Mexiko . RUBRIKEN 131 | Aktuelles | 134 | Impressum | 135 | Redaktionsverzeichnis A – Z | 137 | Der bauMAGAZIN-Marktplatz | VOR ORT
INTERVIEW
94 84 86 78

Hochkonjunktur für Zahlen-Jongleure: Die Halbjahresbilanz der Bauwirtschaft zeigt, dass fast 51 000 Baugenehmigungen für Wohnungen gegenüber dem Vorjahr fehlen – ein Rückgang von 27 %. »Wir brauchen dringend Wachstumsimpulse für den Wirtschaftsstandort Deutschland«, so Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer beim Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). Und genau die möchte Bundeskanzler Olaf Scholz mit seinem kürzlich im Bundestag verkündeten »Deutschland-Pakt« auch prompt liefern: Gefordert sei ein politischer Zusammenhalt, um das Land zu modernisieren und wirtschaftlich auf Kurs zu bringen. Unter anderem sollen Planungs- und Genehmigungsverfahren digitalisiert und der Wohnungsbau vereinfacht werden.

Ist es nur Zufall, oder erleben wir jetzt tatsächlich das vielbeschworene »Deutschland-Tempo«? In jedem Fall hat die Diskussion über die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft mit der kürzlich abgehaltenen Generaldebatte im Bundestag gehörig Fahrt aufgenommen. »Zu viel ist in den vergangenen Jahren auf die lange Bank geschoben worden«, kritisierte der Bundeskanzler, der in diesem Zusammenhang auch davon sprach, dass die Bürger den Stillstand der vergangenen Jahre leid seien. »Und ich bin es auch. Wir brauchen eine nationale Kraftanstrengung. Also lassen Sie uns unsere Kräfte bündeln«, so Scholz.

Sein Angebot richte sich an die 16 Regierungschefs der Länder sowie an die Landräte und Bürgermeister in der ganzen Republik. Um Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, sollten Bund und Länder ein umfassendes Paket an Maßnahmen erarbeiten und noch in diesem Jahr auf den Weg bringen. Energieversorgung solle sauber, sicher und bezahlbar werden. Zudem möchte der Kanzler das Planungs- und Genehmigungsverfahren digi-

talisieren und den Wohnungsbau beschleunigen. Fakt ist außerdem: Erst kürzlich hat das Bundeskabinett das Wachstumschancengesetz auf den Weg gebracht, was die Branche grundsätzlich zu begrüßen weiß – wohlwissend, dass das aber »ein erster Schritt« sei, dem nun weitere folgen müssen. »Die damit beschlossene degressive Afa von 6 % für den Mietwohnungsbau ist ein erster guter Schritt. Positiv ist, dass sie bereits ab dem EH-55-Standard gilt und für genehmigte Projekte bereits ab dem 1. Oktober greift. Damit ist die Attentismusphase gegenüber dem ersten Entwurf deutlich verkürzt worden«, kommentierte Felix Pakleppa.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass auf starke Worte nun auch starke Taten folgen müssen, wie die Baumaschinenbranche gegenüber dem bauMAGAZIN im Rahmen der Steinexpo klarstellte. Ab Seite 99 erfahren Sie, wie die Aussteller der Steinbruch-Messe die aktuelle Situation beurteilen und welche Neuentwicklungen wichtige Impulse für die Branche geben sollen. Spürbar, so die landläufige Meinung, sei in erster Linie das »Aufziehen dunklerer Wolken«, weshalb ein »politischer Regenschirm« unumgänglich scheint. Gleichzeitig mahnt die Branche aber auch dazu, keine Panikmache zu betreiben: »Wir haben ohne jeden Zweifel Probleme – aber keine Krise.«

In diesem Sinne, bleiben Sie optimistisch! Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre.

SEPTEMBER 2023 8 9/23 EDITORIAL
»Die Bürger sind den Stillstand leid. Und ich bin es auch.«
Bundeskanzler Olaf Scholz
»Eine nationale Kraftanstrengung, um die Wirtschaft auf Kurs zu bringen«
PETRA REGER
SEPTEMBER 2023 9 20 Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit. Vielen Dank! Toni Kiesel Geschäftsführender Gesellschafter, Kiesel GmbH Takaharu Ikeda Präsident, Hitachi Construction Machinery Europe (HCME) * Dies ist ein unverbindliches Angebot der AFL Mobilien Leasing GmbH in Kooperation mit der Kiesel Group. Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen AFL Mobilien Leasing GmbH sowie diejenigen der Kiesel Group. Voraussetzung: positive Bonitätsprüfung des Kreditnehmers. Vorbehaltlich Zwischenverkauf, Irrtümer und Druckfehler. Abbildungen können Sonderausstattungen enthalten, die im Angebotspreis nicht enthalten sind. 10 % Anzahlung. Finanzierung über 24 Monate zu einem Zinssatz von 0,00 %, Finanzierung über 36 Monate zu einem Zinssatz von 0,99 %, Finanzierung über 48 Monate zu einem Zinssatz von 1,99 %, Finanzierung über 60 Monate zu einem Zinssatz von 2,99 %. RaupenbaggerMobilbagger HITACHI ZX135US-7 bis ZX490-7 HITACHI ZX135W-7 bis ZX220W-7 200 HITACHI-JUBILÄUMSMASCHINEN EXKLUSIV VERFÜGBAR JUBILÄUMSANGEBOT 0,0 % FINANZIERUNG* AB

Der B-Air 185-12 verfügt über einen Druckbereich von 5 bis 12 bar, einen stabilen Volumenstrom von 5,4 bis 3,7 m3/min und eine Akkuspeicherkapazität von 55 kWh.

Premiere für batteriebetriebenen fahrbaren Schraubenkompressor

Große Innovationen setzen große Ideen voraus: Mit seinem neuen batteriebetriebenen mobilen Schraubenkompressor

»B-Air« hat Atlas Copco eine Lösung geschaffen, die einen wichtigen Schritt beim Übergang des globalen Industriemarkts in eine CO²-arme Zukunft darstellen soll.

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70 %

Der Permanentmagnetmotor mit variabler Drehzahlregelung (VSD) erhöht die Energieeffizienz um bis zu 70 %

Als jüngstes Zeichen für seinen fortschrittlichen Wandel hin zu nachhaltigeren Produkten hat Atlas Copco sein Portfolio an mobilen elektrischen Produkten um einen brandneuen batteriebetriebenen mobilen Schraubenkompressor erweitert. Der B-Air 185-12 ist der erste seiner Art auf dem globalen Industriemarkt und bedeutet einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg von Atlas Copco in eine nachhaltige Zukunft. »Wir wollen den Übergang von der CO₂-Abhängigkeit hin zu erneuerbaren Energiequellen beschleunigen«, erklärt Maarten Vermeiren, Product Marketing Manager of Sustainability and Digitalization bei Atlas Copco, Portable Air Division. »Mit der Einführung des ersten batteriebetriebenen Schraubenkompressors wollen wir unseren Beitrag zu einem nachhaltigen Übergang leisten und dazu beitragen, eine bessere Zukunft zu schaffen – für die Gesellschaft und den Planeten gleichermaßen.«

Saubere Energie

Der B-Air 185-12 verfügt über einen Druckbereich von 5 bis 12 bar, einen stabilen Volumenstrom von 5,4 bis 3,7 m3/min und eine Akkuspeicherkapazität

von 55 kWh. Durch die Stromversorgung über den integrierten Akku benötigt eine vollgeladene Einheit keinen Kraftstoff und keine lokale Stromquelle und kann für die Dauer einer normalen Arbeitsschicht betrieben werden. Außerdem bietet sie Anwendern, die an Standorten arbeiten, an denen der regelmäßige Zugang zu Elektrizität nicht möglich ist, Flexibilität und verbessert die Produktivität.

UNTERNEHMEN

Atlas Copco ist ein global agierender Industriekonzern, der 1873 in Stockholm gegründet wurde. 2021 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 11 Mrd. Euro und beschäftigt aktuell rund 43 000 Mitarbeiter. Der Geschäftsbereich Power Technique steht für die Entwicklung von Kompressor-, Stromerzeuger- und Pumpenlösungen, während im Geschäftsbereich Portable Air mobile Kompressoren, einschließlich Hochdruck-Boostern und handgeführten leichten Abbruchwerkzeugen, für Industrien entworfen, gefertigt und unter verschiedenen Marken vertrieben werden. Der Hauptsitz befindet sich in Belgien, während die Werke in Belgien, Brasilien, China, Indien und den Vereinigten Staaten angesiedelt sind.

SEPTEMBER 2023 10 L ATLAS COPCO

Der Umstieg von einem Verbrennungsmotor auf einen Elektromotor bringt eine Vielzahl von Vorteilen mit sich, darunter weniger Stillstandzeiten und einen geringeren Wartungsbedarf. Da im Vergleich zu einer dieselbetriebenen Maschine viel weniger bewegliche Teile (und somit Verschleißteile) vorhanden sind, muss der elektrische B-Air 185-12 nur alle 2 000 Stunden gewartet werden. Bei einer typischen Maschine mit Verbrennungsmotor liegt das Intervall bei 500 Stunden. Der Permanentmagnetmotor mit variabler Drehzahlregelung (VSD) senkt die Gesamtbetriebskosten, passt die Motordrehzahl in Echtzeit automatisch an den Luftbedarf an und erhöht die Energieeffizienz um bis zu 70 %.

Durch das strenge Prüfverfahren von Atlas Copco, das Tests bezüglich der schnellen Alterung unter schwierigen Bedingungen und in der Klimakammer umfasst, hat sich herausgestellt, dass der B-Air 185-12 selbst unter extremen klimatischen Bedingungen optimal funktioniert – von +45 °C bis zu eiskalten -25 °C und in einer Höhe von bis zu 4 500 m über dem Meeresspiegel. Der Kompressor ist außerdem so konzipiert, dass er in dicht besiedelten städtischen Gebieten mit strengen Beschränkungen bezüglich Emissionen und Lärm heraussticht, da er keine lokalen Emissionen erzeugt und einen niedrigen Geräuschpegel aufweist. Der geräuscharme Betrieb des Kompressors ermöglicht es dem Bediener, ohne Lärmbelästigung zu arbeiten, was sowohl die Produktivität als auch die Sicherheit erhöht.

Eine bessere Zukunft schaffen

Der B-Air 185-12 wurde erstmals bei der kürzlich stattgefundenen Veranstaltung »Journey to a Sustainable Future« von Atlas Copco im belgischen Antwerpen vorgestellt. Hier traf sich das Unternehmen mit Führungskräften der Branche, um darüber zu sprechen, wie der Übergang in eine klimafreundliche, CO₂-arme Zukunft am besten bewältigt werden kann. Die neue batteriebetriebene Baureihe bedeutet einen wichtigen Schritt bei der Elektrifizierung des Produktangebots von Atlas Copco und ist nur eine von vielen Entwicklungen, die das Unternehmen derzeit auf den Weg bringt, um seinen Kunden nachhaltige Lösungen zu bieten.

Im Rahmen der langen, über 40-jährigen Partnerschaft mit Perslucht Wilda, dem Vertriebspartner von Atlas Copco in den Niederlanden, wurde das Gerät entwickelt. Während der Veranstaltung wurde auch bekannt gegeben, dass das niederländische Infrastrukturunternehmen Van Doorn den allerersten B-Air-Kompressor überhaupt gekauft hat. Bert Derom, Präsident der Portable Air Division bei Atlas Copco, ergänzt: »Atlas Copco ist stolz darauf, sich dem Kampf der Branche gegen den Klimawandel durch die Entwicklung des ersten batteriebetriebenen Schraubenkompressors anzuschließen. Der B-Air 185-12 ist ein konkretes Zeichen für unser Engagement, Lösungen aus der Praxis zu liefern, die unsere Kunden und deren Kunden dabei unterstützen, eine nachhaltigere Arbeitsweise zu entwickeln und den Klimawandel zu bekämpfen. Wir möchten letztlich für jede Anwenderin und Anwender und für jeden Einsatz eine nachhaltige Alternative anbieten, und mit dieser neuen akkubetriebenen Einheit sind wir diesem Ziel einen Schritt nähergekommen.« Der B-Air 185-12 soll im September mit einem kompakten und modularen Konzept mit mehreren autonomen Varianten in Produktion gehen. d

5 bis 12

bar

Der B­Air 185­12 verfügt über einen Druckbereich von 5 bis 12 bar, einen stabilen Volumenstrom von 5,4 bis 3,7 m3/min und eine Akkuspeicherkapazität von 55 kWh.

Erstmals vorgestellt wurde der B-Air im Rahmen des Events »Journey to a Sustainable Future« im belgischen Antwerpen.

SEPTEMBER 2023 11
ATLAS COPCO (3)
Der erste batteriebetriebene Schraubenkompressor von Atlas Copco soll im September mit einem kompakten und modularen Konzept mit mehreren autonomen Varianten in Produktion gehen.

Auch im ersten Halbjahr auf Wachstumskurs

WACKER NEUSON – Die Wacker Neuson Group ist im ersten Halbjahr 2023 erneut dynamisch gewachsen. Bereits mit der Veröffentlichung vorläufiger Geschäftszahlen zum ersten Halbjahr hatte die Gesellschaft daher ihre Prognose für das Gesamtjahr angehoben.

Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 um 27,4 % auf 1,36 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel mit 176,7 Mio. Euro um 101,9 % höher aus (H1 2022: 87,5 Mio. Euro). Die erhöhte Profitabilität ist auf die an Materialkostensteigerungen angepassten Absatzpreise sowie Flexibilisierung der Preismodelle zurückzuführen. Unverändert belasten jedoch punktuell auftretende Materialengpässe und die sich daraus ergebenden Nacharbeiten an produzierten Maschinen die Produktivität in den Werken. Wie bereits veröffentlicht, führte ein im Januar vollzogener Verkauf von nicht mehr betriebsnotwendigem Anlagevermögen zu einem außerordentlichen positiven Ergebniseffekt in Höhe von rund 15 Mio. Euro. Die EBIT-Marge lag mit 12,9 % deutlich über Vorjahr (H1 2022: 8,2 %). »Auch im zweiten Quartal haben wir uns trotz des weiterhin angespannten Umfelds positiv entwickelt. Dies unterstreicht, dass es uns zunehmend gut gelingt, mit den zahlreichen Herausforderungen zurechtzukommen«, so Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson Group. »Vor dem Hintergrund dieser positiven Entwicklung haben wir Mitte Juli unsere Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Dennoch bleiben wir für die zweite Jahreshälfte unverändert vorsichtig, um auf eine mögliche konjunkturelle Abkühlung jederzeit reagieren zu können.« Zum deutlichen Umsatzwachstum trug eine anhaltend starke Nachfrage vor allem in den Kernmärkten Europas und Nordamerikas bei. In der EMEA-Region wuchs der Umsatz um 23,9 % auf 1.023,5 Mio. Euro (H1 2022: 826,3 Mio. Euro). Treiber war neben Deutschland auch der Baumaschinenmarkt Frankreich. d

Liugong und Hoffmann Baumaschinen unterzeichnen Partnerschaftsvertrag

LIUGONG – Kürzlich gab LiuGong Europe die Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrags mit der in Berlin ansässigen Hoffmann Baumaschinen GmbH bekannt, die Teil ihrer wachsenden Investitionen in den wichtigen deutschen Markt sein soll. Als Teil der Hoffman Group ist die Hoffmann Baumaschinen GmbH laut LiuGong »die perfekte Wahl«, da sie die Leidenschaft des Unternehmens für Branchenkenntnis, Kundenorientierung und Service teile.

Jens Hoffmann von der Hoffmann Baumaschinen GmbH sagt: »Wir sehen dieses neue Unternehmen als einen Gewinn für unsere Kunden, einen Gewinn für Hoffmann und einen Gewinn für LiuGong. Wir teilen beide die Leidenschaft für Kundenorientierung und wissen, wie man durch Flexibilität und Unterstützung einen Mehrwert für den Kunden schafft. Wie die Besucher der SteinExpo sehen konnten, verfügt LiuGong über eine beeindruckende Palette von Maschinen, und wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit einer so zukunftsorientierten und fortschrittlichen Marke.« Um den Vertrieb von LiuGong in der Region Ost zu unterstützen, verfügt Hoffmann Baumaschinen über ein erfahrenes Team von Product Application Managern, die fachkundige Beratung zur richtigen Maschine für die entsprechende Aufgabe anbieten. Im Hoffmann Customer Experience and Demo Center können Kunden LiuGong-Maschinen vor dem Kauf auf Herz und Nieren prüfen. »Wir wissen, dass deutsche Kunden qualitativ hochwertige, produktive Maschinen mit umfassender Unterstützung wünschen«, so Howard Dale, Vorsitzender von LiuGong. »LiuGong-Maschinen haben Weltklasse-Komponenten wie Cummins-Motoren und Kawasaki-Hydraulik und werden nach Weltklasse-Qualitätsstandards in neuen, hochmodernen Anlagen gebaut. Kombiniert man diese Maschinen mit der Branchenkenntnis, der Kundenorientierung und dem Engagement von Hoffmann, Verfügbarkeit und Wertigkeit zu liefern, hat man die perfekte Kombination für den Erfolg.« d

Ingo Ettischer ist neuer Geschäftsführer Operations

BOMAG – Seit Juli verantwortet Ingo Ettischer die Aufgabe des Geschäftsführers Operations bei Bomag. Gemeinsam mit Ralf Junker, Präsident der Bomag Gruppe, und Dirk Woll, Geschäftsführer Finanzen, wird Ettischer künftig die strategische Ausrichtung und Entwicklung der Bomag Gruppe lenken. Ingo Ettischer blickt auf eine langjährige globale Operations- und Managementerfahrung zurück. Neben seinen fachlichen Fähigkeiten verfügt er über umfangreiche Erfahrungen in der strategischen Ausrichtung eines Unternehmens mit besonderem Fokus auf die Transformation in Richtung Elektromobilität. d

Norbert Philipp ist neuer

MTS-Gesamtvertriebsleiter

MTS – Die MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme

GmbH stellt im Zuge ihres weiteren globalen Wachstums ihren Vertrieb neu auf. Norbert Philipp hat in diesem Zuge die neu geschaffene Position des Gesamtvertriebsleiters übernommen. Mit der neuen Struktur und personellen Neuaufstellung kann sich die MTS künftig noch besser auf die verschiedenen Zielgruppen und Märkte konzentrieren und auf veränderte Bedürfnisse schnell und flexibel reagieren. Gleichzeitig stärkt die MTS damit ihr Vertriebsteam und positioniert sich für den weiteren strategischen Ausbau in der Saugbagger-Branche. d

Neuer Firmensitz von Hain in Wildpoldsried eröffnet

HAIN – Die Hain GmbH, exklusiver Vertriebspartner für Pister Multikupplungen, hat den neuen Firmensitz am Standort Wildpoldsried bezogen. Die gute Verkehrsanbindung mit Autobahnnähe und der Glasfaserausbau vor Ort sollen den Ausschlag für den Neubau gegeben haben. Nun stehen dem Unternehmen rund 500 m2 neue Büro- und Lagerfläche zur Verfügung. Die Firma Hain verantwortet bereits seit über zehn Jahren den Vertrieb der Pister Multikuppelsysteme PMK in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit dieser zusätzlichen Investition hat sich Hain weit zukunftssicherer aufgestellt: Um den gestiegenen Anforderungen des Markts zu entsprechen, kann Hain künftig auf weit höhere Lagerkapazitäten zurückgreifen und möchte überdies für seine Kunden möglichst kurze Lieferzeiten bieten. d

NAMEN UND NEUIGKEITEN . SEPTEMBER 2023 12
Neuer Firmensitz von Hain. HAIN Norbert Philipp.. MTS Ingo Ettischer. BOMAG
WACKER NEUSON
Wacker Neuson mit weiterem Wachstum.
PARTNERSCHAFT

Zeppelin Konzern hat Geschäftsbetrieb der Bauhof Service GmbH übernommen

ZEPPELIN – Im August hat der Zeppelin Konzern den Kauf von Bauhof Service aus Pliensbach erworben – einher geht damit die Übernahme von 25 Mitarbeitern in die strategische Geschäftseinheit Rental. Erklärtes Ziel soll die Stärkung der Leistungsfähigkeit im Bereich Energie, Klima und Wasser im Großraum Stuttgart sein.

Die Bauhof Service GmbH hat sich vor allem auf die Einrichtung und Betreuung der Strom- und Wasserversorgung von Baustellen in Baden-Württemberg, Bayern und im angrenzenden Hessen mit eigenem Personal und eigener Technik spezialisiert. Dazu gehören die Planung des Strom- und Wasserbedarfs vor Baustellenbeginn, die Installation der Verteilerschränke, Kabel, Kabelbrücken und Rohre und deren Anpassung an den Baufortschritt sowie die Demontage des Equipments nach Fertigstellung des Bauvorhabens. Außerdem übernimmt das Unternehmen die Umsetzung und den Unterhalt der Baubeleuchtung sowie Dienstleistungen wie Einlagerungen oder die Baustellen-, Geräteund Werkzeuglogistik. Zeppelin Rental ist selbst unter anderem in der Elektro-Baustelleneinrichtung sowie der Installation von temporären Frisch- und Abwassereinrichtungen tätig und erweitert mit der Akquisition sein Angebot in der Region deutlich. »Auch im Süden Deutschlands steigt die Nachfrage nach unseren Leistungen in der temporären Infrastruktur stetig an«, so Christoph Afheldt, Mitglied der Geschäftsleitung von Zeppelin Rental. »Der Erwerb bietet uns die Möglichkeit eines nachhaltigen Wachstums in einem Geschäftsfeld, das bereits heute spürbar vom Arbeitskräftemangel betroffen ist.« Timo Heitkamp, Bereichsleiter Energie, Klima und Wasser bei Zeppelin Rental hierzu: »Mit der Bauhof Service GmbH übernehmen wir ein Unternehmen mit viel Know-how und bieten unseren bestehenden und neuen Kunden in der Region um Stuttgart eine noch größere Schlagkraft. Wir freuen uns über den Zukauf und die Chancen, die sich uns dadurch bieten.« Zu den Kunden der Bauhof Service GmbH gehören vor allem mittelständische und große Bauunternehmen. d

Kässbohrer geht

neue Kooperation ein

KÄSSBOHRER – Der Spezialist für Sattelaufliegerhersteller Kässbohrer und die Roos Spedition GmbH haben eine Partnerschaft geschlossen. Roos hat ihren Fuhrpark durch die Investition in den Chemikalientanker K.STC 30 von Kässbohrer weiter verstärkt.

Die Roos Spedition mit Sitz in Durmersheim gehört zu den Transporteuren mit der größten Flotte von Chemikalientankern in Europa. Schwerpunkt ist der internationale Transport von flüssigen Chemikalien, überwiegend Gefahrgut. Die Roos-Flotte, die sich vollständig im Besitz des Unternehmens befindet, umfasst derzeit rund 700 Einheiten, die im europäischen Austauschverkehr eingesetzt werden. Vito Bentivegna, Chief Executive Officer der Roos Spedition und Faruk Karakılıç, Area Sales Manager Germany für Kässbohrer, waren bei der Fahrzeuginspektion und der Übergabezeremonie in der Kässbohrer Produktionsstätte in Adapazarı anwesend. d

BÄUME VERSETZEN.

www.kiesel.net

SEPTEMBER 2023 13
GIANT G2200E MIT BAUMKLAMMER
ÜBERNAHME
Kässbohrer und Roos haben eine Partnerschaft beschlossen. KÄSSBOHRER

Starkes Trio für die Wachstumsstrategie von BKL

BKL – Seit Mai zeichnet Johanna Lauter bei BKL für den Bereich Finanzen verantwortlich. Als Geschäftsführerin leitet die 36-Jährige die Fachgebiete Corporate Finance, Accounting, Controlling, Steuern, Recht sowie Compliance und führt ein achtköpfiges Team. »Als Technik-Fan freue ich mich, die Zukunft von BKL maßgeblich mitzugestalten. Mein Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der nachhaltigen Wirtschaftsstrategie, mit der wir die finanzielle Stabilität des Unternehmens langfristig sicherstellen und gleichzeitig in jeder Marktsituation flexibel agieren können«, erklärt Johanna Lauter. BKL baut mit Johanna Lauter das Geschäftsführer-Duo um Jörg Hegestweiler, der die Ressorts Vertrieb, Marketing, IT und Personal steuert, und Robert Popp, der das Ressort Technik verantwortet, zu einem starken Trio aus. d

Kiloutou Gruppe übernimmt

UKA+Hauke Arbeitsbühnen

KILOUTOU – Mit der Übernahme der Firma

UKA+Hauke Arbeitsbühnen sichert sich Kiloutou ein Unternehmen, das auf die Vermietung von Arbeitsbühnen in Sachsen und Thüringen spezialisiert ist. Diese Investition ermöglicht es zudem, seine Präsenz auf dem deutschen Markt zu stärken und auszubauen. UKA+Hauke Arbeitsbühnen hat Standorte in Chemnitz, Dresden, Gotha und den Hauptsitz in Sommerda nahe Erfurt. Mit einem Netz von vier Niederlassungen, die ideal gelegen sind und weitere Expansionsmöglichkeiten bieten, betreibt das Unternehmen mit seinem Team von 20 Mitarbeitern mehr als 275 Hubarbeitsbühnen und Teleskopstapler, die es an einen Kundenstamm von Fachleuten aus verschiedenen Branchen liefert. d

Pumpen für den Wiederaufbau

TSURUMI – Die Ukraine ächzt unter den Kriegsfolgen, denkt aber bereits an den Wiederaufbau. Eine ukrainische Delegation reiste daher jüngst nach Düsseldorf in die Europazentrale des japanischen Pumpenherstellers Tsurumi. Im Fokus stand die Bewältigung der Schäden des russischen Angriffskriegs. So führte etwa die Zerstörung der Kachowka-Stauanlage am Dnipro zu riesigen Überschwemmungen. Kohlekraftwerke mussten wegen Überflutung geschlossen werden. Sie sollen, wie vieles andere auch, schnellstens wieder flottgemacht werden. Die Delegation informierte sich über die technischen Möglichkeiten für die Beseitigung von Klar-, Schmutz- und Abwasser. Ein wichtiger Aspekt für die Ukrainer: Die Pumpen sollten in Eigenregie und mit wenig Aufwand zu warten sein. Ein Merkmal, das fast alle Tsurumis erfüllen. d

Daimler Truck trauert um Jochen Goetz

DAIMLER TRUCK – Mit Bestürzung und großer Trauer hat Daimler Truck die Nachricht vom Tod ihres Finanzvorstands aufgenommen. Jochen Goetz verstarb am 5. August plötzlich und unerwartet bei einem tragischen Unglücksfall.

Jochen Goetz (52) war seit Juli 2021 Mitglied des Vorstands der Daimler Truck Holding AG und in dieser Funktion verantwortlich für Finanzen und Controlling, für den Einkauf von Nichtproduktionsmaterial und Dienstleistungen sowie für IT. Er war außerdem Mitglied des Vorstands der Daimler Truck AG. Martin Daum, Vorstandsvorsitzender der Daimler Truck Holding AG: »Der Tod von Jochen Goetz ist für Daimler Truck ein riesiger Verlust, menschlich wie beruflich. Ich kenne Jochen Goetz seit über 20 Jahren und habe mit ihm in verschiedensten Funktionen immer hervorragend zusammengearbeitet. Jochen Goetz war Daimler Truck mit Herz und Seele. Er hat das heutige Unternehmen Daimler Truck maßgeblich mitgestaltet und als Finanzvorstand konsequent darauf hingewirkt, dass das Unternehmen heute wirtschaftlich erfolgreicher dasteht als je zuvor. Seine hohe Professionalität wie auch seine positive, zupackende Art haben ihn ausgezeichnet. Sein Beruf war für ihn Berufung. Jochen Goetz hat Daimler Truck gelebt und geliebt – und wir werden ihn im Vorstand und in der gesamten Belegschaft in großer Dankbarkeit in Erinnerung behalten: als wertvollen Menschen und als hochgeachteten Kollegen. Sein Wirken wird nicht vergessen. Unsere Gedanken sind nun vor allem bei seiner Familie und seinen Angehörigen.« Joe Kaeser, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Daimler Truck Holding AG: »Die Nachricht vom plötzlichen Tod von Jochen Goetz hat uns sehr bestürzt. Erst vor wenigen Tagen hat er dem Aufsichtsrat überzeugend und zuversichtlich die erfolgreiche finanzielle Entwicklung seines Unternehmens vorgetragen. Jochen Goetz stand für Authentizität, Engagement und Fürsorge für seine Kollegen. Dabei hatte er stets die langfristigen Geschicke von Daimler Truck im Blick. Sein Wissen über und sein Einsatz für die Firma sind beispiellos. Wir trauern um einen großartigen Manager und Menschen. Seiner Familie gehört unsere aufrichtige Anteilnahme.« d

Verstärkung für DLL: Jens Radünz und Merlin Rey erweitern Expertise

DE LAGE LANDEN – Während Jens Radünz als neuer Account Manager CT&I den Bereich Bau, Transport und Industrie verstärkt, soll Merlin Rey als Neuzugang den Bereich Bauwesen bei De Lage Landen (DLL) unterstützen.

Construction, Transportation und Industrial, kurz CT&I, sind zentrale Geschäftsbereiche der DLL-Finanzierungsexperten. Um Hersteller, Händler und Kunden dieser Branchen in herausfordernden Zeiten noch besser unterstützen zu können, erweitert das Unternehmen derzeit sein Team. Bereits seit dem vergangenen Jahr arbeitet der erfahrene Finanzspezialist und gelernte Bankkaufmann Jens Radünz als Account Manager CT&I bei DLL. Sein Schwerpunkt ist das Bauwesen. Der 56-Jährige bringt fundierte Industrieexpertise und laut DLL zudem ein genaues Gespür für die Anforderungen des Markts, seiner Akteure sowie einen starken Service-Anspruch in die neue Funktion ein. Seit April arbeitet außerdem Leasing-Experte Merlin Rey für den Bereich Bauwesen des internationalen Finanzierers. In dieser Funktion betreut er unter anderem einen renommierten Hersteller hochwertiger Mobil- und Raupenbagger sowie Schwenk- und Radlader. Zum Aufgabenfeld des gebürtigen Kölners, der in Düsseldorf lebt, gehören deutschlandweit auch rund 45 Händler. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann sowie Bachelor (BA) Bank- und Finanzdienstleistungen ist bereits seit 2021 bei De Lage Landen. d

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Führungs-Trio. DLL Jens Radünz. Merlin Rey. DAIMLER TRUCK Jochen Goetz. CHRISTOPH VOHLER / BKL BAUKRAN LOGISTIK GMBH

Neues Werk für Kompaktmaschinen in Cesena offiziell eröffnet

CNH INDUSTRIAL – Das neue Werk wird dank umfangreicher Investitionen zu einem strategischen Standort von CNH Industrial für die Produktion von kompakten Baumaschinen, einschließlich elektrischer Modelle.

Produziert werden in Cesena künftig Minibagger bis zu 2 t, einschließlich elektrischer Modelle und Kompakt-Raupenlader. Die Eröffnungsfeier fand in Begleitung von Vincenzo Colla, dem Beauftragten für wirtschaftliche Entwicklung der Region Emilia-Romagna, Enzo Lattuca, Bürgermeister von Cesena und Präsident der Provinz Forlì-Cesena, Stefano Pampalone, Leiter von CNH Industrial Construction, und Federico Bullo, Leiter von Construction Europe, statt. Bei der Einweihung kündigte Stefano Pampalone zudem eine Spende in Höhe von 500.000 Euro für den Katastrophenschutz an und unterstrich damit das Engagement des Unternehmens für das Gebiet von Cesena und für die von den jüngsten Überschwemmungen betroffenen Gemeinden. Dank der 2021 erfolgten Übernahme von Sampierana Spa und der Investitionen von CNH Industrial wird das Werk in Cesena in der Lage sein, den Anstieg des Produktionsvolumens besser zu bewältigen und den historischen Standort in San Piero in Bagno zu unterstützen. d

Ausgezeichnete Ergebnisse trotz gebremster Konjunkturentwicklung

PALFINGER – Trotz des anhaltend hohen Zinsniveaus, der nach wie vor hohen Inflation sowie der unsicheren geopolitischen Entwicklung in der EMEA-Region, geht die Palfinger AG mit einem Rekord bei Umsatz und Ergebnis in das zweite Halbjahr 2023.

So wurde das beste erste Halbjahr mit 1,2 Mrd. Euro Umsatz, 111,3 Mio. Euro EBIT und 63,3 Mio. Euro Konzernergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt. Die volle Wirksamkeit der implementierten Preiserhöhungen, ein guter Produktmix sowie der Rückgang bei Kosten für Rohstoffe und Frachten, aber auch die Verbesserungen in den Lieferketten, trugen wesentlich dazu bei. Die nach wie vor hohen Auftragseingänge bei Servicekranen und die enorme Nachfrage nach den Mitnahmestaplern (TMF) sorgen weiterhin für einen Wachstumskurs in der Region Nordamerika (NAM). Um das Wachstumspotenzial der TMF-Produktlinie voll zu heben, werden die Kapazitäten erweitert. d

Goldhofer gewinnt Trainar als neuen Vertriebs- und Servicepartner

GOLDHOFER – Seit Juni ist das spanische Unternehmen Trainar Semirremolques offizieller Goldhofer Vertriebs- und Servicepartner für Spanien und Portugal, was eine Vielzahl an Dienstleistungen mit sich bringt.

»Wir freuen uns, dass wir einen erfahrenen und etablierten Partner für unsere Kunden in dieser Region gewinnen konnten. Trainar verfügt über ein breites Spektrum an Dienstleistungen, die eine schnelle und unkomplizierte Unterstützung bieten«, so Dennis Leschensky, Director of Sales Europe / North Africa bei Goldhofer. Die beiden Unternehmen verbindet die wertorientierte Partnerschaft: Die Kunden profitieren von einer transparenten, dauerhaften und vertrauensvollen Zusammenarbeit, die über den Verkauf von neuen Fahrzeugen hinausgeht. Dies ermöglicht es den Kunden, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. d

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CNH INDUSTRIAL Neues CNH-Werk feierlich in Cesena eröffnet.
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Auf Rädern und Ketten:

Liebherr-Telfs stellt sich zukunftssicher auf

SEPTEMBER 2023 16 IM BLICKPUNKT . L LIEBHERR

Keine Lenkkupplung, keine Bremse, kein Schaltgetriebe – als bei Liebherr im Jahr 1976 die erste Planierraupe im damals neu errichteten Werk im österreichischen Telfs vom Band lief, stellte das eine heftig diskutierte Revolution innerhalb der Branche dar. Das Antriebs­ und Bedienkonzept galt als neu, exotisch und technisch anspruchsvoll. Gleichwohl galt Liebherrs Verwendung hydrostatischer Antriebe unter Branchenexperten schnell als wegbereitend. Heute – und damit 47 Jahre später – kann Liebherr in Telfs noch immer von ambitioniertem Erfindergeist profitieren, wenngleich das Werk nach fast einem halben Jahrhundert kaum mehr wiederzuerkennen ist. Erst kürzlich wurde dort ein neues Hochleistungslogistikzentrum aus dem Boden gestampft (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 8/23, Seite 18). Die Redaktion hat diese Gelegenheit genutzt und sich einmal genauer bei Liebherr in Telfs umgeschaut.

ls Produktionsstandort für Baumaschinen mit hydrostatischem Antrieb ist das Liebherr-Werk in Telfs auf die Fertigung von Planier- und Laderaupen sowie Teleskoplader und Rohrleger spezialisiert. Und obwohl Liebherr bereits in den späten 1970er-Jahren »state of the art« produzieren konnte, lässt sich das mit der computergestützten, hochtechnologisierten Entwicklungs- und Fertigungsarbeit von heute wohl kaum mehr vergleichen. Und auch der Blick auf die Fertigungstiefe zeigt, dass Liebherr sich seither sukzessive weiterentwickelt hat. Ein Sinnbild dafür ist das erst kürzlich errichtete neue Logistikzentrum. Mit einer Investitionshöhe von mehr als 35 Mio. Euro erweist sich der neue Lager- und Logistikkomplex als umfassende Maßnahme, um

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Stahlkolosse am laufenden Band: Mit der PR 776 Litronic produziert Liebherr in Telfs eine 73 t schwere Planierraupe der achten Generation, die mit 565 kW und einer Schildkapazität von bis zu 22 m3 zu den schwergewichtigen Leistungsträgern des Segments zählt.

»In unserem Testbereich treffen Generationen an Maschinisten, Projektleitern und Ingenieuren zusammen, um an einem Tisch auf Augenhöhe zu diskutieren sowie von- und miteinander zu lernen.«

dem starken Wachstum sowie dem gestiegenen Marktpotenzial Rechnung zu tragen. Gleichwohl zeigte Geschäftsführer Alfred Weithaler gegenüber dem bauMAGAZIN auf, dass der Neubau, der künftig Platz für 16 200 Paletten sowie 41 000 Kleinteile bietet, »nur der Anfang« sei. »Das erklärte Ziel ist es, bis 2026 über 3 000 Maschinen pro Jahr zu fertigen und genau dann eine Maschine zu liefern, wenn sie bestellt wurde.«

Liebherr in Österreich: Seit 1967 entwickelt und produziert Liebherr in Telfs (Tirol) seine Raupen, Teleskoplader und Rohrleger mit hydrostatischem Antrieb. Das Herzstück des neuen Logistikzentrums ist das vollautomatisierte und 32 m hohe Hochregallager, das Platz für 16 200 Paletten sowie 41 000 Kleinteile bietet.

Ausgelegt ist das neue Logistikzentrum, dessen Herzstück ein vollautomatisier tes Hochregallager darstellt, auf weit effizientere Arbeitsprozesse. »Einzelne Baukomponenten lassen sich künftig, auf den Bedarf in der Fertigung zugeschnitten, individuell zusammenstellen. Egal, was gerade benötigt wird, das System stellt es zur Verfügung«, erläuterte Alfred Weithaler beim Gang durch den Neubau. Auffällig sind die enormen Lagerkapazitäten: Ein Hochregallager, das bis unter die Decke des insgesamt 32 m hohen Gebäudes reicht, ermöglichte Liebherr die Automatisierung hochkomplexer Lagerprozesse. Digital überwacht, lässt sich von der kleinsten Schraube bis zum tonnenschweren Bauteil alles in Echtzeit im Blick behalten. In der jüngsten Vergangenheit hatte Liebherr bereits 20 Mio. Euro in ein neues Verwaltungsgebäude investiert.

Ebenso zeigt ein Blick hinter die Fertigungskulissen, dass bei der Konstruktion der Telelader, Rohrleger, Schweißraupen sowie Planier- und Lade-

raupen auf neueste Technik gesetzt wird. Neben vollautomatischen 3D-Schweißrobotern und hochmodernen Bearbeitungszentren sowie effizienten Tools zur Produktionssteuerung zeigen sich auch ausgeklügelte Ideen, um das Arbeiten weit ergonomischer zu gestalten: So lässt sich beispielsweise die tonnenschwere Grundkonstruktion eines Teleladers komfortabel auf die gewünschte Arbeitshöhe bringen und sogar um 360° wenden, damit das Einsetzen aller benötigten Bauteile möglichst rückenschonend und ebenso kraftsparend verläuft. »Gleichzeitig setzen wir in Telfs auf digitale Prozesse«, fügte Alfred Weithaler an.

Jeder einzelne Fertigungsabschnitt ist, ebenso wie das darin integrierte Qualitätsmanagement, mit großzügigen Displays und Bedieneinheiten ausgestattet. Selbiges spiegelt sich in den Bereichen Design und Entwicklung wider. Für Letzteres hat Liebherr im Übrigen ein hauseigenes Testgelände geschaffen – »und das nicht zuletzt deshalb«, so Alfred Weithaler weiter, »weil unsere Entwicklungsabteilung auf ein anwendernahes Konzept setzt: In unserem Testbereich treffen Generationen an Maschinisten, Projektleitern und Ingenieuren zusammen, um an einem Tisch auf Augenhöhe zu diskutieren. Natürlich wissen unsere Entwickler, wie eine neue Maschine zusammengesetzt werden muss – vom Schreibtisch aus mache ich aber trotzdem keine 20 oder 30 Jahre an Praxiserfahrung wett.« Grundsätzlich, so Weithaler, soll von- und

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Alfred Weithaler, Geschäftsführer Liebherr-Telfs

miteinander gelernt werden, »um am Ende eine Maschine auf den Weg zu bringen, die das Maximum an Effizienz, Leistung und Zuverlässigkeit erreicht«.

Teleskoplader

als Multifunktionalisten

Ein Segment, das bei Liebherr in den vergangenen Jahren starkes Wachstum verzeichnet hat, sind die Telelader: Allein durch die OEM-Partnerschaft mit der Firma Class im Jahr 2015 konnte Liebherr weiteres Absatzpotenzial im Agrarsektor erschließen. »Hinzu kommt ein gestiegenes Interesse an unseren Teleladern aus der Baubranche: Im vergangenen Jahr haben wir mehr als 1 000 Einheiten der Claas-Telelader an die Bauindustrie geliefert«, sagte Alfred Weithaler. Den Grund dafür sieht er in erster Linie in der Multifunktionalität eines Teleskopladers: »Die Maschinen sind geländegängige Stapelmaschinen und mittlerweile unentbehrlich in vielen industriellen, baulichen und landwirtschaftlichen Anwendungen.« Und gerade weil diese Geräte so vielseitig sind, zeigt sich ein enormes Innovationspotenzial. »Aus diesem Grund prägen laufende technologische Fort- und Neuentwicklungen dieses dynamische Maschinensegment. Markt, Wettbewerbsdruck sowie Kundenerwartungen und selbstverständlich Megatrends, wie alternative Antriebskonzepte, Digitalisierung und Automatisierung, liefern hierbei die Impulse und setzen die Rahmenbedingungen«, erklärte Marketingleiter Alexander Katrycz.

Als aktuelles Flaggschiff in diesem Segment sticht zweifelsohne der T60-9s hervor. Sein robuster Aufbau, eine leistungsstarke Arbeitshydraulik sowie der stufenlose Fahrantrieb bei einer Motorleistung von 115 kW machen ihn laut Liebherr zu einer Universalmaschine, die schnell und wendig agieren kann, um große Materialmengen effizient zu transportieren und präzise aufzuhalden. Die maximale Hubhöhe liegt bei 8,7 m und die Reichweite bei rund 4,8 m, während die maximale Traglast 6 t beträgt. Und obwohl der Telelader robust daherkommt, erweist er sich als agil: Konstruiert

und individuell konfigurierbar soll der T60-9s selbst auf extreme Einsätze abgestimmt sein und aufgrund seiner vier wählbaren Lenkarten flink und wendig sein.

»Etwas, das unsere Telelader zusätzlich auszeichnet, ist die Komfortkabine: Wir haben sozusagen um den Fahrer herumgebaut, um eine ideale Rundumsicht aus der Kabine heraus zu bieten, was die tägliche Arbeit nicht nur angenehmer, sondern auch sicherer gestaltet«, erläuterte Alexander Katrycz. Gleiches dürfte im Übrigen für das Modell T55-7s gelten: Ebenfalls mit 115 kW an Motorleistung sowie einer maximalen Hydraulikfördermenge von 200 l/min ausgestattet, soll der Allrounder Hubhöhen von bis zu 7 m, eine Reichweite bis 3,9 m sowie eine Traglast bis 5,5 t aufbieten. Der hier verbaute hydrostatische Antrieb soll schnelle Transferfahrten mit bis zu 40 km/h bei geringem Spritverbrauch ermöglichen.

Die verbaute Hochleistungsarbeitshydraulik zielt auf ein feinfühlig zu bedienendes System ab.

ZAHLEN

Die Fertigung in Telfs kann auf eine hochmoderne Ausstattung zurückgreifen –selbst beim Zusammenbau der tonnenschweren Raupen soll ein möglichst ergonomisches Arbeiten geboten werden. Mit neuen Maschinen wie der DMC 80 U DuoBlock lässt sich beispielsweise in einer Aufspannung mit Drehzahlen bis 800 minˉ1 fräsen und drehen.

Als Flaggschiff im Teleskoplader-Segment lässt sich bei Liebherr der T60-9s bezeichnen: Mit 115 kW Leistung ermöglicht dieser Allrounder Hubhöhen bis 8,7 m, eine Traglast bis 6 t sowie eine Reichweite bis 4,8 m. Beliebt ist diese Maschine insbesondere aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sowie einer hohen Leistungskraft bei einfacher Handhabung.

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LIEBHERR  2 
115 kW Arbeitshydraulik: 200 l/min Max. Hubhöhe/Reichweite: 8,7 m/4,8 m Max. Traglast: 6 t Teleskoplader T60­
Motorleistung:
9s
DAN WINDHORST (7)

Seit dem Jahr 2015 existiert eine OEM-Partnerschaft mit Claas: Laut Liebherr ist das Interesse an Teleskopladern abseits der Agrarwirtschaft auch in der Baubranche stark gestiegen. Rund 1 000 Einheiten der Claas-Teleskoplader wurden im vergangenen Jahr an die Bauindustrie geliefert.

»Das erklärte Ziel ist es, bis 2026 über 3 000 Maschinen pro Jahr zu fertigen und genau dann eine Maschine zu liefern, wenn sie bestellt wurde.«

Alfred Weithaler, Geschäftsführer Liebherr-Telfs

ZAHLEN

Planierraupe PR 746 Litronic Generation 8

Und genau das scheint sich für Liebherr seit vielen Jahren zu bewähren: Bereits bei Markteinführung der ersten Liebherr-Teleskoplader im Jahr 2006 warteten die Maschinen mit Technologien auf, die lange Zeit ein Alleinstellungsmerkmal darstellten. Beste Beispiele sind Funktionen wie »Auto Power« oder die programmierbare Schaufelrückführung, die sich seit dem Start der Produktion für die Landmaschinenmarke Claas und der neuen Industrieteleskoplader größter Beachtung erfreuen. Die Prämisse bei Liebherr lautet zudem seit Jahren: Steigerung von Produktivität und Sicherheit durch Automatisierung und Assistenzfunktionen. Hier lassen sich ergänzend zu den oben genannten Beispielen weitere Liebherr-Funktionen, wie die Feinsteuerung zum präzisen Ablegen von Lasten, die aktiv eingreifende Überlastwarneinrichtung oder die Berganfahrhilfe »Auto Hill Assist«, anführen.

Antriebsalternativen für Teleskoplader

Bereits auf der Bauma 2022 stellte Liebherr neue Konzepte vor, die auf Grundlage der jahrelangen Erfahrungswerte basieren und gleich drei alternative Antriebsmöglichkeiten aufzeigen sollten. Insgesamt stellte Liebherr acht Teleskoplader vor, die Traglasten von 3,2 t bis 6 t sowie Hubhöhen von 7 m bis 10 m abdecken. Neben hydriertem Pflanzenöl (HVO) als umweltfreundliche Treibstoffalternative standen ein emissionsfreier batterieelektrischer Antrieb sowie ein Plug-in-Hybridkonzept für Telelader im Mittelpunkt. Bei den Einsätzen von Teleskopladern wird die Wahl des richtigen Modells klassischerweise beeinflusst durch eine Vielzahl an Faktoren wie Hubhöhe, Traglast, Geschwindigkeit von Fahr- und Arbeitshydraulik, gewünschte Umschlagleistung, Ein- oder Mehrschichtbetrieb, einfache Bedienbarkeit und Fahrerkomfort sowie

Anzahl und Funktionsweise der zu betreibenden Arbeitswerkzeuge.

Mit dem Ziel maximaler Leistungsfähigkeit bei größtmöglicher Umweltverträglichkeit werden weitere Parameter immer entscheidender. Hierzu zählt u. a. der Einsatzort mit den jeweiligen Umweltauflagen – etwa der Innen- oder Außenbereich oder lokale Umweltzonen mit Auflagen im Bereich Luft- und Geräuschemissionen. Gleichwohl hat man die Fahrstrecken der Maschinen sowie die Verfügbarkeit von Energieträgern und die notwendige Ladeinfrastruktur im Blick. Liebherr befasst sich nach eigenen Angaben mit den heute und in absehbarer Zeit verfügbaren Techniken der Energieumwandlung, also Motoren, und den hierfür geeigneten Energieträgern.

Einen immer wichtigeren Platz nimmt bei Liebherr der nachhaltige, synthetische Kraftstoff HVO ein – der erste kommerziell erwerbbare Kraftstoff, mit dem Verbrennungsmotoren nahezu klimaneutral betrieben werden können. Neben emissionsarmen Lösungen werden in einigen Ländern und Regionen schon bald komplett emissionsfreie Alternativen gefragt sein: So dürfen etwa in Norwegen ab 2025 alle kommunalen und ab 2030 generell alle öffentlichen und privaten Baustellen nur noch emissionsfrei betrieben werden. Das Konzept für einen emissionsfreien Teleskoplader ist ein modulares Hochvoltbatteriekonzept gepaart mit einem Elektroantrieb, das sich nach Kundenwunsch und -einsatz passend skalieren lässt und mit einer Onboard-Ladeelektronik ausgestattet ist. Gezeigt wurde das Konzept bereits auf der Bauma im vergangenen Oktober. Dieser Antrieb eignet sich besonders für Indoor-Anwendungen, wie zum Beispiel im Recycling, und überzeugt durch erhöhten Fahrerkomfort, geringe Lärmemissionen und optimiertes Vibrationsverhalten. Durch diese neue »Leisestärke«, so Liebherr, lassen sich Arbeiten auch problemlos in der Nacht erledigen.

Abgasstufe: EU­Stufe V/Tier 4f

Mit der Planierraupe PR 746 Litronic hat Liebherr ein Modell der D7-Reihe geschaffen, das dank des Einsatzes von Assistenzsystemen und Maschinensteuerung hohe Effizienz aufbietet. Die rund 31 t schwere Maschine verfügt über eine Schildkapazität von 7,2 m3 und eine Motorleistung von 190 kW.

Achte Raupengeneration mit bewährten und neuen Vorzügen Geht es um Liebherr-Telfs, führt allerdings auch kein Weg an den Planierraupen vorbei. Seit vielen Jahrzehnten gelten die Liebherr-Raupen als kraftvolle Arbeitstiere, die im schweren Reißeinsatz, beim Materialtransport oder beim Feinplanieren auf innovative Technologie setzen. Ein gutes Beispiel dafür dürfte die D7-Klasse sein. In Telfs läuft etwa mit der PR 746 Litronic die mittlerweile achte Generation vom Band. Bei einem Einsatzgewicht von bis zu 31,5 t, einer Schildkapazität von 7,2 m3 und einer Motorleistung von 190 kW möchte Liebherr eigenen Angaben zufolge auf die altbewährten Grundsätze seiner Raupen setzen. Im Vordergrund stehen Zuverlässigkeit und Effizienz – wobei ein Blick in das Innere schnell zeigt, dass die achte Raupengeneration nur so vor Fahrerassistenzsystemen strotzt und sich auch Maschinensteuerungen integrieren lassen. Damit können digitale Planungs-

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25,9 t bis 31,5 t Schildkapazität: 6
7,2 m³ Motorleistung:
Einsatzgewicht:
m³ bis
190 kW
LIEBHERR/MULDERPHOTOSTOCK.ADOBE.COM

daten genutzt werden, um die Maschinenausrüstung beim Abtrag oder beim Aufbringen von Material automatisch zu steuern. Auf diese Weise, so der Hersteller, lassen sich komplexe Flächen und exakte Planien schnell und präzise herstellen.

Hilfreich beim Einsatz von automatischen Steuerungen dürfte insbesondere der verbaute hydrostatische Antrieb sein: Der Hydrostat sorgt für gleichmäßigen und ruckfreien Vortrieb ohne Schaltvorgänge. Ein tiefer Maschinenschwerpunkt ermöglicht zudem sicheres Arbeiten auch auf steilen Böschungen. Der Maschinist erhält alle wichtigen Maschinenparameter über sein TouchDisplay. Ebenso kann er fahrerspezifische Einstellungen vornehmen, etwa das Ansprechverhalten bei der Arbeits- und Fahrhydraulik oder das Aktivieren von Eco-Mode, Automat, Drehzahlreduktion und Motorabschaltung. Geboten werden außerdem eine Echtzeit-3D-Lageanzeige, eine aktive Unterstützung beim Feinplanieren mittels »Free Grade« und mit »Definition Grade« die Erstellung von definierten 2D-Flächen. Grundsätzlich können 2D- und 3D-Maschinensteuerungssysteme aller gängigen Hersteller auf Liebherr-Planierraupen jeder Größe aufgebaut werden. Liebherr bietet allerdings auch werkseitig montierte Vorrüstkits für Steuerungen verschiedener Marken an. Das umfasst etwa alle Vorbereitungen an der Maschine, die zum späteren Anbau einer automatischen Steuerung notwendig

sind. Betroffen sind davon beispielsweise elektrische und hydraulische Einbauten sowie Halterungen und Steckverbindungen. »Auch das ist entstanden, weil wir durch die Nähe zu unseren Anwendern passgenaue Lösungen bieten. Eine Liebherr-Maschine lässt sich individuell abstimmen und damit auf den jeweiligen Einsatzbereich zuschneiden«, ergänzte Alexander Katrycz. Alles in allem, so Alfred Weithaler abschließend, werde Liebherr an genau dieser Philosophie festhalten: »Wir müssen uns und unsere Maschinen auch in Zukunft gezielt hinterfragen. Gerade weil die wirtschaftlichen, politischen, aber auch marktspezifischen Herausforderungen nicht weniger werden, ist Weitsicht gefragt – und Schlüsseltechnologien werden hierfür entscheidend sein.« d

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Stück für Stück ans Ziel: Laut Geschäftsführer Alfred Weithaler sollen in Telfs bis 2026 mehr als 3 000 Maschinen jährlich gefertigt werden. Dazu zählt auch das Raupenmodell PR 766 Litronic.
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»Demo Days« zum 150-jährigen Jubiläum

Bei Jubiläen sollte es nicht nur etwas zu feiern, sondern auch zu staunen geben. Denn dahinter verbirgt sich meist eine spannende Geschichte. Bei der 1873 gegründeten Kohler Co. mit ihren drei Geschäftsbereichen Energie, Küche und Bad sowie Golf und Urlaubsorte ist dies definitiv der Fall. Anlässlich seines 150­jährigen Jubiläums rief das Unternehmen Ende Juni die »Demo Days« speziell für die nationale sowie europäische Presse im Bausektor ins Leben. Die Agenda versprach interessante Einblicke in die Historie und Geschäftsentwicklung, die Technologie und Produktion der aktuellen Motorengeneration sowie konkrete Anwendungen bei unterschiedlichen Kunden im Baubereich. Das bauMAGAZIN war in Reggio Emilia in Italien mit dabei.

egründet wurde Kohler im Jahr 1873 durch John Michael Kohler, Sohn eines österreichischen Einwanderers, im US-amerikanischen Bundesstaat Wisconsin. Das Unternehmen stellte zunächst Küchen- und Badeinrichtungen her, später gesellten sich Benzinmotoren zur Stromerzeugung im ländlichen Amerika hinzu. Vor allem das Thema der zuverlässigen Energieversorgung wurde mit der Zeit immer wichtiger und sollte sich für das Unternehmen als prägend erwei-

sen. Denn heute stellt der 1920 gegründete Geschäftsbereich Energy eine der tragenden Säulen von Kohler dar und umfasst Motoren, Generatoren zur Stromerzeugung und EV (Electric Vehicle)Lösungen.

