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risControl DAS Nachrichtenmagazin für Versicherungs- und Finanzinformation NR. 12 • 2016 • HEFT 450 • 38. JAHRGANG • EURO 10

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Jetzt genau ist die richtige Zeit um sich um Andere zu kümmern und um die Aufmerksamkeit von Äußerlichkeiten auf Wichtiges zu lenken.

Soziale Projekte und gute Gedanken GROSSE ZIELE Interview mit Werner Holzhauser CEO FinanceFox

AUTOMATISIERUNG STATT DIGITALISIERUNG Interview mit Dipl. Ing. Andrea Wellner CEO Courtage Control Consulting GmbH


EDITORIAL

Überzeit Liebe Leserin, Lieber Leser!

Sind Sie auch schon gemütsbeschädigt? Seit den ersten Novembertagen tönt unentwegt und nahezu überall, die musikalische Ankündigung, das große Geschenkfest naht. Englein singens und jubilieren. Weihnachten wird nicht mehr nach Zahl glücklicher oder zufriedener Menschen gewertet, sondern lediglich danach ob der weihnachtliche Handelsumsatz jenen vom Vorjahr übertrifft. Schöner die Kassen nie klingeln... Ich habe beschlossen, ich mache da einfach nicht mehr mit. Ich habe auch keinen Wunsch an das liebe Christkind. Oder, halt? Doch! Aber nur einen kleinen, einen klitzekleinen. Ich wünsche mir Überzeit. Überzeit? Ja, Überzeit. Das ist schnell erklärt: Vor kurzem fiel mir in der Arztordination ein Büchlein in die Hände in welchem ausführlich und einsichtsvoll von einem ganz gescheiten, medizinisch geschulten Menschen erklärt und erläutert wird, was man tun sollte, nein muss!, um mit dem ultimativen Lebensgefühl gesund durchs Leben zu gehen und mindestens zigJahre alt zu werden. Jenes Lebensalter, das einem da versprochen wird will ich in Zahlen gar nicht nennen, denn sonst erschüttert es die Pensionsversicherung. Der Herr Professor spinnt da ein ganz spezielles Garn, aus dem – oft genug – die Träume der ewigen Jugend geschneidert werden. Das Versprechen überwältigte mich und ich las: Wer gesund und lang leben will, sollte mindestens vier Mal am Tag entspannen und loslassen und damit ein Gesundheitsparadigma des 21. Jahrhunderts verwirklichen. Mag so eine Entspannung etwa fünf bis 10 Minuten dauern. Wie lange „Loslassen“ dauern soll, schreibt der Gazetten-Guru leider nicht. Man soll aber dabei sympathische Schwingungen erleben. Dann muss man täglich mindestens sieben Kilometer laufen. Das schaffe ich kaum unter zwei Stunden. Die schwierigste Übung ist, man muss die Nahrungsaufnahme so verändern, dass man nicht alles auf einmal „frisst“ – Pardon, aber das steht so in der Schrift – sondern man soll täglich sechs kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. Dazu Obst und Gemüse essen. Abgesehen davon, dass so ein Verlangen in der Arbeitszeit nicht leicht zu verwirklichen ist, die Zeitrechnung zeigt, man braucht circa 1 ½-Stunden. Die leichteste Übung sind acht Stunden Schlaf. Der Weg von und zur Arbeit, sowie die Arbeitszeit selbst verschlingen so pro Tag circa 10 Stunden. Dazu kommt, die Haushaltsführung, Kochen und was man im Haushalt so alles zu machen hat. Dass man mindestens einmal wöchentlich ins FitnessStudio gehen soll, wird auch empfohlen. Kurze Turnübungen vor und nach dem zu Bett gehen empfiehlt der Guru auch. Dies alles bringt ein gesundes Leben und einen wohlgeformten Körper. Etwas verunsicherte mich schon. Das Bild dieses berühmten

Professors. Er scheint sich nicht an seine Empfehlungen zu halten. Sein Bodymaß-Index zeigt ungefähr Äquatorbreite. Und das soll, ja muss man, auch noch tun: Man soll sich Zeit für einen Generationenaustausch nehmen. Was immer das ist – ich werde es nicht unter der Woche zuwege bringen. Den Tipp zum Familienlauf erwähne ich hier nur mehr kurz. Der Guru fast zusammen: wer so gesund lebt, schöpft ein Potenzial aus, das kein Medikament, kein chirurgischer Eingriff zu bringen imstande ist. Man erlebe mehr Lebensjahre bei guter Gesundheit. Der Beitritt zur Rentnergang ist aufgehoben. Liebes Christkind, wenn du die für ein gesundes Leben notwendigen Stunden Einsatz pro Tag zusammenzählst, erkennst du, Summa Summarun, das schafft man einfach nicht an einem nur 24 Stunden dauernden Tag. Ok, das Entspannen und Loslassen könnte man ja weglassen. Das verbessert allerdings die Zeitbilanz nur wenig. Deshalb, liebes Christkind, bin ich überzeugt, dass du meinen Wunsch verstehst. Hoffentlich erfüllst du ihn mir auch. Ich bin doch bescheiden. Einfach nur ein bisschen Zeit. Liebe Leserinnen, liebe Leser, im Namen der Redaktion und aller Mitarbeiter, sowie im eigenen Namen wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Fest und ein glückliches und erfolgreiches 2017 – und Überzeit. Ihre Doris Schachinger

Urkunde risControl, Oberthern A16-07745 Magazin "risControl" 11/November 2016 - 4 52s. - PUR Diese Urkunde bestätigt die Kompensation von Treibhausgasemissionen durch zusätzliche Klimaschutzprojekte. CO2-Äquivalente

2.012 kg Unterstütztes Klimaschutzprojekt

Wasseraufbereitung West-Kenia Kenia ClimatePartner-ID

11293-1611-1002 Ausgestellt am

15.11.2016

risControl 12/16 03 Über folgende URL erhalten Sie


INHALT

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20 16

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EDITORIAL 03 Überzeit

NEWS 06 Auszeichung | VBV Vorsorgekasse 06 Warnung vor virtuellen Währungen | FMA 06 Rating | Gothaer Konzern 08 Neuer Anbieter | MyLucy 08 Austria's Leading Companies | faircheck 04 risControl 12/16

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Inhalt Dezember 2016 KARRIERE 06 Neu im Team | Dialog Lebensversicherung 06 Neubesetzung | Fachverband der Finanzdienstleister 07 Wechsel im Vorstand | Zurich Österreich 07 Neuer Vorstand | Zurich Versicherung/Deutschland 08 Vorstände | Zürich Österreich

VERSICHERUNG 10 Wintertipps | Generali Versicherung 10 Cyber Attacken | Zurich Versicherung 44 D&O Onlinelösung | CHUBB 44 Quartalsziffern | UNIQA Versicherung / VIG 44 Digitalisierung im KFZ Bereich | Deloitte Österreich 45 Haushaltsversicherungen | ÖGVS 46 Stärker, schneller | Wiener Städtische Versicherung 46 PRIIPs Verordnung wird verschoben | IVO Interessensverband


INHALT

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12

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INTERVIEW 12 Große Ziele | FinanceFox 38 Automatisierung statt Digitalisierung | Courtage Control

TITELGESCHICHTE 20 Soziale Projekte und gute Gedanken

KOLUMNE 48 Jahresausblick 2017: Politische Weichenstellungen | Michael Kordovsky

VERANSTALTUNG 11 Staatliches Gütezeichen | Wirtschaft 18 Absolventenfeier | Fachgruppe der Wiener Versicherungsmakler 34 15. Informationstag | Wiener Versicherungsmakler 34 Konzertabend | Nürnberger Versicherung 35 Masterclass | Allianz SE 42 Vom Großen Ganzen zum ganz Großen - so entstehen Höhenflüge | Helvetia Versicherung 52 8. Vertriebskonferenz | Institut für Versicherungswissenschaften e.V. Universität Leipzig

MARKT 16 Wachstumschampion | ARISECUR 16 Weihnachtsbudget 16 Rechtzeitige Vorbereitung 17 Naschmarktgeschichte | Wirtschaft 17 Reisetrends 2017

SCHLUSSPUNKT 54 Weihnachtsgrüße 54 Impressum Ausgabe-Nr.: 12 risControl 12/2016 Heft-Nr.: 450 38. Jahrgang risControl 12/16 05


KARRIERE / NEWS VBV Vorsorgekasse

Dialog Lebensversicherung

Auszeichnung

Neu im Team

Die VBV Vorsorgekasse AG wurde in der Kategorie „Betriebe“ mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Damit würdigten das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), der ORF und die Verbraucher den Beitrag der VBV zur Dekarbonisierung. Die VBV traf 2015 die Entscheidung, aus den Geschäften mit Kohle auszusteigen und jährlich den CO2Fußabdruck der Veranlagung zu messen. KR Heinz Behacker, Vorstandsvorsitzender: „Damit zeigen wir dass sich Nachhaltigkeit und gute Finanzergebnisse nicht ausschließen.“

Die Dialog Lebensversicherung hat ihre Vertriebsorganisation in Österreich ausgebaut. Neu im Team sind seit 1.November Georg J. Saringer und Michael Heinrich. Georg J. Saringer kann auf eine mehr als dreißigjährige Berufserfahrung zurückblickem. Nach diversen Tätigkeiten in anderen Bereichen stieg er Anfang der neunziger Jahre in die Versicherungsbranche ein. Als Regionaldirektor war er bei mehreren Gesellschaften in der Betreuung von Vertriebspartnern aktiv. Seine Schwerpunkte waren dabei biometrische Produkte und die fondsgebundene Lebensversicherung. Saringer betreut bei der

Dialog die Region Westösterreich. Michael Heinrich war in verschiedenen Branchen, u.a. auch als Pilot, tätig und kam danach über die Anlageberatung zur Versicherungswirtschaft. Hier wurde er Leiter einer Generalagentur und Regionaldirektor im Vertrieb von Lebensversicherungsprodukten. Auch er ist ein ausgewiesener Biometriespezialist. Heinrich betreut vorrangig die Vertriebspartner im Osten von Österreich. Mag. Willi Bors, Direktor der Dialog für Österreich, ist mit dem zügigen Ausbau seines Teams sehr zufrieden: „Innerhalb kürzester Zeit ist es uns gelungen, eine neue kompetente Mannschaft zu formieren."

Fachverband der Finanzdienstleister

Neubesetzung Das Ehrenschiedsgericht des Fachverbandes der Finanzdienstleister wurde neu besetzt. Der Oberösterreicher Helmut Paul Grosch und Hermann Mair aus Tirol treten als Ehrenschiedsrichter in die Fußstapfen von Johann

Massenbauer und Alfred Salzmann, die sich aus ihrer Tätigkeit im Ehrenschiedsgericht zurückziehen. Beide sind hauptberuflich als Gewerbliche Vermögensberater und Versicherungsmakler tätig. Der Gewerbliche

Vermögensberater, Unternehmensberater und Versicherungsagent Gerhard Windegger folgt Friedrich Potolzky als Fachverbandsanwalt nach. Potolzky fungierte auch als Ombudsmann der Finanzdienstleister Niederösterreich.

FMA

Gothaer Konzern

Warnung vor virtuellen Währungen

Rating

Die Finanzmarktaufsicht warnt Verbraucher zur besonderen Vorsicht im Umgang mit virtuellen Währungen und Geschäftsmodellen oder Anlageprodukte, die darauf aufbauen. Denn derartige Angebote unterlegen derzeit keiner Regulierung. Die Gefahr des Missbrauches insbesondere des Betruges und der Untreue sei besonders hoch, eine etwaige Rechtsdurchsetzung oder Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen besonders schwierig oder gar unmöglich. Bei Geschäftsmodellen oder Anlageprodukten, die auf virtuelle Währungen aufbauen, sind in der Regel so konzipiert, dass sie unter keine Konzessionspflicht fallen. Eine rechtliche Beurteilung, ob im Zusammenhang mit solchen Geschäftsmodellen eine Straftat vorliegt, fällt nicht in die Zuständigkeit der

Sowohl die Ratingagentur Fitch als auch S&P haben die Ratings der Kerngesellschaften des Gothaer Konzerns bestätigt. Die Analysten loben die starke Wettbewerbsposition des Konzerns, die durch das gut diversifizierte Produkt- und Vertriebsportfolio getragen wird. Weiterhin wird positiv hervorgehoben, dass der Konzern im Rahmen seiner wertorientierten Unternehmenssteuerung aktiv an der Entwicklung hin zu noch ertragreicheren Produkten arbeitet. Die Gothaer Allgemeine Versicherung AG, die Gothaer Lebensversicherung AG und die Gothaer Krankenversicherung AG werden weiterhin mit ’A-’ und einem stabilen Ausblick von S&P eingestuft. Fitch hat den beiden erstgenannten das Rating A bestätigt.

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FMA sondern in jene der Staatsanwaltschaft und der Strafgerichte. Da das Angebot virtueller Währungen und darauf aufbauender Geschäftsmodelle und Finanzprodukte in der Regel grenzüberschreitend erfolgt, haben auch ausländische Schwesterbehörden sowie Verbraucherschutzorganisationen diesbezügliche Warnmeldungen veröffentlicht.


KARRIERE / NEWS Zurich Österreich

Wechsel im Vorstand Dr. Gerhard Matschnig legt auf eigenen Wunsch seine Funktion als Vorstandsvorsitzender der Zürich Aktiengesellschaft mit Ende Februar 2017 zurück. Seine designierte Nachfolgerin ist Andrea Stürmer, MSc, MPA. Sie ist seit 2007 bei der Zurich Gruppe, wo sie als Head of Transaction Support im Corporate Center begann. Nach verschiedenen Funktionen innerhalb der Zurich Insurance Group wechselte sie 2014 zu Farmers Group, Inc., einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Zurich-Gruppe, wo sie seitdem als Chief Operations Officer des Commercial Business tätig ist. Frau Stürmer hat an der Universität Heidelberg studiert und Master-Studien für Volkswirtschaft und Philosophie an der London School of Economics sowie ein MasterStudium der öffentlichen Verwaltung an der Harvard Kennedy School abgeschlossen. Frau Stürmer ist 45 Jahre alt und deutsche Staatsbürgerin. Gary Shaughnessy, Chief Executive Officer Europe, Middle East & Africa, Zurich

Dr. Gerhard Matschnig

Andrea Stürmer, MSc, MPA Insurance Group: „Österreich ist ein wichtiger Teil der EMEA-Region und in diesem Markt gibt es herausfordernde Mitbewerber und Marktbedingungen. Ich bin sicher, dass Andrea Stürmer gemeinsam mit dem Team in

Österreich den Erfolgspfad fortsetzen wird. Ich danke Gerhard Matschnig für seinen Einsatz in den letzten drei Jahrzehnten. Unter seiner Führung hat Zurich nicht nur die Marktstellung deutlich ausbauen können, sondern auch zahlreiche Auszeichnungen erhalten und Innovationen, vor allem im digitalen Bereich, eingeführt.“

Zurich Versicherung/Deutschland

Neuer Vorstand Christine Theodorovics wird mit Jänner 2017 neuer Vorstand für das Ressort Bank bei der Zurich in Deutschland. Die gebürtige Wienerin Theodorovics hat sowohl die österreichische als auch die schweizerische Staatsbürgerschaft und ist seit Anfang 2011 für den Zurich Konzern tätig. Dies zunächst im Konzern in einer globalen Vertriebsrolle, dann als Vorstand in Österreich und zuletzt in der Schweiz, wo sie seit April 2016 als CEO der Zurich LebensversicherungsGesellschaft AG (ZLIC) und Geschäftsleitungsmitglied fungierte. Mit Tätigkeiten bei der EU Kommission in Brüssel und bei der renommierten Marktforschungsgesellschaft tns Intratest Burke in München

Christine Theodorovics startete sie ihre Karriere. Christine Theodorovics verfügt über einen Magister der Wirtschaftsuniversität Wien, einen Master of Arts in European Economic Studies des College of Europe in Brügge sowie einen Abschluss in Banking des Swiss Finance Institutes in Zürich.

Wir gestalten die Zukunft! Werden Sie Teil unserer Vision.

Versicherungs- und Finanzgruppe www.go-gruppe.at

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KARRIERE / NEWS Zürich Österreich

Vorstände Zwei langjährige Führungskräfte wurden bei der Zurich in den Vorstand berufen. Die Bereiche Vertrieb und Operations erhalten je ein eigenes Vorstandsressort. „Zurich ist ein starker Player am österreichischen Markt. Wir wollen unsere Position weiter ausbauen und unseren Erfolgspfad der letzten Jahre fortsetzen. Jetzt stellen wir dafür die Weichen und schaffen die Rahmenbedingungen für eine aussichtsreiche Zukunft“, informiert Dr. Gerhard Matschnig, Vorstandsvorsitzender. Sämtliche Vertriebseinheiten sowie das Markt-Management werden in einem Ressort gebündelt und unter die Verantwortung von Dr. Jochen Zöschg als neuem Mitglied des Vorstandes gestellt. Jochen Zöschg, 46, ist seit 1998 bei Zurich tätig. Bereits während seines Studiums sammelte er als Mitarbeiter in einem Versicherungsmaklerbüro erste Branchenerfahrung. Er begann zunächst in der Marketingabteilung als Market Manager für den Firmenbereich. Nach mehreren Führungspositionen im Underwriting wechselte er im Jahr 2007 zu Zurich Europe, wo er bis November 2008 in einer internationalen Führungsfunktion direkt an den CEO Europe General Insurance berichtete. 2008 übernahm er die Leitung der Produktentwicklung und des regionalen Underwritings für den Bereich Schaden-Unfall bei Zurich Österreich. Ende 2009 erfolgte der Wechsel in den Vertrieb, wo

Mag. Andreas Heidl

Dr. Jochen Zöschg

er zuerst die Leitung des Maklervertriebes General Insurance übernahm und mit Ende 2011 bis zu seiner Berufung in den Vorstand die Leitung des Vertriebs General Insurance innehatte. In dieser Funktion war er für alle Vertriebskanäle im Bereich Schaden-Unfall, also den gebundenen und ungebundenen Vertrieb, die Kooperationen sowie den OnlineVertrieb unter der Marke Zurich Connect, verantwortlich und hatte die Leitung aller Landesdirektionen inne. Innovation, Digitalisierung und Prozessoptimierung werden für Zurich immer wichtiger. Mag. Andreas Heidl verantwortet diese Zukunftsthemen sowie das Schadenmanagement als neues Mitglied des Vorstandes. Andreas Heidl, 40, ist seit 2001 bei Zurich tätig. Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Wien begann er seine Laufbahn in der Versicherungswirtschaft. 2001 wech-

selte er zu Zurich und war bis 2003 für die Entwicklung und den Aufbau des vielfach ausgezeichneten Vermittler-Online-Portals maklernetz.at verantwortlich. Danach setzte er seine Karriere in verschiedenen nationalen und internationalen Führungspositionen innerhalb der Zurich Gruppe fort. Zu den wichtigsten Stationen zählen unter anderen die Leitung des gebundenen Vertriebs bei Zurich Österreich von 2006 bis 2010, die Rolle als Vice President Distribution bei Farmers Insurance in Los Angeles von 2010 bis 2012 sowie die Leitung eines Transformations-Projektes in Südafrika. Seit 2012 ist Andreas Heidl bei Zurich Österreich für Operations und Technology verantwortlich und seit diesem Zeitpunkt auch Mitglied der Geschäftsführung der Zurich Service GmbH. Er wird in Kürze ein Executive MBA-Studium an der Hochschule St. Gallen abschließen.

