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risControl Das Nachrichtenmagazin für Versicherungs- und Finanzinformation Nr. 12 - 2019 Heft 484 41. Jahrgang

Wohin mit seiner Großzügigkeit? Vom Advent bis ins neue Jahr hinein ist Spendenzeit. Im christlichen Europa ist das die Gelegenheit für milde Gaben.

6 Wege, um den Januar Blues zu vermeiden Wir haben ein paar Tipps, wie Sie den Jahresanfang positiv gestalten können.

Um Gutes zu tun braucht´s keine Überlegung Tu was Gutes und sprich nicht darüber, sprich darüber, damit sich andere ein Beispiel nehmen können.

Veränderungen beginnen bei uns selbst Interview mit Alexander Neubauer, Leiter Partnervertrieb Österreich Helvetia Versicherung


DER ZIFFERNWALD

Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht mehr – ein treffendes Sprichwort, vor allem jetzt kurz vor Weihnachten. Zeitungen, Werbezeiten, Facebook, Instagram, … – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen – überall ist es voll von diesen „Bäumen“, den Spendenaufrufen, den hilfesuchenden Kinderaugen und den Bildern von gemarterten Tieren. Traditionell widmen wir uns seit Jahren in der Dezember-Ausgabe den Benachteiligten in unserer Welt, in unserer Nachbarschaft, denn: Wer Gutes tun möchte, muss nicht immer tausende Kilometer weit weg suchen, oft reicht es, einen Blick über die Schulter zu werfen. Gleich in der Nachbarschaft gibt es oft genug Menschen, die Hilfe benötigen. Aber „viele Bäume“ oder direkter formuliert „Hilfesuchende“ sind nicht leicht zu finden. Seit Oktober findet man im Supermarkt bereits Weihnachtsdekoration, Adventkalender, Lebkuchen und alles, was es zu einer gelungenen Festzeit so braucht. Die innere Zeiteinstellung ist zwar der Meinung, dass das heuer etwas früh wäre, hat es doch draußen gerade 26 Grad. Aber wir sehen das halt falsch, auch bei durchschnittlich 26 Grad kann man in der Karibik Weihnachten feiern, der Lebkuchen sollte nur nicht in der Sonne liegen. Die Weihnachtsdekoration zu ignorieren, das gelingt ja noch, sich den traurigen Augen oder den gepeinigten Tiere zu entziehen, das gelingt aber sehr selten. Nur ein kleiner monatlicher Betrag, um zu helfen. Medienvollexperten wissen, wie sie die kurzen Einspielungen gestalten müssen: Die Musik ist getragen unheilvoll, die Bilder bewegen sogar einen Steinbeißer. Aber wie entscheide ich mich, wofür ich meinen kleinen monatlichen Beitrag leisten soll – für die armen Eisbären, deren Scholle immer kleiner wird, oder für eine Schule, die es Kindern ermöglicht, endlich ein besseres Leben zu führen? Projekte über

03 | EDITORIAL

Projekte. Es ist schwer, sich zu entscheiden. Genau hier haben wir in der Redaktion angesetzt und eine neue Redaktionsmitarbeiterin dazu bestellt, sich heuer um diese Projekte, die wir immer gerne vorstellen, zu kümmern. Nach drei Tagen hatte sie eine Liste von Hilfsprojekten, die sich all der bekannten Themen annehmen. Bedrückend und berührend – und so wählten wir das eine oder andere Projekt aus und Sie können darüber in dieser Ausgabe lesen. Jedoch, worüber Sie nicht lesen können, ist das, was wir nicht gefunden haben: Die Hilfe für die „Alten“ in der Nachbarschaft, abseits von Hauspflegedienst und 24-Stunden-Betreuung, die Hilfe für diejenigen, die noch zu aktiv sind, um betreut zu werden, und diejenigen, die einsam und oft mit sehr sehr wenig Geld im Monat ihr Dasein bestreiten müssen. Der Pragmatiker könnte nun sagen, hier helfe doch das Sozialamt, damit niemand Hunger leiden oder im Winter frieren müsse. Der Realist versteht, dass diesen Menschen zu sehr der Stolz im Wege steht, um zum Sozialamt zu gehen. „Ein Leben lang gearbeitet, um sich nun als Bittsteller an ein Amt zu wenden?“ (Originalzitat). Auch in den Medien findet Hilfe für alte Menschen keinen Platz – der leere Blick eines einsamen alten Mannes auf der Parkbank – das gab es nur als Werbung einer Supermarktkette und das führte zu einem medialen Aufschrei. Das macht man doch nicht, das ist doch nicht notwendig, bla, bla, bla. Es ist notwendig, es ist Realität und sollten Sie von bewegter Musik und traurigen Augen berührt sein, blicken Sie schnell einmal über die Schulter und schauen Sie, ob Sie in Ihrer Nachbarschaft nicht vielleicht doch einem alten Menschen helfen könnten, denn die Einsamkeit kann man auch ohne monatlichen Betrag lindern. Ihre Doris Wrumen


48 24

18 Editorial 03

06 06 06 07 08 08 09 09 10 10 11 11

Interview 54

Veränderungen beginnen bei uns selbst

Der Ziffernwald

Alexander Neubauer, Leiter Partnervertrieb Österreich Helvetia Versicherung

News

Kolumne

Neuer Vorstand

30

Merkur Versicherung AG

Neue Leitung

Chubb European Group SE

52

Rudolf Mittendorfer

64

Leserbrief betreffend Euroherc Wohnen im Jahr 2040 Allianz Partners

Allianz Global Investors

Creditreform

Gewerbekoordinatoren Helvetia Österreich

Upgrade für Wiener Würfeluhren Wiener Städtische Versicherung

Neuer Landesdirektor

18 23 50 51

Wiener Städtische Versicherung AG

Investition riskine/aws

Doppelauszeichnung

Pistenschutz oder Umweltschutz Mag. Christian Sec

Lean Business – Lean Lifestyle – Die Kunst, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren

Kommentar

Diskus-Bronze Insolvenzen

Mag. Christian Sec

Michael Kordovsky

Führungswechsel Helvetia

Über den Tellerrand - Wohin mit seiner Großzügigkeit?

58

Vienna Insurance Group

Ein Großer geht Doris Wrumen

Lust auf Zukunft? Lust auf mehr… Ing. Mag. Thomas Brandl

So stell´ ich mir die Zukunft vor Georg Eisenzopf, akad.Vkfm.

Die Bestandsübertragung aus rechtlicher Sicht – Haftung ohne Ende? Mag. Stephan M. Novotny

Vielfalt am Arbeitsplatz und Inklusion: LGBTQ – mehr als nur eine Abkürzung Dr. Dexter Morse LL.M, MSc

04 | INHALT


64 52

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6 Wege, um den Januar Blues zu vermeiden

Zum Marketing-Potential der SocialMedia-Plattformen „Facebook“, „YouTube“ und „Instagram“ für Versicherungsunternehmen in Österreich

Veranstaltung

Markt

Leben 48

12 20 21 21 22 37 62 63

Studie

24

IDD-Symposium Niederösterreichische Versicherungsagenten

30 Jahre ULG für Versicherungswirtschaft Karl-Franzens-Universität Graz

Kooperation mit dem Paralympischen Committee Europäische Reiseversicherung/Europ Assistance

Tiroler Themenabend

EFM Versicherungsmakler AG

Meeting in Großpetersdorf Mag. Sigrid Hofmann

„Renaissance der Werte“ Wiener Versicherungsmakler

Kremser Versicherungsforum 2019 Donau-Universität Krems

Jahresausklang Together CCA

32 34 36 38 38 39 39 40 41 42 46

05 | INHALT

Um Gutes zu tun braucht´s keine Überlegung MBA Insurance an der Universität Graz Digitalisierungstrends in der Versicherungsbranche „Alles außer gewöhnlich“ Eigenheim winterfest machen D.A.S. Rechtsschutz AG

Cybercrime

Oberösterreichische Versicherung

Angebotserweiterung

Nürnberger Versicherung AG

Unfallstatistik VVO

Bester Schutz vom Keller bis zum Dach. R+V- Jahr mit dem Plus an Service Resümee Das EFM Jahr 2019


Neuer Vorstand

Merkur Versicherung AG Ingo Hofmann wird mit 1. Jänner 2020 Mitglied des Vorstandes und zugleich Vorstandssprecher der Merkur Versicherung AG. Er folgt damit Generaldirektor Gerald Kogler, der mit Jahresende aus der Merkur Versicherung ausscheidet. Somit setzt sich der Vorstand der Merkur ab 2020 aus Ingo Hofmann, Christian Kladiva und

Helmut Schleich zusammen. Merkur-Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Lechner: „Wir sind davon überzeugt, dass Ingo Hofmann gemeinsam mit dem starken Merkur-Team die Herausforderungen der Zukunft bestens bewältigen wird“.

Ingo Hofmann

Neue Leitung

Chubb European Group SE Jason Keen wird Anfang des neuen Jahres die Verantwortung für die Führung, Strategie und Performance des Geschäftsbereichs Chubb Global Markets tragen. Dies umfasst das Großhandels- und Spezialgeschäft von Chubb London Mar-

ket einschließlich der Lloyd’s-Plattform. Jason Keen ist seit 2010 im Unternehmen tätig und wird in seiner neuen Funktion an David Furby, Regionalpräsident der Chubb European Group, berichten. Seine Ernennung steht unter dem Vor-

behalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden. Keen ist der Nachfolger von Matthew Shaw, der das Unternehmen verlässt. „Ich freue mich, Jason mit der Leitung unseres Chubb-Global-Markets-Geschäfts zu beauftragen. Er bringt umfangreiches Versicherungswissen und Erfahrung in der Unternehmensführung mit“, so David Furby, Senior Vice President Chubb Group und Regional President European Group.

Leserbrief betreffend Euroherc Rudolf Mittendorfer

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Seit einigen Monaten werde ich (und auch andere) mit dem Gerücht konfrontiert, dass mich das Versicherungsunternehmen Euroherc geklagt, ich den Prozess verloren und 10.000 Euro Strafe zu zahlen gehabt hätte. Wahr ist: Nach meinem Interview in der Zeitung des Fachverbandes „Der Versicherungsmakler“ (Ausgabe 5/18) ergingen im Namen und im Auftrag von Euroherc außergerichtliche Unterlassungsaufforderungen an den Verlag, den Fachverband der Versicherungsmakler und an mich persönlich. Alle drei wurden zurückgewiesen. Einige Wochen darauf erhielt (nur mehr)

ich eine neue Unterlassungsaufforderung, welche von meinem Anwalt im Februar 2019 zurückgewiesen worden ist. Seither wurde mir weder eine Unterlassungsklage noch eine gerichtliche Unterlassungsverfügung zugestellt. Ich habe auch keine Strafe oder sonstige Leistung gezahlt oder erbracht. Falls jemand mit derartigen Aussagen konfrontiert wird, so möge er sich von dem „Behaupter“ das entsprechende Urteil vorlegen lassen. Was auch immer mit diesen Gerüchten bewirkt werden soll, überlasse ich gerne der Interpretation der geschätzten Kollegenschaft. Faktum ist – keine zugestellte Klage, 06 | NEWS

kein Urteil, keine Strafe. Kollegiale Grüße Rudolf Mittendorfer


Wohnen im Jahr 2040 Allianz Partners

Der Zukunftsforscher Ray Hammond prognostiziert in seinem aktuellen Report „Super Smart Living – The Mid-21stCentury Home“, dass sich in den kommenden zwanzig Jahren das Wohnen radikal verändern wird. In Zusammenarbeit mit Allianz Partners entstand der Teil der Serie „The World in 2040“, in deren Fokus innovative Entwicklungen und Trends der Zukunft stehen. Aufgrund der smarten Technologien werden Wohnräume zu einer digitalen Plattform für Softwarelösungen und Roboter, die für Sicherheit, Komfort, Nachhaltigkeit und noch mehr Unterhaltung sorgen. „Biometrie- und Gesichtserkennungssoftware sollen künftig mehr Sicherheit gewährleisten. Bilder von Menschen und Tieren werden innerhalb und außerhalb der jeweiligen Wohnräume gescannt. Dabei erkennt die Software die richtigen Bewohner und autorisiert den Zugang über die Haus- bzw. Wohnungstür oder die Katzenklappe nur an bekannte Gesichter“, heißt es im aktuellen Report. Bewohner werden aber auch jederzeit verschiedenste Daten abrufen können, um zum Beispiel die Raumtemperatur besser zu regeln. Die Steuerung von Luftqualität und Energieverbrauch erfolgt automatisch auf Basis der Klimaund Wettervorhersagen. „Alltägliche Aufgaben im Haushalt werden in zwanzig Jahren von Robotern übernommen, deren Präsenz zur Normalität wird“, ist Ray Hammond überzeugt. Der smarte

Kühlschrank überprüft Frische und Qualität der darin enthalDas innovative Makler-Netzwerk tenen Lebensmit den Dienstleistungs-Tools für morgen. mittel. Aber es kommt noch Aus Überzeugung dabei. besser, wenn man Hammond glauInfos unter ben darf: Der www.go-brokernet.at Standard für drahtlose Kommunikationstechnologie wird 7G sein, eine liche Unterhaltung muss 2040 das Haus 100.000-fach schnellere Technologie als nicht mehr verlassen werden. Der Wohnheute zur Übertragung riesiger Daten- bereich verwandelt sich in ein großes homengen. Kleidung, Spielsachen, Sportzu- lografisches Kino. behör, Werkzeuge und noch vieles mehr „Manche Prognosen Hammonds mökann dann jeder direkt von zu Hause per gen heute noch sehr futuristisch wirken, 3D-Drucker für den eigenen Gebrauch ‚Easy Living‘ als Vorstufe zu smartem drucken. Sogar Häuser und Wohnun- Wohnen ist aber bereits jetzt für viele gen könnten vor Ort gedruckt und von Menschen präsent“, ist Erik Heusel, Öseinem Team von Robotern zusammen- terreich-Geschäftsführer bei Allianz gesetzt werden. Auch für außergewöhn- Partners, überzeugt.

07 | NEWS


Führungswechsel Das Unternehmen hat vor Kurzem angekündigt, dass im Zuge einer Nachfolgeregelung am 1. Jänner 2020 ein Wechsel in der Führungsebene stattfinden wird. Tobias Pross, derzeit Global Head of Distribution, und Deborah Zurkow, Global Head of Alternatives, werden die Positionen von Andreas Uter-

mann übernehmen, der sich zurückzieht. Pross wird zum Chief Executive Officer (CEO) von AllianzGI berufen, Zurkow wird als Global Head of Investments die Führung der Anlagesparte übernehmen. Utermann wird bis Ende Juni 2020 in einer beratenden Funktion zur Verfügung stehen. Andreas Utermann sagte

zum anstehenden Wechsel: „Es fällt mir nicht leicht, AllianzGI zu verlassen. Dass ich die Möglichkeit hatte, mit so vielen talentierten Menschen zusammenzuarbeiten, ein starkes Team um mich zu haben und einen global anerkannten Asset-Manager zu führen, erfüllt mich mit großem Stolz. Es ist tröstlich, die Führung des Unternehmens an Tobias und Deborah übergeben zu können, welche die Energie, die Erfahrung und die Verbundenheit zu unseren gemeinsamen Werten haben.“

Tobias Pross

Deborah Zurkow

Andreas Utermann

fall sowie designierter CEO bei Helvetia Österreich: „Als absolut sportbegeistertes Unternehmen freuen wir uns, dass sich Lukas Weißhaidinger in Doha seinen Medaillentraum erfüllen konnte und

Bronze mit nach Hause gebracht hat. Ich durfte schon mit Luki trainieren und daher ist es besonders schön für mich, ihm den Siegesscheck mit der Prämie von 25.000 Euro überreichen zu dürfen.“

Allianz Global Investors

Diskus-Bronze Helvetia

Helvetia unterstützt den Österreichischen Leichtathletikverband als Wirtschaftspartner bei den Großveranstaltungen Leichtathletik WM 2019 in Doha und Olympia 2020 in Tokio. Im Rahmen der Partnerschaft übernimmt das Unternehmen die Risikoabdeckung der neu eingeführten Siegesprämien bei Gold, Silber oder Bronze. Gemeinsam mit zahlreichen Sportbegeisterten feierte Helvetia-Vorstand Thomas Neusiedler den österreichischen Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger noch bei der Ankunft am Wiener Flughafen. Thomas Neusiedler, Vorstand für Schaden-Un-

08 | NEWS


Insolvenzen Creditreform

Der Gläubigerschutzverband Creditreform hat die Zahlen der Insolvenzentwicklung im ersten bis dritten Quartal 2019 erhoben. Insgesamt gab es in Österreich 3.954 Firmen- und 8.207 Privatinsolvenzen, wobei die Firmeninsolvenzen stabil blieben, lediglich +0,1 Prozent zum Vergleichszeitraum. Für die Unternehmenspleiten sind oft Managementfehler, Wettbewerb und Kapitalmangel die Ursachen. Rund 20 Insolvenzverfahren werden pro Werktag geführt. Im genannten Zeitraum waren mehr als 10.000 Arbeitsplätze davon betroffen. Das Jahr 2019 wird ähnlich viele Insolvenzen wie im Vorjahr aufweisen. Angesichts der vielen Unsicherheiten ist

der Blick ins nächste Jahr spannend. Die Privatinsolvenzen sinken weiter um -6,6 Prozent und steigen nur in Salzburg und

Wien an. Insgesamt wurden österreichweit 12 von 10.000 Erwachsenen zahlungsunfähig.

Gewerbekoordinatoren Helvetia Österreich

Der Grundstein der Gewerbeoffensive wurde bereits im letzten Jahr mit einem umfassenden Relaunch der Produkte ge-

Gottfried Berger

legt. Um die Bedürfnisse der KMU noch besser im Blick zu haben, verstärkt Helvetia Österreich ihren Vertrieb um zwei Gewerbekoordinatoren. Elisabeth Hofstätter und Gottfried Berger haben diese strategisch wichtigen Schnittstellen zwischen Fachbereichen und Vertrieb neu übernommen. Werner Panhauser, Vertriebsvorstand von Helvetia Österreich: „Produkte zu entwickeln, die sich an die Bedürfnisse von Gewerbetreibenden aus unterschiedlichen Branchen anpassen lassen, war die wichtige Basis unserer Gewerbeoffensive. Im nächsten Schritt haben wir Schulungen und Weiterbildungen ausgebaut und das Vertriebsteam mit Gewerbekoordinatoren verstärkt.“ Zu den neuen Aufgaben der Gewerbekoordina09 | NEWS

Elisabeth Hofstätter

toren zählt die Unterstützung der regionalen Vertriebsmitarbeiter in diversen Bereichen wie Risikobeurteilung, Deckungskonzept, Offertmonitoring u. v. m. Elisabeth Hofstätter sowie Gottfried Berger sind bereits seit einigen Jahren bei Helvetia Österreich tätig.


Upgrade für Wiener Würfeluhren Wiener Städtische Versicherung

seitens „Wien leuchtet“ (ehem. MA 33) betreut werden. „Durch unsere Gründungsgeschichte sind wir mit der Stadt Wien eng verbunden. Aus diesem Grund ist auch die Unterstützung eines solchen Highlights eine Selbstverständlichkeit für uns“, so Wiener Städtische Generaldirektor Robert Lasshofer.

Rechtzeitig vor der Zeitumstellung wird ten für ihre Erneuerung übernahm. Seit die Generalsanierung der Wiener Wür- 2008 ist die Wiener Städtische Sponfeluhren abgeschlossen. Mit Unterstüt- sorpartner der Wiener Würfeluhren, die zung der Wiener Städtischen wurde ein Highlight der Stadt Wien technisch neu aufgerüstet. Die 74 Uhren in ganz Wien erhalten ein neues Design und wurden im Sinne des Umweltschutzes mit LED-Beleuchtung ausgestattet. „Wir freuen uns sehr, dass die Wiener Städtische auch weiterhin als Partner für die Wiener Würfeluhren zur Verfügung steht“, sagt Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien. Im Jahr 2007 feierten die bekannten Uhren ihr 100-jähriges Jubiläum – und standen kurz vor dem Aus. Daraufhin sicherte die Wiener Städtische unter dem damaligen Generaldirektor Günter Geyer deren FortGünter Geyer, Vorstandsvorsitzender Wiener Städtische Versicherungsverein, Bürgermeister bestand, indem sie die KosMichael Ludwig und Robert Lasshofer, Generaldirektor Wiener Städtische

Neuer Landesdirektor

Wiener Städtische Versicherung AG Mit 1. Jänner 2020 übernimmt Michael Witsch die Leitung der Landesdirektion Steiermark der Wiener Städtischen und folgt in dieser Funktion Sonja Steßl. „Es macht mich stolz, dass es uns gelingt, derart zentrale Führungspositionen aus den eigenen Reihen zu besetzen. Michael Witsch bringt – aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Versicherungsgeschäft sowie seiner Zielorientierung und Führungsqualitäten – die besten Voraussetzungen für die Funktion als neuer Landesdirektor mit“, so

Robert Lasshofer, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung. In die Finanz- und Versicherungsbranche ist Michael Witsch als Außendienstmitarbeiter eingestiegen. Er ist Diplomfachwirt für Marketing und Handel. „Ich freue mich sehr darauf, mit einem großartigen Team die Entwicklung der Landesdirektion voranzutreiben“, so der designierte Landesdirektor Michael Witsch. 10 | NEWS

Michael Witsch


Investition riskine/aws

Der aws Gründerfonds investiert in das Wiener FinTech-Unternehmen riskine. Der aws Gründerfonds ist eine österreichische Venture-Capital-Gesellschaft und verfügt über Beteiligungskapital in Höhe von rund 70 Millionen Euro. Der Investitionsfokus liegt auf österreichischen Start-ups mit großem Wachstumspotenzial für Anschub- und Anschlussfinanzierungen in der Start-up- und frühen Wachstumsphase (Later Seed und Series-A). Bislang wurden gemeinsam mit Co-Investoren mehr als 220 Millionen in 32 Beteiligungen aus den Bereichen Digital, Deep Tech & Industrie so-

wie Life Science investiert und zahlreiche Exits erfolgreich abgeschlossen. Derzeit ist riskine in den Märkten Österreich, Deutschland und Schweiz sowie Spanien und Italien tätig. Gespräche mit den bestehenden Kunden wie der Generali, Erste Bank, Merkur Versicherung oder Wüstenrot sowie Experten aus der Branche haben bestätigt, dass die Lösungen von riskine anderen Anbietern einen Schritt voraus sind. riskine verfügt über ein äußerst erfahrenes und engagiertes Team von 24 Mitarbeitern und ist damit für die weitere Expansion sehr gut aufgestellt. Durch den stärkeren Fo-

Doppelauszeichnung Als Begründung zur Wahl von Liane Hirner betont die Jury unter anderem ihre Top-Expertise im bilanziellen und regulatorischen Versicherungsbereich. Liane Hirner zu ihrer Wahl als CFO Newco-

merin: „Es freut und ehrt mich sehr, dass mein erfolgreicher Perspektivenwechsel von einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen zu einem internationalen Versicherungskonzern mit dieser Auszeichnung honoriert wird. Als CFO ist man in der spannenden und herausfordernden Lage, wirtschaftlich nachhaltigen Erfolg mitzugestalten und in Zeiten des stetigen Wandels für Stabilität zu sorgen.“

Prof. Elisabeth Stadler

Liane Hirner

Vienna Insurance Group

CEO Prof. Elisabeth Stadler und CFO Liane Hirner wurden vom Beratungsunternehmen Deloitte, dem Börse Express und dem CFO Club Austria ausgezeichnet. Elisabeth Stadler wurde als beste internationale CEO und Liane Hirner als Beste CFO Newcomerin des Jahres ausgezeichnet. Zur Wahl stehen jedes Jahr die Topmanager der ATX Prime-Unternehmen, zwei der insgesamt fünf vergebenen Auszeichnungen hat die VIG erhalten. Die Preisträgerin Prof. Stadler: „Ich sehe diese Auszeichnung als Wertschätzung für das gesamte Team der Vienna Insurance Group. Durch den engagierten Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es gelungen, unseren Konzern als stabilen und verlässlichen Partner zu positionieren. Dies können wir mit stetig verbesserten Kennzahlen belegen. Es bleibt meine Ambition, die Position der VIG als Nummer 1 am österreichischen Markt und in CEE weiter auszubauen.“

kus auf die skalierbaren Tools und den weiteren Ausbau des AI-Teams im Unternehmen soll das Software-as-a-Service-Geschäftsmodell (SaaS) vor allem im DACH- und CEE-Raum weiterhin stark skalieren. „Von Anfang an war es uns ein Anliegen, die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu verstehen und bessere, transparente Grundlagen für Versicherungsund Finanzentscheidungen zu schaffen. Es geht dabei um ganzheitliche Finanzberatung – powered by AI. Dank des Investments des aws Gründerfonds konnten wir seit dem Sommer 2019 bereits erste Schritte in Richtung Internationalisierung vornehmen und unser AI-Team weiter ausbauen.“ sagt Ralf Widtmann, einer der Gründer und CEO der riskine GmbH.

