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Felix Kläsi und das (Medaillen-)Fieber Stéphane Chevrier und das «Postdoc» bei den Kängurus Christian Vials WM-Mission voll gelungen Viel Freude an der neuen SAS-Website

Nr. 81 – Winter 2011

Maga in


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Leder Éditorial Editorial

Nr. 81 – Winter 2011

Sehr stimmungsvolle «Mega-Universiade»

Titelbild Christian Kuster Erichsen machte es mit seinem auf diesen Winter vollzogenen Nationenwechsel erst möglich, dass der Zürcher SAS-ler Felix Kläsi die Universiade-Bronzemedaille in der Nordischen Kombination gewann. Roli Eggspühler Universiade

Die Nordischkombinierer im Medaillenfieber

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Tommy Schmid versetzte die Schweizer Delegation ins Medaillenfieber. Und obwohl Felix Kläsi Fieber hatte, reichte es zu Team-Bronze. Sektionen

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Das «Postdoc» bei den Kängurus

Stéphane Chevrier, der frühere Präsident des SAS Lausanne, lebt seit einem Jahr in Australien und macht ein «Postdoc». Alpin

Christian Vials WM-Mission voll gelungen

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Er ist Doppelbürger und startete für Dänemark an der Ski-WM in GarmischPartenkirchen. Christian Vials WM-Mission ist voll gelungen. Nordisch

Wie Gaudenz Flury die Tour de Ski erlebte

Liebe SAS-lerinnen, Liebe SAS-ler! Die Universiade 2011 wurde in Erzurum durchgeführt – und die Türkei ist ja nicht gerade als Wintersportnation bekannt. Aber wenn sie so weitermachen in Erzurum, bin ich ziemlich zuversichtlich, dass dem noch so werden könnte. Vielleicht nicht unbedingt in Bezug auf die gesamte Türkei, aber zumindest für Ostanatolien, in dem Erzurum liegt. Die Begeisterung, welche die lokale Bevölkerung für den Schneesport und die Universiade an den Tag legte, war unglaublich! Streng gläubige Muslime säumten den Zielraum und feierten ein Skifest. Sie jubelten allen zu, egal welcher Nationalität jemand angehört. Vor dem Lauf eines Einheimischen beteten sie still und leise, um während dem Einsatz umso lauter loszulegen. Speziell im Skisprungstadion – die Sprungtürme sind der neue Stolz von Erzurum – erreichte die Stimmung jeden Abend neue Höhepunkte. Für alle, die sich das nicht so recht vorstellen können: Die vierspurige Strasse musste jeweils gesperrt werden, weil die Menschenmasse bis auf die Verkehrsfläche raus stand. Noch nie gab es an einer Winteruniversiade so viele Zuschauerinnen und Zuschauer, die den Studierenden aus aller Welt zujubelten – 52 Nationen nahmen in Erzurum teil. Es waren übrigens die dänische (= Christian Vial, SAS Lausanne) und die kolumbianische Delegation (= Cynthia Denzler, SAS Basel), die diesen neuen Rekord ermöglichten. 1593 Athletinnen und Athleten sowie 844 Officielle waren an der Universiade 2011 insgesamt akkreditiert. Die Universiade hat sich als zweitgrösster Multisport-Event der Winter-Welt etabliert, nur die Olympischen Winterspiele sind noch grösser und bedeutender. Die Chinesen setzten vor zwei Jahren in Harbin neue organisatorische Massstäbe, den Türken gelang eine neue Höchstmarke bezüglich Stimmung. Dass alle in einem Village untergebracht waren und sich die Distanzen zu den Wettkampfstätten in äusserst vernünftigem Rahmen hielten, trug viel zur Stimmung bei. Denn anderen Wettkämpfen beiwohnen zu können, war seit 2005 nie mehr vollumfänglich möglich. Wichtig ist das insofern, weil es einen unglaublichen Spirit in die Delegationen zaubert. Es entfacht ein Teamgefühl, an das sich Athletinnen und Athleten noch Jahre später erinnern, und das den Unterschied zwischen (Studenten-)Weltmeisterschaften und einer Universiade ausmacht. Roli Eggspühler

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Der zurückgetretene Sprint-Spezialist stand im Wachsteam von Toko im Einsatz und hatte viel Spass. Zentralvorstand

Viel Freude an der neuen SAS-Website

34 Der neue Berner ZV führt vieles weiter wie zuvor. Nur die Website wollte er ändern. Und zwar sofort!

Der Schweizer Delegationsleiter Erich Hanselmann (mitte) und FISU-Funktionär Leonz Eder mit türkischen Zuschauerinnen.

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Universiade Universiades Universiade

Universiade in Erzurum, 27. Januar - 6. Februar 2011

SAS-Medaille auf der Schanze! In Harbin hatte das Schweizer Team so viele Medaillen gehamstert wie noch nie zuvor. In Erzurum gab es total sechs Schweizer Medaillen, zwei waren in Gold. Die einzige SAS-Medaille holte Felix Kläsi (SAS Zürich) mit dem Team. Dass ein SAS-ler auf der Schanze eine Universiade-Medaille gewinnt, gab es zuvor noch nie.

Felix Kläsi (SAS ZH) in der Luft, beobachtet von der Schweizer Delegationsleitung. Roli Eggspühler

Von Roli Eggspühler

Felix Kläsi nach der Übergabe: Fix und fertig!

Tommy Schmid (links) und Christian Erichsen jubeln bei der Flower-Ceremony. Der völlig erschöpfte Felix Kläsi (mitte) blieb im Hintergrund. Daniela Erni

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Im abschliessenden Teamwettkampf in der Nordischen Kombination zählten die Schweizer zu den Medaillenkandidaten. Denn in den Einzelbewerben hatten sowohl Olympiateilnehmer Tommy Schmid (mit Gold im Gundersen- und Bronze im Massenstart-Wettkampf) als auch der neu für die Schweiz startende norwegische Juniorenmeister Christian Kuster Erichsen (mit zwei 5. Rängen) sehr überzeugt. Und genauso wichtig: Felix Kläsi hielt ebenfalls gut mit! Das war alles andere als selbstverständlich, denn

nach der Saison 2009/2010 hatte der Zürcher Oberländer eigentlich seinen Rücktritt gegeben und sich in den Dienst der Schweizer Armee begeben. Als sich im Spätherbst abzuzeichnen begann, dass gleich zwei Swiss-Ski-Kadermitglieder an der Universiade teilnehmen wollen, trat Kläsi von seinem Rücktritt zurück und startete mit dem individuellen Aufbautraining. Mit der Motivation einer möglichen Teammedaille vor Augen fiel ihm die Überwindung zu diesem Schritt etwas leichter...

Teamarzt mit Sorgenfalten ...doch das war alles nichts gegen das Leiden, das Felix Kläsi auf dem Weg zur angestrebten Medaille erleben sollte. Im Ziel des Teamlanglaufs erklärte der SAS-ler den Medienschaffenden, dass er auf diesen fünf Kilometern Tausend Tode gestorben sei. Denn Felix Kläsi war krank – für einen Einzelwettkampf hätte er mit Sicherheit das Handtuch geworfen. Und so interessierte in der Schweizer Delegation am Morgen vor dem Wettkampf die Körpertemperatur Kläsis für einmal


Universiade Universiades Universiade

Swiss-Olympic-Präsident Jörg Schild zu Besuch

Grosse Bedeutung und Anerkennung Swiss-Olympic-Präsident Jörg Schild besuchte die Universiade in Erzurum während einigen Tagen. Dass der höchste Schweizer Sportfunktionär persönlich einen Augenschein vor Ort nahm, war für den Schweizer Hochschulsportverband (SHSV) eine grosse Anerkennung. Und im Hinblick auf eine mögliche Universiade in der Schweiz von grosser Bedeutung.

Andreas Csonka (links) und Jörg Schild vor den Sprungtürmen von Erzurum. Daniela Erni

Andreas Csonka gilt als treibende Kraft der Idee, eine Winter-Universiade in der Schweiz durchzuführen. Vor vier Jahren lancierte der damalige SHSV-Vizepräsident eine Machbarkeitsstudie, und seit er vor zwei Jahren als Nachfolger von Martin Hodler (SAS Bern) ins Präsidium gewählt wurde, treibt er die Vision mit voller Kraft voran.

So geht es weiter 2013 ist die Universiade in Maribor (Slowenien), 2015 in Granada (Spanien).

2019 im Wallis? Das Wallis zeigt konkretes Interesse an der Durchführung – in Erzurum

deutlich mehr als die Celsiusgrade von Schnee und Luft. «Felix kann von mir aus 40 Grad Fieber haben,

«

Felix kann von mir aus 40 Grad Fieber haben, aber er läuft!» Teamleader Tommy Schmid (am Vorabend)

aber er läuft», hatte Teamleader Schmid am Vorabend unmissverständlich klar gemacht, als Delegationsarzt Walter O. Frey (SAS Zürich) mit leichten Sorgenfalten von der Visite aus dem Krankenzimmer zurückkehrte. Taktik und «Budget» gut umgesetzt Im Differenzbereinigungsverfahren setzten sich die Athleten durch, wobei das nachlassende Fieber den seinen Teil zur Entwicklung beitrug. Auf der Schanze konnte Felix Kläsi an seine Leistungen der Einzelbewerbe anknüpfen, und da auch die anderen beiden sehr gut gesprungen waren, durften die Schweizer

äusserte sich dieses in der Person von Gaby Micheloud: Der Chef des Kantonalen Sportamts stattete der Universiade im Auftrag der Kantonsregierung während der Startphase einen Besuch ab.

mit nur 23 Sekunden Rückstand auf die führenden Japaner in die Loipe. Dass der SAS-ler in der Loipe erheblich an Terrain verlieren würde, war unter diesen Umständen klar und in der Teamtaktik «budgetiert»: Startläufer Christian Erichsen flog an allen vorbei und übergab als Führender, Tommy Schmid lief auf dem Schlussabschnitt wieder auf den Medaillenplatz vor. «Schuld» ist Jan Schmid Dass diese Team-Bronzemedaille überhaupt möglich wurde, hängt stark mit dem Nationenwechsel von Christian Kuster Erichsen zusammen. Der norwegische Juniorenmeister (2009) ist Doppelbürger und entschied sich, ab diesem Winter für die Schweiz zu starten und an der Universiade teilzunehmen. Letzteres geht indirekt auf Jan Schmid zurück, der 2006 einen Nationenwechsel in umgekehrter Richtung vollzogen hatte: Der ältere Bruder von Tommy gewann an der Universiade 2005 Bronze und schwärmte zu Hause in Norwegen in den höchsten Tönen von diesem Anlass.

Höchster Schweizer Sportfunktionär in Erzurum Mit Jörg Schild, dem Präsidenten von Swiss Olympic, war aus ähnlichen Gründen auch der höchste Schweizer Sportfunktionär in Erzurum vor Ort. Denn wenn eine Universiade in der Schweiz stattfinden würde, soll dies in Abstimmung auf weitere Grossprojekte erfolgen. «Die Idee ist, eine mögliche Schweizer Olympiakandidatur und das Universiadeprojekt in einer Gesamtbetrachtung zu koordinieren und gemeinsam voranzutreiben», erklärt Andreas Csonka: «Im Herbst 2011 werden die Weichen gestellt, wenn das Sportparlament über die Olympiakandidatur- und die Olympiaregion entscheidet.» Ungeachtet der Schweizer Universiade-Pläne war der Besuch von Jörg Schild für die Athleten in der Schweizer Delegation eine sehr geschätzte Anerkennung ihrer Leistungen. Und wie der ehemalige Spitzenhandballer die Nähe zur «Front» suchte, kam bei den Athleten sehr gut an! Roli Eggspühler

Jörg Schild (rechts) im Gespräch mit Tom Zumbrunn (SAS Zürich). WL

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Universiade Universiades Universiade

Langlauf-Wettkämpfe in Kandilli

Im Bereich der Erwartungen In Abwesenheit der verletzten Bettina Gruber (siehe Box) zählten die Langläuferinnen und Langläufer in der Türkei nicht zum Kreise der Medaillenkandidaten. Highlights waren das Staffel-Diplom der Männer und die hohe Konstanz der zur Nordischen mutierten ehemaligen Alpinen Annina Strupler (SAS Genève).

Der Fotofinish, der für Mauro Gruber das Aus im Sprint bedeutete.

