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10 OKTOBER 2012

Das Fachmagazin für Handel und Handwerk

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Top-Thema

Blickpunkt

Cersaie 2012

ift Rosenheim

Die Tür – Design & Technik

Haas Group: Partner am Bau

Deutsche Fliesen: Gelungener Auftritt

EnEV 2013 und die Konsequenzen


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Die Zukunft des Mischens LEISTUNG ERGONOMIE DESIGN

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| INHALT | 35

HAAS GROUP

Zur Haas Group gehören heute europaweit 3500 Mitarbeiter. Der Umsatz beläuft sich auf 400 Mio. €. Ein Porträt des niederbayerischen Familienunternehmens.

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WEITZEL IV FLIESEN + PLATTEN

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Weitzel vertreibt seit 1958 Zubehör und Profile für die Fliesenverlegung. Jetzt eröffnete das Familienunternehmen – auf dem Foto l. Geschäftsführer Giulio Riebke – seine neuen Räume in Mannheim.

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Zum Titel

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Im Blickpunkt

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Namen & Neuigkeiten

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Top-Thema: Die Tür – Design & Technik

Die Cersaie bleibt die bedeutendste Messe der Fliesenbranche. Ein Messerückblick aus Sicht der deutschen Fliesenwerke. Auf dem Foto die Führungsriege der Steuler-Gruppe in Bologna.

32 Fenster 35

Bad | Sanitär | Fliese

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Cersaie 2012 – Messe-Rückblick

45 Boden 52 Innenausbau 56 Werkzeuge

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Aktuelles | Messen

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Auf einen Blick | Marktplatz

66 Impressum baustoff-partner.de    10/12


Vergessen Sie alles... 45

... was Sie bisher über Verlegeuntergründe gehört haben! Ob Mosaik oder Fliesen-Großformat, entscheidend für einen perfekten Fliesenbelag ist ein absolut ebenflächiger Verlegeuntergrund mit geraden und lotrechten Innen- und Außenecken ...

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TOP-THEMA: Die Tür – Design & Technik

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| EDITORIAL |

(Noch) wenige Wolken am Konjunkturhimmel

Als »Sommerhoch« bezeichnete der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie die Situation am Bau in der Mitte des Jahres. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe stieg im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,2 %, und die Unternehmen nutzten die Sommermonate, um ihre hohen Auftragsbestände abzuarbeiten. Somit hat sich die Einschätzung bestätigt, dass das hohe Niveau anhält. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von + 4 % scheint daher realistisch, auch wenn sich zum Herbst hin der Anstieg der Baunachfrage ein wenig verlangsamte. Weiterhin ist diese komfortable Situation in erster Linie dem florierenden Wohnungsbau geschuldet, der im Juli sowohl beim Auftragseingang (+ 8,1 %) als auch beim baugewerblichen Umsatz (+ 11,7 %) die höchsten Wachstumsraten vorweisen konnte. Um weiter im meteorologischen Bild zu bleiben: Auch der Herbst ist für die Branche ein goldener. So kehrten die deutschen Fliesenwerke mit einem durchweg positiven Fazit heim von der Weltfliesenmesse in Bologna. Auch wenn die Besucherzahlen aus Italien selbst in diesem Jahr rückläufig waren – stark war indes die Präsenz der Fachleute aus Deutschland, den USA und Teilen Asiens, so der Eindruck der deutschen Aussteller. Die positive Baukonjunktur wirkt sich auch auf den deutschen Fliesenfachhandel aus. Der Branchenverband in Berlin sieht für das laufende Jahr ein Absatzvolumen von 120-122 Mio. m2 bei keramischen Fliesen. Natürlich noch weit entfernt vom Allzeithoch Mitte der 1990er Jahre, ist dennoch ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar. Zwischenbilanz zogen in diesen Tagen auch die führenden Verbände der Fenster- und Türenbranche: Der Fensterabsatz in Deutschland steigt 2012 nach aktuellen Einschätzungen um rund 3,4 %. Im Laufe des Jahres konnten demnach rund 13,3 Millionen Fenstereinheiten in der Bundesrepublik vermarktet werden. Auch für 2013 ist laut Hochrechnung mit einem ordentlichen

Anstieg auf ca. 13,7 Millionen Einheiten zu rechnen, was einem prozentualen Zuwachs von rund 2,8 % entspräche. Der Absatz von Außentüren entwickelte sich ebenfalls positiv und kann in 2012 um 3,6 % auf 1,325 Mio. gesteigert werden. Trotz der gefühlten leichten Konjunkturabkühlung geht die Glas- und Fensterbranche davon aus, dass in 2013 die steigenden Bautätigkeiten dem Fenster- und Außentürenmarkt ein moderates und stabiles Wachstum ermöglichen. Nach einem Plus von 7,8 % im Gesamtjahr 2011 konnte auch die deutsche Holzindustrie ihren Umsatzzuwachs im ersten Halbjahr weiter ausbauen. Die Umsätze stiegen um 2,8 % auf 16,5 Mrd. €. Dabei legten die Erlöse der Parkettproduzenten im ersten Halbjahr deutlich um 7,9 % auf 155 Mio. € zu. Einem sommerlichen Hoch folgte ein goldenen Herbst. Da es »Wintermärchen« auf dem Bau naturgemäß eher seltener gibt, bleibt nach einer – hoffentlich kurzen – Winterpause auf ein Frühlingserwachen zu hoffen. Mit großer Spannung erwartet die Branche daher die BAU im Januar – dann wird München abermals zum internationalen Treffpunkt der Bauschaffenden. Und dieses Top-Ereignis war bisher stets dafür geeignet, nachhaltige Impulse für die Folgemonate auszustrahlen. Das wird die Branche auch wohl gut gebrauchen können, denn in diesen Tagen äußerten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten, dass Deutschland in den Sog der Eurokrise gerate und die Wirtschaft im nächsten Jahr nur noch halb so schnell wachse wie bisher erwartet.

Herzliche Grüße

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»… weil ich so immer auf dem neuesten Stand bei den Entwicklungen sowohl im Bereich Trockenbau als auch in der Haustechnik bin.«

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| ZUM TITEL |

Scalea 2503, Dekorfolie weiß lackiert.

Tür- und Zargenneuheiten in Weiß: | JELD-WEN | Trends zu erkennen und die Zukunft entscheidend mitzugestalten ist eine zentrale Aufgabe in der Produktentwicklung von JELD-WEN. Ein außergewöhnlicher, lang anhaltender Trend ist bei der Farbe Weiß zu beobachten. Weiß steht für kühle Eleganz und Modernität, für Purismus und Klarheit. Weiß erlebt in Sachen Wohnen derzeit ein Comeback, das kein Ende zu haben scheint. »Denn Weiß«, so das Produktmanagement des Herstellers,

»ist mehr als ein Trend: Weiß ist zeitlos.« Die neue Modellreihe »Scalea« mit Dekoroberfläche ist eine interessante Preiseinstiegsvariante zu der Trendtür »Altera«. »Scalea« verbindet klassische Kassettenoptik mit geraden, puristisch wirkenden Friesverläufen.

Symbiose aus Klassik und Moderne Die besondere Ästhetik der Füllungstür liegt dabei in der Schlichtheit sowie in der ein-

maligen Symbiose aus Klassik und Moderne.

Formgepresst & modern Eine sehr moderne Interpretation formgepresster Türelemente bietet die neue Modellreihe »Satura«. Ob geschwungene Linien oder dekorative Quadrate, jedes Modell setzt gekonnt Akzente. Alle Modelle sind mit gerundeter Türblattkante und mit verschieden angeordneten Lichtausschnitten erhältlich, die das stimmige Design der Türen unterstreichen. Gera-

de Liebhaber traditioneller Einrichtung schätzen diese Mischung aus dekorativen Elementen und Glas sehr.

Neue Akzente setzen Die seit Jahren erfolgreichen Trendtüren »Lombardo« werden 2012 nicht nur um drei neue Designs ergänzt, sondern auch um ein optisches Highlight bereichert. Ab sofort können die Flächenfräsungen für alle »Lombardo«-Modelle in den klassischen Farben Tief-

Einige Beispiele aus dem neuen Zargensortiment:

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Satura 1605 LÖ 55, weiß lackiert.

neue Potenziale für den Fachhandel schwarz und Rubinrot sowie in den trendigen Terrafarben Flint Grey, Olive Brown und Sahara Beige lackiert werden. Dies ermöglicht dem Kunden eine dezente optische Verbindung von Tür und Raum zu schaffen.

entscheidenden Unterschied machen dabei die geringere Türdicke sowie die Tiefe der Fräsungen bei »Lucera« aus. Zur Auswahl stehen die Designs 1712 FW und 1714 FW.

Dezente Fräsungen

Zargensortiment erweitert

»Lucera« ist ebenfalls eine preisattraktive Alternative zu der erfolgreichen Modellreihe »Lombardo«. Die beiden Modelle scheinen einander so ähnlich zu sein, sind aber dennoch verschieden. Den

Nicht nur bei den Türmodellen, sondern auch bei Zargen setzt JELD-WEN auf die Farbe Weiß. Ob klassische Stiltüren, zeitlose Fertigtüren oder moderne Trendtüren, die neuen Zargen bieten die perfekte

JELD-WEN

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Ergänzung für jedes Modell. Gleich sechs neue Modelle mit jeweils unterschiedlichen Bekleidungsprofilen sorgen für mehr Vielfalt und eine stimmige Ergänzung zum gewählten Tür-Design. Insbesondere Fachhändlern biete das Sortiment mit den »Weißen Neuheiten« die Möglichkeit, ihre Stellung als »Weiß«-Spezialist auszubauen, heißt es abschließend. Unterstützung erhalten sie dabei durch den neu aufgelegten Türenkatalog sowie ein neues, vielseitiges Ausstellungssystem.

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JELD-WEN Door Solutions ist Teil der JELD-WEN Gruppe, des weltweit größten Anbieters von Türen und Fenstern. JELD-WEN Door Solutions bietet als führende Unternehmensgruppe für die Herstellung und den Vertrieb von Türen in Europa landesspezifisch ein umfassendes Portfolio an Innentüren und Haustüren – vom Standardprodukt für den Do-It-Yourselfer über hochwertige Trend- und Designtüren bis hin zu technischen Türen für höchste Ansprüche z. B. an Brand-, Rauch-, Schall-, Strahlenschutz oder Sicherheit im Objektbereich. JELD-WEN Europe hat seinen Hauptsitz im dänischen Løgstør, betreibt über 20 Produktionswerke in 12 Ländern und beschäftigt mehr als 6.000 Mitarbeiter. In Deutschland beschäftigt JELD-WEN Door Solutions über 900 Mitarbeiter an vier Standorten und vermarktet Innentüren über den Holz- und Baufachhandel, Baumärkte sowie im privaten und öffentlichen Objektbau.

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| IM BLICKPUNKT |

| HAASGROUP | »Auch in Zukunft werden wir alles tun, um als kompetenter Partner am Bau und zuverlässiger Arbeitgeber zu bestehen. Unsere obersten Ziele bleiben es, Qualitätsprodukte zu liefern und Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten«, sagt der Gründer der HaasGroup, Xaver Haas. Zur Unternehmensgruppe gehören heute europaweit 3  500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aktuell einen Umsatz von circa 400 Mio. €. erwirtschaften. Die Unternehmensbereiche sind untergliedert in die Sparten Baumanagement, Bauelemente und Holzprodukte. Die Erfolgsgeschichte begann im Jahre 1972 im niederbayerischen Falkenberg. In diesem Jahr nahm die Zimmerei von Xaver Haas die Produktion auf. Anfangs fertigten Xaver Haas und seine drei Mitarbeiter Holzsilos, Scheunen und andere landwirtschaftliche Bauten. Noch Ende 1972 legte Xaver Haas den Grundstein für den weiteren Unternehmenserfolg: Mit der Einführung von Nagelplattenbindern revolutionierte er die Herstellung und Montage von Dachkonstruktionen für Hallen und landwirtschaftliche Gebäude.

Pionier bei Energiesparhäusern

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Als 1977 Josef Haas, der Bruder des Firmengründers, seine Tätigkeit als Gesellschafter aufnahm, begannen die beiden Brüder die Betätigung im Fertighaussektor auszubauen. »Während unsere Regierung in der Zeit der Ölkrise versuchte, durch autofreie Sonntage

HAAS-GROUP

Kompetenter Partner am Bau

Die Familie Haas: Hintere Reihe v. l. Xaver Alexander Haas, Mitglied der Geschäftsleitung, Dr. Tanja Haas-Lensing, Geschäftsführerin, Katharina Haas, Geschäftsführerin. Vorn v. l. Marianne Haas, Prokuristin, Xaver Haas, Geschäftsführer und Firmengründer.

den Ölverbrauch zu reduzieren, wurde mir bewusst, welches Potential in den Häusern schlummert«, erinnert sich Xaver Haas. Nach Entwicklung einer effektiven Wärmedämmung brachte Haas Fertigbau mit dem Wärmehaus eines der ersten Energiesparhäuser auf den deutschen Markt – schon damals hatte das Haus einen U-Wert von 0,22 W/m2K. Schnell wurden die innovativen Häuser zum Verkaufsschlager.

Erschließung neuer Geschäftsfelder Bereits 1982 gründete die Haas Group ihre erste Produktions- und Vertriebsgesellschaft im österreichischen Großwilfersdorf nach der Übernahme des Fertighausbetriebes Sturia Haus. Ihre

unternehmerische Weitsicht veranlasste Xaver und Josef Haas, neue Geschäftsfelder zu erschließen. So wurden ab 1986 Büro-, Ausstellungs-, Lager- und Produktionsgebäude in der bewährten Holzfertigbauweise produziert. Nur zwei Jahre später begann die Produktion von Leimholzkonstruktionen – aufgrund der steigenden Nachfrage im Gewerbe- und Landwirtschaftsbau. Zudem eröffnete 1987 – als räumlich ausgelagerte Abteilung ein 1 600 m2 großer Baufachmarkt zum Vertrieb von Fenstern, Bodenbelägen und Treppen an private Neubauund Renovierungskunden. 1984 wurden HocoHolz in Eggenfelden und zwei Jahre später HocoPlast von Xaver Haas übernommen – der Grundstein der europaweiten Marke »Hoco« war gelegt.

Zeitgleich begannen die Anfänge der heutigen »Bavaria Massivhaus«: 1985 gegründet, war man bis 1988 aktiv mit dem Bau und Vertrieb von Ein- und Zweifamilienhäusern mit Holzspansteinen, ab 1989 als Bauträger und Generalunternehmer. 1990 erfolgte die Änderung des Firmennamens in »Bavaria Wohn- und Zweckbau«. Im gleichen Jahr wurde eine Fenster- und Türenproduktion von Hoco in der Tschechischen Republik übernommen. 1991 startete die Fensterproduktion in Großwilfersdorf. Damit verkürzten sich Lieferzeiten und Transportwege, neue Märkte wurden durch Präsenz vor Ort erfolgreich erschlossen. 1994 stieg die Haas Group in das Neubaugeschäft im ehemaligen Ostblock ein und investierte in den Kauf eines bestehenden

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Holzbauunternehmens mit angeschlossenem Sägewerk im tschechischen Chanovice.

Bausatzsystem für die Profis Bestätigt durch den Erfolg der neuen Geschäftsfelder, wurden weitere Vertriebskanäle erschlossen. So brachte die Haas Fertigbau 1997 mit dem »Zimmerer-Profi Haus« ein Bausatzsystem für den Holzrahmenbau auf den Markt. »Das Zimmerer-Profi Haus richtet sich nicht an den Endkunden, sondern an Zimmereien und Holzbauunternehmen. Sie beziehen von uns den Bausatz - den Verkauf und die Montage vor Ort übernehmen sie selbst«, erklärt Xaver Haas. Ebenfalls 1997 eröffnete im neu errichteten Verwaltungsund Vertriebsgelände in Falkenberg ein Musterhauszentrum mit Baufachmarkt. Mit dem neuen Fachgeschäft

wurde das Angebot des bisher in Eggenfelden betriebenen Baufachmarkts an den Hauptsitz in Falkenberg integriert. Seitdem können Haas-Kunden auf 3 000 m2 Treppen, Bodenbeläge, Bauelemente und die weitere Ausstattung ihrer Haas Gebäude auswählen und erwerben. 1999 wurde mit Haas Weisrock Frankreich ein Spezialist für komplexe Deckenbalkenkonstruktionen, vor allem im gewerblichen Bereich, für die Haas Group Teil des Unternehmensverbundes. Damit sind für die Unternehmensgruppe auch anspruchsvollste Ingenieurholzkonstruktionen realisierbar. 2000 wurde der österreichische Fenster- und Haustürenhersteller Stabil in die Haas Group übernommen – seitdem führt die Haas Group auch Bauelemente im Funktionsdesign über alle Materialgruppen in ihrem Sortiment.

Fenster und Türen bilden einen Geschäftsbereich innerhalb der Haas Group.

2002 kam Bayerwald zur Haas Group und brachte Sicherheitstüren- und Fenster mit in den Firmenverbund. Zudem ergänzt die Isolierglasherstellung die Produktionskapazitäten von Haas. 2003 nahm die Haas Fertigbau einen weiteren Geschäftsbereich in ihr Leistungsspektrum auf: das Bauen im Bestand. Geboren wurde dieser Bereich

aus der Anfrage von Kunden, die aufgrund veränderter Anforderungen An- und Umbauten an ihren Haas Häusern vornehmen wollten. Während zunächst Aufstockungen vorgenommen wurden, werden mittlerweile auch An- und Umbauten realisiert – und das längst nicht nur an bestehenden Haas Gebäuden, sondern vor allem im urbanen

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DIE MARKE FÜR DEN PROFI

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Bereich, wo bebaute Grundflächen in die Höhe erweitert werden. Hier überzeugt der Holzfertigbau hinsichtlich Bauzeit, aber auch bezüglich der statischen Möglichkeiten. 2005 wurde ein Produktionsstandort von Hoco in Rumänien gegründet, um den Eintritt in den südosteuropäischen Markt voranzutreiben. 2006 führte die Haas Tochter Bayerwald das Tresorband für Haustüren in den Markt ein. Damit forciert die Haas Group den Sicherheitsaspekt. Im gleichen Jahr stieß der österreichische Sonnenschutzexperte Wo&Wo zur Haas Group. Damit können auch anspruchsvolle Beschattungslösungen von der Haas Group umgesetzt werden. 2011 wird

die Haas Holzindustrie, welche Standardholzprodukte und konstruktive Systemleistungen für Handel und Holzbauhandwerk liefert, in Timbory umbenannt. Damit gewinnt die Sparte Holzprodukte an Eigenständigkeit und Profil. Auch heute setzt die Haas Fertigbau ihre Devise »Stillstand ist Rückschritt« erfolgreich um. Deshalb ist sie nicht nur auf der Suche nach neuen Absatzmärkten für ihre Produkte, sondern entwickelt die eigenen Produkte stets weiter. So werden die Fertighauskonzepte kontinuierlich erneuert und an die heutigen Standards – was Ausstattung und Architektur betrifft – angepasst. Ganz aktuell ist außerdem die Entwicklung eines Massiv-

holzsystems, das künftig für Holzfertighäuser verwendet werden soll. Anders als bei der praktizierten Holztafelbauweise, bei der ein Holzständerwerk beplankt und mit Isolierung ausgefacht wird, werden in der Massivholzbauweise Dach-, Wand- und Deckenelemente aus kreuzweise verleimtem Brettsperrholz verarbeitet. Der Prototyp eines solchen Hauses wurde bereits 2011 errichtet. Die jüngste Investition von Haas Fertigbau ist die neue Wandproduktion. Damit wird der Materialfluss optimiert und die Produktivität steigt. Es können sechs statt vier Fertighäuser in der Woche hergestellt werden. Zudem steigt die Wandproduktion für gewerb-

liche Bauten von 500 m2 auf 700 m2 pro Woche. Bei HocoHolz in Eggenfelden wurde in eine neue Verklebungsanlage investiert. Durch Schlitzdüsen kann der Kleberverbrauch um 50% reduziert werden. Umweltschutz ist auch bei HocoPlast im Zentrum der Aufmerksamkeit. Eine dritte, hocheffiziente Extrusionslinie arbeitet dank einer neuen Anlage energiesparend und umweltschonend. Mit der Massivholzplatte »Climaprotect E1Plus« hat Timbory im Bereich der massiven Platten ein Alleinstellungsmerkmal und trifft damit die Anforderung der Branche nach wohngesunden Produkten auf den Kopf.  - gr -

Ein kleiner Ausschnitt aus dem umfangreichen Sortiment der Haas Group: Dazu gehören u. a. Böden aus Holz sowie Holzbausysteme.

| HAAS GROUP | Über 3500 Mitarbeiter europaweit 15 Produktionsstandorte in sieben Ländern (Deutschland, Österreich, Frankreich, Tschechien, Spanien, Rumänien, Kroatien) Verkaufsbüros in fünf weiteren Ländern Konsolidierter Umsatz 2011: circa 400 Mio. € Gesamtgeschäftsleitung Xaver Haas, Geschäftsführung durch die Familie Haas, Xaver Haas, Xaver Alexander Haas – Bereich Technik, Dr. Tanja Haas-Lensing – Bereich Vertrieb, Katharina Haas – Bereich Finanzen

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SPARTE HOLZPRODUKTE: Knapp über 1000 Mitarbeiter Konsolidierter Umsatz 2011: 90 Mio. € Spartenleitung durch Heiko Seen Zugehörige Marken und Produkte: ● Timbory: Verleimte Stangen, Massivholzplatten, Brettsperrholz, Holzbausysteme und Brennstoffe ● HocoHolz: Parkett, Dielen und Furnierböden, Leisten ● ZimmererProfi-Haus: Holzbausysteme ● Lamellix: Holzbaukomponenten für das Handwerk

SPARTE BAUELEMENTE: Knapp über 1500 Mitarbeiter Konsolidierter Umsatz 2011: 158 Mio. € Jährlich 660 000 Einheiten – davon 500 000 Fenstereinheiten für Einfamilienhäuser Zugehörige Marken und Produkte: ● BAYERWALD: Fenster, Haustüren, Rollläden und Sonnenschutz ● Stabil: Fenster, Haustüren, Rollläden und Sonnenschutz ● WO&WO Sonnenlichtdesign: Rollläden, Markisen, Jalousien, Raffstore, Insektenschutz, Plissee, Rollo ● HocoPlast: Fenster, Haustüren, Rollläden und Sonnenschutz SPARTE BAUMANAGEMENT: Knapp über 1 150 Mitarbeiter Konsolidierter Umsatz 2011: 208 Mio. € 750 Fertighäuser, 120 Gewerbe- und Industriebauten, 460 Landwirtschaftsbauten und 400 Dachstühle werden jährlich produziert.

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| NAMEN & NEUIGKEITEN |

V. l. Werner Loch, Karl-August Siepelmeyer,

Rainer Huke neuer Hauptgeschäftsführer und internationalen Sozialpolitik. »Wir freuen uns, mit der Wahl von Herrn Huke eine profilierte Persönlichkeit zu gewinnen, die ihre langjährigen Verbandserfahrung bei einem Spitzenverband der Deutschen Wirtschaft nun für die Wahrnehmung unserer speziellen Interessen als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband des Maler- und Lackiererhandwerks einbringen kann«, so Präsident Karl-August Siepelmeyer. Rechtsanwalt Werner Loch war nunmehr mehr als 16 Jahre in der Führung für den Bundesverband tätig. Er scheidet auf eigenen Wunsch aus, um in die neu zu bestellende Geschäftsführung der Urlaubs-/Zusatzversorgungskasse des Maler-Lackiererhandwerks zu wechseln.

Rainer Huke.

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz wählte Rainer Huke zum Nachfolger des bisherigen Hauptgeschäftsführers, Werner Loch. Der 40-jährige Rechtsanwalt ist derzeit als Abteilungsleiter für Lohn - Tarifpolitik bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) beschäftigt. Die BDA ist Ansprechpartner für ihre Mitglieder, die Öffentlichkeit, Bundesregierung und Bundestag in allen Fragen der Sozial- und Tarifpolitik, des Arbeitsrechts, des Arbeitsmarktes, der Bildungs-, der Personal- und Gesellschaftspolitik einschließlich der europäischen

NACHGEFRAGT ... Herr Appelhans, wie muss das Fenster der Zukunft aussehen? Eduard Appelhans: »Die Anforderungen an künftige Fenster werden durch vielfältige Faktoren bestimmt: durch klimatische Veränderungen wie starke Hitze und zerstörerische Stürme, durch Kundenwünsche wie Sicherheit, Bedienungsfreundlichkeit und Barrierefreiheit, durch technische Anforderungen wie Systemsicherheit oder auch veränderte Fertigungstechniken. Wie muss das Fenster der Zukunft aussehen? Die Eier legende Wollmilchsau gibt es nicht. Bestimmende Themen und Aufgaben zur weiteren Optimierung von Fenstersystemen werden unter anderem Schlagregendichtheit, Entwässerung bei Schwellen, Druck- und Soglasten-Optimierung oder Isothermenverlauf sein.

BPH

BV FARBE GESTALTUNG BAUTENSCHUTZ

BV FARBE GESTALTUNG BAUTENSCHUTZ

Eduard Appelhans ist Vorsitzender des Bundesverbandes Pro Holzfenster e. V. (BPH). Die rund 350 Mitglieder sind Fensterhersteller, Zulieferfirmen, Planer und Architekten, die vom Produkt Holzfenster und Holz-Alu-Fenster überzeugt sind. Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, über die Vorteile des nachhaltigen Werkstoffs Holz im Fenster- und Türenbau zu informieren.

Und natürlich ist das nachhaltige Fenster der Zukunft aus Holz: klimaschonend, energieeffizient und nachwachsend.«

UZIN

Wechsel im Aufsichtsrat

BAYWA

Führungsspitze neu strukturiert

Robert Zellmeier.

Die Sparte Baustoffe der BayWa AG strukturiert sich an der Führungsspitze neu. Robert Zellmeier (48) hat zusätzlich zu seiner bisherigen Position als Vertriebsleiter die Leitung der Sparte Baustoffe übernommen. Götz Ganghofer, Generalbevollmächtigter und Leiter des Segments Bau, wird weiterhin die Aufgaben der stra-

baustoff-partner.de    10/12

tegischen Weiterentwicklung des Segments, des Franchising und der Umsetzung der Kooperation mit Hellweg wahrnehmen. »Mit dieser personellen Entscheidung haben wir die Steuerung des operativen Geschäfts in die Hände von Robert Zellmeier gelegt«, so Götz Ganghofer. »Ziel ist, die neu eingeführten Strukturen konsequent umzusetzen und uns operativ weiterzuentwickeln.«

PRIVAT

BAYWA BAUSTOFFE

Dr. Rainer Kögel.

Im Aufsichtsrat der Uzin Utz AG gibt es einen Wechsel. Mit Wirkung zum 13. September 2012 wurde Dr. Rainer Kögel zum neuen Mitglied des Aufsichtsrats bestellt. Er wird diese Funktion kommissarisch bis zur nächsten Hauptversammlung im Mai 2013 übernehmen. Kögel tritt die Nachfolge von Marco Sieber an, der den Aufsichtsrat verlässt. Kögel betreut bereits seit 15 Jahren in seiner Funktion als Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei

Hennerkes, Kirchdörfer & Lorz die Uzin Utz AG und ist infolgedessen mit dem Unternehmen sowie dessen strategischen Zielsetzungen vertraut. Sein Vorgänger, Marco Sieber, war seit 2005 Mitglied des Aufsichtsrats und hat in dieser Funktion maßgebliche Impulse für die erfolgreiche Entwicklung des Konzerns gesetzt und insbesondere die zukunftsweisende Expansion und Internationalisierung unterstützt. In seiner Funktion als Geschäftsführer der Siga Holding AG wird er dem Unternehmen auch in Zukunft verbunden bleiben.

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HDH

150 Mio. Euro Wachstum im Visier

Holzindustrie Umsatz um 2,8 % gesteigert

E/D/E

SCHWÖRER

E/D/E

ganz erreicht wird«, sagt HansJürgen Adorf, Vorsitzender der Geschäftsführung. Die baunahen Bereiche erreichten Ende August 2012 mit insgesamt 899 Mio. € nahezu exakt die Vorjahreswerte. Damit liegt das E/D/E bei Bau- und Möbelbeschlägen sowie Sicherheitstechnik leicht über dem Vorjahr (plus 0,1 %) und bei Bauelementen, Baugeräten und Befestigungstechnik leicht darunter (minus 0,8 %). „Die positiven Meldungen aus der Bauindustrie signalisieren, dass in den nächsten Monaten zumindest dieses Niveau bestehen bleibt, aber auch Chancen für eine leichte Verbesserung in Aussicht stehen«, so Adorf. Zusammen erwarten die Bereiche einen Jahresumsatz von 1,35 Mrd. €.

Hans-Jürgen Adorf.