Strategischer Aufbau des Motorensektors

Aus der Historie heraus verfügte das Unternehmen bis Anfang der 2000er nur über Benzinmotoren. Um das Angebot zu erweitern, tätigte Kohler in Europa mehrere strategische Übernahmen. Im Jahr 2005 wurden der französische Stromaggregatehersteller SDMO und im Jahr 2007 der italienische Dieselmotorenfabrikant Lombardini übernommen. 2022 stießen Curtis Instruments und Heila Technologies hinzu, womit Kohler die Elektrifizierung weiter vorantrieb. Vor allem aber der Kauf von Lombardini war mehr als nur eine Erweiterung des Portfolios um Dieselmotoren, wie Nino De Giglio, Director Marketing Communication and Channel Management bei Kohler, im Gespräch mit dem bau-

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Thomas Seibold
L KOHLER

MAGAZIN erläutert: »Die Übernahme von Lombardini war für uns immens wichtig. Denn damit erwarben wir nicht nur die Marke, sondern auch das damit verbundene Netzwerk sowie spezielle Know-how. Das versetzte uns in die Lage, umgehend in die Produktentwicklung eines komplett neuen Dieselmotors – dem KDI – einzusteigen und entsprechend zu investieren. Leider war der Zeitpunkt aufgrund der gerade in diesem Jahr startenden Weltfinanzkrise nicht gerade ideal.«

Das Erfolgsmodell KDI­Motor, entwickelt in der Krise

Die 2007 begonnene Finanzkrise sorgte auch in der Baubranche weltweit noch einige Jahre danach für sinkende Nachfragen und stillstehende Produktionsbänder. Bei Kohler brannten aber laut De Giglio »selbst am Samstag die Lichter in der Entwicklungsabteilung, um den KDI-Motor voranzutreiben«. Die Anstrengungen zahlten sich aus: 2011 wurde das neue Aggregat erstmals vorgestellt und erzielte auf Anhieb Preise wie »Diesel of the Year« von der italie-

nischen Zeitschrift »Diesel« (das bauMAGAZIN berichtete im Heft 6/12). Die KDI-Baureihe zeichnet sich vor allem durch ein hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen aus, was dem Kraftstoffverbrauch und der Geräuschemission zugutekommt. Dazu wurde an eine hohe Wartungsfreundlichkeit gedacht: Der Öl- und Kraftstofffilter sowie Ölmessstab und Öleinfüllstutzen befinden sich alle auf einer Seite und sind dadurch leicht zugänglich. Der Poly-V-Riemen wird automatisch nachgespannt und hat lange Serviceintervalle von über 2 000 Stunden. Die Positionierung der Abgasnachbehandlung bietet zudem flexible Möglichkeiten, wodurch sich Herstellern im Maschinendesign mehr Freiheiten bieten. Dazu trägt auch die laut Kohler in dieser Klasse beste Temperatur von unter 250 °C während der aktiven Regeneration bei.

De Giglio geht auf die nächste Herausforderung

ein: »Parallel zur Entwicklung des KDI hatten wir uns Gedanken zu dessen Vermarktung gemacht. Einer unserer ersten großen Partner für den neuen Motor war JCB – und dieser favorisierte die Verwen-

KDI

Die KDI-Baureihe zeichnet sich vor allem durch ein hohes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen aus, was dem Kraftstoffverbrauch und der Geräuschemission zugutekommt

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Zum Firmenjubiläum hat Kohler seine »Demo Days« am Motorenhauptsitz im italienischen Reggio Emilia veranstaltet. Eine große Bandbreite seiner Ein-, Zwei-, Drei- und Vierzylindermotoren mit Benzin-, Dieselsowie Hybridantrieb war dabei nicht nur in Maschinen und Geräten verbaut zu sehen.

dung des Namens Kohler anstatt Lombardini. Dem sind wir gefolgt und bis heute findet sich in vielen JCB-Maschinen ein Motor von uns mit der Plakette »JCB Diesel – by Kohler«. Das freut uns natürlich sehr. Anschließend sind wir aber noch einen Schritt weitergegangen und haben den kompletten Marken- und Außenauftritt von Lombardini zu Kohler weiterentwickelt.« In dem Zusammenhang weist De Giglio auch auf die Entscheidung des Vorsitzenden und CEO David Kohler hin, den Motor hier in Italien zu produzieren und nicht im damaligen Werk in der Slowakei: »Entsprechend groß waren die Begeisterung und das Engagement der Arbeiter und Angestellten, den hier entwickelten Motor auch direkt vor Ort zu produzieren.«

Die Produktion: hochmodern, flexibel und ausgelastet

Der Gang durch die Fertigungshallen in Reggio Emilia zeigt dann auch eine State-of-the-Art-Produktion: effizient organisiert, mit kurzen Wegen, unterstützenden autonomen Transportrobotern, durchgehenden Qualitätsprüfungen und direkt angeschlossener Versandlogistik. Die reine Montagezeit für einen KDI-Motor beläuft sich nach Aussagen des Werkleiters Paolo Crema auf etwa vier

Stunden (ohne Laufwege). Laut De Giglio sind aktuell sämtliche Produktionskapazitäten vollständig ausgelastet – und das trotz Dreischichtbetrieb: »Corona hat nicht nur bei uns die Lieferketten und Produktionsplanung durcheinandergewirbelt. Am Jahresende 2020 war der Auftragseingang beispielsweise so hoch, dass die Lieferzeit eineinhalb Jahre betrug. Mittlerweile hat sich alles soweit normalisiert, dass die gewünschten Mengen zügig geliefert werden können. 2022 war unser Rekordjahr und 2023 ist auf dem besten Wege, das zu wiederholen.«

»Demo Days«:

Anwendungen zum Anfassen

Von den fertigen Motoren auf Versandpaletten ging es anschließend aufs Freigelände. Dort machten die »Demo Days« ihrem Namen alle Ehre. Denn es bot sich die Möglichkeit, fast die komplette Bandbreite aktueller Kohler-Motoren – Ein-, Zwei-, Dreiund Vierzylinder mit Benzin-, Diesel- sowie ElektroHybrid-Antrieb – in Maschinen und Geräten nicht nur verbaut zu sehen, sondern auch zu testen. Das war nicht nur für die Journalisten etwas Besonderes, sondern sorgte auch bei den Kohler-Beschäftigten für Begeisterung. Denn abgesehen von ein oder zwei Maschinen im Dauerbetrieb zu Testzwecken kommt ein Motorenhersteller selten dazu, die eigenen Produkte im Einsatz zu erleben.

Einzylinder in Cormidi­Raupendumpern

Das süditalienische Unternehmen Cormidi stellt Raupendumper her, die sowohl in Europa und Nordamerika als auch in Australien verfügbar sind. Bei den Modellen C 55 mit 500 kg Kapazität und C 85 mit 800 kg Kapazität kommen die KohlerEinzylinder-Benzinmotoren Command Pro CH270 (5,2 kW) bzw. CH440 (10,5 kW) mit horizontaler Welle zum Einsatz. Beide sind nach EU-Stufe V und EPA/CARB zertifiziert. Geschäftsführer Marco Antonio Martella begeisterte sich im Gespräch mit

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»2022 war unser Rekordjahr und 2023 ist auf dem besten Wege, das zu wiederholen.«
Nino De Giglio, Director Marketing Communication and Channel Management Kohler
Command
Command
Command
Typ/Kraftstoff: 1­Zylinder Benzin 1­Zylinder Benzin 2­Zylinder Benzin Hubraum: 208 cm³ 429 cm³ 747 cm³ Max. Leistung: 5,2 kW 10,5 kW 18,6 kW Drehmoment: 14,2 Nm 30,8 Nm 53 Nm
Jubiläumsmotor zum 150-jährigen Firmenbestehen – ein KDI 2504 Stage V.
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Pro CH270
Pro CH440
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dem bauMAGAZIN vor allem für den geringen Verbrauch bei höherer Leistung im Vergleich zu Wettbewerbsmotoren sowie die Höchstgeschwindigkeit. Während der C 55 2,9 km/h erreicht, ist der C 85 mit 6 km/h doppelt so schnell unterwegs, was sich im Alltag deutlich bemerkbar macht: Da längere Strecken zügiger zurückgelegt werden können, erhöht sich die Produktivität deutlich. Dazu trage auch der Kraftstofftank mit im Vergleich zu Wettbewerbsmotoren größerem Fassungsvermögen

(+ 29 % beim CH270 und + 15 % beim CH440) bei. Dieser verfügt zudem über eine »Fuel Secure« genannte Sicherheitsfunktion, die automatisch die Benzinzufuhr kappt, sobald der Motor ausgeht. Ein Austritt des Kraftstoffs wird dadurch wirksam vermieden. Zudem erlaubt der bei allen CommandPro-Motoren unter 11 kW serienmäßige QuadClean-Luftfilter den Betrieb selbst bei sehr schlechten Luftverhältnissen.

Zwei­ und Dreizylinder in Kompaktladern von Avant Tecno

Avant Tecno, finnischer Hersteller von MehrzweckKompaktladern, arbeitet bereits seit etwa 15 Jahren mit Kohler zusammen. Damals wurde der Mehr-

zwecklader Avant 200 mit einem Benzin-V-Twin mit vertikaler Welle, dem CV20S mit 15,3 kW Leistung, ausgestattet.

Der auf den »Demo Days« verfügbare aktuelle Mehrzwecklader Avant 225 hatte einen V-Twin vom Typ ECV730 mit 18,6 kW und vertikaler Welle verbaut. Der Motor mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung bietet eine hohe Leistung bei niedrigen Drehzahlen, was sich laut Hersteller günstig auf den Verbrauch und die Einsatzdauer auswirkt. Bei den größeren Avant-Ladern 755i und dem ebenfalls auf den »Demo Days« verfügbaren 760i kommt der Kohler KDI 1903 TCR mit 42 kW zum Einsatz. Die Besonderheit dabei: DPF and DOC sind im selben Gehäuse integriert, wodurch Avant auch bei diesen Modellen eine kompakte Bauweise mit guter Rundumsicht für den Fahrer erreichen konnte.

Dreizylinder­Hybrid in Hubarbeitsbühnen von Cela Das in Norditalien ansässige Unternehmen Cela stellt Hubarbeitsbühnen zur Rettung und Brandbekämpfung sowie den industriellen Zugang her. Kunden können aus einer Produktpalette von über 50 Modellen mit einer Arbeitshöhe von 15 m bis

Bei den größeren Avant-Ladern 755i und dem ebenfalls auf den »Demo Days« gezeigten 760i (Bild) kommt der Kohler KDI 1903 TCR mit 42 kW zum Einsatz.

Die Raupendumper C 55 mit 500 kg Kapazität (li.) und C 85 mit 800 kg Kapazität werden, wie Marco Martella als National Sales Director Europe bei Cormidi schilderte, von den KohlerMotoren Command Pro CH270 bzw. CH440 angetrieben.

Das Aggregat für seine 28-m- und 30-m-Doppelteleskopausleger-Raupenarbeitsbühnen Spyder DT28 (Bild) und DT30 fand Cela bei Kohler in Form des Hybridmotors K-HEM 1003.

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KDI 1903 TCR K­HEM 1003 KDI 2504 TCR KDI 3404 TCR­SCR 3­Zylinder Diesel Common RailHybrid: 3­Zylinder Diesel/48 V­E­Motor 4­Zylinder Diesel Common Rail 4­Zylinder Diesel Common Rail 1 86 cm³ 1 028 cm³ 2 482 cm³ 3 359 cm³ 42 kW 18 kW + 15 kW Peak Electric 55,4 kW 105 kW 225 Nm 60 Nm + 57 Nm Peak Electric 300 Nm 650 Nm

Der neue JCB-Midibagger 90Z-2 verfügt über den EU-Stufe-V-Motor KDI 2504 TCR mit 55,4 kW und 300 Nm. Auch der Rad- und Teleskopladerhersteller Kramer greift auf den KDI 2504 TCR Stage V in seinen Serie-5-Modellen 5075, 5085 (Bild) und 5095 zurück.

72 m die für sie passende finden. Cela wollte sein Angebot um große Raupenbühnen erweitern, die kein Nachbehandlungssystem benötigen und emissionsarm sind. Das dazu notwendige Aggregat für seine 28-m- und 30-m-DoppelteleskopauslegerRaupenarbeitsbühnen namens Spyder DT28 (auf den »Demo Days« vertreten) und DT30 fand Cela bei Kohler. Da der Verbrenner im Hybridmotor K-HEM 1003 keine zusätzlichen Nachbehandlungssysteme benötigt, sind Maschinenstillstände durch Regenerationsprozesse ausgeschlossen. Der elektrische Teil des Aggregats ermöglicht es Cela, die von der Hubarbeitsbühne in den höchsten Belastungsphasen benötigten Leistungsspitzen mit einem Boost von bis zu 15 kW zu erreichen. Insgesamt wird in Kombination eine Spitzenleistung von mehr als 30 kW erreicht. Der Verbrenner ist zudem in der Lage, den Akku zu laden, was die Betriebsdauer im elektrischen bzw. Boost-Modus erhöht.

Vierzylinder­KDI im Midibagger 90Z­2 von JCB

Der neue JCB-Midibagger 90Z-2 fühlte sich auf dem Testgelände bei Kohler von Anfang an wohl und wollte es am zweiten Tag der Veranstaltung kaum

UNTERNEHMEN

Die Kohler Co. wurde 1873 gegründet und hat ihren Hauptsitz im gleichnamigen Ort Kohler im US­Bundesstaat Wisconsin. Sie ist eine der ältesten und größten privat geführten Gesellschaften in den USA und setzt sich aus mehr als 40 000 verbundenen Unternehmen zusammen. Mit mehr als 50 Produktionsstandorten weltweit ist Kohler ein globales Unternehmen im Bereich Design und Herstellung von Küchen­ sowie Badprodukten, luxuriösen Schränken, Fliesen und Leuchtkörpern, Motoren, Generatoren und sauberen Energielösungen. Kohler ist zudem Eigentümer/Betreiber von zwei mit fünf Sternen ausgezeichneten Unternehmen – einem Gastronomiebetrieb und einem Golfplatz – in Kohler (Wisconsin) und im schottischen St. Andrews. Kohlers Golfplatz »Whistling Straits« veranstaltete 2021 den 43. Ryder Cup.

An seinem Motorenhauptsitz im italienischen Reggio Emilia gewährt Kohler auch Einblicke in die Antriebstradition des im Jahr 2007 übernommenen Dieselmotorenfabrikanten Lombardini.

mehr verlassen. Möglicherweise spürte der verbaute EU-Stufe-V-Motor KDI 2504 TCR mit 55,4 kW und 300 Nm auch nur die Nähe zu seinem Geburtsort. Der Bediener konnte sich jedenfalls aus einer bequemen Fahrerkabine heraus stets auf ein hohes Drehmoment bei niedrigen Motordrehzahlen verlassen und profitierte zusätzlich von einem geringen Geräuschpegel innen wie außen. Der Motor verfügt über Hydraulikstößel, einen Poly-V-Riemen und lange Wartungsintervalle von mindestens 500 h, was die Gesamtbetriebskosten der Maschinen begrenzen und sie auch für den Mietmarkt attraktiv machen soll.

Vierzylinder­KDI in

Rad­ und Teleskopladern der Kramer­Werke Als Hersteller von Rad- und Teleskopladern für das Baugewerbe und die Landwirtschaft setzt Kramer Kohlers KDI 2504 TCR Stage V in den Serie-5-Modellen 5075, 5085 (auf den »Demo Days« vertreten) und 5095 ein. Das Aggregat bietet die gleichen Leistungswerte wie beim JCB 90Z-2 und Kramer darüber hinaus weitere Vorteile: Aufgrund der kompakten Motorgröße wird die allgemeine Manövrierfähigkeit begünstigt und der Fahrer kann auch bei begrenztem Platz in typischen Offroad- und staubigen Umgebungen reibungslos manövrieren. Ausgestattet mit einer entsprechenden Leistungsoption, erreicht der 5085 zudem eine Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h. Der Zugang zum Motorraum ist über eine weit öffnende Motorhaube möglich.

Vierzylinder­Kraftpaket im Wille 675

Den weiten Weg von Loimaa im Südwesten Finnlands bis nach Italien hat der Wille 675 von Wille Machines zurückgelegt. In der Heimat gehören die Maschinen des Unternehmens zu den beliebtesten auf dem Markt, wenn es um das Umweltmanagement und die Instandhaltung städtischer Gebiete geht. Der niedrige, multifunktionale Radlader ist zwar für den Betrieb in allen vier Jahreszeiten ausgelegt. Er benötigt aber insbesondere im Winter,

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Jürgen Jürgen

wenn die Wartungsarbeiten anspruchsvoller und teurer sind, einen zuverlässigen und leistungsfähigen Motor, der auch Anforderungen an die Umweltfreundlichkeit erfüllt. Wille fand mit dem Stufe-VKohler KDI 3404 TCR-SCR genau das passende Aggregat dafür. Auch hier spielte die kompakte Motorbauweise dem Hersteller in die Karten und erlaubte ein schlankes Maschinendesign für eine höhere Wendigkeit.

Ausgestattet mit einem Partikelfilter und SCRKatalysator, der den neuesten Abgasnormen entspricht, werden auch aktuelle Umweltanforderun-

Für seinen multifunktionalen Radlader benötigte das finnische Unternehmen Wille Machines insbesondere im Winter, wenn Wartungsarbeiten anspruchsvoller und teurer sind, einen zuverlässigen und leistungsfähigen Motor, der auch Anforderungen an die Umweltfreundlichkeit erfüllt. Als passendes Aggregat erwies sich der Stufe V KDI 3404 TCR-SCR gen erfüllt. Darüber hinaus ist der Motor für die Verwendung von HVO 100 freigegeben.

Aufgrund seines breiten Aufgabenbereichs verfügt der Wille 675 über eines der leistungsstärksten Hydrauliksysteme auf dem Markt, zwei Hydraulikkreisläufe und eine Verstellpumpe mit LoadSensing. Dadurch kann eine Vielzahl von Arbeitsgeräten verwendet werden. Selbst den extremen Bedingungen einer Schneefräse wird der Motor mit einer Leistung von 105 kW bei 2 200 min-1 und einem Drehmoment von 650 Nm bei 1 400 min-1 gerecht.

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THOMAS SEIBOLD (8), KOHLER (11)
s Jürgen Dietrich +43 (660) 4463493 Jürgen Dietrich +43 (660) 4463493 Joachim Schier +49 170 1145 624 | Christian Wimmer +49 173 8613 874 Alexander Koppermann +49 160 6511 984 | Kai Bachschuster +49 175 6443530 www.steelwrist.com TILTROTATOR
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Mobilbagger stellt seine Vielseitigkeit unter Beweis

Wenn bei Gewerbebauprojekten – wie etwa der Errichtung oder Erweiterung eines Einkaufsmarkts inklusive Grünanlagen und Parkflächen – die Raupenbagger ihre schweren Arbeiten abgeschlossen haben, schlägt die Stunde von vielseitig einsetzbaren Mobilbaggern wie dem ZX155W-7 von Hitachi.

Bestückt mit einer Rüttelplatte, verdichtet der Zaxis ZX155W-7 den Untergrund für zukünftige Parkplätze.

Nach Abzug des »schweren Geräts« sind neue Aufgaben zu erledigen, wie das Verlegen von Pflaster, der Einbau von Asphalt oder das Anlegen von Gehwegen und Grünanlagen. Für den Maschinenpark des Tiefbauunternehmens Reuscher GmbH aus dem Westerwald sind Mobil-

bagger daher unverzichtbar. Im Zuge einer größeren Investition wurde vom langjährigen Systempartner Kiesel – neben mehreren Hitachi ZaxisRaupenbaggern der Serie 7 – auch der Mobilbagger ZX155W-7 erworben.

Dort war man gleich nach den ersten Test-Einsätzen von der Maschine angetan. Überzeugt haben vor allem die feinfühlige Steuerung, der kräftige Motor und nicht zuletzt die Kurzheckversion für effizientes Arbeiten unter beengten Platzverhältnissen. Letzteres erhöht die Sicherheit und den Komfort deutlich, da sich der Bediener auf den vorderen Arbeitsbereich konzentrieren kann.

Eine der Baustellen, auf denen der Mobilbagger ZX155W-7 von Hitachi eingesetzt wurde, war jene an der Wetzlarer Straße in Braunfels. Dort wurde das Areal eines Einkaufsmarkts erweitert und modernisiert. Unter der Leitung des erfahrenen Poliers Udo Raschke konnte sich der junge Maschinist Niklas Zimmermann dank des 20 km/h schnellen Geräts auf dem Gelände schnell von einem Einsatzort zum anderen bewegen. Hier verfüllte er einen Graben mit Kies, dort beförderte er eine Palette mit Pflastersteinen und drüben verdichtete er mit der Rüttelplatte den Untergrund für die zukünftigen Parkplätze.

SEPTEMBER 2023 28 GALABAU & KOMMUNALTECHNIK
KIESEL
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KIESEL (3)
Ein eingespieltes Mobilbagger-Team: der erfahrene Polier Udo Raschke (li.) und der junge Baggerfahrer Niklas Zimmermann vor dem ZX155W-7.

Vielseitig und schnell bei der Sache

Durch den geringen Schwenkradius eignet sich der ZX155W-7 mit einem Betriebsgewicht von 16 200 kg und seinen sehr kompakten Abmessungen laut Angaben des Herstellers bestens für Arbeiten auf engstem Raum. Dazu kommt noch die universelle Ausstattung der Maschine. Mit einem OilQuick Schnellwechsel-System und engcon Tiltrotator sowie dem breiten Anbaugeräte-Sortiment von Kiesel kann der Baggerführer jede Art von Arbeit schnell und ökonomisch abwickeln. Ölmenge und Öldruck sind für bis zu 16 unterschiedliche Anbaugeräte frei programmierbar und per Knopfdruck abrufbar. Die voreingestellten Modi für Dreh- und Schwenkfunktionen erleichtern zudem die Bedienung von Schwenklöffeln und Tiltrotatoren.

Durch die Wahl des richtigen Anbaugeräts für die jeweilige Arbeit lässt sich nach Erfahrungen des Kunden die Produktivität und Effizienz deutlich erhöhen. Neben Tieflöffel, Grabenraumlöffel und Sieblöffel sind u. a. Palettengabel, Anbauverdichter, Planierhobel oder Abziehbalken verfügbar, die Niklas Zimmermann im »fliegenden Wechsel« bedienen kann, ohne die Kabine zu verlassen.

Hohe Bedienerfreundlichkeit inklusive

Den bedienerfreundlichen Arbeitsplatz schätzt der Baggerfahrer besonders hoch ein: »Echt spitze, diese hydraulisch gelagerte und geräuscharme

Überdruckkabine mit Panoramaverglasung. Die Bedienelemente sind ergonomisch angeordnet, die mitschwingenden Konsolen sowie der luftgefederte Grammer-Sitz erhöhen den Komfort und wirken Ermüdungserscheinungen entgegen.«

Für den Polier Udo Raschke ist vor allem das 270° Aerial Angle Kamerasystem sehr wichtig. Durch die Sicht aus der Vogelperspektive sei jederzeit ein guter Überblick rund um die Maschine möglich.

NEUE MCL-REIHE

EINE BREITE PALETTE VON 6 MODELLEN. Die Versionen MCL4+ und MCL6+ sind mit kurzen Armen ausgestattet, die eine höhere Hubkraft bieten, wodurch sie sich besonders gut für die Anforderungen des Baugewerbes und die Handhabung von Materialpaletten eignen.

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Millimetergenau verfüllt der Mobilbagger ZX155W-7 einen zukünftigen Gehweg mit Kies.
s KOMPAKTHEIT HUBKRAFT MANÖVRIERBARKEIT VIELSEITIGKEIT mecalac.com MECALAC MCL-09/23Fotos: Sémaphore Unverbindliches Dokument

Gemeinsam der Natur verpflichtet

Die Menschen in die Natur führen und die Natur für den Menschen erhalten: Mit diesem Anspruch definiert das schwedische Unternehmen Skistar seine Zukunftsziele. Eine wesentliche Rolle dabei spielt die E-Mobilität – auch auf der Baustelle. Dort kommen ein Volvo L20 Elektro-Radlader, ein ECR25 Elektro-Bagger und ein batterieelektrischer Lkw aus der FE-Reihe zum Einsatz. gen, aber wir müssen auch die Umwelt schützen, die uns als Menschen so viel zurückgibt. Bei SkiStar haben wir uns mit unserer Nachhaltigkeitsarbeit viel vorgenommen und unseren CO₂-Fußabdruck in den letzten sechs Jahren bereits um 84 % reduziert. Wir wissen, dass Volvo eine ähnliche Vision hat und eine Zusammenarbeit es uns ermöglicht, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.«

Volvo Construction Equipment (CE) stellt sein 48-Volt-DC (Gleichstrom)-Protokoll für elektrische Ladelösungen zur Verfügung, um die Elektrifizierung zu beschleunigen und Kunden mit einem Mehrmarken-Fuhrpark das Laden zu erleichtern.

Menschen für die Natur zu begeistern ist für das schwedische Freizeitunternehmen SkiStar praktisch das Kerngeschäft. Der Klimawandel und die Auswirkungen der globalen Erwärmung sind dabei längst mehr nicht mehr nur theoretischer Natur: Die steigenden Temperaturen lassen schon heute in vielen Skigebieten den natürlichen Schnee mehr und mehr verschwinden.

Mit entsprechendem Nachdruck betont Fanny Sjödin, Nachhaltigkeitsmanagerin bei SkiStar: »Es ist uns wichtig, die Menschen in die Natur zu brin-

Es gibt derzeit keinen Industriestandard für 48V DC (Gleichstrom) Ladelösungen – die Leistung, die für elektrische Kompaktmaschinen benötigt wird – was bedeutet, dass Kunden derzeit wahrscheinlich verschiedene Ladegeräte kaufen müssen, wenn sie eine Flotte mit mehreren Marken haben.

Volvo CE hat sich daher entschieden, sein eigenes markenunabhängiges Softwareprotokoll sowie die Steckerspezifikationen für seine 48-V-Gleichstromladegeräte zu veröffentlichen – wobei das Gleichstromladen häufig als Schnellladen bezeichnet wird. Dies ermöglicht es anderen OEMs und Zulieferern, es bei der Entwicklung ihrer eigenen Ladelösungen für Kompaktmaschinen zu verwenden.

Mit diesem Schritt möchte Volvo CE den Wandel in der Elektromobilität erleichtern und beschleunigen, indem es der gesamten Branche dabei hilft, mehr Ladelösungen – basierend auf einem gemeinsamen Protokoll – zu entwickeln, die den Kunden beim Übergang zu emissionsfreien Lösungen zugutekommen.

Fredrik Tjernström, Electromobility Solutions Sales bei Volvo CE, sagt: »Wir wollen zu einem standardisierten, zuverlässigen und effizienten Elektro-Ökosystem beitragen, das es unseren Kunden leicht macht, elektrisch zu arbeiten! Da es heute keine standardisierte, markenunabhängige Ladeschnittstelle für Kompaktmaschinen gibt, benötigen unsere Kunden unterschiedliche Ladegeräte für verschiedene Maschinenmarken. Indem wir unsere Ladeschnittstelle veröffentlichen, hoffen wir,

dass mehr und mehr Anbieter von Ladelösungen und andere Maschinenhersteller ein und dasselbe Ladeprotokoll verwenden werden. Damit kommen wir einem Industriestandard zum Nutzen der Kunden überall einen Schritt näher.«

Eine 48-V-Stromversorgung ist für die kleinste Reihe kompakter Baumaschinen vorgesehen. Für Volvo CE gilt dies derzeit für die Kompaktbagger ECR18 Electric, EC18 Electric und ECR25 Electric, die Kompaktradlader L20 Electric und L25 Electric sowie den Asphaltverdichter DD25 Electric.

Für schwerere Geräte ist die Verwendung einer 600-V-Stromversorgung erforderlich. Es gibt bereits ein Industriestandardprotokoll für diese Spannung, das von der Automobilindustrie entwickelt wurde. s

SEPTEMBER 2023 30 L VOLVO CE
VOLVO CE (3)
Ein FE Electric von Volvo Trucks unterstützte die beiden elektrischen Baumaschinen von Volvo CE.
Den Wandel in der Elektromobilität erleichtern und beschleunigen
Fredrik Tjernström, Electromobility Solutions Sales bei Volvo CE, hofft, dass mehr und mehr Anbieter von Ladelösungen und andere Maschinenhersteller ein und dasselbe Ladeprotokoll verwenden werden.

Tatsächlich weisen die Ambitionen deutliche Parallelen auf: Wie Volvo CE hat sich auch SkiStar der »Science Based Targets Initiative« (SBTi) angeschlossen, die zur Emissionsreduzierung im Sinne des Paris Abkommens wissenschaftsbasierte Ziele definiert. Im Einklang damit hat sich Volvo CE auch verpflichtet, die Treibhausgasemissionen in der Wertschöpfungskette bis 2040 auf null zu reduzieren.

E-Mobilität als Schlüsselelement

Nachdem SkiStar bereits Erfahrungen mit elektrisch betriebenen Schneemobilen und Pistenraupen sammeln konnte, war der Schwenk hin zu batterieelektrischen Baumaschinen ein logischer Schritt. Gustav Boberg, Segment Leader bei Volvo CE: »SkiStar teilt nicht nur unseren Willen zur Nachhaltigkeit, sondern wir konnten auch unsere jeweiligen Erfahrungen mit elektrischen Produkten austauschen. Es war beeindruckend zu sehen, wie gut sich unsere eigenen elektrischen Lösungen in ihr Alltagsgeschäft einfügen. Der Wandel findet hier und jetzt statt – und der Schlüssel zum Erfolg ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden.«

Konkret setzte SkiStar einen Volvo L20 Elektro-Radlader, einen ECR25 Elektro-Bagger und einen ebenfalls batterieelektrischen Lkw aus der FE-Reihe von Volvo Trucks ein. Bei minimaler Geräuschentwicklung, maximalem Bedienkomfort und idealer CO₂-Bilanz bewährten sich die beiden Maschinen und der Lkw schnell als schlagkräftiges sowie gut eingespieltes Trio. Die Einsätze verteilten sich vor allem auf die Präparierung einer 7 000 m langen Sommerskipiste in Sälen/Westschweden (deren Kunstrasen aus nachhaltig erzeugtem Zuckerrohr besteht), den Bau einer Achterbahn und den Ausbau einer Mountainbike-Strecke.

Neben dem lokal emissionsfreien Betrieb erwies sich der niedrige Lärmpegel als weiterer handfester Vorteil: Die Arbeiten an der Piste konnten fast rund um die Uhr ablaufen, ohne schlafende Feriengäste zu stören. Dank einer fundierten elektrischen Infrastruktur, die zur Unterstützung der Schneeproduktion im Winter eingerichtet wurde, stellte auch das Aufladen der Maschinen kein Problem dar. Über standardmäßige Ladelösungen von Volvo, angeschlossen wiederum an das bestehende Hochleistungsnetz, ließen sich die Maschinen schnell und einfach versorgen. Tatkräftige Unterstützung gab es schließlich auch von den Baumaschinen- und Lkw-Partnern vor Ort: In enger Zusammenarbeit mit SkiStar realisierten Volvo CE und Volvo Trucks das Projekt gemeinsam mit ihren schwedischen Händlern Swecon Anläggningsmaskiner und Rolf Ericson Lastvagnar & Bussar. s

KOMPAKT. WENDIG. STARK.

ENTDECKEN SIE UNSERE UMFANGREICHE

PALETTE AN RADLADERN

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Rickard Lindgren, Leiter Pistenpflege, und Viktor Persson, Werkstattleiter für elektrische Maschinen von Volvo CE, arbeiteten im engen Austausch.
WWW.TOBROCO-GIANT.COM Folgen Sie uns in den sozialen Medien   

Im GaLaBau immer die richtige Maschine zur Verfügung

Bei Kreye GaLaBau sind zehn Weycor Radlader im Einsatz –vom kleinen Weycor 40 mit 3.5 t bis zum großen AR 520 mit 6,5 t. Damit bewältigt das auf Privatgärten und den Bau von Biopools spezialisierte Unternehmen jede Aufgabe und zeigt sich von der Qualität sowie Preisstabilität der Maschinen rundum überzeugt.

Die Firma Kreye GaLaBau wurde im Jahr 1996 gegründet und bietet ihren Kunden im Bereich GaLaBau einen Rundumservice, angefangen beim Schneiden von Bäumen bis zum Anlegen großer Gartenlandschaften. Für den Bau von Biopools ist das Kreye-Team auch bundesweit unterwegs und ansonsten in der Region Ganderkesee-Bremen-Oldenburg anzutreffen. »Garten ist Wellness. Garten soll eine Wohlfühloase sein. Dafür liefern wir Ideen und setzen sie auch um«, so Volker Kreye, Geschäftsführer

der Garten- und Landschaftsbau Kreye GmbH. Aus diesem Grund befinden sich unter den aktuell 90 Mitarbeitern auch Planer, Gartenarchitekten und Maschinenfachleute.

In Projekten auf leistungsstarke Hilfe angewiesen

Um die unterschiedlichen Aufgaben zur Zufriedenheit der Kunden erfüllen zu können, setzt Kreye insgesamt zehn Weycor Radlader ein. »Uns gefällt an unseren Weycor Radladern gut, dass wir wenig Ärger mit ihnen haben. Sie arbeiten gut und schnell, fallen nicht aus und sind langlebig«, beschreibt Kreye seine Erfahrungen damit.

Und Werkstattleiter Jens Binnemann ergänzt: »Ich bin zwar 2 m groß, kann aber trotzdem in jedem Weycor Radlader bequem sitzen und arbeiten.« Das ist aus seiner Sicht für einen Arbeitsplatz, der tagtäglich und oftmals für viele Stunden genutzt wird, enorm wichtig. Zudem fühle man sich auch in dicker Winterkleidung in der Kabine nicht ein-

gesperrt. Einen Anteil daran habe auch die Kabinenkonstruktion für eine gute Rundumsicht. Das schafft nach Erfahrungen von Kreye bei allen Bedienern ein Gefühl von Sicherheit.

Dazu trage auch ein technisches Detail bei: die Weycor Z-Kinematik. Die zum Vorderwagen verjüngte Ladeschwinge biete beste Sicht auf das unmittelbare Arbeitsfeld und das Anbauwerkzeug. Darüber hinaus macht die Z-Kinematik hohe Reißkräfte sowie Hubhöhen möglich und bietet zudem optimale Voraussetzungen für den Einsatz von Palettengabeln. »Natürlich sind unsere Radlader mit einer Zentralschmieranlage und Bioöl ausgerüstet. Auch das spart Zeit und Geld«, sagt Binnemann.

Insgesamt produziert Atlas Weyhausen 17 verschiedene Weycor Radladermodelle. Vom AR 320 mit 2,5 t Dienstgewicht und einem 18,5 kW-Motor bis zum AR 680 mit 15 t und 160 kW Leistung. Ausgerüstet sind die Radlader überwiegend mit Deutz-Motoren. Darüber hinaus ist Technik verbaut, die nach Angaben des Herstellers sonst nicht zu finden ist, wie das kombinierte Brems-/Inchpedal. Damit sei die Gefahr, gegen die Betriebsbremse zu fahren, ausgeschaltet. Ein großzügig bemessener Inchbereich ermöglicht die feinfühlige Verteilung der Schub- und Hubkräfte. Daraus resultiert weniger maschineller Verschleiß und Spritverbrauch.

Nach den Erfahrungen von Kreye erbringen die Weycor Radlader eine hohe Arbeitsleistung und verbinden das mit einer ebensolchen Wirtschaftlichkeit.

Dazu passt auch das Fazit von Kreye: »Unsere Weycor Radlader können auch alt werden. Sie sind letztlich wertstabil. Falls wir einen nach zehn oder mehr Jahren abgeben, erzielen wir beste Preise.« s

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L WEYCOR – ATLAS WEYHAUSEN
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Der 6,5 t Radlader Weycor AR 520 meistert selbst anspruchsvolle Aufgaben. ATLAS WEYHAUSEN Teamarbeit: der Weycor 40 und Weycor AR 520 im gemeinsamen Einsatz.

Minibagger ganz groß im Erd- und GaLaBau

Der Launch der neuen D-Serie im Mai 2022 war seitens Case Baumaschinen mit dem ehrgeizigen Ziel verknüpft, für jeden Kundenbedarf eine optimale Lösung anzubieten. Einzelunternehmer Mario Böse erwarb daraufhin als wohl einer der ersten Kunden in Deutschland einen Case CX19D und schildert nun seine Erfahrungen damit.

Das Einzelunternehmen Mario Böse Erdbewegungen aus Dortmund-Eving existiert seit 2021 und ging damals mit einem betagten Mobilbagger als Leistungsträger an den Start. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass die gebrauchte Maschine weder ausreichend zuverlässig noch leistungsfähig genug für einen regelmäßigen Einsatz war. Aus diesem Grund entschloss sich Mario Böse kurz nach der Markteinführung der neuen Minibagger D-Serie im Oktober 2022 zur Anschaffung eines neuen CX19D mit einem Einsatzgewicht von 1,99 t.

KEINE KOMPROMISSE

e-STAMPFER UND e -RÜTTELPLATTE – LEISE, OHNE EMISSIONEN UND POWER WIE MIT VERBRENNERMOTOR

Die neuen elektrisch angetriebenen

Ammann Verdichtungsmaschinen beweisen:

• De r Einsatz der Elektromaschinen ist kein Kompromiss in der Leistung.

Arbeiten mit dem Stampfer Ammann eATR 68 und den vorwärtslaufenden Rüttelplatten

eAPF12/40 und eAPF 12/50 heißt:

• Le iseres Arbeiten ohne CO2-Emissionen.

Zusätzliche Informationen zu unseren Produkten und Dienstleistungen finden Sie unter: www.ammann.com

MMP-2921-00-DE | © Ammann Group

Arbeiten mit viel Power wie mit Verbrenner - aber sauberer und leiser.

• De r e-Stampfer hat fast, die e-Platte sogar die gleiche Verdichtungskraft wie der Verbrenner.

L CNH INDUSTRIAL
LUTZ HOLTHAUS (3)

Optimale Sicht auf den Arbeitsbereich

Aufgrund der großen Fensterflächen ist jederzeit eine optimale Sicht auf den Arbeitsbereich gegeben. Für Einsätze in der Dämmerung steht zudem ein LED-Beleuchtungspaket zur Verfügung. Mario Böse meint dazu: »Die Maschine hat einen perfekten Sichtbereich, man kann praktisch in allen Richtungen die Außenkanten der Maschine im Blick behalten und so Zusammenstöße und Rempeleien beim Reversieren vermeiden. Gerade bei engen Baustellen ist das ein gutes Gefühl. Ich arbeite am liebsten mit hochgeschobener Frontscheibe, wenn das Wetter es erlaubt. Dann ist man noch etwas näher dran.«

Komplexe Aufgabe zügig und in kürzester Zeit erledigt

Bei der Neugestaltung einer Garagenanlage im Dortmunder Norden konnte der CX19D im Juni 2023 seine Stärken unter Beweis stellen. Hier musste eine rund 100 m2 große, versiegelte Betonfläche aufgebrochen, in Transportmulden verladen und entsorgt werden. Im gleichen Zug sollten bei einem angrenzenden Gebäude die Fundamente freigelegt werden, um eine zusätzliche Isolierung anzubringen.

Wie Mario Böse berichtet, war diese Aufgabe zügig und ohne weiteren Materialeinsatz in kürzester Zeit erledigt: »Der Bagger hat für seine Größe eine ausgezeichnete Losbrechkraft und Hubfähigkeit. Der Beton lässt sich damit problemlos lösen und zerkleinern. Das Verladen ist mit dem langen Stiel ein Kinderspiel. Bei einer Schütthöhe von 2,70 m kann man auch hochwandige Container zügig befüllen. Die größere Reichweite macht sich auch bei den Grabarbeiten bezahlt. Bei einer maximalen Reichweite in Bodenhöhe von 4,21 m errei-

che ich eine Grabtiefe von 2,48 m. Das war für diese Aufgabe mehr als ausreichend.«

Neben der Leistungsfähigkeit lobt Mario Böse aber vor allem die kompakte, durchdachte Konstruktion seines Minibaggers. Die Fahrerkabine bietet trotz der geringen Abmessungen einen bequemen und ergonomischen Arbeitsplatz mit direkt erreichbaren Kontrollen in Griffweite. Zudem ist der Zugang zu allen Wartungspunkten über weit aufschwingende Klappen schnell und gut erreichbar. Das gilt sowohl für das Batteriefach auf der linken Maschinenseite als auch für die geräumige Heckklappe, die eine schnelle Kontrolle der Flüssigkeitsstände oder ein Nachfüllen von Öl und Kraftstoff erlaubt. s

Modernisierte

Midi-Mobil- und Raupenbagger

Ende Mai stellte HD Hyundai Construction Equipment Europe den Mobilbagger HW65A und das Raupenmodell HX65A erstmals vor (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 7/23 ab Seite 40). Die Modelle verfügen über eine geräumige neue Kabine, serienmäßige proportionale Joysticks und eine optimierte Wartungsfreundlichkeit.

Mit der Einführung des HX65A-Raupenmodells und des HW65A-Mobilbaggers hat HD Hyundai sein Angebot im Bereich der mittelschweren Kompaktbagger aktualisiert. Das Betriebsgewicht wurde je nach Spezifikation auf 6,0 bis 6,5 t erhöht. Beide Maschinen sind jetzt mit einem Hyundai Stufe-V-Dieselmotor mit 2,4- l-Hubraum und

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Die Maschine verfügt über eine Vollausstattung mit langem Löffelstiel, Schnellwechsler, Hammerhydraulik und Greiferdrehvorrichtung. Der Zugang zu allen Wartungspunkten ist über weit aufschwingende Klappen schnell und gut erreichbar. L HD HYUNDAI CONSTRUCTION Dem Bediener bietet sich in den neuen Modellen mehr Platz und eine ergonomische Anordnung aller Bedienelemente.

einer Leistung bis zu 48,5 kW sowie einem Drehmoment von 248 Nm ausgestattet. Damit wird ein Bosch Rexroth Open-Center-Hydrauliksystem mit Parker-Hauptsteuerventilen und einem Eaton-Schwenkmotor angetrieben.

Die Hydraulikanlage ist serienmäßig mit ProportionalJoysticks ausgestattet, wobei der Knopf zur Pendelachsblockierung am linken Steuerhebel angebracht ist. Doppelt-

wirkende Hammer-Schere-Leitungen gehören ebenfalls zur Standardausrüstung. Die Greifer-Drehen-Funktion ist zusätzlich optional ab Werk erhältlich. Der verbesserte Schwenkmotor bietet laut Angaben des Herstellers eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit und ein gesteigertes Drehmoment, wodurch sich die Produktivität bei Grab- und Ladevorgängen steigern soll.

Das neue Kabinendesign bietet dem Fahrer mehr Platz, eine bessere Sicht, Rück- und Seitenkameras sowie einen voll einstellbaren und beheizbaren Fahrersitz. Weitere Komfortmerkmale sind eine überarbeitete Klimaanlage mit optimierter Luftzirkulation und ein gesenkter Geräuschpegel im Innen- und Außenbereich. Die Maschinen verfügen nun über einen 7-Zoll-Touchscreen-Monitor. Damit lassen sich die Zusatzhydraulikströme für Anbaugeräte einstellen.

Darüber hinaus wurden die Arbeitsscheinwerfer auf der Kabine verbessert. Zudem ist optional jetzt ein vollständiger ROPS(Roll Over Protective Structure) und FOPS- (Falling Object Guard) Schutz an der Vorder-

seite und der Oberseite der Kabine lieferbar.

Sowohl die Rad- als auch die Raupenmaschinen haben

weit zu öffnende Motorhauben, die den Zugang für regelmäßige Wartungsarbeiten erleichtern. Alle Filter sind im Motorraum untergebracht, mit ebenerdigem Zugang und einem in der Haube montierten Werkzeugkasten. Zudem ist das Hi-Mate-Telematiksystem von Hyundai für die Fernüberwachung der Arbeit und Leistung der Maschine lieferbar. s

AVANT Tecno Deutschland GmbH Einsteinstraße 22 | 64859 Eppertshausen TEL 0 60 71.98 06 55 | info@avanttecno.de WWW.AVANTTECNO.DE Der Multifunktionslader für alle Arbeiten Über 200 Anbauteile
Das große Farbdisplay informiert über den Zustand von Bagger sowie hydraulischem Anbaugerät und zeigt auch eventuelle Fehlercodes an. Der mobile HW65A eignet sich laut Angaben des Herstellers ideal für enge City-Baustellen. HD HYUNDAI (3)

Beim PC33E-6 handelt es sich um einen elektrischen 3-t-Minibagger mit LithiumIonen-Batterie, deren Ladung bei den meisten Kunden eine ganze Schicht lang halten soll.

Paradigmenwechsel in der Null-Emissions-Technologie

Mit dem vollelektrischen PC33E-6 Minibagger führt Komatsu Europe das erste Modell aus einer Produktlinie emissionsfreier Maschinen ein. Ohne zusätzliche Kosten sind ein 3-jähriger Wartungsplan sowie eine 5-jährige Maschinen- und Teilegewährleistung speziell für den elektrischen Antriebsstrang enthalten.

Mit dem vollelektrischen PC33E-6 Minibagger will Komatsu neue Maßstäbe beim emissionsfreien Arbeiten setzen und kombiniert das mit einer nach eigener Aussage herausragenden Leistung und ebensolchen Sicherheitsfunktionen. Damit soll die hochmoderne Maschine den Weg in eine saubere und umwelt-

bewusste Zukunft ohne Emissionen beim Maschineneinsatz weisen.

Startschuss eines Markts für kleine Elektro-Baumaschinen Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen sein mehr als ein Jahrhundert langes Know-how in Design, Entwicklung und Fertigung gebündelt. Denn Komatsu betrachtet die Markteinführung dieses neuen Elektromodells als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Markts für kleine Elektro-Baumaschinen und als Teil der globalen Komatsu-Initiative zur Erreichung der CO₂-Neutralität bis 2050.

Emanuele Viel, Group Manager Utility, berichtet: »Der PC33E-6 verfügt über Batterien mit großer Kapazität und über einen hocheffizienten Antriebsstrang, der es den meisten Kunden ermöglicht, eine ganze Schicht lang ununterbrochen ohne Laden zu arbeiten. Dank des blitzschnellen Ladesystems werden die Ausfallzeiten erheblich reduziert, was die Produktivität und Effizienz auf der Baustelle erhöht.«

Dem Unternehmen ist bewusst, wie wichtig das Thema Zuverlässigkeit ist. Deshalb wird der PC33E-6 mit dem exklusiven Komatsu E-Support-Einführungsprogramm für Kunden ausgeliefert. Dieses umfassende Paket beinhaltet einen kostenlosen 3-Jahres-Wartungsplan sowie eine vollständige Maschinen- und Teilegewährleistung für fünf Jahre, die speziell die neuen hochwertigen elektrischen Antriebsstrangkomponenten abdeckt –und all das ohne zusätzliche Kosten.

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Mehr als das eigene Gewicht an CO²-Emissionen einsparen Der PC33E-6 soll im Vergleich zu konventionellen dieselbetriebenen Maschinen jährlich mehr CO₂-Emissionen einsparen, als er selbst wiegt – ohne Kompromisse bei Leistung und Sicherheit.

Der PC33E-6 stellt nicht nur einen Paradigmenwechsel in der Null-Emissions-Technologie dar, sondern besticht auch durch die unverwechselbare Komatsu-DNA und das markante, ästhetische Design. Mit der Wahl dieses Elektro-Minibaggers können Kunden die Verantwortung für ihre Emissionen übernehmen und gleichzeitig von erstklassiger Leistung profitieren. s

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Effizient arbeiten, auch wenn es eng wird

Bei Projekten mit begrenztem Platzangebot – wie etwa im Kabel- und Glasfaserbau –kommt es auf höchste Präzision, Effizienz und Qualität an. Für Arbeiten wie diese setzt der Baumaschinenspezialist Ennens GmbH & Co. KG auf die Minibagger Hitachi ZX19 und Volvo EC18E.

Die Bereitstellung passender Lösungen setzt bei Ennens viel Erfahrung, Fachwissen und den Einsatz modernster Technologien voraus. Entscheidend für den Projekterfolg sei die Wahl der richtigen Maschine. Wenn es mal enger zugeht, setzt Ennens auf die Minibagger Hitachi ZX19 und Volvo EC18e.

Aufgrund seiner kompakten Größe und Wendigkeit mache sich der Hitachi hier »zum idealen Begleiter«, da er nach Erfahrungen von Ennens eine präzise Steuerung mit fortschrittlicher Hydrauliktechnologie kombiniert.

Dazu kommt noch der geringe Schwenkradius von 1 540 mm, ei-

ne Grabtiefe von 2,38 m sowie Hebekapazität von 0,02 bis 0,05 m³. Der Minibagger eigne sich daher im GaLaBau, in engen Baustellen oder urbanen Umgebungen gleichermaßen.

Sein leistungsstarker Motor mit 12 kW qualifiziert den Volvo EC18e laut Ennens für verschiedene Aufgaben. Dazu trage auch der variable Unterwagen bei, der auf weniger als 1 m verkürzt und bis zu 1,35 m verlängert werden kann. Bei Grabungen entlang von Hindernissen stellt das Maschinendesign sicher, dass die rechte Rahmenecke, Schwenkpfosten und Zylinder innerhalb der Spur bleiben. Das soll für maximale Sichtbarkeit und ein reduziertes Risiko von Schäden sorgen. Der Fokus auf Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit spiegelt sich auch in der ergonomischen Kabine und den intuitiven Bedienelementen wider. Der Volvo EC18e ist somit nicht nur ein »Arbeitstier«, sondern auch ein zuverlässiger Partner für lange Arbeitstage. s

SEPTEMBER 2023 38 TC100d KOMPAKTUNDUNAUFHALTBAR! RAUPENDUMPER 1000kgNutzlast-Verstellpumpe Diesel9.6kWMotorleistung MESSERSÌS.p.A.-ITALYwww.messersi.it-export@messersi.it TM-MACHINERYTel.+49(0)171190206 info@tm-machinery.com
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Der Volvo EC18e bietet eine Leistung von 12 kW. Der Hitachi ZX19 erreicht eine Grabtiefe von 2,38 m. ENNENS (2)

»Das ist die mit Abstand stärkste Maschine«

Wenn Erik Schweizer aus Lützenhardt im Waldachtal über seinen Multifunktionslader 8.5 von MultiOne spricht, kommt der 27-jährige GaLaBau-Meister kaum noch aus dem Schwärmen heraus: »Es gibt nichts, was in diesem Größenbereich so leistungsfähig ist. Das ist die mit Abstand stärkste Maschine.«

Im Spätsommer 2022 wird Jungunternehmer Erik Schweizer, damals auf der Suche nach einem kompakten, kraftvollen und wendigen Lader, durch die Experten von Baumaschinen Rath in Pfalzgrafenweiler auf MultiOne aufmerksam. Umgehend tritt der leidenschaftliche Fußballer mit Thomas Sterkel, CEO der MultiOne Deutschland GmbH, in Kontakt. »Ich wollte die Maschine ja testen«, schildert der Waldachtaler Spielertrainer.

Auf der Bauma 2022 ist es dann so weit: Schweizer testet das Fahrzeug und schlägt sofort zu. Eine Anschaffung, die den extrem technikaffinen Gärtnermeister, Fachbereich Gartenund Landschaftsbau, auch nach einem halben Jahr in Begeiste-

rung versetzt: »Der 8.5 ist sehr, sehr kompakt – von den Abmaßen her sogar klein. Deshalb ist er extrem wendig und bietet dennoch mit 1 640 kg eine extrem hohe Hubkraft sowie mit 3 200 mm eine enorme Hubhöhe.« Mit einem Eigengewicht von knapp 2 t kann die Maschine zudem problemlos mit einem 3,5-t-Zugfahrzeug transportiert werden. Zusätzlich punktet der Kohler Stage-V-Turbodiesel KDI1903 TCR mit seinen 42 kW durch eine beachtliche Motorleistung. Selbstredend beeindrucken den technisch versierten Schwaben auch die 83 l Hydraulikfluss pro Minute.