Mauro Gruber (rechts) im Kampf um Positionen. Roli Eggspühler

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Mauro Gruber (SAS Zürich) hätte nur allzu gerne dafür gesorgt, dass der Name Gruber trotz der Verletzung seiner Schwester Bettina in den Ehrenmeldungen der Universiade erscheint. Doch nach dem Viertelfinal kam für den Sprint-Spezialisten bereits das Aus – Mauro hätte im Fotofinish ca. Schuhgrösse 53 gebraucht, damit seine Fussspitze vor jener des Konkurrenten über der Ziellinie gewesen wäre. Das war ärgerlich, denn in der Qualifikation hatten die Schweizer brilliert: Mauro war auf Rang 6, und Philip Furrer sogar auf Rang 3. Der Andermatter hatte wenigstens das Glück, nach verlorenem Fotofinish als «Lucky Looser» (über die gelaufene Zeit) in den Halbfinal vorzustossen. Im Teamsprint hätte es zwingend Bettina Gruber gebraucht, um in Tuchfühlung zu den Medaillen zu

gelangen. Denn dieser Bewerb wurde als Mixed-Wettkampf ausgetragen. Und sowohl Rahel Imoberdorf (SAS Bern) wie Annina Strupler (SAS Zürich) können ihre Qualitäten eindeutig besser im Bereich der längeren Distanzen ausspielen. Frauen stets in Top25 Rahel Imoberdorf begann die Universiade 2011 mit einem Paukenschlag. Sie lief über 10km Klassisch auf Rang 16 und wurde für diese Leistung mit so tiefen FIS-Punkten belohnt wie zuvor noch nie in ihrer Karriere. Im weiteren Verlauf der

Woche baute die Walliserin jedoch leicht ab, was vor allem mit einer fiebrigen Erkältung zu tun hatte. Bei Annina Strupler fiel vor allem die hohe Konstanz auf, und wie sie sich vom ersten bis zum letzten Rennen stetig zu steigern vermochte: Die Berner Oberländerin begann mit Rang 24 im 10km-Lauf, im abschliessenden 15km-Skatingrennen klassierte sie sich im 16. Rang. Highlight Männerstaffel Die Frauenstaffel fand mangels dritter Athletin ohne Schweizer Beteiligung statt, dafür brillierten die


Universiade Universiades Universiade

Hintergrund

Bettina Gruber verletzt Die Zürcher SAS-lerin Bettina Gruber, 2009 UniversiadeSilber-Medaillengewinnerin im Sprint und 2010 Olympiateilnehmerin im Teamsprint, musste auf die Universiade in der Türkei verzichten und die Saison 2010/2011 gänzlich streichen. Nach ihrer im August 2010 erlittenen schweren Verletzung war die operierte Schulter noch nicht ausreichend stabil, um wettkampfmässigen Belastungen standzuhalten. Egg

Philip Furrer (links) machte im Sprint als 3. der Qualifikation auf sich aufmerksam. Roli Eggspühler

Männer, auf die nach dem Startabschnitt kaum mehr jemand gewettet hätte. Philip Furrer schlug sich ab Mitte der Universiade mit denselben gesundheitlichen Problemen herum wie Rahel Imoberdorf – aber er musste zur Staffel antreten, weil die Schweizer Männer nicht genügend Klassik-Alternativen im Team hatten. Wie sich Florian Rüegg, Piet Heer und Mauro Gruber in der Folge mit je 6.-besten Abschnittszeiten suksessive nach vorne arbeiteten, war Klasse! Das Diplom ist eine verdiente Auszeichnung für die kämpferische Teamleistung.

Grosse Höhe und «schwieriger» Schnee Die Langlaufwettkämpfe in Kandilli fanden auf einer unüblichen Meereshöhe statt. Über 2000 m.ü.M. am Start zu stehen, war für alle ungewohnt. Und der Mix aus Kunstschnee-Unterlage und frisch gefallenem Neuschnee war für die Wachsteams sehr anspruchsvoll. Yves Lanquetin (Servicemann) und der angehende SAS-ler Gion-Antieni Maissen (Assistent) waren voll gefordert und zauberten immer wieder Überraschungen aus dem Wachscontainer. Daniela Erni / Red

Das Hin- und He(e)r Der für die Universiade selektionierte Piet Heer wurde von SwissSki als siebter Mann für die U23 WM in Estland aufgeboten. Damit hatte der SHSV das Nachsehen, und die Langlauf Herren-Staffel in Erzurum schien verloren. Doch an der Universiade-Eröffnungsfeier war Heer plötzlich dabei... ...denn an der U23-WM dürfen maximal sechs Herren pro Nation starten! AWa / Red

Annina Strupler (rechts) kämpfte im wahrsten Sinne des Wortes «bis zum Auskotzen». Daniela Erni

Rahel Imoberdorf war vor allem zu Beginn der Universiadewoche stark, dann kämpfte sie mit einer Erkältung. Roli Eggspühler

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Alpin-Wettkämpfe in Konakli

Schweizer Trümpfe stachen nicht! Die Alpinen erlebten nach der Medaillenflut von Harbin eine bittere «Nullnummer». Die Swiss-Ski-Fahrer Sandro Boner und Dimitri Cuche schieden in den technischen Disziplinen aus, genauso wie Mirena Küng im Kombinationsslalom. Die Schweizer bekundeten Mühe mit den Verhältnissen und es unterliefen ihnen Zeit raubende Fehler.

Patrick Boner (SAS Zürich) im Riesenslalom.

Der sehr trockene Kunstschnee war anders als gewohnt. Und dass Trainieren und Einfahren wegen der geringen Schneedecke nur sehr beschränkt oder gar nicht möglich war, sorgte auch nicht gerade für eine Super-Stimmung im Lager der Alpinen. Aber: Die Rahmenbedingungen waren für alle gleich! Verletzte Teamleaderin fehlte Tamara Wolf, die in Harbin vor zwei Jahren beide Goldmedaillen in den Speed-Disziplinen gewonnen hatte, verletzte sich kurz vor der Abreise in die Türkei. Damit fehlte dem Schweizer Universiade-Team nicht nur die nominell stärkste Fahrerin, sondern vor allem auch eine wichtige Teamleaderin. Gerade in der Situation wie sie zu Beginn der Spiele herrschte, hätte eine Tamara

Mirena Küng unterwegs zur Bestzeit im Super-G, der wegen schlechter Sicht abgebrochen und später neu angesetzt werden musste. Roli Eggspühler

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Wolf der Mannschaft gut getan. Wie professionell und ruhig sich die Engadinerin in Harbin – wo am Anfang auch nicht alles rund lief – auf die Verhältnisse eingestellt hatte, war beeindruckend und mitreissend. Mirena Küng kämpfte unglücklich Mirena Küng, in Harbin 2. in der Abfahrt, reiste am Abend vor dem Super-G an und kam auf dem stark drehenden Kurs mit dem weichen Schnee überhaupt nicht zurecht: «Der Schnee fühlte sich an wie ein ‹Mus›. Ich hatte keinen ‹Grip› und konnte somit keinen Zug auf den Ski bringen», meinte sie enttäuscht. Im

Super-G der Superkombination lag die Appenzellerin in Führung, als der Wettkampf wegen immer schlechter werdender Sicht abgebrochen wurde. Er wurde am Tag nach dem Kombi-Slalom nachgeholt, in dem Mirena Küng ausgeschieden war. Also wieder nichts! Dafür sah man sie nach dem Riesenslalom strahlen: Dieser war der Speed-Spezialistin für ihre Verhältnisse sehr gut gelungen war und brachte ihr ein weiteres Diplom ein. Vier Ausfälle sind zuviel Nach dem Diplom in der SuperKombination war Sandro Boner


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Daniela Fuchs, Mirena Küng und Corinne Lötscher (SAS Basel). DE

Sandro Boner (RS)

Simona Candrian (SAS Züirch). DE Sandro Boner (SL)

«heiss» auf die technischen Disziplinen: Doch er schied sowohl im Riesenslalom wie im Slalom aus – gleich erging es auch Dimitri Cuche, der in Harbin in diesen Wettkämpfen zwei Mal Gold gewonnen hatte. Kurz zusammengefasst: An diesen Spielen stachen die Schweizer Trümpfe nicht.

Rochat (20.) im Super-G sowie Patrick Boner (20.), Alexandre Rochat (17.) und Corinne Lötscher im Slalom. Der 15. Rang der jungen Luzernerin ist die vielleicht positivste Überraschung im Bereich der Alpinen dieser Universiade. Nebst der grossen Anzahl SAS-lerinnen und SAS-ler, die die Selektion schafften.

Dimitri Cuche (SL)

SAS-ler im Bereich ihrer Möglichkeiten Die Fahrerinnen und Fahrer des alpinen Studentenkaders klassierten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Der Sprung in die Top20 gelang Daniela Fuchs (19.) und Alexandre

Zumbrunns Abschiedsrennen Speziell war das Gefühl für Tom Zumbrunn am Slalomstart. Denn er startete mit einer durch unzählige Unterschriften und Widmungen verzierten Startnummer – es war sein Abschiedrennen. Roli Eggspühler

Alexandre Rochat (SAS Lausanne).

Tom Zumbrunn in seinem allerletzten UniversiadeWettkampf kurz vor dem Ziel. Roli Eggspühler

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Weitere Schweizer Medaillen in Palandöken und der Curling-Halle

Die Ski-Goldmedaille gab es dank Manuel Eicher! Dank Skicrosser Manuel Eicher gab es an der Universiade 2011 doch noch eine Ski-Goldmedaille für die Schweiz. Und Olympiateilnehmer Nevin Galmarini holte auf dem gleichen Hang in Palandöken im Snowboard-Parallelriesenslalom die Bronzemedaille. Und die Curler um Skip Pascal Hess gewannen nach einem hart umkämpften Final gegen Korea Silber. Der Skicross war bis zum letzten Meter spannend, Manuel Eicher lieferte sich mit seinem russischen Kontrahenten ein enges Duell. Nevin Galmarini hatte auf demselben Hang im Parallelriesenslalom die Finalqualifikation verpasst, den «kleinen Final» jedoch sicher im Griff. Im Curling-Final gerieten die Schweizer schon früh 0:4 in Rückstand, ansonsten war es jedoch ein Duell auf Augenhöhe. Daniela Erni

Der CornerSprung mit Manuel Eicher (links oben). Daniela Erni

Nevin Galmarini gewann im Parallelriesenslalom der Snowboarder die Bronzemedaille. Egg

Bettina Heim zu Beginn ihres gelungenen Kurzprogramms. Egg

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Manuel Eicher (rechts) beim Zielsprung im Duell um die Goldmedaille.


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Skip Pascal Hess bei der Steinabgabe im Gruppenspiel gegen Korea. Egg

Das Schweizer Curling-Team bei der Medaillenzeremonie (von links): Stefan Schmid (Coach), Florian Meister (Ersatz), Bastian Brun, JeanFrançois Mayoraz, Stefan Meienberg und Pascal Hess (Skip). Egg

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Zeremonien und Leben in Erzurum

Super-Ambiance wie noch nie zuvor Die Eröffnungs- und Schlussfeier ging im ausverkauften Fussballstadion über die Bühne, und auch sonst erlebte die Universiade einen Publikumsaufmarsch

den Delegationen. In der zentralen «Dining Hall», wo auch viele Events live auf Grossleinwand übertragen wurden, war immer etwas los. Und

fast rund um die Uhr standen dort unterschiedlichste Speisen und ein tolles Dessertbuffet zur freien Verfügung bereit. Daniela Erni

wie noch nie zuvor im Winter. Dass es ein gemeinsames Village für alle gab, wurde sehr geschätzt. Beim Einmarsch von 30000 Lichtchen empfangen zu werden, hat wohl noch nicht mancher erlebt. Die Begeisterung der Türken für ihre Universiade zeigte sich anlässlich der Eröffnungsfeier erstmals in voller Blüte, die Schlussfeier stand dem Auftakt in nichts nach. Mauro Gruber und Tom Zumbrunn (links unten) machen mit dem Schweizer Team die Welle. Egg

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Alle gemeinsam im Village Im Unterschied zu den vergangenen Universiaden gab es in Erzurum wieder mal ein Village für alle. Das war «Doping» für die Stimmung unter

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Langläuferin Rahel Imoberdorf (SAS Bern) freut sich über die imposante Kulisse an der Eröffnungsfeier. Links neben ihr Christian Kuster Erichsen. Egg

Hahn im Korb: Alexandre Rochat inmitten von Amerikanerinnen. Daniela Erni

Snowboarderin Patrizia Kummer und Curler Bastian Brun machen mit der Kuhglocke Stimmung. Egg

Alexander Walpen (SAS Bern) weiss nicht, dass hinter seinem Rücken Schabernack getrieben wird.

