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Mai 2013

Das Fachorgan f端r

Baumaschinen Bauger辰te Baufahrzeuge

www.baumagazin.eu

Messe-R端ckblick

Erdbewegung Liebherr: Weltpremiere f端r die Planierraupe PR 736

Motec GmbH Intelligente und vollintegrierte Kamera-Monitor-Systeme Seite 50


Oft kopiert, nie erreicht Gerichtsverfahren während der Bauma 2013 (München) HONDA hat im Kampf gegen illegale Produktnachahmungen während der Messe Bauma 2013 (München 15.-21. April) insgesamt drei einstweilige Verfügungen erwirkt. Es handelt sich um Unternehmen, die kopierte Honda Universalbenzinmotoren, einzeln oder eingebaut, in Produkten wie Pumpen, Verdichtungsgeräten etc. angeboten haben:

Oft kop iert nie erre icht

1. Ningbo Huaguang Machinery Co., Ltd. (Zhejiang/China) 2. Wuxi H-Power Machinery Co., Ltd. (Wuxi City/China) 3. Wuxi Chuangneng Machinery Manufacturing Co. Ltd. (Wuxi City/China)

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Einstweilige Verfügungen werden vom Gericht erteilt, um vorläufig, bis zur endgültigen Entscheidung über den Streitgegenstand, das Verbot des Verkaufs und der Vermarktung der strittigen Produkte zu erreichen. Einstweilige Verfügungen werden nur erteilt, wenn das Gericht überzeugt ist, dass es sich um einen klaren Fall eines Verstoßes handelt. Wir werden auch weiterhin mit allen Rechtsmitteln gegen die Hersteller und Vertreiber von Imitationen unserer Motoren vorgehen, um den Markt und insbesondere die Endverbraucher vor Verwirrung zu schützen.

Honda Engines – Germany Honda Deutschland GmbH • Hanauer Landstraße 222-224, 60314 Frankfurt TEL: + 49 (0)6 98 30 93 65 • FAX: + 49 (0)6 98 30 91 28 Honda Europe NV - European Engine Center Langerbruggestraat 104 • B-9000 Gent TEL: + 32 (0)9 250 12 11 • FAX: + 32 (0)9 250 14 24 • www.honda-engines-eu.com


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66| FAE | Der neue Bodenstabilisierer MTM ist zugleich Steinbrecher und Steinfräse 67| BROCK | Neue Kehrmaschinen sollen hinsichtlich Effizienz und Umweltschutz Maßstäbe setzen 74| Sandvik | Neuer kompakter Kegelbrecher CH550 bietet »optimale Leistung und gute kubische Form« 76| LST | Neue mobile Prallbrechanlage Lokotrack LT1213 des Weltmarktführers Metso präsentiert 81| Backers | Mit der Sternsiebtechnologie »noch eine Schippe drauflegen können« 82| FRD | Mit mehreren Neuentwicklungen die Reihe des aktiven Umweltschutzes fortgesetzt Rekord-Bauma 2013: Gut 530 000 Besucher, 3 420 Aussteller (1 346 nationale und 2 074 internationale Unternehmen) aus 57 Ländern und eine Ausstellungsfläche von insgesamt 570 000 m2 – die Bauma stellte in allen Kategorien Bestmarken auf. Dementsprechend positiv waren die Bewertungen, die von »diese Messe hat eine unglaubliche Leuchtturmkraft« bis hin zu »diese Bauma war ein einzigartiges Fest« reichten (ab Seite 17).

35| New Holland | Hocheffiziente Hydraulik und emissionsarme Motorentechnik sorgen für eine hohe Kraftstoffeffizienz

Mai 2013 6| Editorial 8| Zum Titel – Erkat | Das Produktspektrum an Baggeranbaufräsen des Spezialisten Erkat hat das Bauma-Publikum begeistert. Neben den Baggeranbaufräsen standen besonders die Exactor-Flächenfräsen und die Erwetor-Schneidfräsen mit im Mittelpunkt des Interesses. 10| Namen und Neuigkeiten | Baubranche aktuell Bauma 2013 – der große Rückblick

ab Seite 17

18| TII Group – Scheuerle, Nicolas und Kamag | Neuer Rotorblattadapter für den Windflügeltransport und eine neue Version der SPMT-Baureihe 20| Messe-Fazit | Mit gut 530000 Besucher aus mehr als 200 Ländern hat die 30. Bauma nach den Bestmarken bei der Ausstellerzahl und der Fläche auch bei den Besuchern einen neuen Rekord aufgestellt. »Dies tut unserer Branche in diesen doch turbulenten Zeiten gut und wird ihr sicherlich Aufwind geben«, lautet das Fazit von Johann Sailer, Vorsitzender des VDMA und Präsident des Europäischen Baumaschinenverbandes CECE. 24| 10. Bauma-Innovationspreis | Die sechs Sieger-Innovationen spiegeln die Leistungsfähigkeit der Branche wider 27| Liebherr | 21 weitere Weltpremieren und eine Innovationsdichte »wie wohl noch nie«

36| Case | Moderne Produkt- und Servicepalette erfüllt die Anforderungen diverser Industriezweige 38| Hyundai | Mit neuen Werken, Produkten und Absatzmärkten auf dem Sprung zur »Nummer 3« 40| Doosan | Zwei »Big Deals« mit dem DX700LC und ein neuer Rekord 42| LiuGong | Mit Joint-Venture-Partnern das Produktportfolio kontinuierlich erweitern 44| Volvo | Eine umfangreiche Flotte an Neuentwicklungen soll die Produktpalette radikal verjüngen 46| Wacker Neuson | Umsatz steigt auf über 1 Mrd. Euro, weitere Internationalisierung wird angestrebt 50| Motec | Vielfältige Neuheiten bei den KameraMonitor-Systemen und eine 360°-Sichtlösung 52| Rädlinger | Mit dem neuen Drehmotor JR Tilt 90 auf die wachsende Nachfrage im GaLaBau reagiert

85| Rammer – Sandvik | Mit drei kleinen Hydraulikhämmern die Auswahl an Anbaugeräten vergrößert 88| Simex | Mit dem neuen Sieblöffel VSE 40 die Siebgröße hydraulisch stufenlos regulieren 90| KingKong-Tools | Mit der neuen Zwei-SpartenStrategie die Erfolgsgeschichte weiterschreiben 92| ESCO | Neues Lippen- und Zahnsystem Nemesis lässt sich leichter und schneller wechseln 94| Tata Steel | In Deutschland mit langfristigen Partnerschaften weiter wachsen 95| John Deere | Ohne Dieselpartikelfilter bietet der neue PowerTech PWL 4,5L »deutliche Vorteile« 96| Kohler – Lombardini | Mit dem neuen Einzylinder-Dieselmotor KD 15-440 die Maßstäbe setzen 98| Webasto | Als Systemlieferant für das Heizen und Kühlen aus einer Hand präsentiert 99| MTU – Tognum | Der MTU 6R 1500 als »Diesel of the Year 2013« ausgezeichnet 102| Pirtek | Einheitliches Qualitätsmanagement und die Erweiterung des Servicenetzes stehen im Fokus

53| Engcon | Mit neuen Tiltrotatoren und verstärktem Vertrieb die Präsenz in Deutschland erhöhen 57| VEI | Technische Spezifikationen und intuitives Bedienersystem erhalten viel Lob 58| Pfreundt | Neu entwickelte WK60-Baureihe und das neue Web-Portal zeigen Wägetechnik der Zukunft

32| Terex | »Wollen für unsere Kunden und Shareholder das effizienteste Unternehmen der Branche sein«

64| Ammann | Motorisierung und Produktivität stehen bei neuen Walzenzügen im Mittelpunkt

34| JCB | Nach bestem Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte weitere Neuheiten vorgestellt

65| Breining | Steuerungs- und Dosiersystem für effizienteres, exakteres und schnelleres Arbeiten

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84| Hartl Engineering | Mit dem Hartl Crusher melden sich die Brech- und Siebspezialisten zurück

60 Wirten Group | Mit dem intelligenten Telematiksystem WITOS demonstriert, wie die Zukunft des Straßenbaus aussehen kann


Erdbewegung – GaLaBau

ab Seite145

145| Doosan | Neuer 6-t-Bagger DX62R-3 verspricht deutlich höhere Hydraulikleistung 147| Liebherr | Neuer 22-t-Bagger R 922 mit integrierter Systemtechnik für schnelle und flüssige Arbeitsbewegungen 148| Hyundai | Radlader HL770-9A punktet hinsichtlich Leistung und Ergonomie 149| Terex | Radlader mit neuem Steuersystem

146 Komatsu | Der Kurzheckbagger PC138US-10 ist das jüngste Mitglied der »Serie 10« 103| Parker Hannifin | Weltneuheit EO-3 sorgt für mehr Qualität und Sicherheit bei der Leitungsmontage 104| Linde Hydraulics | Neuartige hydraulische StartStopp-Automatik soll Kraftstoff sparen 107| Goodyear | Neuen Radladerreifen und das internetbasierte Reifenmanagementsystem präsentiert

Schalung und Gerüste – Krane

ab Seite 155

157| WOMA | Hochdruck-Wasserstrahl-Systeme ermöglichen ein belastungsarmes und kontinuierliches Arbeiten 158| OLI | Hochfrequenzinnenrüttler EWO als kompakte Lösung zur Betonverdichtung 160| Liebherr | Mit dem neuen Turmdrehkran 1000 EC-H hohe Traglasten feinfühlig positionieren

110| CIFA | Hybrid-Betonmischer sorgt für großes Aufsehen

Gemeinsam können wir den Weg frei schaufeln. Hin zu noch mehr Unternehmenserfolg: Durch Hydraulik-Komponenten, die einiges aushalten.

114| Husqvarna | Paukenschlag mit Hochfrequenztechnik 117| StekoX | Auf der Suche nach ganzheitlichen Lösungen 119| Soilmec | In Deutschland die technische Kompetenz und den Service ausbauen 120| Sennebogen | »Definieren uns über die Produktivität und Leistungsfähigkeit unserer Maschinen«

155 Ischebeck | Mit den neu entwickelten Tischpfosten wirtschaftlicher und sicherer schalen

122| Betek | Systempartner mit Lösungskompetenz 126| Palfinger | Mit allen Produkten unter dem Label Palfinger »als Premiummarke positioniert« 128| Goldhofer | Mit »MPA-Technologie« Highlight gesetzt Gewinnung, Abbruch, Recycling, Brechen und Sieben

ab Seite 161

161| Brock | Die neue Kehrmaschine SL 140 Eco mit Plug-InHybrid fährt bis 10 km/h rein elektrisch 163| Mercedes-Benz | Als »neue Kraft am Bau« überzeugt der Arocs auch in der Kalksteingrube

ab Seite 135

135| Wirten Group Mineral Technologies | Messsystem WPI identifiziert verschlissene Schneidwerkzeuge 136| Sennebogen | Neuer Raupenkran 2200 mit optimiertem Mehrkreis-Hydrauliksystem bietet Kraftreserven 138| Rosta | Schwingelemente des Typs AB-HD versprechen eine optimale Eigendämpfung Straßenbau – Straßensanierung

Bau- und Nutzfahrzeuge

166| Meiller | Modulare Lösungen für den universellen oder speziellen Einsatz Tipps für Unternehmen

ab Seite 168

168| DHPG | Kundendaten wirksam schützen Rubriken 169| Impressum

ab Seite 141

141| JCB | Die VM117D und VM137D sind die ersten zwei Modelle einer neuen Walzenzug-Baureihe

170| Aktuelles | Händler-Nachrichten, Jubiläen, Veranstaltungen, Auszeichnungen

Baumaschinen sind ständig in Bewegung und entfalten enorme Kräfte. Auf eine Sache kommt es dabei besonders an: Zuverlässigkeit. Die Hydraulik-Komponenten von Parker tragen ihren Teil dazu bei. Eine riesige Bandbreite an Produkten, die weltweit verfügbar sind: Wie das Flansch-Programm in Stahl und Edelstahl, das Verbindungen schafft. Die Cr(VI)-freie Verschraubungs-Generation, die höchsten Drücken standhält. Und das robuste Mehrkanal Hand– messgerät The Parker Service Master Easy von SensoControl®. Alles aus einer Hand!

172| Messen, Seminare und Termine

142| Stehr | Technik von Stehr ermöglicht auch in Indien das staubfreie Einmischen von Bindemitteln in den Boden

174| Auf einen Blick | Redaktionsverzeichnis

143| Vögele | Fertiger-Führerschein sorgt für effizienten Umgang mit der Maschine und perfekte Einbauqualität

176| Branchenführer, Mietparkwegweiser, Verkäufe und Gesuche | Der bauMAGAZIN-Anzeigenmarkt parker.germany@parker.com www.parker.com 00800 27 27 5374


Editorial

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Die Segel neu ausgerichtet Was jetzt nun? Die Bauma stellt einen Rekord nach dem anderen auf. Die Massen strömen, die Aussteller freuen sich wie zuletzt 2007, als eine weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise so außerhalb jeglicher Vorstellungskraft lag wie die Annahme, ein Papst könnte mal zurücktreten. Und doch klagen Ökonomen und Politiker: Die Weltwirtschaft lahmt weiterhin, die Eurokrise hat Europa fester im Griff denn je. Weshalb die Europäische Zentralbank (EZB) mal schnell den Leitzins auf den historischen Tiefstand von 0,5 % senkt, um in der Eurozone mit billigem Geld Rezession und Arbeitslosigkeit zu bekämpfen – erst aber einmal das Herz aller Börsianer erfreut, wie die Rekordstände von Dax und Dow Jones zeigen. Wer den »Stimmungsvergleich« macht – nämlich die Erfolgsmeldungen von München den pessimistischen Einschätzungen von Politik und Wirtschaft gegenüber stellt –, der fragt sich: War das auf der Bauma alles nur Zweckoptimismus? Oder hat die weltweite Bauwirtschaft tatsächlich »noch über viele Jahre eine in der Summe positive Entwicklung vor sich«, wie es Thomas Bauer als Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) prognostizierte, und kann davon auch die Baumaschinenindustrie profitieren?

W

er zu der Spezies gehört, die ein zur Hälfte mit Wasser gefülltes Glas grundsätzlich als halbvoll und nicht als halbleer bezeichnet, der wird sich Bauers Ansicht anschließen. Allerdings, und das wurde in München immer wieder deutlich, sind es nicht die europäischen Kernmärkte, von denen sich die Branche Wachstum verspricht. Vielmehr sind es die Emerging Markets, deren Bedeutung von Jahr zu Jahr zunimmt. Denn in diesen Ländern bieten sich die größten Absatzchancen – beim Auf- bzw. Ausbau der Infrastruktur genauso wie bei der Schaffung von Wohnraum für die weiter wachsende Bevölkerung oder der Erschließung von Rohstoffvorkommen. Die dafür benötigten Maschinen müssen jedoch – von wenigen Ausnahmen abgesehen – andere Anforderungen erfüllen als in den etablierten Märkten Europas und Nordamerikas. Dort sind Kriterien wie hohe Produktivität, niedriger Kraftstoffverbrauch, schnelle Ersatzteilversorgung, geringe Emissionen oder hoher Komfort und Wiederverkaufswert wichtig. In den Schwellenländern hingegen sollten die Maschinen in erster Linie robust sein und technisch nicht zu anspruchsvoll – also

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keine High-Tech-Motoren, wenig Elektronik, geringer Komfort –, damit sie auch einfach zu reparieren sind. Und der Preis sollte möglichst gering sein. Deshalb entscheiden sich immer mehr etablierte Hersteller, ihre Premiumprodukte entweder soweit »abzuspecken«, dass sie diesen Anforderungen genügen. Oder sie konstruieren Maschinen speziell für diese Märkte – und produzieren sie idealerweise auch dort. Dieser Trend zur »Zweitmarke« war auf der Bauma eines der bestimmenden Themen. Auch bei deutschen Herstellern, die unter dem Schlagwort Internationalisierung ihre Marktposition halten bzw. verbessern wollen. Denn die Zahlen sind deutlich: Laut VDMA-Fachverband lag 2011 die Exportquote bei 73 %, mit seit Jahren steigender Tendenz. Dabei betrug der Anteil Asiens 16 %, Lateinamerika lag bei 6 %, Afrika bei 5 %. Das Potenzial ist also in der Tat beachtlich. Zumal, wenn man in diesem Zusammenhang die von HDB-Präsident Bauer zitierte Studie des Beratungsinstituts Oxford Economics betrachtet. Danach steigt der weltweite Baumarkt mit einem Volumen von derzeit 7,5 Billionen Dollar und einem Anteil von 13,4 % am Welt-Brut-

toinlandsprodukt bis zum Jahr 2020 um 70 % auf 12,7 Billionen Dollar. Gleichwohl erwarten die Experten auch in einem hochindustrialisierten Land einen größeren Wachstumsschub: in den USA nämlich, deren marode Infrastruktur dringend erneuert werden muss. Ganz so schlimm ist es in Deutschland noch nicht. Doch die Stimmen mehren sich, die beklagen, dass sich Bund, Länder und Kommunen beim Thema Infrastruktur ziemlich fahrlässig verhalten. Milliarden von Euro fehlen allein für die Sanierung bzw. den Unterhalt von Straßen und Br��cken, bis Neubauprojekte geplant und finanziert sind, vergehen oft Jahre. Es ist allerhöchste Zeit, dass sich die politisch Verantwortlichen darüber im Klaren werden, dass dieser Status quo dem Wirtschaftsstandort Deutschland auf Dauer immens schadet. Noch aber gehören deutsche Unternehmen zu denen, die den Innovationstakt in der Baumaschinenbranche mit vorgeben, deren Neu- und Weiterentwicklungen Maßstäbe setzen. Das hat sich nicht nur bei der Verleihung des 10. Bauma-Innovationspreises gezeigt (Seite 24), sondern auch während der sieben Messetage. Lesen Sie dazu unseren großen Bauma-Rückblick, der bereits auf Seite 17 beginnt. Und was den Widerspruch hinsichtlich der optimistischen Stimmung auf der Bauma und der pessimistischen Politiker und Ökonomen betrifft: Diese Frage versuchen wir mit einem Zitat des berühmten amerikanischen Autoren William A. Ward aufzulösen, das da lautet: »Der Pessimist beschwert sich über den Wind. Der Optimist erwartet, dass er sich ändert. Und der Realist richtet seine Segel aus.« Denn Letzteres war in München der Fall. Sollten Sie zu unseren Themen – die Sie natürlich auch in unserem Online-Portal unter www.baumagazin.eu finden – Anregungen haben oder Wünsche, schreiben Sie uns per E-Mail unter redaktion@sbmverlag.de. Wir freuen uns über jede Zuschrift. In diesem Sinne eine unterhaltsame Lektüre wünscht Ihnen Ihr

Michael Wulf Chefredakteur


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Zum Titel

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> ERKAT

Innovative Frästechnik begeistert Bauma-Besucher Die Exactor-Flächenfräsen (Vordergund) stießen auf großes Interesse bei den BaumaBesuchern.

it den EX-Flächenfräsen bietet Erkat ein multifunktionales Anbauwerkzeug, das sich besonders für die Beseitigung von Straßenschäden, kleine Straßenreparaturen oder das exakte Abfräsen von kontaminierten Beton- oder Estrichflächen eignet. Dank eines cleveren Konzepts können die Fräsen – ohne weitere Modifikationen – sowohl konventionell am Bagger eingesetzt als auch an Kompaktlader angebaut werden. Hierzu kann die Exactor-Fräse, statt mit Adapterplatte für Baggeranbau, einfach über einen Schnellwechselrahmen mit integrierter hydraulischer Schwenk- und Sei-

M

tenverschiebeinheit zum Beispiel an einem Skid-Steer-Lader montiert werden. Dies sorge, so Erkat, für einen enormen wirtschaftlichen Vorteil, da man nunmehr für die Kompaktlader keine zusätzliche, separate Fräse mehr benötige und deren Anwendungsbereich zudem noch erweitert werde. Dass sich die Flächenfräse zudem noch mit recht geringem Aufwand in eine Flexator-Universalfräse zum Baumstumpffräsen oder Schlitzfräsen umbauen lässt, steigert ihr Einsatzspektrum weiter. Auch die Fräsräder der Baureihe ERW beeindruckten viele Besucher mit ihrer vielfältigen

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ERKAT / ANDREAS HARTUNG

Die sehr große Bauma-Besucherzahl spiegelte sich auch deutlich auf den beiden Messeständen von Erkat wider, wo ein breites und innovatives Produktspektrum von Baggeranbaufräsen das Fachpublikum besonders ansprach. Neben den bekannten Baggeranbaufräsen hätten die Besucher, so teilt das Unternehmen mit, besonderes Interesse bei den Exactor-Flächenfräsen und den Erwetor-Schneidrädern gezeigt.

Einsetzbarkeit. Diese vibrationsund lärmarme Frästechnik erweise sich, so Erkat, in vielen Bereichen als deutlich schneller und wirtschaftlicher als bisherige konventionelle Methoden. Die leistungsfähigen ErwetorSchneidräder sind neben dem Fräsen von Kabelgräben in hartem Fels besonders auch für den kontrollierten Rückbau respektive Betonabbruch einsetzbar. Sie eignen sich selbst zum Fräsen von bewehrtem Stahlbeton bis zu 1 m Dicke und sind sowohl horizontal, vertikal und über Kopf als auch unter Wasser einsetzbar. Eine Auswahl an verschiedenen Schneidradtypen ermöglicht die individuelle Anpassung an die Einsatzverhältnisse. ●

EX-Flächenfräse im Einsatz. Ihr Anbau ist beispielsweise an Bagger oder Kompaktlader möglich.


Der neue Arocs. Die neue Kraft am Bau.

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Kraftvoll, robust und effizient: Der neue Arocs ist durch und durch für den Bau geschaffen. Mit kräftigen Motoren und einem innovativen Antriebsstrang, der für optimale Kraftübertragung sorgt, meistert er souverän anspruchsvollste Aufgaben. Dabei hilft ihm – und Ihnen – sein robuster Rahmen, der sich durch besondere Verwindungsfähigkeit auszeichnet. So kann er es in jedem Gelände mit großen Lasten aufnehmen. Überzeugen Sie sich selbst. Bei Ihrem Mercedes-Benz Partner, mit dem QR-Code auf Ihrem Handy und im Internet unter www.mercedes-benz.de/arocs

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Namen und Neuigkeiten

Baubranche aktuell

Umsatz erreicht Spitzenwert – Erholung in den USA Bosch Rexroth ist im vergangenen Geschäftsjahr wieder gewachsen und hat einen Umsatz von 6,5 Mrd. Euro erwirtschaftet. Das ist der höchste Wert der Unternehmensgeschichte. Dr. Karl Tragl.

Damit trotzte der Zulieferer für den Maschinen- und Anlagenbau dem Marktrückgang in China und der Rezession in Europa. »Der weltweite Maschinenbaumarkt hat nach zwei stürmischen Erholungsjahren 2010 und 2011 vor allem in der zweiten Hälfte 2012 deutlich an Dynamik verloren«, so Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG. Nach einem sehr guten ersten Quartal hatte sich das Investitionsklima weltweit im Laufe des Jahres 2012 merklich abgekühlt. Dieser Trend soll sich voraussichtlich noch bis Mitte dieses Jahres fortsetzen und den Maschinen- und Anlagenbau belasten. Wie die gesamte Branche spürt auch Bosch Rexroth vor allem die nachlassende Dynamik in China. »Während der Krise 2008 und 2009 war China noch der wesentliche Pfeiler, der die Investitionsgüterindustrie stützte. Im vergangenen Jahr haben die USA diese Rolle übernommen«, so Tragl. Positive Impulse erwartet Bosch Rexroth weiterhin aus den USA, während in Europa die Risiken der Schuldenkrise das Investitionsklima weiter belasten dürften. »Wir stellen deshalb unser Unternehmen auf ein schwieriges Jahr 2013 ohne Wachstum ein. Gleichwohl gehen wir davon aus, dass es uns gelingen wird, in diesem derzeit stagnierenden Markt zusätzliche Anteile zu gewinnen.« Trotz der aktuellen Konjunktur investiert das Unternehmen 370 Mio. Euro für Forschung und Entwicklung. Das entspricht einem Umsatzanteil von 5,7 %. In Summe hat Bosch Rexroth 2012 in neue Werke, Maschinen und Anlagen sowie die Forschung und Entwicklung 678 Mio. Euro investiert. ●

> SCHMITZ CARGOBULL:

Neues Werk in Russland Im November wird Schmitz Cargobull eine Produktion (Multi-Production Plant) in St. Petersburg eröffnen. Der Bedarf der russischen Frachtunternehmen an hochwertigen Andreas Schmitz. und effizienten Transportlösungen soll in den kommenden Jahren weiter wachsen.

Auf den Straßen Russlands rollen immer mehr Lkw-Transporte, die Frachtvolumina steigen kontinuierlich. Die Entwicklung zeigt sich auch in der wachsenden Nachfrage nach Fahrzeugen von Schmitz Cargobull in Europas Osten. Der Konzernumsatz in Russland habe, so meldet das Unternehmen, im Geschäftsjahr 2011/12 deutlich zugelegt. Ca. 5 000 Einheiten wurden allein in diesem Zeitraum auf dem russischen Markt abgesetzt. Mittlerweile vertrauen mehr als 1 000 Unternehmen in Russland auf Schmitz Cargobull. Umso wichtiger wird es für den Anbieter, vor Ort zu sein und die Fahrzeuge in direkter Nähe zu produzieren. Bis Juni will Schmitz Cargobull im Südwesten von St. Petersburg eine große, universell nutzbare Produktionshalle fertigstellen. Im November soll mit zunächst rund 60 Mitarbeitern die Produktion aufgenommen werden. Die Kapazitätsplanung sieht für 2013/14 eine Absatzmenge von ca. 900 Fahrzeugen vor, die bis 2017/18 auf über 5 000 gesteigert werden soll. Andreas Schmitz, Vorstand Vertrieb Zentral- und Osteuropa bei Schmitz Cargobull: »Wir freuen uns, mit unserer unternehmerischen Initiative das Wirtschaftswachstum und den Strukturwandel in Russland zu unterstützen, neue Arbeitsplätze zu schaffen und langfristige Wertschöpfung im Land zu generieren.« Die neue Produktionsstätte bilde eine solide Grundlage für den nachhaltigen Erfolg des Unternehmens im russischen Markt. ●

> HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES UND ATLAS WEYHAUSEN:

HHI wird die Verdichtungsgeräte als Teil der Programmausweitung für künftige Märkte unter dem eigenen Namen vertreiben. Die neuen Produkte werden im Mittleren Osten, der Türkei und in Russland angeboten – weitere Märkte sollen folgen. Alain Worp, Direktor Marketing and Sales bei Hyundai Heavy Industries Europe, zu diesem wichtigen Schritt: »Wir können unsere Produktlinie erheblich in einem stückzahlstarken Segment ausweiten – ein Wunsch unserer vielen Händler. Und Atlas Weyhausen kann seine Produktion noch besser auslasten, denn die über 500 HHI-Händler in 150 Ländern werden erhebliche Mengen abnehmen.« Ji Sang-pyo, Senior Vice President Hyundai Heavy Construction Equipment Division, spricht von einer »Win-Win«-Situation für beide

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HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES

Strategische Partnerschaft für Tandemwalzen und Walzenzüge bestimmter Klassen Hyundai Heavy Industries Co. Ltd. (HHI) hat auf der Bauma eine Zusammenarbeit mit dem deutschen Verdichtungsgeräte-Spezialisten Atlas Weyhausen angekündigt. Die Zusammenarbeit umfasst die Lieferung von Tandemwalzen mit Einsatzgewichten von 2,5 und 3 t sowie Walzenzüge mit 7 bis 14 t.

JOACHIM BUSCH

> BOSCH REXROTH:

KD BUSCH.COM/BOSCH REXROTH

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Vertragsunterzeichnung auf der Bauma: Hyundai Heavy Construction Equipment Division wird künftig die von Atlas Weyhausen gefertigten Verdichtungsgeräte unter eigenem Namen in schnell wachsenden Baumaschinenmärkten in Schwellenländern vertreiben. Partner. Denn die Programmausweitung mache HHI immer stärker zu einer One-Stop-Shopping-Source. Gerade Verdichtungsgeräte, wie sie im Erd-, Deponie- und Straßenbau in großer Zahl benötigt werden, würden einen nachhaltigen Einfluss auf die Umsatzentwicklung von HHI haben. Auch Helmut Lorch, Geschäftsführer von Atlas Weyhausen, sieht den Abschluss sehr positiv und spricht von einem Meilenstein im Aufbau eines weltweiten Vertriebsnetzes für seine Produkte. ●


HITTING HARDER SINCE 1978 Sandvik Mining and Construction Central Europe / D-45356 Sandvik Mining and Construction Oy GmbH / Lahti, FinlandEssen, Deutschland +49 (0) 201-1785-300 / rammer@sandvik.com / www.rammer.com

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> ATLAS MASCHINEN:

> PUTZMEISTER GROUP:

Zusammenarbeit mit Mantsinen – Kranangebot um Effer erweitert

Allianz mit SIMEM S.p.A.

Atlas Maschinen mit Sitz in Delmenhorst und Werken in Ganderkesee und Vechta und die Mantsinen Group im finnischen Ylämylly haben eine strategische Partnerschaft für die Produktion von hydraulischen Umschlagmaschinen angekündigt, bei der sie in den Bereichen Technik und F&E zusammenarbeiten wollen. Atlas hat ebenfalls die Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem italienischen Anbieter Effer (Minerbio bei Bologna) angekündigt: Atlas vertreibt bereits seit dem Vorjahr Effer-Krane und wird diese künftig nun auch weltweit unter eigenem Namen anbieten.

Putzmeister und der italienische Anbieter SIMEM haben auf der Bauma eine strategische Allianz angekündigt. Die beiden Akteure der Betonmaschinenbranche wollen künftig ihre gemeinsamen Stärken nutzen, um heutige Marktanteile auszubauen.

Kranangebot um Effer erweitert Effer und Atlas begannen ihre Kooperation 2012 mit dem Vertrieb von Effer-Kranen für den britischen Markt. Der Erfolg der Kooperation sorgt nun für eine globale Ausdehnung: Effer-Krane werden von Atlas-Händlern in verschiedenen Ländern vertrieben, gewartet und betreut – speziell in Deutschland und dem Mittleren Osten. Atlas-Eigentümer Fil Filipov: »Diese neue Partnerschaft mit Effer ist ein natürlicher und logischer Schritt für Atlas. Durch die Abrundung des bereits bestehenden Atlas-Kranspektrums mit Hauptausrichtung auf den Bausektor erlaubt uns dies, unsere Erfahrung und Know-how bei Ladekranen äußerst vorteilhaft einzusetzen und gleichzeitig EfferKunden unser deutsches Händlernetz zur Verfügung zu stellen mit einer neuen Gelegenheit im Großkransegment für Atlas-Kunden.« Die Effer-Krane werden von Atlas in Deutschland und anderen Märkten künftig in der Farbe Orange und unter dem Namen Atlas verkauft, in Großbritannien aber weiterhin in Effer-Gelb und unter der Marke Effer. ●

Putzmeister-Firmensitz in Aichtal bei Stuttgart …

»The elephant will fly and see with the eagle eyes« ist das Motto, das die Allianz zwischen dem Putzmeister Elefanten und dem Adler von SIMEM beschreiben soll. SIMEM gilt als ein führender Hersteller für stationäre und mobile Mischanlagen. Dazu zählen Betonmisch… und der Sitz von SIMEM im werke für Frischbeton und große italienischen Minerbe. Infrastrukturprojekte sowie Betonverteilsysteme für Fertigteilwerke. Als Referenzen des Anbieters gelten der Ausbau des Panamakanals, das sog. Cross-Rail-Projekt in London, der Renaissance-Staudamm in Äthiopien oder der Eurotunnel unter dem Ärmelkanal. SIMEM bietet auch Lösungen im Bereich der Umwelttechnik als auch für industrielle Anwendungen in der Öl-, Gas-, Stahl- und Textilbranche sowie in der Lebensmittelverarbeitung. SIMEM, mit Stammsitz im italienischen Minerbe, verfügt über Produktionsstätten in Indien und den USA. Gegründet im Jahre 1963, sollen mit weltweit rund 200 Mitarbeitern im laufenden Jahr etwa 50 Mio. Euro Umsatz erzielt werden. Die Putzmeister-Gruppe entwickelt, produziert und vertreibt Betonpumpen, Fahrmischer und Betonverteilsysteme. In weiteren Geschäftsbereichen bietet Putzmeister Dickstoffpumpen für industrielle Anwendungen, Mörtel- und Estrichmaschinen sowie Betonverteiltechnik für Minen- und den Tunnelbau an. Die Zielmärkte von Putzmeister sind die Bauindustrie, der Bergund Tunnelbau sowie Infrastrukturprojekte wie beispielsweise Kraftwerke und Staudämme. Das 1957 gegründete Unternehmen hat seinen Stammsitz in Aichtal und ist seit dem Vorjahr Teil der Sany-Gruppe. Mit weltweit rund 3 000 Mitarbeitern erzielte die Putzmeistergruppe im letzten Jahr einen Umsatz von 680 Mio. Euro. ● SIMEM

Als Ziel der Kooperation mit Mantsinen gilt die Erweiterung und Abrundung des Produktangebotes für beide Unternehmen; der Verkauf soll jedoch von beiden Unternehmen weiter über die eigenen Vertriebskanäle erfolgen. In seinem Kommentar zur Partnerschaft sagt Fil Filipov, Eigentümer und Chairman der Atlas Maschinen: »Dies ist auf vielen Ebenen eine ideale Lösung für unser Geschäft. Bei unseren Bestandskunden gibt es wachsenden Bedarf für größere hochwertige Umschlagmaschinen. Weiterhin passt die Technologie, die bei den Mantsinen-Geräten zum Einsatz kommt, gut zu unserer Konstruktion. Das Konzept der hydraulischen Umschlagmaschinen von Mantsinen ist für die Bedürfnisse unserer Kunden perfekt.«

PUTZMEISTER

\\\\\\\\\\\\ NAMEN UND NEUIGKEITEN \\\\\\\\\\\\\\

> PROBST:

Materials Services leitet Verkaufsprozess für Gleis- und Bautechnik-Aktivitäten ein

Neuer Leiter Vertrieb, Service und Marketing

Der ThyssenKrupp-Bereich Materials Services will den Geschäftsbereich »Railway/Construction« verkaufen. Der Bereich umfasst sowohl die Gleistechnik- als auch die Bautechnik-Aktivitäten mit einem Umsatz von etwa 400 Mio. Euro und 800 Mitarbeitern.

Holger Merholz hat zum März die Gesamtleitung Vertrieb, Service und Marketing der Probst Greiftechnik Verlegesysteme übernommen.

Angesichts begrenzter Wachstumsperspektiven im deutschen Markt und eines derzeit verstärkten Kostendrucks sieht man bei Materials Services bessere Entwicklungschancen für beide Aktivitäten außerhalb des ThyssenKrupp-Konzerns. Mitarbeiter und die derzeit im Rahmen des sog. »Schienenkartells« ermittelnden Behörden wurden über die Maßnahme in Kenntnis gesetzt. ThyssenKrupp GfT Gleistechnik bietet Systemlösungen »rund um das Gleis«. Dabei steht das klassische Oberbaumaterial mit Schienen, Schwellen, Weichen und Befestigungsstoffen für alle Oberbauformen im Vordergrund. ●

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur begann 2008 als Key Account Manager Business Development für den Bereich Middle-East und Afrika bei Probst. In den letzten vier Jahren leitete Merholz die Vertriebsbereiche Deutschland, Österreich, Schweiz und die ProbstNiederlassung in Großbritannien. Die neu geschaffene Position des Gesamtleiters Vertrieb, Service und Marketing gilt als Schritt von Probst auf dem aktuellen Expansionskurs im In- und Ausland. Rund ein Dutzend Neuentwicklungen aus dem Bereich Greif- und Verlegetechnik wurden zur Unterstützung dieser Pläne entwickelt. ●

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PROBST

> THYSSENKRUPP:

Holger Merholz.


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Firmengründer feiert 80. Geburtstag

Nußbaumer wird Ehrenmitglied

Am 16. März feierte Anton Humbaur – Firmengründer der Humbaur GmbH – seinen 80. Geburtstag. Mit Unternehmertum, Arbeitseinsatz und Kreativität hat Humbaur das Unternehmen maßgeblich aufgebaut und Anton Humbaur. die Erfolge des heute europaweit tätigen Anhängerherstellers entscheidend geprägt. Seinen 80. Geburtstag bejubelte er in der Firmenzentrale in Gersthofen.

Der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein (DBV) hat im April Prof. Dr.-Ing. E.h. Manfred Nußbaumer M.Sc. zum Ehrenmitglied Der DBV-Vorsitzende Klaus Pöllath (li.) und Professor Manfred Nußbaumer bei dessen des Vereins ernannt. Der Ernennung zum Ehrenmitglied des DBV. Vorsitzende des DBV, Klaus Pöllath, überreichte im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Bautechnik-Tages in Hamburg eine Urkunde und gratulierte Nußbaumer zu dieser Auszeichnung.

Anton Humbaur wurde am 16. März 1933 geboren. Er begann mit 15 Jahren eine Lehre als Zimmermann. Diesem Beruf ging Humbaur als Geselle noch einige Zeit nach, bevor er sich 1957 den Traum seiner Selbständigkeit erfüllte. Am Anfang standen eine Idee und die Vorkenntnisse aus dem kleinen landwirtschaftlichen Anwesen der Eltern. Mit seiner Affinität zur Landwirtschaft und der zunehmenden Industrialisierung begann Anton Humbaur mit dem Vertrieb von landwirtschaftlichen Maschinen und Anhängern. Ende der 1970er Jahre erfolgte der Wechsel von der Werksvertretung zur eigentlichen Produktion. Anfang der 1980er Jahre siedelte das Unternehmen nach Gersthofen um und begann nach kurzer Zeit mit einer eigenen PkwAnhänger-Produktion. 1985 wurde die Humbaur GmbH gegründet und damit verbunden der Produktionsaufbau von Anhängern für den privaten und gewerblichen Gebrauch. Heute sind rund 400 Mitarbeiter auf ca. 135 000 m2 Fläche, davon 50 000 m2 Hallenfläche, bestrebt, Qualitätsanhänger für vielfältige Verwendungszwecke herzustellen. Inzwischen hat Anton Humbaur die Verantwortung im Tagesgeschäft des Unternehmens an seinen Sohn, Ulrich Humbaur, übergeben ●

DBV / HERMANN JANSEN

> DBV:

HUMBAUR

> HUMBAUR:

In der Verleihungsurkunde heißt es: »Als Vorsitzender des DBV, als Bauingenieur und als Unternehmer hat er erkannt, dass verlässliche Rahmenbedingungen unerlässlich sind, um erfolgreich bauen zu können. Und zu solchen Rahmenbedingungen gehören auch praxisgerechte Normen.« Mit dieser Überzeugung habe Nußbaumer für die Gründung der Initiative »Praxisgerechte Regelwerke im Bauwesen« (Initiative PRB) geworben und sie vollendet. »Die Initiative PRB setzt das Leitmotiv des DBV, nämlich: »Bau-Kompetenz im Dialog« in pränormativer Forschung und durch branchenübergreifenden Austausch in hervorragender Weise um. Er hat damit höchst erfolgreich die Ziele des DBV verwirklicht und zum Ansehen des Vereins beigetragen«, so heißt es in der Urkunde weiter. Mit der Ehrenmitgliedschaft des DBV werden seit dem Jahr 1919 diejenigen Persönlichkeiten von der Mitgliederversammlung ausgezeichnet, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben. ●

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\\\\\\\\\\\\ NAMEN UND NEUIGKEITEN \\\\\\\\\\\\\\

Rekordumsatz in Firmengeschichte – Mitarbeiterzahl und Investitionen hoch

EuroTest-Preis 2013 für BOMAG und Human Solutions

Für Liebherr ist das Geschäftsjahr 2012 gut verlaufen. Die nachlassende Dynamik der Weltwirtschaft habe sich zwar im Auftragseingang bemerkbar gemacht, der Umsatz wurde dadurch jedoch, wie das Unternehmen mitteilt, nicht mehr signifikant beeinflusst. Insgesamt hat die Firmengruppe ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um mehr als 9 % auf 9,1 Mrd. Euro gesteigert.

Im Rahmen eines Empfangs der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) während der Bauma verlieh die EuroTestKooperation den EuroTest-Preis. In diesem Jahr ging der Preis an die Kooperation zwischen dem Baumaschinenhersteller BOMAG und dem Technologieunternehmen Human Solutions für die Anwendung der Sichtvalidierungssoftware RAMSIS ISO 5006.

In den Produktbereichen Baumaschinen und Mining-Geräte erwirtschaftete Liebherr ein Umsatzplus von beinahe 9 %. Damit wurden in diesen Bereichen Verkaufserlöse in Höhe von rund 5 870 Mio. Euro erzielt. Der Anteil dieser Bereiche betrug wie im Vorjahr rund zwei Drittel des Gesamtumsatzes der Firmengruppe. Der Umsatz der Sparte Mining ist mit einem Anstieg um 28 % überdurchschnittlich stark gewachsen und hat damit die Wachstumsrate des Vorjahres noch übertroffen. Insgesamt wurden Verkaufserlöse in Höhe von 1 290 Mio. Euro erzielt. Die Sparte Fahrzeugkrane erreichte ebenfalls ein überdurchschnittliches Wachstum, nachdem der Umsatz im Vorjahr zurückgegangen war. Hier stieg der Umsatz um 12 % auf insgesamt

Mit der von Human Solutions entwickelten Software trägt BOMAG mit seinen Maschinen weiter zur Sicherheit auf Baustellen bei. Der Baumaschinenhersteller führt die Sichtfeldanalyse bereits in der frühen Entwicklungsphase durch und unterschreitet überdies die von der BG BAU geforderten hohen Sichtfeldnormen. In der Würdigung zum Preis heißt es: »Mithilfe einer Simulationssoftware wird es ermöglicht, die Vorgaben der ISO 5006 an das Sichtfeld des Maschinenbedieners schon sehr früh im Designprozess zu validieren. Mögliche Korrekturmaßnahmen können so in einem frühen Entwicklungsstadium bei gleichzeitig geringen Kosten durchgeführt werden.« Die enge Kooperation zwischen dem Maschinenhersteller BOMAG und dem Softwareentwickler Human Solutions habe die Entwicklung

mehr als 1 940 Mio. Euro. In den Sparten Erdbewegung sowie Turmdrehkrane und Betontechnik lagen die Verkaufserlöse in etwa auf Vorjahresniveau. Mit Erdbewegungsgeräten erzielte Liebherr einen Umsatz von rund 2 060 Mio. Euro. Die Sparte Turmdrehkrane und Betontechnik erreichte einen Umsatz von rund 580 Mio. Euro. In allen Absatzregionen hatte die Firmengruppe im Geschäftsjahr 2012 Steigerungen zu verzeichnen. Besonders hohe Wachstumsraten wurden in Osteuropa und Afrika erzielt. Die zehn größten Einzelmärkte waren in diesem Zeitraum Deutschland, Russland, die USA, Australien, Frankreich, Großbritannien, Brasilien, Kanada, die Niederlande und Österreich. In Westeuropa ist der Umsatz auch 2012 leicht gestiegen. Ertrag, Investitionen, Beschäftigte und Ausblick auf 2013 Der Konzernabschluss der Liebherr-International AG in Bulle (Schweiz) weist einen Gewinn von rund 540 Mio. Euro aus, was einer Steigerung um annähernd 60 Mio. Euro oder knapp 12 % entspricht. Im Geschäftsjahr 2012 betrugen die Gesamtinvestitionen der Firmengruppe etwa 840 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg um mehr als 25 %. Dem Wachstum der Firmengruppe entsprechend hat sich auch die Zahl der Beschäftigten im Berichtsjahr wieder erhöht. Zum Jahresende waren weltweit rund 37 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Liebherr beschäftigt, was einem Zuwachs von etwa 2 470 entspricht. In Deutschland beschäftigte die Firmengruppe zum Jahresende rund 15 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, etwa 980 mehr als zum entsprechenden Vorjahreszeitpunkt. Für 2013 erwartet die Firmengruppe derzeit einen Gesamtumsatz auf dem Niveau von 2012. Dabei sollen sich vor allem die Bereiche Baumaschinen und Mining eher moderat entwickeln. ●

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Bei der Preisverleihung: Gunter Gilberg (Account Manager Ergonomie, Human Solutions), Anton Preiß (Director Mobility Human Solutions), Robert Laux (Geschäftsleitung Technik und Entwicklung, BOMAG), Jörg Unger (Präsident, BOMAG; v. li. n. re.). eines Werkzeugs für die Berücksichtigung von Belangen des Arbeitsund Gesundheitsschutzes im Produktentwicklungsprozess ermöglicht. Für diese Innovation im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz würden BOMAG aus Boppard und Human Solutions aus Kaiserslautern der EuroTest-Preis 2013 verliehen. Der Preis würdigt herausragende Leistungen von Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen in der Arbeits- und Maschinensicherheit. Die Auszeichnung wird jährlich von der Berufsgenossenschaft der BG Bau und zwölf weiteren Organisationen verliehen. ●

> ROTAR:

Verkaufsteam verstärkt Rotar hat zum März sein Verkaufsteam in Deutschland mit Hans-Georg Ribitzki verstärkt.

ROTAR

Liebherr trotzt der Weltwirtschaft, die sich 2012 schwächer entwickelt hat als im Vorjahr. Sie konnte zwar noch um 3,2 % wachsen, aber auch in den Schwellenländern gingen die Wachstumsraten zurück.

BOMAG

> BOMAG:

LIEBHERR

> LIEBHERR FIRMENGRUPPE:

Hans-Georg Ribitzki. Ribitzki ist künftig für das Vertriebsgebiet Deutschland als Verkaufsleiter für die Abbruch- und Recyclingprodukte zuständig. Er kann auf eine bereits mehr als zwanzigjährige Erfahrung in diesen Produktbereichen zurückblicken. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeiten soll der Ausbau und die Weiterentwicklung des Rotar-Händlernetzes sein. ●


> HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES:

> KÖGEL:

Baumaschinenfabrik in Brasilien fertiggestellt

Wolfgang Schuster ist neuer Geschäftsführer Vertrieb

Hyundai Heavy Industries (HHI) hat seine Baumaschinenfabrik in Brasilien fertiggestellt. Zu den Gästen der Einweihungsfeier des Werks in Itatiaia im Bundesstaat Rio de Janeiro zählten Sergio Cabral (Gouverneur des Bundesstaates), Luis Carlos Ferreira Bastos (Bürgermeister von Itatiaia) und Choe Byeongku (Präsident und COO des Unternehmensbereichs Baumaschinen von HHI).

Wolfgang Schuster verstärkt künftig als Geschäftsführer Vertrieb die Geschäftsleitung beim Burtenbacher Trailerhersteller Kögel.

KÖGEL

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> STILL:

> CHRISTOPHEL:

Fischer verlängert Vertrag bis 2018

Firmengründer Johannes Christophel gestorben

Der Aufsichtsrat der STILL GmbH hat den Vertrag des Geschäftsführers Sales & Marketing (CSO), Thomas A. Fischer, über die bis Ende März 2014 laufende Bestellung Thomas A. Fischer. hinaus, um weitere vier Jahre verlängert.

Am 25. April ist Johannes Christophel, Gründer des gleichnamigen Maschinenhandelsunternehmen, in Lübeck im Alter von 85 Jahren gestorben.

HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES

Mit einer Investition von 175 Mio. US-Dollar und einer Fläche von 562 000 m2 verfügt das Werk über jährliche Produktionskapazitäten von 3 000 Einheiten, darunter Bagger, Radlader und Baggerlader. Bis 2014 ist eine Erhöhung der Kapazitäten auf 4 000 Einheiten geplant. HHI konnte für das neue Werk bereits Aufträge im Wert von 60 Mio. Dollar gewinnen, und zwar für 500 Baumaschinen für acht Projekte in

STILL

Luis Carlos Ferreira Bastos (Bürgermeister Itatiaia), Sergio Cabral (Gouverneur des Bundesstaates Rio de Janeiro) sowie Choe Byeongku (Präsident und COO des Unternehmensbereichs Baumaschinen von HHI; v. li. n. re.) beim Rundgang über das neue Fabrikgelände.

»Thomas Fischer hat in den vergangenen Jahren mit Nachdruck daran gearbeitet, die Marktpräsenz von STILL auszubauen und das einzigartige Profil der Marke STILL bei den Kunden weiter zu schärfen«, sagt Gordon Riske, Vorsitzender des Aufsichtsrats von STILL. Fischer habe zudem die Vertriebs- und Serviceorganisation des Unternehmens nachhaltig gestärkt und zukunftsfähig aufgestellt. Fischer ist seit April 2010 Mitglied der Geschäftsführung des Anbieters maßgefertigter innerbetrieblicher Logistiklösungen, vorher war er als Geschäftsführer der Auslandsgesellschaft in Frankreich tätig. ●

CHRISTOPHEL

Brasilien, unter anderem für den Bau eines Wasserkraftwerks im Bundesstaat Pará und für ein Eisenbahnprojekt im Nordosten Brasiliens. Das Unternehmen mit Sitz im südkoreanischen Ulsan betrachtet das neue brasilianische Werk als Stützpunkt von Hyundai in Südamerika, der zur Sicherung von Marktanteilen und zur Verbesserung des Service für Kunden in dieser Region beitragen soll. »Wir glauben, dass unsere Baumaschinenfabrik zum Wachstum der brasilianischen Wirtschaft – die als eines der Zentren der Weltwirtschaft weiterhin wächst – beitragen und daran teilhaben kann«, erklärt Choe Byeongku. ●

Wolfgang Schuster. Zusammen mit CEO Thomas Heckel, Jürgen Steinbacher (Geschäftsführer für die Ressorts Finanzen, Controlling und Personal) sowie Thomas Eschey (Geschäftsführer Technik und Produktion) soll Schuster Kögel auf seinem Weg als einer der größten Trailerhersteller Europas weiterentwickeln. Wolfgang Schuster, der als Auszubildender bei Kögel seine Laufbahn begann, bringt eine mehr als 24-jährige Erfahrung im Nutzfahrzeugbereich in die Kögel Geschäftsführung ein. Er kennt den Trailermarkt nicht zuletzt aus seiner Zeit als Vertriebsleiter International bei Kögel. Die Erweiterung der Geschäftsführung soll Ressourcen freisetzen, um das internationale und profitable Wachstum sowie strategisch wichtige Geschäftsfelder von Kögel weiter zu forcieren und die Marktposition auszubauen. Die Maßnahme soll auch CEO Thomas Heckel entlasten, der zusätzlich zu seiner Geschäftsführungsfunktion im Bereich Einkauf und Kommunikation/Marketing die Verantwortung für den Aufbau und die Erweiterung der Bereiche Lizenzen/Internationalisierung, Aftermarket, Vermietung und Gebrauchtfahrzeuge übernimmt. Künftig wird es für das Gebiet Süddeutschland und Südeuropa sowie für das Gebiet Norddeutschland und Nordeuropa je ein Vertriebsteam geben. »Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein, habe ich wichtige Geschäftsfelder zur Chefsache erklärt, denn es ist mir ein persönliches Anliegen, Kögel innerhalb der nächsten Jahre auf Augenhöhe mit den beiden anderen großen europäischen Marktbegleitern zu bringen«, sagt Thomas Heckel. »Mit der Berufung von Wolfgang Schuster in die Geschäftsführung verstärken wir zudem den Fokus auf Kundenorientierung. Diese Verantwortung übergebe ich Wolfgang Schuster mit bestem Gewissen, denn durch ihn finden Kundenbelange nun noch schneller direktes Gehör in der Geschäftsführung.« »Ich freue mich, das von Thomas Heckel erfolgreich geführte Vertriebsressort zu übernehmen«, sagt Wolfgang Schuster. »Ich trete mit dem Ziel an, auch in konjunkturell schwierigen Zeiten den Vertrieb weltweit kontinuierlich auszubauen, und freue mich schon darauf, zusammen mit unseren Kunden Strategien zu entwickeln, um auch im volatilen europäischen Markt erfolgreich zu agieren.« ●

Johannes Christophel.

Johannes Christophel gründete 1984 die C. Christophel Maschinenhandel und Vermittlungen GmbH und widmete sich zu Anfang der Beschaffung und dem Verkauf von Gebrauchtmaschinen. Mit Visionen, Schaffenskraft, Verlässlichkeit und reellen hanseatischen Kaufmannsgrundsätzen legte der damals 55-Jährige das Fundament des erfolgreichen Maschinenhandelshauses. Namhafte Hersteller mobiler Sieb-, Brech,- Sortier-, und Fördertechnik schätzten ihn als glaubwürdiges Bindeglied zwischen Kunden und Produzenten. Mit seiner Urteilskraft und durch sein Handeln war er den heute vierzig Mitarbeitern Vorbild und Orientierung. ●

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\\\\\\\\\\\\ NAMEN UND NEUIGKEITEN \\\\\\\\\\\\\\

> CTRACK UND OPTITIME:

> YANMAR CONSTRUCTION EQUIPMENT EUROPE:

Spezialisten für Fuhrparkmanagement und Zeiterfassung gehen gemeinsame Wege

Partnerschaft mit schwedischem Anbieter Steelwrist angekündigt

Künftig wollen die Osnabrücker Ctrack Deutschland GmbH und die Rheinenser OptiTime GmbH & Co. KG gemeinsam am Markt auftreten. Ctrack bietet Telematiklösungen für komplexes Fuhrparkmanagement an, OptiTime erleichtert seinen Kunden mit maßgeschneiderten Zeiterfassungssystemen das Geschäftsleben.

Yanmar Construction Equipment Europe hat auf der Bauma eine Partnerschaft mit dem schwedischen Unternehmen Steelwrist verkündet. Steelwrist entwickelt Tiltrotatoren, Schnellkupplungen, Zubehör und Werkzeuge für Bagger and Baggerlader.

> EUROSTAT:

Produktion im Baugewerbe von Januar zu Februar im Euroraum um 0,8 % gefallen Die saisonbereinigte Produktion im Baugewerbe fiel im Februar 2013 gegenüber dem Vormonat im Euroraum (ER17) um 0,8 % und in der gesamten EU (EU27) um 0,4 %, laut ersten Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der EU. Im Vergleich zu Februar 2012 stieg die Produktion im Februar 2013 im Euroraum um 0,8 %, verringerte sich aber in der EU27 um 1,1 %. In den EU-Staaten, für die Daten vorliegen, fiel die Produktion im Baugewerbe von Januar zu Februar 2013 in drei Mitgliedsstaaten, blieb in Spanien stabil und stieg in zehn Mitgliedsstaaten an. Die Rückgänge registrierten Polen (– 3,0 %), Deutschland (– 2,7 %) und Portugal (– 0,8 %), und die stärksten Zuwächse verzeichneten Rumänien (+ 5,0 %), die Slowakei (+ 4,1 %) und Schweden (+ 3,4 %). Im Hochbau nahm die Bautätigkeit im Euroraum um 0,4 % und in der EU27 um 0,6 % zu. Im Tiefbau ging die Bautätigkeit im Euroraum um 1,6 % und in der EU27 um 1,3 % zurück. Im Jahresvergleich stieg die Produktion im Baugewerbe im Februar 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat in sechs Mitgliedsstaaten und fiel in acht. Die stärksten Zuwächse verzeichneten Frankreich (+ 8,7 %), Bulgarien (+ 7,8 %), Ungarn (+ 7,1 %) und Deutschland (+ 6,2 %), die stärksten Rückgänge registrierten Portugal (– 20,9 %), Polen (– 13,1 %), Slowenien (– 11,3 %) und die Niederlande (– 7,8 %). Im Hochbau nahm die Bautätigkeit im Euroraum um 0,9 % zu, ging aber in der EU27 um 0,8 % zurück. Im Tiefbau stieg die Bautätigkeit im Euroraum um 0,3 % und verringerte sich in der EU27 um 1,4 %. ●

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YANMAR

Wie Stefan Stockhaus, CEO Steelwrist AB, anlässlich der Vereinbarung sagte, gehe der Trend zur Ab-Werk-Ausrüstung mit Tiltrotatoren, um Bagger mit hoher Leistungsfähigkeit und zugleich CE-konformer Ausrüstung anbieten zu können. »Yanmar geht hier voraus und wir sind stolz und glücklich, Yanmar in Stefan Stockhaus (li.) seinem entsprechenden Bestreben unterstützen und Jean-Marc zu können«, so Stockhaus. Reynaud. Jean-Marc Reynaud, CEO Yanmar Construction Equipment Europe, ergänzte, dass man den eigenen Kunden heute umfassende Lösungen für ein breites Einsatzfeld anbieten müsse, und Steelwrist biete Produkte, »die die Qualitäten der Minibagger von Yanmar untermauern: Robustheit und hohe Leistungsfähigkeit«. ●

> FRITZMEIER:

Joint Venture mit Russian Machines in Zentralrussland gegründet Anfang April unterzeichneten Siegfried Wolf (Präsident von Russian Machines) und Georg Fritzmeier (Inhaber der Fritzmeier Group) einen Vertrag zur Gründung eines Kabinen-Produktionswerkes im zentralrussischen Twer. »Für uns ist das ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Globalisierung«, sagt Georg Fritzmeier. » Russland ist ein wichtiger Zukunftsmarkt und derzeit gibt es hier keinen unabhängigen Produzenten hochwertiger Kabinen«, so Fritzmeier weiter. Russian Machines gehört zum internationalen Automobilkonzern GAZ-Group und betreibt mit Terex ebenfalls ein Joint Venture in Russland. Eine besondere Bedeutung kommt der Standortwahl zu: Die Stadt Twer mit über 400 000 Einwohnern liegt rund 170 km nordwestlich von Moskau und verfügt über eine sehr gute Infrastruktur. Ziel von Fritzmeier ist der Aufbau eines hochqualitativen und mit modernen Technologien ausgestatteten Produktions-Standortes für hochwertige Kabinen. Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, im Herbst soll bereits mit der Fertigung der ersten Kabinen begonnen werden. ●

FRITZMEIER

Neben der räumlichen Nähe verbindet die beiden Unternehmen eine ähnliche Philosophie: Bundesweit streben beide mit ihren Kunden eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit an und setzen auf hochwertige Produkte, persönliche Beratung sowie prompten Service. Ctrack und OptiTime berücksichtigen auch individuelle Kundenwünsche und finden Lösungen für unternehmensspezifische Probleme. Um diese Ansprüche auf hohem Niveau erfüllen zu können, weisen die Partner Ctrack und OptiTime künftig auf die Qualitäten des anderen hin, sobald Kundenanforderungen die Grenze ins andere Fachgebiet überschreiten. Flottenortung und Zeitmanagement ergänzen sich gegenseitig. Maria Johanning, Prokuristin und Vertriebsleiterin von Ctrack, hat bei der Kooperation vor allem den Kunden im Blick: »Die Synergie aus der Zusammenarbeit beider Unternehmen verschafft dem Kunden die bestmögliche Lösung. Ein Resultat, bei dem das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist«, ist Johanning überzeugt. OptiTime-Geschäftsführer Frank Asche betont: »Die Partnerschaft mit Ctrack komplettiert unser Produktportfolio. Die Fahrzeugortung hilft unseren Kunden, Arbeitszeit und Arbeitsaufwand bei vielen Verwaltungsvorgängen zu sparen. So einfach werden Arbeitsabläufe für den gesamten Fuhrpark optimiert.« ●

Robert Wittmann (Geschäftsführer Fritzmeier Group), Manfred Eibeck (CEO Russian Machines Corporation), Siegfried Wolf (Vorsitzender Russian Machines JSC), Ruppert und Georg Fritzmeier (Inhaber Fritzmeier Group) und Fritz Schadeck (Vice President Fritzmeier Kabinen GmbH; v. li. n. re.).


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Bauma 2013 – der große Rückblick

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JOHANN SAILER (VDMA):

»DIES TUT UNSERER BRANCHE IN DIESEN DOCH TURBULENTEN ZEITEN GUT UND WIRD IHR SICHERLICH

Bauma 2013 – der große Rückblick

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> TII GROUP – SCHEUERLE, NICOLAS UND KAMAG

Die ganze Welt zu Gast Die Firmen der TII Group – SCHEUERLE, NICOLAS und KAMAG – ziehen ein positives Resümee der Bauma 2013. Besucher aus der nationalen und internationalen Schwertransporterbranche besuchten den 2 000 m2 großen Stand der Gruppe, der schon von Weitem an dem neu entwickelten Rotorblattadapter – auf einem InterCombi SP montiert – zu erkennen war. hoose the Original« war einer der Kernsätze des Auftritts der Firmengruppe, nicht ohne Grund. »Als Weltmarktführer arbeiten wir mit einem großen Team an hochqualifizierten Technikern kontinuierlich an Innovationen. Und wenn es um Verlässlichkeit und Sicherheit geht, müssen sich Kunden auf das Equipment verlassen können. Qualität setzt sich am Ende durch, auch in Fernost. Wir hören aufmerksam hin, wenn es um die Erfahrungen unserer Kunden mit unseren Fahrzeugen geht, und ich kann sagen: Das Echo ist – auch auf dieser Bauma – wieder sehr positiv«, sagt Dr. Axel Müller, Geschäftsführer der TII Group.

C

Modultransporter mit Tradition

TII GROUP

Vor 30 Jahren entwickelte SCHEUERLE die erste Generation des SPMT (Self-Propelled Modular Transporter). Auf der Bauma wurde nun die neue Version

SPMT Split vorgestellt. Die SplitFahrwerke verfügen über eine Längsteilung und können, in Verbindung mit einem konventionellen SPMT-Modul, zu einer 3file-Kombination konfiguriert werden (bei der auch der geteilte File angetrieben ist). Somit kann eine bessere Standsicherheit bei hohem Ladeschwerpunkt erreicht werden, wenn die Fahrstrecke den Einsatz einer 4file-Kombination nicht erlaubt. Ausgestellt wurde eine Kombination aus einem 6-Achs SPMT mit angekuppeltem 6-Achs SPMT Split. Zuwachs bekam die SPMT Baureihe auch im unteren Lastsegment durch die SPMT Light-Reihe (das bauMAGAZIN berichtete in der Ausgabe 4/2013). Das neue PPU Z150 Hybrid beinhaltet einen 147-kW-Dieselsowie einen 140-kW-ElektroMotor und ermöglicht einen abgasfreien und geräuscharmen Einsatz innerhalb geschlossener

Aller guten Dinge sind drei: 6-Achs SPMT mit angekuppeltem 6-Achs SPMT Split und Power Packs auf der Ladefläche.

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Weit über die Grenzen des Messegeländes hinaus sichtbar: der Rotorblattadapter Generation II der TII Group. Hallen. Die zweite PowerPack Neuentwicklung ist das PPUZ360 mit neuer EU-Abgasstufe Tier IV final mit 360-kW-Dieselmotor bei 1 800 U/min⁻¹.

Neu für den Windflügeltransport

länge der Brücke, Fahrwerkshub und Muldenbreite vergleichbaren Fahrzeugen überlegen sein soll. Für Gesprächsstoff sorgte der Superflex, der ein hohes Maß an Flexibilität verspricht. So ist es bei Fahrzeugen mit einfacher Teleskopstufe möglich, die beiden vorderen Achslinien zwischen Schwanenhals und hinterem Fahrwerk in 500 mm-Schritten zu verschieben (auch über die vier Neuheiten berichtete das bauMAGAZIN in der Ausgabe 4/2013).

Auf der Bauma präsentierte SCHEUERLE die Generation II des Rotorblattadapters. Mithilfe der neuen Adaptergeneration können Rotorblätter bis zu einem Winkel von 60° angehoben werden und somit noch besser Hindernissen wie Bäumen oder Gebäuden ausweichen. Durch einen integrierten Schwenkantrieb kann das Rotorblatt sogar um seine eigene Längsachse bis zu ±110° gedreht werden. Ein Windsensor warnt dabei bei Überschreitung einer parametrierbaren Windgeschwindigkeit. Ausgestellt wurde der Rotorblattadapter auf einem InterCombi SP.

Auch die K25-PowerBooster Kombination – ein gemeinsames Produkt von SCHEUERLE und KAMAG – angetrieben durch das Powerpack PPU Z150 DE, wurde rege begutachtet. Der neue Plattformwagen der Baureihe K25 PB ist mit zuschaltbaren Antriebsachsen ausgestattet.

Weitere Highlights

Viel Kraft, präzise dosierbar

Ein Highlight für den Transport von Windkraftanlagenteilen stellte SCHEUERLE zudem mit dem Windturmschemel vor. Zu sehen waren auch der NICOLAS MHD G2 SPE, der, aufgrund seiner biegesteifen Auslegung, speziell für den Transport extrem konzentrierter Lasten konzipiert wurde, und der EuroCompact, der in puncto Eigengewicht, Achs- und Sattellast, Lade-

Mit der Gesamthöhe von 4,51 m, einer Gesamtbreite von 3,48 m, einer Länge von 10,87 m und einer Motorleistung von beinahe 1000 PS zeigte der Tractomas, dass er keine gewöhnliche Sattelzugmaschine ist. Das Know-how kommt von NICOLAS aus Frankreich, der sich mit der größten Sattelzugmaschine, die je gebaut wurde, im Guinness-Buch der Rekorde verewigte. ●

Vorschub, dosierbar nach Maß


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AUFWIND GEBEN.« +++

KLAUS DITTRICH (MESSE MÜNCHEN):

»DER ZUSPRUCH DIESES JAHR WAR EINFACH ÜBERWÄLTIGEND.« +++

> MESSE-FAZIT

Bauma wieder in der Rekordspur: »Das gibt der Branche Aufwind« ehr als zufrieden war auch Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München: »Unsere Aussteller waren von der Qualität und Internationalität der Besucher begeistert. Es wurden gute Geschäfte gemacht. Mit mehr als 200 000 Besuchern aus dem Ausland lag die Zahl internationaler Gäste so hoch wie nie zuvor. Der Zuspruch dieses Jahr war einfach überwältigend.« Die TopTen-Besucherländer waren Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien, die Russische Föderation, Frankreich, die Niederlande, Großbritannien, Schweden und Polen. Das Bauma-Partnerland Indonesien war

M

530000

MICHAEL WULF

Bei der 30. Bauma haben 5300000 Besucher für einen weiteren Rekord gesorgt.

Gleich drei Bestmarken sind bei der 30. Bauma in München aufgestellt worden: bei den Besuchern, bei der Zahl der Aussteller und bei der Ausstellungsfläche.

Mit gut 530000 Besuchern aus mehr als 200 Ländern hat die 30. Bauma nach den Bestmarken bei der Ausstellerzahl und der Fläche auch bei den Besuchern einen neuen Rekord aufgestellt. »Dies tut unserer Branche in diesen doch turbulenten Zeiten gut und wird ihr sicherlich Aufwind geben«, lautet das Fazit von Johann Sailer, Vorsitzender des Fachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und Präsident des Europäischen Baumaschinenverbandes CECE. Insgesamt präsentierten 3420 Aussteller, 1346 nationale und 2074 internationale Unternehmen aus 57 Ländern auf einer Rekordfläche von 570000 m2 die neuesten Produkte und Innovationen der Bau- und Bergbaumaschinenbranche – und das mit unglaublichem Erfolg, wie Stefan Heissler, Mitglied des Direktoriums der Liebherr-International AG, bestätigt: »Wir können ein absolut positives Fazit nach der Messe ziehen. Kunden aus aller Welt waren zu Gast auf unseren Ständen und wir haben zahlreiche Aufträge abgeschlossen. In einigen Produktbereichen wurden die Erwartungen sogar weit übertroffen.« Auch Michael Heidemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH, ist mehr als zufrieden: »Vom ersten Messetag an wurde der Stand von Zeppelin und Caterpillar fast überrannt. Wir haben auf der Bauma 2013 so viele Maschinen verkauft wie noch nie zuvor und damit einen neuen Rekord aufgestellt.« 20 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

mit einer hochrangigen politischen Delegation und gut 800 Besuchern ebenfalls stark vertreten. Keiner Wunder also, dass so gut wie alle Aussteller die 30. Bauma in den höchsten Tönen lobten. »Für Herrenknecht hat sich diese Bauma von ihrer besten Seite gezeigt. Das Publikum war erstklassig und sehr global. Wir konnten unser breit aufgestelltes Portfolio und unsere Spitzeninnovationen im Tunnelling und Mining sehr gezielt vermitteln«, sagte beispielsweise Dr.-Ing. E. h. Martin Herrenknecht, Vorsitzender des Vorstandes von Herrenknecht. Und Prof. Sebastian Bauer, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung der BAUER Maschinen GmbH, formulierte seine Begeisterung so: »Die Bauma ist die größte Baumaschinenmesse der


STEFAN HEISSLER (LIEBHERR):

»WIR KÖNNEN EIN ABSOLUT POSITIVES FAZIT NACH DER MESSE ZIEHEN.« +++

MICHAEL HEIDEMANN (ZEPPELIN):

»WIR

Welt. Da sind wir als bayerische Lokalpatrioten natürlich auch stolz darauf, dass die hier bei uns in München ist. Diese Messe hat eine unglaubliche Leuchtturmkraft und bringt eben die Leute aus aller Welt hierher.« Auch Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender der Goldhofer AG, schwelgte in Superlativen: »Die Bauma an sich ist ein Highlight – ein voller Volltreffer. Wir sind sehr zufrieden und freu-

Wir können ein absolut positives Fazit nach der Messe ziehen.« Stefan Heissler, Mitglied des Direktoriums der Liebherr-International AG

en uns jetzt schon auf 2016. Die Bauma war ein einzigartiges ›Fest‹ und ist absolute Champions League im ›Messezirkus‹.« Für Cem Peksaglam, CEO der Wacker Neuson SE, war die Bauma 2013 ebenfalls ein großer Erfolg. »Bereits an den ersten Tagen war der Andrang auf unserem Messestand enorm«, sagte er. »Wir

An allen sieben Messetagen jeden Morgen das gleiche Bild: Dicht gedrängt standen die Besucher in den Eingangsbereichen der Messe und warteten, bis sich deren Pforten öffneten. haben im Laufe der Bauma-Woche Kunden aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt an unserem Stand begrüßen und sie von der Vielseitigkeit unserer Produktpalette, unseren Neuheiten und unserem breiten Dienstleistungsangebot überzeugen können. Das Thema Umweltschutz ist von zunehmender Be-

deutung, das wurde auf dieser Bauma sehr offenkundig.« Ebenfalls zu einem ausnahmslos positiven Urteil kamen die befragten ausländischen Aussteller. So sagte Ron DeFeo, Chairman und CEO der Terex Corporation (USA): »Als größte Branchenveranstaltung bot die Bauma die einzigartige

Gelegenheit, eine Vielzahl von Kunden aus aller Welt zu treffen.« Ebenso erfolgreich lief die Bauma für den chinesischen Konzern XCMG, wie deren Vice President Yanmei Zhang erklärte: »Wir haben Aufträge im Gesamtwert von mehr als 10 Mio. Euro erhalten, was rund 120 Maschinen entspricht. Unsere In-

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HABEN SO VIELE MASCHINEN VERKAUFT WIE NOCH NIE ZUVOR UND DAMIT EINEN NEUEN REKORD AUFGESTELLT.« +++

Waren immer gut besucht: Die Demo-Shows im Freigelände gehörten mit zu den großen Attraktionen auf der Bauma vestitionen in die Messe haben sich gelohnt.« Auch für Pat Olney, Präsident von Volvo Construction Equipment, hat sich der Messe-Auftritt gelohnt. »Die Bauma bietet den Kunden die große Gelegenheit, sich einen Überblick über die gesamte Branche zu verschaffen, und uns die Möglichkeit, Volvo als Marktführer zu präsentieren«, sagte er. »Es ist sehr wichtig, dass wir verstehen, wohin die Erwartungen der Kunden tendieren, welche Technologien im Fokus stehen und wie sich die Wettbewerber präsentieren.« Zur Messe-Eröffnung hatten bereits VDMA-Präsident Dr. Thomas Lindner und Prof. Dipl-Kfm. Thomas Bauer als Präsident des Hauptverbandes der Deutschen

Bauindustrie darauf hingewiesen, dass die deutschen Unternehmen im weltweiten Wettbe-

werb einen »ausgezeichneten Ruf« genießen und trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmen-

auf dem der Absatz der deutschen Hersteller im vergangenen Jahr um 25 % eingebrochen sei. »Gerade im Bereich der Standardmaschinen haben die Chinesen in den vergangenen Jahren erheblich aufgeholt und auf den Weltmärkten sind sie mittlerweile zu ernsthaften Wettbewerbern geworden«, sagte Lindner. »Allerdings waren die deutschen Unternehmen ihnen meist min-

Bild -Information Mehr unter www.baumagazin.eu

Auch die Messestände in den Hallen waren gut besucht. bedingungen positiv in die Zukunft schauen können. So rechnet man beim VDMA für 2013 nach der aktuellen Delle mit einer Belebung im zweiten Halbjahr, sagte Lindner, sodass der von den deutschen Herstellern 2012 erzielte weltweite Umsatz von 12,5 Mrd. Euro wieder knapp erreicht werden sollte. Die Exportquote der deutschen Bau- und Baustoffmaschinenbranche liege derzeit bei 73 %, wobei 39 % der Exporte in die EU gingen. Sorgen bereite allerdings der schwache chinesische Markt,

22 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

destens einen Schritt voraus. Weshalb wir zuversichtlich sind, dass wir diesen Technologievorsprung zumindest auf absehbare Zeit halten können.« Dass die deutsche Bauindustrie mit eine Bauleistung von rund 30 Mrd. Euro gemeinsam mit der französischen Bauindustrie eine Spitzenstellung auf dem Welt-Baumarkt einnimmt, darauf verwies Thomas Bauer. Gute Marktchancen sieht Bauer weltweit vor allem im Bereich der Infrastruktur. »Zum einen gibt es in den industrialisierten Ländern einen großen Nachholbedarf im Bereich der Verkehrsinfrastruktur«, sagte er. »Besonders die USA haben in den vergangenen Jahrzehnten ihr Straßen- und Schienennetz vernachlässigt und müssen investieren,


FRANZ BECKMANN (DOOSAN):

»INSGESAMT HABEN WIR AUF DER BAUMA 2013 MEHR MASCHINEN ALS JE ZUVOR VERKAUFT UND KONNTEN

um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber auch in Osteuropa, vornehmlich in Russland und Polen, sei der Bedarf an Infrastruktur nach wie vor groß. Zudem erfordere das Bevölkerungswachstum in den Schwel-

Die Messe hat eine unglaubliche Leuchtturmkraft.« Prof. Sebastian Bauer, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung der BAUER Maschinen GmbH

lenländern neben dem Ausbau der Verkehrswege auch die Schaffung von Wohnraum. »Vor allem im pazifisch-asiatischen Raum werden wir ein enormes Wachstum der Städte sehen«, so Bauer. Dort verlangten die Menschen zudem nach höheren Standards im Bereich der Versorgungs- und Entsorgungsinfrastrukturen sowie einen verbesserten Klima- und Umweltschutz. Deshalb habe die deutsche Bauindustrie dort gute Chancen, weil sie über das ent-

Erläuterten zu Messe-Beginn, warum deutsches Know-how in der Baubranche auch in Zukunft weltweit gefragt sein wird: Prof. Thomas Bauer, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dr. Thomas Lindner, Präsident des VDMA, und Joachim Schmid, Geschäftsführer der VDMA-Fachverbände Bau- und Baustoffmaschinen und Bergbaumaschinen (v. re. n. li.). sprechende technische Knowhow in diesem Bereich verfüge. Aus diesem Grund erwartet Bauer einen weiteren Anstieg des Auslandsgeschäfts für die deutsche Bauindustrie – zumal die Perspektiven für die Bauindustrie weltweit ausgezeichnet seien. So habe laut dem Forschungsinstitut Oxford Economics der weltweite Baumarkt heute ein

ERFOLG BAUMA 2013

Volumen von 7,5 Billionen Dollar mit einem Anteil von 13,4 % am Welt-Bruttosozialprodukt. »Die Ökonomen gehen davon aus, dass dieser Baumarkt bis 2020 um 70 % auf 12,7 Billionen Dollar ansteigen und damit einen Anteil von 14,6 % am internationalen Bruttoinlandsprodukt erreichen wird«, so Bauer. »Und damit ergeben sich sowohl in

den Industrie- als auch in den Schwellenländern gute bis sehr gute Marktchancen.« Weshalb festgestellt werden könne: »Die weltweite Bauwirtschaft hat noch über viele Jahre eine in der Summe positive Entwicklung vor sich.« Die nächste Bauma findet vom 11. bis 17. April 2016 in München statt. iwu ◆

RM bedankt sich, für die zahlreichen Besucher der bauma München. Ihr RM-Team wünscht Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2013!

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05/13 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 23


PAT OLNEY (VOLVO):

»DIE BAUMA BOT UNS DIE MÖGLICHKEIT, VOLVO ALS

MICHAEL WULF

SO EINEN NEUEN REKORD AUFSTELLEN.« +++

Die Preisträger des 10. Bauma-Innovationspreises zusammen mit den Laudatoren.

> 10. BAUMA-INNOVATIONSPREIS

Auszeichnungen spiegeln die Leistungsfähigkeit wider Dass die Bauma der internationale Dreh- und Angelpunkt für zukunftsweisende Entwicklungen der Bau-, Baustoffund Bergbaumaschinenbranche ist, dies hat einmal mehr die Verleihung des Bauma-Innovationspreises in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz gezeigt. Von 156 Wettbewerbsanträgen aus dem In- und Ausland hatten es 15 Weltneuheiten in die Endausscheidung geschafft. aut der Laudatoren erfüllen die sechs Sieger-Innovationen in besonderem Maße die Kriterien, nach denen die hochkarätige Fachjury die Bewerbungen beurteilt hatte: eine besondere Zukunftsfähigkeit, praktische Anwendbarkeit, Beitrag zum Umweltschutz und zur Humanisierung der Arbeitswelt sowie Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger

L

Energie- und Kosteneffizienz. Sie spiegelten die Leistungsfähigkeit der gesamten Branche wider. »Mit der Auslobung und Verleihung des Innovationspreises würdigt und belohnt man die Anstrengungen der Bauma-Aussteller, sich im internationalen Wettbewerb zu engagieren«, sagte Lindner. »Den hochkarätigen technischen Entwicklungen wünscht die Jury eine breite

Preis-Fakten Die Sieger-Innovationen in den fünf Kategorien - »Pipe Express« von Herrenknecht (Kategorie »Maschine«) - »AutoPilot Field Rover« von Wirtgen (Kategorie »Komponente«) - »Gezeitenturbine-Monopfahl« von Bauer Spezialtiefbau und »Windradbau mit Turmdrehkran« von Max Bögl (Kategorie »Bauverfahren/Bauwerk«) - »Online Grain Size Analyzer« der Technischen Universität Clausthal (Kategorie »Forschung«) - »Schreit-Mobilbagger2013« der Kaiser AG Fahrzeugwerk (Kategorie »Design«)

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Strahlkraft zu den Kunden und potentiellen Anwendern sowie in die Medien und die breite Öffentlichkeit.« Die prämierten Innovationen im Einzelnen:

Kategorie »Maschine« Bei Herrenknecht wurde seit fünf Jahren an der Entwicklung eines neuen Bauverfahrens für die Verlegung von Pipelines gearbeitet. Schnell, umweltschonend und wirtschaftlich – diese Kriterien sollte der »Pipe Express« erfüllen. Wie ein Maulwurf kämpft sich die Fräse aus Stahl mit fast 1 m/min durch den Untergrund. Der »Pipe Express« ist eine Innovation, die die Verlegung von Rohren und Kabeln unter der Erde revolutionieren wird. Bisher rissen neue Leitungen tiefe Narben von bis zu 50 Metern Breite in die Umwelt. Das neue Verfah-

ren minimiert den Eingriff auf neun Meter Breite und funktioniert sogar in Gebieten mit Grundwasser. Gegenüber der herkömmlichen offenen Bauweise wird die Natur erheblich geschont und gleichzeitig werden auch die Kosten der Baustelle minimiert.

Kategorie »Komponente« Mit dem »AutoPilot Field Rover« ist es der Wirtgen GmbH gelungen, eine Komponente zu entwickeln, die gegenüber den bisher gebräuchlichen Systemen Bauabläufe im Straßenbau beschleunigt, Kosten spart und die Qualität verbessert. Beschleunigt deshalb, weil für die Fertigung monolithischer Profile, wie beispielsweise Bordsteine oder Betonschutzwände, kein 3D-Profil des Geländes mehr erstellt und auch keine Leitdrähte mehr in den Boden geschlagen werden müssen. Der »AutoPilot Field Rover« kann ohne besondere Ausbildung von jedem Maschinisten bedient werden. Damit werden


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MARKTFÜHRER ZU PRÄSENTIEREN.« +++

MARTIN HERRENKNECHT (HERRENKNECHT):

»FÜR HERRENKNECHT HAT SICH DIESE BAUMA VON Die Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz sowie zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft bildeten bei der Verleihung des Bauma-Innovationspreises den glanzvollen Rahmen.

ne durchgehend optimale Produktqualität. Der »Online Grain Size Analyzer« kann nicht nur in der Bau- und Bergbauindustrie, sondern auch in der Pharmazie-, Chemie- und Lebensmittelindustrie genutzt werden. Zeit und Kosten gespart. Das System orientiert sich an den realen Baustellenabmessungen und nicht an Baustellenzeichnungen, die oft zu Ungenauigkeiten führen und dann personal- und kostenaufwendig korrigiert werden müssen. So wird die Einbaugenauigkeit erhöht. Da der Gleitschalenfertiger Hindernisse automatisch umfährt, wird die Baustelle automatisch sicherer und die Gefahr von Maschinenschäden auf ein Minimum begrenzt.

Kategorie »Bauverfahren/Bauwerk« In dieser Kategorie wurden zwei Preisträger ausgezeichnet, weil die Jury beide Einsendungen für gleich gut befand. Die Bauer Spezialtiefbau GmbH erhält die Auszeichnung für das Projekt »Gezeitenturbine-Monopfahl«. Da-

Mehr Wissen… Bauma-Innovationspreis – Der BaumaInnovationspreis wurde zum zehnten Mal verliehen. Der Wettbewerb ist ein gemeinschaftliches Projekt von VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau), HDB (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie), ZDB (Zentralverband des deutschen Baugewerbes), BBS (Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden) und der Bauma.

bei hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit anderen Firmen der Bauer-Gruppe ein völlig neues Konzept des Unterwasserbohrens entwickelt. Mit dem neuen Verfahren ist es möglich, Monopfähle für Gezeitenkraftwerke auch in härtesten Gesteinsschichten dort sicher zu gründen, wo die sonst verwendeten Hubplattformen und Bohrschiffe wegen hoher Wassertiefen und Strömungsgeschwindigkeiten nicht mehr eingesetzt werden können. Der zweite Preisträger, die Max Bögl Bauunternehmung, hat mit dem Projekt »Windradbau mit Turmdrehkran« ebenfalls einen bedeutenden Beitrag zum weiteren Ausbau der regenerativen Energiegewinnung und zum Umweltschutz geleistet. Mit dem Verfahren, das Bögl zusammen mit dem Baumaschinenhersteller Liebherr entwickelt hat, können Windkrafträder mit einer Nabenhöhe von bis zu 150 m nicht nur schnell errichtet, sondern auch schnell wieder zurückgebaut werden – und das bei Windgeschwindigkeiten bis zu 20 m/s und mit einem auf ein Minimum reduzierten Eingriff in die Natur. Schwere Raupenkrane werden nicht mehr benötigt. Die

Arbeit übernimmt ein selbstkletternder Turmdrehkran. Gegenüber herkömmlichen Methoden reduziert sich der Platzbedarf auf fast ein Drittel. Der Turmdrehkran kann per Lastwagen transportiert werden, Schwertransporte sind nicht mehr nötig.

Kategorie »Forschung« Das Institut für Bergbau der Technischen Universität Clausthal hat es mit dem »Grain Size Analyzer« geschafft, ein robustes und alltagstaugliches System zur Bestimmung der Kornverteilung in granularen Stoffen, wie beispielsweise Sand oder Kies, zu entwickeln. Dieses macht die bisher nötigen zeit- und kostenaufwendigen Probeentnahmen und Laboranalysen unnötig. Einmal kalibriert und in die jeweilige Anlage integriert, ist es in der Lage, in Echtzeit die Korngrößenverteilung zu analysieren, unabhängig von Korngröße und der jeweiligen Mischungsart für alle Massenströme. Sogar eine komplette Systemanalyse ist möglich. Das spart Zeit und Kosten. Zudem werden auch Schwachstellen im Herstellungsprozess sofort sichtbar und können schnell behoben werden. Außerdem sorgt das System für ei-

Kategorie »Design« Mit dem Schreit-Mobilbagger 2013 hat es die Kaiser AG in Zusammenarbeit mit dem Design Department aus Linz (Österreich) geschafft, eine Maschine zu bauen, die einen gelungenen Kompromiss zwischen einem Optimum an Funktionalität und einem Optimum an Design schafft. Bei einem Schreit-Mobilbagger, der mit seinen vier Beinen wie eine Spinne Abhänge herauf- und herunterklettert, ist das keine leichte Aufgabe. Die

Bild -Information Mehr unter www.baumagazin.eu Kabine des Kaiser-Schreitbaggers fügt sich harmonisch in den Oberwagen ein. Beides bildet auch mit dem Unterwagen eine Einheit. Die Dynamik der Maschine wird unterstrichen durch die großen Be- und Entlüftungsschlitze am Oberwagen. Auch das Design der Fahrerkabine ist vorbildlich. Sie bietet dem Fahrer alles was er für seine oft viele Stunden dauernden Einsätze braucht: ein Höchstmaß an Sicherheit, Ergonomie und Bedienerfreundlichkeit. iwu ◆

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21 weitere Weltpremieren und eine Innovationsdichte Âťwie wohl noch nieÂŤ Protecting our future

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Highlights: Als eine von 21 Weltpremieren präsentierte Liebherr den Hybrid-Raupenbagger R 9XX concept, der ein Beispiel sei fßr zukßnftig realisierbare Energierßckgewinnungstechnologien, mit denen die Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit von Baumaschinen signifikant verbessert werden kÜnnten.

