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10 OKTOBER 2013

Das Fachmagazin für Handel und Handwerk

€ 5,-

bau STOFF PARTNER 10/13

www.baustoff-partner.de

Top-Thema

Im Blickpunkt

Sanitärtechnik

Die Tür: Design und Technik

Prüm-Garant: Fairer Partner

Rohrbelüfter für den Wandeinbau

Bosch Programm für Akkugeräte mit EC-Motoren erweitert

Seite 69


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| INHALT | 10

8 Zum Titel TECKENTRUP I Stabil, langlebig, ästhetisch – diese Eigenschaften müssen Türen besonders in hochwertigen Gebäuden mit hohem Publikumsverkehr erfüllen. Ein ideales Beispiel dafür ist das neue Büro- und Geschäftshaus Ambigon in München. Hier arbeiteten die Projektverantwortlichen in enger Abstimmung mit dem Elemente-Hersteller Teckentrup zusammen.

PRÜM-GARANT

10 Im Blickpunkt

Die PRÜM-GARANT Gruppe ist die Nr. 2 im deutschen Innentürenmarkt. Das Zwei-Marken-Unternehmen mit rund 960 Beschäftigten betreibt Produktionsstandorte in Weinsheim und Ichtershausen. Wie hat sich das Unternehmen entwickelt und wie ist man heute aufgestellt? Detlev Schröder, der Vorsitzende der Geschäftsführung, beantwortet die Fragen der Redaktion.

SIMONSWERK

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In unmittelbarer Nähe der Havel baute der Architekt Dr.-Ing. Jürgen Fissler sein Wohnhaus auf einem Hanggrundstück in Berlin-Kladow. Das Haus wurde komplett mit dem verdeckt liegenden Bandsystem »Tectus« von Simonswerk ausgestattet.

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PRÜM-GARANT I Unternehmensporträt

12 Namen & Neuigkeiten 15 Top-Thema:

Die Tür – Design & Technik SIMONSWERK I Architektenhaus mit »Tectus« ausgestattet ••• JELD-WEN I Oberflächen- und Designtrends bei Innentüren ••• WESTAG & GETALIT I Türen online konfigurieren ••• DANA I Die Harmonie der Durchgängigkeit ••• DORALUX I Vielseitiges Gleittürsystem in kleinen Stückzahlen ••• TUERENHELD I Türenkauf online ••• FUHR I Werkstoffbezogene Systemlösungen ••• ASSA ABLOY I Patentierte Scheibentechnologie für Einzelsperrschließungen ••• ALUMATFREY I Mehr Komfort an Außentüren ••• GFS I EH-Türwächter für Stangengriffe zur Sicherung von Paniktüren ••• HAPS I Sichere Montagelösung für Türbänder ••• KNEER SÜDFENSTER I Design trifft auf Komfort ••• MACO I Neues Stahlhaken-Getriebe ••• SCHÜCO I Komplettsortiment für Sicherheit und Komfort ••• DR. HAHN I Neues Rollenband für Kunststofftüren ••• FSB I Elektronisches Zutrittsmanagement

36 Fenster SELVE I Funk-Haussteuerung für PC, Tablet und Smartphone ••• ADULO I ERP Software: Effiziente Komplettlösungen ••• BLOWER DOOR I Software-Upgrade ••• VARIOTEC I Verschattungsanlagen effizient gedämmt ••• ARNOLD GLAS I Sonnenschutz und Wärmedämmung ••• BECK + HEUN I Haussteuerung wie von Geisterhand

45 Innenausbau SANA I Kunststücke für Schul-WCs ••• OWA I EU-BauPVO: Fragen und Antworten um ein komplexes Thema ••• TECHNO PHYSIK I Lehm im Trockenbau ••• MOLL I Dehnbare und stark haftende Anschluss- und Absperrbänder

OWA

51 Bad | Sanitär | Fliesen

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Im Juli löste die neue EU-Bauprodukte-Verordnung die seit 1989 geltende Bauprodukte-Richtlinie (BPR) ab. Ein komplexes Thema, das auch beim Baustoff-Fachhandel viele Fragen aufwirft, stellte man bei OWA fest. André Overbeck, Leiter OWAconsult, beantwortet die zum Thema BauPVO am häufigsten gestellten Fragen.

DALLMER I Neuer Rohrbelüfter für den Wandeinbau ••• GROHE I Elektronisch gesteuerte Armaturen im öffentlichen Bereich ••• HSK I Teilsanierung jetzt noch einfacher PROLINE SYSTEMS I Kompetenz im Profilbereich ••• SCHOMBURG I Grundieren vor der Verlegung von XXL-Fliesen ••• VIEGA I Befliesbarer Aufsatz für Badabläufe ••• VIGOUR I Badewannen mit Glasverkleidung und Soundsystem

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| INHALT | 58 Messe-Rückblick Cersaie 2013

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60 Boden WEITZEL I Alternative zu Holzleisten startet positiv ••• OSMO I Renovieren mit massiven, dünnen Holzdielen ••• ENIA I Frische Impulse für den Boden ••• GLUNZ I Ökologische Trockenestrichplatte ••• WINDMÖLLER I Designbelag im XL Format

66 Werkzeuge BOSCH I Akkugeräte mit EC-Motoren: Höchstleistung bei Serienanwendungen ••• EISENBLÄTTER I Fächerschleifscheibe für Stahl ••• PANASONIC I Portfolio der Tough ToolSerie ergänzt ••• BEA I Klammergeräte mit breitem Einsatzspektrum ••• FESTOOL I Roadshow

73 Auf einen Blick 74 Zu guter Letzt/Marktplatz Impressum/Vorschau

SANA

72 Aktuelles Kunstprojekte sind auch in Sanitärräumen möglich. In einer Schule in Solms entstand ein bunter Motiv-Mix. Umgesetzt wurden die Vorstellungen der Schüler mit Trennwänden vom Typ »Sana S30/Kl«.

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| EDITORIAL |

Appelle an die Politik

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Die Bundestagswahl ist vorbei, die »Sondierungsgespräche« der potenziellen Legislaturperioden-Partner laufen auf Hochtouren – und Deutschland steckt noch immer mitten im WohnungsbauProblem. Die neue Bundesregierung – in welcher Zusammensetzung auch immer – sollte sich weniger in populistischen Petitessen verlieren (Pkw-Maut für Ausländer etc.) –, sondern die wirklich wichtigen Probleme angehen. Ein großes Betätigungsfeld bietet da nach wie vor die »Baustelle Wohnungsbau«. Die zurückliegenden vier Regierungsjahre sind hier nicht genutzt worden, um spürbare Impulse für den Neubau von Sozialwohnungen und altersgerechten Wohnraum zu setzen. Angesichts von Wohnungsknappheit und steigender Mieten in Ballungsräumen und Universitätsstädten ist unverzügliches Handeln gefordert. Zu Beginn des Wintersemesters steht in diesen Tagen eine erschreckend große Zahl von Erstsemestern buchstäblich auf der Straße oder haust in provisorischen Notunterkünften: Ein Armutszeugnis für den »Bildungsstandort Deutschland«. So fordert neben etlichen weiteren Branchenverbänden auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks, dass die neue Bundesregierung in diesen zentralen Sachfragen die Initiative ergreift, mit gezielten Anreizen für Investitionen in die Energieeffizienz. Apropos Investitionen in die Energieeffizienz: Angesichts geschätzter 340 Mio. modernisierungsbedürftiger Fenster und Türen in Deutschland könnte allein in diesem Bereich ein immenser Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Auch die hier zuständigen Branchenverbände richten einen deutlichen Appell an die Politik, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, damit die ambitionierten Klimaschutzziele erreicht werden können. Immerhin veranlassen die weiter steigenden Energiepreise und das nach wie vor niedrige Zinsniveau Bauherren und Modernisierer noch stärker als bisher dazu, ihre Gebäude durch modernste Materialien und Techniken aufzuwerten. Innovative Produkte und individuelle Lösungen sind vor allem auch am Fenster- und Türenmarkt in reichem Maße vorhanden und stehen für die Umsetzung verschiedenster Projekte zur Verfügung.

Bevor allerdings der Handwerker zur Tat schreiten kann, müssen durch gezielte Informationen Nachfrage geschaffen und Investitionsanreize generiert werden. In diesem Bereich leisten die Absatzmittler wie der Baustoff-Fachhandel einen wichtigen Beitrag. So bündelt bereits seit 20 Jahren das hagebau-Vertriebssystem »Fenster Türen Tore-Profi« Fachwissen im Bereich der Bauelemente. Das Erfolgsrezept des bundesweit tätigen Vertriebssystems sind endverbraucherorientierte Marketingaktivitäten, die gemeinsam mit den angeschlossenen Gesellschaftern entwickelt werden. Fachwissen aus den Bereichen Baustoffhandel und Holzhandel fließt in der Gruppe zusammen. Neben den privaten Endverbrauchern steht seit rund einem Jahr auch der Profi im Fokus dieses etablierten Vertriebssystems. 15 Standorte haben sich innerhalb von FTT-Profi zusammengefunden, um beim Handwerker mit speziellen Dienstleistungen zu punkten. Im Rahmen eines Partnerschaftsprogramms vermitteln sie den Verarbeitern Aufträge zur Montage und stellen ihnen Weiterbildungen sowie Maßnahmen zur gemeinsamen Marktbearbeitung zur Verfügung. Das neue Konzept wird seit Anfang August durch eine eigene Kampagne bei den Monteuren bekannt gemacht. Auch bei uns stehen in diesem Monat Türen und Fenster im Fokus. In unserem Top-Thema »Die Tür – Design & Technik« informieren wir Sie über Produktinnovationen, Designtrends und technische Neuerungen in der Türenbranche.  Eine informative Lektüre wünscht Ihnen

Gerd Rottstegge

baustoff-partner.de 09/13


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MARKUS DIEKOW

| ZUM TITEL |

Das Ambigon prägt das Stadtbild in München-Nymphenburg zwischen Hirschgarten und Schlosspark.

Transparenz im Detail: Türen für den Objektbau Stabil, langlebig, ästhetisch – diese Eigenschaften müssen Türen besonders in hochwertigen Gebäuden mit hohem Publikumsverkehr erfüllen. Ein ideales Beispiel dafür ist das neue Büro- und Geschäftshaus Ambigon in München.

I TECKENTRUP I Beim Münchener Gewerbebau »Ambigon« arbeiteten die Projektverantwortlichen in enger Abstimmung mit dem Elemente-Hersteller Teckentrup aus Verl zusammen und optimierten so auch den Planungsprozess inklusive Ermittlung der Statik. Das Großprojekt mit rund 15 500 m² Geschossfläche beherbergt ein medizinisches Versorgungszentrum, Praxen, Büros sowie ein Café, eine Apotheke und Supermärkte im Untergeschoss. Hinzu kommen die Verkehrswege – Flure, Galerien und Treppenhäuser.

und zugleich die Sonne bis in die Etagen holen. »Bei diesen Elementen ist die filigrane Rahmenkonstruktion als absturzsichere Verglasung ausgeführt«, berichtet Armin Willmes. Als verantwortlicher Projektpartner

Filigrane Rahmenkonstruktion

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Den Haupteingang zum Supermarkt – wie auch den Zugang zum Lager – verschließt ein Rolltor (»Teckentrup ThemoTeck«).

Im Ambigon ist eine helle, lichtdurchflutete Architektur zu finden: Schon die Fassade signalisiert mit großflächigen Fensterbändern, dass Tageslicht im Inneren gewünscht ist, und auch im Gebäudekern ist Glas ein prägender Baustoff. Besonders deutlich wird dies im Atrium: Es ist glasüberdacht und fängt das Tageslicht bis auf den Boden ein. Um das Atrium führen Galerien, die – zum Teil geschosshoch verglast – den Blick in die zentrale Halle erlauben

Selbst im Supermarkt besticht die transparente Konstruktion: Aluminium-Raumteiler als Zugang zur Fleischtheke.

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von Teckentrup koordinierte er den Einbau der Türen und Tore mit und kümmerte sich gemeinsam mit den Planverfassern um die Statik der Konstruktion. Die hochtransparente Konstruktion der Türen setzt sich im gesamten Gebäude fort: Schmale Stahlrahmen in schwarzgrau (RAL 7021) halten vollverglaste Türen – wenn erforderlich verbreitert mit einem festverglasten Element. Die technischen Finessen fallen dabei kaum ins Auge. »Selbstverständlich erfüllen die Türen alle baurechtlich notwendigen Eigenschaften, zum Beispiel für den Brand- und Rauchschutz«, sagt Willmes. Das System »Fuego light« fügt sich nicht nur in den Büro- und Praxen-Teil des

Gebäudes ein, sondern auch im Supermarkt: Der Zugang zur Fleischtheke ist als Raumteiler mit einem dreigliedrigen Aluminium-Element mit Oberlichtern ausgestattet.

Funktional geschlossen: Mit Rolltoren Die Verkaufsflächen im Untergeschoss benötigten nicht nur Türen – Lieferzugänge und andere große Durchgänge sind mit Toren besser versorgt. Hier spielt die Optik auch nur eine Nebenrolle. Funktionale Aspekte geben den Ausschlag. »Hier konnten wir als Komplettanbieter alles aus einer Hand liefern – in diesem Fall Rolltore vom Typ »ThermoTeck«, freut sich Willmes.« 

INFO Bautafel Ambigon Jürke Architekten, München CA Immo München Ambigon Nymphenburg GmbH & Co. KG, Frankfurt/M. Standort: Rosa-Bavarese-Straße, München Volumen: Sechs Geschosse, ca. 15 500 m² (inkl. Verkaufsfläche UG) Verarbeiter Türen: Josef Prücklmeier Montageservice, Landshut Türen und Tore: Teckentrup. Anzahl Türen und Tore: ca. 70 Elemente (Türen und Verglasungswände)

Architekt: Bauherr:

TECKENTRUP (4)

Zentraler Punkt des Ambigons ist das Atrium. Geschosshohe, absturzsichere Verglasungen zur Galerie unterstreichen den transparenten Baustil.

Blick entlang der Galerie. Rechts die geschosshohe Verglasung, vorn ein Zugang zu einer Arztpraxis. Damit hier nur hinein kommt, wer hinein darf, sind diese Türen über die elektrischen Türöffner mit einer Zugangskontrolle ausgestattet.

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| IM BLICKPUNKT |

»Faire Partnerschaft macht uns für den Handel kalkulierbar«

»Wir haben die strategische Größe eines bedeutenden Marktteilnehmers, verfügen aber durch die Zwei-Markenstrategie über die Flexibilität eines Mittelständlers«: Detlev Schröder, Vorsitzender der Geschäftsführung der PRÜM-GARANT Gruppe.

Baustoff-Partner: Herr Schröder, bitte schildern Sie uns die Entwicklung der PRÜM-GARANTGruppe. Wann wurden die Firmen gegründet und mit welchem Produktsortiment startete das Unternehmen im Markt? Detlev Schröder: Unter dem Namen »Bauelemente PRÜM« wurde die jetzige PRÜM-Türenwerk GmbH im Jahre 1970 in Weinsheim gegründet. Als Zulieferer für die STREIF Fertighaus-AG war das damalige Sortiment relativ klar definiert. Die Gründung der GARANT Türen und Zargen GmbH erfolgte im Jahr 1991 in Ichtershausen und startete mit einem schlanken Sortiment an Standardtüren und -zargen.

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Baustoff-Partner: Was waren und sind die Erfolgsfaktoren? Und welche Produkte sind die Bestseller im Sortiment? Schröder: Übersichtliche und klare Strukturen in der Unternehmensführung sowie hervorragend ausgebildetes Fachpersonal führten in beiden Werken zu einem schnellen und gesunden Wachstum. Im hochwerti-

gen Türen- und Zargensegment haben wir uns so an der Spitze der deutschen Türenindustrie etabliert. Von Jahr zu Jahr wurde unser Portfolio erweitert. Das Sortiment umfasst neben dem Standardprogramm eine große Auswahl an Design-, Stil-, Ganzglas- und Funktionstüren. Bestseller sind ganz klar die Weißlack- und CPL- Oberflächen. Baustoff-Partner: Seit wann treten PRÜM und GARANT zusammen auf? Schröder: Seit 2005 sind beide Unternehmen unter dem Dach der PRÜM-GARANT-Holding in einer Unternehmensgruppe etabliert. Seit 2007 gehören wir zur Schweizer Looser Holding AG und bilden so die PRÜM-GARANT-Gruppe. Baustoff-Partner: Warum fahren Sie die »Zwei-Marken«-Strategie? Schröder: Wir verstehen uns als eine »Türen-Gruppe«, die die strategische Größe eines bedeutenden Marktteilnehmers hat, durch die Zwei-Markenstrategie aber noch die Flexibilität eines Mittelständlers.

I PRÜM-GARANT-GRUPPE I Die PRÜM-GARANT Gruppe ist nach eigenen Angaben die Nr. 2 im deutschen Innentürenmarkt. Die Gruppe produziert und vermarktet Innentüren und Zargen. Vervollständigt wird das Angebot für den Objektbereich mit Brand-, Rauch-, Einbruch-, Schall-, Wärme-, Strahlenschutz- und Nassraumtüren. Das Zwei-Marken-Unternehmen mit rund 960 Beschäftigten betreibt Produktionsstandorte in Weinsheim und Ichtershausen. Wie hat sich das Unternehmen entwickelt und wie ist man heute aufgestellt? Was waren und sind die Erfolgsfaktoren? Und was bedeutet Partnerschaft mit dem Fachhandel? Detlev Schröder, der Vorsitzende der Geschäftsführung, beantwortet die Fragen der Redaktion.

Die Marken PRÜM und GARANT sind fest im Markt etabliert und sollen als eigenständige Unternehmen weiterhin präsent bleiben. Unsere Organisationsform ist so strukturiert, dass wir nah am Kunden sind, aber uns intern trotzdem optimieren. Baustoff-Partner: Worin unterscheiden sich die Sortimente beider Marken? Schröder: Uns ist wichtig, dass wir den Trend des Marktes aufnehmen und die jeweiligen Modelle speziell auf den Bedarf unserer Kunden abstimmen. So werden an beiden Standorten jeweils eigene Produktlinien entwickelt und gefertigt. Selbstverständlich greifen wir die Synergieeffekte unserer Zusammenarbeit auf, in dem wir zum Beispiel eine einheitliche Oberflächenauswahl treffen. Baustoff-Partner: Wo steht das Unternehmen heute? Schröder: Unser Unternehmensverbund gehört zu den Marktführern in Deutschland. Wir vertreten eine konsequente

Fachhandelsstrategie, die uns bei den Handelspartnern kalkulierbar macht. Wir verfügen über ein breites Produktsortiment und die hohe Bereitschaft, kontinuierlich in die Zukunft zu investieren. Aber ganz wichtig sind für mich auch unsere guten und qualifizierten Mitarbeiter. Wir haben kaum Fluktuation und damit auch eine hohe Kontinuität in der persönlichen Beziehung zu unseren Kunden. Und letztendlich auch die Bereitschaft, uns immer wieder neu auf den Prüfstand zu stellen, um morgen noch ein wenig besser zu sein. Baustoff-Partner: Sie vertreiben die Türen und Zargen ausschließlich über den Fachhandel. Mit wie vielen Partnern arbeiten Sie auf dem deutschen Markt zusammen? Schröder: In der Gruppe bedienen wir auf dem deutschen Markt ca. 500 Handelspartner. Die konsequente Fachhandelsstrategie ist eine unserer Erfolgsfaktoren. Daran werden wir auch in Zukunft nichts ändern.

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Baustoff-Partner: Gibt es, was Ihre Marktpräsenz angeht, bundesweit regionale Unterschiede? Schröder: Nein, wir bedienen den deutschen Fachhandel flächendeckend. Baustoff-Partner: Welche Rolle spielt der Export? Schröder: Der Export spielt eine große Rolle. Etwa 10 bis 15 % des Gruppenumsatzes tätigen wir mit dem Exportgeschäft, Tendenz steigend. Die Hauptexportländer sind Österreich, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Slowenien und Tschechien, außerdem eine Vielzahl von Ländern in Osteuropa und auch Übersee. Baustoff-Partner: Wie definieren Sie das Thema Partnerschaft mit dem Handel und dem Handwerk? Warum lohnt es sich für Handel und Handwerk mit PRÜM und GARANT zusammenzuarbeiten? Schröder: Eine faire und ehrliche Partnerschaft ist ein wichtiges Potenzial, um auf ganzer Ebene erfolgreich zu sein. Solch eine Beziehung geht natürlich über das Liefern von Türen und Zargen hinaus.

Unser Top-Außendienst ist stets vor Ort und hält somit den persönlichen Kontakt zu den Kunden. Wir stellen wichtige Verkaufsunterlagen und Verkaufstools zur Verfügung, oft speziell angefertigt für den jeweiligen Händler. Die persönliche, materielle und finanzielle Unterstützung bei Ausstellungen und Messen wird von uns ebenso gewährleistet, wie fachspezifische Seminare und Schulungen bei uns in den Unternehmen. Sehr gut angenommen wird auch unser Ausstellungsservice: Von der Vor-Ort-Besichtigung über die komplette Planung und Entwicklung eines innenarchitektonischen Ausstellungskonzeptes, ist dieser professionelle Service für unsere Kunden kostenlos. Baustoff-Partner: Vor kurzem erwarb die Looser Holding AG INVADO, einen führenden Anbieter von Türen und Zargen in Polen. Stehen die Zeichen innerhalb der Gruppe auf Internationalisierung? Schröder: Die Akquisition von INVADO ist ein Beweis für die Umsetzung unserer Strategie,

Blick in die Produktion: Auch in der Zukunft fließt ein Großteil der Investitionen in moderne Maschinen und Anlagen, um die Produktivität zu erhöhen und die Arbeitsbedingungen stets zu verbessern. nämlich den Aufbau einer internationalen Türen-Gruppe. Daran werden wir auch in Zukunft konsequent arbeiten. Da Auslandsmärkte sehr hohe Eintrittsbarrieren haben, ist der Export bei den Türen limitiert. Es gilt, in den Wachstumsmärkten direkt präsent zu sein. INVADO ist daher unsere Plattform für Osteuropa.

Baustoff-Partner: Welche Investitionen sind in der näheren Zukunft geplant? Schröder: Wir investieren kontinuierlich in moderne Maschinen und Anlagen, um die Produktivität zu erhöhen und die Arbeitsbedingungen für unsere Belegschaft stets zu verbessern. Dafür standen uns in den letzten fünf Jahren 30 Mio. € zur Verfügung. Auch zukünftig haben wir auf diesem Gebiet viel gr vor.

PRÜM-GARANT

Im hochwertigen Türen- und Zargensegment etablierte sich das Unternehmen an der Spitze der deutschen Türenindustrie.

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| NAMEN & NEUIGKEITEN | MAPEI

Dr. Hans-Hartwig Loewenstein, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), übernimmt die Schirmherrschaft für die EstrichParkettFliese EPF 2014, die vom 26. bis 28. Juni 2014 auf dem Gelände der Bayerischen BauAkademie in Feuchtwangen stattfindet. Herr Dr. Loewenstein, was war für Sie der Grund, die Schirmherrschaft für dieses Branchenereignis zu übernehmen?

MAPEI SpA, Weltmarktführer für chemische Produkte für die Bauindustrie, meldet den Erwerb des türkischen Unternehmens Wallmerk Construction Chemicals Building Industry and Trade Inc. Wallmerk wurde 2007 gegründet und ist aktiv in der Produktion und im Handel von bauchemischen Produkten. 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von über 10 Mio. €. »Dieser Kauf gestattet es uns, effektiv im türkischen Markt Fuß zu fassen, den wir bislang nur am Rande Veronica Squinzi. bedienten«, kommentiert Veronica Squinzi, Internationalization and Business Development Manager bei MAPEI, den Kauf. Die beständige Internationalisierung der MAPEI-Gruppe steht eng in Verbindung mit dem Umsatzwachstum der letzten 20 Jahre: 1990 lag der Gesamtumsatz bei 150 Mrd. Lire; 2012 überstieg er 2 Mrd. €, von denen 70 % aus internationalen Märkten stammten.  

Dr. Hans-Hartwig Loewenstein: Die Schirmherrschaft für die EPF habe ich gerne übernommen. Als ZDB-Präsident bin ich nicht nur für den Straßenbau gefordert. Ich vertrete alle Gewerke – auch die Estrich- und Fliesenleger, zumal die Technologie der Verkehrsflächen in Gebäuden und im Außenbereich bei allen Unterschieden in den Anforderungen entscheidende gemeinsame Grundlagen hat. Schließlich ist der Fußboden ein wichtiges Bauteil der Gebäude. Der Fußbodenbau ist stark vom Mittelstand geprägt. Fußbodenkonstruktionen erfordern den Fachmann und zeichnen sich durch 1A-Handwerksqualität aus. Die EPF bietet Ausstellern und Besuchern eine hervorragende Plattform für den gezielten Wissens- und Informationsaustausch im bodenlegenden Handwerk. Die vor uns liegenden Herausforderungen sind so bedeutend, dass wir ihnen nur im Schulterschluss innerhalb des ZDBs und auch gemeinsam mit anderen Gewerken und Verbänden gewachsen sein werden. Es geht um die Zukunft der von Inhabern geführten, mittelständischen Unternehmen und nicht nur um Partikularinteressen einzelner Gewerke.  

GROHE

Japaner übernehmen Mehrheit an der Gruppe

FUHR

Wieder Familienmitglied an der Spitze Als im Oktober Andreas Fuhr als geschäftsführender Gesellschafter in das Unternehmen eintrat, knüpfte er damit an die über 150-jährige Firmengeschichte des Schloss- und Beschlagherstellers an. Seit der Gründung im Jahre 1859 gestaltete mindestens ein Mitglied der Familie die Geschicke des traditionsreichen Familienunternehmens. Eine Ausnahme bildeten die letzten 13 Jahre, bedingt durch einen tragischen Unfall, der zum Tode des Geschäftsführers Carl-Hermann Fuhr und dessen Frau Marianne führte. Andreas Fuhr (l.) und Dr. Florian Hesse lenken die Geschicke des Der 30-jährige Dipl.-Kaufmann betrat jedoch kein Neuland, als er seinen Schreibtisch in der kürzlich neu Traditionsunternehmens. gestalteten Hauptverwaltung einnahm. Er war nach seinem BWL-Studium in einem renommierten, international agierenden Familienunternehmen aus der Sicherheitsbranche tätig. Überdies arbeitete er schon seit Jahren kontinuierlich im Fuhr-Beirat, so dass er über alle relevanten Entwicklungen informiert ist. In Form einer Doppelspitze werden sich Dr. Florian Hesse und Andreas Fuhr die Aufgaben in der Geschäftsführung mit klaren Schwerpunkten teilen und die dynamische Entwicklung des Familienunternehmens weiter vorantreiben. Beide wollen sowohl produktseitig als auch in Richtung Wachstum die strategische Linie weiterführen und das eingeschlagene Tempo aufrechterhalten. Das gilt sowohl für den weiteren kontinuierlichen Ausbau des Inlandsmarktanteiles als auch für den konsequenten Ausbau des Exportgeschäftes. Das stark auf technisch anspruchsvolle Verriegelungssysteme spezialisierte Unternehmen setzt unablässig auf höchste Qualitätsstandards.  

FUHR

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MAPEI

ZDB-Präsident Dr. HansHartwig Loewenstein.

Weltmarktführer fasst Fuß in der Türkei

Die Grohe-Gruppe, einer der weltweit führenden Anbieter von Sanitärarmaturen und -systemen, hat mit der Lixil Corporation und der Development Bank of Japan (DBJ) eine Vereinbarung über die Veräußerung der durch TPG und DLJ Merchant Banking Partners gehaltenen Beteiligung in Höhe von 87,5 % getroffen. Die Transaktion ist die größte jemals Lixil-CEO Yoshiaki Fujimori getätigte Investition eines japanischen und Grohe-CEO David J. Haines. Unternehmens in Deutschland. Beide Unternehmen kommen im Sanitärgeschäft zusammen auf einen Jahresumsatz von mehr als 4 Mrd. €. Damit entsteht das größte Unternehmen der Branche. Grohe bleibt ein unabhängiges Unternehmen und setzt zusammen mit Joyou seine Pläne für langfristiges, nachhaltiges und profitables Wachstum weiterhin konsequent um. Mit der Unterstützung von Lixil will Grohe eine wichtige Rolle bei der weiteren Konsolidierung der noch sehr fragmentierten Sanitärindustrie spielen. David J. Haines bleibt CEO von Grohe und hat einen neuen Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren unterschrieben. Lixil und die DBJ werden im Verwaltungsrat der Holding-Gesellschaft der Grohe Group S.a.r.l. in Luxemburg vertreten sein. Unter der Weltmarke Grohe für sanitärtechnische Produkte und Systeme setzt die Grohe Group auf die Markenwerte Qualität, Technologie, Design und Verantwortung, um »Pure Freude an Wasser« zu bieten. Mit der Marke »Joyou« adressiert das Unternehmen den stark wachsenden chinesischen Markt. Die Grohe Group unter Führung der Grohe Group S.a r.l., Luxemburg, beschäftigt weltweit durchschnittlich rund 9 000 Mitarbeiter (davon rund 3 400 bei Joyou), von denen rund 2 300 bei den Gesellschaften in Deutschland arbeiten. Im Jahr 2012 erzielte die Grohe Group einen konsolidierten Umsatz in Höhe von rund 1,4 Mrd. €. Hiervon wurden 85 % außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Die Grohe Group verfügt über neun eigene Produktionsstandorte, sechs davon befinden sich im Ausland (je einer in Portugal, Thailand und Kanada und drei in China).   GROHE

ZDB

| NACHGEFRAGT |

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BV GIPSINDUSTRIE

Polnischen Türenhersteller akquiriert

Referat Technik neu besetzt

Die Gesamtverantwortung für den Türenbereich bleibt in den Händen von Detlev Schröder, Vorsitzender der Geschäftsführung der Prüm-Garant-Gruppe.

Die Looser Holding AG mit Sitz in Arbon (Schweiz) verstärkt ihre internationale Präsenz mit dem Kauf von 100 % der Anteile an Invado, einem führenden Anbieter von Türen und Zargen mit Sitz in Dzielna (Polen). Invado erzielte 2012 einen Umsatz von rund 31 Mio. CHF. Die Akquisition erweitere das Portfolio des Looser-Geschäftsbereichs Türen und eröffne neue Perspektiven in osteuropäischen Märkten, heißt es. Invado fertigt Dekor-, Furnier-, Glas- und Funktionstüren sowie Schiebetüren und Zargen. Etwa 50 % des Umsatzes werden im polnischen Markt, die anderen 50 % in ostund westeuropäischen Ländern generiert. Das Unternehmen wird als eigenständiges Unternehmen in den Looser-Geschäftsbereich Türen eingegliedert. Die Gesamtverantwortung für den Türenbereich bleibt in den Händen von Detlev Schröder, Vorsitzender der Geschäftsführung der Prüm-Garant-Gruppe. Neben den deutschen Standorten Weinsheim und Ichtershausen kommt mit der Akquisition ein neuer Standort im polnischen Dzielna dazu. Die Marken Prüm, Garant und Invado werden weitergeführt, heißt es abschließend.   