Die Wuppertaler Verbundgruppe E/D/E (Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler) wird das Geschäftsjahr 2012 erfolgreich abschließen. Die erwartete neuerliche Umsatzsteigerung von 150 Mio. € (ca. drei Prozent Umsatzwachstum) ist beim Blick auf die außerordentlichen Wachstumsjahre 2010 (plus 541 Mio. €) und 2011 (plus 588 Mio.  €) umso bemerkenswerter. Etwa 40  Mio.  € des Zuwachses stammen aus dem Europageschäft, 110 Mio. € aus dem Inland. »Mit der neuen Höchstmarke von 5,35 Mrd. € erreichen wir ein exzellentes Ergebnis für das E/D/E, auch wenn das zu Jahresbeginn geplante Ziel (plus 4,8 %) nicht

mehr als im ersten Halbjahr 2011 (7,3 Mrd. €). Infolge der positiven konjunkturellen Entwicklung stieg die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Holzgewerbe um 1,9 % oder um 1 100 auf rund 57 300. Die Erlöse der Parkettproduzenten legten im ersten Halbjahr dagegen deutlich um 7,9 % auf 155 Mio. € zu. Die Hersteller von Fertighäusern, Fenstern und Türen profitierten ebenfalls von der Belebung des Wohnungsbaus. Der Umsatz der 171 Betriebe stieg deutlich um 6,3 % auf 2,2 Mrd. €. Die Hersteller von Fenstern, Türen und Fassaden gehen aufgrund der Auftragslage von einem weiteren Wachstum für das zweite Halbjahr aus.

Johannes Schwörer.

Nach einem Umsatzplus von 7,8 % im Gesamtjahr 2011 konnte die deutsche Holzindustrie ihren Umsatzzuwachs im ersten Halbjahr 2012 weiter ausbauen. Die Umsätze stiegen um 2,8 % auf 16,5 Mrd. €. Dies teilte der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), Johannes Schwörer, anlässlich der Jahres-Wirtschafts-Pressekonferenz des Verbandes mit. Die 396 Betriebe (mit mehr als 50 Beschäftigten im Holzgewerbe ohne Möbelindus-trie) setzten zwischen Januar und Juni 2012 insgesamt 7,4 Mrd. € um und damit 1,2 % oder rund 100 Mio. €

SCHÜCO

Dominic Späth (r.) übernimmt ab sofort die Gesamtverantwortung für Marketing und Vertrieb. Norbert MeyerOltmanns (l.) verlässt das Unternehmen.

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Norbert Meyer-Oltmanns wird Wienerberger zum 31. Oktober aus privaten Gründen nach langjähriger, erfolgreicher Tätigkeit verlassen. Vor diesem Hintergrund werde die Führung der Wienerberger GmbH neu gestaltet. Analog der Marktausrichtung der Wienerberger Gruppe als An-

Neuausrichtung der Geschäftsführung

SCHÜCO INTERNATIONAL KG

ROTTSTEGGE

WIENERBERGER

Andreas Engelhardt.

bieter gesamthafter Baustofflösungen wird es künftig zwei Geschäftsbereiche geben. Der unter einer Gesamtverantwortung zusammengefasste Geschäftsbereich Marketing und Vertrieb wird künftig von Dominic Späth geleitet. Seit 2009 ist er für die Dachsparte verantwortlich und habe diesen Bereich mit Erfolg weiterentwickelt, heißt es. An seiner Seite zeichnet Ralf Schwung weiterhin für Produktion und Verwaltung verantwortlich.

Am 1. Oktober übernahm Andreas Engelhardt (52) den Vorsitz der Schüco Geschäftsleitung. Er berichtet direkt an den persönlich haftenden Gesellschafter der Schüco International KG und der Muttergesellschaft Otto Fuchs KG, Dr. Hinrich Mählmann. Engelhardt ist Kaufmann und verfügt über eine 30-jährige Berufserfahrung, darunter 25 Jahre

Engelhardt Vorsitzender der Geschäftsleitung in Führungsverantwortung verschiedener Unternehmen, u. a. auch in der Bauindustrie. So war er mehrere Jahre Geschäftsführer der illbruck Bauprodukte International sowie Geschäftsführer der illbruck Automotive International. Engelhardt ist aktuell Mitglied des Aufsichtsrates der Saint Gobain Isover, Ludwigshafen, sowie des Beirates der Rhodius GmbH, Weißenburg. Neben ihm gehören weiterhin Horst Platzhoff, Dr. Nico Reiner und Helmut Marzahn zum Schüco Geschäftsleitungsteam.

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TOP-THEMA

| DIE TÜR – DESIGN & TECHNIK |

KNEER FENSTER UND TÜREN

| TÜRNUTZUNGSKONZEPTE | TERRASSEN- + BALKONTÜREN | | SCHIEBETÜREN | DEKOR-+SCHICHTSTOFFTÜREN | BANDSYSTEME | | TÜRGRIFFE | VERMARKTUNG | TÜR-LOGISTIK | EINBAU | 15 baustoff-partner.de    10/12


| IFT ROSENHEIM | Die neue EnEV nimmt konkretere Formen an, sodass eine erste Analyse der Konsequenzen für Fenster, Fassaden, Türen und Glas notwendig ist. Deshalb haben Bauphysiker des ift Rosenheim die Entwurfsvorlage gründlich analysiert. Die wichtigsten Fakten werden nachfolgend kurz zusammengefasst; eine ausführliche Analyse und Kommentierung steht auf der ift-Website zur Verfügung.

Ein erster Vorentwurf wird diskutiert

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Ein erster Vorentwurf der »Zweiten Verordnung zur Änderung der EnEV 2013« liegt vor und wird zurzeit intensiv diskutiert. Bis zur Endversion sind noch Änderungen zu erwarten. Dennoch ist eine Analyse des Entwurfs sinnvoll, um sich auf die Änderungen frühzeitig vorzubereiten und auch um politischen Einfluss bei der weiteren Ausarbeitung zu nehmen. Im aktuellen Entwurf wird die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen stark betont, jedoch ist eine solche Abschätzung immer eine Wette auf die Energiepreise der Zukunft. Eine Energiewende sollte auch die möglichen Folgekosten des Klimawandels und die Entsorgungskosten des Atommülls einrechnen. Es ist auch unklar, wie mit dem vorliegenden »zahmen« Entwurf die Anforderungen der europäischen GebäudeenergieRichtlinie und die ehrgeizigen CO2-Reduktionsziele erreicht werden können. Nachfolgend werden die wichtigsten Auswirkungen auf Fenster, Glas und Fassaden kurz beschrieben.

IFT ROSENHEIM

EnEV 2013: Konsequenzen für Fenster, Fassaden, Türen und Glas

Werte EnEV 2013 – Referenzgebäude Wohnungsneubau.

Wichtige Aspekte der EnEV 2013 Aufgrund der europäischen Gebäuderichtlinie (EPBD 2010) müsste die neue EnEV bis spätestens 9.1.2013 in Kraft treten. Die Regelungen der EPBD 2010 zum »Niedrigstenergiegebäude« greifen bis Ende 2018/2020 und sollen im neuen Energieeinsparungsgesetz EnEG 2012 (§2a) verankert werden. Der Standard »Niedrigstenergiegebäude« entspricht einem »klimaneutralen Gebäude«. Aus Wirtschaftlichkeitsgründen (EnEG §5) wird die Primärenergiereduktion deutlich unter den 2009 angekündigten 30 % bleiben, allerdings wurde nur mit Energiepreissteigerungen von 1,8 % p. a. gerechnet, obwohl laut IWU (Institut für Wohnen und Umwelt) die Energiepreise in den letzten 30 Jahren im Mittel um 6,5 % p. a. gestiegen sind. Der Jahres-Primärenergiebedarf wird durch die vorgeschlagenen Maßnahmen gegenüber 2009 »maßvoll“ um durchschnittlich 5 % gesenkt. Die Mehrkosten pro Haus

werden dabei pro Haus mit ca. 2 000 € veranschlagt (Neubau ca. 8 %, Sanierung ca. 2 %). Beim Referenzgebäude für den Neubau gab es für Wohngebäude eine Verschärfung des U-Wertes bei Fenstern (0,95 statt 1,3 W/(m2K)) und bei der Außenwand gegenüber Erdreich (0,30 statt 0,35  W/ (m²K)).Wandeinbauten (z. B. Rollladenkästen) werden wie eine Außenwand betrachtet. Die Referenzwerte für Nichtwohngebäude sollen dagegen unverändert bleiben. Im Sanierungsbereich werden die U-Werte nicht verschärft. Bei der Dämmung ist jedoch die Wärmeleitgruppe (WLG) 035 statt 040 einzusetzen, wenn die Dämmdicken begrenzt sind (im Mittel eine Primärenergiereduzierung um ca. 2 %.). Durch die Intervention des Bundesumweltministeriums BMU ist eine Verschärfung zu erwarten. Das Verfahren für die Anforderungen an die Wärmedämmung der gesamten Gebäudehülle (spezifischer Transmissionswärmeverlust HT’) wurde gegenüber 2009 verändert. Nun ist beim Neu-

bau der maximale Wert für HT’ das 1,3fach des HT’ des Referenzgebäudes, mit dem Effekt, dass die Anforderung an HTmax’ umso geringer ist, je höher der Fensterflächenanteil ist. Durch die Intervention des Bundesumweltministeriums BMU ist eine Verschärfung zu erwarten. Ein vereinfachtes Modellgebäudeverfahren, »EnEV-easy« für nicht gekühlte Wohngebäude, wird eingeführt. Je nach verwendeter Haustechnik werden Klassen mit Mindestwerten für den Wärmedurchgangskoeffizienten der Bauteile der Gebäudehülle definiert, die eingehalten werden müssen (Variante A – schlechter Wärmeschutz, bis Variante E – guter Wärmeschutz). Dies folgt dem Prinzip: Je besser und regenerativer die Gebäudetechnik ist und damit einen geringen Primärenergiebedarf erreicht, desto schlechter dürfen die U-Werte der Gebäudehülle (Wand, Fenster etc.) sein bzw. umgekehrt. In vielen Einfamilienhäusern wird das Modellgebäudeverfahren aber kaum zum Zug kommen, da der Fensterflächenanteil bei diesem Verfahren pro Fassadenseite auf <  30  % beschränkt ist, beispielsweise in der Süd- oder Westfassade. Es könnte sogar dazu führen, dass Bauherren empfohlen wird, die Fensterflächenanteile auf 30  % zu reduzieren, um aufwändigeren Rechnungen über das Referenzgebäudeverfahren der EnEV zu umgehen, und damit würden die Vorteile von Fenstern (solare Gewinne in der Übergangszeit, gute Tageslichtausnutzung) nicht ausreichend ausgenutzt. Das

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Geschäften, Gaststätten etc. Der Endenergiebedarf oder -verbrauch muss bei Verkauf und Vermietung in der (kommerziellen) Anzeige stehen. Energieausweise müssen stichprobenartig durch die Bundesländer kontrolliert werden (min. 2 000 Ausweise p.a.). Die Definitionsgrenzen für die Gebäudeerweiterungen wurden moderater. Bis 100 m² Nutzfläche (statt bisher 50 m²) werden diese wie Sanierungen betrachtet. Die Regelung greift aber auch unter 15 m² Nutzfläche, d.h. der Anbau eines kleinen beheizten Wintergartens ist nun auch von der EnEV betroffen. Der Sommerliche Wärmeschutz muss laut Entwurf der EnEV 2013 nach der überarbeiteten Fassung der DIN 41082:2012 §8 für kritische Räume nachgewiesen werden. Und zwar wie bisher durch (modifizierte) Sonneneintragskennwerte oder alternativ durch eine Simulation der Übertemperaturgradstunden. Der sommerliche Wärmeschutz wurde generell verschärft. Dies ist bei Nichtwohngebäuden kritischer als bei Wohngebäuden. Außerdem wurde die Anforderung an die Fugendurchlässigkeit von Fenstern aus der EnEV entfernt, da diese in den Regeln der Technik zu Fenstern mittlerweile enthalten sind und daher nicht mehr gesondert gefordert werden müssen.

GFS

Modellgebäudeverfahren kann angewendet werden, wenn folgende Randbedingungen eingehalten werden: - Kompakte nicht gekühlte Wohngebäude von 1002 000 m² Nutzfläche (bei Luft-Wasser-Wärmepumpen < 500 m²) mit einer Geschosshöhe von 2,5-3,0  m. Das Kompaktheitskriterium ist mit (Umfang)2 < 20 x Grundfläche einzuhalten. - Gebäude mit einer maximalen Fensterfläche < 30 % pro Fassadenrichtung und einem Dachflächenfensteranteil < 15 % der Dachfläche. - Im Gebäude dürfen Bauteile mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten von U > 1,2 W/ (m²K) eine Gesamtfläche von 8 m² (Haustür, Kellertür, Fenster etc.) nicht überschreiten. - Die Wärmebrücken müssen den Anforderungen von DIN 4108 Beibl. 2. entsprechen. - Ein Blower-Door-Test muss durchgeführt werden. Die Regelungen zum Energieausweis wurden deutlich verschärft. Die Modernisierungsempfehlungen sind jetzt ein fester Bestandteil der Energieausweise (Anlage 10 wird aufgehoben). Energieausweise müssen an den Eigentümer/ Käufer/Mieter übergeben werden (sonst droht ein Bußgeld) und bei Gebäuden mit einer Nutzfläche > 500 m² (8.7.2015 auf > 250 m²) mit Publikumsverkehr ausgehängt werden, beispielsweise in Banken,

Das Gerät arbeitet mit einem 2-stufigen Alarmsystem.

Druckstange sichert Fluchtwege | GFS | Eine Druckstange für Paniktüren, die Hemmschwelle, Türöffnung und Türsicherung in einem Gerät vereint und darüber hinaus sowohl optisch als auch akustisch, kommuniziert, hat es bislang nicht gegeben. Die innovative Druckstange »GfS e-Bar« des Hamburger Fluchtwegspezialisten GfS verfügt über diese Merkmale und stellt nach Aussage des Herstellers damit eine weltweite Neuheit dar. Menschen können durch Druck gegen die »e-Bar« in einer Not- oder Paniksituation schnell und leicht das Gebäude verlassen. Ihre stärke liegt in der Integrationsfähigkeit in die Gebäudeleittechnik und der Flexibilität bei der Umsetzung unterschiedlichster Türnutzungskonzepte. Das Gerät arbeitet mit einem 2-stufigen Alarmsystem.

Ein kurzzeitiger Voralarm löst bei leichtem Gegendruck aus, während ein dauerhafter Hauptalarm erst bei vollständigem Durchdrücken der »eBar« ertönt. Visuell unterscheiden sich diese beiden Alarme durch einen Farbwechsel im Display. Eine autorisierte Person kann über einen integrierten Schlüsselschalter den Hauptalarm ausschalten. Es ist möglich, den Hauptalarm auf eine zentrale Empfangsstelle aufzuschalten. Die »e-Bar« ist zugelassen in Verbindung mit Schlössern der Delta Serie des Schweizer Herstellers MSL. Außerdem liegt ein DIN EN 1125 Zertifikat in Verbindung mit Schlössern der X-Serie von Assa Abloy vor. Zertifikate mit weiteren Schlossanbietern werden angestrebt bzw. sind in Arbeit.

BTW-Express... Brand- und Rauchschutzkonstruktionen aus Aluminium. Ihre erste Adresse wenn es um die Lieferung von Bauelementen aus Aluminium geht. Service, Beratung, zuverlässige Belieferung der Händler und Verarbeiter sind unsere Stärken. Unsere breite Palette an Möglichkeiten bietet Ihnen den entscheidenden Vorteil. Senden Sie Ihre Anfrage an info@btw-gmbh.com.

Vertriebspartner

BTW GmbH

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Glück-Auf-Weg 8 57482 Wenden

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| SIMONSWERK | Die Athmer oHG mit Sitz im sauerländischen Arnsberg fertigt seit über 30 Jahren ein breites Programm zur Sicherung von Schließkanten zwischen Türblatt und Zarge sowie ein Sortiment von absenkbaren Bodendichtungen. Mit dem Neubau einer 2 000 m² großen Fertigungshalle hat das Unternehmen die Anforderungen an eine wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Immobilie in vorbildlicher Form umgesetzt. Neben der Produktion sind auch die Büroräume jetzt in dem Gebäude unter einem Dach vereint. Bei der Planung waren die Aspekte Schallschutz, Lichtführung und Transparenz innerhalb des Gebäudes für die Architekten Banz + Riecks von zentraler Bedeutung. Das Unternehmen Dickerhoff Werkstätten aus Bochum wurde mit der Ausführung der Tischlerarbeiten beauftragt. »Wir haben bereits beim Bau des ersten Athmer Verwaltungsgebäudes im Jahr 1999 erfolgreich zusammen gearbeitet und jetzt wieder beim Bau der Fertigungshalle«, berichtet Firmeninhaber

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Bernward Dickerhoff. In dem neuen Gebäude wurden Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Innenarchitektur und Technik im Detail aufeinander abgestimmt. Die Büroräume liegen an der Stirnseite des Gebäudes und sind von der Produktion durch eine Trennwand separiert. Für Transparenz und Blickkontakt sorgen die großen Glasflächen und Glastüren der Trennwand. Ein klares Erscheinungsbild wurde durch den flächenbündigen Einbau der Schrankelemente zusammen mit den raumhohen Bürotüren erzielt.

Mut zur Farbe Mut zur Farbe zeigte auch die Auswahl der roten Lackfarbe, die für die Oberflächen der Türen und Einbauelemente gewählt wurde. Der tomatenrote Farbakzent harmoniert sehr gut mit den rohen Fichtenwänden der Halle. Die Anfertigung und Einbau der Bürotüren mit der raumhohen Schrankanlage erfolgte durch die Dickerhoff Werkstätten. Bei der Ausführung mussten die Tischler die ho-

Die Türen mit einem Flügelmaß von 991 mm Breite und 2 320 mm Höhe wurden mit je drei »Tectus«-Bändern pro Flügel ausgestattet.

SIMONSWERK

Flächenbündigkeit, Transparenz und starke Farbkontraste

Die bündige Innenarchitektur wurde durch den Einsatz des komplett verdeckt liegenden Bandsystems »Tectus« von Simonswerk möglich. hen Belastungswerten durch das Gewicht der Türen, den Schallschutz und das optische Erscheinungsbild berücksichtigen. Alle Türen in den Büroräumen sowie Schrank- und Trennelemente sind flächenbündig. Die bündige Innenarchitektur wurde durch den Einsatz des komplett verdeckt liegenden Bandsystems »Tectus« der Bandspezialisten Simonswerk aus Rheda-Wiedenbrück möglich. Zum Einsatz kam die Ausführung »Tectus TE 640 3D« für ungefälzte, schwere Objekt- und Funktionstüren mit Belastungswerten bis 200 kg. Die Türen mit einem Flügelmaß von 991 mm Breite und 2 320 mm Höhe wurden mit je drei »Tectus«-Bändern pro Flügel ausgestattet. »Mit der Serie Tectus bieten wir eine umfassende Produktlinie für ungefältzte Wohnraum-, Objekt- und Funktionstüren mit anspruchsvollem Design, vielen technischen Möglichkeiten und zahlrei-

che Einsatzbereichen an«, so Simonswerk-Marketingleiter Carsten Huber.

Erhöhte Belastbarkeit Das Bandsystem hat einen 3-teiligen Bandaufbau mit einem geschlossenen Bandkörper ohne Einsicht in die Fräsung. Zu den weiteren Vorteilen zählen die erhöhten Belastungswerten bis 300  kg und die komfortable Verstelltechnik. Damit ist eine stufenlose Justierung von jeweils +/- 3,0 mm zur Seite und Höhe sowie die Veränderung des Andrucks von +/- 1,5 mm möglich. Sie verhindert ein Absacken der Tür und ermöglicht es, das Türelement montagefreundlich ohne Unterkeilen auszurichten. Die wartungsfreie Gleitlagertechnik, ein 180 Grad Öffnungswinkel sowie attraktive Oberflächenausführungen gehören auch zu den vielfältigen Eigenschaften der Serie.

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SCHÜCO

Mittelschnitt der Schiebetür »ASS 77 PD.HI« mit minimaler Ansichtsbreite von 30 mm.

Äußerer Fußpunkt mit innovativer Laufschiene.

Panorama-Design mit filigranen Profilansichten | SCHÜCO | Schiebetüren schaffen lichtdurchflutete Räume, schöne Ausblicke und setzen Akzente. Das neue Schiebetürsystem »Schüco ASS 77 PD.HI« (Aluminium Sliding System, 77  mm Bautiefe, Panorama Design, high insulated) steht für hervorragende Wärmedämmung und ein Maximum an Transparenz und Komfort. Ausgezeichnet mit dem »iF product design award 2012 Gold« und dem »reddot design award best of the best 2012« überzeugt insbesondere das Panorama Design, das durch filigrane Profilansichtsbreiten im Verhakungsbereich und einen im Bauanschluss verdeckt liegenden Blendrahmen entsteht. Mit dem neuen Schiebetürsystem sind schmalste Ansichtsbreiten im Mittelschnitt bis minimal

30  mm möglich. Der besondere Clou jedoch ist der Flügelrahmen, der aufgrund einer neuartigen mechatronischen Beschlagstechnologie dreiseitig verdeckt liegend realisiert werden kann. Das bedeutet: Der freie Blick nach außen durch die großzügig dimensionierten »Glaswände« wird nicht durch störende Profilansichten abgelenkt.

Komfortable Bedienung »Schüco ASS 77 PD.HI« weist einen Wärmedämmwert von Uw = 1,0 W/m2K auf. Die griff-

lose Panoramatür lässt sich per Knopfdruck an einem externen Bedienfeld öffnen, schließen und verriegeln. Eine weitere Variante der komfortablen Bedienung ist eine Funkansteuerung. Auf Wunsch kann in den äußeren Blendrahmen eine FingerprintZutrittskontrolle integriert werden, die bei verschlossenen Türen einem befugten Personenkreis jederzeit Zutritt ins Haus verschafft. Ein neues verdeckt liegendes und profilintegriertes Antriebs- und Verriegelungssystem bewegt schnell und geräuschlos Flü-

gellasten bis maximal 500 kg. Die Flügel können Glasstärken bis zu 60 mm aufnehmen.

Verschiedene Öffnungstypen Sie gleiten auf innovativen Laufschienen, die zusammen mit der Bodenschwelle barrierefrei im Boden verankert sind. Die maximal baubare Flügelbreite liegt bei 3200  mm, die Höhe bei 3500 mm. Verschiedene Öffnungstypen auf Basis eines 2-gleisigen Blendrahmens stehen zur Wahl. Das wärmegedämmte System ist ebenso wie die nicht wärmegedämmte Variante »Schüco ASS 77 PD.NI« sofort lieferbar. Die Markteinführung einer »super insulated« Variante mit prognostizierten UWWerten von bis zu 0,8 W/m2K ist in diesem Monat erfolgt.

Maximale Transparenz durch verdeckt liegende Blendrahmen.

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WINKHAUS

Winkhaus bietet jetzt auch für großformatige Fensterschiebetüren die Technik zur Parallelabstellung für eine gesunde und effiziente Raumlüftung.

Der neue »duoPort PAS« bietet hohen Bedienungskomfort. Durch die selbsterklärend einfache Mechanik und die Fehlschaltsicherung FSF sind Fehlbedienungen so gut wie ausgeschlossen.

Natürliches Lüften mit Terrassen- und Balkontüren

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| WINKHAUS | Eine gute Belüftung trägt zu einem gesunden Raumklima bei und hilft, Bauschäden vorzubeugen. Leider gelten oftmals auch gekippte Fenster und Fenstertüren versicherungstechnisch als offen und stellen eine Einladung für Einbrecher dar. Aus diesem Grund bietet Winkhaus Beschlagsysteme, die natürliche Raumlüftung mit hoher Einbruchhemmung verbinden. Jetzt können auch großformatige Fensterschiebetüren mit der raffinierten Technik für die Parallelabstellung ausgestattet werden. Denn Winkhaus führt den neuen Beschlag »duoPort PAS« im Oktober in den Markt ein. Mit dem neuen Parallelabstellschiebe-Beschlag »duoPort PAS« lassen sich Fenstertüren sowohl schieben als auch um einen umlaufenden Spalt bis etwa 6  mm öffnen. Die Parallelabstellung des Flügels zum Fensterrahmen ermöglicht einen angenehmen Luftaustausch, ohne dass der Raum auskühlt wie beim

gekippt geöffneten Fenster. Auch vor Schlagregen schützen die parallel abgestellten Fenstertüren besser als gekippte.

Belüftung energiesparender Zudem ist diese Belüftung gegenüber der herkömmlichen Kippstellung energiesparender. Gleichzeitig kann eine einbruchhemmende Eigenschaft der Fenstertür gemäß RC 2 erreicht werden. So lassen sich Wohnungen und Häuser auch bei längerer Abwesenheit der Bewohner lüften und Bauschäden durch Pilzbefall vorbeugen. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Bedienungssicherheit beim Öffnen und Schließen. Denn durch die selbsterklärend einfache Mechanik und die Fehlschaltsicherung FSF sind Fehlbedienungen so gut wie ausgeschlossen. Im Unterschied zur Schaltabfolge von Schiebekipp-Türen, kann hier der Türflügel lediglich auf-

geschoben oder parallel abgestellt werden. Unterstützt durch Energiespeichereinheiten und eine integrierte Dämpferfunktion, lassen sich auch schwere Flügel komfortabel und geräuscharm bewegen.

Verarbeiterfreundlicher Beschlag Holz- und Kunststofffenstertüren mit einer Höhe von bis zu 2  300  mm und einem Gewicht von bis zu 160  kg sind die Einsatzbereiche von »duoPort PAS«. Der verarbeiterfreundliche Beschlag ist für alle gängigen Kunststoffprofile sowie auch für Holzprofile mit Überschlagdichtung und einer Beschlagsachse von 13  mm bei einer Rahmenfalztiefe von 30  mm geeignet. Auch tiefe Flügelprofile wie beispielsweise hochwärmedämmende Fenstersysteme lassen sich damit realisieren. Dasselbe gilt für Schiebeelemente mit zwei-, drei- oder vierteiligen Flügelanordnungen. Dank dieser neuen Systemerweiterung

ermöglicht es Winkhaus Fensterbauern, sämtliche Fenster eines Hauses mit der innovativen und effizienten Parallelabstelllüftungsfunktion auszurüsten. Da der neue Beschlag »duoPort PAS« kompatibel ist mit den »activPilot« Rahmenteilen und auch der verdeckt liegende Zentralverschluss aus dem modularen Baukastensystem von »activPilot« kommt, braucht der Fensterhersteller kaum zusätzliche Bauteile zu lagern. Zu den verarbeiterfreundlichen Details gehört auch, dass die Schließteilpositionierung vom »activPilot« System abgeleitet ist und fertig konfektionierte, kompakte Schienensets zur Verfügung stehen. Darüber hinaus unterstützt das durchdachte Konfektionierungskonzept von »duoPort PAS« reibungslose Produktionsabläufe im Betrieb. Weil eine stufenweise Anpassung an erhöhte Sicherheitsanforderungen möglich ist, können sich für den Fensterbauer jederzeit Folgeaufträge ergeben.

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Gezielte Werbung: der Türöffner für profitable Geschäfte

NOVOFERM

Von Heinz-Franz Tempels

Zum Autor: Heinz-Franz Tempels ist Marketing-Manager bei Novoferm. Als Branchenkenner und versierter Marketing-Experte gehört es zu seinen Aufgaben, Novoferm und seine Geschäftspartner im Metallbau für eine erfolgreiche Marktbearbeitung zu vernetzen.

| NOVOFERM | Henry Ford wird die Aussage zugeschrieben: »Fünfzig Prozent des Geldes bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.« Was um anno 1900 vielleicht richtig war, ist heutzutage allerdings nicht mehr zutreffend. Professionelles Mikro-Marketing ermöglicht dem Fachhandwerk, auch vergleichsweise kleine Werbebudgets nachweislich Erfolg bringend einzusetzen. Wenn es um die Auslastung geht, kennen Unternehmer

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DAS ORIGINAL. Bandsysteme von SimonSwerk.

im Handwerk die Situation nur zu gut: Entweder es sind mehr Aufträge im Vorlauf als eigentlich in angemessener Zeit abzuwickeln sind. Oder es herrscht ein Loch, das spontane Verkaufs- und Akquisitionsaktivitäten auslöst. Diese Berg-und-Tal-Fahrt kann durch gezielte Werbemaßnahmen geglättet werden. Außerdem lassen sich bei größerer Nachfrage die profitabelsten Aufträge selektieren. Voraussetzungen für erfolgreiche Werbung sind allerdings: gezielte Planung, professionelle Umsetzung, fundierte Erfolgsanalyse – und Kontinuität! Dazu ein paar »handwerksgerechte« Tipps.

Wer soll was wie erfahren? »Wenn Sie einen Dollar in Ihr Unternehmen stecken wollen, so müssen Sie einen weiteren bereithalten, um das bekannt zu machen.« Die Erfahrung des berühmten Autobauers Henry Ford hat im Gegensatz zu seinem eingangs erwähnten Standpunkt heute immer noch Gültigkeit. Wenngleich in einem Handwerksbetrieb nicht gerade 50 % der Investitionen in Werbung fließen müssen. Gezielte Vorplanung verhilft auch vergleichsweise kleinen Budgets zu nachhaltiger Wirkung. Dazu ein einfaches Beispiel aus der Praxis. Investiert ein Fachhandwerker etwa in einen neuen Transporter und Know-how der Mitarbeiter, um den lukrativen Geschäftsbereich »Verkauf und

21 Fon + 49 (0)5242 / 413- 0

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Investiert ein Fachhandwerker in Know-how der Mitarbeiter, um den lukrativen Geschäftsbereich »Verkauf und Montage von Feuerschutz- und Sicherheitstüren« auszubauen, müssen infrage kommende Interessenten dies natürlich erfahren.

