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Sonderdruck aus „Der Landwirt“ Nr. 12 vom 23. Juni 2006 Suppl. S.I.A.P. 50%

Raiffeisenverband Südtirol

M 49. Jahrgang

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Bozen, 23. Juni 2006

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Nr. 12

Konsolidierung im Raiffeisensektor Jahresvollversammlung des Raiffeisenverbandes in Bozen – Neuwahlen Am vergangenen Freitag fand im Raiffeisenhaus in Bozen die Jahresvollversammlung des Raiffeisenverbandes statt. Zufriedenstellende Bilanzzahlen und personelle Kontinuität an der Spitze der Organisation – dies die wichtigsten Ergebnisse.

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er Raiffeisenverband wächst sowohl quantitativ als auch qualitativ. Die Anzahl der Mitgliedskörperschaften hat sich im vergangenen Jahr auf 363 erhöht. Die Gesamtzahl der Einzelmitglieder ist auf 107.148 angeObmann Heiner Nicolussi-Leck, assistiert von (l.) den beiden Vizeobmännern Florian Murr und Matthias J. Gamper sowie (r.) von Verbandsdirektor Konrad Palla und Aufsichtsratspräsident Anton Pichler. stiegen. Im Fünf-JahresVergleich fällt in der Dynamik Zuwächse der Mitgliederentwicklung auf, ist das gemeinsame Auftreten im rol, gratulierte den Raiffeisen Gedass die Mitglieder bei den RaifPalla wies erneut auf den hoVerbund“, sagte er. nossenschaften Südtirols zu der feisenkassen immer noch steihen Verschuldungsgrad hin und überzeugenden Leistungsbilanz. Gute Zusammenarbeit gen (+19 Prozent), dass ein starverglich Südtirol mit der Situati„Eine konzentrierte Vorgangsweiker Zuwachs bei den Konsum-, on in Japan vor rund 20 Jahren, Luisa Gnecchi, Landeshauptse auf internationaler Ebene ist Wasser-, Energie- und Wohnbaubei der die volkswirtschaftlichen mann-Stellvertreterin und Lannotwendiger denn je, um die gegenossenschaften besteht (+16 Prozesse des Kaufens und Kondesrätin für Genossenschaftswenossenschaftliche Arbeit so weiter Prozent, +16 Prozent, +59 Prosumierens dazu führten, dass alsen, betonte die Bedeutung der führen zu können“, meinte er. zent, +221 Prozent) und eine le Kraft für die Schuldentilgung Genossenschaften in unserem Diego Scelfi, vor einer Woche in rückläufige Mitaufgebraucht wurde. Land und unterstrich die gute seinem Amt als Obmann des VergliederentwickDie Raiffeisenkassen und konstruktive Zusammenarbandes der Raiffeisengenossenlung bei den landkönnen bei dem Zuwachs beit mit dem Raiffeisenverband. schaften im Trentino bestätigt, bewirtschaftlichen der addierten Bilanzsum„In den kommenden Jahren wertonte die gemeinsamen kulGenossenschaften me um 3 Prozent, bei eiden wir mehr als bisher das Geturellen Wurzeln der Raiffeisenoreingetreten ist nem Zuwachs der Kunnossenschaftswesen als Fundaganisation. „Das Genossenschafts(Kellereigenossendeneinlagen um 5,5 ment brauchen“, meinte wesen ist ein modernes Wirtschaften -3 ProProzent und der FordeLandesrat Hans Berger in Richschaftssystem, das auch in zent, Obstgenosrungen von 6,4 Prozent eitung EU. Arnulf Perkounigg, DiWirtschaftskreisen dementspresenschaften -5 Pronen weiteren Substanzgerektor des Raiffeisenverbandes Tichend Anerkennung findet.“ ! zent, Sennereiwinn verbuchen, der genossenschaften Luisa Gnecchi Lanallerdings sichtlich hinter -12 Prozent). „Die desrätin für Genosden betreffenden EntwickD E R R A I F F E I S E N V E R BA N D I N Z A H L E N Schwierigkeiten, senschaftswesen: lungszahlen des italieni„Gute Zusammenar341 Genossenschaften und 22 Körperschaften ohne Revidie sich abzeich- beit mit dem Raiffei- schen Bankensystems versionspflicht nen, sind nicht ge- senverband“ bleibt. 107.148 Einzelmitglieder bei den Mitgliedsgenossenschaften nossenschaftlicher Neue Ausrichtung Natur, sondern hauptsächlich 7.000 Beschäftigte die Folge eines zunehmenden „Es geht darum, Schwachstel3.500 Verwaltungs- und Aufsichtsräte Konkurrenzdruckes“, sagte Verlen zu erkennen und geeignete bandsdirektor Konrad Palla in Maßnahmen bei Konfliktsitua11 Milliarden addierte Bilanzsumme oder zu verwaltendes seiner Rede. tionen zu setzen“, sagte Heiner Vermögen Euro „Das Niveau der wirtschaftliNicolussi-Leck, für weitere drei 1,1 Milliarden an Wertschöpfung (ca. 10 Prozent südtirolweit) chen Leistungskraft ist an die obeJahre gewählter Obmann des Euro re Grenze gestoßen“, meinte er. Raiffeisenverbandes. „Elementar Südtiroler Landwirt

