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baustoffPARTNER 05/17

Mai 2017

TOP-THEMA

IM BLICKPUNKT

VOR ORT

Der Rohbau – vom Keller bis zum Dach

Schlagmann Poroton eweitert Perlitziegel-Produktion

Einbau eines Hieber-Fahrstuhlschachts aus Betonfertigteilen

BOSCH Feuerkörbe aus Propangasflaschen: »Built with Bosch«

Seite 83


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Inhalt

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Titelstory MEA I Sicherer Hochwasserschutz für Fenster und Lichtschächte

10 Im Blickpunkt

SCHLAGMANN POROTON I Vierte Linie für perlitgefüllte Ziegel

12 Namen & Neuigkeiten 15 Top-Thema SCHÖCK

DER ROHBAU – vom Keller bis zum Dach

Das »RONDO« ist Bestandteil des städtebaulichen Projektes »Viertel Zwei Plus« in Wien. Es steht für urbanes Leben im Grünen, und die Bewohner können sich auf einen in jeder Hinsicht perfekten Ausblick freuen. Die dafür benötigten Terrassen, Balkone und Loggien hängen an »Isokorb«-Elementen von Schöck.

H-BAU TECHNIK

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Bauen in Rekordzeit, wie die Beduinen und Nomaden, ist kein Märchen aus 1001 Nacht, sondern dank dem Lastverbinder »Powercon« von H-Bau Technik bereits heute Realität. Das Wandschloss aus der »Unicon«-Produktfamilie ermöglicht die kraftschlüssige Verbindung zweier Betonfertigteile und – die Nomaden lassen grüßen – einen zerstörungsfreien Rückbau.

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15 I HIEBER I Einbau eines Fahrstuhlschachts aus Fertigbetonteilen 18 I WIENERBERGER I Unverwechselbar: runde Klinkerfassaden 20 I LEIPFINGER BADER I Ziegel mit Holzfaser-Füllung »verinnerlicht« Ökologie 21 I SCHÖCK BAUTEILE I »Isokorb« bringt Sicherheit in runden Höhen 22 I UNIPOR I Gesund und ruhig wohnen mit Geschossbauziegel 24 I XELLA I Kalksandstein: schnell Bauen mit Schallschutz 26 I HIEBER I Erfolgreicher Architektentag in Augsburg 28 I H-BAU TECHNIK I Neue Lastverbinder: Bauen in Rekordzeit 29 I DOYMA I Neue Generation Dichtungssysteme 30 I BPA I Gebäude ETA-zertifiziert und sicher abdichten 31 I SIKA I Dreifache Sicherheit gegen Wasser 32 I JACKON INSULATION I Neuer Perimeter-Kleber für Dämmelemente 34 I FRANKEN MAXIT I Mörtelpads für innen und außen mit neuen Formaten 35 I SCHOMBURG I Dickbeschichtungen mit neuen Rezepturen 37 I ERLUS I Komfortlüftung für Einfamilienhäuser 40 I MEIN ZIEGELHAUS I Mauerwerkstage sind gefragter Branchen-Treff

43 Fassade - Systeme & Produkte

43 I INTHERMO I Fassadendämmung als WDVS-Alternative 44 I NATURINFORM I Fassaden aus Holzverbundwerkstoff 46 I PUREN I Leistungsfähige PU-Dämmsysteme für Dach und Wand 47 I AG EHDA HBCD I Neue Aktionsgemeinschaft für verlässliche Entsorgungswege 48 I OSMO I Sonnenschutz pflegt jetzt in sechs Farbvarianten

TRIFLEX

53 Dach - Aufbau, Dämmung, Deckung Eine Lösung für nahezu jede Herausforderung in der Bauwerksabdichtung stellt Triflex jetzt vor: »Triflex SmartTec«. Die 1-komponentige Technologie ist universell einsetzbar und besonders bei Anschlüssen laut Hersteller eine sichere Wahl. 4 ____ baustoff-partner.de ____05/17

53 I MOLL PRO CLIMA I »Schnittstelle Baustelle«, Teil II: Dachterrasse mit barrierefreiem Zugang 54 I SKYLUX I Fertigungshallen effektiv mit Tageslicht ausleuchten 59 I ZINCO I Flachdach und Hanglage: Grün mit Meerblick 60 I CARLISLE I Flachdachentwässerung mit System 62 I MAPEI I Neue Dampf- und Konvektionssperre


65 I IKO I Industriedach: Einsatz für selbstklebende Dachschindel 66 I BRAAS I Neues Sicherheitsfirst-System für Dachdecker 68 I ESSMANN I Besseres Tageslicht am Arbeitsplatz mit Prismen-Lichtkuppel

69 Industrie- und Gewerbebau

69 I EFAFLEX I Städtische Parkgaragen mit 28 Parksystemtoren ausgerüstet 70 I BIRCO I Entwässerung von Parkhäusern und Tiefgaragen 71 I NOVOFERM I Industrie-Sektionaltor mit Wärmedämmung 72 I TECKENTRUP I Neue Roll- und Schiebetore für Industrie

75 Außenanlagen - Gestaltung & Technik 75 I KANN I Dialogveranstaltung gibt Denkanstöße für moderne Stadtplanung 77 I FINALIT I Pflegeprodukte für draußen 80 I RICHARD BRINK I Designroste und Rinnen vereinen Alt und Neu

83 Werkzeuge & Arbeitsschutz

83 I BOSCH I Feuerkörbe aus Propangasflaschen: »Built with Bosch«

84 I DEWALT I Neue Kombihämmer: Volle Power ohne Kabel 84 I METABO I Neuer Dreigang-Bohrschrauber mit 18-V-Akku 86 I SAINT GOBAIN ABRASIVES I Diamant-Topfschleifer mit glänzendem Eindruck 88 I GÜNZBURGER STEIGTECHNIK I Anti-RutschTrittauflage jetzt auch aus Kunststoff 89 I HECO I Schraubanker für Mehrfachverwendung zugelassen 90 I PAUL H. KÜBLER I Wetter-Workwear: Perfekt aufeinander abgestimmtes Zubehör 92 I ISM I Sicherheit mit Trampolin-Effekt 92 I ATLAS I Sicher unterwegs mit dem richtigen Schuhwerk 93 I TOM TOM I Telematik: Mit »Webfleet« pünktlich auf der Baustelle

94 Messen & Seminare 95 Aktuelles 97 Auf einen Blick 98 Marktplatz/Impressum/Vorschau

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Schneller, einfacher, leichter arbeiten? Genau das können Sie mit MEA, dem Marktführer im Bereich GFK-Lichtschächte und dem Experten für Keller-Lösungen. So ermöglicht z. B. die Montagedämmplatte MEAFIX eine besonders einfache und schnelle Lichtschachtmontage ohne Wärmebrücken.

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BAUPRODUKTE

T r: A N r a to P L n f ig u n e c t G E Ko c on H nec t c om/ A C A C o n o u p. N F ME a-gr EI it dem w.me

DAS MEA CONNECT SYSTEM: IN WENIGER ZEIT MEHR LEISTEN




Editorial

Viele Themen, wenig Personal Immer deutlicher ist zu spüren: Wir sind in einem Superwahljahr! Da werden von allen Seiten immer lauter Forderungen gestellt, an anderer Stelle dann Lösungen versprochen oder Zugeständnisse gemacht. Aus Wahlkampfgeklingel wird dann schon auch mal ein schriller Alarm und es ist nicht immer einfach, das eine vom anderen zu unterscheiden. Natürlich nehmen auch die Diskussionen um die DauerbrennerThemen der Baubranche wieder an Fahrt auf: Der Streit um ein schlüssiges Entsorgungskonzept für Dämmstoffabfälle gehört in diesen Reigen – nachdem sich noch immer bei vielen Bauunternehmen in den Hinterhöfen containerweise das zu entsorgende Material stapelt und ein regelrechter »Entsorgungs-Tourismus« zwischen strengen und weniger strengen Bundesländern entstanden ist, wurde das Thema erst mal wieder vertagt. Dessen ungeachtet haben sich Betroffene zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen, die sich durch Lobby-Arbeit auf der einen und praktische Hilfestellung für Betroffene auf der anderen Seite für eine praktikable und wirtschaftlich sinnvolle Lösung bei der Entsorgung HBCD-haltiger Abfälle stark machen: Die AG EHDA stellen wir auf Seite 47 vor. Gäbe es dieses Konzept bereits, käme man beim nächsten Dauerthema möglicherweise besser voran: Bei der Frage nämlich, welche Rolle die Sanierung im Bestand für das Erreichen der Energie- und Klimaschutzziele sowie für die dringende Beschaffung bezahlbarer Wohnungen in Ballungsgebieten spielen könnte. Für Hersteller wie Schlagmann Poroton wäre eine aufgestockte staatliche Förderung nach bekannten Modellen mit Beteiligung der KfW wünschenswert (s. Blickpunkt, S. 10).

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Der Vorschlag, den die Deutsche Energie-Agentur (dena) und das Bundeswirtschaftsministerium gerade vorgestellt haben, fällt indes beim Bundesverband Energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) durch: Der vorgestellte »gebäudeindividuelle Sanierungsfahrplan« sei halbherzig, moniert BuVEG-Geschäftsführer Jan Peter Hinrichs. Zwar lobt er, dass Sanierungs- und Fördermöglichkeiten besser strukturiert werden können, vermisst aber zusätzliche Anreize, am Haus etwas zu tun. Der Verband, der alle an der Gebäudehülle beteiligten Gewerke repräsentiert, fordert eine bessere und einfachere Förderung – speziell, um den Sanierungsrückstand bei Ein- und Zweifamilienhäusern in den Griff zu bekommen. Damit das vorgestellte Instrument Wirkung entfalte, solle ein Sanierungsfahrplan bei Eigentümerwechseln zur Pflicht werden. Für die Profis am Bau, die jetzt im Frühlings-Hoch vor prall gefüllten Auftragsbüchern sitzen, kommt das nächste Langzeit-Dilemma ins Spiel: Fehlendes Personal. Ein Klagelied, in das auch zunehmend auch die Behörden einstimmen, denn hier verschleppt der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern manch dringend benötigte Genehmigung.

Herzlichst

Jan Rieken


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Titelstory Wenn aus dem idyllischen Bach ein reißender Strom wird: Sicherer Hochwasserschutz für Fenster und Lichtschächte  MEA Ein kleines idyllisches Bächlein, das anmutig durch die bunte Wiese plätschert und Frische verbreitet. Solange die Natur mitspielt, ist eine derartige Idylle ein Quelle der Freude. Doch wehe, wenn nicht und heftiger Regen oder Schneeschmelze das harmlose Rinnsal in ein reißendes Wasser verwandeln. Dann verlässt es sein Bett und bedroht Hab und Gut der Anrainer. Abhilfe schafft MEA mit den »AQUA«-Ausführungen für Fenster und Lichtschächte: Sie sorgen für ein trockenes, warmes Untergeschoss.

Abdichten und Dämmen gehört zu den Kernaufgaben beim Bau der Außenhülle eines Kellergeschosses, denn ein Keller steht immer unter Druck: nicht nur durch Wasser und Feuchtigkeit, sondern auch durch das Erdreich und durch Temperaturschwankungen. Der Bau eines Kellers verlangt folglich nach hoher handwerklicher Präzision. Für den Schutz vor Wasser hat MEA ausgeklügelte Abdichtungs- und Befestigungssysteme entwickelt. »Damit lassen sich Lichtschächte, Kellerfenster und Wanddurchbrüche absichern, sowohl gegen die Folgen starker Niederschläge als auch gegen einen hohen Grundwasserpegel im Baugrund«, sagt Adrian Fischer, Produktmanager bei der MEA Bausysteme GmbH.

Sichere und schnelle Montage Die Lichtschächte sind das Bollwerk rund um das Kellerfenster. Sie sollen Erdreich und

Für jede Anforderung der passende Lichtschacht (v.l.n.r.): der höhenverstellbare GFK-Lichtschacht »MEAMAX«, die bewährte GFK-Lösung »MEAMULTINORM«, die Funktionalität mit Belastbarkeit und Langlebigkeit verbindet, sowie für hohe Belastungen der Betonlichtschacht »MEAVECTOR«. 8 ____ baustoff-partner.de ____05/17

Wasser fernhalten und zugleich für reichlich Licht- und Lufteinfall sorgen. Der Betonlichtschacht »MEAVECTOR« trägt in der »AQUA«-Version an der Montageseite ein spezielles Dichtband, beim »MEAVECTOR AQUA PLUS« hält zusätzlich ein Dämm-Element den Lichtschacht auf Distanz zur Wand und sorgt zugleich für einen nahtlosen Anschluss an die Dämmschicht. Die »AQUA«-Versionen der GFKLichtschächte »MEAMAX« und »MEAMULTINORM« lassen sich mit Hilfe spezieller Klebund Dichtstoffe ebenfalls wasserdicht und bei Bedarf wärmebrückenfrei montieren.

Einzige Rückstausicherung mit Zulassung Alle MEA-Lichtschächte mit Boden sind werksseitig mit einer Entwässerungsöffnung versehen. Der Entwässerungsanschluss »MEASTOP PRO« verhindert, dass aus dem Kanal zurückdrückendes Wasser die Öffnung in einen Springbrunnen verwandelt. Er setzt sich zusammen aus einem Grundkörper, einem Schraubflansch, einem Schmutzsieb und einem Rückflussverhinderer mit Geruchssperre. Der »MEASTOP PRO« ist laut MEA die einzige Rückstausicherung für Lichtschächte mit bauaufsichtlicher Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik DIBt, Berlin. Nicht nur durch drückendes Wasser aus dem Boden kann Gefahr drohen, sondern auch durch

Wasser von oben – beispielsweise, wenn Regenwasser von der Fassade oder Schlagregen direkt in den Lichtschacht laufen. Zum Schutz der Lichtschächte bietet MEA deshalb unterschiedliche Abdeckungen an. Die lichtdurchlässige und UV-beständige Abdeckung »MEACOVER« wird auf den vorhandenen Gitterrost montiert und verhindert, dass Kleintiere, Schmutz und Regen in den Lichtschacht fallen. Die klappbare Glasabdeckung »MEACAPE« wird geneigt montiert und bietet zusätzlichen Schutz vor Fassadenwasser und Schlagregen.

INFO Die weltweit agierende MEA AG zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Herstellern und Zulieferern für den Bau- und Industriebereich. Die Gruppe mit den selbstständigen Geschäftseinheiten MEA Bausysteme GmbH, MEA Water Management GmbH und MEA Metal Applications GmbH beschäftigt rund 700 Mitarbeiter und erzielt jährlich einen Umsatz von ca. 120 Millionen Euro. Der Firmensitz des innovativen Familienunternehmens mit modernen Führungsstrukturen ist Aichach bei Ausgburg.

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MEA

»MEA Connect System«: Einfacher Einbau des Perimeterabdeckrahmens in die Montagedämmplatte »MEAFIX« (hier vorkonfektioniert für den Betonlichtschacht »MEAVECTOR«).

Solide gedämmt für mehr Energieeffizienz Mit dem »MEA Connect System« zur Montage der GFKund der Betonlichtschächte greift ein weiterer Baustein der Aichacher Firmengruppe: Die Komponenten sind in ihrer Beschaffenheit und Konfiguration montagefertig aufeinander abgestimmt. So wird die vorkonfektionierte Montagedämmplatte »MEAFIX« mit einem Spezialkleber auf der Kellerwand befestigt und der Lichtschacht direkt mit der »MEAFIX«-Platte verschraubt, sodass die Kellerwand unbeschädigt bleibt. Damit bietet das »MEA Connect System« Feuchtigkeit und Wärmebrücken erfolgreich Paroli. In der

instituts ift Rosenheim hochwasserdicht. Das Zargenfenster »MEALUXIT AQUA« gibt es mit Zwei- oder Dreifachverglasung sowie in der Variante »AQUA PLUS« mit zusätzlichem umlaufenden Dichtflansch außen an der Zarge. Außer der Öffnung in der Wand für ein Fenster oder eine Tür benötigt ein Haus noch Wanddurchbrüche ganz anderer Art: Dafür umfasst das Rohrdurchführungssystem »MEADOC« Boden- und Wandelemente, die in Nennweiten von 100 bis 250 mm (auf Anfrage auch bis zu 500 mm) erhältlich sind. Ihr patentier-

sam werden kann, legt das Unternehmen großen Wert auf ein hohes Qualitätsniveau seiner Produkte. »Getreu dem Prädikat ›Made in Germany‹ setzen wir in der Praxis bewährte Rohstoffe ein und legen Wert auf lückenlose Prüfzeugnisse«, beschreibt Thomas Wehr, Marketing Manager der MEA Bausysteme GmbH, die Grundsätze, mit denen das Unternehmen die Entwicklung des Kellers vom Nutzgeschoss zur Wohnebene systematisch vorantreibt. Der Schutz vor Wasser ist vor diesem Hintergrund mehr als konsequent: Schließlich ist Vorbeugen besser als Sa-

»AQUA«-Version sichert eine hochwertige Abdichtung von Weber-Deitermann die wasserdichte Montage auf der »MEAFIX«-Platte.

Einfach dicht – da geht nichts durch Wenn ein Lichtschacht durch Starkregen oder Überflutungen einmal vollläuft oder die Lichtschachtabdeckungen vergessen wurden, kommt die Dichtigkeit des Fensters zum Zuge. Die hochwasserbeständigen »AQUA«-Ausführungen der MEA-Zargenfenster halten auch Wasserdruck Stand. Spezielle Dichtsysteme an Zarge, Blendrahmen und Flügel machen sie gemäß der Prüfung nach der Richtlinie FE-07/1 des Fenster-

Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich ein MEA Lichtschacht in der »AQUA«-Version wasserdicht machen. tes Dichtprofil sorgt für einen nieren. Mit vergleichsweise geringem finanziellen Zusatzwasserdichten Anschluss zwiaufwand lassen sich Schäden schen Wand und KG-Rohr. Der abwenden, die möglicherweiEinsatz »MEADOC MULTIFIT« se in die Hunderttausende Eudichtet das KG-Rohr gegen die ro gehen, von den gesundheitdurchführenden Gas-, Wasserlichen Risiken ganz abgesehen. oder Abwasserrohre und Kabel ab. Damit hat das Wasser keine Dann lässt sich auch die IdylChance, ins Haus einzudringen. le des plätschernden RinnDie MFPA Leipzig hat das Syssals hinterm Haus vorbehaltlos genießen.  tem geprüft, und für die Nennweite DN100 ist MEA nach eigenen Angaben sogar der einzige Anbieter eines eigenen FormUnser Titelbild: Das »MEA Connect System« elements geist der sichere Weg zum mäß den DIN Schutz vor Feuchtigkeit und Wärmebrücken bei EN-Richtlinien.

Der perfekte Weg zum Werterhalt Trügerische Idylle: Starke Niederschläge oder eine schlagartige Schneeschmelze können ein plätscherndes Rinnsal zu einem reißenden Gewässer anschwellen lassen.

Damit der MEA Systemgedanke vollends wirk-

der Lichtschachtmontage. Die Oberfläche der vorkonfektionierten Montageplatte »MEAFIX« ist mit einer Faserzementplatte kaschiert und direkt überstreichbar, passgenaue Bohrmarkierungen erleichtern das Setzen der Dämmstoffdübel.

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Mai 2017

TOP-THEMA

IM BLICKPUNKT

VOR ORT

Der Rohbau – vom Keller bis zum Dach

Schlagmann Poroton eweitert Perlitziegel-Produktion

Einbau eines Hieber-Fahrstuhlschachts aus Betonfertigteilen

BOSCH Feuerkörbe aus Propangasflaschen: »Built with Bosch«

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Im Blickpunkt Europas größter Hintermauerziegelstandort wächst weiter Auch das Betriebsgelände wird erweitert: Es gibt zu wenig Parkplätze für die steigende Zahl an Mitarbeitern und zu wenig Außenlagerfläche für die gefragten Ziegelprodukte.

RIEKEN



 SCHLAGMANN POROTON In knapp 70 Jahren hat sich Schlagmann Poroton von einer Landziegelei zu einem der führenden Ziegelhersteller in Europa entwickelt. Das Unternehmen ist deutschlandweit die Nummer 2 und verfügt am Hauptsitz in Zeilarn (Kreis Rottal-Inn) über den europaweit größten und nachhaltigsten Produktionsstandort für Hintermauerziegel. Produziert wird zudem in drei weiteren Werken im Süden Deutschlands. Um die große Nachfrage nach perlitgefüllten Ziegeln decken zu können, wurden am Hauptsitz fünf Milionen Euro in eine neue Produktionslinie investiert. Der baustoffPARTNER war vor Ort und hat sich die Anlage exklusiv schon einmal angesehen. Von Jan Rieken Hektisch ist sie nun gerade nicht, die Landschaft entlang des Inn, die man auf dem Weg zum Ziegelwerk von Schlagmann Poroton in Zeilarn durchquert. Geschwungene Landstraßen durchziehen sonnige Hügel- und sanfte Flusslandschaften, fast kommt ein wenig Urlaubsfeeling auf. Mit Ruhe und Beschaulichkeit ist es schnell vorbei, hat man das Gelände von Schlagmann Poroton erst einmal erreicht: Denn Europas größter Hintermauerziegelstandort wird erweitert. Nicht nur die neue Produktionslinie für perlitgefüllte Ziegel ist dabei im Fokus, sondern auch das Betriebsgelände: Zu wenig Parkplätze für die steigende Zahl an 10 ____ baustoff-partner.de ____05/17

Mitarbeitern, zu wenig Außenlagerfläche für die gefragten Ziegelprodukte. Zwischen Teermaschinen und Baufahrzeugen stehen die großen Lastwagen Schlange – es brummt auf dem Betriebsgelände und zwischen Gabelstaplern, die geschäftig übers Gelände flitzen, warten die Lkw-Fahrer geduldig, bis sie an der Reihe sind.

Gute Auslastung Der Grund ist ebenso einfach wie erfreulich: »Von der Auslastung her sind wir am Limit«, sagt Walter Mayerhofer, Leiter Vertrieb und Marketing. Das Unternehmen, das sich als Innovationsführer sieht, ist in Deutschland die Nummer 2 – hinter der Wienerberger AG, die an Schlagmann Poroton mit 50 % beteiligt ist.

Einen derart großen Konzern mit im Boot zu haben, nennt Mayerhofer eine »Ehe zum gegenseitigen Vorteil«. In der Tat profitiert das mittelständische Unternehmen von Konzernstrukturen, während umgekehrt die Innovationskraft von Schlagmann Poroton bei Wienerberger hoch geschätzt wird.

Eigenes Forschungszentrum Mit gutem Grund: Schlagmann war schon in den vergangenen 40 Jahren an allen relevanten, nachhaltigen Entwicklungen des Mauerziegels in Deutschland direkt oder indirekt beteiligt. So gesehen war es mehr als schlüssig, rund 1,6 Millionen Euro in das 2013 eröffnete hauseigene Forschungszentrum zu investieren. Mittlerweile 15 Mitarbeiter forschen dort am Ziegelstein der Zukunft. Das Ziel: Die Energie- und Ressourceneffizienz zu verbessern. »Ein solches Forschungszentrum und der damit verbundene enorme Aufwand, sowohl finanziell als auch ideell, ist ein-

INFO Schlagmann Poroton wurde 1948 von Lorenz Schlagmann gegründet. Mittlerweile führt in dritter und vierter Generation die Familie Schlagmann-Edmüller das Familienunternehmen, geschäftsführender Gesellschafter ist Johannes Edmüller. Das Unternehmen betreibt fünf Werke in Zeilarn, Rötz, Isen, Aichach sowie ein Auslieferungslager im baden-würrtembergischen Ehingen. Mit 340 Mitarbeitern wurde im Jahr 2016 ein Umsatz von ca. 80 Millionen Euro erzielt. Seit 1991 ist die Wienerberger AG (Wien) mit 50 % am Unternehmen beteiligt. (jr)

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zigartig in der Ziegelbranche«, sagt Mayerhofer. Seit kurzem finanziert Schlagmann zudem eine fünfjährige Stiftungsprofessur der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Doch damit ist die Arbeit lange nicht getan, denn die Forschungsergebnisse landen nicht in irgendwelchen Schubladen, sondern werden tatkräftig umgesetzt: Zeilarn ist schon jetzt nicht nur Europas größte, sondern auch umweltfreundlichste Mauerziegelproduktion. Eines der langfristigen Ziele lautet u.a., bis 2020 CO2-neutral zu produzieren.

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»Die Sanierungsquote liegt derzeit bei unter einem Prozent. Um die Energie- und Klimaschutzziele zu erreichen, benötigen wir eine Quote von 2 %, was ohne staatliche Förderung kaum zu erreichen sein dürfte.« Werner Mayerhofer, Leiter Marketing und Vertrieb Poroton

Bauherren setzen auf Perlit Indes haben Bauherren und Planer, die bis 2021 das Ziel des Null-Emissions-Hauses (»Zero Emission Building«) erreichen müssen, schon jetzt die Vorteile des perlitgefüllten Ziegels erkannt: Überwiegend bei Neubauten werden die schallund wärmedämmenden Ziegel eingesetzt. Auch Wohngesundheit ist ein Thema: Das Perlitziegel-Sortiment ist mit allen relevanten Umweltzertifikaten ausgezeichnet, von »Natureplus«-Siegel und »Blauer Engel« bis zum Zertifikat vom

»eco-Institut«, um nur einige zu nennen. In Zeiten immer dichter werdender Gebäudehüllen ein absolutes Muss, wie der Hersteller auch schon auf der BAU zum Ausdruck gebracht hat. »Es gibt außer unseren perlitgefüllten keine anderen Ziegel, die wirklich alle Zertifikate haben«, erklärt Mayerhofer. Das liege daran, dass die Perlitfüllung – ein Verfahren, auf das Schlagmann übrigens das alleinige Patent besitzt – ohne jeglichen künstlichen Dämmstoff auskommt.

Lösung für Bestandssanierung Das Sortiment an perlitgefüllten Ziegeln bietet auch eine Lösung für die Sanierung im Bestand: Das Dämmsystem »Poroton-WDF«, das in drei Stärken (80, 120 und 180 mm) verfügbar ist. Es wird vermarktet mit einer Kampagne unter dem Slogan »Die ehrliche Haut« und eignet sich für die Innenund Außendämmung, laut Mayerhofer durchaus auch als Alternative zum klassischen WDVS. »Der ökologische und wohngesunde Ziegel wirkt klimaregulierend, ist brandsicher und frei von Schadstoffen. Bei der Innendämmung ist er besonders für denkmalgeschützte Gebäude geeignet, bei denen keine Eingriffe in die Außenfassade vorgenommen werden dürfen«, erklärt er. Gerade für die Innendämmung ist die schlanke Variante mit 80 mm gedacht – »wer innen genug Platz hat, kann aber jederzeit auch eine stärkere Variante wählen«, sagt Mayerhofer und zeigt mehrere Objekte, bei denen so vorgegangen wurde. Insgesamt hofft Mayerhofer, dass die Sanierung von bestehenden Gebäuden besser in Gang kommt. Für die niedrige Sanierungsquote von derzeit unter einem Prozent hat er eine einfache Erklärung: »Es fehlt an staatlicher Förderung für die Sanierung«, sagt er im Hinblick auf diverse KfW- und andere Förderprogramme, die für andere Bereiche erfolgreich aufgelegt worden seien. »Dabei sind von den rund 40 Millionen Wohneinheiten im Bestand etwa die Hälfte sanierungsbedürftig«, sagt

Der mit einem neuen Lochbild ausgestattete »Poroton-S9« läuft bereits durch die neue Verfüllanlage. Der Ziegel, der eine fast 50 % höhere Tragfähigkeit als bisherige perlitgefüllte Objektziegel aufweist, ist gerade für die hohen Belastungen im mehrgeschossigen Wohnungsbau geeignet. Realisierbar sind damit Gebäude von bis zu neun Stockwerken. er. Der Staat müsse folglich, um seine Energie- und Klimaschutzziele zu erreichen, mehr für die Sanierung tun anstatt die Vorgaben für Neubauten immer weiter zu verschärfen.

Know-how auf der Baustelle Um alle Möglichkeiten aufzuzeigen, die der hochwärmeund schalldämmende Ziegel bietet, hat Schlagmann ein umfassendes Seminar- und Fortbildungsprogramm aufgelegt: die Schlagmann Akademie. Aus der Praxis und für Praktiker werden mit Fachtagungen, Kongressen und Seminaren aktuelle Themen aufgegriffen und zielgruppengerecht vermittelt. Um das gesammelte Knowhow aus dem Unternehmen

auf die Baustelle zu bringen, hat Schlagmann Poroton auch seinen Außendienst entsprechend aufgestellt. »Bei uns machen den Vertrieb nicht nur Verkäufer, sondern Anwendungsberater, Bauingenieure und hochqualifizierte Fachleute«, erläutert Mayerhofer. So scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann im beschaulichen Zeilarn wieder die Teermaschinen für die nächste Erweiterung anrücken. Das hauseigene Tonvorkommen direkt im Anschluss an das Werksgelände hält den wichtigsten Rohstoff in guter Qualität und in großen Mengen noch mindestens für die nächsten 30-40 Jahre bereit...

Katharina Krautner bei der Begutachtung von Perlit-Proben. Neben der Entwicklung von Lochbildern und Ziegelscherben wird auch im Bereich Dämmstoffe intensiv geforscht. 05/17 ____ baustoff-partner.de ____ 11


Namen & Neuigkeiten

 KEBONY DEUTSCHLAND   Der norwegische Holzhersteller Kebony präsentiert ein neu aufgestelltes Vertriebsteam, um der starken Nachfrage in Deutschland gerecht zu werden. Auch in PR und Marketing wird investiert. Zwei neue Kollegen unterstützen Deutschlandchef Marcell Bernhardt: Stephan Knipping war vor seinem Wechsel bei Weltholz als Produktmanager schon für Kebony Holz zuständig und wird als Verbindungsmann zwischen Handel und Vertrieb agieren. Er blickt auf über 25 Jahre Berufserfahrung in Verkauf und Fachberatung mit Händlern, Verarbeitern sowie Architekten zurück. Michael Weber übernimmt die Beratung für Architekten in Bayern und Baden-Württemberg. Für die anderen Regionen sind weiterhin die freien Architektenberater Mario Weber, Oliver Müller und Rainer Hoff zuständig.  

 OBO   Thomas Hillebrand und Dr. Stefan Romberg übernehmen neue Aufgaben. Nach der Neuorganisation des OBO Bettermann Deutschlandvertriebs mit dem Umzug nach Iserlohn-Sümmern hat das Unternehmen die damit verbundenen personellen Änderungen bekannt gegeben. Kaufmännischer Leiter der neu gegründeten Tochtergesellschaft OBO Bettermann Vertrieb Deutschland GmbH & Co. KG ist Neuzugang Dr. Stefan Romberg (51), er kennt den Markt aus zwölfjähriger Tätigkeit als Geschäftsführer in gleicher Funktion. Er hat auch die Verantwortung für die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen, IT, Einkauf, Disposition und die Struktur der OBO Logistik. Die Position des Vertriebsleiters Deutschland hat der bereits im OBO-Vertrieb tätige Thomas Hillebrand (47) von Karl- Frank Ulrich (60) übernommen, der den Bereich Business v. l.: Thomas Hillebrand, Dr. Stefan Romberg und Development/Channel Karl-Frank Ulrich. Partner in der OBO Holding übernommen hat. Hillebrand trägt mit Dr. Romberg die Umsatzverantwortung für den Deutschlandvertrieb. Zu Ulrichs Aufgaben gehören vor allem die Um- setzung von Digitalisierungstrends ins praktische Geschäft des dreistufigen Vertriebs und Spezial- und Sonderaufträge in direkter Anbindung an die Unternehmensleitung, teilt das Unternehmen mit. Am Sitz des neuen Tochterunternehmens ist nach dem Ortswechsel von Menden ins zehn Kilometer entfernt gelegene Iserlohn nun das komplette Vertriebsteam beschäftigt. Weitere regionale Versorgungszentren sind in Bad Fallingbostel (Nord), Delitzsch (Ost), Mannheim (Süd-West) und Dasing (Süd). 

Florian Sander Vertriebsleiter Nord für Fassade ETERNIT   Wechsel in der Führungsriege von Eternit: Florian Sander (45) leitet seit 1. April 2017 die Vertriebsaktivitäten »Fassade Equitone« Norddeutschland bei der Eternit GmbH. In seiner neuen Funktion beim nach eigenen Angaben führenden deutschen Anbieter für Faserzement-Fassaden verantwortet er die effiziente Gestaltung der Gesamtvertriebsprozesse »Equitone« Nord. Mit Florian Sander übernimmt ein profunder Kenner des deutschen Baustoffmarktes die Leitung des Eternit Fassaden-Vertriebs von Schleswig-Holstein bis Nord-Hessen, heißt es in einer Mitteilung. Sein Ziel sei es, die führende Position im Geschäft mit der »Equitone«-Produktreihe und Beratungsleistungen für vorgehängte hinterlüftete Fassaden weiter auszubauen. Sander ist gelernter Handwerksmeister und war zuletzt als Vertriebsleiter Objektgeschäft bei der Solvis GmbH in Braunschweig, wo er ein Florian Sander Team von 20 Mitarbeitern führte. Zuvor war er mehrere Jahre in verschiedenen Positionen in der Verkaufs- und technischen Beratung sowie als Geschäftsführer eines Handwerksbetriebs tätig. Er übernimmt die Funktion von Rolf Haberlah, Country Manager Eternit Fassade Deutschland, der die Position kommissarisch geleitet hatte.  ETERNIT



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Rolf Penns neuer Verkaufsleiter Nord  KANN   Mit der Eröffnung des neu gegründeten Verkaufsbüros in Kaltenkirchen im Mai 2017 nimmt Rolf Penns (57) seine Tätigkeit als Verkaufsleiter Nord auf. Er wird unterstützt durch ein 7-köpfiges Verkaufsteam und zeichnet verantwortlich für den Vertrieb der KANN-Produkte im Raum Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen sowie im nördlichen Niedersachsen und Teilen Mecklenburg-Vorpommerns. Er hat langjährige Erfahrung in der Baustoffbranche: Der gelernte Baustoffkaufmann und Handelsfachwirt begann seinen Werdegang bei KANN 2004 Rolf Penns als Mitarbeiter im Außendienst. Mit der Inbetriebnahme des Auslieferungslagers konnte eine der letzten Lücken des bundesweiten Vertriebsgebietes geschlossen werden und Kunden in Norddeutschland profitieren vom kurzen und direkten Weg zum Hersteller, heißt es in einer Mitteilung. Der Produktionsstart im angeschlossenen Werk soll in der ersten Hälfte des Jahres 2018 erfolgen.  

KANN

Das Vertriebsteam von Kebony (v.l.n.r.): Rainer Hoff, Stephan Knipping, Mario Weber, Marcell Bernhardt, Michael Weber, Oliver Müller.

OBO

Neue Verantwortung im Vertrieb Deutschland

KEBONY

Vertrieb und Marketing neu aufgestellt


Namen & Neuigkeiten

JET-GRUPPE   Zum 1. April hat Ralf Dahmer (49) die Leitung der europaweit tätigen JET-Gruppe (Hüllhorst) übernommen. Er folgt damit auf Eric Pans, der das Unternehmen in den letzten zehn Monaten als Interim-CEO leitete. Dahmer verfügt über mehrjährige Erfahrung im internationalen Vertrieb für den Bereich Gebäudetechnik und war bereits an der Geschäftsführung verschiedener Unternehmen beteiligt. In seiner neuen Rolle will er die ExpansionsstraRalf Dahmer tegie der JET-Gruppe sowie Produktentwicklung, Internationalisierung und Digitalisierung des Unternehmens voranbringen. Ziel sei nach Unternehmansangaben, die Marktführerschaft bei Tageslicht- und Lüftungsprodukten auszubauen.  

 TRUMPF    Der Werkzeugmaschinenhersteller und Lasertechnikspezialist TRUMPF stellt seine Gruppengeschäftsführung zum 1. Juli 2017 neu auf. Mit Heinz-Jürgen Prokop (58) und Christian Schmitz (57) treten langjährige Mitarbeiter in das wichtigste Führungsgremium des Unternehmens ein. Damit besteht die Führung des Familienunternehmens zukünftig aus drei Familienmitgliedern und drei externen Geschäftsführern. Prokop, der seit 2016 auch Vorsitzender des Vereins Deutscher Heinz-Jürgen Prokop übernimmt die Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) ist, Verantwortung für den Geschäftsbereich Werkzeugmaschinen. übernimmt die Verantwortung für den Geschäftsbereich Werkzeugmaschinen. Sie lag bisher bei Mathias Kammüller. Schmitz wird den Geschäftsbereich Lasertechnik/Elektronik leiten, für den bis zum 30. Juni 2017 Peter Leibinger verantwortlich zeichnet. Peter Leibinger und Mathias Kammüller werden die operative Verantwortung für die Geschäftsbereiche abgeben und für die Wachstumsthemen des Unternehmens zuständig sein. Kammüller, der auch Vorsitzender des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Baden-Württemberg ist, wird Chief Digital Officer (CDO) des Unternehmens. Damit übernimmt er die zentrale Rolle für die Gestaltung der digitalen Geschäftsmodelle von TRUMPF. Zudem wird er die digitale Transformation nach innen prägen. Zusätzlich zu ihrer Funktion als Vorsitzende der Geschäftsführung übernimmt Nicola Christian Schmitz leitet ab Luli Leibinger-Kammüller die Position als Arbeitsdirektorin, die sie bereits von 2005 2017 den Geschäftsbereich bis 2007 innehatte.   Lasertechnik/Elektronik.

Alexander Gänsler

STOCRETEC   Seit April 2017 ist Alexander Gänsler (50) neuer Geschäftsführer der StoCretec GmbH (Kriftel). Der Diplom-Bauingenieur (FH) war zuvor in verschiedenen Führungspositionen eines Herstellers für Werkzeuge und Befestigungstechnik tätig und zuletzt Geschäftsführer der deutschen Gesellschaft eines internationalen Herstellers technischer Industrieprodukte. Mit seinen Erfahrungen im internationalen und deutschen Vertrieb sowie im Marketing und dem technischen Projektmanagement will er in den kommenden Jahren die erfolgreiche Entwicklung von StoCretec fortführen. 





WIHA   Zum 1. Juni 2017 übernimmt

WIHA

Erstmals Vertriebsleiter Deutschland / BeNeLux Alexander Kratz (37) die Position des Vertriebsleiters Deutschland / BeNeLux für die Wiha Werkzeuge GmbH in Schonach. Seit 2013 war er Vertriebsleitung Deutschland-Nord und BeNeLux und hat die strategische Neuausrichtung des Handwerkzeugherstellers mitbegleitet. In der neugeschaffenen Position soll er die Go-to-market-Strategie in Deutschland weiter umsetzen, teilt das Unternehmen mit. »Wir werden sowohl unseren Fachhandelspartnern als auch unseren verschiedenen Alexander Kratz Anwendergruppen jede Menge Gründe liefern, nicht mehr an Wiha vorbei zu kommen bzw. vorbei zu wollen«, erklärt Kratz. In seiner Position berichtet er direkt an den Vertriebsleiter Europa.  

Markus Schröpf neuer Geschäftsführer Vertrieb HELLA  Thomas Wenzel, derzeitiger Geschäftsführer Vertrieb Deutschland bei der HELLA Sonnenschutztechnik GmbH, verlässt aus persönlichen Gründen Ende Mai das Unternehmen. Wie das Unternehmen mitteilt, hat der Aufsichtsrat mit Dr. Markus Schröpf bereits einen Nachfolger gefunden. Schröpf war in verschiedenen Führungspositionen bei der E. Schwenk Zementwerke KG und der Kauf Gips KG und zletzt bei Saint Gobain Building Distribution als Geschäftsleiter der Vertriebsorganisation und Geschäftsführer einer Beteiligungsgesellschaft tätig. Dr. Schröpf beginnt seine Tätigkeit bei HELLA im Mai 2017 und berichtet an den CEO der Gruppe, Dr. Ulrich Lehmann.  

HELLA

STOCRETEC

Alexander Gänsler übernimmt Geschäftsführung

TRUMPF



TRUMPF

Gruppengeschäftsführung vergrößert JET

Neuer CEO: Ralf Dahmer folgt auf Eric Pans



Dr. Markus Schröpf

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Namen & Neuigkeiten

EJOT   Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EJOT Gruppe trauern um ihren Senior-Chef Hans Werner Kocherscheidt, der im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Kocherscheidt wurde 1928 in Werdohl geboren. Er studierte Jura und ließ sich in den 1950er-Jahren als Rechtsanwalt in Bad Berleburg nieder. Sein Onkel Adolf Böhl hinterließ ihm 1960 die gleichnamige Schraubenfabrik in Berghausen. Vier Jahre später erwarb Kocherscheidt die EJOT-Senior-Chef Hans-Werner Kocherscheidt Schraubenfabrik Eberhard Jaeger in Laasphe. Aus beiden Unternehmen formte er die EJOT Gruppe mit heute weltweit über 3 000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 450 Mio. Euro. Erfindungen wie die erste selbstfurchende Schraube für die Kunststoffverschraubung prägten den Unternehmenserfolg in den 1970er-Jahren maßgeblich, heißt es in einer Mitteilung. Mit Sohn Christian Kocherscheidt in der Geschäftsführung und seiner Tochter Kathrin Kocherscheidt im Beirat behält die Familie maßgeblichen Einfluss im Unternehmen.  

 KLÖBER   Sven Reintjes hat die Klöber GmbH Ende April auf eigenen Wunsch verlassen. Reintjes, der den Klöber Vertrieb verantwortet hat, möchte sich in Zukunft einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Der gelernte Betriebswirt (VWA) und Medienbetriebswirt (VWA) begann seine Karriere 1994 als Auszubildender bei Klöber. Nach verschiedenen Stationen im Vertriebsinnen- und Außendienst leitete er in den vergangenen vier Jahren den Vertrieb von Klöber in Deutschland. »Wir bedauern die Entscheidung von Sven Reintjes«, betont Ulrich Siepe, Sven Reintjes Vorsitzender der Geschäftsführung von Klöber, und ergänzt: »Umso mehr gilt ihm unser Dank für sein Engagement der vergangenen 23 Jahre!«. Eine Neubesetzung der Position ist aufgrund der engeren Verzahnung der Vertriebsaktivitäten von Klöber und seinem Schwesterunternehmen Braas nicht geplant, ergänzt Siepe. Als Ansprechpartner für die Kunden stehen die Mitarbeiter des Klöber Außendienstes wie gewohnt zur Verfügung.



KLÖBER

Vertriebs-Chef Sven Reintjes verlässt Unternehmen

EJOT

Senior-Chef Kocherscheidt mit 88 Jahren gestorben

Friedrichs setzt neue Digitalstrategie um

LAMILUX

 LAMILUX   Dr. Heinrich Strunz hat im April seinen 60. Geburtstag gefeiert. Er ist Delegierter der Arbeitsgemeinschaft verstärkter Kunststoffe (AVK) beim Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) und führt seit 32 Jahren das Familienunternehmen LAMILUX. In dritter Generation baute er die Firma zu einem weltweit agierenden Unternehmen mit einem Umsatz von 230 Mio. Euro im Jahr 2016 und über 850 Mitarbeitern aus, teilt das Unternehmen mit. Er engagiert sich in zahlreichen Gremien: Er ist etwa Vorsitzender des DIHK-Fachausschusses »Industrie und LAMILUX Geschäftsführer feiert Forschung« in Berlin, Mitglied im Beraterkreis der Hightech-Strategie der seinen 60. Geburtstag und blickt auf 32 Erfolgsjahre seiner beruflichen Bundesregierung, Vorsitzender des Laufbahn zurück. Fachverbandes Tageslicht und Rauchschutz e.V. (FVLR) in Detmold, Mitglied des Wirtschaftssenats des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) sowie Delegierter der AVK beim GKV. Nach Jura-Studium und Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität in München übernahm er 1985 von seinem Vater den oberfränkischen Familienbetrieb LAMILUX – mit nur 28 Jahren. In den folgenden Jahrzehnten steigerte der geschäftsführende Gesellschafter den Erfolg des Unternehmens stetig: Erwirtschaftete LAMILUX 1985 noch 7,5 Mio. Euro Umsatz, waren es 2016 über 230 Mio. Euro. Die Mitarbeiterzahl versiebenfachte sich nahezu von 125 auf über 850 Mitarbeiter.   

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XELLA   Ab sofort setzt Xella zahlreiche Initiativen zur Digitalisierung um und beruft Jochen Friedrichs (45) zum Chief Digital Officer (CDO). Die Unternehmensgruppe hat bereits im letzten Jahr eine digitale Roadmap entwickelt. Unter der Leitung von Friedrichs werde diese nun umgesetzt, teilt das UNternehmen mit. Xella will mit einer umfangreichen digitalen Transformation führende digitale Lösungen für und mit den Kunden realisieren. Friedrichs kam 2008 zur Xella Gruppe. Seitdem hat er verschiedene internationale Transformationsprozesse verantwortet und Beiträge zur Jochen Friedrichs . Modernisierung, Professionalisierung und Wertsteigerung von Xella geleistet. Zuvor hatte Friedrichs internationale Führungspositionen in großen Unternehmen inne. So richtete er digital basierte Geschäftsmodelle bei der Bertelsmann-Tochter arvato neu aus und beriet als Partner eines Beratungshauses Unternehmen bei Veränderungen von Wertschöpfungsketten. Digitales Know-How und professionelle Unterstützung kommt darüber hinaus von externen Profis. »Bauen ist ein Prozess, der auf vielen Informationen basiert. Alle Bauphasen - mit Ausnahme der Anlieferung und des Bauens selbst - sind informationsgetrieben. Diese Informationen können wir heute und in Zukunft viel effizienter managen«, sagt Jochen Fabritius, CEO der Xella Gruppe. »Um alle digitalen Chancen für diesen Prozess mit einzubeziehen, haben wir uns mit einem externen Digital Board verstärkt, das mit CEOs von marktführenden Online-Unternehmen aus dem B2Bund B2C-Bereich besetzt ist. Dort bewerten wir unsere Ideen und Initiativen und schärfen unseren Blick für neue Möglichkeiten.«  

XELLA

Familienunternehmer feiert 60. Geburtstag


TOP-THEMA RIEKEN

Der Rohbau − vom Keller bis zum Dach


Aufzugschacht aus Betonfertigteilen: Aufgebaut in drei Stunden  HIEBER Einen zügigen Baufortschritt verspricht Betonfertigteilhersteller Hieber aus Wörleschwang, wenn es um den Aufzugsschacht aus Betonfertigteilen geht. Vor allem der Wegfall sämtlicher Schalungsarbeiten sorgt für einen zügigen Baufortschritt und macht diese Lösung wirtschaftlich attraktiv. Wie schnell alles geht, konnte der baustoffPARTNER live miterleben: Auf einer Baustelle in Remchingen nahe Pforzheim war der komplette Schacht, der über vier Stockwerke geht, in nur drei Stunden fertig aufgebaut.

RIEKEN

Die Fertigbeton-Teile für den Fahrstuhlschacht wurden im Hieber-Werk auf Maß gefertigt. Auf der Baustelle müssen die insgesamt vier jeweils 8 bis 10 Tonnen schweren Segmente nur noch eingesetzt und miteinander verbunden werden.

