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Das Sauerland-Buch

Eine Reise durch die Sauerländer-Höhenmeter. 106 bis 841 m ü.NN.

Herausgeber: Sauerland-Tourismus e.V. www.sauerland.com


Heimat Menschen suchen heute mehr denn je, ob als Einheimische oder als Gäste im Sauerland – ihrer Heimat auf Zeit, kleine Auszeiten. Alle haben „Landlust“. Nichts kommt dieser Suche nach Ursprünglichkeit und Sinnlichkeit mehr entgegen als ein schönes authentisches Dorf oder ein malerischer Weg. Unser Sauerland bietet dies. Hundertfach, vital und oft unerwartet zeitgemäß. Nehmen Sie sich ein leckeres Pils und lassen sich von den Impulsen und Gedanken in diesem Buch inspirieren. Tauchen Sie ein in die moderne Idylle des Sauerlandes – der idealen Region, um Arbeit und Freizeit harmonisch miteinander zu verbinden. Ich mache das. Und habe meinen Anker zwischen Höhenmeter 106 und 841 gesetzt.

Ihr Thomas Weber (Sauerland-Tourismus)


422 Meter ü.NN Beständigkeit S. 34

247 Meter ü.NN Gemeinschaft S. 16

330 Meter ü.NN Begeisterung S. 25

106 Meter ü.NN Wertschätzung S. 06

285 Meter ü.NN Achtsamkeit S. 24 160 Meter ü.NN Geselligkeit S. 14 366 Meter ü.NN Glück S. 28

153 Meter ü.NN Wohlstand S. 09 250 Meter ü.NN Tiefe S. 19

260 Meter ü.NN Ruhe S. 21

400 Meter ü.NN Sinnlichkeit S. 32

441 Meter ü.NN Freigeist S. 36


705 Meter ü.NN Verwurzelung S. 69

600 Meter ü.NN Kraft S. 64

460 Meter ü.NN Ehrfurcht S. 40

560 Meter ü.NN Vielfalt S. 62

530 Meter ü.NN Streben S. 47 501 Meter ü.NN Leichtigkeit S. 44

555 Meter ü.NN Entfaltung S. 50

687 Meter ü.NN Abenteuer S. 66

760 Meter ü.NN Bestimmung S. 73

841 Meter ü.NN Seele S. 78

784 Meter ü.NN Herkunft S. 76

728 Meter ü.NN Dankbarkeit S. 70


Vom goldenen Kalkstein

Wertschätzung Gut versteckt und über Millionen von Jahren geformt, erstreckt sich ein riesiges Höhlenlabyrinth unter vielen Teilen des Sauerlandes. Dort werden Zeugnisse aus Zeitaltern gehortet, die unsere Vorstellungskraft übersteigen. An einigen begehbaren Orten geben die Felsenmeere Geheimnisse preis und lassen uns Bruchstücke unserer gewaltigen Vergangenheit erahnen. Man steht fassungslos und staunend davor, findet ehrfürchtige Säulen und Gebilde aus Kalkstein, findet Gänge, Tunnel oder Systeme, findet Knochen von Tieren aus der Eiszeit.

106 Meter ü.NN

Wertschätzung – 06 –


Tropf(en) Stein

Höhle

Klein, schwach und eher unbedeutend verleihen ihm Ausdauer, Fallhöhe und Umgebung eine enorme Kraft.

Dunkel, unwirtlich und verschlossen eröffnet ihr Schatz eine bizarre und ungeahnte Welt. Ein zig Millionen Jahre altes Zusammenspiel, das ein imposantes Naturwunder formt.

Hart, kalt und starr wird er verführt zu wachsen, sich aufzubäumen und sich ständig neu zu entdecken.


Brennnessel Sie wird zur Entschlackung und Entgiftung empfohlen. Außerdem ist ihre Wirkung bei Erschöpfung und Ermüdung aufgrund von Eisenmangel positiv, weil sie sehr eisenhaltig ist. Auch als Lebensmittel, Salat oder Tee ist sie wegen ihrer Fülle an Vitalstoffen und ihres fantastischen Geschmacks geeignet.

Löwenzahn Ein echtes Wunderkraut, das bei Rheuma und bei chronischen Hautleiden hilft und die Verdauung fördert. Löwenzahn ist ein Powerlieferant erster Güte. Seine Blätter werden als Salat, Suppe, Tee oder Smoothie verzehrt. Aus Löwenzahnblüten lässt sich Gelee herstellen.

153 Meter ü.NN

Wohlstand – 09 –


Fluch und Segen

Wohlstand Mit dem üppigen Reichtum der Natur kann heutzutage kaum jemand mehr etwas anfangen. Das tradierte Wissen der Alten stirbt langsam aus. Die Kräuterapotheke hatte man früher sofort parat und wusste sich bei vielerlei körperlichen Wehwechen und Kummer zu helfen. Dabei gilt es immer noch, dass es kaum etwas gibt, gegen das kein Kraut gewachsen ist. Warzen, Jucken, Schlaflosigkeit, Erkältung bis hin zu Haarausfall oder bei schlechtem Atem des Hundes: Der Kenner kann helfen. Aber Vorsicht: Fluch und Segen liegen nah beisammen. Einige Pflänzchen sind giftig!

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Roter Fingerhut wächst als elegante schlanke Schönheit auf Waldlichtungen und an Waldrändern. Aber Vorsicht: Fingerhut ist sehr giftig!

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Kräuter im Sauerland rchaus als gelten aber du d sie bekannt, ar: sb es d sin Als Unkraut sin d ildkraut un heimisches W graria), opodium Poda ), Giersch (Aeg rfara), ica fa dio go ca ila rti ss (U ch (Tu Brennnessel nnis), Huflatti re pe is ell ), ta (B en ardamine hirsu Gänseblümch haumkraut (C behaartes Sc culus ficaria), un an (R t au kr Scharbocks media). ria lla te (S e Vogelmier

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160 Meter ü.NN

Geselligkeit – 14 –


Dönekes und Vertelleken

Geselligkeit Der Sauerländer ist gern in Gesellschaft – das ist kein Geheimnis. Hier würde der kleinste Versuch einer Gegendarstellung schnell scheitern. Denn jeder weiß: Der Sauerländer ist gern dabei – beim Ehrenamt und beim Verein. Er feiert gern – feste und viel. Er isst gerne – bodenständig und gesund. Er trinkt gerne – Bier aus Überzeugung. All das macht der Sauerländer nicht gern allein. Deshalb ist es falsch von DEM typischen Sauerländer zu sprechen, den gibt es nicht. Es gibt nur DIE Sauerländer – Mehrzahl!