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Davon abgeleitet könnte das Profil dieser Zielgruppe so lauten: Bewohner von Ein- und Zweifamilienhäusern mit hoher Kaufkraft im Umkreis von 50 km um den Betriebsstandort. Das Thema Feuerschutz- und Sicherheitstüren hingegen steht hingegen bei Planern öffentlicher Objekte oder auch Bauträgern stärker im Fokus – nicht zuletzt aufgrund von ständigem Modernisierungsbedarf. Adressverlage oder die Deutsche Post (www.postdirekt.de) bieten aber auch für diese Zielgruppen nach detaillierten Selektionskriterien gefilterte Adressen an, mit denen zum Beispiel per DirectMailing mögliche Interessenten sehr gezielt anzusprechen sind.

2. Planungsschritt: Botschaft definieren

Montage von Feuerschutzund Sicherheitstüren« auszubauen, müssen infrage kommende Interessenten – mit möglichst geringem Aufwand – die frohe Kunde natürlich erfahren. Sonst wird sich die Investition kaum amortisieren, geschweige denn den Profit steigern. Doch an wen genau muss sich in dem zuvor genannten Investitionsbeispiel welche Botschaft richten, und wie kann sie am wirkungsvollsten »gesendet« werden? Hier setzen die Planung und das Mikro-Marketing an.

Sollen sich wie beschrieben beispielsweise ein neues Fahrzeug und Mitarbeiterschulungen insbesondere durch mehr Aufträge im Bereich der Türenmontage rechnen, darf die Botschaft nicht lauten: »Wir haben einen neuen Transporter.« Schließlich denken die Kunden in Produkten ihres Bedarfs und nicht in Betriebsausstattungen. Da passt zur Gedankenwelt von Kunden schon eher die Werbeaussage: »Schließen Sie Einbrecher aus: Mit Sicherheitstüren von Novoferm ...«

1. Planungsschritt: Zielgruppen bestimmen

3. Planungsschritt: Budget festlegen

Professionelles Mikro-Marketing hat den Effekt, Streuverluste zu vermeiden. Präzisieren lassen sich Zielgruppen grob über den Bedarf und die Region, in dem das Handwerksunternehmen profitabel Aufträge abwickeln kann. Aber auch weiche Faktoren sind von Bedeutung. Bei Endverbrauchern spielen vielfach Designanspruch und Einkommen eine wesentliche Rolle.

»Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen«, lautet ein anderer markiger Spruch Henry Fords mit großem Wahrheitsgehalt. Allerdings gehört die Budgetierung von Werbemaßnahmen zur Königsdisziplin. Denn ein zu schmaler Etat, der nur sporadische Aktivitäten zulässt, kann sehr schnell verpuffen. Andererseits entwickelt sich

die Nachfrage nicht zwangsläufig proportional zu üppigen Werbegeldern. Um mit kontinuierlicher Marktpräsenz der »Vergesslichkeit der Kunden« entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, ein konkretes Jahresbudget für Werbung festzusetzen. Bemessungsgrundlage könnte eine Größenordnung von mindestens einem Prozent vom Umsatz sein.

4. Planungsschritt: Werbemaßnahmen Ähnlich der Vielfalt von Handwerkszeugen gibt es auch fast unzählige Kommunikationswerkzeuge. Zur Grundausstattung gehört zweifellos ein professioneller und aktueller Internetauftritt. Er ist die Online-Visitenkarte eines Unternehmens und vermittelt den »ersten Eindruck«, für den es keine zweite Chance gibt. Ein attraktiver Internetauftritt allein wird jedoch genauso wenig Wirkung zeigen wie ein Bohrer ohne Bohrhammer. Aufträge, die ein Handwerksbetrieb erhält, weil er »gegoogelt« wurde, sind eher zu vernachlässigen. Erkenntnisse des aktuellen Kommunikationsverhaltens von Verbrauchern belegen, dass sogenannte cross-mediale Werbung für den Erfolg entscheidend ist. Im Zeitalter von Smart-Phone und TabletPC lösen Werbeimpulse über »Offline-Kanäle« in aller Regel zunächst einen Blick auf die Homepage des Anbieters aus. Das trifft im Übrigen nicht nur auf End-, sondern auch auf Fachkunden zu.

Hausmessen erfolgreich veranstalten Daher: Von der Anzeigenwerbung über die Fahrzeugbeschriftung bis zum Streuartikel sollte die Internetadresse sehr präsent zu erkennen sein, um Online- und Offline-Aktivitäten zu verknüpfen und damit die Einzelmaßnahmen zu verstär-

ken. Außer den kontinuierlichen Impulsen wie Anzeigenwerbung und Direct-Mailings bringen Hausmessen einen hohen Aufmerksamkeitsgrad. Das Organisieren solcher Veranstaltungen ist für so manchen gleichbedeutend damit, viel Zeit und Geld zu investieren. Doch bei ausreichendem Planungsvorlauf und Unterstützung durch die Industriepartner weist die Einladung von Interessenten ins Haus ein ausgezeichnetes Kosten-Nutzen-Verhältnis auf. Drei- bis fünftausend Euro Budget ist je nach Unterhaltungsrahmen vielfach ausreichend. Die grobe Planung sollte schon sechs Monate im Voraus erfolgen, doch für die Feinplanung reichen ungefähr acht Wochen aus. In etwa können die einzelnen Schritte so aussehen:

Grobplanung: Termin und Thema festlegen Es gibt zwar keinen perfekten Termin, aber um möglichst viele Besucher zu begrüßen, sind einige Abwägungen anzustellen: vorzugsweise außerhalb der Schulferien und möglichst nicht an Wochenenden mit »Brückentagen« oder parallel zu größeren Wettbewerbsveranstaltungen. Da meistens das Außengelände mit genutzt wird, dafür eine passende Jahreszeit auswählen und »PlanB« für Regenwetter parat legen. Die zweite Vorüberlegung bezieht sich auf das Motto, mit dem sich potentielle Kunden motivieren lassen. Im Herbst, bevor die dunkle Jahreszeit anbricht, bietet sich ein »Sicherheitstag rund ums Haus« an, bei dem der Einbruchschutz von Türen, Toren, Fenstern sowie Zusatzbeleuchtung im Mittelpunkt stehen. Im Frühling/Sommer könnte das Thema lauten: »Bau-Haus-Musik«. Unter dieser Überschrift wird dann das Zusammenspiel von ansprechenden Gartenzäunen, kreativen Wintergärten

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und modernen Garagentoren zu einem optisch reizvollen Eigenheim thematisiert. Ähnliche Schwerpunkte lassen sich auch für das Fachpublikum finden. Neben Bierstand, Hüpfburg und Gewinnspiel gibt es Live-Musik von einer lokalen Band und den Würstchenverkauf übernimmt die Freiwillige Feuerwehr, der auch die Erlöse zukommen. Damit den Besuchern die Produkte und Dienstleistungen des Metallbauers anschaulich präsentiert werden, bieten die meisten Industriepartner gerne Unterstützung an.

Vorplanung: Kalkulieren und reservieren Stehen Termin, Thema und Rahmenprogramm fest, sind die teilnehmenden Partner zur Kostenabschätzung anzusprechen. Nach Abgleich mit dem zuvor festgesetzten Budget ist

dann die Reservierung frühzeitig vorzunehmen. Novoferm, führender Hersteller von Türen, Toren, Zargen und Antrieben, stellt seinen Partnern beispielsweise mobile Messestände mit Ansichts- und Funktionsmustern zu Türen und Garagentoren kostenlos zur Verfügung.

Feinplanung: Ankündigung und Aufbau Damit sich potentielle Besucher den Termin ebenfalls freihalten, ist eine rechtzeitige und gezielte Ankündigung wichtig. Möglichkeiten dazu sind beispielsweise: Hinweise auf der Homepage, Banner am eigenen Betrieb und vielleicht auch an einer belebten Hauptstraße. Dazu ein Einladungsschreiben an die vorhandenen Kunden, in Zusammenarbeit mit einem Industriepartner ergänzend ein Direct-Mailing

an ausgewählte Eigenheimbesitzer, außerdem eine Anzeige und eine kurze Presseinformation.

Werbung ist gut, Kontrolle ist besser Kontinuierliche Werbemaßnahmen zahlen sich auf Sicht immer aus. Ob aber eine bestimmte Maßnahme erfolgreich war, sollte anhand zuvor festgelegter Kriterien kontrolliert werden. Bei einer Hausmesse ist die Besucherzahl ausschlaggebend. Doch von reinen »Würstchen-Essern« hat der Betrieb nicht allzu viel. Findet ein Gewinnspiel statt, sind die dadurch gesammelten Adressen für künftige Direct-Mailings sehr nützlich. Qualifizieren lässt sich auch der Veranstaltungserfolg, indem ausliegende Prospekte zuvor gezählt werden. Bei der »Inventur« des Prospekt-

bestands am Abend ist so zu ermitteln, wie viele Prospekte ausgegeben wurden. Eine recht einfache Methode, um die Anzahl potentieller Käufer und Interessenschwerpunkte einzuschätzen. Aktionen wie Anzeigenwerbung oder Mailings lassen sich gut an den Klickraten auf der Homepage in den darauf folgenden Tagen auf Wirkung kontrollieren. Hilfreiche und meistens kostenlose Software-Tools sind dafür weit verbreitet. Wem sich das alles nach zu viel Arbeit außerhalb des eigentlichen Kerngeschäfts anhört, dem sei noch ein letzter Erfahrungswert des legendären Unternehmers Henry Ford empfohlen: »Wer nicht wirbt, stirbt« – oder muss sich zumindest mit den weniger profitablen Aufträgen begnügen, die übrig bleiben ...

Verführung in weiß

Sie werden sich verlieben.

Das Elegant-Programm Lassen Sie sich von dem umfangreichen Edelweiß-Türen-Programm von Herholz verführen. Fordern Sie Ihr Info-Paket an. herholz.de

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Herholz hat die Tür im Griff


GLASTEC

Lösungen für den hochwertigen Innenausbau

Den Kern für die »Planline«-Gläser bildet das geschützte Verschlusssystem, das zugleich klare Schnittstelle zwischen Rahmen und Glaselement ist.

| GLASTEC | Der Wunsch nach Farbe und Licht kombiniert mit Ästhetik und Sicherheit ist mit »Planline« in herausragender Art und Weise möglich, so der Hersteller Glastec. Die Vorstellungen von Architekten und Handwerkern, komplexe Bauaufgaben hochwertig und ökonomisch sinnvoll zu realisieren, stehen bei »Planline« im Fokus. Zudem bieten die Elemente durch individuelle Abmessungen die planerische Freiheit zur Herstellung optisch und sicherheitstechnisch anspruchsvoller Verglasungen, die sich mit Funktionskomponenten für Brandschutz, Schallschutz, Sicherheit, Sichtschutz, Strah-

lenschutz und Laserschutz perfekt ergänzen lassen.

Klare Schnittstelle zwischen Rahmen und Glas Den Kern für die »Planline«Gläser in eleganter Ganzglasoptik, die mit bester Montagefreundlichkeit, einmaliger Integrationsfähigkeit und maximaler Individualität Atmosphäre in Gebäude und Räume bringen, bildet das geschützte Verschlusssystem, das zugleich klare Schnittstelle zwischen Rahmen und Glaselement ist. Eine Schnittstelle ermöglicht es, »Planline« als flächenbündige Verglasung in

fast jeder Konstruktion auszuführen. »Planline ist die perfekte Lösung für Metallbauer, Schreiner, Trockenbauer und viele andere – egal ob raumhohe Glaswände, Oberlichter, Durchblickfenster, Endlosverkettungen ohne statische Zwischenpfosten oder als »Plandoor« in ein- und zweiflügeligen Drehflügeltüren«, heißt es weiter. Sie eigne sich bestens für den Einbau in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Bürogebäuden und allen anderen Objekten mit erhöhten Anforderungen. Zahlreiche Referenzen, ein sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis und viele andere Vorteile überzeugten.

Frei verkäuflicher Montage-Schaum

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strengen Anforderungen für EMICODE EC 1PLUS R. Er enthält zudem keine Weichmacher und verfügt über TÜVgeprüfte Ventiltechnik mit wieder verschließbarem Adapter für einen kontrollierten Schaumaustritt. Er ist feinzellig, hochwärmedämmend, feuchtigkeitsbeständig, lässt sich bereits nach 35 Minuten schneiden und ist nach 20 Stunden voll belastbar. Neben den gängigen Einsatzgebieten von 1K-Schäumen eigne er sich hervorragend zur Montage von Fensterbänken und Innentürzargen.

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LUGATO

| LUGATO | Seit einiger Zeit stehen viele Bauschäume in den Märkten hinter Gittern bzw. hinter Glas. Sie unterliegen der Xn-Gefahrstoff-Kennzeichnung und sind daher nicht frei verkäuflich. Mit dem »1K-MontageSchaum« hat Lugato eine Alternative zu kennzeichnungspflichtigen Schäumen entwickelt: Der weiße, einkomponentige PU-Schaum habe eine um 25  % höhere Schaumausbeute als vergleichbare Montageschäume, sei frei verkäuflich, sehr emissionsarm und erfülle die

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Mit dem »1K-Montage-Schaum« hat Lugato eine Alternative zu kennzeichnungspflichtigen Schäumen entwickelt.

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| SIEGENIA-AUBI | Diese Drei-Fallen-Verriegelung macht dicht: Dank der federnd gelagerten Fallen sorgt der »AS 2750« von KFV für eine Synthese aus Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz. Beim Zuziehen der Tür wird diese sowohl im Haupt- als auch in den Nebenschlosskästen fixiert. Die schlüsselbetätigte Verriegelung erlaubt geprüfte Einbruchhemmung bis RC 3 und damit die Erfüllung höchster Sicherheitsansprüche. Grund hierfür ist die massive Schwenkhaken-Fallen-Kombination, die ebenso wie der aufsägegeschützte Hauptschlossriegel Einbruchversuchen zuverlässig entgegenwirkt. Der »AS 2750« eignet sich für Haus- und Wohnungsein-

gangstüren sowie den Objektbereich und ist in mehreren Varianten erhältlich: mit der Entfernung 92  mm für Standard-Haustüren, mit 72  mm für Wohnungsabschlusstüren aus Holz sowie mit 94 mm für Rundzylinder. Optional lässt sich die Drei-Fallen-Verriegelung auch mit einer Türspaltsicherung kombinieren bzw. ist in einer Brandschutzausführung verfügbar.

Im Detail verbessert Jetzt wurde der »AS 2750« in mehrfacher Hinsicht verbessert. Analog zum Hauptschloss sind jetzt auch neue Softlockfallen für die Zusatzkästen mit einem kunststoffumspritzten Metallkern erhältlich. Das gewährleistet eine dauerhaft

leichtgängige Bedienung und höchste Langlebigkeit. Ebenfalls zugelegt hat er mit Blick auf das bequeme Öffnen der Tür mittels einer Gegensprechanlage oder eines Zugangskontrollsystems, für das Verarbeiter und Gebäudeeigentümer zwischen drei Alternativen wählen können. Während die KFV-Lösung die Tagesentriegelungsfunktion mithilfe der Entriegelungshebel von drei E-Öffnern realisiert, ist die Schließleiste Prodenso von eff-eff mit einem zentralen Entriegelungshebel für alle drei E-Öffner ausgestattet. Darüber hinaus ist auch die Schließleiste Resero von Nüßing erhältlich, die die zentrale elektronische Verriegelung der Eingangstür erlaubt.

In jeder Hinsicht dicht Maßgebliche Vorteile bietet der »AS 2750« nach Aussage des Herstellers nicht zuletzt in puncto Energieeffizienz und Wohnkomfort: Die über ein leichtgängiges Getriebe kraftvoll anziehenden Haken sorgen auch bei starker DruckSog-Belastung für optimalen Dichtschluss und einen hervorragenden Schall- und Wärmeschutz.

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Neue TürgriffBroschüre

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| HÄFELE | Neben einwandfreier Funktion spielen auch andere Kriterien wie Material, Haptik und Formgebung eine entscheidende Rolle bei der Wahl des passenden Griffs. Funktional, formschön und greifbar muss er sein. Natürlich soll das Griffdesign auch zur Architektur und zur Einrichtung passen. Einfach schick reicht nicht, der Griff muss sich auch gut anfühlen. Häfele hat jetzt in der neuen Broschüre »Türgriffe – Die erste Berührung« eine umfassende Auswahl individueller Griffe für Wohn- und Eingangsbereiche zusammengestellt. Türgriffe sollen geschmeidig in der Hand liegen und Türen und Räumen einen charakteristischen, individuellen Akzent verleihen. Häfele stellt in der 40-seitigen Broschüre Türgriffe aus verschiedenen Materialien und für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche vor. So kann jeder den zu ihm und seiner Einrichtung passenden Türgriff aus folgenden Materialien und Oberflächen auswählen: Aluminium, Edelstahl, Messing und Zinkdruckguss. Passende Accessoires rund um Tür, Tor und Fenster runden das Angebot der TürgriffBroschüre ab. Glastürbeschläge und Schutzbeschläge für den Eingangsbereich komplettieren das Sortiment, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

| GRAUTHOFF TÜRENGRUPPE | Bekannt für Qualität und Funktionalität auf höchstem Niveau, innovatives Design und ein breit gefächertes Oberflächenangebot, arbeitet Grauthoff seit über 20 Jahren unter der Produktmarke »Astra« kontinuierlich an der Weiterentwicklung seiner Dekor- und Schichtstofftüren. Da kunststoffbeschichtete Türen im Vergleich zu Dekortüren heute einen immer höheren Stellenwert am Markt behaupten, wurden CPL-Türen als strategischer Schwerpunkt der zukünftigen Unternehmensausrichtung festgelegt. Über 30 neue CPL-Oberflächen erweitern das gesamte »Astra«-Türenangebot um ein Vielfaches. Hierbei waren zielorientierte Marktbeobachtung und Trendentwicklungen aus Architektur und Interieur wie zum Beispiel die »Sehnsucht nach Natürlichkeit« oder „Purismus“ bei der Definition der Auswahl verschiedener Farbund Holzdekorwelten eine wichtige Entscheidungsgrundlage. Für eine schnelle Orientierung und zur Unterstützung bei der Beratung wurde auch für den Objektbereich jede einzelne CPL Oberfläche aus dem breiten Produktspektrum den vordefinierten Stilrichtungen Klassik & Stil, Ambiente & Emotion sowie Design & Future zugeordnet.

Moderne Materialoptiken, ungewöhnlich eingesetzt, schaffen besondere Effekte und Ausdrucksstärke.

Die neue EPL Tür mit 2 mm KantenRadius wirkt eckig und hat den Vorteil der unsichtbaren Übergänge von der Türfläche zur Kante.

Trend zu Weiß hält an Die Absatzmengen verdeutlichen, dass nach wie vor der Trend zu weißen Oberflächen anhält. Grund genug, weiße Türen der Produktmarke »Astra« ab sofort exklusiv in verschiedenen Kantenausführungen an Türblatt und Zarge anzubieten. Neben einer eckigen Kante ist die Rundkante

GRAUTHOFF

HÄFELE

»Astra« weiterentwickelt mit einem 6 mm-Radius sowie zusätzlich mit einem 2 mm-Radius möglich. Der besonders kleine Radius wird hier durch die Ummantelung der Kanten mit der neuen EPL-Oberfläche (Abk.: Electronic Pressure Laminate) erzielt. Der Vorteil: eine nahezu eckig wirkende Kante, jedoch ohne sichtbare Stoßfugen. Durch das Verfahren der Elektronenstrahlhärtung verfügt die EPL-Oberfläche in den Weißtönen RAL 9016 und 9010 über eine besonders angenehme Soft-Touch-Haptik, höchste Kratzfestigkeit und beste Reinigungseigenschaften. Ausführungen wie stumpf einschlagend, raumhoch, Sondermaße, Blendrahmen, Lichtausschnittverglasungen und objektbezogene Funktionen sind selbstverständlich möglich. Speziell für Schiebetüren wurde auch das neue Beschlagssystem TVIN 2.0 eingeführt – überzeugend durch seine schlicht- elegante Optik, hochwertig veredelte Oberfläche »ähnlich Edelstahl matt«, absolute Laufruhe, eine verdeckte Laufwagentechnik sowie einen optional erhältlichen automatischen Türeinzug. Nach einer Vorlaufzeit des Relaunchs der Produktmarke »Astra« von über einem Jahr wurde der neue Designanspruch erfolgreich am Markt eingeführt, begleitet durch ein umfangreiches Marketing-Paket für Handel und Handwerk. Ein neu gestaltetes Logo dokumentiere und repräsentiere – so Grauthoff – das neue Corporate Design der Produktmarke in ausdrucksvoller Weise: »Türen. Einfach. Perfekt«.

Mit über 30 neuen CPL Oberflächen wurde das Angebot der Marke »Astra« erweitert.

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CPL-Kollektion erweitert ton, -Kirschbaum Trend oder auch -Wenge, vielfach in längs und quer verlaufender Struktur. Entwicklungen wie CPL-Dekore, die mit ihrem Design Akzente im Bereich authentischer Hölzer setzen – wie CPL-Country oder CPLAkazie creme – ergänzen die anspruchsvolle CPL-Oberflächen-Kollektion.

Fühlbare Holzstruktur

Im Lieferprogramm: CPL-Uni-Dekore wie beispielsweise Weißlack.

 eues Türenmodell mit N Lisenen 4W2D bzw. als Linientür Oros 4-2D ● Linientüren mit silberfarbigen Linien, sehr elegant bei CPL Weißlack oder CPL Anthrazit ● Lisenen als flächenbündige Dekoreinlage Dekor Aluminium gebürstet schwarz ● Neue Gläser/Glastüren, z. B. auch mit silberfarbigen Linien ● KÖNOPLAnin – Türblatt stumpf eingefälzt in die Laibung öffnend Bei Köhnlein werden neben dem CPL-StandardtürenProgramm auch Sonderelemente individuell nach den eigenen Kundenideen und Gestaltungswünschen angefertigt. Somit steht den Fach●

Ein Highlight stellen die neuen CPL-Oberflächen mit sichtbarer und fühlbarer »Holz«-Struktur dar, wie z. B. die Dekore CPL-Pinie Latte-Reproduktion, CPL-Pinie Cappuccino-Reproduktion und CPL-Pinie MokkaReproduktion. »Eine neue Türengeneration mit markanter Optik und einer einzigartigen Haptik«, so Köhnlein. Im Lieferprogramm fehlen natürlich nicht die CPL-Uni-Dekore wie beispielsweise Weißlack, Anthrazit oder Sandbeige. Auf weitere neue Designentwicklungen können die Fachpartner im Zuge ihrer Verkaufsaktivitäten zurückgreifen: ● Lichtausschnitte Design-LA 5R und Design-LA 6R

KÖHNLEIN

| KÖHNLEIN TÜREN | Köhnlein Türen hat seine CPLOberflächen-Kollektion um zwölf neue Dekore erweitert: Damit stehen den Fachpartnern insgesamt 30 CPL-Oberflächen für deren Verkaufsaktivitäten zur Verfügung. Die strapazierfähige CPL-Beschichtung als mehrschichtiges Laminat mit ihren vielen positiven Produkteigenschaften hat sich in den letzten Jahren den Türenmarkt mit eindrucksvollen Absatzzahlen erobert. Ein Grund hierfür ist sicherlich zum einen die von der Industrie stetig weiterentwickelte Verarbeitungs- und Fertigungstechnik, mit der heute CPL-Beschichtungen hergestellt werden können, und die damit verbundene hohe Qualitätsdichte. Zum anderen die professionelle und kreative Verarbeitung der CPLOberflächen bei der Türenfertigung durch Türenhersteller. Köhnlein Türen verarbeitet sowohl naturgetreue Holzreproduktionen in bestechender Echtheit, vom Original kaum zu unterscheiden, wie CPL-Nussbaum, -Wildeiche, -Ahorn, -Buche, -Eiche Roh-

Die strapazierfähige CPL-Beschichtung als mehrschichtiges Laminat hat sich in den letzten Jahren den Türenmarkt mit eindrucksvollen Absatzzahlen erobert. Foto: CPLWildeiche.

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partnern ein komplettes, umfangreiches Türenprogramm zur Verfügung, von Drehtüren über Schiebe- und Pendeltüren, Elemente, Norm- und Sondermaße, Renovierungssysteme, Windfangelemente mit Seitenteilen und Oberlicht bis hin zu Wohnungseingangstüren und Objekttüren und Nassraumtüren. Die CPL Innentüren verfügen standardmäßig über: ● Türblatt mit HDF-Absperrung (für eine hohe Stoßbelastung und sehr gutes Standvermögen) ● Türelement mit ansatzloser Postforming-Rundkante am Türblatt und am Futterbrett (dadurch schöne Optik, resistenter gegen Beschädigungen und sehr pflegeleicht) ● Zarge mit montagefreundlicher Eckverbindung ohne Schrauben (einfach schnell zu montieren und passgenau, tolle Optik auch bei Blick von oben auf die Bekleidung, da keine sichtbare Schrauben) ● Bekleidungen 22  mm stark (dadurch hohe Stabilität, einfache Anpassung an bauliche Gegebenheiten, sauberer Anschluss des Fußbodensockels (Sockel steht nicht vor), ideal auch bei halbhoch gefliesten Räumen)

 -fach verschraubte Metall4 bandtasche mit Aufnahmehülsen bis Vorderkante Bekleidung (dadurch sicherer Halt des Türblatts, dauerhafte Funktion, Türblatt kann sich nicht absenken, trägt auch schwerere Türblätter (z.  B. Ganzglastüren, einfache Wohnungseingangstüren) ● Hohlkammer-Dichtungsprofil (schallschutzwirksam (für amtliche geprüfte Schallschutztüren geeignet), gewährleistet sanftes und dichtes Schließen, Abdeckung der Bandklemmschraube durch das Dichtungsprofil, dadurch kein sichtbares Loch bzw. keine zusätzliche, unschöne Abdeckkappen notwendig) ● Schließblech 5-fach verschraubt mit Metalltaschen (dadurch zusätzliche Stabilität im Schließbereich) Zu allen CPL-Innentüren sind »Könosoft«-Zargen fein abgerundet mit 60 mm oder 75 mm Bekleidungsbreite erhältlich, oder aber die Zarge »Könoclips« mit ihren bombierten, 70  mm und 75  mm breiten Bekleidungen. Besonders elegant wirkend bei stumpf einschlagenden Türen. Die Zargen mit 70 oder 75  mm breiten Bekleidungen sind laut Hersteller auch für die Renovierung geeignet. ●

Köhnlein verarbeitet naturgetreue Holzreproduktionen in bestechender Echtheit. Foto: CPL-Eiche Country.

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Seminare für Handelspartner, wie z. B. zu den Themen Wohnungseingang oder Brandschutz, werden immer häufiger nachgefragt.

| SCHWERING/RINGO | Wettbewerbskonzentration, Preisdruck, eine herausfordernde baukonjunkturelle Situation, ein verändertes Endverbraucherverhalten, der demographische Wandel – die Rahmenbedingungen am Markt für den Türen-Profi sind heute so komplex wie nie. Damit verbunden steigt die Erwartungshaltung an den Hersteller. Der Begriff »Partnerschaft« wird zum Lösungskonzept erkoren. Doch nur, wenn alle Parameter berücksichtigt werden, kann eine Partnerschaft im Dreiklang zwischen Hersteller, Handel und Verarbeiter dauerhaft zielführend sein. »Den Fachhandel in einer langjährig gelebten Partnerschaft zum Erfolg führen, genau das ist das Konzept des Markenanbieters ringo«, so das Unternehmen aus dem münsterländischen Reken. Als Komplettanbieter für den Fachhandel bringt das traditionsreiche Familienunternehmen mit über 100-jähriger Unternehmensgeschichte beste Voraussetzungen dafür mit. »Bundesweit vertrauen ausgesuchte Fachhändler auf den erfahrenen Türenspezialisten, der dem Türen-Profi von Standardtüren, über Glas, Design- und Stiltüren bis hin zu technischen Türen für den Objektbau eine tiefe Sortimentsbreite und Komplettlösungen bietet«, heißt es weiter. Der Türen-Profi erhält ein Komplettpaket an die Hand, dessen

Produkt- und Servicephilosophie Kundenwünsche ebenso in den Vordergrund stellt wie Innovationskraft, Qualität, Service und Marketingunterstützung. »Das Vertriebskonzept mit Fachhandelsfokus ist auf Klasse angelegt und soll auch in Zukunft bewusst selektiv bleiben. Dieses starke Markenprofil von ringo, die intensive Beziehung zu den ausgewählten Fachhändlern zusammen mit Verbindlichkeit als Erfolgsfaktor bietet dem Türen-Profi Entscheidungssicherheit für viele Jahre«, so das Unternehmen.

Für den Erfolg der Marktpartner Grundlegende Marktkenntnisse und höchstes ProduktionsKnow-how führen immer wieder zu trendorientierten Innovationen und der Entwicklung starker Differenzierungsmerkmale, durch die sich der Fachhändler positionieren und seine Marktanteile ausbauen kann. Jüngstes Beispiel sei die Design-Kante »R2«. Vor allem die individuellen Wünsche der Kunden zeitnah umsetzen und Montagefreundlichkeit als echten Zeitgewinn bieten zu können, präge die Produktphilosophie. »Die Qualitätsstandards der Türen und Zargen genügen so den Ansprüchen, die ein Verarbeiter an ProfiProdukte stellen kann.« Dank flexibler Fertigung, einer umfangreichen Lagerhaltung und einer leistungsstarken Lo-

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Zusammenspiel für Top-Qualität – in der modernen Fertigung verarbeiten qualifizierte Mitarbeiter nur erlesene Werkstoffe.

