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06 JUNI 2012

Das Fachmagazin für Handel und Handwerk www.baustoff-partner.de

Top-Thema

Im Blickpunkt

Im Praxistest

Das Bad: Sanitär + Fliesen

Mit Systemlösungen zum Marktführer

Leistungsstarker Akku-Bohrhammer

Bosch Neue Geräte für Fliesenleger Seite 64


Oder wollen Sie alles auf einmal? Die Knauf Außenwand mit AQUAPANEL® Technologie Der zeitgemäße Baustoff, der Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Gestaltungsfreiheit in idealer Weise vereint.

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Deutscher Pavillon EXPO 2010. Die Knauf Außenwand mit AQUAPANEL® Technologie wurde für den Treppenaufgang und die Außenwände des Theaters verwendet. © Architektur: Schmidhuber + Kaindl/Ausstellung: Milla & Partner/Foto: Andreas Keller

Wollen Sie energieeffizient bauen, die Bauzeit verkürzen oder einen Architekturpreis gewinnen?


Die Zukunft des Mischens LEISTUNG ERGONOMIE DESIGN

www.collomix.de baustoff-partner.de    06/12

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| INHALT | 19

Begünstigt durch eine stabile Bautätigkeit wuchs der Inlandsverbrauch keramischer Fliesen in 2011 auf 117,4 Mio. m2, teilt Jens Uwe Fellhauer, Geschäftsführer des Industrieverbandes Keramische Fliesen + Platten, mit.

VDH

ROTTSTEGGE

Der Bauchemiehersteller Sopro konnte seine Position auch im vergangenen Geschäftsjahr sichern und seinen Spitzenplatz im Wettbewerb weiter ausbauen.

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IV FLIESEN + PLATTEN

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Wenn die Fassade nicht verändert werden darf, besteht die Möglichkeit, raumseitig zu dämmen. Eine Lösung bieten Innendämmsysteme auf Holzfaserbasis.

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Zum Titel

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Im Blickpunkt

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Namen & Neuigkeiten

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Top-Thema: Bad – Sanitär & Fliesen

28 Boden 48 Ausbau 54

Fenster & Türen

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Auf einen Blick

74 Impressum baustoff-partner.de    06/12


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Das ist sicher :

ROTTSTEGGE

Die Balkonkonstruktion von Schlüter ®-Systems ist der sichere Weg zu dauerhaft schadensfreien Fliesen- und Natursteinbelägen im Außenbereich. Die einzelnen Systemkomponenten sind genau aufeinander abgestimmt und tausendfach praxisbewährt. Nicht umsonst setzen führende Bauchemie-Hersteller auf Systemallianzen mit Schlüter ®-Systems, wenn es um Fliesenverlegung in Außenbereichen geht. Auch wenn Sie Natursteinplatten oder großformatiges Feinsteinzeug im Außenbereich verlegen wollen, bietet Schlüter-Systems Ihnen einen maßgeschneiderten Konstruktionsaufbau.

Der 18-Volt-Akku-Bohrhammer BHA 18 LTX von Metabo im Praxistest. Udo Gablers Urteil: »Gleichbleibende Power bis zum Schluss.«

TOP-THEMA: Bad – Sanitär & Fliesen

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Schlüter ®-BALKONKONSTRUKTION Alles au s ein er Han d Schlüter®-KERDI Verbundabdichtung Schlüter®-DITRA-DRAIN Verbunddrainage und Entkopplung Schlüter®-BARA Balkonrandprofile

SOPRO)

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Schlüter®-BARIN Entwässerungsrinnen

baustoff-partner.de    06/12

Schlüter-Systems KG · Schmölestraße 7 · D-58640 Iserlohn Tel.: +49 2371 971-0 · Fax: +49 2371 971-111 · info@schlueter.de · www.schlueter.de


| EDITORIAL |

Barrieren beseitigen

Wie stellen Sie sich ein »barrierefreies Bad« vor? Den meisten von uns kommen da wohl zunächst die funktionalen, eher nüchternen, zweckmäßig gefliesten Räume in den Sinn, die – ausgestattet mit dem Charme von Kühltheken oder Intensivstationen – so rein gar nichts mit den in den Hochglanzmagazinen unermüdlich propagierten »Wohlfühloasen« gemeinsam haben. »Altersgerechtes Wohnen« – mit diesem Begriff werden üblicherweise Eigenschaften wie »immobil« oder »pflegebedürftig« in Verbindung gebracht. Das Bild vom »barrierefreien Wohnen« wird assoziiert mit einer mehr oder weniger starken Beeinträchtigung der Gesundheit. Und offensichtlich ist auch das Bild, das bei der Mehrheit von der Barrierefreiheit vorherrscht, selbst ein echter Pflegefall. Aus diesem Grunde fordert der Zentralverband Sanitär Heizung Klima, dass der Ansatz zu einem altersgerechten Umbau oder Bau nicht aus dem Notfall heraus erfolgen soll, sondern als Maßnahme der Altersvorsorge. Beim altersgerechten Umbau von Deutschlands Wohnungen will das SHK-Handwerk seinen Beitrag dazu leisten, den absehbaren Folgen der Vergreisung unserer Gesellschaft mit eigenen Vorstellungen und Lösungen gewissermaßen »präventiv« zu begegnen. Das »barrierefreie Wohnen« sollte möglichst früh und weitsichtig in die eigenen vier Wände integriert werden. Aber niemand will sich ernsthaft »vor der Zeit« damit beschäftigen. Wir alle wollen schon gern älter werden. »Alt sein«, das will allerdings niemand. Gemeinsam mit einem renommierten Meinungsforschungsinstitut hat man nun herausgefunden, dass das Thema altersgerechte Sanierung zunehmend an Bedeutung gewinnt, die Menschen dies jedoch mehrheitlich noch sehr stark auf Distanz halten. Dabei sehen sich die Fachbetriebe des SHK-Handwerks gefordert. Denn ihr »Kompetenzprofil« bildet, wie es heißt, »die An-

forderungen für eine Badsanierung idealtypisch ab.« Bundesweit gibt es schon heute etwa 2000 Betriebe, die sich in Sachen »Barrierefreies Bad« weitergebildet haben. Realität ist aber, dass bisher nur ein Prozent aller Wohnungen in Deutschland altersgerecht ausgebaut sind. Und die Prognosen sagen voraus, dass wir bis 2030 mindestens drei Millionen altersgerechte Wohnungen brauchen. Deshalb schickt sich der Zentralverband Sanitär Heizung Klima an, das Thema barrierefreies Wohnen in Zukunft loszulösen von der Vorstellung der unmittelbaren Pflegebedürftigkeit. Zusammen mit der Politik, dem Gesundheitssystem, der Sanitärindustrie und der Öffentlichkeit soll ein Bewusstsein für altersgerechtes Wohnen geschaffen werden – mit präventiven Lösungen, einer sicheren Finanzierbarkeit, funktionalem und schönem Design. Finanzielle Anreize für Bauherren und Investoren soll dabei die Wiedereinführung der Zuschussvariante des KfW-Programms »Altersgerechtes Umbauen« schaffen. Zunächst aber braucht es hierfür eine stärkere Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Denn die Barrieren, die dieses drängende Thema noch immer blockieren, gilt es zu beseitigen: zuallererst in den Köpfen der Verbraucher, in den Köpfen der Politiker und natürlich in den Wohnungen und Bädern. Sollten Sie zu diesem Thema oder zu anderen Beiträgen in dieser Ausgabe Anregungen oder Wünsche haben, schreiben Sie uns per E-Mail an rottstegge@sbm-verlag.de. Wir freuen uns über Ihre Zuschrift. Eine informative Lektüre wünscht Ihnen

Gerd Rottstegge

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| ZUM TITEL |

GRUMBACH

Neue Duschkonzepte

Multifunktionsdusche »Premium«.

| GRUMBACH | Superflache Duschbodenelemente aus PUR bietet Grumbach für den Privat- wie für den Objektbereich an. Darüber hinaus ergänzte der Hersteller sein Programm durch vormontierte Eck-Installationselemente, die für problemlose Armaturen-Montage und für mehr Bewegungsfreiheit in der Dusche sorgen.

Bodengleiche Duschen entstehen auch nachträglich ohne großen Aufwand Mit nur 25 mm Höhe für den Duschboden und nur 75 mm Kompletthöhe inklusive Ablaufsiphon bieten sich die neuen Grumbach-Bodenelemente speziell für Badrenovierungen im Privathaushalt und im Objektbereich an. Bodengleiche

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Duschen entstehen auch nachträglich ohne großen Aufwand. Grumbach bietet die superflachen Ausführungen sowohl mit dezentralem als auch mit zentralem Ablauf in den Größen 90  x  90 und 120 x 120 cm an. Darüber hinaus gibt es die Duschböden mit abgeschrägter beziehungsweise mit abgerundeter Ecke. Die FCKW-freien PUR-Modelle sind direkt befliesbar und wegen ihrer hohen Punktbelastbarkeit auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

Das Neuheitenprogramm für den Duschbereich Eck-Installationselemente aus PUR runden das Neuheitenprogramm für den Duschbereich ab: Die zweiteilige, raumhohe Lösung macht das Anbringen von Armaturen

im Eckbereich einfach. Zwei große Revisionsöffnungen bieten leichten Zugang zur Wasser- und Abwasserinstallation. Leitungen müssen nicht mehr mühsam durch Einschlitzen in der Wand verlegt werden. Passend zu den direkt befliesbaren Modulen gibt es die neuen superflachen Duschbodenelemente in Eckausführung von Grumbach (90 x 90 cm und 120 x 120 cm). Mehr Komfort bietet diese Lösung auch bei der Körperpflege: Durch die Nutzung in der Diagonale entsteht mehr Bewegungsfreiheit. Die neuen Multifunktionsduschen »Premium« ergänzen das Fertigduschen-Programm um ganz besondere Möglichkeiten des Relaxens und Regenerierens: Mit Wassermassage und Farblichttherapie, mit Dampfsauna, Dufterzeuger und Infrarot-Wärmestrahler und nicht zuletzt mit Soundmodul und Multimedia-Touchscreencomputer bieten sie Ausstattungsoptionen zum Rundum-Wohlfühlen.

Multifunktionsdusche »Premium Plus«.

Perfekte Kombination: Das superflache Duschbodenelement ist exakt auf die Ecklösung für den Duschbereich zugeschnitten.

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| IM BLICKPUNKT |

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| SCHLÜTER-SYSTEMS | Bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das Gleiche gilt auch für Erfinder. Wirklich gute Ideen sind zumeist das Ergebnis langjähriger Erfahrung, gepaart mit einer guten Portion Kreativität. Und das galt auch und gilt bis heute für Werner Schlüter, dessen Erfolgsstory im Jahre 1966 mit der Gründung eines Fliesenverlegebetriebs ihren Anfang nahm. Im Jahr 1975 stand der damals 32-jährige Fliesenlegermeister mit seinem Betrieb im sauerländischen Iserlohn vor dem Problem, in einem Badezimmer mit fünf Türen einen sauberen Abschluss des Mosaikbodens herzustellen. So kam ihm die zündende Idee mit der Schiene: Eine steile Unternehmenskarriere nahm ihren Lauf. Heute – nach 37 Jahren – steht der Name des jungen Fliesenlegers für eine international erfolgreiche Marke und ein ebenso erfolgreiches Unternehmen. Von der Schiene zum System – mit innovativen Ideen und hochwertigen Produkten und Systemlösungen ist die Schlüter-Systems KG heute Marktführer im Segment rund um die Fliese. Mit 800 Beschäftigten in Europa, den USA, Kanada sowie insgesamt sieben Niederlassungen setzt Schlüter-Systems seit über vier Jahrzehnten national und international Maßstäbe für Detail- und Systemlösungen bei der Verlegung und Verarbeitung von Fliesen und Platten. »Dass sich das Ganze derart rasant entwickeln würde, hätte ich mir damals nicht träumen lassen«, so Werner

SCHLÜTER SYSTEMS

Von der Schiene zur Systemlösung

In diesem Jahr wird Werner Schlüter 70 – und will sich dann sukzessive aus dem Tagesgeschäft zurückziehen. Die Söhne Udo (l. ) und Marc Schlüter (r.) sind bereits seit fünf Jahren als Geschäftsführer in das Unternehmen integriert.

Schlüter rückblickend. »Der Start erfolgte mit lediglich fünf Produkttypen – heute umfasst unser Lieferprogramm mehr als 8000 technische Produkte und Systemlösungen, die sich als eigenständiges Marktsegment in der Fliesenbranche etabliert haben.« Angefangen hatte der Firmengründer mit der in Fachkreisen schnell bekannt gewordenen Schlüter-Schiene, deren Produktion im Jahre 1975 begann. Aus diesen Anfängen ist im Laufe der Jahre ein stetig erweitertes Profilangebot entstanden: Bis heute wurden mehrere 100 Millionen laufende Meter Schlüter-Profile von Fliesenlegern in aller Welt verbaut.

Wandel in der Fliesenbranche Bekam die Unternehmensentwicklung bzw. der ständige Innovationsprozess mit den Jahren eine gewisse Eigendynamik? »Mit unserem aus

den Anfängen relativ schnell gewachsenen Profil-Angebot, inklusive zusätzlicher Höhen und Materialien bis hin zu einigen farbigen Profiltypen, war eine gute Basis mit breiter Bekanntheit der Marke ‚SchlüterSchiene` in der Fliesenbranche geschaffen«, erinnert sich Werner Schlüter. Die Fliesenbranche unterlag vor allem ab den 1960er Jahren einem starken Wandel von der Mörtelverlegung zur Dünnbettverlegung mit Fliesenkleber. »Dies hatte zur Folge, dass auch andersartige Untergründe als Verlegeuntergründe verwendet wurden. Auch der schwimmende Estrich entwickelte sich ab den 1970er Jahren. Und die mit dem neuartigen ‚Schnellbrandverfahren’ hergestellten Fliesen, die in den 1980er Jahren zunächst von Italien aus in den Markt drängten, erforderten beispielsweise neue Lösungen für die Außenecken«, so Schlüter. »Mit der Zeit wurden auch die

Formate größer und vielfältiger, und auch Verbundabdichtungen, Bodenabläufe sowie Balkon- und Terrassenaufbauten waren, um nur einige Beispiele zu nennen, ungelöste Problemfelder. Um diese als Entwicklungspotenzial für Problemlösungen zu nutzen, hat sich der unmittelbare Kontakt zur Praxis über das bis heute bestehende Fliesenfachgeschäft Fliesen-Schlüter als nützlich und wichtig erwiesen. Natürlich stehen wir auch im ständigen Kontakt und Dialog mit den Fliesenlegern sowie den Entscheidungsträgern im Fliesen- und Baustoffgroßhandel und können so unser Branchen-Know-how ständig weiterentwickeln.« Sicherlich entwickelte das Unternehmen so auch eine gewisse Eigendynamik, die aber keinesfalls mit einem ‚Selbstläufer’ zu verwechseln sei. Werner Schlüter: »Es ist uns gelungen, unter der Dach-Marke Schlüter-Systems unsere Produkte als ‚Produkt-Marken’

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zu etablieren, die oft als Synonym für bestimmte Problemlösungen stehen.«

Meilensteine der Unternehmensgeschichte Mit dem Balkonrandprofil »Bara« 1979 und der Balkondrainage »Troba« 1982 gelang ein weiterer Coup. Sie legten die Basis für das Marktsegment der funktionssicheren Beläge auf Balkonen und Terrassen, der heute alle relevanten Aufbauten für Außenbereiche umfasst. Mit der Erfindung der Entkopplungsmatte »Ditra« erfolgte 1987 ein weiterer Meilenstein der Unternehmensgeschichte. Zeitgleich wurde auch die Bahnenabdichtung »Kerdi« als erster Schritt in Richtung Verbundabdichtung eingeführt. Mit dem »Bekotec«-System für Belagsaufbauten über Dämmschichten und Fußbodenheizungen wurde 1998 eine Lösung für die Problematik der Fliesenverlegung über schwimmenden Estrichen und Fußbodenheizungen entwickelt. Durch die Entwicklung des Keramik-Klimabodens »Bekotec-Therm« wurde dieses Kompetenzfeld konsequent erweitert. In den Jahren 2009 und 2010 wurden mit »Kerdi-Shower« und »KerdiLine« schließlich Systemlösungen für den Bau barrierefreier Duschen mit Punkt- und Linienentwässerung auf den Markt gebracht. Die perfekt ineinandergreifenden Komponenten ermöglichen den schnellen und sicheren Bau bodengleicher Duschen in Verbindung mit der »Kerdi«Abdichtung.

»Aus der Praxis für die Praxis« Wie stellt sich die Entwicklung eines neuen Produktes dar – von der ersten »Idee« bis zur (»System)-Lösung«? »Einer unserer langjährigen Slogans lautet ‚Aus der Praxis für die Praxis’«, erläutert

baustoff-partner.de    06/12

Werner Schlüter. Das mache deutlich, dass man zunächst sein eigenes Know-how nutze, um Problemstellungen des Fliesenverlege-Gewerbes zu erkennen und daraus Produkte und Systeme als Problemlösung zu entwickeln. Solche Problemstellungen würden auch direkt von der Baustelle durch die Außendienstmitarbeiter herangetragen, wobei die Mitarbeiter in den sieben Auslandsniederlassungen für einen Querschnitt der international unterschiedlichen Bedürfnisse sorgten. »Ein Produktausschuss diskutiert dann die vorliegenden Problemstellungen und mögliche Ideen für Lösungen. Aufgabe der Abteilung Forschung und Entwicklung ist es dann, diese neu entwickelten Produktideen zur praxisgerechten Marktreife zu bringen, wobei bei Bedarf auch entsprechende Vorlieferanten mit einbezogen werden. Bis zur endgültigen Einführung eines Produkts inklusive Verpackung, Werbemitteln und allen erforderlichen Schritten zur Einlagerung ist es also ein komplexer Prozess. Unser Ziel ist es schließlich, alle Produkte aus unserem Lieferprogramm lieferfähig auf Lager zu haben.«

Potenzial in den etablierten Märkten Bereits seit 1989 bearbeitet Schlüter von internationalen Niederlassungen aus seine wichtigsten Auslandsmärkte. Diese befinden sich in den USA, in Kanada, Großbritannien, Italien, Spanien, Frankreich und der Türkei. Wo sieht Schlüter bei der Entwicklung der Märkte noch weiteres Potenzial? »Unser Hauptentwicklungspotenzial sehen wir bis auf Weiteres in den Märkten, in denen wir bereits etabliert sind – wenn man so will das »alte Europa« sowie Nordamerika«, erklärt Werner Schlüter. »Hier konnten wir über vie-

le Jahre ein kontinuierliches Wachstum generieren, und hier sehen wir für unser Produktsegment auch weiterhin unsere Wachstumsmärkte. In anderen Ländern und Regionen sehen wir die Marktstrukturen an der Basis Handwerk/ Handel noch nicht in der Form strukturiert, als dass wir hier die Möglichkeit sehen, unsere erklärungsbedürftigen Produkte und Systeme effektiv in den Markt zu bringen. Es entwickeln sich jedoch aus verschiedenen Ländern immer wieder interessante Projekte.«

Für die Zukunft bestens aufgestellt Auch die Unternehmensnachfolge ist im Hause Schlüter bereits geregelt. Die Söhne Udo (43 - Studium der Betriebswirtschaft und Fertigungstechnik) und Marc (38 - Studium der Betriebswirtschaft) sind beide seit fünf Jahren als Geschäftsführer in das Unternehmen integriert. Sie befassen sich vor allem mit der Prozessentwicklung und -weiterentwicklung der verschiedenen Unternehmensbereiche, der Einbindung der Auslandsgesellschaften und der Optimierung der ITStruktur. »Unsere Unternehmensgruppe beschäftigt etwa 800 Mitarbeiter, deren effektiver Einsatz gute Unternehmensstrukturen voraussetzen. Auf diese Weise wird die entsprechende Grundlage für notwendige Unternehmensentscheidungen geschaffen«, so der Senior-Chef. Wo sieht sich Schlüter in zehn, zwanzig Jahren? Wird es neue Betätigungsfelder geben? Werner Schlüter: »Eine seriöse Prognose für einen solch langen Zeitraum ist sicher kaum möglich. Ich selber werde in diesem Jahr 70 und wer-

de mich gemeinsam mit meiner Frau, die ja ebenfalls von Anfang an im Unternehmen tätig ist, zunehmend aus dem Tagesgeschäft zurückziehen. Aber ich bin mir sicher, dass unser Unternehmen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft bestens aufgestellt ist. In der bisherigen Unternehmensgeschichte ist kein Jahr ohne innovative Neuprodukte vergangen, und auch für die Zukunft sehe ich genügend Innovations- und Entwicklungspotenzial.« Zurzeit befasse man sich u.a. sehr stark mit dem Thema ‚Energiesparen mit Keramik’, wobei das »Bekotec-ThermSystem« eine zentrale Rolle spiele. Ein weiteres wichtiges Thema seien Komplett-

Vom Problemlöser zur weltweit bekannten Marke: Mit der »SchlüterSchiene« fing alles an. systeme bodengleicher, barrierefreier Duschen. »Diese Systeme sind gute Beispiele für die Schnittstellen mit dem Heizungs- und Sanitärgewerbe und bieten unseren Marktpartnern im Handwerk und im Handel die Möglichkeit, zusätzliches Marktpotenzial zu generieren. Ich bin nach wie vor fest davon überzeugt, dass der dreistufige Vertriebsweg mit einer klar positionierten Markenpolitik weiterhin die richtige Philosophie und Vertriebsstruktur unseres Unternehmens ist und sein wird.«  Gerd Rottstegge

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| NAMEN & NEUIGKEITEN | WESTAG & GETALIT AG

Holland neuer CEO

Türen- und Zargensparte steigert Umsatz

XELLA

WESTAG & GETALIT AG

XELLA/FERMACELL

Geschäftsführer die Geschäftseinheit Mediterranean & South East des spanischen Dämmstoffherstellers Ursa. Davor war er sechs Jahre Geschäftsführer der Ursa Deutschland. Von 2002 bis 2005 war er als Geschäftsführer für Rigips tätig. Fermacell ist eine eigenständige Geschäftseinheit der Xella Gruppe in Duisburg mit einem Umsatz von über 200 Mio. €. Das Unternehmen produziert und vertreibt unter den Marken Fermacell und Fermacell Aestuver Gipsfaser- und zementgebundene Platten für den Trockenbau und Brandschutzplatten.

Heinz-Jakob Holland.

Die Fermacell GmbH bekommt einen neuen CEO. Heinz-Jakob Holland (53) trat sein Amt zum 1. Juni an. Er löst damit Christoph Dorn ab, der die Xella Gruppe verlässt und zu Knauf wechseln wird. Holland verfügt über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Marketing und Vertrieb sowie im Um- und Ausbau von internationalen Unternehmen der Baustoffbranche. Bis zu seinem Eintritt bei Fermacell verantwortete Holland als

UZIN UTZ AG

UZIN UTZ

Erfolgreiches Geschäfts- und Jubiläumsjahr Dr. H. Werner Utz..

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Die Uzin Utz AG kann – wie bereits im April gemeldet – trotz gewisser Belastungen durch drastisch erhöhte Rohstoffkosten und Sonderkosten für das 100-jährige Jubiläum – auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurückblicken. Die Umsatzerlöse des Konzerns stiegen im Jahr 2011 auf einen neuen Rekordumsatz von 199,2 Mio. E. Gleichzeitig

startete das Unternehmen gut in das Geschäftsjahr 2012. In den ersten drei Monaten konnte Uzin Utz zufriedenstellende Resultate bei Umsatz und Ergebnis erzielen. Auf der Hauptversammlung des Unternehmens erläuterte der Vorstandsvorsitzende Dr. H. Werner Utz den Verlauf des zurückliegenden Geschäftsjahres. Utz sagte, es sei ein erfolgreiches Jahr gewesen. Zwar sei es geprägt gewesen von Sonderaufwendungen. »Dennoch zeigte sich

Der Vorstand der Westag & Getalit AG: V. l. Wilhelm Beckers, Bernhard Wenninger, Markus Sander, Dr. Michael Paulitsch.

Vor dem Hintergrund einer weiterhin positiven Entwicklung der deutschen Baukonjunktur konnte die Westag & Getalit AG den Umsatz im ersten Quartal 2012 um 3,1 % auf 57,4 Mio. € steigern (Vorjahr 55,7 Mio. €). Relativ schwierig gestaltete sich die Situation im Berichtsquartal in den Auslandsmärkten, wo sich die Wirtschaftskrise großteils weiter bemerkbar macht. Daher reduzierten sich die Exportumsätze um 4,2 % auf 12,4 Mio. €. Die Sparte Sperrholz/Schalung verzeichnete auch witterungs-

die Umsatzentwicklung in 2011 mit einem neuen Rekordumsatz überaus erfreulich. Wir sind sicher, gerade unser visionäres und viele Disziplinen umspannendes Konzept »Die Zukunft unter uns« hat in unserer Branche neue Maßstäbe gesetzt. Es hat sich bereits positiv ausgewirkt und wird sich mittelfristig mehr als bezahlt machen. Denn von außen haben wir vielschichtige Denkanstöße bekommen. Wir haben für das Unternehmen neue Ideen und Visionen zum Thema Boden hervorgebracht und unser Wissenskapital weiter ausgebaut. Ohne unsere top-motivierten und hoch qualifizierten Mitarbeiter wäre allerdings nichts von all dem möglich gewesen. «

bedingt einen verhaltenen Jahresstart mit einem Rückgang der Umsätze um 10,2 % auf 7,6 Mio. €. Die Sparte Türen/Zargen profitierte von ihrer guten Marktstellung und steigerte die Umsätze um 11,8 % auf 28,8 Mio. €. Aufgrund des schwierigen Auslandsgeschäfts ging der Umsatz der Sparte Laminate/Elemente um 1,7 % auf 19,4 Mio. € zurück. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich im ersten Quartal leicht um 2,7 % auf 1 289. »Unter der Annahme dieser positiven Konjunktureinschätzung gehen wir für das Inland von steigenden Umsätzen aus. Vor allem unsere baunahen Vertriebseinheiten sollten von einem Zuwachs im Wohnungsneubau profitieren können«, so die Prognose für das laufende Jahr.

DEUTSCHE STEINZEUG

Finanzvorstand ausgeschieden Die Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG teilt mit, dass Joachim Ehlers-Nuwenhof mit Wirkung zum 30. April 2012 aus persönlichen Gründen um die Beendigung seiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied für das Ressort Finanzen (CFO = Chief Financial Officer) gebeten hat. Der Aufsichtsrat hat diesem Wunsch entsprochen. Vorstandsvorsitzender Dieter Schäfer wird bis auf Weiteres die Funktion des CFO mit übernehmen.

baustoff-partner.de    06/12


KNEER SÜDFENSTER

Trauer um Horst Kneer

Die Fensterbranche trauert um Horst Kneer.

Trauer und tiefe Betroffenheit hat der plötzliche Tod von Horst Kneer in der Fensterbranche ausgelöst. Der Geschäftsführer der Kneer-Südfenster-Gruppe in Westerheim verstarb im Alter von 73 Jahren völlig unerwartet. Er war nach wie vor mit vollem Einsatz und mit ungebremster Schaffenskraft im Unternehmen tätig. Mit Engagement, Mut, Begeisterung und Willenskraft sowie seinem vorausschauenden unternehmerischen Denken und Handeln baute Horst Kneer die Kneer-Südfenster-Gruppe zu einem der führenden Hersteller von Fenstern und Haustüren aus. Anfang der 60er Jahre übernahm er die Leitung des Familienunternehmens, und schon kurz danach gründete er einen zweiten Betrieb, das Süd-Fensterwerk im mittelfränkischen Schnelldorf. 1997 konnte er im brandenburgischen Massen eine Aluminium-

Türen- und -Fensterproduktion übernehmen. Heute beschäftigt Kneer-Südfenster in den drei Werken 580 Mitarbeiter und liefert Premium-Fenster und -Haustüren an Kunden weltweit. Horst Kneer hat immer wieder neue Pfade beschritten. Sein ältester Sohn, Florian (33), trat bereits vor sechs Jahren als Geschäftsführer in das Unternehmen ein. Er ist auf die Unternehmensführung bestens vorbereitet. Zwei weitere erwachsene Kinder haben bereits die Laufbahn in Richtung Unternehmensführung eingeschlagen. Ehefrau Hedi unterstützt die Firma im Marketing mit ihrer kreativen Seite. Sie und ihre Kinder gaben Horst Kneer den nötigen Rückhalt und die Energie für sein unermüdliches Schaffen. Die Fensterbranche verliert mit Horst Kneer einen Pionier, der die Entwicklung maßgeblich geprägt hat, und der zu seinen Wettbewerbern, Kollegen und auch zu den Medien einen offenen und freundschaftlichen Kontakt pflegte. Auch wir haben ihn auf Messen und in seinem Unternehmen als einen Menschen mit viel Herz und Humor kennengelernt.

VILLEROY & BOCH

VILLEROY & BOCH

Vorstandsvorsitzender Frank Göring: »Entwicklung lief wie erwartet.«

baustoff-partner.de    06/12

Umsatz im ersten Quartal knapp unter Vorjahr

NACHGEFRAGT ... Der Nachwuchsmangel stellt eines der akuten Probleme in der Baubranche dar. Herr Hilpert, wie ist es im SHK-Fachverband Bayern um den Nachwuchs bestellt? Was tut der Verband, um die Berufe im SHK-Bereich für die jungen Leute als interessante Alternative zu anderen Berufen in der Öffentlichkeit darzustellen? Michael Hilpert: Alle Bereiche der gewerblichen Wirtschaft unterliegen derzeit einem Schwund an ausbildungsfähigen Lehrlingen. In den vom Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bayern vertretenen Gewerken mit ihren vier Lehrberufen (Anlagenmechaniker SHK, Spengler, Ofenund Luftheizungsbauer, Behälter- und Apparatebauer) kommt erschwerend hinzu, dass es sich um anspruchsvolle Lehrberufe handelt, die entsprechende Qualifikationen der Auszubildenden erfordern. Leider erfüllen einige der Lehrstellenbewerber diese Voraussetzungen nicht. Daher bleiben in jedem Herbst auch Ausbildungsstellen in Bayern in unseren Ausbildungsberufen unbesetzt. Unser Fachverband betreibt verstärkt Werbemaßnahmen zur Gewinnung qualifizierten Nachwuchses für seine Ausbildungsberufe. Diese Aktivitäten wurden unter dem Stichwort »Superheldenkarriere« gebündelt. Neben Druckunterlagen, die an

Der Villeroy & Boch Konzern erzielte im ersten Quartal 2012 einen Nettoumsatz von 184,5 Mio. € gegenüber 186,2 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Dies bedeutet einen leichten Umsatzrückgang von 1 %. Der Auftragsbestand zum 31. März 2012 erhöhte sich im Vergleich zum 1. Januar dieses Jahres um 11,7 Mio. € auf 53,9 Mio. €. Auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness entfielen 33,3 Mio. €, was einer Steigerung von 9 % im Vergleich zum Jahresanfang entspricht.