11 | NEWS


IDD-Symposium Niederösterreichische Versicherungsagenten

Volles Haus beim IDD-Symposium der Niederösterreichischen Versicherungsagenten. Mitte November luden die Niederösterreichischen Versicherungsagenten zu einem großen Symposium nach St. Pölten. Rund 300 Gäste aus dem gesamten Bundesland folgten der Einladung. Ein weiter Themenbereich wurde an dem Veranstaltungstag geboten. Das Landesgremium warf mit Fachleuten und langjährigen Branchenexperten einen Blick auf die zukünftigen Herausforderungen des selbstständigen Versicherungsagenten und zeigte mögliche Zukunftswege auf. Tobias Schulz präsentierte aktuelle Studienergebnisse einer Agentenbefragung in Deutschland, Österreich und der Schweiz über die „Agentur der Zukunft“. Was braucht es, um in Zukunft eine erfolgreiche Agentur zu führen? „Diversifizierung“ – Die Positionierung als zentraler Ansprechpartner für den Kunden entlang der kompletten Customer Journey und eine „Fokussierung“ auf die Aufgaben, die durch die Agentur am besten abgedeckt werden können. Erfolg als Unternehmer im persönlichen Vertrieb ist mit ganz unterschiedlichen Kernfähigkeiten möglich. Von der verkäuferi-

Moderator Ronald Felsner, Tobias Schulz (Director EY Innovalue), Christian Rottensteiner (RW Consulting), Peter Humer (Vorstand Vertrieb Uniqa Österreich), Obmann Horst Grandits und Christian Eltner (Versicherungsverband Österreich VVO)

schen Fähigkeit bis hin zur Kompetenz im Umgang mit neuen Medien. Die Studie zeigt, dass nur jener, der als Inhaber digitale Zugänge zu Kunden zu nutzen weiß, sich damit auch erfolgreich differenzieren kann. Ein positiver Zugang zur Zukunft der Versicherungsagenturen, aber gleichzeitig ist das auch das Erschreckende, denn laut Tobias Schulz ca. 70 Prozent der Agenturen heute noch nicht zukunftsfähig. Es könne aber mit einiger Unterstützung der Versicherungsunternehmen und dem persönlichen Einsatz unter anderem mit Gewinnung neuer, junger Vermitt-

12 | VERANSTALTUNG

ler zu einer Stärkung des Berufsstandes kommen. Dr. Peter Humer, Vertriebsvorstand UNIQA Österreich, referierte über den „Vertrieb im Zeitalter der Digitalisierung“ und Mag. Christian Eltner, Versicherungsverband Österreich, bot einen Einblick zu den neuen rechtlichen Rahmenbedingungen für Versicherungsagenten. Unter der Moderation von Ronald Felsner begeisterten KR Horst Grandits (Bundesgremialobmann), Tobias Schulz (Director EY Innovalue, Hamburg), Dr. Peter Humer (Vorstand Vertrieb Uniqa Österreich), Mag. Christian Eltner (Verband der Versicherungsunternehmen) und Mag. Christian Rottensteiner (Wirtschaftstrainer RW Consulting) bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft der Versicherungsagentur“. Mag. Christian Rottensteiner gab in seinem Vortrag einen interaktiven Überblick zum Thema „Qualitätsmanagement in Versicherungsagenturen“ und zeigte anhand von Beispielen die praktische Umsetzung in den Berufsalltag.


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Zum Marketing-Potential der SocialMedia-Plattformen „Facebook“, „YouTube“ und „Instagram“ für Versicherungsunternehmen in Österreich Vergleichende Darstellung von wesentlichen Ergebnissen einer empirischen Studie (200 Probanden/-innen) Theresa Völkl BSc (WU) und ao. Univ.-Prof. Dr. Erwin Eszler WU Wirtschaftsuniversität Wien Institute for Finance, Banking and Insurance 1. Einleitung Durch die Möglichkeiten der OnlineWerbung auf sozialen Plattformen stehen den Versicherungsunternehmen neue Werkzeuge zur Vermarktung ihrer Produkte zur Verfügung. Doch nutzen sie diese auch effektiv? Sehen die relevanten Zielgruppen die Werbung der Versicherer und wie bewerten sie diese? Können durch die Werbung neue Kunden gewonnen werden und welche Rolle spielt die Kontaktmöglichkeit, die die sozialen Plattformen zusätzlich bieten? Theresa Völkl machte es sich in ihrer BachelorArbeit1 (Betreuer: E. Eszler) zur Aufgabe, diese und weitere Fragen im Hinblick auf drei ausgewählte Social-Media-Plattformen – Facebook, YouTube und Instagram - zu untersuchen. Die wesentlichen Ergebnisse hierzu werden im Folgenden im Vergleich vorgestellt.2

2. Methodik und Datenerhebung Für die empirische Studie wurde als Erhebungsinstrument ein Fragebogen entwickelt und die Umfrage wurde elektronisch mit dem Programm Google Formulare durchgeführt. Der Link, über den die Teilnehmer die Umfrage aufrufen und ausfüllen konnten, wurde über SMS,

E-Mails und WhatsApp-Nachrichten versandt und außerdem über die soziale Plattform Facebook geteilt. Die Umfrage war von 9. Mai 2018 bis 26. Juni 2018 zur Beantwortung freigegeben. 200 verwertbare Fragebögen standen danach für die Analyse zur Verfügung.

3. Struktur der Stichprobe Von den 200 Teilnehmenden waren 47,00 % (94) Männer, 51,50 % (103) Frauen; 1,50 %, (3) machten keine Angabe zu ihrem Geschlecht. Die jüngste Person war 18 Jahre alt, die älteste 79 Jahre. Im Durchschnitt liegt das Alter der Teilnehmer bei 41 Jahren, der Median liegt bei 33,50 Jahren. Von den 200 teilnehmenden Personen hatten 4,00 % (8) einen Pflichtschulabschluss, 4,50 % (9) haben eine Lehre abgeschlossen, 41,50 % (83) Personen, haben die Matura oder das Abitur und 46,50 % (93) Personen, besitzen einen Hochschulabschluss. Die restlichen 3,50 % (7) haben eine sonstige Antwort auf die Frage nach dem Bildungsgrad gegeben.

4. Nutzung von Facebook, YouTube und Instagram Facebook wird von 34,00 % der 200 Umfrageteilnehmer nie, von 3,00 % weniger als 1-mal pro Monat, von 1,00 % 1-mal 14 | STUDIE

Eine ausführlichere Darstellung der Ergebnisse der Studie mit zahlreichen statistischen Auswertungen und Abbildungen ist auf der Publikationsplattform der WU unter http://epub. wu.ac.at/id/eprint/6790 verfügbar.

pro Monat, von 1,00 % mehrmals pro Monat, von 2,00 % 1-mal pro Woche, von 16,50 % mehrmals pro Woche und von 42,50 % täglich genutzt. YouTube wird von 5,50 % der 200 Umfrageteilnehmer nie, von 11,00 % weniger als 1-mal pro Monat, von 13,50 % 1-mal pro Monat, von 13,00 % mehrmals pro Monat, von 14,00 % 1-mal pro Woche, von 26,50 % mehrmals pro Woche und von 16,50 % täglich genutzt. Die Antworten verteilen sich also gleichmäßiger auf die Nutzungshäufigkeiten als bei Facebook. Instagram wird von 62,00 % der 200 Umfrageteilnehmer nie, von 2, 00 % weniger als 1-mal pro Monat, von 2,00 %


1-mal pro Monat, von 2,50 % mehrmals pro Monat, von 0,50 % 1-mal pro Woche, von 5,00 % mehrmals pro Woche und von 26,00 % täglich genutzt. Im Unterschied zur Nutzung von YouTube wurden also hier die extremen Nutzungshäufigkeiten „nie“ bzw. „täglich“ am häufigsten genannt – eine ähnliche Polarisierung wie bei Facebook.

5. Wahrnehmung von Versicherungswerbung auf Facebook, YouTube und Instagram 24,00 % der befragten 200 Personen haben bereits Werbung von österreichischen Versicherungsunternehmen auf Facebook gesehen - eher die jüngeren Umfrageteilnehmer - und 24,00 % haben angekreuzt, nicht zu wissen, ob sie Werbung gesehen haben; 52 % gaben an, keine Werbung gesehen zu haben. Etwa gleich viele - 23,50 % der 200 befragten Personen - haben bereits Werbung von österreichischen Versicherungsunternehmen auf YouTube gesehen – auch hier wieder vor allem Personen der jüngeren Altersgruppen - und 23,00 % gaben an, es nicht zu wissen. Demgegenüber haben von den 200 antwortenden Personen nur 2 Personen (1,00 %) bereits Werbung von österreichischen Versicherungsunternehmen auf Instagram gesehen, 17,50 % gaben an, es nicht zu wissen.

6. Bewertung von Versicherungswerbung auf Facebook, YouTube und Instagram Von den 48 Befragten, die schon Werbung von österreichischen Versicherungsunternehmen auf Facebook gesehen haben, haben 44 Personen eine Bewertung auf einer Skala von 0 „nicht ansprechend“ bis 10 „sehr ansprechend“ abgegeben. 11,36 % dieser Befragten bewerten die gesehene Werbung mit 0, die meisten (20,45 %) bewerten die Werbung mit 3 und nur ein sehr geringer Anteil (2,27 %, also nur eine Person) bewertet die gesehene Werbung mit der

vollen Punktezahl. Der Rest der Befragten bewertet die gesehene Werbung nur bis zu einer Punktezahl von 7. Der Durchschnittswert liegt hier bei 4,15. Von den 47 Befragten, die schon Werbung auf YouTube gesehen haben, haben 45 Personen eine Bewertung abgegeben. 4,44 % der Befragten bewerten die gesehene Werbung mit 0, die meisten (31,11 %) bewerten die Werbung mit 5 und keiner der Befragten bewertet die gesehene Werbung mit der vollen Punktezahl. Der Rest der Befragten bewertet die gesehene Werbung nur bis zu einer Punktezahl von 8. Der Durchschnittswert ist hier mit 4,18 fast genauso hoch wie bei Facebook. Von den zwei Personen, die Werbung auf Instagram gesehen haben, kamen die Bewertungen 6 und 7.

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7. Was an der Versicherungswerbung auf Facebook, YouTube und Instagram gefällt Zur Frage, was an der Werbeeinschaltung auf Facebook gefallen hat, wurden 17 Antworten gegeben. Die Antworten werden im Folgenden nach Ähnlichkeit geordnet und mit genauem Wortlaut (ohne Korrektur von sprachlichen bzw. orthographischen Mängeln) wiedergegeben. Die erste Gruppe der offenen Antworten ist positiv geprägt. In die erste Kategorie fallen sieben der 17 Antworten: „Auffallend, relevant für mich“; „Die Werbeeinschaltung“; „Dynamik, interessante Gestaltung“; „Foto“; „Kurz, prägnant, auffallend“; „Modern, auf junge Menschen zielend“; „Professionell gemachte Spots in hoher Qualität“. Die zweite Gruppe sieht die Werbeeinschaltungen negativ (fünf Antworten): „hab ich gleich weggeklickt“; „Nichts“; „nichts“; „Nix“; „sie war nervig, wie jede werbung, und ich toleriere sie nur weil sie den unternehmen, auf geworben wird geld bringt.“ Die dritte Gruppe betont den Mehrwert, den die Werbeeinschaltung für den Kunden hat (drei Antworten): „Der Mehrwert der Werbeanzeigen für den Kunden.“; „Man findet leichter Sachen die man sucht“; „Wenn Gewinn-

15 | STUDIE

Verzicht auf die Anwendung des § 172 VersVG (§ 163 VVG) Verlängerungsoption Mehrfachleistung bei verbundenen Leben Zusatzzahlung im Pflegefall

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spiele vorkommen ;)“. Die letzte Gruppe besteht aus zwei Antworten: „Kann mich nicht mehr dran erinnern“; „Nicht besonders beachtet“. Zu YouTube wurden 16 Antworten gegeben: Die erste Gruppe der offenen Antworten ist positiv geprägt. In diese Kategorie fallen neun der 16 Antworten: „Ansprechende Werbungen“; „Die Form“; „Die Werbeeinschaltung“; „Fröhlich aussehende menschen“; „Kurz und nicht zu aufdringlich“; „Kurzweiliger Clip“, „Professionell gemacht“; „Sei war gut produziert, und man sieht, dass geld in die hand genommen wurde.“ und „Witzig“. Die zweite Gruppe sieht die Werbeeinschaltungen negativ (vier Antworten): „lästig, weil vor den Videos oder sogar unterbrechend in den Videos“; „leider nicht sehr viel...“; „NICHTS“; „Nix“. Die dritte und letzte Gruppe besteht aus drei Antworten: „hat keinen Eindruck hinterlassen, könnte nicht mal sagen, was genau dargestellt wurde“; „Kann mich nicht mehr daran erinnern“; „Nicht wirklich beachtet“. Bei Instagram hat hier eine Person die Antwort gegeben: „Die Nutzung von Instagram Stories für Werbeeinschaltungen“.

8. Kunde werden aufgrund von Versicherungswerbung auf Facebook, YouTube und Instagram Von den 48 Befragten, die schon Werbung von österreichischen Versicherungsunternehmen auf Facebook gesehen haben, haben 44 die Frage „Würden Sie auf Grund dieser Werbung Kunde/ in des/der Versicherungsunternehmen/s werden?“ auf einer Skala von 0 (“auf keinen Fall“) bis 10 („auf jeden Fall“) beantwortet. Der Mittelwert der Antworten beträgt lediglich 2,65, das Maximum beträgt 7, das Minimum 0. Facebook-Werbung wird somit insgesamt eher nicht sehr stark als Grund gesehen, dass die Befragten Kunden des Versicherungsunternehmens werden wollen. Dabei ergaben aber die Antworten der Frauen (n=22) einen deutlich höheren Mittelwert 3,32 als die Antworten der Män-

ner (Mittelwert 2,00; n=22). Ein großer Teil (8) der männlichen Befragten hat „0 – auf keinen Fall“ angekreuzt, während mehrere Frauen (11) die Werte „5“ (8), “6“ (2) und „7“(1) angegeben haben. Bei YouTube beträgt hier der Mittelwert 2,42 und liegt damit etwas niedriger als bei Facebook. 13 der 45 Personen haben die extreme Bewertung 0 „auf keinen Fall“ abgegeben, davon waren 11 Männer und 2 Frauen. Der Mittelwert bei den Männern beträgt 2,19, bei den Frauen 2,73. Bei Instagram gab hier eine Person (männlich) die Bewertung 4 ab und eine Person (weiblich) die Bewertung 5.

9. Werbung von Versicherungsunternehmen auf Facebook, YouTube und Instagram sehen wollen 48 Personen haben die Frage, ob sie Werbung über Versicherungsunternehmen auf Facebook sehen wollen, beantwortet. Lediglich 18,75 % (9) Personen davon – nur aus den Altersklassen 18 bis 32 Jahre und nur solche mit Matura oder Hochschulabschluss - haben die Frage mit „Ja“ beantwortet, 89,25 % (39) verneint. Bei YouTube waren es von 47 antwortenden Personen nur 12,77 %, (6 Personen), die Werbung von Versicherungen auf YouTube sehen wollen – also ein etwas niedriger Wert als bei Facebook, die restlichen 87,23 % (41 Personen) wollen das nicht. 5 der 6 Ja-Antworten kamen dabei von Männern und weiters alle 6 Ja-Antworten ausschließlich von jüngeren Personen bis zur Altersgruppe 28-32 Jahre, wobei auch bei diesen jüngeren Altersgruppen die Nein-Antworten bei weitem überwiegen; und weiters auch hier – wie bei Facebook - alle „Ja“Antworten ausschließlich von Personen mit Matura oder Hochschulabschluss. Eine (männlich, 24 Jahre alt; Hochschulabschluss) der beiden Personen, die schon Versicherungswerbung auf Instagram gesehen haben, möchte keine Werbung von Versicherungsunternehmen auf Instagram sehen, eine Person (weiblich, 27 Jahre, Hochschulabschluss) schon. 16 | STUDIE

10. Kontaktaufnahme zu Versicherungsunternehmen über Facebook, YouTube und Instagram Auf die Frage „Können Sie sich vorstellen, Kontakt mit einem Versicherungsunternehmen über FACEBOOK aufzunehmen?“ – haben lediglich 12,50 % (25 Personen) der 200 Befragten mit „Ja“ geantwortet, die restlichen 87,50 % (175 Personen) mit „Nein“. Der Anteil der „Ja“-Antworten ist bei den Frauen etwas höher (15 von 103; 14,56 %) als bei den Männern (10 von 94; 10,64 %). Mit einer Ausnahme kamen alle „Ja“-Antworten aus den Altersgruppen 18-37 Jahre. Bei YouTube haben überhaupt nur 6 der 200 Befragten (3 %) mit „Ja“ geantwortet, die restlichen 194 Personen (97 %) mit „Nein“. 3 der „Ja“-Antworten kamen von Männern (von 94; 3,19 %), ebenfalls 3 kamen von Frauen (von 103; 2,91 %). 3 der „Ja“-Antworten kamen aus der Altersgruppe der 23-27 Jahre und jeweils eine „Ja“-Antwort aus den Altersgruppen 28-32 sowie 58-62 Jahre und 68-72 Jahre. Bei Instagram haben 8 der 200 Befragten (4 %) mit „Ja“ geantwortet (also etwas mehr als hinsichtlich YouTube, aber deutlich weniger als hinsichtlich Facebook), die restlichen 192 Personen (96 %) mit „Nein“. 4 der „Ja“-Antworten kamen von Männern (von 94; 4,26 %), ebenfalls 4 kamen von Frauen (von 103; 3,88 %). Alle „Ja“-Antworten kamen hier aus den Altersgruppen von 19 bis 37 Jahren.

11. Marketingpolitische Überlegungen Werbung von Versicherungsunternehmen in den drei betrachteten sozialen Medien wird von den Befragten je nach Persönlichkeitsmerkmalen mehr oder weniger unterschiedlich aufgefasst. Daher ist aus marketingpolitischer Sicht auch hier ein entsprechendes Zielgruppenmanagement angezeigt. Werbung auf Facebook und Instagram sollte eher auf das junge Publikum zugeschnitten werden. Auch die Filter, die von diesen Netzwerken zur Kundensuche angeboten werden, können dement-


sprechend verwendet werden. Auf YouTube hingegen ist ein breiteres Spektrum an Altersklassen anzufinden. Demnach sollte auch bei der Erstellung der YouTube-Werbung darauf geachtet werden, dass diese universell genug ist, um alle Menschen anzusprechen. Auf keinem der Medien muss stark nach Geschlecht differenziert werden. Ein Augenmerk kann daraufgelegt werden, dass Frauen Facebook und Instagram tendenziell öfter benutzen als Männer. Somit könnten auf diesen zwei Plattformen vor allem Produkte beworben werden, die für Frauen relevant sind. Auf YouTube verhält es sich genau andersherum. Dennoch kann man sagen, dass es keine eindeutige Dominanz eines Geschlechts auf einer der sozialen Plattformen gibt.

Bei der Bewertung der Werbung fällt auf, dass auf keinem der Medien ein wirklich hoher Grad der Bewertung erreicht werden kann. Meistens überwiegt eine eher mittelmäßige Benotung. Hier gibt es also noch großes Verbesserungspotenzial. Teilweise kann dieses Ergebnis aber auch darauf zurückgeführt werden, dass die meisten Teilnehmer der Umfrage es bevorzugen würden, gar keine Werbung auf sozialen Plattformen zu sehen, und diese mehr oder minder nur dulden. Die einzelnen Kommentare zu den Werbungen zeigen, dass der Fokus auf professionell gemachten Spots, in denen junge Menschen in Alltagssituation vorkommen, liegen sollte. Diese Art der Werbung kommt am besten unter den Umfrageteilnehmern an. Dabei sollte das Ziel

aber nicht sein, neue Kunden zu akquirieren: Der Großteil der Befragten ist nicht dazu bereit, nach der Werbung Kunde bei einem der Unternehmen zu werden. Der Fokus könnte demnach eher auf einer Präsentation einzelner Produkte gepaart mit den wichtigsten Informationen liegen. Eventuell sind dabei bestehende Kunden über neue Produkte zu informieren und potenzielle neue Kunden über das Unternehmen generell ins Bild zu setzen. Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer möchte keine Versicherungswerbung auf den drei Plattformen sehen. Das sollte jedoch kein Grund sein, auf diesen Plattformen keine Werbung zu inserieren, da man dort wohl Werbung im Allgemeinen – und nicht nur speziell Versicherungswerbung - eher nicht sehen will.

1 Völkl, Theresa: Zum Marketingpotential ausgewählter Social-Media-Kanäle für österreichische Versicherungsunternehmen, Bachelorarbeit an der Wirtschaftsuniversität Wien, September 2018 (unveröffentlicht). 2 Die Erstellung des Textes für die vorliegende Veröffentlichung, die Auswahl, Strukturierung und formale Gestaltung hat Erwin Eszler besorgt (unter Verwendung von Daten und Textteilen sowie Abbildungen aus der Bachelorarbeit). Für die Richtigkeit der Daten und Datenauswertungen ist ausschließlich Theresa Völkl verantwortlich.

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Ein Großer geht Gremialobmann KR Akad. Vkfm. Martin Kirchmayr verlässt nach mehr als 15 Jahren die Bühne. von Doris Wrumen

Die Bühne der Top-Zertifikate-Gala, die unter seiner Schirmherrschaft vor 15 Jahren das erste Mal veranstaltet wurde, die Bühne des Gremialobmannes der Versicherungsagenten in Oberösterreich. Standing Ovations und hunderte Umarmungen durfte der immer „vorlaute“ Funktionär über sich ergehen lassen. Der Jubiläumsgalaabend spiegelt wider, was in den letzten Jahren die Versicherungsagenten in Oberösterreich von anderen Fachgruppen unterschied. Die Aus- und Weiterbildung, ein Thema das Martin Kirchmayr seit jeher am Herzen lag und kolportiert auch weiterhin am Herzen liegen wird, nahm einen hohen Stellenwert ein. Die Absolventen der Top-Zertifikate-Ausbildung durften sich nach positivem Abschluss auch über eine öffentlich zelebrierte Wertschätzung, ein Zertifikat, freuen. Die Überreichung fand immer in Form einer Gala statt, mit Showgrößen wie Reinhard Fendrich, Wolfgang Ambros, Monica Weinzettl oder Lukas Re18 | KOMMENTAR

setarits, um nur einige zu nennen. Spannend wird es nächstes Jahr, denn bei der heurigen Veranstaltung übergab Kirchmayr seine Gremialfunktion an KR Wolfgang Wimmer, allseits unter dem Namen WiWo bekannt. Aber nicht nur die Überreichung der Zertifikate stand heuer im Vordergrund, auch wenn der Jubilar sich im Hintergrund halten wollte, es konnte aufgrund des Abschieds nicht ansatzweise gelingen. Die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich, Margit Angerlehner, bedankte sich bei Kirchmayr für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Vorbildfunktion in der Branche. „Es ist oft schwierig, unter den Besten zu sein, aber was macht es aus, unter ihnen zu sein – Weiterbildung“, das Motto der oberösterreichischen Agenten. Bundesgremialobmann KR Horst Grandits hob in seinen Worten die Arbeit von Kirchmayr als „Vater des Ausbildungsweges“ hervor und bedankte sich ebenfalls für seine Tätigkeit für die Be-


rufsgruppe. Überraschungen bergen Abschiedsfeiern in sich und das Abschiedsgeschenk vom neuen Gremialobmann Wimmer an seinen Vorgänger war ein launiges heiteres Gedicht. Gerührt und mitgenommen war er der Jubilar bei seinen „letzten“ Worten als Gremialobmann, es tue ihm fast leid, genau jetzt den Abschied zu nehmen. „Nach Jahren des Stillstandes ist der Berufsstand in den letzten vier Jahren auf einem rasanten, guten und erfolgreichen Weg, es begleite ihn Wehmut bei dem Schritt. Es sei eine schöne Zeit gewesen und er verabschiedete sich mit folgendem Schlusssatz: „Glück auf für uns alle“.