MyLucy

faircheck

Neuer Anbieter

Austria´s Leading Companies

Mit „MyLucy“ ist ein weiterer digitaler Anbieter einer Makler-App auf den österreichischen Versicherungsmarkt gekommen. Der Start im November fand gleichzeitig in Deutschland und in Österreich statt, die Schweiz folgt in Kürze. Bis zu 50 Millionen Euro Risiko Kapital wollen die Schweizer in den ersten 3 Jahren einsetzen. Die Macher von MyLucy lassen die gesamte Abwicklung des Versicherungsgeschäfts durch einen Backoffice-Service des Maklerpools blau direkt abwickeln. In Österreich unterstützt ARISECUR den Einsteiger.

Dieses Jahr konnte sich faircheck über den fünften Platz bei der Vergabe des Austria´s Leading Companies Award in der Kategorie „solide Kleinbetriebe“ Umsatz bis 10 Millionen Euro in der Steiermark freuen. Der Preis wird zum 18.mal verliehen. Das vom KSV, der Tageszeitung „Die Presse“ und PWC veranstaltete Event gilt regelmäßig als Leistungsschau innovativer Unternehmen. „Gerade als Dienstleistungsunternehmen sind wir besonders gefordert weiter zu denken, über den Tellerrand zu schauen und unsere Kunden sowie die Kunden unserer Kunden mit maxi-

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maler Lösungsorientierung zu überraschen“, meint Dr. Peter Winkler, CEO und Gründer der faircheck Schadenservice GmbH.


EUROP ASSISTANCE GRUPPE

Kooperation Der Royal Automobile Club (RAC) VHD Alarmcentrale (VHD) und die Europ Assistance Gruppe bauen ihre strategische Partnerschaft im Bereich Mobilitätsgarantie durch ein paneuropäisches Abkommen aus. Der RAC und Europ Assistance kooperieren bereits seit vielen Jahren. Kerninhalt dieser nun um den VHD erweiterten Partnerschaft ist es, europaweite Kfz-Mobilitätsdienstleistungen aus einer Hand anbieten zu können. Die drei Mobilitätsspezialisten bieten dabei neue und attraktive Möglichkeiten zur Steuerung von Pannenhilfsschäden und damit auch ein neuartiges Serviceerlebnis für deren Kunden. Von der neuen Partnerschaft versprechen sich die drei Mobilitätsdienstleister einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bei internationalen Ausschreibungen. Die Dienstleistungen werden europaweit operierenden Kunden in über 26 Ländern angeboten. Kunden partizipieren auch an den weiteren innovativen Entwicklungen der drei Unternehmen, da der Austausch von Best Practices untereinander erfolgen wird. Pierre Brigadeau, Group Chief Sales & Marketing Officer bei Europ Assistance,

erklärt in einer ersten Stellungnahme: "Unsere Kunden sehen sich tagtäglich immer komplexer werdenden, grenzübergreifenden Serviceerwartungen der Autofahrer ausgesetzt, sei es, dass diese in Großbritannien, in Frankreich, in den Niederlanden, in Deutschland oder in Russland mit dem Auto unterwegs sind. Ziel der neuen Ver-

einbarung ist es, ihnen einen persönlichen, vertrauenswürdigen Partner zur Seite zu stellen, der ihnen helfen kann, ihre Fahrer und Händler in ganz Europa zu unterstützen." "Die Vereinbarung ist ein großer Erfolg", so Pierre Brigadeau. "Dennoch ist es nur ein erster Schritt hin zu einer breiter angelegten Partnerschaft, die schon bald auf neue Regionen und Produktangebote ausgeweitet werden soll." RAC Business Service-Direktor David Wallace fügt hinzu: "Das bedeutet für unsere Kunden in Großbritannien und Irland, dass sie weiterhin von der Kompetenz des RAC und von einem nun auf 26 europäische Länder ausgeweiteten Pannenhilfsangebot mit zentraler Kundenbetreuung profitieren können.“ „Die neu geschlossene Partnerschaft ist eine einzigartige Chance für den VHD“, kommentiert Peter Varenkamp, CEO der VHD, bei Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. „In den letzten Jahren haben wir uns auf den Ausbau unserer Inlandsaktivitäten fokussiert. Die Zusammenarbeit mit Europ Assistance und RAC ermöglicht es uns nun, neue Geschäftsfelder zu erschließen, die den Mobilitätsservice für bestehende und neue internationale Kunden mit Sitz in den Niederlanden deutlich verbessern.“ risControl 12/16 09


VERSICHERUNG Generali Versicherung

Wintertipps Auch wenn jeder glaubt die Tücken des Winters zu kennen, sind oft Tipps von Experten für den Hauseigentümer nicht schlecht. Die Generali Versicherung hat wertvolle Tipps dafür veröffentlicht. Vom Wasseranschluss im Freien absperren und Wasserleitungen ablassen bis zur Frostschutzkontrolle bei Solaranlagen. Nicht zu vergessen auch die Pflichten die man als Hauseigentümer als Versicherungsnehmer hat: Generali Vorstand Walter Kupec: „Schäden am Grundstück und Eigenheim, die durch Frost, Sturm, Schneedruck oder Dachlawinen hervorgerufen wurden, werden von der Eigenheimversicherung abgedeckt. Dieser Schutz setzt aber trotzdem auch eine Instandhaltungs- und Sorgfaltspflicht des Versicherungsnehmers voraus.“ Dazu gehört z. B., dass wenn versicherte Gebäude während der Frostperiode durchgehend länger als 72 Stunden verlassen sind, man ausreichend Maßnahmen gegen Frostschäden zu treffen hat. Und hat man einen Gehsteig vor seinem Eigentumshaus, dann muss dieser zwischen 6 und 22 Uhr frei von Schnee und Glatteis sein. Ist in der Nacht Glatteis zu erwarten, dann muss vorbeugend gestreut werden. Die ersten Skilifte eröffnen und damit beginnt auch die Saison der Winterunfälle, dafür hat die Wiener Städtische praktische

Informationen. Denn folgenschwere Kollisionen vor allem beim Wintersport sind keine Seltenheit, und ebenso hoch wie die Gefahr einer Verletzung sind schnell auch die Ansprüche. So haben sich im Jahr 2014 beim alpinen Schilauf 37.500 Menschen verletzt, beim Snowboarden 8.600 und beim Langlaufen, Rodeln und Bobfahren 5.100 und viele davon waren nicht ausreichend abgesichert. Ebenso hoch wie die Gefahr einer Verletzung sind schnell auch die Ansprüche, die sich aus der Schadensersatzpflicht ergeben. Diese werden oftmals unterschätzt, geht es

hier doch rasch um Summen, die den finanziellen Ruin bedeuten können: Gerade bei jungen Schwerverletzten sind Pflegekosten und Verdienstentgang jahrzehnte- oder sogar lebenslang in Form einer Rente zu leisten. Nach der österreichischen Rechtsordnung hat zwar derjenige, der einen Schaden erleidet, diesen grundsätzlich selbst zu verantworten. Ist der Schaden allerdings auf das Verschulden einer anderen Person zurückzuführen, so ist der Geschädigte berechtigt, Schadensersatz zu fordern. Wichtig vor dem ersten Skiurlaub ist also eine umfassende Absicherung.

%) und Vermögensdiebstahl (19 %). Auch die Einschätzung, welche klimatischen Veränderungen und Naturereignisse Auswirkungen auf das Unternehmen hätten, wurde abgefragt. Für die österreichischen KMU kamen Überschwemmungen (35 %) an erster Stelle, gefolgt von Starkregen. Das größte Risiko dabei wäre laut Einschätzung der Unternehmen die Betriebsunterbrechung (33 %), gefolgt von der Beeinträchtigung der Gesundheit der Belegschaft (24 %). „Immer mehr österreichische Klein- und Mittelbetriebe setzen auf das Internet als Vertriebskanal und sind sich der Risiken, die damit in Zusammenhang stehen, bewusst. Im Sinne der Vorsorge und Absiche-

rung ist es daher empfehlenswert, für den Fall einer Betriebsunterbrechung Vorkehrungen zu treffen. Einerseits sollten Unternehmen bereits beim Errichten und Betrieb ihres Webshops auf neue Technologien setzen und sorgsam mit Daten umgehen. Andererseits ist es auch sinnvoll, eine entsprechende Versicherung für Betriebsunterbrechungen abzuschließen, um im Falle des Falles Verluste ersetzt zu bekommen“, erklärt Kurt Möller, Mitglied des Vorstandes und verantwortlich für Produktentwicklung und Underwriting bei Zurich in Österreich. „Darüber hinaus kann eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung zur Abwehr von rechtlichen Ansprüchen eine gute Ergänzung sein.“

Zurich Versicherung

Cyber Attacken Ob die Zurich Experten geahnt haben, wie nahe sie der Realität waren, wenn man den angeblichen Hackerangriff bei der deutschen Telekom betrachtet? Die Studie ergibt, dass österreichische KMU sich der Bedrohung aus dem Internet sehr wohl bewusst sind. Nur lediglich 3 % haben noch nicht darüber nachgedacht, ob sie Opfer eines Cyber Angriffs werden könnten. Für 27 % aller befragten Unternehmen liegt das Hauptrisiko in einer Betriebsunterbrechung, etwa dem Ausfall der Website oder Schäden durch einen Computervirus. Ebenso ausgeprägt bei österreichischen KMU ist die Sorge um Kundendaten. An dritter und vierter Stelle der Bedenkenliste folgen Rufschädigung (20 10 risControl 12/16


VERANSTALTUNG Wirtschaft

Staatliches Gütezeichen Im festlichen Rahmen wurden das staatliche Gütezeichen „berufundfamilie“ von Familienministerin Dr. Sophie Karmasin verliehen. „Es freut mich, dass sich immer mehr Arbeitgeber für den familienfreundlichen Weg entscheiden und auch dabei bleiben. Sie alle haben erkannt, dass Familienfreundlichkeit ein wesentlicher Faktor im Wettbewerb um die besten Köpfe ist, und viele nachhaltige Vorteile bringt.“, ist die Bundesministerin überzeugt. Mit dem staatlichen Gütezeichen berufundfamilie werden jährlich Unternehmen ausgezeichnet, die erfolgreich am Audit teilgenommen und somit bedarfsgerechte Rahmenbedingungen für eine familienfreundlichere Arbeitswelt und damit auch mehr Flexibilität für ihre Beschäftigten geschaffen haben. Ein zentraler Aspekt des Audits ist das aktive Mitwirken aller Beteiligten. „Wenn die Mitarbeiter an der Entwicklung

der familienfreundlichen Maßnahmen beteiligt sind, wird nur umgesetzt, was auch wirklich gebraucht wird. Fehlinvestitionen können so weitgehend vermieden und die Angebote bedarfsgerecht angepasst werden“, erklärt Karmasin. Ausgezeichnet wurde unteranderem die ­DONAU Versicherung VIG (ausgezeichnet seit 2013). Generaldirektor Dr. Peter Thriring meinte dazu: „Die DONAU zählt zu den TopVersicherungsunternehmen in Österreich mit 150 Jahren Unternehmensgeschichte. Dieser langfristige Erfolg ist dem großem Engagement und der hohen Expertise aller Menschen zu verdanken, die für die DONAU arbeiten. Die neuerliche Auszeichnung nehmen wir daher als Ansporn, uns als Arbeitgeber weiter zu entwickeln und als gelungenen Nachweis, an unserer nachhaltigen Personalstrategie festzuhalten“. Ebenfalls Auszeichnungen er-

hielten: EFM Versicherungsmakler AG (ausgezeichnet seit 2013), Niederösterreichische Versicherung AG (ausgezeichnet seit 2013) und die Sparkassen Versicherung AG VIG (ausgezeichnet seit 2013). Die Österreichische Beamtenversicherung VVaG erhielt das Grundzertifikat 2016. Mag. Josef Trawöger, Vorstandsvorsitzender ÖBV: „Die ÖBV zählt zu den attraktivsten Arbeitgebern in der Versicherungsbranche. Mit Freude nehmen wir das Gütesiegel entgegen und versichern, weiterhin mit viel Engagement in die Zufriedenheit unserer und Mitarbeiter zu investieren. Es gibt kaum einen besseren Weg zu unseren Kundinnen und Kunden, als über motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“. Mag. Josef Trawöger sieht durch die Zertifizierung die erfolgreiche Personalentwicklungsstrategie der ÖBV bestätigt.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit, wünschen fröhliche Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr.

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FINANCEFOX

Große Ziele Werner Holzhauser hat große Ziele, vor vier Jahren hat er sich dazu entschlossen mit Valued Asset Unternehmen dabei zu begleiten, gewohnte Pfade zu verlassen, langfristige Erfolgspotenziale zu erschließen und diese auch umzusetzen. Nun geht der Vertriebsexperte den nächsten Schritt. Er begleitet als CEO das InsurTech-Unternehmen FinanceFox beim Eintritt in den österreichischen Markt. Sie sind sehr erfolgreich mit Valued Asset unterwegs und gehen jetzt mit Finance Fox neue Wege, warum? Holzhauser: Weil das genau unser Thema ist, gewohnte Pfade zu verlassen und neue Ideen und Startups zu begleiten. Mit dem neuen FinTech Unternehmen runden wir aus unserer Sicht den Markt ab. Denn der Markt muss sich aufgrund der Digitalisierung auch in der Finanzdienstleistung nachhaltig ändern. Die gewohnten Wege Unser Ziel ist es den Makler in seiner alltäglichen Arbeit zu unterstützen und für ihn Neukunden zu generieren. Wir werden aber nicht in seinen Bestand eingreifen.

Wir wollen eine Premiummarke werden, sowohl für den Endkunden und den Versicherungsmakler als auch für die Versicherungsgesellschaften. werden in Zukunft nur mehr selten gegangen werden. Der Geschäftsabschluss von morgen funktioniert anders. Der Kunde muss dort abgeholt werden, wo er sich wohlfühlt. Kunden sind hybrid geworden, sie informieren sich digital, schließen aber nicht digital Ihr Versicherungsprodukt ab. Wir wollen eine Premiummarke werden, sowohl für den Endkunden und den Versicherungsmakler als auch für die Versicherungsgesellschaften. Wir sehen uns keinesfalls als ein Vergleichsportal. Unser Zugang

zu dem Ganzen ist, dass wir dem Kunden die modernsten Instrumente bieten, er alle seine Versicherungsvertragsinformationen, Neuigkeiten usw. in unserer App sieht. Bei Bedarf können jederzeit über die App weitere spezielle Versicherungen abgeschlossen werden, so zum Beispiel am Flughafen eine Reiseversicherung. Unser Motto: Die Kaufprodukte kann der Kunde selbst abschliessen, bei Verkaufsprodukten muss er seinen Versicherungsvertrag bei einem Berater der unser Partner ist abschliessen. Das heißt, bei biometrischen Risiken wie Krankenund Lebensversicherung wird es kein System geben, dass es dem Kunden ermöglicht selbstgesteuert ein Produkt übers Internet abzuschließen. Unser Ziel ist es den Makler in seiner alltäglichen Arbeit zu unterstützen und für ihn Neukunden zu generieren. Wir werden aber nicht in seinen Bestand eingreifen. Im Gegenteil, wenn der Endkonsument sich in die App einloggt, sieht er immer als direkten Ansprechpartner seinen Versicherungsmakler. Die persönliche Beziehung ist sehr wichtig und ohne der wird es auch in Zukunft nicht funktionieren. Die gewohnten Wege werden in Zukunft nur mehr selten gegangen werden. Der Geschäftsabschluss von morgen funktioniert anders. Also keine Konkurrenz zum herkömmlichen Versicherungsmaklermarkt, sondern eine Ergänzung bzw. ein Unterstützungstool? Holzhauser: So kann man es sehen, wir arbeiten mit der Doppelmandatierung. Die Bestandsdaten unserer Maklerpartner

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INTERVIEW

Felix Huemer, COO13 Austria risControl 12/16 Werner Holzhauser, CEO Austria


FINANCEFOX werden bei uns ins System eingespielt, denn nur so kann der Endkunde seine Versicherungspolizzen auf der App sehen und der Maklerpartner seine Bestände effizient verwalten. Sollte der Makler aber nicht mehr mit uns zusammenarbeiten wollen, dann bekommt er seinen Bestand 1:1 wieder zurück und wir werden diesen nicht mehr bearbeiten und alle Daten aus unserem System unwiderruflich löschen. Außerdem ist es deswegen keine Konkurrenz, weil wir junge Konsumenten ansprechen, die nur über den digitalen Bereich zu uns kommen, eine Zielgruppe, die für die meisten Versicherungsmakler sonst nicht erreichbar ist. Der Endkunde hat Zeit uns kennenzulernen und sollte der Versicherungsmakler in Pension gehen wollen, dann besteht die Möglichkeit seinen Bestand zu übernehmen. Wo ist der Mehrwert für den Partner? Holzhauser: Die meisten Versicherungsmakler in Österreich sind Kleinunternehmen, der durchschnittliche Versicherungsmakler hat ein Bestandsprovisionsaufkommen von 100.000 Euro. Wir wissen, dass der Kostensatz im Durchschnitt bei mindesten 80 % liegt und die Meisten sind in einer Altersgruppe von über 50 Jahren. Hier stehen wir zur Verfügung, wir generieren eine moderne Lösung und gleichzeitig eine Nachfolgemöglichkeit. Denn der Versicherungsmakler hat Zeit, sich um die Kundenbetreuung zu kümmern, wir übernehmen die Vertragsverwaltung, die Schadensbearbeitung und die Provisionsabrechnung. Der Endkunde hat Zeit uns kennenzulernen und sollte der Versicherungsmakler in Pension gehen wollen, dann besteht die Möglichkeit seinen Bestand zu übernehmen. Was unterscheidet FinanceFox zu anderen Gruppierungen? Holzhauser: Wir bauen eine junge Marke auf, die junge Menschen anspricht, welche technisch einen sehr großen Vorsprung hat. Das Unternehmen wurde vor zwei Jahren 14 risControl 12/16

Wenn der Endkunde ein kompliziertes Geschäft haben möchte, braucht er natürlich einen Ansprechpartner und den findet er in einem unserer Partner, wir machen das Geschäft nicht selber. von Leuten gegründet, die nicht aus der Versicherungsbranche gekommen sind. FinanceFox hat einen starken finanziellen Background, alleine in der zweiten Finanzierungsrunde ist es uns gelungen, 28 Mio. Dollar einzusammeln. Was uns auch von den anderen unterscheidet ist, dass wir überzeugt sind, dass der Versicherungsberater der Zukunft quasi als „Hybridmodell“ unterwegs sein muss. Auch generieren wir mit unserem Modell Neukunden für unsere Partner. D. h. wenn der Endkunde ein kompliziertes Geschäft haben möchte, braucht er natürlich einen Ansprechpartner und den findet er in einem unserer Partner, wir machen das Geschäft nicht selber. Wir wenden uns an Qualitätsberater und sind für den Markt offen. Was sind für Sie Qualitätsberater?