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RAIFFEISEN

Nr. 12 - 23. Juni 2006

„Zusammenarbeit im Verbund verbessern“ Obmann Heiner Nicolussi-Leck skizziert seine Vorhaben und Ziele

Heiner Nicolussi-Leck wurde bei der Vollversammlung für weitere drei Jahre in seinem Amt als Obmann bestätigt. Im Folgenden erläutert er seine Ziele und Vorhaben. Herr Obmann, Sie sind bei der Vollversammlung für weitere drei Jahre in Ihrer Funktion bestätigt worden. Welche Ziele hatten Sie sich vor drei Jahren gesetzt und welche konnten Sie umsetzen?

zweite Funktionsperiode das Vertrauen geschenkt haben. Man braucht als Obmann des Raiffeisenverbandes einige Zeit, um die Zusammenhänge und Bedürfnisse der einzelnen Mitgliedsgenossenschaften verstehen zu lernen. Vor drei Jahren habe ich dieses Amt gerne übernommen, weil ich überzeugt war, Positives zu bewirken und ich glaube es ist uns gelungen, dem Raiffeisenverband das nötige Gewicht zu geben.

Heiner Nicolussi-Leck: Zunächst möchte ich mich bei den Vertretern aller Mitgliedsgenossenschaften bedanken, die mich gewählt haben und mir für eine

Welche Aufgaben hat der Verband vordringlich zu erfüllen? Ich glaube, wir müssen uns offen die Frage stellen, ob der Raiffeisenverband – so wie er

Die neu gewählten Gremien des Reiffeisenverbandes (Triennium 2006-2009) Verwaltungsrat

Vollzugsausschuß

Heiner Nicolussi-Leck, Pfalzen (Obmann) Florian Murr, Sarntal (Vizeobmann)

Heiner Nicolussi-Leck, Pfalzen (Obmann) Franz Murr, Sarntal (Vizeobmann) Herbert von Leon (Vizeobmann) Erich Ohrwalder, Schlanders Erich Überbacher, Natz/Schabs

Herbert von Leon, Meran (Vizeobmann) Karl Dietl, Schlanders Georg Egger, Meran Franz Varesco, Neumarkt Alois Alber, Kastelbell Erich Ohrwalder, Schlanders Erich Überbacher, Natz/Schabs Heinrich Renzler, Bruneck Michael-Karl Mayrhofer, Algund Gottfried Vigl, Naturns Alois Schenk, Lana Konrad Mathà, Andrian Alfons Pezzei, Val Badia

Aufsichtsrat Karl Florian, Kaltern (Präsident) Michael Grüner, Schnals Willi Leitgeb, Bozen Heinrich Eisendle, (Ersatzaufsichtsrat) Georg Mayr, Bozen (Ersatzaufsichtsrat)

Die neuen Verwaltungs- und Aufsichtsräte des Raiffeisenverbandes samt Landesrätin Luisa Gnecchi. Nicht mehr kandidiert haben Matthias J. Gamper, Anton Pichler, Karl Innerhofer und Hermann Furtschegger.