FVSHK BAYERN

KNEERSÜDFENSTER-GRUPPE

Michael Hilpert ist Landesinnungsmeister des Fachverbandes SHK Bayern.

alle Haupt- und Realschulen in Bayern verschickt wurden, gibt es eine informative Internetseite www.superheldenkarriere.de, auf der sich interessierte Schülerinnen und Schüler über die Anforderungen, die Inhalte und die Aufstiegsmöglichkeiten in unseren Ausbildungsberufen informieren können. Zusätzlich findet man dort einen Berufscheck sowie Tipps zur richtigen Bewerbung bei Handwerksbetrieben. Abgerundet wird dieses Angebot durch unsere neuen Filme, die in anschaulicher Art und Weise die Berufe darstellen. Hierfür wurde im Internet auf der Plattform youtube ein Extra »Chanel« eingerichtet (http://www. youtube.com/SHKBavern). Um unsere Berufe vor Ort erlebbar zu machen, stellen Angehörige der örtlichen Innungen unsere Berufe in Schulen vor. Gegen den Trend rückläufiger Schulabgängerzahlen konnten wir die Lehrlingszahlen leicht steigern.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen der Villeroy & Boch Gruppe betrug im ersten Quartal 7,1 Mio. € und entsprach dem Vorjahresniveau. Der Bereich Bad und Wellness erreichte im ersten Quartal einen Umsatz von 122,1 Mio. € und liegt damit 1 % über Vorjahr (+ 1,2 Mio. €). Die Umsätze in Russland (+31 %) und Deutschland (+13 %) wuchsen überdurchschnittlich, während in Italien (-12 %) sowie in den Niederlanden (-11 %) Rückgänge zu verzeichnen waren.

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| BAUWIRTSCHAFT |

| CEMEX | »The winner is Germany!«, so oder ähnlich könnte die Schlagzeile für die deutsche Bauwirtschaft 2012 lauten. »Es klingt paradox, aber es ist Realität: Unsere Bauwirtschaft profitiert von der Euro-Krise und der hohen Verschuldung der südeuropäischen Länder und der damit verbundenen Verunsicherung der Kapitalanleger«, so Hans Schmid, Chef-Ökonom von CEMEX Deutschland. Erst kürzlich versorgte die EZB die Banken mit 500  Mrd.  € für drei Jahre zu traumhaft günstigen Zinsen von 1%, um eine Kreditklemme in Europa zu verhindern. Und wo fließt dieses Geld – über Umwege – hin? Vor allem in den sicheren Hafen, also nach Deutschland. Und hier insbesondere in die Immobilienbranche: Schon 2010 sprach Prof. Hans-Werner Sinn vom ifo-Institut von einem mittelfristigen Bauboom in Deutschland, ausgelöst durch die Umlenkung des Kapitals nach Deutschland. Geld ist also in unserem Land reichlich vorhanden und zudem billig: Baufinanzierungen werden aktuell im Internet schon ab 2,7% angeboten.

Wohnbau hat Nachholbedarf

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»Natürlich profitiert der Wohnbau auch davon, dass in den letzten zehn Jahren in Deutschland extrem wenig gebaut wurde – viel weniger als in den meisten europäischen Ländern und als in Amerika«, so Schmid weiter. Während sich in den USA, in Spanien und in Irland nach einem jahre-

langen Bauboom eine spekulative Immobilienblase gebildet hat, die 2008 geplatzt ist, hat sich in Deutschland kontinuierlich ein Nachholbedarf aufgestaut. Der Trend ist eindeutig: Wo es attraktive Arbeitsplätze gibt und wo die Lebensqualität für Singles, aber insbesondere auch für ältere Menschen hoch ist, steigt die Nachfrage nach Wohnungen sprunghaft, während sie anderswo rückläufig ist. Das ist die eine Triebfeder für die aktuelle Entwicklung der Baugenehmigungen. Die Nachfrage profitiert aber auch von der ausgezeichneten konjunkturellen Entwicklung der letzten beiden Jahre.

CEMEX

»Prächtige Aussichten«

Der Nichtwohnbau überrascht positiv

Hans Schmid ist Chef-Ökonom von CEMEX Deutschland.

»Nun haben wir schon seit längerer Zeit mit dieser Entwicklung im Wohnbau gerechnet«, konstatiert der Chef-Ökonom. Die eigentliche positive Überraschung ist der Nichtwohnbau. Viele Experten rechneten mit einer verhaltenen Entwicklung in diesem Segment, nachdem die Banken und Wirtschaftsforschungsinstitute ihre BIP-Prognosen für 2012 auf deutlich unter 1% gesenkt hatten. Die Sorgen resultierten aus der labilen Entwicklung der Weltwirtschaft und insbesondere aus der Finanz- und Schuldenkrise in der EU. Darunter leidet die Exportwirtschaft mit negativen Folgen auch für die Kapazitätsauslastung und die Gewinnerwartung. Andererseits erzielten allein die 30 im DAX notierten Konzerne in 2011 einen Gewinn von 73 Mrd. € und damit fast so viel wie im Rekordjahr

2007 (74 Mrd. €). Deutschland wird zunehmend als attraktiver Standort geschätzt und entsprechend wird Kapital nach Deutschland umgelenkt. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist optimistisch, wie das ifo-Geschäftsklima zeigt: Nach einem erneuten Anstieg im Februar lag das Geschäftsklima fast auf dem Niveau der Spitzenwerte. Schmid: »Die Stimmung ist gut, und Kapital ist reichlich vorhanden.«

Erwartungen im Tiefbau durchwachsen Etwas durchwachsener sind die Erwartungen im Tiefbau. Gemessen am baugewerblichen Umsatz 2011 von 33,6 Mrd. € entfielen rd. 62% auf öffentliche Auftraggeber, wobei mit 12,2  Mrd.  € der größte Brocken auf den Straßenbau entfiel. Obwohl die

Steuereinnahmen in 2011 aufgrund der guten Konjunktur von 530,6 Mrd. € in 2010 auf 555 Mrd. € in 2011 gestiegen sind, wirkt sich der Zwang, die extrem hohe Staatsverschuldung durch Einsparungen in den Etats zu begrenzen, negativ aus. Die aktuelle Staatsverschuldung liegt über 2 Billionen €. Dies betrifft insbesondere den baustoffintensiven Neubau von Projekten. Während die Reparatur und die Sanierung oft nicht aufschiebbar sind, werden neue Projekte zurückgestellt oder ganz gestrichen. Laut Bundesverkehrsminister Ramsauer können neue Autobahnen, Ortsumgehungen und Schienentrassen erst nach 2015 begonnen werden. Allerdings sollen laufende Projekte zügig abgeschlossen werden. Unter dem Strich bleibt ein Rückgang der öffentlichen Aufträge.

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TOP-THEMA

| BAD – SANITÄR & FLIESEN |

| SANITÄR | FLIESEN | VERLEGUNG | OBJEKTE | 13 baustoff-partner.de    06/12


Vorher.Nachher.

Wie aus einem Bad ein Wellness-Spa entsteht

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aus extrudiertem PolystyrolHartschaum (XPS) und sind beidseitig mit Glasfasergewebe und Spezialmörtel be-

schichtet. Alle »Jackoboard«Produkte lassen sich leicht verarbeiten, ermöglichen eine schnelle Sanierung und bieten

JACKON INSULATION

| JACKON INSULATION | Das Bad als rein funktionale Sanitäreinrichtung? Dieser Anspruch ist in den privaten vier Wänden lange passé. Das Badezimmer ist inzwischen zu einem Ort des Wohlfühlens geworden, an dem man vom stressigen Alltag abschaltet und neue Kräfte sammelt. Die Voraussetzung dafür ist die richtige Gestaltung. Gewünscht wird ein harmonisches Gesamtbild aus einem Guss. Mit den »Jackoboard«-Bauplatten wird diese Gestaltung möglich. Das Komplettsystem bietet alles von der Wand- und Bodenverkleidung über Möbel-Montage-Sets und ebenerdige Duschen bis hin zur geschwungenen Ruheliege. Die Platten haben einen Kern

Dank dem engeren Schlitzabstand können mit der Kreativbauplatte »Jackoboard Flexo Plus« kleinste Rundungen ausgeführt werden.

viele Freiräume für den individuellen Ausbau von Bädern und Wellnessbereichen.

Ideale Verkleidung für Wand und Boden Den Grundstock für die Badgestaltung liefert »JackoboardPlano«. In den großen Formaten von 1300x600mm, 2600x600mm oder 2600x900mm lassen sich mit diesen Platten Wand und Boden des Bades in kurzer Zeit verkleiden. Sie entkoppeln dabei eventuelle Risse und schaffen einen ebenen Untergrund, der sofort verfliest werden kann. Auch Trennwände, beispielsweise für die Dusche, können mit diesem System leicht realisiert und direkt verputzt werden. Die weiteren Spezialprodukte aus dem System schaffen ein Höchstmaß an Gestaltungsfreiheit beim weiter folgenden Ausbau. Regale und Waschtische sind in der »Jackoboard-Modula«-Reihe als praktische Montage-Sets erhältlich. Mit denselben Fliesen wie die Wand gestaltet

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oder auch kontrastiv in Szene gesetzt, verschmelzen diese Ausstattungsdetails zu einem harmonischen und individuellen Gesamtkonzept. Die passende Verkleidung der Badewanne ist mit »JackoboardWabo« einfach zu realisieren: Die Platten sind mit höhenverstellbaren Füßen ausgestattet und lassen sich so leicht an die jeweilige Wannenhöhe anpassen. Mit »Jackoboard-Sabo« lassen sich auch die Sanitärelemente in das Gestaltungskonzept einbeziehen. Mögliche Rohre oder Leitungen sind hinter dem Eckelement »Jackoboard-Canto« schnell verborgen. Besondere Flexibilität zeigen die Kreativbauplatten »Jackoboard-Flexo« und »Jackoboard-Flexo Plus«. Sie sind einseitig in regelmäßigen Abständen eingeschlitzt. So eignen sie sich für die Ausführung verschiedenster Rundungen – auch bei besonders kleinen Radien. Möglich sind beispielsweise geschwungene Sitzbänke, die später verfliest eine elegante Spa-Optik ausstrahlen.

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Duschelemente für ein harmonisches Ambiente Besondere Aufmerksamkeit kann in einem Badezimmer auch die Dusche auf sich ziehen. In einem modernen Bad wird die klassische Duschwanne mehr und mehr durch ebenerdige Duschen ersetzt, die barrierefrei eine Einheit mit dem restlichen Boden bilden. Denn ein Bad wirkt größer, wenn die Dusche auf einer Ebene mit dem umgebenden Boden liegt. Mit den »Jackoboard-Aqua«-Duschelementen lassen sich barrierefreie, bodengleiche Duschen einfach realisieren. Ob rund oder eckig, klein oder groß - die Duschelemente sind in nahezu allen Formen und Größen erhältlich. »Jackoboard-Aqua«-Duschelemente lassen nicht nur die optische Trennung zum Duschbereich verschwinden, sie ermöglichen auch ein bequemes und sicheres Begehen der Dusche. Die mit Spezialmörtel beschichtete Oberfläche kann nach individuellen Wünschen verfliest werden.

Der Bodenbelag des Raumes kann dann durchgehend bis in die Dusche verlegt werden. Bei einem einseitigen Gefälle der Dusche sind zudem besonders große Fliesenformate möglich, die dem Bad zusätzliche Größe verleihen. Im Vergleich zu herkömmlichen Duschwannen ist allein durch die Fliesenfugen eine gewisse Rutschfestigkeit gegeben. Je nach Bedarf können zudem rutschfeste Fliesen verwendet werden. Dies bietet gerade für ältere Menschen eine zusätzliche Sicherheit. »JackoboardAqua«-Duschelemente sind stufenlos und bündig zu montieren und somit auch mit einem Rollstuhl befahrbar. Im fertigen Duschbereich bleibt nur der Ablaufrost aus gezogenem Edelstahl sichtbar. Dieser kann unterschiedlich platziert werden: Zentral, in einer Ecke oder als Duschrinne an der Seite. Das eingearbeitete Gefälle und das mitgelieferte Ablaufsystem sorgen stets für einen optimalen Wasserabfluss. »Jackoboard«-Duschelemente gewährleisten dabei Funktionalität und hygienische Handhabung: So lässt sich der unter dem abnehmbaren Edelstahlrost versteckte Geruchsverschluss einfach herausnehmen und reinigen.

Die Bodenabläufe sind auch mit besonders niedrigen Aufbauhöhen erhältlich, die das nachträgliche Einbauen einer barrierefreien Dusche möglich machen. Durch den stabilen, wasserabweisenden XPS-Kern und die beidseitige Spezialbeschichtung sind alle Duschelemente äußerst stabil, wärmedämmend und ewig haltbar. Damit

Mit den »Jackoboard«-Bauplatten wird eine kreative Gestaltung möglich. Das Komplettsystem bietet alles von der Wand- und Bodenverkleidung über Möbel-Montage-Sets und ebenerdige Duschen bis hin zur geschwungenen Ruheliege.

sind sie ideal für den Einsatz in feuchten Räumen wie Bädern und Wellnessbereichen geeignet. So entsteht Ton in Ton verfliest aus Wand, Boden, Einrichtung und Dusche mithilfe von »Jackoboard« ein harmonisches Gesamtbild. Hohe Exklusivität in kurzer Zeit ist damit garantiert und ermöglicht langfristig Entspannung pur im privaten Wellness-Spa.

Das eingearbeitete Gefälle und das mitgelieferte Ablaufsystem sorgen stets für einen optimalen Wasserabfluss.

Weitere Informationen zum »Jackoboard«-BauplattenSystem und dem kompletten Angebot von JACKON gibt es im Internet unter www.jackoninsulation.com.

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Die Rupertus Therme wurde jetzt für weitere Nutzergruppen erweitert.

Rupertus Therme in Bad Reichenhall: vom Wellnesstempel zum Familienbad Schon beim Bau der Rupertus Therme im Jahre 2005 hatten Planer und Bauherr höchste Ansprüche an die beim Bau verwendeten Materialien gestellt. Zum einen, weil man sich in Bad Reichenhall von den landläufigen Spaß- und Freizeitbädern unterscheiden wollte, zum anderen, weil es als Solebad auf höchste technische und chemische Beanspruchungen ausgelegt sein musste. Da Natursteine im

Allgemeinen diese Anforderungen nicht erfüllen, wurde ein natursteinnahes, aber resistenteres Produkt gesucht, das sowohl den optischen als auch den gestalterischen Ansprüchen genügte. Nach eingehender Bemusterung und labortechnischer Prüfung entschied man sich damals wie heute für das Feinsteinzeug des italienischen Herstellers Iris Ceramica. Im Bereich der neuen Kinderbecken kam zu-

Man entschied sich für das Feinsteinzeug des italienischen Herstellers Iris Ceramica.

SOPRO BAUCHEMIE

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| SOPRO BAUCHEMIE | Die Rupertus Therme in Bad Reichenhall zählt zu den modernen »Badetempeln« der Extraklasse. Im vergangenen Jahr wurde das vom Deutschen Wellness Verband mit dem Siegel »Premium Qualität« ausgezeichnete Spa & Fitness Resort um ein neues Sport- und Familienbad erweitert. Damit wurde die Therme für weitere Nutzergruppen erschlossen und somit noch attraktiver. Ziel der Erweiterung war es, die Rupertus Therme unter dem Motto »Sport & Familie« für weitere Nutzergruppen attraktiv zu machen. Gedacht wurde dabei in erster Linie an Schwimmsportler sowie an Familien mit Kindern. Entstanden ist daher ein komplett neuer Sport- und Familienbereich mit insgesamt 700  m2 Wasserfläche. Insgesamt wurden in die Erweiterung rund 23,5 Mio. € investiert.

dem Steinzeugmosaik sowie Glasmosaik von Bisazza zum Einsatz. Neben dem gestalterischen Aspekt durfte daher der technische Anspruch in keiner Weise nachstehen. Dies galt im Speziellen für die Abdichtungstechnik, um insbesondere die Bausubstanz im Bereich der Becken und Nasszellen gegen Durchfeuchtung zu schützen. Permanent unterstützt wurden Planer, Bauherr und Verarbeiter dabei von der Objektberatung der Sopro Bauchemie. Dies hatte zur Folge, dass Sopro den kompletten bauchemischen Systemaufbau lieferte – von der Abdichtung über den Verlege- bis hin zum Verfugmörtel. Dabei kamen Systeme auf Reaktionsharzbasis ebenso zum Einsatz wie zementäre Produkte und Systeme. Da im Sportbadbereich im Gegensatz zu den bestehenden Becken kein Solewasser verwendet wird,

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Verbundabdichtungen Zur Abdichtung im Bereich der Kinderbecken kam mit Sopro PU-FlächenDicht Wand/Boden ein lösemittelfreies, weißpigmentiertes, zweikomponentiges Polyurethan-Flüssigharz zum Einsatz. Es dient speziell dort zur Herstellung von Verbundabdichtungen unter keramischen Belägen, die hohen Belastungen ausgesetzt sind. Zur Verlegung der Formteile im Bereich der Beckenköpfe kam mit dem Sopro DünnBettEpoxi, ein zweikomponentiger Epoxidharzklebstoff, R2 T nach DIN EN 12 004, zum Ansetzen und Verlegen von keramischen Fliesen und Platten, zum Einsatz – speziell geeignet in Schwimmbecken und auf alternativen Abdichtungen. Die Verlegung der Fliesen erfolgte mit Sopros No. 1 Flexkleber. Es handelt sich dabei um einen zementären, faserverstärkten Flexkleber C2 TE nach DIN EN 12 004 mit hoher Kunststoffvergütung und S1 Ausrüstung (Biegeweg ≥ 2,5 mm nach DIN EN 12 002). Er eignet sich für die Anwendung am Boden als auch an der Wand. Verfugt wurden die Beläge mit Sopro FugenEpoxi, einem zweikomponentigen, hoch beanspruchbaren Epoxidharzfugenmörtel, RG nach DIN EN 13888, zur Verfugung keramischer Fliesen und Platten. Im Bereich der Kinderbecken kam dieses Material auch zur Verlegung der Mosaikbeläge zum Einsatz.

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»Gute Performance« Sopro konnte ihre Position auch im vergangenen Geschäftsjahr sichern und ihren Spitzenplatz im Wettbewerb hierzulande weiter ausbauen. Seit nunmehr zehn Jahren gehört der Bauchemiehersteller zum weltweit agierenden Firmen-Imperium Mapei, und im Jubiläumsjahr übersprangen die Wiesbadener mit einem neuerlichen Umsatzrekord die gern als »magisch« titulierte 100 Mio.  €-Hürde im deutschen Markt. Wer vor einem Jahrzehnt bereits beim Startschuss dabei war, der konnte sich noch gut an die selbstbewusst vorgetragenen, äußerst ambitionierten Vorgaben aus Mailand erinnern. Dass man es dabei keineswegs mit einem leichtfertig vorgetragenen Lippenbekenntnis des unlängst zum Präsidenten des italienischen Industrieverbandes ernannten Giorgio Squinzi zu tun hatte, galt bereits beim Start vor zehn Jahren als unbestritten. Grundsätzlich war und ist es unumstößliches Ziel aller Mapei-Gesellschaften rund um den Erdball, in der absoluten Spitze mitzuspielen. Vision und Anspruch des Eigentümers Dr. Giorgio Squinzi ist es, in jedem Land, in dem eigene Aktivitäten aufgebaut werden, mindestens zu den ersten drei Anbietern zu gehören und damit eine dominante Marktposition einzunehmen. Und dies ist auch in Deutschland gelungen. »Mit einem Umsatzwachstum von 13 % im Inland zum Jahresende 2011 konnte das Geschäftsjahr sehr erfolgreich beendet und unsere Marktposition weiter verbessert werden«, nannte Geschäftsführer Dipl.-Ing. Andreas Wilbrand auf der Konferenz anlässlich des diesjährigen Pressemeetings in Berchtesgaden überzeugende Zahlen und Fakten.

ROTTSTEGGE

konnten hier die Abdichtungsarbeiten mit der Sopro DichtSchlämme Flex 1-K ausgeführt werden, einer einkomponentigen, flexiblen, zementären Dichtungsschlämme zum Erstellen von rissüberbrückenden Abdichtungen. Diese Abdichtungsarbeiten wurden von dem ausführenden Unternehmen, der Fliesen Röhlich aus Wendelstein, komplett im besonders schnellen und somit wirtschaftlichen Spritzverfahren ausgeführt.

Stippvisite in der neuen ADAC-Zentrale in München, wo bei den verlegetechnisch anspruchsvollen Naturstein- und Fliesenarbeiten Produkte aus dem Profi-Sortiment der Sopro zum Einsatz kamen: V. l. Lutz Reitemeier (Leiter Marketing), Geschäftsführer Andreas Wilbrand, Klaus Frühwein (Verkaufsförderung), Franz Bartlsperger (Geschäftsführer Fa. Abel, Otzing), Björn Rosenau (zuständiger Bauingenieur Anwendungstechnik und Objektberatung), Mario Sommer (Leiter Anwendungstechnik und Objektberatung) und Geschäftsführer Michael Hecker.

Gemeinsam mit den Schwestergesellschaften Rasco Bitumentechnik und Mapei Germany kam Sopro im Gesamtgruppenumsatz deutlich über die 200  Mio.  €-Grenze und erreichte damit in vielen Bereichen eine Spitzenposition in den Feldern seiner Aktivitäten. Die übergreifenden Forschungs- und Produktkompetenzen der Gruppe und die stets motivierende und anspornende Art und Weise in der Zusammenarbeit mit der Gewährung von vielen Freiräumen und Gestaltungskompetenzen hätten die Entwicklung beschleunigt. Zum Wachstum trugen dabei alle Vertriebsbereiche und Produktsortimente bei, und dabei hätten sich die neuentwickelten Produkte der letzten Jahre weiterhin sehr gut positioniert. Nach wie vor dominiere das Produktsortiment »Fliesentechnik« den Gesamtumsatz. »Mit regionaler Unterschiedlichkeit ist die »Sopro Fliesentechnik« mit etwa 80  % am Gesamtumsatz der Sopro Bauchemie beteiligt«, erläu-

terte Wilbrand. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die »Fliesentechnik«-Produkte auch mengenseitig deutlich zulegen konnten, obwohl die »Marktmenge« an Keramik mit ca. 113,6 Mio. m2 in 2011 vermutlich »nur« eine Steigerung von ca. 3,6 % verzeichnete, zeige sich, dass Sopro alles richtig gemacht habe. Wilbrand: »Das ist insgesamt aus unserer Sicht eine gute Performance, die Sopro aus dem Gesamtumfeld aller Anbieter abhebt. Wir wissen, wie schwierig anspruchsvolles und ertragsorientiertes Wachstum in einem so hoch entwickelten und wettbewerbsintensiven Markt, wie er hier in Deutschland vorherrscht, ist. Daher sind wir überzeugt, dass wir in unseren Anstrengungen, die Position weiter zu halten und auszubauen, nicht nachlassen dürfen. Wir sind wirtschaftlich stark und attraktiv genug, um auch in diesem wie im kommenden Jahr unsere Position verteidigen und ausbauen zu können.«  Gerd Rottstegge

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Die glänzenden und erhabenen Strukturen heben sich kontrastreich von den Zwischenräumen ab.

Klare Formen fürs moderne Ambiente

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| NORDDEUTSCHE STEINGUT/GROHN | Mit ihrem dezent metallischen Glanz-Effekt und der feinen glänzenden Struktur sei die Wandfliese »Inside« ideal für die moderne Wohnung, beschreibt der Hersteller Norddeutsche Steingut/Grohn eine Serie aus der neuen Kollektion. Ergänzt wird sie in der Größe 20 x 60 cm durch ein trendiges Volldekor auf glasiertem Steingut mit dem Namen »New York«. Die geraden Linien stoßen in unterschiedlichen Winkeln aufeinander und erinnern dabei an das abstrakte Geflecht der Straßenzüge einer Großstadt aus der Vogelperspektive. Die glänzenden und erhabenen Strukturen heben sich kontrastreich von den Zwischenräumen ab, die mit changierenden und dezenten Farbgebungen eine perfekte Ergänzung bilden. »New York« gibt es Ton in Ton in der weißen Farbstellung und in der stärker kontrastierten Variante in Schwarz. »Eine Fliesenkombination mit Flair – für Menschen, die klare, gerade Formen und modernes Ambiente schätzen«, so der Hersteller.

| AGROB BUCHTAL | »Das Leben ist bunt« – so lautet das Motto einer speziellen Fliesenserie, die die besonderen Bedürfnisse von Kindern berücksichtigt: »Kids« ergänzt das vielseitige modulare Fliesensystem »Plural Plus« um eine interessante Facette.

Attraktive Kollektion Entstanden ist die Erweiterung wie so oft bei Agrob Buchtal »aus der Praxis für die Praxis«: Die Resonanz auf eine Sonderfertigung für Kindergartenprojekte in Niedersachsen war so überwältigend, dass nun in enger Kooperation zwischen dem unternehmenseigenen Entwicklungsteam und der ambitionierten Designerin Anna-Lena Kühler eine attraktive Kollektion geschaffen und in das offizielle Sortiment aufgenommen wurde. Die Motive der neuen Kreation sind kindgerecht, ohne kindisch oder kitschig zu wirken, und verbreiten anhaltend gute Laune. AGOB BUCHTAL

NORDDEUTSCHE STEINGUT

Neue Spezialserie »Plural Plus Kids«

Kinder sehen anders als Erwachsene Dabei wurde berücksichtigt, dass Kinder anders sehen als Erwachsene und sich diese wichtige Fähigkeit erst peu à peu entfaltet. »Kids« unterstützt diese Entwicklung spielerisch getreu der einfach zu merkenden Formel »5 mal 5«: Zur Auswahl stehen nämlich fünf Sets mit jeweils fünf Motiven, die thematisch zusammenpassen und für die Bekleidung von Wandflächen gedacht sind. Nicht nur bei der Gestaltung, sondern auch bei der Namensgebung ist das hohe Maß an liebevoller Kreativität spürbar.

»Plural Plus Kids« bietet eine breite Auswahl liebevoll gestalteter Motive auf 20x20 cm-Keramikfliesen. In Verbindung mit den Uni-Farben und den modular kombinierbaren Formaten der Serien »Plural Plus 1« und »Plural Plus 2« sind ganzheitliche Raumkonzepte der besonderen Art realisierbar.

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Fliesenverbrauch wächst im zweiten Jahr in Folge

Deutsche Hersteller im Ausland erfolgreich Nach einem Einbruch der Produktion um fast - 24,5 % von 2007 bis 2009 hat sich diese im Rahmen der aufstrebenden Bautätigkeit in 2011 wieder erholt. Mit einem Plus von +  8,7  % stieg die Produktion keramischer Fliesen auf insgesamt 54,8 Mio. m².

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Jahr hin. »Diese wird unseres Erachtens jedoch in besonderem Maße vom Verbrauchervertrauen beeinflusst und dieses von der Fähigkeit der Mitgliedsstaaten, die Risiken im Zusammenhang Euro-Krise in den Griff zu bekommen«, so Fellhauer abschließend. Alles in allem rechnet der Industrieverband für 2012 mit einem weiteren leichten Wachstum des Inlandsabsatzes um gut 2-3 %. 

IV FLIESEN + PLATTEN

| INDUSTRIEVERBAND KERAMISCHE FLIESEN + PLATTEN I Begünstigt durch eine stabile Bautätigkeit wuchs der Inlandsverbrauch keramischer Fliesen und Platten im Jahr 2011 auf ca. 117,4  Mio.  m². »Die Mitglieder des Industrieverbands Keramische Fliesen + Platten konnten ihre Position in diesem international hart umkämpften Markt behaupten«, so Verbandsgeschäftsführer Jens Uwe Fellhauer. Neben dem Neubau nimmt die Renovierung auch für den Absatz keramischer Fliesen eine zunehmend wichtige Rolle ein. In 2011 liegt der Absatz keramischer Fliesen bei ca. 117,4  Mio.  m² und somit ca. +7,3 % über dem Vorjahr. »Ausschlaggebend für diesen Zuwachs ist die gute baukonjunkturelle Lage in Deutschland«, so Fellhauer weiter. Zudem konnte die Fliese gegenüber anderen Belagsmaterialien Terrain wettmachen. »Dies zeigt, dass die von den Herstellern im Industrieverband vor vier Jahren initiierte und sehr erfolgreiche Imagekampagne für Fliesen greift. Inzwischen ist die Fliese wieder in den Medien und den Köpfen der Verbraucher verstärkt präsent«, heißt es aus Berlin.

Jens Uwe Fellhauer, Geschäftsführer des Industrieverbandes Keramische Fliesen + Platten.

Die deutschen Fliesenproduzenten konnten ihre Exporte trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfeldes im Ausland durch engagierte und gezielte Maßnahmen um knapp 3 Mio. m² (+8,1 %) auf insgesamt 26,9 Mio. m² steigern. In der Zwischenzeit hat die Schweiz mit 2,9  Mio.  m² die Niederlande (2,5 Mio. m²) als drittstärksten Auslandsmarkt für deutsche Fliesen abgelöst. Während die Exporte in die klassischen Märkte stabil blieben, konnten die Exporte in andere Ländern und Regionen um +9 % und mehr zulegen, vorne an Russland mit + 86,1 %. Fellhauer: »Deutschland ist für ausländische Hersteller ein begehrter Markt. Sie haben daher ihre Aktivitäten auf dem deutschen Markt deutlich verstärkt. Der Wettbewerb ist ausgeprägt und nimmt weiter zu.« Die Indikatoren, insbesondere die weiter steigende Zahl der Baugenehmigungen, weisen auf eine robuste und wachsende Bautätigkeit im laufenden

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RAKO

Fliesen-Neuheiten: luxuriös, entspannend und sachlich

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Zu »Light« bietet der Hersteller Bordüren in 60 x 5,6 mm, 60 x 4,5 mm, 48 x 5 und 45 x 11 mm an sowie passende Mosaike (netzverklebt auf 30 x 30 mm) aus der Serie »Unistone«.