ZDB/FFN

Unternehmensnachfolge in dritter Generation

Körner zum neuen Vorsitzenden gewählt

Die Käuferle GmbH & Co. KG beruft Sebastian Käuferle zum geschäftsführenden Gesellschafter des Tor-, Trennwand-, Fenster- und Türenherstellers. Werner und Sebastian Käuferle führen damit gemeinsam das mittelständische Unternehmen aus Aichach. Im 60. Jahr des Bestehens vollzieht der Familienbetrieb damit den nächsten geplanten Schritt in der Unternehmensnachfolge. Sebastian Käuferle ist primärer Ansprechpartner für Vertriebs- und Handelspartner, Lieferanten und Kunden im Sebastian Käuferle. operativen Geschäft. Sebastian Käuferle, Sohn des bisherigen allein geschäftsführenden Werner Käuferle, ist seit sieben Jahren im Unternehmen tätig. Vor seiner Berufung zum Geschäftsführer verantwortete der 37-jährige als Vertriebsleiter die Verkaufsaktivitäten im In- und Ausland sowie das Marketing. Seine berufliche Laufbahn begann Sebastian Käuferle mit einer Lehre zum Industriekaufmann in der Fensterbranche und Ausbildung zum Oberleutnant der Luftwaffe der Bundeswehr. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums der Betriebswirtschaftslehre zum Master of Science mit den Schwerpunkten Marketing und Unternehmensführung vollzog Sebastian K��uferle 2005 mit Übernahme der umsatzstärksten Region München/Oberbayern den Einstieg in das Familienunternehmen. »Kontinuität in der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern, Produktqualität sowie Innovationskraft bei der Neuentwicklung machen seit Jahrzehnten den Erfolg der Käuferle GmbH & Co. KG aus. »Ich freue mich sehr, die Geschäfte im Sinne dieser Tradition des Familienunternehmens weiter führen zu dürfen«, sagt Sebastian Käuferle. Als Enkel des Firmengründers Josef Käuferle steht Sebastian Käuferle in dritter Generation für Kontinuität beim bayrisch-schwäbischen Familienunternehmen. Die 1953 von Handwerksmeister Josef Käuferle als Bauschlosserei gegründete Firma fokussiert sich heute auf Herstellung und Vertrieb von Türen, Toren und Fenstern und liefert mit dem patentierten UTS-Stahltrennwandsystem das bundesweit marktführende Kellertrennwandsystem. Käuferle bietet heute rund 150 Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz und kommt als Ausbildungsbetrieb seiner Verantwortung für die Jugend der Region nach.  

Die Fachversammlung des Fachverbandes Fliesen und Naturstein im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes wählte den Fliesenlegermeister Karl-Hans Körner aus Stuttgart zu ihrem neuen Bundesvorsitzenden. Der 56-jährige Fliesenlegermeister leitet das von seinem Vater im Jahr 1941 gegründete Familienunternehmen in Stuttgart zusammen mit Sohn Philip, der dritten Generation im Betrieb. Karl-Hans Körner steht bereits seit fast vier Jahren an der Spitze des Landesinnungsverbandes Fliesen Baden-Württemberg und ist seit 2002 Obermeister der Innung Stuttgart. Körner erklärte nach seiner Wahl zum Bundesvorsitzenden: »Es gilt verstärkt aufzuzeigen, dass unsere organisierten Meisterbetriebe für Qualität, fundiertes Wissen, Gewährleistung und auch Ausbildungsleistungen stehen. Für mich steht daher die weitere Umsetzung unseres Positions- und Strategiepapiers im Mittelpunkt. Die Verbandsleistungen sind daher auf neue Bedürfnisse unserer Mitglieder anzupassen, damit diese beispielsweise noch kundenorientierter und mit mehr Service ihre Leistungen anbieten können. Auch gilt es neue Mitglieder zu gewinnen, um auch künftig eine schlagkräftige Interessenvertretung in allen fachlichen und berufsständischen Fragen für das deutsche Fliesenlegerhandwerk zu sein. Auch fast zehn Jahre nach dem Wegfall dürfen wir die Meisterpflicht nicht aus den Augen verlieren.« Karl-Hans Körner dankte seinem Vorgänger Hans-Josef Aretz für sein umfangreiches Engagement als Vorsitzender über drei Wahlperioden. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Detlef Börner aus Koblenz und Jürgen Kullmann aus Fulda gewählt. Außerdem gehören Karl-Heinz Beyer aus Vellmar, Rolf Dipp aus Salzgitter, Lothar Dobler aus Brandenburg, Der FFN-Vorstand, v. l. vordere Reihe: Markus Cristian Geyer aus Anzing, Markus Kohl, Lothar Dobler, Karl-Hans Körner, Detlef Kohl aus Grünstadt und Börner, Rolf Dipp, hintere Reihe: Cristian Geyer, Hans-Willibert Ramrath dem Karl-Heinz Beyer, Jürgen Kullmann, Hans-Willibert Ramrath. Vorstand an.   FFN

KÄUFERLE

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Swen Auerswald ist neuer Leiter des Referats Technik und Normung beim Bundesverband der Gipsindustrie e.V. Er absolvierte ein Architekturstudium an der FH Potsdam und ist darüber hinaus Maler- und Lackiermeister. Zuletzt war Auerswald als Architekt an verschiedenen Projekten im Trocken- und Messebau beteiligt. Die Gipsindustrie hat damit einen Fachmann gewonnen, der durch Ausbildung und Werdegang in der Bauplanung ebenso zu Hause ist wie in der praktischen Ausführung, so der Bundesverband. Zugleich gelang eine unmittelbare Nachfolge auf der vorher von Franzisca Knoop besetzten Position. Im Referat Technik steht Auerswald als Ansprechpartner für alle technischen Themen rund um das zeitgemäße Bauen mit Gips zur Verfügung. Er arbeitet in nationalen sowie europäischen Gremien an der Normung von Gipsprodukten mit und betreut die technischen Projekte der verschiedenen Industriegruppen im Bundesverband der Gipsindustrie. Darüber hinaus bereitet das Referat Technik für die Forschungsvereinigung der Gipsindustrie Forschungsanträge vor, beantragt Fördermittel und pflegt Kontakte zu den Forschungsstellen, z.B. im Rahmen der Mitgliedschaft des Wissenschaftlichen Beirates in der Arbeitsgemeinschaft industrieller Swen Auerswald. Forschungsvereinigungen (AiF).  

BV GIPSINDUSTRIE

LOOSER HOLDING

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TOP-THEMA

| DIE TÜR – DESIGN & TECHNIK |


Architektenhaus mit komplett verdeckt liegendem Bandsystem »Tectus« ausgestattet

I SIMONSWERK I In unmittelbarer Nähe der Havel hat der Architekt Dr.-Ing. Jürgen Fissler ein Wohnhaus auf einem Hanggrundstück in Berlin-Kladow gebaut. Für Besucher ist das strahlend weiße Gebäude mit Flachdach durch die Form eines Kubus ein markanter Orientierungspunkt in dem gewachsenen Wohnviertel mit überwiegender Ziegeldacharchitektur. Das Wohnhaus mit seiner minimalistischen Architektur, der klaren Formensprache und einem reduzierten Farbkonzept mit hochwertigen Materialien und vielen technisch anspruchsvollen Lösungen wurde nach den Entwürfen des Architekten realisiert. Zu den technischen Details gehört auch die verdeckt liegende Bandtechnik von Simonswerk der Serie »Tectus« für die flächenbündige Innenarchitektur der Räume. Das zweigeschossige Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 200 m² wurde 2011 bezogen. Die Bauherrin hat zusammen mit dem Architekten eine gelungene Symbiose aus eigenen Vorstellungen und Wünschen mit Architektur, Technik und Materialien geschaffen. Beim Betreten des Wohnhau-

ses empfängt den Besucher eine lichte, offene Innenarchitektur mit warmen Parkettböden, weiß geputzten Wänden, flächenbündigen Türen mit verdeckt liegenden »Tectus«-Bändern, hochwertigen Einbauten und einer überzeugenden Inneneinrichtung. Die zukünftigen Bewohner wollten eine Entmaterialisierung des Hauses mit klarer Architektur, reduzierter Farb- und Formensprache sowie eine geradlinige Innenarchitektur. Die Türen und Einbauten sollten zurückhaltend, hochwertig und stabil sein, um ausreichend Freiraum für die Ausstattung der Räume zu lassen. Daher wurden alle Türen für das Gebäude individuell mit Weißlack von der Tischlerei Oertel aus dem Voigtland angefertigt und vor Ort montiert. Es gibt nur zwei ungefälzte Türvarianten im gesamten Gebäude: raumhohe Türen ohne Sturz (Höhe 2 750 mm) oder kleinere Funktions- und Tapetentüren (Höhe 2 100 mm), die flächenbündig zusammen mit Einbauschränken in die Wandabwicklungen des Wohnhauses integriert wurden. Alle Türen wurden in 45 mm Materialstär-

INFO Simonswerk aus Rheda-Wiedenbrück ist der führende Hersteller von Bändern und Bandsystemen für Türen. Mit 500 Mitarbeitern deckt das Unternehmen nahezu alle Anforderungen aus den Einsatzbereichen Wohnraum, Objekt und Haustür mit den Materialen der Anwendungsbereiche Holz, Stahl, Aluminium und Glas ab und sichert sich unter anderem mit diesem Alleinstellungsmerkmal die führende Rolle im Inland und in vielen Auslandsmärkten. Kurze Innovationszyklen in marktübergreifenden Lösungen, ein breites Serviceangebot und vor allem gleichbleibende und ständig überprüfte Qualität auf höchstem Niveau tragen ihren Teil zum Erfolg bei. Weitere Infos unter www.simonswerk.de.

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Das zweigeschossige Einfamilienhaus: eine gelungene Symbiose aus eigenen Vorstellungen und Wünschen mit Architektur, Technik und Materialien. ke ausgeführt und haben ein einheitliches Rastermaß von 880 mm Breite. Einzige Ausnahme bildet die Tür der Gästetoilette im Flur, bedingt durch die räumlichen Vorgaben.

Flächenbündige Türen mit individueller Türzarge Über den Eingangsbereich und großzügigen Flur gelangt man durch eine raumhohe Doppelflügeltür ohne Sturz in das lichtdurchflutete Wohnzimmer mit einem bodentiefen Fensterelement und Blick in den Garten.

Die Flügel der Doppeltüren wurden mit jeweils drei Bändern der Serie »Tectus TE 540 3D« in Edelstahl-Look ausgestattet. Die eingesetzte Modellvariante der komplett verdeckt liegenden Serie »Tectus« verfügt über Belastungswerte bis 120 kg und eine komfortable 3D-Verstelltechnik. Sie ermöglicht eine stufenlose Justierung von ± 3,0 mm zur Seite und Höhe sowie die Veränderung des Andrucks von ± 1,0 mm und sorgt für das gewünschte schmale Fugenbild

»Die bewährte Serie ›Tectus‹ verfügt über ein breites Spektrum von Einsatzbereichen mit Belastungswerten von 40 kg bis 300 kg. Ebenso gehören Modellvarianten für flächenversetzte Ausführungen für nicht sichtbare Zargen sowie ›Tectus Energy‹ mit einer integrierten Energieübertragung für den Einbau von elektronischen Komponenten mit zum Sortiment.«

SIMONSWERK

Die verdeckt liegende Bandtechnik »Tectus« sorgt für flächenbündige Türen.

Carsten Huber, Marketingleiter Simonswerk

Die beiden Flügel der Doppeltür stehen in komplett geöffnetem Zustand rechtwinkelig parallel zur Wand. Die Doppelflügel bieten einen schönen Blickbezug in den Wohnraum. Eine Besonderheit sind die dreidimensionalen Türzargen der raumhohen Türen im Erdgeschoss. Auf die flachen Zargen wurden 50 mm breite Zierprofile in Form eines Halbkreises montiert. So wird eine – auf den ersten Blick nicht erkennbare – räumliche Wirkung erzielt und die Flächenbündigkeit harmonisch unterbrochen. Bei der Anfertigung der Zargen mit dem Profilelement wurden alle Teile fachgerecht von den Schreinern miteinander verleimt.

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zwischen Tür und Rahmen. Als weiterer Vorzug wird das Absacken der Tür verhindert und das Türelement kann montagefreundlich ohne Unterkeilen ausgerichtet werden. Die wartungsfreie Gleitlagertechnik sichert den exakten und dauerhaften Einsatz der Türelemente. Alle Bandsysteme aus dem Sortiment der Bandspezialisten aus Rheda-Wiedenbrück wurden mit der Umweltproduktdeklaration (Environmental Product Declaration, kurz EPD) vom Institut für Fenstertechnik e.V. zertifiziert und erfüllen damit alle Anforderungen für eine nachhaltige und ökologische Gebäudebewertung. 

Beim Betreten des Wohnhauses empfängt den Besucher eine lichte, offene Innenarchitektur mit warmen Parkettböden, weiß geputzten Wänden, flächenbündigen Türen mit verdeckt liegenden »Tectus«Bändern, hochwertigen Einbauten und einer überzeugenden Inneneinrichtung.

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Oberflächen- und Designtrends bei Innentüren

Die Innentür: Raus aus der Beliebigkeit – rein in ein neues lifestyliges Erleben eines Produktes, das Lebensräume komplettieren soll, statt notwendiges Übel zu sein.

Das Bauelement Innentür hat aus Sicht der Industrie seit geraumer Zeit mit »bauevolutionären« Schwierigkeiten zu kämpfen. Zum einen werden aufgrund der veränderten, immer offeneren architektonischen Bauweise weniger Türen verbaut. Von Tobias Buch und Jeppe Visby

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So gibt es beispielsweise in privaten Bauten die klassische Küche, die durch eine Tür von anderen Bereichen getrennt ist, nicht mehr. Stattdessen leben wir in offenen Wohn-/Kochbereichen, die immer häufiger ohne Türen auskommen. In großen Büros werden vermehrt Trennwandsysteme mit integrierten Türen, oftmals aus Glas, verbaut. Die einstigen diversen kleinen Büros mit jeweils einem geschlossenen Türblatt weichen einer kommunikativen und teamorientierten Arbeitswelt mit großzügiger Raumarchitektur – auch dies reduziert den Mengenabsatz und ist als Zeichen unserer Zeit zu werten. Eine tolerantere Gesellschaft, mehr Transparenz in unseren Lebens- und Arbeitsbereichen, verbunden mit flacheren Hierarchien – all das hat den gewerblichen und privaten Baustil sowie die verbauten Produkte und Materialien beeinflusst. Wir sind offener geworden, wir brauchen die Tür, die man sprichwörtlich hinter sich zumacht nicht mehr so sehr wie unsere Elterngeneration.

Ferner sind Innentüren zumeist eine der letzten Leistungseinheiten, die in einem Gebäude eingebracht werden. Das Budget ist meist schon knapp und statt sich den Möglichkeiten des Produktes Tür zu widmen, will mancher Bauherr nur noch fertig werden und einziehen – da bleiben wenig Zeit, Muße und letztlich Geld übrig für ein raumbildendes Element: die Innentür. Ein Grund mehr, um an der Attraktivität der Innentür weiter zu feilen.

Addition zur Integration Parallel zu der skizzierten Entwicklung hat sich auch das Design unserer gesamten Welt und damit auch der Architektur geändert. Wir sprechen hier von einer Entwicklung der »Addition zur Integration«. Betrachtet man beispielsweise den Automobilbereich, so waren früher die Autos sichtbar aus mehreren Teilen zusammengesetzt (Addition). Die Kotflügel waren aufgesetzt, die Scheinwerfer teilweise von der Karosserie losgelöst usw. Im Laufe der Jahrzehnte bis hin ins neue Millennium wurde das Design immer

integrativer. Die Stoßstange ist nun optisch wie konstruktiv Teil des Wagens ebenso wie der Auspuff und der besagte Kotflügel. Das Armaturenbrett ist eine homogen gestaltete Einheit und keine Ansammlung von Schaltern mehr. Technik ist unsichtbarer geworden und gutes Design definiert sich über die Einteiligkeit eines Produktes. Eine Speerspitze dieser Entwicklung haben wir täglich in der Hand – das Smartphone. Jährlich werden 28 Mio. Geräte allein in Deutschland verkauft. Was bedeuten diese Entwicklungen für die Innentür? Innenliegende Bänder und stumpf einschlagende Türen, die aus Zarge und Türblatt eine Einheit bilden, haben Technik auch bei unseren Produkten unsichtbar werden lassen. Einen Schritt weiter gehen wir bei DANA mit der Modellreihe »Plano«, bei der die stumpf einschlagende Tür mit der Zarge und selbst mit der Wand eine flächenbündige Einheit ergibt. Oder das Türsystem »Tapea«: hier besteht nicht nur absolute Flächenbündigkeit zwischen Türblatt, Zarge und Wand. Das Türelement »verschmilzt« optisch mit der umgebenden Wandfläche und nur noch eine schmale Nut sowie ein Türdrücker erinnern daran, dass hier eine Tür eingebaut ist. Der Maler kann das Türelement tapezieren, streichen – ganz nach

Tobias Buch (r.) ist der neue Leiter Produktmanagement und -entwicklung bei JELD-WEN Deutschland, Jeppe Visby ist Produktmanager Oberflächen.

Belieben. Die Verflechtung mit anderen Leistungsbereichen und Gewerken des Baus sind hierbei bewusst geschaffene neue Synergien, die die Märkte zunächst einmal erlernen müssen. Raus aus dem »Schema F« – Mut zu Neuem.

Die Tür als emotionales Bindeglied All dies führt dazu, dass wir uns den Märkten auf unterschiedliche Art und Weise öffnen müssen. Unsere Produktlösungen müssen flexibler sein. Das einstige Bauelement sehen wir als Gestaltungsprodukt und als emotionales Bindeglied, das Räume bewusst trennt oder verbindet und architektonische Ordnungsprinzipien unterstützt.

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JELD-WEN

Raus aus der Beliebigkeit – rein in ein neues lifestyliges Erleben eines Produktes, das Lebensräume komplettieren soll, statt notwendiges Übel zu sein – das ist unsere Maxime und gleichzeitig die Herausforderung für unsere Branche. Einer der Markenwerte von JELD-WEN ist die »Inspiration«. Wir werden weiter versuchen, die massen- und markttauglichsten Ideen für unsere Fachhandels- und Profipartner auf den Markt zu bringen um auch hier unsere Führungsrolle weiter auszubauen und permanent zu bestätigen. Hierbei gehen wir auch in der Produktentwicklung mehr denn je davon aus, dass alle unsere Maßnahmen der Zufriedenheit unserer Kunden dienen sollen. Die Kundenzufriedenheit ist ein weiterer wichtiger Markenwert, den wir nicht nur am üblichen Service am Kunden ausmachen – sondern wir gehen einen Schritt weiter. Im Rahmen der Produktentwicklung nutzt es im Sinne des Kunden wenig, 20 neue Produkte zu entwickeln, von denen sich am Markt später nur eines verkauft. Eine solche Entwicklung wäre für uns und den Markt fatal. JELD-WEN investiert daher sehr viel in die Beobachtung neuer Trends und Techniken. Dabei berücksichtigen wir nicht nur den Bereich der Innentür, sondern schauen weit über den Branchentellerrand hinaus. Entwicklungen in anderen Branchen und gesellschaftliche Strömungen – all das spielt eine Rolle. Welche Auswirkungen hat eine immer älter werdende Gesellschaft auf unser Produkt, welche Funktionen kann eine Tür noch haben als die alt bekannten und wer wird in Zukunft unsere Türen einbauen? Fragen, mit denen wir uns kontinuierlich beschäftigen, um vorausschauend viele intelligente Antworten und Lösungen zu finden. Die Optik eines Produktes sowie die Facetten eines Sortiments sind bei alledem natürlich weitere erfolgsentscheidende Faktoren. Dass wir auf diesem Gebiet bereits in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleis-

Neue Modellreihen, wie die Stiltür »Opus«, wurden ausschließlich in Weiß am Markt eingeführt.

tet haben, macht unser kontinuierliches Wachstum der letzten Jahre deutlich.

Oberflächentrends und Farben Weiß ist nach wie vor der Trend, ob lackiert oder als Schichtstoff. Neue Modellreihen, wie beispielsweise die Stiltür »Opus«, haben wir daher ausschließlich in Weiß am Markt eingeführt. Alle Arten von Buche – ob als Furnier oder Holzreproduktionen – verlieren aufgrund der »Einheitsoptik« an Attraktivität. Gefragt ist dagegen Mut zu lebhaften Holzoptiken, gerne auch mit Splint- und Kernholz oder rustikalen Ästen. Unser Ziel als Marktführer ist es überdies, gerade im Mengengeschäft weniger Vergleichbarkeit zu erreichen und somit den Handelspartner im regionalen Wettbewerb zu stärken. Be-

lege dieser Entwicklung sind die Produktreihen »Opus« »Scalea« und »Satura«. Auch in der Produktentwicklung müssen wir darauf achten, dass die Menschen aufgrund der technoiden Entwicklung ihrer Umwelt eine deutliche Sehnsucht nach natürlichen und authentischen Materialien haben. Die Ursprünglichkeit und Wahrhaftigkeit einer Landhausdiele beispielsweise, mit ihrer offenporigen Oberfläche, vermittelt uns ein gutes Gefühl. Wir spüren gerne Wärme und Struktur in der Oberfläche von Dingen, die uns umgeben. Diese Tatsache beeinflusst selbstverständlich auch die Entwicklung neuer Türoberflächen. JELD-WEN begegnet diesem Trend u.a. mit naturgetreu nachgebildeten Holzoberflächen, die nicht nur optisch, sondern auch haptisch dem Vor-

Die bodenständigen Farben »Olive Brown«, »Sahara Beige« und »Flint Grey« stehen für Wärme und Sinnlichkeit. Sie verbreiten in Wohnräumen eine gewünschte innere Ruhe und schaffen einen Ort zum Abschalten.

bild der Natur nahekommen. Einzigartige Farben, Maserungen und Strukturen, wie von der Natur geschaffen, sind bei Türoberflächen en vogue. In diesem Zusammenhang hat sich auch die Optik des Holzes, ob Repro oder Furnier stark geändert. Wurden früher homogenere Sortierungen ohne Äste und »optische Mängel« verkauft – so stehen wir heute auf die absolut natürliche Optik des Werkstoffes Holz. In vielen Branchen, z. B. auch in der Küchen- und Möbelindustrie, setzt man immer mehr auf matte Oberflächen. Edles Design und Eleganz werden durch eine Mattlackierung verstärkt. Da es keine Reflexionen gibt, können die Formen und Konturen deutlicher betont werden. Dieser Gegentrend zum Hochglanz ist in vielen Bereichen und letztlich auch in der Türenindustrie deutlich spürbar. Wir haben diesen Trend rechtzeitig erkannt und erweiterten im März 2013 das Oberflächen-Sortiment um drei neue, matte »DuriTop«-Oberflächen. Hierbei setzen wir auf Erdtöne wie die modernen TerraFarben »Olive Brown«, »Sahara Beige« und »Flint Grey«. Diese bodenständigen Farben stehen für Wärme und Sinnlichkeit. Sie verbreiten in Wohnräumen eine gewünschte innere Ruhe und schaffen einen Ort zum Abschalten. 

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Türen online konfigurieren der Tür begonnen wird, verkleinert der Filter automatisch – durch eine logische Abfrage der Abhängigkeiten – alle anderen Rubriken auf die bisherige Auswahl, sodass die Suche entsprechend schnell zur gewünschten Tür führt.

WESTAG & GETALIT

Eine Wunschtür in wenigen Minuten

Mit der Filterfunktion wird der User in nur vier Schritten zu seiner Wunschtür aus den insgesamt 26 800 verfügbaren Varianten geführt.

Aus den über 26 000 verschiedenen Varianten der vier Rubriken lässt sich so in nur wenigen Minuten die Wunschtür finden. Über den Button »Produktinformationen« bietet der Türen-Konfigurator darüber hinaus eine kompakte Zusammenstellung der einzelnen TürenKomponenten zur jeweiligen Türenauswahl. Die Informati-

nen Raumsituationen, bietet die Software mit der Funktion »Mein Raum« die Möglichkeit, seinen eigenen Wohnraum mit der entsprechenden Tür zu konfigurieren. Dazu wird ein Foto der Raumsituation hochgeladen und kann dann mit der entsprechenden Wunschtür versehen werden. So lassen sich die Türen noch besser auswählen und man sieht bereits im Vorfeld, wie die Tür in den eigenen vier Wänden aussehen wird. Der TürenKonfigurator ist unter www. westag-tueren-konfigurator.de verfügbar und kann von den Kunden des Herstellers als Verlinkung über die eigene Homepage genutzt werden, um die Endverbraucher direkt mit den

Für Verbraucher steht die Informationssuche im Internet an erster Stelle. Dies ist besonders dann der Fall, wenn es um die Information über Produkte und deren Vergleich geht.

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Das größte Problem ist dabei das meist standardisierte Informationsangebot, das nur bedingt auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzer eingehen kann. Bei der Türenauswahl schafft die Westag & Getalit AG nun Abhilfe und bietet seinen Handelskunden ein weiteres Tool zur Innentürenvermarktung gegenüber dem Endverbraucher: Mit ihrem neuen OnlineTüren-Konfigurator steht ab sofort eine optimale Lösung zur Informationsbeschaffung und der Auswahl neuer Türen bereit, mit der sich aus über 26 000 Varianten mit wenigen Klicks die Wunschtür finden lässt. Ergänzend zum Angebot der Smartphone- und Tablet-App bietet die Westag & Getalit AG mit dem neuen Türen-Konfigurator ein weiteres Informationstool. Wie die Apps ist auch das neue Online-Tool speziell auf die Informationsbedürfnisse der Endverbraucher abgestimmt. So können sich Interessenten bereits vor dem

Beratungsgespräch erste Informationen zum Sortiment, den verfügbaren Varianten und Serien einholen und sie direkt in ein nahezu frei konfigurierbares Wohnraumumfeld integrieren.

Türen-Konfigurator Die aktuelle Version des TürenKonfigurators besteht aus vier verschiedenen Wohnraumsituationen aus denen der User die für sich treffendste auswählen und an seine eigene Wohnsituation anpassen kann. Dazu stehen insgesamt 182 Wandfarben und 25 Fußbodenvarianten für die vier vorhandenen Wohnräume zur Auswahl. Bei der Integration der Türen wird der Nutzer dann über eine selbsterklärende Filterfunktion geleitet. Dabei ist der Aufbau einfach gestaltet und besteht aus den vier Rubriken »Türserien«, »Oberflächenmaterial«, »Farben/Hölzer« und »Verglasungen«, bei der die jeweilige Auswahl visuell erfolgt und entsprechend schnell erfassbar ist. Egal, in welcher Rubrik mit der Konfiguration

Ist die richtige Tür zusammengestellt, generiert die Software eine Produktinformation, die alle relevanten Daten auf einen Blick abbildet und mit der dann weitere Informationen beim Fachhandel und Verarbeiter eingeholt werden können.

onen lassen sich dabei entweder als Favorit speichern, direkt ausdrucken oder als Datei auf dem eigenen Computer sichern. Auf Basis der so generierten Produktinformationen zur Tür, lassen sich dann über den Fachhandel weitere Informationen einholen, was auch die Beratung deutlich vereinfacht. Ergänzend zu den vorgegebe-

aktuellsten Informationen zum Sortiment zu versorgen und damit seine Kompetenzen im Türenvertrieb weiter ausbauen. Ein weiterer Vorteil der Softwarelösung ist auch die Erreichbarkeit über mobile Endgeräte, wie beispielsweise Smartphones und Tablet-PCs, was die Einsatzmöglichkeiten noch weiter ausbaut. 

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Vielseitiges Gleittürsystem in kleinen Stückzahlen Doralux, ein eingetragenes Markenzeichen der Firma Imbusch, konfektioniert und baut gemeinsam mit Schüco Design ein neues Gleittürsystem.

Doralux hat das System vor allem aus handwerklicher Sicht weiterentwickelt. »Diese Zusammenarbeit hat drei wesentliche Ziele«, so das Unternehmen. »Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten mithilfe des leichten und eleganten Alurahmensystems, eine ausgereifte Führungstechnik und eine schnelle Verfügbarkeit ab Stückzahl 1.« Das eröffne Architekten, Innenausbauern und Tischlern ganz neue gestalterische und preisliche Angebotsmöglichkeiten, weil sie selbst kleinste Stückzahlen direkt von Doralux in hoher Qualität mit Schüco-Design Auszeichnung beziehen können.

Neue Tandemrolle mit integrierter Staubbürste Gleittürsysteme von Doralux sind bekannt für hohe Qualität und Flexibilität. Die aktuelle Produktinnovation-Tandemrolle mit integrierter Staubbürste – pflegt die Bodenschiene und reinigt sie von Fusseln und Schmutz bei jedem Öffnen und Schließen automatisch. Eine starke Verbesserung der Laufeigenschaften sowie des Qualitätsempfindens sind das Resultat. Holpern und Laufgeräusche der Gleittür seien jetzt passé, so der Hersteller. Die neue selbstreinigende Tandemrolle ist für jedes bodengeführte Schienensystem anzuwenden und denkbar einfach in der Montage gehalten (kann auch nachgerüstet werden). Der Höhenausgleich von 3 bis 15 mm ist auch hier möglich. Doralux hat den Wagen mit Schüco-Design einem Langzeittest unterzogen, dem

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DORALUX

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Doralux eröffnet mit seiner multifunktionalen Gleittür eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten.

dieser hervorragend standgehalten habe. Räume können in vielfacher Weise neu gestaltet werden, das Design der Gleittür ist besonders flexibel und die Entwicklung einer Tandemrolle erlaubt auch die Verarbeitung von besonders schweren Türblättern. Das designgebende Aluprofil von Schüco bildet den Rahmen für das sehr hochwertige und vielseitige Gleittürsystem. Die neu entwickelte Führungstechnik setzt eine Tandemrolle ein, die selbst die Verarbeitung von sehr schweren Türfüllungen erlaubt (bis zu 100 kg) und dabei einen ruhigen und gleichmäßigen Lauf gewährleistet. Dank eines hochwertigen Selbsteinzugs wird die Tür präzise und geräuscharm geschlossen. Doralux eröffnet mit seiner multifunktionalen Gleittür eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten für Nischen, Eckschränke, begehbare Kleiderschränke, Dachschrägen und Raumtrennungen. Unterschiedliche Füllungen – transparent oder blickdicht – erweitern noch die Möglichkeiten. Es gibt sie in Glas, Melaminharz-Dekor, Holzdekor oder Echtholz furniert. Besonderen Wert legte Doralux auf Stabili-

tät und Ergonomie der diversen Profilvarianten von Griffen und Alurahmen. Die Bodenschienen sind entweder bündig in den Boden eingelassen oder

sitzen formschön auf. Neu entwickelte stabile Tandemrollen gewährleisten sehr gute Laufeigenschaften und eine optimale Gewichtsaufnahme. 

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Die Harmonie der Durchgängigkeit Innentüren sind längst nicht mehr nur Bauelemente, die eine Wand verschließen und durch die man hindurchgehen kann.

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»Harmonie«: das Türen-Modell mit einem Design in vielen Ausführungsvarianten.

DANA

Innentüren sind zu Gestaltungselementen geworden, die Räume nicht nur abschließen, sondern verbinden, die wahlweise mehrere Funktionen erfüllen und letztlich ganz individuell von den Menschen nach ihren Bedürfnissen zusammengestellt werden können. In einem Haus braucht man verschiedene Türen: mal sollen sie Licht durchlassen, mal Räume diskret verschließen, mal sollen sie schall-, mal einbruchhemmend sein.