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Südtiroler Landwirt

Heiner Nicolussi-Leck, neuer alter Obmann des Raiffeisenverbandes

heute aufgestellt ist – den Bedürfnissen der Genossenschaften in allen Punkten gerecht wird. Vielleicht sollten wir neue Dienste anbieten, andere vielleicht, die wir nicht mehr als zweckgemäß erachten, aussetzen. Eine weitere Frage wird sein, wie man die Zusammenarbeit im Verbund optimieren und die Stabilität und Kontinuität der Genossenschaftswelt erhalten kann, die durch Einflüsse von außen gefährdet scheinen. Was bedeutet das konkret? Aufgrund von Skandalen, die die europäische Wirtschaftswelt

erschüttern, werden jene Stimmen immer lauter, die neue Regeln fordern auf Kosten der Autonomie der Genossenschaften. Es ist sehr schwierig, einem Außenstehenden, vor allem den Bürokraten in Brüssel, die Bedeutung und die Zusammenhänge des Genossenschaftssystems zu erklären. Deshalb gilt es noch stärker als bisher den Kontakt mit den Nachbarorganisationen in Bayern und im Trentino zu pflegen, um gemeinsam auf staatlicher und europäischer Ebene unsere Anliegen zu vertreten. Interview: Stefan Nicolini

Diego Scelfi neuer alter Obmann im Trentino Wie in Südtirol so fanden auch beim Genossenschaftsverband im Trentino in diesem Monat Neuwahlen statt. Diego Scelfi, seit drei Jahren an der Spitze der Federazione Trentina della Cooperazione, wurde in seinem Amt für weitere drei Jahre bestätigt. Heiner Nicolussi-Leck, Obmann des Südtiroler Raiffeisenverbandes, gratulierte seinem Amtskollegen knapp nach der Wahl. Der Verband bildet den einzigen Revisionsverband im Trentino. Ihm gehören 550 Genossenschaften aus allen Wirtschaftssparten mit 206.000 Mitgliedern bei einem Gesamtumsatz von 1,9

Mio. Euro an. Der Verband mit Sitz in der Via Segantini10 in Trient beschäftigt 146 Mitarbeiter.


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Nr. 12 - 23. Juni 2006

Mehr Transparenz - weniger Konkurrenz Vollversammlung des VOG in Terlan – Neue Strategien mit Arbeitsgruppen Der Obstmarkt ist in Bewegung. Die Globalisierung bringt es mit sich, dass der Konkurrenzdruck auch auf heimische Betriebe steigt. Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften sieht in der engeren Zusammenarbeit der Obstgenossenschaften untereinander den einzigen gangbaren Weg.

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ufgrund des steigenden Konkurrenzdruckes von Seiten der großen Handelsketten, ist ein engeres Zusammenrücken in der Vermarktung unerlässlich. „Es hat keinen Sinn, wenn wir als gegenseitige Konkurrenten auftreten“, sagt Matthias Josef Gamper, Obmann des Verbandes der Obstgenossenschaften, der mit 22 Mitglieds-Obstgenossenschaften der größte Verband dieser Art in Südtirol ist.

Neue Arbeitsgruppen Die Mitglieder auf der letzten Vollversammlung im „Haus des Apfels“ in Terlan haben mehrheitlich dafür gestimmt, Arbeitsgruppen einzurichten, die sich mit diesen Themen auseinander

setzen und damit die Umsetzung des Strategiekonzeptes fortsetzen, das zum Teil bereits verwirklicht werden konnte.

Kostenkontrolle In Zusammenarbeit mit dem ROI-Team wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich mit dem Kostenfaktor in Obstgenossenschaften beschäftigen und ein Controlling ausarbeiten soll, das als Vergleichsmodell für Südtirols Obstgenossenschaften herangezogen werden kann. „Es gibt in verschiedenen Betrieben noch Einsparungspotentiale, die genutzt werden sollten“, sagt Gamper.

Homogenisierung Eine weitere Arbeitsgruppe wird in den kommenden Monaten zum Thema Anlieferung und Verarbeitung ein Konzeptpapier erstellen. Derzeit herrschen in den Obstgenossenschaften unterschiedliche Parameter und Qualitätsstandards bei der Bewertung der angelieferten Ware vor. Dadurch