Fast im Dauereinsatz

»Wir nutzen unseren 8.5 wirklich sehr häufig«, so Schweizer. Seit 1. April vergangenen Jahres selbstständig, beschäftigt der Mittzwanziger zwischenzeitlich eine 60 %-Teilzeit- sowie drei 520-Euro-Kräfte. In jedem Fall bewähre sich der Multifunktionslader »absolut« – insbesondere auf engen Baustellen. Und weiter: »Wir sind extrem viel schneller geworden«, bilanziert Schweizer.

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Mit der betriebseigenen Palettengabel am Multilader 8.5 versetzt Erik Schweizer mühelos die für den Schwarzwald typischen Buntsandstein-Findlinge. SCHWEIZER
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Beispielsweise nutzt das Team für die Bearbeitung von Rasenflächen eine Umkehrfräse, die bei Baumaschinen Rath angemietet wird. Der MultiOne-Vertriebspartner Rath sorgt neben Verkauf und Vermietung auch für einen schnel-

len und reibungslosen MultiOneService. Und weil Betonwerke vom Waldachtal relativ weit entfernt liegen, hat sich der Fachmann zum MultiOne 8.5 einen Beton-Zwangsmischer gegönnt.

Außerdem umfasst Schweizers Maschinen- und Fuhrpark neben Vorsatzgeräten für den Multifunktionslader wie Klappschaufel oder Palettengabel auch einen TB-225-Minibagger von Takeuchi, inklusive Tiltrotator aus dem Hause Rototilt, sowie einen C-60-Raupendumper von Cormidi, die er ebenso bei seinem Händler erworben hat. Größere Bagger, Radlader oder Lkw mietet der kühle Rechner, der jede Woche seine Zahlen prüft bzw. jedes Angebot stets nachkalkuliert, nach Bedarf an.

Doch trotz aller Unternehmensführung mit dem spitzen Bleistift hat Schweizer auch noch Träume: »Im Winter würde ich gerne meinen Minibagger in Richtung OilQuick umbauen.« Kontakt mit dem deutschen Geschäftsführer des Herstellers

Teleradlader mit E-Antrieb und neuer Batteriegeneration

Auf der diesjährigen Demopark hat Schäffer den weltweit ersten rein elektrisch angetriebenen Teleradlader für die Bauwirtschaft präsentiert. Mit einer Hubhöhe von 3,72 m wird das Einsatzspektrum deutlich erweitert, wozu auch die neue Batterie-Generation mit einer Akkukapazität von 31,3 kWh beitragen soll.

Mit einer Kapazität von 31,3 kWh sind laut Angaben des Herstellers Einsatzzeiten von bis zu acht Stunden möglich. SCHÄFFER

hat er bereits geknüpft. Auch eine Einladung zur Betriebsbesichtigung liegt schon auf seinem Schreibtisch. Denn: »Ich hinterfrage die Technik immer bis ins kleinste Detail und schau‘ mir sogar die Firmen an.«

Und dann gibt es da noch einen weiteren, etwas größeren Traum: »Auf Sicht würde ich gerne ein Firmengebäude erstellen. Leider sind in unserer Region derzeit diverse Baugrundstücke mit Vorkaufsrechten belegt.« Im Moment werden die Räume also noch gemietet, aber der Jungunternehmer möchte »schnell reagieren« können. Schließlich benötigen Multifunktionslader, Bagger und Co Platz, wenn eine aufstrebende Firma wächst, die derzeit noch zu 98 % im Privatkundensektor tätig ist. Schweizer abschließend: »Mit dem neuen MultiOne 8.5 sind wir in der Lage, sehr effizient zu arbeiten, und das soll ebenfalls mithelfen, den großen Traum vom Firmengebäude zu ermöglichen.« s

Der 24e T stellt das Teleradlader-Pendant zum 24e dar, den der Laderspezialist 2018 als ersten Radlader mit Lithium-Ionen-Batterie vorgestellt hat. Während der 24e noch über eine Hubhöhe von 2,5 m verfügte, erweitern die jetzt verfügbaren 3,72 m beim 24e T das Einsatzspektrum des E-Laders deutlich. Zudem kommt eine neue BatterieGeneration zum Einsatz: Die Akkukapazität hat sich mit 31,3 kWh mehr als verdoppelt.

Lokal emissionsfrei arbeiten

Die Vorteile eines lokal emissionsfrei betriebenen Laders überzeugen immer mehr Unternehmen. Mensch und Umwelt profitieren vom leisen und abgasfreien Betrieb, besonders beim Einsatz in Gebäuden und in lärmsensiblen Umgebungen. Die Schäffer-Maschine ist mit zwei E-Motoren ausgestattet: Der 21 kW starke Fahrmotor sorgt mit seinem elektrischen Direktantrieb für einen kraftvollen Antritt, eine Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h und garantiert laut Angaben des Herstellers hohe Schubkräfte. Der 9,7 kW starke Motor für die Arbeitshydraulik ermöglicht eine Förderleistung von 42 l/min.

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L SCHÄFFER MASCHINENFABRIK
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Mit der gemieteten Umkehrfräse fertigt der 27-Jährige ein Rasenplanum für den bereits angelieferten Rollrasen.

Neue Batteriegeneration

Beim 24e T kommt eine neue Batteriegeneration zur Verwendung, die mit einer Kapazität von 31,3 kWh Einsatzzeiten von bis zu acht Stunden ermöglichen soll. Dies umfasst Tätigkeiten, bei denen keine hydraulisch anspruchsvollen Anbaugeräte eingesetzt werden. Beim Arbeiten im leistungsreduzierten Eco-Mode kann diese Zeit um bis zu 1,5 Stunden verlängert werden.

Schäffer gibt eine Garantie von 5 000 Arbeitsstunden oder 5 Jahren Einsatz auf die wartungsfreie Lithium-Ionen-Batterie, je nachdem, was zuerst eintritt. Die Aufladezeit auf 80 % beträgt etwa 8 h, wenn das 3 kW On-Board-Ladegerät zum Einsatz kommt, das mit 230 V/16 A Haushaltsstrom gespeist wird. Deutlich schneller geht es mit einer 1 kW Wallbox: Damit reduziert sich die Ladezeit auf etwas mehr als 2 h (80 % Kapazität).

Hohe Energieeffizienz

Der Wirkungsgrad der Maschine liegt bei über 90 % – dies entspricht in etwa dem 3-fachen Wert im Vergleich zu einem Diesellader und macht den E-Lader besonders effizient. Hinzu kommt der erheblich geringere Wartungsaufwand eines Elektroladers, da er mit deutlich weniger Betriebsstoffen und Filtern auskommt.

Der 24e T ist wahlweise mit Fahrerschutzdach oder Kabine erhältlich und bietet eine Kipplast mit Palettengabel von 1,3 t bei einem Gewicht von 2,8 t. Das Knickgelenk macht die Maschine nach Angaben des Herstellers besonders wendig, der Innenradius beträgt nur 1,15 m. Je nach Bereifung misst der 24e T zwischen 1,41 m und 1,59 m in der Breite bei einer Höhe von 2,19 m mit Fahrerschutzdach bzw. 2,14 m mit Kabine. s

Schäffer präsentiert mit dem 24e T das Teleradlader-Pendant seines E-Laders 24e. Die größere Reichweite des Teleskoparms soll das Einsatzgebiet deutlich erweitern.

Dreifacher Neuzugang bei knickgelenkten Teleskop-Radladern

Im Segment der knickgelenkten Radlader macht Tobroco-Giant mit der Einführung der neuen Teleskop-Variante der G2700er-Reihe einen weiteren wichtigen Schritt nach vorne. Gleich drei Neuzugänge sind ab sofort lieferbar: die zwei dieselbetriebenen G2700 Tele HD und G2700 Tele HD+ sowie der vollelektrische G2700E Tele.

Sowohl der G2700 Tele HD als auch der G2700 Tele HD+ werden durch einen 36 kW-Dieselmotor von Kubota angetrieben, während der G2700E Tele der erste rein elektrisch angetriebene Teleskoplader von Tobroco-Giant ist. Alle Modelle zeichnen sich laut Hersteller durch eine kompakte Bauweise

aus und bieten gleichzeitig eine maximale Kipphöhe von 3 711 mm, was die Hubhöhe um 48 % im Vergleich zu den X-TRA-Modellen und 24 % verglichen mit der Standard-Ausführung vergrößert. Das Vorderteil des Rahmens basiert auf dem G2700 X-TRA und soll für eine immer freie Sicht auf das Anbaugerät und einen relativ niedrigen Schwerpunkt sorgen. Mit dem optional verfügbaren patentierten Stabilo-System wird laut TobrocoGiant nicht nur die höchste Stabilität erreicht. Es ermöglicht dem Maschinenführer auch in herausfordernden Situationen und unebenem Untergrund immer ein sicheres Arbeiten.

Interne Schlauchverlegung für bessere Sicht und mehr Schutz

Alle Standard-Hydraulikleitungen befinden sich im Inneren des Teleskoparms, was laut Hersteller die Sicht verbessert und gleichzeitig dem Schutz der Leitungen dient. Tobroco-Giant hat zudem die Kinematik (mit Giant-Aufnahme) optimiert. Dadurch bleiben die Pallettengabeln während der Hubarmbewegung nach oben oder unten immer parallel.

Die Tele-Modelle sind zudem mit einem hydraulischen Kupplungs-Parallelführungssystem (HCG) ausgestattet, das einfach zu bedienen sei und aus Sicherheitsgründen dem Anbaugerät nicht in die

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L TOBROCO­GIANT
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TOBROCO-GIANT Der G2700 Tele HD+, hier im Einsatz mit ausgerüsteter 4-in-1-Schaufel, die sich zum Graben, Laden, Planieren und Greifen von Materialien eignet. Der vollelektrische G2700E Tele mit Schaufel.

Quere kommt. Auf diese Weise bleibt der Hydraulikschlauch auf seiner ganzen Länge unberührt von der Position des Anbaugeräts im Verhältnis zum Winkel des Anbaugeräts.

Große Bandbreite von Anwendungen

In den G2700 Tele-Modellen ist ein doppeltwirkender (mechanischer) Hydraulikkreislauf standardmäßig verbaut. Mit zwei optionalen zusätzlichen (proportional angesteuerten) Hydraulik-Kreisläufen, Leckölleitung, High Flow und drucklosem

Rücklauf als Option sind sowohl der G2700 HD Tele als auch der G2700 HD+ Tele für eine große Bandbreite von Anwendungen und Aufgaben bereit. Der G2700E HD verfügt über einen zusätzlichen doppeltwirkenden (proportionalen) Hydraulikkreis, Leckölleitung sowie einen drucklosen Rücklauf.

Arbeiten im Stillen und lokal emissionsfrei

Wie der G2700E ist auch der G2700E Tele mit zwei Elektromotoren ausgestattet. Ein 7 kW-Motor als Radantrieb sorgt für eine schnelle Beschleunigung auf 20 km/h und stellt dem Radlader starke Zugkräfte zur Verfügung. Der zweite Motor mit 12 kW versorgt die Hydraulik. Ein Öldurchfluss von bis zu 40 l/min soll für eine deutliche Steigerung der Produktivität sorgen. Da der elektrisch angetriebene

Lader keine Abgase produziert, trägt er zu sauberer Luft im Arbeitsbereich bei. Zudem arbeitet er geräuschlos. Der G2700E Tele wird standardmäßig mit einer 260 Ah starken und wartungsfreien Lithium-Ionen-Batterie geliefert. Optional stehen je nach Kundenanforderung auch Versionen mit 390 Ah oder 520 Ah zur Verfügung. Das Onboard-Ladegerät lädt die Standard-Batterie innerhalb von 3,5 h von 20 % auf 80 % auf. Um die Ladezeit zu verbessern, gibt es das externe 300 A-Schnellladegerät. Damit lässt sich die 520 Ah-Batterie in nur 50 Minuten von 20 % auf 80 % aufladen. s

Der G2700E Tele mit Transportwagen und Leichtgutschaufel im Einsatz in der Landwirtschaft.

Der 10-t-Mobilbagger EW100 soll aufgrund seiner leistungsstarken Fahrhydraulik und hohen Grundarbeitsleistung Aufgaben eines 14-t-Baggers erledigen können.

Innerstädtische Baustelle komplett ohne Abgasemissionen

Mit seinem breiten Portfolio an emissionsfreien Maschinen und Geräten kann Wacker Neuson nach eigenen Angaben eine gesamte innerstädtische Baustelle ohne lokale Abgasemissionen betreiben. Ein Teil des Portfolios war jüngst auf der Nordbau zu sehen.

Für das lokal emissionsfreie Verdichten steht mit der APU3050e die erste reversierbare Akkuplatte mit dem von Wacker Neuson entwickelten Direktantrieb DireX zur Verfügung. Da die Vibrationsplatte hier ohne Keilriemen auskommt, entstehen nach Angaben des Herstellers keine Übertragungs- und Reibungsverluste. Dadurch sei die Platte äußerst wartungsarm und bietet eine längere Laufzeit.

Weitere akkubetriebene Geräte in diesem Segement stellen die Vibrationsplatten der APS-Reihe

dar. Diese sollen sich für alle typischen Verdichtungsarbeiten und insbesondere für die Asphaltverdichtung eignen. Auf der Nordbau wurden zudem verschiedene Akkustampfer-Modelle, ein Innenrüttlersystem für die Betonverdichtung und Akkuplatten präsentiert, die alle mit dem standardisierten und bedienerfreundlichen Akkusystem Battery One betrieben werden können.

Emissionsfreier Materialtransport

Die neuste Generation des bekannten E-Radladers WL20e ist nun mit einem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku ausgestattet. Kunden haben zukünftig die Möglichkeit, zwischen drei Batterie-Varianten zu wählen. Auch neu ist die Option einer Kabine. Damit kann die Maschine ganzjährig eingesetzt werden – ein Plus an Effizienz und Komfort. Ein weiteres Highlight ist der erste elektrische Teleskoplader TH412e. Er überzeugt durch seine Hubhöhe im Schaufeldrehpunkt von 4,5 m und ergänzt das Portfolio

Neue Baggermodelle EW100 und EZ26

Laut Angaben des Herstellers bietet die aktuelle Version des Zero Tail Baggers EZ26 noch höhere Leistungs- sowie Grabdaten und kann mit bis zu sechs Zusatzsteuerkreisen bestellt werden. Dank des optimierten Designs soll der Zero Tail Bagger

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WACKER NEUSON (3)
Die neueste Generation des E-Radladers WL20e ist nun mit einem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku ausgestattet.

EZ26 mit guter Rundumsicht bei gleichzeitig kompakten Abmessungen und hohen Leistungsdaten punkten.

Ein weiteres Highlight: Der Mobilbagger EW100 ist laut Wacker Neuson einzigartig in seiner Klasse und setzt Maßstäbe. Bei der Entwicklung der Maschine stand die Baustelle 4.0 im Fokus: Ein intelligentes Attachment Management, ein durchdachtes Human-Machine-Interface und die Vorbereitung für diverse Assistenzsysteme und Schnittstellen sind nur einige Beispiele.

Beim Anbaugerätewechsel über das 10-ZollDisplay unterstützt die Maschine den Bediener. Er wählt darauf ein neues Anbaugerät aus, speichert einmalig die Daten dazu ein und die Maschine passt sich zukünftig einfach auf Knopfdruck dem Anbaugerät an. Außerdem können durch die leistungsstarke Fahrhydraulik und die hohe Grundarbeitsleistung mit der Maschine auch Aufgaben

Die erste reversierbare Akkuplatte APU3050e mit Direktantrieb bietet eine Arbeitsbreite von 50 cm und eine Zentrifugalkraft von 30 kN.

erledigt werden, für die nach Einschätzung des Herstellers sonst ein 14-t-Bagger eingesetzt werden müsste. s

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Tradition trifft auf Technologiebegeisterung

Unkonventionell denken, geradlinig handeln – und nie vergessen, woher man kommt: Diesen Grundsatz hat Henle am Stammsitz in Rammingen, nordöstlich von Ulm, mit einer gehörigen Portion an Herzblut in den firmeneigenen Boden gerammt. Als Spezialist für Baumaschinentechnik ist das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1981 stetig gewachsen und hat den schwierigen Spagat zwischen innovativem Vordenken und der Wahrung traditioneller Werte geschafft. Ersichtlich wurde das im Gespräch mit Gerhard Henle: Als Geschäftsführer sprach er mit bauMAGAZIN­Chefredakteur Dan Windhorst über weitreichende Investitionen und die Notwendigkeit, den Begriff »Nachhaltigkeit« nicht als inhaltlose Floskel zu betrachten. »Wir denken in Generationen und planen äußerst langfristig. Gleichzeitig haben wir aber auch ein riesiges Interesse an neuen Technologien und entwickeln uns permanent weiter –ein Familienunternehmen, das das zusammenbekommt, ist Nachhaltigkeit pur.«

Angefangen hat alles mit drei Mitarbeitern: »Und mehr als ein Schweißgerät, eine Bohrmaschine und einen großen Hammer gab es schlichtweg nicht«, erinnerte sich Gerhard Henle, der in den späten 1980er-Jahren als Sohn des Gründers, Werner Henle, mit in das Unternehmen eingestiegen war. »Und ich erinnere mich noch gut an die Worte meines Vaters, als wir unsere Produktion und das Lager das erste Mal erweitert haben«, so Gerhard Henle schmunzelnd. »So viel Platz: Das reicht für

die Ewigkeit!« Heute verfügt das Unternehmen über eine Gesamtfläche von ca. 37 000 m2 mit rund 9 000 m2 an bebauter Fläche – und die ist angesichts der Fülle an hochmodernen Fertigungsmaschinen und benötigter Lagerflächen, um dem Marktbedarf gerecht zu werden, auch bitter notwendig. In den Anfängen konzentrierte sich das Unternehmen vorrangig auf den Vertrieb von Baggerverschleißteilen sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten und erweiterte sein Portfolio in den Folgejahren um Anbaugeräte wie Löffel – wenig später startete dann die eigene Produktion. Und die geht bekanntlich mit viel Fleiß, aber auch Hürden einher.

Meistern konnte Henle die Anfänge, weil man mit Beständigkeit, aber eben auch Mut agierte: »Wir haben uns alles selbst erarbeitet und sukzessive neue Maschinen angeschafft.« Erklärte Zielsetzung bleibt, damals wie heute, die Fertigungstiefe so hoch wie möglich zu halten. Gleichwohl bietet Henle auch heute noch Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten an: »Mit früher lässt sich das allerdings nicht vergleichen. Zum einen ist die Nachfrage nicht mehr so groß wie damals, zum anderen hatte man vor 30 Jahren schlichtweg mehr Zeit

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Dan Windhorst

Geschäftsführer Gerhard Henle (li.) und Tobias Gnann, Bereichsleiter für Produktion und Technik, u. a. vor dem neuen Schnellwechsler: Bisher wurden mit dem QC03 und dem QC08 zwei Modelle auf den Markt gebracht, die für Trägergeräte bis 6,5 t und 12 t konzipiert wurden. Beide Ausführungen sind mit Lehnhoff-Systemen kompatibel und mit einer doppeltwirkenden Zylindereinheit, der protectFangklaue sowie zwei Anzeigestiften für die visuelle Überprüfung ausgestattet.

ponenten ermöglicht und es Henle gleichzeitig erlaubt, noch größere Teile zu bearbeiten.

Gleichzeitig hat Henle in weitere Schweißroboter investiert, weshalb weitere Schweißprogramme eingearbeitet und getestet werden konnten, ohne dass die Serienfertigung ins Stocken gerät. Ebenso setzt Henle auf durchdachte Digitalisierungsprozesse, die sich in den Büroräumen ebenso wiederfinden wie in der modernen Produktion. »Intern haben wir in etliche Programme und digitale Tools investiert, um einzelne Arbeitsprozesse schlanker, zeitsparender und effizienter zu gestalten.« Sehnsüchtig erwartet wird von Gerhard Henle derweil der neue Produkt-Konfigurator: »Mit diesem digitalen Werkzeug lassen sich Anbaugeräte individuell gestalten – genau zugeschnitten auf persönliche Anforderungen und verschiedene Einsatzzwecke inklusive optionaler Ausstattung.« Geplant ist der Launch des neuen Produkt-Konfigurators für 2024.

»Haben unseren Schnellwechsler hinterfragt«

Das hydraulische Schnellwechslersystem ist mit der neuen protect-Technologie ausgestattet. Sie verengt die Öffnung der Schnellwechslerklaue mit einer zusätzlichen Klaue, sodass bei einer Fehlverriegelung das Abfallen des Anbaugeräts verhindert wird. Wird eine Last trotz Fehlverriegelung hochgehoben, hält das System sie dennoch.

dafür – und auch das benötigte Fachpersonal.« Heute, so der Henle-Geschäftsführer weiter, sterbe der klassische Schlosserberuf immer weiter aus. »Logischerweise geht der Branche damit natürlich auch das Fachwissen der alten Riege verloren, weil schlichtweg niemand mehr da ist, dem die Erfahrung vermittelt werden kann.«

Individuelle Fertigung und digitaler Konfigurator Geprägt waren die vergangenen Jahrzehnte bei Henle insbesondere durch den Verkauf von Baggerlöffeln und Schnellwechslern: »Bis heute stellt das unser Brot- und Buttergeschäft dar.« Aber auch das scheint sich zu wandeln: »Wir sehen eine deutlich steigende Nachfrage für individuell gefertigte Lösungen, was uns aufgrund unserer Stärke im Entwicklungs- und Produktionsbereich definitiv in die Karten spielt.« Tatsächlich hat das Unternehmen gerade in den vergangenen Jahren deutlich in seinen Standort in Rammingen investiert. Dazu zählt etwa die Anschaffung und Inbetriebnahme des 5-Achs-Bearbeitungszentrums Ibarmia, das eine schnellere und bessere Bearbeitung von Kom-

Getan hat sich im Übrigen auch etwas im Bereich der Schnellwechsler: Um die Handhabung sicherer zu machen, wurde »QCprotect« entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die die Öffnung der Schnellwechslerklaue mit einer zusätzlichen Klaue verengt, um bei einer Fehlverriegelung das Abfallen des Anbaugeräts zu verhindern. Selbst in kritischsten Positionen, etwa, wenn der Baggerarm ganz ausgefahren ist, hält der QCprotect die Last.

Bisher wurden mit dem QC03 und dem QC08 zwei Modelle auf den Markt gebracht, die für Trägergeräte bis 6,5 t und 12 t konzipiert wurden. Beide Ausführungen sind mit Lehnhoff-Systemen kompatibel und mit einer doppeltwirkenden Zylindereinheit, der protect-Fangklaue sowie zwei Anzeigestiften für die visuelle Überprüfung ausgestattet. »Um das zu schaffen, mussten wir unseren Bereichsleiter für Produktion und Technik, Tobias

»Wir denken in Generationen und planen äußerst langfristig. Gleichzeitig haben wir aber auch ein riesiges Interesse an neuen Technologien und entwickeln uns permanent weiter – ein Familienunternehmen, das das zusammenbekommt, ist Nachhaltigkeit pur.«

Gerhard

Geschäftsführer Henle Baumaschinentechnik

Ein Bearbeitungszentrum auf höchstem Stand der Technik: In der Fertigung setzt Henle auf moderne Anlagen und digitale Prozessabläufe.

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DAN WINDHORST (7)

50 %

Das Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, den Anteil CO2-neutraler Energie am Gesamtenergiebedarf bis Ende 2024 auf mehr als 50 % zu steigern.

»Mit QCprotect haben wir eine Lösung parat, bei der die Fallsicherung den Anwender beim Gerätetausch nicht behindert und die sehr robust ist.«

Tobias Gnann, Bereichsleiter für Produktion und Technik, Henle Baumaschinentechnik

Gnann, gleich mal für mehrere Wochen in seinem Büro einschließen«, erklärt ein lächelnder, aber sichtlich stolzer Gerhard Henle. »Das Ziel sollte eine extrem anwendernahe Entwicklung sein, die keine großen Erklärungen braucht. Mit QCprotect haben wir eine Lösung parat, bei der die Fallsicherung den Anwender beim Gerätetausch nicht behindert und die sehr robust ist«, ergänzt Tobias Gnann. Geplant sei zudem bereits der weitere Ausbau der Baureihe.

Ein umfassendes

Umweltmanagement

Als Industriebetrieb, so Gerhard Henle, habe man darüber hinaus auch in Sachen Umwelt die Zeichen der Zeit erkannt. »Die Verantwortung gegenüber der Umwelt und den endlichen Ressourcen der Erde ist uns bewusst. Aus diesem Grund sind das ökologisch nachhaltige Denken und Handeln feste Bestandteile unseres Arbeitsalltags geworden. Darüber hinaus werden unter dem Begriff Nachhaltigkeit neben dem ökologischen Aspekt auch die damit einhergehenden sozialen und ökonomischen Gesichtspunkte verstanden«, erklärt Henle Nach einem stromintensiven Jahr 2021 konnte der Stromverbrauch im Jahr 2022 wieder stabilisiert und um mehr als 23 % gesenkt werden. »Durch Photovoltaikanlagen und Sonnenkollektoren kann knapp die Hälfte des gesamten Strombedarfs selbst produziert und für den Betrieb genutzt werden.«

Der insgesamt gesunkene Strombedarf sowie der Anteil an eigenproduziertem Strom spiegeln sich laut Gerhard Henle positiv in den CO2-Emissionen wider. »Insgesamt konnten diese um mehr als 575 000 kg reduziert und der Anteil der verwendeten CO2-neutralen Energiequellen am Gesamtenergiebedarf auf insgesamt knapp 30 % erhöht werden.«

Energie am Gesamtenergiebedarf bis Ende 2024 auf über 50 % zu steigern. Dafür sind weitere Effizienzmaßnahmen sowie die Inbetriebnahme einer neuen Photovoltaikanlage geplant. Ein zusätzlicher Blick auf den Unternehmensparkplatz verrät, dass außerdem deutlich auf die Nutzung von E-Fahrzeugen sowie Ladestationen gesetzt wird.

In der Lage, selbst schwierigere Zeiten zu kompensieren

Obwohl Henle sich nach starken Umsatzjahren und einer guten Auftragslage wohl kaum beschweren dürfte, betrachtet Gerhard Henle die aktuelle Marktentwicklung mit gemischten Gefühlen. »In erster Linie ist dafür ohne jeden Zweifel der russische Angriffskrieg auf die Ukraine verantwortlich. Solange dieser unsägliche Krieg tobt, wird die gesamtwirtschaftliche Lage auch nicht besser. Rein wirtschaftlich betrachtet ist es gerade hier bei uns in Deutschland lange Zeit richtig rundgelaufen –

Mehr Sicherheit schaffen: Selbst in kritischsten Positionen hält der QCprotect die Last am Schnellwechsler, damit das Anbaugerät nicht herunterfällt und damit zur Gefahr für andere wird.

Um das ökologisch nachhaltige Denken und Handeln auch in diesem Bereich weiter voranzutreiben, hat sich das Unternehmen unter anderem zum Ziel gesetzt, den Anteil CO2-neutraler

Nordöstlich von Ulm befindet sich in Rammingen der Sitz von Henle Baumaschinentechnik: Seit der Gründung im Jahr 1981 hat sich das Unternehmen stetig erweitert – heute verfügt Henle über eine Gesamtfläche von ca. 37 000 m2 mit rund 9 000 m2 an bebauter Fläche.

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VOR ORT
HENLE (1)

jetzt wird der Wind aber spürbar kälter. Auf unser Unternehmen gemünzt, gehe ich für das laufende Geschäftsjahr höchstens von einem Vorjahresniveau aus. Diesbezüglich bin ich da eher vorsichtig, ich weiß aber auch, dass wir dazu in der Lage sind, selbst schwierigere Zeiten zu kompensieren.«

Generell baut Gerhard Henle, ungeachtet wirtschaftlicher Berg- und Talfahrten, ohnehin auf ein altbewährtes »Rezept«: »Dieser Betrieb stellt

sowohl wortwörtlich als auch im übertragenen Sinne eine Familie dar. Daran gibt es nichts zu rütteln. Und noch nie haben wir eine betriebsbedingte Kündigung aussprechen oder Kurzarbeit in Anspruch nehmen müssen. Das Entscheidende ist, dass wir immer zusammengehalten haben – ganz gleich, ob Jung oder Alt – und genau das ist es, was uns schlussendlich so stark macht«, sagt Gerhard Henle abschließend. d

Seit der Gründung im Jahr 1981 hat sich viel getan: Heute besteht die HenleProduktion aus hochmodernen Schneidund Schweißmaschinen, die präzise, effizient und individuell vorgehen. Trotz der bewusst modernen Fertigung setzt Henle auf die Erfahrung langjähriger Fachleute: Letztlich, so Geschäftsführer Gerhard Henle, ist das der Grund dafür, warum das Unternehmen mitunter auch hochindividuelle Lösungen fertigen kann.

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Unsere neuen Kompaktradlader sind zwar die kleinsten Maschinen in unserem Angebot, dennoch glänzen sie mit einem gleichmäßigen, leistungsfähigen, elektrisch betriebenen Fahrgefühl, Vorderachslenkung und Parallelkinematik und bewältigen somit sogar große Aufgaben mit Leichtigkeit.

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DER NEUE V7 & V7-HW

DER FOTOGRAF

Julian Diel ist Gründer von Standout Media, einer auf die Baubranche spezialisierten Agentur für Social Media & Branding. Mit seinen Bildern will er gemäß seiner Vision »See construction sites through different eyes« den Menschen die Branche näherbringen und in ein »sexy Licht« rücken. Sein Hobby der Fotografie brachte den gelernten Krankenpfleger in die Baubrache: »Ich habe dieses eine Foto von einem Bagger auf Instagram gesehen und wollte es unbedingt selbst schießen.«

Julian Diel kündigte seinen Job und entschied, sich mit einer Agentur selbstständig zu machen. Inzwischen betreute er bereits zahlreiche Projekte namhafter Firmen und ist in der Mitarbeitergewinnung über die sozialen Medien aktiv.

Mit dem »Big Picture« zeigt das bauMAGAZIN jeden Monat das »große Ganze« der Baubranche: In Weinheim an der Bergstraße (Baden-Württemberg) weiß ein 918 compact in der Ufersicherung zu punkten. In Diensten steht der Liebherr-Mobilbagger beim Gewässerbauspezialisten Nacken aus Steißlingen.

Vorgesehen für 1 000 Betriebsstunden jährlich

In Schwäbisch Hall und Umgebung geht Bernd Gronbach beim Waldwege-, Erd- und Wasserbau oder Abbruch fast täglich »über Stock und Stein«. Der jüngste Zugang in seinem umfangreichen und ausgewogenen Maschinenpark ist ein neuer Radbagger PW 158-11 von Komatsu aus dem Hause Kuhn Baumaschinen.

Abgesehen von der Leistung waren wesentliche Kaufkriterien für Bernd Gronbach die Wendigkeit, der Fahrerkomfort und der flexible Einsatz. Denn

der Mobilbagger soll zwar hauptsächlich im Waldwegebau und für Grabenreinigungen eingesetzt werden, wird aber ebenso bei Erdbauarbeiten gebraucht.

Ob der Komatsu Mobilbagger die Ansprüche des Unternehmens erfüllt, schaute sich Gronbach vorher bei Kuhn Baumaschinen an und fuhr die Maschine auch Probe. »Im Test ging es mir hauptsächlich um Leistung und Effizienz, einfache Handhabung und Übersicht in der Kabine«, erklärt der Unternehmer.

Der PW158-11 konnte ihn in jeder Hinsicht überzeugen, speziell in Bezug auf die Effizienz und beim Kraftstoffverbrauch.

Die Grabenreinigung im Wald ist eine der Aufgaben, die der neue Komatsu PW158-11 von Bernd Gronbach Transport & Wegebau zukünftig übernimmt.

Laut Angaben des Herstellers verbraucht der PW158-11 13 % weniger als das Vorgängermodell und bietet aufgrund einer erheblichen Reduzierung des Geräuschpegels in der Kabine, eines verbesserten Komfortsitzes und ergonomisch angeordneten Bedienelementen gesteigerten Fahrerkomfort.

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Zusätzlich bietet der Mobilbagger die gewünschte Wendigkeit und Vielseitigkeit gepaart mit höchstem Fahrerkomfort. Aufgrund seines geringen Heckschwenkradius stellen selbst Einsätze auf engstem Raum keine Herausforderung da.

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KUHN BAUMASCHINEN DEUTSCHLAND
Des Weiteren ist der Mobilbagger mit dem neusten Kamerasystem KomVision ausgestattet. Dies setzt sich aus mehreren, an der Maschine installierten hochwertigen und vernetzten Kameras zusammen, die in Echtzeit ein Bild der direkten Umgebung aus der Vogelperspektive auf das Breitbild-Monitorsystem übertragen. Vor jeder Bewegung kann der Fahrer so schnell und einfach die Umgebung der Maschine überprüfen und dadurch das Risiko für Personen im Arbeitsbereich minimieren. Für höchste Arbeitssicherheit sorgen unter anderem die Kontrollanzeige des Sicherheitsgurts, der akustische Fahralarm als auch die hochverschleißfesten Trittflächen mit rutschfester Oberfläche am Oberwagen. Geplant ist ein jährliches Pensum von ca. 1 000 Betriebsstunden, welches der PW158-11 bei Bernd Gronbach leisten soll. Gegründet im April 2004, ist die Firma Bernd Gronbach Transport & Wegebau aus Obersontheim mittlerweile im Ostalbkreis als zuverlässiger Partner für seine Kunden im Waldwegebau, Erdbau, aber auch im Wasserbau und Abbruch bekannt. So ist für Gronbach ebenso wichtig, zuverlässige Partner für seine Baumaschinen beim Kauf, Beratung und im Service zu haben. »Diesen habe ich mit Kuhn Baumaschinen gefunden, die Zusammenarbeit erfolgt reibungslos und zuverlässig«, ergänzt Gronbach. s +39 334 3650741 markus.schoeneck@omsbressan.it

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Pflastersteine jederzeit sicher im Griff

Um in kürzester Zeit eine 6 m breite und 360 m lange Zufahrtsstraße aus Betonstein verlegen zu können, setzte das Unternehmen Godelmann den neuen Pflastergreif P12-3 von Hunklinger ein. Denn für die 16 cm dicken Steine war eine besonders kraftvolle und zuverlässige Pflasterzange erforderlich.

Das Betonsteinunternehmen Godelmann aus Fensterbach in der Oberpfalz fertigt mit einem großen Anspruch an Umwelt und Natur hochwertige

Betonsteine für die anspruchsvolle Freiraumgestaltung. Dazu betreibt das Familienunternehmen seit 2012 eine firmeneigene Sandgrube mit dem Ziel der regionalen Rohstoffgewinnung und Gewährleistung einer nachhaltigen Renaturierung.

Einzigartige Werthaltigkeit

Um den sicheren Transport von der Sandgrube ins Luftlinie etwa zwei Kilometer entfernte Werk zu gewährleisten, entstand in kürzester Zeit eine 6 m breite und 360 m lange Zufahrtsstraße aus Betonstein. Die 16 cm dicken Steine mit besonderen Verschiebesicherungen stellen besondere Ansprüche an die Verlegung. Aus diesem Grund musste eine besonders kraftvolle und zuverlässige Pflasterzange zum Einsatz kommen: Der neue Pflastergreif P12-3 von Hunklinger ist einerseits stark genug, um die 16 cm dicken, schweren Steine zu greifen, und gleichzeitig technisch so ausgereift, dass er die Verschiebesicherungen

überwinden und in den Läuferverband verschieben kann.

Mit der neuen Pflasterzange von Hunklinger verlegten die Mitarbeiter an einem Tag 550 m² der nachhaltigen Straßenfläche, die den großen Ansprüchen gerecht wird. »Wir sind sehr zufrieden mit der neuen Zange«, so Ulrich Bauriedl, Betriebsleiter bei Godelmann. »Sie ist ein super Gerät, damit lassen sich unsere Steine in kürzester Zeit effizient und fachgerecht verlegen. Ich bin begeistert!«

Die neue Serie-3 Pflastergreif P12 ist gegenüber der P12-2 mit 20 % größeren Verschiebezylindern und stabileren Verschiebearmen ausgestattet. Die neue Randsteinauflage hilft, dass die Verlegezange selbst bei sehr schmalen Leistensteinen sicher anlegen kann. Das zweite Steuerprogramm mit Abschaltventil für die Seitenspannung ist jetzt neben einer optimierten Hydrauliksteuerung Serienausstattung. s

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Mit der neuen Pflasterzange konnten die Mitarbeiter an einem Tag 550 m² der nachhaltigen Straßenfläche verlegen. HUNKLINGER

Frischbeton und Baustoffe auf Knopfdruck

Mit dem kontaktlosen Verkauf von Baustoffen und Beton erfüllen immer mehr Baustoffhändler und GaLaBauUnternehmen eine wachsende Nachfrage von Fachbetrieben und privaten Bauherren. Auf der Steinexpo war Beton2Go erstmalig vertreten und stellte seine Schüttgutautomaten, den Baustoffkiosk und die Betontankstelle vor.

An der Betontankstelle können Kunden ganz nach dem bekannten Konzept einer Tankstelle frischen Beton bereits ab einer Kleinmenge 0,15 m³ selbstständig »abzapfen«. Die Anlage lässt sich aufgrund ihres geringen Platzbedarfs – 80 m2 bei einer Doppelkammer- und 100 m2 bei einer Vierkammeranlage (inklusive der Rangierwege) – bei Baustoffhändlern oder Garten- und Landschaftsbaubetrieben laut Beton2Go in der Regel problemlos installieren und an jeweilige Anwenderwünsche anpassen. Nach Angaben des Herstellers stehen bis zu 100 unterschiedliche Rezepte für eine große Betonvielfalt zur Auswahl.

Durch diesen hohen Grad an Flexibilität und Individualität soll sich die Betontankstelle gerade dort etablieren, wo sonst lange Wartezeiten an Großmischanlagen oder ein fehlender Ausbau industrieller Infrastrukturen vorherrschen. Ergänzend dazu hält der Schüttgutautomat bis zu zehn verschiedene Sorten Schüttgut für die Kunden verfügbar.

Nach Angaben des Herstellers stehen bis zu 100 unterschiedliche Rezepte für eine große Betonvielfalt zur Auswahl.

In Kombination mit einem Baustoffkiosk, der sowohl an den Schüttgutautomaten als auch

die Betontankstelle angeschlossen werden kann, können Unternehmen sowie private Bauherren die Baustoffe kontaktlos kaufen und bezahlen. Die Konzepte heben die durch Öffnungszeiten gezeichneten Grenzen rund um den Baustofferwerb auf und entlasten zusätzlich das Personal der Anlagenbetreiber. »Wir sehen unsere Anlagen als ›helfende Hand‹ für Bauherren und Garten- und Landschaftsbauer«, erklärt Lukas Massfeller, Beton2Go-Geschäftsführer. s

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Kunden von Baustoffhändlern oder GaLaBau-Betrieben bieten die Betontankstelle und der Schüttgutautomat die Möglichkeit, Baustoffe selbstständig zu beziehen.
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mit einstellbarer Drehrichtung

Mit dem neuen UR014G stellt Makita einen Akku-Freischneider im 40 V max. XGT-System vor, der sich besonders für kommunale Arbeiten am Straßenrand und Gehweg eignet. Da sich die Drehrichtung dauerhaft auf links oder rechts stellen lässt, wird über die gezielte Streurichtung des Schnittguts verhindert, dass es auf die Straße fällt.

Die voreingestellte Drehrichtung lässt sich über die eingebaute Memory-Funktion speichern. Der leistungsstarke, bürstenlose Motor sorgt für eine maximale Ausgangsleistung von 1 500 W – damit ist der UR014G nach Angaben von Makita vergleichbar mit einem Benzingerät der 35 cm³-Klasse.

Die Drehzahleinstellung kann über einen Schiebehebel stufenlos vorgenommen werden, eine Konstantelektronik hält die

Drehzahl auch unter Belastung kontinuierlich auf dem gleichen Niveau. Weiterhin verfügt der UR014G über einen High-Torque-Modus. Damit erreicht der Akku-Freischneider ein extra hohes Drehmoment. Dieser Modus eignet sich für besonders kraftintensive Anwendungen, wie beispielsweise das Schneiden von dichtem Gestrüpp.

Die Active Feedback sensing Technology (AFT) sorgt für einen sofortigen Stopp des Motors, wenn der Akku-Freischneider auf einen Widerstand trifft. Dadurch wird die Gefahr von Rückschlägen verringert. Dank der Makita Wet Guard-Technologie wird der Akku-Freischneider zudem gegen allseitiges Spritzwasser geschützt. So ist selbst unter harten Bedingungen, wie bei schlechtem Wetter, der Einsatz problemlos möglich.

Der Schnittkreis des UR014G beträgt 450 mm, der Betrieb ist ausschließlich mit einem Fadenkopf möglich. Der passende, speziell für den UR014G entwickelte Fadenkopf 1911Y3-7 ist be-

Der Schnittkreis des UR014G beträgt 450 mm, der Betrieb ist ausschließlich mit einem Fadenkopf möglich.

Der AkkuFreischneider ist gegen allseitiges Spritzwasser geschützt.

reits im Lieferumfang enthalten: Dabei handelt es sich um einen 2-Fadenkopf mit Tap&Go-Funktion, wodurch sich der Faden bis zu 60 % schneller wickeln lassen soll als herkömmliche Fadenköpfe. In Kombination mit dem passenden Four-Leaf-Mähfaden aus dem Makita Zubehörsortiment werden optimale Schnittergebnisse und schnelle Arbeitsfortschritte ermöglicht. Die besondere Form der Four-Leaf-Mähfäden machen sie zudem leiser als herkömmliche Mähfäden und soll durch den geringeren Luftwiderstand die Laufzeit von akkubetriebenen Freischneidern und Sensen verlängern. s

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MAKITA

Lösungen zur Rasenpflege 2.0

Der Gerätehersteller Wiedenmann will mit dem neuen Terra Core 6 ID nichts weniger als die Rasenpflege revolutionieren. Dafür wurde der selbstfahrende Aerifizierer unter anderem mit »smarten« Assistenzsystemen und einer Fernbedienung für mehr Effizienz und Bedienkomfort ausgestattet.

Beim Terra Core 6 ID handelt es sich nach Angaben des Herstellers um kein Anbau-, sondern ein eigenständiges Pflegegerät. Es wurde dafür konzipiert, den Boden bei einer Arbeitsbreite von 150 cm bis in 15 cm Tiefe zu lüften. Dabei steht das »ID« für Intelligent Drive, einen Hybridantrieb mit Benzin- und Elektromotoren.

Die Steuerung erfolgt allein per Funkfernbedienung. Dadurch kann sich der Bediener frei positionieren und hat jederzeit bestmögliche Sicht auf das Arbeitsfeld. So bleiben auch Staub, Vibrationen, Lärm und Abgase von ihm fern. Sensoren und Kameras helfen bei der Tiefenführung der Zinken und beim Spurhalten der Maschine.

»Die Assistenzsysteme erleichtern die Arbeit ungemein und führen zu einem deutlich besseren Ergebnis«, betont Volker Zippel, Produktspezialist beim Hersteller. Das habe es so noch nicht gegeben. Mechanisch innovativ sei auch das Schnellwechselsystem für den Zinkenhalter – hier sei nur eine Schraube zu lösen.

Das Unternehmen hat darüber hinaus auch die Terra Rake –ein Vertikutierstriegel mit bis zu 540 cm Arbeitsbreite – nach

eigener Einschätzung substanziell weiterentwickelt. Das Anbaugerät für den Heckdreipunkt sei jetzt laufruhiger, leichter zu warten und noch einfacher zu bedienen. Mit dem Turf Roller als Spezialwalze zur Prävention von Gräserkrankheiten und einer Granulatdosierung zur Nachsaat steht zudem neues Zubehör zur Verfügung.

Für den Anbau an Frontmäher wurde mit dem RMR 240 W ein neues Großflächenmähwerk für Schnitthöhen von 20 bis 100 mm entwickelt. Es verfügt über separat klapp- und schaltbare Seitenarme für Arbeitsbreiten bis 240 cm. In Transportstellung ist das Deck nur 180 cm breit, wodurch sich eine hohe Einsatzflexibilität bieten soll.

Bei der neuen M-Version der Rasenkehrmaschine Super 1300 hat Wiedenmann die (Multi) Funktionalität der gezogenen Maschine und damit Produktivität ausgeweitet: Neben der Materialaufnahme sei damit jetzt auch das Vertikutieren und Mähen möglich. Für den Winterdienst steht zudem ein neuer Tellerstreuer mit 2 bis 10 m Streubreite zur Verfügung. Dieser zeichnet sich durch verschiedene Anbaumöglichkeiten, elektrischen Antrieb, wegeabhängige Steuerung, übersichtliche Bedienung und ein Behältervolumen bis zu 450 l aus. s

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WIEDENMANN (2) Das kompakte Mähdeck RMR 240 W bietet mit seinen Klappflügeln eine Arbeitsbreite von bis zu 240 cm. Der selbstfahrende Aerifizierer Terra Core 6 ID von Wiedenmann lüftet den Boden bis in 15 cm Tiefe bei einer Arbeitsbreite von 150 cm.

Bewässern und reinigen to go

Mobile Hochdruckreiniger wie die IBC-Hochdruck-Systeme von Schreiber Anlagenbau können flexibel für eine Vielzahl von Aufgaben eingesetzt

werden: Ohne einen Wasseroder Stromanschluss vor Ort eignen sie sich unter anderem zum Bewässern, Reinigen von Oberflächen im kommunalen Bereich und auf Baustellen zur Wasserversorgung von Betonsägen oder Kernbohrgeräten, Staubeindämmung sowie zum Befeuchten vor dem Rütteln.

Das Transportgewicht des IBC-Hochdruckreinigers mit 230 bar beträgt ca. 275 kg, während das Betriebsgewicht bei ca. 1 300 kg liegt.

Jederzeit Wasser marsch – und das auch ohne Wasser- oder Stromanschluss vor Ort. Ausgestattet mit einem 1 000 l-Wassertank und 20 m Schlauch, stehen dem Bediener eines mobilen IBC-Hochdruckreinigers zahlreiche Einsatzmöglichkeiten im Bau, GaLaBau und kommunalen Bereich offen.

Laut Angaben des Herstellers sichert der Vorrat im Tank

bei einer maximalen Fördermenge von 960 l/h die Wasserversorgung im Dauereinsatz für 1,25 h. Der Transport zum Einsatzort gestaltet sich mit integrierten Krananschlagösen und einer Stapleraufnahme denkbar einfach und flexibel.

Breite Modellvielfalt

Es stehen Modelle mit 180 bar (Dieselmotor) sowie 230 bar und

350 bar ( jeweils mit Benzinmotor) zur Verfügung. Alle Varianten sind auch als Pick-up-Version erhältlich. Speziell für den kommunalen Bereich gibt es Ausführungen mit Benzin- oder Hydraulikantrieb mit 210 bar, 230 bar und 350 bar. Die kommunalen Anbau-Hochdruckreiniger können mittels Anbauplatte oder Halterung direkt an einem Unimog oder Lkw montiert werden. s

Trommelwirbel für beste Siebergebnisse

Die neue Kettenversion der Trommelsiebmaschine Terra Select T 60 der Eggersmann GmbH wurde um nützliche Funktionen ergänzt und anhand von Kundenfeedback weiterentwickelt. Außerdem können damit künftig alle maßgeblichen Siebtrommelsysteme auf dem Markt verwendet werden.

Die robust konstruierte Trommelsiebmaschine soll sich dank des neuen Kettenfahrwerks im mobilen Einsatz nun noch flexibler zeigen. Die Terra Select T 60 verfügt über einen Niveauausgleich, welcher die Trommel auch auf unebenem Untergrund für bestmögliche Siebergebnisse in Waage hält. Dabei werden Steigungen von bis zu 7 % kompensiert. Weitere Vorteile der Kettenversion sind die höhere Mobilität und bessere Traktion. Das macht die Maschine laut Angaben des Herstellers zur ersten Wahl für unwegsames Gelände sowie zum Schutz gegen Bodenverdichtung. Durch die ebenfalls neue Bedienersteuerung sei die Trommelsiebmaschine mit Kettenfahrwerk schnell einsatzbe-

reit und leicht zu manövrieren. Dreh- und Wendemanöver sollen selbst in unwegsameren Geländen einfach von der Hand gehen. Die Terra Select-Siebmaschinen eignen sich besonders für Anwendungen wie Kompost oder Erden und kommen daher sehr oft auf unbefestigtem sowie unebenem Untergrund zum Einsatz.

»Mit dem Kettenfahrwerk setzt unsere Terra Select T 60 neue Maßstäbe im mobilen Arbeiten. Gerade für den Einsatz in Erd- oder Kiesgruben sowie in der Forstwirtschaft, dem Landschaftsbau und Baustellen ist sie optimal«, ist sich Raphael Ruppert, Produktmanager Separationstechnik bei Eggersmann, sicher.

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Die Siebmaschinen der Terra Select-Reihe eignen sich nach Angaben des Herstellers besonders für Anwendungen wie Kompost oder Erden.
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Das neue Kettenfahrwerk mit Dreisteg-Stahlbodenplatten und Gefällekompensierung von bis zu 7 % soll für zusätzliche Sicherheit und Flexibilität sorgen.

Eigene Trommeln einsetzbar

Eine weitere wesentliche Neuheit der Maschine ist die Anwendung von Wettbewerbstrommeln in der 5,5 x 2 m-Klasse. Traditionell liegt die Siebfläche der Terra Select-Trommeln dank eines größeren Trommeldurchmessers 10 % über dem Durchschnitt vergleichbarer Maschinen. Laut Hersteller sei das einer der Gründe für die besonders präzise Trennschärfe und die hohen Durchsatzleistungen der Maschinen. Optional kann der Kunde auch Wettbewerbstrommeln mit kleinerem Durchmesser verwenden. Dadurch lässt sich ein bereits bestehender Bestand weiter effizient nutzen.

Mehr Anwenderfreundlichkeit

Für eine noch einfachere Beschickung mit Material wurde das Füllvolumen des Aufgabebunkers um 25 % auf 7,5 m3 erhöht. Während der Einfüllbereich des Bunkers dazu um 16 % verlängert worden ist, wurde gleichzeitig die Einfüllhöhe verringert (die Höhe variiert entsprechend der Position des Kettenfahrwerks).

»Wir hören unseren Kunden zu und wollen ihnen ihre Arbeit so einfach und angenehm wie möglich gestalten,« erklärt Raphael Ruppert das neue Design.

Aus diesem Grund befinden sich weiterhin auch alle Steuerungselemente auf einer Seite, sodass die Maschine bequem von einem Punkt aus bedient werden kann. Dies gestaltet z. B.

den Wechsel der Siebtrommel noch komfortabler und spart bedeutend Zeit ein. Der Steuerungsaufbau selbst basiert auf dem Eggersmann OneLogic System: Egal ob Trommel- oder Sternsiebmaschine, ob Ein- oder Zweiwellenzerkleinerer – wer mit einer Eggersmann Mobilmaschine vertraut ist, kann die anderen intuitiv bedienen. Darüber hinaus besitzt die Terra Select T 60 auch das Minimum Maintenance System und sei daher so wartungsarm wie alle Recyclingmaschinen des Herstellers.

Eine weitere praktische Innovation ist das QuickChange Steingitter zum Schutz der Maschine bei der Aufgabe von Material mit massiv-mineralischer Störstoffgefahr. Steingitter für die Siebmaschinen gibt es schon lange; neu ist dagegen dessen Erweiterung um das bewährte Eggersmann QuickChange System, welches einen äußerst schnellen Ab- und Anbau ermöglicht. Dies sei gerade deshalb nützlich, da je nach Bedarf die Abwurfseite der Störstoffe beliebig gewählt werden kann.

Der Launch beschränkt sich vorerst auf den nordamerikanischen Markt. Dort besteht aktuell eine besonders drängende Nachfrage nach leistungsstarken Trommelsiebmaschinen mit den spezifischen Merkmalen der neuen Terra Select T 60-Kettenversion. Im Laufe des kommenden Jahres wird der Multimaster global erhältlich sein. s

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Buckelpisten auf kommunalen

Radwegen beseitigen

Gemessen an seiner Flächenausdehnung ist der Landkreis Rotenburg (Wümme) der viertgrößte in Niedersachsen. Touristen schätzen die Gegend unter anderem wegen ihrer zahlreichen Radwege. Insgesamt ist das ADFC-konforme Netz dort über 1 800 km lang. Mehr als 40 Themenrouten laden zu Ein- und Mehrtagestouren durch Wälder, Alleen und von Bäumen gesäumten Strecken ein. Damit sich die Fahrten dort aufgrund von Wurzelerhebungen nicht wie auf einer Buckelpiste anfühlen, begradigt die Straßenmeisterei Rotenburg diese mit einer Husqvarna Bodenfräse BMP 265 Petrol in Eigenregie.

Online-Beratungstool für eine bedarfsgerechte Akku-Geräteflotte

STIHL – Profis im Gartenund Landschaftsbau, Kommunen und Hausmeisterdienste können sich mit dem neuen Stihl »Akkuberater« online darüber informieren, welche Akku-Geräte und Ladelösungen zu ihren Aufgaben am besten passen.

Das Online-Beratungstool fragt hierfür konkrete Tätigkeiten, Gerätekategorien und Einsatzzeiten ab und gibt auf Basis dieser Angaben eine individuelle Empfehlung sowie eine Alternativlösung, welche Akku-Produkte, wie viele Akkus und welche Ladeinfrastruktur für die tägliche Arbeit nötig sind.

Außerdem weist das Tool die Kosten für die zusammengestellte Geräteauswahl inklusive Akkus und Ladegeräten aus und vergleicht die Aufwände für Investition und laufenden Betrieb mit einer Auswahl vergleichbarer Benzinprodukte. Dabei berücksichtigt der Stihl Akkuberater bei beiden Antriebsarten die Gerätepreise, die Kosten für den Betrieb (Strom vs. Kraftstoff) sowie den jährlichen Wartungs- und Serviceaufwand.