Mit 21 Weltpremieren auf dem Messestand und insgesamt 140 Exponaten inklusive Komponenten sowie der Vorstellung von diversen energieeffizienten AntriebslĂśsungen hat Liebherr sein ÂťHeimspielÂŤ auf der 30. Bauma genutzt und ein äuĂ&#x;erst positives Messe-Fazit gezogen. So seien zahlreiche Aufträge unterzeichnet worden, wobei man in einigen Produktgruppen die Erwartungen sogar weit Ăźbertroffen habe, teilte die Unternehmensgruppe mit. Einer der GrĂźnde dĂźrfte Âťdie InnovationsdichteÂŤ gewesen sein kĂśnnen, Âťwie sie Liebherr wohl noch nie zuvor präsentiert habeÂŤ, wie es Dr. Gerold Dobler, Leiter der Unternehmenskommunikation/Fachpresse, im Gespräch mit dem bauMAGAZIN formulierte (siehe auch Seite 147, 151 und 160). Er verwies in diesem Zusammenhang vor allem auch auf den Hybrid-Raupenbagger R 9XX concept, den als Technologieträger fĂźr ein neues hydrostatisch-mechanisches Antriebskonzept vorgestellten Radlader 586 XPower, die Umschlagmaschine LH 50 M mit ERC-EnergierĂźckgewinnungssystem oder die komplette Range der neuen Tier 4 final-Motoren. Bei diesen fokussiert sich Liebherr kĂźnftig nur noch auf die SCR-Technolgie, nachdem das Unternehmen im Bereich Erdbewegungsmaschinen bislang die Dieselpartikelfilter-LĂśsung favorisiert hatte.

Von Michael Wulf

m Gespräch mit dem bauMAGAZIN kĂźndigte Dobler auĂ&#x;erdem an, dass die LiebherrMotorenreihe – die bislang vom 4-Zylinder- mit 130 kW bis zum 12-Zylinder-Motor mit 750 kW reicht und die jetzt durchgängig

I

die von 2014 an geltenden Abgasvorschriften erfßllt – nach oben erweitert wird. Ebenso steht laut Dobler fest, dass der neue Radlader L 586 mit dem leistungsverzweigten Getriebe im Jahr 2015 auf den Markt kommen wird. Die Zeitschiene fßr

diese Modell stehtÂŤ, so Dobler (siehe auch ÂťInnovations-FaktenÂŤ auf Seite 28). Anders hingegen stelle sich die Situation beim Hybrid-Raupenbagger R 9XX concept dar, der ein Beispiel sei fĂźr zukĂźnftig realisierbare EnergierĂźckgewin-

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nungstechnologien, mit denen die Wirtschaftlichkeit und die Nachhaltigkeit von Baumaschinen signifikant verbessert werden könnten. Die Hybridisierung erfolgt dabei mit einem 160 kW starken Dieselmotor als Hauptenergiequelle kombiniert mit einem Hydraulikspeicher und ei-

Wir werden einen Hybrid-Bagger anbieten. Unsere Ingenieure bescheinigen dieser Lösung hinsichtlich der Energieeffizienz höchstes Potenzial, allerdings ist sie von den Kosten her heute noch nicht darstellbar.« Dr. Gerold Dobler, Leiter Unternehmenskommunikation/Fachpresse

nem elektrischen Speicher. Verwendet werden dafür neu entwickelte Komponenten aus dem Liebherr-Kompetenzzentrum für Antriebstechnik. Dabei handelt es sich um den elektrischen Drehantrieb, die elektrischen Speicher – Supercaps genannt – und die elektronische Steuereinheit. Zur Rückgewinnung der hydraulischen Energie werden ein

Druckspeicher und ein Generator eingesetzt. Diese Antriebslösung vereine elektrische und hydraulische Antriebstechnik mit dem Resultat, dass der Kraftstoffverbrauch gesenkt und die Umschlagleistung gesteigert werde. »Wir werden einen HybridBagger anbieten«, sagte Dobler, »denn die Technologie funktioniert. Unsere Ingenieure bescheinigen dieser Lösung hinsichtlich der Energieeffizienz höchstes Potenzial, allerdings ist sie von den Kosten her heute noch nicht darstellbar.« Deshalb sei der R 9XX concept so etwas wie »ein Blick in die Zukunft«, so Dobler, er stehe aber gleichwohl exemplarisch für die Raupenbaggermodelle der Zukunft. Parallel dazu treibe man auch die Entwicklung eines hydraulischen Systems voran, an der verschiedene Konzernsparten beteiligt seien. »Deshalb wollen wir heute keinen konkreten Zeitpunkt nennen, wann solch eine Maschine auf den Markt kommen kann«, sagte Dobler. Wie schnell Liebherr Innovationen in die Anwendung bringe und damit für den

SEBASTIAN BAUER

MICHAEL WULF

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Faszination Baumaschine: Der Liebherr-Messestand war einer der Publikumsmagneten auf der Bauma.

Innovations-Fakten Der L 586 mit leistungsverzweigtem Getriebe soll 2015 kommen Liebherr hat auf der Bauma auch erstmals einen Radlader mit hydrostatisch-mechanisch leistungsverzweigtem Getriebe vorgestellt. Technologieträger für dieses neue Antriebskonzept ist der größte Liebherr-Radlader L 586 mit einer Kipplast von circa 20 t. Die Leistungsverzweigung des Stufenlosgetriebes kombiniert einen mechanischen mit einem hydrostatischen Antriebsstrang. Dabei wird die Leistung des Dieselmotors auf beide Stränge aufgeteilt und am Ende wieder zusammengeführt. Dies reduziert die Verluste bei der Energieübertragung und erhöht somit den Wirkungsgrad. Das von Liebherr eingesetzte Getriebeschema und die Liebherr-spezifische elektronische Steuerung reduzieren den Verlust bei der Kraftübertragung zusätzlich. Die elektronische Getriebesteuerung stellt eine hohe Übersetzung sicher und ermöglicht somit eine niedrige Betriebsdrehzahl des Dieselmotors, was einen geringen spezifischen Kraftstoffverbrauch zur Folge hat. Beide Antriebsstränge ergänzen sich im Sinne einer höheren Einsatzleistung über den gesamten Arbeitsprozess. Bei langsamen Fahrten und bei der Materialaufnahme wird der Radlader überwiegend hydrostatisch angetrieben. Mit zunehmender Geschwindigkeit und bei langen Ladespielen nimmt der Anteil der mechanisch übertragenen Leistung zu. Der mechanische Antriebsstrang weist aufgrund der geringen Getriebeverluste einen hohen Wirkungsgrad auf. Der stufenlose Antrieb funktioniert im Vor- und Rückwärtsgang nach dem gleichen Prinzip, daher sind die Höchstgeschwindigkeit und der Wirkungsgrad in beiden Betriebsarten identisch. Mit dem neuen Konzept, das für die komplette Baureihe der großen Radlader von Liebherr

28 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

Den mit einem hydrostatisch-mechanisch leistungsverzweigten Getriebe ausgestatteten Radlader L 586 will Liebherr 2015 anbieten. vorgesehen ist, kombiniert Liebherr die bewährte Funktionalität des hydrostatischen Antriebs mit Wirkungsgradvorteilen mechanischer Antriebe. Radlader mit hydrostatisch-mechanisch leistungsverzweigtem Getriebe verbrauchen im Vergleich zu herkömmlich angetriebenen Radladern weniger Treibstoff, wobei gleichzeitig eine höhere Umschlagleistung erzielt werden kann. ◆


(BAUER):

»DIE BAUMA HAT EINE UNGLAUBLICHE LEUCHTTURMKRAFT.« +++

Kunden nutzbar mache, sehe man am Beispiel des vor drei Jahren mit dem Bauma-Innovationspreis ausgezeichneten Energiespeicherzylinders, so Dobler. »Dieses patentierte Energierückgewinnungsystem ERC ist heute ein integraler Bestandteil unserer neuen Umschlagmaschine LH 50 M.«

»Deutlich gesenkter Dieselverbrauch« Dass Liebherr mit seiner 2-Linienstrategie im Bereich der Erdbewegungsmaschinen auf dem richtigen Weg sei, darauf verwies angesichts zahlreicher Verkaufserfolge Joachim Strobel, Geschäftsführer Vertrieb der Liebherr-EMtec GmbH und der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH in Kirchdorf. »Für die Sparte Erdbewegung ist die Bauma extrem gut verlaufen«, sagte er. »In unseren Gesprächen hat sich auch gezeigt, dass die regulierten Märkte inzwischen ausschließlich Maschinen mit Motoren der Emissionsstufe IIIB verlangen. Es war genau die richtige Entscheidung, dass wir unsere gesamte Palette im Bereich der Erdbewegung in diese Richtung überarbeitet haben, da noch nicht alle unsere Wettbewerber durchgängig Maschinen dieser Emissionsstufe liefern können. Gleichzeitig überzeugen unsere Maschinen durch einen deutlich gesenkten Dieselverbrauch.« Andererseits habe man für die Kunden aus den nicht-regulierten Märkten in einem Steinbruch in der Nähe der Bauma Maschinen vorgeführt, die man beispielsweise in die BRIC-Staaten liefere. Auch Dominique Tasch, Geschäftsführer der LiebherrWerk Biberach GmbH und verantwortlich für den weltweiten Vertrieb im Bereich der Turmdrehkrane, sowie Christoph Kleiner, Geschäftsführer der Liebherr-Werk Ehingen GmbH und verantwortlich für den weltweiten Vertrieb der Liebherr-Fahrzeugkrane, sprachen von einer »sehr erfolgreichen Bauma 2013«. So seien die Weltneuheiten wie der 1000 EC-B für die Errichtung von Windenergieanlagen und den Einsatz im Kraft-

werks- und Anlagenbau oder der 1000 EC-H auf großes Interesse gestoßen, sagte Tasch. »Wir konnten in den ersten Ta-

STEFAN FUCHS (GOLDHOFER):

gen der Messe rund 100 Turmdrehkrane aus allen Baureihen verkaufen.« Auch im Bereich der Fahrzeugkrane sei man so gut

»DIE BAUMA WAR EIN EINZIGARTIGES wie noch nie in die Bauma gestartet«, sagte Kleiner. »Schon bis Mittwoch hatten wir 55 Krane verkauft.« ◆

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RON DEFEO (TEREX):

»ALS GRÖSSTE

n e n o i s s e Impr Mit seiner Einbaubreite von bis zu 13 m benötigte der Straßenfertiger BF 900 C ganz schön viel Platz auf dem Bomag-Stand.

Zu den Neuheiten auf dem Komatsu-Stand gehörten auch die Planierraupen, die über das neue Konzept der intelligenten Maschinenkontrolle iMC (Intelligent Machine Control) verfügen.

Venieri hat in seinen vier neuen kompakten, knickgelenkten Ladern Motoren von Yanmar verbaut.

Nicht nur das deutsch-italienische Team von Beretta und RTS Rotzoll zeigte sich begeistert von der bauMagazin-Ausgabe zur Bauma.

Stolzer Hausherr: Jürgen Stehr vor seiner Ideenschmiede.

Monika Niederreiner strahlt für Humbaur und ist dort für die Bereichsleitung Marketing/EDV zuständig.

Gleich sechs Bagger zeigten, wie mit LehnhoffProdukten auf einer Baustelle effizienter gearbeitet werden kann.

Torsten Krah, General Manager von PEAC: »Unsere Turbofilter kommen überall dort zum Einsatz, wo Staub anfällt und Baumaschinen und Anlagen zuverlässig störungsfrei laufen müssen.« Das kleine Bild zeigt den auf der Bauma vorgestellten Prototyp eines selbstreinigenden Filters, der durch Pressluft selbständig ausgeblasen werden soll und voraussichtlich im kommenden Jahr in Serie gehen könnte.

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BRANCHENVERANSTALTUNG BOT DIE BAUMA DIE EINZIGARTIGE GELEGENHEIT, EINE VIELZAHL VON KUNDEN AUS ALLER WELT Im Jubiläumsjahr auch noch stolzer Gewinner des BaumaInnovationspreises in der Kategorie Design: die Schweizer Kaiser AG mit ihrem neuen Schreit-Mobilbagger.

In Mannschaftsstärke auf der Bauma: das bauMAGAZIN-Team des SBM Verlags.

BAUMAGAZIN / MANFRED ZWICK (2), MARKUS HOLL (2), FRANZ NIEBERLE (1), MICHAEL WULF (12)

Der neue Hybridbagger 336E H stand mit im Mittelpunkt des Messeauftritts von Caterpillar und Zeppelin.

Benno Blömen (li.) von Maibach Verkehrssicherheits-Straßenausrüstungsprodukte überzeugte auch Skeptiker im Kundengespräch.

Weltpremiere feierte bei Hatz der 2-lDieselmotor in der 4-Zylinder-Variante.

Multitalent im Baustelleneinsatz: die Baureihe MCR von Mecalac, die intelligente Verbindung aus kompaktem Lader und kompaktem Bagger.

Eine Abbruchmaschine der besonderen Art: der Hitachi Zaxis 870LCH mit teleskopierbarer Longfrontausrüstung am Stand des Hitachi-Händlers Kiesel.

Zu den Neuigkeiten bei ZF gehörte auch das Getriebesystem Ergopower, dessen Gangzahl für Radladeranwendungen von vier auf fünf erhöht wurde.

Mit seinen Laufwerken und Laufwerkskomponenten ist Berco Erstausrüster von nahezu allen renommierten Baumaschinenherstellern.

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ZU TREFFEN.« +++

MICHAEL IBARTH (SENNEBOGEN):

»DER ZUSPRUCH DES INTERNATIONALEN PUBLIKUMS WAR GIGANTISCH.« +++

> TEREX CORPORATION

Umsatz soll auf rund zehn Milliarden Dollar steigen lar ansteigen soll. Wie Ron Ellis als Präsident der Sparte Baumaschinen zudem erläuterte, entwickle Terex neue Maschinen immer in enger Zusammenarbeit mit den Kunden – so wie die auch erstmals auf der Bauma vorgestellten Kompkatmaschinen aus deutscher Produktion mit Motoren gemäß den Abgasnormen Tier 4 interim, die im Vergleich zu ihren Vorgängerausführungen ein Mehr an Leistung bieten.

MICHAEL WULF

Neues Bediensystem

Terex-Chairman Ron DeFeo kündigte auf der Bauma an, den weltweiten Umsatz von heute rund 7,3 Mrd. Dollar bis zum Jahr 2015 auf voraussichtlich 10 Mrd. Dollar steigern zu wollen.

Als Chairman und CEO von Terex Corporation hat Ron DeFeo auf der Bauma angekündigt, dass das Unternehmen seinen weltweiten Umsatz von heute rund 7,3 Mrd. US-Dollar bis zum Jahr 2015 auf voraussichtlich 10 Mrd. Dollar steigern und gleichzeitig seine Verbindlichkeiten nahezu tilgen werde. »Das bringt uns in eine großartige Position, um weiter wachsen und investieren zu können«, erklärte er. Dabei liege der Fokus auf operative Verbesserungen. »Unser Ziel ist es nicht, in allen Bereichen ein Full-Liner zu sein. Sondern wir wollen für unsere Kunden und unsere Shareholder das effizienteste Unternehmen der Branche sein.« Von Michael Wulf

ach der Übernahme von Demag Cranes seien derzeit keine weiteren Akquisitionen geplant, sagte DeFeo und versicherte: »Wir sind nicht auf der Bauma, um auf Shopping-Tour zu gehen.« Als global tätiges Unternehmen, das 70 % seiner Umsätze außerhalb der USA erwirtschafte, sei man vielmehr bestrebt, die sich ständig verändernden Märkte noch besser bedienen zu können. So habe Terex mit seinen Investitionen in die Bereiche Krane sowie Hafenund Materialtransport die besten Voraussetzungen geschaffen, um vom weltweit stetig wachsenden Handelsgeschäft profitieren zu können.

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Aber auch in der Baumaschinensparte sei Terex weltweit erfolgreich, so DeFeo. So erwirt-

schaftete man 2012 einen Umsatz von 1,3 Mrd. Dollar, der bis zum Jahr 2015 auf 1,5 Mrd. Dol-

War eine der Neuheiten auf dem Terex-Stand: der in Deutschland entwickelte und produzierte Radlader TL120.

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So steige beim neuen Radladermodell TL120 (siehe auch Bericht Seite 149) die Leistung um ca. 16 %, während der TW85 Mobilbagger einen Zuwachs um rund 11 % verbuche. Neben den neuen Motoren profitieren die Terex-Baureihen TW und TL von weiteren Modifikationen wie dem Steuersystem Terex Smart Control, das dank seines besonders ergonomischen Designs und der verfügbaren Echtzeitdaten sowohl die Produktivität der Maschinen als auch den Bedienerkomfort deutlich erhöhe. Bei Terex Smart Control handelt es sich um ein intelligentes neues Bediensystem, das in den Terex-Radladern und den TerexBaggermodellen über 8 t eingeführt wurde (TW70 und TC75 folgen 2014). Bei der Konzeption des neuen Systems haben die Terex Ingenieure besonderes Gewicht auf den Bedienerkomfort gelegt. Ein Ergebnis dieser Planung ist die zentrale Bedieneinheit, mit der sich die Maschine noch einfacher auf individuelle Einsatzbedingungen und Bedienervorlieben anpassen lässt. Eine neue Menüführung – in der Optik moderner Smartphones – erleichtert das Navigieren in den verfügbaren Einstellmöglichkeiten und Informationen, während das 3,5"-Display alle wichtigen Maschinen- und Motordaten auf einen Blick anzeigt. ◆


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»DIE BAUMA WAR FÜR AMMANN EIN ERFOLG AUF DER GANZEN LINIE.« +++

JOSEF KURZMANN (DOKA):

»DIE

> JCB

Einnahmen steigen auf Rekordhöhe

Von Michael Wulf

aut JCB-Vorstandsvorsitzenden Sir Anthony Bamford geben vor dem Hintergrund der anhaltenden Schwächung der globalen Wirtschaft, die zu einer erneuten Stagnation in aufstrebenden und entwickelten Märkten geführt habe, die Ergebnisse von JCB im Jahr 2012 Grund zur Hoffnung. »Sie stellen nicht nur die Belastbarkeit unseres Geschäfts unter Beweis, sondern unterstreichen auch die Bedeutung von fortlaufenden Investitionen in Produkte, Anlagen und Kundenservice«, kommentierte er die Geschäftszahlen.

L

Auf Wachstumskurs »Obwohl die Baumaschinenmärkte in vielen Teilen der Welt stagnierten, konnte diese negative Entwicklung durch unser starkes Wachstum bei landwirtschaftlichen Produkten, insbesondere im Bereich des Materialumschlags, ausreichend kompensiert werden«, sagte er außerdem. »Trotz anhaltender Unsicherheit, vor allem auf dem europäischen Markt, konnten wir zufrieden in das Jahr 2013 starten. Wir erwarten weiteres Wachstum in diesem Jahr. Wie groß es ausfallen wird, hängt jedoch davon ab, wie schnell sich der globale Markt erholen kann.« Die Geschäftstätigkeit von JCB hat sich im vergangenen Jahr in Afrika verdoppelt, und auf

dem amerikanischen Kontinent ist sie um 20 % gestiegen. Zudem konnte JCB im Nahen Osten ein Wachstum von 20 % verzeichnen. Zudem konnte JCB seine Führungsposition als Baumaschinenhersteller in Großbritannien, Europa und Indien halten und bleibt weiterhin Spitzenreiter im Bereich Baggerlader und Teleskoplader. Im Jahr 2012 hat JCB ein neues Werk im brasilianischen Sao Paulo eröffnet und kündigte Pläne für eine neue Anlage mit Baukosten in Höhe von 72,5 Mio. Euro in Jaipur an. Dies wird die vierte indische Fertigungsanlage von JCB sein, die voraussichtlich kommendes Jahr eröffnet wird. Hinsichtlich der Motorenstrategie für die Abgasnorm Tier 4 final werde JCB auf den Erfolg des hocheffizienten JCB Ecomax T4i-Motors aufbauen, der aktu-

MICHAEL WULF

Der traditionsreiche Baumaschinenhersteller JCB, Weltmarktführer für Teleskoplader, hat auf der Bauma bekannt gegeben, dass dank Einnahmen in Rekordhöhe das Jahr 2012 das beste Geschäftsjahr in der 67-jährigen Geschichte des Unternehmens gewesen sei. So stieg der Gewinn vor Steuern (EBITDA) auf 472 Mio. Euro, (2011: 415 Mio. Euro) bei einem nahezu unveränderten Umsatz von 3,2 Mrd. Euro. Obwohl der Umsatz auf dem globalen Markt um 10 % zurückgegangen sei, habe JCB beim Verkauf seiner Maschinen ebenfalls einen leichten Anstieg auf 69250 verzeichnen können (2011: 69100). In München präsentierte Chief Innovation Officer Tim Burnhope zudem zahlreiche Neuheiten, darunter die neuen Walzenzüge VM117D und VM137D (siehe auch Seite 141), die drei neuen MinibaggerModelle 8014, 8016 und 8020 CTS sowie die JCB-Motorenstrategie für die Abgasnorm Tier 4 final.

Der Minibagger 8020 CTS wurde auf der Bauma erstmals präsentiert. ell bei einer zunehmenden Anzahl von JCB Maschinen eingesetzt werde, erläuterte Tim Burnhope. Die Ecomax-T4F-Reihe erfülle strengste Abgasnormen, indem sie ein kompaktes, hocheffizientes SCR-System zur NOx-Reduzierung verwende. JCB habe diese Konstruktionsleistung durch den Einsatz innovati-

Chief Innovation Officer Tim Burnhope stellte in München zahlreiche Neuheiten vor.

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ver und effizienter Verbrennungstechnologie vollbracht, mit der Abgase direkt im Motor reduziert werden, sodass keine Nachbehandlungssysteme zur Filterung der Abgase notwendig sind.

Kompakte Motorenlösung Zur Reduzierung von Emissionen stellt JCB stelle den EcomaxMotor neu ein und erreicht damit einen um bis zu 5 % geringeren Kraftstoffverbrauch bei allen aktuellen Modellen. Bei Motoren über 74 PS (74 kW) werde eine kompakte Lösung zur selektiven katalytischen Reduktion (SCR) mit einem Additiv auf Urea-Basis verwendet. Damit liefere der Ecomax-T4F-Motor ein Leistungspaket, das nachträglich in Maschinen installiert werden kann, ohne dass aufwendige Umbauarbeiten an der Karosserie notwendig seien. ◆


BAUMA HAT ALS WELTLEITMESSE DER BAUBRANCHE UNSERE HOHEN ERWARTUNGEN > NEW HOLLAND CONSTRUCTION

»Mit der Bauma sehr zufrieden« Durch die Einführung des branchenweit ersten Raupenbaggers in der 8-t-Klasse, dessen Motor bereits heute die finale Abgasstufe 4 erfüllt, sowie durch zahlreiche Produktmodelle, die der aktuell gültigen Abgasstufe 3B entsprechen, hat New Holland auf der Bauma für Aufsehen gesorgt. Dementsprechend positiv bewertete Mario Gasparri, der seit Anfang des Jahres als Leiter der Baumaschinensparte im italienischen CNH-Konzern für die Marken New Holland und Case (siehe auch Seite 36) in der EMEA-Region verantwortlich ist, den Messe-Auftritt. »Wir sind mit der Bauma sehr zufrieden, denn wir haben unsere Marken New Holland und Case weiter stärken können«, lautete Gasparris Fazit, der auf die vielfältigen Produkte und Vorteile verwies, die das Unternehmen als Teil von Fiat Industrial biete.

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o stellte New Holland in München ein erweitertes Angebot an Lösungen vor, die der Abgasstufe 3B entsprechen – wie beispielsweise den Radlader W170C-Recycler, drei Kurzheckbagger der C-Serie (darunter ein Blade Runner-Modell) sowie Planierraupen der C-Serie mit drei Modellen von 13 bis 20 t, darunter ein gänzlich neues Modell im 13-t-Segment. Mit der Einführung des branchenweit ersten Midibaggers mit Tier 4 final sieht sich New Holland der Konkurrenz einen Schritt voraus. Wie alle Maschinen von New Holland sind auch die neuen Modelle mit einer hocheffizienten Hydraulik und

S

MICHAEL WULF

Soll besonders kraftstoffeffizient sein: der neue Radlader W170C-Recycler.

Mario Gasparri, seit Anfang des Jahres Leiter der Baumaschinensparte im italienischen CNHKonzern für die Marken New Holland und Case in der EMEARegion, war mit dem BaumaAuftritt »sehr zufrieden«.

einer emissionsarmen Motortechnik neuster Abgasstufen für eine außergewöhnlich hohe Leistung und Kraftstoffeffizienz ausgerüstet. Die Fortschritte bei der Entwicklung emissionsarmer Motoren mit hoher Leistung und Kraftstoffeffizienz verdankt New Holland der hausinternen Zusammenarbeit und den Ressourcen innerhalb von Fiat Industrial. Die enge Zusammenarbeit mit FPT (Fiat Power Train Technology) Industrial ermöglichte es dem Unternehmen, Pionierarbeit bei emissionsarmen

Antriebslösungen zu leisten. Auch das FleetForce-TelematikSystem stand bei New Holland mit im Mittelpunkt des BaumaAuftritts. Dieses sei ein wertvolles Werkzeug zur Optimierung der Leistung und Nutzung jeder einzelnen Maschine. Die neuen Raupenbagger und Grader der Mittelklasse werden werkseitig für die Verwendung des FleetForce-Systems vorbereitet, sodass Kunden zwischen einem Einbau ab Werk und einem sogenannten »Dealer Installed Kit« wählen können. iwu ◆

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»UNSERE OHNEHIN HOHEN ERWARTUNGEN WURDEN NOCH ÜBERTROFFEN.«+++

> CASE CONSTRUCTION

Die aktuelle Produkt- und Servicepalette präsentiert Die Vorzüge des neuen CaseRadladers 621F erläuterte Produktmanager Lars Midderhoff.

MICHAEL WULF

Die verbesserte Kühlung verlängert die Nutzungsdauer des Kühlmittels und führt zu einer Senkung der Betriebskosten.

Neue Mobilbagger

Mit einer Reihe unterschiedlichster Maschinen hat sich Case Construction Equipment auf der Bauma vorgestellt und Kunden aus aller Welt seine aktuelle Produkt- und Servicepalette präsentiert. Von Minibaggern und Kompaktladern bis hin zu großen Radladern und Raupenbaggern erfüllt das Angebot von Case die Anforderungen verschiedenster Industriezweige. Als Teil von Fiat Industrial zeigt Case auf seinem Messestand neben Maschinen auch ein umfassendes Angebot an Tier 4-Motortechnologie des hauseigenen Antriebsspezialisten FPT (Fiat Power Train Technology) sowie Telematiksysteme zur Maschinenüberwachung (siehe auch Seite 153). ls einer der führenden Herstellern von Maschinen mit minimalen Schadstoffemissionen präsentierte Case zwei Bagger mittlerer Größe mit Tier 4 Final-Motor. Der Kurzheckbagger CX75C SR und das konventionelle Modell CX80C MSR nutzen ein Common Rail-System mit Hochdruckleitung und eine gekühlte Abgasrückführung (CEGR, kurz für Cooled Exhaust Gas Recirculation) mit einem Dieseloxidati-

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Gesteigerte Hydraulikleistung Dank neuer Hydraulikpumpen mit höherem Durchfluss entwickeln die Bagger eine um 9 % gesteigerte Hydraulikleistung. Die Arbeitsspiele wurden reduziert und die Grabkraft um bis zu 3 % gesteigert. Die Kabine der Maschinen wurde um 7 % verbreitert und mit dem gleichen Monitor und der gleichen Bedieneroberfläche ausgestattet wie die größeren Modelle der von Case angebotenen CX-Bagger der CSerie. Seinen ersten Messeauftritt in Europa hatte auf der Bauma

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das Radladermodell 621F. Der 12,2 t schwere Radlader ist mit einem Common-Rail-Motor der zweiten Generation ausgestattet, der die Vorgaben der EU-Abgasnorm der Stufe 3b (Tier 4 Interim) erfüllt und die kraftstoffsparende SCR-Technologie nutzt. Kunden dürfen von diesem außergewöhnlichen Motor einen Kraftstoffverbrauch von 7 bis 10 l/h erwarten. Der 621F verfügt über die neuen HD-Achsen für schwere Einsätze von ZF. Diese bieten mit einem 100 %-Front-Sperrdifferenzial maximale Traktion bei einer verringerten Reifenabnutzung. Wie bei den größeren Modellen der F-Serie befindet sich das würfelförmig angeordnete Kühlsystem beim Modell 621F hinter der Kabine, weit entfernt vom Heck, wo der Schutzeintrag am geringsten ist. Die Kühlelemente bilden einen Würfel, wobei Frischluft direkt in jedes einzelne Kühlelement geleitet wird.

Zu den Neuheiten gehörten neben den Planierraupen der Serie M auch die Mobilbagger WX1488 und WX168-8. Sie verfügen über ein Hydrauliksystem mit zwei Hauptpumpen und einer zusätzlichen Schwenkpumpe für eine optimale Leistung und Steuerbarkeit. Mit dem Case Intelligent Swing (CIS) kann der Bediener die Schwenkbewegungen des Oberwagens an eine Vielzahl unterschiedlicher Einsatzmöglichkeiten anpassen. Der neue CLM-Modus (Case Leveling Mode) sorgt für maximale Genauigkeit bei Planierarbeiten mit dem Löffel. Darüber hinaus verfügen die Bagger über einen neuen Wahlschalter für die Motordrehzahl, mit dem gleichzeitig die verschiedenen Betriebsarten (Heben, Graben, Straßenfahrt) eingestellt werden. Dies vereinfacht die Bedienung der Maschine ganz erheblich. Die WX-Modelle nutzen ein neues vollautomatisches Getriebe, das zur Gewährleistung einer maximalen Bodenfreiheit direkt auf die ZF-Hinterachse montiert ist. Nasse Mehrscheibenbremsen und Achsenölwechselintervalle von 2 000 Stunden senken die Betriebskosten und gewährleisten eine beruhigend hohe Leistung bei einer Vollbremsung. iwu ◆


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ie Umsatzerlöse des Baumaschinengeschäfts von Hyundai Heavy Industries (HHI) haben sich seit 2010 rasant entwickelt und Zuwachsraten im zweistelligen Prozentbereich aufgewiesen. So rechnet man für das kommende Jahr bereits mit einem Umsatz von 5,2 Mrd. Dollar, nachdem dieser 2011 rund 3,7 Mrd. Dollar betrug. So belege man bereits heute im Raupenbagger-Segment (ohne Minibagger) mit einem Marktanteil von 9 % Rang vier, erläuterte EuropaVertriebsleiter Alain Worp. In elf der wichtigsten Bagger-Märkte sei Hyundai zudem schon heute Marktführer, so in Korea, China, Indien, Russland und Brasilien. Derzeit produziert HHI in sieben Fabriken in Korea, China, Indien und Brasilien. Neue Werke für Baumaschinen sind in den besonders schnell wachsenden Märkten geplant. Um von Zulieferern unabhängiger zu werden, verstärke HHI die Fertigungstiefe und entwickele derzeit eigene Hydraulikkomponenten wie Fahr- und Schwenkmotoren für Hydraulikbagger sowie Steuerblöcke und Verstellpumpen.

MICHAEL WULF

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Als Prototyp der nächsten Bagger-Generation stellte Hyundai den Raupenbagger R220-LC-HI POSS vor, der um bis zu 20 % weniger Kraftstoff verbrauchen soll.

Hyundai Heavy Industries (HHI) will seine Produktionskapazitäten im Baumaschinenbereich bis zum Jahr 2017 um 80 % erhöhen, um dann die Produktion von heute 89000 auf dann 155000 Einheiten steigern zu können. Damit soll das Ziel erreicht werden, bis 2017 zum weltweit drittgrößten Produzenten im Baumaschinensegment Bagger, Radlader und Gabelstapler aufzusteigen – mit einem Umsatz von 9,2Mrd. US-Dollar und einem Marktanteil von 8 %. Das hat S.G. Rhee, Geschäftsführer der europäischen HHI-Niederlassung in Geel (Belgien), auf der Bauma bekräftigt. »Dieser im vergangenen Jahr beschlossene Fünfjahresplan basiert auf neuen Werken, der Erschließung neuer Absatzmärkte und auf neuen Produkten«, sagte Rhee. Derzeit belegt Hyundai nach eigener Aussage in diesem Ranking mit einem Marktanteil von 5 % zusammen mit Volvo Platz fünf.

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Neues Motorenwerk mit Cummins In der südkoreanischen Stadt Daegu errichtet zudem Hyundai

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DIE BAUMA EIN VOLLER ERFOLG.« +++ Cummins Engine Company, ein 50:50-Joint Venture, mit einem Investitionsaufwand von 40 Mio. Dollar eine der modernsten Dieselmotorenfabriken weltweit. Das Werk soll 2014 den Betrieb aufnehmen und von 2015 an rund 42 000 Motoren bis 224 kW produzieren. Bis 2019 soll die Produktion auf 61 000 Einheiten gesteigert werden. Die Motoren werden für die Kettenund Mobilbagger, Radlader,

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wie die Radlader (siehe auch Seite 148) – sieht sich Hyundai im internationalen Wettbewerb hervorragend positioniert. Sämtliche 9A-Maschinen entsprechen den strengen Abgasnor-

men Tier 4 interim/EU-Stufe IIIB. Angetrieben werden die Maschinen mit Motoren von Perkins und Cummins, wobei die Partikelfilter nur alle 5 000 bis 6 000 Betriebsstunden gereinigt

werden müssen. Die Wartungsintervalle der neuen 9A-Generation betragen 500 Stunden für alle Komponenten und wurden bei den hydraulischen Filtern auf 1 000 Stunden erweitert. ◆

DANKE. Bekräftigte, dass Hyundai bis 2017 zum weltweit drittgrößten Produzenten im Segment Bagger, Radlader und Gabelstapler aufsteigen will: EuropaGeschäftsführer S.G. Rhee. schwere Frontstapler und andere Baumaschinen des Konzerns gefertigt. Worp kündigte zudem an, in den wichtigen europäischen Märkten wie Deutschland, England und Frankreich das Händlernetz weiter auszubauen und den Service zu verbessern. So erneuere und erweitere man bis 2015 am europäischen Hauptsitz in Geel die Zentrale und das Ersatzteillager. Neu vorgestellt auf der Bauma wurde von Hyundai das neue Hydrauliksystem HI-POSS (Hyundai Intelligent Power Sharing & Optimal Energy Saving), das den Kraftstoffverbrauch um bis zu 20 % im Vergleich zu konventionellen Systemen verringern soll. Als Prototyp der nächsten Bagger-Generation zeigte Hyundai den Raupenbagger R220-LCHI POSS.

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Zwei »Big Deals« mit dem DX700LC

Der 70-t-Kettenbagger DX700LC, das Flaggschiff im Portfolio der schweren Geräte des südkoreanischen Baumaschinenherstellers Doosan Infracore Construction Equipment, ist auf der Bauma von zwei Kunden aus Deutschland erworben worden.

um Einsatz kommen wird einer der beiden DX700LC nach einer – den künftigen Anforderungen entsprechenden – Umrüstung der Standardausführung bei der KAFRIL & REINWALD Spezialabbruch GmbH aus Hohburg (OT Großzschepa) nahe Leipzig. Das 2011 gemeinsam von den mittelständischen Unternehmen KAFRIL Abbruch GmbH und REINWALD Entsorgungs GmbH gegründete Unternehmen ist mit mehr als 200 Mitarbeitern und einem modernen Maschinen- und Gerätepark in den Bereichen Abbruch, Erdbau, Altlasten- und Schadstoffsanierung tätig. Unternehmer Jens Karnahl erwarb mit dem DX700L bereits seinen zweiten Kettenbagger von Doosan. Zuvor verrichtete bereits ein mittelgroßer DX140LCR seinen Dienst im Maschinenpark des Unternehmens. Die Zuverlässigkeit dieses Modells führte neben dem generellen Vertrauen in die Technologie der Doosan-Bagger und der umfassenden Betreuung zur er-

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neuten Kaufentscheidung. »Ich war bereits zweimal mit meiner Frau und Händler Roland Ziesmann zu Besuch bei Doosan in Südkorea und war beeindruckt vom Land und seinen Menschen. Vor allem die Zielstrebigkeit und Effizienz, mit der man bei Doo-

san seine Ziele verfolgt, hat mich zutiefst überzeugt«, sagte Karnahl.

Enorme Verbesserungen Der DX700LC ist von Doosan für einen jahrelangen, zuverlässigen Betrieb in anspruchsvollsten

MICHAEL WULF

Die Stimmung auf dem Stand von Doosan Infracore Construction Equipment hätte kaum besser sein können. Vom ersten bis zum letzten Tag der Bauma war die Nachfrage nach den neuesten Modellen der Marken Doosan und Bobcat riesengroß. Und dann gelangen auch noch zwei »Big Deals«: Erstmals erwarben zwei deutsche Kunden den 70-t-Kettenbager DX700LC, das Flaggschiff im Portfolio der schweren Geräte des südkoreanischen Baumaschinenherstellers. »Insgesamt haben wir auf der Bauma 2013 mehr Maschinen als je zuvor verkauft und konnten so einen neuen Rekord aufstellen«, sagte Franz Beckmann, Regionaldirektor von Doosan Construction Equipment für Deutschland und die Schweiz.

Der Kompakt-Raupenlader T590 von Bobcat war zur Bauma in einer Sonderlackierung zu sehen. Damit dokumentierten Bobcat und Doosan ihre Verbundenheit zum Messestandort München. Dieser T590 steht zum Verkauf und hofft auf einen Käufer aus Bayern.


ERWARTUNGEN BEI WEITEM ÜBERTROFFEN.« +++ Aushub-, Abbruch- und Materialumschlageinsätzen konstruiert und gebaut worden. Er vereint höchste Leistungsfähigkeit und Haltbarkeitsanforderungen für maximale Produktivität. Er verfügt über eine Motorleistung von 345 kW bei 1 800 U/min, eine maximale Zugkraft von 48 900 kgf und eine Reißkraft von 328 kN. Mit zu den »Stars« auf dem Stand von Doosan Infracore Construction Equipment gehörten neben zwei Prototypen – dabei handelte es sich um den 8t-Bagger Bobcat E85 und den 6-tBagger DX62R-3 (siehe auch Seite 145) – die neuen 22-t- und 25t-Bagger DX225LC-3 und DX255LC-3. Beide Maschinen sind für vielfältige Anwendungen prädestiniert. Bei der Entwicklung der beiden neuen Bagger hat Doosan neben der Erfüllung der Abgasnorm Tier IV interim auch viele weitere Ziele erreicht. In beiden Modellen wurden enorme Verbesserungen hinsichtlich Produktivität, Kraftstoffverbrauch, Manövrierbarkeit, Fahrerkomfort, Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit erzielt. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen bieten beide Modelle eine um 8 % höhere Traktionskraft, die Motorleistung wurde um 10 % erhöht. Gleichzeitig konnte der Kraftstoffverbrauch um bis zu

SERGEY EREMIN (AVTOKRAN JSC IVANOVETS):

»AUF DER BAUMA WIRD GESCHICHTE GESCHRIE-

Der neue 25-t-Bagger DX255LC-3 und sein kleinerer Bruder DX225LC-3 bieten enorme Verbesserungen hinsichtlich Produktivität, Kraftstoffverbrauch, Manövrierbarkeit, Fahrerkomfort, Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit im Vergleich zu den Vorgängermodellen. 18 % gesenkt und die Produktivität um bis zu 13 % gesteigert werden. Optimiert wurden auch die Fahrgeschwindigkeit (+ 7 %), die Reißkräfte (+ 7 %) und die Hubkraft (+ 8 %). Der DX225LC-3 und der DX255LC-3 werden von einem wassergekühlten Doosan-6-Zylinder-Turbodieselmotor DL06K angetrieben. Dieser erfüllt dank der Nachbehandlungstechnologien Abgasrückführung, Dieseloxidationskatalysator und Dieselrußpartikelfilter die geltenden Abgasnormen. Der Motor verfügt über ein Common Rail-Hochdruck-Direkteinspritzsystem mit elektronischer Steuerung und leistet 124 kW (169 PS) bei

1 800 min⁻¹ (Modell DX225LC3) bzw. 138 kW (188 PS) bei 1 900 min⁻¹ beim DX255LC-3.

Höherer Hydraulikfluss Die neuen Hydraulikpumpen und -ventile sorgen für einen höheren Hydraulikfluss, der in Verbindung mit dem gesteigerten Systemdruck die Hydraulikleistung erhöht. Dies wirkt sich positiv auf die Front- und Leistungsfunktionen aus und führt zu höherer Hubkraft, kürzeren Taktzeiten und besseren Reißkräften. Wie bei allen Doosan-Baggern der neuen Generation wurde besonderer Wert auf einen höheren Fahrerkomfort und auf zusätzliche Verbesserungen in der

ROPS- und OPG-zertifizierten Kabine gelegt. Eine neue Funktion für die Auswahl und Einstellung von Anbaugeräten ist serienmäßig und verfügt über zehn speicherbare Vorgabewerte. Zudem sind die neuen Bagger mit einem elektronischen Leistungsoptimierungssystem (e-EPOS) ausgestattet. Dieses liefert mit vier Power-Modi, automatischer Drehzahlreduzierung und verschiedenen Maschinendiagnosefunktionen immer die optimale Leistung bei geringem Kraftstoffverbrauch. Der neue Power-PlusModus sorgt für verbesserte Leistung und höhere Arbeitsgruppengeschwindigkeiten bei schweren Arbeiten. iwu ◆

UNERREICHTE LEISTUNGSFÄHIGKEIT ɼ Mit einer Nutzlast von 1814 kg und einer beeindruckenden vertikalen Hubhöhe von 3647 mm, kann dieses Monster nicht besiegt werden. CUMMINS TURBO-DIESEL MOTOR ɼ Der kraftvolle 99 PS (74 kW) Motor hat 442Nm Drehmoment und stellt mehr als ausreichende Leistung für alle anstehenden Arbeiten zur Verfügung. ROBUSTER VERTIKAL AUSLEGER ɼ Die robuste und kompakte Konstruktion ermöglicht optimale Sicht und hebt auch schwerste Lasten.

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BEN UND WIR SIND FROH, EIN TEIL DAVON ZU SEIN.« +++

ALEXANDER SCHWÖRER (PERI):

»DIE BAUMA WAR FÜR UNS EIN GROSSER

> LIUGONG

»ZF und Cummins sind die zwei besten Partner« Auf der Bauma hat die LiuGong Machinery Corp, mit einem Weltmarktanteil von rund 14,4 % weltgrößter Hersteller von Radladern, auf die hohe Fertigungskompetenz hingewiesen, die das chinesische Unternehmen aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit den Joint-Venture-Partnern ZF Friedrichshafen und Cummins erworben habe und die sich auch in der Unternehmensentwicklung widerspiegle. o verfügt LiuGong mittlerweile über 14 Produktlinien – von Radladern über Bagger, Raupen, Krane bis hin zu Asphaltfertigern – und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 2 Mrd. US-Dollar. »Mit der Beteiligung dieser Partner ist LiuGong einer der wenigen Hersteller, die in der Lage sind, alle wichtigen Komponenten für die gesamte Baumaschine selbst herzustellen«, erklärte Zeng Guang’an, Vize-Vorsitzender und Präsident von LiuGong, zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Wang Xiaohua, und verwies in diesem Zusammenhang auch auf die im März erstmals produzierten LiuGong-Cummins-Motoren: »Unserer Ansicht nach haben wir mit ZF und Cummins die zwei besten Partner gefunden.« Das Joint Venture von LiuGong mit der ZF Friedrichshafen AG begann vor 18 Jahren, als sich LiuGong 1995 mit dem deutschen Hersteller von Getriebe und Achsen zusammentat, um ein gemeinsames Werk in Liuzhou zu eröffnen, an dem LiuGong

S

LiuGong würdigte auf der Bauma Joint-Venture-Partnerschaften mit der ZF Friedrichshafen AG und mit Cummins. zu 49 % beteiligt ist. Dadurch konnte LiuGong die hochwertige ZF-Technologie kostengünstig in seine Maschinen implementieren.

Neues Achsenwerk 2012 sind die beiden Unternehmen erneut eine Partnerschaft für ein zweites Joint Venture mit der Bezeichnung ZF Liuzhou Axle Co. Ltd. eingegangen, das sich

1404

EZ17

Endlich Familienzuwachs: Der EZ17. www.wackerneuson.com

42 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

auf die Entwicklung und Herstellung von Baumaschinenachsen für den chinesischen Markt konzentriert. Ein Werk in Liuzhou befindet sich derzeit noch im Bau. Bis 2018 wird ein jährliches Produktionsvolumen von über 30 000 Achsen angestrebt. Hermann Beck, Vizepräsident von ZF für Industrial Technology sowie Leiter im Bereich OffHighway Systems, erklärte dazu:

ET18

»Zusammen mit LiuGong haben wir ein Produkt entwickelt, das genau die Anforderungen in den Emerging Markets erfüllt. Die gemeinsamen Bemühungen fördern definitiv das kontinuierliche Wachstum sowohl von LiuGong als auch von ZF.« 2011 hat LiuGong zudem ein Joint-Venture-Unternehmen mit dem US-amerikanischen Motorenhersteller Cummins gegründet, und bereits diesen März lief der erste Motor vom Band des innerhalb von gerade einmal 18 Monaten gebauten Werks in Liuzhou – und zwar ein 9.3 L-Motor, der speziell für Radladeranwendungen konzipiert wurde. »Dass die neue Guangxi Cummins Industrial Power Company in einer derart kurzen Zeitspanne die Produktion aufnehmen konnte, ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie gut diese Partnerschaft zwischen unseren Unternehmen funktioniert«, sagte Tom Linebarger, Vorstandsvorsitzender von Cummins. Auch David Beatenbough, Vizepräsident der Abteilung Forschung und Entwicklung von LiuGong,

9503


»DIE BAUMA IST EINFACH EIN MUSS FÜR UNS.« +++

Vorstandsvorsitzender Wang Xiaohua hat LiuGong zum weltweit größten Radladerhersteller gemacht.

gramm. Verstärkt engagieren will sich LiuGong mit seinen Maschinen im weiter wachsenden Mining-Bereich. So brachte LiuGong bereits 2009 seinen Radlader CLG 899 auf den Markt, der von einem 391 kW starken Cummins-Motor angetrieben wird. Der CLG 899 stellt derzeit das Top-Produkt der Radladerreihe von LiuGong dar, die derzeit 13 Modelle umfasst. Beatenbough kündigte an, dass LiuGong künftig im Segment der großen Maschinen weitere neue Modelle präsentieren werde – so wie den in München erstmals vorgestell-

ten Bagger 945E. Mit seinem Betriebsgewicht von 45 500 kg ist er das größte Modell im wachsenden Maschinenangebot von LiuGong, das derzeit 17 Bagger umfasst. Mit einem CumminsMotor mit einer Leistung von

»EINE GROSSARTIGE

280 kW und einem 2,2-m³-Löffel ist der 945E optimal für produktionsintensive Anwendungen mit hohen Volumen in Steinbrüchen und bei Bauarbeiten mit schwerem Gerät geeignet, so Beatenbough. iwu ◆

LIUGONG

Drei Fragen zur Bauma

Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt. LiuGong: Sander Gesink (Marketingmanager Europe)

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Die Bauma verlief sehr gut für LiuGong. Obwohl der Ort unseres Messestandes neu war, konnten wir dennoch genug Besucher an unserem 3 000 m2 großen Messestand begrüßen und ihnen hier unsere ganze Produktbandbreite präsentieren. Für uns ist sehr wichtig, dass die Anwender wissen, wer wir sind und dass wir dauerhaft in Europa tätig sein wollen. Auf der Messe standen besonders unsere neuen Produkte im Blickfeld, dabei handelte es sich um die neuen Minibagger der D-Serie, unsere Kompaktbagger der E-Serie sowie unsere B-Series Kompaktladermodelle. Auch spielte die Übernahme von Dressta und dessen Integration in LiuGong eine wichtige Rolle auf der Messe.

zeigte sich in München überzeugt davon, dass durch diese Partnerschaften »die Qualität der LiuGong-Maschinen noch weiter optimiert werde«.

24 Werke weltweit In den vergangenen Jahren hat LiuGong sein Produktportfolio kontinuierlich erweitert und verfügt derzeit weltweit über 24 Produktionsstätten. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 12 000 Mitarbeiter und investierte im vergangenen Jahr rund 81 Mio. Dollar in sein Forschungs- und Entwicklungspro-

JOHANNES WEIERMAIR (SBM):

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RAUL GARCIA (ULMA):

MICHAEL WULF

ERFOLG.« +++

Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? An unserem Messestand konnten wir viele internationale Besucher begrüßen, besonders während der ersten vier Tage kamen viele aus Skandinavien, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz.

»Mit ZF und Cummins haben wir die zwei besten Partner gefunden«, sagte LiuGongs Präsident Zeng Guang’an.

Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Im Jahr 2013 steht für LiuGong in Europa weiter der Ausbau des Händlernetzwerks durch die Gewinnung neuer Händler und die Stärkung des Geschäfts mit den bereits bestehenden Händlern an wichtiger Stelle, denn die Händler sind der Schlüssel zu unserem Geschäft.

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VERANSTALTUNG UND EIN GROSSER ERFOLG.« +++

STEFAN HOHEISEL (CONTITECH):

»UNSERE ERWARTUNGEN WURDEN VOLL

> VOLVO CE

Produktpalette soll radikal verjüngt werden

a wir zum Volvo-Konzern gehören, ist unsere ›neue‹ SCRTechnologie bereits in über einer Million Lkw mit SCR-Technologie, die von Volvo Trucks seit der Einführung des Systems im

D

Unsere ›neue‹ SCR-Technologie ist bereits in über einer Million Lkw ausgiebig getestet worden.« Pat Olney, Präsident von Volvo CE

Jahr 2005 gebaut worden sind, ausgiebig getestet worden«, sagte Olney in München. »Hinzu kommen Zehntausende Stunden Tests, die wir bei Volvo CE an unseren knickgelenkten Dumpern, Radladern und Baggern sowie auf Motorprüfständen durchgeführt haben.« Diese Erfahrungen aus dem realen Arbeitseinsatz

und die Forschungsergebnisse verdeutlichten, dass die Tier 4 Final-konformen Produkte von Volvo nicht nur umweltfreundlicher seien, sondern auch in den meisten Anwendungen weniger Kraftstoff verbrauchten. Das System werde einen aktualisierten DPF enthalten, der im Allgemeinen keine aktive Regeneration erfordere. Die Oxidierung von Rußpartikeln werde nun bei geringeren Abgastemperaturen während des normalen Maschinenbetriebs erfolgen. Olney informierte auf der Bauma auch darüber, dass sich Volvo CE »in den letzten Phasen der Ausarbeitung einer radikalen Überholung unserer Produktpalette« befinde. In den kommenden zwölf bis 24 Mona-

Stieß immer auf großes Interesse: die Demo-Show von Volvo CE.

44 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

MICHAEL WULF

Volvo Construction Equipment (Volvo CE) hat seine internationale Pressekonferenz auf der Bauma dazu genutzt, die emissionsarme Technologie vorzustellen, die in den kommenden Stufe IV/Tier 4 Final-konformen Maschinen angewandt wird. So gab Volvo-CE-Präsident Pat Olney bekannt, dass Volvo CE in den meisten Fällen neben Dieselpartikelfiltern (DPF) und der Abgasrückführung (EGR) auch die selektive katalytische Reduktion (SCR) nutzen wird, um den Anforderungen der von Januar 2014 geltenden Stufe IV/Tier 4 Final-Abgasgesetzgebung gerecht zu werden. »Das Motorsystem ist das Ergebnis von Tausenden von Stunden Entwicklungsarbeit und wurde in Feldversuchen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen geprüft«, sagte Olney. Ferner informierte er über Volvos Investitionen in Europa und anderen internationalen Märkten und kündigte eine umfangreiche Flotte an Neuentwicklungen an, die im Laufe der nächsten zwei Jahre zu einer radikal verjüngten Produktpalette führen werde.

Kündigte eine umfangreiche Flotte an Neuentwicklungen an, die im Laufe der nächsten zwei Jahre zu einer radikal verjüngten Produktpalette führen werde: Pat Olney, Präsident von Volvo CE. ten werde man zahlreiche neue Maschinen vorstellen. »Diese kraftstoffeffizienten Produkte werden nicht nur zusätzliche Vorteile für Kunden und Umwelt bieten«, so Olney. »Sondern sie werden uns auch dabei helfen, die CO₂-Emissionen der von Volvo CE bis 2014 verkauften Maschinen um 15 Mio. t senken.« Was die künftige Geschäftsentwicklung betrifft, gab sich Olney zuversichtlich. Demnach konnte Volvo CE im Jahr 2012 trotz einer ausgeprägten Verschlechterung der Marktbedingungen in der zweiten Jahreshälfte die Umsätze weitgehend stabil halten. Untermauert habe das Unternehmen im vergangenen Jahr auch seine starke Stellung als Marktführer im überaus wichtigen chinesischen Radlader- und Baggersegment und den Marktanteil »auf beispiellose 15 %« erhöht. Volvo CE produzierte in 2012 auch die zweithöchste Zahl an Maschinen in

seiner Unternehmensgeschichte und konnte weltweit insgesamt 78 491 Maschinen absetzen. »Obwohl wir für dieses Jahr insgesamt nur ein sehr langsames Wachstum erwarten, investiert Volvo CE weiterhin in innovative Produkte, die den Anforderungen unserer Kunden weltweit entsprechen«, sagte Olney.

100 Mio. US-Dollar an Investitionen Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf das 100 Mio. Dollar umfassende Investitionsprogramm des Konzerns. Zu diesem gehörte auch der Bau einer neuen Fertigungsstraße im Werk in Shippensburg (USA), in dem schon die ersten Radlader von Band gelaufen sind. Auch im neuen Werk im russischen Kaluga werde noch im Mai mit der Bagger-Produktion begonnen. Weitere Investitionen zum Ausbau der Kapazitäten betreffen die Standorte in Indien, Brasilien und China. iwu ◆


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»UNSER AUFTRITT AUF DER BAUMA WAR EIN MEILENSTEIN UND WICHTIGER SCHRITT

> WACKER NEUSON GROUP

»Streben eine weitere Internationalisierung an« Die Wacker Neuson Group hat im vergangenen Jahr mit einem Umsatzplus von rund 10 % erstmals die Grenze von 1 Mrd. Euro Umsatz überschritten und setzt auch in Zukunft neben einer breiteren Diversifikation auf weitere Internationalisierung. »Unsere gute Wettbewerbsposition und unsere engagierten Mitarbeiter haben wesentlich dazu beigetragen, in einem schwierigen Umfeld beim Umsatz zweistellig zulegen zu können«, sagte Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE, der zudem ein überaus positives Bauma-Fazit zog: »Die Messe war für uns ein großer Erfolg. Bereits an den ersten Tagen war der Andrang auf unserem Messestand überwältigend, die Stimmung hervorragend. Das lässt uns optimistisch auf die kommenden Monate blicken.« Von Michael Wulf

er Konzern mit Hauptsitz in München hat sich auf eine höhere Marktdurchdringung in den Kernmärkten Europa und USA konzentriert und zudem neue Märkte intensiv bearbeitet. Als Basis für künftiges Wachstum hat Wacker Neuson seit 2007 rund 475 Mio. Euro investiert, insbesondere in die Modernisierung und Erweiterung der Fertigungsstätten. Auch für dieses Jahr rechnet Peksaglam mit einem Umsatzplus: »Die Geschäftsentwicklung sollte insbesondere im zweiten Halbjahr anziehen, sodass wir davon ausgehen, einen Umsatz von rund 1,2 Mrd. Euro zu erreichen.« Erstmals hat sich der Konzern auf der Bauma unter seiner neuen Dachmarke Wacker Neuson Group präsentiert. »Damit

D

wollen wir in der Kommunikation eine klare Trennung zwischen den Produktmarken Wacker Neuson, Kramer, Kramer Allrad, Weidemann und der Konzernmarke schaffen«, sagte Stefanie Herr, Leiterin Konzernmarketing der Wacker Neuson SE. »So schärfen wir das Profil des Konzerns und der Produktmarken.« Unter der Marke Wacker Neuson wird weltweit eine breite Produktpalette an Kompaktmaschinen und Baugeräten über Händler, Vertriebsgesellschaften und den Direktvertrieb angeboten. Weidemann bedient die Landwirtschaft über ein spezialisiertes Vertriebsnetz. Kramer Allrad vertreibt allradgelenkte Radlader, Teleradlader und Teleskoplader über ein spezialisiertes Vertriebsnetz. Die Marke Kra-

Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE, freute sich über ein Umsatzwachstum von rund 10 % im vergangenen Jahr und hofft, in diesem Jahr einen Umsatz von rund 1,2 Mrd. Euro erreichen zu können. mer hatte 1925 mit Erzeugnissen für die Landwirtschaft begonnen und kehrt in diesem Jahr mit ihrem neuen Angebot einer »grünen« Landmaschinenlinie zu ihren Wurzeln zurück. »Wacker Neuson strebt eine weitere Internationalisierung an. Dabei stehen insbesondere Schwellenmärkte in unserem Fokus, in denen wir zum Teil seit vielen Jahren vertreten sind und die für uns großes Wachstumspotenzial bieten«, sagte Peksaglam. »Märkte wie Russland, Asien und Südamerika werden

künftig ein größeres Gewicht einnehmen, denn hier besteht ein hoher Bedarf an modernen, leistungsfähigen Baugeräten

Unser Ziel ist es, den Umsatzanteil außerhalb Europas auf rund 50 Prozent zu erhöhen.« Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE

und Kompaktmaschinen. Unser langfristiges Ziel ist es, den Umsatzanteil außerhalb Europas auf rund 50 % zu erhöhen.« In München stellte Wacker Neuson

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Der Minibagger 803 mit dual power, der über ein ElektroHydraulikaggregat ohne Leistungsverlust vollkommen emissionsfrei betrieben werden kann, war eines der MesseHighlights. auch das firmenneue ECO-Siegel vor. ECO steht für ECOlogy (Umweltschutz) und ECOnomy (Wirtschaftlichkeit). Viele Bauma-Neuheiten, aber auch bewährte Produkte des Konzerns zeichneten sich durch beson-

JOHANN SAILER (VDMA):

»DIES TUT

men bei Wacker Neuson schon lange auf der Agenda stehen, zeigen einige unserer bewährten Lösungen.« Einen großen Bereich auf dem Wacker-Neuson-Stand nahm auch das Thema Service ein. So wurde unter anderem Wacker Neuson Telematic vorgestellt, eine durch GPS- und GSMTechnologie unterstützte Systemlösung für Kompaktmaschinen, die ein effizientes und kostengünstiges Flottenmanagement ermöglicht. Zu den Highlights des Messeauftritts gehörte der Minibagger 803 mit dual power, der über ein Elektro-Hydraulikaggregat ohne Leistungsverlust vollkommen emissionsfrei betrieben werden kann. Eine weitere Neuheit war der Kompaktbagger EZ 17, der die Zero-Tail-Reihe von Wacker Neuson um ein Modell unter 2 t erweitert. Das Portfolio im Bereich Kompaktmaschinen wurde außerdem um zwei kompakte Teleskoplader – TH 412 und TH 625 – erweitert. Ebenfalls ei-

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MICHAEL WULF

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ders hohe Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit aus, erläuterte Peksaglam. »Energieeffizienz, Umweltschutz und Fortschrittsdenken sind wesentliche Parameter der Entwicklungsarbeit bei Wacker Neuson«, sagte Martin Lehner, CTO der Wacker Neuson SE und verantwortlich für Einkauf, Produktion, Technik und Qualität. »Dass diese The-

ne kompakte Neuheit ist der Radlader WL 20 von Wacker Neuson. Auch bei den Baugeräten gab es Neuigkeiten wie den Abbruchhammer EH 100 mit 100 J Einzelschlagenergie oder in der Beleuchtungstechnik der neue Leuchtballon LBS 80M und der elektrohydraulisch teleskopierbare Light Tower LTN 6LV. ◆

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Innovative Details und neue Werkstoffe für Kabinen Als Spezialist für die Entwicklung und Fertigung hoch spezialisierter Kabinenkomponenten für Offhighway- und Nutzfahrzeuge hat Fritzmeier auf der Bauma unter dem Motto »Concept Cab« eine ganze Reihe von Innovationen präsentiert. Dazu gehört der Einsatz von LeichtbauMaterialien wie Aluminium oder Kunststoff im Kabinenbau, aber auch die integrierte und gekapselte LED-Beleuchtung oder die frei programmierbare Kabinen-Steuerung Fritzmeier-App-Control. »Beim Design liegt der Schwerpunkt auf Ergonomie und perfekte Sicht«, sagte Uwe Rastel, Vize-President und Technischer Geschäftsführer von Fritzmeier, im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. »Mit unserem Projekt ›Concept Cab‹ haben wir verschiedene Features gezeigt, die es im Bereich Kabinen so noch nicht gibt auf dem Markt, wie zum Beispiel auch die elektrisch einfahrbare Frontscheibe.« Von Michael Wulf

ereits seit vielen Jahren liegt ein Entwicklungsschwerpunkt der Fritzmeier Group mit Sitz in Großhelfendorf nahe München – mit rund 75 000 produzierten Kabinen und Sicherheitsrahmen für OEM-Kunden europäischer Marktführer im Kabinenbau – auf dem Einsatz recycelbarer Fertigungskomponenten im Interieur und Exterieur der Kabinen. Auf der Bauma stellte das Unternehmen erstmals die »Eco Trims« vor, umweltgerechte Verkleidungsteile, die aus einem vollständig recycelbaren Regenerat-Material bestehen und für Kabinen auch in kleiner Stückzahl einsetzbar sind. Durch Farbgebung ab Losgröße 1 können die Bauteile in Hochglanz oder Softtouch, strukturiert oder glatt beschichtet werden. »Auf diese Weise können auch Kunden un-

B

sere Dienstleistung in Anspruch nehmen, deren Maschinen nicht in einer Riesenstückzahl produziert werden«, so Uwe Rastel.

Integrierte LED-Beleuchtung Eine weitere Messeneuheit war die integrierte und gekapselte LED-Beleuchtung für Kabinen. Sie erfüllt gleichzeitig eine Schluss-, Brems- und Blinkfunktion mit 3D-Tiefeneffekt. Als Warnlicht kann sie ähnlich eingesetzt werden wie eine Rundumleuchte. Für den Kabineninnenraum wurde eine indirekte LEDAmbient-Beleuchtung von Hella vorgestellt. Die Steuerung der kompletten Beleuchtung erfolgt über die neue, frei programmierbare Kabinen-Steuerung Fritzmeier-App Control. Mit dieser lassen sich alle Kabinensteuerungen mit einem gängigen Tablet-PC programmieren. Der große Vorteil: Durch

Die elektrisch einfahrbare Frontscheibe, hier bedient vom Technischen Geschäftsführer Uwe Rastel, gehörte zu den Innovationen, die Fritzmeier unter dem Motto »Concept Cab« auf der Bauma vorstellte. Verwendung eines handelsüblichen Tablets und eines Programms wie der Fritzmeier-App erübrigt sich die Herstellung eines Spezialdisplays für die Steuerung der verschiedenen Prozesse. Ferner ermöglicht dieses System eine mobile Bedienung bei gleichzeitiger Nutzung aller Web-Funktionen – wie GPS-Ortung, Internet oder E-Mail-Empfang. Außerdem ist auf der Fritzmeier-App ein Außen-Kamerasignal und eine Audio-Kommunikation dargestellt.

MICHAEL WULF

Integrierte Funktionen

Mit rund 75 000 produzierten Kabinen und Sicherheitsrahmen für OEMKunden ist Fritzmeier europäischer Marktführer im Kabinenbau.

48 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

Ebenfalls auf dem FritzmeierStand zu sehen: neu entwickelte Kabinenbauteile aus Aluminium. Dieser Werkstoff ist dreimal leichter als Stahl. Das führt zu Ge-

wichtsreduzierung und damit höherer Kosteneffizienz. Gleichzeitig ist Aluminium bei hoher Stabilität gut formbar und damit im Kabinenbau ideal einsetzbar. In München präsentiert das Unternehmen erstmals eine Aluminium-Kabinen-Struktur in innovativem Design und dem Material angepasster Formensprache. Die geschweißte Leichtbaustruktur ist in sichtoptimierter Profil-Bauweise gefertigt. Ein weiteres Kennzeichen sind integrierte Funktionen für Antriebe, Dichtungen und Befestigungen. Dazu gehört eine ebenfalls neue Kabinentür aus Aluminium mit zwei Highlights: dem modernen Ganzglas-Design mit Automotive-Schiebefenster sowie innen liegende Aktiv-Scharniere. ◆


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STEFAN HEISSLER (LIEBHERR):

»WIR

> MOTEC

Intelligente und vollintegrierte Kamera-Monitor-Systeme

otec habe in den vergangenen Monaten viel in die Weiterentwicklung seiner Produktpalette investiert, berichtet Diehnelt. »Unsere Standardkameras wurden weiter verbes-

M

Das auf der Messe gewonnene Stimmungsbild lässt uns optimistisch auf die weitere Entwicklung des Jahres schauen.« Alexander Diehnelt, Marketing-Teamleiter Motec

sert, die Auswahlmöglichkeiten erweitert. So ist die MC3000-Serie inzwischen sowohl in Edelstahlausführung als auch mit Zulassung für Ex-Schutz-Anwen-

dungen in der Zone 1 erhältlich. Standardmäßig ist die Serie inzwischen bis – 60°C zugelassen. Dies sind nur einige der über 30 Detailverbesserungen.« Auch die Kameras der MC6000- und MC7000-Reihe hätten zahlreiche Verbesserungen erfahren und wurden in München beispielsweise im überarbeiteten Gehäuse präsentiert. Den Schwerpunkt der Produktvorstellungen bildeten jedoch zunehmend intelligente und vollintegrierte Systeme wie die MVCU 1400 oder der Motec Vicinity Scout. Die intelligente Videozentraleinheit MVCU 1400 erlaubt die konfigurierbare und sehr flexible Kombination von mehreren Fest- wie Motorzoomkameras. Gezeigt wurde eine gemeinsam mit dem Sitzhersteller Grammer entwickelte Lösung, bei der die Bedienung über ei-

MICHAEL WULF (2)

Der Rekord bei den Bauma-Besucherzahlen machte sich auch auf dem Motec-Messestand bemerkbar: Zahlreiche Interessenten informierten sich aus erster Hand über die vielfältigen Neuheiten bei den Motec-KameraMonitor-Systemen für Nutzfahrzeuge und Sonderanwendungen. »Die Stimmung auf der Messe war hervorragend. Wir durften viele nationale und internationale Gäste begrüßen und konnten ihnen noch robustere und intelligentere Kamera-Systeme vorführen«, fasst Alexander Diehnelt, MarketingTeamleiter bei Motec, zusammen.

Motec-Vertriebsmitarbeiter Christian Schäfer erläuterte die gemeinsam mit dem Sitzhersteller Grammer entwickelte Lösung, bei der die Bedienung der Kamerasysteme über einen in der Armlehne integrierten Joystick erfolgt. nen in der Armlehne integrierten Joystick erfolgt. Sie sorgt für das Optimum bei Sicherheit und Ergonomie etwa für den Kranführer und kann individuell an das jeweilige Arbeitsumfeld angepasst werden.

BAUMAGAZIN / MARKUS HOLL – MOTEC

360°-Sichtlösung

Auf der Bauma: Motec-Lösung an einem Liebherr-Miningbagger R9400, dessen Schaufel 22 m3 aufnehmen kann.

50 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

Erstmals gezeigt wurde auch der Motec Vicinity Scout für Baumaschinen. Diese 360°-Sichtlösung überblendet in Echtzeit die Bilder von drei bis vier am Fahrzeug angebrachten Kameras und liefert einen lückenlosen Blick rund um das Fahrzeug ohne tote Winkel. »Vor allem in sensiblen Arbeitsbereichen im Straßenbau oder bei Radladern und Baggern eine sinnvolle Ergänzung, die mehr Sicherheit schafft und

Schäden vermeidet«, ergänzt Diehnelt. Ein weiter wachsender und nachgefragter Anwendungsbereich dreht sich um kabellose Bildübertragung. Motec stellte auf der Baumaschinenmesse ein System vor, mit dem sowohl die Bildübertragung als auch die Kamerasteuerung über WLAN erfolgt. Der Vorteil besteht darin, dass neben dem Kranführer beispielsweise auch Bauleiter und Mitarbeiter im Leitstand die Kamerabilder einsehen können. »Das auf der Messe gewonnene Stimmungsbild lässt uns optimistisch auf die weitere Entwicklung des Jahres schauen«, fasst Diehnelt den uneingeschränkt positiven Messeeindruck zusammen. ●


KÖNNEN EIN ABSOLUT POSITIVES FAZIT NACH DER MESSE ZIEHEN.« +++ > GRAMMER

»WIR HABEN SO VIELE MASCHINEN

Mit der MSG 87 Federung hat die Grammer AG auf der Bauma eine neue, hochfeste mechanische Sitzfederung für schwere Baumaschinen präsentiert. Der anwenderoptimierte Sitz für die Erstausstattung macht das Führen von großen Baggern, Radladern und Muldenkippern ruhiger, sicherer und rückenschonender. »Mit dieser Weltneuheit haben wir wieder einmal bewiesen, dass Grammer in diesem Segment der führende Hersteller ist, was Innovationen und Qualität betrifft«, sagte Grammer-Projektleiter Timo Bauer im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. iel der Neuentwicklung ist eine hochfeste, mechanische, breite Scherenfederung gewesen. Die Federung MSG 87 lässt sich zusammen mit dem bewährten, in vielen verschiedenen Varianten erhältlichen Sitzoberteil S 700 zu einem innovativen Komplettsitz kombinieren. Das mechanische Einsteigermodell erweitert das bestehende Grammer-Produktprogramm und ist das Pendant zur schon seit längerem erhältlichen hochfesten Luftfederung. Baumaschinen werden heute überwiegend mit mitschwingenden Steuerhe-

Z

belträgerkästen beziehungsweise mitschwingenden Multifunktionsarmlehnen ausgerüstet – auch für diese Beanspruchung erfüllt der neue Sitz mit einer Schnittstelle alle Voraussetzungen. Er kann beidseitig eine Last von maximal je 20 kg aufnehmen. »Sein 100 mm Federweg ermöglicht ein ruhiges Fahren und federt Schwingungen wirkungsvoll ab«, so Bauer. Die integrierte Höheneinstellung ist über 80 mm variabel, die Gewichtseinstellung bewegt sich zwischen 50 und 180 kg.

LEHNHOFF

LEHNHOFF Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt. Lehnhoff Hartstahl: Peter Alexander Lehnhoff (Geschäftsführer)

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Die Bauma war für uns aus jeglicher Sicht ein Ereignis der Superlative: Mit unserem Full-Liner-Anbaugeräteprogramm präsentierten wir uns auf unserem bisher größten Messestand und konnten mehr Besucher als je zuvor begrüßen. Mit sechs Baggern präsentierten wir die volle Bandbreite an Schnellwechselsystemen und Anbaugeräten. Im Fokus stand die Neupräsentation unseres VL 1000 – das weltweit größte vollhydraulische Schnellwechselsystem für Bagger in HeavyDuty-Einsätzen. Die Besucher zeigten auch großes Interesse am neuen Schnellwechselsystem VL 400 und an den neuen Hydro-Universallöffeln mit Drehmotor. Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Wir konnten Besucher aus 48 (!) Ländern auf unserem Messestand begrüßen – von Europa über die Golf-Staaten bis Indien. Die Kontakte waren insgesamt qualitativ sehr hochwertig. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Unsere Erwartung ist, dass auf das sehr gute Bauma-Geschäft eine Vertiefung der Messekontakte erfolgt und sich dadurch weitere Impulse für den internationalen Absatz unserer Schnellwechselsysteme und Anbaugeräte ergeben.

Zudem ist mit Grammer erstmals ein führender Sitzhersteller in der Lage, so Bauer, durch die Kombination von elektronischen und ergonomischen Bauteilen Fahrersitze mit integrierten Bedieneinheiten als Komplettsystem zu produzieren. So bietet das Tochterunternehmen Grammer EiA Electronics ein neu entwickeltes Bauteil an, mit dem die Standard-Armlehne eines herkömmlichen GrammerFahrersitzes zur Multifunktionsarmlehne erweitert werden kann. So ist der Einbau von Joysticks, Schaltern und Dreh- und Drückstellern möglich. Bedienelemente für Funktionen, die bisher fest in der Kabine installiert waren, können nun direkt mitfedernd am Sitz untergebracht werden. Ein weiterer Blickfang auf dem Grammer-Stand waren die Schwingsitze der neuen Sitzgeneration MSG 115, die zum Beispiel im neuen Mercedes Arocs verbaut werden. Sie stellen im

MICHAEL WULF

Bedieneinheiten integriert

Neue Federung sorgt für mehr Sicherheit und Komfort

Drei Fragen zur Bauma

MICHAEL HEIDEMANN (ZEPPELIN):

Ein weiterer Meilenstein von Grammer: die Schwingsitze der neuen Sitzgeneration MSG 115. Hinblick auf Design, Ergonomie und Funktionalität einen weiteren Meilenstein in der Sitzentwicklung dar, so Bauer. Die Höheneinstellung überzeugt nicht zuletzt durch ihre neue Rastmechanik: Sie gibt dem Fahrer eine direkt spürbare Rückmeldung bei der Justierung und garantiert bei jeder Größe die ideale Sitzposition. iwu ◆


VERKAUFT WIE NOCH NIE ZUVOR UND DAMIT EINEN NEUEN REKORD AUFGESTELLT.« +++

PAT OLNEY (VOLVO):

»DIE BAUMA BOT

> RÄDLINGER

Neuen Drehmotor vorgestellt

In einem für die Bauma angefertigten Schaukasten (im Hintergrund) zeigte der neue Drehmotor JR Tilt 90, was er kann. Die Umsetzung des Messeschaukastens (2 x 2,6 x 2,3 m) stellte die Konstrukteure des Rädlinger Maschinenbaus vor neue Aufgaben. Neben allen Ansprüchen an die Optik des Schaukastens durften auch ausreichende Sicherheitsvorkehrungen nicht vernachlässigt werden. Ebenso mussten geeignete Lösungen für einen sicheren Transport des 1 750 kg schweren Schaukastens gefunden werden.

ädlinger reagiert mit dem JR Tilt 90 auf die wachsende Nachfrage im GaLaBau-Bereich; entstanden ist dabei aber, so ist man im Unternehmen überzeugt, ein für alle Baubereiche geradezu unverzichtbares Pro-

R

dukt. Die Funktion des vertikalen Schwenkens soll höchste Ansprüche in puncto Flexibilität, Vielseitigkeit und Produktivität von Anbaugeräten erfüllen. Sein volles Potenzial soll der Drehmotor zudem bei Arbeiten auf

kombinierte Knick+ 4-Radlenkung Pendelachse hinten

!

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"

engstem Raum unter Beweis stellen. Der neue Drehmotor von Rädlinger Maschinenbau setzt auf bewährte Qualität, Erfahrung und innovative Merkmale. So soll die Gefahr von Einsatzschäden auf zweifache Weise reduziert werden: Zum einen verfügt der JR Tilt 90 über eine mechanische Anschlagsbegrenzung, die den Ausleger und das Anbaugerät schützt. Zum anderen ermöglicht die integrierte Drehdurchführung der neuen Generation des Rädlinger-Drehmotors eine schlauchlose Ansteuerung hydraulischer Schnellwechsler, um ein Abreißen oder Durchtrennen der Schläuche damit unmöglich zu machen. Zudem wurde der maximale Betriebsdruck bzw. das als Überlastschutz im Motor integrierte

Doppeldruckbegrenzungsventil auf 310 bar gesteigert und an die Leistungsfähigkeit immer stärker werdender, neuer Maschinen angepasst. Trotz der widerstandsfähigen und verschleißfesten Bauweise konnten Aufbauhöhe und Einbaulänge gegenüber älteren Drehmotormodellen optimiert werden. Erhältlich ist der JR Tilt 90 in drei Größenklassen. Auf dem Rädlinger-Messestand galt der JR Tilt 90 als besonderer Blickfang und Besuchermagnet. In einem für die Bauma angefertigten Schaukasten zeigte der neue Drehmotor, was er kann. Die Besucher konnten so in der Halle die Funktionsweise vom Einfahren der Bolzen bis zur Durchführung der Drehbewegung eines Tieflöffels erleben. ●

RÄDLINGER RÄDLINGER

RÄDLINGER

90 Grad nach links und 90 Grad nach rechts bewegt der neue Drehmotor des Rädlinger Maschinenbaus Anbauwerkzeuge. Von seinem Potenzial und seiner Leistungsfähigkeit hätten sich, so freut man sich beim Anbieter aus Cham in der Oberpfalz, die Besucher der Bauma lebhaft überzeugt. Auch wenn die Umsetzung eines Ausstellungsstücks in Einsatzbewegung die Konstrukteure vor neue Aufgaben stellte.

Drei Fragen zur Bauma

Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt. Rädlinger- und Anlagenbau: Thomas Bogner (Technischer Leiter)

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Aus meiner Sicht war die Bauma 2013 ein voller Erfolg. Wir konnten viele neue Kontakte in die ganze Welt knüpfen und bestehende Geschäftsbeziehungen intensivieren. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, was es uns gebracht hat. Das Herzstück unseres Messestands war der neue Drehmotor JR Tilt 90. Er fesselte die Besucherblicke, da er seine Beweglichkeit lebhaft unter Beweis stellte. Daneben präsentierte Rädlinger verschiedene optimierte Anbaugeräte am eigenen Messestand sowie bei namhaften Ausstellern auf dem Freigelände. Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Auf unserem Messestand waren viele Besucher aus der ganzen Welt. In den vielen neu geknüpften internationalen Kontakten sehen wir eine große Chance. Was Lieferanten betrifft, kamen die meisten der Besucher unseres Stands aus Indien, China oder Osteuropa. Erstaunt war ich über die vielen potenziellen Kunden aus den USA, Kanada und aus Neuseeland – für uns ein bisher wenig angestrebter Markt. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Für das restliche Jahr erwarte ich mir, dass wir unsere vielen neuen und optimierten Anbaugeräte noch intensiver am Markt integrieren. Die Bauma 2013 und die vielen neuen Kontakte sind ein guter Ausgangspunkt dafür.


UNS DIE MÖGLICHKEIT, VOLVO ALS MARKTFÜHRER ZU PRÄSENTIEREN.« +++

FRANZ BECKMANN (DOOSAN):

»INSGESAMT HABEN WIR AUF

> ENGCON

»Das Potenzial für Tiltrotatoren ist groß«

Von Michael Wulf

uf der Bauma hat engcon die Tiltrotatoren EC226 (für Bagger von 18 bis 26 t) und EC219 (für Bagger von 14 bis 19 t) sowie die nächste Generation seines hydraulischen Schnellwechsler EC-Oil neu vorgestellt. Die Modelle der Baureihe »2« bieten aufgrund der neuen Konstruktion und des verstärkten Gehäuses eine höhere Leistungs-

A

fähigkeit und weisen zahlreiche Verbesserungen auf. Dazu gehören unter anderem der auf 45° vergrößerte Schwenkwinkel, ein kraftstoffsparender Ventiltyp sowie eine höhere Knickkraft und ein höheres Drehmoment im Vergleich zu den Modellen der bewährten Baureihe »B«. Zudem sind die neuen Tiltrotatoren mit einer Zentralschmierung ausgestattet und für die Superflow-

MICHAEL WULF

Die schwedische engcon Holding, einer der Pioniere und Marktführer bei der Entwicklung und beim Bau von Tiltrotatoren, wird ihre Vertriebsaktivitäten in Deutschland signifikant verstärken. Das hat Jürgen Bergmann, seit vergangenen Oktober als neuer Geschäftsführer der deutschen Niederlassung auch zuständig für die Märkte in Österreich und in der Schweiz, auf der Bauma im Gespräch mit dem bauMAGAZIN angekündigt. »Wir sind offen für eine enge Zusammenarbeit mit allen Bagger-Herstellern und für neue Vertriebs- und Servicepartner«, sagte Bergmann.

Sehen ein großes Potenzial für Tiltrotaroren in Deutschland: engconGeschäftsführer Jürgen Bergmann (Mitte) und seine neuen Mitarbeiter Oliver Ostermann (Leiter Service/li.) und Vertriebsleiter Rolf Disselhoff.

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26.02.13 13:08


DER BAUMA 2013 MEHR MASCHINEN ALS JE ZUVOR VERKAUFT UND KONNTEN SO EINEN NEUEN REKORD AUFSTELLEN.« +++ Mit unserer neuen Aufstellung in Deutschland reagieren wir auf das gestiegene Kundeninteresse.« Jürgen Bergmann, Geschäftsführer engcon Deutschland

so Bergmann, »der ist überzeugt und begeistert«. Für ihn steht jedenfalls fest, dass es in Deutschland »ein großes Potenzial für Tiltrotatoren gibt«. Deshalb werde man in Zukunft die Endkunden über die Handelspartner direkt ansprechen und bei Hausmessen oder Demo-Shows wesentlich präsenter sein als in der Vergangenheit. »Wenn wir unsere Produkte im

Einsatz zeigen, können wir den Kunden viel besser erreichen.« Aus diesem Grund hat sich engcon Deutschland auch personell verstärkt: Seit April ist Rolf Disselhoff als Verkaufsleiter zuständig für den Vertrieb und die Händlerbetreuung in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz, den Service in den drei Ländern verantwortet Oliver Ostermann. ◆

HKS

Drehdurchführung angepasst. »Mit unserer neuen Aufstellung in Deutschland reagieren wir auf das gestiegene Kundeninteresse«, sagte Bergmann, das auch

auf der Bauma ganz klar zu spüren gewesen sei. So habe man bei den Vorführungen auf dem Messestand gut demonstrieren können, dass »der Einsatz eines Tiltrotators Zeit spart, und zwar deutlich«. Bergmann räumte ein, dass trotz der langjährigen Marktpräsenz der Tiltrotator »ein erklärungsbedürftiges Produkt« sei. Wer ihn jedoch einmal kontinuierlich eingesetzt habe,

> HKS

»Interesse an Alternative war noch nie so groß« An die erfolgreichen Produkteinführungen von HKS-TiltRotator und HKS-RotoBox auf der letzten Bauma im Jahre 2010 konnte die HKS Unternehmensgruppe in diesem Jahr mehr als anknüpfen. Weit über 1 000 neue Kontakte habe man erschließen können und der Erfolg des Mottos »Besser ohne Zylinder« sei wiederholt bestätigt worden. »Das Interesse nach einer alternativen Lösung war noch nie so groß wie jetzt. Der Markt bestimmt eben was gekauft wird. Das bekommen auch die anderen Hersteller zu spüren, die ihre ersten zylinderfreien Geräte auf der Bauma präsentierten«, sagt Ulrich Viehmann, Markt-Developmentmanager. »Mit unserem Sandwich-Konzept bieten wir dem Kunden alle Möglichkeiten, die er braucht, um effizienter und wirtschaftlicher arbeiten zu können.«

ie Bauma habe, so die Einschätzung im Hause HKS, gezeigt, dass der Baumaschinentechnik-Markt für Tiltrotatoren nach wie vor ein enormes Potenzial biete. So will HKS auch in den nächsten Jahren viel in diesen Bereich investieren, sowohl bei Entwicklung und Produktion als auch in das Personal. Der Bekanntheitsgrad für zylinderlose

D

Tiltrotatoren sei deutlich gestiegen und auch die Funktionsweise mittlerweile bekannt und bewährt. »Erfreulicherweise haben wir es durch unseren Marktauftritt und -eintritt innerhalb von drei Jahren in Deutschland geschafft, neben den renommierten Herstellern in einem Atemzug genannt zu werden«, betont Diana Küllmer, für Marke-

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ting zuständig. »Wir wollten den Kunden und Interessenten auch weiterhin zeigen, dass Sie auf uns und eine zylinderfreie Lösung vertrauen können«, so Küllmer weiter. Besonders das Interesse um das viel diskutierte SandwichKonzept konnte in einigen der über 180 gezeigten Live-Vorführungen erlebbar gemacht wer-

den. In den Vorführungen lernten die Besucher die Flexibilität dieses Konzeptes kennen und sahen, welches Potenzial noch in ihren vorhandenen Hydraulikbaggern stecken kann. Dank des Sandwich-Konzepts stünden Anwendern alle Optionen offen, da die HKS-Produkte wie ein normales Anbaugerät verwendet werden können. Die positiven Kundenrückmeldungen bestärken HKS, weiter in die Optimierung und Weiterentwicklung der Produkte TiltRotator, RotoBox und XtraTilt zu investieren. Gleichzeitig soll man künftig auch in den Nachbarländern verstärkt von den Vorteilen von »Besser ohne Zylinder« profitieren können. ●


PETER KREUTZ (MERCEDES-BENZ):

ÂťDIE BAUMA HAT WIEDER EINMAL BEWIESEN, DASS SIE DIE WELTWEIT BEDEUTENDSTE MESSE DER

> HOLP

Hochgesteckte Ziele Ăźbertroffen

eim Boxenstopp habe sich das Fachpublikum hoch erstaunt gezeigt, welche enorme Leistungssteigerung mit dem Rotator RotoTop erzielt werden kÜnne. Live-Demos zeigten eine Vielzahl von AnwendungsmÜglichkeiten und das Positionieren der verschiedenen Anbaugeräte in jede erdenkliche Arbeitsstellung sowie den schnellen Gerätewechsel. Der Aha-Effekt war enorm, so Vertriebsleiter Torsten Schick. Die meisten waren fasziniert, wie viel Zeit und schwere Handarbeit man mithilfe der Rotation einsparen kann.

B

Bei Holp werde eindeutig die reine Rotation präferiert, obwohl das Unternehmen auch Tiltrotatoren (ohne Zylinder) im Programm fĂźhre. ÂťIn Ăźber 90 % der Fälle reicht Rotation, und ist Ăźberwiegend die wirtschaftlichere LĂśsungÂŤ, so Schick. ÂťUnsere ausgetĂźftelte Technik macht es mĂśglich, dass wir jederzeit, ohne groĂ&#x;en Aufwand, aus einem standardmäĂ&#x;igen RotoTop einen Tiltrotator machen kĂśnnen. Dazu mĂźssen lediglich die Anbauplatte losgeschraubt und der Powertilt aufgeschraubt werden. Somit kann bei tatsäch-

HOLP

Zum Boxenstopp lud das schwäbische Unternehmen Holp auf der Bauma. Auch dieses Unternehmen hat die eigenen hochgesteckten Ziele auf der Bauma ßbertroffen. Viele Besucher aus nah und fern hätten sich fßr das technische Know-how des Bagger-Tuning made by Holp interessiert.