Tom Zumbrunn (SAS Zürich) amüsiert sich mit zwei Kanadierinnen darüber, dass beide Delegationen dieselbe Handschuh-Idee hatten. Egg

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Chips

Alexandre Rochats Ski qualifizierten sich für WM!

In Erzurum gab es zwei «Schweizer» Chefs

Busfahren ist wie Lotto: «Five minutes...»

Dass Alexandre Rochat zur Ski-WM nach Garmisch-Partenkirchen fährt, war für den Sohn von Swiss-SkiVizepräsident Jean-Philippe Rochat nie ein Thema. Aber die Ski des Romands waren an der WM in Bayern dabei. Aufgrund eines Fehlers im Flughafen Istanbul wurde der Skisack des Universiade-Teilnehmers direkt nach Deutschland durchgecheckt. Und Jean-Philippe Rochat konnte das weit gereiste Gepäckstück an der Ski-WM in Empfang nehmen. Egg

Erich Hanselmann, der Schweizer Delegationsleiter in Erzurum, erhielt Konkurrenz. Denn Claudio Calonder (SAS Zürich) war ebenfalls «Head de mission» und hatte «SUI» auf seiner Akkreditierung. Claudio stand im Dienste von Kolumbien und Cynthia Denzler (SAS Basel) – doch die Akkreditierungsleute sahen das Schweizer Kreuz auf Claudios Pass, und schon wars passiert. Den Fehler bemerkte Claudio übrigens erst nach einigen Tagen am Schweizer Abend. Egg

(12:00) «When will the next bus leave?» – Gürkan: «In five minutes!» (12:05) «When will the next bus arrive?» – Gürkan: «In five minutes!» (12:10) «I should go to the Alpine Skiing. Do you know anything about the bus?» – Hakan: «It arrives in five minutes!» (12:15) «Holy shit, is there no bus today?» – Özkan: «Just wait five minutes!» (12:20) «F*** the world, I need a bus now !!!» – Volkan: «there is no bus now, but in five minutes» (12:25) «Could you p-l-e-a-s-e tell me, wenn the next bus will leave to the Alpine Skiing?» – Hakan: «I said it will arrive in five minutes!» (12:30) «Might it be possible, that the next bus to the Alpine Skiing leaves in five minutes?» – (verantwortlicher Transportoffizier): «No, it just left now! It started exeptionally from Bus-Stop Nr. 4.» Egg

Alexandre Rochat wartet vergeblich auf seinen Skisack. Dieser ging nämlich von Erzurum direkt an die Ski-WM. Egg

Claudio Calonder (SAS ZH) mit seiner fehlerhaften Akkreditierung. Egg

Die Schweizer Medienleute hüpften vor Freude

Der Gruss an sich selber...

Sowohl Medienchefin Daniela Erni wie der vor Ort anwesende Medienschaffende Roli Eggspühler haben je einen Australien-Softshell ergattert. Da Daniela «down under» lebt (wenn sie nicht gerade an der Universiade ist...), und da Roli aus seinen Zeiten als aktiver Langläufer ein besonderes Flair für australische Universia-

...war der Lacher des Abends auf der Schweizer Etage. Der Stapel mit den Grusskarten machte die Runde, und da hatte doch tatsächlich der Delegationsleiter die Karte an sich selbst unterzeichnet – mit rechtsgültiger Signatur, während es die anderen gemerkt haben und nur ihren Vornamen hinschrieben. RIm / Red

detextilien hat, war die Freude bei den beiden sehr gross: Sie hüpften wie Känguruhs durchs Village. Und Daniela umarmte fast die ganze Welt – also das heisst zuerst Roli (der sie zu diesem Tausch inspiriert hatte) und dann Alexander Walpen (der für sie den Deal mit einer Australierin eingefädelt hatte). DFu

Sowohl SAS-Magazin-Redaktor Roli Eggspühler (links) wie Delegationsmedienchefin Daniela Erni schafften es, einen australischen «Softshell» zu tauschen. DFu

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Im Verlaufe des Abends stellte sich dann per Zufall heraus, dass der 12:00-Bus schon etwas vorher voll war und darum losfuhr, ohne die offizielle Abfahrtszeit abzuwarten. Und dass der 12:30-Bus weiter vorfuhr, weil die Zufahrt zum Bus-Stop Nr. 1 durch diverse Personenwagen blockiert war. Zum Glück wartete etwas weiter oben irgendein Head-ofDelegation, der auch zum Alpinrennen wollte und zwei Minuten später von seinem Fahrer abgeholt wurde.

Erich Hanselmanns Unterschrift (Pfeil) auf der an ihn selbst adressierten Karte. RIm


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Kessler. Mit Sicherheit voraus.

Chips

Die «Party-Ruinen» kehren in die Schweiz zurück

Die Schlafmütze

Zur Universiade gehört nach den sportlichen Höchstleistungen immer auch eine voll fette Party nach der Schlussfeier. Und wenn die Abreiselogistik vorsieht, dass man um 04:00 Uhr auf den Flughafen fahren muss, ist der Übergang von der Party zur Heimreise eben äusserst fliessend. Die Energie nach der durch-

getanzten (nicht durchzechten!) Nacht reichte gerade noch knapp zum Gepäck einchecken, dann meldete sich definitiv der Schlaf. Die folgenden zwei Stunden lagen die «Party-Ruinen» kreuz und quer in der grossen Lounge des Erzurum Airports und liessen sich durch nichts, aber auch gar nichts stören! Egg

Eine ganz patente Lösung hatte Corinne Lötscher (Kandidatin SAS Basel) zur Hand. Oder besser auf dem Kopf: Die Kappe, mit der die Skirennfahrerin glatt als FreestyleSnowboarderin hätte durchgehen können, erwies sich während der Heimreise hoch über den Wolken als perfekte Schlafmütze. Egg

Die Schweizer Delegation in der Wartezeit auf dem Erzurum Airport: Die grosse Lounge wurde in einen Schlafsaal umfunktioniert. Egg

Corinne Lötscher (Kandidatin SAS Basel) mit Schlafmütze. Egg

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Universiade Universiades Universiade

Resultate Universiade 2011 Erzurum * Langlauf 5km Klassisch Frauen: 1. Alia Iksanova (RUS), 14:45:7; 2. Kateryna Grygorenko (UKR), 15:03:1; 3. Virginia De Martin Topranin (ITA), 15:12:3; 16. Rahel Imoberdorf (SUI), 16:08:7; 24. Annina Strupler (SUI), 16:23:1. 10km Klassisch Männer: 1. Vladislav Skobelev (RUS), 25:43.1; 2. Akira Smuel Lenting (JPN), 26:38.4; 3. Gennadiy Matriyenko (KAZ), 26:41.6; 27. Piet Heer (SUI), 28:36:8; 30. Florian Rüegg (SUI), 28:41:5. Sprint Freistil, Frauen: 1. Alena Prochazkova (SVK); 2. Eva Nyvltova (CZE); 3. Alina Kashina (RUS); 17. Annina Strupler (SUI); 20. Rahel Imoberdorf (SUI). Männer: 1. Radik Gaziev (RUS); 2. Baptiste Gros (FRA); 3. Denis Volotka (KAZ); 11. Philip Furrer (SUI); 13. Mauro Gruber (SUI).

* Hinweis Die nebenstehende Resultatzusammenstellung beschränkt sich auf die Disziplinen mit Schweizer Beteiligung. Die Resultate der übrigen Wettkämpfe sind auf der Universiade-Website zu finden: www.universiade erzurum.org

Die einzige SASMedaille gab es für Felix Kläsi (3. von rechts) im Teamwettkampf der Nordischen Kombination. Daniela Erni

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Doppelverfolgung, 5km Klassisch / 5km Freistil Women: 1. Alena Prochazkova (SLO), 31:11.6; 2. Alia Iksanova (RUS), 31:12.2; 3. Kateryna Grygorenko (UKR); 31:27.3, 26. Rahel Imoberdorf (SUI), 35:17.7; 27. Annina Strupler (SUI), 25:44.6. 7.5km Klassisch / 7.5km Freistil, Männer: 1. Vladislav Skobelev (RUS), 43:58.7; 2. Ilshat Nigmatullin (RUS), 44:40.9; 3. Alexandr Ossipov (KAZ), 44:47.9; 17. Piet Heer (SUI), 46:30.4; 26. Mauro Gruber (SUI), 47:39.7; 28. Florian Rüegg (SUI), 47:44.7.

Staffel, Männer 4x10km (2x Klassisch / 2x Freistil): 1. Frankreich, 1:40:44. 8; 2. Russland, 1:40:46.0; 3. Kasachstan, 1:42:28.3; 7. Schweiz (Philip Furrer, Florian Rüegg, Piet Heer, Mauro Gruber), 1:51:47.3. Im Frauenrennen stand keine Schweizer Staffel am Start. Mixed-Team-Sprint, Final: 1. Slowakei, 14:55.8; 2. Frankreich, 15:00.7; 3. Ukraine, 15:08.1. Halbfinal 1: 9. Schweiz 2 (Rahel Imoberdorf / Florian Rüegg), 16:38.8. Halbfinals 2: 7. Schweiz 1 (Annina Strupler / Mauro Gruber), 16:13.3. Massenstart 15km Freistil Frauen: 1. Alena Prochazkova (SVK), 43:33.2; 2. Alia Iksanova (RUS), 43:34.1; 3. Kateryna Grygorenko (UKR), 43:42.0; 16. Annina Strupler (SUI), 47:09.1. Nicht am Start: Rahel Imoberdorf (SUI). Massenstart 30km Freistil Männer: Es waren keine Schweizer am Start.

Nordische Kombination Individual K95 / 10km Gundersen: 1. Tommy Schmid (SUI), 27:53.8; 2. Steffen Tepel (GER), 28:04.6; 3. Ivan Panin (RUS), 28:09.1; 5. Christian Erichsen (SUI), 28:55.9; 19. Felix Kläsi (SUI), 30:50.4 . Massenstart 10km/ K95: 1. Aguri Shimizu (JPN), 250.0; 2.

Tomasz Pochwala (POL), 239.5; 3. Tommy Schmid (SUI), 237.5; 5. Christian Erichsen (SUI), 232.2. Nicht am Start: Felix Kläsi. Team K95 / 3x5km Gundersen: 1. Russland, 40:26.7; 2. Polen, 40:26.8; 3. Schweiz (Felix Kläsi, Christian Erichsen, Tommy Schmid), 41:24.7.

Skispringen Einzel K95, Frauen: 1. Elena Runggaldier (ITA), 240.8; 2. Yurika Hirayama (JPN), 221.4; 3. Lisa Demetz (ITA), 218.6; 5. Sabrina Windmüller (SUI), 203.6. Männer: 1. Matej Dobovsek (SLO), 269.0; 2. Maciej Kot (POL), 254.9; Ziga Mandl (SLO), 254.5; 15. Rémi Français (SUI), 229.1. Einzel K125, Männer: 1. Matej Dobovsek (SLO), 285.7; 2. Maciej Kot (POL), 281.9; 3. Ziga Mandl (SLO), 271.6; 17. Tommy Schmid (SUI), 221.8; 18. Rémy Français (SUI), 219.9; 27. Felix Kläsi (SUI), 159.8.

