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risControl DAS Nachrichtenmagazin für Versicherungs- und Finanzinformation NR. 10 • 2016 • HEFT 447 • 37. JAHRGANG • EURO 10

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Stirb später Das neue Motto im Land der Junggebliebenen


EDITORIAL

Wahlkämpfe Liebe Leserin, Lieber Leser! Sollte es nicht eher Wahlkrämpfe heißen? Die Wähler reiben sich mit Verwunderung die Augen. Sowohl in Österreich wie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten steht die Wahl des präsidialen Oberhaupts an. Ein nicht zu vergleichendes Medienspektakel. Eines haben beide Wahlen gemeinsam: sie sind so gekonnt untergriffig. Man gewinnt den Eindruck, auch in unserem Land hat der finale Endwahlkampf schon begonnen. Allerdings mit leicht kabarettistischer Tendenz. Wäre es nicht so ernst, man müsste lachen. Die Wähler wirken müde, eingeschläfert. Es scheint, als wären wir im Theater nach dem dritten Vorhang. Der Unterschied: während sich Schauspieler über den Applaus freuen, scheinen die Protagonisten des Wahltheaters etwas ermattet. Verständlich. Ihr Part lautet: Überall dabei sein ist alles. Und das stets in nur einer Rolle und immer mit dem wenig pointierten Text. Der gilt jedoch für jedes Alter. Scheinwerferlicht aus. Ab zur nächsten Glaubwürdigkeitsveranstaltung. Sie lassen uns allein mit ihren Werten, Handlungen und der Bitte ihre Lebensart zu teilen. Doch das Einzige was wirklich mobilisiert ist, Angst zu erzeugen. Angst, dass der andere gewinnt. Eine unüblich lange Zeit dürfen sich nun die Plakatkleber über immer wieder neue Sujets freuen, dies zur Erhellung und Ermunterung der Wähler. Auch Fernsehdiskussionen, Interviews und Ähnliches läuten jetzt in steigender Intensität die Schlussrunde ein. Sollte es wirklich der letzte

Wahlgang sein. Der Kleber, Sie wissen schon. Können wir gewiss sein, dass der Endspurt in Österreich von untergriffigen, widerlichen Kommentaren wie in Amerika verschont bleibt? Die Kandidaten bezichtigen sich gegenseitig alles Übel, bis hin zur moralischen Keule. Unmoral ist ein weites Feld. Ein attraktives Angebot sieht anders aus. Die US-Wahlkampfmaschinerie, zeigt plötzlich ein Video, das einen der Kandidaten bei einer geschmacklosen Verfehlung zeigt. So schlimm, dass ihm selbst eigene Parteikollegen den Rücktritt nahelegen. In Amerika wird über die Gesundheit der Kandidaten offen diskutiert. Auch in Österreich versucht man dies zeitweise zu thematisieren. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte. Eine Frage – die ganz unwesentlich scheint - stellen sich die Wähler schon: Hat man bei diesen Grabenkämpfen und sogenannten „harten Bandagen“ noch „Politik“ im Sinn? Als gelernter Österreicher weiß man, dass Politik oft einer Entscheidung der „Hinterzimmer“ folgt. Und der zu wählende, im Vordergrund stehende Hauptdarsteller agiert, sozusagen im weiteren Sinne, in einem potemkinschen Dorf. Ihre Doris Schachinger

Urkunde risControl, Oberthern A16-07098 Magazin "risControl" 10/Oktober 2016 - 4 72s. - PUR Diese Urkunde bestätigt die Kompensation von Treibhausgasemissionen durch zusätzliche Klimaschutzprojekte. CO2-Äquivalente

2.582 kg Unterstütztes Klimaschutzprojekt

Wasserkraft Renun Indonesien ClimatePartner-ID

11293-1610-1001 Ausgestellt am

18.10.2016

risControl 10/16 03 Über folgende URL erhalten Sie


INHALT

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EDITORIAL 03 Wahlkämpfe

NEWS 06 10 Jahre carplus | Wiener Städtische Versicherung 06 Asset Datenbank Pfandleiher | Fachverband Finanzdienstleister 06 Berg Heil | ERGO Österreich 06 Zertifizierte Aufsichtsräte | Wirtschaft 07 Zinssenkung | FMA 07 EXPO 2017 | Wirtschaft 08 Neue digitale Ära | ÖBV 08 Kooperation | g&o Gruppe 08 E-Bike | UNIQA Österreich 10 Bericht zum 2. Quartal | Österreichische Pensionskassen 11 Rückzug | UNIQA 11 Kundenbüro | Niederösterreichische 12 Skriptum | Fachverband der Finanzdienstleister 04 risControl 10/16

KARRIERE 07 Neuer CEO | Allianz X 07 Neuer Vorstand | Helvetia Österreich 08 Neues Mitglied in der Geschäftsführung | ARAG SE 09 Neue Funktion | blau direkt 09 Vertriebsleiter | FinanzAdmin 10 Neues Präsidium | Verband der Österreichischen Versicherungsmakler 10 Erweiterung | ARIQON Asset Management 10 Geschäftsführung | Aon Austria 11 Neuer Partner | g&o Gruppe 11 Vorstandsteam | Wiener Städtische Versicherung 12 Wiederwahl | Ars Legis 12 Vorstand | Donau Versicherung

TITELGESCHICHTE 54 Stirb später

VERSICHERUNG 13 Nachhaltigkeitskriterien und Kooperation | Allianz Versicherung / WWF 13 Wildunfall | VVO 13 Beste Noten | Europäische Reiseversicherung 28 Vorsorge nach Plan | Wiener Städtische Versicherung 28 Landwirtschaftliches Risikomanagement | R + V Versicherung 29 Neue Produktwelt | Generali Versicherung 29 Einstieg in die Sachversicherung | Nürnberger Versicherung 30 Go Reality | D.A.S. Rechtsschutz AG 30 Halbjahresziffern | Helvetia Versicherung 58 Von der Wiege bis zur Bahre das einzig Wahre


INHALT

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Inhalt

September 2016 INTERVIEW

14 Antizyklischer Erfolg | Helvetia Österreich 25 Service-Mehrwert, unbürokratische Schadenerledigung & Regionalität | D.A.S. Rechtsschutz AG 32 Starker Auftritt | Dialog Lebensversicherungs-AG 36 Vertrauen und Auszeichnung | HDI Versicherung AG 60 Versicherungsmakler, ein ausgezeichnetes Handwerk | g&o Gruppe 69 Vom Finanzierer zum Mobilitätsmanager | EBV Leasing GesmbH

VERANSTALTUNG 38 AssCompact kürte zum 10. Mal Österreichs beste Versicherer 63 Crowd Dialog Graz 2016 64 Make-A-Wish Foundation | Allianz Versicherung 64 Eine faire Sache - Bademäntel für den guten Zweck | Helvetia Versicherung / faircheck 65 Punktkunst trifft Kunstbegeisterte | UNIQA Österreich 65 Ausstellung im ÖBV Atrium | ÖBV 66 Golf OPEN | Valued Asset 66 Universitätsmesse | Wiener Versicherungsmakler 67 Blick in die Zukunft | Versicherungsforen Leipzig 72 The Cercle goes on | Helvetia Österreich

KOLUMNE 34 Wenn die Notenbanken zurückrudern... | Michael Kordovsky

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STUDIE 18 Zur Quantifizierung ökologischer Nachhaltigkeit in der österreichischen Versicherungswirtschaft

SCHLUSSPUNKT 74 Vorschau 74 Impressum

Ausgabe-Nr.: 10 risControl 10/2016 Heft-Nr.: 447 37. Jahrgang

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KARRIERE / NEWS Wiener Städtische

Fachverband Finanzdienstleister

10 Jahre carplus

Asset Datenbank Pfandleiher

Die carplus, eine 100 % Tochter der Wiener Städtischen Versicherung, feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Das Unternehmen bietet KfzVersicherungen direkt im Autohaus an und serviciert damit rund 850 Autohauspartner. „Für die Wiener Städtische ist carplus ein weiterer bedeutender Vertriebskanal in der Kfz-Sparte. Ich bin davon überzeugt, dass das Prämienvolumen auch in den nächsten Jahren stetig ansteigen wird“, erklärt Wiener Städtische-Vertriebsvorstand Mag. Hermann Fried.

Den ersten Erfolg hat das Projekt „Asset Datenbank“, ein österreichweiter Datenpool, zu verzeichnen. Die gemeinsame Initiative im Fachverband hat zur Ergreifung eines Täters geführt. Ein offenbar geplanter KfzPfandbetrug bzw. die Mehrfachfinanzierung eines Assets konnte verhindert werden. Gleichzeitig konnte das Fahrzeug durch das finanzierende Institut sichergestellt werden. Der Vorgang ist einfach: Ein finanzierendes Unternehmen trägt das Objekt – zumeist ein Kfz – in die Datenbank ein. Somit ist

für jeden anderen Teilnehmer ersichtlich, dass dieses Objekt bereits finanziert wurde, Doppelbelehnungen oder die Belehnung von Leasingfahrzeugen sind damit unterbunden. Karin Meier-Martetschläger, Branchenvertreterin der Pfandleiher und Versteigerer in der WKÖ, lädt alle Pfandleihunternehmen zur Teilnahme an diesem erfolgreichen Projekt ein: „Je flächendeckender Unternehmen an der Asset-Datenbank teilnehmen, desto kleiner werden die Schlupflöcher für Betrüger.“

ERGO Österreich

Berg Heil Die ERGO Versicherung bietet ab sofort eine Bergungskostenversicherung an, die über die ERGO Website und die ERGO Alles Klar! App einfach, jederzeit und überall abgeschlossen werden kann. Mit dem neuen Produkt sind die Kosten für Suche, Rettung und Bergung nach einem Unfall zu Land und zu Wasser sowie die Heilkosten gedeckt. Die Bergungskostenversicherung gilt auch für Schnellentschlossene: Bereits eine Stunde nach Abschluss ist man versichert. „Mit der Bergungskostenversicherung erweitern wir das Produktangebot auf unserer Website und über unsere etablierte ERGO Alles Klar! App. Wir setzen damit einen weiteren Schritt unserer Digitalisierungsstrategie um. Kunden können sie einfach und sicher online abschließen und haben bereits nach kürzester Zeit

Versicherungsschutz – und das über jedes Endgerät, egal ob Smartphone, Tablet oder PC. Mobilität und Flexibilität prägen das Verhalten unserer Kunden, dem wir mit der

Entwicklung solcher Produkte Rechnung tragen wollen“, so Christoph Thiel, Mitglied des Vorstandes der ERGO Versicherung, zuständig für Direktvertrieb, IT und Innovation.

Wirtschaft

Zertifizierte Aufsichtsräte Mehr als 400 österreichische Aufsichtsräte, Manager und Berater haben den Lehrgang „Aufsichtsrat“ der UBIT Qualitätsakademie incite besucht. Mehr als 200 von ihnen stellten sich anschließend dem Hearing zum „Certified Supervisory Expert“ (CSE). Heuer dürfen unter Anwesenheit von Sektionschef 06 risControl 10/16

Eduard Müller, Bundesministerium für Finanzen wieder 32 Teilnehmer (davon neun Frauen) dieses Zertifikat entgegennehmen. Norbert Griesmayr, Generaldirektor der VAV Versicherung, erklärt die versicherungstechnische Sicht: „Die Ausbildung und Zertifizierung von Aufsichtsräten steigert deren

Qualität und führt zu einer Versachlichung des Auswahlverfahrens. Das ist positiv und bringt darüber hinaus Kostenvorteile bei einer Strafrechtsschutzversicherung oder Vermögensschadenshaftpflichtversicherung (D&O).“ Die Zertifizierung ist für drei Jahre gültig.


KARRIERE / NEWS Allianz X

FMA

Neuer CEO

Zinssenkung

Peter Borchers, der ehemalige Gründer und Leiter der Startup Schmiede der Telekom wird mit 1. Oktober CEO von Allianz X. Peter Borchers gehört zu den erfahrensten und anerkanntesten Experten für die Zusammenarbeit zwischen Konzernen und Startups sowie bei Inkubationsaktivitäten von Großunternehmen. Allianz X ist eine der tragenden Säulen der digitalen Transformationsstrategie der Allianz Gruppe und umfasst neben dem Bereich Unternehmensaufbau auch eine Venture-Einheit. Allianz X wird neue Geschäftsmodelle im Bereich InsurTech mit einem Höchstmaß an unternehmerischer Freiheit identifizieren, entwickeln und global skalieren und unterstützt den Aufbau von Unternehmen, die das Leben von Kunden erleichtern und verbessern und von globaler Bedeutung sein können. Christof Mascher, Mitglied des Vorstands der Allianz SE und Chief Operating Officer der Allianz Gruppe,

Und wieder wird der höchstzulässige Garantiezins in der klassischen Lebensversicherung gesenkt. Dieser beträgt ab 1. Jänner für neue Verträge nur mehr 0,5 %. Die neuerliche Absenkung ist wegen des nachhaltigen Trends des sinkenden Zinsniveaus erforderlich. So ist seit Juli 2016 die „Umlaufgewichtete Durchschnittsrendite für Bundesanleihen“ (UDRB) - die wesentliche Benchmark für den Garantiezinssatz - erstmals sogar negativ. Bei der Festlegung des höchstzulässigen Rechnungszinses orientiert sich die FMA am 10-jährigen Durchschnitt der UDRB unter Anwendung eines Abschlags von 40 %. Durch diese Maßnahme soll sichergestellt werden, dass Garantieleistungen aus Versicherungsverträgen auch weiterhin langfristig erfüllt werden können.

Peter Borchers sagt: “Allianz X wird uns strategische Wachstumsmöglichkeiten im Bereich InsurTech erschließen, aber auch verwandte Themen wie Blockchain, künstliche Intelligenz oder Virtual Reality im Zusammenhang mit Mobilität, Gesundheit und Pflege bearbeiten. Peter Borchers verfügt über vielfältige Erfahrungen im Bereich Digitalisierung und ich freue mich sehr, dass wir ihn für die Allianz gewinnen konnten.”