Der Akkuberater unterstützt Profis bei der Auswahl der für sie am besten passenden Akku-Geräteflotte und gibt Auskunft über die Kosten sowie Rentabilität im Vergleich zu einem leistungsgleichen Benzinproduktportfolio.

So schön der Ausblick vom Fahrradsattel auf die vorbeiziehende Landschaft auch sein mag: Richtet sich dieser aufgrund unebenen Untergrunds eher auf den Boden als nach vorne oder zur Seite, besteht seitens der Kommune Handlungsbedarf. Das Problem sind Wurzeln von Bäumen, die sich unter Fahrbahnen schieben und insbesondere auf Radwegen den Asphaltbelag nach oben drücken. Diese Erhebungen schmälern nicht nur den Fahrkomfort, sondern bergen zudem für Rad- und e-ScooterFahrer echte Gefahrenpotenziale.

Wurzelerhebungen schneller und einfacher beseitigen Reparaturen in diesem Bereich sind in der Regel mit einem ho-

Mittels dieser Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erhalten Profis einen Überblick über die Rentabilität ihrer Wunsch-Geräteflotte und damit eine gute Entscheidungshilfe bei der Auswahl passender Produkte. Die individuelle Auswertung kann gespeichert werden und so als Grundlage für eine weitergehende Beratung im Fachhandel dienen. s

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Straßenmeisterei Rotenburg (Wümme): Mohammed Ashana begradigt mit der BMP 265 eine Wurzelbehebung auf einem Radweg.
STIHL
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hen zeitlichen Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden. Denn meist erfolgt zunächst eine Ausschreibung mit entsprechenden Angebotsfristen. Nach der Vergabe an den günstigsten Anbieter muss die Straße gesperrt, eine Lichtzeichenanlage aufgestellt oder Umleitung ausgeschildert und die Reparatur durchgeführt werden. Damit einher gehen ein Zeitverlust der betroffenen Verkehrsteilnehmer sowie höhere Lärm- und Abgasbelastungen auf der Umleitungsstrecke. Als sich der Landkreis Rotenburg (Wümme) mit dieser Herausforderung konfrontiert sah, entschied er sich dafür, einen schnelleren sowie kostengünstigeren Weg bei der Beseitigung von Wurzelerhebungen einzuschlagen.

Mit maximaler Abwärtskraft

Unebenheiten abschälen

Im Rahmen einer Anfrage bei Husqvarna Construction bat der Landkreis zunächst um eine Vorführung der Husqvarna BMP 265 Petrol. Dabei handelt es sich um eine mit Schälfräslamellen ausgestattete Bodenfräse, welche sich mit ihrem Gewicht von 190 kg leicht auf

einem Anhänger bzw. in einem Transporter transportieren lässt. Die Trommel wird direkt von einem Benzinmotor angetrieben, wodurch sich die BMP 265 automatisch vorwärts bewegt und den Untergrund entsprechend der eingestellten Arbeitstiefe millimetergenau abschält. Dabei ist eine genaue Einstellung entscheidend, damit der Bereich nicht unnötig abgenutzt wird. Der passende Abstand lässt sich über ein Anheben bzw. Absenken des Fräswalzenmechanismus schnell und einfach justieren. Anschließend sorgt das zentrierte Gewicht der Maschine für eine maximale Abwärtskraft auf die rotierende Trommel und das gewünschte Ergebnis.

Vom Resultat waren Torben Wendelborn, Straßenmeister des Landkreises, und sein Team auf Anhieb überzeugt. Nach einer knapp halbstündigen Einweisung ließ sich die für den Test ausgewählte Wurzelerhebung innerhalb von nur zehn Minuten begradigen – Rüstzeit der Maschine inklusive. Anschließend konnte der entstandene Riss mit Flüssigbitumen aufgefüllt und die Stelle

dadurch versiegelt werden. Da während des Abschälvorgangs nur Staub entsteht sowie schwerere Teile auf der Strecke liegen, halten sich auch folgende Reinigungsarbeiten in Grenzen. Optional können mobile Wände zum Schutz von Passanten und Fahrzeugen aufgestellt werden. Der Bediener benötigt hinsichtlich seiner persönlichen Schutzausrüstung (PSA) nur eine Schutzbrille, Gehörschutz und ggf. eine Maske.

Die Bodenfräse selbst verfügt über einen Notaus- sowie Totmannschalter. Dieser wird an der Kleidung des Bedieners befestigt und schaltet die Maschine beispielsweise bei einem Sturz automatisch ab.

Der richtige Zeitpunkt entscheidet über das Ergebnis Husqvarna Construction empfiehlt, Reparaturen wie diese zum Start der Fahrradsaison ab etwa April durchzuführen, da Asphalt mit steigenden Temperaturen weicher wird. Bei einem höheren Bitumenanteil besteht die Gefahr, dass es zu einem »Schmiereffekt« anstelle eines sauberen Schälprozesses kommt. Die BMP 265 soll im Landkreis primär auf Asphalt eingesetzt werden. Nach einem Tausch mit einer Trommel mit Schlaglamellen lässt sie sich jedoch zusätzlich auf Beton verwenden und bietet der Straßenmeisterei dadurch die Möglichkeit, die Fräse auch anderweitig einzusetzen. s

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Über die millimetergenaue Einstellung der Arbeitstiefe wird verhindert, dass der Bereich unnötig abgenutzt wird.
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Mit einer Grundbreite von nur 0,90 m und Arbeitsbreiten von 0,25 m bis 1,8 m eignen sich die Raupenfertiger selbst für kleinste Baumaßnahmen.

Für kleinflächige Baumaßnahmen auf engstem Raum

Nach der Premiere auf der Bauma 2022 hat Vögele jetzt mit der Auslieferung der dieselbetriebenen Modelle Mini 500 und 502 begonnen. Die Kleinstfertiger bieten Einbaubreiten von 0,25 m bis 1,8 m und eignen sich damit für schmalste Baumaßnahmen. Die elektrischen Modelle Mini 500e und 502e sind 2024 verfügbar.

Mit dem Raupenfertiger Mini 500 und der Radversion Mini 502 rundet Vögele sein Produktprogramm nach unten hin ab: Die kleinsten Straßenfertiger des Herstellers ergänzen die Mini-Class-Modelle Super 700i sowie 800i und sind für besonders kleinflächige Baumaßnahmen auf engstem Raum prädestiniert.

Mit einer Grundbreite von nur 0,90 m und Arbeitsbreiten von 0,25 bis 1,8 m eignen sie sich unter anderem für den Einbau zwischen Bahngleisen, das Verschließen von schmalen Gräben oder den Bau von Fuß- und Radwegen. Auf diese Weise können

Bauunternehmen selbst kleinste Maßnahmen maschinell – und damit deutlich effizienter, komfortabler und qualitativ hochwertiger – umsetzen als manuell.

Gerade bei langen Strecken mit geringer Breite – etwa beim Glasfaserausbau oder der Instandsetzung von Leitungen – ist das nach Angabe des Herstellers besonders hilfreich. »Der Marktstart in Europa war bislang sehr erfolgreich, die Nachfrage ist hoch«, sagt Marcio Cavalcanti Happle, Head of Sales, Local Marketing and Product/Customer Support bei Vögele. »Die neuen Fertiger schließen die Lü-

Betonmischschaufel Haben Sie noch Fragen? 068 31-96639 90

cke im Mini-Class-Segment und vervollständigen unsere Produktpalette. Mit unserem kompletten Fertiger- und Bohlenprogramm decken wir jetzt Mindestund Maximal-Arbeitsbreiten von 0,25 bis 18 m ab.«

Der Mini 500 und 502 bieten mit ihrem wassergekühlten 2-Zylinder-Dieselmotor eine Leistung von 10,2 kW. Beide Maschinen verfügen über einen sehr kleinen Wenderadius und benötigen nur wenig Platz zum Rangieren. Mit ihren kompakten Abmessungen und einem Gewicht von nur rund 1 200 kg (Radversion) und 1 400 kg (Raupenversion) sind die Fertiger zudem besonders leicht zu transportieren. Über den Aufnahmebehälter mit Trichterklappen lassen sie sich außerdem ganz einfach per Radlader oder Bagger beschicken.

E-Power-Modelle ab 2024 Nach dem Marktstart in Europa erweitert Vögele das Vertriebsgebiet der dieselbetriebenen Fertiger sukzessive. 2024 folgen dann die Modelle mit batterieelektrischem Antrieb: der Mini 500e und 502e. s

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Neue Straßenfräsen für Kompaktlader

Mit einer neuen Baureihe mit bis zu 150 cm Breite und doppeltem Antrieb erweitert FAE sein Angebot an Straßenfräsen. Die RPL/SSL/DT ist mit Kompaktladern von 66 bis 99 kW kompatibel und basiert wie die anderen Produkte dieser Reihe auf der sogenannten »Kaltfräsen«-Technik.

Beim Kaltfräsen wird die Oberfläche des Straßenbelags durch entsprechende Werkzeuge abgefräst. Diese sind am Rotor in einem speziell von FAE entwickelten Layout angeordnet. Das ist mit dem Ziel verbunden, die Leistung zu steigern und Vibrationen zu reduzieren. Die RPL/SSL/DT kann für die Straßenvorbereitung bei der Erneuerung von Straßen vor dem Aufbringen einer neuen Asphalt- oder Betonschicht sowie zur Vereinfachung von Erdaushubarbeiten eingesetzt werden.

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Hinweis: Da die 150 cm-Version im Laufe des Jahres 2023 verfügbar sein wird, liegen noch keine technischen Daten vor.

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Die Straßenfräse ist mit Kompaktladern von 66 bis 99 kW kompatibel und kann Schichten bis zu einer Tiefe von 14 cm abtragen und fräsen. Das Anbaugerät bietet serienmäßig hochmoderne technische Merkmale. Dank der Kombination von selbstnivellierenden Kufen mit Neigungsausgleich (Tilt) können laut FAE auch auf unebenen Flächen optimale Ergebnisse gewährleistet werden.

Die Arbeitspräzision wird darüber hinaus durch das hydraulische Antriebssystem, das die Arbeit direkt rechts oder links an einer Wand ermöglicht, sowie durch die praktischen Tiefen- und Schneidanzeiger sichergestellt. Der doppelte Antrieb soll eine optimale Leistungsabgabe und -verteilung über die gesamte Länge des Rotors gewährleistet.

Durch ihre serienmäßigen hydraulischen und elektrischen Voreinrichtungen und Ausstattungen ist die RPL/SSL/DT bestens für einen Plug&PlayAnbau an die wichtigsten, auf dem Markt erhältlichen Kompaktlader geeignet. Das Angebot wird durch speziell für Asphalt- und Betonstraßenbeläge konzipierte Werkzeuge ergänzt.

Das neue Anbaugerät ist ab sofort in den Breiten 100 und 125 cm erhältlich, die 150 cm-Version wird im Laufe des Jahres 2023 verfügbar sein. s

Zwei neue elektrische Baumaschinen: Radlader 5065e und Teleskoplader 1445e mit 96 Volt Lithium Ionen Batterie.

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L FAE
Die RPL/SSL/DT kann Schichten bis zu einer Tiefe von 14 cm abtragen und fräsen.
RPL/SSL/DT 100 RPL/SSL/DT 125 Leistung (kW): 66 – 99 66 – 99 Erforderliche Fördermenge (l/min): 120 – 200 120 – 200 Druck (bar): 180 – 350 180 – 350 Arbeitsbreite (mm): 1 000 1 250 Gesamtbreite (mm): 1 650 1 650 Gewicht (kg): 1 150 1 300 Arbeitstiefe (mm): 0 – 140 0 – 140 Rotordurchmesser (mm): 600 600 Neigungswinkel ±: 8° 8° Seitenverschiebung (mm): 560 560 Anzahl Werkzeuge typ R: 78 98
FAE

Kompakte Tandemwalzen und Walzenzüge jetzt auch vollelektrisch

Anfang 2023 hat Hamm sein Angebot an Kompaktwalzen um acht vollelektrisch angetriebene Modelle erweitert, die lokal emissionsfrei verdichten.

Damit stehen in der HD CompactLine über 40 Modelle für den Asphalt- und GaLaBau zur Verfügung. Für den Erdbau bietet der Hersteller fünf kompakte Walzenzüge an.

Aufgrund ihres einfachen Handlings und der vielseitigen Einsetzbarkeit sind beide Baureihen laut Hamm prädestiniert für die Maschinenvermietung. Dort seien die Walzen der CompactLine bei vielen Vermietfirmen seit Jahren fest im Produktprogramm etabliert.

E-Walzen bei Mietparks gefragt Seit der Vorstellung der E-Walzen auf der Bauma 2022 erlebt Hamm unter anderem aus diesem Bereich eine große Nachfrage nach diesen Maschinen. Aktuell unterstützen Mietparks damit Baufirmen, die projektbezogen lokal emissionsfreie Maschinen benötigen.

Neben den E-Modellen sind auch alle anderen Tandemwalzen und Walzenzüge der CompactLine dem Namen entsprechend kompakt gebaut. Ihr 3-Punkt-Pendelknickgelenk ermöglicht laut Angaben des Herstellers nicht nur ein gutes Hand-

ling. Es trägt mit einer hohen Fahrstabilität und gleichmäßigen Gewichtsverteilung auf beide Achsen auch zur Qualität und Sicherheit bei.

Im Asphaltbau führt das zu ebenen Oberflächen ohne Wellenbildung und einer hohen Kippsicherheit bei Kurvenfahrten. Im Erdbau sollen sich die Vorteile vor allem durch den stabilen Geradeauslauf und die wirksame Dämpfung von Stößen zeigen. Dadurch können die Walzenzüge auch auf unebenem Terrain sicher verdichten. Im Gelände bieten die Walzenzüge zudem eine große Bodenfreiheit und Steigfähigkeit – bis zu 60 % und mehr seien möglich. Die HC 70i ist außerdem mit ca. 4,40 m weltweit laut Angaben des Herstellers der kürzeste Walzenzug in dieser Gewichtsklasse.

Keine Einarbeitungszeit nötig Laut Hamm können Fahrer die Kompaktwalzen ohne Einarbei-

tungszeit sofort richtig bedienen. Besonders wichtig sei in dem Zusammenhang der freie Blick und einfache Zugriff auf die wenigen Tasten am Armaturenbrett, das bei den Tandemwalzen und den Walzenzügen sehr ähnlich aufgebaut ist. Eindeutige, sprachneutrale und logisch angeordnete

SEPTEMBER 2023 64 L HAMM
Ein Li-Ionen Akku mit einer Kapazität von 23 kWh versorgt die E-Walzen der HD CompactLine von Hamm mit Energie. HAMM (2)

Symbole vermeiden Fehlbedienungen – auch bei Dunkelheit, denn dann sorgen selbstleuchtende Tasten für Orientierung.

Vielfältig verdichten

Die HD CompactLine bietet eine große Modellvielfalt. Es gibt Tandemwalzen mit Vibrationsoder Oszillationsbandagen (VV bzw. VO), Kombiwalzen (VT) und eine Gummiradwalze (TT). Die Einsatzgewichte der HD 8 –HD 14(i) reichen von 1,5 bis 4,5 t. Sie decken Bandagenbreiten von 800 bis 1400 mm ab.

Die rein elektrisch angetriebenen Walzen sind erkennbar am »e« im Namen. Die HD 10e (Bandagenbreite: 1 000 mm) wiegt 2,5 t, die HD 12e (Bandagenbreite: 1 200 m) bringt 2,7 t auf die Baustelle. Die Elektro-Modelle HD 10e und HD 12e gibt es mit zwei Vibrationsbandagen (VV), mit einer Vibrations- und einer Oszillationsbandage (VO) und als Kombiwalze mit Vibration (VT) oder Oszillation (OT).

Im Segment der Walzenzüge bietet Hamm Modelle mit Glatt- oder Stampffußbandagen sowie zweiteilige Stampffußschalen an. Die HC 70i ist zudem mit VIO-Bandage erhältlich. Sie kann wahlweise mit Vibration oder Oszillation verdichten.

Sparsame Motortechnik

Die über 30 Tandemwalzen der Serie HD CompactLine mit Ver-

brennermotoren arbeiten mit sparsamen Aggregaten von Kubota gemäß Tier 3 (UN ECE R96) bzw. EPA Tier 4 / EU Stufe V. Die Walzenzüge der HC CompactLine erfüllen mit 55,4 kW starken Motoren die Forderungen nach EPA Tier 4 / EU Stufe V. Alle Kompaktwalzen können mit Diesel- oder mit HVO-Kraftstoff betrieben werden.

Zusätzlich gibt es für die Tandemwalzen und Walzenzüge eine Motor-Stopp-Automatik. Sie stellt den Motor bei längerem Stillstand automatisch ab und spart dadurch Kraftstoff. Das reduziert die Anzahl der Betriebsstunden, schont die Aggregate und kann den Wiederverkaufswert erhöhen. Ein weiterer Pluspunkt ist das Wartungskonzept. Die wenigen Wartungspunkte sind gut zugänglich und befinden sich bequem erreichbar auf einer Seite des Motors.

E-Walzen mit Li-Ionen-Akku

In den acht E-Walzen stellt ein Li-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 23 kWh die Energie für die Fahr-, Lenk- und Vibrationsbzw. Oszillationsantriebe über ein 48-V-System bereit. Für den Umgang damit ist keine spezielle Qualifizierung des Personals nötig. Das Aufladen erfolgt per Schnelllade-Stecker (400 V, CEE) oder per Stecker mit Schuko-Adapter (230 V). Eine Aufladung von 0 % auf 100 % benötigt mit dem Schnelllader etwa 4 h. s

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plant jede mögliche Fehlverriegelung mit ein verzeiht auch menschliche Fehler hat Anbaugeräte sogar unverriegelt im Griff

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SEPTEMBER 2023 65
Die HC 50i und HC 70i der CompactLine bieten vom Fahrersitz aus eine ideale Übersicht über Maschine und Baustelle.
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Biketrails naturschonender bauen

Aufgeschlossen und auch risikobereit muss Benedikt Purner als ehemaliger Downhill-Mountainbiker und leidenschaftlicher Eiskletterer immer sein. Als Risiko hat sich der Einsatz des RotoTop am CAT 302 CR jedoch nicht herausgestellt – im Gegenteil: Dieser unterstützt ihn beim Bau von Biketrails und Wanderwegen.

Wer als Spezialgebiet die Planung und den Bau von Wanderwegen und Mountainbike-Trails im schwierigen und unwegsamen Gelände angibt, muss schon über einen besonderen biografischen Hintergrund verfügen. Über seinen Sport – er war rund 15 Jahre Rennprofi – ist der Wahl-Vorarlberger Benedikt Purner zu seiner heutigen Tätigkeit gekommen: Die damals gewonnenen Erfahrungen waren eine Voraussetzung dafür, um seit 2005 zunächst als Nebenjob und dann ab 2016 hauptberuflich den Bau von Biketrails und Wegen im Auftrag von Tourismusverbänden, Bergbahnen und Kommunen erfolgreich umzusetzen.

Bei der überwiegenden Anzahl der im gesamten Alpenraum umgesetzten Projekte geht es zudem um eine naturnahe und umweltschonende Umsetzung der Bauvorhaben, sodass als maschinelle Unterstützung laut Ausschreibung maximal ein 2-Tonnen-Bagger eingesetzt werden darf, um die Eingriffe in die Natur so gering wie möglich zu halten.

len Bäumen und Sträuchern immer auf engstem Raum gearbeitet wird, man seltener Anbaugeräte tauscht und auch nicht unnötig vor- und zurückfährt. Um die Reichweite seines Minibaggers komplett nutzen zu können, hat Purner ihn im vergangenen Sommer mit einem RotoTop von Holp ausgestattet. Damit gewinnt er Bewegungsfreiheit und macht seine Anbaugeräte – wie verschiedene Sieblöffel, Profillöffel, Reißzahn und Holzzange – mit 360° endlos drehbar.

Deutliche Zeitersparnis

Seine aktuelle Baustelle liegt in Tirol bei Biberwier (Reutte) in der Nähe des Fernpasses. Der dort entstehende Trail soll sich so gut in die Natur einfügen, dass der Eindruck entsteht, er sei schon immer an dieser Stelle gewesen. Die Strecke wird sowohl für Einsteiger geeignet sein als auch Varianten für bessere Biker bieten. Wie immer wird dabei die Vorarbeit mit dem Bagger erledigt: Äste werden aus dem Weg geräumt, bei Bedarf wird Material eingebracht, verdichtet und moduliert.

Angesichts der Arbeitsergebnisse beim Bau solcher Trails zeigen sich die Vorteile einer wendigen Maschine mit endlos drehbaren Anbaugeräten.

Kauf nach Probearbeiten

Es liegt auf der Hand, dass im unwegsamen Gelände mit vie-

»Wenn man RotoTop hat und sich ein Anbauwerkzeug zulegt, braucht man daran keinen Drehantrieb mehr, das macht die Anschaffung günstiger«, weiß Purner aus Erfahrung. Vor dem Kauf des Rototop über die Zeppelin-Niederlassung in Inzing nutzte er die Gelegenheit, das Arbeiten mit dem RotoTop selbst in der Holp-Testarena auszuprobieren. Da er überwiegend alleine tätig ist und nur gelegentlich Unterstützung von Sub-Unternehmern hat, muss er allein mit allen Maschinen und Geräten zurechtkommen. Aus diesem Grund wählt er nur aus, was seine Arbeit vereinfacht.

Hierbei zeigt sich ein weiterer Vorteil des RotoTop, wie Benedikt Purner erklärt: »Durch die komplette Drehbarkeit kann man nicht nur zum Bagger hinarbeiten, sondern auch vom Bagger weg. Somit kann man viel einfacher Äste zur Seite schaffen oder den Löffel in jede Richtung bewegen.« Natürlich muss die Detailarbeit hier noch per Hand erledigt werden, diese Handarbeit hat sich aber durch den RotoTop reduziert, wie auch insgesamt der Zeitaufwand für die Baumaßnahme. Benedikt Purner fasst zusammen: »Diese Kombination des CAT 302 CR Next Generation mit dem RotoTop ist die beste, die ich nutzen kann, wenn ich gleichzeitig naturschonend arbeiten will und ständig zwischen Bäumen durchfahren muss. Aufbau und Einweisung durch die Zeppelin-Niederlassung Inzing, für die es der erste 2-Tonnen-Bagger mit einem RotoTop war, und auch die Beratung durch Günter Holp haben sehr gut funktioniert.« s

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L HOLP Dank RotoTop kann in alle Richtungen gearbeitet und das Material flexibel verschoben werden. HOLP (2)

Bauschutt lokal aufbereiten

Steigende Deponie- und Transportkosten machen das Recycling von Bauschutt in Eigenregie für immer mehr Unternehmen interessant. Mit Maschinen wie dem MB-L120 Brecherlöffel lässt sich Bauabfall ohne größeren Aufwand ortsnah aufbereiten. Das spart Zeit und Geld, da Fahrten zur Deponie und Gebühren für die Entsorgung entfallen.

Mit Mehrkosten für die Entsorgung von Bauschutt sah sich auch ein Kunde von MB Crusher aus Mitteldeutschland konfrontiert. Die Kombination aus weiten Wegen zur Deponie, gestiegenen Energiekosten für Dieselkraftstoff und höheren Entsorgungsgebühren stellte eine zunehmende Herausforderung dar.

Gesucht: eine flexible Lösung Um in diesem Bereich wieder mehr Wirtschaftlichkeit zu erreichen, suchte das Unternehmen auf der Bauma 2022 nach einer adäquaten Lösung für seinen Bobcat Kompaktlader T590 mit Highflow. Flexibel im Einsatz, einfach in der Anwendung und platzsparend sollte sie sein. Am Stand von MB Crusher wurden der Kunde und sein Händler fündig. Als passende Lösung wurde der MB-L120 Brecherlöffel ins Auge gefasst. Dieser ist mit seinem Gewicht von 950 kg leicht zu transportieren, kompakt in der Bauweise sowie einfach in der Anwendung und Wartung. Er eignet sich für Bagger, Bag-

gerlader und Lader von 4,5 bis 12 t. Mit einem Fassungsvermögen von 190 l ist er zudem für alle Anforderungen auf kleinen Baustellen mit wenig Platz geeignet.

Von diesen Vorteilen überzeugt, nahm der Kunde den MB-L120 ein paar Wochen nach der Bauma direkt in Betrieb. Mit dem Brecherlöffel bereitet er seinen anfallenden Bauschutt nun selbst auf. Die Endfraktion ist individuell von 0 bis 32 mm einstellbar, je nachdem, ob es als Untergrund- oder Füllmaterial wiederverwendet werden soll.

Beste Aussichten für Ihre Pflasterarbeiten:

360°-Rundumsicht trifft maximalen Verlegekomfort.

Maximale Laufruhe und komfortables Fahrgefühl.

Optimale Ressourcennutzung

Der Kunde kann seine vor Ort vorhandenen Ressourcen nun in jeder Hinsicht optimal nutzen. Darüber hinaus haben sich seitdem die Zukäufe von Material reduziert. Es ist vielmehr dann verfügbar, wenn es benötigt wird. Darüber hinaus lässt sich die Baustelle nun zeitnah von platzraubendem Bauschutt befreien. Nicht zuletzt erspart er sich dadurch die Kosten für die Entsorgung auf der Deponie sowie Fahrten für den Transport dahin. s

Ergonomische Gestaltung aller Bedienelemente.

Knickausleger mit zwei Gelenken für enorme Greifhöhe.

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Aus groß wird klein: Bauschutt wird auf die gewünschte Endfraktion gebrochen und kann sofort als Untergrund oder Füllmaterial wiederverwendet werden.

MARKT ÜBERSICHT

SCHNELLWECHSLER

Sicherer Gerätewechsel in Sekunden: Hydraulische Schnellwechsler im Überblick

Der Schnellwechsler – eine Erfindung, die hierzulande für Bagger geradezu unabdingbar geworden ist. Als Schnittstelle für Anbaugeräte bieten Schnellwechsler einen zügigen Gerätewechsel von der Kabine aus, was nicht nur eine gewaltige Zeitersparnis mit sich bringt, sondern den Bagger vor allem zum hochflexiblen Allrounder macht. Was in den 1970er-Jahren als Idee des schwedischen Baggerspezialisten Åkerman begann, mündet heute in einer erstaunlichen Lösungsvielfalt. Die bauMAGAZINRedaktion hat deshalb eine Übersicht zusammengestellt, um die aktuelle Bandbreite aufzuzeigen. Gerade im Kommunal- sowie Garten- und Landschaftsbau findet sich ein breites Anwenderspektrum für Anbaugeräte, weshalb sich diese Übersicht gezielt mit hydraulischen und vollhydraulischen Schnellwechsler-Modellen befasst, die für Trägergeräte bis 12 t konzipiert wurden.

Gerade im deutschsprachigen Raum haben sich mittlerweile so viele Systeme etabliert, dass selbst erfahrene Maschinisten gern mal den Überblick verlieren. Insgesamt haben sich 14 Hersteller dazu bereit erklärt, an dieser Marktübersicht teilzunehmen – jeweils mit einem Modell für Bagger bis 12 t, das hydraulisch oder vollhydraulisch betrieben wird. Und das aus gutem Grund: Gerade im GaLaBau wird häufig zwischen verschiedenen Anbaugeräten gewechselt, was eine weit höhere Flexibilität abverlangt. Während mechanische Schnellwechsler beispielsweise beim langwierigen Ausheben einer Baugrube oder bei wiederholten Ladespielen sinnvoll sind, spielen hydraulische Schnellwechsler ihre Vorzüge bei häufig wech-

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Die Likufix-Baureihe von Liebherr verbindet den hydraulischen Schnellwechsler mit einem automatischen Hydraulik-Kupplungssystem.
(2)
LIEBHERR

selnden Geräten aus. Grundsätzlich empfiehlt sich ein hydraulisches System immer dann, wenn der Wechsel von der Fahrerkabine aus innerhalb von Sekunden erfolgen soll.

Zwischen hydraulisch und vollhydraulisch

Gezeigt hat sich im Rahmen dieser Ausarbeitung allerdings auch, dass seitens der Hersteller sowohl auf hydraulische als auch vollhydraulische Systeme gesetzt wird: Beide Varianten haben den Vorteil, dass das Aussteigen aus der Kabine beim Ankoppeln von Anbaugeräten nicht erforderlich ist. Der hydraulische Schnellwechsler wird über das Anbaugerät gefahren – in der Fahrerkabine lassen sich dann die Riegelbolzen mittels Knopfdruck automatisch ausfahren. Damit befestigt das hydraulische System das Anbaugerät, schließt es aber nicht an. Dafür ist dann ein vollhydraulischer Schnellwechsler vorgesehen. Zu beachten gilt, dass die Übersicht sowohl hydraulische als auch vollhydraulische Systeme darstellt, diverse Hersteller jedoch beide Varianten anbieten, während andere nur auf ein System setzen.

Ein Wechsel – viele Arbeitsschritte

Wie viel Zeit hydraulische Systeme gegenüber mechanischen Lösungen tatsächlich sparen, lässt sich an einem einfachen Beispiel festmachen: Muss der angeschlossene Hydraulikhammer etwa dem Sortiergreifer weichen, warten zahlreiche Schritte. Nach Ablegen des Hammers müssen die Schlauchleitungen entlastet und die Hydraulikverschlüsse geöffnet werden. Häufig erfolgt das Anlösen mittels Schraubenschlüssel – der Rest wird per Hand aufgedreht. Erst dann wird der Schnellwechsler gelöst. Benötigt wird zusätzliches Werkzeug, zudem sollten die Hydraulikanschlüsse des Hammers nach Möglichkeit sauber am Hammer lagern – danach folgt der Wechsel auf den Greifer. Hierfür müssen der Schnellwechsler mittels Werkzeug verschlossen und die Schläuche angeschlossen werden. Sind die Anschlüsse verschmutzt, etwa, weil sie vorher im Dreck lagen, sollten diese vorab gereinigt werden. Anschließend werden sie mittels Werkzeug angezogen und die Hydraulik auf den Greifer umgestellt. Im Regelfall muss der Maschinist dann noch das verwendete Werkzeug verstauen. Gegenüber einem vollhydraulischen Schnellwechsler, der rund 20 Sekunden benötigt, kann ein Wechsel am mechanischen Pendant durchaus mal 10 bis 15 Minuten mit sich bringen. Bei nur fünf Werkzeugwechseln am Tag und 220 Arbeitstagen im Jahr führt das durchaus zu einer Einsparung von 177 Betriebsstunden. Ein weiterer Faktor ist das richtige Einstellen: Bei vielen vollhydraulischen Schnellwechselsystemen ist eine Werkzeugerkennung inklusive. Bagger und Anbaugerät kommunizieren während

des Anbaus miteinan der, wodurch die korrekten Werte eingestellt und im Sys tem hinterlegt werden. Das ist allein deshalb sinn jedes Anbaugerät einen indi viduellen Ölbedarf hat. Um die optimale Arbeitsleistung zu erbringen, passt das System die benötigte Menge automatisch an.

Auch eine Frage der Sicherheit Erfahrene Anwender wissen, was eine nicht betätigte oder unsachgemäße Verrie gelung von Anbaugeräten anrichten kann: Rauscht ein Löffel, Greifer oder Hammer zu Boden und trifft eine darunter stehende Person, endet das nicht selten tödlich. Die EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/ EG sowie die Normreihe EN 474-1 beschreiben deshalb aus gutem Grund wich tige Anforderungen, die in der erneuerten Fassung EN 474-1:2006+A6:2019 konkr wurden. Unter anderem ist grundsätzlich eine automatische mechanische Verriegelung für die Aufnahmeachse notwendig, die während des Kupplungsprozesses zuerst angefahren wird. Ebenso soll das Anheben des Anbaugeräts so lange verhindert werden, bis eine korrekte Verriegelung erfolgt ist, oder das nicht verriegelte Anbaugerät während des vollständigen Hubs des Löffelzylinders hält und ein akustisches sowie optisches Signal am Fahrerplatz vorhanden sein soll, wenn das Anbaugerät nicht vollständig in seiner Arbeitsposition verriegelt wurde. Die Hersteller sind dazu aufgerufen nur noch Systeme zu konstruieren, die in den Normentwürfen zur EN 474-4 (EN 474-4:2021) und EN 474-5 (EN 474-5:2021) beschrieben sind. Der Betreiber von Schnellwechseleinrichtungen soll laut BG Bau zudem darauf achten, dass nur noch Schnellwechseleinrichtungen neuer Bauart verwendet werden.

Mit dem HS08V bietet Lehnhoff auch ein vollhydraulisches Schnellwechslersystem.

20 Sekunden

Gegenüber einem vollhydraulischen Schnellwechsler, der rund 20 Sekunden benötigt, kann ein Wechsel am mechanischen Pendant durchaus mal 10 bis 15 Minuten mit sich bringen. Bei 220 Arbeitstagen im Jahr führt das zu einer Einsparung von 177 Betriebsstunden.

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Überall da, wo ein häufiger Gerätewechsel notwendig ist, sind hydraulische Schnellwechsler gefragt. LEHNHOFF

HYDRAULISCH

Sicherheitsmerkmale

Verriegelungsanzeige

»Safe Check«, Doppelprofil-Aufnahme, optische Frontanzeige, Druckhalteventil

Anzeigestift, Klauensicherung, Druckhalteventile, patentiertes Verriegelungssystem

QCprotect Fallsicherung, zwei Anzeigestifte, verstärkte Klauen

Verriegelungsanzeige, verlängerte Klaue/ Fanghaken

SEPTEMBER 2023 70 Hersteller Cangini Cseri Henle Kinshofer Modell M Lock 100 LifeLine HC08 SuperiorQC08HP KHS08L Einsatz (t) 7,5 – 10 5,5 – 12 6 – 12 6 – 12 Maße (b x l) (mm) 250 × 292 290 × 470 452 × 290 280 x 700 ab 150 x ab 260 Gewicht (kg) 46 (ohne Aufnahme) 90 76 80 Aufnahmewelle (Ø mm) 50 60 60 ab 45 Hydraulikdruck max. (bar) 200 200 250 180 – 350 Entriegelungsdruck (bar) k.A. 180 – 200 mind. 180 180 – 350 Verriegelungsdruck (bar) k.A. 130 – 180 150 180 – 350
Kinshofer
MARKT ÜBERSICHT Cseri LifeLine HC08 Superior Cangini MLock 100
KHS08L
ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR

Sicherheitsmerkmale

Sicherheitsventil, Verriegelungskontrolle über Anzeigestift, Zusatzklaue Double Lock

Fanggabel mit Auffangfunktion, visuelle Verschlusskontrolle

Sichtanzeige, starrer Auffanghaken

SEPTEMBER 2023 71
Hersteller Lehnhoff Martin Rädlinger Zeppelin-Caterpillar Modell HS 08 DL MH10 HS08 CW-10H Einsatz (t) 6 – 12 7,5 – 10 5 – 12 3 – 10,5 Maße (b x l) (mm) 290 × 400 250 – 480 308 × 555 (mit einer Aufhängung) 310 × 300 Gewicht (kg) 85 95 100 (mit Aufhängung) 70 Aufnahmewelle (Ø mm) 60 50 60 60 Hydraulikdruck max. (bar) k.A. k.A. 300 k.A. Entriegelungsdruck (bar) mind. 160 max. 200 130 k.A. Verriegelungsdruck (bar) 50 35 – 50 110 k.A.
Zeppelin-Caterpillar CW-10H
Lehnhoff HS 08 DL Martin
Verriegelungsfedern, Verriegelungskeil SCHNELL WECHSLER
MH10 Rädlinger HS08

MARKT ÜBERSICHT

VOLLHYDRAULISCH

optische Sicherheitserkennung, integrierte Fallsicherung

Sicherheitsmerkmale

Elektronische Überwachung, Rückschlagventil, Sperrschieber, außerhalb liegende Federn

Verriegelungsbolzen, Positionsüberwachung mit Lagesensor, zusätzlicher Näherungssensor

OQ-Sichtanzeige, Fallsicherung

SecureLock: Kopplungsprüfung mittels Sensoren, Audiosignalen und visueller Darstellung auf Display

Front Pin Lock (FPL), Schnellwechsler-Controller

SEPTEMBER 2023 72 Hersteller EmtecEngconLiebherrOilQuickRototiltSteelwrist Modell eQ45-5 S45 SWA 33 HOQ 45-5MC-QC-45-5SQ50 Einsatz (t) 5 – 12 6 – 11 8 – 20 5 – 12 5 – 12 5 – 12 Maße (b x l) (mm) 290 × 430 290 × 430 330 × 400 290 × 430 289 × 430 270 × 430 Gewicht (kg) 85 100 144 85 84 100 Aufnahmewelle (Ø mm) 45 40 60 45 45 45 bis 60 Hydraulikdruck max. (bar) 350 350 350 350 max. 350350 Entriegelungsdruck (bar) 50 k.A. 80 – 120k.A. max. 350350 Verriegelungsdruck (bar) 350 k.A. 80 – 120k.A. max. 350350
Engcon S45 Emtec eQ45-5 Rototilt MC-QC-45-5 Steelwrist SQ50 Liebherr SWA 33 H

Cangini mit doppelt wirkendem System

Das hydraulische Schnellwechslersystem M Lock 100 aus dem Hause Cangini mit doppelt wirkendem System soll ein sekundenschnelles An- und Abkuppeln von der Kabine aus ermöglichen. Ohne Aufnahme kommt die Lösung auf ein Gesamtgewicht von 46 kg und ist auf Trägergeräte zwischen 7,5 bis 10 t ausgelegt. Die Seitenwände sind vollständig aus verschleißfestem HB400-Stahl gefertigt. Das aktive Sicherheitssystem verfügt über eine vordere Sicherheitssperre, die aktiviert wird, sobald die Bolzen einrasten und das Anbaugerät sichern, sodass es im Falle eines falschen Eingriffs nicht versehentlich herunterfallen kann. Beim Ausfahren der Bolzen wird sofort der Sicherungsmechanismus im Wechsler ausgelöst. Eine optische Anzeige auf dem Schnellwechsler informiert über den Verriegelungsstatus. Ebenso wurde M Lock mit dreieckigem Seitenanzeiger versehen: Sobald die Bolzen stecken, erfährt der Maschinist über die rote Markierung, dass der Vorgang nicht korrekt ausgeführt wurde. Zusätzlich hat Cangini ihre Lösung mit einer Geräteabsturzsicherung ausgestattet. Das neue Doppelprofil der Gabel, so der Hersteller, trage den strengen Sicherheitsanforderungen Rechnung und mache ein ungewolltes Abstürzen eines schlecht angekoppelten Geräts praktisch unmöglich – sollte der Fall eintreten, dass das Gerät nicht richtig angekoppelt wurde und abzustürzen droht, finde der Bolzen im neuen Gabelprofil einen zweiten Sitz, der dies verhindert.

Cseri-Wechsler aus LifeLine

Bei Cseri hingegen wurde für den Einsatzbereich von 5,5 bis 12 t der hydraulische Schnellwechsler HC08 Superior entwickelt. Das Modell aus der LifeLine mit 2-Ventil-Technik soll die korrekte Verriegelung des Schnellwechslers im Anbaugerät garan-

tieren. Der neu entwickelte LifeLine HC soll grundsätzlich Unfälle durch herabfallende Anbaugeräte verhindern. Durch die Positionierung der Klauensicherung kann diese im Ernstfall oder beim Arbeiten nicht beschädigt werden. Die Sicherungsbolzen der Klaue fahren vor dem Verriegelungsbolzen aus und erst wenn die Verriegelungsbolzen auf ein Sicherheitsminimum ausgefahren sind, ist der Anzeigestift eingefahren. Die Klauensicherung hält das Anbaugerät laut Cseri sicher in jeder Position. Im Ernstfall wird die auftretende Kraft größtenteils in das Gehäuse geleitet. Um aber ein Durchschwingen des Anbaugeräts zu verhindern, wurde außerdem der LifeLine Superior konzipiert. Dabei handelt es sich um ein zusätzliches Ventil innerhalb des Schnellwechslers, das mit Hilfe des Kontaktstifts angesteuert wird. Erst beim Betätigen des Stifts werden die Verriegelungsbolzen nicht ausund der Anzeigestift nicht eingefahren – trotzdem ist die Klauensicherung bereits aktiv. Betätigt wird der Kontaktstift durch die richtige Positionierung des Schnellwechslers im Anbaugerät. Ist er eingefahren, garantiert Cseri beim LifeLine HC Superior die sichere Verriegelung. Durch das Zusammenspiel mehrerer Patente, so der Hersteller, sei er einer der sichersten Schnellwechsler unserer Zeit – und das ganz ohne Elektronik oder Sensoren.

Neues Sicherheitssystem konzipiert Von »entspannten Baggerstunden« spricht wiederum emtec, wenn es um dessen neuen vollhydraulischen Schnellwechsler eQ45-5 geht: Ausgestattet mit einem neuen Sicherheitssystem, soll das Modell für Trägergeräte bis 12 t das unbeabsichtigte Verlieren von Anbaugeräten verhindern. Durch die integrierte Bauweise der Sicherung, so der Hersteller, gebe es keine störenden Konturen, welche den gewohnten Kupplungsprozess zwischen Bagger und Anbaugerät beeinträchtigen. Die Sicherheitseinrichtung stellt gleichzeitig eine Verriegelungsanzeige des Schnellwechslers dar. Somit kann sich der Bediener auf nur eine Anzeige konzentrieren, was zu einer erheblichen Erleichterung im ständigen Wechsel von Anbaugeräten führen soll. Neben der optischen Sicherheitserkennung hebt emtec außerdem die Robustheit des Systems hervor und spricht zudem von einem um 10 % verringertem Rückstaudruck. Ausgestattet ist der eQ45-5 zudem mit gehärteten Wellen, hochfestem Stahl sowie einer einfachen Hydraulikführung.

Mit vierfacher Sicherheit Komfort, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit möchte Engcon mit seinem vollhydraulischen Schnellwechslermodell S45 vereinen. Aufbieten soll das System mit hydraulischer Verriegelung eine vierfa-

HC08 Superior

Die neue LifeLine Superior bietet ein zusätzliches Ventil, das mit Hilfe des Kontaktstifts angesteuert wird.

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Ebenfalls im Cangini-Sortiment ist das reversible Schnellwechslersystem S Nordic – es ermöglicht sekundenschnelles Wechseln.
SCHNELL WECHSLER
Mit seinen eQ-Schnellwechslern bietet emtec »ein Sicherheitssystem für entspannte Baggerstunden«.
CANGINI EMTEC

MARKT ÜBERSICHT

che Sicherheit: Zum einen stellt die elektronische Überwachung sicher, dass beide Achsen Kontakt haben und das Rückschlagventil verhindert, dass der Hydraulikzylinder sich öffnet, falls etwa ein Schlauchbruch/Druckabfall entsteht. Zum anderen sollen außerhalb liegende, robuste Federn die Halterung auch dann verriegelt halten, wenn Elektronik und Hydraulik ausfallen. Weitere Sicherheit soll ein Sperrschieber bieten. Da die Schaufelachse auf den Seitenwänden der Halterung aufliegt, kann sie selbst dann nicht aus ihrer Position rutschen, wenn alle drei Stufen ausfallen sollten. Grundsätzlich gilt laut Engcon: Vorder- und Hinterachsensperre minimieren die Unfallgefahr durch pendelnde Anbaugeräte. Zudem wird die Maschinenhalterung serienmäßig mit einem externen Ton- und Leuchtwarnsystem geliefert, mit dem die Umgebung bei Bedarf gewarnt wird. Der Schnellkoppler mit allen vier Haken in Grabrichtung sorgt für doppelte Kontaktflächen. Das bedeutet, dass die Grabkräfte gleichmäßig über die Halterung verteilt sind und das Risiko von Spiel zwischen Maschinenhalterungen und Werkzeugen minimiert wird. Das standardisierte Bedienfeld vereinfacht die Steuerung der Maschinenhalterung sowie auch der Tiltrotatorhalterung und minimiert laut Engcon das Risiko einer unsachgemäßen Bedienung. Aufgrund der Bodenkontaktfunktion kann das Anbaugerät nur abgekoppelt werden, wenn es mit einem bestimmten Druck auf dem Boden aufliegt. Damit verringert sich die Gefahr, dass die Schaufel abfällt. Gefertigt wird der Schnellwechsler darüber hinaus aus hochfestem Stahl.

Verstärkte Klauen samt Anzeigestift

Beim hydraulischen QC08Hp von Henle zeigt sich wiederum eine gut zugängliche Notentriegelung. Ebenso ist der neu konzipierte Schnellwechsler,

der für Träger von 6 bis 12 t entwickelt wurde, mit einem entsperrbaren Rückschlagventil als Rohrbruchsicherung ausgestattet. Für weniger Leckagen besitzt der QC08 außerdem eine geschlossene Hydraulikeinheit und darüber hinaus zwei unabhängige Zylinder sowie einen dritten Zylinder zum Antrieb der hauseigenen protect-Fallsicherung. Verbaut wurden gleichzeitig verstärkte Klauen sowie zwei Anzeigestifte als Sichtkontrolle. Damit ist das System mit doppelt wirkendem Zylinder auf ein hohes Maß an Sicherheit ausgelegt. Im Arbeitsalltag zeigt sich, dass die protect-Technologie die Öffnung der Schnellwechslerklaue mit einer zusätzlichen Klaue verengt, sodass bei einer Fehlverriegelung das Abfallen des Anbaugeräts verhindert wird. Wird eine Last trotz Fehlverriegelung hochgehoben, hält die protect-Lösung sie auch in kritischen Positionen, etwa, wenn der Baggerarm ganz ausgefahren ist.

Fallsicherung trifft auf Verriegelungsanzeige Wenn es um seinen hydraulischen Schnellwechsler KHS08L geht, legt Kinshofer großen Wert auf Kompatibilität und Sicherheit. Ausgelegt auf Bagger mit 6 bis 12 t Einsatzgewicht, verfügt das Hydraulikmodell standardmäßig über ein Fallsicherungssystem. Dies besteht aus einer verlängerten Schnellwechslerklaue, die ein Herunterfallen des Anbaugeräts verhindern soll, wenn die Verriegelung des Schnellwechslers versehentlich nicht richtig geschlossen wurde. Um die Sicherheit aber weiter zu erhöhen, wird zum Beispiel der KHS+ Schnellwechsler zusätzlich mit einem neuen Anzeigesystem ausgerüstet, das die ordnungsgemäße Verriegelung anzeigt. Verwendet wird bei der Herstellung des KHS08L ein robustes und langlebiges Gussgehäuse. Die baggerspezifische Aufhängung wird auf das Gehäuse aufgeschweißt. Anschließend werden alle Kontaktflächen mechanisch bearbeitet. Konzipiert hat Kinshofer außerdem das System SmartFlow: Es wurde entwickelt, um aus dem hydraulischen Schnellwechsler der D-Lock-Serie ein vollhydraulisches Schnellwechselsystem zu kreieren. Der SmartFlow Ventilblock am Schnellwechsler verfügt über eine spezielle Verriegelungsfunktion, die dafür sorgt, dass keine hydraulischen Spreizkräfte auf das D-Lock-Schnellwechselsystem übertragen werden.

Double Lock – Herabfallen verhindern

Bei Lehnhoff steht der für 6 bis 12 t ausgelegte hydraulische Schnellwechsler HS08DL im Mittelpunkt: Das mit doppelt wirkendem Zylinder versehene Modell lässt sich mittels entsperrbarem Kippschalter bedienen – die Verriegelungskontrolle erfolgt hingegen über einen Anzeigestift am Schnellwechsler. Neu ist mit Double Lock (DL) ein laut Lehnhoff weiteres Plus an Sicherheit: Serienmäßig ver-

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Mit seiner protect-Technologie möchte Henle ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. HENLE

baut, soll die Sicherheitsverriegelung im Falle einer Fehlverriegelung das Herabfallen des Anbaugeräts verhindern. Eine mittig zwischen den Aufnahmeklauen angebrachte Zusatzklaue umschließt sofort nach Betätigung der Verriegelung formschlüssig die Aufnahmewelle und verhindert laut Hersteller in jeder Stellung ein vollständiges Lösen des Anbaugeräts. Ebenso spricht Lehnhoff von hoher Funktionssicherheit aufgrund abgedichteter Verriegelungsmechanik/-hydraulik und langer Lebensdauer des Schnellwechselsystems wegen der automatischen Nachstellung im Adapter. Bieten kann Lehnhoff mit der HS-V (VL)-Reihe allerdings auch vollhydraulische Schnellwechsler. Für Kompaktbagger von 6 bis 12 t bietet sich etwa der HS08V (VL80) an. Bequem per Knopfdruck wechselt der Fahrer damit alle Werkzeuge, aber eben auch deren hydraulische Verbindungen von der Kabine aus.

Direkt von der Kabine aus

Mit seiner Likufix-Baureihe hat Liebherr leistungsstarke vollhydraulische Schnellwechsler im Repertoire: Sie werden mit einem automatischen Hydraulik-Kupplungssystem aus eigener Entwicklung versehen. Ein federnd gelagerter Kupplungsblock, voll versenkbare Hydraulikkupplungen und ein massives Stahlblech sind beispielsweise beim Modell SWA 33 Likufix inbegriffen, um einen schnellen und sicheren Wechsel von mechanischen und hydraulischen Anbauwerkzeugen von der Kabine aus bieten zu können. Die hydraulische Schnellwechslervariante SWA 33 H lässt sich ebenfalls schnell und sicher bedienen: Per Knopfdruck kann der Maschi-

nist seine Anbaugeräte von der Kabine aus wechseln. Die Hydraulikleitungen der hydraulischen Anbauwerkzeuge werden manuell über Schraubkupplungen verbunden und getrennt. Verbaut werden massive Sicherungsklappen, ein hydraulischer Verriegelungsbolzen sowie ein Sensor zur Werkzeugerkennung. Der Schnellwechseladapter ist aus massivem Stahlblech gefertigt – die Lasthaken am Wechseladapter sind serienmäßig mit hochbelastbaren Sicherungsklappen für mehr Sicherheit bei Lasthebearbeiten versehen.

Hochwertige Lasthaken

Beim Hersteller Martin soll das hydraulische Schnellwechselsystem MH10 überzeugen: Ausgelegt ist dieses Modell auf Bagger mit 7,5 bis 10 t Einsatzgewicht. Ausgestattet hat der Hersteller seinen Wechsler mit einer visuellen Verschlusskontrolle. So kann der Baggerfahrer bereits von der Kabine aus die korrekte Verriegelungsposition erkennen. Alle Schnellwechselsysteme sind laut Martin zudem mit hochwertigen Lasthaken versehen – für eine hohe Traglast und lange Lebensdauer. Am hydraulischen Schnellwechsler sind zudem ein Rückschlagsperrventil sowie Gabelholme mit Fangschuhen verbaut, die aus hochverschleißfestem Stahl gefertigt werden. Das hydraulische Zwei-Wegesystem bietet eine permanente Anpresskraft – spielfrei und soll mit einer geringen Bauhöhe überzeugen. Der maximale Vorsteuerdruck liegt bei max. 50 bar, während der Druck beim Öffnen max. 200 bar beträgt. Bieten kann Martin allerdings auch vollhydraulische Systeme: Im Fokus steht hierbei die M-Quick (MQ)-Serie für Trägergeräte von 1,8 bis 26 t Einsatzgewicht. Die Arbeitsgeräte werden über den Sicherheitsgabelholm und den Sicherheitsverschlusshaken fixiert und können auf einfache Weise an- und abgekup-

7,5 – 10

Tonnen

Entwickelt hat Martin seinen hydraulischen Schnellwechsler MH10 für Bagger mit 7,5 t bis 10 t Einsatzgewicht – die vollhydraulische M-Quick-Serie wiederum eignet sich für Trägergeräte bis 26 t.

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SCHNELL WECHSLER
Ein sekundenschneller Werkzeugwechsel gelingt für den Fahrer von der Kabine aus. Für Kompaktbagger: Die HS-Modelle von Lehnhoff mit neuer Sicherheitsverriegelung Double Lock.
LIEBHERR LEHNHOFF

MARKT ÜBERSICHT

pelt werden. Die Hydraulikleitungen werden dabei automatisch gekuppelt. Der Baggerfahrer kann sein Werkzeug deshalb mit einem Knopfdruck wechseln, ohne die Fahrerkabine verlassen zu müssen.

OQ-Sichtanzeige plus Fallsicherung

Wirtschaftlich, kompatibel und sicher

Im Repertoire hat OilQuick auch Schwenkwechsler: Mittels integriertem Schwenkantrieb lassen sich Anbaugeräte einfach kippen.

HS 08 Schnellwechsler

Das Modell HS 08 von Rädlinger ist kompakt aufgebaut und mit Systemen von Lehnhoff kompatibel.

Als Pionier für vollhydraulische Schnellwechselsysteme gilt OilQuick: Das Unternehmen hat bereits vor fast 30 Jahren seine erste vollhydraulische Lösung auf den Markt gebracht und bietet mit seinem aktuellen Modell OQ 45-5 eine Variante, die auf einen Einsatzbereich von 5 bis 12 t ausgelegt ist. Neben hoher Flexibilität und komfortablem Arbeiten soll dieser Schnellwechsler insbesondere mit Sicherheitsaspekten punkten: Selbst wenn die Verriegelung des Wechslers trotz Sichtanzeige, Warnsignal oder Gegenprobe nicht richtig schließen würde, verhindert die Fangvorrichtung das Herunterfallen des Anbaugeräts. Die bewegliche und austauschbare Fallsicherung verlängert laut OilQuick die Schnellwechslerklaue, die sich um die Welle an der Adaption des Anbaugeräts schließt. Verbaut ist zudem eine MRL-Sichtanzeige: Um Fehlinterpretationen auszuschließen, kamen übliche Kombinationen aus verschiedenfarbigen Stiften für unterschiedliche Verriegelungssituationen für den Hersteller nicht infrage. Über die neue Sichtanzeige MRL soll der Anwender schnell und eindeutig erkennen, ob der Wechsler korrekt geschlossen wurde. Ein großer Stift bewegt sich aus Sicht des Maschinenführers horizontal und soll damit um 650 % besser wahrgenommen werden, so OilQuick.