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30 Jahre ULG für Versicherungswirtschaft Karl-Franzens-Universität Graz Die Universität Graz feierte Mitte November ihr 30-jähriges Bestehen mit zahlreichen Festgästen. Dem wissenschaftlichen Lehrgangsleiter em.o.Univ.Prof. Dr. Attila Fenyves wurde das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen, dessen Beantragung vom Bundespräsidenten mit Entschließung vom 30. September 2019 beschlossen wurde. Der Rektor der Karl-Franzens-Universität Graz, ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Martin Polaschek, bezeichnete Prof. Fenyves und die Lehrgangssekretärin Traude Gsellmann als das Herz und die Seele des Lehrgangs. Reg. Dir. Dr. Gratzer ergriff ebenfalls bei den Jubiläumsansprachen das Wort und betonte, dass die Kooperation zwischen dieser Institution und dem Universitätslehrgang seit Beginn an eng war und somit das Image des Berufsstandes aufgewertet habe. Er betonte, dass Prof. Fenyves die ganze Branche einfach besser gemacht hat. Gunther Riedlsperger, Akad. Vkfm. und Obmann der Fachgruppe Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten der Wirtschaftskammer Steier-

mark, hob die gravierenden Änderungen hervor, welche die Rahmenbedingungen für die Versicherungswirtschaft seit der erstmaligen Abhaltung des ULG im Jahre 1989 mit sich brachte. Die Vorzüge seines Lehrplans lägen aus Sicht der Versicherungswirtschaft und der Versicherungsmakler darin, dass er seine Schwerpunkte im Bereich der Spartenkunde und des Versicherungsvertragsrechts habe. Das trage die Handschrift von Prof. Fenyves und sei für die Praxis besonders wichtig. Zuletzt bedankte sich Prof. Fenyves für die unzähligen lobenden Worte und besonders für die Würdigung seiner Verdienste um den Universitätslehrgang. Als Faktoren des

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nachhaltigen Erfolgs des Universitätslehrgangs betrachte er die Ausrichtung seines Studienplans sowie die Qualität seiner Vortragenden. Immerhin gab es in den 15 Lehrgängen knapp 770 Absolventen. Mit Beginn des 16. Lehrgangs ist nicht mehr die Rechtswissenschaftliche Fakultät, sondern „UNI FOR LIFE“ Träger des Lehrgangs. Die Funktion der Lehrgangsleiterin übernimmt o. Univ.Prof. Dr. Monika Hinteregger. Prof. Fenyves bedankte sich auch bei Traude Gsellmann für ihre loyale Unterstützung der letzten 30 Jahre und war überzeugt, dass Prof. Hinteregger den Lehrgang in eine glänzende Zukunft führt.


Kooperation mit dem Paralympischen Committee Europäische Reiseversicherung/Europ Assistance Die Europäische Reiseversicherung AG und die Europ Assistance GmbH haben mit dem Österreichischen Paralympischen Committee (ÖPC) per 7. November 2019 ein Kooperationsabkommen geschlossen. Ab 1. Jänner 2020 sind die

Athleten, deren Betreuer, die Mitarbeiter und Funktionäre auf allen Reisen im Rahmen ihrer Tätigkeit für die Paralympischen Spiele reiserversichert. Ebenso stehen ihnen die Dienstleistungen des Netzwerks der Europ Assistance zur Ver-

Mag. Wolfgang Lackner, Maria Rauch-Kallat, MBA, Mag. Petra Huber und Besim Akinci

Tiroler Themenabend EFM Versicherungsmakler AG Mehr als 50 Tiroler Unternehmer aus unterschiedlichen Branchen informierten sich beim EFM-Themenabend „Cyber-Angriff-Trends und Lösungen“ in Bad Häring. Der Geschäftsführer und Gründer von Sec-Research, Sebastian Bicchi, demonstrierte den anwesenden Unternehmern mittels Live-Hack, wie einfach man in Computersysteme eindringen kann. Der Sicherheitsforscher analysierte unlängst nach dem Online-Angriff auf die ÖVP auch die Sicherheitsvorkehrungen der anderen Parteien. „Alleine im Vergleich zum Vorjahr sind die angezeigten Cyberdelikte in Österreich um ein Drittel gestie-

gen. In den letzten fünf Jahren haben sich die Angriffe mehr als verdoppelt“, so der

fügung. Mag. Wolfgang Lackner, CEO der Europäischen Reiseversicherung AG: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Belange des ÖPC und insbesondere die Idee des Behindertenspitzensports zu unterstützen. Wir wünschen jetzt schon erfolgreiche Spiele Tokio 2020 und alles Gute.“ Auch für Besim Akinci, GF der Europ Assistance GmbH, ist die Unterstützung des ÖPC wichtig: „Mit dem weltweiten Netz der Europ Assistance können wir dem ÖPC rund um die Uhr auf allen Kontinenten Hilfestellung geben und so einen Beitrag zum Sicherheitsgefühl der Sportler, Funktionäre und Mitarbeiter leisten.“ Dazu die Bundesministerin a. D. und Präsidentin des Österreichischen Paralympischen Committees Maria Rauch-Kallat, MBA: „Das drittgrößte Sportereignis der Welt stellt uns stets vor große Herausforderungen, da ist es wichtig, einen verlässlichen Partner an der Seite zu haben, damit sich das Paralympic Team Austria voll auf die sportlichen Leistungen konzentrieren kann.“ Die Paralympischen Spiele finden vom 25. August bis 6. September 2020 statt.

Kufsteiner EFM-Makler Sascha Braun. Tobias Knoll, Underwriter des britischen Spezialversicherers Hiscox, informierte über die Absicherung beruflicher und spezieller Risiken wie Cyberkriminalität sowie über sinnvolle Präventionsmaßnahmen.

Josef Graf (EFM-Versicherungsmakler), Tobias Knoll (Hiscox), Bernhard Braun, Michael Hochmuth, Sascha Braun (alle EFM-Versicherungsmakler)

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Meeting in Großpetersdorf Immer im Herbst, Anfang November lädt der Vorsitzende des Arbeitskreises Technologie/EDV der Wirtschaftskammer Österreich KR Siegfried Fleischacker Vertreter der Versicherer, des Österreichischen Versicherungsverbandes, der Softwareanbieter und Mitglieder des erweiterten Arbeitskreises aus den Bundesländern ein. Erstmals präsentierten auch Maklergruppierungen ihre internen technischen Lösungen einem breiteren Publikum und der Konkurrenz. Mehr als 30 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. von Mag. Sigrid Hofmann

Normen und Standards im Mittelpunkt der Diskussion Wurde in den vergangenen Jahren, ausführlich zum Thema OMDS 2.x diskutiert, standen nun Normen und Standards und damit die beiden Initiativen OMDS 3.0 und BiPRO im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Normen und Standards sollen helfen die Zusammenarbeit unter allen Marktteilnehmern, einfacher, planbarer und kostengünstiger zu machen und die digitale Transformation zu beschleunigen. Trotz, des großen Enthusiasmus, der beide Initiativen prägt, ist noch ein großes Stück des Weges bis zur Zielerreichung zurückzulegen. Mit der Veröffentlichung einer Norm ist allerdings erst eine Hürde genommen, jetzt gilt es Partner für die Umsetzung zu finden. Abgesehen, von einigen Ausnahmen, scheint die Implementierung der Normen nicht oberste Priorität bei den heimischen Versicherern zu haben.

Schwerpunkte der Normendefinition In ihren Schwerpunkten unterscheiden sich die beiden Initiativen. BiPRO konzentriert sich derzeit vor allem auf Pro22 | VERANSTALTUNG

zesse zum Dokumentenaustausch der sogenannten „Maklerpost“, liegt der Fokus der OMDS 3.0 Initiative auf den Berechnungs- und Antragsprozessen sowie dem Prozess zur Offerterstellung.

Mangelnde Transparenz Obwohl die österreichische Versicherungslandschaft relativ überschaubar ist, beklagen einige Diskutanten mangelnde Transparenz. Was fehlt, ist ein Instrument, dass in übersichtlicher Form darstellt, wer was umsetzt oder plant. Die Aussage, BiPRO oder OMDS zu machen ist zu undifferenziert, da es mittlerweile schon eine erkleckliche Anzahl von Normen beider Initiativen gibt. Das soll sich in Zukunft ändern, damit vor allem ITDienstleister und Maklergruppierungen mit Eigenentwicklungen, welche nicht über unendliche Ressourcen und finanzielle Mittel verfügen, mehr Planungssicherheit erlangen. Inwieweit standardisierte Normen umgesetzt wurden, kann für den Makler auch eine entscheidende Größe bei der Auswahl einer Bestandssoftware sein. Beide Vertreter der Normierungsinitiativen zeigen Bereitschaft, entsprechende Übersichten zu liefern und diese auch regelmäßig zu aktualisieren.


Lust auf Zukunft? Lust auf mehr… Technologie, Zeit, Komfort, Kundenerlebnis, … von Ing. Mag. Thomas Brandl, akad. Vkfm., Product Owner, Core Distribution Services bei netinsurer Eine wesentliche Komponente in unser aller Leben ist die Zeit. Eine jener Ressourcen, die wir nicht unbegrenzt zur Verfügung haben und doch tagtäglich für Aufgaben verschwenden, die wir schon längst automatisiert erledigen oder wo uns digitale Prozesse eine erhebliche Zeitersparnis bringen könnten. Warum wir diese Zeitverschwendung noch immer nicht in den Griff bekommen haben, liegt auf der Hand: Zu viele unterschiedliche Softwaresysteme, die nicht vernünftig miteinander interagieren und veraltete Technologien, die noch immer zum Einsatz kommen und alles andere als zukunftsfähig sind. Moderne Applikationen basieren auf modernen Programmiersprachen und verfügen über moderne Schnittstellen. Dadurch lassen sie sich problemlos mit anderen Softwareanwendungen verbinden und es können relevante Daten in beide Richtungen ausgetauscht werden. Sie sind außerdem unabhängig von der eingesetzten Hardware verwendbar und speichern ihre Daten in der Cloud. Über Datensicherheit und regelmäßige Backups muss man sich keine Gedanken mehr machen und durch die Verwendung von mobilen Geräten ist ein orts- und zeitunabhängiges Arbeiten möglich. Routinearbeiten, wie z.B. Provisionen kontrollieren, Polizzen in das Verwaltungsprogramm hochladen und Vertragsdaten aktualisieren sind sehr zeitaufwendige und wichtige Tätigkeiten. Mit den bereits am Markt vorhandenen Technologien können diese schon längst automatisiert erledigt werden. Leider noch

nicht flächendeckend und von jedem, aber zumindest von den größten österreichischen Versicherern. Auch im Schadenbereich kann man durch den Einsatz intelligenter Systeme Zeit sparen, die man anderweitig sinnvoller einsetzen kann. So kann ein Kunde seinen Schaden online durch einen geführten, digitalen Schadenprozess erfassen und an den Vermittler weiterleiten. Netinsurer setzt von Beginn an auf neue und innovative Technologien und nutzt die sich ständig weiterentwickelnden Möglichkeiten. Denn nur dadurch können wir unseren Kunden Systeme anbieten, die die Vorteile dieser technischen Entwicklungen entsprechend nutzen. Mit netinsurer.consult zeigen wir das nächste Level professioneller, ort- und zeitungebundener Beratung durch den Vermittler und welche Vorteile durch 23 | KOMMENTAR

den konsequenten Einsatz neuer Technologien erzielt werden können. Die Beratung erfolgt künftig auf Basis der zu versichernden Objekte und ist dadurch für den Kunden übersichtlicher und leichter verständlich. Bereits im ersten Halbjahr 2020 können sie sich selbst davon überzeugen. Einen 24/7 Zugriff auf Vertrags- und Schadendaten können sie ihrem Kunden schon jetzt über netinsurer.connect bieten. Gerade bei großen Unternehmen gibt es oft die Anforderung einen aktuellen Überblick über die eigenen Verträge und gemeldeten Schäden inkl. Status zu haben. Eine Darstellung nach den versicherten Objekten und ein eigens entwickeltes Analytics-Modul sind nur 2 der zahlreichen Features. Lust auf Zukunft? Wir stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite.


Um Gutes zu tun braucht´s keine Überlegung

-Johann Wolfgang von Goethe

Tu was Gutes und sprich nicht darüber, sprich darüber, damit sich andere ein Beispiel nehmen können. Aber überlege bei deinem Tun und mache nichts, nur um Aufmerksamkeit zu erlagen. So könnte ein Leitfaden für die Weihnachtszeit und die Spendenbereitschaft lauten. Schon in einigen Tagen ist es soweit und für viele auch mit einem lauten Aufschnaufer wieder vorüber, die hektischste Zeit im Jahr, neben Jahresabschluss, Schulschluss, Familiengroßfeiern und so weiter. Rund um den Erdball wurde und wird das Fest mit verschiedenen Bräuchen gefeiert. In Schweden wird ein besonderer Weihnachtsschinken, in Luxemburg Blutwurst mit Stampfkartoffeln und Apfelkompott am Heiligen Abend gegessen. In Polen besteht das traditionelle Weihnachtsmenü aus roter Rüben- oder Pilzsuppe, Maultaschen (mit Fleisch gefüllte Teigtaschen) und Kuchen. Die berühmte Nachspeise „pavlova Torte“ gibt es zum traditionellen Weihnachtsessen in Australien. Auf den Philippinen wird ein gegrilltes Spanferkel serviert, zum Nachtisch gibt es dann Früchte mit Kondensmilch und Kokosnusscreme. In Litauen wird am Heiligenabend aus religiösen Gründen auf Fleisch verzichtet. Auf den Tisch kommen 12 verschiedene fleischfreie Speisen, Fischgerichte, Rote Rüben Suppe, Schwammerlgerichte, Heiligabendkekse usw. In Österreich hat sich der Speiseplan für den 24. Dezember in den letzten Jahren etwas verändert, der Gänsebraten gefolgt vom gebackenen Karpfen wird in einigen Familien von Raclette und Fondue abgelöst. Nach dem üppigen Festmahl und den Familienfesten bleibt manchmal ein netter Gedanke oder ein schaler Geschmack über. Lassen Sie einen netten Gedanken zu, gehen sie einen Schritt zur Seite und schauen Sie, was es benö-

tigt, um es heuer anders zu machen. Vielleicht wirklich nur eine kleine Geste von Hilfsbereitschaft oder wenn mehr zu tun ist, eine größere Hilfsaktion für einen Bedürftigen oder eine Spende an eine Organisation, die ihrem Herzen nahesteht. Natürlich ist Spenden und Helfen in heutiger Zeit in, gibt man in Suchmaschinen im Internet den Begriff Spenden ein, zeigen sich innerhalb von wenigen Sekunden 120 Millionen Einträge. Wenn wir in der Redaktion an das Wort Spenden denken und uns in unsere Kindheit versetzen kommen sofort Begriffe wie Licht ins Dunkle, Caritas und die Dreikönigsaktion. Aber in den letzten Jahren und Jahrzehnten, sind viele andere Institutionen und Möglichkeiten zum Thema „Spenden“ ins Leben gerufen worden. Oft ist die Auswahl schon so groß, dass sich viele überfordert fühlen. Und welche Kri-

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terien entscheidend sind, liegt nur bei jedem Einzelnen, ob Spendenabsetzbarkeit, ob Hilfe für Kinder im In- und Ausland, für Behinderte, für sozial benachteiligte oder Spende für eine große Organisation, die wiederum die Verteilung übernimmt. Nur ein geringer Teil der Möglichkeiten aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, wir haben unserer Leser und Partner aufgefordert uns ihre Art des „Tu Gutes“ mitzuteilen und möchten Ihnen die vielen verschiedenen Projekte vorstellen, die keinen Anspruch auf Vollzähligkeit haben.

Niederösterreichische Versicherung Die Niederösterreichische Versicherung engagiert sich bereits seit vielen Jahren Jahren für Organisationen wie das NÖ Rote Kreuz, das NÖ Hilfswerk, den Ver-


Der Verein Grüner Kreis beschäftigt sich seit 1983 mit Rehabilitation und Integration von suchtkranken Menschen und bietet bei Abhängigkeitsproblemen rasche und professionelle Hilfe. Ziel ist, suchtkranken Menschen den Weg in ein selbstbestimmtes, sozial integriertes und weitgehend suchtfreies Leben zu ermöglichen. 6 ambulante und 8 stationäre Einrichtungen bieten geeignete Behandlungs- und Betreuungsangebote für jede Form von Abhängigkeitserkrankungen. ein Grüner Kreis, die NÖ Eltern-KindZentren und andere regionale Einrichtungen. Die NV ist auch seit vielen Jahren ein vertrauensvoller Partner des NÖ Landesfeuerwehrverbandes. Dabei unterstützt das Unternehmen sowohl regionale Feuerwehraktivitäten als auch Großevents, wie z.B. die Landesfeuerwehrleistungsbewerbe. Ziel dabei ist es, die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sportlichen Ereignisse im Land zu begleiten und das Freiwilligenwesen zu fördern. Bei der Auswahl der Projekte achtet das Unternehmen auf einen starken Niederösterreich-Bezug und eine Ausgewogenheit bei den unterschiedlichen Projekten. So engagiert man sich für Kinder und Erwachsene, für Prävention und Heilung, für Hilfebedürftige und Helfende – dies stets mit dem Motiv der ethischen Verantwortung für unsere Gesellschaft. Getreu dem Motto der NV: Wir schaffen das.

Generali Österreich Generali Österreich entwickelte gemeinsam mit Big Brothers Big Sisters (BBBS) das Programm FAmily MEntoring (FAME). Dieses fördert Familien mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren, die sich in herausfordernden Lebenssituationen befinden, so etwa bei Erkrankung oder Verlust eines Familienmitglieds oder nach Scheidung der Eltern. Bei FAME wird das 1:1-Mentoring von Kindern mit Kompetenz-Trainings für Eltern sowie Kinder kombiniert. Die Trainings unterstützen die Eltern dabei, ihre persönlichen Stärken zu entdecken, beziehungsweise geben sie den Kindern die Möglichkeit, sich altersgerecht ihrer Gefühle

bewusst zu werden. Mentoren schenken einem Kind Zeit, Aufmerksamkeit und Wertschätzung, um bereits in frühen Lebensjahren die eigenen Potenziale zu entfalten. Für interessierte Mitarbeiter der Generali Versicherung stehen unterschiedliche Möglichkeiten sich bei der Initiative einzubringen zur Verfügung. Als Mentor, Co-Trainer, Event Koordinator oder als Journalist und Fotograf um die Aktivitäten in Wort und Bild festzuhalten.

Allianz Versicherung Bei der Allianz Versicherung steht soziales Engagement ebenfalls hoch im Kurs. Mit Organisationen wie SOS-Kinderdorf und dem Verein e.motion bestehen seit vielen Jahrzehnten enge Partnerschaften. Darüber hinaus unterstützen Allianz Mitarbeiter sowie Vertriebspartner viele weitere, lokale Projekte. Ein besonderes Highlight war heuer der Allianz World Run 2019 90 Tage lang haben Allianz Mitarbeiter auf der ganzen Welt ihre Laufschuhe geschnürt und damit alle bisherigen Allianz World Run-Rekorde gebrochen. Insgesamt nahmen 12.313 Läufer aus 98 Ländern teil und legten 1.641.826 Kilometern zurück. Gut gelaufen ist es auch in Österreich: In Summe haben rund 190 Läufer 50.558 Kilometer erlaufen. Mit den weltweit gesammelten 25 | MARKT


Kilometern werden fünf Projekte von SOS Kinderdorf im Tschad, Burkina Faso, Nigeria, Bangladesch und der Ukraine unterstützt. Dazu gehören u.a. Maßnahmen zum Schutz und zur Traumaheilung von Kindern, Ernährungs- und Gesundheitsfürsorge sowie Unterrichtsmaterialien und -ausrüstung für gefährdete Kinder.

Wiener Städtische Versicherung Social Active Day: Im Rahmen der gesellschaftlichen Verantwortung stellt die Wiener Städtische seit 2011 jenen Mitarbeitern, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, einen Arbeitstag dafür zur Verfügung. Heuer haben bereits hunderte Mitarbeiter ihren „Social Active Day“ absolviert. Die Liste der Aktivitäten, denen die Mitarbeiter am „Social Active Day“ nachgehen, ist lang: von der Arbeit mit sozial schwachen oder benachteiligten Kindern, Mithilfe im Sozialmarkt, Basteln, Gartenarbeit, Suppenausgabe, bis hin zur Betreuung von älteren Menschen. Darüber hinaus können sich Mitarbeiter auch für Hilfsorganisationen, mit denen bereits eine Kooperation besteht, wie zum Beispiel die Volkshilfe Österreich, engagieren. PflegerIn mit Herz: Ob jung oder alt, chronisch krank oder akut: Vor der Situation, Pflege in Anspruch nehmen zu müssen, ist niemand gefeit. Die Kampagne „PflegerIn mit Herz“ schafft hierfür seit 2012 Bewusstsein und möchte allen Menschen, ob professionelle Pfleger oder

pflegende Angehörige, eine Stimme geben und ihnen gebührend „Danke“ sagen. Jeder, der im Pflegebereich tätig ist, kann nominiert werden: Diplomierte Gesundheits-und Krankenpfleger aller Sparten, Pflegehelfer, Altenfachbetreuer, Heimhelfer, 24-Stunden-Betreuer oder pflegende Angehörige. Die Gewinner werden pro Bundesland in drei Kategorien prämiert: „Pflege- & Betreuungsberufe“, „pflegende Angehörige“ sowie „24-Stunden-Betreuung“. Die 27 Gewinner werden mit einem Geldpreis im Wert von 3.000 Euro, gestiftet vom Wiener Städtischen Versicherungsverein und der Wirtschaftskammer Österreich, ausgezeichnet. Weiters unterstützt die Wiener Städtische Versicherung Hilfsorganisationen wie Hilfswerk, Caritas und Volkshilfe.

Der Verein Children of the Mountain Austria ist ein unabhängiger Partner von COTM UK. Das Ziel ist es, die ärmsten Kinder im ländlichen und städtischen Nepal zu unterstützen und ihnen Zugang zu Bildung und persönlicher Entwicklung zu ermöglichen. Zusammen helfen sie Kindern, bauen stabile sichere Schulen und Kindergärten in Nepal. Durch viele bereits erhaltenen Spenden und mit unermüdlichem Einsatz von Helmut Neuwirth konnten bereits 14 erdbebensichere Schulen mit 55 Klassenzimmern gebaut werden. 25 Kindergärten wurden eröffnet und eine unzählige Menge an Bücher, Schulinformationen und Schulbedarf wurden eingesetzt.