Das Holp-Team auf der Bauma freute sich ßber die vielen Interessenten am Bagger-Tuning made by Holp. lichem Bedarf jederzeit nachgerßstet werden. Geschäftsfßhrer Gßnter Holp sieht in einer hohen Nachfrage die Bestätigung seiner technischen Konzeption, in der sich Bauweise, Funktionalität und Langlebigkeit optimal vereinen sollen. Unsere Technik nimmt in vielerlei Hinsicht eine Spitzen-

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stellung ein. Dadurch sind wir seit Jahren auf Erfolgskurs und konnten auf der Bauma die Umsatzkurve deutlich nach oben fahren, betont der Firmenchef. Als Neuheit stellte Holp Power-Rotation-Control vor. Die Steuerung soll den Drehantrieb RotoTop noch leistungsstärker und flexibler machen. �

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BAUMASCHINENBRANCHE IST.« +++

SEBASTIAN BAUER (BAUER):

»DIE BAUMA HAT EINE UNGLAUBLICHE LEUCHTTURMKRAFT.« +++ > WEBER BAUMASCHINEN UND FAHRZEUGE

An der Palettentreppe den »MuckTruck« selbst testen Das Messemotto »Innovative Lösungen – Für jeden Anwender das passende Produkt« war gut gewählt, die Stimmung am Stand von Weber Baumaschinen und Fahrzeuge GmbH (Muck-Truck) ausgelassen und fröhlich. Nicht nur die Weber-Mitarbeiter standen den Besuchern Rede und Antwort, spontan brachten auch Anwender ihre Erfahrungen aus der Praxis ein. Geschäftsführer Gerd Weber: »Gerade in solchen Dialogen zeigt sich der Wert der Messe. Praxiserfahrene Anwender überzeugen.«

> SMP UND BSG

Nach ihrem kürzlichen »Vertriebszusammenschluss« haben die beiden Unternehmen SMP und bsg auf Bauma auch gemeinsam an einem Messestand ausgestellt. Die Firmen nutzten die Messe, um ihre neuesten Innovationen live zu präsentieren. Unter anderem kam dabei ein SwingotiltRotator ST 15 an einem Volvo-Bagger EW 160 zum Einsatz. Besucher konnten die diversen Einsatzgebiete des Swingotilt in Aktion verfolgen. Das Gerät bietet Optionen wie eine 360°-Drehung bzw. Schwenkung eines Tieflöffels oder den Anbau eines Gabelträgers, um Paletten zu stapeln. ie Geschäftsführer Franz Bellinghausen (SMP) und Thomas Lang (bsg) freuten sich über das rege Interesse und die Begeisterung der Kunden und Besucher. »Der Austausch mit den unterschiedlichsten Fachkräften aus aller Welt sowie unseren langjährigen Auftraggebern ist uns sehr wichtig. Durch ihn ist es uns möglich, unsere Produkte auch weiterhin so kunden- und einsatzfreundlich wie möglich zu gestalten.« Beide Anbieter präsentierten außerdem ihre jeweils eigene Version einer Baumschere. Beide sind mit einem Swingotilt kombinierbar und zum Entfernen von Bäumen und Sträuchern geeignet. Die SMP-Schere eignet sich für Stammdurchmesser bis 200 mm, die bsg-Version kann hingegen bis zu 500 mm arbeiten. Vorgeführt wurde auch eine Hochkippschaufel mit integrier-

tem Drehmotor. Montiert an einen L-30-Volvo-Radlader von Robert Aebi, konnten dem Bauma-Publikum die Vorzüge dieser Innovation gegenüber herkömmlichen Zylinderschaufeln veranschaulicht werden. Die Schaufel soll sich unter anderem durch dreifache Geschwindigkeit im Öffnungs- und Schließvorgang und durch ein konstantes Drehmoment auszeichnen. Zudem wird sie mit wartungsund spielfreiem Betrieb charakterisiert. ●

D

WEBER

Erste Bauma nach »Vertriebszusammenschluss«

Den Muck-Truck »Max« mal persönlich ausprobieren war auf der Bauma an einer Palettentreppe möglich. b groß oder klein, jung oder alt, viele Besucher testeten den beladenen Muck-Truck an der Palettentreppe. Mit einer Breite von 71 cm kommt der Muck-Truck durch jedes Gartentor und ist ein Alleskönner bei Transportarbeiten. Mit einem permanenten Allradantrieb und Honda-Industriemotor bewältigt er beladen Steigungen bis 40 ° im extremen Gelände. Bei den Besuchern habe auch, so Gerd Weber, das umfangreiche Zubehör große Beachtung gefunden. Für den Transport von Schüttgütern stehen zwei unterschiedlich große Mulden zur Verfügung, weiters werden Transportplattform, Powerlifter, Sauger, Auffahrrampe, Hängerkupplung, Schneeräumschild und Anbaubesen, Leichtgutmulde oder auch Dosierhilfe angeboten.

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BSG

Elektrotransporter Zallys

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Nebenan wurden die Elektrotransporter Zallys präsentiert.

Leise und umweltschonend versprechen die wendigen Hilfen mit Volumenkapazitäten bis zu 700 l und einer unendlichen Vielzahl von Ausstattungsvarianten Lösungen für viele Einsatzbereiche. Die effektiven Energiekosten pro Nutzungstag liegen nach Anbieterangaben bei unter 1 Euro pro Tag. Gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sollen sich so täglich bis zu 20 Euro sparen lassen.

Anbaublockbesen KehrFix Ein vorderer Platz in der Messepräsentation gehörte dem Anbaublockbesen KehrFix. Erhältlich in unterschiedlichen Breiten von 1,25 bis 2,9 m und einer Bestückung mit 6 bis 20 Borstenreihen, kann er an nahezu jedes vorhandene Trägerfahrzeug angebaut werden. Ob lockerer oder festsitzender Schmutz, Splitt oder Schlamm, auf ebenen oder unebenen Flächen wie Kopfsteinpflaster und sogar zum


»ALS GRÖSSTE BRANCHENVERANSTALTUNG BOT DIE BAUMA DIE EINZIGARTIGE GELEGENHEIT, EINE VIELZAHL VON

Einkehren von Kies und Sand sowie zum Schneefegen wird der KehrFix als Alternative zu rotierenden Kehrsystemen angeboten. Anschaulich wurden die Technologien SnapEdge und ScandiCurb demonstriert. SnapEdge ist ein Kantensicherungssystem, das nicht nur die Randbefestigung bei der Pflaster- und Plattenverlegung vereinfacht. Mit nur einem Bauteil kann man Geraden, Ecken, Innen- und Außenradien oder sogar komplette Radien erstellen. Das ScandiCurb-Kantendesign ist eine Technologie, die in Dänemark bereits viele Anhänger gefunden hat. Mit drei Geräten und über 50 Formen werden Borde und Kantensteine an Ort und Stelle im Gleitschalungsverfahren gefertigt und gleichzeitig verlegt. Unterschiedliche Profile, Farben und Strukturen stellen eine Möglichkeit dar, Außenanlagen kostengünstig und pflegeleicht zu gestalten. Ausgestellt wurden auch die SnowEx-Streuer: Neben elektrischen An- und Aufbaustreuern mit Kapazitäten bis 5 t Streumaterial wurden erstmals in Deutschland Laugensprühgeräte des amerikanischen Herstellers präsentiert. »Viele Direktabschlüsse wurden getätigt und neue Kontakte ins In- und Ausland konnten geknüpft werden. Eine rundum erfolgreiche, aber auch anstrengende Messe geht zu Ende«, schätzte Gerd Weber am letzten Messetag ein. ●

MICHAEL WULF

RON DEFEO (TEREX):

Waren stark nachgefragt: die neuen Waagen Helper X und Millennium 5 des italienischen Wägesystem-Spezialisten VEI.

> VEI

»Die neuen Waagen sind der Renner« Mit der Helper X und der Millennium 5 hat der italienische Wägesystem-Spezialist VEI auf der Bauma seine neuen Radlader- und Baggerwaagen vorgestellt, die vor einem Jahr auf der Intermat ihre Premiere gefeiert hatten.

ie Nachfolgemodelle der bewährten Waagen Helper 21, Helper 7 und Millennium seien von den Kunden »sehr gut« angenommen worden, sagte Volker Augustin, Produktmanager und

D

Vertriebsleiter der deutschen VEI GmbH, im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. Besonders gelobt worden sei, neben den technischen Spezifikationen, vor allem auch das innovative Bedienerkonzept der neuen Systeme. »Die Kunden verstehen intuitiv, wie sie die Waagen bedienen müssen. Auch die Upgrade-Möglichkeit sei sehr stark nachgefragt worden. »Wir haben seit der Premiere auf der Intermat weltweit knapp 1 000 neue Systeme absetzen können«, sagte Augustin. »Und das ist wirklich

ein Paukenschlag. Die neuen Waagen sind der Renner.« Auch in Deutschland – nach den USA und Kanada der zweitgrößte Exportmarkt für das Unternehmen mit Sitz in Sandrigo nördlich von Vicenza – habe VEI auf die stetig steigende Nachfrage reagiert und einen weiteren Mitarbeiter eingestellt, so Augustin. »Bernhard Mangold ist mit Sitz in Merklingen in der Nähe von Ulm zuständig für den Vertrieb und den Service in Baden-Württemberg und Bayern.« iwu ◆

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MARTIN HERRENKNECHT (HERRENKNECHT):

»FÜR HERRENKNECHT HAT SICH DIESE BAUMA

> PFREUNDT

Einblicke in die Wägetechnik der Zukunft gegeben

Die Radladerwaage WK60 wird wie ein Smartphone per Touchscreen mit entsprechender Oberfläche bedient.

Web-Portal als »Software Service« n den von PFREUNDT erstmalig präsentierten Prototyp der neuen Radladerwaage aus der WK60-Baureihe sind viele Ideen und Anregungen von Mitarbeitern, aus der internationalen Kundschaft, von Händlern und

I

Produkt-Fakten Merkmale des Web Portals - länderspezifische Einstellungen - Mehrsprachigkeit - kundenbezogene Einstellungen - Messaging-System - Monitoring - Datensicherheit durch moderne Servertechnologie in zertifizierten Rechenzentren - diverse Schnittstellen (z. B. ERP) - verschlüsselter Datenaustausch - Update-Möglichkeiten für vernetzte Waagen - Fehlerdiagnose - Auslagerung von Lieferscheinoder Rechnungsdruck

Das neue Web-Portal stellt dem Anwender per Internetzugriff die Datenpflege und die Datenübertragung von und zu den Waagen sowie die Auswertung und Verarbeitung der Wiegedaten zur Verfügung. Anwender können so ohne die Installation zusätzlicher Soft- oder besonderer Hardware auf sämtliche Funktionalitäten mit einem WebBrowsers zugreifen. Die PortalSoftware ist ständig up-to-date und die zentral gespeicherten Daten sind rund um die Uhr verfügbar. Unter dem Schlagwort »Software as a Service« (SaaS) will der Waagenspezialist damit als Dienstleister seine Kunden bei der Verwaltung ihrer ITLandschaft entlasten und gleichzeitig für die maximale Verfügbarkeit der Daten sorgen. Kundenseitig soll dadurch außerdem die Flexibilität im eigenen Workflow steigen. ●

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MICHAEL WULF

Vertretungen eingeflossen, die u. a. in einem Workshop zum Thema »Waage der Zukunft« erarbeitet wurden. Die neue Waage soll ab kommendem Jahr verkaufsfertig sein und von PFREUNDT im ersten Schritt für die Märkte der Intralogistik, die Land- und Forstwirtschaft sowie für Schwellenländer ausgelegt. Kennzeichen der neuen Waage sind ein Touchscreen mit einer intuitiven Bedienung wie bei Smartphones sowie die Anbindung an das ebenfalls neue WebPortal von PFREUNDT.

PFREUNDT stellte auf zwei Messeständen unter dem Motto »Die Zukunft fest im Blick« die Neuentwicklung der WK60-Baureihe und das neue Web-Portal vor.

PFREUNDT PFREUNDT

PFREUNDT

PFREUNDT aus Südlohn verzeichnete auch in diesem Jahr wieder eine Steigerung der Besucherzahlen an seinen beiden Bauma-Messeständen. Besonders deutlich sei die Zunahme der Anzahl ausländischer Interessenten gewesen. Der Waagenspezialist präsentierte neben dem aktuellen Lieferprogramm mobiler Wägesysteme mit der Neuentwicklung der WK60Baureihe und dem neuen Web-Portal die Wägetechnik der Zukunft. Die PFREUNDT-Systeme waren nicht nur am eigenen Stand, sondern auch auf den Messeständen führender Anbieter in den Bereichen Baumaschinen, Mobilbrechern und Containerfahrzeugen zu sehen.

Drei Fragen zur Bauma

Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt. Pfreundt Wägesysteme: Stefan Görlitz (Verkaufsleitung)

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Wir sind mit dem Zuspruch und dem gesamten Messeverlauf sehr zufrieden. Wir konnten viele spannende Gespräche führen und eine deutliche Steigerung der Besucherzahl im Vergleich zu 2010 feststellen. Für unsere Endkunden war besonders die Vielfalt unserer Produkte von Interesse, mit denen betriebliche Abläufe optimiert und damit die Wirtschaftlichkeit erhöht wird. Große Resonanz bei Händlern, Maschinenherstellern und Endkunden fanden auch unsere Neuvorstellungen. Neben den Anfragen zu den aktuellen mobilen Waagen fanden unsere Lkw-Brückenwaagen deutlichen Zuspruch. Darüber hinaus war das Interesse am Prototyp der WK60-Radladerwaage und am neuen Web Portal sehr groß. Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Ausländische Besucher an unseren Messeständen kamen traditionell aus den Nachbarländern. Besonders stark war aber auch die Nachfrage aus Russland, Indien, Südamerika, China und der Türkei. Insgesamt liegt der Anteil ausländischer Besucher an unseren beiden Messeständen bei rund 40 %. Die Zunahme ist das Ergebnis der erfolgreichen Aktivitäten unserer Distributoren und Tochtergesellschaften weltweit. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Auch wenn die konjunkturellen Rahmenbedingungen in den letzten Monaten etwas schwieriger waren, blicken wir als innovatives Familienunternehmen optimistisch in die Zukunft. Das Interesse und die Anfragen lassen auf ein gutes Nachmessegeschäft schließen. Auch die Baumaschinenhändler, als unsere Vertriebspartner, sehen die Messe als Impuls für einen steigenden Auftragseingang.


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> WIRTGEN GROUP

Viele Neuheiten, noch mehr Besucher und mit WITOS in die Zukunft des Straßenbaus blicken denservice, Finanzierung, Fahrertraining oder Telematiklösungen für die effizientere Planung und Ausführung von Baumaßnahmen«, so Michaela Adams. Vor allem in diesem Bereich will die Wirtgen Group in Zu-

Unser neues Standkonzept mit dem Skywalk, den Präsentationen und den fünf Technologicentern ist voll aufgegangen.« MICHAEL WULF

Michaela Adams, Wirtgen Group

Auf dem Stand der Wirtgen Group war immer Hochbetrieb, zumal die Besucher vom Skywalk aus die perfekte Übersicht hatten über die gut 90 ausgestellten Maschinen.

Die Wirtgen Group hat auf ihrem 10 560 m2 großen Bauma-Stand in eindrucksvoller Art und Weise ihre Leistungsfähigkeit und ihr Know-how im Straßenbau und in der Straßensanierung sowie im Bereich Mineral Technologie unter Beweis gestellt. Die Unternehmensgruppe mit ihren vier Marken Wirtgen, Vögele, Hamm und Kleemann stellte mehr als 90 Exponate aus und präsentierte dabei 29 Neuentwicklungen. Dazu gehörten unter anderem der mit dem Bauma-Innovationspreis ausgezeichnete Auto-Pilot Field Rover, die neue Generation der Kaltrecycler und Bodenstabilisierer sowie drei neue Gleitschalungsfertiger von Wirtgen, die neue »Strich 3«-Fertigergeneration von Vögele, neue Walzenzüge der »Serie H« und neue Tandemwalzen aus der Reihe HD+ von Hamm oder die beiden mobilen Backenbrecher MC 110 Z EVO und MC 110 R EVO von Kleemann. Mit dem intelligenten Telematiksystem WITOS, das erstmals eine telematikbasierte Flottenmanagementlösung mit einem leistungsfähigen Softwaresystem zur Prozessoptimierung kombiniert und so neue Möglichkeiten in der Planung und Ausführung von Baumaßnahmen bietet, gab die Wirtgen Group zudem einen Einblick in die Zukunft des Straßenbaus, wie sie sich der Weltmarktführer vorstellt. Geplant ist die Einführung von WITOS Mitte des kommenden Jahres. Von Michael Wulf

ass die Wirtgen Group mit ihren Produkten und ihrem neuen Standkonzept zu den Publikumsmagneten auf der Bauma gehörte, das zeigten allein schon die meterlangen Schlangen, die sich jeden Tag auf dem Messe-Stand bildeten. »Unser Standkonzept mit dem Skywalk, den Produktpräsentationen und den fünf Technologiecentern ist voll aufgegangen«, sagte Michaela Adams, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Wirtgen Group, im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. Vor allem die Möglichkeit, sich vom Skywalk aus einen perfekten Überblick über alle Exponate der Wirtgen Group zu

D

verschaffen, habe die Besucher beeindruckt. »Zudem konnten wir auf dem Skywalk unser kom-

plettes Diensleistungsspektrum perfekt präsentieren, von der Anwendungsberatung über Kun-

Mit dem neuen Telematiksystem WITOS-Paving zeigte die Vögele AG, wie man sich als Weltmarktführer die Zukunft im Straßenbau vorstellt.

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kunft neue Maßstäbe setzen. Ein Beispiel dafür ist nicht nur der mit dem Bauma-Innovationspreis ausgezeichnete Auto-Pilot Field Rover, sondern auch das neue Telematiksystem WITOS, das Anja Sehr, bei der Vögele AG mit zuständig für Marketing und Kommunikation, gegenüber dem bauMAGAZIN erläuterte: »WITOS ist ein modular aufgebautes Softwaresystem, das zum einen aus einem Flotten- und Servicemanagement besteht und zum anderen neue Wege in der Prozessoptimierung ermöglicht. Dadurch gelingt es erstmals, die Organisation von Bauprozessen nach dem Just-In-Time-Prinzip umzusetzen und die Prozesse vom Fräsen über den Asphalteinbau bis hin zur Verdichtung zu optimieren.« Im Bereich der Prozessoptimierung durch WITOS, wie das System »Wirtgen Group Telematics and On-Site Solutions« abgekürzt heißt, liegen die Schwerpunkte derzeit beim Asphalteinbau- und beim Verdichtungsprozess. So bringe WITOS-Paving von Vögele mit seinen fünf Modulen Transparenz und Steuerbarkeit in die wesentlichen Prozesse rund um den Asphaltstraßenbau und ermögliche somit eine nachhaltige und signifikante Optimierung, so Anja Sehr. Das System integriere die Planung der Ressourcen und Baustellen-


(SENNEBOGEN):

»DER ZUSPRUCH DES INTERNATIONALEN PUBLIKUMS WAR GIGANTISCH.« +++

Der neue Hamm-Walzenzug H 25i VC hat eine Bandage, die flexibel zum Brechen, Entspannen und Verdichten eingesetzt werden kann. abläufe mit der Steuerung, Analyse und Dokumentation der Materialbereitstellung vom Mischwerk über die Transportkette bis hin zum Einbau und der Verdichtung an der Baustelle und unterstütze damit die lokalen Baustellenteams sowie eine Baustellen übergreifende Planung

und Steuerung durch einen oder mehrere Bauleiter. So sorge ein standardisiertes Planungstool für perfekt getaktete Baustellenabläufe und optimierte Zeit- und Materialplanung nach dem Just-In-TimePrinzip. Es erfasse alle Maschinendaten und man erhalte Infor-

CEM PEKSAGLAM (WACKER NEUSON):

»DIE MESSE WAR

Das Interesse an der neuen »Strich 3«-Fertigergeneration von Vögele war groß. mationen über den Baufortschritt und den Maschinenstatus in Echtzeit. So habe man einen guten Überblick über sämtliche Bauaufträge im Unternehmen. Ein proaktives, schnelles Eingreifen bei Engpässen und Störungen in den geplanten Abläufen sei damit jederzeit möglich.

Automatischer Soll-Ist-Abgleich Das Material-Modul berechne Ankunftszeiten von Materiallieferungen und erstelle automatisch den Soll-Ist-Abgleich. Einbau- und Verdichtungsablauf sowie Lieferverkehr würden somit sehr übersichtlich und könnten optimal aufeinander abge-

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FÜR UNS EIN GROSSER ERFOLG.« +++

HANS-CHRISTIAN SCHNEIDER (AMMANN):

»DIE BAUMA WAR FÜR AMMANN EIN ERFOLG AUF DER Controlling-, Dokumentationsund Reporting-Möglichkeiten zur Prozessoptimierung zukünftiger Baumaßnahmen.

Den Asphalteinbauprozess vereint

Ebenfalls neu: der mobile Backenbrecher MC 110 R EVO von Kleemann.

Just-In-Time-Belieferung Eine Tagesplanungsübersicht und deren Anpassung und Aktualisierung an die laufende Asphaltproduktion und den Baustellenbedarf für Lkw-Fahrer ermögliche zudem die Optimierung der Lkw-Einsätze und den Lkw-Bedarf pro Bauprojekt. Die Fahrer würden vom TransportModul über Soll-Ankunftszeiten auf der Baustelle sowie über Änderungen und Zwischenfälle informiert. »Diese Datenübermittlung ermöglicht die Just-In-TimeBelieferung der Baustelle und stellt sicher, dass das richtige Material in der richtigen Menge zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommt«, sagte Anja Sehr. »Dadurch werden Materialengpässe verhindert sowie Wartezeiten der Einbaukolonne und der LkwFahrer vermieden.« Das Baustellen-Modul stelle dem Bauleiter alle Informationen zur Verfügung, die er zur Erledigung seiner Aufgaben benötige. »Dieses Modul von WITOSPaving ist sozusagen die Informationszentrale, bei dem alle Fäden des gesamten Einbauprozesses zusammenlaufen«, so Sehr. Werde der Lkw auf der Baustelle entladen, protokolliere die Baustellenmannschaft durch das Endgerät am Fertiger bzw. an der ErgoPlus-Bedienkonsole den genauen Entladezeitpunkt im Baustellen-Modul. Dadurch entstehe für den Bauleiter volle Transparenz über den Baufort-

schritt. Das Modul unterstütze auch bei Berechnungen wie beispielsweise der Restmengenbestimmung für den mengengerechten Abschluss der Baumaßnahme. Durch die Erfassung der Lade- und Entladezeiten in Echtzeit entstehe sowohl für den Mischmeister als auch für die Einbaukolonne eine virtuelle Lieferkette, aus der hervorgehe, welche Mischgutmenge sich auf dem Weg zur Baustelle befinde und zu welchem Zeitpunkt die Lkw voraussichtlich an der Asphaltmischanlage bzw. auf der Baustelle eintreffen. »Das System informiert dabei rechtzeitig über eventuelle Engpässe bei der Mischgutversorgung. Es schlägt dann Alternativen wie zum Beispiel eine Anpassung der Einbaugeschwindigkeit vor, um einen Einbaustopp zu vermeiden.« Aber auch andere Informationen stünden während des Einbauprozesses permanent zur Verfügung. So genüge ein Blick auf das Display, um zu erkennen, wie viel Mischgut bereits eingebaut worden ist und wie viel Restmenge zur Erledigung des Bauauftrages noch benötigt werde. Auch könnten beispielsweise die Temperaturwerte des eingebauten Belages mithilfe des Thermografiemoduls Vögele-RoadScan anschaulich dargestellt und auch protokolliert werden. »Wenn auf der Baustelle Hamm-Walzen zum Einsatz kommen, können diese Daten auch an das HCQ-System übergeben werden, um die Verdichtungsqualität zu optimieren.« Das Analyse- und Dokumentationstool schließlich vi-

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sualisiere alle relevanten Daten – sowohl für die unmittelbare Analyse des Einbauprozesses als auch für langfristige Betrachtungen. Das Analyse-Modul biete

WIRTGEN GROUP ALEX SCHELBERT

stimmt werden. »Man erhält darüber hinaus Echtzeit-Informationen über veränderten Mischgutbedarf auf der Baustelle.«

»Durch WITOS-Paving von Vögele wird also der gesamte Asphalteinbauprozess von der Planung und der Maschinendisposition über die Steuerung des Einbauprozesses und des Lkw-Lieferverkehrs bis hin zur Analyse vereint«, sagte Anja Sehr. »Diese umfangreichen Planungs- und Analysetools schaffen eine hohe Transparenz und ermöglichen eine dauerhafte Qualitätssteigerung, eine Optimierung aller Teilprozesse und eine Reduzierung der Kosten.« ◆

Drei Fragen zur Bauma

Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt. Wirtgen Group: Jürgen Wirtgen und Stefan Wirtgen, geschäftsführende Gesellschafter

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Die Wirtgen Group hat auf der wichtigsten Leitmesse der Branche ihr innovatives Produktportfolio und ihr komplettes Dienstleistungsspektrum in den Geschäftsfeldern Road und Mineral Technologies präsentiert. Das positive Feedback auf unseren Messeauftritt hat uns begeistert, der große Besucherzulauf war einfach überwältigend. Für die Wirtgen Group war die Bauma 2013 ein voller Erfolg. Im Fokus standen unsere 29 Produktneuheiten unter unseren 96 Exponaten: drei Vertreter der neuen Generation an Kaltrecyclern und Bodenstabilisierern, drei neue modular aufgebaute Gleitschalungsfertiger, gleich elf Vertreter der »Strich 3«Asphaltfertiger und Bohlen, vier neue Erdbauwalzen, drei neue Modelle der Serie HD+, zwei neue Vertreter der beliebten CompactLine, einen neuen Kegelbrecher sowie die ersten zwei Vertreter der neuen Mobicat EVO-Serie von Kleemann. Große Aufmerksamkeit haben die Besucher unseren innovativen Technologien und Weiterentwicklungen geschenkt, mit denen wir unsere Praxisnähe im Detail und wegweisende Lösungen präsentieren konnten. Besonders gefreut hat uns das sehr positive Echo auf das umfangreiche Wirtgen Group Dienstleistungsspektrum, das wir den Besuchern auf der zweiten Ebene, dem sogenannten Skywalk, vorgestellt haben. Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Die Bauma zeichnet sich durch ihren internationalen Charakter aus. Das haben auch wir auf dem Wirtgen Group Messestand gespürt. So konnten wir neben zahlreichen Gästen aus Europa und Nordamerika vor allem viele Kunden und Besucher aus den Regionen der Emerging Markets, Süd- bzw. Lateinamerika und Asien, begrüßen. Wir erinnern uns da gerne an große Besuchergruppen aus Brasilien und Indien. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lassen nur schwer Prognosen für das Gesamtjahr zu. Wenn wir uns aber den positiven Geschäftsverlauf auf der Bauma ansehen und diesen Schwung mitnehmen, sind wir optimistisch, am Ende des Jahres erneut ein gutes Ergebnis für die Wirtgen Group zu erzielen.


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... das Stehr-Team bedankt sich bei allen Besuchern fßr die beste Bauma seit Bestehen von Stehr Baumaschinen. Die Messe-Highlights waren Verdichterräder, Fräsen und Anbaugeräte, sowie der Plattenverdichter SBV 240-2. Ein besonderer Hingucker am Stand war ein 500 Jahre altes Fachwerkhaus. In der Ideenschmiede von Jßrgen Stehr wurden den Besuchern Schmankerl aus der Region Vogelsberg serviert.

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YANMEI ZHANG (XCMG):

»UNSERE INVESTITIONEN IN DIE MESSE HABEN SICH GELOHNT.« +++

ANDERS STRÖBY (HUSQVARNA):

> AMMANN

Modernste Motorentechnik, höhere Produktivität

MICHAEL WULF

»Im Großmaschinenbereich Verdichtung haben wir jede Linie erneuert«, erklärte Vertriebsleiter Alexander Greschner. So auch die schemelgelenkte Tandemwalze ARP 95, das Topmodell der Asphaltwalzenlinie.

Mit im Mittelpunkt des Bauma-Auftritts der Schweizer Ammann Gruppe ist – neben der Vorstellung neuer Mischanlagenkonzepte – die Markteinführung des komplett überarbeiteten Produktportfolios an Verdichtungmaschinen und Straßenfertigern gestanden. Unter dem Motto »Road of Innovation« präsentierte Ammann die mit modernster Motorentechnik ausgestatteten Walzenzüge. »Im Großmaschinenbereich Verdichtung haben wir jede Linie erneuert«, sagte Alexander Greschner, Vertriebsleiter Maschinen, im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. »Im Zentrum unserer Innovationen stand dabei die neue Motorisierung und eine Verbesserung der Produktivität.«

Von Michael Wulf

ie habe man in erster Linie durch die Erhöhung der Verdichtungsleistung erreicht, so

D

Greschner. Aber auch dadurch, dass die komplett verglaste neue Panoramakabine sowie die nach modernsten ergonomischen Ge-

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sichtspunkten gestaltete Innenausstattung dem Fahrer in jeder Position die optimale Sicht auf Arbeitsbereich und Bandagen biete. Zu den neu vorgestellten Maschinen gehört unter anderem auch die schemelgelenkte Tandemwalze ARP 95, das Topmodell der Ammann-Asphaltwalzenlinie. Die ARP 95 mit einem Betriebsgewicht von 9 550 kg und ausgestattet mit einem 74 kW starken Tier 4 interim-Motor von Deutz kann – wie auch die leichtere ARP 85 – mit dem Verdichtungsmess-, Regelungs- und Dokumentationssystem ACEpro ausgestattet werden. Die einzigartige automatische Regelung von Amplitude und Frequenz unter Einbezug

der Asphalttemperatur stelle marktweit das kompletteste System dar und garantiere effizienten, qualitativ hochwertigen Verdichtungsfortschritt, so Greschner.

Partnerschaft mit Apollo in Indien Zusätzlich zu den technischen Innovationen investiere die Ammann Gruppe aber auch in den Aufbau neuer Märkte sowie in den Ausbau der Vertriebs- und Servicedienstleistungen in den Stammmärkten, um so die Expansionsstrategie vom internationalen zum globalen Straßenbauausrüster fortzusetzen. In dieses Bild passt auch, dass direkt im Vorfeld der Bauma die strategische Partnerschaft mit dem indischen Marktführer im Bereich StraßenbauAusrüstung, der Apollo Construction Equipment Ltd., umgesetzt wurde. »Damit sind wir bei den Straßenfertigern jetzt weltweit die ›Nummer 2‹«, so Greschner, für den diese Partnerschaft auch einen guten Einstieg in das Geschäft mit Verdichtungsmaschinen in Indien und in den angrenzenden Märkten bedeutet. ◆


»DIE BAUMA IST FÜR UNS DIE PERFEKTE PLATTFORM GEWESEN, UNSERE TECHNISCHE EXPERTISE ZU DEMONSTRIEREN.« +++ > BREINING

Mit dem neuen UB-Sprayer hat Breining, dem zur Fayat-Gruppe gehörenden Spezialisten für die Entwicklung und Produktion von Maschinen für den Straßenbau und die Straßensanierung, auf der Bauma eine Bindemittelspritzmaschine präsentiert, die komplett neu konfiguriert worden ist. »Dank des neu entwickelten Steuerungs- und Dosiersystems ist bei dieser aktuellen Generation der UB-Sprayer ein wesentlich effizienteres, exakteres und schnelleres Arbeiten möglich«, sagte Breining-Verkaufsleiter Dietmar Köhler im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. Ein Alleinstellungsmerkmal ist dabei die Beheizung des Emulsions-Kreislaufs durch Wärmeträger. Von Michael Wulf

u den weiteren Neuheiten gehört auch, dass der UB-Sprayer sowohl mit einem Standardsprühbalken, der manuell schaltbar ist, als auch mit einem auf eine Breite von 5 m teleskopierbaren Sprühbalken sowie mit einer elektropneumatischen Einzeldüsenschaltung ausgerüstet werden kann. Einer der Vorteile des neuen Steuerungs- und Dosiersystems

Z

sei außerdem, so Köhler, dass dieses jetzt Daten von bis zu 20 verschiedenen Baustellen elektronisch erfassen kann wie die zu bearbeitende Fläche, die Menge des benötigten Materials oder die Spezifikationen der Baustelle. »Dadurch lässt sich ein Projekt exakt dokumentieren, wobei die Daten entweder ausgedruckt oder über eine USBSchnittstelle ausgelesen werden

MICHAEL WULF

Neues Steuerungsund Dosiersystem

Mit dem neuen UB-Sprayer »ist dank des neu entwickelten Steuerungsund Dosierungssystems bei dieser aktuellen Generation der UB-Sprayer ein wesentlich effizienteres, exakteres und schnelleres Arbeiten möglich«, so Breining-Verkaufsleiter Dietmar Köhler auf der Bauma. können«, so Köhler. »Das ist für unsere Kunden, zu denen in Mitteleuropa die Straßen- und Asphaltbauer und deren Dienstleister gehören, eine große Erleichterung bei der Verwaltung der Projekte.« Nochmals verbessert habe man bei dieser neuen Generation des UB-Sprayers zudem die

Bedienerfreundlichkeit sowie die Übersichtlichkeit, was auf der Bauma ebenfalls auf großes Interesse gestoßen sei, so Köhler. Ebenfalls »sehr gut angekommen« sei auch das Reibrad-Antriebskonzept bei den kleineren mobilen Maschinen von Breining, wie bei der FAO oder bei der Mono-Reihe. ◆

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JOSEF KURZMANN (DOKA):

»DIE BAUMA HAT ALS WELTLEITMESSE DER BAUBRANCHE UNSERE HOHEN ERWARTUNGEN ERFÜLLT.«

> FAE

Multifunktionalität soll neue Wege eröffnen

Das Modell MTM (re.) wurde zur leichteren und schnelleren Durchführung von Straßenstabilisierungsarbeiten entwickelt. Kompakte Abmessungen und hohe Wendigkeit erlauben die Arbeit auch auf von selbstfahrenden Maschinen schwer erreichbaren Flächen. as neue Modell MTM (Multi Task Medium) wurde zur leichteren und schnelleren Durchführung von Straßenstabilisierungsarbeiten auch bei stark steindurchsetzten Böden sowie für die Urbarmachung landwirtschaftlicher Flächen mit Steinen und Steinplatten entwickelt und ist für Traktoren mit einer Leistung von 240 bis 360 PS geeignet. Mit dieser Kombination könne, so der Hersteller, die Straßendecke in einem Arbeitsgang vorbereitet und selbst bei Steindurchsatz stabilisiert werden. Die MTM ist zugleich Steinbrecher, Steinfräse und Stabilisierungsmaschine und erlaubt den Einsatz zum Ausfräsen von Asphaltdecken bis rund 15 cm Dicke. Die besondere Zerkleinerungskammer mit variabler Geometrie und eine mögliche Arbeitstiefe bis 40 cm sollen die MTM zu einer idealen Lösung für jede Art von Boden machen. Bei Arbeitstiefen bis 26 cm wird der

D

Boden nur vom Rotor durchdrungen, wodurch der Rahmen bis zu dieser Tiefe nicht durch den Boden gezogen wird. Diese Lösung verspricht auch eine beachtliche Reduzierung der Zugkräfte, was eine deutliche Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und eine Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit zur Folge habe. Ein breites Angebot an Werkzeugen und die beiden Rotoren, mit denen die Maschine ausgestattet werden kann, sollen jeder ProfiAnforderung gerecht werden.

Hydraulisch verstellbare Klappe Eine auch vorgestellte Lösung in Form einer hydraulisch verstellbaren Schutzklappe erlaubt die Anbringung eines Werkzeugs an beiden Rotoren. Entsprechendes war bereits beim Werkzeug für die Asphaltfräsung der Fall. Die Schutzklappe gewährleistet einen der Arbeitstiefe und dem gewünschten Mischungsgrad angemessenen Materialfluss. Das gefräste und gemischte Material

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Hydraulische hintere Klappe zum Ausgleichen der Ausgangsquantität des Materials. wird dann im Austrittsbereich dosiert und planiert, eine homogene Basis aus Erde und Bindemittel ist die Folge. Dank Heckmontage fährt der Traktor nicht auf dem eben behandelten Boden, wie dies bei selbstfahrenden Maschinen der Fall wäre. Die kombinierte Wirkung der Gegenschneide aus Hardox und des Git-

ters, das sich unter der hinteren Schutzklappe befindet, sorgt für Material in der gewünschten Korngröße. Schneide und Gitter lassen sich von außen einstellen. Das Gitter, das bei der Arbeit mit stark lehmigen und steindurchsetzten Böden von entscheidender Bedeutung ist, funktioniert unabhängig von der Klappe. Die Klappe kann zum Auswurf des Bodens offen gehalten werden, ohne dass die Einstellungsfunktion für die Durchschnittsgröße des gefrästen Materials verloren geht. Zur Erhöhung der Verschleißfestigkeit und zur Reduzierung der Kosten für die Instandhaltung bestehen die Schutzvorrichtungen im Inneren aus Hardox-Stahl und können leicht ausgetauscht werden. Eine optionale Wasser-, Kühl- und Mischanlage verbessert das Gemisch aus Stabilisator und Boden und begrenzt die Temperatur des Rotors und der Werkzeuge beim Asphaltfräsen. ●

MASCUS MASCUS

MICHAEL WULF

FAE

FAE hat auf der Bauma sein neues Modell MTM vorgestellt, das die bisherige Produktpalette Multi-Task im Bereich »Construction« ergänzen soll, die eine breite Auswahl an Steinbrechern und Stabilisierungsmaschinen sowie MultiTasking-Anbaugeräte umfasst. Alle Modelle sind auf die Anforderungen von Profis im Straßenbau abgestimmt und versprechen entsprechend hohe Zuverlässigkeit und Leistung auch unter schwierigen Bedingungen, nicht nur beim Steinbrechen und Stabilisieren, sondern auch beim Fräsen von Stein und Asphalt.

Drei Fragen zur Bauma

Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen Anbietern direkt nachgefragt, so auch bei Mascus, einem OnlineMarktplatz für Gebrauchtmaschinen. Mascus: Sven Peters (Country Manager Deutschland, Österreich, Schweiz)

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Äußerst positiv. Durch unseren erstmaligen Messeauftritt wurden wir von Besuchern und Baumaschinen-Händlern als auch unseren Kunden bewusst wahrgenommen. Wir haben viele neue Kunden direkt am Stand sowie im persönlichen Gespräch auf den Händlerständen gewinnen können und haben unsere Markenbekanntheit durch unseren gut gelegenen Messestand sowie durch die großflächige Verteilung von Merchandise-Artikeln erhöht. Im Mittelpunkt stand unter Onlineportal mascus.de sowie alle anderen, weltweiten mascus-Portale. Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Sehr hoch und sehr gemischt. Die meisten unserer Besucher kamen aus Asien, den USA, Osteuropa und auch speziell aus Israel. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Für dieses Jahr streben wir die Erhöhung der Markenbekanntheit, die Vergrößerung unseres Teams und eine entsprechende Umsatzsteigerung an.


+++ FRANK W. RESCHKE (MASA): »UNSERE OHNEHIN HOHEN ERWARTUNGEN WURDEN NOCH ÜBERTROFFEN.« +++

JONATHAN STRINGHAM (FAYAT):

»FÜR

MICHAEL WULF

Die neue Kehrmaschine SL 480 kann dank ihres aktiven Wasserrückgewinnungssystems bis zu sechs Stunden ohne Unterbrechung eingesetzt werden, so BROCK-Vertriebsleiter Tobias Löffelsend bei der Premiere auf der Bauma.

> BROCK

Drei Jahre lang getestet Getestet worden ist die SL 480 drei Jahre lang im Feldversuch, und zwar unter härtesten Bedin-

Rückgewinnungsystem spart Wasser, Zeit und Kosten Mit der Präsentation der beiden neuen Kehrmaschinen SL 480 und SL 140 ECO Plug-In Hybrid (siehe auch Seite 162), die hinsichtlich Effizienz und Umweltschutz Maßstäbe setzen dürften in der Kehrmaschinentechnik, hat BROCK als einer der größten Hersteller von Kehrmaschinen für den Straßenund Spezialbau für Aufsehen auf der Bauma gesorgt. »Wir haben zwei komplett neue und wichtige Systeme entwickelt, für die wir vor dem Hintergrund von immer höheren Umweltauflagen ganz klar einen Bedarf sehen«, sagte BROCK -Vertriebsleiter Tobias Löffelsend im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. Von Michael Wulf

ei der neuen SL 480 handelt es sich um eine Kehrmaschine mit aktivem Wasserrückgewinnungssystem. Die Maschine reinigt das Schmutzwasser mittels eines Kreislaufsystems mit drei Filtern auf eine Partikelgröße von 25µ und verringert durch Zyklon-Technologie zudem die Feinstaubemissionen. Mit diesem fortschrittlichen Rückgewinnungssystem kann das Wasser unter anderem mittels Hochdruck wieder auf die Straße gebracht werden – das Ergebnis ist ein möglichst effizienter Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser. »Mit diesem System, mit dem wir die ersten auf dem

B

Markt sind, erreichen wir nahezu Trinkwasserqualität«, sagte Tobias Löfffelsend und verwies auf die weiteren Vorteile, die mit der SL 480 erreicht werden. »Diese Maschine kann dank des Rückgewinnungssystems jetzt bis zu sechs Stunden lang ohne Unterbrechung eingesetzt werden. Dadurch verbraucht man weniger Kraftstoff, weil weniger Fahrten nötig sind, um frisches Wasser aufzunehmen. Man spart also definitiv Zeit und Kosten.« Die SL 480 verfügt über ein Schmutzvolumen von 11 m³ und nimmt 3 500 l Wasser auf. Trägerfahrzeug ist ein 26-t-Fahrgestell von Scania, das die Abgasstufe Euro 6 erfüllt.

gungen. »Wir haben vier Prototypen im Braunkohle-Tagebau im Einsatz gehabt und sie haben sich dort bewährt«, so Löffelsend, der mit einer starken Nachfrage vonseiten der Kommunen und von privaten Dienstleistern rechnet. »Vor allem für die Tunnelreinigung oder bei der Reprofilierung von offenporigem Asphalt ist die SL 480 bestens geeignet.« ◆

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UNS WAR DIE BAUMA EIN VOLLER ERFOLG.ÂŤ +++

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ÂťDIE BAUMA WAR FĂ&#x153;R UNS EIN GROSSER ERFOLG.ÂŤ

> TUCHEL

Neue Kehr-Generation vorgestellt

MICHAEL WULF

Die neue Kehrmaschine Profi-Champ bietet einen BĂźrstendurchmesser von 750 mm.

er speziell fßr die Profi Champ entwickelte 3D-Niveauausgleich ermÜglicht einen noch näheren Anbau der Kehrmaschine an das Trägerfahrzeug, um somit einen gßnstigeren Schwerpunkt und dadurch einen optimalen Bodenausgleich sicherzustellen. Fßr eine vollkommene Bodenfßhrung sorgt zudem die Einstellung der Kehrwalze ßber das Tuchel-eigeneRasthebelsystem mit Kehr-KeilOptimierung. Um die Hydraulikkomponenten zu schonen, hat

D

Tuchel an dieser Maschine alle technischen Details Ăźberarbeitet und eine Kehrwalzennachlaufregulierung neu integriert. Dank verschiedener Arbeitsbreiten von 210, 240 und 280 cm sowie einem groĂ&#x;volumigen Schmutzsammelbehälter inklusive HochfĂźllklappe mit hydraulischer Entleerung soll vor der Profi Champ kein Schmutz mehr sicher sein. Auch ohne Demontage des Schmutzsammelbehälters kann die Kehrmaschine zudem fĂźr freikehrende Arbeiten eingesetzt werden. Der niedrig angebrachte Wassertank sorgt dafĂźr, dass die Sicht nach vorne frei ist. Da die Maschine geschoben wird, befindet sich der Angriffspunkt hinter

Produkt-Fakten Optionale Zusatzfunktionen fĂźr die Profi Champ - groĂ&#x;er Schmutzsammelbehälter mit Vulkollanleiste, HochfĂźllklappe (FĂźllvolumen ca. + 30 %), hydraulischer Behälterentleerung und integriertem dritten StĂźtzrad zur gleichmäĂ&#x;igen BodenfĂźhrung - Stromregelventil (> 90 l / > 130 l) - hydraulische Seitenverstellung (DW-Hydrauliksteuerkreis erforderlich) - WassersprĂźheinrichtung zur Staubbindung mit 200/400 l Tank und trockenlaufgeschĂźtzter Wasserpumpe - hydraulisch angetriebener, einstellbarer Seitenkehrbesen fĂźr randnahes Kehren (ggf. mit WassersprĂźheinrichtung) - hydraulisch klappbarer Seitenkehrbesen - seitlich hydraulisch schwenkbarer Seitenkehrbesen - StVZO-AusrĂźstung fĂźr Fahrten im StraĂ&#x;enverkehr - Sonderlackierung

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TUCHEL

Auf der Bauma stellte Tuchel Maschinenbau aus Salzbergen den Fachbesuchern einen ÂťKehr-ChampionÂŤ seiner Klasse vor. Profi Champ mit innen liegendem Motor und einem BĂźrstendurchmesser von 750 mm eignet sich aufgrund des robusten Maschinenrahmens, der hochwertigen Hydraulikkomponenten und der besonders groĂ&#x;en Räder optimal fĂźr extreme Einsätze auf der Baustelle. Die BĂźrste ist serienmäĂ&#x;ig mit einem wabenfĂśrmigen BeelineBĂźrstenring-System ausgestattet. Auf der Messe konnte man sich auch Ăźber den Tuchel-Trac Quattro-Tele informieren.

Quattro-Tele.

der Kehrmaschine. Dies soll beim Fegen fßr einen optimalen Kraftfluss sorgen. Die Profi Champ soll durch ihr Leistungsund Anforderungsprofil als Vorsatzgerät effektiv mit Trägerfahrzeugen kooperieren wie Radladern, Gabelstaplern und Traktoren.

Tuchel-Trac Zudem präsentierte Tuchel auf der Bauma den Tuchel-Trac Quattro und den neuen TuchelTrac Quattro-Tele, der aktuell mit einem Teleskoparm ausgestattet wurde. Mit dem Teleskoparm erreicht das Allrad-Fahrzeug eine AushubhĂśhe von bis zu 3 m. Viele AnbaumĂśglichkeiten machen den Allradlenker zu einem Allrounder nun auch fĂźr viele HĂśhenanwendungen. â&#x2014;?

Wir danken all unseren Gästen fĂźr Ihren Besuch auf unserem Bauma-Stand. Sie haben maĂ&#x;geblich zu unserem erfolgreichen Messeverlauf beigetragen! Ihr Muck-Truck Team

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SERGEY EREMIN (AVTOKRAN JSC IVANOVETS):

»AUF DER BAUMA WIRD GESCHICHTE GESCHRIEBEN UND WIR SIND FROH, EIN TEIL DAVON ZU

> PROBST

Großes Interesse und durchweg positive Erfahrungen

infaches Handling, anwenderfreundliche Bedienung und hohe Flexibilität zeichnen Probst-Verlegemaschinen aus. Die neue Verlegemaschine VM301 ist eine Weiterentwicklung des Klassikers VM-203. Neben einem Facelift bietet die VM-301K-Pavermax erstmals die Möglichkeit, eine modern designte vollverglaste Stahlrohrkabine als Wetterschutz mit Heizung und Scheibenwischer anzubau-

E

en. Zudem erhält die VM-301 eine leichtere, ansprechende Kunststoffhaube und ein Dach. Wird die VM-301-Pavermax zunächst ohne Kabine bestellt, so besteht immer noch die Möglichkeit, die Maschine bei Bedarf nachzurüsten. Alle VM-Typen von Probst sind dank kompakter Bauweise besonders für das Arbeiten auf engstem Raum einsetzbar. Der Schwerpunkt liegt tief und stets

MICHAEL WULF

Pünktlich zur Bauma stellten die Greif- und Verlegetechnik Spezialisten von Probst ihre Neuentwicklungen vor. Das schwäbische Unternehmen steht für robuste Maschinen und Werkzeuge, die durch Langlebigkeit, Ergonomie und Wirtschaftlichkeit überzeugen. Immer wieder schafft es Probst mit seinen Innovationen zu überraschen, auch in diesem Jahr präsentierte der Spezialist für Greif- und Verlegetechnik wieder eine Reihe von Entwicklungen zur Steigerung der Effizienz auf der Baustelle und im innerbetrieblichen Handling.

Pflasterverlegung einfach gemacht – das demonstrierte der Greif- und Verlegetechnikspezialist Probst mit der Verlegemaschine VM 301. in der Mitte der Maschine. Dadurch garantiert der Anbieter in jeder Arbeitsphase eine optimale Standsicherheit. Das Fahr-

werk der Verlegemaschinen verfügt über eine doppelte Knicklenkung. Selbst bei Kurvenfahrten auf frisch verlegten Pflaster-


SEIN.« +++

WILLI STUCKMANN (EICKHOFF):

»DIE BESUCHERZAHLEN HABEN UNSERE ERWARTUNGEN BEI WEITEM ÜBERTROFFEN.« +++

PROBST

PROBST

Drei Fragen zur Bauma

Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt. Probst Greiftechnik und Verlegesysteme: Holger Merholz, Gesamtleiter Vertrieb, Service und Marketing

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Die Bauma ist für uns immer wieder eine sehr gute Möglichkeit, internationale Kontakte zu knüpfen und regionale Kontakte zu intensivieren. Um jedem Kunden gerecht werden zu können, waren teilweise über 50 Probst-Mitarbeiter und Vertriebspartner auf unserem Außen- und Innenstand aktiv. Besonders gefreut haben wir uns darüber, wie bekannt der Name Probst inzwischen auch international ist. Die Live-Vorführungen unserer neu entwickelten Verlegemaschine VM-301-KPavermax sowie unseres Klassikers der VM-401 haben erwartungsgemäß viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sobald die Maschinen gestartet wurden, um die Pflasterverlegung mit Greif- und Vakuumtechnik zu demonstrieren, bildete sich eine Menschentraube um den Stand. Gemäß unserem Motto »Probst bewegt« luden auf unserem Außenstand diverse Zangen dazu ein, selbst einmal zuzugreifen – diese Gelegenheit wurde von vielen Besuchern gerne angenommen. Die Vorführung der Bordsteinverlegung mit dem Transmobil TM durch unsere Messehostess bewies, dass die Arbeit mit den richtigen Maschinen tatsächlich »federleicht« zu bewerkstelligen ist. Wir freuen uns, dass auch unsere Messeinnovation das Planierschild Levelking LK viele Interessenten anzog. Mit der vollautomatischen Höhensteuerung und dem zusätzlichen Abgleitblech wird das Planum exakt, schnell und effizient erstellt. Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Speziell auf unserem Innenstand war der Anteil internationaler Besucher deutlich höher als der nationale Anteil. Um in Landessprache auf die jeweiligen regionalen Bedürfnisse der Interessenten eingehen zu können, hatten wir Probst Händler aus über 25 Ländern auf unserem Stand, beispielsweise aus Dubai, Brasilien, Israel, Frankreich und Indien. Speziell Kunden aus Indien, Dubai und Italien waren bei uns häufig vertreten. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Das große Interesse an unseren Messeinnovationen und die durchweg positiven Erfahrungsberichte der Kunden, die uns auf dem Stand besuchen kamen, lassen uns optimistisch auf das Jahr 2013 schauen.

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flächen wirken keine horizontalen Kräfte auf das Pflaster ein, weil die Räder sich beim Lenkungseinschlag nicht verdrehen, sondern bodenschonend abrollen. Die Radspuren vorn und hinten sind versetzt angeordnet, sodass auch mehrmaliges Überfahren der gleichen Stelle keine Spurrillen im Pflaster erzeugen soll. Universell und zukunftssicher – die Verlegemaschinen von Probst wollen besonders durch Vielseitigkeit überzeugen. Die Verlegemaschinen sind univer-

selle Trägergeräte für viele verschiedene Anbauten für unterschiedliche Einsatzgebiete: Bordsteinverlegezangen, Einkehr- und Einschlämmsysteme, vakuumkraftunterstützte Hebesysteme für verschiedene Beton und Natursteinplatten und für viele Spezialwerkzeuge. Probst entwickelt seine Produkte nach dem Baukastenprinzip. Damit soll sichergestellt werden, dass auch künftige Neuentwicklungen sich nahtlos in die vorhandenen Systeme integrieren lassen. ●

> VDMA BAU- UND BAUSTOFFMASCHINEN

Erfolg für »THINK BIG!« auf der Bauma Genau 13 393 Schüler und Schülerinnen besuchten die THINK BIGHalle an den sieben Bauma-Messetagen. Volles Haus gab es auch am Wochenende; hier nutzten vor allem Familien das vielfältige Angebot, Technik zu erleben und die faszinierende Welt der Baumaschinen live zu entdecken. ran und Bagger fahren, schrauben, feilen und selber Hand anlegen; das kam an, sowohl bei den Kleinen als auch bei den Großen. Nicht nur die Aktionsfläche in der eigens für den »Nachwuchs« reservierten Halle B0 erfreute sich großer Beliebtheit, auch die Infostellen zu den Themen Studium, Praktikum und Karriere waren gut nachgefragt. »Dieser Zuspruch hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Es war richtig, dieses Projekt auf der Bauma neu zu wagen«, zeigte sich Johann Sailer, Vorsitzender des VDMAFachverbandes Bau- und Baustoffmaschinen, dem Hauptorganisator der Aktion, zufrieden mit der Premiere. Besonders gefreut hat die Organisatoren das Engagement einzelner Schulen, Unternehmen und Wirtschaftsverbände. Selbst motiviert und organisiert kamen Schüler und Schülerinnen am Wochenende in mehreren Bussen u. a. aus

K

Österreich und sogar aus dem Emsland. Auch die sieben Gewinner von iPads dürften sich mit Freude an THINK BIG und die Bauma erinnern. Sie hatten die Fragebögen der Schnitzeljagd über das Bauma-Gelände richtig beantwortet und dazu noch Losglück. Verbesserungsvorschläge hatten die Schüler und Schülerinnen aber auch. So wünschten sich einige, die eine akademische Ausbildung anstrebten, noch mehr auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Programm. Insgesamt gab es aber vor allem positive Rückmeldungen. Und das von allen Beteiligten: Lehrer, Schüler und Schülerinnen, beteiligte Firmen mit »Personalern« und ihren Auszubildenden, Organisatoren und dem THINK BIG-Team. »Eine unvergleichliche Nummer, das schreit nach mehr«, kommentierte stellvertretend für alle Ulrich Beckschulte, Geschäftsführer des LandBau Technik-Bundesverbandes, die Veranstaltung. ●


RAUL GARCIA (ULMA):

»DIE BAUMA IST EINFACH EIN MUSS FÜR UNS.« +++

n e n o i s s e Impr

JOHANNES WEIERMAIR (SBM):

»EINE GROSSARTIGE VERANSTALTUNG

Aussteller wie Klaus Ertmer (Geschäftsführer und Inhaber von Erkat Spezialmascinen Service GmbH; re.) attestieren der Bauma ein erstklassiges und internationales Publikum. Insgesamt 530 000 Besucher informierten sich in diesem Jahr auf den 570 000 m2 der größten und wohl eindrucksvollsten Fachmesse der Welt.

Marketing- und Vertriebsdirektor Karl-Heinz Kallenbach (li.) und Antonio Cannao (Commercial Director) präsentierten die gesamte Produktpalette von Promove.

Marco Robert (Geschäftsführer M+R Maschinen; li.) und sein Mitarbeiter Sven Mersmann waren begeistert vom Fachpublikum aus der ganzen Welt und standen gerne Rede und Antwort zu den Komplet-Siebanlagen.

Shinichi Yamada (Geschäftsführer Kubota Deutschland; re.) und Josef Schuck (Leiter Geschäftsbereich Industriemotoren). Der auf dem Bild zu sehende Common-RailDieselmotor V3800-CR-TI ist mit 85 kW/115,6 PS das leistungsstärkste Modell der Kubota-Produktpalette.

Technisch überarbeitet und in neuer Optik: die Remu-Trenn- und Siebanlage Combi E8 für die Bodenaufbereitung.

»Innovation ist unsere Passion«: Unter diesem Motto präsentierte der Schweizer Brech- und Siebanlagenspezialist GIPO die neue Gipocone B4 Giga und die Giporec R 131 FDR Giga.

Mit dem neuen Farbschema Gelb und Grau hat Atlas Copco das Erscheinungsbild seines Dynapac-Sortiments von Walzen, Fräsen und Fertigern an das Design der anderen Divisionen des Geschäftsbereichs Bautechnik angepasst.

72 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

BAUMAGAZIN / MANFRED ZWICK (2), MARKUS HOLL (1), FRANZ NIEBERLE (4), MICHAEL WULF (10)

BAUMAGAZIN / JACQUELINE ZÖLLER

Mit der Unicut-Reihe stellte Lissmac Fugenschneider der Hochleistungsklasse vor, die alle Ansprüche der Blue-Competence-Initiative des VDMA erfüllen.


UND EIN GROSSER ERFOLG.« +++

JOHANN SAILER (VDMA):

»DIES TUT UNSERER BRANCHE IN DIESEN DOCH TURBULENTEN ZEITEN GUT

Der »Büffel« unter den Vorzerkleinerern: der DK 3060 vom UmwelttechnikSpezialisten Doppstadt.

Ziemlich staubig ging’s zu bei den Demoshows des Backenbrecherlöffel-Spezialisten MB. Premiere im Scheinwerferlicht: der neue Stampfermotor GXR120 von Honda.

Bauma-Pressegespräch: Gerald Hanisch (Geschäftsführer RM RubbleMaster; re.) aus dem österreichischen Linz und Rüdiger Christophel (Geschäftsführer des gleichnamigen neuen RM-Partners in Deutschland).

Der Dumper-Spezialist Bergmann bietet ein umfassendes Portfolio für sämtliche Anwendungsbereiche in der Baubranche. Bestens gelaunt bei strahlendem Sonnenschein – das BaumaTeam von Müller-Mitteltal.

Zarte Frauenhände zeigten »Ladungssicherung leicht gemacht« und die Anleitungen dazu kamen vom Chef persönlich, RUD-Prokurist Reinhard Smetz. Der Bagger- und Umschlaggerätehersteller Atlas Maschinen präsentierte seine neu designten kosteneffizienten verbrauchsarmen Maschinen.

Jani Källelä (li.), AVANT-Juniorchef aus Finnland, auf dem Weg zu einem Kunden.

05/13 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 73


UND WIRD IHR SICHERLICH AUFWIND GEBEN.« +++

THORSTEN VAN DER TUUK (LINDE):

»UNSER AUFTRITT AUF DER BAUMA WAR EIN

> SANDVIK CONSTRUCTION

»Klassische Sandvik-Anlage bleibt Premium-Produkt« Mit der Vorstellung des neuen kompakten Kegelbrechers CH550 und des neuen mobilen Prallbrechers Premium QI441 PriSec auf der Bauma will Sandvik Construction seine Position als Premiumhersteller untermauern. »Wir sehen unseren Schwerpunkt weiterhin in Europa, erwirtschaften wir doch auf den europäischen Märkten immer noch 40 % unseres Umsatzes«, sagte Dr. Hans Schuller, bei Sandvik Construction Geschäftsführer Central Europe, im Gespräch mit dem bauMAGAZIN und betonte. »Deshalb ist und bleibt die klassische Sandvik-Anlage ein Premium-Produkt.«

ie neue Generation kompakter Kegelbrecher von Sandvik biete den Kunden »optimale Leistung und gute kubische Form«, so Schuller. »Gleichzeitig werden niedrigste Betriebskosten pro Tonne für ein breites Angebot an Materialien und Anwendungen gewährleistet.« Der neue, patentrechtlich geschützte Sandvik CH550 basiere auf der bewährten Hydrocone-Kon-

D

struktion und könne vorzüglich geformte Produkte in weniger Brechphasen herstellen. Mit diesem neuen Brecherangebot werde sich Sandviks Position als Marktführer bei der Entwicklung und der Produktion von Kegelbrechern entsprechend konsolidieren. Die Brecher der CH550-Serie seien zur Erzielung außergewöhnlicher Produktionsraten und verbesserter Wirtschaftlichkeit entwi-

HÄNDLER IN DEUTSCHLAND Atlas Hannover GmbH Laatzen/Rethen - (05102) 70040 Hydraulikhämmer, Betonscheren, Atlas Leipzig GmbH Betonpulverisierer, Abbruchgreifer, Bohrtechnik Leipzig - (0341) 659150 Atlas Rostock GmbH Neu-Pastow - (038204) 71110 Atlas Thüringen GmbH Mühlhausen-Thüringen - (03601) 403160 B.AU.maschinenservice Erles & Autenheimer GmbH Hahnheim (06136) 7645000 BVG Baumaschinen GmbH Dachwig - (036206) 260690 F. Schünke GmbH Wehr - (07762) 52100 KLARMANN-LEMBACH e. K. Eltmann - (09522) 92200 Mann + Magar GmbH Merzig - (06861) 93020 RAU SERTA Hydraulik Gmbh Kirchheim/Teck-Ötlingen (07021) 737714 Schwab GmbH Dettenheim - (07247) 93630 Schwab Steinbock Baumaschinen GmbH Grünstadt - (06359) 89070 Süddeutsche Baumaschinen Handels GmbH Kempten - (0831) 575350 Tecklenborg GmbH & Co.KG Baumaschinen Werne - (02389) 79810

www.soosan.nl Das Team von Soosan sagt

DA N K E für Ihren Besuch auf der bauma.

ckelt worden und ließen sich entweder für Zweit- oder Drittbrecheranwendungen konfigurieren. Das breit gefächerte Leistungsspektrum garantiere zudem eine hohe Flexibilität. Um größere Zerkleinerungsraten sowie eine bessere Wirtschaftlichkeit und Produktivität zu ermöglichen, gehöre beispielsweise das automatische Einstellsystem ASRi (Automatic Setting System) mit zur Standardausführung, das den gefahrlosen Betrieb sowie eine optimale Materialzerkleinerung und Formgebung ermögliche. Des Weiteren verfüge der Motor über die bestmögliche Energieef-

fizienzeinstufung, was den Stromverbrauch verringere und die CO₂-Emissionen entsprechend auf ein Minimum reduziere. Im Vergleich zu früheren Modellen ermögliche dies eine Emissionsminderung von rund 30 t pro Jahr.

Noch höhere Flexibilität Ebenfalls neu vorgestellt wurde in München die mobile Prallbrecheranlage QI441 PriSec, wodurch die breite und vielseitige Palette an Sandvik-Brechanlagen weiter ausgebaut wird. »Während die Nachfrage nach stationären Anlagen derzeit

Seit 14 Jahren in Deutschland

25 Modelle - Hämmer von 102 bis 5850 kg 74 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

Der in München erstmals präsentierte kompakte Kegelbrecher CH550 biete »optimale Leistung und gute kubische Form«, so Hans Schuller, bei Sandvik Construction Geschäftsführer Central Europe.

MICHAEL WULF

Von Michael Wulf

Ebenfalls neu auf der Bauma: die mobile Prallbrecheranlage QI441 PriSec.


MEILENSTEIN UND WICHTIGER SCHRITT IN EINE NEUE ZUKUNFT.« +++

»UNSERE ERWARTUNGEN WURDEN

SANDVIK

Drei Fragen zur Bauma

BAUMAGAZIN / MARKUS HOLL

eher abwartend ist, steigt der Bedarf im Bereich der mobilen Anlagen immer mehr«, sagte Schuller. »Bieten doch mobile Brecher heute eine hohe Produktivität, und das bei geringem Energieverbrauch.« Das gelte auch für den neuen QI441 PriSec, dessen Vorgänger QI440 sich schon durch eine hohe Qualität der Endprodukte und hohe Produktionsleistungen bewährt habe. Denn der QI441 biete durch den CI421 PriSec-Prallbrecher jetzt eine noch höhere Flexibilität in den Primär- und Sekundär-Brechstufen an. Die patentierte PriSec-Brechkammer habe Sandvik entwickelt, um die Grundeinheit problemlos und schnell vom Vorzum Nachbrecher umzurüsten. So erhalte der Betreiber zwei Maschinen auf Basis eines Brechers, denn die beiden hydraulisch verstellbaren Prallplatten ließen sich einfach und schnell anpassen, um ein breites Spektrum an qualitativ hochwertigen Endprodukten produzieren zu können. ◆

STEFAN HOHEISEL (CONTITECH):

Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt. Sandvik Mining and Construction Central Europe: Hans Schuller (Geschäftsführer)

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Wir hatten uns gut vorbereitet, waren insgesamt aber doch von dem Besucherandrang überrascht. Gerade die ersten Tage haben viele Kunden dazu genutzt, sich bei uns über die neuesten Entwicklungen und Produkte aus dem Hause Sandvik zu informieren. So gesehen war die Bauma ein voller Erfolg, der sich nun hoffentlich auch auf das Geschäft überträgt. Was uns im Besonderen freut, ist die vorsichtig optimistische Geschäftserwartung unserer Kunden, was nicht zuletzt auch zur guten Stimmung beigetragen hat. Unser Ziel war es, das gesamte Spektrum von Sandvik Construction zu repräsentieren und dem Kunden die Breite und Vielfalt unserer Produkte und Dienstleistungen aufzuzeigen. Die Bauma haben wir bewusst gewählt, um wirklich neue, innovative Produkte erstmals unseren Kunden bzw. der Öffentlichkeit vorzustellen. Mit dem Kegelbrecher CH550 konnten wir sogar eine Weltpremiere auf der Bauma feiern. Im Bereich der mobilen Aufbereitung haben wir zwei völlig neu konzipierte Maschinen ausgestellt, den Prallbrecher QI441 PriSec und eine mobile Grobstücksiebmaschine. Ein umfassendes Portfolio an Siebmedien, Verschleißschutzpro-

dukten und Serviceleistungen rundeten die Ausstellung ab, die unter dem Motto stand: »Your needs. Our focus«. Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Die Internationalität der Messe ist für uns von sehr großer Bedeutung. Wenn auch nur geschätzt jeder fünfte Besucher unseres Messestands aus dem Ausland kam, sind es in der Regel Top-Entscheider und Unternehmer, die den mit dem Bauma-Besuch verbundenen Zeit- und Kostenaufwand gern auf sich nehmen, um sich vor Ort zu informieren. Wir hatten Kunden aus allen Erdteilen zu Gast. Abgesehen von Besuchern aus den umliegenden Nachbarländern kamen sehr viele Interessierte und Neukunden aus Russland. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Vorsichtig optimistisch. Das schwache Frühjahr liegt hinter uns und wir sehen momentan wieder eine leichte Belebung des Geschäfts. Einzig Süd- und Osteuropa bleibt auch im Jahr 2013 vermutlich das Sorgenkind in einem konjunkturell unsicheren Umfeld und weiterhin geringen Investitionen im Bausektor.

atch-Team Das BauW bei all ich bedankt s chern su seinen Be a 2013 um a auf der b

05/13 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 75


VOLL ERFÜLLT.« +++

KLAUS DITTRICH (MESSE MÜNCHEN):

»DER ZUSPRUCH DIESES JAHR WAR EINFACH ÜBERWÄLTIGEND.« +++

> LST GROUP

Als Partner des Weltmarktführers Metso präsentiert

ür Michael Schwienbacher, Gründer und Geschäftsführernder Gesellschafter der LST Group, ist diese Erweiterung des Produktportfolios auch ein Zeichen dafür, dass LST bei der Kompetenzentwicklung auf dem richtigen Weg ist. »Nachdem wir in den vergangenen Jahren relativ schnell gewachsen sind und wir unsere zahlreichen Aktivitäten in der neuen LST Group jetzt neu strukturiert und organisiert haben, ist es jetzt unser Ziel, langfristig zu wachsen«, sagte Schwienbacher. »Als Gruppe und durch unsere Strategie sind wir jetzt viel besser in der Lage, konjunkturelle Schwankungen auszugleichen.« Der LT1213 verfügt über die gleichen Merkmale und Optionen, jedoch ohne Sieb und Rück-

F

führungsförderband. Herzstücke der Metso Lokotrack LT1213S wie auch des Schwestermodells LT1213 (ohne Sieb und Rückführungsförderband) sind der leistungsstarke Dieselmotor Caterpillar C13 sowie der nochmals verbesserte Prallbrecher NP1213M. Beide Anlagen können als eine Einheit auf einem Tieflader transportiert werden.

Neues Getriebe Dank der neuen hydraulisch radial schwenkbaren Förderbänder ist der Lokotrack LT1213S einfach in geschlossenen und offenen Kreisläufen zu betreiben. Mit der neuen Dual-Slope-Siebeinheit hat der Lokotrack LT1213S ausreichend Siebkapazität an Bord. Beide Lokotracks

MICHAEL WULF

Erstmals hat sich die LST Group mit Sitz in Herrsching am Ammersee auf der Bauma als Vertriebsorganisation für die mobilen Brechanlagen des Weltmarktführers Metso präsentiert. So stellte das Unternehmen – das mittlerweile in neun Geschäftsbereiche unterteilt ist und mit rund 400 Mitarbeitern in den Anwendungsbereichen Agrar, Bau und Industrie Maschinen und Geräte entwickelt, produziert und vertreibt – eine komplett ausgerüstete mobile Prallbrecheranlage mit Siebeinheit und Rückführungsförderband aus.

Der Metso Lokotrack LT1213S wurde erstmals auf dem Stand der LST Group präsentiert. können gemeinsam mit anderen Lokotrack Mobilbrechern und Mobilsieben als Zug betrieben werden – die Siebeinheit ist in wenigen Minuten angedockt. Mit Optionen wie Vibrationsrost oder einer Vibrationsrinne unter dem Brecher werden LT1213 und LT1213S optimal an die Einsätze für die Zuschlagstoffproduktion im Steinbruch oder im Recycling angepasst. Die Lokotracks LT1213 und LT1213S verfügen mit dem neuen Metso-Getriebe mit hydraulischer Start- und Brems-Assistenz über eines der effizientes-

ten Brecher-Antriebssysteme. Optimierte Hydraulikkreisläufe mit unabhängigem Kühlerventilator und Stand-by-Funktion bedeuten bis zu 20 % weniger Kraftstoffverbrauch und mehr Antriebsleistung für den Brecher selbst. Dank der Steuerung IC700 mit Einknopf-Start-Stopp sind die Anlagen schnell einsatzbereit und einfach zu bedienen. So können die Parameter für die verschiedenen Einsatzstellen gespeichert werden, optional kann sogar die Spaltverstellung am Kontroll-Display erfolgen. iwu ◆

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STEFAN HEISSLER (LIEBHERR):

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> KORMANN ROCKSTER RECYCLER

»Alle Erwartungen übertroffen« reits zur Auslieferung an einen Kunden in Frankreich anstehend: die erste Rockster-Parallel-Vollhybrid-Brechanlage, basierend auf dem Grundtyp der R1100.

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Neu: Stacker und Standsiebe

Andrang am Rockster-Messestand.

Waren schon die Bauma-Jahre 2007 und 2010 für Rockster sehr positiv verlaufen, so übertraf die Bauma 2013 alle Erwartungen des österreichischen Herstellers. Nicht nur der Kundenandrang sei enorm gewesen, auch die ausgesprochen hohe Qualität der Besucher aus der ganzen Welt habe die Rockster-Mannschaft auf der Bauma beeindruckt. Doch das österreichische Unternehmen hatte neben der ausgesprochen familiären Stimmung auch eine Menge zu bieten auf den insgesamt rund 400 m2 Ausstellungsfläche. ls Rockster-Highlights erwiesen sich der R700S – mit Abmessungen von 9 m Länge, 2,4 m Breite, 3,1 m Höhe und geringen 19,3 t punktet er bei den Profis – und die Duplex-Lösung für die Brecherpalette vom R800 bis zum R1200. Ihr Potenzial mit der schnell umzubauenden 2-in1-Systemtechnologie (durch den hydrostatischen Antrieb vom Backen- zum Prallbrecher und umgekehrt) werde, so Rockster, für

Kunden weltweit ein immer größeres Kaufargument, niemand wolle mehr einen Brecher einfach nur »herumstehen« haben. Für die größeren Anlagen adaptiert und plant Rockster das zweigeteilte Rückführ- und Haldenband derzeit um, damit es bis zum Ende des Jahres allen Kunden als Option zur Verfügung stehen kann. Auf der Bauma angekündigt und in den nächsten Wochen be-

KORMANN

A

Der österreichische Künstler Heinz »Einbruck« Bruckner verwendete einen R1100 als Leinwand und brachte Spontanrealismus auf eine Brechanlage.

Rockster hat auf der Bauma auch seine erweiterte Palette präsentiert. Neben den Brech- und Siebanlagen finden sich nun auch Stacker (raupenmobile Förderbänder) und kleinere Standsiebe im Angebot. Derzeit stehen bei den Siebanlagen zwei Modelle (RS easy 65 und RS easy 76) zur Auswahl. Die kleinen Rockster-Siebanlagen sollen durch ihre Leistung auf engstem Raum bestechen. Die Leistung der Siebanlagen beträgt bis zu 80 m³/h je Modell und zu sortierenden Material. Als Stacker steht derzeit der RST 23 zur Verfügung. Das Austrageband hat eine Länge von 23 m, eine Breite von 1 m und je nach Neigung eine maximale Fördermenge von 400 t/h. Auch die Transportabmessungen sind moderat ausgefallen: 2,25 m Höhe, 2,29 m Breite, 12 m Länge und ein Gewicht von 11,3 t. Weitere Bandlängen sind laut Rockster in Planung. Auch abseits der Technik gab es bei Rockster Bauma-Besonderheiten: So wurde für jung und alt das Computerspiel »Rockster – Move & Crush!« vorgestellt. Auch die Kunst kam nicht zu kurz. So hat am Stand der österreichische Künstler Heinz »Einbruck« Bruckner unter dem Motto »Art and Demolition« einen R1100 als Leinwand verwendet und Spontanrealismus im Stile von Salvador Dali auf eine Brechanlage gebracht. Das Aufsehen, das diese Aktion hervorrief, sei enorm gewesen und der Brecher jetzt noch mehr Blicke wert. Nach der Bauma ist das Unikat jetzt bei einem Unternehmen in Niedersachsen im Einsatz. ●

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ZIEHEN.« +++

PAT OLNEY (VOLVO):

»DIE BAUMA BOT UNS DIE MÖGLICHKEIT, VOLVO ALS MARKTFÜHRER ZU PRÄSENTIEREN.« +++

> KEESTRACK

Mit Innovation und Qualität in München

orgestellt hat Keestrack die neue Novum Eco-Drive+, eine raupenmobile Grobstücksiebanlage der Klasse unter 30 t mit dieselelektrischem Antrieb. Keestrack favorisiert hier den vollelektrischen Antrieb aller Komponenten für eine bestmögliche Energieeffizienz. Die Anlage kann, wie alle Keestrack-EcoDrive-Anlagen, autark mit anlageneigenem Dieselgenerator oder optional auch am Netz betrieben werden. Publikumsmagnete bei Keestrack waren der neue Prallbrecher Destroyer 1011 in der Klasse unter 30 t und der große Bruder Destroyer 1313 Eco-Drive. Der Destroyer 1011 punktet mit einem Transportgewicht von

V

Die raupenmobile Grobstücksiebanlage Novum Eco-Drive+ mit dieselelektrischem Antrieb. rund 29 t inklusive aller Optionen wie Seitenaustragsband der Vorabsiebung, Nachsiebeinheit mit Überkornrückführung, Überbandmagnet und dritter Prallwand. Alle Optionen können während des Transportes an der Maschine verbleiben. In München konnte man auch die optionale dritte Prallwand bestaunen, bisher, so betont Keestrack, bei Prallbrechanlagen der Gewichtsklasse nicht verfügbar. Der Destroyer 1313 EcoDrive, mit dieselelektrischem Antrieb aller Förderbänder und des Rotors beeindruckte das Fachpublikum mit einer durchdachten Technik. Die ausgestellte 60-t-Maschine mit 4-achsigem Transportdolly, bereits vor der Messe verkauft an die niederländische Pouw Gruppe, war bereits in Kundenfarbe lackiert zu sehen. Die Anlage überzeugte derart, dass ein weiterer Auftrag

noch während der Messe geschrieben werden konnte. Der Destroyer 1313 ist eine weiterentwickelte Version des bewährten Destroyer 1312. Die Anlage wird künftig in drei Antriebskonzepten angeboten, vollelektrisch, Komponenten elektrisch mit Rotorantrieb direkt vom Dieselantriebsmotor und Kompo-

Frisch überarbeiteter Apollo-Backenbrecher. nenten hydraulisch mit Rotorantrieb direkt vom Dieselantriebsmotor. Alle Destroyer-Prallbrecher werden künftig mit dem neuen Keestrack-Antriebsgetriebe ausgestattet.

Der Greifer Experte.

Backenbrecher

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78 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

BMO www.idrobenne.com

siebten Materials. Typisch für Keestrack wurde auch dieser Brecher mit einer kraftstoffsparenden Load-Sense-Hydraulik ausgestattet. Die Hydraulik wurde optimiert, der Brecher kann nun bei einer kraftstoffsparenden Drehzahl von 1 800 U/min betrieben werden. Auch dieser Brecher ist mit dem Non-Stop-

KEESTRACK

Die Keestrack Gruppe zeigte dem Fachpublikum auf der Bauma aktuelle Entwicklungen im Bereich raupenmobiler Sieb- und Brechanlagen. Die Messe war für Keestrack, so verlautet es aus dem Unternehmen, eine sehr erfolgreiche Novitätenschau mit starkem internationalen Interesse gewesen. So habe man viele alte Kontakte und Beziehungen pflegen können, aber auch viele neue Kontakte und Geschäftspartner dazugewonnen.

An der Backenbrecherfront stellte Keestrack den überarbeiteten Apollo-Backenbrecher der 40-tKlasse vor. So konnte die Anlage mit einem größeren, unabhängig betriebenen Vorsieb von 2 200 mm Länge aufwarten. Das zum Vorsieb gehörende zweifach hydraulisch klappbare Seitenaustragsband erlaubt eine große Aufhaldung des vorabge-

System (NSS) ausgestattet, das den Brecher beim Eintrag nicht brechbarer Materialien schützt und einen unterbrechungsfreien Brechvorgang gewährleisten hilft. Auf Wunsch von Vertriebspartnern und vieler Kunden hat Keestrack jetzt auch ein eigenes raupenmobiles Haldenband im Programm. Auf der Bauma war der Keesstacker 230 zu sehen. Ein Haldenband von 23 m Länge bei einer Gurtbreite von 1 m. Künftig will Keestrack auch mit einem 18 m langen Haldenband sowie mit alternativen elektrischen Antrieben auf den Markt kommen. ●


MICHAEL HEIDEMANN (ZEPPELIN):

»WIR HABEN SO VIELE MASCHINEN VERKAUFT WIE NOCH NIE ZUVOR UND DAMIT EINEN NEUEN REKORD CHRISTOPHEL

> CHRISTOPHEL

»Mehr Verkäufe als ausgestellte Maschinen« »Ich fühle mich hier richtig wohl«, freute sich Rüdiger Christophel, nicht nur über den Umsatz auf der Bauma, sondern auch über die Zufriedenheit seiner Lieferanten. Die aufeinander abgestimmte Produktpalette sei durch den homogenen Abverkauf der Messeexponate aller Hersteller, von Powerscreen über CityEquip, Portafill bis Telestack, bestätigt worden. ine vertrauensvolle Beziehung zu den Lieferanten ist Grundlage für hohe Kundenzufriedenheit«, weiß Rüdiger Christophel. Werden deren Belange nicht berücksichtigt, sind häufige Produktwechsel unvermeidlich. Christophel blickt auf eine lange Zusammenarbeit mit seinen wichtigen Herstellern zurück. In der Aufbereitungsbranche gelte diese Kontinuität als einmalig, so Christophel. Den größten Einzelabschluss verdankt Powerscreen dem Verkauf eines weiteren

E

XR 400 S. Der 1 100 x 700 mm große Backenbrecher will durch ein vorzügliches Einzugsverhalten, die hohe Durchsatzleistung und Betriebssicherheit dank hydraulischer Überlastsicherung bestechen. Die größte Auftragsanzahl verbucht Rubble Master. Im Zeitraum zwischen Übernahme der Vertretung zum Februar (das bauMAGAZIN berichtete in der Ausgabe 4/2013) und dem Messeende konnte sich Geschäftsführer Gerald Hanisch bereits über elf verkaufte RM-Kom-

Gemeinsamer Bauma-Messeauftritt von Christophel von Kölsch. paktbrechanlagen freuen. Neuund Bestandskunden hielten sich etwa die Waage. »Truckunloader kenn’ ich nicht« – diese Aussage soll schon bald der Vergangenheit angehören. Die nächste dieser kettenmobilen Umschlag- und Haldenanlage für Schüttgüter geht in den Magdeburger Hafen. Hier kann der Lkw direkt in den großen Trichter kippen. Vom 2 400 mm breiten Band gelangt das Schüttgut dosiert auf das

schwenkbare Haldenband. So werden Bagger und Radlader eingespart und auf engem Raum große Volumina Schüttgüter mit steiler Neigung sauber aufgesetzt. Siebmaschinen der Kompaktklasse baut Portafill. Eine gute Referenz der kettenmobilen Trommel 4000 T ist jetzt im Berliner Umland zu besichtigen. CityTrak, CitySort und AirCrawler zieren die Aufträgsblöcke von Christophel und bald

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PETER KREUTZ (MERCEDES-BENZ):

den Maschinenpark einer Kundschaft aus der Schweiz. Voller Erwartung werden die Sortier- und Sichtungsanlagen im Bereich der Schlacke und Abfallaufbereitung Fe- und Ne-Metalle abtrennen wie auch Leichtstoffe aus der Mineralik maschinell herausziehen. Im Messe-

»DIE BAUMA HAT WIEDER EINMAL BEWIESEN, DASS SIE DIE WELTWEIT

Pressetalk des VDBUM grenzte Rüdiger Christophel die Aufbereitungstechnik gegenüber Baumaschinen ab und gab Hintergründe seiner Firmenphilosophie preis. Zahlreiche Messeabschlüsse bestätigen die eingeschlagene Unternehmensstrategie. ●

> DSB INNOCRUSH

Reges Interesse am Messestand Reges Interesse herrschte auch auf der Bauma am Stand von dsb Innocrush. Der österreichische Hersteller für mobile Gesteinsbrechanlagen präsentierte seine kompakte und vielfach – unter besonders harten Bedingungen – erprobte Prallmühle Innocrush 30.

> HAMMEL RECYCLINGTECHNIK

BAUMAGAZIN / FRANZ NIEBERLE

Vorbrecher-Multitalent in »Special Edition« zur Messe

ie dank ihrer kompakten Abmessungen leicht transportierbare Innocrush 30 will unter anderem durch ein besonderes Verhältnis von Durchsatzleistung zu Maschinengewicht überzeugen. Die bereits in der Standardausstattung integrierten Ausstattungsmerkmale wie beispielsweise das absenkbare Hauptaustrageband, eine optimale Zugänglichkeit zu sämtlichen Komponenten und auch das im Vorjahr entwickelte und präsentierte Antriebskonzept Innodrive, das ohne Kupplung und somit ohne verschleiß- und wartungsintensive Komponenten auskommt, konnten bei den Messebesuchern punkten. »Bevor

BAUMAGAZIN / FRANZ NIEBERLE

D

Strahlende Gesichter auch am Messestand von HAMMEL-Recyclingtechnik, wo Besucher Weißbier und Gyros genießen konnten. Das HAMMEL-Team vor Ort nutzte auch die Möglichkeit, sich mit zahlreichen Lieferanten und Geschäftspartnern zu zahlreichen konstruktiven Gesprächen zu treffen. as HAMMEL-Multitalent VB 750 DK wurde auf der Bauma als »Special Edition« in neuem Design und mit neuer Ausstattung präsentiert. So ist der Vorbrecher 750 DK in limitierter Stückzahl mit einem 480 PS starken CAT C13 erhältlich, der erhöhte Leistung verspricht und mehr Durchsatz. Der bedienerfreundlichen Handhabung dient die IFM-Steuerung, zudem sind alle Bedienfelder gut zugänglich. Die erhöhte Neigung des Kipptrichters verspricht ei-

D

nen noch besseren Materialfluss. Der Vorbrecher ist mobil auf Kette oder semimobil auf Hakenlift erhältlich. Das mit dem 750 DK vorgebrochene Material wird anschließend mit dem Trommelsieb HZ 52 in einem Arbeitsschritt in drei Fraktionen abgesiebt. Die Doppeltrommel mit großer Siebfläche will mit einem optimalen Siebergebnis glänzen, durch Drahtsiebelemente soll zudem ein sauberer Trennschnitt erreicht werden. ●

80 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

ich die Maschinen gekauft habe, informierte ich mich im Vorfeld wirklich ausgiebig. Außerdem bin ich seit Jahren in der Branche tätig und kenne mich schon aus. Aber dsb Innocrush hat mich überzeugt«, schilderte ein langjähriger Anwender von dsb-Anlagen am Messestand. Für das gesamte dsb-Team hätten, so betont der Anbieter, in jeder Situation Kundenzufriedenheit und bester Service oberste Priorität. Gleiches gelte auch für die weltweiten Vertriebspartner. Auf der Bauma erhielt dsb innocrush Unterstützung durch seinen deutschen Vertriebspartner Giegold Recycling aus Igensdorf. ●

DSB

Auch HAMMEL Recyclingtechnik aus Bad Salzungen setzte auf die Bauma als Plattform für neueste Entwicklungen. Im Freigelände präsentierte HAMMEL den Vorbrecher VB 750 DK und das Trommelsieb HZ 52.


