

Raiffeisen Mitteilungen
des Raiffeisenverbandes Südtirol Genossenschaft

Durch die Digitalisierung der Kommunikation werden täglich unzählige persönliche Daten generiert. Sie gelten als das Gold des 21. Jahrhunderts.
Kongress: Big Data ist überall
Unternehmen und Geschäftsmodelle sind heute von den Umwälzungen digitaler Technologien betroffen. Ein Kongress des Raiffeisenverbandes beleuchtet am 2. Dezember Chancen und Entwicklungen der Digitalisierung. interview: thomas hanni
In allen Wirtschaftszweigen nimmt die Relevanz web-basierter Technologien stetig zu. Dabei werden Unmengen an Daten generiert. Dieses wachsende Datenvolumen wird mehr und mehr zum Wettbewerbsvorteil bzw. zum volkswirtschaftlichen Produktionsfaktor. Die Nutzung personenbezogener Daten hat einen ökonomischen Wert und weckt bei vielen Marktteilnehmern Begehrlichkeiten mit unterschiedlichem Interesse. Auch wenn wir uns noch in den Kinderschuhen des digitalen Strukturwandels befinden – Big Data ist heute überall, meint Thomas F. Dapp im folgenden Interview. Dapp ist Senior Economist bei Deutsche Bank Research, dem unabhängigen
Think Tank der Deutsche Bank AG in Frankfurt am Main, und einer der Referenten beim Big Data-Kongress des Raiffeisenverbandes.
Herr Dapp, was versteht man unter Big Data?
Thomas F. Dapp: Bei Big Data geht es darum, unterschiedliche Datenmengen und -typen mit neuen Datensätzen zu kombinieren, eventuelle Muster in diesen kumulierten Daten mit intelligenten Softwareprogrammen, sogenannten Algorithmen aufzuspüren, um anschließend die richtigen und möglichst lukrativen Schlüsse aus den Ergebnissen zu ziehen. Somit ist es beispielsweise heute mög-
lich, dass Kreditkartenfirmen aus einzelnen Transaktionen ihrer Kunden vorhersagen können, bei wem eventuell Ehekrisen bevorstehen. Oder: die GPS-Ortung mobiler Endgeräte kann in Kombination mit der Auswertung von Micro-Blogging-Diensten drohende Epidemien in nahezu Echtzeit vorhersagen, dadurch verhindern oder zumindest abmildern.
Viele Unternehmen tun sich schwer mit der Digitalisierung. Was sind Bremsfaktoren und wie können sie überwunden werden?
Unternehmen, denen es früh gelingt, ihre vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsnet-
kongress
Big Data – Jetzt anmelden!
Der Raiffeisenverband veranstaltet am 2. Dezember im Bozner Waltherhaus den Kongress „Big Data – machen wir uns zum gläsernen Menschen? Chancen und Entwicklungen der Digitalisierung“ für alle Obmänner, Verwaltungs- und Aufsichtsräte, Geschäftsführer sowie Führungskräfte aus Marketing, IT und Sales der Mitgliedsgenossenschaften.
Themen und Referenten:
• Thomas F. Dapp, Senior Economist, Deutsche Bank Research: Was ist Big Data und welche Geschäftsmodelle arbeiten mit Big Data? Fintech – Die digitale (R)evolution im Finanzsektor
• Wolfgang Achtner, Institut für evangelische Theologie, Universität Gießen: Big Data – eine neue Herausforderung für Ethik und Theologie. Kommt der gläserne Mensch?
• Paolo Balboni, Präsident der European Privacy Association: Big Data Analytics – der strategisch-rechtliche Aspekt
• Christian Baudis, ehemaliger Google-Deutschlandchef: Digital Future & Big Data. Google, Facebook & Co. Digitale StartUps, die die Welt verändern
• Wolfgang Frick, SPAR-Schweiz: Möglichkeiten und Grenzen von Big Data. Klassische „BonAnalyse“ im Detailhandel
• Thorsten Hahn, Gründer der BANKINGCLUB GmbH: Das Märchen von der Zukunft der Finanzbranche. Der Bankmitarbeiter der Zukunft
• Rena Tangens, Mitbegründerin von Digitalcourage, Datenschutzkritikerin: Charakteristika von Big Data. Kriterien für den Datenschutz. Big Data krempelt die Gesellschaft um Show-act: Andreas Axmann, der Media-Magier Informationen und Anmeldungen ab sofort unter www.raiffeisenverband.it/bigdata.
ze möglichst umfassend zu digitalisieren, bilden die notwendige Basis für die künftige Nutzung algorithmen-basierter Datenanalysen. Um den Einsatz von Big-Data-Technologien voranzutreiben, müssten viele Unternehmen jetzt damit beginnen, ihre Prozesse und Geschäftsmodelle neu zu definieren und zu strukturieren. Experten schätzen, dass heute nur 15 Prozent aller weltweit verfügbaren Daten strukturiert und ca. 85 Prozent unstrukturiert sind, d.h. ein Großteil des Datenvorkommens eines traditionellen Unternehmens ist ebenfalls unstrukturiert.
Um dem steigenden Wachstum von Daten und den modernen algorithmen-basierten Analysemethoden gerecht zu werden, müssen traditionelle Unternehmen in einem ersten Schritt sämtliche unterschiedlichen Datentypen harmonisieren, d.h. maschinenlesbar machen.
Nur dann kommen die modernen Analysemethoden, wie sie in der Big Data-Diskussion vielerorts beschrieben werden, zu ihrer viel gepriesenen Entfaltung. Hiervon sind viele traditionelle Unternehmen und Banken allerdings weit entfernt.
Wie ist die Veränderung durch Big Data in Wirtschaft und Gesellschaft heute schon spürbar?
Die Wirkungen des Internets mit all seinen zu begrüßenden effizienz- und produktivitätserhöhenden technologischen Errungenschaften werden von vielen nach wie vor gerne unterschätzt. Denn in unserer Datenökonomie wird der künftige Umgang mit algorithmen-basierten Analysen sowohl unser Verständnis von Datennutzung, unsere Art des Miteinanders als auch unsere künftige Wertschöpfung in vielen Lebens- und Arbeitsbereichen grundlegend verändern. Ebenfalls unterschätzt werden die negativen Auswirkungen auf eine Volkswirtschaft, die aus unverhältnismäßigen Datensammelaktivitäten diverser privatwirtschaftlicher und staatlicher Akteure resultieren. Die mit den steigenden Datensammelaktivitäten einhergehenden Risiken wie z.B. der Verlust der immateriellen Selbstbestimmung werden gerne ausgeblendet. Insbesondere in die selbstlernenden Algorithmen zur Reduzierung von Komplexitäten oder zur Erstellung von Berechenbarkeitsanalysen werden hohe Erwartungen gesteckt. Dahinterliegende Interessen, Machtverhältnisse, ethische und moralische Gesichtspunkte, Kontrolle, Rechte und Pflichten spielen, wenn überhaupt, eine untergeordnete Rolle.
Vor allem der Banken- und Finanzsektor wird von der Digitalisierung gebeutelt. Wie zeigt sich hier der „Status quo“?