Gut Fuer

Gemeinschaft Vereinsleben, Ehrenamt, Brauchtum und Tradition. Da geht ein Ruck durch die Sauerländer, die Brust wird gestreckt und die Hände werden aus der Hosentasche gezogen. Groß und Klein, Jung und Alt – alle zusammen gehen samstags in den Wald: Holz stellen! Wochenlang vor Ostern beginnen bereits die intensiven Vorbereitungen auf die hohen Osterfesttage. Und dann ist es soweit: Der Himmel voller Semmeln, die zur Segnung gehalten werden, ehrwürdige Lüchten, die zur Kirche getragen werden und imposante Feuer, die mit Stolz betrachtet werden. An diesen Tagen beben die Kirchen vor der Stimmgewalt der Sauerländer Chöre wenn sie „Großer Gott wir loben dich“ mit Inbrunst singen. Der Inbegriff an Brauchtum und ein erhebendes Gefühl: Gott sei Dank, wir pflegen sie: Die Gemeinschaft.

247 Meter ü.NN

Gemeinschaft – 16 –


Es grünt so grün

Tiefe

Denkt man an das Sauerland, so ist erwiesenermaßen die Natur unmittelbar eine starke Assoziation. Mit Recht! Das viele Grün ist allgegenwärtig und hilft beim Muße tun. Großstädter kommen, um im Wald zu entschleunigen, die Flachländer möchten mal richtige Berge sehen, die Unentspannten suchen Ruhe beim Wandern. Man findet zu sich selbst. Der Blick wird klarer für die wesentlichen Dinge. Es ist eine intensive Selbsterkenntnis, die oft in der Natur zu finden ist. Das ist eine heilsame Erfahrung, die man gerne mit nach Hause nimmt. Ein kleiner Anker an glücklichen Momenten!

250 Meter ü.NN

Tiefe – 19 –


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Flaschengrün

Zartgrün

Jagdgrün

Apfelgrün

Blattgrün

Sauerlandgrün

Froschgrün

Fensterladengrün

Tannengrün


Grasgrün

Giftgrün

Schützenfestgrün

260 Meter ü.NN

Ruhe – 21 –


Vom Suchen und Finden

Ruhe Seit jeher sind Orte der Stille beliebte Orte der Einkehr und Besinnung. Bei der Konzentration auf das Essentielle und dem Ausgrenzen aller anderen Einflüsse werden Körper und Geist wieder zur Einheit. Man merkt, dass die Balance zurückkehrt. Es stellt sich das Gefühl ein, wieder im Gleichgewicht mit sich selbst und der Umwelt zu sein. An diesem Ort tankt man Kraft und fasst Vorsätze. Hier findet man Antworten, deren Fragen vorher gar nicht formuliert werden konnten.

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285 Meter ü.NN

Achtsamkeit – 24 –


Weißt du noch?

Papierschiffchen

01

02

03

04

05

06

07

08

09

Gib deinem Schiffchen doch einen Wunsch mit auf den Weg. Gut gemacht!

330 Meter ü.NN

Begeisterung – 25 –


Der Sprung

Begeisterung Sie sonnen sich in dieser Ruhe. Sie wissen um den Schatz, den sie bergen, nicht ein Tropfen soll entrinnen. Erschöpft von der Aufgabe liegen sie ruhig und sprechen nicht. Sehr lange schon. In perfekter Ordnung. Darauf bedacht, ein Becken zu formen.

Das Wasser liegt ohne Bewegung. Man spannt den Körper, fühlt den Anfang und das Ende, nimmt sich als Maß für Tiefe und Weite. Die Haut reagiert. Nach dem Sprung, nach dem Loslassen, nach dem Abtreten und dem gespannten Flug.


Doch dann bei der ersten Berührung direkt. Nicht erst wenn Anfang und Ende wieder die gewohnte Einheit finden, sondern dann, wenn der Anfang fühlt und nicht weiß, ob noch Zeit bleibt, dem Ende davon zu erzählen. Für diese Sekunden war der Weg nicht umsonst,

die Unruhe taucht ab unter den Körper. Er fühlt Strömung und Widerstand, den er teilt. Er sieht unter Wasser, er fühlt den Weg, er glaubt das Wasser streichelt seine Person. Und er weiss, wann die Luft ausbleibt. Wieder an die Oberfläche, zum Durchbrechen der Lichtkante zum erneuten Eintauchen.


Du bist begeistert – fühle den Moment. Notiere hier deine Begeisterung von heute ...

366 Meter ü.NN

Glück – 28 –


Dรถnekes und Vertelleken


ten Apfelsor d rlan im Saue

op, n Bosko chöner vo S , l, n e fe ik ap lu rz Mat e, Gewü Brauner lischer er Renett fä rg e st e sb d W , Lan nagold apfel, einer, Jo Glocken Gravenst afsnase, ch ert S , lb g A in z l, Prin Gülderl ckenapfe l fe Winterglo p ra e und Mal


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400 Meter ü.NN

Sinnlichkeit – 32 –


Entdeckung der Sanftheit

Sinnlichkeit Wie sagt man? Stur, raubeinig, mürrisch bis unfreundlich, unnahbar verschlossen? Damit findet der Sauerländer seinen Platz in der Typologie wohl irgendwo zwischen kriegerischem Germanen und eigensinnigem Bauern. Doch wir können auch anders – wenn wir wollen!

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Ein wahres Zeichen Ein gutes Wahrzeichen für die raue Romantik und die sich erst langsam entwickelnde Leidenschaft ist die Rose. Ein stacheliger Strauch – doch steht sie erst in Blüte, zeigt sie ihre ganze Pracht. Somit ist das Sauerländer Rosendorf Assinghausen in seiner Polarität ein wohl typischer und das Rosencafé in Bruchhausen ein authentischer Ort, wenn es um die Gemütsregungen der Sauerländer geht!