BEDEUTENDSTE MESSE DER BAUMASCHINENBRANCHE IST.« +++

FRANZ BECKMANN (DOOSAN):

»INSGESAMT HABEN WIR AUF DER BAUMA 2013

> BACKERS MASCHINENBAU

Wie aus dem Hause Backers Maschinenbau verlautet, hätten die eigenen Produkte auf der diesjährigen Bauma mehr Zulauf und Lob als auf jeder Bauma zuvor erfahren. Auch bei den letzten Bauma-Terminen sei das Interesse an den Backers-Sternsieben zwar recht hoch gewesen, jedoch habe man bei der diesjährigen Messeausgabe »noch eine Schippe drauflegen können«. peziell die Sieb- und Mischmaschine habe sich, so Backers, als Kundenmagnet entwickelt, was sicherlich auch mit den immer stärker zunehmenden Recyclingauflagen bzw. dem Umweltschutz zusammenhängen mag. Die Vorabsiebung mit exakter Vermischung in aufgelockertem Boden ist Voraussetzung für eine optimale Vermischung mit dem Bindemittel. Die exakte Vermischung bedeutet einerseits eine Einsparung bei den

S

Bindemitteln, jedoch auch eine geringere Belastung für den Boden. Auch der Vorteil der Flexibilität und einfachen Bedienbarkeit in Verbindung mit dem hohen Nutzen und der Kosteneinsparung wurde erkannt. Der Überkornanteil besteht meist aus Steinen und kann daher im Anschluss für andere Zwecke weiterverwendet werden. Will ein Anwender Flüssigboden herstellen, statt Boden zu stabilisieren, stellt auch dieses

MICHAEL WULF

»Noch eine Schippe draufgelegt«

Über den neusten Stand der Sternsiebtechnik konnten sich die Besucher auf dem Stand von Backers informieren. Für die nächsten Wochen plant der Anbieter zudem eine Vorführtour. kein Problem dar. Die Vermischung von Boden und Bindemittel erfolgt hier chargenweise; zugleich wird dem Gemisch Wasser zugeführt und vermengt in ein Betonmischfahrzeug übergeben. Auch der Einsatz als reine Siebmaschine für die Separation und Reinigung in drei Fraktionen stellt dank Schnellwechselsystem keinen großen Aufwand dar: Hierzu wird der Mischbehälter binnen kurzer Zeit durch ein

weiteres Siebdeck ausgetauscht, sodass nach der Grobabsiebung in eine weitere Fraktion getrennt wird. Neben der Sieb- und Mischtechnik wurde in München auch die reine Sternsiebtechnik demonstriert. Dabei wurde ein raupenmobiles 2Fraktionen-Sternsieb gezeigt, das bei seinem neuen Besitzer künftig relativ grob absieben und in Lehmboden bei einer Körnung von 50mm arbeiten soll. ●

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MEHR MASCHINEN ALS JE ZUVOR VERKAUFT UND KONNTEN SO EINEN NEUEN REKORD AUFSTELLEN.« +++

SEBASTIAN BAUER (BAUER):

> SBM – MFL

> FRD

»Good Austrian Vibrations« in München

Neues im Umweltschutz und bei Abbruchwerkzeugen

SBM Mineral Processing überzeugt auf der Bauma in München als Komplettanbieter für Aufbereitungstechnik und Betonmischanlagen. Kunden von SBM und MFL und Partner aus aller Welt feierten auf der Bauma anlässlich eines »Österreich-Abends« eine gelungene Party. Gründe zu feiern gab es dabei einige.

Furukawa Rock Drill (FRD) – Hersteller von Hydraulikhämmern und Abbruchwerkzeugen – stellte auf der Bauma imposant vor einer visuellen Steinbruchwand seine Abbruchwerkzeuge und Bohrwagen aus. Als Weltneuheit präsentierte FRD in einem Wasserbecken seine Meißelpaste Sencio White Bio, einen biologisch abbaubaren Schmierstoff, basierend auf nachwachsenden Rohstoffen, für Hydraulikhämmer (das bauMAGAZIN berichtete bereits in der Ausgabe 4/2013). Die Bio-Meißelpaste wurde mit dem Europäischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Der Bio-Schmierstoff ist bevorzugt dort einzusetzen, wo austretender Schmierstoff in die Umwelt bzw. ins Wasser gelangt. Alle FRD-Hydraulikhämmer werden jetzt nur noch mit diesem Schmierstoff ausgeliefert. Altgeräte können ohne weitere Umrüstung auf das neue Schmierfett umgestellt werden.

SBM-Geschäftsführer Johannes Weiermair (li.) und Erwin Schneller (Geschäftsführer von MFL und SBM) eröffneten einen »ÖsterreichAbend« am Messestand. Gründe für »good vibrations« gab es viele, als besonders erfreulich nennen die Unternehmen die Kaufabschlüsse für eine mobile Betonmischanlage, einen reversierbaren Prallbrecher oder auch Remax-Anlagen. ie MFL-Firmengruppe konnte sich auf der Bauma beispielsweise freuen über den Verkauf einer mobilen Euromix 1600 und eines reversierbaren Prallbrechers für die Edelsplittproduktion im Hartgestein – beide Produkte konnten in Europa abgesetzt werden. Zwei semimobile Backenbrecher gehen nach Russland und zwei mobile Brechanlagen Remax 1619 wurden an einen großen Zementhersteller in Asien verkauft. Erfreulich sei auch das große internationale Interesse am stationären Anlagenbau in den Bereichen Aufbereitungstechnik und Betonmischanlagen gewesen. SBM Mineral Processing gilt seit über 60 Jahren als Spezialist für Aufbereitungs- und Förderanlagen für die Naturstein- und Recyclingindustrie und führt im Bereich Aufbereitungstechnik die Marken SBM und MFL. Der zweite Produktbereich des österreichischen Anbieters sind mobi-

le und stationäre Betonmischanlagen. Seit August 2011 ist SBM ein Unternehmen der MFL-Firmengruppe, exportiert weltweit und beschäftigt rund 130 Mitarbeiter. ●

D

In einem über 400 m2 großen Gebäude auf drei Ebenen mit einer Sonnenterrasse verwöhnte der japanische Hersteller FRD seine BaumaGäste mit landestypischen Präsenten und kulinarischen Spezialitäten. it kontinuierlichen BaumaNeuentwicklungen in den letzten neun Jahren bei den schallreduzierten Abbruchwerkzeugen setzte FRD auch auf dieser Bauma die Reihe des aktiven Umweltschutzes fort. Für den Tunnelbau wurde neu die Hydraulikhammer-Fx-Serie als Scaling-Version vorgestellt. Sie ist bei einem Einsatzgewicht zwischen 112 und 300 kg für Trägergeräte von 1,5 bis 7 t Dienstgewicht konzipiert. »Mit neu entwickeltem Monoblock-Zylinder ausgestattet, ohne Zuganker und mit auswechselbaren Verschleißteilen bringen diese Kleinhämmer erhöhte Leistung bei weniger Geräuschentwicklung«, betonte Horst Nitezki, Ver-

SBM

M

»Good Austrian Vibrations« erzeugten SBM und MFL auf der Bauma im Rahmen einer Standparty.

82 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

kaufsleiter FRD Deutschland. Durch konsequente Weiterentwicklung, Forschung gemeinsam mit der Technischen Universität Tokio und der Erfahrung aus mehr als 30 Jahren Hydraulikhammerbau hat FRD die Lärmentwicklung der Werkzeuge weiter reduziert. Ein neu konzipiertes Schlagwerk soll die Vibrationseinleitung in das Trägergerät und somit auch die Belastungen für den Bediener erheblich minimieren. Eine neu gestaltete Hammerführung im Gehäuse, Gummistopfen in den Servicebohrungen und ein neuer Meißel sollen zu einer weiteren erheblichen Schalldruckreduzierung bis – 7 dB führen. Auswechselbare Verschleißteile der Fx-


ÂťDIE BAUMA HAT EINE UNGLAUBLICHE LEUCHTTURMKRAFT.ÂŤ +++ auch bei längerer Einsatzzeit scharf und leistungsfähig bleiben. Der geschĂźtzte Hydraulikzylinder ist serienmäĂ&#x;ig mit einem Eilgangventil ausgestattet. Damit kĂśnnen diese Geräte auch an älteren Trägergeräten leistungsfähig eingesetzt werden. Weitere Anbaugeräte hatte Furukawa Rock Drill ebenfalls im Repertoire der Neuheiten zu bieten: Zum Beispiel die neuen Schrottscheren der VR-Serie, die Kombischere der VM-Serie oder das neue V-System der FRD-Universalzange. Mit dem neuen V-System â&#x20AC;&#x201C; einer Universalzange â&#x20AC;&#x201C; stellte FRD eine neue Bauart vor. Das System steht in neun GrĂśĂ&#x;en fĂźr Trägergeräte von 3,5 bis 70 t Dienstgewicht zur VerfĂźgung. Die Tandem-Zylinderbauweise ermĂśglicht eine extrem groĂ&#x;e MaulĂśffnung fĂźr diese Gewichtsklasse.

ÂťFĂ&#x153;R HERRENKNECHT HAT SICH

FRD MICHAEL WULF

Serie, wie MeiĂ&#x;elfĂźhrungsbuchse oder Prellring, dienen der langen Lebensdauer der Geräte auch bei schwierigsten Bedingungen. Auch auf die einschneidenden Veränderungen fĂźr Trägergeräte in Europa hat Furukawa reagiert. Der Hersteller zeigte auf der Bauma neue Betonpulverisierer. Der Abbruchunternehmer hat fĂźnf Modelle fĂźr Trägergeräte von 11 bis 50 t Dienstgewicht zur Auswahl. Mit extremen Brech- und Schneidkräften sind die Geräte fĂźr schwere Einsätze ausgelegt. Alle Pulverisierer sind mit langen Stahlschneidemessern ausgerĂźstet. Ă&#x153;berlanger Baustahl kann so problemlos abgeschnitten werden. Die Pulverisiererzähne sind aus extrem stabilem und verschleiĂ&#x;armem Stahl gefertigt, die austauschbaren Zähne sollen so

MARTIN HERRENKNECHT (HERRENKNECHT):

Drei Fragen zur Bauma

Das allgemeine Resßmee der 30. Bauma fiel ßberaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt. FRD: Horst Nitezki (Verkaufsleiter Deutschland)

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Die Bauma 2013 war fĂźr FRD der grĂśĂ&#x;te Messeauftritt mit besten Kontakten und sehr groĂ&#x;em Interesse der Fachbesucher, wir kĂśnnen nur Superlative verbuchen. Zahlreiche Aufträge wurden abgeschlossen und so kann ich kurz sagen: Es war ein voller Erfolg! Als Weltneuheit konnten wir die mit dem europäischen Eco-Label ausgezeichnete FRD Bio-Meisel-Paste ÂťSencio WhiteÂŤ fĂźr Hydraulikhämmer vorstellen. Das Interesse war riesig und die Fett-Kartuschen sind uns fast aus den Händen gerissen worden. NatĂźrlich haben auch die Neuerscheinungen im Bereich der Anbaugeräte bei Abbruchwerkzeugen groĂ&#x;es Interesse gefunden. Allen voran das V-System, eine Universalzange, die durch ein multifunktionales Trägersystem fĂźr schnellsten Austausch variable Gebisse anbietet. Dieses flexible System wurde von den Unternehmern bevorzugt geschätzt. Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Neben den Ăźblichen europäischen Besuchern konnten wir auch verstärkt aus anderen Kontinenten wie Afrika, SĂźd- und Nordamerika und Asien sowie rund um den Globus potentielle Fachleute von der FRD-Stärke auf dem Markt Ăźberzeugen. Welche Erwartungen haben Sie fĂźr Ihr Unternehmen fĂźr das Jahr 2013? Nach diesem absolut erfolgreichen Auftritt auf der Bauma kĂśnnen wir ein sehr positives Fazit ziehen. Unser FRD-Slogan ÂťWeil Erfahrung zähltÂŤ bewahrheitet sich und alle Zeichen stehen somit auf positivem Wachstumskurs.

MICHAEL WULF

In Verbindung mit den verschleiĂ&#x;armen Hardox-Brecharmen wird dabei maximale Brechkraft mit minimalem VerschleiĂ&#x; kombiniert. Ein multifunktionales Trägersystem ermĂśglicht je nach Arbeitsanforderungen das Einsetzen des opti-

malen Gebisses. Dank der schnellen und einfachen Austauschbarkeit der Backen ist das V-System die passende LĂśsung fĂźr Arbeiten, bei denen man sonst mehrere Maschinen und unterschiedliche AusrĂźstungen einsetzen mĂźsste. â&#x2014;?

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05/13 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 83


DIESE BAUMA VON IHRER BESTEN SEITE GEZEIGT.« +++

STEFAN FUCHS (GOLDHOFER):

»DIE BAUMA WAR EIN EINZIGARTIGES FEST.« +++

> HARTL ENGINEERING

»Eine schöne Nische mit guten Chancen für uns« Dass die Brüder Dominik und Alexander Hartl nach der Übernahme ihrer Hartl Anlagen GmbH, mit der Marke Powercrusher einer der bekannten Hersteller von mobilen Brech- und Siebanlagen, durch Atlas Copco im September 2010 künftig nur noch am Strand liegen würden, darauf hätten schon damals die wenigsten Branchenkenner eine Wette abgeschlossen. Auf der Bauma haben sich die Brüder aus Oberösterreich mit einem Paukenschlag zurückgemeldet: Mit ihrer Firma Hartl Engineering & Marketing GmbH mit Sitz in Mauthausen präsentierten sie unter dem Namen Hartl Crusher eine neue Produktpalette von acht Baggerschaufelbrechern und -sieben. »Der Name Hartl ist seit mehr als 40 Jahren eng verbunden mit der Entwicklung von Gesteinsbrech- und Siebanlagen«, sagten Dominik und Alexander Hartl im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. »Und dieses Know-how haben wir für ein neues Produkt nutzen wollen.« Von Michael Wulf

ewusst haben sich die Brüder dafür das Segment der Baggerschaufelbrecher und -siebe ausgesucht. »Dieser Markt, der sich vor einigen Jahren überhaupt erst richtig entwickelt hat, ist eine schöne Nische, in der wir für uns gute Chancen sehen«, sagten sie. »Und wir wollen ein Unternehmen in einer überschaubaren Größe bleiben. Dafür aber umso innovativer und kreativer – beim Produkt und von den Abläufen im Unternehmen.« Einen ersten Erfolg können sie schon verzeichnen: Der Hartl Crusher ist mit dem renommierten reddot design award 2013 ausgezeichnet worden. Auch den Vertrieb haben sie neu strukturiert. Es wurde ein Online-Shop kreiert, über den alle Produkte, Ersatzteile oder Werkzeuge rund um die Uhr bestellt werden können – und zwar vom Kunden direkt oder von den

B

treter für Hartl Crusher ist und für diese auch die Schnellwechsler liefert. Bei der Entwicklung und Produktion der neuen Serie von Baggerschaufelbrechern und -sieben habe man höchste Maßstäbe angelegt, betonte Dominik Hartl. »Unser Ansatz war, das Produkt Brecherlöffel an sich zu optimieren – sowohl was die Konstruktion betrifft als auch die verbauten Materialien und Komponenten.« So sorgten die bekannte Quattro-Brechbewegung von Hartl sowie die grö-

Der Name Hartl ist seit mehr als 40 Jahren eng verbunden mit der Entwicklung von Gesteinsbrech- und Siebanlagen.«

BAUMAGAZIN / JOACHIM PLATH

Dominik Hartl

Mit dem neuen Hartl Crusher wieder zurück in der Brecher-Branche: Die Brüder Dominik (li.) und Alexander Hartl freuen sich zusammen mit ihrem Vater Adolf über die große Resonanz auf der Bauma. Händlern in den mehr als 65 Ländern. »Da nutzen wir unsere alten Kontakte aus Powercrusher-

Grünes Denken muss sich doch auch irgendwie rechnen! „...in der Welt des Marktführers für mobiles Kompaktrecycling geht das so: Kaufen. Starten. Geld verdienen.“ Also: Besser gleich

/i°\Ê­ä{x£®Ênʙ™Ê{LJäÊUÊÜÜÜ°V…ÀˆÃ̜«…i°Vœ“

84 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

Zeiten«, sagte Dominik Hartl, »aber ansonsten funktioniert unser Webshop genauso wie bei Amazon.« Auftrags- und Lieferstatus könnten jederzeit online verfolgt werden, eine schnelle Verfügbarkeit sei garantiert, zudem gebe es visualisierte Einbau- und Serviceanleitungen sowie jede Menge Empfehlungen. »Online sind wir rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche erreichbar, können einen optimalen Service bieten und bleiben trotzdem in unserer Unternehmensstruktur sehr schlank«, so Dominik Hartl. Eine strategische Partnerschaft sei man zudem mit dem Unternehmen Wimmer Hartstahl eingegangen, das in Österreich der Generalver-

ßere Einlauföffnung für eine höhere Durchsatzleistung sowie für ein hochwertiges und kubisches Endkorn und damit »in Summe für eine um über 30 % höhere Produktivität im Vergleich zu herkömmlichen Brecherlöffeln«.

»Robuster und stärker« Zudem sind die seitlichen Verschleißplatten auswechselbar, die Magnet-Funktion ist im Gehäuse integriert, es gibt eine Zentralschmierung sowie eine serienmäßig eingebaute Besprühanlage und eine Schwinge aus Gusseisen. »All dies macht unsere Konstruktion robuster und stärker«, erklärte Dominik Hartl, was die Standzeiten erhöhe und das Brechen selbst von Hartund Flussgestein ermögliche. Deshalb könnten die Hartl Crusher »hinsichtlich der Durchsatzleistung auch mit kleinen oder mittelgroßen raupenmobilen Brechanlagen mithalten«, so Dominik Hartl. Gleichzeitig seien sie aber wesentlich kostengünstiger bei der Anschaffung und im Unterhalt. ◆


CEM PEKSAGLAM (WACKER NEUSON):

»DIE MESSE WAR FÜR UNS EIN GROSSER ERFOLG.« +++

RON DEFEO (TEREX):

»ALS GRÖSSTE BRANCHENVER-

> RAMMER – SANDVIK

Baureihe der kleinen Hämmer erweitert

ie drei Neuvorstellungen unter den kleinen Hydraulikhämmern heißen Rammer 255, 355 und 455, dabei ist das Modell 455 für Bagger mit einem Betriebsgewicht von 2,7 bis 5,2 t ausgelegt. Die neuen Modelle mit Betriebsgewichten von 110 kg, 150 kg und 230 kg wurden auch auf die speziellen Anforderungen der Maschinenvermieter zugeschnitten und eignen sich für eine Vielzahl unterschiedlicher Trägergeräte. Ebenso wie die drei größeren Hämmer der Rammer-Baureihe »Kleine Hämmer« arbeiten sie alle mit konstanter Schlagenergie (CBE – Constant Blow Energy). Das Konzept soll unabhängig von der Ölmenge eine maximale Schlagenergie gewährleisten und damit höchste Produktivität und Profitabilität ermöglichen. Zudem habe sich,

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so der Anbieter, das Verhältnis von Leistung und Gewicht weiter verbessert. Gleichzeitig habe man auch Lebensdauer und Zuverlässigkeit umfassend steigern können. Alle Modelle haben ein gegossenes, kastenförmiges Gehäuse, das die Lärmbelastung und die Vibrationen auf das Minimum reduziert und das hydraulische Schlagwerk schützt.

Neue Modellreihe In München stellte Rammer im Rahmen der Baureihe »Kleine Hämmer« auch gesonderte Modelle für das bergmännische »Berauben« vor: Die für diesen Zweck entwickelten Rammer 555, 777 und 999 Scaling bieten dieselben Eigenschaften wie die anderen Rammer-Hämmer der Baureihe kleine Hämmer. Darüber hinaus verfügen diese Scaling-Modelle über einge-

BAUMAGAZIN / MARKUS HOLL

Die zu Sandvik gehörende Marke Rammer hat zur Bauma seine Baureihe der kleinen Hydraulikhämmer erweitert und bietet nun eine noch größere Auswahl an Anbaugeräten für Trägergeräte mit einem Betriebsgewicht von 0,8 t bis 13 t an. Auf der Bauma wurden als Bestandteile der Baureihe »Kleine Hämmer« auch spezielle Modelle für die Gewinnung vorgestellt.

Ralf Wagner (Verkaufsleiter Nord/Ost; re.) und Jens Schwark (Verkaufsleiter Süd/West) freuen sich über den Rammer-Erfolg: »Die Rückkehr des Markennamens Rammer hat unglaublichen Zuspruch bei unseren Kunden gefunden! Rammer is back!«

baute Luft-, Schmierstoff- und Wasserführungen für die automatische Schmierung und effizientere Staubniederschlagung. Die von der Baureihe der großen Hämmer übernommenen wartungsfreien Membranspeicher und die Abdeckung und Arretierung der Sperrachse sind nur einige Merkmale, die die Wartung der Modelle der Rammer-Baureihe der kleinen Hämmer erleichtern und für störungsfreien Betrieb und eine lange Nut-

zungsdauer sorgen sollen. Das solide Einsteckwerkzeug mit großem Durchmesser und eine Konstruktion, die auf Zuganker verzichtet, sollen zudem gewährleisten, dass sich die neuen Modelle für eine große Bandbreite von Materialien und Anwendungen besonders eignen. Durch das entsprechende Bohrbild in der Flansch-Kopfplatte können vorhandene Anbauplatten älterer Rammer-Modelle weiterverwendet werden. ●

Einige Jobs überlassen wir der Natur

www.promove.it 05/13 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 85


ANSTALTUNG BOT DIE BAUMA DIE EINZIGARTIGE GELEGENHEIT, EINE VIELZAHL VON KUNDEN AUS ALLER WELT ZU > WIMMER HARTSTAHL

Messeauftritt mit Bekenntnis zur Region Der im österreichischen Thalgau bei Salzburg ansässige Hersteller Wimmer Hartstahl setzte auf der Bauma mit seinem Messestand ganz auf »Heimat«. Mit einer originalen Almhütte und entsprechender Trachtenoptik setzte man ein Zeichen für die Region, in der Wimmer-Produkte gefertigt werden. uf der Bauma präsentierte sich Wimmer aber auch mit vielen Neuerungen im Produktbereich. Am Messestand hatte man auch einen kompletten Tunnel mit Tunnellöffel installiert als Symbol für die WimmerKompetenz im Bereich Tunnelbau. Als Präsentationsmedium bei den Produkten wurden anstelle von Beschilderungen erst-

MICHAEL WULF

A

mals iPads eingesetzt, um innovative Produkte auch auf eine innovative Weise zu präsentieren. Diese Art der Präsentation habe,

so teilt das Unternehmen mit, auch eine sehr breite Information zum jeweiligen Produkt ermöglicht. Die Besucherfrequenz

RAMTEC RAMTEC

> HS-SCHOCH

»Die beste Bauma aller Zeiten« Im Hause Schoch zeigt sich der geschäftsführende Gesellschafter Hermann Schoch von der Bauma mehr als angetan. »Das war die beste Bauma aller Zeiten. Unser Messestand war die ganze Woche rund um die Uhr hochfrequentiert. Und das von qualitativ hochwertigem Fachpublikum.«

Drei Fragen zur Bauma

HS SCHOCH

ie hohen Standbesucherzahlen hätten sich, so Hermann Schoch, erfreulicherweise auch in einer hohen Abschlussrate und unzähligen vielversprechenden Anfragen niedergeschlagen. »Und dies quer durch alle Produktsparten, von unseren Verschleißteilen aus Hardox über Löffel und Schaufeln bis hin zu unseren Werkzeugkästen. Vor allem unser 9 t schweres Klapp-

D

und das Publikumsinteresse auf der diesjährigen Bauma wurden zudem als »hervorragend« beschrieben. ●

Hermann Schoch freut sich über den Erfolg auf der Bauma. schaufel-Vorderteil mit Esco-Verschleißschutzpaket war der Publikumsmagnet.« Man freue sich am Firmensitz in Laucheim im Ostalbkreis nach dem Erfolg in diesem Jahr schon auf die nächsten Bauma im Jahre 2016. ●

86 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt, so auch beim Abbruchprodukteanbieter Ramtec. Ramtec: Suvi Virtanen (Vertrieb)

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Die Bauma war für unser Unternehmen ein großer Erfolg. Unser größtes Ziel war es, Händler und Kunden aus den deutschsprachigen Ländern zu erreichen, und wir haben tatsächlich sehr viele gute Kontakte knüpfen können. Eine große Zahl an Angeboten konnten wir in der Folge besonders in Deutschland abgeben. Ebenso gelang es uns, das weltweite Händlernetzwerk um weitere Länder zu erweitern und auf der Messe Verkäufe im Wert von rund 500000 Euro zu generieren. In diesem Jahr lag unser Messeschwerpunkt auf Abbruchgreifer (CG) und Siebschaufel (MM), die auf besonders großes Interesse aus Zentraleuropa und Nordamerika stießen. Auch unsere ausgebaute Hammer-Produktreihe haben wir vorgestellt. Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Wir konnten uns über Besucher aus rund 40 Ländern der Welt freuen. Deutschland und die Schweiz waren dabei besonders stark vertreten. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Nach einem ziemlich ruhigen Winter entwickelt sich der Frühling recht gut und nach der erfolgreichen Bauma dürfte sich das Geschäft im kommenden Sommer noch stärker entwickeln.


TREFFEN.« +++

ANDERS STRÖBY (HUSQVARNA):

»DIE BAUMA IST FÜR UNS DIE PERFEKTE PLATTFORM GEWESEN, UNSERE TECHNISCHE

> AQUAJET SYSTEMS

Der neue Aqua Cutter 410: extrem klein, extrem flexibel

Von Michael Wulf

er Aqua Cutter 410 kommt dank seiner äußerst kompakten Abmessungen von nur 2,0 x 0,78 x 0,99 m (LxBxH) durch jede gewöhnliche Türöffnung und kann innerhalb eines Betonrohrs vertikal, horizontal oder hängend arbeiten. Mit einem Gewicht von nur ca. 1000 kg ist er auch vom Baugerüst aus einsetzbar. Der Druck beträgt normalerweise zwischen 700 und 2 500 bar bei einem Verbrauch von 60 bis 180 l/min. Er verfügt zudem über eine Anzahl von Werkzeugen, einschließlich eines Rotors zur Oberflächenvorbehandlung und zur Arbeit innerhalb von Rohren. Der hydraulisch um 360° drehbare Arm hat eine Reichweite von bis zu vier Metern. Von großem Vorteil ist auch, dass die Antriebseinheit Power Control Module (PCM) vom Roboter getrennt werden kann und so ex-

D

trem schwierige Arbeitsbedingungen mittels einer Funk-Fernsteuerung bewältigt werden können. Wie seine »größeren Brüder« aus der bewährten Roboterserie Aqua Cutter 710 verfügt auch der Aqua Cutter 410 über das patentierte Messsystem EDS (Equal Distance System). Dieses sorgt unabhängig vom Anstellwinkel der Lanze immer für den optimalen Düsenabstand. »Daraus resultiert eine effizientere Produktivität«, so Hilmersson. »Denn die Abtragungskapazität erhöht sich durch EDS um bis zu 20 %, weil es weniger Arbeitsunterbrechungen gibt, da EDS ohne Elektronik auskommt, die in dieser Arbeitsumgebung sehr störanfällig ist.«

»Effizientere Produktivität« Aquajet Systems hat sich seit seiner Gründung vor exakt 25 Jahren laut Hilmersson zum Markt-

MICHAEL WULF

Der schwedische Wasserkraft-Abbruchsystemanbieter Aquajet Systems AB hat auf der Bauma mit dem Aqua Cutter 410 den weltweit kleinsten und am flexibelsten einsetzbaren Ultrahochdruck-Roboter vorgestellt. Er ist von den Spezialisten aus dem südschwedischen Holsbybrunn speziell für Einsätze in beengten Bereichen konstruiert worden, wie in Betonröhren, kleinen Tunneln oder Räumen. »Wie das extrem große Interesse auf der Bauma gezeigt hat, sind wir mit dieser Neuentwicklung wieder einmal auf dem richtigen Weg«, sagte Firmengründer und Geschäftsführer Stefan Hilmersson im Gespräch mit dem bauMAGAZIN.

Mit dem Aqua Cutter 410 hat Stefan Hilmersson, Firmengründer und Geschäftsführer des schwedischen Wasserkraft-Abbruchsystemanbieters Aquajet Systems AB, auf der Bauma den weltweit kleinsten und am flexibelsten einsetzbaren Ultrahochdruck-Roboter vorgestellt. führer in dieser Nische der Wasserkraft-Abbruchsystemanbieter entwickelt und liefert seine Maschinen in die ganze Welt. Mit insgesamt 35 Systemen hat Aquajet Systems AB im vergangenen Jahr einen Umsatz von umgerechnet etwa 6,1 Mio. Euro erwirtschaftet und erwartet für dieses Jahr eine Steigerung auf umgerechnet gut 7 Mio. Euro. »Unser Export-Anteil liegt zwischen 75 und 80 %«, sagte Hilmersson. Wobei die stärksten Absatzmärkte sich von Jahr zu

Jahr unterscheiden, denn: »Das hängt immer auch ein wenig davon ab, wie viel Geld von der öffentlichen Hand für Sanierungsbzw. Abbrucharbeiten zur Verfügung gestellt wird.« Verstärkt nachgefragt würden die Aqua Cutter als Alternative zum Abbruch beispielsweise mit Hydraulikhämmern, da mit ihnen die Armierung nicht beschädigt werde und sie bei allen Betongüteklassen gemäß der europäischen Norm EN 1504 einsetzbar seien. ◆

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EXPERTISE ZU DEMONSTRIEREN.« +++ HANS-CHRISTIAN SCHNEIDER (AMMANN): »DIE BAUMA WAR FÜR AMMANN EIN ERFOLG AUF DER GANZEN > SIMEX

Die Siebgröße hydraulisch stufenlos regulieren

er zum Anbau an Bagger der Größenordnung von 20 t bis 35 t geeignete Sieblöffel VSE 40 ist das erste Modell einer neuen Produktlinie von Simex, sagte Uwe Basler – mit seinem Unternehmen Industrial Consulting verantwortlich für den SimexVertrieb in Deutschland, in der

D

Schweiz und in Osteuropa – im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. »Aufgrund der neu angeordneten und aufgebauten Siebwellen kann die Siebgröße beim Sieben von Baustellenschutt, Erdreich und Stabilisierungsmaterial stufenlos hydraulisch von 0 – 15 mm auf 0 – 45 mm reguliert werden, ohne dass der Fahrer den Arbeitsvorgang unterbrechen oder das Fahrerhaus verlassen muss«, so Basler. Denn das sei die Vorgabe bei der Entwicklung gewesen: kein Umbau und damit kein Zeitverlust, wenn unterschiedliche Korngrößen bei Siebarbeiten verlangt werden.

»Zart« oder »aggressiv«

Mit dem neuen Drehsattelaufbau lässt sich beispielsweise eine Fräse mechanisch stufenlos um 90° drehen.

Die als Rauten auf der Welle angeordneten Scheiben in unterschiedlichen Durchmessern erzeugten beim Drehen einen Sog, wodurch die Arbeitsgeschwindigkeit erheblich erhöht werde, erläuterte Basler. Um unterschiedlichem Material gerecht

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Mit zwei Neuheiten hat Simex, einer der führenden Hersteller von Anbaufräsen, Schaufelbrechern und Anbauverdichtern, auf der Bauma überrascht: zum einen mit dem Sieblöffel VSE 40, bei dem der Baggerfahrer direkt aus dem Fahrerhaus die Siebgröße hydraulisch ohne Arbeitsunterbrechung regulieren kann, zum anderen mit einem Drehsattelaufbau, dank dem sich beispielsweise eine Fräse mechanisch, per Hand oder mittels Druck gegen einen Widerstand stufenlos um 90° drehen lässt.

Stolz präsentierte Uwe Basler den neuen Sieblöffel VSE 40 von Simex, bei dem die Siebgröße hydraulisch ohne Arbeitsunterbrechung reguliert werden kann. zu werden, gebe es verschiedene Siebscheibentypen, die sozusagen »zart« oder« aggressiv« arbeiteten. Die Scheibengruppen könnten einfach vor Ort gewechselt werden. In der Form entspreche der Sieblöffel einem Tieflöffel, was ein Arbeiten auf allen Ebenen ermögliche. Die zweite Simex-Neuheit optimiert das Arbeiten mit Anbaufräsen oder Verdichtern. Bei deren Einsatz am Löffelstiel eines Baggers ist es oft vorteilhaft, wenn das Anbaugerät um 90° gedreht werden kann. Jedoch ist ein Drehmotor aufgrund der notwendigen hydraulischen Drehdurchführung teuer und baut meist stark auf, wobei die komplette 360°-Drehung eigentlich nur selten wirklich benötigt

wird. Als Alternative zum klassischen Drehmotor bietet Simex nun einen neuen, um 90° drehbaren Sattel mit hydraulischer Arretierung an. Mit dem Drehsattelaufbau kann beispielsweise eine Fräse mechanisch, per Hand oder mittels Druck gegen einen Widerstand stufenlos um 90° gedreht werden. »Sobald das Gerät, sei es Fräse oder Verdichter, durch das hydraulische Einschalten aktiviert wird, arretiert ein Zylinder das Anbaugerät«, sagte Basler. »So kann problemlos parallel zum Fahrgestell gearbeitet werden.« Als Vorteile des Simex-Systems nannte er die einfache, aber ebenso praktische Ausführung, die sich auch in den Kosten widerspiegele. iwu ◆


LINIE.« +++ MICHAEL IBARTH (SENNEBOGEN): »DER ZUSPRUCH DES INTERNATIONALEN PUBLIKUMS WAR GIGANTISCH.« +++ YANMEI ZHANG (XCMG): »UNSERE > MTG

Neue Produktpalette für den Bergbau und das Bauwesen

ie zur Bauma optimierte Lösung für elektrische Seilschaufeln setzt beim Zahnhalter (Whisler) auf Stahl der Marke »MTG Steels« und soll sich als

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Das neue System ProMet II ist ein Löffel- und Schaufelschutz.

besonders widerstandsfähig erweisen. Der Zahnhalter kann mit dem umfassenden MTGZahnsortiment – inklusive der neuen Modelle MA500RS und MA500RSX – kombiniert werden, die speziell für die Verwendung an elektrischen Seilbaggern konzipiert wurden. Während der umfangreichen Testphase habe sich das MTG-Whisler-System, wie Produktmanager Joan Cesar betont, unter den härtesten Bedingungen durch seine hervorragende Leistungs-

METALOGENIA

Auf der Bauma hat auch der spanische Anbieter MTG neue Produkte vorgestellt: So konnte man sich beispielsweise über eine optimierte Lösung für elektrische Seilbagger informieren, ebenso wurden vier neue Zahngrößen für den Bau-Bereich und fünf neue Zahndesigns für das hammerlose StarMet-System gezeigt. Und mit dem neuen System ProMet II kommt ein verbesserter Löffel- und Schaufelschutz auf den Markt. Auf der Bauma stellte MTG einen verbesserten Zahnhalter (Whisler) für seine elektrischen Seilschaufeln vor. fähigkeit bewiesen. Dies gewährleiste, dass bei jeder Anwendung die höchste Qualität erreicht werde. Neben dem neuen Whisler-System hat MTG auf der Bauma vier neue Zahngrößen für den Baubereich und fünf neue Zahndesigns für das bekannte hammerlose StarMet-System vorgestellt. Angeboten werden nun die Größen 15, 20, 30 und 40 und die Designs EX, A und U (erhältlich

in der Größe 180) sowie das Design EX (Größen 240 und 500). Für die neuen StarMet-Größen 15, 20, 30 und 40 sind die bekannten MTG-Designs erhältlich. Die Innovation der neuen Produkte liege, so informiert der Hersteller, in der schlanken Bauweise und der derzeit kürzesten Zahnnase am Markt. Das System ist mit dem beidseitigen MTGTwist-Sicherungssystem ausgestattet, hier kann (außer für die

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INVESTITIONEN IN DIE MESSE HABEN SICH GELOHNT.« +++ Größe 15) der Sicherungsbolzen beidseitig montiert werden. Als Hauptvorteil gilt die Möglichkeit, den Sicherungsbolzen über die »bequemste« Seite einzuschieben.

Löffel- und Schaufelschutz ProMet II MTG hat in München auch sein neues hammerloses vorderes Löffel- und Schaufelschutzsys-

tem ProMet II vorgestellt, das mit allen neuen StarMet-Zahnhaltern kompatibel ist. Beim neuen ProMet II wird gegenüber dem bisherigen System statt zwei nur noch ein Grundträger benötigt, um das System zu installieren. Hierdurch kann im vorderen Bereich des Schutzsegments mehr Verschleißmaterial eingearbeitet werden, was die

JOSEF KURZMANN (DOKA):

»DIE BAUMA HAT ALS WELTLEITMESSE DER

Lebensdauer verlängern hilft. Ebenso werde, wie MTG betont, die Eindringkraft verbessert und die Lebensdauer der Löffel und Schaufeln verlängert wie auch die Maschinenstillstandszeiten reduziert. Jede neue ProMet II-Größe ist in drei Typen für die Schneide erhältlich: zentral, links und rechts. Die Schutzsegmente sind

mit definierten Winkeln gefertigt, um Kundenbedürfnissen und Hauptanwendungen zu entsprechen. Weitere Versionen sollen entwickelt werden, um den spezifischen Bedürfnissen anderer Einsatzbereiche zu entsprechen. Aktuell gibt es für Bagger 38 neue und für Lader sechs neue Produkte mit unterschiedlichen Abmessungen. ●

> KINGKONG-TOOLS

Zwei-Sparten-Strategie bietet »gute Möglichkeiten«

Von Michael Wulf

ar es zunächst allein der Vertrieb der Produkte von Betek, des ebenfalls in Aichhalden beheimateten Herstellers von hartmetallbestückten Verschleißteilen (siehe auch Seite 122), weshalb es Hardy King schon im Jahre 2000 in die USA zog, so sind es heute auch die selbst entwickelten Verschleißwerkzeuge von KingKong-Tools. Wobei es immer noch eine enge Verbindung mit Betek gibt. »Wir sind deren exklusiver Vertriebskanal in den USA für hartmetallbestückte Werkzeuge in den Bereichen Recycling sowie Forst- und Wegebau«, sagte auf der Bauma Dr. Hannes Zipse im Gespräch mit dem bauMAGAZIN, der einst Entwicklungsleiter bei Betek war und heute bei KingKong Tools den Vertrieb und das Marketing verantwortet. Doch nicht nur in den USA ver-

W

bauen zahlreiche renommierte Hersteller bereits ab Werk die von KingKong-Tools vertriebenen Shredderwerkzeuge, Hackermesser, Mulcherzähne oder Steinbrecherschlegel. Auch in Europa ist das der Fall. Dabei habe man die Entwicklungskompetenz weiter ausgebaut, so Zipse, und beispielsweise für Doppstadt ein neues System von Haltern und Werkzeugen für einen langsam laufenden Shredder entwickelt.

PTH und TMC als Partner Auch die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit heute 20 Mitarbeitern hat sich geändert. Zum Portfolio gehören nicht mehr allein Werkzeuge, sondern jetzt auch Anbaugeräte und Maschinen für die Forstund Landschaftspflege. In den USA beispielsweise vertreibt KingKong-Tools exklusiv die An-

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MICHAEL WULF

Werden Hardy und Jeannine King auf den Gründungsmythos amerikanischer IT-Giganten wie Apple und HP angesprochen, müssen beide laut lachen. Immerhin beginnt die Geschichte ihres Unternehmens auch in einer Garage – aber natürlich nicht im kalifornischen Silicon Valley. Sondern in der Schwarzwald-Gemeinde Aichhalden oberhalb der Uhrenstadt Schramberg, Heimat der Junghans-Uhren. KingKong-Tools heißt die 1996 gegründete Firma heute, bekannt für hochwertige Verschleißwerkzeuge, die im Forst- und Wegebau sowie im Recycling eingesetzt werden. Aber eine enge Verbindung besteht gleichwohl mit dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten: Zum einen sind Hardy und Jeannine King große USA-Fans, zum anderen beliefert KingKong-Tools heute einen Großteil der Mulcherhersteller in Nordamerika als OEM mit Werkzeugen und Haltern – und ist deshalb mit einer eigenen Niederlassung in den US-Bundesstaaten Georgia und Kalifornien präsent.

Die Führungscrew von KingKong-Tools: das Geschäftsführer-Ehepaar Hardy und Jeannine und Hardy King (li.) und Dr. Hannes Zipse, Leiter Marketing und Vertrieb. baugeräte und Spezialmaschinen von PTH Holzer, dem österreichischen Spezialisten für die Sanierung oder den Bau vor allem von Forst- oder anderen Straßen mit extrem harten Gesteinsmaterialien. Und für Deutschland, Österreich und die Schweiz ist man seit Anfang des Jahres Exklusivimporteur für die komplette Produktpalette des spanischen Forstmulcher-Herstellers TMC Cancela. »Damit bieten wir auf dem deutschen Markt, auf dem es drei Platzhirsche gibt, eine echte Bereicherung«, sagte Zipse. »Unser Ziel

ist es, mit TMC Cancela in dieser Liga ein gewichtiges Wort mitreden zu können.« Nach zuletzt jährlichen Umsatzzuwächsen zwischen 20 und 30 % biete diese neue ZweiSparten-Strategie großes Potenzial, sind Hardy und Jeannine King überzeugt. »Mit unseren Werkzeugen auf der einen Seite und den Anbaugeräten und Maschinen auf der anderen sehen wir gute Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft. Und TMC Cancela wird ein wichtiger Baustein dieser Entwicklung sein.« ◆


Ich lese das bauMAGAZIN, weil ...

Robert Schneider (li.) Werkstattleiter Neu-Ulm, Gebietsleiter Werkstatt BAU Süddeutsche Baumaschinen Handels GmbH »... ich mich hier über den technischen Fortschritt und die Weiterentwicklung der Maschinen informieren kann und wir dadurch unsere Kunden kompetent beraten.«

Dr.-Ing. Christoph Karrer (re.) Geschäftsführung BAU Süddeutsche Baumaschinen Handels GmbH »… wir darin schnell einen Überblick der aktuellen Trends in Markt und Technik gewinnen können. Dieser hilft uns, täglich die richtigen Entscheidungen zu treffen.« SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Tel. +49 (0) 8 31/5 22 04-0 Fax +49 (0) 8 31/5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de www.sbm-verlag.de

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BAUBRANCHE UNSERE HOHEN ERWARTUNGEN ERFÜLLT.« +++

FRANK W. RESCHKE (MASA):

»UNSERE OHNEHIN HOHEN ERWARTUNGEN Jubiläum feierte auf der Bauma der Verschleißteilspezialist ESCO und stellte sein neues Lippen- und Zahnsystem Nemisys (im Vordergrund) vor. Das Unternehmen mit 6 000 Mitarbeitern ist inzwischen in 21 Ländern aktiv, verfügt über 36 Fertigungsanlagen und betreibt 48 Verkaufs- und Vertriebsbüros.

MICHAEL WULF

werde ein besserer Schutz der Lippe gewährleistet. ESCO bietet für das NemisysSystem diverse Spitzenformen für verschiedene Grabbedingungen an: die Zahnspitze R (Felsversion), die Zahnspitze SW (Standardverschleißkappe), die Standardzahnspitze S, die Zahnspitze D (Schleppversion) und die Zahnspitze V (Doppelspitzversion).

100 Jahre Erfahrung ESCO feiert in diesem Jahr seinen 100. Firmengeburtstag und nutzte die Jubiläums-Bauma zur Präsentation seines neuen Lippen- und Zahnsystems Nemisys für die Gewinnung. Ebenso spielte auch das Ultralock-Zahnsystem für den Baubereich eine wichtige Rolle beim Messeauftritt des in Portland (USA) gegründeten Verschleißteilspezialisten. ür Bergbauunternehmen hat ESCO das neue und in vier Größen verfügbare Nemisys-Lippensystem entwickelt. Charakteristisch für die Bauma-Neuheit sind eine leichtere Lippe, deren Größe für heutige Maschinen besser geeignet ist, sowie ein stromlinienförmiges Profil, die beide die Produktion und Maschinenarbeitszyklen optimieren helfen sollen. Das neue hammerlose Zahnund Schutzschildsystem soll durch höhere Zuverlässigkeit, schnelleres und sichereres Auswechseln sowie bessere Lippenabdeckung geringere Instandhaltungskosten mit sich bringen. ESCO betont, dass die schlanke Lippenform und das passende Zahnsystem das Eindringen mit durchschnittlich 10 % weniger Kraftaufwand möglich machen. Die Zähne verfügen zudem über bis zu 19 % mehr nutzbares Verschleißmetall für höhere Maschi-

F

nenverfügbarkeit, die Lippen sind durchschnittlich 7 % leichter und ermöglichen dadurch höhere Traglasten. Nemisys ermöglicht sichereres Auswechseln am Einsatzort. Im gesamten System werden hammerlose Sicherungen verwendet, eingegossene Hebeösen vereinfachen zusätzlich die Handhabung. Für hohe Zuverlässigkeit sind die Zwischenadapter mit Doppelsicherungen für geringere Bewegung ausgestattet. Die Zähne behalten, wie ESCO unterstreicht, ihre Stärke über den gesamten Verschleißzyklus bei. Eine nach Herstellerangaben um 12 % reduzierte Spitzenbelastung der Lippe sorgt für längere Zeitintervalle zwischen größeren Instandhaltungsarbeiten an der Lippe. Die Seiten der Nemisys-Schutzschilde und Adapter sind konturiert, um die Lippe und das Adapterhorn vor star-

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kem Verschleiß zu schützen. Die Nemisys-Schutzschilde und auch -Adapter decken, so ESCO, eine bis zu 77 % größere Fläche der Lippenschneidkante ab als das EverSharp-System. Dadurch

Ultralok Bei Einführung im Jahre 1995 beeindruckte das Super-V-System von ESCO in Sachen Leistung und Zuverlässigkeit. Heute set-

ESCO ESCO

> ESCO

Drei Fragen zur Bauma

Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt. ESCO: Rodrigo Sanchez (Marketing Manager EAMER)

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Die Bauma 2013 verlief exzellent, für uns dürfte die diesjährige Veranstaltung sicher die erfolgreichste gewesen sein. Wir konnten viele Besucher an unserem Stand während der sieben Messetage begrüßen, viele Kontakte knüpfen und Geschäfte abschließen. Die diesjährige Bauma war für uns auch eine zusätzlich besondere, weil ESCO in diesem Jahr auch den 100. Geburtstag der Firmengeschichte feiert. Auf der Messe stellten wir unser neues Lippen- und Zahnsystem Nemisys für große Gewinnungsmaschinen vor, das bei unseren Kunden auf großes Interesse gestoßen ist. Den Messeschwerpunkt legten wir zudem auch auf das Ultralock-Zahnsystem für den Baubereich, das SV2-Zahnsystem für den Gewinnungsbereich. Auch haben wir Bergbau-Produkte von ESCO mit Schertrommel und entsprechend breiten Einsatzmöglichkeiten ebenso vorgestellt wie unsere Brecherverschleißteilreihe. Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Rund die Hälfte unserer Standbesucher stammten aus Deutschland, der Rest kam aus Ländern der ganzen Welt. Wir trafen Interessenten aus Süd- und Nordamerika ebenso wie Besucher aus Indien, China und Russland – und natürlich Kunden aus ganz Europa. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? In unserem anspruchsvollen Markt wollen wir unsere Position als Marktführer für Verschleißteillösungen weiter stärken.


WURDEN NOCH ÜBERTROFFEN.«+++

»AUF DER BAUMA WIRD GESCHICHTE GESCHRIEBEN UND WIR

> NLMK CLABECQ

»Durchgängig hohe Qualität« Mit den zusätzlichen Qualitäten für die hochverschleißfeste Produktgruppe Quard und die hochfeste Produktfamilie Quend will der auf die Produktion von hochvergüteten Stählen spezialisierte Stahlhersteller NLMK Clabecq sein Portfolio weiter ausbauen und sich verstärkt als Zulieferer für die Hersteller von industriellen Großmaschinen positionieren, vor allem auch in der Baumaschinenindustrie. »Wir können eine durchgängig hohe Qualität unsere Stähle garantieren«, sagte Marc Bianchi, Commercial Director von NLMK Europe, auf einer internationalen Pressekonferenz auf der Bauma.

MICHAEL WULF

zen weltweite Anwender auf das Ultralok-System für die Baubranche, auf das ESCO auch einen Messeschwerpunkt in München legte. Das schlanke Profil und eine stromlinienförmige Verbindung von Spitze und Adapter versprechen ein besseres Eindringvermögen und längere Standzeiten. Die Sicherung ist hammerlos ausgeführt und in die Spitze integriert, sodass das System aus nur zwei statt drei Komponenten anderer Systeme besteht. Der Austausch vor Ort lässt sich somit sicherer, einfacher und schneller durchführen. Das Ultralok-Zahnsystem ist für verschiedene Bausektorbereiche verfügbar – Versorgungsbau (Modelle U20 und U25 für Kleinbagger, Radlader und andere kompakte Maschinen), Bausektor (Modelle U30, U35 und U40 für mittelgroße Radlader und Bagger) und den Schwerbausektor (Modelle U45, U55 und U60 für große Radlader, Bagger und Hochlöffel). ●

SERGEY EREMIN (AVTOKRAN JSC IVANOVETS):

Marc Bianchi, Commercial Director von NLMK Europe, garantiert für sein Unternehmen eine durchgängig hohe Stahlqualität. us diesem Grund habe das Unternehmen am belgischen Standort Clabecq seit 2011 mehr als 100 Mio. Euro in die Modernisierung der Produktionsanlagen investiert (siehe auch bauMAGAZIN 4/2013). Zudem erweitere man derzeit das weltweite Vertriebsnetz, so Bianchi, und setze dabei auf lokale Partnerschaften. Schon heute habe das Unternehmen Kunden aus den verschiedensten Bereichen und arbeite »mit allen gro-

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ßen Namen aus der Baumaschinenindustrie zusammen«. So suchten beispielsweise die Hersteller nach immer neuen Lösungen bei der Produktion einer Baumaschine. Dabei sei deren Gewicht heute ein bedeutender Faktor, anders als noch vor einigen Jahren. »Mit unseren neuen Stahlqualitäten bieten wir künftig den Entwicklern der Baumaschinenhersteller viel mehr Möglichkeiten«, betonte Bianchi. iwu ◆

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SIND FROH, EIN TEIL DAVON ZU SEIN.« +++

JONATHAN STRINGHAM (FAYAT):

»FÜR UNS WAR DIE BAUMA EIN VOLLER ERFOLG.« +++

> TATA STEEL

»Wir wollen weiter wachsen, vor allem in Deutschland«

MICHAEL WULF

Erläuterte auf der Bauma die ehrgeizigen Ziele von Tata Steel in Europa und besonders in Deutschland: Dr. Henrik Adam, Chief Commercial Officer von Tata Steel Europe.

Tata Steel, Europas zweitgrößter Stahlproduzent, will seinen Stahlabsatz im Hebe- und Fördersektor weltweit von aktuell 500000 t bis 2017 verdoppeln. Die größten Wachstumsmärkte liegen dabei in Europa – und besonders in Deutschland. »Wir wollen weiter wachsen und haben ehrgeizige Ziele«, erklärte Dr. Henrik Adam, Chief Commercial Officer von Tata Steel Europe, im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. Das Unternehmen präsentierte sich erstmals auf der Bauma und stellte dort seine verschleißfesten und hochfesten Abrazo- und RQT-Stähle vor sowie sein neues, ganz auf den Kunden ausgerichtetes Konzept. »Wir versorgen die Hersteller von Maschinen zur Förderung und Bewegung von Materialien und Gütern mit einem extrem umfassenden Produktspektrum«, so Adam. »Dabei streben wir langfristige Partnerschaften an.« Von Michael Wulf

m dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen kürzlich 40 Mio. Euro in seine Vergütungs- und Weiterverarbeitungsanlagen in Großbritannien investiert und damit sein Produktportfolio verbessert. »Allein im vergangenen Geschäftsjahr haben wir etwa 17 neue Produkte entwickelt«, sagte Adam. »Für dieses Jahr sind etwa weitere 30 neue Produkte geplant, von de-

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nen ein großer Anteil für die Baumaschinenbranche von Interesse ist. Die Tata-Produkte sind speziell für den Hebe- und Fördersektor ausgelegt und verbessern das Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht, verringern Materialermüdungserscheinungen, ersetzen Komponenten in der Weiterverarbeitung und machen so die Maschinen leistungsfähiger und die Fertigung effizienter – um nur einige der Vorteile zu nennen.« Die Abrazo-Familie besteht aus hochverschleißfesten Stählen, die über garantierte Verschleißfestigkeiten auch unter kältesten Klimabedingungen verfügen. Typische Anwendungsbereiche sind Baggerschaufeln, Schneidkanten, Trailerverkleidungen, Kettenkratzförderer im Bergbau, Rutschen,

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Trichter und Komponenten für Förderanlagen. Die RQT-Produkte sind speziell für Anwendungen ausgelegt, die eine hohe Festigkeit und Belastbarkeit des eingesetzten Materials voraussetzen. Sie eignen sich beispielsweise für Bergbaustützpfeiler, Baggerarme, Chassis-Komponenten, Schrott-Zerkleinerer und Offshore-Strukturen. Wie Klaus-Peter Galla, Managing Director der Tata Steel International Germany GmbH, außerdem erklärte, biete man den deutschen Herstellern neben den hochwertigen Stahlprodukten jetzt auch das Programm Early Vendor Involvement (EVI) an. »Dabei arbeiten wir beim Design und bei der Entwicklung neuer Maschinen und Modelle von Beginn an mit unseren Kunden zusammen«, so Galla. »So können

wir gemeinsam deutliche Verbesserungen beim verwendeten Material, bei der Konstruktion und im Produktionsprozess erzielen. Der Maschinenhersteller kann so seine Fertigungskosten reduzieren, während der Anwender von einem gesteigerten Nutzen im Betrieb profitiert.«

Gegenseitiges Verständnis aufbauen Das EVI-Programm unterstreiche das neue, ganz auf den Kunden ausgerichtete Konzept »Together we make the difference«. Mit diesem verpflichte sich Tata Steel, eng und partnerschaftlich mit seinen Kunden zusammen-

Wir versorgen die Hersteller von Maschinen zur Förderung und Bewegung von Materialien und Gütern mit einem extrem umfassenden Produktspektrum.« Dr. Henrik Adam, Tata Steel Europe

zuarbeiten. Ziel sei dabei, ein gegenseitiges Verständnis für die Lösung aktueller Herausforderungen und zukünftiger Anforderungen aufzubauen. »Deutschland bleibt der größte Markt für Baumaschinen in Europa und ist darum auch ganz klar in unserem Fokus«, fügte Galla hinzu. »Wir haben hier bereits eine gute Präsenz, die wir aber über die nächsten drei Jahre hinweg durch Zusammenarbeit mit den wichtigsten Maschinenherstellern noch weiter stärken wollen.« ◆


ALEXANDER SCHWÖRER (PERI):

»DIE BAUMA WAR FÜR UNS EIN GROSSER ERFOLG.« +++

WILLI STUCKMANN (EICKHOFF):

»DIE BESUCHERZAHLEN HABEN

> JOHN DEERE POWER SYSTEMS

»Ohne Dieselpartikelfilter deutliche Vorteile«

MICHAEL WULF

John Deere Power Systems hat auf der Bauma erstmals seinen neuen PowerTech PWL 4.5L vorgestellt – einen 4,5-l-Motor, der die Emissionsvorschriften nach Final Tier 4/Stufe IV auch ohne Dieselpartikelfilter (DPF) erfüllt. Dieser Motor mit einer Leistung von 63 bis 104 kW (85 bis 140 PS) ergänzt die John-Deere-Palette von Final Tier 4/Stufe IV-konformen Off-Highway-Dieselmotoren mit 36 bis 448 kW (48 bis 600 PS). »Wir glauben, dass der Wegfall des Dieselpartikelfilters in dem heiß umkämpften Segment von 56 bis 104 kW (75 bis 140 PS) deutliche Vorteile für Erstausrüster und Endkunden bietet, da sich hierdurch gute Ausgleichsmöglichkeiten zwischen den Packaging- und Produktkosten auf der einen sowie den Leistungs- und Betriebskosten-Anforderungen auf der anderen Seite ergeben«, erklärte John Piasecki, Leiter der Bereiche weltweites Marketing, Vertrieb und Kundendienst bei John Deere Power Systems.

Hochbetrieb auf dem Messestand von John Deere Power Systems, wo erstmals der neue Motor PowerTech PWL 4.5L vorgestellt wurde.

er PowerTech PWL 4.5L ist mit einem integrierten Emissionskontrollsystem ausgestattet, das neben der selektiven katalytischen Reduktion (SCR) einen Diesel-Oxidationskatalysator (DOC) sowie eine gekühlte

D

Wir bleiben unserem bausteinbasierten Ansatz auch weiterhin treu.« John Piasecki, Leiter Marketing, Vertrieb und Kundendienst

Abgasrückführung (EGR) umfasst. Möglich wurde der Wegfall des Dieselpartikelfilters durch eine Optimierung des Verbrennungssystems sowie Verbesserungen hinsichtlich der Effizienz des SCR-Systems. Durch Wegfall des Dieselpartikelfilters ermöglicht der PowerTech PWL 4.5L Kostensenkungen sowie ein ver-

bessertes Motorpackaging – gleichzeitig erfüllt dieser Motor die kundenseitigen Leistungserwartungen für Anwendungen im Leistungssegment von 56 bis 104 kW (75 bis 140 PS). Mit der Einführung des PowerTech-Motors PWL 4.5L bietet John Deere seine dritte Konfiguration des integrierten Emissionskontrollsystems für Final Tier 4/Stufe IV an. Für den Leistungsbereich 36 bis 55 kW (48 bis 74 PS) wird John Deere Modelle mit DieselOxidationskatalysator/Dieselpartikelfilter ohne gekühlte Abgasrückführung oder SCR-Technologie anbieten. Der PowerTech PWL 4.5L im Leistungsbereich 56 bis 104 kW (75 bis 140 PS) wird mit einem integrierten Emissionskontrollsystem ausgestattet sein, das SCRTechnologie, Diesel-Oxidationskatalysator sowie eine gekühlte

Abgasrückführung verwendet. Jenseits von 104 kW (140 PS) verwendet John Deere ein integriertes Emissionskontrollsystem, das neben der gekühlten Abgasrückführung einen DieselOxidationskatalysator/Dieselpartikelfilter sowie eine SCR-Lösung enthält. Alle integrierten Emissionskontrollsysteme von John Deere sind speziell für die besonderen Anforderungen von Off-Highway-Anwendungen in den gegebenen Leistungskategorien ausgelegt. »Wir bleiben unserem bausteinbasierten Ansatz auch weiterhin treu und haben die besten verfügbaren Technologien integriert, um die Final Tier 4/Stufe IV-Vorschriften einzuhalten – und dies bei minimalen Auswirkungen für Erstausrüster und Endkunden«, sagte Piasecki. »Das integrierte Emissionskontrollsystem in seinen diversen Konfigurationen stellt eine Technologie-Optimierung dar, durch

Dieser auf der Bauma ebenfalls präsentierte Prototyp der 3-Zylinder-Variante des PowerTech EWX 2,9L soll kommendes Jahr in die Produktion gehen. die sich das gewünschte Emissionsniveau erreichen lässt und die genau das Maß an Leistung, Bedienkomfort, Fluideffizienz, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit sowie die günstigen Betriebskosten bietet, die unsere Kunden von John Deere erwarten.« iwu ◆

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UNSERE ERWARTUNGEN BEI WEITEM ÜBERTROFFEN.« +++

RAUL GARCIA (ULMA):

»DIE BAUMA IST EINFACH EIN MUSS FÜR UNS.«

> KOHLER – LOMBARDINI

Der neue KD 15-440 soll die Maßstäbe setzen Um den wachsenden Marktanforderungen auch im Jahr seines 80-jährigen Bestehens zu genügen, erneuert Kohler-Lombardini als einer der weltweit führenden Motorenhersteller sein Angebot an luftgekühlten EinzylinderDieselmotoren. So hat Kohler-Lombardini auf der Bauma den neuen Motor KD 15-440 vorgestellt, der mit neuen Vorrichtungen und technischen Kniffen die aktuelle Motorenpalette der Motorenreihe 15 LD erweitert und verbessert und sich an die Spitze seiner Leistungsklasse stellen soll. Im Vergleich zum Vorgängermodell 15 LD 440, der schon heute Marktführer in den Bereichen Landwirtschaft, Bauwesen, Stromaggregaten und Motorpumpen sei, überzeuge der KD 15-440 vor allem durch höhere Leistung und geringere Wartungskosten, so Marketingleiterin Francesca Rubbiani und Nino De Giglio (Leiter Kommunikation) bei der internationalen Pressekonferenz in München. er neue luftgekühlte Einzylindermotor KD 15-440 mit einem Hubraum von 441 cm³ verfügt über eine Nennleistung von 8 kW bei 3 600 Umdrehungen pro Minute und soll in seiner Leistungsklasse Maßstäbe setzen. Mit neuem Luftfilter und Tank sei das Modell KD 15 der Motor mit den längsten Wartungsintervallen und der besten Wartungsfreundlichkeit. Die Speicherkapazität des neuen Luftfilters beim KD 15 sei fünfmal höher als die des Vorgängermodells und dreimal höher als die bei vergleichbaren Motoren anderer Hersteller. Dieses Ergebnis habe man durch die Verwendung eines trennenden Vorfilters mit hoher Effizienz und eines Ausstoßventils für im Filter angesammelte Stäube erzielen können. Darüber hinaus erhöhten die großen Abmessungen der Kartusche und das stark filternde Papier den Schutz des Motors und senkten die Wartungskosten merklich.

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Tom Cromwell, President Engines Business, verwies auf die große Entwicklungskompetenz bei Kohler-Lombardini.

MICHAEL WULF

Neuer Tank und Kraftstofffilter

Marketingleiterin Francesca Rubbiani erläuterte die Vorzüge der neuen Motorengeneration.

Der in seinen Bestandteilen erneuerte Tank trage dank einiger Verbesserungen – wie dem neuen Kraftstofffilter mit doppeltem Schutz – deutlich zur Erleichterung aller Wartungsvorgänge bei. Durch die Tandem-Anordnung von Primärfilter und Sicherheitsfilter werde ein versehentliches Eindringen von

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Nino De Giglio, Leiter Kommunikation bei Kohler-Lombardini, präsentierte den neuen Einzylinder-Dieselmotor KD 15-440.

Fremdkörpern bei Austauschvorgängen vermieden. Der Primärfilter im Inneren des Tanks sei leicht zugänglich und könne ohne weiteres Werkzeug ausgetauscht werden. Ein neuer Ablasshahn ermögliche eine Entleerung des Tanks von Wasser und Schmutz, der sich am Boden ablagern kann, und erleichtere so die Reinigung, ohne das gesamte Bauteil ausbauen zu müssen. Zudem ist die neue Starter-Riemenscheibe mit Gummi verkleidet, sodass die Geräuschemission bis auf 1 dB gesenkt werde könne. Durch Beibehaltung der Halterungspunkte sowie der gleichen Maße und Verbindungen der Fernsteuerung lassen sich die Vorgängermodelle der Motorenreihe 15 LD einfach und schnell durch die neuen KD 15Modelle austauschen, betonten

die Verantwortlichen bei KohlerLombardini. Auch sind einige Extras verfügbar, mit denen die Leistungen des neuen Motors nochmals verbessert und die Bedienerfreundlichkeit erhöht werden können. Dazu gehören unter anderem ein Antrieb auf Schwungradseite (Motoren mit elektrischem Antrieb), Antriebe mit Flanschverbindungen und spezielle Wellenenden, eine Fernsteuerung für Drosselklappe und Motorschalter oder eine größere Ölwanne für ein längeres Wartungsintervall von 500 Betriebsstunden statt 250 in der Standardversion. Die Motoren KD 15440 und KD 15-440S stehen ab Oktober zur Verfügung, die Modelle KD 15-350 und KD 15350S sollen 2015 auf den Markt kommen. iwu ◆


Die richtige Leistung. Zur richtigen Zeit. John Deere Motoren sind für höchste Ansprüche ausgelegt Sie erwarten von Ihren Motoren eine zuverlässige Leistung — und keinesfalls weniger. Und deshalb steht bei John Deere die Motorleistung immer an erster Stelle. “Final Tier 4/ Stufe IV”-konforme PowerTech™-Motoren mit unserem optimierten integrierten Emissionskontrollsystem sorgen dafür, dass Sie sich voll und ganz auf Ihre Arbeit konzentrieren und bestmögliche Ergebnisse erzielen können. Diese Motoren bewältigen auch unwegsameres Gelände ohne Geschwindigkeitseinbußen und reagieren umgehend, wenn mehr Leistung verlangt wird. Und all das bei optimalem Kraftstoff- und Fluidverbrauch. John Deere PowerTech-Motoren. Die richtige Technologie. Zur richtigen Zeit. John Deere Power Systems Tel: +33 2 38 82 61 19 Fax: +33 2 38 84 62 66 Email: jdengine@johndeere.com John'eere.de

Unser deutscher Haupthändler: DGS Diesel- und Getriebeservice GmbH Tel: +49 (0)6131 5807 702 Fax: + 49 (0)6131 5807 717 Email: tmoritz@dgs-mainz.de www.dgs-mainz.de

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JOHANNES WEIERMAIR (SBM):

»EINE GROSSARTIGE VERANSTALTUNG UND EIN GROSSER ERFOLG.« +++

THORSTEN VAN DER TUUK (LINDE):

> WEBASTO

Engine-Off-Technologie vermeidet Motorleerlauf

MICHAEL WULF

Webasto präsentierte sich auf der Bauma als Systemlieferant für Heizen und Kühlen und stellte seine neue Engine-OffTechnologie vor, mit der sich Motorleerlauf vermeiden lässt.

Erstmals hat sich Webasto auf der Bauma als Systemlieferant für Heizen und Kühlen aus einer Hand präsentiert. Zu den Messe-Highlights gehörten Klimaanlagen für Baumaschinen und eine neu entwickelte Engine-Off-Technologie zur Vermeidung von Motorleerlauf. Die Heiz- und Klima-Lösungen sorgen nicht nur während des Betriebs, sondern auch in Stand- und Pausenzeiten für ein angenehmes Kabinenklima. Dank eines breiten Produktportfolios können Kunden ein maßgeschneidertes System erhalten – speziell entwickelt und produziert für die Erstausstattung ihrer Maschinen. it der neuen Engine-OffTechnologie für Standheizungen und Klimaanlagen könne unnötiger Motorleerlauf vermieden werden, so Webasto. Denn der Leerlauf, das sogenannte »Idling«, mache bei Baumaschinen oft bis zu 50 % der Betriebsstunden aus. Dazu Robert Lang, Director Product Market Management Heavy Duty bei Webasto: »Von den Vorteilen der Engine-Off-Technologie profitieren Hersteller, Besitzer und Mieter der Maschinen gleichermaßen. Da durch sie die Betriebsstunden sinken, wird Kraftstoff gespart und weniger Schadstoff ausgestoßen. Zudem werden die Serviceintervalle länger, die gesamte Lebensdauer einer Maschine erhöht sich spürbar und der Wiederverkaufswert steigt.« Ein weiteres Plus: Der Fahrer arbeite wesentlich konzentrierter und damit produktiver. Denn unabhängig von der Außentemperatur verbringe er den gesamten Arbeitstag in einer angenehm klimatisierten Kabine.

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Dementsprechend groß sei auf der Bauma das Interesse an dieser neuen Technologie gewesen. »«Die Resonanz war gigantisch«, sagte Josef Graubmann, Head of Business Development Off-Highway (Divison Thermo & Comfort) bei Webasto, im Gespräch mit dem bauMAGAZIN: »Wir sind die ersten, die auf diese Idee gekommen sind. Unser

Von den Vorteilen der EngineOff-Technologie profitieren Hersteller, Besitzer und Mieter der Maschinen gleichermaßen.« Robert Lang, Director Product Market Management Heavy Duty

Ersparnis-Rechner zeigt eindeutig auf, wie man mit der EngineOff-Technologie Kraftstoff und damit Kosten sparen kann.« Zielmärkte für diese Technologie seien vor allem die Märkte Europas, Nordamerikas und Japan, in denen die neuen Emissionsvorschriften gelten. Die Engine-Off-Technologie sorgt dafür, dass in Stand- und

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Pausenzeiten, unabhängig vom Maschinenmotor, geheizt oder gekühlt wird. Engine-Off ist für die Erstausstattung verfügbar, kann aber auch leicht nachgerüstet werden, weil nur wenige zusätzliche Komponenten in das Heiz- bzw. Klimasystem integriert werden müssen. Die Steuerung ist einfach: Der Fahrer muss lediglich über das Bedienelement Engine-Off aktivieren. Danach wird die Temperatur in der Fahrerkabine automatisch auf dem gewünschten Niveau gehalten. Solange der Fahrzeugmotor läuft, erzeugt er Wärme, die über den Kabinenwärmetauscher verteilt wird. Wird der Motor ausgeschaltet, kommt das Engine-OffSystem zum Einsatz. Dabei sorgt die Umwälzpumpe der Standheizung dafür, dass das Kühlmittel weiter zirkuliert. Auf diese Weise wird mit der noch im System vorhandenen Restwärme die Kabine weiter beheizt. Sinkt die Temperatur in der Fahrerkabine unter einen definierten Wert,

schaltet sich automatisch die Standheizung zu. Wird der Fahrzeugmotor ausgeschaltet, stellt die fahrzeugeigene Klimaanlage ihren Betrieb ein. Nun aktiviert das Engine-Off-System den zusätzlich eingebauten Engine-Off-Kompressor von Webasto, der über die Fahrzeugbatterie betrieben wird. So sorgt das System für eine effiziente Zwischenkühlung der Fahrerkabine in Pausen- und Standzeiten. Obwohl Engine-Off über die Fahrzeugbatterie betrieben wird, müssen sich die Fahrer nicht sorgen, dass der Motor nach einem längeren EngineOff-Betrieb nicht mehr anspringt. Das System ist mit einem Unterspannungsschutz ausgestattet.

Jahrelange Marktkenntnisse Webasto entwickelt und produziert seit vielen Jahren Standheizungen für Baumaschinenhersteller. So gehört u. a. Liebherr zu den langjährigen Kunden, die Webasto-Standheizungen in der Erstausrüstung anbieten. »Wir können mit jahrelangen Marktkenntnissen und dem hohen Qualitätsstandard aus der Automobilindustrie punkten. Unsere Entwicklungsabteilung reagiert zudem sehr schnell und flexibel auf Kundenwünsche – alles Kriterien, die Baumaschinen-Hersteller sehr zu schätzen wissen«, erklärte Lang. iwu ◆


»UNSER AUFTRITT AUF DER BAUMA WAR EIN MEILENSTEIN > MTU – TOGNUM

Der MTU 6R 1500 ist »Diesel of the Year«

MICHAEL WULF

Der MTU 6R 1500-Motor der Tognum-Tochter MTU Friedrichshafen hat auf der Bauma die Auszeichnung »Diesel of the Year 2013« erhalten. Das italienische Fachmagazin »Diesel« prämierte den Sechs-Zylinder-Reihenmotor der MTU-Baureihe 1500 mit einer Leistung von 400 bis 460 kW als innovativsten und technisch ausgereiftesten Motor des Jahres. Er erfüllt die extrem niedrigen Stickoxid- und Partikelgrenzwerte der EU-Stufe IV und EPA Tier 4 final mit Abgasrückführung und einer Abgasnachbehandlung ohne Partikelfilter.

Der Sechs-Zylinder-Reihenmotor MTU 6R 1500-Motor der TognumTochter MTU Friedrichshafen hat auf der Bauma die Auszeichnung »Diesel of the Year 2013« erhalten. ie neuen MTU-Baureihen 1000, 1100, 1300 und 1500 mit Leistungen von 100 bis 460 kW sind für den Antrieb von Baumaschinen wie Bagger, Radlader, Muldenkipper, Mobilkrane sowie Fahrzeuge für den Untertagebau konzipiert, sie treiben aber auch Sondermaschinen sowie land- und forstwirtschaftliche Maschinen an. Neben der prämierten Baureihe 1500 zeigte die Tognum-Gruppe Produkte im Bereich von 100 bis 3000 kW. Für Dr. Michael Haidinger, Tognum-Vertriebsvorstand und Geschäftsführer der MTU Friedrichshafen GmbH, ist dies mit ein Beleg dafür, »dass wir bei den Motorenherstellern zu den FullLinern gehören«, wie er auf der Pressekonferenz erklärte. Außerdem verwies er auf die globale Fertigungs-, Vertriebsund Servicestruktur des Unternehmens sowie auf die »riesengroße Erfahrung«, die man bei der Entwicklung und Produkti-

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Dr. Michael Haidinger, TognumVertriebsvorstand und Geschäftsführer der MTU Friedrichshafen, verwies auf der Bauma auf die »riesengroße Erfahrung«, die man bei der Entwicklung und Produktion neuer Motoren besitze. on neuer Motoren besitze. Einen enormen Stellenwert im Unternehmen hätten dabei die Bereiche Forschung und Entwicklung, wie auch die Investitionen in Höhe von 6 % des jährlichen Umsatzes dokumentierten. Der betrug bei der Tognum AG, die in 24 voll konsolidierten Gesellschaften mehr als 10 000 Mitarbeiter beschäftigt, im letzten Geschäftsjahr rund 3,015 Mrd. Euro. iwu ◆


UND WICHTIGER SCHRITT IN EINE NEUE ZUKUNFT.« +++

STEFAN HOHEISEL (CONTITECH):

»UNSERE ERWARTUNGEN WURDEN VOLL

> COMER INDUSTRIES

Auf der Bauma stellte Comer Industries neue Produkte für die kommende Baumaschinengeneration weltweit tätiger OEM vor. Die gezeigten Neuheiten sind Ergebnis einer umfassenden Erneuerungsstrategie, die Antriebsachsen, Getriebe und Planetenuntersetzungsgetriebe für anspruchsvolle Anwendungen umfasst. Neben dem Engagement von Comer Industries im Bereich R&D und der 25-jährigen Erfahrung in der Entwicklung von Antriebsachsen für Offroad-Anwendungen hat das für die Produktentwicklung zuständige Team mit dem Kriterium der Qualitätsplanung (APQP) vor kurzem eine umfassende Neugestaltung der Produktlinien, Einkaufsketten und Herstellungsprozesse eingeführt. ach verschiedenen Kundentests, die über mehrere Monate vor Ort auf den spezifischen Fahrzeugen durchgeführt wurden, hätten mehrere OEM bereits beschlossen, so teilt der Anbieter mit, die neuen Comer-Pro-

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dukte in ihre neuen Tier3B- und Tier4-Fahrzeuge zu installieren. Auf der Bauma waren beispielsweise ein Kompaktlader von Liebherr, ein Telehandler Terex Genie Lift GTH und der NeusonRadbagger 6503 mit Antriebs-

COMER INDUSTRIES

Antriebsachsen und Getriebe für OEM

achsen von Comer Industries zu sehen. Comer zeigte selbst eine Antriebsachsenserie der neuen Generation, beginnend beim Modell S-228 mit hoher Bremsleistung und Effizienz, und die kompakte, vielseitige Getriebeserie PGRF-7003/11003 für den anspruchsvollen Einsatz mit Raupenfahrzeugen (Forstmaschinen, Bohrmaschinen, Bagger, Müllpressen, Krane), Winden

und Fräsen. Ebenfalls gezeigt wurden das Planetenuntersetzungsgetriebe PG-3503PR für Raupenkrane und Bohrmaschinen, das maximale Leistung in puncto Abtriebsdrehmoment und Belastbarkeit verspricht, sowie die Antriebsachsen S-128 für kompakte Teleskoplader und Radbagger, die Planetenuntersetzungsgetriebe PG-503PR für Turmdrehkrane und PG-954PR für Betonpumpen. ●

> FUCHS LUBRITECH

»System Reiner« feiert mit einer Neuheit ein Jubiläum

FUCHS LUBRITECH

Auf der Bauma präsentierte Fuchs Lubritech erstmals die neue HD-Zweihandpresse des Systems Reiner, das inzwischen sein 25-jähriges Jubiläum feiern kann. Die neue Presse will neben allen bewährten Vorteilen der bisherigen Zweihandpresse auch mit neuen Eigenschaften überzeugen, die die Handhabung weiter verbessern sollen. u den Vorteilen der HD-Zweihandpresse für Schmieranwendungen zählen ergonomi-

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Das Bauma-Team von Fuchs Lubritech freut sich am Vorabend der Messe auf die folgenden Tage.

sche Griffe für eine optimale Bedienung und eine praktische Schutzkappe gegen Verschmutzung des Schlauchendes und zur sicheren Aufbewahrung des Schlauches. Der erreichbare Druck beträgt 400 bar. Ein Twin-Lock-Sys-

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tem sichert im Dauerbetrieb die HD-Zweihandpresse vor Abrieb und verhindert die gefährliche Scheinschmierung. Für die Verwendung der Zweihandpresse steht eine breite Palette an Schmierfetten in passenden SR-Kartuschen zur

Verfügung. Das System Reiner stehe, so der Anbieter, damit für das einfache, saubere und sichere Schmieren von hochwertigen Maschinen bei langen Schmierleitungen, großen Schmierstoffmengen und größerem Schmierstoffvolumen je Hub. ●


ERFÜLLT.« +++

JOHANN SAILER (VDMA):

»DIES TUT UNSERER BRANCHE IN DIESEN DOCH TURBULENTEN ZEITEN GUT UND WIRD IHR

BOSCH REXROTH

BOSCH REXROTH Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt. Bosch Rexroth: Peter Dschida, Leiter Vertrieb Branchenmanagement Mobile Anwendungen

Drei Fragen zur Bauma

Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Die Internationalität des Fachpublikums war auch in diesem Jahr sehr hoch. Neben Besuchern aus Asien, hier insbesondere China und Japan, haben wir unter anderem zahlreiche Kunden und Interessenten aus Italien, Russland und den USA auf unserem Messestand empfangen. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Konkret für den Baumaschinenbereich blicken wir vorsichtig optimistisch auf die weitere Marktentwicklung. Noch ist nicht erkennbar, wie nachhaltig diese Tendenz ist, doch sehen wir punktuell erste positive Anzeichen: In den USA dürfte sich die positive Entwicklung fortsetzen und in China erwarten wir einen Stimmungswechsel, wenn auch noch zaghaft. Bei den Baumaschinen in China liegen die Prognosen bei einem Zuwachs von 5 bis10 % im Vergleich zu 2012. Das wäre zwar immer noch unter dem Niveau von 2010, aber geht in die richtige Richtung. Auch in Europa sehen wir eine gewisse Verbesserung der Lage. Die lokale Wertschöpfung, die wir in den letzten Jahren sowohl in der Fertigung als auch in der Forschung und Entwicklung weltweit erweitert haben, hilft uns, unsere starke Position in diesem volatilen Markt zu behaupten.

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Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Die diesjährige Bauma mit ihrem sehr internationalen Fachpublikum war für uns ein großer Erfolg. Das Verhältnis von Neukunden zu Bestandskunden war sehr zufriedenstellend, ebenso das konkrete Interesse an gemeinsamen Projekten. Strengere Emissionsnormen und steigende Kraftstoffkosten haben die Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen noch einmal deutlich gesteigert. Deshalb präsentierte Bosch Rexroth eine Vielzahl von Hydrauliklösungen, mit denen Verbrauch und Emissionen der Dieselmotoren deutlich vermindert werden können, ohne dass dies auf Kosten der Leistung geht. In vielen Fällen lassen sich Arbeitseffizienz und Komfort der Baumaschinen deutlich verbessern. So vereinfacht die neue Rexroth-Lösung »Virtual Bleed Off-Technologie« (VBO) für Bagger eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs mit einem schnellen Ansprechverhalten bei hoher dynamischer Systemstabilität. Auf Basis von VBO hat Doosan Infracore mit Bosch Rexroth als Technologiepartner seine neue D-Ecopower-Technologie entwickelt und präsentierte die ersten damit ausgestatteten Modelle auf der Bauma. Der Radlader-Hersteller Atlas Weyhausen zeigte in München zudem erstmals die hydraulische Start-Stopp-Lösung von Bosch Rexroth. Der Trend ist unverkennbar: Das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten erfordert immer mehr System-Know-how. Neben den Rexroth-Modulen waren in das Funktionsmodell auch Systeme anderer Bosch Unternehmensbereiche integriert.

Die ganzheitliche Systematik Rexroth 4EE (Rexroth for Energy Efficiency) hilft Herstellern, ihre Baumaschinen bei effektivem Energieeinsatz optimal zu nutzen. Dank flexibler Lösungen und Beratung können die Hersteller sowohl aktuelle Fahrzeugserien optimieren als auch neue Modelle konzipieren.

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FLUID POWER Division

COMPLETE SOLUTIONS FROM A SINGLE SUPPLIER PMH MT swing motors

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PMH MKV hydraulic motors

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We would like to thank all the many visitors who met us at Bauma 2013 and have become part of a successful new step forward for PMP Industries.

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SICHERLICH AUFWIND GEBEN.« +++

KLAUS DITTRICH (MESSE MÜNCHEN):

»DER ZUSPRUCH DIESES JAHR WAR EINFACH ÜBERWÄLTIGEND.«

> PIRTEK

MICHAEL WULF

Die Erfolgsgeschichte soll weitergeschrieben werden

Setzen auf ein einheitliches Qualitätsmanagement in den 57 deutschen Pirtek-Centern und erweitern das Pirtek-Netz nach Österreich: Joachim Gasper (Mitte), der bei Pirtek Deutschland die Bereiche Marketing und Geschäftsentwicklung verantwortet, und Kelvin Robert (re.), Chairman von Pirtek Europe, sowie Mark Wilton, European Finance Director.

Die Einführung eines einheitlichen Qualitätsmanagments und die damit verbundene Zertifizierung nach ISO 9001/2008 in möglichst allen deutschen Servicecentern sowie die Erweiterung des Servicenetzwerkes nach Österreich gehörten mit zu den Schwerpunkten des Bauma-Auftritts des mobilen Hydraulikservices Pirtek, dessen Franchisesystem sich seit 1996 zu einer Erfolgsgeschichte in Deutschland entwickelt hat. Und die weitergeschrieben werden soll, geht es nach Joachim Gasper, der bei Pirtek Deutschland zuständig ist für die Bereiche Marketing und Geschäftsentwicklung. »Mit derzeit 57 Centern ist Pirtek in Deutschland zwar sehr gut aufgestellt, aber noch nicht am Ende seiner Entwicklung«, sagte Gasper im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. »Die Zielgröße liegt realistisch betrachtet bei 80 Centern, und die könnte bis 2018 realisiert werden.« Von Michael Wulf

as Unternehmen mit Sitz in Köln vereint aktuell 39 Franchisenehmer mit bundesweit 57 Standorten. Von denen aus sorgen gut 230 mobile Werkstätten rund um die Uhr dafür, dass die Kunden im Falle eines Hydraulikdefekts innerhalb von maximal einer Stunde nach Meldung des Schadens Hilfe erhalten. Wobei es Pirtek mittlerweile sogar gelungen ist, die durchschnittliche Reaktionszeit vom Auftragseingang bis zum Eintreffen der mobilen Werkstatt auf 35 Minuten zu verringern. Ganz gemäß der Philosophie des Unternehmens,

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Hydraulikschlauchdefekte nicht nur zuverlässig und professionell, sondern auch so schnell wie möglich zu beheben. Da alle der derzeit 39 Franchisenehmer als selbstständige Unternehmer ihr eigenes Geschäft nach dem gleichen Konzept betreiben, mache ein einheitliches Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001 besonders viel Sinn, heißt es bei Pirtek. Denn Einheitlichkeit und allgemeingültige Standards garantierten den Kunden an allen Standorten den gleich guten Service. Qualität im Sinne der ISO 9001 bedeute jedoch nicht automatisch eine »Vereinheitli-

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chung« aller Center. Vielmehr solle nur so viel wie nötig an gemeinsamen Standards eingeführt, aber so wenig wie möglich in die lokalen Unternehmen eingegriffen werden. Darin liegt nach Ansicht von Rainer Schwarz, Qualitätsmanagementbeauftragter bei Pirtek Deutschland, auch das Geheimnis der Pirtek-Erfolgsgeschichte. »Die Zentrale in Köln überwacht und überprüft, dass wichtige Standards der Branche beachtet und eingehalten werden, beispielsweise die BGR 237. Wir sorgen als Franchisegeber zum Beispiel im zentralen Einkauf für ein Höchstmaß an Produktqualität. Oder wir schulen alle Servicetechniker durch qualifizierte Trainer und machen sie mit den einschlägigen Regeln, Normen und Standards der Hydraulikschlauchreparatur vertraut. Wir erarbeiten Programme wie das Schlauchmanagement für die Industrie, die in einem Prozess intensiv durchdacht und durch umfangreichen Erfahrungsaustausch zahlreicher Center erarbeitet wurden.«

Kurzum: Einheitliche Prozesse, einheitliches Know-how und ein einheitlicher Service werden von der Franchise-Zentrale in allen Centern angestrebt. Nach Pirtek Köln zählen Bernhard Schlich und Karsten Sander (Pirtek Saar/Pfalz) zu den ersten Franchisepartnern, deren drei Center im März zertifiziert wurden. Dabei sei die Prüfung durch den TÜV Rheinland eigentlich eine reine Formsache gewesen, so Schlich: »Wir haben zu 99 % die Anforderungen schon erfüllt und wussten es gar nicht. Die Strukturen, Abläufe oder Normen hatten wir – auch durch die Zentrale – längst eingeführt, sodass wir nur noch Kleinigkeiten perfektionieren mussten.« Die Pirtek-Geschäftsführung sieht dies als einen Beweis für den jetzt schon vorherrschenden hohen Qualitätsstandard in den deutschen Centern. Die zudem immer mehr auch davon profitieren, dass die Zahl der Rahmenverträge mit Maschinenherstellern, Vermietern oder

Mit derzeit 57 Centern ist Pirtek in Deutschland zwar sehr gut aufgestellt, aber noch nicht am Ende seiner Entwicklung.« Joachim Gasper, Pirtek Deutschland

Bauunternehmen kontinuierlich zunehmen. »Die großen Firmen holen sich immer öfter sehr spezialisierte Dienstleister mit ins Boot, und da steht Pirtek aufgrund seiner Schnelligkeit und Verfügbarkeit rund um die Uhr mit an erster Stelle.« Das ist auch ein Grund mit dafür, dass das Pirtek-Netzwerk jetzt auch nach Österreich ausgeweitet werden soll. Dabei setzt man auf die in Deutschland gemachten Erfahrungen. Mit je einem Center und drei mobilen Werkstattwagen sollen demnächst in Wien-Ost und in Wiener Neustadt die ersten zwei Standorte in Österreich ihre Arbeit aufnehmen. ◆


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MICHAEL HEIDEMANN (ZEPPELIN):

»WIR HABEN SO VIELE MASCHINEN VERKAUFT WIE NOCH NIE ZUVOR UND DAMIT EINEN NEUEN REKORD

> PARKER HANNIFIN

Hydraulikleitungen schneller und sicherer montieren Seit mehr als 80 Jahren entwickelt Parker Hannifin als weltweit führender System-Hersteller in der Antriebs- und Steuerungstechnologie HochdruckHydraulikverschraubungen und setzt weltweit Standards. Wie mit der auf der Bauma vorgestellten Weltneuheit EO-3, einem neuartigen, schnell montierbaren Verschraubungssystem, dessen innovative Form und Technik die Leitungsmontage auf ein hohes Niveau an Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit heben. »Damit setzen wir ein Highlight im Bereich der Innovationen«, sagte Anton Moerkerken, Prokurist und Vertriebsleiter bei der deutschen Parker Hannifin GmbH in Kaarst bei Düsseldorf, im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. marktgerecht sind. Wie auch das neue EO-3-Verschraubungssystem, das eine einfachere, schnellere und sicherere Montage ermöglicht. Denn die korrekte Montage ist bei Verschraubungen das A und O, verursachen Leckagen doch unangenehme Konsequenzen: kostenintensive Stillstandszeiten, Reklamationen, Nacharbeit, Umweltschäden oder sogar Unfälle. Vor diesem Hintergrund hat Parker Hannifin das EO-3-System entwickelt, dessen Herzstück eine neue Gewindetechnologie ist. Anders als alle bisherigen (DIN-Norm-)Verschraubungen basiert das EO-3 auf einem 24°-Innenkonus mit integrierter Weichdichtung und einem kegelförmigen Verbindungsgewinde. Als weltweit erstes und einziges System ermöglicht die EO-3-Verschraubung die Kontrolle des Montageergebnisses von außen. Anhand eines gelben Signalrings erkennt der Monteur sofort, ob die Verschraubung fachgerecht erfolgt ist.