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Zurich Bei Zurich hat gesellschaftliches Engagement das ganze Jahr über einen hohen Stellenwert. Das Unternehmen unterstützt Mitarbeitende, die sich sozial engagieren, und fördert zahlreiche Projekte. So auch in der Adventzeit, wie Zurich-CEO Andrea Stürmer unterstreicht: „Wir sind ein Unternehmen mit einem Gemeinsinn, mit Empathie für die Menschen, die im Leben nicht so viel Glück hatten. Das ist uns eine Herzensangelegenheit.“ Sachspendensammlungen, Spendenaktionen, persönlicher Einsatz: All das hat bei Zurich seit vielen Jahren Tradition. Aber auch für neue Wege ist man im Unternehmen offen. So fand heuer bereits zum zweiten Mal im Innenhof der Zurich-Generaldirektion am Schwarzenbergplatz ein Sozialer Adventmarkt statt. Soziale Einrichtungen waren eingeladen, ihre Angebote zu präsentieren. Es gab T-Shirts von VOI fesch, Weihnachts-Deko von promente Burgenland, Genähtes und Gestricktes vom Verein Zuki, der Nähwerkstatt IGOR und dem Kinderhospiz MOMO sowie festliche Tees vom Verein Lebensart. Viele Zurich-Mitarbeitende nutzten die Gelegenheit und erledigten ihre Weihnachtseinkäufe direkt am Arbeitsplatz – mit dem schönen Gefühl, gleichzeitig etwas Gu-


In Österreich wachsen Schätzungen zufolge zwischen 50.000 und 70.000 Kinder mit einem psychisch erkrankten Elternteil auf. Das Leben ist für diese Kinder wie das Auf und Ab eines JoJos. Das Ziel des Vereines JOJO ist es, die Resilienz der Kinder soweit zu stärken, dass sie sich gut entwickeln und gesund aufwachsen. Der im Jahre 2005 gegründete Verein begleitet mittlerweile bis zu 150 Familien.

tes zu tun. Ein weiteres Beispiel sind die Weihnachtskarten, die in Zusammenarbeit mit einer sozialen Einrichtung entstanden sind. Das Motiv hat ein Künstler der Sozialtherapeutischen Lebens-und Arbeitsgemeinschaft Gaaden gestaltet. Zurich bedankte sich mit einer Spende für das Kunstwerk, das ein sichtbares Zeichen dafür ist, welchen Wert Familien und die Gesellschaft für Zurich haben.

NÜRNBERGER und GARANTA Traditionsgemäß veranstalten ­NÜRNBERGER und GARANTA jedes Jahr ein Charity-Golfturnier. Der diesjährige Erlös von € 17.000 konnte zwei karitativen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden, die sich dem Wohl von Kindern und Jugendlichen verschrieben haben. Die Spenden gingen an den Verein „Jojo – Kindheit im Schatten“, der Kinder von psychisch kranken Eltern unterstützt, sowie an den Verein „Pro Juventute“, der Kinder und Ju-

gendliche in schwierigen Lebenssituationen betreut. Insgesamt konnten mit den ­NÜRNBERGER und ­GARANTA Charity-Golfturnieren bereits mehr als € 100.000 aufgebracht werden. Darüber hinaus wurden auch heuer wieder kleinere wohltätige Initiativen auf regionaler Ebene unterstützt.

DONAU Versicherung Die DNA der DONAU ist rot-weiß-rot und als regionaler Versicherer im Land liegt es dem Unternehmen am Herzen, die regionale Einzigartigkeit zu schützen. Als österreichisches Unternehmen unterstützt die DONAU die Nationalparks Hohe Tauern und Donau-Auen.

Die Stiftung Kindertraum erfüllt Herzenswünsche von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen oder schweren Krankheiten in Österreich. Die Träume und Sehnsüchte der Kinder sind so unterschiedlich wie die Kinder und ihre Lebenssituation selbst. Sie reichen von „einfachen“ Wünschen bis hin zu Wünschen mit längerer Vorbereitungsphase oder mit hohem finanziellem Aufwand, wie z.B. Therapiegeräte, Spezialcomputer oder einem Assistenzhund. Auch Gruppenwünsche werden erfüllt. Mit jedem erfüllten Herzenswunsch möchten wir auch eine große Portion Lebensmut, Kraft und Zuversicht schenken und oftmals gelingt es, nachhaltig zu einer besseren Lebensqualität der betroffenen Kinder und ihrer Familien beizutragen.

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gen für zwei schwerstkranke Kinder übernommen werden.

Chubb

Mit der Initiative „Regional Aktiv“ unterstützt die DONAU Versicherung Projekte, die sich der Förderung von Kindern und Jugendlichen verschrieben haben. In Oberösterreich ermöglichte das Versicherungsunternehmen Anfang August eine ereignisreiche und aktive Ferienwoche. Insgesamt 60 Kinder aus Oberösterreich verbrachten kreative Workshops am Vormittag – Ballspiele, Film und Theater, Musizieren, Programmieren, Physik erleben, Kreatives Gestalten, ein Insektenhotel bauen oder eine „English Gaming Session“ – und machten spannende Workshops am Nachmittag: mit ProHolz in den Wald, einen Erste Hilfe Kurs mit dem Roten Kreuz oder Löschübungen mit der mit der Freiwilligen Feuerwehr.

wichtigen Beitrag zur täglichen Arbeit leisten. Dabei wird auf die Bedürfnisse jedes Kindes und jeder Familie individuell eingegangen und ein besonderes Augenmerk auf Geschwisterkinder gelegt, für die in dieser schwierigen Situation oft wenig Zeit und Aufmerksamkeit übrigbleibt. Die Begleitung durch das Kinderhospiz Netz ist für die betroffenen Familien kostenfrei und wird zur Gänze durch Spenden getragen. Soziale Verantwortung und gemeinnütziges Engagement werden bei ERGO großgeschrieben und durch den geleisteten Spenden-Beitrag konnten jeweils zwölf Physiotherapie-Anwendun-

ERGO Versicherung ERGO unterstützt das Kinderhospiz Netz, ein mobiles Team, das Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen zu Hause bzw. auch im Kindertageshospiz betreut. Das Kinderhospiz Netz unterstützt, begleitet und entlastet die gesamte Familie ab Diagnosestellung und ohne zeitliche Befristung. Das Team besteht aus einem multi-professionellen Palliativteam sowie geschulten Ehrenamtlichen, die einen 28 | MARKT

Chubb in Österreich ist ein langjähriger Partner des Sterntalerhofs, ein Kinderhospiz für Familien mit schwer- und sterbenskranken Kindern in Kitzladen im südlichen Burgenland. Das Projekt ist für den Versicherer eine besondere Herzensangelegenheit, weshalb Chubb auch in diesem Jahr den größten Benefizlauf Österreichs, den Vienna Charity Run, zugunsten des Sterntalerhofs als Sponsor unterstützt hat. Erstmalig hat das Unternehmen auch Maklerpartner eingeladen an dem Lauf teilzunehmen, welche mit dem Laufteam der Chubb gemeinsam die Spendensumme erhöhen und das Event unterstützen wollten. Der diesjährige Lauf fand im Türkenschanzpark statt. Laut Veranstalter wurde ein Teilnehmerrekord von 1850 Personen gezählt. Für den guten Zweck galt es hierbei die 1,5 Kilometer lange Strecke so häufig wie möglich zu absolvieren, denn der Erlös jeder Runde wurde zu 100 Prozent an das Kinderhospiz gespendet. Besonders hervor zu heben ist die Auszeichnung zum „Sportler mit Herz 2019“ für das Organisationsteam des Laufes, welche im Rahmen der Lotterien Sporthilfe Gala im


Im Jahr 2018 haben die Österreicher 675 Millionen Euro gespendet. Durchschnittlich sind das 113 Euro pro Jahr. Zehn Prozent des Gesamtaufkommens werden jährlich in Form von Testamenten gespendet. Jeder dritte Euro wird steuerlich abgesetzt. Heuer erwartet man, dass das Spendenaufkommen weit über 700 Millionen Euro liegen wird. Sammlungen und Spendenaufrufe rund um die Weihnachtszeit betragen in der Regel 25 bis 30 Prozent des gesamten Aufkommens.

November 2019 dem Gründer und Organisationsleiter des Laufes Christoph Vetchy überreicht wurde. Der Vienna Charity Run konnte somit in diesem Jahr einen Spendenrekord - inklusive 5.000 Euro für die Wahl zum „Sportler mit Herz 2019“ - von 38.386,64 Euro verzeichnen. Auch die Chubb möchte auf diesem Weg dem Organisationsteam recht herzlich gratulieren. Wir freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Lauf im Jahr 2020!

D.A.S. Die Unterstützung sozialer und karitativer Einrichtungen gehören genauso wie Umweltschutz und Mitarbeitergesundheit zum Alltag der D.A.S. Rechtsschutz AG. Das Corporate Social Responsibility gelebte Praxis ist, zeigt die MitarbeiterInitiative „D.A.S. hilft helfen“ sowie die Auszeichnungen zum „Leitbetrieb Austria“, „Green Building“-Partner und für die Betriebliche Gesundheitsförderung. Die D.A.S. will etwas bewegen und posi-

tive Veränderungen herbeiführen. Darum werden z. B. seit bereits über zwei Jahren die CliniClowns Austria unterstützt, die Volkshilfe Österreich im Kampf gegen Kinderarmut und die Lebenshilfe gesponsert. Auch die St. Anna Kinderkrebsforschung, die Standorte der Gruft und die Kontaktstelle für Alleinerzieher können auf die Hilfe der D.A.S. zählen. Das Ziel, ein verantwortungsbewusstes Unternehmen zu sein, wird auch von den Mitarbeitern im Rahmen der Initiative „D.A.S. hilft helfen“ getragen. Das Unternehmen ermöglicht mit Zeit und finanziellen Ressourcen den persönlichen Einsatz der Mitarbeiter.

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Über den Tellerrand

Wohin mit seiner Großzügigkeit? Vom Advent bis ins neue Jahr hinein ist Spendenzeit. Im christlichen Europa ist das die Gelegenheit für milde Gaben. Aber wohin soll man sich wenden mit seiner Großzügigkeit? Jedenfalls geht es auch darum, wieviel von dem gespendeten Euro auch wirklich bei den Bedürftigen ankommt. von Mag. Christian Sec

Wir Österreicher sind nicht die Spendenweltmeister, für die wir uns halten. Im europäischen Vergleich ist unsere monetäre Hilfsbereitschaft gar unterdurchschnittlich, wie die aktuellen Zahlen des Fundraising Verband Austria zeigen. Mit einem aktuellen durchschnittlichen Spendenvolumen von knapp 78 Euro pro Person liegt man hierzulande unter dem europäischen Durchschnitt von 90 Euro pro Person. Die europäischen Spitzenreiter Großbritannien mit 257 Euro und die Schweiz mit rund 196 Euro liegen weit vor uns. Aber auch das sind nur Peanuts gemessen an den USA, die pro Kopf über 1.107 30 | KOLUMNE

Euro jährlich für den guten Zweck geben. Nun könnte man meinen, dass so ein Vergleich hinkt, ist doch das europäische Sozialsystem bekanntlich viel stärker ausgebaut als in den USA und die Bedürftigen daher viel mehr auf die Großzügigkeit der Mitmenschen angewiesen. So gibt es in den USA auch viel mehr Großspender, die sich ihrer sozialen Aufgabe bewusst sind. Genau um diesen Aspekt auszuschalten, kann man eine andere Statistik zu Rate ziehen, die über die grundsätzliche Spendenbereitschaft Auskunft gibt: Der „World Giving Index“ wertet repräsentative Gallup-Befragungen aus über 140 Ländern


daraufhin aus, wie hoch der Anteil der Menschen in einem Land ist, die Geld (egal wie viel) für wohltätige Zwecke im Befragungsmonat gespendet haben. Dabei zeigt sich ein ganz anderes Bild, denn wer hätte gedacht, dass sich in diesen Ranking Myanmar an erster Stelle findet. 90 Prozent der Bewohner dieses Landes spenden dort Geld, und zwar nicht jährlich, sondern nur im Monat der Befragung. Dies ist laut den Studienautoren auf den Glauben der Theravada-Buddhisten zurückzuführen, denn für sie bedeutet Spenden, für ein gutes Karma zu sorgen.

Was passiert mit meiner Spende? Der Spendenmarkt in Österreich ist jedenfalls heiß umkämpft. Jedes Jahr drängen weitere Organisationen auf den Markt, die um rund vier Millionen Spender buhlen. Die Salzburger, Tiroler und Vorarlberger waren 2019 bislang die spendabelsten. Mit durchschnittlich 124 Euro pro Spender lagen sie deutlich über dem bundesweiten Schnitt von 113 Euro. Aber wie jedes Jahr fragen sich die Spender wohin nun mit all der übers ganze Jahr aufgestauten Großzügigkeit. Neben dem Thema an sich ist eines der wichtigsten Motive der verantwortungsvolle Umgang mit dem Spendengeld. Die einfachste Form für den Konsumenten zu erfahren, ob die in Frage kommende Hilfsorganisation wirtschaftlich verantwortungsvoll und transparent mit dem anvertrauten Geld umgeht ist das „Österreichische Spendengütesiegel“. Immerhin 36 der 50 größten Organisationen führen dieses bereits. Einen Überblick was mit den Spendengeldern passiert bietet die Plattform spendeninfo.at. Das NGO-Verzeichnis der Plattform umfasst derzeit 156 Hilfsorganisationen aus den verschiedensten Bereichen. Auf einen Blick kann man so Einblick neh-

men, wieviel eingenommen und wofür es ausgegeben wurde. So sieht man z.B. auf einen Blick, dass z.B. von den 3,1 Millionen Euro an Spenden an die Organisation „Menschen für Menschen“ Projekte um 2,3 Mio. Euro realisiert (73,75% der Gesamteinnahmen) wurden. Bei „Licht ins Dunkel“ liegt das Verhältnis von Spendeneinnahmen zu Projektrealisierung bei rund 72 Cent pro gespendeten Euro. Wobei gerade in diesem Fall die Zahlen irreleiten könnten. Denn immerhin werden viele ORF-Sendungen als Werbeplattform für Licht ins Dunkel benutzt, wobei der Gebührenzahler dabei viel teuren Werberaum querfinanziert, den andere Spendenorganisationen kaufen oder durch Kooperationen erarbeiten müssen, wie die Rechercheplattform Addendum schreibt. Nicht umsonst liegen die Werbekosten bei „Licht ins Dunkel“ somit bei geringen zwei Prozent, während vergleichbare Organisationen wie „Menschen für Menschen“ auf 16 Prozent Werbekosten im Verhältnis zu den Gesamteinnahmen kommen.

Reiche Spendenmuffel Mehr Transparenz und mehr Vertrauen kann jedenfalls zu höherer Spendenbereitschaft führen. So zeigt eine Studie der „Times“, dass Menschen in Großbritannien, die umgerechnet mehr als 300.000 Euro pro Jahr verdienen nur durchschnittlich 1,7 Prozent ihres Einkommens an gemeinnützige Organisationen spenden, während das Spendenaufkommen derjenigen die unter 60.000 Euro pro Jahr verdienen in Großbritannien bei 3,1 Prozent. Alex31 | KOLUMNE

andre Mars, französischer Philanthrop, Unternehmer und Investor ortet mangelndes Vertrauen der Reichen in die Hilfsorganisationen als Ursache dieser Diskrepanz. Dabei hat für ihn das mangelnde Vertrauen zwei Gründe. Einerseits haben die geschäftigen Unternehmer meist wenig Zeit sich mit dem Spendenthema auseinanderzusetzen und zweitens löst die Vielzahl an Spendenoptionen Apathie und Prokrastination aus. So zeigen wissenschaftliche Studien, dass bei mehr als sieben Optionen die Wahrscheinlichkeit steigt, sich für gar keine Alternative zu entscheiden. Um den Vertrauensverlust entgegenzuwirken gründete Mars Epic Foundation, eine Non-Profit-Organisation, die ähnlich einer Rating-Agentur die Hilfsorganisationen unter die Lupe nimmt. Im vergangenen Jahr untersuchte er 4.000 wohltätige Organisationen und wählte fünf davon für sein Portfolio aus. Jeder an die Epic Foundation gespendete Euro wird zu 100 Prozent an die Organisationen in dem Portfolio weitergegeben, verspricht Mars. Der Philanthrop schultert dabei persönlich alle operationalen Kosten. Der Erfolg seiner Organisation ließ nicht lange warten. Während einer Kooperation mit Dior, konnten die Angestellten des Luxus-Konzerns wählen, ob sie für ein paar Cents oder Euros weniger am Gehaltszettel, spenden würden. Bereits nach einem Jahr war ein Viertel der gesamten Belegschaft an diesem Programm beteiligt. Daher ist Mars zuversichtlich, was die zukünftige Spendenfreude der Reichen angeht, denn falls dieser Trend länger anhält und mehr Menschen unabhängig von ihrem Einkommen spenden, so würde dies auch die nächste Generation der Millionäre wieder großzügiger machen.


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Digitalisierungstrends in der Versicherungsbranche Einheitliche Standards, stärkerer Einsatz bestehender Lösungen sowie die Fokussierung auf den Kunden sind in Zukunft wichtig, um „digitalisierungsfit“ zu sein. Nichtdestotrotz wird der Versicherungsvermittler auch in Zukunft eine bedeutende, wenn auch adaptierte, Rolle im Versicherungsvertrieb einnehmen. Der Trend geht hin zu personalisierten, ganzheitlichen und vorbeugenden Versicherungsprodukten, vollständig digitaler Abwicklung, mehr KI Einsatz und stärkerer Fokussierung auf den Kunden. Trotz exponentiell fortschreitender Digitalisierung in allen Lebensbereichen wird der Makler auch in Zukunft eine sehr wichtige, wenn auch adaptierte, Rolle im Versicherungsvertrieb einnehmen, um dem Bedürfnis der Kunden nach persönlicher und spezifischer Beratung gerecht zu werden.

Einheitliche Normen und Standards Um „digitalisierungfit“ zu sein, bedarf es einheitlicher Normen und Standards. Diese sind mit dem OMDS 2.x und 3.0 bereits verfügbar. OMDS 2.x ist das einheitliche Datenformat für die Übermittlung von Daten von den Versicherungen an die Vertriebspartner. OMDS 3.0 ist ein bidirektionaler Schnittstellen-Standard für die Kommunikation und die Datenübertragung zwischen Versicherungssystemen, Abwicklungsplattformen und Softwareanbietern.

Nutzen bestehender Lösungen Wirtschaftlich sinnvoll ist es, bestehende Infrastrukturen zu nutzen, statt verschiedene eigene System parallel aufzubauen und zu warten. Hier bietet TOGETHER

CCA ein komplettes Paket für den Einstieg in die digitale Abwicklung. Auch viele vorhandene Möglichkeiten werden zu wenig genutzt, z.B.: die elektronische Abwicklung, die bei TOGETHER CCA bereits in der kostenlosen Version möglich ist. Ab einer gewissen Größe ist ein Verwaltungssystem notwendig, da sonst der Verwaltungsaufwand überhandnimmt.

Software für den Markt Die kontinuierliche Arbeit an neuen Tools, Lösungen und Updates zeichnet TOGETHER CCA aus. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Vermittlern und Versicherungen, um diese bestmöglich an die Bedürfnisse des Marktes anzupassen. Ein innovatives Tool stellt das Portal myVersUm dar. Dieses gewährt Endkunden Zugriff auf alle persönlichen, versicherungsrelevanten Informationen und erleichtert damit die Arbeit des Vermittlers. Mit den TOGETHER und CCA Reports sind wichtige Kennzahlen auf den ersten Blick ersichtlich. Der OMDS Manager gleicht Daten in der CCA Da34 | MARKT

tenbank ab, um diese schnell und möglichst automatisch zu aktualisieren.

Kundenzufriedenheit an erster Stelle Oberste Priorität hat für TOGETHER CCA die Zufriedenheit der Kunden. Neben technischen Weiterentwicklungen wird deshalb intensiv an Maßnahmen zum leichteren Einstieg sowie zur Unterstützung bestehender Kunden gearbeitet. Dazu zählen der Willkommensservice, Schulungen, Projektbegleitung, Beratung vor Ort beim Kunden, Webcoachings und Videotutorials. Zusätzlich werden regelmäßig Kundenzufriedenheitsumfragen durchgeführt und daraus kontinuierlich Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Verbesserung abgeleitet und umgesetzt.


Das Team von risControl wĂźnscht Ihnen erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!


„Alles außer gewöhnlich“ So unterstützt die Europ Assistance die Organisation Big Brothers Big Sisters.

Die unabhängige und gemeinnützige Organisation Big Brothers Big Sisters Österreich verbindet junge Menschen mit erwachsenen MentorInnen aus unterschiedlichen Lebenswelten. Der Zweck des Programms ist ein Mentoring zur individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen in herausfordernden Lebenssituationen. Sichtlich angetan von diesem einzigartigen Projekt übergab Besim Akinci, CEO der Europ Assistance Österreich und Schweiz im feierlichen Rahmen einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro an Mag. Birgit Radl-Wanko, Geschäftsführerin von Big Brothers Big Sisters Österreich. Be-

sim Akinci zeigte sich erfreut, in dieser besinnlichen Zeit diese aus den USA stammende Idee finanziell zu unterstützen: „Diese verbesserte Chancengleichheit kommt den Kindern und Jugendlichen auf ihrem späteren Lebensweg enorm zu Gute. Positive Vorbilder schaffen Zukunftschancen, für diejenigen die es im Leben manchmal nicht einfach haben.“ Die alleinerziehende Mutter Ilona, die für ihren Sohn einen „großen Bruder“ sucht oder die 17Jährige Doris, die früh lernen musste, was es heißt selbst Mutter zu sein und einfach eine „große Schwester“ benötigt, die dabei hilft mit alltäglichen Problemen fertig zu werden. Aber auch der unbegleitete Flüchtling Matin, der in Österreich niemanden hatte und so Anschluss finden und in eine Familienbeziehung eintauchen konnte. Die Grundidee ist somit einfach und effektiv. Es werden sorgsam ausgewählte und fundiert ausgebildete ehrenamtliche MentorInnen als freundschaftliche WegbegleiterInnen vermittelt, die ihre Zeit 36 | MARKT

schenken. Das Mentoring bewirkt, dass Selbstvertrauen und Selbständigkeit gesteigert, sowie neue Bildungschancen eröffnet werden. Die soziale Kompetenz wird gefördert und vor allem die Kinder und Jugendlichen lernen, Verantwortung für sich und ihr Umfeld zu übernehmen. Das Programm ist für Kinder und Jugendliche vollkommen kostenfrei. Dafür stellen sich die MentorInnen ehrenamtlich mindestens für ein Jahr zur Verfügung. Regelmäßige Treffen spielen eine wichtige Rolle, sodass die Möglichkeit einer stabilen Beziehungen entstehen kann. „Die Familien stehen oft vor großen Herausforderungen, es mangelt den Jugendlichen an Vielfalt und Bezugspersonen. Besonders Buben fehlt heutzutage oft das männliche Rollenvorbild“, so Mag. Birgit Radl-Wanko, Geschäftsführerin von Big Brothers Big Sisters Österreich und weiter: „Wir suchen daher laufend nach Mentoren und Mentorinnen, die Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven ermöglichen möchten."


„Renaissance der Werte“ Wiener Versicherungsmakler Unsere Welt ist im Umbruch. Gesellschaft, Kultur und Kommunikationsmittel verändern sich beinahe täglich. Wen wundert es, dass die Sehnsucht nach verlässlichen Werten und gutem Benehmen groß ist? „Renaissance der Werte“ lautet daher das Motto des 18. Informationstags der Wiener Versicherungsmakler, der am 19. Februar 2020 wieder im Palais Ferstel stattfindet. Die hochkarätigen Referenten Dr. Auma Obama und Moritz Freiherr Knigge zeigen in ihren Vorträgen auf, wie wichtig Werte für unsere Gesellschaft sind und wie uns Traditionen Orientierung für die Zukunft geben können. „Werte werden in erster Linie kulturell geprägt und vom Elternhaus sowie der Gesellschaft, in der wir leben, vermittelt. Wertvorstellungen sind sehr individuell und die Basis für Entscheidungen.

Wenn wir als Versicherungsvermittler die wichtigsten Werte unserer Kunden kennen, können wir ihre Bedürfnisse verstehen und passende Lösungen empfehlen. So wächst Vertrauen – die Basis unserer

Dr. Auma Obama

Branche. Dr. Auma Obama und Moritz Freiherr Knigge zeigen auf, wie wichtig Werte für unsere Gesellschaft sind und wie sie uns in der Versicherungsvermittlung unterstützen können“, erklärt Helmut Mojescick, Fachgruppenobmann der Wiener Versicherungsmakler. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch traditionell die Verleihung des Hammurabi Preises vorgenommen.