Holzhauser: Unternehmen die an die Beratung und an unser Modell glauben, die das Handwerk des Versicherungsmaklers verstehen. Für uns ist es wichtig, dass wir mit Maklern zusammenarbeiten und und im Regelfall seinen Innendienst übernehmen. Dadurch stellen wir sicher, dass wir immer gute Leute sowohl in der Beratung als auch auch im Innendienst haben. Was uns auch von den anderen unterscheidet ist, dass wir überzeugt sind, dass der Versicherungsberater der Zukunft quasi als „Hybridmodell“ unterwegs sein muss. Im Hinblick auf den Datenschutz, wie geht FinanceFox damit um? Holzhauser: Unsere Daten liegen in einer Cloud, die Server dazu stehen in Frankfurt, wir sind IT-Security zertifiziert, arbeiten SSL-verschlüsselt auf Bankenniveau und sind TÜV geprüft. Wir danken für das Gespräch.


sicher auF schriTT & TriTT.

Unfälle kann man nicht verhindern. Finanzielle Engpässe schon. Am besten mit dem neuen Zurich Unfallschutz mit verbesserten Rentenlösungen und mehr Flexibilität bei den Unfallkosten. Mehr unTer: zurich.at/unfall

Zurich Versicherung. Für alle, die wirklich lieben.


MARKT ARISECUR

Wachstumschampion Die Arisecur Mutter blau direkt hat es in Deutschland unter die 500 am stärksten wachsenden Unternehmen geschafft. Die Lübecker schafften es unter die Top 10 der gesamten Finanzdienstleistungsbranche. Bewertet wurde der Zeitraum von 2012 bis 2015. In diesem Zeitraum wuchs blau direkt von 10,3 Mio. Euro Umsatz auf insgesamt 21,5

Mio. Euro. Die Norddeutschen erreichten damit ein jährliches Durchschnittswachstum von 28 %. In Österreich ist blau direkt durch die Tochtergesellschaft "ARISECUR Versicherungs-Provider GmbH" vertreten. Im gleichen Erhebungszeitraum, 2012 bis 2015, konnte das österreichische Maklerpool seinen Umsatz um satte 60 %, von 2 Mio. auf 3,2 Mio.

Euro, erhöhen. Bei blau direkt fühlt man sich jedenfalls in seiner strategischen Ausrichtung als technikgetriebener Maklerdienstleister bestätigt. „Wir freuen uns wirklich sehr über diesen Erfolg“, strahlt Lars Drückhammer, Geschäftsführer von blau direkt. „Mal sehen, ob wir im aktuellen Geschäftsjahr noch nachlegen können.“

Weihnachtsbudget Die nach wie vor bestehenden Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern schlagen sich auch auf das Einkaufsverhalten zu Weihnachten nieder: So gibt Herr Österreicher zu Weihnachten 2016 mit 405 Euro um rund 20 % mehr als Frau Österreicherin mit 338 Euro aus. Dies ermittelte der Wiener Online-Zahlungsspezialist paysafecard, Teil der globalen Paysafe Gruppe, in einer aktuellen Studie quer über mehrere europäische Märkte. Auch in Deutschland und der Schweiz liegen die Weihnachtsausgaben von Männern und Frauen weit auseinander. In Großbritannien beträgt der Abstand hingegen nur etwas über 5 %, wobei hier ebenfalls Männer mehr ausgeben. Insgesamt sind die Briten zu Weihnachten am spendabelsten: 484 Euro wollen sie heuer im Schnitt für Geschenke aufwenden, gefolgt von Schweizern mit 380 Euro und Österreichern mit 372 Euro. Deutlich abgeschlagen liegt hier Deutschland mit nur 291 Euro.Dabei variieren

die Ausgaben stark nach Altersgruppe: Wenig überraschend steigen sie in Österreich von 172 Euro bei 16- bis 19-jährigen bis auf 472 Euro in der Gruppe 60+. Und welche Geschenke werden gerne online gekauft? Quer durch alle Altersgruppen sind es Bücher (47 % aller Befragten planen einen digitalen Einkauf von

Büchern bzw. e-books als Geschenk), gefolgt von Spielzeug und (klassischen) Spielen (37 %) und Events bzw. Tickets für Veranstaltungen (35 %). Die vielfältigen Angebote entsprechend großer Online-Anbieter, wie Amazon und Thalia, tragen hier sicher wesentlich bei. Die Studie wurde von marketagent durchgeführt.

Rechtzeitige Vorbereitung Die neue Europäische Datenschutzgrundverordnung hat weitreichende Auswirkungen auf das Datenschutzrecht der EU Mitgliedstaaten. Geldbußen von bis zu 20 Mio Euro statt bislang 10.000 bis 25.000 Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatz bei Datenschutzverletzungen, das sind unteranderem die drohenden Konsequenzen. Unternehmen müssen künftig eine Datenschutzfolgenab16 risControl 12/16

schätzung erstellen, wenn sie z.B. neue Technologien einführen, die hohe Risiken für den Datenschutz natürlicher Personen zur Folge haben können. Bei einer Datenschutzfolgenabschätzung sollen insbesondere Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des möglichen Risikos bewertet und geeignete technische und organisatorische Maßnahmen dagegen ergriffen werden. Bis

Mai 2018 sind jene Unternehmen verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu ernennen, deren "Kerntätigkeit" in der Durchführung von Verarbeitungsvorgängen besteht, die eine umfangreiche regelmäßige und systematische Beobachtung von Personen erforderlich machen. Die Rechtsanwaltskanzlei Wolf Theiss veranstaltet zum Thema im kommenden Jahr einige Seminare.


MARKT Wirtschaft

Naschmarktgeschichte Gewerbebetriebe haben es immer schwerer in Österreich. Es gibt aber Unternehmen die es schaffen, über Generationen hinweg erfolgreich zu sein. Diesmal stellen wir Ihnen ein nicht mehr wegzudenkendes Familienunternehmen am Wiener Naschmarkt vor:

dem „alten“ Naschmarkt vor der heutigen TU aufstellte, hätte sie sicher nicht gedacht, dass auch ihr Ur-Urenkel noch 140 Jahre später ihren Beruf hochhalten würde.

Fisch- Gruber feiert 140 Jahre

In den Anfängen war das Geschäft natürlich härter. Die Ur-Urgroßmutter musste ihren Stand noch jeden Tag auf- und abbauen. Im Sommer wurde Gemüse verkauft, da es keine Kühlung gab. Um 1900 begann die Tochter dann im Winter mit Importen aus Italien – in der Pferdekutsche, eingewickelt in Brennnesseln kam der Fisch über die Alpen nach Wien. Die Lämmermanns (der Betrieb wechselte durch die Eheschließungen der Frauen dreimal den Namen) sorgten mit dem Import

Der älteste Stand des Wiener Naschmarkts wurde im Jahr 1876 gegründet und wird heute in der 5. Generation geführt. Die Geschichte des Betriebes ist gleichzeitig auch ein Stück Markt- und Zeitgeschichte. Laura Laula Lämmermann erwarb am 26.11.1876 vom Magistrat der k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien einen Gewerbeschein. Als sie ihren Schirm und Karpfenbottich das erste Mal auf

Damals und heute

von Meeresfisch für Sensation in der Wiener Gesellschaft. Um 1910 fand man nach der Überdachung des Wienflusses auf dem „neuen“ Naschmarkt ein festes Quartier und mietete vier Stände. Diese und drei weitere sind bis heute im Besitz der Familie. Zwei Kriege und zwei Generationen später baute die Familie das Unternehmen weiter aus. Die vierte Generation der starken Frauen, Hella Meisinger, heiratete den Berufsfischer Erich Gruber. Er brachte die schönsten Krebse auf den Markt – und blieb. In den 1970ern und 1980ern bauten die Grubers ihr Unternehmen zu einem der führenden Fischimporteure Österreichs aus und betrieben die größte Hummerhälterung Österreichs. Vom kleinen Wirtshaus im Burgenland, über die Hausfrau am Naschmarkt bis zum Haubenrestaurant belieferten die Grubers ganz Ostösterreich. Mit der Restrukturierung des Wiener Naschmarkts in den 1990er Jahren war es auch für das Familienunternehmen Zeit, sich neu aufzustellen. „Wir haben gesehen, dass wir uns neu spezialisieren müssen. Qualität, Nachhaltigkeit, Herkunft – diese Themen wurden immer wichtiger“, so Wolfgang Gruber. Seit 1997 führt Wolfgang Gruber den Betrieb nun in der 5. Generation. Den Großhandel gibt es mittlerweile nicht mehr – umso mehr konzentriert er sich auf seine Kunden/-innen auf dem Markt. Und auch weiter weg: Zusätzlich zum Hauptgeschäft betreibt Gruber seit 2009 Österreichs ersten Onlineshop für frischen Fisch und Meeresfrüchte.

Reisetrends 2017 Der erste Ausblick auf die wichtigsten Reisetrends 2017 für Urlauber und Geschäftsreisende wurden veröffentlicht. Die Schnelllebigkeit spiegelt sich auch im Reiseverhalten wider, der technologische Fortschritt führt zu weniger Geduld. 44 % der Reisenden erwarten schon heute, ihren Urlaub mit nur wenigen Klicks am Smartphone planen zu können und der Trend steigt. Geschäfts-und Urlaubsreisen werden immer mehr miteinander verbunden. 49 % der Geschäftsreisenden verlängern ihren Aufenthalt um das Reiseziel zu entdecken,

nächstes Jahr werden die Zahlen noch steigen. Das Jahr 2017 wird das Jahr der Abenteurer-

reisenden sein, neue Destinationen und mehr Abenteuer stehen auf der Wunschliste. risControl 12/16 17


VERANSTALTUNG Fachgruppe der Wiener Versicherungsmakler

Absolventenfeier Im weihnachtlich schön geschmückten Heurigenrestaurant Martin Sepp wurde die Abschlussfeier der heurigen Wiener Versicherungsmaklerkurse gefeiert. Alle Teilnehmer der diesjährigen Kurse, sowohl mit bereits absolvierter Prüfung als auch Prüfungsanwärter, trafen sich zu einer gemeinsamen Abendveranstaltung. Fachgruppenobmann der Wiener Versicherungsmakler KR Helmut Mojescick übergab an 7 Absolventen die Urkunde und betonte wie wichtig Aus- und Weiterbildung für angehende, aber auch bereits tätige Versicherungsmakler sei. Weiter zeigte er sich sehr stolz darüber, welch hohen Stellenwert die Ausbildungskurse der Wiener Versicherungsmakler in der Ausbildungslandschaft in Österreich genießen, da Teilnehmer aus fast allen Bundesländern in Wien begrüßt werden konnten. Eine österreichweite besondere Einmaligkeit gibt es in Wien, die Helvetia Versicherung ist die einzige Versicherung in Österreich, die ihren Maklerbetreuern einen Besuch der Maklerausbildung bei der Wiener Fachgruppe nahelegt. Bereits seit vier Jahren besteht diese Kooperation, die im Hause der Helvetia so gut angenommen wird, dass sich bereits Innendienstmitarbeiter

aus der Schadensabteilung für diese Ausbildung interessieren. Alexander Neubauer, Leiter des Partnervertriebes bei der Helvetia Versicherung, war sichtlich stolz auf „seine“ Absolventen. Nach dem kurzen offiziellen Teil gab es genug Zeit für einen regen Austausch

KR Helmut Mojescick, DI Sergey Sukharev, Mag. Wilhelm Hemerka 18 risControl 12/16

zwischen den Teilnehmern. Die Absolventen, die eine Urkunde erhielten in alphabetischer Reihenfolge: Dr. Michaela-Martina Achleitner, Sandra Gollner, Andrea Klein, MBA, Dr. Zeljko Peric, Ursula Reisenberger, Adolf Sturm, DI Sergey Sukharev, Peter Vosel.

Andreas Büttner, Mag. Wilhelm Hemerka, Mag. Gabriele Stastny, KR Helmut Mojescick, Alexander Neubauer


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TITELGESCHICHTE

Soziale Projekte und gute Gedanken Jetzt genau ist die richtige Zeit um sich um Andere zu kümmern, oder die Weltgeschehnisse mit Abstand zu betrachten, und sich zu besinnen. Den Meisten von uns geht es gut, natürlich hat jeder seinen eigenen Problemrucksack zu tragen, aber im Großen und Ganzen leben wir ein zufriedenes Leben. Aber es gibt auch in unserem, an und für sich reichen, Land Menschen die Hilfe benötigen. Krankheit, Armut und das Problem der Wohnungslosigkeit. Die Statistik Austria bemüht sich seit Jahren, die Ziffer derer, die von dieser Problematik betroffen sind, zu erfassen. Ein schwieriges Unterfangen, die Dunkelziffer liegt sicherlich weit höher. Die meisten haben als „üblichen“ Obdachlosen einen älteren und alleinstehenden Mann im Gedanken. Es sind bereits fast alle Altersklassen, Frauen Männer und Familien von dieser Not betroffen. Beunruhigend ist es auch, dass die Tendenz wohnungslos zu sein immer mehr junge Menschen unter 15 Jahren betrifft, die Zahlen liegen bereits bei fast 1.000 Personen in Österreich. Warum es zur Wohnungslosigkeit kommt, wie Politik und Gesellschaft damit umgeht und wie man dagegen steuern kann, würde den Rahmen unserer Berichterstattung sprengen. Nur ein paar Zahlen, damit Sie sich die prekäre Lage

einmal vorstellen können. In Österreich sind 39 % der armutsgefährdeten Menschen mit unzumutbaren Wohnkosten konfrontiert. Die Kosten von Mietwohnungen sind von 2001 bis 2015 um 15 % gestiegen. Alleine in Wien sind im Jahr 2015 11.270 Mieter von Gemeindewohnungen wegen Räumungsverfahren und Räumungsterminen kontaktiert worden – 2.361 Räumungen wurden vollzogen. Der Verlust der Wohnung bedeutet für Betroffene unsägliches persönliches Leid. Zum oben erwähnten Thema stellen wir Ihnen heuer ausnahmsweise aus der Redaktion nur ein Projekt vor, das neunerhaus in Wien und seine vielzähligen Anlaufstellen. Wobei wir hier alle, die in der Problematik Wohnungslosigkeit tätig sind und eine hilfreiche Hand den Suchenden reichen, vor den Vorhang stellen und ihnen ein allgemeines Danke sagen möchten. Das neunerhaus – Obdach und mehr. Ein Verein wurde 1998 gegründet und sieht sich als eine junge moderne Sozialorganisation. Er ist entstanden um den zahllosen Betroffenen – gleichgültig ob obdach- oder

Im März 2016 startete das neunerhaus die Online-Plattform „HomeSweetHomepage.at“, mit der Unterstützung bei der Schaffung von Wohnraum für Obdachlose lukriert wird. 20 risControl 12/16

wohnungslos - rund um den Franz-JosefBahnhof, Wohnungen zur Verfügung zu stellen. In drei neunerhäusern und den Housing First Wohnungen wohnen mittlerweile rund 450 Menschen. In der neunerhaus Ärztepraxis, der Zahnarztpraxis und dem Team neuerhausarzt werden rund 3.000 obdachlose Menschen jährlich – Tendenz steigend - betreut. Markus Reiter, neunerhaus Geschäftsführer, im Gespräch über Struktur, Beton und Baustellen im Sozialsystem: "Wir setzen in der Wohnungslosenhilfe auf Selbstbestimmung und Fördern, statt auf Zwänge und vorgegebene Strukturen. Wir begegnen den Menschen auf Augenhöhe und beginnen jede Hilfe mit Vertrauen und mit bedingungsloser Unterstützung." Housing First bedeutet einen direkten Zugang zu einer eigenen leistbaren Wohnung mit einer maßgeschneiderten sozialarbeiterischen Hilfe durch das neunerhaus Team. Die Zusammenarbeit mit externen sozialen und medizinischen Diensten sowie die Kooperation mit Hausverwaltungen und Wohnungseigentümer runden das Angebot ab. Die Zahlen aus den neunerhaus Ordinationen zeigen wie wichtig diese Hilfestellung ist. Im Jahr 2015 insgesamt wurden 3.559 Patienten in den Ordinationen versorgt. Ein Plus von 25 % zum Vorjahr. Neben der Arzt- und Zahnartzpraxis besteht nun auch die Möglichkeit für obdach- und wohnungslose Menschen ihre Tiere behandeln zu lassen, ohne Angst vor den Kosten zu haben. Die Behandlung ist gratis und die Tierärzte und Assistenten arbeiten ehrenamtlich. Viele ehrenamtliche Helfer sind im neunerhaus und allen anderen sozialen Einrichtungen in Österreich nicht mehr wegzudenken, aber es braucht auch monitäre Hilfe, vielleicht etwas für Sie, liebe Leserin und lieber Leser – ein Spendenerlagschein liegt diesmal der Dezember Ausgabe von risControl bei. Aber wie jedes Jahr haben auch unsere Leserinnen und Leser uns Informationen über soziale Projekte die unterstützt werden und ihnen am Herzen liegen zugesandt. Die Berichte dazu lesen Sie hier.


TITELGESCHICHTE D.A.S. Rechtsschutz AG Das Leitbild der D.A.S. Rechtsschutz AG ist es, Chancengleichheit herzustellen. Das gilt nicht nur bei rechtlichen Problemen. Der Rechtsschutzversicherer schreibt deshalb auch seine soziale Verantwortung groß. Mit dem Projekt „D.A.S. hilft helfen“ unterstützt das Unternehmen soziale Einrichtungen und Organisationen, für die sich seine Mitarbeiter engagieren. Wiener Tafel Bereits vor einigen Jahren ist eine Kooperation mit der Wiener Tafel entstanden. Durch Fuhrparksponsoring trägt die D.A.S. dazu bei, dass Lebensmittel aus Supermärkten und Restaurants nicht im Müll landen, sondern zu bedürftigen Menschen gebracht werden. Carla – eine Initiative der Caritas

Begeistert strecken Grundschüler in Bogdanica (Bulgarien) ihre Schuhkartons in die Luft ständen wird auch der Umweltschutzgedanke gelebt. Auch bei dieser Organisation hilft die D.A.S. mit Fuhrparksponsoring. Weihnachten im Schuhkarton

Seit Herbst dieses Jahres unterstützt die D.A.S. „carla“. In carla Lagern werden brauchbare und intakte Waren gesammelt. Die gesammelte Kleidung, Möbel, Geschirr etc. werden zum einen bedürftigen Menschen weitergegeben. Zum anderen werden in den carla Läden die Waren verkauft und der Erlös kommt Hilfseinrichtungen zugute. In den carla Einrichtungen arbeiten Langzeitarbeitslose, die mit diplomierten SozialarbeiterInnen wieder zurück in den Arbeitsmarkt finden sollen. Durch die Wiederverwertung von gebrauchten Gegen-

Viele D.A.S. Mitarbeiter haben schon im November Weihnachtsgeschenke für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gepackt. Bei dieser Aktion werden Pakete mit Kleidung, Spielzeug, Süßigkeiten, Hygieneartikel, Schulsachen,… gefüllt und über eine Abgabestelle zu finanziell benachteiligten Kindern nach Moldawien oder Rumänien geschickt. Heuer kamen dabei 67 Geschenk-Kartons zustande. Das Porto für die Pakete der Mitarbeiter übernimmt die D.A.S.