Von Jan Rieken Jörg Stengel, Inhaber der gleichnamigen Holzbaufirma in Remchingen-Singen, baut im gleichen Ortsteil derzeit ein Haus mit insgesamt sechs Wohneinheiten. Barrierefrei soll es sein, um den Ansprüchen an Komfort bei jungen Familien ebenso gerecht zu werden wie der gebotenen Barrierefreiheit für ältere Hausbewohner. Der Ort ist bei Pendlern beliebt, denn nach Karlsruhe gibt es eine schnelle S-Bahn-Verbindung, und nach Stuttgart und Pforzheim fahren Regionalbahnen mit ebenfalls kurzen Taktzeiten. Der Profession des Bauherren entsprechend entsteht das Gebäude, an dessen Stelle früher ein Bauernhaus stand, in Holzbauweise. Lediglich das Fundament mit Tiefgarage und Einliegerwohnungen ist aus Beton. »Den Rest baue ich aus Holz, um die Wertschöpfung im eigenen Haus zu halten«, sagt der Bauherr. Er hat erst kürzlich eine große Halle gebaut, um darin Holzwände für die Bauprojekte – die eigenen und die seiner Kunden – selbst 16 ____ baustoff-partner.de ____05/17

herzustellen und vormontiert zur Baustelle zu liefern. Von Holzfertigwänden ist an diesem Freitagmorgen am Rohbau noch nichts zu sehen: Die Keller-Deckelplatte ist errichtet, die Wände kommen erst spä-

erdig von der Tiefgarage in die Wohnung zu kommen, ist heutzutage enorm wichtig«, weiß Stengel. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Von den sechs Wohnungen, die hier entstehen, sind vier bereits verkauft.

teilt. Das erste Teil könnte also bereits gesetzt werden. Ebenfalls vor Ort: Dominik Hieber, Juniorchef des Betonfertigteile-Herstellers und Produktmanager für die Fahrstuhl-Fertigschächte. Ihn begleitet Rolf Kallabis, der in der Region Südwest als Verkäufer unterwegs ist.

Systemteile werden auf drei Lkws angeliefert

Juniorchef Dominik Hieber packt kräftig mit an. Der gelernte Maurermeister steht kurz vor Abschluss seines Bauingenieur-Studiums und ist im Familienunternehmen als Produktmanager für die Fahrstuhlschächte aus Fertigbeton zuständig. ter dran. Vorher soll der Aufzugsschacht errichtet werden, der für eine barrierefreie Verbindung zwischen Keller und zweitem Obergeschoss sorgen wird. »Mit den Einkäufen oder dem Kinderwagen eben-

Mit insgesamt vier Mann ist er auf der Baustelle und hat alles perfekt vorbereitet: Der mobile Autokran ist einsatzbereit, das Gerüst rund um die Schacht-Aussparung steht und die erste Lage Mörtel im Keller ist bereits ver-

Auch der erste Lkw mit zwei von insgesamt vier Fertigteilen hat den engen Weg ins Wohngebiet gefunden und steht jetzt parat. Schnell stellt Dominik Hieber fest: Die Lkw haben die Baustelle in der falschen Reihenfolge angefahren. Der Subunternehmer hatte den Hinweis auf dem Lieferschein, der die Reihenfolge regelt, schlicht nicht verstanden. Auf dem Wagen, der zuerst ankommen sollte, sind außer den beiden ersten Maß-Elementen auch die Befestigungsschlaufen, ohne die der mobile Kran die anderen Teile nicht abladen kann. Insgesamt sind für die Lieferung drei Lkws im Einsatz, denn auch die Treppen für seinen Neubau hat der


Die Gewindestangen tauchen in ein Mörtelbett und sorgen für eine stabile Verbindung zwischen den Elementen.

Bauherr aus dem Fertigteil-Sortiment von Hieber bestellt. Wenn möglich begleitet Dominik Hieber in der Anfangsphase Auslieferung und Einbau des Fertigschacht-Systems. »Wir haben bislang dieses System insgesamt gut ein Dutzendmal verkauft. Da gibt es dann noch nicht so viele erfahrene Leute«, sagt er. Seine Mission: Die Qualität auf der Baustelle und bei den internen Abläufen zu sichern. Die kleine Verspätung tut dem zügigen Baufortschritt keinen Abbruch: Bei strahlend blauem Himmel wird der erste Sattelzug entladen. Die Fertigteile werden mit einschraubbaren Kranschlingen versehen, dann hebt der Kran sie vom Anhänger, setzt sie ab und richtet sie durch eine Drehung um 90 Grad auf – und schon schweben die Fertigteile durch die Luft, um von oben in die Aussparung für den Schacht eingesetzt zu werden. Zwischen acht und zehn Tonnen wiegt jedes Element – eine Last, die der Kran spielerisch zu meistern scheint.

Perfekte Vorbereitung auf der Baustelle »Der Bauherr hat alles perfekt vorbereitet«, lobt Hieber, als nach wenigen Minuten das erste Element eingebaut ist. Kaum ein Nachjustieren war nötig, alles steht exakt und plan im Wasser. Ein Garant für den präzisen Einbau ist aber auch die Genauigkeit, mit der die Teile im Hieber-Werk individuell auf Maß gefertigt werden. »Wir können das in unserer Produktion exakter und dabei auch noch günstiger hinbekommen, als es jemals

mit einer Schalung möglich wäre«, erklärt Hieber. Inzwischen hängt Element Nummer zwei am Haken. Der Juniorchef, gelernter Maurermeister und kurz vor seinem Studienabschluss als Bauingenieur, sieht mit Leuchtjacke, Sicherheitsschuhen und -hose nicht nur aus wie einer vom Bau, sondern langt auch gleich entsprechend hin, wo es nötig ist: Sofort steht er dem Bauherren mit dem Mörtelkübel zur Seite und zieht Fugen. Für Stabilität zwischen den einzelnen Elementen sorgen zudem verschraubte Gewindestangen

an den Ecken des jeweils einschwebenden Segments, die dann in mit Mörtel gefüllte Löcher am bereits stehenden Element eintauchen.

Besserer Brandschutz und Trittschalldämmung Während Element Nummer drei vorbereitet wird, erzählt Zimmerermeister Stengel, was ihn am Aufzugsschacht aus Fertigbeton überzeugt. »Eigentlich wäre es naheliegend gewesen, auch die Treppen und den Schacht für den Aufzug aus Holz zu bauen«, sagt er. Schließlich war es die bessere Trittschall-

dämmung, die ihn von dieser Überlegung abgebracht haben. Aber auch die Brandschutz-Auflagen lassen sich mit einem Treppenhaus aus Beton leichter einhalten. Nachdem auch die Elemente drei und vier auf dieselbe Weise eingebaut sind, verschließt eine Deckelplatte den Schacht nach oben hin. Wie ein Turm ragt er nun empor und man kann nun genau sehen, welche Höhe das fertige Gebäude später einmal haben wird.

Stabil trotz freistehender Lage Die Stabilität des Schachts ist durch die freistehende Lage nicht beeinträchtigt, auch wenn die Elemente in den meisten Einbausituationen in die Ausschnitte bereits vorhandener Bodenplatten gesetzt werden. »Wir hatten vor kurzem in Frankfurt ein Objekt, bei dem der Schacht zunächst freistehend zwischen zwei Gebäuden aufgestellt wurde. Natürlich sorgen inzwischen entsprechende Verbindungsstege für Stabilität, aber der Schacht hätte auch so einen stabilen Stand«, erläutert Dominik Hieber. Nach nur drei Stunden Aufbauzeit ist er erleichtert, dass der verspätete Start keine negativen Auswirkungen auf das  Objekt hatte.

Der Bauherr: Zimmerermeister Jörg Stengel, Inhaber von Holzbau Stengel.


WIENERBERGER / JENS KRÜGER

Kein rechter Winkel: Dieser Einkaufsmarkt präsentiert sich in organischer Architektur. Die rot-braun-blau verklinkerte Fassade aus dem Bockhorner Klinker Roßlau Wechselsortierung wirkt auf den ersten Blick zurückhaltend und unterstreicht trotzdem die außergewöhnliche Gebäudeform.

Unverwechselbar: runde Klinkerfassaden  WIENERBERGER Mit seinen drei runden Grundrissfiguren und den verklinkerten Außenwänden wird der neue Supermarkt zu einem unverwechselbaren Bestandteil des Oldenburger Stadtteils Kreyenbrück. Die Fassade aus »Bockhorner Klinkern« von Wienerberger nimmt Anleihe an die Umgebungsbebauung. Zugleich vermittelt sie durch sorgfältige Planungsdetails, ausgewogene Proportionen und die nuancenreiche Farbgebung des Strangpressklinkers »Roßlau Wechselsortierung« einen eigenständigen architektonischen Eindruck. »Das Umfeld ist zum großen Teil durch Bauten der 1930er- und 1950er-Jahre mit den für Norddeutschland typischen Klinkerfassaden geprägt«, erläutert Lars Frerichs von neun grad architektur die Entstehung des Entwurfs. Der Supermarkt entstand auf der Grundrissfigur von drei teilweise ineinandergeschobenen Kreisen als organische Architektur. Die Übergänge sind von organisch geschwungenem Sichtmauerwerk geprägt. Eingänge und Fenster passen sich der Gebäudegeometrie an: Die Architekten konzipierten sie als parabelförmige Bögen, scharfkantig in die Außenwände eingeschnitten. Im Inneren erleben die Kunden einen überraschenden Raumeindruck: Bei Höhen von bis zu 8 m wird ein Gefühl großzügiger Weite vermittelt. Direkt aus der Grundrissform des jeweiligen Baukörpers ergibt sich für die Kunden eine klare Wegeführung. Zugleich bieten die

Die Produktionschargen der »Roßlau Wechselsortierung« werden im Werk per Hand sortiert, bevor sie von den Klinkerern verarbeitet werden. Hier zeigt sich das besondere handwerkliche Geschick, gilt es doch neben akkurater Verarbeitung auch einen Blick für Farben und Oberflächen zu haben. Durch das Mischen aus mehreren Paletten wird das Farbspiel an der Fassade ausgereizt. markanten Holzstützen in der Mitte eines jeden Kreises gute Orientierung.

Vormauerziegel mit lebendiger Struktur und Farbe Für die Außenwand suchten die Architekten nach einem Vormauerziegel, der durch eine lebendige Struktur und Farbgebung auf großen ungestörten Flächen eine markante Eigenwirkung entfalten kann. Bei der Bemusterung fiel die Wahl auf den »Bockhorner Klinker Roßlau Wechselsortierung« von Wienerberger. Seine ungewöhnliche Optik lehnt sich an die Tradition des Ringofenbrandes an. Bei dieser alten

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Ziegeltechnik wandert das Feuer permanent im ringförmigen Ofen weiter und erzeugt dabei je nach Hitze und Einwirkungsdauer sehr unterschiedliche, zumeist rustikale Oberflächen. Wienerberger adaptierte diese traditionelle Handwerkskunst für den Brand in modernen Tunnelöfen, sodass hochwertige Strangpressklinker mit charakteristischen Kohleausschmelzungen, Klebestellen und Sinterspuren hergestellt werden können. Die handverlesene Wechselsortierung der Chargen sorgt für ringofentypische Farbschattierungen; für Oldenburg war ein rot-braun-blauer Farbkanon festgelegt worden. Das besondere Klinkerbild der Wechselsortierung wird erreicht, indem die Läufer- und Fußseite in einem Verhältnis von circa 70:30 als Sichtseite vermauert wird. Das an sich schon sehr rustikale Erscheinungsbild verstärkten die Architekten durch eine Vermauerung im wilden Verband. Regelmäßige Linien und Muster wurden bewusst vermieden. Gleichzeitig entfiel eine anspruchsvolle Flächeneinteilung für die Maurer, die dadurch schneller und wirtschaftlicher arbeiten konnten. Eine auffäl-

lige Regelmäßigkeit ließ sich selbst an den alle acht bis zehn Meter erforderlichen vertikalen Dehnungsfugen vermeiden, die optisch sehr diskret als Mäander-Fuge mit besandeter Silikonfüllung ausgeführt wurden.

Supermarkt mit hoher Energieeffizienz Die in Form, Farbe und Fuge bewegten Ziegelflächen werden am oberen Mauerabschluss und am Übergang zu den parabelförmigen Eingangsbögen mit einem hellen Putzband gefasst, das einerseits für eine scharf umrissene Gebäudefigur sorgt und andererseits noch einmal die Nachbarbebauung der ehemaligen Kinderklinik mit ihren sandsteinfarbenen Fenstereinfassungen zitiert. Die Außenwände erreichen einen U-Wert von 0,22 W/m2K, der in Kombination mit dem Wärmeschutz der Fenster und des Daches eine hohe Energieeffizienz ermöglicht. Hinzu kommt: Für die Beheizung wird die Abwärme der Kühltechnik in Kombination mit einer Luft-Wärmepumpe verwendet, um den Zuluftstrom innerhalb der ohnehin erforderlichen Lüftungsanlage zu erwärmen. Für den Betreiber des Supermarktes bedeutet das trotz großer und hoher Räume verhältnismäßig niedrige Heizkosten – und das über die gesamte Standzeit. Die wartungsarmen Klinkerfassaden aus gebranntem Ton sorgen überdies laut Hersteller dauerhaft für eine kostensparende Bestandserhaltung. 


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Ziegel mit Holzfaser-Füllung »verinnerlicht« Ökologie

Beim Schall- und Wärmeschutz verspricht der Hersteller vorbildliche Werte. »Als nächster Meilenstein in der Geschichte des ›grünen Bauens‹ ergänzt der ›Silvacor‹ nun unsere erfolgreiche Serie hochwärmedämmender, gefüllter Mauerziegel«, erklärt Thomas Bader, Inhaber der Ziegelwerke Leipfinger Bader. »Energieeffizienz« und »Nachhaltigkeit« sind für den Hersteller keine leeren Worthülsen, sondern Kerngedanken einer praxisorientierten Unternehmensphilosophie. Dazu gehört es auch, den Blickwinkel verstärkt auf ökologische Aspekte zu richten. Der »Unipor W07 Silvacor« mit seinem Dämmstoff-Kern aus natürlichen Holzfasern erweist sich laut Hersteller als Innovationsziegel und Prototyp für massiv-ökologische Baulösungen. Dabei erfüllt er hohe bauphysikalische Anforderungen und garantiert mit einem niedrigen Wärmeleitwert von 0,07 W/(mK) eine energieeffiziente Gebäudehülle. Beidseitig verputztes Mauerwerk mit 42,5 Zentimetern Wandstärke erreicht so einen U-Wert von 0,16 W/(m2K) und ermöglicht damit den Bau nach KfW-Effizienzhaus-Standard 40 Plus.

Hochwärmedämmender Umweltziegel: Mit seinem Dämmstoff-Kern aus natürlichen Holzfasern erreicht der »Unipor W07 Silvacor« Bestwerte in allen relevanten Disziplinen der Bauphysik.

Durch und durch ökologisch Der »Unipor Silvacor« zeigt seine ökologischen Vorteile gleich in mehrfacher Hinsicht. In das Lochkammer-System des Ziegels ist eine Dämmstoff-Füllung eingebracht, die aus sortenreinen Nadelholzfasern besteht. Entsprechend leitet sich der Name vom lateinischen Wort »Silva« ab, das mit »Wald« übersetzt werden kann. Die Verwendung dieses Naturproduktes aus nachwachsendem Rohstoff schont die natürlichen Ressourcen, wobei seine Verfügbarkeit langfristig gesichert ist. Die Produktion der Fasern obliegt der Steico Gruppe (Feldkirchen), dem nach eigenen Angaben weltweit führenden Hersteller von Holzfaser-Dämmstoffen. Dabei wird das Basismaterial in rein mechanischer Weise verändert, wodurch sich die Produktionsprozesse einfach gestalten und der Energieaufwand vergleichsweise gering halten lässt. Als zusätzlichen ökologischen Pluspunkt nennt der Hersteller die CO2-Bilanz des Dämmstoffes, da Kohlenstoffdioxid in den Holzfasern dauerhaft gebunden und erst beim Recycling wieder freigesetzt wird. Nicht zuletzt ist der Dämmstoff zu hundert Prozent recycelbar.

Naturnah und wohngesund Ökologischer Ziegel, vorbildliche Leistung: Eine Broschüre fasst alle wichtigen technischen Daten des neuen »Unipor W07 Silvacor« in einer praktischen Übersicht zusammen. 20 ____ baustoff-partner.de ____05/17

Für die Herstellung seiner Mauerziegel verzichtet Leipfinger Bader komplett auf chemische Zusätze. Nur aus Ton und Lehm gebrannt, bewahrt der massive Baustoff seinen Status als reines Naturprodukt. Gleiches gilt

LEIPFINGER BADER

 LEIPFINGER BADER Diese Mauerziegel-Gattung hat ökologische und nachhaltige Qualitäten im wahrsten Sinne des Wortes verinnerlicht: Mit einem Dämmstoff-Kern aus natürlichen Holzfasern schont der »Unipor Silvacor« nicht nur die Ressourcen, sondern sorgt auch für ein gesundes Wohnumfeld. Als erster Mauerziegel dieser Art ist der »Unipor W07 Silvacor« im Sortiment der Unipor-Mitgliedswerke Leipfinger Bader (Vatersdorf) erhältlich.

für die Holzfaser-Dämmung. Der Hersteller verspricht eine wohngesunde Umgebung für die Bewohner sowie die Abschirmung von Elektrosmog durch das Außenmauerwerk, Zusätzlich sorgt es für ein angenehmes Raumklima, da es Luftfeuchtigkeit und Temperatur in der Waage hält. Analog dazu besitzt der Dämmstoff eine hohe Kapazität, Wasser zu speichern. Ebenso gut trocknet er auch wieder aus. Das Ergebnis ist ein diffusionsoffenes Mauerwerk, das Feuchtigkeitsunterschiede ausgleicht und eine stetige Austrocknung in jede Richtung ermöglicht. Bautechnisch bietet der Ziegel hohen Wärme- und Schallschutz: Mit 47 Dezibel übertrifft er laut Hersteller sogar die Erwartungen der Prüfinstitute. Selbst beim Brandschutz schneidet er überdurchschnittlich gut ab. So hält er dem Feuer 90 Minuten lang stand und erfüllt damit die Anforderungen der Feuerwiderstandsklasse F-90. Dank des optimierten Lochbildes erreicht er eine Druckspannung von 0,85 M N/m2 und bietet eine Tragkraft, mit der er das Gewicht eines 7,5 Tonnen schweren LKWs tragen könnte. Eingeordnet in die Druckfestigkeitsklasse 6 beläuft sich seine Rohdichte auf 0,55 kg/dm3 und eignet sich demnach für den Bau von Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäusern. Kein Problem bereitet seine Verarbeitung, da die Holzfaser-Füllung beim Schlitzen und Sägen nicht herausrieselt. Vermauern lässt sich der plangeschliffene Ziegel mit Dünnbettmörtel gemäß DIN 1053.


»Isokorb« bringt Sicherheit in runden Höhen

FOTOSTUDIO HUGER

 SCHÖCK BAUTEILE Das »RONDO« ist Bestandteil des städtebaulichen Projektes »Viertel Zwei Plus« in Wien. Es steht für urbanes Leben im Grünen, und die Bewohner können sich auf einen in jeder Hinsicht perfekten Ausblick freuen. Die dafür benötigten Terrassen, Balkone und Loggien hängen an »Isokorb« Elementen von Schöck.

Der »Isokorb Typ Q« sorgt für eine wärmebrückenarme Befestigung der Terrassen, Loggien und Balkone. Die einzelnen Gebäudekonfigurationen, die dem Gesamtprojekt »RONDO« sein besonderes Aussehen verleihen, sind aus einem städtebaulichen Wettbewerb entstanden, und in direkter Nachbarschaft zu Trabrennbahn und Fußballstadion ist ihnen das Oval als Grundform beinahe in die Wiege gelegt. Alle 201 Eigentumswohnungen, die zwischen 50 m2 und 150 m2 groß sind, verfügen über eine eigene Freifläche – das bringt nicht nur Licht und Luft für die Bewohner, sondern prägt auch das charakteristische Gesamterscheinungsbild.

Für jede Anforderung der passende Isokorb Die Lochfassaden der Wohngebäude in den Obergeschossen öffnen sich durch die Anordnung von 61 cm hohen Brüstungen mit aufgesetztem Geländer großzügig zu den davor gelagerten Terrassenflächen, die sich als Ringe in Form von Terrassen, Balkonen oder Loggien um die punktförmigen Gebäude ziehen. Diese Terrassen sind bis zu 93,5 m2 groß und stellten sich in der Planung und Ausführung als besonders komplex dar: Es werden gemäß dem nachhaltigen

Konzept besondere Anforderungen an den Wärmeschutz gestellt, und dementsprechend muss die Thematik der Wärmebrücken gelöst werden. Dazu kommen extrem hohe Lasten, und die Trägerverkleidungen und Sichtschutzelemente dienen teilweise auch als Trennelement zur Nachbarwohnung hin: Mit Holz verkleidet dienen sie als bereits fix vorhandene Sitzbank. Auch optionale Whirlpools und die daraus resultierenden hohen Wasserlasten mussten in der Bewehrung und den Sonderelementen mitbedacht werden. Die Antwort waren 2 500 Stück »Isokorb« von Schöck für die wärmebrückenarme, konstruktiv einfache und statisch wirtschaftliche Befestigung. »Typ S« sowie »Typ Q« übernehmen gemeinsam das statische Prinzip der aufgehängten Decke: Im Gegensatz zu den normalen aufliegenden Decken wird hier die Kraft nach oben in den Überzug gehängt und in die innenliegenden Wände übertragen. Jeweils ein Terrassensegment hängt also an zwei starken »Isokorb«-Konsoltypen und zusätzlichen Isokorb-Elementen, die nur zur Verformungsreduzierung der Platte

angeordnet werden, aber statisch gesehen lediglich sekundär mittragen. Darüber hinaus wurden die Stäbe im »Isokorb« so angeordnet, dass sie Lücken in der Anschlussbewehrung genau ausfüllten. »Dadurch wurde aus einer statisch gleichen oder ähnlichen Anforderung ein immer neuer Sonderkorb gemäß der vorhandenen Platzsituation, und in Summe waren über 50 verschiedene Sondertypen für die Trägeranschlüsse notwendig«, erklärt Dipl.-Ing. Jernej Standeker, Produktmanager »Isokorb« bei Schöck. Die beim »RONDO« eingesetzten »Isokorb«-Typen werden zudem statisch besonders gut genutzt und zählen bei Schöck mit einem Durchmesser von 20 mm bei den Zugund Druckstäben sowie 14 mm

bei den Querkraftstäben zu den stärksten, die das Unternehmen fertigt.

Für jede Herausforderung die passende Lösung Bei derart groß dimensionierten Bauvorhaben ist es üblich, für die Ausführung die Statik nochmals zu überarbeiten und anzupassen: Es kamen beispielsweise Durchbrüche für Leitungen hinzu, oder auch die notwendige Balkonentwässerung wurde verschoben und die Plattenstärke reduziert. Eine enge und gut funktionierende Abstimmungsarbeit zwischen Baustelle, Statiker, Produktion und ausführendem Unternehmen war daher unumgänglich. »Unsere Flexibilität und unser technisches Knowhow wurden quasi täglich auf

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spiel für die individuelle Anpassung von Isokorb Typen an Objektvorgaben. Gemeinsame Überlegungen mit Statikern und der Bauindustrie, die letztendlich die entsprechenden Produkte auch produzieren muss, sind für eine hochwertige Architektur mit ausführbaren und damit zuverlässigen Details unverzichtbar. 

Mit einem Durchmesser von 20 mm bei den Zug- und Druckstäben sowie 14 mm bei den Querkraftstäben zählen die eingesetzten »Isokorb«-Typen zu den stärksten von Schöck.

FOTOSTUDIO HUGER

den Prüfstand gestellt! Denn sobald die finalen Pläne für ein Geschoss vorlagen, musste es sofort und maßgenau berechnet, gezeichnet und vor allem gefertigt werden«, so Standeker. Für eine Komplettausarbeitung mit notwendiger Abklärung und Produktion von immer wieder neuen Elementen hatte die Mannschaft von Schöck jeweils nicht mehr als zwei Wochen Zeit. Das von Atelier Thomas Pucher geplante »RONDO« des Bauträgers IC Development GmbH ist ein gelungenes Bei-

Gesund und ruhig wohnen mit Geschossbauziegel

UNIPOR

 UNIPOR Für den baulichen Schallschutz ist ein optimales Zusammenspiel aus hochwertigen Baustoffen und guter Planung unerlässlich. Nur auf diese Weise wird gezielter Lärmschutz nach außen und innen realisierbar – ein wichtiger Aspekt, vor allem in Sachen Wohngesundheit. Massives Mauerwerk bietet dank seiner bauphysikalischen Eigenschaften zuverlässigen Schutz vor Lärm- und Geräuschquellen: Dabei setzt beispielsweise der massive Baustoff Ziegel den Schallwellen ein Hindernis entgegen, das sie auf ein Minimum reduziert. Damit entsprechen Bauwerke aus modernen Mauerziegeln – wie etwa dem »Unipor WS10 Coriso« – allen heutigen hohen Qualitäts- und Komfortstandards. So auch bei einer Stadtvilla in Frankfurt am Main, die bei aktuellen bauakustischen Messungen alle Erwartungen übertraf. kombiniert, beweist eine exklusive Stadtvilla in Frankfurt-Bockenheim. Die nach Fertigstellung vorgenommenen bauakustischen Messungen übertreffen hier sogar die zuvor prognostizierten Werte deutlich: Dank des Einsatzes massiver, gefüllter Unipor-Mauerziegel und einer durchdachten Bauplanung bietet das mehrgeschossige Wohnobjekt erhöhten Schallschutz und trotz Straßennähe eine ruhige Wohnatmosphäre.

verspricht die Unipor-Gruppe (München) nicht nur die ideale Unterstützung für den Schallschutz, sondern zugleich besonders hohe Energieeffizienz. So auch der »WS10 Coriso«Mauerziegel, der extra für den energiesparenden und lärmsensiblen Mehrfamilien-Wohnungsbau konzipiert wurde. »Dieser Geschossbauziegel vereint guten Wärmeschutz mit einer effektiven Schalldämmung

Ziegel – energiesparend und schallschützend

Die Schallschutz-Messungen in der Frankfurter Zeppelinallee zeigen: Das 42 cm dicke Mauerwerk aus »Unipor Coriso«-Ziegeln ermöglicht mit den gewählten Fenstertypen eine Luftschalldämmung von 47 Dezibel. Immer mehr des bundesweit benötigten Wohnraums entsteht in Metropolen und Ballungszentren. Das bedeutet Nähe zur Nachbarwohnung und daher häufig hohe Anforderungen an den baulichen Schallschutz. Doch 22 ____ baustoff-partner.de ____05/17

auch ein guter Schutz vor Verkehrslärm ist besonders bei straßennahen Objekten entscheidend für hohen Wohnkomfort. Dass das Bauen mit mineralisch gefüllten Mauerziegeln Wärme- und Schallschutz ideal

Als Basis für den Schallschutz gelten die bauordnungsrechtlichen Anforderungen der DIN 4109, die nicht unterschritten werden dürfen. Wünscht der Bauherr höhere Schallschutzwerte, können diese mit dem Bauträger vereinbart werden – geregelt nach Beiblatt 2 der DIN 4109 oder der VDI-Richtlinie 4100. Erhöhte Ansprüche lassen sich jedoch nur mit anspruchsvoller Planung und den richtigen Baustoffen sicher umsetzen. Mit dämmstoffgefüllten »Coriso«-Mauerziegeln

Neben seinen guten Schalldämmwerten sorgt der »Unipor WS10 Coriso«-Mauerziegel dank seiner geringen Wärmeleitfähigkeit von 0,10 W/(mK) auch für eine energieeffiziente Außenwand.


und erlaubt somit die Errichtung von energieeffizienten Gebäuden in lärmsensiblem Umfeld«, erklärt Unipor-Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber.

Mineralische Dämmung als Schall- und Wärmeschutz Hochwärmedämmende Mauerziegel eignen sich laut Hersteller hervorragend für anspruchsvolle Schallschutzziele – auch wenn Schall- und Wärmeschutz oftmals in Konkurrenz zueinander stehen. Denn je größer die flächenbezogene Masse eines Baustoffes, desto besser ist sein Schallschutz: Schwere Bauteile lassen sich von auftreffenden Schallwellen nicht so leicht in Schwingung versetzen und dämpfen somit Lärm und Geräusche. Moderne Mauerziegel verfügen dank ihres optimierten Lochbildes zwar über verbesserten Wärmeschutz, dabei sinkt aber zugleich die Rohdichte und somit auch die flächenbezogene Masse. Hier kann jedoch der integrierte »Coriso«-Dämmstoffkern Abhilfe schaffen: Die Verfüllung der Lochkammern mit mineralischem Kern verbessert den Schallschutz, indem er den Schall aufnimmt und abschwächt. Mit der richtigen Planung lassen sich daher auch mit wärmedämmendem monolithischem Mauerwerk ambitionierte Schallschutzziele sicher erreichen.

Rechenwerte deutlich übertroffen Das zeigt sich nun in der lärmsensiblen Frankfurter Zeppelinallee. Neben den Ansprüchen nach DIN 4109 sollte die freistehende Villa auch die erhöhte Schallschutzstufe II nach VDI 4100:2007-08 erfüllen. Bei der Prognose des erforderlichen Lärmschutzes der Außenwände ergaben sich je nach Fassadenausrichtung für den Luftschallschutz geforderte Werte von 30, 35 und 40 Dezibel nach DIN 4109, Tabelle 8. Die abschließenden Vor-Ort-Messungen zeigten, dass das 42 cm dicke »Coriso«-Mauerwerk mit den gewählten Fenstertypen die geforderte Luftschalldämmung mit 47 Dezibel mehr als erfüllt. Die Qualität des Ziegelmauerwerks bewies sich ebenfalls

bei den Messungen zum Nachweis des erhöhten Schallschutzes im Gebäude: Die Prognose des Luftschallschutzes bei der vertikalen Schalllängsleitung betrug selbst bei ungünstiger

Übertragungssituation 57 Dezibel. Dieser Nachweis wurde nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung Z-23.22-1787 durchgeführt. Der mit dem Bauherren nach VDI-Richtlinie

4100:2007-08 Schallschutzstufe II vereinbarte Schallschutz von 57 Dezibel wurde in der Überprüfung mit gemessenen Werten von letztlich 58 bis 62 Dezibel deutlich übertroffen. 

Technik, die verbindet – in Rekordzeit POWERCON LASTVERBINDER Setzen Sie auf höchste Effizienz – mit unserem selbstzentrierenden POWERCON Lastverbinder. Denn dank seiner einfachen Verankerung im Bauteil und der intuitiven Verwendung bietet das vom DIBt allgemein bauaufsichtlich zugelassene Wandschloss den entscheidenden Mehrwert bei der Verbindung von Fertigteilen. Mit der Möglichkeit einer späteren Umnutzung bis hin zum Rückbau von Gebäuden punktet das System zusätzlich bei den Themen Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Das verstehen wir unter: Vorausbauend. www.h-bau.de

05/17 ____ baustoff-partner.de ____ 23 Abdichtung

Wärmedämmung

Schalung

Schallisolation

Bewehrung

Verbindung

Zubehör


Kalksandstein: schnell Bauen mit Schallschutz

Vor allem bei größeren Bauvorhaben können damit große Wandflächen in deutlich kürzerer Zeit erstellt werden als bei herkömmlichem Mauerwerk. Das rein mineralische WDVS ist leicht rückbaubar sowie gut recycelbar und kann dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden. Immer mehr Menschen ziehen in die Städte. Bauland wird knapp, die Bebauung dichter. Gleichzeitig nimmt der Verkehr zu, die Staus häufen sich. Entsprechend steigt die Lärmbelastung. Bei der städtebaulichen Planung spielt der Schallschutz daher eine besondere Rolle. Gleichzeitig muss die hohe Nachfrage nach Wohnraum schnell gedeckt werden. Wenige Grundstücke zu hohen Preisen machen den Mehrgeschossbau zur optimalen Alternative. Xella bietet nach eigenen Angaben mit dem großformatigen Bausystem »Silka XL« effektive Lösungen an. Schlanke Wände, die in kurzer Zeit mit geringem Personaleinsatz wirtschaftlich erstellt werden

können, versprechen perfekten Schallschutz durch hohe Rohdichten. Schon mit einer Rohdichteklasse von > 2,0 können Silka Kalksandsteine die Schallschutzanforderungen erfüllen. Dafür ist im Allgemeinen schon eine Wandstärke von nur 24 cm ausreichend. Schallschutz der Extraklasse bietet laut Hersteller »Silka XL protect«. In der Rohdichtklasse 2,6 kombiniert der Stein individuellen Schallschutz mit einer schnellen Verarbeitung. Große Formate, die eine schnelle Verarbeitung unterstützen und die hohe Druckfestigkeit, die auch bei schlanken Formaten für hohe Tragfähigkeit sorgt, qualifizieren Silka Kalksandstein zum Mehrgeschossbau in enger werdenden Städten. Ohne aufwendige Schalungs- und Bewehrungstechnik kann laut Hersteller wirtschaftlich hochbelastbares tragendes und nicht tragendes Mauerwerk erstellt werden. Sind schlanke Wände mit hoher Rohdichte und gutem Wärmeschutz gefragt, empfiehlt der Hersteller Funk-

BIRGIT SCHEWE, HEINRICH KARSTENS BAUUNTERNEHMUNG

 XELLA Xella hat auf der BAU Lösungen mit Silka Kalksandsteinen präsentiert, die perfekten Schallschutz durch hohe Rohdichten versprechen. Mit Funktionswänden aus dem großformatigen Bausystem »Silka XL« und dem »Multipor«-Wärmedämm-Verbundsystem will der Hersteller Schicht für Schicht beste Werte und gleichzeitig einen zügigen Baufortschritt garantieren.

Xella verspricht für den Mehrgeschossbau mit dem großformatigen Bausystem »Silka XL« effektive Lösungen. tionswände aus Silka Kalksandstein in Kombination mit dem mineralischen »Multipor«Wärmedämm-Verbundsystem als ideale Lösung für energetisch optimierte Außenwände dar. Dabei wird eine tragende Innenschale mit dem großformatigen Bausystem »Silka XL« errichtet, die vorzugsweise dem Schallschutz dient. Vor diese Tragschicht wird dann mit dem »Multipor«-WDVS eine weitere funktionale Ebene angeordnet. Werden das großformatigen Bausystem »Silka XL« und

das »Multipor«-WDVS zusammengeführt, entstehen quasimonolithische mineralische Aufbauten mit Schicht für Schicht besten Werten. Dabei erfüllen die verschiedenen Wandschichten unabhängig voneinander die vielfältigen Anforderungen an Statik und Bauphysik. Im Brandfall entstehen keine giftigen Dämpfe und Rauch, im Brandfall wird sogar die Ausbreitung der Flammen gehemmt. Multipor ist zudem leicht rückbaubar und gut recycelbar. 

 MEVA Mit der neuen Halle 10 erweitert die Neue Messe Stuttgart ihre Ausstellungsfläche um 14 600 m2 auf 120 000 m2. Hinzu kommen weitere Kongresskapazitäten im Eingang West. Bei der Umsetzung des ursprünglichen Entwurfs der Neuen Messe kamen Gerüst-Lösungen von MEVA zum Einsatz.

tondecken mit Stärken von 25 bis 50 cm in Höhen bis 9,30 m. Das Traggerüst wurde liegend am Boden aufgebaut und dann per Kran aufgestellt. Zum Ausschalen der Decke ist es mit Belägen als Arbeitsebene ausgestattet. Die auskragenden Decken in Höhen bis 11 m wurden außen mit dem Traggerüst »MEP« unterstützt. Poliere und Bauleiter zeigten sich vom schnellen und einfachem Aufbau begeistert.

Beim Neubau des Eingangs West diente das Traggerüst »MT 60« im Gebäudeinneren zur Unterstützung von 630 m2 Ortbe-

Hallenwände in Sichtbeton

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Die Hallenwände waren teils in Sichtbeton »SB3« auszuführen. Für ein besonderes

MEVA

Traggerüst-Lösung hilft beim Bau von neuer Messehalle

Beim Neubau des Eingangs West der Neuen Messe Stuttgart diente das Traggerüst »MT 60« im Gebäudeinneren zur Unterstützung von 630 m2 Ortbetondecken mit Stärken von 25 bis 50 cm in Höhen bis 9,30 m.


Betonbild wurden Elemente der Wandschalung »Mammut 350« bauseitig mit Schalplatten belegt. Um den hohen Frischbetondruck bei den Betonagen bis 11,50 m Höhe zu kontrollieren und die Betoniergeschwindigkeit sicher zu be-

stimmen, nahm die Bauleitung den »MEVA-Betondruckrechner« zu Hilfe.

Sicherer Aufstieg mit »SecuritBasic« Die Sicherheitsausstattung wurde mit der Berufsgenossenschaft

abgestimmt, um eine vollständige Absturzsicherung schon bei der Planung zu integrieren. Der Aufstieg erfolgte laut MEVA sehr sicher mit dem Sicherheitssystem »SecuritBasic«. Die Arbeitsebenen links und rechts konnten dann konventionell – aber trotz-

dem sicher und effektiv – mit Laufkonsolen und Holzbohlen hergestellt werden Das Baukastensystem »SecuritBasic« ermöglichte eine einfache, flexible und sehr kostengünstige Handhabung auf der Baustelle. 

Ausgleichsziegel für abweichende Höhenraster

Als eine der ersten Hochbaunormen legte die DIN 4172 Abmessungen von Bauteilen und Bauelementen fest, um die Abläufe am Bau zu vereinfachen. Das System fußt auf dem Grundmodul des Achteloder Oktameters – 12,5 cm. Deshalb sind alle Steinformate im Mauerwerksbau auf das Achtelmetermaß abgestimmt. Moderne, großformatige Hochlochziegel für das Außenmauerwerk haben das doppelte Achtelmaß – ein Höhenraster von 25 cm. Wird bei Plänen jedoch das übliche Höhenraster nicht eingehalten, müssen Mauerziegel in der Höhe bearbeitet werden. Sägen ist deshalb auf Baustellen alltäglich, jedoch hält es den Bauablauf enorm auf und

SCHLAGMANN POROTON

 SCHLAGMANN POROTON Für einen vereinfachten Baustellenablauf mit Poroton-Außenwandziegel bietet Schlagmann Poroton den Höhenausgleichsziegel »Poroton-HAZ«. Er ergänzt einfach und praktisch den Mauerwerksbau in den Wandstärken 36,5 und 42,5 cm. Lieferbar für alle gängigen Poroton-Planziegel – gefüllt oder ungefüllt. Der Wegfall von Sägearbeiten spart Zeit und Material.

verursacht Kosten durch Materialverschnitt – und Arbeitszeit.

Wandaufbau ohne Sägen Eine Lösung für dieses Problem bieten jetzt die neuen Poroton-Höhenausgleichsziegel (HAZ). »Poroton-HAZ« gibt es für alle gängigen Poroton-Plan-

Gängige Höhen im Standard-Sortiment der Höhenausgleichsziegel »Poroton-HAZ« von Schlagmann Poroton sind 115, 160 und 220 mm. Damit lässt sich zügig und wirtschaftlich eine Außenwand außerhalb des genormten Höhenrasters erstellen.

ziegel, ob gefüllt oder nicht, in zwei Wandstärken: 36,5 und 42,5 cm. Sie werden in Planziegelqualität serienmäßig in drei Höhen gefertigt: 11,5, 16 und 22 cm. Auf Anfrage sind auch Sonderhöhen möglich. In der Baustellenpraxis heißt das, ein Wandaufbau mit abweichen-

dem Rastermaß laut Plan ist ohne Zeitverzug durch die Kombination von ganzen Ziegeln und Höhenausgleichsziegeln machbar. Durch den Wegfall von zeitaufwendigen Sägearbeiten lässt sich laut Hersteller der Baustellenabfall deutlich reduzieren, der Bauablauf erkennbar beschleunigen und Arbeitszeit sowie Materialkosten einsparen. Schlagmann Poroton verspricht durch das ausführungssichere Poroton-Ziegel-System neben einer energieeffizienten und wohngesunden Bauweise einen wirtschaftlichen Bauablauf durch eine Vielzahl von durchdachten Sonderziegeln – wie den neuen Höhenausgleichsziegel »Poroton-HAZ«.

Diesen Ziegelstein gibt es nur einmal auf der Welt.

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RIEKEN

Gastgeber Christoph Hieber hat das Unternehmen vorgestellt und dessen Produkte präsentiert.

Architektentag: Lösungen aus Beton vor sportlicher Kulisse  HIEBER Was man aus Beton im Allgemeinen und aus Betonfertigteilen im Speziellen alles machen kann, hat Betonfertigteile-Hersteller Hieber auf seinem regelmäßig stattfindenden Architektentag gezeigt. Im VIP-Bereich der Augsburger WWK-Arena gab es Einblicke in Neues und Bewährtes aus dem Hieber-Sortiment sowie Vorträge verschiedener Referenten, unter anderem zur neuen WU-Verordnung (s. Kasten). Von Jan Rieken Geschäftsführer Christoph Hieber begrüßte die Referenten und Gäste und skizzierte das Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Wörleschwang bei Zusmarshausen und weitere Standorte in Waghäusel und Pegau hat. Neben einem neuen Image-Video präsentierte der Gastgeber das Fertigteiltreppen-Programm und erläuterte, was eine Treppe zu einer Schallschutztreppe macht – ein Aspekt, den Michael Krause, Produktingenieur bei Schöck Bauteile, in einem separaten Vortrag vertiefte. Krause stellte unter anderem

die »Schöck Tronsole« vor und zeigte auf, durch welche Fehler Schallschutzmaßnahmen ins Leere laufen können und welche unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind. Dass Hieber auch Fertigteilbalkone und Lösungen für Kellerfenster und Lichtschachtsysteme anbietet, demonstrierte Christoph Hieber anhand zahlreicher Beispiele. »Was Betonlichtschächte angeht, sind wir der Hersteller mit dem größten Sortiment«, erklärte er. Zusätzlich fertigt der Hersteller nach Kundenwunsch Lichtschächte mit individuellen

Michael Krause, Produktingenieur bei Schöck Bauteile, hat über Schallschutzmaßnahmen und die rechtlichen Rahmenbedingungen referiert.

Steine zum Wohnfühlen!

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Maßen. Dass individuelle Lösungen eine Stärke des Unternehmens sind, machte Hieber auch am Beispiel eines relativ neuen Produkts deutlich: Dem Aufzugsschacht aus Betonfertigteilen (s. Objektbericht in dieser Ausgabe auf Seite 15).

Wie Beton als Wärmespeicher-Medium zur Energiegewinnung dienen kann, brachte Dr. Andreas Märten, bei HeidelbergCement für Engineering und Innovation zuständig, dem Fachpublikum näher. Aktuelle Anwendungen und Potenziale

von glas- und carbonbewehrtem Beton stellte Dr.-Ing. Christian Kulas von der Solidian GmbH vor, unter anderem die bewehrten höchsten Brückenpfeiler der Welt an der Bosporus-Brücke in Istanbul (s. baustoffPARTNER Ausgabe 03/2017).

Der Veranstaltungsort war natürlich mit Bedacht gewählt: Das Unternehmen Hieber hat im Heimstadion des FC Augsburg eine VIP-Lounge. Den Abschluss bildete dann auch eine Führung durch die WWK-Arena. 

Die neue WU-Richtlinie: Was ändert sich? Wenn es um die neue Richtlinie für Bauwerke aus wasserundurchlässigem Beton geht (WU-Richtlinie) geht, sitzt Dipl.-Ing. Wolfgang Braun mit am Tisch. Er ist Geschäftsführer der »Qualitätsgemeinschaft Doppelwand« Bayern und hat beim Hieber-Architektentag die wichtigsten Neuerungen und Änderungen vorgestellt. »Die Richtlinie gilt nur für WU-Bauwerke und nicht für Bauwerke, die unter dem Wasserhaushaltsgesetz unterliegen«, stellte er zu Beginn seines Vortrags klar. Neu hinzukommen werden verschiedene Planungsaufgaben: Zunächst müssen in einer Bedarfsplanung die Nutzungsanforderungen dokumentiert werden. Die Beanspruchungsklassen müssen ebenso festgelegt werden wie eine oder mehrere Nutzungsklassen. Bei den Festlegungen zur Wasserdurchlässigkeit geht die neue Richtlinie grundsätzlich von einem Wasserdurchtritt durch nicht abgedichtete Trennrisse und Arbeitsfugen. Der Entwurf definiert zudem Grundsätze, die bei der Planung eine bauteilbezogene Wahl vorsehen zwischen der

Vermeidung von Trennrissen oder der Festlegung von Trennrissbreiten bzw. die Festlegung von Trennrissbreiten, in Kombination mit im Entwurf vorgesehenen, planmäßigen Dichtmaßnahmen. Hierfür muss eine zielsichere Abdichtung möglich und die Bauteile zugänglich sein. Neu sind auch Maßnahmen für die Umsetzung der Grundsätze, die bezogen auf Bodenplatten, Wände und betontechnische Maßnahmen sowie für die Ausführung gelten. Ziel dieser Maßnahmen ist ausreichend Wasser für die Hydratation des Zements in der Betonrandzone sowie eine hohe Festigkeit und Dauerhaftigkeit, geringes Frühschwinden, das Verhindern von Gefrieren sowie die Vermeidung von Erschütterungen. Bei der Ausführung schreibt die neue Richtlinie vor, dass Elementplatten vollflächig rau sein müssen. Diese Rauigkeit ist im Werk zu prüfen (Herstellung einer Referenzplatte, Sichtprüfung und Messung im Zweifelsfall) sowie auf der Baustelle (stichprobenartige Sichtprüfung auf Schäden bzw. Rauigkeit, Messung im Zweifelsfall und Dokumentation auf Lieferschein). Zudem werden im Anhang A künftig in einer Checkliste die Zuständigkeiten festgelegt. (jr)

Dipl.-Ing. Wolfgang Braun, Geschäftsführer der »Qualitätsgemeinschaft Doppelwand« Bayern, hat die wichtigsten Neuerungen und Änderungen der neuen WU-Richtlinie vorgestellt.

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Neue Lastverbinder: Bauen in Rekordzeit

Sie wandern von Ort zu Ort und schlagen in Windeseile ihre Beduinenzelte auf – die Herren der Wüste zeigen seit Jahrtausenden mit ihren mobilen Behausungen, dass die schnelle Realisierung behaglicher Lebensräume möglich ist. In der sengenden Hitze der Arabischen Emirate und Saudi Arabiens sind die Nomaden nicht die Einzigen, die mit kurzen Errichtungszeiten imponieren. Bei gigantischen Fertigteilbauprojekten schießen komplette Villensiedlungen mit mehr als 3 000 Gebäuden aus dem Sand. Das Geheimnis? Ein hoher Grad an Vorfertigung verknüpft mit dem international erprobten »Unicon«-Schnellverbindersystem der H-Bau Technik GmbH. Der vom DIBt zugelassene Lastverbinder »Powercon« ermöglicht

die wirtschaftliche Montage von Betonfertigteilen und erfüllt per »Plug & Play«-System durch das einfache Zusammenstecken die an ihn gestellten Aufgaben und behebt einen Schwachpunkt in der ansonsten zeit- und kostensparenden Fertigteilbauweise: Die kraftschlüssige Verbindung zweier Betonfertigteile. Die Bauteilverbindungen erfolgen beim traditionellen Betonfertigteilbau über einen nassen Betonverguss. Die Abbindezeiten sind einzuhalten und eine Demontage kommt einem Abbruch gleich. Beim »Plug & Play«-System »Powercon« wird die Verbindung von Betonfertigteilen hingegen durch das Zusammenstecken der verzinkten Stahlgussverbinder erreicht. »Powercon« überträgt laut Hersteller dauerhaft Kräf-

H-BAU TECHNIK

 H-BAU TECHNIK Bauen in Rekordzeit, wie die Beduinen und Nomaden, ist kein Märchen aus 1001 Nacht, sondern dank dem Lastverbinder »Powercon« von H-Bau Technik bereits heute Realität. Das Wandschloss aus der »Unicon«-Produktfamilie ermöglicht die kraftschlüssige Verbindung zweier Betonfertigteile und – die Nomaden lassen grüßen – einen zerstörungsfreien Rückbau.