422 Meter ü.NN

Beständigkeit – 34 –


Da ist kein Vergang dran

Beständigkeit Es gibt sie noch – die guten alten Dinge. Die Sachen, die früher immer besser waren als heute. Nicht, weil man sich gegen Neues wehrt oder sentimentale Verklärung einsetzt, sondern weil es einfach so ist. Früher war man geduldiger, die Kinder besser erzogen, die Nachbarn hilfsbereiter. Früher waren Termine verbindlich, Versprechen Ehrensache und Geheimnisse vertraulich. Früher waren die Erdbeeren röter, die Brote größer und die Körner robuster.

„Früher gleich besser“ ist jetzt der neue Trend. Viele feiern das Zurückkommen vergangener Dinge. In Zeiten von Discount oder Luxus sucht man Halt in Dingen, die Sinn hatten, weil sie gut, durchdacht, solide und haltbar waren. Bewährt – und jetzt neu: bewahrt. Wir nennen es retro, vintage oder oldschool. Back to the roots – wo man nur hinhört. Revival der Good old Times – besser früher als später!


441 Meter ü.NN

Freigeist – 36 –


Je oller desto toller

Freigeist Kennen Sie das auch? Man bekommt etwas erzählt und kann es eigentlich nicht so recht glauben. Vielleicht denkt man sogar: Jetzt übertreibt er aber! Fast will man lächelnd abschalten und die Augen am Gegenüber vorbei lenken, da passiert es. Man hört die Wörter „Statistik“ und wird hellhörig. Und dann das Wort „Marktführerschaft“. Spätestens aber bei „Auszeichnungen und Bestnoten“, „Top Qualität und innovatives Design“ oder „Patenten und Vorreitertum“ ist man wieder ganz Ohr! Denn vorne ist da, wo das Sauerland ist.

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Qualität ist durch nichts zu ersetzen! „Unser Ziel ist es, Sitzmöbel und Tische für den Objektbereich herzustellen, die stets den aktuellen Forderungen und Erwartungen der Kunden entsprechen. So führt unser Streben nach Führerschaft in Technologie, Ökologie und Innovation zu Produkten mit beispielhaftem Design, ausgezeichneter Ergonomie und Funktionalität, höchster Fertigungsqualität und langem Gebrauchsnutzen.“ Kusch+Co GmbH & Co. KG

In der Welt des Überflusses und der Massenproduktion sind Qualität und Design entscheidende Faktoren. „Die FALKE-Szene ist von polyglotten Weltenbummlern, eigensinnigen Individualisten, neugierigen Entdeckern, fanatischen Perfektionisten, feinfühligen Kreativen und unverbesserlichen Schöngeistern bevölkert. Ihre Bilderwelt, ihre Wohnkultur und ihre Kleidung sind sichtbarer Ausdruck ihres Instinktes.“ FALKE KGaA

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Auf ewig Bekennen

Ehrfurcht Ehrfurcht bedeutet, mit hoher Achtung – ja schon fast Verehrung – einem wunderbaren Gut zu begegnen. Ehrfurcht ist eine alte Tugend. Es schwingt viel Sentimentalität mit. Sie ist eine alte Jungfer, ein in die Jahre gekommener Begriff. Langsam, in sich gekehrt und voller Demut scheint Ehrfurcht ein Relikt vergangener Zeit zu sein. Man findet sie noch! Dort, wo der Handschlag noch zählt und das Versprechen reicht. Dort, wo der Sonntag heilig und die Socke noch gestopft wird. Dort, wo Häuser gesegnet werden und sich mit Inschriften in ihrem Holz auf ewig bekennen. Der Familie ein Schutz, dem Freund ein Wunsch, dem Wanderer ein Gruß – und auf jeden Fall auch: Dem Fremden ein Willkommen.

460 Meter ü.NN

Ehrfurcht – 40 –


– 41 –


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Gummitwist und Wolke 7

Leichtigkeit Es fühlt sich an wie Urlaub. Die Zeit vergeht wie im Flug. Von jetzt auf gleich ohne Planung. Hier werden die kleinen Dinge groß geschrieben. Es gibt viel Natur und Tiere, meist spontan und ohne großes Taschengeld. Die Erinnerung: Unkompliziert wie Gummitwist, leicht wie Seifenblase, gefühlt wie Wolke 7. Mehr davon!

501 Meter ü.NN

Leichtigkeit – 44 –


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Nach dem Schweinehund – Pokal

Streben Ehrgeiz bis in die Haarspitzen und der Mut, immer wieder die eigenen Grenzen auszutesten sind Grundvoraussetzungen. Als Grundstock der Evolution ist das Streben nach Höherem und Besserem der Ursprung allen Fortschritts. Hätten wir nicht diesen Antrieb instinktiv in uns, wären Entwicklungen viel langsamer und nicht so zielgerichtet. Wir streben. Höher. Weiter. Stärker. Gegen den inneren Schweinehund. Hol dir den Pokal!

530 Meter ü.NN

Streben – 47 –


555 Meter ü.NN

Entfaltung – 50 –


Freie Entfaltung ist für den Sauerländer ein hohes Gut. Im privaten Bereich sind da fast keine Grenzen mehr gesetzt. Je ausgefallener, desto mehr entfaltet. Es geht um neue Interpretationen längst dagewesener Dinge, derer man sich rühmen kann als habe man sie selbst erfunden. Wie Kuchen in Einmachgläsern, Pastinaken-Püree oder Häuser aus Holz. Es ist auch oft der Versuch, aus der Not eine Tugend zu machen wie bei Repair Cafés, Städte versenken in der Talsperre, Hausbrauereien und Radrouten durch stillgelegte Tunnelstrecken. Beruflich gesehen ist Entfaltung hier Ehrensache. Die erste Region, in der Carbon ein alter Schuh ist, ein Entwurf zur europaweiten Norm erklärt wird und die neusten Fahrzeug-Modelle von Kindern gefahren werden. Hier stecken die Düsentriebe der Automobilbranche die Köpfe zusammen, die Köche rufen die Slow-Food-Bewegung aus und Bäume werden zum Exportschlager. Sauerländer Champions findet man viele hinter Grün und Berg.