Erzdiözese Wien Weitere Sponsoringaktivitäten der D.A.S. gab es heuer zum einen für das Seniorenpastoral der Erzdiözese Wien, wo der Rechtsschutzspezialist eine Informationsveranstaltung rund um Testament, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht unterstützt hat. Zum anderen wurde auch der diesjährige Frühjahrsausflug – eine Lamawanderung im Mostviertel – der Kontaktstelle für Alleinerziehende der Erzdiözese Wien durch die D.A.S. unterstützt. Gerade alleinerziehende Mütter und Väter erleben oft, dass für Freizeitaktivitäten und abwechslungsreiche Ausflüge selten genügend Geld übrig bleibt. Der Rechtsschutzspezialist. hat daher ganz im Sinne des Unternehmensleitbilds der Chancengleichheit mithelfen können, vielen Kindern und ihren alleinerziehenden Eltern die Chance auf einen vergnüglichen Ausflug zu bieten.

Generali Versicherung AG

Die Generali unterstützt seit 2003 die CliniClowns im St. Anna Kinderspital und sorgt bei kranken Kindern für wertvolle Lachmomente. 22 risControl 12/16

Die Generali unterstützt seit 2003 die ­CliniClowns im St. Anna Kinderspital und sorgt bei kranken Kindern Woche für Woche für wertvolle Lachmomente. Seit 2013 werden Kinder dank der Generali Lachvisiten nun auch zu Hause besucht, ein Pilotprojekt als weiterer Schritt in der ganzheitlichen Betreuung der Patienten. Von Oktober bis Ende Dezember 2016 können auch Generali Kunden die CliniClowns bei ihrer Mission, kranken Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu


TITELGESCHICHTE zaubern, ganz einfach unterstützen: Für jede Registrierung und Aktivierung der elektronischen Kommunikation zwischen Oktober 2016 und Ende Dezember 2016 spendet die Generali zwei Euro an die CliniClowns für diese wertvolle "Clowntherapie".

ERGO Austria International ERGO stellt das Leben in den Mittelpunkt. Das Hauptgeschäftsfeld ist die Lebensversicherung. Daher konzentriert sich ERGO auf karitative Organisationen, die sich dem Schutz des Lebens bzw. der Unterstützung für eine bessere Bewältigung des täglichen Lebens widmen. Mit der Unterstützung von Projekten und Aktivitäten im sozialen Bereich und im Bildungsbereich will das Unternehmen bewusst auf Benachteiligungen aufmerksam machen und diesen Institutionen mehr Gehör verschaffen.

kern und Gynäkologen, wird ein multimodaler Zugang ermöglicht.

3x21

PROSA – Projekt Schule für Alle!

ERGO unterstützt das Förder- und Informationszentrum 3x21 für Menschen mit Trisomie 21. Neben der Beratung für werdende Eltern und Eltern von Kindern mit Down-Syndrom findet auch eine pädagogische und ganzheitliche Förderung für Kinder mit Trisomie 21 ab ca. zwei Jahren bis ins Volksschulalter statt. Durch das Fachwissen eines Expertenpools, bestehend aus Motopädagogen, Physiotherapeuten, Osteopathen, Cranio-Sacral Prakti-

„PROSA - Projekt Schule für Alle!“ ermöglicht jungen Menschen mit Flucht- bzw. Migrationserfahrung, einen Pflichtschulabschluss in Österreich zu machen. Neben dem täglichen Schulbetrieb erhalten die Schülerinnen und Schüler auch sozialpädagogische Betreuung. Durch Integrationsarbeit soll der Kontakt zur einheimischen Bevölkerung gefördert und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden. Mit Hilfe des Schulab-

Unter dem Motto "Jeder Schritt zählt" konnten sich die Mitarbeiter der Helvetia für einen Schrittzähler anmelden und so Spenden für die Lebenshilfe Wien sammeln.

Das Ziel von 3x21 ist ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Trisomie 2.

schlusses haben die Schülerinnen und Schüler die Chance, eine Lehre oder eine weitere Schulausbildung zu absolvieren oder einen Arbeitsplatz zu finden. Dadurch können sie sich ihr Leben selbstständig gestalten und sind nicht mehr von Transferleistungen des Staates abhängig. ERGO unterstützt diesen Verein.

Helvetia Versicherung AG Bei Helvetia ist gesellschaftliche Verantwortung fixer Teil der Corporate Responsability Strategie und zeigt sich in der Unterstützung zahlreicher sozialer und kultureller Pro-

Im Rahmen des PROSA – Projekt Schule für Alle! werden Basisbildungs- und Pflichtschulabschlusskurse für die Zielgruppe junger Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung konzipiert und abgehalten. risControl 12/16 23


TITELGESCHICHTE jekte. Neben langfristigen Kooperationen, wie jene mit der Sir Karl Popper Schule oder dem Science Pool, werden auch soziale Projekte und Charity-Aktionen ins Leben gerufen. Im vergangenen Jahr ist dabei besonders eine Aktion hervorzuheben. Lebenshilfe Wien Als die Lebenshilfe Wien mit ihrer neuesten Kampagne #machsmituns zur freiwilligen Mithilfe für Menschen mit Beeinträchtigungen aufrief, hat sich Helvetia ein besonderes Charity-Projekt ausgedacht. Unter dem Motto "Jeder Schritt zählt" konnten sich die Mitarbeitenden für einen Schrittzähler anmelden. Einen Tag lang wurden dann alle Schritte der Teilnehmenden gezählt und anschließend von Helvetia in eine Spende umgewandelt. An nur einem Arbeitstag sammelten die Mitarbeitenden mehr als 310.000 Schritte – geht man von der durchschnittlichen Schrittlänge aus, entspricht das der Distanz von Wien nach Salzburg! Das kreative Charity-Projekt brachte einen Spendenbeitrag von 3.200 Euro für die Lebenshilfe Wien ein. Die Kampagne #machsmituns ruft dazu auf, für Menschen mit Beeinträchtigungen aktiv zu werden. Helvetia hat mit der Charity-Aktion gezeigt, wie man diese Aufforderung in die Tat umsetzen kann und die Arbeit der Lebenshilfe unterstützt. Seit mehr als 30 Jahren unterstützt Helvetia die Lebenshilfe Wien und entwickelt maßgeschneiderte Lösungen und Versicherungsprodukte für Menschen mit Beeinträchtigungen. Gerade für diese gestalten sich die Suche und der Abschluss von passenden Versicherungslösungen als schwierig. Die Unterstützung der Lebenshilfe sieht Helvetia als Teil der sozialen Verantwortung.

Im Rahmen einer Charity-Aktion der Merkur Versicherung wurden Meisterwerke des britischen Starfotografen Sam Robinson versteigert. stützen wir kleine Menschen, die ein großes Wunder benötigen“, sagt Merkur Generaldirektor Gerald Kogler. So wurde beispielsweise im Zuge des heuer erfolgten Rebrandings eine Charity-Aktion zugunsten der Organisation „Nein zu Krank und Arm“ initiiert: Durch die Versteigerung von 20 Arbeiten des Merkur-KampagnenFotografen Sam Robinson kamen 40.000 Euro an Spendengeldern zusammen. Auch vor Weihnachten sind mehrere Projekte geplant. Unter den mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Merkur wurden im Merkur-Design gebrandete Vespas versteigert sowie ein Benefiz-IT-Flohmarkt abgehalten. Wie bereits in den vergangenen

Jahren verzichtet die Merkur auch heuer auf Weihnachtsgeschenke für Partner und Geschäftsfreunde, sowie heuer erstmals auch auf gedruckte Grußkarten. Im Dezember verbindet ein Charity-Punsch im Innenhof der Merkur Generaldirektion Geselligkeit und soziales Engagement. Der Erlös aus all diesen Aktionen und Veranstaltungen kommt kranken und benachteiligten Kinder zugute.

NÜRNBERGER Versicherung Die NÜRNBERGER Versicherung hat im Juni wieder ihr traditionelles Charity Golf-

Merkur Versicherung Für die Merkur Versicherung ist soziales Engagement und Verantwortung für den Nächsten seit Jahren fester Bestandteil ihrer Unternehmensphilosophie. „Weihnachten bedeutet für die Merkur Versicherung zu helfen. Aktiv für die Menschen da zu sein. Auch dieses Jahr verzichten wir auf Geschenke und Glückwunschkarten und spenden das dafür vorgesehene Geld kranken und benachteiligten Kindern. Damit unter24 risControl 12/16

Die NÜRNBERGER Versicherung sammelte bei ihrem traditionellen Charity Golfturnier Spenden für das mobile Kinderhospiz PAPAGENO.


TITELGESCHICHTE turnier in Bad Gastein veranstaltet. Mit den Nenngeldern und zusätzlichen Spenden der NÜRNBERGER konnte dabei ein Betrag von 11.000 Euro aufgebracht werden. Über eine finanzielle Unterstützung freuten sich heuer das mobile Kinderhospiz PAPAGENO, welches die aktive Betreuung von schwer kranken Kindern und Jugendlichen mit nichtonkologischer Diagnose anbietet. Weiters der Verein JoJo – Kindheit im Schatten, der sich der präventiven und nachhaltigen Begleitung von Familien, in welchen ein Elternteil oder auch beide Eltern unter einer psychischen Erkrankung leiden, widmet. Und schließlich die Stiftung Kindertraum, die sich zur Aufgabe gemacht hat, schwer kranken und behinderten Kindern und Jugendlichen in Österreich Herzenswünsche zu erfüllen.

CCA und TOGETHER 8 von 10 Kindern und Jugendlichen besiegen ihre Krebserkrankung. Danach folgt für einige jedoch ein anderer Kampf: der Weg zurück in das Leben und zurück zu Ausbildung und Beruf. Leiden Survivors unter Spätfolgen, ist dieser Weg oft sehr steinig und ursprüngliche Berufsvorstellungen müssen oft aufgrund der Erkrankung und deren Spätfolgen aufgegeben werden. Deshalb hat die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe das Berufsorientierungsprojekt „Jugend & Zukunft“ ins Leben gerufen, bei dem die TeilnehmerInnen von einem professionellen Berufscoach individuell begleitet und unterstützt werden. Im Projekt „Jugend & Zukunft“ werden die spezifischen Spätfolgen aus Krankheit und Therapie genauso miteinbezogen wie Stärken und Fähigkeiten. Gemeinsam mit den ehemaligen PatientInnen werden mittels individuellem Persönlichkeits- und Bewerbungstraining mögliche Berufs- und Ausbildungswege erarbeitet. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit zwischen der Österreichischen Kinder-KrebsHilfe, dem Aus- und Weiterbildungsunternehmen die Berater® und den kinderonkologischen Abteilungen Österreichs Kliniken durchgeführt. Als gemeinnützige Interessensvertretung innerhalb der österreichischen KinderKrebs-Hilfe erhalten die Survivors keinerlei staatliche Förderungen. Umso wichtiger ist

CCA und TOGETHER haben beim diesjährigen Jahresausklang im Porgy & Bess eine Spendentombola zu Gunsten der des Projekts " Jugend & Zukunft" initiiert. es, die wunderbare Arbeit dieser Gruppe zu unterstützen. Aus diesem Grund haben CCA und TOGETHER beim diesjährigen Jahresausklang im Porgy & Bess eine Spendentombola zu Gunsten der Survivors initiiert. Dank der Großzügigkeit der anwesenden Gäste und nicht zuletzt auch aufgrund der tollen Preise, die freundlicherweise von Atos, Donau Brokerline, ERGO, Generali, Kärntner Landesversicherung, muki, Niederösterreichische Landesversicherung, UNIQA und Wiener Städtische zur Verfügung gestellt wurden, konnte ein Erlös von großartigen 4.000 EUR lukriert werden. CCA und TOGETHER werden darüber hinaus zukünftig am Projekt "Jugend und

Zukunft“ der österreichischen Kinder-KrebsHilfe teilnehmen. Ziel dieses Projekts ist es, junge Menschen mit oder nach einer Krebserkrankung beim Finden einer beruflichen Perspektive, eines Arbeits- oder Ausbildungsplatzes zu beraten, zu begleiten und zu unterstützen. Einige der Partner von CCA und TOGETHER haben sich im Rahmen des Jahresausklangs ebenfalls dazu entschlossen, dieses tolle Projekt zu unterstützen. Wichtigste Intention hinter der Initiative "zusammenhalten" ist das sichtbar machen und die Unterstützung jener Gesellschaftsgruppen, die es schwieriger haben als andere. Wie wichtig das Miteinander dabei ist, hat der Jahresausklang gezeigt. Nur gemeinsam

UNIQA ist einer der Hauptsponsoren der Special Olympics World Winter Games und deren Pre-Games. risControl 12/16 25


TITELGESCHICHTE kann Großes bewegt werden. In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Sponsoren!

UNIQA Soziales Engagement zählt für UNIQA Österreich zur Unternehmenskultur. Wenn sich Unternehmen für soziale Projekte einsetzen, trägt das oft dazu bei, dass Initiativen, die sonst schwer umzusetzen wären, möglich werden. Ein großes soziales Projekt für 2017 sind die Special Olympics World Winter Games, bei denen UNIQA einer der Hauptsponsoren ist. UNIQA wird 200 Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, ihren Sozialtag für die Unterstützung der Sportler mit geistigen Behinderungen einzusetzen. Die Special Olympics World Winter Games entsprechen auch der Markenpositionierung. Genauso wie die gehandicapte Schwimmerin im UNIQA Werbespot, zeigen auch diese Menschen, welche Leistungen möglich sind, wenn man einen starken Willen hat und eine positive Lebenseinstellung. Ganz abgesehen von punktuellen sozialen Events zählt es zur UNIQA DNA, dass alle Mitarbeiter, die in Österreich beschäftigt sind, einen Sozialtag pro Jahr machen können. Wer einen Sozialtag in Anspruch nimmt, bekommt dafür einen zusätzlichen Urlaubstag. Das Engagement der Mitarbeiter reicht dabei von der Unterstützung von Flüchtlingsprojekten bis hin zu gemeinsamen Kochtagen in der Gruft. Aber es gibt auch soziales Engagement, das aufgrund des UNIQA Sozialtags zu einem fixen Bestandteil des Alltags geworden ist. So zum Beispiel in der UNIQA Landesdirektion Burgenland. Hier ist aus dem Sozialtag eine regelmäßige ehrenamtliche Mitarbeit geworden. Unterstützt wird eine Behindertenwerkstätte in Wimpassing. Der Sozialtag ist seit 2012 fixer Bestandteil von UNIQA Österreich. Mehrere hundert Mitarbeiter haben den Tag bislang genutzt.

Wiener Städtische Versicherung Als eines der führenden Versicherungsunternehmen Österreichs trägt die Wiener Städtische soziale Verantwortung gegenüber ihren MitarbeiterInnen, KundInnen sowie 26 risControl 12/16

der Gesellschaft. Zahlreiche Projekte und Initiativen werden seit vielen Jahren partnerschaftlich gefördert und unterstützt und auch von den MitarbeiterInnen tagtäglich gelebt, ein Beispiel: Der „Social Active Day“, der seit 2011 jenen MitarbeiterInnen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, einen Arbeitstag zur Verfügung stellt. Bis heute haben bereits hunderte MitarbeiterInnen ihren „Social Active Day“ absolviert – ob im Rahmen akuter Hilfsbedürftigkeit oder bei der Betreuung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen, der Begleitung älterer Menschen oder in Sozialmärkten. „PflegerIn mit Herz“ Ob jung oder alt, chronisch krank oder akut: Vor der Situation, Pflege in Anspruch nehmen zu müssen, ist niemand gefeit. „PflegerIn mit Herz“ will hierfür Bewusstsein schaffen und allen Menschen, ob professionelle PflegerInnen oder pflegende Angehörige, eine Stimme geben und ihnen gebührend „Danke“ sagen. Die Initiatoren der Kampagne, der Wiener Städtische Versicherungsverein und die Wiener Städtische Versicherung, verfolgen seit 2012 gemeinsam mit den Kampagnenpartnern

das Ziel, die Sensibilität für das Thema Pflege zu schärfen und Österreichs PflegerInnen vor den Vorhang zu holen. Weiters unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren Initiativen im Pflegebereich und kooperiert partnerschaftlich mit Hilfsorganisationen wie Caritas, Hilfswerk, Rotes Kreuz, Arbeitersamariterbund und Volkshilfe in ganz Österreich.

ARAG Österreich Mit einer Spende in Höhe von € 5.000 unterstützt die ARAG Österreich 2016 den gemeinnützigen Verein RAINBOWS. RAINBOWS hilft Kindern und Jugendlichen in stürmischen Zeiten – bei Trennung, Scheidung oder Tod naher Bezugspersonen. Und dies bereits seit 25 Jahren. Die Kinder lernen, Trauer aufgrund von Trennungs- und Verlusterlebnissen mitzuteilen und zu verarbeiten, damit das Leben in der veränderten Familiensituation positiv gestaltet werden kann. RAINBOWS bietet auch den Elternteilen Rat und Hilfe an, insbesondere im Rahmen der gesetzlich verpflichtenden Elternberatung. Ursprünglicher Anstoß der Zusammenarbeit zwischen Rainbows und ARAG war die Neu-

Präsident des Vereins „PflegerIn mit Herz“ und Vorstandsvorsitzender des Wiener Städtischen Versicherungsvereins Dr. Günter Geyer, Wiener Städtische Generaldirektor Mag. Robert Lasshofer, Sozialminister Alois Stöger, Vizekanzler und Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Dr. Reinhold Mitterlehner, AKPräsident Rudi Kaske, WKÖ-Generalsekretärin Mag. Anna Maria Hochhauser, Erste Bank Vorstand Mag. (FH) Thomas Schaufler und WKÖ-Fachverbandsobmann Personenberatung und Personenbetreuung Andreas Herz, MSc.


TITELGESCHICHTE gestaltung der Rechtsschutz-VersicherungsPolizzen des Spezialversicherers. „Wir haben auf dieses profunde Fachwissen von Rainbows zurückgegriffen, indem wir gemeinsam bereits in 2015 einen Workshop durchgeführt haben. So konnten wir unsere Produkte bedarfsgemäß erweitern“, erläutert Frau Mag. Birgit Eder, Mitglied der Geschäftsführung, das Engagement der ARAG Österreich. Im Vordergrund stehe eine außergerichtliche Konfliktlösung, wobei die ARAG für die Kosten aufkomme. „Mit der Spende bedanken wir uns für die sehr gute Zusammenarbeit“, fügt Frau Eder hinzu. Ein Blick auf die Statistik belegt, dass tatsächlich Unterstützungsbedarf besteht: Während die Gesamtscheidungsrate in Österreich laut STATISTIK AUSTRIA noch in den Jahren 2007 bis 2013 erfreulicherweise stetige Rückgänge verzeichne, gab es 2014 eine klare Kehrtwende. Die Gesamtscheidungsrate (Prozentsatz der Ehen, die durch Scheidung enden) ist 2014 auf 42,1% deutlich angestiegen (2013: 40,1%), 2015 blieb sie auf ähnlich hohem Niveau (41,6%). Besonders für Kinder eine belastende Situation.Entsprechend baute die ARAG Österreich ihren Rechtsschutztarif (PREMIUM-Variante) aus: Neben der Erhöhung der außergerichtlichen Leistungen im Familienbereich sind nun auch die Trennungs- und Scheidungsmediation als neue Leistung eingebunden sowie Leistungen bei Unterhaltsstreitigkeiten in Außerstreitverfahren in 1. Instanz mit umfasst.