Das Modell »Trend 4« mit Lichtausschnitt.

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Händlertreue mit starkem Markenprofil belohnen gistik werde eine zuverlässige und effiziente Belieferung des Fachhandels garantiert. Die Verknüpfung von Warenwirtschaftssystemen, ein automatisiertes Hochregallager und ein fester Tourenplan ermöglichen kurze Lieferintervalle umzusetzen.

Kompetenzzentrum für den Türenverkauf Der Markenanbieter baut jeden seiner Fachhändler in der Region zu einem echten Kompetenzzentrum für den professionellen Türenverkauf auf. Angefangen vom Prospekt, Handmuster, Beschriftungskarten, Anzeigenvorlagen über die Außenwerbung bis zum Ausstellungssystem sind alle verkaufsfördernden Instrumente modular aufeinander abgestimmt. Durch die Kombination von Produktpräsentation und einer starken POS-Unterstützung erhält jeder Fachhändler vor Ort das Rüstzeug für einen erfolgreichen Markenauftritt. Immer wieder wird an der Optimierung und Ergänzung der Marketinginstrumente und Verkaufsunterlagen gearbeitet. ringo achtet stets darauf, alle Verkaufsunterlagen speziell

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auf die Arbeit des Fachhandels und des Verarbeiters abzustimmen. Aktuell unterstützen die eigens entwickelten Beratungshilfen »MehrWert-Displays« den Türen-Profi bei der täglichen Beratung in der Ausstellung. Mit Informationen zu sechs Kernthemen »Standard Elemente«, »Stumpfe Elemente«, »Lichtausschnitte«, »Glas«, »WE« und »Schiebetüren« kann der Fachberater sie als wertvollen Gesprächsleitfaden nutzen.

Seminare und Qualifizierung »Stark machen für Verkauf und Montage« – das ist das Motto des Markenanbieters, wenn es um die Qualifizierung von Fachhandel und Handwerk über das eigene Seminarwesen geht. ringo-Seminare für Handelspartner, wie z.  B. zu den Themen Wohnungseingang oder Brandschutz, werden immer häufiger nachgefragt. Der Verarbeiter erhält überdies die Möglichkeit, sich über die neuesten Anforderungen in Sachen RAL, DIN und EN zu Schallschutz, Einbruchhemmung oder Brandschutz weiterzubilden. Um die Beratungskompetenz seiner Mit-

arbeiter zu erhöhen, hat der Handelspartner die Wahl, ob die Seminare und selbst entwickelten Workshops am Unternehmensstandort in Reken oder vor Ort bei ihm stattfinden sollen. Im Ergebnis dieser Schulungen kann der Fachhandel sein Absatzvolumen vor allem im Objektbereich, wie z. B. im Hotelbau, bei Kindertagesstätten oder Arztpraxen kontinuierlich ausbauen. ringo betrachtet den Faktor »Umwelt« und die Verantwortung für gesundes Wohnen nicht als ökonomische Barriere, sondern als Auftrag, mit natürlichen Ressourcen achtsam und nachhaltig zu wirtschaften. Alle Prozessabläufe in der Fertigung werden deshalb permanent auf ihre Umweltverträglichkeit überprüft. Für das Produktsortiment sind drei ökologische Aspekte führend: Langlebigkeit, verwendete Materialien und Wohngesundheit. Der Einsatz umweltfreundlicher Materialien ist gelebte ökologische Verantwortung. Nach außen dokumentiert ringo diese Haltung seit neuestem als einer der ersten deutschen Türenhersteller durch die PEFC-Zertifizierung.

DIE BODENMARKE

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| WESTAG & GETALIT | Auf der Baustelle kann es schnell zu terminlichen Engpässen kommen. Kurze Lieferzeiten werden daher immer wichtiger, um dem Termindruck entgegenzuwirken. Die Westag und Getalit AG bietet dazu seit zehn Jahren das Schnelllieferprogramm »Avanti! XXL«. Türen und Zargen

Speziell für Verarbeiter hat der Hersteller zum zehnjährigen Jubiläum des »Avanti! XXL«-Schnelllieferprogramms zwei neue Broschüren mit den wichtigsten Informationen herausgegeben.

sind so im 3- oder 10-Tagesprogramm mit kurzen Lieferzeiten verfügbar. Zum zehnjährigen Jubiläum hat der Hersteller speziell für Verarbeiter zwei neue Broschüren aufgelegt, die einen umfassenden Einblick in das Sortiment mit kurzen Lieferzeiten geben und die Potentiale aufzeigen. Mit ihrem »Avanti! XXL«Schnelllieferprogramm für Türen und Zargen deckt die Westag & Getalit AG sowohl für den Wohnraum als auch für den Objekteinsatz erfahrungsgemäß alle gängigen Türen-Anforderungen ab. Speziell für den Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern werden die am häufigsten georderten Türenmodelle und Ausstattungen im Drei-Tages-Programm angeboten. Im Zehn-Tages-Programm bedient das Unternehmen hingegen individuelle Kundenwünsche wie beispielsweise Sondermaße, Schiebetüren,

Designverglasungen und unterschiedlichste Zubehörwünsche sowie vielfältige Funktionstüren. Verfügbar sind dabei alle fünf Marken des Herstellers. So sind insgesamt 87 Oberflächen im Schnelllieferprogramm lieferbar. Von der preiswerten »DekoRit«-Dekorfolie über die beanspruchbaren »PortaLit« – High Pressure Surface (HPS-Oberfläche), die extrem widerstandsfähige »GetaLit«-HPL-Beschichtung bis hin zur echtholzfurnierten »Westalife«- und der seidenmatten »WestaLack«-Weißlackoberfläche eröffnet das Sortiment viel Spielraum für die angebotenen Objekt- und Wohnraumtüren.

Jubiläumsbroschüren Mit den zwei neuen Jubiläumsbroschüren zum zehnjährigen Bestehen des »Avanti! XXL«-Programms hat der Hersteller die wichtigsten Kriterien für Interessenten zusammenfasst. Die Broschüre »Türen in 2 Wochen? – Geht klar!« stellt den Ablauf transparent dar und erklärt die kurzen Verfügbarkeitszeiten nachvollziehbar. Darüber hinaus werden in einer Kurzübersicht die verschiedenen Modelle und verfügbaren Oberflächen erörtert.

WESTAG & GETALIT

Kurze Lieferzeiten auf der Baustelle

Von der Standard- bis hin zur Design- oder Landhaustür deckt das Sortiment vielfältige Türenanforderungen ab. Für weitergehende Informationen und technische Details, die für die Bestellung relevant sind, bietet der Hersteller seine neue Checkliste an. Mit ihr werden alle Kriterien, die für eine reibungslose Bestellung wichtig sind, Schritt für Schritt abgefragt und helfen damit bei der problemlosen Aufbereitung der Bestellung. Mit den beiden Unterlagen und seinem Musterservice bietet das Unternehmen für Handel und Handwerk eine optimale Hilfestellung für das Arbeiten mit dem Schnelllieferprogramm.

BTW

Brand- und Rauchschutztüren

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In den letzten Jahren sind die Ansprüche an Brand- und Rauchschutztüren deutlich gestiegen.

| BTW | Brand- und Rauchschutz steht heute an erster Stelle, um Leben und Werte zu schützen. Mit der Zeit sind die Ansprüche an diese Türen sehr hoch geworden. Zum einen möchte der Nutzer die Gewissheit, dass er nicht jeder fremden Person die Tür offen zu halten hat und sichert daher die Türanlagen mit Zutrittskontrollen. Zum anderen muss der vorgesehene Brandabschnitt auch

mit Bestimmtheit im Brandfall geschlossen sein. Bei der Erstellung von neuen Türanlagen bietet die jeweilige Zulassung eine Vielzahl von Möglichkeit. Was aber die Nachrüstung bereits bestehender Anlagen betrifft, so sind diese Möglichkeiten sehr begrenzt und vielen Handwerkern ist nicht bekannt, dass durch Veränderungen an diesen Anlagen die Zulassung erlischt. Die Folge wäre im Brandfall, dass die Versicherer nicht leisten, wenn

es zum Brand kommt oder der Brandschutzbeauftragte eine neue Anlage fordert. »Nur wer zertifiziert und berechtigt ist, sollte von Bauherren, Architekten und Planern zu Rate gezogen werden, um teure Fehler zu vermeiden«, teilt BTW mit. Handwerksbetriebe haben die Möglichkeit, sich bei zugelassenen Herstellern nicht nur Angebote machen zu lassen, auch deren Fachwissen steht für eine reibungslose Auftragsabwicklung zur Verfügung.

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Bau


| KNEER-SÜDFENSTER | Besondere Sorgfalt widmen anspruchsvolle Bauherren und Renovierer dem Entree ihres Hauses. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht die Haustür, die mittlerweile in schier unendlicher optischer Vielfalt angeboten wird. Eine gute Haustüre erfüllt jedoch nicht nur optisch hohe Ansprüche, sie schützt auch vor ungebetenen Gästen und lässt wenig Heizwärme hinaus. Moderne Haustüren von Qualitätsanbietern erfüllen heute höchste Energie-Standards. So erzielen die neuen Haustüren von Kneer-Südfenster dank eines innovativen Türblattaufbaus mit ökologischer Korkdämmung beispielsweise einen hervorragenden Wärmedämmwert von bis zu 0,8

W/m2K – das ist PassivhausNiveau. Wie bei den hochwärmedämmenden Fenstern gilt auch hier: Je kleiner der UWert, desto weniger Wärme geht nach außen verloren.

Flächenbündiges Design Zudem bieten die »starken« Außentüren mit einer Bautiefe von bis zu 115 mm ein hohes Maß an Sicherheit. Eine bewährte Fünffach-Verriegelung macht ein Aufhebeln so gut wie unmöglich, der patentierte Keilfalz garantiert eine zusätzliche Aushebelsicherung. Flächenbündiges Design liegt derzeit auch bei Haustüren voll im Trend, da es moderne Baustile unterstreicht. Das erfüllen die neuen Türen von Kneer-Südfenster bis ins De-

tail: Für eine perfekte Innenoptik sorgen neben den komplett flächenbündigen Glasleisten im Türblatt die völlig verdeckt liegenden Bänder. Bei einer farblichen Gestaltung profitieren die Aluminium-Holz-Türen von der vorteilhaften Materialkombination. Alle Farbtöne der RAL-Palette sowie besondere Effektfarben stehen für die robuste AluSchale zur Verfügung. Im Innenbereich kann der Bauherr dann zwischen klassischen und edlen Hölzern wählen. Die exquisiten Holzhaustüren überzeugen durch abwechslungsreiche Maserungen. Seidenmatte Lasuren bringen hierbei die Struktur und Ausstrahlung des natürlichen Werkstoffs Holz besonders schön zur Geltung.

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Haustüren auf Passivhaus-Niveau

Alle Farbtöne der RAL-Palette sowie besondere Effektfarben stehen für die robuste Alu-Schale zur Verfügung.

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GUGELFUSS

| FENSTER |

Vier verschiedene Fensterprofile der Holz/Aluminium-Fenster erfüllen jeden gewünschten Anspruch an Energieeffizienz und Optik.

Zwei Materialien, viele Vorteile

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| GUGELFUSS | Holz als klassischer Fensterbaustoff erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Behagliche Wohnatmosphäre und rustikaler Stil werden allerdings mit mittelmäßiger Witterungsbeständigkeit und dadurch erheblicher Pflegeintensität erkauft. Aluminium dagegen ist wetterbeständig und absolut pflegeleicht, doch wirkt das Material oft kühl und die wärmedämmenden Eigenschaften fehlen. Gugelfuss verbindet in seinen Holz/Aluminium-Fenstern die Vorteile beider Werkstoffe: Innen sorgt Holz als konstruktives und dämmendes Material für den gewünschten Charme, außen bietet Aluminium einen sicheren, dauerhaften und leicht zu pflegenden Wetterschutz. Aufwändige Wiederholungsanstriche und die ständige Kontrolle wetterbedingter Schäden entfallen. Darüber hinaus bestechen die Holz/ Aluminium-Fenster durch eine filigrane Optik und sehr gute bauphysikalische Werte. Dank der Kombination beider Materialien eröffnet sich eine enorme Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Für die

Innenseite der Holz/Aluminium-Fenster hält der Fensterund Haustürenhersteller aus Elchingen eine große Zahl an Holzarten bereit: Das Angebot reicht von klassischer Kiefer über Edelhölzer wie Ahorn, Kirschbaum, Nussbaum, Erle, Eiche, Teak oder Mahagoni bis zu Sonderhölzern wie Fichte, Meranti und Lärche. Dazu kann aus diversen Lasuren oder deckenden Anstrichen gewählt werden. Schichtverleimte Holzprofile sorgen für eine hohe Festigkeit und Stabilität der Fenster.

RAL- und Sonderfarben Außenseitig bietet Gugelfuss für die Aluminiumoberflächen sowohl Holzdekore als auch diverse RAL-Farben sowie Sonderfarben an. Die AluminiumPulverbeschichtung garantiert die Langlebigkeit und Farbechtheit aller Oberflächen. Vier verschiedene Fensterprofile der Holz/AluminiumFenster erfüllen jeden gewünschten Anspruch an Energieeffizienz und Optik. Schon mit der Standardausführung »Basic 95« sind alle Sonderkonstruktionen wie z.B.

Schwingflügel oder Rund- und Stichbogenfenster möglich. »Basic 95« zeichnet sich außerdem durch seine schmalen Ansichtsbreiten aus. Je nach Holzart beträgt der Fensterdämmwert Uw = 1,2 - 1,5 W/m²K mit Zweifachverglasung. Das Modell »Modern 105« kommt dank seiner flächenbündigen Ausführung gehobenen architektonischen Wünschen entgegen. Dieses Modell ist ebenso wie »Basic 95« mit Zwei- oder Dreifachverglasung erhältlich und bietet mit dem Dreifach- Wärmeschutzglas einen Fensterdämmwert von bis zu Uw = 0,81 W/m²K. Für besonders hohe Anforderungen an die Wärmedämmung eignen sich die beiden Modelle »Excellent 115« und »Passiv 115P«: Bestens präpariert für Passivhäuser ist das energieeffiziente Fensterprofil »Passiv 115P«, in Kiefer oder Fichte angeboten, mit einem hervorragenden Fensterdämmwert von bis zu Uw = 0,74. Sparsam und dennoch in vielfältigen Holzarten erhältlich zeigt sich das Modell »Excellent 115«, das nicht nur die Wärmedämmung, sondern

auch den Schallschutz verbessert (Rw = 32 dB). Drei Dichtungsebenen sorgen in jedem der Profile für eine hohe Dichtigkeit gegen Schlagregen und Wind. Zudem überzeugen die Holz/Aluminium-Fenster in Bezug auf Sicherheit und Einbruchschutz. Zwei Sicherheitsschließplatten, eine Einstiegssicherung und der in waagerechter Stellung als Sicherheitsverriegelung eingesetzte Kippverschluss sind bereits in allen Standardausführungen enthalten. Zusätzlich lassen sich alle Modelle auf Wunsch nach den von der Kriminalpolizei empfohlenen Widerstandsklassen ausstatten. Die Widerstandsklasse WK  1 umfasst vier Sicherheitsschließplatten, die höchste Widerstandsklasse WK  2 bis zu 12 Sicherheitsschließplatten und eine zusätzliche Pilzkopfverriegelung. Passend zu den Fensterprofilen bietet Gugelfuss außerdem optisch und konstruktionstechnisch harmonierende Balkon- und Terrassentüren in verschiedenen Öffnungsarten sowie Haustüren und Haustüreingangsanlagen.

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Teilnehmerrekord auf Branchentreff | BUNDESVERBAND PRO HOLZFENSTER | Einen Teilnehmerrekord verzeichnete der 9. Kongress des Bundesverbandes ProHolzfenster (BPH) Mitte September in Zeulenroda: Mehr als 170 Fensterhersteller, Zulieferer, Planer und Partner besuchten den wohl wichtigsten Treff der Branche, um sich über Herausforderungen und Chancen im Bereich Holz-/HolzAlufenster und -fassaden zu informieren und den Austausch mit Referenten, Kollegen und Ausstellern zu suchen. »Märkte im Wandel – Chancen

überzeugt. »Es kommt aber darauf an, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Weichen zu stellen.« Die praxisnahen Vorträge gaben hierzu beim Kongress vielfältige Impulse.

»Weltspitze im Fensterbau« In seiner Eröffnungsrede stellte Appelhans die Innovationskraft der Branche heraus: »Der Wettbewerbsdruck hat uns zu Spitzenleistungen getrieben. Unsere Betriebe haben viel investiert. Mit unseren Kollegenbetrieben in der Schweiz und

Bei den Neuwahlen bestätigten die Mitglieder des Bundesverbandes ProHolzfenster e.V. den Vorstand in seinem Amt: Eduard Appelhans (2. v.r.) bleibt 1. Vorsitzender, links und rechts von ihm seine Stellvertreter Heinz Blumenstein und Karsten Häber. Rudi Walz (ganz links) ist Sprecher des 21-köpfigen Beirats.

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www.kneer-suedfenster.de für Holz- und HolzAlufenster« lautete das Motto. Themen wie Klimawandel und Energieeffizienz, Demografie und Globalisierung verändern unsere Lebenswelt und stellen uns alle vor große Aufgaben. Was bedeuten sie für die Holzfensterbranche? »Wer bereit ist, diese Aufgaben aktiv anzupacken, dem eröffnen sich vielfältige Chancen«, ist BPH-Vorsitzender Eduard Appelhans

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in Österreich gehören wir zur Weltspitze im Fensterbau.« Kritische Worte richtete er an die Politik. »Schon Mitte 2011 wurde eine Sonderabschreibung in den Gesetzentwurf zur energetischen Gebäudesanierung aufgenommen. Wo bleibt die Umsetzung?« Das Gesetz werde im Bundesrat von den Länderfinanzministern blockiert. Das sei kurzsichtig:

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Schließlich generiere ein Euro Förderung den vielfachen Betrag davon in der Sanierung, was nicht zuletzt dem Steuersäckel zugute komme. Auf riesiges Interesse stieß das Thema »Der lange Weg zur Maschine«. Die Fensterbauer Eduard Appelhans und Rainer Rutsch berichteten in lockerer Runde von ihren eigenen Erfahrungen: »Eine elektronische Anlage verändert das Arbeitsumfeld komplett – das muss man wissen und auch wollen. Und man muss von der Planung bis zur Umsetzung mindestens ein bis zwei Jahre Zeit und eine Arbeitskraft einplanen.« Groß war auch das Interesse bei der Betriebsbesichtigung des Vollsortimenters Wertbau. Inhaber Rainer Taig gewährte einen Blick hinter die Kulissen

und führte mit Sohn Stefan durch das Unternehmen. Dabei erläuterte er den Produktionsablauf in der hochmodernen Fensterfabrik, wo allein die Holzfenster in zwei Zehnstundenschichten industriell gefertigt werden.

Neue Wege in der Schweiz »Holzfenster bestehen nicht aus Chlor. Holz ist klimaschonend, energieeffizient und nachwachsend. Holz ist die Basis auch für HolzAlufenster. Unsere Fenster sind pflegeleicht und langlebig, sie brauchen den Vergleich mit anderen Materialien nicht zu scheuen«, betonte Appelhans. Deshalb sei Holz ganz klar das Fenstermaterial der Zukunft. In der Schweiz hat diese Zukunft längst begonnen, wie Chris-

toph Rellstab von der Berner Fachhochschule für Architektur und Holz ausführte. Dort hat man zwei Wege beschritten, um Marktanteile zurückzugewinnen: Zum einen wollte man »Holz-Alu-Light zum Preis eines Holzfensters« hinbekommen – es wurden kostengünstige Konstruktionen entwickelt. Daneben ging man neue Wege mit der Entwicklung des Holz-Glas-Verbunds mittels Klebetechnik: »Das Ergebnis ist die Leistung eines HolzAlufensters, bei dem man Alu komplett weglässt.« Minimierte Rahmenanteile mit Holz nur im Innenbereich bringen mehr Licht und Komplettschutz vor Bewitterung. Und die Energieeffizienz stimmt auch: »Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Fenster bessere Werte brin-

gen als manch teure und aufwändige Passivhaus-Konstruktion.« In der Schweiz halten sich die Marktanteile von Holz/ HolzAlu und Kunststoff mittlerweile die Waage. Was die Zukunft des Fensterbaus betrifft, blickt Rellstab voraus: »Künftig werden wir eher von einem transparenten Heizkörper mit Lüftungs- und Beschattungsfunktion sprechen, eingebunden in eine intelligente Gebäudehülle.« »Ein rundum gelungener Kongress mit praxisnahen Themen, nicht zu vollgepackt, ein hochinteressanter Besichtigungstermin und reichlich Gelegenheit zum Austausch mit Kollegen und Partnern – dieses Tagungskonzept stimmt!« – so lautete das allgemeine Fazit.

Neues Kunststoff-Fenster »KF 410«

Hoher Wärmedämmwert Das »KF 410« nutzt bei einem Gesamtenergiedurchlassgrad (g) von 62 % einerseits einen hohen Anteil der einfallenden Sonnenenergie und hält dank hohem Wärmedämmwert

(Uw = 0,79 W/m2K) zugleich die Wärme im Gebäudeinneren. Mit »Light«-Beschichtung (g-Wert 50 %) und ISO-Glasabstandhalter erreicht das neue Kunststoff-Fenster den Wärmedämm-Bestwert von 0,72 W/m2K.

Voll verdeckte Beschläge Die Beschläge liegen ebenso voll verdeckt wie die Entwässerung. Zentral für die hohe Wärmedämmung sind das 5-Kammern-System mit Schaumeinlage und ein 3fachDichtungssystem. Die Bautiefe beträgt 90 mm, die Stärke der Verglasung liegt bei 48 mm. Das Fenstersystem ist optional mit Alu-Vorsatzschale erhältlich.

INTERNORM

| INTERNORM | Mit dem neuen KunststoffFenster »KF 410« präsentiert Internorm diesen Herbst eine Produktneuheit. Das »KF 410« schlage die Konkurrenz als »Klassenbester« in der Standardausführung mit Eigenschaften wie »Solar+«-Verglasung, »Fixo-round«-Technologie, ISOGlasabstandhalter und voll verdeckt liegendem Beschlag, so der Hersteller.

Das neue Kunststoff- bzw. Kunststoff/Alu-Fenster »KF 410« überzeugt mit Top-Werten in allen Leistungsbereichen eines Fensters.

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GRUMBACH

| BAD | SANITÄR | FLIESE |

Duschboden Sanitärbaustein Komplettbad | GRUMBACH | Ob Flachdach- oder Sanitärprodukte – Hersteller Grumbach hält für die Baubranche ein ebenso umfangreiches wie detailliertes Angebot bereit. Vom Einzelartikel bis zur Komplettlösung bietet das Familienunternehmen aus Wetzlar, das im kommenden Jahr auf sein 75-jähriges Bestehen zurückblicken kann, eine ausgereifte, praxisorientierte Auswahl, die stetig weiterentwickelt und ergänzt wird. Der neue Gesamtprogramm-Ordner von Grumbach gibt einen aktuellen Überblick. Der Segmentbereich »Sanitärbausteine« wurde von Grumbach in den vergangenen Monaten um eine Reihe an Neuentwicklungen bereichert. Die Vorwandinstallationen aus PUR (in Eck- und WandAusführung) gibt es jetzt zusätzlich in besonders flachen Ausführungen. Darüber hinaus ist künftig auch bei niedrigen Bauhöhen der ausnahmslose Einsatz unterschiedlichster WC-Modelle möglich.

Duschbodensysteme Duschboden- und Justierträgerelemente aus PUR für bodengleiche Duschen bilden die jüngste Produktgruppe innerhalb des Grumbach-Sortiments. Stabile Grundlagen gehören dabei zum System: Die Bodenelemente sind auf hohe Punktbelastungen vorbe-

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reitet und auch auf großer Fläche von bis zu 120 x 200 cm mit dem Rollstuhl befahrbar. Superflache Ausführungen erleichtern zusätzlich die Einrichtung bodengleicher Duschen. In quadratischer und rechteckiger Form sowie mit zentralem, mit dezentralem oder auch mit Rinnen-Abfluss bietet der Hersteller seine Basiselemente an. Passende PUR-Installationsplatten für den Einsatz von Duscharmaturen im Eckbereich vervollständigen das Programm ebenso wie Fertigelemente für bodengleiche Duschen aus dem hochwertigen Mineralwerkstoff Rokan.

Die Fertigbäder entstehen in Leichtbaukonstruktion und in dem gewünschten Maß an Größe, Komfort und Ausstattung.

Fertigduschen

Fertigbäder

Einfach aufstellen, anschließen und duschen – nach diesem Prinzip funktionieren die Fertigduschen von Grumbach. Das Angebot reicht von der günstigen Standard-Ausführung bis zur komfortablen Multifunktionsdusche mit Dampfsauna und Touchscreen-Bildschirm. Ein Angebotsbereich, der Privathaushalten ebenso entgegenkommt wie Hotels und Pensionen, Pflegeeinrichtungen und Industriebetrieben.

Komplette Fertigbäder produziert Grumbach bereits seit 1974. Die Nassräume entstehen in Leichtbaukonstruktion und in dem gewünschten Maß an Größe, Komfort und Ausstattung. Der Wetzlarer Hersteller bietet unterschiedliche Modelle an, die komplett eingerichtet sind und die sich problemlos auch in Altbauten nach dem Baukastenprinzip einsetzen lassen. Besonders erfolgreich sind die fertigen Bäder aus Wetzlar bei der Sanierung und Modernisierung von Altbauten wie Hotels und Pensionen, Wohnanlagen und Industriegebäuden.

Das Angebot bei den Fertigduschen reicht von der günstigen Standard-Ausführung bis zur komfortablen Multifunktionsdusche mit Dampfsauna und TouchscreenBildschirm..

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Wolfgang Zenkert (l.) mit einem Wegbegleiter des Firmengründers Ludwig Weitzel.

Giulio Riebke (l.) erhält den Schlüssel für das neue Firmengebäude

Solide Basis für künftiges Wachstum | WEITZEL | Weitzel vertreibt seit 1958 europaweit in dritter Generation Fliesenlegerzubehör und Profile für die Fliesenverlegung. Vor Kurzem eröffnete das Familienunternehmen aus der Kurpfalz seine neuen Geschäftsräume in Mannheim. Nach über 40 Jahren am bisherigen Standort entschlossen sich der Geschäftsführer Wolfgang Zenkert, der das Unternehmen in zweiter Generation führt, zusammen mit seinem designierten Nachfolger, Giulio Riebke, ein neues, größeres und dem heutigen Standard entsprechendes Betriebsgebäude mit über 2 000 m² Lagerkapazität und ca. 400  m² Verwaltung zu errichten.

und Freunden die Eröffnung. Unter den mehr als 100 geladenen Gästen befanden sich auch langjährige Wegbegleiter des 2007 verstorbenen Firmengründers Ludwig Weitzel.

50 erfolgreiche Unternehmensjahre Die Geschichte des Unternehmens begann vor über 50 Jahren. Gründer Ludwig Weitzel, seinerseits als Handelsvertreter u. a. für Fußmatten unter-

wegs, hatte aufgrund stetiger Nachfragen seiner Kunden die Idee, Metallprofile als Kantenschutz und Trennung verschiedener Fußbodenbeläge anzubieten. Was folgte, sind mehr als 50 erfolgreiche Unternehmensjahre. Heute umfasst das Sortiment Profile für die Fliesenverlegung, Balkon- und Terrassensysteme, Eckschutzprofile aus Edelstahl, Messing-, Aluminium- und Edelstahlprofile sowie Bauplatten, Eingangsmatten

und -rahmen, Revisionstüren, Schachtabdeckungen, Fliesenlegerwerkzeug, Fensterbankhalterungen und Zubehör. »Uns war es ein Anliegen, den neuen Abschnitt in unserer Firmengeschichte im Kreise derer, die für unseren Erfolg mitverantwortlich sind, zu feiern. Denn ohne unsere treuen und langjährigen Kunden sowie die guten Beziehungen zu unseren Lieferanten wären wir heute nicht da, wo wir jetzt stehen«, so Wolfgang Zenkert.

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Binnen einer sechsmonatigen Bauzeit entstand in der Floßwörthstraße 10, nur einen Steinwurf entfernt von der alten Heimat des Familienunternehmens, ein hochmoderner Gebäudekomplex, der eine solide Basis für dynamisches Wachstum in der Zukunft bieten soll. Aus diesem Anlass feierte Weitzel gemeinsam mit Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern

WEITZEL

Neuer Gebäudekomplex

Der neue Firmensitz in Mannheim.

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Anz_Ecoguss_72x297_10-12_71x297 04.10.12 13:37 Seite 1

Befliesbares Dusch-Bodenelement

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Das nur 120 mm hohe Dusch-Bodenelement bringt das notwendige Gefälle zur Vermeidung von Stauwasser und einen wahlweise senkrechten oder waagerechten Ablauf direkt mit.