EXPO 2017

Helvetia Österreich

Neuer Vorstand Andreas Bayerle wurde mit 1. Oktober neuer Finanz- und Lebensvorstand von Helvetia Österreich. Er folgt damit Josef Gutschik, der das Unternehmen per 30. September auf eigenen Wunsch verlassen hat. „Die strategische Entscheidung, die Bereiche Finanzen und Leben in Zukunft zusammen als ein Vorstandsressort zu führen, stellte hohe Erwartungen an das Anforderungsprofil des Nachfolgers. Mit Andreas Bayerle haben wir eine ausgezeichnete Besetzung für diese verantwortungsvolle Position gefunden“, so Otmar Bodner, Vorstandsvorsitzender. Andreas Bayerle über seine Berufung zum Vorstand: „Ich freue mich sehr darüber in die Versicherungsbranche zurückzukehren und die Zukunft von Helvetia Österreich mitzugestalten.“ Bayerle war ehemaliges Vorstandsmitglied bei Skandia, Skandia Leben und anschließend bei Cosmos. Nach seinem Abschluss an der Wirtschaftsuniversität Wien war er bei McKinsey als Projektleiter tätig. An der renommierten Business School INSEAD

Wirtschaft

Andreas Bayerle

Die EXPO 2017 findet vom 10. Juni bis 10. September in der kasachischen Hauptstadt Astana statt. Die Weltausstellung steht unter dem Generalthema „Future Energy“ - erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Infrastruktur. Zu dem Leitthema fand auch ein Future Energy Wettbewerb statt, die internationale Jury hat aus 144 Anträgen 23 Projekte ausgewählt, darunter sind 3 österreichische Projekte. Die Heliovis AG punktet mit neuer Solartechnologie, Andritz Hydro mit Gezeitenkraft und Hydromatrik und die landwirtschaftliche Fachschule Tulln mit einer solarbetriebenen Rikscha.

im französischen Fontainebleau absolvierte er sein MBA-Programm mit Auszeichnung. Der Vorstand von Helvetia Österreich setzt sich fortan aus vier Personen zusammen: Dr. Otmar Bodner, Vorstandsvorsitzender und verantwortlich für das Ressort Generaldirektion & Services, Mag. Andreas Bayerle, Vorstand für Finanzen & Leben, Mag. Thomas Neusiedler, Vorstand Schaden-Unfall und Werner Panhauser, Vorstand Vertrieb & Marketing. risControl 10/16 07


KARRIERE / NEWS ARAG SE

Neues Mitglied in der Geschäftsführung Mag. Birgit Eder unterstützt seit 1. Oktober die ARAG SE Direktion für Österreich in der Geschäftsführung. Sie ist verantwortlich für die Bereiche Versicherungstechnik - Schaden, Bestandsführung, Zeichnungspolitik und Produktentwicklung. Das Management wird somit auf 3 Personen erweitert. Neben Mag. Eder sind dies CEO Dr. Matthias Effinger und CFO Alexander Plank. Im Jahr 2000 hat Eder ihr rechtswissenschaftliches Studium an der Universität Wien abgeschlossen und anschließend das Gerichtspraktikum absolviert. Vor ihrer Karriere bei der ARAG sammelte sie knapp 10 Jahre Erfahrung in der Rechtsschutzbranche. Bis März 2013 war sie im Unternehmen für die Neuausrichtung und die Betreuung des Partner-Anwalt-Netzwerkes verantwortlich. Im September 2015 ist Frau Eder zur Leiterin der Versicherungstechnik aufgestiegen. Frau

Eder ist zweifache Mutter. CEO Matthias Effinger: „Frau Mag. Eder hat während der letzten Jahre unsere Neuausrichtung hin zu einem serviceorientierten und ertragsstarken Nischenplayer maßgeblich mitgestaltet. Sie war wesentlicher Treiber diverser innovativer Geschäftsprozesse wie beispielsweise der Inhouse-Beratungsansatz durch hoch qualifizierte interne Juristen und das damit verbundene Angebot der schnellen und flexiblen außergerichtlichen Schadenerledigung für unsere Kunden und Vertriebspartner. Mit Frau Eder gewinnt ARAG Österreich eine Managerin mit einem sehr ausgeprägtem Leadership-Profil.“ Mag. Eder: „Mein Ziel ist es, unser Serviceprofil und die Kundenorientierung weiter auszubauen, und somit unsere starke Positionierung als unabhängiger und führender Rechtsschutzspezialist zusammen mit den

Mag. Birgit Eder ungebundenen Versicherungsvermittlern in Österreich weiter zu vertiefen.“

ÖBV

Neue digitale Ära Die Österreichische Beamtenversicherung zieht positive Bilanz: In nur drei Jahren Projektlaufzeit stemmte sie das in Österreich einzigartige Mammutprojekt VAMOS - die vollständige Umstellung auf ein modernes, unabhängiges IT-System. Ende Juli dieses Jahres erfolgte die Ablöse aller Altsysteme durch eine integrierte Gesamtlösung. Bei der Projektabwicklung und Implementierung unterstützte der IT-Dienstleister Atos, der umfassende Expertise in der Finanzdienstleistungsbranche mitbringt. „Gerade in der Versicherungsbranche entscheidet heute die IT-Performance in hohem Maße über den Erfolg eines Unternehmens. Wer auf ein hochflexibles, skalierbares System setzt, verschafft sich klare Wettbewerbsvorteile“, erklären ÖBV Vorstandsvorsitzender Mag. Josef Trawöger und Johann Martin Schachner, Country Manager Atos Österreich. „Besonders stolz sind wir auch auf die zahlreichen Softwarekomponenten, die die ÖBV selbst entwickelt hat. Sie sind maßgeschneidert und auf unsere Bedürfnisse optimal abgestimmt. Tatsache 08 risControl 10/16

Johann Martin Schachner, Mag. Josef Trawöger ist auch, dass wir jetzt noch rascher auf sich ändernde Marktbedürfnisse oder regulatorische Rahmenbedingungen reagieren können. Die Umstellung unserer IT-Landschaft und

die Entscheidung für das Insourcing waren eine wichtige Investition in die Zukunft, für die wir nun bestens aufgestellt sind“, so Mag. Trawöger.


KARRIERE / NEWS blau direkt

FinanzAdmin

Neue Funktion

Vertriebsleiter

Michael Stock wird bei blau direkt, der Muttergesellschaft der österreichischen ARISECUR Versicherungs-Provider GmbH, die neue Management-Position als „Head of Business Development“ besetzen. Er wechselt damit aus seiner bisherigen Position als CEO von safe.me, dessen Gründer er auch war. safe. me trat 2012 als erster digitaler Versicherungsmakler Europas an und wurde somit zum Vorläufer für die späteren InsureTechs wie Knip, GetSafe oder Clark. In der neu geschaffenen Position soll Michael Stock die Vernetzung von blau direkt zur InsureTech-Szene weiter vertiefen und als spezieller Ansprechpartner neue Geschäftsmodelle intensiv unterstützen. „Ich kenne die Welt der InsureTechs aus eigener Erfahrung.“, erklärt Digital-Pionier Michael Stock. „Als InsureTech-Founder machst du alle Höhen und Tiefen durch. Erst spät habe ich festgestellt wie hilfreich es ist, wenn man einen mächtigen Unterstützer aus der klassischen Branche hat. blau direkt war nicht nur mit technischen Denkansätzen vertraut, sondern technologisch führend positioniert. In meiner neuen Verantwortung

Mit 1. Oktober wurde Reinhard Magg, MA, MBA Vertriebsleiter bei der FinanzAdmin. Damit möchte das Wertpapierdienstleistungsunternehmen ihre Partnerbetreuung weiter ausbauen. Der 32-jährige kommt von der Grawe Bankengruppe, für die er 11 Jahre im Vertrieb und Service in leitenden Funktionen tätig war. Der gebürtige Steirer wird Ansprechpartner sowohl für neue, als auch bestehende Partner des Haftungsdaches sein, das zurzeit 215 Berater und 10 konzessionierte Wertpapierunternehmen unter Vertrag hat. Darüber hinaus wird Reinhard Magg auch solche Finanzberater fachlich unterstützen, die ausschließlich die technologische Infrastruktur der Online-Plattform „Maklerservicecenter“ für die kombinier-te digitale und persönliche Kundenberatung nutzen möchten, um auf die Umsetzung der Finanzmarktrichtlinie MiFID II vorbereitet zu sein.

Michael Stock kann ich die InsureTech-Szene aktiv mit diesen Potentialen unterstützen.“ Die neu geschaffene Stelle „Head of Business Developoment“ soll als Schnittstelle zur FinTechSzene eingesetzt werden. „Wir machen unsere Zusammenarbeit mit der FinTech-Szene zu einem Schwerpunkt, der sich personell auch im Management wiederspiegelt“, erklärt Oliver Pradetto, Geschäftsführer von blau direkt. „Wir wollen damit einerseits unsere StartUp-Partner aus der Tech-Szene intensiver unterstützen als bisher. Andererseits bieten wir uns als Brücke zwischen klassischen Unternehmen und Newcomern an. Je intensiver Versicherer, Makler und InsureTechs sich austauschen und zusammenarbeiten, desto mehr profitieren alle.“

g&o Gruppe

Kooperation Die g&o Versicherungs- und Finanzgruppe freut sich über die seit Anfang September bestehende Kooperation mit dem VCW, VersicherungsCenter Wels. Mit dieser neuen Kooperation konnte die g&o Gruppe erstmals einen kompetenten und erfahrenen Partner im Einzugsgebiet Wels für ihre Ideen begeistern. Das Motto des VCW Wels: Wir versichern Generationen! Beginnend im Jahr 1993, sind mittlerweile vier erfahrene Versicherungsmakler mit insgesamt fünf Mitarbeitern in diesem Unternehmen beschäftigt. Martin Steinbrecher: „Für uns sind Innovation, gut durchdachte Produkte und die gegenseitige Unterstützung im täglichen Arbeitsprozess sehr wichtig. Deshalb haben wir uns letztendlich für den Beitritt zur g&o Gruppe entschieden. Dies sehen wir als Notwendigkeit, um auch in Zukunft den steigenden

Reinhard Magg, MA, MBA Anforderungen und Bedürfnisse am Markt gerecht zu werden, sowie unseren Klienten innovative und maßgeschneiderte Produkte anbieten zu können.“ In den gemeinsamen Gesprächen mit neuen Kooperationspartnern geht es immer um statistische Kennzahlen, wie Kundenvolumen, Art der Kunden, welche Versicherungen, Schadenssätze u.v.m. Mindestens genauso wichtig sind aber qualitative Aspekte wie die Unternehmensphilosophie. „Wir stellten fest, dass wir gemeinsame Werte teilen und eine ähnliche Unternehmensphilosophie haben“, meint dazu Benjamin Arthofer. Die Geschäftsführung der g&o Gruppe, Herbert Orasche und Walter Gandler, freuen sich auf eine erfolgreiche, gemeinsame Zukunft und werden weiterhin nach professionellen Kooperationspartnern in Oberösterreich Ausschau halten.

UNIQA Österreich

E-Bike Im Vorjahr wurden laut Angaben des Verbands der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster (VSSÖ) bereits 77.000 Elektrofahrräder verkauft - somit hat jedes fünfte Fahrrad das in Österreich verkauft wird, bereits einen E-Antrieb. Auch bei UNIQA Österreich werden zunehmend E-Bikes statt herkömmlicher Fahrräder versichert. Andreas Kößl, Sachversicherungsvorstand UNIQA Österreich: „Es gibt eindeutig einen Trend zum E-Bike. Die Anzahl der E-Bikes, die bei uns versichert sind, ist von 2015 auf 2016 um 33 Prozent gestiegen.“ risControl 10/16 09


KARRIERE / NEWS Verband der Österreichischen Versicherungsmakler

Neues Präsidium Der Verband Österreichischer Versicherungsmakler hat ein neues Präsidium. Zum Präsidenten wurde Mag. Andreas Krebs bestellt, der in der GrECO JTL Gruppe tätige Versicherungsexperte war seit 1986 in verschiedensten leitenden Funktionen bei österreichischen und ausländischen Versicherungsgesellschaften aktiv. Zum Vizepräsidenten wurde Dr. Klaus Koban und KR Christian Schäfer gewählt. Dr. Klaus Koban geschäftsführender Gesellschafter der Koban Südvers Group Austria, ist unteranderem

Universitätslektor in Wien, Graz, Krems und Linz und betätigt sich als Fachautor und Vortragender. KR Christian Schäfer ist ebenfalls Universitätslektor Buchautor und seit 1978 als selbstständiger Versicherungsmakler mit einer großen Kanzlei in Wien tätig. Seit 1995 ist er unteranderem Delegierter zum Wirtschaftsparlament und war in seiner umfassenden Tätigkeit für den Berufsstand auch bereits stellvertretender Gremialvorsteher des Landesgremiums Wien der Versicherungsmakler und Agenten.

Österreichische Pensionskassen

Bericht zum 2. Quartal Das von den österreichischen Pensionskassen verwaltete Vermögen betrug Ende des 2. Quartals 2016 € 19,8 Mrd. Dies entspricht einem Anstieg von +1,1 % im Vergleich zum Vorquartal. Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten erhöhte sich im Vergleich zum Vorquartal um +0,3 % auf rund 891.000 Personen; in etwa jeder Zehnte von ihnen bezog eine Pensionsleistung. Die von der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) errechnete Veranlagungsperformance ergab für das 2. Quartal ein Plus von 0,5 %; im Schnitt der vergangenen drei, fünf und zehn

Jahre beträgt die Performance +4,8 %, +4,3 % bzw. +3,0 %. Das Vermögen der Pensionskassen wurde zu 95,3 % indirekt über Investmentfonds gehalten. Durchgerechnet in Veranlagungsklassen machten Schuldverschreibungen mit 48,5 % den größten Anteil aus, gefolgt von Aktien mit 24,5 % und Guthaben bei Kreditinstituten mit 14,3 %. Der Rest entfiel auf Immobilien, Darlehen und Kredite sowie sonstige Vermögenswerte. Das Vermögen war nach Währungsabsicherungsgeschäften zu 19,8 % in ausländischer Währung veranlagt.