Von Michael Wulf

ls Systemanbieter haben wir ein unheimliches Spektrum an Standardeinheiten in unserem Portfolio«, sagte Anton Moerkerken, der zusammen mit den Sales Managern Joachim Risse und Udo Steinbrecher-Tendick betonte, dass Parker Hannifin seinen »Systemgedanken neu positioniert« habe – sowohl bei den Produkten als auch beim Service. »Wir machen noch einmal einen Schritt näher hin zum Kunden«, erläuterte Risse. »Schließlich können wir mit unseren Produkten mehr bieten in einer Anwendung.«

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EO-3-Verschraubungen lassen sich zudem deutlich schneller zusammensetzen als marktübliche Verschraubungssysteme. Die EO-3-Montage erfordert weder einen Drehmomentschlüssel noch eine Schlüsselverlängerung – ein gängiger Gabelschlüssel genügt. Ab einer Rohrgröße von 25 mm sorgt statt der Standard-6-Kant- eine 8-KantMutter für erhöhten Montagekomfort. Sie erleichtert den Zugang mit dem Gabelschlüssel bei engen Bauräumen. Die Gabel muss nicht so häufig gewechselt werden, sodass das Montagetempo gesteigert wird. Parker Hannifin nutzt für die neuen Schraubverbindungen die bereits im Markt eingeführten

MICHAEL WULF

Neue Gewindetechnologie Denn weil Parker Hannifin diese Produkte selbst entwickle und produziere, »können wir auch problemlos Sonderlösungen kreieren, also die Standardprodukte anwendungsspezifisch konfigurieren«. Als Systemanbieter könne man Kunden zudem Entwicklungsarbeit abnehmen und so Innovationen vorantreiben. »Damit können wir beim Kunden auch Entwicklungszeiten verkürzen.« Das gelte auch für den Fall, wenn dieser beispielsweise in den Emerging Markets eine Produktion aufbauen wolle. »Als global aufgestelltes Unternehmen können wir solch ein Vorhaben mit unserem Know-how natürlich mit begleiten«, so Moerkerken. Dabei stehe immer im Vordergrund, Systemlösungen zu entwickeln, die individuell und

Systemlösungen zu entwickeln, die individuell und marktgerecht sind, das stehe immer im Vordergrund bei Parker Hannifin, betonten Anton Moerkerken, Prokurist und Vertriebsleiter bei der deutschen Parker Hannifin GmbH (Mitte) und die Sales Manager Joachim Risse (re.) und Udo Steinbrecher-Tendick auf der Bauma.

Anhand eines gelben Signalrings erkennt der Monteur sofort, ob die Verschraubung beim EO-r-System fachgerecht erfolgt ist.

EO-Umformmaschinen. Anwender können mit Maschinen, mit denen sie bislang beispielsweise die EO-2-FORM-Rohrverbindungen produziert haben, auch EO3-Verbindungen erstellen – ein wichtiger Beitrag zur Kostensenkung. Benötigt werden dafür lediglich die entsprechenden EO3-Umformwerkzeuge.

Vierfache Sicherheit Neben starren Rohrleitungen verlangen viele Anwendungen flexible Schlauchverbindungen. EO-3 ist für beide Varianten anwendbar. Auch die Anbindung an bestehende EO-2-Anschlüsse ist dank eines Adapters problemlos möglich. Damit lassen sich »alte« Verbindungen praktisch ohne Mehraufwand auf das EO3-System umrüsten oder erweitern. Das neue Verschraubungssystem bietet die vierfache Sicherheit und verzichtet auf die bislang gewohnte Standardbaureihen-Klassifizierung von LL, L und S. Bis auf wenige Ausnahmen gilt für alle Rohrgrößen eine einzige Druckstufe von 420 bar. Elastomermaterialien können anwendungs- und damit medienspezifisch gewählt werden. ◆

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AUFGESTELLT.« +++

STEFAN HEISSLER (LIEBHERR):

»WIR KÖNNEN EIN ABSOLUT POSITIVES FAZIT NACH DER MESSE ZIEHEN.« +++

> LINDE HYDRAULICS

»Ein wichtiger Schritt in eine neue Zukunft«

MICHAEL WULF

Erläuterten die hydraulische StartStopp-Automatik, die LindeHydraulics für Baumaschinen neu entwickelt hat: Entwicklungsleiter Stephan Lehner und Geschäftsführer Thorsten Van der Tuuk (re.)

Als einen »Meilenstein und wichtigen Schritt in eine neue Zukunft« für Linde Hydraulics hat Geschäftsführer Thorsten Van der Tuuk den Auftritt auf der Bauma bezeichnet. Denn das zu den führenden Anbietern von hydraulischen und elektrischen Antrieben zählende Unternehmen, das vor mehr als 100 Jahren in München gegründet wurde und heute zur Kion-Gruppe und damit auch zum führenden chinesischen Nutzfahrzeughersteller und Automobilzulieferer Weichai Power gehört, sieht sich aufgrund seiner hohen Systemkompetenz, seiner weltweiten Präsenz mit sieben Tochtergesellschaften und nicht zuletzt wegen seiner starken Gesellschafter »weltweit gut aufgestellt«, so Van der Tuuk. In München präsentierte Linde Hydraulics die neueste Generation seines elektrohydraulischen Load-Sensing-Systems (LSC+) sowie eine neuartige hydraulische Start-Stopp-Automatik, die bei Baumaschinen Kraftstoff spare und die Geräuschentwicklung reduziere. Von Michael Wulf

horsten Van der Tuuk, in der Geschäftsführung von Linde Hydraulics für den Vertrieb sowie für Forschung und Entwicklung zuständig, verwies in München auf das große Potenzial, das »unsere Produkte und wir als neues und selbständiges Unternehmen« haben. »Wir sind mit unserem Know-how weltweit gut aufgestellt und konnten allein in den vergangenen zwei Jahren ein Wachstum von 47 % verzeichnen«, sagte Van der Tuuk. So habe man 2011 mit rund 1 400 Mitarbeitern einen Umsatz von 317 Mio. Euro erwirtschaftet.

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Nicht zuletzt wegen der Partnerschaft mit Kion und Weichai sieht Van der Tuuk große Wachstumschancen in den Emerging Markets, vor allem aber in China, »wo wir bestens positioniert sind. Aufgrund unserer strategischen Partnerschaften haben wir dort optimale Voraussetzungen und können besonders optimistisch in die Zukunft schauen.« Nicht zuletzt deshalb wird im kommenden Jahr auf mehr als 28 000 m² am bestehenden Standort Aschaffenburg-Nilkheim ein komplett neues Produktionswerk gebaut, das 2015 mit rund 400 neuen Mitarbeitern in

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Betrieb gehen soll. In diesem zentralen Werk mit optimierten Prozessen soll die Produktionskapazität verdoppelt werden auf

Aufgrund unserer strategischen Partnerschaften haben wir in China optimale Voraussetzungen.« Thorsten Van der Tuuk, Geschäftsführer Linde Hydraulics

dann rund 250 000 Antriebseinheiten pro Jahr. »Auch diese Investition unterstreicht, dass Linde Hydraulics weiterhin ein deutsches Unternehmen ist und wir weiter an ›Made in Germany‹ glauben«, so Van der Tuuk.

Dies zeigte auch die Präsentation der Bauma-Neuheiten durch Linde-Entwicklungsleiter Stephan Lehner, der die Vorzüge des neuen Systems LSC+ und der Start-Stopp-Automatik erläuterte. Basis der Start-Stopp-Automatik ist die elektrisch angesteuerte Mitteldruckpumpe MPR 50, die als Systemkomponente die hydraulischen Arbeitsfunktionen mit Öl versorgt und jetzt eine zusätzliche Aufgabe übernimmt: Beim Betrieb des Dieselmotors lädt sie einen kompakten hydraulischen Speicher. Sobald die elektronische LINC-Steuerung von Linde Hydraulics einen definierten Stillstand der Fahrund Arbeitsfunktionen erkennt, wird der Verbrennungsmotor abgestellt.

Ohne Verzögerung einsatzbereit »Wenn der Bediener dann ein Pedal, das Lenkrad oder den Joystick bewegt, wird die Energie aus dem Speicher über eine Ventilanordnung wieder der MPRPumpe zugeführt, die dann als Startermotor agiert«, so Lehner. »Der Dieselmotor läuft dann auf eine vordefinierte Dieseldrehzahl hoch. Dieser Startvorgang ist viermal schneller als das Starten mit elektrischem Anlasser, sodass die Maschine ohne spürbare Verzögerung sofort einsatzbereit ist.« LSC+ verbindet laut Lehner die Eigenschaften der bewährten Linde Synchron Control mit den zusätzlichen Vorteilen der elektronischen Ansteuerung. Sowohl die hydraulische als auch die elektrohydraulische Ausfüh-


MARTIN HERRENKNECHT (HERRENKNECHT):

»FÜR HERRENKNECHT HAT SICH DIESE BAUMA VON IHRER BESTEN SEITE GEZEIGT.« +++

rung des LSC-Systems zeichneten sich durch kurze Ansprechzeit bei gleichzeitig harmonischem Steuerverhalten aus. Die Elektronik erkenne den Bedienerwunsch und stelle Pumpe und Ventile entsprechend der Anforderung bedarfsgerecht ent-

Der Fahrer kann die Maschine immer optimal an die jeweilige Arbeitssituation anpassen und somit produktiver arbeiten.« Stephan Lehner, Entwicklungsleiter Linde Hydraulics

weder im Hochdynamik- oder im Feinsteuerbereich ein. Darüber hinaus könne der Fahrer über ein Touchscreen die Charakteristik der Arbeitshydraulik definieren, indem er die jeweiligen Modi auswähle. »Er kann somit beeinflussen, ob das System lastfühlig ins Erdreich eintaucht, weil zum Beispiel Leitungen und Rohre im Untergrund verlegt sind, oder ob es lastunabhängig arbeitet und möglichst große Grableistungen erbringt«, erläuterte Lehner. »Dasselbe gilt für die Straßenfahrt, für die ein separater Modus angewählt werden kann. Dann sind die Wegeventile vollständig geöffnet und der Ölstrom zu den Fahrmotoren wird über die elektrische Pumpenverstellung gesteuert.« Zudem könne der Bediener am Touchscreen Raumkurven anpassen und so die Auslegeroder die Stielbewegungen priorisieren. »Mit ein und demselben Handgriff am Joystick lassen sich

Durch die neueste Generation des elektrohydraulischen Load-Sensing-Systems (LSC+) soll eine Baumaschine viel flexibler einsetzbar und produktiver in der jeweiligen Arbeitssituation werden.

somit andere Bewegungsabläufe in unterschiedlichen Geschwindigkeiten ausführen. Diese Adaptivität hat zur Folge, dass der Fahrer die Maschine immer optimal an die jeweilige Arbeitssituation anpassen kann und somit produktiver arbeitet.« Was sich nach aufwendiger elektronischer Regelungstechnik anhöre, sei in der Praxis sehr einfach aufgebaut und basiere auf der überlagert arbeitenden, klassischen Load-Sensing-Regelung, sagte Lehner. »Die Hydraulikpumpe regelt sich selbstständig ein, sodass man auf komple-

xe Sensorik vollständig verzichten kann. Dies ist ein großer Vorteil im rauen Baustellenbetrieb.« Ein weiterer Vorteil sei das selbsttätige Erkennen definierter Arbeitsvorgänge durch die Hinterlegung entsprechender Algorithmen in der Steuerung. Diese Optimierung des gesamten Systems erleichtere die Ausführung so unterschiedlicher Aufgaben wie das Schütteln des Baggerlöffels zum vollständigen Entleeren oder zum Verteilen von Kies, die hochdynamische Bodenverdichtung oder exakte Kranarbeiten.

»Flexibler und produktiver« »In der Konsequenz wird eine Baumaschine durch das neue System LSC+ sehr viel flexibler einsetzbar und produktiver in der jeweiligen Arbeitssituation«, sagte Lehner. »So eignet sich ein Bagger für Präzisionsarbeiten ebenso wie für höchste Grableistungen. Und die vorkonfigurierten Arbeitsabläufe erhöhen nicht nur die Produktivität, sondern auch den Komfort für den Fahrer, der dank automatischer Erkennung keinerlei Einstellungen vornehmen muss.« ◆

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FRANZ BECKMANN (DOOSAN):

»INSGESAMT HABEN WIR AUF DER BAUMA 2013 MEHR MASCHINEN ALS JE ZUVOR VERKAUFT UND

> HENGST AUTOMOTIVE

nter dem Motto »Off-High- len von Hengst bestückt. »Das starke Interesse des weltweiten way. Our Terrain.« standen Fachpublikums hat unsere Erauf dem Hengst-Bauma-Stand Lösungen im Mittelpunkt, die ge- wartungen noch bei weitem rade unter widrigen, beispiels- übertroffen«, schildert Ingo weise staubigen Verhältnissen, Brunsmann, Mitglied der Gedie Motoren der großen Bauma- schäftsleitung, Bereich Original schinen wirksam schützen und pflegen helfen. Das neue System Blue.maxx für eine wirksame Kraftstoffreinigung habe auf der Messe ebenso viel Aufmerksamkeit gefunden wie die Module für das FluidmanageDas Hengst-Messeteam auf der Bauma 2013. ment, die ganz Equipment, hoch zufrieden. nach Bedarf verschiedenste Funktionen rund um den Motor »Wir haben die bestehenden auf kleinstem Bauraum verei- Kontakte zu den führenden Baunen, teilt das Unternehmen mit. maschinenherstellern intensiDer Arocs von Mercedes-Benz, viert und konnten zugleich viele auf der Bauma eine der meist be- neue Geschäftskontakte knüpfen. Mit diesem Messeauftritt hat achteten Neuheiten im Bereich Hengst im Baumaschinensegder schweren Baumaschinen, ist beispielsweise mit platzsparen- ment erfolgreich Flagge geden und leistungsstarken Modu- zeigt.« ●

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Auch Offroad erfolgreich

HENGST AUTOMOTIVE

Positiv fällt das Bauma-Messefazit von Hengst Automotive aus: Das Unternehmen aus Münster präsentierte dem Fachpublikum sein komplettes Portfolio für Baumaschinen und Baugeräte. Als Entwicklungspartner und Systemlieferant der Hersteller ist Hengst keineswegs nur im Pkw- und LkwBereich heimisch. Für härteste Einsatzbedingungen bietet das Unternehmen ebenfalls innovative und effiziente Filtersysteme sowie Lösungen für das Fluidmanagement an.

Das Interesse des Fachpublikums hat die Erwartungen von Hengst Automotive noch übertroffen.

> BKT

Bauma erfolgreiche Bühne für Off-Highway-Reifenanbieter

KT stellte auf der Bauma beispielsweise die Produktlinie Loader Special (L5) aus. Die neuen Reifen mit extra tiefer Lauffläche (150 % Laufflächentiefe im Vergleich zu einem Standardreifen) für Spitzenleistungen werden als ausgesprochen widerstandsfähig gegenüber Schnitten, Abreibungen und Schlägen auch bei extremen Einsatzbedingungen beschrieben. Weitere Messeexponate waren die Reifen Container King (für das Con-

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tainerhandling und die Bewegung schwerer Lasten), Airomax AM 27 (für Hochgeschwindigkeitskrane im Straßen- und Geländeeinsatz), der Vollreifen Maglift (für eine bessere Verteilung der Lasten während diffiziler Hebearbeiten) sowie der Earthmax mit »All Steel«-Struktur. »Die Bauma bot eine wahrlich maßgebliche Gelegenheit für BKT, um seine Rolle in einem internationalen Umfeld zu unterstreichen«, bestätigt der Vor-

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MICHAEL WULF

Der Off-Highway-Reifenanbieter BKT zieht ein positives Resümee der Bauma 2013. Das seitens Hersteller und Dienstleister der Branche gezeigte Interesse und die zahlreichen Besucher am BKT-Stand übertrafen alle Erwartungen. BKT-Mitarbeiter und auch der Vorstandsvorsitzende Arvind Poddar selbst erläuterten mit geradezu unermüdlichem Elan neue Produkte und verschiedene Sortimentserweiterungen.

Auf der Bauma unterwegs mit dem Privat-Chauffeur: Im Rahmen einer Sponsoring-Aktion bot BKT den Besuchern zur Fortbewegung auf der Messe individuell gestaltete Rikschas an – mit dem Slogan und in den Farben der »WOW«-Kampagne von BKT. standsvorsitzende Arvind Poddar. »Für uns war die Messe ein wertvoller Moment, um mit unseren gegenwärtigen und potentiellen Kunden ins Gespräch zu kommen sowie die Beziehungen

zu unseren Partnern im Bereich Erstausstattung zu festigen. Dies wird uns sicherlich in die Lage versetzen, unsere Sichtbarkeit und Präsenz auf dem Markt zu verstärken.« ●


KONNTEN SO EINEN NEUEN REKORD AUFSTELLEN.« +++

PAT OLNEY (VOLVO):

»DIE BAUMA BOT UNS DIE MÖGLICHKEIT, VOLVO ALS

> GOODYEAR

»Wir verkaufen Performance – und nicht Gummi!«

Von Michael Wulf

usammen mit seinen Kollegen Octavian Velcan, Managing Director OTR EMEA, und Frank Löb, Vertriebsleiter OTR in Deutschland, verwies Rietbergen auf die vielfältigen Erfahrun-

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So etwas Essentielles wie Reifenluftdruck hat einen enormen Einfluss auf die Betriebskosten. Wir können unseren Kunden nun exakt zeigen, wie hoch die Kosten aufgrund des falschen Luftdrucks sind.« Frank Löb, OTR-Vertriebsleiter Deutschland

gen, die Goodyear Dunlop mit mobiler Technologie in den vergangenen zehn Jahren bereits im Truck-Bereich gemacht habe. »Wir managen mit unserem System im EMEA-Raum schon mehr als 600 000 Trucks und bieten die entsprechenden Serviceleistungen an. Durch diese direkte Kommunikation mit unseren Kunden erfahren wir auch, welche Leistungsanforderungen an einen Reifen gestellt werden, sodass wir die Produkte kundengerecht optimieren können.« Goodyear bietet seinen Kunden aus der Bau- und Gewinnungsindustrie mit dem neuen Beratungsprogramm »At your service« zusätzliche Unterstützung beim Kauf und Einsatz von Reifen. Nach der Anmeldung bei

»At your service« könnten Kunden aus der Bau- und Gewinnungsindustrie schnell und unkompliziert mit dem örtlichen OTR-Spezialisten des Reifenherstellers in Kontakt treten und so die gewünschte Unterstützung oder die benötigten Informationen erhalten. »OTR-Reifen stellen ein hohes Investment für unsere Kunden dar, aber ohne korrekte Wartung können sie nicht die zu erwartende Leistung erbringen«, sagte Frank Löb. »Baumaschinen sind naturgemäß in anspruchsvollen Einsatzgebieten unterwegs und damit auch in der Regel weit entfernt von einer Werkstatt. Deswegen haben wir zwei Kundenservices für unsere Kunden eingeführt: ›At your service‹ und FleetOnline Solutions Mte. So etwas Essentielles wie Reifenluftdruck hat schließlich einen enormen Einfluss auf die Betriebskosten. Wir können unseren Kunden nun exakt zeigen, wie hoch die Kosten aufgrund des falschen Luftdrucks sind.« Denn mit dem internetbasierten Reifenmanagementsystem FleetOnlineSolutions Mobile Technical Evaluation (FOS Mte) können Inspektionsberichte bereits zum Zeitpunkt der jeweiligen Datenerhebung vor Ort online eingestellt werden. Flottenbetreiber erhielten so schnel-

MICHAEL WULF

Mit im Mittelpunkt des Bauma-Auftritts ist beim Reifenhersteller Goodyear Dunlop – neben der Vorstellung des neuen Radladerreifens RT-5D für Einsätze in Steinbrüchen oder Recyclingbetrieben (das bauMAGAZIN berichtete bereits in der April-Ausgabe) und des Radialreifens EV-4C für Hafen- und Industrieeinsätze – die Präsentation des Serviceangebots im Off-The-Road-Segment (OTR) gestanden, zu dessen wesentlichen Bestandteilen das Beratungsprogramm »At your service« sowie das internetbasierte Reifenmanagementsystem FleetOnlineSolutions Mobile Technical Evaluation (FOS Mte) gehören. »Damit wollen wir unseren Kunden helfen, die Investition für die Reifen maximal ausschöpfen zu können, indem die Leistungsfähigkeit der Reifen erhöht wird«, sagte George Rietbergen, Vice President Commercial Tires EMEA, im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. »Denn unsere Philosophie lautet: Wir verkaufen Performance – und nicht Gummi!«

George Rietbergen (Vice President EMEA/li.), Octavian Velcan (Managing Director OTR EMEA/re.), und Frank Löb (OTR-Vertriebsleiter Deutschland), stellten den neuen Radladerreifen RT-5D vor. len Zugriff auf alle wichtigen Informationen über die Leistungsdaten jedes einzelnen Reifens ihres Fuhrparks. »Aufgrund dieser hohen Transparenz durch die gleichzeitige Darstellung aller kostenrelevanten Informationen können die Kosten optimiert werden«, so Frank Löb weiter.

Erhebliche Vorteile FOS Mte biete für Betreiber von Fahrzeugflotten mit schweren Geräten wie Radlader, Muldenkipper, Motorgrader, Mobilkrane und anderen Baumaschinen erhebliche Vorteile. So könnten Goodyear-Experten via mobiler Internetverbindung einen detaillierten Bericht für jeden einzelnen Reifen im Fuhrpark in das FOS-System eingeben, der dem

Kunden dann online zur Verfügung stehe. Zu den Inhalten zählten Vorhersagen zur Reifenlebensdauer, eine Gegenüberstellung gemessener und empfohlener Luftdruckwerte, die Kosten je Betriebsstunde, realisierte Betriebsstunden je Profilmillimeter und »Value at risk« (VaR). »Dabei handelt es sich um eine Berechnung, wie viel es den Betreiber kostet, wenn ein inspizierter Reifen mit dem festgestellten, falschen Luftdruck über die gesamte Lebensdauer hinweg gefahren wird«, so Frank Löb. Dieses wohl in der Industrie einzigartige Tool helfe Kunden, die finanziellen Risiken zu erkennen, die sich aus dem Fahren mit falschem Reifendruck ergeben. ◆

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MARKTFÜHRER ZU PRÄSENTIEREN.« +++

CEM PEKSAGLAM (WACKER NEUSON):

»DIE MESSE WAR FÜR UNS EIN GROSSER ERFOLG.« +++ Auch der chinesische Baumaschinen-Gigant Sany war auf der Bauma präsent.

n e n o i s s e Impr

Auf großes Interesse stießen die Neuheiten von Vermeer.

Immer ein Blickfang: der Renntruck von HS Schoch.

Feierte auf der Bauma ihren 20. Geburtstag: die Reschwitzer Saugbagger Produktions GmbH (RSP) mit Sitz im thüringischen Saalfeld.

CRACO-Geschäftsführer Erich Schönenberg (li.) und Vertriebsleiter Frank Burbach präsentierten neue Verschleißschutzlösungen.

Mit der neuen E-Serie läutete der Dumper-Spezialist Bell auf der Bauma eine neue 6x6-Ära ein. SSAB hat mit Toolox eine Weiterentwicklung der bekannten Stahlgüte Hardox vorgestellt. MOBA präsentierte eine Vielzahl an Lösungen für die mobile Automation.

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Die innovativen Systeme von allmineral spielen rund um den Globus eine Schlüsselrolle zur effizienten und ökonomischen Aufbereitung mineralischer Rohstoffe.


SEBASTIAN BAUER (BAUER):

»DIE BAUMA HAT EINE UNGLAUBLICHE LEUCHTTURMKRAFT.« +++

PETER KREUTZ (MERCEDES-BENZ):

»DIE BAUMA HAT

ALLU ist mit seinen Schaufelseparatoren, seiner Siebtechnologie und dem Stabilisierungsystem ein Spezialist in Sachen Bodenbearbeitung.

Alles über Ventilation und Kühlung erfuhren die Besucher auf dem Stand von Multi-Wing. Ins rechte Licht gerückt: Powermoon-Leuchtballone mit LED gaben der Bühnenshow den perfekten Effekt.

Kleine Dame, großer Truck… Mercedes-Benz zeigte die Arocs-Reihe, seine »neue Kraft am Bau«.

Thwaites-Neuigkeiten gab es auf dem Canycom-Kuhn-Stand zu sehen.

Bridgestone zeigte in München das neue Profil 20.5 R25 VSDR und stellte den Entwurf für ein »Total Tyre Care«Programm vor.

BAUMAGAZIN / FRANZ NIEBERLE (1), JOACHIM PLATH (1), MICHAEL WULF (16)

Mit der dreistöckigen Premium-Mietcontainer-Anlage demonstrierte ELA, was mit mobilen Räumen heute alles möglich ist.

Die Giganten unter den Baumaschinen: MiningDumper und Bagger auf dem Liebherr-Stand.

Bei der neuen Generation des 2-achsigen Sattelkippers S.Kl 18 von Schmitz-Cargobull ist der Chassis-Bereich weiterentwickelt worden.

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WIEDER EINMAL BEWIESEN, DASS SIE DIE WELTWEIT BEDEUTENDSTE MESSE DER BAUMASCHINENBRANCHE IST.« +++ > CIFA

Der Energya 9: »Kein Lärm, keine Emissionen«

MICHAEL WULF

Der Hybrid-Betonmischer Energya 9 von CIFA sorgte für großes Aufsehen auf der Bauma.

Der zur chinesischen Zoomlion-Gruppe gehörende italienische Beton-Spezialist CIFA hat auf der Bauma mit seinem hybriden Betonmischer für großes Aufsehen gesorgt. Der Energya 9 mit einer Trommelkapazität von 9 m3 steht ganz im Zeichen von Energie-Effizienz und der Umweltfreundlichkeit. Im in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Mailand entwickelten Mischer habe CIFA »die aktuellste Technologie verbaut, die auch in der Automobilindustrie zum Einsatz kommt«, sagte der Vorstandsvorsitzende Davide Cipolla im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. »Der Mischer arbeitet wirklich komplett elektrisch.« Cipolla kündigte zudem an, dass CIFA Anfang Juli im Stuttgarter Raum eine Niederlassung eröffnen wird. »Wir wollen auf dem deutschen Markt präsenter sein, denn Deutschland ist für uns einer der Schlüsselmärkte in Europa.« Von Michael Wulf

IFA wird laut Davide Cipolla in die deutsche Niederlassung rund 4 Mio. Euro investieren, in der auf einem Gelände von insgesamt rund 7 000 m² zunächst bis zu 20 neue Mitarbeiter beschäftigt werden sollen, auch im Bereich Forschung und Entwicklung. »Dann können wir besser und schneller auf das Feedback unserer deutschen Kunden reagieren«, so Cipolla. Auch die Endmontage von im Mailänder Stammwerk produzierten Fahrzeugen könne künftig in der deutschen Niederlassung erfolgen. Außerdem werde CIFA sein Serviceangebot signifikant ausbauen und die Zusammenarbeit mit den deutschen Händlern verbessern. »Von Stuttgart aus können wir unsere Partner viel besser unterstützen.«

C

Weitere Stützpunkte wie jetzt in Deutschland werde CIFA im Zuge seiner Zwei-Markenstrategie zudem in Russland sowie anschließend in Frankreich und in der Türkei eröffnen, kündigte Cipolla an. »Wir investieren in die für uns wichtigen Märkte und wollen dort mit lokalen Mitarbeitern zusammenarbeiten, die sich in diesen Märkten auch auskennen.« In Deutschland setze man auch auf die hohe Qualität der Betonpumpen aus der Carbotech-Reihe, von denen mit der K80H, der K39H und der MK25H in München gleich drei neue Modelle vorgestellt wurden.

Trommel mit Elektromotor Ein großer Vorteil bei den Neuentwicklungen und Investitionen sei natürlich auch, dass CIFA

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Kündigte die Eröffnung der deutschen Niederlassung für Anfang Juli an: Davide Cipolla, Vorstandsvorsitzender von CIFA. Teil der Zoomlion-Gruppe ist. Diese ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und gehört heute zu den »Top 10« der weltweit größten Baumaschinenhersteller. So erwirtschaftete Zoomlion 2011 einen Umsatz von umgerechnet rund 10,4 Mrd.

Euro und einen Gewinn nach Steuern von umgerechnet 1,4 Mrd. Euro. Dass CIFA technologisch in der ersten Liga mitspiele, das beweise auch der Energya 9, in dem man Technologie-Lösungen verbaut habe, die normalerweise nicht in einem Fahrmischer zu finden seien, so Cipolla. Deshalb sei der Energya 9 vor allem für Arbeiten im innerstädtischen Bereich prädestiniert, denn: »Es gibt keinen Lärm und keine Emissionen.« Der Elektromotor der Trommel wird von einer Lithium-Batterie-Gruppe gespeist. Diese kann nicht nur im Stillstand aufgeladen werden, sondern auch während des Transports auf der Straße, wobei dann der Dieselmotor des Fahrgestells genutzt wird. Zudem nutzt das System die gewonnene Energie beim Bremsen des Fahrzeugs und beim Verlangsamen der Trommel. »Das funktioniert so wie das Kers-System in der Formel 1«, sagte Cipolla. Derzeit seien zwei Fahrzeuge im Langzeittest unterwegs und sie funktionierten perfekt, so Cipolla. Dabei habe sich auch gezeigt, dass sich der im Vergleich zu einem konventionellen Mischer um etwa 50 % höhere Anschaffungspreis innerhalb von gut vier Jahren amortisiere. ◆


STEFAN FUCHS (GOLDHOFER):

»DIE BAUMA WAR EIN EINZIGARTIGES FEST.« +++

RON DEFEO (TEREX):

»ALS GRÖSSTE BRANCHENVERANSTALTUNG

> DOKA

Der Schalungsanbieter Doka präsentierte sich zur Bauma unter dem Motto »Wegweisend. Mehr als Lösungen.« In einer eigenen 3 600 m2 großen Messehalle – dem »Doka-Cube« – zeigten die Schalungsexperten Innovationen in Themenwelten (das bauMAGAZIN berichtete bereits teilweise in der Ausgabe 3/2013). Die Besucher erwartete beispielsweise der Prototyp Doka OneGo. Mit dem neuen Schalungssystem werden Wand und Decke in einem Arbeitsschritt hergestellt. Darüber hinaus präsentierte Doka u. a. die Neuheiten Rahmenschalung Framax Xlife plus, Wandsystem Doka Base und Traggerüst Staxo 100 eco. ie Themenwelten boten einen Überblick über Schalungslösungen für alle Bausektoren. Im Bereich »Residential« schickte Doka die neuen Framax Xlife plus-Elemente sowie das Wand-System DokaBase ins Rennen. Die neuen Framax Xlife plusElemente erweitern die bewährte Rahmenschalung Framax Xlife. Mit wenigen zusätzlichen Elementen lassen sich Anforderungen an Ankerraster und Fugenbild schnell und zuverlässig umsetzen. Mit DokaBase ist das Produktportfolio um ein Wand-System reicher: Wo nach der Wandschalung die Außendämmung bisher nachgelagert ausgeführt werden musste, beschleunigt das neue System mit integrierter Außendämmung den Bauablauf deutlich. In Verbindung mit dem Einsatz der Rahmenschalungen Frami Xlife und Alu-Framax Xlife wird zusätzlich der Materialbedarf reduziert. Aufgrund spezieller Lochrasterbohrungen in der Schalungsplatte eignen sich die Frami eco-Universalelemente zur wirtschaftlichen Herstellung von Stirnabschalungen, Außenecken und Stützenschalungen – ohne zusätzliche Elemente. Die eco-Produktlinie mit Dokaflex 15 und Frami eco wurde zur Bauma mit dem Traggerüst Staxo 100 eco erweitert. Mit ihm werden Decken mit unterschiedlichsten Grundrissen, Formen und Lasten im Hoch- und Tiefbau unterstellt. Für den Wohnbau präsentierte Doka den Prototyp One-

D

Go – Wand und Decke werden mit dem neuen Schalungssystem in einem geschalt und hergestellt. Doka OneGo eignet sich neben dem Einsatz als monolithische Schalung auch als separate Wand- oder Deckenschalung. Standardisierte Arbeitsabläufe und optimierte Systemkomponenten unterstützen den raschen und sicheren Baufortschritt. Dank einer integrierten Absenkfunktion und abgeschrägter Elementstöße ermöglicht OneGo sicheres Ausschalen der Decken- sowie Wandelemente und bietet die Option zum Frühausschalen. Die Markteinführung ist für Anfang 2014 geplant.

DOKA

Eigener Messekubus für Schalungspezialisten

»Doka-Cube« auf der diesjährigen Bauma. den Wandöffnungen einfach möglich.

Themenwelt »Transport« Mit DokaShore bieten die Schalungstechniker eine Systemerweiterung für die Ausführung von Unterstellungen. DokaShore kann als Einzelstütze, Jochscheibe oder schweres Tragge-

rüst einfach an unterschiedliche Baustellenerfordernisse angepasst werden. Mit dem System werden beispielsweise Brückentragwerke aus Betonfertigteilen oder Ortbeton, Turbinentische sowie weitgespannte Durchfahrtsöffnungen wirtschaftlich und sicher unterstellt. ●

Themenwelt »Highrise« Auf der Bauma präsentierte Doka in der Highrise-Themenwelt u. a. die Weiterentwicklung der Plattform SCP, einer modularen Schalungsmaschine für Hochhauskerne. Bei dieser Schalungslösung werden Wandschalung und Arbeitsplattform durch wenige, leistungsstarke Hydraulikzylinder mit einem Hub in den nächsten Betonierabschnitt gehoben. Mit einer neuen Hubeinheit passt sich die Plattform SCP nun noch flexibler an komplexe Grundrisse an. Neben der beidseitigen Verankerung am Bauwerk wie bei Schächten kann die Ableitung der auftretenden Kräfte mit der erweiterten Lösung auch einseitig erfolgen. Dadurch ist der Einsatz bei fehlenden Wänden oder gegenüberliegen-

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BOT DIE BAUMA DIE EINZIGARTIGE GELEGENHEIT, EINE VIELZAHL VON KUNDEN AUS ALLER WELT ZU TREFFEN.« +++ > WESTAG & GETALIT

Erste Bauma-Teilnahme unter neuem Namen

Neuheit: Melaminbeschichtete Schalungsplatte

RSB Formwork Technology nutzte die Gelegenheit, sich als Nachfolgeunternehmen der RSB Schalungstechnik während der Bauma zu präsentieren. Kunden sollen auch weiterhin auf die Spezialschalungslösungen des österreichischen Anbieters zählen können.

Mit frischen Impulsen präsentierte sich die Sparte Sperrholz/Schalung von Westag & Getalit auf der Bauma in München. Im Blickfeld der diesjährigen Messepräsentation des Vollsortimenters für Großflächenschalungsplatten stand das umfangreiche und zur Messe erweiterte Produktportfolio. Zudem nutzte der Hersteller die Messe zur Demonstration seiner Leistungsfähigkeit für besondere Herausforderungen in der Ausführung verschiedenster Sichtbetonausführungen. So zeigte der Hersteller auf der Bauma erstmals seine neuste Produktinnovation: Betoplan top MF (»MF« für Melamine Face).

RSB FORMWORK TECHNOLOGY

> RSB FORMWORK TECHNOLOGY

Anstoßen auf den ersten Bauma-Messeauftritt als RSB Formwork Technology. euer Firmeneigentümer ist Werner Deuring, der mit seiner Firma WD Beteiligung mittlerweile über 650 Mitarbeiter in mehreren Ländern beschäftigt. Die operative RSB-Geschäftsführung unterliegt Stefan Durig, dem vorherigen technischen Leiter. Das seit 6. März unter dem neuen Namen operierende Unternehmen hat aus der »alten« RSB den Großteil der Mitarbeiter übernommen. Die Bauma 2013 wertet man im neuen Unternehmen als vollen Erfolg. Die Internationalität

N

der Messe sei geradezu atemberaubend, täglich habe man mehrere Kontakte zu Interessenten von allen Kontinenten der Erde gemacht. Gerade für einen Nischenanbieter der weltweit tätig ist, bilde die Bauma eine ideale Plattform, um die eigenen Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Die RSB-Spezialschalungen kommen in der Wasserver- und -entsorgung, im Energiebereich mit Betontürmen für On- und Offshore-Windenergie und Biogasanlagen, in Siloanlagen für die Zement-, Lebensmittel- und chemische Industrie oder auch bei Sonderbauten für axialsymmetrische Bauwerke zum Einsatz. Basierend auf dem binnen 35 Jahren gesammelten Knowhow werden neben reinen Schalungslösungen auch logistische Abläufe koordiniert, um eine schnelle Bauzeit mit reibungslosen Abläufen gewährleisten zu können. ●

KIENLE

KNIELE

Drei Fragen zur Bauma

Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt, so auch beim Mischtechnikanbieter Kniele.

Auf der BAUMA präsentierte sich die Sparte Sperrholz/Schalung von Westag & Getalit mit einem vielfältigen Sortiment an Schalungsplatten. Im Blickfeld stand dabei die Präsentation der neuen melaminfilmbeschichteten Schalungsplatte Betoplan top MF. chon 1955 begann der erfolgreiche Weg der Schalungsplatte Betoplan, als weltweit erste beschichtete Schalhaut wurde sie bekannt. Heute bietet der Hersteller mit seinem BetoplanSortiment besonders robuste Schalungsplatten, die für hohe Einsatzzahlen stehen. Sie sind aufgrund ihrer Hartholzfurnierplatte ripplingarm und eignen sich besonders zur Herstellung hochwertiger und anspruchsvol-

S

Kniele Baumaschinen: Dipl.-Ing. Harald Kniele (Geschäftsführer)

Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher Auch mit der Internationalität der Besucher waren wir zufrieden, besonders vertreten waren an unserem Messestand Interessenten aus Frankreich und der Schweiz. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Für das laufende Jahr lautet unsere Erwartung »Vollauslastung«.

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WESTAG & GETALIT

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Wir konnten uns über ein besonders großes Interesse der Kunden freuen. Dabei standen die Bereiche Mischtechnik und Konusmischer besonders im Blickfeld.

Ein neues Treppenelement weist durch die Strukturschalungsplatte Betosieb eine rutschhemmende Oberfläche auf.

ler Sichtbetonflächen. Aktuell besteht die Reihe aus den Großflächenschalungsplatten Betoplan top, Betoplan S, Betoplan Plus 1000 und der neuen Premiumentwicklung Betoplan top MF. Mit der Neuheit bietet der Hersteller erstmals eine melaminbeschichtete Großflächenschalungsplatte an, die auch höchsten Anforderungen an perfekte Sichtbetonflächen gerecht werden und zudem die gewohnten Qualitätseigenschaften beinhalten soll. Zusätzlich will die neue Melaminfilmbeschichtung mit einer erhöhten chemischen und mechanischen Beständigkeit punkten, wodurch sich die Platte beim Schalungsvorgang deutlich resistenter im Kontakt mit dem Beton verhält. So sollen mit der Betoplan top MF auch nach mehrfachem Einsatz tadellose Sichtbetonoberflächen realisiert und die Arbeiten damit effi-


»DIE BAUMA HAT ALS WELTLEITMESSE DER BAUBRANCHE UNSERE HOHEN ERWARTUNGEN ERFÜLLT.« +++

zient gestaltet werden können. Als weiterer Vorteil gilt auch die hohe Lichtbeständigkeit.

Von der Schalhaut zur objektgerechten Betonoberfläche Das Unternehmen stellte auch seine Leistungsfähigkeit für besondere Anforderungen an die Betonoberfläche ins Blickfeld. So wurden unter anderem rutschhemmende Betonoberflächen gezeigt, die sich mit den Betosieb-Schalungsplatten herstellen lassen und sich besonders für die Herstellung von Treppenstufen und anderen Betonflächen eignen, für die eine definierte Rutschhemmung realisiert werden muss. Durch die unabhängig geprüfte Rutschhemmung der Betosieb lässt sich spiegelbildlich eine Rutschhemmung von R12 auf der hergestellten Betonfläche erreichen. Einen weiterer Blickfang stellte ein Sichtbeton-Exponat dar, das mittels einer Betoplan Plus 1000-Schalungsplatte hergestellt wurde. ●

> STEMPFLE

Effizienzgewinne beeindruckten die Messe-Besucher Für die Firma Stempfle war die Bauma 2013 die erfolgreichste Veranstaltung der letzten zehn Jahre, so teilt man am Firmensitz in Neuburg an der Donau mit. Neben den Produktneuheiten wie handgehaltener Pfahltreiber und Ringtrennschneider habe auch die überarbeitete und verbesserte Pumpengeneration von 2"-, 3"- und 4"-Schmutzwasserpumpen überzeugt. Insbesondere die Pumpleistung von 50, 80 und 204 m3/h bei lediglich 10 bis 25 kg Eigengewicht hätte regelmäßig die Besucher erstaunt. uch das übrige Werkzeugsortiment von 10 bis 30 kg Handhämmern, Freihandkernbohrmaschinen bis 35 cm Durchmesser, Erdbohrgerät, Freihandtrennschleifer und Fugenschneider mit bis zu 19 cm Schnitttiefe bis hin zu einem Hydraulikaggregat mit 6 bis 18 PS starken Benzinmotoren oder 5,5 bis 11 kW starken Elektromotoren für effizienten Werkzeugeinsatz fanden reges Interessen. Viele Neukunden habe man, so

A

Stempfle, noch im Rahmen der Messe überzeugen können, die Einführung hyraulischer Handwerkzeuge im eigenen Unternehmen in Angriff zu nehmen. Kunden können hier zwischen verschiedenen Systemlösungen für hydraulische Handwerkzeuge wählen. Dabei handelt es sich um spezielle »Effizienzkisten« mit auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittenen Ausstattungen. Insbesondere seien die Besucher erstaunt gewesen, mit

STEMPFLE

JOSEF KURZMANN (DOKA):

Am Stempfle-Messestand: der Inhalt der »Effizienzkisten«. welch einfachen und preiswerten innerbetrieblichen Maßnahmen sich Effizienzgewinne von täglich bis zu zwei Stunden und mehr realisieren lassen sollen. Die von Stempfle angebotene Begleitung bei der Integration hydraulischer Handwerkzeugen im Rahmen seiner Effizienzkisten an den betrieblichen Bedarf, gab für viele Besucher den Ausschlag, sich gleich auf der Messe für die hydraulischen Systemlösungen zu entscheiden. ●

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MICHAEL IBARTH (SENNEBOGEN):

»DER ZUSPRUCH DES INTERNATIONALEN PUBLIKUMS WAR GIGANTISCH.« +++

YANMEI ZHANG (XCMG):

»UNSERE

> HUSQVARNA CONSTRUCTION PRODUCTS

MICHAEL WULF

Die neuen Elektrogeräte sind »enorm energieeffizient«

Zum neuen Hochfrequenztechnik-Sortiment von Husqvarna zählt auch der Trennschleifer K 6500. »Mit dieser Innovation besitzt Husqvarna ein klares Alleinstellungsmerkmal«, sagten Anders Ströby (li.), Chef der Baumaschinensparte und Vize-Präsident des schwedischen Konzerns, und Mathias Pfitzenmeier, Managing Director des Bereichs Construction in der Husqvarna Deutschland GmbH.

Mit der Vorstellung eines auf Hochfrequenztechnik basierenden Sortimentes elektrischer Geräte – wie den Bohrmotor DM 650 oder den Trennschleifer K 6500 – hat Husqvarna Construction Products als einer der weltweit führenden Hersteller von Werkzeugen und Maschinen für die Bau- und Steinindustrie auf der Bauma für einen Paukenschlag gesorgt. »Mit dieser Innovation besitzt Husqvarna ein klares Alleinstellungsmerkmal«, sagte Anders Ströby, Chef der Baumaschinensparte und Vize-Präsident des schwedischen Konzerns, im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. »Die Bauma ist für uns die perfekte Plattform gewesen, mit dieser neuen Technologie unsere technische Expertise zu demonstrieren. Denn unser Ziel ist es, die ›Nummer 1‹ zu werden.« Von Michael Wulf

uch Mathias Pfitzenmeier, Managing Director des Bereichs Construction in der Husqvarna Deutschland GmbH, ist davon überzeugt, dass »der Hochfrequenztechnologie die Zukunft gehört«, biete diese doch viele Vorteile. So seien die Geräte äußerst leistungsfähig, verfügten über eine ausgezeichnete Ergonomie, hätten ein geringes Gewicht und könnten einfach bedient werden.

A

Stromart auswählen zu können, erhöht die Einsatzflexibilität des Trennschleifers signifikant.« Was auch bedeutet, dass diese Geräte auch auf Baustellen eingesetzt werden können, auf denen der Wasserverbrauch auf ein Minimum begrenzt werden muss. Mit einer Leistung von bis zu

5,5 kW (3-phasig) bzw. 3,0 kW (1-phasig, 230 V) ist der K 6500 der stärkste elektrische Trennschleifer von Husqvarna und einer der stärksten Trennschleifer überhaupt. Dank der stabilen Konstruktion und dem gekapselten Motor sind die Wartungsund Instandhaltungsanforde-

Hohe Einsatzflexibilität Außerdem könnten mit dem separaten Antriebsaggregat PP 65 gleich mehrere Geräte gleichzeitig betrieben werden. »Ein weiterer Vorteil ist, dass beispielsweise der K 6500 sowohl mit ein- als auch mit dreiphasigen Anschlüssen funktioniert. Diese Möglichkeit, die zur Verfügung stehende

Bei den Bodenbearbeitungsmaschinen setzt Husqvarna auf die patentierte Dual Drive-Technologie.

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rungen des K 6500 minimal. Er ist zudem mit einer Lastanzeige (LED) ausgestattet, die die Strombelastung der Maschine anzeigt. Dadurch kann die Schneidgeschwindigkeit für hocheffiziente Schneidarbeit maximiert werden. Ein anderer wichtiger Aspekt dieser neuen Gerätegeneration – neben den herausragenden Funktionen – sei deren Umweltfreundlichkeit, betonte Ströby. »Diese Geräte haben eine enorm hohe Energieeffizienz, die bis zu 90 % beträgt.« Und das sei ein Punkt, der in Deutschland und in den anderen europäischen Märkten in Zukunft immer relevanter werde. »Auch deshalb haben wir diese Geräte entwickelt, was eine große Herausforderung für unsere Ingenieure war, aber auch verdeutlicht, wie hoch die Entwicklungskompetenz von Husqvarna Construction ist. Das zeigt sich nicht zuletzt darin, dass wir mehr als 5 % unseres Umsatzes in den Bereich Forschung und Entwicklung investieren.«

Marktanteile gewinnen So präsentierte Husqvarna mit den Abbruchrobotern DXR 300 und DXR 270 oder den auf Schneidgeschwindigkeit ausgelegten Diamanttrennscheiben mit Diagrip2-Technolgie noch weitere neue Produkte auf der Bauma, die wie das WandsägenProgramm, die Kehrbohrtechnologie, die Bodenschleifmaschinen oder die Steintrenn- und Fliesensägen auf großes Interesse gestoßen seien, so Pfitzenmeier. Weshalb Ströby davon überzeugt ist, dass Husqvarna Construction trotz der großen Konkurrenz »in dem für uns sehr wichtigen Markt Deutschland« seine Position ausbauen und Marktanteile hinzugewinnen wird: »Wir haben dafür die richtigen Produkte und das richtige Team.« ◆


D E D I C AT E D T O F U T U R E ’ S B E L I E V E R S .

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INVESTITIONEN IN DIE MESSE HABEN SICH GELOHNT.« +++

HANS-CHRISTIAN SCHNEIDER (AMMANN):

»DIE BAUMA WAR FÜR AMMANN EIN

> HILTI

> FACHVERBAND BETONBOHREN UND -SÄGEN

Intelligente Technologie für gesteigerte Produktivität

Nach der Bauma ist auch schon vor der BeBoSa

ighlight am Hilti-Stand war die neue elektrische Hochfrequenz-Wandsäge DST 10-CA, die gleich zwei Premieren in sich vereint: eine kabellose Fernbedienung sowie eine integrierte

H

FACHVERBANDES BETONBOHREN UND -SÄGEN

Die Bauma markierte für Hilti den Startschuss für die neue Technologie CutAssist in der Diamant- und Trenntechnik. Darüber hinaus zeigte Hilti eine Systemkette an kabellosen Geräten für den nachträglichen Bewehrungsanschluss mit dem neuen Akku-Kombihammer TE 30-A sowie Produkte aus den Bereichen Messtechnik und Direktbefestigung. ohne Bohrlochreinigung und ohne Netzstromquelle durchgeführt werden kann, war ein Schwerpunkt von Hilti auf der Bauma. Im Rahmen einer LiveInstallation wurde mit dem kaZentrale Figur der 2012 vom Fachverband initiierten Präventionskampagne ist der Schutzengel »Betty Beton« (links auf Plakat), der teilweise allgemein bekannte Arbeitsschutzregeln auf plakative Weise präsentiert. Im Rahmen eines Messegewinnspiels war an den Messeständen von 19 Herstellerfirmen je ein Motiv der unkonventionell gestalteten Kampagne zu sehen, verbunden mit je einem Buchstaben. In der richtigen Reihenfolge angeordnet, ergaben sie die Lösung »Sicherheit auf dem Bau«. Der Verband verloste mehrere Ballonfahrten.

Der Messeauftritt des Fachverbandes Betonbohren und -sägen auf der Bauma sei ein voller Erfolg gewesen, berichtet der Verbandsvorsitzende Thomas Springer. »Die Präsenz des Fachverbandes in direkter Nachbarschaft zu den Herstellerfirmen war die richtige Entscheidung. Wir konnten sehr viele Gespräche mit unseren Mitgliedern, aber auch Vertretern der Hersteller führen. Auch Neumitglieder haben wir gewonnen.« hemen am Stand waren unter anderem Aus- und Weiterbildung, Arbeitssicherheit, Qualitätssicherung und die BeBoSa 2014, die wichtigste Fachmesse der Betonbohr- und -sägebranche. »Bereits heute gibt es mehr als zehn Anmeldungen, darunter nahezu alle Leitfirmen, und auf der Bauma habe ich viele positive Signale weiterer Hersteller erhalten«, sagt Veranstalter Patrick van Brienen von der niederländischen Exhibition Company. Die alle drei Jahre veranstaltete BeBoSa findet vom 27. bis 29. März 2014 in Willingen (Sauerland) statt. Für 2014 plant der Veranstalter mit 55 Ausstellern und einer erweiterten Freifläche für Produktpräsentationen.

HILTI

T Hilti-Produkte im Bauma-Außengelände. Anwenderunterstützung mit dem Namen CutAssist, die Sägearbeiten deutlich produktiver macht. Bei der neuen DiamantWandsäge muss der Anwender lediglich wenige Parameter wie Schnitttiefe oder den Durchmesser einstellen, auf den Startknopf drücken und schon nimmt die DST 10-CA ihre Arbeit auf. Die Wandsäge DST 10-CA soll dabei nur den Auftakt für die neue CutAssist-Technologie bilden, mit der Hilti künftig Geräte der neuesten Generation ausstatten will.

Live-Installation Auch das Thema nachträglicher Bewehrungsanschluss, der mit innovativen Produkten künftig

bellosen Akku-Kombihammer TE 30-A, dem Hohlbohrer TE-CD, dem kabellosen Hybrid-Staubsauger VC 40-UM-Y, dem Injektionsmörtel HIT-HY 200-R und einem Akku-Auspressgerät HDE 500-A22 der nachträgliche Bewehrungsanschluss vorgenommen. Obwohl das Bohrloch nicht mehr eigens gereinigt werden muss, werden alle erforderlichen Zulassungen eingehalten und keine Lastminderung verzeichnet. Abgerundet wurde der Messeauftritt von einer Palette an Neuprodukten, die vom GasDirektbefestigungsgerät GX 90W für Holz-auf-Holz-Befestigungen bis hin zum Impulsradarsystem PS 1000 zur zerstörungsfreien Bauwerksanalyse reicht. ●

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Gewinner des Diamond Awards 2013 Der Internationale Verband der Betonbohr- und -sägeunternehmungen (IVBS), zu dessen Mitgliedern auch der deutsche Fach-

verband zählt, vergab im Rahmen der Bauma den Diamond Award 2013. Mit dieser Auszeichnung würdigt der IVBS komplexe und innovative Projekte des kontrollierten Rückbaus aus aller Welt. In diesem Jahr bewarben sich zwölf Unternehmen aus Europa, Asien und Amerika. Der erste Preis ging an die spanische Firma Talls für die Öffnung von 99 Löchern (2,5 x 5 x 0,5 m) in den Seiten der Hohlkastenträger des Docks im Hafen von Castellón. Der zweite Platz ging an die ebenfalls spanische Firma Tecno-Corte y Perforaciones Thayr für den UnterwasserAbbruch von vier provisorischen Pfeilern des Guadalfeo-Viadukts an einer Autobahn. Mit der Entfernung von Betondecken einer bestehenden Brücke in städtischem Gebiet mit hohem Verkehrsaufkommen sicherte sich Marutatsu Road aus Japan den dritten Platz. ●


ERFOLG AUF DER GANZEN LINIE.ÂŤ +++

ANDERS STRĂ&#x2013;BY (HUSQVARNA):

ÂťDIE BAUMA IST FĂ&#x153;R UNS DIE PERFEKTE PLATTFORM GEWESEN,

> STEKOX

ÂťWir kĂśnnen dicht!ÂŤ

MICHAEL WULF

Wenn ein Unternehmen auf GroĂ&#x;baustellen wie beim U-Bahn-Bau in Singapore oder dem Hafenbecken in Sydney mit seinen Produkten und Anwendungstechnikern präsent ist, dann handelt es sich meist um die Schwergewichte aus der Branche. Oder um absolute Spezialisten, weil nämlich nur die allein das Problem lĂśsen kĂśnnen. Zu denen gehĂśrt auch der Abdichtungssystemhersteller StekoX. Mit seinen Innovationen und seiner Kompetenz ist das Familien-Unternehmen aus Magstadt in der Nähe von Stuttgart seit der GrĂźndung vor 13 Jahren auf Erfolgskurs. ÂťWir unterscheiden nicht zwischen groĂ&#x;en und kleinen ProjektenÂŤ, erklärten die GrĂźnder und geschäftsfĂźhrenden Gesellschafter Andreas Kogel und Claus Steinbuch im Gespräch mit dem bauMAGAZIN ihr Erfolgskonzept, Âťsondern wir unterscheiden zwischen dicht und undicht. Und wir kĂśnnen dicht!ÂŤ

ÂťWir unterscheiden nicht zwischen groĂ&#x;en und kleinen Projekten, sondern wir unterscheiden zwischen dicht und undichtÂŤ: Andreas Kogel (li.) und Claus Steinbuch, die GrĂźnder und geschäftsfĂźhrenden Gesellschafter des Abdichtungssystemherstellers StekoX. Von Michael Wulf

as beweist nicht zuletzt die Auszeichnung mit dem Innovationspreis econStar in Gold, den StekoX fßr sein neues quellfähiges Abdichtungsvlies Polyfleece SX 1000 im Rahmen der Freiburger Fachmesse econstra fßr Ingenieurbau und Bauwerkinstandsetzung erhalten hat. KÜnnen doch mit dem Quellvlies alle erdberßhrten Betonflächen im Hoch-, Tief-, Ingenieur- und Tunnelbau sicher und dauerhaft abgedichtet werden, sowohl bei Bestandsbauten als auch bei der Verarbeitung von Frischbeton fßr Neubauten. Besonders hervorgehoben wurde bei der Preisverleihung die selbstdichtende Eigenschaft und die Anbringung ohne Verklebung durch die Einbindung in die Oberfläche der Betonmatrix.

D

Das Polyfleece SX 1000 ist wieder ein gutes Beispiel dafßr, dass wir bei StekoX immer auf der Suche nach ganzheitlichen LÜsungen sind, sagte Andreas Kogel auf der Bauma, auf der das Unternehmen neben dem Polyfleece SX 1000 gleiche mehrere Neuheiten präsentierte: einen Injektionsschlauch, der mit gro-

Wir bei StekoX sind immer auf der Suche nach ganzheitlichen LÜsungen. Andreas Kogel, Geschäftsfßhrer

Ă&#x;en Längen und auch mit Zement injizierbar ist, ein Quellband aus der Polyproof-Produktfamilie, das Fugenblech AquaproofX 1 oder die Dichtmasse flex4all. ÂťDer groĂ&#x;e Vorteil bei allen unserer Neuentwicklungen

istÂŤ, so Kogel, Âťdass wir diese selbst produzieren und von unseren Mitarbeitern auch einbauen lassen. So kĂśnnen wir immer einen hohen Qualitätsstandard garantieren und erhalten zudem ein direktes Feedback von der Baustelle.ÂŤ Mit dieser Philosophie Âťund weil wir flexibel, schnell und unkompliziert sindÂŤ, so Kogel, habe das Unternehmen sich kontinuierlich entwickeln kĂśnnen. Als eines der wenigen eigentĂźmergefĂźhrten Unternehmen in der Branche mit heute 25 Mitarbeitern in Deutschland und einem Umsatz von zuletzt 7 bis 8 Mio. Euro lege StekoX sehr groĂ&#x;en Wert auf eine enge Bindung â&#x20AC;&#x201C; sowohl mit den Kunden als auch

Wir wollen keine Kunden gewinnen, sondern Partner. Claus Steinbuch, Geschäftsfßhrer

mit den Vertriebspartnern in aller Welt. ÂťSchlieĂ&#x;lich gibt es unsere Produkte nicht an jeder StraĂ&#x;enecke zu kaufenÂŤ, sagte Claus Steinbuch, der den Vertrieb und das Marketing verantwortet, während Andreas Kogel fĂźr die Entwicklung und Produktion zuständig ist. ÂťDenn wir wollen keine Kunden gewinnen, sondern Partner.ÂŤ Mit dem neuen Abdichtungsvlies Polyfleece SX 1000 ist StekoX jetzt in einer Produktkategorie vertreten, in dem sich das Unternehmen kĂźnftig mit den Schwergewichten der Branche misst. Doch diese Herausforderung nehmen Kogel und Stein-

buch sportlich. ÂťBislang konnten wir mit unseren Produkten immer die hĂśchsten Anforderungen erfĂźllen. Und das wird uns auch mit dem Polyfleece SX 1000 gelingen.ÂŤ So sei es zum Beispiel leichter zu verlegen und ermĂśgliche aufgrund der hohen Quellrate von 150 % eine besonders wirkungsvolle Abdichtung.

ÂťSind unverkäuflichÂŤ Dass diese Kompetenz bei den GroĂ&#x;en Begehrlichkeiten wecken und in naher Zukunft ein Ă&#x153;bernahmeangebot fĂźr StekoX auf den Tisch flattern kĂśnnte, wollen Kogel und Steinbach nicht ausschlieĂ&#x;en. Allerdings sind sich die beiden hinsichtlich der Antwort einig: ÂťWir sind unverkäuflich. Denn dann wĂźrden ja die Innovationen in der Branche fehlen.ÂŤ â&#x2014;&#x2020;

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05/13 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 117


UNSERE TECHNISCHE EXPERTISE ZU DEMONSTRIEREN.« +++

FRANK W. RESCHKE (MASA):

»UNSERE OHNEHIN HOHEN ERWARTUNGEN

> ENDRESS

> ALHO-GRUPPE

Intelligente Generatoren-Konstruktion

Mit drei Firmenteilen auf der Bauma dabei

terbrechen. Auf diese Weise lassen sich nicht nur die Betriebskosten senken oder Schadstoffemissionen reduzieren, auch die Lebensdauer des Motors wird erhöht, auch soll sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 % senken lassen. Endress bietet die schon seit einigen Jahren bekannten Duplexplus Stromerzeuger jetzt bis zur Leistungsklasse von 6 kVA mit Honda-OHV-Motoren an. Im oberen Leistungsbereich werden weiterhin aus ökologischen Gründen die 2-Zylinder von Robin-Subaru verbaut, die durch eine hocheffiziente Verbrennung eine erheblichen Beitrag zur Schadstoffverminderung leisten sollen. ●

er Verzicht auf verschleißanfällige Kohlebürsten wird beim Duplex-Generator durch einen Regelbaustein kompensiert, der sich individuell dem Antriebsmotor anpasst, um eine potenzielle Überanspruchung zu verhindern. Dabei werden nicht nur empfindliche Geräte vor Schäden geschützt, sondern gleichzeitig Reserven mobilisiert. Ein vollständig gewährleisteter Kurzschlussschutz soll auch bei konstanter Überlastung für einen uneingeschränkten Einsatz der Stromerzeuger sorgen.

D

System für Umwelt- und Lärmschutz

Die ALHO-Gruppe war auch in diesem Jahr mit ihren drei im Systemcontainer-Markt tätigen Unternehmen auf der Bauma präsent. Während sich ALHO-Systembau auf den Verkauf von Systemcontainern an Großkunden in der Bauindustrie konzentriert, bietet FAGSI seine Produkte in erster Linie zur Miete an und ermöglicht Bauunternehmen so, flexible Baustelleninfrastruktur zu schaffen. ProContain hingegen agiert ausschließlich als Partner für Baumaschinenhändler, Containerhändler und -vermieter. er Messestand der ALHOGruppe zeigte drei leistungsfähige Systeme. ProEco von ProContain soll punkten durch Langlebigkeit und Effizienz – insbesondere dank einer Ein-MannMontage und untereinander austauschbarer Sandwich-Wandelemente, die Vermietern oder Endkunden eine schnelle und kostengünstige Anpassung der Container an aktuelle Anforderungen auf der Baustelle erlaubt. Mit dem Containersystem »Basic« wurde ein bewährtes und auf die Anforderungen an Baustellenbüros, Tagesunterkünfte oder Sanitärbereiche ausgelegtes Produkt gezeigt. Für Standzeiten über zwei Jahre oder für höhere Ansprüche wurde das System »Energy« entwickelt. Es erfüllt die Anforderung der EnEV an dauerhaft genutzte Gebäude und eignet sich so auch für den Bau von Büroim-

D ENDRESS / THORSTEN RECHTHALER

Duplexplus-Generatoren basieren auf dem sog. Ecotronic-System und verfügen über moderne Honda- oder Subaru-Motoren. Das Ecotronic-System will mit seiner Umweltfreundlichkeit gegenüber herkömmlichen Generatoren punkten: Im Einsatz erkennt das intelligente System die Leistungsannahme und reguliert die Drehzahl bei geringerem Bedarf nach unten. Die automatische Regulierung erfolgt geräuscharm und hilft Kraftstoff sparen, ohne den Betrieb zu un-

ALHO

Stromerzeuger sind aus vielen Arbeitsbereichen nicht mehr wegzudenken. Gerade auf Baustellen ist ihr Einsatz unerlässlich. Endress bereichert den Markt der Stromerzeuger mit seinem Duplex-Generator, dabei wird eine Erregermaschine verwendet, die die bis dato eingesetzten Kohlebürsten ersetzt.

Endress stellte seine umweltfreundlichen Generatoren auch auf der Bauma aus.

118 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 05/13

mobilien, Schulen und Kitas. Die Produktreihen »Basic« und »Energy« können bei ALHO-Systembau gekauft oder bei FAGSI gemietet werden. Als Neuerung in Sachen Nachhaltigkeit wurde ein Solardach für Systemcontainer vorgestellt. Die Solarpanels sind in einen Rahmen montiert und können plan liegend transportiert werden. Der Rahmen wird auf das Containerdach aufgesetzt, die Panels aufgeklappt und dank Plug & Play-System kann mit der Stromerzeugung sofort begonnen werden. Der erzeugte Strom wird über die CEE-Anschlüsse direkt in den bzw. die Container eingespeist, über die Unterverteilungen an alle elektrischen Verbraucher verteilt und vor Ort verbraucht. So lässt sich der Strombezug von extern mindern. ●


WURDEN NOCH ÜBERTROFFEN.«+++

SERGEY EREMIN (AVTOKRAN JSC IVANOVETS):

»AUF DER BAUMA WIRD GESCHICHTE GESCHRIEBEN UND WIR

> WIUME UND JENTZ

> SOILMEC

Software für Handwerksbetriebe vorgestellt

Technische Kompetenz und neuer Service

Die Reutlinger Firmen Wiume und Jentz haben auf der Bauma eine neue Software für Handwerksbetriebe vorgestellt. Die Idee zu »Bauakte – Betriebsorganisation 2.0« stammt von dem Bauunternehmen Jentz, die EDV-Technische Umsetzung und Programmierung erfolgte durch das Ing.-Büro Wiume. ie Software wurde auf die Belange des Handwerksbetriebs zugeschnitten und ist von der Sprache des Handwerks geprägt. Das Programm ist veränderbar und auf die Belange jeder Handwerksbranche anzupassen. Im Kern ist die »Bauakte– Betriebsorganisation 2.0« ein »Werkzeug«, um mit Informationen umzugehen. Sie bildet den

D

Aktenordner, den der Handwerksbetrieb heute hat, virtuell ab. Der Handwerker kann vor allem die Informationen, die er braucht, zielgerichtet in seiner Denkweise archivieren und findet diese vor allem wieder, wenn er diese braucht. Nachdem man bereits Referenzkunden für die »Bauakte – Betriebsorganisation 2.0« in ganz Deutschland gewinnen konnte, bot die Präsentation auf der Bauma nun die Möglichkeit, weitere Kunden von der Software überzeugen zu können. Schon im Vorfeld hatte die Software eine entsprechende Anerkennung im Rahmen des Innovationswettbewerbs der Kreissparkasse Reutlingen und der Handwerkskammer Reutlingen erhalten. ●

Der zur Unternehmensgruppe Trevi gehörende italienische Tiefbaumaschinenhersteller Soilmec wird seine Präsenz in Deutschland nachhaltig ausbauen. Das hat Bodo Berendt als Geschäftsführer von Soilmec Deutschland auf der Bauma im Gespräch mit dem bauMAGAZIN angekündigt. »Waren wir bislang eine reine Vertriebsgesellschaft, so bauen wir jetzt in Deutschland eine technische Kompetenz auf«, sagte Berendt, »und werden auch das Serviceangebot deutlich ausweiten.« Von Michael Wulf

eplant ist, dass die deutsche Niederlassung mit Sitz im sauerländischen Drolshagen künftig technisch in der Lage ist, Standardgeräte exakt nach Kundenbedarf zu konfigurieren. Damit reagiere man auf die Anforderungen des deutschen

G

Marktes. Ein Konstruktionsbüro sei bereits eingerichtet. Auch ein umfangreiches Serviceangebot spiele für die deutschen Kunden eine eminent wichtige Rolle, so Berendt, das man allerdings im gewünschten Umfang bislang nicht habe anbieten können. Deshalb bemühe Soilmec sich um

JAKOB THALER

JAKOB THALER

Drei Fragen zur Bauma

Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt, so auch beim Kabelverlegetechnikanbieter Jakob Thaler. Jakob Thaler: Melanie Brandt (Verkaufsleitung Inland)

Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Die Internationalität der Besucher würden wir als hoch bezeichnen, denn ca. 50 % kamen aus dem Ausland, jedoch mit Schwerpunkt europäische Nachbarländer. Besucher aus dem asiatischen, afrikanischen und amerikanischen Raum waren eher rar. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Entgegen den Expertenstimmen verbreitete die Bauma 2013 eine positive Aura des bauwirtschaftlichen Aufschwungs für uns, was sich schon direkt in unseren Auftragsbüchern niedergeschlagen hat.

MICHAEL WULF

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Jede Industriemesse ist für die Firma Jakob Thaler ein wichtiges Podium, um unsere Produkte dem interessierten Fachpublikum zu präsentieren. Dieses gilt ganz besonders für die Bauma in München, in der Funktion als repräsentatives Schaufenster und den damit jährlich folgenden Innovationen. Egal ob frühlingshafte Temperaturen oder Kälte, Wind und Regen, unsere Besucherzahlen schienen Rekorde zu brechen. Dabei gab es kaum Schaulustige oder Werbegeschenkesammler, sondern ein gut informiertes Fachpublikum, dem unsere Produktpalette vorgestellt wurde. Erfreulich war, dass es sogar zu spontanen Verkäufen und Vertragsabschlüssen kam. Im Mittelpunkt unseres Messeauftritts standen unsere neue Windenbaureihe 2000 sowie das Messgerät der neuen Generation TM 3000. Zurückblicken können wir diesbezüglich nur auf positive Rückmeldungen der Interessenten.

Als Geschäftsführer von Soilmec Deutschland setzt Bodo Berendt auch auf den Erfolg des neuen Bohrgeräts SM 17 und dessen patentiertes System.

05/13 ______ www.bau MAGAZIN.eu ______ 119


SIND FROH, EIN TEIL DAVON ZU SEIN.« +++ Partnerschaften mit renommierten deutschen Firmen, die beispielsweise den Kundendienst der Soilmec-Maschinen flächendeckend in ganz Deutschland übernehmen sollen. »Wir sind derzeit in wirklich aussichtsreichen Verhandlungen«, so Berendt. Vorstellbar sei zudem, dass gewisse Komponenten der Bohrgeräte künftig komplett in Deutschland konstruiert werden.

JONATHAN STRINGHAM (FAYAT):

»FÜR UNS WAR DIE BAUMA EIN VOLLER ERFOLG.« +++

> SENNEBOGEN

»Wir definieren uns weiter über die Produktivität und Leistungsfähigkeit unserer Maschinen« Über die »enorm gestiegene Wahrnehmung von Sennebogen« und einen »gigantischen Zuspruch vor allem des internationalen Publikums« hat sich Michael Ibarth, Direktor Marketing und Unternehmenskommunikation bei Sennebogen, auf der Bauma gefreut. »Wir sind mit unseren beiden Produktreihen Crane Line und Green Line weltweit auf allen Märkten voll konkurrenzfähig, und das wissen die Kunden heute«, sagte Ibarth im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. Deshalb bleibe das Straubinger Unternehmen auch bei seiner Devise, Maschinen zu bauen, deren Technik einfach sein muss und beherrschbar.

»Absoluter Systemanbieter« Berendt ist zudem fest davon überzeugt, dass es im Segment Bohrmaschinen »auf dem deutschen Markt durchaus die Bereitschaft gibt, Soilmec als eine hochwertige Alternative zu den ›Platzhirschen‹ zu akzeptieren«. Zumal sich Soilmec als absoluter Systemanbieter verstehe, der nicht allein Bohrgeräte in seinem Portfolio habe. »Wir sind genauso in der Misch- und Pumptechnik unterwegs, bauen Separieranlagen für Bohrschlämme und -flüssigkeiten oder liefern die komplette Baustelleneinrichtung.« Deshalb plant Berendt auch, das Vermietgeschäft in Deutschland zu intensivieren. Auf der Bauma präsentierte das Unternehmen in seinem »Soilmec Quartier« mehrere Neuigkeiten, zu denen unter anderem die hydraulischen Bohrmaschinen SR60, SR65 und SR90, die neue Hydrofräse Cougar SC-100 oder die neuen Bohrgeräte der SM-Reihe gehören. Mit im Mittelpunkt stand dabei das Bohrgerät SM 17, dessen Drehkranz um 90° drehbar ist, weshalb man parallel zu den Raupenketten horizontal bohren kann. Zudem ermögliche das »patentierte System« auch das Bohren in der Ankerposition, so Berendt. Angetrieben wird die SM 17 von einem 160 kW starken Tier IV interim-Motor aus dem Hause Deutz. Das Bohrgerät der 17bis 19-t-Klasse verfüge zudem über fünf Hydraulikpumpen, so Berendt, und könne dank seiner großen Hydraulikleistung auch schwere Bohrantriebe antreiben. ◆

Von Michael Wulf

ir definieren uns weiter über die Produktivität und Leistungsfähigkeit unserer Raupenkrane, Seilbagger und Materialumschlagmaschinen«, so Ibarth. Das sei auch der Grund dafür, dass Sennebogen darauf verzichte, speziell für die Emerging Markets Low-Budget-Maschinen zu produzieren. »Diesen Trend halte ich für einen echten Käse.« Zur Unternehmensphilosophie habe seit der Gründung durch Erich Sennebogen sen. vor mehr als 60 Jahren immer gehört, dass so wenig wie möglich Elektronik in den Maschinen verbaut werde. »Over-Engineering hat es bei uns nie gegeben«, sagte Ibarth. »Und diese Philosophie, beherrschbare und einfache Technik anzubieten, funktioniert.« Beginne man jedoch damit, die Produkte für verschiedene Märkte zu differenzieren, führe das nur zu einer Verwässerung der Marke. »Und weil wir das nicht wollen, werden wir das auch nicht machen.«

W

Gesamtbetriebskosten entscheiden Zumal Ibarth der Überzeugung ist, dass man in den Schwellenländern den Wettbewerb über den Preis sowieso nicht gewinnen kann. »Die Arbeit, die mit Maschinen wie den unseren erledigt wird, ist weltweit die gleiche. Deshalb sind wir als europäischer Hersteller, betrachtet man die Gesamtbetriebskosten einer Maschine, durchaus wettbewerbsfähig mit den Herstellern beispielsweise aus Asien.« Denn auch in den Schwellenländern geben immer öfter der Service und die Ersatzteilversor-

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Sennebogen präsentierte in München eine ganze Reihe von neu entwickelten Maschinen der Serie E, darunter auch den 70-t-Raupenteleskopkran 673 R-HD (vorn links), der über einen 36 m langen Ausleger verfügt. gung den Ausschlag, ob man den Auftrag erhalte oder nicht. Eine Erfahrung, die Sennebogen in jüngster Vergangenheit vermehrt gemacht habe – auch und vor allem in Asien. Ein weiterer Grund für die wachsende Nachfrage sei vielleicht auch, so Ibarth, dass Sennebogen im weltweiten Wettbewerb heute anders wahrgenommen werde als früher. »In der Vergangenheit galten wir vielleicht in der einen oder anderen

Region eher als Nischenanbieter, aber das hat sich gewandelt.« Was auch daran zu erkennen sei, dass es vermehrt Anfragen von Händlern gebe, die Partner von Sennebogen werden wollten. Und natürlich überzeuge Sennebogen auch mit seinen auf Bauma vorgestellten Neuentwicklungen, so Ibarth. Wie mit dem Raupenteleskopkran 673 RHD (siehe auch bauMAGAZIN 4/2013), dem Raupenkran 2200 (siehe Seite 136) oder den Seil-


RAUL GARCIA (ULMA):

»DIE BAUMA IST EINFACH EIN MUSS FÜR UNS.« +++

WILLI STUCKMANN (EICKHOFF):

»DIE BESUCHERZAHLEN HABEN UNSERE

> ERKAT – ERKET

Hält den Trend, Low-BudgetMaschinen speziell für die »Emerging Markets« zu produzieren, »für echten Käse«: Michael Ibarth, Direktor Marketing und Kommunikation bei Sennebogen. baggern 6130 HD und 655 HD sowie den verschiedenen Materialumschlagmaschinen, die alle zur neuen E-Serie gehören. »Mit dem roten ›E‹ als Designmerkmal geben wir den deutlichen Hinweis«, so Ibarth, »dass diese Maschinen die Anforderungen hinsichtlich Energieeffizienz und nachhaltigem Wirtschaften mit zukunftsweisenden Lösungen bei Antrieb, Steuerung oder Funktionsweise in besonderer Art und Weise erfüllen.« ◆

Ertmer, dessen Unternehmen mit einem Exportanteil von 80 % – davon rund 20 % in Europa – sehr international aufgestellt ist. So habe man sich vor allem im Nahen Osten, aber auch

Über »gute Abschlüsse« auf der Bauma hat sich Klaus Ertmer gefreut. Der Geschäftsführer von Erkat und dem Tochterunternehmen Erket, die zu den führenden Anbietern in der Baggeranbaufrästechnik und von Spezialanbaufräsen gehören, sprach von einem »großen Interesse« auf den beiden Messeständen, vor allem auch »von Neukunden«. er Spezialist für die Entwicklung und Produktion von hydraulisch angetriebenen Baggeranbaufräsen aus dem thüringischen Leimbach habe in den vergangenen Jahren seine Marktanteile ausbauen können, so Ertmer im Gespräch mit dem bauMAGAZIN. »Bei uns hat es einen Knick nach oben gegeben«, so

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MICHAEL WULF

MICHAEL WULF

»Großes Interesse« und »gute Abschlüsse«

in China oder Indien gut positioniert. Auch die Nachfrage in den USA nach den Fräsen von Erkat und Erket sei positiv. Ertmer führt das, neben der Ausweitung des Produktportfolios, auch darauf zurück, dass das Vertriebsnetz in den vergangenen Jahren zielgerichtet erweitert wurde, und zwar hauptsächlich mit eigenen Niederlassungen. »So erreichen wir jetzt mehr Projekte als früher.« iwu ◆

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ERWARTUNGEN BEI WEITEM ÜBERTROFFEN.« +++

ALEXANDER SCHWÖRER (PERI):

»DIE BAUMA WAR FÜR UNS EIN GROSSER ERFOLG.« uns beispielsweise das Thema Instandsetzung von Straßen handhabt.«

> BETEK

Systempartner mit Lösungskompetenz

»Wachstumstempo beibehalten«

Hat Betek zu einem der bedeutendsten Hersteller hartmetallbestückter Verschleißwerkzeuge gemacht: Geschäftsführer Karl Kammerer, der nach 41 Jahren im Unternehmen Ende 2013 in den Ruhestand geht. Von Michael Wulf

m diese Ziele zu erreichen, plant das als Teil der SimonGruppe zur Indus-Holding gehörende Unternehmen mit Sitz in Aichhalden bei Schramberg, in die Erweiterung der Produktion rund 20 Mio. Euro zu investieren. »Mit derzeit rund 250 Mitarbeitern platzen wir am Standort Aichhalden aus allen Nähten«, sagte Kammerer, der seit Anfang der 1970er Jahre im Unternehmen ist und vom Zwei-Mann-Betrieb bis zur heutigen Größe mit aufgebaut hat. Heute hat Betek ein umfangreiches Portfolio und produziert Verschleißwerkzeuge und Verschleißschutzlösungen für Maschinen und Anlagen mit Anwendungen im Bergbau, Straßenbau, Spezialtiefbau, Berg- und Tunnelbau, Recycling und in der Landwirtschaft.

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Zweimal die »Nummer 1« In den Bereichen Straßenfräsen und Spezialtiefbau ist Betek so-

gar die »Nummer 1« und pflegt dabei eine Systempartnerschaft mit den führenden Herstellern. Dazu gehören unter anderem die Wirtgen Group und die Bauer Gruppe. »Bei Neuentwicklungen arbeiten wir stets eng mit unseren beiden größten Kunden zusammen«, so Kammerer, »denn der Schwerpunkt unseres Knowhows liegt auf der Lösungskompetenz.« Deshalb ist Betek beispielsweise auch bei den führenden Spezialtiefbauunternehmen aus Deutschland und Europa immer präsent, wenn diese auf der ganzen Welt ihre Projekte realisieren. So auch in neuen Geschäftsfeldern wie der Mineraliengewinnung in der Tiefsee oder der Tieferlegung von Hafenbecken. Profitiert hat Betek in den vergangenen Jahren auch vom Ausbau der Infrastruktur in den sog. Emerging Markets sowie von den Infrastrukturprogrammen, die von den Industrielän-

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dern nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise aufgelegt wurden. »Da unsere Werkzeuge sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau eingesetzt werden, war das für uns natürlich von großem Vorteil«, so Kammerer. Weshalb es nur einmal in der Unternehmensgeschichte einen Umsatzrückgang gegeben hat. »Das war 2009, auf dem absoluten Höhepunkt der Krise, und das Minus lag bei 1 %.« Deutliche Worte findet er jedoch hinsichtlich der immer maroder werdenden Infrastruktur in Deutschland: »Es ist fast schon fahrlässig, wie man bei

XYLEM XYLEM

MICHAEL WULF

Als einer der bedeutendsten Hersteller hartmetallbestückter Verschleißwerkzeuge für den Hoch- und Tiefbau hat Betek neben einer neuen Produktlinie – bestehend aus dem Wechselstollen BA63 und dem Halter BHA07 – für den Bereich Spezialtiefbau auch unter anderem für den Wachstumsbereich HDD (horizontales Bohren) ein komplettes Tricone-Bit-Werkzeug als Weltpremiere auf der Bauma präsentiert, dessen Hauptkennzeichen patentierte Wechselsysteme sind. »Als Systemanbieter haben wir dafür die Lösungskompetenz«, sagte Betek-Geschäftsführer Karl Kammerer im Gespräch mit dem bauMAGAZIN, der eine weitere Internationalisierung und damit die Fortsetzung des stetigen Wachstumskurses des Unternehmens aus dem Schwarzwald ankündigte. »Der im vergangenen Jahr erwirtschaftete Umsatz in Höhe von 148 Mio. Euro soll im Jahr 2020 die Marke von 200 Mio. Euro deutlich überschreiten.«

Angesichts jedoch der »faszinierenden Aufgaben, die in den Schwellenländern noch auf uns warten«, ist Kammerer für die Zukunft von Betek sehr optimistisch. »Wir werden die Internationalisierung des Unternehmens weiter vorantreiben und positionieren uns künftig wie unsere wichtigsten Kunden direkt in diesen Exportmärkten, wobei wir aber weiterhin in Deutschland produzieren werden.« So habe man bereits eine Niederlassung in den USA sowie ein Büro in Sibirien eröffnet, zudem sei geplant, sich in der Türkei zu etablieren. »Wenn wir nicht Marktanteile verlieren wollen, müssen wir dieses Wachstumstempo beibehalten.« Dieses wird Karl Kammerer aber nicht mehr vorgeben. Nach 41 Jahren im Unternehmen und elf Bauma-Teilnahmen geht er aus gesundheitlichen Gründen Ende des Jahres in den Ruhestand: »Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft von Betek sind gestellt«, so der 60-Jährige, »die Nachfolge ist geregelt.« ◆

Drei Fragen zur Bauma

Das allgemeine Resümee der 30. Bauma fiel überaus positiv aus. Das bauMAGAZIN hat bei einigen ausgewählten Herstellern direkt nachgefragt. Xylem Water Solutions: Jens Hallmann (Geschäftsbereichsleiter Entwässerung/ Industrielle Wasserwirtschaft/Miete)

Wie verlief die Bauma aus Sicht Ihres Unternehmens? Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Bauma. Bei der Vorstellung unserer neuen Baureihe Bibo 2800 konnten wir zahlreiche Besucher vor und auf unserem Stand begeistern. Im Mittelpunkt der diesjährigen Bauma standen zudem unsere modifizierten Baupumpen der Baureihe 2600 und unsere selbstansaugenden Godwin-Pumpen, die NC und die VacPrime-Baureihe. Wie beurteilen Sie die Internationalität der Besucher? Nach Auswertung unserer Besuchsberichte konnten wir 50 % internationale Besucher auf unserem Stand begrüßen. Aus den europäischen Ländern kamen viele Besucher aus der Schweiz und Österreich, aber weltweit kamen die meisten Besucher aus Indien. Welche Erwartungen haben Sie für Ihr Unternehmen für das Jahr 2013? Wir erwarten weiterhin eine positive Entwicklung in unseren Kerngeschäften, d.h. im Bereich der Wasserhaltung und der Entwässerung.


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THORSTEN VAN DER TUUK (LINDE):

»UNSER AUFTRITT AUF DER BAUMA WAR EIN MEILENSTEIN UND WICHTIGER SCHRITT IN EINE

> TERRA

Erfolgreiche Bauma für Spezialmaschinenhersteller

uch der neue Terra-Jet vor der Bauma prognostiziert. 1804 S, eine HDD-Bohranla- Stefan Radenovic, der den Verge der 4-t-Klasse, die auf der trieb in Deutschland leitet, bestäBauma in den Markt eingeführt tigte den positiven Trend zu grawurde, interessierte die Besu- benlosen Lösungen auf dem cher wegen seiner beeindru- deutschen Markt und die hohe ckenden Leistung bei relativ klei- Akzeptanz der Maschinen in der nen Abmessungen. Branche. Der internationale VertriebsTERRA baut seit über 35 Jahleiter Herbert Reissnecker hatte ren Maschinen für die grabenlodas hohe Besucherinteresse für se Rohr- und Leitungsverlegung. die beiden Modelle Terra-Jack gazine(SM-14)revTR 4-03-2013 12:36 Pagina 1 Seit drei Jahren gibt es in der Pro125 und Terra-Jet 1804 S bereits duktpalette u. a. auch Maschinen

A

BAUMAGAZIN / FRANZ NIEBERLE

Der Schweizer Hersteller für Spezialmaschinen TERRA zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Verlauf der Bauma 2013. Die Resonanz an Fachbesuchern aus aller Welt sei enorm gewesen, sagte Firmeninhaber Dietmar G. Jenne. Das Unternehmen hat auf der Bauma den Terra-Jack 125, eine steuerbare Richtpressanlage, offiziell vorgestellt. Die Minibohranlage habe sich, so Jenne weiter, als Magnet für alle Kunden entwickelt, die sich mit der grabenlosen Rohrverlegung beschäftigen.