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| HSK | Die meisten Hindernisse für ein selbstständiges Wohnen mit individuellen Einschränkungen finden sich im Badezimmer. Hohe Einstiege zum Beispiel in die Badewanne oder eine alte Duschtasse können schwer überwindbare Barrieren bilden. Daher konzentriert man sich bei der barrierefreien Badplanung gezielt auf die Schaffung bodengleicher sowie weiträumiger Funktionsbereiche – wie den der Duschzone. Neben der bodengleichen Montage hochwertiger Duschwannen kann der Duschbereich auf Wunsch auch schwellenlos zum Badezimmerboden verfliest werden.

Sortiment für die barrierefreie Badplanung HSK bietet ein umfangreiches Sortiment für die barrierefreie Badplanung: Neben entspre-

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chenden Duschabtrennungen, Duschwannen, Duschsystemen, Haltegriffen und Heizkörpern finden sich im Sortiment des Sauerländer Badexperten auch hochwertige DuschBodenelemente zur optimalen Verfliesung barrierefreier Duschbereiche. Das rollstuhlbefahrbare, nur 120 mm hohe Dusch-Bodenelement bringt das notwendige Gefälle zur Vermeidung von Stauwasser und einen wahlweise senkrechten oder waagerechten Ablauf direkt mit. Für die zuverlässige Abdichtung zu Boden und Wand besitzt es eine werkseitig aufgebrachte Dichtfolie und ein fest angeschäumtes Trägersystem für die einfache und schnelle Montage. Neben zahlreichen Modell-Abmessungen bietet HSK auch die Möglichkeit zur Anfertigung individueller Dusch-Bodenelemente im Sondermaß bis maximal 120 x 170 cm – auch mit Abrundungen.

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Mit einer Ausklinkzange werden die Aussparungen für die Anschlussgruppe hergestellt.

Bei der Modernisierung wurden die Anbindeleitungen abgetrennt. Hier wurde der Heizkörper bereits über das Sockelleistensystem angeschlossen.

Pro Halterung muss zur Montage des Sockelleistensystems nur einmal die Bohrmaschine zur Befestigung angesetzt werden.

Zeitsparendes Sockelleistensystem ternehmen auf das Sockelleistensystem des süddeutschen Systemanbieters Simplex.

Minimierter Montageaufwand »Ausschlaggebend war für uns die schnelle und unkomplizierte Montage des Sockelleistensystems, durch das uns teure und aufwendige Nacharbeit erspart bleibt«, sagt Andreas Masarczyk, Technischer Leiter der diga service GmbH. Die alten Heizkörper-Anbindeleitungen verliefen unter dem Estrich, sodass die aus dem Bodenbelag herausgeführten Anschlussleitungen zunächst gekappt wurden. Die Enden der abgetrennten Anschlussrohre verschwinden unauffällig unter der Sockelverkleidung. Basis für die Montage des Systems ist die Befestigungsschelle »Komfort« aus dem Simplex-Produktprogramm. Je Halterung ist nur ein Bohrloch zur Befestigung erforder-

SIMPLEX ARMATUREN & SYSTEME

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| SIMPLEX | Der Auftrag: Umrüstung der Heizungen in über 200 Wohnungen in bewohntem Zustand. Die Erwartungen: Möglichst schnell und unauffällig sollten die Umbauarbeiten laufen, auch mit optisch ansprechendem Ergebnis. Mit einem zeitsparenden Sockelleistensystem konnte diese Aufgabe bewerkstelligt werden. Über einen Zeitraum von zwei Jahren hat das bundesweit tätige, zertifizierte Unternehmen diga service GmbH aus Essen in 232 Mietwohnungen die Heizungsverteilung komplett erneuert. Auftraggeber war das Immobilienunternehmen Deutsche Annington, das in den acht Mehrfamilienhäusern im Frankfurter Stadtteil Schwanheim das Heizsystem modernisieren ließ. Diese Umrüstung erforderte eine komplette Neuinstallation der Heizkörper einschließlich der Heizungsverrohrung in allen Wohnungen. Die wesentliche Herausforderung für die Mitarbeiter des über 50 Mitarbeiter zählenden SHK-Unternehmens war dabei mehr logistischer als technischer Natur: Die kompletten Umbauarbeiten mussten in bewohntem Zustand ausgeführt werden. Um diese Aufgabe zeitsparend und mit möglichst geringen Belastungen für die Bewohner zu bewerkstelligen, setzte das innovative SHK-Un-

lich. Die patentierte Befestigungsschelle dient sowohl zur Rohrbefestigung als auch als Halterung für die zugehörige Sockelleiste. Eine integrierte Federkralle garantiert ein gleichmäßiges Anpressen der Sockelleiste an die Wand. Für den zeitsparenden Anschluss der neuen Ventil-Kompaktheizkörper an die Verteilung sorgte die Anschlussarmatur Sirocon, die durch eine verstellbare Teleskop-Anschlussverschraubung Höhendifferenzen bis zu 25 mm toleriert. Die Verstellbarkeit in Höhe und Tiefe ist besonders bei Sanierungsarbeiten hilfreich, wenn Ungenauigkeiten wie versetzte Rohrachsen auszugleichen sind. Bei der Sanierung der acht Mehrfamilienhäuser waren für die Monteure darüber hinaus die steckbaren Press- und Lötanschlüsse der Anschlussarmatur eine erhebliche Arbeitserleichterung: »In bewohnten Wohnungen zu arbeiten ist

nicht einfach. Da braucht es ein effizientes System, das schnell montiert ist«, bekräftigt Andreas Masarczyk. An konventionelle Rohrverbindungstechniken wie Löten oder gar Schweißen ist unter diesen Bedingungen nicht zu denken. Zur Verbindung mit den Heizkörper-Anschlussarmaturen führt Simplex passende Steck-/Pressadapter im Programm. Damit konnten die verwendeten Mehrschicht-Verbundrohre mit fertig verpressten Übergängen verlegt werden, was den Monteuren an schwer zugänglichen Stellen im Sockelbereich Verpressungen erspart hat. Das Sockelleistensystem erlaubt eine einfache Demontage der Abdeckung, sodass die dahinterliegende Installation jederzeit problemlos zugänglich ist. Dazu wird die Abdeckung einfach nach vorne geklappt und nach der Revision oder Kabelverlegung wieder mit der Federkralle eingerastet. Für die zusätzliche Verlegung von Kabeln bietet Simplex ein speziell entwickeltes Sockelleistensystem, das die Kabelverlegung getrennt von den Heizungsleitungen ermöglicht. Details wie Aussparungen in Eckelementen für das Sockelleistensystem ersparen dabei zusätzlichen Aufwand, sodass hierbei weder gebohrt noch gesägt werden muss.

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Formschönes Design für Handtuchtrockner | BAUFA | Mit »Artis« und »Mini Artis« bietet Baufa Handtuchtrockner aus starkwandigem Präzisionsstahlrohr, die sich nach Aussage des Mendener Herstellers durch ihr formschönes, transparentes Design harmonisch in jedes Ambiente einfügen. Der besondere Vorteil ist, dass sich Handtücher auch seitlich einhängen lassen.

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| MAPEI | »Begeistern, beraten, überzeugen: Mit diesem Anspruch hat sich Mapei an die Entwicklung eines neuen Fugendisplays unter anderem für Fachhandel, Architekten und Planer gemacht. Das neue Präsentationswerkzeug eigne sich hervorragend, um etwa in Ausstellungsbereichen das

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Interesse der Kunden aufs Thema der farbigen Fugengestaltung zu lenken. Speziell in Beratungs- oder Planungsgesprächen lässt sich das aufklappbare Display flexibel einsetzen, um anhand der Fugen-Farbwelt ein modernes Farbdesign und eine perfekte Funktion zu demonstrieren. Mit dem neuen Präsentationswerkzeug falle es leicht, Farbe zu bekennen, denn die einzeln entnehmbaren Fugenmuster in Originalfarben lieferten anschaulich überzeugende Argumente dafür. »Auch farbige Kombinierbarkeiten mit aktuellen Fliesen- und Sanitärprogrammen lassen sich mit Unterstützung des neuen Fugendisplays hervorragend darstellen«, so der Hersteller. 12.10.2012

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Udo Brandt: »Keramundo hat im Bereich Fliese eine lange Historie und besitzt bei unseren Kunden ein positives Image.«

Fliesenspezialist positioniert sich neu

| SGBDD | Aus der Marke »Raab Karcher Fliesenwelt«, konkret dem Vertriebsbereich Fliesen der Seite 1Saint Gobain Building Distribution Deutschland GmbH (SGBDD), werden bis zum Jahresende insgesamt 26 Standorte »Keramundo - Welt der Fliesen«. SGBDD verfolgt eine klassische Mehrmarkenpolitik und möchte mit diesem Schritt das Profil der Fliesenstandorte langfristig schärfen. Kunden sollen künftig ganz genau wissen, welche Produkte, Dienstleistungen und Services sie wo erwarten können, und das deutschlandweit. »Es war für uns logisch, dass auch die Raab Karcher Fliesenstandorte und damit die anerkannten Fliesenspezialisten eine eigene Marke erhalten, die dem Kunden klar signalisiert, was er an diesem Standort bekommt«, erläutert Udo Brandt, Vorsitzender der Geschäftsführung, die Zielsetzung. »Den Namen Keramundo haben wir ausgewählt, weil er im Bereich Fliese eine lange Historie hat und laut Umfrage bei unseren Kunden auch in der heutigen Zeit ein positives Image besitzt«, so Brandt weiter. Ein hoher Stel-

H I E R S T I M M E N K O N Z E P T, P R E I S U N D Q U A L I T Ä T

KLARE LINIEN UND ZEITLOSE FUNKTIONALITÄT

SGBD

Neues Fugendisplay

lenwert kam der frühzeitigen Einbindung der Mitarbeiter an den 26 Standorten zu. Markenwerte und Positionierung wurden in einem ausführlichen Prozess erarbeitet, in den auch die Meinung von Mitarbeitern, Kunden und der Industrie mit einbezogen wurde. Selbstverständlich war auch, die Mitarbeiter bei der Logoauswahl per Intranetabfrage zu integrieren. »Markenwerte symbolisieren, wie wir selbst am Markt auftreten. Wichtig war für uns, dass diese Werte nicht nur Lippenbekenntnisse sind, sondern von jedem Mitarbeiter verinnerlicht und tagtäglich gelebt werden«, betont Peter Erfeling, Leiter Geschäftsfeld Fliesen/Sanitär. »Keramundo ist der führende Fliesenfachhandel, der seinen Kunden auf Augenhöhe begegnet und sie unterstützt«, positioniert Erfeling die neue Marke. »Tiefes Fachwissen, Trendsicherheit und höchste Kompetenz sowie unser großes Netzwerk erlauben es uns, jede Herausforderung anzunehmen. In Zusammenarbeit mit den weltweit führenden Herstellern erarbeiten wir außergewöhnliche Lösungsvorschläge für unsere Kunden.«

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ZDB

Hersteller und Verleger weiten Kooperation aus

Hans-Josef Aretz, Vorsitzender des Fachverbandes Fliesen und Naturstein im ZDB: »Immer mehr Betriebe ohne Fachwissen drängen auf den Markt.«

| ZDB/INDUSTRIEVERBAND FLIESEN + PLATTEN | Der Dachverband Fliesen und Naturstein im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und der Industrieverband Keramische Fliesen + Platten wollen künftig enger zusammenarbeiten. Zum einen sollen zukünftig gemeinsame Veranstaltungen geplant und inhaltlich koordiniert werden. Des Weiteren steht im Mittelpunkt der ausgeweiteten Kooperation das gemeinsame Bestreben, dem sich abzeichnenden Facharbeitermangel im Fliesenlegerhandwerk entgegenzuwirken, indem die Qualifizierung der Verleger seitens der beiden Verbände systematisch aufgebaut wird. Eine Umfrage unter Sachverständigen im vergangenen Jahr ergab, dass unqualifizierte Betriebe erschreckend hohe Schadenssummen im Bereich der Estrich- und Fliesenverlegung

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verursachen. »Nach dem Wegfall der Meisterpflicht vor acht Jahren zeichnet sich mittlerweile dringender Handlungsbedarf ab, da immer mehr Betriebe ohne Fachwissen auf den Markt drängen. Hier wollen wir vor allem die Bauherren schützen«, so Hans-Josef Aretz, Vorsitzender des Fachverbandes Fliesen und Naturstein im ZDB und Fliesenlegermeister aus Geilenkirchen. Dr. Eckard Kern, Vorsitzender des Industrieverbands Keramische Fliesen + Platten und Geschäftsführer der V & B Fliesen, ergänzt dazu: »Als Hersteller von hochwertigen Fliesen haben wir ein sehr großes Interesse, dass unsere Produkte mit Sachkunde verarbeitet werden. Daher suchen wir zukünftig eine noch engere Kooperation mit den im Fachverband organisierten Verlegern.« Gegenüber der Politik wollen beide Verbände nochmals auf die Notwendigkeit der Wiedereinführung der Meisterpflicht mit einem Parlamentarierbrief hinweisen. Dies ist nach Auffassung beider Verbände die wirkungsvollste Maßnahme, um möglichst rasch und flächendeckend für die notwendige Qualifikation der im Beruf tätigen Verleger zu sorgen. Zusätzlich sollen weitere Qualifizierungsmaßnahmen für Fliesenleger organisiert werden. In einem ersten Schritt geht es um die sichere Verlegung von großformatigen Fliesen. Beide Verbände arbeiten bereits im dritten Jahr beim Marketing für die Fliese zusammen. Mit der Imagekampagne unter dem Motto »Deutsche Fliese – für alle, die mehr erwarten« sollen mehr Marktanteile für die Fliese gesichert werden.

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| CERSAIE 2012 – MESSE-RÜCKBLICK |

Mit »Fossilwood« präsentierte NordCeram in Bologna eine interessante Variation des ungebrochenen Trends der Holzoptik, die durch ihren »used«Charakter für eine individuelle, lebendige Anmutung sorgt. rückläufigen Besucherzahl waren die Stände sowohl von den deutschen Kunden wie vom internationalen Fachpublikum bestens besucht. »Nach

den« wie Qualität, Verlässlichkeit und Vertriebskompetenz schätzten; im europäischen Raum ernte zudem die vorbildliche ökologische bzw. nach-

Zielgruppen Handel und Architektur in Bologna eine sehr gute Resonanz erhalten«, freute sich Jasba-Geschäftsführerin Alexandra Schmidt. Mit »Loop« habe man das klassische Thema des Rundmosaiks mit neuen Farben und der Erweiterung um das Format 1 x 1 cm aktualisiert. Besondere Beachtung fanden die außergewöhnlichen Gestaltungsmöglichkeiten mit dem Format 1 x 1 cm in rund und eckig. »Daneben bewertete der Handel insbesondere unser »Digital Showroom«Konzept als eine hervorragende Verkaufsunterstützung«, so Schmidt. Denn der »Digital Showroom« erleichtere es

INDUSTRIEVERBAND KERAMISCHE FLIESEN + PLATTEN

| INDUSTRIEVERBAND KERAMISCHE FLIESEN + PLATTEN | Ende September 2012 präsentierten über 730 Aussteller aus der ganzen Welt auf der Cersaie ihre Neuheiten aus den Bereichen Fliese, Sanitärkeramik und Badezimmerausstattungen. »Die Cersaie ist und bleibt auch für die deutschen Hersteller die bedeutendste Messe der Fliesenbranche. Mit marktgerechten, vielfältigen Kollektionen haben unsere Mitgliedsunternehmen ihre Kompetenzen in den Bereichen Design und Produktentwicklung überzeugend darstellen können«, fasst

NORDCERAM

Marktgerechte Kollektionen »made in Germany« kamen an

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Alexandra Schmidt (Jasba) hatte allen Grund zur Freude: Seitens des Handels gab es viele Komplimente für die Jasba-Neuheiten 2013. Mit im Bild Dr. Michael Mahler (l.) und Helmuth Krautter von der Bauwaren Mahler GmbH & Co.KG, Augsburg.

Jasba-Markenmanagerin Michaela Schlupp präsentiert den neuen »Digital Showroom«. Mit dieser Neuheit ermöglichen die Marken Agrob Buchtal und Jasba es dem Fachhandel ab 2013, dem Endkunden verschiedenste Produkte in realistischen 3-D-Animationen in konkreten Raumsituationen zu visualisieren.

Dr. Eckard Kern, Vorsitzender des Industrieverbands Keramische Fliesen und Platten, den Verlauf der diesjährigen Weltleitmesse in Bologna aus Sicht der deutschen Aussteller zusammen. Trotz einer nach allgemeiner Auffassung etwas

haltige Fliesenproduktion in den deutschen Werken Anerkennung und Zustimmung.

einhelliger Meinung waren die Gespräche rundum zufriedenstellend«, so Kern. Wie in den vergangenen Jahren habe sich gezeigt, dass insbesondere Kunden aus den USA, aus Asien und aus der arabischen Welt die »deutschen Tugen-

Jasba Mosaik: »Eine runde Sache« »Wir haben auf unsere präsentierten Konzepte für die

dem Fachhandel ab dem kommenden Jahr, dem Endkunden anhand realistischer Raumsituationen die ganze Farb- und Formatvielfalt der Kollektionen zu visualisieren. Zusätzlich mache der »Digital Showroom« auf der Homepage das Jasba-

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Raumkonzept für den Endkunden leichter verständlich – und das überall auf der Welt. »Die positiven Reaktionen unserer Kunden aus dem In- und Ausland sind die beste Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Umsetzung«, so die Jasba-Geschäftsführerin abschließend. »Alles in allem war die Cersaie für uns eine runde Sache.«

DSCB: Messerhythmus »absolut unsinnig«

Cersaie jedes Jahr stattfindet, ist ausschließlich der Tatsache geschuldet, dass die wirtschaftliche Wertschöpfung für Messegesellschaft, Gaststätten und Hotelgewerbe vor Ort den Rhythmus vorgibt.«

V&B Fliesen: »Breite Zustimmung« »Unsere neue Fliesenkollektion für das Jahr 2013 wird den besonderen Ansprüchen einer hochwertigen Raumkultur gerecht, und zwar gleichermaßen in privaten, halböffentlichen und öffentlichen Bereichen«, so V&B FliesenGeschäftsführer Dr. Eckard Kern. Die präsentierten Neuheiten hätten vom Fachhandel breite Zustimmung erhalten,

moderne und konsumige Produkte erneut unter Beweis gestellt«, so Kern in Bologna.

Ströher: Abwechslung im »Keramik-Dschungel« »Unser Messestand ist immer Ausdruck unseres FirmenSelbstverständnisses und unserer Produktphilosophie – beides war dem Feedback nach zu urteilen eine willkommene Abwechslung im Keramik-Dschungel von Bologna«, so Ströher-Geschäftsführer Gerhard Albert. »Wir haben entgegen der allgemein vermeldeten Besucherrückgänge eine Vielzahl neuer Kontakte generiert und auch Neukunden gewonnen. Diese setzten gerade in Zeiten schwie-

home«-Kollektion einiges an Umsatz zu.«

Steuler: Vielfalt der Keramik »Die Tage rund um die Cersaie waren mal wieder eine intensive Zeit – mit viel Arbeit, vielen interessanten Begegnungen und vielen spannenden Eindrücken«, so SteulerGeschäftsführer Peter Wilson. Es sei immer wieder toll zu sehen, wie vielfältig Keramik sei. »Und ich denke, auch die Steuler-Fliesengruppe hat zu dieser Vielfalt beigetragen. Wir sind von unseren Produkten natürlich ohnehin überzeugt, haben aber zudem sehr viel positives Feedback erhalten – für unsere Neuheiten und

EUROBAUSTOFF

»Die Cersaie spiegelt die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der italienischen Fliesenindustrie wider«, schilderte Dieter Schäfer, Vorstand der Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG, seinen Eindruck. »Ich bin sicher, dass die Besucherzahlen aus dem Inland deutlich niedriger waren als im Vorjahr. Dagegen habe ich hier mehr Fachbesucher aus Asien und Osteuropa wahrgenommen als im letzten Jahr.« Die Oberflächengestaltung werde aufgrund der zunehmenden digitalen Technik immer wertiger und zugleich vergleichbarer, wobei erstaunlicherweise die Holzoptik eine sehr

Das komplette Ströher-Messe-Team um Geschäftsführer Gerhard Albert (M.) in Bologna.

Dieter Schäfer (Deutsche Steinzeug): Kritik am Messe-Rhythmus.

Die Führungsriege der Steuler Gruppe: V. l. Stefan Zeidler (Geschäftsführer Norddeutsche Steingut/Grohn und NordCeram), Ingrid Vogel (Geschäftsführerin Kerateam), Michael Steuler und Peter Wilson (Geschäftsführer Steuler Design).

Dr. Eckard Kern (V&B Fliesen): »Kundennähe erneut unter Beweis gestellt.«

dominante Rolle spielte, ging Schäfer auf die Produkte ein. Den jährlichen Messerhythmus bezeichnete Schäfer als »absolut unsinnig«. Weder der Handel habe ein Interesse daran, noch forderten dies die Neuentwicklungen. »Dass die

wobei insbesondere die neuen Formate – 20 x 60 cm für die Wand und 75 x 75 cm für den Boden - sehr gut aufgenommen worden seien. »Generell haben wir und die anderen deutschen Hersteller unsere Kundennähe durch

unseren Stand. Auch die WalRetter-Aktion, die das verbindende Thema für alle Marken unserer Gruppe war, wurde super angenommen. Ich kann nur sagen: Wir sind sehr zufrieden mit der Cersaie 2012 und unserem Auftritt dort.«

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riger Absatzmärkte auf unser Klinker-Engineering »Made in Dillenburg« und trauen unseren neu präsentierten KlinkerRiemchen »Glanzstücke« und »Zeitlos«, unserem neuen Loftschenkel-Konzept und unserer neuen »Me and my

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Neuheiten auf Fachmessen vorgestellt durch Begehung und starker Beanspruchung. Das Schutzmittel verleiht dem Boden seine ursprüngliche Leuchtkraft und erhöht den Glanz des Materials. Es ist UV-beständig, dringt tief in das Material ein und schützt so die Oberfläche über lange Zeit vor wässrigen und öligen Flecken, ohne dabei irgendeinen Oberflächenfilm zu bilden und zu vergilben. Das Mittel ist laut Hersteller einfach in der Anwendung. Es wird gebrauchsfertig in 1-LiterDosen angeboten: Es genügt, es gleichmäßig auf den trockenen und gereinigten Fußboden aufzutragen. Bereits nach acht Stunden ist der Boden begehbar. »FILAPW10« ist ein neues Schutzmittel, das vor dem

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Auf der Cersaie wurde das neue Flächenheiz- und Kühlsystem einer breiten Fachöffentlichkeit vorgestellt.

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| PROLINE/CALOMERO | Als Schwesterfirma der Proline Systems gründete KarlHeinz Fiedler im März 2012 die Firma Calomero, deren Firmensitz ebenfalls in Boppard liegt. Gegenstand des Unternehmens sind Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Produkten bzw. Systemen

Verlegen zum Schutz gegen aufsteigende Salze und sonstige schädliche Stoffe zur Anwendung kommt. Es ist ideal geeignet für Naturstein, Granit, Marmor, Agglomerate, Cotto und andere saugende

FILA

| FILA | Auf den Messen Cersaie und Marmomacc stellte Fila Surface Care Products zwei neue Produkte vor: »FILAPD15«, das Schutzmittel gegen Schmutz und Flecken für Feinsteinzeug in LappatoAusführung (matt/glänzend), und »FILAPW10«, das Schutzmittel vor dem Verlegen für saugende Materialien gegen das Aufsteigen von Salzen und anderen Stoffen. Die beiden Produkte erweitern die Produktepalette von Fila, dem seit mehr als 65 Jahren führenden Unternehmen für Produkte zur Reinigung und Behandlung aller Flächen. »FILAPD15« schützt Flächen aus Feinsteinzeug in Lappato-Ausführung vor Schmutz

Materialien. Das speziell für professionelle Bodenverleger und Anwender nach dem Verlegen bestimmte Produkt wird auf der Rückseite von Fliesen und Bodenplatten aufgetragen: Es verhindert definitiv das Aufsteigen von Salzen, Tannin oder eisenhaltigen Substanzen an die Materialoberfläche und vermeidet so die Bildung von unangenehmen Rändern und Flecken. Es lässt das behandelte Material atmen, da es keinen Oberflächenfilm bildet und die Adhäsionseigenschaften von Klebern und Fugenmörtel, gleich welcher Art, nicht verändert.

»FILAPD15« schützt Flächen aus Feinsteinzeug in Lappato-Ausführung vor Schmutz durch starke Beanspruchung.

Synergie-Effekte mit neuen Flächenheiz- und Kühlsystemen für die technische Gebäudeausstattung mit dem Schwerpunkt Flächenheizund Kühlsysteme. Auf der Cersaie stellte Fiedler das neue Produktprogramm einer breiten Fachöffentlichkeit vor. Der Impuls zu dieser Firmengründung entstand, als Proline Systems seine gesamte Produktpalette intensiv auf ihre Nachhaltigkeit überprüfte. Bei der Beschäftigung mit Dämmung, Estrich und Mattensystemen entstand die Forderung nach einer Fußbodenheizung mit erheblich niedrigeren Vorlauftemperaturen und kürzeren Reaktionszeiten, als es die handelsüblichen Systeme

bieten. Unter diesem Aspekt wurden und werden drei Systeme entwickelt, die auf einer Fußbodenheizung mit langjähriger praktischer Erfahrung basieren und aufgrund ihrer jetzigen Optimierung eine circa 20 %ige Energieeinsparung im Vergleich zum klassischen Aufbau mit Estrich ermöglichen. Dabei können diese Flächenheiz- und Kühlsysteme im Trockenbau vorzugsweise durch den Fliesen- und Bodenleger im Neubau oder bei der Renovierung eingebaut werden. Damit eröffnet Fiedler seinen angestammten Proline-Kunden aus Handel und Handwerk ein neues lukratives Geschäftsfeld und bietet gemeinsam mit Fliesenprofilen

und Mattensystemen sowie Bodenprofilen und Unterlagsbahnen hervorragende Synergieeffekte. Ergänzend zum Vertrieb der Schwestergesellschaft unterstützen der technische Vertrieb und die Entwicklungsabteilung von Calomero die Beratung von Architekten, Planern sowie den ausführenden Firmen und erstellen Wärmebedarfs- und Verlegepläne. »Gesucht werden Geschäftspartner, die sich für dieses neue Geschäftsfeld begeistern können und die Chancen für sich erkennen. Wer sich mit Herzblut dieser Herausforderung stellen und mit uns einen neuen Markt fachkompetent erschließen will, ist herzlich willkommen,« lädt Fiedler ein.

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| BODEN |

Ruhe-Lagerchef Stefan Warnecke zieht eine Palette Thomsit XXL Premium-Ausgleich aus dem Regal.

»Just in time« auf die Baustelle

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Bayer, Leiter der Bodenbelagsabteilung, Spachtelmassen und Klebstoffe für ein Sanierungsprojekt in Kassel nachgeordert. Ein namhafter Energieversorger plant im Bestand der Innenstadt eine Beratungsstelle zu eröffnen. Die ersten Großladungen hatte Ruhe auf Bayers Wunsch direkt nach Kassel geliefert. Solchen Bedarf deckt der Vollsortimenter in der Regel aus seinem Lagerbestand ab. Das funktioniert, weil die Drehzahl der Artikel entsprechend hoch ist. So hält das Großhandelsunternehmen in

seinem Zentrallager in Göttingen alle Thomsit-Produkte vor – auch Nischenartikel. Ähnlich stellt sich die Situation in den vier Niederlassungen in Hamburg, Hannover, Braunschweig und Leuna dar. Gerade Spachtelmassen, aber auch die hochwertigen Klebstoffe und Vorstriche von Thomsit lagere man in komfortabler Menge, erläutern die Geschäftsführer Manfred und Christian Endres. »Auf Bestellungen kann man sich einstellen«, so Christian Endres. »Aber auch unsere Abholkunden erwarten, in unserem

Thomas Bayer, Leiter der Bodenbelagsabteilung bei der Göttinger Fachfirma Otto Hormann, ordert per Telefon.