Vielseitig und sicher arbeiten

Ein hydraulisches Schnellwechslersystem, das die Flexibilität des Baggers signifikant erhöhen soll, findet sich außerdem bei Rädlinger: Mit seiner HS-Serie kann der Hersteller Schnellwechsellösungen für Bagger aus der 0,7-t- bis 40-t-Klasse aufbieten. Im Bereich von 5 bis 12 t steht das Modell HS 08 im Mittelpunkt: Zwei Aufnahmeklauen und Riegelbolzen, welche in einem Adapterrahmen am Anbaugerät greifen, ermöglichen das sichere und schnelle Aufnehmen sowie Verriegeln von der Fahrerkabine aus. Punkten kann der Schnellwechsler HS 08 mit einem kompakten Aufbau sowie mechanisch bearbeiteten Anlageflächen. Kompatibel mit Systemen von Lehnhoff, soll der Rädlinger-Schnellwechsler aber auch im Bereich sicherer Handhabung punkten: Eine Sichtanzeige zur Überprüfung des verriegelten Zustands ist ebenso enthalten wie ein starrer Auffanghaken. Zielsetzung bei der Entwicklung war es, ein System anzubieten, dass hohe Flexibilität auf der Baustelle bietet, dem Fahrer Zeit- und Arbeitsaufwand erspart und sichere Abläufe ermöglicht.

In Sachen Bagger-Schnellwechsler dreht sich bei Rototilt alles um QuickChange: Das vollhydraulische Modell MC-QC-45-5 ist auf Trägergeräte bis 12 t spezialisiert und soll Wirtschaftlichkeit mit Sicherheit sowie Kompatibilität verbinden. Für Letzteres sorgt etwa, dass der Schnellwechsler für Open-S ausgelegt ist – ein gemeinsamer Standard für die mechanische und hydraulische Schnittstelle zwischen Schnellwechsler, Schwenkrotator und Anbaugerät. Die vom Standard abgedeckten Produkte sollen herstellerübergreifend kompatibel sein und Baggerunternehmen mehr Freiheit bieten. Verbaut ist am QC-45-5 überdies das Schnellwechslersicherheitssystem SecureLock, um die Gefahr pendelnder und herabfallender Anbaugeräte zu minimieren: Es prüft, ob Anbaugerät und Schnellwechsler korrekt und sicher gekoppelt sind, bevor der Maschinist überhaupt mit dem Arbeiten beginnen kann. Dazu werden Hydraulik, Mechanik und Sensoren mit Audiosignalen und Informationen auf einem Display vereint. Tritt ein Problem auf, wird der Anwender visuell sowie über Audiosignal benachrichtigt. Das System meldet außerdem auftretenden Verschleiß am Anbaugerät, damit rechtzeitig reagiert werden kann.

Alles am Display ablesbar

Aus der Entwicklerschublade von Steelwrist zeigt sich der SQ50 Schnellwechsler mit vollautomatischer Technologie. Er soll höhere Produktivität abliefern und gleichzeitig hohe Sicherheitsstandards erfüllen. Die 2017 eingeführte Qplus-Technologie, die das Innere der Hydraulikkupplungen deutlich verändert hat, soll mit größeren Durchflussmengen, längeren Standzeiten und einem verbesserten Service einhergehen. Sicherheit beim Wechsel von Anbauwerkzeugen soll unter anderem der Front Pin Lock (FPL) bieten. Er soll das Risiko eines herunterfallenden Löffels oder Anbauwerkzeugs minimieren, solange die vordere Welle verriegelt ist. Ist ein Bagger nicht mit einem Schnellwechslerkreis ausgestattet, bietet Steelwrist einen Wechsler-Controller zur Steuerung und Überwachung der Schnellwechslerfunktionen, wie Verriegeln, Entriegeln und optionale Druckentlastung, bei den SQ-Modellen an. Das Steuermodul ist in der Kabine installiert und das Bedienfeld bietet eine komfortable Anzeige der verschiedenen Funktionen. Ebenso sind die SQ-Schnellwechsler auf Open-S-Produkte anderer Hersteller abgestimmt.

Große Zeitersparnis auf der Baustelle

Mit seinen CW-Schnellwechslern bietet Zeppelin-Caterpillar eine Baureihe an Lösungen, die für Bagger von 1,5 bis 90 t ausgelegt ist. Gemünzt auf

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OILQUICK

den Einsatz im Kompaktbereich bis maximal 12 t, wird die CW-Serie hier durch den CW-10H repräsentiert. Dieser wurde für Trägergeräte von 3 bis 10,5 t entwickelt. Als Vorteil der CW-Schnellwechsler bezeichnet Zeppelin unter anderem den minimalen Ausbrechkraftverlust aufgrund der geringen Aufbauhöhe. Die Gusskonstruktion samt Lasthaken besitzt überdies ein Keilverriegelungssystem, das dafür sorgt, dass der Schnellwechsler passgenau und ohne Spiel an den Geräteaufnahmen gehalten wird. Eine Verriegelungsfeder soll den Verriegelungskeil in der verriegelten Position halten – die Feder gewährleistet, dass der Schnellwechsler das Arbeitsgerät selbst bei Ausfall der Hydraulik weiterhin hält. Aufbieten kann Caterpillar im Übrigen auch vollhydraulische Schnellwechsler. So sind Schnellwechsler des Typs S wie der HCS60 zusätzlich mit Hydraulikverbindung ausgestattet. Ausgelegt auf die Maschinenklasse

12 bis 19 t, schließt sich der HCS60 an die Hydraulik und Elektronik der Maschine an, damit Anbaugeräte innerhalb weniger Sekunden aufgenommen und vollumfänglich eingesetzt werden können, ohne die Kabine zu verlassen.

Eine Frage der Notwendigkeit

Grundsätzlich sei gesagt, dass sich die hier abgebildeten Schnellwechsler vor allem in Detailfragen unterscheiden. Geht es um Effizienz und damit Wirtschaftlichkeit auf der Baustelle, können alle hier gezeigten Systeme mit einer unschlagbaren Flexibilität punkten. Gegenüber mechanischen Ausführungen bieten hydraulische und vollhydraulische

Schnellwechsler eine entscheidende Zeit- und Aufwandsersparnis, was sich die Hersteller insbesondere bei den vollhydraulischen Systemen in der Regel aber auch gut bezahlen lassen. Ein wichtiger Faktor dürfte für den Anwender die Kompatibilität der Wechselsysteme sein. Abhängig von der Vielfalt des eigenen Fuhrparks kann eine zu breite Streuung, also die Nutzung vieler verschiedener Systeme, einen zusätzlichen Zeit- und damit Kostenaufwand bedeuten. Wichtig ist, und damit schließt sich der Kreis, dass das jeweilige Schnellwechslersystem den individuellen Anforderungen im Arbeitseinsatz entspricht.

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SCHNELL WECHSLER
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Bei den Liebherr-Schnellwechslern stehen Effizienz, Flexibilität und Sicherheit im Mittelpunkt.
LIEBHERR

Die neue Bucher CityCat VR50e weiß als vollelektrisches Kraftpaket in der Kompaktklasse zu überzeugen. Schlüsselkomponenten des Antriebskonzepts sind eine 137 kWh starke Batterie sowie Elektromotoren für Gebläse, Hydraulikaggregat und Fahrantrieb an der Hinterachse.

Emissionsfrei arbeiten durch elektrifizierte Kommunaltechnik

Auf der diesjährigen Demopark in Eisenach präsentierte Bucher Municipal sein weiter ausgebautes Spektrum von Fahrzeugen und Ausrüstung für Straßenreinigung und Winterdienst auf öffentlichen und privaten Verkehrsflächen. In allen Sparten sind elektrische Fahrzeuge und Aufbauten für einen emissionsarmen Kommunaldienst verfügbar. Bucher Connect vernetzt die Maschinen miteinander und erleichtert Flottenmanagern ihre tägliche Arbeit.

Das Produktsortiment der Kehrfahrzeuge von Bucher Municipal reicht von schmalen, wendigen Kompaktkehrfahrzeugen bis hin zu großen, leistungsfähigen Aufbaukehrfahrzeugen. In beiden Größenklassen stehen auch Ausführungen mit vollelektrischem Antrieb zur Verfügung. Dazu zählen der kompakte Knicklenker CityCat V20e sowie die neue Kehrmaschine CityCat VR50e und das ebenfalls vollelektrische Großkehrfahrzeug MaxPowa V65e. Die digitale Plattform Bucher Connect gibt Flottenmanagern ein umfassendes elektronisches Instrumentarium an die Hand, um die Fahrzeuge gezielt einzusetzen, Kehrroutinen zu dokumentieren, die Produktivität zu analysieren sowie Wartung, Service und Reparatur zu vereinfachen.

Vollelektrisch in der Kompaktklasse

Die neue Bucher CityCat VR50e ergänzt am oberen Ende das Spektrum kompakter vollelektrischer Kehrtechnik-Lösungen von Bucher Municipal. Das Fahrzeug soll hervorragende Kehrund Saugleistung mit größtmöglicher Autonomie kombinieren. Das Batteriepaket mit einer

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BUCHER MUNICIPAL
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Die 200 kWh Lithium-FE-PO4-Batterie neuester Generation ermöglicht dem Bucher MaxPowa V65e eine Betriebszeit von bis zu acht Stunden.

Kapazität von 137 kWh ermöglicht nach rund anderthalb bis zwei Stunden Ladezeit einen durchgehenden Kehreinsatz von bis zu zehn Stunden.

Die neue Bucher CityCat VR50e entwickelt eine hohe Kehrleistung durch ein kraftvolles Gebläse und ein strömungsoptimiertes Design. Sie verfügt über ein gezogenes Kehraggregat, welches um 400 mm seitlich nach rechts und links verstellbar ist. Über einen gerade gezogenen Saugschlauch mit einem Durchmesser von 250 mm wird das Kehrgut verstopfungsfrei in den Kehrgutbehälter befördert. Dessen Abmessungen (5,6 m³ Kehrgutvolumen) und ein großes Frischwasservolumen sollen für maximale Autonomie sorgen. Das Fahrzeug verfügt über 4,7 t Nutzlast bei 10,5 t Gesamtgewicht. Die optionale Selbstreinigungsfunktion EasyClean ermöglicht eine autonome Reinigung des Kehrgutbehälters und der übrigen Komponenten.

Saubere Technik im Straßendienst

Eine Kombination aus hoher Leistung, Produktivität und Bedienfreundlichkeit sowie geringen Gesamtbetriebskosten und Umwelteinflüssen bietet Bucher Municipal bei seinen speziellen Lkw-Kehraufbauten der aktuellen MaxPowa V Baureihe. Mit maßgeschneiderten Maschinen für die gegebenen Aufgaben stellt der Hersteller eine enorme Bandbreite an Produkten und Optionen bereit, um jederzeit ein Maximum an Leistung sichern zu können. Die Großkehrfahrzeuge der aktuellen Baureihe gehen aus über 60 Jahren kontinuierlicher Entwicklung und Verbesserung hervor und haben sich als zuverlässig und betriebssicher erwiesen, so der Hersteller.

Die Baureihe umfasst gegenwärtig die Modelle MaxPowa V50 (5 m³, 1 330 l), V65 (6,5 m³, 1 545 l) und V80 (8 m³, 2 300 l). Sie verfügen über 500 oder 650 mm breite Tellerbesen mit optionalem, zusätzlich teleskopierbarem Besen für die Unkrautbekämpfung oder die Erhöhung der Kehrbreite. Durch die doppelseitige Kehrgutaufnahme können die Modelle der Bucher MaxPowa V Baurei-

he sowohl direkt am Bordstein als auch auf der gegenüberliegenden Seite kehren. Mit der Variabrush-Funktion (seitliche Verschiebung) kann der Bediener einen sicheren und gleichmäßigen Abstand zum Bürgersteig einhalten. Dies steigert die Funktionalität der Kehrfahrzeuge.

Die modularen Antriebslösungen der drei Modelle MaxPowa V50, V65 und V80 umfassen fünf Dieselmotoren (davon zwei gemäß europäischen Emissionsrichtlinien), einen hydrostatischen Antrieb sowie den Mekavac-Motor-Nebenabtrieb. Die nach individuellen Kundenanforderungen maßgeschneiderten Maschinen bieten eine große Anzahl an Optionen für den speziellen Einsatz. Als besonders emissionsarm bietet Bucher aktuell das vollelektrische Modell Bucher MaxPowa V65e (6,5 m³) an. j

SEPTEMBER 2023 79 WWW.BROCK-KEHRTECHNIK.DE UND WEITERE INNOVATIVE LÖSUNGEN DER E-MOBILITÄT 20230901-BauMagazin-185x65.indd 1 01.09.23 07:30
Die aktuelle Fahrzeugflotte von Bucher Municipal. Der Hersteller bietet diverse Antriebslösungen für wirtschaftliche und umweltgerechte Einsätze.

Reinigung von Außenflächen

Um Unfallgefahren zu verhindern und dafür zu sorgen, dass Schmutz nicht von außen nach innen getragen wird, eignen sich verschiedene Maßnahmen und Technologien. Zu beachten sind dabei zum einen der Untergrund sowie die damit verbundenen Anforderungen und zum anderen der Verschmutzungsgrad.

Parkplätze und Eingangsbereiche sollten mit handgeführten Kehrsaugmaschinen oder Aufsitzmodellen von Staub und losem Schmutz befreit werden. Über die Saugfunktion wird Schmutz nicht aufgewirbelt. Kommunal- bzw. Saugkehrmaschinen kehren über die Seitenbesen den Schmutz zusammen, wonach er über den Saugmund eingesaugt wird. Kommunalmaschinen eignen sich zudem für den Ganzjahreseinsatz, da klimatisierte Kabinen dem Fahrer Komfort bieten und vielfältige Anbaumöglichkeiten mehr Aufgaben bewältigen.

Nassreinigung von Außenbereichen

Schwemmen mit Nieder-, Mittel- oder Hochdruck, Schrubben mit Bürstentechnologie, Heißwasserreinigung – die Nassreinigung ist vielfältig. Auch hier gilt es, vorab die häufigsten Einsatzszenarien zu definieren. Beim Schwemmen werden häufig Kommunalmaschinen mit Schwemmbalken verwendet; alternativ kommen manuell geführte Geräte wie Hochdruckreiniger zum Einsatz.Dabei gilt es, die passenden Düsen auszuwählen und den Druck an die geplante Anforderung anzupassen. Fürs Grobe wird üblicherweise Niederdruck bis 12 bar angewendet. Damit lassen sich große Mengen Staub binden oder verschlammte Straßen freispülen. Ein Kandidat für den flexiblen Einsatz ist das Mitteldruckschwemmen. Für die Unterhaltsreinigung von Straßen und Gehwegen haben sich Drücke von bis zu 40 bar als effektiv erwiesen. Für besonders harte Fälle, beispielsweise bei der Intensivreinigung nach einem Straßenfest, wird häufig auf das Hochdruckschwemmen gesetzt. Das Wasser dringt dabei mit bis zu 250 bar tief in die Poren der Oberflächen ein und spült sie rein.

Nassreinigung mit Bürstentechnologie

Die Nassreinigung mit Bürstentechnologie wird im Außenbereich zunehmend wichtiger. Teilweise geht es sogar darum, hochwertige Straßenbeläge vor dem Ergrauen zu schützen und nachhaltig zu pflegen. Während in der Innenreinigung entweder Scheiben- oder Walzenbürsten zum Einsatz kommen, sind in der Außenreinigung meist Tellerbürsten im Einsatz. Aufgrund der Wendigkeit und Transportgeschwindigkeit wie auch wegen der gegebenen Bodenfreiheit und des teilweise verfügbaren Allradantriebs bieten Kommunalmaschinen im innerstädtischen Bereich große Vorteile hinsichtlich der Flexibilität, schnellen Verfügbarkeit und Anwendungsvielfalt gegenüber größeren, industriell ausgelegten Geräten. Grundlegend sollte der Fuhrpark sorgfältig ausgewählt werden: Die Maschinen sollten kehren und nass reinigen können sowie den Wechsel zwischen Anbaugeräten ermöglichen.

Unkrautbewuchs

effektiv beseitigen

Während bei geschlossenen Asphaltdecken kaum Unkraut durchkommt, sind davon gepflasterte Flächen deutlich stärker betroffen. Zur Vorbeugung eignet sich regelmäßiges Kehren als effektive Methode, so Kärcher. Zur Entfernung von bereits bestehendem Unkrautbewuchs – abhängig vom Wachstumsgrad – empfiehlt sich Heißluft, Heißwasser, Wasserdampf und der Einsatz eines Unkrautbesens. Diese Verfahren werden mit geeigneten Heißwasser-Hochdruckreinigern oder Kommunalmaschinen in Kombination mit passenden Anbaugeräten angewandt. Dabei sollte die natürliche Wachstumskurve der Gräser beachtet werden, um zu den richtigen Zeiten zu arbeiten. j

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KÄRCHER
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KÄRCHER (2)
Unkraut kann mit einer Kommunalmaschine mit Wildkrautbesen beseitigt werden. Beim Schwemmen werden häufig Kommunalmaschinen mit Schwemmbalken verwendet. Dabei gilt es, die passenden Düsen auszuwählen und den Druck an die geplante Anforderung anzupassen.

Kompakter Saugbagger für beengte Baustellen

Der DinoCity verbindet eine hohe Effizienz mit kompakter Größe. Der 2-Achser für den innerstädtischen Tiefbau gehört zu den kleinsten Saugbaggern am Markt und bietet eine hohe Leistungsfähigkeit. Seine kompakten Abmessungen machen ihn zum Spezialisten für beengte Baustellen.

Aufgrund seiner Wendigkeit kann der DinoCity auf kleiner Fläche agieren und macht gleichzeitig beschädigungsfreies Arbeiten möglich: Anders als beim Einsatz klassischer Bagger werden keine Schäden beim Freilegen von Kabeln oder Leitungen riskiert – auch zeitaufwendige Handschachtungsarbeiten entfallen. Das am Kraftarm befindliche Saugrohr verfügt über einen großen Aktionsradius und kann Erde, Kies, Schlamm oder auch Wasser problemlos aufsaugen. Aufgrund des großdimensionierten Saugschlauchs mit einem Durchmesser von 200 mm lässt sich sogar gröberes Erdmaterial aufnehmen. Die Doppelventilatorentechnik erlaubt dabei eine variable einstellbare Saugleistung. Unterstützt wird das Ganze von einem Druckluftkompressor mit einer Leistung von 4,5 m3/min, wodurch 8 bar zum Betrieb von professionellem Luftwerkzeug zur Verfügung stehen.

Hohe Anforderungen im innerstädtischen Bereich

Entwickelt wurde der DinoCity für Einsätze, bei denen andere Maschinen an ihre Grenzen kommen: Bei einer Höhe von 3,3 m, einer Länge von 7 m und einer Breite von 2,5 m gelangt

bema Saug-Kehrsystem

VIELFÄLTIG KOMBINIERBAR

Saug-Kehrdüse, Kippcontainer, mit/ohne Häckselgebläse, komplette Heckeinheit etc.

kehrmaschine.de

der 13,8 t schwere City-Spezialist überall dorthin, wo andere Fahrzeuge aus Platz- oder Ausschreibungsgründen passen müssen. Gerade in Städten, in denen an vielen Stellen überhaupt nicht mehr gebaggert werden darf, erweist sich der DinoCity als praktische Lösung, die schnell, leise und präzise arbeitet. Das Einsatzspektrum ist groß: Sowohl beim Freilegen von Leitungen für Gas, Wasser oder Telekommunikation als auch bei Rohrbruch-Notfällen, dem Aufsaugen kontaminierten Materials oder dem Absaugen von Schlamm und Festmaterial im Kanalbereich sei der DinoCity im Vorteil.

In Big Bags zwischenlagern

Einen weiterer Pluspunkt stellt, so MTS, das intelligente Handling von Absaugmaterial dar: Mit ei-

ner Zuladung von rund 4 t lassen sich beispielsweise rund 2,6 m3 Sand aufnehmen und anschließend auf den Boden abkippen. Da die Abfuhr von Material auf vielen Baustellen ein Problem darstellt, macht MTS außerdem das Entleeren des gesaugten Materials in Big Bags möglich. Auf diese Weise ist für eine saubere Baustelle gesorgt – das anfallende Material wird bis zum späteren Abtransport vor Ort deponiert.

Um das Arbeiten mit dem DinoCity so komfortabel wie möglich zu gestalten, hat MTS alle Technikkomponenten servicefreundlich installiert. Optional lässt sich der DinoCity mit hydrostatischem Antrieb ausstatten. So verfügt der Bediener mittels Funkfernsteuerung über alle Maschinenfunktionen, was das Arbeiten noch übersichtlicher und sicherer macht. j

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MTS
Der DinoCity von MTS wiegt bei einer Höhe von 3,3 m und einer Länge von 7 m lediglich 13,8 t.
Ausgezeichnetes System: Egal
Laub, Grünschnitt
Unrat,
Kombination
überzeugende Reinigungsergebnisse
ob
oder sonstiger
jede
liefert

30-jähriges Firmenbestehen:

Familienunternehmen setzt auf starke Werte

Ein klares Wertesystem zeichnet auch in der heutigen Zeit kleine und mittlere Unternehmen aus. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Wilmers Kommunaltechnik GmbH aus dem Hochsauerland. Anfang Oktober feiert der Familienbetrieb mit Sitz in Bad Fredeburg sein 30-jähriges Bestehen. Geschäftsführer Maximilian Wilmers hat im Gespräch unter anderem erläutert, wie viel Geist des Gründers Alfred Wilmers noch das Unternehmen prägt, welche Werte den Betrieb erfolgreich gemacht haben, was es bedeutet, einen Gründer zu verlieren, und wie ein Team gemeinsam schwere Zeiten meistert.

Außerdem spricht der 41-jährige Vater zweier Söhne von echten Partnerschaften mit Herstellern, davon, dass es enorm wichtig ist, von Anwendern zu lernen, um so angebotene Produkte stetig weiterzuentwickeln, und um in Zukunft bestehen zu können.

bauMAGAZIN: Herr Wilmers, gleich das aktuellste Thema vorweg: Die Wilmers Kommunaltechnik GmbH feiert heuer ihren 30. Geburtstag. Wann genau ist denn der Stichtag?

Maximilian Wilmers: Unsere Firma wurde am 1. Oktober 1993 gegründet. Aktuell haben wir zwar noch kein Event geplant, denn wir erweitern derzeit auf unserem Firmengelände in Bad Fredeburg unsere Werkstatt und lagern diese demnächst in eine neue, 500 m2 große Halle aus. Sobald diese fertig ist, verbinden wir die Werkstatteröffnung mit der 30-Jahr-Feier und machen was ganz Kleines.

bauMAGAZIN: Gegründet wurde das Unternehmen 1993 noch in Bestwig (NRW) – von Ihrem Vater Alfred Wilmers. Schildern Sie bitte die Anfänge: W ie ging es los? W ie entwickelte sich das Unternehmen in den folgenden Jahrzehnten?

Für die Gewässerunterhaltung essenziell sind Mähkörbe. Die Herder-Mähkörbe zeichnen sich durch eine stabile Bauweise und eine gute Kosten-Nutzen-Bilanz aus. Sie gibt es in verschiedenen Größen und für unterschiedliche Trägerfahrzeuge. Hier im Bild ist eines der schwersten Modelle, der MRZT in 430 cm Arbeitsbreite, zu sehen.

Wilmers: Mein Vater kam von einem früheren Wettbewerber und hatte sich in Bestwig selbstständig gemacht. Bestwig liegt ungefähr 30 km von unserem heutigen Standort entfernt. 2002 kam ich nach meiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann ins Unternehmen, außerdem zeitgleich noch ein Außendienstmitarbeiter für Norddeutschland: also mein Va-

ter, ich, zwei Außen- sowie ein Innendienstler. Damals lag der Fokus noch auf dem Vertrieb von Ersatzteilen für die Kommunaltechnik. Der Maschinenhandel machte in jenen Tagen maximal zehn bis 15 % des Umsatzes aus. Wir haben diesen Handel immer weiter verstärkt. Los ging es mit Brielmaier-Motormähern, Forstgeräte von Seppi M kamen hinzu. Später sind wir dann zu Berti gewechselt. Weil uns die Fläche aufgrund des prosperierenden Geschäfts ausging, zogen wir 1999 aus Bestwig in neue Mieträume nach Schmallenberg. Bereits 2008 bauten wir zum ersten Mal – erneut platzte das Unternehmen aus allen Nähten –selbst in Schmallenberg. Nach einem Anbau 2011/2012 ging uns 2018/2019 erneut der Platz aus. Bis dahin hatten wir auch keine eigene Werkstatt. Und weil dort keine Flächen zur Verfügung standen, zogen wir an unseren jetzigen Firmenstandort in Bad

Fredeburg, wo ein neu gestaltetes Gewerbegebiet ausgewiesen worden war. Zu diesem Schritt gab es keine Alternative. Der jetzige Unternehmenssitz ist perfekt, zusätzliche Flächen befinden sich schon in unserem Besitz, sodass wir weiter wachsen können.

bauMAGAZIN: 2016 dann ein extrem einschneidendes Erlebnis: Ihr Vater stirbt viel zu früh. Mit Mitte 30 sind Sie damals in die Bresche gesprungen. Wie lässt sich solch eine Situation meistern?

Wilmers: Na ja, in die Bresche gesprungen ist nicht ganz korrekt. Schließlich war ich 2008 zum Geschäftsführer berufen worden. Dennoch kam die Krankheit meines Vater sehr plötzlich und unerwartet. Vom Krankheitsbeginn bis zu seinem Tod mit 64 Jahren wickelten wir alle wichtigen administrativen Aufgaben ab: Notar, Steuerberater etc. Da blieb kaum Zeit für andere Gedanken. Glück-

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Maximilian Wilmers, Sohn des Firmengründers Alfred Wilmers, fungiert bereits seit 2008 als Geschäftsführer des Kommunaltechnik-Unternehmens. bauMAGAZIN­Interview mit MAXIMILIAN WILMERS, Geschäftsführer Wilmers Kommunaltechnik Michael Loskarn

licherweise sind wir 2014/2015 weiter gewachsen, da hatte ich keine Muße zum Überlegen. Ich habe einfach funktioniert. Und das Team hat super mitgezogen und mir durch diese schwere Zeit geholfen. Mein Team hat alles aufgefangen und mitgetragen. Wir haben uns viel ausgetauscht. Wo mir sonst mein Vater zur Seite stand, wenn ich Rat brauchte, diskutierte ich nun schwierige Entscheidungen mit dem Team. Dies hat einiges erleichtert.

bauMAGAZIN: Heute vertreibt Wilmers sehr erfolgreich Maschinen und Geräte, Verschleiß- und Ersatzteile im Kommunal-, Wasserwirtschafts- und Forstbereich sowie für den Winterdienst und die Landschaftspflege. Wie viel Geist des Gründers Alfred W ilmers steckt denn noch im Unternehmen?

Wilmers: Viel, sehr viel, beispielsweise die Gesamt-Philosophie, dass wir im kompletten Betrieb flache Hierarchien haben oder dass wir die Mitarbeiter mitbestimmen lassen wollen, was ins Produktportfolio aufgenommen wird. Es war immer die Maxime meines Vaters, man muss zu 100 % zu einem Produkt stehen, sonst verkaufe ich es nicht. Und die Mitarbeiter sollten eine gewisse Entscheidungsmöglichkeit haben, damit der Job Spaß macht und sie sich damit identifizieren. Es ist mein Gefühl, dass sich unser Team voll mit der Firma identifiziert. Dies war meinem Vater ganz wichtig, und das steht noch über allem.

bauMAGAZIN: Lassen Sie uns auf die Produktebene blicken: Was Ihre Produktgruppen Winterdienst, Mähtechnik/Gewässerunterhaltung, Forsttechnik sowie Aufsitzmäher, Motormäher und Mähraupen betrifft, arbeiten Sie mit namhaften Firmen wie Küper, Rasco, Schliesing, Humus oder Berti zusammen – um nur einige zu nennen. Wie kam es zu diesen Partnerschaften bzw. wie pflegen Sie diese?

Wilmers: Für uns sind das wirklich Partnerschaften, die wir auch intensiv pflegen – in Form von Meetings oder gemeinsamen Messen. Wenn es mal Probleme gibt oder wenn es Neuerungen

gibt, fahren wir gemeinsam mit unseren Partnern zum Kunden hin. Auch, um vom Kunden zu erfahren, was die jeweiligen Wünsche sind – im Sinne von Weiterentwicklung. Schließlich sind die Anwender für uns die wichtigsten Personen, wenn es um Verbesserungsvorschläge geht. Da hören wir genau hin, geben das an unsere Partner weiter und setzen es auch gemeinsam mit ihnen um. In den 30 Jahren haben wir uns den Status erarbeitet, dass auf unser Wort viel Gewicht gelegt wird. Beispielsweise hat Berti auf unseren Wunsch hin Forstmulcher für Bagger zwischen fünf und zehn Tonnen entwickelt, die sie vorher nicht hatten. Da waren wir dann auch in die Entwicklung eingebunden. Oder Herder hat zusammen mit uns die Mähraupe CR 10 entwickelt. Und für Rasco haben wir die Anforderungen des deutschen Marktes erstellt und Vorschläge erarbeitet, wie diese umgesetzt werden können.

bauMAGAZIN: Service bzw. eine adäquate Ersatzteilversorgung spielen in Ihrem Hause eine bedeutende Rolle. Bitte schildern Sie uns Ihre Philosophie dahinter?

Wilmers: Unsere derzeitige Philosophie war auch die meines Vaters. Sein höchstes Bestreben war, Standard-Verschleißteile innerhalb von 24 Stunden zu liefern. Wird bei uns vor 15 Uhr bestellt, ist das Teil am nächsten Tag beim Kunden. Deshalb hat sich auch der Bedarf an Lagerfläche so enorm entwickelt – es kamen schlichtweg immer mehr Produkte hinzu. Und wenn ich das 24-Stunden-Thema einhalten möchte, muss ich vorlagern, benötige also entsprechend Lagerkapazitäten. Diese Philosophie übertragen wir zwischenzeitlich auch auf den Service-Bereich. Will heißen: Hat ein Kunde ein Problem, wollen wir das innerhalb von 24 Stunden lösen. Mittlerweile haben wir drei Service-Fahrzeuge und drei Werkstattmitarbeiter und sind auf der Suche nach weiterem Fachpersonal. Was sich im Moment aber schwierig gestaltet. Deswegen

auch der Neubau der Werkstatt, um diesen Service noch besser und schneller gewährleisten zu können und um kundenspezifischen Sonderbauten noch umfangreicher gerecht zu werden.

bauMAGAZIN: Abschließend: Was bringen die kommenden Jahre bzw. Jahrzehnte Ihrer Firma? Oder direkter gefragt: Wo wird die Wilmers Kommunaltechnik GmbH an ihrem 50. Geburtstag stehen?

Wilmers: Spannende Frage: Wir streben natürlich an, uns noch weiter im Markt zu positionieren, wollen gesund und kontinuierlich wachsen – nicht zu schnell. Spannend wird für uns sein, wo die neue Technik in Bezug auf die Politik hingeht. Stichwort »ökologisches« bzw. »grünes Mähen«. Geht es etwa zurück auf die Technik von vor 20 oder 30 Jahren? Oder kommt etwas komplett Neues? Außerdem, wie entwickeln sich die Winter? Verkaufszahlen bei Schneepflügen sind definitiv rückläufig, dennoch wird wesentlich mehr gestreut. Auch im Bereich der Deichpflege ist der Klimawandel für uns ein hochbrisantes Thema. Wie sollen Deiche befestigt werden, wenn die Mulchtechnik wegfallen sollte? Wir halten in jedem Fall die Augen auf, tauschen uns mit Kunden, Herstellern und Anwendern aus und bauen auf gute, neue Mitarbeiter. Dann wird die Wilmers Kommunaltechnik GmbH auch noch an ihrem 50. Geburtstag bestehen. d

Werkstattarbeit genießt bei Wilmers einen hohen Stellenwert. Derzeit wird eine neue Halle mit 500 m2 errichtet, um entsprechend schnell – im Kundensinne –reagieren zu können.

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Die Produktpalette der Berti-Mulcher umfasst sowohl hydraulische Mulchköpfe als auch Mulcher für den Dreipunktanbau und jeweils Modelle für einfachere Gras- und Strauchmulcharbeit oder für den Forstbetrieb.

Neuheiten für die Flächenpflege

Auf der diesjährigen Demopark vom 18. bis 20. Juni 2023 präsentierte Matev mit Hauptsitz in Langenzenn eine breite Palette an Traktorgrundausstattungen und Anbaugeräten für die Grünflächenpflege sowie zur Schmutzbeseitigung und den Winterdienst. Auch verschiedene Neuheiten wurden auf Europas größter Freilandausstellung der Grünen Branche vorgestellt. gleich, um die Kehrmaschine optimal an den Untergrund anzupassen. Auch die Höhenverstellung trage maßgeblich dazu bei, dass die Maschine effizient und präzise auf verschiedene Oberflächen eingestellt werden kann. Der Wechsel der Kehrwalzen gestaltet sich einfach und unkompliziert, was die Flexibilität und Vielseitigkeit der Maschine erhöht. Dadurch können verschiedene Kehrwalzen für unterschiedliche Anwendungen verwendet werden. Insgesamt bietet die SWE-57 mit Seitenantrieb eine Lösung für den professionellen Einsatz und erfüllt die Anforderungen von Kommunen und Dienstleistern.

Im Flächenpflegeprogramm präsentiert Matev die Kehrmaschine SWE-57, welche erstmals auf der Demopark gezeigt wurde. Diese wurde speziell für den Einsatz an Kompakttraktoren mit einer Leistung von 30 bis 60 PS entwickelt. Mit ihrem robusten Stahlrahmen sind die Kehrmaschinen der SWE-57-Baureihe ideal für den Profieinsatz in Kommunen und bei Dienstleistern. Sie werden zunächst in den Arbeitsbreiten 140, 160 und 180 cm erhältlich sein. Neu bei dieser Kehrmaschine ist der Seitenantrieb mit Kettengetriebe als Erweiterung der bestehenden Produktlinie mit Mittelantrieb. Besonders innovativ sei die einfache Anpassung der Eingangsdrehzahl, welche mit wenigen Teilen realisiert werden könne, was eine einfache Handhabung und Wartung ermöglicht. Dadurch kann die Kehrmaschine an die spezifischen Anforderungen und Geschwindigkeiten des Traktors angepasst werden. Außerdem kann durch das Drehen des Getriebes ein Wechsel zwischen CW und CCW schnell und unkompliziert erfolgen.

Flexibler Wechsel der Walzen

Die SWE-57 verfügt standardmäßig über einen Pendelaus-

Bewährte Saugleistung

Auch mit dem MRM-120 AS Saugkehrsystem stellt Matev ei-

ne Produktneuheit vor. Das System zeichnet sich durch eine aktive Absaugung aus, die das aufgesaugte Material in einen beliebigen Auffangbehälter leitet. Das System verfügt über eine Arbeitsbreite von 120 cm und kann optional mit zwei Seitenbesen erweitert werden, wodurch sich die Gesamtarbeitsbreite auf 2,1 m erhöht. Die aktive Absaugung kann auch als Nachrüstsatz für die aktuelle MRM-120 Saugkehrmaschine erworben werden. Die hydraulisch angetriebene Rotorbürste sorge für optimale Reinigungsergebnisse von Laub, Grünschnitt, Schmutz und Müll, einschließlich nassem und festgefahrenem Kehrgut. Die aktive Absaugung ermöglicht zudem eine flexible und schnelle Entsorgung des Materials in einen beliebigen Auffangbehälter. j

Kommunale Lösungen für vielfältige Anforderungen!

Auch bei wenig Platz hohe Flexibilität mit dem Paus TSL 9088.

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MATEV
Das MRM-120 AS Saugkehrsystem zeichnet sich durch eine aktive Absaugung aus, die das aufgesaugte Material in einen beliebigen Auffangbehälter leitet. Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH | Siemensstr. 1-9 | 48488 Emsbüren Tel.:+49 5903 707-0 | info@paus.de | www.paus.de

Mehr Sicherheit beim Rangieren

Bereiche, die von von herkömmlichen Spiegeln nicht erfasst werden, können mit Kamera-Monitor-Systemen überwacht werden. Insbesondere die Fläche hinter dem Fahrzeug kann für Fußgänger mitunter sehr gefährlich werden. Mit der Ada Cam 140P stellt Mekratronics ein Kamerasystem vor, das Personen mittels Künstlicher Intelligenz (KI) erkennt und HDR-Bilder mit einer hohen Auflösung auf den Monitor im Fahrerhaus überträgt. Dieser kann, je nach Variante, in 7" oder 10" Displaygröße gewählt werden und weitere Kameras, etwa für den schwer einsehbaren Bereich rechts neben dem Fahrzeug, anzeigen.

Die Kamera nutzt die DeepLearning-Technologie für eine intelligente und genaue Erkennung von Fußgängern, Fahrradfahrern und Fahrzeugen. Dabei muss nicht mal die gesamte Person oder das komplette Fahrzeug im Sichtfeld erscheinen. Der KI reichen hier bereits kleine Ausschnitte, um relevante Objekte zu erkennen. Dies geschieht in Echtzeit und warnt den Fahrer akustisch und/oder visuell, je nach Voreinstellung. Durch das erweiterte, definierte Sichtfeld wird der Fahrer erheblich unterstützt und Kollisionen können vermieden werden.

schränkung verbunden, sehen. So sei es sogar möglich, einen 360° Surround View herzustellen. Der Fahrer hat so die Chance, alles um das Fahrzeug herum einzusehen und die Kollisionsgefahr deutlich zu minimieren.

Warnbereich mit drei Warnzonen

Der Warnbereich kann in drei Warnzonen unterteilt werden, die individuell in ihrer Tiefe angepasst werden können.

Die Ada Cam 140P ist auch mit einem Rundum-Sichtsystem vereinbar. Beim Stand der Firma Steyr konnten Besucher der Demopark in Eisenach die KI-Kamera mit Personenerkennung zum sicheren Rückwärtsfahren, mit einem Kamerasystem zur Behebung der Sichtein-

Die Kamera kann via Rechner, Smartphone oder Tablet eingestellt werden. Mittels WiFi wird die Verbindung zur Ada Cam 140P hergestellt. So ist es möglich, zunächst aus drei geometrisch unterschiedlichen Erfassungsbereichen den für das Fahrzeug beziehungsweise den Fahrzeugeinsatz optimalen Erfassungsbereich auszuwählen: halbkreisförmig (für dynamische Fahrmanöver) oder horizontale wie vertikale Trapeze für lineare Rückwärtsbewegung. Des Weiteren kann der Warnbereich in drei Warnzonen unterteilt werden, die individuell in ihrer Tiefe angepasst

werden können. Auf dem Monitor werden diese als Overlay in den Farben Grün, Gelb und Rot angezeigt. Bei Bedarf kann die Warnung auch nur auf eine Zone reduziert werden oder eine Warnbox um das erkannte Objekt angezeigt werden. Die Warnungen der unterschiedlichen Zonen können als Triggersignal auf externe Quellen ausgegeben werden.

Der Erfassungsbereich der Kamera ist zwischen 0,5 und 10 m einstellbar und kann somit optimal auf die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Die Kamera ist für den rauen Einsatz konzipiert und hochdruckreinigerfest nach IP 69K. Außerdem hält sie Erschütterungen von bis zu 5,9 G stand und wurde nach ISO 16750.3 getestet und validiert. Das Gehäuse ist aus Aluminium-Druckguss, salzbeständig und pulverbeschichtet und die Kamera kann bei Temperaturen von -20 bis +70 °C betrieben werden. j

SEPTEMBER 2023 85 DER SPEZIALIST –FÜR ALLE EINSÄTZE Tuchel info@tuchel.com +49 5971 9675-0 www.tuchel.com @tuchel @Tuchel Maschinenbau Profi 660
Halle C5 Stand 326 Die KI-basierte Kameralösung Ada Cam 140P ist für den rauen Einsatz konzipiert und hochdruckreinigerfest nach IP 69K.
L MEKRATRONICS
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MEKRATRONICS

Mit zwei lenkbaren Radantrieben ist die Kehrmaschine Bema Sweezy 25 Dual WD unabhängig vom Trägerfahrzeug.

Die neue Generation

Für die Umwelt, aber auch im Hinblick auf Effizienz und Nachhaltigkeit, ist es sinnvoll, den Fuhr- und Maschinenpark sowohl in den Kommunen als auch Unternehmen zu elektrifizieren und neue Technologien zu nutzen. Das gilt auch für die Reinigung, z. B. von Parkflächen, Fahrradwegen oder Produktionshallen mit Anbaukehrmaschinen. Mit Sweezy, den neuen radangetriebenen Kehrmaschinen von Bema, sollen längere Laufzeiten beim Einsatz an E-Trägerfahrzeugen ermöglicht werden.

Mobile Power Solutions

Die neue Kehrmaschinengeneration präsentierte Bema aus dem niedersächsischen Voltlage-Weese zur Demopark 2023 unter der Marke Sweezy. Alle Modelle der neuen Produktgruppe sind mit effizienten Antriebstechnologien ausgestattet. Die beiden ersten sind die Anbaukehrmaschinen Bema Sweezy 25 Dual WD und Bema Sweezy 40 WD. Die Kehrwalze dreht sich, wenn sich das Rad der Kehrmaschine dreht. Dadurch wird keine hydraulische Energie vom Trägerfahrzeug, zum Beispiel einem Radlader, Hoflader oder Gabelstapler, benötigt. Das macht sie unabhängig vom Trägerfahrzeug und ideal für den Einsatz an elektrischen Fahrzeugen. Hier verlängern sich die Betriebslaufzeiten, da die Umwandlung von elektrischer in hydraulische Energie entfällt. Im Vergleich zu einer konventionellen Kehrmaschine wird zudem 50 % weniger Energie benötigt.

Unebenheiten ausgleichen

Beide Modelle gibt es aktuell in den Arbeitsbreiten 1 250, 1 550 und 1 850 mm. Im Standard befindet sich auch der Bema-Meter. Mit dieser Höhenkontrolle wird dem Fahrer durch die beiden Farbbereiche Rot und Grün direktes Feedback gegeben, ob die Kehrmaschine optimal ge-

führt wird oder an die veränderten Bodengegebenheiten angepasst werden muss. Kleine Unebenheiten werden bereits direkt ausgeglichen, so Bema. Dafür sorgt der 3D-Rollenniveauausgleich, der die Maschine automatisch an die Bodenbeschaffenheit anpasst und so kontinuierlich gründliche Kehrergebnisse garantiert. Ebenfalls können die beiden radangetriebenen Modelle optional mit einer Wassersprüheinrichtung und einem Seitenkehrbesen ausgerüstet werden.

Hohe Wendigkeit

Die Bema Sweezy 25 Dual WD wird direkt durch die zwei Radantriebe sicher und präzise gelenkt. Bei der Bema Sweezy 40 WD gibt es einen zentralen Lenkpunkt, welcher die Kehrmaschine wendig mache. Hindernisse in Produktionshallen, Lagerstätten oder auf Parkplätzen, Wegen und Außenflächen stellen daher nach Angaben von Bema kein Problem dar. Durch das vollgekapselte Maschinengehäuse mit integriertem Wassertank kann zudem mit diesem Modell nahezu staubfrei gekehrt werden. Sowohl für die Hauptkehrwalze als auch für den Seitenkehrbesen gibt es verschiedene Besätze zur Reinigung von leichten und groben Verschmutzungen. j

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BEMA
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BEMA
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auf Wasserbasis

Mit der aktualisierten Unkrautbekämpfungseinheit

Dynaset KPL-Weed präsentiert das Unternehmen eine umweltfreundliche und effektive Lösung zur Unkrautbekämpfung auf Wasserbasis.

Das im Frühjahr 2023 aktualisierte

Dynaset KPL-Weed soll es besonders einfach machen, Unkrautwurzeln zum Beispiel auf Parkplätzen, gepflasterten Flächen oder Sportplätzen zu beseitigen. Das Unkrautvernichtungsgerät funktioniert ohne Chemikalien oder mechanische Entfernungsgeräte.

Das Gerät ist auf einem Dynaset KPL-Hochdruck-Straßenwaschgerät mit einem Dynaset WHU-Wasserheizgerät aufgebaut. Die Maschine basiert ausschließlich auf Wasser und dessen thermischer Energie: Sie produziert fast kochendes Wasser, das durch ein neues, 500 mm langes Seitenrohr von der Maschinenkabine aus auf die gewünschte Fläche aufgebracht werden

Das Unkrautvernichtungsgerät funktioniert ohne Chemikalien oder mechanische Entfernungsgeräte.

kann. Das Rohr ist in der Höhe verstellbar und kann von einer Seite des Geräts zur anderen verlegt werden. Neben dem Seitenrohr kann weiterhin die Handspritzpistole für die gezielte Ausbringung von Flächen verwendet werden. Die Schnellkupplungen ermöglichen die Nutzung des Dynaset KPL-Weed mit verschiedenen Maschinen. j

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DYNASET L DYNASET
Wilmers Kommunaltechnik GmbH Über den Erlen 7 I 57392 Schmallenberg Tel. 02974 96 94 80 I Fax 02974 96 94 810 info@wilmers-kommunaltechnik.de I www.wilmers-kommunaltechnik.de Mit uns sind Sie für alles gerüstet! Wir sind seit 30 Jahren Ihr starker Partner für Kommunaltechnik, Forsttechnik und Gewässerpflege. Egal für welches Einsatzgebiet und welchen -zweck, wir bieten Ihnen für jede Anforderung die passende Lösung.
Unkrautbekämpfung

wie Vibrationen und Lärm entfallen. Gerade schwer zugängliche Flächen sollen sich komfortabel und sicher pflegen lassen. Darüber hinaus punktet der Geräteträger durch seine Abgasfreiheit. Zudem lässt er sich durch den Anbau standardisierter 3-Punkt-Anbaugeräte bis zu einem Neigungswinkel von 50° vielseitig einsetzen. Die Akkulaufzeiten betragen je nach Anwendungsfall zwischen fünf und acht Stunden. Hinsichtlich der Ladeoptionen sind herkömmliche 230 V und 380 V möglich.

Neuheiten in der ferngesteuerten Mähtechnik

Zur Demopark, der Messe für die grüne Branche, stellte Agria drei Neuheiten aus seinem Produktportfolio vor: Die neue Mähraupe Agria 9600 eignet sich beispielsweise für Mäharbeiten in dicht bewachsenem, schwierigem Gelände, während der vorgestellte rein elektrisch betriebene und funkferngesteuerte Geräteträger Agria 9700e in Sachen Flexibilität neue Maßstäbe setzen soll. Zudem konnten Besucher die ferngesteuerte Mähraupe 9500-80 unter die Lupe nehmen.

Die neue Agria 9600 ist in einer robusten Heavy-Duty-Konstruktion ausgeführt und könne somit auch extremen Bedingungen trotzen. Dabei steht der Bediener durch die Fernsteuerung immer an sicherer Position und ist vor Staub, Vibrationen, Lärm und Abgasen geschützt.

Diese Sicherheit ist durch die ausbalancierte Gewichtsverteilung, Raupenfahrwerk und tiefen Schwerpunkt auch an Steilhängen bis zu 55° / 143 % gewährleistet. Da das Sichelmulchmähwerk zwischen den Raupenbändern positioniert ist, könne die Agria 9600 problemlos

in den Hang einfahren. Dadurch ist das Mähen in Vorwärts- und Rückwärtsfahrt möglich, was bodenschädigende und zeitraubende Wendemanöver erspart. Die Arbeitsbreite von 112 cm bietet eine hohe Flächenleistung.

Einfach und schnell gewartet

Der vorgestellte rein elektrisch betriebene und funkferngesteuerte Geräteträger Agria 9700e soll in Sachen Flexibilität neue Maßstäbe setzen.

Den Elektro-Hybrid-Antrieb aus Verbrennungsmotor mit 17,6 kW Leistung und elektrischen Fahrantrieben beschreibt der Hersteller als effizient, kraftstoffsparend und wartungsfreundlich. Das Reinigen und Austauschen von Kohlebürsten entfällt, da Elektromotoren und Generator bürstenlos sind. Außerdem ist die gesamte Elektronik geschützt vor Staub, Vibrationen und Feuchtigkeit leicht zugänglich in einem Schaltkasten untergebracht. Betriebsstoffe sind durch die Art des Antriebs auf ein Minimum reduziert, was Wartungsintervalle verkürzt.

Vollelektrisch einsetzbar

Mit dem vollelektrischen, ferngesteuerten Geräteträger Agria 9700e kann stets von einem sicheren Platz aus gearbeitet werden. Direkte Belastungen

Sicher und effektiv mähen Seit der Einführung vor drei Jahren hat sich die Mähraupe Agria 9500 laut Hersteller als idealer Einstieg in die ferngesteuerte Mähtechnik etabliert. Für alle, die steiler mähen wollen und eine höhere Flächenleistung erwarten, wird nun die neue Agria 9500-80 angeboten. Diese ist im Vergleich 10 cm größer und bietet somit eine Arbeitsbreite von 80 cm. Damit können, so Agria, jetzt bis zu 3 000 m²/h bearbeitet werden. Dabei sorgt der Kawasaki-Motor mit 12,7 kW für die benötigte Leistung. Dieser erlaubt das sichere Mähen von Steillagen bis zu 50° (120 %), z. B. entlang von Straßen, Rückhaltebecken oder Bahntrassen. Um die Haftung auch auf feuchtem oder lockerem Untergrund zu behalten, können Raupenbänder mit griffigem Ackerstollenprofil zusätzlich unterstützen.

Insbesondere beim Mähen von Böschungen kann sich der Bediener mithilfe der Fernbedienung fernab der Gefahrensituationen positionieren und ist vor direkten Belastungen geschützt. Außerdem informiert das große 2,8"-Display der Fernbedienung permanent über viele Gerätezustände, sodass sich der Bediener voll auf das Navigieren der Maschine konzentrieren kann. Ein Neigungssensor, der einen Sturz des Bedieners erkennt und die Maschine im Notfall selbstständig ausschaltet, sorgt für zusätzliche Sicherheit. j

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AGRIA-WERKE (2)
Die neue Agria 9600 ist in einer robusten Heavy-Duty-Konstruktion ausgeführt und trotzt somit auch extremen Bedingungen.

Winterdienstfahrzeuge effizient beladen

Als modernes Dienstleistungsunternehmen bedient der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASR) der Stadt Chemnitz eine Reihe von Geschäftsfeldern. Neben der Abfallentsorgung, dem Betrieb von fünf Wertstoffhöfen sowie der Abwasserentsorgung gehört auch der Winterdienst zu den Aufgaben des ASR. Nachhaltiges und qualitätsorientiertes Handeln steht dabei stets im Vordergrund. Seit nunmehr zehn Jahren vertraut der ASR auf den Einsatz von Sennebogen Maschinen, die dabei unterstützen, die betrieblichen Abläufe effizienter zu gestalten.

Der jüngste Neuzugang und die mittlerweile sechste Maschine im Besitz des ASR, der Teleskoplader 355 E, sorgt das ganze Jahr über für eine schnelle und sichere Salzverladung. Die Maschine wurde vom Serviceund Vertriebspartner Sander Fördertechnik ausgeliefert und in Betrieb genommen.

Für den ASR Chemnitz bekämpfen rund 70 Mitarbeiter im Dreischichtsystem Schnee und Glätte. Mit insgesamt 17 Großraumfahrzeugen sowie weiteren kleineren Fahrzeugen rückt der ASR auf den wichtigsten Straßen aus. Insgesamt werden ca. 900 km Fahrbahnen und Fußgängerüberwege an ca. 330 Kreuzungen betreut. Priorität haben dabei die Hauptverkehrsstraßen, öffentliche Zufahrtsstraßen zu Krankenhäusern und Feuerwehren sowie die ÖPNV-Linien.

Salzverladung beginnt bereits im Sommer

Doch schon bevor die Minusgrade einsetzen und der erste Schnee fällt, wird an den Winterdienst gedacht. Die Salzanlieferung beginnt bereits im Sommer, während in diesem Zeitraum der Teleskoplader im Dauereinsatz täglich 4 bis 6 Lkws entlädt und die Salzlager auf-

füllt. Ausgestattet mit dem Salzpaket ist die Maschine optimal gegen Korrosion geschützt und kann so in der anspruchsvollen Umgebung arbeiten. In der Halle lagern ca. 6 000 t Salz, in zwei weiteren Silos jeweils 400 t.

Effizientes und präzises Beladen von Fahrzeugen Bevor die Winterdienstfahrzeuge in den kalten Wintermonaten

ausrücken, werden diese von dem Teleskoplader 355 E mit dem Streusalz beladen. Durch seine hohe Wendigkeit ist der Teleskoplader in der Lage, sich vor allem in der engen Halle mühelos zu bewegen. Hier nimmt die Maschine das Salz auf und belädt damit die vor dem Lager wartenden Fahrzeuge.