Thomas F. Dapp von Deutsche Bank Research befasst sich mit den Bereichen Innovation, digitaler Strukturwandel und digitale Ökonomie.
» Intelligente Algorithmen werden uns Menschen sicherlich nicht vollends ersetzen. «
Hat die digitale Datenauswertung auch irgendwelche Grenzen?
Big Data ist sicherlich kein Allheilmittel. Angesichts der ökonomischen Treiber im digitalen Zeitalter, wie Netzwerk- und Skaleneffekte, Peer-to-peerMechanismen oder das Thema „Internet der Dinge“ bergen intelligente Technologien zwar ein enormes Entfaltungspotenzial. Intelligente Algorithmen oder kognitive Systeme werden uns Menschen aber sicherlich nicht vollends ersetzen, sondern in zahlreichen Bereichen ergänzen und uns zu Produktivitätserhöhungen verhelfen. Der „Kollege Algorithmus“ kann sich z.B. nicht in Frage stellen und selbstreflektierend eigene Abläufe im Bedarfsfall anpassen. Hierfür und für viele andere Beispiele auch werden weiterhin menschliche Kompetenzen und Erfahrungen benötigt.
Traditionelle Banken sind gut beraten, jetzt digitale und algorithmen-basierte Datenanalyse-Instrumente einzusetzen. Nur so können sie ihren Kunden künftig personalisierte Finanzdienste und Empfehlungen anbieten und ihre internen Prozesse permanent optimieren. Sollten sie dagegen zögern, werden die neu in den Markt eintretenden technologiegetriebenen Nicht-Banken ihren Informationsvorsprung weiter ausbauen. Banken kennen die Verhaltensmuster wie Zahlungsverhalten, Konsumverhalten, Spar- und Investitionsneigung, Risikoaversion, Reisevorlieben, etc. ihrer Kunden. Daher bietet es sich an, dass sie dieselben Datenauswertungs-Strategien anwenden wie die großen Internetplattformen, um ihren Kunden ebenfalls aus einer Hand möglichst viele wertvolle Zusatzdienste rund um ihre Finanzen anzubieten.
Grundstein für die Zukunft gelegt
Mit der Grundsteinlegung hat die Kellerei Bozen Mitte Oktober einen symbolischen Schlusspunkt um die jahrelangen Bemühungen zum Kellereineubau in Moritzing gesetzt – und startet nun in eine neue Zukunft.
„Wir haben zehn Jahre darum gekämpft, es wurden uns viele Steine in den Weg gelegt, aber am Ende hat doch die Idee für den Neubau in Moritzing gesiegt“, sagte Obmann Michl Bradlwarter am Rande der Grundsteinlegung, zu der viele Vertreter aus Politik und Wirtschaft gekommen waren. „Hier entsteht ein wichtiges Aushängeschild für Bozen“, sagte Stadtrat und Kellereimitglied Luis Walcher, der die Kellerei auch als wichtigen Identitätsfaktor für die Stadt bezeichnete.
400 Einfamilienhäuser
Nach der Errichtung massiver Steinschlagschutzdämme wurden in den letzten Monaten am neuen Standort in der Nähe des Anraitherhofes fast 200.000 Kubikmeter Material ausgehoben. Das entspricht in etwa 400 Einfamilienhäusern. „Denn die Kellerei liegt vorwiegend unterirdisch in einem Hang“, sagte Ingenieur Egon Kelderer vom Architekturbüro Dell’Ágnolo-Kelderer. Die Fundamente sind bereits gelegt und derzeit wird schon eifrig am Neubau gearbeitet. In Spitzenzeiten werden bis zu 250 Arbeiter gleichzeitig an der riesigen Baustelle in der Nähe des Bozner Krankenhauses tätig sein.
Die neue Kellerei ist ein kombinierter Bau. Das Produktionsgebäude mit der gesamten Keller- und Lagerungstechnik – insgesamt 105.000 Kubikmeter – wird völlig unter der Erde verschwinden und darauf ein Weinberg gepflanzt. Nur das 8000 Kubikmeter große Verwaltungsgebäude wird als Baukörper sichtbar bleiben. Insgesamt wird der Neubau 1,7 Millionen Kilogramm Stahl und 22.000 Kubikmeter Beton verschlingen. Die Kosten belaufen sich auf rund 32 Mio. Euro.