Freuten sich über den hohen Andrang: TERRA-Firmeninhaber Dietmar G. Jenne (li.) und Deutschland-Vertriebsleiter Stefan Radenovic vor dem neuen Terra-Jet 1804 S. für Erdwärmebohrungen. Der Anbieter ist auf dem Markt für Sonderlösungen bzw. MaschiC M Y CM MY CY CMY K

nen, die unter beengten Platzverhältnissen eingesetzt werden können, weltweit tätig. ●


NEUE ZUKUNFT.« +++

JOHANNES WEIERMAIR (SBM):

»EINE GROSSARTIGE VERANSTALTUNG UND EIN GROSSER ERFOLG.« +++

> KAISER KRAN – SAN MARCO

Auf der Bauma stellte Kaiser Kran aus dem niederbayerischen OsterhofenAltenmarkt zusammen mit dem italienischen Hersteller San Marco aus. Bei beiden Unternehmen zog man nach der Messe ein durchweg positives Resümee, freute sich über viele interessante Gespräche und betonte, dass die eigenen Messe-Erwartungen bei weitem übertroffen worden seien. Anfragen in großer Zahl stehen für eine Festigung der Produktmarke San Marco auch im deutschsprachigen Raum.

UPLIFTER

»Erwartungen bei weitem übertroffen«

Maeda-Krane wollen mit ihrer schlanken und platzsparenden Bauart sowie einer größeren Tragfähigkeit, als man bei der ersten Betrachtung erwarten möchte, punkten.

> MAEDA SEISAKUSHO BEI UPLIFTER

Neuheit auf der Messe enthüllt

KAISER KRAN

Auch Maeda Seisakusho war auf der Bauma mit seiner breiten Produktpalette vertreten. In diesem Jahr reichte das Angebot vom MC-104 CER (knapp 1 t Hubkraft) bis zum LC-1385 B (6 t Hubkraft). Immer öfter bewähren sich die Kranlösungen im Baugewerbe, in der Industrie oder bei reinen Montagetätigkeiten wie dem Setzen großer und schwerer Glasscheiben in Verbindung mit der Uplifter-Vakuumtechnik. Kaiser Kran und der italienische Hersteller San Marco stellten auf einem 240 m2 großen Stand auf dem Freigelände aus. ank des internationalen Messepublikums kam es am Messestand zu einem regen Gedankenaustausch von Vertretern europäischer Kunden und Interessenten aus beispielsweise Russland, China oder auch Indien. Zeichen der italienischbayerischen Zusammenarbeit war die Verpflegung am Messestand mit Speisen aus beiden Ländern. Auf der Bauma wurden die drei Modelle SMH 270 D, SMH 321 und SMH 422 von San Marco gezeigt. Der SMH 270 D bietet u. a. 27 m Ausladung, eine Traglast von 2 000/700 kg, eine fest untergebaute 80 km/h-Achse, erlaubt die komplett hydraulische Montage im 1-Mann-System und verfügt optional über eine 30°Auslegersteilstellung mit Traglast. Der SMH 321 steht für 32 m Ausladung, 4 000/1 000 kg Traglast, 22 m Hakenhöhe und war in München war mit hydraulischer

D

Abstützung zu sehen. Der SMH 422 schließlich will mit 42 m Ausladung, 5 000/1 000 kg Traglast und 27 m Hakenhöhe punkten. Der SMH 270 D gilt als Zimmerermaschine: »Wir haben durch die täglichen Vorführungen unserer Zimmerermaschine SMH 270 D durch einen Monteur aus unserem Haus sehr viele Interessenten für dieses Produkt gewinnen können«, betont Unternehmens-Gesellschafterin Katja Kaiser-Kurz. Zudem habe man durch die Messepräsenz Adressen von Kran-Fachbetrieben aus ganz Deutschland sowie Österreich und der Schweiz gewinnen können, die reges Interesse am Vertrieb von San Marco-Maschinen zeigten. »Der Aufbau eines Händlerringes ist in vollem Gang«, betont KaiserKurz. Angebote seien für das gesamte Spektrum an Untendreherkranen von San Marco angefragt worden. ●

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ines der Highlights der Messe war die Premiere des neuen Maeda-Minikrans MK-1033 C mit Knick-Arm. Dieser wurde zu Beginn der Messe durch MaedaPräsident Masaaki Shioiri enthüllt. Er wünschte allen anwesenden Händlern viel Spaß und Erfolg nach seinem Motto »smile, smile, smile«. Der neue MC1033 C unterscheidet sich vom Rest der Maeda-Modelle am auffälligsten durch eine neue Konstruktion des Hubarms als »knuckle-boom« – einem Hubarm mit einem Gelenk in der Mitte, umrandet von zwei Teleskopausschüben. Der Arm ist wiederum mit einem Gelenk und Drehkranz auf dem Maschinenkorpus angebracht und wird vollhydraulisch bewegt. Die Tragkraft des Knickarmkrans bewegt sich zwischen 995 kg und 200 kg, wobei der Haken bis maximal 11,4 m in die Höhe und 9,65 m zur Seite gestreckt werden kann. Das Gelenk des Armes befindet sich bei maximal 7,3 m. Länge, Breite und das Gewicht liegen ist in etwa im

E

Bereich des MC-285-2, in der Bauhöhe hat die Neuheit auf knapp 2 m zugelegt. Das Gerät wird serienmäßig mit einer Funkfernsteuerung ausgeliefert. Auch eine Winde mit über 65 m Seil ist erhältlich. Zudem kann der MK-1033 mit den Antriebsvarianten Diesel, Diesel-Elektro und Benzinmotor bestellt werden. Eine weitere Neuheit war eine Hilfswinde, die auf alle neuen MC-285-2-Modelle montierbar ist. Mit Winde verfügt man über eine Reichweite unter Boden von bis zu 100 m mit einer Zugkraft von etwa 970 kg, was ideal zur Bestückung von Großbaustellen, zur Montage von Fassaden an Hochhäusern ist. Zudem wurde noch eine Funkfernbedienung für das Kranmodell LC-785 B vorgestellt. Kranbewegungen lassen sich damit proportional steuern. Eine entsprechende Funkfernbedienung soll im Laufe des Jahres auch für das Modell LC-1385 B erhältlich sein. ●


STEFAN HEISSLER (LIEBHERR):

»WIR KÖNNEN EIN ABSOLUT POSITIVES FAZIT NACH DER MESSE ZIEHEN.« +++

JOHANN SAILER (VDMA):

»DIES TUT

> MANITOU GROUP

Einfachere Bedienung bei gleicher Qualität Die französische Manitou Group, mit einem Umsatz von 1,265 Mio. Euro im vergangenen Jahr einer der weltweit führenden Hersteller von Maschinen für den Materialumschlag in den Branchen Bauwirtschaft, Landwirtschaft und der Industrie, hat auf der Bauma die umfassende Produktpalette seiner drei Marken Manitou, Gehl und Mustang präsentiert. Zu den Neuheiten zählten unter anderem die drei Teleskopen MT 835, MT 1135 und MT 1335. Dominique Bamas, Generaldirektor der Manitou Group, wies darauf hin, dass die Unternehmensgruppe 38 % ihrer Umsätze in der Baubranche erziele und diese somit eine »Schlüsselbranche« für die Manitou Group sei.

Group permanent an Entwicklungen, um den Bedarf und die Erwartungen der Vermietkunden erfüllen zu können. »Hierzu zählt beispielsweise eine einfachere Konzeption unserer Maschinen, ohne dabei jedoch das gewohnte maßgeschneiderte und innovative Angebot von Manitou zu verändern«, so Bamas weiter. »Ein optimaler Kundenservice und die Aufrechthaltung des vielfältigen Produktangebo-

Die Manitou Group hat auf der Bauma die umfassende Produktpalette seiner drei Marken Manitou, Gehl und Mustang präsentiert. abei habe man festgestellt, so Bamas, dass die Nachfrage der Kunden sich in den vergangenen Jahren verändert habe. So sei zum einen das Vermietgeschäft stark gewachsen, zum anderen sei die einfachere Bedienung der Maschinen gefragt, oh-

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REIFEN WASCHANLAGEN

ne dass der Anwender dabei auf die gewohnte Qualität, Leistung und Sicherheit verzichten müsse. Dementsprechend biete man

Die Braubranche ist eine Schlüsselbranche für uns.«

MICHAEL WULF

Dominique Bamas, Generaldirektor der Manitou Group

»Unsere Maschinen gehören mehr oder weniger zur Standardausstattung von Baustellen«, sagte Dominique Bamas, Generaldirektor Manitou Group.

tes zählen selbstverständlich weiterhin zu unseren Prioritäten.« Hierfür erweitere die Manitou-Gruppe ihr zuverlässiges und leistungsstarkes Vertriebsnetz mit mehr als 1 400 Händlern. Vom Knick-Lader über Kompakt-Lader bis hin zum Teleskoplader bietet die Gruppe mit ihren drei Marken Manitou, Gehl und Mustang ein ständig dem Bedarf der Kunden angepasstes Produktangebot. iwu ◆

neue Lösungen für den Materialumschlag an, die von der Maschine über die Anbaugeräte bis hin zum Service reichten. »Unsere Maschinen gehören mehr oder weniger zur Standardausstattung von Baustellen«, sagte Bamas. »Sie tragen aktiv zur Rentabilität und Produktivität kleiner und großer Bauunternehmen bei. Das gilt auch für Maschinenvermietungen auf regionaler, nationaler oder internationaler Ebene.« Da die Nachfrage nach Vermietmaschinen wachse, arbeite die Manitou

jetwash

Albatros Jetwash Der Marktführer in Österreich U sparsamer Betrieb durch Wasser-Recycling U vollautomatisch – kein Bedienpersonal nötig UÊversch. Größen UÊstationäre Modelle UÊmobile Modelle

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UNSERER BRANCHE IN DIESEN DOCH TURBULENTEN ZEITEN GUT UND WIRD IHR SICHERLICH AUFWIND GEBEN.« +++ > PALFINGER

Von Michael Wulf

ir haben uns mit unseren Produkten, die jetzt alle einheitlich unter dem Label Palfinger vermarktet werden, klar als Premiumanbieter positioniert«, sagten Hubert Meschnark, Head auf Corporate Marketing der Palfinger AG (Salzburg), und Thomas Moucka, Geschäftsführer von Palfinger Deutschland, im Gespräch mit dem bauMAGAZIN und verwiesen auf das »sehr erfreuliche Umsatzvolumen« im Geschäftsjahr 2012. Deshalb blicke die Palfinger-Gruppe optimistisch in die Zukunft, zumal das Wachstum in den Märkten wie in den USA die immer noch anhaltende schwa-

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che Geschäftsentwicklung in Europa kompensiere. »Durch Firmenakquisitionen wie Dreggen (Offshore-Krane), Tercek (Buseinstiegshilfen) und zwei Joint Ventures mit dem chinesischen Sany-Konzern haben wir unser globales Engagement verstärkt und sind als Premiummarke für die Zukunft bestens aufgestellt«, erläuterte Meschnark.

»Füllen genau eine Lücke« Just in time zur Bauma präsentiert Palfinger mit dem PK 200.002 L SH den stärksten Ladekran der Firmengeschichte (das bauMAGAZIN berichtete bereits in der März-Ausgabe), der die Vorteile eines Knickarm-

> FASSI GRU

Neue Krane und »App« für Smartphones Schwerpunkt der Bauma-Präsentation des italienischen LadekranHerstellers Fassi Gru waren mehrere neue Kranmodelle, ein Update der Fassi Stability Control (FSC) und eine einsatzfähige App für Smartphones. ie Smart-App von Fassi ist ein Echtzeit-Datenverarbeitungssystem, das über eine freigegebene Schnittstelle mit dem Kran kommunizieren kann. Der Anwender hat unter anderem Zugriff auf diverse Parameter

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und Nutzungsstatistiken. Durch letzteres lassen sich die Wartungsintervalle dynamisch – in Abhängigkeit von der Kranauslastung – gestalten. Mit den F120 B und F125 A wurden in München zwei neu konstruierte Krane gezeigt. Damit will Fassi die konsequente Erneuerung seiner Kranreihen unterstreichen, die auf der SIAE im letzten Jahr mit dem Modell F110 B begann. Dank Baukastensystem und hoher Fertigungstiefe haben Anwender die Wahl aus diversen Optionen – wie mit

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Freuten sich über den »sensationelle Kundenzustrom« auf dem neu konzipierten Palfinger-Messestand: Hubert Meschnark, Head auf Corporate Marketing der Palfinger AG (li.), und Thomas Moucka, Geschäftsführer von Palfinger Deutschland. krans mit jenen eines Mobilkrans perfekt verbindet »und mit dem wir genau eine Lücke füllen«, so Moucka. Ausgestattet mit acht hydraulischen Ausschüben, verfügt der Kran über eine hydraulische Reichweite von 25,6 m. Mit dem neu entwickelten Fly-Jib PJ 300 L erreicht der Kran eine hydraulische Reichweite von 45,3 m, das entspricht einer Hubhöhe von mehr als 49 m. Diese Reichweiten lassen sich nur durch das neue Langarmkonzept und einen zusammenlegbaren Zusatzknickarm verwirklichen. Trotzdem überzeugt der PK 200002 L SH mit einer sehr niedrigen Bauhöhe von 3,8 m auf ei-

nem konventionellen 8x4-LkwChassis. »Mit seiner Reichweite durch das neues Schubsystem übertrifft er alle bisher bekannten Baumuster«, so Moucka. »Mit bestechendem Handling und beispielhaften Sicherheitssystemen setzt er neue Maßstäbe in der Baubranche.« Seit 2012 können alle Palfinger-Krane der SH-Baureihe bereits ab Werk als EN280Arbeitskorbkran geliefert werden. Als technisches Highlight gilt das Standsicherungssystem HPSC (High Perfomance Stability Control System), das auch im Korbbetrieb eine vollvariable Positionierung der Abstützung erlaubt. ◆

oder ohne Kniehebeltechnik – innerhalb der Serienfertigung, verbunden mit adäquaten Lieferzeiten. Weitere Highlights sollen künftig der F485RA xhe-dynamic und der F800RA xhe-dynamic setzen, die eine für ihre Klasse besondere Hebekapazität bieten. Der F800RA xhe-dynamic bietet erstmals das neue elektronische Fassi-Laststeuersystem FX900 mit neuem Bedienpult, das alle Daten über den Betrieb des Krans erfasst und diese auf einem Touchscreen-Farbdisplay anzeigt. Aus der Serie S wurde das Modell F195AS gezeigt, das sich mit optimierter Leistung und dem Kniehebelsystem zur Leistungssteigerung des Krans vor allem an den deutschen Markt richtet. Für die kleinen

Krane wurde ein kompakte Funkfernsteuerung vorgestellt. Die Steuerung bietet alle klassischen Funktionen und konnte in München live an einem Microkran getestet werden. ●

FASSI GRU ITALIEN

Mit 20 Exponaten auf den zwei Messeständen und zusätzlich bei führenden Lkw-Herstellern hat sich die Palfinger AG auf der Bauma als internationaler Marktführer für mobile Knickarmkrane und als technologischer Schrittmacher für hydraulische Lade- und Arbeitssysteme präsentiert. Auf insgesamt 1800 m2 und mit einem neuen Standkonzept demonstrierte Palfinger den Fachbesuchern seine breite Produktpalette – vom HightechKnickarmkran für schwere Montagejobs über Recyclingkrane bis hin zu Containerwechselsystemen, Mitnahmestaplern und Hubarbeitsbühnen.

MICHAEL WULF

»Sind als Premiummarke bestens aufgestellt«


»UNSERE ERWARTUNGEN WURDEN VOLL ERFÜLLT.« +++

KLAUS DITTRICH (MESSE MÜNCHEN):

»DER ZUSPRUCH DIESES

MICHAEL WULF

STEFAN HOHEISEL (CONTITECH):

Die neue Teleskoparbeitsbühne HT23 RTJ und Teleskopstapler der HTL-Reihe stießen auf großes Interesse.

> HAULOTTE GROUP

»Die Bauma sorgt für die notwendigen Impulse« Trotz eines Umsatzrückgangs von 5 % auf 84,5 Mio. Euro im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sieht Alexandre Saubot, CEO der französischen Haulotte Group, dem weiteren Verlauf des Geschäftsjahrs 2013 relativ gelassen entgegen. »Wir denken langfristig und lassen uns von den Zahlen dieses ersten Quartals nicht verrückt machen«, sagte Saubot auf der Bauma. Von Michael Wulf

uch wenn 2013 ein Jahr voller Herausforderungen ist, es gibt für uns viele Wachstumsmöglichkeiten, vor allem in den Emerging Markets«, sagte Saubot weiter. Er äußerte zudem die Hoffnung, dass »die Bauma für die notwendigen Impulse sor-

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gen und so der Branche einen Schub geben wird, vor allem in Europa«. Der Umsatzrückgang sei in erster Linie auf die Zurückhaltung des nordamerikanischen Marktes (– 32 %) und die immer noch unsichere Wirtschaftslage in Europa (– 11 %) zurückzufüh-

ren, so Saubot. »Ich denke, die Krise ist noch nicht vorbei.« Wesentlich erfolgreicher war die Haulotte Group – weltweit drittgrößter Hersteller von selbstfahrenden Hubarbeitsbühnen sowie von Teleskopstaplern – in Südamerika, wo der Umsatz um 42 % anstieg, und im asiatisch-pazifischen Raum mit einem Plus von 15 %. In München präsentierte Haulotte sein umfangreiches Produktportfolio, darunter Neuheiten wie die Teleskoparbeitsbühnen HT21 RT und HT23 RTJ, die eine Arbeitshöhe von 22,5 m

»Lassen uns von den Zahlen dieses ersten Quartals nicht verrückt machen«: Alexandre Saubot, CEO der französischen Haulotte Group. erreicht, eine horizontale Reichweite von 18,3 m hat und innerhalb von 56 Sekunden ausgefahren ist. Auf großes Interesse auf dem Haulotte-Messestand stießen auch die Teleskopstapler der HTL-Reihe, deren Top-Modell HTL 4017 die Abgasnorm Tier-IV-interim erfüllt und Lasten bis in eine Höhe von 16,7 m transportieren kann. ◆

> CERTEX

CERTEX, in Düsseldorf ansässiger Anbieter für Seil- und Hebetechnik, zeigte sich sehr zu zufrieden mit der Teilnahme an der 2013er Ausgabe der Bauma. Viele Fachbesucher hätten die Gelegenheit zu einem kompetenten Gespräch über die Produkte genutzt. ie man im Hause CERTEX betont, habe besonders das vorgestellte RFID-unterstützte Serviceprogramm CertMax+ großes Interesse gefun-

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den. Cert-Max+ dient der Onlinedatenverwaltung und Produktidentifizierung im Rahmen von vorgeschriebenen Prüfungen und entsprechendem Service.

CERTEX gilt als ein führender Anbieter von Kranseilen, Lastaufnahmemitteln, Anschlag- und Zurrmitteln sowie Serviceleistungen im Bereich der Seil- und Hebetechnik und betreibt 47 sog. Servicezentren in zwölf europäischen Ländern. CERTEX Deutschland gehört zur schwedischen Axel Johnson International Gruppe. ●

CERTEX

Seil- und Hebetechnikanbieter zufrieden mit der Bauma

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JAHR WAR EINFACH ÜBERWÄLTIGEND.« +++

MICHAEL HEIDEMANN (ZEPPELIN):

»WIR HABEN SO VIELE MASCHINEN VERKAUFT WIE NOCH

> GOLDHOFER

Mit »MPA-Technologie« das Highlight gesetzt Mit der Präsentation der neuen, zum Patent angemeldeten »MPA-Technologie« als »Innovation in the Box« und weiteren Messeneuheiten hat die Goldhofer AG auf der Bauma einmal mehr ihren Status als Technologie- und Innovationsführer in der Schwerlastbranche untermauern können. Qualität »made in Germany« gab es dieses Mal gleich im Doppelpack. Denn auch die seit diesem Jahr zur Goldhofer-Gruppe gehörende Schopf Maschinenbau hatte in München ihre Spezialfahrzeuge für den Tunnel- und Bergbau präsentiert. rigsten Ladehöhen. Bei geringerem Eigengewicht lassen sich die Nutzlastgrenzen noch weiter ausreizen. Goldhofer investierte viele Entwicklungsstunden in die neue »MPA-Technologie« und realisierte ein geniales System der Einfachheit: Nach dem Motto »Weniger ist mehr« wurde die Anzahl der Bauteile auf ein abso-

er Coup ist gelungen. Mit der Vorstellung unserer neuen Sattelanhängergeneration mit der bahnbrechenden ›MPA-Technologie‹ haben wir im Transportsegment das Messe-Highlight schlechthin geliefert«, sagte der Goldhofer-Vorstandsvorsitzende Stefan Fuchs. »Unsere Strategie, die Spannung hochzuhalten und das Geheimnis erst auf der Bauma zu lüften, ist voll aufgegangen. Die Resonanz der Kunden und Interessenten war sensationell.« Bei der Präsentation der neuen »MPA-Technologie« wurden ausgewählte Messebesucher einzeln über den roten Teppich in die Innovations-Box geführt, wo sie nicht nur das funktionsfähige MPA-Achsmodell live bestaunen konnten, sondern auch sämtliche Vorteile der Goldhofer-Neuheit anschaulich in einem Produktvideo visualisiert bekamen.

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Unsere Strategie, das Geheimnis erst auf der Bauma zu lüften, ist voll aufgegangen.« Stefan Fuchs, Goldhofer-Vorstandsvorsitzender

lutes Minimum reduziert. Die neue Technologie garantiert eine lange Lebensdauer bei minimalem Wartungsaufwand. Zusätzlich zur neuen »MPATechnologie« zeigte Goldhofer eine ganze Reihe an Neu- und Weiterentwicklungen. Die neue

Im Branchensegment der Transporttechnologie für die Windkraftindustrie beeindruckte Goldhofer mit der neuen Flügel-TransportVorrichtung FTV 300 in Kombination mit dem selbstfahrenden Schwerlastmodulsystem PST/SL-E 6 mit sechs Achsen.

Tieflader-Baureihe »expert« war in München genauso gefragt wie die Sattelanhänger mit Pendelachs-Technologie. Goldhofer präsentierte unter anderem den achtachsigen Satteltieflader vom Typ STZ-VP 8 mit extrem niedriger Flachbettbrücke (200 mm) sowie die Zehnachs-Version des STZ-P 10 A mit teleskopierbarer Ladefläche, die Nutzlasten von bis zu 150 t ermöglicht. Im Branchensegment der Transporttechnologie für die Windkraftindustrie beeindruckte Goldhofer mit der neuen Flügel-Transport-Vorrichtung FTV 300 in Kombination mit dem selbstfahrenden Schwerlastmo-

Mit der Innovation MPA, benannt nach dem MacPhersonAchssystem, ist es Goldhofer einmal mehr gelungen, die Leistungsgrenzen eines Fahrzeugs im Schwertransport neu zu definieren. Denn das MPA mit Radträger, Federbein und einem Querlenker »ist das leichteste Achssystem der Welt« und besticht mit seiner weit höheren Funktionalität im Vergleich zu Lenkschenkelsystemen. Damit erreichen die Goldhofer-MPAFahrzeuge größere Lenkwinkel, einen größeren Achsausgleich und volle Lenkbarkeit im abgesenkten Zustand, selbst bei nied-

MICHAEL WULF

Motto »Weniger ist mehr«

Ist für den Transport von Straßenfräsen optimiert worden: die Sattelanhänger-Baureihe STN-L 3-4 und STZ-L 5.

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dulsystem PST/SL-E 6 mit sechs Achsen. Mit dieser Kombination können selbst die längsten Rotorblätter durch die engsten Kurven und durch schwer zugängliches Gelände transportiert werden. Der Clou dabei: Wenn’s eng wird, werden die Rotorblätter nicht mehr horizontal, sondern vertikal transportiert.

»Immer die passende Lösung« Mit dem tiefer gelegten Sattelanhänger STZ-L 4 A RM mit Radmulde für den Baumaschinentransport, der für den Transport von Straßenfräsen optimierten Sattelanhänger-Baureihe STN-L 3-4 und STZ-L 5 sowie den miteinander kombinierten Schwerlastmodulsystem-Baureihen THP/SL, THP/SL-L und THP/SLS zeigte Goldhofer seine ganze Stärke als innovativer Anbieter von Transportequipment für die Baubranche. »Wir konnten in allen Bereichen glänzen und einmal mehr unter Beweis stellen, dass wir für jede Transportaufgabe die passende Lösung haben«, erklärte Renato Ramella, Vertriebsleiter Europa bei Goldhofer. »Und mit direkten Kaufabschlüssen auf der Bauma im zweistelligen Millionen-Bereich können wir mit Fug und Recht behaupten: ›Die Bauindustrie fährt voll auf Goldhofer ab‹.« ◆


NIE ZUVOR UND DAMIT EINEN NEUEN REKORD AUFGESTELLT.« +++

PAT OLNEY (VOLVO):

»DIE BAUMA BOT UNS DIE MÖGLICHKEIT, VOLVO

> SCHWARZMÜLLER

Erfolgreichste Messeteilnahme seit Bestehen der Firmengruppe

SCHWARZMUELLER

Die Bauma brachte auch für den Transportlösungsanbieter Schwarzmüller ein Rekordergebnis – noch nie habe man so viele Aufträge abschließen können, teilt das Unternehmen mit. Auch sei die Anzahl der konkreten Anfragen, die noch in der »Pipeline« steckten, sehr hoch gewesen. Dies unterstreiche den hohen Qualitätsstandard, den Schwarzmüller an seine Produkte stelle.

Schwarzmüller hatte sein Messekonzept zum diesjährigen Großereignis neu konzipiert, die Besucher erwarteten eine Berglandschaft mit Almhütte und zahlreiche Produkt-Highlights. en Ausstellungsschwerpunkt legte Schwarzmüller auf Nutzlast, Individualität und Vielfältigkeit. So wird der 3-AchsSegmentmulden-Kippsattelanhänger mit Aluminiummulde und -rahmen bereits ab einem Ei-

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gengewicht von 4 300 kg angeboten. Weitere Ausstellungsfahrzeuge waren ein 3-Achs-Hohlprofilmulden-Kippsattelanhänger, ebenfalls mit Aluminiummulde, der speziell für Mischguttransporte konzipiert wurde.

Die isolierende Wirkung der Hohlkammern und eine hitzebeständige Plane samt Schiebeverdeck sollen fast keinen Temperaturverlust beim Transportgut zulassen. Ein 3-Achs-Tiefladeanhänger mit hydraulischen Rampen für den AsphaltfertigerTransport zählte ebenso zu den Ausstellungsfahrzeugen. Die speziellen hydraulischen Rampen sind hier zweiteilig und bieten eine Auffahrtsschräge von lediglich 10° Neigung. Der gezeigte Zentralachs-3Seiten-Kippanhänger hebt den umgesetzten Leichtbau hervor: In der leichtesten Version bringt dieser Anhänger nur 3 800 kg auf die Waage. Schwarzmüller stellte zudem einen 3-Seiten-Kippaufbau auf einem 3-Achs-MAN TGX mit

neukonzipierter Bordmatic und einen Stahl-SegmentmuldenKippaufbau auf einem 4-AchsMercedes Arocs aus. ●

Das Unternehmen Schwarzmüller – Die Schwarzmüller Gruppe gilt als einer der größten Nutzfahrzeughersteller Europas und ist in 20 europäischen Ländern Zentral-, Südostund Osteuropa präsent. Das Unternehmen fertigt jährlich über 7 000 Nutzfahrzeuge, beschäftigt mehr als 1 600 Mitarbeiter und erwirtschaftet in der Gruppe einen konsolidierten Umsatz von rund 226 Mio. Euro. Neben den Produktionsstandorten Österreich (Hanzing), Tschechien (Zebrak) und Ungarn (Budapest) steht ein europaweites Netz von Servicestützpunkten zur Verfügung. Zudem wird ein breiter Mietfahrzeugpool angeboten.

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ALS MARKTFÜHRER ZU PRÄSENTIEREN.« +++

FRANZ BECKMANN (DOOSAN):

»INSGESAMT HABEN WIR AUF DER BAUMA 2013 MEHR

> BIGMOVE

> FLIEGL

Consulting-Leistungen sind gefragt

»Durchdachte Detaillösungen in den Mittelpunkt gestellt«

BIGMOVE

Mit neuen Produktdetails und Fahrzeugkonzepten hat sich Fliegl Trailer auf der Bauma präsentiert. Die Anhänger und Auflieger der Fliegl-Messeflotte stießen bei den Besuchern in München auf große Resonanz. Besonders positiv habe, so der Anbieter, das Fachpublikum die Weiterentwicklungen in puncto Bedienkomfort, Flexibilität und Praxisnutzen bei Ausstattung und Anbauteilen bewertet.

Im Vergleich zur letzten Bauma freute man sich in diesem Jahr bei BigMove, einem europaweiten Netzwerk in der Schwergutlogistik, über eine insgesamt höhere Branchen-Aktivität. Interessenten aus aller Herren Länder hätten zu den Gästen am BigMove-Stand gehört, darunter Schwertransporteure und Anlagenbauer aus Brasilien, Finnland, Russland und SaudiArabien. Von besonderer Bedeutung waren dabei die Internationalisierung von Großbaustellen sowie die Veränderung der entsprechenden LogistikAnforderungen. Neue Wege zu mehr Effizienz sind gefragt. Daher kam auf der diesjährigen Bauma auch stärker das Know-how der gesamten Gruppe zum Tragen, Consulting-Leistungen sind entsprechend gefragt. Fahren könne jeder, das umfassende Kompetenz-Spektrum in allen notwendigen Fachbereichen mache aber, so ist man BigMove überzeugt, den Unterschied. ie Fachleute auf der Bauma waren sich einig, dass auch die Baubranche Antworten auf die Veränderungen ihrer Märkte finden muss; dass Anlagenkomponenten und Leistungen immer häufiger aus verschiedenen Ländern kommen und dass entsprechend die Bedeutung der Logistik für den Gesamterfolg eines Bauprojektes zunimmt. Internationale Erfahrung und Kompetenz, das heißt Zusatzleistungen wie Montagen und Engineering, Lagerung und kluge Routenplanung, sollen in effizienter Kombination den Transporteur, so BigMove, zum gefragten Geschäftspartner für kostenbewusste Kunden machen. Hierbei sehen sich die »BigMover« im Vorteil, da sie unterschiedliche internationale und fachliche Schwerpunkte in ihrem Netzwerk entsprechend verbinden. Nur dadurch ließen sich laut BigMove

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auch die Standards rund um die Fahrzeugtechnik sinnvoll herausarbeiten, die insgesamt den kleinstmöglichen Aufwand in den Planungen ausmachen. Für die vielen Kontakte am Messestand zu Kunden, Interessenten und Partnern war laut Horst Wallek, dem BigMove-Vorstandsvorsitzenden, »auf dieser Bauma der Wunsch nach Effizienz und einfachen Lösungen das vorrangige Interesse. Dies hat uns auf unserer mittlerweile vierten Bauma darin bestätigt, dass die Zukunft als Dienstleister auch für die Baubranche nur in einem schnellen und fachkompetenten Netzwerk liegen kann. Denn für die stets individuellen Kundenwünsche lassen sich in unserer Kooperation geeignete Standards mit so wenigen Sonderlösungen wie möglich erfolgreich kombinieren. Das ist die Effizienz der Zukunft.« ●

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FLIEGL

BigMove-Geschäftsführer am Bauma-Messestand.

u den Messeneuheiten von Fliegl zählte der in den Rahmen eingebaute, feuerverzinkte Luftkessel für Tandemanhänger bis 11,8 t Gesamtgewicht. Da sich der Kessel innerhalb des Chassis befindet, ragt er nicht mehr nach unten über die Achsen hinaus, was die Bodenfreiheit erhöht. Optimierte Funktionen zeigte Fliegl unter anderem beim DTS 300 P, einem der niedrigsten Tieflader auf dem Markt. Eine Federheber-Unterstützung macht die Rampen des DreiachsAnhängers mit gerader Plattform besonders leichtgängig. Sie lassen sich rückenschonend mit minimalem Kraftaufwand in Lade- bzw. Fahrstellung bringen. Ein Plus an Ladungssicherung und Flexibilität erreichen die neuen Tandemtiefbettanhänger. Durch die integrierte LoadLock-Leiste verfügt die Ladefläche jetzt ringsum über Zurrpunkte. Mit ihrer Innenbreite von 2 050 mm überzeugen Fliegls Tandemtiefbettanhänger Transporteure im gesamten Baugewerbe. Eine neue Heckabstüt-

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zung stellte Fliegl am TandemDreiseitenkipper TSK und am Tandem-Plattformanhänger TPS Bau vor. Sie wurde weiter nach außen versetzt, ist in dieser Position noch bequemer zu erreichen und kann schnell und ohne Bücken mit dem Fuß bedient werden. Maßstäbe bei der Beförderung von Schüttgut will Fliegl mit seinen konischen Kippern setzen, die ebenfalls auf der Bauma ausgestellt wurden. Durch die kegelartige Muldenform verringern sich Luftwiderstand, Dieselverbrauch und CO₂-Verbrauch. Außerdem rutscht die Ladung beim Entleeren leichter nach hinten, was den Muldenverschleiß reduziert. »In diesem Jahr haben wir auf der Bauma durchdachte Detaillösungen in den Mittelpunkt gestellt«, so die Bilanz von Geschäftsführer Helmut Fliegl. »Die Resonanz des Messepublikums hat uns darin bestätigt, dass diese praktischen, robusten und verlässlichen Konstruktionen aktuell im Baualltag besonders nachgefragt werden.« ●


MASCHINEN ALS JE ZUVOR VERKAUFT UND KONNTEN SO EINEN NEUEN REKORD AUFSTELLEN.« +++ > HUMBAUR

»Sehen auf Bausektor weitere Entwicklungsmöglichkeiten«

HUMBAUR

Von der Begeisterung auf der Bauma profitierte auch Humbaur. Besucher aus Deutschland, Europa und Übersee hätten, wie der Hersteller mitteilt, für ein enormes Auftragsvolumen gesorgt, das alle Erwartungen und gesteckten Ziele übertroffen habe und für die Zukunft sehr positiv stimme.

Robert Langlotz, Geschäftsleiter Vertrieb & Marketing bei Humbaur, ist mit dem Bauma-Verlauf höchst zufrieden und sieht das Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet. umbaur präsentierte in München seine gängigsten Modelle aus dem umfangreichen Pkw-Anhängerprogramm bis 3,5 t und dem Schwerlastprogramm ab 5 t auf 300 m² Standfläche. Unter dem Motto »Wir bei Humbaur: Mein Job. Mein Kön-

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nen. Dein Anhänger!« wurden 13 Anhänger von 1 500 kg bis 40 t zulässigem Gesamtgewicht, die besonders auf die Bedürfnisse der Baubranche abgestimmt sind, gezeigt. Auf großes Interesse bei den Messebesuchern sei der Tan-

dem-Dreiseitenkipper (HTK 105024) gestoßen. Bei dem vielseitig einsetzbaren TandemDreiseitenkipper für zulässige Gesamtgewichte zwischen 8,9 t und 18 t ist es ganz gleich, ob Schüttgüter oder leichte bis mittelschwere Baumaschinen von einem Ort zum anderen transportiert werden müssen. Als markant gilt das komplett geschweißte mit Querversteifungen versehene LängsträgerFahrgestell aus gekantetem Stahlprofil, das serienmäßig im Tauchbad feuerverzinkt ist. Auch die Kippbrücke erlangt durch die Verwendung gekanteter Längsträger mit schräg eingeschweißten Querverstrebungen eine hohe Stabilität und trägt auch Punktlasten, wie sie beim Transport von Fahrzeugen auftreten können, sicher. Humbaur freute sich auch über die bemerkenswert hohe Nachfrage nach den druckluftgebremsten Anhängermodellen ab 5 t für die Bauwirtschaft. Das Unternehmen bietet für den Transport von Baggern, Baumaschinen und anderen schweren Arbeitsgeräten den Tieflader-Drehschemel (HTD) in verschiedenen Ausführungen an. So konnten die Besucher das 3-Achs-Modell mit 30 t zulässigem Gesamtgewicht (HTD 308525-3A) sowie die 4-Achs-

STEFAN FUCHS (GOLDHOFER):

»DIE

Version mit 40-t-Ausführung (HTD 409525-4A), jeweils mit gekröpfter Ladefläche, begutachten und ihr Wissen bei einem Gewinnspiel unter Beweis stellen. Geschätzt werden musste die Anzahl der mitverbauten Schrauben beim 40-t-Tieflader – die richtige Lösung lautet 347 Schrauben. Verlost wurde ein Humbaur-Einachs-Stahlblechanhänger Steely.

»Wir arbeiten intensiv an neuen Produkten« Darüber hinaus konnte die Bauma auch für Expertengespräche genutzt werden. Robert Langlotz, Geschäftsleiter Vertrieb & Marketing bei Humbaur, ist mit dem Messeverlauf höchst zufrieden und sieht sich für die Zukunft gut gerüstet. »Als einer der führenden Anhänger-Hersteller in Europa sehen wir auf dem Bausektor weitere Entwicklungsmöglichkeiten und Geschäftsfelder, die sich sowohl im druckluftgebremsten als auch im auflaufgebremsten Bereich ergeben. Wir arbeiten intensiv an neuen Produkten, welche den nationalen und internationalen Markt revolutionieren und weiter vorantreiben. Die Gespräche auf der Bauma 2013 bekräftigen uns auf diesem Weg und zeigen wegweisende Impulse auf.« ●

LÖSUNGEN FÜR UNTERSCHIEDLICHSTE TRANSPORTAUFGABEN

WIRTSCHAFTLICH ROBUST ROBUST. Wo es nach Diesel riecht und rohe Kräfte zum Einsatz kommen, fühlen wir uns zuhause. Wir sind die Experten für extreme Transportlösungen und wissen, welchen harten Einflüssen Anhänger, Sattelfahrzeuge und Schwerlastsysteme ausgesetzt sind. Wir kennen die Anforderungen, die Bauunternehmer und Schwerlasttransporteure stellen, um ihre Transportaufgaben sicher und funktional lösen zu können. Für die besten Lösungen investieren wir seit Generationen in die Entwicklung neuer Technologien und in die Perfektionierung unseres Kundenservices. Denn eines ist klar: Wirtschaftlichkeit ist letzten Endes eine Frage der Wertbeständigkeit, der Langlebigkeit und der Sicherheit. Und dafür stehen wir. Investieren Sie in Ihre Zukunft. Goldhofer – Das Original.

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BAUMA WAR EIN EINZIGARTIGES FEST.« +++

CEM PEKSAGLAM (WACKER NEUSON):

»DIE MESSE WAR FÜR UNS EIN GROSSER ERFOLG.« +++

> AL-KO

Funktionalität und Ergonomie verbessert Mit einem komplett überarbeiteten bzw. neuen Produkt-Sortiment für Anhänger in der Baubranche hat sich die AL-KO Fahrzeugtechnik auf der Bauma präsentiert. Dazu gehören unter anderem die höhenverstellbaren Zugdeichseln der Plus-Reihe sowie die Auflaufeinrichtungen Compact und Plus, die neuen Winden der Reihen Compact und Plus und die neue Kotflügelreihe von AL-KO. Diese ist erst kürzlich mit dem iF product design award ausgezeichnet worden und hat in der Anhängerbranche erstmalig das SKZ-Gutachten erhalten.

ei der Vorstellung der neuen AL-KO-Produkte in München verwiesen Harald Hiller, Leiter des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik, und Achim Sach, Senior Vice President Marketing & Sales Europe, darauf, dass bei der Entwicklung der neuen Produkte die weitere Verbesserung der Funktionalität und Ergonomie der Produkte im Vordergrund gestanden sei, die man zudem optisch aufgewertet habe. So könnten Deichseln, Auflaufeinrichtungen und Winden jetzt noch einfacher und komfortabler bedient werden, was Zeit und damit auch Kosten spare.

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Hiller und Sach erinnerten in diesem Zusammenhang auch an die hohe Entwicklungskompetenz der AL-KO Kober Group mit Sitz im bayerisch-schwäbischen Kötz, deren Unternehmensbereich Fahrzeugtechnik mit einem Marktanteil von rund 30 % bei den in der Bauindustrie genutzten Anhängern zu den führenden Herstellern Europas gehöre. So baut AL-KO im Rahmen seiner Zukunftsoffensive 2015 ein komplett neues Forschungsund Entwicklungszentrum in Kötz, nachdem man dort bereits im vergangenen Jahr das neue Kundencenter Süd und das neue Tagungszentrum Forum eröffnet hat. In dem neuen Technolo-

Überzeugt durch Ergonomie und Komfort: die neue Kotflügelreihe von AL-KO. Auf der Bauma wurden erstmals die Ausführungen für Tandemachsanhänger (220 und 240 mm breit) sowie für Hochlader-Anhänger (280 mm breit) vorgestellt.

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giezentrum soll die Entwicklungskompetenz der drei AL-KOUnternehmensbereiche Fahrzeugtechnik, Gartentechnik sowie Luft- und Klimatechnik gebündelt werden.

Komplett neu entwickelte Winden Neben den Zugdeichseln der Reihen Compact und Plus und der neuen höhenverstellbare Auflaufeinrichtungen Compact und Plus standen die komplett neu entwickelten Winden der Compact- bzw. der Plus-Reihe mit im Mittelpunkt des Interesses. Beide Typen decken den Gewichtsbereich von 450 bis 900 kg ab und sind nun mit einer automatischen Lastdruckbremse, einer

MICHAEL WULF

Von Michael Wulf

Verwies auf die Verbesserung der Funktionalität und Ergonomie der neuen AL-KO-Produkte: Harald Hiller, Leiter des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik.

ergonomischen Abrollautomatik für Bänder oder Seile (inklusive abnehmbarer Kurbel) sowie einer Kunststoffabdeckung für das Zahnrad ausgestattet. Die Winde Plus verfügt zudem über eine Zusatzsicherung (Transportsicherung). Während die Oberfläche der Winde Compact galvanisch verzinkt und zusätzlich gelb chromatiert ist, verfügt die hochwertigere Winde Plus durch ihre hochwertige Zink-Nickel-Beschichtung über einen noch besseren Korrosionsschutz. Die Markteinführung der höhenverstellbaren Auflaufeinrichtung Compact und Plus sowie der Winden Compact und Plus ist jeweils für Ende 2013 vorgesehen. Ergonomie und Komfort sind auch die Stärken der neuen Kotflügelreihe von AL-KO, die jüngst mit dem iF product design award prämiert wurde und in der Anhängerbranche erstmalig das SKZ-Gutachten erhalten hat, das die Erfüllung automotiver Standards auszeichnet. In München wurden die Ausführungen für Tandemachsanhänger (220 und 240 mm breit) sowie für Hochlader-Anhänger (280 mm breit) erstmals vorgestellt. Auch diese Kotflügel verfügen mit Aufstieg, Trittplatte und Spritzschutz über Zubehör, das bei Anhängern bislang unerreichte Ergonomie sowie Arbeitssicherheit beim Aufstieg auf den Anhänger aufweist. ◆


MICHAEL IBARTH (SENNEBOGEN):

»DER ZUSPRUCH DES INTERNATIONALEN PUBLIKUMS WAR GIGANTISCH.« +++

> PROEMION TELEMATICS SYSTEMS

Ein virtueller Leitstand Auf der Bauma präsentierte Proemion Telematics Systems eine TelematikLösung, die gerade für große Nachtbaustellen von hohem Interesse sein soll. Wenn Baustellenbeleuchtung durch mehrere Flutlichtmasten erfolgt, kann ein erheblicher Bedienaufwand die Folge sei; hier setzt die neue TelematikLösung an, die Proemion für die Firma Allmand entwickelt hat. AllmandFlutlichtmasten wurden von Proemion zusätzlich zur konventionellen Anlagen-Bedienung mit einer weiteren webbasierten Steuerungs- und Überwachungsmöglichkeit ausgerüstet. Die Anlagen können jetzt über das Web-Portal von Proemion wie aus einem virtuellen Leitstand gesteuert werden – mit entsprechenden wirtschaftlichen und Bedienvorteilen.

und in die Allmand-Flutlichtmasten integriert: CANlink UMTS 5302 überträgt nahezu in Echtzeit Betriebs- und Diagnosedaten zwischen dem CAN-Bus-System der überwachten Anlagen und dem Proemion-Server. Die Einheit CANsense I/O ist zum Schalten und Abfragen von digitalen Leistungsausgängen bei mobilen Anwendungen optimiert und steuert Leuchten, Mast und Armaturen. Die CANsense Ecu überwacht und steuert den Motor. Der ProemionServer schließlich sammelt alle gesendeten Daten, ordnet Statistikfunktionen zu und ist über ein Webportal nutzbar. Das Portal wurde als Steuerpult für die Nutzergruppen der Flutlichtanlage geschaffen und nach deren Nutzungsanforderungen programmiert.

Zugangsmöglichkeiten

»DIE

diener, der oft der Mieter der Anlage ist, kann ein oder mehrere Lichtmasten von seiner Benutzeroberfläche im Proemion-Webportal aus steuern: Kraftstoffvorrat prüfen, Motor starten, Mast ausfahren, Licht einschalten. Der Betreiber, der oft der Anlagenvermieter ist, kann eine Allmand-Anlage dieses Typs überwachen: die Betriebsdauer von Motor und Licht, um die Einhaltung von vertraglichen Vereinbarungen sicherzustellen. Auch kann bei zu niedrigen Füllständen und Inspektionsterminen alarmiert werden, um Schäden vorzubeugen. Es kann auch der Gerätestandort geortet werden, eine wesentliche Maßnahme nach einem Diebstahl. Der Hersteller Allmand hat wie der Betreiber Zugang zu den wichtigen statistischen Auswertungen. Er kann die Historie der Anlagen einsehen, kann alle Daten zur Wartung hinzuziehen und kann Probleme auf Herstellungsfehler oder unsachgemäße Nutzung zurückführen. ●

PROEMION

Die Nutzer erhalten Zugang zu ihren zugeordneten Daten und Steuerungen per PC, Laptop und CMYK-Druckerprofil Farbprofil: Generisches Smartphone. Der MaschinenbeKomposit Standardbildschirm

ANDERS STRÖBY (HUSQVARNA):

m Messestand wurde die Überwachung und Steuerung einer mobilen Flutlichtanlage demonstriert, die auf dem 400 km entfernten ProemionBetriebsgelände in Fulda arbeitete. Fachleute erlebten parallel die Anzeigen und die Eingabemöglichkeiten am Dashboard, andererseits sahen sie im LiveBild die Reaktion der Anlage. Flutlichtmasten des US-Herstellers Allmand gelten als Spitzenprodukte in der mobilen Beleuchtungstechnik. Typische Einsatzfelder von Allmand Night-Lite Pro (V-Serie) sind Großveranstaltungen, Nachtbaustellen, Notfall-Einsätze, Bergbau und Industrieanlagen. Hier ist das zuverlässige Funktionieren der eingesetzten Lichtmasten zwar eine Grundvoraussetzung für die oft schwierigen Arbeiten, andererseits ist oft kaum Personal vorhanden, das sich

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nachhaltig um die sachgerechte Bedienung kümmern kann. Da lag es für das Produktmanagement von Allmand nahe, im Rahmen eines Projekts neue technische Einrichtungen zu entwickeln, die das Bedienpersonal weitgehend entlasten. »Wir kannten Proemion von einem früheren Projekt als Spezialisten der Fernwirktechnik und kamen mit einem ersten Lastenheft an funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen ins Gespräch. Wir hatten Forderungen, weitergehende Überlegungen und offene Fragen an die wirtschaftliche Machbarkeit. Gemeinsam entwickelten wir eine Liste an Anforderungen mit zugehörigen Zielen und klärten die Realisierbarkeit im Rahmen des umrissenen Projekts.« Hardwareseitig wurden drei Komponenten von Proemion zu einer CAN-Lösung kombiniert

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bau MAGAZIN

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BAUMA IST FÜR UNS DIE PERFEKTE PLATTFORM GEWESEN, UNSERE TECHNISCHE EXPERTISE ZU DEMONSTRIEREN.« +++ > BRIGADE

Premiere für intelligentes Kamera-Monitor-System

ie Präsentation des Smarteye, das mittlerweile Serienreife erlangt hat, habe, so berichtet Geschäftsführer Rudolf S. Rutenbeck, zahlreiche interessierte Besucher an den Messestand gezogen, die in weit mehr Bereichen tätig seien als nur in der Baumaschinenbranche. Das re-

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BRIGADE

Brigade Electronics, seit über 35 Jahren ein Marktführer und Pionier für Fahrzeugsicherheitslösungen für Nutzfahrzeuge und Baumaschinen, präsentierte auf der diesjährigen Bauma die Rundumsichtlösung Smarteye. Das intelligente Kamera-Monitor-System ermöglicht dem Fahrer eine 360°-Sicht seines Fahrzeuges aus der Vogelperspektive und fasst dabei vier Kamerabilder als lückenlose Rundumdarstellung auf einem Monitor in Echtzeit zusammen. Fahrer haben so blitzschnell – mit einem Blick – das Umfeld unter Kontrolle. ge Interesse an den ergonomischen Vorteilen der Rundumsicht habe das Smarteye zu einem Publikumsmagnet werden lassen. In intensiven Messegesprächen habe sich zudem gezeigt, dass Brigade mit seinen Produktentwicklungen den richtigen

> ALUCA

»Immer mehr unserer Kunden kommen aus dem Baugewerbe«

mmer mehr unserer Kunden kommen aus dem Baugewerbe«, betont Friedrich Beißwenger, »deshalb haben wir uns entschlossen, die Bauma erstmals zu buchen. Dass es ein so großer Erfolg sein würde, hatte im Vorfeld keiner erwartet.« Ein Großteil der Besucher, die sich am ALUCA-Stand informierten, seien Servicemonteure von Baumaschinen gewesen. Länderübergreifend habe man einhellig ver-

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nehmen können, dass »Servicefahrzeuge überladen sind«, weshalb die leichtgewichtigen, aber dennoch robusten Einrichtungen von ALUCA auf höchstes Interesse gestoßen seien. ALUCA beliefert viele Endkunden im Bauhauptgewerbe, aber auch im Baunebengewerbe werden die Einrichtungen des Unternehmens nachgefragt: beim Baumaschinenservice, der Hydraulikreparatur oder auch

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Jochen Lanio (re.) erläutert Smarteye, das eine 360°-Sicht aus der Vogelperspektive bietet.

Weg eingeschlagen und die Marktbedürfnisse für die künftige Fahrzeugsicherheit erkannt habe. Zunehmend wachse die Erkenntnis unter den Besuchern, dass die reine Sichtverbesserung nicht der letzte Schritt der Entwicklung sein kann, sondern aktive Systeme zur Fahrerunterstützung ergänzend notwendig

werden. Auch in diesem Segment bietet Brigade mit den Produkten Workside und Workzone mit der Technologie gepulster Radarsysteme weitere Entwicklungen an. Bestehende Kunden äußerten sich darüber hinaus generell positiv über das PreisLeistungsverhältnis der KameraMonitor-Systeme. ●

dem Kranservice – überall, wo schweres Gerät oder schwere Ersatzteile zum Einsatz kommen. »Im Gegensatz zu anderen Herstellern bietet ALUCA den oft entscheidenden Puffer für mehr Nutzlast durch die leichtgewichtigen Aluminiumausbauten. Manchmal geht es den Unternehmen aber auch einfach darum, dass ihre Mitarbeiter mit dem

Führerschein Klasse B auskommen, denn dieser ist auf 3,5 t begrenzt«, so Beißwenger. Ein Höhepunkt für das ALUCA-Standteam war die Übergabe des Hauptpreises eines Messepreisausschreibens – ein 24-h-Service für Gabelstapler aus Gütersloh hatte teilgenommen und gewann eine Fahrzeugeinrichtung im vierstelligen Euro-Wert. ●

ALUCA

Förmlich »die ganze Welt« habe man am eigenen Messestand auf der Bauma angetroffen, freut sich ALUCA-Geschäftsführer Friedrich Beißwenger. Der Anbieter war das erste Mal in München dabei. Aus Australien über Afrika, Amerika und Zentraleuropa und natürlich Deutschland seien die Interessenten gekommen. Präsentiert wurde beispielsweise die klassische Fahrzeugeinrichtung, das System ALUCA, mit der große Servicefahrzeuge als rollende Werkstatt eingerichtet werden können. Zum anderen wurde der Bau-Zielgruppe auch ALUCA dimension 2 vorgestellt, ein Unterbodensystem für kleine und mittlere Nutzfahrzeuge. Wie auch auf anderen Messen habe sich auf der Bauma dimension 2 zu einem Blickfang entwickelt.

Individuelle Lösungen finden: Rudolf S. Rutenbeck im Kundengespräch.

Die ALUCA-Standbesatzung rund um Vertriebsleiter Johannes Ilg zeigte sich beeindruckt von der Internationalität und der Magnetwirkung der Bauma. Am meisten gefreut habe man sich aber, wenn beispielsweise ein ALUCA-Endkunde aus Norwegen seine Zufriedenheit über das erworbene System bekundete.


Seil-, Schwimm- und Nassbagger, Aufbereitungsanlagen, Ausrüstung und Zubehör

Gewinnung, Abbruch, Recycling, Brechen und Sieben

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> WIRTGEN GROUP MINERAL TECHNOLOGIES

Auf extreme Einsätze abgestimmt Im Geschäftsfeld Mineral Technologies bietet die Wirtgen Group mit Surface Minern von Wirtgen und Brech- und Siebanlagen von Kleemann ein aufeinander abgestimmtes Produktprogramm für die Gewinnung von Nutzmineralien sowie deren Aufbereitung.

ßig verfügbar, weitere Auslegungen werden für den jeweiligen Einsatzfall entwickelt. Einsatzgebiete der Wirtgen Surface Miner – weltweit sind rund 420 Maschinen im Einsatz – sind der Tagebau oder die Trassierung von Straßen, Eisenbahnlinien und Tunneln. Mineralstoffe, Kohle, Kalkstein, Gips, Bauxit, Phosphat oder Eisenerz können selektiv mit hoher Reinheit gewonnen werden. Als Pionier der Surface Mining Technologie hat Wirtgen das mechanische Verfahren seit den 1980er Jahren entwickelt und als Alternative zu konventionellen Mining Methoden etabliert. Da Surface Mining

ohne Sprengen auskommt, werden Bodenerschütterungen, Lärm oder Staub vermieden und die Umwelt entsprechend geschont. Zudem steigt die Sicherheit in den Minen. Bergbauunternehmen sollen beim Surface Mining die laufenden Produktionskosten um ca. 40 % reduzieren können.

Kleemann Brech- und Siebanlagen Für die Aufbereitung mineralischer Rohstoffe und das Recycling von Baustoffen setzt die Wirtgen Group auf die breite Produktpalette an Backen-, Prallund Kegelbrechern sowie Siebanlagen. Seit über 150 Jahren be-

Durch die Nutzung von WPI gewinnt der Maschinenbediener einfach und schnell einen Überblick über den Verschleißzustand der Schneidwerkzeuge – ohne dafür Maschinen-Stillstandszeiten zu verursachen.

er Wirtgen Surface Miner kommt ohne Bohren, Sprengen und Vorbrechen aus. Stattdessen zerschneiden und zerkleinern Surface Miner mit einer speziellen Schneidwalze das Gestein und verladen es über Fördersysteme in einem Arbeitsgang auf Dumper. Alternativ kann das Gestein auch seitlich neben der Maschine platziert werden. Auch das Ablegen zwischen den Fahrwerken als Schwade ist möglich – Wirtgen bietet nach eigenen Angaben als einziger Hersteller beide Methoden an. Dadurch ist der Einsatz eines Surface Miners sehr flexi-

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bel. Die Surface Miner haben Schneidbreiten von 2,2 m bis 4,2 m und schneiden 20 cm bis 83 cm tief – bis zu einer einaxialen Druckfestigkeit von 120 MPa. Spezialmaschinen für den Felsbau schneiden sogar hartes Granitgestein bis 260 MPa. Als einziger Hersteller deckt Wirtgen ein Leistungsspektrum von 100 t/h bis 3 000 t/h ab. Mit dem 2200 SM, dem 2500 SM und dem 4200 SM bietet Wirtgen drei Leistungsklassen, die projektspezifisch und variabel konfigurierbar sind. Über zwei Dutzend Schneidwalzenauslegungen sind standardmä-

Wirtgen Pick Inspection Mit Wirtgen Pick Inspection (WPI) bietet Wirtgen ein Messsystem für Surface Miner zur Erfassung des Schneidwerkzeug-Verschleißes. WPI besteht im Wesentlichen aus acht schnell messenden Sensoren, die in das Schneidwalzengehäuse des Surface Miners integriert werden und den Abnutzungsgrad Dank WPI können Servicetechder Meißel messen. Der Messvorniker verschlissene Schneidwerkgang mit WPI ist innerhalb einer zeuge schnell identifizieren und Minute möglich und kann wähmit wenigen Handgriffen austaurend eines Lkw-Wechsels vorgeschen. Durch die Zeitersparnis nommen werden, um Stillstandssparen Unternehmen bares Geld. zeiten zu vermeiden. Auf Knopfdruck läuft die gesamte Messung automatisch ab. Über ein separates mobiles Endgerät, das einen Teil der Schneidwalze darstellt, wird die Information bereitgestellt, welcher Meißel zu wechseln ist. Dieser wird entsprechend farbig auf dem Display markiert. Für Maschinenbediener und Servicetechniker ist das übersichtlich dargestellte Messergebnis eine Arbeitserleichterung, denn auf Basis der Verschleiß-Informationen einzelner Maschinen können sie nötige Serviceintervalle planen – personell wie auch hinsichtlich der gezielten Bevorratung von Ersatzteilen. Zudem werden die Schneidwerkzeuge maximal ausgenutzt. Bei der Nutzung von ganzen Surface Miner-Flotten im 24/7-Betrieb verspricht der optimierte Service- und Produktionsablauf einen enormen geldwerten Vorteil für Mining-Unternehmen. WULF SAGER / WIRTGEN

WIRTGEN

Produkt-Fakten

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tungsspektrum der mobilen Maschinen reicht von 100 bis 1 500 t/h. Für die traditionellen Steinbruchanwendungen werden leistungsfähige und robuste Anlagen mit Aufgabeleistungen von 450 t/h bis zu 1 000 t/h genutzt. Nachbrecheinheiten wie raupenmobile Prallbrecher der Mobirex-Reihe und Kegelbrecher der Mobicone-Reihe arbeiten – elektrisch verriegelt – im Verbund mit Vorbrecher und Sieben. Die Siebfläche der kettenmobilen Siebanlagen reicht von 7 bis 18,4 m². Ihr Leistungsspektrum geht bis 1 000 t/h und ist somit für hohe Leistungen und siebschwieriges Material geeignet. Stationäre Anlagen mit Leistungen von 100 bis 1 000 t/h erledigen alle neben dem Brechen und Sieben erforderlichen Einzelprozesse wie Waschen, Sandaufbereitung, Mischen oder auch Entstauben und runden das Angebotsspektrum ab. ●

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> SENNEBOGEN

Neuer 80-Tonnen-Raupenkran erfüllt nicht nur Tier 3b/4i Im Zuge der Umstellung auf die aktuelle Motorengeneration präsentierte Sennebogen auf der Bauma einen neuen Raupenkran der 80 t Klasse. Der neue 2200er kommt mit einem breiteren Unterwagen, höheren Traglasten und optimierter Hydraulik.

SENNEBOGEN

reitet Kleemann Naturstein und Recyclingmaterial auf. Die im Steinbruch durch Bohren und Sprengen gewonnenen Gesteinsbrocken bzw. die Recyclingstoffe werden zu definierten Korngrößen verarbeitet. Die klassierten Endkörnungen finden als Zuschlagstoffe für Beton und für Trag-, Binder- und Deckschichten aus Asphalt im Straßen- sowie im Hochbau Anwendung. Darüber hinaus sind die Kleemann-Produkte darauf ausgelegt, im Bergbau auch harte Mineralien und Materialien zu bewältigen. Für die Auswahl der ihren Anforderungen entsprechenden Maschine erhalten Kunden eine Anwendungsberatung durch Kleemann. Diese stellt die wirtschaftlichste Gewinnung des jeweiligen Produkts in der vorgegebenen Tagesleistung sicher. Backenbrecher der MobicatReihe dienen als klassische Vorbrecher im Naturstein. Das Leis-

Sennebogen 2200 E-Serie: neuer 80 t Raupenkran nach Tier 3b/4i. ls klassischer Montagekran will der Raupenkran 2200 mit einer 120-kN-Winde und Seilgeschwindigkeiten bis zu 125 m/s reichlich Kraftreserven bieten. Dank des 186 kW starken Cat-Dieselmotors und eines optimierten Mehrkreis-Hydrauliksystems soll ein effektiver Hebeeinsatz stets gewährleistet werden. Ein neuer teleskopierbarer Raupenunterwagen mit einer Abstützbreite von 5 m sorgt für Standsicherheit und hohe Traglasten. Gleichzeitig bleibt die Maschine mit lediglich 2,6 m Spurbreite und 3,5 m Transportbreite einfach transportierbar. Ein neu gestalteter Heckballast bie-

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Marktführer mit weltweit größtem Sortiment an Nebel Kanonen

• Mit / ohne Generator

• Mit / ohne Wassertank

tet Traglasten bis zu 80 t und ist dank speziellem Selbstmontagesystem schnell montiert. Auch der Gittermastausleger lässt sich nach dem Baukastensystem von SENNEBOGEN im Bereich von 12,1 m bis 59,7 m variabel gestalten. Drei Spitzenausleger-Varianten mit 13,1 m bis 24,3 m bieten darüber hinaus weitere Flexibilität auf der Baustelle. Als erster Raupenkran der E-Serie entspricht der 2200 mit »Green Efficiency«-Technologie nicht nur den Anforderungen der Tier 3b/4i, sondern will auch durch höchste Energieeffizienz dank Eco-Mode und Sencon-Steuerungs- und Diagnosesystem bestechen. ●

• Mit / ohne Anhänger • Für den Innen oder Außenbereich

europe@dfecology.it www.dfecology.it

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Produkt-Fakten Sennebogen 2200 - Leistung: CAT-Dieselmotor mit 186 kW/253 PS, Tier 3b/4i - Teleskopierbarer Unterwagen: 5 m Abstützbreite, 3,5 m Transportbreite - Winden: 2 x 85 kN Winden mit 120 kN, Seilgeschwindigkeit bis 125 m/s - Wartung: zentral zugängliche Wartungspunkte - maXcab-Kabine für entspanntes Arbeiten und gute Übersicht


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> IDROBENNE BEI RIEDELSBERGER

IDROBENNE

Polypgreifer im Dienste der Wasserkraft Afrikas

Ein PFV-P-Polypgreifer des italienischen Anbieters Idrobenne kommt künftig am Wasserkraftwerk Kafue in Sambia – angebaut an eine hydraulische Rechenreinigungsmaschine des Typs Hydronic M-5000 von Muhr – zum Einsatz. Seit über 50 Jahren steht der Name Muhr für besondere Leistung in den Bereichen Wasserkraft-, Schüttgut und Mischtechnik.

Die Hydronic M-5000 ist eine hydraulische Rechenreinigungsmaschine von Muhr aus Brannenburg (Bayern). Am Wasserkraftwerk Kafue in Sambia reinigt sie die Einlaufrechen der Turbinen von Schwemmgut und sorgt so für einen stets optimalen Wasserdurchsatz. Der Reinigungskopf der Maschine kann dabei je nach Erfordernis mit einer Greiferharke (zur Reinigung von Verschmutzungen und Verklausungen zwischen den Rechenstäben) von Muhr oder dem PFV-P-Polypgreifer (zur Aufnahme von Treibgut an der Wasseroberfläche) von Idrobenne ausgerüstet werden. Den Polypgreifer für Afrika lieferte der deutsche Idrobenne-Generalimporteur Riedelsberger aus Walda (Bayern). ie Idrobenne-Mehrschalengreifer der Serie PFV-P verfügen über einen besonders starken Rahmenbau. Groß dimensionierte Hydraulikzylinder und eine spezielle Kinematik der Schalen sollen eine sehr starke Schließkraft sicherstellen. Die Zylinder der Mehrschalengreifer-Reihe können mit hohen Betriebsdruck von 300 bar beaufschlagt werden. Die Kolbenstangen der Zylinder verfügen über Gelenklager, um höchste Beanspruchungen aufzufangen und stärkste Einsatzmöglichkeiten zu garantieren. Die Produktreihe kann mit Baggern bis 35 t Einsatzgewicht eingesetzt werden. Die Hydraulikanlage und die Zylinderkolbenstangen verfügen über robuste Schutzbleche,

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rungen mit fünf oder sechs Schalen sind lieferbar. Jede Schale wird über einen doppelwirkenden Hydraulikzylinder angesteuert. Die komplette Hydraulikanlage ist bei den Modellen der Serie PFV-P gut geschützt ausschließlich innerhalb des Greifkörpers verlegt. Die Bauteile der Mehrschalengreifer aus dem Hause Idrobenne werden aus besonders hochfestem Konstruktionsstahl (Weldox oder Domex) gefertigt. Die Verschleißteile wie beispielsweise die Schneiden bestehen aus hochfestem Feinkornstahl. (Hardox). Die Verbindung zwischen der Drehvorrichtung des Zweischalengreifers und dem Trägergerät ist pendelartig wie ein Kardangelenk ausgelegt, was das Auspendeln in alle vier Richtungen sicherstellen soll. Idrobenne bietet zudem Aufhängungen nach Maß, passend zu jedem Gerät. ●

durch die der Kontakt mit dem Ladegut und Beschädigungen vermieden werden sollen. Die Hydraulikgreifer gelten als geeignetste Greifvorrichtung für den Umschlag von Schüttgut wie beispielsweise Schrott, Altpapier oder – wie in Sambia – Treibgut. Angebaut werden die Greifer an feststehende Krane, Hydraulikbagger oder auch Raupen. Die PFV-P-Mehrschalengreifer können mit einer internen manuellen (mechanische Drehvorrichtung mit einem Anschlag bei 250°) als auch hydraulischen (Drehmotor mit Rundumdrehbereich) Drehvorrichtung ausgerüstet werden. Öffnen und Schließen des Mehrschalengreifers erfolgen synchron, aber voneinander unabhängig. Ausfüh-

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> ROSTA

Ammann Schweiz setzt auf ROSTA-Schwingelemente Ammann Schweiz hat sich kürzlich für ROSTA-Schwingelemente bei der Lagerung der neuen Euroclass-Linearschwingsiebmaschinen entschieden. Die mittels zweier Unwuchtwellen betriebenen Linearschwinger für die Entwässerungstechnik (Wasserabscheidung und Körnungskorrektur bei der Kies- und Sandaufbereitung) werden auf ROSTA-Schwingelementen des Typs AB-HD (Heavy Duty) 50-2 gelagert. Das 2-Deck-Schwingsieb mit den Dimensionen 5 x 2,4 m wiegt mit Materialankoppelung ca. 9 t und wurde auf insgesamt acht AB-HD 50-2 gelagert, die in dieser Konfiguration eine entsprechende Tragekapazitätsreserve bieten. Die zulässige Maximalbelastung pro Element beträgt 1 400 kg, was ca. 20 % Reservekapazität bietet.

Schwingungsverhalten der ROSTA-Lagerungen.

blicherweise arbeiten die Entwässerungssiebe in relativ hohen Stahlbau-Aufbereitungsanlagen, die aus Kostengründen nicht zu viel Masse aufweisen sollen. Um beim Auslauf des Siebes Restkraftübertragungen auf die Bausubstanz zu reduzieren, rüstete Ammann die VorGeneration der Euroclass-Siebe mit Motorenbremsen aus, was einem zusätzlichen Kostenfaktor entsprach. Die ROSTA-Abstüt-

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zungen versprechen beim Durchlauf der Lagerungs-Resonanzfrequenz eine optimale Eigendämpfung, was zur Folge hat, dass die verbleibende Energie nach wenigen Schwingungen gänzlich abgebaut wird und der Kasten binnen Sekunden vollkommen stillsteht. So konnte auf die kostspieligen Bremsen verzichtet werden. Zudem bieten die ROSTA-Schwingelemente des Typs AB im Vergleich zu

Schraubenfedern eine große Seitenstabilität. So konnte beim neuen Siebtyp auf Seitenführungen und/oder auf seitlich angebrachte Reibungsstoßdämpfer verzichtet werden, was eine weitere Kostenreduktion mit sich brachte. Die ROSTA-Schwingelemente können im Gegensatz zu Schraubenfedern direkt mit den vier Lagerungssupporten und dem Unterbaurahmen verschraubt werden. Es müssen herstellerseitig weder Federführungen noch Schwingungsbegrenzungen wie beispielsweise Seilstruppen angebracht werden. Der Isolierwirkungsgrad auf den Sieb-Unterbau wird vom Hersteller als »sehr gut« bezeichnet. Unter der vorgenannten Nennlast von 1 125 kg weisen die ROSTA-Lagerungen eine Eigenfrequenz von 2,6 Hz auf, was bei einer Störfrequenz von 16 Hz einem Isolierwirkungsgrad von rund 97 % entspricht. Auch in Bezug auf Stillstandszeiten bei auftretenden Federbrüchen boten die langlebigen und korrosionsbeständigen ROSTA-Lagerungen ein Plus für die neuen Euroclass-Siebmaschinen. Federbrüche und somit Ausfallzeiten der Anlage gelten, so betont ROSAT, mit AB-Lagerungen als praktisch ausgeschlossen.

ROSTA

Riemenlängung kontinuierlich kompensieren

Ammann-Ellipsenschwingsieb auf ROSTA-Schwingelementen des Typs AB-HD 50-2.

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Auch beim Antrieb der beiden Unwuchtwellen des Linearschwingers setzte Ammann Schweiz auf die »Blauen« von ROSTA. Nicht nur bei der Siebla-

gerung will der Schweizer Hersteller die Wartungsfreiheit seines Klassierers bahnbrechend propagieren, sondern auch der Riemenantrieb soll nie Anlass für Stillstandszeiten der Anlage sein. Demzufolge wurde der 22 kW starke 4-Pol-Antriebsmotor (Baugröße 180 L) auf eine selbstnachstellende ROSTA-Motorwippe des Typs MB 50 x 2702 montiert. Die ROSTA-Motorwippe kompensiert kontinuierlich die Riemenlängung und verhindert somit energieverschleudernden Schlupf auf dem Riementrieb. Regelmäßiges Nach-

ROSTA Motorwippe MB 50 x 270-2. spannen der Keilriemen durch Wartungspersonal entfällt gänzlich. Einmal montiert, soll die Motorwippe ein ganzes Riemenleben lang die Idealspannung auf die Kraftbänder abgeben. Beim Anfahren der großen Trägheitsmassen (Unwuchtwellen) schont die elastische Motorlagerung die Karkassen vor Überdehnung, indem sie für wenige Anlaufumdrehungen einen kurzzeitigen Schlupf ermöglicht, bis sie nach dem Überwinden der Massenträgheit den Motor wieder in die Arbeitsposition einschwenkt. ●


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> SANDVIK

SANDVIK

Produktivität, Effizienz und Vielseitigkeit

Die QE341 setzt die Tradition des Vorgängers QE342 fort und soll Maßstäbe für Grobstücksiebanlagen in der Bau- und Mineralstoffbranche setzen.

Als Ergebnis seiner Produkt-Weiterentwicklung hat Sandvik die neue Schwerlast-Grobstücksiebanlage QE341 vorgestellt. Sie soll über zehn Jahre Erfahrung und Kunden-Feedback im Marktsegment mobiler Vorsiebanlagen mit über 100-jähriger Tradition im bergmännischen Materialumschlag vereinen. Ein Jahrzehnt nach ihrer ersten Vorstellung wurde die QE340 grundlegend überarbeitet. Das Ergebnis ist eine deutlich robustere Einheit mit höherer Produktionsleistung. Weitere Schwerpunkte in der Entwicklung der QE341 waren Vereinfachungen bei der Inbetriebsetzung, der Bedienung und bei der Wartung. ie neue QE341 ergänzt die größere QE440 in der Premium-Baureihe mobiler Grobstück-Siebanlagen. Aufgebaut auf einem robusten BrecherChassis liefert die QE341 je nach Anforderung zwei oder drei Endprodukte und verspricht mit den wechselbaren seitlichen Produktbändern höchste Flexibilität im Betrieb. Als weitere Gemeinsamkeit mit der QE440 er-

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möglicht die Hubfunktion des Siebkastens den einfachen Zugang zum unteren Siebdeck für Wartungsarbeiten oder den Wechsel der Siebmedien.

Neue elektronische Steuerung Eine der wichtigsten Verbesserungen am neuen Modell ist die neue elektronische Steuerung, die mit zahlreichen Funktionen Effizienz und Sicherheit im Be-

Produkt-Fakten Die neue QE341 berücksichtigt folgende Grundanforderungen: - Größere Auswurfhöhen und längere Produktbänder für bis zu 50 % mehr Haldenkapazität - Verarbeitung von sehr grobstückigem Material – vergrößerter Aufgabebunker mit Schwerlast-Plattenband und verbreiterter Siebaufgabe - Materialfluss ohne Stauungen – verbreitertes Überkornband mit höherer Abzugsleistung - Neue Steuerungs-Konsole mit Farbkodierung und sequentieller Startfunktion - 20 % mehr Aufgebervolumen und aggressives Siebverhalten des Siebkastens sollen höchste Produktivität gewährleisten - Hubfunktion des Siebkastens zum Wechsel der Siebmedien im unteren Deck, besser zugängliche und größere Wartungspodeste - Übereinstimmung mit neuesten Maschinen-Richtlinien - Kürzere Rüstzeiten durch hydraulisch klappbare Wartungspodeste und den starren, einteiligen Aufgeber - Alle Siebmedien der QE340 sind bei der QE341 verwendbar

trieb steigern soll. Das System besitzt farblich gekennzeichnete Zifferntasten und ein Anzeigedisplay, über das der Maschinist alle Prozesse überwachen kann. Vorstart-Statuschecks für alle Anlagenfunktionen sowie die automatische Start/Stopp-Einrichtung mit drei Vorwahl-Programmen – Aufbau, Siebbetrieb, Fahrbetrieb – unterstützen das einfache und sichere Arbeiten. Serienmäßig ist die Anlage mit Funkfernbedienung ausgerüstet. Als Vorteil für Betreiber mit häufigen Standortwechseln besitzt die Anlage hydraulisch klappbare Haupt- und Produktbänder sowie einen starren einteiligen Aufgeber für schnelle Rüstzeiten, die größere Bodenfreiheit des Heckaufbaus erleichtert das Versetzen. ●


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> PAARI

Das »Ideal-Gewicht« ermitteln bus, digitale I/O, analog) wird die Einsetzbarkeit erweitert.

Paari Waagen- und Anlagenbau in Erfurt hat mit der FBW 110 eine neue Förderbandwaage im Programm, die eine schnelle und einfache Montage mit einem breiten Einsatzgebiet und einem nach Anbieterangaben besonders ansprechenden Preis-Leistungsverhältnis verbinden soll. Um beispielsweise eine Überladung von Lkw und Waggons zu verhindern, kann durch die neue Förderbandwaage die Füllmenge exakt dosiert und bestimmt werden. Zusätzlich ist es möglich, eine genaue Produktionserfassung zu messen. Das genaue Messen der Materialströme wird durch vollelektronische Messzellen mit mechanischem Überlastschutz für hohe Geschwindigkeit gewährleistet.

Produktionsüberwachung Wie lässt sich die Paari-Technik für die Produktionsüberwachung einsetzen? In einem Praxisfall sollten die Leistung eines Saugbaggers sowie die komplette Produktion (Mensch und Maschine) überwacht werden. Da bereits eine vorhandene Straßenfahrzeugwaage auf dem Gelände stand, gab es die Bestrebung, eine Überwachung von der Produktion bis zur Auslieferung zu schaffen. Direkt hinter dem Saugbagger wurde eine Paari-Förderbandwaage installiert, die die vom Saugbagger geförderte Menge an Rohmaterial misst. Die Anbindung an den Titan-Libra-Bandwaagenmonitor von Paari ermöglicht eine exakte grafische Auswertung, wann die Produktion läuft und wann es zu Engpässen kommt. Weitere Bandwaagen wurden in die Produktionsbänder integriert, um die Menge der einzelnen Sorten auf den Haufwerken zu dokumentieren. Die Verladung erfolgt über Radlader inklusive Radladerwaage sowie Silos mit Straßenfahrzeugwaagen. So kann genau ermittelt werden, welche

Die neue Förderbandwaage FBW 110 setzt auf einen modularen Aufbau der Wiegemechanik. nutzerfreundliche Software punkten. Es können Förderleistung, Bandbeladung, Bandgeschwindigkeit, Tagessummenzähler, Gesamtzähler oder die Absolutmenge des Materialstroms angezeigt werden. Die Zähler können auch individuell, entsprechend der jeweiligen Anforderungen belegt werden. Eine Auswertungs-Software optimiert den Prozess mit vielfältigen Anzeige- und Anbindungsmöglichkeiten und kann an einem zentralen PC gesteuert werden. Durch Peripheriegeräte wie Fernanzeigen oder auch Signalanlagen sowie die Anbindung an das Prozessleitsystem (Profi-

Technik-Fakten Förderbandwaage FBW 110 Förderung:

4 000 t/h

Genauigkeit:

bis zu 0,25 % erreichbar

Bandgeschwindigkeit: bis zu 6 m/s Bandbreite:

500 – 2 000 mm

Bandsteigung:

bis ca. 20° (keine Relativbewegung des Materials)

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Exakte Verladung Bei der Bahnverladung besteht das Problem, dass die Bahn keine überladenen Waggons zulässt. Somit besteht für den Verlader der Wunsch, den Waggon optimal auszunutzen, aber nicht zu überladen. Die Lösung aus dem Hause Paari: Die Verladung der Waggons erfolgt mittels Förderbändern, in die eine Förderbandwaage installiert wurden. Mittels der Software Titan Libra kann nun die komplette Verladesteuerung automatisiert ablaufen. Die Sollmenge wird vorgegeben, alles andere regelt das System. Auch die Zugreihung wird in der Software mittels Zuglisten verwaltet, eine geeichte Gleiswaage rundet die Lösung ab. Es ist nun möglich, Transportpapiere für die Bahn digital zu erzeugen und zu verwalten. Dank der Förderbandwaage werden Waggons nicht mehr überladen, was eine sonst notwendige Entladung erübrigt. ●

PAARI / CAROLIN BELGRAD

insatzgebiete findet die Förderbandwaage im Schüttgut (Steine und Erde), in der Schwerindustrie, Landwirtschaft oder im Logistikbereich. Ihre Montage ist mit geringem Aufwand möglich, so setzen Anlagen nach kurzer Einbauzeit wieder den Betrieb fort. Per Schraubverbindungen kann man den Einbau der FBW 110 am Förderband selbst vornehmen. Dank der flexiblen Einsetzbarkeit ist der Einbau auch bei geringer Bauhöhe und verschiedenen Förderbandbreiten möglich. Neben Zuverlässigkeit und Genauigkeit soll die Förderbandwaage FBW 110 durch eine be-

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Menge von welchem Gut abgenommen wurde. Diese Daten sind mithilfe der Paari-Software Titan Libra Schüttgut verknüpft. Statistische Auswertungen zeigen die In- bzw. Output-Mengen des Werks.

Die Paari-Technik lässt sich umfassend für die Produktionsüberwachung einsetzen.


Straßenbau – Straßensanierung

Beton- und Schwarzdeckenfertiger, Verdichtungstechnik, Einbaumaterialien, Spezialmaschinen und -fahrzeuge,

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> JCB

Neue Walzenzug-Baureihe JCB führt die ersten zwei Modelle einer neuen Walzenzug-Baureihe ein: Die Modelle VM117D und VM137D werden mit Ecomax-Motoren betrieben, die der Abgasnorm Stufe IIIB/Tier 4 Interim entsprechen und eine Leistung von 125 PS (93 kW) liefern. Die beiden Maschinen sind Vorreiter einer neuen Generation von JCB-Geräten zur Bodenverdichtung. Dabei soll die langjährige Erfahrung in der Bodenverdichtung von JCB Vibromax mit marktführenden Komponenten von JCB Power Systems kombiniert werden.

JCB

VM 117.

Bodenverdichtung am Ende jedes Durchgangs vermieden werden. Das Intelligent Compaction System (ICS) ist die neuste Innovation von JCB Vibromax. Das System passt die Einstellungen zu Amplitude und Frequenz automatisch an das erreichte Verdichtungsergebnis an. Mit ICS wird die Anzahl von Durchgängen reduziert, wodurch Kraftstoffverbrauch und Produktivität optimiert werden sollen. Ebenso soll eine einheitliche Verdichtung gewährleistet werden und der Bediener den Auftrag effizient ausführen können. Die geräumige Kabine bietet eine gute Sicht auf die Rückseite der Maschine und die BandagenKanten. Dank eines geringeren Geräuschpegels zählen diese Maschinen zu den leisesten Geräten der JCB-Produktreihe.

Ecomax-Motor bietet Leistungsstärke und Wirtschaftlichkeit ie Modelle VM117 und VM137 werden weltweit angeboten und in Deutschland, Indien und Brasilien hergestellt. Das Modell VM117D hat ein Betriebsgewicht von 11 t; das Modell VM137D wiegt 12,2 t, beide sind serienmäßig mit einer Glattbandage ausgestattet. Die Vibrationswalzen eignen sich für eine Vielzahl von Verdichtungsarbeiten bei Infrastruktur- und Gebäudeprojekten. Für den Einsatz auf bindigen Böden sind beide Walzenzüge optional mit PDBandage erhältlich. Die serienmäßige Glattbandage kann mit einem zweiteiligen PD-Schalensatz ausgestattet werden und ist damit noch vielseitiger einsetzbar.

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Deutliche Verbesserungen wurden, so informiert JCB, bei den Verdichtungsparametern wie Amplitude, Frequenz, Zentrifugalkraft, statische Linienlast und Gewichtsverteilung erzielt. Die Anzahl der erforderlichen Durchgänge zum Erreichen der gewünschten Materialdichte konnte reduziert werden. Ein umfassendes Portfolio an Systemen zur Verdichtungsmessung

(Compatronic) ist erhältlich, darunter einfache Kontrollsysteme und hochentwickelte Verdichtungsanalysesysteme mit GPSSystem und einer Druckerfunktion zum Dokumentieren der Arbeit. Mit dem automatischen Verdichtungsmesssystem Automatic Vibration Control (AVC) von JCB, das serienmäßig in den Modellen VM117D und VM137D integriert ist, soll eine übermäßige

Produkt-Fakten Walzenzüge VM117D und VM137D - Mit den Ecomax-Motoren (Abgasnorm Stufe IIIB/Tier 4 Interim) soll eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 16 % erreicht werden. - Glatt- oder Stampffuß-Bandage für alle Arten von Materialverdichtung - Analysesystem zur Messung der Verdichtungsleistung - Neues Kabinendesign mit niedrigem Geräuschpegel - Optimierte Lösungen für die Bodenverdichtung

Wenn der optionale Eco-Modus verwendet wird, erreicht der elektronisch gesteuerte JCB-Ecomax-Motor zusammen mit dem optimierten Hydrauliksystem und dem drehzahlgeregelten Lüfter eine Kraftstoffeinsparung von 16 %. Ein Paket, das sich als Ecompact einen Namen machen soll. Mit dem Tier-2-Motor erreicht die optionale drehzahlgeregelte Lüftung eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 5 %. Die Walzenzüge bieten ein einteiliges Erregersystem, elektrische Systeme nach IP 69, ein wartungsfreies Knickgelenk, vorgespannte Gummiaufhängungen und gute Zugänglichkeit zu allen Wartungspunkten vom Boden aus. ●

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> STEHR

Auch in Indien erfolgreich

STEHR

Indiens Straßen sind in einem desolaten Zustand. Mit 3,4 Mio. km ist das indische Straßennetz zwar das größte weltweit, der weitaus größte Teil ist aber nicht ausgebaut. Ohne funktionierende Infrastruktur ist der Übergang von einer landwirtschaftlichen zu einer industriellen Volkswirtschaft kaum zu schaffen. Beim dringend anstehenden Ausbau des Straßennetzes kommen nun auch Maschinen des hessischen Unternehmens Stehr Baumaschinen zum Einsatz.

Stehr-Technik macht künftig in Indien beim Straßenbau das staubfreie Einmischen von Bindemittel in den Boden möglich.

chon jetzt werden 65 % des indischen Güterverkehrs über die Straße abgewickelt. 40 % aller Obst- und Gemüsetransporte verrotten allerdings, bevor sie ihr Ziel erreichen. »Wir liegen 30 Jahre zurück«, sagte Harpinder Narula, Vorsitzender des Infrastrukturunternehmens DSC India. Die indische Regierung drückt beim Ausbau der Infrastruktur aufs Tempo und plant Milliardeninvestitionen. So werden in den nächsten drei Jahren allein beim Fernstraßenbau Projekte im Wert von umgerechnet 55 Mrd. Euro ausgeschrieben. »Straßen bauen heißt, die

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Entwicklung voranzutreiben«, ist Kamal Nath als der für Straßenbau zuständige Minister überzeugt. 7 000 Straßenkilometer neue Straßen pro Jahr heißt sein ehrgeiziges Ziel. »20 Kilometer pro Tag«, lautet die Parole des Ministers.