Neben der hohen Leistungsfähigkeit und Geländegängigkeit überzeugt der ASR vor allem durch die hervorragende Sicht aus der Kabine, mit der auch Fahrzeuge mit hohen Seitenwänden optimal einsehbar sind: »Für uns ist es sehr wichtig, dass wir beim Entladen ungehindert in die Lkw-Container hineinsehen können. Gleiches gilt für das Beladen der Winterdienstfahrzeuge. Sennebogen Teleskoplader sind die einzigen Maschinen auf dem Markt, mit denen das problemlos möglich ist«, so Sebastian Rehor. j

Brandschutz meets Explosionsschutz

Akku-Lager- und Ladeschrank mit kontrollierter Druckentlastung als Explosionsschutz

Mehr Infos finden Sie hier

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L SENNEBOGEN
Die hochfahrbare Kabine ermöglicht ein effizientes und präzises Beladen der Winterdienstfahrzeuge.
SENNEBOGEN
CEMO GmbH | 71384 Weinstadt | www.cemo.de

Die mobile Werkstatt für die Baustelle

Stehen an Kranen, Baggern, Walzen, Radladern oder Straßenfräsen Reparaturarbeiten an, stellen der Abtransport und die Beschaffung des Ersatzgeräts keinen unerheblichen Aufwand dar. Da kann es Zeit, Geld und Nerven sparen, wenn eine mobile Werkstatt zur Verfügung steht. Der Fahrzeugeinrichter Bott baut Nutzfahrzeuge entsprechend aus und zeigt, worauf es dabei ankommt.

Der tägliche Umgang mit schweren Werkzeugen und Bauteilen zieht das Fahrzeuginnere ohne Schutz früher oder später in Mitleidenschaft. Aus diesem Grund gibt es neben rutschfesten Fahrzeugböden auch stabile und leichte Innenverkleidungen für das Dach und die Seitenwände aus Kunststoff oder Aluminium. Mit einem Lochraster versehen, lassen sich daran diverse Halter und Behälter für Werkzeuge und Material befestigen.

Auch die Vorrichtungen im Fahrzeug sollten auf die rauen Bedingungen ausgelegt sein: Einfache Werkbänke mit Schraubstöcken, die aus dem Heck ins Freie ausgeklappt werden können, sind für viele Handwerksanwendungen völlig ausreichend. Die besondere Beanspruchung auf der Baustelle kann jedoch einen verstärkenden Standfuß erfordern, der die Klappwerkbank auf dem Erdboden abstützt. So übersteht die Einrichtung auch mit viel Kraftaufwand verbundene Tätigkeiten problemlos.

Saubere Arbeit auch auf der Baustelle Wo gearbeitet wird, da entsteht Dreck. Eine mobile Werkstatt für den Bau sollte auf diesen Umstand vorbereitet sein. Fahrzeugeinrichtungen lassen sich so konfigurieren, dass der Laderaum nur gelegentlich betreten werden muss, wodurch weniger Schmutz ins Fahrzeug gelangt. Das geschieht zum Beispiel mithilfe von Schubladen oder Koffern, die sich von außerhalb des Fahrzeugs aus Regalmodulen am Heck oder an der Seitentür herausziehen lassen und die am häufigsten benötigte Ausrüstung enthalten. Stielwerkzeuge können an Haltern innen an den Hecktüren montiert werden. Diese sind außerdem der prädestinierte Ort für Wasserspender zur Reinigung der Hände, da das Abwasser außerhalb des Fahrzeugs zu Boden tropft. Voraussetzung dafür ist die Verwendung biologisch abbaubarer Seifen. Seifenspender, Tuchhalter und Mülleimer finden in direkter Nähe ihren Platz.

Auch bei der Gestaltung des Laderauminneren gilt es, auf Verunreinigungen Rücksicht zu nehmen: So kann es sinnvoll sein, auf Zurrschienen im Fahrzeugboden zu verzichten, weil der sich darin ablagernde Schmutz die Benutzung erschwert. Alternativen sind beispielsweise Bodenösen oder Zurrschienen an den Seitenwänden oder der Fahrzeugeinrichtung. Generell empfiehlt es sich bei

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L BOTT
Mit der richtigen Ausstattung bieten mobile Werkstätten flexible Hilfe bei der Wartung und Reparatur von Baumaschinen. Die Fahrzeugeinrichtung muss so robust sein, um als Werkstatt den Anforderungen auf der Baustelle zu genügen. Die Art der Baustelle bestimmt, wie nah das Fahrzeug üblicherweise an die Baumaschine heranfahren kann –ein wichtiger Faktor für die passende Konfiguration der Einrichtung.

der Wahl der Einrichtung, auf ebenmäßige und unempfindliche Oberflächen zu achten, denn das erleichtert die Reinigung.

Die Ausrüstung im Blick

Eine wichtige Funktion einer mobilen Werkstatt ist die Beförderung von Ausrüstung und Material. Je nachdem, ob der Transporter üblicherweise sehr nah an die zu reparierende Maschine herangefahren werden kann, eignen sich insbesondere Schubladen oder Koffer. Die Utensilien sollten nach Benutzung immer wieder am gleichen Platz in der Einrichtung verstaut werden, um Ordnung zu halten. Mit Führungsschienen versehene Koffer wie die Systainer 3 von Tanos lassen sich aus der Bott vario 3 Fahrzeugeinrichtung schnell entnehmen und sichern.

Nichtsdestotrotz ist eine entsprechend konfigurierte Einrichtung darauf ausgelegt, alle möglichen Koffer mithilfe von Klemmvorrichtungen sowie gummierten und verschließbaren Ablagefächern rutschfest aufzunehmen. Dient das Fahrzeug gleichzeitig dem Transport schwerer Geräte, wie Stampfern oder Rüttelplatten, liegt der Einsatz von Schwerlastauszügen mit Zurrmöglichkeiten nahe. Diese sind auf dem Fahrzeugboden montiert und lassen sich wie Schubladen aus der Heck- oder Seitentür ziehen. Krane oder Geländestapler haben dann einfachen Zugang zu den Geräten auf den Auszügen.

Praktisches Arbeiten im und am Fahrzeug Zu einer Werkstatt gehört eine Werkbank. Neben ausklappbaren Varianten für das Fahrzeugheck ist auch ein Arbeitsplatz im Inneren des Laderaums eine Überlegung wert. Die Hauptvorteile: wettergeschütztes Arbeiten und eine größere Ablagefläche. In die Einrichtung versenkbare Schreibplatten in Kombination mit einer Sitzbank sind vor allem für Pausen und Bürotätigkeiten eine komfortable Lösung.

Bei unangenehmem Wetter machen Standheizungen und Klimaanlagen auch längere Aufenthalte im Laderaum erträglich. Außerdem sollte der Arbeitsbereich bedarfsgerecht ausgeleuchtet sein. Zusätzliche Deckenlampen ergänzen die oft notdürftige herstellerseitige Innenbeleuchtung. Für den Außenbereich sind leistungsstarke Strahler sinnvoll – etwa, wenn am Fahrzeugheck gearbeitet werden soll oder die zu reparierende Maschine selbst ausgeleuchtet werden muss. Rundumleuchten und dazugehörige Warnmarkierungen ergänzen die äußerliche Sonderausstattung des Baufahrzeugs. s

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Je nach Aufbau der Einrichtung ist die Ausrüstung ohne ein Betreten des Laderaums zugänglich. BOTT (4)

Stromerzeugung im optimalen Wirkungsbereich

In Niederösterreich entsteht auf der grünen Wiese eine hochspezialisierte Produktionsanlage. Bis der Netzanschluss verfügbar ist, überbrückt Bredenoord mit mobilem Strom. Da der Verbrauch der Aggregate stark zwischen Tag und Nacht variiert, wurde für einen effizienten Betrieb ein Powermanagement installiert und damit eine Kraftstoffersparnis von 26 % erzielt.

Wie viele andere Bauvorhaben ist auch dieses zeitkritisch: Erste Produktionsschritte laufen bereits, während parallel noch die Bürocontainer für die Projektleitung aufgestellt werden. Ursprünglich war geplant, den Netzanschluss eines Gebäudes daneben auch für die Bauphase der Produktionshalle zu nutzen. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass die Netzkapazität dafür nicht ausreicht. So wurden verschiedene Vermieter von mobilen Stromerzeugern konsultiert.

»Bredenoord lieferte das vertrauenswürdigste Angebot ab, wir fühlten einfach uns gut beraten. Da wir zwei bis drei Monate mit mobilem Strom überbrücken müssen, ist die Kraftstoffer-

sparnis durch das Powermanagement für uns von besonderer Bedeutung. Abgesehen davon haben wir mit dem zweiten Aggregat gleichzeitig ein Backup-System. Das war uns ebenfalls wichtig, denn die Produktion darf keinesfalls stillstehen und muss durch Notstrom abgesichert sein«, so Paul K., Senior Projektleiter.

Zwei Aggregate im Verbund Für die Grundversorgung in der Nacht reicht ein 150 kVA-Stromaggregat. Tagsüber laufen allerdings viele elektrische Maschinen, weswegen dann 300 kVA benötigt werden. Ohne ein Powermanagement verbrauchen Aggregate unter Volllast jedoch entsprechend mehr Kraftstoff. Konkret wäre ein 300 kVA-Aggregat rund um die Uhr in Betrieb gewesen. Um dies zu vermeiden, wurden zwei 150 kVA-Aggregate installiert und mit dem Bredenoord Powermanagement synchronisiert. Das führte zu einer Kraftstoffersparnis von 26 % Diesel pro Tag und erheblich weniger Kosten über die komplette Projektlaufzeit.

Das Powermanagement wirkt Ein Dieselmotor läuft am effizientesten bei einer Last von 80 %. Dann ist der Kraftstoffverbrauch relativ am niedrigsten. Liegt der Leistungsbedarf höher, wie im Fall des Bauprojekts am Tag, schaltet das Powermanagement das zweite Aggregat zu. Grundsätzlich kann das Powermanagement im Verbund mit zwei oder mehreren Aggregaten betrieben und bei langsam steigendem Leistungsanstieg oder Lastspitzen eingesetzt werden. Das Ergebnis ist immer, dass die Stromerzeuger im optimalen Wirkungsbereich laufen und damit maximal Kraftstoff sparen.

Paul K. ist neben der Kraftstoffersparnis aber auch mit dem Bredenoord Service zufrieden. »Geliefert wurden die Geräte mit firmeneigenem Lkw, der Fahrer konnte ohne unsere Hilfe alles abladen und die ersten Anschlüsse legen. Alle Kabel, Verteiler und zwei Kraftstofftanks waren dabei, das machte uns die Inbetriebnahme enorm einfach.« s

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BREDENOORD
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In den weißen Kästen befindet sich das Bredenoord Powermanagement-System, das für die Kraftstoffersparnis sorgt. BREDENOORD Peter Berghaus GmbH Verkehrstechnik und Signalanlagen Wir bringen Sicherheit auf die Straße! Mobile Ampelanlagen für Baustellen mit lichtstarker LED-Technik aus eigener Entwicklung und Produktion. berghaus-verkehrstechnik.de

Flutlicht auf der Baustelle

Mit dem Thoris II stellt Sonlux eine LED-Strahlerserie vor, die durch eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten überzeugen soll. Die Leuchteinheiten lassen sich flexibel an Masten, Traversen oder Fassaden montieren und liefern laut Angaben des Herstellers Tageslichtqualität mit bis zu 150 000 lm.

Die LED-Strahler-Serie Thorix II soll aufgrund ihrer Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten ein besonders umfangreiches Einsatzspektrum bieten. Ob eine breite oder eng strahlende Ausleuchtung gewünscht ist, eine große oder kleine Fläche beleuchtet werden soll bzw. geringe oder hohe Anforderungen an die Beleuchtungsstärke gestellt werden: Realisieren lassen sollen sich diese Wünsche durch den modularen Aufbau mit verschiedenen Leistungsklassen und den wählbaren Linsen-Optiken.

Insgesamt sechs verschiedene Versionen bieten bei einer Leistung von 180 bis 1 115 W einen effektiven Leuchtenlichtstrom von

24 000 bis 150 000 lm. Aufgrund der Effizienz der verbauten LEDs und Elektronik soll sich zum Beispiel bei einer vergleichbaren Ausleuchtung gegenüber einer 2 000 W-Halogen-Metalldampflampe eine Energieeinsparung von mehr als 50 % ergeben. Für eine optimale Lichtverteilung können Linsen-Optiken in 30°, 60° oder 90° ausgewählt werden. Zur Einstellung der Lichtrichtung lässt sich der Leuchtenkopf außer-

Sicherheit mit Deep Learning Technologie Die intelligente Kamera mit aktiver Warnung

Die ADA CAM 140P liefert HD-Bilder von kritischen Bereichen rund um das Fahrzeug. Die integrierte Deep-LearningTechnologie erkennt Fußgänger und Radfahrer und sendet in Echtzeit akustische und visuelle Alarmsignale aus und kann direkt, ohne weitere Steuerbox, an handelsübliche Monitore angeschlossen werden. Das führt zu mehr Sicherheit beim Rangieren und Manövrieren.

Hier finden Sie weitere Infos zur ADA CAM

Vielen Dank für Ihren Besuch auf der Steinexpo!

Wir freuen uns, Sie auf der NUFAM begrüßen zu dürfen.

dem um 360° drehen und in 6°-Abständen feinstufig einstellen.

Für den Anschluss ist eine 1 m lange Gummischlauchleitung H07RN-F an jedem Strahler vorhanden. Eine optionale Anschlussdose bzw. ein Anschlussstecker ermöglichen auch dann eine einfache Installation, falls bei der bestehenden Infrastruktur keine entsprechenden Anschlussmöglichkeiten vorhanden sind. s

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SONLUX
Die LED-Strahler-Serie Thorix II besteht aus sechs verschiedenen Versionen, hier die Leuchteinheit mit acht Modulen.
L SONLUX
www.mekratronics.de • info@mekratronics.de • 09847 989-8076
Halle 2 Stand B206

Im robusten, wasserdichten Hartschalenkoffer ist auf engstem Raum alles zu finden, was für eine 4G/5G-Internetverbindung benötigt wird.

Mobiles Internet aus dem Koffer

Mit dem neu entwickelten, tragbaren Netzwerksystem

»ConnectingCase.5G2GO« bietet sich auf der Baustelle die Möglichkeit, überall auf Knopfdruck eine Internetverbindung bereitzustellen.

Auf dem Bau gibt es jeden Tag Situationen, in denen Internet dort benötigt wird, wo normalerweise keines zu bekommen ist: auf der Baustelle weit weg vom WLAN der Baucontainerburg, wenn der Bauleiter über die Projektion des digitalen Zwillings seiner Baustelle auf der Augmented-RealityBrille oder seinem Tablet überprüft, ob bisher alles richtig gelaufen ist oder welche Anpassungen der Pläne noch Sinn machen würden. Ebenso benötigen dort Diebstahlsicherungen und Steuerungen in vielen Baumaschinen eine dauerhafte Netzabdeckung auf der gesamten Baustelle.

Die Aufgabenstellungen in den unterschiedlichen Situationen haben alle eine Gemeinsamkeit: Sie benötigen flexibles Internet in einer unwirtlichen Umgebung sowie eine robuste Anlage, die auch schwache Signale einfängt und in einer staubund schmutzresistenten Hülle sicher verstaut ist.

Für Situationen wie diese hat ConnectingCase das tragbare 5G/4G-Netzwerksystem 5G2GO entwickelt, welches derzeit auftragsbezogen gefertigt wird. Die CE-konforme Anlage steckt in einem robusten, schmutzresistenten und wasserdichten Hartschalen-Koffer mit IP67-Zertifikat und ist nach den Militärstandards Stanag 4280, Def-Stan 81-41 geprüft. Mit wenigen Handgriffen kann der Koffer für die einfache und komfortable Mitnahme zur Umhängetasche oder zum Rucksack umgebaut werden. Je nach Einsatzzweck ist dieser in Gelb, Schwarz oder Grün lieferbar.

System aus hochwertigen Komponenten

Im Deckel ist eine leistungsfähige 4x4 MiMo 4G/5G-Empfangsantenne integriert, die auch schwache Signale einfängt. Kernstück des 5G2GO ist ein robuster Router vom Typ R1900 5G von Cradlepoint, der ein Modem mit 5G/Cat 20 LTE sowie 802.11 WIFI 6, diverse Wireless- und Ethernet-Netzwerkoptionen, Bluetooth und GPS-Standortermittlung bietet. Die Betriebstemperatur der Anlage liegt im Bereich von -30 °C bis 70 °C. Der Router ist nach IP64 zertifiziert und wurde speziell für robuste Einsätze in extremen Umgebungen entwickelt. Angetrieben wird das System von einem Akku 12V LiFePo4 mit 23 Ah, der über eine Laufzeit von ca. 8 bis 14 h verfügt. Mit dem mitgelieferten Adapter wird das System innerhalb weniger Stunden wieder aufgeladen.

Die Anlage ist in allen Situationen sehr einfach zu bedienen, zum Einschalten wird lediglich der Power-Knopf betätigt. Systemspannung und Restkapazität sind immer am Display abzulesen. Das System bietet dem Anwender die maximale Flexibilität und lässt sich mit einer eigenen Mobilfunk-Karte weltweit einsetzen. Dadurch kann das Netz je nach Einsatzort individuell gewählt werden. Die Nutzer können über Lizenz-Jahresverträge einen Managed Service mit Hotline zubuchen oder die Anlage selbst remote über den NetCloud Service verwalten. s

Mit wenigen Handgriffen wird der ca. 11,3 kg schwere Koffer zur Umhängetasche oder zum Rucksack.

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L CONNECTINGCASE
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CONNECTINGCASE

… weil wir uns dort gut aufgehoben fühlen. Mit kompetenter Beratung und Know-how bietet es uns eine optimale Plattform, um unsere Produkte vorzustellen. Danke an das ganze Team für die stets aktuellen Artikel und fachliche Auseinandersetzung.

Christoph Henschel, Geschäftsführer der CHE Stahlbau GmbH (re.), und Tony Ryan, Geschäftsführer der Glanaco Limited.

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CHE BAUMAGAZIN-ONLINE.DE BAUMASCHINEN BAUGERÄTE BAUFAHRZEUGE Neue Raupengeneration Effizienz steigern, Verbrauch senken und mit moderner Digitaltechnik punkten BauMagazin_2015_Logo_75mm_CMYK.pdf 7 Mit wichtigen Innovationen für die»Grüne Branche« BLICKPUNKT MINERAL Remax 600:»Über drei Jahre intensive Entwicklungsarbeit« BRANCHENSPEZIALISTEN Die 21. Auflage mit Branchenwissen von bis BEILAGE BAUMAGAZIN-ONLINE.DE BAUMASCHINEN BAUGERÄTE BAUFAHRZEUGE SBM MINERAL PROCESSING »Intelligente« Aufbereitung Mit der nächsten mobilen Weltpremiere und vielen Neuheiten auf der Steinexpo BauMagazin_2015_Logo_75mm_CMYK.pdf 8/2023 8 VOR ORT MB CRUSHER Stets das richtige Gespür für Innovationen und mehr IM BLICKPUNKT STEINEXPO-VORBERICHT Die Messe »Bruch«ist wieder da: Live-Vorführungen stehen im Fokus VORSCHAU

Den Dreh raus beim Abrollen

Mit dem »Powertwister« von COM-tec sollen sich Kabel, Rohre, Seile, Ketten, Schläuche oder Drähte auf einfache Weise abtrommeln, transportieren oder versetzen lassen. Es stehen aktuell zwei Ausführungen mit einer maximalen Traglast von 800 kg und 3 150 kg zur Verfügung. Die Anbringung an der Trommel erfolgt ohne Werkzeug.

Das Eigengewicht des PT 080 beträgt nur ca. 2,6 kg, womit sich Trommeln mit maximal 800 kg und beim ca. 6,3 kg schweren PT 315 sogar 3 150 kg anheben lassen. Das im Wirbelhaken integrierte Kugellager soll dann jeweils für ein leichtes Abrollen der Trommelware sorgen.

Der PT 080 eignet sich für Trommeln mit einem Zentralbohrungsdurchmesser von mindestens 65 mm bis maximal 85 mm. Beim PT 315 beträgt das Minimalmaß dafür 85 mm und das Maximalmaß 125 mm.

Die Anbringung ist bei beiden Modellen denkbar einfach. Das U-Profil wird in die Öffnung gesteckt, richtet sich im Inneren anschließend automatisch horizontal aus und nimmt dann die Last auf. Der Schwerpunkt der Last muss dabei so

eingestellt sein, dass die Neigung nicht größer als 6° ist, damit ein Abrutschen sicher verhindert wird. Beim PT 080 kommen eine Kette 8 x 24 mm EN 818-2-8 schwarz GT8 mit dem Verbindungsglied 8-8 DIN EN 1677-1 GT8 2 t und beim PT 315 eine Kette 13 x 39 mm EN 818-2-8 schwarz GT8 mit einem Verbindungsglied 10-8 DIN EN 1677-1 GT8 3,15 t zum Einsatz. s

SEPTEMBER 2023 96 L COM­TEC
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Das Kugellager am Wirbelhaken ermöglicht laut Angaben des Herstellers ein sehr leichtes Abrollen der Trommelware.
COM-TEC
Inklusive: ein robuster Transportkoffer aus Kunststoff.

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KABELBRÜCKE ZUM EINFACH DARÜBER LEGEN

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Die schnellste Kabelbrücke von DEFENDER®!

Dieser Kabelschutz kann auf bereits verlegte Kabel und Schläuche übergelegt werden – dies alleine macht das Verlegen unschlagbar schnell, aber auch das geringere Gewicht durch fehlenden Boden trägt zum einfacheren Handling bei.

Für den Einsatz im Innen- wie im Außenbereich, zum Beispiel für Ausstellungen, Messen, Einkaufszentren, Bühnen, Studios oder Büros, ist die kompakte Defender® XPRESS-Kabelbrücke ideal geeignet. Mit ca. 0,5 Tonnen Belastbarkeit pro 20 x 20 cm Fläche tragen XPRESS-Kabelbrücken normale PKW, Rollwagen, Fahrräder, Rollstühle und Fußgänger.

Die besondere Rutsch- und Trittfestigkeit wird dabei durch die 3D LaserGrip®-Oberfläche mit ihrer speziellen Struktur und ihrem einzigartigen, innovativen Design gewährleistet. Diese besondere Oberfläche erhöht die Tritt- und Rutschfestigkeit deutlich.

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Chemikalienresistenz Benzinbeständig, Kurzfristiger Kontakt mit Lösungsmitteln, Ölbeständig

Benzinbeständig, Kurzfristiger Kontakt mit Lösungsmitteln, Ölbeständig

Härtebereich88 Shore ± 4 Shore 88 Shore ± 4 Shore

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XPRESS40YEL XPRESS100YEL

Gerade noch im Lager und nach kurzer Zeit auf einer Baustelle einsatzbereit: das kamerabasierte Überwachungssystem.

Schutz vor Diebstahl und Vandalismus

Aufgrund eines strategisch aufgebauten, breiten Netzes an Standorten soll sich das kamerabasierte Überwachungssystem »Video Guard« der International Security GmbH und Blömen VuS GmbH deutschlandweit in weniger als 24 Stunden vor Ort installieren lassen – im akuten Fall sogar noch am selben Tag.

An insgesamt fünf Standorten in Deutschland –Berlin, München, Mannheim, Hesel und Gescher – stehen aktuell die mobilen Kameratürme des »Video Guard«-Systems für eine intelligente Baustellenbewachung zur Verfügung. Die International Security GmbH aus Hesel und die Blömen VuS GmbH aus Gescher wollen damit einen schnellen Vor-Ort-Service und eine Lieferung in kurzer Zeit gewährleisten. Da der Turm selbst über verhältnismäßig geringe Maße verfügt, sei der Transport zudem sehr unkompliziert.

»Diese Faktoren sind entscheidende Wettbewerbsvorteile. Denn wer einmal die Erfahrung mit Diebstahl oder Vandalismus gemacht hat, möchte auf die notwendigen Schutzmaßnahmen nicht lange warten. Auch sind die Prozesse bei Bauprojekten zwar oftmals langwierig – wenn jedoch die Entscheidung getroffen ist, soll es meist schnell gehen«, erklärt Jörn Windler, Geschäftsführer der International Security GmbH. Umso besser, dass die zuverlässige Sicherung des Materials und der Maschinen sofort nach dem Aufstellen des Kamerasystems gewährleistet sein soll.

Die regionale Positionierung der Standorte ermöglicht dabei kurze Transportwege und damit

eine effiziente Logistik. Die modernen Videoüberwachungstürme können schnell und kosteneffektiv geliefert sowie installiert werden. Der geschulte technische Support unterstützt bei allen Fragen im gesamten Projektverlauf – von der ersten Installation bis zur gegebenenfalls nötig werdenden Neuausrichtung der Kameras oder der Inbetriebnahme zusätzlicher Türme – und ist jederzeit schnell vor Ort.

Die Videotürme sollen eine effektive und lückenlose Überwachung von Baustellen gewährleisten. So kann Einbrüchen und Diebstahl, aber auch Unfällen aufgrund unbefugten Betretens vorgebeugt werden. Das Einsatzspektrum reicht von Baustellen bis zu Solarparks und Logistikflächen. Scheinwerfer mit für das menschliche Auge nicht sichtbarem Infrarotlicht bewachen konstant den vorgegebenen Bereich, ohne Anwohner dabei zu stören. Die intelligente Software der Kameratechnik erkennt Eindringlinge schnell und zuverlässig. Daraufhin werden diese durch eine direkte Ansprache mittels Lautsprecher der Baustelle verwiesen. Die Systeme verfügen über eine Notstromversorgung oder sind dank Photovoltaik und Brennstoffzelle mit Akkupufferung autark. s

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VIDEO GUARD

Gelungenes Comeback: Steinexpo kehrt mit Besucherrekord zurück

Die Steinexpo 2023 hat ihre Bedeutungskraft im hessischen Nieder-Ofleiden sprichwörtlich in den Basalt gehämmert. Mit insgesamt 61 700 Fachbesuchern konnte die Steinbruch-Demonstrationsmesse ein sattes Plus von 15 % gegenüber 2017 und damit einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Geprägt war die 11. Ausgabe der Steinexpo vor allem von Wiedersehensfreude: Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Demonstrationsmesse 2020 ebenso gestrichen werden wie der spätere Ausweichtermin im Jahr 2021. Umso größer war die Freude, »endlich wieder im Steinbruch zu sein«, wie Friedhelm Rese, Geschäftsführender Gesellschafter des Veranstalters Geoplan, gegenüber der bauMAGAZIN-Redaktion erklärte. Überzeugen konnte die Steinexpo mit einer hohen Dichte an Neu- und Weiterentwicklungen im Bereich der Brech- und Siebanlagen, knickgelenkten Muldenkipper sowie Hydraulikbagger, Radlader und Anbaugeräte. Das bauMAGAZIN hat im Folgenden die wichtigsten Highlights der Messe sowie einen umfassend bebilderten Rückblick zusammengetragen.

Zur Wahrheit gehört, dass eine spürbare Unruhe durch die Bauwirtschaft fegt. Der stark nachlassende Wohnungsbau hat, ebenso wie die grundsätzlich hohen Material-, Energie- und Baukosten, bereits Spuren hinterlassen. Generell war auf der Steinexpo immer wieder vom »Fahren auf Sicht« die Rede und davon, keine allzu optimistischen Prognosen zu wagen. Gleichwohl, und das ist seit jeher branchentypisch, hat die Bau- und Baumaschinenbranche nur selten etwas für »Jammerlappen« übrig. Der aktuellen Marktsituation bescheinigt man »Probleme – aber keine Krise.« Und genau das war auf der Steinexpo auch spürbar. Die insgesamt

305 Aussteller waren voller Tatendrang und lobten vorrangig die auffallend hohe Qualität der Gespräche mit den vielen Fachbesuchern. Und auch der Wettergott zeigte sich, abgesehen von einer regnerischen Kurzintervention am vorletzten Messetag, von seiner sonnenreichen Seite. Am Eröffnungstag bedankte sich Friedhelm Rese unter anderem auch für die Vielfalt an Exponaten: »Allein mit den über 500 Großmaschinen im Einsatz zeigt die Steinexpo Maschinen auf, die sich live und ungeschminkt erleben lassen.« Als Besonderheit nannte Rese unter anderem das autonome Fahren, die Verwendung wasserstoffbasierter Antriebslösungen sowie das Fernsteuern von tonnenschweren Baggern, was der Branche wichtige Impulse gebe.

Innovationen in Szene gesetzt

Im Rahmen des Leitgedanken »Quarry Vision« bot die Steinexpo einen Messebereich für visionäre Ideen. Unter anderem stellte Volvo seinen Brennstoffzellen-Dumper HX04 vor: In Zusammenarbeit mit schwedischen Unternehmen wie PowerCell hat Volvo einen dreiachsigen Prototypen entwickelt. Mit rund 200 kW Leistung ausgestattet, wurden typische Ladespiele vorgeführt – betanken lässt sich der HX04 nach ca. 3 bis 4 Stunden Fahrbetrieb innerhalb von 7,5 Minuten, wobei das

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STEINEXPO
L
MICHELIN

»Allein mit den über 500 Großmaschinen im Einsatz zeigt die Steinexpo Maschinen auf, die sich live und ungeschminkt erleben lassen«

Konzeptmodell über 12 kg Wasserstoff aufnimmt. Am Ende, so Volvo während der Live-Demonstration, bleibe lediglich destilliertes Wasser übrig, wovon den Besuchern kurzerhand auch gleich ein Probierschluck angeboten wurde. Verdeutlichen konnte Volvo, dass das Potenzial dieser Technologie groß ist. Wenngleich das Konzept noch nicht am Markt verfügbar ist, seien die daraus gewonnenen Erkenntnisse unverzichtbar für eine mögliche Serienproduktion in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts. Am Stand von Volvo durften die Steinexpo-Besucher allerdings auch den Elektrobagger EC230 Electric, den Radlader L350H sowie den Raupenbagger EC550E begutachten. Letzterer soll vor allem mit seiner hohen Grab- und Tragkraft punkten. Der 50-Tonner ist mit einem x-förmigen Rahmen aus robustem Stahl ausgestattet, was ihn ideal für den Einsatz unter harten Arbeitsbedingungen macht. Die notwendige Kraft bezieht der Bagger aus seinen 12,8-l-Sechszylinder D13J. In Verbindung damit arbeitet das elektrohydraulische System der nächsten Generation, charakterisiert durch unabhängige Proportionalventile mit bis zu 25 % höherer Kraftstoffeffizienz. Mit seinem Flaggschiff aus dem Radlader-Segment, dem L350H, zeigte Volvo hingegen eine Maschine auf, die mit deutlich verbessertem Antriebsstrang daherkommt. Neue Volvo-Achsen und ein von Grund auf neu konzipiertes Getriebe sollen die ohnehin schon starken Leistungsdaten des L350H unterstützen. Mit einem Einsatzgewicht von bis zu 56 t sowie einem Schaufelvolumen von bis zu 12,7 m3 zählt die Maschine zu den Leistungsträgern. Hinzu kommen eine stolze Ausbrechkraft von über 457 kN sowie eine statische Kipplast (voll eingelenkt) von ca. 34 t. Zu Gesicht bekamen die Standbesucher bei Volvo allerdings auch den EC230 Electric und damit einen 23-t-Bagger, der die gleiche Leistung wie sein Dieselpendant erbringen soll. Emissionsfrei sowie geräusch- und vibrationsarm, wird der Antrieb dieses Modells von Lithium-Ionen-Batterien gespeist – ausgelegt mit einer schnellen Zwischenladung auf einen vollen achtstündigen Arbeitstag.

Mit Grüßen aus Málaga

Für Aufsehen sorgte im Übrigen die Fernsteuerungstechnologie Cat Command von Caterpillar. Mithilfe einer Bedienkonsole konnten Besucher einen Cat 323 Kettenbagger aus der Ferne steuern –ebenso wurde eine komplette Command-Station aufgebaut: Dort kann der Bediener im gemütlichen Cat-Fahrersitz Platz nehmen und seine Maschine bedienen, während die Maschine aus mehreren Winkeln auf verschiedenen Monitoren abgebildet wird. Ein Highlight: Zwischendurch übernahmen Caterpillar-Mitarbeiter im Demonstration & Lerning Center im spanischen Málaga das Steuer und bedienten den auf der Demofläche der Steinexpo befindlichen Bagger. Aufzeigen sollte dies die Vorstufe des autonomen Fahrens sowie einen weit sichereren Umgang mit Baumaschinen, die sich in gefährlichen Arbeitsbereichen befinden. Bereit hielt Zeppelin-Caterpillar auch einen imposanten 3 500 m2 großen Stand, wo unter anderem der Cat-Radlader 988 GC als Weltneuheit vorgestellt wurde. Mit dem neuen Radlader 988 GC ergänzt Caterpillar seine Lademaschinen in der 50-t-Klasse. Sein Vorderwagen und die Hydraulik wurden überarbeitet, damit eine höhere Nutzlast und Auskipphöhe erzielt werden. Der Cat 988 GC besitzt außerdem größere Hydraulikpumpen sowie Zylinder, was kürzere Zykluszeiten mit sich bringen soll. Standard ist die Technologie Connected Bucket, die Einsatzzeiten der Schaufel aufzeichnet, um den Verschleiß der Schneidwerkzeuge zu bestimmen und ungeplante Ausfallzeiten zu reduzieren.

Großmaschinen und autonomer Kipper

Mit dem Großbagger ZX690-7 von Hitachi sowie dem knickgelenkten Muldenkipper B45 4x4 von Bell konnte hingegen Aussteller Kiesel punkten: Das leistungsstarke Duo sollte die Betriebskostensenkung im Lade- und Transportprozess aufzeigen. Allein die schiere Größe des 70-t-Hitachi-Baggers sorgte bei den Besuchern für Aufsehen. Gleichzeitig verriet ein Blick »unter die Haube«, dass selbst die 348 kW Leistung durchaus für Kraftstoffeffizienz stehen können. Als Teil der Serie 7 bietet das Modell laut Kiesel konstant hohe Leistung sowie Reduzie-

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Zu den Highlights bei Zeppelin-Caterpillar zählte der neue 988 GC: Er ergänzt die Radlader in der 50-t-Klasse und ist für die gleichen Aufgaben wie die Modelle 988K XE und 988K konzipiert. Mit 61 700 Fachbesuchern hat sich die Steinexpo 2023 als Rekordmesse erwiesen. Vertreten waren außerdem insgesamt 305 Aussteller.
SBM VERLAG (67)
Friedhelm Rese, Geschäftsführender Gesellschafter des Veranstalters Geoplan

rung der Abgasemissionen bei gleichzeitig geringerem Kraftstoffverbrauch. Der knickgelenkte Muldenkipper B45 4x4 hingegen bringt rund 33 t auf die Waage und kann mit einer Motorleistung von 390 kW sowie einem Muldenvolumen von 25 m3 überzeugen. Mit dabei war außerdem der neuartige Tieflöffel BFB70 von LOC-matic. Auf der Sonderfläche »Quarry Vision« teilte Kiesel wiederum seine Zukunftsvision für den Steinbruch mit autonomen Baumaschinen. Sinnbild dafür sollte der Bell-Muldenkipper B30E sein: Neben einem Ladevolumen von 17,5 m3, rund 246 kW Leistung und einem Betriebsgewicht von 19,6 t verfügt die Maschine durch die Zusammenarbeit mit dem Aachener Unternehmen xtonomy zusätzlich über eine Reihe von Assistenzsystemen. Dabei arbeiten Überwachungs-, Positions- und Steuerungslösungen so zusammen, dass jeder beliebige Bell-Muldenkipper autark in seinem Arbeitsbereich agieren und seine Ladung sicher transportieren kann. Bieten soll das laut Kiesel letztlich auch eine Antwort auf den in der Gewinnung vorherrschenden Fachkräftemangel.

Am virtuellen Steuer unterwegs

Wie sich die Zukunft der Baumaschinenbranche anfühlt, ließ sich auch bei Komatsu erfahren. Mithilfe eines Fahrsimulators samt vorgestelltem Schulungskonzept wurde verdeutlicht, wie die Aus-

bildung und Schulung von Fahrern aussehen kann. Der auf dem Stand aufgebaute Simulator zeichnete sich durch die vielen originalen Komatsu-Bedienelemente aus, wodurch eine möglichst realistische Umgebung geschaffen wurde. Das Cockpit, mit dem die Fahrer im Rahmen der Schulungen arbeiten, ist dasselbe, das sie in der echten Maschine vorfinden. Ebenso sind der Sitz, Lenkeinheiten, Hebel und Schalter dieselben wie in der entsprechenden Maschine. Die für die Schulungen genutzten Simulatoren befinden sich auf einer beweglichen Plattform, die originalgetreu auf die Steuerungsbefehle des Fahrers reagiert. So kann in einem sicheren Umfeld trainiert und nach dem Umstieg auf die Baumaschine ohne Umgewöhnung die gewonnene Erkenntnis umgesetzt werden. Auch das bauMAGAZIN hat darin Platz genommen und konnte sich einen guten Überblick verschaffen. Bemerkenswert war, wie realistisch der Simulator auf einzelne Abläufe und Bewegungen reagiert. Aktuell lassen sich Radlader-Modelle wie der WA470, WA475 und WA600 sowie der Muldenkipper HD605 und der Mobilbagger PW148 damit steuern. Für die Steinexpo hatte Komatsu allerdings auch »echtes« Gerät am Start. Mit dem Hydraulikbagger PC950LC-11 bot sich etwa ein richtiges Schwergewicht: Der 98-t-Bagger, der seit Mitte des Jahres am Markt ist, soll Produktivität mit Langlebigkeit verbinden, gleichzeitig aber auch zu mehr Umweltfreundlichkeit beitragen. Verbaut sind ein neuer leistungsstarker Komatsu-Motor mit 405 kW an Leistung, ein großvolumiger Löffel mit 6,5 m3 Volumen sowie neu konzipierte Hydraulik- und Steuersysteme. Ebenfalls in Nieder-Ofleiden vertreten war der Hydraulikbagger PC3000 und damit ein 261 t schwerer Koloss, der mit elektrischem Antrieb ausgestattet ist. Die Motorleistung beträgt 900 kW bei 1 800 U/min. Laut Komatsu stehe die Leistungskraft des Großbagger seinem Diesel-

im Übungssimulator nehmen. Sitz, Lenkrad und Bedienkomponenten sind realistisch nachempfunden – und selbst kleinste Bewegungen werden beim Fahren hör- und spürbar.

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Gutes Zusammenspiel: Die Bell-Muldenkipper, hier ein B40E, zeigten ein typisches Ladespiel in Kombination mit dem von Hitachi entwickelten 70 t schweren Großbagger ZX690-7. Am Simulator: Tobias Nickert, bauMAGAZIN, durfte bei Komatsu Platz Im Rahmen der Live-Demos zeigte der Großbagger ZX690-7 von Hitachi brachiale Leistungskraft auf: Der 70 t schwere Bagger besitzt 348 kW Leistung. Das bauMAGAZIN-Team vor Ort – ausgestattet mit Schutzhelmen des PSA-Spezialisten JSP.

Aussteller

Insgesamt waren auf der 11. Steinexpo 305 Aussteller vertreten.

pendant in nichts nach. Ausstatten lässt sich der PC3000 mit einer 16 m3 Klappschaufel sowie Tieflöffel – für besondere Anforderungen stehen allerdings auch individuelle Schaufel- und Tieflöffelgrößen zur Verfügung. Abgerundet wurde der Komatsu-Auftritt diesmal mit dem OEM-unabhängigen Flottenmanagementsystem Smart Quarry Site: Zielsetzung ist es, die gesamte Einsatzflotte stets im Blick zu behalten. Starten wird das neue System aller Voraussicht nach gegen Ende des Jahres.

Schweres Gerät für Gewinnung und Erdbewegung

Bei HD Hyundai hingegen zeigte sich ein Großaufgebot an Stahlkolossen. Der südkoreanische Baumaschinenhersteller hatte unter anderem den Radlader HL 980A mit 30,8 t Einsatzgewicht und 265 kW Leistung im Gepäck, der mit einem Schaufelvolumen von 6,3 m3 großen Eindruck in der Live-Demonstration hinterließ. Selbiges dürfte allerdings auch für den Knickdumper HA 45A gegolten haben: Seine rund 26 m3 fassende Mulde bei 41 t an Nutzlast ermöglichten effiziente Ladespiele. Der Dumper verfügt über 368 kW Leistung. Last but not least stand der Kettenbagger HX520A L im Mittelpunkt. Die 52-t-Maschine verfügt über 298 kW Leistung und kann mit 1 m3 bis 3 m3 fassenden Löffeln ausgestattet werden. Um aber die gesamte Bandbreite seiner Modelle aufzeigen zu können, durften die Fachbesucher am Stand auch den Radlader HL975A CVT begutachten: Ausgestattet mit einem

stufenlosen Getriebe, bringt dieses Modell rund 250 kW Leistung mit sich, wiegt 26,5 t und lässt sich problemlos mit einem Schaufelvolumen von bis zu 4,8 m3 ausstatten.

Erfolgreiche Markenpremiere

Für Develon, vormals Doosan Construction Equipment, bot sich die Steinexpo hingegen an, um seinen neuen Markennamen zu präsentieren. Nachdem Develon seinen neuen Namen erst im März auf der Conexpo in Las Vegas vorgestellt hatte, war die Akzeptanz der Marke eigenen Angaben zufolge erstaunlich hoch. Dazu Andreas Lohner, Geschäftsführer bei Develon Deutschland: »Nicht nur unsere Kunden, sondern auch die vielen interessierten Besucher kannten die neue Marke bereits, und wir bekamen ein durchweg positives Feedback.« Gleichzeitig nutzte Develon die Messe natürlich, um seine Maschinen zu zeigen: Das Highlight auf dem Demogelände stellte das Zusammenspiel vom Kettenbagger DX800LC-7, dem Radlader DL550-7 und dem knickgelenkten Muldenkipper DA45-7 4x4 dar. Der DX800LC-7 ist nach dem DX1000LC-7 der zweitgrößte Kettenbagger, den Develon aktuell im Programm hat. Sein Betriebsgewicht beträgt 79,5 t – er wird von einem Perkins 2506J Sechszylindermotor mit einer Leistung von 402 kW angetrieben und verfügt laut Hersteller über die höchste Hydraulikleistung in seiner Klasse. Unterstützt wurde der DX800LC-7 von einem DL550-7 Radlader. Seine Leistung von 28 kW erhält er von einem Scania DC13-Motor, der die aktuellen Anforderungen an die Stufe V erfüllt. Der knickgelenkte Muldenkipper DA45-7 4x4 hingegen ist der erste Muldenkipper von Develon, der über einen 4x4-Antrieb verfügt. Die neue 4x4-Version ist angetreten, um starren Muldenkippern in der 40-t-Klasse Konkurrenz zu machen.

Große Bandbreite an Liebherr-Maschinen

Mit eigenem Pavillon und mehr als zehn Maschinen reiste hingegen Liebherr zur Steinexpo: Am rund 1 200 m2 großen Messestand ließ sich etwa der Muldenkipper TA 230 begutachten: Das Modell der 8. Generation mit einem Leergewicht von 24,6 t und einer Nutzlast von 28 t bei einer maximalen Mul-

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Der knickgelenkte Muldenkipper DA45-7 4x4 von Develon ist der erste Muldenkipper des Herstellers, der über einen 4x4-Antrieb verfügt. Die neue 4x4-Version ist angetreten, um starren Muldenkippern in der 40-t-Klasse Konkurrenz zu machen. Der südkoreanische Baumaschinenhersteller HD Hyundai hatte unter anderem den Radlader HL 980A mit 30,8 t Einsatzgewicht und 265 kW Leistung im Gepäck, der mit einem Schaufelvolumen von 6,3 m3 großen Eindruck bei den Live-Demonstrationen hinterließ. Live im Einsatz zeigte sich der von Liebherr entwickelte Muldenkipper TA230: Die Maschine der 8. Generation verfügt über eine Nutzlast von 28 t mit 18 m3 Muldenkapazität.

denkapazität von 18 m3 wurde laut Liebherr »komplett neu gedacht« und soll auf selbst härteste Einsatzbedingungen ausgelegt sein. Punkten kann der TA 230 in erster Linie mit hoher Langlebigkeit sowie hervorragenden Fahreigenschaften – auch und gerade im Offroadbereich. Gezeigt hat Liebherr zudem den 11 t schweren Radlader L546 und damit einen Alleskönner, der mit bis zu 11 t Kipplast, einem Schaufelinhalt von bis zu 7,5 m3 und 138 kW Leistung eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten abdeckt. Ein im wahrsten Sinne riesiges Highlight stellte der Mining-Bagger 9150 dar. Konzipiert für die Beladung von 50- bis 100-t-Muldenkipper, erwies sich diese brachiale Maschine als Hingucker der Steinexpo. Laut Liebherr stellt er den stärksten Bagger in der 100-t-Klasse für Steinbruch und Tagebau dar und soll insbesondere mit hohen Arbeitskräften und einer optimalen Zykluszeit punkten. Im Bereich neuer Technologien setzte Liebherr einen Schwerpunkt auf die Arbeit an alternativen Antrieben. Als ein Ausstellungshighlight hat sich der erste Liebherr-Wasserstoffverbrennungsmotor erwiesen: Der H966 wurde vom Liebherr-Produktsegment Komponenten für Demonstrations- und Feldversuche entwickelt. Er basiert auf der Saugrohreinblasungstechnologie (PFI). Die damit erzielten Ergebnisse sollen ein großes Zukunftspotenzial des Wasserstoffantriebs aufzeigen und dafür sprechen, solche Antriebe vor allem auch für Anwendungen abseits der Straße einzusetzen. Außerdem zu sehen war der neue Raupenbagger R 992, der sich laut Liebherr, wie die gesamte Reihe der 70-t- bis 100-t-Bagger, nach zahlreichen Verbesserungen vor allem durch optimierte Leistungsdaten, erhöhten Fahrkomfort, neue Assistenzfunktionen und niedrigen Kraftstoffverbrauch auszeichnen will.

Zwischen Vorbrecher und Siebanlage

Ein Highlight, das auf der Steinexpo weder zu überhören noch zu übersehen war, stellten die Aufbereitungsanlagen dar. Gerade bei SBM Mine-

ral Processing, Kölsch und Christophel, Keestrack und Kleemann wurden wichtige Neuentwicklungen präsentiert. So stellten beispielsweise die beiden deutschen Händler Christophel, zuständig im Norden, und Kölsch, tätig im Süden, am gemeinsamen Messestand gleich sieben Maschinen vor. Neben dem Powerscreen-Vorbrecher Premiertrak 400X und der Siebanlage Warrior 2100 erhielten der Prallbrecher RM120X von Rubble Master sowie zwei Telestack-Haldenbänder viel Aufmerksamkeit. Ebenso vertreten waren das Portafill-Schwerlastsieb MR-5X und die raupenmobile Trommelsiebanlage MPB 20.55 GH vom polnischen Hersteller Pronar. Punkten konnte hier vor allem der 400X-Vorbrecher: Seine hohe Durchsatzleistung von bis zu 400 t/h geht laut Kölsch mit einer hohen Flexibilität einher. Egal ob im Steinbruch oder bei der Verarbeitung von Abbruchmaterial – die Maschine lässt sich vielseitig einsetzen. Der Brechraum beträgt laut Hersteller 1 100 mm x 700 mm, der Brechspalt hingegen liegt zwischen 50 mm und 150 mm und kann hydraulisch angepasst werden. Ebenso loben Kölsch und Christophel hier die gut zugänglichen Service- und Wartungspunkte, etwa, indem das Förderband bei Bedarf hydraulisch abgesenkt werden kann. Beim Thema Effizienz und Mobilität verwies man außerdem auf die RM120X: Der Prallbrecher soll laut Sean McCusker, Geschäftsführer der Jürgen Kölsch GmbH, mit seinem kompakten Aufbau einen weit einfacheren Transport ermöglichen.

Mit mehreren Neuheiten im Gepäck Viel Aufmerksamkeit erhielt allerdings auch der »Fuhrpark« von SBM Mineral Processing: Der Spezialist für Aufbereitungstechnik hatte gleich mehrere Neuheiten im Gepäck, die in Zusammenarbeit mit ihrem Händler, Kurz Aufbereitungsanlagen, auf der Steinexpo vorgestellt wurden. Zum einen betraf das die neue Jawmax 300 DD mit einer 2-Deck Nachsiebeinheit und den Remax 450, der ebenfalls mit einem neuen Doppeldeck-Nachsieb versehen wurde, um gleichzeitig bis zu drei Endpro-

Ein wahrer Stahlkoloss: Liebherrs

Mining-Bagger 9150 wurde konzipiert, um 50-t- bis 100-t-Muldenkipper zu beladen.

61 700

Besucher

Mit 61 700 Besuchern hat die Steinexpo 2023 einen neuen Besucherrekord aufgestellt.

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Die Jawmax 300 DD von SBM Mineral Processing ist mit einer Einlauföffnung von 1 000 mm x 600 mm ausgestattet und kommt auf ein Transportgewicht von 30 t bei Abmessungen von 3,1 m Höhe, 2,5 m Breite und 10 m Länge

200 kW Leistung und lässt sich nach ca. 3 bis 4 h Fahrbetrieb in 7,5 min betanken. @c90

15 %

Mit insgesamt 61 700 Fachbesuchern konnte die Steinexpo ein Plus von 15 % gegenüber dem Jahr 2017 verbuchen.

dukte herstellen zu können. Die 300 DD ist mit einer Einlauföffnung von 1 000 mm x 600 mm ausgestattet und kommt auf ein Transportgewicht von 30 t bei Abmessungen von 3,1 m Höhe, 2,5 m Breite und 10 m Länge. »Es muss nach dem Transport nichts extra aufgebaut werden und die Maschine ist sofort einsatzbereit«, betont Kurz-Vertriebsleiter Harald Weber. Angetrieben wird die komplette Anlage vollelektrisch, was als SBM-typisch gilt. Erstmals vertreten war überdies die Remax 300: Das 1-Deck Nachsieb wurde laut Harald Weber um rund 50 % vergrößert, was die Leistung und dadurch die Wertschöpfung nochmals signifikant erhöht.

Vollautomatische Spaltverstellung

Eine Maschine, die auf der Steinexpo direkt ins Auge stach, war der mobile Prallbrecher Mobirex MR 100(i) NEO: Das von Kleemann als Teil der Wirtgen Group vorgestellte Modell ist das erste Mitglied der neu konzipierten NEO-Serie. Als NEOe-Variante lässt es sich vollelektrisch betreiben. Punkten kann die Maschine insbesondere durch kompakte Abmessungen, hohe Flexibilität und

Nachhaltigkeit. Der neue Prallbrecher besitzt eine leistungsstarke Brecheinheit mit 4-schlägrigem Rotor mit großem Schlagkreis sowie optional ein 4 m2 großes Eindecker-Nachsieb. Eine Spective-Bedieneinheit soll die Handhabung einfach und intuitiv gestalten: Dabei stehen dem Anwender alle relevanten Daten zur Drehzahl sowie dem Verbrauch und Füllständen auf einem Smartphone oder Tablet zur Verfügung. Mit Spective Connect, so Kleemann, verfüge man zudem über detaillierte Fehlerbehebungshilfen zur Unterstützung bei Serviceund Wartungsarbeiten. Als Besonderheit nennt der Hersteller die vollautomatische Spaltverstellung und Nullpunktermittlung. Letzteres soll den Verschleiß beim Brecherstart kompensieren und ein gleichbleibendes Brechprodukt bieten. Geplanter Marktstart für die MR 100(i) NEOe ist das kommende Jahr.

Neue Prallbrechanlage vorgestellt Einen gelungenen Auftritt legte Keestrack mit seiner Prallbrechanlage R3H hin: Am Stand des Händlers Oppermann & Fuss wurde aufgezeigt,

Der mobile Prallbrecher Mobirex MR 100(i) NEO: Das von Kleemann vorgestellte Modell ist das erste Mitglied der neu konzipierten NEO-Serie. Als NEOe-Variante lässt es sich vollelektrisch betreiben.

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Der mit PowerCell entwickelte Brennstoffzellen-Dumper HX04 von Volvo verfügt über

Einen gelungenen Auftritt legte Keestrack mit seiner Prallbrechanlage R3H hin: Am Stand des Händlers Oppermann & Fuss wurde aufgezeigt, was die 30 t schwere Maschine leisten kann.

was die 30 t schwere Maschine leisten kann. Wert habe man bei der Entwicklung dieses Modell auf größtmögliche Effizienz gelegt: »Bei den Kosten pro Tonne hat Keestrack die Messlatte hoch angelegt – die Maschine besitzt eine Einlauföffnung von 960 mm x 770 mm und hat einen Rotordurchmesser von 1 100 mm«, so Torsten Unruh, Verkaufsleiter bei Oppermann & Fuss. Das Rotorgewicht liegt, ohne Lager, bei 3,2 t. Insgesamt bescheinigt Unruh dem Prallbrecher R3 eine besonders kompakte und leicht zu transportierende Bauweise. Erhältlich ist das Modell in Versionen mit dieselhydraulischem Antrieb, dieselelektrisch mit integriertem Stromerzeuger und mit Zero-Antrieb, also rein elektrischem Antrieb ohne Stromerzeuger, und bietet eine Produktionsleistung von bis zu 250 t/h.

Großaufgebot an Baggern und Radladern

Für die Fachbesucher kaum zu übersehen war im Übrigen der Messestand von Liu Gong: Der chinesische Baumaschinenhersteller trat unter anderem mit seinen neuen Baggermodellen 995F, 930F sowie 936F an. Letzterer deckt mit 38 t Betriebsgewicht und 231 kW Leistung sowie einer Löffelkapazität von 1,8 m3 und maximalen Grabtiefe von 7 340 mm ein auffallend großes Einsatzspektrum ab. Selbiges dürfte auch für den 31 t schweren Bruder, den 930F gelten: 173 kW Leistung, eine fast identische Grabtiefe von 7 300 mm sowie eine Löffelkapazität von 1,4 m3 machen ihn zu einem Allrounder auf Baustellen. Das Schwergewicht dieses Trios bildete zweifelsohne der 94-t-Bagger 995F. Seine 447 kW Motorleistung, eine Grabtiefe von bis zu 7 185 mm und einer Löffelkapazität von 5,6 m3 sorgen laut Liu Gong für hocheffiziente Ladespiele und Erdarbeiten. Was alle drei Modelle vereint, ist ein Blick in die moderne Fahrerkabine: Der Maschinist greift hier auf Info-Tools sowie übersichtliche Displays zu und kann seine Maschine individuellen Bedürfnissen anpassen. Inklusive, so der Hersteller, seien ein ergonomisches Arbeiten und eine gute Übersicht. Im Bereich der Radlader stellte Liu Gong das elektrische Modell 856HE mit 21 t Betriebsgewicht, einer Leistung von 423 kW, einer Ausbruchkraft

von 162 kN sowie einer Schütthöhe von 2 977 mm vor. Um gleich auf den ersten Blick für klare Verhältnisse zu sorgen, ist die E-Variante in auffallend grüner Lackierung gehalten.

