

Raiffeisen Mitteilungen
des Raiffeisenverbandes Südtirol Genossenschaft

Gruppenbild der Führungskräfte aus der Raiffeisen Geldorganisation vor dem Dante-Denkmal in Mantua.
Viele Köpfe – eine Gruppe
„Veränderungen gestalten. Profil zeigen“ – unter diesem Motto stand Ende Oktober der Raiffeisentag 2013, an dem über 100 Führungskräfte aus der Raiffeisen Geldorganisation teilgenommen haben.
Im bezaubernden Barocktheater „Teatro Bibiena“ in Mantua wurden mit renommierten Fachleuten aktuelle Fragen aufgeworfen und die Erfolgsfaktoren eines starken Bankenverbundes diskutiert. Landesbank-Präsident Michael Grüner und Verbandsobmann Heiner Nicolussi-Leck konnten die Vertreterinnen und Vertreter der Raiffeisen Geldorganisation zur zweitägigen Tagung begrüßen. „In Zeiten des Umbruchs und des Wandels stellen sich auch für uns in der Raiffeisen Geldorganisation neue Herausforderungen, die Chancen und Risiken bergen“, sagte Nicolussi-Leck in seiner Begrüßung. „Wer sich weiterentwickeln will, muss heute zwar nicht das Rad neu erfinden, aber er sollte immer
wieder über den eigenen Tellerrand hinausblicken“, meinte Michael Grüner. Managementberaterin Anja Förster forderte in ihrem Vortrag alle dazu auf, mehr Mut zum Experiment zu entwickeln und neue Perspektiven zuzulassen, die über das Tagesgeschäft hinaus gehen.
Gemeinsame Marke
Einig waren sich die Anwesenden, dass die Erfolgsfaktoren eines Bankenverbundes in der gemeinsamen Marke liegen und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das Geschäftsmodell der Raiffeisengruppe gute Chancen birgt, die zukünftigen Herausforde-
rungen zu meistern. „Die Gruppe geht immer vor Einzelinteressen, das ist unsere Stärke“, unterstrich Patrik Gisel, Marktleiter von Raiffeisen Schweiz, in seinen Ausführungen. Univ. Prof. Kurt Matzler zeigte in seinem Referat auf, wie die Strategie eines Unternehmens vom Innovationsgrad abhängig ist. Einige Markt beherrschende Firmen wie z. B. Kodak sind aufgrund strategisch falscher Entscheidungen völlig verschwunden. „Strategie ist kein Ereignis oder ein Plan, Strategie ist ein Prozess“, meinte er.
Nachdem Hermann Atz vom Marktforschungsinstitut apollis die neuesten Ergebnisse der Marktstudien präsentiert hatte, meinte Paul Gasser, Generaldirektor des RVS:
veranstaltung
IGA-Tagung in Innsbruck
Die Jahrestagung des Internationalen Institut für Genossenschaftsforschung im Alpenraum (IGA) steht unter dem Generalthema: „Energie durch Genossenschaften – eine Chance für die Region“. Als Referenten dabei sein werden u. a. Rudi Rienzner (Geschäftsführer Südtiroler Energieverband), Klaus-Alois Hein (Genossenschaftsverband Bayern), Rudolf Binder (Verbandsdirektor Raiffeisenverband Oberösterreich) und Franz Kohler (Raiffeisenverband Südtirol). Die 17. IGAFachtagung findet am Freitag den 15. November 2013 im Hotel Hilton in Innsbruck von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr statt.
run ag
Neue Räumlich-
keiten feierlich eröffnet
Ende Oktober hat die RUN AG zur Eröffnungsfeier der neuen Büroräume in der BrunoBuozzi-Straße 8/d geladen. Mit Mitarbeitern, Verwaltungs- und Aufsichtsräten, Gesellschafts- und Firmenvertretern und den Bauausführenden wurden die neuen Büros offiziell ihrer Bestimmung übergeben und vom Dekan der Dompfarre Bozen gesegnet.