tung möglichst aufheben, so können wir viel besser gemeinsam auf dem Markt auftreten“, ist Gamper überzeugt. Des weiteren werden die Obstgenossenschaften dazu angehalten, eine einheitliches Abrechnungssystem aufzubauen. Die Arbeitsgruppe wurde auch damit beauftragt. „Das ist ein Schritt in Richtung mehr Transparenz“, sagt Gamper. In Zusammenarbeit mit dem Raiffeisenverband soll eine zentrale Datenverwaltung aufgebaut werden, die es jeMatthias J. Gamper, Obmann der VOG: „Mehr Zusammenarbeit ist gefragt“. dem Betrieb ermögDamit aus dem Apfel kein Zankapfel wird, wollen lichen sollte, alle die Obstgenossenschaften sich mehr in die Karten Daten über den eischauen lassen. genen Betrieb jewird es zuweilen schwierig dieselderzeit online und somit abruben Qualitätsstandards für ein fen zu können. Bei der nächsten und derselben Obstsorte anzuVollversammlung im Herbst werwenden. “Wir sollten diese Unden die Ergebnisse der Arbeitsterschiede in der Apfelbewergruppen präsentiert. !

Raiffeisenverband baut auf seine Mitarbeiter

Mitarbeitertagung im Raiffeisenhaus – Beschäftigungszahlen leicht rückläufig Vor der Jahresvollversammlung findet im Raiffeisenhaus der traditionelle Informationsaustausch zwischen der Verbandsführung und der Belegschaft statt. Der Verband ist und bleibt ein attraktiver Arbeitgeber. Der Raiffeisenverband ist und bleibt attraktiv. Die Fluktuation der Mitarbeiterinnen und Mitar-

Verbandsdirektor Konrad Palla und Vizedirektor Paul Gasser: Keinen Personalabbau vorgesehen.

beiter liegt im Vergleich zu anderen Organisationen seit Jahren auf einem niedrigen Stand. Acht Personen wechselten von der Hauptabteilung RaiffeisenInformations-Systeme (R.I.S.) zum IT-Unternehmen R.U.N. AG. Insgesamt sind 17 Personen ausgeschieden, 12 kamen neu hinzu.

Die Fluktuationsrate lag unter 3 Prozent. Im vergangenen Jahr - bei entsprechender Umrechnung der Teilzeit- und saisonalen Beschäftigung in Vollzeitarbeit – beschäftigte der Verband durchschnittlich 215,7 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 3 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Zu Jahresende arbeiteten 227 Personen im Verband Vollzeit,

26 Personen hatten Teilzeitverträge. „Das Wohlbefinden der Mitarbeiter und die Sicherheit sind uns ein Anliegen, genauso wie eine freundliche und gesunde Arbeitsumgebung. Wir legen Wert auf Informationstagung für die Mitarbeiterinnen und MitarQualifikation beiter des Raiffeisenverbandes. und auf Verlässlichkeit in der Arbeitsverrichrechtlichen Entwicklungen wird tung sowie auf Arbeitsproduktider Verband in Zukunft eine vität und haben für Schulung noch stärkere Rolle spielen als und Weiterbildung erhebliche dies ohnehin der Fall ist, meinte Kosten aufgewendet“, sagte VerPalla. Einen Personalabbau werbandsdirektor Konrad Palla. Aufde es in absehbarer Zukunft keigrund der wirtschaftlichen und nen geben. ! Südtiroler Landwirt

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Weg von der Petro-Kultur hin zur Agri-Kultur

Ein Plädoyer für die biologische Landwirtschaft – Artgerechte Tierhaltung Univ. Prof. Alfred Haiger, 27 Jahre Vorstand des Institutes für Nutztierwissenschaften an der Universität für Bodenkultur in Wien, kämpft seit Jahren vehement für eine Rückbesinnung auf verloren gegangene Werte in der Landwirtschaft.

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n den letzten vier Jahrzehnten hat sich am Prinzip der Landwirtschaftung mehr geändert als in Jahrhunderten vorher. Die bäuerliche Kreislaufwirtschaft wurde von der industrialisierten Landwirtschaft verdrängt. Dies führte in den westlichen Industriestaaten zu enormen Nahrungsmittelüberschüssen, die den Eindruck erwecken könnten, dass unser derzeitiges Landbewirtschaftungssystem äußerst effektiv und rational sei. In Wirklichkeit basiert die Landwirtschaft auf billigem Erdöl.

Knapp ein Viertel der Erdbevölkerung verbraucht rund drei Viertel der Energie- und Rohstoffvorräte.