Ski Alpin Super-G, Frauen: 1. Kathlyn Hartman (USA), 1:11.26; 2. Karolina Chrapek (POL), 1:11.41; 3. Chiara Carratu (ITA), 1:11.55; 6. Mirena Küng (SUI), 1:12.11; 19. Daniela Fuchs (SUI), 1:13.27. Ausgeschieden: Simona Candrian. Männer: 1. Adam Zika (CZE), 1:06.88; 2. Carl Lind

(SWE), 1:07.08; 3. Bernhard Graf (AUT), 1:07.14; 20. Alexandre Rochat (SUI), 1:09.01; 22. Patrick Boner (SUI), 1:09.14; 26. Thomas Zumbrunn (SUI), 1:09.43; 28. Christoph Boner (SUI), 1:09.78. Kombinationsslalom, Frauen: 1. Barbora Lokacova (SLO), 45.42; 2. Erika Ghent (USA), 46.33; 3. Charline Vion (FRA), 46.45; 19. Simona Candrian (SUI), 48.71; 23. Daniela Fuchs (SUI), 49.17. Ausgeschieden: Mirena Küng (SUI). Männer: 1. Carl Lind (SWE), 46:18; 2. Grant Jampolsky (USA), 46:45; 3. Bernhard Graf (AUT), 46:66; 17. Sandro Boner (SUI), 48:44; 23. Patrick Boner (SUI); 48:65, 27. Alexandre Rochat (SUI), 48:86; 45. Thomas Zumbrunn (SUI), 50:54; 57. Christoph Boner (SUI), 53:23. Kombinations-Super-G, Frauen: 1. Aude Aguilaniu (FRA), 1:52.0; 2. Erika Ghent (USA), 1:52.31; 3. Charline Vion (FRA), 1:52.78; 15. Daniela Fuchs (SUI), 1:56.78; 17. Simona Candrian (SUI), 1:56.86. Nur im FIS-Klassement: 6. Mirena Küng (SUI). Männer: 1. Bernhard Graf (AUT), 1:49.45; 2. Carl Lind (SWE), 1:49.97; 3. Adam Zika (CZE), 1:50.14; 5. Sandro Boner (SUI), 1:51.20; 30. Patrick Boner (SUI), 1:53.85; 34. Alexandre Rochat (SUI), 1:54.44; 46. Thomas Zumbrunn (SUI), 1:57.08; 48. Christoph Boner (SUI), 1:57.20. Riesenslalom, Frauen: 1. Jennifer Vanwagner (USA), 1:53.26; 2. Lucia Mazzotti (ITA), 1:53.55; 3. Karolina Chrapek (POL), 1:53.73; 7. Mirena Küng (SUI), 1:54.75; 42. Corinne Lötscher (SUI), 1:59.74, 44. Simona Candrian (SUI), 2:00.8. Ausgeschieden: Daniela Fuchs (SUI), aufgegeben (nach 1. Lauf): Cynthia Denzler (COL). Männer: 1. Bernhard Graf (AUT), 1:52.04; 2. Adam Zika (CZE), 1:52.53; 3. Douglas Hedin

(SWE), 1:53.66; 21. Dimitri Cuche (SUI), 1:56.06; 31. Patrick Boner (SUI), 1:57.52; 43. Christoph Boner (SUI), 2:00.03; 44. Thomas Zumbrunn (SUI), 2:00.20. Ausgeschieden: Sandro Boner (SUI), Alexandre Rochat (SUI), Christian Vial (DEN). Slalom, Frauen: 1. Sterling Grant (USA), 1:44.28; 2. Alexsandra Klus-Zamiedzowy (POL), 1:44.42; 3. Jana Ganterova (SVK), 1:44.66; 15. Corinne Lötscher (SUI), 1:48.80; 22. Simona Candrian (SUI), 1:51.24; 24. Mirena Küng (SUI), 1:51.89. Ausgeschieden: Daniela Fuchs (SUI), Cynthia Denzler (COL). Männer: 1. Josef Stiegler (USA), 1:45.71; 2. Filip Mlinsek (SLO), 1:45.84; 3. Carl Lind (SWE), 1:45.92; 17. Alexandre Rochat (SUI), 1:48.47; 20. Patrick Boner (SUI), 1:48.97; 29. Thomas Zumbrunn (SUI), 1:52.38. Ausgeschieden Sandro Boner (SUI), Dimitri Cuche (SUI), Christian Vial (DEN). Ski Cross Final, Männer: 1. Manuel Eicher (SUI); 2. Georgii Kornilov (RUS); 3. Olivier Fabre (FRA); 17. Daniel Kusy (SUI). Frauen: Es waren keine Schweizerinnen für die Universiade selektioniert. Eiskunstlaufen Frauen: 1. Candice Didier (FRA), 144.08; 2. Sonia Lafuente (ESP), 143.43; 3. Shion Kokubun (JPN), 141.80; 13. Bettina Heim (SUI), 114.80; 21. Mirjam Leuenberger (SUI), 94.48. Männer: 1. Nobunai Oda (JPN), 223.15; 2. Sergei Voronov (RUS), 204.54; 3. Daiuske Murakami (JPN); 8. Laurent Alvarzez (SUI) 174.35; 15. Stéphane Walker (SUI), 147.22. Snowboard Snowboard Cross Final, Männer: 1. Konstantin Schad (GER), 2. Omar Visintin (ITA), 3. Federico Raimo (ITA), 13.

Clemens Bolli (SUI), 22. Nevin Galmarini (SUI). Frauen: Es waren keine Schweizerinnen für die Universiade selektioniert. Parallel-Riesenslalom, Frauen: 1. Selina Jörg (GER), 2. Annamari Chundak (UKR), 3. Gloria Kotnik (SLO), 7. Patrizia Kummer (SUI); 20. Rebekka Schmid (SUI). Männer: 1. Sang Kyum Kim (KOR); 2. Sebastian Kislinger (AUT); 3. Nevin Galmarini (SUI), 20. David van Wijnkoop (SUI). 33. Reto Schmidlin (SUI) Halfpipe, Frauen: 1. Zuetong Cai (CHN); 2. Sophie Rodriguez (FRA); 3. Shuang Li (CHN); 8. Gina Somaini (SUI). In Qualifikation ausgeschieden: 14. Corinne Suter (SUI), 10.5. Männer: 1. Ryo Aono (JPN), 2. Kanuumi Fujita (JPN), 3. Ho Jun Kim (KOR), 11. Jonas Zbinden (SUI). Slopestyle: Nach mehrmaliger Verschiebung musste dieser Wettkampf aufgrund der Windverhältnisse definitiv abgesagt werden.

Curling Gruppenspiele, Draw 1: SchweizUSA: 12:6; Draw 2: Schweiz - Kanada 7:6; Draw 3: Schweiz - Türkei 8:2; Draw 4: Schweiz – Tschechische Republik 1:6; Draw 5: Schweiz - Norwegen 9:2; Draw 6: Schweiz Korea 7:10; Draw 7: Schweiz - Slowenien 12-2; Draw 8: Schweiz - Schweden 7:4; Draw 9: Schweiz - Grossbritanien 8:4 Finalspiele, Halbfinal: Schweiz - Grossbritanien 9:8; Final: Schweiz - Korea 6:10. Bemerkung: Die Schweiz spielte während des gesamten Turniers mit Bastian Brun, Jean-François Mayoraz, Stefan Meienberg und Skip Pascal Hess. Ersatzspieler Florian Meister kam nicht zum Einsatz.


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Stéphane Chevrier

Postdoc chez les kangourous

Stéphane Chevrier, l’ancien président du SAS Lausanne, a complètement disparu du paysage depuis quelques mois. Que fait-t-il exactement? Le SAS magazine est allé à la rencontre du valaisan, via Skype.

Sur Skype j’ai remarqué que tu est tout le temps online quand je travaille tard le soir ou pendant la nuit. Dis-moi, où est ce que tu vis en fait? Effectivement, ça fait maintenant plus d’une année que j’ai quitté le brouillard de Lausanne pour une place sous le soleil australien, plus précisément à Melbourne! Qu’est ce que tu fais en Australie? Après avoir terminé ma thèse à l’uni de Lausanne, j’ai pu obtenir une bouse du FNS pour effectuer un postdoc dans un institut de Melbourne, le Walter & Eliza Hall Institute. Je suis donc toujours en train de faire des recherches en immunologie, dans le but de mieux comprendre les mécanismes qui permettent aux lymphocytes B de se différentier en cellule effectrices, qui sécrètent des anticorps. Est-ce que tu trouves du temps pour faire du sport? Et est ce que tu as déjà pu faire du ski en été? C’est sûr que depuis que je n’ai plus à régler les affaires courantes du SAS Lausanne et à organiser les

courses nordiques à Evolène, j’ai plein de temps à disposition pour m’entraîner. Reste plus qu’à résoudre le problème de la motivation... En fait je fais surtout de la course à pied depuis que je suis ici et j’ai d’ailleurs eu l’occasion de faire quelques compétitions, dont le marathon de la Great Ocean Road, une magnifique course de 45km le long de la côte. J’ai pas non plus pu résister à aller voir à quoi ressemblaient les pistes de ski en Australie et je dois admettre que j’ai été surpris en bien. La station la plus proche est à deux heures de Melbourne, et pour autant qu’il y ait de la neige, c’est une piste très technique et intéressante à skier. Mais la vraie station de ski, c’est Falls Creek, où a lieu chaque année la Kangaroo Hoppet. Cette année les conditions étaient idéales, avec un temps magnifique et 50 cm de neige fraiche. Avec un seul entraînement de ski dans les jambes, c’était pas évident de faire un marathon, mais avec des conditions pareilles, ça reste un excellent souvenir. Comment est la vie en Australie?

Just amazing… comme diraient les australiens. Melbourne est une ville très internationale, multiculturelle et très accueillante. On s’est tout de suite senti intégré et tout se passe donc parfaitement bien pour nous ici. Il y a toujours quelque chose à voir, des évènements sportifs ou des festivals en tout genre. Il a quand même fallu que j’attende d’être en Australie pour que je puisse enfin voir Federer et Cancellara… On a aussi pu voyager un peu à travers l’Australie et visiter des endroits magnifiques comme Ayers Rock, la Tasmanie, la barrière de corail ou encore la gold coast. Comment est ce que tu gardes des contacts avec le SAS? C’est assez difficile de garder un bon contact avec la Suisse quand on est de l’autre côté de la planète. Mais en ce qui concerne le SAS, il y toujours le SAS Magazin pour rester au courant de ce qui se passe. Et en plus je peux toujours compter sur Evgeny pour avoir les dernières nouvelles de l’équipe SAS nordique! Interview: Roli Eggspühler

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SAS Zürich: Spezialstamm mit Andreas Wenger, 7. Dezember 2010

Der neue Kopf von Swiss Ski Der SAS Zürich durfte am 7. Dezember 2010 Andreas Wenger, den neuen Direktor von Swiss Ski, als Gastredner begrüssen. Der gelernte Betriebsökonom nahm einleitend Stellung zu den bisherigen Resultaten der 250 bei Swiss Ski unter Vertrag stehenden Athleten. Anschliessend präsentierte der seit Oktober 2010 amtierende Direktor die Ziele von Swiss Ski und legte ausführlich die Werte und Positionen des führenden Schneesportverbandes der Schweiz dar. In regelmässigen Abständen organisiert der SAS Zürich für seine Mitglieder und Gäste sogenannte Spezialstämme. Sinn und Zweck dieser Veranstaltungen ist es, den Interessierten im Rahmen eines gemeinsamen Nachtessens bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft oder Politik als Referenten zu präsentieren. Zur Person Andreas Wenger ist seit 2006 «Chef Dienste» und Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss-Ski. Per 1. Oktober 2010 wurde er vom Präsidium zum neuen Direktor ernannt. Von 2001 bis 2006 war der studierte Betriebsökonom als Leiter Administration in der Geschäftsleitung bei Rossignol. Der 42-jährige Berner ist verheiratet und wohnt in Hindelbank.

Der neue SwissSki-Direktor Andreas Wenger (stehend) zu Gast am Spezialstamm beim SAS Zürich. Tamara lauber

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Kennt Swiss-Ski «von innen» Vor dem Hintergrund der personellen Veränderung im Direktorium von Swiss Ski war es naheliegend, kurz vor Saisonbeginn den neuen Mann an der Spitze der Operative von Swiss Ski einzuladen. Wenger wird als 15. Direktor von Swiss Ski seit 1939 in die Geschichte des Verbandes eingehen – davon der vierte in den letzten fünf Jahren. Den Vorwurf, wonach es an der für den sportlichen Erfolg notwendigen Kontinuität in der Geschäftsleitung von Swiss Ski fehle, lässt Wenger allerdings nicht gelten. Wenger, der den Verband nicht nur in der Funktion als Chef Dienste kennt, sondern diesen auch schon dreimal inte-

rimistisch führte, weiss wovon er spricht. Alpin wird priorisiert Im Sinne eines Rückblicks wurde den anwesenden SAS-lerinnen und SAS-lern vor Augen geführt, welche Spitzenleistungen die Athleten von Swiss Ski in der vergangenen Saison vollbrachten. An den damals erreichten Zielen wolle man auch in dieser Saison festhalten, so der 42-jährige Berner. Dabei sei eine Priorisierung der verschiedenen Sportarten unabdingbar. Der Bereich Ski Alpin geniesse nach wie vor ein grösseres öffentliches Interesse als beispielsweise die Sportart Telemark. Dies wirke sich auch auf die Finanzierung aus, die hauptsächlich durch eine professionelle Vermarktung des Sports erreicht und dank den vier Hauptsponsoren (Raiffeisen, Helvetia, Alpiq und Swisscom) zu einem grossen Teil sichergestellt werde. 70 Prozent für Leistungssport Dabei investiere man 70 Prozent des Budgets in den Leistungssport.