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– 53 –


Severin Schulte Ufer

Audio Physic

Berndes Wepa

Blomus

Kemper

Falke

Westfälisches Gesundheitszentrum

SKS

Westheimer

Mennekes Metten

Trilux Ritzenhoff – 54 –


Borbet Busch-Jaeger Kusch+Co

Wilesco

Albert Turk

Medice

Siku

Burgbad

Grohe Warsteiner

Kettler

Eibach

Wesco Gefu

Veltins

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Mosebolle

Mollseifen

Kückelheim

Möllmicke

Lenhausen

Schliprüthen

Hundesossen

Bamenohl

Sichtigvor

Wulmeringhausen

Sanssouci

Heggen

Grimlinghausen

Echthausen

Nachtigall

Twismecke

Faulebutter

Nichtinghausen

560 Meter ü.NN

Vielfalt – 62 –


Husten

Neger

Helden

Hützemert

Wildewiese

Hitzendumicke

Sondern

Thieringhausen

Jagdhaus

Frielentrop

Kuckuck

Holzweg

Paradiese

Galiläa

Huppen

Hollenbock

Lichtringhausen

Röhrenspring

Unsere Kuhkäffer

Vielfalt

Nein, nicht nur: „Kuhschisshagen“! Es gibt auch viel „Wildewiese“ hier! Für viele ist es auch das heilige Land – genauer gesagt: „Galiläa“. Wiederum andere haben nicht viel zu lachen, wegen „Faulebutter“ oder „Husten“! Weil in „Neger“ die Sonne weniger lang scheint, haben dort viele „Halbhusten“. Die meisten tragen es mit Fassung, wir sind halt wahre „Helden“.

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Wildes Spiel

Kraft Was anfangs ein ruhiges Rinnsal ist, entpuppt sich zum tosenden Gewässer. Am Anfang der Reise ganz zahm und bescheiden über die Kante geschwappt, gewinnt der Tropfen an Masse und findet in der Gruppe Gefallen am Fallen. Im steilen Abgang wird wilde Fahrt aufgenommen. Das Tempo potentiert sich und ist mit dem Auge nicht mehr zu verfolgen. Unten angekommen in der Prallzone zerberstet die Gruppe wieder in lose Tropfen, die sich weiß schäumend vor Wut erneut formatieren, um ruhigeren Gefilden entgegen zu fluten. Bestenfalls.

600 Meter ü.NN

Kraft – 64 –


Anlauf – Achtung – Spaß

Abenteuer Pralles Lebensglück. Wieder Kind sein. Ohne viel Aufwand, Planung und Gepäck was richtig Gutes und Tolles erleben. Rausfahren und schnell im Urlaubsgefühl landen. Ist es nicht genau das, was Freizeit ausmacht? Wir sehnen uns nach Einfachheit, nicht viel Trubel, sondern unkompliziert eine Abwechslung zum Alltag. Abschalten, mit der Familie oder mit den Freunden. Wie früher am Lagerfeuer bei den Pfadfindern. Vielleicht verspricht der Picknickkorb noch ein leckeres Abendessen auf der Decke. Krimi lesen, Steine flitschen, Kirschkerne spucken und auf Gräsern pfeifen. Breites Strahlen.

687 Meter ü.NN

Abenteuer – 66 –


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fest verankert stark gehalten treu verbunden

705 Meter ü.NN

Verwurzelung – 69 –


Zum Glück nicht vergessen

Dankbarkeit Wegekreuze sind den glücklichen Heimkehrern gewidmet, die aus Kriegswirren wieder nach Hause gelangten. Die Kreuze sind Ausdruck tiefer Dankbarkeit für göttlichen Beistand und Schutz eines geliebten Menschen! Sie sind Orte, an denen man kurz innehält und sich besinnt auf die existentiell wichtigen Dinge. Die Perspektive verschiebt sich und in der aktuellen Betrachtung liegt auf einmal viel Gutes, Ruhiges, Friedvolles und Beständiges. Heute säumen die Wegekreuze als freudige Begleiter unseren Weg. Ein Moment der Stille und Einkehr mit einer beeindruckenden Geschichte.

728 Meter ü.NN

Dankbarkeit – 70 –


Leben um geschlagen zu werden

Bestimmung Dabei hört sich das Großwerden in der „Schonung“ so nett an. Als kleiner Setzling in fruchtbaren Boden gehackt – immer in dem angemessenen Abstand zum Nachbarn und mit gehörigem Respekt vor den Größeren. Jahrelang gehegt und gepflegt, die schönen Triebe in Form geschnitten, Verkrümmungen gerade gebogen, immer in Sorge vor Frost und Trockenheit oder gar Schädlingsbefall. Nach jahrelanger Zucht geschlagen, vielleicht auserwählt als ganz Großer zu strahlen, ansonsten im Netz transportiert. Und dann endlich – liebevoll gerettet von jemandem, der ihn bewundert und herausputzt.

760 Meter ü.NN

Bestimmung – 73 –


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Nordmanntanne

Nobilistanne

Die Weichspüler-Züchtung für Finger, die nicht gepiekst werden möchten, der neue Liebling der Baumschmücker. Ihre weichen langen Nadeln haben abgerundete Ecken.

Auch Edeltanne genannt! Vornehm und anspruchsvoll ist sie während des Wachstums in Bezug auf Licht- und Bodenverhältnisse. Sie besticht durch blaugrün schimmerndes und ihr schön dichtes Nadelkleid.

Die Nadeln glänzen im satten Grün und schimmern silbrig an der Unterseite. Der Baum bleibt lange ein Hingucker, da die Nadeln fest am Zweig sitzen und kaum abfallen.

Besonders Liebhaber von natur-gewachsenen Weihnachtsbäumen entscheiden sich für sie.