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Eigenheim winterfest machen D.A.S. Rechtsschutz AG

In den Versicherungsbedingungen der heimischen Haushalts- und Eigenheimversicherungen sind Obliegenheiten verankert. Es handelt sich dabei um Pflichten, die der Versicherungsnehmer ergreifen muss, um Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. „Da zugefrorene wasserführende Leitungen aufspringen können, sollte man darauf achten, dass diese bei Minusgraden kein Wasser mehr führen. Schäden lassen sich vermeiden, indem die Leitungen in den gefährdeten Bereichen abgesperrt werden und der Hahn geöffnet wird. Falls diese vorgeschriebenen Maßnahmen nicht getätigt werden, kann die Versicherung bei Schäden die Leistung verweigern“, informiert Johannes Loinger, Vorsitzender des Vorstandes der D.A.S. Rechtsschutz AG. Wasser- und Heizungsleitungen können bei starkem Frost auch innerhalb eines Gebäudes einfrieren. Um auch bei längerer Abwesenheit die Innenräume nie komplett auskühlen zu lassen, eignen sich

sogenannte Frostwächter. Wenn ein Gebäude länger als 72 Stunden unbewohnt ist, sind alle Wasserzuleitungen abzusperren und geeignete Maßnahmen gegen Frostschäden zu treffen. Dachrinnen sollten vom Herbstlaub befreit werden, damit Regen- und Schmelzwasser richtig abfließen kann. Beim Verlassen des Hauses Türen, Fenster und Zugänge gut ver-

Cybercrime

Oberösterreichische Versicherung Der neuartige Versicherungsschutz für Klein-und Mittelbetriebe geht weit über die reine Absicherung finanzieller Schäden hinaus. Vor allem bei KMU ist das Risikobewusstsein meist nicht sehr stark ausgeprägt. Das macht es potenziellen Angreifern leichter, ein Unternehmen virtuell zu attackieren. Oft sei dabei auch die IT-Sicherheit nicht auf dem neuesten Stand, resümiert Generaldirektor Dr. Josef Stocking. Nur etwas mehr als die Hälfte sieht den Ausbau von CyberSicherheit als fixen Bestandteil der eigenen Digitalisierungsinitiativen, wie aus einer Befragung des Unternehmensberaters KPMG unter 342 heimischen Unternehmen hervorgeht. 53 Prozent sind mit

den derzeitigen Angeboten für Cyberversicherungen unzufrieden. Die Oberösterreichische hat darauf reagiert und stellt ein neuartiges Versicherungsprodukt für Selbstständige und KMU vor, das über die reine Absicherung finanzieller Schäden hinausgeht. Die Details dieses IT-Sicherheitspakets wurden gemeinsam mit den Risikoanalysten Risk Experts, der Europ Assistance und dem Rückversicherer Munich Re erarbeitet. Dadurch fließt viel internationales Know-how, vor allem aus dem nordamerikanischen Markt, wo derartige Produkte längst Standard sind, in die Produktentwicklung ein. Die Absicherung gegen diese neuartige Kriminalitätsart wird in Zukunft ähnlich einer 38 | MARKT

schließen, um Einbrüche zu vermeiden. „Ein gekipptes Fenster kann Einbrechern den Einstieg ins Haus erleichtern und wird von vielen Versicherungen als Grund gesehen, den Schaden nicht zu übernehmen“, erklärt der CEO. Wichtig ist auch, den Pool oder andere Gewässer mit einem Zaun oder einer Abdeckung zu sichern. Nach der Straßenverkehrsordnung sind Eigentümer von Häusern und Grundstücken im Ortsgebiet verpflichtet, den Gehsteig vor ihrem Haus in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr von Schnee zu befreien – und falls notwendig – auch zu streuen.

Betriebshaftpflichtversicherung auch bei uns zur Grundausstattung eines Unternehmens gehören. „Die hohe Dunkelziffer zeigt, dass die Angst vor Reputationsschäden immer noch ein Hemmnis darstellt, Cyberangriffe polizeilich anzuzeigen. So wird etwa bei Erpressungsfällen still und heimlich bezahlt. Dabei sind die Kosten für eine solide Absicherung vergleichsweise überschaubar“, so Stockinger. Das IT-Sicherheitspaket ist in verschiedenen Gestaltungsvarianten und auch mit Selbstbehalt wählbar. Das Produkt beinhaltet einen IT-SicherheitsCheck mit professioneller Standortbestimmung und Offenlegung möglicher Einfallstore für Angriffe, eine 24-Stunden-Hotline für alltägliche IT-Probleme bis hin zum Cyber-Notfall und Hilfe bei finanziellem Schaden nach einem CyberAngriff und die Abwehr weiterer Schäden.


Angebotserweiterung Nürnberger Versicherung AG Dem Kunden stehen unter der Produktbezeichnung „NÜRNBERGER 08/16 Fonds-Konzept“ eine Reihe von Investmentfonds zur Verfügung. „Um den gestiegenen Kundenbedürfnissen bestmöglich zu entsprechen, haben wir unsere Fondswelt ab sofort um drei weitere Investment-Lösungen erweitert“, erläutert Michael Lacchini, Produktmanager in der ­NÜRNBERGER Versicherung. Die neuen Fonds kurz im Überblick: Apollo Nachhaltig Aktien Global – aktiv verwalteter Nachhaltigkeitsfonds für globale Aktien, er verfügt über das Österreichische Umweltzeichen und erfüllt somit höchste Qualitätsstan-

dards der nachhaltigen Geldanlage. i Shares MSCI World SRI UCITS ETF (EUR) – passiv verwalteter, nachhaltig ausgerichteter Indexfonds für globale Aktien, dieser enthält Aktien aus Industrieländern. Es ist ein Angebot an Kunden, die eine Veranlagung mit geringen Kosten suchen und dabei auf ein gewisses Maß an Nachhaltigkeit nicht verzichten wollen. Raiffeisen-Nachhaltigkeit-Mix – aktiv verwalteter, nachhaltig ausgerichteter Mischfonds mit einer Aktienquote von 50 Prozent. Dieser trägt angesehene Nachhaltigkeitslabels, wie das Österreichische Umweltzeichen oder

Unfallstatistik VVO

Seit dem Jahr 1996 erhebt das KFV mit Förderung des Sozialministeriums Verletzungen und Verletzungsmuster in der IDB (Injury Database Austria). Vergangenes Jahr verletzten sich in Österreich über 780.000 Menschen bei Unfällen aller Art so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. „Betrachtet man die Unfallzahlen, so zeigt sich deutlich, dass der höchste Anteil von rund 308.000 Verletzten in die Kategorie Haushaltsunfälle fällt, das sind mehr als 800 Unfälle in Österreichs Haushalten täglich“, erklärt Prof. Elisabeth Stadler, Vorstandsvorsitzende der Vienna Insurance Group und Vizepräsidentin des Roten Kreuzes. Das KFV rechnet mit rund 100.000 Sportunfällen in den nächsten sechs Monaten. „In den kommenden Monaten werden vor allem die eigenen Stolperfallen zuhause zur Gefahr werden. Außerhalb der eigenen vier Wände wird Ausrutschen auf glatten Oberflächen wie z. B. Herbstlaub, Eis und Schnee viele Menschen betreffen.

Aber auch im Freizeit- und Sportbereich werden Präventionsmaßnahmen, hier vor allem beim Wintersport, besonders wichtig werden“, erläutert KFV-Direktor Dr.

Michael Lacchini

das FNG-Siegel mit der höchst möglichen Bewertung von drei Sternen. Komfortable Komplettlösungen mit Nachhaltigkeitsanspruch bietet die NÜRNBERGER mit ihren FLV-Portfolios.

Othmar Thann. Wissenswert ist allerdings auch, dass bei den gesamten Unfällen 2018 nur 16 Prozent im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt waren, d. h. 84 Prozent der Unfälle ereigneten sich in der Freizeit und waren mit der E-Card nicht gedeckt. In etwa ein Drittel aller Unfälle passieren durch Unachtsamkeit oder Faulheit.

Prof. Dr. Louis Norman-Audenhove, Generalsekretär des VVO; Prof. Elisabeth Stadler, Vorstandsvorsitzende der Vienna Insurance Group und Vizepräsidentin des Roten Kreuzes; Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit); Mag. Werner Gruber, Direktor des Planetariums der Stadt Wien bekanntester Physiker Österreichs

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Bester Schutz vom Keller bis zum Dach. Mit TOP Ergebnissen in allen Kategorien belegte die VAV 2018 den 1. Platz beim ÖGVS-Test im Bereich Haushaltsversicherungen. Ein Jahr später wird die Vorreiterrolle weiter ausgebaut: Die VAV etabliert in den verwandten Produkten – Haushalt und Eigenheim – deutlich erhöhte Versicherungssummen und weitere innovative Bausteine. Einer Studie des Linzer Marktforschungsinstitutes IMAS zufolge, träumt jeder zweite Österreicher vom eigenen Haus mit Garten. Damit das traute Heim auch im Schadenfall abgesichert ist, schließen immer mehr Österreicher eine Haushaltsversicherung ab. Laut der letzten VAV Wohnbarometer-Studie besitzen 82 Prozent der Österreicher eine Haushaltsversicherung. Je höher das Einkommen ist, umso häufiger ist auch der Haushalt versichert. Auch schließen Eigentümer häufiger eine Versicherung ab als Mieter.

Naturkatastrophendeckung und Best-Leistungs-Garantie Im neuen VAV Haushalts- und auch Eigenheim-Tarif stechen vor allem die Anpassungen der Versicherungssummen ins Auge. Im Bereich Eigenheim wurde die Versicherungssumme pro m² und Ausstattungsklasse nahezu verdoppelt und auch im Bereich Haushalt wurde die Versicherungssumme leicht erhöht. Naturkatastrophen sind leider immer häufiger Teil der Schlagzeilen, denn unser Wetter verändert sich. Damit das Traumhaus im Naturgefahren-Katastrophenfall ideal abgesichert ist, wurde auch die erweiterte Elementardeckung überarbeitet. Die Höchstentschädigung der Katastrophendeckung für das versicherte Gebäude kann nun gegen Mehrprämie auf 15 oder 30 Prozent (max. EUR 150.000,00) der Eigenheimversicherungssumme angehoben werden. Auch in der Haushalts-

versicherung ist diese Erhöhung möglich, jedoch mit EUR 75.000,00 begrenzt. Ein weiterer VAVorteil ist die seit 2017 in der Haushaltsversicherung etablierte Best-Leistungs-Garantie. Diese ist nun auch in der VAV Eigenheimversicherung gegen Mehrprämie einschließbar. So können Sie Ihren Kunden, getreu dem Best-Advice-Prinzip, garantiert das beste Versicherungsprodukt empfehlen. – Jetzt und für die Zukunft. Denn bietet zum Zeitpunkt des Schadeneintritts eine andere Versicherungsgesellschaft als die VAV einen leistungsstärkeren Tarif an, wird die VAV den konkreten Schadenfall aus dieser Polizze entsprechend diesem leistungsstärkeren Tarif abwickeln.

Smart Home & Co abgesichert Mit den neuen VAV Haushalts- und Eigenheim-Tarifen werden auch die Innovationen der modernen Wohnwelt geschützt. Die Deckungsvariante TOP EXKLUSIV bietet etwa bei einem Einbruch auch dann Schutz, wenn keine offensichtlichen Einbruchspuren zu sehen sind, da zum Beispiel ein FingerprintTüröffner gehackt wurde. Und auch die wertvolle Haustechnik, inkl. Smart Home Lösungen, ist ab sofort gegen 40 | VERANSTALTUNG

Mehrprämie abgesichert. Denn der innovative Versicherungsschutz besteht auch für Schäden durch Computerviren, Hackerangriffe, Programmierungsoder Softwarefehler an haustechnischen Anlagen (z.B. Installationen der Energieversorgung), Bussystemen und Keyless-Schließanlagen (z.B. Fingerprint-Türöffner). Bei Installation von Smart-Home-Geräten durch einen professionellen Anbieter entfallen weiters bestimmte vertragliche Obliegenheiten (z.B. 72 Stunden Obliegenheit) gemäß den Versicherungsbedingungen. Die VAV geht auch noch einen Schritt weiter: sollten Ihre Kunden Opfer von Internetkriminalität, wie beispielsweise Mobbing im Internet, Identitäts-Diebstahl oder E-Mail Betrug werden, so stehen unsere Experten, bei Abschluss des Zusatzbausteines Cyberschutz, telefonisch beratend zur Seite.


R+V- Jahr mit dem Plus an Service Zwei große Themen haben die Versicherungsbranche im Jahr 2019 auf Trab gehalten: die voranschreitende Digitalisierung der Vertriebstätigkeiten und das Warten auf die Lehrpläne nach IDD für Versicherungsvermittler. Als Spezialversicherer für KMU mit Fokus auf Maklervertrieb waren diese Bereiche auch bei R+V ganz oben auf der Agenda: 2019 stand ganz im Zeichen des Service – für Makler und Kunden. Digitales Service neu aufgestellt

Wissensvorsprung mit R+V

Makler sehen sich mit einer Vielzahl an bürokratischen und organisatorischen Tätigkeiten konfrontiert. Die eigentliche Aufgabe, die Betreuung des Kunden, kommt zunehmend zu kurz. Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen, müssen Prozesse digitalisiert und flexibel gestaltet werden. „Wir haben den Wunsch unserer Partner nach Flexibilität im Kundenkontakt in die Tat umgesetzt, von der Erstinformation bis hin zum fertig berechneten Angebot, haben wir 2019 neue Möglichkeiten geschaffen.“, so Dr. Martin Beste, Niederlassungsleiter R+V Österreich. Der Onlineauftritt von R+V Österreich wurde einem völligen Wandel unterzogen: Weg von der Informationsflut, hin zu praktischen Tools, um in der Praxis weiterhin am Ball zu bleiben. Komplett neu ist zudem die Online-Schadenmeldung, mit der zeit- und ortsunabhängig Schäden online gemeldet werden können. Außerdem konnte ein neuer Tarifrechner für die Versicherung stationärer Maschinen und eine komplette OnlineAbschlussstrecke für die Pferdeversicherung umgesetzt werden. Flexibilität im Vertrieb lautet auch das Stichwort, mit dem der R+V-Tarifrechner für die Garantieversicherung (KTV) nun bis zu 1 Mio. Euro Versicherungssumme genutzt werden kann.

Die erfolgreichen R+V-Expertentage haben im Jahr 2019 mit rund 250 Teilnehmern gezeigt, dass die Vermittlung von Fachwissen im Spezialgebiet der KMU-Versicherungen enorm wichtig ist, um Wettbewerbsvorteile im Vertrieb zu nutzen. Hierbei konnte sich R+V erneut als kompetenter Wissensvermittler etablieren. Von Produktsicherheit, über Betriebsunterbrechung bis hin zu Grundlagen in der Kreditund Kautionsversicherung, lag der Schwerpunkt in der RisiDr. Martin Beste kobewertung und im Aufzeigen von praxisorientierten Lösungen. Die Termine für 2020 werden in Kürze auf www.events-ruv.at sigen Herbeiführung der Versicherungszur Anmeldung geöffnet. leistung.“, so Dr. Martin Beste. R+V steht den Vertriebspartnern auch Was kommt 2020? Es darf 2020 als Wissensvermittler zur Seite und setzt hierbei verstärkt auf den persöngefeiert werden! lichen Kontakt. Dieser wird nicht nur Auch 2020 werden sowohl inhaltlich als bei gemeinsamen Kundenterminen und auch im Vertriebsservice digitale Themen Fortbildungsveranstaltungen forciert, im Vordergrund stehen: sondern auch bei einem Jahreshighlight „Das kommende Cyber-Produkt der im Herbst hochgehalten, denn „R+V feiR+V umfasst sowohl Eigen- als auch ert 2020 sein 10-jähriges Bestehen – die Drittschäden und zusätzlich die Repara- Zusammenarbeit mit unseren Partnern turkosten. Als einziger Versicherer haben wird hier im Fokus stehen“, verrät Dr. wir keinen Ausschluss der grob fahrläs- Martin Beste. 41 | MARKT


Resümee Das heurige Jahr bot den Versicherungsunternehmen unter anderem einige heikle Themen: DSGVO, Weiterbildungsverpflichtung und die im nächsten Jahr schlagend werdende Statusklarheit. Wir haben mit den „Maklerversicherern“ über die Umsetzung und den Umgang mit den Themen gesprochen. Das Resümee der Antworten der Gesprächsteilnehmer lesen Sie hier.

Mag. Erwin Mollnhuber, Mitglied des Vorstands NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich, Sven Rabe, Vorstandsvorsitzender VAV Versicherung AG, Ing. Thomas Lackner, Vorstand HDI Versicherung AG, Mag. Birgit Eder, CEO ARAG SE – Direktion für Österreich und Günther Weiß, CEO HDI Versicherung AG

Was sind Ihre Erfahrung mit der DSGVO Umsetzung im Unternehmen? Sven Rabe, Vorstandsvorsitzender VAV Versicherung AG: Die Umsetzung

der DSGVO greift in nahezu alle Bereiche und Prozesse des Unternehmens ein. Bei der VAV war in der Phase der Implementierung besonders die IT gefordert, um die formalen Anforderungen des Löschens, Sperrens etc. umzusetzen und in den Systemen zu verankern. Aber auch alle Geschäftsverantwortlichen stehen vor der Herausforderung, die neuen Anforderungen in den Geschäftsprozessen und auch in den nicht-versicherungstechnischen Prozessen zu verankern. Dies beginnt bei Informationspflichten gegenüber Dritten, z.B. Geschädigten, und umfasst zum Beispiel auch die veränderte Bearbeitung von Bewerbungen, in deren 42 | MARKT

Zuge nun Löschfristen kommuniziert und eingehalten werden müssen. Der Datenschutzbeauftragte der VAV ist bei allen Fragen rund um die DSGVO interner Ansprechpartner und Qualitätsverantwortlicher, dessen Beurteilung in Zweifelsfällen immer eingeholt werden muss. Dass sich dies im Unternehmen so schnell etabliert hat, ist sicherlich auch Ergebnis der unternehmensweiten Schulungen der letzten Monate. Walter Lentsch, Hauptbevollmächtigter und Country President Chubb European Group SE, Direktion für Österreich: Chubb hat in Zusammen-

arbeit mit einer führenden Anwaltskanzlei auf dem Gebiet des Datenschutzrechts frühzeitig begonnen, die verschiedenen Geschäftsbereiche einer vorbereitenden Analyse zu unterziehen. Anschließend wurde ein Projektteam gegründet,


welches für die Durchführung der identifizierten Implementierungsmaßnahmen bis zum Stichtag 25 Mai 2018 verantwortlich war. Diese Maßnahmen betrafen unter anderem: Anpassung der Datenschutzhinweise; „Third party management“; „Training and Awareness“; Datensicherheit; Aufbewahrung und Löschung etc. Betrachtet man die DSGVO mit einem vergleichenden Blick auf das bislang geltende Datenschutzrecht ist festzustellen, dass nur sehr weniges wirklich neu, sondern vielmehr eine Fortentwicklung der schon bislang geltenden Rechtsgrundsätze darstellt. Daher war auch weniger die rechtliche Komplexität eine Herausforderung für die Umsetzung, sondern eher der gestiegene administrative Aufwand infolge erweiterter Transparenz- und Dokumentationspflichten. Günther Weiß, CEO HDI Versicherung AG: Die Umsetzung und Imple-

mentierung der DSGVO war für die HDI Versicherung sehr aufwendig. Der Aufwand der damiteinhergehenden Schulungsmaßnahmen war sehr hoch. Die DSGVO wurde im Unternehmen allumfassend umgesetzt. Bis dato gab es nur eine Beschwerde und die Datenschutzbehörde hat diese Beschwerde abgelehnt und es hat daher auch kein Verfahren bisher gegeben. Mag. Erwin Mollnhuber, Mitglied des Vorstands NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich: Die Um-

setzung der DSGVO hat bei der ­NÜRNBERGER Versicherung intern einiges an Kapazitäten für die Implementierung und Schulung gebunden. Die DSGVO ist bereits in allen Bereichen unternehmensweit umgesetzt. Beschwerden beziehungsweise ein Verfahren hat es bis dato noch keine gegeben. Mag. Birgit Eder, CEO ARAG SE – Direktion für Österreich: Der Daten-

schutz hat für ARAG als Rechtsschutzversicherer einen besonders hohen

Bislang hat es nicht viel an Judikatur zu Datenschutzthemen gegeben. Es wird daher zukünftig sinnvoll sein, Entscheidungen der Datenschutzbehörde laufend zu monitoren und wenn notwendig, Prozesse entsprechend anzupassen. Stellenwert. Daher wurde auch von Konzernseite schon sehr früh ein internationales Projekt gestartet, um zeitgerecht den Anforderungen der DSGVO zu genügen. Beginnend mit einer Status Quo-Analyse und der Identifikation von Handlungsfeldern haben wir alle Prozessschritte von der Datenschutzseite nochmals durchleuchtet, neu bewertet und angepasst. Dies haben wir mit viel Aufwand und großer Sorgfalt betrieben. Insgesamt betrachtet konnten wir feststellen, dass nicht nur die Awareness zu diesem Thema gestiegen ist, sondern auch die Qualität im Umgang mit personenbezogenen Daten. Ist die DSGVO bereits in allen Bereichen umgesetzt? Eder: Da wir sehr früh bei ARAG begonnen haben, waren wir auch zeitgerecht auf dem neuesten Stand. Allerdings werden unsere Verfahren, insbesondere wenn diese geändert werden, laufend einer Kontrolle unterzogen und datenschutzkonform angepasst. Zudem gibt es - wie immer in Rechtssachen - viele divergierende Rechtsmeinungen zu ein und demselben Thema. Bislang hat es nicht viel an Judikatur zu Datenschutzthemen gegeben. Es wird daher zukünf43 | MARKT

tig sinnvoll sein, Entscheidungen der Datenschutzbehörde laufend zu monitoren und wenn notwendig, Prozesse entsprechend anzupassen. Das Thema Datenschutz ist ein laufender Prozess, welcher nach dem „Plan – Do – Check – Act“-Prinzip stetig weiterlebt. Lentsch: Grundsätzlich lässt sich

dies mit Ja beantworten, allerdings ergeben sich aus der DSGVO zahlreiche fortlaufende Aufgaben, welche wir in unseren Geschäftsprozessen verankert haben. Im Besonderen wären z. B. zu nennen; DatenschutzFolgenabschätzungen; Identifizierung, Untersuchung von und Reaktion auf Datenschutzverstöße; Bearbeitung von Anfragen von Betroffenen (Auskunft/Korrektur und Löschung von personenbezogenen Daten); Regelmäßige Überprüfung des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten; Vereinbarungen mit Dritten betreffend Datenverarbeitung im Auftrag oder zu gemeinsamen Zwecken; Datenaufbewahrung und Löschung (Anwendung des Löschkonzeptes); Durchführung von Trainings und das Monitoring der Rechtsentwicklung durch aufsichtsbehördliche Stellungnahmen und fortlaufende Anpassungen im Detail. Hinsichtlich DSGVO Beschwerden haben wir in Österreich lediglich Auskunftund Löschungsanfragen von Betroffenen erhalten. Rabe: Mit der Umsetzung von DSGVO

wird man niemals fertig sein. Jede Veränderung im Unternehmen ist auch unter der Perspektive der DSGVO zu beurteilen. Hierdurch entstehen laufend neue Anforderungen, z.B. beim Launch eines neuen Produktes. Darüber hinaus beobachten wir intensiv den Markt und die Entwicklung von Datenschutzthemen. In den nächsten Jahren wird sich durch die Rechtsprechung und die Arbeit der Datenschutzbehörde ein Marktstandard herausbilden, der zu einer höheren Handlungssicherheit führt. Das wichtigste bleibt aber, dass die Mitarbeiter einen positiven Zugang zum Thema


haben und Anlassfälle offen kommunizieren. Hat es bereits Beschwerden oder ein DSB Verfahren gegeben? Eder: Wir hatten bereits einige Aus-

kunftsbegehren, denen wir fristgerecht nachgekommen sind. Zu einer Beschwerde über ARAG bei der Datenschutzbehörde ist es bislang nicht gekommen. Präventiv werden alle unsere Mitarbeiter jährlich im Datenschutz geschult und nach erfolgter positiver Prüfung zertifiziert. Rabe: Durch die intensive Berichter-

stattung in den Medien und prominente Fälle in anderen Branchen ist das Thema bei Kunden und Vertriebspartnern sehr präsent. In einzelnen Fällen wurden Anfragen bzw. der Wunsch auf Datenlöschung gestellt. Diese Anfragen nehmen wir ernst und stellen die Betroffenenrechte im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen sicher. DSGVO im Umgang mit Vertriebspartnern, gibt es bereits Erfahrungen oder Problemstellungen? Lentsch: Diskussionen mit Vertriebs-

partnern entstanden anfänglich bezüglich der Frage, ob Vermittler Auftragsverarbeiter des Versicherers oder selbst Verantwortliche im Sinne des Datenschutzes sind. Die vielleicht größte Herausforderung ist der Grad der Harmonisierung des Datenschutzrechts innerhalb der EU. Hier erfahren wir verschiedene Ansätze der Datenschutzbehörden z.B. bezüglich der Frage, wann die Schwelle zu einem meldepflichtigen Datenschutzverstoß erreicht ist. Außerdem existieren unterschiedliche Sichtweisen dazu, in welcher Form Auskunftsanfragen von Betroffenen zu beantworten sind. Zudem unterscheiden sich die Anforderungen an die rechtliche Grundlage für die Bearbeitung besonderer personenbezogener Daten. Hier gibt es z.B. unterschiedli-

che nationale Umsetzungsgesetze aber auch unterschiedliche Auffassungen der jeweiligen Aufsichtsbehörden. Eder: Kurz nach Inkrafttreten der

DSGVO gab es natürlich etwas mehr Erklärungsbedarf als üblich. Zum Beispiel wurde die Frage der Übermittlung von personenbezogenen Daten oder der Informationsauskünfte thematisiert. Für Problemfälle konnten allerdings immer Lösungen gefunden werden. Unsere ARAG Inhouse Juristen haben unsere Vermittler zudem auch im Rahmen Ihrer Beratungstätigkeit tatkräftig unterstützt. Ganz oben auf der Themenliste standen die Datenschutzerklärung, das DSGVO-konforme Verfahrensverzeichnis, die Auftragsdatenvereinbarung nach Art. 28 DSGVO und die technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnehmen zum Schutz von personenbezogenen Daten. Da das Datenschutzthema mittlerweile bei vielen Vertriebspartnern bekannt ist, sind die Beratungen zu diesem Thema wieder rückläufig. Rabe: Nach den ersten Unsicherhei-

ten in der Anfangszeit der DSGVO hat sich die Lage schnell professionalisiert. Wesentliche Themenfelder waren die sichere Übermittlung von Daten per EMail oder die telefonischen Auskünfte.