Kombination Traktor mit Fräse und integriertem Bindemittelstreuer Einen Beitrag zum Ausbau sollen jetzt auch Maschinen von Stehr leisten. Da in Indien keine Steinbrüche wie in Deutschland bekannt sind und die Kiesvorkommen zur Herstellung von Asphalt gebraucht werden, wird die

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Tragschicht größtenteils mit Bindemitteln stabilisiert. Hier kommt in Zukunft die Kombination Traktor mit Fräse und integriertem Bindemittelstreuer zum Einsatz. Da die Baustellen oft durch kilometerlange Zuckerrohr-, Reisfelder- und Mangoplantagen führen – alles hochwertige Grundnahrungsmittel, war bei der Entscheidung für Stehr-Maschinen das Hauptargument, dass das Bindemittel staubfrei in den Boden eingemischt werden kann. Zudem entfallen noch die Kosten für ein kostenintensives separates Streufahrzeug. Über eine elek-

trisch regelbare Wasserpumpe kann Wasser dosiert in den Mischraum zugegeben werden, um den für die Verdichtung notwendigen Wassergehalt genau einzustellen. Ein von Stehr mit dem Elektronik-Partner Procon entwickelter Bordrechner sorgt dafür, dass die Streumenge und Wasserzugabe exakt genau aufgebracht wird. Die Streumengendosierung erfolgt über eine hydraulisch angetriebene Zellenradschleuse. Dafür wird die tatsächlich gefahrene Strecke über ein auf dem Boden laufendes Messrad genau gemessen. Die Austragmenge pro Quadratmeter wird eingegeben und genau dosiert aufgebracht. Auf Wunsch kann über eine Chipkarte der Arbeitsablauf über 20 Tage im Datenaustausch auf die Software des Betriebscomputers erfolgen. Hier können der Auftrag, der Kunde, der Sollwert, die Ausbringmenge, die tatsächliche Menge, die gestreute Fläche, die Arbeitszeit, das Datum und Kommentare zeitgenau dokumentiert werden. Die Streubreiten von 0,6 m, 1,2 m oder 2,4 m werden ebenso wie sämtliche anderen Funktionen von der Kabine aus elektrohydraulisch gesteuert. Diese Einstellungen werden optisch auf einem Bildschirm in der Fahrerkabine dargestellt. Auf dem Dach des Streuers ist in der Mitte ein Deckel von einer Größe 0,8 x 0,8 m angebracht. Über eine Einblasvorrichtung kann der Streuer vom Silofahrzeug direkt befüllt werden. Die austretende Einblasluft wird über einen von Stehr entwickelten speziellen Staubfilter gereinigt. Dieser ist leicht zu reinigen und gilt als sehr wartungsfreundlich. Als nächste Aufgabe steht bei Stehr die Entwicklung eines schmalen Grabenfräsrades an, das ebenfalls von den indischen Partnern gewünscht werde. Die Grundvoraussetzung dabei ist eine Frästiefe von maximal 80 cm und eine Breite im Bereich von 3 cm bis 8 cm. Diese soll an einen in Indien gebauten 80-PS-Schlepper angebaut werden. ●


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> VÖGELE

Fertigerführerschein zum geprüften Fahrer von Straßenfertigern

ufgrund der Vielfalt und Komplexität der Bauverfahren und eingesetzten Modelle ist die Straßenfertigerbedienung höchst anspruchsvoll. Kenntnisse und Fertigkeiten zum vorschriftsmäßigen Umgang sind für einen sicheren Baustellenalltag wichtig. Als Nachweis dieser Fähigkeiten dient unter anderem die Prüfung zum »Geprüften Fahrer von Straßenfertigern«. Unter der Leitung der ZUMBau (Zugelassene

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Terminfakten VÖGELE CTT, Ludwigshafen am Rhein - Vorbereitungskurs Prüfung 3. bis 12. Juni 13. und 14.Juni 22. bis 31. Juli 1. und 2. August 19. bis 28. August 29. und 30. August 7. bis 16. Oktober 17.und 18. Oktober - Kosten pro Teilnehmer: Vorbereitungskurs: 1 500 Euro, Prüfungsgebühr: 450 Euro

Maschinenführer in der Bauwirtschaft) haben sich das deutsche Bauhandwerk, die Bauindustrie, die Berufsgenossenschaft Bau und die Maschinenhersteller zusammengetan und den Fertigerführerschein und den Prüfungsumfang definiert. Autorisiert ist die Prüfung vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und von der Berufsgenossenschaft Bau. In Deutschland gibt es diverse zugelassene Prüfungsstätten. Aktuell gibt es zwei Ausbildungsstätten, die die Prüfung und die Schulung zur Vorbereitung anbieten: das VÖGELE Centre for Training and Technology (CTT) in Ludwigshafen/Rhein sowie das Ausbildungszentrum Bau-ABC Rostrup in Bad Zwischenahn. Die Berufsgenossenschaft Bau beteiligt sich in Form einer Präventionsprämie an der Ausbildung zum Walzen- oder Fertigerfahrerführerschein mit bis zu 900 Euro. Infos: zumbau.org/ index. Ziel der Ausbildung ist eine Erhöhung des Sicherheitsbewusstseins und der Fahrsicherheit, eine Reduzierung der Gerätestill-

> RHEINBRAUN BRENNSTOFF

Brennstofflösung für energieintensive Betriebe Wenn es nach Rheinbraun Brennstoff in Frechen bei Köln geht, ersetzen Energieträger aus dem Rheinland künftig im Bereich der energieintensiven Industriebetriebe Europas zunehmend Steinkohle, Erdgas und Mineralölprodukte. Im Zuge der fortschreitenden Internationalisierung erhält der vielseitige Brennstoff, ein Veredlungsprodukte aus rheinischer Braunkohle, jetzt den überall verständlichen Produktnamen Lignite Energy (LE). nter den verschiedenen Veredlungsprodukten stellt Braunkohlenstaub, der seit letztem Sommer »LE pulverized« heißt, den größten Anteil. Daneben werden Wirbelschichtbraunkohle als »LE grained« und Industriebriketts als »LE compact« angeboten. Um der gestiegenen Nachfrage nach »LE pulverized« gerecht zu werden, hat RWE Power am

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Standort Hürth bei Köln im Juli 2012 eine weitere, 40 Mio. Euro teure Walzenschüsselmühle – die zweite ihrer Art im Rheinischen Revier – in Betrieb genommen. Dadurch erhöht sich die jährliche Produktionskapazität um 500 000 t. Die für den Vertrieb zuständige Tochtergesellschaft von RWE Power, die Rheinbraun Brennstoff GmbH (RBB), plant allein in diesem

VÖGELE

Der Fertigerführerschein sorgt für effizienten Umgang mit der Maschine und damit für eine perfekte Einbauqualität bei reduzierten Kosten. Zudem verringert sich das Unfallrisiko durch optimal geschultes Personal.

Die Schulungsinhalte werden von Profis vermittelt, sodass Theorie und Praxis Hand in Hand gehen. stände und Reparaturkosten, die aus Fehlbedienung resultieren, sowie eine Steigerung der Effizienz. Die Ausbildung richtet sich gleichermaßen an erfahrene und angehende Straßenfertigerbediener sowie an Quereinsteiger. Um das notwendige Wissen für die zweitägige theoretische und praktische ZUMBau-Prüfung zu haben, empfiehlt es sich, an der achttägigen Schulung zur Prüfungsvorbereitung teilzunehmen. Die Abschlussprüfung wird durch drei Prüfer abgenommen – einen Mitarbeiter der Berufsgenossenschaft, einen Prüfungsstättenmitarbeiter sowie ein ZUMBau-Mitglied. Die Teilnehmer werden von erfahrenen Anwendungstechnikern der Joseph Vögele AG auf die Prüfung vorbereitet. ●

Jahr, europaweit mehr als 3 Mio. t abzusetzen. Die Einführung der neuen Dachmarke soll dabei für zusätzliche Verkaufsimpulse sorgen.

Anbieter steht für konstant niedrige Preise Branchen mit hohem Energiebedarf – insbesondere die Kalkund Zementindustrie sowie Asphaltmisch- und Trocknungsanlagen – setzen bereits »LE pulverized« als preisgünstiges Substitut für Steinkohle, Erdgas und Mineralölprodukte ein. Als Grund hierfür nennt RBB nicht zuletzt die volatilen Energieund Rohstoffmärkte. Denn »Lignite Energy« biete genau das, was die Betreiber der Anlagen bei den Wettbewerbern vermissen: Kalkulierbarkeit, Investitionssicherheit, flexible Belieferung und langfristige Verfügbarkeit. Das über die Jahre kontinuierlich gestiegene Energiepreis-

niveau erlaubt es RBB inzwischen, Kunden auch weit über Deutschland hinaus unter wirtschaftlichen Bedingungen mit diesem vielseitigen Industriebrennstoff – per Silo-Lkw oder Bahn-Kesselwagen – zu beliefern. Zahlreiche Unternehmen in Frankreich, den Benelux-Staaten und der Alpenregion ebenso wie in Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien profitierten, so RBB, bereits heute davon. ●

Unter dem neuen Namen Lignite Energy verspricht Rheinbraun Brennstoff eine wirtschaftliche Brennstofflösung für energieintensive Industriebetriebe.

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BERGMANN

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Der Pipeline Truck von Bergmann mit geländegängigem Auflieger auf einer Tagebau-Baustelle der Firma Hölscher Wasserbau.

> BERGMANN

Marktführer in Wasserbau setzt auf Pipeline-Truck Das Familienunternehmen Hölscher Wasserbau aus Haren mit seinen mehr als 400 Beschäftigten zählt zu den ersten Adressen, wenn es um innovatives und wirtschaftliches Wassermanagement geht. Um diesen hohen Anspruch und die ständig steigenden Anforderungen der Kunden erfüllen zu können, sind die bestehenden Verfahren in der Wasserhaltung permanent weiterzuentwickeln. Hölscher Wasserbau ist neben zahlreichen Baustellen in Deutschland und Europa besonders an Großprojekten wie dem U-Bahn-City-Ring Kopenhagen, der Stadtautobahn Maastricht oder dem Bahnprojekt »Stuttgart 21« beteiligt. Aber auch im Pipelinebau gilt Hölscher als ein Synonym für qualitativ hochwertige und leistungsfähige Arbeiten rund um die Grundwasserabsenkung. Um hier höchst unterschiedliche Transportaufgaben mit einem Gerät effizient lösen zu können, setzt Hölscher seit einigen Monaten den Bergmann-Dumper 3012 in Ausführung als Pipeline Truck ein.

eben der Kernaufgabe des Wassermanagements sind die Wasserbauspezialisten auch gefordert, wenn es um die wirtschaftliche Material- und Maschinenversorgung auf den Baustellen geht. So werden nicht nur Pumpen mit einem Stückgewicht bis zu 2 500 kg, Aggregate und Ventile, Schieber und Werkzeuge ins Feld transportiert, sondern auch Entwässerungsrohre mit Längen bis zu 12 m. Deshalb setzt Hölscher seit einigen Monaten auf den Bergmann-Dumper 3012 Pipeline Truck. Dieser zeichnet sich vor allem durch eine hohe Flexibilität

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aus; so kann der Dumper binnen kurzer Zeit von einem Pritschentransporter mit Ladekran in eine Zugmaschine mit Geländeauflieger in Ausführung Rohrtransporter mittels einer Kugelkopfkupplung verbunden werden. Diese Vorteile sowie die besondere Geländegängigkeit sorgen bei Hölscher für eine hohe Maschinenauslastung nicht nur auf Pipeline-Baustellen.

Hohe Flexibilität und Zugkraft Die Maschine bietet eine wirtschaftliche Alternative zu den bisher stets getrennten Transportkombinationen, die aus ge-

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ländegängigen Zugfahrzeugen mit Anhänger und herkömmlichen Lkw für Straßenfahrten bestanden. Neben den höheren Transportkosten dieser zuvor angewandten Lösung können auch die risikoreichen Umladetätigkeiten in unmittelbarer Nähe der Fahrbahn vermieden werden. Das System Pipeline Truck wird von Hölscher Wasserbau mittlerweile auch auf Baustellen im Tagebau eingesetzt und punktet auch hier mit Vorteilen gegenüber herkömmlichen Allradfahrzeugen mit Anhänger. Nicht nur die hohe Flexibilität und Zug-

kraft zählen zu den Pluspunkten, auch die hohe Effizienz des Pipeline Truck, was sich in niedrigen Unterhaltskosten und geringem Kraftstoffverbrauch widerspiegelt.

40 km/h Höchstgeschwindigkeit Zu den wichtigsten technischen Daten des Pipeline Truck von Bergmann zählt die Nutzlast von 10 t auf der Pritsche, ein funkferngesteuerter MKG-Ladekran der 14 mt-Klasse mit einer Hubleistung von 1 000 kg bei einer Ausladung von 10 m und ein geländegängiger Auflieger mit einer zweifach teleskopierbaren Ladelänge von 11 m. Eine nachlaufgelenkte, luftgefederte Achse des Aufliegers ermöglicht die Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr auch bei voller Ladelänge. Die Maschine mit Straßenzulassung ist mit 40 km/h Höchstgeschwindigkeit unterwegs und kann auch als selbstfahrendes Arbeitsgerät für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen werden. ●


Erdbewegung – Garten- und Landschaftsbau

Hydraulikbagger, Raupen, Maschinensteuerung, Ausrüstung und Zubehör

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> DOOSAN INFRACORE CONSTRUCTION EQUIPMENT

DOOSAN

Neuen 6-Tonnen-Bagger vorgestellt

Der neue DX62R-3 tritt die Nachfolge des DX60R an.

Doosan stellte auf der Bauma einen Prototypen des Baggermodells DX62R-3 vor. Dabei handelt es sich um einen 6-t-Kompaktbagger mit geringem Heckschwenkradius, der die Nachfolge des Baggers DX60R antreten soll. Die Neuheit soll in vielen Bereichen mit Verbesserungen aufwarten, beispielsweise im Hinblick auf Leistung, Vielseitigkeit, Fahrerkomfort, Haltbarkeit und Wartungsfreundlichkeit. ls eines der herausragenden Merkmale des neuen Baggers DX62R-3 wird eine deutlich höhere Hydraulikleistung angekündigt: Der maximale Durchfluss ist um beeindruckende 33 % höher und erreicht einen

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Wert von 132 l/min. Neu ist zudem die lastabhängige Steuerung zur zusätzlichen Steigerung der Hydraulikleistung, die für einen reibungslosen und effizienten kombinierten Betrieb sorgen soll. Die Zwei-Wege-Zu-

satzhydraulik kann jetzt für den Betrieb von Hochleistungsanbaugeräten auch im primären Zusatzhydraulikkreis genutzt werden. Auch die Reißkräfte wurden beim DX62R-3 deutlich gesteigert: Die Reißkraft am Löffel beträgt 4,4 t. Dies entspricht

AVANT Multifunktionslader produktiv im Ganzjahreseinsatz.

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Technik-Fakten DX62R-3*

Mit über 100 Anbaugeräten für Bau, GaLaBau, Kommunen, Landwirtschaft und Industrie.

Betriebsgewicht mit Kabine und Stahlraupen: 6 130 kg Grabtiefe:

3 815 mm

Reichweite am Boden:

6 100 mm

Ausschütthöhe:

4 045 mm

Raupenbreite:

400 mm

Bodendruck (mit Gummiraupen):

0,36 kPa

Bodendruck (mit Stahlraupen):

0,36 kPa

* vorläufige technische Daten

einer Steigerung von 7 % im Vergleich zum bisherigen Modell. Die Reißkraft am Löffelstiel wurde ebenso auf 2,9 t gesteigert. Zudem ist die Maschine mit einem längeren Löffelstiel ausgestattet. Die Traktionskraft wurde ebenfalls um 5 % auf 5,56 t gesteigert. Die Fahrgeschwindigkeit wurde sowohl bei niedriger als auch bei hoher Fahrstufe gesteigert (2,6 bzw. 4,7 km/h). Im Innenbereich wartet die Kabine jetzt mit dem neuen 5,7"Farb-LCD-Display auf, mit dem der Fahrer die Zusatzhydraulik und andere Funktionen steuern kann und auch die Wartungsintervalle im Blick behält. Die Hydraulikflussregelung erfolgt per Rändelradschalter am Joystick. Damit wird der Hydraulikfluss der Zusatzhydraulik, der Auslegerverschwenkung und der Kippfunktion geregelt. Zudem ist das neue Modell mit automatischer Schaltfunktion und mit Planierfunktion ausgestattet. Die Kabine ist mit 73 dB(A) auch geräuschärmer als frühere Modelle. Der DX62R-3 wird von einem flüssigkeitsgekühlten Dieselmotor mit 36,2 kW Leistung angetrieben, der die Abgasnorm der Stufe IIIA erfüllt. Er läuft mit einer abgeregelten Höchstdrehzahl von 2 350 U/min. ●

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> KOMATSU

Neuzugang bei »Serie 10«

er PC138US-10 wird von einem SAA4D95LE-6 Komatsu-Motor mit einer Netto-Motorleistung von 94,9 PS (69,7 kW) angetrieben. Aufbauend auf die bewährte Komatsu-Motorentechnologie gemäß EU Stufe IIIA, bietet der SAA4D95LE-6 Niederemissionsmotor eine gesteigerte Leistung bei um bis zu 7 % reduziertem Kraftstoffverbrauch (im Vergleich zur Vorgängerserie). Der neue Komatsu-Dieselkatalysator (KDOC) reinigt die Abgase von Rußpartikeln mittels passiver Regeneration – ohne dass ein zusätzlicher Dieselpartikelfilter (DPF) notwendig würde. Der KDOC muss nicht wie ein

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DPF regelmäßig ausgetauscht werden und ist für eine lange, wartungsfreie Lebensdauer ausgelegt. Ein neuer Verstellturbolader, der Direct Flow-Luftfilter, Hochdruck-Common-Rail-Kraftstoffeinspritzung, 16-Ventil-Zylinderkopf und gekühlte Abgasrückführung (AGR) gehören ebenfalls zur Standardausrüstung des PC138US-10.

Wartungsprogramm Komatsu Care ist auch beim PC138US-10 inbegriffen. Dieses kostenlose Wartungsprogramm ist Standard bei jeder neuen Komatsu-Maschine mit einem Niederemissionsmotor gemäß EUStufe IIIB. Für drei Jahre oder maximal 2 000 Betriebsstunden beinhaltet Komatsu Care die planmäßige Wartung einer Maschine, durchgeführt von geschulten Technikern, unter Verwendung von Komatsu-Originalteilen. Der PC138US-10 verfügt auch über die neueste Version von Komtrax, dem Wireless Machine Monitoring System von Komatsu. Betriebsstunden, Kraftstoffverbrauch, Maschinenstandort oder auch Wartungsund Warnhinweis können mittels einer passwortgeschützten Internetanwendung abgerufen und analysiert werden. Die Flottenmanagementfunktionen von Komtrax erhöhen die Maschinenverfügbarkeit, reduzieren das Diebstahlrisiko und ermöglichen dem Distributor, die Maschine fernzuwarten. Zusätzlich stellt das System eine Fülle von weiteren Maschineninformatio-

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KOMATSU / ZIKUKAN

Komatsu hat auf der Bauma den neuen Kurzheckbagger PC138US-10 vorgestellt. Sein geringer Heckschwenkradius soll den PC138US-10 (Betriebsgewicht: 13 400 bis 14 467 kg) zur ersten Wahl für beengte Einsatzorte wie einspurige Straßen oder in bebauten Umgebungen machen. Die Maschine mit Motor gemäß EU-Abgasrichtlinie Stufe IIIB/EPA Tier 4 Interim ist das jüngste Mitglied der Baggerfamilie der »Serie 10« von Komatsu.

PC138US-10. nen zur Verfügung, um Effizienz und Produktivität eines Unternehmens zu steigern.

Vielseitig und leistungsstark Wie der Vorgänger der »Serie 8« ist auch der PC138US-10 mit einem abgerundeten Fahrerhaus ausgestattet. Dadurch bleibt der Oberwagen beim Drehen innerhalb des Schwenkradius des Gegengewichts. Auch die Arbeitsausrüstung ist so ausgelegt, dass sich ein minimaler Frontschwenkradius ergibt und die Maschine problemlos auf engen Baustellen arbeiten kann. Der PC138US-10 liefert die gleiche Hubkraft und Standfestigkeit wie ein herkömmlicher Bagger – dies jedoch mit der hohen Wendigkeit, die der geringe Heckschwenkradius mit sich bringt. Optional sind ein Planierschild und Roadliner-Gummibodenplatten für den Einsatz in bebauten Gegenden oder im Straßenbau verfügbar.

Hydrauliksystem Das lastfühlende Hydrauliksystem im geschlossenen Kreislauf soll Maßstäbe für die Effizienz von Hydrauliksystemen setzen. Der PC138US-10 zeichnet sich außerdem durch eine höhere Pumpenleistung bei geringeren Motordrehzahlen, eine variable Drehzahlanpassung und deutlich geringere Hydraulikverluste aus. Die variable Drehzahlanpassung sorgt dafür, dass sowohl bei Einsätzen unter leichter als auch

schwerer Last die Motordrehzahl automatisch an die Hydraulikpumpenleistung angepasst wird. Die automatische Drehzahlabsenkung reduziert die Motordrehzahl im Leerlauf jetzt auf noch niedrigere Werte.

Verbesserter Fahrerkomfort Das neue Fahrerhaus bietet einen komfortablen und ruhigen Arbeitsplatz. Die abgerundete ROPS-Kabine mit Schiebetür wurde speziell für den PC138US10 entwickelt. Die Kabinenlagerung auf Viskosedämpfern reduziert die Vibrationen für den Fahrer. Im Fahrerhaus stehen dem Fahrer ein zusätzlicher Anschluss für MP3-Player oder ähnliche Geräte sowie zwei 12-V-Anschlüsse zur Verfügung. Das 7"-LCD-Farbmonitorsystem kann jetzt die Informationen in 25 Sprachen anzeigen. Der Fahrer kann zwischen den sechs Betriebsarten wählen und die Maschinenleistung an die jeweiligen Einsatzanforderungen anpassen. Dies sind: Power-, Economy-, Schwerhub-, Hammer-, Anbaugeräte-Economy- und Anbaugeräte-Power-Betriebsart. Weiterhin zeigt das Monitorpanel die Eco-Anzeige (Hilfestellung für effizienten Betrieb), Einsatzberichte, Kraftstoffverbrauch und sonstige Einsatzinformation an. Dank serienmäßiger Rückfahrkamera kann der Fahrer auf Knopfdruck den Bereich direkt hinter der Maschine einsehen. ●


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> LIEBHERR

Neuer 22-Tonnen-Bagger

er neue R 922 wurde fßr Erdbewegungsarbeiten sowie fßr Einsätze im Kanalbau konzipiert. Wie alle Maschinen der neuen Raupenbaggergeneration von Liebherr ist er mit einer integrierten Baggersystemtechnik fßr schnelle und flßssige Arbeitsbewegungen ausgestattet. Um den benÜtigten Volumenstrom ausreichend schnell und ohne nennenswerte Beeinflussung der Verbraucher untereinander und bei optimaler Energienutzung zur Verfßgung zu stellen, wird das 2-Kreis-Positiv-Control-Hydrauliksystem eingesetzt. Damit soll sich im Vergleich zu anderen Systemen Energie einsparen lassen, da Druckverluste reduziert werden bzw. teilweise sogar entfallen. Die lastabhängige Mengenaufteilung verspricht einen harmonischen und natßrlichen Bewegungsablauf fßr den Fahrer. Der Stahlbau wurde funktionsoptimiert, um den ständig steigenden Anforderungen an die Lebensdauer gerecht zu werden. So erhÜht die X-Bauweise

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des Unterwagens die Stabilität und leitet die auftretenden Spannungen besser ab. MittelstĂźck und Längsträger wurden fĂźr eine bessere, zeitsparende Reinigung und Wartung ausgelegt. Die 190 kN Zugkraft ermĂśglichen, selbst in schwierigem Gelände eine ausgezeichnete ManĂśvrierfähigkeit. HĂśhere Grabkräfte, 123 kN Losbrechkraft und 149 kN ReiĂ&#x;kraft verbessern die Leistungsfähigkeit des R 922.

MaĂ&#x;stäbe in Fahrkomfort und Bedienergonomie setzen Die Kabine des R 922 soll entsprechende MaĂ&#x;stäbe hinsichtlich Fahrkomfort und Bedienergonomie setzen. Niedrige Geräuschpegel, ein gutes RaumgefĂźhl und die serienmäĂ&#x;ige Vollklimaautomatik sollen dafĂźr sorgen, dass sich der Fahrer stets wohlfĂźhlt. Einfach erreichbare Steuereinheiten und ein intuitiv bedienbarer Touchscreen ergänzen den Kabinenkomfort. Die vollständig zu Ăśffnende Frontscheibe ermĂśglicht eine schnelle und einfache Kommunikation

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Auf der Bauma präsentierte Liebherr den neuen Raupenbagger R 922, der das bisherige Modell R 906 ersetzen wird. Zusammen mit den in Mßnchen auf Partnerständen ausgestellten Raupenbaggern R 918 und R 926 gehÜrt der 22 t schwere R 922 zur neu entwickelten Produktpalette der LiebherrRaupenbagger unter 30 t Einsatzgewicht. Sein Liebherr-Dieselmotor mit Oxydations-Katalysator leistet 105 kW/143 PS und erfßllt die Abgasemissionswerte der Stufe IIIB.

22-t-Raupenbagger R 922. Mit einem groĂ&#x;en Angebot an TieflĂśffeln und Anbauwerkzeugen und dem Liebherr eigenen Zahnsystem kann die Produktivität des Raupenbaggers zusätzlich gesteigert werden. mit dem Umfeld, insbesondere auf Kanalbaustellen. Die verstärkte Kabinenstruktur entspricht den ROPS-Richtlinien und erhĂśht die Fahrersicherheit. Zur ErhĂśhung der Arbeitssicherheit wurde eine RĂźckraumkamera serienmäĂ&#x;ig in das Ballastgewicht integriert, deren hochauflĂśsendes Bild auf dem Touchscreen dargestellt wird. Der neue R 922 bietet vom Boden aus zugängliche Wartungsstellen. Dies reduziert den Zeitaufwand fĂźr Wartungsarbeiten und verbessert zusätzlich die Sicherheit fĂźr das Wartungsper-

sonal. Die serienmäĂ&#x;ige Liebherr-Zentralschmieranlage erhĂśht die Wartungssicherheit durch die programmierte Schmierung und spart ebenfalls Zeit. Zudem unterstĂźtzt das DatenĂźbermittlungssystem LIDAT eine bessere Wartungsplanung und Fuhrparkverwaltung. Der R 922 wurde auf der Bauma mit einem Monoblockausleger, einem 2,7 m langen LĂśffelstiel und einem LC-Unterwagen ausgestellt. AusgerĂźstet mit 600 mm Bodenplatten bleibt die Maschine beim StraĂ&#x;entransport unter 3 m Gesamtbreite. â&#x2014;?

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> HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES

Großradlader für Bau, Gewinnung und Umschlag

HYUNDAI HEAVY INDUSTRIES

16 Stunden täglich werden über einen Zeitraum von zwei Jahren zwei Hyundai-Radlader aus der ganz aktuellen 9A-Baureihe auf einer Großbaustelle in Österreich eingesetzt. Aufgabe der beiden mit jeweils 4,5 m3 fassenden Schaufeln ausgerüsteten Radlader ist die Beschickung einer großen Mischanlage, die täglich 800 bis 1 500 m3 Beton produziert.

Die beiden Hyundai-Radlader HL770-9A sind bei diesem Großbaustellen-Einsatz mit 4,5-m3-Schaufeln bestückt und werden täglich bis zu 16 Stunden im Load-and-Carry-Einsatz betrieben. Die mit Euro IIIB/Tier 4 Interim ausgestattete Maschine lässt sich individuell per ArbeitsmodeVorwahl optimal an jedes Einsatzprofil anpassen. »Die Kombination aus Leistung, Ergonomie und Preis-Leistungsverhältnis katapultiert den HL770-9A in die vorderste Reihe seiner Marktbegleiter«, ist Frank Frickenstein, Gesamtvertriebsleiter von Hyundai Heavy Industries in Deutschland, überzeugt. ie von festen Fahrerteams pilotierten Maschinen laden seit Januar Ausbruchmaterial über eine 50 m lange Rampe in einen Vorbrecher und beschicken die Mischanlage mit angeliefertem Kies mit Körnungen von 0 – 12 mm. Dabei werden Fahrstrecken von bis zu 350 m zurückgelegt. Der HyundaiHändler Fischer und Schweiger in Zusmarshausen bei Augsburg hat die beiden Geräte für einen Großkunden konfiguriert. Sonderausstattungen sind Zentralschmierung, Felsreifen sowie je eine Schaufel mit Messer und eine mit Zähnen für die Ausbruchmaterialverladung. Radlader der 4,2-m³-Klasse kommen grundsätzlich in der Rückverladung, bei Ladearbeiten direkt an der Wand in Steinbrüchen und bei sehr großen Baumaßnahmen zum Einsatz. Sie arbeiten meist als Schlüsselgerät und müssen höchste Ver-

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fügbarkeit mit Ergonomie, günstigen Total-Costs-of-Ownership und natürlich sehr hoher Umschlagleistung vereinen. Hyundai bietet beim neuen Radlader HL770-9A der aktuellen Reihe 9A, die sämtlich über elektronisch gesteuerte Cummins-Motoren nach Euro IIIb/ Tier 4 Interim verfügt, serienmäßig 3 090 mm Auskipphöhe (XTD-Version für 3 540 mm Auskipphöhe) und eine Schaufelbestückung von 3 bis 5 m³. Herzstück des Antriebsstranges ist ein SechszylinderCummins-Motor QSL9 mit 224 kW Leistung bei 2 000 Umdrehungen. Der Motor erfüllt durch den Einsatz eines gekühlten AGR-Systems (Abgasrückführung), Hochdruckeinspritzung (Common Rail XPI) und eines Dieselpartikelfilters (DPF) die Abgasnorm Tier 4 Interim/ EU-Stufe IIIb. Durch passive bzw. aktive Regeneration werden die

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im DPF zurückgehaltenen Partikel kontinuierlich entfernt. Je nach Arbeitseinsatz lässt sich die Regenerierung des DPF auch manuell starten. Weiterer Hightechplayer im Antriebsstrang ist das neue FünfgangLastschaltgetriebe mit Lock-UpDrehmomentwandler. Dazu Frank Frickenstein, Gesamtvertriebsleiter von Hyundai Heavy Industries in Deutschland: »Unser Produkt vereint einen überaus soliden Stahlbau mit hochwertigen Komponenten und einem umfassenden Qualitätsmanagement, das sich auch in optionalen Garantieverlängerungen niederschlägt – wir glauben an diese Maschine und haben in Europa im Umschlag, in Stahlwerken, in der Rohstoffgewinnung und im Industrieeinsatz wie etwa in Häfen und Stahlwerken nachhaltige Erfolge. Erwähnenswert ist unser Hi-MateSystem zur webbasierten Maschinenüberwachung und Auslastungsanalyse.« Loadsensing-Hydraulik mit energiesparenden Verstellpumpen (342 l/min), Z-Kinematik, Antriebsachsen und die großvolumige Bereifung (26,5R25) sollen den HL770-9A in Verbindung mit der Übersetzung von 1:27 in die Lage versetzen, Geschwindigkeit und Vortriebskräfte perfekt zu kombinieren. In der Kabine geben farbige LCDMonitore Auskunft über Geschwindigkeit, Last in der Schaufel und weitere Leistungsdaten. Ebenfalls werden Wartungsarbeiten, Fehlercodes und Hinweise aufgezeigt. Tief heruntergezogene Scheiben an den beiden Türen und die um 17 % vergrößerte Frontscheibe mit sehr schmalen Holmen verbessern die Sicht.

Arbeitsleistung nach Bedarf Je nach Einsatzart wählt der Fahrer zwischen verschiedenen Performance-Stufen: Manueller, leichter, mittlerer und schwerer

Wir glauben an diese Maschine und haben in Europa im Umschlag, in Stahlwerken, in der Rohstoffgewinnung und im Industrieeinsatz wie etwa in Häfen und Stahlwerken nachhaltige Erfolge.« Frank Frickenstein, Gesamtvertriebsleiter von Hyundai Heavy Industries in Deutschland

Betrieb für leichte Arbeiten wie Planum ziehen, »Standard Mode« für typische Radladerarbeiten oder »Heavy Duty Mode« für Rückverladung und das Arbeiten an der Wand. Die Leistungsvorwahl verändert Schaltpunkte und Drehzahlverlauf des Motors, sodass Drehmoment, Kraftstoffverbrauch, Geschwindigkeit und Losbrechkraft perfekt aufeinander abgestimmt werden.

Wartungskosten minimieren Im Laufe eines Radladerlebens schlagen Treibstoff- und Reifenverbrauch sowie Wartungs- und Servicekosten stark zu Buche – ein hydraulisch angetriebener Umkehrlüfter mit variabler, von der Kühllast abhängiger Drehzahl sorgt für Reinigung der Kühlerlamellen, was vor Überhitzung schützt. Die Wartungspunkte sind zusammengefasst. 500-h-Wartungsintervall für alle Komponenten ist Standard bei Hyundai Heavy Industries. Mit dem Hyundai-Long-Life-Öl lassen sich die Ölwechselintervalle auf 5 000 Betriebsstunden ausdehnen, auch dies ein wichtiger Faktor zur Senkung der Betriebskosten. Die in die Endantriebe der Planetenachsen integrierten nassen Lamellenbremsen sind wartungsfrei und auf die Lebensdauer der Maschine hin ausgelegt. ●


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> TEREX

Mehr Produktivität und weniger Emissionen Der aktuelle Terex-Radlader TL120 will mit weitaus mehr punkten als mit einem leistungsstärkeren Motor gemäß EU-Stufe IIIB: beispielsweise mit dem neuen Steuersystem »Terex Smart Control«, einer geräuschärmeren Kabine mit besserer Rundumsicht und einem neuartigen Kühlsystem. enau 74,4 kW liefert der gemäß EU-Stufe IIIB abgasarme Motor des 7,1 t schweren TL120 – und damit rund 16 % mehr als das Vorgängermodell. Die Abgasemissionen des DeutzMotors liegen dagegen bis zu 90 % unter denen der nach Stufe IIIA zugelassenen Maschine.

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Menüführung wie auf Smartphones Weitere Effizienzsteigerungen liefert das neue Bedienkonzept, das es dem Bediener deutlich einfacher machen will, die Maschine entsprechend dem jeweiligen Einsatzszenario zu konfigurieren. Durch eine Menüführung ähnlich wie auf modernen Smartphones gestaltet sich die Bedienung der »Terex Smart Control« intuitiv. Die neue Anzeige im Armaturenbrett der Kabine bietet einen besseren Überblick über die verschiedenen Betriebsdaten der Maschine. Zudem ist der Multifunktions-Joystick mit einem elektroproportionalen Steuerkreis und einem Langsam/Schnell-Umschalter ausgestattet, der ein präzises Handling des Fahrzeugs zu gewährleisten hilft. Das Tastenfeld verfügt über extragroße Tasten,

während sämtliche Sicherungen und Relais jetzt in der Kabine angeordnet sind, um sie besser zu schützen. Der Geräuschpegel im Inneren der auf beiden Seiten mit einer Tür versehenen Kabine konnte von 76 auf 71 dB(A) gesenkt werden. Die Verriegelung des Schnellwechselsystems wird über einen an der Lenksäule montierten Schalter bedient. Ein neues Motorkühlsystem verwendet einen hydraulisch betätigten, temperaturgeregelten Lüfter, der nur bei Bedarf automatisch anläuft und so dazu beiträgt, Kraftstoff zu sparen. Für Einsätze in staubiger Umgebung ist zudem eine Umkehrfunktion erhältlich. Die Kombination aus neuer Kühleinheit und überarbeiteter Motorhaube am Heck senkt das Außengeräusch von 102 auf 99 dB(A) – und reduziert damit deutlich die subjektiv empfundene Lärmbelastung. Zu den weiteren Modifikationen des neuen Modells gehören ein dreiteiliges Gegengewicht, das einen einfacheren Wartungszugang zum Motor bietet, ein neben die Kabine versetzter Batterie-Trennschalter sowie neue

Starthilfekabel-Anschlüsse unter der neu gestalteten Motorhaube. Außerdem senkt ein überarbeitetes Lenksystem den benötigten Kraftaufwand am Lenkrad, während der Wendekreis von 4 640 mm beibehalten RTAnz_SRK_Fluid04-06

20.03.2006

werden konnte. Weitere Leistungsmerkmale, die vom Vorgängermodell übernommen wurden, sind der Schaufelinhalt von 1,2 bis 1,8 m³, die Parallelkinematik, Selbstsperrdifferentiale und eine Pendelhinterachse. ●

15:11 Uhr

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K O M B I F I LT E R

Wo wenig Platz ist Die neuen, hochintegrierten Filtereinheiten der SRK–Serie sind ein komplettes Filtersystem, speziell für mobile Arbeitsmaschinen mit hydrostatischen Antrieben und großen Leckölmengen. Die kompakte Anordnung von Saug-Rücklauffilter, Leckölfilter, Be- und Entlüftungsfilter, magnetischer Vorabscheidung und Befülleinrichtung ermöglicht eine Montage auch bei schwierigen Platzverhältnissen. Die Vorteile der RT-Filter: Integration von fünf Filtern auf kleinstem Bauraum Rücklaufmengen bis zu 850 l/min Leckölmengen bis zu 200 l/min Magnetische Vorfiltration entlastet das Filterelement und ist ein Indikator für die Verschmutzung Elemententnahme immer nach oben, das schont die Umwelt und freut den Servicetechniker

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> NEW HOLLAND CONSTRUCTION

Planierraupen-Programm im unteren Marktsegment erweitert New Holland Construction hat auf der Bauma seine neuen Planierraupen der C-Serie präsentiert und erweitert seine Produktreihe damit um einen Vertreter im unteren Marktsegment, das jetzt drei Modelle von 13 bis 20 t umfasst. Die neu konzipierte C-Serie will Fahrern neue Funktionen für ein schnelleres Arbeiten sowie Kraftstoffeinsparungen bieten. Als besondere Merkmale gelten eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 10,5 % durch die SCR-Technologie in Kombination mit einer 19 % höheren Effizienz (l/m3) und eine Leistungssteigerung von nach Herstellerangaben 9 % bis 16 %. mung der Öldurchflussmenge auf den Kühlbedarf soll eine weitere Senkung des Kraftstoffverbrauchs bewirken. Zur Erleichterung der Wartung lassen sich die automatischen Umkehrintervalle auf dem Onboard-Computer einstellen.

Hydrostatik-Getriebe

CNH / ROBERT J POLETT

Die drei Modelle der C-Serie verfügen jetzt über ein HydrostatikGetriebe für eine besondere Zugkraft von 213 kN bei dem Modell D125C, 311 kN beim D150C und 372 kN beim D180C. Das gesamte System wurde überarbeitet und die neue Anordnung der Kühlelemente soll jetzt auch in wärmeren Klimazonen eine perfekte Kühlung gewährleisten. Bei der neuen Anordnung fließt das Öl direkt in den Kühler und nicht in den Tank, der jetzt als Reserve für das Kühlmittel dient und so die Kühlleistung weiter verbessert. Durch das Hydrostatik-Getriebe bleibt die Leistung auch bei hohen Belastungen konstant,

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Elektronik im Dienst der Präzision In der Kabine bietet der neue elektrohydraulische Joystick neue Funktionen für eine perfekte Planierleistung und erleichtert die Integration in die gebräuchlichsten GPS- und laser-

Technik-Fakten – Planierraupen der Serie C D125C

D150C

D180C

Max. Leistung:

100 kW / 134 PS

121 kW / 162 PS

169 kW / 226 PS

Einsatzgewicht:

13 t

16 t

20 t

Zugkraft:

213 kN

311 kN

372 kN

Fahrwerk:

LT / WT / LGP

XLT / WT / LGP

LT / XLT / WT / LGP

basierten Lenksysteme. Die drei Modelle werden werkseitig mit einem Montagebausatz für elektronische Schildsteuerungssysteme von Topcon, Trimble und Leica geliefert. Der neue Joystick für die Schildsteuerung ist mit mehreren automatischen Funktionen ausgestattet, darunter einem automatischen »Schüttelmodus« für die schnellere Reinigung und einem »Planiermodus«, der die Schildgeschwindigkeit für eine größere Genauigkeit per Knopfdruck um die Hälfte reduziert oder eine GPS-Steuerung aktiviert, sofern ein solches System installiert wur-

ten. Bei schweren Einsätzen verteilt die Equistatic-Konstruktion die Schubkraft unabhängig von der Schildneigung gleichmäßig auf die beiden Schildträger und vermindert somit den Verschleiß des Rahmens und zugehöriger Bauteile. ATL-Ketten verhelfen zudem, die Lebensdauer des Laufwerks zu verlängern. ●

CNH

ie drei Modelle der neuen CSerie sind mit der SCR-Technologie ausgestattet, die im Vergleich zur Vorgängergeneration eine Kraftstoffeinsparung von beachtlichen 10,5 % verspricht. Der 6,7-l-Motor von FPT Industrial liefert eine zusätzliche Leistung von 9 % bei den Modellen D125C und D180C und 16 % bei dem Modell D150C. Außerdem verfügen die neuen Motoren über ein hohes Drehmoment und gelten als sehr drehzahlsteif. Die kombinierte Wirkung der SCR-Technologie von New Holland zusammen mit dem leistungsstarken Motor soll die Effizienz der neuen Modelle um 19 % erhöhen. Die Modelle D150C und D180C verfügen über eine neue V-förmige Kühlerbaugruppe mit einer größeren Kühlfläche für eine verbesserte Kühlleistung und einfach zu reinigende Kühlelemente. Zusammen mit dem hydraulischen Umkehrlüfter verlängert diese Lösung die Reinigungsintervalle des Kühlers. Die genaue Abstim-

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de. Die Schildbewegung lässt sich in ähnlicher Weise wie das Hydrostatik-Getriebe in drei Stufen abstimmen. Die Schildsteuerung und der Fahrantrieb lassen sich über zwei Sicherheits-Schalter aktivieren, die auf dem Armaturenbrett liegen, die bekannten Sicherheitshebel, die weit in den Kabinenraum hineinragen, entfallen. Mit 76 dB(A) bietet die nach Herstellerangaben branchenweit geräuschärmste Kabine einen erhöhten Fahrerkomfort. Das Fahrgestell wurde überarbeitet, die Geometrie des Schildzylinders im Hinblick auf eine erhöhte Schubkraft optimiert. Das neue PAT-Kastenrahmendesign soll auch Arbeiten mit hohen Belastungen standhal-

gegenläufig drehende Ketten ermöglichen das Manövrieren der Maschine auf engem Raum. Mehr Komfort und Produktivität gewährleisten Einstellmöglichkeiten (weich, mittel, hart) für die Fahrfunktionen und die Schildkontrolle am OnboardComputer. Mit dem PDC-Modus (Proportional Dozer Control) werden Fahrgeschwindigkeit und die Geschwindigkeit der Schildbewegungen aufeinander abgestimmt.


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> LIEBHERR

Weltpremiere für die Planierraupen-Generation »6«

ie Modelle der neuen Generation »6« verfügen über eine neue, elektronisch geregelte Fahrsteuerung mit integrierter Eco-Funktion. Damit hat der Fahrer die Wahl zwischen hohem Leistungsvermögen und maximaler Wirtschaftlichkeit, wobei das System automatisch für einen wirtschaftlichen Betrieb aller Fahrantriebskomponenten sorgt. Als weitere Neuerung gilt eine proaktive Leistungsanpassung. Der Abruf von mehr Schubkraft über den Joystick bewirkt einen aktiven Eingriff ins Motormanagement und bereitet den Antriebsstrang auf erhöhten Leistungsbedarf vor. Daraus soll für die Maschinen neben schnelleren Reaktionszeiten auch eine spürbare Steigerung des Leistungsvermögens resultieren. Die PR 736 wird, wie alle Planier- und Laderaupen von Liebherr, hydrostatisch angetrieben. Die Antriebskomponenten und das intelligente Liebherr-Motormanagement sind aufeinander abgestimmt und wollen mit hoher Effizienz und einem niedri-

LIEBHERR

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Das Design der neuen Planierraupen, mit nach allen Seiten abfallenden Kanten und einer Panoramaverglasung auch im Türbereich, bietet dem Fahrer eine gute Rundumsicht auf das Gelände und auf die Arbeitsausrüstung der Maschine.

gen Kraftstoffverbrauch punkten. Für den einfachen Einsatz von automatischen Maschinensteuerungen bietet Liebherr auch bei den Planierraupen der Generation »6« Vorrüstkits für die namhaften Hersteller derartiger Systeme ab Werk. Automatische Maschinensteuerungen versprechen eine konstant hohe Genauigkeit des hergestellten Geländeprofils, eine deutliche Zeitersparnis in der Vor- und Nachbereitung sowie eine automatisierte Datenerfassung.

Modernes Design und komfortable neue Kabine Das moderne Design der neuen Planierraupen, mit nach allen Seiten abfallenden Kanten und einer Panoramaverglasung auch im Türbereich, bietet dem Fahrer eine gute Rundumsicht auf das Gelände und auf die Arbeitsausrüstung der Maschine. Die Kabine wurde von Grund auf neu entwickelt: Die ergonomisch geformten Fahrgeber lassen sich in der Position verschieben und so an die Bedürfnisse des Fahrers anpassen. Durch den Komfortsitz mit integriertem Sitzkontakt erfolgt die Fahrererkennung automatisch, ohne einen Sicherheitshebel betätigen zu müssen. Das berührungsgesteuerte Systemdisplay für Liebherr-Erdbewegungsmaschinen kommt auch bei der PR 736 zum Einsatz. Der Touchscreen ist die Schnittstelle zur neuen Steuerungsarchitektur, die modular aufgebaut und nahezu beliebig erweiterbar ist. Zusätzliche Optionen wie Rückfahrkameras oder Komfortfunktionen wie die Steuerung der Klimaanlage können inte-

MICHAEL WULF

Liebherr stellte auf der Bauma auch die neu entwickelte Planierraupe PR 736 mit einem Einsatzgewicht von 20 bis 25 t vor. Dies ist zugleich die Weltpremiere der neuen Planierraupen-Generation »6«, bei deren Konzeption Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und zur Verringerung des Kraftstoffverbrauches sowie der CO2-Emissionen im Vordergrund standen.

Die PR 736 ist die erste Planierraupe der neuen Generation »6« von Liebherr. griert werden. Wie bisher können Liebherr-Raupen optional mit alternativen Bedienungselementen wie Inch-Bremspedal oder unterschiedlichen Gebern ausgestattet werden. Zentralisierte Wartungspunkte, weit öffnende Zugangsklappen und Motorraumtüren, eine serienmäßig kippbare Fahrerkabine und ein optional zur Reinigung herausschwenkbarer Kühler ermöglichen einen schnellen Wartungszugang und einfachen Service der neuen PR 736. Die Wechselintervalle für Betriebsstoffe sind bei der neuen PR 736 lang. Für Hydrauliköl können diese je nach Einsatz und bei regelmäßigen Qualitätschecks bis zu 8 000 Betriebsstunden betragen. Die Laufwerke der neuen Planierraupen wurden ebenfalls neu konzipiert. Der größere Durchmesser des Turasrades mit mehr Zähnen im Eingriff bewirkt eine verlängerte Lebens-

dauer von Kette und Turas. Für abrasive Medien steht für die neue Maschinengeneration optional auch ein Drehbuchsenlaufwerk zur Auswahl. Dieses bietet neben einer 100 %-igen Tauschbarkeit auch eine deutlich verlängerte Laufzeit in diesen Einsätzen. Mit LiDAT, dem serienmäßigen Liebherr-Fuhrpark-Managementsystem, lassen sich Servicearbeiten, Warnmeldungen, die Maschinenposition und aktuelle Verbrauchsdaten und Füllstände abrufen und effizient verwalten. Je nach Abonnement werden die Daten mehrmals täglich aktualisiert und können mit einem Webbrowser abgerufen werden. Für besonders wichtige Informationen, sollte das Gerät beispielsweise eine vordefinierte Zone verlassen, oder bei kritischen Betriebszuständen kann eine automatische Alarmierung eingerichtet werden. ●

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> MESSERSI BEI TM-MACHINERY

MTS

Neue Hausfarbe und drei Neuheiten

Das neue MTS-Navi wurde speziell für den Tiefbau entwickelt.

> MTS

Mehr Flexibilität ist kaum machbar

Der italienische Hersteller Messersi bietet seine Produkte künftig in der neuen Hausfarbe Blau an und stellt zudem drei neue Maschinen vor. Die Marke ist im Segment der Raupendumper immer wieder mit innovativen Lösungen aufgefallen, so hat der Hersteller aus Casine di Ostra bei Ancona auf der diesjährigen Bauma den nach eigenen Angaben einzigen ElektroRaupendumper TCH-R16 FED in der 1000-kg-Klasse präsentiert. Ebenfalls in dieser Klasse wurde der neue TCH-1000 vorgestellt. Aus dem Produktsegment Bagger bietet Messersi den neuen kompakten Mobilbagger M-70W.

b man den digitalen Co-Piloten auf verschiedenen Baggern verwenden will oder statt des Baggerrechners gerade einen Rover benötigt: Das neue MTS-Navi soll den schnellen Wechsel des Trägergeräts ebenso wie das problemlose Umschalten von Rechner- auf RoverFunktionen erlauben. Bisherige Maschinensteuerungssysteme nutzten eine andere Menüführung und Software als der Rover. In der Praxis sorgte dies dafür, dass sich Anwender jeweils in das einzelne System einarbeiten mussten; die notwendige Kompatibilität zwischen beiden Systemen stellte Anwender zudem oft vor große Herausforderungen. Beim MTS-Navi dagegen sind nicht nur Menüführung und Software identisch, hier wird auch der gleiche Touchscreen für den Tiefbaubagger wie für den Rover verwendet. Während die Dual-Use-Option immer dann interessant wird, wenn auch Vermessungsarbeiten anfallen, soll die nach Anbieterangaben kostengünstige Vorrüstungsoption vor allem dann punkten, wenn Bauunternehmen GPS-Bagger auf verschiedenen Baustellen im Einsatz haben

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oder das Navi-Kit nur mietweise einsetzen wollen. Als weiteren Nutzervorteil nennt MTS die einfache Bedienung des digitalen Co-Piloten, bei dem selbst Konfiguration und Kalibrierung kein Handbuchstudium mehr erfordern sollen. Dank der Einbindung von Anwendern in die Entwicklung soll sich das Gerät dabei vor allem durch eine bedienerfreundliche Nutzeroberfläche auszeichnen: Die Displayanzeige mit Schaltflächen blendet nur die Funktionen ein, die für den aktuellen Schritt relevant sind, und ermöglicht dem Geräteführer so ein intuitives Navigieren durch alle Anwendungsschritte. Eine CAD-Einbindung ermöglicht überdies das wahlweise Ein- und Ausblenden grafischer Elemente wie Straßenränder und Kabel. Die 3D-Maschinensteuerung erlaubt dem Geräteführer via Satellit und Neigungssensoren, den Baggerlöffel entlang eines digitalen Geländemodells zu navigieren. Beim Abgleich der aktuellen Soll- und Ist-Position des Baggerlöffels liefert das Gerät entsprechende Führungsvorgaben und spart baubegleitende Vermessungsarbeiten. ●

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MESSERSI

Die von MTS entwickelte 3D-Maschinensteuerung wurde für die Bedürfnisse des Tiefbaus konzipiert – von der Vorrüstungsoption für Bagger über eine intuitive Nutzerführung und Kompatibilität des Gesamtsystems zu anderen Herstellern bis hin zu einer speziellen Doppelfunktion des Baggerrechners, der als Navi-Display, aber auch als Rover eingesetzt werden kann.

Elektro-Raupendumper TCH-R16 FED – »FED« steht für »Full Electric Dumper«. er Elektro-Raupendumper TCH-R16 FED wurde kürzlich mit einem Preis für Innovation und Umweltfreundlichkeit ausgezeichnet. Mit einem »All Electric Drive« mit zwei Wechselrichtern, zwei 2-kW-HeavyDuty-Elektromotoren sowie zwei Planetengetrieben soll dieser »Full

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Mobilbagger M-70W.

Electric Dumper« auch für die härtesten Einsätze geeignet sein. Der Fahrantrieb wird über zwei Joysticks geregelt, die zur Fahrersicherheit mit einer Zwangsneutralstellung ausgestattet sind. Die Selbstladeschaufel, die zur Standardausrüstung gehört, wird über einen separaten Kreislauf gesteuert. Mit einem Betriebsgewicht von 700 kg und einer Nutzlast von 1 000 kg sind die Batterien für einen Einsatz von 3,5 Stunden ausgelegt.


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Mobilbagger M-70W Der kompakte M-70W wird vom wassergekühlten 4-Zylinder-Motor V2607DI-T (65 PS) von Kubota angetrieben. Die Steuerung – Zweirad, Vierrad oder Krebsgang – ist per elektrischer Zuschaltung wählbar. Dabei informiert eine Warnleuchte im Armaturenbrett über die Ausrichtung der Räder. Die Vorderachse ist pendelnd gelagert und kann in jeder Position hydraulisch fixiert werden. In puncto Sicherheit verfügt der M-70W über ein besonderes Bremssystem: Die Maschine ist mit einer hydrostatischen Bremse, die auf alle vier Räder wirkt, sowie mit einer Notfallbremse und einer Parkbremse, die jeweils auf die Hinterachse wirken, ausgestattet. Der Mobilbagger kann wahlweise mit einem Monoausleger oder einem Verstellausleger ausgestattet werden. Mit seinen Abmessungen und seinem Betriebsgewicht von 6 500 kg gilt der M-70W als ein besonders kompakter Mobilbagger. ●

> CASE CONSTRUCTION

Mit SiteWatch den Fuhrpark im Blick Case SiteWatch ermöglicht als Flottenmanagementsystem eine vollständige Kontrolle über den eigenen Fuhrpark, die Flottenverwaltung und die Betriebskosten. Integrierte Echtzeit-Diagnose- und Telematik-Funktionen sollen dabei dem Fuhrparkleiter die Perspektive eines Maschinenführers vermitteln. Aus dieser Sicht können Flottenmanager die Standzeiten verkürzen, den Kraftstoffverbrauch senken und damit Kosten reduzieren. Durch eine genaue Messung der Maschinenleistung sollen Anwender die Produktivität steigern, die Maschinennutzung in ihrer Flotte optimieren und dabei immer den Überblick über notwendige Wartungsmaßnahmen behalten können. Mit programmierten Wartungsplänen von Case können Fuhrparkbetreiber die Durchführung von Service- und Wartungsarbeiten ganz dem zuständigen Händler überlassen und dabei dennoch sicher sein, dass ihre Maschinen einen kosteneffizienten Kundendienst erhalten. as Steuermodul von SiteWatch sammelt kontinuierlich Informationen von den Steuersystemen der Maschinen, dazu zählen die genaue Position der Maschine, Angaben über die Produktivität, die Kraftstoffeffizienz, die wichtigsten Parameter des Betriebszustands und eventuell notwendige Wartungsmaßnahmen. Diese Daten werden über die Telematik-Verbindung automatisch an das Case-Webportal weitergeleitet. Bei dem erweiterten SiteWatch-Paket, das im Lieferumfang von Planierraupen, Radladern, Raupenbaggern und Mobilbaggern enthalten ist, sendet das System alle 10 Minuten einen Datenbericht und soll so-

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mit die höchste Übertragungsfrequenz bieten, die derzeit für die Echtzeit-Überwachung auf dem Markt verfügbar ist. Beim Standard-Paket für Baggerlader, Raupen-Kompaktlader, Kompaktlader und Bagger mittlerer Größe erfolgt die Berichterstellung und -übertragung alle zwei Stunden. Beide Leistungspakete bestehen aus einem Abonnement mit einer Laufzeit von drei Jahren und können über den Ersatzteildienst beim Händler verlängert werden. Die Überwachung der Daten erfolgt durch den Kunden oder beim CaseHändler auf einem PC oder Tablet mit Internetzugang, um eine schnelle und effiziente Bearbeitung von Service- und Reparaturaufgaben zu gewährleisten.

Flexible Datenübermittlung

CNH

Raupendumper TCH-1000 Der TCH-1000 ist das neueste Modell aus der Messersi-Raupendumperreihe und bietet bewährte Ausrüstungselemente wie einen hydrostatischen Antrieb und eine hohe Standsicherheit durch große Aufstandsflächen, geringen Bodendruck, zudem soll er mit exzellentem Fahrkomfort punkten. Der TCH-1000 wird durch einen wassergekühlten Kubota-Motor D902 mit 15,3 kW (20 PS) angetrieben. Die Fahrwerksauslegung mit mittig angebrachten Gelenkrollenlagern bringt nicht nur die Motorleistung auf den Boden, sie sorgt auch für hohe Laufruhe und entsprechenden Fahrkomfort. Mit der optionalen Zusatzhydraulik lassen sich hydraulisch betriebene Werkzeuge wie Hydraulikhammer oder auch Scheren betreiben. Die Drehkippmulde hat ein Fassungsvermögen von bis zu 0,57 m³. Mit einem Einsatzgewicht von 1 100 kg und einer Nutzlast von 1 000 kg bleibt die Gesamtbreite der Maschine aber noch unter 1 m.

Das SiteWatch-Steuermodul sammelt Informationen von den Steuersystemen der Maschinen und überträgt diese über die Telematik-Verbindung an das Case-Webportal.

SiteWatch liefert strategisch wichtige Betriebsinformationen über den gesamten Fuhrpark. Kunden können über das Webportal auf diese Daten zugreifen und erhalten so regelmäßig maßgeschneiderte Flottenberichte. Dazu können zum Beispiel Karten mit dem Standort einzelner Maschinen und Berichte über deren Kraftstoffverbrauch gehören, die dann für eine Verbesserung der Maschinennutzung und der Effizienz der Fahrer herangezogen werden können. Berichte über die Maschinennutzung erlauben eine Optimierung der Auslastung während CANBus-Berichte Daten für die Analyse der Betriebsparameter liefern.

Erhöhte Maschinensicherheit Zusätzlich zu den Informationen über die Betriebseffizienz liefert SiteWatch Kunden kontinuierlich aktuelle Positionsdaten und bietet Optionen für GeofencingFunktionen und für Wegfahrsperren, um eine Nutzung der Maschinen durch Unbefugte zu verhindern. Außerdem enthält die Lösung eine Diebstahlsicherung, die vor allem für Mietunternehmen interessant ist, da mit dieser Funktion festgestellt werden kann, ob eine Maschine nach Ablauf der Mietzeit weiter verwendet wurde, um eventuell die zusätzlichen Kosten in Rechnung zu stellen.

Schutz für die Maschinen Der Case-Schutzbrief kann für alle Case-Maschinen in Anspruch genommen werden. Drei Deckungsvarianten sind verfügbar: für den Antriebsstrang, für den Antriebsstrang plus Hydraulik und das Premiumpaket, mit einer Deckung von bis zu fünf Jahren oder 8 000 Betriebsstunden. Darüber hinaus können sich Kunden über ihren Händler mit einem programmierten Wartungsplan absichern. Auf diese Weise hat der Kunde jederzeit einen genauen Überblick über die künftig anfallenden Betriebskosten seiner Maschinen.

Werkseitiger Einbau Bei einigen Modellen ist der werkseitige Einbau von SiteWatch optional möglich. Alternativ dazu können Kunden das Paket auch als Zubehör ordern. ●

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> ELA

> SNICKERS WORKWEAR – HULTAFORS GROUP

Raumlösungen werden per Kran Arbeitshandschuhe künftig schnell und sicher aufgebaut nicht mehr paarweise kaufen Snickers Workwear, seit bald 40 Jahren erfolgreicher Anbieter für Arbeitskleidung, bietet mit seiner neuen Handschuh-Kollektion als Premiere Anwendern die Möglichkeit, die Arbeitshandschuhe einzeln zu kaufen. Dies soll nicht nur als Beitrag zur Arbeitssicherheit verstanden werden, sondern auch als Beitrag zur Effizienz jedes Einzelnen. as neue Handschuhkonzept »Left & Right Gloves« beinhaltet vielfältige Modelle, alle im Hinblick auf einen optimalen Sitz mit Fingerspitzengefühl gestaltet, unabhängig davon, wie grob die Arbeiten sind, die mit dem Handschuh verrichtet werden sollen. Als bahnbrechend be-

ELA CONTAINER

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Moderne Krantechnik ist auch beim Aufbau von ELA-Raumsystemen unerlässlich.

lanung, Lieferung und Aufbau von ELA-Anlagen erfolgen zügig und unter dem Einsatz der Krantechnik in der eigenen Lkw-Flotte. Mobile Räume von ELA unterstützen die Flexibilität von Unternehmen bei Auftragsspitzen sowie beim Neu- oder Umbau. Durch die Kombinationsfähigkeit der verschiedenen Containertypen ist jede Raumgröße realisierbar. Je nach Bedarf wird die Anlage mit Mobiliar, Sanitäranlagen, kompletten Elektroinstallationen und modernen Kommunikationstechniken ausgestattet. »Unsere Kunden schätzen besonders unsere Flexibilität«, betont Geschäftsführer Günter Albers. Neben dem Einsatz als Transport-, Lager-, Werkstatt-, Büro-, Schlaf- und Sanitärcontainer werden die mobilen Mieträume auch im Offshore-Bereich oder als mobiles Zuhause verwendet. Büros und Lager in mobilen Räumen tragen auf Baustellen zum reibungslosen Ablauf bei.

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Kurze Wege und ein zeitnaher Austausch von Mensch und Material sind dadurch erst möglich. Werkzeuge, Material und Bürokommunikationsgeräte sind vor Umwelteinflüssen und vor allem vor Diebstählen geschützt. Die ELA-Diebstahl- und Einbruchsicherung für Raumsysteme umfasst, je nach Art des Basis-Containers, Stahl-Türsicherungen mit Zylinderschlössern, extra starke Scharniere, eine verzinkte Fenstersicherung oder auch eine Alarmanlage.

Mehr Raum mit Premium-Container Neben Containern in Standardgrößen bietet ELA den sogenannten Premium-Mietcontainer mit 3 m Breite und 6 m Länge, also 3 m² mehr Innenraum als herkömmliche Lösungen. Bereits ab einem Platzbedarf von 90 m² sorgt der Premiumcontainer damit für die Einsparung eines Standardcontainers. Transport-, Montage- und Energiekosten reduzieren sich entsprechend. ●

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HULTAFORS

Die kalte Jahreszeit ist vorbei und auf den Baustellen wird wieder durchgestartet. Die positive wirtschaftliche Lage trägt ebenfalls dazu bei, dass viele Unternehmen sich zur Errichtung von neuen oder zur Modernisierung von bestehenden Betriebsgebäuden entscheiden. Expandierende Branchen wie die Energiewirtschaft tragen darüber hinaus mit ganz neuen Projekten zur Investitionstätigkeit bei. In diesem Umfeld steigt auch die Nachfrage für mobile Raumsysteme des emsländischen Spezialisten ELA Container.

Snickers Workwear macht den Einzelkauf von Arbeitshandschuhen möglich. schreibt der Anbieter die Verkaufsweise der Handschuhe: Erstmals kann man die persönlichen Arbeitshandschuhe einzeln kaufen. »Bei einer Vielzahl von Tätigkeiten richten die linke und rechte Hand andere Tätigkeiten aus. Wenn die linke Hand etwas ganz festhalten muss, kann es sein, dass die rechte dabei Feinarbeit verrichtet – oder umgekehrt. Normalerweise ha-

Das Unternehmen Hultafors – Zur Hultafors Group zählen die Marken Snickers Workwear (seit 2006), Wibe Ladders und Hultafors Tools. Die Gruppe beschäftigt rund 650 Mitarbeiter und verfügt über Vertriebsgesellschaften in mehr als 40 Ländern.

ben wir für so etwas den gleichen Handschuh verwendet. Mit dem ›Left & Right Gloves‹-Konzept geben wir dem Handwerker die Gelegenheit, sein wichtigstes Werkzeug zu optimieren – seine Hände«, sagt Andre Zimmermann, Geschäftsführung Hultafors Group Germany – Snickers Workwear. Mit dem Konzept des Einzelverkaufs setzt Snickers Workwear auf eine wichtige Erkenntnis: Ein verschlissener Handschuh kann und muss rechtzeitig ausgetauscht werden, um Effizienz und Sicherheit nicht aufs Spiel zu setzen. »Es ist kein Geheimnis, dass der linke und der rechte Handschuh unterschiedlich schnell verschleißen. Wenn allerdings die Handschuhe in Paaren verkauft werden, ist die Hemmschwelle größer, diese zu entsorgen, wenn einer noch nicht soweit ist. Oft ist der eine Handschuh dann mit Panzerband geflickt. Dies ist natürlich im Rahmen der Funktion und Arbeitssicherheit komplett inakzeptabel. Im Endeffekt leisten wir hier auch noch einen kleinen Beitrag für die Umwelt. Es müssen weniger Handschuhe entsorgt werden«, betont Zimmermann. »Left & Right Gloves« sollen in vier Kategorien erscheinen. Im ersten Schritt werden die Kategorien »Precision« und »Power« herausgebracht. Im Herbst sollen dann »Weather« und »Specialized« folgen. Der Anbieter setzt auch auf einen Web-basierten Handschuhgenerator, der passende HandschuhModelle für die individuellen täglichen Anforderungen vorschlagen soll. ●


Schalung und Gerüste – Krane

Schalungssysteme, Turmdreh- und Schnellaufbaukrane, Seile, Winden, Anschlagmittel, Ausrüstung und Zubehör

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> ISCHEBECK

Wirtschaftlicher und sicher schalen Der Umbau des Osloer Hafenviertels Bjørvika wird neben der Oper geprägt durch moderne Büro- und Wohngebäude. Für den Bau des mit 7 m extrem schmalen MAD-Gebäudes galt besonders, die Sicherheit am Gebäuderand zu gewährleisten. Mit den neuen Tischpfosten von ISCHEBECK konnte wirtschaftlich gearbeitet werden, ohne an der Sicherheit zu sparen.

ISCHEBECK

Um die 194 lfm Gebäuderand zu sichern, setzte der Bauunternehmer auf die neue Systemlösung von ISCHEBECK.

Vorteilhaft für den wiederkehrenden Schalprozess: Schaltisch und Absturzsicherung werden als komplette Einheit zügig umgesetzt.

uf der extrem schmalen Grundfläche von 7 x 90 m sollte ein 15-geschossiges Gebäude mit insgesamt 54 m Höhe entstehen. Die geringe Gebäudebreite und die exponierte Lage machten schnell deutlich, dass das Thema Sicherheit am Gebäuderand oberste Priorität haben musste. So entschied man sich für den Einsatz von Randtischen mit integriertem Seitenschutz. Die 13 Wohnetagen mit jeweils sechs individuell geschnittenen Appartements pro Etage wurden im Betonbau realisiert. Der Baufortschritt war aufgrund der guten Vorplanung vergleichbar mit dem Nachbargebäude in Modulbauweise. Aufgrund des sehr schlanken Grundrisses wur-

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de mit Randtischen gearbeitet, die in der Mitte aneinanderstießen. Um die 194 lfm Gebäuderand zu sichern, setzte der Bauunternehmer auf die neue Systemlösung von ISCHEBECK, bestehend aus Randtisch, Tischpfosten und Alu-Seitenschutzgitter Titan. Der neu entwickelte Tischpfosten wird bei der Vormontage des Randtisches direkt an den äußeren Stützen befestigt. Das Alu-Seitenschutzgitter Titan wird seitlich eingeschoben und fixiert. Vorteilhaft für den wiederkehrenden Schalprozess: Schaltisch und Absturzsicherung werden als komplette Einheit umgesetzt. Die Absturzkanten sowohl auf der Aufstellebene als auch auf der Betonierebene

sind nach dem Umsetzen sofort gesichert. Die beteiligten Firmen nutzten die Baustelle und den Rand-

tisch mit integriertem Seitenschutz von ISCHEBECK als internes Lehr- und Demonstrationsbeispiel für effektives, wirtschaftliches Arbeiten ohne Einbußen an der Sicherheit. Dieser Aspekt stand bei der Neuentwicklung ganz oben auf der Liste der Prioritäten. Zudem konnte durch die Einsparung zeitlich aufwendiger Sicherungsmaßnahmen und einen reibungslosen Bauablauf der Fertigstellungstermin deutlich früher erreicht werden. ●

Der eigens neu entwickelte Tischpfosten wird bei der Vormontage des Randtisches direkt an den äußeren Stützen befestigt.

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> ALTRAD BAUMANN

Absturzsicherung!

Justier-Randschalstütze erleichtert die Arbeit

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m nur zwei Bauteile, schnelle Montage m geringes Gewicht, einfach zu tragen m günstigstes System pro Meter Absicherung Weitere Infos: www.ischebeck.de

Die mit Kantholz und Nagellöchern versehene Anschlagschiene ermöglicht das Annageln der Schalung von innen und außen.

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ALTRAD Baumann aus Laupheim bietet eine Vielzahl von Lösungen rund um den Bau. Neu ist eine Justier-Randschalstütze, mit der man einfach, schnell und ohne aufwendige Montagearbeiten Abschalungen von Bodenplatten und Streifenfundamenten aller Art erstellt. Zwei Dywidag-Spindeln ermöglichen dabei ein exaktes senkrechtes Ausrichten der Schalung. as bewegliche Stützbein der Justier-Randschalstütze erlaubt die Anpassung an Hanglagen, enge Baugruben und Unebenheiten. Durch zusätzliche Nagellöcher an der Fußplatte kann die Justier-Randschalstütze auch an Schalungen befestigt werden. Die mit Kantholz und Nagellöcher versehene Anschlagschiene ermöglicht das Annageln der Schalung von innen wie von au-

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Wieder einmal hat die BAUMA alle Rekorde gesprengt – mehr Aussteller, mehr Besucher und mehr Auslandsinteresse als je zuvor. Wir bedanken uns, dass Sie zu diesem Erfolg beigetragen haben. Die unermüdliche Arbeit und das hohe Engagement unserer Mitarbeiter bei Planung, Auf- und Abbau und während der Messezeit haben sich gelohnt. Die positive Resonanz und die interessanten Gespräche mit allen Interessenten und Kunden motivieren uns, weiterhin an unseren Produkten und an praxisnahen individuellen Problemlösungen zu arbeiten. Selbst auf der größten Baufachmesse weltweit konnten wir Ihnen leider nicht alle Produkte und Lösungsvorschläge präsentieren. Deshalb unsere Bitte an Sie: Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben oder nach Sonderlösungen suchen. Wir freuen uns auf Ihre positive Resonanz!

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ßen. Auch die Befestigung von Holzschalungsträgern ist durch die seitlichen Nagelträger möglich. Die Neuheit bringt eine Reihe von Pluspunkten mit sich: verstellbare Neigung bis 10 cm möglich, schnelles und sauberes Einschalen und kein Aufschwimmen der Schalung durch festgeschraubtes Nagelholz. Zudem ist die Befestigung auch auf Holzund Schalungsträgern sowie beidseitiges Nageln möglich. ●

ALTRAD BAUMAN

Herzlichen Dank für Ihren Besuch!


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> WOMA

Wirtschaftlichkeit als Programm Für das Reinigen, Abtragen oder Schneiden sowie viele andere industrielle Einsätze bietet WOMA Systeme mit Wasserdrücken bis 4 000 bar. Unter dem Motto »Mit Hochdruck führend« stellte das Duisburger Unternehmen auch in diesem Jahr eine große Bandbreite seiner Hochdruck-Wasserstrahl-Systeme auf der Bauma aus. »Wirtschaftlichkeit ist unser Programm«, sagt WOMA-Deutschland Vertriebsleiter Franjo Gojevic. »Deshalb unterziehen wir unsere Produkte in puncto Präzision, Leistungskraft, Kraftstoffverbrauch und Lebensdauer einem ständigen Optimierungsprozess.« ie WOMA-TopLine E70 ermöglicht beispielsweise eine effiziente Reinigungswirkung bei gleichzeitig hoher Materialschonung. Deshalb ist das System gerade bei der Reinigung von Betonformteilen, Schalungen, Stählen und bei der Untergrundvorbereitung besonders einsetzbar. Eine kompakte und robuste Bauweise dient dem Einsatz im harten Arbeitsalltag auf Baustellen und im industriellen Umfeld.

Jetty Jetty von WOMA soll Reinigungsarbeiten mit der HöchstdruckWasserstrahl-Technologie jetzt komfortabler, leistungsfähiger und sicherer machen. Ermöglicht wird dies durch einen wendigen Roboter, der einfach per Fernbedienung gesteuert werden kann. Eine gleichbleibend hohe Arbeitsqualität – auch für schwer zugängliche Arbeitsbereiche ist das Resultat. Arbeiten über Kopf, in gebückter Haltung, mit Atemschutz oder in schwe-

WOMA

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Der wendige WOMA-Roboter Jetty wird über eine Fernbedienung angesteuert und ermöglicht so ein belastungsarmes und kontinuierliches Arbeiten.

ren Schutzanzügen sollen somit jetzt der Vergangenheit angehören.

ProfiLine Die ProfiLine verbindet eine optimale Reinigungswirkung mit einem hohen Grad an Materialund Oberflächenschonung. Das macht das Gerät gerade für die Reinigung von Schalungen im Betonbau zu einem geeigneten Handwerkszeug. Der Einsatz der ProfiLine bringt gegenüber der Handoder Bürstenreinigung einen wesentlich geringeren Zeitaufwand mit sich.

EcoMaster 700Z ProfiLine – besonders für die zeitsparende und schonende Schalungsreinigung.

Der EcoMaster 700Z zur Reinigung und Instandhaltung großer Bauwerke und industrieller Anlagen zeichnet sich durch

ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Das System, das auf Wunsch von 1 000 auf 3 000 bar gesteigert werden kann, ist mit Diesel- oder Elektroantrieb, als stationäre oder mobile Einheit lieferbar. Die automatische Betriebszustandsüberwachung Womatic verspricht ein hohes Maß an Be-

600 Die Twinjet-Technologie erlaubt einen zeitgleichen Betrieb von bis zu sieben Ultra-Hochdruck-Werkzeugen, was bis zu 600 % mehr Leistung und Zeiteffizienz bedeuten soll. triebssicherheit, die DruckDrehzahl-Regelung soll zudem in Verbindung mit dem drucklosen Umlauf für höhere Standzeiten und einen um bis zu 30 % geringeren Kraftstoffverbrauch sorgen. Die Twinjet-Technologie

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erlaubt einen zeitgleichen Betrieb von bis zu sieben UltraHochdruck-Werkzeugen, was bis zu 600 % mehr Leistung und Zeiteffizienz bedeuten soll.

SpeedControl 3000 SpeedControl 3000 ermöglicht einen schnellen Wechsel von bis zu zehn anwendungsbezogenen Düsenträgerköpfen. In Verbindung mit der intelligenten Steuerung Womatic verspricht dies einen extrem oberflächengenauen Düseneinsatz: Bei tiefem Betonabtrag dreht die SpeedControl 3000 langsam, bei Oberflächenabtrag schnell. Als Allrounder

kann die SpeedControl 3000 mit jedem Wasserhochdrucksystem von WOMA und mit vergleichbaren Geräten anderer Hersteller kombiniert werden. Mit seiner Steuerung Womatic bietet der Duisburger Anbieter ein CAN-Bus-gestütztes produkt, das sehr präzise auf das jeweilige Hochdrucksystem angepasst werden kann. Immer mehr Kunden nutzen auch das neue WOMA-Anwendungszentrum, profitieren sie doch, so Vertriebsleiter Gojevic, von den vielfältigen Erfahrungen, die WOMA in seinen weltweiten Projekten gewinne. Im-

mer, wenn bei Kunden Fragen oder Ideen zu neuen Anwendungen entstehen, lohne es sich in jedem Fall, das Anwendungszentrum des HochdruckExperten WOMA in Anspruch zu nehmen. ●

TopLine E70 von WOMA: Mit der kompakten und robusten Bauweise sowie einer einfachen Bedienung bietet sich das Höchstdrucksystem für den harten Arbeitsalltag auf Baustellen und im industriellen Umfeld an.

> OLI VIBRATIONSTECHNIK

Für »Good Vibrations« sorgen

OLI VIBRATIONSTECHNIK

In Anlehnung an den alten Beach Boys Hit »Good Vibrations« will OLI mit seinen Betoninnenrüttlern, Frequenz- und Spannungswandlern und der Produktneuheit EWO für entsprechende Verbesserungen im Bereich der Betonverdichtung sorgen.

EWO. er Einsatz von Betoninnenrüttlern ist eine der häufigsten Verdichtungsmethoden. Dabei werden Rüttelflaschen in den Beton eingetaucht, um durch die Vibration etwaige Hohlräume zu beseitigen, den Beton damit zu entlüften und zu verdichten und letztlich eine maximale Betonfestigkeit zu erzielen.

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Vibratoren für hohe Ansprüche in der Bauindustrie Die Anforderungen an Produkte für die Bauindustrie sind in erster Linie Robustheit, Langlebig-

keit und Stabilität, eine einfache Handhabung, flexible Einsatzmöglichkeiten und hohe Leistungsfähigkeit. Um diesen Anforderungen Sorge tragen zu können, wurden die elektrischen Hochfrequenzinnenrüttler von OLI nicht nur mit unterschiedlichen Flaschendurchmessern und -längen hergestellt, sondern auch zwei verschiedene Produktlinien entwickelt. Dabei zeichnen sich beide Produktlinien durch hohe Leistung, konstante Geschwindigkeit und erhebliche Abrasionsbeständigkeit aus. Im Gegensatz zur Standard-Reihe mit härtebehandelten Rüttelflaschen, ist jedoch die »Professional Line« im besonderen Maße für höchste Arbeitsanforderungen gedacht, so verfügt sie nicht nur über verchromte Rüttelflaschen, sondern entwickelt auch höhere Fliehkräfte und wird mit einem vierfach gelagerten Rotor ausgestattet. Beide Produktlinien sind durch ein spezielles Abdich-

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tungssystem vollkommen wasserdicht und besitzen die Schutzklasse IP68. Standardmäßig wird durch einen Thermoschutzschalter das Produkt vor Überhitzung geschützt, um so lange Laufzeiten und Lebensdauer garantieren zu können. Die für den Betrieb der Hochfrequenzinnenrüttler benötigten Frequenz- und Spannungswandler aus dem Hause OLI sind für den fortlaufenden Antrieb geeignet. Die neuen Ausführungen sollen zudem durch Überlastschutz, Zwangsbelüftung und glatte Aluminiumkörper eine hohe Betriebssicherheit gewährleisten und gelten laut Anbieter als absolut wartungsfrei. Einfache Handhabung und leichter Transport werden durch Griffe, Rahmen oder Räder ermöglicht.

Elektrischer Hochfrequenzinnenrüttler Eine neue, kompakte Lösung zur Betonverdichtung ist der EWO. Der elektrische Hochfrequenzinnenrüttler mit einem integrierten, elektronischen Frequenzumwandler ist zum direkten Anschluss an jede Einphasen-Netzsteckdose geeignet und durch ein ergonomisches Gehäuse und

geringes Gewicht leicht zu handhaben. Die Produktlinie soll sich durch hohe Fliehkräfte, konstante Geschwindigkeiten und hohe Abrasionsbeständigkeit auszeichnen und ist daher für alle Arbeitsanforderungen geeignet. Das spezielle OLI-Abdichtungssystem führt zur Schutzklasse IP67 für das Gehäuse mit der integrierten Elektronik sowie zur Schutzklasse IP68 für die Rüttelflasche und verspricht für die Anwender höchste Betriebssicherheit. ●

Das Unternehmen OLI – Das ursprünglich auf Innenrüttler zur Betonverdichtung spezialisierte Unternehmen ist heute ein Hersteller und Anbieter industrieller Vibrationstechnik, dessen Produktprogramm auch elektrische und pneumatische sowie hydraulische Vibratoren und Fluidisierung umfasst. Im Verbund der weltweit operierenden WAMGROUP ist OLI Vibrationstechnik GmbH für den Vertrieb im Bereich der industriellen Vibrationstechnik in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz verantwortlich. Als Konstrukteur und Hersteller der Geräte verfügt das Schwesterunternehmen OLI S.p.A. aus dem norditalienischen Medolla über mehr als fünf Jahrzehnte Erfahrung.


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> PASCHAL

Neue Großelemente für Logo-Wandschalung Als eine der erfolgreichsten Wandschalungen Europas gilt die Logo.3 von Paschal. Die Logo-Schalelemente aus profiliertem Flachstahlrahmen bieten mit ihren zahlreichen Höhen und Breiten eine so geschickte Auswahl, dass die Betonschalung bequem und ressourcensparend im System auf 1 cm an die Baustellenverhältnisse angepasst werden können. Neu sind die Elementgrößen 270 x 340 cm und 135 x 340 cm (das bauMAGAZIN berichtete bereits kurz in der Ausgabe 3/2013). er badische Schalungshersteller und -Dienstleister hatte bereits auf der Bauma im Jahre 2010 die an die Stockwerkshöhen von Firmen oder Industrieanlagen angepassten ersten Logo-Schalelemente mit 3,4 m Höhe vorgestellt. Für herkömmliche Bauten waren und sind Elemente mit 2,4 m oder 2,7 m Höhe ausreichend. Ergänzend zu den bisherigen gibt es nun neue Logo-Schalelemente, die weitere Vorteile versprechen: Die neuen Elemente haben die Höhen 135 cm und 270 cm bei 3,4 m Breite. Die bisherigen Elemente haben meist die Höhen von 2,4 m, 2,7 m und 3,05 m; auch für die Höhen 3,4 m stehen schon schmale Elemente mit den Breiten von 20, 25, 30, 40, 45, 50, 55, 60, 75, 90 und 240 cm zur Verfügung; hinzu kommen Aus-

gleichselemente, Multielemente und Ecken. Die neuen Elemente ergänzen, so betont der Hersteller, die Logo-Produktpalette vorteilhaft, da jedes Schalungselement sowohl stehend als auch liegend eingesetzt werden könne. Die Spannstellen der verschiedenen Elemente sind, ob liegend oder stehend, einander angepasst, sodass auch hier ein einheitliches und optisch angenehmes Bild entsteht – und die Schalarbeiten einfacher gestaltet, als wenn jede Spannstelle auf einer anderen Arbeitshöhe läge.

die Fläche pro Element, umso kleiner ist die Anzahl und Länge der Fugen zwischen den Elementen. Die zulässige Frischbeton-Druckaufnahme beträgt 70 kN/m². Die Schalhaut besteht aus einer 15 mm starken, 11schichtigen Birken-Sperrholzplatte. Werkseitig sind die neuen Schalelemente alle mit RFIDTranspondern versehen. ●

Ein Element gleich für zwei Schalhöhen Beim Wohnungsbau wird Schalung oft für die Kellerschalung eingesetzt; hier liegt die übliche Höhe auf 2,7 m. Beim Industrie-

PASCHAL

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bau dagegen beträgt die Schalhöhe meist 3,4 m. Das Element 3,4 m x 2,7 m ist für beide Arten von Baustellen optimiert. Bedingt durch die großen Abmessungen gibt es pro Wandfläche weniger Schalelemente und demnach auch weniger Zubehör – vor allem Verbindungsteile – zu montieren. Dies verringert die Schalzeit. Und je größer

Paschal hat sein Logo-Programm ausgebaut: Neu werden jetzt die Elementgrößen 270 x 340 cm und 135 x 340 cm angeboten. Das größere Element ist für die typischen Höhen für eine WohnungsbauKellerschalung (2,7 m) und den Industriebau (meist 3,4 m) optimiert.

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> LIEBHERR

ls größter Serienkran von Liebherr wird der 1000 ECH in vier unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Für hohe Traglasten an der Spitze stehen als 2-Strang-Ausführungen die 20- bzw. die 25-t-Versionen zur Verfügung. Maximale Traglasten von 40 bzw. 50 t werden mit zwei Laufkatzen und 4-fach-Einscherung erreicht. Dank des Feinpositionier-Modus Micromove können die hohen Traglasten feinfühlig positioniert werden. Mit der hohen Anpassungsfähigkeit ist der 1000 EC-H prädestiniert für anspruchsvolle Einsätze wie Dammbaustellen, Kraftwerks- und Industriebauten, Brückenbaustellen oder auch in Schiffswerften. Bei der Konstruktion des 1000 EC-H lag der Schwerpunkt auf dem neuen Kranoberteil und auf der optimalen Anpassung an das Turmsystem 1000 HC. Die Monoblockbauweise des Turmsystems verspricht eine schnelle und einfache Montage. Dank der spielfreien Konusbolzen-Turmverbindung und der hohen Passgenauigkeit der Turmstücke wird die Lebensdauer des gesamten Turmsystems, anders als bei zerlegbaren Turmsystemen, auch bei häufiger Montage und Demontage kaum beeinträchtigt.

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Praxisgerechte Transportund Montagetechnologie Ein weiterer Schwerpunkt bei der Entwicklung und Konstruktion des neuen Großkrans war die Optimierung der Transportgrößen- und -gewichte, um die Transportkosten zu senken und Sondertransporte zu vermeiden.

Auslegerteile können im 1000 HC-Turmsystem geschachtelt transportiert werden und der Gegenausleger kann in vier Teile zerlegt und transportiert werden. Das Kranoberteil kann vollständig in Standardcontainern untergebracht werden. Die Montagetechnologie von Liebherr unterstützt einen effizienten und sicheren Aufbau des Turmdrehkrans. So kann beispielsweise die Drehbühne inklusive Schaltschrank und Kabine mit einem Hub auf den Turm aufgesetzt werden. Das Schnellverschlusssystem »Connect and Work«, das Liebherr für alle Turmdrehkrane als Standard anbietet, ermöglicht eine Optimierung der Montagezeiten. Zu den Schnellverschlüssen gehören die Verbindungen von Ausleger und Gegenausleger, Kabine und Schaltschrankpodesten sowie die steckbaren Schnellverschlusssysteme der elektrischen Anschlüsse zum Hubwerk.