Blaufichte

Rotfichte

Der Klassiker als Weihnachtsbaum mit gutem Preis-Leistungsverhältnis! Ihre Nadeln sind mittellang bis lang, bläulich und eher spitz, daher empfiehlt sich eine gewisse Vorsicht!

Die Rotfichte ist der pragmatischste unter den traditionellen Weihnachtsbäumen.

Der Farbton geht von dunkelgrün, über grünlich-blau bis hin zu silbrig-blau, dem sie ja auch ihren Namen verdankt. Die Bäume haben eine schöne, gleichmäßige Form und verströmen intensiven Waldduft.

Dieser frohwüchsige Baum aus den heimatlichen Wäldern wird auch im Zuge der Waldpflege als Weihnachtsbaum geschlagen. Daher kann er sehr preisgünstig angeboten werden. Seine Nadeln sind kurz und von hell- bis dunkelgrün gefärbt. Die Rotfichte ist ca. 10 Tage haltbar, mit Bewässerung etwas länger.

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Bei der Ehre gepackt

Herkunft Wie stark ist man eigentlich? Man selbst alleine oder als Mitglied einer Familie, als Bewohner einer Region, oder Mitglied eines Teams? Worauf kann man sich verlassen und wo kann man Halt finden in schwierigen Situationen? Zu Hause – dort wo die Heimat ist. Zu Hause – das ist ein so intensives Ur-Gefühl, dass man es fast schon Instinkt nennen könnte. Es schlummert tief in uns und strahlt eine wohlige Gewissheit aus, geerdet zu sein. Ein Sprichwort sagt, dass man nur Wege in die Zukunft findet, wenn man weiß, woher man gekommen ist. Also ist es der Ursprung, den man in sich trägt, der hilft, erfolgreiche Wege zu finden. Ein schöner Schubser hinaus in die Welt durch die Herkunft und eine lebenslange Bindung an den Beginn der Reise. Mach was draus!

784 Meter ü.NN

Herkunft – 76 –


Du bist mein Gefühl

Seele Am höchsten Punkt des Weges angelangt, blickt man zurück auf das Geleistete. Anstrengung, Mühe und Strapaze verblassen und sind bald vergessen. An ihre Stelle rückt ein leises, tiefes Gefühl von Erhabenheit. Man hat es geschafft: Alles ist gut.

841 Meter ü.NN

Seele – 78 –


Glossar 106

160

S. 06

S. 14

Hier finden Sie die Sauerland-Höhlen:

„R“-Café-Restaurant Das „R“ steht für Ruhr, Rad und Ruhe! Ein gutes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer – egal zu welcher Tageszeit. Das „R“-Café ist ein moderner Gastronomiebetrieb, der durch ein klares Architektur- und Innenraumkonzept besticht und exemplarisch für den zeitgemäßen Sauerland-Stil steht.

Meter ü.NN Wertschätzung

Balver Höhle: in Balve (138 m) Bilsteinhöhle: in Warstein (1.840 m) Dechenhöhle: in Iserlohn (900 m) Heinrichshöhle: in Hemer-Sundwig (3.000 m) Reckenhöhle: in Balve (2.500 m)

Meter ü.NN Geselligkeit

Attendorner Poskelaid, Kreuze aufrichten, Fackeln schwenken und Osterfeuer, Osterabendprozession, Osterlüchten und Po(or)tenkapellen. Ostern in Attendorn Otto Höffer | Ralf Breer | Rainer Scholz ISBN: 978-3-00-020976-5 Verlag Theodor Frey 132 Seiten, 29,80 EURO

R-Café Dicke Hecke 30 59755 Arnsberg-Neheim

www.sauerland-hoehlen.de www.r-cafe.de Atta-Höhle: in Attendorn (6.670 m)

247

Meter ü.NN Gemeinschaft S. 16

153

Meter ü.NN Wohlstand S. 09

Mit dem Suchbegriff „Kräuter“ auf www.sauerland.com finden Sie aktuelle Angebote rund um Kräuterwanderungen und Kräuterküche! Viel Spaß!

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Über die Osterbräuche erschien 2007 das Buch „Ostern in Attendorn” aus der Reihe ATTENDORNER GESCHICHTEN. Der Ablauf des Osterbrauchtums wird wie folgt dokumentiert: Holz stellen, Fackelnburken, Palmsonntagsprozession, Ostersemmel backen, Bäume aussuchen, Turm blasen, Ratschen, Semmelsegnen, Fichten schlagen, Kreuze vermessen, Plattdeutsche Ansprache,

260

Meter ü.NN Ruhe S. 21

„Haus der Stille“ haben die Benediktiner gemäß ihrer Tradition die Erweiterung der Abtei Königsmünster in Meschede genannt. Ein mutiger Bau des Architekten Peter Kulka: In Klarheit bestechend und mächtig, aber dennoch fast introvertiert. Sichtbeton, viele Glasflächen, interessante Winkel und imposante Höhen. Die Benediktiner verstehen ihr Haus der Stille als einen Ort der


Kerspetalsperre (150 ha), Kiespe Genkeltalsperre (64 ha), Meinerzhagen Ahauser Stausee (33 ha), Attendorn Oestertalsperre (25 ha), Plettenberg Glörtalsperre (21 ha), Schalksmühle, Halver u. Breckerfeld Fürwiggetalsperre (18 ha), Meinerzhagen Seilersee (13 ha), Iserlohn Hillestausee (9 ha), Winterberg Fuelbecketalsperre (8 ha), Altena Esmecke-Stausee (2 ha), Eslohe

Einkehr und Besinnung und laden Gäste zu sich ein, die sich auf der Suche nach Gott befinden. Begleitend gibt es zahlreiche meditative Angebote, Exerzitien mit Text-, Musik-, Film- und Bewegungsimpulsen oder auch Yoga-, Qi-Gong- und Tai-Chi-ChuanKurse. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz: Die bekannte Abteiküche bedient sich zum großen Teil aus den klostereigenen Betrieben. Abtei Königsmünster Klosterberg 11 59872 Meschede www.koenigsmuenster.de