Maria Spanner

ARIQON Asset Management

Erweiterung Maria Spanner verstärkt das Team der ARIQON Asset Management AG in Wien. Ihre künftigen Tätigkeiten liegen im Fonds-Research und Fondsanalyse sowie im Support des technisch-quantitativen Fonds-Managements. Daneben wird auch die Kommunikation zu privaten und institutionellen Investoren sowie Banken, Produktanbietern, Behörden und Fachmedien zu ihrem Aufgabenbereich zählen. In ihrer, über zehnjährigen, Karriere in der Finanzbranche bekleidete sie mehrere wichtige Funktionen im Rahmen der ARICONSULT-Gruppe. So war sie unter anderem Geschäftsführerin in der ACS Financial Marketing GmbH und fungierte zuletzt als Prokuristin in der SUPRIS Investment-Service GmbH, einem der größten Finanzdienstleistungsunternehmen Österreichs und führenden Abwickler von Wertpapiertransaktionen für unabhängige Finanzberater.

Aon Austria

Geschäftsführung Bei Aon Holding Austria Gesellschaft m.b.H. ist es zu einem Wechsel gekommen. Dr. Alfred Schönburg ist aus dem Unternehmen ausgeschieden, bleibt aber weiterhin als Chairman für Aon in Österreich tätig. Michael Kleiter-Bingel – Geschäftsführer der operativen Gesellschaften Aon Jauch & Hübener Ges.m.b.H. und Aon Austria Versicherungsmakler Ges.m.b.H. – war schon bisher in der Geschäftsführung der Aon Holding und folgt Dr. Schönburg als CEO nach.Kleiter-Bingel ist seit Anfang 2014 in der Geschäftsführung 10 risControl 10/16

Dr. Alfred Schönburg

Michael Kleiter-Bingel

tätig und war zuvor für 10 Jahre bei einem international führenden Industrieversicherer

in Wien als Regional Manager Österreich & Zentralosteuropa tätig.


KARRIERE / NEWS UNIQA

Niederösterreichische

Rückzug

Kundenbüro

Die UNIQA will sich laut Medienberichten aus Italien zurückziehen, angeblich wurde bereits die Wirtschaftsberatungsfirma KPMG damit beauftragt, Interessenten für die drei italienischen Töchter zu finden. Es sollen sich auch schon mögliche Abnehmer gefunden haben, der italienische Versicherungskonzern Cattolica, Mutua aus Spanien und die Investmentfonds Apollo und Cinven.

Die Niederösterreichische Versicherung hat ein neues Kundenbüro mit Zulassungsstelle in Schrems eröffnet. Ab Oktober stehen die Mitarbeiter Herbert Scherzer, Michael Gruber, Martin Hofmann und Daniel Wunsch ihren Kunden beratend zur Seite. Die Anmeldestelle der Bezirke Gmünd, Zwettl und Waidhofen/ Th. betreut Regina Bäuchl. Auch das Büro von Gebietsdirektor Martin Fida befindet sich in der Schremser Niederlassung.

g&o Gruppe

Neuer Partner Seit Mitte September hat die g&o Versicherungs- und Finanz GmbH einen neuen Partner in Gmunden. Die Spiesberger & Sterer GmbH & Co OG ist im Versicherungs- und Vorsorgebereich tätig und konnte bereits generationenübergreifend Erfahrungen im Versicherungsmaklergeschäft sammeln. Der Firmenname Sicher=Sicher ist laut Ing. Wolfgang Sterer Programm: „Sicher = die perfekte Leistung, d.h. maßgeschneiderte Lösungen für Personen und Unternehmen. Speziell bei Gewerbeversicherungen und in der betrieblichen Altersvorsorge gilt es, individuelle Pakete zu schnüren und eingebunden in ein Netzwerk aus Spezialisten zu arbeiten. So ist die zukünftige Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe ein logischer Schritt in Richtung noch mehr Vielfalt an Experten und Spezialisten.“

Ing. Mag. Herbert Orasche, Ing. Wolfgang Sterer, Akad. Vkfm. Bernhard Spiesberger, Ing. Walter Gandler, MBA „Die Produktwelt von g&o hat uns überzeugt, ebenso die Prozessoptimierungen und natürlich das Engagement und die Zusammenarbeit der beteiligten Personen“, ergänzt Akad. Vkfm. Bernhard Spiesberger. Innerhalb der Gruppe ist man davon überzeugt, einen professionellen

und erfahrenen Partner gefunden zu haben, der leistungsorientiert und engagiert arbeitet und seine Stärken in die Gemeinschaft einbringen wird. Mit dem Einzugsgebiet Gmunden bleibt sie ihrer Linie treu, zunächst in Westösterreich zu expandieren.

seine Vorstandsfunktion mit 31.12.2016 zurücklegen wird. Lahner, aus Niederösterreich stammend, zeichnet künftig für die Bereiche Betriebsorganisation und IT sowohl für die Wiener Städtische Versicherung als auch für die Donau Versicherung verantwortlich. Gerhard Lahner, seit März 2014 Mitglied des Vorstandes der Donau Versicherung – dieses Mandat wird er weiterhin ausüben –, war

ebenfalls während seines Studiums an der Wirtschaftsuniversität Wien für die Vienna Insurance Group (VIG) tätig. Zu Beginn seiner Karriere innerhalb des Konzerns war er 2002 im Generalsekretariat der VIG tätig, anschließend bekleidete er Gruppenfunktionen in Bulgarien und der Tschechischen Republik, unter anderem war er im Vorstand zweier tschechischer Gesellschaften der VIG tätig.

Wiener Städtische Versicherung

Vorstandsteam Der Aufsichtsrat der Wiener Städtischen Versicherung hat Dipl.-Ing. Doris Wendler (45) und Mag. Gerhard Lahner (39) mit Wirkung vom 1. Jänner 2017 zu Mitgliedern des Vorstandes bestellt. Die gebürtige Wienerin wird das Ressort Schaden-/Unfallversicherung von Vorstandsdirektor Erich Leiß übernehmen, der in Hinblick auf seinen bevorstehenden Übertritt in den Ruhestand

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KARRIERE / NEWS Fachverband der Finanzdienstleister

Ars Legis

Skriptum

Wiederwahl

Das Skriptum „Gewerbliche Vermögensberatung und Wertpapiervermittler“ ist ab sofort in der aktualisierten Version 2016/17 erhältlich. Es kann inklusive Zugang zur digitalen Version – der digitalen Lern- und Wissensplattform (DLW) – um 140,00 Euro zzgl. Versandkosten im Webshop der WKO bestellt werden (Vorzugspreis für Bezieher des Skriptums 2015 bzw. 2014: 100,00Euro). Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, über den Zugang zur digitalen Lern- und Wissensplattform alle drei Jahre ein Weiterbildungs-Zeugnis - die Rezertifizierung - zu erhalten. Dieses Zeugnis ersetzt entweder die Module 2 und 3 oder 8 Stunden Fachwissen des neuen Lehrplans für Wertpapiervermittler. Vermögensberater, die sich den Standesregeln verpflichtet haben, können sich damit 16 Stunden der erhöhten Weiterbildungspflicht anrechnen. Das Rezertifizierungspaket bietet Zugang

zur DLW für drei Jahre und ist zum Preis von 198,00 Euro ebenfalls im Webshop erhältlich. Die 1.648 Seiten umfassende Ausgabe dient zugleich als komplexes Nachschlagewerk für den Finanzdienstleistungssektor. In der neuen Ausgabe ist insbesondere die Novellierung der Vorschriften zum Kreditvermittlungsrecht enthalten. Umfangreiche Anpassungen findet man auch in den Kapiteln Finanzierungen und unternehmerische Veranlagungen zum Thema Alternativfinanzierungsgesetz und Crowdinvesting. Darüber hinaus wurde auch das gesamte Steuerrecht sowie das Kapitel Immobilienveranlagung überarbeitet. Abschließend wurde auch das betriebswirtschaftliche Kapitel um das Thema „E-Marketing“ ergänzt. Da derzeit aufgrund europäischer Novellierungen erst mit 2018 wieder relevante neue Vorschriften erwartet werden, wurde das Skriptum heuer erstmals für 2 Jahre ausgerichtet.

Seit 1993 besteht das internationale Netzwerk von Rechtsanwälten und Steuerberater Ars Legis International e.V. mit über 50 Partnerkanzleien in ganz Europa. Bei der diesjährigen Hauptversammlung die Mitte September in London stattfand, wurde Prof. Dr. Christian Winternitz für weitere drei Jahre als Vorstandsmitglied wiedergewählt.

Prof. Dr. Christian Winternitz

Donau Versicherung

Vorstand Der Aufsichtsrat der Donau Versicherung wurde mit Dr. Ralph Müller als neues Vorstandsmitglied mit Wirkung 1. Jänner 2017 erweitert. Dr. Peter Thirring: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Dr. Müller den Vorstand unseres Unternehmens verstärken. Damit gewinnt die Donau Versicherung einen weiteren, erfahrenen Versicherungsexperten, der die Zukunft unseres Hauses erfolgreich mitgestalten wird.“ Dr. Ralph Müller (48)

gehört dem Vorstand der Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group seit 1. April 2011 an. In seiner Laufbahn war er zuvor u.a. Mitglied des Vorstandes der AWD Holding AG sowie als Bereichsleiter Vertrieb und in Folge als Vorstandsmitglied für den Privat- und Geschäftskundenbereich der Bank Austria AG verantwortlich. Der Vorstand der DONAU Versicherung AG Vienna Insurance Group setzt sich ab 1. Jänner 2017 wie folgt

zusammen: Dr. Peter Thirring (Vorstandsvorsitzender, Unternehmensplanung, Controlling, Personal, Recht, Unternehmenskommunikation, Lebens- und Krankenversicherung, Rückversicherung), Reinhard Gojer, MBA (Schaden/Unfall-Versicherung), Mag. Gerhard Lahner (Betriebsorganisation und IT, Veranlagung), Dr. Ralph Müller (Risikomanagement, Rechnungswesen), Mag. Harald Riener (Vertrieb und Marketing).

UNIQA Österreich Versicherungen AG

Verschmelzung Drei bekannte österreichische Versicherer wurden in die UNIQA Österreich fusioniert. Bestehen bleibt die Marke „Raiffeisen Versicherung“, die Salzburger wird zur „UNIQA Salzburg“, nur die Marke Finance Life wurde eingestellt. Die Anzahl der Vorstände wurde auf 10 reduziert. „Der Umbau macht uns nicht nur innovativer, 12 risControl 10/16

sondern auch schlagkräftiger und effizienter“, beschreibt Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Group, die Vorteile der schlankeren Struktur. Mit dieser betreut das Unternehmen 2,5 Mio Österreicher und hat einen Marktanteil von 22 %. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Hartwig Löger, Vorstandsvorsitzender (Vertrieb,

exkl. Bankenvertrieb), Peter Eichler, Mitglied des Vorstands (Personenversicherung), Andreas Kößl, Mitglied des Vorstands (Sachversicherung), Erik Leyers, Mitglied des Vorstands (Operations & IT), Klaus Pekarek, Mitglied des Vorstands (Bankenvertrieb), Kurt Svoboda, Mitglied des Vorstands (Finance & Risk).


VERSICHERUNG Allianz Versicherung / WWF

Nachhaltigkeitskriterien und Kooperation Für 45 Prozent der institutionellen Anleger weltweit spielen Nachhaltigkeitsaspekte bei ihrer Veranlagungsstrategie eine Rolle, wie eine aktuelle internationale Allianz Umfrage zeigt. In Österreich ist die Allianz Vorreiter in Sachen nachhaltig investieren: UmweltSozial- und Governance-Kriterien (ESG), die in einem vom WWF eigens erstellten

Modell festgelegt worden sind, werden hierbei konsequent für den eigengemanagten Teil des Portfolios im Umfang von rund 7 Milliarden Euro der Allianz Österreich angewendet. Der schon seit 2010 bestehende Vertrag zur Kooperation im Bereich „Nachhaltiges Investieren“ wurde nun bis Dezember 2018 verlängert. Die Ziele der Allianz Österreich bestehen darin,

den Nachhaltigkeitsgrad ihres Portfolios gegenüber Ende 2014 um fünf Prozentpunkte bis 2020 zu steigern, und den Anteil der als „nicht nachhaltig“ bewerteten Investments um fünf Prozentpunkte zu verringern. Besonderes Augenmerk legt die Allianz Österreich dabei auf den freiwilligen und dauerhaften Rückzug aus Kohleabbau-Investments.

angenommene Regel, stimmt aber nicht. Bewusste Fahrweise, angepasste Geschwindigkeit und aufmerksame Beobachtung des Straßenraumes können das Risiko eines Unfalls mit

Wildtieren verringern. Sollte es aber dennoch zu einem Unfall mit einem Wildtier kommen muss die Exekutive verständigt werden, denn eine Nichtmeldung ist strafbar.

die Schadenabwicklung und den betreuenden Außendienst nach dem Schulnotensystem von 1 bis 5 bewertet. In der aktuellen Partnerzufriedenheitsanalyse hat das Unternehmen eine sensationelle Durchschnittsnote von 1,14 erhalten, womit sie ihre sehr gute Note des Vorjahres (1,2) nochmals verbessern konnte. Ergänzend wurde die Weiterempfehlungsbereitschaft mittels Net Promoter Score gemessen, hier kann man auf einen NPS von 87,7 verweisen.Kunden, die einen Schadenfall erlitten haben, werden gebeten, die erhaltene Leistung und den erlebten Service zu beurteilen. Dabei werden Fragen nach

der Zufriedenheit über die Information der erbrachten Leistung und deren Höhe, der Unterlagenverständlichkeit, der Geschwindigkeit der Schadenabwicklung, der Betreuung durch die Mitarbeiter sowie der Bereitschaft zur Weiterempfehlung gestellt (Schulnoten). Die Durchschnittsnote der Kunden mit Schadenerlebnis konnte neuerlich verbessert werden und liegt aktuell bei 1,15 (1,18 im Vorjahr). Die erfreuliche Benotung wird als Ansporn angesehen, um auch weiterhin an der Verbesserung der Qualität ihrer Serviceleistungen zu arbeiten. Steigen doch die Erwartungen der Kunden und Partner mit dem Erlebten.