Die jeweiligen Weiterbildungsverpflichtungen unter der IDD sind nun geklärt und bekannt und gegenüber Maklern und Versicherungsagenten auch durch die jeweiligen Standesvertretungen gut kommuniziert. 44 | MARKT

Hier konnte in der Regel schnell Klärung gefunden werden. Unsere Vertriebspartner haben wir bei Bedarf rasch und unkompliziert bei der Einrichtung von EMail Verschlüsselungen unterstützt. Aus heutiger Sicht hat die kritische Wahrnehmung des Themas zugenommen, nachhaltige Probleme in der praktischen Zusammenarbeit sind aber nicht aufgetreten. Weiß: Da können wir uns den anderen

Teilnehmern nur anschliessen. In der ersten Zeit gab es aus der täglichen Praxis einige Fragen zu den rechtlichen „Graubereichen“. Es gab keine Probleme. Mollnhuber: Wir hatten von einigen

Vertriebspartnern inhaltliche Fragen zur Thematik, die wir rasch klären konnten – Probleme gab es in diesem Zusammenhang mit unseren Vertriebspartnern aber nicht. Inwieweit werden Sie die Erfüllung der Weiterbildungsverpflichtung bei Ihren Vertriebspartnern kontrollieren? Mollnhuber: Wir arbeiten im Vertrieb

ausschließlich mit gewerberechtlich selbständigen Vertriebspartnern zusammen, die aufgrund der gewerberechtlichen Vorschriften selbst dazu verpflichtet sind, die geforderten Weiterbildungen zu absolvieren. Wir überprüfen dies nicht. Ing. Thomas Lackner, Vorstand HDI Versicherung AG: Die Wei-

terbildungsverpflichtung zu kontrollieren, sehen wir nicht als Aufgabe des Versicherers. Sofern es keine qualifizierten Beschwerden beziehungsweise offensichtliche Probleme gibt. Eder: Die Überwachung der Ein-

haltung der Weiterbildungsverpflichtung fällt unserer Ansicht nach in den Zuständigkeitsbereich der Bezirksverwaltungsbehörden. Eine aktive Kontrolle durch ARAG ist daher nicht vorgesehen. Würden


uns allerdings Verstöße des Vermittlers gegen die Regelungen der GewO passiv zur Kenntnis gelangen, dürfen wir diese nicht ignorieren. Bei unseren eigens veranstalteten ARAG Webinaren trifft uns als Veranstalter hingegen die Pflicht zur Lernzielkontrolle bei unseren Vermittlern. Diese führen wir nach jedem Webinar standardmäßig durch. Dies wird von unseren Vermittlern sehr positiv wahrgenommen und so freut es uns, dass wir einen enormen Zulauf von Teilnehmern verzeichnen dürfen.

pflichtungen verantwortlich. Ich bin sicher, dass sich im Markt eine Plattform etablieren wird, über die die Weiterbildungszertifikate einfach und effizient zu verwalten sind. Lentsch: Auch wir haben bisher keine

Veranlassung gesehen unsere Maklerpartner zu kontrollieren, monitoren aber laufend die Zusammenarbeit. Die Makler sind für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter selbst in der Verantwortung. Die Statusklarheit ist mit 28.1.2020 umsetzbar, gibt es Anfragen an Ihr Haus hinsichtlich dieser Thematik?

Rabe: Die jeweiligen Weiterbildungsver-

pflichtungen unter der IDD sind nun geklärt und bekannt und gegenüber Maklern und Versicherungsagenten auch durch die jeweiligen Standesvertretungen gut kommuniziert. Die Kontrolle der Weiterbildungsverpflichtung liegt bezüglich der eigenen Mitarbeiter und Agenten bei dem jeweiligen Versicherungsunternehmen, die Makler sind im Rahmen der Gewerbeordnung selbstständig für die Erfüllung der Weiterbildungsver-

Lentsch: Als reiner Maklerversicherer

haben wir keine Vertriebspartner mit paralleler Gewerbeberechtigung und sind daher von diesem Thema weniger betroffen. Mollnhuber: Wir hatten dazu bisher

keine speziellen Anfragen oder Probleme, stehen aber unseren Vertriebspart-

nern gerne mit Informationen zu Verfügung, falls Bedarf besteht. Eder: Bei uns finden sich nur verein-

zelt Vermittler mit doppelter Zugehörigkeit. Mit diesen stehen wir zu diesem Thema bereits in Kontakt. Wir erwarten daher, dass es zu keinen Problemen kommen wird. Weiß: Wir haben noch keine Anfragen bezüglich der Statusklarheit. Rabe: Bei der VAV sind die betroffenen

Vertriebspartner mit paralleler Gewerbeberechtigung bekannt und werden aktiv auf die anstehende Entscheidung und die Konsequenzen hingewiesen. Ich bin sicher, dass alle Betroffenen das Problem erkannt haben und entsprechende Entscheidungen rechtzeitig treffen werden. Wir werden aber auch bis zum 28.1.2020 das Thema laufend mit etwaigen Betroffenen direkt sowie auf jeder Vertriebspartnerveranstaltung allgemein ansprechen.

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Das EFM Jahr 2019 Die EFM Versicherungsmakler – mit über 50 Standorten die Nr. 1 in Österreich - können auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurückblicken. Der Jahresauftakt der EFM begann wie schon gewohnt mit den Skitagen in Schladming. Neben zahlreichen EFM Versicherungsmaklern, Front-OfficeKräften und Vertretern aus der Systemzentrale, durfte die EFM auch viele hochrangige Vertreter aus der Versicherungsbranche vor Ort begrüßen. Im Mai folgte der Höhepunkt der EFM internen Events. Es stieg der Jahreskongress in Schladming mit über 350 Teilnehmern. Dieser stand diesmal am ersten Tag unter dem Motto Vorsorge: spannende Vorträge zum Thema betriebliche Altersvorsorge sowie Berufsunfähigkeit – u.a. mit den Referenten Mag. Jürgen Holzinger, MMag. Florian Steger und Arno Slepice - standen auf der Tagesordnung und man konnte sich im Uniqa Vitaltruck einem umfassenden Gesundheitscheck unterziehen. Als Abschluss des ersten Tages hielt Olympiasieger Fritz Strobl noch einen Motivationsvortrag. Der zweite Tag wurde zur Gänze dem Thema Gewerbe gewidmet. Im Herbst setzte die EFM mit dem Thema Cyberversicherung einen Gewerbeschwerpunkt. „In der heutigen Zeit gehört eine Cyberversicherung quasi

zu den Pflichtversicherungen für einen Betrieb. Wir in der EFM wollen unseren Beratungsauftrag als Versicherungsmakler nachkommen und unsere bestehenden Kunden informieren“, so Franz Meingast, Vorstand der EFM Versicherungsmakler. Um die EFM Versicherungsmakler bei dieser „noch recht neuen“ Versicherung im Vertrieb bestmöglich zu unterstützen, fanden interne Schulungen statt und es wurden Verkaufsunterlagen bereitgestellt. Die EFM Franchiseunternehmer Tagung Anfang Oktober diente vor allem dazu interne Themen abzuhandeln. Es wurde zudem der aktuelle Status eines der größten Projekte in der Geschichte der EFM präsentiert: der Arbeitsplatz 2020. Die Umstellung auf das neu entwickelte Kundenverwaltungssystem Vera+, verbunden mit der neuen Wissen- und Informationsplattform, werden einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der EFM darstellen. Dass Weiterbildung in der EFM einen hohen Stellenwert hat, zeigte einmal mehr der zweite Tag der Tagung, an dem Franchiseunternehmer IDD-Stunden durch Fachvorträge erringen konnten.

Nicht nur alle Franchiseunternehmer der EFM haben die Möglichkeit sich weiterzubilden – auch für die FrontOffice-Kräfte stehen jährlich im Herbst Tagungen auf dem Programm. An drei verschiedenen Standorten gab es die Möglichkeit teilzunehmen. Im Zuge dessen wurden praktische Tipps und Tricks für die tägliche Arbeit gegeben und Fachvorträge von externen Referenten sorgten für weitere Wissensvertiefung, nebenbei wurden IDD-Stunden gesammelt. Auch auf der größten Branchenmesse Österreichs, dem AssCompact Trendtag, durften die EFM Versicherungsmakler nicht fehlen. Neben den EFM Snacks und Drinks, war die EFM mit einem Tesla - EFM setzt auf Nachhaltigkeit - und einem Vortrag zum Thema Arbeitsplatz 2020 von Josef Graf vertreten. Aus wirtschaftlicher Sicht war das Jahr 2019 ein voller Erfolg, das Jahr lief sozusagen „über den Erwartungen“. Die EFM hat verstärkt auf organisches Wachstum gesetzt und diese Erwartungen sind mehr als erfüllt worden. Zusätzlich ist es auch gelungen neue Franchiseunternehmer für 2020 von der EFM zu überzeugen und als EFM Versicherungsmakler zu gewinnen.


Er versendet gerade eine Schadensmeldung. Er versendet gerade einen Kfz-Antrag. Er empfängt das gute Gefühl, dass er mit OMDS bestens vernetzt ist.

OMDS 3.0 setzt neue Maßstäbe in der Kommunikation zwischen Versicherungsunternehmen und Vertriebspartnern. Vereinheitlichte und standardisierte Geschäftsprozesse zum Vorteil aller Beteiligten. Noch nie war es einfacher und sicherer, Daten auszutauschen. Eine Initiative des österreichischen Versicherungsverbandes VVO. https://omds.vvo.at


1 2 6 Wege, um den Januar Blues zu vermeiden Nach der Aufregung der Weihnachtszeit und der wilden Party zu Silvester kommt bei vielen Menschen im Januar ein bisschen Trübseligkeit und der sogenannte Januar Blues auf. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie den Jahresanfang allerdings positiv gestalten können.

1

Planen Sie Ihr nächstes Abenteuer

Alleine die Planung einer neuen Reise oder eines kleinen Abenteuers hilft schon dabei, den Blues im Januar im Schach zu halten. Ob es nun ein verlängertes Wochenende auf dem Land oder am Meer ist oder ob Sie direkt einen Ausflug in warme Gefilde organisieren, ein neues Abenteuer, auf das man sich in den dunklen und kalten Monaten freuen kann, ist viel wert.

2

Machen Sie Sport an der frischen Luft

Wenn Sie im Januar draußen Sport machen, dann profitieren Sie gleich auf zwei Arten, denn sowohl das natürliche Tageslicht als auch die Bewegung schütten im Körper Endorphine aus. Gleichzeitig werden die Serotonin Level im Körper stabi-

lisiert. Dabei muss es nicht immer direkt ein Hochleistungssport sein, denn selbst ein längerer Spaziergang oder paar Bahnen im Außenschwimmbecken des lokalen Hallenbades helfen bereits viel. Das wird Sie dabei unterstützen, sich im Januar ruhiger und glücklicher zu fühlen und gleichzeitig auch besser zu schlafen. Diese Kombination wird dazu führen, dass Sie auf ganz natürliche Weise den Januar Blues bekämpfen.

3

Essen Sie gesund

Nachdem über Weihnachten ja bekanntlich so richtig beim Essen reingehauen wird, ist im Januar häufig die Zeit, um ein bisschen die Essensgewohnheiten zurückzuschrauben und sich bewusster zu ernähren. Dabei gibt es besondere Gerichte und Speisen, die sich auch positiv auf das Gemüt auswirken. Besonders Vitamin D kann dabei helfen, den Januar Blues zu bekämpfen. Diesen 48 | LEBEN

Vitamin findet man in Speisen wie Fisch, Pilze und Eier. Mit diesen Lebensmitteln auf dem Speiseplan werden Sie sich im Januar direkt besser fühlen.

4

Lernen Sie etwas Neues

Handarbeit ist gut für die Gesundheit. Tatsächlich hat der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi in einer Untersuchung festgestellt, dass Handarbeit mit einem wiederholenden Arbeitsablauf und einem gewissen Schwierigkeitsgrad es dem Gehirn ermöglicht, eine Art Ruhe einzulegen. Während dieser Ruhe fühlen sich Menschen normalerweise sehr glücklich, kreativ und angekommen in ihrem Leben. Genau solche Gefühle sind für den dunklen Monat Januar ideal, somit scheint die Zeit perfekt für ein neues Projekt, sei es Stricken, Töpferei oder Basteln. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


3 4

5

Entwickeln Sie neue positive Gewohnheiten

Damit Sie den Januar Blues auch wirklich besiegen können, müssen Sie durchgehend an sich arbeiten. Das ist besonders wichtig, wenn Sie sich eine neue positive Gewohnheit antrainieren wollen. Dabei kann es sich schon um Kleinigkeiten handeln, wie zum Beispiel, dass Sie ab jetzt Ihr Mittagessen nicht mehr nur am Schreibtisch essen, sondern sich lieber mit ein paar Kollegen zusammen in den Pausenraum setzen. Versuchen Sie im Januar aber nicht plötzlich diverse Sachen auf einmal zu ändern, sondern fokussieren Sie sich am Anfang nur auf eine neue Gewohnheit. Ob es ein Vorsatz für Ihre Gesundheit, Ihr Arbeitsleben oder Ihr Privatleben ist, versuchen Sie es wirk-

lich durchgehend umzusetzen – am Ende werden Sie stolz auf sich sein und es wird Ihr Selbstbewusstsein erhöhen.

6

Räumen Sie auf und investieren Sie in zeitlose Stücke

ben, desto mehr Haushaltsgegenstände sich im Haus befinden. Zögern Sie daher nicht, sich dieses Jahr einfach mal von ein veralteten Gegenständen zu trennen. Investieren Sie stattdessen in ein paar ausgesuchte, zeitlose Stücke, die Sie ein Leben lang wertschätzen werden, wie etwa die Laptop Businesstasche Calvino von Maxwell-Scott. Handgefertigt aus hochwertigem italienischem Leder, das simple und elegante Design kann zu jeder Businessgarderobe getragen werden, ob formal oder smart-casual. Damit ist diese hochwertige Herren Leder Aktentasche nicht bloß ein Accessoire, sondern ein lebenslanger Wegbegleiter.

Das Haus aufzuräumen oder den Kleiderschrank zu entrümpeln wird immer gerne aufgeschoben. Nach vollbrachter Tat werden Sie sich allerdings erleichtert und zu einem frischen Start ins neue Jahr bereit fühlen. Außerdem gibt es Ihnen das Gefühl, dass pünktlich zum Jahresanfang bei Ihnen im Leben Ordnung herrscht. Wissenschaftler Calvino der UCLA haben sogar he- Moderne Leder Macbook Aktentasche rausgefunden, dass weibliche Hausbesitzer umso mehr https://www.maxwellscottbags.at/produkte/ Stresshormone im Blut ha- calvino-moderne-leder-aktentasche.html

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So stell´ ich mir die Zukunft vor von Georg Eisenzopf, akad.Vkfm. Harry Leim ist einer, von dem die heutige Jugend auf Neudeutsch als taffen Typ sprechen würde. Erfolgreich in seinem Metier als Versicherungsmakler. Strebsam und von seinem Gelingen motiviert, bringt er sein Maklerunternehmen nach vorne. Er nennt es Ü&Ü-Makler GmbH – Übermut & Übernahme – und bei diesem gedachten Firmennamen wollen wir auch bleiben. Nichts ist erfolgreicher als Erfolg und deshalb gelingt ihm auch der nächste Coup. Er erwirbt vom alten Herrn Moser die „Altmaklerei“. Pragmatisch und vorausschauend wie Harry nun einmal ist, erkundigt er sich – im Voraus – wie es denn rechtlich bei einer Firmenübernahme stehe. Es stehe gut, heißt es. Und so übernimmt Harrys Ü&Ü die gesamten Provisionsansprüche der hinzugekauften Altmaklerei. In einem an jeden einzelnen Kunden der Altmaklerei versandten Schreiben stellt sich Harry als der neue Betreuer vor. Harry weiß, Kunden können es, so wie er selbst, nicht mehr hören, dieses hohle: „Was darf ich für sie tun?“ So schreibt er sich sein Mantra von der Seele, aufrichtig, genauso wie er es meint: „Ich brenne für meine Kunden“ und „Ich sorge für ein sicheres Dasein bis hin zu einem geruhsamen Lebensabend“. Zweifellos, Harry

ist ein Meinungsberserker. Zufrieden denkt Harry, ja, so stelle er sich die Zukunft vor. Er weiß nicht, dass er sich gerade eine Schlinge um den Hals gelegt hat. Harry denkt, aber das Schicksal lenkt. Heuer, 2019, kommt es zu einem Haftungsfall – verursacht 2015 von Mosers Altmaklerei. Harrys Ü&Ü teilt dem betroffenen Kunden mit, dass im konkreten Fall der Vorgänger, also die Altmaklerei, einzutreten habe. Diese habe in der betreffenden Haftpflichtversicherung überdies eine geeignete Nachhaftung vereinbart. Harry – und seine Company – könnten erst ab dem Zeitpunkt der Unterzeichnung der neuen Ü&Ü-Vollmacht tätig werden.

Achtung, Falle Diese Auskunft gefällt dem Kunden gar nicht. Über seine Rechtsschutzversicherung holt er Rat bei einem Anwalt. Dessen Meinung überrascht Harry ziemlich unangenehm. Denn der Anwalt schreibt: „Die Übernehmer-Makler GmbH (also Harrys Ü&Ü) habe in vollem Umfang für den Schaden einzustehen, da es sich bei der Bestandsübertragung nicht um

50 | KOMMENTAR

von Mag. Stephan M. Novotny

eine Rechtsnachfolge, sondern um eine Gesamtrechtsnachfolge handle. Beweis sei die Massensendung an alle Kunden mit diversen vorliegenden Mustern der Aussendung. Harry hat sich mit der Massensendung an alle Kunden der Altmaklerei selbst um den Einwand einer Einzelrechtsnachfolge gebracht. Der gegnerische Anwalt konnte diesen Beweis locker antreten. Harrys Schreiben – an alle Kunden – konnte sowohl innerhalb der Familie als auch bei Freunden des geschädigten Kunden nachgewiesen werden. Nein, denkt Harry ernüchtert und von Staunen ergriffen, so habe er sich die Zukunft nicht vorgestellt. Stimmt es also doch? Die Gerechtigkeit ist obdachlos? Mag. Novotny wird im folgenden Artikel erklären, warum und wieso der gegnerische Rechtsanwalt richtig lag und die Ü&Ü-Makler GmbH für den Schaden einzustehen hat. Wichtig ist auch zu erfahren, was die Ü&Ü-Makler GmbH anders hätte machen sollen, um nicht in diese Falle zu tappen.


Die Bestandsübertragung aus rechtlicher Sicht – Haftung ohne Ende? von Mag. Stephan M. Novotny Die häufigste Frage im Rahmen von Nachfolgeregelungen im Bereich des selbstständigen Vertriebes und hier insbesondere bei Versicherungsmaklern ist: Wem gehört der Kunde und was ist er wert? Nachdem der Kunde am ehesten noch sich selbst „gehört“ und damit nicht verkäuflich ist, veräußert der Alt-Makler im Wesentlichen die Möglichkeit, im Zuge der Bestandsübertragung Courtageumsätze zu erzielen. Hierbei handelt es sich in der Regel um einen Kaufund Abtretungsvertrag, in dem einerseits ein Kaufpreis nach entsprechender fachkundiger Bewertung des Kundenstockes nach den einschlägigen Bewertungsmethoden festgelegt wird und andererseits die Ansprüche auf Folgeprovisionen etc. aus den Courtagevereinbarungen des AltMaklers an den Neu-Makler abgetreten werden. Der darüber hinaus zu erfolgenden Übernahme des Kundenvertrages mit dem Alt-Makler (Maklervollmacht und -auftrag) durch den Neu-Makler kann der Kunde binnen drei Monaten widersprechen. Dafür bedarf es zuvor der Mitteilung an den Kunden inklusive der Aufklärung über das Widerspruchsrecht. Durch die vertragliche Übertragung der wesentlichen, zum Unternehmen gehörenden Rechtsverhältnisse vom Alt-Makler auf den Neu-Makler zum Zwecke der Fortführung erfolgt ein Unternehmensübergang im Wege der Einzelrechtsnachfolge. Damit haftet der Neu-Makler auch den Kunden gegenüber grundsätzlich selbstständig für Fehler des Alt-Maklers, abgesehen von der fünfjährigen Nachhaftung des Alt-Maklers. Damit kann der Kunde für diesen Zeitraum sogar wählen, ob er den Neu-Makler oder den Alt-Makler in Anspruch nimmt. Wenn eine Haftungsbeschränkung des

Neu-Maklers nach außen öffentlich gemacht wurde, zum Beispiel durch einen entsprechenden Vermerk im Firmenbuch, kann die Haftung des Neu-Maklers für Altfälle beschränkt werden. Und wenn der Kunde seinem Vertragsübergang nach entsprechender Belehrung widersprochen hat, verbleibt die Haftung in jedem Fall ausschließlich beim Alt-Makler, genauso wie der gesamte Vertrag im Übrigen. Intern zwischen AltMakler und Neu-Makler können natürlich haftungsbeschränkende Regelungen zwischen Alt- und NeuMakler getroffen werden, sodass sich der Neu-Makler zumindest am AltMakler regressieren kann, gegenüber dem Kunden wirken diese aber grundsätzlich nicht. Sidestep 1: Diese Rechtslage ergibt sich unabhängig von der Rechtsform, also unabhängig, ob es sich um eine Kapitalgesellschaft oder Personengesellschaft handelt und/oder ob ein Eintrag im Firmenbuch vorliegt oder eben nicht. Sidestep 2: Diese Rechtslage, resultierend aus § 38 UGB, kann sich dann noch weiter verschärfen, wenn der NeuMakler auf eine Prüfung des Unternehmens des Alt-Maklers hinsichtlich zum Unternehmen gehörender Schulden bewusst vor Erwerb des Bestandes verzichtet hat. So haftet der Neu-Makler nach der Bestimmung des § 1409 ABGB für zum Unternehmen gehörender Schulden des Alt-Maklers, wenn er sie bei Erwerb kannte oder hätte kennen müssen. Diese Haftung ist zwingend und lässt sich auch nicht durch eine nach außen öffentlich gemachte Schutzklausel im Firmenbuch ausschließen. Die Beschränkungsmöglichkeiten sind gering. 51 | KOMMENTAR

von Mag. Stephan M. Novotny

Bei einer Gesamtrechtsnachfolge, zum Beispiel bei Umgründungsmaßnahmen wie (Ab-)Spaltungen, Verschmelzungen, Umwandlungen, stellt sich obige Thematik anders dar. Hier gehen per se alle Rechtsverhältnisse mit allen Risiken/ Haftungen zwingend über. Und wenn der Neu-Makler sich nur an der GmbH des Alt-Maklers beteiligt, zum Beispiel 100% der GmbH-Anteile vom Alt-Makler erwirbt, ändert sich an den Rechtsverhältnissen in der GmbH des Alt-Maklers und damit an den Haftungstatbeständen gar nichts gegenüber dem Kunden. Eine ordentliche Prüfung des Unternehmens des Alt-Maklers in Form einer rechtlichen und steuerlichen Due-Diligence sowie eine solide Begleitung einer vertraglichen Nachfolgeregelung ist dem Neu-Makler daher mittelfristig gesehen unter Umständen ausschlaggebend für eine Nachfolge ohne unvorhergesehene Haftungsüberraschungen.