Die Grundformate der Serie »Lazio« sind in 25 x 33 cm, die Listelli in den Formaten 3,2 x 33 cm und 3,2 x 25 erhältlich.

| RAKO/LASSELSBERGER | Rako stellt die Fliesenneuheiten 2012 vor. Da ist zunächst die Serie »Glamour«, die dem Trend zu hochwertigen Naturstein-Optiken bei der Innenraumgestaltung entgegenkommt. Luxuriös und ausdrucksvoll inszeniert sich diese Neuheit, die dank modernen Digitaldrucks überzeugend authentisch wirkt. Rako bietet seine diesjährige Neuheit sowohl in glänzend als auch in matt an. Die Grundfliese im Format 30 x 60 cm hält zwei zusätzliche Oberflächen-Variationen bereit: wahlweise mit Wellenstruktur oder auch mit einem geometrischen Muster, das je nach Lichteinfall immer wieder neu belebt wirkt. Dreidimensional als FacettAusführung ergänzt das Format 15 x 60 cm die Serie. Es bietet sich sowohl als Bordüre für die horizontale oder vertikale Verlegung wie auch als dekorativer Rahmen für Einrichtungselemente an. Gleiches

und dezente Dekore sorgen für eine Raumatmosphäre, die rundum erwärmend wirkt. Sanfte Beige-Töne in verschiedenen Abstufungen prägen das Bild dieses in-sich-ruhenden Wand-Programms. Die Oberflächen der Grundfliesen im Format 25 x 33  cm sind dem Naturstein Travertin nachempfunden. Die Dekorfliesen präsentieren sich zum einen als Mosaik-Nachbildung, zum anderen mit schimmerndem floralem Muster. Listelli zur senkrechten wie zur waagerechten Verlegung vervollständigen das Angebot der neuen Serie.

gilt für die 5 x 5 cm großen Mosaike der Serie. Netzverklebt auf 30 x 30 cm lassen sie sich problemlos auf verschiedene Maße zurechtschneiden und für vielseitige Wandkonzepte einsetzen. Relief-Bordüren in 30 x 5 cm und 30 x 1,7 cm ergänzen die dekorative Auswahl. Erstmals stellt Rako mit »Glamour« auch eine spezielle Außenecken-Gestaltung vor: Eine 60  cm lange und nur 2,5  cm breite keramische »Leiste«, die für eine Abrundung von Kanten sorgt und den luxuriösen Eindruck dezent unterstreicht. Perfekt ins elegante Bild passen auch die Sockelleisten mit ihren traditionell ausgeprägten Formen im Format 30 x 10 cm.

Natürlich erwärmend Behaglichkeit und Entspannung vermittelt die Fliesenneuheit »Lazio«. Warme Farben, natürliche Oberflächen

Erhellende Augenblicke Auf das Wesentliche reduzierte Rako seine neue Fliesenserie »Light«. Sowohl in sachlich ebener Ausführung als auch mit feiner Struktur stellt sich die Oberfläche des weißen Basisprogramms vor, wahlweise in matt oder glänzend,

wahlweise mit feiner Spachtel-Optik oder mit leichter Wellenstruktur. Der Hersteller bietet mit seiner diesjährigen Neuheit eine vielseitig kombinierbare Wandserie im erfolgreichen Format 30 x 60 cm an. Interessante gestalterische Möglichkeiten eröffnen dabei die vier Bordüren der Serie, die zum Teil aus schmalen Streifen der passenden Bodenfliesen aus den Programmen »Unistone«, »Wood« und »Geo« geschnitten sind, zum anderen aber auch metallische Leisten integrieren. Perfekt ergänzt sich »Light« außerdem mit den Mosaiken (2,5 x 2,5 cm) aus dem »Unistone«-Angebot. Die netzverklebten Kleinformate lassen sich beliebig zuschneiden und für Flächen wie für dreidimensionale Lösungen einsetzen. Dies sind nur drei Beispiele aus der neuen Kollektion, die deutlich umfangreicher ist.

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»Prochannel« mit umfangreichen Produkterweiterungen Aufkantungshöhe in 20, 25 und 35 mm Höhe angeboten. Diese Natursteinrinne wird es im Standardprogramm in den zwei gängigsten Längen geben; Sondermaße sind jederzeit möglich. Neben diesen technischen Innovationen wurde der Wunsch nach Individualität nach dem so genannten »Customized Living« durch weitere Produktergänzungen berücksichtigt. Nun hat der Bauherr die Qual der Wahl bei den Designros-

PROLINE

| PROLINE | Mit der »Prochannel«-Entwässerungslinie aus Edelstahl entstehen attraktive Freiräume im Bad, denn der Fußboden kann über die bodengleiche Dusche hinaus optisch durchgängig gestaltet werden. So wirkt die gesamte Wellness-Oase als Einheit. Um nicht nur dem Neubau diese exklusive Lösung zu bieten, sondern sie auch für alle Sanierungsmaßnahmen zu ermöglichen, ergänzt Proline das

Ein superflacher Ablauf mit nur 53 mm Einbauhöhe bis zur Fliese: ideal für die Sanierung. »Prochannel-System« jetzt um einen superflachen Ablauf mit nur 53  mm Einbauhöhe bis zur Fliese. Wie die bisherigen Ablaufgarnituren ist auch dieser Ablauf für die drehbare Montage am Rinnenkörper mit einem waagerechten Anschluss ausgebildet. »Nach wie vor ist die attraktive Fliesenmulde aus Edelstahl, die im Zusammenspiel mit großformatigen Fliesen ganz besonders begeistert, in 700, 800, 900, 1000, 1200 und 1500 mm Länge lieferbar«, so der Hersteller. Um für dickeren Naturstein ebenfalls die perfekte Lösung zu bieten, werden der Rinnenkörper und die Mulde jetzt auch zusätzlich zu den bisherigen 14 mm

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ten aus Edelstahl mit polierter Sichtkante, denn hier gibt es insgesamt fünf unterschiedliche Designs im StandardSortiment. Eine geschlossene Edelstahl-Platte mit gebürsteter Oberfläche rundet diesen Sortimentsteil ab. Doch damit noch nicht genug. »Wer seinen Morgen mit einem Lächeln unter der Dusche beginnen möchte, greift zu einer der neuen Abdeckungen des Rinnenkörpers aus Floatglas. Wer ein wenig Zeit für die Lieferung einplant, kann zwischen edlem satinierten Glas, einer blühenden Frühlingswiese oder munteren Goldfischen wählen«, heißt es aus Boppard. Auch das eigene Logo oder das Lieblingsfoto

Individualität pur: Eine blühende Frühlingswiese ergänzt das »Prochannel«-System.

auf einem Glaseinleger für das morgendliche Wake-up macht Proline möglich. Den erfolgreichen Abverkauf der »Prochannel«-Duschrinnen unterstützt der Hersteller nach wie vor mit einem Verkaufspräsenter aus gebogenem Aluminium, der gleichermaßen Informationsgeber und Warenständer ist. Aus drei Bauteilen gefertigt, gelangt er fix und fertig montiert und konfektioniert auf Palette zum

jeweiligen Verkaufsraum. Die Vorderseite des Aluminiumdisplays zeigt neben drei emotionalen Bildern und Kurzbeschreibungen auch ein 40 cm langes Modell der »Prochannel«-Rinne. Die hier im Original gezeigte Duschrinne ist komplett mit einem Ablauftopf und dem lieferbaren Montageset ausgestattet und kann für ein intensives Beratungsgespräch von der Wand abgenommen werden.

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Flach, kurz und bestens verankert 1-2010, ist alkalibeständig und kapillarbrechend. Als Dichtmanschette ist sie zudem rissüberbrückend und diffusionsdicht. Eingesetzt wird diese Technik in mehreren Produktlinien der Punkt- und der Linienentwässerung, mit ihren spezifischen Vorzügen und Einsatzmöglichkeiten.

DALLMER

TistoLine Plan – die Kurzrinne mit prämiertem Design

Die kurze Duschrinne TistoLine Plan bringt prämiertes Design in die bodengleiche Dusche.

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| DALLMER | Der Bau einer gefliesten, bodengleichen Dusche ist eine Sache für Profis – und meist sind verschiedene Gewerke beteiligt. Besonders der Einbau der Ablaufstelle und die Integration in die Verbundabdichtung erfordern professionelle Sorgfalt und durchdachte Produkte.

Flansch – Durch die Verankerrung des Ablaufs im Estrich entsteht ein deutlich besserer Verbund zum Bodenaufbau, horizontal und vertikal. Für die Abdichtung im Bereich der Ablaufstelle bedeutet dies mehr Stabilität, Langlebigkeit und Sicherheit, auch bei temperaturbedingten Estrichbewegungen.

Tisto-Technik für mehr Einbausicherheit

Die neue Tisto Dichtfolie

Die neue Tisto-Technik von Dallmer ist eine Weiterentwicklung bewährter Ablaufsysteme und setzt neue Maßstäbe. Wesentliche Merkmale sind: Gehäuseanker unter dem

Wenn eine Duschrinne gewünscht ist und für die bodengleiche Dusche nur wenig Raum zur Verfügung steht, ist TistoLine Plan eine praxisgerechte Lösung: kompakt gebaut, komplett ausgestattet und mit ausgezeichneter Optik.

Zusätzlich zur Tisto-Technik hat die Duschrinne folgende Merkmale: • kurze, rahmenlose Linienentwässerung mit schmaler Abdeckung aus Edelstahl (Länge 30 cm) • puristisch elegante Gestaltung, analog zur Duschrinne CeraLine • sehr kompakte Bauweise (Bauhöhe nur 90 mm) • hohe Ablaufleistung von 0,7 l/s • rechteckiger Flansch mit Lochrandung, Anker und Vlies • Ablaufstutzen mit Kugelgelenk für spannungsfreien Anschluss • variabel zu platzieren und am Fugenbild auszurichten • harmonische Optik mit Fliesen und Naturstein

Abläufe mit Tisto-Technik haben Gehäuse-Anker unter dem Flansch für zusätzlichen Halt im Estrich.

Eingesetzt ist sie als Vlies auf dem Flansch des Ablaufs sowie als zusätzliche Dichtmanschette. Die neue Folie bietet einen sehr hohen Haftverbund zu allen flüssigen Abdichtungsstoffen gemäß ZDB-Merkblatt

So Te

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ANZ


N EU

| VIEGA | Systemhersteller Viega hat das variable Produktprogramm »Advantix« zur Bodenentwässerung um weitere Abläufe speziell für die Sanierung ergänzt. Mit einer sehr geringen Bauhöhe, je nach Variante zwischen 62 mm und 67 mm, sind diese optimal für den Einsatz im Bestand geeignet. Damit steht der modernen Badgestaltung mit bodengleicher Dusche auch bei der Renovierung nichts mehr im Wege. Eine bodengleiche Dusche ist nicht nur ein Komfortgewinn: Als barrierefreie Ausstattung ist sie darüber hinaus für die langfristige Vermietbarkeit von Objekten aufgrund des

demografischen Wandels ein wichtiges Kriterium. Um diese Duschen auch bei geringer Bodenaufbauhöhe entsprechend installieren zu können, hat Viega neue »Advantix«-Abläufe mit einem noch flacheren Grundkörper entwickelt.

Variantenreich Die Duschrinnen »Advantix« und »Advantix Basic« sowie die Eckabläufe in gerader Ausführung können mit dem neuen Ablauf zu einer superflachen Lösung ergänzt werden. Das vereinfacht aufgrund der geringeren Lagerhaltung die Logistik für den Fachhandwerker. Ab sofort steht auch ein

Punktablauf für quadratische und runde Roste zur Verfügung. Die »Advantix Basic«Duschrinne als Komplettpaket für den Boden- oder Wandeinbau rundet das Programm ab. Sie ist in fünf verschiedenen Längen erhältlich. Für die Punktabläufe gelten die Einbauhöhen von 62 mm, für Eckabläufe von 66 mm und für Duschrinnen von 67 mm. Die Neuen erreichen trotz der flachen Ausführung eine Ablaufleistung von 0,4 bis 0,5 l/s. Zu einer fachgerechten Entwässerung gehört auch der zuverlässige Schutz vor Kanalgerüchen. Die Abläufe halten eine sichere Sperrwasserhöhe von 25  mm vor. Die hydrau-

VIEGA

Bodengleiche Entwässerung auch in der Sanierung Bodengleiche Duschen sind auch bei Sanierungen im Trend. Die neuen Badabläufe überzeugen durch eine extrem niedrige Bauhöhe. lisch günstige Konstruktion des »Advantix«-Grundkörpers sorgt außerdem für eine gute Rücksaugsicherheit. Die neuen Abläufe sind selbstreinigend – ebenfalls ein Resultat der durchdachten Hydraulik: Die Strömungswege sind so konzipiert, dass abfließendes Wasser allen Schmutz mitnimmt, auch Haare. Dennoch bleibt ein Zugang zur Entwässerungsleitung mit einer 6,4 mm Spirale möglich.

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ACO HAUSTECHNIK

Schlitzrinne mit nur 55 mm Einbauhöhe | ACO | Duschrinnen in bodengleichen Duschen sind beliebt, sowohl in Neu- als auch in Bestandsbauten. Sie gelten als zeitgemäß, zukunftssicher und ästhetisch. Als Bestandteil einer barrierefreien Ausstattung sind sie auch bei der Planung eines Badezimmers zur langfristigen Eigennutzung ein wichtiges Kriterium. Mit der neuen ACO ShowerDrain S-line präsentiert ACO Haustechnik eine Duschrinne,

die modernste Technik, minimale Einbauhöhe und minimalistisches Design perfekt vereint. Dank ihrer besonders geringen Einbauhöhe von nur 55 mm eignet sie sich grundsätzlich für jedes Bad – insbesondere jedoch für Bäder mit niedrigem Bodenaufbau. Drei Größenvarianten stehen zur Auswahl: Einbauhöhe 80 mm, Anschluss DN  50 und Geruchsverschluss 50  mm; Einbauhöhe 64  mm, Anschluss DN 40 und Geruchsverschluss

34 mm; Einbauhöhe 55 mm, Anschluss DN  32 und Geruchsverschluss 25  mm. Der Ablaufwert von bis zu 0,8 l/s gemäß DIN EN 1253 stellt einen Spitzenwert für Schlitzrinnen dar. Mit Hinblick auf den Einsatz in kleineren Hotelduschen, geräumigen Badezimmern und weitläufigen WellnessLandschaften liefert ACO Haustechnik die neue ACO ShowerDrain S-line in den Standardlängen von 700, 800,

900, 1  000, 1  200 und 1  500 mm. Dabei eignet sich die neue Schlitzrinne gleichermaßen gut als Wand- oder Raumlösung: Durch ihr auf das Wesentliche reduziertes Design kann sie sich ganz der innenarchitektonischen Badgestaltung unterordnen oder eigene gestalterische Akzente setzen. Eine Duschrinne wie geschaffen für die bodenebene Entwässerung exklusiver, komfortabler Duschbereiche.

Brausen voller Kraft und Emotion perfekt abgestimmten Duschgefühl. Der »AquaDirect«Button ermöglicht die Wahl des Strahls per Knopfdruck. Einfach eine der Tasten auf der Rückseite des Brausenkopfes betätigen, schon ändert sich das Strahlbild.

Kombinationen von Strahlarten einstellbar Zur Auswahl stehen der sanfte Tropfenregen des Rain Strahls, der mit Luft versetzte »RainO2«-Strahl für ein sanftes Prickeln, der starke Jet Strahl zum gezielten Lösen von Verspannungen und der sich bewegende und damit anregende Active Massage Strahl. Zusätzlich sind auch Kombinationen der einzelnen Strahlarten einstellbar: Aus den vier

Basis-Strahlarten lassen sich noch sieben weitere MixStrahlarten zusammenstellen. Der »DreamSpray« sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Wassers auf jede einzelne Düse. Dank dieser Technologie sind die verschiedenen Strahlarten genau definiert. »EcoJoy« ermöglicht einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser. Die integrierte Wasserspartechnologie reduziert den Verbrauch, ohne dass der Duschkomfort eingeschränkt wird.

Bei der Brausenlinie »Power&Soul« dreht sich alles um das emotionale und körperliche, individuelle Wohlbefinden.

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| GROHE | Das perfekte Zusammenspiel gegensätzlicher Elemente – dieses Konzept steht hinter dem einzigartigen Duscherlebnis von Grohe Power&Soul. Die außergewöhnlichen Brausen verbinden scheinbar widersprüchliche Aspekte wie Ruhe und Energie, Tag und Nacht oder Körper und Geist zu einem harmonischen Ganzen. Aufgrund der mühelos verstellbaren Strahlarten gelingt es den Power&SoulBrausen, unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht zu werden. Sie bedienen männliche und weibliche Vorlieben beim Duschen, stimulieren und entspannen und bieten kräftige sowie weiche Wasserstrahlen. Ganz nach Stimmung, Tageszeit oder Präferenz verwöhnen die Brausen die Haut mit dem

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Puristisches Design trifft Wärme-Effizienz.

»Quaro« nun auch in Elektro-Version

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| ZEHNDER | Der Design-Heizkörper »Quaro« verströme – so Zehnder – mit seiner klaren, stringenten Formensprache im Bauhausstil Ästhetik auf höchstem Niveau. Nun bietet der Hersteller dieses zeitlose Designstück auch in einer rein elektrischen Version an. Durch die gleichmäßigen und großen Rohrabstände wird nicht nur die puristische Optik verstärkt, sondern auch das bequeme Einlegen von Handtüchern erleichtert. Und durch die exakte Regulierung der Wärme mittels Tages- oder Wochenprogramm kann Energie gespart werden. Alternativ verhindert die Timerfunktion durch automatisches Abschalten unnötigen Energieverbrauch. Der hohe Strahlungsanteil sorgt für eine besondere Wärme-Effizienz und ein Wohlfühlklima »auf Bestellung« – steckerfertig geliefert.

| HSK | Mit dem Wandverkleidungssystem »Renovetro« bietet der Badexperte HSK eine schnelle und saubere Sanierungsmöglichkeit. Unansehnliche Fliesen und verfärbte Fugen verschwinden hinter hochwertigen Acrylglas-Platten – was bleibt, ist eine moderne und hygienische Oberfläche. Mit der neuen HSK-Designplatte heißt die Devise dabei: schnell und unkompliziert – Badewanne raus, barrierefreie Dusche rein. Das Wandverkleidungssystem wird mittels eines Spezialklebers auf dem vorbehandelten Untergrund angebracht. Besonders angenehm: Eigentümer müssen nur kurz auf die Benutzung ihres Bades verzichten, der Fachhandwerker ist im Handumdrehen mit der Teilrenovierung fertig.

HSK

ZEHNDER

Badewanne raus – barrierefreie Dusche rein

Die Acrylglas-Platten sorgen im Bad für eine gelungene und frische Optik.

»Renovetro« gib es in sechs Farben und sorgt damit optisch für reichlich Gestaltungsspielraum. Mit ihrer hochglänzenden, wasserabweisend ausgestatteten Oberfläche eignet sie sich ideal für den

Einsatz im Bad. Nicht nur als Verkleidung im Duschbereich, auch hinter der Toilette oder dem Waschtisch. Schmutz, Seifenreste und Kalk finden kaum Angriffsfläche, es ist somit wesentlich pflegeleichter und hygienischer als herkömmliche Wandbeläge. Dies gilt auch für die klassischen Fugen, denn für optisch ansprechende Verbindungen ist ebenfalls gesorgt: Eigens entwickelte Alu-Profile, die in den Ausführungen »alu silbermatt« und »chromoptik« erhältlich sind, verbinden die Platten.

Individuelles Design Die 4 mm starken AcrylglasPlatten können innerhalb kürzester Zeit angebracht werden. Dabei wird das System individuell an die baulichen Gegebenheiten jedes Badezimmers vor Ort angepasst. Die Hochglanzoptik veredelt jedes in die Jahre gekommene Bad auf einfachste Weise – sauber, schnell und unkompliziert. Optik für jeden Geschmack: Bei der Wandverkleidung stehen sechs attraktive Trendfarben zur Auswahl.

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Durch die Wärmeeinwirkung mit einem leistungsstarken Handschrumpfgerät zieht sich die Schrumpfhaube eng um das Verpackungsgut.

Baustoffe zuverlässig schützen | HT-VERPACKUNGEN | Zum Schutz von Baustoffen wie Fliesen, Platten oder Natursteine bietet HT-Verpackungen aus Esslingen individuelle und sichere Lösungen. Das umfangreiche Profi-Sortiment bietet bewährte Verpackungslösungen, darunter zum Beispiel Folien mit diversen Eigenschaften auf Rolle für ein flexibles Arbeiten oder vorkonfektionierte Schrumpfhauben, die ohne großen Aufwand über beladene Paletten gezogen werden. Durch die Wärmeeinwirkung mit einem leistungsstarken Handschrumpfgerät zieht sich die Schrumpfhaube eng um das Verpackungsgut. In wenigen Handgriffen ist die Ware vor Transportschäden, Feuchtigkeit, Verschmutzung sowie Verlust geschützt und optimal auf der Palette stabilisiert. Auch stabile Schlauchfolien, die gerne als Fallrohrprovisorium verwendet werden, finden sich im Profi-Sortiment. Das gesamte Sortiment wird auf der Firmen-Homepage präsentiert, außerdem kann ein Katalog kostenlos telefonisch oder per Mail angefordert werden.

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| WINDHAGER | Der stetig steigende HeizölPreis stellt die Betreiber von Ölheizungen zunehmend auf eine harte Belastungsprobe. Besonders bei Gebäuden mit großer Wohnfläche und entsprechend hohem Wärmebedarf sind kostengünstigere Alternativen vorzuziehen – beispielsweise die Biomasseverfeuerung. Allein mit Holzpellets lässt sich bis zu 43 % günstiger heizen als mit Heizöl. Zusätzlich gilt das Heizen mit Pellets als äußerst umweltbewusst, da CO2-neutral. Zwei gute Gründe, warum man auch in einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen im Osnabrücker Land auf eine derartige Heizungsanlage umstieg – und dafür den BioWIN  XL aus dem Hause Windhager wählte. Hofbesitzer Dirk Vornhülz entschied sich für den Brennstoffwechsel zugunsten von Holzpellets. Die kleinen Holzpresslinge werden in Zukunft auf den rund 380  m2 Wohnund Geschäftsfläche eine effiziente Wärmeversorgung garantieren. Wo vor 25 Jahren noch ein Stall war, finden heute der Zentralheizungskessel, Warmwasserspeicher und sämtliche regelungstechnischen Einheiten ihren Platz. Die Inbetriebnahme des Gerätes führte im Februar 2012 ein Windhager-Servicetechniker durch.

Mit Pellets sicher und komfortabel heizen Mit dem BioWIN XL wählte Betreiber Dirk Vornhülz ganz bewusst einen besonders komfortablen und betriebssicheren Heizkessel aus. Mit einer Nennwärmeleistung von 35  kW – erhältlich auch mit

45 kW sowie 60 kW – ist dieser ideal auf den Wärmebedarf seines Wohnhauses inklusive der Werkstatt ausgerichtet. Aufgrund seines Modulationsbereiches zwischen 10,0 und 34,9 kW passt sich der Brenner dem jeweiligen Wärmebedarf stufenlos an. Ermöglicht wird dies durch das drehzahlgeregelte Saugzug-Gebläse sowie die vollautomatische, taktende Pellet-Dosierschnecke. Durch die sogenannte Abwurffeuerung wird der Brennstoff besonders exakt dosiert. Daraus resultieren zwei ausschlaggebende Vorteile: Zum einen wird der Brennstoffverbrauch so gering gehalten wie möglich; damit sinken auch die Betriebskosten der Heizungsanlage. Zum anderen – und das ist unter den bislang

Ein Querschnitt verdeutlicht die Funktionsweise des Zentralheizungskessels.

einheit aus Edelstahl sowie das doppelt ausgeführte, verschleißfreie Zündelement zu nennen. Zwei weitere technische Besonderheiten heben den BioWIN  XL aus der Masse der Pelletkessel hervor: Zum einen wurde in dem Zentralheizungskessel ein patentiertes gegenläufiges Schieberost mit zwei Rostplatten zur vollautomatischen Brennertopf-Entaschung installiert, der ca. alle sechs Stunden aktiviert wird. Da so der komplette Brennerboden geöffnet ist, wer-

WINDHAGER

HT-VERPACKUNGEN

Für den hohen Wärmebedarf

Anlagenbetreiber Dirk Vornhülz lässt sich von einem Windhager-Servicetechniker die Funktionen des BioWIN XL erläutern. verfügbaren Produkten der Pelletheizungsbranche nicht selbstverständlich – ist die Installation eines zusätzlichen Pufferspeichers nicht mehr notwendig. So entfallen nicht nur Kosten für Anschaffung und Installation, sondern auch für mögliche Instandhaltungsmaßnahmen. Die besonders sichere Betriebsweise der Biomasseverfeuerung wird durch einige hochwertige Produktkomponenten hergestellt. Hier sind in erster Linie die widerstandsfähige und langlebige Brenner-

den auch gröbere Aschereste über zwei Schnecken in den dafür vorgesehenen Behälter transportiert. Auf diese Weise wird auch eine Entaschung bei gleichzeitiger Pelletansaugung möglich – für lange, durchgehende Brennerlaufzeiten. Der BioWIN XL erfüllt sämtliche Kriterien des Umweltzeichens »Blauer Engel« und des österreichischen Labels »UZ 37«. Zudem hält er alle gängigen Förderrichtlinien ein. Der Hersteller Windhager gewährt dem Betreiber eine Vollgarantie von bis zu fünf Jahren.

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|BODEN |

Bestnoten vom führenden Großhandel

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Erfolg, sondern auch loyale Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung. In der Mainzer Zentrale und deren Niederlassungen kennt man sich nicht nur mit Fliesen und Naturstein aus, sondern kümmert sich auch professionell um das Thema Reinigung und Pflege.

FILA-Sortiment findet man für alle Flächen im und rund ums Haus geeignete Produkte zum Reinigen, Schützen und Pflegen von Oberflächen.

Frau Keck, worauf legen Verbraucher aus Ihrer Sicht beim Kauf von Reinigungsund Pflegemitteln besonderen Wert? Und welche Kriterien beeinflussen in erster Linie ihre Kaufentscheidung?

Keck: Leider nein. Deshalb ist es auch so wichtig, die Produkte stärker an die »Front« zu bringen. Wir führen regelmäßig Schulungen für Fliesenleger durch, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig die richtige Reinigung und Pflege sind und dass sich damit außerdem auch noch neue Geschäftsfelder erschließen lassen. Da es FILAProdukte ausschließlich im Fachhandel und beim Handwerk gibt, kommt der Kunde automatisch zurück.

Isolde Keck: Kunden wollen eine optimale Reinigung, perfekte Pflege und einen vertretbaren Preis. In erster Linie erwarten sie eine Lösung ihres Problems. Das trifft auf Privat- wie Objektkunden gleichermaßen zu. Sie alle wollen Problemlösungen und das mit möglichst wenigen Produkten, die außerdem noch einfach in der Anwendung sind. In dem

Denken Verbraucher überhaupt in Kategorien wie »Reinigen, Schützen und Pflegen«?

Welche Gründe waren für Köbig ausschlaggebend, sich für die Zusammenarbeit mit diesem Unternehmen zu entscheiden?

FILA

| FILA | Um seinen Kunden die Möglichkeit zu bieten, eine perfekte Handwerksleistung abzuliefern und vor Reklamationen weitgehend gefeit zu sein, stellt der Baustoffgroßhandel Köbig hohe Maßstäbe an das Leistungsvermögen der Hersteller und deren Produktportfolio. Auch das von nahezu allen Fliesen- und Natursteinanbietern mit viel Lob bedachte Unternehmen FILA hat Isolde Keck, Spartenleitung Fliesen bei dem führenden Großhandel Köbig, vor der Listung zunächst kritisch unter die Lupe genommen. Die Philosophie und Struktur des italienschen Familienunternehmens hat ihr gefallen: Markenstärke, Sortimentskompetenz, höchste Innovationsfähigkeit, Marktnähe und Spitzenservice haben sie überzeugt. Mit unternehmerischem Weitblick gelang es der Inhaberfamilie Pettenon, das Unternehmen weltweit auf Erfolgskurs zu halten. Am deutschen Markt konnte sogar ein zweistelliges Plus eingefahren werden. Isolde Keck bescheinigt FILA beste Noten. Für ihr Unternehmen, das nach 120 Jahren in der fünften Generation von Stefan Thurn und Markus Thurn geführt wird, sind die Lieferanten und die Kunden im Handel und Handwerk wichtige Partner im Marktgeschehen. Nicht nur Preise und Konditionen bestimmen für das traditionsreiche Großhandelshaus den gemeinsamen

Seit über 65 Jahren widmet sich FILA dem Thema der Oberflächenreinigung und –pflege und hat als Marktführer dieses Geschäft geprägt.

Keck: Die Produkte, die Schulungen, die Betreuung und der Service. Gleich zu Beginn hat FILA für uns ein schwieriges Verschmutzungsproblem gelöst. Das hat uns überzeugt und gezeigt, dass man bei FILA nicht alleine gelassen wird: Der Außendienst wird fit gemacht, wir können jederzeit Hilfeleistung und Unterstützung anfordern. Und bei schwierigen Reinigungs- und Verschmutzungsfragen haben wir mit FILA den richtigen wichtigen »Telefonjoker«. Und wie sind Sie auf das italienische Unternehmen aufmerksam geworden? Keck: Durch unsere Lieferanten. Bei den Herstellern von Fliesen- und Natursteinbelägen ist das Unternehmen als der »Reinigungspapst« bekannt und wird von nahezu allen zur Behandlung ihrer Materialien empfohlen. Ist das Thema Reinigung, Schutz und Pflege von Oberflächen bei Endverbrauchern wie auch Profis schon ausreichend im Bewusstsein verankert? Keck: Leider nein. Die meisten Reklamationen sind auf falsche oder zu späte Reinigung zurückzuführen. Auch die wichtige Erstreinigung durch den Verleger wird leider häufig nicht sachgerecht und mit dem richtigen Reiniger ausgeführt. Mit dem FILA-Sortiment können wir für fast 95 % erfolgreiche Lösungen anbieten und damit im gleichen Umfang Reklamationen vermeiden. Was unternimmt man bei Köbig, um das Bewusstsein für Reinigung und Pflege sowie für diese Produkte zu forcieren?

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die Produkte weiterempfehlen und uns Bekannte oder Freunde schicken. Und Handwerker schätzen daran, dass sie damit auf der sicheren Seite sind, was die Zufriedenheit ihrer Kunden betrifft.