VVO

Wildunfall Jährlich kommen in Österreich mehr als 77.000 Wildtiere im Straßenverkehr zu Tode. Dies bedeutet, dass sich österreichweit alle sieben Minuten ein Unfall mit einem Wildtier ereignet. In einer gemeinsamen Pressekonferenz haben der österreichische Versicherungsverband VVO, das Kuratorium für Verkehrssicherheit und die Zentralstelle Österreichischer Landesjägerverbände über die Thematik referiert. Denn bei diesen Wildunfällen wurden im vergangenen Jahr 304 Personen teils schwer verletzt. Man sollte unbedingt die Gefahrenzeichen „Achtung Wildwechsel“ ernst nehmen. Auch die Annahme, dass die meisten Wildtiere rechtsseitig die Straße queren ist eine allgemein

Europäische Reiseversicherung

Beste Noten Die Europäische Reiseversicherung hat die Zufriedenheit ihrer Vermittlerpartner mittels telefonischer Interviews ermittelt. Kunden, die einen Schadenfall erlebt haben, werden regelmäßig und automatisiert um ihr Zufriedenheits-Feedback gebeten. Nach 799 Partner-Interviews im Juli 2016 und über 1.400 Kunden-Feedbacks innerhalb der letzten 12 Monate kann der Reiseversicherer von sehr erfreulichen und neuerlich gestiegenen Zufriedenheitswerten berichten. Die Vermittlerpartner haben die Geschwindigkeit bei telefonischen und schriftlichen Anfragen, die Qualität der erhaltenen Antworten,

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HELVETIA ÖSTERREICH

Antizyklischer Erfolg Die Helvetia Versicherung Österreich konnte im ersten Halbjahr des Jahres einen sehr guten Erfolg erzielen. Die fondsgebundene Lebensversicherung hat sich mit einem PrämieneinnahmenPlus von 43,1 % diametral zum Markt entwickelt. Wir haben mit Alexander Neubauer, Leiter des Partnervertriebs bei Helvetia Österreich, über Erfolg, Digitalisierung und die neuen Ansprüche von Vertriebspartnern gesprochen.

Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr war sehr erfolgreich, im Bereich fondsgebundene Leben sogar extrem diametral zum Markt, worauf basiert der Erfolg der Helvetia? Neubauer: Helvetia Österreich hat im ersten Halbjahr ein Plus im Gesamtprämienaufkommen von 1,1 % erwirtschaftet, erfolgreich waren wir vor allem im bestandsreichen Schaden-Unfall-Geschäft. Besonders erfreulich sind auch die Entwicklungen im Segment Leben. Die fondsgebundenen Lebensversicherungsprodukte mit laufender Prämie zeigen einen Zuwachs von 15,7 % und die Einmalerläge sogar ein Plus von 97,4 %. Der Partnervertrieb hat mittlerweile einen Anteil an diesem Neugeschäft von 44%. Diese Entwicklung zeigt uns, dass unsere Partner mit den Produkten, der Servicierung und den Prozessabläufen sehr zufrieden sind. Es wurde in den letzten Jahren viel in diesen Bereich investiert, um partnerfreundlich zu sein. Die Zuwachsraten bestätigen den Erfolg unserer Arbeit. In jedem Bundesland wird zweimal pro Jahr ein Investmenttag abgehalten, zu dem externe Vortragende – Experten aus dem Fonds- und Investmentbereich – geladen werden und wo wir unsere Partner im elitären Rahmen umfangreich informieren. Bei 44 % Neugeschäft aus dem Partnervertrieb muss eine große Zufriedenheit über die Produkte am Markt herrschen, 14 risControl 10/16

oder gibt es keine Alternative am Markt dazu? Neubauer: Der Markt honoriert unser antizyklisches Produktverhalten: Wir agieren genau dann offensiv in der Lebensversicherung, wenn der übliche Markt vorsichtig wird. Es geht hier um wichtige Themen für Kunden, Ertragssicherung oder Sicherungskonto-Features, die wichtig sind, um selbst im Niedrigzinsumfeld beim Kunden erfolgreich zu sein. Wenn herkömmliche Garantieprodukte reihenweise vom Markt verschwinden, sind die Alternativen gering und wir versuchen innovative Produktlösungen anzubieten. Wir sehen das steigende Interesse daran bei unseren verschiedenen Informationsveranstaltungen, zuletzt beispielsweise bei unseren Investementtagen. In jedem Bundesland wird zweimal pro Jahr ein Investmenttag abgehalten, zu dem externe Vortragende – Experten aus dem Fonds- und Investmentbereich – geladen werden und wo wir unsere Partner im elitären Rahmen umfangreich informieren. Die Veranstaltungen sind teilweise auch anerkannt für die CFP Ausbildung und werden sehr gut angenommen. Service für Ihre Partner, was bietet die Helvetia? Neubauer: Wir bieten viel offensives Knowhow bei Aus- und Weiterbildung sowie eine besondere Transparenz in unseren Produkten. Beispielsweise bei unserem Fondssparplan erhalten Kunden und Vermittler umfangreiche Produktdarstellungen, in denen jegliche Kosten und Informationen angeführt sind. Transparenz und eine offene Kommunikation werden bei uns großgeschrieben.

Der Markt honoriert unser antizyklisches Produktverhalten: Wir agieren genau dann offensiv in der Lebensversicherung, wenn der übliche Markt vorsichtig wird. Macht Helvetia Unterschiede in der Betreuung der Vertriebspartner? Neubauer: Wir machen insofern Unterschiede, als auch der Bedarf der Vertriebspartner ein unterschiedlicher ist. Insofern unterscheiden wir schon in der Betreuung zwischen unseren Partnern, die vom Vertriebspartner Coach betreut werden und zwischen Partnern, die vom Vertriebspartner Service Direct betreut werden. Das Vertriebspartner Service Direct wurde 2013 gegründet um eine pro-aktive Betreuung direkt vor Ort in den Regionen zu schaffen. Die Partnerbetreuungsstrategie wurde exzellent angenommen. Daher werden wir weder an der Regionalität noch an der Betreuung etwas verändern. An der Verbesserung unseres Services arbeiten wir natürlich laufend weiter, zuletzt mit dem Projekt "Top Service Exzellence". Unser Ziel ist es, unter die Top 3 im Sinne der servicefreundlichsten Versicherer in zu Österreich kommen. Wir messen das bei wichtigen Marktumfragen in Österreich. Es gibt auch eine Befragung der Helvetia Gruppe, die alle zwei Jahre gemacht wird, den Group Brand Monitor, der in die Auswertungen einfließen wird. Hier werden von einem unabhängigen Institut 500 bis 700 Maklerpartner in Österreich alle zwei Jahre telefonisch befragt. Aus den Summen dieser Ergebnisse zum Thema Serviceexzellenz sehen wir, wo unsere Partner stehen und welche


INTERVIEW

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INTERVIEW Aufgaben sie für uns haben. Im Zuge von "Top Service Exzellence" wurden 600 Partner und Helvetia Mitarbeiter zur Serviceorientierung befragt. Die Ergebnisse sind die Basis für Projekte, die nun im Haus stattfinden, wo wir eigene Servicelevels definieren, um die konkreten Wünsche der Partner umzusetzen. Ein Beispiel dafür ist das automatisierte Schadentracking. Unsere Partner erhalten Push-Mails mit Schadensinformationen wie Schadenanlage, Schadenerledigung und Ansprechpersonen nun automatisiert. Das, was die Branche momentan macht, ist zu einem großen Teil ein Abbilden der bisherigen Offlinesysteme in der Online-Welt. Für mein Verständnis ist das noch keine Digitalisierung. Wie steht die Helvetia zur Thematik Digitalisierung? Neubauer: Was versteht man unter Digitalisierung? Das, was die Branche momentan macht, ist zu einem großen Teil ein Abbilden der bisherigen Offlinesysteme in der OnlineWelt. Für mein Verständnis ist das noch keine Digitalisierung. Der Kunde ist bereits viel weiter in der digitalisierten Welt vernetzt als die Versicherungsbranche. Das interaktive Agieren mit den Kunden als begleitender digitaler Risikoassistent - das wäre eine herausfordernde Aufgabe! Viele Strategien suchen eine Positionierung in der Schnittstelle zwischen Versicherer und Vermittler. Kaum eine Strategie beschäftigt sich mit der Positionierung in der Schnitt- oder besser Verbindungsstelle zwischen Vermittler und Endkunden, also etwa Supportideen in der digitalen Vernetzung zwischen den Versicherungsmaklern und ihren bestehenden und künftigen Kunden. Der Vermittlermarkt wird transparenter werden müssen. Die Kunden wollen sich über die Qualität und ihre Erfahrungen digital austauschen. Sie wollen Makler bewerten, wie sie das schon von Ärzten, Hotels und anderen Dienstleistern kennen. Eine Art "Insurance Advisor" ins Leben zu rufen wäre ein moderner, digitaler Weg und hilfreich für Kunden. Aber auch für Makler, die Ihre Leistungen einer breiteren Menge an Kunden 16 risControl 10/16

transparenter machen können. Es gibt kein Regionalitäts- und Zeitprinzip mehr. Es wird immer wichtiger, zeit- und ortsunabhängig Informationen erhalten zu können und dass Kunden die Dienstleistungen zu dem von ihnen gewünschten Zeitpunkt abrufen können. Helvetia bekennt sich klar zu den Vorteilen der Digitalisierung für die tägliche Arbeit und die gesamte Branche. Ich bin aber auch überzeugt davon, dass die Digitalisierung den Vertrauensabschluss beim Versicherungsberater nicht ersetzen kann. Ich bin aber auch überzeugt davon, dass die Digitalisierung den Vertrauensabschluss beim Versicherungsberater nicht ersetzen kann. Gibt es seitens der Übernahme der Basler Versicherung noch offene Punkte? Neubauer: Im Produktbereich sind viele Adaptierungen bereits erfolgt und im Wesentlichen über alle Sparten abgeschlossen. Es wird noch an der IT-Zusammenführung der Bestandssysteme gearbeitet. Diese wird wahrscheinlich noch ein bis zwei Jahre dauern.

Unser Feedback vom Markt zeigt, dass die Migration für unsere Kunden und Partner nur marginal spürbar ist. Unser Feedback vom Markt zeigt, dass die Migration für unsere Kunden und Partner nur marginal spürbar ist. Was bedeutet das Projekt Columbus? Neubauer: Das Projekt Columbus ist österreichweites Helvetia-Projekt zur Verbesserung der internen Zusammenarbeit. Es soll ein Erkennen von neuen Welten sein, indem wir Betrieb und Vertrieb miteinander verknüpfen. Das bedeutet, es gibt eine organisierte geplante Besuchs- und Kennenlernoffensive von 45 Führungskräften in der Zentrale mit gezielten regionalen Besuchen bei Vertriebspartnern. Diese gehen hinaus und lernen die Menschen vor Ort und die Arbeitsabläufe kennen. . Der Perspektivenwechsel ist bereichernd und die darin gewonnen Erkenntnisse fließen wiederum in die Verbesserung unserer Servicelevels ein. Wir danken für das Gespräch.


generali.at/partner

Schlimmer kann’s nicht mehr kommen! Was mach ich jetzt? Philipp K., Maurer

Verstanden: Die Generali ersicherung v s it e k ig h fä n u s rb e Erw

Um zu verstehen, muss man zuhören. Ein Verlust der Arbeitskraft kann jedem passieren. Mit der Arbeitskraft halten wir unseren Lebensstandard aufrecht. Ob als Single oder Familienmitglied, Angestellter, Arbeiter oder Selbstständiger – Rechnungen wie Miete, Kreditrückzahlungen oder Kosten für private Aktivitäten wollen bezahlt werden. Mit der Erwerbsunfähigkeitsversicherung bietet die Generali eine günstige Möglichkeit, den Verlust der Arbeitskraft abzusichern.

Unter den Flügeln des Löwen.


STUDIE

Zur Quantifizierung ökologischer Nachhaltigkeit in der österreichischen Versicherungswirtschaft Vera Stögerer BSc (WU) und ao. Univ.-Prof. Dr. Erwin Eszler Institute for Finance, Banking and Insurance – Wirtschaftsuniversität Wien

1. EINLEITUNG Im risControl-Schwerpunktheft zum Thema „Nachhaltigkeit“ (09/2014) wurde von E. Eszler neben Aspekten ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit auch ein systematischer Rahmen zur Analyse von Bereichen ökologischer Nachhaltigkeit im Bereich der Versiche1 rungswirtschaft dargestellt. 2

In der Bachelorarbeit von Vera Stögerer sollte nun auf der Grundlage jenes Bezugsrahmens versucht werden, ökologische Nachhaltigkeit im Bereich der österreichischen Versicherungswirtschaft quantitativ zu erfassen. Im Folgenden werden Ergebnisse dargestellt und mit 3 methodischen Anmerkungen und Überlegungen versehen.

rung AG, Grazer Wechselseitige Versicherung AG, Wiener Städtische Versicherung AG, Wüstenrot Versicherungs-AG, ERGO Versicherung Aktiengesellschaft, Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft, Generali Versicherung AG und Allianz Versicherung Österreich. Die Feststellung von ausgewählten Aspekten ökologischer Nachhaltigkeit geschah durch Analyse der offiziellen Internet-Seiten 4 (Homepages) dieser Versicherungsunternehmen. Die folgende Darstellung gliedert sich in die drei Bereiche „Risikoge5 schäft“, „Dienstleistungsgeschäft“ und „Kapitalanlagegeschäft“. Für die Recherche im Bereich „Risikogeschäft“ wurden ausschließlich die Möglichkeiten für Privatkunden betrachtet.