Antriebs- und Steuerungskonzept Für den 1000 EC-H steht ein breites Spektrum an Hochleistungsantrieben zur Verfügung. Liebherr bietet hier Standard-Hubwerksvarianten mit 65 kW oder 110 kW sowie ein neu entwickeltes 3-Gang-FU-Hubwerk mit 110 kW an. Hohe Hubgeschwindigkeiten sind mit allen Antriebsvarianten garantiert. Standardmäßig ist der 1000 EC-H mit der neuen Hubwerksgeneration SDshift ausgestattet, mit der ein weit gefasster Leistungs- und Geschwindigkeitsbereich möglich ist. Alle Lasten werden durch die automatische Lastanpassung immer in der maximalen Geschwindigkeit gefahren. Die neuen Hubwerke sind kompakt dimensioniert und wartungsarm, da kein mechanisches Schaltgetriebe mehr notwendig ist. Auch die Steuerungstechnologie des 1000 EC-H ist zukunftssicher

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Weltpremiere feiert der Liebherr-Turmdrehkran 1000 EC-H. die Lastmomentbegrenzung LMB inklusive der Möglichkeit einer gesteigerten Traglastkurve LM2. Darüber hinaus ist der größte Liebherr-Serienkran mit dem Ferndiagnosesystem LiDAT kompatibel. ●

ausgelegt. Die Neuheit wird ausschließlich in Litronic-Ausführung angeboten und bietet alle bekannten Vorteile des LitronicKransteuerungssystems. Hierzu gehören beispielsweise die Maschinendatenerfassung MDE,

> TEUFELBERGER

Spezialseil mit noch höherer Bruchkraft Kranseile müssen in verschiedensten Anwendungen höchsten Belastungen standhalten. Optimale Wicklung des Seiles in der Mehrlagenwicklung, Querdruckformstabilität, hohe Resistenz gegen Schläge und höchste Bruchkräfte stehen für einen erfolgreichen Einsatz und lange Lebensdauer. Um allen Anforderungen bestmöglich zu entsprechen, entwickelt der österreichische Seilspezialist TEUFELBERGER seine High-Performance-Seile ständig weiter. Aktuell ist der Neustart des seit Jahren bewährten Hochleistungsseils Evolution TK16. Als besonderes Merkmal des neuen Seils mit dem Zusatz »plus« gilt die Erhöhung der Bruchkraft um bis zu 7 %. as Evolution TK16 kommt bei verschiedensten Anwendungen im Spezialtiefbau, aber auch in anderen Einsatzgebieten wie auf (Schwerlast-)Schiffkranen und Offshore-Plattformen zum Einsatz. Wie alle Seile der drehungsfreien TK-Serie tritt beim Evolution TK16 auch bei großen Hubhöhen keine Verdrehung der Hakenflasche auf und es erleichtert somit das exakte »Positionieren« von schweren Lasten. Durch die Unterstützung von Softwarelösungen bei der Seilkonstruktion und die Superfill-Verdichtungstechnologie, bei der jede Litze in einem speziellen Verfahren verdichtet wird, werden extrem hohe Bruchkräfte erreicht. Zusätzlich wird die gefettete Stahleinlage des Evolution TK16 im Plastfill-Verfahren

mit einem Kunststoffmantel umspritzt. Dies soll hohe Widerstandfähigkeit gegen Pressung und Querdruck bieten und für geringeren Verschleiß des Innenseils sorgen. TEUFELBERGER ist es nun gelungen, die Mindestbruchkraft bei der Neuheit Evolution TK 16plus weiter zu steigern. In den gängigsten Seildurchmessern können nun in der Festigkeitsklasse 1960 auf Anfrage Seile mit bis zu 7 % mehr Bruchkraft produziert werden. ●

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TEUFELBERGER

Auf der Bauma präsentierte Liebherr erstmals den größten Serienkran aus der Baureihe EC-H. Der neue 1000 EC-H bietet in der in München gezeigten 40-t-Variante bei 80 m Ausladung eine maximale Traglast von 11 500 kg an der Spitze.

LIEBHERR

Kraftvoll und präzise


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BROCK

Die Kompaktkehrmaschine SL 140 ECO setzt auf einen Plug-In-Hybridantrieb.

> BROCK

Kehrmaschine setzt auf Hybridantrieb Neben dem Modell SL 480 mit Wasserrückgewinnung (siehe auch Seite 67) stellt BROCK neu die kompakte Kehrmaschine SL 140 ECO vor, die über einen Plug-In-Hybridantrieb betrieben wird. uf Umweltschutz kann keine Kommune mehr verzichten – BROCK will ihnen mit der SL 140 ECO für die Aufgaben der Straßenreinigung ein perfekt zu-

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geschnittenes Werkzeug an die Hand geben. In der Stadt punktet das Kompaktmodell mit 4 m³ Kehrbehältervolumen, weil es wen-

Technik-Fakten SL 140 ECO

dig ist und dem Fahrer eine Rundumsicht bietet. Als besonderer Vorteil der SL 140 ECO bei städtischer Nutzung gilt ihre geräuscharme Arbeitsweise, die Anwohnern besonders zugute kommt. Trotz höchster Kehrleistung sind im Betrieb lediglich Sauggeräusche zu hören. Aufbau und Trägerfahrzeug arbeiten autonom voneinander.

Bis 10 km/h rein elektrisch

Gesamtbehältervolumen:

4,75 m³

Schmutzbehälter:

4 m³

Wassertank:

750 l

Motorleistung:

110 kW/150 PS

Elektromotor:

40 kW/54 PS

Hybridbatterie:

Lithium-Ionen 270 V/2 kWh

Kehrbreite – nur mit Saugschacht:

600 mm

Saugschacht mit Tellerbesen rechts:

1 100 mm

Kehrbreite – mit Walzenbesen:

2 200 mm

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Ermöglicht wird dies durch einen zusätzlichen Hybridantrieb, der den Kehraufbau elektrisch antreibt. Getragen wird die SL 140 ECO von einem Mitsubishi Fuso Canter 7C15 Plug-In-Hybrid. Bis zu einer Geschwindigkeit von 10 km/h fährt die Maschine bei entsprechender Akkuladung rein elektrisch, darüber

hinaus dienen sparsame Dieselmotoren als Antrieb. Der Plug-InHybrid (Lithium-Ionen) setzt auf 72 V, 45 kW/h und 400 V Ladestrom. Die SL 140 ECO ist eine Kehrmaschine, die nicht nur sauber machen will, sondern auch selbst mit Sauberkeit punkten kann – dank minimalem Schadstoffausstoß und hoher Wirtschaftlichkeit. Wie alle BROCKMaschinen wird die SL 140 ECO mit dem hauseigenen Baukastensystem passgenau nach Kundenwunsch gefertigt. ●

Das Unternehmen BROCK – Gegründet als Reparaturbetrieb, hat sich BROCK binnen der letzten 20 Jahre zu einem der wichtigsten europäischen Hersteller entwickelt, der den Kehrmaschinenbau »von der Pike auf« gelernt hat. Von der kompakten Maschine bis zum großen Dreiachser, von Gleisreinigung bis Flughafenequipment – die Produktpalette des Wittener Unternehmens verspricht Lösungen für alle Einsatzmöglichkeiten. Jede Maschine wird mit dem BROCK-Baukastensystem an die Wünsche der Kunden angepasst, neue Modelle werden anhand neuer Problemstellungen entworfen. In zwei Werken fertigt BROCK Maschinen mit 3 bis 12 m3 Behältergröße und einer variablen Anzahl an Kehrsaugaggregaten. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 80 Mitarbeiter.


Der neue Arocs wurde mit Feuer und Flamme empfangen: Der Kßhlergrill mit BaggerzahnOptik soll eine optische Klammer zwischen Technik und Terrain bilden. Im Tagebaugelände der Rheinkalk in Dornap zeigte er seine Qualitäten.

BAUMAGAZIN / MANFRED ZWICK

brauch. Das klare Vertrauensvotum unserer Kunden â&#x20AC;&#x201C; auch in vielen Gesprächen auf der Bauma in MĂźnchen â&#x20AC;&#x201C; macht uns sehr zuversichtlich fĂźr den Arocs. SchlieĂ&#x;lich waren wir im Bausegment schon immer besonders erfolgreich.ÂŤ Und mit dem Arocs werde man den BedĂźrfnissen der Kunden noch besser gerecht, so Bastert.

> MERCEDES-BENZ

Klare Segmente

Testfahrten im Tagebau Unter den rauen Bedingungen der Tagebau-Kalksteingrube in Wuppertal-Dornap präsentierte Mercedes-Benz Ende April mit dem Arocs seine Âťneue Kraft am BauÂŤ im Praxistest. Veranstaltungen wie diese wĂźrden zeigen, so betonte Ulrich Bastert, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Lkw, warum so viele Kinder gerne Bauarbeiter werden wollen: Da dĂźrfe man als Erwachsener immer noch im Sand spielen. ÂťUnd wir haben dazu nicht nur einen gigantischen â&#x20AC;şSandkastenâ&#x20AC;š â&#x20AC;&#x201C; wir haben auch das denkbar beste Werkzeug: den Mercedes-Benz ArocsÂŤ, betonte Bastert. m vergangenen Jahr habe Mercedes-Benz Trucks den eigenen Vorsprung im europäischen Markt mit einem Anteil von 23 % bei den schweren Lkw gefestigt, sagte Bastert. Im Segment der Sattelzugmaschinen

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  !  !!!

habe sich das Unternehmen mit 19,4 % ebenfalls an die Spitze setzen kĂśnnen. Im ersten Quartal 2013 wurde bereits fast jeder zweite Actros und Antos mit Euro-VI-Technologie geordert. ÂťIn Deutschland waren es sogar ! !

drei von vier. Unsere Actros- und Antos-Kunden bestätigen uns, dass die Fahrzeuge einfach gut sind. Sowohl was ihre Performance im Praxiseinsatz angeht als auch in Bezug auf den sensationell niedrigen Kraftstoffver-

In groĂ&#x;er Breite fächert sich das Fahrzeugangebot des Arocs nach den KundenbedĂźrfnissen in seinem weit differenzierten Einsatzsektor auf. Die neuen Kipper, Allradkipper, Betonmischer, Sattelzugmaschinen und Pritschenfahrgestelle gibt es als zwei-, drei- und vierachsige Fahrzeuge in 16 Leistungsstufen von 175 kW (238 PS) bis 460 kW (625 PS). Alle Motoren wurden von Beginn an fĂźr Euro VI entwickelt. ÂťInsgesamt kommen wir auf 15 Sattelzugmaschinen, 18 Pritschenwagen, 17 Kipper und 10 BetonmischerÂŤ, erläutert Bastert. Es gebe den

  

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terachsen in der ganz normalen Serienfertigung im Lastwagenwerk Wörth vom Band.

Euro-VI-Motoren für den Bau

Willkommen zum Arocs-Test in Wuppertal.

Arocs mit den Achsformeln 4x2, 6x2, 6x4, 8x4 und 8x6 und mit Allradantrieb als 4x4, 6x6 und 8x8. Angeboten werde die Neuheit mit permanentem Allradantrieb, mit zuschaltbarem Allradantrieb und ab Mitte 2014 mit dem neuen hydraulischen Allradantrieb. Vier Motoren von 7,7 l bis 15,6 l Hubraum decken in 16 Leistungsstufen alle Anforderungen ab. Genau 14 Fahrerhausvarianten, eine Vielzahl von Radständen, Rahmen und Tankkonfigurationen, Stahl- und Luftfedern, Hypoidachsen für den Straßenverkehr, robuste Außenplanetenachsen mit hoher Bodenfreiheit für den Offroad-Einsatz sind verfügbar. »Diese Vielfalt ist natürlich kein Selbstzweck. Es geht um maximalen Nutzen für unsere Kunden. Und der ist auch der Hintergrund für die einsatzspezifischen Varianten des Arocs«, so Bastert. Der Arocs Loader ist eine nutzlastoptimierte 4x2-Sattelzugmaschine, die zu den leichtesten im Bauverkehr zählen. Und 8x4/4-Betonmischer mit 32 t zulässigem Gesamtgewicht, die dank einem besonders niedrigen Eigengewicht von höchstens 9 250 kg bei jeder Fahrt 8 m³ Fertigbeton liefern können. Das ist ein halber Kubikmeter mehr, als die meisten anderen Fahrzeuge transportieren können, »unseren Kunden bringt das bares Geld«, so Bastert. Der Arocs Grounder ist für extreme Einsätze unter harten Bedingungen wie im Steinbruch oder auf der Baustelle ausgelegt.

Durch eine Vielzahl an technischen Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Längsträgerrahmenstärke von 9 mm, soll er äußerst robust sein und über eine besonders hohe Stabilität und Belastbarkeit verfügen.

Breites Fahrzeugspektrum ab 18 t Sowohl der Loader als auch der Grounder zählen zu einem breiten Fahrzeugspektrum der Arocs-Familie, die sich über ein zulässiges Gesamtgewicht von 18 t beim Zweiachser bis 41 t bei den Offroad-Vierachsern aus der Grounder-Reihe erstreckt. Generell ist die Arocs-Baufahrzeugfamilie für alle Einsatzfälle spezialisiert. So sind zum Beispiel auch die sogenannten »Straßenroller«, also zweiachsige Sattelzugmaschinen mit angetriebener Hinterachse (4x2), keine ActrosVarianten, sondern eigenständige Fahrzeugtypen. Rahmen, Rahmenhöhe und Überhänge unterscheiden sich gezielt von den Fernverkehrsfahrzeugen. Damit sind Anpassungs-Umbauten an den Einsatz als Baustoff-Transporter nicht mehr erforderlich. So kann die zweiachsige ArocsSattelzugmaschine als 4x2-Standardfahrzeug mit Stahl- oder Luftfederung, als nutzlastoptimierter 4x2 Arocs Loader, als 20t-4x4-Allradfahrzeug oder als 4x4 Arocs Grounder geordert werden. Andere Spezialisten innerhalb der Arocs-Familie sind Varianten, die es bisher nur als nachträglichen Sonderumbau gab. So laufen jetzt Vierachser mit einer Vorder- und drei Hin-

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Der neue Mercedes-Benz Arocs ist mit einem breiten Angebot an BlueEfficiency-Power-Dieselmotoren erhältlich. Von Beginn an schickt Mercedes-Benz die Arocs Euro-VI-Maschinen in den Einsatzalltag. Die BlueTec-6-Motoren sind als Reihensechszylinder mit Abgasturboaufladung und Ladeluftkühlung für hohes Drehmoment bei wenig mehr als Leerlaufdrehzahl ausgelegt. In vier Hubraumgrößen von 7,7 über 10,7 und 12,8 bis 15,6 l werden maximale Drehmomentwerte von 1 000 bis 3 000 Nm erreicht. Mit dem Arocs kommt nun auch der hubraumstärkste Vertreter aus Daimlers neuer Heavy-Duty-Triebwerksbaureihe. Mit 15,6 l Hubraum mit bis zu 460 kW (625 PS) Leistung und maximal 3 000 Nm Drehmoment soll der neue MercedesBenz-Dieselmotor OM 473 kraftvolle Akzente setzten.

Starke Primär-Retarder: Bremsmaschinen für das Gefälle Alle Motoren sind mit der leistungsfähigen, aufgeladenen Dekompressions-Motorbremse lieferbar. Der Fahrer aktiviert sie in drei Stufen über den rechten Lenksäulenschalter. Aufgrund des erheblich größeren Hubraums von 15,6 l übertrumpft die Motorbremse des OM 473 das bekannte Pendant im O 471: Sie leistet bis zu 460 kW (625 PS). Höchste Effizienz soll bei der neuen Motorengeneration BlueEfficiency Power als selbstverständlich gelten: Alle Motoren sollen einen temperamentvollen Antritt und hohe Laufruhe mit geringem Verbrauch an Kraftstoff, Adblue und Motoröl sowie mit vorbildlicher Umweltschonung und langen Wartungsintervallen kombinieren.

Vollautomatisierte Getriebe in Serie Die Kraftübertragung in allen Varianten des Arocs-Produktprogramms erfolgt in Serie über vollautomatisierte und schnell

schaltende PowerShift 3-Getriebe von Mercedes mit 8, 12 oder optional mit 16 Gängen. Auf Wunsch und gegen Mehrpreis sind herkömmliche Handschaltgetriebe mit 9 oder 16 Gängen verfügbar. Die weiterentwickelte Schaltautomatik PowerShift 3 soll sich unter anderem durch die im Vergleich zum VorgängerGetriebe Mercedes PowerShift 2 um bis zu 20 % und im Vergleich zur Telligent-Schaltautomatik um bis zu 50 % verkürzte Schaltzeiten auszeichnen. » PowerShift 3 schaltet schnell und präzise – ohne jede Ermüdungserscheinungen. Damit bleibt der Fahrer

Ulrich Bastert, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Lkw, über den Arocs: »Unsere ›neue Kraft am Bau‹ ist ein wesentlicher Baustein unserer NeuheitenOffensive bei Mercedes-Benz Trucks.« fit für seine übrigen Aufgaben«, betont auch Ulrich Bastert. Die Bedingungen in Wuppertal waren perfekt, den Neuen ordentlich auf den Zahn zu fühlen. »Zum Beispiel beim Anfahren an steilen Anstiegen. Serienmäßige Funktionen wie die Rückrollsperre werden da schnell zu Ihren besten Freunden«, ist Bastert überzeugt. Auch wenn man in einer Steigung förmlich nur noch den Himmel über Wuppertal sehe, könne man gelassen bleiben: »Serienmäßige Differenzialsperren sichern die Traktion; das hohe Drehmoment, das die neuen Motoren auch bei niedrigsten Drehzahlen liefern, gewährleistet den Vortrieb«, betont der Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Lkw. ●


gilt als wichtiges Sicherheitsmerkmal. Dabei geizte der Baustoffanhänger schon zuvor nicht mit Pluspunkten: Neben dem Gewichtsvorteil ist der einteilige Ladeboden für den Transport

> ACKERMANN

Feuerverzinkte K20-Stahlrungen Rungen ohne Rost: Als nach eigenen Angaben erster Hersteller stattet Ackermann Fahrzeugbau seine Aufbauten und Anhänger mit feuerverzinkten K20-Stahlrungen aus. Diese sind auch zur Nachrüstung erhältlich. von Ackermann außen wie innen feuerverzinkten Vorder-, Seiten- und Hinterrungen mit 1 000 mm Höhe stehen für alle Fahrzeuge des Herstellers zur Verfügung. Eine Ausweitung auf andere Bordwandgrößen ist angedacht.

Vollständig auf Leichtbau setzen

ACKERMANN

Besonders interessant ist die neue Option für Ackermanns Baustoffanhänger: Der 18-Tonner mit einem Leergewicht ab 2 850 kg setzt vollständig auf Leichtbau aus Aluminium und feuerverzinktem Stahl. Bislang allerdings mit Ausnahme der Rungen, da dafür keine Lösung am Markt verfügbar war und Alu-Rungen dem Ladedruck nicht standhalten. Durch die Feuerverzinkung der Rungen soll nunmehr das gesamte Fahrzeug keine Angriffsfläche für Korrosion bieten. In der rauen Arbeitspraxis sei die marktübliche KTL-Pulverbeschichtung nicht dauerhaft effektiv, so Ackermann. Ein wirksamer Korrosionsschutz an diesen strukturell wichtigen Bauteilen

»Mit feuerverzinkten K20-Rungen komplettiert Ackermann den Korrosionsschutz seiner Bordwand-Fahrzeuge.

ie Kinnegrip-Rungen passen an Aufbauten mit Bordwänden außerhalb des Rahmens und sollen sich durch hohe Festigkeit, Ladedruckerkennung und Handhebelsicherung auszeichnen. Als weitere Besonderheit verbleiben sie nach dem Herunterklappen im Rungenlager, müssen also nicht abgelegt werden. Die

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> IRONPLANET

Gebrauchte Lkw online kaufen und verkaufen IronPlanet, Online-Marktplatz für gebrauchte Baumaschinen, hat Anfang Mai TruckPlanet gestartet – einen Online-Marktplatz, der ausschließlich dem Kauf und Verkauf gebrauchter Lkw gewidmet ist. »Wir freuen uns sehr, der Lkw-Branche den gleichen Marktplatz zur Verfügung stellen zu können, der schon den Handel mit gebrauchten Baumaschinen verändert hat«, sagt Greg Owens, CEO von IronPlanet. »Käufer und Verkäufer von Lkw können jetzt auf TruckPlanet den Komfort und die Zuversicht genießen, die unsere Gebrauchtmaschinen-Kunden bei IronPlanet kennen und zu schätzen wissen.« ronPlanet hat bisher gebrauchte Lkw im Wert von über 500 Mio. US-Dollar verkauft und verfügt damit über die nötige Expertise, um Kunden beim Kauf und Verkauf gebrauchter Lkw zu unterstützen«, sagt Randy Berry, Senior Vice President Operations & Services, IronPlanet. »Wir nutzen unsere mehr als 13 Jahre Erfahrung und Kompetenz im Kauf und Verkauf von gebrauchten Baumaschinen und Lkw, um einen flexiblen Online-Marktplatz zu schaffen, der den spezifischen Bedürfnissen der Nutzfahrzeugindustrie gerecht wird.« Von Fahrerhäusern und Schlafwagen über Kühlfahrzeuge und

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Tieflader bis zu Kleintransportern und Zugmaschinen für Schwerlasttransporte will TruckPlanet eine breite Palette von Nutzfahrzeugen zum Verkauf bieten. Damit sich Käufer ein genaues Bild vom Zustand der Maschinen machen können, liefert TruckPlanet detaillierte, durch die sog. IronClad-Garantie gestützte garantierte Inspektionsberichte. Darüber hinaus bietet TruckPlanet Finanzierungslösungen und Garantieprogramme, zudem verfügt TruckPlanet über Kundendienstmitarbeiter, die den Käufern vom Anfang bis zum Ende des Prozesses hilfreich zur Seite stehen. ●

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von formschlüssiger Palettenfracht ohne Ladungssicherung zertifiziert. Das verwitterungsfeste Verbundmaterial behält seinen Sicherheitsvorsprung auch bei Nässe. ●

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39.900

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Lindenweg 23 ‡ D-95643 Tirschenreuth ‡Tel. 0 96 31 / 64 23 ‡Fax 0 96 31 / 57 84 ‡www.zandt-cargo.de ‡LQIR#zandt-cargo.de

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> MEILLER

> ZUWA – ZUMPE

Universell oder speziell – modulare Lösungen

Mobile Betankung mit Dieselpumpen und -tanks

Die batteriebetriebenen Dieselpumpen der Serie Panther sind selbstansaugend mit eingebautem Filter auf der Saugseite und einem Bypass-Überdruckventil. Die Förderleistung erreicht – je nach Modell – bis zu 70 l/min. Verzinkte Stahltanks für Diesel und Benzin sind in verschiedenen Größen verfügbar. Neu werden nun seit der Bauma auch die KubicusTankanlagen angeboten. Sie sollen besonders langlebig sein und sind universell einsetzbar. ●

ZUWA-ZUMPE

Aufgrund der vielfältigen Aufgaben und Anforderungen in Bau und Baulogistik lassen sich für Kipperfahrzeuge keine einhelligen Trends festmachen. Je nach Bedarfssituation werden unterschiedliche Fahrzeugkonzepte favorisiert – Meiller bietet entsprechende modulare Lösungen für den universellen oder speziellen Einsatz.

Baumaschinen und Baufahrzeuge müssen oft am Einsatzort betankt werden, um die Arbeiten ohne Unterbrechung weiterführen zu können. Der Pumpenhersteller ZUWA stellte zur Bauma verschiedene Lösungen für das Betanken vor Ort vor.

ls praktisch erweisen sich auf Baustellen montagefertige Pumpensets mit Schläuchen, Zapfpistole und Zählwerk, die man direkt an einem Fass oder einem Tank installieren kann.

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MEILLER

weise Radstandsformeln in Nord- und Südeuropa, die eigene Aufbauten bedingen. In Frankreich sind spezielle Rückwände gefragt – skandinavische oder russische Kipper müssen großer Kälte trotzen. Um für diese Vielfalt der Anforderungen die jeweils passenden Transportlösungen zu bieten, hat Meiller modulare Baukastensysteme geschaffen. Sie sind die Basis für die industrielle Fertigung aller Kippaufbauten. Meiller-Produkte entstehen in langjähriger Zusammenarbeit mit den Kunden, aber auch durch die enge Verzahnung der Entwicklungsteams mit maßgeblichen europäischen LkwHerstellern. Die wesentlichen Entwicklungsschritte werden Hand in Hand mit den Fahrzeugherstellern vollzogen. So sollen kunden- und marktspezifische Lösungen entstehen, die optimal auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten sind – vom universellen Alleskönner bis zum Spezialkipper für besondere Herausforderungen. ●

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> IVECO

Mehr als 1 600 Nutzfahrzeuge für den Irak Iveco hat mit dem Energieministerium des Irak einen Vertrag abgeschlossen, der die Lieferung von 1 660 Nutzfahrzeugen innerhalb der nächsten drei Jahre zum Inhalt hat. as Geschäftsvolumen beläuft sich auf 125 Mio. Euro für die Lieferung von Fahrzeugen aus der leichten und mittelschweren Baureihe: Daily-Kastenwagen mit und ohne Doppelkabine sowie Eurocargo-Fahrzeuge bis 18 t. Die meisten der Fahrzeuge sind mit besonderen Anbauten wie Kranen und Ladebordwänden versehen und dienen alle der Instandhaltung des nationalen Stromnetzes. Das Geschäft ist die jüngste Entwicklung im Bestreben von Iveco, seine Expansion in den Märkten Europas, des Mittleren Ostens und Afrikas (EMEA)

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IVECO

hne Zweifel haben Sattelzugmaschine plus Auflieger in Sachen Transportleistung (Volumen und Nutzlast) die Nase vorn. Dreiseiten-Kipper überzeugen durch höchste Flexibilität, sie lassen sich nicht nur mit Schüttgütern oder Baustoffen, sondern auch mit palettierter Ware beladen. Geht es um wirtschaftlichen Aushub und enge Baugruben, führt an vierachsigen Kippern kaum ein Weg vorbei. Auch unterschiedliche Schüttgüter stellen an die Transportlösungen unterschiedlichste Anforderungen. Das beginnt bei den Wandstärken und dem Material für die Mulde. Zudem erfordern verschiedene Märkte nicht zuletzt aufgrund gesetzlicher Vorschriften eigene Lösungen, so beispiels-

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auszuweiten. Ziel ist es, Produktvolumina und Marktanteile auszubauen, um ein führender Anbieter von Nutzfahrzeugen in der Region bis zum Jahr 2014 zu werden. Die EMEAMärkte sind für die wirtschaftliche Entwicklung von Iveco von großer Bedeutung. Der Auf- und Ausbau des Vertriebsund Servicenetzes geht nach Herstellerangaben mit dieser Aktivität Hand in Hand. ●


Systemlösungen auch für die individuellen Kundenanforderungen Motometer, Spezialist für Sensoren, Anzeigeninstrumente und Fahrzeugelektronik, stellte kürzlich bereits sein Neuprodukt Sensitive Cockpit vor (das bauMAGAZIN berichtete bereits in der Ausgabe 4/2013). Als weitere Innovationen gelten das multifunktionale, CAN-fähige Anzeigeinstrument MCA 232 und das CAN-Keypad von Motometer. Auf der diesjährigen Bauma stellte der Anbieter auch den mit einem Industriepreis ausgezeichneten Ultraschalltanksensor Motosonic und den elektronischen Batterietrennschalter Motobreaker 2.0 vor. er bistabile Batterietrennschalter von Motometer soll beispielsweise die Bordnetzüberwachung sicherer machen. Er wird im Fahrerhaus über einen Schalter ein- und ausgeschaltet und verhindert auch nach langer Standzeit ein Batterieversagen. »Außerdem dient er als Diebstahlschutz, denn der Arbeitsstromkreis wird vom An-

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Bistabiler Batterietrennschalter.

lasser getrennt. Somit kann keine illegale Zündung erfolgen. Dabei kann der ADR-zugelassene Batterietrennschalter sowohl von Erstausrüstern sowie zur Nachrüstung verwendet werden«, erläutert Motometer-Geschäftsführer Joachim Bulla.

Farbe von Tastatur und LED kundenspezifisch definiert werden«, so Bulla. Bei abgeschalteter Zündung benötigt der Cockpitschalter geringen Stand-by-Strom und ist mit der optionalen Bus-, LIN- oder CAN-Schnittstelle auch für Kommunalfahrzeuge geeignet.

Intelligenter Cockpitschalter Der für den bistabilen Batterietrennschalter geeignete Cockpitschalter ist durch die programmierbaren Funktionen der beiden Tasten einsetzbar und kann elektronische Signale erfassen, überwachen, auswerten und schalten. »Selbst die Statusrückmeldung sowie die Selbstdiagnose sind durch den smarten Schalter problemlos realisierbar. Natürlich können Design sowie die

Sensorik keine Grenzen gesetzt Vorgestellt hat der Anbieter in diesem Jahr auch die neuen Tauchrohrgeber und elektronischen Druckgeber als Erweiterung der Sensorik-Familie. Tauchrohrgeber werden bei Fahrzeugen und Maschinen eingesetzt, die mit Diesel-Kraftstoff betrieben werden. Motometers Tauchrohrgeber gelten als robust in der Ausführung und ver-

sprechen dank einer speziellen Reedkontakt-Technologie und des hochwertigen Edelstahlrohres eine zuverlässige Langlebigkeit. Die Tauchrohrgeber sind mit einem spritzwassergeschützten Bajonett-Anschluss ausgestattet sowie zwei Dieselkreisläufen zur Versorgung des Motors und der Standheizung. Verunreinigungen im Dieseltank werden von dem integrierten Filter aufgefangen. Der Betrieb ist in einem 12- V- und einem 24-VBordnetz möglich. Ein Neuzugang im Bereich Sensorik ist der elektronische Druckgeber. Die elektronischen MotometerDruckgeber beruhen auf der Dünnfilmtechnik und sind in Druckbereichen von 0 bis 25 bar verfügbar. Durch die kompakten Abmessungen und das Stromoder Spannungsausgangssignal sind die Druckgeber für nahezu jede Anwendung geeignet. ●

MOTOMETER

> MOTOMETER

Elektronischer Drucksensor.

> BLOMENRÖHR FAHRZEUGBAU

Seit 50 Jahren fertigt Blomenröhr aus dem westfälischen Geseke Anhänger für den Transport von Baumaschinen. Fast seit Anfang an beliefert die Firma Knott aus dem oberbayerischen Eggstätt das Familienunternehmen mit Achsen. Die Partnerschaft wurde auf der Bauma gefeiert. atürlich gab es auch hin und wieder Schwierigkeiten«, erinnert sich Valentin Knott, Geschäftsführer der Firma Knott, »aber wir konnten immer über Probleme sprechen und diese aus der Welt schaffen.« Mittlerweile wird die Firma Blomenröhr in zweiter Generation von Joachim Wenzel,

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Cordula Wenzel und Iris Blomenröhr geführt. Zufrieden sind alle Beteiligten über die Entwicklung der Zusammenarbeit: Im letzten Jahr wurden gemeinsam die 3-t- und 3,5-t-Achse für das Haus Blomenröhr entwickelt und seitdem erfolgreich eingesetzt. Mehr als 200 Fahrzeuge haben seitdem das Werk in Geseke

BLOMENRÖHR

Fast 50 Jahre Partnerschaft mit Knott aus Eggstätt

Cordula Wenzel (geschäftsführende Gesellschafterin Blomenröhr Fahrzeugbau), Valentin Knott (geschäftsführender Gesellschafter Knott) und Iris Blomenröhr (geschäftsführende Gesellschafterin Blomenröhr Fahrzeugbau; v. li. n. re.). Das Trio steht auf der Bauma vor einem Blomenröhr-Jubliäumsanhänger, der mit Airbrush von einem Künstler gestaltet worden war. mit den neuen Knott-Achsen verlassen. Beide Häuser zeigen sich zufrieden über die problemlose Einführung. Daher gebe es

auch keinen Grund, die erfolgreiche Partnerschaft nicht auch in den nächsten Jahren fortzuführen. ●

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> TIPPS FÜR UNTERNEHMER

In Unternehmen werden beispielsweise im Bereich Vertrieb und Marketing viele Kundendaten gespeichert und verarbeitet. Durch den Einsatz neuer digitaler Medien kommt es schnell zu datenschutzrechtlichen Verstößen. Fach- und Führungskräfte sollten hier Vorkehrungen treffen. steht weiterhin in der Pflicht und ist nicht vor rechtlichen Konsequenzen gefeit. Die Geschäftsleitung ist in starkem Maße gefordert, den Datenschutz zur Chefsache zu machen. Die verschärften Vorschriften eröffnen Unternehmen gleichzeitig auch die Chance, ihr Datenmanagement effizienter zu organisieren und sich besser vor Datenmiss-

GERD ALTMANN/PIXELIO.DE

as im Jahre 2009 novellierte Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) definiert strenge Auflagen für Unternehmen. Noch haben viele Unternehmen die verschärften Pflichten in der Praxis nicht oder nur teilweise umgesetzt. Verstöße gegen den Datenschutz können das Unternehmen gefährden. Neben erheblichen Haftungsrisiken und Bußgeldzahlungen droht ein massiver Imageschaden für das Unternehmen. Von den gesetzlichen Auflagen ist jedes Unternehmen betroffen, unabhängig von der Größe und der Rechtsform. Unternehmen müssen Geschäftsprozesse überprüfen und an die neue Rechtslage anpassen. Einerseits geht es darum, personenbezogene Daten und Geschäftsgeheimnisse vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Auf der anderen Seite müssen Daten so gesichert werden, dass sie abrufbar bleiben und nicht unwiderruflich verloren gehen können. Vielen Unternehmen ist gar nicht bewusst, dass personenbezogene Daten bei ihnen vorliegen und welche Auflagen damit verbunden sind. Während Geschäftsgeheimnisse sicher im Tresor aufbewahrt werden, sind viele personenbezogenen Daten kaum geschützt und weitgehend frei zugänglich. Die Verantwortung für einen gesetzeskonformen Umgang mit personenbezogenen Daten trägt immer die Geschäftsleitung. Auch wer einen internen oder externen Datenschutzbeauftragten bestellt,

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Einschränkung, dass diese Daten für den Geschäftsabschluss erforderlich sind, der Berechtigte kein schutzwürdiges Interesse hat oder die Daten ohnehin allgemein zugänglich sind. Noch strengere Anforderungen gelten für Werbemaßnahmen. Die Verarbeitung und Nutzung der erhobenen Daten für Werbezwecke ist nur nach entsprechender Einwilligung des Berechtigten zulässig. Diese kann durch schriftliche Vereinbarung, schriftliche Bestätigung oder elektronische Einwilligung und deren Speicherung erfolgen. Insbesondere bei der weitverbreiteten Telefonwerbung gilt die am Telefon erteilte Einwilligung nicht; sie muss schriftlich bestätigt werden. Sofern die Einwilligung zusammen mit anderen Erklärungen abgegeben werden soll, beispielsweise im Rahmen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen, ist dies besonders kenntlich zu machen. Die Einwilligung bei Formularverträgen darf nicht im »Kleingedruckten« verschwinden, sondern ist drucktechnisch abgesetzt darzustellen. Ohne gesonderte Einwilligung dürfen Daten zum Zwecke der Eigenwerbung verwendet werden. Voraussetzung: Die Daten wurden im Zuge einer Geschäftsverbindung für eigene Zwecke erworben oder wurden aus allgemein zugänglichen Quellen erhoben und lassen sich auf eine bestimmte Personengruppe begrenzen. Keine Einwilligung ist auch bei Werbung in Hinblick auf die berufliche Tätigkeit des Betroffenen erforderlich. Inhaltlich beschränkt ist die Nutzung der Daten auf Name, Berufs-, Branchen- oder Geschäftsbezeichnung, Titel, akademi-

brauch zu schützen. Wichtig ist, im Unternehmen ein Bewusstsein für den Datenschutz zu schaffen und Mitarbeiter gezielt zu sensibilisieren.

Nutzung von Kundendaten zu Werbezwecken Lange Zeit existierte bei Kundendaten viel Freiraum. Das sogenannte Listenprivileg erlaubte Unternehmen, in Listen zusammengefasste Kundendaten sehr weitgehend für Werbezwecke zu verwenden und diese bei Bedarf an Dritte weiterzugeben. Mit Einführung des BDSG haben sich die Bedingungen deutlich verschärft. Die Erhebung, Speicherung und Nutzung von personenbezogenen Daten für eigene Geschäftszwecke, etwa um Vertragsabschlüsse zu erzielen, ist weiterhin grundsätzlich zulässig. Aber auch hier gilt nun die

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DHPG

Kundendaten wirksam schützen

Markus Feinendegen, Rechtsanwalt der Kanzlei DHPG in Bonn. DHPG – Die multidisziplinäre Kanzlei DHPG ist mit über 400 Mitarbeitern bundesweit an zehn Standorten vertreten und zählt zu den 15 größten Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften im Land. Die DHPG ist aktives Mitglied von NEXIA International und stellt mit Prof. Dr. Norbert Neu deren Chairman. NEXIA zählt mit rund 20000 Mitarbeitern in über 100 Ländern und rund 600 Büros zu den zehn größten Accounting Networks weltweit. Markus Feinendegen ist Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Datenschutz, Gesellschafts- und Steuerrecht sowie gewerblicher Rechtsschutz. Er ist Mitglied in der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht e.V.

scher Grad, Anschrift und Geburtsjahr. Unter denselben Voraussetzungen ist die sogenannte »Beipack- und Empfehlungswerbung« für das eigene oder fremde Unternehmen zulässig. Die Weitergabe von Kundendaten an Dritte bleibt zwar erlaubt. Allerdings muss bei erstmaliger Erhebung der Daten bereits deutlich darauf hingewiesen werden. Zudem dürfen die übermittelten Daten nur für den Zweck verarbeitet oder genutzt werden, zu dem sie erhoben wurden bzw. der die Übermittlung rechtfertigt. Etwas anderes gilt nur, wenn die Zweckänderung wiederum selbst durch das Gesetz (vgl. § 28 Abs. 2 und 3 so-


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wie § 14 Abs. 2 BDSG) ausdrücklich gestattet ist. Generell haben Kunden das Recht, der Verwendung ihrer personenbezogenen Daten zu Werbezwecken gegenüber der verantwortlichen Stelle zu widersprechen. Auf das Widerrufsrecht ist bereits bei der werblichen Ansprache oder im Falle des geschäftlichen Kontakts bei Erhebung der Daten hinzuweisen. Auch die verantwortliche Stelle ist anzugeben, da sie im Fall der Weitergabe der Daten an Dritte relevant ist.

Datenschutz als technischorganisatorische Herausforderung Unternehmen müssen organisatorische Vorkehrungen treffen, um den besonderen Anforderungen des Datenschutzes gerecht zu werden. Im Kern geht es darum, den Zugang zu den Daten zu kontrollieren. Alle Maßnahmen sollten transparent und verständlich sein. Schon einfache Schutzvorkehrungen können eine große Wirkung haben. Nur befugte Mitarbeiter sollten Zutritt zu Büros haben, in denen Daten aufbewahrt und verarbeitet werden. Zunächst geht es um physische Schutzmaßnahmen. Unternehmen sollten dafür sorgen, dass die Räume abschließbar sind. Zudem ist dafür Sorge zu tragen, dass Datenverarbeitungssysteme nicht von Unbefugten genutzt werden können. Konkret heißt das, dass etwa hierfür genutzte Rechner mit Passwörtern abgesichert werden und diese Zugangscodes sicher aufbewahrt werden. Unternehmen müssen außerdem darauf achten, dass die zur Benutzung eines Datenverarbeitungssystems Berechtigten ausschließlich auf die für sie bestimmten Daten zugreifen können. Es ist sicherzustellen, dass Personendaten bei der elektronischen Übertragung, während ihres Transports oder ihrer Speicherung nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden können. Unternehmen müssen die Weitergabe von Daten kontrollieren und nachvollziehbar machen, an welche Stel-

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Daten-Fakten Mit personenbezogenen Daten verantwortungsvoll umgehen Rund um personenbezogene Daten sind zahlreiche Auflagen zu beachten. Eine erste Orientierungshilfe bieten vier Fragen: - Benötige ich die Daten überhaupt? Das Bundesdatenschutzgesetz verfolgt das Prinzip der Datensparsamkeit: Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten sind auf das absolut Notwendige zu beschränken. Entsprechend sind die IT-Systeme auszurichten. Wer ohne berechtigten Grund gegen Entgelt oder aus Bereicherungs- oder Schädigungsabsicht personenbezogene Daten sammelt und verarbeitet, macht sich strafbar. - Darf ich die Daten verwenden? Personenbezogene Daten unterliegen einer besonderen Zweckbindung. Sie dürfen nur für den Zweck weiterverarbeitet werden, für den sie erhoben werden. Eine andere Verwendung ist verboten. Insbesondere darf keine Zusammenführung von Daten zu abweichenden Zwecken erfolgen. - Sind die Daten vor Fremdzugriffen geschützt? Personenbezogene Daten erfordern einen besonderen Schutz. Sie sind vor unberechtigten Zugriffen zu schützen. Unternehmen müssen organisatorische und technische Vorkehrungen treffen, um personenbezogene Daten zu sichern. - Kann ich die Daten sicher löschen? Nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen müssen Unternehmen eine sichere Vernichtung oder Entsorgung von personenbezogenen Daten gewährleisten. Die Verantwortung trägt auch bei Beauftragung eines externen Dienstleisters das Unternehmen. len personenbezogene Daten übermittelt werden. Damit nicht genug: Wenn personenbezogene Daten in Datenverarbeitungssysteme eingegeben, verändert oder entfernt worden sind, muss erkennbar sein, wer dies wann veranlasst hat. Bei dieser sogenannten Eingabekontrolle geht es um die Nachvollziehbarkeit von Datenzugriffen und Änderungen.

Drohende Konsequenzen bei Verstößen Verstöße gegen das Datenschutzgesetz können folgenschwer sein. Dieses erweitert den Hand-

lungsspielraum der Datenschutzbehörden, die durch die Vielzahl der jüngsten Datenskandale alarmiert sind. Neben zusätzlichen Verfahrens- und Aufsichtsbefugnissen sieht das reformierte BDSG nicht nur eine Reihe neuer Ordnungswidrigkeiten vor, sondern hebt auch den Bußgeldrahmen auf bis zu 300 000 Euro pro Verstoß an. Bereits die Nichtbestellung eines Datenschutzbeauftragten kann bis zu 50 000 Euro kosten. Zudem gibt es erstmals die Möglichkeit, Gewinne abzuschöpfen, die mit einer unbefugten Datenweitergabe erzielt wurden. ●

IMPRESSUM bauMAGAZIN

05/2013 aktuelle Ausgabe digital VERLAG SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Postfach 25 65 87415 Kempten Tel.: (08 31) 5 22 04-0 Fax: (08 31) 5 22 04-50 E-Mail: info@sbm-verlag.de Internet: www.sbm-verlag.de GESAMTVERANTWORTLICH Joachim Plath (-41) Markus Holl (-40) REDAKTION Michael Wulf Thomas Schürger MAGAZIN-LAYOUT Brigitte Weixler REDAKTIONSASSISTENZ UND ANZEIGEN-LAYOUT Karin Kern (-23) Simone Frank (-24) Susanne Baumann (-24) ANZEIGENLEITUNG Martin Bartolovic (-44) ANZEIGENDISPOSITION Manfred Zwick (-20) Jacqueline Zöller (-21) Franz Nieberle (-33) Pierre Borchers (-34) Tobias Haslach (-39) VERTRIEB Claudia Maguire (-29) Susanne Traub (-30) DRUCKVORSTUFE UND DRUCK W. Kohlhammer Druckerei GmbH & Co. KG, Stuttgart BANKVERBINDUNG Konto-Nr. 66 904 171 87 HypoVereinsbank Kempten BLZ 733 200 73 BEILAGEN Dieser Ausgabe liegt eine Beilage für Kroftman Trading (Zevenaar/NL) bei.

IVW angeschlossen ISSN 1610-3785 Alle Rechte vorbehalten. © für Titelgestaltung: SBM Verlag, © für Layout-Konzept: Thomas Schürger Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 17 vom 1. Januar 2013. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Das Jahresabo kostet 50,50 € (11 Ausgaben, eine Doppelnummer) inkl. MwSt. und Versandkosten; bei Auslandslieferung 63,– € inkl. Versand. Einzelpreis: 5,50 Euro (D), 6,65 SFr

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Händler-Nachrichten, Auszeichnungen, Jubiläen, Veranstaltungen

Aktuelles

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ELA CONTAINER

\\ ELA \\ Das Mietcenter Billigheim von ELA Container wird neu gebaut. »Seit 2009 ist Billigheim unser Stützpunkt im Dreieck Frankfurt, Würzburg und Stuttgart«, sagt Hans Gatzemeier, Leiter Qualitätssicherung bei ELA. Die weiter steigende Nachfrage nach ELA-Raumsystemen auch in der Region Baden-Württemberg und Hessen erfordere nun eine räumliche Erweiterung und damit den Neubau am Standort Billigheim. Neben neuen Lagerflächen entstehen auf der ehemaligen Produktionsstätte einer Ziegelei Abteilungen für Sanitärcontainer und für die Containerreinigung. Auch Büros und Aufenthaltsräume gehören zum Bauumfang. Das ELA-Grundstück der

Hausmesse für Anhänger \\ Wörmann \\ Vom 7. bis 9. Juni lädt das Anhänger-Center Wörmann Kunden zu einer Frühjahrsmesse nach Hebertshausen bei Dachau ein. Die Anhängermesse findet zweimal im Jahr statt und bietet die Möglichkeit, sich einen umfassenden Überblick über Wörmann-Anhänger zu verschaffen.

Das Angebot von Wörmann deckt einen breiten Bedarf an Lkw- und Pkw-Bauanhängern ab. Pkw-Anhänger sind als Standardkastenanhänger über Maschinentransporter bis zu Kippanhänger und Bau- und Toilettenwagen erhältlich. Auch im Verkaufssegment der schweren druckluftgebremsten Lkw-Anhänger bietet Wörmann ein

WÖRMANN

Investition in Baden-Württemberg

komplettes Programm an Fahrzeugen an. So sind Tieflader von 5 t bis 40 t, 3-Seitenkipper oder vielseitig verwendbare Multifunktionsanhänger, die als Maschinentransporter oder 3-Seitenkipper einsetzbar sind, vorrätig. Insgesamt stehen auf dem 50 000 m2 großen Betriebsgelände rund 2 000 neue und 500 gebrauchte Anhänger für jede Transportauf-

Servicefahrzeug für Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen

alten Ziegelei, die für den Neubau abgerissen wurde, hat eine Größe von 37 000 m2. Unter Leitung von Harald Denk und Oliver Hake arbeiten von hier aus rund 40 ELA-Mitarbeiter für die Kunden in der Region. Sieben eigene, fest in Billigheim stationierte Lkw mit Ladekran sollen eine schnelle Lieferung und die professionelle Montage der ELA-Module sichern helfen. »Mit den neuen Gebäuden optimieren wir nicht nur die räumlichen Gegebenheiten, sondern auch den Arbeitsablauf«, sagt Oliver Hake. Die interne Infrastruktur werde zudem deutliche verbessert. »Wir sind sicher, durch die höhere Lagerkapazität und die strukturellen Verbesserungen eine noch schnellere Auftragsabwicklung gewährleisten zu können«, so auch Harald Denk. ●

HYTORC

Der Neubau von Betriebs- und Bürogebäuden erfolgt bei laufendem Betrieb des Container-Stützpunkts.

HYTORC ist jetzt im Osten Deutschlands mit einem neuen Servicefahrzeug und Technikspezialisten vor Ort.

\\ HYTORC \\ HYTORC, einer der führenden Anbieter hydraulischer und pneumatischer Verschraubungstechnik, steht seinen Kunden seit Mitte April in den Regionen Berlin, Brandenburg, MecklenburgVorpommern und Sachsen mit einem eigenen Servicefahrzeug sowie Technikspezialisten zur Seite.

Die Industrieunternehmen in Berlin, Brandenburg, MecklenburgVorpommern und Sachsen sollen künftig von kurzen Service-Reaktionszeiten – und einer spürbar ge-

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stiegenen Verfügbarkeit ihrer Werkzeuge profitieren können. »Zeit ist in jeder Branche Geld. Durch unseren Vor-Ort-Service minimieren wir den Zeitaufwand, der durch das

gabe zur Mitnahme bereit. Das Angebot von Wörmann wird während der Messe durch weitere Aussteller aus der Region ergänzt. So können sich Besucher nicht nur über Anhänger, sondern auch über passende Zugfahrzeuge informieren. Der Mercedes-Benz TruckStore München zeigt gebrauchte Nutzfahrzeuge ● aus seinem Angebot.

Nachkalibrieren und Prüfen unserer Werkzeuge anfällt«, sagt Patrick Junkers, Geschäftsführer von HYTORC. Das stationierte Servicefahrzeug bringt Ausrüstung zum Kalibrieren von Werkzeugen und Manometern bis 50 000 Nm mit. Vorteil für den Kunden: Durch den Vor-Ort-Service muss er nicht auf seine Werkzeuge verzichten oder diese abtransportieren und zurückbringen lassen. Zudem können die HYTORC-Spezialisten auch bestimmte Reparaturen im Schadenfall direkt erledigen. Eine Vielzahl an Ersatz- und Verschleißteilen wie Hydraulikschläuche, Stecknüsse, Kupplungen oder Dichtungen sind stets an Bord des Servicefahrzeugs und müssen nicht erst bestellt werden. Auch auf schwerwiegende Schäden am Werkzeug, die eine Reparatur vor Ort unmöglich machen, ist man vorbereitet: HYTORC schickt seine Experten stets mit einer Reihe von Austausch● werkzeugen zum Kunden.


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Rühle hat die Ostalb im Visier

Kundennähe ist für die Rühle-Firmenschefs keine leere Floskel. Das in Untermünkheim bei Schwäbisch Hall ansässige Unternehmen hat seit Oktober letzten Jahres mit Dieter Berreth einen neuen VertriebsRepräsentanten, der seinen Schwerpunkt auf der Ostalb und in Teilen des Rems-Murr-Kreises sieht. Seit 1975 ist der Industriekaufmann aus Hüttlingen in der Baumaschinenbranche tätig und hat einen guten Draht zu Bauunternehmen in Nordost-Württemberg. Als Ende März der Startschuss für den Bau von 26 km Glasfaserkabel für das VDSLNetz der Telekom in Aalen fiel, waren zwei neue Radlader von Terex aus Crailsheim dabei. Markus Stegmeier, geschäftsführender Gesellschafter des Bauunternehmens,

RÜHLE

\\ Rühle Maschinenpark \\ Das Unternehmen Rühle Maschinenpark nimmt die Ostalb verstärkt ins Visier: Kürzlich lieferte der Baumaschinenhändler bereits den zweiten und dritten Radlader von Terex an die Firma Stegmeier HochTiefbau GmbH + Co. in Aalen.

Erstes Quartal mit witterungsbedingten Bremsspuren

Dieter Berreth (re.) von Rühle Maschinenpark übergab dieser Tage die kompakten Terex-Radlader TL80 und TL70s an Markus Stegmeier (2. v. re.), Geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Aalener Unternehmens, und den Stegmeier-Werkstattmeister Martin Königer (2. v. li.) im Beisein von Achim Rühle.

setzt bei dem 2-Mio.-Euro-Projekt unter anderem auf die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit der kompakten Terex TL80 und TL70s. Das 1953 von Hans Stegmeier gegründete, heute zu 95 % auf Tiefbau spezialisierte Unternehmen beschäftigt 46 Mitarbeiter auf Baustellen in Ostwürttemberg. Aktuell ist Stegmeier Hoch-Tiefbau u.a. in Oberkochen tätig: Dort werden in der Ortsdurchfahrt Gas- und Wasserleitungen sowie Kanäle ausgetauscht. Außerdem werden Leitungen für ein stadteigenes Telekommunikationsnetz verlegt. Fairness gegenüber den Kunden ist oberstes Gebot bei Rühle und Flexi-

TECKLENBORG

Name steht für Tradition in der Bau- und Industriemaschinenbranche

Neu im Tecklenborg-Mietpark ist der Sennebogen Multikran 608.

\\ Tecklenborg Leisnig \\ Die Familie Tecklenborg, die ihr Unternehmen in Werne im Ruhrgebiet betreibt, gründete Tecklenborg Baumaschinen im Jahre 1990 in Leisnig-Polkenberg, zwischen Leipzig und Dresden. Im Jahre 1998 übernahm Stefan Rißel, der 1994 als Geschäftsführer in das Unternehmen eingestiegen war, die Tecklenborg Baumaschinen GmbH als alleiniger Gesellschafter. Das Unternehmen hat sich einen Namen gemacht als Allrounder mit den Schwerpunkten Verkauf, Vermietung, Reparatur-Service, Ersatzteil-Lieferant und als Partner im Transport.

bilität eine Trumpfkarte des TerexHaupthändlers. »Wer einmal bei uns war, kommt wieder«, sagen die drei Firmenchefs. Der kurze Weg ins zentrale Produktionswerk der kompakten Terex-Baumaschinen in Crailsheim ist ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil. Rühle Maschinenpark wurde in den letzten Jahren mehrfach von Terex ausgezeichnet: als »Händler des Jahres« im Bereich Construction (Baumaschinen) und als erfolgreichster Teleskophändler der TerexMarke Genie. Rühle ist Haupthändler und Servicepartner für Produkte von Terex Compact in der gesamten ● Region Heilbronn-Franken.

Als Sennebogen-Händler spielen Dienstleistungen für die Industrie eine wichtige Rolle im Unternehmen. Neumaschinen von Case, New Holland, Terex und Schaeff zählen ebenso zum Produktportfolio von Tecklenborg. Auf einer Fläche von 3 000 m2 arbeiten in der eigenen Werkstatt Monteure auch an Sonderanfertigungen. Der Miet- und Fuhrpark hält Baumaschinen zwischen 1,5 und 40 t Einsatzgewicht mit entsprechenden Anbauwerkzeugen bereit. Mit zwei Satteltiefladern und entsprechenden Zugmaschinen sowie weiteren Pritschenfahrzeugen mit Ladekran werden Maschinen binnen kurzer Zeit zur Baustelle transportiert. Ein dichtes Netz mit Servicestandorten und mobile Außendienstmonteure kommen bei Bedarf mit hochwertig ausgestatteten Servicefahrzeugen di● rekt zum Kunden.

\\ Zentralverband Baugewerbe \\ »Nachdem das erste Quartal insgesamt von witterungsbedingten Bremsspuren gekennzeichnet ist, erwarten wir im zweiten Quartal Aufwärtskorrekturen bei der Umsatzentwicklung«, sagt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes. Stützend wirken die guten Auftragsbestände, mit denen die Bauwirtschaft in das Jahr 2013 gegangen ist (Wohnungsbau + 6 %, Wirtschaftsbau + 4 % und öffentlicher Bau +11 %). Die für das Gesamtjahr 2013 prognostizierte Umsatzentwicklung von + 2 % könne, so der Zentralverband, bei nachhaltig positiver Auftragsentwicklung erreicht werden. Trotz der anhaltend winterlichen Witterung sind die Umsätze im Februar 2013 um 3 % höher ausgewiesen als im Vorjahresmonat. Zu der Steigerung dürfte beigetragen haben, dass die Vergleichsbasis – Februar 2012 – selbst von witterungsbedingten Einschränkungen gekennzeichnet war. Kumulativ ist der Umsatz per Februar mit – 4 % unter Vorjahresniveau, nachdem er im Januar bei – 11 % lag. Die Umsatzsteigerung wurde im Februar vom Wirtschaftsbau getragen, der sowohl im Hochbau (+ 10 %) als auch im Tiefbau (+ 6 %) die Januarentwicklung kompensieren konnte (kumulativ – 0,3 %). Der Wohnungsbau konnte noch nicht das Vorjahresniveau erreichen und schließt kumulativ noch bei – 5 %. Am weitesten zurück hängt der öffentliche Bau – kumulativ bei – 9 %. Der Auftragseingang liegt nominal per Februar auf Vorjahresniveau (+0,5 %). Dabei steht der Tiefbau bei + 3 %. Die öffentlichen Auftraggeber haben bisher rund 9 % höhere Order gestellt als im Vorjahr. Die gewerblichen Auftraggeber haben im Januar starke Zurückhaltung geübt (– 17 %), als dass der Februar mit +5 % schon kumulativ das Vorjahresniveau erreichen lässt (– 6 %). Die Order im Hochbau liegen kumulativ bei – 1,5 % zum Vorjahr. Das ist auch der Wert, der für den Wohnungsbau repräsentativ ist. Der öffentliche Hochbau hat immer noch zu wenige Impulse und liegt kumulativ bei – 12 %. Der Wirtschaftshochbau konnte im Januar und Februar jeweils Zuwächse bei den Bestellungen verzeichnen und liegt bei + 1,4 %. ●

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Messen, Seminare und Termine

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\\ 25. bis 28. November, Dubai \\ Die BIG 5, die größte Baumesse in der Golfregion, ist bereits nahezu ausgebucht. Die erst im November stattfindende Messe verfügt nach Veranstalterangaben nur noch über Restflächen und auch die nahezu 60 internationalen Standflächen der Länderpavillons sind zum Großteil bereits ausgebucht. Michael Pittscheidt, Inhaber der deutschen Repräsentanz von DMG Events, bestätigt dies: Die für deutsche Aussteller reservierten Flächen werden bereits aufgeplant, was im Vergleich zur letzten Veranstaltung bereits drei Monate früher erfolgt. Im November werden sich auf der BIG 5 unter anderem die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Sachsen mit Gruppenständen beteiligen. Der Veranstalter DMG Events, der als Tochtergesellschaft zum Konzern der Daily Mail gehört, einer der größten

Mediengesellschaften Großbritanniens, verspricht eine Baumesse mit neuen Rekorden für den November: Eventdirektor Andy White geht von 100 000 m2 Ausstellungsfläche, gut 2500 Ausstellern und 60 000 Fachbesuchern aus. Die arabische Halbinsel bleibt weiterhin eine der robustesten Wachstumsregionen der Bauindustrie. Derzeit summieren sich die laufenden Projekte auf 2 540 Mrd. USDollar in den Golfstaaten. Allen voran dürfte Saudi-Arabien über das größte Investitionsvolumen für die nächsten fünf Jahre verfügen. Immer stärker setzt sich Qualität im Bauwesen der arabischen Länder durch, was insbesondere den deutschen Technologieführern zugutekommt. Mit »Made in Germany« wollen die deutschen Aussteller auf der BIG 5 in Dubai auf ihre Herkunft und ihr bekanntes Qualitätsniveau verweisen. ●

Weltmesse für Gebraucht-Technik schließt erfolgreich ab \\ Rückblick \\ Zufriedene Gesichter unter den knapp 400 Ausstellern und 6 000 Einkäufern aus 104 Ländern, von denen viele ihre Auftragsbücher zückten: Die Kölner USETEC ist auch 2013, so ist Veranstalter Florian Hess überzeugt, ihrer Rolle als weltweit größter Marktplatz für Gebrauchttechnologie wieder gerecht geworden.

Wie in den Vorjahren zeigte sich die Messe höchst international. Zwei Drittel der Besucher reisten aus dem Ausland an. »Das beweist die Wirksamkeit der weltweiten Werbeaktivitäten von uns und unseren Partnern«, begründet Hess. »Und es verdeutlicht die hohe Wertschätzung der USETEC in zahlreichen Regionen der Erde«, argumentiert der Geschäftsführer der Hess GmbH, Weingarten/Baden. Stärkste Besucherländer nach Gastgeber Deutschland waren die Türkei, Russland, Belarus, Ukraine und Indien. Nordafrika war ebenfalls stark vertreten. »Secondhand Sells – das hat die USETEC auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gute Geschäfte, gute Kontakte, die Aussteller zeigten sich zufrieden mit der Veranstaltung«, erklärt Katharina C. Hamma. »Die USETEC als internationale Businessplattform für Gebrauchttechnologie ist in ihrer Position bestätigt«, sagt

die Geschäftsführerin der Koelnmesse. Die nationalen und internationalen Partnerverbände der USETEC bezeichneten die Messe als sehr gelungen. »Trotz der zurzeit schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen war die diesjährige USETEC erfolgreich«, resümiert Kurt Radermacher, Geschäftsführer des Fachverbands des Maschinen- und WerkzeugGroßhandels (FDM) in Bonn. Messekonzept aufgegangen Auch andere unterstützende Verbände wie der Bundesverband des Deutschen Exporthandels oder MTI aus Großbritannien stellten in Köln aus. Vom besten Zuspruch der letzten Jahre spricht ein weiterer bedeutender Partner der USETEC, die European Association of Machine Tool Merchants (EAMTM), Brüssel: »Wir waren mit einer großen Präsenz von 46 ausstellenden Mitgliedsfirmen aus 13 Ländern auf

HESS / ANDREAS DROLLINGER

Größte Baumesse in der Golfregion ist ausgebucht

Vögele hatte im Freigelände bereits am zweiten Messetag alle acht ausgestellten Straßenbaumaschinen verkauft.

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der USETEC 2013 vertreten«, bilanziert Nigel Bongers. »Unsere Mitglieder haben bei ihrer Messeteilnahme auch Geschäfte getätigt«, sagt der EAMTM-Präsident. »Und sie waren sehr angetan von der Zahl und der hohen Qualität der Anfragen am Stand.« Der europäische Verband der Gebrauchtmaschinenhändler lobt das diesjährige Konzept der USETEC, »das eindeutig aufgegangen ist«, wie Nigel Bongers ergänzt. »Daran gilt es in den nächsten Jahren weiter anzuknüpfen.« Ein positives Fazit zog der niederländische Gebrauchtmaschinenhändlerverband DUMA. »Schon bei meiner Ankunft am Messegelände in Köln war ich angenehm überrascht«, erzählt Gerwin Klok. »Es gab viele Omnibusse mit ausländischen Messebesuchern. Die Polizei musste angesichts des Andrangs der Busse den Verkehr regeln.« Einige Mitgliedsunternehmen des Verbandes seien begeistert über die Herkunft und die gute Qualität der Einkäufer gewesen. Richtig gut lief es am Stand von Vögele im Freigelände. »Wir haben am ersten Messetag und am Morgen des zweiten Messetages alle unsere acht ausgestellten Straßenbaumaschinen verkauft«, bilanziert Thomas Nessel. »Mit einem Volumen von rund 500 000 Euro«, zeigte sich der Leiter Gebrauchtmaschinenvertrieb bei der Joseph Vögele AG aus Ludwigshafen hochzufrieden. »Damit hat sich die Beteiligung für uns gelohnt.« Die Abnehmer stammten aus Russland, China, der Türkei und aus Deutschland. Darüber hinaus präsentierte das Unternehmen seine Reparaturqualität, indem der Reparaturprozess auf Bildschirmen anschaulich dargestellt wurde. Und im Nachgang der USETEC wird sich Vögele einer sehr speziellen Ausstelleranfrage widmen. »Uns hat ein russischer Geschäftsmann auf der Messe besucht, der ein millionenschweres Großprojekt umsetzen möchte«, ● sagt Thomas Nessel.


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demopark + demogolf bieten »Vielzahl aktuellster Technologietrends«

DEMOPARK

\\ 23. bis 25. Juni, Eisenach \\ Mit hoher Dynamik soll die demopark + demogolf, Europas größte Freilandausstellung für den professionellen Maschineneinsatz in der Grünflächenpflege, im Garten- und Landschaftsbau sowie bei Kommunen, in diesem Jahr ihren schwungvollen Wachstumskurs fortsetzen.

»Mehr als 400 Aussteller werden vom 23. bis 25. Juni in Eisenach ihre Neuheiten präsentieren. Damit bewegen wir uns mittlerweile auf einem äußerst kontinuierlichen Erfolgspfad, was alles andere als selbstverständlich ist«, sagt VDMAGeschäftsführer Dr. Bernd Scherer. Die in ideeller Trägerschaft des VDMA durchgeführte Veranstaltung biete 2013 »bereits zum achten Mal Technikvielfalt für jeden Einsatzzweck auf mehr als 250 000 m2 Ausstellungsfläche«, so Scherer weiter. Beachtlich sei auch der Inter-

nationalisierungstrend, der die demopark + demopark zwischenzeitlich »weit über die Landesgrenzen hinaus zum etablierten europäischen Treffpunkt von Gartenbauprofis, Kommunalentscheidern und Golfplatzexperten gemacht hat.« So stammen rund 19 % der diesjährigen Aussteller aus dem europäischen Ausland, was einem signifikanten Wachstum von gut 4 % im Vergleich zum Jahr 2011 entspricht. »75 internationale Aussteller aus 16 Ländern sind ein Wert, auf den wir zu Recht stolz sein können«,

Traditionsreicher Nordbau-Messeplatz erhält »Frischzellenkur« \\ 12. bis 17. September, Neumünster \\ Neubau und Sanierung der Holstenhallen – Veranstaltungsort der Nordbau – sollen in den kommenden Monaten zu einem Top-Ereignis in Neumünster werden. Die Bauhandwerker bestimmen seit März das Geschehen auf dem norddeutschen Messeplatz.

Wie der Geschäftsführer der Hallenbetriebe, Dirk Iwersen, mitteilte, stehen rund 21 Mio. Euro für die langersehnte »Frischzellenkur« der teilweise unter Denkmalschutz stehenden Gebäude zur Verfügung. »Trotz der Baumaßnahmen

werden auf der 58. Nordbau, vom 12. bis 17. September, wie in den Vorjahren dieselbe Flächengrößen im Freigelände (69 000 m²) und in den Hallen (20 000 m²) zur Verfügung stehen.« Aussteller und Besucher Nordeuropas größter Kompaktmes-

sagte Scherer. Wer heute nach Eisenach komme, handle wohlüberlegt und sei durch und durch Profi. »Das ist am Ende des Tages ein ganz wesentlicher Faktor, gerade auch mit Blick auf die hohe Qualität der Fachgespräche an den Messeständen, die uns im Rahmen repräsentativer Aussteller- und Besucherbefragungen stets einhellig bescheinigt wird.« Um bereits die Anreise so angenehm wie möglich zu gestalten, stehen in diesem Jahr erstmals zwei Autobahnausfahrten zur Verfügung. So besteht die Möglichkeit, wahlweise von der Ausfahrt Eisenach-Ost oder von Sättelstädt abzufahren. »Mit dieser zweiadrigen Strategie werden wir insbesondere den Verkehrsfluss am Morgen und am Abend wesentlich erleichtern«, versicherte Scherer. Dazu soll außerdem eine klare und transparente Beschilderung auf den An- und Abfahrtswegen beitragen. Dass von Eisenach spürbare Marktimpulse ausgehen werden, ist sich Scherer sicher: »Schließlich werden wir auf der demopark + demogolf eine Vielzahl aktuellster Technologietrends als marktfähige Lösungen mit echtem Nutzwert für den Anwender sehen.« Welche Maschinen und Geräte das sein werden und welche technischen Finessen hinter ihnen stehen, können Besucherinnen und Besucher vom 23. bis 25. Juni auf der demopark + demogolf in Eisenach, jeweils von 9 bis 18 Uhr, hautnah erleben. ●

se des Bauens würden dann vom Baugeschehen weitestgehend verschont bleiben. Der Geschäftsführer nannte Wirtschaftlichkeit, Klimaschutz und den Faktor Wohlfühlen für die Kunden als Ziel der Erneuerungen. Im Blickpunkt des Baugeschehens steht die Modernisierung der denkmalgeschützten Halle 1, die aus den 1930er Jahren stammt und mit moderner Energietechnik und Dämmstoffen versehen wird. Hochwertige Materialien gehören auch zum Neubau einer rund 1 100 m² großen Verbindungshalle, die sowohl »Historie« und »Moderne« ver● bindet.

Fachvortrag: »Ölsensoren-Symposium« \\ 14./15. Oktober, Brannenburg \\ Die Firma OilDoc veranstaltet am 14. und 15. Oktober im oberbayerischen Brannenburg bei Rosenheim das zweite Symposium »Ölsensoren«. Ölsensoren überwachen den Ölzustand, ermitteln den Gehalt an Wasser, Verunreinigungs- oder Verschleißpartikeln oder zeigen Leckagen an. Die Sensoren helfen, das Risiko von Maschinenstillständen zu minimieren und den richtigen Zeitpunkt für einen Ölwechsel zu bestimmen. Die Sensoren werden immer leistungsfähiger, besser in die Anwendung integrierbar und überwachen die Anlage kontinuierlich. Bei dieser rasanten Entwicklung lässt sich der Überblick oft schwer bewahren. Das Symposium soll nicht nur helfen, in dieser Thematik auf dem Laufenden zu bleiben. Es bietet auch eine Möglichkeit zum Austausch von Erfahrungen und zum Netzwerken. In Fortsetzung der 2011 stattgefundenen erfolgreichen ersten Veranstaltung sind Autoren zudem noch eingeladen, in einem Fachvortrag zum aktuellen Thema der Onlineüberwachung von Schmierölen und fetten neue Produkte und innovative Lösungen vorzustellen bzw. über Praxiserfahrungen zu berichten. Nähere Informationen hierzu bei OilDoc. ●

Erste Bauma in Afrika \\ 18. bis 21. September, Johannesburg (Südafrika) \\ Die Messe München International baut ihr internationales Netzwerk für den Baumaschinensektor mit einer neuen Veranstaltung in Südafrika weiter aus: So findet die erste Bauma Africa im September in Johannesburg im Gallagher Convention Centre, Midrand, statt. Die Ausstellungsfläche wird mit 60000 m2 angegeben, der Veranstalter erwartet rund 500 Aussteller und etwa 15000 Besucher. Die Messe richtet sich besucherseitig vor allem an Kunden aus der sog. Subsahara-Region und aus den Bereichen Bauunternehmen, Hersteller von Baumaschinen, Baumaschinenhandel, Dienstleister, Baumaschinenvermietung, Baustoffindustrie, Minenbesitzer, Bergbauunternehmen, Architekten bzw. Designinstitute, Ingenieurbüros, Ministerien, Verbände, Universitäten und den Bereich Forschung & Entwicklung. ●

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Auf einen Blick

Redaktionsverzeichnis

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A Ackermann Fahrzeugbau Oschersleben GmbH 165 AL-KO KOBER AG 132 ALHO Holding GmbH 118 Altrad Baumann Bautechnik GmbH 156 ALUCA Fahrzeugeinrichtungen GmbH 134 Ammann Schweiz AG 64 AQUAJET SYSTEMS AB 87 Atlas Maschinen GmbH 12 B Backers Maschinenbau GmbH 81 Bergmann Maschinenbau GmbH & Co. KG 144 Betek GmbH & Co. KG 122 BigMove AG 130 BKT Europe 106 Blomenröhr Fahrzeugbau GmbH 167 Bomag GmbH 14 Bosch Rexroth AG 10, 101 Breining Maschinen- und Fahrzeugbau GmbH 65 Brigade Elektronik GmbH 134 Brock Kehrtechnik GmbH 67, 162 C C. Christophel Maschinenhandel Vermittlungen GmbH 15, 79 Certex Lifting & Service GmbH 127 CIFA S.p.A. 110 CNH Baumaschinen GmbH 35, 36, 150, 153 Comer Industries Spa 100 Ctrack Deutschland GmbH – OptiTime 16 D Daimler AG 163 DBV Deutscher Beton-und Bautechnik-Verein e.V. 13 Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH 111 DHPG – Conovo media GmbH 168 Doosan Infracore Europe S.A. 40, 145 dsb Maschinenbau GmbH 80 E ELA Container GmbH 154, 170 Endress Elektrogerätebau GmbH 118 engcon Germany GmbH 53 Erkat Spezialmaschinen Service GmbH 8, 121 ESCO GmbH 92 Eurostat – Europäische Kommission 16 F Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e.V. 116 FAE Central East Europe GmbH 66 FASSI Ladekran GmbH 126 Fliegl Fahrzeugbau 130 FRD Abbruchtechnik 82 FRITZMEIER Systems GmbH & Co. KG 16, 48 Fuchs Lubritech GmbH 100 G Goldhofer Aktiengesellschaft 128 Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH 107 GRAMMER AG 51 H Hammel Recyclingtechnik GmbH 80 Hartl Engineering & Marketing GmbH 84 Haulotte GmbH Deutschland 127 Hengst GmbH & Co. KG 106 HILTI Deutschland GmbH 116 HKS Dreh-Antriebe GmbH 54 Holp GmbH 55 HS Schoch GmbH Co. KG 86 Hultafors Group Germany GmbH – Snickers Workwear 154 Humbaur GmbH 13, 131 Husqvarna Deutschland GmbH 114 HYTORC-S – Barbarino & Kilp GmbH 170 Hyundai Heavy Industries Europe NV 10, 15, 38, 148 I IDROBENNE bei Riedelsberger 137 IronPlanet 165 Friedr. Ischebeck GmbH 155 Iveco Magirus AG 166 J JCB Deutschland GmbH 34, 141 John Deere Power Systems 95 K Kaiser Kran GmbH – San Marco 124 KEESTRACK N.V. 78 KingKong-Tool GmbH & Co. KG 90 KNIELE Baumaschinen GmbH 112 Kögel Trailer GmbH & Co. KG 15 Kohler – Lombardini Srl 96 Komatsu Hanomag GmbH 146 Kormann Rockster Recycler GmbH 77 L Lehnhoff GmbH & Co 51 Liebherr Werk Telfs GmbH 160 Liebherr-International Deutschland GmbH 14, 27, 147 ,151 Linde Hydraulics GmbH & Co. KG 104 Liugong Machinery Europe B.V. 42 LST GmbH 76 M MANITOU DEUTSCHLAND GmbH 125 Maeda Seisakusho bei Uplifter GmbH & Co. KG 124 Mascus – Eugen Russ Media GmbH 66 Meiller GmbH & Co. KG 166 Messe Big5 – Messe & Marketing Michael Pittscheidt 172 Messe demopark + demogolf – Ges. z. Förderung d. Maschinenbaues mbH (GzF) 173 Messe Bauma Africa – Messe München International 173 Messe Nordbau – Hallenbetriebe Neumünster GmbH 173 Messe Resale – Hess GmbH 172 Messersi bei TM-Machinery 152 MOTEC GmbH 50 MOTOMETER GmbH 167 MTG – Metalogenia S.A. 89 MTS Ges. f. Maschinentechnik & Sonderbauten mbH 89 MTU – TOGNUM AG VMCM 99 N NLMK Deutschland GmbH 93 O OilDoc GmbH 173 OLI Vibrationstechnik GmbH 158 P Paari Waagen- & Anlagenbau GmbH & Co. KG 140 Palfinger GmbH Ladekrane 126 Parker Hannifin GmbH 103

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Oschersleben (Bode) Kötz Morsbach Laupheim Rosengarten Langenthal Holsbybrunn Ganderkesee Twist Meppen Aichhalden Garching bei München Flero Geseke Boppard Elchingen Remshalden Neumünster Witten Lübeck Düsseldorf Senago (MI) Berlin I-Reggiolo Bissendorf Stuttgart Berlin Maisach Köln Langenfeld (Rheinland) Linz Haren (Ems) Bempflingen Wertheim Leimbach Mönchengladbach Luxemburg Bad Arolsen Werder (Havel) Gründau Triptis Frankfurt am Main Aying Kaiserslautern Memmingen Hanau Amberg Bad Salzungen Mauthausen Bad Krozingen Münster Kaufering Wächtersbach Murrhardt Lauchheim Vlotho Gersthofen Niederstotzingen Krailling Geel – Belgium Ballycoolin Dublin Ennepetal Unterschleißheim Köln Fleury-les-Aubrais Osterhofen/Altenmarkt Bilzen Aichhalden Bad Buchau Burtenbach Reggio Emilia Hannover Ennsdorf Baden-Baden Telfs Biberach an der Riß Aschaffenburg AN Almere Herrsching Ober-Mörlen Guteneck Lampertheim München Bad Münstereifel Frankfurt am Main München Neumünster Weingarten (Baden) Steinfurt Hadamar Mühlacker Premià de Mar (Barcelona) Hayingen Friedrichshafen Ratingen Brannenburg Hünfelden Erfurt Ainring Kaarst

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d.hahn@ackermann-trailers.com thomas.luetzel@al-ko.de juliane.brendebach@alho.com sylvia.wilmes@plettac-assco.de claudius.boos@aluca.de alexander.greschner@ammann-group.com jan-ake.petersson@aquajet.se stephan.theis@atlasgmbh.com carmen.backers@backers.de m.pistorius@bergmann-mb.de a.jahnke@betek.de service@bigmove.net comini@soluziongroup.com iris.blomenroehr@blomenroehr.com julia.haeser@bomag.com dagmar.engelbertz@boschrexroth.de a.skalecki@breining.fayat.com info@brigadegmbh.de loeffelsend@brock-kehrtechnik.de mail@christophel.com info@certex.de vito.minunni@cifa.com marei.winter@cnh.com sara_bernadelli@comerindustries.com c.hillenkoetter@c-track.de alexander.bellok@daimler.com info@betonverein.de deutsche.doka@doka.com redaktion@conovo.de dieter.gutschmidt@doosan.com c.kurz@innocrush.com info@container.de herbert.harsch@endress-stromerzeuger.de karl.bahr@engcon.com kertmer@erkat.de mike.passen@escocorp.com eurostat-pressoffice@ec.europa.eu info@fachverband-bohren-saegen.de hschroeder@faecee.com wolfgang.feldmann@fassigroup.de juliane.tomat@fliegl-fahrzeugbau.de h.nitezki@frd-abbruchtechnik.de info@fritzmeier.de philip.gerst@fuchs-lubritech.de erich.traub@goldhofer.de frank_loeb@goodyear-dunlop.com dagmar.lederer@grammer.com christina.elter@hammel.de dh@hartl-holding.com cmueller@haulotte.com n.kapp@hengst.de uli.klein@hilti.com d.kuellmer@hks-partner.com g.holp@holp-gmbh.de m.schmid@hs-schoch.de katharina.lange@hultaforsgroup.de m.niederreiner@humbaur.com mathias.pfitzenmeier@husqvarna.de c.junkers@hytorc.de liesbeth.boels@hyundai.eu

af-oc.de al-ko.de alho.de altradbaumann.de aluca.de ammann-group.com aquajet.se atlasgmbh.com backers.de bergmann-mb.de betek.de 0800bigmove.net soluzionegroup.com blomenroehr.com bomag.de boschrexroth.com breining.fayat.com brigade-elektronik.de brock-kehrtechnik.de christophel.com certex.de cifa.com cnh.com comerindustries.com c-track.de mercedes-benz-erleben.de betonverein.de doka.de conovo.de doosanequipment.eu innocrush.com container.de endress-generators.de engcon.com erkat.ded escocorp.com epp.eurostat.ec.europa.eu fachverband-bohren-saegen.de fae-group.com fassigroup.com fliegl.com frd-abbruchtechnik.de fritzmeier.com fuchs-lubritech.de goldhofer.de goodyear.de grammer.com hammel.de hartl-holding.com haulotte.de hengst.de hilti.de/presse hks-partner.com holp.eu hs-schoch.de hultaforsgroup.com humbaur.com husqvarna.de hytorc.de hyundai.eu idrobenne.com ironplanet.com ischebeck.de iveco.com jcb-baumaschinen.com johndeere.com kaiser-krane.de keestrack.com kingkong-tools.de kniele.de koegel.com lombardini.it komatsu-deutschland.de rockster.at lehnhoff.de liebherr.com liebherr.com linde-hydraulics.de liugong.com LST-group.com manitou.com uplifter.de mascus.de meiller.com pittscheidt.de demopark.de messe-muenchen.de nordbau.de usetec.com tm-machinery.com motecgmbh.de motometer.de mtg.es mts-online.ws mtu-online.com eu.nlmk.com oildoc.com oligmbh.de paari.de palfinger.de parker.com

bhughes@ironplanet.com krewitt@ischebeck.de melanie.baumann@iveco.com martin.thelen@jcb.com boutetsandrine@johndeere.com m.kaiser@kaiser-krane.de kees@keestrack.com h.zipse@babeda.de info@kniele.de info@koegel.com amagnani@lombardini.it bettina.meeuw@komatsu.eu roman.fischer@rockster.at info@lehnhoff.de alexander.katrycz@liebherr.com gerold.dobler@liebherr.com elke.karnarski@linde-hydraulics.com s.gesink@liugong.com selma.amedovski@lst-group.com s.powilleit@manitou.com vanino@uplifter.de sven.peters@mascus.de elisabeth.egger@meiller.com d.bandke@pittscheidt.de jennifer.hoehn@vdma.org sabine.wagner@messe-muenchen.de wolfgerd.jansch@holstenhallen.com ruggaber@hessgmbh.com tmelles@tm-machinery.com alexander.diehnelt@motec-cameras.com l.litau@motometer.de raquel.oliveira@mtg.es sonja.centeno@mts-online.de melanie.haid@tognum.com j.langenhuizen@eu.nlmk.com chr@oildoc.com c.knobl@oligmbh.de c.belgrad@paari.de f.ebner@palfinger.com nicola.hardege@parker.com


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Paschal-Werk GmbH Pfreundt GmbH Pirtek Deutschland GmbH Probst Greiftechnik Verlegesysteme GmbH PROEMION GmbH Putzmeister Concrete Pumps GmbH Rädlinger Maschinen- und Anlagenbau GmbH Ramtec Oy Rheinbraun Brennstoff GmbH Rosta AG Rotar International B.V. RSB Formork Technology GmbH Rühle Maschinenpark Sandvik Mining and Construction Central Europe GmbH Sandvik Mining and Construction Mobile Crushers and Screens Ltd SBM – Maschinenfabrik Liezen und Giesserei GmbH Scheuerle Fahrzeugfabrik GmbH Schmitz Cargobull AG Wilhelm Schwarzmüller Gesellschaft m.b.H. Sennebogen Maschinenfabrik GmbH Simex bei Basler SIMEX S.R.L. SMP – BSG Handels GmbH Soilmec Deutschland GmbH Stehr Baumaschinen GmbH StekoX GmbH Stempfle Baumaschinen STILL GmbH Tata Steel Tecklenborg Baumaschinen GmbH Terex Deutschland GmbH TERRA AG Teufelberger GmbH Jakob Thaler GmbH ThyssenKrupp Business Service GmbH Tuchel Maschinenbau GmbH VEI GmbH Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. Joseph Vögele AG Volvo Construction Equipment Wacker Neuson GmbH & Co. KG WEBASTO AG Weber Baumaschinen und Fahrzeuge GmbH – Muck-Truck Westag & Getalit AG Wimmer Hartstahl GmbH & Co. KG Wirtgen GmbH Wiume und Jentz & Jentz Bau GmbH WOMA Apparatebau GmbH Wörmann GmbH Xylem Water Solutions Deutschland GmbH Yanmar Construction Equipment Europe S.A.S. Zentralverband des Deutschen Baugewerbes Zuwa – Zumpe GmbH

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Steinach Südlohn Köln Erdmannhausen Fulda Aichtal Cham Lahti Frechen Hunzenschwil JW Genemuiden Fußach Untermünkheim Essen Derbyshire Liezen Pfedelbach Horstmar Freinberg Straubing Cesena San Giovanni in Persiceto (BO) Eglhausen Drolshagen Schwalmtal Magstadt Neuburg a.d. Donau Hamburg 8AT Wolverhampton Leisnig Zweibrücken Reiden Wels Elmshorn Essen Salzbergen Wedel Frankfurt/Main Ludwigshafen am Rhein Ismaning München Stockdorf Berlin Rheda-Wiedenbrück Thalgau Windhagen Reutlingen Duisburg Hebertshausen Langenhagen Saint-Dizier Cedex Berlin Laufen

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- EW200, 1995, Volvo TD61GE, W, 18 t, Monoblock 5.80m, Stiel 2.80m, Kabine, Heizung, A2, Greiferdrehwerk, 10.00-20 - W350, 1982, Cummins, 13.6 t mech., Verstellausleger, Stiel 2.30m, Kabine, Greiferdrehwerk, Atlas Greifer, Planierschild, 2.43m, 10.00-20 - JS175W, 2006, Isuzu, W, 16.2 t, Hydr. Verstellausleger, Stiel 2.70m, Kabine, Radio, hydr. Schnellwechsler, Hammerleitung, 4. Steuerkreis, Schild 2.50m, Tieflöffel 1950mm, 10.00-20, Betriebsstunden 5468

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- R914 HDSL Litr., 2000, Liebherr D924TE, W, 22.3 t, Hydr. Verstellausleger, Stiel 3.00m, Kabine, A/C, Hammerleitung, Greiferdrehwerk, mech. Schnellwechsler MS21, 3. Steuerkreis, Bodenplatten 600mm - R932HD, 1986, Liebherr BF6L913, W, 24 t, Monoblock, Stiel 2.60m, Kabine, Tieflöffel 1200mm, Bodenplatten 600mm

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- 325C MH, 2005, Caterpillar 3126B ATAAC, W, 31.5 t, Industrieausleger 8.85m, Industriestiel 6m, Kabine, A/C, A4, Greifer, Vollgummi 8-fach - A924Litr., 1998, Liebherr D924T-E, W, 22 t, Industrieausleger 6.5m, Industriestiel 4m, Kabinenerhöhung, Schutzgitter, Schild, Holzgreifer, Vollgummi 8-fach - R914B HDSL, 2007, Liebherr D924T-E, W, 25 t, Industrieausleger 6.00m, Industriestiel 4.00m, Kabine, Radio, Greiferdrehwerk, Zentralschmieranlage, Betankungspumpe, Bodenplatten 600mm - MH5PMS, 1997, Deutz BF6M1012, L, 20 t, Industrieausleger 6.00m, Industriestiel 4.50m, erhöhte Kabine 1.20m, A/C, A4, Vollgummi 8-fach 10.00-20

WALZE – – – IR-ABG - DD-24, 2007, Cummins A1700, W, 2.4 t, Tandemwalze mit Glattbandage 1200mm, Betriebsstunden 770

SENNEBOGEN - 825, 2008, Deutz TCD 2012 L06 2V, W, 27.9 t, Industrieausleger 6.8m, Industriestiel 5.5m, hydr. Kabine, A4, Vollgummi 8-fach

RADLADER – – – HANOMAG - 35D, 1993, TX31221, W, 9.3 t, Ladeschaufel 1.6m3, Rops-Kabine, mech. Schnellwechsler, Palettengabel, Reifen 17.5R25 ind. LIEBHERR - R514 Stereo, 2007, Liebherr D504 T02, 8.35 t, Schaufel 1.5 m3, Kabine, Radio, hydr. Schnellwechsler, 3. Steuerkreis, Palettengabel, 17.5R25 O&K - L25, 1994, Deutz BF4L 913, 13 t, Schaufel 2.50 m3, Rops-Kabine, 20.5R25 VOLVO - L30B, 2008, Volvo, D3D CDE2, L, 6.6 t, Schaufel 1m3, Rops-Kabine, hydr. Schnellwechsler, 3. Steuerkreis, 365/80R20, optional mit Seitenkippschaufel KOMPAKTOR – – – BOMAG - BC772RB, 2005, Deutz BF6M1015CP (EPA), W, 38.8 t, Schild 3.80m, Rops-Kabine, Radio, A/C, Schutzbelüftung, Rückfahrwarneinr., Zentralschmieranl., Verdichterräder CATERPILLAR - 826C, 1990, CAT 3406 DIT, 33.3 t, Schild 4.50 m, Rops-Kabine, Rückfahrwarneinr., Schutzbelüftung, Verdichterräder


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