Verschiedene Ausführungsvarianten Beim Innentürhersteller DANA kann man jetzt verschiedene Ausführungsvarianten eines Innentür-Designs bestellen. Mal als geschlossenes Türblatt, mal als Ganzglas- oder Innen-

tür mit Lichtöffnung. »Eines ist allen Türen gemein«, so der Hersteller, »sie haben die gleiche Flächenaufteilung und sorgen für die perfekte Harmonie in Innenräumen: ›Harmonie‹ heißt daher auch die Serie, bei der Design nicht nur zum Ein,

sondern zum Alles wird.« Bei aller »Durchgängigkeit« verliere die Tür jedoch nicht an der notwendigen Eigenständigkeit, um allen Raum- und Funktionsanforderungen in einem harmonischen Gesamterleben gerecht zu werden. 

EH-Türwächter für Stangengriffe zur Sicherung von Paniktüren In der Euro-Norm DIN EN 1125 wird festgelegt, dass Paniktüren im Verlauf von Fluchtund Rettungswegen nur noch mit horizontalen Betätigungsstangen (Stangengriffe bzw. Druckstangen) versehen werden dürfen.

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GFS

Es soll erreicht werden, dass Menschen, die in einer Paniksituation gegen den Notausgang gedrückt werden, schnell und leicht mit einem Handgriff nach draußen kommen. Für den Gebäudebetreiber ist es wichtig, dass der Notausgang nicht missbräuchlich, außerhalb eines Notfalls, benutzt wird.

Das Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen hat den EH-Türwächter für Stangengriffe in Verbindung mit den entsprechenden Komponenten (Beschlag und Schloss) gemäß der DIN EN 1125 geprüft und zertifiziert.

Daher sollte der Stangengriff mit einem Sicherungssystem versehen werden.

Sichere und praktikable Lösung Hier hat sich der GfS EH-Türwächter für Stangengriffe als sichere und praktikable Lösung bewährt. Er baut eine erkennbare Hemmschwelle auf, um unbefugte Benutzung zu verhindern. Gleichzeitig kann die Tür im Notfall leicht und schnell mit einem Handgriff geöffnet werden. Beim Herunterdrücken des Stangengriffes verschiebt sich der EH-Türwächter senkrecht nach unten, wobei ein akustischer Alarm ertönt. Nur mithilfe

eines Schlüssels kann der Alarm quittiert und der EH-Türwächter in seine Ausgangsposition zurückgestellt werden. Für anhaltenden Durchgangsbetrieb ist die Dauerfreigabe des Systems über den Geräteschlüssel möglich. Die alarmfreie Einzelbegehung der Tür erfolgt mit dem Schlüssel über die Wechselfunktion des Türschlosses. Aufgrund der neuartigen schraubenfreien Gehäusebefestigung ist der EH-Türwächter sabotagegeschützt. Das stabile Metallgehäuse und die hochwertige Verarbeitung sorgen für eine lange Lebensdauer. Der Hersteller gewährt fünf Jahre Garantie. 

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Komplettsortiment für Sicherheit und Komfort

I SCHÜCO I Das Fahrverhalten dieser Antriebe ist nahezu geräuschlos und damit für den Einsatz im privaten Wohnungsbau ebenso geeignet wie im gewerblichen bzw. öffentlichen Objektbereich.Die Schüco-Drehtürantriebe ermöglichen jederzeit ein sicheres und komfortables Passieren einer Tür. Sie werden überall dort eingesetzt, wo eine manuelle Betätigung der Tür zu umständlich oder zu schwer ist. Gerade in Bereichen barrierefreier Eingänge erleichtern automatisch betriebene Türen hilfebedürftigen Menschen

das Leben. Die Vorteile für den Verarbeiter: Einfache elektrische Installation durch codierte und vorkonfektionierte Leitungen sowie eine Schnell-Inbetriebnahme für Standardanwendungen durch vorparametrierte Steuerung.

Serviceangebot Schüco unterstützt seine Partner mit regelmäßigen Seminarangeboten, die neben allen aktuellen Rechtsgrundlagen und einem praxisorientierten Produkttraining auch die geforderte Sachkundeprüfung umfasst. Darüber hinaus bietet Schüco

SCHÜCO INTERNATIONAL

Mit den in das Flügelrahmenprofil integrierten Drehtürantrieben »Schüco ID 80«, »ID 120« und »ID 160« bietet das Unternehmen eine nach DIN 18650 bzw. EN 16005 komplett geprüfte und zertifizierte Antriebslösung für automatisierte 1- und 2flügelige Türanlagen mit Flügelgewichten bis 160 kg.

Der integrierte Drehtürantrieb »ID 160«. für seine Partner und für Anlagenbetreiber von automatisierten Drehtürantrieben ein umfassendes Serviceangebot, wie z. B. eine jährliche Intervall-

wartung, die den zuverlässigen Betrieb der Türanlagen langfristig sichert. Auch eine Betreuung bei Störfällen ist im Angebot enthalten. 

Einfach rundum dicht! System VHH M-12 • Lieferung als Set in einem Paket • Inklusive aller Einzelkomponenten • Erhältlich in Standard- und Fixlängen

Komplettes Dichtungssystem für Schiebetüren aus Holz Rauch- / Feuerschutz

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Für Schiebetüren mit erhöhten Anforderungen an Schall, Zugluft und Rauch  Schiebetür vor der Wand laufend

 Schiebeflügel bis 1.605 mm Breite und 80 kg Gewicht

 Vorgesehen f��r Rollenwagen mit Anschluss M8

Athmer, der Marktführer mit mehr als 50 Jahren Erfahrung, liefert schnell und zuverlässig das umfangreichste Produktsortiment an Dichtungssystemen.

Athmer oHG | Sophienhammer | 59757 Arnsberg-Müschede | Tel.: +49 (2932) 477-500 | Fax: +49 (2932) 477-100 | E-Mail: info@athmer.de

www.athmer.de


Original HSV-Haustür zum Firmenjubiläum

I ALDRA I Die HSV-Haustür gibt es in drei Modellvarianten aus dem Werkstoff Aluminium oder Kunststoff: Modell »Linksaußen« mit schmalem Lichtausschnitt, Modell »Mittelstürmer« als geschlossene Tür-Variante und Modell »Rechtsaußen« mit breiterem Lichtausschnitt. Je nach Geschmack kann aus zwei Glasmotiven und aus einer Vielfalt an Farben (Standard Weiß) gewählt werden. Die Türen sind mit einer stabilen Sicherheitsverriegelung ausgestattet und in hochwertiger Oberflächenveredelung er-

hältlich. Besonderer Designvorteil ist die außen flächenbündige Optik. Alle Produkte werden in Meldorf in Handarbeit gefertigt und sind von externen Instituten mit dem RAL-Gütezeichen ausgezeichnet worden. Die HSVSerie ist limitiert. Deshalb erhält jedes Produkt seine individuelle Seriennummer mit Zertifikat.

125-jähriges Firmenjubiläum Im September feierte der Fenster- und Türenhersteller sein 125-jähriges Firmenjubiläum. Aldra zählt zu den führenden

Fensterherstellern in Deutschland. Mit mehr als 200 Mitarbeitern werden jährlich 100 000 Fenster und über 10 000 Haustüren im schleswig-holsteinischen Meldorf produziert. Im Januar 2014 eröffnet Aldra eine neue Produktion in Marl auf dem neuesten Stand der Technik.

Erhältlich bei den Premiumpartnern

Kunden werden künftig noch schneller beliefert

Erhältlich ist die HSV-Haustür beim zertifizierten Aldra-Premiumpartner. Vorgestellt wurden die Türen bei einem Heimspiel in der Imtech-Arena, wo sie viel Aufsehen erregten. »Wir fühlen uns verbunden mit dem HSV. Nicht nur der HSV ist 125 Jahre alt, auch wir,« freut sich Jan-Peter Albers, der das Familienunternehmen in vierter Generation leitet. »Ich hoffe, dass viele Rauten-Fans ihr Haus mit der neuen Tür verschönern werden.«

Von dort werden dann künftig Kunden aus West- und Süddeutschland noch schneller beliefert. Zuverlässigkeit, Qualität und der persönliche Kontakt, sind auch das, was Kunden an Aldra schätzen: »Seit Jahren haben wir den gleichen Ansprechpartner. Die Wege sind kurz und unkompliziert, und die Liefertermintreue ist beeindruckend«, so Handelspartner Thomas Deising von DiTo Bauelemente aus Eschweiler-Dürwiß bei Aachen. 

CARSTEN DAMMANN

In Zusammenarbeit mit dem HSV hat der norddeutsche Fenster- und Türenhersteller Aldra zu seinem 125-jährigen Firmenjubiläum die Haustür für echte HSV-Fans entwickelt.

Das Jubiläumsmodell »HSV Rechtsaußen«.

Sichere Montagelösung für Türbänder

HAPS

Das Türband »HAPS P800« bietet im Verbund mit den optionalen Führungselementen im Flügelbandteil und einer neuen speziellen Verschraubung für faserverstärkte Profile eine optimale Lösung, teilt der Hersteller mit.

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Eine dauerhafte Verbindung, dank der Spezialverschraubung des »HAPS P800«-Türbandes mit dem faserverstärkten Profil »Geneo« von Rehau.

I HAPS I

Faserverstärkte Profile

Das Türband wird mit den von HAPS entwickelten »Coniloc«Schrauben mit selbstschneidender Spitze direkt mit dem Hightech-Profilwerkstoff dauerhaft verbunden. Bei der Montage durchbohren die 95 mm langen Schrauben mehrere Profilkammern, es werden keine zusätzlichen Hinterlegplatten für die Montage mehr benötigt. Das spart Arbeitsschritte, Montagezeiten und Kosten. Das Unternehmen entwickelt in enger Zusammenarbeit mit Türherstellern innovative Lösungen. Eine spezielle Verschraubung für Türbänder zu konzipieren und zu produzieren, sei eine Herausforderung, heißt es.

Faserverstärkte Profile können aufgrund der hohen Eigenstabilität nahezu ohne Stahlarmierung auskommen. Da Stahl als Wärmeleiter fungiert, wird die Raumwärme schneller nach außen abgeführt und Energie geht verloren. Ein weiteres Feature ist die Aufnahmemöglichkeit einer energieeffizienten DreiScheiben-Isolierverglasung. Da sind stabile Türbänder wie das »HAPS P800« bis 160 kg Flügelgewicht eine wichtige Voraussetzung für eine dauerhafte Verbindung. 

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Türenkauf online

I TUERENHELD.DE I Der Onlineshop »Tuerenheld. de« macht es vor: Übersichtliche Menüführung im Onlineshop, verständliche Anleitungen für Aufmass und Einbau, große Sortiments-Auswahl, Rund-umdie-Uhr-Shopping, fachgerechte Beratung bei Nachfragen, beste Bewertungen für die Abwicklung und Sonderlösungen auf Wunsch. »Tuerenheld.de« ist eine Online-Initiative der Fenster & Türen Welt, einem Fachhändler mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Region Bremen/Niedersachsen. Auf dieser Basis hat man sich in jüngster Zeit zum Top-Onlineshop für Innentüren, Wohnungstüren, Haustüren und Zargen entwickelt. Mit dem jüngsten Relaunch des Shops startet der Türenheld in ein neues Level: Noch mehr Übersichtlichkeit, noch einfachere Navigation und ein noch attraktiveres, größeres und vielseitigeres Sortiment. Vom Standardprodukt für ambitionierte, vielseitige Do-it-yourself-Heimwerker über hochwertige, trendorientierte Designtüren bis hin zu Türen mit besonderem technischen Anspruch.

Ausgewählte Komplettangebote Je nach Ambiente-Wunsch und Preisvorstellung lassen sich flexibel die einzelnen Bauteilmodule in Design, Oberfläche und Material variierend – individuell zusammenstellen. Als besonderen Service bei Entscheidungsschwierigkeiten hat das Türen-

held-Team Erfahrungswerte aus den Verkaufsschlagern exklusive Komplettangebote (Türen, Zargen, Beschläge) zusammengestellt. Für den Kunden bedeutet das: Türdesign auswählen, Maße eingeben und mit nur einem Klick auf »Bestellung« ein perfekt aufeinander abgestimm-

Je nach AmbienteWunsch und Preisvorstellung lassen sich flexibel die einzelnen Bauteilmodule in Design, Oberfläche und Material variierend – individuell zusammenstellen.

tes Komplettpaket aus Türblättern, Zargen und Türgriffen in den Einkaufskorb legen. Die enge Kooperation mit den jeweiligen Herstellern ermöglicht es, auf individuelle Ansprüche gezielt einzugehen. Qualifizierte Beratung sei dabei selbstverständlich, so das Unternehmen abschließend. 

TÜRENHELD

Onlineshopping ist bequem, einfach und unkompliziert. Aber funktioniert das auch beim Türenkauf?

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Seit 35 Jahren zählt GfS zu den Marktführern im Bereich Fluchtwegsicherung und Türentechnik. Mit innovativen, qualitativ hochwertigen Produkten eröffnet GfS neue Wege – kompetent, flexibel, zuverlässig. GfS EH-Türwächter GfS e-Bar® NEU GfS Türterminal

GfS – Gesellschaft für Sicherheitstechnik mbH ∙ Tempowerkring 15 ∙ 21079 Hamburg ∙ Fon 040-79 01 95-0 ∙ Fax 040-79 01 95 11 ∙ info@gfs-online.com ∙ www.gfs-online.com


FSB

Elektronisches Zutrittsmanagement

Wer mit wenig Aufwand in den Genuss der Vorteile eines elektronischen Zutrittsorganisationssystems kommen möchte und sich von den Nachteilen des »mechanischen« Schlüssels verabschieden will, trifft laut Hersteller mit »isis« eine zukunftssichere Wahl.

FSB führt unter dem Markennamen »isis« eine zukunftsorientierte Systemlösung für elektronisches Zutrittsmanagement ein, die laut Hersteller durch ihre einfache Handhabung und flexible Ausbaufähigkeit besticht.

I FSB I Der Hersteller von Tür- und Fensterbeschlägen vereint in »isis« die formalästhetische Qualität seines umfangreichen Sortiments von klassischen Türdrücker-Garnituren mit den vielfältigen Vorteilen einer elektronischen Organisation von Zutrittsberechtigungen. Zur Markteinführung stellt FSB die Ausprägungen »isis M100« und »isis M300« vor. Im Mittelpunkt der isis-Systemfamilie

steht das Konzept der uneingeschränkten Skalierbarkeit für unterschiedliche Anforderungen: Die jederzeit mögliche Erweiterbarkeit und Kombinierbarkeit der isis-Varianten und -Komponenten sorgt für unerreichte Flexibilität und ist Kern der zukunftssicheren Auslegung des Systems, was eine deutliche Kostenersparnis mit sich bringt. Bauherren und Betreibern, die mit einer Lösung für ein kleines Objekt starten, stehen alle Tü-

ren zum Ausbau auf ein System für komplexeste Gebäude- und Administrationsanforderungen offen. Design, Flexibilität und Sicherheit gehen bei isis Hand in Hand mit höchstem Benutzerkomfort. Aufgrund der sicherheitstechnischen Anforderungen bei Schlüsselverlust oder Berechtigungsveränderungen sind elektronisch organisierte Zutrittskontrollsysteme insbesondere im Objektbau zu einer festen Größe avanciert. FSB geht mit den isis-Systemen hier einen komfortablen Weg: Bei Identifizierung kuppelt ein elektronisch gesteuerter Aktor die Klinke ein und die Tür kann – wie gewohnt – mittels Betätigung der Türklinke geöffnet werden. »isis M100« und »isis M300« gemein ist die Unterbringung des Prozesses der elektronischen Identifizierung zusammen mit einem mechatronischen Modul auf engstem Raum innerhalb der Drückerrosette bzw. unterhalb des Deckschildes und die Ansteuerung ohne separate Programmiergeräte. Die batteriebetriebenen Garnituren machen eine Verlegung zusätzlicher Kabel überflüssig und sorgen für maximale Flexibilität bei der Installation. Unterschiedliche Türstärken stellen keine Herausforderung dar, da keine Zylinder ausgetauscht werden müssen. Das alles mache »isis« zur am Markt einzigartigen elektronischen Beschlaglösung in klassischer Rosetten- bzw. Schildoptik für Vollblatt-, Glas- und Rahmentüren, die zudem auf ein Sortiment von über 20 formschönen FSB-Türdrücker-Modellen in den Materialausführungen Aluminium, Edelstahl, Messing und Bronze zurückgreifen könne.

Geringer Komplexitätsgrad

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Imbusch Systemmöbel GmbH Europaring 1 • 49624 Löningen Tel.: 0 54 32 / 59 77 5 - 20 Fax: 0 54 32 / 59 77 5 - 24 info@doralux.de • www.doralux.de

Der geringe Komplexitätsgrad empfiehlt »isis M100« für Objekte mit wenigen Türen bzw. niedrigen Budgets. Im Mittelpunkt stehen vier Schlüsselkarten mit »MIFARE DESFire EV1«-Technologie, die eine Vergabe bzw. Löschung der Zugangsberechtigungen direkt an der Tür erlauben: Eine MasterKarte, eine Key-Karte (der ei-

gentliche »Schlüssel« – auch in Form eines Schlüsselbundanhängers erhältlich) samt Clone-Karte sowie die Office-Karte. Das »Anlernen« oder Löschen einer Key-Karte ist denkbar einfach. Die Master-Karte wird dem Beschlag angenähert, um den Programmierprozess zu initiieren. Danach wird die Key- oder Clone-Karte herangeführt. Die Zutrittsberechtigung ist erteilt und die Key-Karte einsatzbereit. Soll der Key-Karte ergänzend die Aktivierungsmöglichkeit einer Dauerfreigabe (sog. Office-Funktion) zugeteilt werden, wird nach der Master-Karte zunächst die Office-Karte angenähert. Key- und Clone-Karte sind ab Werk miteinander »gepaart«, so dass ein selektives Anlernen oder Löschen der KeyKarte auch ohne deren Vorliegen nur mittels der Clone-Karte möglich ist.

Fortschritt des Programmierprozesses Der Fortschritt des Programmierprozesses wird durch eine Rot-/Grün-LED in der Rosette und akustische Signale dargestellt. Die Lieferung erfolgt vorkonfiguriert ab Werk. Dabei wird dem System eine anlagenspezifische Kennung zugeteilt, dank derer eine unkomplizierte Bestellung von Ersatzund Ergänzungskomponenten möglich ist. »isis M300« ergänzt die Systemmerkmale von »isis M100« um Funktionalitäten, die es für kleine bis mittelgroße Objekte prädestinieren. »isis M300« kann als Ausbaustufe von »isis M100« oder als Erstinstallation konfiguriert werden. Anstelle der kartenbasierten Programmierung tritt bei »isis M300« eine LAN-basierte Steuerung mittels isis Access Management-Software und einem Funknetz aus isis Access Points. Auf diese Weise können komplexe Gebäudestrukturen übersichtlich abgebildet und von einem zentralen Arbeitsplatz aus verwaltet werden. Die sog. »Turnschuh-Administration«, bei der jeder Beschlag an Ort und Stelle programmiert wird, gehört der Vergangenheit an. 

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Patentierte Scheibentechnologie für Einzelsperrschließungen I ASSA ABLOY I

Der Schlüssel des hochwertigen Schließsystems mit patentierter Scheibentechnologie.

ASSA ABLOY GROUP

Es basiert auf einer patentierten Scheibentechnologie und gilt unter Sicherheitsexperten weltweit als besonders sicheres Schließsystem, auch für Hochsicherheitsanwendungen.

Das Ikon-Schließsystem »Abloy Protec²« verfügt über einen einzigartigen Zylindermechanismus, der anstelle herkömmlicher Federn und Stifte auf Scheiben aufgebaut ist. Wegen dieser patentierten Scheibentechnologie ist das System sehr sicher gegenüber Aufsperrtechniken mit einschlägigen Werkzeugen und Schlüsselschlagtechniken. Die patentierte Schlüsselführung sowie ein bewegliches Element im Schlüssel verringern zudem das Risiko unrechtmäßiger Vervielfältigungen von Schlüsseln. Standardmäßig werden die Zylinder in Einzelsperrschließungen mit erhöhtem Anbohrschutz geliefert. Dabei ist die Außenseite des Zylinders aus Stahl und mit zusätzlichen Hartmetallstiften ausgestattet.

Langlebigkeit Die extreme Langlebigkeit mache sich laut Hersteller auch bei der Neuentwicklung des Systems für Einzelsperrschließungen – also der individuellen Schließung des Zylinders, die nicht in eine Schließanlage einbezogen ist – bezahlt. Trotz starker Beanspruchung funktioniere das Schließen dank AWS Funktion (Anti Wear System) auch nach Jahren noch reibungslos. Selbstverständlich seien auch bei »Abloy Protec²« neue Einzelsperrschließungen durch eine Sicherungskarte geschützt. Praktisch und optisch ansprechend ist auch das Design des Schlüssels. Für eine strukturierte Zuordnung sind die Schlüssel mit 15 verschiedenen Farbpins erhältlich oder optional auch mit einer Kunststoffreide verfügbar.

HAGEN IMMEL, POTSDAM

Das System »Abloy Protec²« ist jetzt auch für Einzelsperrschließungen verfügbar.

Das Schließsystem gilt weltweit als besonders sicher, auch für Hochsicherheitsanwendungen.

Standardmäßig werden »Abloy Protec²«-Doppelzylinder mit Prioritätsfunktion geliefert. Das bedeutet: Steckt der Schlüssel in der Innenseite des Zylinders, kann von außen trotzdem aufgeschlossen werden. 

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Neues Stahlhaken-Getriebe Seit Juli ist das neue HebeSchiebe-Getriebe mit verdeckt liegendem Verschluss für bis zu 400 kg schwere Flügelelemente lieferbar.

I MACO I

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MACO

Die Schließteile werden rahmenseitig flächenbündig eingebracht. Die aus Stahl gefertigten Verschlusshaken ziehen sich bei geöffnetem Element über die Griffstellung vollständig in den Hebe-Schiebe-Flügel ein. Die an eine Mehrpunktverriegelung für Haustüren erinnernde Verschlusstechnik gibt den Durchgang bei geöffnetem Flügel ohne jegliche Behinderung frei. Kein Verschlussteil steht vor, nichts bricht den Blick. Beim Schließen der Tür laufen die Verschlusshaken aufgrund ihrer besonderen Form berührungslos in die Schließteile ein. Einsetzbar ist das neue HS-Ge-

triebe in Holz- und Holz-Aluminium-Systemen. Vier Getriebegrößen decken eine Flügelhöhe von 1855 bis maximal 3 860 mm ab. Die Getriebegrößen 5, 6 und 7 sind bereits ab Werk mit drei Verschlusshaken ausgestattet. Sie gewährleisten den bei Maco intern auf RC 2 getesteten Einbruchschutz. Bis zur Höhe von 2 200 mm wird Getriebegröße 4 mit zwei vormontierten Verschlusshaken eingesetzt. Für einen dritten Verschlusshaken ist am Stulp eine Einlassung vorgestanzt. So können Verarbeiter diesen dritten Haken bedarfsgerecht selbst dazu montieren.

Positionsgenau und zeitsparend Ebenfalls neu ist die Kunststoffanschlagleiste: Entsprechend der vier Getriebegrößen sind die Ausfräsungen für die Schließteile ab Werk eingelassen – positionsgenau abgestimmt auf die Verschlusshaken. Der Türenbauer montiert

die Leiste als Gesamtheit und bringt anschließend die Schließteile in die vorgefertigten Ausfräsungen ein. Das vermeide Fehler bei der Montage und bringe einen erheblichen Zeitsparbonus, so der Anbieter. Denn die Schließteile müssen weder einzeln eingefräst werden, noch fertigt der Verarbeiter vorab selbst eine Holzanschlagleiste. Der Anpressdruck der Schließteile wird mithilfe eines Schraubendrehers reguliert. Dadurch ist immer der bestmögliche Dichtschluss zwischen Flügel und Rahmen gewährleistet – flexibel von Hand justierbar. Auf optimierte Dichtewerte an Hebe-Schiebe-Türen zielt mit der Kunststoff-MehrkammerDichtungsschiene eine weitere Neuerung des Beschlagspezialisten Maco ab. Anwendbar ist die neue Dichtungsschiene auf Holz- und Holz-AluminiumSystemen mit 28 mm Abstand.

Neue Kunststoff- MehrkammerDichtungsschiene für Holzund Holz-Aluminium-Systeme: Die zwei gegenüberliegenden Schienenkörper nehmen jeweils eine außen liegende Streif- und eine innen liegende Schlauchdichtung auf. Das macht jede Hebe-Schiebe-Tür optimal dicht.

Sie wird die bisherige Aluminium-Schiene ersetzen. Und auch für den bodenseitigen Abschluss hat der Zulieferer eine Programmerweiterung seines Hebe-Schiebe-Systems RailSystems parat. Zusätzlich zu den bestehenden Breiten von 140 und 180 mm greifen Maco Partner jetzt mit der 240- mmBodenschwelle auf eine dritte Standardbreite zurück. Dieser einteilige Schwellenkörper ist auf viele Profilbreiten anwendbar und vermeidet einen Stückelungsaufwand. Auch er lässt sich über Verbreiterungsprofile mit den bestehenden Schwellen 140 und 180 mm ergänzen, sodass kundenindividuell vier, fünf oder sogar sechs Flügelebenen problemlos umsetzbar sind. Das neue Stahlhaken-Getriebe ist mit allen bestehenden Maco Hebe-Schiebe-Komponenten aus dem Programm Rail-Systems einsetzbar. Dazu gehören Laufwagen, Dichtungsschiene, GFK-Bodenschwelle, Getriebedämpfer, Rahmenabdeckung und Unterbaudämmprofil. 

Das neue Maco StahlhakenGetriebe für bis zu 400 kg schwere Hebe-Schiebe-Türen.

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Belastbar und maßgenau

Die Zarge »TOP PR«, eine von vielen Varianten. Hier in Kombination mit dem Modell »Trend 4«.

Die Weiterentwicklung der Standard-Zarge von ringo bietet viele Vorteile für den Profi.

I SCHWERING TÜRENWERK I Die Einführungsphase bei allen Partnern in Fachhandel und Handwerk konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Vom zentralen Lager im Münsterland abgerufen werden jetzt ausschließlich Zargen »TOP« der neuen Generation. Der Markenhersteller ringo ist mit der Einführung der neuen Zarge mehr als zufrieden. Bereits Anfang des Jahres hatte das Unternehmen damit begonnen seine Produktion komplett auf die neue Fertigungslinie umzustellen.

währtes besser zu machen und so stets neuen Mehrwert zu schaffen, biete die neue Zarge viele Differenzierungsmerkmale zu marktähnlichen Produkten und damit echte Wettbewerbsvorteile: Durch ihre hochwertige Bandaufnahme sind bis zu 60 kg Tragkraft bei der »TOP«Zarge kein Problem. Das dauerhaft stabile Schließblech mit drei

Sicherungslaschen und 6-fachVerschraubung sorgt für höchste Ausrisswerte. Die Dichtungslippe ist so konstruiert, dass sie die Schnittkanten abdeckt. Auch in allen weiteren Produktdetails bleibt ringo seinem Markenversprechen »Die Marke für den Profi« treu. In stabiler und speziell angepasster Verpackung erreicht die Zarge sicher und geschützt jeden Montageort. Da Futter und Bekleidung als Einheit (im »U«) geschnitten sind, ist bei einer »TOP«-Zarge absolute Maßgenauigkeit garantiert. Nur einer von vielen Montagevorteilen, mit dem Profi-Verarbeiter kalkulieren können. In seinem Komplettpaket »Zarge« hat das Unternehmen auch an höhere Beanspruchungsklassen gedacht. So gelingt das Umrüsten einer Standard-Zarge »TOP« vom Lager für die Aufnahme einer schweren Tür (SSK 3, Prüfklima c) schnell und unkompliziert mit dem ringo-WE-Set. Dieses Set enthält passende Umrüstbeschläge und eine AkustikDichtung. Die geprüften Türen führt ringo in vielen Maßen und Oberflächen am Lager, sodass auf diese Art und Weise ein geprüftes WohnungseingangElement entsteht mit sehr kurzen Lieferzeiten. 

WIR MACHEN TÜREN zuverlässig kompetent nachhaltig

Die nun im Handel präsente Standard-Zarge »TOP« stellt eine in enger Rückkopplung mit ringo-Partnern und Profi-Verarbeitern konzipierte Weiterentwicklung der bisherigen Zarge dar. Aus der Verpflichtung heraus, als Markenanbieter Be-

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SCHWERING TÜRENWERK

Weiterentwicklung

Von Profis für Profis entwickelt – die Zarge »TOP« mit Eigenschaften für Zeitgewinn bei der Montage.

Seit 40 Jahren bewährt und immer neu interpretiert


Design, Komfort und Sicherheit

Innovatives Design bei Aluminium-Holz-Haustüren präsentiert das Modell »Baku« aus der Reihe »AHT 3-115«: außen Aluminium in Struktur-Beton-Optik, innen Eiche / Wildeiche – eine perfekte Kombination für moderne Architektur.

Abgestimmt auf sein Fenster-Programm präsentiert KneerSüdfenster eine neue Vielfalt an hochwertigen Haustüren in den verschiedensten Materialien – von Aluminium und Holz über Aluminium-Holz bis Kunststoff und Aluminium-Kunststoff.

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So trifft innovatives Design auf neuen Komfort und einen hohen Sicherheitsstandard. Die Türen bieten zudem eine sehr gute Wärmedämmung, Robustheit und Stabilität. Besonders exklusiv sind die neuen Optiken bei Holz- und Aluminium-HolzHaustüren. Holz präsentiert sich naturnah und unverfälscht in attraktiven Oberflächen. Auch die wetterfeste und pflegeleichte Aluminium-Außenschale zeigt mit neuen Gestaltungsmöglichkeiten erstaunliche Facetten. Trendsetter sind Haustüren mit komplett geschlossenem Türblatt, die in ursprünglichem Holz oder in der Kombination Aluminium-Holz ein besonders markantes Design bieten. Massives Holz entfaltet mit abwechslungsreichen Maserungen eine große Wirkung in seiner robusten Ursprünglichkeit.

Es vermittelt wie kein anderer Werkstoff Naturbezug und Echtheit, sei es in der Ausführung als Eichen-Relief, Lärche in sägerauer Optik oder Ahorn in wellenförmiger Struktur. Auch Holztüren in Eiche bzw. Wildeiche oder Fichte zählen zu den neuen Favoriten. Daneben gibt es ansprechende Rahmentüren mit akzentuierenden Glaseinsätzen mit geraden oder wellenförmigen Linien als neuer Formensprache.

print und dem Keyless-System »Smart-Touch«. Auch die Anbindung an eine Alarmanlage ist möglich: Völlig neu ist die Ausstattung der Haustür mit einem automatischen Türantrieb. Dieser wird verdeckt im Türblatt eingebaut und lässt sich einfach durch einen Handsender ansteuern. Der Türantrieb öffnet und schließt die Haustür automatisch und geräuscharm. Vor allem sorgt er für einen berührungslosen und barrierefreien Zugang ins Haus und damit für mehr Komfort. Kneer-Südfenster stattet die Haustüren ganz nach Wunsch individuell mit barrierefreien Zugangs- und Öffnungssystemen aus. Zu den neuen Holz- und Aluminium-Holz-Haustüren hat der Hersteller ein Aktionsprogramm aufgelegt. Abgerundet wird das Haustüren-Sortiment durch ein vielfältiges Angebot im Bereich Kunststoff-, Aluminium-Kunststoff- und AluminiumHaustüren. Infos unter www. kneer-suedfenster.de. 