2. METHODIK UND DATENERHEBUNG

3. ÖKOLOGISCHE NACHHALTIGKEIT IM RISIKOGESCHÄFT

Die Quantifizierung erfolgte im Rahmen dieser Studie nicht etwa durch eine Messung der Ausprägungen von Aspekten ökologischer Nachhaltigkeit bei einzelnen Versicherungsunternehmen, sondern durch eine Feststellung der absoluten Häufigkeit des Vorkommens bestimmter (qualitativer) Aspekte ökologischer Nachhaltigkeit bei einer Gruppe ausgewählter Versicherungsunternehmen.

3.1. KFZ-VERSICHERUNGEN

Es wurden folgende 14 in Österreich tätige Versicherungsunternehmen untersucht: Nürnberger Versicherung AG Österreich, Helvetia Versicherungen Österreich, Uniqa Österreich Versicherungen AG, Raiffeisen Versicherung AG, Sparkassen Versicherung AG (s-Versicherung), Oberösterreichische Versicherung AG, Niederösterreichische Versiche-

Die KFZ-Versicherung bietet die Möglichkeit für Versicherungsunternehmen, das Umweltbewusstsein ihrer Kunden indirekt zu beeinflussen. Hier wurde der Frage nachgegangen, ob die Versicherungen spezielle Tarife für das umweltschonende Verhalten anbieten und weiters, unter welchen Bedingungen diese Konditionen angeboten werden. 13 der 14 betrachteten Versicherungsunternehmen bieten die KFZVersicherung an. 10 dieser 13 Versicherungen honorieren das umweltbewusste Verhalten ihrer Versicherungsnehmer beziehungsweise wollen einen Anreiz für ein solches Verhalten schaffen. Alle 10

1 Vgl. Eszler, Erwin: Ökonomische Nachhaltigkeit und ökologische Wirksamkeit in der Versicherungswirtschaft, in: risControl, 35. Jg., 2014, Nr. 9, S. 24-28. Vgl. hierzu auch Eszler, Erwin: Versicherungsbetrieb und natürliche Umwelt / Die ökologische Relevanz des Versicherungsbetriebes in produktionstheoretischer, entscheidungstheoretischer und funktionenorientierter Perspektive, in: Versicherungswirtschaft, 49. Jg., 1994, Heft 16, S. 1064-1069; Eszler, Erwin: Risikomanagement und Versicherung in ökologischem Kontext, in: Fohler-Norek, Christine / Paulesich, Reinhard (Hrsg.): WU Umwelt Reader / Umwelt und Wirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien, Wien 1997, S. 243-264. 2 Stögerer, Vera: Ökologische Nachhaltigkeit in der österreichischen Versicherungswirtschaft, Bachelor-Arbeit an der Wirtschaftsuniversität Wien, 2016 (unveröffentlicht). 3 Die Erstellung des Textes für die vorliegende Veröffentlichung, die Auswahl, Strukturierung und formale Gestaltung hat Erwin Eszler besorgt (unter Verwendung von Daten und Textteilen sowie Abbildungen aus der Bachelorarbeit). Für die Richtigkeit der Daten und Datenauswertungen ist ausschließlich Vera Stögerer verantwortlich. 4 Ergo: https://ergo-versicherung.at/ueber-ergo/ (12.05.2016); Zürich: https://www.zurich.at/ueber-uns/engagement/soziale-verantwortung (12.05.2016); Uniqa: http://www.uniqagroup.com/ gruppe/versicherung/corporate-responsibility/Corporate_Responsibility.de.html (12.05.2016); Raiffeisen: http://www.raiffeisen-versicherung.at/eBusiness/01_template1/890584643638596258903628194865489812_1093538286304833276-1093538286304833276-NA-1-NA.html (12.05.2016); Wüstenrot: https://www.wuestenrot.at/de/ueber-uns/konzern.html (12.05.2016); Wr. Städtische: https://www.wienerstaedtische.at/unternehmen/corporate-responsibility/respekt-vor-der-umwelt.html (12.05.2016); Generali: https://www.generali.at/generali-gruppe/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit.html (12.05.2016); Allianz: https://www.allianz.at/privatkunden/ueber-allianz/csr/lichtblicke/ (12.05.2016); Helvetia: https://www.helvetia.com/at/content/de/ueber-helvetia/ engagement/corporate-responsibility.html (12.05.2016); Grazer Wechselseitige: http://www.grawe.at/de/ueber_uns/grawe_oesterreich_laenderversicherer.htm (12.05.2016); NÖ-Versicherung: http://www.noevers.at/wir-ueber-uns/unternehmen-allgemein/unternehmensleitbild (12.05.2016); OÖ-Versicherung: https://www.keinesorgen.at/wir-ueber-uns/wir-ueber-uns/keine-sorgenoberoesterreich/ (12.05.2016); s-Versicherung: http://www.s-versicherung.at/de/Ueber_uns/s_Versicherung/Unternehmen (12.05.2016); Nürnberger: https://www.nuernberger.at/infos-versicherungsunternehmen.html (12.05.2016) 5 Vgl. hierzu Farny, Dieter: Versicherungsbetriebslehre, 5. Auflage, Karlsruhe 2011, S. 21 ff.

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Alle 14 betrachteten Versicherungsunternehmen bieten ihren Ve bundene Lebensversicherungen an. Davon geben 12 explizit au STUDIE Kunden ihr Geld in ökologische oder ethische Fonds veranlagen Versicherungen geben als Anreiz Vergünstigungen bei den zu zahlenden Prämien an. Die Versicherungen geben ihren Kunden mehrere Möglichkeiten, um in den Genuss von niedrigeren Prämien zu kommen. Am häufigsten, nämlich sieben Mal, wurde die Bedingung „alternativer Antrieb“ genannt – dazu zählen Elektrofahrzeuge sowie Fahrzeuge mit Hybridantrieb. Fünf Mal wurden Autos mit „geringem Schadstoffausstoß“ und vier Mal „Wenigfahrer“ als Kriterium genannt. Genaue Werte, wann ein Fahrzeug als schadstoffarm oder jemand als Wenig-Fahrer eingestuft wird, können auf den Websites der Versicherungen eingesehen werden und variieren auch zwischen diesen. Zwei Versicherungsunternehmen gewähren ihren Prämienzahlern Rabatte, wenn diese eine Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel vorweisen können. Vgl. Abb. 1.

3

3. Ökologische Nachhaltigkeit im Risikogeschäft 3.1. KFZ-Versicherungen

3.2. FONDSGEBUNDENE LEBENSVERSICHERUNGEN

Abbildung 2: Angabe nachhaltiger Fonds (Anzahl der Versicherungsunternehmen: 14)

Abbildung 2: Angabe nachhaltiger Fonds (Anzahl der Versich 4. ÖKOLOGISCHE NACHHALTIGKEIT IM DIENSTLEISTUNGSGESCHÄFT

Alle 14 betrachteten Versicherungsunternehmen bieten ihren VersiFZ-Versicherung bietet die Möglichkeit für Versicherungsunternehmen, das Umweltcherungsnehmern fondsgebundene Lebensversicherungen an. Davon Sieben der untersuchten 14 Versicherungsunternehmen haben auf sstsein ihrer Kunden indirekt zu beeinflussen. Hier wurde der Frage nachgegangen, ob geben 12 explizit auf ihrer Homepage an, dass die Kunden ihr Geld ihren Websites eigene Links, in denen sie der Öffentlichkeit Einblicke ersicherungen spezielle Tarife fürFonds das umweltschonende Verhalten und weiters, Versicherun in ihr nachhaltiges Engagement3.3. geben. Andere Die Detailliertheit dieser in ökologische oder ethische veranlagen können. Vgl. Abb. 2. anbieten welchen Bedingungen diese Konditionen angeboten werden. Angaben unterscheidet sich jedoch zwischen den Unternehmen – 3.3. ANDERE VERSICHERUNGEN

bei manchen wird das Thema allgemein in ein paar Sätzen erläutert,

r 14 betrachteten Versicherungsunternehmen bieten die KFZ-Versicherung an. 10 dieser andere wiederum beschreiben sehr ausführlich, welche Maßnahmen Elf Versicherungsunternehmen bieten Versicherungen an, die Elf Versicherungsunternehmen bieten Versicherungen die Versicherungsnehmer auf gesetzt werden, um ökologisch nachhaltig zu arbeiten. rsicherungen honorieren das umweltbewusste Verhaltenan, ihrer Verhalten ökologisch Verhalten abzielen. hungsweise wollennachhaltiges einen Anreiz für ein solches Verhalten schaffen. Alle 10abzielen. Versichen geben als Anreiz Vergünstigungen bei den zu zahlenden Prämien an.

Wir

Als mögliche Optionen werden auf den Websites unter andeAls mögliche Optionen werden auf den Websites unter anderem rem Versicherungen für E-Bikes, Solar-/Photovoltaikanlagen Solar-/Photovoltaikanlagen und Erdwärmesonden angeboten. Z Versicherungen geben ihren Kunden mehrere Möglichkeiten, um in den Genuss von und Erdwärmesonden angeboten. Zusätzlich ersparen sich cherungsnehmer bei der Raiffeisen-Versicherung drei Monatspr geren Prämien zu kommen. bei Amderhäufigsten, nämlich sieben wurde die Bedingung Versicherungsnehmer Raiffeisen-Versicherung drei Mal, nativer Antrieb“ genannt – eine dazu zählen ElektrofahrzeugeeinsowiePhotovoltaikanlage Fahrzeuge mit HybridMonatsprämien, wenn Solaroder Photovoltaikanlage eingebaut wird. Auch die Wiener Städtische gebaut wird. Auch die Wiener Städtische gewährt ihren Kunden und b. Fünf Mal wurden Autos mit „geringem Schadstoffausstoß“ vier Mal „WenigfahEnergiebonus, wenn das Eigenheim eine nachhaltige und energi einengenannt. Energiebonus, wenn Werte, das Eigenheim ls Kriterium Genaue wanneine einnachhaltige Fahrzeugund als schadstoffarm jemand geht dabei noch einen Schritt weiter: B Die Allianzoder Versicherung energiesparende Bauweise aufweist. Die Allianz Versicherung Wenig-Fahrer eingestuft wird, können auf den Websites der Versicherungen eingesehen wird im Schadensfall das defekte Gerät durch ein energiespa geht dabei noch einen Schritt weiter: Bei der Haushaltsveren und variieren auch zwischen diesen. Zwei Versicherungsunternehmen gewähren ihren werden im Leistungsfall ebenso ökolo sicherung wird im Schadensfall das defekte Gerät durch ein Eigenheimversicherung enzahlern Rabatte, wenn diese eine Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel vorweisen energiesparendes Gerät ersetzt, bei der Eigenheimversicherung den Wiederaufbau herangezogen. werden en. Vgl. Abb. 1.im Leistungsfall ebenso ökologisch bessere Materialen für den Wiederaufbau herangezogen.

4. Ökologische Nachhaltigkeit im Diens

größer 14 Versicherungsunternehmen habe Sieben der untersuchten als Links, in denen sie der Öffentlichkeit Einblicke in ihr nachhal

Abbildung 1: Bedingungen für "Öko-Bonus" (Anzahl der Nennungen: 18; Anzahl der Versicherungsunternehmen: dung 1: Bedingungen für "Öko-Bonus" (Anzahl der Nennungen: 18; Anzahl der Versi10 aus 14)

ngsunternehmen:10 aus 14)

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6

STUDIE Zusätzlich zu den Angaben auf den Websites wurde in weiterer Folge untersucht, ob die Versicherungsunternehmen einen eigenen 6 Nachhaltigkeitsbericht erstellen. Es stellte sich heraus, dass vier der untersuchten Versicherungsunternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen oder zumindest schon einmal erstellt haben, in dem sie Konzepte zur Umsetzung der Nachhaltigkeit und deren Ergebnisse präsentieren. Weitere vier Unternehmen erläutern das Thema Umwelt kurz in ihrem Geschäftsbericht.