Werden Sie auf das Projekt »FILA Green Action« angesprochen bzw. wird danach gefragt?

Sind die Kunden von heute besser vorinformiert, was Reinigungs- und Pflegeprodukte betrifft? Was wissen sie beispielsweise über Mengenverbrauch, Mischverhältnisse und Einsatzbereiche?

Keck: Die Resonanz ist noch gering. Auch sie muss noch viel mehr nach vorne gebracht werden. Ich meine, ein Video, das wir am POS einsetzen könnten, wäre dabei sehr hilfreich. Vor allem aber muss man immer wieder auf die »grüne Linie« hinweisen.

Keck: Die wenigsten kennen sich damit aus. Auch was das Einpflegen oder die Erstreinigung betrifft, bestehen Wissensdefizite. Da ist noch eine Menge an Informationsarbeit zu leisten – von uns und auch von unseren Kunden. Demonstration und Beratung sind hier gefragt.

Was sind für Sie die Vorteile, warum Sie Kunden diese Produkte empfehlen?

Welche Instrumente dieses Anbieters nutzen Sie, um den Verkauf und die Beratung zu unterstützen?

Keck: Die nachgewiesene Leistungsfähigkeit der Produkte, die kompetente Unterstützung, wenn es z.B. Verschmutzungsprobleme gibt, und die klare und übersichtliche Gliederung in farblich gekennzeichnete Produktgruppen. Sie lassen deutlich die Einsatzbereiche und Materialeignungen erkennen, geben Aufschluss, für welche Probleme das jeweilige Produkt geeignet ist, und liefern wertvolle Produktinformationen. Das erleichtert ungemein die Beratung und gibt Sicherheit bei der Auswahl. Welche Resonanz erhalten Sie von Ihren Kunden, denen Sie beim Kauf von Wandund Bodenbelägen für die Reinigung und Pflege FILALösungen vorschlagen? Keck: Unsere Kunden sind alle hochzufrieden. Der beste Beweis dafür ist die Mundpropaganda, wenn Kunden

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Keck: Den Verkaufsständer, Displays, die Broschüren, Probier- und Demonstrationsflächen und selbstverständlich unser durch FILA gut geschultes Personal. Die Produktmuster zum Ausprobieren sind für mich der absolut richtige Weg, um Interesse an dem Thema Reinigung und Pflege zu wecken, von der Wirksamkeit zu überzeugen und so Kunden »anzufüttern«. Auch die Broschüre ist ein hervorragendes Instrument. Die Verbrauchsgüterrichtlinie 1999/44/CE gibt den Endverbrauchern einen erweiterten Käuferschutz. Wie beurteilen Sie den mit Blick auf Reinigungs- und Pflegemittel zum ergänzten Verkauf von Wand- und Bodenbelägen? Und hier speziell die Übergabe von Behandlungsempfehlungen an den Kunden?

KÖBIG

Keck: Wir führen Schulungen für unser Personal sowie für Verarbeiter und Architekten durch. Beim Kauf von Fliesen werden unsere Kunden über die richtigen Reinigungs- und Pflegeprodukte und Methoden informiert. Wir geben ihnen Probefläschchen von den Produkten sowie die Produktbroschüre mit.

Isolde Keck ist beim führenden Baustoff-Großhandel Köbig für den Bereich Fliese verantwortlich.

Keck: Die Verbraucherrichtlinie gibt ihm die Sicherheit, dass nur geprüfte und wirksame Produkte empfohlen werden. Der »Schwachpunkt« sind hier häufig der Architekt und der Verarbeiter. Der Architekt schreibt die Reinigung nicht aus und der Verarbeiter gibt die Information häufig nicht so weiter, wie es sein soll. Da sind Begriffe wie »Endreinigung«, »saure Reinigung«, »Erstreinigung« oder »Unterhaltsreinigung« und keiner weiß so recht, was darunter zu verstehen ist. Hier würde ich mir wünschen, dass mehr Aufklärungsarbeit passieren würde. Viele Fliesenleger erkennen heute das Zusatzgeschäft »Reinigung und Pflege«. Und die tun dann auch etwas dafür. Hat das Kundeninteresse an der Reinigung, Pflege und dem Oberflächenschutz von Belägen in den letzten Jahren eher zu- oder eher abgenommen? Keck: Ich meine eher zugenommen, weil die Kunden mehr Probleme haben: Die Oberflächen haben sich verändert, auch die Fugenmaterialien. Beispielsweise ist Kunststoff-Fugenmaterial schwieriger von der Fliesenoder Natursteinoberfläche zu entfernen. Bei einigen Materialien sind Verschmutzungen auch leichter sichtbar. Da sind

entsprechende Lösungen gefragt. FILA deckt da mit nur drei Produkten nahezu das gesamte Spektrum der Reinigung, dem Oberflächenschutz und der Pflege für fast alle Flächen im und ums Haus ab. Welche Rolle spielt für Sie der Großhandel beim Thema Reinigung und Pflege? Keck: Der erste Schritt ist, dass Hersteller wie FILA auf die große Bedeutung der Reinigung und Pflege hinweisen. Der Großhandel ist dann die Schleife zum Handwerk, aber auch zum Architekten und Endverbraucher. Das Thema Reinigung und Oberflächenbehandlung betrifft uns alle und jeder hat damit Probleme. Deshalb ist es wichtig, viele ins Boot zu holen und mit Informations- und Überzeugungsarbeit für das Thema zu sensibilisieren. Welche drei Schlagwörter fallen Ihnen ein, die das Angebot von FILA kurz beschreiben? Keck: Mir fallen direkt vier Begriffe ein: innovativ, zukunftsorientiert, verbraucherfreundlich, umweltbewusst. In der heutigen Zeit müssen wir uns konzentrieren, was die Anzahl der Lieferanten betrifft, mit denen wir Umsatz machen. FILA ist da für uns ein zukunftsfähiger Partner.

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Feinsteinzeugfliesen verschönern den Warnow Park | CERESIT BAUTECHNIK | Der Warnow Park, das größte Einkaufszentrum im Nordwesten Rostocks, wurde zwischen 2010 und 2011 einer umfangreichen Sanierung unterzogen. Neben der Außenfassade und dem Parkhaus wurden auch viele Details im Inneren des Zentrums optimiert. So zieren heute robuste Feinsteinzeugfliesen die Innenwände des zweistöckigen Einkaufszentrums. Zudem wurden die Bereiche rund um die Rolltreppenanlagen neu gestaltet. Insgesamt verlegte man in Rostock mithilfe von Ceresit-

platten von Lafarge, wurde zunächst mit CN  94, in der Mischung 1:3 mit Wasser verdünnt, grundiert. Danach wurden die Feinsteinzeugfliesen mit CM  90 EasyFlex PLUS an den Innenwänden verklebt. Der begleitende Ceresit-Außendienstmitarbeiter, Andreas Käber, empfahl den Klebemörtel für das Objekt: »Der flexible, staubreduzierte Dünnbettklebemörtel eignet sich besonders zur Verlegung keramischer Fliesen auf kritischen Untergründen und bot sich daher für die Anforderungen in Rostock an.«

Einkaufzentrums so viel Sonne hereingelassen, dass die Temperaturschwankung zwischen dem oberen und dem unteren Bereich die erforderliche Verbundhaftung eingeschränkt hätte. So entschied man sich, die Höhe der Vorsatzschalung zu reduzieren. Die Firma Detlef Albrecht brachte die Fliesen lediglich bis zu einer Gesamthöhe von acht Metern an. »Trotzdem handelt es sich bei der Fliesenwand im Warnow Park um die europaweit erste Feinsteinzeug-Fassade dieser Größe«, so Hans-Jörg Bonk.

die Firma Detlef Albrecht zudem auf CN 99 EasyExpress zurück. Auf neuem zementären Untergrund setzte man die Epoxid-Grundierung ein, um die Belegreifezeit zu optimieren. Sowohl für die Wand- als auch für die Bodenfliesen griff das Team um Detlef Albrecht auf den flexiblen Fugenmörtel CE  37 silbergrau zurück. Geeignet für Feinsteinzeugfugen von zwei bis 15  mm Breite, wird diese Flexfuge nach 45 Minuten eingewaschen und bietet dem Verarbeiter dadurch viele Vorteile: »Das »bewuss-

Feinsteinzeugfliesen verkleiden die Innenwände des Warnow Parks bis zu einer Höhe von acht Metern. Rund um die Rolltreppenanlagen setzte der Fliesenfachbetrieb Detlef Albrecht CN 99 ein, um die Belegreifezeit des Untergrunds zu optimieren.

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Systemlösungen rund 3000 m² Fliesen. Für die meisten Arbeiten wurden Firmen aus der Rostocker Region beauftragt. So bekam der Fliesenfachbetrieb Detlef Albrecht aus Elmenhorst die Aufgabe, Feinsteinzeugfliesen mit den Maßen 60x120, 30x120 und 50x60 cm im Warnow Park zu verlegen. Bei der Ausführung setzte das ausführende Unternehmen exakt aufeinander abgestimmte Systeme von Ceresit ein. Der Untergrund, eine Vorsatzkonstruktion aus Gipskarton-

»Bei der Ausführung mussten wir dann noch mal umdisponieren«, erinnert sich Hans-Jörg Bonk, begleitender Techniker von Ceresit. »Die Vorstellung des Architektenteams umfasste ursprünglich eine Fliesenwand von 15 Metern Höhe. Sowohl seitens der Firma Lafarge als auch aus meiner Sicht gab es jedoch Bedenken bezüglich dieser Ausmaße.« Zum einen wäre das Feinsteinzeug zu schwer für die Vorsatzschalung aus Gipskartonplatten geworden. Zum anderen hätten die Glasfenster im oberen Bereich des

Auch rund um die neuen Rolltreppen wurden mit CeresitLösungen Feinsteinzeugfliesen verlegt. Vorher wurde der Untergrund noch mithilfe von CN 73 Bodenspachtel »flexibel« nivelliert. Diese selbstverlaufende Bodenausgleichsmasse für kritische Untergründe eignet sich zum Beispachteln von Unterböden vor der Verlegung von Fliesen. Sie ist bereits nach 2,5 Stunden begehbar und erlangt nach 24 Stunden Belegreife. Um die Sanierungsmaßnahmen noch weiter zu beschleunigen, griff

te Aufbrennverhalten« von CE 37 machte es uns möglich, jeweils eine große Fläche vorzufugen«, beschreibt Detlef Albrecht die Verarbeitbarkeit. »Wir konnten unsere Arbeit dadurch insgesamt schneller und mit einem einheitlicheren Ergebnis ausführen.« Tatsächlich wird der speziell für kritische Untergründe geeignete Mörtel sehr ebenmäßig eingewaschen, was insbesondere bei Feinsteinzeugfliesen ohne saugende Flanken – wie sie im Warnow Park zum Einsatz kamen – für ein harmonisches Erscheinungsbild sorgt.

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WAS HABEN PHILIPP, MARIO, THOMAS, MESUT, HOLGER, TONI, BASTIAN UND LUKAS GEMEINSAM?

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Designbeläge als neues Highlight

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Häuser mit 85 Wohneinheiten auf einem Grundstück, auf dem zuvor nicht mehr rentabel vermietbare Siedlungshäuser aus den 60er Jahren abgerissen worden waren.

Im alten Stadtkern von Ludwigshafen-Mundenheim wurden drei PaminaHäuser mit insgesamt 85 Wohneinheiten gebaut..

Authentisch wirkende Holzoptiken Anfangs kam in den PaminaHäusern eine eher funktional ausgerichtete Bahnenware zum Einsatz. Doch weil Designbeläge von objectflor mit ihren authentisch wirkenden Holzoptiken viel besser zum Einrichtungskonzept passen und im Gegensatz zu Parkett auch hinsichtlich Funktionalität und Wirtschaftlichkeit überzeugen, wurden sie – verlegt durch das Fachunternehmen Speckner aus Waiblingen – schnell zum neuen Standard. Für den speziellen Einsatz war die R9 Rutschfestigkeit ein ebenso wichtiges Argument wie die einfache Pflege und die Wertbeständigkeit über Mieterwechsel hinaus, denn einzelne beschädigte Planken können ganz unproblematisch und schnell ausgetauscht werden. Damit die Wohnungen licht und freundlich wirken, wurde eine helle Buchenoptik ausgewählt, die sich sehr gut verschiedensten Einrichtungsstilen anpasst. Für die Gemeinschaftsräume, Praxen und Verwaltung fiel die Wahl auf eine rustikale, goldbraune Holzoptik, die besonders gut zu dem Dunkelrot der PaminaHausfarbe passt. Auch das nächste Pamina-Haus wird derzeit in Ludwigshafen realisiert und gilt schon im Vorfeld durch seine Architektur und den Standort an der Rheinallee als Leuchtturm-Projekt der Stadt.

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| OBJECTFLOR | Hochwertig ausgestattete Wohnungen, zentral gelegen und mit der Sicherheit, dass alle Hilfestellungen möglich sind, wann immer sie gebraucht werden: Für die Umsetzung dieses erfolgreichen Konzeptes hat »Pamina – betreut leben« Designbeläge von objectflor entdeckt. Elegante, dunkelrote Wände, große Blumenmotive, ein moderner Glasleuchter und ausdrucksstarke Designbeläge in einer rustikalen, goldbraunen Holzoptik sorgen im Entrée der neuen Pamina-Häuser in Ludwigshafen-Mundenheim für das Ambiente eines VierSterne-Hotels. Dass ein interessantes Wohnkonzept mit vielen Freizeit-, Gesundheitsund Service-Angeboten für ältere Menschen heute nicht nach »Altersheim« aussehen darf, darauf legt das Team von »Konzok – Planen und Bauen«, das insgesamt 19 Pamina-Häuser an 13 Standorten gebaut hat und auch betreibt, allergrößten Wert. Denn Architektur und Design sind ganz entscheidende Faktoren, damit die Entscheidung für eine neue Phase im Leben nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Bauch getroffen werden kann. Die Angebote für die Bewohner sind extrem vielseitig, flexibel abrufbar und reichen von kleinen Hilfestellungen im Alltag, Hausmeisterservice, Gästeappartements über Sporttermine bis hin zu Pflegeleistungen. Zu dem Pamina-Konzept gehört zudem, dass alle Häuser zentral gelegen sind, Einkaufsmöglichkeiten und kurze Wege in belebte Innenstädte bieten. Im alten Stadtkern von Mundenheim entstanden die drei

Die neuen Häuser in Ludwigshafen-Mundenheim wirken durch die edlen Designbeläge von objectflor wie ein modernes Hotel.

Die authentischen Holzoptiken von objectflor harmonieren mit dem Einrichtungskonzept und überzeugen auch hinsichtlich Funktionalität und Wirtschaftlichkeit.

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SIE SIND IN DER KÖNIGSKLASSE BODEN. „BOD – Die Bodengestalter“ ist das neue UZIN Partnerprogramm, das gute Bodenleger noch besser macht. Bei BOD profitieren Sie von einem umfassenden Leistungsspektrum: persönliche Qualifikation, Netzwerk und Austausch, Marketing und Kommunikation und exklusive VIP- Events. Erleben Sie beispielsweise ein exklusives Wochenende mit Europameister und BOD Teamchef Thomas Strunz. Besuchen Sie zusammen mit ihm ein Spiel des FC Bayern im VIP- Bereich der Allianz Arena und seien Sie Gast bei Doppelpass – dem Bundesliga-Talk auf Sport 1. Also: Wann können wir Sie in der Königsklasse Boden begrüßen?

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Das Hotel »Königs« in Rheda beweist, dass avantgardistische Hotelkultur nicht nur in internationalen Metropolen stattfindet.

Während die Einrichtung auf trendigen Lifestyle setzt, punktet der Teppichboden »Girloon Spirit« mit eleganter Zurückhaltung.

»Girloon Spirit« für das Hotel »Königs«

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| INVISTA / GIRLOON | Dass avantgardistische Hotelkultur nicht nur in internationalen Metropolen stattfindet, zeigt das Hotel Königs am Schlosspark in Rheda-Wiedenbrück. Das Designquartier besticht durch entspannten Lifestyle und außergewöhnliche Interieurs. In aufwändiger Detailplanung verwandelten Hoteldirektor Andreas Merschjohann und seine Partnerin Sylwia Frankrone gemeinsam mit dem Architekturbüro Hillemeier & Partner aus Rheda die einstige Stadtvilla in ein modernes Cityhotel mit großzügigem Wellness-Bereich und traumhafter Dachterrasse. Mit sicherem Gespür und gutem Geschmack haben sie dabei der denkmalgeschützten Immobilie trendigen Lifestyle und eine ganz persönliche Note eingehaucht.

»Wir wollten ein 4-SterneHaus auf die Beine stellen, das den Gästen einen guten Service und Standard in einer lockeren Atmosphäre bietet«, sagt Andreas Merschjohann.

Wichtig war ihm, ein Haus zu gestalten, das individuell schön und nicht vergleichbar, d. h. nicht »von der Stange« kreiert ist: »Bei jedem Gast soll es ein »Wow« hervorru-

Aus Antron Carpet fibre von Invista entspricht der Teppichboden den sehr hohen Leistungsanforderungen anspruchsvoller Hotellerie.

fen«, wünscht sich der junge Pächter. Großen Wert legten die beiden Kreativen daher auf eine individuelle Gestaltung der Zimmer, damit sich der Gast beim nächsten Besuch auf ein anderes Interieur und Styling freuen kann. 26 Zimmer mit so phantasievollen Namen wie »Der kleine Prinz«, »Red Yak«, oder »Swarissimo« laden in der Tat zu einem immer wieder neuen Wohlfühlerlebnis ein. »Das Konzept geht auf, der Gast erinnert sich an uns«, so Andreas Merschjohann.

Räume mit Wiedererkennung Kein Zimmer gleicht dem anderen. Jedes folgt einem geschmackvollen Farb- und Themenkonzept: Mal beherrscht von Gold, mal von SchwarzSilber oder Türkis-Silber, feuri-

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gem Rot oder sattem Aubergine. Schicke Lampen, farblich lackierte Schränke, originelle Kommoden und Sessel – alles perfekt kombiniert – geben jedem Zimmer seinen ganz eigenen Look. Edle, schwere Stoffe unterstreichen die Exklusivität und bescheren ein wahrhaft königliches Hotelerlebnis. Textiles war auch für den Boden gefragt. Doch während bei der Einrichtung auf trendigen Lifestyle gesetzt wurde, punktet der Boden mit Zurückhaltung.

Außerdem lässt der unifarbene Fond des Teppichbodens viel Freiraum für andere, gestalterische Details. Thermisch verwertbar und schadstoffgeprüft sind darüber hinaus Eigenschaften, die neben der Langlebigkeit »Girloon Spirit« zu einer umweltschonenden Bodenlösung machen. Das 4-Sterne Hause am Schlosspark schließt in Rheda-

Wiedenbrück auch eine gastronomische Lücke: »In der Gastronomie wollten wir nicht das typische Hotelrestaurant, das abends nicht belebt ist, sondern eine Szenegastronomie, die durch Gäste aus der Stadt sowie durch die Hotelgäste lebt«, sagt Andreas Merschjohann – und auch hier scheint das Konzept besser als geplant aufzugehen.

26 Zimmer mit phantasievollen Namen wie »Der kleine Prinz« oder »Red Yak« laden zum Wohlfühlerlebnis ein.

Der Teppichboden »Girloon Spirit« vervollständigt in einem warmen Dunkelbraun auf spannende Weise jede der ausgefallenen Raumgestaltungen, ob in Gold schimmernd, kräftigen Farben oder in tonangebendem Schwarz. »Girloon Spirit« ist eine modische, einfarbige Schlingenkonstruktion mit hohem Poleinsatzgewicht und hohem wohnlichen Charakter. Aus »Antron Carpet fibre« von Invista und dem Strapazierwert »extrem« präsentiert sich dieser Teppichboden durchaus für das repräsentative Objekt geeignet, adressiert an die gehobene Hotellerie. Der junge Pächter des Königs hat sich bewusst für einen Teppichboden aus der Polyamidfaser »Antron« von Invista entschieden, »weil diese Qualität sehr strapazierfähig ist, sich außerdem sehr gut reinigen lässt und eine lange Lebensdauer verspricht«, nennt Andreas Merschjohann als Gründe für seine Wahl. Neben der Vermeidung von Trittgeräuschen bietet der Teppichboden sehr gute schallabsorbierende Eigenschaften. Ein Aspekt, der gerade in Objekten wie Hotels von großer Bedeutung ist.

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HOTEL KÖNIGS

»Girloon Spirit« ist eine modische, einfarbige Schlingenkonstruktion mit hohem Poleinsatzgewicht und hohem wohnlichen Charakter

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Bautenschutz mit exklusivem Floor-Design | DISBON | Mindestens 100 000 Besucher sollen das wortreich-Museum für Sprache und Kommunikation jedes Jahr besuchen. Dass diese Erwartung der Betreiber durchaus realistisch ist, zeigt ein Blick auf die Bad Hersfelder Festspiele, die alljährlich im Sommer stattfinden und mit schöner Regelmäßigkeit eine sechsstellige Anzahl Gäste nach Nordhessen locken. »Was mit Filmen, Musicals und Theaterstücken bestens funktioniert, sollte in der Heimat der Gebrüder Grimm durchaus auch mit dem Kulturgut Sprache gelingen«, schätzt Markus Schmidt. Der Key Account Manager des Bauzulieferers Caparol Industrial Solutions aus Ober-Ramstadt war in den ehemaligen Werkshallen der Deutschen Babcock während des Umbaus zum Museum »häufiger Gast«. Nach wie vor ist er beeindruckt, wie gut sich mit einem intelligenten architektonischen Konzept, pfiffigen grafischen Motiven, spezifisch abgestimmten Bautenschutzprodukten und filigranem High End Flooring das Wesen der Sprache als Werkzeug zum Denken und Handeln vor Augen führen und begreifbar machen lässt.

Die beiden HEF-Geschäftsführer Lothar Kluge (l.) und Frank Max Kohm (M.) inspizieren gemeinsam mit Disbon-Berater Markus Schmidt (r.) die fugenlose Bodengestaltung.

persönlich darum, dass der Boden in den Stockwerken des ehemals industriell genutzten Ziegelbaus nicht allein durch die Robustheit der

Disbon-Beschichtung glänzt, sondern das Design eine eigene Bedeutungsebene verkörpert. Ein Boden eben, der – im wahrsten Sinne des Wortes –

Von Grund auf Extraklasse

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Ganz gleich, welchem Aspekt der Sprachverwendung das vertiefte Interesse der Besucher gilt, auf das Schuhwerk der vielen Besucher muss ein Fußboden besonders vorbereitet sein. In Bad Hersfeld kümmerten sich Frank Max Kohm und Lothar Kluge als Geschäftsführer der High End Flooring (HEF) aus Neuweiler

Der helle Bodenbelag ist täuschend echt designt.

die Welt bedeuten kann, wenn man sich ihm aufmerksam widmet. Das mittelständische Bautenschutzunternehmen HEF hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich nahezu jede Optik und jeder Gestaltungswunsch in Bodengrafiken umsetzen und auf den Millimeter genau an gegebene Raumgeometrien anpassen lässt: Mit den digital bearbeiteten »HEF Floor Graphics« ist es in Bad Hersfeld gelungen, dauerhafte, langlebige, verschleißfeste Bodenunikate herzustellen, die eine schier unendliche Gestaltungsvielfalt offenbaren. Der Fußboden wird dabei zum Gestaltungsträger und kann sehr viel intensiver und präziser als gemeinhin üblich in ganzheitliche Raumkonzepte eingebunden werden. »Grundsätzlich sind wir in der Lage, den kompletten Bodenaufbau aus einer Hand zu liefern, was sich erfahrungsgemäß nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auch auf die Qualität des Endergebnisses sehr vorteilhaft auswirkt. Untergrundvorbereitung, Haftgrundierung, Kratzspachtelung, Deckbelag, Bodengrafiken, Kopfversiegelung, die Auswahl geeigneter Bautenschutzprodukte mit AgBBZulassung, die für öffentlich zugängliche Räume vielfach vorgeschrieben ist, sowie die Beibringung sämtlicher Prüfzertifikate obliegen bei uns einem Ansprechpartner, der sich verantwortlich um alles kümmert«, betont Lothar Kluge, der ebenso wie Frank Max Kohm Geschäftsführer bei HEF High End Flooring ist. Für Bodengestaltungsprojekte bevorzugt HEF Bautenschutzprodukte der Marke Disbon.

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»Gerade bei kombinierten Bautenschutz- und Bodendesign-Aufträgen zeigt es sich immer wieder, dass Gesamtkonstruktionen schneller und wirtschaftlicher zu einwandfreien Ergebnissen führen als die Vergabe von Teillosen an verschiedene Auftragnehmer«, bestätigt Markus Schmidt. Seiner Einschätzung nach ist die neuentwickelte HEF-Schabloniertechnik für kommunale, private und gewerbliche Auftraggeber gleichermaßen interessant, da sie einen einzigartigen, oft sehr persönlichen Gestaltungsgedanken in eine digital bearbeitbare Fassung transformierbar macht. Auf diese Weise lässt sich die Idee flexibel ausgestalten und farblich so akzentuieren, dass ein einzigartiges Bodendesign entsteht. Eine vollkommene Anpassung des Stils an die jeweiligen baulichen Gegebenheiten wird dadurch möglich. Abnutzung, Umwelteinflüssen und anderweitigen Verschleißaspekten baut die Umsetzung als fu-

DISBON/ACHIM ZIELKE

Design und Bautenschutz verbinden

Die High End Flooring GmbH hat jedes einzelne Designelement exakt nach den Vorstellungen der Ideengeber Petri & Tiemann am Boden folienfrei ausgeführt.

genlose, dadurch besonders pflegeleichte und langlebige Bodenbeschichtung vor. Gegenüber herkömmlichen Floor Graphics, die gemeinhin mittels Klebefolien appliziert werden und auf dem Boden verbleiben, verfügt das HEFKonzept über ein klares Plus an NutzbarZeit. Der Kunde hat eine Motividee oder einen besonderen Gestaltungswunsch für seinen Boden. Er schickt eine VektorDatei, die seine Vorstellungen visualisiert, an HEF. Das kreative Unternehmen stellt auf der Basis dieser Ideenskizze spezielle Klebeschablonen her, die nach Freigabe durch den Auftraggeber auf der geglätteten Bodenbeschichtung angebracht werden. Nach Applikation der Farbmotive werden die Schablonen wieder abgezogen. Danach folgt ein transparenter Schutzüberzug, dessen Eigenschaften (dick oder dünn, glatt oder rau, glänzend oder matt) an die zu erwartende Beanspruchung des Bodens und den Wunsch des Kunden bis ins kleinste Detail angepasst sind.  Achim Zielke

Seit Oktober 2011 lädt das wortreich-Museum zu einer so unterhaltsamen wie lehrreichen Entdeckungsreise durch die Sprache ein.

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»Mezzo Part II« von Nordpfeil aus Antron Teppichfasern bietet prägnant strukturiert Teppichböden von digitalem Charakter und mit interessanten Gestaltungsperspektiven.

Bodenbeläge von digitalem Charakter

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| INVISTA NORDPFEIL | In einer Kombination aus fast schwarzen Grundschattierungen und hell-leuchtenden Akzenten sowie funktionalen Neutraltönen umfasst »Mezzo Part II« drei Designs: »Colour Mix«, »Colour Line«, »Colour Stripe« sowie eine Sonderkollektion aus Variationen zu einem Thema aus »Mezzo Part II Special«. Ihnen allen eigen ist eine pixelartige Anmutung, die eher an Retro Gaming oder Digitaldruck denken lässt als an einen Bodenbelag. Das Ergebnis ist eine Kollektion mit ungeahnten Perspektiven für alle, denen es um die Gestaltung individueller Bodenflächen geht. In Kombination mit der innovativen Jacquard-WiltonWebtechnik, die »Mezzo Part II« den modischen Anspruch verleiht, sichert die Antron Teppichfaser der Kollektion überragende funktionale Eigenschaften und ein dauerhaftes Erscheinungsbild, bei dem die Muster definiert, die

hellen Farben leuchtend und die Neutraltöne klar und frisch bleiben. Prägnant strukturiert durch Stakkato-Streifen, labyrinthische Muster und weitläufige florale Ornamente in gebrochenen Tönen sei »Mezzo Part II« geradezu prädestiniert für anspruchsvolle gewerbliche Interieurs, so der Hersteller. Sie sei eine spektakuläre Kollektion, die zeige, dass die Kombination aus innovativem Denken, großartigem Design und überragender Funktionalität Teppichböden hervorbringe, die Architekten, Planern und Einrichtern einzigartige Möglichkeiten an die Hand gebe, mit gemusterten Teppichböden zu gestalten, betont Neil Maguire, regionaler Marketing Manager bei Invista für Antron Teppichfasern. »Durch und durch zeitgenössisch offenbart die Kollektion das gesamte Potential der heutigen Teppichbodenproduktion und liefert Inspiration für moderne gewerbliche Innenräume aller Art«, so Maguire.

| THOMSIT | Im Vergleich mit anderen Zielgruppen haben Handwerker das Internet für sich als Kommunikations- und Informationsplattform möglicherweise etwas später entdeckt. Seine Bedeutung indes ist nicht zu unterschätzen. Vor allem für Lösungen, die zum Bodenaufbau benötigt werden, dient das Internet als rege frequentierte Informationsquelle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Abschlussarbeit des MasterStudiengangs Marketing der Universität Erlangen-Nürnberg unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Fürst. Die Studie ist eines der ersten Ergebnisse einer noch jungen Kooperation von Thomsit mit dem süddeutschen Wissenschaftszentrum. Basis der Arbeit war eine Befragung, die Uni-Absolventin Michaela Weiß im Zuge der letzten Fachmesse »Estrich, Parkett, Fliese« (EPF) in Feuchtwangen durchgeführt hatte. Rund 270 Handwerker hatten sich dem in Zusammenarbeit mit dem ThomsitMarketing branchenspezifisch erarbeiteten Fragenkatalog gestellt. Die empirisch gewonnenen Ergebnisse wurden abschließend in Relation zu einer bereits vorliegenden Studie unter Malern und Lackierern gesetzt.