Grundsteinlegung für die Ewigkeit: Obmann Michl Bradlwarter mauert eine Metallkiste mit zwei Weinflaschen ins Fundament ein.

Verarbeitung im freien Fall
Der Bau besteht aus mehreren Stockwerken und bietet daher die besten Voraussetzungen für eine möglichst schonende Traubenverarbeitung im freien Fall. „Ziel war es einfach, so respektvoll mit den Trauben umzugehen wie möglich, um eleganteste und feinste Weine zu erhalten“, sagte Kellermeister Stephan Filippi. Der Platz für die Traubenanlieferung liegt rund 20 Meter höher als die Einfahrt zur Kellerei. Eine Ebene unter der Traubenanlieferung befinden sich die Rebeln und darunter die Pressen, ein weiteres Stockwerk tiefer liegen die Gärkeller und noch eines tiefer die Lagerkeller. Durch die unterirdische Anordnung der Produktions- und Lagerstätten und die vertikale Traubenverarbeitung erwartet sich die Kellerei künftig auch erhebliche Einsparungen bei den laufenden Betriebskosten für Kühlung und Heizung.
2018 am neuen Standort
Die Kellerei Bozen ist 2001 aus der Fusion der 1908 gegründeten Kellereigenossenschaft Gries und der 1930 gegründeten Kellereigenossenschaft St. Magdalena hervorgegangen.
Sitz der Kellerei ist derzeit noch das Areal der Kellerei Gries, allerdings ist auch das Gebäude der Kellerei St. Magdalena noch in Verwendung. Die Trauben der Genossenschaftsmitglieder werden zum größten Teil in der Kellerei Gries verarbeitet, ein Teil der Vernatsch-Produktion auch in der Kellerei St. Magdalena. Die Weine werden in der Kellerei Gries abgefüllt, die Lagerung der abgefüllten Weine erfolgt in beiden Kellereien.
Mit dem Neubau in Moritzing wird der Zusammenschluss der beiden Kellereigenossenschaften nun auch räumlich vollzogen. Daran erinnert eine kleine Metallkiste mit einer Flasche bestem Grieser Lagrein und St. Magdalener sowie aktuellen Tageszeitungen, die bei der Grundsteinlegung in das Fundament eingelassen wurde. Mit 18 Mio. Euro ist die Kellerei Bozen heute die umsatzkräftigste Kellereigenossenschaft in Südtirol. Die 220 Mitglieder bearbeiten 350 Hektar Weinberge in Lagen zwischen 250 Metern und knapp 800 Metern über dem Meerespiegel. Damit ist noch etwas Luft nach oben, denn die neue Kellerei in Moritzing ist auf etwa 400 Hektar ausgelegt. Geht alles nach Plan, dann soll der Weinjahrgang 2018 bereits in der neuen Kellerei heranreifen.
Blick in die riesige Baugrube der neuen Kellerei Bozen, im Hintergrund der Rosengarten.
genossenschaftswesen
Neue
Internetseite
Das Genossenschaftswesen des Landes hat eine neue Internetseite. Unter der Adresse www.provinz.bz.it/genossenschaften ist Anfang Oktober die neue Webseite für Genossenschaften und Regionales Kreditwesen online gegangen. Auf der Website sind alle wichtigen Informationen zusammengefasst und leicht abrufbar: von der Gründung einer Genossenschaft und den Genossenschaftstypen bis hin zu den Regionalen Kreditanstalten, den Beiträgen, Initiativen, wichtigen Gesetzen und Publikationen. „Das Projekt der neuen Internetseiten schreitet zügig voranschreitet, somit bekommen die Bürgerinnen und Bürger einen schnellen und unmittelbaren Zugang zu allen Informationen und Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung“, wird IT-Landesrätin Waltraud Deeg in einer Aussendung des Landespresseamtes zititert. Derzeit werden rund 200 Webseiten der Landesverwaltung neu überarbeitet.
Mehr unter: www.provinz.bz.it/ genossenschaften