4.2. FIRMENFLOTTE Als weiteres Ziel geben vier der untersuchten 14 Unternehmen an, ihre Firmenfahrzeuge durch abgasarme PKWs oder teilweise sogar durch Fahrzeuge mit alternativem Antrieb zu ersetzen. Als logische Folge sollen dann auch Stromtankstellen für Elektroautos oder Elektrofahrräder eingerichtet werden. 4.3. NACHHALTIGE BESCHAFFUNG

Diese Aktivität wurde von sechs In weiterer Folge wurde die UmAbbildung 3: Bereiche von Aktivitäten zur setzung einzelner Maßnahmen, der 14 Versicherungsunternehökologischen Nachhaltigkeit imökologischen Dienstleistungsgeschäft Abbildung 3: Bereiche von Aktivitäten zur Nachhaltigkeit im Dienstleistungsmen genannt. Die Auswahl der die dem Dienstleistungsgeschäft geschäft zuzuordnen sind, in den ausgewählten Versicherungsunternehmen Lieferanten erfolgt dabei nach strengen Kriterien. So kommen bei manchen Versicherungsunternehmen nur Lieferanten in Frage, die untersucht. ökologische Zertifikate vorweisen können. 4.1. Papierverbrauch Als Quellen dienten wiederum die offiziellen Websites der Versicherungsunternehmen sowie Nachhaltigkeits- und Geschäftsberichte aus 4.4. ENERGIEVERBRAUCH 7 den Jahren 2015 und 2014. Folgende Bereiche von Aktivitäten zur ökologischen Nachhaltigkeit Dieser Punkt betrifft zum einen das Unternehmensgebäude. Ältere Sechs Versicherungsunternehmen geben an,Standorte ihren Papierverbrauch zu wollen, die energieeffizienter sollen durch reduzieren bessere Wärmedämmung konnten festgestellt werden (vgl. auch Abb. 3): anderen acht geben diese Maßnahme nicht explizit an. Um dieses Ziel zu erreichen, werden gestalten werden. Bei erst vor kurzem errichteten Gebäuden ist schon die Mitarbeiter angehalten, unnötige Ausdrucke zu unterlassen. Zusätzlich zu dieser Aufforde4.1. PAPIERVERBRAUCH während des Baus auf eine umweltschonende Bauweise geachtet rung wird bei der Kommunikation zwischen dem Unternehmen und dem Versicherungsnehworden. Zusätzlich sollen durch eine gute Wärmedämmung Kosten mer vermehrt der elektronische Weg eingeschlagen. Diese Maßnahme kann nach derzeitiger für Heizung und werden, Kühlsysteme verringert werden. Vier VersicheSechs Versicherungsunternehmen geben an, ihren Papierverbrauch Sicht aber nur bis zu einem bestimmten Ausmaß umgesetzt da gemäß österreichirungsunternehmen wurden für diese Bauweise reduzieren zu wollen, die anderen acht geben diese Maßnahme nicht schem Versicherungsvertragsgesetz die elektronische Kommunikation zwischen den beiden mit dem „greenbuilding“und/oder „blue-building“-Award ausgezeichnet. Dieser explizit an. Um dieses Ziel Parteien zu erreichen, werden vereinbart die Mitarbeiter ausdrücklich werden muss beziehungsweise der Versicherungsnehmer 8 Unternehmen verliehen, die durch Investitionen in ihre Preis wird angehalten, unnötige Ausdrucke zu unterlassen. Zusätzlich dieserverlangen jederzeit die Übermittlung per zu Papier kann.an Durch die Verringerung des PapierEnergieeffizienz verbessern wollen und Aufforderung wird bei der Kommunikation zwischen dem Unter- Dienstleistungsgebäude verbrauchs wollen die Versicherungsunternehmen einen Beitrag zur die Senkung von Schadstof9 nehmen und dem Versicherungsnehmer vermehrt derAbfall elektronische fen leisten und unnötigen vermeiden.dadurch den Energieverbrauch reduzieren. Weg eingeschlagen. Diese Maßnahme kann nach derzeitiger Sicht aber nur bis zu einem bestimmten Ausmaß umgesetzt werden, da Als weitere Maßnahme, die den Energieverbrauch senken soll, geben gemäß österreichischem Versicherungsvertragsgesetz die elektronische die Versicherungsunternehmen an, ihre derzeitige Beleuchtung durch 8 Vgl. § 5a österreichisches Versicherungsvertragsgesetz: Kommunikation zwischen den beidenhttps://www.jusline.at/5a_VersVG.html Parteien ausdrücklich vereinbart (27.05.2016) energiesparende LED-Lichtsysteme ersetzen zu wollen. Auch der werden muss beziehungsweise der Versicherungsnehmer jederzeit die Verbrauch von Wasser soll reduziert werden. Mithilfe von Armaturen, 8 Übermittlung per Papier verlangen kann. Durch die Verringerung die durch einen eingebauten Sensor ohne Berührung gesteuert werden, des Papierverbrauchs wollen die Versicherungsunternehmen einen soll nicht mehr Wasser als unbedingt notwendig aus der Wasserleitung Beitrag zur Senkung von Schadstoffen leisten und unnötigen Abfall kommen. Fünf der 14 Versicherungsunternehmen haben mittlerweile solche Systeme eingesetzt, um den Energieverbrauch zu reduzieren. vermeiden. 6 Anm.: Es wurden nur Nachhaltigkeitsberichte miteinbezogen, die ausschließlich für das Versicherungsunternehmen in Österreich erstellt wurden. 7 Ergo Geschäftsbericht 2014: https://ergo-versicherung.at/fileadmin/user_upload/pdf/Geschaeftsbericht/Geschaeftsbericht-ERGO-2014.pdf (29.05.2016); Ergo Geschäftsbericht 2015: https:// ergo-versicherung.at/fileadmin/user_upload/pdf/Geschaeftsbericht/Geschaeftsbericht-ERGO-2015.pdf (29.05.2016); Wüstenrot Geschäftsbericht 2015: https://www.wuestenrot.at/katalog/ geschaeftsberichte/wvag/index.html#page_46 (29.05.2016); Wr. Städtische Geschäftsbericht 2015: https://www.wienerstaedtische.at/fileadmin/user_upload/Dokumentenpool/Unternehmen/ Presse/Publikationen/Geschaeftsbericht_2015.pdf (29.05.2016); Generali Sustainability Report 2015: https://www.generali.at/fileadmin/media/privatkunden/ueber_uns/pdf/Sustainability_Report_2015.pdf (27.05.2016); NÖ-Versicherung Geschäftsbericht 2014: http://www.noevers.at/cms/download/7mupd/Gesch%C3%A4ftsbericht%202014.pdf (27.05.2016); Allianz Nachhaltigkeitsbericht 2015: https://www.allianz.com/v_1462349128000/en/sustainability/media-2016/Allianz_SR15_DE_2016-04-29.pdf (27.05.2016). 8 Vgl. § 5a österreichisches Versicherungsvertragsgesetz: https://www.jusline.at/5a_VersVG.html (27.05.2016) 9 Vgl. 1. Österreichischer Green Building Award (2009); http://www.energyagency.at/aktuelles-presse/presse/pressearchiv/detail-archiv/artikel/1-oesterreichischer-greenbuilding-award.html (04.06.2016)

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STUDIE 9

Als weiteren Punkt geben fünf Versicherungsunternehmen an, zukünftig ihren Strom vermehrt oder sogar zur Gänze aus erneuerbaren Energien beziehen zu wollen. Dabei soll in Zukunft zur Gänze auf Atomstrom verzichtet werden.

Papierverbrauch

Firmenflotte

Beschaffung

"green/bluebuilding"-Award

Wasser- / Beleucht.-Systeme

"Ökostrom"

4.5. GREEN-IT Die IT ist in der heutigen Zeit sehr wichtig für Unternehmen und nicht mehr wegzudenken. Fällt das System aus, steht oft das ganze Unternehmen still. Versicherungsunternehmen investieren daher immer öfter in moderne Hardwaresysteme. Dabei werden vermehrt alte Geräte, die einen hohen Stromverbrauch haben, durch neue, energiefreundlichere Produkte ersetzt.

Green-IT

Abfallwirtschaft

Auch Videokonferenzschaltungen werden in den Bereich „Green-IT“ Angabe eingeordnet. Auch zu diesem Punkt haben sich die Unternehmen bereits Gedanken gemacht. Denn Versicherungs-unternehmen sind Keine Angabe so wie die meisten anderen Unternehmen über die Landesgrenzen hinaus geschäftlich tätig – Termine mit Mitarbeitern in anderen Abbildung 4: Absolute HäufigkeitHäufigkeit der Angaben der ökologisch nachhaltiger Aktivitäten im Abbildung 4: Absolute Angaben ökologisch nachseitens der im untersuchten 14 Versicherungsunternehmen: PapierverStandorten stehen damit an der Tagesordnung. In Zukunft soll da- Dienstleistungsgeschäft haltiger Aktivitäten Dienstleistungsgeschäft seitens der brauch (6); schadstoffarme Firmenflotte (4); nachhaltige Beschaffung (6); Energieverbrauch: her die Kommunikation zwischen den einzelnen Ländern vermehrt „green/blue-building“-Award untersuchten 14 Versicherungsunternehmen: (4); Energieverbrauch: effiziente Wasser-Papierverbrauch und Beleuchtungssysüber Videokonferenzschaltungen stattfinden. Durch diese technische teme (6); schadstoffarme Firmenflotte (4); nachhaltigeStrom" Beschaffung (5); Energieverbrauch: Bezug (zukünftig) von "Ökostrom"/"Grünem (5); GreenAbfallwirtschaft (5). Energieverbrauch: „green/blue-building“-Award (4); EnerMöglichkeit sollen Geschäftsreisen, bei denen ein persönliches Auf- IT (5);(6); einandertreffen der Gesprächspartner nicht unbedingt erforderlich gieverbrauch: effiziente Wasser- und Beleuchtungssysteme (5); Fünf der 14 Versicherungsunternehmen setzen fünf oder auch mehr der oben aufgelisteten Energieverbrauch: Bezug (zukünftig) von "Ökostrom"/"Grünem ist, vermieden werden. Dadurch werden nicht nur Kosten eingespart, Maßnahmen im Unternehmen um. Weitere fünf Versicherungsunternehmen nutzen bereits Strom" (5); Green-IToder (5);wollen Abfallwirtschaft (5). dies in Zukunft. Bei den restlichen sondern auch die für die Umwelt schädlichen Abgase werden verringert. eine bis vier der vorgestellten Möglichkeiten

vier Versicherungsunternehmen gibt es keine Angaben dazu, ob sie in den Bereichen Papierverbrauch, Firmenflotte, nachhaltige Beschaffung, Energieverbrauch (green/blue-building, FünfWasserder 14und/oder Versicherungsunternehmen setzen fünfund/oder oder auch mehr Die Recherche hat ergeben, dass fünf der untersuchten 14 Versi- effiziente Beleuchtungssysteme, Ökostrom), Green-IT Abfallwirtnachhaltig agieren. Vgl. Abb. 5. im Unternehmen um. Weitere fünf derökologisch oben aufgelisteten Maßnahmen cherungsunternehmen den Bereich „Green-IT“ bereits nutzen, um schaft

nachhaltig zu agieren.

4.6. ÜBERSICHT / DIENSTLEISTUNGSGESCHÄFT Die Häufigkeit der Angaben ökologisch nachhaltiger Aktivitäten im Dienstleistungsgeschäft seitens der untersuchten 14 Versicherungsunternehmen sind in Abbildung 4 vergleichend gegenübergestellt.

Versicherungsunternehmen nutzen bereits eine bis vier der vorgestellten Möglichkeiten oder wollen dies in Zukunft. Bei den restlichen vier Versicherungsunternehmen gibt es keine Angaben dazu, ob sie in den Bereichen Papierverbrauch, Firmenflotte, nachhaltige Beschaffung, Energieverbrauch (green/blue-building, effiziente Wasser- und/oder Beleuchtungssysteme, Ökostrom), Green-IT und/oder Abfallwirtschaft ökologisch nachhaltig agieren. Vgl. Abb. 5.