Dr. Matthias Effinger (CEO ARAG), Mag. Dagmar Bojdunyk-Rack (Geschäftsführerin Rainbows) und Mag. Birgit Eder (ARAG, Leiterin Versicherungstechnik) bei der Übergabe des Spenden-Schecks. tert vom Charity-Elfmeterschießen. Weitere EUR 3.700, welche die Z Zurich Foundation Zurich Österreich als Anerkennung für die während der Global Community Week geleisteten Freiwilligenstunden zur Verfügung stellt, werden einer Kärntner Hilfseinrichtung und somit ebenfalls den Vermurungsopfern zugutekommen. Die im Zuge der Global Community Week und der Zurich Games gesammelten Spenden betragen insgesamt EUR 23.710. Hinzu kommen laufende Zuwendungen von Zurich an ihre Partnerorganisationen, die in Summe EUR 23.500 ausmachen. „Als global tätiges Versicherungsunternehmen sehen wir es in

unserer Verantwortung, sozial benachteiligte Menschen auf unterschiedliche Art und Weise zu unterstützen. Um dem bestmöglich nachzukommen, fördern wir das Engagement unserer Mitarbeitenden, indem wir zeitliche Freiräume für gemeinnützige Maßnahmen geben und uns auch selbst bei der einen oder anderen Aktivität beteiligen“, erläutert Dr. Gerhard Matschnig.

Allianz Versicherung Wie in kaum einer anderen Branche gehen verantwortungsvolles Handeln und

Zurich Versicherung Das soziale Engagement von Zurich findet auch außerhalb der einwöchigen Global Community Week statt. Über das ganze Jahr hinweg organisieren Mitarbeitende in Österreich Spendensammlungen für lokale Einrichtungen. Ein guter Anlass waren diesmal auch die „Zurich Games“ in Gmünd (Kärnten). Im Rahmen der eintägigen Sportveranstaltung für Mitarbeitende, die jährlich stattfindet, wurden bei einem Elfmeterschießen gegen Ex-Nationaltorwart Helge Payer Spenden für Opfer der Vermurungen im kärntnerischen Afritz gesammelt – in Summe EUR 4.000. „Ich freue mich sehr, dass ich mit meiner Passion für den Fußball und als Zurich-Markenbotschafter einen Beitrag für karitative Zwecke leisten kann“, zeigt sich Helge Payer begeis-

Bei den „Zurich Games“ in Gmünd wurden im Rahmen eines Elfmeterschießens gegen Ex-Nationaltorwart Helge Payer Spenden für Opfer der Vermurungen im kärntnerischen Afritz gesammelt. risControl 12/16 27


TITELGESCHICHTE nungslose Menschen in Wien kümmert. Auch das Männerwohnheim auf der Baumgartner Höhe erhält Spenden. Allianz Stadion Die Allianz ist Sponsor des Special Needs Teams von SK Rapid. Daneben stellt die Allianz ein Kartenkontingent für alle Heimspiele im Allianz Stadion zur Verfügung, das jeweils einem sozialen Projekt zugutekommt, zum Beispiel dem SOS-Kinderdorf, der Caritas, der Volkshilfe oder regionalen Initiativen.

Wüstenrot Im Rahmen der Team Allianz Österreich Rallye kamen 15.000 Euro zusammen, die an die Make-A-Wish Foundation® Österreich überreicht wurden. ökonomischer Erfolg bei einer Versicherung Hand in Hand. Seit jeher ist die Allianz um die Sicherung einer nachhaltigen Zukunft bemüht und engagiert sich für Gesellschaft und Umwelt. Um die vielfältigen Aktivitäten im Bereich CSR unter einem Dach zu bündeln, wurde im Jahr 2012 die Dachmarke „Allianz Lichtblicke“ geschaffen. Dieses Dach steht auf den drei Säulen Ökonomische Verantwortung, Ökologische Verantwortung, Soziohumanitäre Verantwortung. Das soziohumanitäre Engagement ist der Allianz ein großes Anliegen: Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, denen es im Alltag aus verschiedenen Gründen nicht so gut geht. Mit Organisationen wie dem SOS-Kinderdorf und dem Verein e.motion bestehen daher seit vielen Jahrzehnten enge Partnerschaften. Darüber hinaus unterstützen Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Agenturpartnerinnen und Agenturpartner der Allianz eine Vielzahl weiterer Projekte, nicht nur finanziell. Sie helfen selbst tatkräftig mit - auch in ihrer Freizeit. Allianz Punschstand Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Allianz betreiben seit 33 Jahren einen vorweihnachtlichen Punschstand, dessen Reinerlös vom Unternehmen verdoppelt wird und dem Verein e.motion zugutekommt. Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gesetzt, kranken oder behinderten Kindern und Jugendlichen das Leben zu verschönern, und zwar mit Hilfe von 28 risControl 12/16

Therapiepferden. Die Leiterin von e.motion, Roswitha Zink, wurde für dieses Engagement übrigens vor kurzem zur Österreicherin des Jahres gewählt. Team Allianz Österreich Rallye Die Allianz hat insgesamt 80 Makler-Partner zu einer ganz besonderen Charity-Aktion gerufen: Im Rahmen der Team Allianz Österreich Rallye ging es nicht nur um Fahrkönnen, Geschicklichkeit und Genauigkeit, sondern vor allem um die gute Sache. Zusammen mit dem Startgeld sind insgesamt 15.000 Euro zusammengekommen, die an die Make-A-Wish Foundation® Österreich überreicht wurden. Damit sollen Kinderträume wahr werden. Allianz World Run Die internationale Allianz Gruppe hat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Allianz World Run aufgerufen, insgesamt wurden dabei 700.000 Kilometer erlaufen, die in bare Münze umgerechnet wurden und verschiedenen Soziale Projekten zugutekamen. Darunter auch das österreichische Projekt Rat auf Draht: Die SOS-Kinderdorf-Hotline für Kinder und Jugendliche erhielt 110.000 Euro. Gruft Die Allianz Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen seit vielen Jahren die Gruft, eine Einrichtung der Caritas, die sich um woh-

Die Wünsche und Sorgen der Menschen stehen für den österreichweiten Finanzdienstleister Wüstenrot stets im Mittelpunkt seiner Bemühungen. Diese soziale Haltung ist tief verwurzelt in der Unternehmenskultur. Denn leistbaren Wohnraum zu schaffen, war 1925 der Grundgedanke, der das Fundament für die Gründung der Wüstenrot Bausparkasse legte. Wüstenrot fördert daher wichtige gesellschaftliche Anliegen: • Förderung im Sport: Mit ambitionierter Unterstützung von Handicap-Sportlern und langjähriger Zusammenarbeit mit Athleten der Weltklasse leistet auch hier Wüstenrot seit vielen Jahren einen wertvollen Beitrag. • Unterstützung von Menschen, die in soziale Härtesituationen geraten: Intensive Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen wie der Stiftung Kindertraum oder der Österreichischen Krebshilfe. Kindertraum Ein aktuelles Beispiel bei dem Wüstenrot in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kindertraum einem 10jährigen Jungen helfen konnte: Hyperaktivität, Lernschwäche, Konzentrationsstörung – viele Eltern sorgen sich um ihre Kinder. Doch guter Rat ist oft teuer: Nicklas ist ein Wildfang. Unkontrollierbar, launisch, oft aggressiv. Der Zehnjährige hat seit seiner Geburt eine ausgeprägte Entwicklungsstörung. Seine Aufnahmefähigkeit geht nicht über die eines Fünfjährigen hinaus. In der Schule kann er sich keine zehn Minuten lang konzentrieren. Pädagogen, Logopäden


TITELGESCHICHTE und Ergotherapeuten finden kein Rezept. „Die Experten hatten ihn schließlich aufgegeben“, erzählt seine Mutter Cristina Lazar. Verzweifelt suchte sie nach anderen Lösungen. Schließlich entdeckte sie eine Methode, die beruhigend auf das Nervensystem einwirken soll. Ein Versuch kann nicht schaden, dachte sie damals. Nicklas probierte die neue Methode aus. Bereits nach wenigen Momenten entspannte er sich sichtbar. Der Junge, der sich sonst nur schwer auf eine Sache konzentrieren kann, war wie ausgewechselt. Mit der Freude kam jedoch auch das Leid. Denn die Methode ist teuer. Viel Geld, das die Krankenkassen nicht übernehmen. Cristina Lazar wendet sich daher an die Stiftung Kindertraum. Sie erfüllt schwer kranken Kindern ihre Wünsche auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit, indem sie großzügige Spender für die bestimmte Projekte findet. Ein Förderer der ersten Stunde der Initiative Kindertraum ist Wüstenrot. Der österreichweite Finanzdienstleister betrachtet es als

Kindertraum Geschäftsführerin Gabriela Gebhart übergibt Wüstenrot Generaldirektorin Dr. Susanne Riess einen Stern als Zeichen der Dankbarkeit für die gute Zusammenarbeit. seine gesellschaftliche Verantwortung, soziale Härtefälle zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Auch im Fall von Nicklas engagierte sich Wüstenrot und übernahm kurzerhand die

Kosten für das Training. „Ich bin so dankbar, dass wir diese Möglichkeit bekommen haben“, sagt Cristina Lazar. „Die Erfolge sind wirklich unglaublich.“

E H N FRO NACHTsE , e H h I WndEein glücks lniceues Jahr! u e h c i e r g l o f r e Niederösterreichische Versicherung AG Maklerservice Neue Herrengasse 10 3100 St. Pölten Tel. 02742/9013-6411 makler.office@noevers.at www.noevers.at

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Gigaset elements – in 10 Minuten zum sicheren Zuhause „Gigaset elements“, eine sensorbasierte und Cloud-gestützte Lösung für vernetztes Wohnen, bietet eine sehr einfache und schnelle Lösung, um eine Wohnung oder ein Haus gegen unbefugtes Eindringen zusätzlich zu sichern. Das intelligente und modulare System verbindet Menschen mit Ihrem Zuhause und hilft den Alltag aktiv zu verbessern. Dabei überwachen komplett kabellose Sensoren Türen, Fenster sowie Bewegung in Räumen und melden jede Veränderung über die elements App auf das Smartphone. Alle elements Sensoren sind komplett batteriebetrieben (Batterielebensdauer ca. 2 Jahre) - ein anstehender Austausch wird über die App gemeldet. Der neue Minisender keeper rundet das System ab, indem er darauf achtet, dass Schlüssel, Smartphone & Co nicht verloren gehen. Sind Wertsachen verschwunden, verrät der keeper per Tonsignal und LED-Licht, wo sie stecken. Einfacher Start – vielseitige Erweiterungen

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Mit der Indoor HD-Kamera verleiht Gigaset der elements Produktfamilie einen optischen Sinn und bietet auch eine visuelle Überwachung von Wohnung oder Haus. Für die Zukunft sind noch zusätzliche Komponenten und umfangreiche Lösungen in den Bereichen Energy und Care geplant. Demnächst wird auch der neue Rauchmelder ‚smoke‘ erhältlich sein. Der neue keeper – mehr als nur ein Schlüsselfinder Mit dem neuen keeper – einem Bluetooth 4.0 basierten und App-gestützten Minisender – schafft Gigaset eine verbraucherfreundliche Lösung, um alltäglichen Stresssituationen wirkungsvoll Abhilfe zu schaffen. Egal, ob Haus- und Autoschlüssel nicht aufzufinden sind, die Handtasche liegen gelassen wurde oder das Auto in einer fremden Stadt verloren ging: Mit dem neuen keeper und seinem optischen und akustischen Alarm gehört der Stress solcher Situationen der Vergangenheit an.

Das elements starter kit ist die Grundlage für die vielseitigen Möglichkeiten von Gigaset elements und fokussiert das Thema Sicherheit. Es besteht aus zwei intelligenten DECT-ULE-basierten Sensoren – dem Türsensor ‘door‘ und dem Bewegungsmelder ‘motion‘ – sowie der Basisstation ‘base‘ und einer App für Smartphones (kompatibel ab iOS 7.1 und höher/ Android™ Version 4.3 und neuer). Hinter Gigaset elements steht, als Schnittstelle zwischen Wohnung und Smartphone, eine intelligente, lernfähige und sichere Cloud. "Das System ist auf Erweiterbarkeit und maximale Individualisierung ausgelegt“, sagt Eduard Schmidhofer, Geschäftsführer von Gigaset Austria. „‘Gigaset elements‘ ist vom Nutzer modular erweiterbar. Wir verfolgen ständig die Kommentare unserer Kunden

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VARIAS

BU Roadshow Im Jänner findet die große Varias – Berufsunfähigkeitsroadshow statt. Mit bereits über 200 Anmeldungen und neun Teilnehmenden BU-Versicherer zeigt die Branche, dass das Thema einen sehr hohen Stellenwert hat. Mit den teilnehmenden Versicherern konnten weitere externe Topreferenten für die Veranstaltung gewonnen werden. Ein Auszug aus dem Vortragsprogramm:

• Leistungsabwicklung aus der Praxis einer Versicherung, Abwicklung vor Ort • Risikovoranfrage - nicht nur die Prämie zählt • BU, EU, Grundfähigkeit - Wo passt was? • Die Berufseinstufung • BU-Beratung bei Finanzierungen • BU Absicherung für Schüler und Studenten inkl. gesetzlicher Leistungen

18.01.2017 Innsbruck 19.01.2017 Linz (Ansfelden) 24.01.2017 Villach 25.01.2017 Graz (Premstätten) 26.01.2017 Wien

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Anmeldungen sind auf der Homepage www.varias.at noch möglich • Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung, Beispiele aus der Praxis (Leistungsabteilung Versicherung)

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EFM - Familienfreundlichkeit wird groß geschrieben Der Begriff „Work-Life-Balance“ gewinnt für Unternehmen Jahr für Jahr immer mehr an Bedeutung. In der Versicherungsbranche konnten die EFM Versicherungsmakler, mit über 50 Standorten die Nr. 1 in Österreich, diesen Vorsprung weiter ausbauen. Bereits im Jahr 2013 wurde die EFM vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet. Jetzt, 3 Jahre später, wurde diese Auszeichnung erneut an die EFM verliehen. Für viele junge Familien ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine große Herausforderung. Ferien, der Pflegebedarf im Krankheitsfall und eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung sind im Alltag nur schwer unter einen Hut zu bringen. Die EFM Mitarbeiter bekommen innerhalb des Unternehmens die Möglichkeit sich ihre Arbeitszeit frei einzuteilen, was für eine große Erleichterung im Alltag von Jungfamilien führt. Edith Koller, zuständig für Buchhaltung/Bilanzierung in der Systemzentrale, ist Mutter von drei Kindern und bereits seit vielen Jahren Mitarbeiterin des Unternehmens: „Ich bin sehr froh, dass ich mein Arbeitspensum mit wachsenden Kindern immer weiter anpassen konnte. Außerdem denke ich oft an einen Satz, den ich vor 12 Jahren bei einem Wiedereinstiegskurs ins Berufsleben für Mütter gehört habe. Dort sagte man uns: „den perfekten Halbtagsjob gibt es nicht, von diesem Traum können wir uns verabschieden!“. Ich sage dazu nur: „Doch, ich habe ihn gefunden. Bei EFM.“ Natürlich bin ich mir bewusst, dass diese Flexibilität der Arbeitszeit nicht in jeder Branche machbar ist. Trotzdem bin ich mir sicher, dass JEDES Unternehmen in seinen Möglichkeiten MEHR für eine bessere Vereinbarkeit tun kann. Gerade Mütter schätzen und danken das mit großer Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber.“ Auch Bettina Anderle aus der Buchhaltung ist sehr glücklich mit der Situation bei der EFM. „Meine Firma ermöglicht mir nach der Geburt meiner Tochter Emilie einen 5-Stunden-Job (pro Woche). Ich kann von zu Hause aus arbeiten und erspare mir zwei Stunden für die Hin- und Rückfahrt. So 32 risControl 12/16

Dr. Sophie Karmasin, Edith Koller, Petra Golds bleibe ich immer am laufenden und verdiene noch etwas Geld dazu!“. Nicht nur die Einteilung der eigenen Zeit ist eine Herausforderung, wenn man Kinder hat, sondern auch die Kosten für Kinderbetreuung, Verpflegung und Fahrtkosten nehmen oft sehr hohe Ausmaße an. Hier hilft das Unternehmen seinen Mitarbeitern mit einem Kostenzuschuss. EFM Vorstand Josef Graf betont immer, wie wichtig es ihm ist, dass sein Unternehmen familienorientiert funktioniert. Deshalb will man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern weiterhin aktiv an einem familienfreundlichen Arbeitsumfeld feilen. „Viele Unternehmer unterschätzen das Potential von jungen Müttern. Sie sehen nur die Kosten, aber vergessen dabei eines: Eine junge Mutter hat soeben

die beste Managementausbildung zuhause absolviert und davon profitiert auch das Unternehmen.“, so Josef Graf. Und auch die Mütter schätzen diese Firmenphilosophie: „Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist immer eine Herausforderung. Es wundert mich, wie Frauen in anderen Firmen das schaffen, wo man nicht solche Freiheiten und Akzeptanz hat.“, so Edith Koller. Mit dem kürzlich bekannt gegebenen neuen Studiengang des Diplomversicherungskaufmanns, setzt die EFM als Initiator dieses Bildungsweges ein weiteres Ausrufezeichen in puncto Familienfreundlichkeit. Zukünftig wird es über die Privatuniversität Schloss Seeburg möglich sein, via Fernstudium zu einer diplomierten Versicherungsausbildung inklusive Konzession zu kommen.


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VERANSTALTUNG Wiener Versicherungsmakler

15. Informationstag Der 15. Informationstag der Wiener Versicherungsmakler findet am 22. Februar in den Sofiensälen unter dem Motto „BEZIEHUNGsWEISE“ statt. Durch die fortschreitende Modernisierung wird es für viele Menschen immer schwieriger, echte Nähe und Vertrauen aufzubauen. Besonders Geschäftsbeziehungen – so scheint es – funktionieren zunehmend oberflächlich und distanziert. Die wirklich nahen Beziehungen werden immer weniger. Unter dem Motto „BEZIEHUNGsWEISE“ zeigen die Wiener Versicherungsmakler am 22. Februar 2017, im Rahmen ihres 15. Informationstages, gemeinsam mit hochkarätigen Referenten, Möglichkeiten auf, wie Vertrauen und Nähe langfristig aufgebaut werden können. „In der Versicherungsbranche fangen wir

Helmut Mojescick

die Ängste und Sorgen unserer Kunden vor allem durch eine gute Beziehung und Vertrauensbasis auf. Gerade in unserer schnelllebigen „schönen neuen Welt“ ist es deshalb wichtig, das Vertrauen der Kunden zu stärken und Verständnis für ihre Bedürfnisse aufzubringen. Wie das bei steigendem Termindruck und trotz der vielen unterschiedlichen Kommunikationsformen gelingen kann, diskutieren wir am 22. Februar 2017 mit tollen Experten in den Wiener Sofiensälen“, erklärt Helmut Mojescick, Fachgruppenobmann der Wiener Versicherungsmakler. Individuelle Schicksale brauchen individuelle Lösungen, dazu ist Persönlichkeit und Menschenkenntnis notwendig. In ihrem Vortrag widmet sich die Publizistin Dr. Karin Kneissl daher unter anderem dem Thema Diplomatie. Denn so wenig wie internationale Verbindungen ohne zwischenmenschliche Dimension möglich sind, so wenig können Geschäftsbeziehungen nur virtuell aufgebaut und gepflegt werden. Humorvoll und alltagsnah beschreibt der Neurowissenschaftler und deutsche Science Slam Meister, Dr. Henning Beck, welche Vorgänge in unserem Gehirn ablaufen, wenn wir mit anderen kommunizieren und warum persönlicher Kontakt so wichtig ist. Der Unterhaltungsfaktor kommt dabei nicht zu kurz, denn sein Vortrag ist wie ein menschliches Gehirn: unkonventionell, dynamisch und

lustig. Die „Hammurabi-Preisverleihung“ sowie das beliebte „talk together“ zur anschließenden Beziehungspflege sind, wie jedes Jahr, fixe Programmpunkte der Veranstaltung. Der Besuch ist nur für geladene Gäste möglich, die im Januar eine persönliche Einladung erhalten und gebeten werden, sich anzumelden. „Ich möchte mich, im Namen aller Wiener Versicherungsmakler, herzlich bei unseren Partnerinnen und Partnern bedanken, die uns unterstützen, die Beziehungen innerhalb der Branche am 22. Februar 2017 weiter zu pflegen und zu vertiefen“, so Helmut Mojescick, der sich auf die zahlreichen Gäste freut.