Neue moderne Büros für derzeit 52 Mitarbeiterinnen der RUN AG in Bozens Industriezone.
„Die Ergebnisse bestätigen uns, dass Raiffeisen eine sehr starke Marke ist, aber auch, dass wir unsere Kernkompetenzen als Bankengruppe weiter stärken und unsere Basisleistungen noch besser transportieren müssen.“
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion, an der u. a. Direktoren von Raiffeisenkassen teilnahmen, wurden die Ergebnisse und daraus abzulei-

und dem Raiffeisenverband organisiert wurde.
tende Handlungslinien erörtert. Am Ende des Raiffeisentages gab Zenone Giacomuzzi, Generaldirektor der RLB, einen Ausblick auf aktuelle RGO-Themen. Er betonte u. a. die Notwendigkeit, die Qualifikation der Mitarbeiter durch Weiterbildung zu erhöhen und die Multikanalität verstärkt auszubauen. Mit einer Schifffahrt auf dem Mincio fand der 2. Raiffeisentag den programmatischen Abschluss.

Bei der Podiumsdiskussion wurden aktuelle Themen erörtert und Ergebnisse der Marketinganalysen diskutiert. Es moderierte Univ. Prof. Kurt Matzler (Mitte).
Terlaner Wein in New York
Nur 250 Produzenten weltweit wurden vom Fachmagazin „Wine Spectator“ nach New York eingeladen - und nur eine davon aus Südtirol: die Kellerei Terlan.
Die Kellereigenossenschaft in Terlan erhielt beim exklusiven Weinevent am New Yorker Broadway die Möglichkeit, sich und einen ausgewählten Wein – den Nova Domus Terlaner Riserva 2009 – dem weinaffinen Publikum vorzustellen. „Es war schon etwas ganz Besonderes und eine große Ehre für uns, dort als einziger Vertreter Südtirols ausstellen zu dürfen“, freut sich Verkaufsleiter Klaus Gasser. Die Einladung zu diesem Event ist für ihn zudem ein Beleg dafür, dass die Kellerei Terlan mittlerweile auch in den USA eine Marke im Weinbereich geworden ist.
Terlan als Weltmarke
„Wir sehen es als Ergebnis unserer Bemühungen der letzten Jahre, als wir begannen, die Internationalisierung der Kellerei massiv voranzutreiben.“ Die langlebigen Terlaner Weine sind weltweit nicht nur auf vielen Weinkarten der Sternegastronomie zu finden. Auch in den international Ton angebenden Weinführern besetzen sie stets die obersten Ränge. Zurzeit werden die Terlaner Weine in 35 Länder der Welt vertrieben. Das strategische Ziel für das Jahr 2020 formuliert die Kellereiführung so:
„Wir wollen die exzellente Terlaner Produktion durch konsequente Marketing- und Vertriebsarbeit bis 2020 als Weltmarke für Weine im Top-Segment positionieren“, so Verkaufsleiter Klaus Gasser.