BE1ST SUJET

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STUDIE 5. ÖKOLOGISCHE NACHHALTIGKEIT IM KAPITALANLAGEGESCHÄFT

Hier sollte untersucht werden, ob die Versicherungsunternehmen ihr Kapital in nachhaltige Anlagen investieren. Um diese Frage zu beantworten, wurden wieder die Homepages der Versicherungsunternehmen analysiert. Die dort dargelegten Informationen bezüglich der Art der Anlagen sind jedoch etwas spärlich. Daher können in diesem Bereich keine wirklichen Ergebnisse präsentiert werden.Bei der Recherche ist jedoch die Allianz Versicherung besonders positiv im Bereich der nachhaltigen Kapitalanlagen herausgestochen, denn das Unternehmen verfolgt das Ziel einer grünen Anlagestruktur. Das Versicherungsunter10 nehmen hat seine Kapitalanlagen nach dem vom WWF entwickelten Modellevaluieren lassen. Im Jahr 2014 konnten bereits rund 83% der Abbildung 5: Anzahl der umgesetzten Maßnahmen im Anlagen in den grünen oder gelben Bereich eingeordnet werden. Bis zum Dienstleistungsgeschäft pro Versicherungsunternehmen Jahr 2020 will die Versicherung die Quote auf 88 % steigern. Um dieses Abbildung 5: Anzahl der umgesetzten Maßnahmen im Dienstleistu Ziel zu erreichen, will sich die Allianz vor allem aus dem Kohleabbau Analyse von Kommunikationsmedien/Publikationen (Zeitungen, rungsunternehmen zurückziehen. Bei der s-Versicherung finden sich wie bei den anderen Presseaussendungen, …) oder empirische Erhebungen direkt bei VerVersicherungen keine Angaben zur Anlagestruktur, jedoch gehört die sicherungsunternehmen (Bestandsaufnahmen, Befragungen; hier wäre s-Versicherung zur Erste Group, die so wie die Allianz Versicherung auch allerdings eine – leider erfahrungsgemäß oft nicht hinreichend vorhaneine Bewertung ihrer Anlagen nach dem WWF-Modell vornehmen dene – Kooperationsbereitschaft der Unternehmen Voraussetzung). hat lassen. Als weiterer Anhaltspunkt für eine grüne Anlagestrategie c) Es könnten weitere – möglichst alle - Aspekte ökologischer Nachhaltigkeit systematisch nach dem eingangs erwähnten Analyserahmen können Nachhaltigkeitsindizes herangezogen werden. 11 Unter den im VÖNIX gelisteten Versicherungsunternehmen findet von E. Eszler erfasst und quantifiziert werden, also in einem produktisich die Vienna Insurance Group wieder. Sie scheint seit der Gründung onstheoretischen Ansatz Produktionsfaktoren, Produktionsfaktorkom12 dieses Index im Jahr 2005 jedes Jahr in der Liste auf. Die Uniqa Versi- binationsprozesse und Produkte ; nach einem entscheidungsorientieren cherungen AG war das letzte Mal im Jahr 2012/2013 im Index gelistet. Ansatz Ziel-, Programm- und Verfahrensentscheidungen; nach einem Zum Kapitalanlagegeschäft zählen nicht nur die Anlagen, die das Ansatz etwaob diedie Beschaffungs-, die LeistungsHier funktionenorientierten sollte untersucht werden, 13Versicherungsunternehmen Unternehmen selbst am Kapitalmarkt investiert, sondern auch die erstellungs- und die Absatzfunktion (etc.). Anlagen investieren. Um diese Frage zu beantworten, wurden w Fonds der fondsgebundenen Lebensversicherungen fließen in die d) Zur quantitativen Erfassung ökologischer Nachhaltigkeit beim einzelVersicherungsunternehmen analysiert. Die dort dargelegten Kapitalanlagestruktur mit ein. Genaue Angaben, wie viel Prozent bei nen Versicherungsunternehmen wären Messmöglichkeiten darzustellen, Inform der Anlagen sind etwas spärlich. können den fondsgebundenen Anlagen in nachhaltige Fonds investiert werden, insbesondere auchjedoch um Veränderungen feststellenDaher zu können. (Z. B.: in In diesem konnten nicht eruiert werden. welchempräsentiert Ausmaß verändert ein auf gefahrene Kilometer bezogener Ergebnisse werden. Prämiennachlass bestimmten Versicherungsunternehmens das Bei der Recherche eines ist jedoch die Allianz Versicherung besonders po Fahrverhalten von Kunden?) 6. FORSCHUNGSPERSPEKTIVEN haltigen Kapitalanlagen herausgestochen, denn das Unternehmen v e) Es könnten empirische Erhebungen zum Image von Versicherungsnen Anlagestruktur. hat seine Kapi unternehmen gezieltDas unterVersicherungsunternehmen dem Aspekt ökologischer Nachhaltigkeit 10 durchgeführt werden. (Wie werden Versicherungsunternehmen diesAus den Restriktionen der vorliegenden Studie ergeben verschiedene evaluieren lassen. Im Jahr 2014 konn WWF entwickelten Modell 14 bezüglich in der Bevölkerung weitere Forschungsmöglichkeiten: Anlagen in den grünen oder wahrgenommen?) gelben Bereich eingeordnet werden. B f ) In der vorliegenden Studie wurden nur Versicherungsunternehmen Versicherung die Quote auf 88 % steigern. Um dieses Ziel zu erreic a) Über die 14 ausgewählten Versicherungsunternehmen hinausgehend betrachtet. Darüber hinausgehend könnten auch andere Institutionen vor allem aus dem Kohleabbau zurückziehen. könnten alle Versicherungsunternehmen in Österreich analysiert werden. der Versicherungswirtschaft im Hinblick auf ökologische Nachhaltigkeit Bei der s-Versicherung finden sich wie bei den anderen Versicher b) Über eine Auswertung von Internet-Seiten (Homepages) hinausge- untersucht werden, wie etwa Versicherungsvermittlungsunternehmen, hend könnten auch Methoden zum Einsatz kommen wie die inhaltliche z. B. Versicherungsmaklerunternehmen. Anlagestruktur, jedoch gehört die s-Versicherung zur Erste Grou

5. Ökologische Nachhaltigkeit im Kapital

Versicherung auch eine Bewertung ihrer Anlagen nach dem WW lassen. Als weiterer Anhaltspunkt für eine grüne Anlagestrategie könn herangezogen werden. Unter den im VÖNIX gelisteten Versicherungsunternehmen fin rance Group wieder. Sie scheint seit der Gründung dieses Index im J

10 WWF steht für World Wide Fund For Nature, ist eine der weltweit größten Umweltorganisationen und in zahlreichen Ländern tätig. Vgl. http://www.wwf.at/de/ueber-uns/ (11.06.2016) 11 Die Abkürzung VÖNIX steht für VBV-Österreichischer Nachhaltigkeitsindex. Dieser wurde im Jahr 2005 gegründet. In diesen Index werden alle an der Wiener-Börse gelisteten inländischen Unternehmen aufgenommen, die in den Bereichen Ökologie und Soziales eine Vorreiterstellung übernehmen. Beim VÖNIX gibt es sogenannte Positivkriterien, die die Unternehmen erfüllen müssen, um in die engere Auswahl zu gelangen, und sogenannte Ausschlusskriterien, die eine weitere Behandlung des Unternehmens gar nicht zulassen. Vgl. http://www.voenix.at/ (11.06.2016). – Weitere im vorliegenden Zusammenhang in Betracht kommenden Indices sind etwa der DJSI (steht für Dow Jones Sustainability Index), vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Dow_Jones_Sustainability_Index (11.06.2016) oder der FTSE4Good (gehört zur FTSE Group mit Sitz in London) mit verschiedenen ökologischen 11und ethischen Kriterien, vgl. Gabriel, Klaus (2007): Nachhaltigkeit am Finanzmarkt: Mit ökologisch und sozial verantwortlichen Geldanlagen die Wirtschaft gestalten, München: oekom Verlag, S. 149. 12 Zu den ökologisch relevanten Produkten im Risikogeschäft könnte etwa die Versicherung von Windkraftwerken gezählt werden, vgl. hierzu auch Eszler, Erwin / Unterhofer, Roland: 2015. Versicherbarkeit von Windkraftanlagen: Theoretische Aspekte und empirische Befunde für Österreich, Teil 1, risControl 01/2015, S. 9-13, und Teil 2, risControl 02/2015, S. 12-16. 13 Vgl. hierzu auch Farny, Dieter: Versicherungsbetriebslehre, 5. Auflage, Karlsruhe 2011, S. 309 ff., S. 581 ff., S. 657 ff. 14 In einer allgemeinen Studie zum Image von Versicherungsunternehmen gab es auf offene Fragen kaum Antworten zu Aspekten ökologischer Nachhaltigkeit. Dieser Aspekt wird im Zusammenhang mit Versicherungsunternehmen von der Bevölkerung bisher offenbar nicht wahrgenommen. Vgl. hierzu Eszler, Erwin / Hiesinger, Magdalena: Zum Image großer Versicherungsunterneh10 steht11/2014, für World Wide Fun for 12/2014, Nature,S. 14-19. ist eine der weltweit men in Österreich: Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung - Eine empirische Studie, Teil WWF 1 in risControl S. 12-18 und Teil 2 in risControl

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größten zahlreichen Ländern tätig. Vgl. http://www.wwf.at/de/ueber-uns/ (11.06.2016) 11 Die Abkürzung VÖNIX steht für VBV-Österreichischer Nachhaltigkeitsinde gegründet. In diesen Index werden alle an der Wiener-Börse gelisteten inländisch


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D.A.S. RECHTSSCHUTZ AG

Service-Mehrwert, unbürokratische Schadenerledigung & Regionalität Wie haben sich das Streitverhalten und die damit zusammenhängende Absicherung verändert? Welche Services wollen Kunden? Wodurch hebt sich der Spezialist mit seinem Rechtsdienstleistungsangebot vom Mitbewerb ab? D.A.S. RechtsService-Leiter Mag. Markus Messenlehner sprach mit uns über Kundenorientierung, Regionalität und Service-Mehrwert sowie die unbürokratische Unterstützung im Schadenfall.

Rechtskonflikte können uns alle jederzeit treffen. Wie ist Ihre Einschätzung, ist das Bewusstsein, das Risiko abzusichern, gestiegen und damit die Nachfrage nach Rechtsschutzversicherungen? Messenlehner: Wir verzeichnen in den vergangenen Jahren tatsächlich eine steigende Nachfrage nach Rechtsschutz. Das liegt einerseits am wirtschaftlichen und andererseits am gesellschaftlichen Umfeld, das sich laufend verändert. Wenn es der Wirtschaft nicht so gut geht, steigt auch das Bedürfnis nach Absicherung – und damit nach Rechtsschutz. Wenn man in Zeiten wie diesen etwa Haushaltsbudgets genau einteilen muss, kann man es sich oft auch nicht leisten, auf Geld zu verzichten, das einem von Rechts wegen zustünde.

man es sich oft auch nicht leisten, auf Geld zu verzichten, das einem von Rechts wegen zustünde. In all diesen Fällen braucht es die Hilfe eines Rechtsschutzversicherers, um sein Recht durchzusetzen. Für uns ist es besonders wichtig, dass wir den Kunden im Schadenfall dort abholen können, wo er emotional steht. Welche Möglichkeiten zur Konfliktlösung bieten Sie an? Messenlehner: Für uns ist es besonders wichtig, dass wir den Kunden im Schadenfall dort abholen können, wo er emotional steht. Gerade ein Rechtsstreit ist eine sehr emotionale Sache,

in der man mit guter Beratung dem Kunden zur Seite stehen muss. Wir sehen es daher als unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass unsere Kunden zu ihrem Recht kommen. Unser Angebot an Konfliktlösungen nimmt daher darauf Rücksicht, dem Kunden im Schadenfall die richtige Strategie bieten zu können. Aus genau diesem Grund sind wir mit über 40 Juristen in ganz Österreich und einer umfassenden Bandbreite an Rechtsdienstleistungen für Kunden da. Sei es etwa durch unsere D.A.S. Rechtsberatung, die D.A.S. Direkthilfe, die Empfehlung eines spezialisierten Partneranwalts oder auch unser großes Repertoire an Rechtsinformation, das wir auf unserer Website, unserem Blog. Seit kurzem stellen wir auch über Facebook relevante News und Rechtsinputs zur Verfügung und haben 360Grad-Kurzvideos zu Rechtsschutzfällen veröffentlicht.

In welchen Bereichen ist die Rechtsschutzabsicherung besonders nachgefragt? Messenlehner: In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist zum Beispiel die Sorge um den Arbeitsplatz größer. Damit wiederum steigt auch das Interesse an Arbeitsrechtsschutz. Aber auch Nachbarschaftsstreitigkeiten kommen immer öfter vor. In Städten wird den Menschen das Mietrecht immer wichtiger, am Land die Absicherung von Grund und Boden. Wenn man in Zeiten wie diesen etwa Haushaltsbudgets genau einteilen muss, kann risControl 10/16 25


INTERVIEW Was kann man sich unter 360Grad-Videos vorstellen? Messenlehner: 360Grad-Videos sind eine komplett neue Technik der Videoproduktion. Mit sogenannten Virtual Reality (VR)-Brillen tauchen Zuseher in eine realistische Schadenfallszenerie ein. Sie erleben den Nutzen einer Rechtsschutzversicherung quasi hautnah. Wir haben in diesen zwei Videos alltägliche Rechtsschutzfälle aus den Bereichen KFZsowie Schadenersatz-Rechtsschutz inszeniert. Damit sind wir der erste Versicherer weltweit, der den Schritt in die virtuelle Video-Welt macht und wollen damit vor allem eine jüngere Zielgruppe ansprechen, aber auch allgemein Aufmerksamkeit erregen. Zum ersten Mal eingesetzt haben wir die Videos zum Beispiel am AssCompact Trendtag und das Interesse war groß.

Österreich vertreten. Diese Regionalität ist sicherlich etwas, das uns vom Mitbewerb abhebt.

Ganz generell: Was zeichnet Ihr Rechtsdienstleistungsangebot aus? Wodurch heben Sie sich vom Mitbewerb ab?

Sie haben als Konfliktlösung die D.A.S. Direkthilfe angesprochen. Was beinhaltet dieses Service?

Messenlehner: Gerade im RechtsService können wir ein sehr umfassendes Angebot an Konfliktlösungen und Rechtsdienstleistungen vorweisen. Das ist auch in einer solchen komplexen Sparte wie Rechtsschutz wesentlich. Damit wir unsere Kunden und Partner damit flächendeckend erreichen und unterstützen können, sind wir mit 40 Juristen in ganz

Messenlehner: Die D.A.S. Direkthilfe ist unsere unbürokratische, rasche und einfache außergerichtliche Streitbeilegungsmethode. Das bedeutet: Der Kunde meldet uns einen Schaden und wir beraten ihn zu möglichen Lösungsvarianten. Kommt eine außergerichtliche Lösung in Betracht, bieten wir dem Kunden an, im Rahmen unserer D.A.S.

Direkthilfe selbst aktiv zu werden – etwa mit einem Interventionsschreiben an die Gegenseite. Der Kunde spart sich so Zeit, Nerven und vor allem den oftmals unangenehmen Weg zum Anwalt. Ein weiterer Mehrwert für Kunden ist die hohe Erfolgsquote der D.A.S. Direkthilfe. Aus jahrzehntelanger Erfahrung wissen wir, dass in den meisten Fällen schon ein Schreiben ausreicht, damit der Gegner einlenkt und beispielsweise den offenen Betrag umgehend begleicht. Aus jahrzehntelanger Erfahrung wissen wir, dass in den meisten Fällen schon ein Schreiben ausreicht, damit der Gegner einlenkt und beispielsweise den offenen Betrag umgehend begleicht. In welchen Rechtsbereichen nehmen Kunden die D.A.S. Direkthilfe am häufigsten in Anspruch? Messenlehner: Im Privatbereich unterstützen wir unsere Kunden mit der D.A.S. Direkthilfe sehr oft bei Vertragsstreitigkeiten mit Handy-, Energie- oder sonstigen Anbietern, bei entgangenen Urlaubsfreuden, bei Streitigkeiten mit anderen Versicherungen wie etwa die Haushalts- oder Haftpflichtversicherung oder auch bei Vermieter-Mieter-Konflikten. Für Firmenkunden bieten wir zusätzlich die D.A.S. Direkthilfe im Inkasso-Rechtsschutz an, die gerne und oft in Anspruch genommen wird. Vielen Dank für das Gespräch.

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08│16 Alles andere als Durchschnitt.