Nürnberger Versicherung

Konzertabend Die Gluck Forschungsstelle lud gemeinsam mit der Nürnberger Versicherung und in Kooperation mit dem Institut für Mozart Interpretation der Universität Mozarteum zu einem Abend voller musikalischer, literarischer und lukullischer Genüsse. Geboten wurde ein musikalisches Tafelkonfekt mit musikalischen Köstlichkeiten und Pikantem aus der Zeit Christoph Willibald Glucks.Studierende der Universität Mozarteum führten im stimmungsvollen Ambiente des Schlosses Frohnburg unter der Leitung von Prof. Josef Wallnig durch musikalische Genusswelten. 34 risControl 12/16

Dr. Philip Steiner, Mitglied des Vorstands der NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich; em. Univ. Prof. Dr. Josef Wallnig, Institut für Mozart-Opern-Interpretation, Sarah Wedl-Wilson, MA, Vizerektorin für Außenbeziehungen an der Universität Mozarteum Salzburg; Univ. Prof. Dr. Nils Grosch, Leiter der Gluck-Forschungsstelle Salzburg; HansPeter Schmidt, Ehrenvorsitzender der Aufsichtsräte der NÜRNBERGER BeteiligungsAktiengesellschaft


VERANSTALTUNG Allianz SE

Masterclass Das vierte internationale Allianz Junior Music Camp fand im November an der FryderykChopin Musikuniversität in Warschau statt. Zehn Klavierspieler im Alter von 9 bis 14 Jahren aus China, Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Polen, Spanien, Südafrika, Südkorea und den Vereinigten Staaten wurden von der Lang Lang International Music Foundation ausgewählt, um am einwöchigen Musikcamp teilzunehmen. Den Höhepunkt des Camps machte die öffentliche Masterclass aus, die der weltbekannte Pianist Lang Lang vor 700 Gästen leitete. Beim Allianz Junior Music Camp geht es nicht um Wettbewerb, sondern darum, musikalisches Talent zu fördern. "Wenn ich beobachte, wie eine neue Generation an Musik-Botschaftern heranwächst, wie Kinder miteinander musizieren und es schaffen, die Sprache der Musik einem breiteren Publikum zu vermitteln, dann mache ich mir um die Zukunft des Klavierspiels keine großen Sorgen", so Lang Lang.

Schon wieder Jahresende?

Wir bedanken uns bei unseren Geschäftspartnern für die erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen ein entspanntes Weihnachtsfest. www.vermittlerservice.at risControl 12/16 35


Mit Vollgas ins neue Jahr! 2016 war ein sehr erfolgreiches Jahr für die VAV Versicherung. Und so soll es weitergehen. Das Jahr 2017 wird nun insbesondere im Zeichen der Innovation bei den Tarifen stehen. Durch die Weiterentwicklung der Tarifierung und noch mehr Vorteile für die Kunden möchte die VAV ihre Spitzenposition im nächsten Jahr weiter ausbauen. In den letzten 12 Monaten wurde Innovation groß geschrieben. Mit einem optimierten Produktportfolio, einer Vielzahl an neuen technologischen Services, neuen Kooperationspartnern und der Fortsetzung der beliebten Werbekampagne mit Til Schweiger wurde die Vorreiterrolle als Innovationsführer weiter ausgebaut. Auch die Positionierung als beste KFZ-Versicherung Österreichs wurde bereits zum dritten Mal in Folge durch die ÖGVS – Gesellschaft für Verbraucherstudien– bestätigt. Zudem erhielt die VAV zum wiederholten Mal das begehrte Recommender-Gütesiegel für sehr gute Kundenorientierung vom Finanz-Marketing Verband Österreich. Im Bereich Haushalt beweist die VAV ebenfalls Stärke, wie der kürzlich erlangte 2. Platz (nach der Zurich Connect) im ÖGVS-Test zu Haushaltsversicherungen belegt. Die VAV hat damit unter den Maklerversicherern auch im Bereich Haushaltsversicherung die Nase vorn und punktet im Test insbesondere in der Kategorie „Transparenz“, in der sie den ersten Platz belegt. „Die VAV punktet mit der transparentesten Website, guten Tarifen und einer kostenlosen Kundenhotline“, erklärt ÖGVS-Projektleiterin Katja Likowski in der Zeitschrift TREND. Auf Transparenz und Komfort liegt auch das Hauptaugenmerk der VAV wenn es um die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vertriebspartner geht. Um den Vertriebspartnern möglichst viel Zeit für diese persönliche Kundenbetreuung zu schaffen, wurde Anfang März 2016 das neue und optimierte Vertriebspartner-Portal VAV PRO vorgestellt. Viel Neues zu Jahresbeginn Das Jahr 2017 soll nun insbesondere im Zeichen der Innovation bei den Tarifen stehen. 36 risControl 12/16

Durch die Weiterentwicklung der Tarifierung und noch mehr Vorteile für die Kunden möchte die VAV ihre Spitzenposition im nächsten Jahr weiter ausbauen. Privatgeschäft: Was ist neu bei den Tarifen? Der KFZ Tarif 2017 wird einige Neuerungen enthalten. So wird der „abschmelzende“ Selbstbehalt, das VAV- „Zuckerl“ für verantwortungsbewusste Autofahrer, weiter verbessert und die Preise für kleinmotorige Fahrzeuge attraktiver gestaltet. Das Glanzlicht des optimierten Haushaltund Eigenheimtarifs, der mit Anfang 2017 gelauncht wird, ist der verbesserte Leistungsumfang für grobe Fahrlässigkeit. Zukünftig sind bis zu 100% der Versicherungssumme abgedeckt. Durch die neue modulare Produktstruktur kann der Kunde zusätzlich zur Grunddeckung seinen Versicherungsschutz individuell zusammenstellen. So gibt es etwa neue Bausteine mit Erhöhung der Haftungsbegrenzungen für Bargeld- und Schmuckwerte in Möbeln und Wertbehältnissen (Safe) in Form von ED-Paketdeckungen oder einen weiteren Baustein für die Naturgefahren-Katastrophendeckung. Firmengeschäft: Businesspaket auf VAV PRO 2017 ist es soweit, der Businessrechner ergänzt das umfangreiche Online-Angebot auf VAV PRO. Einfach in der Bedienung und übersichtlich im Ergebnis, dient dieses Programm der Ermittlung von Versicherungsmöglichkeiten für Büro- und Geschäftsgebäude bzw. Erzeugungsbetriebe. Abgestimmt wurde das Angebot des Vertriebspartner-Portals VAV PRO auf Klein- und Mittelunternehmen

VAV-Vorstandmitglied, Dr. Peter Loisel mit einer Versicherungssumme bis zu EUR 7 Mio. Neben der Möglichkeit zur Abdeckung von Sachrisiken, wie Feuer, Sturm, Leitungswasser, Glasbruch und Kühlgut, umfasst der Businessrechner unter anderem die Sparten Betriebshaftpflicht und Firmenrechtsschutz sowie Technikversicherungen und Allrisk. Die stetige Weiterentwicklung der VAV wird somit auch bei den neuen Tarifen 2017 erkennbar sein. Dr. Peter Loisel, VAV Vorstands-Mitglied: „Wir arbeiten konsequent an der Weiterentwicklung von Tarif, Transparenz und Kundendienst. Letztendlich ist es das Zusammenspiel genau dieser Faktoren, das den Versicherungsnehmer überzeugt.“


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Automatisierung statt Digitalisierung Geschäftsführende Gesellschafterin von Courtage Control Consulting GmbH, Vortragende, Netzwerkerin und 20 Jahre Erfahrung im IT Bereich in der Versicherungsbranche - das zeichnet Dipl. Ing. Andrea Wellner aus. Wir haben mit ihr über aktuelle Themen, ihre Arbeit und Zukunftsvisionen gesprochen. Was hat sich im Bereich der IT in den letzten Jahren verändert? Wellner: Die Geschwindigkeit, die Impulse von außen und von anderen Wirtschaftsbereichen, z.B. aus der Industrie kommen viel schneller in der Versicherungswirtschaft an. Ein rascheres Agieren ist notwendig geworden. Auch Endkunden verlangen andere Mittel als bisher, um mit einem Versicherungsmakler oder mit einer Versicherung zu kommunizieren. Generation Y will sich im Internet informieren und ihre Auswahl treffen. Darauf stellt sich die Versicherungsbranche langsam ein. Aber auch die Bedeutung der IT hat sich geändert, früher wurde sehr viel Wert auf Datenerfassung gelegt, heute liegt der Schwerpunkt bei der Datennutzung und Sicherheit. Das bedeutet auch, dass die Daten überall zur Verfügung stehen und man sie jederzeit rasch und tagesaktuell erreichen können soll. Um das zu erreichen, bedarf es hoch qualifizierter Fachkräfte, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Die Prioritäten haben sich verändert. Wer in der Versicherungsbranche arbeitet, muss sich den Anforderungen stellen. Auch die Erwartungen der Kunden - die Usability - haben sich verändert, Tabellen und Felder sind nicht mehr gefragt, Informationen müssen bildlich dargestellt werden. Es ist eine andere Welt. Die am Markt bestehenden Maklerbestandsprogramme sind für die „alte“ Generation, dass bedeutet, diese wurden für Datenerfassung erschaffen. Bei der heutigen Generation steht der Kunde im Mittelpunkt und nicht die DatenhalBei der heutigen Generation steht der Kunde im Mittelpunkt und nicht die Datenhaltung. 38 risControl 12/16

tung. Man sieht es auch an den Veränderungen in den Versicherungsunternehmen und deren Kundenportalen. Überholen die Systeme die Menschen, die damit arbeiten? Wellner: Nur, wenn diese es zulassen. Ein Versicherungsvermittler kann nicht einfach das System für sein Backoffice modernisieren, es muss sich der Zugang zu den Arbeitsabläufen verändern. Betriebsorganisatorische Maßnahmen müssen getroffen werden, es muss ein Umdenken stattfinden, erst dann kann das System modernisiert werden. Die Zeit, die mit der Automatisierung eingespart werden könnte, wäre frei für Dienstleistung und Betreuung des Endkunden - das wird das Unterscheidungsmerkmal der Zukunft sein. Es gibt kein modernes System mit gewohnten alten Abläufen. Was macht den Erfolg von Courtage Control aus? Wellner: Courtage Control ist ein intelligenter Dienstleister, der den Versicherungsvermittlern Verwaltungsarbeiten abnehmen kann und unsichtbar Informationen für den Vermittler tagesaktuell zur Verfügung stellt. Wir sind unabhängig, das ist für unsere Dienstleistung enorm wichtig. In dem Moment, in dem wir im Bereich Produktverkauf oder Vergütung tätig wären, wäre eine Unabhängigkeit kaum mehr gewährleistet. Unser Alleinstellungsmerkmal ist die Ungebundenheit und damit haben wir einen sehr großen Erfolg. Natürlich werden wir auch in nächster Zeit noch einige Bausteine in Richtung Übernahme der Verwaltungsarbeit anbieten. Wir wollen und können mit

Allen zusammenarbeiten und das unterscheidet uns von anderen Anbietern. Heute sprechen wir von Digitalisierung, aber leider noch immer nicht von Automatisation davon sind wir noch weit entfernt. Eine Tätigkeit, die neue Insurtechs ebenfalls anbieten, oder? Wellner: Es gibt einige Insurtechs, die Automatisation verkaufen. Diese Unternehmen investieren in Automatisation und geben Versicherungsmaklern die Möglichkeit, sich damit im eigenen Betrieb nicht auseinandersetzten zu müssen. Im Gegensatz zu unserer Dienstleistung, die vollkommen unabhängig ist und auch bleiben wird, gibt es bei den im Moment am Markt bestehenden InsurTechs jedoch eine Vergütungsbeteiligung. Welche Zukunftspläne haben Sie? Wellner: Ich habe viele Ideen, die nächsten fünf Jahre werden der Versicherungsbranche und der Industrie noch viele Veränderungen bringen. In fünf Jahren sind die Systeme, die jetzt aktuell sind, wieder ein Stück veraltet. Meiner Meinung nach wird es eine noch direktere Kommunikation mit den Kunden geben und die Systeme werden die vielen Text- und Grafikfelder verlieren. Es wird alles bildlich dargestellt und haptischer werden. Ein Endkunde wird keine Polizzenummern sehen, sondern er wird seine versicherten Objekte bildlich dargestellt bekommen. Wenn er zum Beispiel seinen Pool versichern möchte, wird er das Bild mit dem zu versicherten Risiko einfach


INTERVIEW hinzufügen und die Versicherung, oder der Versicherungsvermittler erstellt ein Angebot, welches sofort zugesendet wird. Heute sprechen wir von Digitalisierung, aber leider noch immer nicht von Automatisation - davon sind wir noch weit entfernt. Digitalisierung ist ein sehr häufig benutztes Wort. Es bedeutet nichts anderes, als Informationen vom Bildschirm ablesen, statt von einem Blatt Papier. Was bedeutet für Sie Digitalisierung? Wellner: Digitalisierung ist ein sehr häufig benutztes Wort. Es bedeutet nichts anderes, als Informationen vom Bildschirm ablesen, statt von einem Blatt Papier. Aber es bedeutet noch wenig Fortschritt, es werden lediglich die Aktenschränke kleiner, aber von einer echten fortschrittlichen Automatisierung ist dieser Vorgang noch weit entfernt. Automatisation kann nur mit digitalisierten Informationen vorangetrieben werden. Wichtiger wäre statt Digitalisierung die Bezeichnung Automatisierung. Bestimmte Prozesse und Tätigkeiten werden von Automaten erledigt und überwacht, das setzt menschliche Arbeitskraft frei und diese menschliche Arbeitskraft kann für Service und Dienstleistung eingesetzt werden. Automatisation ist die Kernaussage des Fort-

schrittes. Auch in der Industrie 4.0 wird auf mehr Automatisierung Wert gelegt. Industrie 4.0 sieht für die Zukunft nur mehr online Versicherungsverkauf vor -was ist Ihre Meinung? Wellner: Das sehe ich nicht so, komplexe Produkte benötigen Beratungsdienstleistung. Ein Beispiel: Heute ist es möglich, sich über sämtliche gesundheitliche Probleme im Internet zu informieren, aber es gibt nur einige Wenige, die ohne Arztbesuch dadurch Heilung erfahren. Informationen, die zur Verfügung stehen und über Automatisierung abholbar sind, sind nicht mit den persönlichen Bedürfnissen verknüpft. Die fachlich korrekte Verknüpfung von Bedürfnissen mit Informationen benötigt eine persönliche Beratungsdienstleistung. Zu unserem Thema Frauen in der Branche, sind Frauen in der IT Branche schon angekommen? Wellner: Es gibt schon Einige, die als Programmiererinnen oder Netzwerkbetreuerinnen tätig sind - leider sehr wenige, da zu wenige Frauen den technischen Ausbildungsweg eingeschlagen haben. Frauen sind jedoch scheinbar in Positionen angekommen, die dafür da sind, um zwischen Programmierer und Nutzer zu übersetzen. Das bedeutet zwischen Firmenleitung, Vor-

stand Management und der Produktion der IT - hier sind Frauen mit IT-Affinität und Ausbildung sehr gut am Platz. Als Unternehmerinnen, welche ein IT-Unternehmen aufbauen, so wie ich mein Unternehmen aufgebaut habe, sehe ich im Moment niemanden. Starke Frauen haben kein Problem damit, sich durchzusetzen. Sie sind klug genug, sich von Gleichberechtigungsdiskussionen nicht beeinflussen zu lassen. Es gibt also keinen Nachwuchs und zu wenig Interesse seitens der Frauen. Aber würde es Gleichberechtigung in diesem Branchensegment überhaupt geben? Wellner: Ich bin im kommunistischen Ungarn aufgewachsen und da hat es kein Problem mit Gleichberechtigung gegeben, denn im System waren alle gleich. Alle mussten arbeiten, haben das gleiche Geld bekommen, da war für diese Problematik kein Platz. Ich habe mit meinem Onkel in Ungarn eine kleine Softwarefirma gegründet, die im Bereich Automatisation tätig war. Im Rahmen dieser Arbeit haben wir damals schon Aufträge aus Österreich erhalten und wir wurden eingeladen, an Projekten vor Ort in Österreich mitzuarbeiten. Ich kam dann, im Rahmen dieses Projektes für längere Zeit nach Österreich, wo ich heute auch meinen Lebensmittelpunkt habe. Und erst hier bei meiner Tätigkeit habe ich die Problematik mit der Gleichberechtigung kennengelernt. Es hat auch sicherlich Entscheidungen von Geschäftspartnern gegeben, die davon beeinflusst waren, dass ich eine Frau bin, und zwar nicht immer im positiven Sinne. Es ist für mich manchmal unverständlich, dass nicht die Qualifikation entscheidend ist, sondern das Geschlecht, aber man muss lernen, damit umzugehen und sich auf seinem Weg nicht beirren zu lassen. Starke Frauen haben kein Problem damit, sich durchzusetzen. Sie sind klug genug, sich von Gleichberechtigungsdiskussionen nicht beeinflussen zu lassen. Wir danken für das Gespräch.

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HELVETIA ÖSTERREICH

Die PartnerCercle Reise 2016 geht zu Ende, die letzten Stationen waren Wien im Chaya Fuera und für die steirischen Vertriebspartner der Red Bull Ring in Spielberg. Beides sind beeindruckende Locations. Auch an diesen beiden Veranstaltungsorten setzte Alexander Pointner, der heurige Keynotspeaker, zu seinem Höhenflug 42 risControl 11/16

als erfolgreichster Skisprungtrainer des österreichischen Teams an. Wie erfolgreich die jährlichen Partner Cercle sind, zeigt das auch heuer die Teilnehmerzahl der Vertriebspartner im Vergleich zum letzten Jahr gestiegen ist. Immer mehr nutzen die Veranstaltungen um mit den anwesenden Vertretern der Helvetia

ins Gespräch zu kommen, und die Geschäftsbeziehungen auszubauen. Vorstandsvorsitzender Dr. Otmar Bodner, Vorstand Werner Panhauser und Alexander Neubauer, Leiter Partnervertrieb Österreich, waren in gewohnter Weise präsent und hoben bei ihren kurzen und informativen Begrüßungsworten die Vorteile

der Helvetia Versicherung und die Bedeutung des unabhängigen Vertriebes für die Gesellschaft in den Vordergrund. Die Vertriebspartnercoaches des jeweiligen Bundeslandes samt ihren Teams betreuten die Anwesenden in gewohnt guter Manier. Allesamt freuen sie sich auf das nächste Jahr und ein weiteres spannendes Motto.