Neue Webseite des Genossenschaftswesens der Landesverwaltung
50 Jahre TischlereiPasseier
1966 wurde die Tischlereigenossenschaft Passeier gegründet. Ende September konnte die 50-jährige Erfolgsgeschichte des Unternehmens gefeiert werden.

Obmann Reiner Moosmair konnte zur Feier im betriebseigenen Gelände über 80 Gäste begrüßen, darunter auch fünf Gründungsmitglieder. Im Frühjahr 1966 hatten sich einige Passeirer Pioniere zu zur Genossenschaft zusammengeschlossen. Die Gründungsmitglieder Karl Alber, Heinrich Bortolotti, Hans Ennemoser, Alois Moosmair, Hans Oberprantacher, Adolf Pixner, Johann Platter, Josef Platter, Josef Raffl und Sepp Scherer erkannten früh, dass durch den Zusammenschluss der Personal- und Maschineneinsatz besser genutzt und somit kundenorientierter und günstiger produziert werden konnte.
Gewachsen und spezialisiert
Die erste Herausforderung bestand im Bau der 660 Quadratmeter großen Werkshalle. Um als neu gegründeter Tischlereibetrieb richtig Fuß fassen zu können, wurden zu Beginn sowohl Bau- und Möbeltischlerarbeiten angenommen. Anfangs wurden die Möbelstücke noch mit einem Fahrrad mit Anhänger geliefert, schreibt Kurt Gufler in einem Bericht zur 50-Jahr-Feier.
Durch den Tourismus-Boom der Siebzigerjahre stieg die Nachfrage nach Hoteleinrichtungen sprunghaft an. Dieser Marktänderung wurde konsequent Rechnung getragen und der Betrieb spezialisierte
Impressum: Herausgeber: Südtiroler Bauernbundgenossenschaft, Druck: Athesia Druck –Ermächtigung vom Landesgericht Bozen, 13.4.1984, Nr.13/84 Presserechtlich verantwortlich: Guido Steinegger, Redaktion: Thomas Hanni (Raiffeisenverband Südtirol, 0471 945454, rvs.unternehmenskommunikation@raiffeisen.it, www.raiffeisenverband.it)
sich zusehends auf Innenausbau und Einrichtungen. Ab diesem Zeitpunkt wuchs der Betrieb kontinuierlich, die Mitarbeiterzahl stieg an und räumlich wurde erweitert.
Entsprechend hob Bürgermeisterin Rosmarie Pamer in ihrer Festrede die heutige Bedeutung der TischlereiPasseier als Handwerksbetrieb, Wirtschaftsstandort und als lokaler Arbeitgeber für viele Tischler hervor.
Umweltschutz
im Vordergrund
Wie alle anderen Bereiche erfuhr auch die Betriebsstrategie stetige Veränderungen, wobei aber eines unverändert geblieben ist: Der Kunde steht im Mittelpunkt und ihm wird mit Freundlichkeit, Kompetenz und Vertrauen begegnet. Zudem steht trotz aller Innovationen der Schutz der Umwelt im Vordergrund, denn die TischlereiPasseier verwendet nur nachwachsende Rohstoffe und heimische Edelhölzer, wobei hohe handwerkliche Qualität oberstes Betriebsziel darstellt.
„Wir werden weitere 50 Jahre versuchen, den Erfolgsweg, der uns von unseren Gründungsmitgliedern vorgegeben wurde, mit innovativen Ideen weiterzugehen“, sagte Obmann Reiner Moosmair bei der von der „Brauhausmusig“ umrahmten Feier.
Raiffeisen Nachrichten
Mehr Informationen aus dem Raiffeisen Genossenschaftswesen: www.raiffeisen-nachrichten.it
Die Mannschaft der TischlereiPasseier Genossenschaft.