Zum Aufrichten der Wände werden wesentlich weniger Arbeitskräfte benötigt. Nur die erste Wand wird zusätzlich abgestützt, was eine erhebliche Zeiteinsparung bedeutet. te in verschiedenen Lastrichtungen. Dies ermöglicht einen universellen Einsatz. Durch die Geometrie des Wandschlosses wird die Eigenlast der Bauteile als Anpresskraft der Elemente untereinander genutzt. So werden Bauteilfugen mit geeigneten Dichtmaterialien regen- und schalldicht hergestellt.

Kurze Montagezeiten dank einfacher Stecktechnik

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Das »Powercon«-Set besteht aus einem Male- und einem Female-Element. Die Stahlguss-Teile lassen sich formund kraftschlüssig miteinander verbinden und werden mittels Schrauben und einem in das Betonfertigteil eingebetteten Anker befestigt. Lediglich das erste Wandelement muss mit herkömmlichen Schrägstützen gesichert werden. Diese Stecktechnik spart Zeit und Kosten, da das Ausrichten, Bohren und Befestigen weiterer Stützen entfällt. Normalerweise benötigen

»Powercon«-Lastverbinder, bestehend aus Male- und Female-Element.

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Arbeiter etwa zehn bis fünfzehn Minuten pro Wand. Das Aufstellen und Fixieren dauert hingegen nur ein bis zwei Minuten. Durch die nahezu beschädigungsfreie Demontage eröffnet das »Powercon«-System ein neues Marktsegment für Fertigteilbauunternehmen. Temporäre Bauten wie Flüchtlingsunterkünfte können in wenigen Tagen errichtet werden. Wohnungsbau, Industriebauten oder mehrgeschossige Komplexe sind genauso möglich wie Modulerweiterungen bestehender Gebäude. Bei kurzen Montagezeiten und niedrigen Kosten verspricht der Hersteller zugleich eine Steigerung der Ausführungsqualität. »Powercon« verbindet Wände unsichtbar miteinander, sodass keine Nacharbeiten nötig sind. Gebäudefugen werden je nach geplanter Breite und Anforderung vermörtelt, dauerelastisch verfugt oder verklebt. Der »Powercon«-Lastverbinder kommt wie auch das gesamte »Unicon«-System im In- und Ausland zum Einsatz. Die Zulassung des DIBt ebnet den Weg für den serienmäßigen Einsatz im deutschen Markt. Denn die Zulassung Z-14.4.709 weist die Anwendbarkeit im Sinne der Landesbauordnungen nach. 


Neue Generation Dichtungssysteme Ob mit »Curaflex Nova Uno« eine effiziente Standard-Lösung für gängige Medienleitungen, eine flexible Abdichtung für unterschiedliche Medienleitungen mit »Curaflex Nova Multi« oder ein Spezialist für oberflächenstrukturierte, empfindliche Rohre mit »Curaflex Nova Senso« gesucht wird: Mit der »Curaflex Nova«-Produktserie verspricht der Hersteller immer die passende Lösung. Die Vorteile seiner Produkte fasst Doyma mit drei Schlagworten zusammen: Einfach, schnell und sicher: Einfach, weil dicht in jeder Bauphase und sicher bei allen Lastfällen (lastfallunabhängig). Schnell, weil kein Drehmomentschlüssel nötig ist und automatisch das richtige Drehmoment anliegt. Speziell entwickelte »ITL«-Muttern (Integreated Torque Limiter)

trennen sich bei einem definierten Drehmoment zuverlässig ab. Für den Ausführenden ist das die entscheidende Information (akustisch und haptisch). Damit wird sichergestellt, dass der Dichtungseinsatz optimal verspannt ist. Und: Eine Montage mit Akkuschrauber ist möglich. Sicherheit verspricht Doyma mit einer Garantie von 25 Jahren. Die Gestellringe der Dichtungseinsätze bestehen aus speziellem Hochleistungskunststoff, der gegen elektrochemische Korrosion schützt. Vom Dichtungseinsatz »Curaflex Nova Uno« sind zwei weitere Ausführungen abgeleitet worden. Zum einen als geteiltes Modell »Curaflex Nova Uno/T« (Abdichtung bestehender Medienleitungen), zum anderen ein Blindeinsatz »Curaflex Nova Uno/0«. 

DOYMA

 DOYMA Mit Dichtungssystemen der neuen Generation »Curaflex Nova« setzt Doyma konsequent auf hohen Anwendernutzen und eine erweiterte Produktpalette.

Extrem schnell montiert: »Curaflex Nova Uno«.

Lichtschächte | Schachtsysteme | Aufzugschächte | Rinnensysteme | Kellerfenster

CUSTOM MADE Sonderanfertigungen von Jäger Beton bietet durch seine ausgezeichneten Eigenschaften eine beträchtliche Gestaltungsfreiheit für Architekten und Planer. Den Ideen unserer Kunden Form zu geben, gemeinsam mit ihnen intelligente und effektive Lösungen zu schaffen, ist unser Anspruch. Wir reagieren auf die individuellen, auftragsbezogenen Bedürfnisse und Herausforderungen unserer Kunden deshalb mit einem Höchstmaß an Flexibilität. Ergebnis sind immer funktional und optisch ansprechende Fertigteile in bester Jäger-Qualität. Die Individualfertigung versteht sich dabei als Ergänzung unseres breiten Standard-Sortiments an ausgereiften Systemlösungen für Lichtund Aufzugsschächte, Rinnensysteme und Kellerfenster.

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DisboSYSTEME Spezifische und nachhaltige Bauchemielösungen

Gebäude ETA-zertifiziert und sicher abdichten  BPA BPA, der Spezialist für dichte Bauwerke aus Herrenberg, bringt mit »CEMflex VB« das erste beschichtete Fugenblech auf den Markt, das für LAU-Anlagen zugelassen ist. Zudem hat es eine ETA-Zulassung.

DisboDRIVE

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Architekten, Planer und Verarbeiter vertrauen auf unsere Kompetenz. Seit 60 Jahren bieten wir Bautenschutz- und Bodenbeschichtungssysteme für unterschiedlichste Anforderungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.disbon.com 30 ____ baustoff-partner.de ____05/17

KOMPETENZ IM BAUTENSCHUTZ SEIT 1957

im Laufe der Jahre kein Wasser mehr ins Gebäude gedrungen und die Spezialbeschichtung getrocknet sein, reagiert sie dennoch erneut, sobald sie mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt. Darüber hinaus hat »CEMflex« VB auch eine ETA-Zulassung. Dadurch wird das sonst übliche nationale allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis, speziell im europäischen Ausland, durch die Europäische Technische Bewertung ersetzt. Das bedeutet: Das beschichtete Fugenblech »CEMflex« kann problemlos in 28 europäischen Ländern, inklusive der Schweiz und der Türkei, baurechtlich anerkannt verwendet werden. Dies erleichtert die Arbeit vor allem für Unternehmen, die länderübergreifend tätig sind, enorm. Der Einbau des »CEMflex VB«-Fugenbleches ist einfach: Es muss lediglich mindestens 3 cm in den Beton einbinden und die Enden des Bleches müssen einander 5 cm überlappen. Bei Rundungen und Eckausbildungen ist das Fugenblech in die entsprechende Form zu biegen. So bietet der Hersteller BPA nach eigenen Angaben mit dem »CEMflex VB« das weltweit erste beschichtete Fugenblech, das für LAU-Anlagen zugelassen ist. 

BPA

DisboPROD

LAU-Anlagen sind Bauwerke, die dem Lagern, Abfüllen und Umschlagen wassergefährdender Stoffe dienen. An sie werden besonders hohe Anforderungen gestellt. Neben dem Einsatz von FD-Beton sollten die Beton-Konstruktionen nach WHG möglichst fugenlos errichtet werden. Sofern dies aus konstruktiven Gründen nicht möglich war, durften bislang nur speziell für LAU-Anlagen zugelassene, hoch beständige Fugenbänder und unbeschichtete Fugenbleche gem. DIN und WU-Richtlinie verwendet werden. »CEMflex« will in diesem Bereich durch extrem einfaches Handling und ein Höchstmaß an Sicherheit neue Maßstäbe setzen. Jetzt bringt BPA weltweit das erste beschichtete Fugenblech auf den Markt, das für LAU-Anlagen zugelassen ist. Dessen Spezialbeschichtung reagiert mit der eindringenden Feuchtigkeit und dem umgebenden Beton. Dadurch bilden sich mikrofeine CSH-Kristalle, die die Fuge zusätzlich abdichten. Der Vorteil: So ist das Bauwerk nicht nur durch die Barrierewirkung des Bleches vor Feuchtigkeit geschützt, sondern darüber hinaus noch durch die aktive Beschichtung. Sollte

»CEMflex VB« hat eine ETA-Zulassung. Dadurch wird das sonst übliche nationale allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis ersetzt.


Dreifache Sicherheit gegen Wasser

Diese modernen Technologien gewährleisten laut Hersteller ein hervorragendes Abdichtungsergebnis. Seit der Markteinführung der Systemkomponente »Sika Proof A« im Jahr 2011 wurden allein in Deutschland rund 700 000 m2 der Dichtungsbahn verlegt. Das Funktionsprinzip dahinter: Die FPO-Folie mit all ihren Komponenten umschließt das Beton-Bauwerk wie eine dichte und flexible Haut. Vor der Betonage wird sie auf einem geeigneten Untergrund oder Trägermaterial verlegt, anschließend folgen Bewehrungsarbeiten und die Betonage. Beim Betontrocknungsprozess geht »SikaProof A« einen vollflächigen Verbund mit dem

Beton ein und lässt so Feuchtigkeit keine Chance. Die Abdichtungslösung ist dabei laut Sika absolut hinterlaufsicher, da die Abdichtungsmembrane gitternetzartig mit einem Vlies und einem vollflächigen Dichtstoff kaschiert ist. Dringt durch eine Beschädigung der Folie doch mal Wasser ein, kann sich dieses nicht ausbreiten. Außerdem dient »Sika Proof A« auch als sichere Barriere gegen radioaktives Radon, das mancherorts ganz natürlich im Boden vorkommt. Im Unerschied dazu wird »SikaProof P-12« nicht vor der Betonage, sondern nachträglich auf das bestehende Betonbauwerk appliziert. Daher eignet es sich beispielsweise für

Deckenflächen oder größere Rücksprünge. Auch die »SikaProof P«-Dichtungsbahn wurde auf Basis von FPO entwickelt, ist jedoch flächig mit einem Hochleistungsklebstoff beschichtet. Der Betonuntergrund wird mit einem systemeigenen Primer vorbehandelt und die Abdichtung in Form einer Kontaktverklebung aufgeklebt. Das »Tricoflex«-Abklebesystem rundet das Paket ab: Es setzt sich aus dem Systemkleber »FU 60« und einem eingebetteten Dichtstreifen aus thermoplastischem Elastomer zusammen und eignet sich vor allem für die Abdichtung von Rissen, Dehn- und Arbeitsfugen sowie an Übergängen zwischen

SIKA

 SIKA Die Sika Deutschland GmbH hat ein starkes Trio zu einem Gesamtsystem für die sichere Bauwerksabdichtung weiterentwickelt: Mit der Kombination aus der Frischbetonverbund-Abdichtung »SikaProof A«, der neuen nachträglichen Verbundabdichtung »SikaProof P« sowie dem »Tricoflex«Abklebesystem verspricht der Hersteller ein rundum zuverlässiges und geprüftes Gesamtpaket.

Zusammen mit dem systemeigenen Primer erzeugt das aufgeklebte SikaProof P-12 einen dauerhaften Verbund zur bestehenden Betonkonstruktion. Beton- und Stahlbauteilen. Auch Dehnfugen in Bodenplatten oder sogar Gebäudetrennfugen bei Anschlussbauwerken an einen Bestand können realisiert werden. Laut Hersteller erzielt »Tricoflex« durch aufeinander abgestimmte Komponenten auch ohne Primer eine einzigartige Verklebung. Sämtliche Detailausbildungen und Anforderungen sind somit im Zusammenspiel aller Komponenten praxisgerecht ausführbar. 

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Vierfach-Schutz vor Dampf und Nässe  AMPACK Auf der BAU 2017 hat die Ampack Bautechnik GmbH unter anderem Sisalex 518« vorgestellt, die neu konzipierte Dampfund Feuchtigkeitssperre. Als Feuchtigkeitssperre schützt sie Wände und Bodenplatten vor Feuchtigkeit von außen. Als Dampfsperre schützt sie Wände, Decken- und Dachkonstruktionen vor Feuchtigkeit aus der Innenraumluft. Wasser oder Feuchtigkeit kann große Schäden an Dach, Wand oder Fassade verursachen. Bei Neubau oder Gebäudesanierung, wie z.B. einem Kellerausbau, ist ein sicherer Schutz vor Feuchtigkeit unerlässlich. Ampack verspricht mit seinen optimal aufeinander abgestimmten und über Jahrzehnte erprobten Systemprodukten einen umfassenden Schutz der Gebäudehülle. Neu im Portfolio ist die weiterentwickelte »Sisalex 518«, eine vierlagige Sperre gegen Dampf und Feuchtigkeit. Durch den Verzicht auf Papier übertrifft sie laut Hersteller die Feuchtebeständigkeit des Vorgängers. Die vierlagige Bahn ist absolut dampfdicht (sD-Wert > 1 500 m) und besteht aus einer Aluminium- und einer alkaliresistenten PE-Schicht. Für eine zusätzliche Verstärkung sor-

gen thermisch verfestigte Endlosfasern mit einer PP-Füllschicht aus 100 % Polypropylen. Mit diesem Aufbau erreicht der Hersteller u.a. eine massiv erhöhte Nagelausreißfestigkeit. »Sisalex 518« ist für die Ausblasdämmung geeignet und kann auch direkt auf zementgebundenen Baustoffen verlegt werden. Durch die besondere Beschichtung können frischer Mörtel, Zement oder andere alkalihaltige Produkte der Feuchtigkeitssperre nichts anhaben. Aufgrund der hohen Feuchteresistenz ist dieses Produkt auch für den Einsatz in Schwimmbädern geeignet.

Ein Produkt, zwei Anwendungsmöglichkeiten Als Feuchtigkeitssperre wird »Sisalex 518« kaltseitig der Wärmedämmung mit einer Überlappung

von 10 cm verlegt. Die bedruckte, glatte Alu-/PE-Seite zeigt dabei zum Verarbeiter und ist somit die Basis für die sichere Verklebung. Als Dampfsperre erfolgt die Verlegung warmseitig der Wärmedämmung, auch hier mit Alu-/PE-Seite zum Verarbeiter zeigend. Für eine dampfdichte und feuchteresistente Verklebung bietet Ampack das passende Zubehör, wie beispielsweise das Butylkautschukband »Ampacoll BK 530« oder die Acrylklebebänder »Ampacoll INT« und »AmpacollXT«. Für Randanschlüsse, Anschlüsse auf porösem, staubigem oder rauem Untergrund sowie für Anwendungen bei besonders hoher Feuchtebelastung bietet Ampack ebenfalls spezi-

elle Klebeprodukte für die absolut feuchtigkeitsdichte Konstruktion an. Auf »Sisalex 518« gewährt der Hersteller inklusive Ausund Einbaukosten 10 Jahre Garantie. 

AMPA

CK

Die neue Dampf- und Feuchtigkeitssperre »Sisalex 518« von Ampack übertrifft durch den Verzicht auf Papier die Feuchtebeständigkeit des Vorgängerproduktes. Die vierlagige Bahn ist absolut dampfdicht und besteht aus einer Aluminium- sowie einer alkaliresistenten PE-Schicht.

Neuer Perimeter-Kleber für Dämmelemente  JACKON INSULATION Mit dem neuen »JACKODUR Perimeterkleber« verspricht Hersteller Jackon Insulation sicheres Kleben, hervorragende Dämmeigenschaften und einfache Handhabung. Der neue »JACKODUR Perimeterkleber« wurde speziell für die Verklebung von Dämmelementen aus der »JACKODUR«-Produktserie entwickelt. Mit dem lösungsmittelfreien 1-komponentigen

Polyurethan-Kleber verspricht der Hersteller Handwerkern und Verarbeitern einen universellen Klebstoff, der sicheren Halt, optimale Fugenfüllung und einen zuverlässigen Dämmwert bietet.

Nicht nur seine hohe Klebekraft, sondern auch seine Dämmeigenschaften machen laut Hersteller den »JACKODUR Perimeterkleber« zum idealen Kleb- und Füllstoff für die Verarbeitung von Dämm- und Dränele-

menten aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum. Gerade in Anwendungen mit hoher Feuchtigkeitsbelastung, wie z.B. im Perimeter- oder Sockelbereich, eignet sich der Kleber durch seine technischen Eigenschaften.

KLB-Mauerwerk für den Neubau Massive Steine für energiesparende Außenwände. Hergestellt aus rein mineralischen Bestandteilen. Durch die hohe Dämmwirkung lassen sich auch staatlich KLB-SK, 49 cm geförderte KfW-Effizienzhäuser in einschaliger Bauweise errichten.

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zudem einen weiteren Vorteil: Auch bis -5° C ist er leicht zu verarbeiten und kann somit auch im Winter problemlos verwendet werden. Für ein ideales Ergebnis beim Ausschäumen von größeren Hohlräumen empfiehlt der Hersteller, in mehreren Schichten von maximal 4 cm Dicke zu arbeiten. Die besten Resultate lassen sich hierbei erzielen, indem der Kleber schichtweise aufgetragen und nach jedem Arbeitsschritt zunächst zwischengefeuchtet wird. Dadurch wird eine gleichmäßige und vollständige Aus-

härtung über die volle Fugentiefe erreicht. Der »JACKODUR Perimeterkleber« klebt und dämmt gleichzeitig, ist haftstark, zuverlässig und wasserfest. Mit diesen Eigenschaften verspricht der Hersteller einen universellen Alleskönner für Klebe- und Dämmanwendungen als perfekte Ergänzung der bestehenden Systemkomponenten der »JACKODUR«-Serie. Verarbeitern soll so die Möglichkeit geboten werden, sich alle Komponenten aus einem aufeinander abgestimmten System zusammenzustellen. 

JACKON INSULATION

Der Perimeterkleber haftet auf vielen bauüblichen Untergründen. Besonders an schwierigen Stellen wie Rohrdurchdringungen, Zwischenräumen oder offenen Fugen füllt und dämmt das Material. Durch seine Dämmleistung mit einem Lambda-Wert von 0,0354 W/(m*K) bietet der Kleber gleich doppelten Schutz: Fugen und Aussparungen in der Dämmschicht werden wärmebrückenfrei geschlossen. Verglichen mit herkömmlichen Bitumen-Klebern bietet der »JACKODUR Perimeterkleber« laut Hersteller

Offene Fugen und Aussparungen in der Dämmschicht werden dank des neuen Klebers wärmebrückenfrei geschlossen. Der Perimeterkleber wird mit Adapterröhrchen geliefert und ist sofort einsatzbereit. Für großflächige Arbeiten lässt er sich auf eine Klebepistole schrauben.

Abdichtung für feuchte Untergründe  TRIFLEX Eine Lösung für nahezu jede Herausforderung in der Bauwerksabdichtung stellt Triflex jetzt vor: »Triflex SmartTec«. Die 1-komponentige Technologie ist universell einsetzbar und besonders bei Anschlüssen laut Hersteller eine sichere Wahl. Das Bindemittel auf PolyurethanBasis haftet ohne Grundierung auf Beton und Bitumenbahnen, selbst wenn diese stark durchfeuchtet sind. Zur Abdichtung von Fundamenten und Gebäudesockeln in erdberührten Bereichen kann »Triflex SmartTec« ohne Grundierung aufgebracht werden – auch auf feuchten, mineralischen Untergründen. Das System ist diffusionsoffen, so dass die Bausubstanz nachträglich austrocknen kann. Mit nur einem Material stellen geschulte Fachbetriebe einen langlebigen Schutz des Bauwerks her. Das spart Zeit und Kosten. Die Abdichtung ist sofort funktionssicher, auch ein kleiner Regenschauer schadet nicht. Für Bauherren ergibt sich eine hohe Wirtschaftlichkeit, da sich Wartungsintervalle verlängern.

Auch in Bereichen mit erhöhten Anforderungen an den Umwelt- und Gesundheitsschutz wie Kindergärten und Krankenhäusern ist das Bauwerks-Abdichtungssystem einsetzbar, da es lösemittel- und isocyanatfrei ist. Es entstehen keine unangenehmen Gerüche. »Triflex SmartTec« ist ab einer Umgebungstemperatur von 5 °C verarbeitbar. Bei Regen schäumt das Material nicht auf. Es besitzt allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse (abP), die nach ETAG 005 zu erwartende Nutzungsdauer beträgt 25 Jahre. »Triflex SmartTec« wird vor Ort frisch in frisch appliziert. Da es sich um eine 1-komponentige Lösung handelt, sind Misch- und Verarbeitungsfehler ausgeschlossen – das bedeutet zusätzliche Sicherheit. Das Harz wird in den abzudichtenden Bereichen mit einer Heizkörperrolle satt vorgelegt. Dann folgt die Einlage des

sen. Als Ergebnis verspricht »Triflex Spezialvlieses« in das der Hersteller einen witterungsnoch flüssige Material. Mit der und UV-beständigen SubstanzApplikation einer zweiten Lage Remmers_Anz_Multi-Baudicht-2K_102x146_2017_Layout 1 26.01.17 schutz, der das Bauwerk für vie- 14:12 Sei » Triflex SmartTec« sind die Able Jahre dicht hält.  dichtungsarbeiten abgeschlos-

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Sieger: BAKA Preis für Produktinnovation Bauen im Bestand

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Der BAKA Bundesverband Altbauerneuerung e.V. fördert mit seinem Preis besonders innovative und herausragende Produktkonzepte für das Bauen im Bestand. Die Jury bezeichnete das Remmers Multi-Talent MB 2K als „intelligente Gesamtlösung der Bauwerksabdichtung".

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Mörtelpads für innen und außen mit neuen Formaten

»Nachdem die Nachfrage bei Außenwänden so erfreulich war, ist die Einführung von passenden Innenwandformaten nun folgerichtig«, erklärt Hans-Dieter Groppweis, geschäftsführender Gesellschafter von Maxit. Hergestellt werden diese in einer kürzlich eingeweihten, 1 800 m2 großen Werkshalle. Rund 200 Bauunternehmen sind laut Franken Maxit bereits in die Anwendung der Mörtelpads eingewiesen. Zur BAU 2017 gab es dazu eine Weiterentwicklung: Das Mörtelpad wird schlanker – und eignet sich damit auch für die Errichtung massiver Innenwände. Auf diese Weise vollzieht Maxit einen weiteren Schritt in Richtung »Mauern ohne Silo und Kelle«.

In Produktion investiert Mit Formaten von 11 x 36 und 17 x 36 cm sorgt das Mörtelpad ab 2017 auch bei Wänden mit 11,5 und 17,5 cm Dicke für vollflächig gedeckelte Lager-

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fugen. Die Vorteile der Pads – wie die schnelle, einfache und saubere Bauausführung – erreichen damit laut Hersteller den Innenwandbereich. Auch ohne gesonderten Mischvorgang sorgen die industriell vorgefertigten Mörtelplatten so für eine kraftschlüssige Verbindung des Mauerwerkes. Hierbei lassen sich Außen- und Innenwandformate des Mörtelpads auf der Baustelle sinnvoll miteinander kombinieren. Für Außen stehen bereits Pads mit 42 x 30, 36 x 24 und 19,5 x 36 cm zur Verfügung. Sie können also heute mit Ziegeln und anderen Mauersteinen in allen Größen von 24 bis 49 cm verarbeitet werden. Dazu gesellen sich nun die genannten Innenwandstärken. Um der Nachfrage auf dem Markt gerecht werden zu können, hat Franken Maxit rund eine Million Euro in eine neue Produktionshalle investiert. Weitere Millionen-Investitionen sind für zusätzliche Fertigungslinien geplant.

FRANKEN MAXIT

 FRANKEN MAXIT Mörtelpads mit schlanker Linie: Franken Maxit (Azendorf) hat jetzt auch Formate mit 11 x 36 und 17 x 36 cm im Programm. Damit eignen sich die Platten aus trockenem Dünnbettmörtel auch für die Erstellung massiver Innenwände. Bisher kamen die Pads vornehmlich für die gängigen Außenwanddicken von 36,5 und 42,5 cm zum Einsatz.

Mörtelpads im Einsatz: Auf immer mehr Baustellen in Deutschland wird massives Mauerwerk mit Mörtelpads von Franken Maxit erstellt. Drei bestehende Formate für die Außenwand werden zukünftig von zwei Innenwandformaten ergänzt.

Vorteile auch in der Höhe Neben der Anwendung beim klassischen Ein- und Zweifamilienhaus zeigt die Praxis, dass Mörtelpads auch im Geschosswohnungsbau über einige Vorteile verfügen. So ist der einfache Mörtelauftrag gerade an Pfeilern und Fensteraussparungen ein Plus: Mit nur 300 g lässt sich das Mörtelpad leichter handhaben als ein rund 25 kg schwerer Mörtelschlitten. Überhaupt muss der Bauunternehmer bei mehrgeschossigen Gebäuden mit etwa fünf Mörtelschlitten in unterschiedlichen Größen planen. Diesen Mehraufwand an Spezialgerät spart er ein, wenn er Mörtelpads einsetzt. Auf die Personalplanung hat dies ebenfalls einen positiven Effekt: Bei

Geschossbauten kommen größere Maurer-Teams zum Einsatz. Normalerweise müsste Personal für den Nachschub mit frisch gemischtem Mörtel abgestellt werden. Wird stattdessen das Mörtelpad verwendet, können alle vorhandenen Maurer ihrer Kerntätigkeit nachkommen. Hier wirkt sich der Zeitvorteil, der sich schon beim Einfamilienhaus zeigt, noch stärker aus, rechnet der Hersteller vor. Bauphysikalische Nachteile hat der Bauunternehmer dabei laut Franken Maxit nicht zu befürchten, denn auch im Mehrgeschosswohnungsbau entsprechen die technischen Werte des Mörtelpads dem gängigen Dünnbettmörtel »maxit mur 900 D«. 


SCHOMBURG

Die 2-K-Bitumenspritzabdichtung »Combiflex-C2/S« kann in der kationischen Spritzbitumenvariante mit weniger Druck auf die Wand aufgebracht werden, was lästige Sprühnebel minimiert.

Dickbeschichtungen mit neuen Rezepturen  SCHOMBURG Auf der BAU 2017 hat Schomburg ein Update seiner Bitumendickbeschichtungen präsentiert. In einer eigens angeschafften Bitumen-EmulgierVersuchsanlage sind in langen Versuchsreihen optimale Rezepturen entwickelt worden. Bei der Abstimmung mit unterschiedlichen Beschichtungs-Betrieben ging es nicht nur um die technischen Parameter, sondern auch um die Verarbeitung. Um eine schnellere und sichere Durchtrocknung zu gewährleisten, hat sich Schomburg eines Prinzips bedient, mit dessen Hilfe das Wasser teilweise chemisch/physikalisch, ähnlich einer kristallinen Wasserbindung im System, gebunden wird. Durch eine auf diese Art und Weise sicherere Durchtrocknung, frühere Regenfestigkeit und schnelleres Anfüllen gewinnt der Verarbeiter Sicherheit im Verarbeitungsprozess. Die neuen Rezepturen sind so eingestellt, dass die Kompression im Material nach dem Anfüllen stark reduziert wurde. Auch diese Eigenschaft gibt Sicherheit im Verarbeitungsergebnis. Die neuen/alten Produktbezeichnungen lesen sich »klassisch«: »Combidic-1K«,

»Combidic-2K-Classic« und »Combidic-2K-Premium«.

Aus der DIN 18195 wird die DIN 18533 Die DIN 18195 ist derzeit in Überarbeitung. Die dort dargestellte Bandbreite wird nach Einsatzbereich in fünf Normenteile detailliert. Die DIN 18533 behandelt zukünftig die erdberührten Bereiche. Derzeit rechnen informierte Kreise mit einer Gültigkeit ab Jahresmitte 2017. Es gibt viele Änderungen im Detail und in den Begrifflichkeiten. Schon heute entsprechen die Charakteristiken der neuen Bitumendickbeschichtungen von Schomburg den zu erwartenden Leistungsanforderungen der neuen Regelung. Auch die modernen Bitumendickbeschichtungen funktionieren grundsätzlich nach einem einfachen Prinzip. Die Emulsion besteht im Wesentlichen aus Wasser und darin »schwebenden« kleinsten Bitumenteilchen. Diese werden durch gleichgerichtete elektrische Ladung voneinander abgestoßen und in Schwebe gehalten. Je nach Oberflächenladung und pHWert unterscheidet man zwischen anionischer und kationischer Bitumenemulsion. Ohne Grundierung kann die aus zwei Komponenten angerührte Dickbeschichtung aufgetragen werden. Durch Brechen der Emulsion gibt das

kationische Bitumen aktiv Wasser ab. Das führt zu einer sichereren und frühzeitigeren Regenfestigkeit. Die Produkte »Combiflex-C2/P«, »Combiflex-EL« und die Spritzabdichtung »Combiflex-C2/S« von Schomburg basieren jeweils auf einer kationische Bitumenemulsion.

Spritzabdichtung überarbeitet Die 2-K-Bitumenspritzabdichtung »Combiflex-C2/S« ist für die rationelle Maschinenverarbeitung geeignet und hat ebenfalls eine verbesserte, kationisch formulierte Rezeptur. Dadurch kann eine Grundierung und somit ein Arbeitsschritt entfallen. 

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IZB/CHRISTOPH KRANEBURG

Die Feuer- und Rettungswache 21 in Frankfurt ist ein Massivbau mit einer Betonsandwichkonstruktion und vereint Funktionalität und Gestaltung vortrefflich.

Neue Feuerwache auf historischem Boden

 IZB Die Feuer- und Rettungswache 21 in Frankfurt ist ein Massivbau mit einer Betonsandwichkonstruktion und vereint Funktionalität und Gestaltung vortrefflich. Das komplexe Raumkonzept des Neubaus wird den anspruchsvollen Anforderungen des 24-Stunden-Betriebs einer Feuerwehr mit Rettungsdienst in vollem Umfang gerecht. Das Material- und Farbkonzept mit der rötlichen Waschbetonaußenfassade wird dem Standort absolut gerecht: Die von Kölling Architekten konzipierte Feuerwache steht auf den Überresten der Stadt Nida, einer einst bedeutenden römischen Metropole, heißt es in dem Objektbericht vom »InformationsZentrum Beton« (IZB). »Bei Feuerwehrgebäuden steht die Funktion an erster Stelle, und es braucht kurze Wege für den Einsatzfall sowie eine optimale Erschließung«, sagt Architekt Moritz Kölling. Das beginnt bei der Positionierung des Gebäudes auf dem Grundstück, damit vor den Hallen genug Platz für die Fahrzeuge und auf dem Gelände genug Platz ist für kreuzungsfreie Verkehrswege. Das setzt sich im Inneren fort: Die Raumgrößen in einer Feuer- und Rettungswache sind durch das Standardprogramm der Feuerwehr Frankfurt am Main und die DIN vorgeschrieben und fallen sehr unterschiedlich aus. Auch die Anforderungen an Belichtung, Abmessungen, Nutzung und Technik variieren. »Die Kunst liegt bei einem primär funktionalen Innen- und Außenleben für den Architekten darin, einen städtebaulich stimmigen Baukörper mit passender Eingangssituation und guter Fassade zu gestalten«, erklärt Moritz Kölling.

Die Farbgebung in Kombination mit der strukturierten Oberfläche des Waschbetons verortet den Neubau auf dem historischen Umfeld.

Topografie für Raumprogramm nutzbar gemacht Bei der Feuerwehrwache 21 (BW 21) war das beengte Grundstück mit dem umgebenden Grünraumstreifen eine Herausforderung. Diese besondere Topografie inklusive Höhenunterschied von 6 m machten sich die Architekten jedoch einfach zu Nutze: Das Gelände wurde terrassiert und das dreigeschossige Gebäude mit einem 36 ____ baustoff-partner.de ____05/17

Geschoss in die Böschung eingegraben. Es entstand Raum für zwei Fahrzeughallen und die fünf Feuerwehr- und drei Rettungsdienstfahrzeuge sowie Dienst- und Ruheräume. Zwei höhenversetzte Hofbereiche sind über Rampenanlagen miteinander als Gebäudeumfahrt verbunden. Die Funktionsräume der Feuer- und Rettungswache gliedern sich um die beiden versetzten Fahrzeughallen. Ein gemeinsames zentrales Treppenhaus erschließt alle Funktionsbereiche. Der Baukörper wird durch die großen Tore der Fahrzeughallen und horizontale Fensterbändern strukturiert.

Betonsandwich: Optimal gedämmt und brandgeschützt Das Gebäude ist eine Konstruktion aus Betonsandwichelementen (C 35/45). »Diese Elemente bestehen aus einer 20 cm starken konstruktiven Tragschicht aus Stahlbeton, einer 18 cm starken Wärmedämmschicht aus PUR-Hartschaum sowie der 10 cm starken Betonvorsatzschicht«, erläutert Dirk Nagel, Werk- und Montageleiter beim Betonfertigteilwerk Faber & Schnepp. Für die Betonfertigteilelemente wurde die Fassadenvorsatzschicht im Werk gegossen und anschließend eine Trennschicht eingebracht. Sie verhindert das Einlaufen der Betonschlämme in die Stoßfugen der Wärmedämmung. Nach Einbringen der Sandwichplattenanker und der Wärmedämmschicht auf der Vorsatzschale wurde die Tragschicht aus Beton zusammen mit der aufgebrachten Bewehrung betoniert. Die Fundamente wurden in Ortbeton hergestellt, die Bodenplatte als WU-Bauteil vor Ort gegossen. Alle Betonwände wurden in Elementbauweise hergestellt, die Deckenplatten in Ortbeton gegossen. »Hierbei war eine be-

sonders umsichtige Planung der Fugendetails zwischen den Elementen sowie der Anschlüsse an die Fenster und Türen entscheidend. Denn sonst stellen sich die Bereiche als Schwachstellen in der Konstruktion heraus«, erläutert der Architekt. Die Eigenschaften der mehrschichtigen Betonsandwichelemente – großer Wärmedurchlasswiderstand bei geringer Bautiefe sowie gute Schall- und Brandschutzeigenschaften – wirken sich auch positiv auf die Energiebilanz aus: Das Nichtwohngebäude weist eine um 30 % bessere Energieeffizienz auf als von der EnEV (2014) vorgeschrieben. Das hochgedämmte Gebäude wird durch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung teilbelüftet. Beim Farbkonzept für die Waschbetonfassade und die Innenräume gibt das »Nidenser Rot« der antiken Ausgrabungsstücke und Scherben den Ton an.

Waschbeton mit mit Farbpigmenten Die Fassadenelemente erhalten durch eine leichte rötlich-braune Pigmentierung und einen kleinteiligen Steinzuschlag eine lebendig strukturierte Oberfläche in einem warmen Erdton. Die Farbgebung in Kombination mit der strukturierten Oberfläche des Waschbetons verortet den Neubau auf dem historischen Umfeld der ehemaligen römischen Töpferei, er wirkt geerdet und selbst wie ein wertvolles Fundstück. Um diesen besonderen Effekt zu erreichen, wurde dem Waschbeton die Farbpigmente Braun und Schwarz beigemischt sowie eine Einstreuung aus Vulkanstein in einem gebrochenem Grau-Rot in verschiedenen Korngrößen (55 %) sowie Mainsand (45 %). Abschließend wurde die Fassade hydrophobiert. Somit ist der Waschbeton unempfindlich für Verschmutzung und behält sein Bild über Jahrzehnte. 


Komfortlüftung für Einfamilienhäuser

RIEKEN

 ERLUS Die Erlus AG hat ihr Lüftungsnetzwerk um die neue Version »ViaVento S« erweitert. Das Sytem passt in jede 17,5 cm starke Wand. Ein einfach montierbarer Deckenventiladapter sowie ein einbaufreundlicher Querverteiler mit Revisionsöffnung und optionaler Luftmengenbegrenzung komplettieren das neue Angebot. Mit den »ViaVento S«-Schalungsbauteilen kann das Lüftungsnetzwerk auch in Betondecken einfach eingebaut werden. »ViaVento S« gibt es als geschosshohe Elemente sowie für die Montagebauweise.

»Überscheidungen mit anderer Haustechnik werden weitestgehend vermieden«, erklärt Produktmanager Jürgen Böhm. Zudem sei ein leiser Betrieb aufgrund der schalloptimierten Konstruktion gegeben. Erlus bietet »ViaVento S« ein- oder zweizügig mit zusätzlichem Installationsschacht an. Der zweizügige Stein enthält Zu- und Abluft sowie den Installationsschacht für die Haustechnik. Die Strömungseigenschaften entsprechen einem Rundrohr von 16 cm Durchmesser. Die durchgängige Beschichtung der Elemente sorgt für die hygienisch saubere Luft. ViaVento S unterstützt die optimale Wärmeverteilung in alle Räume. Zu- und Abluftventile sind auf Wunsch erhältlich.

Geschützter Einbau der Querverteilung Für den Abzweig zur Querverteilung in den Geschossen bietet Erlus vorgefertigte Anschlusssteine und neue 6-fach Querverteiler. Die Leitungen können geschützt in die Rohbetondecke eingebaut werden. »Dabei werden Überscheidungen mit anderer Haustechnik weitestgehend vermieden«, betont Jürgen Böhm, Produktmanager Schornstein bei Erlus. Zudem sei ein leiser Betrieb aufgrund der schalloptimierten Konstruktion gegeben. Nicht zuletzt ist »ViaVento S« mit allen handelsüblichen, zentralen Wohnraumbe-

lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung kombinierbar sowie mit nahezu allen handelsüblichen Ventilen mit 125 mm Durchmesser.

Öffnungen sorgen für einfache Reinigung »ViaVento S« ist reinigungsfreundlich, da die Erlus Sechsfach-Querverteiler über zentrale Reinigungsöffnungen für jeden Strang verfügen und die Elemente durchgehend beschichtet sind. Da das Reinigungsset mitgeliefert wird, kann der Bewohner die Reinigungen leicht selbst vornehmen. Bei immer dichteren Gebäudehüllen verspricht Erlus mit den »ViaVento«-Lösungen Erlus ein angenehmes Raumklima und Energieersparnis. Auch »ViaVento S« sorgt laut Hersteller für frische Luft und ein angenehmes Klima in allen Räumen – unabhängig von der Raumaufteilung. Gerüche werden ebenso zuverlässig abgeführt wie überschüssige Luftfeuchtigkeit, was die Schimmelbildung verhindert und zum langfristigen Werterhalt der Immobilie beiträgt. 

INFO Die Erlus AG gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Herstellern von Dachkeramik und Kaminbaustoffen in Deutschland. Das mittelständische Unternehmen produziert an den Standorten Neufahrn und Ergoldsbach (Niederbayern) sowie in Teistungen (Thüringen). Die vom Institut Bauen und Umwelt e.V. verliehene Umwelt-Produktdeklaration (EPD) für die Dachziegelherstellung bestätigt nachhaltige Entwicklung und Produktion.

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Neues Detektionsgerät: Ultraschall und ultraschnell  PROCEQ Das schweizer Unternehmen Proceq bringt ein neues Ultraschall-Array-Detektionsgerät auf den Markt. Das neue Gerät ermöglicht Tiefenscans in Beton und in faserverstärktem Beton. Der »Pundit 250 Array« scannt mit hochauflösender Live-Anzeige: Sobald das Gerät gegen den Beton gehalten wird, ist ein Bild des Betoninneren zu sehen, das z.B. Fehlstellen, Rohre und Bewehrungseisen anzeigt. Zudem bietet das Gerät den Panorama-Modus. Hierbei werden Scans automatisch zu einem einzigen Gesamtbild zusammengefügt, sodass z.B. ei-

ne gescannte Wand als Ganzes angezeigt werden kann. Das Gerät ist auf bis zu 16 Kanäle erweiterbar. 

Der »Pundit 250 Array« scannt mit hochauflösender Live-Anzeige: Sobald das Gerät gegen den Beton gehalten wird, ist ein Bild des Betoninneren zu sehen. Zudem bietet das Gerät den Panorama-Modus.

PROCEQ

Proceq, nach eigenen Angaben weltweit führender Anbieter von tragbaren Messlösungen für die zerstörungsfreie Prüfung (ZFP), bietet mit dem neuen »Pundit 250 Array« ein Ultraschall-Detektionsgerät für die Betonprüfung. Das Gerät misst mit acht Kanälen, von denen jeder mit drei Schallköpfen ausgestattet ist, per Ultraschall-Mehrkanal-Impuls-Echo-Prüfung und ist laut Hersteller deutlich schneller und genauer als jedes andere derzeit auf dem Markt erhältliche Gerät.

Universelles Verbunddübel-Klebesystem MC-BAUCHEMIE

 MC-BAUCHEMIE Mit »MC-AnchorSolid« hat MC-Bauchemie ein neues universelles Komplettsystem entwickelt, mit dem das kraftschlüssige Einkleben von Betonstahl oder Gewindestangen in ungerissenem Beton einfach und sicher möglich ist.

Das System besteht aus Kleber, Austragungsgerät und Gewindestangen oder Betonstählen.

Das »MC-AnchorSolid«-System besteht aus dem neuen hochreaktiven Ankerkleber »MC-AnchorSolid E820« auf Epoxidharzbasis, dem luftbetriebenen Austragungsgerät »MC-Fastpack Power-Tool« und handelsüblichen Gewindestangen (M8 bis M20) oder Betonstählen (Ø8 bis Ø20). Letztere wer-

Meisterhaft bis in die letzte Faser. Schöck Isokorb® trifft Combar®.

den in mit »MC-AnchorSolid E820« gefüllte Bohrlöcher eingeführt und durch den Verbund zwischen Stahlteil, Kleber und Beton kraftschlüssig verankert. »MC-AnchorSolid« ist als Verbunddübel gemäß Europäisch Technischer Bewertung (ETA-15/0506) für die Anwendung in ungerissenem Beton

C20/25 bis C50/60 für statische und quasi-ständige Lasten zugelassen. Es kann für trockene und permanent feuchte Innen- und Außenbauteile eingesetzt werden. Gerissene Bauteile müssen vor der Anwendung mit dem Injektionsharz »MC-Fastpack 1264 compact« instandgesetzt werden. 

Der neue Schöck Isokorb® XT-Combar verbindet innovative Glasfasertechnologie mit dem bewährten tragenden Wärmedämmelement. Bei gleichem Wärmeabfluss können somit deutlich größere Balkone realisiert werden. Für mehr architektonischen Gestaltungsfreiraum ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen.

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»... weil es ein breitgefächertes Spektrum über alle Themen rund ums Bauen bietet. Ich bin jeden Monat gespannt, was für interessante Artikel über Produkte, Firmen und Veranstaltungen im baustoffPARTNER erscheinen. Es ist auch eine sehr gute Plattform, um sich zu präsentieren – als Unternehmen oder mit neuen Produkten.«

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TDX/MEIN ZIEGELHAUS

Die Referenten und Gastgeber boten den Besuchern eine hohe Informationsdichte: Dipl.-Kfm. Jörg Flasdieck, Dipl.-Ing. Michael Gierga, Thomas Maucher (Produktmanager Ziegelwerk Bellenberg), Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Dipl.-Ing Stefan Horschler, Thomas Thater (kfm. Geschäftsführer Ziegelwerk Klosterbeuren), Prof. Dr. Michael Krupp und RA Univ.-Prof. em. Dr. iur. Axel Wirth (v.l.).

Mauerwerkstage sind gefragter Branchen-Treff  MEIN ZIEGELHAUS Die Resonanz auf die Mauerwerkstage des mittelständischen Verbunds Mein Ziegelhaus und seinen Mitgliedern ist ungebrochen. Die in Ulm, Memmingen, Deggendorf und Dortmund ausgerichtete Fachtagungsreihe zum Mauerwerks- und Wohnungsbau sorgte mit seiner hohen Informationsdichte für hochzufriedene Besucher. Einmal mehr zeigten sich Architekten, Bauingenieure und Bauunternehmen sehr angetan von Qualität und Aktualität der Inhalte, die durch die Veranstaltungsreihe vermittelt wurden.

In den Vorträgen der Mauerwerkstage wurden unter anderem – wie hier in Ulm – die Auswirkungen der aktuellen Normen- und Baurechtsänderungen sowie die Vorstellung der wirtschaftlichen Potenziale von Digitalisierung und Baustellenlogistik erläutert. 40 ____ baustoff-partner.de ____05/17

»Mit Vorträgen zu den Auswirkungen der aktuellen Normenund Baurechtsänderungen, der Planung und Ausführung von Ziegelmauerwerk unter anderem nach der neuen Schallschutznorm sowie die Vorstellung der wirtschaftlichen Potenziale von Digitalisierung und Baustellenlogistik, wurden themenspezifische und neutrale Fachinformationen bereitgestellt«, so Dipl.-Ing. Hans R. Peters, Geschäftsführer von Mein Ziegelhaus. »Die Resonanz der Teilnehmer zeigt uns, wie wichtig und geschätzt die Veranstaltungsreihe am Jahresanfang ist.«

Themen Energie, Schallschutz, Baurecht und Digitalisierung Renommierte Referenten beleuchteten während den Eintagesveranstaltungen das Leitthema »Wohnungsbau« mit seinen unterschiedlichen Facetten. Dipl.-Ing Stefan Horschler, Architekt im Büro für Bauphysik Hannover, verdeutlichte

die steigende Bedeutung der Wärmebrückenlösungen sowie die Veränderungen von EnEV und EEWärmeG hin zum Gebäudeenergiegesetz. Die neue Schallschutz-Normung erläuterte Dipl.-Ing. Michael Gierga, Geschäftsführer der Ingenieurgesellschaft Kurz und Fischer. RA Univ.-Prof. em. Dr. iur. Axel Wirth demonstrierte die Risiken und Fallen des Baurechts sowohl für Architekten wie auch für Bauausführende. Die Möglichkeiten der Digitalisierung des Bauablaufs stellte Prof. Dr. Michael Krupp,

HSAOps Forschungsgruppe für optimierte Wertschöpfung der Hochschule Augsburg, vor. Aktuelle Zahlen und Trends in der Bauentwicklung hatte Dipl.-Kfm. Jörg Flasdieck von der Heinze GmbH Marktforschung im Gepäck. Abgerundet wurden die hochwertigen Vorträge von den innovativen Produktlösungen der gastgebenden Werke. Fortgesetzt wurden die Mauerwerkstage mit den Veranstaltungen des Ziegelwerks Lücking die in Warburg-Bonenburg und Dortmund. 

INFO Mein Ziegelhaus GmbH & Co. KG ist eine Anfang 2005 gegründete gemeinsame Dachorganisation, der aktuell die sechs Mauerziegelhersteller angehören: Ziegelwerk Bellenberg (Bellenberg), JUWÖ Poroton-Werke (Wöllstein), Ziegelwerk Klosterbeuren (Klosterbeuren), Stengel Ziegel (Donauwörth), Ziegelwerk Lücking (Paderborn) und Zeller Poroton (Alzenau) sowie in Kooperation der Vertriebsverbund Südwest Ziegel (Memmingen) und das Ziegelwerk Erbersdobler (Fürstenzell) . Die Gruppe beschäftigt insgesamt ca. 400 Mitarbeiter, und mit ihren Ziegeln werden jährlich über 10 000 Bauprojekte im gesamten Bundesgebiet sowie dem angrenzenden Ausland verwirklicht.