VERANSTALTUNG

VOM GROSSEN GANZEN ZUM GANZ GROSSEN - SO ENTSTEHEN HÖHENFLÜGE

Peter Behr (Steiermark), Vertriebspartner-Service bei Helvetia Österreich: "Der Partner Cercle hat sich zum jährlichen Fixpunkt für einige unserer Geschäftspartner und mich entwickelt. Besonders schätze ich daran, dass wir die Zeit haben, um über Themen abseits des Berufs zu sprechen. Ausgezeichnete Anknüpfungspunkte für Diskussionen bieten die Vortragenden. In diesem Rahmen gelingt es schnell, die

Kommunikation auf eine persönliche Ebene zu bringen." Manuel Ruetz (Tirol), Vertriebspartner-Coach bei Helvetia Österreich: "Seit 8 Jahren gehört der Partner Cercle zu meinen persönlichen Veranstaltungshighlights: Die Themen der Referenten kommen gut an und die Locations sind außergewöhnlich. Viele Geschäftspartner sehen das ähnlich. Heuer sind knapp 20

Makler aus Vorarlberg zum Tiroler Partner Cercle angereist und haben eine zweistündige Anfahrt inkl. Übernachtung in Kauf genommen, um dabei sein zu können - ein Ritterschlag für die Veranstaltung!" Christian Rosner (Niederösterreich), VertriebspartnerCoach FDL bei Helvetia Österreich: "Einmal im Jahr verbringen Vorstände, der Vertriebswegeleiter und die

regionalen Führungskräfte einen gemeinsamen Abend mit unseren Geschäftspartnern am Helvetia Partner Cercle. Das Besondere daran ist, dass keine Produktpräsentationen im Mittelpunkt stehen, sondern die Menschen und ein Austausch auf Augenhöhe. Das Konzept hinter der Veranstaltungsreihe ist beispielhaft für die Wertschätzung, die wir unseren Vertriebspartnern entgegenbringen." risControl 11/16 43


VERSICHERUNG CHUBB

D&O Onlinelösung CHUBB hat ihr Angebot von D&O Lösungen bekannt gegeben. Das onlinebasierte Produkt bietet einen effizienten Angebots- und Polizzierungsprozess für kleine und mittelständische Kapitalgesellschaften sowie für Stiftungen und Vereine an. Versicherungsschutz wird auf Basis der aktuellen Bedingungen von ProEliteTM DOMESTIC 2016, unter

anderem mit folgenden Deckungen angeboten: Wiederauffüllung der Versicherungssumme bei Ansprüchen gegen versicherte Personen, Versicherungsschutz für Cyberansprüche gegen versicherte Personen und Nachmeldefrist von bis zu zwölf Jahren und unbegrenzte Nachmeldefrist bei aus Altersund Gesundheitsgründen ausgeschiedenen

versicherten Personen. „Unser Tool „Chubb EASY Solutions “ eröffnet unseren Partnern im mittelständischen Bereich neue Möglichkeiten, zeitgemäße technische Arbeitsprozesse in ihre Abläufe einzubauen – und dies rund um die Uhr“, erläutert Andreas Wimmer, Line Manager Financial Lines bei Chubb in Österreich.

gramm mit erhebliche Zukunftsinvestitionen in das ‚Re-Design‘ des Geschäftsmodells, den personellen Kompetenzaufbau und die erforderliche Modernisierung unserer IT-Landschaft. Andererseits gehen wir davon aus, dass sich die anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen mit negativen Zinsen, sinkenden Kapitalerträgen und politischen Unsicherheiten in einzelnen Märkten mittelfristig nicht verbessern werden. Wir halten an unserem Vorhaben fest, auf Basis einer sehr soliden Kapitalausstattung die jährliche Ausschüttung je Aktie im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern.“

vorgelegten Quartalsziffern. In den ersten drei Quartalen stiegen die Konzernprämien um 0,7 %. Das Prämienwachstum ohne Berücksichtigung der Einmalerläge liegt bei 4,7 %. Der Gewinn vor Steuern bei 301,3 Mio: Euro, wobei das starke Plus von 88,4% hinsichtlich der Wertberichtigung im Vergleichszeitraum 2015 zu betrachten ist. Die Combined Ratio beträgt 97,9 %. „Die Zinslandschaft ist eine Herausforderung, der sich mittlerweile alle Versicherer in Europa stellen müssen. Unter diesen Umständen sind wir mit der Ergebnisentwicklung, die dem von uns bekannt gegebenen Ziel für 2016 entspricht, sehr zufrieden“, so Prof. Elisabeth Stadler, CEO der Vienna Insurance Group, und ergänzt: „Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass es die richtige Entscheidung war, im klassischen Leben-Geschäft mit Einmalerlägen zurückhaltend zu agieren.“

UNIQA Versicherung / VIG

Quartalsziffern Der Endspurt des heurigen Jahres hat begonnen, die Zahlen des dritten Quartals stehen fest. CEO Andreas Brandstetter UNIQA Versicherung ist mit dem Ergebnis vor Steuern von 172,2 Mio. Euro zufrieden, die Summe liegt im Bereich der Erwartungen trotz der vielen Großschäden im Schaden-und Unfallversicherungsbereich. Die Combined Ratio liegt bei 98,2 % und damit deutlich über den Prognosen. „Eine Rückkehr auf den Pfad der letzten Jahre mit einer stetig sinkenden Combined Ratio ist für uns von prioritärer Bedeutung“, so Brandstetter. Zur erwarteten Entwicklung sagt Brandstetter: „Für das Geschäftsjahr 2016 gehen wir unverändert davon aus, dass das Ergebnis vor Steuern um bis zu 50 % niedriger ausfallen wird als das sehr gute Ergebnis 2015. Gründe dafür sind einerseits, das zu Beginn 2016 gestartete Innovationspro-

Vienna Insurance Group „Zufrieden auf Kurs“ zeigt sich Prof. Elisabeth Stadler CEO der VIG Group ob der

Deloitte Österreich

Digitalisierung im KFZ Bereich Die Deloitte Studie European Motor Insurance prognostiziert bis 2020 für digitale gestützte Kfz -Versicherungen in Europa ein Marktpotenzial von 15 Mrd. Euro. In Österreich werden bis 2020 voraussichtlich 12 % der Kfz-Versicherung digital gestützt sein. Im Rahmen der aktuellen Deloitte European Motor Insurance Studie wurden in elf europäischen Ländern rund 15.000 Kunden von Kfz-Versicherern befragt, mehr als 1.000 44 risControl 12/16

davon in Österreich. Der vielversprechendste Markt dafür könnte Italien sein, gefolgt von Großbritannien. Österreicher sind in punkto Vernetzung und Datentransfer eher zurückhaltend. Nur 28 % sind hierzulande bereit, ihre Daten weiterzugeben. Banken, Arbeitgebern und Versicherern vertrauen Kunden dabei am meisten. Dennoch stehen Kunden gewissen Services sehr aufgeschlossen gegenüber. Datenbasierte Services, die von den Autofahrern am

stärksten begrüßt werden, sind ein kostenloser Pannendienst, eine automatische Notfallhilfe, Diebstahls- und Auffindungsmeldungen sowie ein kostenloser Ölwechsel bzw. Autoservice. Weniger gut kommen Dienstleistungen an, die nicht unmittelbar mit dem Auto zu tun haben. Ähnliches gilt für Dienstleistungen, die sich mit dem Fahrverhalten beschäftigen. Hier befürchten viele Kunden, dass es sich nachteilig auf sie auswirken könnte.


VERSICHERUNG ÖGVS

Haushaltsversicherungen Die ÖGVS Gesellschaft für Verbraucherstudien hat in Kooperation mit dem Trend und Durchblicker, die Haushaltsversicherungen auf den Prüfstand gestellt. Die beste Mischung aus Tarif und Service wurde bewertet. Das Testurteil setzt sich aus den Leistungen der Versicherer in den folgenden drei Haupttestkategorien zusammen, die mit unterschiedlicher Gewichtung in die Gesamtwertung eingingen: Tarife: Wie hoch sind die Kosten der untersuchten Tarife? Wie sind Tarifleistungen und Vertragslaufzeit? (60% des Gesamtwertes) Transparenz & Komfort: Sind die wichtigsten Versicherungs- und Vertragsbedingungen klar ersichtlich? Wie komfortabel ist die Website? (20% des Gesamtwertes) - Kundendienst: Wurden die Testkunden freundlich und zuvorkommend behandelt sowie umfassend und kompetent beraten? (20% des Gesamtwertes) Die Leistungen in den Kategorien Tarife sowie Transparenz & Komfort wurden durch Experten analysiert. Der Kundendienst wur-

de durch qualifizierte und verdeckte Tester bewertet. Dabei wurde jeder Anbieter 5-mal per Email und 5-mal telefonisch getestet. Die Prämien wurden für drei konstruierte Beispiele abgefragt, Single in einer kleinen Mietwohnung, Paar in größerer Mietwohnung, Familie in Einfamilienhaus zur Miete). Das Ergebnis zeigte deutliche Unterschiede den Prämien, mit einem Wechsel könnten bis zu 63% gespart werden, jedoch sind die Unterschiede im Leistungsspektrum nicht unerheblich. In den einzelnen Testkategorien wurden folgende Platzierungen erreicht. Tarife: Zurich Versicherung (Platz 1), Zurich Connect (Platz 2), Helvetia Versicherung (Platz 3). Transparenz & Komfort: Zurich Connect (Platz 1), VAV Versicherung & HDI (beide Platz 2). Kundendienst: ERGO Austria (Platz 1), Zurich Connect (Platz 2), muki (Platz 3) Die VAV zeichnet sich im Test insbesondere in der Kategorie „Transparenz“ aus, in der sie den ersten Platz belegt. „Die VAV punktet mit

der transparentesten Website, guten Tarifen und einer kostenlosen Kundenhotline“, erklärt ÖGVS-Projektleiterin Katja Likowski in der Zeitschrift TREND. „Wir arbeiten konsequent an der Weiterentwicklung von Tarif, Transparenz und Kundendienst. Letztendlich ist es das Zusammenspiel genau dieser Faktoren, das den Versicherungsnehmer und auch unsere Vertriebspartner überzeugt. Mit unserem Maklerportal VAV PRO punkten wir bereits seit Jahren bei unseren Vertriebspartnern, die in diesem Zusammenhang insbesondere die Offenheit, Geradlinigkeit und Einfachheit in der Zusammenarbeit häufig lobend erwähnen. Der erste Platz in der Kategorie Transparenz beim ÖGVS freut uns daher besonders, da dieser neuerlich ein schöner Beweis für uns ist, dass unser Geschäftsmodell mit dem Fokus auf Klarheit und Einfachheit gut ankommt.“ betont VAV Vorstandsvorsitzender Dr. Norbert Griesmayr.

Sicher.Entspannt.Unterwegs

Liebes Reisetagebuch ...

AUGENBLICKE FESTHALTEN UND HILFE IM NOTFALL MEINE URLAUBERIA - App der Europäischen Reiseversicherung europaeische.at/meine-urlauberia

risControl 12/16 45 Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Weihnachtsfest und viele unvergessliche Reise-Augenblicke im neuen Jahr.


VERSICHERUNG Wiener Städtische Versicherung

Stärker, schneller Eine Analyse der Wiener Städtischen Versicherung zeigt, dass die Autos der Österreicher immer schneller und stärker sein müssen. Aktuell liegt die PS-Stärke bei durchschnittlich 123 PS. Im Jahr 2007 lag der Durchschnitt österreichweit noch bei 104,6 PS. Das entspricht einer Steigerung von knapp 18 Prozent in den vergangenen zehn Jahren. Das zeigen die Daten der Wiener Städtischen Versicherung. „Interessant dabei ist, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 kaum Einfluss auf das Verhalten der ÖsterreicherInnen hatte. Der Aufwärtstrend wurde dadurch nur kurzfristig verlangsamt“, erklärt Robert Lasshofer, Generaldirektor. Ein Motorenvergleich und ein Blick auf einzelne Bundesländer zeigt es deutlich: Die Steiermark und Wien sind die PS-Hochburgen Österreichs“, führt Robert Lasshofer weiter aus. Eines

haben allerdings alle Bundesländer gemeinsam: Die durchschnittliche PS-Leistung steigt immer weiter an. Im Bundesländer-Vergleich verzeichnet die Steiermark den größten Zuwachs. Dort erhöht sich die PS-Leistung um mehr

als 24 Prozent, dicht gefolgt von Vorarlberg (23 Prozent) sowie Kärnten, Salzburg und Tirol mit je knapp 23 Prozent. Eines spiegelt die Umfrage auch wider, die Motorleistung zählt zu den Top 3 Kaufkriterien.

IVO Interessensverband

PRIIPs Verordnung wird verschoben Das Inkrafttreten der Verordnung über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte und Versicherungsanlageprodukte für Kleinanleger (PRIIPs-Verordnung) wird um ein Jahr — also von Januar 2017 auf Januar 2018 — verschoben. Die PRIIPs-Verordnung sieht die Einführung eines Basisinformationsblatts (KID) in Form eines komprimierten Dokuments von höchstens drei Seiten vor. Es fasst für Kleinanleger die wichtigsten Informationen zu einem Anlageprodukt gut verständlich zusammen. Der von der Kommission dazu ausgearbeitete Umsetzungsstandard war im September vom EU-Parlament jedoch abgelehnt worden. Die Europäischen Finanzaufsichtsbehörden haben nun sechs Wochen Zeit, der Kommission überarbeitete Umsetzungsstandards vorzulegen. Diese müssen dann von der Kommission angenommen und dem Europäischen Parlament sowie dem Rat zur Prüfung vorgelegt werden. Durch die Verschiebung der PRIIPsVerordnung wird ihr Inkrafttreten an jenes der MiFID II-Richtlinie zur Regelung der Märkte für Finanzinstrumente angepasst. Diese ein46 risControl 12/16

Christoph Berghammer jährige Verlängerung, die unter anderem der reibungslosen Umsetzung und Gewährleistung von Rechtssicherheit dient, wird vom Fachverband der Versicherungsmakler begrüßt. Fachverbandsobmann Christoph Berghammer: „Wir begrüßen die Entscheidung der EU-Kommission die PRIIPs-Verordnung um 12 Monate zu verschieben; die Entscheidung zeugt durchaus von Weitblick und Realitätssinn. Gleichzeitig verdeutlicht dieses Szenario

aber auch eine grundsätzliche Problematik der EU-Rechtssetzung nach dem so genannten Lamfalussy-Verfahren. Dadurch nämlich, dass der primäre Rechtsakt (z.B. Richtlinie) durch weitere Regelungen auf Level 2 – bzw. Level 3 Ebene, also durch delegierte Rechtsakte oder technischen Regulierungsstandards mehr und mehr detailliert wird, verkompliziert sich nicht nur der Regelungsinhalt als solcher, sondern de facto verkürzt sich die Frist der Marktteilnehmer, sich auf diese Regelungen vorzubereiten und einzustellen. Ähnliches könnte durchaus auch im Rahmen der IDDUmsetzung passieren. Denn dort werden beispielsweise die delegierten Rechtsakte der Europäischen Kommission für Sommer 2017 erwartet und bereits im Februar 2018 müsste die IDD aber national umgesetzt sein. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass durch die delegierten Rechtsakte die in der IDD festgelegten Ziele partiell ausgehebelt werden. Alle vorbereitenden Arbeiten für ein strukturierte und geplante Umsetzung werden momentan durch das Warten auf die Rechtsakte daher nicht gerade gefördert.“


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KOLUMNE

Jahresausblick 2017: Politische Weichenstellungen von Michael Kordovsky

Das Jahr 2017 wird ein Jahr der politischen Börsen und Überraschungen und birgt attraktive Trading-Chancen bei gleichzeitig enormen Verlustrisiken. Vieles wird davon abhängen, wie der neue US-Präsident, Donald Trump, agieren wird und welche politische Richtung Europa einschlägt. Wegweisende Wahlen für die zukünftige Europapolitik finden in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden statt. Auch wird sich zeigen wie stark sich in Japan und auch den USA die Stimulierung der Wirtschaft von der Geldpolitik der Notenbank auf die Fiskalpolitik des Staates verlagert. Per Saldo dürften in diesem Umfeld vorsichtige Anleger, die lieber das Geld auf diversen Online-Konten parken an der Börse nicht allzu viel versäumen. Frankenschuldnern hingegen droht große Gefahr.