Kopernikanische Wende Im Kapitalismus gelten die Dogmen des weltweiten Freihandels, der Gewinnmaximierung und der Möglichkeit unbegrenzten Wachstums. Will die Menschheit aber als ganzes in Frieden mit sich und der Natur überleben, dann bleibt ihr nur eine kopernikanische Wende vom kapitalistisch-industriellen zu einem ökologisch-sozialen Denken und Handeln. In dieser Situation ist die biologische Landwirtschaft die Alternative zum industrialisierten Landbewirtschaftungssystem, das unsere Lebensgrundlagen arg gefährdet.

Artgerechte Tierhaltung im neuen Offenfrontlaufstall von Weissteinerhof in Tulfer/Pfitsch. Prof. Alfred Haiger hielt als Gastredner bei der 25-Jahr-Feier der Oberschule für Landwirtschaft in Auer einen viel beachteten Vortrag: „Auf einer begrenzten Welt gibt es kein unbegrenztes Wachstum.“

Denn sie beruht auf der natürlichen Bodenfruchtbarkeit, einer artgerechten Viehwirtschaft und pflegt gleichzeitig die gewachsene Kulturlandschaft.

Überlebensgrundsätze

Beach Volleyball-Fieber wieder ausgebrochen Der Bank The Future Cup im Beach Volleyball wird bereits zum sechsten Mal ausgetragen und von den Raiffeisenkassen als Hauptsponsoren unterstützt. Im Vorjahr wurden alle Beteiligungsrekorde Präsentation der Aktivitäten im Rahmen der Pressegebrochen, so konferenz im Raiffeisenhaus: Veranstalter Paolo Flodass die Veranstal- rio und Vizedirektor Paul Gasser, als überzeugter Vertreter des Hauptsponsors ter heuer zwei neue Kategorien eingeführt hasich für krebskranke Kinder einben: Frauenmannschaften und setzt. ein 4x4-Mixed-Turnier (2 DaDie Hauptaustragungsorte men und 2 Herren). Die Spiele sind Klausen, Rabland, Kaltern, finden in verschiedenen KategoNeumarkt, Bozen. Das Turnier rien statt. Die Einnahmen des hat diese Woche begonnen, das Benefizturniers gehen zu GunFinale der Masters findet am 30. sten des Vereins Galaleus, der Juli in Neumarkt statt. !

Produktionsbeschränkungen auf das Maß der natürlichen Bodenfruchtbarkeit, die Tierhaltung an die Fläche binden sowie

ein wirksamer Außenhandelsschutz und die Förderung von Alternativen sind die wichtigsten Maßnahmen, die man setzten muss. Denn: Auf einer begrenzten Welt gibt es kein unbegrenztes Wachstum und für einen dauerhaften Frieden ist eine gerechtere Verteilung der Güter eine unabdingbare Voraussetzung. Univ. Prof. Alfred Haiger

Züchten: Verantwortung für die nächste Generation Etwa zwei Drittel des landwirtschaftlichen Rohertrags stammen überwiegend aus der Rinder- und Schweinehaltung. Deren Erfolg hängt maßgeblich von Zucht, Fütterung und Haltung ab. Wie man in diesem Bereich unnötige wirtschaftliche Verluste, aber auch Tierleid vermeiden kann, wird in diesem Buch erklärt. Im Mittelpunkt aller Überlegungen und Ergebnisse steht das Prinzip der Nachhaltigkeit, dem sich der Autor Univ. Prof. Dr. Alfred Haiger nicht nur aus Überzeugung, sondern aufgrund der Ergebnisse seiner mehr als 40-jährigen Forschungstätigkeit verschrieben hat. Mehr über diese Publikation: www.avbuch.at

Raiffeisenverband Südtirol-Mitteilungen-Impressum

Redaktion und Gestaltung: Dienststelle für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Raiffeisenverband, Tel. 0471 945453, Fax 0471 970228, E-Mail: rvs-presse@raiffeisen.it Verantwortlicher Leiter: Dr. Stefan Nicolini; Redaktion: Mag. Thomas Hanni; Fotos: Bioland Südtirol, Oberschule für Landwirtschaft, Archiv Internetadresse: www.raiffeisen.it/mitteilungen

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Neue Ausrichtung Zuwächse D E R R A I F F E I S E N V E R BA N D I N Z A H L E N 11 Milliarden addierte Bilanzsumme oder zu verwaltendes Ver...