Andreas Wenger. Alexandra Wey / Photopress

Aber auch der Breitensport geniesse dank Grossanlässen wie dem Migros Cup einen wichtigen Stellenwert bei Swiss Ski. Letztlich stehe und falle der Erfolg des Sports mit der Arbeit der 810 Sportvereine in der ganzen Schweiz und den tausenden ehrenamtlich tätigen Vereinsmitgliedern. Die anwesenden SAS-lerinnen und SAS-ler waren grösstenteils begeistert von den Ausführungen des neuen und motivierten Vorsitzenden der Geschäftsleitung von Swiss Ski. Es waren aber auch kritische Stimmen zu hören, welche die Erwartungen in einen fundierten Vortrag als nicht erfüllt sahen. Insbesondere ehemalige Swiss Ski Athleten vermissten einen ihrer Ansicht nach notwendigen Kurswechsel im Bereich Leistungssport. Tamara Lauber


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SAS-Weihnachtsapéro in Davos, 30. Dezember 2010

OK aus zwei Jubilaren statt den «Einheimischen» Kurz vor Silvester trafen sich die Davoser SASler – oder die, die es gerne wären/werden wollen :-) – zum schon traditionellen Weihnachtsapéro.

Turnusgemäss fand dieser im Davoser Golfclub statt. Doch im Gegensatz zu früheren Jahren luden nicht die «Einheimischen» (also jene SAS-ler, die eine Ferienwohnung in Davos haben...), sondern zwei Jubilaren ein: Max Steinebrunner und Christoph Spoerry feierten mit über 50 SAS-lerinnen und SAS-ler ihren 80. Geburtstag. * Bereits bei Weisswein wurde heftig übers Wetter, die Schneeverhältnisse und andere fast so wichtige Dinge diskutiert. Kurz vor dem sehr leckeren Abendessen ergriff SAS-Ehrenmitglied Hans Nater das Wort und ehrte in erster Linie die Verdienste der beiden JubilarenEhefrauen – und zwar auf äusserst unterhaltsame Weise: So zeriss er demonstrativ – im Stile eines Zünftlers – den Leitfaden, an welchen er sich hätte halten sollen und erzählte frisch von der Leber über den SAS-Werdegang von Max Steinebrunner.

Danach ergriff Christoph Spoerry das Wort und brachte uns seine Erfahrungen mit dem SAS näher. Er beendete seine Rede mit den Worten: «...das ist das erste Mal, dass

«

...das ist das erste Mal, dass ich eine Rede zu Ende halten durfte.» Christoph Spoerry Co-Organisator SAS-Weihnachtsapéro

ich ein Rede zu Ende halten durfte!» Die Zuhörerinnen und Zuhörer dankten ihm mit einem herzhaften Lachen und Applaus. * Die angeregten Diskussionen gingen bei gutem Essen und sehr feinem Rotwein so lange, dass anschliessend im Davoser Nachtleben kaum mehr ein Platz gefunden werden konnte. Gaudenz Flury

Im April wird in Davos der Saisonschluss gleich doppelt gefeiert Am 2. April erfolgt die Zweitauflage des RedBull NordiX, einem Skicross auf Langlaufski. Eine Woche später steigt das 17. SAS-Marathøl – der Saisonschluss wird bei den Nordischen also gleich doppelt gefeiert.

17. SAS-Marathøl Neuer OK-Chef und Nachfolger von Gaudenz Flury ist Mauro Gruber. Er nimmt die Anmeldungen entgegen auf marathoel@ gmx.ch. Bei Fragen wende man sich an den OK-Chef (M 079 541 74 66). Für erstmalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Beim Marathøl gibt es einzelne vom Swiss-SkiReglement abweichende Regeln. So ist die Teilnahme erst ab 18 Jahren gestattet. Und ZuschauerInnen sind nicht erwünscht. Denn Mitmachen ist alles!

kann. Vier Läufer starten gleichzeitig, die zwei schnelleren kommen eine Runde weiter. Definitives Finale am Marathøl Das Marathølstrecke verläuft wesentlich weniger flacher als beim

coupierten NordiX, und das SASMarathøl ist sehr bekannt für die spezielle Rennverpflegung. Durchgeführt wird die im Jahre 1995 geborene Bieridee zum 17. Mal – jeweils einfach dort, wo es in Davos noch ein bisschen Schnee hat. PD / RED

Da haben sich die nordischen Skistars über hunderte Rennkilometer gequält, in Mehretappenrennen verausgabt und in Spurtentscheidungen das Letzte aus sich herausgeholt – und dann das! Zum Abschluss der Saison treffen sich die Loipenkönige in Davos zu einem Freundschaftsspiel der ungemütlichen Sorte: Red Bull NordiX ist noch schneller, noch steiler und noch härter. Und das alles nur zum Spass. Die Disziplin heisst Nordic Cross: Am Bolgen in Davos erwartet die Läufer die schwierigste Abfahrt des Winters, verfeinert mit Steilkurven, Sprüngen und einem Aufstieg, den man auch Kletterpartie nennen

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Ivan Wagner übers Reisen Die Entdeckung der weiten Welt begann für Ivan Wagner (62) mit dem Einmarsch sowjetischer Truppen in die damalige Tschechoslowakei: 1968 kam er in die Schweiz und reiste von hier aus geschäftlich und privat rund um den Globus. Als Partner bei Ernst & Young beriet er die grössten Firmen der Finanzbranche weltweit und brach auf alpinistischen Expeditionen immer wieder zu neuen Zielen auf. Hindukusch, Kilimandscharo, Elbrus, die Reise geht weiter…. «Reisen bildet», schrieb Goethe. Was sagen Sie? Es erweitert den Horizont und fördert das Verständnis für andere Kulturen in einer kleiner werdenden Welt. Mir erschliesst sich die Natur neu beim Tauchen und Fotografieren: Die Vielfalt ist gewaltig! Das macht einem die Notwendigkeit bewusst, diesen Artenreichtum zu fördern und zu schützen. Wie bereiten Sie sich auf eine Reise vor?

Kaum! Meistens fehlt mir dazu die Zeit. Das hat aber Vorteile: Alles ist neu! Einmal unterwegs, erkundige ich mich bei Einheimischen und erfahre aus erster Hand Interessantes über Land und Leute. Was erwarten Sie von einem Reisebüro bei der Reiseorganisation? Bei Expeditionen vertraue ich auf die Professionalität und Informationsvermittlung durch die Leitung. Für andere Reisen wünsche ich mir vom Reisebüro eine kurze Checkliste mit relevanten Punkten zur Kultur im Reiseland, Literaturhinweise, etwas übers Essen, denn ich liebe es, lokale Speisen zu probieren und meide die international normierte Küche. Wünschenswert wären auch Hinweise zur politischen und wirtschaftlichen Lage sowie weiterführende Links – maximal eine Seite! Und was wünschen Sie sich vom Reisebüro während der Reise? Unterstützung in kritischen Situationen. Flug verpasst, ein Unfall, eine

Globetrotter Travel Service Der Globetrotter Travel Service ist führender Anbieter von massgeschneiderten Reisen in alle Kontinente, mit 21 Filialen in der Deutschschweiz. Die Reiseberater sind bis 12 Wochen pro Jahr auf Reisen und kennen die Welt aus erster Hand. Nebst einer hohen Beratungsqualität bietet Globetrotter eine professionelle Kundenbetreuung vor, während und nach der Reise. Weiter ist das Unternehmen in den Bereichen Geschäfts- und Gruppenreisen tätig. Seit 2009 ist Globetrotter «Official Partner» von Swiss Olympic und im «Haus des Sports» mit einer Filiale präsent – diese ist spezialisiert auf Sportreisen. PD

SAS-Ehrenmitglied Ivan Wagner.

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Hotelbuchung, die nicht klappte – jetzt ist eine Hotline gefragt. Sie muss mit einem kompetenten Mitarbeiter besetzt sein, der Zugriff auf Buchungsdaten hat und nötigenfalls auch medizinische Unterstützung organisieren kann. Was sollte das Reisebüro nach der Reise tun? Genau das, was ich aktuell als Leiter «Assessment of Service Quality» bei Ernst & Young tue: Ich rufe Kunden an und frage, wie sie unsere Arbeit einschätzen. So erlebt der Kunde, dass wir ihn ernst nehmen. Wie wird sich die Beziehung zwischen Reisenden und Reisefirmen künftig entwickeln? Die Bedeutung des Internets wird weiterhin steigen. Umso mehr müssen Kundenkontakte sensibel und intelligent gestaltet sein. Wichtig ist die Erreichbarkeit einer Ansprechperson und die fachlich kompetente Beratung – das kann das Internet nämlich nicht!


Chips

Die Skispringer und das Parisette-Brot In der Schweiz sind die RivellaFlaschen mit den Konterfeis der Ski­stars dekoriert, wenn es auf ein Gross­ereignis zugeht. Genau dasselbe macht in Norwegen eine Brotherstellerin. Land und Leute werden eingestimmt, und noch besser: Der Nachwuchs wird unterstützt. Denn 30 Øren pro verkauftem Brot gehen an den Nachwuchsförderung des norwegischen Skiverbandes. Petter Northug freut sich (auf der Rückseite der Verpackung) über die gelungene Aktion, und vorne füllen breite Langläuferschultern fast die ganze Fläche aus. Und die Skispringer? Die eignen sich vielleicht doch besser für die Parisette-Verpackung. Egg

Wie das Alpin-Studentenkader dank eines banalen Klebers plötzlich so viel besser wurde!

Es war die Idee des Jahres, die SASAlpinchef Harald Menge da hatte: Er kreierte einen Supporter-Kleber, den er am SAS-Season-Opening über die Kaderathletinnen und Athleten verkaufen liess. Klar, die

Herstellungskosten eines Klebers korellieren nicht ganz mit dem Gegenwert des Geldscheins. Und so bleibt einiges übrig, mit dem der Trainingsbetrieb tatkräftig unterstützt werden kann. Egg

Weltstadt von Skifirma in die Knie gezwungen... Der Titel einer Gratiszeitungsmeldung lässt einem nur so staunen. Da scheint es irgend einem Marketingspezialisten der Skifirma Blizzard gelungen zu sein, ganz New York lahmzulegen. So steht es zumindest schwarz auf weiss, und ein nicht gerade mit dem neusten Modell ausgerückter Skiläufer

bebildert das Ganze. Nimmt man sich die 20 Minuten Zeit, die man gemäss Zeitungstitel für die gesamte Ausgabe braucht, erkennt man dann irgendwann die Namensverwandtschaft zwischen dem Schneesturm und der Skifirma. Und der vermeintliche Marketinggag wird zu einem lauen Lüftchen. Egg

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Alpin Alpin Alpint

Alpine Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen, 7.-20. Februar 2011

WM-Mission voll gelungen

Gérard Vial (rechts) begleitete Christian (mitte) als Servicemann an die Weltmeisterschaften. Links SAS-Alpin-Chef Harald Menge, der das Coaching der dänischen Männer übernahm. zVg

Christian Vial (SAS Lausanne) war der einzige SASler, der an den Ski-Weltmeisterschaften in GarmischPartenkirchen (Deutschland) am Start stand. Im Slalom klassierte sich der schweizerisch-dänische Doppelbürger im 41. Rang.

Cynthia Denzler Cynthia Denzler hat sich von ihrer Fussverletzung / -operation noch nicht voll erholt. Im Trainingsstand zeigten sich zu grosse Lücken und Mängel, weshalb die Basler SAS-lerin auf die SkiWM verzichtete. Zur Zeit hat Cynthia in der FIS-Liste den Verletztenstatus. Red

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Weil Dänemark in den FIS-Rankings nicht gerade als Ski-Grossmacht dasteht, musste Christian Vial als erstes zur Vorqualifikation antreten. Das ist jener Wettkampf, der fernab von TV-Kameras stattfindet und dem TV-Publikum des WM-Rennens die Überholmanöver und andere ulkige Peinlichkeiten erspart, wie sie in früheren Jahren von Ski-Exoten geboten wurden. Sehr schwieriger Riesenslalom Christian Vial qualifizierte sich in beiden Vorausscheidungen sicher für das Hauptrennen. Im WM-Rie-

senslalom, der in Garmisch auf der pickelharten und bis zu 90 Prozent steilen Piste ausgetragen wurde, fehlten dem Romand am Ende 7/10 zur Teilnahme am 2. Lauf – obwohl er einen Super-Lauf zeigte. «Vor allem die Einfahrt in den ‹Freien Fall› erwischte er perfekt», freut sich Harald Menge, der die dänischen Männer als Coach begleitete. Als Servicemann stand übrigens Christians Vater Gérard im Einsatz – und der platzte nach dem Slalom in Partenkirchen fast vor Stolz! Tolle Slalom-Leistung Aufgrund der FIS-Punkte ging Christian Vial mit Startnummer 92 ins Rennen, und am Ende klassierte er sich auf Rang 41! Die Qualifikation für den zweiten Lauf schaffte der SAS-ler sicher, und dann arbeitete er sich noch 11 Ränge nach vorne. Die schweizerisch-dänische WM-Mission ist voll gelungen. Conny Hänggi

Impressionen von Christian Vials Einsätzen an der alpinen Ski-WM 2011. zVg


Alpint Alpin Alpin

«Annual Diner at the New Club in Edinburgh» , 13 novembre 2010

La meilleure préparation pour les Anglo-Suisse! Pour se préparer pour les Anglo-Suisse, le BUSC a convié le 13 novembre 2010 ses membres et les SAS-lers a leur «Annual Diner at the New Club in Edinburgh» avec une vue incroyable sur le château et la vieille ville.