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OSB-Platten für tragende und belastbare Anwendungen

NORDBORD

 NORBORD Holz wird wegen seiner vielen Vorteile als eine der Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels angesehen. Ganz besonders gilt das, wenn die Holzwerkstoffe aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen wie die OSB-Platten der Produktreihe »SterlingOSB-Zero«, die auf Wunsch auch PEFC-/FSC-zertifiziert erhältlich ist und ohne Formaldehyd hergestellt wird.

Für konstruktive Anwendungen und hohe Belastungen konzipiert, ist »SterlingOSB-Zero« baurechtlich zugelassen und kann nach Eurocode 5 bemessen werden. Je nach Einsatz sind diese Platten in den Ausführungen OSB/3 (für tragende Zwecke) und OSB/4 (für hoch belastbare Zwecke) erhältlich. Glattkantig oder mit Nut und Feder können sie sowohl im Trocken- als auch im Feuchtbereich eingesetzt werden. Dabei zeichnet sich die Ausführung OSB/4 laut Hersteller durch eine geringere Dickenquellung und erhöhte Festigkeits- und Steifigkeitseigenschaften aus. Dank ihrer vielen Dicken (12 - 30 mm) und Formate (bis 5 000 x 2 500 mm)

INFO

Hart im Nehmen.

DER NEUE S9.

Durch erhöhte Festigkeits- und Steifigkeitseigenschaften sowie geringere Dickenquellung zeichnet sich der formaldehydfrei verleimte Holzwerkstoff »SterlingOSB/4-Zero« von Norbord aus. Er stammt wie alle Norbord Produkte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. ist die Produktreihe »SterlingOSB-Zero« besonders vielseitig und so für alle Bereiche des Baus und Ausbaus geeignet. Auch die Bearbeitung von »SterlingOSB-Zero« ist einfach, denn zum Sägen, Bohren, Nageln, Hobeln oder Schleifen können alle handelsüblichen Holzbearbeitungsmaschinen eingesetzt werden. Zum Sägen sollten hartmetallbestückte Sägeblätter verwendet werden, da sie in diesem Holzwerkstoff ein besonders präzises und sauberes Schnittbild erzeugen. Zum Bohren eignen sich alle gängigen Holzbohrer. Befestigt werden die OSB-Platten mit Nägeln, Schrauben oder Klammern aus verzinktem oder nichtrostendem Stahl. Verarbeitet man »SterlingOSB-Zero« im dekorativen Innenausbau und möchte hier farbige Akzente setzen, können dafür herkömmliche Lacke, Wachse und Öle direkt auf die zur Untergrundvorbereitung vollflächig geschliffenen Platten aufgetragen werden. 

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Norbord ist nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Hersteller von Holzwerkstoffen, vor allem von Oriented Strand Boards (SterlingOSB). Hauptsitz in Europa ist Cowie / Schottland. Der Hauptsitz von Norbord Incorporated befindet sich in Toronto, Kanada. Weltweit beschäftigt Norbord rund 2 600 Mitarbeiter, davon etwa 700 in Europa, wo jährlich rund 1,5 Mio. Kubikmeter Holzwerkstoffplatten produziert werden.

Der Trend im mehrgeschossigen Wohnungsbau geht zum Ziegel. Aus gutem Grund: der ist wohngesund. Und der neu entwickelte POROTON®-S9® hält auch noch richtig was aus: Druckfestigkeit fk 5,3 MN/m2. Das macht ihn zum stabilsten perlitgefüllten Objektziegel. Für Wohnanlagen mit einschaliger Außenwand bis zu 9 Etagen. Mit sicherem Brandschutz, hervorragender Wärmedämmung und gutem Schallschutz, in einem natürlichen Baustoff vereint. Mehr Informationen unter: www.schlagmann.de

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0,23 W/(m K)

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5,3 MN/m2

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»Auf diesen Veranstaltungen berichten wir über aktuelle Entwicklungen bei unseren Baustoffen und tauschen uns intensiv mit unseren Partnern aus«, erklärt Rüdiger Kuhn, der Vorstandsvorsitzende der CEMEX Deutschland AG. »Für 2017 wird mit einer starken Baukonjunktur gerechnet. Die Bauwirtschaft steht zurzeit in einer dynamischen Phase und zeigt großes Interesse an Innovationen. Vielleicht treffen unsere Kundenveranstaltungen deshalb in diesem Jahr auf eine besonders erfreuliche Resonanz.«

Referenten beleuchten Beton-Zukunftsthemen Auf dem Programm standen Fachvorträge von Vertretern aus der Bauwirtschaft und der Wissenschaft. Referenten aus dem Unternehmen stellten aktuelle Entwicklungen der Betonbauweise vor und präsentierten Produktinnovationen. Im Fokus standen die Themen »Planung und

CEMEX DEUTSCHLAND AG / FRANK NÜRNBERGER

 CEMEX Die wissenschaftlich-technische Veranstaltungsreihe der CEMEX Deutschland AG wartete 2017 mit einem neuen Konzept auf: Statt einer zentralen Veranstaltung waren für das »BetonForum« dieses Jahr drei Termine in verschiedenen Regionen im Angebot. Damit kam das Baustoffunternehmen seinen Kunden und Partnern buchstäblich entgegen. Am 9. Februar legte Hamburg mit mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor, es folgten Potsdam mit rund 120 Gästen am 16. März und Regensburg mit ebenfalls weit über 100 Gästen am 6. April.

Rund 120 Gäste empfing die CEMEX Deutschland AG zum CEMEX BetonForum in Potsdam. 42 ____ baustoff-partner.de ____05/17

Ausführung von Großprojekten aus Sicht der Bauindustrie und des Baustoffproduzenten«, »Verkehrsflächen aus Beton«, »Bauen für die Landwirtschaft«, »Bauen mit RC-Gesteinskörnung« und die Frage »Zukunft in Beton?«. Ein neuer Programmpunkt auf dem diesjährigen »BetonForum« war der »CEMEX Förderpreis Beton«. Die aktuelle Preisträgerin Dr. Stefanie von Greve-Dierfeld teilte auf den drei Veranstaltungen ihre Erkenntnisse zu »Bemessungsregeln zur Sicherstellung der Dauerhaftigkeit XC-exponierter Stahlbetonbauteile« mit dem Publikum. Am Rande der Veranstaltungen präsentierte das Unternehmen auf einer Ausstellung seine beiden aktuellen Marktneuheiten »Pervia« und »agroton«. Die Dränbetone der »Pervia«Produktfamilie eignen sich für die Herstellung von Verkehrsflächen und für den Garten- und Landschaftsbau. Das Betonkonzept »agroton« macht es Kunden einfach, den passenden Beton für ein landwirtschaftliches Bauvorhaben auszuwählen. Darüber hinaus zeigte die CEMEX Admixtures GmbH ihr Leistungsportfolio im Bereich der Bauchemie.

Kundenorientierung als »Roter Faden« Der Gedanke der Kundenorientierung zog sich als »Roter Faden« durch die Tagesordnung. »Wir sehen Kundenorientierung als strategisches Ziel, das wir sehr systematisch und sehr konsequent verfolgen«, unterstreicht Rüdiger Kuhn. Das wichtigste neue Werkzeug des Unternehmens

ist dabei das »Digital Commercial Model« – ein Programm zur digitalen Transformation, mit dem sich seit 2016 das internationale Unternehmen CEMEX ehrgeizige Ziele gesetzt hat. Dabei stehe im Vordergrund, konsequent auf digitale Innovation zu setzen und alle Chancen zu nutzen, die eine zeitgemäße Informationstechnologie bereithält, erläuterte Kuhn. CEMEX

»BetonForum 2017« ist ein Publikumserfolg

Rüdiger Kuhn, Vorstandsvorsitzender der CEMEX Deutschland AG (2. v. r.) und Peter Lyhs (ganz links), der als Director Product Technology für die Konzeption der Veranstaltungen verantwortlich zeichnete, mit den Referenten des BetonForum 2017 in Regensburg.

»

Wir sehen Kundenorientierung als strategisches Ziel, das wir sehr systematisch und sehr konsequent verfolgen.« Rüdiger Kuhn, Vorstandsvorsitzender CEMEX Deutschland AG

Auch das »CEMEX BetonForum« selbst ist ein wichtiger Bestandteil des Kundendialogs. Peter Lyhs, Director Product Technology und verantwortlich für die Konzeption der Foren, zieht ein positives Resümee: »Es hat sich auf jeden Fall bewährt, dass wir in die Regionen gehen und vor Ort auf kurzem Weg mit den Kunden den Kontakt suchen. Das ist genau das richtige Konzept für eine solche Veranstaltung.« 


Fassadendämmung als WDVS-Alternative  INTHERMO Vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) gelten als robuste Konstruktionen, die bei fachgerechter Montage etliche Jahrzehnte tadellos funktionieren. Der Wartungs- und Instandhaltungsaufwand ist vergleichsweise gering. Inthermo verspricht mit »INTHERMOO VHF« ein durchdachtes Komplettsystem für Bauherren, Architekten, die Wohnungswirtschaft, Hausbauunternehmen, Fertighaushersteller sowie natürlich auch das Bauhandwerk. Die erste vorgehängte hinterlüftete Fassade von INTHERMO präsentiert sich laut Hersteller als dämmtechnisch leistungsstarke Lösung für Außenwände: »Die INTHERMO VHF ist eine zukunftsweisende Fassadenkonstruktion mit besonders langer Funktionsdauer. Der diffusionsoffene Aufbau folgt strengen Nachhaltigkeitskriterien und umfasst eine neue Dämmplatte aus Holzfasern sowie eine ebenfalls neue Putzträgerplatte aus Blähglasgranulat. Wird eine Putzbeschichtung aufgebracht, ist die ›INTHERMO VHF‹ von Wärmedämmverbundsystemen oder vollflächig verputztem Mauerwerk mit bloßem Auge nicht zu unterscheiden«, erklärt Dipl.-Holzbauing. Stefan Berbner, Geschäftsführer bei INTHERMO. Das Fassadendämmsystem umfasst als dämmenden Kern eine Holzweichfaser-

Dämmplatte. Die »INTHERMO HFD-Exterior VHF« wurde speziell für den Einsatz in vorgehängten hinterlüfteten Fassadenkonstruktionen abgestimmt und ist auf die bauphysikalischen Eigenschaften aller anderen Systembestandteile bestens vorbereitet.

Doppelte Innovation

Fortschritt, der den Markt bewegt: Das neue Fassadenbekleidungssystem »INTHERMO VHF« präsentiert sich als robuste, bis ins Detail durchdachte Konstruktion, die sich Architekten, versierten Verarbeitern, Hausbauunternehmen und Bauherren als zeitgemäße, bautechnisch sehr sichere Alternative zu herkömmlichen Wärmedämmverbundsystemen empfiehlt.

Durch die hinterlüftete äußere Ummantelung wird die Holz-

INFO Die INTHERMO GmbH wurde 2001 in Nordrhein-Westfalen als nicht-börsennotierte AG gegründet. 2006 verlegte der expandierende WDVS-Anbieter seinen Firmensitz an den heutigen Standort im südhessischen Ober-Ramstadt, um direkt auf die Forschungsund Entwicklungskapazitäten der Muttergesellschaft Deutsche Amphibolin-Werke (DAW SE) zurückgreifen zu können. Seither gehört der mittelständische Bauzulieferer als 100%-ige Tochtergesellschaft zur DAW-Firmengruppe, die Farben, Putze, Dämm- und Bautenschutzprodukte entwickelt, herstellt und vertreibt, unter anderem die Marken Alligator, Alpina, Alsecco, Caparol, Disbon, INTHERMO und Krautol.

Einblick in den Systemaufbau: Für permanente Hinterlüftung sorgen bei der »INTHERMO VHF« Luftschlitze in der Sockelschiene.

ACHIM ZIELKE / INTHERMO

Fassade − Systeme & Produkte

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faserdämmplatte vor Schlagregen und anderen Umwelteinflüssen geschützt. Das Fassadenbekleidungssystem wartet darüber hinaus mit einem weiteren innovativen Bestandteil auf: einer neu entwickelten Putzträgerplatte aus Blähglasgranulat. Das offenporige Material lässt sich von Hand ganz einfach per Cuttermesser zuschneiden. Außergewöhnlich ist laut Hersteller, dass die neue Putzträgerplatte trotz ihres vergleichsweise geringen Gewichts eine erstaunlich hohe Festigkeit aufweist. Das macht sie robuster, bruchsicherer und die Verarbeitung einfacher und schneller. Bei einem Praxisvergleich mit auf dem Markt befindlichen Putzträgerplatten bescheinigten professionelle Bauhandwerker der neuen »INTHERMO VHF«Putzträgerplatte, dass der maßgenaue Zuschnitt, die Montage und die Putzapplikation besonders leicht und zügig von der Hand gehen.  05/17 ____ baustoff-partner.de ____ 43


Fassaden aus Holzverbundwerkstoff

Die massiven Rhombusleisten »small« mit einem Deckmaß von 66 mm und »xl« mit 99 mm Breite können sowohl waagerecht als auch senkrecht verlegt werden. Eine Kombination aus beiden Größen eröffnet zudem Gestaltungsmöglichkeiten für interessante Fassaden-Looks. Die Profile sind in Standardlängen von 4 und 6 m erhältlich. Sonderlängen sind auf Anfrage möglich. Mit ihrer individuellen Holzmaserung und einem natürlich anmutenden Farbverlauf werden sie in den exklusiven Farben Graphitgrau, Eichen-, Bernsteinund Kastanienbraun angeboten. Die Oberflächenstruktur erhält

durch eine leichte Bürstung ein elegantes Erscheinungsbild. Als Clou allerdings nennt der Hersteller die vielen Sonderfarben wie Sonnengelb, Cremeweiß, Ziegelrot, Moosgrün, Waldgrün, Anthrazit oder Meerblau. Sie lassen eine schlichte Fassade zum Hingucker werden und sind gegen Aufpreis lieferbar. Die Außenverkleidung wird als vorgehängte hinterlüftete Fassade verwendet. Dabei werden die Rhombusleisten mit einer Nut- und Spundverbindung formschlüssig auf einer Holzunterkonstruktion verlegt. Zur Befestigung der Leisten auf der Holzlattung steht ein Montageklammerset zur Ver-

NATURINFORM

 NATURINFORM »Die Gestaltende« ist ein Fassadensystem in natürlicher Holzoptik. Gefertigt aus einem natürlichen, wetterfesten Holzverbundwerkstoff eignet sich die Außenverkleidung als vorgehängte Fassade für Neu- und Bestandsbauten. Mit zwei unterschiedlichen Deckmaßen und vielen Farben sind den Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt.

Einbau und Verarbeitung: Die waagrecht verlegten Leisten in natürlich anmutender Holzmaserung erlauben jeder Fassade, ob Neubau oder Sanierung, eine moderne Optik. Sie werden als vorgehängte hinterlüftete Fassade an der Außenwand montiert. fügung. Fachgerecht montiert schützt »Die Gestaltende« die Außenwandkonstruktion sicher und wirtschaftlich vor Witterungseinflüssen und Beschädigungen. Ergänzend dazu bietet Naturinform nach eigenen Angaben leicht zu montierende Edelstahlecken, mit denen ein optisch sauberer und eleganter Übergang zur Leiste gestaltet werden kann. Eine Eckausbildung aus Edelstahlleisten ist ein stoßsicherer Schutz und spart außerdem Material (ca. 5 cm pro Leiste) ein.

Fassadengestaltung mit Witterungsschutz Neben der schnellen Verlegung sind Witterungsschutz, Farbbeständigkeit und Langlebigkeit die entscheidenden Kri-

terien für eine Fassade aus Holzverbundsystemen. Naturinform verspricht dafür mit seinem geprüften und zertifizierten Holzwerkstoff im Verhältnis Holz zu Polymer von ca. 70 zu 30 % ein geeignetes Verbundmaterial. Die Fassadenlösungen profitieren von den Materialeigenschaften der Holz-Kunststoff-Mischung: Aufgrund des Polymeranteils sind die Fassadenprofile wetterfest und dabei pflegeleicht und wartungsarm, mit Wasser und bei starken Verschmutzungen mit einem Hochdruckreiniger zu reinigen. Für alle Fassadenprofile von Naturinform liegen Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) vor. Durch die Verwendung nachhaltiger Rohstoffe sind alle Produkte außerdem komplett recyclebar. 

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Roman Müller, Bauherr und Zimmermann, ist zugleich von der Verarbeitbarkeit wie auch von der Robustheit des Systems begeistert: »Die Profile lassen sich wie Holz verarbeiten, gleichzeitig sind sie nachgiebiger und deutlich robuster. Beschädigungen durch eine unsachgemäße Behandlung oder Einflüsse von außen können mit dieser Fassadenverkleidung so gut wie ausgeschlossen werden.«

25.04.17 16:16


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Leistungsfähige PU-Dämmsysteme für Dach und Wand

Die Wände der neuen Wohnblöcke sind bei einem U-Wert von 0,14 W/(m2K) nur 35,5 cm dick (17,5 cm Blähton-Vollsteine + 16 cm PU-WDVS). Damit erfüllen sie die Anforderungen an ein KfW Effizienzhaus 70 und liefern zugleich neue Topwerte mit 3% Wohnflächengewinn gegenüber herkömmlichen WDV-Systemen. Nachdem puren seit 2015 eine allgemeine bauaufsichtliche Dämmstoffzulassung für WDV-Systeme vorweisen kann, versprechen laut Hersteller PU-WDV-Systeme mit einem Lambda-Wert der Dämmplatten von 0,026 W/(mK) neue

Maßstäbe beim schlanken Bauen. 2016 legte der Dämmstoffhersteller nochmals nach und präsentierte speziell für WDV-Systeme weiterentwickelte PU-Dämmstoffe (purenotherm S) mit Lambda-Werten bis hinunter auf 0,024 W/ (mK), die dämmtechnisch für eine schlanke Konstruktionen sorgen.

Brandschutz mit ökologischer Produktdeklaration Doch das ist nicht alles. Der geschäftsführende Vorstand der BGÜ, Dieter Ressel, betont, dass seine Genossenschafts-

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PUREN

 PUREN Wo Baugrund rar und teuer ist, sind für einen bestmöglichen Flächenertrag schlanke Wandkonstruktionen gefragt. In Überlingen am Bodensee entschied sich die Baugenossenschaft Überlingen (BGÜ) daher für ein hochleistungs-WDVS auf PU-Basis. Einen wichtigen Anteil am gelungenen Projekt hat der in Überlingen ansässige PU-Hersteller Puren. Mit fundierter Beratung und einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Konzept überzeugte der Hersteller auf breiter Front.

Die schlanke, mit PU gedämmte Wandkonstruktion von puren hat eine bauaufsichtliche Zulassung und einen U-Wert 0,14 W/(m2K). mitglieder als Anteilseigner nach der allgemeinen Diskussion um die Brandgefahr bei WDV-Systemen gesteigerten Wert auf einen soliden Brandschutz legen. Wärmedämmverbundsysteme mit PU-Dämmung und einem mineralischen Putzaufbau sind schwer entflammbar, weshalb eine komplette Fassade aus PU-WDVS einen vollflächigen Brandschutz sichert. Darüber hinaus sind Polyurethan-Dämmstoffe schimmel- und feuchteresistent, allergikerfreundlich und verfügen über eine ökologische Produktdeklaration (EPD). Aus PU-Dämmstoffresten, die bei der Produktion, auf der Baustelle oder beim Gebäudeabriss anfallen, werden in einem nachhaltigen Werkstoffkreislauf hochwertige Funktionswerkstoffe hergestellt. Das seien alles Eigenschaften, für die sich die Genossenschaftsmitglieder sehr interessieren. Brandsichere PU-Dämmstoffe kamen auch am Flachdach der Neubauten zum Einsatz. Es wurde zweilagig, zuerst mit 16 cm dicken Alu-beschichteten PU-Dämmplatten (Lambda-Wert 0,023 W/(mK)) und dann mit einer PU-Gefälledämmung (im Mittel 8 cm / Lambda-Wert 0,026 (W/mK)) belegt. Der U-Wert einer solchen Flachdachkonstruktion liegt unter 0,1 (W/m2K). Ähnlich ging man bei den großen Terrassen der Penthouse-Wohnungen vor.

Vom Wohnblock zum Quartier Mit rund 500 Wohnungen ist die BGÜ der größte Mietwohnungsgeber in Überlingen. Das neu entstehende Quartier »Hohle Straße« bietet 66 Wohnungen auf nur 70 m Straßenlänge. Die vielen Autos in dem stark verdichteten Quartier finden Platz in Tiefgaragen. Am Ende der Bauarbeiten, etwa 2018, wird der Bereich der neuen Siedlung zu einer zwar befahrbaren, aber grünen Fußgängerzone umgebaut. Mit ebenerdigen Begegnungsräumen und gestalteten Plätzen im Wohnund Außenbereich will die Genossenschaft das soziale Miteinander und gute Nachbarschaft fördern, denn in den Wohnblöcken mit barrierefrei zugänglichen Zwei-, Drei-, Vierzimmerwohnungen und Penthäusern wohnen alle sozialen Schichten zusammen. Von der BGÜ ist zu hören, dass die preiswerteren Wohneinheiten um die 6,- € pro m2 kosten, die Penthouses über 10,- €/m2. Auch die Nebenkosten fallen dank optimaler Wärmedämmung und BHKW (Blockheizkraftwerk) sehr moderat aus. So verfügt die hoch verdichtete neue Wohnanlage in Überlingen nicht nur über besten Wärme- und Brandschutz. Sie ist auch unter sozialen und wirtschaftlichen Aspekten erwähnenswert. 


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HBCD: Neue Aktionsgemeinschaft will verlässliche Entsorgungswege schaffen  AG EHDA Zahlreiche Verbände aus Handwerk, Bau-, Dämmstoff-, Entsorgungs- und Kunststoffbranche haben Ende März in Frankfurt die Aktionsgemeinschaft »AG EHDA« gegründet, um sich für eine verlässliche Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmstoffabfällen zu engagieren. Sie wollen durch eine sichere Verwertung das Flammschutzmittel HBCD aus dem Stoffkreislauf ausschleusen und so weiteren Imageschaden für das Thema Dämmung, den Klimaschutz und die Branche insgesamt vermeiden. Die AG-Mitglieder sprechen sich in einem Positionspapier dafür aus, HBCD-haltige Dämmstoffabfälle wieder als »nicht gefährlichen Abfall« einzustufen, wie es bis Ende September 2016 der Fall war. Sie begrüßen das Engagement der Bundesländer und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, bis zum Ablauf des aktuellen Moratoriums eine deutschlandweit einheitliche, praxistaugliche Lösung zur Entsorgung solcher Abfälle zu erarbeiten. Die in der AG EHDA vertretenen Verbände und Unternehmen bieten der Politik ihre Unterstützung bei der Erarbeitung einer Lösung an. Aus Sicht der Aktionsgemeinschaft sollte sich diese Lösung an europarechtlichen Vorgaben orientieren und eine reibungslose Entsorgung gewährleisten.

Etablierter Entsorgungsweg wurde zum erliegen gebracht

FOTOLIA

Die AG betont, dass die energetische Verwertung HBCD-haltiger Dämmstoffabfälle in thermischen Abfallbehandlungsanlagen und gemischt mit anderen Abfällen einerseits ein jahrzehntelang bewährter, für

Die Einstufung HBCD-haltiger Dämmstoffabfälle als »gefährlicher Abfall« soll rückgängig gemacht werden, fordert die neu gegründete AG EHDA.

INFO Zur Aktionsgemeinschaft für eine sichere und fachgerechte Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmstoff-Abfällen (AG EHDA) haben sich 17 Unternehmen und Verbände aus Handwerk, Fachhandel, Bau-, Dämmstoff-, Entsorgungs-, und Kunststoffbranche zusammengeschlossen. Die Beteiligten treten für eine sichere, umweltverträgliche, dauerhafte, praxistaugliche und wirtschaftliche Lösung für die Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmstoffabfällen ein. Sie engagieren sich für einen fachlichen Austausch mit politischen Entscheidungsträgern und bieten für die künftige Umsetzung ihre Gesprächsbereitschaft und Unterstützung an. Das Positionspapier der Aktionsgemeinschaft und Informationen zu den Mitgliedern sowie weitere Studien und Materialien stehen unter www.Entsorgung-HBCD.de oder www.agehda.de zur Verfügung.

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Mensch und Umwelt sicherer und zudem wirtschaftlicher Prozess ist. Andererseits haben die akuten Entsorgungsengpässe im Herbst 2016 gezeigt, dass die Einstufung von HBCD-haltigen Dämmstoffabfällen als »gefährlicher Abfall« nicht wie geplant zu einer besseren Nachverfolgung und Ausschleusung des als POP-Stoff klassifizierten HBCD führt. Stattdessen wurde ein etablierter Entsorgungsweg zum Erliegen gebracht. Durch die Rückkehr zur alten Verfahrensweise aus der Zeit vor dem 30.9.2016, gegebenenfalls ergänzt durch eine angepasste Dokumentationspflicht, könnten etablierte Wege der Ausschleusung und Zerstörung des POP-Stoffs HBCD wieder genutzt werden. Zur Zeit gibt es noch keine alternativen Verwertungsverfahren im Markt. Die AG EHDA sieht sich auch als Plattform, weitere Ansätze für zukünftige  Entsorgungswege zu entwickeln.

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I S T.


KNEER-SÜDFENSTER

Neue Leichtigkeit in der Glasfassade

Die perfekte Kombination für filigrane Glasfassaden verspricht Kneer-Südfenster mit der Pfosten-Riegel-Verglasung und integrierter Hebe-Schiebe-Tür »HST 115 SKY Plus«. Die Hebe-Schiebe-Tür belastet weder Statik noch das Fassadendesign.

 KNEER Als Spezialist im Bereich hochwertiger Fenster, Hebe-Schiebe-Türen und Fassaden hat Kneer-Südfenster eine neue Lösung zur Gestaltung filigraner Glasfassaden im Aluminium-Holz-Segment entwickelt: Die Hebe-Schiebe-Tür »HST 115 Sky Plus«. Auf der BAU 2017 hat der Hersteller gezeigt, wie sich HebeSchiebe-Türen rahmenlos und mit technischer Perfektion in eine Pfosten-Riegel-Konstruktion integrieren lassen. Die HebeSchiebe-Tür »HST 115 Sky Plus«, die einen maximalen Glasanteil bietet, wird dabei Bestandteil der Fassade. Sie benötigt keinen zusätzlichen Rahmen, da die Fassade selbst den Rahmen für den Schiebeflügel bildet. Auf diese Weise verbindet sich laut Hersteeller die Hebeschiebe-Tür fast unsichtbar mit der Glasfassade – ohne die Gesamtansicht zu beeinträchtigen oder die Statik zu belasten.

Das Ergebnis: Es entsteht eine neue Leichtigkeit bei Festverglasungen, da auch mit integrierter Hebe-Schiebe-Tür schlanke Profilansichten (ab 50 mm) realisierbar sind. Gleichzeitig ermöglicht sie mit flacher Bodenschwelle eine barrierefreie Verbindung von Innen- und Außenbereich. Die nahtlose Integration der Hebe-Schiebe-Tür »HST 115 Sky Plus« in die Glasfassade eröffnet Architekten und Bauherren neue Möglichkeiten der Fassadengestaltung mit maximalem Glasanteil und mit Verglasung bis in die Schwelle. Die Pfosten-Riegel-Fassade

eignet sich für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Objekt- und Gewerbebauten. Bis zu zwei Geschosse und bis sechs Meter Höhe lassen sich so als transparente Fassade gestalten. Kneer-Südfester bietet das neue Fassadensystem bereits serienreif an. Ausgestattet ist die Hebe-Schiebe-Tür mit Soft-Close-Funktion für ein sanftes Abbremsen und Schließen des Flügels und mit barrierefreier Bodenschwelle. Der Hersteller setzt auf hochwertige Bauelemente, die eine hohe Flexibilität in der Glasbemessung mit genü-

gend Spielraum für eine Wärmedämmung und einen hohen Schall- und Einbruchschutz erlauben. Sie sind darüber hinaus auf Emissionen geprüft und für wohngesunde Bauprojekte geeignet. Die Bauelemente werden von Kneer-Südfenster auftragsbezogen individuell gefertigt. Dazu gehört eine Vielfalt an Formen und Farben. Für die pulverbeschichtete Aluminiumschale stehen neben der gesamten RAL-Farbpalette auch Effektfarbtöne zur Wahl, für den Innenbereich bietet Kneer-Südfenster elf Holzarten und viele  Farbvarianten an.

Sonnenschutz pflegt jetzt in sechs Farbvarianten

Das »UV-Schutz-Öl Farbig« ist ein transparenter und leicht pigmentierter UV-Schutz für Hölzer im Außenbereich. Es empfiehlt sich laut Hersteller besonders für senkrechte Holzflächen wie Fassaden, Dachunterstände, Balkonverkleidungen, Fenster und Türen. Die sechs farbigen Varianten »424 Fichte/Tanne«, »426 Lärche«, »427 Douglasie«, »429 48 ____ baustoff-partner.de ____05/17

Natural«, »431 Zeder natur« und »432 Eiche hell« bieten eine umfassende Auswahl und decken u. a. die Bandbreite der am häufigsten verwendeten Holzarten im Außenbereich ab.

Schutz und Pflege in einem Das »UV-Schutz-Öl Farbig« kann als Alleinanstrich oder als Endanstrich auf einer bereits farbig behandelten, senkrechten Holz-

fläche verwendet werden. Im letzteren Fall verlängert es das Renovierungsintervall deutlich. Als Alleinanstrich verhindert es laut Hersteller den Vergrauungsprozess um den UV-Schutzfaktor 12 im Vergleich zu unbehandeltem Holz. Es mindert nicht nur die Folgen intensiver Sonneneinstrahlung, sondern schützt zudem gegen Schimmel-, Algen- und Pilzbefall. 

OSMO

 OSMO Holz findet im Außenbereich immer mehr Verwendung – der natürliche Werkstoff ist nachhaltig, robust und sieht hochwertig aus. Fassaden und Sichtblenden sind jedoch permanent Wind, Wetter und vor allem Sonnenstrahlung ausgesetzt. Um sie zuverlässig vor Schäden zu schützen und optisch attraktiv zu erhalten, ist eine wirkungsvolle Oberflächenbehandlung unerlässlich. Die Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG hat ihr bewährtes UV-Schutz-Öl deshalb weiterentwickelt und bietet es nun in sechs Farbvarianten an.

Das »UV-Schutz-Öl Farbig« ist ein transparenter und leicht pigmentierter UV-Schutz für Hölzer im Außenbereich. Es kann als Allein- oder als Endanstrich auf einer bereits farbig behandelten, senkrechten Holzfläche verwendet werden.


MIT FEUER UND FLAMME GESCHAFFEN FÜR FASSADEN MIT STARKEM CHARAKTER. Das ist Terca von Wienerberger.

Fassadenlösungen Feuer und Flamme fürs Bauen mit Ton. Bauen mit Ton schafft ein besonderes Gefühl. Kein anderer Baustoff bietet eine solche Vielfalt an Farben, Formen und Oberflächen und verleiht damit jedem Gebäude einen einzigartigen Charakter. Und dabei ist er obendrein auch wirtschaftlich! Deshalb perfektionieren wir unsere über 300 Terca Vormauerziegel nicht nur, sondern entwickeln auch laufend neue Produkte – damit Sie bei uns genau den Tonziegel finden, der exakt zu Ihrem Projekt passt. Erfahren Sie mehr über Terca auf www.wienerberger.de 05/17 ____ baustoff-partner.de ____ 49


Unterstützung erhielt Beikirch von einem Team um Malermeister Sebastian Krippl, das den Untergrund reinigte und die Fassade zweifach mit »Amphibolin« beschichtete. Von oben seilten sich dafür Industriekletterer ab, von unten kam ein Hubsteiger zum Einsatz.

Riesenwandgemälde: Ein Gesicht, das Geschichten erzählt Hinter dem Werk steckt Künstler Hendrik Beikirch, der sich mit seinen weltweit zu findenden, überlebensgroßen Porträts einen Namen gemacht hat. Er will Gesichter zeigen, die Geschichten erzählen und so ein Gegenüber zur anonymen, urbanen Masse schaffen: »Irgendwie sind diese Gesichter selbst gezeichnet, zerfurcht und oft auch ermüdet. Jedoch mit einem ihnen innewohnenden Stolz, einer Zuversicht«, erzählt er. »Meine Intention war es, ein Porträt zu schaffen, das einem – eigentlich unbekannt – doch vertraut erscheint.« Das Porträt von »Vera« zeichnete Beikirch auf einer Reise durch Sibirien. Im Rahmen des

ALEXANDER KRZIWANIE

 CAPAROL Eine alte Dame zieht in Mannheim derzeit alle Blicke auf sich: »Vera« blickt von einem Hochhaus in der Brandenburger Straße in die Ferne. Wer von Nord-Osten kommend in die Stadt hineinfährt, dem fällt das eindrucksvolle Porträt unweigerlich ins Auge. Das riesige Wandgemälde zieht sich über 13 Stockwerke und ist 43 m hoch. Doch nicht nur die schiere Größe des Murals beeindruckt, sondern auch die Ausdruckskraft eines Gesichts, das unübersehbar vom Leben gezeichnet ist.

Gestatten: Vera! Über 13 Stockwerke hinweg zieht sich das beeindruckende Porträt einer alten Dame, das Künstler Hendrik Beikirch an einem Wohngebäude in Mannheim aufgebracht hat. 50 ____ baustoff-partner.de ____05/17

»Stadt.Wand.Kunst«-Projekts, das die Stadt in eine öffentliche Galerie verwandeln will, brachte er es nun nach Mannheim. Der größte Reiz dabei war für ihn, eine Gestaltung zu entwickeln, die mit der besonderen Architektur des Gebäudes harmoniert. Die Fassade des Hochhauses wird durch vertikale Balkonreihen unterteilt: »Ein Porträt so zu platzieren, dass es trotz der Aufteilung in drei Abschnitte funktioniert, war die Hauptschwierigkeit«, sagt der Künstler – und betont, dass ein Gemälde dieser Größenordnung nur im Team zu realisieren war.

60 Beteiligte und ein halbes Jahr Vorbereitung Mehr als 60 Beteiligte trugen ihren Teil zu dem Mammutprojekt bei, das über ein halbes Jahr Vorbereitungs- und einen Monat Umsetzungszeit beanspruchte. Die Koordination aller Beteiligten lag bei Projektleiter Sebastian Bader vom Kulturzentrum »Alte Feuerwache« in Mannheim, das »Stadt. Wand.Kunst« initiiert hat. Mit dem Projekt hatte er alle Hände voll zu tun: »Ein Wandgemälde in dieser Dimension bringt alleine einen personellen Auf-

wand mit sich, den wir bei früheren Arbeiten so nicht hatten«, sagt er. »Aber dafür haben wir jetzt nicht nur ein Werk eines echten Graffiti-Urgesteins in Mannheim, sondern unseres Wissens nach auch noch das größte Mural Deutschlands.« Bevor der Künstler mit seiner Arbeit loslegen konnte, waren allerdings einige Vorbereitungen am Gebäude mit seinen 900 m2 Blechfassade und 600 m2 Betonuntergrund zu treffen. Der verantwortliche Malermeister Sebastian Krippl wandte sich vor Beginn der Arbeiten an Caparol. »Auch wenn es bewährte Aufbauempfehlungen gibt, ist jeder Untergrund individuell zu bewerten«, erzählt Maler- und Lackierermeister Jan Chong-Su Leonhardt. Er nahm für das Projekt eine Untergrundbewertung vor und sprach auf dieser Basis eine Aufbauempfehlung aus. Zu Beginn der Arbeiten reinigte Krippl mit einigen Mitarbeitern zunächst die Blechfassade und raute die Oberfläche an. Als wässrige Grundierung brachte er »Capacryl«-Haftprimer auf – »ein tragfähiger Untergrund für weitere Beschichtungen, mit dem wir seit Jahren sowohl innen als auch außen gute Erfahrungen machen«, er-


klärt Krippl. Es folgten eine Zwischen- und die Schlussbeschichtung mit »Caparol Amphibolin«, die das Team teils manuell und teils über ein nebelarmes Spritzverfahren aufbrachte. »Amphibolin« ist laut Hersteller auf Untergründen wie der Blechfassade besonders langlebig. Das Produkt ist seit vielen Jahren erprobt und hat sich in verschiedensten Einsatzszenarien – so zum Beispiel auch im Olympiastadion in Peking – bewährt. Die Betonflächen wurden mit »CapaGrund Universal« grundiert und ebenfalls zwischen- und schlussbeschichtet mit »Amphibolin«. Insgesamt kamen bei dem Projekt etwa 120 Liter »Haftprimer« für die Grundierung der Blechfassade und 550 Liter »Amphibolin« für die zweifache Fassadenbeschichtung und die Arbeit des Künstlers zum Einsatz.

Hubsteiger von unten, Industriekletterer von oben Die reine Fläche stellte den Malermeister und seine Kol-

legen nicht vor große Herausforderungen – wohl aber die Höhe des Gebäudes: Die unteren zwei Drittel des mächtigen Wohnblocks bearbeiteten sie von 30-m-Hubsteigern aus. Um das obere Gebäudedrittel kümmerten sich dagegen Industriekletterer, die sich vom Hausdach abseilten – die Koordination dieser Arbeiten lag dabei ebenfalls bei Krippl. Hochsommerliche Temperaturen von um die 35 °C brachten die Verarbeiter zusätzlich ins Schwitzen, erinnert er sich: »Glücklicherweise befindet sich das Wandgemälde auf der nordseitig ausgerichteten Fassade, so dass wir nicht in der prallen Sonne arbeiten mussten. Trotz der Hitze hatten wir so mit ›Amphibolin‹ keine Probleme mit Ansätzen.« Nun war Künstler Hendrik Beikirch an der Reihe. Er hatte zunächst am Computer simuliert, wie die Skizze auf dem Gebäude wirken würde. Und übertrug sie dann – teils mit der Spraydose, teils mit Farb-

rolle und »Amphibolin« – frei Hand und in tausendfacher Vergrößerung auf die Fassade. Caparol unterstützte ihn bei der Auswahl des richtigen Farbtons: »Es galt, einen ›Amphibolin‹-Ton zu finden, der dem Schwarz aus den verwendeten Spraydosen möglichst nahe kommt«, erklärt Leonhardt. »Um das zu erreichen, haben wir verschiedene Rezepturen ausprobiert und Bemusterungen vorgenommen.«

»Vom Kunstprojekt überzeugt und stolz darauf« Die Arbeiten an dem Gebäude blieben nicht unbemerkt. Das monochrome Mural führte zu vielen Diskussionen unter Bewohnern und Nachbarn aus dem Viertel. Von »zum Fürchten« bis hin zu »ein Meisterwerk« waren in einer Online-Umfrage des »Mannheimer Morgen« alle Meinungen vertreten. Das Gebäude gehört zum Bestand der Wohnungsbaugesellschaft GBG Mannheim. Sie beteiligt sich am »Stadt.Wand.

Kunst«-Projekt, weil sie nicht nur Raum zum Wohnen bieten, sondern auch für mehr Lebensqualität in Mannheim sorgen möchte, erklärt Christian Franke, der GBG-Bereichsleiter Unternehmenskommunikation. »Viele Bewohner sind von dem Kunstprojekt überzeugt und stolz darauf, dass wir es an dieser Stelle Mannheims realisieren konnten. Besonders freut uns aber, dass gerade die Menschen, die dem Kunstwerk am Anfang nicht so aufgeschlossen gegenüber standen, sich mit dem Mural arrangiert haben«, resümmiert er. »Das hat damit zu tun, dass sie vor Ort gesehen haben, wie hart die über 60 Beteiligten an der Schaffung des monumentalen Werks gearbeitet haben. Dazu stand der Künstler immer bereit, wenn er gefragt wurde. Das wurde sehr positiv aufgenommen.« Das Entstehungsvideo zum Projekt gibt es online unter www.stadt-wand-kunst.de /blog. 

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 HAGEMEISTER Parks, ein Zoo, Einfamilienhäuser, Plattenbauten und eine Universität – unterschiedlicher könnte die Nachbarschaft der Neuapostolischen Kirche in Rostock nicht sein. Zwischen Hansaviertel und Südstadt hat die Gemeinde ein Grundstück erworben, das gleich mehrere Herausforderungen an die ausführenden Architekten Goethel und Partner aus Wittenförden stellte: Das Grundstück selbst war dreieckig, und unter ihm verliefen verschiedene Versorgungsleitungen, z. B. Strom, Abwasser und Telekom, die während der Arbeiten verlegt werden mussten. Die Bauherrschaft wählte die rotschattierte Hagemeister-Sortierung »Lübeck«, die dem Gebäude eine edle Struktur verleiht. Als Besonderheit wurde das Kirchenlogo als eigenes Kunstwerk stilvoll in die Fassade eingesetzt. Über viele Jahre hat die Neuapostolische Gemeinde, die gemeinsam mit den Gläubigen aus Warnemünde etwa 300 Mitglieder umfasst, ein Bestandsgebäude für ihre Gottesdienste und Gemeindearbeit genutzt. Ein Neubau war schon länger Wunsch. Die Wahl fiel auf ein Grundstück in der Nähe der Rostocker Universität, mit dem man nicht nur ei-

ne Baulücke schloss, sondern das gleichzeitig auch ein Tor zur Südstadt bildete. Eine optimale Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto war ein weiterer Plus-Punkt. Zum 100-jährigen Bestehen der Gemeinde 2012 erfolgte schließlich die Grundsteinlegung. Die Lage direkt an zwei sich treffenden Straßen und einer Bahnlinie ermöglicht einen

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Rundungen werden von dem Klinker gekonnt aufgenommen und umgesetzt.

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Logo aus Klinker veredelt Kirchen-Fassade

weitläufigen Blick auf das längliche Gebäude, das die dreieckigen Grundstücksgrenzen aufgreift. Weitläufig abgerundete Ecken verleihen ihm eine sanfte und weiche Struktur. »Eine Kirche ist keine alltägliche Aufgabe«, stellt Dipl.-Ing. Rene Goethel, der ausführende Architekt, fest. Entwurfsidee war, dass die neue Kirche nicht nur ein sakraler Bau sein soll. Vielmehr spiele sich hier auch das Gemeindeleben ab, daher ist das Gebäude gleichzeitig offen und funktional gestaltet. Rund 300 Gottesdienstbesucher finden auf circa 730 m2 Platz, um es auch als Veranstaltungs- und Begegnungszentrum zu nutzen.

Zeitlose Gestaltung mittels eines natürlichen Materials Die Geometrie des Hauses wurde dem Grundriss angepasst. Besondere Bedeutung kam der Fassadengestaltung zu. Die rotschimmernde HagemeisterSortierung »Lübeck« wurde bewusst gewählt: Mit ihr wird die regionale und bauhistorische Bedeutung der Region aufgegriffen. Haltbarkeit, Vielfalt, und Naturverbundenheit sollten als sichtbares Zeichen

dienen, dass die Kirche fest in Rostock verwurzelt ist. Dabei kommt dem Gebäude zugute, dass mit der Sortierung gleichzeitig eine zeitlose Gestaltung möglich geworden ist. Ähnlich wie Kirchen, die seit Jahrhunderten ein Stadtbild prägen, wurde hier ein natürliches Material aufgegriffen, das diese Beständigkeit weiterführen soll. Großzügige Fenster lassen dabei das Gebäude aufgeschlossen und einladend wirken.

Kirchen-Logo als Klinker-Ornament Außergewöhnlichen Charakter verleiht der Fassade der Einsatz eines Kunstwerks. An der Nordseite der Kirche hat eine heimische Künstlerin das Logo der Neuapostolischen Kirche – ein schwebendes Kreuz vor der aufgehenden Sonne – als Klinker-Ornament ausgestaltet. »Die Kunst ist hier nicht Beiwerk, sondern Teil der Architektur«, erklärt Goethel. Die Kirchengemeinde habe während der Bauphase dabei besonders viel Vertrauen in den Entwurf und die Gestaltung der Fassade bewiesen, so Architekt Goethel, »das ist nicht alltäglich.« 

INFO Seit mehr als 100 Jahren produziert das Nottulner Klinkerwerk Hagemeister Fassaden- und Pflasterklinker. Das Sortiment umfasst nach eigenen Angaben mehr als 300 Farben, Formate und Strukturen zur Gestaltung mit Fassadenklinker sowie ein Sortiment an Pflasterklinker. Etwa 100 Millionen Klinkereinheiten pro Jahr liefert das Unternehmen mit 140 Mitarbeitern zu Bauwerken weltweit.

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Das Dach − Aufbau, Dämmung, Deckung »Schnittstelle Baustelle fokus«, Teil II: Wand und Dach entstanden in der Halle auf der Bühne live Barrierefreier Zugang auf eine Dachterrasse: Das Team von Schnittstelle Baustelle demonstrierte in Blaubeuren, wie verschiedene Anschlüsse fachgerecht geplant und hergestellt werden.

RIEKEN

 MOLL PRO CLIMA Der schlagregen- und winddichte Anschluss einer holzfasergedämmten Fassade an ein Flachdach birgt Tücken, die versierte Bauhandwerker kennen müssen, um die verbundene Holzkonstruktion sicher auszuführen. Das gilt umso mehr, wenn das Flachdach als Terrasse dienen und die Türschwelle barrierefrei sein soll. In einer spektakulären Fortbildung im Schulungszentrum Blaubeuren haben rund 180 Praktiker wertvolle Tipps für die anspruchsvolle Ausführung bekommen und Bekanntschaft gemacht mit dem »Gewerkeloch« (s. baustoffPARTNER 04/2017) und den Kniffen für den Anschluss einer Dachterrasse mit barrierefreiem Zugang. Das gewerkeübergreifende Referenten-Team von INTHERMO, pro clima, Wolfin Bautechnik und Alumat demonstrierte an einem Seminartag Lösungen, die nach dem aktuellen Stand der Technik umgesetzt werden können. Präsentiert wurde die Veranstaltung vom baustoffPARTNER.

Von Jan Rieken Die Holzbau-Konstruktion entstand im 1:1-Maßstab auf einer fahrbaren Bühne, wie sie einst auch von William Shakespeare eingesetzt wurde. Vorteil: Die Zuschauer können das Geschehen an mehreren Plätzen gleichzeitig miterleben. Unterstützt wurden die Baupro7 Regeln für unbelüftete Dächer in Holzbauweise 1. Schwarze Abdichtung (DIN 68800-2: Strahlungsabsorption ≥ 80%) 2. Verschattungsfreiheit (keine Deckschichten, Gründach, Terrassenbeläge) 3. Feuchtevariable Dampfbremse (mit bauaufsichtlichem Verwendungsnachweis) 4. Gefälle > 2 Grad bzw. 3% 5. Geprüfte Luftwechselrate 6. Holzfeuchte < 15% 7. Hohlraumfreier Aufbau

Alexander Wolf (links), Anwendungstechniker bei Wolfin, und Michael Förster, Leiter der Anwendungstechnik bei pro clima, erläuterten, worauf es bei der fachgerechten Planung und Ausführung von Flachdächern in Holzbauweise ankommt.

fis von Referenten und drei Multimedia-Großbildleinwänden: Während auf der Bühne Bauelemente im Originalmaßstab entstanden und perfektioniert wurden, konnte jeder Zuschauer in der Halle jeden Handgriff wie unter der Lupe bis ins Kleinste mitverfolgen. Auch Vortragsfolien und technische Detailzeichnungen wurden zeitgleich an die Wand projiziert. Das Schnittstelle-Baustelle-Referententeam arbeitete live während der Veranstaltung an einer realen Situation. Jedes Gewerk zeigte die besonders schwierigen Stellen, denen Beachtung geschenkt werden sollte. So lernten die 180 Teilnehmer die Gesamtsituation eines ebenen, absatzlosen Türaustritts kennen. Die Referenten – Ingenieure, Zimmerer und Dachdecker – demonstrierten eine technisch einwandfreie Komplettlösung. Diese können die Teilnehmer direkt in ihren Baualltag übernehmen. Besonderes Augenmerk galt dem Anschluss einer Dachterrasse mit barrierefreiem Zugang. Michael Förster, Leiter der Anwendungstechnik bei pro clima, und Alexander Wolf, Anwendungstechniker bei Wolfin, erläuterten, worauf es bei Flach-

INFO 2018 tourt das Referententeam von Schnittstelle Baustelle durch 8 deutsche Städte: Hamburg (30.01.2018), Bad Salzuflen (01.02.2018), Karlsruhe (06.02.2018), Frankfurt (08.02.2018), Leipzig (06.03.2018), Würzburg (08.03.2018), Regensburg (13.03.2018) und Bad Grönenbach (15.03.2018).