Innovative Farbgestaltung Optimal auf moderne Architektur abgestimmt ist bei Kneer-Südfenster die innovative Farbgestaltung der Aluminium-Außenschale, beispielsweise in Struktur-Beton-Optik. Auch fünf neue Holz-Struktur-Farben sind für die Aluminium-Oberfläche wählbar: Douglasie, Lärche hell und dunkel, Kirschbaum und

KNEER SÜDFENSTER

I KNEER-SÜDFENSTER I

Mooreiche. Mit diesen natürlich matten Holz-Farbtönen lässt sich das Haustüren-Design auf die Fassade und auf die Innenarchitektur perfekt abstimmen. Die neuen Haustüren bieten neben einem hochwertigen Design einen hervorragenden Wärmeschutz (Ud-Wert bis 0,80 W/ m²K) und hohe Standards für mehr Komfort und Sicherheit. Eine formschöne Bandseite mit dreidimensional verstellbaren Bändern sorgt bei den Holzund Aluminium-Holz-Haustüren in Verbindung mit verdeckt liegenden Schließblechen für eine elegante Ansicht. Die Türen verfügen bereits im Standard mit einem Automatik-Schloss über ein großes Plus an Sicherheit – mit Mehrfachverriegelung, Fallenfeststeller für Tagesentriegelung, mit einem mechanischen Öffner und einer durchgehenden Schließleiste. Zusätzlich lassen sie sich mit E-Türöffner, Funkschlüssel oder einem Fingerprint-System ausstatten – bis hin zu einem AutomatikSchloss mit Mehrfachverriegelung und Motor-Entriegelung, mit automatischem Türöffner, Funkfernbedienung, Finger-

Die neue AluminiumHolz-Haustür AHT 3-95 »Monte Carlo«: außen in neuer Trendfarbe und mit dezenten Linien gestaltet, innen unverfälscht in Holzart Fichte.

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Werkstoffbezogene Systemlösungen

N EU !

Fuhr bringt eine neue Broschüren-Reihe heraus, in der erstmals werkstoffbezogene Systemlösungen vorgestellt werden. Der Prospekt für Aluminium-Türen macht den Anfang.

In der 24-seitigen Broschüre stellt das Unternehmen sein umfangreiches Komplettprogramm für Aluminiumtüren ausführlich vor. Sie bildet den Auftakt für die Einführung neuer Verkaufsunterlagen, die den Marktpartnern zur Verfügung gestellt werden. Die Broschüre steht ab sofort zum Download unter www.fuhr.de bereit. Interessenten finden darin neben den zielgruppenspezifischen Programmvorteilen vor allem detaillierte und umfassende Produkt- und Systeminformationen, die mit zahlreichen Abbildungen und technischen Illustrationen systematisch aufbereitet sind. Mit dem Programm für Aluminiumtüren unterstreiche Fuhr seinen Anspruch als Spezialist für hochwertige Schließsysteme, heißt es. Gerade der Werkstoff Aluminium gilt als Wegbereiter im Bereich Türkonstruktionen. Deshalb sind die Erwartungen an Neuerungen bei Mehrfachverriegelungen besonders hoch. Neben den komfort- und sicherheitstechnischen Ansprüchen erfüllt die neue Produktpalette von

FUHR

I FUHR I

»Mit dem AluminiumProspekt dokumentieren wir unsere Systemkompetenz, mit der wir neue Angebote schaffen, die unseren Marktpartnern echte Vorteile bringen.« Andrea Banning Fuhr auch die fertigungstechnischen Belange der Verarbeiter. »Mit dem Aluminium-Prospekt dokumentieren wir unsere Systemkompetenz, mit der wir neue Angebote schaffen, die unseren Marktpartnern echte Vorteile bringen. Wir zeigen damit auch, wie sich die Traditionsmarke Fuhr kontinuierlich weiterentwickelt und sich als verlässliche Größe im Markt etabliert hat«, so Marketingleiterin Andrea Banning. 

HAHN KT-RN

Das neue Rollenband … … für energetisch optimierte Kunststofftüren. ■ ■ ■

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In der 24-seitigen Broschüre stellt das Unternehmen sein umfangreiches Komplettprogramm für Aluminiumtüren ausführlich vor.

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Dr. Hahn GmbH & Co.KG Trompeterallee 162 – 170 · D-41189 Mönchengladbach Telefon + 49 (0) 2166 / 954-3 · Fax + 49 (0) 2166 / 954-444 E-Mail: vertrieb@dr-hahn.de · Internet: www.dr-hahn.de


Mehr Komfort an Außentüren: »Barrierefrei« steht für niveaugleich und schwellenlos

I ALUMAT-FREY I Diese darin enthaltene Stellungnahme bringt mehr Klarheit in die mangelnde Definition und Unterscheidung der Begriffe »Barrierefreiheit« und »Schwellenlosigkeit« bei Übergängen an Außentüren. Die Gestaltungsanforderung an Türen nach der DIN 18040 »Untere Türanschläge und -schwellen sind nicht zulässig. Sind sie technisch unabdingbar, dürfen sie nicht höher als 2 cm sein.« ist laut zuständigem Arbeitsausschuss folgendermaßen zu verstehen: »Nur eine niveaugleiche, schwellenlose Ausbildung bei Außentüren, das heißt mit einer Schwellenhöhe von 0 cm, ist barrierefrei.« Die im zweiten Satz formulierte Höhe von 2 cm stelle lediglich einen Ausnahmefall im begründeten Einzelfall dar. »Ob und wann diese Ausnahmere-

gelung zum Tragen kommt, ist nur in Verbindung mit einer Begutachtung von einem Sachverständigen vor Ort, der dann die objektbezogenen und konstruktiven Einflussfaktoren berücksichtigt, zu treffen.«

»Klare Aussage« »Endlich hat sich eine klare Aussage im Dschungel der Vorschriften durchgesetzt. Zahlreiche schwer verständliche oder sich widersprechende Aussagen in beteiligten Normen und Richtlinien hemmen häufig mögliche Innovation und ein an menschlichen Bedürfnissen orientiertes Bauen,« betont Harry Frey, Gründer der Alumat-Frey GmbH. Als Designer und Erfinder der ersten schwellenfreien Außentürabdichtung, der sogenannten Magnet-Doppeldichtung, konnte er bereits in den 1990er Jahren gefährliche Tür-

schwellen verhindern. Seine Innovation erzielte bereits zur Geburtsstunde auch ohne Türschwelle abdichtungstechnologische Bestwerte. Bereits seit über 15 Jahren im Einsatz, zeigt die Langzeiterprobung: Mit einer geprüften Schlagregendichtheit der Klasse 9 A und der besten Luftdurchlässigkeitsklasse 4 dichtet die niveaugleiche Erfindung überall zuverlässig ab.

Nur eine niveaugleiche, schwellenlose Ausbildung bei Außentüren, das heißt mit einer Schwellenhöhe von 0 cm, ist barrierefrei.

»Schwer verständliche oder sich widersprechende Aussagen in Normen und Richtlinien hemmen häufig Innovation und ein an menschlichen Bedürfnissen orientiertes Bauen.« Harry Frey (Gründer der Alumat-Frey GmbH)

Trotz dieser vorhandenen Technologie und den aktuellen demographischen Entwicklungen sind bis heute Türschwellen bei Außentüren von rund 2 cm Höhe Standard, sogar beim barrierefreien Bauen. 

ALUMAT/MULTIVISUALART

Das Ratgebermagazin »FreiRäume« hat am 16. September auf seinen Internetseiten in einer aktuellen Nachricht ein Zitat des Arbeitsausschusses Barrierefreies Bauen im DIN, Deutschen Institut für Normung e.V. aus Berlin veröffentlicht.

Mit einer geprüften Schlagregendichtheit der Klasse 9 A und der besten Luftdurchlässigkeitsklasse 4 dichtet die niveaugleiche Erfindung überall zuverlässig ab.

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Neues Rollenband für Kunststofftüren

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Energetisch optimierte Systemprofile mit mehreren Dichtebenen leisten einen Beitrag dazu, dass Kälte draußen und Heizenergie in der Wohnung bleibt. Dieser Entwicklung folgt das neue »Hahn KT-RN«.

I DR. HAHN I

Band-Variante mit einer speziell dafür entwickelten Flügelband-Kontur.

Bequem verstellbar in sechs Richtungen Besonders komfortabel für den Türenbauer ist, dass die stufenlose Horizontalverstellung mit ± 3 mm an der eingebauten Tür erfolgen kann. Dabei bleibt die Kontur der Rolle ohne jeglichen Versatz gewahrt. Die Vertikalverstellung erfolgt ebenfalls stufenlos am eingebauten Element mit ± 3 mm und bildet keine sichtbaren Spalte. Die Erhöhung und Verminderung des Dichtungsandrucks ist mit + 0,4 mm und mit – 0,4 mm vorgesehen. Zur einfachen und korrekten Verarbeitung hat Dr. Hahn eine spezielle Bohrlehre im Sortiment. Hiermit können Rahmen und Flügel in einem Arbeitsgang vorbereitet werden. Nach dem Bohren der erforderlichen Durchgänge wer-

den die Bandteile aufgesteckt und verschraubt. Farblich angepasste Blenden und Kunststoffteile verdecken die Befestigungsöffnungen und sorgen so für ein harmonisches Erscheinungsbild.

Bunte Einheit von Band und Profil So vielfältig wie die Farbpalette der angebotenen Kunststoffprofile ist auch das Farbangebot vom Hersteller. Das »KT-RN« ist in sämtlichen RAL-Farben pulverbeschichtet und verschiedenen Nasslack-Ausführungen verfügbar. Zum Einsatz kommt das neue Designband für Hausund Eingangstüren vornehmlich im Eigenheim. Durch seine nachgewiesene Leistungsfähigkeit ist es aber auch für den Einsatz im Objektbau geeignet. Hinsichtlich seiner Zulassung an einbruchhemmenden Türen ist die Prüfung am SKG Institut in den Niederlanden derzeit in Vorbereitung. 

DR. HAHN

Es lässt die Dichtung immer unverletzt und wahrt trotzdem die begehrte Optik eines schmalen Rollenbandes. Mit nur 22 mm Banddurchmesser gehört es zu den schlanksten Ausführungen des Marktes. Dabei trägt es je nach Profilsituation bis zu 140 kg. In den CE-Tests erreichte das Türband die Klasse 14 und ist demnach für Türen mit sehr hoher Belastung ausgelegt. Das aus stranggepresstem Aluminium gefertigte Türband kommt beim Verarbeiter weitestgehend vormontiert an. Es ist ohne Veränderungen DIN links und DIN rechts verwendbar. Mit nur einer Variante bedient das »KT-RN« alle im Markt gebräuchlichen Profilausführungen mit einem Aufdeck von 16,5 bis 26,0 mm. Auch Profilkombinationen mit einem winkligen Aufdeck zwischen 4° und 6° können im gleichen Aufdeckbereich verarbeitet werden. Hierfür gibt es eine zweite

Das neue Rollenband »KT-RN«, geschlossen …

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… und geöffnet.

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Hohe Wärmedämmung, stufenlose Optik Passend zum Design der »FIN-Project«-Aluminiumfenster präsentiert Finstral hochwärmedämmende AluminiumHaustüren mit beidseitig flügelüberdeckender Füllungsplatte, die eine flächige Optik mit klaren Linien bewirkt.

I FINSTRAL I Das Haustürensystem »FINProject« verbindet bewährte Finstral-Technik mit den Materialvorteilen von Aluminium an der Innen- und Außenseite und den wärmedämmenden Vorzügen von Kunststoff als Kernmaterial. Die »FINProject«-Haustüren können in die Zargenverglasung eingebaut werden. So ist ein rahmenloser Übergang von einer Oberlicht- oder Seitenteilverglasung zum Mauerwerk möglich. Die Türen sind wahlweise mit oder ohne Glasausschnitt in der Füllungsplatte erhältlich. Innovative Systemdetails sorgen für beste Leistungswerte in Wärmedämmung, Funktion und Bedienkomfort.

Modellreihe »Style« Die Haustüren der Modellreihe »Style« überzeugen laut Hersteller durch das klare Design.

Ihr prägendes Merkmal ist die flügelüberdeckende Füllungsplatte auf der Außen- und Innenseite. Das Türblatt besteht aus zwei hochwertigen, 4 mm starken Aluminiumplatten, welche außen und innen mit dem Flügel verklebt sind. Dies gewährt die hohe Winkelstabilität, Verwindungsfestigkeit und Langzeitfunktionssicherheit der Haustür. Dazu trägt auch das Verbundsicherheitsglas bei, das ebenfalls umlaufend mit dem Haustürflügel verklebt wird. Die 74-mmFüllungsplatten bieten zudem sehr gute Wärmedämmeigenschaften mit einem Up-Wert von 0,6 W/m²K. Die Modellreihe »Style« ist vielfältig: Glatte Füllungen oder Füllungen mit flächenbündigen Aluminium-Einsätzen in Edelstahloptik, mit Gravurfräsungen oder Glasausschnitten erzielen interessante optische Effekte. Dabei lässt die unterschiedliche Farbgebung von Innenund Außenseite attraktive Gestaltungsmöglichkeiten zu. Ein guter Einbruch-Basisschutz ist durch den standardmäßig integrierten Schwenkriegelbeschlag mit aufliegenden Haustürbändern gegeben. Optional ist die Haustür auch mit verdeckt liegenden Bändern ausführbar. Auf Wunsch sind zusätzliche Beschlagssicherheitsausstattungen einsetzbar, wie etwa der motorbetriebene Automatikbeschlag mit Fernbedienung, die Fingerprintöffnung, ein Sicherheitszylinder und Bandsicherungen.

FINSTRAL

Modellreihe »Elite«

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Moderne Formen und lineare Optik machen aus den Haustüren der Modellreihe »Elite« ein attraktives Eingangselement.

Moderne Formen und lineare Optik machen aus den Haustüren der Modellreihe »Elite« ein attraktives Eingangselement. Das Design wird maßgeblich von dem flügelüberdeckenden

Die Haustüren der Modellreihe »Style« überzeugen durch das klare Design.

Türblatt charakterisiert: Auf der Außenseite kommt dabei eine 6 mm starke Kunstharzplatte zum Einsatz, während die Innenseite mit einer 4 mm starken Aluminiumplatte verkleidet wird. Dadurch werden die Winkelstabilität, Verwindungssteifigkeit und Langzeitfunktionssicherheit der Haustür garantiert, sowie mit einem Up-Wert von

0,6 W/m²K sehr gute Wärmedämmeigenschaften erreicht. Die unterschiedlichen, mit glatter Kunstharzplatte ausgestatteten Modelle sind in zahlreichen Farben und Oberflächen sowie mit Glasausschnitten verfügbar. Die unterschiedliche Farbgebung von Innen- und Außenseite gibt der Haustür eine persönliche, ansprechende Note. 

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| FENSTER |

SELVE

Funk-Haussteuerung für PC, Tablet und Smartphone Einfach, zukunftssicher und mit grenzenlosen Möglichkeiten: Bei diesem Referenzobjekt in Soest ist der »iveo Home-Server« von SELVE bereits im Einsatz.

Im September kam der »iveo Home Server« von SELVE auf den Markt und mit ihm neue, grenzenlose Möglichkeiten.

I SELVE I Ob mit dem Smartphone oder Tablet-PC – von allen Orten aus lässt sich mit dieser komfortablen Funk-Haussteuerung die Rollladen- und SonnenschutzAnlage fahren. Und bei Bedarf auch das Licht steuern. »Unser Home-Server verfügt über Szenario-Einstellungen und ist mit einer Zeitschaltuhr versehen, sodass Endverbraucher zudem alle ihre individuellen Steuerungswünsche realisieren können«, so Produktmanager Stefan Backenecker.

Zentrale Haussteuerung

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Steuern via Internet ist nicht nur technisch up to date, sondern lässt sich mit diesem SELVE-Produkt einfach realisieren. Als zentrale Haussteuerung fährt der Home-Server-Rollläden, Markisen, Jalousien oder Licht zeiten- oder tageslaufabhängig – und übernimmt zudem auch bestimmte Wohnszenarien. Allerdings: »Unsere Internetsteuerung ist zwar leicht zu programmieren, aber gerade bei Endverbrauchern sehen wir wegen der Anwendungsvielfalt einen erhöhten Beratungs- und Erklärungsbedarf«, so Backenecker. Deren fundierte Beratung leisten Fachhandel und -handwerk: Dafür werden die SELVEFachpartner zuvor mit speziellen Home-Server-Schulungen vom Lüdenscheider Unternehmen unterstützt. »Wir haben

eine klare Strategie: Nur diejenigen SELVE-Fachkunden können das Produkt anbieten, die zuvor auch geschult wurden«, erläutert der Produktmanager. In verschiedenen Testhaushalten hat der kleine Kasten mit großer Wirkung seine Verlässlichkeit und Funktionsvielfalt bereits unter Beweis gestellt: Basierend auf dem SELVEFunkprogramm »iveo« sowie der Vorgängerreihe »intronic« lässt sich die Hardwarekomponente einfach nachrüsten und sorgt für besonders komfortable Anwendungen. Die Steuerung über das Internet ist optional möglich, denn im Haus selbst ist dafür keine Onlineverbindung notwendig. Vom Büro oder auf Reisen kann auf den »iveo Home Server« via Internet zugegriffen werden, um die Behänge bei Bedarf zu fahren.

Grenzenlose Möglichkeiten Die grenzenlosen Möglichkeiten lassen sich ohne viel Aufwand realisieren: Der HomeServer wird einfach per LAN am WLAN-Router angeschlossen. Nun kann über den Browser des Tablets oder Smartphones die Steuerung aufgerufen werden. »Das Einlernen des »iveo Home Servers« erfolgt einfach über einen schon im Empfänger eingelernten »iveo« – bzw. »intronic« – Handsender«, so Backenecker: »Unserer Philosophie der leichten Bedienbarkeit folgend, ist die Einstellung komplett benutzergeführt.« Nach erfolgreichem Einlernen und Konfigurieren des Home-Servers können die SELVE-Empfänger dann über den Browser gesteuert werden. Das funktioniert beispielsweise am Tablet völlig übersichtlich, durch die visuelle Darstellung des Objekts und die einzelne Benennung der Empfänger.

Individuelle Szenarien Von unterwegs sowie in den eigenen vier Wänden ermöglicht die neue Steuerung vielfältigste Anwendungen. Zum Steuern des Hauses oder der Wohnung stehen bis zu 64 Kanäle zur Verfügung, somit können auch 64 Empfänger – wie diverse Rollläden, Markisen sowie Jalousien oder auch das Licht – einzeln angesteuert werden. Für die manuelle und automatische Steuerung lassen sich individuelle Szenarien bilden. »Dafür können Empfänger ausgewählt und ihnen kann jeweils eine der vier Positionen – obere, untere Endlage, Zwischen- oder Lüftungsposition – zugeordnet werden«, erklärt der Produktmanager: »Diese Empfänger fahren dann bei Aufruf eines bestimmten Szenarios in eine dieser Positionen.« Die Szenarien reichen zum Beispiel von »Gehen«, wenn die Bewohner das Haus verlassen und alle Behänge auf Zwischenposition gefahren werden, bis hin zu »Schlafen«, bei dem sich alle Rollläden sofort schließen. Zudem ist im »iveo Home Server« eine Zeitschaltuhr integriert. Durch die Zeitsteuerung lassen sich die unterschiedlichen Szenarien bestimmten Schaltzeiten zuordnen. »Auch hier kann aus verschiedenen Programmen ausgewählt werden«, sagt Backenecker. Dazu gehören »Astro morgens« (Behänge fahren mit dem Sonnenaufgang auf, jedoch nicht vor der eingestellten Sperrzeit) und »Astro abends« (Rollläden schließen bei Sonnenuntergang, aber nicht vor eingestellten Sperrzeiten). Darüber hinaus sind individuelle Schaltzeiten (frei programmiert) und auch ein

Zufalls-Programm (eingestellte automatische Fahrzeiten variieren um maximal ± 15 Minuten) möglich. Nutzer des »iveo Home-Servers« bleiben auch weiter auf dem Laufenden: Technische Updates können über die Homepage unter www.selve.de vorgenommen werden. Support schreibt SELVE selbstverständlich auch direkt für die Fachkunden groß. Neben praxisnahen Schulungen zum Home Server steht für diese auch mit dem technischen Kundenservice geballtes Know-how, Dienstleistung und schnelle Hilfestellung bereit. Das SELVE-Team wurde mit Tino Braumann ergänzt, der als Fachmann für Telekommunikation und neue Medien sich federführend um Projekte und Objekte mit »iveo Home-Server« kümmert. Denn auch »bei größeren Zielgruppen werden wir uns mit diesem zukunftssicheren und hochmodernen Steuerungsprodukt neue Marktpotenziale erschließen», ist Stefan Backenecker überzeugt. 

Sind von der neuen FunkHaussteuerung und ihren vielen Vorteilen überzeugt: SELVE-Produktmanager Stefan Backenecker (l.) und Tino Braumann vom technischen Kundenservice, der Projekte und Objekte mit »iveo Home Server« betreut.

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Innovatives Profil für top gedämmte Fenster

I GEBHARDT-STAHL I Das Familienunternehmen produziert neben Luftkanalprofilen samt umfangreichem Zubehörprogramm vor allem Verstärkungsprofile für Kunststofffenster. »Und dies machen wir schon gefühlt, seitdem es Kunststofffenster gibt«, erklärt Geschäftsführer Ralf Neuhaus. Seit 1973 beliefert der Mittelständler bereits seine Kunden. Fensterbauer und Systemgeber haben die Auswahl aus mehr als 1 000 Profil-Geometrien. Das Unternehmen beweist dabei immer wieder seine besondere Innovationsfähigkeit. So auch mit dem thermisch getrennten Profil für bestens gedämmte Fenster, von dem es bereits 40 Profil-Geometrien gibt. Und längst sind die thermisch getrennten Profile auch in Hebe-Schiebetüren oder Kälte-/ Klimageräten zu finden.

Spezielles Verstärkungsprofil Das spezielle Verstärkungsprofil besteht aus je zwei Stahlprofilen, die mit einem hochfesten und hochisolierenden Spezialkunststoff so miteinander verbunden sind, dass sämtliche

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Festigkeits- und Stabilitätsanforderungen erfüllt werden. Wichtigste Eigenschaft dabei: Der innovative Kern senkt gleichzeitig die Wärmeleitfähigkeit des Profils. »Unser thermisch getrenntes Profil unterbricht durch den Kunststoff die Wärmebrücke im Kunststofffenster und verhilft dem Fenster damit nachweislich zu einem höheren Dämmwert«, so Neuhaus. Dieses Prinzip überzeugt auch namhafte deutsche Kunststoffsystemgeber. So wurden Tests beim Institut für Fenstertechnik (ift) durchgeführt, bei denen die Fenster, welche mit den thermisch getrennten Profilen von Gebhardt-Stahl ausgestattet wurden, eine Zertifizierung als passivhaustaugliche Komponente nach der ift-Richtlinie WA-15/2 erreichten. Der Vorteil des thermisch getrennten Profils liegt somit auf der Hand: Es hilft Bauherrn dabei, die Energieeinsparverordnung 2014 (EnEV 2014) zu erfüllen und somit auf öffentliche Fördermittel – etwa von der KfW-Bank – für private Bauoder Renovierungsvorhaben zugreifen zu können.

GEBHARDT-STAHL

Das westfälische Werl ist als eher beschauliche Stätte der Marienwallfahrt bekannt. Dabei haben dort auch Unternehmen ihren Sitz, die sich in ihrer Branche einen Ruf als Technologieführer erarbeitet haben – wie Gebhardt-Stahl.

»Hohe Dämmwerte lassen sich bei einem Fenster natürlich auch durch eine große Bautiefe oder eine Dreifachverglasung erreichen«, so Neuhaus, »Es gibt aber auch bauliche Situationen, in denen bestimmte Bautiefen nicht einsetzbar sind. Hier ist unser Profil eindeutig die erste Wahl.« Und selbst beim Optimum aus Bautiefe und Verglasung kann das thermisch getrennte Profil von GebhardtStahl die Energieeffizienz einer Fensterkonstruktion nochmal um 20 % steigern.

Überschaubarer finanzieller Mehraufwand Der finanzielle Mehraufwand sei dabei überschaubar, so der Hersteller. Und bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit 160 m² Wohnfläche und zwölf Fenstern habe sich die Investition bereits in zwei Jahren amortisiert. Denn es können entsprechend mehr Heizkosten direkt gespart werden. Welche Einsparungen konkret durch die Verbesserung des Uf-Wertes möglich sind, kann Gebhardt-Stahl zudem mit Hilfe seines Flixo-Programms für jedes Fenster ganz präzise berechnen. »Das sind verbindliche Werte, die keinen Zweifel offen lassen«, so Neuhaus. Dass man mit dieser Lösung den Finger

»Es gibt bauliche Situationen, in denen bestimmte Bautiefen nicht einsetzbar sind. Hier ist unser Profil eindeutig die erste Wahl.« Ralf Neuhaus (Geschäftsführer Gebhardt-Stahl)

am Puls der Zeit habe, zeigten auch die Absatzzahlen. So seit die Nachfrage in dem Segment »Thermisch Getrennt« bei Gebhardt-Stahl zuletzt um über 30 % gestiegen.

Profil mit Klimaschutzpotentzial Das ganze Klimaschutzpotentzial des Profils lässt sich folgendermaßen beschreiben: Würden alle 8 Mio. Kunststofffenster-Einheiten, die jährlich in Deutschland gefertigt werden, mit dem thermisch getrennten Profil bestückt, so wäre eine CO²-Ersparnis von etwa 40 000 t möglich. Die Stadt Werl hat das thermisch getrennte Profil übrigens ausgezeichnet – und zwar mit dem städtischen Innovationspreis. 

Fensterbauer und Systemgeber haben die Auswahl aus mehr als 1 000 Profil-Geometrien.

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Neue Fensterproduktion in Elchingen in Betrieb genommen Architektur und Ästhetik: Der Neubau bei Gugelfuß stößt auf große Akzeptanz in der Region.

Gugelfuß gehört in der Fenster-, Türen- und Fassaden-Branche zu den führenden Unternehmen im Süden Deutschlands. Vor kurzem nahm das Elchinger Unternehmen eine neue Produktionshalle mit beachtlichen Ausmaßen in Betrieb.

I GUGELFUSS I »Wir arbeiten bei Fenstern, Türen und Fassaden mit Glas, und daher war es nur konsequent, dass Glas im Mittelpunkt der Architektur unserer neuen Produktionsstätte stehen würde«, so Anton Gugelfuß, Geschäftsführer des 1891 gegründeten Familienunternehmens. In knapp einjähriger Bauzeit wurde der Gebäudekomplex mit 54 000 m³ umbautem Raum auf einer Fläche von ca. 7 500 m² erstellt. Nachhaltig produzieren heißt auch nachhaltig bauen: Das Ergebnis ist ein Bau mit durchdachter Energieversorgung. Mit Werten deutlich unter den erforderlichen Vorgaben der EnEV, spart Gugelfuß

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im Jahr 232 000 kg CO² ein. Die hocheffiziente Photovoltaikanlage auf dem Hallendach liefert den Strombedarf nicht nur für den Neubau, sondern versorgt gleichzeitig die bereits bestehenden Gebäude. Eine zentrale Hackschnitzelheizung beliefert den Neubau sowie den kompletten Altbau.

Übersichtlich und klar strukturiert Übersichtlich und klar strukturiert ist der Produktionsablauf. Gleich zu Beginn, bei der Warenanlieferung, übernimmt ein computergesteuertes Hochregallager die exakte Organisation der zur Produktion benötigten Materialien. Der verantwor-

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tungsvolle Umgang mit den Ressourcen erstreckt sich auch auf die Fortführung der papier-

sich die Produktions- und Lagerflächen auf 7 500 m². Die jetzt 280 Arbeitsplätze werden sich um etwa 30 weitere erhöhen. Seit über 40 Jahren stellen bei Gugelfuß qualifizierte Mitarbeiter hochwertige Fenster, Schiebesysteme, Türen und Fassaden her. Produziert wird an drei Standorten im Stammhaus in Elchingen, Straß und im thüringischen Gera. Pro Tag werden etwa 900 bis 1 000 Fenstereinheiten produziert. Etwa ein Viertel der Produkte wird im Umkreis von etwa 40 km an die Kunden ausgeliefert, drei Viertel der Produktion gehen an Fachhandelskunden im Umkreis von 400 km, auch ins deutschspra-

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Zahlreiche Gäste waren Anfang September zum Tag der offenen Tür gekommen. losen Fertigung. Jeder Arbeitsplatz erhält die für ihn wichtigen Informationen via Bildschirm. »Der Neubau war wie ein Befreiungsschlag für uns«, so Anton Gugelfuß. »Unser wichtigstes Ziel war es, sämtliche Produktionsabläufe wirtschaftlicher zu gestalten. Logistik, Zeit, Kraft und Energie – alles das lässt sich mit dieser Neuordnung noch effektiver organisieren.« Der dringend benötigte Platz tue allen Mitarbeitern gut, sowohl in den Büros als auch in der Produktion. Bei Gugelfuß ist man überzeugt, dass man qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz bieten müsse. Durch den Neubau erweiterten

chige Ausland sowie nach ElsaßLothringen und nach Luxemburg. In der Schweiz arbeitet seit 2012 eine eigenständige Gugelfuß AG mit den Handelskunden in den französisch sprechenden Teilen des Landes zusammen. Zu den Kunden des Unternehmens zählen Fachund Bauelementehändler sowie Schreinereien und Fensterbauunternehmen. Anfang September lud Gugelfuß zu einem Tag der offenen Tür ein. Alle Interessierten konnten sich einen Überblick über das verschaffen, was in den vergangenen zwölf Monaten auf dem Gelände des Unternehmens entstanden ist. In der 146 m langen und 45 m breiten Halle hatten

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die Gäste die Möglichkeit, die neue Kunststofffensterproduktion zu besichtigen. Das nach modernsten architektonischen Gesichtspunkten konzipierte Bauwerk fügt sich trotz seiner Größe in sein Umfeld ein und die Reaktionen der Elchinger auf das Gebäude am Tag der offenen Tür waren durchweg positiv.

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ERP Software: Lösungen für den Mittelstand Um Kundenprojekte rund um die ERP-Software »Microsoft Dynamics NAV« noch individueller und schneller umzusetzen, wird der Softwaredienstleister ADULO ab sofort eng mit den Microsoft-Spezialisten der Raber + Märcker Gruppe zusammenarbeiten.