330

Meter ü.NN Begeisterung S. 25

285

Meter ü.NN Achtsamkeit S. 24

Christoph Schwermer ist einer von zehn Rangern des Landesbetriebes „Wald und Holz NRW“ im Sauerland und in Siegerland-Wittgenstein. Die Ranger halten die Wanderwege in Schuss, schützen Wald und Tiere, organisieren erlebnisreiche Wanderungen und stehen jedermann immer mit Rat und Tat zur Seite. Man erkennt sie an ihren markanten Hüten und ihrer Bekleidung. www.wald-und-holz.nrw.de

Wie viel Wasser gibt es im Sauerland? Viel. Sehr viel. An Seen und Flüssen gibt es viele schöne Möglichkeiten, die freie Zeit ganz abwechslungsreich zu gestalten: Wasserski, Segeln, Rudern, Kanu fahren, Surfen, Tauchen oder einfach nur Entspannen. SEEN: Möhnesee (1.037 ha), Körbecke Bigge- und Listersee (876 ha) u. (163 ha), Attendorn, Drolshagen, Meinerzhagen u. Olpe Sorpesee (330 ha), Sundern Hennesee (213 ha), Meschede Versetalsperre (183 ha), Lüdenscheid Aabachtalsperre (180 ha), Bad Wünnenberg

FLÜSSE: Die Ruhr (219 km) entspringt in Winterberg und mündet in Duisburg in den Rhein Die Lippe (220 km) entspringt in Bad Lippspringe am westlichen Fuße des Eggegebirges und mündet südlich von Wesel in den Rhein Die Lenne (129 km) entspringt am Kahlen Asten und mündet bei Hagen in die Ruhr Die Diemel (111 km) entspringt bei Usseln und mündet in Bad Karlshafen in die Oberweser Die Möhne (65 km) entspringt bei Brilon und mündet in Neheim in die Ruhr Die Alme (59 km) entspringt in der Briloner Hochfläche und mündet bei Schloß Neuhaus in die Lippe Die Volme (50 km) entspringt in Meinerzhagen und mündet in Hagen in die Ruhr Die Bigge (45 km) entspringt bei Römershagen und mündet bei Finnentrop in die Lenne – 81 –


Die Ennepe (39 km) entspringt bei Halver und mündet in Hagen in die Volme Die Orke (38 km) entspringt bei Küstelberg und mündet bei Ederbringhausen in die Eder Die Hoppecke (35 km) entspringt bei Willingen und mündet vor Marsberg in die Diemel Die Hönne (33 km) entspringt bei Neuenrade und mündet bei Menden in die Ruhr Die Wenne (32 km) entspringt am Robecker Berg und mündet in Wennemen in die Ruhr Die Röhr (29 km) entspringt bei Röhrenspring und mündet in Hüsten in die Ruhr Die Wilde Aa (27 km) entspringt bei Titmaringhausen und mündet bei Dalwigksthal in die Orke Die Verse (25 km) entspringt bei Meinerzhagen und mündet in Werdohl in die Lenne Die Henne (23 km) entspringt bei Bad Fredeburg und mündet bei Meschede in die Ruhr Die Heve (22 km) entspringt bei Hirschberg und mündet in den Möhnesee Die Odeborn (21 km) entspringt am Kahlen Asten und mündet bei Raumland in die Eder Die Valme (20 km) entspringt an der Hunau und mündet in Bestwig in die Ruhr

366

Meter ü.NN Glück S. 28

Alte Meierey Schwarz Mitten im kleinen Dörfchen Waukemicke liegt das Restaurant und Café Alte Meierey Schwarz. Ein kleines Fachwerkhaus mit einer guten Stube, die mit Liebe dekoriert ist. Besonders beliebt – der hausgemachte Apfelkuchen von Chefin Zerline Schwarz. Sie möchte mit ihrer Küche dazu verführen, das Ursprüngliche zu genießen. Alte Meierey Schwarz Am Kornstück 10 57462 Olpe-Waukemicke

Ein Gutscafé mit kleiner Pension ist angeschlossen. Jährlich wird das Fest „Rosenträume“veranstaltet, das im Zweijahres-Rhythmus über eine Rosenwoche mit den Aktivitäten des Rosendorfes Assinghausen kombiniert wird. Eine eigene Rosenzüchtung ist dem Qualitätsweg Rothaarsteig gewidmet.

www.altemeiereyschwarz.de Rosenbogen Heidrich im Gutshof Schloss Bruchhausen Gaugreben´scher Weg 1 59939 Olsberg-Bruchhausen www.rosenbogen-heidrich.de

400

Meter ü.NN Sinnlichkeit S. 32

In der Nähe Olsbergs, nahe dem Rothaarsteig und den Bruchhauser Steinen findet man den Rosenbogen Heidrich – 82 –

mit rund 3.000 Quadratmeter Gartenfläche, in dem rund 200 Sorten Rosen wachsen und verkauft werden. Mechtild Heidrich hatte die Idee, ihre Rosen-Leidenschaft zum Beruf zu machen, touristischen Mehrwert für eine ganze Region zu schaffen und das Dorf Assinghausen zum Rosendorf zu machen.


441

Meter ü.NN Freigeist S. 36

Die heutige blomus GmbH hatte ihre Anfänge unter dem Namen SKS Sundern im Jahre 1921. In den frühen 90-ern werden Design, Darstellung und Präsentation immer lifestyliger und moderner. Edelstahl gewinnt als präferierter Werkstoff an Bedeutung. blomus Produkte erkennt man an ihrer geradlinigen, minimalistisch, eleganten Formensprache. Sie sind in ihrer Funktion sinnvoll und bestechend einfach. Bekannt sind Gartenfackeln, Wasserkaraffen, Bad-Accessoires und vieles mehr. In den Bereichen home, garden, spa und taste findet man eine Vielzahl an Produkten, die mit Designpreisen ausgezeichnet wurden. Hier abgebildet: blomus Gelfeuerstelle FUOCO für den Einsatz im Outdoorbereich! blomus GmbH Zur Hubertushalle 4 59846 Sundern

Stühle, Bänke, Sitzobjekte und Tische – alles vom Funktionsmöbel bis zum Kunststatement aus dem Hause Kusch + Co. Jeder der schon mal am Flughafen gewesen ist, hat wahrscheinlich schon drauf gesessen: „7000 Terminal“ – ein Bestseller aus dem Traditionshause Kusch + Co. Das 1939 gegründete Familienunternehmen setzt auf den Dreiklang aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der Welt des Sitzens und Sitzenlassens – ein Paradebeispiel an standortverbundenem Unternehmertum: „Auch in Zukunft werden wir unsere Sitzmöbel und Tische ausschließlich in unseren Werken in Hallenberg im Sauerland fertigen. Denn das Erfinderland Deutschland bietet schon immer einen guten Nährboden für Innovationen.“ so die Unternehmerfamilie.