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Weitere Informationen im Internet unter www.schnittstelle-baustelle.de /2018 dächern in Holzbauweise ankommt – besonders im Hinblick auf die neue DIN 68800-2, die die alte DIN 4108-3 ablöst. Vor allem sieben Regeln gilt es zu beachten (s. Kasten), damit die Konstruktion den anerkannten Regeln der Technik entspricht und entsprechende Nachweise erbracht werden. »Es gibt viele Unwägbarkeiten, deshalb ist das Projekt nicht als nachweisfreie Konstruktion zu leisten«, erläuterte Förster. Der Bausachverständige Daniel Kehl ergänzte die Veranstaltung mit einem Vortrag aus der Sichtweise eines Gutachters. Er unterstrich die Wichtigkeit von detaillierter Planung, sorgfältiger Ausführung und Qualitätskontrolle.  05/17 ____ baustoff-partner.de ____ 53


SKYLUX

Entspricht DIN EN 12056-3

In die Lichtbänder wurden zusätzlich »Cintramax«-Öffnungselemente für die tägliche Belüftung und als Rauch- und Wärme-Abzug eingebaut. Sie öffnen sich im Brandfall selbsttätig.

Fertigungshallen effektiv mit Tageslicht ausleuchten

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 SKYLUX Tageslicht fördert das körperliche und seelische Wohlbefinden. Zudem hat es einen unschlagbaren Vorteil: Es steht zu 85 % aller Tage im Jahr viele Stunden kostenlos zur Verfügung. Da viele Menschen einen Großteil des Tages in Gebäuden arbeiten, ist eine ausreichende Versorgung mit Tageslicht von wesentlicher Bedeutung für das allgemeine Wohlbefinden und eine gute Arbeitsatmosphäre. Lichtkuppeln und -bänder sind die ideale Lösung für die Belichtung und Belüftung von Gebäuden jeder Art. Sie steigern die Produktivität, reduzieren die Unfallgefahr und sparen Energie. Über Lichtkuppeln und -bänder auf Dachflächen können problemlos auch schwer erreichbare Flächen optimal mit Tageslicht versorgt werden. Gegenüber Fensterlicht von der Seite ist Licht von oben drei Mal so hell. Fensterlicht nimmt in der Tiefe von Räumen schnell ab. Für den Einsatz von Lichtbändern und Lichtkuppeln hat sich auch das Unternehmen Faymonville in Luxemburg beim Neubau seiner drei Betriebshallen in Lenzweiler entschieden. Auf dem ein Hektar großen Betriebsgelände werden kundenspezifische LKW-Auflieger für Spezialtransporte gefertigt. Das Unternehmen setzte auf Lichtkuppeln und Lichtbänder von Skylux, um in den drei Produktionshallen gut mit Tages-

licht versorgt zu sein und die Energiekosten möglichst gering zu halten.

Ziel: Ökologischer Neubau mit viel Tageslicht Für Neubau und Ausstattung hatte der Bauherr klare Vorstellungen: Möglichst ökologisch mit optimaler Isolation und guter Wärmeverwertung sollte gebaut und so viel Tageslicht wie möglich in den Hallen genutzt werden. Dazu wurde bereits im Vorfeld eine externe Licht- und Energiestudie für das Gebäude erstellt. Diese kam zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von »RWA«-Lichtkuppeln und »Cintralux EP«-Lichtbändern aus dem Sortiment von Skylux die beste Lösung für die Aufgabenstellung waren. »Sie erzielten beste


Werte hinsichtlich der Tageslichtversorgung und der Isolierung sowie bei der Zuverlässigkeit des Lüftungssystems. Ein weiterer Pluspunkt: Durch die thermisch getrennte Konstruktion gibt es keine Kondenswasser-Bildung. Neben den technischen Produktvorteilen gibt es aber noch weitere Vorzüge: Mehr Tageslicht am Arbeitsplatz erhöht die Sicherheit und die Produktivität«, sagt Carsten Farber, Prozessingenieur bei Faymonville und Projektverantwortlicher für den Neubau.

Sicherheit in den Produktionshallen Beim Neubau setzten Planer und Bauherr auf drei »Cintralux

EP 16/16«-Lichtbänder und 41 »Cintramax«-Öffnungselemente, die als Rauch- und WärmeAbzug integriert wurden. Im Bedarfsfall werden die Öffnungselemente durch 9 »Skycom«-Hauptsteuerungen mit 41 »EFS Slave«-Steuerungen selbsttätig geöffnet. Jedes der drei Gebäude wurde dafür in 9 unterschiedliche Brandschutzzonen eingeteilt. Die jeweils 400 m langen Lichtbänder aus extrudierten Aluminium-Profilen in Kombination mit einem Kunststoffprofil und einer Kunststoffverglasung verfügen laut Hersteller über einen sehr niedrigen Ug-Wert, sind UV-stabil, haben eine gute Isolation und eine ebensolche thermi-

sche Trennung und Luftdichtheit. Die Verglasung aus zwei mehrschaligen 16 mm starken Polycarbonatplatten bietet eine breite Lichtstreuung und sorgt für Belichtung der Produktionshallen. Die Verglasung wird zwischen dem Oberbogen und dem tragenden Unterbogen gespannt. Ein Zwischenträger gewährleistet einen 16 mm Hohlraum zwischen der Innen- und Außenschale. Die Bogenprofile werden nur an den Enden der horizontalen Längsprofile befestigt. Da es so bei der Montage keine starren Befestigungspunkte auf den Bögen gibt, ist eine schnelle, effiziente Montage gewährleistet und mögliche Differentialspannungen durch eine Ausdehnung der Kunststoffplatten werden ausgeschlossen.

Lichtkuppeln mit Lüftungsmöglichkeit

Für eine gute Tageslichtbeleuchtung, Belüftung und Arbeitsatmosphäre der Betriebshallen sorgen die »Cintralux«-Lichtbänder von Skylux.

Zusätzlich zu den Lichtbändern wurden beim Neubau noch 18 »Skylux 160° CE«-Brandkuppeln für einen optimalen Rauch- und Wärme-Abzug in das Flachdach installiert. »Bei dieser Variante handelt es sich um eine Rauch- und Wärme-Abzug-Kuppel mit der Option zur täglichen Lüftung für ein angenehmes Klima in den Hallen. Im Tagesbetrieb sind sie so auch als Lüftung oder Dachausstieg nutzbar. Im Be-

INFO Seit über 50 Jahren produziert das Unternehmen Skylux – früher unter dem Namen AG. Plastics – mit seinen 220 Mitarbeitern ein breites Produktportfolio an Terrassenüberdachungen, Kunststoffverglasungen, Lichtkuppeln und Lichtbändern. Der Hersteller aus Belgien verspricht technische Innovationen, langjähriges Know-how, große Lagerhaltung und schnelle Lieferung von Bauprodukten. Das Familienunternehmen aus Harelbeke bei Kortrijk in Belgien fertigt auf technischen Eigenentwicklungen. Das Unternehmen ist Hersteller und Vertragshändler mit einem breit gefächerten Sortiment für die Bauindustrie und den Heimwerkermarkt in ganz Europa. Es erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als 66 Mio. Euro.

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darfsfall öffnet sich beim Alarm die Kuppel automatisch und völlig selbsttätig«, berichtet Dieter Pillen, Leiter Export bei Skylux. 

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Gewölbtes Lichtband sorgt für Licht und Luft  ESSERTEC Das neue Lichtbandsystem »esserlux« wurde speziell für die Belichtung, Be- und Entlüftung sowie die Entrauchung von industriell oder gewerblich genutzten Flachdach-Objekten entwickelt. Dank seiner zahlreichen Varianten und Ausführungen passt sich das gewölbte Lichtband von Essertec individuell an die Anforderungen des Gebäudes an und garantiert als Rauch- und Wärmeabzug im Brandfall eine schnelle und zuverlässige Entrauchung. In der Dachfläche, auf oder über dem First positioniert, sorgt das System für eine natürliche Belichtung und bietet optimale Schallschutz- und Wärmedurchgangswerte. Mit »esserlux« präsentiert Essertec eine zusätzliche Möglichkeit, natürliche Helligkeit in dunkle und fensterlose Räume zu transportieren. Auch in besonders tiefen Räumen, wie großen Industrie- und Gewerbehallen, ist die Versorgung mit Tageslicht unerlässlich. Ob für geheizte, schwach- oder ungeheizte Gebäude, für eine hohe Tageslichtausbeute oder eine besonders gute Schalldämmung – in sechs verschiedenen Verglasungsvarianten bietet das Oberlicht-System eine Auswahl für individuelle Gebäudenutzungen. Gegen Flugfeuer und strahlende Wärme schützt eine Zulage für harte Bedachungen. Für eine besonders hohe

Schalldämmung bis 28 dB steht die optisch ansprechende Verglasung »Pearl Inside« zur Verfügung. Das Lichtband ist mit unbegrenzter Länge und Spannweiten von 1 000 bis 6 000 mm wahlweise mit pneumatisch oder elektrisch gesteuerten Lüftungs- und Rauchabzugsklappen lieferbar. Während der umlaufend verschweißte Trägerrahmen der Einzelklappe eine hohe Stabilität garantiert, sorgt der GFK-Aufsetzkranz der Doppelklappe dank seiner Polyurethan-Isolierung für eine wärmebrückenfreie Dämmung. Beide Klappenvarianten bieten laut Hersteller aufgrund ihrer integrierten Rahmendichtungen eine optimale Luftdichtigkeit. Vor eindringendem Regenwasser schützt die integrierte Wassernase. Mit symmetrischem und asymmetrischem Dachwinkel

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Dank der integrierten Doppelklappe ermöglicht das gewölbte Essertec-Lichtband eine Lüftung über den gesamten Querschnitt. in der Dachfläche, auf dem First, quer oder parallel zum First positioniert – das gewölbte Lichtband »esserlux« passt sich den Anforderungen des Gebäudes an. Als Basis stehen hierfür freitragende oder aufliegende verzinkte Stahlzargen in unterschiedlichen Höhen von 350 bis 650 mm zur Verfügung. Beide Ausführungen werden den Anforderungen entsprechend statisch dimensioniert und sind für eine bauseitige Wärmedämmung von 100 mm ausgelegt. Außerdem ist eine

nachträgliche Anbindung der Dachbahn möglich. Alle Zargen sowie Lichtband-Profile und -Klappen sind auf Wunsch in der gesamten RAL-Farbpalette lieferbar. Praxisgerechtes Zubehör wie Durchsturzschutz, Anschlagpunkt oder Sonnenschutz rundet die Vielfalt des Lichtbandsystems ab. »esserlux« besitzt eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (ABZ) und erfüllt darüber hinaus die Anforderungen weiterer Prüfzeugnisse und europäischer Zulassungen. 

Modulares Oberlicht: Tageslicht für helle Köpfe

VELUX / STAMERS KONTOR

 VELUX Nicht nur manche Schüler, auch das Schulgebäude des schwedischen Sågbäcksgymnasiet musste lange Zeit mit einem »Ungenügend« beurteilt werden: Dunkle Gänge, graue Wände und enge Klassenzimmer prägten bis vor kurzem das Bild der maroden Berufsschule südlich von Stockholm. Erst die längst fällige Sanierung des 60er-Jahre-Baus brachte nach Jahren unterschiedlichster Entwürfe endlich Licht ins Dunkel: Mit dem »Modularen Oberlicht-System« von Velux und in nur 14 Tagen Einbauzeit.

Charakteristisch für die Variante Sheddach-Lichtband mit einem Neigungswinkel von 40° bis 90° ist die aufrechte Anordnung der Module, die sich vor allem für nach Norden ausgerichtete Einbauten eignen. 56 ____ baustoff-partner.de ____05/17

Das Sågbäcksgymnasiet im schwedischen Huddinge wurde 1961 gebaut. 50 Jahre intensive Nutzung und ein überholtes Raum- und Lichtkonzept der klassischen Nachkriegsmoderne entsprach längst nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Nach der nun abgeschlossenen Sanierung bekommt das lichtdurchflutete Lehr- und Lernumfeld jetzt von allen Seiten eine glatte Eins mit Sternchen! Schulleiter Hans Almgren lag ein Aspekt bei der Sanierung besonders am Herzen: »Unsere Schüler sollen eine angenehme

und angemessene Lernumgebung genießen können. Mit hellen, offenen Räumen wollten wir ihr Vertrauen und ihre Lernbereitschaft zusätzlich fördern«, so der Rektor. Dieser besonderen Herausforderung gingen die mit dem Umbau beauftragten Architekten »ORIGO arkitekter« aus Bergen mit einem intelligenten Belichtungskonzept an, in dem das Sheddach der in die Jahre gekommenen Schule eine wichtige Rolle spielt. Projektleiter Åsa Machado: »Das Sheddach und die Möglichkeit, Oberlichter einzubauen, waren zentraler Teil un-


serer Pläne. Das haben wir schon sehr früh gemerkt«, erklärt der leitende Architekt seinen Ansatz, das Gebäude von oben zu öffnen und damit extra viel frische Luft und Tageslicht für ein inspirierendes Lernumfeld hereinzulassen. Das markante Sheddach der Berufsschule erlaubte dem Architekten vier Reihen nach Norden ausgerichteter Oberlichter mit einem Neigungswinkel von 62 Grad zu verbauen, die das Tageslicht ins Innere dringen lassen. Für besonders viel natürlichen Lichteinfall setzt das ORIGO-Team dabei auf das »Modulare Oberlicht-System« von Velux. Mit einem durch und durch erhellenden Effekt auf die Räumlichkeiten des Gebäudes: »Während das alte, bräunliche Drahtglas der alten Oberlichter bestenfalls für trübes Licht im Inneren sorgte, hat das nun hereinströmende Tageslicht die Lernumgebung komplett verändert, was einen merklichen Anstieg der Schüleraktivitäten ausgelöst hat«, zeigt sich Schulleiter Almgren begeistert.

System ist richtig gut durchdacht«, sagt er und erklärt, wie jede Kleinigkeit, angefangen bei der Etikettierung der Lieferpaletten bis hin zu den Montageklammern, zu einem einfachen

und störungsfreien Einbau beiträgt. »Alles ist systematisch aufgebaut – bis ins kleinste Detail.« Für Schulleiter Hans Almgren liegt der Erfolg der Sanierung im »Modularen Ober-

licht-System«. »Schon jetzt können wir bei unseren Schülern weniger Ermüdungserscheinungen und eine deutlich bessere Lernleistung verzeichnen«, schwärmt er. 

Flach, eben und aus Glas …

Helle und individuelle Räume Flure wurden zu hellen Aufenthaltsräumen erweitert. Die Unterrichtsräume variieren in Größe und Charakter und unterstützen mit ihren neuen Strukturen und einer neuen Helligkeit die moderne Pädagogik. Was früher eine Werkstatt war, wurde in einen Freizeitbereich mit einer neuen Caféteria und einer Bibliothek verwandelt. Neben einer neuen Struktur erhielten die Räumlichkeiten auch ein neues Farbkonzept, das aus alltäglichen Abläufen der Schüler resultiert und in erster Linie die Raumfunktionen wie Klassen- oder Gruppenräume voneinander unterscheidet. Dem Schulleiter gefällt dabei ganz besonders, was der neue zentrale Bereich mit der dominierenden Sheddach-Decke zu leisten vermag. »Dieser Bereich erfindet die ursprüngliche Ästhetik des Gebäudes neu und nutzt das Potenzial der Decke mit den Oberlicht-Modulen voll aus«, so Almgren. Die Montage der 104 Oberlicht-Module dauerte lediglich 14 Tage. Bauleiter Harri Puolakka ist begeistert: »Das Velux-

ENTDECKEN SIE DIE LICHTKUPPELN DER ZUKUNFT Bei der Entwicklung der neuen flachen Glaskuppeln Skylux iDome, iWindow2 und iWindow3 haben wir unsere langjährigen Erfahrungen und das vorhandene Know-How aus der Produktion unserer Kunststoff Lichtkuppeln weiter genutzt. So entstand eine designorientierte Glaskuppel, die unser hochwertiges Sortiment perfekt ausbaut und die Herausforderungen der Zukunft mit neuen Standards in Design, Sicherheit, Funktionalität und Dämmung schon heute erfüllt. Sie verfügt über alle technischen und gestalterischen Vorteile von Glas und kann individuell oder in Kombination mit Kunststoff Lichtkuppeln aus Acryl und Polycarbonat eingesetzt werden. Das Beste der zwei Welten mit vielen Optionen.

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LIDEKO

Asymmetrisch – und doch ausgeglichen: Trotz unterschiedlicher Breiten des feststehenden und des beweglichen Teils wirkt das Dachschiebefenster harmonisch.

Maßgeschneiderte Dachschiebefenster  LIDEKO Dächer sind fast so individuell wie die Bewohner des Hauses. Sollen beim Ausbau oder bei der Umnutzung von Dachgeschossen neue Fenster integriert werden, sind in der Regel maßgeschneiderte Lösungen gefragt. Entsprechend vielfältig sind beim Osnabrücker Hersteller LiDEKO die Möglichkeiten, »Licht ins Dunkel« zu bringen und auch außergewöhnlichen Anforderungen mit Sonderanfertigungen flexibel zu begegnen.

Die einflügelig konstruierten »Classic«-Dachschiebefenster von LiDEKO und die zweiflügeligen »Premium«-Varianten werden für den jeweils vorgesehenen Einsatzort auf Maß produziert. Hier arbeitet der Hersteller mit dem vor Ort beauftragten Dachdecker immer Hand in Hand. Dabei bilden die »Classic«und »Premium«-Sortimente zunächst Standards ab, die bedarfsgerecht abgewandelt werden. Am Beispiel eines Wohnhauses in der Nähe von Offenburg konnte LiDEKO zeigen, wie variabel das Programm ist.

Harmonie trotz Asymmetrie Auf einem Teil des Daches war bereits ein Fenster vorhanden. Dies schränkte die Optionen für den Einsatz eines Dachschiebefensters, weil der Fensterflü-

gel entlang eines Schienensystems verschoben und dafür der entsprechende Platz benötigt wird. Dennoch sollte das Dachschiebefenster eine möglichst große Öffnung für den Einfall von Tageslicht bieten. Die Lösung: LiDEKO kombinierte ein feststehendes Fenster mit einem beweglichen Element. »Die zur Verfügung stehende Fläche haben wir somit optimal genutzt. Die beiden Fenster sind zwar in der Breite unterschiedlich ausgefallen. Für das Auge ist das Bild dennoch ausgewogen und harmonisch«, sagt Hendrik Amelingmeyer, Geschäftsführer von LiDEKO, zurückblickend.

Individueller Sonnenschutz Die zweite Sonderlösung am selben Objekt betrifft den Sonnenschutz: Hier wollten die Hausherren ein Dachschiebe-

fenster mit einem elektrisch zu bedienenden Rollladen ausstatten. Aufgrund der Breite von 2,26 m konnte jedoch kein Rollladen am Rahmen – wie sonst üblich – platziert werden. Ab 1,60 m werden Markisen als Schattenspender empfohlen. Gemeinsam mit ihrem ausführenden Partner, Baier Dachelemente aus Renchen-Ulm, griffen die LiDEKO-Experten zu einer Möglichkeit, die in ähnlicher Form bei Fluchtfenstern üblich ist: Sie versahen die beiden Flügel des Dachschiebefensters jeweils mit einem Rollladen. So ist beim Öffnen des Fensters keine für den Sonnenschutz nötige Führungsschiene im Weg. Ein weiterer Vorteil: Die Bewohner können die beiden Rollläden unabhängig voneinander bedienen und dadurch den Sonneneintrag ganz individuell  steuern.

 FAKRO Seit Februar bietet FAKRO den Flachdach-Ausstieg »DRL« an, der den Zugang zum Flachdach über das Dachgeschoss ermöglicht. Die Bedienung des Ausstiegs erfolgt über die Griffleiste an der Innenseite und die unterstützende Gasdruckfeder, die das Öffnen und Schließen erleichtert und die geöffnete Klappe bei ca. 60 Grad geöffnet hält. Der Ausstieg ist zunächst für die Deckenöffnungen 60 x 120, 70 x 120, 70 x 130, 70 x 140, 86 x 130 und 92 x 130 cm erhältlich. Er besteht aus einem Rahmen aus MehrkammerKunststoffprofilen sowie einer 58 ____ baustoff-partner.de ____05/17

thermoisolierten Luke mit Aluminiumabdeckung in RAL 7022 (umbragrau). Zusammen mit der Bodentreppe »LML« aus dem FAKRO-Sortiment verspricht der Hersteller einen leistungsfähigen Flachdach-Ausstieg, der mit einem U-Wert von 0,67 W/m²K in der Nenngröße 92 x 130 cm auch thermisch gut ausgestattet ist. Geeignet ist der Ausstieg für Flachdächer von 0 bis 5 Grad Dachneigung und für lich-

te Raumhöhen bis 280 cm bzw. 305 cm – abhängig von der gewählten Bodentreppe. 

Ein gutes Team: Die Dunkelklappe »DRL« und die Bodentreppe »LML« von FAKRO sorgen für einen komfortablen und sicheren Zugang zum Dach. Die Klappenabdeckung zur Wetterseite erfolgt mit einer Verblechung in umbragrau RAL 7022.

FAKRO

Neuer Flachdach-Ausstieg


ZINCO

Der Blick von oben verdeutlicht die geographischen Gegebenheiten. Die Zufahrt auf das Grundstück führt seitlich entlang und liegt teilweise selbst auf einem Dach.

Flachdach und Hanglage: Grün mit Meerblick

ZINCO

 ZINCO Mit spektakulärem Blick auf den Pazifischen Ozean liegt das private Wohnhaus »Gleneagles Drive Residence« in einer der gefragtesten Wohngegenden West Vancouvers. Das mehrgliedrige Flachdachgebäude in Hanglage präsentiert eine insgesamt etwa 180 m2 große extensive Dachbegrünung, die ebenso kultiviert und vornehm anmutet wie die Nobelgegend selbst. ZinCo lieferte mit seiner in Kanada ansässigen Tochterfirma ZinCo Canada Inc. den dafür passenden Systemaufbau „Sedumteppich« – schlicht und blühend.

Kernelement im Systemaufbau »Sedumteppich« sind die Drän- und Wasserspeicherelemente »Floradrain FD 25«, die mit dem »Sytemfilter SF« abgedeckt werden. Im Westen Kanadas kooperiert die ZinCo Canada Inc. mit dem erfahrenen Vertriebspartner Architek SBP Inc. Dieser leistete bereits in der Planungsphase gemeinsame Arbeit mit den Eigentümern und dem beauftragten Architekturbüro D.B. Simpson Architect. Alle drei zu begrünenden Teildachflächen – zusammen etwa 180 m2 – liegen auf unterschiedlichen Höhenniveaus, wobei die Hanglage des Objekts für schwierige Zugangsverhältnisse sorgte. Die Teildachflächen selbst besitzen eine Dachneigung zwischen 1° und 7°. Grundlage für die Begrünung war eine Stahlbetondecke mit ei-

ner Dämmung aus Hartschaumstoff und anschließender bituminöser wurzelfester Dachabdichtung. Hierauf startete der eigentliche Begrünungsaufbau mit der Schutzund Speichermatte »SSM 45«. Das folgende Drän- und Wasserspeicherelement »Floradrain FD 25« ist Kernstück im Systemaufbau und reguliert zuverlässig den Wasserhaushalt: die 25 mm hohen Elemente speichern Wasser in ihren Mulden und leiten Überschusswasser über das unterseitige Kanalsystem sicher ab. Abgedeckt mit dem »Systemfilter SF« war der Begrünungsaufbau bereit für das Substrat. Die verwendete Systemerde »Sedumteppich« ist in ihrer Zusammensetzung aus mineralischen und organischen Bestandteilen genau auf die Pflanzenwahl abgestimmt. Sie wurde in sogenannten Superbags angeliefert und dann auf den Dachflächen verteilt – in einer Schütthöhe von rund 10 cm. Die eigentliche Bepflanzung erfolgte mit vorkultivierten Sedummatten, die verschiedene, flachwüchsige Sedumarten beinhalten, wie zum Beispiel Weißer Mauerpfeffer (Sedum album), Mongolen-Fetthenne (Sedum hybridum »Immergrünchen«) oder Dickmännchen (Pachysandra terminalis). Gelb ist dabei die dominante Blütenfarbe und verleiht dem Dach ein schlichtes

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und klares Erscheinungsbild. Dass sich diese Bepflanzung dauerhaft etabliert, gewährleisten diese aufeinander abgestimmten Funktionsschichten des bewährten ZinCo-Systemaufbaus.

Gepflegtes Aussehen Eine Extensivbegrünung mit sich selbst erhaltenden Sedumarten ist als solche sehr pflegeleicht. Auf den neuen Gründächern der »Gleneagles Drive Residence« ist ein Landschaftsgärtner mit der Pflege beauftragt, entfernt bei Bedarf Fremdwuchs und kontrolliert einmal pro Jahr die Dachabläufe. Zur Absturzsicherung sind Einzelanschlagpunkte auf den Dächern vorhanden, an denen sich der Gärtner angurten kann.

Aufgrund der Steilküstenlage geht auf der Nordseite die oberste begrünte Teildachfläche unmittelbar in die niveaugleiche natürliche Landschaft über. Dieser Gebäudeteil wird als Garage genutzt, welche seitlich zugänglich ist über eine von der Straße her abfallende Zufahrt. Auch diese insgesamt etwa 170 m2 große Fahrbelagsfläche mit weiteren PKW-Stellplätzen befindet sich teilweise auf einem Gebäudedach. ZinCo-EcoRasen sind Gitterelemente aus RE-LDPE, die mit Substrat verfüllt und mit Rasen vorkultiviert wurden, laut Hersteller ideal für den Einsatz auf Zufahrten und Parkflächen. So ergibt sich ein sehr gepflegtes Gesamterscheinungsbild.

Besonders wertvoll Betrachtet man die herausfordernde geographische Lage des Bauobjekts, die Steilküstenlandschaft mit ihrem reichen Baumbestand und felsigen Untergrund, so ist den Eigentümern und Planern etwas ganz Besonderes gelungen: Die unterschiedlichen Bereiche von Garten, Wohnen und Parken schmiegen sich in Form mehrerer Baukörper architektonisch wundervoll aneinander. Der Mensch macht sich die Steilküste zu Eigen und behält hier doch ein Gleichgewicht zwischen Natur und Baukunst. Genau dazu trägt insbesondere die Dachbegrünung bei und sie beweist beispielhaft, dass eine schlichte Extensivbegrünung zum extravaganten Blickfang werden kann. 

Flachdachentwässerung mit System  CARLISLE In den letzten Jahren haben sich Starkregenereignisse, die sogenannten Jahrhundertregen, gehäuft. Eine Folge davon: Jährlich stürzen in Deutschland zwischen zehn und 30 Flachdächer ein. Häufigste Ursache ist eine Überlastung der Statik durch angestautes Wasser, weil das Entwässerungssystem infolge von Planungsfehlern oder mangelnder Wartung versagt. Aber auch schon geringere Mengen stehenden Wassers können an undichten Stellen zu stabilitätsgefährdenden Schäden führen. Zu niedrige Anschlusshöhen stellen ebenfalls ein Problem dar, da das Wasser auch über An- und Abschlüsse eindringen kann. Daher gehören hochleistungsfähige Ent-

wässerungselemente zu den wichtigsten Systemergänzungen im Flachdachbereich. Flachdächer werden in der Regel über Dachabläufe entwässert und sollten über

Notabläufe verfügen, die große Wassermengen schnell vom Dach ableiten. Als EPDM-Hersteller hat Carlisle CM Europe das passende Freispiegel-Entwässe-

LEN: VORBESTEL I E R BAHNEN F N E T S R B IT U M E N E D JE T Z T K O C B A – E REGELN T E C H N IS C H Abb. Makroaufnahme einer beschieferten Bitumenbahn.

Daran soll sich das Wetter abarbeiten. Der härteste Gegner fürs Wetter – und der beste Freund des Verarbeiters. Entscheiden Sie sich beim Dach für die sichere Abdichtung mit Bitumenbahnen: • Profitieren Sie jeden Tag von einfacher und bewährter Verarbeitung. • Beraten Sie Ihre Kunden – fachkundig und versiert. • Nutzen Sie das Wissen der Branche für Ihre Mitarbeiter und sich. Technische Regeln Auflage 6: Sichern Sie sich schon heute ein Exemplar des begehrten Regelwerks, überarbeitet auf Basis der neuen Abdichtungsnormen. Hier geht es zur Vorbestellung. derdichtebau.de/

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rungszubehör zu seinen dauerhaften Abdichtungssystemen für die Gebäudehülle entwickelt. Die Bauteile bestehen aus korrosions- und säurebeständigen Edelstahlelementen, die laut Hersteller ebenfalls besonders langlebig sind. Sie können bei Neubau und Sanierung für die Haupt- und Notentwässerung eingesetzt werden. Für die wasserdichte Anbindung an die Flächenabdichtung sind die Elemente mit vorkonfektionierten, heißluftverschweißbaren EPDM-Anschlussmanschetten ausgestattet. Abgestimmt auf das jeweilige Abdichtungssystem werden diese aus der vollflächig selbstklebenden Dichtungsbahn »Resitrix SK W Full Bond« oder aus »Hertalan«-EPDM gefertigt. Durch die Heißluftverschweißung der Manschetten und die hitzebeständigen Edelstahlelemente entfällt das Brandrisiko beim Einbau. Der Hersteller nennt einen weiteren Vorteil: für die einfache Montage wird kein Spezialwerkzeug benötigt. Die ein- oder zweiteiligen Abläufe können mit senkrechten oder abgewinkelten Abgängen innerhalb der Dachfläche oder im Dachrandbereich zur Wasserableitung durch die Fassade angeordnet werden. Diese sichere Komplettlösung ist TÜV-geprüft und erfüllt die Brandschutzanforderungen nach DIN 18234. Die sichere Entwässerung von Flachdächern beginnt be-

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reits in der frühen Planungsphase. Die Anwendungstechnik von CARLISLE CM Europe bietet als zusätzlichen Service Entwässerungsberechnungen an. Sebastian Marcus, Anwendungstechnik Carlisle CM Europe, erläutert: »Entwässerungs- und Notentwässerungssysteme müssen gemeinsam mindestens das am Gebäudestandort über fünf Minuten zu erwartende Jahrhundert-Regenereignis entwässern können. Aus diesem Grund sollte zu jedem Objekt ein Entwässerungsplan erstellt werden. In diesem Plan sind unter anderem Art, Anzahl und Durchmesser der Abläufe sowie Lage, Dimension und Anstauhöhe der Notentwässerung anzugeben.« »Leider wird das Thema Entwässerung immer noch zu oft auf die leichte Schulter genommen«, ergänzt Marcus. »Dabei kann man durch regelmäßige Wartung des Daches und der Gullys ganz einfach vorbeugen.«

Eigentümer in der Pflicht Der Gebäudeeigentümer ist für die Inspektion und Instandsetzung seines Daches verantwortlich. Verschmutzungen müssen entfernt und die Dachabläufe von Verstopfungen befreit werden. Die neue Flachdachrichtlinie empfiehlt zwei Dachbegehungen pro Jahr durch einen qualifizierten Dachdeckerbetrieb. 

Bei unseren Dachbegehungen stellen wir dann immer wieder teils gravierende Mängel fest. Notabläufe fehlen gänzlich oder sind nicht ausreichend dimensioniert, Dachabläufe sind nicht an der tiefsten Stelle des Flachdaches platziert oder die Abläufe sind schlicht und ergreifend verstopft.« Sebastian Marcus, Anwendungstechnik Carlisle CM Europe

pure life ist ein Zeichen der ÜGPU e.V. Mehr Informationen unter www.purelife-info.com Für Neubau und Sanierung gilt: Dämmstoffe beeinflussen das Raumklima und den Wohnkomfort. Nur emissionsgeprüfte Dämmstoffe tragen das pure life Zeichen und sind somit besonders umwelt- und gesundheitsfreundlich. Die strenge Prüfung durch ein unabhängiges Institut sichert den hohen Anspruch, den nur pure life zertifizierte Dämmstoffe erfüllen.

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Neue Dampf- und Konvektionssperre

JÖRG GEHRING

 MAPEI Mit »MAPEPLAN EVO SK« hat MAPEI zur BAU 2017 eine Antwort auf die gestiegenen Anforderungen im Markt der kaltselbstklebenden, brandlastarmen Dampfsperren mit Zulassung nach DIN 18234 »Industriebaurichtlinie« vorgestellt.

Verlegung auf stark geneigter Dachfläche: Ausrichten, Ausrollen, Abziehfolie entfernen, Andrücken, Fertig. »MAPEPLAN EVO SK« ist trittsicher und blendfrei durch blaue Oberflächengebung. Der Markt für kaltselbstklebende, brandlastarme Dampfsperren mit Zulassung nach DIN 18234 »Industriebaurichtlinie« wächst rasant. Die MAPEI GmbH ist nach eigenen Angaben von Beginn an einer der wichtigen Lieferanten in diesem Segment und will mit innovativen Weiterentwicklungen den gestiegenen Anforderungen an die Produkte entsprechen. Schnell hatte der Markt gezeigt, dass die anfängliche Vorgabe, eine kaltselbstklebende Alternative mit hohem Sperrwert (Sd > 1 500 m) bezüglich Wasserdampfdiffusion zu her-

kömmlichen PE-Folien zu haben, alleine nicht ausreicht. Zunehmend rückten anwenderfreundliche Eigenschaften wie optimierte Bahnenbreite, Gewicht, Durchtrittsicherheit und Klebekraft in den Fokus der Produkteigenschaften. »MAPEPLAN EVO SK« ist als Weiterentwicklung, in die die Erfahrung von MAPEI Roofing eingeflossen ist, die adäquate Antwort darauf, teilt das Unternehmen mit. Die heizwertreduzierte und kaltselbstklebende Dampf- und Konvektionssperre aus Reinaluminium für Stahlleichtdächer

eignet sich vorzugsweise für Trapezprofildächer, auch für solche mit erhöhten Brandschutzanforderungen. »MAPEPLAN EVO SK« erfüllt die Anforderungen nach DIN 18234 Industriebaurichtlinie und ist daher bei großflächigen Dächern von mehr als 2 500 m2 einsetzbar. Die kaltselbstklebende Luftund Dampfsperrbahn lässt sich einfach und schnell verlegen und ist laut Hersteller verarbeitungssicher. Die Klebeeigenschaften gewähren demnach eine windsogsichere Lage und gute Korrekturmöglichkeiten. Mit einer Bahnenbreite von 1,40 m ist die Luft- und Dampfsperrbahn für zahlreiche Profile im Untergrund geeignet und mit weniger als 25 kg/Rolle (bei 140 m2/ Rolle) anwenderfreundlich konzipiert. Die neuartige Verstärkung aus Glasgittergelege verleiht dem Produkt zudem einen hohen Widerstand gegen Perforation durch Druckbelastung. »MAPEPLAN EVO SK« ist laut Hersteller das bislang einzige Produkt dieser Art mit einer Oberflächentönung in BlauMetallic und damit praktisch blendfrei für den Anwender. MAPEI verspricht hervorragende technische Kenndaten hinsichtlich Brandlastwerten und Wasserdampf-Diffusionssperrwert.

MAPEI verspricht mit »MAPEPLAN« baulich innovative Systemlösungen zur sicheren Abdichtung von Flachdächern – vom Grün- und Kühlhausdach bis hin zum Industriedach. Die Kunststoff-, Dach- und Dichtungsbahnen, die im Geschäftsbereich »Roofing« vermarktet werden, passen perfekt ins Portfolio des Bauchemikers und seine Kompetenz in diesem Segment 

»MAPEPLAN EVO SK« ist sofort regendicht. Auf Stahltrapezblech ist keine Vorbehandlung (Primer, Voranstrich, etc) notwendig.

Flachdachabdichtung mit PIB-Dachbahnen  FDT Die Mannheimer FDT FlachdachTechnologie GmbH & Co. KG, Spezialist für PIB-Dachbahnen, hat mit »Rhepanol hfk« und »Rhepanol hfk-sk« seine Produktpalette erweitert. Planern und Verarbeitern stehen jetzt insgesamt fünf Premiumdachbahnversionen aus der »Rhepanol«-Produktfamilie zur Auswahl. Polyisobutylen (PIB) bildet als Rohstoff die Grundlage für alle »Rhepanol«-Bahnen von FDT. Er sorgt laut Hersteller für die von Planern und Verarbeitern gleichermaßen geschätzten produktspezifischen Eigenschaften von PIB-Dachbahnen wie extreme Kälteflexibilität bis -40 62 ____ baustoff-partner.de ____05/17

Grad Celsius, Hagelschlagfestigkeit, Langlebigkeit, Dämmstoffneutralität sowie Bitumenverträglichkeit. Die nach DIN EN 13956 genormten Dachbahnen sind widerstandsfähig gegen Flugfeuer und strahlende Wärme, sind frei von Weichmachern, Chlor,

PVC und halogenen Brandschutzmitteln. Weder von den Rohstoffen, noch der Produktion oder der Verarbeitung und langjährigen Nutzung der »Rhepanol«-Dachbahnen gehen besondere Umweltbelastungen aus. Zu diesem Ergebnis kommt auch die Ökobilanzierung nach

ISO EN 14040-49 durch das unabhängige Institut C.A.U. GmbH, Dreieich, Gesellschaft für Consulting und Analytik im Umweltbereich. Nach der Nutzungsphase sind die »Rhepanol«-Dachbahnen zu 100 % recycelbar. Darüber hinaus liegt für die komplette Produktfami-


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FDT FlachdachTechnologie GmbH & Co. KG, Mannheim, ist nach eigenen Angaben ein weltweit tätiger und europaweit führender Anbieter von Lösungen in den Segmenten Flachdach, Säureschutz und Lichtplatten. Das FlachdachProgramm umfasst die Dachbahnen »Rhepanol fk« mit integriertem Dichtrand, die »Rhepanol h«-Familie mit der Gründachbahn »Rhepanol hg«, die »Rhepanol hfk« und die selbstklebende »Rhepanol hfk-sk« sowie die Kunststoff-Dachbahn »Rhenofol«.

lie eine Umwelt-Produktdeklaration EPD vom Institut Bauen und Umwelt (IBU) vor. Neben den bekannten Eigenschaften sind »Rhepanol hfk« und »Rhepanol hfk-sk« zusätzlich mit einem Schweißrand ausgestattet. Bei den homogenen und vlieskaschierten Kunststoffbahnen ist dieser vliesfrei.

»Rhepanol hfk« ist für alle Verlegearten außer unter begrünten Dachflächen geeignet. Zur perforationsfreien Fixierung ist die Dachbahn zudem für die Verlegung im FDT-Klettsystem zugelassen. Dadurch wird es möglich, die komplette Dachfläche mit Rhepanol hfk in der Breite von 1,50 m abzudichten, ohne in den Eck- und Randbereichen schmalere Bahnen einzusetzen. Das macht die Verlegung schnell, einfach und wirtschaftlich. Speziell für den immer häufiger ausgeführten verklebten Schichtenaufbau haben die FDT-Flachdachexperten »Rhepanol hfk-sk« entwickelt. Sie ist mit einer Kaschierung aus Glas-/Polyestervlies sowie einer Selbstklebeschicht ausgestattet. Die unterseitige Kaschierung dient als integrierte Brandschutzlage und ermöglicht damit eine Verklebung der Bahnen auf unkaschiertem EPS. Zugleich wirkt sie nach der Verlegung als Entspannungszone für das gesamte Abdichtungspaket.

FDT/SVEN-ERIK TORNOW

INFO

Passende Lösung für edle Gewürze – »Rhepanol hfk« auf dem Dach der Produktion, Verwaltung und Kochschule des »Alten Gewürzamt« in Klingenberg. Beide Versionen sind als dauerhaft UV-beständige Premiumdachbahnen in den Bahnenbreiten von 0,50 m, 1,00 m und 1,50 m erhältlich. Als Zubehör gibt es alle notwendigen Formteile für eine fachgerechte Ausbildung von Details, Anschlüssen oder Durchdringungen.

Mit den beiden Produkterweiterungen »Rhepanol hfk« und »Rhepoanol hfksk« verspricht der Hersteller im Segment der PIB-Premiumdachbahnen fünf passende Lösungsansätze für dauerhaft funktionssichere Flachdachabdichtungen. 

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FPO-Dachabdichtungsbahn zum Verkleben  SOPREMA Mit der FPO-Kaltselbstklebebahn »FLAGON Premio Stick« verspricht Soprema dauerhaften Schutz für Flachdächer und Bauwerke vor witterungsbedingten, mechanischen sowie bauphysikalischen Beanspruchungen.

SOPREMA

ben. Die zügige Verarbeitung macht den Einsatz der Bahn sehr wirtschaftlich. Entwickelt auf Basis einer seit Jahrzehnten bewährten FPO-Rezeptur, zeichnet sich laut Hersteller die Hochleistungsbahn »FLAGON« Premio Stick« durch eine hohe Lebenserwartung aus und verspricht gute Materialeigenschaften: Sie ist witterungsund UV-beständig, kälteflexibel sowie wurzel- und Dauerhaft sicher – einfachste Verarbeitung: Die erste Bahn wird rhizomfest. Des Weiteren zunächst ausgerichtet; die unterseitige Schutzfolie wird abgezogen. verfügt die Dachabdichtungsbahn über eine hoDie Bahn verfügt laut Hersteller über he Widerstandsfähigkeit gegen mechanieine hochreißfeste Glasvlieseinlasche Beanspruchung und eine optimale ge. Eine unterseitige VlieskaschieSchweißfähigkeit. Sie ist dämmstoffneutrung mit Selbstklebeschicht erlaubt es, ral und bitumenverträglich, zudem frei von »FLAGON Premio Stick« auf definierten Chlor, Weichmachern und Schwermetallen. Untergründen ohne weitere LagesicheBei der Optik der Kunststoffbahn setzt rung einfach, schnell und sicher zu verkleder Hersteller auf eine helle und glatte Ober-

fläche, die Akzente setzen und sowohl modernen Bauten als auch Sanierungsobjekten ein ansprechendes, hochwertiges Aussehen verleihen soll. Die integrierte unterseitige Klebeschicht erlaubt das sofortige Verkleben der Bahn mit verschiedenen Untergründen. Lediglich die Randfixierung wird linear mit einer Befestigungsschiene mechanisch befestigt. Durch die schnelle Verarbeitung gestaltet sich der Einsatz dieser Bahn sehr wirtschaftlich. »FLAGON Premio Stick« ist entsprechend der »Harten Bedachung« geprüft und kann zur Abdichtung von Dachschichtenaufbauten mit EPS-, kaschierten und unkaschierten Polyurethan-Dämmstoffplatten sowie auf mineralvlieskaschiertem Mineraldämmstoff und Holz genutzt werden. Die FPO-Hochleistungsbahn lässt sich im Dach- und Bauwerksbereich unter Auflast sowie unter extensiver und intensiver Begrünung gemäß DIN 18531-2 einsetzen. Sie ist für begeh- und befahrbare Beläge geeignet. 

Attikaelement für Dachrandkonstruktionen

Das neue Attikaelement ist laut Hersteller auch für Niedrigenergie- sowie Passivhäuser geeignet. Hierfür bietet der Austrotherm eine Variante mit einer Wärmeleitfähigkeit von nur 0,031 W/(mK) an. Das Attikaelement ist bereits werkseitig mit einer sandfarbenen, witterungsbeständigen Oberfläche versehen und beinhaltet Montagewinkel für die Befestigung am Untergrund, ein werkseitig integriertes Gefälle von 3° sowie zwei PVC-Leisten, an die später die Verblechung angeschraubt wird. Die Konzeption des Attikaelementes als All-in-one Lösung sowie das geringe Gewicht erlauben eine schnelle und einfache Verarbeitung und eine optimierte Logistik auf der Baustelle bei geringem Materialeinsatz. Das Austrotherm Attikaelement ist bei allen gängigen Dachaufbauten einsetzbar: 64 ____ baustoff-partner.de ____05/17

Im Warmdach als auch im Umkehrdach, in Neubau als auch in der Sanierung. Für die Verarbeitung des neuen Attikaelementes ist lediglich ein Gewerk notwendig. Standardmäßig werden die Austrotherm Attikaelemente in einer Breite von 30 bis 50 cm, einer Höhe von 40 bis 70 cm und einer Länge von 200 cm ausgeliefert. Auf Wunsch fertigt der Hersteller jedoch auch Elemente in kundenspezifischen Abmessungen. Das Material ist darüber hinaus problemlos vor Ort zuschneidbar.

Das Austrotherm Attikaelement ist auf der Baustelle leicht zu transportieren und kann bei Bedarf direkt vor Ort zugeschnitten werden. Entwickelt wurde es für sichere Ausführung von wärmebrückenfreien Dachrandkonstruktionen bei Flachdächern.

AUSTROTHERM

 AUSTROTHERM Mit dem neuen Attikaelement verspricht Hersteller Austrotherm ist ein gut dämmendes Fertigbauteil zur Ausbildung von nicht statisch beanspruchten Attiken. Gleichzeitig soll das leichtgewichtige Element mit zwei schwergewichtigen Vorteilen punkten: Zum einen ermöglicht es die sichere Ausführung von wärmebrückenfreien Dachrandkonstruktionen bei Flachdächern. Zum anderen stellt es für den Verarbeiter eine All-in-one-Lösung dar und somit eine kostengünstige Alternative zur herkömmlichen Attika-Bauweise, die meist aus einer teuren Betonschalung und zusätzlichen Dämmelementen besteht.


Die Ausführung des WDVS erfolgt in gewohnter Weise und in nur wenigen Schritten: • Vollflächiges Aufkleben der Austrotherm Attikaelemente auf den Untergrund mithilfe des »Austrotherm Perimeterkleber«. Die Platzierung kann dabei bündig zum Mauerwerk oder auch mit Überstand erfolgen, wobei die verklebte Auflagefläche nicht kleiner als die Auskragung sein darf.

• Die einzelnen Elemente mit »Austrotherm Stoßfugenkleber« gemäß Verarbeitungsrichtlinie verbinden und • mechanisch mithilfe des mitgelieferten Montagewinkels am Untergrund befestigen. • An die bereits im Attikaelement integrierten PVC-Montageleisten kann nach bauseitiger Abdichtung die Attikaverblechung erfolgen (nicht im Lieferumfang enthalten).

Industriedach: Einsatz für selbstklebende Dachschindel  IKO Die Firma IKO wurde zu einer Dachsanierung zu Rate gezogen. Ein Industriedach mit oberseitigen Solarmodulen war in die Jahre gekommen. Wasser trat seit mehreren Monaten in die Flächen ein. Es galt, eine Sanierungslösung zu finden. Die Bahn ist zusätzlich auf der Unterseite vollflächig selbstklebend und oberseitig nahtselbstklebend. Schließlich wurden die Schindeln verlegt und die Solarhalter wieder eingebaut.   