HENKEL THOMSIT

| HENKEL THOMSIT | Handwerksbetriebe, die sich heute noch mit größeren Produktmengen bevorraten, sind selten geworden. Ihnen garantiert eine ausgetüftelte Logistik, dass die benötigten Produkte deutschlandweit termingerecht auf der Baustelle eintreffen – ein Alltagsbeispiel. 6.30 Uhr, Mittwochmorgen, Göttingen: Hubwagen flitzen durch die Lagerhalle. Stapler ziehen Paletten mit folienverpacktem Thomsit XXL Premium-Ausgleich aus hohen Regalen und stellen die benötigten Warenmengen auf den Ladeflächen des Fuhrparks ab. Es ist die heiße Phase, in der die bis zu 25 unternehmenseigenen Fahrzeuge des Bodenbelagsgroßhandels Ruhe & Co. startfertig beladen werden. Aus über 6000 Artikeln werden hier an der Verladerampe allmorgendlich die Fuhren zusammengestellt. Jeder Fahrer hat seine Stammkunden, die er regelmäßig ansteuert – darunter auch die ebenfalls in Göttingen ansässigen Fachfirma Otto Hormann. Tags zuvor hatte Thomas

Lager fündig zu werden. Daher brauchen wir zumindest die Renner-Produkte an allen Standorten in ausreichender Anzahl.« Steigt der Bedarf an einem Standort überproportional, hilft man sich durch Umverlagerungen im Verbund über Nacht aus. Müssen dagegen Großbaustellen mit 20 oder mehr Paletten beliefert werden, greift der Grossist auf das engmaschige Logistiknetz von Thomsit zurück. Lange Lagerzeiten kennen aber auch die Warenbestände in der Zen-trale nicht. Aus der Produktion von Henkel gelangen Thomsit-Spachtelmassen, Klebstoffe und Grundierungen nach kurzem Zwischenstopp in werkseigenen Lägern direkt zum Großhandel. Sonderkontingente liefert Thomsit im 24-Stunden-Service. Um alle Kunden seinerseits mit möglichst frisch produzierten Artikeln beliefern zu können, hat Ruhe & Co. schon vor mehr als zehn Jahren ein EDV-gestütztes Bestellprogramm in die firmeneigene Warenwirtschaft implemen-

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Hätten früher beispielsweise nur Privatkunden auf kurze Wartezeiten gedrängt, so hat sich dieser Anspruch längst auf Wohnungsgenossenschaften und die Industrie übertragen, skizziert Hormann-Abteilungsleiter Bayer. »Aber so wie sich meine Kunden an kürzeste Lieferzeiten gewöhnt haben, so habe auch ich mich an diesen Service gewöhnt.« Schnelligkeit ist damit längst ein Qualitätskriterium. Auch dieser Aspekt spielt in

tische Erfahrung nutzen sie danach in der Kundenberatung. Ergänzend hat Ruhe bereits vor geraumer Zeit ein spezielles e-Learning-Programm (Rigromont-Academy) implementiert. Die Lernhilfe schult jeden der knapp 70 Verkaufsmitarbeiter in einer Art Selbststudium und prüft das gewonnene Wissen am Ende jeder Lerneinheit ab. Christian Endres: »Angesichts der hohen Zahl an Produktinnovationen, die es in unserem Lagerbe-

HENKEL THOMSIT

tiert. Das Tool errechnet aus dem zurückliegenden Absatz eigenständig, welche Warenmenge für wie viele Wochen gelagert werden sollte und liefert Bestellvorschläge. 6.58 Uhr, Mittwochmorgen, Göttingen: Der erste »Ruhe & Co.«-Lkw verlässt den Firmenhof. An Bord hat er unter anderem die Lieferung für die kaum eine Viertelstunde entfernt ansässige Firma Otto Hormann. Abteilungsleiter Bayer lässt die benötigten Waren seltener

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Gegen 7 Uhr verlässt der erste »Ruhe & Co.«-Lkw den Firmenhof, noch vor 8 Uhr das letzte Umladen bei der Firma Hormann: Ware, die auf die Baustelle nach Kassel befördert werden muss, kommt direkt auf den Jumper.

Bodenleger Marcel Kirschke trägt die Ware auf der Baustelle in Kassel dorthin, wo sie benötigt wird.

direkt zu den Baustellen transportieren. »Für uns ist es einfacher, die weitere Koordination zu übernehmen«, so Bayer, »weil unsere Mitarbeiter auf den Baustellen manchmal telefonisch schlecht erreichbar sind.« 7.17 Uhr, Mittwochmorgen, Göttingen: Der Ruhe-Lkw erreicht das Hormann-Firmengelände. Die Verlegewerkstoffe werden abgeladen – ein Teil wird zwischengelagert. Der Rest kommt auf den bereits vorgepackten Jumper, der die Baustelle in Kassel beliefern soll. Werktäglich liefert Ruhe »just in time« und in jeder gewünschten Menge. »Einen Eimer Grundierung ebenso wie kleine Kommissionen oder vier Paletten Thomsit DX Bodenausgleich für das Objektgeschäft«, unterstreicht Manfred Endres. Dieser Service bedient inzwischen allerdings eine Grunderwartung.

stand jedes Jahr gibt, ist dieses Programm ein ganz zentrales Instrument, mit dem wir das Know-how unserer Mitarbeiter jederzeit aktuell halten.« 7.54 Uhr, Mittwochmorgen, Göttingen: Der letzte Transporter rollt vom Ruhe-Firmengelände. Einige Touren führen auch direkt auf die Baustelle. Wie sich die Übergabe dort gestaltet, ist ungewiss. »Immer wieder kommt es vor, dass Fahrer eine Baustelle erreichen, es regnet in Strömen und die Ware muss ohne Möglichkeit, den Hubwagen einsetzen zu können, in die erste Etage«, beschreibt Christian Endres eine nicht untypische Situation. Nicht selten ist aber auch, dass sich Kunden bedanken und den weiteren Transport über die Baustelle in Eigenregie übernehmen. 8.23 Uhr, Mittwochmorgen, Kassel: Der Transporter erreicht die Baustelle. Die Verlegearbeit beginnt.

der Lieferanten-Entscheidung eine maßgebliche Rolle. 7.35 Uhr, Mittwochmorgen, Göttingen: Während sich der Hormann-Jumper auf den Weg nach Kassel begibt, treten die Verladeaktivitäten bei Ruhe  &  Co. allmählich in die Endphase ein. Rund 90 Prozent aller Aufträge werden auf kürzestem Wege erteilt – per Telefon, Fax oder E-Mail. Dennoch ist der Beratungsaufwand bei rund 3 000 kaufenden Kunden hoch. Hier, in produktbezogenen oder technischen Fragen nicht den Anschluss zu verlieren, gehört zu den größten Herausforderungen der Ruhe-Mitarbeiter. Deshalb lädt Ruhe & Co. Mitarbeiter, aber auch Kunden, regelmäßig zu Weiterbildungsveranstaltungen ein. Um stets auf dem Stand der Technik zu bleiben, begleiten Ruhe-Mitarbeiter den Thomsit-Außendienst darüber hinaus auch auf die Baustelle. Die prak-

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Schlossdielen für einen königlichen Auftritt Wer sich für hochwertiges Laminat entscheidet, möchte bei Aussehen und Qualität seines Bodens keine Abstriche machen. Kein Wunder also, dass die neue Laminatdielen-Kollektion LD 400 dank ihrer Robustheit und der authentischen Holzoptik bereits jetzt in der Beliebtheitsskala ganz oben rangiert. Die fehlende Dekorwiederholung auf den Dielen unterstreicht die Authentizität des Bodens und das natürliche Aussehen wird durch eine längsseitige V-Fuge und die kopfseitige Microfuge noch

basiert auf dem Prinzip des Porensynchrondrucks, wobei Poren und Vertiefungen dem darunterliegenden Dekorbild folgen.

Der Boden wird kopfseitig dicht an der nebenliegenden Diele abgesenkt.

Nach dem Ablegen findet kopfseitig noch keine Verriegelung statt.

Erst mit dem Verlegen der nächsten Reihe wird die Feder aktiviert.

Durch die automatische Verriegelung sorgt Masterclic Plus für eine sichere und formstabile Verbindung.

wertige Bodengestaltung geht. Für die besondere, individuelle Verlegung ist der Boden in zwei Breiten erhältlich, 2 400 x 200 mm und 2 400 x 255 mm, die miteinander kombiniert werden können. Die umlaufende V-Fuge greift den Landhauscharakter dieser Kollektion wieder auf und betont diesen im Zusammenspiel mit der aufwändigen Verarbeitung der Echtholz-Dielen. Die warme und natürliche Ausstrahlung des Bodens wird durch den UV-Öl-Oberflächenschutz zusätzlich unterstrichen, wobei die Weartec-Oberfläche die Pflegeleichtigkeit des Bodens garantiert.

verstärkt. Die Schlossdiele mit den Maßen 2 600 x 238 mm verleiht damit Räumen eine bisher nicht gekannte großzügige Wirkung. Eine weitere Besonderheit des Bodens: Es gibt weder eine Dekorwiederholung auf den einzelnen Diele noch auf einer verlegten Fläche von ca. 15 Quadratmetern. Möglich macht dies, wenn entsprechend vorsortiert, die hohe Anzahl unterschiedlicher Dekorbilder. Bei den Oberflächen meint man das »Holz« durch die eingeprägte dreidimensionale Struktur und die Eleganzpore regelrecht fühlen zu können. Diese Neuentwicklung aus dem Hause MeisterWerke

Laminat und Parkettböden revolutioniert. Die Dielen lassen sich schnell und ganz ohne Werkzeug hintereinander ablegen – und in null Komma nichts ist die Fußbodenfläche fertig. Der Unterschied zu herkömmlichen »Fold-Down«-Verlegemethoden ist laut Hersteller so einfach wie genial: Zum einen gibt es bei »Master-clic Plus« an der Kopfseite der Diele keine vorstehende und damit störende Feder, die beim Absenken zu einer ungewollten Fugenöffnung führen könnte. Der Boden kann daher problemlos kopfseitig dicht an der nebenliegenden Diele abgesenkt werden. Und zum

seite eine exakte Ausrichtung garantiert ist, auch die Längsseite schließt bündig mit der vorherigen Reihe ab. Der stabile Dielenverbund hat einen weiteren positiven Nebeneffekt: Kleine Höhenunterschiede des Untergrundes werden beim Verlegevorgang automatisch ausgeglichen. So erhält man einen dauerhaft sicheren Fugenschluss und ein schönes Bodenbild. Auch das Wiederaufnehmen der verlegten Dielen ist durch einfaches Auswinkeln problemlos möglich. Bis auf die Parkettkollektion PD 550 und PS 400 sind alle Markenböden von Meister mit dem »Masterclic Plus«-System ausgestattet.

Bodenverlegung mit »Masterclic Plus« Doch Böden sollen natürlich nicht nur ein optisches Highlight sein, sondern die Freude an ihnen schon bei der Verlegung beginnen. Möglich macht dies »Masterclic Plus«, das seit seiner Einführung die Kopfkantenverriegelung für

Die Palette der Holzdekore umfasst sechs Oberflächen.

anderen findet dort beim Ablegen der Dielen noch keine Verriegelung statt. Erst mit dem Verlegen der nächsten Reihe aktiviert sich das »Masterclic Plus«-Klicksystem: Jetzt rastet die Feder ein und verriegelt so automatisch die Dielen untereinander – sicher und formstabil. Höhen- und Seitenanschlag sind dabei so ausgeformt, dass nicht nur an der Kopf-

MEISTERWERKE

| MEISTERWERKE | Großformatige Dielen sind die Könige der Bodenbeläge. Sie verleihen Räumen eine großzügige und elegante Wirkung. Dieser Effekt liegt im Trend und so finden sich Parkett- und Laminatböden im klassischen Dielenformat selbstverständlich auch in der aktuellen Meister-Kollektion. Die neue Parkett-Kollektion PD 450 ist die erste Wahl für eine stilbewusste Raumdekoration. Elegant, schön und anmutig setzt dieser Boden Highlights, wenn es um hoch-

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OBJECTFLOR

Praxisorientiertes Seminarprogramm | OBJECTFLOR | Verbraucher werden anspruchsvoller, Richtlinien, gesetzliche Vorgaben und Verarbeitungsempfehlungen immer umfangreicher und Technologien ausgefeilter: Um bei elastischen Bodenbelägen auf dem neuesten Stand zu sein, bietet objectflor ein praxisorientiertes Seminarprogramm zu vier verschiedenen Themen. Vom Bodenverleger über den Vertrieb bis hin zur Geschäftsführung von Fachgeschäften oder -märkten: Bis April 2013 finden bei objectflor in Köln für die ganze Branche eine

Reihe interessanter Weiterbildungsveranstaltungen statt. Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr die Expertenrunde mit vier Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen, die Tipps und wichtige Infos für den Umgang mit Kunden, Lieferanten und Projekten geben. Es geht um Rechtsfragen, eine marktorientierte Unternehmensführung und selbstverständlich um Schlüsselthemen der Branche zu wirtschaftlichem Erfolg. Seit rund 20 Jahren hat objectflor Meilensteine bei der Entwicklung von Designbelägen, deren Zertifizierung und der Erschließung neuer Märkte gesetzt. Die ganze Erfahrung und das Expertenwissen wurde gebündelt und in zwei Schu-

lungspakete aufgeteilt: Die Veranstaltung »Designbeläge. Auf den Erfolgen aufbauen« setzt den Schwerpunkt auf Vertrieb, Kundengewinnung und Beratungskompetenz. Die zweite Veranstaltung »Der Designprofi – Nicht nur für Experten« richtet sich an die Verleger sowie das verarbeitende Handwerk. Im Mittelpunkt stehen hier technische Informationen, zum Beispiel auch zur Untergrundvorbereitung, Reinigung und Pflege, sowie die Gestaltungsmöglichkeiten. Die vierte Veranstaltung »Verlegung von elastischen Bodenbelägen – Homogen und Kautschuk« ist ein Allround-Seminar zum Thema elastische Bodenbeläge. Das Themenspektrum reicht von der Wahl

des richtigen Klebstoffs über Einsatzmöglichkeiten und der fachgerechten Verarbeitung bis hin zum Werterhalt. Dieses Seminar wird vom objectflor Schulungsteam in Zusammenarbeit mit Gastreferenten aus der Klebstoff-Industrie gehalten. Das Seminarprogramm ist unter www.objectflor.de/ Service zu finden oder kann als Broschüre bestellt werden.

Die Termine Expertenrunde: Tipps und Tricks für Ihren Erfolg (21.-22. 11. 2012). Designbeläge. Auf den Erfolgen aufbauen (23.-24. 1. und 20.-21. 3. 2013) Der Designprofi – Nicht nur für Experten (6.-7. 2. und 24.-25. 4. 2013) Verlegung von elastischen Bodenbelägen – Homogen und Kautschuk (9.-10. 2. und 10.11. 4. 2013) Expertenrunde – Tipps und Tricks für Ihren Erfolg (6.-7. 3. 2013).

Sicheres System für Balkone und Terrassen Dadurch sind alle Produkte 100  % frei von Ausblühungen. Durch die neue Bindemitteltechnologie wird darüber hinaus eine sichere Verlegung von u.a. großformatigen Feinsteinzeugfliesen oder Natursteinen im Außenbereich ermöglicht. Dem Fugenmörtel werden gefärbte Spezialzuschläge zugesetzt. Auf dieser Basis wird eine gleichmäßige Farbgebung erzielt, so schmiert selbst der

BOTAMENT

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| BOTAMENT/ SCHLÜTER-SYSTEMS | Mit »Terrachamp« hat Botament Systembaustoffe ein sicheres Gesamtkonzept für die Verlegung von Fliesen und Natursteinen auf Balkonen und Terrassen entwickelt, das – so der Hersteller – nahezu allen Anforderungen gerecht wird. Das Besondere hierbei: Bereits bewährte Konstruktionen von Balkonen und Terrassen werden nicht verändert. Nur die am stärksten beanspruchten Produkte – der Fliesenkleber und der Fugenmörtel – werden durch den Kleber »BTK 200 Terrachamp« und den Fugenmörtel »BTF 200 Terrachamp« ersetzt. Die Produkte wurden auf Basis einer neuartigen Bindemitteltechnologie, der »Hydro O2 Flex«Technologie entwickelt.

Farbton Anthrazit nicht. Das Besondere des »Terrachamp«Systems ist seine hohe Dampfdiffusionsoffenheit. Auf der Dränageebene kommt die Dränagebahn »Ditra-Drain« von Schlüter-Systems zum Einsatz. Beim »Terrachamp« Balkonund Terrassensystem ergänzen sich beide Unternehmen, Botament Systembaustoffe und Schlüter-Systems, in ihren Kompetenzen. Die Koopera-

tion im Rahmen des neuen Systems wird in den nächsten Monaten über einen gemeinsamen Referenzbericht, eine gemeinsame Broschüre sowie gemeinsamen Musterbau umgesetzt. Darüber hinaus wird Botament Anfang 2013 den »Zertifizierten TerrachampVerarbeiter« an 16 Veranstaltungsorten in Deutschland, Österreich und Schweiz anbieten, an denen sich Schlüter Systems ebenfalls mit einem Vortrag beteiligen wird. Botament bietet mit »Terrachamp« in Verbindung mit den Systemkomponenten von SchlüterSystems die neue Sicherheit im Außenbereich für die verarbeitenden Fachbetriebe. Die gemeinsame Broschüre »Sichere Verlegesysteme für Balkone und Terrassen« unter info@botament.de.

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Neuer Boden fürs Germanische Nationalmuseum »P9« ist geeignet für die Verklebung von Stabparkett, Mosaikparkett, Hochkantlamelle, 10-mm-Massivparkett, Dielenund Langriemenparkett, Mehrschichtparkett/Fertigparkett, Holzpflaster RE/WE, Exotenholz sowie für Räuchereiche. Für die Oberflächenbehandlung der sehr stark beanspruchten Fläche wurde »Magic Oil 2K Ergo« von Pallmann verwendet, das aufgrund seiner schnellen Durchtrocknung

staubs konnte mit dem Auftragen der Öl-Wachskombination begonnen werden. Mit dem speziellen Auftragsgerät, dem »Magic Oil Applicator«, wird das zweikomponentige Öl gleichmäßig auf das vorbereitete Holz aufgetragen. Der Applicator ermöglicht das Auftragen im Stehen und dadurch ein ergonomisches Arbeiten. Der Verbrauch lag bei ca. 50 60 g/m². Nach rund 20 Minuten wurde das überschüssige Ma-

JP COATINGS/PALLMANN

| JP COATINGS | Das 1852 in Nürnberg gegründete Germanische Nationalmuseum ist das größte kulturhistorische Museum des deutschen Sprachraums. Als Nationalmuseum und Museum des gesamten deutschen Sprachraums sammelt und bewahrt es Zeugnisse der Kultur, Kunst und Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart. Von November 2011 bis Februar 2012 wurde der stark

„Wir geben Ihrem Boden Profil!“

Der 2K-PU-Klebstoff »Pallmann P9« ist angenehm zu verarbeiten. Bild rechts: Mit dem speziellen Auftragsgerät, dem »Magic Oil Applicator«, wird das zweikomponentige Öl gleichmäßig auf das vorbereitete Holz aufgetragen.

belastete Boden im Germanischen Nationalmuseum einer Renovierung unterzogen und mit einem neuverlegten Eichenparkettboden auf einer Gesamtfläche von 2 500 m² ausgestattet. Die Firma Parkett und Bodenbeläge Gessner aus Erlangen wurde mit der Neuverlegung des Parkettbodens beauftragt, der in der Holzart Eiche als Hochkantlamelle verlegt wurde. Die Untergrundvorbereitung erfolgte mit »Uzin Multimoll Top 4«-Renovierplatten. Als Parkettklebstoff wurde »Pallmann P9« verwendet, ein lösemittelfreier, 2K-PUR-Parkettklebstoff mit sehr langer Verarbeitungszeit.

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und großer Rutschhemmung (R11/DIN 55130) überzeugt. Zunächst wurde das neu verlegte Parkett mit der Walzenschleifmaschine abgeschliffen.

Walzenschleifmaschine kam zum Einsatz Hierbei war zu beachten, dass die Körnung mit jedem Schleifgang feiner werden muss. Nach dem ersten Grobschliff mit Korn 36 wurde erneut geschliffen, diesmal mit Korn 60. Für den Feinschliff nach dem Kitten kam noch einmal die Walzenschleifmaschine mit Korn 100 zum Einsatz. Nach dem Absaugen des Schleif-

terial mit der Einscheibenmaschine »Pallmann Uno« und dem beigen Reinigungspad von Pallmann entfernt. Um eine homogene Oberfläche zu erreichen, wurde die Fläche anschließend mit einem weißen Pad auspoliert. »Mit dem neu verlegten Parkettboden hat das Germanische Nationalmuseum eine Investition in die Zukunft getätigt, die in Sachen Beständigkeit keine Kompromisse eingeht«, so das Fazit. »Magic Oil 2K« sei durch seine schnelle Durchtrocknung optimal für die Verarbeitung auf großen Flächen geeignet. Und es sei extrem langlebig, selbst auf sehr stark beanspruchtem Parkett.

Zubehör für Bodenbeläge

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SIKA DEUTSCHLAND

Nicht nur die vollständige Schadstofffreiheit ist ein Kriterium für den Einsatz von »ComfortFloor«-Systemen – sie sind darüber hinaus sehr wirtschaftlich, beständig und dekorativ.

Die Bodenbeschichtungssysteme »ComfortFloor« sind frei von Phenolen und Lösemitteln, VOC-emissionsarm und nach den gültigen AgBB-Prüfkriterien überwacht.

Böden in Kindergärten und Schulen: ohne Phenolgefahr in ComfortFloors

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| SIKA | Baumaterialien, die in Kindergärten, Kindertagesstätten oder schulischen Einrichtungen eingesetzt werden, können Schadstoffe enthalten. Beispielsweise gefährliche Phenolverbindungen, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken – besonders aber auf die von Kindern und Jugendlichen. Phenole sind zwar nicht grundsätzlich gesundheitsgefährdend, aber äußerst bedenklich, wenn sie in Leimen und Klebstoffen enthalten sind. Dort werden sie aufgrund ihrer bakterien- und pilzabtötenden Wirkung als Konservierungsstoffe verwendet. Werden diese Stoffe zur Herstellung oder zur Applikation von Baumaterialien benutzt, kann es über längere Zeiträume hinweg zu giftigen Ausgasungen kommen. Auf Phenolharzbasis hergestellte Klebstoffe sind bis heute Auslöser gravierender Gesundheitsgefährdung. Viele öffentliche Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen und Sporthallen sind noch immer mit Phenolen belastet. Neben starker Geruchsbelästigung sind vor allem Übelkeit,

Kopfschmerzen und Hautreizungen die Folge. Auch das Entfernen der alten Bodenbeläge löst unangenehme Gerüche sowie schädliche Emissionen aus.

Unbedenkliche Beschichtungslösungen Die äußerst emissionsarmen Boden- und Wandbeschichtungen von Sika Deutschland sind eine hochwertige und gesundheitlich unbedenkliche Alternative für die Sanierung und den Neubau von öffentlichen Gebäuden. Die »SikaComfortFloor«-Böden auf 2-komponentiger Polyurethanbasis sind in allen Varianten frei von Phenolen und Lösemitteln, sind VOC-emissionsarm und nach den gültigen AgBB-Prüfkriterien überwacht. Aufgrund der fugenlos herstellbaren Bodenfläche und ihrer Reinigungsfreundlichkeit sind sie zudem äußerst hygienisch. Doch nicht nur der gesundheitliche Aspekt spricht für den Einsatz dieser Böden in Kindergärten und Schulen. Sie sind zudem sehr wirtschaftlich, beständig und dekorativ. Vor allem aber bieten sie mit

ihrem breiten Farbspektrum eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Die innovativen Beschichtungen ermöglichen – besonders in öffentlichen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche – eine kreative und individuelle Raumgestaltung. Die »Sika-ComfortFloor-Bodenbeläge« sind in vier verschiedenen Systemausführungen erhältlich: »Sika-ComfortFloor«, »SikaComfortFloor Pro«, »SikaComfortFloor Decorative« und »Sika-ComfortFloor Decorative Pro«. Bei allen Varianten erfolgt auf dem Betonuntergrund zunächst eine Grundierung mit dem Epoxidharzbindemittel »Sikafloor-161«. Die einfachste und wirtschaftlichste Beschichtung ist »Sika-ComfortFloor«. Nach der Grundierung folgt hier die Beschichtung mit dem dekorativen, hochelastischen »Sikafloor-330« sowie eine matte, pigmentierte Versiegelung mit »Sikafloor-305 W«. Die erweiterte Variante »SikaComfortFloor Decorative« zeichnet sich zusätzlich durch eine hohe UV-Beständigkeit durch die »Sikafloor-300 N«Beschichtung aus. Optional

können Colorchips eingestreut werden. Versiegelt wird anschließend mit »Sikafloor-304 W«. Die beiden anderen Varianten – »Sika-ComfortFloor Pro« und »Sika-ComfortFloor Decorative Pro« – unterscheiden sich durch die jeweils zwischen Grundierung und Beschichtung integrierte Dämm-Matte »Sikafloor-Comfort Regupol 4580«. Diese führt zu einer verbesserten Wärmedämmung, erhöht den Gehkomfort und bringt zusätzlich die erwünschte Lärmreduktion in stark frequentierten Bereichen. Die zusätzliche Wärmedämmung fördert die Energieersparnis, da weniger geheizt werden muss. Alle Systeme sind durch ihre hohe Qualität und damit verbundener Langlebigkeit – auch in stark frequentierten Bereichen – auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Sika hat die zum Thema passende Broschüre »Moderne Raumgestaltung mit Funktionalität und Ästhetik« im Angebot. Sie kann direkt unter forum@de.sika.com angefordert oder von der Internetseite als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden.

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Jubiläum im steirischen Admont

Naturböden im Premium-Segment

sentiert. Der Name leitet sich vom umgangssprachlichen Wort für die Region Gesäuse ab, in der die Naturböden und Naturholzplatten beheimatet sind. Die gedankliche Herkunft ist aber nicht nur namensgebend, sondern verleiht ihnen auch ihre spezielle Erscheinung: alpines Flair wird hier auf höchst zeitgemäße Art und Weise umgesetzt.

Drei unterschiedliche Oberflächenstrukturen Mit natürlichen Farbtönen von hell bis dunkel deckt »XEIS« in sieben Designs eine breite optische Palette ab. Allesamt in rustikaler Eiche und aus-

Geschäftsführer Ewald Fuchs begrüßte seine Gäste.

Besonderes »Zuckerl« waren Laienschauspieler, die die Designkojen gewissermaßen »bewohnten« – hier die Produktneuheit »XEIS«.

zen Österreichs hinaus einen Namen im Premium-Segment gemacht haben. Anlässlich des Jubiläums lud die STIA Holzindustrie nach Admont, wo der gemeinsame Erfolg gefeiert und die Werte der Naturprodukte in den Vordergrund gerückt werden sollten. Als Spezialist für hochwertige Naturprodukte kann die STIA Holzindustrie auf langjährige und enge Kundenbeziehungen blicken.

turholzplatte als Möbelstück in einem Weinkeller. Die Vielfalt und Vielseitigkeit der Naturprodukte und ihrer Werte wurden hier auf eindrucksvolle Art und Weise zur Geltung gebracht. Besonderes Zuckerl der Darbietung waren Laienschauspieler, die diese Designkojen gewissermaßen »bewohnten«. Doch damit nicht genug: Als Draufgabe wurde die brandneue Produktlinie »XEIS« prä-

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Wolfram Steinhäuser.

Die richtigen Produkte für die Sanierung alter Untergründe | THOMSIT | Sanierungsprojekte, die ohne Fehlerrisiko abgewickelt werden können, sind selten. Allerdings lassen sich die Risiken einschränken, wenn man beispielsweise die Besonderheiten der Altuntergründe kennt. Für die aus DDR-Zeiten typischen Altsysteme gilt dies in besonderem Maße. Welche spezifischen Anforderungen sie in der Sanierung stellen und mit Hilfe welcher Maßnahmen und Produkte sich auf ihnen solide, moderne Fußbodensysteme aufbauen lassen, skizziert Thomsit Technik-Experte Wolfram Steinhäuser auf unserer Homepage

STIA

Im steirischen Admont werden nun seit mittlerweile 40 Jahren die Naturböden und Naturholzplatten hergestellt, die sich weit über die Gren-

Den Kunden zu Ehren wurde ein abwechslungsreiches Programm mit einer Markeninszenierung der besonderen Art geboten. Neben der Festrede durch den Geschäftsführer Ewald Fuchs und dem Auftritt eines Wirtschaftskabarettisten, der die humoristische Seite der Wirtschaft aufs Tapet brachte, wurde die Markenwelt von Admonter als Highlight in »Designkojen« präsentiert. Wie ein Puppenhaus in Lebendgröße wurden die Produktlinien auf jeweils ca. 12 m2 inszeniert. Ob als dunkler Mocca im Badezimmer, ein edler und widerstandsfähiger Antico in einer Szene-Bar oder die Na-

schließlich in Natur-geölt, da diese Oberfläche das Raumklima positiv beeinflusst und den Charakter des Holzes erst richtig aufleben lässt. Die Besonderheit der Produkte sind laut Hersteller die drei unterschiedlichen Oberflächenstrukturen, in denen sie erhältlich sind. Diese verstärken nicht nur die angeräucherte Optik, sondern machen den Boden zum sinnlichen Erlebnis.

www.baustoff-partner.de unter Themen Innenbereich

THOMSIT

| STIA HOLZINDUSTRIE | 1972 wurde die STIA Holzindustrie als Sägewerk mit 13 Mitarbeitern gegründet und feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wurden kürzlich über 200 Premium-Partner aus aller Welt eingeladen, um den langjährigen, erfolgreichen und vor allem gemeinsamen Weg zu feiern.

Labiler Anhydritestrich.

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| INNENAUSBAU |

Rund 50 Top-Kunden aus dem Baustoffhandel und verarbeitenden Unternehmen waren dabei – gekleidet in LFT-Overalls.