Seit 1895 existiert die FALKE Gruppe und wird auch heute noch von Familienangehörigen – nämlich Franz-Peter Falke und Paul Falke – geleitet. Produziert wird alles für den sportlichen, klassischen, modischen, extravaganten bis luxuriösen Fuß bzw. Bein. Schon lange ist die FALKE Gruppe ein international tätiges Bekleidungs- und LifestyleUnternehmen mit Sitz im sauerländischen Schmallenberg. FALKE KGaA Oststraße 5 57392 Schmallenberg www.falke.com

Kusch+Co GmbH & Co. KG Postfach1151 59965 Hallenberg

www.blomus.com www.kusch.com

– 83 –


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S. 40

S. 47

2011 wurde in Schmallenberg das „Liebesgrün“ als Bergdorf mit komfortablen Hütten im Sauerländer Stil eröffnet. Dabei wurden nur heimische und natürliche Materialien verbaut. Ganz bewusst sind Tradition und Moderne als spannender Kontrast in Szene gesetzt worden. Die gemütliche und warme Atmosphäre des Urlaubsdorfes wird durch die Gastgeber Jessica Gerritsen und Ralf Blümer geprägt, deren Grundsatz lautet: „Was man mit Liebe tut, wird gut.“

Ein Skigebiet im Sommer ist ideal für...? Verrückte Ideen. Ein RasenRennen! Schon sechs Mal wurde der MTB-Wiesenslalom durch ausschließlich ehrenamtliches Engagement in Olpe-Fahlenscheid veranstaltet. Matsch, no Limits und Fun: Drei Dinge, die bei den jungen Wilden auf jeden Fall mitfahren.

Meter ü.NN Ehrfurcht

Handweiserhütte oHG Jessica Gerritsen & Ralf Blümer Lenninghof 26 (am Skilift) 57392 Schmallenberg

Meter ü.NN Streben

Von der Atmosphäre zwischen Camping und Festival, zwischen Familientrip und Szenetreff schmiegt sich das Rasenrennen in die Sauerländer Berge und Wälder und verwandelt sie für ein Wochenende zur bekannten und beliebten Sportlocation. Das „kleine Rennen mit großem Herz“ wird es genannt, denn der Erlös geht an die Kinderkrebshilfe.

www.liebesgruen.de www.froerider.de

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Meter ü.NN Entfaltung S. 50

Erfolgreich, innovativ, weltweit agierend und oft Branchenprimus – das zeichnet Wirtschaftsunternehmen aus dem Sauerland in Südwestfalen aus. So werden im Sauerland auch viele überregional bekannte Konsumgüter hergestellt, z. B. durch:

Ritzenhoff AG Sametwiesen 2 34431 Marsberg www.ritzenhoff.de

M. Westermann & Co. GmbH Bahnhofstraße 205 59759 Arnsberg www.wesco.de

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Brauerei C.& A. Veltins GmbH & Co. KG An der Streue 59872 Meschede-Grevenstein www.veltins.de

Heinrich Eibach GmbH Am Lennedamm 1 57413 Finnentrop www.eibach.com

Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG Verwaltung Bamenohler Str. 244 57413 Finnentrop www.metten.net

Viele weitere Unternehmen und Informationen zur Wirtschaftskraft der Region unter: www.suedwestfalen.com www.sauerlandinitiativ.de

Sieper GmbH Schlittenbacher Straße 60 58511 Lüdenscheid www.siku.de

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Kuhschisshagen ist eigentlich nur Hagen, ein Ortsteil von 59846 Sundern. Wildewiese, ein Skigebiet, gehört zu 59846 Sundern. Galiläa ist ein Ortsteil von 59872 Meschede Faulebutter liegt bei 57413 Finnentrop. Husten und Halbhusten gehören zu 57489 Drolshagen. Neger ist ein Ortsteil von 57462 Olpe. Helden ist ein Dorf, das zu 57439 Attendorn gehört.

Die Plästerlegge ist der höchste natürliche Wasserfall des Sauerlandes. Sie befindet sich östlich des Bestwiger Ortsteils Wasserfall. Der steile Talkessel mit dem Wasserfall gehört zum 13,7 ha großen Naturschutzgebiet Plästerlegge – Auf’m Kipp. Der Name Plästerlegge ist eine Dialektbildung des Sauerländer Platt und bedeutet in etwa „regnender Schieferfels“, zusammengesetzt aus den Begriffen plästern („prasselnd, wolkenbruchartig regnen“) und Legge („schiefriger Fels“). Quelle: Wikipedia

Meter ü.NN Vielfalt

GEFU Küchenboss GmbH & Co. KG Braukweg 28 59889 Eslohe www.gefu.de

FALKE KGaA Oststraße 5 57392 Schmallenberg www.FALKE.com

Meter ü.NN Kraft

Zusätzlich zu plästern gibt es noch weitere Synonyme für das – 85 –


Regnen, das zum Sauerland gehört wie Butter zum Brot: nisseln, dröppeln, pladdern, räänen, sicken, sauen, fisseln, sürten, schmeißen, schütten.

Dies sind natürlich nur einige Beispiele – mehr davon unter: www.sauerland.com/ausflug

• Der durchschnittliche Weihnachtsbaum ist ca. 1,80 Meter hoch und hat rund 360.000 Nadeln.

784 Meter ü.NN Herkunft S. 76 Bobsport wird in Winterberg schon seit 1910 betrieben. Die heutige Kunsteisbahn wurde 1976 eröffnet und ist die viertälteste der Welt.