I ADULO I »Microsoft Dynamics NAV« ist eine vollständig integrierte und einfach zu bedienende Unternehmenssoftware, die alle kaufmännischen Bereiche in einem Unternehmen verbindet. Sie wurde speziell für mittelständische Unternehmen mit branchenspezifischen Anforderungen konzipiert. »Adulo GS« bietet branchenspezifische Funktionen wie Konstruktion, Kalkulation und Produktion speziell für die Fensterbaubranche. Aufgrund der von Microsoft zertifizierten Schnittstelle von »Adulo GS« zu »Microsoft Dynamics NAV« werden beide Programme nahtlos miteinander verzahnt. Bereits durch das kostengünstige Starterpaket von »Microsoft Dynamics NAV« gehören sowohl das Arbeiten in separaten Insellösungen als auch die mühselige Suche nach Daten endlich der Vergangenheit an. Nutzer profitieren von der Sicherheit einer international bewährten Standardlösung, gepaart mit der Flexibilität einer Branchenlösung. Raber + Märcker mit Sitz in Stuttgart ist mit 200 Mitarbeitern eines der führenden Häuser für IT-Technologie, vor allem für mittelständische Unternehmen. Es realisiert Business-Solutions aus einer Hand und unterstützt seine Kunden ganzheit-

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lich im Bereich ERP-Systeme und Consulting, IT-Infrastruktur, Output Management sowie einer gesamten Business-Suite für Unternehmen. Die besonderen Leistungen der Raber + Märcker Gruppe mit insgesamt rund 360 Mitarbeitern wurden vielfach von Microsoft ausgezeichnet. Mit der Aufnahme in den elitären Microsoft Dynamics President‘s Club ehrt Microsoft 5 % der weltweiten Microsoft Dynamics Partner, die eine hohe Kundenzufriedenheit und überzeugende Verkaufserfolge vorweisen können und die Weiterentwicklung von Produkten und Technologien aktiv vorantreiben. Zudem wurde der Raber + Märcker Gruppe auf der weltweiten Microsoft Partner Konferenz 2012 (WPC) in Toronto, Kanada, die Auszeichnung als »2012 Microsoft Dynamics Partner of the Year« verliehen. Mit dieser höchsten Auszeichnung innerhalb der Microsoft-Welt werden jährlich Partner gewürdigt, die im vergangenen Jahr hervorragende Leistungen und Lösungen in Zusammenhang mit den Microsoft Produkten umgesetzt haben. »Mit Raber +Märcker haben wir einen Partner gefunden, der seinen Firmenslogan »Prinzip Partnerschaft« auch wirklich lebt«, so Adulo-Geschäftsführer Michael Szarny. 

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Verschattungsanlagen effizient gedämmt

I VARIOTEC I Damit sich Räume schnell verdunkeln lassen, fahren aneinanderhängende Einzellamellen schienengeführt aus dem Verschattungskasten heraus nach unten. Dieser ist dabei in Höhe des Fenster- oder Türsturzes entweder vor der Außenwand montiert oder fassadenbündig in den Außenwandaufbau integriert. Architekten geben der letzten Variante häufig den Vorzug, da diese optisch kaum das Gesamtbild einer Fassade stört. Sie hat jedoch den Nachteil, dass bei den heute geforderten Dämmstärken von ca. 16 bis 20 cm die Rollladenkästen nicht ausreichend gedämmt werden können. Selbst wenn die restliche Gebäudehülle (Fenster, Türen, Dach, Wand) sehr gute U-Werte erreichen sollte, verhageln ungenügend gedämmte Rollladenkästen die Gesamtenergiebilanz des Gebäudes. Diese thermischen Schwachstellen befördern zudem die Tauwasserbildung und damit ein Schimmelpilzwachstum auf der Innenwand, besonders im Winter.

lations-Paneel (VIP) bereits in 5 cm Stärke. Um diesen Bestwert zu erreichen, müssten herkömmliche Dämmstoffe im Schnitt 25 cm stark sein und hätten ein Platzproblem im Verschattungskasten. Der Problemlöser kann sowohl im Neubau als auch im Gebäudebestand für alle marktüblichen Verschattungsanlagen verwendet werden. Zum Einsatz kommt er an der Innenseite des Verschattungskastens. Das System ist als Sandwich aufgebaut und besteht aus dem VIP-Dämmkern sowie beidseitig 2 mm

VARIOTEC

Rollläden und Raffstoreanlagen schützen Gebäude nicht nur vor Überhitzung und deren Bewohner vor neugierigen Blicken von Nachbarn und Passanten; sie können im geschlossenen Zustand auch die Beutezüge von Langfingern erschweren.

Zum Einsatz kam die neue Dämmlösung für Verschattungskästen u. a. bereits im firmeneigenen Büroanbau in Neumarkt.

Hart-PVC-Deckschichten. Alternativ kann der Hersteller diese Schutzschichten auch aus 3 mm Sperrholz, 5 mm XPS, 1 mm PPVlies oder 10 mm EPS fertigen. Variotec liefert die Paneele mit einem Verlegeplan aus. Um die Elemente exakt an die bauseits

Schlanker Problemlöser

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Um dieses Problem zu entschärfen, hat Variotec das Dämmelement »VT-A-ROLL« entwickelt. Das zur QASA-Dämmfamilie gehörende Produkt ist im Vergleich zu herkömmlichen Dämmstoffen aus XPS oder Holzfasern extrem schlank aufgebaut und dämmt mithilfe von Vakuum. Der aus einem Stützkern bestehende und mit einer Hochbarrierefolie ummantelte, luftleere Raum leitet so gut wie keine Wärme weiter und dämmt somit ideal. Dadurch sind äußerst schlanke Elemente möglich. Den U-Wert von 0,14 W/ m²K erreicht ein reines Vakuum-Iso-

»VT-A-ROLL« heißt die neue Dämmlösung für Verschattungskästen, die an deren Innenseite zum Einsatz kommt.

vorhandenen Geometrien anzupassen, kann der Hersteller auf Wunsch im Randbereich XPS- oder PUR-Dämmstreifen integrieren. Als Befestigung empfehlen die Neumarkter Passivhausexperten die Verklebung mit dem Rollladenkasten, da so unnötige Durchdringungen vermieden werden. Die Tragschienen der Verschattungsanlage sollten Handwerker idealerweise im Fensterrahmen und nicht im Sturz verankern, um Wärmebrücken zu vermeiden, rät der Hersteller. »VT-A-ROLL« gibt es in den Breiten von 150bis1 000 mm und in Längen von 500 bis 2 500 mm. Die bestellbaren Stärken staffeln sich in 5 mmSchritten von 10 bis 50 mm. Die U-Werte variieren dabei von 0,70 bis 0,16 W/ m²K. Selbst in der energetisch besten Version »VT-A-ROLL 50« kommen die Dämmelemente auf eine Gesamtstärke von lediglich 5,6 cm.Die vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) vorliegende allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (Z-23.11-1779) sowie die seit Juni 2013 europaweit gültige ETA-13/0493 decken auch den Einsatz des Systems im Verschattungskasten ab. In der Produktfamilie QASA führt der Hersteller auch ein in der Baustoffklasse B1 (schwer entflammbar) zugelassenes Vakuumdämmsystem im Programm. 

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»Bau.Tools BlowerDoor« mit Sequenz-Analyse

Die Differenzthermografie wurde um die Sequenz-Analyse erweitert. Aufbau der Mess-Systeme.

max. 400 m

Das Upgrade der 2011 erfolgreich eingeführten Software »Bau.Tools BlowerDoor« bietet professionellen Thermografen jetzt weitere Highlights.

I BLOWER DOOR I Die Differenzthermografie wurde um die Sequenz-Analyse erweitert, gleichzeitig wurde die Programmoberfläche für einfache und intuitive Bedienbarkeit neu gestaltet. Die neue Programmversion wird ab Mitte September in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch zur Verfügung stehen. »Bau.Tools BlowerDoor« ist ein ganzjährig einsetzbares Prüfverfahren zur Ortung von Luftleckagen und Lufthinterströmungen mittels BlowerDoor und Thermografie. Geringste Temperaturdifferenzen und Druckunterschiede sind bereits ausreichend, um Luftleckagen und Lufthinterströmungen mit »Bau.Tools BlowerDoor« schnell und sicher zu lokalisieren und bildlich darzustellen. Fehlstellen, die bei Differenzdruck mit klassischer Thermografie aufgrund sehr geringer Temperaturdifferenzen im Ther-

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mogramm kaum oder gar nicht zu erkennen sind, werden mittels Sequenz-Analyse berechnet und präzise visualisiert.

Präzises Bildergebnis Da das Thermogramm nur die Veränderungen im Untersuchungszeitraum darstellt, können Luftleckagen und Lufthinterströmungen sicher von anderen Problembereichen abgegrenzt werden. Neu ist die rechnerische Auswertung aller im Untersuchungszeitraum aufgenommenen Thermogramme, aus der ein präzises und klares Bildergebnis resultiert. Das Prüfverfahren benötigt nur sehr kurze Anregungszeiten durch das »BlowerDoor«System, sodass die Erwärmung oder Abkühlung des Bauteils äußerst gering ist. Viele Fehlstellen können nacheinander ohne Qualitätsverlust untersucht und reproduzierbar nachgewiesen werden. Für die Sequenz-Analyse sind bereits geringste Temperaturunterschiede ausreichend, so dass der Thermograf weitestgehend unabhängig von Witterungsbedingungen in der Regel ganzjährig arbeiten kann. »Bau. Tools BlowerDoor« eignet sich sowohl für die Innen- als auch

für die Außenthermografie und wurde speziell für den Einsatz der »Minneapolis BlowerDoor«

Messtechnik in Kombination mit einer FLIR-Wärmebildkamera entwickelt. 

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Wellness über den Dächern der Stadt Moderne Architektur mit großen Glasflächen, dadurch zeichnet sich das Ibis Styles Hotel Nagold aus. Im November 2012 öffnete es die Pforten, im April 2013 erhielt es den Top Hotel Opening 2012 Award in der Kategorie Budget.

Einer der architektonischen Höhepunkte des Neubaus ist sein Fitness- und Wellnessbereich: Er befindet sich auf dem Dach des 3-Sterne-Design-Hotels und verfügt über Panoramafenster, die einen überwältigenden Blick über die Stadt bieten. Sie sind Teil der insgesamt 600 m², auf denen der baden-württembergische Glasveredler Arnold Glas aus Remshalden das Ibis Styles mit hochwärmedämmendem Sonnenschutzglas ausgestattet hat. Die Altstadt am rechten, der Schlossberg mit der Ruine Hohennagold am linken Flussufer der Waldach, so liegt Nagold zwischen Schwarzwald und Gäu. Sportbegeisterten bietet die zweitgrößte Stadt des Landkreises Calw viele Möglichkeiten: Neben idyllischen Wanderund Radtouren, gibt es einen Hochseilgarten und einen Ba-

depark. Prächtige Fachwerkhäuser, historische Bauwerke und kleine Gassen verbreiten ein ganz besonderes Flair in der Innenstadt. Diese lässt sich vom Dach des neuen Ibis Styles ebenso gut überblicken wie der Schlossberg. Denn dort befindet sich der Fitness- und Wellnessbereich des Hotels.

Sonnenschutz und Wärmedämmung Auf insgesamt 600 m² verfügt das Hotel über Solarlux-PolarisGlas von Arnold. Der Ug-Wert des Glases beträgt 0,6 W/m² K, er verhindert effektiv, dass Heizenergie an kalten Tagen über die Fenster nach draußen gelangt. Der G-Wert des Glases, etwa 32 %, stellt dagegen sicher, dass die Fenster im Sommer genug Tageslicht, aber nicht zu viel Wärme in die Räume lassen. Sonnenschutz und Wärmedämmung waren die entscheidenden Kriterien, sagt Geschäftsführer Thomas Ruoff, dessen Unternehmen für den Fensterbau im Ibis Styles Hotel zuständig war.

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Auf insgesamt 600 m2 verfügt das Hotel über Solarlux-Polaris-Glas von Arnold. Denn die besondere Architektur des Gebäudes verzichtet zu einem großen Teil auf Beschattungsvorrichtungen und ist die meiste Zeit den Sonnenstrahlen ausgesetzt. »Ein dreifachisoliertes Sonnenschutzglas eignet sich besonders gut für großflächige Glasfassaden«, weiß Fabian Föhl, der bei Arnold Glas in Remshalden für das Projekt zuständig war. »Denn bei großen Glasflächen lassen sich im Winter durch eine gute Wärmedämmung und im Sommer durch einen niedrigen G-Wert Energieeinsparungen erzielen.« Deshalb wird dieses Glas vor allem im Projektbereich verwendet. Die Dreifachisolierung hat noch weitere und zwar optische Vorteile: Die Lichtreflektion und die Spiegelungswirkung werden durch die Dreifachisolierung stärker und lassen das Glas nach außen noch strah-

lender wirken. Das liegt auch an der besonderen Architektur des Ibis Styles Hotels. Architekt Ulrich Schwille hatte sich mit seinem Hotel-Entwurf bei einem Architektenwettbewerb beworben und ihn für sich entschieden. Mittlerweile erhielt das Ibis Styles in der Kategorie Budget schon den Top Hotel Opening 2012 Award, der die bedeutendsten Newcomer auf dem deutschen Hotelmarkt auszeichnet. Die 69 Zimmer verfügen jeweils über etwa 22 m², aber nicht alle sehen gleich aus. »Es gibt zum Beispiel auch eine Ladyies-Suite und Zimmer mit Basketballkorb oder ausklappbarer Golfanlage«, sagt Ulrich Schwille. Denn die multifunktionale Zimmerausstattung soll vor allem eines sein, beschreibt Hotelmanager Stefan Deisinger: Komfortabel, aber so platzspa rend wie möglich.

INFO

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Das Ibis Styles Hotel in Nagold zeichnet sich durch moderne Architektur mit großen Glasflächen aus.

Arnold Glas ist ein innovativer Glasveredler mit Sitz in Remshalden und Standorten in Merkendorf, Fürstenfeldbruck, Lichtenstein, Kirchberg und Klagenfurt. Das Leistungsspektrum umfasst eine umfangreiche Isolar-Isolierglaspalette, Einscheiben- und Verbundsicherheitsglas, Montagezubehör sowie Dienstleistungen von der Vorplanung bis zur Umsetzung.

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Haussteuerung wie von Geisterhand

I BECK+HEUN I Der Einsatz von »Smart-Control« in Kombination mit den Sicht- und Sonnenschutzprodukten des Herstellers biete vor allem zwei Vorteile: Ihre Funktionen sowie ihre energiesparende Wirkung kämen so optimal

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Die Programmierung von Szenarien stellt eine komfortable Besonderheit dar. Durch diese individuelle Einstellung der Haustechnik können mehrere elektrische Verbraucher gleichzeitig angesteuert werden. Das erfolgt dann entweder per Tastendruck oder automatisch zu einer voreingestellten Uhrzeit. Beispielsweise reguliert das Szenario »Tag und Nacht« die

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re Vorteile der »Haussteuerung von Geisterhand« sind beispielweise verbesserter Einbruchschutz und die automatische Erledigung von alltäglichen Abläufen. 

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zum Einsatz. Angefangen bei Rollläden- oder Raffstoren über Einbruch- und Rauchmelder bis hin zur Beleuchtung mit DimmFunktion – grundsätzlich ist mit »Smart-Control« die Steuerung jedes Geräts möglich, das an das Stromnetz angeschlossen ist. Dabei kann die Haustechnik von jedem Ort innerhalb des heimischen WLAN-Netzes angesprochen werden: entweder über das im Lieferumfang enthaltene Touch-Control-Panel, die ebenfalls enthaltene FunkFernbedienung oder über internetfähige Endgeräte wie TabletComputer oder Smartphones.

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»… weil uns die kompetent verfasste, interessante Berichterstattung eine große Hilfe ist. Da unsere Trennscheiben, Winkelschleifer und Fächerschleifscheiben mittlerweile auch in der Baubranche immer stärker nachgefragt werden, informiert uns der BaustoffPartner umfangreich über Trends in der Baubranche. Das Magazin bietet uns ein ideales Umfeld, um die Branche mit redaktioneller Berichterstattung und Anzeigenwerbung auf unser Portfolio aufmerksam zu machen. «

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SANA

| Innenausbau |

Die kreative Umgestaltung der Sanitärräume ermöglichte ein spezielles Digital-Druckverfahren für die Oberflächen der Trennwände, das die SANA Trennwandbau für ihre Wände anbietet. So können Kunstprojekte auch in Sanitärräumen umgesetzt werden.

Kunststücke für Schul-WCs Bereits vor zwei Jahren begannen die ersten Sanierungsmaßnahmen an der Gesamtschule Solms im Lahn-Dill-Kreis, Hessen. Die weitreichenden Maßnahmen, von der Neugestaltung des Schulhofs bis hin zur Grundsanierung der Sanitärräume konnten nun abgeschlossen werden.

I SANA I Um eine möglichst große Akzeptanz der neuen Räume zu erreichen, wurden die Schüler bei der Erneuerung der Sanitärräume in besonderer Weise eingebunden. Mit großem Engagement wirkten sie an der Umgestaltung mit. Insbesondere konnten sie entscheiden, mit welchen Motiven die Frontseiten der Sanitärtrennwandanlagen gestaltet werden sollten. Möglich machte dies ein spezielles Digital-Druckverfahren für die Oberflächen der Trennwände, das die SANA Trennwandbau für ihre Wände anbietet. So können Kunstprojekte auch in Sanitärräumen umgesetzt werden. Heraus kam an der Schule in Solms ein bunter Motiv-Mix, mal sportlich, mal dynamisch oder auch ganz natürlich. Die Motive zeigen in brillanter Qualität Bilder

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von Sportlern, Tieren, Blumen und Autos. Umgesetzt wurden die Vorstellungen der Schüler und Planer mit Trennwänden vom Typ »Sana S30/ Kl«. In allen Geschossen der Gesamtschule wurden die rahmenlosen und somit flächenbündigen Trennwandanlagen »S30/KL« montiert. Für die 210 cm hohen (einschl. 10 cm Bodenfreiheit) Anlagen wurde für die Kabineninnenseiten und Trennwände eine weiße Oberfläche gewählt.

Sicherheit und Hygiene haben oberste Priorität Für die erhöhten Anforderungen an die Hygiene und Reinigungsfreundlichkeit ist der Typ »Sana S30« mit TÜV-Zertifikat optimal geeignet. Die flächenbündigen Trennwände sind leicht zu reinigen und 100 % wasserbeständig. Die 30 mm starken Elemente sind in Sandwichbauweise

als HPL-Verbundelemente aufgebaut. Die Oberfläche besteht aus 3 mm starken HPL-Schichtstoffplatten. Ein innen liegender HPL-Rahmen umschließt den B1-Hartschaumkern. Die Wandanschlüsse an das vorhandene Mauerwerk wurden mit E6/EV1-eloxierten umgreifenden Aluminium-Profilen realisiert. Zur zusätzlichen Stabilisierung der Vorderfront kam ein Edelstahl-Profil 40 x 20 mm zum Einsatz. Dieses Profil wurde auch auf den Mittelwänden montiert. Sowohl Front- und Trennwände als auch die gefälzten Türen bieten mit einer Stärke von 30 mm ausreichende Festigkeit und sind durch eine Aluminium-Einlage verstärkt. Der Anschluss der Trennwandelemente an die Vorderwände ist verdeckt ausgeführt worden. Zusätzlich wurden die Trennwände mit verdeckt eingefrästen Edelstahlwinkeln ausgestattet. Zur Anschlagdämpfung der auf zwei wartungsfreien Aufschraubbändern gelagerten Türen sind in den Türfalz Gummipuffer eingefräst. Diese gewährleisten ein geräuscharmes Schließen der Türen. Eingeklemmte Finger durch zugeschlagene Türen können mit dem Trennwandtyp »Sana S30/KL« vermieden werden. Kritische Quetschstellen an den Türen gehören durch den einge-

frästen Fingerklemmschutz der Vergangenheit an. Diese spezielle Fräsung verhindert eine Spaltbildung. Integrierte Spezialfedern gewährleisten ein Selbstschließen der Türen. Edelstahl-Drückergarnituren und WC-Einsteckschlösser komplettieren die hochwertige Ausstattung der Trennwandanlagen. Ebenfalls in Edelstahl ausgeführt sind die höhenverstellbaren Fußstützen mit einem Durchmesser von 18 mm, die der Anlage einen sicheren Halt geben und eine hygienische Reinigung gewährleisten.In den Vorräumen der WCs wurden Waschtischanlagen montiert. Diese sind in der Farbe weiß betont schlicht gehalten. Die Waschtische bestehen aus 13 mm starkem HPLMaterial, das zu 100 % wasserfest ist. Zur Ausstattung der Waschtische zählen Revisionstüren, die Installationsleitungen kaschieren, bei Bedarf jedoch deren Wartung ermöglichen. Weiter sind Abfallklappen integriert. Für die Gewährleistung der Belüftung sorgt eine Luftströmklappe. Die Resonanz auf die Kombination von Alltagstauglichkeit und kreativer Mitwirkung der Schüler ist sehr positiv: Die Toilettenanlagen haben sich in wahre Schmuckstücke verwandelt und werden pfleglich behandelt. 

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EU-BauPVO: Fragen und Antworten um ein komplexes Thema

OWA

Im Juli löste die neue, europäisch geregelte Bauprodukte-Verordnung die seit 1989 geltende Bauprodukte-Richtlinie (BPR) ab. Bauprodukte, die nach dem 1. Juli 2013 in Verkehr gebracht werden, müssen den Anforderungen der BauPVO entsprechen.

André Overbeck, Leiter OWAconsult, beantwortet die zum Thema BauPVO am häufigsten gestellten Fragen.

I OWA I

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Mit der Neufassung der BauPVO wird u.a. auch eine Marktüberwachung eingeführt. Bei groben und wiederholten Verstößen können Bußgelder verhängt werden. Anders als die BPR gilt die BauPVO unmittelbar in sämtlichen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und soll damit eine einheitliche Rechtssetzung sowie den freien Warenverkehr gewährleisten. Die BauPVO regelt das »Inverkehrbringen« von Bauprodukten und zielt auf die Sicherheit von Bauwerken. Der Hersteller muss künftig für die europäisch geregelten Bauprodukte eine Leistungserklärung erstellen und zur Verfügung stellen sowie eine CE-Kennzeichnung anbringen. Der Händler muss prüfen, dass für das Produkt eine Leistungserklärung vorliegt und es mit ordnungsgemäßer CE-Kennzeichnung sowie dem Namen und der Anschrift des Herstellers versehen ist. Händler müssen für ihre Eigenmarken als »Inverkehrbringer« wie der »Hersteller« Leistungserklärung bzw. die CE-Kennzeichnung für ihre Produkte erstellen. Ein komplexes Thema, das auch beim Baustoff-Fachhandel viele Fragen aufwirft, stellte man auch beim Odenwald Faserplattenwerk (OWA) in Amorbach fest. André Overbeck, Leiter OWAconsult, beantwortet die zum Thema BauPVO am häufigsten gestellten Fragen.

Was ist eine Leistungserklärung (EU-BauPVO)? Die Leistungserklärung ersetzt die bisherige EU-Konformitätserklärung, die auf Grundlage der EU-Bauproduktenrichtlinie 89/106/EWG erstellt wurde. In der Leistungserklärung werden der Hersteller und die Bevollmächtigten genannt. Wesentlich ist die Nennung der relevanten europäischen Norm EN und die Leistungsdaten gemäß Norm sowie deren Konformitätsstufe. Weiterhin bestätigt der Hersteller die Konformität mit der relevanten Norm im Hinblick auf die Beständigkeit der Leistungsdaten (Prüfzeugnisse und -berichte sowie Produktionskontrolle). Diese Erklärung kann nur der Hersteller selbst rechtsverbindlich ausstellen. Die Ausnahme bilden »private Label«. Was sind »private Label«? Darunter versteht man die Verwendung von Produkten oder Bausätze bzw. Teile von Bausätzen eines Fremdherstellers unter eigenem Handelsnamen. Die EU-BauPVO lässt dies gemäß § 15 zu. Derjenige, der »private Label« betreibt, muss die Zustimmung des Fremdherstellers erhalten, um auf dessen technische Dokumentation zurückgreifen zu können. Gemäß EU-BauPVO § 36 muss er nicht zwingend Prüfungen wiederholen. Die Konformitätsstufen sind zu beachten. Was sind »offene Systeme«? Unter »offene Systeme« versteht man Bausätze bzw. Bauarten, bei denen die einzelnen Komponenten von unterschiedlichen Herstellern verwendet werden können. Beispiel: Nach

DIN 4102-4 kann eine F 90-GK Trennwand durch entsprechende Beplankung mit GK-Platten-Unterkonstruktion und Mineralwolleeinlage hergestellt werden. Die Komponenten können von unterschiedlichen Herstellern stammen, deren Produkte, die normativ geforderten technischen Parameter erfüllen. Ein Prüfzeugnis/-bericht bzw. AbP ist nicht erforderlich. Und was sind »geschlossene Systeme«? Unter einem »geschlossenen System« versteht man einen Bausatz bzw. eine Bauart, die per Prüfzeugnis/-bericht bzw. AbP bestimmte technische Leistungen erbringen (Brandschutz/Schallschutz etc.). Die in den Prüfzeugnissen/-berichten genannten Komponenten sind eindeutig bestimmt und können nicht beliebig durch Komponenten anderer Hersteller ausgetauscht werden. Was sind ein geregeltes Bauprodukt bzw. Bausatz (KIT) bzw. Bauarten im Sinne des deutschen Baurechts? Bauprodukte oder Bausätze bzw. Bauarten, die auf Basis einer harmonisierten europäischen Norm (EN) oder einer nationalen Norm (DIN) geregelt werden, siehe auch Bauregelliste A, Teil 1 und Teil B. Was sind ein ungeregeltes Bauprodukt bzw. Bausatz (KIT) bzw. Bauarten? Bauprodukte oder Bausätze bzw. Bauarten, die nicht auf Basis einer harmonisierten europäischen Norm (EN) oder einer nationalen Norm (DIN) geregelt werden, siehe Bauregelliste A, Teil 2 bzw. Teil 3 oder C.

Welche Unterdeckentypen sind »geregelt« im Sinne des deutschen Baurechts? Üblicherweise alle sichtbaren, teilsichtbaren und verdeckten Schienensysteme mit Einlegeplatten, die auf Basis einer CE-Kennzeichnung nach DIN EN 13 964 produziert und eingebaut werden. Und wie sind Unterdecken nach EN 13964 »geregelt«? Die DIN EN 13 964 unterscheidet generell zwischen: a) Decklagen als Komponente gemäß EN 13 964, Anhang ZA, Tabelle 1.4. b) Unterkonstruktionskomponenten (Schienen, Hänger etc). gemäß EN13964, Anhang ZA, Tabelle 1.3. c) Unterkonstruktionsbausatz (mind. 2 Komponenten) gemäß EN13964, Anhang ZA, Tabelle 1.2. d) Unterdeckenbausätze (KIT) Decklage und Unterkonstruktion gemäß EN13964, Anhang ZA, Tabelle 1.1 (mit oder ohne Feuerwiderstandsanforderungen). Welche Verwendbarkeitsnachweise sind nach EU-BauPVO bzw. deutschem Baurecht für abgehängte Unterdecken nach DIN EN 13964 erforderlich? Grundsätzlich müssen das CE-Kennzeichen und die Leistungserklärung (DoP) vorliegen. Auf Aufforderung der Bauaufsichtsbehörden sind die relevanten Prüfzeugnisse/-berichte vorzulegen (EU-BauPVO § 11, Absatz 8). Werden nur OWAcoustic-Deckenplatten verkauft: CE-Kennzeichen am Karton, Leistungserklärung (DoP) nur Komponente gemäß Tabelle 1.4 Anhang ZA DIN EN 13964. Werden nur OWAconstruct (DoP)Schienensysteme bzw. Abhänger verkauft: CEKennzeichen am Karton, Leistungserklärung (DoP) nur für OWAconstruct-Unterkonstruktion-Komponenten gemäß Ta-

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belle 1.3 Anhang ZA DIN EN 13964. Wird ein OWAcousticUnterdeckensystem verkauft ohne Feuerwiderstandsanforderungen: CE-Kennzeichen am Karton, Leistungserklärungen (DoP) für die einzelnen Komponenten oder wenn kompletter Bausatz (Decklage/Schiene/Abhänger), CE-KIT Kennzeichen, Leistungserklärung (DoP) für den gesamten Bausatz (KIT) (aber ohne Feuerwiderstand – »keine Leistung erbracht«). Wird ein OWAcoustic-Unterdeckensystem verkauft mit Feuerwiderstands-Anforderungen: CE-KIT Kennzeichen, Leistungserklärung (DoP) für den gesamten Bausatz (mit Feuerwiderstand REI … nach EN 13501-2). Falls nicht nach EN 13501-2 geprüft wird, sondern nach DIN 4102, ist ein zusätzliches AbP – Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis – erforderlich. Dieses deckt die Abweichung zur EN 13501-2 ab. Der Bausatz muss komplett nach Prüfzeugnis/-bericht (EN bzw. AbP) eingebaut werden. Hier empfehle ich, die OWAconsult-Checkliste Feuerwiderstand auszufüllen. Muss für eine Unterdecke mit Brandschutzanforderungen (Feuerwiderstand) eine Leistungserklärung erstellt werden? Für alle Unterdecken, die nach DIN EN 13964 geregelt sind, muss eine Leistungserklärung (DoP) erstellt werden mit

den Leistungsangaben nach DIN EN 13964, Anhang ZA, Tabelle 1.1 als Bausatz (KIT). Was bedeutet Konformität? Die Konformität eines Bauproduktes bzw. Bausatzes (KIT) bedeutet die Übereinstimmung mit den Leistungsparametern (siehe DoP) durch Nachweis einer Erstprüfung (ITT-Initial Type Testing) und den Nachweis der Leistungsbeständigkeit der Leistungsparameter durch die Dokumentation der werkseigenen Produktionskontrolle (FPC-Factory production control) gemäß den definierten Konformitätsstufen der DIN EN 13964, Anhang ZA, Tabelle ZA 2. Wer bestätigt die Konformität? Grundsätzlich kann nur der Hersteller die Konformität (Erstprüfung-ITT/ Produktionskontrolle / Leistungsbeständigkeit) rechtsverbindlich bestätigen bzw. eine notifizierte Stelle je nach Konformitätsstufe. Kann ein Hersteller die Konformität von Fremdprodukten bestätigen im Sinne der EU-BauPVO? Grundsätzlich nein. Die Ausnahme bilden z. B. »private Label«. In diesem Fall kann der Fremdhersteller die Genehmigung erteilen, auf seine technische Dokumentation zurückzugreifen (Prüfzeugnisse/ Dokumentation der Produktionskontrolle etc.).

Dürfen Komponenten für Brandschutzdecken (Feuerwiderstand nach DIN EN 13964) beliebig ausgetauscht werden? Nein! Brandschutzdecken (Feuerwiderstand) werden durch Prüfzeugnisse/-berichte nachgewiesen. Nur Komponenten, die vom Hersteller verwendet wurden und im Prüfzeugnis/bericht genannt sind, dürfen eingebaut werden. Beim Einbau von Fremdprodukten können die Prüfzeugnisse/-berichte nicht mehr als Nachweis verwendet werden. Dies kann bei Nichtbeachtung strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Nur der Prüfzeugnis/-Berichtinhaber ist berechtigt, dieses für sein geprüftes System als Verwendbarkeitsnachweis zur Verfügung zu stellen. Dürfen Komponenten für Unterdecken ohne Brandschutzanforderungen beliebig ausgetauscht werden? Ja. Deckenlagen bzw. Unterkonstruktionskomponenten, die nach DIN EN 13964 nachgewiesen wurden, können gemäß ihren Leistungsdaten von verschiedenen Herstellern verwendet werden. Kann ein Schienenhersteller Brandschutzdecken (Feuerwiderstand) auf dem Markt anbieten? Grundsätzlich ja. Die Bedingung: Gemäß EU-BauPVO kann er Komponenten vom Fremd-

hersteller z. B. unter »private Label« als Bausatz (KIT) gemäß EN 13964, Anhang ZA, Tabelle 1.1 prüfen. Er benötigt hierzu die Zustimmung der Hersteller von Fremdkomponenten auf dessen technischer Dokumentation (Prüfungen/Dokumentation der Produktionskontrolle) gemäß § 36 EU-BauPVO. Ohne diese Zustimmung kann keine Leistungserklärung (DoP), die die Konformität des Bausatzes (KIT) mit der DIN EN 13964 bestätigt, erstellt werden. Ein AbP (Feuerwiderstandsprüfung nach DIN 4102-2) ersetzt nicht das CE-KIT-Kennzeichen und die erforderliche Leistungserklärung (DoP). Was ist eine Unterdecke nach der Bauregelliste A, Teil 3, Punkt 2.1? Es handelt sich hierbei um Unterdecken, die nicht nach DIN EN 13964 geregelt sind (ungeregelter Bausatz bzw. Bauart). Um ein Beispiel zu nennen: Ein Schreinermeister fertigt eine individuelle Unterdecke mit einer Bekleidung aus Holz an. Soll die Unterdecke Brandschutzanforderungen (Feuerwiderstand) genügen, ist nach Bauregelliste A, Teil 3, Punkt 2.1 ein AbP (allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis) erforderlich auf Grundlage der DIN 4102-2. 