Haggis by Marc Walpoth De Marc Walpoth

What it was: A sheep’s heart, liver and lungs stuffed and boiled inside its own stomach.

Tom Kessler et Marc Walpoth ont fait le déplacement et comme la tradition britannique l’exige, il a fallu porter divers toasts dont celui à la Reine et à notre Présidente. Après le toast, le discours. Retour à St.Moritz J’ai orienté ce dernier vers une invitation à nous rejoindre cette année à St. Moritz pour déguster notre quiche fribourgeoise, notre Zürcher Geschnetzeltes et notre Zuger Kirschtorte! Ceci en réponse au «very nutritious but delicious Haggis». Vive les Anglo-Suisse!

Le préparateur du Haggis.

Who ate it: Scots, and sociopathic wolves. How they came up with it: First developed as a projectile to hurl at English invaders. Why others found it gross: Preferred ground pig snouts and anuses served in intestine casing on bun with ketchup. Suggested beverage pairing: Sheep’s blood mixed with sheep’s milk and sheep’s mucus, drunk from a sheep’s skull. MWa / RED Tom Kessler (à gauche), Lyndsey et Alasdair MacDonald. Marc Walpoth

«Camp d’été Jeunes SAS» brachte schon viele SAS-Neumitglieder Das Kinderlager in Saas-Fee gibt es nun seit 10 Jahren. Die Anzahl der inzwischen in den Club eingetreten «Lagerkinder» ist gross, 23 davon standen in Zermatt am Season-Opening auf der Bühne.

Anmeldung Wer im «Camp d’ete Jeune SAS» teilnehmen möchte, meldet sich bei Olivier Brunisholz (Telefon Büro 022 819 10 80, EMail ob@bblaw.ch).

Das 11. «camp d’été Jeune SAS» wird vom 16. bis 21. Juli im Hotel Garni Berghof in Saas-Fee durchgeführt, diesmal ist auch SAS-Alpinchef Harald Menge im Leiterteam dabei. Ziel des Lagers ist, die Skitechnik der Kinder zu verbessern und sie Erfahrung in den Torstangen machen zu lassen. Das hat sich seit der ersten Austragung im Jahre 2001 nicht geändert. Und natürlich dürfen die Kids auch positive Erinnerungen an den SAS mit nach Hause nehmen und später SAS-ler werden. PD / Red

Die Teilnehmenden und die Crew des «Jubiläumslagers» vom Sommer 2010 vor dem Hotel Astoria in Saas-Fee. zVg

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Anglo-Swiss à St. Moritz, 16.-20. Januar 2011

Anglo-Swiss come back to home Après une année dans le berceau du ski, les AngloSuisse font un retour attendu dans le berceau des traditions de la rencontre entre le BUSC et le SAS, voici un récit de quelque chose qui ne s’écrit mais qui se vît!

Alisdair Macdonald en costume traditionnel, le «kilt» au ski...

Les deux équipes à l’heure du diner officiel.

L’équipe Suisse en tenue de course

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La route est sinueuse, longue mais de toute beauté pour arriver à St Moritz, les Anglo-Suisse aussi en quelques sortes à l’exception près que c’est toujours trop court. Nous écrivons cet article quelques jours plus tard, la tête pleine de souvenir. C’est justement ces souvenirs tant importants qui font qu’aujourd’hui les Anglos sont ce qu’ils sont. * L’équipe Suisse est prête, elle est composée d’un grand genevois/ fribourgeois, d’une pure fribourgeoise, de deux bernoise pleine de vie, et finalement deux lausannois de haut vol. L’entraînement du mardi fut l’occasion pour les deux équipes de chercher leurs «perfs» dans un slalom. A ce jeux là, l’équipe SAS se montre impressionnante alignant plusieurs coureurs en combinaison intégrale, la tension monte… Quelques vidéos de l’entrainement sont disponible sur le réseau social «facebook». Si la tension chez les compétiteurs monte, les olds boys ne sont pas en reste, certain d’ailleurs titillent les piquets afin de retrouver les réflexes, qui ne

sont pas en fait si lointain. Et tous les coureurs BUSC et SAS sont impressionnés par les performances de leurs idoles. * Après une soirée sur la pure glace (voir plus bas), les deux équipes se retrouvent à l’aube, de vieux souvenirs de réveil matinale de course OJ reviennent, il n’y a pas de temps à perdre, les skieurs de St Moritz veulent retrouver leur domaine skiable. Néanmoins leur curiosité fut alpaguée par ces coureurs en combinaisons intégrales sur les jambes certes mais dévalant la piste en chemise, cravate et pull du club. Oui rien n’est trop beau que le respect des traditions. C’est d’abord le slalom géant qui se déroule non pas sur la piste classique mais sur une piste que certains plus expérimentés appelle plutôt «challenging». La piste et le traçage vont poser bien des problèmes aux deux équipes mais qu’importe la piste est pareil pour tous le monde. Les SASlers ne seront pas à leurs affaires en première manche alors que les anglais commencent avec plusieurs descentes impressionnantes. Il s’agit de remettre les pendules à l’heure en deuxième manche et après un discours de motivation en plein aire de départ, l’équipe SAS revient avant le slalom à quelques encablures du BUSC. Le copieux repas de midi terminé, toujours au fameux Corviglia Club, il est l’heure

de rechausser les lattes, de mettre les protections et de skier vite; car la course va se jouer dans la seconde épreuve le slalom. Et dans cette discipline le SAS peut compter sur plusieurs très bons athlètes capables de faire la différence. A l’issu de la première manche, les visages tirés et stressé du matin ont disparu pour faire place aux sourires; un bon signe? Fin de la deuxième manche tout le monde BUSC, SAS et old boys confondus exultent de joie sans même connaître les résultats! Ça aussi c’est les AngloSuisse. * Si au final les anglais remportent la victoire, tous les participants rentrent avec le prix de l’amitié et du fair play. La raison de la défaite SAS, impossible à définir clairement et le


Alpint Alpin Alpin

Jacqueline Aellen (à gauche) et Aline von Düring se console de la défaite suisse avec une bière du minibar.

capitaine SAS en portera la responsabilité. * C’est aussi beaucoup de traditions, certaines formelles et d’autres moins mais toutes aussi importantes. L’une d’entre elle, bien sur la cresta run, une piste de luge en pure glace sur laquelle les coureurs peuvent atteindre des vitesses de plus de 100 km/h avec bien sur des skeletons moderne. N’ayant pas ces engins à disposition, les luges traditionnelles Davos en bois seront nos montures. * L’équipement est impressionnantes: casques, dorsales, protections des bras et des coudes, nos coureurs sont équipés. A croire que certain habitué des Anglos on amené ces pièces uniquement pour ce soir là. Il fait nuit mais

arrivé sur la piste certain comprennent très vite que cette équipement est nécessaire. * On se lance, on freine cela ne donner rien, on comprend vite qu’il y a

«

Les Anglo-Suisse, c’est aussi beaucoup de traditions.» deux solutions: ce laisser descendre jusqu’en bas ou alors la technique du siège éjectable. Les cris de peur brisent le silence de Celerina, mais tout le monde arrive en bas sain et sauf. La vidéo «cresta run anglo swiss» sur youtube relate bien cette activité.

Bien moins traditionnel, le relais formé de deux équipés mixtes BUSC/SAS allant de la piscine extérieure du Badrutt’s jusqu’à l’autre coté de la patinoire, verre de champagne à la main. Autant dire que les résidents du palace ont encore une fois été surpris! Concernant la champagne, ne laisser jamais des écossais aller faire les commissions, risque à vous de vous retrouver avec du Rimus sans alcool. Ils se sont plus focalisés sur le l’étiquette du prix plutôt que sur le degré d’alcool! * Et puis il y a les traditions plus formelles, dont l’importance fut relatées par plusieurs discours lors du offical dinner. Car selon une définition d’un dictionnaire, les traditions existent pour encadrer les gens de plus bas intellect. Cela tombe bien car face à toute l’expérience, les souvenirs et les résultats des olds boys, les jeunes coureurs ne peuvent que s’incliner. La coupe de l’amiral Nelson tourne et tour à tour on se lève, pour y boire quelques gorgées. La soirée se poursuivra en compagnie de cette dernière jusqu’au bout de la nuit. Certain l’on gagnée mais tout le monde la partagée et cela résume très bien ce que sont les AngloSuisse. * Merci à tous ceux qui on permit cet évènement. L’équipe SAS rentre pleines de souvenirs et de nouvelles amitiés. Andrea Gabus et Henri Brunisholz

Gymkhana en maillot de bain sur la patinoire, attention à ne pas rester coincé sur la glace. zVg

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Alpin Alpin Alpint

Coupe SAS GE/FR à Jaun – 22/23 Janvier 2011

Tous en grande forme malgré le froid! C’est à une petite heure de Lausanne à peine que l’on se retrouve en bas de la Schattenhalb qui porte toujours bien son nom au fil des années. Les premiers SAS-lers se retrouvent sur le parking et attendent l’arrivée de Gregory Braillard (SAS FR) et d’Alix Marxer (SAS GE), tout en commençant à s’habiller et à chausser les skis. La dameuse arrive à son tour et avec l’aide du personnel des remontées mécaniques nous chargeons le matériel. C’est à partir de ce moment que les valeurs pionnières du SAS à savoir l’esprit d’équipe, la compétition et la solidarité ont commencé à tourner en boucle dans nos esprits afin de nous encourager pour l’après midi à venir. Quelques centaines de montées en arbalètes plus tard, le slalom spécial est piqueté, les piquets sont numérotés, le départ et l’arrivée prêts à accueillir les coureurs, les affiches des sponsors sont attachés et la buvette est prête à réunir tout le monde pour des boissons chaudes, hots dog ainsi que pour la remise des prix. * Le soir venu, nous retrouvons d’autres SAS-lers à la colonie de vacances de Charmey et après nous êtres installés nous nous dirigeons au restaurant pour manger une fondue bourguignonne bien méritée. La soirée est placée sous le signe de la bonne humeur même lorsqu’on annonce aux candidats que le travail n’est pas terminé et qu’il reste à préparer les dossards pour le lendemain et à établir les binômes des fonctionnaires de piste. * Le samedi matin le réveil est matinal et nous nous dirigeons tous à

Divers styles de boxe dans la forêt de piquets. Roland Hofmann

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SAS-Cup- und SAS-Schiedsrichterchef Werner Lüthi. Roland Hofmann

Jaun. La première manche démarre avec les femmes et les hommes se transforment donc en gardiens de portes, rôles qui seront inversés au cours de la journée et des deux manches du slalom, piqueté par Grégory Braillard (SAS FR). Les températures sont très froides et la piste est gelée mais les alten Damen, responsables de la buvette attendent les coureurs dont le nombre s’élève à plus de 100, avec des thés chauds très appréciés. * A la fin de la journée, nous nous dirigeons aux bains de Charmey afin de nous réchauffer et de profiter entre autre du sauna. Puis, un délicieux repas nous attend au restaurant de l’étoile. * Le dimanche les températures ne sont pas plus clémentes mais les SAS-lers et les candidats sont tous en grande forme, malgré un réveil au milieu de la nuit marqué d’un concert de casseroles donné par les plus fêtards. Le déroulement des

deux manches se passe très bien, la piste ne se dégrade pas au fil des passages et l’arrivée des coureurs en bas de la Schattenhalb est animée par Marc Walpoth (SAS FR), toujours en grande forme! Les concurrents bravent le froid et se lancent dans les piquets avec détermination. Suivra la remise des prix, marquée de belles récompenses étant donné la qualité des sponsors. Félicitons notamment Simona Candrian (SAS ZH) ainsi que Patrick Boner (SAS ZH) de l’équipe universitaire pour leurs excellents résultats. A cause de cette équipe universitaire venue en force, le niveau des courses était plus élevé que d’habitude et cette concurrence a posé quelques problèmes aux skieurs fribourgeois. * C’est donc sur une note positive que ce termine ce week-end, réussi notamment grâce à l’aide très appréciée des candidats au SAS Fribourg et au SAS Genève ainsi que par l’ambiance SAS toujours unique au monde. Mathilde Golaz


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Züri-Cup auf Lenzerheide, 5./6. Februar 2011

Jenny Müller und die Aufgabe als Schiedrichterin Jenny Müller (SAS Zürich) steht nicht mehr wie früher als Rennfahrerin am Start eines Rennens, sondern war am Züri-Cup auf der Lenzerheide als Schiedsrichterin im Einsatz. Weil die Universiade-Teilnehmerin (1999/2001) dem SAS so etwas zurückgeben kann.