Boden- und Parkettleger nutzen Internet intensiv Im direkten Vergleich zeigt sich, dass Boden- und Parkettleger mehr Zeit für berufliche Themen im Internet verbringen als Maler und Lackierer, die nicht am Boden aktiv sind. »Während Bodenleger durchschnittlich rund 57  % ihrer Internetbesuchszeit für berufliche Fragen aufwenden, nut-

THOMSIT

INVISTA NORDPFEIL

Handwerksbetriebe und das Internet

Im Rahmen der EPF-Messe 2011 in Feuchtwangen sammelte Michaela Weiß (r.) das Basismaterial für die Studie.

zen Maler und Lackierer das Internet in ihrer Recherche zu Wand-spezifischen Themen zu etwa 28 %«, erläutert Weiß. Begründet sieht die frischgebackene Marketing-Expertin den Unterschied in der höheren Komplexität des Gewerks Fußboden und erläuterungsbedürftigen Produkten. Das Internet zählt heute neben Schulungen/Seminaren/ Messen sowie Fachzeitschriften zu den wichtigsten Informationsquellen für Bodenprofis. Immerhin 68  % aller befragten Bodenleger verfügen über einen eigenen Internetanschluss, 26 % zusätzlich über einen mobilen Zugang. Weiß: »Während Inhaber und Meister pro Tag über eine Stunde zu beruflichen Themen im Netz verbringen, surfen Gesellen und Auszubildende großteils privat. Mit wachsender Verantwortung innerhalb eines Betriebs steigt somit auch die berufliche Nutzung des Internets.« Diese hohen Werte spiegeln sich auch in der Eigendarstellung. Etwa drei Viertel aller BodenlegerBetriebe unterhalten einen Webauftritt. Soziale Netzwerke dagegen spielen sowohl in der Darstellung als auch in der Kommunikation quasi keine Rolle.

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„Wir geben Ihrem Boden Profil!“

Kreative und multifunktionale Raumgestaltung leben und arbeiten. Dem Gesundheitsschutz kommt dabei eine besondere Rolle zu: Aufgrund ihrer emissionsarmen Eigenschaften eignen sich die Sika-ComfortFloor Bodensysteme perfekt für den Einsatz in Innenräumen von öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Kindertagesstätten, Sporteinrichtungen, Krankenhäusern, Arztpraxen, Museen, Hotels, Ausstellungs- und Verkaufsräumen, Büros, Kantinen oder Restaurants. Ihre fugenlose und damit leicht zu reinigende Oberfläche ist in diesen Räum-

Hierzu hat der Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB) das sogenannte AgBB-Schema entwickelt, nach dem zugelassene Prüfstellen die jeweiligen Systeme untersuchen. Die behördliche Umsetzung und Ausstellung der AbZ erfolgt durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt). Die vier Sika-ComfortFloor Beschichtungssysteme, ausnahmslos 2-K Polyurethanaufbauten – wahlweise mit oder ohne erweiterte Trittschalldämmung – haben die Sys-

SIKA DEUTSCHLAND

| SIKA DEUTSCHLAND | Der Anspruch an Bodenbeläge hat sich im Lauf der Zeit massiv verändert. Dienten sie früher vor allem der optischen und ebenen Abdeckung des Estrichs, stehen heute mehrere Anforderungsmerkmale im Vordergrund: Optik, Komfort, Hygiene, Akustik, Raumklima und Gesundheitsschutz. Dabei sollten sie idealerweise nicht nur Gestaltungsfreiheit, sondern auch viel Raum für die Kreativität der Planer bieten. All dies berücksichtigte die Sika Deutschland bei der Ent-

Kinder verbringen täglich viele Stunden in Schulen, Kindertagesstätten und Sporteinrichtungen. In diesen Räumen unterliegen die Bodenbeschichtungen besonderen Anforderungen, denn der Gesundheitsschutz hat oberste Priorität. Die Sika-ComfortFloor Systeme sind besonders emissionsarm und erfüllen die gesetzlichen Prüfkriterien für Aufenthaltsräume. wicklung der vier neuen SikaComfortFloor Bodenbeläge. Architekten und Planer schätzen besonders die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, die eine nahezu uneingeschränkte Verbindung funktioneller und ästhetischer Bedürfnisse erlauben. Die damit erzielte positive Raumwirkung fördert das Wohlbefinden der Menschen, die täglich in den damit ausgestatteten Räumen

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lichkeiten von enormer Wichtigkeit. Bereits seit März 2009 unterliegen Bauprodukte der Zulassungspflicht, sofern sie in den genannten Aufenthaltsräumen eingesetzt werden. Gefordert ist eine Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ), durch die der Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit bezüglich ihrer Emissionen belegt wird.

temprüfungen bezüglich Ausgasung erfolgreich bestanden. Für das System ComfortFloor Decorative wurde die Zulassung vom DIBt in Berlin erteilt. Die Sika-ComfortFloor Bodenbeläge stehen in vier verschiedenen Systemaufbauten zur Verfügung: Sika-ComfortFloor, Sika-ComfortFloor Pro, SikaComfortFloor Decorative und Sika-ComfortFloor Decorative Pro.

Spezial-Profile für Vinyl-Böden und Zubehör

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PROFLOOR

Die zwei Kleinsten ihrer Art

Damit sich schwimmende Beläge bewegen können, setzt »Cavum flex« auf ein zweiteiliges, exklusives Schraubsystem: das derzeit kleinste weltweit.

| PROFLOOR | Luxury Vinyl Tiles-Beläge (LVT) erfreuen sich steigender Beliebtheit. Profloor reagiert auf diesen Trend mit einer neuen Profilfamilie, die speziell für die Verwendung mit Designbelägen entwickelt wurde. Die »Cavum«- Serie punktet mit

einzigartig raffinierten technischen Details sowie einer ansprechenden Optik aus hochwertigem Aluminium. Für schwimmende Beläge ist »Cavum« die Edel-Variante unter den Profilen, die hochwertigen Kunststoff-Designbelägen in jedem Fall den passenden Abschluss verleiht: »Cavum flex«, »Cavum flex stair« und »Cavum board easy« sind laut Hersteller ein innovatives Trio und machten durch ihr cleveres Konzept optisch und technisch Freude. Ein kleines Flexibilitätswunder sei mit »Cavum flex« gelungen, das speziell zum Verlegen schwimmender LVT-Beläge designt wurde. Damit sich diese Beläge bewegen können, setzt »Cavum flex« auf ein zweiteiliges, exklusives

Schraubsystem – derzeit das kleinste Schraubsystem der Welt. So ist das einzigartige Profil höhenvariabel und noch dazu schwenkbar. Anwendungsfreundliche und zugfeste Schrauben erleichtern die stufenlose Verlegung. Außergewöhnlich ist auch das auffallend schmale Design, denn ein platzsparendes Grundprofil

findet sein schlankes Pendant in den ausgeklügelten, neigbaren Oberteilen. Das formschöne »Cavum flex« gibt es als Abschluss, Übergangs- oder Ausgleichsprofil und wirkt in jedem Fall elegant. Mit dem »Lifter« gewinnt das Profil noch mehr Höhenflexibilität und ist so auch für höhere Beläge einsetzbar. Der »Lifter« ist vorgebohrt und wird in einem Zug mit dem Basisprofil montiert. Er ist kompatibel mit allen Profilen der Serie. »Cavum board« sind zwei Profile in einem. Möglich macht das die Sollbruchstelle in der Mitte des Profils – so entsteht aus der 6 cm eine 4 cm Sockelleiste. »Cavum board easy« wird für 3  mm- und 5  mm-Beläge angegeben.

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| CORPET CORK | Die Peanuts haben Kultstatus erreicht. Jetzt kann man sich die Lieblingsfiguren seiner Jugendtage in die Wohnung oder ins Büro holen, auf einem einzigartigen Korkboden mit dem natürlichen Charme der liebenswerten Peanuts.

Elastisch, warm und gelenkschonend Den Charme der Peanuts gibt es jetzt auf Korkboden. Das bringt ein Stück unbeschwerte Fröhlichkeit und Unverwechselbarkeit in jede Wohnung und in jedes Büro. Der natür-

lich-ästhetische Peanuts Korkboden ist angenehm elastisch, behaglich warm und gelenkschonend. Jeder Kubikzentimeter Naturkork besteht aus ca. 40 Millionen Zellen. Jede Zelle ist mit Luft gefüllt. Jeder Schritt wird daher sanft abgefedert. Eine Verführung, in den eigenen vier Wänden barfuß zu gehen.

Hygienische Qualitäten Durch seine hygienischen Qualitäten verbessert Kork sogar das Raumklima. Und ein Korkboden vereint die Behaglichkeit eines Teppichbodens

mit den Pflegevorteilen von Fliesen, feucht wischen reicht. Peanuts Korkböden gibt es in verschiedenen praktischen Varianten. Als Kork-Fertigparkett: mit der Uniclick-Verbindung und wertbeständiger Versiegelung. Als Klebekork: vorgeleimt und mit langlebiger Versiegelung vorbehandelt zum direkten Verkleben auf dem Untergrund. Nach der Verlegung wird der Boden nachversiegelt. Eine 100  % geschlossene Fuge vermeidet das Eindringen von Feuchtigkeit und dunkle Wischfugen. Dazu gibt es die passenden Peanuts-Sockelleisten.

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Jeder vorhandene Fußboden kann mit den Peanuts sympathisch aufgewertet werden.

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Admonter feiert Jubiläum: STIA Holzindustrie wird 40

In Admont werden seit 40 Jahren Naturböden und Naturholzplatten unter der Premium-Marke »Admonter« hergestellt.

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| STIA | 1972 wurde die STIA Holzindustrie als Sägewerk mit 13 Mitarbeitern gegründet und feiert dieses Jahr ihr 40-jähriges Firmen-Jubiläum. Als Spezialist in der Verarbeitung hochwertiger Holzprodukte beschäftigt die STIA mittlerweile 330 Mitarbeiter und ist mit ihren Admonter Naturböden und Naturholzplatten weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. »Das Jubiläum bietet einige Highlights, auf die man bereits jetzt gespannt sein darf und die ihr Finale auf der BAU 2013 finden werden«, verspricht der Hersteller. In Admont werden seit 40 Jahren Naturböden und Naturholzplatten unter der Premium Marke »Admonter« hergestellt. Dabei stehen nicht nur das Design im Vordergrund, sondern vor allem auch die nachhaltige und natürliche Produktion, die beständige Qualität und die ausschließliche Produktion in Admont. »Nur

hier haben wir die Möglichkeit, den »Admonter«-Naturboden und die Naturholzplatte so zu produzieren, wie sie sind. So sind unsere Produkte auf ganzer Linie nachhaltig – in Hinblick auf die Materialien, auf die Produktion, den Energieeinsatz, aber vor allem auch gegenüber dem Standort, der Region und unseren Mitarbeitern«, erklärt Ewald Fuchs, Geschäftsführer der STIA Holzindustrie, die erfolgreiche Unternehmensphilosophie.

Vielfalt und nachhaltige Werte Sowohl die Vielfalt als auch die nachhaltigen Werte werden weit über die Grenzen Österreichs geschätzt. Zu den Absatzmärkten zählen neben dem deutschsprachigen Raum auch Überseemärkte wie Kanada, die USA, Japan oder China. Heute ist Admonter in vielen Hotellerie- und Gastronomiebetrieben sowie Privathäusern und -Wohnungen zu

Man setzte stets auf die Weiterentwicklung von europäischen Holzarten wie der Eiche (Foto) oder der heimischen Gebirgslärche.

finden. Genauso vielfältig wie die Geschmäcker ist auch das Produktportfolio des Qualitätsherstellers, der vor allem auf heimische Hölzer setzt – Tropenholz war von Anbeginn nie ein Thema. Vielmehr setzte man auf die Weiterentwicklung von europäischen Holzarten wie der Eiche oder der heimischen Gebirgslärche. So bietet Admonter in der Eiche mittlerweile über 30 Designs und die Lärche in 15 unterschiedlichen Farbvarianten. Doch damit nicht genug: Die Dielen sind in den verschie-

densten Dimensionen mit Längen bis zu exklusiven fünf Metern und drei Oberflächen erhältlich. Als Highlight zum 40. Geburtstag wird es zudem noch einen bunten Strauß von Produktneuheiten geben: Admonter wird im Spätsommer eine neue Produktlinie präsentieren, die auf starke Strukturen und besonders haptisch erlebbare Böden setzt. »Der Schwerpunkt wird auch hier auf der Eiche liegen. Aber mehr wird noch nicht verraten«, so Fuchs. Vielfältig und ansprechend zeigt sich das neue Kundenmagazin ADORO, das anlässlich des 40-jährigen Unternehmensjubiläums erstellt und Anfang des Jahres aus der Taufe gehoben wurde. Dort geht es vorrangig um Themen wie Design und Architektur. ADORO erscheint zwei Mal jährlich in Deutsch und Englisch in einer Gesamtauflage von 15 000 Stück und kann kostenlos unter adoro@ admonter.at bestellt werden.

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Schlichter Luxus

Die Schönheit des Materials Holz steht im Mittelpunkt Sie schimmern leicht silbrig oder golden und schmeicheln dem Raum durch einen archaischen Touch von Natur: Die Schönheit des Materials Holz steht im Mittelpunkt der Silverline Edition der Bauwerk Parkett AG. Die außergewöhnlichen, fast drei Meter langen Dielen verleihen jedem Raum eine einzigartige Großzügigkeit und einen Hauch von Luxus mit Understatement. Die exklusiven Dielen werden von besonders schönen

und gerade gewachsenen Eichen sorgfältig von Hand ausgewählt. Makellose Dielen in dieser Länge sind äußerst rar, denn die Eichen wachsen besonders langsam und brauchen für dieses Format Jahrzehnte. Die Trocknung der Hölzer bedingt viel Erfahrung und Geduld, denn eine zu schnelle Trocknung erzeugt unerwünschte Risse. Sie sind tiefengebürstet und werden von natürlichen Ölen geschützt.

Die Schönheit des Materials Holz steht im Mittelpunkt der Silverline Edition der Bauwerk Parkett AG.

Ein Signum aus echtem Silber Diese edlen, großformatigen Böden verzeihen keine Fehler und werden daher ausschließlich durch das Meisterteam bei Bauwerk Parkett in der Schweiz hergestellt. Die exklusive Qualität wird mit einem Signum aus echtem Silber belegt, das in den Boden eingelassen wird. Ein Parkettboden der Silverline

Edition verleiht einem Raum nicht nur einen exklusiven Style. Diese Böden überdauern die Zeit und bekommen mit den Jahren eine Patina, die Geschichten erzählt. »Mit dem richtigen Boden treffen Sie eine Aussage zu Ihrem Lebensstil«, sagt Andreas Merz, Leiter Marketing und Produktmanagement der Bauwerk Gruppe.

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| BAUWERK PARKETT | Mit der Silverline Edition bringt der Schweizer Parketthersteller Bauwerk Parkett ein schlichtes und zugleich luxuriöses Produkt auf den Markt. Exklusive und einzigartige Dielen, bei denen das Naturmaterial Holz im Zentrum steht.

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| BOEN PARKETT | »Wir haben lange darüber getüftelt, wie wir auch Parkettlegern den Zugang zum lukrativen Geschäftsfeld der Sportböden ebnen können, die bislang zu große Ehrfurcht vor diesem Segment hatten«, erläutert Sven Adebahr, Vertriebsleiter Boen Deutschland. Das Ergebnis dieser Überlegungen ist »Actiflex«, der erste Sportboden, der sich stirnseitig in wenigen Handgriffen sicher und funktional verlegen lässt. Nicht einmal Werkzeug oder Leim werden für die eigentliche Verlegung benötigt. Dazu hat der Hersteller sein

vor zwei Jahren in sein ClicSegment eingeführtes Verbindungsverfahren für das Sportboden-Segment adaptiert. Herzstück des Systems ist eine anpassungsfähige Feder. Ihre Elastizität garantiert, dass jede Diele einzeln verarbeitet werden kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Boden schwimmend oder vollflächig geklebt verlegt wird. Um den Verarbeitern auch im Sportbodenbereich ein bequemeres und zeitsparendes Handling der Dielen zu ermöglichen, hat Boen investiert. Das stirnseitige Verbindungsprinzip stammt aus dem High-Tech-Patent-

BOEN

Einfache Verbindungsmechanik und exquisite Chaletino-Formate

»Chaletino«-Dielen sind seit April im Handel verfügbar.

Portfolio des schwedischen Technologie- und Marktführers von Verbindungstechnologien, Välinge.

Professioneller Bautenschutz: Auf Beton gehört DISBON! Wann immer sich langjähriges Forschungswissen und ein hochwertiges Produktportfolio perfekt ergänzen müssen, wird in der Praxis immer öfter einfach nur DISBON verlangt:

•  Betonoberflächenschutz •  Bodenbeschichtung •  Parkhausbeschichtung •  Betoninstandsetzung •  Balkonbeschichtung •  Abdichtungssysteme Nennen Sie uns Ihre Wünsche: Wir werden Sie von A bis Z so zuverlässig wie ein guter Freund begleiten. Sprechen Sie uns an! DISBON · Roßdörfer Straße 50 · 64372 Ober-Ramstadt Telefon 0 61 54/71-11 88 Telefax 0 61 54/71- 4 08

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Neu im Programm: Chaletino Der Newcomer »Chaletino«, eine Landhausdiele mit außergewöhnlichen, exquisiten Formaten (Länge: 2 750 mm, Breite: 300  mm,) zielt auf großzügige Räume im Exklusivsegment ab. Ihre stabile 3-schichtige Konstruktion garantiert einen robusten und langlebigen Unterbau. Die ca. 4,5  mm dicke Edelholznutzschicht bietet der Hersteller in insgesamt acht Eiche-Optiken an. Der besondere Pfiff: Eine umlaufende Mikrofase von 1 mm x 45˚ unterstreicht die großzügige Dimension der langen und breiten ChaletinoDielen unaufdringlich.

Boen will den Parkettlegern den Zugang zum Geschäftsfeld Sportböden ebnen.

EXPERTISE AM BAU

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OSMO

Sie überzeugt durch ihren mehrschichtigen Aufbau, ihre rustikale Dielenoptik und ihre großzügige Breite von 220 mm.

Starke Diele in großzügiger Breite | OSMO | Als renommierter Hersteller von Holzprodukten und entsprechenden Oberflächenbeschichtungen bietet Osmo mit der Multi-Diele ein Produkt für jede Aufbauhöhe an, das alle Vorteile einer Massivholzdiele und eines Mehrschichtparketts vereint: Langlebigkeit, rustikale Dielenoptik, großzügige Breite, flexible Verlegemöglichkeiten, Eignung für Warmwasser-Fußbodenheizung und die Möglichkeit zur individuellen Oberflächengestaltung. Extra hohe Formstabilität bei selbst anspruchsvoller Belastung zeichnet die Multi-Diele aus. Verantwortlich dafür ist die Multiplex-Trägerplatte aus reinem Birken-Sperrholz. Darüber befindet sich eine hochwertige Decklage aus rustikaler Eiche. Erhältlich ist die Diele mit dem ressourcenschonenden, mehrschichtigen Aufbau in den Stärken 15 und 20 mm (Decklage 4 beziehungsweise 6 mm) und in der großzügigen Breite von 220 mm. Die Verlegung kann sowohl als vollflächige Verklebung als auch

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Die Osmo Multi-Diele vereint Langlebigkeit, Formstabilität und Ausdrucksstärke in einem und ist somit absolut alltagstauglich.

schwimmend erfolgen – bei der 15-mm-Variante mithilfe einer Click-Verbindung auch leimlos.

Design und Pflege: alles aus einer Hand Doch die Alleskönner-Diele punktet nicht nur mit ihrem besonderen Aufbau und ihrer unproblematischen Verlegung, sondern auch mit ihren vielen Gesichtern. Denn als CreativDiele zeigt sich die Multi-Diele auf Wunsch mit geschliffener, gebürsteter, gealterter oder gealterter und gleichzeitig gebürsteter Oberfläche. Auch farblich gewährt sie den erforderlichen Spielraum, den Individualisten sich wünschen. Die attraktiven verfügbaren Farbtöne reichen von modernen, hellen Tönen bis hin zu dunklen, eleganten Nuancen. Passende, farbgleiche Fußleisten runden das Angebot ab. Damit der Holzboden über die Jahre nichts von seiner Ausstrahlung und Faszination verliert, sind bei Osmo zudem die dazugehörigen Reinigungsund Pflegeprodukte erhältlich.

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| UZIN | Neben der exzellenten Ausführung wünscht sich der Endverbraucher eine kompetente Beratung vom Bodenleger. Schließlich bestimmt der Boden maßgeblich die Atmosphäre des Raumes. Beides in Perfektion zu meistern ist nicht immer einfach. Uzin gibt ab Juni mit dem neuen Partnerprogramm »BOD – Die Bodengestalter« professionellen Bodenlegern Unterstützung für einen rundum gelungenen Auftritt gegenüber dem Kunden. Prominentes Testimonial für die Startphase ist der Fußballexperte Thomas Strunz. Uzin demonstriert seit Oktober 2011 mit einem neuen Markenauftritt den Schulterschluss mit seinen Kunden. Die Kommunikationskampagne verdeutlicht, wie wichtig die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Handwerkern und Uzin für den gemeinsamen Erfolg ist. Jetzt geht Uzin konsequent einen Schritt weiter und frischt das Partnerprogramm BOD auf. Mit neuem Namen und neuer Ausrichtung möchte Uzin mit »BOD – Die Bodengestalter« Fachbetriebe des bodenlegenden Handwerks auf ihrem Weg zum Erfolg begleiten, denn ein erfolgreiches Handwerk ist die Basis der gesamten Branche. Dieser Anspruch wird damit unterstrichen, dass Julian Utz Botschafter für das BOD wird. Er führt somit die Tradition der Uzin Utz AG und seines Vaters Dr. H. Werner Utz fort, den Handwerker bzw. Kunden und dessen Erfolg in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen. Basis des BOD ist die professionelle Kommunikation und Präsentation der Handwerks-

leistung gegenüber dem Endkunden. Das bedeutet zu zeigen: »Ich bin dein Fachmann, wenn es um exzellente Beratung sowie die Verlegung und Gestaltung deines Bodens geht.« Ein Baustein des Partnerprogramms ist das BODGütesiegel, das alle Mitglieder des Programms führen dürfen. Dieses signalisiert dem Endkunden, einen Profi vor sich zu haben, dem er die Verlegung seines Bodens anvertrauen kann. Um den hohen Qualitätsanspruch zu garantieren, prüft das BOD die Fachbetriebe des bodenlegenden Handwerks vor der Aufnahme in das Partnerprogramm.

Die vier Säulen »BOD – Die Bodengestalter« steht auf vier Säulen: Marketing und Kommunikation, Netzwerk und Austausch, persönliche Qualifikation sowie exklusive Erlebnisse. Für den gelungenen Auftritt gegenüber dem Kunden bietet BOD eine umfassende Marketingunterstützung, die von individualisierten Hinweisschildern und Aufstellern auf der Baustelle über persönliches Geschäftspapier bis hin zum eigenen Webauftritt reicht.

UZIN UTZ

Neues Partnerprogramm für das bodenlegende Handwerk

Julian Utz wird Botschafter des BOD und führt somit die Tradition der Uzin Utz AG und seines Vaters Dr. H. Werner Utz fort, den Handwerker und dessen Erfolg in den Mittelpunkt des Interesses zu stellen.

BOD-Arbeitskleidung macht den Auftritt auf der Baustelle bzw. beim Kunden perfekt. Neben dem Gedanken, dass sich die Bodenexperten regelmäßig austauschen und unterstützen, stehen Fortbildungen im Fokus. Exklusive Seminare schulen fachlich und zu Themen wie Handwerker-Marketing, Recht oder persönliche Entwicklung. Das Besondere am BOD ist das einzigartige Erlebnis: Den Mitgliedern werden außergewöhnliche Events geboten, die man sonst so nicht kaufen kann; beispielsweise ein Meet & Greet mit

dem Fußballexperten Thomas Strunz.

Anpfiff im Juni Anpfiff für den BOD sind die Uzin Blue Days im Juni. Zu diesen Events, an denen es für Bodenleger heißt, einen Tag »blauzumachen«, wird »BOD – Die Bodengestalter« den teilnehmenden Handwerkern vorgestellt. Dann wird auch die Website www. bodengestalter.de online gehen und umfassend über die Leistungen informieren sowie die Möglichkeit bieten, sich für das Programm anzumelden. Als Testimonial konnte Uzin den Starkicker Thomas Strunz gewinnen. Er ist als BOD-Fan Teil der Kommunikationskampagne, die im April gestartet ist. Zudem sind exklusive Events für die BOD-Mitglieder mit ihm geplant. Das Partnerprogramm »BOD – Die Bodengestalter« begleitet Fachbetriebe des bodenlegenden Handwerks auf ihrem Weg zum Erfolg.

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| MAPEI | Mit »Ultrabond Eco V4 SP Fiber« bringt Mapei eine neue Weiterentwicklung seines Klebstoffes »Ultrabond Eco V4 SP« auf den Markt. Dieser hat in den letzten zwei Jahren viele Bodenleger, insbesondere durch sein enormes Sicherheitspotential, bei der Verlegung von modernen PVCDesignbelägen überzeugen können. »Ultrabond Eco V4 SP Fiber« verfüge – so der Hersteller – neben den hervorragenden Eigenschaften des Markenkernproduktes »Ultrabond V4 SP« über eine neuartige Fasertechnologie, die mit ihrer armierenden Wirkung den

Maßstab in Sachen Schäl- und Scherzugfestigkeiten, sowie Resteindruckverhalten auf ein neues Niveau hebt. Weiterhin konnte, neben der Auszeichnung mit GEV EMICODE EC1 Plus und Blauem Engel, der Klebstoffverbrauch um 10  % durch eine optimierte dynamische Zähigkeit und optimal in die Klebstoffmatrix eingebettete Fasern gesenkt werden.

Das Produkt ist sicher in der Klebefuge Der Verarbeiter könne sich daher auf sein Produkt freuen, das bei der Anwendung die Zahnleiste nicht verstopfe, eine optimale Benetzung

an der Belagsrückseite biete und um bis zu 50 % höhere Festigkeitswerte im Vergleich zu herkömmlichen Dispersionsklebstoffen erreiche. »Das Produkt ist sicher in der Klebefuge und eignet sich speziell für moderne PVC-Designbeläge und Kautschukbeläge; denn für diese Belagstypen bietet es eine um bis zu 100  % höhere Dimensionsstabilität im Vergleich zu herkömmlichen Klebstoffen – und dies auch bei erhöhter Wärmebelastung«, heißt es weiter.

MAPEI

Neue Maßstäbe bei Schäl- und Scherzugfestigkeiten

»Ultrabond Eco V4 SP Fiber«: ein sicheres Produkt für die Verlegung hochwertiger PVC-/CV-Beläge sowie textiler Beläge.

Parkett vollflächig kleben

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hes Füllvermögen, seine harte Klebstoffriefe und seine hohe Schubfestigkeit.

Wohngesundes Raumklima Er ist für alle gängigen Parkettarten einsetzbar. Durch den Einsatz neuer Rohstoffe harmoniert Pallmann P6 optimal mit allen Parkettlacken und Ölen aus dem Sortiment des Herstellers. Zertifiziert mit GISCODE EC1 Plus, Blauem Engel und bauaufsichtlicher Zulassung bietet er zudem die größtmögliche Sicherheit vor Emissionen und trägt zur Herstellung eines wohngesunden Raumklimas bei.

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| JP COATINGS | Parkettprofis wissen, dass das fachgerechte Verlegen Parkettfußböden eine sorgfältige Wahl des richtigen Parkettklebstoffs erfordert. Der universell einsetzbare, lösemittel- und wasserfreie 1K-Parkettklebstoff Pallmann P6 vereint die Festigkeit bewährter 2K-Klebstoffe mit dem einfachen Handling von 1K-Klebstoffen. Der neu entwickelte, lösemittel- und wasserfreie Klebstoff ist nach Angaben des Herstellers sehr gut verstreichbar, hat einen hervorragenden Riefenstand und eine hohe Saughaftung. Der 1K-Parkettklebstoff überzeugt durch ho-

Die richtige Wahl für das vollflächige Kleben von Parkett: der 1KParkettklebstoff Pallmann P6.

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| AUSBAU |

Nachhaltige Innendämmung | VHD | Heute stehen viele Bestandsimmobilien zur energetischen Sanierung an. Das geschieht zumeist durch Montage eines Wärmedämmverbundsystems von der Außenseite her. Was aber ist zu tun, wenn die Fassade nicht verändert werden darf, weil sie unter Denkmalschutz steht, die bebaubare Fläche ausgeschöpft ist oder der Außenputz noch ausschaut wie gerade frisch gestrichen? Dann besteht die Möglichkeit, raumseitig zu dämmen. Dafür kommen Innendämmsysteme auf Holzfaserbasis in Betracht. Sie wirken Transmissionswärmeverlusten nachhaltig entgegen und regulieren gleichzeitig die Feuchtigkeit im Raum, was ein ausgeglichenes Wohnklima bewirkt und dem Schimmel keine Chance lässt. Der Einsatz von Innendämmsystemen auf Holzfaserbasis zielt generell auf trockene Wände, die dazu beitragen, die Wärmedämmung des Gebäudes auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen und dadurch Energie und Heiz-

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kosten zu sparen. Dämmstoffe aus Holzfasern werden in zahlreichen Dicken, Formen und Formaten für Altbauten unter Denkmalschutz, zur Bestandsgebäudesanierung sowie natürlich auch für Dämmmaßnahmen im Neubau von den Mitgliedsunternehmen im Verband Holzfaser Dämmstoffe angeboten. Neben einer erheblichen Verbesserung der winterlichen Wärmedämmung und des sommerlichen Hitzeschutzes lässt sich damit zugleich eine Optimierung der Wohnbehaglichkeit sowie des Schallschutzes erzielen. Dämmmaßnahmen auf der Gebäudeaußenseite werden von vielen Fachleuten unter bauphysikalischen Gesichtspunkten bevorzugt, da das potenzielle Auftreten von Kondensat bei Außendämmungen nicht die Konstruktionsebene betrifft. Die Dämmung auf der Innenseite anzubringen kann bauphysikalisch durchaus eine sinnvolle Alternative sein, wie Berechnungen, Tests und nicht zuletzt Erkenntnisse aus praktischen Anwendungen ergeben haben. Im Zuge der

Berechnung bauphysikalischer Parameter muss allerdings mit größter Sorgfalt gearbeitet werden. Es kommt dabei darauf an, die Wandaufbauten nach der Sanierung so zu erstellen, dass eine bislang einwandfreie Konstruktion nicht beeinträchtigt wird. Dafür stehen je nach Bauart des Hauses verschiedene Systeme zur Wahl, so zum Beispiel das Aufdämmen der Gebäudeaußenwände in den bewohnten Räumlichkeiten mit Dämmplatten aus natürlichen Holzfasern.