Mit neuer Marke an den Start auf ihre zukünftige Präsenz am Markt ein: Im Lufthansa Flight Training Center am Frankfurter Flughafen erlebten vor Kurzem ausgewählte Kunden und Partner einen Event der ganz besonderen Art. Schon die Einladung ließ Überraschendes erahnen: Ein Flugticket lud zur »Reise nach Siniat« ins LH Flight Training Center. Ein Boarding Pass als Namensschild war die Eintrittskarte in eine neue Marken-Welt im Trockenbau. Rund 50 Top-Kunden aus dem Baustoffhandel und verarbeitenden Unternehmen waren bei dieser Reise dabei. In Original-Overalls des LFT »flogen« sie in KabinenSimulatoren auf »den neuen Stern am Trockenbauhimmel«, erlebten dabei Turbulenzen

SINIAT

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| SINIAT | Die ehemalige Lafarge Gips ging zum 1. Oktober mit neuem Markennamen und neuer Identität an den Start: Mit »Siniat« will das Unternehmen neue Wege im Trockenbau einschlagen. Kombiniert mit den vielfältigen Möglichkeiten aufgrund der Zugehörigkeit zur belgischen Etex Group, solle »Siniat« künftig neue Potenziale erschließen, heißt es. Man wolle gemeinsam mit Kunden und Geschäftspartnern »Ideen entwickeln, um das Element Gips neu und anders erlebbar zu machen und Synergien mit anderen Werkstoffen zu entdecken«. »Unsere Kunden und potenzielle Interessenten sollen sich schnell und einfach in unseren Themenwelten orientieren können. Wir wollen mit unserem Markenauftritt Lust auf eine neue Qualität des Dialogs mit Siniat machen und begeistern«, so Marketingleiterin Christel Biendara. In einem ungewöhnlichen Umfeld stimmte das Unternehmen

und Druckabfall, Rauch vor den Fenstern und herabfallende Sauerstoffmasken, bis sie schließlich über Notrutschen wieder festen Boden unter den Füßen hatten – sie waren auf »Siniat« gelandet. So abenteuerlich und spaßmachend der Veranstaltungsbeginn, so informativ und innovativ die Präsentation der neuen Unternehmensmarke »Siniat«. Anfang November 2011 hatte die belgische Etex Group Lafarge Gips übernommen und ihre Trockenbauaktivitäten in die neue Marke »Siniat« gebündelt, die ab 1. Oktober 2012 im Markt Flagge zeigt. »Wir sind stolz auf das, was wir in der Vergangenheit erreicht haben«, sagte Ulrich Horn, Vorsitzender der Ge-

schäftsführung, »und wir blicken unserer Zukunft als Teil der Etex Group mit Freude und Spannung entgegen. Es ist der Start in eine neue, erfolgreiche Zukunft, in eine neue Dimension, in der wir neue Potenziale erschließen. Nicht ohne Grund lautet daher unser neuer Slogan ‚Dimension Trockenbau‘.« »Siniat steht für Modernität, für neue Dimensionen im Trockenbau«, sagt Peter Haase, Direktor Marketing & Vertrieb. »Wir werden die Art und Weise, wie Menschen bauen und leben, nachhaltig verändern. Wir möchten neue Standards setzen, um immer einen Schritt voraus zu sein. Wir wollen unsere Branche, unser Unternehmen und unsere Kunden voranbringen. Gemeinsam mit ihnen schlagen wir ein neues Kapitel in unserer Unternehmensgeschichte auf.« V.l.: Christel Biendara, Marketing, Peter Haase, Direktor Marketing und Vertrieb, Fons Peeters, CEO Etex Group, und Ulrich Horn, CEO Siniat.

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NEU: Modulares Innendämmsystem KRAUTOL BLUE.RESPECT

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Kombinationsmöglichkeiten der Funktionsbausteine interessieren: Funktionsbaustein 1 – die mineralische Dämmung: Zu einer funktionierenden Innendämmung gehören diffusionsoffene Dämmelemente. Bei »Blue Respect« basieren sie auf Calciumsilikathydraten, Kalk, Sand, Zement und Wasser sowie einem Porenbildner. Die »Inso.Blue 60/80« genannte Dämmplatte hat ebenso wie die Laibungsplatte »Inso.Blue LP« einen Lambda-Wert von 0,042  W/mK. Das legt nahe, dass die mineralische Dämmung den Energiebedarf des jeweiligen Baukörpers nachhaltig reduziert. Zugleich bewirkt ihre kapillaraktive Struktur einen gesundheitsförderlichen Ausgleich der Raumluftfeuchte; das berüchtigte Rheumaklima, das gerade älteren Mauerwerksbauten häufig innewohnt, dürfte dadurch ein für alle Mal verschwinden. Alle Innendämmelemente sind nicht brennbar (Baustoffklasse A1), was dem besonderen Wunsch vieler Wohneigentümer nach maximaler Sicherheit in besonderem Maße Rechnung trägt. Der Verbund zu Wänden aus Mauerwerk oder Beton wird durch vollflächige Verklebung mit dem mi-

KRAUTOL

| KRAUTOL | Der Farbenhersteller Krautol erweitert sein Angebotsspektrum um »Blue.Respect«: Das neuartige, modular konzipierte Komplettsystem umfasst drei Funktionsbausteine: mineralische Innendämmplatten, zur Beschichtung reinen Lehm sowie schadstofffreie Farben aus natürlichen Rohstoffen. Die verschiedenen Komponenten sind in ihren bauphysikalischen Eigenschaften aufeinander abgestimmt und lassen sich je nach Bedarf flexibel miteinander kombinieren. Verkaufsstart war Anfang September. Der Vertrieb erfolgt exklusiv über den BaustoffFachhandel. »Blue.Respect ist viel mehr als eine normale Produkt-Innovation. Es ist fast schon ein Patent-Rezept für intaktes Raumklima und garantiert gesundes Wohnen«, sagt Krautol-Geschäftsführer Guido Kuphal. »Das Ziel des Verarbeiters sollte sein, für ein gesundheitlich unbedenkliches Klima in den Wohnräumen zu sorgen. Zu diesem Ergebnis gelangt man natürlich nur mit schadstofffreien Produkten, deren Zusammensetzung ebenso wie ihr Zusammenwirken sensibel aufeinander abgestimmt sein muss. Genau dafür steht der Name Blue.Respect«, erläutert Marketingleiter Torsten Huß. Dass die natürlichen Lehmprodukte gesundheitlich unbedenklich sind, haben Untersuchungen des Kölner Eco-Instituts bestätigt. Die besonders umweltverträgliche mineralische Innendämmung darf außerdem das begehrte natureplus-Siegel führen. Professionelle Verarbeiter dürften sich vor allem für die flexiblen

neralischen Klebe- und Armierungsmörtel »Mina.Blue KA« hergestellt, der ebenfalls zum System gehört. Funktionsbaustein 2 – reine Lehmbeschichtung: Als Baumaterial zeichnet sich Lehm vor allem durch seine Fähigkeit aus, Feuchte aufzunehmen, zwischenzuspeichern und wieder abzugeben. Als Beschichtung der mineralischen Innendämmplatten eingesetzt, stellt sich ein ausgeglichenes Wohnklima fast automatisch ein – fachgerechte Verarbeitung des Lehmhaftgrundes »Primo.Blue«, des Lehmgrundputzes »Luta.Blue GP« sowie des Lehmfeinputzes »Luta.Blue FP« vorausgesetzt. Funktionsbaustein 3 – schadstofffreie Farbe: Diffusionsoffene, vollkommen schadstofffreie Farben auf mineralischer Basis werden zum Beschichten verwendet, um die raumklimaregulierende Funktion des Lehms auf Dauer zu erhalten und für einen angenehmen Aufenthalt in »Blue.Respect«gedämmten Wohnräumen zu sorgen. Die gestalterische

Funktion der hochwertigen Silikat-Innenfarbe »Bio.Blue«, der Kalk-Kaseinfarbe »CaloBlue« sowie der konservierungsmittelfreien »Senso. Blue« kommt hinzu. Bei »Bio. Blue« ist sogar das Abtönen in rund 500 Variationen möglich. Über den vielfältigen Anwendernutzen hinaus führt diese Markteinführung den Entwicklungsschub vor Augen, den Krautol seit der Eingliederung der Traditionsmarke in die DAW-Firmengruppe erlebt: Der für hochwertige Spezialfarben bekannte Hersteller präsentiert sich nunmehr als Anbieter einer Palette flexibel miteinander kombinierbarer Produkte einschließlich wohngesundem Innendämmsystem. KRAUTOL BLUE.RESPECT wird exklusiv über den Baustoff-Fachhandel vertrieben.  Achim Zielke

Weitere Infos: KRAUTOL GmbH Roßdörfer Straße 50 64372 Ober-Ramstadt Tel.: 0 61 54/71-63 10 Mail: info@krautol.de

Schicht für Schicht zur wohngesunden Innendämmung. 1) mineralische Klebe- und Armierungsmasse »Mina.Blue.KA«; 2) mineralische Innendämmplatte »Inso.Blue 60/80«; 3) Lehmhaftgrund »Primo.Blue«; 4) Lehmgrundputz »Luta.Blue GP« einschließlich Armierungsgewebe »Fibro.Blue«; 5) Lehmfeinputz »Luta.Blue FP«; 6) Grundierkonzentrat »Funda.Blue« unter Innenfarbe »Bio.Blue«, »Calo.Blue« oder »Senso. Blue«.

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SAINT-GOBAIN RIGIPS

Neue Fertigspachtelmasse

Dank ihrer geschmeidigen Konsistenz und ihrer guten Glätt- und Hafteigenschaften lässt sich die neue, verarbeitungsfertige Feinspachtelmasse leicht und unkompliziert verarbeiten.

| SAINT GOBAIN RIGIPS | Wer Bauherren von der eigenen Arbeit überzeugen möchte, der kommt an perfekten Oberflächen nicht vorbei: Glatte Wände und Decken mit einer brillanten Oberfläche sind das Aushängeschild des modernen und qualitativ hochwertigen Trockenbaus. Entsprechend werden inzwischen mehr als 60 % aller Flächen im Wohn- und Objektbau in Q 3und Q  4-Qualitäten erstellt. Rigips komplettiert sein ProfiSpachtelsortiment nun mit der neuen leistungsstarken, besonders feinen Fertigspachtelmasse »ProMix Finish«, die laut Hersteller einen äußerst hohen Weißegrad besitzt und dank ihrer geschmeidigen Konsistenz spürbar leicht zu verarbeiten ist. Die pastöse, verarbeitungsfertige Feinspachtelmasse »Pro-

Mix Finish« eignet sich für ein überzeugendes Oberflächenfinish. Ihr hoher Weißegrad erlaubt es, malerweiße Oberflächen zu erstellen und in wenigen Verarbeitungsschritten Q 2- bis Q 4-Qualitäten zu erreichen. Einsetzbar ist die neue Spachtelmasse auf Gipsplatten sowie auf anderen Untergründen etwa aus Beton, Porenbeton oder rauen Putzflächen.

den Fugenbereichen. Nach der schnell abgeschlossenen Lufttrocknung können die erstellten Oberflächen je nach Bedarf manuell oder maschinell nachgeschliffen werden. Die verarbeitungsfertige Feinspachtelmasse ist in den Gebindegrößen 15 kg und 25 kg über den Baustoff-Fachhandel erhältlich.

Unkompliziert in der Nachbearbeitung Die geschmeidige Konsistenz erleichtert das Auftragen der Spachtelmasse, ohne ihre sehr guten Glätt- und Hafteigenschaften zu beeinträchtigen. »ProMix Finish« lässt sich problemlos bis »auf Null« ausziehen und schafft besonders saubere Übergänge in

Sorgt für glatte und strahlend weiße Oberflächen: »ProMix Finish« ist in den Gebindegrößen 15 kg und 25 kg erhältlich.

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| STO | Ein Anstrich genügt – mit der organischen Innenfarbe »StoColor Rapid ultramatt« wird optimale Deckkraft, matt auch unter Streiflicht, erzielt, robust und beständig, jetzt auch für stumpfmatte Wände, so der Hersteller. Wandfarben der Produktfamilie »StoColor Rapid« erzielen dank des hohen Deckvermögens (Klasse 1) mit einmal auftragen eine perfekte Beschichtung. Die organisch gebundene Wandfarbe verläuft so gleichmäßig, dass die Streifenbildung bei der Applikation reduziert ist. Das fällt vor allem bei Wandflächen mit Streiflicht positiv auf. Sie entspricht der Nassabriebklasse 2, ist also

sehr robust und beständig gegenüber Flächen-Desinfektionsmitteln. Damit eignet sich die Wandfarbe auch für Räume mit hohen Hygieneanforderungen: Klinik, Schule, Kantine oder Labor. Das TÜVgeprüfte Material enthält keine Weichmacher oder organische Lösemittel, die sich negativ auf das Raumklima auswirken können. Speziell für das Innenfarbensortiment wurde der »StoFineCoat Roller« entwickelt. Er speichert mehr Farbe als üblich und gibt diese über einen längeren Zeitraum wieder ab. So wird die gleichmäßige, optimale Farbverteilung begünstigt – und verbessert die Arbeitsleistung.

STO AG

Ideal für matte Flächen

Matt – auch im Streiflicht – und hochdeckend: die Innenfarbe »StoColor Rapid«.

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Exklusive Lage – exklusive Verarbeitung Rauspundholzschalung, trotz konischer Passstücke die Kontur der Außenhaut nicht vollständig widerspiegeln konnte, entschied man sich, für die innere Wandbekleidung der Gebäudehülle eine komplett eigenständige Unterkonstruktion zu erstellen. Als Auflage für die autarke Unterkonstruktion dienten die oval geformten Leimbinder, aus denen das Grundgerüst des Pavillons erbaut wurde. Für die Beplankung der gebogenen Unterkonstruktion wur-

Die Außenhaut des eiförmigen Pavillons besteht aus spiegelnden Edelstahlschindeln, die dem Bauwerk ein modernes Erscheinungsbild verleihen.

te sich die außergewöhnliche Gebäudeform bemerkbar. Das Einmessen der Felder an der gebogenen Decke gestaltete sich äußerst schwierig. Letztlich wurden dann die exakten Positionen mit Punktlasern vom Boden an die Decke projiziert. Für einen freien Blick auf den Rhein und die architektonisch

eingearbeitet werden musste. Dort, wo die Decke auf die Fenstersäulen und damit auf die Leimbinder stößt, wurde eine zusätzliche Dehnungsfuge erstellt. Um den glänzenden Charakter der Außenhülle auch innen wiederzugeben, erfolgte die Oberflächenbehandlung in Qualitätsstufe Q  4. Hierfür wurde zunächst

SAINT-GOBAIN RIGIPS

| SAINT GOBAIN RIGIPS | Am Fuße zweier Hochhaustürme auf einem Frei-Plateau der in den Rhein hineinragenden Hafenspitze befindet sich ein Pavillon, der mit seiner eigenwilligen Form und spiegelnden Außenhaut das Bild des Düsseldorfer MedienHafens entscheidend mitprägt. Auch im Innenraum des Pavillons bestimmen Rundungen den Gesamteindruck der Räume. Der komplette Innenausbau wurde mithilfe gebogener Trockenbaukonstruktionen erstellt. Für

Da die innenseitige Abdeckung der Gebäudehülle, bestehend aus einer imprägnierten Rauspundholzschalung, trotz konischer Passstücke nicht die gewünschte Kontur der Außenhaut widerspiegeln konnte, entschied man sich, für die Innenflächen eine vollständig eigenständige Unterkonstruktion zu erstellen.

Auch die abgerundeten Fensterlaibungen wurden in Trockenbauweise erstellt.

die hochwertige Ausführung erhielt die Heinz Mänz Ausbau GmbH aus Hannover die silberne Trophäe der Rigips Trophy ´11. Die Außenhaut des Pavillons wurde aus spiegelnden und schimmernden Edelstahlschindeln erstellt. Da die innenseitige Abdeckung, bestehend aus einer imprägnierten

nicht minder beeindruckenden Gebäude im Düsseldorfer MedienHafen sorgen die nahezu raumhohen Fenstertüren, deren Laibungen der eiförmigen Gestaltung ebenfalls angepasst werden mussten. Den unteren Abschluss dieser Fensterverkleidungen bildet eine Edelstahlfußleiste, die der runden Form entsprechend

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den »Rigips Bauplatten RB« (9,5 mm) in doppelter Lage montiert. Zur Verbesserung der Raumakustik wurden im Deckenbereich acht 20 mm tiefe, negative Felder erstellt, die mit schallschluckenden Akustikmatten aus textilbespanntem Schaumstoff ausgekleidet wurden. Auch hierbei mach-

per Hand die Grundspachtelung mit dem ,Rigips Super Fugenfüller’ ausgeführt. Anschließend wurde die Fertigspachtelmasse, ProMix Plus’ maschinell aufgetragen. Auch das Spachteln und Schleifen erforderte aufgrund der durchgehenden Wandbiegungen besondere Sorgfalt und ungewöhnliche Lösungen.

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| WERKZEUGE |

Rundherum perfekt nivelliert | LEICA GEOSYSTEMS | »Der neue Leica Lino L360 ist das perfekte Werkzeug für den Handwerker. Sei es zum Verlegen von Böden oder beim Verkleben von Bordüren, bei allen Nivellier- und Ausrichtaufgaben im Innen- und Außenbereich projiziert der Linienlaser rundherum eine genau horizontale Laserlinie. Der Leica Lino L360 ergänzt damit ideal die Punkt- und

Bodenbelägen und Höhenkontrollen. Darüber hinaus bietet der Lino L360 für weitere Einsatzmöglichkeiten eine zusätzliche vertikale 180° Laserlinie.

Einfache Benutzeroberfläche Der Lino L360 lässt sich schnell und mühelos aufstellen. Die Benutzeroberfläche ist mit nur zwei Tasten selbsterklärend.

Der Leica Lino L360 projiziert eine perfekt nivellierte Linie im ganzen Raum.

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Linienlaser der Leica Lino Serie«, so der Hersteller. Der Lino L360 projiziert rundherum eine millimetergenaue Laserlinie. Referenzpunkte und -linien können so schnell von einer Wand auf eine andere Wand übertragen werden, ohne dass das Gerät gedreht werden muss. Das sei ein entscheidender Vorteil beim erstellen von Höhenreferenzpunkten. Außerdem kann die horizontale Laserlinie sehr nahe am Boden projiziert werden. Das vereinfacht insbesondere das Verlegen von

Kleinere Schräglagen werden dank der Selbstnivellierung automatisch ausgeglichen. Bei größeren Schräglagen blinken die Laserlinien, um anzuzeigen, dass die Selbstnivellierung nicht mehr aktiv ist. Die Selbstnivellierung lässt sich mit der Arretierungsfunktion auch manuell ausschalten. Sie dient einerseits als Transportschutz und andererseits können so die Laserlinien in beliebiger Lage projiziert werden. Der Lino L360 ist ein sehr robustes Gerät mit der Schutz-

klasse IP65, d.h. er ist staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt.

Robuster Linienlaser, lange Akkulaufzeit Dank des wiederaufladbaren Akku-Packs überzeugt er außerdem mit einer längeren Betriebsdauer von bis zu 20 Stunden. Im Lieferumfang ist ein multifunktionaler Adapter enthalten, der sowohl als kleines Stativ wie auch als magnetische Wandhalterung verwendet werden kann.

Für das einfache Aufstellen und Einstellen der Höhe bietet Leica Geosystems das neue Leica TRI 70 Kurbelstativ (Auszugslänge 40 bis 115 cm) und das TRI 100 (Auszugslänge 70 bis 174 cm) an. Mit dem Leica CET103 Kurbelstativ wird eine Auszugslänge bis 246 cm erreicht. Leica Geosystems bietet drei Jahre Garantie für alle Lino Instrumente, wenn sich der Kunde innerhalb von acht Wochen nach Kaufdatum auf www.disto.com registriert.

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| HECO | Bei der Befestigung von Glasleisten im Fenster- und Türenbau ist Feinarbeit gefragt. Enge Montageverhältnisse und die Verwendung schmaler Profilhölzer erfordern neben Fingerspitzengefühl ein effektives Befestigungsmittel. Mit der »Heco-Unix-top« als Glasleistenschraube lassen sich Glas- und Zierleisten einfach und punktgenau montieren, so der Hersteller. Mit ihren technischen Eigenschaften entspricht sie den speziellen Anforderungen, die sich bei der Arbeit mit schmalen Hölzern ergeben. Schon ihre Spitze mit Fräsrippen erleichtert den ersten Schritt, da

sie gezieltes Ansetzen ohne Vorbohren ermöglicht und das Spleißen des Holzes wirkungsvoll reduziert. Auch kann dadurch randnah gearbeitet werden, was besonders bei den kleinen Montageflächen der Glasleistenbefestigung hilfreich ist. Dreh- und Angelpunkt der Arbeitserleichterung ist die veränderliche Gewindesteigung der »Heco-Unixtop«. Sie bewirkt, dass die Leiste trotz Einsatz eines Vollgewindes sofort spaltfrei herangezogen und am Rahmen befestigt wird. Die axiale Fixierung über das Gewinde sorgt für sicheren und kraftschlüssigen Halt: Das Glas sitzt perfekt und fugenlos

in der Nut. Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus dem kleinen Linsenkopf der Schraube. Da die Lasten durch das Gewinde übertragen werden, dient der Kopf nur noch zur Aufnahme eines Antriebes. Er kann daher sehr klein ausgeführt werden. Das Ergebnis ist eine zusätzliche Kraftersparnis sowie ein formschlüssiger, optisch ansprechender Abschluss.

Hohe Anwendungsvielfalt – hohe Wirtschaftlichkeit »Mit der Heco-Unix-top als Glasleistenschraube begründen wir einmal mehr die universellen Einsatzmöglichkeiten der neuen Vollgewindeschraube«, so Heco. Wegen ihres technischen und praktischen Nutzens lasse sie sich für beinahe jede Anwendung im konstruktiven Holzbau, im Innenausbau und Möbelbau einsetzen. »Die Abmessungen und Ausführungen sind

Serienmäßig mehr Ausdauer | DEWALT | Das im Juni 2012 eingeführte Sortiment an Fokusprodukten und Aktionstypen mit 4,0 AhAkku hat Dewalt bereits jetzt komplettiert. Seit September sind alle 14,4 und 18,0 VoltGeräte des XR-Programms durchweg auch mit 4,0 Volt erhältlich. Je nach Bedarf und Anwendung können Profis bei den XR-Maschinen nun zwischen 1,5  Ah - (C2-Version), 3,0 Ah - (L2-Version) oder 4,0 Ah-Akku (M2-Version) wählen. Insgesamt umfasst das Sortiment an Elektrowerkzeugen mit 4,0 Ah ab sofort über 20 Akku-Geräte zum Bohren, Schrauben, Schleifen, Sägen und Hämmern. Damit profitieren Profis aller Gewerke von den leistungsstarken und dauerbelastbaren Elektrowerkzeugen bei nahezu jeder An-

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wendung. Dank 33 % mehr Laufleistung als 3,0 Ah-Akkus derselben Voltklasse erhöht sich die effektive Arbeitszeit bei schweren Anwendungen mit langer Laufzeit sowie

Seit September sind alle 14,4 und 18,0 Volt-Geräte des XR-Programms (im Bild: 18,0 Volt Akku-Schlagbohrschrauber DCD985M2) von Dewalt serienmäßig auch mit 4,0 Volt erhältlich.

leichteren Arbeiten mit einer hohen Anzahl an Schraubbzw. Bohrungen. Trotz höherer Kapazität können Profis wie gewohnt mit den XR-Maschinen ermüdungsfrei und in en-

HECO

Für den perfekten Sitz von Glasleisten

Die »Heco-Unix-top« zieht die Glasleiste an den Rahmen heran und fixiert sie axial über das Gewinde. Dünnste Querschnitte und geringe Randabstände sind möglich. optimal auf die Einsatzgebiete zugeschnitten und bieten dadurch eine große Anwendungsvielfalt. Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Wirtschaftlichkeit der Schraube: Wegen ihrer hohen Lastenaufnahme und Montagefreundlichkeit können sowohl die Befestigungspunkte als auch der Zeit- und Materialaufwand deutlich reduziert werden.«

gen Bereichen arbeiten, denn die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht des vergleichbaren 3,0  Ah Premium-Akkus wurden unverändert beibehalten. Modernste Elektronik schützt die Akkus vor Überlastung, Überhitzung und Tiefenentladung und gewährleistet so eine hohe Akku-Lebensdauer. Die 4,0 AhSchiebe-Akkus mit 14,4 oder 18,0 Volt sind mit allen Geräten aus der XR-Familie in der jeweiligen Voltklasse kompatibel und können mittels SystemSchnelladegerät unabhängig von Volt- und Ah-Klasse aufgeladen werden. Praktisches Detail der 18,0 V-Ausführung ist die Kapazitätsanzeige (drei LED), die anzeigt, wann der Akku wieder geladen werden muss. Zusätzlich zur höheren Laufleistung und Lebensdauer sind die Akkus dank LithiumIonen-Technologie immer einsatzbereit, aufgrund ihrer geringen Selbstentladung jederzeit nachladbar.

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| PANASONIC | Panasonic erweitert nochmals seine »Tough Tool IP«-Familie mit einer neuen Generation von Akkumaschinen, die sowohl mit 18 als auch 14,4 VoltAkkus betrieben werden können. Die Akkukapazität erhöht sich bei den beiden neuen Akkupacks EY 9L45 und EY 9L51 außerdem auf 4,2 Ah. Bei seinen fünf neuen Akkugeräten kombiniert der Anbieter hohe Flexibilität mit höchster Kapazität. Je nach gewünschter Anwendung können die Geräte mit den besonders leistungsstarken 18 Volt-Akkus (3,3 und 4,2 Ah) oder den leichteren 14,4 VoltAkkus (1,5 bis 4,2 Ah) ausge-

neuen Maschinen problemlos genutzt werden. Mit einer Akkukapazität von 4,2 Ah setzt Panasonic erneut Maßstäbe. Der Akku-Bohrschrauber EY 74A1 kann zum Beispiel mit nur einer Akkuladung (18 Volt/4,2 Ah) bis zu 340 Schrauben (8 x 80 mm) in Kiefernholz eindrehen. Zu der neuen Akkugeneration von Panasonic gehören fünf Maschinen: Der Akku-Bohrschrauber EY 74A1 ist die ideale Wahl zum Schrauben und Bohren in Holz und Metall. Mit 18 Drehmomentstufen plus Bohrstufe lässt sich das maximale Drehmoment von 32 Nm (weicher Schraubfall) bzw. 42 Nm (harter Schraubfall) be-

Dank 18 Volt-Akkupack mit 4,2 Ah hat der Akku-Bohrschrauber EY 74A1 von Panasonic eine extrem lange Ausdauer beim Schrauben.

wird, wiegt nur 1,7  kg. Der Akku-Ergoschrauber (Schlagschrauber) EY  75A1 ermöglicht Verschraubungen in Holz und Metall mit hohem Drehmoment. Mit drei Schlagstufen (26/130/155 Nm) lässt sich die handliche Maschine an die jeweiligen Anforderungen auf der Baustelle anpassen. Für hohe Leistung und längere Lebensdauer ist der Ergoschrauber mit einem bürstenlosen Motor ausgestattet. Er verfügt über eine ¼ ”-InnensechskantAufnahme. Den EY 75A1 gibt es wahlweise mit zwei 18 VoltAkkus mit 4,2  Ah oder zwei 14,4 Volt-Akkus mit 3,3 Ah. Mit einer ½  ”-AußenvierkantAufnahme für schlagfeste

Die fünf neuen Akku-Werkzeuge von Panasonic lassen sich wahlweise mit 14,4 Volt- oder 18 Volt-Akkus betreiben.

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stattet werden. Die Elektronik in der Maschine erkennt automatisch die jeweilige Akkuspannung und stellt sich auf die bestmögliche Leistung ein. So können auch bereits vorhandene Akkupacks mit den

grenzen. Eine elektronische Drehzahlstabilisierung sorgt auch unter Last für gleichmäßiges Arbeiten. Der leistungsstarke Akku-Bohrschrauber, der serienmäßig mit zwei 18 Volt/4,2 Ah-Akkus geliefert

Nüsse ist der Ergoschrauber EY 75A2 ausgestattet. Er besitzt ebenfalls drei Leistungs-/Drehmomentstufen (50/140/205  Nm) und einen bürstenlosen Motor. Auch der EY 75A2 wird wahlweise mit

PANASONIC

Mehr Ausdauer und Flexibilität

zwei 18 Volt- oder 14,4 VoltAkkus geliefert. Als ein Kraftpaket mit hoher Kondition erweist sich die neue Akku-Säbelsäge EY 45A1. Mit 28  mm Hublänge eignet sie sich für Demontagearbeiten bei der Renovierung und fürs schnelle und exakte Ablängen, z. B. von Leisten und Balken oder Rohren. Die Akku-Säbelsäge wiegt nur 3,4 kg und ist mit einem 18 Volt/4,2 Ah-Akku erhältlich. Der nur 2,6 kg schwere AkkuBohrhammer EY  78A1 bohrt nicht nur in Mauerwerk und härtesten Beton, mit dem mitgelieferten Bitadapter und der Drehmomentkupplung (5 Stufen plus Bohrgang) lässt er sich ebenso gut zum Schrauben verwenden. Ein Langsamanlaufschalter ermöglicht präzises Anbohren und sicheres Schrauben. Die elektronische Drehzahlstabilisierung sorgt auch unter Last für einen gleichmäßigen Arbeitsfortschritt und schließlich stoppt die Auslaufbremse das Einsatzwerkzeug sofort. Standardmäßig ist der Akku-Bohrhammer EY  78A1 mit einem 18 Volt/4,2-Akku ausgestattet. Er lässt sich auch mit vorhandenen 18 und 14,4 Volt-Akkus von Panasonic betreiben. Alle fünf Panasonic-Werkzeuge gehören zu der »Tough Tool IP«-Serie.