2017 wird ein Jahr, in dem politische Börsen und geldpolitische Entscheidungen die Märkte dominieren – und politische Börsen haben bekanntlich kurze Beine sofern nicht nachhaltige Veränderungen eintreten, was durch die neuen Weichenstellungen Trumps in den USA durchaus sein kann. US-Fiskal-, Handels- und Außenpolitik entscheidet über zukünftiges Zinsniveau Trump möchte den pensionierten MarineGeneral, James Mattis, zum Verteidigungsminister ernennen. Dieser steht für eine härtere Vorgangsweise gegen den Iran ein. Bis dato herrschte die Tauwetter-Iranpolitik der Administration Obamas. Die Aufhebung der Handelssanktionen im Zuge des Atom-Deals ermöglichte eine Ausweitung der iranischen Ölproduktion von ca. 2,8 auf 3,9 Millionen Barrel pro Tag, die in den kommenden Jahren noch weiter ansteigen sollte – entsprechend auch der Exportanstieg. Doch damit könnte mit einer geänderten Haltung der USA in der Iran-Politik bald Schluss sein, was nun zusätzlich zur am 30.11.16 vereinbarten OPEC-Produktionsdrosselung um 1,2 Millionen Barrel pro Tag eine weitere Angebotsverknappung und steigende Ölpreise bedeuten würde. Das hätte weltweit inflationäre Impulse zur Folge. Hinweis: Profitieren würden allerdings integrierte US-Ölkonzerne wie Chevron, Exxon 48 risControl 12/16

Mobil und Occidental Petroleum oder die Schiefergas-Unternehmen EQT Corp und Anadarko Petroleum, denn Fracking würde dann wieder boomen. In der Folge würde sich die Ölfeldausrüstungsindustrie erholen: Gewinner wären Schlumberger Limited, Halliburton und die österreichische SchoellerBleckmann Oilfield Equipment AG. Aktien dieser Firmen bieten bei Rückschlägen Einstiegschancen. Gleichzeitig plant Trump ein riesiges Infrastrukturprogramm und den Schutz der heimischen Wirtschaft durch Zölle. Begleitet werden sollte dies noch durch Steuersenkungen. Die Wirkungen sind inflationstreibend und könnten einen regelrechten Zinsschock auslösen, denn: Die Umsetzung der im Wahlkampf versprochenen Maßnahmen bedeutet laut Committee for a Responsible Federal Budget bis 2026 einen um 4,3 Billionen Dollar höheren Staatsschuldenberg im Vergleich zu bisherigen Rahmenbedingungen. Die nicht vom Staat (USA) gehaltenen Staatsschulden würden sich bis dahin auf 28,4 Billionen Dollar bzw. 105% des BIP verdoppeln. Durch Steueranreize sollen binnen 10 Jahren insgesamt eine Billion Dollar in Infrastrukturinvestitionen fließen. Doch am Bau mangelt es an Fachkräften und auch die Preise für Baumaterialien könnten sich schnell verteuern. Eine partielle Lohninflation droht, zumal Trump Millionen von illegalen Einwanderern, meist Mexikaner,

abschieben möchte, was das Potenzial an Arbeitskräften noch weiter einschränkt. Die US-Arbeitslosenquote ist von 9,8% im November 2010 bis November 2016 auf 4,6% und somit den niedrigsten Stand seit August 2007 gesunken. Normalerweise müsste die Fed, die ohnehin die Arbeitsmarktdaten akribisch verfolgt, darauf reagieren und die Leitzinsen schneller als erwartet anheben, sofern nicht die Regierung informal Druck zur Mäßigung ausübt. Ob letzteres der Fall ist, werden die kommenden Fed-Entscheidungen unter der Administration Trumps zeigen. Hinweis: Da auch in China und Japan Infrastrukturprogramme laufen zählen die Baumaterialhersteller CRH, HeidelbergCement und LafargeHolcim sowie die Baumaschinenhersteller Caterpillar und Komatsu global auf der Gewinnerseite. Aktien dieser Unternehmen können bei Rückschlägen akkumuliert werden. Achtung: Eine weltweite Gefahr ist indessen ein Handelskrieg, sofern nicht nach Amtsantritt des neuen US-Präsidenten eine gemäßigtere Politik erfolgt: Während des Wahlkampfes in Minnesota kündigte Trump an, dass Firmen, die Stellen etwa nach Mexiko verlagern, dann für die Einfuhren aus Mexiko in die USA eine Steuer von 35% zahlen müssten. Die geplanten Zollabgaben auf chinesische Importgüter sollen sogar bei 45% liegen. Gegenmaßnahmen erscheinen plausibel und im Szenario eines vollen


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KOLUMNE Handelskrieges errechnete das Peterson Institute für die USA bis 2019 den Verlust von 4,8 Mio. Arbeitsplätzen in der Privatwirtschaft. Auch hätte so ein Handelskrieg über Verteuerung von Importen in den betreffenden Volkswirtschaften inflationäre Effekte zur Folge. Entsprechend war die Reaktion des US-Bondmarktes auf den Wahlsieg Trumps: Vom 8. bis 18. November stieg die Rendite 10jähriger US-Treasuries von 1,86 auf 2,34% - also fast 0,5 Prozentpunkte in weniger als 2 Wochen! In unseren Breiten stieg der Swapsatz(EUR) 20 Jahre vom 8. November bis 1. Dezember um 26 Basispunkte auf 1,27%, was bei Neuabschluss eine Verteuerung 20jähriger Fixzinsbindungen bei Immobilienfinanzierungen bedeutet. Da die Inflationsrate der Eurozone in den vergangenen Monaten bis November kontinuierlich auf 0,6% anstieg und die Handlungsspielräume der EZB immer enger werden (beispielsweise Pfandbriefmarkt fast „leergekauft“), könnten die tiefsten Stände bei den Zinsen am langen Ende bereits hinter uns liegen. Wenn Japan (Staatsschuld ca. 250% des BIP) und die USA jetzt versuchen, mit noch mehr Neuverschuldung für Konjunkturprogramme die Wirtschaft zu beleben, ist davon auszugehen, dass dieses Beispiel auch in Europa Schule macht. Noch immer sind nämlich die Kosten für zusätzliche Staatsverschuldung im historischen Vergleich enorm günstig. Obwohl seit dem Tief bereits um ca. 0,45 Prozentpunkte verteuert, liegt die Rendite 10jähriger deutscher Bundesanleihen erst bei knapp über 0,3%. Da lässt sich gut verschulden. Doch die weiteren Neuverschuldungen sind in Zukunft die Anleihen erneuter Staatsanleihenkaufprogramme der Notenbanken. Allerdings könnten zukünftig eine Reihe von Rating-Downgrades bei Staatsanleihen zu höheren Risikoaufschlägen, sprich Zinsverteuerungen, führen. Wohin die Zinsen 2015 genau gehen werden, hängt aber zu einem großen Teil von der Finanz-, Handels- und Außenpolitik der USA ab. Mäßigt sich Trump im Vergleich zu seinen Wahlkampfankündigungen, dann bleibt der Zinsanstieg im überschaubaren Rahmen und es folgen zeitweise auch kräftige Gegenbewegungen. Kommt hingegen das „volle radikale Programm“, dann sind selbst Zinsschocks und Emerging-Markets-Krisen auf breiter Front 50 risControl 12/16

(infolge von Kapitalabflüssen hinein in USD und Euro) nicht auszuschließen. Hinweis: Wer von einem nachhaltigen Zinsanstieg überzeugt ist, kann in einen Short-ETF auf Staatsanleihen der Eurozone oder in einen Short-ETF auf den Bundfuture investieren, der im Falle steigender Zinsen entsprechend nach oben ginge. Vorsichtige Sparer hingegen sind in ihren Tagesgeldkonten bei Instituten wie ING-Diba, Renault Bank und DenizBank gut aufgehoben, sofern ihre Einlagen noch von der Einlagensicherung gedeckt sind. Mit dem allgemeinen Zinsniveau würden auch hier die täglichen Zinsen angehoben – gut für die Sparer. Politische Weichenstellungen in Europa Unabhängig von politischer Gesinnung sollte man eines wissen: Europafreundliche Parteien sind gut für die Börse und die sogenannten „Nationalisten“ und „Populisten“ schlecht. In Frankreich gilt deshalb Marine Le Pen bei der Präsidentenwahl als Schreckgespenst und Geert Wilders bei den Wahlen in den Niederlanden, genauso wie in Deutschland AfD-Chefin Frauke Petry. Daher sollte man sich folgende kritischen Tage in punkto „politischer Börsen“ im Kalender für 2017 vermerken: • 15. März: Parlamentswahl in den Niederlanden • 23. März: Erster Wahldurchgang der Präsidentschaftswahl in Frankreich • 7. Mai: Stichwahl Präsidentschaftswahl in Frankreich • 11. Juni: Erster Durchgang Parlamentswahl in Frankreich • 18. Juni: Zweiter Durchgang Parlamentswahl in Frankreich • Herbst: Bundestagswahl in Deutschland (Termin steht noch nicht fest) Sollte es in Österreich zu einer vorgezogenen Parlamentswahl kommen, so hätte auch diese gewisse Signalwirkung. Hinweis: Im Falle von Börsenturbulenzen im Zuge von Wahlergebnissen kann man sobald der Volatilitätsindex für den betreffenden Aktienmarkt einen auffallenden Spike erreicht hat, antizyklisch in Aktien investieren. Diese Vorgangsweise hätte sich bereits schon nach

dem Brexit-Referendum am 24. Juni gelohnt. Dabei sollte man allzu schnelle Gewinne auch wieder rasch realisieren. Gefahr für Frankenschuldner An risikominimierende Maßnahmen oder gar eine Konvertierung in Eurokrediten mit längeren Laufzeiten und Zinsabsicherung sollten Frankenschuldner aus folgenden Gründen denken: Trotz starker Währung geht es der Schweizer Wirtschaft nach wie vor gut. Das SECO geht für 2016 und 2017 von einem Wirtschaftswachstum in Höhe je 1,5 bzw. 1,8% aus. Die Exporte sollten 2017 noch immer um 3,5% wachsen und die Arbeitslosenquote verharrt voraussichtlich auf 3,3%. Darüber hinaus ist die Staatsverschuldung der Schweiz mit 45,7% des BIP in etwa nur halb so hoch wie jene des Euroraums. Schweizer Exportfirmen tauschen deshalb ihre Exporterlöse konsequent in Franken. Dies erzeugt permanenten Aufwertungsdruck, der sich an turbulenten Börsentagen noch zusätzlich erhöht. Um hier entgegenzusteuern, muss die Schweizerische Nationalbank (SNB) intervenieren und Euro ankaufen. Die offiziellen Währungsreserven der Schweiz stiegen mittlerweile von Ende Jänner 2015 bis Ende September 2016 von 544 auf 677 Mrd. Franken bzw. 105% des BIP 2015 und die Reserven in konvertierbarer Währung lagen zuletzt bei 628 Mrd. Franken bzw. 97,5% des BIP. Mit zunehmender Höhe der Reserven sinkt automatisch der Handlungsspielraum der SNB, denn die Verlustrisiken für die Allgemeinheit steigen. Und genau da kommt wieder die Politik ins Spiel. Wie lange möchte hier der Schweizer Nationalrat noch zusehen? In den vergangenen Wochen zeigte der EUR/CHF Chart an turbulenten Tagen bereits erste Anzeichen, die als Indizien einer kontrollierten Aufwertung des Frankens interpretiert werden könnten. Ein Ende der Interventionen kann jederzeit politisch besiegelt werden. Dann würde aber der Franken entsprechend aufwerten. Der Euro würde wahrscheinlich zum Franken unter die Parität von 1 fallen. Für Frankenschuldner wäre dies dann der nächste Schlag. Fazit: Vorsichtige Frankenkreditnehmer sollten sich mit einer möglichen Risikoreduktion auseinandersetzen.


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VERANSTALTUNG Institut für Versicherungswissenschaften e.V. Universität Leipzig

8. Vertriebskonferenz Heiße Themen standen bei der 8. Vertriebskonferenz in Köln am Programm: „Regulierung“, „Digitalisierung“ und „Vertriebskanäle“. Durch die Konferenz führte Professor Dr. Fred Wagner. Eröffnet wurde der Konferenztag mit dem Themenblock „Regulierung“ und dem Vortrag von Frank Lamsfuß, Mitglied der Vorstände der Barmenia Versicherungen, zum Thema „IDD – Konsequenzen für den Versicherungsvertrieb“. Lamsfuß betonte, dass die Konsequenzen der IDD auf Grund der noch ausstehenden Umsetzung in deutsches Recht derzeit noch nicht gänzlich absehbar seien. Vor dem Hintergrund der bereits weit fortgeschrittenen Arbeiten zur Umsetzung der Richtlinie innerhalb der Unternehmen erwarte er aber keine signifikanten Umwälzungen. Abzuwarten bleibe jedoch, wie die Kommission die technischen Durchführungsverordnungen insbesondere zu den „Product Oversight and Governance“ (POG)-Leitlinien, zur Vermeidung von Interessenkonflikten sowie zur Regulierung der Vergütung gestalte. Herausforderungen Ralf Berndt, Mitglied des Vorstands der Stuttgarter Lebensversicherung a.G., widmete sich dem Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) und den damit verbundenen Entwicklungstendenzen bei der Vermittlervergütung sowie den Konsequenzen für die Vertriebsstrategie. Das LVRG solle vor allem den Druck auf die Provisionen erhöhen und somit die Vertriebskosten senken, wobei das Hauptproblem darin bestünde, ein für alle Beteiligten zufriedenstellendes Vergütungsmodell zu finden. Anhand einer aktuellen Studie zeigte Berndt auf, dass die meisten Versicherungsunternehmen ihre Provisionsvereinbarungen bereits angepasst haben. Seitens der BaFin bestünden aber noch Zweifel, ob die bisherigen Anpassungen ausreichend seien. Als Herausforderungen, die noch zu bewältigen seien, nannte Berndt ausdrücklich die Umsetzung der IDD in nationales Recht, die technischen Regulierungsstandards zur Vermeidung von Interessenkonflikten und schließlich die Evaluierung des LVRG Anfang 2018. Entscheidend sei, dass die Branche es schaffe, die Anforderungen „aus eigener 52 risControl 12/16

Kraft“ umzusetzen. Anderenfalls drohe eine Provisionsdeckelung oder gar ein vollständiges Provisionsverbot. Was Kunden wirklich denken

Nutzer sowie deren Zufriedenheit mit den angebotenen Leistungen – allerdings bei tendenziell gesunkener Nutzungsintensität der einzelnen Anwender. Nachholbedarf

Im zweiten Veranstaltungsblock zur „Digitalisierung“ stellte zunächst Christian Mylius, Partner & Managing Director der EY Innovalue Management Advisors GmbH, die Ergebnisse der EY Innovalue Studie „Digitization 2016 – Was Kunden wirklich über deutsche InsurTechs denken“ vor. Im Rahmen der Studie wurden 3.000 Kunden entlang der Customer Journey zu ausgewählten Themen rund um die Digitalisierung befragt. Zu den Ergebnissen zählt, dass die Generation Y (Geburtsjahrgang 1980 bis 1999. Anm. d. Red.) zwar in den Online-Medien deutlich präsent sei, der digitale Versicherungsordner aber noch wenig Relevanz habe. Gekauft wird nach wie vor am häufigsten über den Versicherungsvertreter, wohingegen die reine „Offline Journey“ im Vergleich zu 2015 rückläufig sei. So erfolge eine erste Informationssuche inzwischen typischerweise im Netz. Insgesamt sei der Investitionshype um Fintechs und Insurtechs mittlerweile auch in Deutschland angekommen; viele Gründer und Investoren stammten jedoch nicht aus der Branche und hätten daher meist ein nur geringes Versicherungs-Know how. Zwar böten die Startups inzwischen echte Mehrwerte, aber es bestehe auch noch ein hohes Verbesserungspotenzial. Der Bekanntheitsgrad der Fintechs und Insuretechs habe insgesamt zugenommen, ebenso die Zahl der

Dominik Groenen, Founder Investor & Insurance Geek, zeigte Wettbewerbsstrategien, Erfolgsfaktoren und Zukunftsperspektiven für FinTechs auf. Groenen erläuterte den Ablauf der Gründung eines digitalen Versicherungsunternehmens, indem er auf strategische, strukturelle und operative Themenstellungen einging. Groenen gibt auch näher auf einzelne Versicherungs-Apps und deren Funktionsweisen ein. Dabei thematisierte er auch die Chancen und Risiken, die aus dem starken Zuwachs an neuen Geschäftsmodellen für Versicherungsunternehmen resultieren. Bei jedem neuen Geschäftsmodell habe jedoch die Frage im Mittelpunkt zu stehen, ob es dem Kunden einen Mehrwert biete. In diesem Punkt habe die Assekuranz noch Nachholbedarf. Hybride Kunden Zu den „Digitalisierungsstrategien im Maklervertrieb“ äußerte sich Stephan Schinnenburg, Mitglied des Vorstands der ERGO Beratung und Vertrieb AG. Er machte deutlich, dass Digitalisierung die Spielregeln innerhalb von Branchen stark verändert und neue Marktteilnehmer schafft. Hybride Kunden, die über mehrere Kanäle mit dem Versicherer in Kontakt träten, seien keine Nische


VERANSTALTUNG mehr, weshalb Versicherer und Makler das Omnikanalmanagement verstärkt ausbauen sollten. Für diese Entwicklung sei eine klare und effiziente IT-Strategie notwendig. Am Beispiel des Onlineversandhändlers Amazon erläuterte Schinnenburg die Stärken von digitalen Champions, die Bedeutung einer verbesserten digitalen Kundenschnittstelle sowie der systematischen Erfassung personenbezogener Daten mit dem Ziel, diese für die Produktentwicklung und die Schaffung neuer digitaler Produkte zu nutzen. Bei der abschliessenden Podiumsdisskusion gab es eine klare Kernbotschaft aller Teilnehmer, dass für den langfristigen Erfolg vor allem die Kundenbedürfnisse wieder in den Mittelpunkt gerückt werden müssen und dass Digitalisierung für den Versicherungsvertrieb mehr Chancen als Risiken birgt. Nachwuchsproblematik Der Veranstaltungsblock „Vertriebskanäle“ beschäftigte sich mit dem auch in Österreich

vakanten Thema Nachwuchs. Falko Struve, Mitglied des Vorstands, und Marco Schulz vom Continentale Versicherungsverbund a. G. zu der Frage, wie eine zunehmende Digitalisierung mit der Vertriebsnachwuchsgewinnung zu vereinen sei. Struve betonte, dass das Problem, Vertriebsnachwuchs zu gewinnen, nicht nur der demographischen Entwicklung, sondern auch der fehlenden Attraktivität und dem schlechten Ruf der Versicherungsbranche geschuldet sei. Daneben gäbe es weitere Eintrittsbarrieren, wie z.B. hohen Verkaufsdruck und zunehmende Bürokratie. Aus Sicht der Generation Y übernahm Marco Schulz das Wort und diskutierte, welche Eigenschaften, die seiner Generation zugeschrieben werden, zur Versicherungsbranche passten. Schulz verdeutlichte, dass viele Sichten, Anforderungen und Erwartungen seiner Altersklasse mit den Gegebenheiten in der Branche wenig kompatibel scheinen. Er mahnte notwendige Verbesserungen an, wie die Bereitstellung moderner Hardware, einen verstärkten digitalen Erfahrungsaustausch und

Dr. Fred Wagner eine umfassende Prozessoptimierung. Auch die verstärkte Nutzung neuer Arbeitsformen, wie Coworking und Innovation Labs könnten dabei helfen, die Generation Y zu überzeugen.

muki sagt Danke für ein erfolgreiches Jahr! Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr 2017.

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SCHLUSSPUNKT

Wir wünschen allen unseren Lesern ein erholsames, friedliches Weihnachstfest, einen vergnüglichen Jahresausklang und ein erfolgreiches neues Jahr!

Ihr risControl-Team

IMPRESSUM “risControl” - Eigentümer, Herausgeber & Verleger Redaktion: risControl, Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation, 3701 Oberthern, Oberthern 33 ZVR 780165221. Telefon: +43 (0)720 515 000 Fax: +43 (0)720 516 700 e-mail: office@riscontrol.at Team: Doris Schachinger, Chefredakteur; Christian Proyer, Geschäftsführer; Isabella Schachinger; Christoph Schönfellner, Layout. Titelfoto: Adobe Stock. Fotos: 3×21 Zentrum zur Förderung und Begleitung von Menschen mit Trisomie 21/ Tony Gigov, Vielmehr für Alle! - Verein für Bildung, Wohnen und Teilhabe/Sabine Pichler, Karl Michalski, Harry Schiffer, Michael Markl, Christoph Kerschbaum, Christian Proyer, Christoph Schönfellner, Roland Pelzl, David

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Vogt, GEPA pictures/Harald Steiner, www. zweischrittweiter.at, ViennaPress/Andreas Tischler, Hubert Auer, Katharina Schiffl, Christian Husar. Nachdruck nur mit Quellenangabe u. schriftlicher Genehmigung d. Verlages. Namentlich gezeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder und müssen sich nicht mit jener der Redaktion decken. Unverlangt eingesandte Manuskripte werden nicht retourniert. Mit der Annahme u. Veröffentlichung eines Artikels erwirbt der Verlag das ausschließliche Verlagsrecht daran, bis zum Ende des, der Veröffentlichung, folgenden Jahres. Produktanalysen werden nach besten Wissen erstellt, jedoch OHNE JEDE Gewähr. Angaben und Mitteilungen, welche von Firmen stammen, (pdi+/o/Public relation, oder namentlich gezeichnete Artikel), unterliegen nicht der Verantwortlichkeit der Redaktion. Ihre Wiedergabe besagt nicht,

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Unter den Flügeln des Löwen.

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