Trendwende ...für Trennwände

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Obere Tratt 10 D-92706 Luhe-Wildenau Telefon +49 (0) 96 07 / 82 06-0 Telefax +49 (0) 96 07 / 82 06-10 Mehr Informationen unter www.sana-trennwandbau.de

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Lehm im Trockenbau: Ideal für sensible Aufenthaltsbereiche

Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten – hier bietet sich der Einsatz von »Biopan« in besonderer Weise an.

I TECHNO-PHYSIK I

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Nicht nur zum Leidwesen von Allergikern, die auf Schadstoffe in der Raumluft besonders sensibel reagieren, gibt es jedoch erst wenige, nachweislich unbedenkliche Baustoffe. »Biopan«Lehmbauplatten zählen dazu. Mit den ökologischen Innenausbauplatten aus Lehm und dem ebenfalls natürlichen Zuschlagstoff Vermiculit (einem Mineral, das auch zur Bodenverbesserung in der Landwirtschaft eingesetzt wird), ist man nachweislich auf der sicheren Seite. Lehm ist für seine Feuchtigkeit ausgleichende Wirkung in Innenräumen besonders geschätzt. Mit »Biopan« steht dieser Naturbaustoff nun erstmals als zeitgemäßes

Trockenbau-Material zur Verfügung. Die Platten lassen sich überall dort einsetzen, wo bislang Gipskartonplatten verwendet wurden. Darüber hinaus sind die Platten die ersten Trockenbauprodukte überhaupt, die wegen ihrer Allergen- und Lösemittelfreiheit sowie ihrer hautfreundlichen, antibakteriellen Materialbeschaffenheit mit dem ECARF-Qualitätssiegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) ausgezeichnet wurden, dem einzigen europaweit anerkannten Allergikersiegel.

Gesunde Raumluft Mit diesen verbrieften Eigenschaften qualifizieren sich »Biopan«-Platten als idealer

Baustoff für den zeitgemäßen trockenen Innenausbau, nicht nur im privaten häuslichen Bereich, sondern auch als Baumaterial in anspruchsvollen Umgebungen wie Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern, dort also, wo eine gesunde Raumluftqualität eine besondere Rolle spielt – und zwar

sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung im Bestand. Auch in Büros und Praxen, wo viele Menschen naturgemäß einen großen Teil ihres Lebens verbringen, investieren verantwortungsbewusste Arbeitgeber immer häufiger beim Bau oder Umbau ihrer Immobilien in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. 

TECHNO PHYSIK

Das Thema »Wohngesundheit« rückt immer stärker in den Fokus. Zentrale Bedeutung hat dabei die Raumluftqualität, die wiederum maßgeblich von den verwendeten Baumaterialien beeinflusst wird.

Die ökologischen Innenausbauplatten bestehen aus Lehm und dem ebenfalls natürlichen Zuschlagstoff Vermiculit.

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Pro clima erweitert sein Produktsortiment mit den Anschluss- und Absperrklebebändern der »Extoseral«-Reihe.

I MOLL I Die Besonderheit des Anschlussklebebandes »Extoseral Encors« ist laut Hersteller der acrylatmodifizierte Butylkleber. Die Kombination aus dem aggressiv klebenden Acrylat und dem dichtenden Butyl führt dazu, dass »Extoseral Encors« sogar bei niedrigen Temperaturen verarbeitet werden kann. »Die Kombination von hoher Klebekraft, Abdichtung und Dehnbarkeit erleichtert das Sicherstellen und Verarbeiten der zweiten wasserführenden Ebe-

ne unter der eigentlichen Fensterbank enorm. Mit »Extoseral Encors« werden Unterfensterbänke schnell und dicht hergestellt. Selbst ein nachträglich eingeschlagener Nagel wird sicher abgedichtet«, sagt Zimmerer und Ingenieur Jens-Lüder Herms von der pro clima Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Wasserführend und absperrend »Extoseral Encors« wirkt wasserführend und absperrend gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Durch die extrem dehnbare Trägerfolie mit geringer Rückstellkraft lässt sich das Anschlussklebeband flexibel an Untergründe und Ecken anpassen. Zur Produktserie aus Butyl

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Dehnbare und stark haftende Anschluss- und Absperrbänder

Zur Produktserie aus Butyl gehört auch das neue feuchtedichtende Absperrband »Extoseral Finoc«.

gehört auch das neue feuchtedichtende Absperrband »Extoseral Finoc« für den Einsatz unter Schwellen. Zudem das stark dehnbare Anschlussklebeband für Luftdichtung »Extoseral Magov« vor allem für den Anschluss an runden Durchdrin-

gungen. Die Klebebänder haften auf Sperrholz, Holz, Kunststoff, Metall, OSB-Platten, auf mineralischen Untergründen und eignen sich auch zur Verklebung von Unterdeckplatten untereinander, beispielsweise in Kehlen und Übergängen. 

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Schöne letzte Ruhestätte Bestattungsunternehmen und Friedhöfe kommen den veränderten Wünschen in der Bestattungskultur immer stärker entgegen. Das Kolumbarium in Mülheim an der Ruhr ist ein neuartiger Urnenfriedhof, der alte Traditionen aufgreift und zugleich moderne Bestattungsformen ermöglicht.

Eine Vision wird Wirklichkeit

Mit niedrigen Bestattungskosten und ohne Grabpflege bietet es einen sicheren Anlaufpunkt für Trauer und Erinnerung. Bereits 1992 kam Marlies Jansen-Fohrmann, die mittlerweile verstorbene Mutter der heutigen Firmeninhaberin Mirjam Helmus-Fohrmann, von einer USA-Reise mit der Idee zurück, ein solches Kolumbarium privat zu betreiben. »Es hat aber einige Zeit gebraucht, bis die Vision meiner Mutter, ein eigenes Urnenhaus zu bauen, endlich Realität werden konnte«, erklärt Mirjam HelmusFohrmann. Denn bei der Stadt stieß das Ansinnen zunächst auf wenig Gegenliebe – die erste Bauvoranfrage wurde abgelehnt, dem damals zuständigen Amtsleiter muss die Idee allzu neu gewesen sein. Fast zehn Jahre vergingen von den ersten Planungen des Architekten bis zur Umsetzung. Erst eine Änderung der Zuständigkeiten und die Tatsache, dass das Angebot des städtischen Friedhofs der Nachfrage nicht mehr gerecht wurde, eröffnete schließlich die Möglichkeit der Realisierung.

Der Standort des Kolumbariums liegt direkt gegenüber dem städtischen Friedhof auf einem Gelände, das nur eine eingeschränkte Nutzung zulässt. Den Neubau errichtete Architekt Wolfgang Kamieth als schlichten Riegel mit Natursteinfassade, in den er eine zentrale Rotunde einfügen ließ. In diesem Raum befinden sich 400 Urnengräber, hier können auch Beisetzungen in kleinerem Rahmen stattfinden. Die Rotunde besteht aus vorgefertigten Sichtbetonelementen, deren Oberflächen dreilagig mit der mineralischen »KEIM Granital-Lasur« beschichtet sind. In Zusammenarbeit mit Farbgestalterin Anette Kamieth-Floer von FarbOffice legte ein KEIMFachberater verschiedene Auftragsmuster an, um die Farbwirkung zu testen. Die Wahl fiel – in enger Abstimmung mit der Bauherrin – auf eine SilberGold-Lasur. Zunächst wurde eine Schicht »KEIM GranitalLasur« in Silber aufgetragen, anschließend folgten zwei Lagen in Gold, wobei die Struktur des Betons sichtbar bleibt. Der Goldton der Fassade zieht sich

Im Urnenraum schaffen unterschiedliche Licht- und Farbqualitäten eine einzigartige Stimmung.

Alle Innenwand- und Deckenflächen außer der Rotunde wurden mit »KEIM Biosil« beschichtet.

KEIMFARBEN

I KEIMFARBEN I

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Das neue Kolumbarium in Mülheim an der Ruhr – eine würdevolle letzte Ruhestätte.

bis in den Innenraum hinein, um dem Gebäude außen und innen eine wertige Ausstrahlung zu geben.»Die Belichtung war eine Herausforderung«, erklärt Architekt Wolfgang Kamieth. »Wir wollten einen vor Einblicken geschützten, intimen Ort schaffen, der dennoch hell und einladend wirkt.« Durch eine Reihe von zwölf quadratischen Fenstern unterhalb des kegelförmigen Daches fällt Tageslicht auf den golden beschichteten Tambour und erzeugt eine wunderbar warme Farbstimmung. Der Fußboden aus echtem Terrazzo mit Goldeinschlüssen zieht sich, wie in alten Kirchen üblich, fugenlos durch das gesamte Gebäude. Unterstützt wird die sakrale Raumwirkung durch die aufwendige Gestaltung der Urnenschränke, der Portale und der Sitzbank mitten im Rondell mit dunklen, massiven Walnussholzelementen in exzellenter Ausführung. »Die Bauherren ließen uns freie Hand bei der Ideenfindung und Umsetzung«, erinnert sich Wolfgang Kamieth. »Bereits die ersten Entwurfskonzepte wurden begeistert aufgenommen.« Während der Bauzeit, schmunzelt Bestatter

Stefan Helmus-Fohrmann, hätten nicht wenige Passanten gegrübelt, was da wohl gebaut werde. Hartnäckig hielt sich das Gerücht, es könne sich nur um eine Moschee handeln, wegen der Kuppel auf der Rotunde. So ganz falsch lagen sie damit nicht, denn die Architektur zitiert ganz bewusst sakrale Elemente aus verschiedenen Epochen und Baustilen, zum Beispiel die Kreisform als Idealisierung des Achteckes oder die Kuppel als Symbol mittelalterlicher Kirchenbauten. Im Zuge der Baumaßnahmen wurden auch die Außenanlagen neu gestaltet. Im neu geschaffenen »Garten der Stille« können bei guter Witterung Beisetzungsfeierlichkeiten auch für größere Trauergemeinden stattfinden.Insgesamt ist ein Bauwerk entstanden, das seine Funktion als Ort des Abschieds und der Erinnerung architektonisch fein greift und in einer schlichten modernen Auffassung eine feierliche Atmosphäre schafft. Die Trägerschaft für das Kolumbarium hat die Altkatholische Kirche in NordrheinWestfalen übernommen, es steht jedoch für Bestattungen über alle konfessionellen Grenzen hinweg jedermann offen.

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| Bad | Sanitär | Fliesen |

Neuer Rohrbelüfter für den Wandeinbau Belüftungsventile sind aus der Sanitärtechnik heute nicht mehr wegzudenken. Mit »DallVent WE« komplettiert Dallmer sein Programm durch einen leistungsstarken Rohrbelüfter für den Wandeinbau. Der besondere Clou: »DallVent WE« dient zugleich als praktische Revisionsöffnung für das Abwassersystem.

Damit eine Entwässerungsanlage sicher funktioniert, muss sie hinreichend belüftet werden. Ansonsten kann es dazu kommen, dass Unterdruck einen Siphon leer saugt und sich Kanalgase im Raum ausbreiten. Eine schnelle und normgerechte Problemlösung sind Rohrbelüfter von Dallmer. »DallVent Maxi« und »DallVent Mini« haben sich seit langem als preiswerte und sichere Alternative zu zusätzlichen und aufwendigen Rohrarbeiten bewährt – bei Neubau und Sanierung gleichermaßen.

DALLMER

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Elegant: Abdeckungen gibt es in weiß und verchromt – für eine stimmige Badgestaltung.

»DallVent WE« ist nach Aussage des Herstellers geeignet zur Belüftung von Sekundärfallleitungen sowie von Einzel- und Sammelanschlussleitungen. Die Durchflussleistung beträgt 12 l/sec. Er ist auch einsetzbar als Ersatz für eine Umlüftung von Anschlussleitungen, die weiter als 4 m von der Fallleitung entfernt sind.

Praktisch und elegant Durch die modulare Bauweise bietet »DallVent WE« weitere Vorteile. Nach Entfernen der Abdeckplatte ist der Ventileinsatz einfach und ohne Werkzeug aus dem in der Wand fixierten Gehäuse herauszunehmen. So ergibt sich ein freier Zugang zum Anschlussrohr, der als dauerhafte Revisionsöffnung für die

Entwässerungsleitung genutzt werden kann. Zusätzliche Revisions- oder Fliesenrahmen entfallen. Auch optisch kann sich der Unterputz-Rohrbelüfter sehen lassen. Für eine stimmige Badgestaltung gibt es ihn mit Abdeckungen in Kunststoff verchromt und weiß. 

INFO Für Vorwand- und Massivbauweise Der neue Unterputz-Rohrbelüfter bietet jetzt erweiterte Einbaumöglichkeiten und zusätzlichen Nutzen. »DallVent WE« ist ein Belüftungsventil nach EN 12 380, Klasse A 1 und zeichnet sich aus durch diese Merkmale:

Praktisch: »DallVent WE« sichert die notwendige Belüftung von Abwasserleitungen und kann auch als Revisionsöffnung genutzt werden.

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kompaktes Bauteil für platzsparenden Einbau ohne zusätzlichen Einbaukasten universell einsetzbar im Nass- und im Trockenbau direkt anzuschließen an Abwasserleitungen DN 50 und DN 70 Einbautiefe variabel von 100 bis 165 mm zur Anpassung an bauliche Gegebenheiten ablängbarer Bauschutzkasten, verbleibt als Wandauskleidung einfachste Inspektion/Wartung durch herausnehmbares Funktionselement elegante Abdeckplatte mit integrierten Lüftungsöffnungen

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Teilsanierung jetzt noch einfacher

Die hochwertigen 4 mm starken Acrylglasplatten können mit handelsüblichen Werkzeugen problemlos bearbeitet und direkt vor Ort angepasst werden.

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Doch viele Kunden scheuen sich vor einer aufwändigen Komplett-Modernisierung. Dabei wertet schon eine Teilsanierung das Bad optisch auf – und muss dabei gar nicht aufwändig sein: Mit dem pflegeleichten Wandverkleidungssystem »Renovetro« von HSK verhelfen Fachhandwerker fachgerecht und schnell zu frischer Optik und mehr Komfort. Jetzt wurde das Programm um den neuen Farbton Crema-Beige erweitert. Zudem sorgt ein neues Plattenmaß für die problemlose Realisierung von großzügigen Duschzonen ohne Fugen. Das Wandverkleidungssystem »Renovetro« besteht aus hochwertigen 4 mm starken Acrylglasplatten, die schnell und sauber mittels Spezialkleber und Klebeband flächig auf den bestehenden, geglätteten und abgedichteten Untergrund auf-

gebracht werden. Mit fachgerechten Werkzeugen können die Designplatten problemlos bearbeitet und direkt vor Ort individuell an die baulichen Gegebenheiten angepasst werden. Dabei eignet sich Renovetro dank der wasserabweisenden Oberfläche ideal für den Einsatz im Duschbereich, aber auch hinter der Toilette oder dem Waschtisch. Vorhandene Fliesenbereiche und verfärbte Fugen können ganz einfach mit der hochwertig glänzenden Oberfläche kaschiert werden und müssen nicht mehr mühsam und zeitaufwändig entfernt werden. Kunden profitieren dabei von einer sauberen Sanierung und der schnellen Wiederbenutzbarkeit des Bades. Optisch überzeugen die hochwertigen Designplatten neben edler Hochglanzoptik, glasähnlicher Brillanz und Lichtbeständigkeit auch durch eine zeitlose Farbpalette: Mit ArcticWeiss, Carbon-Schwarz, TitanGrau, Mocca-Braun, GlacierGrün und Flame-Rot ist für reichlich Gestaltungsspielraum gesorgt – egal ob der Kunde es modern oder dezent mag oder effektvolle dekorative Highlights gesetzt werden sollen. Neu im Programm: Der Farbton Crema-Beige.

Neues Plattenmaß für mehr Flexibilität Für den Einsatz im Nassbereich eignen sich die pflegeleichten Acrylglasplatten dank ihrer hochglänzenden, wasserabweisend ausgestatteten Oberfläche ideal: Schmutz, Seifenreste und Kalk finden aufgrund hervorragender Oberflächeneigenschaften kaum Angriffsfläche. Auch schwer zu reinigende, klassische Fugen gibt es nicht, denn verbunden werden die Designplatten bei Bedarf mit dezenten Alu-Profilen. Besonderer Clou: Neben der Standardgröße von 1 000 x 2 550 mm sind die Acrylglasplatten jetzt in einem zusätzlichen Plattenmaß erhältlich – mit einer Größe von 1 620 x 2 250 mm eignen sich diese ideal für den Einsatz bei großzügigen Duschsituationen wie Raumnischen. Flexibilität lautet das Plus der Designplatten: Egal ob unmoderne, in die Jahre gekommene Fliesen, Fugen, die durch die tägliche Nutzung – besonders im Bereich der Duschzone – unansehnlich geworden sind, oder defekte Fliesenflächen – SHK-Profis können mit dem innovativen Wandverkleidungssystem fachgerecht und schnell ohne zeitaufwändige Fliesenarbeiten Abhilfe schaf-

fen. Auch der Austausch einer sperrigen Badewanne gegen einen komfortablen und barrierefreien Duschbereich ist für das Fachhandwerk mit »Renovetro« innerhalb nur eines Tages realisierbar. Hier heißt es dann: Badewanne raus, barrierefreie Dusche rein und Kaschierung des alten Wandbelags durch die wasserabweisenden Platten – schnell, unkompliziert und sauber. Weitere Infos liefert eine anschauliche Broschüre zum innovativen Wandverkleidungssystem. 

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In die Jahre gekommene Fliesenflächen, ungeschützte Wandbereiche oder undichte Alt-Verfliesungen – Tag für Tag treffen SHK-Profis auf Bäder, die eine Sanierung dringend nötig hätten.

Mit dem pflegeleichten Wandverkleidungssystem »Renovetro« werten SHK-Profis einzelne Funktionsbereiche des Bades oder auch ganze Räume schnell, sauber und funktional auf.

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leicht und geschmeidig für innen und außen besonders für Großformate erfüllt Anforderungen der Flexmörtelrichtlinie der Deutschen Bauchemie • in Trocken-, Feucht- und Nassräumen verwendbar • im feuchtigkeitsgeschützten Foliensack

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Neben den Vorteilen für Betreiber, profitieren auch die Nutzer von elektronisch gesteuerten Armaturen. Größter Pluspunkt ist die hygienische Bedienung. Die Armaturen lassen sich berührungslos auslösen, so dass kein Hautkontakt entsteht. Dies ermöglicht gleichzeitig Menschen mit Handicap eine besonders komfortable und unkomplizierte Handhabung der Armatur. Bezüglich der sicheren Nutzung sind Infrarot-Armaturen ebenfalls eine gute Wahl. Die vom Betreiber voreingestellte oder nach oben begrenzte Temperatur verhindert, dass sich die Nutzer versehentlich an heißem Wasser verbrühen. Eine automatische Spülung nach einer festgelegten Zeitspanne von 24 oder 72 Stunden, in der die Armatur nicht benutzt wurde, sorgt zudem dafür, dass sich kein Stagnationswasser in der Leitung sammelt. Dies beugt einer Keimbildung zuverlässig vor. Die Nutzer können damit sicher sein, dass alle Normen und Richtlinien bezüglich Trinkwasserhygiene erfüllt werden. 

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laufen der Waschbecken, da die Armatur nicht weiterläuft, wenn niemand sie benutzt. Zusätzliche Sicherung gegen Vandalismus bieten Armaturen mit Verdrehsicherung, die unter dem Waschtisch durch einen Winkel gegen die Wand abgestützt werden. So lassen sie sich nicht einfach abschrauben. In puncto Langlebigkeit profitieren Betreiber auch von der LongLife Batterie Elektronik, die die Laufzeit herkömmlicher Batterien in elektronisch gesteuerten Armaturen nahezu verdoppelt. Mit dieser Technologie kann die Batterie bis zu sieben Jahre ohne Wechsel ih-

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Die neue Kleber-Generation mit der einzigartigen Erfolgsrezeptur: Tradition und Erfahrung.

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Hier können moderne Sanitäranlagen mit qualitativ hochwertigen Produkten punkten. Die optimale Lösung am Waschtisch sind dabei elektronische Armaturen. Mit einem hochwertigen Sortiment an langlebigen und zuverlässigen Designarmaturen bietet Grohe eine große Auswahl passender Produkte für jedes Interieur und jeden Anspruch. Elektronisch gesteuerte Armaturen bieten viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Einhandmischern und Zwei-GriffArmaturen. Für Betreiber öffentlicher Waschräume sind vor

Elektronisch gesteuerte Armaturen – die optimale Lösung für öffentliche Waschräume.

ren Dienst verrichten, wodurch Wartungs- und Betriebskosten gesenkt werden. Zu jedem Ambiente bietet der Hersteller moderne Armaturenlinien in der passenden Stilrichtung. Zu den Highlights des Sortiments gehören die vielfach preisgekrönten »Allure« und »Essence« als elektronisch gesteuerte Varianten. Dazu kommen die ebenso funktionalen wie attraktiven Linien »Eurodisc SE«, »Euroeco Cosmopolitan E«, »Europlus E« und »Eurosmart Cosmopolitan E«, die vor allem für das preisbewusste Objektgeschäft viele Alternativen bereithalten.

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allem der ökonomische sowie der ökologische Aspekt von Bedeutung. Infrarot-Armaturen laufen nur, wenn sie durch Bewegung vor ihrem Sensor ausgelöst werden. Sie geben Wasser in vorprogrammierten, bedarfsgerechten Mengen ab und beugen so der Wasserverschwendung vor. Gleichzeitig verhindern sie auch ein Über-

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Wer einen öffentlichen Waschraum nutzt, hat bestimmte Erwartungen an Hygiene, Funktionalität und Ambiente. Insbesondere in einem gehobenen Umfeld sollten die Besucher sich wohlfühlen und sehen, dass bis ins Detail an ihre Bedürfnisse gedacht ist.

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Elektronisch gesteuerte Armaturen im öffentlichen Bereich

Unsere Kompetenz – Ihr Vorteil!


Kompetenz im Profilbereich Wer Anschlüsse von Wand- und Bodenbelägen aus Keramik oder Naturstein abdichtet, arbeitet mit spritzbaren Dichtstoffen wie Silicon, um eine fachgerechte saubere Fuge zu erzielen.

Doch bevor das Dichtmittel zum Einsatz kommen kann, sind zahlreiche Arbeitsschritte erforderlich, wenn die Arbeit gemäß dem »Stand der Technik« ausgeführt werden soll (siehe IVD-Merkblatt Nr. 23, Juni 2012). Dazu gehören neben dem Reinigen der Haftflächen, dem Abkleben der Fugenränder und dem Hinterfüllen auch das Vorbehandeln der Haftflächen mit Primer sowie die Einhaltung der Mindestablüftzeit, bevor das Fugenmaterial eingebracht werden kann, das anschließend noch geglättet werden muss. HSK_D_BP_90_130_RENO_05132

All diese zeitaufwändigen Schritte bergen noch zusätzlich die Gefahr, dass sich durch Primer, Silikonreste oder das verwendete Gleitmittel Flecke auf dem gerade erst verlegten Belag bilden.

Randfugenprofil »ProconnexCorner« Proline Systems bringt mit dem neuen, von Praktikern auf Herz und Nieren geprüften »ProconnexCorner«-Randfugenprofil eine Lösung auf den Markt. Die Neuheit besteht aus zwei auf 45° abgeschrägten Aluminium-Profilen, die auf Beläge 24.05.2013

RENOVETRO | Wandverkleidungssystem

12:36 Uhr

Der Einsatz des Randfugenprofils verhindert eine kraftschlüssige Verbindung zur Wand und damit eine störende Schallübertragung.

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Die Neuheit besteht aus zwei auf 45° abgeschrägten Aluminium-Profilen, die auf Beläge (inkl. Kleber) von 10, 11, 12,5 und 15 mm variabel einstellbar sind.

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(inkl. Kleber) von 10, 11, 12,5 und 15 mm variabel einstellbar sind. An ihrem Scheitelpunkt umschließen die beiden Profile eine Silikoneinlage, die inkl. der Standardfarbe Betongrau in 33 Farben lieferbar ist. Dank dieser Konstruktion überzeuge das Randfugenprofil – wie schon die bisherigen »Proconnex«Dehnfugenprofile – durch seine Dehnfähigkeit, so der Hersteller. Zweifellos habe ein solch exklusives und technisch ausgereiftes Profil seinen Preis, der sich aber sofort amortisiere durch immense Zeitersparnis, die Sicherheit vor Rissbildungen, die gleichmäßige Fugenbreite und die Sicherheit einer perfekten waagerechten Linie,

auch bei Mosaiken und Bordüren; außerdem durch absolute Sauberkeit und die Eignung auch für den Nassbereich. Nicht zuletzt schlägt auch zu Buche, dass der Einsatz des »ProconnexCorner«-Randfugenprofils eine kraftschlüssige Verbindung zur Wand und damit eine störende Schallübertragung verhindert. »Mit dieser Neuentwicklung beweist Proline Systems einmal mehr seine Kompetenz im Profilbereich und sein Bekenntnis, qualitativ hochwertige Fliesenprofile zu entwickeln, die als Designelemente für perfekte Ergebnisse in der Boden- und Wandgestaltung sorgen – technisch wie optisch«, heißt es abschließend aus Boppard. 

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Bodengleiche Duschen stehen für architektonische Qualität und Bewegungsfreiheit im Bad. Sie sind barrierefrei und als durchgehend geflieste Fläche ein wichtiges Gestaltungselement.

I VIEGA I Bis ins letzte Detail einheitlich wird der Boden mit dem neuen Viega-Aufsatz für alle »Advantix«-Badabläufe. Anstelle eines herkömmlichen Rostes befindet sich hier ein individuell befliesbarer Einsatz im Aufsatzstück. Rahmenlos integriert er sich nahezu nahtlos in den Bodenbelag. Aufgrund der geringen Bauhöhe von nur 5 mm ist sogar der Einsatz von Glasmosaik möglich. Der neue befliesbare Aufsatz kommt als erster im Markt komplett ohne Rahmen und mit einer sehr geringen Bauhöhe von nur 5 mm aus. Kriterien, die gerade für hochwerti-

ge Bäder und Wellness-Oasen nachgefragt werden. Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich durch den uneingeschränkt möglichen Einsatz aller Bodenbeläge wie beispielsweise Fliese, Naturstein oder auch Glasmosaik. Von 5 bis 30 mm Stärke sind alle Materialien einsetzbar. Der Aufsatz selber ist bis zu 300 kg belastbar.

Ablaufstark Der Ablauf des Wassers erfolgt über den schmalen umlaufenden Schlitz zwischen Abdeckung und Bodenbelag. Trotz seiner geringen Breite bewerkstelligt er eine Leistung zwi-

schen 0,4 und 0,5 l/sec.. Der befliesbare Aufsatz ist mit allen Ablaufgrundkörpern aus der »Advantix«-Reihe kombinierbar. Wie alle Abläufe von Viega eignet sich auch der neue befliesbare Aufsatz sowohl für das Verfahren der Verbundabdichtung als auch in Verbindung mit einem Einlaufelement für den Einsatz mit konventioneller Abdichtung wie Bitumenoder Kunststoffbahnen. Für Viega stellt der neue befliesbare Aufsatz eine Ergänzung der mit zahlreichen Designpreisen ausgezeichneten »Visign«-Rostserie dar. Sie ist Bestandteil des Bad- und Bodenablaufprogramms »Advantix«, das sich durch sein durchdachtes Baukastenprinzip auszeichnet. Hier können passend zu jedem Anwendungsfall Grundkörper, Abdichtungsvarianten, Aufsätze und Roste zu-

VIEGA

Befliesbarer Aufsatz für Badabläufe Eine optisch durchgängige Fläche ist ab sofort mit dem neuen Aufsatz für alle »Advantix«Badabläufe erreichbar. Denn dieser ist individuell mit allen Bodenbelägen befliesbar – selbst der Einsatz von Glasmosaik ist aufgrund der geringen Bauhöhe von nur 5 mm möglich.

sammengestellt werden. Nicht nur die superflachen Badabläufe mit einer Einbauhöhe von 62 bzw. 70 mm oder die Bodenabläufe mit hoher Ablaufleistung für öffentliche Einrichtungen, sondern auch die Brandschutzabläufe und die Balkon- und Terrassenabläufe werden mit den »Visign«-Rosten zu einem designstarken Gestaltungselement. 

DICHT ? MIT SICHERHEIT! Wo dieser Stempel drauf ist, ist Sicherheit drin: Seal System prüft marktgängige Verbundabdichtungen in Kombination mit vielen Bodenablauf-Lösungen. Das Ergebnis: mehr als 600 Zertifikate eines DIBt zugelassenen Prüfinstituts – und endlich Sicherheit für den Verarbeiter an Duschrinne und Punktablauf. Erhältlich als kostenloser Download im Internet. Oder als Standardwerk zur Verbundabdichtung „Punkt. Linie. Dicht!“ im Buchhandel. Seal System sorgt dafür, dass es dicht ist – mit Sicherheit.

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Verarbeitet wird die Grundierung mit einem geeigneten Werkzeug (Kurzflorrolle) in einem Arbeitsgang. Der Verbrauch liegt bei ca. 150 g/m2.

Das neue Grundierharz »Asodur-Mega-Prime-1K« ist für die Verlegung von Großformaten besonders geeignet.

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Die richtige Untergrundvorbereitung entscheidet über den Erfolg der ausgeführten Arbeiten. Das neue Grundierharz »Asodur-Mega-Prime1K« ist von Schomburg speziell für die Verlegung großformatiger Fliesen und Platten entwickelt worden.

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»… der Untergrund ist gegebenenfalls mit einer geeigneten Grundierung vorzubehandeln… « – jeder kennt diesen Satz aus Gebrauchsanleitungen und Technischen Merkblättern. Die Auswahl der Grundierungsstoffe liegt dabei in den meisten Fällen in der Verantwortung des Ausführenden. Besonders die Saugfähigkeit von Untergründen bestimmt dabei die Auswahl des geeigneten Grundierungsstoffes und die Qualität der weiteren Arbeiten. Auch die Größe der zu verlegenden Fliesen und Platten spielt eine große Rolle bei der Wahl der richtigen Grundierung. Das

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neue Grundierharz »Asodur-Mega-Prime-1K« ist für die Verlegung von Großformaten besonders geeignet. Die Grundierung ist gebrauchsfertig. Ein Anmischen ist nicht notwendig. Im Gegensatz zu anderen Reaktionsharzgrundierungen ist kein Absanden und nachträgliches Entfernen des Sandes erforderlich. Das erspart zwei Arbeitsgänge in der Anwendung. Die Neuentwicklung des ostwestfälischen Baustoffexperten reagiert schnell aus. Bereits nach ca. 90 Minuten kann mit der Fliesenverlegung begonnen werden. Andere Reaktionsharze benötigen 12 bis 16 Stunden für die Aushärtung. Die Grundierung kommt vor allem auf feuchtigkeitsempfindlichen Bodenuntergründen, wie Calciumsulfatestrichen bei nachfolgender Verlegung großformatiger Platten mit normal abbindenden Klebemörteln zum Einsatz. Sie verhindert das Eindringen zementhaltiger Feuchtigkeit in den gipshaltigen Untergrund. Das einkomponentige Grundierharz ist wasser- und lösemittelfrei. 