Neuer Hydraulikhammer konzipiert

Bei Furukawa Rock Drill (FRD) durften sich die Fachbesucher der Steinexpo wiederum ein genaues Bild vom neu konzipierten Bohrgerät HCRL90-E5 machen. Ebenfalls komplett neu war ein Auszug aus der Booster-Linie an Abbruchwerkzeug, wie die Kombischere VMB-22ER: Die drehbaren Pulverisierer der VMB-Serie sind für Trägergeräte von 17 bis 33 t entwickelt und eignen sich durch ihre gradlinige Bauweise für den Primärabbruch und die Sekundärzerkleinerung nicht armierter und armierter Betonbauwerke. Jos van Son, Managing Director bei FRD Europe, sowie Cengiz Akman, Gebietsverkaufsleiter West bei FRD, stellten dem bauMAGAZIN außerdem den neuen Hydraulikhammer FXJ1070 mit einem Gewicht von 6,6 t, einem Arbeitsdruck von maximal 18 MPa und einer Schlagzahl (Frequenz) von maximal 375 BPM vor. Entwickelt wurde der FXJ1070 für Trägergeräte von 65 bis 110 t. »In die Entwicklung der FXJ-Serie fließen mehr als 50 Jahre Erfahrung, vereint mit heutiger Technologie. Aufgrund der robusten Bauweise eignen sich die Hydraulikhämmer außerdem für den härtesten Einsatz«, so Cengiz Akman. Insgesamt zeigten sich Akman und van Son zufrieden mit dem Verlauf der Messe: »Mit der Steinexpo sind wir wirklich zufrieden: Die vielen Gespräche mit Kunden, Ausstellern und Besuchern hatten eine hohe Qualität.« Letztlich lässt sich festhalten, dass die Steinexpo von Erfolg gekrönt war. d

Prallbrecher RM120X

mit aktiver Vorabsie-

seitlichem

Helmpflicht auf der Steinexpo: JSP hat das bauMAGAZIN-Team unterstützt

Ohne Schutzhelm durfte die Steinbruch-Messe nicht betreten werden. Der Grund dafür: Die Steinexpo findet im Steinbruch der MHI Naturstein GmbH statt und damit auf einem aktiven Abbaugelände, das sich stetig verändert. Um die Auflagen erfüllen zu können, hat der PSASpezialist JSP aus Großbritannien seine Unterstützung angeboten: Kurzerhand wurde das gesamte Team mit Schutzhelmen aus der EVOLite-Linesman-Serie ausgestattet: Neben einer spürbar leichten Außenschale verfügt der Helm über ein 6-Punkt-Textilgurtsystem mit 3D-Präzisionsanpassung, wodurch hohe Passgenauigkeit entsteht. Bestätigen konnte das bauMAGAZIN außerdem einen festen Sitz, hohen Tragekomfort und eine gut funktionierende Durchlüftung dank integrierter Luftschlitze– bei den hochsommerlichen Temperaturen war das im Steinbruch auch bitter notwendig. Viele positive Rückmeldungen erhielt das bauMAGAZIN von den Ausstellern und Fachbesuchern für die Visitenkartenhalterung, die an der Helmfront angebracht ist. Last but not least hat JSP die Schutzhelme individuell mit einem bauMAGAZIN-Logo an den Helmseiten versehen. Das gesamte Team möchte sich an dieser Stelle bei JSP Deutschland für die tolle Unterstützung durch die bereitgestellten Schutzhelme bedanken,

Komfortabel zu tragen und mit Luftschlitzen, 6-PunktGurt sowie Visitenkartenhalterung ausgestattet: Das bauMAGAZIN durfte Schutzhelme von JSP tragen.

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Der raupenmobile von Rubble Master bung und Vorsiebband wurde von Kölsch und Christophel auf der Steinexpo vorgestellt.

Für Astrak war die Steinexpo ein voller Erfolg, gute Standgespräche inklusive: Die neuesten Lösungen stellten (v. l.n. r.) Shanice Anderson, Junior Sales Accountant, Thomas Bauer, Field Sales Rep, Gordan Bassiner, Area Sales Manager, und Kevin Singh, Junior Area Sales Manager, vor.

Assistenz- und Automationssysteme ihre neuesten Produktgenerationen rund ums Baggern, Wiegen und Bohren vor.

Auch zur diesjährigen Steinexpo zeigte der Hersteller mobiler und stationärer Doppeltrommel-Siebanlagen Zemmler erneut die bewährte Multi Screen MS 5200 auf Raupenfahrwerk. Sie bietet eine Gesamtsiebfläche von 47 m², einen hohen Durchsatz sowie Siebgüte auch in der Feinstabsiebung und eignet sich daher für die verschiedensten Einsatzbereiche.

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Jos van Son (li.), Managing Director bei FRD Europe, sowie Cengiz Akman, Gebietsverkaufsleiter West bei FRD, stellten den neuen Hydraulikhammer FXJ1070 mit einem Gewicht von 6,6 t und einem Arbeitsdruck von maximal 18 MPa vor. Andreas Velten (li.), Geschäftsführer Moba Construction Solutions, und Sales Manager Gary Motak stellten als Spezialisten für Thomas Fischer, Geschäftsführer MBI Deutschland, präsentierte auf der Steinexpo unter anderem die ganz neue DS40R.

Mit dabei war auch die Reifenwaschanlage Sunny-Wash der CHE Stahlbau GmbH.

Bewährte Schweizer Qualität am Messestand der Gipo AG. Europas größter Basaltsteinbruch bot die perfekte Bühne für die eindrucksvolle raupenmobile Prallbrechanlage mit Siebeinheit Gipo P 131 Giga.

Florian Schmellenkamp, Leiter Geschäftsentwicklung bei der EAG Einfach Aufbereiten GmbH (li.), im Kundengespräch. Rechts das semimobile Baustoff-Recyclingsieb SBR 3.

Individuelle Lösungen gegen den Verschleiß zeigte Craco aus dem Westerwald: Für einen Backenbrecher Terex Finlay l-130 RS wurde dieser Rotorneubau inklusive Rotorschutzhaube und Klemmkeilen mit geänderter Bauform und nicht wie vorher mit Wellenstummel neu gefertigt.

Bei Bridgestone präsentierten (li.) Knut Scharf (Key Account Manager) und Olaf Schäfer (Area Sales Manager EM) das Produktportfolio, mit unter anderem dem neuen VMTD-Reifen und seiner verbesserten Verschleißfestigkeit durch 13 % mehr Profiltiefe, 8 % höhere Tragfähigkeit sowie 6 % höheren TKPH-Wert.

Auch Dappen war mit seinen Lösungen vertreten. Am Stand war der Sieblöffel B-44-1500-120S-VW-HD im Einsatz. Montiert war dieser an einem Hitachi 2X 210 mit einem OQ 70/55 Schnellwechsler von OilQuick.

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Manfred Zandt, Geschäftsführer von Zandt Cargo, präsentierte den neuen Satteltieflader ST 480 mit einer Sattellast von 18 000 kg und Nutzlast von 3 8020 kg.

»Vorsprung durch Prozessoptimierung mit dem ERP Multitalent OGSID« war der Slogan, mit dem Geschäftsführer Rainer Kress (li.) und Andreas Kaiser, Projekt- und Kundenbetreuer der OGS Gesellschaft für Datenverarbeitung und Systemberatung mbH, interessierte Fachbesucher auf die entsprechenden Systemlösungen hin sensibilisierten.

Andreas Weber, Verkaufsleiter Reifenschutzketten Erlau bei der RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH & Co. KG, nahm sich trotz regem Betrieb auf dem Messestand für ein Gespräch mit uns Zeit.

Bei Goodyear führten (li.) Svitlana Filiuk (International Key Account Manager OTR EMEA), Hermann Huber (Technische Beratung & Verkauf OTR/MPT Reifen) und (re.) Eric Ghirelli (Product Manager OTR Solutions) das TPMS Heavy Duty Reifensystem sowie einen umfangreichen Auszug an Reifen vor.

Fahrwerksersatzteilespezialist ITR Benelux will mit dem aktuell vielseitigsten Angebot, höchster Qualität aus eigener Herstellung sowie dem größten Ersatzteillager Nordeuropas punkten.

Felix Schneckenburger, Geschäftsführer der E-Lix Elektromobile GmbH, stellte erstmalig das Elektro-Service- und Nutzfahrzeug Tuatara 1500e aus, welches bei einem Leergewicht von 1 200 kg mit 900 kg Zuladung sowie 1 000 kg Anhängelast punkten und in seiner Klasse einzigartig sein soll – ideal für Steinbrüche, Kiesgruben o. Ä.

SEPTEMBER 2023 108

als Beispiel aus einem wahren Arbeitsunfall nachgestellt.

Europe West, stellte u. a. das speziell für Steinbrüche konzipierte Übertage-Bohrgerät SmartROC T40 vor, welches mit einer erstklassigen Kraftstoffeffizienz, gesteigerten Produktivität sowie verbesserten Automatisierung punkten soll.

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Das Team von Hammerglass (v. l. n. r.): Linda Sandberg (Promotion), Martin Mellerhav (R&D Manager) und Florian Lauterbach (Business Area Manager Automotive) stellte eine breite Palette an bruchfesten Schutzlösungen für alle Arten von Baumaschinen im Bereich der Fahrersicherheit vor. Ein Ausstellungsstück wurde Laurin Winter, Produktmanager bei der Kleemann GmbH. Alexandra Wenglorz, Communication Manager CC Atlas Copco Power Technique durfte natürlich auch nicht fehlen, hier zu sehen die ausgestellten Exponate. Ein großer Messeauftritt von Heuver. Das gut gelaunte Team präsentierte voller Stolz einen riesigen Auszug an Reifen der Marken Aeolus und Triangle für jeden erdenklichen Einsatz. Lea Jambon, Marketingmanagerin Case Construction Equipment, zeigte unter anderem den Raupenbagger CX300E mit einer Nettoleistung von 193,4 kW.

Auf dem 450 m² großen Michelin-Stand präsentierten Bernd Soika (Gebietsverkaufsleiter Material Handling/Construction, li.) und Frank Mores (Regionalverkaufsleiter) die ganze Breite an Mobilitätslösungen für den Einsatz im Steinbruch, wie beispielsweise den X Tweel, eine luftlose Rad-Reifen-Kombination, die nicht nur mit einer höheren Lebensdauer punktet, sondern quasi wartungsfrei sein soll.

Bei Mekra Lang zeigten Michael Scheffold (li.) und Gerold Hamm, Gebietsvertretung Deutschland Süd, die Einsatzbereiche und Vorteile des digitalen Außenspiegels AHD Mirror Monitor 12,3“, der AHD Mirror Cam sowie des Kamerasystems mit Personenerkennung Adas mit der ADA CAM 140P und dem 7“ Quad view Color Monitor.

Steinexpo-Premiere für den Raupendumper-Hersteller Morooka. Kiyoshi Yoshikawa (Senior Service Engineer, li.), Hiroshi Mimura (Managing Director, Mi.) und Dominique Albrecht (Marketing/Administration) zeigten den Raupendumper auf Gummiketten MST-4000VDR mit einer maximalen Nutzlast von 20 t. Der 360° drehbare Oberwagen ermöglicht ein Abladen der Kippmulde, ohne dabei das Fahrgestell drehen zu müssen, was Zeit einspart und die Manövrierbarkeit auf engem Raum erhöht.

Beton2Go präsentierte individuelle Lösungen für die Betontankstelle. Kunden können hier aus verschiedenen Beton- und Estrichsorten ihre benötigte Menge ab 0,15 m³ auswählen. Innerhalb von zwei bis drei Minuten wird der Frischbeton direkt in das Transportgefäß befördert.

SEPTEMBER 2023 110
Sandra Jansen, Communication Manager bei Volvo CE, vor dem Radlader L260H + Dumper A45G Nina Schamper, Assistenz der Geschäftsführung, und Peter Oppermann, Geschäftsführer der Oppermann & Fuss GmbH.

Die M&R Maschinen und Fahrzeughandel GmbH mit Geschäftsführer Marco Robert ist in der Branche speziell für seine »Minibrecheranlagen« von Red Rhino bekannt. Drei Exponate konnten die interessierten Besucher auf dem M&R-Messestand bestaunen.

Auch der Tatra Phoenix durfte live und in Aktion erlebt werden. Nur einen Steinwurf vom großen Demogelände entfernt befand sich der Gemeinschaftsstand der Tatra-Händler Tschann und Friedrich (v. l. n. r.): Robert Kerschl, Leiter Vertrieb Tschann, Manfred Ziegert, Techniker Tschann, Anton Gebert, Marketingleiter Tschann, und Lars Friedrich, Verkaufsleiter bei Friedrichs.

Frischbeton auf Knopfdruck in nur 30 sek. verspricht die Betonstation Kimera S730, die es am Stand von NB Baumaschinen zu bestaunen gab. Hier zu sehen mit der dazu passenden Betonlegoform, mit der sich beispielsweise Schüttgutboxen ganz einfach selbst konstruieren lassen.

Neu oder runderneuert? Für beide Alternativen präsentierten Katrin Breuer, Marketing Retreading Systems, und Christoph Brinkmann, Sales Manager OTR Tyres, das breite Spektrum an Reifen von Marangoni. Messeneuheit war das Pendant des MRLT2 als Neureifen, der Westlake CB785 mit 3-Stern-Karkasse für den Einsatz an Muldenkippern im Steinbruch.

Im Bereich der Stahlblechherstellung hat NLMK Clabecq das Produkt Quard Pro vorgestellt. Bernard Robins (Industrial Marketing Specialist, li.) und Redouane Echaib (Rolling Mill Manager) erläuterten Besuchern die Vorteile von Quard Pro: Mit erhöhter Härte und Zähigkeit hat es im Vergleich zum Vorgänger Quard 450 eine um 15 % höhere Verschleißfestigkeit und damit längere Lebensdauer.

Schulter an Schulter präsentierten Gerd Schmidle (li.), Vertrieb-/ Service Leitung Deutschland, und Geschäftsführer Daniel Thyen der OSA Deutschland GmbH das umfangreiche Sortiment für Bagger-Anbaugeräte, Pulverisierer, Sortiergreifer,Abbruchzangen und Hydraulikhämmer wie den HB 4000 für Trägergeräte von 38 bis 60 t

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Als kompetenter Partner für das Baugewerbe zeigte Predatore in der eigenen Demo-Area die komplette Palette an Anbaugeräten. Auf dem Bild ist der XCentric Rock Crusher der XC-Serie XC19 zu sehen. Er eignet sich für Trägergeräte von 16 bis 21 t. Mit einem Einsatzgewicht von 2 560 kg und einer Backenöffnung von 370 mm lässt sich das Ausgangsbruchmaterial auf eine Größe von 0–16 bis 0–200 regulieren.

Eva Mörtlbauer, Beratung und Verkauf der Skancraft Anbaugeräte bei der Mörtlbauer Baumaschinen GmbH, zeigte den Hydraulikhammer SCB42, der mit einem Betriebsgewicht von 2 800 kg sowie einer Einzelschlagenergie von 14 500 Joule punktet. Hier montiert an einem Hyundai Kettenbagger HX380A-NL mit einem Einsatzgewicht von 39 100 kg sowie einer Motorleistung von max. 380 PS.

Der Erfindergeist der noch recht jungen Firma Tibatek GmbH zeigt sich immer wieder in innovativen Produktneuheiten im Bereich Bauequipment, die den Workflow und auch die Sicherheit auf der Baustelle verbessern sollen. Hier links zu sehen Kai Benninghoff, Leiter Vertriebsinnendienst, und Philipp Ellsäßer, Geschäftsführer, vor dem neuen Kettenständer KS 24.

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Petra Lauber (li.), Leitung Medien & Pressearbeit, Mike Otto, Produktverkaufsleiter EM Reifen, und Gabi Huber, Marketingmanagerin Commercial, zeigten das umfangreiche Reifenportfolio von Pneuhage. Voller Stolz präsentierte Geschäftsführer Udo Schützenmeister der Wert GbR die Brechanlage Multifix-Shredder Phantom.

Nicht nur eine geballte Manpower war am Messestand von Sany anzutreffen, sondern auch der neue Radlader SW405, der mit einem Schaufelvolumen von 3,2 m² glänzt. Ebenfalls zeigte das Sany Team einen schweren Raupenbagger der 50-t-Klasse SY500H.

»Stahlbau in jeder Dimension« zeigt Rädlinger Maschinen- und Stahlbau mit ihren maßgeschneiderten Anbaugeräten wie diesem Abbruch- und Gewinnungslöffel mit OQ80 Aufhängung für 29 bis 40 t. Für ein Großprojekt im österreichischen Kühtai 2021 (das bauMAGAZIN berichtete 11/21) wurden sogar eine knapp 5 m breite Ladeschaufel und ein 10 m³ fassender Löffel gefertigt.

Das Übertage-Außenbohrgerät Pantera DP 1500i war eines der Highlights auf dem Stand von Sandvik. Ekkehard Bolle erklärte ausführlich die Vorteile der neuen Gewinde zur Bohrkronenaufnahme CT67 & CT55. Diese sollen mit optimierten Querschnitten eine schnellere Bohrgeschwindigkeit und somit einen höheren Schlagdruck, Vorschub, steiferen Bohrstrang und eine bessere Bohrlochqualität erreichen.

Raphael Moser, Service- und Produktmanager bei der Xava Recycling GmbH, stand gemeinsam mit weiteren Kollegen den interessierten Messebesuchern bei jeglichen Fragen rund um die Rüttelsiebe und Siebanlagen zur Seite.

und Qualifizierungen, stellten das Team »Steinexpo2023« der Praxis AG.

Mit einem großen Sortiment an OTR-Reifen war Triangle Tyres vertreten. Unter anderem mit dabei waren der TL535+, derTB598S und der TL538S+. Das Sortiment umfasst auch Reifen für Mobilkrane, Hebefahrzeuge und Sonderausrüstungen (z. B. Walzen).

SEPTEMBER 2023 113
(v. l. n. r.) Christa Seyffarth und Judith Pfuch (beide im Vertrieb), Beate Volkmann (Vorstand) und Thilo Spargel, verantwortlich für Academy

Der Spezialist für Aufbereitungstechnik, Haver & Boecker Niagara, präsentierte die nächste Generation der Niagara T-Class Freischwinger-Siebmaschinen sowie die dazu passenden Flex-Mar Aktivdrahtsiebe des Haver & Boecker Tochterunternehmens Major. Gut gelaunt und kompetent standen mitunter Peter Lumme (Gebietsleiter Aufbereitungstechnik bei Haver & Boecker, li.), Thomas Steyer (Technical Sales bei Major Europe, Mi.) und Lothar Gillenkirch (Head of Technical Service bei Haver Niagara) Besuchern zur Verfügung.

Der Tauchpumpen-Hersteller Auras aus Heidenheim (Brenz) rückte seine Modelle mittlerer Größe – wie diese Schmutzwasserpumpe P30 mit einer Tauchtiefe von 10 m und einer maximalen Fördermenge von 60 m³/h bzw. 1 000 l/min – in den Vordergrund.

Ein sehr positives Fazit zog die Bohnenkamp AG, hier zu sehen (v. l. n. r.): Sven van Buer, Key Account Manager OE Nord, Joachim Schippan, Key Account Manager EM und Industrie Süd, sowie Christian Pieper, stellvertretender Leiter Geschäftsbereich EM & LKW.

Dawid Pieczarka und Daniel Stawarski von Stenger Brechund Siebtechnik vor der radmobilen Trommelsiebanlage Seba T 16, die sich zum Absieben von Material in zwei oder drei Fraktionen eignet, wie bei Sand, Aushub, Oberboden, Erde, Kompost oder Hackschnitzeln.

Marcel Schoch, Geschäftsführer der HS-Schoch GmbH, zeigt am Beispiel der Felsschaufel KL. 11, wie sich durch den Einsatz des neuen SSAB_Hardox 500 TUF an den entsprechend passenden Bereichen deutlich Gewicht einsparen lässt.

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BAU- UND

NUTZFAHRZEUGE

Im Herbst können Fachbesucher die Produkte der Schwarzmüller Gruppe auf gleich zwei wichtigen Messen begutachten: Das Unternehmen wird sowohl auf der Nordbau als auch auf der Nufam vertreten sein.

Passende Fahrzeuge für harte Einsätze

Der österreichischen Schwarzmüller Gruppe steht ein geschäftiger Herbst bevor: Das Unternehmen ist sowohl auf der Nordbau vom 6. bis 10. September 2023 in Neumünster als auch auf der Nufam (21. bis 24. September 2023) in Karlsruhe vertreten und zeigt jeweils verschiedene Exponate und Innovationen aus dem Produktportfolio.

Für die Schwarzmüller Gruppe war es die erste Teilnahme an der Nordbau. Die Messe umfasst eine breite Palette an Fachgebieten, darunter Hoch- und Tiefbau, Baugeräte und Baumaschinen und vieles mehr. Mit etwa 600 Ausstellern aus 15 Ländern zieht die Messe jährlich rund 60 000 Besucher an. Das Messegelände erstreckt sich über ca. 69 000 m² Freifläche und bietet zusätzlich ca. 20 000 m² Hallenfläche.

Einblick ins Produktportfolio

Messebesucher der Nordbau durften sich auf insgesamt sieben Exponate aus dem Produktportfolio von Schwarzmüller und Hüffermann freuen. So hatte das Unternehmen beispielsweise die Stahl-Segmentmulde im Messe-Gepäck: Bei einem Leergewicht ab 5,3 t und einem verwindungssteifen Stahlrahmen in Leichtbauweise verbindet das Fahrzeug hohe Robustheit mit vergleichsweise geringem Eigengewicht. Horizontal im Rahmen verbaute Torsionsrohre sowie ein heckseitiger Torsionskasten sorgen gemeinsam mit der 4-Punkt gelagerten Kipperpresse für bestmögliche Kippstabilität.

Bei einem Leergewicht ab 5,3 t und einem verwindungssteifen Stahlrahmen in Leichtbauweise verbindet die Stahl-Segmentmulde eine hohe Robustheit mit vergleichsweise geringem Eigengewicht.

Darüber hinaus konnten Besucher unter anderem den 3-Achs-Tiefladeanhänger von Schwarzmüller genauer unter die Lupe nehmen. Wichtig für den Transport von Baumaschinen mit einem Tieflader sind eine robuste Rahmenkonstruktion sowie eine niedrige Ladehöhe. Genau das soll der 3-Achs-Tiefladeanhänger mit Baggerstielmulde und Walzenvorbau mit einem Leergewicht ab 7,95 t bieten. Das Tiefbett weist eine Ladehöhe von etwa 90 cm auf.

SEPTEMBER 2023 116 BAU- UND NUTZFAHRZEUGE 2
L SCHWARZMÜLLER SCHWARZMÜLLER (4)
Schwarzmüller | dm-Arena – A 405

Aus dem Portfolio von Hüffermann waren der Multi-Carrier sowie der Schlitten-Carrier am Messestand zu sehen.

Messehighlight auf der Nufam

Ende September wird Schwarzmüller zudem auf der Nufam in Karlsruhe vertreten sein. Besonders hervorzuheben ist, so das Unternehmen, die neue 3-Achs-Stahlmulde für den Schrotttransport: Diese neu konzipierte Kastenmulde wurde speziell für die Entsorgungsbranche entwickelt und hat ein Fassungsvermögen von 52 m³. Sie lässt sich mittels Hochdruck-Frontpresse bis zu einem Kippwinkel von 46° aufkippen. Die Mulde in gewichtsoptimierter Leichtbauweise verfügt über waagrecht profilierte Wände und im oberen Bereich einen Stabilisierungsrahmen. Die durchgängige Kippwelle und deren minimaler Abstand zur Hinterachse tragen wesentlich zur maximalen Kippstabilität bei.

Die Rückwand besteht aus einer Doppeltür, welche durch einen Drehstangenverschluss verriegelt und betätigt wird. Zum sicheren Be- und Entladevorgang ist zusätzlich eine pneumatische Sicherungsverriegelung verbaut, welche seitlich am Auflieger betätigt wird. Eine Rollplane inklusive abnehm- bzw. umschwenkbaren Rohrquerver-

bindungen, LED-Beleuchtung, ein Stehpodest sowie eine erhöhte Kupplungshaltung runden dieses Fahrzeug ab.

Breite Palette vorgestellt Neben der 3-Achs-Stahlmulde zeigt Schwarzmüller auf der Nufam zudem den TP22 Offroad-Mulden-Kippanhänger, der sich auch für den Einsatz in unwegsamem Gelände eignet. Für die nötige Stabilität sorgt das 30-t-Pendelfahrwerk sowie der speziell geformte Rahmen, welcher bei einer Reifenbreite von 650 cm eine Gesamtbreite unter 2,55 m ermöglicht. Der TP22 eignet sich als Nutzfahrzeug im Offroad-Bereich.

Hüffermann hat den Schlitten-Carrier einem umfassenden Redesign unterzogen, um die Anforderungen der Entsorgungsindustrie noch besser zu erfüllen.

Die neu konzipierte 3-Achs-Stahlmulde hat ein Fassungsvermögen von 52 m³.

Messebesucher können insgesamt zehn Fahrzeuge aus dem Hause Schwarzmüller genauer unter die Lupe nehmen. Drei davon sind im Außengelände zu sehen, sieben werden direkt am Messestand ausgestellt. j

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LeichtbauAerodynamik Reduktion
Stauraum

Herausfordernder

Schwerlasttransport in Mexiko

Rund 430 km musste das Transportteam von Pesado Transport mit seiner 16-achsigen Goldhofer-Schwerlastkombination vom Typ THP/SL zurücklegen, um den 218 t schweren Gaskompressor vom Hafen in Veracruz in die Raffinerie Miguel Hidalgo nach Tula zu transportieren. Die im mexikanischen Bundestaat Hidalgo gelegene Raffinerie wird im Zuge der Energiereform

Mexikos modernisiert und erweitert.

Ffür den zuverlässigen Transport schwerster Lasten hat sich das Schwertransportunternehmen Pesado in Mexiko einen Namen gemacht. Das Unternehmen ist 2012 aus dem Bauunternehmen Eseasa Construcciones hervorgegangen. Die Transportexperten verfügen über langjährige Erfahrung mit schweren und überdimensionalen Lasten, vor allem unter herausfordernden Streckenbedingungen. Diese herrschten auch auf der rund 430 km langen Transportstrecke. So waren auf der Fahrroute mit dem rund 5,6 m hohen Transport insgesamt sechs Mautstellen, zahlreiche Brücken und Tunnel zu bewältigen.

Das Transportteam von Pesado, unter dem Projektmanager Ramiro Muñoz, entschied sich deshalb bereits im Vorfeld, den 218 t schweren Gaskompressor in einem Tiefbett zu transportieren. Der Kompressor hatte eine Länge von 14,8 m, eine Breite von 5,3 m und eine Höhe von 5,17 m.

Anspruchsvolle Strecke

Als Transportfahrzeug setzte Pesado eine 16-achsige Schwerlastmodulkombination mit einem Tiefbett ein, das für eine Nutzlast von bis zu 300 t ausgelegt war und über Verlängerungsträger auf 15 m Länge erweitert werden konnte. Die ca. 65 m lange und 385 t schwere Fahrzeugkombination wurde von

zwei Western Star Schwerlastzugmaschinen mit je 515 PS gezogen bzw. geschoben.

So schlängelte sich der 65 m lange Konvoi mit einer Transportbreite von 5,3 m und einer Höhe von 5,6 m über die Straßen Mexikos. »Dank des hydraulischen Achsausgleichs der Schwerlastmodule hatten wir ausreichend Spiel, um mit dem 5,6 m hohen und rund 385 t schweren Transport entsprechend agieren zu können«, erklärt Miguel de la Vega, Content Creator/Visual Communicator of Eseasa group. j

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L GOLDHOFER Die ca. 65 m lange und 385 t schwere Fahrzeugkombination wurde von zwei Western Star Schwerlastzugmaschinen mit je 515 PS gezogen bzw. geschoben GOLDHOFER (2)

Die Kundenbedürfnisse im

Fokus

Auf der Nufam 2023 zeigt Kässbohrer einige Beispiele aus seinem kompletten Bausortiment, den dreiachsigen Tieflader K.SLA R 3 im Innenbereich und das schnell arbeitende liegende Silo K.SSL 35 im Außenbereich. Das Team von Kässbohrer erwartet seine Kunden und Besucher in Halle 1 am Stand D125, um die neuesten Entwicklungen und Innovationen, einschließlich der Entwicklung von längeren und schwereren Fahrzeugen sowie der Elektrifizierung, vorzustellen.

Kässbohrer verfügt über eine hohe Herstellungskompetenz für die Anforderungen der Logistikbereiche und kann so die individuellen Bedürfnisse seiner Kunden im Hinblick auf einen nachhaltigeren Transport erfüllen. So soll beispielsweise der E-Kühler einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit im Kühlkettentransport darstellen, der in Zusammenarbeit mit BPW und Thermoking im Jahr 2023 eingeführt wird.

Für ein Plus an Nachhaltigkeit Um den Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Kühlkette zu unterstützen, hat Kässbohrer seinen Kühltransporter K.SRI mit einer BPW e-power Achse in Kombination mit einem Ther-

moking Kühlaggregat elektrifiziert. Der K.SRI F weist bereits, so der Hersteller, viele Merkmale für betriebliche Effizienz und Kohlenstoffeinsparungen auf. Die Trennwand und die Doppelstockoption für 66 Euro-Palettenkapazität ermöglichen den Transport bei verschiedenen Temperaturen und werden durch die Elektrifizierung noch ergänzt. Die Achsen des Aufliegers, das BPW-Modul, erzeugen Energie aus der Drehbewegung des Rades und speichern diese in einer Batterie zur bedarfsgerechten Stromversorgung des Kühlaggregats.

Großes Produktportfolio

Der ausziehbare 3-Achs-Tieflader K.SLA R für den Transport von

Bau- sowie Land- und Forstmaschinen hat mit einer Ladefläche von 875 mm die niedrigste Ladehöhe unter den Standard-Tiefladern, so Kässbohrer. Zudem gibt es ein umfangreiches Sortiment an Zubehör, wie Zurrringe bis zu 10 t Kapazität, Containerverriegelungen mit Twistlocks und über 40 Rampenoptionen. Kässbohrer bietet zudem die optimale Nutzlastkapazität mit K.SSL 35, 35 m³ nicht kippbare Silos, für den effizienten Transport und die Entladung von Materialien mit geringer Dichte. Durch den bewährten Kastenrahmen verfügt der K.SSL 35 über bestmögliche Seitenneigung und Schwerpunktlage, was für eine hohe Manövrierfähigkeit sorgt. j

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L KÄSSBOHRER
Auf der Nufam in Karlsruhe zeigt Kässbohrer seine neuesten Entwicklungen und Innovationen. KÄSSBOHRER
Kässbohrer | Halle 1 – D 125

Matthäi-Gruppe erweitert Fuhrpark

Die Matthäi-Gruppe bietet in nahezu allen Bereichen des Bauwesens umfangreiche Dienstleistungen an. Bei der Aufrüstung des eigenen Fuhrparks setzt das Unternehmen bereits seit vielen Jahren auf die Erfahrung und Kompetenz der ES-GE Nutzfahrzeuge. In diesem Jahr erweiterte Matthäi den Fuhrpark um zwei neue Satteltieflader.

Matthäi erweiterte den Fuhrpark um zwei neue Satteltieflader: einen Max Trailer Max110 mit drei Achsen sowie einen fünfachsigen MultiMax von Faymonville. Beide Fahrzeuge wurden den spezifischen Anforderungen der Matthäi-Gruppe entsprechend individuell gestaltet. Durch den direkten Zugriff auf die Planungssoftware von Max Trailer und Faymonville ist es dem Team der ES-GE möglich, Detailplanungen bis hin zum Fertigungsauftrag komplett intern abzuwickeln. Reservierte Bauplätze in der Fertigungs-

planung bieten dem Vertriebsteam zudem die nötige Flexibilität, um Fertigungskontingente bei Bedarf zu tauschen und Lieferfristen zu optimieren.

»Wir sind stolz darauf, ein vertrauenswürdiger Lieferant der Matthäi-Gruppe zu sein, und freuen uns, über viele Jahre hinweg eine konstruktive Beziehung aufgebaut zu haben. Die Arbeit mit innovativen Unternehmen treibt uns an, in unserem Betrieb kontinuierlich erstklassige Lösungen zu entwickeln«, sagt Markus Hurdelhey, Geschäftsführer Technik der ES-GE Nutzfahrzeuge.

Robuste Konstruktion

Äußerlich folgen die beiden ausgelieferten Fahrzeuge dem charakteristischen Design von Satteltiefladern mit Schwanenhals. Beide Fahrzeuge basieren auf einer robusten, metallisierten Stahlkonstruktion und verfügen über eine teleskopierbare Ladefläche. Zudem haben beide Satteltieflader hydraulische Lenksysteme und sind mit zweiteiligen Rampen am Heck ausgestattet. Die Ladefläche ist mit robustem Hartholz, Riffelblech und einer einlackierten Sand-

Neu im Fuhrpark von Matthäi: ein Max Trailer Max110 mit drei Achsen sowie ein fünfachsiger MultiMax von Faymonville. Beide Fahrzeuge wurden den spezifischen Anforderungen der Matthäi-Gruppe entsprechend individuell gestaltet.

schicht ausgestattet und damit bestens für den Transport von Baumaschinen geeignet.

Flexibel einsetzbar

Der ausgelieferte Faymonville MultiMax ist mit einem hydraulischen Lenksystem ausgestattet, das auf vier der fünf Achsen wirkt. Die erste Achse verfügt über eine Vorlauflenkung und ist abhängig vom Betriebszustand des Fahrzeugs liftbar. Die leistungsstarken BPW-Achsen können technisch bis zu 12 000 kg tragen, während der Schwanenhals Lasten von bis zu 30 000 kg bewältigen kann. Das Fahrzeuggewicht liegt bei etwa 16 120 kg. Das Lenkungssystem des Max110 von Max Trailer wirkt auf alle drei Achsen –ebenfalls aus dem Hause BPW und mit einer technischen Kapazität von 12 000 kg. Die Sattellast des Fahrzeugs ist mit maximal 18 000 kg angegeben. Beide individuell geplanten Fahrzeuge dienen der Matthäi-Gruppe zukünftig als flexibel einsetzbare Werkzeuge und sind ein weiterer Baustein in der Kooperation des Bauunternehmens und der ES-GE Nutzfahrzeuge. j

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L ES­GE ES-GE

Auf der Nufam wird ein Vorführfahrzeug mit einer City-Abrollpritsche und einem Planenaufbau präsentiert.

Maßgeschneiderte Lösungen

Unsinn Fahrzeugtechnik steht seit 65 Jahren für Flexibilität und Individualisierung. Maßgeschneiderte Nutzfahrzeuge mit individueller Ausstattung sind das Spezialgebiet des mittelständischen Unternehmens. Auf der Nufam in Karlsruhe präsentiert der Experte für Nutzfahrzeuge sein vielseitiges Produktangebot mit dem neuen Dreiseitenkipper UDK als besonderem Highlight.

Der Dreiseitenkipper Typ UDK verfügt über einen integrierten Rampenschacht mit klappbarem Kennzeichenhalter und das Ladungssicherungssystem Spinlock. Die Ladefläche aus robustem Stahlboden kann mittels Elektro-Hydraulik sowie der zusätzlich montierten Notpumpe Pumpless auf drei Seiten gekippt werden. Am Ausstellungsfahrzeug sind zu Demonstrationszwecken zwei Werkzeugkisten unter der Ladefläche sowie ein 650 mm hoher Gitteraufsatz und ein 550 mm hoher Bordwandaufsatz aus Aluminium montiert.

Mit dem Kofferanhänger Typ UKU lassen sich Transporte witterungsgeschützt durchführen. Er besteht aus selbst produzierten Unique Panels. Diese können, so Unsinn, durch ihr geringes Eigengewicht für eine deutliche Nutzlaststeigerung sorgen. Der Ausstellungsanhänger wurde in Kooperation mit der GSK Gebrüder Klos GmbH mit einem PlugVan-Werkstatteinsatz ausgestattet.

We are hidden heroes.

Grün fahren wir seit 2013 serienmäßig. Und arbeiten beständig weiter an neuen Logistik-Systemen. Zusammen mit unseren starken Partnern.

Erfahren Sie mehr über autonomes Fahren in der Hoflogistik und unsere alternativen Antriebe auf der NUFAM. Halle 2, C205

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Große Bandbreite am Messestand

Der Baumaschinentransporter Typ UB ist das Schwergewicht in seiner Klasse. Die robuste Konstruktion aus einem verschweißten und feuerverzinkten Stahlrahmen mit Ladungssicherungssystem ist für hohe Belastungen von bis zu 2 000 daN (kg) ausgelegt. Die abklappbaren Auffahrrampen können von Maschinen befahren werden und lassen sich zum Beladen wegschwenken. Der Fuso Canter stellt laut Hersteller in Verbindung mit dem Unsinn Abrollhaken die optimale Kombination aus Zuverlässigkeit, Komfort und hoher Tragkraft dar. Auf der Nufam wird ein Vorführfahrzeug mit einer City-Abrollpritsche und einem Planenaufbau präsentiert. Die Unsinn-Abrollsysteme zeichnen sich durch einen eigens entwickelten und inhouse produzierten Hakenlift mit Sanftanlaufsteuerung aus. Durch die intuitive Bedienung des Abrollhakens kommt der Abrollbehälter kontrolliert und geräuscharm am Boden auf. Die CityPritsche ist zudem mit dem Ladungssicherungssystem Spinlock ausgestattet, das sämtliches Transportgut während der Fahrt zusammen mit der Plane bestmöglich sichert.

Die passende Lösung für viele Anforderungen Der Absenkanhänger Typ UA soll durch seine Absenkfunktion und einen geringen Auffahrtwinkel hohen Komfort beim Ladevorgang bieten. Er ist neben abklappbaren Zurrösen zur Ladungssicherung zusätzlich mit einem in Orange pulverbeschichteten Bordwandaufsatz im Unsinn-Profil versehen –das mache ihn multifunktional einsetzbar. Wer die nützlichen Eigenschaften eines Absenkanhängers mit der Stabilität einer verschweißten Rahmenkonstruktion verbinden möchte, greift auf den Absenkanhänger Typ UAG zurück. Mit seinem flachen Auffahrwinkel von 5° eigne sich dieses Modell besonders für Fahrzeuge mit geringer Bodenfreiheit, wie Kehrmaschinen oder Mäher. Der Aufbau aus stabilen Stahlbordwandprofilen mache ihn zudem äußerst langlebig. J

BAU- UND NUTZFAHRZEUGE
L UNSINN FAHRZEUGTECHNIK
UNSINN FAHRZEUGTECHNIK (2)
Unsinn | Halle 3 – A 305

Produktportfolio für die Baubranche erweitert

DAF ergänzt seine Baureihen für den Verteilerverkehr, XD und XF, sowie für den Fernverkehr, XF, XG und XG+, der New Generation DAF um die Baureihen XDC und XFC für den Baubereich, für baunahe Anwendungen sowie für die kommunale Nutzung. Das »C« in der Typenbezeichnung steht dabei für »Construction«. Zudem zeichnen sich die neuen Ausführungen unter anderem durch den neuen Sicherheitsstandard aus, der mit der New Generation DAF eingeführt wurde.

Alle Modelle verfügen über eine große Windschutzscheibe und große Seitenfenster mit niedrig angesetztem Rahmen, die für eine optimale Direktsicht sorgen sollen. Optional ist ein Bordsteinfenster erhältlich, das in Kombination mit dem klappbaren Beifahrersitz eine freie Sicht auf Fuß-

gänger und Radfahrer neben dem Lkw bietet. Ebenfalls können die Fahrzeuge mit einem zusätzlichen Heckfenster ausgestattet werden.

Für eine bestmögliche indirekte Sicht steht für alle Lkw der New Generation DAF das DAF-Kameraspiegelsystem zur Verfügung, das die Haupt- und Weitwinkelspiegel ersetzt. Das System DAF-CornerView bietet eine maximale Sicht von 285° auf den Bereich um die A-Säule des Fahrerhauses auf der Beifahrerseite. Dies sorgt für eine ideale Sicht beim Fahren auf Baustellen und in städtischen Gebieten. Der DAF-Abbiegeassistent warnt den Fahrer zudem optisch und akustisch, wenn sich andere Verkehrs-

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DAF (3)
Zum Einsatz kommen in allen Modellen die kraftstoffsparenden und leistungsstarken Paccar MX-11- und MX-13-Motoren mit bis zu 390 kW (530 PS).
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teilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer, Autos und Motorräder im toten Winkel auf der Beifahrerseite befinden.

Hoher Fahrerkomfort inklusive

Sowohl die Zugänglichkeit des Fahrerhauses durch gut positionierte Trittstufen als auch das Lenkrad, das in eine aufrechte Parkposition gebracht werden kann, sollen für größtmöglichen Fahrerkomfort sorgen.

Alle Lkw der New Generation DAF verfügen zudem über ein markantes Armaturenbrett, einschließlich einer vollständig digitalen Instrumententafel. Alle fahrbezogenen Funktionen können vom Lenkrad und den Lenksäulenhebeln aus bedient werden. Die Steuerung der sekundären Fahrfunktionen erfolgt über mechanische Schalter, die leicht erreichbar auf dem Armaturenbrett angebracht sind. Geräte von Drittanbietern können auf dem Armaturenbrett integriert werden. Außerdem sind integrierte Halterungen am Armaturenbrett für Drittanbieter-Bildschirme erhältlich, um eine optimale Positionierung zu ermöglichen. Die Kippventile sind ergonomisch zwischen Tür und Fahrersitz positioniert.

Große Bandbreite an Ausstattungsmerkmalen

Die Baureihen XDC und XFC der New Generation

DAF zeichnen sich unter anderem durch bis zu 40 cm Bodenfreiheit und einen Böschungswinkel

von 25° aus. Stoßfänger und die Kühlerschutzplatte werden aus Stahl gefertigt. Die Modelle stehen in Achskonfigurationen von in 8x4, 6x4 und 4x2 zur Verfügung. Zudem können sie mit einem zuschaltbaren, hydraulischen PXP-Vorderradantrieb ausgestattet werden: Dieser eignet sich speziell für Einsätze, die gelegentlich zusätzliche Traktion erfordern, um Gräben, sandige Straßen, unbefestigte Abladestellen und steile Hänge zu überwinden. Zum Einsatz kommen in allen Modellen die kraftstoffsparenden und leistungsstarken Paccar MX-11- und MX-13-Motoren mit bis zu 390 kW (530 PS). Zudem ist ein automatisiertes TraXon-Getriebe mit Software für den Geländeeinsatz sowie Freischaukel- und ASR-off-Funktion erhältlich. Darüber hinaus bietet DAF eine breite Auswahl an wartungsarmen Tandemachsen mit Doppelantrieb für leichte (Betonmischer), schwerere (Holztransporte, Schwerbetonmischer und Containertransporte) und schwere Anwendungen (Schwerlast-Sattelzüge und Spezialtransportanwendungen) sowie Nebenantriebe für diverse Anwendungen. j

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SEPTEMBER 2023 123 BAU- UND NUTZFAHRZEUGE
Alle Modelle verfügen über eine große Windschutzscheibe und große Seitenfenster mit niedrig angesetztem Rahmen, die für eine optimale Direktsicht sorgen sollen.
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Die Baureihen XDC und XFC der New Generation DAF zeichnen sich unter anderem durch bis zu 40 cm Bodenfreiheit und einen Böschungswinkel von 25° aus.

Erstes F-Max-Modell mit Brennstoffzellenantrieb

Ford Trucks International beschleunigt seine Bemühungen zur Erreichung von Nullemissionen. Um dies zu erreichen, nimmt das Unternehmen Ballard Power Systems in die Liste seiner strategischen Partner auf. Inhalt der Kooperation ist die Lieferung und Entwicklung von Brennstoffzellen.

Ford Trucks und Ballad Power Systems haben eine Kooperation geschlossen. Ziel ist es, das erste F-Max-Fahrzeug mit Brennstoffzellen-Elektroantrieb zu entwickeln.

Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Aspekt des von der Europäischen Union initiierten Horizon Europe ZEFES-Projekts (Zero Emission Freight EcoSystems). Ford Trucks beabsichtigt, im Rahmen dieser innovativen Zusammenarbeit sein erstes F-Max-Fahrzeug mit Brennstoffzellen-Elektroantrieb (FCEV) zu entwickeln. Ford Trucks hat mit Ballard Power Systems eine Kooperation vereinbart, um im Rahmen des EU Ho-

Nachhaltige Neuerungen für Reifen

PNEUHAGE – Die Karlsruher Reifenhandelsgruppe Pneuhage ist seit der ersten Nufam Teil der Aussteller. Auch bei der achten Teilnahme werden in der dm-Arena nachhaltige Produkte und Services präsentiert – beides sind schon seit der Gründung vor 70 Jahren Teil der Firmenphilosophie. Ziel des Familienunternehmens ist seit jeher die langfristige Kundenzufriedenheit durch verbrauchs- und ressourcenoptimierte Reifenkonzepte. Dazu gehören von Anfang an auch runderneuerte Reifen. Auf der diesjährigen Nufam präsentiert Pneuhage den neuen Anhänger- undTrailer-Reifen WTR2 der Marke Westlake.

Der neue WTR2 wurde mit dem Ziel eines optimierten Kraftstoffverbrauchs ohne nennenswerte Einschränkungen bei der Laufleistung weiterentwickelt.

Laut Hersteller könne er durch seine gute Laufleistung punkten und diese mit dem bestmöglichen Rollwiderstand A vereinen. Erreicht werden sollen diese Eigenschaften durch eine neue Gummimischung und die breite Bauweise. Außerdem ist er tragfähig bis 5 t. Damit soll der WTR2 auch im Nahverkehr fast dieselbe Laufleistung erreichen wie sonst mit B- und C-Label-Reifen.

rizon Europe ZEFES einen F-Max mit FCEV zu entwickeln. Mit diesem emissionsfreien Logistikprojekt will Ford nach eigener Aussage Pionierarbeit für zukünftige Transportlösungen leisten.

Das in Kanada ansässige Unternehmen Ballard Power Systems und Ford Trucks International haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die eine Erstbestellung von zwei FCmove-XD-

Die stabile Karkasse ist zudem für eine spätere Runderneuerung geeignet. Die 3PMSF Kennzeichnung ermöglicht den Einsatz im Winter und eine aktuelle De-minimis-Förderung von 80 %.

Produktverkaufsleiter Dirk Gleinser erklärt: »Unser Ziel bei der Entwicklung war, weder bei der Reifenbreite noch bei der Profiltiefe Abstriche zu machen. Wir wollen einen Reifen mit bestmöglichem Rollwider-

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FORD TRUCKS
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FORD TRUCKS (2) Der neue Aufliegerreifen WTR2 von Westlake wurde mit dem Ziel eines optimierten Kraftstoffverbrauchs entwickelt.
(2) Ford Trucks | Halle 1 – E 113 Pneuhage | dm-Arena – A 409
PNEUHAGE

Brennstoffzellenmotoren mit einer Leistung von 120 kW beinhaltet, die im Jahr 2023 geliefert werden sollen.

Nachhaltige Technologien

im Fokus der Entwicklungen

Ford Trucks plant, den F-Max mit Brennstoffzellenantrieb in der Türkei zu entwickeln und zu produzieren. Der F-Max wird damit das erste brennstoffzellenbetriebene Fahrzeug von Ford Trucks sein und soll ab 2025 im europäischen Ten-T-Korridor getestet werden, was mit den Zielen des ZE-

Ford Trucks plant, den F-Max mit Brennstoffzellenantrieb in der Türkei zu entwickeln und zu produzieren.

FES-Projekts übereinstimmt.Das Unternehmen testet nach eigenen Angaben erstmals die Wasserstoffverbrennung mit dem hauseigenen Einzylinder-Forschungsmotor für schwere Nutzfahrzeuge. In diesem Zusammenhang wurden die ersten Start- und Zündvorgänge des Motors erfolgreich durchgeführt. Ford Trucks plant, auch weiterhin an der Entwicklung von Motoren für emissionsfreie Fahrzeuge zu arbeiten.

Im Rahmen der »Generation F«-Bewegung strebt Ford Trucks durch die Einführung emissionsfreier, vernetzter und autonomer Technologien einen Wandel bei schweren Nutzfahrzeugen an. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, die Produktion schwerer Nutzfahrzeuge bis 2040 emissionsfrei zu gestalten, um die Auswirkungen des Klimawandels zu bekämpfen. j

■ zeitsparende Ordnung

■ robust und langlebig

■ passend für Ihren Bedarf

stand haben, der nicht nur im Fernverkehr, sondern speziell auch im Nahverkehr ohne nennenswerte Laufleistungseinbußen einsetzbar ist. Diese Entwicklungsziele sehen wir als erreicht. Nach der Produktvorstellung im Herbst 2022 haben wir umfangreiche Feldtests durchgeführt, die uns das bestätigt haben. Darauf sind wir stolz und davon überzeugt, dass der WTR2 ein echter Game-Changer im Markt sein wird.«

Digitalisierung des Flottenmanagements

Die Digitalisierung der Flottenservices über das neue Fahrzeug- und Reifenmarken-offene System Myfleetplus soll zudem künftig Abläufe optimieren, die Datenqualität verbessern und Einsparpotenziale generieren. Pneuhage will das gemeinsame Datenmanagement allen am Lieferprozess beteiligten Parteien erleichtern, vom Fahrer oder Betreiber bis zum Teile- oder Reifenlieferanten. Nach den erfolgreichen Anwendungstests von Reifen Ehrhardt in Braunschweig will Pneuhage das myfleetplus- System im vier ten Quartal 2023 in die nächste Stufe der praktischen Umsetzung in weiteren Vertriebsgebieten bringen. Das System soll künftig auch bei den mobilen Serviceleistungen mit rund 400 Fahrzeugen die Datenerfassung erleichtern. d Der WTR2 ist

Wir machen Ihr Fahrzeug zum durchdachten Begleiter für den Garten- und Landschaftsbau, die Servicetechnik und jedes andere Handwerk.

Erleben Sie bott vario3 auf der

NUFAM - Messe Karlsruhe

21. - 24. September 2023

Stand: dm-arena / C404

SEPTEMBER 2023 125
bott.de
tragfähig bis 5 t.

Bereit für die Nufam 2023

Iveco präsentiert auf der Nufam 2023 vom 21. bis 24. September in Karlsruhe seine komplette Produktpalette. Insgesamt können sich die Besucher auf über 40 Messeexponate freuen, darunter auch eine breite Auswahl an Nutzfahrzeugen mit unterschiedlichen Aufbauten für die vielfältigen Anforderungen im On- und Offroad-Einsatz.

Die Iveco Offroad- und Allroad-Modelle sollen Fahrgestelle für nahezu jeden Einsatz und Aufbau bieten. Bei den 4x4-Versionen könne beispiels-

Fortbildung zum/zur

Gepr. Baumaschinenmeister*in

Teil 1: Wirtschafts-, rechts- und sozialkundlicher Teil 30.10.2023 bis 17.11.2023 Kosten: 700,00 € in Holzwickede

Teil 3: Ausbildereignung - AEVO Teil 20.11.2023 bis 08.12.2023 Kosten: 700,00 € in Holzwickede

Teil 2: Baumaschinentechnischer Teil 08.01.2024 bis 28.03.2024 Kosten: 3.500,00 € in Oberhausen

Prüfungsgebühren sind direkt an die zuständige Kammer zu zahlen.

www.bauakademie-west.de

weise der Daily mit seiner Vielseitigkeit punkten. Der 7-Tonner ist mit Radständen von 3 480 bis 4 175 mm verfügbar. Eine große individuelle Anpassbarkeit bietet der 5,5-Tonner mit Radständen von 3 080 bis 4 175 mm, bis zu 4 100 kg Nutz- sowie 3 500 kg Anhängelast und Aufbaulängen von bis zu 5 m. Dazu gibt es kraftvolle Nebenabtriebe, einfach montierbare Geräte von der Seilwinde bis zum Schneepflug und umfangreiche Accessoires.

Auf der Kommunalmeile zeigt Iveco unter anderem den Daily 4x4 55S18HA8D WX Fahrgestell mit einer Kipp-Pritsche. Das Modell hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 5,5 t, einen Radstand von 3 780 mm, eine Doppelkabine und einen 3 l 180 PS Motor. Dort ist auch ein Eurocargo 4x4 ML150E28WS EVI E Fahrgestell mit Dreiseitenkipper und Winterdienstausstattung zu sehen. Der 15-Tonner verfügt über einen Radstand von 3 240 mm und einen 280 PS Tector-7-Motor.

Für Off- und Onroad-Einsätze

Der Eurocargo 4x4 eignet sich mit seinem permanenten Allradantrieb laut Iveco für alle Einsätze auf oder abseits der Straße. Er verfügt über eine Gesamtmasse von 11,5 und 15 t sowie Radstände zwischen 3 240 und 4 150 mm, unterschiedliche Fahrerhäuser, umfangreiche Ausstattungen sowie Versionen mit Einzeloder Zwillingsbereifung an der Hinterachse für eine Vielzahl an

Aufbauten und Einsätze. Die Tector-7-Motoren sind mit 220, 250 und 280 PS und 6-Gang-Schaltoder Allison-Automatikgetriebe verfügbar. Optional gibt es eine breite Auswahl an getriebeseitigen Nebenabtrieben.