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| BOSCH | Für viele Handwerker ist das Smartphone im Arbeitsalltag selbstverständlich geworden. Bosch hat diesen Trend erkannt: Die »Toolbox App« mit Funktionen wie MaßeinheitenRechner, Taschenlampe und mobilem Katalog der ProfiElektrowerkzeuge ist seit Februar 2012 für Smartphones verfügbar. Jetzt wird die digitale Werkzeugkiste um eine praxisorientierte Anwendung erweitert: die Aufmaß-Kamera. Mit ihrer Hilfe lassen sich Gegebenheiten auf Baustellen schnell und einfach dokumentieren: Foto schießen, Maße mit Pfeilen und Winkeln direkt ins Foto eintragen, Notizen dazu machen, speichern und per E-Mail verschicken – das alles leistet die kostenlose App.

Die Aufmaß-Kamera soll Bleistift und Zettel, die im Baustellen-Durcheinander oft verlorengehen, ersetzen und Handwerkern ihre Arbeit durch digitale Unterstützung erleichtern. So spart sie Zeit bei der Angebotserstellung: Alle notwendigen Informationen wie Angaben, wo Anschlüsse oder Leitungen liegen, können direkt im Bild vermerkt werden und sind später jederzeit verfügbar. Das minimiert das Risiko, wichtige Details zu vergessen. Auch das zeitaufwändige Zuordnen und Abgleichen von auf der Baustelle erstellten Handskizzen und Digitalfotos gehört der Vergangenheit an. Darüber hinaus können Handwerker mithilfe der App auch Videos und Sprach-Memos aufzeichnen und alle Daten ihrer unterschiedlichen Bau-Pro-

jekte in dafür erstellten Ordnern ablegen. So geht auch bei einer Vielzahl von Aufträgen der Überblick nicht verloren. Die Aufmaß-Kamera-App ist ab sofort gratis im Google Play Store und im Apple App Store für Smartphones mit Android- und IOS-Betriebssystemen erhältlich. Für Ende des Jahres 2012 ist darüber hinaus ein weiteres digitales Werkzeug, die »Baudokumentation«, geplant. Mit dieser wird es möglich sein, Bau-Projekte mit Smartphones noch umfassender zu dokumentieren. Durch den geplanten »TeamModus« können dann mehrere Mitarbeiter zeitgleich auf dasselbe Projekt zugreifen und daran arbeiten. Auch diese App wird Bosch kostenlos zur Verfügung stellen.

BOSCH

Toolbox-App bietet Aufmaß-Kamera

Starkes Leichtgewicht

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Das Gerät kann mit 180er und 230er Schleifmitteln betrieben werden. Die neuen DruckluftWinkelschleifer amortisieren sich sehr viel schneller als andere Druckluft- oder Elektrowinkelschleifer – allein durch ihre höhere Produktivi-

DESCOUTTER

| DESOUTTER | Der neue Winkelschleifer »KA26« sei das leistungsstärkste Druckluftwerkzeug seiner Klasse, so der Hersteller Desoutter. Mit 30 % mehr Leistung als beim Vorgängermodell bringt er höchste Produktivität und optimale Ergonomie. Ab sofort ist der Winkelschleifer erhältlich: Mit einem hervorragenden Verhältnis von Gewicht zu Leistung wartet der 2 100 Watt starke »KA26« auf, mit dem Anwender in der Metallbearbeitung selbst härteste Einsätze spielend bewältigen. Die Maschine ist vibrationsreduziert und liegt mit ihrem abgewinkelten Griff und einem Gewicht von nur 2,9 kg ergonomisch perfekt in der Hand.

tät. Denn der geregelte Motor hält die Drehzahl selbst unter hoher Belastung konstant auf dem für das jeweilige Schleifmittel optimalen Wert. Mit einer Auswahl von 13 Modellen – inklusive einiger Varianten mit Staubabsaugung – liefert

die Serie für alle Schrupp-, Trenn- oder Schmirgelarbeiten das passende Produkt. Für Schleif- und Schneidanwendungen an Gusseisen oder (Edel-)Stahl bis hin zu Aluminium, Magnesium und Titan stehen vier verschiedene Drehzahlen zur Verfügung. Für das Präzisionsschneiden von (faserverstärktem) Kunststoff ist die »KA26« mit Diamantscheibe und effektiver Staubabsaugung erhältlich.

Die Maschine ist vibrationsreduziert und liegt mit ihrem abgewinkelten Griff ergonomisch perfekt in der Hand.

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»Image Dress« mit frischem Look | KÜBLER | Berufsbekleidungsspezialist Kübler hat seiner Erfolgslinie »Image Dress« einen rundum frischen Look verpasst. Neben zehn, voll im Trend liegenden Farbstellungen und einem erweiterten Größenspiegel überzeugt die Arbeitsbekleidung vor allem durch ihr neues Design mit moderner Rückenund Seitensilhouette sowie attraktiver Kontraststeppung.

Gleichzeitig wurden die Schnitte der Modelle in puncto Komfort und Funktionalität weiter verbessert. Die Jacke verfügt neuerdings über einen ebenso praktischen wie funktionalen Steh-Umlegekragen und eine Bewegungsfalte im Rücken. Zum Schutz der Nierenregion wurde die RüUNSCHLAGBAR vIELSEITIG. ckenpartie verlängert und der IMAGE DRESS new design Hosenbund erhöht. In new Verbindesign Passform, Styling, Funktion ... Image DreSS fasziniertdung mit ganz mit neuer der Vielfalt.ergonomischen Arm- und Beinführung sorgt »Image Dress new design«

KÜBLER

Strapazierfähigkeit gesteigert

»Image Dress new design«: frischer Look mit noch mehr Komfort und Funktionalität.

in allen Arbeitshaltungen für Bequemlichkeit. Knietaschen für Einschubkissen nach EN 14404:2004 + A1:2010 Typ 2, Leistungsstufe 1, bringen Entlastung bei kniender Tätigkeit.

Beibehalten wurde das im Industrieeinsatz bewährte, 320 g/m2 schwere Gewebe aus 65 % Baumwolle und 35 % Polyester. Um die Strapazierfähigkeit noch zu steigern, setzt

Kübler bei der neuen Linie robusten 3-Nadel-Stepp ein und verstärkt die exponierten Stellen mit Riegeln. Bund- und Latzhose, Jacke, Weste und Mantel bieten aufeinander abgestimmte Taschenlösungen: so viele wie nötig und stets griffgünstig platziert. Hosen, Latzhosen und Jacken sind ab Lager in den Größen 44 bis 66, 90 bis 118 und 25 bis 33 lieferbar. Weste und Mantel gibt es in den Größen S bis 2XL. Im Rahmen von K-System stellt Kübler zahlreiche, in Material und Farbe perfekt auf »Image Dress new design« abgestimmte Kombiprodukte zur Auswahl, u. a. Softshell- und Pilotenjacke aus der »Weather-Kollektion«. Auch mit den Kübler-Shirts sind viele Kombinationen möglich. Mit dem K-Service eröffnet Kübler außerdem vielfältige Möglichkeiten, um Bekleidung optimal an die Unternehmensidentität anzupassen – sei es durch Aufgreifen der Firmenfarben oder Anbringung von Logos oder Namen.

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H g

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ÜBERZEUGEND IM STYLING

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z.B Be Ka Ga Sa

STARK IN DER FUNKTION

PERFEKT IN DER PASSFORM INDIvIDUELL IM DESIGN

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| WILLIAMSON-DICKIES | Markenware speziell für Maler, Lackierer, Stuckateure und Gipser: Dickies Work erweitert sein Angebot für diese Berufsgruppe: Neben Neuheiten wie der stylischen, weißgrauen Workwear-Kollektion »Industrie260« und komfortablen »Redhawk«-Overalls hat der Hersteller neuerdings auch ein umfangreiches PSASortiment im Programm. Die speziell entwickelte Kollektion »Industrie260« bringe optimalen Tragekomfort, leichtes Mischgewebe, Funktionalität und wegweisendes Design auf den Punkt. Markante

Interessant ist auch das Worker-Sicherheits-Pack (SA8901), bestehend aus Universal-Schutzbrille, FFP1 Halbmaske und KapselGehörschutz. 3M-Reflexpaspeln setzen nicht nur trendige Akzente, sie bieten auch ein großes Plus an Sicherheit am Arbeitsplatz. Wer es »am Stück« mag, für den kommen Overalls wie

etwa das Modell WD4839 aus dem »Redhawk«-Sortiment infrage. Beide Workwear-Linien werden aus demselben Gewebe hergestellt und können so perfekt miteinander kombiniert werden. Mit einer umfassenden Auswahl an normkonformer PSA, darunter Schutzbrillen, Handschuhe, Gehör- und Atemschutz, rundet der Hersteller sein Angebot ab. Der Aufbau des Sortiments ist in sich schlüssig und bietet für jeden Einsatzbereich das passende Produkt. Neben geprüfter Sicherheit und modernem Design legt man bei Dickies viel Wert auf hohen Tragekomfort – und das bis ins kleinste Detail: Beim Schutzhelm (SA8402) etwa sorgt eine neuartige Drehratschenjustierung, ähnlich wie bei Fahrradhelmen, für leichte und komfortable Größeneinstellung; Schutzbrillen mit flexiblen Soft-Tip-Bügeln und

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Geschäftsführung vergrößert

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Das ift Rosenheim ist seit 2004 unter der Leitung von Ulrich Sieberath und Dr. Jochen Peichl kontinuierlich gewachsen und hat sich zu einem führenden Forschungsund Prüfinstitut entwickelt. Zur Verstärkung der Geschäftsführung übernahm Dr. Martin H. Spitzner am 1. Oktober die Stelle eines dritten Geschäftsführers. Als erfahrener Bauphysiker liegt sein Arbeitsschwerpunkt auf der Bauphysik, der Bewertung energieeffizienter Bauteile sowie der Weiterentwicklung der Prüf- und Laborbereiche. Mit dem 47-jährigen Dr.-Ing. Martin H. Spitzner wurde ein renommierter Bauphysiker gewonnen, der mit dem Baubereich bestens vertraut und in der Branche wohl bekannt ist. Mit dem Studium der Bauphysik in Stuttgart und der Promotion an der TU Clausthal verfügt er über eine fundierte wissenschaftliche Basis für die Themen Bauphysik und energetische Optimierung von Gebäuden. Den für das ift Rosenheim so wichtigen praktischen Bezug gewann er beim Ingenieurbüro ebök (Energieberatung, Haustechnik, Ökologie), im Institut für Ziegelforschung und als langjähriger Abteilungsleiter Bauphysik und Bauteile im Forschungsinstitut für Wärmeschutz (FIW München).

unterschiedlicher Branchen im In- und Ausland tätig und verfügt über langjährige Erfahrungen im Marketing. »Wir sind davon überzeugt, dass Sabine Braun hervorragend für ihre neue Aufgaben qualifiziert ist«, betont Prokurist Guido Hörer. Sabine Braun tritt die Nachfolge von Dietmar Scherer an, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Sabine Braun.

Sabine Braun ist die neue Marketingleiterin der ERLUS AG, einem der führenden Hersteller von Dach- und Kaminbaustoffen mit Stammsitz in Neufahrn in Niederbayern. Die 35-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieurin mit Schwerpunkt Produktmanagement und Marketing war bereits bei mehreren Unternehmen

EJOT

Middleton führt Solarsparte EJOT

Das ift Rosenheim mit neuem Führungstrio: V. l. Ulrich Sieberath, Dr. Martin H. Spitzner, Dr. Jochen Peichl.

Chris Middleton

Der 52-jährige Chris Middleton hat zum 1. September die Leitung des Geschäftsfeldes Befestigungssysteme für Solaranlagen bei EJOT übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Tilman Elsner an, der das Unternehmen im Juni dieses Jahres verlassen hat. EJOT besetzt diese Position aus den eigenen Reihen: Chris Middleton ist bereits seit fünf Jahren erfolgreicher Geschäftsführer der EJOT-Tochtergesellschaft in Großbritannien. Vom Standort in Leeds aus wird er in Zukunft den

Bereich Solarbefestigungen verantworten. „Wir freuen uns, dass wir mit Chris Middleton einen erfahrenen Manager und Kenner der Solarbranche für diese Position gewinnen konnten. Damit haben wir die Weichen zum weiteren internationalen Ausbau des SolarGeschäftsfeldes gestellt“, betont Michael Hofmann, Geschäftsführer der EJOT Baubefestigungen GmbH. EJOT ist Spezialist für die Befestigung von Montagesystemen für Solaranlagen und gilt in Deutschland als Erfinder des Solarbefestigers.

KURZ GEMELDET Missel, Marktführer bei reißfesten Körperschall-Dämmungen und Dämmsystemen für den Brandschutz, feiert in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag. Der Umsatz des schlagkräftigen Unternehmens, dessen Vertriebsmitarbeiter in ganz Deutschland vertreten sind, bewege sich, so der Hersteller, im achtstelligen Bereich. Die starke Position sei vor allem der Innovationskraft zu verdanken, heißt es: Mit mehr als 150 Patenten sichert das Unternehmen seine Marktstellung. Die Assa Abloy Sicherheitstechnik hat Polichronis Sidiropoulos zum neuen Verkaufsleiter Zutrittskontrolle DACH ernannt. Der 32-Jährige ist mit Wirkung zum 1. August für den Vertrieb der Zutrittskontrollanlagen „AperioTM“ und „Opendo“ verantwortlich. Sidiropoulos soll die Vertriebserfolge weiter ausbauen. Neben der Entwicklung und Umsetzung zielorientierter Geschäftsstrategien wird er dafür zwischen EMEA und den Abteilungen Vertrieb, Produktmanagement und Marketing als Schnittstelle bei Produktentwicklungen fungieren. Fliesenhersteller Korzilius investiert auch in diesem Jahr wieder in moderne Technik: Die Produktion in Mogendorf erhält neue Anlagen für die Bereiche Sortierung/Verpackung, Dekoration sowie Produktionssteuerung. Rund 600000 € lässt sich das Unternehmen diese Maßnahmen kosten und setzt damit bereits im dritten Jahr in Folge auf die Anschaffung zukunftsweisender Produktionstechnik. Die Einrichtung einer zusätzlichen Sortier- und Verpackungsanlage verschaffe dem Betrieb dabei Vorteile bei der Optimierung der Produktionsabläufe sowie im logistischen Bereich, so der Hersteller. Der Einsatz von zwei Seitendruckanlagen eröffne neue Möglichkeiten bei der Dekoration von Treppenstufen, Balkon- und Stufenschenkeln.

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SCHLÜTER SYSTEMS

Klaus-Dieter Berger (r.) begrüßte die Architekten und Fliesenhändler aus Kanada im Schulungszentrum von SchlüterSystems.

Kanadische Architekten und Fliesenhändler hatte SchlüterSystems in Iserlohn zu Gast. Mit der Schlüter-Niederlassung in Kanada bereits vertraut, machte sich die Gruppe auf den Weg nach Deutschland. Neben einer

ausführlichen Werksbesichtigung nahmen die Gäste aus Nordamerika auch das Hotel VierJahreszeiten unter die Lupe. Dort lässt sich die Schlüter-Technik hautnah erleben, unter anderem im neu gestalteten Pool- und Wellnessbereich. Klaus-Dieter Berger, Leiter des Schulungswesens, gab den Gästen im firmeneigenen Schulungszentrum schließlich noch einen umfassenden theoretischen und praktischen Überblick über das Potenzial des Sortiments.

UZIN

UZIN

Red Dot für »Die Zukunft unter uns« Die Ausstellung »Die Zukunft unter uns« der Uzin Utz AG wird beim weltweit größten Designwettbewerb mit dem red dot award: communication design 2012 ausgezeichnet. Die Gestaltung der Ausstellung zu Zukunftsszenarien des Bodens und das Gesamtkonzept der Präsentation haben die hochkarätige internationale Expertenjury überzeugt. Prämiert wird das vielseitige Ausstellungskonzept, das auf dem gestalterischen und inhaltlichen Leitmotiv einer Zukunftswerkstatt basiert. Der vom Design Zentrum NRW vergebene red dot award gilt als höchste Auszeichnung für herausragende Designqualität. Mit dem red dot award: communi-

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cation design 2012 zeichnet die Jury herausragende Arbeiten im Bereich Kommunikationsdesign aus. In diesem Wettbewerb erhielt die Ausstellung »Die Zukunft unter uns« der Uzin Utz AG unter zahlreichen Einreichungen die begehrte Auszeichnung in der Kategorie Event Design. Die Ausstellung zeigt überraschende Bodenlösungen der Zukunft, die von sechs internationalen Kreativteams anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Uzin Utz AG, weltweit führender Komplettanbieter für Bodensysteme, entwickelt wurden. »Die Ausstellung hat verdeutlicht, welches Potenzial der Boden unter unseren Füßen in sich trägt«, so der Initiator des Projekts.

Die DEUBAU, wichtigste Baufachmesse für den westdeutschen Raum und die angrenzenden Benelux-Regionen, verändert ihr Gesicht. Mit einem Relaunch von Konzept und Auftritt will die Messe Essen die DEUBAU »zukunftsfit« machen. Vom 15. bis 18. Januar 2014 geht sie als »neue« DEUBAU erstmalig unter ihrem neuen Namen DEUBAUKOM an den Start. Mit einer an die branchenübliche Messelaufzeit angepassten viertägigen Dauer von Mittwoch bis Samstag. Vier »Kompetenzsäulen« bilden den inhaltlichen Schwerpunkt. Sie umfassen die Kernbereiche »Architektur und Ingenieurskunst«, »Wohnungswirtschaft«, »Baugewerbe« und »Industriebau«. Themen- und produktspezifische Kompetenzzentren laden hier zum Informationsaustausch der Marktpartner ein. Neben etablierten Ausstellungsthemen rücken moderne zukunftsträchtige Bautrends in den Vordergrund. Die Fachverbände bilden ebenso kompetente Anlaufstellen wie Aussteller, die hier zielgruppenspezifisch Innovationen vorstellen und praktische Lösungsmöglichkeiten für die vielfältigen Aufgaben des Planens und Bauens präsentieren. Eine klare Aufteilung der Messehallen wird die Orientierung erleichtern.

Marktpartner kommen schnell zusammen Die »Kompetenzzentren« bilden die zentralen Kernpunkte des neuen Konzeptes. Sie garantieren ein schnelles und effizientes Zusammenkommen der Marktpartner. »RundumSorglos-Pakete« geben den Ausstellern die Möglichkeit, sich mit einem bezugsfertigen Stand in direkter Nähe zum jeweiligen Branchenverband an einem Kompetenzzentrum zu beteiligen. Zudem schafft eine im Innern

Neuer Name – neues Konzept

MESSE ESSEN

SCHLÜTER SYSTEMS

Kanadier in Iserlohn

MESSE ESSEN

Auf der Pressekonferenz DEUBAUKOM 2014 informierte die Messe Essen über das neue Konzept der Baufachmesse. Das Bild zeigt (v. l.): Markus Lehrmann, Hauptgeschäftsführer der Architektenkammer NRW; RA Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen; Egon Galinnis, Geschäftsführer der Messe Essen und RA Lutz Pollmann, Hauptgeschäftsführer der Baugewerblichen Verbände Düsseldorf.

gelegene Kommunikationsfläche optimale Bedingungen für Kontaktpflege, Fachgespräche und Vorträge. Industriebau und Wohnungswirtschaft werden sich in eigenen themenspezifischen Kompetenzzentren präsentieren. Wer Baustoffe und Materialien zum Anfassen und Ausprobieren sucht und dabei vom Fachmann direkt und kompetent beraten werden möchte, wird in den produktspezifischen Kompetenzzentren fündig. Dort sind die Baustoffhersteller breitgefächert aufgestellt, zeigen Systemlösungen und liefern Antworten auf Fragen zu Anwendung und Verarbeitung. Ergänzend dazu gibt es in Fachforen erweiterte Informationen. So werden unter anderem ein Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade und ein Kompetenzzentrum Dach eingerichtet.

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| AUF EINEN BLICK | MARKTPLATZ | FIRMA A B D E F G H I

SEITE ORT

Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH 62 Baufa Wärmekörper GmbH 39 BayWa AG 13 Bosch GmbH 59 Botament Systembaustoffe GmbH & Co. KG 48 BTW GmbH 30 Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz 13 Bundesverband ProHolzfenster e.V. 13, 33 Desoutter GmbH 59 DeWALT 57 E/D/E Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH 14 Ejot Baubefestigungen GmbH 62 Erlus AG 62 Fachverband Fliesen und Naturstein Fila Deutschland Vertriebs-GmbH 44 Glastec Rosenheimer Glastechnik GmbH 24 GFsGesellschaft für Sicherheitstechnik mbH 17 Grauthoff Türengruppe GmbH 26 Grumbach Karl GmbH & Co. KG 35 Gugelfuss GmbH 32 Haas GmbH & Co. Beteiligungs KG 10 Häfele GmbH & Co. 26 HDH Hauptverband der Deutschen Holzindustrie 14 Hallenbetriebe Neumünster GmbH HECO-Schrauben GmbH & Co. KG 57 Henkel KgaA Bautechnik Deutschland 45, 51 HSK Duschkabinen KG 37 ift Rosenheim 16, 62 Industrieverband Keramische Fliesen + Platten e.V. 41, 42

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TEL.

Albstadt Menden München Leinfelden-Echterdingen Bottrop Wenden-Gerlingen

info@assaabloy.de info@baufa.de info@baywa.de info@bosch.de info@botament.de info@btw-gmbh.com

assaabloy.de baufa.de baywa.de bosch.de botament.de btw-gmbh.com

0 74 31/1 23-5 30 0 23 73/9 57-2 21 0 89/92 22-35 09 07 11/7 58-0 0 20 41/10 19-0 0 27 62/92 68-0

Frankfurt am Main Berlin Maintal Idstein/Taunus

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farbe.de proholzfenster.de desoutter.de dewalt.de

0 69/66 57 53 14 07 00/4 74 38-0 0 61 81/4 11-0 0 61 26/21-23 97

Wuppertal Bad Laasphe Neufahrn Berlin-Mitte Günzburg Stephanskirchen

webkontakt@ede.de info@ejot.de info@erlus.com info@fachverband-fliese.de info@filachim.com info@glastec.com

ede.de ejot.de erlus.com fachverband-fliese.de filachim.com glastec.com

Hamburg info@gfs-online.com Rietberg info@grauthoff.com Wetzlar-Münchholzhausen info@grumbach.net Elchingen info@gugelfuss.de Falkenberg info@haas-group.com Nagold info@haefele.de

gfs-online.com grauthoff.com grumbach.net gugelfuss.de haas-group.com haefele.de

Bad Honnef Neumünster Schramberg Düsseldorf Olsberg Rosenheim

info@hdh-ev.de info@holstenhallen.com info@heco-schrauben.de info@henkel.com info@hsk-duschkabinenbau.de info@ift-rosenheim.de

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Berlin

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Internorm Fenster GmbH 34 JELD-WEN Deutschland GmbH & Co. KG 8 JP Coatings GmbH 49 Kneer GmbH 31 Köhnlein Türen GmbH 27 Kolektor Missel Schwab GmbH 62 Korzilius GmbH 62 Krause-Werk GmbH & Co. KG Krautol 53 Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG 60 Leica Geosystems GmbH 56 Lugato GmbH & Co. KG 24 Mapei GmbH 40 MeisterWerke Schulte GmbH 47 Messe Essen GmbH 63 Novoferm Vertriebs GmbH 21 Saint-Gobain Rigips GmbH 54, 55 Schlüter-Systems KG 48, 63 Schüco International KG 14, 19 Schwering Türenwerk GmbH & Co. 28 SGBD Deutschland GmbH 40 SIEGENIA-AUBI KG 25 Sika Deutschland GmbH 50 Simonswerk GmbH 18 Simplex Armaturen & Systeme GmbH 38 SINIAT GmbH 52 STIA Holzindustrie GmbH 51 Sto AG 54 objectflor Art und Designs Belags GmbH 48 Panasonic Deutschland GmbH 58 Proline Profil System GmbH 44 UZIN UTZ AG 13, 63 Weitzel GmbH & Co. KG 36 Westag & Getalit AG 30 Wienerberger Ziegelindustrie GmbH 14 Williamson-Dickie Europe 61 Winkhaus Aug. GmbH & Co. KG 20

Regensburg Oettingen Würzburg Westerheim Stimpfbach Fellbach Mogendorf Alsfeld Ober-Ramstadt

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internorm.com jeld-wen.de pallmann.net kneer.de koehnlein-tueren.de missel.de korzilius.com krause-systems.de krautol.de

Plüdershausen München Hamburg Erlenbach Rüthen-Meiste Essen Isselburg (Werth) Düsseldorf Iserlohn Bielefeld Reken Frankfurt am Main Wilnsdorf Stuttgart Rheda-Wiedenbrück Argenbühl-Eisenharz Oberursel Admont Stühlingen Köln Hamburg Boppard Ulm Mannheim Rheda-Wiedenbrück Hannover Norderstedt Telgte

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Hätten Sie‘s gewusst? Yxhult und die Ur-EnEV

XELLA

Kennen Sie »Yxhult«? Nicht? Fällt das eher in die Kategorie »Böhmische Dörfer«, von denen Sie noch nie gehört haben? Mit »Böhmen« liegen Sie da sowieso komplett falsch. Versuchen Sie´ s mal Richtung Norden. In Schweden zum Beispiel. Dort finden Sie den Ort mit dem so exotisch klingenden Namen auf der Landkarte. Eine besondere Ortschaft, denn sie ist die Geburtsstätte des Porenbetons. Der trug anfangs die Bezeichnung des Städtchens in seinem Namen: »Yxhults ånghärdade gasbetong« – und aus dem wurde mit »Ytong« die erste und weltbekannte Marke für Wandbausteine aus Porenbeton. Übersetzt heißt das dann »dampfgehärteter Gasbeton aus Yxhult«. Wie kam es zu dieser Erfindung? Infolge des Ersten Weltkriegs herrschte in Schweden eine dramatische Energieknappheit. Da das Land kaum über eigene Energieträger verfügte, verschärfte die Regierung die Standards zur Wärmedämmung, die »Ur-EnEV« war auf den Weg gebracht. Schwedische Wissenschaftler arbeiteten seit 1918 an der Entwicklung eines neuen Baustoffs, der hohe

Wärmedämmung mit geringem Herstellungsenergieaufwand verbinden sollte. 1923 fand der Architekt und Forscher Dr. Axel Erikson an der TH Stockholm ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Baustoffs. Aus einem Gemisch aus Kalk, Metallpulver und Schiefer produzierte er unter Dampfhärtung erstmals sogenannten Gasbeton (heute: Porenbeton). Der ursprüngliche Name wurde zu Ytong abgekürzt und 1940 als Markenname registriert, womit er zur ersten eingetragenen Baustoffmarke der Welt wurde. 1960 wurde der Ytong-Planblock entwickelt, ein großformatiger Mauerstein von hoher Maßgenauigkeit, der mit Dünnbettmörtel verlegt werden konnte. Grund genug, der Marke Ytong ein ganzes Buch zu widmen, befand man bei Xella in Duisburg, weltweit einziger Hersteller von Ytong. Seit Mai ist das Buch »Ytong - Der Porenbeton. Eine Marke macht Geschichte« bereits auf dem Markt. Es dokumentiert die Geschichte einer der bekanntesten Marken in der Baustoffwelt. Wer das Buch in den Händen hält, fühlt den Prägedruck, liest Ytong, zugleich aber auch Yxhult. Es waren vor allem die positiven Eigenschaften des innovativen Baustoffs, gepaart mit dem von Ytong erstmals eingeführten Fachhandelskonzept, dass Ytong Erfolgsgeschichte schreiben konnte und heute die weltweit führende Marke für Porenbeton ist. Ein Baustoff schreibt Geschichte.  – gr -

VORSCHAU NOVEMBER Das Top-Thema im November: Das Dach – Aufbau, Dämmung, Deckung

DEZEMBER/JANUAR Die ganze Welt des Bauens

BAU 2013: E  in erster Blick auf die Weltleitmesse in München erscheint am 24. November 2012

Herausgeber Markus Holl Joachim Plath Chefredakteur Gerd Rottstegge (-25) Objektleiter Martin Bartolovic (-44) Kundenberatung/Redaktion Bernd Mair (-22) Stephan Berchtold (-42) Layout Karin Kern (-23) Redaktionsassistenz/Technik Susanne Baumann (-24) Simone Frank (-24) Leserservice Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30) Anzeigen Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 11 vom 1. Januar 2011 Bezugspreis Einzelheft E 5,– bauSTOFF PARTNER im Einzelabonnement bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer): Inland: 51,– E inkl. Versand Ausland: 64,– E inkl. Versand Bankverbindung HypoVereinsbank Kempten Konto-Nr. 66 90 41 98 72 BLZ 733 200 73 Auslandsvertretung Italien Virginia Gambino Editore srl Viale Monte Ceneri 60 20155 Milano Tel. +39 02.47 76 12 75 r.a. E-Mail:info@vgambinoeditore.it IVW angeschlossen ISSN 1439-5606

Weitere Themenschwerpunkte: Mauerwerk & Beton, Fassade, Industrie- und Gewerbebau, Bodenbeläge im Außenbereich

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Verlag SBM Verlag GmbH Postfach 25 40, 87415 Kempten Hermann-von-Barth-Straße 2, 87435 Kempten Tel.: 08 31/5 22 04-0 Fax: 08 31/5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de

erscheint am 28. Dezember 2012

Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeit­raumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte ­Manus­kripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die ­Ansicht der ­Redaktion.

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