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VIGOUR

Elegante Glasverkleidung und unsichtbares Soundsystem

Die neue Glasverkleidung für eine Auswahl von »cosima«Bade- und Whirlwannen schafft eine elegante, spiegelglatte Oberfläche.

VIGOUR bietet eine elegante Glasverkleidung für »cosima«-Bade- und Whirlwannen. Weitere perfekte Ergänzung für die Luxus-Badewanne: Das neue Invisible Soundsystem.

I VIGOUR I Ob frei im Raum, vor der Wand, in der Nische oder klassisch in der Ecke – die neue »cosima«-Glasverkleidung schafft mit spiegelglatter Oberfläche elegante wie spannende Lösungen für die Gestaltung der Badewanne. Als optionale Zusatzausstattung ist sie für eine Auswahl der »cosima«-Badeund Whirlwannen lieferbar. Dank EverCleanBeschichtung, die Rückstände von Kalk und Schmutz verhindert, bleibt die Oberfläche stets auf Hochglanz und Wassertropfen perlen einfach ab. Bei den Farbmöglichkeiten kann aus einem breiten Spektrum gewählt werden. Neben schwarz, weiß und anthrazit sind auch viele Sonderfarben realisierbar. Sie setzen farbliche Akzente im Bad oder können passend kombiniert werden, z.B. zu den vorhandenen Glaswaschtischen der Badmöbel.

Klangmassage Dass nicht nur die Optik, sondern auch die Akustik bei den »cosima«-Bade- und Whirlwannen stimmt, dafür sorgt das neue

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Invisible Soundsystem. Denn alle Modelle der Designlinien »akua« und »cosima« sind jetzt auch mit dem in den Wannenkörper integrierten Soundmodul inkl. unsichtbarem Lautsprechersystem erhältlich. Dieses gibt auch während des Schaumbades die persönliche Musikauswahl wieder. Damit die Optik der eigenen Home SpaOase nicht gestört wird, ist das Invisible Soundsystem unsichtbar an den Wannenaußenseiten positioniert und nutzt die Wanne als idealen Resonanzkörper. Insgesamt werden zwei Hochtöner sowie jeweils ein Bass sowie ein Tieftöner mit speziellem Kleber angebracht. Wellness- und Musikfans können sich mit allen Bluetooth-fähigen Endgeräten (z.B. Handy, Smartphone oder Tablet-PC) in das zugehörige Soundsystem einloggen und darüber ihre individuellen Lieblingssongs abspielen. Und wer zu seinen Lieblingsbeschäftigungen neben dem Schaumbad auch Telefonieren zählt, kann dies mit dem Invisible Soundsystem zukünftig kombinieren: Auch Telefonate lassen sich darüber führen. 


Positives Feed-Back für designstarke Fliesenneuheiten

IV FLIESEN + PLATTEN

Vom 23. bis 27. September präsentierten mehr als 872 Aussteller aus 140 Ländern in Bologna die neuesten Produkte aus den Bereichen Keramische Fliesen, Sanitärkeramik und Badezimmerausstattungen.

»Wer nicht dabei war, der hat etwas verpasst«: Kerateam-Geschäftsführerin Ingrid Vogel, neben ihr Schlenkhoff-Geschäftsführer Heinrich Schlenkhoff.

I IV FLIESEN + PLATTEN I Trotz eines Rückgangs der Besucher aus Italien (–12,3 %) lockte die Cersaie an den fünf Messetagen mehr als 100 000 Besucher an und bestätigte damit erneut ihre Stellung als Leitmesse der Branche. Das übergestellte Trendthema in puncto Fliesendesign waren erneut Materialinterpretationen in allen Facetten – allen voran die täuschend

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echte Holz- und Natursteinoptik sowie die verschiedensten Zement- und Betonanmutungen. Die zahlreichen internationalen Kontakte, die seitens der deutschen Hersteller dieses Jahr auf der Messe geknüpft bzw. gepflegt werden konnten, hätten erneut belegt, dass die Design- und Sortimentsvielfalt der »Deutschen Fliese« ebenso wie deren Produktqualität nicht

nur in Deutschland, sondern in aller Welt geschätzt werde, so das Messe-Fazit. Den Verlauf der Messe sowie die Stimmung auf den Ständen der deutschen Fliesenhersteller resümiert Dr. Eckard Kern, Vorsitzender des Industrieverbands Keramische Fliesen + Platten: »Die Cersaie war deutlich besser besucht als im letzten Jahr. Generell war festzustellen, dass die Messe immer stärker vom Feinsteinzeug dominiert wird – dessen Oberflächen wiederum deutlich geprägt sind durch neue Technologien wie den Digitaldruck. In logischer Konsequenz werden die Sortimente immer ähnlicher: Holz- und Betonoptik sowie Natursteininterpretationen, perfektioniert und in allen Facetten – das war der Trend der Messe. Die deutschen Produzenten bekamen einmal mehr bestätigt, dass sich unsere aktuellen Sortimente durch eine ausgesprochen hohe Produktvielfalt sowie eine marktgerechte Oberflächen-, Dekor- und Formatgestaltung auszeichnen.« »Wir freuen uns sehr über das ausgesprochen positive Feedback zum ›Digital Showroom‹ – den unsere internationalen Kunden ebenso wie unsere deutschen Fachhandelspartner als hervorragende Ver-

kaufshilfe bewerteten«, so Jasba-Geschäftsführerin Alexandra Schmidt. »Kunden, die den Showroom bereits einsetzen, berichteten, dass sich damit insbesondere anspruchsvolle Produkte oder außergewöhnliche Gestaltungen leichter ›verkaufen‹ lassen – z. B., wenn mit Farbverläufen oder Ornamenten gestaltet wird.« »Mein stärkster diesjähriger Messe-Eindruck ist, dass das Ink-Jet-Verfahren immer häufiger zum Einsatz kommt«, so Dieter Schäfer, Vorstandsvorsitzender Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG. Fliesen werden in Kombination mit Rotocolor und dreidimensionalen Oberflächen immer aufwändiger gestaltet. »Die Frage ist nur, ob das langfristig der richtige Weg ist. Denn am Ende sollte noch erkennbar sein: Das ist eine Keramik. Eine Sichtweise übrigens, die auch sehr viele Architekten vertreten«, meint Schäfer. Insofern sollte sich die Branche rückbesinnen: »Wir können wunderschöne Produkte entwickeln, die sich nicht nur durch den Oberflächenlook definieren – sondern über den Rohstoff, das Material Keramik sowie das Brennverfahren. Ich hoffe sehr, dass derartige Keramik wiederkommt – wir arbeiten jedenfalls daran. Sorgen

Linkes Foto: Peter Wilson (l.): »Heimspiel auf der Cersaie«. Rechtes Foto: Dr. Eckard Kern (r.), Vorsitzender des Industrieverbandes Keramische Fliesen und Platten mit Verbandsgeschäftsführer Jens Fellhauer.

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Dieter Schäfer: »Am Ende sollte noch erkennbar sein: Das ist eine Keramik.«

bereitet mir, dass deutsche Produzenten – obwohl wir qualitativ einen sehr hohen Stand erreicht haben – es uns gefallen lassen müssen, dass unsere spanischen und italienischen Kollegen den deutschen Markt mit höherpreisigem Material bedienen, während im Übrigen ein ständiger Preisverfall zu beobachten ist«.

Trendige Sortimente gezeigt »Villeroy & Boch hat in Bologna trendige Sortimente und konsumige, gut verkäufliche Produkte gezeigt«, so Geschäftsführer Dr. Eckard Kern. »Dabei lag unser Fokus allerdings ganz klar auf dem Bereich »Excellence«, das eine mittel- bis hochpreisige Ausrichtung hat. Bei diesem Marktsegment sind wir als Produzenten auf die Beratungskompetenz des Fachhandels angewiesen. Unsererseits schützen wir den Fachhandel dahingehend, dass er bei diesen Produkten die Auftragssicherheit hat. Unsere neue Kollektion ist zum einen geprägt durch die stark nachgefragten Holz- und Natursteinrepliken sowie Zement- und Betonanmutungen; andererseits bieten V & B Fliesen wie üblich eine eigene Handschrift, die sich in diesem Jahr im besonderen Umgang mit Oberflächenstrukturen und Reliefierungen zeigt. Mit dem Format 75 x 75 cm, das bei unseren Kunden sehr gut ankommt, haben wir einige Serien um eine neue Gestaltungskomponente bereichert. Es bietet einerseits optische

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Großzügigkeit, andererseits ist es für den Handwerker auch ein gut zu handhabendes Format. »Wir präsentierten die ersten Prototypen jenseits unseres traditionellen Rollendrucks«, fasst Ströher-Geschäftsführer Gerhard Albert zusammen. Der Anblick dieser Oberflächen lasse erahnen, welche Perspektiven sich für extrudierte Keramik in puncto Glasurvielfalt mit digitaler Technologie eröffnen. »Wir haben dieses Jahr zwar fast 1 Mio. € in modernste Digitaldruckmaschinentechnologie investiert, werden aber auch weiter auf unsere für Ströher typische Glasurgestaltung nach dem Rollendruck nicht verzichten. Allerdings erreicht unser Ansatz, Design und Funktion jetzt eine neue Dimension – die unverwechselbare Note wird aber auch hier weiter erkennbar bleiben«, so Albert weiter. »Das ist uns wichtig. Auch Picasso und Co. würden sich – im Zeitalter des ›Digidrucks‹ – eine Art Kopierschutz für ihre Werke überlegen. Daran tüfteln wird derzeit auch.« »Die Cersaie ist gewissermaßen ein Heimspiel: Unsere Kunden kommen zu uns. Das gibt uns die Chance, deren volle Aufmerksamkeit auf unsere Produkte zu lenken«, freute sich Steuler-Geschäftsführer Peter Wilson. »Für uns ist die Mes-

se also ein ideales Umfeld, um Neuheiten zu präsentieren – bei Kerateam und Steuler in diesem Jahr neue Formate im Wandbereich. Von den neuen, groß dimensionierten Wandfliesen, die sowohl horizontal als auch vertikal verlegt werden können, versprechen wir uns sehr viel. Davon abgesehen präsentieren wir sehr plakativ die Geschichte des Unternehmens. Der Pfeil unserer Unternehmensentwicklung zeigt nach oben, weil wir diese Erfolgsstory weiterführen und in unsere Zukunft investieren.« Steuler Fliesen verfolge den eingeschlagenen Weg weiter, hochwertige Produkte zu entwickeln, im Markt zu platzieren und dabei auch neue Technologien zur Anwendung zu bringen. »All dies sichert uns in Verbindung mit innovativem Fliesendesign Zugang zu höherwertigen Marktsegmenten. Insgesamt sind wir mit den vier Marken der Steuler-Gruppe sehr gut aufgestellt. Die Resonanz auf unsere präsentierten Neuheiten war sehr gut – insofern wollen und können wir richtig Gas geben.« »Die Cersaie ist für die deutschen Hersteller kein »Muss« mehr, aber wer nicht dabei war, hat trotzdem etwas verpasst«, findet Ingrid Vogel, Geschäftsführerin Kerateam. Denn die Cersaie präsentiere die welt-

weit attraktivsten Erzeugnisse ähnlich der »Haute Couture« in der Mode. Im wirklichen Leben gebe aber die Normalität den Ton an. So sei es auch in der Fliesenbranche: »Wir bleiben bei Produkten, die der Handel und die Verarbeiter noch ›handeln‹ können und sehen weiter große Chancen mit unseren Formaten.«

Übergroße Feinsteinzeugfliesen »Dieses Jahr haben die übergroßen Feinsteinzeugfliesen auf den Messeständen vieler italienischer Hersteller für Aufsehen gesorgt«, beobachtete Stefan Zeidler, Geschäftsführer Norddeutsche Steingut und NordCeram. Die Marke Grohn habe mit der Serie »Motown« im Format 45 x 90 cm ein außergewöhnliches, aber trotzdem noch für den normalen Wohn- und Objektbau einsetzbares Produkt gezeigt. Bei NordCeram repräsentierte die Serie »Dockland« im Format 45 x 90 cm einen authentischen Used-Look, der sich aus der Mischung einer Steinund Betonoptik ableitet. »Das positive Feed-Back vieler Besucher auf unsere Neuheiten bestätigt uns darin, auch weiterhin verkäufliche Serien zu entwickeln. Denn das ist letztlich, was nicht nur für uns, sondern ebenso für den Handel zählt.«

Das Ströher-Messeteam auf der Cersaie, ganz links Geschäftsführer Gerhard Albert.

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| Boden |

Alternative zu Holzleisten startet positiv Fliesenleger sind es gewohnt, mit harten Materialien wie Keramik und Metall zu arbeiten. Schwerer tut man sich dagegen mit weichen Werkstoffen wie Holzleisten.

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optisch dekorativen Abschluss. Die Montage an der Wand erfolgt mit vorgebohrten Haltern, die mit Schrauben zu befestigen sind. Geeignet ist dieses Modell vor allem für Büros, Geschäftszentren sowie die Bereiche, in denen es darum geht, geschickt ein Kabel zu kaschieren. Insofern eignet sich das Produkt auch für den Bereich der Renovierung und Sanierung. Die Möglichkeit der Anpassung an alle Belagstypen und Ausstattungen sind gegeben. Die »Multi-Line Aluminium« ist eine dekorative Sockelleiste mit geripptem Effekt auf der Sichtseite. Erhältlich sowohl selbstklebend als auch nicht selbstklebend, für eine dauer-

hafte Verlegung. Die geformten Kanten gewährleisten eine perfekte Haftung an der Oberfläche. Die überstehende Endrippe bietet eine ausreichende Abdeckung für die mögliche Dehnung des Bodens. Als beliebt bei Architekten hat sich das Modell »Design -Line Aluminium« herausgestellt. Diese Sockelleiste aus Metall steht für minimalistisches Design, das diskret aber wirkungsvoll die Ausstattung eines Raumes unterstreicht. Ihre scharfen Kanten, der rechteckige Schnitt sowie die geringe Höhe von nur 40 mm vermitteln eine puristische Optik, die gut in das Verständnis vieler Architekten passt. 

WEITZEL

Das dachte auch Weitzel bei der Entwicklung der neuen Kollektion Sockelleisten. Die komplette Serie von Sockelleisten ist daher aus Edelstahl oder Aluminium und sei daher eine hervorragende Alternative zu klassischen Holzsockeln. Holz hat gerade bei der Unterhaltsreinigung von Böden die Eigenschaft, bei Kontakt mit Wasser

zu quellen. Die neuen WeitzelSockelleisten sind naturgemäß gegen Feuchtigkeit unempfindlich. Zudem können sie überall dort eingesetzt werden, wo Keramiksockelleisten als Formstücke nicht mehr erhältlich sind. In Edelstahl poliert sowie Aluminium eloxiert sind die mit 10 mm Stärke sehr flachen Modelle der »Basic Line« erhältlich – diese Variante wird vornehmlich mit Kleber an der Wand montiert. Hinter der Bezeichnung »Office-Line Aluminium« verbergen sich Aufstecksockelleisten aus Aluminium zur Abdeckung und zum Schutz von Leitungen. Zusätzlich bieten die 70 mm hohen Leisten einen

Die komplette Serie von Sockelleisten ist aus Edelstahl oder Aluminium und eine hervorragende Alternative zu klassischen Holzsockeln.

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Renovieren mit massiven, dünnen Holzdielen Mit dem deutlich ausgebauten Sortiment an Massivholzdielen mit einer Aufbaustärke von nur 15 mm reagiert Osmo auf einen Trend, der sich bereits seit einigen Jahren bemerkbar macht: Die Nachfrage nach flachen, aber dennoch massiven Holzdielen.

I OSMO I Das Sortiment »Renovierungsdiele 15« umfasst die Holzarten Lärche, Eiche und Kiefer und eignet sich optimal für moderne Bauten mit Fußbodenheizung. Der Kunde hat dabei die Wahl zwischen unbehandelten oder mit Hartwachs-Öl behandelten Hölzern.

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Matte Oberflächen im Trend

Dunkle, matte Oberflächen sind aufgrund ihres natürlichen Aussehens und ihrer Pflegeleichtigkeit derzeit besonders beliebt.

Die Kiefern-Dielen sind in den Farbtönen »Nature«, »Fog«, »Canyon«, »Deep Forest« und »Stone« erhältlich. Dem aktuellen Trend nach matten Oberflächen trägt zudem eine Behandlung mit dem Hartwachs-Öl Natural Rechnung: Das Ergebnis ist eine fast unsichtbare Oberfläche, die den Dauernasseffekt und den Glanzgrad reduziert, sodass der Holzboden nahezu unbehandelt und demzufolge noch natürlicher aussieht. Im Gegensatz zu den bisher üblichen 21 mm starken

Massivholzdielen bieten laut Hersteller Dielen mit einer Aufbaustärke von nur 15 mm zahlreiche Vorteile. Sie kommen sowohl in modernen Neubauten mit Fußbodenheizung zum Einsatz als auch bei der Renovierung von Bestandsbauten, in denen Übergänge zu bereits vorhandenen Bodenbelägen oder andere bauliche Gegebenheiten keine stärkeren Aufbauhöhen erlauben. Das Sortiment des Warendorfer Unternehmens wurde zudem um eine Hightech-Trittschalldämmung ergänzt. Das bedeutet, massive Dielen können auch in Mietwohnungen ohne feste Verbindung mit dem Untergrund verlegt werden. Mit den flachen Renovierungsdielen von Osmo bekommt jeder Bauherr die Möglichkeit, seine Immobilie mit einem ehrlichen, natürlichen und wertbeständigen Massivholzboden auszustatten. 

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Designbelag im XL-Format

Windmöller bietet mit »Designline Connect kingsize« die erste Landhausdielen-Kollektion mit extra breiten und langen Planken für den Einsatz im Objekt und im privaten Wohnbereich.

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Für »Connect kingsize«-Böden gilt über die gesetzliche Gewährleistung hinaus eine Garantie von 20 Jahren bei privater Nutzung sowie fünf Jahre bei gewerblicher Nutzung.

INSIDE-OUT

Die modischen Holzoptiken in zwei Qualitäten sind für den Neubau als auch für die Sanierung die perfekte Bodenlösung, so der Hersteller. »Planer und Bauherren werden von den zwölf Eiche-, Vintage- sowie sägerauen Optiken und Farbstellungen von hell bis dunkel begeistert sein.« Mit den großzügigen XL-Planken (1 505 x 235 mm) in attraktiven Holzoptiken und originalgetreuer Oberflächenhaptik in weiß-, natur-, grau- oder dunklen Farbstellungen lassen sich unzählige Raumstile kreieren, ob Country-Look oder Loftatmosphäre. Die Designs strahlen in jedem Einrichtungsstil Behaglichkeit aus, heißt es weiter.

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ERWEITERN SIE IHREN LEBENSRAUM – schaffen Sie einen optisch nahtlosen Übergang von drinnen nach draußen. > Terrassen- und Massivholzdielen in einheitlicher Holzart und Oberfläche > fünf unterschiedliche Strukturierungen ergeben zusätzlich ein wohltuendes Trittgefühl

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»Kingsize«-Planken sind für die Verlegung im Feuchtraum und auf allen herkömmlichen Warmwasser-Fußbodenheizungen geeignet. Wie alle »wineo Connect«-Böden werden sie klebstofffrei verlegt, sind dadurch nach der Verlegung sofort begehbar, extrem strapazierfähig und erfüllen mit ihren fühlbaren Oberflächenstrukturen eine natürliche Optik und dadurch ein Höchstmaß an Authentizität. Das großzügige Plankenformat mit den gefasten Kanten erzielt, besonders in großen Räumlichkeiten, eine auffallend ästhetische Flächen-

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wirkung. Die natürliche und authentische Oberflächenstruktur der Böden, mit 0,30 mm Nutzschicht (NK 23/31 für den privaten Wohnbereich) und mit 0,55 mm Nutzschicht (NK 33/42 für den Objekteinsatz), lässt sich durch eine PU-Oberflächenvergütung sehr leicht reinigen und pflegen. Nach der berufsgenossenschaftlichen Prüfmethode erreichen »kingsize«-Designbeläge die Rutschhemmstufe R9 (DIN 51130) und sind, in Verbindung mit der Silent Comfort Unterlagsmatte des Anbieters verlegt, schwer entflammbar (B1 nach EN 13501-1). »Connect kingsize«-Böden überzeugen laut Hersteller durch ihre hervorragenden Eigenschaften und sind die bestmögliche Lösung, wenn ein enger Zeitrahmen für die Bodenverlegung vorgegeben ist. Im Objekt z. B. sind damit Sanierungen über Nacht sowie im laufenden Betriebsprozess geräuschlos, sauber und schnell durchgeführt. Die minimale Aufbauhöhe der Planken von 5 mm gewährleistet die Anforderungen bei nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Einbauhöhen. Seit Einführung der patentierten »Connect«-Technologie in 2009 habe sich diese erfolgreiche Verlegetechnik europaweit etabliert. Inzwischen sei Windmöller hier Marktführer, heißt es. 

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GLUNZ

Beim Thema Abdichten verlasse ich mich als Fliesenleger auf die Systemabdichtungen von WEITZEL.

Ökologische Trockenestrichplatte zur schwimmenden oder verschraubten Verlegung von Laminat, Parkett und Dielenböden: Die »Agepan TEP«.

Ökologische Trockenestrichplatte Die »Agepan TEP« ist Bestandteil der zum Teil auch auf Trittschallverbesserungsmaß geprüften Systemaufbauten des »Agepan«-Bodensystems.

I GLUNZ I Durch eine eingelegte Feder und das asymmetrische Dichteprofil der Dämmplatte bietet sie laut Hersteller einen optimalen Untergrund zur schwimmenden oder verschraubten Verlegung von Massivholzdielen, Parkett und Laminat. Die besonders hohe Druckfestigkeit der Elemente macht dies in der Regel ohne weitere lastverteilende Ebenen möglich.

Für Neubau und Sanierung geeignet Sie eignet sich für Neubau und Sanierung. Die Trockenestrichplatte aus dem natürlichen Rohstoff Holz kann auf ebenen, tragenden Untergründen wie Holz oder Beton, auf Trockenschüttung oder anderen druckfesten Materialien verlegt werden. Durch die in der Platte liegende MDF-Feder wird eine verbesserte Trittschallentkopplung erreicht.

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Einfache Verarbeitung, angenehmes Raumklima Der Bodenaufbau mit der im Trockenverfahren hergestellten »Agepan TEP« benötigt keine Trocknungszeiten, ist einfach zu verarbeiten, sofort begehbar und zeichnet sich aufgrund seines asymmetrischen Dichteprofils durch eine besondere Festigkeit aus. Eine zusätzliche lastverteilende Ebene ist nicht notwendig. Die verschraubte Verbindung mit dem MDF-Streifen sorgt dafür, dass sich nebeneinander liegende Elemente nicht verschieben können und unterstützt so eine stabile Bodenkonstruktion.

Wärmedämmung und Laufkomfort Ferner trägt sie zu einem angenehmen Raumklima bei: Die Trockenestrichplatte verfügt über sehr gute wärmedämmende Eigenschaften – durch die vollflächige Dämmschicht kann es nicht zur Bildung von Wärmebrücken kommen. Zudem wirkt die »Agepan TEP« feuchtigkeitsregulierend, schalldämpfend und gewährleistet einen angenehmen Laufkomfort. 

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ENIA FLOORING

Neu ist nicht nur der Markenauftritt bei Enia. Auch das Produktportfolio wurde erweitert.

Enia verbinde optimale Funktion mit höchstem Anspruch an Farben und ausdrucksstarkem Design, so der Anbieter.

Frische Impulse für den Boden Raum für Inspiration – für Enia Flooring ist dies Programm. Neu ist nicht nur der Markenauftritt. Auch das Produktportfolio wurde um wichtige Belagsarten erweitert. So will Enia dem Markt für Bodenbeläge frische Impulse geben.

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und Objektbereich und stellen »An eine so renommierte Mardamit die Zeichen auf Expansike wie Enia stellt man hohe on«, erklärt Moritz Mühlebach, Ansprüche. Mit Enia verbindet Mitglied des Verwaltungsrats. man seit jeher Qualität sowie Optimale Funktion und einen gewissen Lifestyle. Inhöchster Anspruch spiriert von der langen TraditiBei Enia-Produkten verbinon der Marke, legen wir einen klaren Fokus auf Innovation de sich optimale Funktion mit AZ_Zeitschriften_Text_D_210x76_oStoerer 13:21Anspruch Seite 1 und nachhaltige Qualitätspro- 18.03.13 höchstem an Farben und ausdrucksstarduktion, um das Vertrauen in kem Design. die Marke weiter zu stärken. »InternationaDarüber hinaus setzen wir auf le Trendscouts ein deutlich breiter aufgestelltes Sortiment von Bodenbeund Kooperatilagssystemen für den Privatonen liefern den

Input für neue Modelle. So setzen wir die vielfältigen Eindrücke aus aller Welt in eine einzigartige Auswahl an neuen Kollektionen für inspirierende Lebensräume um«, so Mühlebach weiter. Bei Mehrschichtbelägen setzt der Hersteller Enia auf natürliche Materialien wie Kork aus kontrollierter, umweltverträglicher Produktion. Wie wirkt warmes Gelb

an der Wand und passt dazu geräucherte Eiche? Oder taucht man den Raum lieber in extravagantes Rot in Kombination mit einem topmodernen Design-Belag?

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt Der Phantasie der Kunden sind fast keine Grenzen gesetzt. Denn der neue Room-Designer auf der Enia-Homepage spielt mit unterschiedlichsten Raumwelten und bietet maximalen »Room for Inspiration«. 

Wir verbinden verbindlich. Bodenprofile und Unterlagsbahnen für harte, elastische und textile Bodenbeläge.

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Erfolgreich auf der NordBau

PARKETT alles für den Boden FREUND ®

Profilsysteme für massive

Überaus zufrieden mit ihrer Teilnahme an der Fachmesse NordBau 2013 in Neumünster zeigt sich die Sopro Bauchemie.

I SOPRO BAUCHEMIE I Nicht nur mit zahlreichen Produktinnovationen und anschaulichen Exponaten, sondern vor allem mit den täglich mehrmals durchgeführten, praxisorientierten Produktvorführungen zog der Sopro Stand stets zahlreiche interessierte Besucher und Besuchergruppen, speziell aus dem norddeutschen BaustoffFachhandel, an.

Große Resonanz auf Live-Vorführungen Der neugestaltete Stand war vor allem während der mehrmals am Tag durchgeführten

Live-Vorführungen stets dicht umlagert. Dabei demonstrierte man den Fachbesuchern mit der »Sopro DF 10« DesignFuge Flex einen Fugenmörtel der neuesten Generation – dauerhaft schön und hygienisch. Seine Vorzüge reichen von völliger Kalkschleierfreiheit und gleichmäßiger Farbbrillanz bis hin zu einem erhöhten Schutz gegen Schimmelpilze und Mikroorganismen.

Fliesen- und Natursteinkleber »wie aus Stahl« Ein weiteres Highlight auf dem Messestand war der »Sopro

VINYLBÖDEN FKM Silver«: ein Fliesen- und Natursteinkleber »wie aus Stahl.« Der silbergraue, multifunktionale Flexkleber zeichnet sich vor allem durch eine universelle Anwendbarkeit, frühe Haftfestigkeit sowie eine hohe Standfestigkeit aus. Auf großes Interesse stießen in Neumünster auch die ebenfalls in ihrer praktischen Anwendung präsentierte »Sopro 1-K PflasterFuge« sowie der »Sopro DrainageMörtel eXtra.« Zwei Produkte, die der Hersteller seinen Profi-Kunden im Rahmen der Produktsysteme für den Gartenund Landschaftsbau bietet. 

auch als zweiteiliges Schraub-Profilsystem erhältlich

für Bodenbeläge ab 4 mm geeignet w    speziell für Vinyl und Laminat

schmale Deckprofile w    elegante und unauffällige Optik

glatte Oberfläche bei Click-Profilsystem w    Alternative zur geriffelten Oberfläche

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Bei massivem Click-Vinyl empfehlen wir unsere hochwertige Dämmunterlage Acoustic 1.0 Vinyl. Informieren Sie sich in unserem Prospekt „Parkett- & Laminat-Unterlagen“ auf Seite 8 oder kontaktieren Sie unser Verkaufsteam!

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Ihr Komplettanbieter für Bodenbelagszubehör

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| Werkzeuge |

Klammergeräte mit breitem Einsatzspektrum

I BEA I Die Ahrensburger Joh. Friedrich Behrens AG (BeA) ergänzt ihr Angebot an Druckluftnaglern um zwei neue Geräte, die den gestiegenen Anforderungen im konstruktiven Holzbau und auch denen des modernen Brandschutzes gerecht werden.

Breites Spektrum an Klammerlängen Die mit Druckluft betriebenen Klammergeräte »180/90839C« (für Heftklammern der Stärke 1,8 mm) und »200/90838C« (für Heftklammern der Stärke 2,03 mm) verarbeiten

Klammern in Längen von 40 bis 90 mm. Mit diesem breiten Spektrum an Klammerlängen überzeugen die zwei neuen Geräte laut Hersteller besonders bei der Befestigung von Brandschutzplatten. Speziell das »BeA 200/90838C« ermöglicht die Verarbeitung der für den Brandschutz nachweislich erforderlichen Heftklammern mit einem Drahtdurchmesser von 2,03 mm, einer Rückenbreite von 12,3 mm und einer Länge von 80 mm. Diese kommen beispielsweise bei der Befestigung der »Promatect LS«-Lüftungsleitungen »L90« und der »Promatect« Kabelkanäle »E90« der Firma Promat zum Einsatz. Die optisch fast identischen Geräte ermöglichen, dank Höhenverstellung und ergonomischer Handgriffe, optimales und

ermüdungsfreies Arbeiten. Mit den neuen Klammerträgern gelingt außerdem ein noch schnelleres Beladen der Geräte.

Lösungen in geprüfter Qualität »Wir freuen uns, mit den beiden Klammergeräten und unseren Befestigungsmitteln den Anforderungen des modernen Brandschutzes gerecht zu werden und dem Markt Lösungen in geprüfter und zertifizierter Qualität liefern zu können«, so Tobias Fischer-Zernin, Vorstand der Joh. Friedrich Behrens AG. Für den Nagler »180/90839C« sind auch nichtrostende und stark verzinkte Klammern der Type 180 mit Bauzulassung erhältlich. Diese sind für tragende Holzbauten zugelassen und verfügen über eine CE-Kennzeichnung nach Eurocode 5. 

BEA

BeA erweitert ihr Sortiment professioneller Nagler für den konstruktiven Holzbau mit neuen Geräten.