Kommunaler Winterdienst

Beim dritten Iveco 4x4-Modell im Kommunalbereich handelt es sich um ein T-Way AT190T36W/P Fahrgestell mit einem Winterdienst-Wechselsystem für flexible Einsätze mit Kipper oder Streuer und in Kombination mit einem Kran hinter dem Fahrerhaus. Der 19-Tonner verfügt über einen Cursor-9-Motor mit 360 PS, hat einen 4 200 mm-Radstand und ein langes Active Time-Fahrerhaus, das dem Fahrer im Winter entgegenkommen soll.

Die für den Winterdienst erforderliche Kommunalhydraulik inklusive Anbauplatte und Beleuchtung ist ab Werk bestellbar. Nebenabtriebe mit Motor-, Getriebe- und Sandwich-PTO sollen maximale Flexibilität bieten, unabhängig, ob der T-Way als Dreiseiten- oder Abrollkipper unterwegs ist. Für den Winterdiensteinsatz lässt sich die 4x4-Variante oder die dreiachsige 6x4x4-Version mit erhöhten zulässigen Gesamtgewichten betreiben. Ein permanenter Allradantrieb mit Zwillingsbereifung oder die optionale Einzelbereifung sorgen für bestmögliche Einsatzbedingungen. j

BAU- UND NUTZFAHRZEUGE SEPTEMBER 2023 126 L IVECO
IVECO
Auf der Nufam 2023 haben Besucher die Möglichkeit, das umfassende Portfolio von Iveco genauer unter die Lupe zu nehmen.
Iveco | Halle 1 – A 130

Fahrzeugbau seit 1950: Für Kempf steht kundenorientiertes Handeln im Fokus. KEMPF

L KEMPF

Expertise im Fahrzeugbau

Bereits seit 1950 stellt Kempf Nutzfahrzeuge her. Heute gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern in Europa. Im Mittelpunkt der Firmenphilosophie steht dabei individuelle Kundenorientierung. Vom 21. bis 24. September 2023 können Fachbesucher eine Stahl-Rundmulde von Kempf im Rahmen der Nufam in Karlsruhe genauer unter die Lupe nehmen.

Die Stahl- und Aluminiummulden von Kempf kommen beispielsweise auf Baustellen, im Agrarbereich oder in der Recyclingbranche vielseitig zum Einsatz. Punkten können sie, so der Hersteller, unter anderem durch ihre hohe Funktionalität und Zuverlässigkeit. Zu den Stärken des Unternehmens zählt die kundenorientierte Fertigung von Kippfahr-

DIE NEUE

TEC-BAUREIHE

Die TEC-Baureihe wurde aus den besten Ideen gebaut. Sie unterstützt unsere PALFINGER Kunden noch besser mit außerordentlicher Performance und neuen komfortablen Assistenzsystemen. TEC von seiner besten Seite!

zeugen aller Art. Im Produktportfolio befinden sich zudem Schubbodenfahrzeuge und Anhänger.

Auf der Nufam in Karlsruhe zeigt Kempf eine Stahl-Rundmulde mit einem Ladevolumen von ca. 26 m3. Neben dem niedrigen Eigengewicht bietet die halbrunde Muldenform konstruktionsbedingt einige Vorteile, wie das Unternehmen aus Bad Marienberg erläutert. So werde beispielsweise durch die konische Bauweise (»Mülltonnenprinzip«) ein besseres Abrutschverhalten gewährleistet. Darüber hinaus sorgt eine durch Membranbauweise mitschwingende Muldenkonstruktion für eine Verringerung von Beladungsschäden. j

Besuchen Sie uns auf den Messen NORDBAU, NUFAM & den

SEPTEMBER 2023 127
PALFINGER.COM
PLATFORMERS' DAYS! Wir freuen uns auf Sie. BAU- UND NUTZFAHRZEUGE
Kempf | Halle 2 – A 221

Individuell anpassbare Fahrzeugeinrichtung

Mit zwei Beispielen für den Innenausbau von Großraumtransportern gibt Bott auf der diesjährigen Karlsruher Fachmesse Nufam vom 21. bis 24. September Einblicke in anwenderorientiert eingerichtete Fahrzeuge. Der Fokus des Stands C 404 in der dm-arena des Messegeländes liegt dabei auf mobilen Stauraumlösungen für den Garten- und Landschaftsbau sowie für Servicetechniker.

Die Ausstattungen der beiden Großraumtransporter sind darauf ausgelegt, verschiedene Arten von Ladegut am passenden Ort und fachgerecht zu sichern. Das beginnt im Fahrerraum mit dem Bott Vario CarOffice: Das Aufbewahrungssystem für den Beifahrersitz hält Unterlagen sortiert, bietet Stauraum für Büromaterial und ist mit seiner Schreibplatte eine praktikable Lösung für einfache Bürotätigkeiten.

Optimiert für das Handwerk mit Platz auch für sperriges Werkzeug

Die Laderäume der Fahrzeuge fokussieren sich auf das Handwerk: So bieten beispielsweise die

Weltrekord für Elektrotransporter

WEBFLEET – Der Anbieter von Flottenmanagementlösungen hat einen neuen Guinness World Record

aufgestellt: 311,18 mi bzw. 500,80 km sind die längste Strecke, die ein elektrischer Transporter mit einer einzigen Ladung bisher zurückgelegt hat. Der Rekord wurde von den von Webfleet gesponserten Fahrern Kevin Booker, Sam Clarke und Fergal McGrath in einem Fiat E-Scudo, ausgestattet mit energieeffizienten Bridgestone Duravis-Reifen, »erfahren«.

Unabhängig geprüfte Videoaufnahmen sowie Kilometerzähler-, GPS- und Batteriestandsdaten von Webfleet ergaben, dass der Kompakt-Van mit einer 75-kWh-Batterie und einem WLTP-Wert von 205 mi auf einer Rundstrecke durch Cambridgeshire, Lincolnshire und Northamptonshire in Großbritannien durchschnittlich 4,5 mi/kWh zurücklegte. Die Fahrt dauerte 13 Stunden und neun Minuten. Der Fiat E-Scudo musste nicht umgebaut werden und die Strecke kombinierte städtische und ländliche Straßen, um den realen Bedingungen zu entsprechen.

»Wir sind sehr stolz auf den Titel Guinness World Record. Das ist eine herausragende Leistung. Der bisherige Rekord von 258,85 mi wurde in den USA aufgestellt. Ihn nach Europa zu holen steht für unser B estreben, ein weltweit führender Telematik-Anbieter im Bereich der Elektromobilität zu werden«, so Wolfgang Schmid, Webfleet Head of Central Region bei Bridgestone Mobility Solutions. »Der Rekord verdeutlicht nicht nur die heutigen Fähigkeiten von Elektrofahrzeugen sowie der modernen Reifentechnologie von Bridgestone für Unternehmen und die urbane Mobilität , sondern zeigt auch, welchen Einfluss die

Hecktüren des ausgestellten Ford Transit Platz, um Werkzeuge kompakt zu verstauen. Trotz sperriger Dimensionen sind beispielsweise Schaufeln, Fällheber und Packhaken leicht zugänglich untergebracht.

Bis zu 12 Akkus des Stihl AP-Systems lassen sich darüber hinaus über eine elektrische Außeneinspeisung mit nur einem Kabel sicher im Fahrzeug laden. Die dafür vorgesehenen Ladegeräte sind in den Regalmodulen installiert. Für den auslaufsicheren Transport flüssiger Betriebsstoffe ist eine Gebindewanne vorgesehen. Motorisierte Werkzeuge wie Sägen und Hochentaster kommen verzurrt in Schubladen und Langgutwannen unter. Auf einige der Systainer 3 Servicekoffer und Schubfächer haben Anwender bei geöffneter Seitentür bequemen Zugriff, ohne den Laderaum überhaupt betreten zu müssen.

Fahrer auf den Energieverbrauch von Elektrofahrzeugen nehmen können.«

Fergal McGrath ergänzt: »Die Verringerung der CO₂-Emissionen und die Verbesserung der Luftqualität gehören global zu unseren wichtigsten Aufgaben – und das hat insbesondere in den Städten, in denen die Luftverschmutzung am höchsten ist, oberste Priorität.«j

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WEBFLEET L BOTT
Rund 311,8 mi bzw. 500,80 km hat der Elektrotransporter mit einer einzigen Ladung zurückgelegt und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Bott | dm-Arena – C 404

Den vorhandenen

Stauraum optimal nutzen

Auch der auf dem Stand gezeigte Iveco Daily verfügt über Schubladen und Koffer, die am Heck und an der Seitentür von außerhalb des Fahrzeugs bedient werden können. Viel Stauraum für Kleinteile in Schubfächern und BottBox Sichtlagerkästen machen ihn, so Bott, insbesondere für Servicetechniker interessant. Das gilt auch für die knapp anderthalb Meter breite Werkbank mit Schraubstock neben der Fahrzeugtrennwand. Anwender können hier wettergeschützt arbeiten – durch Innenraumbeleuchtung und Stromversorgung ähnlich komfortabel wie in einer ortsgebundenen Werkstatt. Ein weiteres, ebenfalls für die Servicetechnik von Bott ausgebautes Fahrzeug finden Besucher in Halle 1 auf dem Stand A 130 des Fahrzeugherstellers Iveco. j

...für mehr Sicherheit, Übersicht und E zienz!

Intelligente Kameralösungen mit Personen- und Objekterkennung

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Robuste embedded KI Kamera zur Überwachung von Arbeits- und Rangierbereichen

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Eines der auf der Nufam ausgestellten Fahrzeuge ist auf den Garten- und Landschaftsbau spezialisiert. Sperrige Werkzeuge sind leicht zugänglich im Heckbereich untergebracht. BOTT
ICA
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Radarbasierter Abbiegeassistent mit 77GHz Technologie Unsere Abbiegeassistenzsysteme unterstützen den Fahrer und helfen Unfälle zu vermeiden.
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AddSecure stellt unter anderem auf der Nufam in Karlsruhe RoadView Plus vor, eine KI-gestützte Lösung zur Müdigkeitserkennung bei Fahrern,

Innovative Lösungen vorgestellt

Auf insgesamt drei Veranstaltungen stellt AddSecure diesen Herbst seine neuesten Innovationen vor, darunter RoadView Plus, den intelligenten Tankdeckel sowie verschiedene Lösungen zum Flottenmanagement. So ist AddSecure sowohl am 9. Tag der Entsorgungs-Logistik (7. bis 9. September 2023) sowie auf der CMS-Messe vom 19. bis 22. September in Berlin vertreten. Den Höhepunkt der Herbstsaison wird für das Unternehmen die Teilnahme an der Karlsruher Nufam von 21. bis 24. September 2023 sein.

ANYCARGO

EASYGOING

Auf der Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) dient RoadView Plus dazu, Müdigkeit bei Fahrern zu erkennen und präventiv zu handeln. Das System nutzt fortschrittliche Algorithmen zur Analyse von Fahrerdaten und Erkennung von Ermüdungsmustern, wie Gähnen, Nicken und Sinken des Kopfes. Aus dem Zusammenspiel von hochentwickelter Sensortechnologie und Echtzeit-Analysen können dann Fahrerwarnungen generiert werden, um Unfälle aufgrund von Erschöpfung zu verhindern. Die RoadView Plus Lösung kann so die Sicherheit im Straßenverkehr erheblich verbessern.

Intelligenter Tankdeckel

überwacht den Verbrauch

Der intelligente Tankdeckel soll laut AddSecure Flottenbetreibern die Möglichkeit geben, den Kraftstoffverbrauch ihrer Fahrzeuge präzise zu überwachen und Kraftstoffdiebstahl zu verhindern. Die Integration fort-

schrittlicher Sensoren und moderner Telematik ermöglicht eine genaue Überwachung des Tankinhalts und lückenlose Berichterstattung in Echtzeit. Die intelligente Lösung optimiert zum einen die Kosten und sorgt zum anderen für eine effiziente Nutzung der Ressourcen.

Effiziente Steuerung und Überwachung von Flotten

Die Flottenmanagement-Lösungen von AddSecure bieten umfassende Tools zur Optimierung von Fahrzeugflotten. Von GPS-Ortung und Routenplanung bis hin zur Fahrzeugdiagnose und Fahrverhaltenanalyse stellen diese Lösungen nach Angaben des Herstellers eine intelligente und effiziente Möglichkeit dar, Flotten zu steuern und zu überwachen. Mit Echtzeitdaten und benutzerfreundlichen Schnittstellen können Flottenmanager fundierte Entscheidungen treffen, um Betriebskosten zu senken und die Effizienz zu steigern.

Besucher der Messen haben die Möglichkeit, die Lösungen von AddSecure an den Ständen des Unternehmens genauer unter die Lupe zu nehmen. Experten stehen für Fragen und zur Beratung zur Verfügung. j

SEPTEMBER 2023 130 BAU- UND NUTZFAHRZEUGE Humbaur GmbH • Mercedesring 1 86368 Gersthofen humbaur.com
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CR Rental investiert in 50 HD

Hyundai Maschinen für den Mietpark

HD HYUNDAI – Das in Urmitz bei Koblenz ansässige Vermietungsunternehmen CR Construction Rental GmbH hat 50 Maschinen – vom 1 t-Minibagger HX10A bis zum 52 t-Kettenbagger HX520AL – beschafft. Auch mehrere große Radlader HL975A CVT und HL980A gehören seit Juni 2023 zur Mietflotte.

Das in Urmitz bei Koblenz ansässige Vermietungsunternehmen CR Construction Rental GmbH startet die Vermietung von Großgeräten in NRW, Hessen, Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Geschäftsführer Lukas Giancane nahm 2022 mit dem Key-Account-Vertrieb von HD Hyundai Kontakt auf: »Wir haben die südkoreanischen Maschinen selbst ausführlich getestet. Zudem wurden Fahrer verschiedener Unternehmen befragt und wir haben uns über Technik, Ersatzteile, bundesweiten Service und Akzeptanz bei Mietkunden informiert – das alles hat zu unserer Investitionsentscheidung beigetragen, da das Feedback durchweg positiv ausgefallen ist.«

Christian Prüfer, Leiter Key Account Management bei HD Hyundai, dazu: »Für uns ist es wichtig, mit Schlüsselkunden einen direkten Kontakt zu haben, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen. Der Erfahrungsschatz, den wir mit ihnen sammeln, ist für die Weiterentwicklung der Marke und ihrer Technik sehr wichtig. Unser Fokus liegt auf bestehenden bzw. potenziellen Kunden, die den Schlüssel für unseren zukünftigen Geschäftserfolg darstellen. Dabei steht nicht nur das Volumen an Maschinen im Zentrum der Betrachtung, sondern auch ihre strategische Wichtigkeit (Strategic Key Accounts).«

Baumaschinenverleiher eröffnet neue Niederlassung in Frankfurt/Dreieich

KILOUTOU – Die mittlerweile bereits 14. hiesige Dependance in Frankfurter sei die erste »echte« Neueröffnung und keine Übernahme eines anderen Vermietunternehmens.

»Damit verkörpert die Niederlassung Frankfurt einen wesentlichen Baustein in der Wachstumsstrategie der nächsten Monate und Jahre, unser Netzwerk an Standorten kontinuierlich und nachhaltig auszubauen«, erklärt Kiloutou Deutschland Geschäftsführer Nils Altrogge bei der Eröffnung Ende Juni. Für ihn war es naheliegend, die Metropolregion Rhein-Main als Zentrum eines dynamisch wachsenden Wirtschaftsstandorts zu wählen. Man sehe großes Potenzial in der Region und freue sich, den Standort mit seiner ausgezeichneten Lage und Verkehrsanbindung gefunden zu haben. Hier bietet Kiloutou auf rund 7 000 m2 Gesamtfläche gewerblichen und privaten Kunden neben den bewährten Produkten der Höhenzugangstechnik auch Baumaschinen zur Erdbewegung sowie ergänzende Kleingeräte und Werkzeuge. s

Stolz und motiviert am Start in Frankfurt/Dreieich (v. r n. l.): Kiloutou Deutschland Geschäftsführer Nils Altrogge, Torsten Gröb von der Wirtschaftsförderung der Stadt Dreieich und Niederlassungsleiter Johannes Stöhr.

BILDQUELLE

(v. l.): Christian Prüfer, Leiter Key Account HD Hyundai in Deutschland, und Lukas Giancane, Geschäftsführer der CR Construction Rental GmbH, bei der Übergabe des ersten großen Maschinenpakets.

CR-Rental spricht mit dem Vermietangebot Tief- und Erdbauer, den Verkehrswegebau sowie Abbruchunternehmen bis hin zum GaLaBauer an. Dazu Lukas Giancane: »Unser Maschinenpark umfasst derzeit unter anderem rund 50 HD Hyundai Maschinen sowie über 50 weitere Baumaschinen bis hin zum 95 t Bagger. Darunter neun 52-Tonner HX520AL von HD Hyundai – damit sehe ich uns für den Erd- und Verkehrswegebau gut gerüstet. Wir sind bundesweit aktiv und betreuen sämtliche Baugewerbe, die schwere Erdhubmaschinen betreiben. Je nach Einsatz halten wir Bagger mit Monoblock- oder Verstellausleger vor. Alle Geräte sind mit OilQuick-Schnellwechslern ausgestattet und wir haben über 150 eue Anbaugeräte, wie z. B. Schrottscheren, Hydraulikhämmer und Abbruchgreifer, im Mietpark. Zusätzlich bieten wir auch die Vermietung von Maschinen mit Fahrer sowie den Service der Schwertransport-Begleitung an.« s

20 Jahre InMach

INMACH – Die InMach Intelligente Maschinen GmbH feiert ihr 20-jähriges Bestehen und blickt auf zwei erfolgreiche Dekaden der Unternehmens- und Innovationsentwicklung zurück. Mit umfassendem interdisziplinärem Know-how hilft InMach Herstellern mobiler Arbeitsmaschinen dabei, ihre Produkte intelligenter und effizienter zu machen. Das Unternehmen wurde 2003 aus dem Forschungsinstitut FAW Ulm ausgegründet mit dem Fokus auf der Entwicklung von Navigationssoftware für die Servicerobotik, sprich Haushalts-, Reinigungs- und Mähroboter. Der Markt für diese heute weit verbreiteten autonomen Geräte war vor 20 Jahren noch nicht so weit. Doch die Expertise aus den Bereichen Navigationssoftware und deren Verknüpfung mit der Umfeldsensorik konnte das Gründungsteam um Matthias Strobel und Dr. Boris Kluge zur Erschließung neuer Märkte nutzen. Rasch wurde erkannt, dass es in der Landtechnik einen großen Bedarf an der Automatisierungsexpertise des jungen Unternehmens gab. Das Team baute das Wissen rund um Steuerungssysteme und ihre Fertigung sowie die Ansteuerung von Hydrauliksystemen und Landtechnikstandards, etwa Isobus, auf. Mit diesem Ansatz etablierte es sich als Steuerungshersteller und Automatisierungspartner namhafter Landmaschinenhersteller. Der beste Beleg hierfür ist die strategische Beteiligung der Horsch Maschinen GmbH an InMach im Jahr 2013. s

AKTUELLES . SEPTEMBER 2023 131
KILOUTOU
INMACH
Matthias Strobel (re.) und Dr. Boris Kluge: »Wir waren unserer Zeit voraus«, so die Firmengründer.

Gesamtfläche verdoppelt

ASPÖCK – Der Bau des neuen Produktions- und Logistikgebäudes verdoppelt die Gesamtfläche von Aspöck Automotive Polen in Kluczbork auf 8 000 m². Das automatisierte Hochregallager fasst 5 000 Palettenplätze. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf fast 5 Mio. Euro. Alle Bauarbeiten konnten nach nur 14 Monaten erfolgreich abgeschlossen werden. Generalunternehmer war Promus Ruda Śląska Sp. z o.o.. Die Architekturentwürfe stammen von Kwadrat Polska. s

Click & Collect in nur 45 Minuten

KURT KÖNIG BAUMASCHINEN – Der vor rund einem Jahr gestartete Onlineshop wurde jetzt um eine Click & Collect-Funktion erweitert. Darüber getätigte Bestellungen können innerhalb von 45 Minuten in der nächstgelegenen Niederlassung abgeholt werden. Zusätzlich wurde mit der erst kürzlich eingeführten Position des »Fachberaters« das Serviceangebot erweitert. Sechs erfahrene Spezialisten bieten den Kunden eine Produkt- und Einsatzberatung vor Ort an. s

Wegezeitentschädigung

ist beitragspflichtig

SOKA-BAU – Die Wegezeitentschädigung wurde im BRTV neu geregelt. Die als »Verpflegungszuschuss« bezeichnete Erstattung für Fahrten zu und von Arbeitsstellen mit täglicher Heimfahrt (§ 7 Ziffer 3.2 BRTV) ist als Erstattung von Verpflegungsmehraufwendungen für auswärtige Tätigkeit ohne Übernachtung – je nach Erstattungshöhe – entweder steuerfrei oder pauschal zu versteuern und gehört damit (nach § 15 Abs. 4 VTV) nicht zum beitragspflichtigen Bruttolohn. Die Wegezeitentschädigung für Fahrten zu und von Arbeitsstellen ohne tägliche Heimfahrt (§ 7 Ziffer 4.1 BRTV) ist dagegen ausschließlich eine Entlohnung für die aufgewendete Wegezeit und kein Verpflegungszuschuss (der nämlich in § 7 Ziffer 4.2 BRTV gesondert geregelt wird).

Damit besteht keine Steuerfreiheit, die Leistung ist auch nicht pauschal zu versteuern. Somit gehört die Wegezeitentschädigung für Fahren zu und von Baustellen ohne tägliche Heimfahrt zum beitragspflichtigen Bruttolohn. Laut Soka-Bau soll dies bei allen Meldungen berücksichtigt und diese ggf. rückwirkend korrigiert werden. Der geänderte BRTV in der Fassung vom 10.11.2022 gilt seit Jahresbeginn und ist für allgemeinverbindlich erklärt worden.

Damit gilt die neue Wegezeitentschädigung für alle Baubetriebe und ihre Beschäftigten. s

Zertifizierung für Generalüberholung von Komponenten oder kompletten Maschinen erhalten

ROBERT AEBI – Mit dem Certified Rebuild Program bietet Volvo Kunden die Möglichkeit, ihre Bestandsmaschinen zu ihrer ursprünglichen Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit zurückzuführen, um so deren Betriebszeit zu verlängern. Die Robert Aebi GmbH, offizieller Vertragspartner von Volvo Construction Equipment, wurde für die Durchführung des Programms zertifiziert. Damit sollen Kunden die gesamte Leistung und Verfügbarkeit erhalten, die von einer neuen Maschine erwartet werden.

Drei Programmpakete stehen zur Verfügung: Zur Optimierung der Arbeitsgeschwindigkeit eignet sich Certified Hydraulics Rebuild, der zertifizierte Neuaufbau der Hydraulik. Ist die Maschinenleistung vermindert, kann der Antriebsstrang neu aufgebaut werden (Certified Powertrain Rebuild).

Certified Machine Rebuild bietet dem Kunden einen vollständigen Neuaufbau seiner Maschine von innen und außen, Antriebsstrang, Hydraulik und Neulackierung eingeschlossen. Der Wert der Langzeitinvestition wird zu einem Bruchteil der Kosten einer neuen Maschine optimiert. s

Lindner feiert gleich zwei Jubiläen und Headquarter-Eröffnung

LINDNER – Ende Juni feierte der Recycling-Spezialist das 75-jährige Firmenbestehen und 10 Jahre der Tochterfirma Lindner Washtech sowie die Eröffnung des neuen Firmen-Headquarters in Spittal/Drau (Österreich). Der Kreislaufwirtschaft und Transformation von Abfall in neue Rohstoffe verschrieben, exportiert Lindner seit mittlerweile 75 Jahren Zerkleinerungsmaschinen und Recyclinganlagen in alle Welt. Mit dem neuen Werk hat sich die Produktionsfläche mit 14 000 m² so gut wie verdoppelt. »Die hohe Nachfrage nach unseren Maschinen geht mit einer Kapazitätssteigerung einher – daher auch die Verdoppelung der Produktionsfläche. Der weitere Ausbau der Robotik- und Automatisierungstechnik in der Schweißerei und der Spanenden Fertigung ist hier ebenso entscheidend, denn, wenn wir mehr Maschinen im Zusammenbau endfertigen wollen, benötigen wir auch mehr Einzelkomponenten. Durch die neuen Fertigungstechnologien können wir nun viele Maschinenteile selbst herstellen, was uns gerade in Zeiten von unterbrochenen Lieferketten sehr entgegenkommt«, erklärt Manuel Lindner. »Durch den Ausbau der Hightech-Automatisierung und Robotik können wir unseren Mitarbeitern auch einen besseren Arbeitsplatz bieten. Körperlich anstrengende Arbeiten, wie sie teilweise beim Beladen von Maschinen notwendig waren, entfallen. Der Fokus liegt nun auf der fachkundigen Bedienung der Produktionsmaschinen. Auch im Bürogebäude konnten wir mit den neuen hellen und freundlichen Räumen ein schönes Ambiente für unsere Mitarbeiter schaffen«, ergänzt Michael Lackner, Geschäftsführer bei Lindner. s

Manuel Lindner (re.), Inhaber & Geschäftsführer Lindner, Michael Lackner, Geschäftsführer Lindner.

SEPTEMBER 2023 132
LINDNER RECYCLINGTECH
ROBERT AEBI Freuen sich über die Zertifizierung (v. l. n. r.): Thies Elsner (Leiter Technical Support), Christoph Baur (Niederlassungsleiter) und Philip Migulla (Serviceleiter) von Robert Aebi. Aspöck stellt Heckleuchten, dritte Bremsleuchten und LED-Module her. ASPÖCK 45 Minuten nach der Bestellung ist die Ware abholbereit.
KURT KÖNIG

Förderung für die Technische Universität Dublin

TOPCON – Für die Zukunft des Bausektors spielen ein gut ausgebildeter Nachwuchs und der Einsatz digitaler Lösungen eine wichtige Rolle. Mit zwei Großspenden für die Technische Universität Dublin stellt Topcon Positioning Systems sein Engagement in diesem Bereich unter Beweis.

Das Unternehmen hat Irlands erster Technologie-Universität zwei Fördermaßnahmen zugesagt: Mit Geräten in Form von Bau- und Geopositionierungswerkzeugen im Wert von 1,5 Mio. Euro und zwei Stipendien sollen den Studierenden die neuesten digitalen bautechnischen Methoden besser vermittelt werden können.

Sach- und Geldspenden zur Unterstützung

Den Anfang macht eine Gerätespende als Teil der »Learn-Apply-Build«-Initiative von Topcon. Damit werden Universitäten im Rahmen ihrer praktischen Ausbildung dabei unterstützt, mit dem rasanten technologischen Wandel Schritt zu halten. Studierende können dadurch bereits frühzeitig Erfahrungen mit modernen Bau- und Geopositionierungswerkzeugen sammeln und sich in Folge besser auf ihr Berufsleben vorbereiten. Als Hauptsponsor wird das Unternehmen der TU Dublin darüber hinaus über einen Zeitraum von fünf Jahren eine Spende in Höhe von 500 000 Euro zukommen lassen. Damit soll die

Kärcher stellt überarbeitete Hochdruckreiniger vor

KÄRCHER – Kärcher blickt mit einem Umsatz von 1,75 Mrd. Euro auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück und startet mit einer überarbeiteten Produktpalette der Kaltwasser- und Heißwasser-Hochdruckreiniger für professionelle Anwender in die zweite Jahreshälfte.

Vor vier Jahren begann Kärcher, die rund 20 Modelle dieses Kernprodukts des Unternehmens komplett zu überarbeiten. Dabei flossen auch Anregungen von Kunden ein, wie der Wunsch nach einer Schlauchtrommel, die den Hochdruckschlauch automatisch einzieht, oder neue ergonomische Anpassungen. Vor allem sind die Heißwasser-Hochdruckreiniger nun modular aufgebaut: Dafür wurde eine Plattform entwickelt, vergleichbar mit einem Baukasten, aus dem die meisten Varianten schneller und automatisierter produziert werden können. Die neuen Geräte können zudem noch besser repariert werden. Es ist erst das zweite Mal in der Firmengeschichte, dass diese Produktkategorie umfassend neu aufgelegt wird. Das Herzstück der Heißwasser-Hochdruckreiniger, der Brenner, wird hingegen schon seit vielen Jahrzehnten nur wenig verändert – er wurde von Alfred Kärcher entwickelt und sein Wirkungsgrad gilt bis heute als nahezu perfekt. s

Entwicklung des neuen Design + Construct Centre der TU Dublin am Standort Broombridge in Cabra als nationales Kompetenzzentrum für die Ausbildung in den Bereichen Bauwesen, Ingenieurwesen und Architektur unterstützt sowie die Präsenz der Universität in der Region Dublin 7 erweitert werden. Darin enthalten sind auch zwei vollfinanzierte Vier-Jahres-Stipendien. Die Partnerschaft eröffnet den Studierenden darüber hinaus die Möglichkeit, Praktika in Topcon-Standorten in aller Welt zu absolvieren. Denn die Partnerschaft zielt nicht nur darauf ab, den Fachkräftemangel in Irland zu bekämpfen. Vielmehr soll der Nachwuchs an hochqualifizierten Arbeitskräften für den Bausektor in ganz Europa gestärkt werden. s

Auktion mit Tausenden von Maschinen

RITCHIE BROS. – Das auf das Management und den Vertrieb von Gebrauchtmaschinen spezialisierte Unternehmen kündigt die Branchenveranstaltung »Moerdijk Live Xperience« für den 10. bis 12. Oktober 2023 in Moerdijk, Niederlande, an.

Bei den neuen Hochdruckreinigern liegt der Fokus auf Ergonomie und einfache Handhabung.

Im Mittelpunkt steht eine große Maschinenauktion mit Tausenden von Maschinen, darunter Bagger, Radlader, Muldenkipper, Verdichter, Hebebühnen, Teleskoplader und viele andere Typen. Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, überschüssiges Gerät nach dem Sommer an einen internationalen Markt mit interessierten Käufern zu verkaufen. Das Besondere an der Veranstaltung ist, dass eine große Auswahl an Losen mit Live-Auktionatoren und ‚Bid-Catchern‘ verkauft wird – ein Auktionsformat, das Ritchie Bros. in Moerdijk vor der Covid-Pandemie eingesetzt hat. s

SEPTEMBER 2023 133
KÄRCHER
TOPCON
Topcon unterstützt die TU Dublin mit zwei Großspenden. Es gibt keine Mindestpreisvorgaben, jeder Artikel geht an den Höchstbietenden. RITCHIE BROS.

Taylor Machine Works und Cummins stellen Kooperation bei Wasserstoffmotoren vor

CUMMINS – Cummins Inc. und Taylor Machine Works Inc. haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die die Integration der 6,7 l- und 15 l-Wasserstoffmotoren von Cummins in die Taylor-Produktlinie vorsieht.

Cummins-Motoren treiben bereits einen großen Teil der mehr als 100 verschiedenen Staplermodelle von Taylor für die Schwerlastindustrie an. Die »Beyond Clean Lifting«-Initiative unterstreicht das Engagement des Unternehmens, kohlenstoffarme und kohlenstofffreie Lösungen für alle Produkte zu entwickeln. Dazu gehören batteriebetriebene Elektrostapler, Wasserstoff-Brennstoffzellen-Stapler und jetzt auch Wasserstoff-Verbrennungsmotoren (H2ICE).

Sailun und Bohnenkamp:

Dazu Matt Hillyer, Director of Engineering: »Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit Cummins bekannt zu geben, um Wasserstoff-Verbrennungsmotoren in Taylor-Produkte zu integrieren. Diese Partnerschaft unterstreicht unser Engagement für eine nachhaltige Zukunft und ermöglicht es uns, zuverlässige, kosteneffiziente und kohlenstofffreie Lösungen für schwere Industriestapler anzubieten, die den Kohlenstoffausstoß reduzieren, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen.« s

offizieller Reifenpartner des VfL Osnabrück

SAILUN – Reifenproduzent Sailun und Reifengroßhändler Bohnenkamp haben einen Dreijahres-Sponsoringvertrag mit dem VfL Osnabrück unterzeichnet.

»Der VfL Osnabrück bietet uns als neuer Zweitligist eine Sichtbarkeit und Medienpräsenz, die gut zur eigenen Entwicklungsstrategie passt«, unterstreicht Stephan Cimbal von Sailun. »Wir haben hier einen sportlichen Partner gefunden, der seine Stärken punktgenau auf den Platz bringt und herausragend performt, wenn es drauf ankommt. Das sind genau die Stärken und Werte, an denen wir uns und unsere Profile bei Sailun und Maxam messen lassen wollen. Gemeinsam legen wir jetzt den weiteren Weg für eine gute Entwicklung!« Auch Henrik Schmudde freut sich: »Nicht zuletzt ist es aber auch für die Bohnenkamp AG als einen der größten Arbeitgeber und Ausbilder der Stadt wichtig und richtig, hier vor Ort Flagge zu zeigen.« VfL-Geschäftsführer Dr. Michael Welling begrüßt das: „Wir wünschen uns natürlich ein gutes und partnerschaftliches Zusammenspiel mit den Playern aus unserer Stadt. Im Gegenzug für ein Engagement haben wir unseren Partnern, egal ob vor Ort oder international wie im Fall von Sailun, allerhand zu bieten. Wir freuen uns sehr über die Initiative der Bohnenkamp AG, gemeinsam mit der Weltmarke Sailun auf unseren Plattformen präsent zu sein!« s

(v. li.) Stephan Cimbal (Director Marketing Sailun Group), VfL-Geschäftsführer Dr. Michael Welling, Henrik Schmudde (Marketingleiter Bohnenkamp).

BKT verlängert Partnerschaft mit Euroleague Basketball

BKT – Dreijahresvertrag markiert weiteres Wachstum im Sport.

BKT hat die dreijährige Premium-Partnerschaft verlängert und tritt zudem als Titelsponsor für das Turnier »EuroCup BKT« vom 3. Oktober 2023 bis 17. April 2024 auf. »Wir freuen uns über den Wachstumskurs, den wir mit Euroleague Basketball beschreiten, und über die Anerkennung, die wir seitens der Fans dieses schönen Sports finden. Ihre Begeisterung hat uns dazu veranlasst, in den BKT EuroCup zu investieren«, so Lucia Salmaso, CEO BKT Europe. »Ein zentraler Bestandteil unserer Partnerschaft ist die Möglichkeit, an den Solidaritätsinitiativen teilzunehmen, die

durch das CSR-Programm der Euroleague Basketball unterstützt werden. Bereits in der Vergangenheit hat BKT Projekte unterstützt, die darauf ausgerichtet waren, die Lebensbedingungen zahlreicher Kinder und Jugendlicher zu verbessern, indem das Unternehmen an der Renovierung gemeinsamer Spielflächen mitwirkte. Wir sind bereit, solche Initiativen mit immer neuem Enthusiasmus zu unterstützen. Dies ist in der Tat eine der Botschaften, welche die Zusammenarbeit mit der Welt des Sports für uns mit sich bringt: Wir hinterlassen ein Zeichen in den Gemeinden.« s

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BEILAGEN

Dieser Ausgabe liegen Prospekte für Dr. Thiel (Apolda) bei.

AUTORENBILDER

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TITELBILDER

Liebherr Werk Telfs, Liebherr, Dan Windhorst

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ISSN 1610-3785

Alle Rechte vorbehalten. © Layout-Konzept: Thomas Schürger

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 26 vom 1. Januar 2023. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages.

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SEPTEMBER 2023 134 SBM farb_klein_2015.pdf 03.05.21 08:41
IMPRESSUM 9/2023
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Magazin digital
BOHNENKAMP
WASSERSTOFF

GANZ NEUE MÖGLICHKEITEN FÜR TRAKTORREIFEN

Ein höheres Maschinengewicht, mehr Leistung und höhere Geschwindigkeiten –die Anforderungen an einen ultimativen Traktorreifen in der Forstwirtschaft, bei Erdbewegungen und im Straßenbau sind schwierig geworden. Der Nokian Tyres Tractor King ist ein Traktorreifen ohne Kompromisse für schwerste Maschinen und schwierigstes Terrain.

REDAKTIONSVERZEICHNIS A – Z .
NOKIANTYRES.COM/ TRACTORKING
Unternehmen Seite Ort www A AddSecure GmbH 130 Mülheim an der Ruhr navkonzept.de Agria-Werke GmbH 88Möckmühl agria.de Alfred Kärcher SE & Co. KG 80, 133 Winnenden kaercher.com Aspöck Systems GmbH 132 Peuerbach aspoeck.at Astrak Deutschland GmbH 106 Eschborn astrak.com Atlas Copco Power Technique GmbH 10, 109 Essen atlascopco.com Atlas Weyhausen GmbH 32Wildeshausen weycor.de Auras Pumpen GmbH & Co. KG 114 Heidenheim a. d. Brenz auras-pumpen.de B Bell Equipment (Deutschland) GmbH 101 Alsfeld bellequipment.com bema GmbH Maschinenfabrik 86Voltlage kehrmaschine.de BKL Baukran Logistik GmbH 14 Forstinning bkl.de BKT Europe Srl 134 Seregno bkt-tires.com Blömen Verkehrs- und Sicherheitstechnik GmbH 98Gescher bloemen-vus.de Bohnenkamp AG 98,114,134Osnabrück bohnenkamp.de Bomag GmbH 12Boppard bomag.com Bott GmbH & Co. KG 90, 128 Gaildorf bott.de Brech- und Siebtechnik Ute Stenger 114 Aschaffenburg u-stenger.com Bredenoord GmbH 92 Essen bredenoord.com Bridgestone Europe NV/SA, Niederlassung Deutschland 107 Bad Homburg v. d. Höhe bridgestone.eu Bucher Municipal GmbH 78 Hanover buchermunicipal.com C CHE Stahlbau GmbH 95, 107 Holzwickede che-stahlbau-gmbh.de CNH Industrial Italia spa. 15, 33 Torino cnh.com COM-tec GmbH 96Karlsruhe comtecgmbh.de ConnectingCase GmbH 94, 109 Warthausen connectingcase.de Craco GmbH 107 Atzelgift craco.de Cummins Ltd. 134 Darlington cummins.com D DAF Trucks Deutschland GmbH 122Frechen daftrucks.com Daimler Truck AG 14 Wörth am Rhein daimler.com Dappen Werkzeug- und Maschinenbau GmbH 107 Korschenbroich dappen-maschinenbau.de De Lage Landen Leasing GmbH 14 Düsseldorf dllgroup.com DEVELON Construction Equipment 102 Prag eu.develon-ce.com Dynaset Oy 87 Ylöjärvi dynaset.com E E-LIX Elektromobile GmbH 108 Deilingen e-lix.de EAG Einfach Aufbereiten GmbH 107 Dresden bhs-dresden.de Eggersmann Gruppe GmbH & Co. KG 58Harsewinkel f-e.de Ennens GmbH & Co. KG Bau- und Industrietechnik 38Ostrhauderfehn ennens.de Epiroc Deutschland GmbH 109 Essen epiroc.com Erlau AG 108 Aalen erlau.de ES-GE Nutzfahrzeuge GmbH 120 Essen es-ge.de F F-Trucks Deutschland GmbH 124 Crailsheim ford-trucks.de
NOKIAN TYRES TRACTOR KING
SEPTEMBER 2023 136 FAE Group S.p.A. 63 Fondo fae-group.com Fahrzeugbau Kempf GmbH 127 Bad Marienberg (Westerwald) kempf.ag Furukawa Rock Drill Europe 106 AB Utrecht frd.eu G Geoplan GmbH 99Iffezheim steinexpo.de Gipo AG 107 Seedorf gipo.ch Goldhofer AG 15, 118 Memmingen goldhofer.de Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH 108 Hanau goodyear-dunlop.com H Hain GmbH 12Wildpoldsried hain-solutions.com Hamm AG 64Tirschenreuth hamm.eu Hammerglass GmbH 109 Nürnberg hammerglass.de Haver Niagara GmbH 114 Münster haverniagara.com HD Hyundai Construction Equipment Europe 34, 102, 131 Tessenderlo hyundai.eu Henle Baumaschinentechnik GmbH 46Rammingen henle-baumaschinentechnik.de Heuver Bandengroothandel B.V. 109 TC Hardenberg heuver.com Hitachi Europe GmbH 101 Düsseldorf hitachi.eu Holp GmbH 66Murrhardt holp-gmbh.de HS-Schoch GmbH 114 Lauchheim hs-schoch.de Hunklinger Allortech GmbH 54 Valley hunklinger-allortech.com Husqvarna Deutschland GmbH 60Niederstotzingen husqvarnaconstruction.com I InMach Intelligente Maschinen GmbH 131 Ulm inmach.de ITR Benelux B.V. 108 ML, Tilburg itrbenelux.com Iveco Magirus AG 126 UIm iveco.com J Joseph Vögele AG 62Ludwigshafen voegele.info K Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH 119 Goch kaessbohrer.com Kässbohrer Sales GmbH 13 Achstetten kaessbohrer.com Kiesel GmbH 28Baienfurt kiesel.net Kiloutou Deutschland GmbH 28, 131 Oststeinbek kiloutou.de Kleemann GmbH 104, 109 Göppingen kleemann.info Kohler Lombardini SRL 22 Reggio Emilia engines.kohlerenergy.com/en Komatsu Germany GmbH 36, 101 Hannover komatsu.eu/de Kuhn-Baumaschinen Deutschland GmbH 52 Hohenlinden kuhn-baumaschinen.de Kurt König Baumaschinen GmbH 132 Einbeck kurt-koenig.de Kölsch GmbH 105 Heimertingen koelsch.com L Liebherr-International Deutschland GmbH 102, 111Biberach an der Riß liebherr.com Liebherr Werk Telfs GmbH 16 Telfs liebherr.com Lindner-Recyclingtech GmbH 132 Spittal/Drau lindner.com Liugong Dressta Machinery Sp.z.o.o 12 Warsaw liugong-europe.com M M & R Maschinen- und Fahrzeughandel GmbH 111Steinfurt baggerhandel.de Makita Werkzeug GmbH 56Ratingen makita.de Manfred Zandt Beteiligungsgesellschaft mbH 108 Tirschenreuth zandt-cargo.com Marangoni Retreading Systems Deutschland GmbH 111Henstedt-Ulzburg marangoni.com Massfeller Beton2Go GmbH 55, 110 Herschbach beton2go.com matev GmbH 84Langenzenn matev.eu MB S.p.A 67 Fara Vic.no (VI) mbcrusher.com Mekratronics GmbH 85, 110 Ergersheim mekratronics.de Metallbau und Fahrzeughandel Friedrich GmbH & Co. KG 111Raesfeld tatra-lkw.de Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA 99, 110 Karlsruhe michelin.de Moba Construction Solutions GmbH 106 Limburg moba-automation.de Morooka Europe GmbH 110 Groß-Gerau morookaeurope.com MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH 12, 81 Germersheim saugbagger.com MultiOne Deutschland GmbH 39 Dieburg de.multione.com Mörtlbauer Baumaschinenvertriebs GmbH 112Fürstenzell moertlbauer-baumaschinen.com N NB Baumaschinen 111Eggenfelden nb-baumaschinen.de Nlmk Clabecq S.A. 111Ittre eu.nlmk.com O OGS GmbH 108 Koblenz ogs.de Oppermann & Fuss GmbH 105, 110 Quickborn oppermann-fuss.de OSA Deutschland GmbH 111Reimlingen osademolition.de P Palfinger GmbH 15 Ainring palfinger.de Pneuhage Management GmbH & Co. KG 112, 124 Karlsruhe pneu.com Praxis EDV-, Betriebswirtschaft- und Software Entwicklung AG 113 Pferdingsleben praxis-edv.de Predatore Machines GmbH 112Bünde predatore.net R Rädlinger Maschinen- und Stahlbau GmbH 113 Cham raedlinger.de Ritchie Bros. Auctioneers B.V. 133 NB Breda rbauction.com Robert Aebi GmbH 132 Achstetten robertaebi.de RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH u. Co. KG 108 Aalen rud.com S Sandvik Mining and Construction Central Europe GmbH 113 Essen sandvik.com Sany Europe GmbH 113 Bedburg sanyeurope.com SBM Minerals 104 Oberweis sbm-mp.at Schäffer Maschinenfabrik GmbH 40Erwitte schaeffer-lader.de Schreiber Anlagenbau GmbH 58Hüttisheim schreiber-anlagenbau.de Sennebogen Maschinenfabrik GmbH 89 Straubing sennebogen.de Skancraft GmbH & Co. KG 112Fürstenzell skancraft.com Soka-Bau Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG (ZVK) 132 Wiesbaden soka-bau.de Sonlux Lighting GmbH 93 Sondershausen sonlux.de Stihl AG 60Waiblingen stihl.de T Tibatek GmbH 112Borken tibatek.de Tobroco-Giant 42 KC Oisterwijk tobroco.nl Topcon Deutschland Positioning GmbH 133 Hamburg ibs-topcon.de Triangle Tyre Co. Ltd 113 Milano trianglle.com Tschann-Bayern GmbH 111Poing tschannbayern.de Tsurumi (Europe) GmbH 14 Düsseldorf tsurumi-europe.com U Unsinn Fahrzeugtechnik GmbH 121Holzheim unsinn.de V Volvo Construction Equipment Germany GmbH 30, 104, 118 Ismaning volvoce.com W Wacker Neuson SE 12, 44 München wackerneuson.com Webfleet Solutions 128Leipzig webfleet.com Wert GbR 112Fambach wert-service.com Wiedenmann GmbH 57 Rammingen wiedenmann.de Wilhelm Schwarzmüller GmbH 116 Freinberg schwarzmueller.com Wilmers Kommunaltechnik GmbH 82Schmallenberg wilmers-kommunaltechnik.de X Xava Recycling GmbH 113 Kirchberg od der Donau xava-recycling.at Z Zemmler Siebanlagen GmbH 106 Massen-Niederlausitz zemmler.de Zeppelin Baumaschinen GmbH 100 Garching bei München zeppelin.com Zeppelin Rental GmbH 13 Berlin zeppelin-rental.de

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Baujahr: 2016/Betriebsstunden: ca. 2.912

• Aufgabeeinheit: ca. 6,0 m³

• Trommeldurchmesser 2.200 mm, Trommellänge 5.500 mm

• Siebtrommel 15 mm Lochblech

• Antrieb: JCB Ecomax Motor 81 kW, Tier 4i

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• Zentralschmieranlage, Drucküberwachung

Baujahr: 2022 /Betriebsstunden: ca. 304

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• Aufgabeeinheit: ca. 3,3 m³, Vibrorinne

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• Prallbrecher: Einlauf 950 x 700 mm

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• Antrieb: John Deere 6090CI550, 242 kW, Stufe V

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IMS MC 105020 T –R aupenmobiles

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• Antrieb: John Deere 6090 CI 550 , 242 kW, Stufe V

Baujahr: 2016 /Betriebsstunden: ca. 700

IMS MC1050-20T – Raupenmobiles Haldenförderband

Baujahr: 2016/Betriebsstunden: ca. 700

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• Aufgabetrichter: 3,4 m³, 1.900 x 2.500 mm (BxL)

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• Aufgabetrichter: 3,4 m³, 1. 900 x 2. 500 mm (BxL)

• Abwurfhöhe: ca. . 900 mm bei 23 °

• Antrieb: CAT C2.2, 37 ,3 kW, Tier 3

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RUBBLE MASTER HS 5000 –Raupenmobile Schwerlast-Siebanlage

Baujahr: 2021 /Betriebsstunden: ca. 316

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Baujahr: 2021/Betriebsstunden: ca. 316

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Baujahr: 2022/Betriebsstunden: ca. 203

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Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SIGE-Koordinator) nach Baustellenverordnung (RAB 30, Anlage C)

Dreitägiger Zertifkatslehrgang zum Erwerb der Koordinatorenkenntnisse nach den Ausbildungsanforderungen der RAB 30, Anlage C

Die Baustellenverordnung sieht unter bestimmten Voraussetzungen, die bereits auch bei kleineren Bauvorhaben erfüllt sein können, die Bestellung von Koordinatoren für Sicherheit und Gesundheitsschutz (SiGe-Koordinatoren) vor. Architekten, Bauherren und Mitarbeiter der Bauverwaltungen können dieser Verpfichtung entweder durch den Einsatz geschulter Fachleute nachkommen oder selbst die Fachkenntnisse erwerben und als SiGe-Koordinator tätig werden. Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren sollen hierzu einen Lehrgang mit Abschlussprüfung nach den Vorgaben der neuen Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB 30, Anlage C) besuchen.

Offenbach: 13.-15.11.2023 | 04.-06.03.2024 | 01.-03.07.2024 11.-13.11.2024

Gebühr: 1.490,00 € MwSt.-frei (gem. § 4 Nr. 21a) bb) Umsatzsteuergesetz)

Unsere Online-Anmeldung und weitere Details unter www.umweltinstitut.de/104

Arbeitssicherheit am Bau (RAB 30, Anlage B)

Dreitägiger Zertifkatslehrgang zur Erlangung der notwendigen Sachkunde für Baustellen- und Betriebspersonal, Bauherren, Planer, Bauleiter und Unternehmer. Der Lehrgang dient auch dem Erwerb der arbeitsschutzfachlichen Kenntnisse nach den Ausbildungsanforderungen der RAB 30, Anlage B.

Im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen sind Beschäftigte im Baugewerbe hohen Unfall- und Gesundheitsrisiken ausgesetzt.

Über die Hälfte aller schweren Arbeitsunfälle ereignet sich auf Baustellen. Die Gefahrensituationen ergeben sich aus ständig wechselnden Verhältnissen der technologischen Abläufe, den Witterungseinfüssen, dem Termindruck und auch daraus, dass die Arbeiten von Beschäftigten verschiedener Arbeitgeber ausgeführt werden. Dies stellt hohe Anforderungen an die Koordination und Abstimmung bezüglich der zu planenden Schutzmaßnahmen.

Offenbach: 27.-29.11.2023 | 18.-20.04.2024 | 15.-17.07.2024 25.-27.11.2024

Gebühr: 1.395,00 € zzgl. MwSt.

Unsere Online-Anmeldung und weitere Details unter www.umweltinstitut.de/105

Auffrischung für Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren (SiGe-Koordinator)

Eintägiges Online-Seminar zur Auffrischung der Koordinatorenkenntnisse nach den Ausbildungsanforderungen der RAB 30. Eine regelmäßige Fortbildung ist im Sinne der TRGS 524 Nr. 3.1 (6) notwendig. Der Wandel im Arbeitsschutzbereich bringt den Erlass neuer Vorschriften oder die Neuerung vorhandener Arbeitsschutzvorschriften mit sich. Gefahrstoffverordnung, Betriebssicherheitsverordnung, Arbeitsstättenverordnung und die DIN 4420 sind nur ein Teil dieser neuen oder erneuerten Vorschriften.

Eine regelmäßige Fortbildung (ein Zeitraum von 5 Jahren wird als angemessen betrachtet) im Sinne der TRGS 524 Nr. 3.1 (6) ist daher zwingend notwendig. Eine Fortbildung bei erheblichen Änderungen bzw. Neuerungen an die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung kann auch als notwendig erachtet werden.

Online-Live: 20.09.2023 | 14.12.2023 | 15.03.2024 | 19.06.2024 25.09.2024 | 25.11.2024

Gebühr: 445,00 € zzgl. MwSt.

Unsere Online-Anmeldung und weitere Details unter www.umweltinstitut.de/323

UBB 2023Umweltbaubegleitung

UPDATE 2023 - Zweitägiger Zertifkatslehrgang und Praxis-Workshop zu dem Arbeitsfeld an der Schnittstelle zwischen Ökologie und Baugeschehen. Der Lehrgang ist auch sowohl als Grundlehrgang als auch als Fortbildungsmaßnahme zur Aufrechterhaltung der Anerkennung für umweltfachliche Bauüberwacher (UBÜ) bei der Deutschen Bahn (DB Training) zugelassen.

Im Workshop erhalten Sie Einblicke über die rechtliche Einordnung und eine Zusammenstellung der Regelwerke und Standards in die schutzgutbezogenen, bau- und verfahrensrechtlichen sowie kommunikativen Facetten einer Umweltbaubegleitung.

Online-Live: 11.-12.09.2023 | 11.-12.12.2023 | 19.-20.02.2024 08.-09.04.2024 | 24.-25.06.2024 | 08.-09.07.2024 23.-24.09.2024 | 16.-17.12.2024

Offenbach: 13.-14.11.2023 | 27.-28.05.2024 | 18.-19.11.2024

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Maßanfertigung

| m²

67,77 € (MW 215mm)

73,41 € (MW 95mm) online bestellen| technische Infos:

Meine Farben: schwarz, blau

Im Einsatz sehe ich so aus*:

Seite 9 Gepäckraum-Trennnetz 25mm Gurtband 88130/T
*auch mit 35mm Gurtband in gelb erhältlich

DEKRAVDI2700Blatt3.3 zertifiziert

Ich bin: ein standardisiertes Trennnetz für Pickups aus 25mm PES-Gurtband in Maschenweite 95mm

und gut zur: Separierung der Ladefläche zur Ladungssicherung

Größe Preis netto | Stck. komplett

385x 1345mm 68,76 €

online bestellen|

technische Infos:

Meine Farben: blau, schwarz

Im Einsatz sehe ich so aus:

Seite 10 Ladeflächen-Trennnetz für Pickups 88130/ptn

info@dr-thiel.net | www.dr-thiel.net

Links

ergänzende Ladungssicherung:

Downloads:

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Versandkosten:

Dr. THIEL® GmbH
Florian-Geyer-Str. 1 99510 Apolda
Tel.: | Fax: +49 (0) 3644 51660 | -16

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