Im Teatro Bibiena in Mantua fand der Raiffeisentag statt, der von der Raiffeisen Landesbank
Lia Tolaini Banville, die Importeurin der Kellerei Terlan für den US-amerikanischen Markt, mit Verkaufsleiter Klaus Gasser.
Tiroler Bauern unterzeichnen Liefervertrag
Die neue Partnerschaft zwischen dem Milchhof Sterzing und den Milchbauern des Nordtiroler Stubai- und Wipptales wurde Ende Oktober vertraglich besiegelt.
Nach monatelangen Vorbereitungen, der Genossenschaftsgründung der Nordtiroler Bauern und der formellen Änderung der Statuten des Milchhofes Sterzing erfolgte Ende Oktober mit der Unterzeichnung des Vertrages der Abschluss der Vertragsverhandlungen. „Viele bürokratische Hürden mussten diesseits und jenseits des Brenners genommen werden“, sagte Adalbert Braunhofer, Obmann des Milchhofes Sterzing. 175 Nordtiroler Milchbauern aus dem Wipptal und dem Stubaital werden ab 1. April 2014 als neue Liefergemeinschaft Mitglied der Genossenschaft in Sterzing und dann ihre Milch über den Brenner liefern. „Der Milchtransport ist organisiert. Wir werden unseren Vertragspflichten voll nachkommen“, betonte Anton Steixner, Obmann der Milchgenossenschaft Wipptal- Stubai, bei der Vertragsunterzeichnung. Erklärtes Ziel ist es, im ersten Kalenderjahr 7 Mio. Kilogramm Milch zu liefern. „Mit dem Ende der Kontingentierung 2015 ist durchaus mehr möglich. Auch bei der Bio-Milch wollen wir den Anteil steigern. Die extensiven Betriebe im Wipp- und Stubaital sind dafür prädestiniert“, glaubt Steixner. Die Wege zur Anlieferung sind mit 15 bis 40 Kilometern kurz. Formal wird die Milch von der Milchgenossenschaft Wipptal-Stubai an-

Eine historische Übereinkunft: Präsident Kontrollausschuss Ferdinand Rainer, Vizeobmann Peter Delueg, Obmann Adalbert Braunhofer, Geschäftsführer Günther Seidner; Milchgen. Wipptal – Stubai: Obmann Anton Steixner, Aufsichtsratspräsident Alexander Wörtz und Vizeobmann Erich Mayr.
gekauft und dann an den Milchhof Sterzing weiterverkauft. „Da die Milchproduktion im Raum Sterzing, aber auch in ganz Südtirol, leicht rückläufig ist, sind wir froh, unseren Partner in der Liefergenossenschaft in Nordtirol gefunden zu haben“, ergänzte Geschäftsführer Günther Seidner.
Prad übernimmt Stromverteilungsnetz
Dem Energie Werk Prad ist es gelungen, den letzten Anteil des Stromverteilungsnetzes von der Firma SELNET zu übernehmen. Andere Genossenschaften wollen diesem Beispiel folgen.
Ende Oktober wurde der Kaufvorvertrag von den beiden Präsidenten in Bozen unterzeichnet. Er tritt mit 1. Jänner 2015 in Kraft. „Wir sind froh darüber, dieses Netz künftig zur
Gänze übernehmen zu können und bauen auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Land und der SELNET“, betonte Georg Wunderer, Präsident der EWP. „Wir konnten alle rele-

Georg Wunderer, Präsident des Verwaltungsrates der EWP, und Giorgio Carnielli, Präsident der SELNET, bei der Unterzeichnung des Vorvertrages.
vanten Aspekte einvernehmlich klären und die Verhandlungen zu einem guten Ende führen“, ergänzte Giorgio Carnielli, Präsident der SELNET. Nach den Genossenschaften von St. Martin in Thurn und Schlanders ist dies die dritte Genossenschaft, die ins Geschäft mit dem Verteilungsnetz einsteigt.
Deklariertes Ziel aller Obervinschgauer Gemeinden ist es, das gesamte Stromverteilungsnetz von Laas bis Reschen flächendeckend zu übernehmen und damit auch die Kontrolle über die Energieverteilung zu bekommen. Das Vinschgauer Energie Konsortium soll mit der Führung desselben betraut werden. Die letzten noch offenen Fragen wollen die Gemeinden- und Energievertreter mit der Südtiroler Landesregierung in den kommenden Wochen klären. Nach dem über Jahre schwelenden Stromstreit deutet sich nun ein Kompromiss an, der von allen beteiligten Akteuren mitgetragen wird.
RVS-Führungskreis gratuliert
Im Rahmen einer kleinen Feier gratulierte der Führungskreis des Raiffeisenverbandes RIS-Leiterin Alberta Egger zum runden Geburtstag.