Schiedsrichterin Jenny Müller gibt den Start zum Rennen frei.

Jenny Müller Die Aargauererin war von 1994 bis 2001 im alpinen Studentenkader, 1999 und 2001 nahm sie an der Universiade teil. 2008 besuchte sie den Schiedsrichterkurs, ihr erster Einsatz (und dieser Bericht im SAS-Magazin...) wären auf den Februar 2009 geplant gewesen. Doch kurz davor zog sich Jenny Müller als Leiterin in einem Schulskilager eine schwere Rückenverletzung zu und fiel lange Zeit aus. Christian Michel und Tom Fisler Neben Jenny Müller haben mit Christian Michel, Luc Girardin und Tom Fisler drei weitere Ex-Rennfahrer den Schiedsrichterkurs besucht und ihre ersten Einsätze absolviert.

Eine echt gute Schiedsrichterin ist eine, die auch neben ihrer Aufgabe zupackt... Daniela Strässler

Um 7:30 Uhr trifft Jenny bei der Startnummernausgabe ein. Sie kontrolliert, ob die Kategorien auf der Startliste stimmen. Es ist alles in Ordnung, die Herausgabe der Startnummern kann also beginnen. Anschliessend macht sie sich auf, um das Renngelände zu begutachten. Sie ist dafür verantwortlich, dass es keine gefährlichen Stellen gibt, alle Netze gut stehen und die Tore «fahrbar» gesteckt worden sind. «Die Kurssetzer und Pistenverantwortlichen haben gute Arbeit geleistet», stellt Jenny Müller zufrieden fest: «Es muss nur ein Tor verändert und ein zusätzliches B-Netz aufgestellt werden.» Die Schiedsrichterin ist mit der Arbeit der Rennveranstalter sehr zufrieden. Vor dem Start nimmt sie per Funk Kontakt mit dem Ziel und dem Start auf – zur Kontrolle, ob die Rennleitung über Funk erreichbar ist. Jenny Müller gibt die Piste frei. Das Rennen kann starten. Sicherheit als oberstes Gebot Nun beginnt die aufregendste Zeit für die Schiedsrichterin. Sie trägt die Verantwortung für das Rennen.

Die Sicherheit ist das oberste Gebot. Bei einem Sturz oder wenn etwas auf der Piste rumliegt, gibt Jenny den Befehl «Start stopp!». Erst wenn die Piste wieder gefahrlos befahrbar ist, gibt sie den Start wieder frei – die Dialoge im Funk sind nicht netter Small-Talk, sondern klare Anweisungen. Spässchen gibt es keine, während einem Skirennen ist die Lage generell ernst. Sobald der letzte Rennfahrer im Ziel ist, muss sich die Schiedsrichterin ins Zielhaus begeben. Mit den Torrichtern werden die Disqualifikationen besprochen, welche anschliessend angeschlagen werden. Während fünfzehn Minuten haben die disqualifizierten Fahrer die Gelegenheit, Protest einzulegen. Gemeinsam mit den übrigen Helfern gönnt sich Jenny eine kurze Mittagspause und stärkt sich für die Arbeit während des zweiten Laufs. Eine kleine Aufregung Die Rennfahrer brausen durch die Tore und Jenny beobachtet konzentriert den Rennverlauf. Plötzlich gibt es eine kleine Aufregung. Ein Fahrer möchte nochmals starten, da ihn eine ausgerissene Torstange behindert habe. Die Jury (bestehend aus der Schiedsrichterin, dem Wettkampfleiter sowie dem Streckenchef) entscheidet, dass ein erneuter Start nicht gestattet wird. Die Regel besagt, dass der Rennfahrer den Lauf abbrechen muss, wenn ihn etwas behindert. Da der Fahrer

jedoch bis ins Ziel gefahren ist, gibt es nichts zu diskutieren – die Jury fällt ihren Entscheid einstimmig. Administratives zum Abschluss Nach dem Rennen bereinigt Jenny die Rangliste und überprüft, ob der Zuschlag richtig berechnet ist. Als allerletzte Aufgabe bewertet sie das Rennen und schreibt (zu Hause) einen Bericht, welcher an Swiss Ski übermittelt wird. Die Arbeit am Hang ist getan, nun geniesst Jenny das weitere Programm. Beim Apéro bei Familie Hottiger sowie beim Abendessen im Restaurant Obertor pflegt sie die Freundschaft zu alten und neuen SAS-Freunden – nun hat sie auch Zeit für Spässchen, und die Tonlage ist von «Befehl» auf «Gespräch» gewechselt. «Für mich

«

Für mich ist die Arbeit als Schiedsrichterin eine gute Gelegenheit, dem SAS etwas zurückzugeben.» Jenny Müller, Neo-Schiedsrichterin

ist die Arbeit als Schiedsrichterin eine gute Gelegenheit, dem SAS etwas zurückzugeben», resumiert Jenny Müller: «So quasi als Dank für die unvergesslichen Erlebnisse, welche ich während meiner Zeit als aktive Rennfahrerin im Skisport haben durfte.» Daniela Strässler

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Nordisch Nordique Nordisk

Gaudenz Flury «backstage» an der Tour de Ski, 31. Dezember 2010 bis . Januar 2011

«Vom Fuss» und «Speed» ist nicht dasselbe! Obwohl sich Gaudenz Flury (SAS Zürich) im April 2010 von der Wettkampfbühne verabschiedet hat, ist er weiterhin hautnah am Geschehen dran. Im TokoWachsteam sorgte er an der Tour de Ski für schnelle Ski und trug damit einen kleinen Teil zu Dario Colognas Sieg und Curdin Perls 4. Gesamtrang bei. Nachfolgend schildert der SAS-ler, wie er die Neujahrswoche erlebt hat.

Von Gaudenz Flury

Nachdem ich den Weltcuptross im Dezember in Davos unerwarteterweise nochmals als Athlet erleben durfte. wechselte ich am 1. Januar für neun Tage die Fronten und begleitete im Auftrag der Wachsfirma Toko die Tour de Ski. Durch den ehemaligen Swiss-Ski-C-Kader-Kollegen und mehrfachen SwissLoppet-Sieger Christian Schocher, der auf diese Saison hin zur Firma Toko in den Weltcupservice gestossen war, kam ich in den Genuss, die Tour hautnah miterleben zu können. Aber eigentlich war es harte Arbeit, die viel Spass machte. Unsere Aufgabe war in erster Linie, den Serviceteams rund zwei Stunden vor dem Start die beste TokoMischung zu empfehlen. Vor allem

für die kleinen Teams ist dieser «Wachstipp» eine grosse Hilfe, haben diese doch nicht die Ressourcen, alle Möglichkeiten selber auszuprobieren. Das ganze Prozedere geht folgendermassen vor sich: 8:30 bis 9:30: Präparation der sechs Paar absolut identischen Skating-Testskis mit sechs unterschiedlichen Wachs-(Kombinations-)Varianten.

«

Die Tour de Ski war harte Arbeit, die aber auch sehr viel Spass machte.» Gaudenz Flury, Ex-Spitzenlangläufer und neu auch «Servicemann»

Diese Testskis stammen aus derselben Produktion, haben denselben Belag und exakt dieselbe Spannung. Um den Ausgangswert wieder herzustellen, werden die 6 Ski am Abend mit demselben Paraffin «ausgewachst». 9:40 bis 10:00: Testen der 6 Varianten auf dem Schnee: Man läuft

zu zweit mit je einem unterschiedlichem Paar Ski auf der Rennstrecke und fährt nebeneinander ein Abfahrt runter. Skis wechseln und danach weis man welcher Ski vom «Speed» her besser ist. Dies macht man so lange bis man den besten gefunden hat. Mindestens so wichtig ist das Gefühl «vom Fuss». Oftmals ist nicht der selbe Ski «vom Fuss» gleich schnell wie vom «Speed». Dasselbe passiert auch noch für die klassisch Skis, wobei dort der «Kick» (also das Haften der Skis) und «ds Schiaba» (also wie gut der Ski beim Aufsetzen nach vorne gleitet) beurteilt wird. 10:10 bis 10:30: Verteilen des TokoWachstipps und fachsimpeln mit den Serviceteams. ...Anschliessend (Details siehe Box links unten) freies Training für den SAS-Wachsgehilfen :-) 12:30 Rennstart: Ein paar Stöcke in die Hand nehmen (damit man bei ein Stockbruch eines Athleten sofort mit Ersatzmaterial helfen kann) und dann Kehle wund schreien, da sich die Schweizer Läufer meist in den vorderen Positionen aufhalten.

Wachsfirmen

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Überblick

Duell neben Wettkampf

Hintergründe rund ums Wachsen

Die Tour de Ski hatte dieses Jahr 9 Etappen (2x Oberhof, 2x Oberstdorf, 2x Toblach, 2x Val di Fiemme). Insgesamt mussten die Männer über 120 Kilometer zurücklegen. Gaudenz Flury konnte es nicht lassen, an jedem Etappenort die jeweilige Strecke in voller Länge auch selber zu laufen. Höhepunkt aus dieser Sicht war natürlich auch die Alpe Cermis. Als lockeres Training geplant, artete das Ganze zum knallharten Prestige-Duell zwischen den Wachsfirmen Toko (Schweiz) und Swix (Norwegen) aus, welches im Gegensatz zur Tour mit einem Vorsprung vom ca. 40 Sekunden an Norwegen ging. Egg

Im Langlaufen werden die Athleten im Materialbereich in den meisten Fällen von den nationalen Verbänden betreut. Dies im Unterschied zum Bereich Ski-Alpin, wo die Athleten meist ihren eigenen Servicemann haben, der oftmals von den Skifirmen bezahlt wird. Gleitzone (i.B. Skating) Ein Skatingski, bzw. der vordere und hintere Teil eines Klassisch­ skis, wird im Normalfall in zwei Schritten präpariert. Als erstes wird ein flourhaltiges Parafin gebügelt, abgezogen und ausgebürstet. Danach wird ein reines Fluorpulver darüber gebügelt. Dies kann noch mit einem Flüssigwax zusammen

verkorkt werden. Im Weltcup sind knapp 10 verschiedene Wachsfirmen aktiv. Alle haben mindestens 3 bis 5 verschiedene Parafine und ebensoviele Fluorpulver im Angebot. So stehen den Serviceteams, man rechne, beliebig viele Varianten offen, wenn man bedenkt, dass diese Wachse auch untereinander gemischt werden können. Abstosszone (Klassisch) Das Präparieren der Abstosszone (mittlerer Bereich unter der Bindung) für die klassischen Skis ist auf Weltcupniveau eine Wissenschaft für sich. Für Hobbyläufer aber im Normalfall kein Problem. GF / Red


Nordisk Nordique Nordisch

Dario Cologna siegte und jubelte zum zweiten Mal...

...während Curdin Perl auf den 4. Rang lief (und von Gaudenz Flury angefeuert wurde). Annonse Publicité Werbung

c arLo Jank a und der neue atomic d2 race

SIEGER HABEN ZWEI GEHEIMNISSE. EIN ADAPTER DECK UND EIN CONTROL DECK.

DER NEUE ATOMIC D2 RACE GS. mit der kraftsparenden doubledeck-technologie des d2 race kann man Weltcup- und olympiasieger werden. oder einfach nur den besten skitag seines Lebens genießen.