IKO

Nach den Fachregeln des ZVDH beträgt die Mindestdachneigung von Schindeldächern 15 Grad. Bei Sparrenlängen über 10 m muss die Mindestdachneigung zusätzlich um 5 Grad erhöht werden. Das heißt: Nach heutigem Stand der Fachregeln wäre eine Sanierung mit Schindeln so nicht möglich. Eine weitere Problemstellung: Riesige Dachflächen, große Mengen an Wasser bei Regen, hohe Windlasten, hohe Sanierungskosten, Wiedermontage der Solarelemente. Eine Lösung war bald gefunden – mit »IKO Cambridge Xtreme«, laut Hersteller die weltweit erste selbstklebende Dachschindel, einsetzbar ab 9,5 Grad Dachneigung (s. Kasten). Die IKO-Anwendungstechnik hat sichmit dem Verarbeiter, der Siedler Holzbau GmbH, abgestimmt und eine individuelle Sanierungsvariante ausgearbeitet: Zunächst wurden die Solarelemente entfernt und die Verschraubungen ausgebaut. Nach der Reinigung des Daches und Prüfung der Schalung konnten die Elektroleitungen abgenommen werden. Dann erfolgte das Aufbringen einer Trennlage als Schutz. »IKO ARMOURBASE STICK« (KSK Schindelunterlagsbahn) mit Selbstklebeeigenschaft schließt sich besser um die Nagellöcher und verhindert das Aufsteigen von Feuchtigkeit

Durch die Selbstklebeeigenschaft schließt sich die Schindelunterlagsbahn »KO ARMOURBASE STICK« noch besser um die Nagellöcher und verhindert das Aufsteigen von Feuchtigkeit Die Bahn ist zusätzlich auf der Unterseite vollflächig selbstklebend und oberseitig nahtselbstklebend.

PRODUKTINFO Bislang konnten Schindeln erst ab Dachneigungen von mindestens 15° und maximal 85° Neigung eingesetzt werden. Die »Cambridge Xtreme« übersteigt laut Hersteller diesen Einsatzbereich mit über 35% und kann sogar an Fassaden verlegt werden. Der Hersteller verspricht mit der »Cambridge Xtreme« die weltweit erste laminierte Bitumenschindel und ein ganz neues, einzigartiges Einsatzspektrum von neu 9,5° bis 90°. Die Schindel ist laut IKO widerstandsfähig gegen Sturm, Hagel und windgepeitschten Regen (Getestet und dokumentiert im KIWA -BDA Institut Holland 2014.

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Neues Sicherheitsfirst-System für Dachdecker  BRAAS Wenn es um Arbeiten am Dach geht, hat Sicherheit höchste Priorität. Mit seinem neuen Sicherheitsfirst-System »TopSlide« bietet Braas ein innovatives Firstsystem, das nicht nur extrem belastbar ist, sondern gleichzeitig besonders flexibles Arbeiten ermöglicht. BRAAS

Extrem belastbar: Das Braas Sicherheitsfirst-System »TopSlide« kann bis zu drei Personen auf einmal sichern und ermöglicht flexibles und komfortables Arbeiten am geneigten Dach.

seinem Sicherheitsfirst-System »TopSlide« eine innovative Alternative. Das System wird nicht auf der Deckfläche, sondern unter dem First über dessen komplette Länge montiert und direkt in den Sparren verankert. So wird eine maximale Stabilität erzeugt, die bis zu drei Personen gleichzeitig sichern kann.

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Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (Statistik Arbeitsunfallgeschehen 2015) werden ca. 13 % der tödlichen Unfälle durch einen Sturz oder Absturz verursacht. Aktuell erfolgt die Absturzsicherung beim geneigten Dach hauptsächlich durch Sicherheitshaken. Diese müssen auf der Deckfläche gut sichtbar und in regelmäßigen Abständen montiert werden, um bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Das verursacht hohe Kosten und stört die Optik des Daches. Auch die Befestigung der Haken stellt ein Problem dar, denn sie werden oft nicht ordnungsgemäß montiert. So wird die Wucht eines Sturzes meist nicht gehalten. Braas bietet mit

INFO Die Braas GmbH ist nach eigenen Angaben Deutschlands führender Anbieter von kompletten Dachsystemen. Mit mehr als 60 Jahren Dachexpertise bietet Braas seinen Kunden alles rund um das geneigte Dach, von Dachsteinen und Dachziegeln über Dachsystemteile, Solarsysteme und Dämmung bis zum Service. In Deutschland sind an 17 Standorten rund 1 000 Menschen beschäftigt. Die Braas GmbH ist ein Unternehmen der Braas Monier Building Group.

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Durch die Verbauung eines Gleiters, der den Bewegungen der gesicherten Person über die komplette Dachfläche von einer Seite zur anderen folgt, wird mit dem System laut Hersteller ein maximaler Bewegungsradius ermöglicht. So muss die Arbeit am Dach nicht durch ständiges Ein- und Aushaken unterbrochen werden. Das ist nicht nur sicher, sondern auch besonders flexibel. Damit das Braas Sicherheitsfirst-System auf einem Dach montiert werden kann, sind keine speziellen Vorkehrungen notwendig. »TopSlide« kann bei jedem beliebigen First eingesetzt werden. Eine Montage ist nicht nur für Neubauten, sondern auch für Bestandsdächer im Sanierungsbereich möglich. Das Braas Sicherheitsfirst-System TopSlide wird ab Sommer 2017 verfügbar sein. 

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Dämmplatte verbessert Wärme- und Brandschutz  DEUTSCHE ROCKWOOL Mit der »Bondrock MV« bietet ROCKWOOL eine vielfach bewährte Steinwolle-Dämmplatte mit vollflächigen Mineralvlieskaschierung für verklebte Dachaufbauten. Ab Mitte 2017 wird diese nichtbrennbare Platte auch mit einem zusätzlichen Plus an Wärmedämmung zu bekommen sein: Mit einem laut Hersteller verbesserten Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von nur noch Lambda = 0,038 W/(m·K) können dann Dachaufbauten mit optional geringerer Dämmdicke oder bei gleicher Dicke mit effizienterem Wärmeschutz realisiert werden. Davon unberührt bleibt der Brandschutz der Platte, der es weiterhin ermöglicht, verklebte Dachkonstruktionen inklusive Dampfsperre gemäß den Brandschutzforderungen der Industriebaurichtlinie zu erstellen.

Nichtbrennbare Vlieskaschierung Die oberseitig mit einer Mineralvlieskaschierung versehene »Bondrock MV 038« ist nichtbrennbar, bietet einen optimalen Haftgrund, der das direkte Aufschweißen einer Bitumenbahn genauso erlaubt wie die Verlegung einer zweilagigen bituminösen Abdichtung mit aufgeschweißter Oberlagsbahn und einer thermisch selbstklebenden Unterlagsbahn. Auch kaltselbstklebende Abdichtungen und geprüfte Dachbahnenklebemittel

können auf der druckbelastbaren und begehbaren »Bondrock MV 038« verwendet werden. Außerdem sind die Platten auch in mechanisch befestigten Dachaufbauten sowie unter Auflast einsetzbar.

Besserer U-Wert bei gleicher Dicke Dank der verbesserten Wärmeleitfähigkeit kann laut Hersteller die Dämmstärke beispielsweise bei einem U-Wert von 0,20 W/(m²K) um 10 mm reduziert werden, bei gleichbleibender Plattendicke hingegen verbessert sich der U-Wert um bis zu fünf Prozent. Die »Bondrock MV 038«-Dämmplatten empfehlen sich Planern, Fachhandwerkern und Bauherren besonders bei flach- oder flachgeneigten Dächern mit Anforderungen an die Aufbauhöhe, z. B. bei hochgedämmten Gebäuden oder im Sanierungsfall, wo jeder Millimeter Einsparung einen Gewinn darstellt. Lieferbar sind die Dämmplatten in Stärken zwischen 60 und 160 mm sowie in den Standardabmessungen 1 000 x 1 200 mm und 600 x 1 000 mm. Alle Informationen zur neuen »Bondrock MV 038« oder den nach DIN 18234 geprüften Systemaufbauten finden sich zum Zeitpunkt der Markteinführung unter www.rockwool.de. 

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Besseres Tageslicht am Arbeitsplatz mit Prismen-Lichtkuppel

Neu!

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 ESSMANN Auf der BAU in München hat Essmann die neue Prismen-Lichtkuppel »Day-Lite Kapture« gezeigt. Der 3-schalige Aufbau mit einer innen liegenden Prismenschale und ihrer organischen Formgebung sorgt laut Hersteller auch in Tagesrandzeiten bei niedrigstehender Sonne für ausreichend und länger nutzbares Tageslicht. Das einströmende Licht wird ausgewogen im Gebäude verteilt. Die hohe Lichttransmission der Kuppel führt zudem zu einem hohen Maß an Tageslichtausbeute am Arbeitsplatz und damit zur Senkung der Kosten für elektrische Beleuchtung. Die Prismen-Lichtkuppeln leuchten laut Hersteller Arbeitsplatzbereiche mit hohem Bedarf an ermüdungsfreiem und farbechtem Tageslicht hell und gleichmäßig auf einer großen Fläche aus, ohne dabei Schlagschatten zu bilden oder zu blenden. Die integrierten Prismen sorgen für eine optimale Lichtlenkung in die Halle (Brechung) sowie für eine ausgezeichnete Lichtstreuung (Reflexion und Diffusion). Die Formgebung der Kuppel verspricht zudem eine große Oberfläche und bestmögliche Neigung zum Sonnenstand. Dadurch werde mehr Licht als bei herkömmlichen Kuppeln eingefangen, teilt der Hersteller mit und verspricht in Verbindung mit der hohen Lichttransmission eine optimale Tageslichtausbeute. Eine Verbesserung der Lichttransmission wäre demnach zwar auch durch den Einsatz von Klarglas zu erreichen, würde jedoch die erheblichen Nachtei-

mit Exzenterscheibe, wärmegedämmt, FCKW-frei, mit eingeschäumter Anschlussbahn.  optimal für die Entwässerung von übereinanderliegenden Dachflächen durch ein Fallrohr  mit Flanschaufkantung für den Einbau direkt an der Gebäudewand  exzentrische Verstellbarkeit des ankommenden und des abgehenden Rohres – dadurch ist der Wandabstand und ein Versatz der Fallrohre leicht ausgleichbar

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le der Blendwirkung und Schlagschattenbildung bei direktem Sonnenlicht mit sich bringen.

Unterschiedliche Modelle Die »Essmann Day-Lite Kapture« ist wahlweise für den Rauch- und Wärmeabzug (RWA) oder zur Be- und Entlüftung mit Antrieb erhältlich, jeweils in verschiedenen Abmessungen. Beide Varianten gibt es mit prismatischen oder nanoprismatischen Glastypen. Letztere laut Hersteller mit noch höherer Wirksamkeit in Bezug auf die Lichtausbeute und -streuung. Die Schalen der gewölbten und dreifach verglasten Lichtkuppel (klar/Prisma/klar) bestehen aus Polycarbo-

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nat, einem thermoplastischen Kunststoff. Die maximierte Tageslichtausbeute führt zu einem geringeren Stromverbrauch, da die elektrische Beleuchtung später eingeschaltet werden muss und früher ausgeschaltet werden kann. »Durch den Einsatz der Prismenverglasung ergeben sich bei korrekter Auslegung somit Einsparungen bei den Energiekosten für die Beleuchtung des Gebäudes«, sagt Ralph Fels, Leiter des Produktmanagements bei Essmann. Die vorgefertigten PrismenLichtkuppelelemente lassen sich mit Zubehör aus dem Standard-Lieferprogramm von Essmann erweitern, wie zum Beispiel mit Sicherungssystemen, wie der Ab- und Durchsturzsicherung. 

Licht und Luft: Die Essmann Lichtkuppel »Day-Lite Kapture« sorgt auch für angemessene Belüftung.

ESSMANN

Das größte Dachgullyprogramm Europas

INFO Durch den Einsatz der Prismenverglasung ergeben sich bei korrekter Auslegung Einsparungen bei den Energiekosten für die Beleuchtung des Gebäudes.« Ralph Fels, Leiter Produktmanagement Essmann

Die Essmann Group, mit den Unternehmen Essmann Gebäudetechnik GmbH, ECODIS SAS und STG-BEIKIRCH GmbH & Co. KG, ist nach eigenen Angaben einer der in Europa führenden Hersteller von Produkten und Systemlösungen zur natürlichen Belichtung, Beund Entlüftung sowie für den natürlichen und maschinellen Rauch- und Wärmeabzug in Industrie-, Gewerbe- und Verwaltungsbauten. Mit über 900 Mitarbeitern an den Produktionsstandorten in Bad Salzuflen, Lemgo, Detmold sowie Lyon (ECODIS) umfasst das Spektrum der Unternehmensgruppe Produkte, Technologie und Dienstleistungen wie Entwicklung, Planung, Ausführung und Wartung belichtungs- und belüftungstechnischer Anlagen und ihrer Systemkomponenten. Seit Oktober 2016 gehört die Essmann Group zur neu gegründeten Kingspan Division »Light & Air«.

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Industrie- & Gewerbebau

 EFAFLEX Parkgaragen dominieren nicht das Stadtbild der holländischen Stadt Almere. Trotzdem ist es nicht schwer, einen sicheren und benutzerfreundlichen Parkplatz zu finden, denn die siebtgrößte Stadt der Niederlande mit fast 200 000 Einwohnern bietet allein im Zentrum der Stadt rund 5 000 Parkplätze in 15 Parkgaragen an. In 12 Garagen fahren die Nutzer durch ein SchnelllaufParksystemtor »EFA-SST-Classic« ein. Die Tore des Torspezialisten Efaflex öffnen bei Einfahrt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2,5 m/s und schließen sofort nach der Durchfahrt wieder mit bis zu 1 m/s. Im November 2009 hat die Stadt Almere entschieden, die alten Rolltore in Ein- und Ausfahrt der Parkgarage »Regisseur« gegen drei Parksystemtore von Efaflex zu tauschen. Vandalismus und Verschmutzung der Parkgaragen waren die Hauptgründe hierfür. »Nach einer Testperiode mit positiven Ergebnissen haben wir in zehn weiteren Parkgaragen Tore von Efaflex eingebaut. Auch die neu erbaute ›URCA‹-Garage wurde mit den ›EFA-SST-Classic‹ ausgerüstet. Unsere Auswahlkriterien waren in erster Linie die schnellen Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten«, berichtet Anthonie Dam, der das Management für sämtliche Parkplätze der Stadt Almere verantwortet.

Sichereres Parken sorgt für steigende Nutzerzahlen »Es ist kaum in konkreten Geldbeträgen zu beziffern, was diese Tore für ein Gewinn sind«, erklärt er. Seit die Stadt, bedingt durch die Tore, saubere und noch sicherere Parkmöglichkeiten anbieten könne, habe die Anzahl der Nutzer erheblich zugenommen. Insgesamt 28 »EFA-SST-Classic« sind innerhalb der vergangenen sieben Jahre in Parkgaragen der Stadt Almere eingebaut worden. Mit dem »EFA-SST-Classic« haben die Efaflex-Ingenieure ein Tor entwickelt, das laut Hersteller universell für fast alle Bereiche der Industrie sowie für Parksysteme einzusetzen ist. Als Bauprinzip dient die

EFAFLEX

Städtische Parkgaragen mit bislang 28 Parksystemtoren ausgerüstet

Die »Santiagogarage« in Almere ist eine von mittlerweile vielen städtischen Parkgaragen, die mit Schnelllauftoren von Efaflex ausgestattet sind und so die Sicherheit erhähen.

Efaflex-Spirale. Das Gebäudeabschlusstor öffnet in Bruchteilen von Sekunden und schließt sofort, nachdem das Fahrzeug passiert hat, und verhindert so unerwünschten Zutritt. Unbefugten Fahrzeugen bzw. Personen bleiben die Zufahrt bzw. der Zutritt ins Gebäude verwehrt.

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»Nach einer Testperiode mit positiven Ergebnissen haben wir in zehn weiteren Parkgaragen Tore von Efaflex eingebaut. Unsere Auswahlkriterien waren in erster Linie die schnellen Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten.« Anthonie Dam, Parkraum-Manager der Stadt Almere

Auf 250 000 Arbeitsspiele pro Jahr ausgelegt Während bei herkömmlichen Garagentoren mit nur etwa fünf Öffnungszyklen pro Tag gerechnet wird, ist das »EFASST-Classic« auf 250 000 Arbeitsspiele pro Jahr ausgelegt. Das Tor ist laut Hersteller sehr stabil und verspricht eine höhere Windbelastbarkeit als jedes andere Schnelllauftor. Zur besseren Be- und Entlüftung oder die Einbindung in Entrauchungssysteme

bietet der Hersteller die Option, die Tore auch mit perforierten Lamellen zu liefern. Kommt es dem Kunden auf eine zeitgemäße Wärmedämmung an, bietet Efaflex nach eigenen Angaben als weltweit erster Hersteller serienmäßig thermisch getrennte »EFA-THERM«-Isolier-Lamellen für das »EFA-SST«. So wird je nach Torgröße eine Wärmedämmung zwischen 0,66 und 1,52 W/m2K erreicht. Je nach gewünschtem Lichteinfall versieht der Torspezialist das Torblatt mit Klarsichtlamellen aus Acrylglas.

Sicherheit für Personen, Fahrzeuge und Ladung Efaflex erhebt den Anspruch, auch im Bereich Sicherheit Pionierarbeit zu leisten. Für seine Systeme garantiert das Unternehmen erheblich mehr an zuverlässiger Sicherheit – sowohl für Personen als auch für das Ladegut und das Tor selbst. »Wir müssen uns auf die Tore von Efaflex hundertprozentig verlassen können«, sagt Anthonie Dam. »Wir hätten ein großes Problem, wenn die Parkhaus-Nutzer vor einem geschlossenen Tor stehen würden.« Stadt und Nutzer sind mit den schnellen Toren sehr zufrieden. Anthonie Dam zieht sein Fazit: »In den Niederlanden gibt es die Schulnoten von 1 bis 10 (entspricht sehr gut). Wir bewerten die Toranlagen mit der Note 8,5, weil wir damit  sehr zufrieden sind.« 05/17 ____ baustoff-partner.de ____ 69


Entwässerung von Parkhäusern und Tiefgaragen  BIRCO Mit »Filcoten parkline« bietet Birco eine neue Entwässerungslösung für Tiefgaragen, Parkhäuser oder Flächen im Galabau. Der Systemanbieter im Umgang mit Niederschlagswasser geht dabei auf die Ansprüche aus Hoch- und Tiefbau ein. Die Kammrinne hat eine geringe Einbauhöhe, hält dauerhaft hohen Belastungen stand und leitet eingetragenes Wasser mit Verunreinigungen und Tausalzen sicher ab.

BIR

CO

»Schneematsch und Regenwasser sind in Parkhäusern immer eine Herausforderung. Meist ist kein Platz für tiefe Rinnen oder Punkteinläufe. ›Birco Filcoten parkline‹ haben wir speziell für diese Situation entwickelt. Architekten, Planer und Bauherren unterstützen wir von Anfang an im Projekt mit individueller Beratung

und allem, was dazu gehört«, sagt Christian Geide, Produktmanager bei Birco. Die offene Kammrinne besteht aus stabilem Beton mit mineralischer Bewehrung und ist belastbar bis zur Klasse C 250. Auch schwere Fahrzeuge wie SUVs können die Rinne ohne Bedenken überfahren. »Filcoten parkline« ist aut Hersteller resistent gegen Tausalze und Kraftstoffe, abriebfest und UV-beständig. Zudem ist das Material ohne Kunststoffe hergestellt und nicht brennbar (Brandschutzklasse A1). »Aus Erfahrung gewährleis-

Die flache Spezialrinne »Birco Filcoten parkline« für Parkhäuser und Tiefgaragen entspricht Brandschutzklasse A1 und ist voll recyclingfähig.

tet die niedrige Bauhöhe von 50 mm die optimale Kombination aus Entwässerungsleistung, Einbautiefe und Stabilität«, fasst Geide zusammen. »Birco Filcoten parkline« kann als Verdunstungsrinne oder mit Ablauf geplant werden, sowohl im Neubau als auch in Sanierungssituationen. Beim Einbau lässt sich die Rinne sicher abdichten. Kreuzungselemente vereinfachen es, die Elemente in einem 90-Grad-Winkel oder als Kreuzung zu verlegen. Die Rinne hat keine Abdeckung, keine beweglichen Teile und eine ebene Kammform. Deshalb wird sie lautlos überfahren. Im Betrieb ist »Birco Filcoten parkline« wartungsarm und mit dem passenden Reinigungsrechen als Zubehör noch schneller zu reinigen. Alle »Filcoten«-Rinnen

sind ökologisch, voll recyclingfähig und baubiologisch unbedenklich – zertifiziert durch das Baubiologische Institut Rosenheim (IBR). 

INFO Die BIRCO GmbH aus Baden-Baden ist einer der führenden europäischen Systemanbieter im Umgang mit Niederschlagswasser und Hersteller von Rinnensystemen, Regenwasserbehandlungsanlagen und vertreibt Rigolentunnel. Das 1927 gegründete Unternehmen entwickelt Entwässerungskonzepte für die Kompetenzfelder Schwerlast, Umwelt, Galabau, Design und Projektmanagement. Aktuell beschäftigt BIRCO rund 170 Mitarbeiter.

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Ein Garagentorantrieb für alle Fälle  SOMMER Einen einziger Garagentorantrieb, der sich für jegliche Toranforderung, Einbausituation und Kundenvorliebe eignet verspricht Sommer mit einem Alleskönner: Durch seinen intelligenten, mitfahrenden Motorwagen stellt sich der Antrieb ganz von selbst auf jeden Garagentortyp ein und verbessert den Schutz vor Einbrechern und Unfällen. SOMMER

An den intelligenten Laufwagen lassen sich per »Plug and Play« Features wie Parkpositionslaser, Feuchtigkeitssensoren, Alarm- und Warnbuzzer und vieles mehr integrieren. Das Modell für die Deckenmontage ist bereits jetzt lieferbar, im Laufe des Jahres folgen eine Ausführung zur Anbringung an der Garagenwand und ein Typ speziell für die Tiefgarage. Mit entsprechendem Zubehör bietet der Hersteller viel Spielraum für individuelle Bedürfnisse. 70 ____ baustoff-partner.de ____05/17

Der Hersteller verspricht einen leistungsstarken Allrounder mit einem Energieverbrauch von nur 0,8 Watt im Standby. Die Steuerung verfügt genau wie die Laufwagen mit verschiedenen Zugkräften über viele Anschlüsse für Features. Alle Zubehörteile können intuitiv

per »Plug and Play«-Prinzip in die deutlich gekennzeichneten Steckplätze montiert werden. Wer will, kann etwa Sicherheitsleisten oder einen Schlupftürkontakt ohne störende Wendekabel in der Garage direkt in den Laufwagen einstecken. Eine langlebige LED-Beleuchtung ist standardmäßig in den Laufwagen integriert. Viele Extras sorgen für eine einfache Inbetriebnahme und Instandhaltung mit weniger Risiken und einer problemlosen Einhaltung der Normen. Über DIP-Schalter lassen sich zahlreiche Betriebsarten einstellen. Zum Beispiel ist hier der Tortyp mit seinen je eigenen Lauf-

eigenschaften und seinem Kraftbedarf wählbar, woraufhin sich der Antrieb feiner auf diese Vorauswahl einstellt. Der Softlauf passt sich dem Torgewicht an, was Tor und Getriebe schont. Von selbst erkennt der Antrieb die Endlage, stellt den Schließdruck passend ein und checkt alle Sicherheitselemente. Durch die selbstlernende Kraftkurve passt sich der Antrieb automatisch dem Sommer- oder Winterbetrieb an. Bei Hindernissen und Blockaden erkennt er die unüblichen Kräfte und schaltet ab. Als Zubehör gibt es auch den Feuchtigkeitssensor »Senso«, der durch Öffnen und Schließen eines Torspalts die Luftfeuchtig-


stand. Weitere Funktionen können im Tool »SOMlink« eingestellt und über das Handy gesteuert werden. Zudem reagiert der Antrieb auf den neuen bidirektionalen Funk-Handsender, der mit der Funkfrequenz 868 MHz und Rollingcode-System ausgestattet ist. Die bidirektionale Funktechnologie »SOM-

loq2« gibt Rückmeldung über die Umsetzung der Signale, beim neuen Handsender »Pearl Vibe« durch Vibration. Die 128 Bit AES-Verschlüsselung verspricht sicheren Schutz vor Hackern. Die Funkstrahlenbelastung ist laut Hersteller 2000mal geringer als bei einem Handy und die elektromagnetische Verträglichkeit doppelt

Industrie-Sektionaltor mit Wärmedämmung

so hoch wie die Anforderungen der EU-Norm. Technik und Service reduzieren Kosten und Aufwand in Verwaltung, Lagerung, Transport und Zusammenbau. Die Montage des Garagentorantriebs erfolgt ab Werk. Durch das Baukastenprinzip ist er einfach modular erweiterbar. Das System  passt in einen Karton.

NOVOFERM

keit in der Garage managt. Ein zukünftig verfügbarer Positionslaser hilft beim Einparken. Das aktive Gegenlaufen des Motors sorgt laut Hersteller für hohen Einbruchschutz, der mit dem optionalen Hubmagnet »Lock« noch zusätzlich verbessert werden kann. Das System hält dann einer Einbruchsbelastung von 300 kg

 NOVOFERM Auf die europaweit wachsende Nachfrage nach wärmedämmenden Toren reagiert Novoferm, Systemanbieter von Türen, Toren, Zargen und Antrieben, mit der Einführung des Industrie-Sektionaltors »Thermo 80«. Die neue Konstruktion verspricht einen doppelt so hohen Isolationswert auf wie die gängigen Standardtore mit 40 mm starken Paneelen. Gebäudeöffnungen, ob Fenster, Türen oder Tore, sind die größten Herausforderungen beim Bemühen, den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) so niedrig wie möglich zu halten. Gerade große Industrietore sind hier eine potenzielle Schwachstelle, deren Bedeutung mit der Zahl der Tore naturgemäß zunimmt. Andererseits wird ein energieeffizienter Betrieb längst auch bei Industriegebäuden als betriebswirtschaftlich relevanter Faktor erkannt – ganz abgesehen von der gesellschaftlichen Aufgabe, den Energieverbrauch und damit den CO2-Ausstoß soweit wie möglich zu verringern.

Mit dem »Thermo 80«-Tor verspricht Novoferm dem Markt eine Lösung, die einen deutlich niedrigeren Wärmedurchgangskoeffizienten aufweist, als die bislang überwiegend verwendeten Tore mit 40 mm bzw. 60 mm starken Paneelen. Erreicht wird das nicht allein durch die Dicke des Paneels;.zusätzlich sind die Dichtungen zwischen den Paneelen von höherer Qualität, was für einen optimalen Abschluss sorgt. Außerdem hat der Hersteller nach eigenen Angaben Gummis zur Abdichtung der Peripherie optimiert: Neu entwickelte Obergummis sorgen beim »Thermo 80«-Tor für optimale Sturzab-

Das Industrie-Sektionaltor »Thermo 80« weist einen hohen Isolationswert auf und minimiert den Energieverbrauch. dichtung, die Abdichtung nach unten wird durch die Verwendung von 2 Bodengummis weiter verbessert. Auch die Seitenabdichtungen werden in dreifacher Ausführung eingesetzt, um den bestmöglichen Dämmeffekt zu erzielen. Mit dem optionalen Isolator sinkt der U-Wert auf weniger als die Hälfte eines gängigen 40 mm-Tores. 

Wir verstehen, geben Ideen und finden Lösungen Mit vielen Jahren intensiver Branchenerfahrung, von der Fertigung über die Montage bis zur Instandhaltung kennen wir die kleinen und großen Herausforderungen aber auch die Vorteile und Möglichkeiten aller gängigen Toranlagen und unterstützen Sie gerne mit unserem umfangreichen Leistungsangebot.

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Schnelle und reibungslose Prozesse möglichst ohne Standzeiten sind in der Logistikbranche ein entscheidendes Wettbewerbskriterium. Doch das Vorhalten einer entsprechenden Infrastruktur hat nicht zuletzt einen hohen energetischen Preis. Das wird besonders deutlich bei den immer größer werdenden Logistikzentren, die mit ihren mehreren Hundert Toren die sofortige Abfertigung jedes LKW garantieren: Weil diese Tore durchschnittlich mehr als 90 % der Zeit geschlossen sind, ist die Qualität ihrer Isolierung maßgeblicher Faktor für die Energiebilanz der Betriebsstätte.


Neue Roll- und Schiebetore für Industrie  TECKENTRUP Verbessert in der Funktion, einfacher in der Montage: Das verspricht Teckentrup (Verl) für die beiden Industrietor-Neuheiten. Das neue Schnelllauf-Rolltor ist für stark frequentierte Hallen konzipiert und optimiert durch seine hohe Laufgeschwindigkeit den Wärmeschutz. Beim neuen Feuerschutzschiebetor wurde die gesamte Konstruktion so optimiert, dass der Einbau nun noch schneller und sicherer erfolgt.

»Die Vorgaben für unsere Forschung und Entwicklung stammen von unseren Kunden und lassen sich in drei Hauptpunkten zusammenfassen: Entweder muss der Einbau einfacher und sicherer werden, oder Langlebigkeit und Robustheit müssen steigen oder das neue Produkt erreicht bessere technische Werte als sein Vorgänger«, erklärt der Leiter Entwicklung und Konstruktion Tore bei Teckentrup, Ekkehard Grohs. Dazu hat das Unternehmen auf der BAU 2017 zwei neue Industrietore vorgestellt. Mit dem neu entwickelten Schnelllauf-Rolltor »Thermo Teck« erweitert Teckentrup sein Portfolio bei den Toren. Es ist robust, dabei nahezu wartungsfrei und minimiert so das Ausfallrisiko. Seine hohe Laufgeschwin-

digkeit – schon in der Auffahrt erreicht es mehr als 1,5 m/s – sorgt für kurze Offenzeiten. Damit schützt laut Hersteller das schnelle Tor eine Halle besser vor Wärmeverlusten als z.B. Sektionaltore, die zwar einen besseren UD-Wert erreichen, aber langsamer öffnen und schließen. »Das neue Tor ersetzt so Kombi-Anlagen aus z.B. Sektionaltor und Schnelllauf-Folientor, ist also eine sehr ökonomische Lösung«, erklärt Grohs. Zudem läuft es erheblich leiser als konventionelle Schnelllauf-Rolltore, weil sich die Profilflächen beim Wickeln nicht berühren. Dadurch sinkt außerdem der Verschleiß, ebenso wie durch den Verzicht auf Ausgleichsfedern und Gewichte. Die Durchfahrtssicherung liegt auf

TECKENTRUP

Die neue T30-Feuerschutz-SchiebetorGeneration bei Teckentrup wurde mit Blick auf schnelle und sichere Montage entwickelt. Das neue Tor gibt es ein- und zweiflügelig. der Innenseite und ist somit vor Witterung und Vandalismus geschützt – weitere Elemente sind nicht erforderlich. Das Rolltor ist universell einsetzbar, innen wie außen und (je nach Größe) bis zu Windlastklasse 4. Es steht auch in sehr großen Abmessungen zur Verfügung. Da es wie das Teckentrup-Rolltor über verschiebbare Pfosten gekoppelt werden kann, lassen sich extreme Torbreiten erreichen. Höhen sind bis 9 m realisierbar.

Feuerschutz-Schiebetor: Sicherheit in kurzer Zeit Die neue Feuerschutz-Schiebetor-Generation bei Teckentrup wurde mit Blick auf schnelle und sichere Montage entwickelt. Das neue T30-Tor gibt es ein- und zweiflügelig – die Zu-

lassung ist derzeit in der Vorbereitung. »Der Fortschritt zeigt sich im einfachen, auf wenige Teile beschränkten Einbau: Das reduziert die Montagezeit – ein wirtschaftlicher Vorteil«, ergänzt Grohs. Beispielsweise benötige das neue Tor weder Elementverbindungsfedern noch Laufschienenblende oder -abdeckung. Da weniger Befestigungspunkte anfallen, sinkt die Montagezeit weiter. Der Verarbeiter baut dadurch mehr Tore in derselben Zeit ein. Durch das höhere Spaltmaß zwischen Endkappe und Wand (> 25 mm) ist der Einbau zudem bequemer. Wer dennoch Laufschienenblenden einsetzen will, dem stehen diese optional zur Wahl. »Unsere neue Konstruktion verkürzt zudem die Fertigungszeiten, wodurch auch die Lieferfristen sinken«, sagt Grohs. 

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Bidirektionales Funksystem


Befestiger sorgt für Effizienz im Stahl- und Hallenbau  SFS INTEC Bisher waren bei der Verbindung von Tragkonstruktionselementen neben Schrauben auch Muttern und Unterlegscheiben notwendig, die oftmals unter erschwerten Bedingungen montiert und regelmäßig nachgezogen werden mussten. Der Gewindeform-Befestiger »TDBL« von SFS intec sorgt für wesentlich effizientere Arbeitsabläufe: Die spezielle Gewindeform der Hochleistungs-Schraube macht Muttern und Unterlegscheiben überflüssig, »TDBL« wird einfach in einem einzigen Arbeitsgang mittels Akku-Schlagschrauber eingedreht. SFS INTEC

Dank seiner Vielseitigkeit, Effizienz und Sicherheit eignet sich der Gewindeform-Befestiger »TDBL« für zahlreiche Anwendungen – zum Beispiel bei der Befestigung von Hochregallagern.

zeitsparend befestigen wie etwa Hochregallager, Stahlleichtbaupfetten und -riegel, Treppenkonstruktionen oder Stahlbühnen aus Rechteckprofilen. »TDBL«-Befestiger sind aus einsatzgehärtetem Stahl gefertigt und verfügen über eine Cr-VI-freie Zinklamellenbeschichtung. Sie sind im Durchmesser von 8,6 mm mit einer Länge

von 16 mm sowie im Durchmesser von 10,6 mm in den Längen 23 und 30 mm erhältlich. Daneben sind die Befestiger auch mit 13,4 mm Durchmesser in den Längen 20 und 30 mm verfügbar. Zu dem umfangreichen Zubehör, das SFS intec anbietet, zählen unter anderem passende Montagegeräte wie Akku-Schlagschrauber 103 mm sowie passende Magnetbits. 

GfS Sicherheit an Türen »TDBL« verfügt laut Hersteller über eine spezielle, patentierte Gewindeform. Je nach Anwendung ist zudem ein bestimmter Bereich unter dem Schraubenkopf gewindefrei, was ein Überdrehen selbst in dünnem Stahl verhindert. Gleichzeitig hat der Schraubenkopf an der Unterseite eine Sperrverzahnung, die dafür sorgt, dass der Befestiger in verschiedenen Stahlhärten und -arten jederzeit fest sitzt. Sogar Vibrationen können diesen Befestiger nicht lockern. Das sorgt für mehr Sicherheit und macht das zeitaufwendige Überprüfen und Nachziehen überflüssig. Bei der Montage reicht bereits eine Stanzlochüberlappung von 80 %, um zwei Elemente optimal miteinander zu verbinden. Der Hersteller hat den Befestiger mit einer Sucherspitze ausgestattet, was die Positionierung im vorgelochten Bauteil vereinfacht. Für die Montage wird lediglich ein handelsübli-

cher Akku-Schlagschrauber mit Magnetbit benötigt. Das Verschrauben kann bequem und schnell mit nur einer Hand erfolgen – in einem einzigen Arbeitsgang. Dass Mutter und Unterlegscheibe entfallen, erleichtert Monteuren die Arbeit vor allem an schwer zugänglichen Stellen. So spart »TDBL« Zeit, Aufwand und Kosten.

Weniger Befestigungselemente, einfache Lagerhaltung Neben dem Befestigungsvorgang vereinfachen sich laut Hersteller auch Lagerhaltung und Bestandsmanagement. Wurden vorher oft unterschiedliche Schraubentypen und damit verschiedene Muttern und Unterlegscheiben für die Befestigung benötigt, deckt »TDBL« mit nur vier Schraubentypen alle Anwendungsfälle ab: Unterkonstruktionen von großen Photovoltaikanlagen lassen sich ebenso sicher und

GfS DEXCON (DoorEXitCONtroller) – Türüberwachung mit großer Funktionsvielfalt

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GfS – Gesellschaft05/17 für Sicherheitstechnik mbH ____ 73 ____ baustoff-partner.de Fon 040-79 01 95-0 ∙ info@gfs-online.com ∙ www.gfs-online.com


Sichere Notausgänge mit Türterminal  GFS Der Hamburger Fluchtwegspezialist GfS hat mit dem GfS-Türterminal eine moderne und komfortable Lösung entwickelt, mit der er seine Kompetenz im Bereich der elektrischen Türverriegelungen weiter ausbauen will. Fluchttürsteuerung, Notausgangstaster, Schlüsselschalter sowie Sirene (100 db/1m) und eine LED-Blitzleuchte sind im GfS Türterminal integriert. keit auf eine zentrale Leitstelle ist gerade für größere Gebäudeeinheiten sehr nützlich. Der integrierte Profilhalbzylinder ist austausch- und an eine vorhandene Hausschließanlage anpassbar. Als Auf-Putz-Version ist das Türterminal laut Hersteller einfach und schnell zu installieren. Mit Hilfe eines separat zu erwerbenden Unter-Putz-Kastens ist darüber hinaus eine nahezu flächenbündige Montage möglich. Das stabile Edelstahlgehäuse ist sabotagegeschützt und verspricht zeitlose Eleganz, wodurch es sich laut GfS von den herkömmlichen marktüblichen Türterminals unterscheidet. Daher eignet es sich auch für repräsentative Gebäudekomplexe (große Veranstaltungshallen, Einkaufszen-

tren, Flughäfen, etc.), wo neben sicherheitstechnischen zugleich ästhetische Aspekte eine Rolle spielen. Das GfS-Türterminal wurde auf der Grundlage der Richtlinien für elektrische Verrie-

ge-lungssysteme von Türen in Rettungswegen (EltVTR) sowie der DIN EN 60950-1:201-01 vom TÜV Thüringen e.V. geprüft. Die entsprechende Baumusterprüfbescheinigung kann bei GfS angefordert werden. 

GFS

Die Blitzleuchte stellt eine zusätzliche Hemmschwelle dar, um die missbräuchliche Nutzung von Notausgängen zu unterbinden. Das GfS-Türterminal ist für verschiedene Fluchttürverriegelungen kompatibel. Eine Entriegelung ist ebenso über eine Brandmeldeanlage, ein Zutrittskontrollsystem, einen Schlüsselschalter oder eine Zeitsteuerung und Türtaster möglich. Nutzerseitig einstellbare Funktionen, wie Dauerfreigabe oder Tür-zu-lange-offen-Alarm, gehören zu den weiteren Features. Externe Signalgeber, z.B. Hupe, Anzeigepaneel etc., können optional auch per Funk angesteuert werden. Die mit dem Terminal realisierbare Vernetzung von bis zu 32 Türen mit Aufschaltmöglich-

GfS Terminal im Überwachungsmodus

GfS Fluchttürterminal

Funksystem: Robust, sicher und in modernem Design  TOUSEK Mit seiner neuen Handsendergeneration verspricht Tousek ein ansprechendes, modernes Design und Handlichkeit bei stabiler Bauweise. Das System wechselt bei jeder Betätigung den Funkkanal und erreicht eine hohe Übetrtragungssicherheit.

74 ____ baustoff-partner.de ____05/17

ches Verwenden durch Scannen ausgeschlossen. Das macht den »Tousek Rolling Code« so sicher. Mit der Frequenz von 868 MHz erreicht man höchste Übertragungssicherheit, da hier nur kurze Funkimpulse zugelassen sind. Dauersender wie z. B. Funkkopfhörer oder Babyphones sind nicht erlaubt und damit auch keine Störquelle. Das als Zubehör erhältliche Funkcodeschloss »Torcody« ermöglicht ein sicheres Öffnen der Haustüre oder des Garagentores ohne Schlüssel. Über einen freiwählbaren 5-stelligen Berechtigungscode können 3 Kanäle/Tasten mit einer Funktion belegt werden. Der vierte Kanal ist nicht codiert und kann zum Beispiel für die Klingel verwendet werden.

Die Spannungsversorgung erfolgt durch eine 9V-Batterie. Tousek liefert ein umfangreiches Sortiment an verschiedenen Funkempfängern. Ob 12 V, 24 V oder 230 V, ob im Gehäuse oder nur als Platine, ob 1-, 2oder 4-Kanal, ob mit Kabelanschluss oder mit 11- poligen Röhrenstecker für die DIN Hutschiene (TS35). Standardmäßig wird eine steckbare 2-Kanal-Platine mitgeliefert. Der Funkwandtaster hat ein flaches Design und kann direkt an die Wand befestigt werden. Eine zusätzliche Antenne wird in der Regel nicht benötigt; kom-

Mit seinem Handsender bringt Hersteller Tousek Design, Robustheit und Sicherheit unter einen Hut.

biniert mit einer frequenzabgestimmten Antenne können jedoch Reichweiten bis zu 200 m erzielt werden. Es können Tore, Rollläden, Beleuchtung und Zutrittskontrollen angesteuert werden – ohne Kabel oder Schlüssel. 

TOUSEK

Als 2- oder 4-Kanal-Sender erhältlich bietet der neue DesignHandsender laut Hersteller hohen Bedienkomfort: Die Gestaltung des Tastenfeldes verhindert ein unbeabsichtigtes Betätigen durch klar definierte Druckpunkte der Tasten. Das ergonomisch geformte Gehäuse schmeichelt geradezu der Hand. Der Benutzer profitiert von der kompakten Bauweise, indem er einen funktionssicheren, robusten Handsender mit Metallspange erhält. Mit jedem Betätigen des Handsenders wird ein neuer Funkcode ausgesendet. Alle vorherigen Codes sind ungültig und werden von den Funkempfängern nicht mehr akzeptiert. Jeder Code wird somit nur einmal genutzt und damit ist ein missbräuchli-


Außenanlagen − Gestaltung & Technik

 KANN Die Gestaltung des urbanen Raumes hängt nicht nur vom der ästhetischen Empfinden des Betrachters, sondern auch von der Nutzung und dem Freizeitverhalten der Bürger ab. Doch wie sollen Plätze und Freiräume innerhalb von Städten in Zukunft aussehen? Welchen Einfluss haben sie auf die Gesellschaft, Ökologie und Kultur? Mit diesen Themen befassten sich Referenten und mehr als 300 Zuhörer Ende März im Rahmen des vierten KANNDialogs in Frankfurt am Main.

INFO

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Die KANN-Gruppe zählt zu den führenden Herstellern von Betonprodukten in Deutschland. Ihre Angebotspalette erstreckt sich von Rohstoffen über Transportbeton, Logistikdienstleistungen und die Produktion von Fertigteilen für den Industrie- und Gewerbebau bis hin zu Produkten für den Straßen-, Garten- und Landschaftsbau. Bundesweit betreibt die KANN-Gruppe mit ihren Tochtergesellschaften heute mehr als 60 Produktionsstandorte, an denen 1 200 Mitarbeiter beschäftigt sind.

KANN

Lieblingsplätze zwischen Emotion und Funktion – KANN-Dialog gibt Denkanstöße für moderne Stadtplanung

Der KANN-Dialog, der dieses Jahr zum vierten Mal stattfand, hat sich unter Architekten sowie Stadt- und Landschaftsplanern als wichtige Fortbildungsplattform etabliert. Links im Bild Prof.-Dr. Constanze Petrow. Der Dialog profitierte insbesondere von den unterschiedlichen Referenten und deren Herangehensweise an die Themen. Es entwickelten sich lebendige Diskussionen zwischen den Rednern und dem Publikum. Insbesondere der Vortrag von Dipl.-Ing. Architekt Stefan Forster aus Frankfurt mit dem Thema »Architektur für den Lebensraum Stadt« regte mit seinen zukunftsträchtigen Ideen und polarisierenden Sichtweisen die Gäste zum Meinungsaustausch an.

Innovative und ästhetische Parkgestaltung Einen spannenden Ansatz bot auch die Landschaftsarchitektin Prof.-Dr. Constanze Petrow, die durch die Konzeption des Parks Gleisdreieck in Berlin bekannt geworden ist. Anhand von 12 Leitgedanken thematisierte sie die Fragestellung, wie sich öffentliche Parks gleichzeitig innovativ und ästhetisch gestalten lassen und welche Möglichkeiten die Bürger durch eine lebendige Nutzung mit einbringen.

Mit dem Themenkomplex zur sicheren Ableitung von Oberflächenwasser im Hochund Straßenbau stellte zudem Klaus W. König, Fachjournalist und Sachverständiger der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben, einen technischen Sachverhalt in den Mittelpunkt, der einen wichtigen Part in jeder Planungsarbeit einnimmt.

Motivation und Mut zum Risko Interessante Perspektiven – nicht nur für Planer und Gestalter – boten auch die Ausführungen von Unternehmer Jochen Schweizer. Mit seiner Motivationsrede machte er Mut, persönliche Grenzen auszutesten

und endlich »zu springen«. Mögliche Risiken immer wieder neu zu beurteilen und sich dann bewusst für oder gegen eine Herausforderung zu entscheiden – das kann der Schlüssel für den Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmung sein. Anhand von Beispielen aus seinem eigenen beruflichen Werdegang untermauerte der Pionier des Extremsports und Stuntman den Erfolg seiner Philosophie. Einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung leistete neben den hochklassigen Referenten auch die besondere Atmosphäre des Veranstaltungsortes. Die Union-Halle bot mit ihrer ungewöhnlichen Architektur den passenden Rahmen für den KANN-Dialog 2017. 

Die Zeit zwischen den einzelnen Vorträgen wurde von den über 300 Teilnehmern intensiv zu Diskussion und Meinungsaustausch genutzt. 05/17 ____ baustoff-partner.de ____ 75


Betonplatten mit Druckmotiven

EHL

 EHL Von Keramikfliesen kennt man es schon: die mit verschiedenen Dekoren bedruckte Oberfläche. Das Unternehmen EHL hat diese Technik jetzt auf Betonplatten übertragen.

Die »Sigma«-Platten sind mit einer speziellen Oberflächenversiegelung versehen und dadurch leicht zu reinigen, UV-beständig und widerstandsfähig. Zudem verursachen sie nur geringe Laufgeräusche. Mit der »WetCast«-Technik ist es Herstellern von Betonbauteilen schon gelungen, Platten für die Landschaftsgestaltung mit täuschend echt strukturierten Natursteinoberflächen zu produzieren und anzubieten. Die Möglichkeiten dieses Verfahrens sind jedoch begrenzt, wenn man neben einer Struktur auch eine bestimmte Optik erreichen möchte.

Die Anforderung an verschiedene Oberflächennachbildungen erreichte natürlich auch die Betonbranche, denn durch die wachsende Nachfrage des Marktes musste man sich etwas einfallen lassen. Man benötigt also eine Technik, mit der die Nachbildung x-beliebiger Designs möglich gemacht werden kann. Im Kera-

mikbereich wird ein solches Design eingebrannt. Dass Beton an der Luft trocknet, schließt ein Einbrennen aus. Die Lösung: Drucktechnik, die es erlaubt, auch Platten mit einer feinen Oberflächenstruktur mit einem speziellen Design auszustatten. Theoretisch sind dadurch Motive und Gestaltungsmöglichkeiten unendlich. Allerdings kommen individuelle Motive eher einer Einzelanfertigung gleich – mit einem sehr hohen Zeitund Kostenaufwand. Die EHL AG bietet zwei unterschiedliche Motive, die auf 60 x 60 x 4 cm große Platten gedruckt werden, an: Eine Platte in dunkelgrau mit weißer Marmorierung, für deren dunkle Grundfarbe ein brasilianischer Schiefer Pate stand, sowie eine Platte mit einer dunklen Holzoberflä-

che. Beide Oberflächendesigns haben sechs unterschiedliche Oberflächenstrukturen, um ein optisch wiederkehrendes Muster zu vermeiden. Jetzt ist es laut Hersteller möglich, die Vorteile einer Betonsteinplatte mit einem Holzdesign für den Innen- und Außenbereich zu bekommen. Mit ihren rund 33 kg ist die einzelne Platte nicht leicht, bietet aber laut EHL Vorteile gegenüber der Keramikplatte: Kaum Ausdehnung bei direkter Sonneneinstrahlung, Frostsicherheit und mit Rutschhemmungsklasse R 11 sicheren Tritt auch bei nasser Oberfläche. Die »Sigma«-Platten können überall eingesetzt werden. Ein Verkleben oder in Zement legen ist wegen des Eigengewichts der Platte nicht notwendig. 