Feuchte puffern Dämmplatten aus natürlichen Holzfasern sind ab Werk diffusionsoffen eingestellt. Sie verfügen über ein enormes Feuchtespeicherungsvermögen, das sich bei raumseitiger Montage als Pufferzone eignet. Die kapillare Struktur der Holzfaserdämmplatten bewirkt dabei, dass sie etwa ein

Eine vollflächige Innendämmung auf Holzfaserbasis kommt in Betracht, wenn bei betagten Immobilien Luftströme zwischen der Dämmschicht und der Wand sicher unterbunden werden sollen.

Geschulte Verarbeiter können mit einem Dämmsystem auf Holzfaserbasis beachtliche Verbesserungen der Energiebilanz eines Gebäudes erzielen. Fünftel ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen können, ohne dadurch an Dämmwirkung zu verlieren. Müssen größere Mengen Feuchtigkeit gepuffert werden, kann eine Dampfbremse erforderlich sein. Diffusionsoffene Bauteile erweisen sich in der Praxis als sehr unempfindlich gegen auftretende Feuchte. Dadurch, dass bei diffusionsoffenen Bauteilen raumseitig keine Dampfsperren angeordnet sind, weisen sie ein so großes Austrocknungsvermögen auf, dass es zu keiner schädigenden Auffeuchtung im Inneren kommen kann. Dämmstoffe aus Holzfasern sind für den Einsatz in solchen Bauteilen besonders geeignet, da sie ins Bauteil vorgedrungene oder dort noch befindliche Feuchte puffern und diese durch ihre besondere kapillare Struktur schnellstens nach außen verdunsten lassen.

Dampfbremse statt Dampfsperre Um Feuchteschäden entgegenzuwirken, lassen sich zwei grundverschiedene Wege ein-

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schlagen: Bei konventioneller Herangehensweise bemüht man sich, den Feuchteeintrag von der Raumseite durch eine Dampfsperre – in der Regel eine PE-Folie – und von der Außenseite durch eine schlagregendichte Fassadenausbildung zu verhindern, um das Bauteil vor einer Durchfeuchtung zu schützen. Die Baupraxis hat jedoch gezeigt, dass es sehr schwer ist, ein Eindringen von Wasser – sei es in flüssiger Form, sei es als Dampf – dauerhaft zu verhindern. Das funktioniert umso weniger, je älter das Gebäude ist und je länger die letzte Fassadensanierung zurückliegt. Der zweite Lösungsweg trägt diesem Umstand Rechnung: Bei diffusionsoffener Bauweise sind die Bauteile von innen nach außen zunehmend wasserdampfdurchlässiger konstruiert, was den Austrocknungsprozess über den gesamten Wandquerschnitt garantiert. Diffusionsoffene Konstruktionen lassen den Eintrag von Feuchte in geringem Umfang zu, geben sie aber durch ihre angepasste Struktur unverzüglich wieder ab. Das diffusionsoffene Konstruktionsprinzip, das holzfasergedämmten Häusern zu eigen ist, hat sich als besonders robust erwiesen. Grundsätzlich sollten bei der Innendämmung daher keine Dampfsperren verbaut werden. Vorteilhaft sind vielmehr Dampfbremsen, die eine Rücktrocknung zur Raumseite ermöglichen.

Wenn die Fassade unter Denkmalschutz steht, bietet sich das raumseitige Dämmen mit Holzfaserplatten und passenden Systemprodukten an.

mung harmonieren, um zu einem wohngesunden Raumklima zu führen. Bei der Montage von Holzfaserdämmplatten in Innenräumen ist ferner darauf zu achten, dass keine zusätzlichen Schall- und Wärmebrücken entstehen. Solche unerwünschten Übertragungswege können beispielsweise aus mechanischen Verankerungen resultieren. Vollflächiges Verkleben der Dämmplatten auf der vorbereiteten Wandfläche gilt bei Innendämmungen auf Mauerwerk deshalb als Mittel erster Wahl. Die Dicke der Dämmplatten richtet sich nach den spezifischen Gegebenheiten des Objekts. Um ein verlässliches Resultat in jedem Einzelfall zu erzielen, sind ausschließlich die in der technischen Dokumentation aufgeführten Komponenten zu verwenden und dabei die Vorgaben des Systemanbieters genauestens zu beachten.  Achim Zielke

KRAUTOL bietet dem professionellen Farbenverarbeiter die passenden Produkte für jede Anforderung direkt und exklusiv im Baustoff-Fachhandel an. Profitieren Sie von Profi-Füllgütern aus dem Hause der DAW in Ober-Ramstadt. In höchster Qualität und mit hervorragenden Verarbeitungseigenschaften. Versprochen.

Fachgerecht montieren Bei fachgerechter Ausführung der Montage bieten Innendämmsysteme auf Holzfaserbasis sichere Gewähr, dass Luftströmungen zwischen der alten Wand und der raumseitig angebrachten Dämmung unterbunden werden, was Raumwärmeverlusten entgegenwirkt. Schließlich muss das Wandsystem unter feuchtetechnischen Aspekten mit der frisch aufgebrachten Däm-

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Die Armierungsmasse auftragen und durchkämmen. Danach wird das Gewebe eingebettet und abgeglättet. Nach dem Trocknen kann die fertig gedämmte Innenwand ganz nach dem Geschmack des Auftraggebers fachgerecht gestaltet werden.

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Unterirdische Kunst vor strahlendem Weiß stellungskuratoren so schätzen. Hervorgegangen ist der auch als Gartenhallen bezeichnete Neubau aus einem Wettbewerb, der im Herbst 2007 verschiedene renommierte Architekturbüros einlud. Als Gewinner gingen die Frankfurter Schneider + Schumacher hervor, die zusammen mit den Berliner Ausstellungsarchitekten Kuehn Malvezzi ans Werk gingen. Und das umfasste neben dem Neubau auch die Sanierung des Altbaus, unterdem der Zugang

ist Weiß die einzige Farbe dort unten, abgesehen von den Exponaten, die teils vor Buntheit sprühen. Die kompromisslose Weißfassung geht auf die Wünsche der Kuratoren zurück, die sich bewusst dagegen entschieden hatten, vor farbigen Wänden zu hängen. Die Ausstellungsmacher versprechen sich vom weißen Raum eine noch eindrucksvollere Wirkung der Kunst. Doch die Flächen sollten keinesfalls nur weiß gefasst sein: Verlangt wurden Oberflächen-

NORBERT MIGULETZ/STÄDEL MUSEUM

| CAPAROL | Das Frankfurter Städel-Museum ist vor Kurzem um 3 000 m² Ausstellungsfläche reicher geworden. Wer nun aber ein aufsehenerregendes Gebäude erwartet, wird zunächst enttäuscht, dann aber überrascht sein. Denn die Kunst hat eine unterirdische Herberge bekommen: Nur eine sanfte Erhebung sowie 195 runde Öffnungen lassen erahnen, dass dort unter dem Rasen des Innenhofes mehr sein muss als nur gewöhnliche Großstadter-

wird der Untergrund bereits grob egalisiert und Rissbildungen vorgebeugt. Die eigentliche Glättung übernimmt die mehrschichtige Spachtelung mit Caparol-Akkordspachtel SF, dazu immer feinere Zwischenschliffe, bis schließlich der zweifache Anstrich mit Caparol MattLatex das Finish abschließt. All diesen Arbeiten voraus ging die Festlegung des Weißtones, denn bekanntlich ist Weiß nicht immer gleich Weiß. Zur Abstimmung zusammen mit den Ausstellungsarchitekten und den Kuratoren wurden auch farbechte Kopien der späteren Exponate herangezogen, um den visuellen Zusammenklang exakt zu studieren. Wichtig war den Kunstexperten selbstverständlich auch, dass die Farbe keine Lösemit-

Über den ebenfalls sanierten Gartenflügel geht es in den »Gartenhallen« genannten Neubau hinab, der von außen nur durch die großen Lichtaugen und eine leichte Wölbung zu erkennen ist.

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de. Tatsächlich ist die Krume ausgesprochen dünn, der Beton gleich darunter dafür umso dicker. Schließlich spannt er sich über Werke von Gerhard Richter, Georg Baselitz oder auch Martin Kippenberger. Malerei, Fotografie, Skulpturen und Grafiken der jüngsten Zeit sind dort unten versammelt, in einer gänzlich in Weiß getauchten Halle, die durch eingestellte Wandscheiben Struktur bekommt. Zwölf Säulen nur tragen die Decke und geben der Halle jene Flexibilität, die Aus-

zur Untertage-Kunst sozusagen eingeschoben wurde. Die Halle selbst ist, dem Grundwasserpegel geschuldet, als dichte weiße Wanne konzipiert und wird von zahlreichen Bohrankern am Aufschwimmen gehindert.

Weiße Halle für die Kunst Über eine breite Treppe geht es nun aus dem Metzler-Foyer des Altbaus hinab in die Gartenhallen, wo nicht etwa Düsternis, sondern lichtes Weiß dominiert. Genau genommen

Durch die großen Oberlichter gelangt viel Tageslicht in die bis zu acht Meter hohe Ausstellungshalle. Strukturiert wird sie durch als Holzkonstruktionen erstellte Wandscheiben. güten der Gruppen Q3 und Q4, auch auf den eingestellten Wänden, die als Holzkonstruktion erstellt wurden. Eine weder alltägliche noch einfach umzusetzende Anforderung, die nur mit ganz bestimmten Werkstoffen realisierbar war. So erhielt die Holzkonstruktion zunächst eine absperrende Grundierung mit Capacryl Holz-IsoGrund. Danach folgte eine ganzflächige Kaschierung mit Capaver Akkordvlies Z, verklebt mit dem lösemittelfreien Capaver Capacoll GK. Auf diese Weise

tel oder andere Schadstoffe emittiert, die die wertvolle Kunst davor schädigen könnten. Diese Bedingungen erfüllt die Caparol MattLatex voll und ganz – mehr noch: Sie ist tuchmatt und dennoch robust genug, um lange optisch makellos zu bleiben. Schließlich laufen Dauerausstellungen durchaus über fünf bis zehn Jahre, abgesehen von einzelnen Exponatenwechseln sollte der Bildhintergrund, also die Wand, im Großen und Ganzen annähernd gleiche »Renovierungszyklen« aufweisen.

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KRAUTOL

Die Beschichtung von Gipskarton ist ohne vorherige Grundierung direkt aus dem Gebinde möglich.

»Alles drin ist schneller drauf!« | KRAUTOL | Ein Produkt für selbstständige Trockenbauer und professionelle Bauhandwerker präsentiert Krautol mit »GK Rapid«. Das Produkt verspreche hohe Erträge, geringen Materialverbrauch, kurze Applikationszeit und eine denkbar einfache Verarbeitung: »Aus dem Eimer direkt auf die Gipskartonplatte«, lautet die Devise. »Das Besondere an der »GK Rapid« ist die integrierte Grundierwirkung: Die Rezeptur ist so formuliert, dass das Grundieren gespachtelter und geschliffener Gipskartonplatten entfällt. Dabei gilt: ‚Alles drin ist schneller drauf!‘«, weist Krautol-Geschäftsführer Guido Kuphal auf den entscheidenden Anwendervorteil dieser hauseigenen Entwicklung hin. Hintergrund: Der Haftverstärker, der speziell auf den Krautol-Spachteln »Uni-Mur« (für Q1- bis Q4-Oberflächen) und »Tempo-Mur« (für Q3- und/ oder Q4-Oberflächen) für eine exzellente Verbindung sorgt, ist bereits ab Werk in der neu rezeptierten Innenraumfarbe enthalten. Das sichtbare Ergebnis wird dadurch in nur einem Arbeitsgang erzielt. Der Aufwand für den Verarbeiter verringere sich somit erheblich. Zudem spare der Bauhandwerker Zeit sowie das ansonsten erforderliche Material für die Grundierung. Gegenüber allen bisher übli-

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chen Beschichtungsverfahren lassen sich mit der neuen GK Rapid unterm Strich Kosten in Höhe von etwa 1 € pro Quadratmeter sparen, so Krautol.

Umsatzbringer für das Bauhandwerk »Auf Gipskartonplatten ist unsere neue Trockenbaufarbe GK Rapid kaum zu toppen. Das Systemprodukt weist eine so hohe Deckkraft auf, dass es auf neuen gespachtelten und geschliffenen TrockenbauOberflächen zumeist schon nach einem einzigen Arbeitsgang wie ein Finish aussieht und dauerhaft zuverlässig haftet. Die optische Wirkung der glatten Dispersionsfarbe ist brillant. Der Trockenbauer kann seinen Kunden somit eine Zusatzleistung offerieren, mit der sich über das Gipsgewerk hinaus gutes Geld verdienen lässt. Montieren, spachteln, schleifen, streichen – fertig. Das Vorgrundieren entfällt, weil die Grundierung in jedem GK Rapid-Gebinde ab Werk schon enthalten ist«, erläutert Produktmanager Martin Stücker. Der Effekt: Der Verarbeiter ist schneller fertig, spart Arbeitszeit sowie das ansonsten benötigte Material und verdient unterm Strich auch noch mehr Geld. Der Vertrieb erfolgt exklusiv über den BaustoffFachhandel.

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liche Untergründe müssen hierfür frei von haftmindernden Rückständen, trocken und sauber, eben, tragfähig sowie ausreichend fest sein. Für eine fachgerechte und leichte Verspachtelung stehen die Platten an je einer Längsund Stirnkante über. Modernisierer verbessern mit DANO Dämm PS die energetischen Gebäudeeigenschaften und senken langfristig ihre Energiekosten: Da die Platten mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,04 W/(m2K) für EPS Energieverluste deutlich reduzieren, amortisiert sich die Innendämmung bereits nach kurzer

Informationen zu unseren Systemprodukten finden Sie auf unserer Website. Oder Sie rufen uns an:

Holzfaserdämmung. Alles im grünen Bereich! Energetisch zukunftsfähige Gebäudehüllen sind gefragt: Mit Holzfaserdämmstoffen und Wärmedämmverbundsystemen auf Holzfaserbasis werden Wände, Decken und Dächer aller Bauarten und jeden Alters fachgerecht gedämmt. Exzellenter sommerlicher Hitzeschutz, wohltuender Schallschutz, nachhaltige Wärmedämmung sowie natürlicher Feuchteausgleich durch Diffusionsoffenheit sind dabei nur vier Vorteile von vielen, die in der Praxis heute und in Zukunft zählen. Der VHD und seine Mitgliedsfirmen

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Wir dämmen natürlich! Verband Holzfaser Dämmstoffe e.V. (VHD) Elfriede-Stremmel-Straße 69 · 42369 Wuppertal Telefon 0202 978 35 - 81 · Fax -79

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Mit der neuen Gips-Verbundplatte »Dano Dämm PS« lassen sich Wandinnenflächen einfach renovieren und energetisch optimieren. montieren und problemlos zu befestigen. Zur Wärmedämmung im Innenbereich lässt sich das neue Produkt vielseitig einsetzen – sowohl in öffentlichen, privaten oder gewerblichen Gebäuden als auch zur Umnutzung einzelner Gebäudeteile wie Kellerräume, die sich mithilfe einer nachträglichen Dämmung wohnlich nutzen lassen.

Für mehr Energieeffizienz »Dano Dämm PS« wird mit einem Kleber auf Gipsbasis direkt auf der zu dämmenden Wandfläche befestigt. Sämt-

Zeit. Gleichzeitig steigt der Wohnkomfort durch ein ganzjährig angenehmes Raumklima. »Dano Dämm PS« ist in den Dicken 33 mm und 43 mm mit einer EPS-Dicke von je 20 mm bzw. 30 mm in den Abmessungen 2 500 x 1 250 mm erhältlich. Die neue Verbundplatte des Gipsplatten-Spezialisten garantiere eine einfache und wirtschaftliche Wärmedämmung von Innenbauteilen, so der Hersteller. Anschließende Tapezierarbeiten oder Oberflächenbeschichtungen sind mit Klebstoffen aus Methylcellulose ohne Probleme möglich.

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ch a f n i E mehr ffen! scha Eine vollflächig auf der Dachbodendämmung verlegte »Climafit«-Lage schirmt den Raum nach oben ab. Eine zusätzlich verlegte Lage aus »Rigidur H«- Gipsfaserplatten gewährleistet die Begehbarkeit des Dachbodens. Zwei 10 mm dicke Lagen der graphithaltigen »Climafit«-Platten »versperren« elektromagnetischen Wellen an den Giebelwänden den Weg in den Innenraum.

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Im Fraunhofer-inHaus-Zentrum wurde die Schirmdämpfungsleistung als geklebte Beplankung auf einer Innendämmung untersucht.

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Aufgeklebt wurden zwei Lagen der 10  mm dicken »Climafit«-Platten mit normalem Gipsansetzbinder auf die zuvor aufgebrachte Innendämmung (»Isover VacuPad 007«). Die Abschirmung nach oben erfolgte auf zwei Wegen: Zwar wurde auch die Decke des Wohnraumes mit »Climafit« beplankt, diese wies jedoch eine hohe Anzahl an Durchdringungen für Einbauleuchten, Lautsprecher und andere Installationen auf. Diese »Fehlstellen« in der Abschirmung wurden durch eine vollflächige Belegung der obersten Geschossdecke mit »Climafit Protekto« kompensiert. Auf der vorhandenen Holzbalkendecke wurde hierfür zunächst eine 160 mm dicke Mineralwolledämmung verlegt, darauf folgte eine Lage der »Climafit«-Platte. Eine ebenfalls vollflächig verlegte Oberschicht aus »Rigidur H«-Gipsfaserplatten stellt die uneingeschränkte Begehbarkeit des Dachbodens sicher.

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Entfalten kann die »Climafit Protekto« ihre Schutzwirkung klassisch verarbeitet als Wandund Decken-Beplankung auf regulären Trockenbauprofilen sowie auf Holzunterkonstruktionen. Im Fraunhofer-inHausZentrum konnte nun zusätzlich durch einen unabhängigen Baubiologen die Wirksamkeit auch für andere Konstruktionsweisen im Sanierungsfall nachgewiesen werden. Hierzu wurden in einem Musterraum im Obergeschoss des Hauses drei Anwendungen der RigipsLösung kombiniert. Neben der herkömmlichen Beplankung von CW-Profilen an den Wänden, erfolgte an den Giebelwänden erstmals ein verklebter Aufbau.

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| SAINT-GOBAIN RIGIPS | Bauherren und Planern, die einen nachhaltigen Schutz ihrer Räume vor elektromagnetischen Wellen – kurz Elektrosmog – suchen, steht mit »Climafit Protekto« eine wirksame Trockenbaulösung zur Verfügung. Mit ihrer besonders effektiven Abschirmwirkung kann sie hoch- und niederfrequente Strahlung reduzieren und erreicht eine Schirmdämpfung von bis zu 99,999 %. Im inHaus-Zentrum des Fraunhofer-Instituts in Duisburg wurde die Leistungsfähigkeit der einfach und auch nachträglich einzubauenden Platte nun unter typischen Wohnbedingungen bestätigt. Die einzigartige Kombination von elektrisch gut leitfähigem Graphit und dem im Gipskern der »Climafit«-Platte gebundenen Wasser sorgt dafür, dass die besonders hohe Schirmdämpfungsleistung von »Climafit Protekto« zum Großteil durch Absorption der elektromagnetischen Wellen erreicht wird. Das heißt, die Strahlungsenergie wird nachhaltig vermindert und die Belastung in den abgeschirmten Räumen deutlich reduziert.

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FINSTRAL

| FENSTER & TÜREN |

Innovatives AluminiumProgramm

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| FINSTRAL | Das neue Aluminium-Programm »FIN-Project« besteche – so das Südtiroler Unternehmen – durch einen innovativen Konstruktionsaufbau, der die feingegliederte Optik von Aluminium mit den wärmedämmenden Eigenschaften von Kunststoff auf neuartige Weise verbindet. Das umfangreiche System wird dem Markt ab Herbst 2012 zur Verfügung stehen. »FIN-Project«, mit dem sich unter anderem extrem schmale Ansichtsbreiten und völlig verdeckt liegende Beschläge realisieren lassen, beinhaltet mehrere Fenster- und Haustürvarianten, Dreh- und Schiebetüren sowie Hebeschiebetüren und Hebeschiebetür-Fensterwände, die ästhetisch optimal aufeinander abgestimmt sind und für Aluminiumelemente außergewöhnlich gute Wärmedämmwerte aufweisen. »Wir wollen mit FIN-Project die anspruchsvolle Kundschaft und den aluminiumprädestinierten Objektbau ansprechen«, so Geschäftsführer Joachim Oberrauch. »Dabei war das Ziel, die klare AluminiumOptik mit dem neuem Fensterund Türensystem beizubehalten und die Wärmedämmung wesentlich zu verbessern.« Laut Oberrauch haben sich die Kunststoff-Aluminium-Fenster bestens bewährt. Daraus ergab sich die Grundidee für einen völlig neuen Konstruktionsaufbau: Um bei den gefrag-

ten Aluminium-Konstruktionen zusätzlich eine hervorragende Wärmedämmung zu erreichen, integriert man in das System Mehrkammer-Kunststoffprofile mit Mitteldichtung sowie einen wärmeoptimierten Glasabstandshalter. Für die gewünschte Optik werden innen und außen Aluminiumprofile mit dem wärmedämmenden Kunststoffkern fest verbunden. Das Glas wird umlaufend mit dem Flügel verklebt, womit eine hohe Stabilität und Verwindungssteifigkeit des Flügelrahmens erreicht wird. Die Klebetechnik ermöglicht eine elegante schmale Profilierung, verbessert den Einbruchschutz und bewirkt eine weitere Optimierung der Wärmedämmung. Die Eckverbindungen des Kunststoffkerns in Flügel und Blendrahmen werden luft- und wasserdicht verschweißt. Für einen perfekten Dichtungssitz werden zusätzlich die Dichtungen mit dem Kunststoffprofilkern verschweißt. In Kombination mit der verdeckt liegenden Blendrahmenentwässerung führt der Aufbau zu besten Werten in puncto Luftdurchlässigkeit und Schlagregendichtheit.

Beste Wärmedämmwerte Das Aluminium-System erreicht in der Ausführung Nova-line bei Dreifachverglasung mit dem Fensterglas SValor (Ug =  0,6 W/m²K) einen

Zargenverglasung mit optisch direktem Übergang von Glas zu Mauerwerk.

Fensterdämmwert von Uw  = 0,84  W/m²K. »Besonders interessant ist allerdings auch der Uw-Wert von 1,2 W/m²K mit der 2fach Verglasung PlusValor (Ug = 1,1 W/m²K)«, betont Joachim Oberrauch. »In der energetischen Sanierung muss für das Fenster also nicht zwingend Dreifachglas eingesetzt werden, um den von der EnEV 2009 geforderten Uw-Wert von 1,3 W/m²K einzuhalten. So können Kosten eingespart werden.« Doch selbst mit der Drei-Scheiben-Lösung sei »FIN-Project« trotz wesentlich besserer Wärmedämmqualität preislich günstiger als das bisherige, klassische Aluminium-Fenstersystem des Unternehmens. Somit könne Finstral ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis mit dem neuen Programm bieten. Neben den für Aluminiumkonstruktionen hervorragenden Wärmedämmwerten überzeuge »FIN-Project« zudem in Bezug auf Schalldämmung, Funktion und Sicherheit. Schon in der Standardausführung mit der Zweifach-Verglasung PlusValor (6  mm Außenscheibe) bieten die Aluminium-Fenster und -Türen sehr gute Schall-

dämmwerte von Rw 36 dB. Kommen schwerere Verglasungen und Verbundflügel zum Einsatz, werden Werte von bis zu Rw 46 dB erreicht. Über die konstruktionstechnische Vielfalt hinaus besteht die Wahlmöglichkeit aus einer großen Palette an Farben und Oberflächen, um die pflegeleichten Aluminiumprofile nach eigenem Wunsch zu gestalten. Eloxierte, glatte oder feinstrukturierte Oberflächen, pulverbeschichtete RAL-Farben, Metallic-Effekte oder unterschiedliche Farbgebung innen und außen schaffen die Möglichkeit einer individuell zum Objekt passenden Optik. »Mit dem neuen AluminiumProgramm bieten wir dem Fachhandel und Metallbauer ein innovatives Komplettangebot mit hervorragenden Wärmedämmwerten und ästhetischer Optik zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Deutschland ist bereits heute ein wichtiger Absatzmarkt für FinstralAluminiumelemente und mit »FIN-Project« wollen wir den Verkaufserfolg wesentlich erhöhen«, so Oberrauch abschließend.

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ACHIM ZIELKE/INTHERMO

Gewerkeübergreifende Kompaktschulung

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im Winter und Frühjahr auch Starkniederschläge aushalten können, im Sommer vor der Überwärmung der Innenräume im Verlauf extremer Hitzewellen zuverlässig schützen und außerdem Windböen in Sturm- und bisweilen sogar Orkanstärke standhalten, die in den letzten Jahren an Häufigkeit und Intensität erheblich zugenommen haben. Weiterhin sollen zeitgemäße Gebäude EnEV-gerecht gedämmt sein und natürlich auch hervorragend aussehen. Vom Verarbeiter ist ferner sicherzustellen, dass Durchdringungen und Anschlüsse in der Fassade so ausgeführt werden, dass Feuchtigkeit nicht in die Konstruktion eindringen kann und dadurch die Dämmwirkung beeinträchtigen könnte. Dieses Anforderungsbündel ist von einem fachgerecht verbauten Holzfaser-WDVS inklusive eingebauter Fenster unter allen Umständen zu erfüllen.

Dichtes FensterrahmenWand-Gefüge Fensteranschlüsse stellen für Verarbeiter insofern eine Herausforderung dar, als selbst kleinste Nachlässigkeiten Folgen haben können. Aus-

INTHERMO

| INTHERMO | Fenster müssen luft-, windund schlagregendicht eingebaut sein, um einen sicheren Wandaufbau zu gewährleisten und die gesetzlichen Anforderungen an energiesparende Gebäude zu erfüllen. Ob im Neubau oder bei der energetischen Sanierung eines Hauses im Bestand, der Bauherr hat einen Anspruch darauf, dass sein Fachhandwerker Qualitätsarbeit abliefert. Dazu gehört, dass alle Bauteile zusammenpassen »wie aus einem Guss«. Worauf Verarbeiter unbedingt zu achten haben, vermittelte der ökologisch orientierte Bauzulieferer Inthermo in Zusammenarbeit mit Gaulhofer Fenster und Türen sowie dem Abdichtungsspezialisten ProClima an insgesamt sechs Terminen. Über 500 Zimmerer, Maler, Dachdecker, Schreiner, Stuckateure und Planer wurden im Februar und März von ihren Betrieben zu einer der gewerkeübergreifenden Kompaktschulungen entsandt. Vor allem rings um das Fenster und die Türen gibt es kritische Stellen, die beim Einbau vorgefertigter Elemente in wärmegedämmte Fassaden sorgfältig betrachtet werden müssen. »Es kommt auf das Zusammenspiel aller Elemente im Gefüge aus Wandkonstruktion, Dämmung, Putz, Fenster, Rollladenkasten und Abdichtungen als eine funktionale Einheit an. In der Praxis muss das passgenaue Ineinandergreifen von Fenster, Dämmung und Dichtung gewährleistet sein, um eine alltagstaugliche Fassade herzustellen«, erläutert Inthermo-Vertriebsleiter Dipl.Holzbauing. Stefan Berbner. Dazu muss die Dämmung der Gebäudehülle insbesondere

Von Profis für Profis: Über 500 Verarbeiter ließen sich im ersten Quartal dieses Jahres im Zuge der Schulungsreihe »Fenster-Dämmung-Dichtung« von Inthermo Tipps und Anregungen für die werktägliche Praxis geben.

führungsbedingte Unzulänglichkeiten wollten die drei Zulieferfirmen Gaulhofer, Inthermo und Moll Handwerkskunden ersparen. Im Rahmen spezifisch konzipierter Schulungen wurden bauliche Maßnahmen daher sowohl theoretisch als auch in der Praxis durchgespielt. Worauf es dabei ankommt, erläuterte Dipl.Ing. Lars Esser, Leiter Technik bei Inthermo: »Der Anschluss des Inthermo-WDVS wird mittels XPS-Laibungsplatte und HFD-Fugendichtband sowie dichter Unterfensterbank hergestellt.« Auch für die Fensterbankdetails gilt, dass der Fortschritt nicht aufzuhalten ist. So gehört der Schutz der Konstruktion vor Feuchtigkeit aus Inthermo-Sicht zu den wichtigsten Pflichten eines Bauhandwerkers bzw. des Planers. Da es von Natur aus keinen wasserdichten Anschluss zwischen Fenster und Fensterbank gibt,

sind an dieser Schnittstelle besondere Maßnahmen zu ergreifen, um einen theoretisch denkbaren Wassereintritt zu verhindern. Die korrekte Ausbildung erfolgt beim WDVS insofern mittels XPS-Keil und Unterfensterbank sowie HFDFugendichtband. Die praktische Unterweisung der Schulungsteilnehmer im Zuge der Schulungsreihe Fenster-Dämmung-Dichtung übernahm zusammen mit Lars Esser Erich Kunkelmann, der bei Inthermo für die technische Kundenberatung zuständig ist: »Kleben Sie das HFD-Fugendichtband auf die Laibungsplatte oder auf den Blendrahmen des Fensters. Das Fugendichtband soll auf der äußeren Ecke der Laibungsplatten sitzen. Am besten klebt man es direkt auf die Laibungsplatte. Dadurch erspart man sich das Anzeichnen auf dem Blendrahmen.« Der erfahrene Praktiker gab den Bauhandwerkern außerdem wertvolle Tipps mit auf den Weg, wie sie den Erfolg der Baumaßnahme sicherstellen können.

Fensteranschlüsse stellen für Verarbeiter insofern eine Herausforderung dar, als selbst kleinste Nachlässigkeiten Folgen haben können.

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WERZALIT

Fensterbänke werten Immobilien auf

»exklusiv« ist ein Klassiker und ausgestattet mit typischer Formkante.

| WERZALIT | WERZALIT präsentiert für den Wohnungs- und Objektbereich eine umfangreiche Auswahl an Fensterbanktypen. »compact« ist schlicht und modern in der Ausführung. »exklusiv« ist ein Klassiker und ausgestattet mit typischer Formkante. Groß ist die Auswahl an Formen, Farben und Dekoren – sowie Abmessungen bis zu 600 mm Breite und 6 000 mm Länge. Die System-Fensterbänke bieten insbesondere für den Objektbereich große Vorteile. Sie verdeckt, was nicht gesehen

werden soll: Durch eine funktionale Blenden-Technik integriert sie Kabelkanäle, verblendet elektrische Anschlüsse oder dient als Vollbekleidung von einfachen Heizkörpern. Bei sanierungsbedürftigen Fensterbänken fungiert die System-Fensterbank als saubere Überschublösung, ohne größere Umbaumaßnahmen. System-Fensterbänke sind variabel durch Blendenhöhen in 65 mm, 100 mm und 140 mm. Dadurch überall einsetzbar, bieten sie eine ästhetische wie ökonomische Lösung.