Pistenschutz oder Umweltschutz Der Wettbewerb unter den Skigebieten ist groß. Ökonomischer Druck veranlasst viele Skigebiete ihr Pistenangebot zu erweitern. Meist mit verheerenden Eingriffen in die Natur. Den Versicherern kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Verweigern sie den Raubbau an der Natur wäre das das Ende der Gigantomanie. von Mag. Christian Sec

In Tirol sind gerade zwei Großprojekte in Planung. Die Zusammenführung der Skigebiete Hochoetz und Kühtai sieht den Bau von fünf Liften, mehreren Pisten und einer Talabfahrt vor. Das größte Projekt ist jedoch die Zusammenlegung der Skigebiete des Pitztaler- mit dem Ötztaler Gletscher, welches damit zum größten zusammenhängenden Gletscherskigebiet Europas werden soll. Mit zusätzlichen 64 Hektar an Skipisten sollen die Lifte im Ötztal mit jenen im Pitztal verbunden werden. Wirtschaftliche Interessen vs. Schutz der Natur wird zum Lagerkampf. Während eine Online-Petition gegen die „Gletscherehe“ bislang 45.000 Unterschriften sammeln konnte, erhofft sich die Initiative „Lebensraum Pitztal“ durch das Megaprojekt wirtschaftlichen Aufschwung. In einem offenen Brief an die „grüne“ Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe erklären die Befürworter des Projekts, dass die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Gletscherbahn 52 | KOLUMNE

eng verbunden ist mit der Weiterentwicklung der ganzen Region. Alpenverein, Naturfreunde und der WWF wiederum warnen jedoch davor, dass für die Gletscher-Ehe 750.000 Kubikmeter Gestein, Erde und Eis gesprengt werden müssten und fordern den Stopp des Projekts sowie rechtlich verbindliche Ausbaugrenzen für Skigebiete und einen Gletscherschutz ohne Ausnahmen. Aber nicht nur in der Zivilgesellschaft herrscht ob des Themas Konfliktpotenzial, sondern auch die Landesregierung bestehend aus Grüne und ÖVP ist sich uneins. Während die ÖVP sich für das 130 Millionen Euro-Projekt ausspricht, hadern die Grünen.

Was Versicherer machen können Mittlerweile können sich auch die privaten Unternehmen können dem Interessenskonflikt ökonomischer Interessen und ökologischer Verantwortung nicht


entziehen. Speziell bei solchen Megaprojekten kommt den Versicherungen eine herausragende Rolle zu. Als Schlüsselbranche könnte sie im Schulterschluss solche Megaprojekte sehr einfach zum Stoppen bringen. Jedenfalls kann man auch die ökologische Verantwortung der Assekuranzen nicht wegleugnen, wie auch Josef Schrank von WWF Österreich weiß: „Es liegt im Ermessen der jeweiligen Versicherung, keine Risiken zu übernehmen und somit Durch die Zusammenlegung der Skigebiete des Pitztaler- mit dem Ötztaler Gletscher, soll das größte Projekte wie den Pitzzusammenhängende Gletscherskigebiet Europas entstehen. tal-Ötztal-Zusammenschluss nicht zu unterstützen.“ Aber was sagen die Versicherer Allianz Gruppe war diesbezüglich eine Gerade die Allianz hat sich in einer zur Frage, ob sie nun solche Projekte un- essenzielle Aussage zu entlocken. Zwar Vereinbarung mit dem WWF Österreich terstützen würden. Für die meisten ange- vertraue man auf die prüfenden Institu- zu messbaren Nachhaltigkeitszielen für fragten Institute scheint diese Frage ein tionen im Zuge einer Umweltverträglich- das Portfolio und ihrer Investmentstrazu heißes Eisen zu sein. keitsprüfung, unterstütze aber nicht jedes tegie verpflichtet. Auf die Frage, ob daEinzig Christoph Marek, Vorstand Projekt mit positivem Bescheid, erklärt her eine Ablehnung des WWF für ein des Ressorts Versicherungstechnik der der Allianz-Manager. „Dabei kommt es Projekt wie das des Zusammenschlusses natürlich auch auf die risikotechni- Ötztal-Pitztal Einfluss auf die Entscheischen Umstände des Einzelfalles an dung der Allianz hätte, antwortet Marek und es muss mit unserer Nachhal- diplomatisch: „Eine eventuelle Ablehtigkeitsstrategie konform gehen“, nung des WWF würden wir selbstverso Marek. Ein Schulterschluss der ständlich bei der Entscheidungsfindung Branche gegen ein bestimmtes Pro- berücksichtigen.“ Auch für die Wiener Städtische gilt: jekt komme für ihn dabei nicht in Frage. „Es sei nicht die Aufgabe der Eine behördliche Genehmigung ist VoBranche Umweltpolitik zu betreiben, raussetzung für etwaige Versicherungen, sondern jedes Unternehmen habe und die Wiener Städtische behält sich die Verantwortung seinen eigenen vor, jegliche Projekte auch internen eiökologischen Fußabdruck festzule- genen Prüfungen zu unterziehen. „Weigen und damit mit gutem Beispiel ters müssen Projekte die Richtlinien und voranzugehen“, so Marek. Christoph Marek Bedingungen der Versicherung erfüllen.“

MBA Insurance an der Universität Graz 3 Semester, berufsbegleitend Nächster Starttermin: 6. März 2020 Anmeldeschluss: 12. Jänner 2020 www.uniforlife.at

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weiter.bilden weiter.entwickeln


Veränderungen beginnen bei uns selbst Alexander Neubauer leitet seit sieben Jahren den Partnervertrieb bei der Helvetia Versicherung. Nach einem spannenden Partner Cercle im heurigen Jahr haben wir mit ihm über Digitalisierung, Strategien und Traditionen gesprochen. Die Helvetia Versicherung ist über 160 Jahre alt – wie macht man ein altehrwürdiges Versicherungsunternehmen zu einem modernen Versicherungsdienstleister? Neubauer: Die Helvetia Versicherung

zeichnet eine gute Verbindung von Tradition und Moderne aus. Wir sind ein Schweizer Versicherungskonzern, der Strategien für eine 5 Jahresperiode entwickelt. Das schöne ist, dass dann an dieser Strategie auch festgehalten wird. Tradition bedeutet aber nicht zwingend veraltet. Tradition bedeutet für uns, gleichzeitig sich der Verantwortung gegenüber Mitarbeiter, Kunden und Partnern bewusst zu sein und dabei auch das Unternehmen der Dynamik und dem Tempo der heutigen Welt anzupassen.

Die Welt verändert sich. Radikal, rasch und digital. Unsere Herausforderungen bestehen darin, nicht nur die Produkte diesen Anforderungen anzupassen, sondern auch die Prozesse, die Serviceleistungen und die Technologien. Hier stehen nicht nur der Kunde und der Vertriebspartner im Fokus, sondern auch die Mitarbeiter. Denn nur jene Mitarbeiter, die den Weg mitgehen und mitgestalten, können Veränderungen als Chance und nicht als Bürde empfinden. Es bedarf auch der richtigen Kultur im Haus und ich glaube das Veranstaltungen wie unsere Partner Cercles genau das auch für unsere Mitarbeiter und Vertriebspartner spürbar machen. Kundenansprüche verändern sich und damit auch die Bedürfnisse der

Vertriebspartner, wie begegnet man diesen Veränderungen? Neubauer: Die Helvetia Versicherung

„bearbeitet“ den Markt auf die Bedürfnisse der Vertriebspartner abgestimmt. Seit Jahren setzen wir auf eine Multikanal-Strategie im Vertrieb. Das bedeutet, dass wir einerseits einen klassischen Außendienst als Vertriebsweg haben, aber genauso erfolgreich auf dem Agenturvertrieb und dem Partnervertrieb aufbauen. Oder auch unsere Expertise, die wir im Bereich des Hausverwaltergeschäfts aufgebaut haben, unser Immobilienservice. Unser Bestreben ist es, gezielt und individuell auf die unterschiedlichen Bedarfsfelder der Vertriebspartner einzugehen. Wie unterstützt die Helvetia Versicherung dabei ihre Vertriebspartner? Neubauer: Die Ansprüche der Kun-

den ändern sich und damit auch die Ansprüche unserer Vertriebspartner. Kaum jemand hat die Zeit sich mit Abläufen oder Prozessen auseinander zu setzen. Jeder hat den Anspruch, dass es einfach funktioniert. Zum Beispiel der Antragsprozess – vom Angebotsrechner über die Polizzierung zur Schadenabwicklung. Es wird zurecht erwartet, dass diese Abläufe elektronisch, digital unterstützt fehlerfrei funktionieren. Die Prozesse müssen klar, transparent und einfach sein. Idealerweise von jedem technischen Device unterstützt, PC, Notebook und jede Form von Smart Devices. Die Herausforderung dabei ist, dass es dennoch einen persönlichen Ansprech54 | INTERVIEW


55 | INTERVIEW


partner gibt, der für die Anliegen ansprechbar ist. Erreichbarkeit ist dabei ein sehr wichtiges Thema. Sie haben doch auch den Anspruch, wenn Sie bei einer Firma anrufen, dass jemand das Telefonat entgegennimmt, oder? 7/24 als Service-Line ist zwar noch nicht Realität, aber ServiceCenter und Erreichbarkeit im Helvetia Partnervertrieb ist uns extrem wichtig. Wenn ein Vertriebspartner bei uns anruft, dann wollen wir, dass sein Anruf entgegengenommen wird. Und dass der Anrufer bei uns auch das positive Erlebnis eines freundlichen Telefonats hat. Die Königsklasse ist dann, dass der angerufene HelvetiaMitarbeiter auch noch bei der Lösung des Problems helfen kann. Antwortgeschwindigkeit und Erreichbarkeit sind die Themen, die neben digitalen Lösungen einen Mehrwert für den Vertriebspartner bieten. Niemand möchte mit einem unpersönlichen Callcenter telefonieren oder Tage auf eine Antwort warten müssen. Die Kommunikationsfrequenz, in der wir uns alle heute bewegen lässt es nicht zu, dass wir täglich unerledigte Dinge uns aufhalten. Wir als traditioneller, moderner Versicherer sehen es als unsere Verpflichtung, nicht nur in digitale Prozesse, Portale und Supportträger zu investieren, sondern auch in das Service, dass unsere Mitarbeiter jeden Tag erlebbar machen. Mitarbeiter, die sich mit diesem Ziel identifizieren und es leben. Wem das gelingt, der hat langfristig einen Marktvorteil.

Weihnachtsmann oder Christkind: Christkind Tee oder Kaffee: Tee Urlaub am Meer oder am Berg: beides Point Kontakte in einem Jahr ansieht. Insgesamt haben wir bei 680.000 Telefonaten und Mails jedes Jahr die Chance, Service für unsere Partner spürbar zu machen. Dass die Mitarbeiter diese Serviceziele leben und mit welchem Engagement sie serviceorientiert handeln, das sind schöne Erfolge für uns. Es ist eigentlich schon Standard ein digitales Partnerportal anzubieten, bei unserem Partnerweb helfen die Features bei der Offertberechnung, Bestandsinformation, Provisionsnoten, OMDS Download bis hin zu Antragsrückführung im Privatkunden und Firmengeschäft. Eine Schaden-App erleichtert die Schadenmeldung, in manchen Bereichen testen wir Smart Sticker unter-

Was bietet die Helvetia ihren Vertriebspartnern im Bereich Kommunikation und Digitalisierung? Neubauer: Im Bereich Kommunika-

tion haben wir z.B. vor zwei Jahren einen Servicelevel in der Telefonie entwickelt. Das Ziel ist 80/20. Das bedeutet wir wollen, dass 80 Prozent aller Telefonate innerhalb von 20 Sekunden entgegengenommen und bearbeitet werden. Das betrifft extern aber auch interne Telefonate. In diesem Jahr sind wir bereits bei einer Quote von 87 Prozent und sehr stolz darauf, wenn man sich alle Service 56 | INTERVIEW

stützte Prozesse. Konstant werden zwei Drittel aller unserer Schäden innerhalb der ersten 7 Werktage enderledigt, im Bereich Schaden haben wir bereits Robotik für Kleinschäden im Einsatz. Unsere Vertriebspartner können schon heute in der Lebensversicherung auf das elektronische, automatisch befüllbare Shift-und-SwitchFormular zugreifen. Die digitale Unterschrift auf allen Smart Devices im Lebensversicherungsbereich wird spätestens im zweiten Quartal nächsten Jahres einsetzbar sein. Das Thema Schnittstellen und Datennormen steht ebenfalls im nächsten Jahr auf unserer Prioritätenliste, weil man ohne einen genormten Datenaustausch langfristig nicht mehr bestehen kann. Der Partner Cercle 2019 war wiederum ein voller Erfolg. Was ist nächstes Jahr geplant? Neubauer: Der Partner Cercle ist unser

Dankeschön an unsere Vertriebspartner und Vertriebspartnerinnen und wird seit Jahren von vielen Hundert Gästen besucht. Wir planen für nächstes Jahr eine Weiterführung der Veranstaltungsreihe. Was wir planen und wer der „Überra-


schungsgast“ sein wird, das möchte ich noch nicht verraten. Aber eines habe ich dieses Jahr schon auf den Cercles gesagt: wir können mit Stolz auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2019 blicken. Unsere Vertriebspartner und Vertriebspartnerinnen werden uns heuer über 40.000 Nicht-Leben- und über 3.800 Lebensversicherungsverträge mit einem Prämienvolumen von über 36 Millionen Euro vermitteln. Das ist ein stolzes Ergebnis erfolgreicher Partnerschaften. Eine Partnerschaft, die noch unzählige Jahre halten soll. Wie sehen Sie die Zukunft des Internetvertriebes im Versicherungsbereich? Neubauer: In vielerlei Hinsicht stehen

wir vor technologischen aber auch empathischen Herausforderungen. Ich bin überzeugt, dass es diversifizierte Kundengruppen geben wird. Den online-affinen Kunden, der im Web sucht und auch bereit ist, Versicherungsverträge über das Internet abzuschließen. Es gibt Plattformen wie Durchblicker die zeigen, dass diese Kundenschicht wächst. Oder andere Aggregatoren die über den Zugang einer neutralen Dokumentenverwaltung für den Endkunden Vergleiche berechnen, zeit- und bedarfsgerechte Angebote erstellen und so den Kunden unabhängig vom Produktgeber binden. Es wird aber meiner Meinung nach auch weiterhin die Kundengruppe geben, die im Internet vergleicht aber dann für den Abschluss eine persönliche Beratung durch einen Betreuer sucht. Und Kunden, die weder Zeit noch Wille haben, ihren Versicherungsbedarf selbst zu managen und vollinhaltlich auf einen persönlichen Betreuer vertrauen. Wahrscheinlich ist es, dass das Commodity Segment, also die sogenannten Massenprodukte immer stärker von Online-Anbietern abgedeckt werden.   Wo liegt der Produktschwerpunkt im nächsten Jahr?

Neubauer: Wir sehen einen starken Be-

darf im Bereich des Gewerbegeschäfts, also den klassischen KMU Bereich.

Wir haben dazu die Zeichnungsgrenzen überarbeitet und können bis zu 25 Mio. VS Risiken zeichnen. Das Gewerbeprodukt – der Helvetia Best Business – wurde überarbeitet und mit aktuellen Themen wie z.B. Cyberdeckungen erweitert. Gewerbe ist ein Segment das persönliche und individuelle Beratung benötigt und das noch nicht stark durch digitale Anbieter erodiert ist. Besonders im Bereich Cyberkriminalität besteht noch viel Aufklärungsbedarf, es gibt noch genug Betrieb, die sich der Risiken nicht bewusst sind. Laut dem letzten KPMG IT Security Report waren zwei Drittel aller Unternehmen in Österreich in den letzten 24 Monaten Opfer von Cyberattacken. Und Cyberkriminalität ist mehr als Erpressung, sondern auch Themen wie Datendiebstahl, Reputationsschädigungen oder Internetbetrug. Wir haben unseren Best Business Offertrechner überarbeitet, mit dem man in wenigen Schritten einen umfangreichen Betriebsschutz berechnen kann. Die internen Ressourcen in den Fachbereichen und im Vertrieb wurden aufgestockt. Letztes Jahr starteten wir mit unserer Gewerbeakademie, eine 2 tägige Veranstaltung mit fachlicher Ausbildung zu Technik, Haftpflicht, Cyber und anderen Themen kombiniert mit externen 57 | INTERVIEW

Fachexperten, die zu den Themen wie Schadenprävention, Betrug und Kriminalität referieren. Dieses Setting wollen wir 2020 wieder anbieten. Was mach Alexander Neubauer, um sich Kraft und Energie für den Alltag zu holen? Neubauer: Mein Beruf ist gleichzeitig Herausforderung und Freude, ich hole mir viel Kraft aus unseren Erfolgen aber auch von der Motivation meiner Mitarbeiter, wenn ich sehe, mit welcher Leidenschaft sie sich für unsere Erfolge einsetzen. Als Ausgleich hilft mir meine Familie. Alle Eltern wissen, dass Kinder genauso Liebe wie Herausforderung sind. Während unsere elfjährige Tochter Marlies selber sich den Anforderungen eines Gymnasiums stellt ist uns bald vierjährigen Sohn genau das, was ein Junge in dem Alter ist: ein Lausbub. Aber mit ihrer Herzlichkeit genauso wie mit Freude und Tränen sind sie so wichtig für uns. Das wichtigste aber ist: alle sind gesund und entwickeln sich prächtig Meine Frau hält ihre schützende Hand über den gesamten Familienverband so dass ich mir noch Zeit für meinen Sport nehmen kann. Ich bin zufrieden. Vielen Dank für das Gespräch.


Beth Ford (CEO Land O’Lakes), Inga Beale, (ehemalige CEO Lloyds) Lawrence Spicer (VP, Personal & Commercial Banking Internal Audit RBC), Ulrike Lunacek (ehemalige Vorsitzende der Grünen), Tim Cook (CEO Apple)

Vielfalt am Arbeitsplatz und Inklusion: LGBTQ – mehr als nur eine Abkürzung Die Vielfalt am Arbeitsplatz wurde eine ganze Zeit lang großgeschrieben, aber manche Unternehmen wissen immer noch nicht richtig, was dies für sie bedeutet, weshalb die Kommunikation der Vielfalt so wichtig ist und wie Wege gefunden werden können, um diese durchgängig und sinnvoll als Priorität in ihrer Strategie der Talentförderung umzusetzen. von Dr. Dexter Morse, Direktor – Industry Risk Management and Insurance, The International Air Transport Association (IATA), Montreal, Kanada Der Stonewall-Aufruhr ist nun 50 Jahre her, und Pride-Kundgebungen finden in aller Welt statt. Dies ist also der perfekte Zeitpunkt, um die Lesbische, Schwule (Gay), Bisexuelle, Transgender- und Queer-Bezogene (LGBTQ) Vielfalt in Ihrem Unternehmen zu berücksichtigen und das Bewusstsein für Gay Pride so zu nutzen, sodass die Botschaft der Vielfalt auch an Ihrem Arbeitsplatz vermittelt werden kann. In Österreich hat das Gleichbehandlungsgesetz Anti-Diskriminie-

rungs-Maßnahmen auf der Grundlage der sexuellen Orientierung seit dem Jahr 2004 eingeführt. Die Geschlechtsidentität sowie intersexuelle Menschen werden nicht explizit inbegriffen, werden jedoch durch den Begriff „Geschlecht“ abgedeckt. Das Sicherheitspolizeigesetz von 1993 fordert von der Polizei, alle Aktionen zu unterlassen, die zum Eindruck von Vorurteilen oder einer Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung führen könnten. Die Verfassung des Landes schützt alle Bürger auf die gleiche 58 | KOMMENTAR

Art und Weise und verbietet die Diskriminierung, obwohl die sexuelle Orientierung hier nicht ausdrücklich genannt wird. 2015 verabschiedete das österreichische Parlament Änderungen des Strafgesetzbuchs, die härtere Strafen für Verbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung des Opfers sowie ein Verbot von Hasstiraden aufgrund der sexuellen Orientierung vorsehen. Vierundsiebzig Länder verbieten aufgrund der sexuellen Orientierung die Diskriminierung am Arbeitsplatz. Hierzu


dass Gespräche über die sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz „unprofessionell“ seien.

LGBTQ ist das Akronym, das am häufigsten verwendet wird, um Lesben, Schwule (Gay), Bisexuelle, Transgender und Queer/Questioning zu beschreiben.

zählen Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Mexiko, die Niederlande, die Schweiz und das Vereinigte Königreich.

Besser nichts sagen? Obwohl wichtige Schritte zur Anerkennung von Themen der LGBTQ-Community getan wurden, verstecken immer noch über 53 % der LGBT-Arbeitnehmer ihre Identität am Arbeitsplatz. Dies hat schädliche Auswirkungen auf ihre Gesundheit, auf ihr Wohlbefinden und auf ihre Produktivität, sowie auch auf die Talentförderung und Führungskräfteentwicklung in den Unternehmen. Forschungen in den USA zeigen, dass Bewerber, die offen mit ihrer Homosexualität umgehen, 40 % weniger Chancen haben, zu Vorstellungsgesprächen eingeladen zu werden. Die Arbeitslosenquote der Transgender ist dreimal höher als der nationale Durchschnitt. Eine Transgender-Umfrage in den USA aus dem Jahr 2015 zeigte, dass 27 % der Transgender-Bevölkerung bestätigte, nicht eingestellt, entlassen oder nicht befördert worden zu sein aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität oder Lebensweise. Heterosexuelle Kollegen haben oft einen zweigeteilten Ansatz bezüglich der LGBTQ-Themen am Arbeitsplatz. Ein Bericht der US human Rights Campaign Foundation stellte heraus, dass 81 % der Befragten, die nicht zur LGBTQ-Community gehörten, angaben, dass ihre Mitarbeiter „nicht zum Verstecken ihrer Identität gezwungen werden sollten“, während 71 % der Befragten angaben,

Nicht bloß zum Spaß Offensive Scherze aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität sind eine beliebte Form des Mobbings am Arbeitsplatz. Forschungsarbeiten in den USA aus dem Jahr 2018 zeigten, dass 53 % der Angestellten aus der LGBTQ-Community Witze über Lesben und Schwule am Arbeitsplatz hörten, während 37 % Witze über Bisexuelle und 41 % Witze über Transgender hörten. Im Juni 2019 wurde ein irisches Restaurant zur Zahlung von 17.000 Pfund als Entschädigung an einen Angestellten verurteilt, der dauerhaften Anfeindungen ausgesetzt war, nachdem er bekanntgab, schwul zu sein. Es wurde zudem dazu verurteilt, sein Personal hinsichtlich der Vermeidung von Mobbing bei zukünftigen Angestellten zu schulen. Im Juli 2019 kündigte eine Transgender Angestellte der britischen Tageszeitung The Guardian mit der öffentlichen Bekanntgabe, dass es sich um ein „unglaublich transphobes Unternehmen“ handele. Sie beschrieb das feindliche Arbeitsumfeld, sprach von ihrer Angst, die Damentoilette zu benutzen und von den diskriminierenden Kommentaren ihrer Kollegen am Arbeitsplatz und außerhalb des Arbeitsplatzes. Kurz darauf kündigte eine weitere Angestellte, die ebenfalls Transgender ist.