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Mit den angebotenen Pflaster- und Plattenkonzepten will die F.C. Nüdling Betonelemente GmbH + CO. KG ästhetische und funktionelle Aspekte vereinen. Das gilt auch für den eleganten Plattenbelag »Brissand«, der seinen Einsatz vorwiegend

im Bereich der Terrassengestaltung findet. Kennzeichen von Brissand ist die samtige Struktur, die besonders für Barfußläufer angenehm ist. Die Platten haben eine architektonisch gerade Linienführung und eine Textur, die F. C. NÜDLING,

Der starke Vakuumheber für den manuellen Einsatz. Ideal zum Transport von porösem Material.

 F. C. NÜDLING Mit dem »Brissand« bietet die F.C. Nüdling Betonelemente GmbH + CO. KG einen Plattenbelag vorwiegend zur Terrassengestaltung, der aufgrund seiner samtigen Struktur punktet, die besonders für Barfußläufer angenehm ist.

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Angenehm für Barfüßer: Die Terrassenplatte »Brissand« hat eine samtartige Struktur, die an weichen Sand erinnert.

an feinen Sand erinnert. Dadurch ist die Wirkung in der Gesamtfläche laut Hersteller sehr elegant. Der Effekt entsteht durch den Einsatz abgestimmter Natursteinkörnungen im Betonvorsatz. Ein spezielles Bearbeitungsverfahren mit Feinstrahlen glättet die Oberfläche. Sie erhält so einen leichten Glanz und die Farbe wird intensiviert. Erhältlich sind »Brissand«Platten in den Abmessungen 40 x 40 cm, 60 x 40 cm sowie 80 x 40 cm in 4 cm Dicke. Auf diese Weise lassen sich sowohl ausgewogene als auch abwechslungsreiche Flächengestaltungen erzielen. Die Farbpalette umfasst die Farben »mittelgrau feinkorn«, »anthrazit feinkorn« und »beige feinkorn«. 


Pflegeprodukte für draußen  FINALIT Der Frühling und die Sonne bringen es ans Licht – der Balkon, die Terrasse oder Wege im Garten sind nach den Wintermonaten verschmutzt und brauchen dringend eine Reinigung. Wie Beläge in Außenbereichen fachgerecht gereinigt und geschützt werden, wissen die Reinigungsprofis von Finalit. Mit umfangreichen Kenntnissen und den bewährten Produkten reinigen, pflegen und schützen sie seit über zwei Jahrzehnten Kunst- und Natursteine sowie keramische Beläge.

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Natursteine können bereits nach wenigen Jahren farblos, matt und stumpf wirken. So machen sie einen ungepflegten Eindruck, sind schmucklos und zu allem Überfluss verstärkt sich dieser Effekt von Tag zu Tag. Natursteine wie Marmor, Granit, Sandstein oder Quarzit brauchen regelmäßige Pflege, um die Optik und das Erscheinungsbild über Jahrzehnte zu behalten. Nicht nur Witterungseinflüsse und die tägliche Nutzung setzen den Materialien zu, sondern auch falsche Reinigung, Schutz und Pflege können zu Problemen führen. Für die Vielzahl von verschiedenen Belagsmaterialien hat Finalit die passenden Reinigungs-, Schutz- und Pflegeprodukte entwickelt und diese bereits jahrelang in der Praxis erprobt. Der »Finalit Nr. 4 Gelbe Flecken-Entferner« z.B. beseitigt die Spuren von Holz, Blättern, Blüten, Gras und Fruchtsäure. Kalk sowie Kalk-, Salz- und Gips-Ausblühungen bekämpft der »Nr. 6«-Kalklöser. Rost und Verfärbungen durch Saharasand entfernen die Steinpfleger mit »Finalit Nr. 8 Rostlöser«. Der Feind von Algen, Moos, Grünspan und Schimmelpilz ist der Reiniger »Nr. 10 Algen- und Moostilger«: Er entfernt die Bakterien und Sporen und verhindert so langfristig ein Wiederaufkeimen. Nach der Reinigung der Flächen empfiehlt der Hersteller eine Vorbehandlung mit »Nr.

Mit den entsprechenden Reinigungsmitteln erstrahlen auch verwitterte Materialien zum Start in den Frühling in neuem Glanz.

21S Porenfüller«. Danach sorgt »Finalit Nr. 20 Heiß-Imprägnierung« für farblosen Schutz gegen Schmutz, Flecken und Verunreinigung. Die umweltfreundliche Imprägnierung ist UV- und streusalzbeständig, atmungsaktiv und enthält weder Wachs noch Silikon oder Acrylat.

Steinpflegeprofi werden und vom Know-How profitieren Die fachgerechte Ausführung der Reinigung mit Finalit Produkten übernehmen bundesweit geschulte Dienstleistungspartner. »Finalit entwickelt, produziert und liefert die Produkte weltweit und wir übernehmen den Vertrieb und die Ausführung der Aufträge in Deutschland. Die Ausführungen der Dienstleistungen übernehmen geschulte Partner der Finalit Stone Care GmbH. So profitieren wir und unsere Dienstleistungspartner von den langjährigen Erfahrungen in der Produktentwicklung und der Ausführung der Reinigs- und Pflege-Dienstleistungen der Erfolgsmarke. Unsere Partner übernehmen eigenverantwortlich die komplette Ausführung von Reinigung, Pflege und Schutz der Belagsmaterialien mit den bewährten Finalit-Produkten«, berichten Evangelos Iordanidis und Michael Epple, Geschäftsführer Finalit StoneCare GmbH. 

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Von der Natur inspirierte Terrassendiele Die Terrassendiele macht laut Hersteller Schluss mit aufwendiger Wartung. Aufgrund der hoch entwickelten Produktbeschaffenheit beeinträchtigen nach Herstellerangaben weder Pilzbefall, Schimmel und Verfärbungen noch Wettereinflüsse diesen Terrassenbelag. »Nomawood« ist im Handumdrehen zu verlegen, zeitlos und hochwertig in der Qualität, hat eine natürliche Optik und ist anspruchsvoll im Design. Neun verschiedene Farben und Oberflächenstrukturen sind in Standard 4, 5 und 6 m sowie auch in Wunschlänge erhältlich. Hinter der Entwicklung von »Nomawood« stand auch die Idee, die Ressource Holz zu schonen und für den Terrassenbelag ein neues, widerstandsfähiges und einfach zu handha-

bendes Material zu schaffen. Ohne die Wärme und Behaglichkeit des Holzes zu verlieren, entstand laut NMC ein montagefreundliches, beständiges und fühlbar schönes Produkt, das allen Ansprüchen und Zulassungen der neuen Baugeneration gerecht wird. Mit den Eigenschaften »dauerhaft und dekorativ« will NMC mit »Nomawood« das Knowhow aus der Entwicklung und Produktion technischer Schäume mit seinem Streben nach ständiger Verbesserung und Innovation verbinden. So konnte eine adäquate Antwort auf technische Ansprüche im Outdoor-Bereich gefunden werden, die vom Tüv Süd zertifiziert wurde. Der Hersteller verspricht außergewöhnliches Design,

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 NMC Der belgische Hersteller NMC hat ein hoch technisches Outdoor Produkt entwickelt und verspricht mit »Nomawood« unter dem Motto »technology inspired by nature« eine völlig neue Art von Terrassenbelag.

Weder Pilzbefall, Schimmel und Verfärbungen noch Wettereinflüsse können laut Hersteller NMC dem Terrassenbelag »Nomawood« etwas anhaben. natürliche Farben und Oberflächenstrukturen aus widerstandsfähigem Material sowie zahlreiche Vorteile: Das Material ist rutschsicher, pflegeleicht, unverwüstlich und darüber hinaus recyclebar. Anwendungen und Umsetzung sind vielfältig, auch im Hotelbereich, in Terras-

sen und Balkonbereich, Wellness-Oasen, Parks und anderen öffentlichen Einrichtungen. »Nomawood« ist vom Tüv Süd laut Hersteller als erste 100 % Kunststoff-Diele mit einem TopPrüfzertifikat für den öffentlichen und Balkonbereich ausgezeichnet worden. 

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Umgeben von einer weitläufigen Parkanlage liegt das DorintHotel Frankfurt/Oberursel auf einer Anhöhe. Im Außenbereich wurden hochwertige Rinnen der Firma Richard Brink verbaut, um die optimale Entwässerung zu garantieren.

Aus historischer Villa wird mordernes Hotel: Designroste und Rinnen vereinen Alt und Neu  RICHARD BRINK »Wie der Phönix aus der Asche«, so lassen sich die letzten Jahre der »Villa Gans« zusammenfassen. Das ursprüngliche historische und zum Schluss verwaiste Gebäude hat bis zu seinem Abriss 2014 sowohl als Wohnsitz einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie als auch als Schulungsstätte gedient und könnte somit nicht facettenreicher sein. An seinem ursprünglichen Standort steht heute eine in der Außenwirkung detailgetreue Rekonstruktion des Vorgängerbaus. Inzwischen ist das Dorint-Hotel in den rekonstruierten Altbau eingezogen. Um noch mehr Platz zu schaffen, wurden moderne Neubauten an das Haupthaus angeschlossen. Die Firma Richard Brink hat umfangreiche Lösungen geliefert, die sich in den unterschiedlichen Hotelbereichen wiederfinden.

Aus statischen, brandschutzrechtlichen sowie energetischen Gründen haben sich die neuen Eigentümer zusammen mit der Denkmalpflege für den außergewöhnlichen Schritt des Abrisses und des Wiederaufbaus entschieden. Im Rahmen der Rekonstruktionsund Neubaumaßnahmen suchten GHP Architekten (Oberursel) und die Firma Götte Landschaftsarchitekten (Frankfurt a. M.) nach Lösungen für die Entwässerung, die mit der Optik der alten Villa harmonieren, aber auch modernen Ansprüchen genügen. Die Wahl fiel auf Systeme der Richard Brink GmbH. Sanfte Hügel und weite Wälder – trotz seiner dichten Besiedlung hat sich der Vordertaunus sein von sattem Grün geprägtes Gesicht bewahrt. Unweit der Großstädte Frankfurt und Wiesbaden ist hier eine Oase der Ruhe erhalten geblieben, die sich auch in der Bebauung widerspiegelt: Einfamilien- und Reihenhäuser bestimmen die Städte, Hochhäuser sind die Ausnahme. Dazwischen liegen alte Villen, die vom Glanz vergangener Zeiten erzählen.

Wechselvolle Geschichte und unterschiedliche Nutzung Lange war auch die »Villa Gans« ein privates Herrenhaus des Großbürgertums im beginnenden 20. Jahrhundert. Schon damals zog es wohlhabende Frankfurter Geschäftsleute aufs Land, wenn sie für sich sein wollten. Im englischen Stil errichtet, thronte es auf der »Kestenhöhe«, die wegen eines Kastanienhains so genannt wurde. Ein weitläufiger Park, exotische Baumarten und verschiedene Nebengebäude gehörten zu dem Anwesen. 1910 erbaut,

Entlang der gläsernen Brüstungen im Terrassenbereich sowie bei den bodentiefen Fenstern des Erdgeschosses halten die Rinnen vom Typ »Stabile« das Wasser zurück. Auf ihnen liegen »Hydra Linearis«-Roste. 80 ____ baustoff-partner.de ____05/17

wohnten die Eigentümer, die in Oberursel ein Pharmaunternehmen für Seren und Insulin besaßen, bis 1928 hier – anschließend zogen sie nach Frankfurt und verkauften die Villa 1932 an die Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft, die es ihrerseits nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten an die Deutsche Arbeiterfront veräußerte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Haus wieder in »Villa Gans« umbenannt und 1953 an den DGB überschrieben – als Teil der Wiedergutmachung in der Nazizeit –, der es bis 2004 als »Haus der Gewerkschaftsjugend« nutzte. 1966 wurde die Parkanlage inklusive der Nebengebäude als Naturdenkmal unter Schutz gestellt.

Moderne Anforderungen an historisches Gebäude Die Dorint-Hotelkette meldete kurz danach Interesse an – hier sollte ein Hotel mit Tagungsräumen, Gastronomie und exklusiven Suiten entstehen. Vor allem der Parkanlage wurde dabei eine große Bedeutung für den Gesamteindruck des Geländes zugemessen. Bei den Bau- und Umbauarbeiten wurde neben der Rekonstruktion des alten Gebäudes, das erhebliche statische Män-


zwischen den bodentiefen Fenstern und der Pflasterung dar. Auch die gläsernen Balustraden mit Blick auf den tiefer gelegenen Innenhof sowie die An- und Austrittsstufen und die Zwischenpodeste der Außentreppen wurden mit der »Stabile« ausgestattet. Die Sonnenterrasse bekam zusätzliche einzelne Entwässerungspunkte: Die »Hydra«-Dränagegullys und die passenden »Hydra Linearis«-Roste sorgen dafür, dass die Hotelgäste jederzeit eine perfekt entwässerte Terrasse vorfinden und sich kein Stauwasser bilden kann.

BRINK

Maßanfertigung für den Eingangsbereich

gel aufwies, besonderes Augenmerk auf die Entwässerung gelegt, die sich in das Ensemble aus Neu und Alt einfügen, dabei jedoch gleichzeitig auch modernen Anforderungen entsprechen sollte.

Barrierefreie Übergänge und exklusive Optik Die Herausforderungen, denen sich die Richard Brink GmbH gegenübersah, waren mannigfaltig: Das anfallende Oberflächenwasser musste optimal abgeleitet werden, barrierefreie Übergänge an den Türen zum Gebäude und im Terrassenbereich waren unabdingbar, dazu musste eine exklusive Optik das Gesamtbild des Tagungshotels unterstreichen. Um die Außenflächen, Treppen und Fassaden vor Niederschlags- und Stauwasser zu schützen, kamen verschiedene Dränage- und Entwässerungsrinnen zum Einsatz. Auf den Hofflächen und in der Feuerwehrzufahrt verbauten die Immo Herbst GmbH, Frankfurt a. M., und die Herman Schäfer GmbH & Co. KG, Weilmünster, Schwerlastrinnen vom Typ »Ferro Magna«. So wurde gewährleistet, dass diese Außenbereiche auch für größere Fahrzeuge befahrbar sind. Die Rinne vereint laut Hersteller leichtes Gewicht – bedingt durch den Materialmix aus Kunststoff und Edelstahl – mit maximaler Belastbarkeit bis zur Klasse D 400. Auch die Schwerlastrinnen wurden mit »Hydra Linearis«-Rosten in Schwerlastausführung abgedeckt. Die Rinnen wurden ebenfalls in einem Gartenabschnitt verbaut, der direkt an den Wohntrakt angrenzt. Hier schließen sie an eine Rasengitter-Pflasterung an, die der Feuerwehr als Zufahrtsmöglichkeit dient, und sorgen auch bei Starkregen für die sichere Entwässerung. Die Firma Ed-Züblin AG aus Frankfurt a. M. setzte Dränagerinnen des Typs »Stabile« unter anderem auf der großen Terrassenfläche des Hotels ein. Sie stellen die Verbindung

Eine Besonderheit findet sich im Eingangsbereich: Die Karusselltür wird von radial angefertigten »Cubo«-Rinnen umrahmt, die ihrerseits mit den passenden radial gefertigten »Hydra Linearis«-Rosten ausgelegt wurden. Diese Maßanfertigung verspricht laut Hersteller einen optisch ansprechenden Eingangsbereich, der zugleich eine ordnungsgemäße Entwässerung in diesem hochfrequentierten Bereich garantiert. Mit der Entscheidung für den Rost »Hydra Linearis« haben sich die Bauherren für

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Wartungsfrei Im Außenbereich sorgt die Schwerlastrinne »Ferro Magna« dafür, dass auch LKW und Feuerwehrfahrzeuge problemlos das Gelände befahren können. ein Produkt entschieden, das mit dem reddot award ausgezeichnet worden ist. Die individuelle Maßanfertigung von Rinnen und Rosten ermöglicht den passgenauen Einbau an unterschiedlichsten Einsatzorten. Durch das geradlinige und elegante Design harmoniert der Rost sowohl mit dem modernen Neubau als auch mit dem verspielten und historisch anmutenden Haupthaus des Hotels und wird der Historie des Hauses gerecht, ohne den Anspruch modernen Bauens zu vernachlässigen. 

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 BETAFENCE Mit dem Pfostentyp »Bekafix« bietet Betafence jetzt auch auf dem deutschen Markt eine Alternative zu herkömmlichen Befestigungssystemen an. Der patentierte Pfosten hat einen H-förmigen Querschnitt, der laut Hersteller die Befestigung der Gittermatten verdeckt. Bei der Montage werden die Matten in die Aussparung des Pfostens eingeführt und mit speziellen Sicherheitsclips aus Metall fixiert (wahlweise mit Abrissmutter). Im Hang sind Abstufungen in 2,5-cm-Schritten möglich. Die Befestigung ist unauffällig und stört den Ge-

samteindruck des Zaunes nicht, was besonders bei Zierzaunsystemen von Vorteil ist. Der »Bekafix«-Pfosten eignet sich laut Hersteller nicht nur für die übliche Pfosten-Pfosten-Montage, sondern auch für eine zeitsparende Pfosten-Matte-Montage. Dabei können die Pfosten jeweils mit eingehängter Matte gesetzt werden, ohne dass ein weiterer Montagetermin erforderlich ist. Ein weiterer

Vorteil: Für 90-Grad-Ecken sind je nach Gittermattentyp keine speziellen Eckpfosten erforderlich. Der Pfosten wird lediglich gedreht und die Matten beidseitig im 45-Grad-Winkel montiert. Der Pfostentyp »Bekafix« eignet sich für alle profilierten und nicht profilierten Nylofor-Gittermatten (Doppelstab, Flachstab, Nylofor 3D) sowie für die dekorativen Zaunsysteme »CreaZen«, »Decofor«

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Mit einfacher Montage und verdeckter Befestigung bietet Hersteller Betafence mit dem Pfostentyp »Bekafix« eine Alternative zu herkömmlichen Systemen. und »Zenturo Urban«. Die Pfosten sind in den Standardfarben RAL 6005 und Anthrazit RAL 7016 für Zaunhöhen von 630 bis 2 430 mm lieferbar, wahlweise für die Errichtung in Beton oder mit Bodenplatte. 

»Parkhaus« für Mülltonne & Co.

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 PROJEKT W Fahrräder, Kinderwagen, Kinder- und Motorroller oder Skateboards stehen oft ungeordnet vor der Haustür. Hinzu kommen dann noch unzählige verschieden farbige Mülltonnen. Für das Sammelsurium an Gegenständen bietet Projekt W vielseitige Systemeinhausungen.

Einhausungen von Projekt W ermöglichen individuelle Lösungen, zum Beispiel die Kombination aus Bike- und Müllport.

Ob im privaten Wohnungsbau oder bei der Erfüllung behördlicher Auflagen, ob Bikeports für die Unterbringung wertvoller Zweiräder oder Systemeinhausungen für Mülltonnen: Mit dem Prinzip des elementierten Bauens werden individuelle Konstruktionen durch Komponenten aus dem Baukasten realisiert.

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Die Wahl der verschiedenen Tragkonstruktionen, Torelementen, Seitenverkleidungen oder Dachtypen lässt Spielraum für die persönliche Gestaltung und die optimale Anpassung an Gebäude und Grundstück. Auch Dachbegrünung ist möglich. Es gibt verschiedene Seitenverkleidungen wie Gittermatten, Holzverkleidung, HPL,

Lochblech oder auch ESG Verglasung. Toranlagen sind einoder zweiflügelig oder als Hängeschiebetore mit entsprechender Füllung verfügbar. Überall dort, wo wenig Platz zur Verfügung steht, kommt der variable Müllport zum Einsatz. Sichtbar unsichtbar machen gilt von nun an für Standard-Müllbehälter mit 120 l, 240 l oder 1 100 l Fassungsvermögen, aber auch Rollatoren, Rollstühle und Kinderwagen finden hier einen sicheren Platz. 


Werkzeuge & Arbeitsschutz Feuerkörbe aus Propangasflaschen: Aus »alt« wird Kunst  BOSCH In der Feldschmiede Neu-Ekels in Südbrookmerland verarbeitet der Metallbildner Jann Ehmen vermeintliche Metallabfälle zu künstlerischen Skulpturen und Feuerkörben. Angefangen hat alles mit der Idee eines Freundes, aus einer alten Propangasflasche Neues zu kreieren. Nach ein paar Prototypen war der erste Feuerkorb fertiggestellt und viele weitere Unikate sollten folgen.

Winkelschleifer: kraftvoll und sicher Die Arbeit an einem Feuerkorb beginnt mit dem Polieren der Propangasflasche. Hierbei setzt Jann auf die Kraft des großen Winkelschleifers »GWS 19-125 CIE Professional«. Das Gerät mit 1 900 Watt Leistung arbeitet kraftvoll und schnell − mühelos ist der alte Lack entfernt. Weiter geht es mit den Einschnitten für die Luftzirkulation am Boden der Propangasflasche. Diese Trennarbeiten sind für den Winkelschleifer ebenfalls kein Problem: einfach die Inox-Trennscheibe aufsetzen und loslegen. Jann ist begeistert, denn »das Gerät ist sehr leistungsstark und gleichzeitig sehr leicht und bequem zu bedienen. Dank des verstellbaren Zusatzhandgriffs liegt es immer sehr gut in der Hand.« Auch längere Einsätze sind so kein Problem. Janns Werkstatt ist nicht groß, da kann es schon mal vorkommen, dass versehentlich der Stecker des Kabels gezogen wird. Dank des beim »GWS 19-125 CIE Professional« integrierten Wiederanlaufschutzes ist das aber ungefährlich. Das Gerät muss bei erneutem Start erst wieder eingeschaltet werden.

Bauform für Trennarbeiten optimiert Beim Ausschneiden von kleineren Öffnungen, die dem Feuerkorb sein jeweils einzigartiges Design verleihen, kann der kleine

10,8 Volt Akku-Winkelschleifer zeigen, was er kann − hier ist Präzision gefordert. Mit nur wenigen Schnitten schneidet das Gerät in Verbindung mit der Inox-Trennscheibe das Metall. »Das Gerät ist sehr klein, wiegt nur 900 Gramm, gleichzeitig ist es sehr leistungsstark.« Dank der speziell für Trennarbeiten optimierten Bauform und der vertikal angebrachten Scheibe lassen sich Schnitte kontrolliert und sauber ausführen. Ein weiterer Vorteil des kabellosen Geräts ist der wartungsarme EC-Motor, der eine lange Lebensdauer gewährleistet. Mit dem handlichen Akku-Gerät hat Feldschmied Jann einen kleinen Helfer für fast jede Situation gewonnen: »Ich weiß gar nicht mehr, wie ich das alles gemacht habe, bevor ich dieses Gerät hatte.« Es folgen weitere Detailarbeiten, ehe Jann nach vollendeter Arbeit das erste Mal Feuer in seinem fertigen Feuerkorb entfachen kann. Und wie immer hat sich die Arbeit gelohnt: Ein Unikat ist entstanden und wartet nun auf den ersten Einsatz bei seinem neuen Besitzer. 

Mit einer Leistung von 1 900 Watt arbeitet der »GWS 19-125 CIE Professional« kraftvoll und schnell.

BOSCH

Damit ein Feuerkorb entsteht, muss Feldschmied Jann die Propangasflaschen in Handarbeit komplett überarbeiten und umgestalten. Pro Feuerkorb verbringt er circa zehn Arbeitsstunden in seiner Werkstatt. Bei dieser detailreichen Arbeit ist er auf professionelles Werkzeug angewiesen: »Die Kreativität, die im Kopf sitzt, will ins Material gebracht werden. Dabei unterstützen mich zwei leistungsstarke Winkelschleifer von Bosch: der große »GWS 19-125 CIE Professional« und der kleinste von Bosch, der »GWS 10,8-76 V-EC Professional«. Beide Geräte hatte er zuvor im Rahmen der Testaktion »#builtwithBosch« genauer unter die Lupe genommen (s. Kasten).

Testaktion »#builtwithBosch« Bei der Aktion #builtwithBosch« können Handwerker kostenlos die neuesten Profi-Elektrowerkzeuge testen – teilweise sogar exklusiv zum Marktstart. Die Bewertungen und Tests werden durch Posts, Fotos und Videos über die Bosch Facebook-Communities in Europa mit anderen Handwerkern geteilt. Die einzigen Bedingungen für die Teilnahme: Die gewerbliche Nutzung der Test-Werkzeuge und ein aktives Facebook-Profil zur Verbreitung der Testergebnisse. Weitere Informationen zur Aktion und Hinweise zur Bewerbung gibt es unter www.bosch-professional.com/builtwithbosch – und natürlich auch auf der Bosch Profi-Elektrowerkzeuge Facebook-Seite: www.facebook.com/bosch.profi.elektrowerkzeuge

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Neue Kombihämmer: Volle Power ohne Kabel DEWALT

 DEWALT Sei es beim Bohren großer Löcher oder bei Abriss- und Durchbrucharbeiten – Kombihämmer sind auf der Baustelle unverzichtbar. Hersteller DEWALT will mit der neuen Generation der Akku-Kombihämmer in Leistungsklassen vorstoßen, die bisher kabel-geführten Geräten vorbehalten waren. Herzstück des neuen Sortiments ist der 54 Volt »XR-FLEXVOLT«-Akku. Neben drei leistungsstarken »SDS-plus«-Geräten führt DEWALT seinen ersten »SDS-max« Akku-Kombihammer ein.

Der Akku-Kombihammer verfügt über eine Einzelschlagenergie von 6,1 J. Handwerker sind damit laut Hersteller gerüstet für harte und vielfältige Anwendungen auf dem Bau und in der Montage. auf ein Minimum herunter, falls es durch Verkanten zu einer Rotation des Werkzeugs kommen sollte. Die Geräte verfügen zudem über eine Sicherheitskupplung. Der gewünschte Arbeitsmodus lässt sich per Drehschalter wählen. Alle Hämmer sind mit einem Drehstopp für Meißelarbeiten sowie wie mit einem Schlagstopp für Bohrarbeiten in Holz und Metall ausgestattet. Mit dem ergonomisch geformten und gummierten Handgriff liegen die Kombihämmer gut und sicher in der Hand. Ein zusätzlicher Handgriff mit Bohrtiefenanschlag bietet weitere Arbeitserleichterung. Eine hell-weiße LED leuchtet den Arbeitsbereich bei schlechten Lichtverhältnissen aus. Alle Modelle sind mit einer »SDS-plus« (bzw. bei »DCH481« mit einer »SDS-max«)-Werkzeugaufnahme ausgerüstet, die beim Modell »DCH334X2« werkzeuglos gegen ein 13 mm Schnellspann-Bohrfutter gewechselt werden kann. Die Maschinen »DCH333X2«, »DCH334X2« und »DCH481X2« sind zudem die ersten Geräte, bei denen der neue

54 Volt »XR FLEXVOLT« Li-Ionen Akku mit 162 Wh zum Lieferumfang gehört. Die Auslieferung der SDS-plus Maschinen erfolgt serienmäßig in einer »T STAK-Box VI«, das SDS-max Gerät »DCH481« kommt im Transportkoffer. 

DEWALT

Der neue »XR FLEXVOLT SDS-plus Akku-Kombihammer DCH323« kann eine Einzelschlagenergie von 2,8 J umsetzen, die beiden weiteren »SDS-plus«-Geräte »DCH333« und »DCH334« schaffen sogar 3,5 J. Das stärkste Gerät im neuen Sortiment ist der »SDS-max Akku-Kombihammer DCH481«, der eine Einzelschlagenergie von 6,1 Joule leistet und Bohrdurchmesser von bis zu 40 mm in Beton ermöglicht, die »SDS-plus«-Maschinen liegen bei 28 mm (»DCH323«) bzw. 30 mm (»DCH333/334«). Die neuen Maschinen sind mit bürstenlosen Motoren ausgestattet, die laut Hersteller eine längere Haltbarkeit und einen geringeren Wartungsaufwand versprechen. Anwender profitieren außerdem vom besseren Wirkungsgrad des Motors und daraus resultierend einer höheren Anzahl an Bohrungen pro Akkuladung im Vergleich zu Motoren mit Kohlebürsten. Der federgelagerte Handgriff sorgt für eine effiziente Reduzierung der Vibrationen, eine spezielle Anti-Rotations-Funktion regelt die Drehzahl in Sekundenbruchteilen

Der stärkste Kombihammer im neuen 54,0 Volt »XR-FLEXVOLT«-Sortiment ist DEWALTs erster SDS-max Akku-Kombihammer »DCH481«.

Neuer Dreigang-Akku-Bohrschrauber mit 18-V-Akku  METABO Metabo ergänzt sein Werkzeug-Sortiment in der oberen Leistungsklasse mit 18-Volt-Akku-Bohrschraubern und -Schlagbohrmaschinen mit drei Gängen und bürstenlosen Motoren.

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Ob für schwere Zimmermannsarbeiten, schnelle Bohrungen in Metall oder den Einsatz im Bauhandwerk und bei der Renovierung: Mit den neuen kabellosen Dreigang-Bohrschrauber der »LTX«-Klasse verspricht Metabo kraftvolle Allrounder. Zusätzlich zu allen bewährten Funktionen der Zweigang-Bohrschrauber aus der »LTX«-

Serie«haben die neuen Geräte ein Getriebe mit einem dritten Gang für hohe Drehzahlen bis zu 3 800 UmdrehungenproMinute.AlleneuenDreigangMaschinen stattet Metabo mit der zweiten Generation bürstenloser Motoren aus, die mit ihrem speziellen Wicklungsaufbau in Sachen Leistungsdichte und Wirkungsgrad neue Maßstäbe setzen sollen.


METABO

Kompakt und kraftvoll: Mit der neuen Dreigang-Akku-Bohrschraubern von Metabo sind Profis im Bauhandwerk und bei der Renovierung bestens gerüstet. Diese Motoren und die »LiHD«-AkkuTechnologie machen die Dreigang-Schrauber laut Hersteller besonders kompakt und kraftvoll. Die neuen 18-Volt-Werkzeuge mit einem Drehmoment von bis zu 60 Newtonmetern im weichen und 120 im harten Schraubfall vereinen Leistung und handliche Bauweise. Mit einer Baulänge von nur 213 mm verspricht der Akku-Bohrschrauber »BS 18 LTX-3 BL Q I« laut Hersteller ein ideales Verhältnis von Baugröße zu Kraft. Arbeitet der Anwender mit der »Quick«-Version ohne Bohrfutter, verkürzt sich die Baulänge der Maschine auf 168 mm.

Drei Geschwindigkeiten für alle Anwendungen Mit dem »BS 18 LTX-3 BL Q I bohren Anwender in Holz mit einem Durchmesser von bis zu 65 mm, in Stahl beträgt der maximale Bohrdurchmesser 13 mm. Die Schlagbohrmaschine »SB 18 LTX-3 BL Q I« bohrt zudem in Mauerwerk Löcher mit bis zu 16 mm Durchmesser. Alle neuen Metabo Dreigangmaschinen sind damit für den universellen Einsatz gerüstet – von der kleinen, exakten Schraubarbeit über zügiges Bohren in Holz und Metall bis hin zu schweren Schraub- und Bohranwendungen. Die elektronische Drehmomenteinstellung reduziert für eine genaue Verarbeitung kleinster Schrauben nicht nur das Drehmoment, sondern passt auch die Drehzahl auf das optimale Niveau an. Um glatte Oberflächen präzise anzubohren oder festsitzende Schrauben zu lösen, wechselt der Anwender über das Stellrad in den Impulsbetrieb. Die integrierte LED leuchtet dunkle Stellen hell aus und erleichtert so das Arbeiten. Mit 500 Umdrehungen pro Minute im ersten und 2 050 im zweiten Gang liegen die neuen Dreigang-Maschinen in den ersten beiden Gängen in einem ähnlichen Drehzahl- und Drehmomentbereich wie die Vor-

gänger. Zusätzlich bietet der dritte Gang mit 3 800 Umdrehungen pro Minute die optimale Drehzahl beispielsweise für kleinere Bohrungen in Metall. Dank der »LiHD«-Akku-Technologie haben die Maschinen zudem eine hohe Ausdauer. Alle neuen Metabo Dreigang-Akku-Bohrschrauber und -Schlagbohrmaschinen sind mit dem Schnellwechselsystem »Quick« erhältlich. Innerhalb von Sekunden wechselt der Profi damit zwischen Bohren, Schrauben und Winkelschrauben – werkzeuglos und mit wenigen Handgriffen. Bits und Sechskantbohrer lassen sich auch ohne Bohrfutter direkt in die Spindel einsetzen – so werden die Maschinen noch kürzer und leichter und damit zum idealen Werkzeug in beengten Platzverhältnissen. Bei extremen Anwendungen und zusätzlichem Kraftbedarf lässt sich die Stärke der »LTX«-Maschinen mit dem Drehmomentaufsatz »PowerX3« verdreifachen. Mit dem »Pick+Mix«-System können Anwender die Maschinen auch ohne Akkupacks und Ladegerät kaufen oder sich ihr individuelles Set aus Maschinen, Akkus, Ladegeräten und Transportlösungen zusammenstellen. 

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Kompaktes Kraftpaket: Mit einer Baulänge von nur 213 mm inklusive Bohrfutter verspricht der Akku-Bohrschrauber »BS 18 LTX-3 BL Q I« ein optimales Verhältnis von Kraft zu Größe. Dank »Quick«-System lässt sich die Maschine ohne Bohrfutter auf 168 mm verkürzen und wird so noch handlicher. 05/17 ____ baustoff-partner.de ____ 85


Diamant-Topfschleifer mit glänzendem Eindruck

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 SAINT GOBAIN ABRASIVES Mit der neuen »i-HD«-Segmenttechnologie will Norton aus dem Hause Saint-Gobain Abrasives Diamantwerkzeuge noch sicherer und deutlich leistungsfähiger machen. Ein Beispiel dazu sind die Topfschleifer der Serie »Norton Clipper CG«, die laut Hersteller dank der »i-HD«-Segmente gegenüber herkömmlichen Topf-Schleifscheiben bei der Oberflächenbearbeitung von Beton, Naturstein und abrasiven Baumaterialien sicherer, vibrationsfreier und schneller schleifen sowie eine deutlich höhere Lebensdauer erzielen. Dank der »i-HD«-Technologie kann der Anwender gegenüber herkömmlichen Topfschleifern nun schneller und vibrationsärmer arbeiten.

ten und mehr Abtragsleistung bei längeren Standzeiten sind das Ergebnis. Auch sind die neuen ›i-HD‹-Segmente quasi unzerstörbar und Segmentverlust – auch bei sehr hohen Einsatzgeschwindigkeiten – ist nahezu ausgeschlossen.«

Für viele Produkte verfügbar

Norton Clipper bietet über den Fachhandel eine Vielzahl an Diamantwerkzeugen, Trenn- und Schruppscheiben, Tischsägen, Fugenschneidern, Kernbohrgeräten sowie Fliesenschneidmaschinen für Handwerker und Bauunternehmen im Baugewerbe an. In den frühen 80er-Jahren gelang es Norton nach eigenen Angaben, mit dem Laserschweißverfahren gegenüber den bisherigen Löt- und Sinterprozessen Diamantscheiben sicherer und besser zu machen: Dank der neuen Technologie werden die Segmente seitdem auf einem Stahlkern per Laser befestigt. Dies erlaubt auch die Anwendung von Diamantscheiben im Trockenschnitt zum Einsatz in einer breiten Palette an Betonund Baumaterialien. 86 ____ baustoff-partner.de ____05/17

Die nun verfügbare Infiltrationstechnologie (»i-HD«) soll in Kombination mit dem patentierten Laserschweißprozess für Diamantwerkzeuge laut Norton Clipper »eine der größten Errungenschaften in der Diamantwerkzeugindustrie in diesem Jahrhundert« darstellen. Marko Waldschmidt, Vertriebsleiter Deutschland bei Saint-Gobain Abrasives: »Durch die so genannte Infiltration ist es Saint-Gobain Abrasives möglich, noch dichtere Segmente als bisher herzustellen und dabei die Diamanten optimal einzubinden. Dadurch werden die Diamantschneidkörner noch besser als bisher ausgelastet und in Performance und Selbstschärfeigenschaften weiter ausgereizt. Höhere Schnittgeschwindigkei-

Die Technologie ist verfügbar in vielen Norton Clipper Produkten wie beispielsweise den »i-HD«-Topfschleifern. Sie sind in drei Leistungsstärken erhältlich: »Extreme CG«, »Pro CG« und »Classic CG«. Alle Typen haben je nach Applikation angepasste Spezifikationen zum Erreichen optimaler Oberflächen auf Baumaterialien wie Beton, Natursteinen und auch abrasiven Materialien: Der »Extreme CG«-Topfschleifer ermöglicht laut Hersteller eine hohe Abtragsleistung bei geringer Vibration und ist selbstschärfend. Die flache 125 mm-Ausführung ist für Schleifgeräte mit Absaugung geeignet. Die Einsatzgebiete liegen in der Oberflächenbearbeitung von Beton, Baumaterialien mittlerer Härte und abrasiven Materialien. Für die »Pro CG«-Topfschleifer verspricht Norton eine hohe Abtragsleistung gepaart mit optimalem Anwendungskomfort. Dank »i-HD« erreichen diese Topfschleifer ein sehr gutes Oberflächenergebnis bei hoher Standzeit in einem breiten Anwendungsspektrum von Beton, armiertem Beton und Naturstein.

Dank der schmalen Auflagefläche der neuen Segmente bietet der »Classic CG«-Topfschleifer eine hohe Abtragsrate insbesondere bei harten Materialien. Dieser Topfschleifer hat flache Seiten, um eine Beschädigung von Wänden oder Decken bei der Anwendung zu vermeiden. Zum Einsatz kommen die Topfschleifer für den Schliff von härteren Baumaterialien. Marko Waldschmidt: »Die fortschrittliche Verfahrenstechnik ermöglicht Leistungssprünge und eine verbesserte Sicherheit der Diamant-Werkzeuge bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch während der Segmentherstellung. Außerdem erlaubt das ›i-HD‹-Verfahren, eine Vielfalt an Segmentformen für ein breites Einsatzportfolio – etwa zum Trennen, Schleifen und Bohren in den unterschiedlichs ten Materialien.«

Die neuen Topfschleifscheiben sind mit »i-HD«-Technologie hergestellt und deutlich produktiver als herkömmliche Werkzeuge. Oben: »Extreme CG«, links: »Pro CG«; rechts: »Classic CG«.


www.bausicherheit-magazin.de

U E N

ERSCHEINUNGEN 2017 10. Juni 05. August 07. Oktober

(Hauptausgabe A+A)

09. Dezember

MASCOT

(Rückblick A+A)

DAS NEUE MAGAZIN FÜR MEHR SICHERHEIT AM BAU SBM Verlag GmbH · Telefon (08 31) 52 20 4-0 · info@bausicherheit-magazin.de · www.bausicherheit-magazin.de 05/17 ____ baustoff-partner.de ____ 87


Neues Sortiment an Profi-Wasserwaagen Alle Milwaukee Wasserwaagen haben stabile Rahmen aus Aluminium-Profilen. Die Messgenauigkeit in Normalposition beträgt 0,029 Grad (0,5 mm/m). Der Hersteller garantiert die Genauigkeit der Libelle über die gesamte Lebensdauer. Das Sortiment umfasst verschiedene Bauformen, je nach Anforderungen der Gewerke und den Ansprüchen der Anwender. »REDSTICK Premium«-Wasserwaagen gibt es in Längen von 40 bis 240 cm, jeweils nicht-magnetisch oder magnetisch mit verbesserter Ablesbarkeit. Für größtmögliche Stabilität und lange Lebensdauer sind

die schlagfesten Libellen in einem Metallblock eingelassen. Die kompakten »Torpedo«Wasserwaage ist in zwei Ausführungen erhältlich: Eine Version mit drehbarer 360Grad-Libelle, die mit einem Stellrad arretierbar ist und eine mit einr dritten Libelle im Winkel von 45 Grad. Wasserwaagen der »SLIM«Serie sind handlich und in Längen von 40 bis 180 cm in nicht-magnetischer Ausführung verfügbar. Rutschstopper bieten an glatten Wandflächen sicheren Halt. Abziehbare stoßabsorbierende Gummi-Endkappen schützen das Profil. 

MILWAUKEE

 TECHTRONIC INDUSTRIES Mit einem neuen Sortiment an Wasserwaagen erweitert Milwaukee seine Produktpalette und spricht damit professionelle Anwender in Handwerk und Industrie an.

»REDSTICK Premium«-Wasserwaagen werden von Milwaukee in Längen von 40 bis 240 cm angeboten.

Anti-Rutsch-Trittauflage jetzt auch aus Kunststoff GÜNZBURGER STEIGTECHNIK

 GÜNZBURGER STEIGTECHNIK R13-Rutschhemmung zum Clippen: Der bayerische Qualitätshersteller Günzburger Steigtechnik legt nach und bietet seine rutschhemmende Trittauflage »clip-step« für Stufenleitern neben der Standardversion jetzt auch mit einem Kunststoffbelag an, der aufgrund von eingestreuten Korunden die strengen Vorgaben der Bewertungsgruppe R13 erfüllt.

Optimiert die Rutschhemmung in R13-Arbeitsbereichen, auch nassen und ölverschmierten Umgebungen: Die neue zertifizierte Trittauflage »clip-step R13« für die Stufenleitern der Günzburger Steigtechnik. 88 ____ baustoff-partner.de ____05/17

»Da ist unserer Mannschaft wirklich ein großer Wurf gelungen, denn erstmals überhaupt können wir im Serienprogramm Leitern für den Einsatz in den R13-Arbeitsbereichen anbieten. Es ist toll, dass wir auch in diesen sensiblen Bereichen, mit zum Teil nassen oder ölverschmierten Arbeitsumgebungen, einen Beitrag zur Erhöhung der Arbeitssicherheit leisten. Das ging bislang nur mit aufwendigen Sonderanfertigungen. Mit dem R13-Belag bei Serienprodukten definieren wir den Standard in der Arbeitssicherheit wieder einmal neu«, freut sich Geschäftsführer Ferdinand Munk über die Innovationsfreude seiner Mitarbeiter. Diese haben die Oberfläche der »clip-step«-Trittauflage so optimiert, dass sie die höchsten Anforderungen an die Rutschhemmung erfüllt. In der Prüfbescheinigung bestätigte das Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Ge-

setzlichen Unfallversicherung (DGUV) das große Plus an Arbeitssicherheit. Die Prüfexperten klassifizierten die Neuheit aus Günzburg in der Bewertungsgruppe für die Rutschhemmung mit R13 und in der Bewertungsgruppe für den Verdrängungsraum mit V6. Der neue »clip-step-R13«Belag ist neben der komplett ausgerüsteten Ausführung auch als Nachrüstsatz für bestehende Stufenleitern der Günzburger Steigtechnik erhältlich. Er lässt sich vollflächig und absolut passgenau auf die Stufen aufbringen. Die Nachrüstsätze gibt es in verschiedenen Ausführungen, passend für jede Stufenleiter aus Günzburg. »Wer bisher die Rutschhemmung erhöhen wollte, der musste einen hohen manuellen Aufwand betreiben. Hier bieten wir jetzt mit der nachrüstbaren Trittauflage eine komfortable und natürlich auch kostengünstige Alternative an. Erstmals überhaupt kann

man sich den R13-Standard für seine Leitern einfach aufclippen«, so Munk. Bereits im Vorjahr hatten die Spezialisten aus Günzburg mit der Entwicklung ihrer „clip-step“-Trittauflage für Aufsehen gesorgt: Die rutschhemmende Trittauflage ist aus geriffeltem Kunststoff gefertigt und sorgt somit stets für den sicheren Tritt und komfortablen Stand auf den Stufenleitern der Günzburger Steigtechnik. Bei Neubestellungen von Stufenleitern können die Kunden des Unternehmens ab sofort den Grad der Rutschhemmung auswählen. Mit ihrer Neuheit bietet die Günzburger Steigtechnik einmal mehr eine Lösung an, die in Bezug auf Arbeitssicherheit die Forderungen der einschlägigen Vorschriften und Normen erfüllt – egal, ob Betriebssicherheitsverordnung, Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 2121-Teil 2, DIN EN 131-2, BGI 637 oder GUV-R 181. 


HECO

FÜR PROFIS DAS HÖCHSTE. Die Verwendung eines Tangential-Schlagschraubers ermöglicht ein kraft- und zeitsparendes Eindrehen des Schraubankers.

Schraubanker für Mehrfachverwendung zugelassen  HECO Der Schramberger Schraubenspezialist HECO hat eine bauaufsichtliche Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) für die Mehrfachverwendung von Schraubankern bei temporärer Befestigung erhalten. Die neue Zulassung regelt den Einsatz der Typen »MULTI-MONTI« mit 16 mm Durchmesser sowie »MULTIMONTI-plus« mit 10 und 12 mm Durchmesser. Diese Schraubanker, die auch eine ETA-Bewertung für gerissenen und ungerissenen Beton haben, können ab sofort zulassungskonform bei vorübergehend angebrachten Befestigungen verwendet werden. Dabei ist die Verarbeitung bereits in jungem Beton möglich. Die Überprüfung der Wiederverwendbarkeit erfolgt einfach und schnell mithilfe einer Prüfhülse. »Mit der neuen Zulassungssituation bieten wir unseren Anwendern eine sehr flexible und zugleich wirtschaftliche Lösung für temporäre Befestigungen im Innen- und Außenbereich«, erklärt Andreas Heck, Leiter Produktmanagement Beton bei HECO. »Je nach Anwendungsfall sind mehrere Einsätze mit ein- und demselben Schraubanker möglich, in jungem Beton durchaus auch zehn oder mehr.« Ein weiterer Vorteil ergibt sich laut Hersteller auch aus der Möglichkeit, mit der Verarbeitung zu beginnen, sobald der Beton eine Druckfestigkeit von 10 N/mm2 erreicht hat. Die enorme Zeitersparnis qualifiziert den zugelassenen Schraubanker vor allem im Betonbau, etwa bei der Befestigung von Richtstützen für Schalungen. Weitere Anwendungsfälle sind Absturzsicherungen oder die zeitweise Installation von Versorgungsleitungen auf Baustellen. Dafür ist das bauaufsichtlich zugelassene Sortiment entsprechend aufgestellt. »Wir bieten die Schraubanker für die Mehrfachverwendung mit dem kompletten Programm an Kopfvarianten an«, sagt Heck. »Somit sind zahlreiche Anwendungen möglich.«

Die Verarbeitung geht einfach und zeitsparend vonstatten. »Die Zulassung gibt bereits die Lasten vor, die dann für alle Lastrichtungen gelten. Auf diese Weise lässt sich der erforderliche Dübeldurchmesser ohne großen Aufwand bestimmen«, erklärt Produktmanager Heck. Eine Bemessung im Einzelfall ist nicht mehr erforderlich, denn in der Zulassung sind Bauteildicken sowie Mindestabstände bereits definiert. Gebohrt wird je nach Durchmesser des Schraubankers mit 14 mm (für Ø 16), 10 mm (für Ø 12) oder 8 mm (für Ø 10). Dabei ist es ausreichend, wenn das Bohrmehl durch mehrmaliges Vor- und Zurückbewegen des Bohrers aus dem Bohrloch entfernt wird. Ein zusätzliches Ausblasen ist nicht erforderlich. Das anschließende Eindrehen des Ankers kann mit einem Tangential-Schlagschrauber erfolgen. Ohne großen Aufwand ist auch die Prüfung der Wiederverwendung möglich. Die dafür benötigte Prüfhülse ist Bestandteil der Zulassung und des Sortiments. Sie wird einfach auf den Anker geschoben. Bleibt der Anker in der Prüfhülse stecken, ohne dass das vordere Ende herausschaut, kann er bei weiteren Befestigungen erneut zum Einsatz kommen. Auf seinem YouTube-Kanal bietet HECO in verständlich aufbereiteten Videos praktische Montagetipps. Auch die Mehrfachverwendung von Schraubankern bei der Montage von Richtstützen ist dort in einem neuen Clip dargestellt. 