Neubaukastensystem aus Neopor | WO&WO | Bei der Renovierung und im Neubau gibt es ein Schlagwort, das über allen steht: »Sparen von Energiekosten durch den effizienten Einsatz von allen Baumitteln«. Der geeignete Sonnenschutz kann hierbei einen großen Teil leisten und vor allem im Bereich der Neubaukästen kann WO&WO mit einem richtungsweisenden System aufwarten.

Das »WIKA«-NeubaukastenSystem besteht aus dem Dämmstoff Neopor, der eine 20  % höhere Dämmleistung als das herkömmliche EPS (expandiertes Polystyrol) aufweist. Neopor ist frei von halogenierten Gasen, enthält Graphit und ist wesentlich alterungsbeständiger als das bisher verwendete Material. Das System wird ausschließlich über eine Außenrevision

ein-, ausgebaut und gewartet. Auf diese Weise können keine Wärmebrücken mehr durch raumseitige Revisionsdeckel entstehen. Das Neubausystem ist als Sturzkasten – hier wird der Sonnenschutz erst nachträglich als letztes Element eingebaut – und als Aufsatzkasten erhältlich. Bei letzterer Ausführungsvariante wird der Rollladen- oder der Raffstore-

kasten samt Innenleben fix am Fenster mittels Befestigungslaschen montiert und zusammen mit dem Fensterelement eingebaut. Es erfüllt die Anforderungen der EnEV 2012, ist sowohl für Rollläden als auch für Raffstores erhältlich und lässt sich mit Insektenschutzvarianten ausstatten. »WIKA« eignet sich für Putz- und Klinkerfassaden sowie Wärmedämmverbundsysteme.

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BECK + HEUN

Neubaukasten mit Rollladen und Raffstore.

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Bestens gerüstet für hohe Anforderungen

| FOPPE | Mit seiner Sortimentserweiterung »HT90+SI« reagiert Foppe Systeme auf die stetig steigenden Anforderungen aus immer strengeren Energieeinsparverordnungen. Das energetisch richtungsweisende Profilsystem nehme – so der Anbieter – mit einem Wert von Uf=0,77 W/m²K aktuell eine Spitzenposition am Markt ein. Bei einer gängigen Fensterkonstruktion mit 3-fach-Verglasung seien mit dem »HT90+SI« Werte von Uw=0,67 W/m²K möglich. Außen- und Innenschale des Aluminiumprofils werden über einen hochdämmenden Polyurethan-Wärmeblock und Polyamidstege miteinander verbunden. Anders als herkömmliche Stegsysteme erreicht der Massivkörper des Profils eine hohe Steifigkeit und Schubfestigkeit. Zudem verläuft der für die Schwitzwasserbildung entscheidende Isothermenverlauf von +10° C innerhalb des Wärmeblocks. Hierdurch wird eine Kondensatbildung auf der Rahmeninnenseite wirkungsvoll

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Der Massivkörper des Profils erreicht eine hohe Steifigkeit und Schubfestigkeit.

FOPPE

Spitzenwerte mit dem Aluminiumprofil »HT90+SI«.

verhindert. Das hebt das Profil ebenfalls von klassischen Stegsystemen ab. Der Wärmeblock ist bis 115° C formbeständig nach DIN 53424 und wird FCKW-frei gefertigt. Ein weiterer Pluspunkt: Für das Recycling können Polyurethan und Aluminium voneinander getrennt und sortenrein sowie vollständig dem Recyclingkreislauf zugeführt werden. Die Montage des neuen Profilsystems orientiert sich an allen Profillinien des Herstellers. Selbstverriegelnde Eckverbinder ermöglichen einen schnellen und einfachen Zusammenbau ohne Spezialmaschinen. Durch eine vollflächige Verklebung der Schnittflächen werden hermetisch dichte Ecken erreicht. Die Profiloberflächen werden in Nass- oder Pulverbeschichtung sowie eloxiert angeboten; Innen- und Außenseiten lassen sich unterschiedlich gestalten. Durch ihre dauerhafte Wertbeständigkeit und den minimalen Aufwand in Pflege und Instandhaltung sei die Profilserie in höchstem Maße nachhaltig.

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Struktura-Sortiment erweitert optimal unterstrichen. Neu im Programm ist ebenso, dass die Modelle auch in gefälzter Ausführung erhältlich sind sowie als Einlage bei der Modellreihe Insert 4 in den Holzarten Asteiche und Roseneiche gebürstet naturlackiert. Alle DANA-Türen können zusätzlich mit DANAmotion ausgerüstet werden. Das System ermöglicht sanftes, selbsttätiges Abstoppen beim Türöffnen und Türschließen.

DANAmotionDesignpaket Ein »Rundum-Sorglos-Paket« für die dazugehörige Schließtechnik der Tür bietet der Hersteller, passend für gefälzte

neue Designband »Twin« (bei gefälzten Ö-Norm Elementen) integrale Bestandteile des Pakets. Abgerundet wird das Ganze durch einen der schönen Planofixdrücker.

Der »feine« Unterschied Bei den neuen DANAMotivtüren »Dual« sorgen feine Kerbungen für ein ständiges Wechselspiel von Licht und Schatten. Neben den Standardmotivtüren mit den Kerbungen gibt es seit neuestem auch die Motivtüren mit einer Kombination aus Kerbung und Nirolisenen (aus Edelstahl). Diese Tür wurde »Dual« getauft, da sie beide Formen der horizontalen Akzentuierung

Nicht immer ist es baulich möglich oder gewünscht, eine Schiebetür vor der Wand laufen zu lassen. »Inside« bietet hier eine passende Lösung. Beim Öffnen verschwindet die Schiebetür komplett in der Wand. Das System ist mit einem Türblatt oder auch als doppelflüglige Variante bis zu einer Breite von 2 500 mm und einer maximalen lichten Einbauhöhe von 2 590 mm zu betreiben.

Glasleistensysteme GLK Der Kunde genießt hierbei den Komfort maximaler Durchgangsbreite und die Optik einer Durchgangszarge. Kombiniert mit dem Luxus des

DANA JELD-WEN

| DANA JELD-WEN | Die in 2011 eingeführte Reihe der »Struktura«-Türen baut DANA in 2012 kräftig aus. »Struktura« sind Türen, die gleichermaßen traditionelle wie auch trendbewusste Interessenten ansprechen. Die Reihe wurde eingeführt, um Holzklassiker – wie zum Beispiel Eiche – in einer neuen haptischen Einmaligkeit am Markt zu präsentieren. Die Oberflächen der Modelle sind gebürstet und geölt bzw. gebürstet und gekalkt. Neu sind die Modelle Kupfereiche in den Ausführungen gebürstet naturlackiert und gebürstet geölt. Darüber hinaus kommt jetzt auch ein neues Modell in Lärche querfurniert

Inside – läuft in der Wand.

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in den Oberflächen gebürstet naturlackiert, geölt und gekalkt auf den Markt. Ebenfalls neu sind die gebürsteten, weißgeölten Oberflächen, die für alle »Struktura«-Modelle erhältlich sind. In Kombination mit der geradlinig ausgeführten Z-Struktura wird das moderne Wohndesign der »Struktura-Serie«, die dennoch raffiniert einen rustikalen Touch verkörpert,

»Struktura«-Asteiche gebürstet weißgeölt mit DANAmotion. wie auch stumpfe Elemente, ebenso an. Das DANAmotionDesignpaket beinhaltet alle nützlichen Features, die eine zeitgemäße und technisch anspruchsvolle Türlösung zu bieten haben muss. Neben dem »Sanft-SchließMechanismus« – DANAmotion – ist ein Magnetfallenschloss, verdeckt liegende Tectus Bänder (nur bei Modul/ Plano Elementen) sowie das

der Tür auf ein Modell vereint. In Kombination mit den eleganten Farben der Oberflächen entstehen so Türen, die schlicht auffallen. Die Modelle dieser Serie gibt es ausschließlich in Weiß. Die Reihe »Modus«, die diverse Furniertüren sowie eine weiß lackierte Variante in Kombination mit Edelstahllisenen anbietet, wurde ebenso ausgebaut.

sanften DANAmotion Systems wird auch das Öffnen und Schließen zu einer extrem komfortablen Angelegenheit. Die neuen Glasleistensysteme GLK (Glasleisten Klips ) und GLKP (Glasleisten Klips Plano) ermöglichen eine beidseitig gleiche Optik der Tür ohne störende sichtbare Verschraubungen. Wie gewohnt auch bündig mit dem Türblatt als Plano-Ausführung möglich.

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MOSEL TÜREN

Seit 2012 im Sortiment: die per ICP-Technologie veredelten GlasPlus-Türen. Hier die Lega 01 in Nussbaum.

Mosel Türen bietet auch satinierte Varianten der erfolgreichen Türdesigns an – wie zum Beispiel die Vitra 05.

| MOSEL TÜREN | Seit die Mosel Türen Vertriebsgesellschaft aus Trierweiler die Integrated-ContinuousPrinting-Technologie (ICP) auf der BAU 2011 eingeführt hat, wachsen Sortiment und Nachfrage. »ICP eröffnet unseren Fachhandelspartnern neue Märkte«, so Jörg Follmann, Vertriebsleiter der Marke Mosel Türen. Bei der ICP-Fertigung werden furnierte oder lackierte Oberflächen durch ein spezielles Verfahren mit anspruchsvollen Holzreproduktionen veredelt. Ab sofort lassen sich nun auch Ganzglastüren mit 26 hochwertigen Holztönen von Ahorn bis Zebrano aufwerten. WeißlackPlus, CPPlus, GlasPlus und ab Ende des Jahres auch FurnierPlus heißen die vier Linien im Türenprogramm der Fachhandelsmarke aus Trierweiler. Das Plus im Namen steht für die Oberflächenbehandlung mit der neuen ICP-Technologie. »Das ICP-Verfahren ist als Bypass in unsere normale Fertigung integriert. Das bringt uns große Flexibilität und erlaubt uns im Wettbe-

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werbsvergleich ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis«, betont Leo Bischoff, Gesamtvertriebsleiter des Unternehmens. Weißlack-Türen und jetzt auch Ganzglastüren erhalten durch ICP das Plus: hochwertige Akzente mit verschiedenen Reproduktionen und in verschiedenen Oberflächen. »Bisher waren solche Türen nur als kostspielige Intarsienarbeit möglich und damit lediglich für einen Nischenmarkt geeignet. Als WeißlackPlus-Türen sind sie auch für den normalen Geldbeutel erschwinglich – und damit auch für den großen Markt der Häuslebauer und Renovierer«, so Jörg Follmann. Insgesamt 26 verschiedene aufwändige Veredelungen mit naturgetreuen Holzreproduktionen stehen zur Auswahl. »Sehr zufrieden« zeigte sich das Unternehmen mit den Reaktionen des Handels auf die im letzten Jahr erstmals vorgestellte Innovation. »Wir hatten schnell mehr als 1000 Mustertüren im Markt«, berichtet Follmann. »Die neue Technologie hat uns auch Tü-

ren geöffnet«, freut sich der Vertriebsverantwortliche über neue Kunden für Mosel Türen dank ICP. Nach dem WeißlackPlus-Sortiment geht das Unternehmen jetzt auch mit CPPlus in den Markt. Für die CPPlus-Türen lackiert Mosel Türen ein hochwertiges spezielles Absperrdeck. Nach einem 5-fachen Grundierauftrag erfolgt die Veredelung durch ICP, die im Anschluss nochmals eine pflegeleichte und besonders robuste Oberfläche erhält. Beide Sortimente, WeißlackPlus und CPPlus, sind zudem in das Xpress-Lieferprogramm aufgenommen. Modelle dieses Programms können innerhalb von elf Tagen geliefert werden. Zum Ende des Jahres ist die Markteinführung von FurnierPlus geplant. Dies sind Furniere, die durch eine Veredelung im ICP-Verfahren die natürliche Schönheit von Echtholzoberflächen mit einer besonderen Farbstabilität erhalten. »Damit eröffnet die ICP-Technologie auch im Echtholzbereich neue Möglichkeiten«, kündigt Follmann an.

ROTTSTEGGE

Veredelte Ganzglastüren

Vertriebsleiter Jörg Follmann: »Die neue Technologie hat uns Türen geöffnet.«

»Dank ICP konnten wir innerhalb eines guten Jahres in einem für den Fachhandel besonders attraktiven Segment ein Sortiment auf die Beine stellen, das kein Wettbewerber bieten kann«, zieht Geschäftsführerin Margret Borne-Müllerklein ein Zwischenfazit. »Die Investition in die neue ICP-Technologie war für das Unternehmen ein großer Schritt. Die Resonanz unserer Handelspartner hat uns deutlich gemacht, dass dieser Schritt goldrichtig war«, betonte Borne-Müllerklein jetzt bei der Vorstellung der GlasPlusTüren.

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Zimmertüren in den Raum integrieren Das Modell »Bayat Classic 1«, weiß deckend, weiß geschwabbelt, mit Steineinlage »Silverstar«.

Generell wird vermehrt Wert auf den Einsatz hochwertiger Materialien gelegt, ein weiterer wichtiger Faktor sind auch barrierefreie Türlösungen.

Türlösungen für den engsten Raum

tuell mit edlen Holzeinsätzen passend zur Einrichtung oder dem Fußboden. Pastell und erdige Farbtöne werden ebenfalls gerne eingesetzt«, so Wipplinger. Doch nicht nur Form und Farbe spielen bei der Kaufentscheidung eine

wesentliche Rolle. Nachhaltigkeit und der ökologische Gedanke werden bei den Kunden großgeschrieben. »Der Kunde ist sehr an der Herkunft, Verarbeitung und Verwendung natürlicher Materialien interessiert«, betont Wipplinger.

»Zitrin Q Classic 1«, Esche gebürstet, weiß lackiert, Zarge F-Dekor Kalkeiche II.

WIPPRO

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| WIPPRO | Türen erfüllen nicht nur ihren Zweck, sie dienen auch als Designelement und werden gekonnt in der Innenraumarchitektur eingesetzt. Trends im Haus- und Wohnungsbau wie beispielsweise der loftähnliche Baustil beeinflussen natürlich auch Türentrends. »Durch die neue Bauweise werden großzügigere Raumabteilungen möglich und dadurch werden auch die Türen höher. Zum Teil sind diese sogar raumhoch und fügen sich somit harmonisch in das Gesamtkonzept ein. Gleichzeitig werden viele Lösungen als Schiebetürsysteme gewählt, um individuell eine Raumtrennung gestalten zu können«, verrät Türenexperte Robert Wipplinger. Hier müssen schon frühzeitig, also vor den Verputzarbeiten, Entscheidungen getroffen werden und entsprechende Schiebetürkästen beziehungsweise Blindstocksysteme, abgestimmt auf das gewählte Türsystem, eingebaut werden. Farblich gesehen geht der Trend stark zu weißen Türen: »Glatt, even-

Das System »Monoplan« vereint clevere Technik mit hohem Designanspruch. Das Türblatt gleitet dabei schwebend auf und zu. Durch diese Technik benötigt das System nur rund 40 % vom Schwenkraum im Vergleich zu einer herkömmlichen Drehtür. Zudem lässt sie sich auch leicht von Rollstuhlfahrern bedienen. Für die Gestaltung kann jedes Türendesign eingesetzt werden.

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GROEN & JANSSEN

| GROEN & JANSSEN | »Wer der abwärtsführenden Preisspirale nicht folgen will, muss heute den Fokus auf Leistung richten. Speziell bei Kunden, die Wert auf hohe Verarbeitungsqualität legen, sind GroJa-Haustürfüllungen beliebt. Der große Unterschied eröffnet sich beim Blick auf das Detail«, so das Unternehmen. GroJa-Haustürfüllungen stehen, so der Hersteller, für hohen Anspruch nach Perfektion in der Gesamtheit. Bereits im Füllungsaufbau und der Glasmontage erkenne der Fach-

mann den Unterschied. ResinKunststofffüllungen bestehen aus GFK-Material mit rund 30-prozentigem Glasfaseranteil. Material-Verzüge durch tendenziell zunehmende Extremwetterlagen mit starken Temperaturschwankungen seien bei dem GFK-Material kein Thema. Nicht ohne Grund sind ähnliche Materialzusammensetzungen selbst im Yachtbereich etabliert. Zum Qualitätsanspruch zählt auch, dass die Ornamentrahmen nicht nur Bestandteil der Außen-, sondern ebenso auch der Wohnraumseite sind. »Wir bieten daher gute Voraussetzungen, uns am Markt erfolgreich von Billiganbietern abzusetzen«, heißt es abschließend.

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NEU: STRUKTURA: Lärche gebürstet/geölt/raumhoch/Drücker Dallas Planofix

Design und Qualität bis ins Detail

Räume sind Träume.

DANA Türen verbinden Wunsch und Wirklichkeit. 61 Mehr dazu sowie das DANA Türenbuch auf www.dana.at


Denkmalgeschützte Kirche trifft Architektenhaus Einsatz des komplett verdeckt liegenden Bandsystems »Tectus« realisiert.

Raumhohe Doppeltüren aus Holz Der große Saal bildet das Herzstück des neuen Gemeindezentrums der evangelischen Melanchthon Kirchengemeinde und ist multifunktional für Veranstaltungen nutzbar. Über raumhohe Doppeltüren aus Holz gelangen die Besucher in den Saal. Jeder der acht Türflügel hat eine Stärke von 7 cm, eine Höhe von 400 cm

Gründen flächenbündig und die tragende Bandtechnik nicht sichtbar sein«, erläutert Matthias Mühlenkord, Inhaber der gleichnamigen Tischlerei aus Verl, die Aufgabenstellung. Zum Einsatz kam das komplett verdeckt liegende Bandsystem »Tectus« aus dem Sortiment des Bandspezialisten Simonswerk.

Hohe Belastungswerte bis 300 kg Das Bandsystem für Wohnraum- und funktionale Objekttüren war die optimale

ligen Bandaufbau mit einem geschlossenen Bandkörper sowie über eine komfortable Verstelltechnik.

3D Verstelltechnik Mit der 3D Verstelltechnik ist die stufenlose Justierung von jeweils +/- 3,0 mm zur Seite und Höhe sowie die Veränderung des Andruck von +/- 1,5 mm möglich. Sie verhindert das Absacken der Tür und ermöglicht es, die Türelemente montage-freundlich ohne Unterkeilen effizient auszurichten. Die wartungs-

SIMONSWERK

| SIMONSWERK | Von außen und innen ist das neue Gemeindehaus mit seiner zeitgemäßen Architektur ein attraktiver Kontrast zu dem Baustil der denkmalgeschützten Philipp-Nicolai-Kirche aus rotem Ruhrsandstein. In den Räumen des Neubaus des Gemeindezentrums in Hagen wurde durch die Materialwahl aus Sichtbeton, Glas, Stahl und Holz eine moderne Atmosphäre geschaffen. Großzügige Fensterelemente mit schmalen anthrazitfarbenen Profilen und eine Lichtfuge aus Lichtbändern im Dach

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Der Einsatz des einheitlichen Materials für Türen, Wandelemente und Fußboden sorgten für einen optisch fast nahtlosen Übergang und bildet einen warmen Kontrast zu den anderen eingesetzten Materialien.

Durch das innen liegende Bandsystem wurde auch eine flächenbündige Raumgestaltung auf der Innenseite im Gemeindesaal zum Foyer möglich. Die Oberflächen der Türen wurden mit Eichenparkett-Furnier in der gleichen Farbe, Ausführung und Stäbchenbreite wie der Fußbodenbelag versehen.

sorgen für ein interessantes Lichtspiel im doppelstöckigen Foyer. Die flächenbündige Wandgestaltung an der rechten Foyerseite gegenüber der Glasfassade wurde durch den

Lösung, um die Entwürfe der beauftragten Architekten Bathe + Reber aus Dortmund umzusetzen. Das Bandsystem verfügt über hohe Belastungswerte bis 300 kg, einen 3-tei-

und eine Breite von 94  cm. »Die Höhe, das Gewicht und Optik der Türen waren für uns die spannende Aufgabe. Nach den Vorstellungen der Planer sollten sie aus gestalterischen

freie Gleitlagertechnik sichert auch bei einer ständigen Beanspruchung wie hier im Gemeindezentrum eine dauerhafte und zuverlässige Funktion der Türen.

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HPS_105,5x303_4c_sued_HF78/90-sbm-Verlag 01.06.12 14:36 Seite 1

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on in Zutrittskontrollanlagen erlaubt«, erläutert Michael Holzer, Produktmanager Elektromechanik. Der Magnettüröffner »118T« - T steht für tracciare – Italienisch für ziehen, ist dafür nach Herstellerangaben die bislang einzige Lösung weltweit.

Der Magnettüröffner »118T« wurde speziell für die neu am Markt auftretenden Schlösser mit magnetischer Funktionsweise entwickelt.

Hebe-Schiebeund

Parallel-Schiebe-Türen Unsere Leistungen: Großflächige Elemente Barrierefreiheit und schlankes Profildesign durch flache Schwelle Einfache Bedienung Elegante Optik Hervorragende Dichtigkeit In allen Materialarten sind passivhaustaugliche Systeme möglich.

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ASSA ABLOY

| ASSA ABLOY | Assa Abloy erweitert die »effeff«-Türöffnerfamilie »118« um zwei neue Varianten. Ergänzt wurde die Produktfamilie mit ihren kompakten Einbaumaßen (66 mm x 16 mm x 25,5 mm) um das Türöffnermodell »148« mit Wechselarretierung und den Türöffner »118T« für Magnetschlösser. Der Hersteller bietet Verarbeitern damit noch mehr Flexibilität und Lösungsoptionen. Das neue Modell »148« ist ein Türöffner mit Wechselarretierung. Nach einem kurzen Stromimpuls entriegelt der Türöffner und bleibt so lange mechanisch entriegelt, bis die Türe einmal aufgedrückt wird. Diese Art der Arretierungsfunktion aktiviert sich nach jedem Stromimpuls, unabhängig davon, ob die Türe offen steht oder zu ist. Anwendung findet das Modell 148 unter anderem dann, wenn zwei hintereinander folgende Türen mit elektrischen Türöffnern ausgestattet sind und diese gleichzeitig freigegeben werden sollen, zum Beispiel bei Gebäuden mit Windfang. Ein anderes Beispiel sind Eingangstüren, die nach einmaligem Bestromen so lange entriegelt bleiben sollen, bis die Türe aufgedrückt wird. Den Magnettüröffner »118T« hat Assa Abloy speziell für die neu am Markt auftretenden Schlösser mit magnetischer Funktionsweise entwickelt. Bei diesen Schlössern steht die Schlossfalle nicht hervor, sondern verschwindet frontbündig im Stulp und tritt nur beim Schließen durch Berühren der beiden Magnetpole hervor. »Diese Schlossart verlangte einen neuen Türöffner, der die MagnetschlossfallenEntriegelung möglich macht und damit auch die Integrati-

Für gesundes Wohlfühlen und mehr Lebensqualität!

Zwei neue Varianten

Die kompakten Standardtüröffner »118« wurden nun um zwei Varianten erweitert. SÜD-FENSTERWERK GmbH & Co. Betriebs-KG Rothenburger Straße 39 · 91625 Schnelldorf Telefon (0 79 50) 81-0 · Telefax (0 79 50) 81253 info@suedfenster.de

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| WERKZEUGE | Beim Trennen sorgt die verstellbare Schutzhaube mit integrierter Staubabsaugung für nahezu staubfreies Arbeiten.

Neue Geräte für Fliesenleger

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| BOSCH | Bosch erweitert sein Angebot für Fliesenleger: Mit dem neuen Fliesenbohrschneider GCT  115 Professional steht dem Handwerker künftig ein Gerät zum Trennen und Bohren von Fliesen zur Verfügung. Beim Trennen sorgt die verstellbare Schutzhaube mit integrierter Staubabsaugung für nahezu staubfreies Arbeiten. Zum Bohren mit Diamantbohrkronen, die bei der LBoxx-Version im Lieferumfang enthalten sind, lässt sich diese schnell und werkzeuglos abnehmen. Der Fliesenbohrschneider wurde zusammen mit Fliesenlegern entwickelt und liegt durch seine ergonomischen Griffflächen und den geringen Griffumfang gut in der Hand. Dadurch werden präzise und saubere Arbeitsergebnisse bei allen gängigen Trenn- und Bohranwendungen erreicht. Dazu trägt auch die transparente Schutzhaube bei: Sie gewährleistet gute Sicht auf die Arbeitsfläche. Für die nötige Schnelligkeit beim Arbeiten sorgt der kraftvolle 720

Watt-Motor mit 11 000 Umdrehungen pro Minute.

Starkes Team für die Fliesenentfernung Der Bosch »Allrounder« GBH 2-24  D Professional eignet sich nicht nur für Bohrungen – dank seines Drehstopps für Meißelarbeiten kann dieser Bohrhammer auch für Meißel- und Stemmarbeiten und somit bei der Entfernung von Fliesen eingesetzt werden. Fliesenleger Carlo Markowski aus Münster hat das Gerät beim Abbruch von Wandfliesen getestet und sich von der Geräteleistung überzeugt: »Mit seinen 750 Watt und einer Schlagenergie von 2,7 Joule kommt man sehr schnell voran.« Bei der Entfernung von Bodenfliesen setzt der Fliesenleger jedoch auf einen stärkeren Partner: Der Acht-Kilo Bohrhammer GBH 8-45  DV Professional bietet ihm eine »Turbo Power«-Funktion für Extra-Leistung im Meißelbetrieb. Diese Funktion nutzt die

Fliesenleger Carlo Markowski aus Münster hat den GBH 2-24 D Professional beim Abbruch von Wandfliesen getestet und sich von der Geräteleistung überzeugt.

Mit dem neuen Fliesenbohrschneider GCT 115 Professional steht dem Handwerker künftig ein Gerät zum Trennen und Bohren von Fliesen zur Verfügung. Energie, die im Bohrbetrieb für die Drehbewegung benötigt wird, und erhöht damit die Meißelleistung – und das Entfernen von Bodenfliesen geht somit besonders zügig voran.

»Dieser Bohrhammer ist leistungsstark und zugleich vibrationsarm – beste Voraussetzungen für einen effizienten Einsatz«, lautet das Testergebnis des Fliesenlegers.

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PROTOOL

Volumensauger mit automatischer Abreinigung

Die Modelle zeichnen sich durch ihre enorme Saugleistung bei konstantem Durchzug in Verbindung mit einem einzigartigen Design aus. | PROTOOL | Mit den Volumensaugern der Modellreihe VCP  260/480 ergänzt Protool sein Sortiment an Saugern mit automatischer Abreinigung. Die Modelle zeichnen sich, so der Hersteller, durch ihre enorme Saugleistung bei konstantem Durchzug in Verbindung mit einem einzigartigen Design aus. Die Sauger stellen ein optimal auf Elektrowerkzeuge abgestimmtes System dar und sind in den Staubklassen L, M und H sowie in zwei Volumenvarianten – 26 und 48 Liter erhältlich. Durch die automatische Ab-

reinigung – »AUTOclean«, wird der Filter in regelmäßigen Abständen automatisch gereinigt. Dadurch bleibt die Saugleistung mit einem Volumenstrom von 3 900 l/min bzw. 240 mbar Unterdruck konstant hoch. Für den optimalen Wirkungsgrad der automatischen Abreinigung sorgt der Spezial ACSaugschlauch, ein Bestandteil des serienmäßigen Antistatikpakets. Damit werden im Saugschlauch entstehende elektrische Ladungen wirkungsvoll abgeleitet. Die Sauger sind optimal auf den Einsatz von Elektrowerk-

zeugen abgestimmt. Dieses System bietet dem Handwerker einen spürbaren Nutzen, denn die Einzelkomponenten sind optimal aufeinander abgestimmt. Alle Modelle verfügen über eine praktische Zubehörbox, in der die gängigen Düsen untergebracht werden können. Die VCP 260/480 AC bieten eine große Ablagefläche mit viel Platz für Werkzeuge und Zubehöre. Zudem können Systainer verrutschsicher auf dem Sauger abgestellt werden. Eine komplett feste Verbindung

ist durch die im Zubehörprogramm erhältliche Adapterplatte Sys-AP möglich, die ganz einfach aufgeschraubt werden kann. In dem Modulschacht neben der Elektrowerkzeug-Steckdose kann ein zweites Steckdosenmodul mit Dauerstrom eingebaut werden. Alle Modelle sind für die Nassund Trockenanwendung geeignet. Erhältlich sind die Sauger in zwei unterschiedlichen Volumen-Varianten, wahlweise mit einer Behältergröße von 26 Litern oder 48 Litern.

Exakter Schnitt im Jubiläumspaket | SCHEPPACH | Pünktlich zum 85-jährigen Firmenjubiläum erweitert Scheppach sein Sortiment um eine Neuheit. Die Tauchsäge »cs 55« ist laut Hersteller so einfach und flexibel wie eine Handkreissäge und dabei so exakt wie eine Tischkreissäge. Mit der Führungsschiene lassen sich neben Ablängarbeiten an großen Werkstücken auch professionelle Innenschnitte exakt und schnurgerade ausführen. Das Schienensystem mit einer speziellen Gummiunterlage haftet problemlos auf verschiedenen Untergründen und die seitliche Gummilippe sorgt für ausrissfreie Schnitte ohne Nacharbeit. Gleitbeläge auf der Führungsschiene sorgen für eine leichtgängige Ma-

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schinenführung und ruckfreies Arbeiten. Optional ist eine Anti-Rückschlagsicherung, die beim Eintauchen in das Werkstück ein sicheres und maßgenaues Sägen gewährleistet. Auch horizontale und vertikale Gehrungsschnitte lassen sich mit der stufenlosen Schrägverstellung von 0 bis 45° präzise durchführen. Die Schnitttiefe kann von 0 bis 55 mm exakt justiert werden. Und dank einer ergonomisch durchdachten Bauweise lassen sich auch professionelle Dehnungs- und Schattenfugen, beispielsweise beim Verlegen von Fertigparkett oder Laminat, präzise und sauber schneiden. Der maximale Abstand zur Wand beträgt dabei lediglich 15,5  mm. Nahezu

alle gängigen Materialien wie Massivholz, Küchenplatten, Spanplatten und sogar beidseitig beschichtete MDF-Platten lassen sich im Parallel- und Besäumschnitt bearbeiten. Die Maschine ist in der aktuellen Frühjahr-/Sommer-Aktion mit einem umfangreichen Zubehörpaket erhältlich. Im Pa-

ketangebot enthalten sind eine Führungsschiene, zwei Hartmetall-Sägeblätter mit 24 und 48 Zähnen sowie ein Schienenverbinder, zwei Schraubklemmen, Kippschutzriegel und eine Anti-Rückschlagsicherung. Das Angebot, so der Hersteller, gelte bis Mitte Juli.