Rollenbilder – Outing Für junge Arbeitnehmer aus der LGBTQ-Community ist es sehr wichtig, Vorbilder zu haben. Eine Umfrage von LinkedIn aus dem Jahre 2019 zeigte, dass 70 % der Arbeitnehmer der LGBTQ-Community glauben, dass sie keine Führungskräfte aus der Community kennen, die als Vorbilder dienen könnten, was einen Einfluss auf das Outing am Arbeitsplatz hat. 28 % der Berufstätigen, die sich vor Kurzem geoutet haben, sagen, dass sie sich Sorgen über 59 | KOMMENTAR

das Urteil ihrer Kollegen nach ihrem Outing machen. Führungskräfte, die sich offen zur LGBTQ-Community bekennen, sind selten. Weniger als 20 Vorstände der Fortune 500-Unternehmen bekannten sich 2018 offen dazu. 2018 war Beth Ford die erste bekennend lesbische Frau, die als CEO ein Fortune 500-Unternehmen, Land O’Lakes, führte. Eine weitere prominente homosexuelle Führungskraft ist Tim Cook, der CEO von Apple.

LGBT-Führungskräfte in traditionell konservativen Branchen Versicherungen: Die Versicherungs-

branche, die häufig als altmodisch und konservativ beschrieben wird, kann einige Erfolgsgeschichten erzählen. Inga Beale, der erste weibliche und bekennend bisexuelle CEO von Lloyds in London war wesentlich am Start von Pride@Lloyds beteiligt, einer internen LGBT-Mitarbeitergruppe. Sie unterstützte zudem das LGBT-Insurance Network und bewirkte viel in der Unternehmenskultur von Lloyds. Der COO von AIG im Vereinigten Königreich, Geoff Godwin, ist dort der Executive Sponsor des LGBT-Employee Networks des Unternehmens, das Schulungen und Unterstützung für die Angestellten und weitere Mitglieder der LGBT-Community bietet. Steve Wardlaw, der Gründer und Vorstandsvorsitzende von Emerald Life, sorgte für mehr Inklusion in der Versicherungsbranche. Emerald Life hat erstes Versicherungsunternehmen in seinen Policen Mx“ als Titel eingeführt und Kinder von Leihmüttern in die Definition des Begriffs „Familie“ integriert. Das Unternehmen führte zudem als erstes Unternehmen ein, dass Menschen mit HIV dies nicht mehr angeben müssen. Er fungiert auch als Stonewall-Botschafter. Bankwesen: Ein hervorragendes Beispiel für eine Führungskraft aus der LGBT-Community ist Lawrence Spicer, VP, Personal & Commercial Banking Internal Audit bei RBC. Er nutzt sein Profil als Führungskraft innerhalb und außerhalb von RBC, um einen Wandel her-


beizuführen. Seine Rolle als Vorsitzender der RBC PRIDE Employee Resource Group in den vergangenen drei Jahren ermöglichte ihm, Initiativen zu unterstützen, die den Angestellten aus der LGBTQ-Community zu Gute kommen. Ein weiteres gutes Beispiel ist Sylvia Ng, MD, Head of Business Development, Greater China, HSBC. Sie sprach bei internen und externen Events offen über ihr Outing und die Gründung einer gleichgeschlechtlichen Familie. Rechtswesen: In Rechtsberufen sind in der Regel viele Mitglieder der LGBTQ-Community vertreten, die Führungspositionen in großen internationalen Rechtsfirmen oder firmenintern innehaben. Beispiele sind Ben Float, General Counsel des UK Post Office und Marc Rubenstein, Managing Director und General Counsel bei Asia Pacific Land, der das erste LGBTQ-Netzwerk in einem asiatischen Unternehmen gründete. Politik: Österreich ist im politischen Bereich sehr fortschrittlich geworden. Offen bekennende LGBT-Politiker in Österreich sind Ulrike Lunacek, die ehemalige Vorsitzende der Grünen und stellvertretende Präsidentin des EU-Parlaments. 2009 wurde sie das erste bekennend lesbische Mitglied des EU-Parlaments. Mario Lindner war der erste bekennend schwule Politiker, der in den Nationalrat gewählt wurde. Gerla Grosz, Mitglied des Nationalrats von 2008 bis 2013, outete sich 2013, kurz bevor sie sich aus der Politik 2015 zurückzog. Im April 2019 wurde Georg Djundia als erster bekennend schwule Bürgermeister in Österreich in der Stadt Oberndorf bei Salzburg gewählt. Im Juni 2019 outete sich die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung Iris Rauskala. Sie verkündete, mit einer Frau verheiratet zu sein, und sie wurde anschließend die erste bekennende LGBT-Ministerin der österreichischen Regierung. In anderen Ländern sind bekennend lesbische Staatschefs Johanna Siguroardottjr, die frühere Premierministerin von Island und Ana Brnabic, die aktuelle serbische Premierministerin. Bekennend

schwule Staatschefs sind Xavier Bettel, der aktuelle luxemburgische Premierminister, sowie Leo Varadkar, der aktuelle irische Premierminister, und Elio Di Rupo, der frühere Premierminister Belgiens.

Die Vorteile eines inklusiven Arbeitsplatzes Unternehmen mit einem inklusiven und unterstützenden Umfeld haben einen besseren Ruf und vermitteln ein besseres Bild. Sie finden bessere Bewerber für offene Stellen und behalten Talente länger in den eigenen Reihen. Menschen, die sich am Arbeitsplatz sicher und unterstützt durch eine akzeptierende und positive Strategie führen, sind loyaler, konzentrierter, weniger abgelenkt und weniger gestresst. Dies bedeutet schließlich, dass das Unternehmen in allen Bereichen besser funktioniert, effizienter arbeitet und größere Gewinne erzielt. Dies zeigte auch eine kürzlich veröffentlichte Studie von Deloitte, die herausfand, dass die Faktoren Vielfalt und Inklusion den größten Einfluss auf die Leistung eines Unternehmens haben. Eine Studie der Chicago University fand heraus, dass vielfältige Teams höhere Einkünfte und einen größeren Marktanteil erzielen.

Die Schaffung eines inklusiven Umfelds Es besteht kein Zweifel daran, dass ein inklusiver Arbeitsplatz ein glücklicher, gesunder, sicherer und produktiver Arbeitsplatz ist – das Schlüsselwort lautet R.E.S.P.E.K.T., und so funktioniert es…

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ekrutierung - Gezielte Einstellungskampagnen sollten verfolgt werden, und Stellenanzeigen sollten Bewerber der LGBTQ-Community deutlich willkommen heißen. Bei der Führung des Bewerbungsgesprächs sollte auf Vielfalt und Inklusion eingegangen werden. Alle neuen Mitarbeiter sollten zu Netzwerkgesprächen zu den Themen Inklusion und Vielfalt eingeladen werden. insatz – Arbeitnehmer und weitere Mitglieder der LGBTQ-Commu-

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nity sollten auf allen Ebenen des Unternehmens inklusive die Führungsebene vertreten sein. Die Erstellung von Mentorenprogrammen für Teilnehmer jedes Geschlechts, jeder Herkunft, jedes Alters und jeder sexuellen Orientierung ist eines der Ziele. prechen über Informationen und Neuigkeiten aus der LGBTQ-Community in den sozialen Medien und im Internet allgemein sowie auch in Werbung und öffentlichen Anzeigen. artei ergreifen für eine Null-Toleranz-Strategie bei Mobbing und Aufzeigen, dass die Angestellten für ein Fehlverhalten bestraft oder entlassen werden. Die Opfer und die Beobachter eines solchen unangemessenen Verhaltens sollten dazu ermutigt werden, dies bekanntzumachen und zu berichten. rmutigen von Diskussionen zur Vielfalt durch die Schaffung proaktiver Programme zu diesem Thema, die das ganze Unternehmen einbeziehen, Schulungen zu Vielfalt und Inklusion anbieten und eine inklusivere Sprache verwenden, ist sehr wichtig. Mit den Angestellten verschiedener Geschlechter, sexueller Orientierung und Lebensweise sollte darüber gesprochen werden, was ihnen dabei helfen würde, sich besser integriert zu fühlen. onzentrieren auf die Erfassung von Risiken und Prioritäten bei Handlungen und Hervorhebung von Stärken und Schwächen im Unternehmen. Die Angemessenheit und die Sprache interner Verfahrensweisen soll geprüft werden. Schwerpunkte der Inklusionsmassnahmen sollen die Einbeziehung neuer Familienformen, die Schaffung eines inklusiven Dresscodes, der geschlechtlichen Stereotypen entgegenwirkt und die Überprüfung der internen Kommunikation auf ihre Sprache und Bilder hin, die oft stillschweigend heterosexuelle Familien und Beziehungen als „Norm“ darstellen, einbeziehen. eilen der Erfolgsgeschichten soll ein wichtiger Punkt sein – gleich ob es erreichte Ziele oder Meilensteine sind oder auch LGBTQ-Treffen sowie die Beförderung von Führungskräften aus der LGBTQ-Community.

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Kremser Versicherungsforum 2019 Donau-Universität Krems

Das Department für Rechtswissenschaften und Internationale Beziehungen der Donau-Universität Krems organisierte Mitte November bereits zum fünften Mal in Kooperation mit dem Fachverband für Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten der Wirtschaftskammer Österreich das Kremser Versicherungsforum. Rund 280 Teilnehmer brachten ihr Wissen zu Haftpflichtund Rechtsschutzversicherung sowie zum Versicherungsvertriebsrecht auf den neuesten Stand. In ihrer Begrüßung verwies Dr. Arlinda Berisha, LL.M., Leiterin des Fachbereichs Versicherungsrecht am Department für Rechtswissenschaften und Internationale Beziehungen der Donau-Universität Krems, auf die Wichtigkeit, angesichts der zahlreichen regulatorischen Neuerungen der vergangenen Jahre versicherungsrechtliche Kenntnisse am neuesten Stand zu halten. Dr. Walter Kath erläuterte, dass der Versicherer bei Entscheidung zur Zeichnung eines Risikos Klarheit über die zu übernehmende Risiko- bzw. Gefahrensituation brauche. In diesem Zusammenhang wies er auf die „Spezialität des versicherten Risikos“ in der Betriebshaftpflichtund Betriebsrechtsschutz-Versicherung hin und machte unter anderem auf die Abänderung des gesetzlichen Gefahrerhöhungsregimes in Bezug auf Risikoerhöhung/-erweiterung in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen aufmerksam. Mit der Problematik der durch Versicherungsverträge formulierten sogenannten „verhüllten“ Obliegenheit setzte sich Univ.-Prof. Mag. Dr. Andreas Riedler, Johannes Kepler Universität Linz, auseinander. Riedler verwies auf ein

Urteil des Obersten Gerichtshofs, in dem festgehalten ist, dass nicht die äußere Erscheinungsform (die Formulierung) der Versicherungsklausel entscheidend ist, sondern deren materieller Inhalt. Rechtsanwalt Dr. Herbert Salficky gab Einblick in die Schadenbearbeitung in der Haftpflichtversicherung aus der Sicht des Beraters. Rechtsanwalt Dr. Roland Weinrauch analysierte unter dem Titel „Best-Interest und Auswirkungen auf Haftung von Versicherern und Versicherungsvermittlern“ die Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Versicherungsmakler und Versicherer. Die Verpflichtung zur Zielmarkt-

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überwachung erstrecke sich nicht auf die allgemeinen regulatorischen Anforderungen der Versicherungsmakler, Versicherer dürfen keine Beratungsprotokolle herausfordern, so der Rechtsanwalt. Univ.-Prof. Dr. Stefan Perner, Wirtschaftsuniversität Wien, befasste sich mit der Frage, ob Ausschlüsse in der Haftpflichtversicherung eine Aushöhlung des Versicherungsschutzes bedeuten. Perner erläuterte die Problemstellung anhand aktueller Strafrechtsfälle. Den Abschluss des Forums bildete ein Vortrag von Dipl. Päd. Oliver A. Lontzen, LL.M. zu Ethik im Versicherungsbetrieb. Programmgestaltung und Moderation oblagen Dr. Klaus Koban, MBA, Prof. Mag. Erwin Gisch, MBA, beide Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats des Forums, sowie Dr. Arlinda Berisha, LL.M., Donau-Universität Krems.


Jahresausklang Together CCA

Mitte November traf sich die heimische Versicherungswelt im Jazzclub Porgy&Bess, um gemeinsam mit Together CCA den Jahresausklang zu feiern. Ein abwechslungsreiches Programm unter dem Motto „Reise durch die Zeit – eine Geschichte mit Zukunft“ begleitete rund 300 geladene Gäste durch den Abend. „Mit flexiblen und sicheren Lösungen sowie den richtigen Werkzeugen für die digitale Arbeitswelt reduzieren wir den Aufwand für Versicherungen, Makler und Vermittler. Daher freut es mich umso mehr, weitere innovative Lösungen für nächstes Jahr ankündigen zu können“, sagt Ing. Mag. Gerhard Schuster, CEO von TOGETHER CCA. Zahlreiche Künstler zeigten auf

der Eventbühne ihr Können. Zudem hatten alle Gäste die Möglichkeit, aktuelle Neuerungen unmittelbar in den ­TOGETHER-CCA-Produktwelten zu testen und genau kennenzulernen. Im Rahmen der Gala wurden auch dieses Jahr wieder Spenden für ein soziales Projekt gesammelt, diesmal für das Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA),

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3 JAHRE PRÄMIENGARANTIE

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* Für Neuabschlüsse

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das derzeit an einem Projekt zur bislang unheilbaren Krankheit „Diamond Blackfan Anämie“ (DBA) arbeitet. Mag. Gerhard Schuster und Dr. Georg Steinort, die beiden Geschäftsführer, waren sich einig: „Wir freuen uns, dass der heutige Abend auch einen Beitrag für eine gute Sache leistet und wir das IMBA auf diesem Weg unterstützen können“.


Lean Business – Lean Lifestyle – Die Kunst, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren Was haben McDonald´s, Apple und Red Bull gemeinsam? Alle drei Unternehmen hatten ihren Erfolg einer Fokussierung auf die wichtigsten Produkte bzw. Funktionalitäten zu verdanken. Was im Großen Erfolg bringt, ist auch im Kleinen, sowohl bei Finanzdienstleistern als auch im privaten Umgang mit Geld möglich, nämlich eine Form professionellen Minimalismus. von Michael Kordovsky

Vor allem die Österreicher und Deutschen neigen zu kompliziertem Denken. Sie verstricken sich in tausende Details und verzetteln sich im Geschäftsleben oft gemäß dem Motto: „alles aus einer Hand“ mit Tätigkeiten, die bei viel Aufwand kaum Ertrag abwerfen. Das muss nicht sein! Bevor man beispielsweise als Versicherungsmakler in zahlreichen Sparten tätig ist und dabei vor allem mit strengen Verwaltungsvorschriften konfrontiert wird, deren Erfüllung mit viel Zeitaufwand verbunden ist, wäre es sinnvoller, einmal eine Auszeit von einem Tag zu nehmen und sich zu überlegen, auf welche Bereiche man sich zukünftig fokussieren möchte. Je höher nämlich der Grad der Spezialisierung ist, desto effizienter und routinierter kann auch der administrative Teil abgewickelt werden. Es geht hier um ein möglichst effizientes Prozedere, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Zur Sicherheit sollten jedoch neue Methoden der effizienteren Abwicklung von darauf spezialisierten Anwaltskanzleien geprüft werden. Das gilt vor allem im Falle einer Spezialisie64 | KOLUMNE

rung auf Lebensversicherungen, da hier Geldwäschebestimmungen und MIFID zu beachten sind.

Outsourcing und neue Standbeine durch TippgeberVereinbarungen Relativ ertragreich kann vor allem eine Fokussierung auf Unfall- und private Zusatzkrankenversicherungen sein. Wer hier ein Spezialwissen aufbaut und die administrative Abwicklung besonders effizient gestaltet, ist sehr gefragt. Kunden werden dann auch Anfragen jenseits der Kernbereiche stellen. Für diesen Fall könnten andere Sparten über Tippgeber-Vereinbarungen mit externen Maklern „outgesourct“ werden. Das hat Vorteile: Als Tippgeber macht man lediglich einen potenziellen Kunden namhaft und vermittelt ihn zur Adresse des Geschäftspartners, der als Gegenleistung im Falle des Zustandekommens eines Abschlusses eine Tippgeberprovision überweist. Diese beträgt zwar nur einen Bruchteil der Gesamtprovision eines Vermittlers,


doch der damit verbundene Aufwand ist minimal, vor allem wenn man sich korrekt ans Gesetz hält. Das freie Gewerbe des Tippgebers untersagt nämlich ausdrücklich, jemanden einen Vertrag unterschreiben zu lassen. Auch darf ein Tippgeber keine Infos über einen bestimmten Versicherungsbedarf aufnehmen; lediglich die allgemeinen Daten des Kunden darf er annehmen und weiterleiten. Der Vorteil: Hält sich der Tippgeber an diese Vorschriften und unterlässt auch jegliche Beratung, trifft ihn auch keine Beraterhaftung. Häufig erfahren Versicherungsmakler in persönlichen Gesprächen, dass der Kunde gerade ein neues Eigenheim anschaffen möchte oder dass dieser den Verkauf einer Immobilie plane. Da sollten Versicherungsmakler mit Immobilienmaklern und Hypothekarkreditvermittlern als Tippgeber vernetzt sein. Vor allem im Immobilienbereich können Tippgeberprovisionen durchaus attraktiv sein, womit sich ein entsprechendes Zusatzeinkommen aufbauen lässt. Das war die Einnahmenseite. Sehr vorteilhaft ist es noch, in punkto Investitionen liquiditätsschonend vorzugehen:

Benützen statt Eigentum Im Zeitalter der Sharing Economy ist es immer weniger üblich Immobilien und Fahrzeuge als Eigentümer zu besitzen und darin hohe Geldsummen zu binden. Vor allem in der aktuellen Phase des Immobilienmarktes, in der Vermieter nur noch minimale Renditen erzielen, ist das Mieten von Büros, Einfamilienhäusern und Wohnungen die sinnvollere Alternative. Wohnungen in guten Großstadtlagen werfen mittlerweile nur noch 2,5 bis 3,5% Mietrendite ab. Was bedeutet dies? Wer kauft, bezahlt das 29 bis 40-Fache der

jährlichen Mietersparnis. Im Falle von Büroimmobilien mit 5% Rendite wären es noch immer das 20-Fache. Da ist es doch besser Büros und die eigenen vier Wände zu mieten, zumal Eigentum mit zunehmend mehr Verpflichtungen verbunden ist und Mieter in den kommenden Jahren als wichtige Wählergruppe von der Politik noch stärker gefördert werden könnten (z.B. durch Mietobergrenzen). Selbst die Kaution für die Miete muss nicht ausgelegt werden. Es gibt nämlich die Möglichkeit von Mietavalen. Hier bürgt eine Bank für Mieter gegenüber dem künftigen Vermieter und kommt bei Bedarf für Schäden oder Mietausfall in Höhe der Kautionssumme auf. Auch bei Privat- und Firmenfahrzeugen ist ein Umdenken angesagt. Denkt man an die Anschaffungsinvestitionen sowie Kosten für Autoversicherung, Kfz-Steuern, Garagen und Parkplätze, so lohnt sich in der Regel ein Mix aus öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxifahrten und Carsharing. Dann nützt man die Fahrzeuge zur rechten Zeit wenn sie gebraucht werden und erspart sich neben den Investitionsausgaben auch noch Fixkosten. Wohnungseinrichtungen können selbst bei relativ guter Erhaltung aus zweiter Hand günstig oder gar gratis beschafft werden, während Computer und Büromöbel entweder geleast oder auf

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Kredit finanziert werden können. Auf der Grundlage dieser liquiditätsschonenden Vorgangsweise, kann mit wenig Kapitaleinsatz gearbeitet werden. Die Gelder bleiben für andere Aktivitäten, wie zum Beispiel Online-MarketingKampagnen, die im Falle einer klaren Fokussierung das Kerngeschäft nochmals stärken würden.

Fixkosten niedrig halten Selbst das Backoffice samt Telefondienst lässt sich an spezielle Dienstleister outsourcen. Immer mehr serviceorientierte Firmen lagern ihre personalintensiven Jobs an externe Anbieter aus. Sogar für Minibetriebe mit 0 bis drei Mitarbeitern ist Outsourcing eine kostensparende und umsatzsteigernde Lösung. Denn wer zeitaufwendige Tätigkeiten, die nicht unmittelbar zu Erträgen führen, auslagert und sich dafür mehr Zeit für die Beratung von Kunden nimmt, ist in der Lage, gegenüber der Ausgangssituation höhere Umsätze zu generieren. Folgende Tätigkeiten können Finanzdienstleister relativ gut auslagern: Anrufannahme, Terminverwaltung, Bearbeiten von Post, E-Mails u. Kontaktformularen, Buchhaltung/ Controlling u. Mahnwesen, IT-Wartung u. Netzwerkadministration, Auftragserfassung, Verfassung von Newslettern für Kunden und auch Bereiche des OnlineMarketings.


Vorschau

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und Finanzinformation 3701 Oberthern, Oberthern 33 ZVR 780165221 Telefon: +43 (0)720 515 000 Fax: +43 (0)720 516 700 e-mail: office@riscontrol.at

Team: Doris Schachinger, Chefredakteur; Isabella Schachin-

Vorstandsvorsitzender Dipl.-Oek.sven Rabe und Vorstand Dipl.-Ing. Christian Sipöcz, VAV Versicherung AG im Gespräch

Das Jahr 2020 ist ein Schaltjahr, wir haben nachgefragt was die Unternehmen in den nächsten 366 Tagen vorhaben.

Wird das Jahr 2020 von einer Zinseiszeit heimgesucht?

ger, Geschäftsführer; Christian Proyer; Christoph Schönfellner, Layout; Ilse Mantler; Michael Kordovsky; Mag. Christian Sec; Mag. Sigrid Hofmann.

Fotos: Helvetia, risControl/Schönfellner, McDonald‘s, Christian Husar, Adobe Stock, Inge Streif, picturepeople, VERAG Versicherungsmakler, Allianz, Dirk Beichert, Richard Tanzer, Ian Ehm, Walter Skokanitsch, Fotostudio Meister, wundervisuals, Jakub Jirsak, Emmanuel Jambo, Dennis Stobbe, Erika Mayer, Daniel Gressler, Studio Huger, Ingo Folie.

Nachdruck nur mit Quellenangabe u. schriftlicher Genehmigung d. Verlages. Namentlich gezeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder und müssen sich nicht mit jener der Redaktion decken. Unverlangt eingesandte Manuskripte werden nicht retourniert. Mit der Annahme u. Veröffentlichung eines Artikels erwirbt der Verlag das ausschließliche Verlagsrecht daran, bis zum Ende des, der Veröffentlichung, folgenden Jahres. Produktanalysen werden nach besten Wissen erstellt, jedoch OHNE JEDE Gewähr. Angaben und Mitteilungen, welche von Firmen stammen, (pdi+/o/Public relation, oder namentlich gezeichnete Artikel), unterliegen nicht der Verantwortlichkeit der Redaktion. Ihre Wiedergabe besagt nicht, daß sie eine Empfehlung oder die Meinung der Redaktion darstellen. „risControl“ identifiziert sich gemäß dem österreichischen Medienrecht nicht mit dem Inhalt angeführter Brancheninformationen und den in Interviews geäußerten Meinungen. Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher sprachformen verzichtet. Sämtliche Personen Bezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht. Abonnementbestellungen gelten auf ein Jahr, ab dem Monat der Bestellung und verlängern sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht spätestens ein Monat vor Ablauf des Bestellzeitraumes gekündigt wird. Für Anzeigen sind die allgemeinen Anzeigenbedingungen des Österreichischen Zeitschriftenverbandes vom 1. Februar 1990 bindend. Es gilt der Anzeigentarif 01/2019 / (ca)

66 | SCHLUSS


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