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Meter ü.NN Abenteuer S. 66

Das Sauerland ist eines der größten Ziele für Tagesausflüge in ganz NRW. Besonders spannend sind dabei Besuche in einem der vielen Ausflugsziele und Freizeitparks, die kleine und große Abenteuer versprechen. Die Spanne reicht vom beliebtesten Freizeitbad in NRW, dem AquaMagis in Plettenberg mit seiner aufregenden Rutschenwelt, über das KarlMay Erlebnis beim Elspe-Festival, einzigartigen Technikerlebnissen im Science Zentrum der Phänomenta Lüdenscheid, Natur- und Tiererlebnissen im PanoramaPark Sauerland Wildpark bis zum Fort Fun Abenteuerland im Western-Style in Bestwig-Wasserfall. – 86 –

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Meter ü.NN Bestimmung S. 73

Fakten über den Weihnachtsbaum: • Etwa 24,5 Millionen Weihnachtsbäume stehen jedes Jahr allein in deutschen Wohnzimmern. • Jeder dritte Weihnachtsbaum kommt aus dem Sauerland – und adelt das heimische Anbaugebiet zum wichtigsten in Europa. • Bis zur Ernte werden die Bäume ca. 8 bis 12 Jahre alt. • Umgerechnet 12 Minuten müssen Weihnachtsbaum- produzenten jeden einzelnen Baum hegen und pflegen, bis er geschlagen werden kann.

Heute ist sie Teil des NRWLeistungssportzentrums Winterberg-Sauerland und damit attraktives Ziel für Nachwuchs und Spitzensport im Rodel-, Skeleton- und Bob-Sport. Fakten zur Bobbahn: • Gesamtlänge 1.609 m • 15 Kurven • Durchschnittsgefälle: 9,8 % • maximales Gefälle: 15 % • Höchstgeschwindigkeit 140 km/h • Eisoberfläche: 65.000 qm Bei zahlreichen Meisterschaften, darunter gleich mehreren Europa- und Weltmeisterschaften (zuletzt 2015), konnten immer wieder auch Sauerländer Sportler ihr Können unter Beweis stellen. Ein schönes Beispiel dafür ist der gebürtige


Winterberger René Spies, für den als amtierender Bob-Bundestrainer die WM 2015 eine Heim-WM war. In seiner Zeit als aktiver Zweierbobpilot konnte er gleich drei Junioren-Weltmeisterschaften gewinnen und wurde 2003 sogar Europameister. Wo hat Stefan Raab wohl die erste WOK WM ausgetragen? Natürlich auf der Bobbahn in Winterberg (ebenso die dritte und siebte WOK WM). Sportstätte: Bobbahn Winterberg Hochsauerland Kapperundweg 59955 Winterberg www.bobbahn.de

Metern nur NRWs zweithöchster Berg ist. (Langenberg bei Olsberg mit 843 Metern) Der Kahle Asten ist der bekannteste und am häufigsten besuchte Berg im Sauerland, der Mittelpunkt der sauerländischen Gebirgszüge, auch „Vater der tausend Berge“ genannt. Auf dem Gipfel wurde ein Aussichtsturm errichtet, der einzigartige Ausblicke bietet. Bei guten Sichtverhältnissen kann man 100 km in die Ferne schauen – mit Glück und guter Brille vermag man sogar den Großen Feldberg im Taunus zu erspähen. Die Bergheide auf dem Kahlen Asten steht in vielen Teilen unter Naturschutz. Außerdem gibt es den Berggasthof Hotel Kahler Asten – das höchstgelegene Hotel in NRW.

Mehr Informationen über das Sauerland unter www.sauerland.com Dieses Glossar erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für Vollständigkeit, Fehler redaktioneller Art, Auslassungen usw. sowie die Richtigkeit der Angaben kann keine Haftung übernommen werden.

Kahler Asten Astenturm 1 59955 Winterberg www.winterberg.de/Media/ Attraktionen/Kahler-Asten

841 Meter ü.NN Seele S. 78 „König der Sauerlander Berge“ wird er liebevoll genannt, obwohl er mit knapp 842 – 87 –


Impressum Herausgeber Sauerland-Tourismus e.V. Johannes-Hummel-Weg 1 57392 Schmallenberg www.sauerland.com

Konzeption und Redaktion Daniela Burkhardt DES WAHNSINNS FETTE BEUTE GmbH www.fette-beute.com

Projektmanagement Caroline Motyka DES WAHNSINNS FETTE BEUTE GmbH www.fette-beute.com

Gestaltung Anna-Catharina Schöttler DES WAHNSINNS FETTE BEUTE GmbH www.fette-beute.com

Druck Druckverlag Kettler GmbH www.druckverlag-kettler.com Auflage: 1.000 Stück Mai 2015


Bildquellen Johannes Ginsberg: S. 02, Dechenhöhle: S. 07, Jannik Fischbach: S. 10, Klaus-Peter Kappest: S. 12 | S. 14 | S. 19 | S. 34 | S. 58 | S. 69 | S. 70 | S. 72, Shutterstock.com: S. 17 (Hintergrund) | S. 29 | S. 34 (Bilderrahmen) | S. 62, 63 (Hintergrund, Kühe), Sauerland-Tourismus e.V.: S. 62, 63 (Kühe), Tanja Evers: S. 22 | S. 24 | S. 44 | S. 46, Roland Fechter und Marvin Gebauer: S. 26 | S. 52 | S. 74, Uta Rauser: S. 32, Cyrus Saedi: S. 42, blomus GmbH: S. 37 (Feuerschale), Kusch+Co GmbH & Co. KG: S. 39 (Anzeige), FALKE KGaA: S. 39 (Anzeige), Frank Wipperfürth: S. 48 | S. 50, Karl-Heinz Althaus: S. 56, Mariusz Prusaczyk; Fotolia.com: S. 63 (Wisent), Matthias Würtele: S. 64, Dr. Jürgen Fischbach: S. 67, Anna Galon: S. 76, Johannes und Heidi Bücker: 78, Paul Masukowitz: S. 90 - 92


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"Heimat", das Sauerland-Buch  

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