Die Schnittiefe ist stufenlos bis 55 mm einstellbar.

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Mit »Plus X Award« ausgezeichnet die Leistungen von Markenherstellern fördern. Der Jury gehören 130 Fachjournalisten und Branchenexperten aus 32 Nationen an. Mit einem Investitionsvolumen von 25 Mio.  E ist der Plus X Award nach Angaben der Veranstalter heute der weltgrößte Innovationswettbewerb für Technologie, Sport und Lifestyle. Produkte, die über mindestens einen Extravorteil verfügen, zeichnet die Jury seit neun Jahren mit einem Gütesiegel aus. Auszeichnungswürdig sind neue Technologien, außergewöhnliche Designs, intelligente Bedienungen und ökologische Eigenschaften. Unabhängige Prüfungsinstanzen wie der TÜV Süd begleiten die Auswahl der besten Produkte.

Kress hat das erste Elektrowerkzeug entwickelt, das mit Akku und Netzstrom betrieben wird. Der Bohr- und Meißelhammer 360 BPS BiPower zeichnet sich außerdem durch Spitzenwerte bei Bohrfortschritt, Akku-Reichweite und Vibrationsdämpfung aus.

Als erster Elektrowerkzeughersteller kombiniert Kress in dem jetzt preisgekrönten 360  BPS BiPower ein Akkuund ein Netzgerät für den professionellen Einsatz. Der neue pneumatische Bohr- und Meißelhammer kann mit Gleichstrom aus dem Akku oder mit Wechselstrom aus dem Netz betrieben werden.

KRESS

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| KRESS | Der Bisinger Elektrowerkzeughersteller Kress wurde mit dem »Plus X Award« ausgezeichnet. Kress gilt damit als innovativste Marke. Zugleich zeichneten die Veranstalter des weltgrößten Innovationspreises den neuen Kress-Bohrhammer 360 BPS BiPower als bestes Elektrowerkzeug des Jahres aus. Es handelt sich um das erste Elektrowerkzeug für Akku- und Netzbetrieb. Nach Überzeugung der 130köpfigen, internationalen Jury des Plus X Awards ist Kress-elektrik heute der fortschrittlichste Entwickler und Hersteller auf seinem Fachgebiet. Deshalb vergab sie ihre höchste Auszeichnung an das Bisinger Unternehmen: den »Most Innovative Brand Award«, den Preis für die innovativste Marke in der Produktgruppe Elektrowerkzeuge. Bestnoten für Qualität, Design, Funktionalität und Handhabung erhielt auch der pneumatische Bohr- und Meißelhammer 360 BPS BiPower, den Kress erst im März auf den Markt gebracht hatte. Die Neuentwicklung gilt damit als bestes Elektrowerkzeug des Jahres. Die Preisverleihung fand vor Kurzem in Köln statt. Vor mehr als 300 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien nahm Firmenchef Dieter C. Kress den Plus X Award persönlich entgegen. Damit steht er in einer Reihe mit weltberühmten Erfindern von Elektrogeräten wie Sir James Dyson, dem Entwickler der Dyson Staubsauger, und Dr. Amar G. Bose, dem Gründer der Lautsprecher-Marke Bose Corporation. Hinter dem Plus X Award stehen mehrere Verlage und Medienbetriebe. Sie wollen

Dieter C. Kress nimmt den Plus X Award entgegen. Sein Unternehmen gilt damit als innovativste Marke auf dem Gebiet der Elektrowerkzeuge.

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von der Leistungsfähigkeit der Akkus begeistert. Er habe in seinem Job schon viele Maschinen »durchprobiert«, aber die Akkus des BHA  18  LTX hätten ihn absolut überzeugt. »Vor allem die gleichbleibende Power bis zum Schluss«, ergänzt Udo Gabler. Seit mittlerweile elf Jahren ist der Zwei-Mann-Betrieb von Peter Weixler auf Baustellen im Allgäu im Einsatz. Zu den Hauptbetätigungsfeldern gehört »alles, was mit dem Trockenbau und Haustechnik zu tun hat« – vom Innenausbau bis hin zu Heizung, Sanitär und Solartechnik. »Vor allem, wenn es aufs Dach geht und Kollektoren angebracht werden

Als »sehr gelungen« beurteilen die beiden Bau-Profis auch die Position des Schalters für den Rechts-/Linkslauf. »Den kann ich schnell mit einer Hand betätigen.« Was sie jedoch vermisst haben, war eine LED-Leuchte zur Ausleuchtung dunkler Stellen. Mittlerweile gehöre das doch zum Standard, so die konstruktive Kritik ... Mit der neuen Ultra-M-Technologie – einer Kombination aus bester Akku- und Ladetechnik – verfüge der Anwender über 33 % mehr effektive Arbeitszeit als bei vergleichbaren Profigeräten, so der Hersteller. Dank Einzelzellenüberwachung und »Air Cooled«-La-

Der BHA 18 LTX ist für den harten Dauereinsatz auf Baustellen gerüstet. nur 3,1  kg und hat eine für Überkopf-Arbeiten günstige Schwerpunktlage. So unterstützt er Profis beim Gerüst-, Fassaden- und Innenausbau sowie bei der Elektroinstallation. Der BHA  18  LTX ist für den harten Dauereinsatz auf Baustellen gerüstet. Seinem Getriebegehäuse aus Aluminiumdruckguss mit Kunst-

ROTTSTEGGE

| METABO | Bau-Profis wollen einen Akku-Bohrhammer, der stark, effizient und leicht ist. Der 18-Volt-Akku-Bohrhammer BHA 18 LTX von Metabo überzeugt in allen drei Kategorien gleichermaßen. Sein LithiumIonen-Akku mit 4.0 Amperestunden (Ah) und ein Motor der LTX-Klasse machen ihn extrem leistungsstark, sodass er in Beton Löcher mit bis zu 18 mm, in Stahl bis 10 mm und in Holz bis 22 mm Durchmesser bohrt. Genau diese Arbeiten galt es auf der aktuellen Baustelle von Peter Weixler zu bewältigen. Eine Woche lang testete der Inhaber von PeWe Haustech-

METABO

Akku-Bohrhammer im Test: »Power bis zum Schluss«

Mit einem langen Bohrer ging es durch dicke Wände und Steine. Udo Gabler ist von der Leistungsfähigkeit der 18-Volt-Akkus absolut überzeugt. nik in Kempten den neuen Akku-Bohrhammer mit den weltweit ersten 4.0-Ah-Akkupacks im Härteeinsatz – gemeinsam mit seinem Kollegen Udo Gabler. In dem entkernten Altbau an der Lenzfrieder Straße waren Hunderte von Löchern zu bohren, teils in altes Mauerwerk, teils in Betonstürze.

Akkus haben überzeugt »Der Akku hält erstaunlich lang. So etwas habe ich bislang noch nicht erlebt«, ist Weixler

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müssen, sind uns die leichten Akku-Maschinen der neuesten Generation sehr willkommen«, schwört Peter Weixler auf den Einsatz der kabellosen Geräte. »Und wenn die dann noch über eine enorme Power verfügen, wenn wir durch dicke Sparren bohren müssen, ist das perfekt.« So auch bei dem von ihm getesteten Metabo-Akku-Bohrhammer BHA 18 LTX. Die Leistung sei über die ganze Zeit konstant hoch geblieben, und auch der Ladevorgang ging zügig voran.

Eine Woche lang testete Peter Weixler den neuen Metabo 18-Volt-AkkuBohrhammer BHA 18 LTX. Sein Fazit: Das Gerät liegt gut in der Hand, ist leicht und verfügt über lang anhaltende Power für den Dauereinsatz auf der Baustelle. detechnik habe der Akku eine so lange Lebensdauer, dass Metabo dafür drei Jahre Garantie ohne Einschränkung der Ladezyklen gewährt. AkkuBohrhämmer werden häufig über Kopf eingesetzt, um etwa Halterungen für Brandschutzoder Klimaanlagen an die Decke zu montieren. Deshalb hat der Hersteller auf kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht geachtet. Der BHA 18 LTX wiegt

stoffmantel können mechanische Beanspruchungen nicht viel anhaben. Gummierungen an allen Griffbereichen und am Schalterdrücker sorgen für komfortables Arbeiten, während der Metabo VibraTech (MVT)-Handgriff Vibrationen dämpft und so den Anwender schont. Beim Hammerbohren verfügt die Maschine über eine Schlagenergie von 1,8  Joule und leistet bis zu 5000 Schläge pro Minute.

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Red Dot Award für Handrührwerke

COLLOMIX

| Collomix | Für das Design ihrer neuen Produktreihe »Handrührwerke Xo« wurde Collomix jetzt mit dem Red Dot Award 2012 Honourable Mention ausgezeichnet. Die Jury kommt zu dem Ergebnis, dass die durchdachte Gestaltung des Produkts nach ergonomischen Gesichtspunkten eine optimale Kombination aus Bedienung und körperlicher Entlastung bietet. Herausragend bei den neuen Maschinen ist die erhöhte Arbeitsposition. Red Dot-Vorstand und Jurymitglied Prof. Dr. Peter Zec: »Unternehmen haben verstanden, dass die Investition in Design einen erheblichen Mehrwert bietet. Letztlich ist die Gestaltung eines Produktes das wichtigste Kriterium für die Kaufentscheidung von Konsumenten.«

Red Dot Award für die »Handrührgeräte Xo«.

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| PICARD | Er ist für seine Aufgabe optimal konzipiert und ausgestattet: der neue Plattenlegerhammer von Picard. Der große, gummierte Schlagkopf sorgt für schnellen Arbeitsfortschritt und gleichzeitig hohen Arbeitskomfort. Die umfängliche Gummierung der Schlagfläche wirkt stark rückschlaghemmend, sodass der Kraftaufwand beim Halten des Werkzeugs reduziert werden kann. Zudem macht sich die Gummierung im Hinblick auf die entstehenden Schwingungen beim Arbeiten positiv bemerkbar: Der neue Plattenlegerhammer von Picard ist

deutlich schwingungsärmer als bisherige Modelle. Mit dem neuen Plattenlegerhammer geben die Hammerspezialisten aus Wuppertal den Anwendern ein Werkzeug in die Hand, das speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist. Stiellänge und Kopfgröße sind so aufeinander abgestimmt, dass ein idealer Aufschlagradius gegeben ist. Dies sorgt für ein kraftschonendes und ermüdungsfreies Arbeiten und ermöglicht gleichzeitig die punktgenaue Anwendung des Hammers. Für das Auswechseln des Schlagkopfes lässt sich der Gummiaufsatz durch das

PICARD

Spezialist für die Platte

Lösen von zwei Schrauben schnell und einfach demontieren. Damit kann der Anwender selber immer für optimale Einsatzbedingungen bei diesem Spezialisten sorgen. Durch den doppelt geschweiften Stiel ist eine enorme Grif-

figkeit garantiert. Der robuste Stiel aus Eschenholz sichert den dauerhaften Einsatz im harten Arbeitsalltag. Die feste Verbindung von Stiel und Hammerkopf gibt dem Anwender in jeder Arbeitssituation höchste Sicherheit.

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| IBU | Das Institut Bauen und Umwelt e.V. (IBU) präsentiert sich auf der diesjährigen Consense gleich zweimal: als Aussteller mit einem eigenen Stand und Mitveranstalter der Sonderschau »Vom Bauprodukt zum nachhaltigen Gebäude«. Bereits zum fünften Mal öffnet in diesem Jahr die Consense, Internationale Fachmesse und Kongress für nachhaltiges Bauen, vom 19. bis 20. Juni in Stuttgart ihre Türen. In der Kombination aus Kongress und Fachmesse hat sich die Consense europaweit als einzigartiger Branchentreff für nachhaltiges Bauen in der Bau- und Immobilienindustrie etabliert. Zum fünften Mal mit dabei – und das in diesem Jahr gleich in »doppelter Besetzung« – ist auch das IBU, um über die Rolle der Bauprodukte beim nachhaltigen Bauen zu informieren. Denn neben einem eigenen Stand präsentiert sich das IBU gemeinsam mit der Nachhaltigkeitsberatung »brands & values« auf der von der Messe Stuttgart erstmals ausgerichteten Sonderschau »Vom Bauprodukt zum nachhaltigen Gebäude«.

Webbasiertes EPD-Datenbanksystem Die Sonderschau zeigt, welche Relevanz Bauprodukte und EPDs in der Nachhaltigkeitszertifizierung von Gebäuden spielen. Ergänzt wird die Sonderschau durch zahlreiche Fachvorträge und Expertenworkshops, in denen sich Hersteller, Architekten, Planer, Bauausführende, Projektentwickler, Investoren und Betreiber ein umfassendes Bild über die aktuellen Entwicklungen im Bereich des nachhaltigen

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IBU

Consense 2012: EPDs im Mittelpunkt

Das IBU ist auf der Consense zu finden am Stand 2E15 oder auf der Sonderschau »Vom Bauprodukt zum nachhaltigen Gebäude«, Stand 2B50.

Bauens machen können. Der inhaltliche Schwerpunkt des eigenen Standes liegt auf der Vorstellung des neuen, webbasierten EPD-Datenbanksystems, mit dem der EPD-Erstellungsprozess für Hersteller künftig wesentlich erleichtert wird, sowie auf der Umsetzung der im Frühjahr dieses Jahres veröffentlichten europäischen »EPD-Norm« EN 15804. Bereits seit Herbst vergangenen Jahres können Hersteller EPDs nach dem neuen europäischen Standard im IBU-System erstellen. Die

neue europäische Norm liefert auch den Ausgangspunkt für die grenzüberschreitende Anerkennung von EPDs in Europa. Die hierfür notwendige Abstimmung wird derzeit im Rahmen der vom IBU im vergangenen Jahr initiierten »ECO-Plattform«, ein Zusammenschluss der jeweiligen nationalen EPD-Programme in Europa, vorangetrieben. Alle Besucher der Consense können sich in diesem Jahr zudem auf einen besonderen Leckerbissen freuen, ist der

Stuttgarter Branchentreff doch erstmals auch Austragungsort der jährlichen Fachkonferenz des World Green Building Council´s (WGBC), also des Dachverbands der jeweiligen nationalen Initiativen rund um das Thema Gebäudebewertung und -Zertifizierung. Durch den Zusammenschluss entsteht eine einzigartige Veranstaltung, die die weltweit führenden Entscheider aus allen Bereichen des nachhaltigen Bauens zusammenbringt. Erwartet werden Experten und Delegationen aus 80 Ländern.

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| AKTUELLES | SIKA DEUTSCHLAND

METABO

Schliemann Key-AccountManager

Thomas neuer Vertriebsleiter

Verstärkung mit Zitzelsberger

Toischer übernimmt Marketing

RENSON

Dietmar Schliemann (52) übernahm die Position des Key Account Managers bei Agrob Buchtal. Schliemann verfügt über jahrzehntelange Vertriebserfahrung und war zuletzt tätig als Verkaufsleiter für die Keramikfliesen-Hersteller Klingenberg und Argelith.

DAIKIN

Vertriebsleiter für den Norden

Vertrieb ausgebaut

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VELUX Deutschland konnte Matthias Mager für die Position des Vertriebsleiters Nord gewinnen. Der 37- jährige studierte Bauingenieur übernimmt ab dem 1. August die vier Verkaufsregionen im Norden. »Wir freuen uns, mit Matthias Mager einen erfahrenen Vertriebsleiter gefunden zu haben, der unsere Strategie der intensiven regionalen Präsenz weiter forcieren wird«, so Geschäftsführer Sebastian Dresse.

BAYWA

BAYWA

Mit einer neuen Führung im Vertrieb setzt die Daikin Airconditioning Germany auf langjährige Branchen-Erfahrung und Fachkompetenz: Dirk Obländer verantwortet als Sales Director den Vertrieb. Er wird unterstützt durch Thomas Graupensberger, der den Bereich Commercial (Klimatechnik und Wärmepumpen) leitet, und Jochen Eisenhofer, der für den Bereich Industrial (Kaltwasser und Kältetechnik) zuständig ist.

DAIKIN

VELUX

VELUX

Die neue Daikin-Vertriebsführung.

Die Sika Deutschland GmbH hat sein Team im Geschäftsbereich Bauwerksabdichtung verstärkt: Mit Thomas Zitzelsberger wurde die Stelle des Market Development Managers neu besetzt. Der 42-jährige Wuppertaler ist für die Konzipierung und Markteinführung neuer Produkte zur Bauwerksabdichtung verantwortlich. Aktueller Fokus liegt dabei auf der neuen Frischbetonverbunddichtungsbahn SikaProof.

Petra Toischer wird neue Bereichsleiterin Marketing und Corporate Communications beim Nürtinger Elektrowerkzeuge-Hersteller Metabo. Die 42-Jährige kommt von der Schweizer Zehnder Group AG, wo sie als Head Group Brand Management für die strategische und konzeptionelle Positionierung der Unternehmens- und Produktmarken verantwortlich war. METABO

Zum 1. April hat Christian Thomas (41) die Leitung Vertrieb und Produktmanagement Deutschland bei Renson, Hersteller im Bereich der Lüftung und des Sonnenschutzes, übernommen. Thomas verfügt über langjährige Erfahrung und Kompetenz als leitender Produktmanager und internationaler Vertriebsleiter in der Branche der Lüftungs- und Gebäudetechnik sowie der Fensterbeschlagtechnik.

SIKA DEUTSCHLAND

RENSON

AGROB BUCHTAL

AGROB BUCHTAL

Neuer Standort in Kitzingen

Spatenstich für den neuen BayWaBaustoffbetrieb in Kitzingen.

Erster Spatenstich für den neuen Baustoffbetrieb der BayWa in Kitzingen: Das Unternehmen investiert rund 1,8 Mio. € in den neuen Standort Am Giltholz 8. Voraussichtlich im Spätherbst wird das Kitzinger Baustoff-Team ins Gewerbegebiet umziehen. Durch den Ausbau des Produktund Dienstleistungsspektrums entstehen insgesamt fünf neue Arbeitsplätze. Auf dem Areal im Gewerbegebiet entstehen eine

Baustofflagerhalle mit 1100 m2, eine 500 m2 große Ausstellungsund Verkaufsfläche sowie Büroräume. Das Freilager für Baustoffe wird rund 4 000 m2 umfassen. Die BayWa in Kitzingen bietet das komplette Baustoff-Spektrum für Neubau und Renovierung/ Sanierung, eine besondere Rolle spielt das Thema energieeffiziente Modernisierung. Speziell dazu unterstützt ein Energiefachberater die Kitzinger Kunden.

baustoff-partner.de    06/12


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04 APRIL 2012

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Im Gespräch Metabo: Vorst oß in neue Dimension

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Im Blickpu

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Reinhard Dein Maurermeister und Ausbilder, CJD Jugenddorf Wolfstein

»… weil wir in unserer Ausbildungswerkstatt neben der Ausbildung zum Maurer auch Arbeitsbereiche wie Innenausbau, Fliesen- und Sanierungsarbeiten betreiben. Daher informieren wir uns über die verschiedensten Neuerungen und Verbesserungen bei den Bauprodukten. Erfahrungen über Bauschäden und deren Vermeidung sind sehr hilfreich bei unseren Sanierungsarbeiten. Außerdem werten wir die Infos über Maschinen und Werkzeuge vor der Anschaffung neuer Geräte aus. Unsere Azubis nutzen die Beschreibungen der Arbeitsabläufe für das Verfassen ihrer Berichte.«

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| AUF | EDITORIAL EINEN BLICK | |

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FIRMA

SEITE ORT

A ACO Haustechnik 24 Alape Adolf Lamprecht Betriebs GmbH 25 Assa Abloy Sicherheitstechnik GmbH 63 B Bauwerk Parkett GmbH 43 BayWa AG 70 Boen Parkett Deutschland GmbH 44 Robert Bosch GmbH 64 C Caparol 50 Cemex Deutschland AG 12 Ceresit Bautechnik Henkel AG & Co. KGaA 30 Collomix GmbH 68 Corpet Cork GmbH 41 D Daikin Airconditioning Germany 70 Dallmer GmbH + Co. KG 22 DANA Jeld-Wen Türen GmbH 58 Danogips GmbH + Co. KG 52 Deutsche Amphibolin-Werke 36 Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG 10, 18, 70 F Fachverband Sanitär-, Heizungs und Klimatechnik Bayern 11 Fermacell GmbH 10 Fila Deutschland VertriebsGmbH 28 Foppe Metallbaumodule GmbH 57 Finstral GmbH 54 G Groen & Janssen GmbH 61 Grohe Deutschland Vertriebs GmbH 24 Grumbach Karl GmbH & Co. KG 7 H HSK Duschkabinen KG 26 HT-Verpackungen 27 I IBU e.V. Institut Bauen und Umwelt 69 Industrieverband Keramische Fliesen + Platten e.V. 18 Inthermo GmbH 55 Invista Deutschland GmbH 34, 38 J Jackon Insulation GmbH 14 JP Coatings GmbH 47 K Kneer GmbH 11 Krautol - Deutsche Amphibolin-Werke 51 Kress - Elektrik GmbH & Co 66 L Lasselsberger, RAKO Wohnkeramik 20 M Mapei GmbH 47 Metabowerke GmbH 67, 70 Mosel Türen VertriebsGmbH 59 N Norddeutsche Steinzeug AG 18 O objectflor GmbH 32 OSMO Holz und Color GmbH & Co. 45 P Picard Joh. Hermann GmbH & Co. 68 Profloor GmbH 40 Proline Profil System GmbH 21 R Renson 70 S Saint-Gobain Rigips GmbH 53 Scheppach GmbH 65 Schlüter-Systems KG 8 Sika Deutschland GmbH 39, 70 Simonswerk GmbH 62 Sopro Bauchemie GmbH 16 STIA Holzindustrie GmbH 42 T Thomsit Bautechnik Deutschland Henkel KgaA 38 TTS Tooltechnic Systems Deutschland GmbH 65 U UZIN UTZ AG 10, 31, 33, 46 V Velux GmbH 70 Verband Holzfaser Dämmstoffe VHD e.V. 48 Viega GmbH & Co. KG 23 Villeroy & Boch AG 11 W Werzalit GmbH & Co. KG 56 Westag & Getalit AG 10 Windhager Zentralheizung GmbH 27 Wippro Wipplinger GesmbH & Co. KG 60 Wo&Wo Sonnenlichtdesign GmbH & Co 56 Z Zehnder Wärmekörper GmbH 26 Zentralverband Sanitär Heizung Klima 11

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TEL.

Stadtlengsfeld Goslar/Hahndorf Albstadt Bodelshausen München Mölln/Lauenburg Leinfelden-Echterdingen Ober-Ramstadt Düsseldorf

info@aco-online.de info@alape.com info@info@assaabloy.de info@bauwerk.com info@baywa.de info@boen-parkett.de info@bosch.de info@caparol.de info@cemex.de

aco-haustechnik.de alape.de assaabloy.de bauwerk-parkett.com baywa.de boen.de bosch.de caparol.de cemex.de

0 36 96/58 19-3 00 0 53 21/5 58-0 0 74 31/1 23-0 0 74 71/7 00-1 15 0 89/92 22-0 0 45 42/80 03-0 07 11/7 58-0 0 61 54/71-0 01 80/2 90 00 29

Düsseldorf Gaimersheim Neumarkt Unterhaching Arnsberg Spital/Pyhrn Neuss Ober-Ramstadt

ceresit.bautechnik@henkel.com info@collomix.de info@corpet.de kistler.c@daikin.de info@dallmer.de office@jeld-wen.biz info@danogips.de info@disbon.de

ceresit-bautechnik.de collomix.de corpet.de daikin.de dallmer.de dana.at danogips.de disbon.de

02 11/7 97-0 0 84 58/32 98-0 0 91 81/2 93 10 0 89/7 44 27-3 23 0 29 32/96 16-0 +43 (0) 75 62/55 22-0 0 21 31/7 18 10-0 0 61 54/71-0

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haustechnikbayern.de fermacell.de filachim.com foppe.de finstral.de groja.de grohe.de grumbach.net hsk-duschkabinenbau.de ht-verpackungen.de bau-umwelt.com

Berlin Ober-Ramstadt Hattersheim a. Rhein Steinhagen Würzburg Westerheim Ober-Ramstadt Bisingen Pilsen Erlenbach Nürtingen Trierweiler Bremen Köln Warendorf Wuppertal Uster Boppard Waregem Düsseldorf Ichenhausen Iserlohn Leimen Rheda-Wiedenbrück Wiesbaden Admont

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fleisenverband.de 0 30/27 59 59 74-0 inthermo.de 0 61 54/71-16 69 antron.eu 0 72 53/91 20 18 jackon.de 0 52 04/99 55-0 pallmann.net 09 31/2 79 64-0 kneer.de 0 73 33/83-0 krautol.de 0 61 54/71-0 kress-elektrik.de 0 74 76/87-0 rako.eu +420(0)37 8/02 11 11 mapei.de 0 93 72/98 95-0 metabo.de 0 70 22/72-0 mosel-tueren.de 06 51/81 06-01 norddeutsche-steingut.de 04 21/62 62-0 objectflor.de 0 22 36/9 66 33-0 osmo.de 0 25 81/9 22-0 picard-hammer.de 02 02/2 47 54-0 profloor.ch +41 (0) 44 99/44 07-0 proline-systems.com 0 67 42/80 16-0 renson.eu +32 (0) 56 62/71 11 rigips.de 02 11/55 03-4 40 scheppach.com 0 82 23/40 02-0 schlueter.de 0 23 71/9 71-0 sika-addiment.de 0 62 24/9 88-0 simonswerk.de 0 52 42/4 13-0 sopro.de 06 11/17 07-0 stia.at +43 (0) 36 13/33 50-0

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| ZU GUTER LETZT |

Hätten Sie‘s gewusst? Was sind Azulejos? Beschäftigt man sich, wie wir in dieser Ausgabe, intensiv mit dem Thema Fliese, ist das Design immer ein wesentlicher Bestandteil. Schließlich haben die Hersteller hier die größten Gestaltungsmöglichkeiten. Schon seit langem sind nicht mehr nur Farbe und Form die ausschlaggebenden Kriterien, die den Kunden zum Kauf anregen sollen. Ob reliefartige Strukturen oder zum Verwechseln ähnliche Holzoder Steinoptiken, mittlerweile wird jeder nur erdenkliche Wunsch der Architekten, Planer und Endverbraucher erfüllt. Das Ganze dann an Boden und Wand zu bekommen, bleibt mal wie-

eine südeuropäische Chili-Frucht, ist es aber nicht. Die geographische Herkunft stimmt zwar, aber das war es dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Bei den Azulejos handelt es sich nämlich um bunt bemalte und glasierte Fayencefliesen, die meist eine quadratische oder rechteckige Form aufweisen. Aus einzelnen Teilbildern (Kacheln) werden größere Bilder zusammengesetzt. Charakteristisch für die Azulejos ist die meist bläuliche Grundfarbe. Als Motive werden bevorzugt geometrische oder pflanzliche Muster gewählt, aber auch Figuren oder ganze Landschaften können auf Azulejos abgebildet werden. Die Azulejos kamen im 14. Jh. durch die Mauren nach Spanien und von dort nach Portugal. Der sprachliche Ursprung von Azulejos ist auf das arabische Wort »az-zulaið« (= »kleiner, polierter Stein«) für Fayenceziegel zurückzuführen, wird aber auch abgeleitet vom arabischen »al-läzuward« für »Lapislazuli« (lateinisch für »Lasurstein«), woraus sich der spanische Begriff «azul” entwickelte.

Painel de Azulejos – Vida de S. Paulo Eremita III

der am Handwerker hängen. Fliesen im Format 130cm x 130 cm, 2 cm dick und dazu am besten noch mit Relief und marmoriert. FliesenlegerHerz, was willst du mehr?!

Aber genug der Sprachhistorie. Wünschen wir der spanischen Fliesenindustrie, dass die Zeiten wieder rosiger werden und im Gegenzug dazu, dass die spanische Nationalmannschaft im Endspiel gegen Deutschland verliert.

Herzlichst Ihr Gut, dass es noch die guten alten Klassiker gibt. In dem Zusammenhang bin ich auch auf den Begriff »Azulejos« (»asulechos« gesprochen) gestoßen. Klingt im ersten Moment wie

Martin Bartolovic

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Verlag SBM Verlag GmbH Postfach 25 40, 87415 Kempten Hermann-von-Barth-Straße 2, 87435 Kempten Tel.: 08 31/5 22 04-0 Fax: 08 31/5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de Herausgeber Markus Holl Joachim Plath Chefredakteur Gerd Rottstegge (-25) Objektleiter Markus Holl (-40) Kundenberatung/Redaktion Martin Bartolovic (-44) Bernd Mair (-22) Stephan Berchtold (-42) Layout Karin Kern (-23) Redaktionsassistenz/Technik Susanne Baumann (-24) Simone Frank (-24) Leserservice Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30) Anzeigen Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 11 vom 1. Januar 2011 Bezugspreis Einzelheft E 5,– bauSTOFF PARTNER im Einzelabonnement bei 11 Ausgaben (1 Doppelnummer): Inland: 51,– E inkl. Versand Ausland: 64,– E inkl. Versand Bankverbindung HypoVereinsbank Kempten Konto-Nr. 66 90 41 98 72 BLZ 733 200 73

VORSCHAU JULI

| IMPRESSUM |

AUGUST

Das Top-Thema im Juli: Werkzeuge & Befestigungstechnik

Das Top-Thema im August: Bodenbeläge & Aufbau

Weitere Themenschwerpunkte: Mauerwerk & Beton, Dach & Fassade, Industrie- und Gewerbebau, Bodenbeläge für den Außenbereich

Weitere Themenschwerpunkte: Innenausbau, Fenster & Türen, Bad, Sanitär & Fliesen, Werkzeuge

erscheint am 21. Juli 2012

erscheint am 18. August 2012

IVW angeschlossen ISSN 1439-5606 Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeit­ raumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte ­Manus­kripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die ­Ansicht der ­Redaktion.

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