Ragt das vordere Ende des Schraubankers aus der Prüfhülse heraus, so kann dieser nicht mehr verwendet werden.

Professionelle Steigtechnik für Industrie und Handwerk Hymer-Leichtmetallbau GmbH & Co. KG Käferhofen 10 | D-88239 im Allgäu ____ 89 05/17 ____Wangen baustoff-partner.de www.hymer-alu.de


Wetter-Workwear: Perfekt aufeinander abgestimmtes Zubehör

So weisen laut Hersteller sowohl Funktionsunterhemd als auch -hose keine störenden Nähte auf. Das hochelastische Gewebe passt sich dem Körper perfekt an und macht alle Bewegungen mit. Muskelunterstützende Zonen im Schulter-, Oberarm- und Brustbereich bzw. im Gesäß-, Oberschenkel- und Wadenbereich wirken stabilisierend auf die Muskeln und verzögern deren Ermüdung. Ellenbogen sowie Knie- und Schrittbereich sind mit Schutzzonen ausgestattet. Das Design der schwarz-anthraziten Unterbekleidung korrespondiert mit dem der Jacken

Ergonomische Details erhöhen den Wohlfühlfaktor.

und Hosen. Markant gestaltete Kontrastelemente in Anthrazit durchbrechen das Schwarz und verleihen laut Hersteller auch dem »Darunter« eine sportlich-dynamische Optik.

Gleicher Look auch bei Socken und Handschuhen Im gleichen Look sind die Funktionssocken und Arbeitshandschuhe gestaltet. Bei den Socken sorgt das klimaregulierende Hightech-Material in Verbindung mit gepolsterten Zonen an Zehen und Ferse sowie am Schaft für Komfort und Schutz vor Scheuerstellen. Die Arbeitshandschuhe aus windund wasserabweisendem Neopren sind im Arbeitseinsatz extrem dehnbar und reißfest. Die besonders belasteten Zonen

PAUL H. KÜBLER

 PAUL H. KÜBLER Mit der neuen Zubehörlinie komplettiert Kübler seine für extreme Einsatzbedingungen konzipierte Wetter-, Wind- und Regenschutzbekleidung – sowohl funktional als auch optisch. Wie bei der Oberkleidung legte Kübler beim Zubehör großen Wert auf feuchtigkeitsregulierende Materialien, Passform und ergonomische Gesichtspunkte.

Das perfekte »Darunter« bei Nässe und Kälte. zwischen Daumen und Zeigefinger sowie die Innenhandfläche sind mit Kunstleder verstärkt. Der ergonomische Schnitt entspricht der natürlichen Handhaltung und schützt den Pulsbereich. Doch damit nicht genug: Dank Touchscreen-Funktion erlauben die Handschuhe, Smartphones und Tablets zu bedienen. Zum Zubehör gehören außerdem eine mit Fleece gefütterte Strickmütze sowie ein multifunktionelles Schlauchtuch. 

Sicherheit mit optischem Anspruch  HAIX Mit dem Funktionsschuhmodell »BLACK EAGLE Safety 40« verspricht Hersteller Haix die Erfüllung höchster Ansprüchen bei seinen Trägern, sowohl im Innen- als auch Außenbereich. Mit der neuen Farbvariante »blue-citrus« will der Premiumhersteller jetzt auch optisch mehr bieten.

90 ____ baustoff-partner.de ____05/17

sonderes Augenmerk auf die Rutschsicherheit der Laufsohle gelegt, ohne dabei die Langlebigkeit außer Acht zu lassen. Verfügbar ist das neue Modell seit Mai 2017.

HAIX

Der »HAIX BLACK EAGLE Safety 40« will durch eine rutschfeste Sohle und volle Atmungsaktivität bei gleichzeitiger Wasserdichtigkeit (GORE-TEX- Membrane) überzeugen. Die Schuhe erfüllen laut Hersteller alle Anforderungen der Sicherheitsklasse S3, sind metallfrei und ESD geprüft, was bei der Arbeit mit hochempfindlichen elektronischen Bauteilen gefordert wird. Eine Schicht aus PU-Schaum im Fersenbereich dämpft die Schritte und unterstützt die natürliche Laufbewegung. Bei der Entwicklung wurde be-

i

Der Sicherheitsschuh »HAIX BLACK EAGLE Safety 40« ist jetzt auch in der Farbvariante »blue-citrus« erhältlich.

INFO Der bayerische Funktionsschuhspezialist mit Sitz in Mainburg ist weltweit vertreten. In der Unternehmenszentrale sind die Abteilungen Forschung & Entwicklung, Design sowie das Marketing und der Zentralvertrieb angesiedelt. In Forschungs- und Prüflabors entwickeln die Schuhspezialisten und Ingenieure neueste Trends und Funktionen. Produziert wird sowohl am Stammsitz als auch in Kroatien, wo Haix nach eigenen Angaben in einer der modernsten Schuhproduktionsanlagen der Welt Funktionsschuhe von hoher Qualität fertigt. International ist die Haix-Group mit einer Vertriebsniederlassung in Lexington, Kentucky (USA) vertreten. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 1 100 Mitarbeiter und fertigte im Jahr 2016 über eine Million Paar Schuhe.


Zertifizierter Schutz vor Störlichtbogen  FRISTADS KANSAS Fristads Kansas erhält in Deutschland als erster Hersteller von persönlicher Schutzausrüstung ein Zertifikat vom Finnish Institute of Occupational Health (FIOH) für ein mehrlagiges Bekleidungskonzept zum Schutz vor Störlichtbogen.

FRISTADS KANSAS

Das Besondere an dem Mehrlagensystem ist laut Hersteller, dass nicht nur die einzelnen Kleidungsstücke, sondern alle hier möglichen Kombinationen sowohl im Material- als auch im Fertigteiltest durch das FIOH nach dem Open-Arc-Test geprüft und zertifiziert wurden. Die verschiedenen zertifizierten Kombinationen von mehreren Bekleidungsschichten garantieren dem Träger eine deutlich höhere Schutzwirkung bei Störlichtbogenunfällen als einlagige Schutzkleidung und bieten gleichzeitig laut Hersteller einen hohen Tragekomfort. Schwere Verbrennungen, die zu irreversiblen Hautschäden oder zum Tode führen, sind die Folgen eines Störlichbogenunfalls. Solche Verletzungen sind durch ein mehrlagiges Bekleidungskonzept vermeidbar. Da aber die Arbeitsumgebungen, in denen Störlichbogengefahr besteht, oft beengt und sehr warm sind, legen die Träger ihre Schutzkleidung meist ab oder gar nicht erst an. Im Ernstfall ist also gar kein Schutz vorhanden, was lebensgefährlich ist. Deshalb hat Fristads Kansas ein mehrlagiges Bekleidungskonzept entwickelt, das dem Träger zwei Dinge garantiert: deutlich mehr Komfort und viel höhere Schutzwerte als gefordert. Nach dem Zwiebelprinzip werden mehrere zertifizier-

te Kleiderlagen entsprechend dem geforderten Schutzziel zusammengestellt. Je nach Gefahrensituation kann eine Lage aus- oder übergezogen werden. Bereits mit einer Kombination aus flammfester Unterwäsche und einem Hemd mit Störlichtbogenschutz lässt sich ein Schutz entsprechend der Gefahrenklasse 2 erreichen. Der Grund hierfür ist, dass die Schutzleistungen der Kombinationen höher sind als die rein rechnerische Summe der Schutzleistungen der einzelnen Kleidungsstücke. Dies wird durch die Lufteinschlüsse zwischen den Kleiderlagen erreicht, die zusätzlich einen isolierenden Effekt haben. Alle zum Mehrlagensystem gehörenden Produkte wurden aus atmungsaktiven und das Körperklima regulierenden High-Tech-Materialien gefertigt. Für den Träger entsteht ein optimales Zusammenspiel zwischen Schutz- und Komforteigenschaften. Durch die vielen Kombinationsmöglichkeiten der zertifizierten Kleidungsstücke kann er flexibel je nach Temperatur oder benötigter Bewegungsfreiheit seine Schutzkleidung zusammenstellen. Fristads Kansas verspricht mit dem Mehrlagensystem deshalb den besten Schutz, weil es gerne getragen wird. Denn nur Schutzkleidung, die jederzeit angelegt ist, schützt auch im Ernstfall. Mit der Zertifizierung seines Mehrlagensystems ist Fristads Kansas auf dem deutschen Markt nach eigenen Angaben Vorreiter im Bereich multigenormter Schutzbekleidung.

Die Jacke nach dem FIOH-Test zeigt mögliche Folgen eines Störlichbogenunfalls: Schwere Verbrennungen, die zu irreversiblen Hautschäden oder zum Tode führen. Solche Verletzungen sind durch ein mehrlagiges Bekleidungskonzept vermeidbar.

MAXIMUM ENERGY IN FOR MAXIMUM ENERGY OUT Die ersten Sicherheitsschuhe mit zweifach geschäumter, extrem leichter dual.IMPULSE Zwischensohle. Das intelligente Sohlenkonzept aus zwei individuellen Lagen IMPULSE.FOAM bietet alles: maximale Dämpfung mit Energierückgabe sowie hervorragende Stabilität und langanhaltenden Komfort.

STABILITÄT

DÄMPFUNG

RUTSCHFESTIGKEIT

IMPULSE.FOAM DIE ANTI-FATIGUE TECHNOLOGIE!

05/17 ____ baustoff-partner.de ____ 91

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 ISM Die nächste Generation der »Puma Safety Rebound«Linie verspricht optimierte Dämpfungseigenschaften und Komfort, um physische Belastungen weitestgehend zu minimieren. Das garantiert ein ermüdungsfreies und gelenkschonendes Arbeiten. Herzstück ist das 3-lagige PU-Dämpfungskonzept mit schnellreagierender »BOUNCE LIGHT«-Zwischensohle in Kombination mit dem »evercushion pro« ESD-Fußbett und der robusten Sohle. Frisch in den Frühling geht es mit der Marke ALBATROS, die Strick-/Softshelljacken in neuen Farbkombinationen anbietet. Die neue »BOUNCE LIGHT«Zwischensohle steht für optimale Dämpfung über die gesamte Fußfläche. Speziell platzierte Wölbungen und waagerechten Rillen bieten laut Hersteller dem Material zusätzliche Ausdehnungsmöglichkeiten für eine hohe Energierückgewinnung (Trampolineffekt). Für die nötige Stabilität sorgt die kompakte PU-Laufsohle. Durch die hohe Materialdichte nutzt sich die rutschfeste Laufsohle (SRC) geringer ab und erhöht so auch die

Lebensdauer des Schuhs. Die in unterschiedliche Segmente aufgeteilte markante Profilierung bietet maximale Unterstützung und Grip sowohl auf unebenen als auch auf nassen, glatten Untergründen. Dabei sorgen die breiten Außenstollen für hohe Standfestigkeit. Das weiche PU-Material des »evercushion pro« ESD-Fußbetts bietet laut Hersteller optimale Dämpfung vom Auftreten bis zum Ende der Bewegung und entlastet so die Druckzonen. Die Perforationen im vorderen Sohlenbereich sor-

Die nächste Generation der »Puma Safety Rebound«-Linie mit »BOUNCE LIGHT«-Zwischensohle sorgt für eine hohe Energierückgewinnung (Trampolineffekt).

ISM

Sicherheit mit Trampolin-Effekt

gen für eine gute Ventilation. Elektrostatische Aufladungen werden vom Körper abgeleitet. Die sechs Modelle der »REBOUND« decken mit den Schutzklassen S1P und S3 und ESD-Ausstattung alle Einsatzgebiete von Logistik, Industrie über Handwerk und Bau ab.

Frische Frühlingsfarben Ob unter der Woche bei der Arbeit oder beim Wandern am Wochenende – die neue Strick-/Softshelljacke »Stirling« von ALBATROS in der frischen Farbkombi Hellgrau/

Melange mit Lime-Akzenten passt immer. Gerade in der Übergangszeit, während der es früh morgens noch richtig kühl ist, hält das weiche Strickfleece warm, aber nicht zu warm. Durch den hochschließbaren Stehkragen und das windabweisende Stretchfutter im Vorderteil und den Armen schützt sie vor Wind und lässt Bewegungsfreiheit. In den vielen Taschen innen und außen kann vom Bandmaß bis zum Handy alles verstaut werden. 

Sicher unterwegs mit dem richtigen Schuhwerk

ATLAS

 ATLAS Jeder fünfte Arbeitsunfall geht auf Stolpern, Rutschen oder Stürzen zurück. Besonders stark ist davon die Baubranche betroffen: Hier laufen die Mitarbeiter auf unebenen und sich oft verändernden Böden. Dabei können Fehltritte mit dem richtigen Schuhwerk leicht vermieden werden. Denn die Griffigkeit der Sohle und der Halt im Schuh tragen maßgeblich dazu bei, das Umknick-Risiko zu mindern.

Die meistgetragenen Sicherheitsschuhe im Baugewerbe sind laut Atlas knöchelhohe Stiefel wie der »SL 525«, der SRS-Unfälle (Stolpern, Rutschen, Stürzen) und entsprechende Verletzungen vermeidet. 92 ____ baustoff-partner.de ____05/17

Stürze durch Umknicken oder Ausrutschen sind in vielen Betrieben die Unfallursache Nummer eins: rund 20 % aller meldepflichtigen Unfälle gehen laut Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) darauf zurück. Nicht umsonst sind die meistgetragenen Sicherheitsschuhe im Baugewerbe knöchelhohe Stiefel wie der »SL 525« vom Sicherheitsschuhhersteller Atlas. Durch den ergonomisch geformten Schaft und die extrahohe Schnürung bietet er bestmöglichen Halt im Schuh: der Knöchel wird aktiv unterstützt und stabilisiert. So ist auch Laufen auf unebenen Baustellen kein Problem. Typische Ursa-

chen für sogenannte SRS-Unfälle (Stolpern, Rutschen, Stürzen) sind neben unebenem Gelände außerdem glatte Böden. Der »SL 525« ist daher mit Grobstollenprofil und der speziellen »Atlas Outdoor-Sohlentechnologie« ausgestattet. Sie bietet laut Hersteller durch die höchste Rutschhemmungsklasse SRC zuverlässigen Halt auf rutschigen Flächen.

Unterschätzte Fehltritte Allein in der Bauwirtschaft ereignen sich pro Tag 100 solcher »Beinah«-Unfälle. Und die sind oftmals viel weniger harmlos als gedacht. Denn auch sie können zu Verletzungen an

Fuß und Knöchel, Knie und Unterschenkel führen. Außerdem führen Zerrungen, Verstauchungen, Prellungen, Bänderrisse und Frakturen zu vermeidbaren Arbeitsausfällen. Wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin berichtet, liegen die Kosten für Versicherungsleistungen wegen SRS-Unfällen jährlich bei 330 Millionen Euro – die Produktionsausfälle machen sogar rund acht Milliarden Euro aus. Wer direkt in das optimale Schuhwerk seiner Mitarbeiter investiert, kann das vermeiden – und die Arbeitssicherheit in der Belegschaft spürbar erhöhen. 


Telematiklösung für Disposition von 250 Fahrzeugen

Die in Zürich ansässige KIBAG Gruppe produziert mineralische Baustoffe wie Beton, Kies und Sand und beliefert damit die Baustellen in der Umgebung. Der Fuhrpark von KIBAG ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Er umfasst mittlerweile rund 250 Fahrzeuge – Betonmischer, Kieslaster, Kippersowie Saug- und Pumpwagen, die die Baustellen mit frischem Material versorgen, sowie Muldentransporter. Um eine reibungslose Disposition der Fahrzeuge sicherzustellen, ist bei dieser Fuhrparkgröße eine elektronische Unterstützung unerlässlich. Seit 2009 setzt KIBAG »Webfleet« von TomTom Telematics ein. Die Software as-a-Service Plattform wurde über die offene Schnittstelle »Webfleet connect« in das Bau-Management-System integriert. Die Verbindung zum Fahrer erfolgt über moderne Navigationsgeräte der »TomTom PRO«-Serie, mit denen alle KIBAG-Fahrzeu-

ge – die eigenen sowie fremde – ausgestattet sind. In jedem Firmenfahrzeug ist außerdem ein Fahrzeugortungsgerät »TomTom LINK 510« installiert, das die Position des Fahrzeugs in regelmäßigen Abständen an die Disponenten übermittelt. Alle auftragsrelevanten Informationen – Lieferort, voraussichtliche Ankunftszeit, Positionsdaten des Einsatzorts, Abladestatus – gehen automatisch auf dem Navigationsgerät des Fahrers ein. Auch die Disponenten können auf sämtliche Flotten- und Auftragsdaten sowie Arbeitszeiten und Fahrzeugstandorte zugreifen. Auf diese Weise lässt sich kurzfristig disponieren, der Fuhrpark ist ausgelastet, Leerfahrten werden vermieden. Christian Rusterholz, Logistikleiter bei KIBAG, lobt die präzise Navigation und die stets aktuellen Verkehrsinformationen des Systems. Außerdem kann KIBAG seine Kunden immer genau über die Ankunfts-

TOM TOM TELEMATICS

 TOM TOM TELEMATICS Durch die Integration von »Webfleet« ins ERP-System konnte der schweizer Baustoffproduzent KIBAG die Disposition seiner Fahrzeuge deutlich optimieren. Auch die Navigations- und Routenplanungsfunktionen der Lösung von TomTom Telematics sorgen für Einsparungen.

Fer Disponent kann am »Webfleet«-Terminal in Echtzeit mitverfolgen, wo die fahrzeuge gerade sind und in welchem Zustand. zeiten der Ladung informieren. Und schließlich lässt sich mit der Lösung der Verwaltungsaufwand verringern: Zu Beginn der Anmischung gibt der Werksmaschinist die Fahrzeugnummer ein und veranlasst damit die Übertragung der Flotten- und Auftragsdaten sowie die Erstellung eines elektronischen Lieferscheins im Backend. Damit erfolgt bei KIBAG nur noch die Abnahme manu-

ell – über Durchschlagformulare aus Spezialdruckern. Mit den neuen Driver Terminals der »PRO 8«-Serie rückt die elektronische Abbildung der Abnahmeprozesse jedoch in greifbare Nähe: Die Geräte lassen sich mit Apps individualisieren – etwa für Fahrzeug-Checks, Barcode-Scanning oder Liefernachweise, die in den »Webfleet«-Workflow integriert werden. 

IT-Branchenlösung für die Logistik im Baustoffhandel  WANKO Um den Großraum München mit Baustoffen versorgen zu können, setzt das Unternehmen Kraft Baustoffe an drei Standorten das komplette Logistik-IT-System der Wanko Informationslogistik ein. Mit der durchgängigen Telematiklösung für Lager und Transport können so alle Prozesse transparent geplant, gesteuert und optimiert werden. Kraft entschied sich 2008 für eine Wanko-Kombination aus Lagerverwaltung und Tourenplanung mit Telematik. Zudem war entscheidend, dass Wanko Referenzen in der reibungslosen Software-Implementierung während des laufenden Betriebes vorweisen konnte. Wanko bietet Logistiksteuerungssysteme, die den gesamten Bereich der Logistikkette um Lager und Transport abbilden. Auf eine einheitliche Datenbasis greifen die abgestimmten Hauptmodule Lagerverwaltung (»Pramag«), Tourenpla-

nung (»Pracar«) und Telematiklösung (»Prabord«) zu. Mit den Modulen werden die Prozesse gesteuert, in permanenter automatischer Abstimmung mit den tatsächlichen Gegebenheiten des Tagesgeschäfts. Das Zusammenspiel von Tourenplanung und Lagerverwaltung ermöglicht zudem die dynamische Steuerung des Lagers, dessen Automatisierungsgrad in der Prozesssteuerung vom Bestellen bis Ausliefern erhöht worden ist. Für den Baustoffhandel ist eine funktionierende Lo-

gistik existentiell: Die Organisation der Prozessabfolge Beschaffung, Lagerung, Kommissionierung und Transport zu Handwerkern und Bauunternehmern oder Baustellen muss möglichst reibungslos und effizient erfolgen. Das Logistikkonzept von Kraft zur Versorgung des Großraums München wird vertriebstechnisch nach Produktschwerpunkten und geostrategischen Zielen gehandhabt. Seit 2015 gibt es eine neue Niederlassung im Münchner Norden mit Zentrallogistik und

Fuhrparkplanung für alle sieben Standorte. Von dort wird die Ware hauptsächlich ausgeliefert. Speziellere Produkte für Dach, Fassade, Tiefbau oder Trockenbau werden dezentral ausgeliefert. Rund 20 Lkw unterschiedlicher Bauart mit Nutzlasten bis maximal 22 Tonnen sind für den Transport im Einsatz. Durch den Einsatz des Telematikmoduls erhält Kraft automatisch Statusinfos der Fahrzeuge. So kann bei Planabweichungen rechtzeitig eingegriffen werden.  05/17 ____ baustoff-partner.de ____ 93


Messen & Seminare »Weltkongress Gebäudegrün« in Berlin

Erweitertes Schulungskonzept für Handelspartner

FBB   Beim größten bisher in Europa veranstalteten Kongress zur Gebäudebegrünung von 20. - 22. Juni 2017 in Berlin mit mehr als 40 Ausstellern gibt es Fachvorträge und etwa 100 Referenten zur Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung. Für den »Weltkongress Gebäudegrün« (WGIC) ist jetzt das Rahmenprogramm online. In fünf Vortragsräumen werden verschiedene Themen behandelt, u.a. Nachhaltiges Bauen, Regenwasserbewirtschaftung, Weißbuch Mit Dach-, Fasaden- und Innenraumbegrünung in Theorie und Praxis befasst sich der Stadtgrün der »Weltkongress Gebäudegrün«, der erstmals in Bundesregierung, Berlin stattfindet. Biologische Vielfalt, städtische Strategien zur Gebäudebegrünung, Förderungen, Kosten-Nutzen-Betrachtungen, Architekturbeispiele und Zukunftsstadt. Am dritten Tag finden fünf thematisch unterschiedliche Exkursionen zu Praxisobjekten in Berlin statt. Organisator des Kongresses ist die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB) aus Saarbrücken, flankiert durch die Welt- und Europa-Verbände WGIN und EFB. Die Schirmherrschaft haben die Bau- und Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks und der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller, übernommen. Als Gold-Sponsoren unterstützen FBB-Mitglieder die Veranstaltung: Optigrün international AG, Sika Deutschland GmbH, Bauder GmbH. Die Teilnahmegebühr für beide Kongresstage mit Tagungsunterlagen und Verpflegung beträgt bis zum 20. Mai 2017 270 Euro – für Mitglieder der Verbände, Kooperationspartner und für Städtevertreter 230 Euro. Weitere Informationen im Internet unter www.wgic2017Berlin.com  

OSMO  Die Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG setzt auf den Erfolgsfaktor Fachwissen, im eigenen Haus und auch bei seinen Handelspartnern und deren Handwerkskunden. Vermittelt wird das Fachwissen in intensiven Produktschulungen und einem deutlich erweiterten Schulungsangebot. Damit die Produkte ihre ganze Kraft entfalten können, gibt der Hersteller sein Fachwissen in Form von Schulungen an die Handelspartner Die Schulungskonzepte von und deren Handwerkskunden weiter. Um die Osmo werden ausschließlich von Experten geleitet. Claudia Juels optimale Kulisse für ausführliche Schulungsist gelernte Tischlerin und bereits konzepte zu schaffen, investierte Osmo in ein seit vielen Jahren im Unterneues, modernes Ausstellungs- und nehmen tätig. Schulungszentrum am Standort Warendorf. Das integrierte Technikum bietet Raum für diverse Live-Vorführungen und Praxisanwendungen. Osmo gliedert seine Schulungskonzepte in drei Stufen: Basisseminare (auch für Quereinsteiger) informieren über Grundlagen und vermitteln Kenntnisse, die für Sicherheit in der Beratung und bei ausgesprochenen Empfehlungen sorgen. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 30 Osmo hat 2017 sein Schulungskonzept für seine Personen. Die Expertenseminare Handelspartner und deren Handwerkskunden bieten neben dem Theorieteil erweitert und hält eine Vielzahl an Basis- und einen umfangreichen Praxisteil. Expertenseminaren sowie Workshops bereit. Der Kurs vermittelt Expertise in den unterschiedlichen Verlegearten bei Terrassen- und Massivholzdielen und im Bereich der Gestaltungsmöglichkeiten von Holzfassaden sowie deren Verlegung. Die dritte Säule des Schulungskonzeptes stützt sich auf den Handwerker. In seinen Workshops legt Osmo den Fokus auf die praktische Anwendung, die anschaulich demonstriert wird. Fachkräfte erhalten hier die Möglichkeit, sich intensiv mit den verschiedenen Produkten auseinanderzusetzen. Die Praxisseminare sind auf 8 bis 15 Teilnehmer begrenzt, sodass eine intensive Betreuung und Wissensvermittlung gewährleistet ist. Osmo setzt bei allen Seminaren auf fachliche Kompetenz. Mit Schulungsleiterin Claudia Juels führt ein echter Profi durch das Programm. Die langjährige Mitarbeiterin bei Osmo ist gelernte Tischlerin/Gestalterin im Handwerk und war bereits viele Jahre im Bereich Vertrieb und Gartenholz tätig und unter anderem für die Produktentwicklung zuständig.   

 REMMERS AKADEMIE  Wie sich die Durchfeuchtung erdberührter Bauteile und das Eindringen von Wasser in Bauwerke und Bauteile vermeiden lässt, ist Thema des Seminars »Brennpunkt Feuchteschutz und Bauwerksabdichtung« der Remmers Akademie. Die ganzheitliche Betrachtung bauseitiger Erfordernisse im erdberührten Bereich im Nassraum und Behälter sowie praxisgerechte Hinweise werden in diesem Seminar dargestellt. Wesentlicher Inhalt ist die Neugliederung der Abdichtungsnormenreihe DIN 18533, DIN 18534 und DIN 18535. Das Seminar richtet sich an Planer, Architekten und Ingenieure, Bausachverständige und Mitarbeiter von Wohnungsbaugesellschaften sowie Inhaber und Mitarbeiter von Instandsetzungsbetrieben und Bauunternehmen. Behandelt werden Themen wie Abdichtung, Dränung und Dämmung »Neue Regelwerke« und in der Praxis ein Objektbeispiel einer Bauwerksabdichtung. Das Tagesseminar kostet 195,- € pro Person. Termine 2017 sind in Stendal (23.05.), Soest (26.09.), Bad Neuenahr (27.09.), Nürnberg (24.10.) und Ulm (25.10.). Informationen und Anmeldung unter www.remmers-akademie.de  

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REMMERS

Seminar »Brennpunkt Feuchteschutz und Bauwerksabdichtung«

OSMO

FBB



Im Praxisteil des Seminars »Brennpunkt Feuchteschutz und Bauwerksabdichtung« geht es um eine Bauwerksabdichtung aus der Sicht des Planers und Sachverständigen.


Aktuelles Ziegelwerk Klosterbeuren übernommen

Ziegelwerk Klosterbeuren

HÖRL & HARTMANN

 HÖRL & HARTMANN   Zum 1. April hat die Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH & Co. KG (Dachau) alle Gesellschaftsanteile des Ziegelwerkes Klosterbeuren (Markt Babenhausen) erworben. Mit diesem Schritt wird Hörl & Hartmann nach eigenen Angaben zum größten familiengeführten Ziegelhersteller im süddeutschen Raum. Gleichzeitig bedeute der Zusammenschluss auch eine nachhaltige Sicherung der Produktion und Arbeitsplätze in Klosterbeuren, teilt das Unternehmen mit. In der neuen Konstellation der Ziegelwerke entsteht so ein Unternehmen mit 200 Mitarbeitern, das jährlich etwa 300 Millionen Ziegel-Normalformat-Einheiten vermarktet. Das entspricht rund 440 000 Tonnen Ziegel. »Wir freuen uns, mit Hörl & Hartmann den richtigen Partner für unsere Nachfolgeregelung Michael und Matthias Hörl erweitern ab sofort die Geschäftsleitung des Ziegelgefunden zu haben«, erklärt Thomas Thater, kaufmännischer Geschäftsführer des Ziegelwerkes Klosterbeuren. Nach den Werken in Dachau und Gersthofen erschließt Hörl & werkes Klosterbeuren. Hartmann damit seinen dritten Produktionsstandort in Süddeutschland. »Als Familienunternehmen stehen wir seit 1896 für Innovation, Qualität und nachhaltiges Handeln«, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Matthias Hörl. »Der Erwerb der Anteile Freuen sich über die gelungene Nachfolgere- des Ziegelwerks Klosterbeuren ist für die Entwicklung von Hörl & Hartmann daher ein sehr wichtiger Schritt.« Das Ziegelwerk gelung: Hubert und Thomas Thater. Die bishe- Klosterbeuren bleibt auch künftig als selbstständiges Unternehmen und Marke erhalten. In die Unternehmensleitung treten neben rigen Geschäftsführer bleiben dem Ziegelwerk dem bisherigen Geschäftsführer Thomas Thater nun auch Michael und Matthias Hörl ein. Alle Mitarbeiter werden mit WeiterbeschäfKlosterbeuren auch zukünftig erhalten. tigungsgarantie übernommen, heißt es in der Mitteilung weiter. Darüber hinaus bleibt die Produktpalette vollständig erhalten und soll nach Unternehmensangaben demnächst sogar um einige technische Entwicklungen erweitert werden. Ferner sollen durch den Austausch langjähriger Erfahrungen und den Ausbau der technischen Bauberatung Mehrwerte geschaffen werden. Für die kommenden Jahre wurde zudem ein Investitionsplan erarbeitet. 

Neue Eigenmarke »Ultipro« startet mit Verlosung

HEIDELBERG CEMENT   Die Heidelberger Kalksandstein GmbH hat mit der Kalksandsteinwerke Birkenmeier GmbH rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres eine Verschmelzung beschlossen. Dadurch wird die Heidelberger Kalksandstein GmbH Gesamtrechtsnachfolgerin der Kalksandsteinwerke Birkenmeier GmbH Breisach-Niederrimsingen, heißt es in einer Mitteilung. »Nachdem wir unsere Anteile an Birkenmeier von 40 auf 100 % erhöht hatten, ist die Verschmelzung nun die logische Konsequenz«, sagt Ulrich Melzer, Geschäftsführer von Heidelberger Kalksandstein. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben seine Marktposition in Südbaden durch die Verschmelzung gestärkt und sein Vertriebsgebiet nach Süden erweitert. Kunden von Heidelberger Kalksandstein profitieren in Baden-Württemberg nun von zentralen Ansprechpartnern und dem Vertriebsteam unter Führung von Stephan Lumpp, Vertriebsleiter Südwest. Die Heidelberger Kalksandstein GmbH hat die Kunden informiert, dass mit Birkenmeier abgeschlossene Verträge, erteilte Genehmigungen oder Berechtigungen mit allen Rechten und Pflichten auf sie übergegangen sind. Geschäftsführer Ulrich Melzer freut sich auf die Fortführung der Geschäftsbeziehungen unter dem Dach von Heidelberger Kalksandstein.   

 SGBDD  Die Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH (SGBDD) erweitert ihr Eigenmarkenportfolio um die Marke »Ultipro« für Hochbau, Ausbau und Dach. Die neue SGBDD-Marke wurde im Rahmen der Fachmesse WIN 2017 präsentiert. Ein komplettes Haus mit SGBDD-Eigenmarken bauen zu können – das Mit der neuen Eigenist das Ziel von Thomas Eßer, Geschäftsführer Strategischer Einkauf und Category Management. »Die marke »Ultipro« verspricht der Einführung von ›Ultipro‹ ist die konsequente Hersteller hochWeiterführung unserer Eigenmarkenstrategie. wertige Produkte und Als Marktführer im deutschen Baufachhandel können attraktive Preise. wir Bauprofis aus allen Anwendungsgebieten eine eigene Marke als Alternative zum Markenartikel anbieten«, erklärt Eßer. Begleitet wird die Einführung mit der Aktion »Voll auf die Zwölf«. Dabei nehmen Käufer, die im Aktionszeitraum 1. Mai bis 31. Juli »Ultipro«-Produkte erwerben, automatisch an einer Verlosung für hochwertige Technikartikel teil. Unter allen »Ultipro«Käufern wird am 31. Juli 2017 ein Porsche Boxster verlost.  



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Aktuelles Verstärktes Angebot im Bereich Outdoor Living – Warema übernimmt Sonnenschirmspezialisten Caravita WAREMA  Die Warema Gruppe, Europas führender Sonnenschutzanbieter, übernimmt zum 1. April die Geschäfte der Michael Caravita GmbH in Gaimersheim und zu 100% die Anteile der Caravita Europa s.r.o. in Novo Dubica, Slowakei. Ab April firmiert die Gesellschaft unter dem Namen Caravita GmbH. Das Marktsegment Outdoor Living, das im Warema Portfolio eine wichtige Rolle spielt, wächst nachhaltig. Daher baut Warema sein Angebot mit der Übernahme von Caravita in diesem Bereich aus. Das Familienunternehmen Caravita, gegründet 1992, ist ein Spezialist für maßgefertigte Sonnenschirme und Sonnensegel. Das Vertriebszentrum für Europa, Afrika und Asien befindet sich in Gaimersheim bei Ingolstadt, der Produktionsstandort in der Nähe von Trencin in der Slowakei. Sowohl Warema als auch Caravita produzieren weiterhin ihr eigenes Produktportfolio. Caravita bleibt als Unternehmen eigenständig, alle Arbeitsplätze und die beiden Standorte bleiben unverändert bestehen. Gunther Wettengel, der seit 1990 bei Warema in unterschiedlichen, verantwortungsvollen Positionen erfolgreich tätig ist, übernimmt ab April die Geschäftsführung der Caravita GmbH und der Caravita Europe s.r.o. Michael Caravita, der sich nach 30 Jahren aus dem Geschäft zurückziehen möchte, wird dabei in den nächsten Monaten noch beratend zur Seite stehen. »Wir sehen in dieser neuen Verbindung großes Potenzial für die Weiterentwicklung des zukunftsträchtigen Outdoor Living Sortiments«, sagt Angelique Renkhoff-Mücke, Vorstandsvorsitzende Warema Renkhoff SE. »Als Familienunternehmen vertreten beide Unternehmen Werte wie Beständigkeit, Partnerschaft und Verantwortung sowie Qualität und Nachhaltigkeit. Bereits jetzt vereinen uns unser gemeinsamer Wunsch nach Perfektion und die Einzelfertigung individueller Lösungen auf höchstem Niveau. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren neuen Kolleginnen und Kollegen.«Damit Warema und Caravita zusammen weiter wachsen, nutzen die Unternehmen gemeinsame Synergien und werden ihr Produktmanagement eng verzahnen. Für die Zukunft ist geplant, gemeinsam abgestimmte Produkte beider Marken zu entwickeln, sodass die Kunden Terrasse, Balkon oder den Gastronomiebereich mit Sonnenschutzlösungen im einheitlichen Design gestalten können.   

 FIRESTONE  Der Startschuss für den ersten europäischen Werksneubau in der über 100-jährigen Geschichte von Firestone Building Products ist gefallen: Auf dem Werksgelände in Heinsberg-Dremmen entsteht eine Produktionshalle mit rund 30 000 m2 Nutzfläche. Panattoni Europe, ein auf Industrie- und Logistikimmobilien spezialisierter Projektentwickler, ist für die Planung und Umsetzung des ersten Projekts in Europa verantwortlich. Als Generalunternehmer für den Bau fungiert Goldbeck International. Vermittelt wurde das Projekt durch Arnd Sternberg von Jones Lang LaSalle. Zum symbolischen Spatenstich versammelten sich Wolfgang Dieder (Bürgermeister von Heinsberg), Ulrich Schirowski (Wirtschaftsförderung Kreis Heinsberg), Troy Geuther und Philip Moors (beide Firestone Building Products), Fred-Markus Bohne (Panattoni) sowie Björn Symbolischer Spatenstich für das neue Bongartz (Goldbeck West). Firestone Dämmstoffwerk am 29. März in Firestone Building Products will ab Heinsberg-Dremmen Sommer 2018 auch am neuen Standort komplette Dachabdichtungssysteme auf Basis unterschiedlicher Kunststoffe produzieren, die überwiegend auf großen Gewerbe- und Industriedächern Verwendung finden. Der Hersteller ist weltweit aktiv und Teil des amerikanischen Unternehmens Firestone, das wiederum zur japanischen Bridgestone Gruppe gehört.  

 JASTO  Für Frühjahr 2017 ist im Jasto-Werk in Ochtendung nach der größten Einzelinvestition in der Firmengeschichte die Inbetriebnahme einer neuen Produktionsanlage für GaLaBau-Produkte geplant. Die neue Anlage verbindet nach eigenen Angaben hochwertige Mischtechnik mit Die Bauarbeiten sind in vollem Gange: Die neue Anlage für GaLamodernster Fertigungstechnologie. Demnach sei nun auch der GaLaBau-Bereich Bau-Produkte verbindet eine hochwertige Mischtechnik mit mit Maschinen ausgestattet, die zu den modernster Fertigungstechnologie. Besten gehören, welche zurzeit auf dem Markt zu finden sind. Die auf der Anlage hergestellten Produkte fasst Jasto unter dem Begriff »Gartenwelt« zusammen. Die neue Steinmaschine von Masa produziert Pflaster, Platten, Gartenmauern und Ergänzungsprodukte mit einer sehr hohen und gleichmäßigen Verdichtung. Diese wird kontinuierlich von Sensoren überwacht und bei Bedarf automatisch nachreguliert. So werden Schwankungen in der Betonqualität soweit wie möglich ausgeschlossen. Gleichzeitig führt die Anlage durch kürzere Taktzeiten zu einer erhöhten Produktionskapazität. Die neuesten sicherheitstechnischen Einrichtungen der Maschine ließen sich speziell auf die Bedürfnisse von Jasto anpassen. Im nächsten Schritt wird die Anlage ergänzt durch Einrichtungen zur Oberflächenveredelung, um den gestiegenen Anforderungen des Marktes in diesem Bereich Rechnung zu tragen, teilt das Unternehmen mit.Ziel der gesamten Baumaßnahmen ist es, die Marktposition des Unternehmens Jasto weiter zu stärken.   JASTO BAUSTOFFWERKE

Neue Produktionsanlage für GaLaBau-Produkte

FIRESTONE

Symbolischer Spatenstich für neues Werk

Roadshow ab Ende Mai wieder unterwegs FESTOOL

 FESTOOL  Auch 2017 tourt Festool durch Deutschland: Vom 29. Mai bis 30. Juni stellt der Hersteller unter dem Motto »Besser im System - perfekt im Detail« seine Produktneuheiten für das Schreiner-/Tischler-, Maler-, Holzhandwerk sowie Renovierung vor. An Bord sind neben dem 18 Volt-System Systemlösungen wie die Kapp-Zugsäge »Kapex KS 60«, der Langhalsschleifer »Planex Festool tourt dieses Jahr mit seiner easy«, der Kantenanleimer »CONTURO KA 65« sowie das »DOMINO«-Verbindungssystem. Ebenfalls vor Ort sind Anwendungsspezianeuen Roadshow »Besser im System. listen, die die die Produkte bis ins kleinste Detail kennen und ausführlich über die Systemlösungen informieren. Auf insgesamt 200 Perfekt im Detail.« durch Deutschland. 2 m finden sich alle aktuellen Neuheiten. Während der Tour können Besucher an einem Gewinnspiel teilnehmen, bei dem es Preise wie beispielsweise die neue Kapp-Zugsäge »Kapex KS 60«, die Akku-Handkreissäge »HKC 55« oder den Akku-Schlagbohrschrauber »PDC« zu gewinnen gibt. Weitere Informationen zu Terminen und Veranstaltungsorten gibt es im Internet auf www.festool.de/roadshow oder vor Ort bei den teilnehmenden Fachhändlern.  

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Auf einen Blick FIRMA A

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Amelingmeyer Friedrich Metallbau GmbH - LiDEKO Ampack AG ATLAS® Schuhfabrik GmbH & Co.KG Austrotherm Dämmstoffe GmbH Betafence Deutschland GmbH BIRCO GmbH Robert Bosch GmbH BPA GmbH Braas GmbH Brink Richard GmbH & Co. KG DAW SE Geschäftsbereich Caparol CARLISLE Construction Materials GmbH Cemex Deutschland AG DEUTSCHE ROCKWOOL Mineralwoll GmbH & Co. OHG DEWALT Doyma GmbH & Co. Efaflex Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG Aktionsgemeinschaft EHDA EHL AG Ejot Baubefestigungen GmbH Erlus AG ESSERTEC GmbH Essmann GmbH Eternit GmbH Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V. (FBB) FAKRO Dachfenster GmbH FDT FlachdachTechnologie GmbH & Co. KG Festool Deutschland GmbH Finalit Deutschland GmbH Firestone Building Products Franken Maxit GmbH & Co. Fristads Kansas Deutschland GmbH GFS Gesellschaft für Sicherheitstechnik mbH Günzburger Steigtechnik GmbH Hagemeister GmbH & Co. KG Klinkerwerk Haix Schuhe Produktions- und Vertriebs GmbH H-Bau Technik GmbH HECO-Schrauben GmbH & Co. KG Heidelberg Cement AG HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik Hieber Betonfertigteilwerk GmbH Hörl & Hartmann Ziegeltechnik GmbH & Co. IKO Dachschindeln Vertrieb GmbH InformationsZentrum Beton GmbH DAW SE Geschäftsbereich Inthermo ISM Heinrich Krämer GmbH & Co. KG JACKON Insulation GmbH Jasto Jakob Stockschläder GmbH & Co.KG JET-Gruppe Kann GmbH Baustoffwerke Kebony | Markenquartier Klöber GmbH Kneer GmbH Fenster und Türen Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co.KG Lamilux Heinrich Strunz GmbH LEIPFINGER-BADER KG Mapei GmbH MC-Bauchemie Müller GmbH & Co. KG MEA Bausysteme GmbH Mein Ziegelhaus GmbH & Co. KG Metabowerke GmbH MEVA Schalungs-Systeme GmbH Moll bauökologische Produkte GmbH NATURinFORM GmbH NMC sa Norbord N.V. Novoferm GmbH F.C. NÜDLING Betonelemente GmbH + Co. KG OBO Bettermann GmbH & Co. KG OSMO Holz und Color GmbH & Co. KG Proceq Europe projekt w Systeme aus Stahl GmbH Puren GmbH Remmers GmbH Saint Gobain Abrasives GmbH Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH Schlagmann Poroton GmbH & Co. KG Schöck Bauteile GmbH Schomburg GmbH SFS intec GmbH Sika Deutschland GmbH SKYLUX Sommer Antriebs- und Funktechnik GmbH Soprema GmbH StoCretec GmbH Techtronic Industries Central Europe GmbH Teckentrup GmbH & Co. KG TomTom Telematics Tousek GmbH Triflex GmbH & Co. KG Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG Unipor-Ziegel GmbH Velux GmbH Wanko Informationslogistik GmbH Warema Renkhoff SE Wienerberger GmbH Wiha Werkzeuge GmbH Xella Deutschland GmbH ZinCo GmbH

Redaktionsverzeichnis SEITE 58 32 92 64 82 70 83 30 66 80 50 60 42 67 84 29 69 47 76 14 37 56 68 12 94 58 62 96 77 96 34 91 74 88 52 90 28 89 95 13 16, 26 95 65 36 43 92 32 96 13 12, 75 12 14 48 90 14 20 62 38 8 40 84 24 53 44 78 41 71 76 12 48, 94 38 82 46 94 86 95 10, 25 21 35 73 31 54 70 64 13 88 72 93 74 33 13 22 56 93 96 18 13 14, 24 59

ORT Osnabrück Rorschach Dortmund Wittenberge Schwalmtal Baden-Baden Leinfelden-Echterdingen Herrenberg Oberursel (Taunus) Schloß Holte-Stukenbrock Ober-Ramstadt Hamburg Düsseldorf Gladbeck Idstein Oyten Bruckberg Heidelberg Kruft Bad Laasphe Neufahrn i.NB Neuss Bad Salzuflen Heidelberg Saarbrücken Hannover Mannheim Wendlingen München Zaventem Kasendorf Norderstedt Hamburg Günzburg Nottuln Mainburg Klettgau Schramberg Heidelberg Abfaltersbach Zusmarshausen Dachau Coswig Erkrath Hanau Lippstadt Steinhagen Ochtendung Hüllhorst Bendorf Hamburg Ennepetal Westerheim Plüderhausen Rehau Buch a. Erlbach Großostheim Bottrop Aichach Königswinter Nürtingen Haiterbach Schwetzingen Redwitz a.d.Rodach Eynatten Genk Isselburg Fulda Menden Warendorf Schwerzenbach Salzkotten Überlingen Löningen Wesseling Offenbach am Main Zeilarn Baden-Baden Detmold Oberursel Stuttgart Stasegem Kirchheim/Teck Mannheim Kriftel Hilden Verl Leipzig Freilassing Minden Ditzingen München Hamburg Ainring Marktheidenfeld Hannover Schonach im Schwarzwald Duisburg Nürtingen

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WWW lideko.de ampack.ch atlasschuhe.de austrotherm.de betafence.de birco.de bosch.com dichte-bauwerk.de braas.de richard-brink.de caparol.de ccm-europe.com cemex.de rockwool.de dewalt.de doyma.de efaflex.com agehda.de ehl.de ejot.de erlus.com essertec.de essmann.de eternit.de fbb.de fakro.de fdt.de festool.com finalit.de firestonebpe.com maxit.de fristadskansas.de gfs-online.com steigtechnik.de hagemeister.de haix-group.com h-bau.de heco-schrauben.de heidelbergcement.com hella.info hieber-beton.de hoerl-hartmann.de iko.de beton.org inthermo.de ism-europa.de jackon-insulation.com jasto.de jet-gruppe.de kann.de markenquartier.de kloeber.biz kneer.de kuebler.eu lamilux.de leipfinger-bader.de mapei.de mc-bauchemie.de mea.de meinziegelhaus.de metabo.de meva.de proclima.de naturinform.com nmc-deutschland.de norbord.de novoferm.de nuedling.de obo.de osmo.de proceq.com projekt-w.de puren.com remmers.de norton-diamond.com saint-gobain.com schlagmann.de schoeck.de schomburg.de sfsintec.biz sika.de skylux.be sommer.eu soprema.de stocretec.de milwaukeetool.de teckentrup.biz tomtom.com tousek.de triflex.de trumpf.com unipor.de velux.de wanko.de warema.de wienerberger.de wiha.com xella.de zinco.de

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Chefredakteur Jan Rieken (-25) Objektleiter Stephan Berchtold (-42)

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Layout Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23)

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Erscheinungstermin: 15. Juli 2017

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Redaktionsassistenz/ Anzeigenlayout Simone Frank (-38) Meike Gottmann (-24) Alexandra Kastl (-23)

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IVW angeschlossen ISSN 1439-5606 Alle Rechte vorbehalten. © SBM Verlag. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion.


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