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Comité central Zentralvorstand Sentralstyre

Quelques impressions du nouveau site Internet du SAS . zVg

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Site internet du SAS (www.sas-ski.ch)

Conseils et trucs pour le nouveau site La décision de refaire le site Internet du SAS a été facile à prendre pour le nouveau comité central. Le projet a été réalisé en collaboration avec une partenaire externe (voir encadré). Quelques conseils et trucs suggérés par le responsable de projet.

Auteur: Andri Staub

La communication moderne en ligne est devenue indispensable. Dans le cadre de son projet Web, le comité central a opté pour TYPO3, soit le principal système de gestion de contenu «open source». D’où la garantie que le site aura une longue durée de vie et que les sections ou organisateurs d’événements s’en serviront activement. Nous avons privilégié au stade de la conception la cohérence entre contenus et fonctionnalités, la logique d’ensemble et la convivialité, et notamment les possibilités de mises à jour par les administrateurs de site et les organisateurs de nos sections. Quelques temps forts En tant que responsable de la communication, j’ai le plaisir de vous présenter ci-dessous les temps forts du nouveau site du SAS: La rubrique des événements actuels comporte un calendrier des deux prochains mois. Chaque section du SAS dispose de sa propre zone, actualisée par son administrateur de site.

Webmaster

Brigitte Portner, partenaire externe Le site Internet du SAS a été réalisé en collaboration avec Brigitte Portner, partenaire externe. Son mandat porte sur la maintenance technique et la création graphique du site. La responsabilité du contenu rédactionnel reste assumée par le SAS, soit par Andri Staub sous le comité central actuel. Brigitte Portner est cheffe de projet informatique avec brevet fédéral et possède de solides références dans le domaine du sport (hockey sur glace, ski alpin, football et handball), en tant que collaboratrice freelance de la société IMS Sport AG à Köniz. Elle réalise en outre ses propres projets pour des clients, dans le cadre de son entreprise EIDS. AS

Les équipes d’étudiants des disciplines alpine et nordique sont présentes et il est possible d’en consulter en tout temps les membres et les résultats. Les classements sont archivés dans une page spéciale, sous Nouveautés\Résultats.» Informez-vous sur le riche programme de tours du SAS et lisez les captivants comptes rendus de ces activités; si le cœur vous en dit, un formulaire en ligne vous permet de vous y inscrire. Vous trouverez à la rubrique Publications notre vénérable publication Schneehase, dont toutes les éditions précédentes (dès le n° 1 de 1924-27) ont été intégralement scannées à la main et sont ainsi accessibles en ligne. Le champ de recherche s’ouvrant sous «Paperview» permet d’effectuer une recherche par nom ou mot-clé. Il est également possible de lire les dernières éditions du magazine du SAS, publié quatre fois par an. Enfin, le shop en ligne permet de commander des produits et de les régler par carte de crédit (inscription nécessaire auprès de PayPal la première fois) ou sur facture. Signalez directement à vos collègues des événements ou articles dans vos réseaux sociaux ou d’information habituels (Facebook, Twitter, Evernote, etc.). Fonctions étendues dans la zone réservée aux membres Outre les contenus susmentionnés, des fonctions étendues ont été définies dans la zone réservée aux membres. Notre but est de procéder à la gestion complète du SAS via la banque de données des membres intégrée au site. Cette banque de données jouera donc à l’avenir un rôle-clé pour le réseautage entre membres du SAS, pour la messagerie électronique, les relations avec nos partenaires ainsi que les modalités de facturation (SwissSki). Nous vous prions donc d’y tenir spontanément à jour vos données. Il ne me reste qu’à vous souhaiter beaucoup de plaisir à parcourir ce site. Andri Staub

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Le nouveau site Internet du SAS donne une impression de fraîcheur et d’actualité!» Marcel Müller, SAS Lausanne

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C’est génial! Voilà exactement le service qu’il me fallait!» Annina Strupler, SAS Genève CC 2008-2010

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La qualité du ‹Schneehase› et du SASmagazine est remarquable – c’est superbe!» Robert Kessler, SAS ZH

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Après neuf années passées au service du site internet de la section fribourg et quatre comité centraux plus tard, les bernois ont enfin en un temps record sauvé l’essai des genevois et mis à jour du point de vue technologique, design, simplification tant pour l’utilisateur que pour le webmaster le site du SAS qui datait du temps archaïque des zurichois! Certains se plaignent encore mais ils n’ont pas encore commencé à surfer. Bon surf et vive le SAS.»

Marc Walpoth, SAS Fribourg

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Zentralvorstand Comitée central Sentralstyre

SAS-Website (www.sas-ski.ch)

Tipps und Tricks für den neuen Internetauftritt Der Entscheid, den SAS-Internetauftritt neu zu konzipieren, fiel dem neuen Zentralvorstand sehr leicht. Die Umsetzung erfolgte mit einer externen Partnerin (siehe Box). Hier ein paar Tipps und Tricks aus den Händen des Projektleiters. Die moderne Kommunikation im Internet ist heute unverzichtbar geworden. Der ZV hat sich bezüglich seinem Web-Projekt für das führende «Open source»-Content Management System von TYPO3 entschieden. Damit wird ein langes Leben der Homepage und eine rege Benutzung durch die Sektionen und Veranstalter sichergestellt. Bei der Konzeption war das Augenmerk

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Ich hoffe, die neue Plattform wird auch künftig attraktiv, vollständig und vor allem aktuell bearbeitet, damit sich die Mitglieder wöchentlich einklicken.» Jacqueline Aellen, Co-Präsidentin SAS BE

auf das Zusammenspiel von Inhalt, Funktionalität, Übersichtlichkeit, Benutzerfreundlichkeit und insbesondere die künftige Pflege durch Webmaster

Brigitte Portner, externe Partnerin Der SAS-Internet-Auftritt wurde in Zusammenarbeit mit Brigitte Portner als externer Partnerin realisiert. Sie hat den Auftrag, die SAS-Website technisch und gestalterisch zu warten. Die redaktionelle Verantwortung verbleibt beim SAS und liegt unter dem heutigen Zentralvorstand in der Verantwortung von Andri Staub. Brigitte Portner ist Informatik-Projektleiterin mit eidg. Fachausweis und verfügt über ausgezeichnete Referenzen im Sportbereich (Eishockey, Ski Alpin, Fussball und Handball) als Freelancer für die Firma IMS Sport AG in Köniz. Zusätzlich realisiert Sie mit Ihrer Einzelfirma EIDS eigene Kundenprojekte. AS

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die Webmaster und Veranstalter unserer Sektionen gerichtet. Einige echte Highlights Nachfolgend sei auf die Highlights der neuen SAS-Website hingewiesen: Topaktuelle Event-Rubrik mit Kalenderübersicht für die nächsten zwei Monate Jede SAS-Sektion verfügt über einen eigenen Bereich und pflegt diesen mit eigenen Sektionswebmastern Die Studentenmannschaften Alpin / Nordisch sind präsent, deren Mitglieder und Ergebnisse können jederzeit abgerufen werden Die Ranglisten können auf einer zentralen Resultate-Seite (News\Resultate) eingesehen werden Im umfangreichen SAS-Tourenprogramm gibt es spannende Berichte, die Anmeldung für Touren läuft unkompliziert per online-Formular Das traditionsreiche SAS-Jahrbuch «Der Schneehase» (ab Nr. 1 / 1924-27) wurde in mühevoller Kleinarbeit vollständig eingescannt und kann variantenreich durchgeblättert werden können. Im sogenannten «Paperview» öffnet sich ein Suchfeld, was die konkrete Suche nach Namen und Begriffen ermöglicht Ebenso können die Ausgaben des viermal jährlich erscheinenden SAS Magazins gelesen werden Im Online-Shop besteht die Möglichkeit, Produkte online zu bestellen und per Kreditkarte (einmalige Anmeldung bei PayPal er-

forderlich) oder gegen Rechnung zu bezahlen.

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Das ist echt der Hammer! Diesen Service habe ich nämlich wirklich vermisst.» Annina Strupler, SAS GE / ZV 2008-2010

Erweiterte Funktionen im Mitgliederbereich Neben diesen vorgenannten Inhalten gibt es auch erweiterte Funktionen im «Mitgliederbereich». Unser Ziel ist es, für den ganzen SAS ausschliesslich die auf der Website integrierte Mitgliederdatenbank zu führen. Damit erhält die Datenbank zunehmende Relevanz für Networking unter SAS-lern, Mailings, Partnerbeziehungen und auch Rechnungsmodalitäten (Swiss Ski). Die SAS-Mitglieder sind gebeten, die eigenen Daten eigenverantwortlich aktuell zu halten. Nun bleibt mir nichts anderes, als euch allen gute Orientierung und viel Spass beim Surfen zu wünschen... ...und macht eure Kollegen via zugeschaltete Informations- und Sozialnetzwerke (Facebook, Twitter, Evernote etc.) direkt auf einzelne Events oder Artikel aufmerksam! Andri Staub Der Autor ist Kommunikationschef im SAS-Zentralvorstand. Feedbacks bitte an Tel. 079 378 17 05 oder an communication@sas-ski.ch


NeulaNd betreteN

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Zentralvorstand Comitée central Sentralstyre

SAS-Zentralfest am DV-Samstag, 18. Juni 2011

Alte Tradition soll neu belebt werden Der Berner Zentralvorstand lanciert eine alte Tradition neu: Der Samstag der Delegiertenversammlung soll zu einem Event werden, bei dem sich Aktive und Alte Herren begegnen und sich austauschen können. Wir fragten bei Vizepräsident Gilles Frôté nach. Wie entstand die Idee, rund um die DV mehr zu machen als «nur» eine Versammlung mit Apéro? Mir geisterte die Idee schon länger im Kopf herum, und besprach sie an einer Sitzung mit meinen ZV-Kollegen... (schmunzelt) ...ja und dann sagten sie mir, dass es das früher schon mal gab! (lacht) Das heisst, du warst selber nie an einem Zentralfest? Nein, als ich in den SAS kam, gab es das bereits nicht mehr. Aber meine ZV-Kollegen, die alle etwas älter sind als ich, haben natürlich viele

dieser Anlässe erlebt. Und so wie sie geschwärmt haben, müssen diese früheren Zentralfeste tolle Events gewesen sein! Und diese Tradition will der Berner ZV nun neu aufleben lassen? Ja, genau. Und zwar immer in Zusammenarbeit mit einer anderen Sektion. So gibt das viel Abwechslung, und jedes Jahr einen etwas anderen Rahmen. Wer macht den Anfang? Das Zentralfest wird am 18. Juni in Zürich sein. Interview: Roli Eggspühler

Das letzte Zentralfest in Zürich war im «Dolder». PD / Web Chips

Nouvelle Cuisine

Impressum Das SAS-Magazin erscheint vier Mal jährlich in einer Auflage von 1200 Stück (WEMF/REMP). Es ist das offizielle Organ des Schweizerischen Akademischen Skiclubs SAS. Redaktor Rédacteur Redaktør

Das letzte SAS-Zentralfest in Zürich war im «Dolder», und es gab unter anderem exzellente Tortellini. Dummerweise begann der Nachservice am Tisch 17 bei den Langläufern – die Küche geriet in der Folge arg ins Schwitzen, denn mit so viel Hunger hatten die Nouvelle-Cuisine-Köche nicht gerechnet... Egg

Roli Eggspühler, Medienschaffender dipl. Architekt ETH SIA Redaktion Rédaction Redaksjon

Redaktion SAS-Magazin c/o a2plus Architektur Energie Media Würzenbachstrasse 17 6006 Luzern

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Redaktionsschluss Délai de rédaction Redaksjonslutt

Nr. 82 – Frühling 2011

Übersicht

1. Mai 2011

28. Februar - 6. März 2011 Norge-Suisse / AH-Woche (Oslo & Norefjell / NOR) 4.-6. März 2011 4. Amateur Interclub Championship (Wengen) 25.-27. März 2011 Pentathlon (Grindelwald) 2. April 2011 SAS Cup LA / Season Closing (Villars) 18. Juni 2011 DV / Zentralfest (Zurich) Les événements en italique n’étaient pas encore fixés définitivement au délai de rédaction. Ces informations sont au status provisoire. Des passages surlignés en gras ont été modifiés ou ajoutés par rapport à la précédente édition. Kursiv markierte Veranstaltungen / Informationen waren bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe mit dem Status «provisorisch» versehen. Fett gedruckte Stellen haben sich gegenüber der letztmaligen Publikation verändert oder sind neu hinzugekommen. AT / Red


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Wir wünschen Ihnen

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Momente im Schnee. Gerne sind wir auch hier für Sie da.

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