Mit lustigen Anekdoten ließ Generaldirektor Paul Gasser die berufliche Laufbahn von RIS-Leiterin Alberta Egger Revue passieren.
Zu der Feier Mitte Oktober im Bozner Restaurant „Zur Kaiserkron“ war neben den Hauptabteilungsleitern auch Verbandsobmann Heiner Nicolussi-Leck gekommen. Generaldirektor Paul Gasser ließ in seiner mit Anekdoten gewürzten Geburtstagsrede die berufliche Laufbahn des Geburtstagskindes Revue passieren. Die diplomierte Rechentechnikerin wurde in Sarnthein geboren, arbeitete erst als Programmiererin bei Sadobre in Sterzing, wechselte dann zur Volksbank Brixen und trat 1980 ins Raiffeisen Rechenzentrum ein, wo sie noch im selben Jahr die Leitung der Organisation Banken
Raiffeisen Weiterbildungskurse
kursangebot
übernahm. 1990 wurde sie zur Leiterin der RISInformatik und führt seit 2009 das Raiffeisen Informationssystem, die größte Hauptabteilung des Verbandes. Gasser hob ihre Kompetenz als Führungskraft und ihre Leidenschaft für die Arbeit hervor. Dass sie auch Biss und Durchsetzungsvermögen hat, stelle sie als einzige Frau auch immer wieder im Führungskreis unter Beweis. „Eine mütterliche Führungskraft im besten Sinne, durchaus nicht ganz unähnlich einer Angela Merkel“, meinte Gasser und überreichte der Jubilarin einen bunten Blumenstrauß und ein Geburtstagsgeschenk.
Tagung "Das Dualistische Verwaltungssystem: Aktueller Stand und Entwicklungsmöglichkeiten für die Genossenschaftsbanken"
Rechtliche Aspekte der Kundenbeziehung
Workshop Buchhaltung/Meldewesen
Ausbildung Sicherheitsbeauftragte, C–Modul
Grundbuch und Kataster in Openkat
Steuerseminar – Aufbau Innenbereich
Workshop Controlling in der Raiffeisenkasse
21.11.2013 09.00-12.30 Uhr
26.-27.11.2013 04.-05.12.2013
26.11.2013
27.-28.11.2013 03.12.2013
28.11.2013
04.12.2013
05.12.2013
wireless Gratis surfen dank Raiffeisen
WIR steht für Wireless Internet Raiffeisen und ist die hauseigene WiFi-Surflösung von Südtirols größter Bankengruppe. Wer sich im Umkreis seiner Raiffeisenkasse befindet und das WIR-Schild sieht, kann sich über sein Smartphone oder Tablet kostenlos mit dem Internet verbinden. Beim Ersteinstieg ins Netz muss sich der Benutzer registrieren. Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden. Es genügt, die eigene Mobilnummer anzugeben, um die WIR-Zugangsdaten als SMSNachricht zugeschickt zu bekommen. Für Internet-Surfer, die sich bereits für das von Land und Gemeinden finanzierte WiFreeNetz registiert haben, erübrigt sich die Registrierung: sie können ihre WiFree-Zugangsdaten auch für WIR verwenden.
Raiffeisenverband Südtirol/Bozen
Rechtliche Aspekte der Kundenbeziehung
Bildungshaus Kloster Neustift/Vahrn
Bildungshaus Lichtenburg/Nals
Bildungshaus Lichtenburg/Nals
Hotel Eberle/Bozen
Hotel Eberle/Bozen
Impressum: Herausgeber: Südtiroler Bauernbundgenossenschaft, Druck: Athesiadruck – Ermächtigung vom Landesgericht Bozen, 13.4.1984, Nr.13/84

Mit dieser Plakataktion bewirbt Raiffeisen den freien Wireless-Zugang im Umkreis einer Raiffeisenkasse.
Presserechtlich verantwortlich: Guido Steinegger, Redaktion: Stefan Nicolini, Thomas Hanni (Raiffeisenverband Südtirol, 0471 945453, rvs-presse@raiffeisen.it, www.raiffeisenverband.it)