»Wir freuen uns, mit den beiden Klammergeräten den Anforderungen des modernen Brandschutzes gerecht zu werden.« Tobias Fischer-Zernin (Vorstand)

INFO Die Firma Joh. Friedrich Behrens wurde 1910 gegründet und hat sich in den mehr als 100 Jahren ihres Bestehens zu einer weltumspannenden Unternehmensgruppe mit einem Gesamtumsatz von ca. 100 Mio. € entwickelt und eine europaweit marktführende Stellung in der Befestigungstechnik erreicht. Das Markenzeichen BeA steht für Spitzenprodukte der Befestigungstechnik. BeA-Druckluftnagler und Befestigungsmittel zeichnen sich durch höchste Qualität und Zuverlässigkeit aus. Tochter- und Beteiligungsgesellschaften vertreiben die Produkte in Europa und Amerika. Darüber hinaus tragen zum weltweiten Erfolg fest etablierte Vertretungen in über 40 weiteren Ländern bei. Mit rund 65 Außendienst- und Kundendienstmitarbeitern steht die BeA-Gruppe ihren Kunden fachlich zur Seite. Der Konzern beschäftigt insgesamt rund 390 Mitarbeiter.

Zahlen & Fakten

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Die mit Druckluft betriebenen Klammergeräte »180/90-839C« (Foto) und »200/90-838C« verarbeiten Klammern in Längen von 40 bis 90 mm.

BeA Heftklammer Type 180, Stärke 1,8 mm, verzinkt, stark verzinkt, rostfrei in stark verzinkt und rostfrei bauaufsichtlich zugelassen und mit CE-Kennzeichnung nach Eurocode 5. Heftklammer Type 200, Stärke 2,03 mm, stark verzinkt, mit Prüfbescheinigung nach DIN 1052.

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Kraft und Ausdauer

I PANASONIC I Das Gerät ist serienmäßig mit zwei 18 Volt-Li-Ionen Akkupacks mit 4,2 Ah Kapazität ausgestattet. Der Akku-Schlagschrauber erzeugt mit seiner neuartigen Twin Hammer Konstruktion mit zwei Schlaghämmern ein Drehmoment von 470 Nm.

Durch den Innen- und Außenhammer werden gleichzeitig die Vibrationen auf maximal 14,84 m/s² reduziert. Die Drehmomenteinstellung erfolgt über einen Wahlschalter, der drei verschiedene Einstellungen ermöglicht. Die Schlagzahl variiert von 0 bis 2 400 Schläge pro Minute. Die Drehzahl ohne Last beträgt 1 550 Umdrehungen pro Minute. Die Akku-Ladezustandanzeige erlaubt die Kontrolle der Restkapazität des Akkus.

Gleichmäßiges Arbeiten Das Gerät ist mit einem speziellen Kunststoff versehen, der Werkstücke sowie das Gerät vor Beschädigungen schützt. Eine

elektronische Drehzahlstabilisierung sorgt auch unter Last für stets gleichmäßiges Arbeiten. Durch die ergonomische Form, die kompakte Bauweise (L/B/H = 214/77/252 mm) und das geringe Gewicht von nur 2,6 kg ist die Maschine mühelos für aufwendige Montagearbeiten einzusetzen. Das hohe Drehmoment von 470 Nm erlaubt die Verschraubung von M24-Gewindebolzen. Bei dem »EY 7552 LS2S« gewährleistet eine Sensorüberwachung der Akkuzellen einen optimalen Ladevorgang und verhindert eine Tiefenentladung. Damit der Akkupack nicht überhitzt, schaltet ein Sensor den

PANASONIC

Mit dem neuen Akku-Schlagschrauber »EY 7552 LS2S« mit Vierkant-Werkzeugaufnahme ergänzt Panasonic das Portfolio der Tough Tool Serie um einen ultraleichten und enorm kräftigen Schlagschrauber.

Der 18 V Akku-Schlagschrauber »EY 7552 LS2S« mit 4,2 Ah. Akku rechtzeitig ab. Der Anwender wird darauf vorab durch eine blinkende Anzeige aufmerksam gemacht. Eine Vollladung mit dem Ladegerät »EY 0L82B« ist in 70 Minuten erreicht. 

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Seit Anfang August tourt Festool mit seinem speziell gestalteten Truck unter dem Motto »System gewinnt« durch Deutschland.

I FESTOOL I Bis Ende November besteht in vielen deutschen Städten die Möglichkeit, sich über das aktuelle Produktprogramm samt

FESTOOL

Deutschlandweite Roadshow in 59 Städten

Insgesamt macht der Truck bis Ende November in 59 deutschen Städten Station – jeweils in Kooperation mit dem Fachhandel vor Ort.

EIN BOHRER FÜR JEDE GELEGENHEIT!

Herbstneuheiten und dem »Service all-inclusive Paket« bei teilnehmenden Fachhandelspartnern vor Ort zu informieren und Tipps und Tricks aus erster Hand zu bekommen. Bereits im Februar startete Festool mit seiner europaweiten Roadshow in Italien. Nach Belgien, Großbritannien und Frankreich hatte der Truck Anfang August sein Deutschland-Debüt in Berlin. Insgesamt macht der Truck bis Ende November in 59 deutschen Städten Station – jeweils in Kooperation mit dem Fachhandel vor Ort. »Besucher ersparen sich durch die lokale Einbindung der FachhandelsPartner lange Anfahrtswege«, so der Hersteller.

Anwendungslösungen Die Roadshow bietet Anwendungslösungen zu den Themen Bohren und Schrauben,

Sägen, stabile Holzverbindungen, Oberflächenbearbeitung, Fräsen und intelligente Arbeitsplatzorganisation sowie Tipps, wie sich Arbeitsprozesse in der Werkstatt und auf Montage effizienter und gesundheitsschonend gestalten lassen. »Die positive Resonanz unserer Kunden bestätigt uns, dass wir mit der Bündelung auf die Marke Festool und den Herbstneuheiten sowie dem neuen Service all-inclusive genau richtig liegen. Unsere Kunden schätzen die Qualität und die Langlebigkeit unserer Produkte und dies ist auch einer der Gründe, warum sie zur Roadshow kommen«, so Thorgen Jüttner, Vertriebsleiter Deutschland-Nord. »Dort finden sie eine kompetente Beratung mit Tipps und Tricks zu den Produkten – direkt vom Hersteller. Darüber hinaus kommt es sehr gut an, dass die Besucher die Geräte und das Zubehör selbst testen können. Kurzum gesagt: Ein Besuch der Roadshow lohnt sich allemal.« Weitere Infos sowie Tourdaten und Anmeldungsmöglichkeit unter www.festool. de/roadshow. 

Mit »Keramo extreme« bietet Alpen-Maykestag einen neuen Hochleistungsbohrer.

I ALPEN-MAYKESTAG I

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»Der absolute Problemlöser für härteste Steinzeugfliesen bis Mohs/Ritz-Härtegrad 9 sowie Glas und Porzellan«, so der Hersteller. Der Bohrer kann universell bei allen handelsüblichen Bohrmaschinen eingesetzt werden. Die patentierte Hartmetallplatten-Schneidengeometrie mit Zentrierspitze ermögliche ein punktgenaues

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Ansetzen und exakte Löcher ohne Ausbrüche. Eine Kühlung sei nicht erforderlich, dadurch sei eine einfache Handhabung gewährleistet. Der spezielle Plattenschliff ermögliche verschleißarmes Bohren und sehr hohe Standzeiten des Spezialbohrers. Der verstärkte Schaftdurchmesser garantiere eine hohe Stabilität. 

Der weiße Farbring kennzeichnet die ideale Bohrtiefe.

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ALPEN-MAYKESTAG

Hochleistungsbohrer


BOSCH

Akkugeräte mit EC-Motoren: Höchstleistung bei Serienanwendungen

Der Einsatz über Kopf und an engen oder schwer zugänglichen Stellen ist problemlos möglich.

Sein bestehendes Programm für Akkugeräte mit EC-Motoren erweitert Bosch um weitere Geräte: den Akku-Trockenbauschrauber »GSR 18 V-EC TE Professional«, den Akku-Bohrschrauber »GSR 10,8 V-EC Professional«, den Akku-Schrauber »GSR 10,8 V-EC HX Professional« sowie den Akku-Multi-Cutter »GOP 18 V-EC Professional«.

Die EC-Technologie ermöglicht eine sehr kompakte und leichte Bauweise der Werkzeuge.

I BOSCH I Die neuen Geräte mit EC-Motoren sind besonders geeignet für Serienanwendungen und setzen neue Maßstäbe für effizientes und kraftvolles Schrauben, Bohren, Schneiden und Schleifen. Grundlage dafür ist ihr bürstenloser EC-Motor: Er arbeitet besonders effizient und sorgt

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durch seinen hohen Wirkungsgrad dafür, dass Handwerker pro Akkuladung bis zu 30 % länger arbeiten können. Darüber hinaus ist er komplett wartungsfrei. Durch seinen hohen Wirkungsgrad entstehen außerdem weniger Wärmeverluste und die Geräte werden nicht so heiß. Zusätzlich schützt die Electronic Motor Protection (EMP) das Gerät vor Überlastung: Sie schaltet den Motor bei Blockierungen sofort ab. Durch diese Faktoren verdoppelt sich die Lebensdauer von Bosch-Akkugeräten mit EC-Motoren gegenüber Werkzeugen mit konventionellen Motoren. Darüber hinaus ermöglicht die EC-Technologie eine sehr kompakte und leichte Bauweise der Werkzeuge. So ist der Einsatz über Kopf

und an engen oder schwer zugänglichen Stellen problemlos möglich. Die EC-Akkugeräte eignen sich besonders für den Dauereinsatz auf der Baustelle oder in der Werkstatt: der Akku-Trockenbauschrauber »GSR 18 VEC TE Professional« etwa für

das serienmäßige Eindrehen von Schrauben in Gipskarton, der Akku-Schrauber »GSR 10,8 V-EC HX Professional« für das serienmäßige Eindrehen von Schrauben in Holzbalken und der Akku-Multi-Cutter »GOP 18 V-EC Professional« beispielsweise für das schnelle und einfache Kürzen von Türzargen, um Parkett und Laminat sauber zu verlegen. 

Der bürstenlose EC-Motor arbeitet besonders effizient und sorgt durch seinen hohen Wirkungsgrad dafür, dass Handwerker pro Akkuladung bis zu 30 % länger arbeiten können.

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GERD EISENBLÄTTER

Mit dieser Scheibe kann in 15 bis 20 Minuten 1 kg Stahl geschliffen werden.

Die stärkste Fächerschleifscheibe für Stahl Gerd Eisenblätter, Polier-und Schleifmittelhersteller aus dem oberbayerischen Geretsried, präsentierte auf der Leitmesse »Schweißen und Schneiden« in Essen eine Weltneuheit.

HECO-UNIX -top Dielenschraube – Die einzigartige Dielenschraube mit dem Zusammenzieheffekt ®

Patentiertes HECO-UNIX -top Vollgewinde ®

Linsensenkkopf mit Fräsrippen und T-Drive

Spaltfreie Montage trotz Einsatz einer Vollgewindeschraube

Leichtes Versenken

Kein Knarren der Belagbretter dank Fixierung durch das Vollgewinde

Optisch ansprechende Montage

Kein Aufspleißen des Holzes

Schnelle, zeitsparende Montage ohne Vorbohren

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HECO-Schrauben GmbH & Co.KG Dr.-Kurt-Steim-Straße 28, D-78713 Schramberg Tel.: +49 (0)74 22 / 9 89-0, Fax: +49 (0)74 22 / 9 89-200 E-Mail: info@heco-schrauben.de, Internet: www.heco-schrauben.de

I GERD EISENBLÄTTER I »Im vergangenen Herbst haben wir zum ersten Mal unsere Weltneuheit »Trimfix HellFire« vorgestellt«, so der Firmenchef Gerd Eisenblätter. »Hierbei handelt es sich um eine der modernsten und vielseitigsten Fächerschleifscheiben der Welt. Dank des einzigartigen Keramik-Hybrid Gewebes können ab sofort sämtliche Metalle mit nur einer einzigen Körnung in Rekordzeit bearbeitet werden«, beschreibt Eisenblätter die Eigenschaften der Scheibe. »Unser neuestes Produkt – »Trimfix Black Mamba« – wird mit Sicherheit einen ähnlich erfolgreichen Weg einschlagen.« Christian Bathen, bei Eisenblätter zuständig für Marketing und PR, beschreibt die Eigenschaften der neuen Scheibe: »Wie die anderen Scheiben aus unserer »Trimfix«-Familie besitzt auch die »Black Mamba« einen Trägerteller aus Naturfaser statt aus Glasfaser. Neben dem Vorteil, dass dieser Teller aus Naturfasern höchst umweltverträglich ist und somit schonend für Natur und Anwender, besitzen Trägerteller aus Naturfasern weitere Vorteile gegenüber Scheiben mit Tellern aus Kunststoff oder Glasfaser: Der viskoelastische Teller passt sich ideal dem Werkstück an und garantiert ein sauberes Schliffbild. Zudem besitzen Trägerteller aus Naturfaser vibrationsdämpfende und wärmeabsorbierende Eigenschaften«.

Die »Trimfix Black Mamba« besitzt einen Trägerteller aus Naturfaser.

Selbsttrimmender Trägerteller »Der Trägerteller ist selbsttrimmend. Das bedeutet: Während des Schleifens reduziert sich der Teller von selbst – somit kann das Schleifgewebe der Scheibe bis zum letzten Korn genutzt werden, ein riesiger Vorteil gegenüber Scheiben von Wettbewerbern, die oft schon nach der Hälfte des verbrauchten Schleifgewebes nicht mehr nutzbar sind«, nennt Bathen einen weiteren Vorteil. Das größte Plus sei aber das Schleifgewebe. Denn »Trimfix Black Mamba« verfüge über ein Hightech-Zirkon-Gewebe, das es in dieser Form weltweit kein zweites Mal gebe. Die Scheibe wurde eigens für Arbeiten auf Stahl mit extremer Abtragsleistung und höchster Lebensdauer konzipiert. Das Ergebnis: Mit dieser Scheibe kann in 15 bis 20 Minuten 1 kg Stahl geschliffen werden – eine weltweit bis dato unerreichte Abtragsleistung, so der Hersteller. 

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Ermüdungsfreies Arbeiten

I MAX EUROPE I Der neue Akku-Trockenbauschrauber für magazinierte Schrauben biete eine mit ca. 50 % höhere Umdrehungszahl als Wettbewerbsprodukte und sei mit 5 800 U/min der schnellste in seiner Klasse, so der Hersteller. Trotzdem könnten mit einer Akkuladung über 1 000 Schrauben verarbeitet werden. Der sehr leichte Anpressdruck erlaube ein ermüdungsfreies Arbeiten. Die patentierte Schraubenführung lasse ein seitliches Herausdrücken nicht zu und sorge immer für ein rechtwinkliges Einschrauben.

Beton-Gas-Nagler Eine weitere Neuheit ist der »GS738C« Beton-Gas-Nagler, dessen Entwicklung die Wünsche der Anwender auf den Baustellen zugrunde liegen. Der Swing-Auslöser ermöglicht ermüdungsfreies Arbeiten auch an schwer erreichbaren Stellen und beim Arbeiten über Kopf. Und das mit nur 1,2 kg Auslösekraft, das bedeute 50 % weniger Kraftaufwand, so der Hersteller. Der ergonomische Griff sei für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen geeignet.

MAX EUROPE

MAX, internationaler Hersteller von Druckluftnaglern, Klammergeräten und Spezialwerkzeugen, präsentiert seinen neuen »PJCD55« Akku-Trockenbauschrauber.

Tiefenregulierung Das System wiegt nur 3,6 kg. Dank der Entwicklung konnte MAX eine Schlagkraft von 105 J erreichen, dadurch sei das Werkzeug das Stärkste seiner Klasse. Mit der Tiefenregulierung lässt sich die Einschlagtiefe für jede Anwendung justie-

Neuer »PJCD551« Akku-Trockenbauschrauber. ren. Das Magazin sei leicht zu entfernen, so könne der Nagelstau einfach beseitigt wer-

den. Das Nachladen erfolge in einem Arbeitsschritt, heißt es abschließend. 


| AKTUELLES | Wilbrand feiert 30jähriges Jubiläum

Zwei neue Profis in der Anwendungstechnik

Am 1. September konnte Andreas Wilbrand, Geschäftsführer der Sopro Bauchemie, auf 30 Jahre Unternehmenszugehörigkeit zurückblicken. Drei Jahrzehnte, in denen er mit seinem 30 Jahre im Unternehmen: Sopro Fachwissen, seinem persönlichen Geschäftsführer Michael Hecker (r.) Engagement und seiner weitblickenden gratuliert Andreas Wilbrand. Unternehmensführung maßgeblich die Geschicke der Sopro geprägt und zum anhaltenden Erfolg des Wiesbadener Baustoffherstellers beigetragen hat. Andreas Wilbrand trat nach seinem Studium des Bauingenieurwesens im September 1983 in das Unternehmen Dyckerhoff als Leiter der anwendungstechnischen Laboratorien der damaligen Abteilung Sonderprodukte ein. Schon bald übernahm er den systematischen Aufbau der technischen Anwendungsberatung und des leistungsstarken Architekten- und Objektservice der 1985 gegründeten Sopro Bauchemie GmbH. Im Januar 1991 erhielt er Gesamtprokura. Im Rahmen umfangreicher Verbandsaktivitäten und zahlreicher Vortragsseminare erwarb sich Andreas Wilbrand in Kunden- und Fachkreisen schnell den Ruf eines erfahrenen, kompetenten und geschätzten Ansprechpartners. Im April 1994 wurde Andreas Wilbrand zum technischen Geschäftsführer des Wiesbadener Unternehmens bestellt und zeichnete für die Unternehmensbereiche Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung, Produkttechnologie, Anwendungstechnik und Architektenberatung verantwortlich. Gleichzeitig wurde er für die Produkt- und verfahrenstechnische Betreuung der europäischen Auslandsgesellschaften der Sopro verantwortlich. So entstanden unter seiner Leitung in den folgenden Jahren Produktionsanlagen in Spanien, Russland und Polen. Kurz darauf erhielt Andreas Wilbrand zusätzlich die Geschäftsführungsverantwortung für die Bereiche Vertrieb und Marketing der Sopro in Deutschland. Er begleitete die Übernahme der Sopro Unternehmensgruppe in die weltweit agierende MAPEI SpA Mailand ab 2002 und war maßgeblich an der Integration der Gesellschaft in den internationalen Klebstoffkonzern beteiligt.  

Bei Windmöller Flooring Products wird großer Wert auf die anwendungstechnische Unterstützung und Beratung des Kunden gelegt. Um diese auf kurzem Weg auch europaweit zur Verfügung stellen zu können, wurde der Bereich Anwendungstechnik mit zwei Profis aus der Branche verstärkt. Marcel Botsch (28) ist gelernter Tischler und verfügt über jahrelange Erfahrung in der Verlegung von Parkett, Laminat sowie elastischen Bodenbelägen und ist zudem zertifizierter Bausachverständiger. Er betreut die Gebiete Süd, Süd/West in Deutschland und einige Exportländer. André Schlepphorst (34), der in Deutschland die anwendungstechnische Gebietsbetreuung Nord und Ost sowie zusätzlich einige andere Exportländer übernommen hat, ist ausgebildeter Raumausstatter und Industriekaufmann. Die Hauptaufgabe der erfahrenen Branchenkenner bei Windmöller liegt in der schnellen und kompetenten Unterstützung des Verarbeiters im Objekt und der Durchführung von Schulungsmaßnahmen für die Absatzmittler des »wineo«-ProduktMarcel Botsch. André Schlepphorst. sortimentes.  

CODEX

Benjamin Buser verstärkt als Gebietsleiter seit 1. Juli das codex-Vertriebs-Team. Sein Einsatzbereich umfasst das Gebiet Südwestpfalz und Nordbaden. Der Diplom-Betriebswirt bringt jahrelange Erfahrungen aus dem Diego Gomez. Fliesenfachhandel mit. Benjamin Buser. Gemäß dem Anspruch von Codex werde er auf die Wünsche der ausgebildeten und qualifizierten Fachverleger eingehen und mit hervorragenden Lösungen Handwerk und Handel unterstützen, heißt es. Ebenfalls neu besetzt wird das Gebiet Schleswig-Holstein. Diego Gomez verstärkt das Vertriebs-Team dort als Gebietsleiter. Gomez ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann und sammelte während seiner Lehrzeit und danach umfangreiche Erfahrungen im Fliesenfachhandel.   CODEX/UZIN

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FFN

Aretz feierte 70. Geburtstag Der Vorsitzende des Fachverbandes Fliesen und Naturstein im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, Bauunternehmer und Fliesenlegermeister Hans-Josef Aretz aus Geilenkirchen, beging am 18. August seinen 70. Geburtstag. Hans-Josef Aretz absolvierte 1966 seine Meisterprüfung im Fliesenlegerhandwerk und übernahm 1972 den elterlichen Betrieb in Geilenkirchen. Die Firma Aretz GmbH & Co. KG gibt es seit 1935 und hat sich zu einem Ausbaufachbetrieb mit 25 Mitarbeitern inklusive Fliesenverlegeabteilung entwickelt. Anfang dieses Feierte seinen 70. Geburtstag: Hans-Josef Aretz. Jahres hat sich Aretz aus dem operativen Geschäft verabschiedet und die Geschäftsführung an seine Tochter Marion Spallek und seinen Schwiegersohn Burkhard Spallek übergeben. Seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn hat sich Aretz ehrenamtlich engagiert. Sein Schwerpunkt lag stets bei der Interessenvertretung für das Fliesenlegerhandwerk. Er ist seit dem Jahr 2000 Vorsitzender des Fachverbandes Fliesen und Naturstein im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und gehört auch dem ZDB-Vorstand an. Außerdem hat er den Vorsitz des Fachbereiches Ausbau im ZDB inne. Von 1990 bis 2000 war er Landesfachgruppenleiter der Fachgruppe Fliesen im Baugewerbe-Verband Nordrhein. Er ist seit 1970 in der Fachgruppe Fliesen der Baugewerbe-Innung Heinsberg aktiv und war bis 2010 Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer Aachen. Den FFN-Vorsitz gab Aretz im Oktober bei turnusgemäßen Neuwahlen ab. Aus dem ZDB-Vorstand wird er mit Ablauf der Wahlperiode im nächsten Jahr ausscheiden. Im letzten Jahr hatte Hans-Josef Aretz für sein jahrzehntelanges Engagement auf Vorschlag der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Das Bundesverdienstkreuz wird vom Bundespräsidenten als Anerkennung für besondere Verdienste um die Gesellschaft und die Mitmenschen verliehen.  

ZDB

Marke für Fliesenleger verstärkt Vertriebsteam

WINDMÖLLER

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SOPRO BAUCHEMIE

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Adulo GmbH

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Aldra Fenster und Türen GmbH

24

Meldorf

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Alumat Frey KG

32

Kaufbeuren

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Arnold Glaswerke GmbH & Co. KG

42

Remshalden

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Assa Abloy GmbH

27

Albstadt

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BeA Joh. Friedrich Behrens AG

66

Ahrensburg

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Beck+Heun GmbH

43

Erfurt

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BlowerDoor GmbH

41

Springe-Eldagsen

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69

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Bundesverband Gipsindustrie e.V.

14

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Dallmer GmbH & Co. KG

51

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DANA Türen GmbH

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Doralux GmbH

21

Löningen

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Dr. Hahn GmbH & Co. KG

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Mönchengladbach

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Gerd Eisenblätter GmbH

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enia flooring international ag

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Pfäffikin

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Festool GmbH

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Finstral GmbH

34

Gochsheim

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26

Brakel

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10

Ichtershausen

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Gebhardt-Stahl GmbH

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GFS mbH

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Hamburg

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Glunz AG

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Meppen

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Düsseldorf

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02 11/91 30-0

Gugelfuss GmbH

38

Elchingen

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0 73 08/8 15-0

H

HAPS GmbH & Co. KG

24

Velbert

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0 20 51/28 01-0

HSK Duschkabinen KG

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Olsberg

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K

Käuferle GmbH

14

Aichach

info@kaeuferle.de

kaeuferle.de

0 82 51/90 05-65

L

Keimfarben GmbH

50

Diedorf

info@keimfarben.de

keimfarben.de

08 21/48 02-0

Kneer GmbH

30

Westerheim

info@kneer.de

kneer.de

0 73 33/83-0

Looser Holding AG

M MACO Mayer & Co GmbH

O P S

T

U V

Arbon

info@looserholding.com

looserholding.com

+41 (0) 0 71/4 47-20 80

Salzburg

info@maco.at

maco.at

+43 (0) 6 62/61 96-14 56

Mapei GmbH

12

Erlenbach a. Main

info@mapei.de

mapei.de

0 93 72/98 95-0

Max Europe B.V.

71

Almere

info@max-europe.com

max-europe.com

+31 (0) 3 65 46/96 69

MC-Bauchemie Müller GmbH & Co. KG

74

Bottrop

info@mc-bauchemie.de

mc-bauchemie.de

0 20 41/1 01-6 40

Moll GmbH

49

Schwetzingen

info@proclima.de

proclima.de

0 62 02/27 82-0

Odenwald Faserplattenwerk GmbH

46

Amorbach

info@owa.de

owa.de

0 93 73/2 01-0

OSMO GmbH & Co. KG

61

Warendorf

info@osmo.de

osmo.de

0 25 81/9 22-0

Panasonic Electric Works Europe AG

67

Holzkirchen

info@eu.panasonic.com

panasonic-electric-works.de 0 80 24/6 48-0

Proline Systems GmbH

54

Boppard

info@proline-systems.com

proline-systems.com

0 67 42/80 16-0

SANA GmbH

45

Luhe-Wildenau

info@sana-trennwandbau.de

sana-trennwandbau.de

0 96 07/82 06-0

Schomburg GmbH

56

Detmold

info@schomburg.de

schomburg.de

0 52 31/9 53-00

Schüco International KG

23

Bielefeld

info@schueco.com

schueco.de

05 21/7 83-0

Selve GmbH & Co. KG

36

Lüdenscheid

info@selve.de

selve.de

0 23 51/9 25-1 07

Schwering Türenwerk

29

Reken

info@schwering.de

schwering.de

0 28 64/81-0

Simonswerk GmbH

16

Rheda-Wiedenbrück

info@simonswerk.de

simonswerk.de

0 52 42/4 13-0

Sopro Bauchemie GmbH

65, 72

Wiesbaden

info@sopro.de

sopro.de

06 11/17 07-0

Techno-Physik Eng. GmbH

29

Essen

info@miprotec.com

miprotec.de

02 01/8 79 91-1

Teckentrup GmbH & Co. KG

8

Verl-Sürenheide

info@teckentrup.biz

teckentrup.biz

0 52 46/5 04-0

Türenheld GmbH & Co. KG

25

Stuhr

info@tuerenheld.de

tuerenheld.de

0 42 06/4 46 20-0

Uzin Utz AG

72

Ulm

info@uzin-utz.com

uzin-utz.com

07 31/40 97-0

VARIOTEC GmbH & Co. KG

40

Neumarkt i.d. OPf.

info@variotec.de

variotec.de

0 91 81/69 46-0

Viega GmbH & Co. KG

55

Attendorn

info@viega.de

viega.de

0 27 22/61-13 96

VIGOUR GmbH W Weitzel GmbH & Co. KG

Z

14 28

57

Berlin

info@vigour.de

vigour.de

0 30/3 94 80 44-0

60

Mannheim

info@weitzel-gmbh.de

weitzel-gmbh.de

06 21/8 67 59-0 0 52 42/17-0

Westag & Getalit AG

20

Rheda-Wiedenbrück

info@westag-getalit.de

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Windmöller Flooring Products GmbH

62, 72

Detmold

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0 52 31/6 02 25-0

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12

Berlin

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0 30/2 03 14-0

baustoff-partner.de 10/13

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| ZU GUTER LETZT | MARKTPLATZ |

Know-how aus Bottrop in Countdown-Uhren in Brasilien Brasiliens Fußball-Idol Pelé weihte genau ein Jahr vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien die offizielle Countdown-Uhr in Rio de Janeiro ein. Die vom Architekten Oscar Niemeyer gestaltete Uhr zählt die Tage, Stunden, Minuten und Sekunden bis zum Start der WM. Weitere Countdown-Uhren wurden auch an allen anderen WM-Spielorten aufgestellt. Bei der Herstellung dieser Uhren kamen auch Produktsysteme der MC-Bauchemie zum Einsatz. Bei der Konstruktion der geschwungenen Betonstelen, in denen die tatsächlichen Uhren installiert sind, wurde ein Hochleistungsfließmittel aus der MC-PowerFlowProduktfamilie verwendet, das auf der neuesten Polycarbo-

xylatether-Technologie der MCBauchemie basiert und für eine hohe Frühfestigkeit sowie einen hochfesten Beton und hochwertige Betonoberflächen sorgt. Für den Schutz der Betonoberflächen kam der transparente Betonschutz »Emcephob Nanoperm T« des weltweit tätigen Bottroper Unternehmens zum Einsatz. Das Oberflächenschutzsystem mit Anti-GraffitiWirkung hat hydrophobierende Eigenschaften, ist karbonatisierungsbremsend, wasserdampfdiffusionsoffen und bewahrt Bauteiloberflächen vor Verschmutzungen. Bereits beim Umbau des Maracanã-Stadions in Rio de Janeiro, in dem u. a. das Finale des Konföderationen-Pokals Ende Juni dieses Jahres

stattfand, setzten Baukonsortium und Planer für die vielfältigen bautechnischen Aufgaben des Großprojekts auf eine Vielzahl von Lösungen der MCBauchemie. 

HELE GmbH, Tel.: 09872 / 97710 www.planschutztaschen.de

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Kundenberatung/Redaktion Stephan Berchtold (-42) Stephan Schöpf (-22) Layout Yvonne Männel (-23) Brigitte Weixler

Pelé weihte genau ein Jahr vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien die offizielle Countdown-Uhr ein.

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| BEILAGEN |

http://goo.gl/zOTpa

Dieser Ausgabe liegen Beilagen der Firmen Süd-Fensterwerk, Schnelldorf und Türenheld, Stuhr-Groß Mackenstedt bei.

Redaktionsassistenz/ Anzeigenlayout Simone Frank (-24) Yvonne Männel (-23) Miriam Merz (-24) Leser- und Abonnenten-Service Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30) Anzeigen Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 12 vom 1. Januar 2013

November Top-Thema: Das Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung Vorschau: Dach & Holz Weitere Themenschwerpunkte: Mauerwerk & Beton, Fassade, Außenanlagen, Industrie- und Gewerbebau, Werkzeuge Erscheinungstermin: 23. November 2013

Dezember Themenschwerpunkte: Vorschau: Domotex, DeubauKom, Dach & Holz

Schlau machen:

Herausgeber Markus Holl Joachim Plath

Objektleiter Martin Bartolovic (-44)

| MARKTPLATZ | BAUPLANSCHUTZ

Verlag SBM Verlag GmbH Postfach 25 40, 87415 Kempten Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Telefon (08 31) 5 22 04-0 Telefax (08 31) 5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de

Chefredakteur Gerd Rottstegge (-25)

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I MC-BAUCHEMIE I

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Innenausbau, Fenster & Türen, Boden, Bad, Sanitär & Fliesen, Werkzeuge, Mauerwerk & Beton, Fassade, Dach, Industrie- und Gewerbebau, Außenanlagen Erscheinungstermin: 28. Dezember 2013

Bezugspreis Einzelheft 5,– € bauSTOFF PARTNER im Einzelabonnement bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer): Inland: 51,– € inkl. Versand Ausland: 64,– € inkl. Versand Bankverbindung HypoVereinsbank Kempten Konto-Nr. 66 90 41 98 72 BLZ 733 200 73

IVW angeschlossen ISSN 1439-5606 Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion.

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