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VERSICHERUNG Wiener Städtische Versicherung

Vorsorge nach Plan Die Wiener Städtische hat eine neue fondsgebundene Lebensversicherung gegen laufende Prämie auf den Markt gebracht, den Performance Plan. Er soll Ertragschancen einer weltweiten Fondsveranlagung mit höchster Flexibilität und den Steuervorteilen einer Lebensversicherung kombinieren. Weitere Vorteile sind Hinterbliebenenvorsorge mit 105 % vom Deckungskapital, mindestens 5.000 Euro, von Vertragsbeginn an, Rentenoption, Zusatzbaustein Family Plus (Prämienbefreiung im Krankheitsfall, bei Eltern- oder Hospizkarenz) ist auf Wunsch inkludierbar. Die Features Prämienerlass im Krankheitsfall oder bei Arbeitslosigkeit sind auch einzeln abschließbar und zweimal monatlich gratis Switch-Möglichkeit. Bereits bei Vertragsabschluss kann zwischen „Safety-Shift“ oder „Re-Balancing“ gewählt

werden. Mit dem „Safety-Shift“ können Kursgewinne ab 5 % automatisch in eine Anlage mit geringerem Risiko umgeschichtet werden. Mit dem „Re-Balancing“ wird festgelegt, dass einmal jährlich automatisch die gewünschte Fondsaufteilung wieder hergestellt wird. Durch ungleiche Performance der gewählten Fonds kann sich die prozentuelle Fonds-Verteilung des Wertstandes verändern. Mit dem kostenlosen „AOM-Service“ (ablauforientiertes Management) kann man fünf Jahre vor Ablauf der Prämienzahlungsdauer eine schrittweise Umschichtung in eine risikoärmere Veranlagung vereinbaren. Damit wird das Verlustrisiko minimiert. Auch für Menschen ab 50 Jahre hat die Wiener Städtische Versicherung eine maßgeschneiderte Version des Einmalerlages lanciert. Mit dem Produkt „Balance Invest“

werden die beiden Welten Sicherheit und Ertrag vereint. Eine Hälfte des Kapitals wird in eine klassische Lebensversicherung investiert, die zweite kommt in einen Fonds, der breit gestreut in Anleihen, Immobilien und Aktien veranlagt ist. Das Besondere daran ist, dass der Aktienanteil je nach Marktlage zwischen 15 und 60 % variiert und daher das Risiko minimiert werden kann. Auf Wunsch kann man zweimal jährlich den Fonds wechseln. Die Laufzeit von „Balance Invest“ ist von zehn bis 14 Jahren wählbar. Im Todesfall wird das Deckungskapital plus 5 % an den namentlich Begünstigten ausbezahlt. Nach Laufzeitende kann gewählt werden, ob das angesparte Kapital auf einmal, als monatliche oder jährliche Rente lebenslänglich oder zeitlich begrenzt ausbezahlt werden soll.

R + V Versicherung

Landwirtschaftliches Risikomanagement Heuer bekamen viele landwirtschaftliche Betriebe, die eine Versicherung gegen Dürre, Sturm und starke oder anhaltende Regenfälle abgeschlossen haben, einen Teil ihrer Prämie rückerstattet. Grund dafür sind die staatlichen Zuschüsse zu den Versicherungsprämien, denn bis zu 50 % werden bei

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bestimmten Risiken durch Bund und Länder gefördert. Jedoch ist eine Versicherung einer betroffenen Kultur möglich, soll es bei witterungsbedingten Schäden zukünftig keine zusätzlichen Zahlungen aus dem Katastrophenmanagement mehr geben. Nicht nur Agrarflächen gehören abgesichert, auch tierhaltende Betriebe. Hiezu hat die R + V Versicherung eine aktuelle Kampagne unter den Motto „Ihr Plus an Erfahrung“ bis Ende des Jahres in landwirtschaftlichen Zielmedien mit Print und Online- Werbeformen initiiert. Denn tierhaltende Betriebe unterliegen einer spezifischen Risikosituation. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, zielgerichtete Lösungen anzubieten, die landwirtschaftliche Betriebe vor dem Verlust der wirtschaftlichen Existenz bewahren. Der Maklerschaft bieten wir damit ein Potenzial, ihre Leistungsfähigkeit im Agrarsektor unter Beweis zu stellen, erläutert Dr. Martin Beste, Geschäftsführer der R+V in Österreich. So bietet das Unternehmen als Absicherung gegen Tierverluste und daraus resultierende Folgeschäden eine Ertragsschadenversicherung an. Das Besondere daran ist, der Schaden wird anhand individueller

Dr. Martin Beste betrieblicher Daten ermittelt. Entschädigt wird der entstandene Deckungsbeitragsverlust, abzüglich eines vorab vereinbarten Selbstbehaltes. Als Highlight wird bei Abschluss von Verträgen bis 31.12. 2016 eine Verkürzung der Wartezeit für Schadenleistungen von drei auf ein Monat angeboten.


VERSICHERUNG Generali Versicherung

Neue Produktwelt Die Generali Versicherung hat ihre Produktwelt „Privat & Besitz“ mit flexiblen Produktbausteinen ausgestattet. Das Produktbündel inkludiert neben Haushalt/Eigenheim und Haftpflicht auch Reise, Unfall und Rechtsschutz. Eine weitere Innovation ist die „ITAssistance“ für Privatkunden, die gemeinsam mit dem Partner Europ Assistance angeboten wird. Privatkunden können via Telefon, Chat oder Remote-Sitzung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr umfassende Unterstützung im IT-Bereich in Anspruch nehmen. Diese reicht von der Viren-Entfernung über Probleme bei der Installation und dem Umgang mit Hard- und Software bis hin zu Netzwerkproblemen sowie der Konfiguration von Betriebssystemen und Software-Downloads. Neben einer Online-Datensicherung umfassen die Serviceleistungen der IT-Assistance auch Hilfe bei unterhaltungselektronischen Geräten und den Bereich Cyber-Security. Hier erhält

der Kunde Unterstützung im Umgang mit Cyber-Mobbing und Cyber-Crime, Rat bei der Beurteilung von Cyber-Risiken sowie rechtlichen Beistand. Die neuen Bausteine bieten umfassende Möglichkeiten im Privatbereich. Während der Basisschutz eine obligatorische Grundversorgung für jeden bietet, ergänzen die Classic- und Premiumvarianten den Schutz je nach Bedarf und passen diesen an veränderte Lebenssituationen an. Neu sind auch Deckungen bei unbenannten Gefahren (Schäden durch direkt, plötzlich und unvorhergesehen einwirkende Ereignisse) oder die Mitversicherbarkeit von grober Fahrlässigkeit. Generali CEO Alfred Leu: „Die Generali stellt im Zeitalter der Digitalisierung den Kunden und seine geänderten Bedürfnisse mehr denn je in den Mittelpunkt. Teil dieser Kundenfokussierung ist die individuelle Gestaltung des Versicherungsschutzes – sprich die freie Auswahl von Produkten und Leistungsbau-

Alfred Leu steinen passend zu den Bedürfnissen und Lebenssituationen unserer Kunden. Auch unsere digitalen Informations- und Serviceangebote wie das Kundenportal oder die hilfreichen Erklär- und Produktvideos werden mit zunehmender Selbstverständlichkeit von unseren Kunden genutzt."

Nürnberger Versicherung

Einstieg in die Sachversicherung Die Nürnberger Versicherung erweitert ihr Portfolio in der Sachversicherung, seit Anfang Oktober bietet das Unternehmen eine Haushalts- und Eigenheimversicherung an. Das Angebot umfasst eine Haushaltversicherung inkl. einer europaweit gültigen PrivatHaftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von 3 Mio.Euro, sowie eine Hundehalterpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von 1,5 Mio. Euro je versicherten Hund in der Basis Deckung. Bei der Deckungserweiterung EXTRA kann der Schutz um eine Vielzahl von Extras erweitert werden. Wie zum Beispiel der Diebstahl von Rasenrobotern und der Trickdiebstahl aus der Wohnung und noch vieles mehr. Die Eigenheimversicherung inkl. Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung sowie eine Rohbauversicherung inkl. BauherrenHaftpflichtversicherung, ebenfalls mit zwei Deckungsvarianten, bei der erweiterten Deckungsvariante gibt es unteranderem den Baustein „Gartenschutzpaket“ der die Wie-

Kurt Molterer derbepflanzung inkl. Garten-Neuplanung nach Zerstörung bis max. 10.000 Euro beinhaltet.

Bei beiden Produkten besteht die Möglichkeit, zusätzliche Deckungsbausteine einzuschließen. Besondere Vorteile in der Privat-Haftpflichtversicherung sind die hohe Versicherungssumme von 5 Mio. Euro sowie der Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit bis 100 % des Schadens. „Als Anbieter von Versicherungslösungen für den Vermögensaufbau und die Absicherung biometrischer Risiken sind wir am selbstständigen Vermittlermarkt bestens etabliert. Immer wieder wurden wir von unseren Vertriebspartnern auf Produkte aus dem Sachbereich angesprochen. Mit der Erweiterung unserer Angebotspalette um Haushalts- und Eigenheimversicherungen können wir diesem Wunsch nun nachkommen“, erläutert Kurt Molterer, Vorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER Österreich. Die Versicherungslösungen wurden in Abstimmung mit Vertriebspartnern entwickelt und werden unter der Marke „NÜRNBERGER“ vertrieben. Risikoträger ist die GARANTA Versicherungs-AG Österreich. risControl 10/16 29


VERSICHERUNG D.A.S. Rechtsschutz

Go Reality Die D.A.S. Österreich hat zwei 360°-Videos mit alltäglichen Rechtsschutzfällen aus den Bereichen Kfz- sowie SchadenersatzRechtsschutz inszeniert. Eine professionelle und unglaublich realitätsnahe Darstellung die in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Fessler und Tech2Marketing entstanden ist. Die Szenen sind in der 360°-Perspektive gefilmt und bieten so nicht nur Rechtsschutzaufklärung, sondern auch einiges an Action, in die der Zuseher involviert wird. Etwa jene Situation, wenn das eigene Moped von einem unbekannten Autofahrer beim Ausparken umgefahren und dabei beschädigt wird, der Autofahrer aber einfach weiterfährt. Oder aus dem Freizeitbereich die Begegnung von Mountainbikern mit einem Motocross- Fahrer, der das Fahrverbot auf der Mountainbike-Strecke ignoriert. „Durch diesen neuen Video-Zugang möchten wir nicht nur unsere Marke frischer und jünger inszenieren, sondern auch den Nutzen einer Rechtsschutzversicherung auf moderne Art darstellen“, erklärt Marketing und Kommunikationsleiter Christoph Pongratz,

D.A.S. Der Rechtsschutzversicherer ist seit kurzem auch auf Facebook vertreten. . „Natürlich werden auch die beiden 360°- Videos über Facebook und Youtube neue Fans und Zuschauer finden. Virtual Reality ist wohl kein reiner Hype, sondern ein nachhaltiges

Medium, um mit definierten Zielgruppen in der Zukunft zu kommunizieren – und zu unterhalten. Daher haben wir uns für diesen Weg des Storytellings entschieden“, so Pongratz. Die Videos finden Sie auf http://www. das.at/360GradVideos.DAS

Werner Panhauser

tia Österreich. Die Schaden/Unfall - Sparte konnte um 1,7 % auf 147,6 Mio. € zulegen. Thomas Neusiedler, Vorstand Schaden-Unfall von Helvetia Österreich, betont die Serviceorientierung des Unternehmens: „Wir konnten auch in diesem Halbjahr beweisen, dass wir im Schadenfall für unsere Vermittler und Kunden rasch agieren. Zwei Drittel der über 60.000 gemeldeten Schäden im ersten Halbjahr 2016 wurden innerhalb von 7 Tagen enderledigt.“ Trotz starker Niederschläge im Sommer blickt Thomas Neusiedler optimistisch auf das zweite Halbjahr und peilt ein weiteres profitables Wachstum im Bereich Schaden-Unfall an. Die Combined Ratio ist auf 93,4 % gesunken. Die Helvetia Gruppe steigerte das Ergebnis im ersten Halbjahr um 8 % auf 238 Mio. CHF. Das Geschäftsvolumen der Versicherungsgruppe wuchs um 3 % (in Originalwährung) auf 5.544 Mio. CHF.

Helvetia Versicherung

Halbjahresziffern Helvetia Österreich erzielte im 1. Halbjahr 2016 Gesamtprämien von 220,2 Mio. € und hat damit das Ergebnis vom Vorjahreszeitraum um 1,1 % gesteigert. Besonders die Entwicklung der fondsgebundenen Lebensversicherung mit einem Plus von 43,1 % ist erfreulich, das gesamte Lebenssegment zeigt mit einem Ergebnis von 72,6 Mio. € ein leichtes Minus von 0,1 %. Im Detail liegen die Einnahmen bei der fondsgebundenen LV im Bereich laufender Prämie bei einem Plus von 15,7 % und als Einmalerläge bei 97,4 %. „Mit unseren innovativen, mehrfach ausgezeichneten Produkten der fondsgebundenen Lebensversicherung bieten wir unseren Kunden sichere Vorsorgelösungen und attraktive Investitionsmöglichkeiten. Denn hier können Renditen erwirtschaftet werden, die weit über den derzeitigen klassischen Zinspapieren liegen“, so Werner Panhauser, Vorstand Vertrieb und Marketing von Helve30 risControl 10/16


360 Grad Rundumblick über den Bestand OMDS-Daten liefern seit über 20 Jahren aktuelle Informationen zum Bestand und sind deswegen sehr wertvoll für den Makler. Die regelmäßige Aktualisierung, Pflege und Handhabung der Daten wurde bisher zurecht als kompliziert empfunden. CCA hat jetzt eine Lösung dafür. Vollständig und immer aktuell Ab sofort bietet CCA die Besorgung, Aktualisierung und Einspielung der OMDSDaten aller österreichischer Versicherungen im Fullservice an. Damit übernehmen die Mitarbeiter von CCA die lästigen administrativen Tätigkeiten und stellen sicher, dass alle Daten vollständig und immer aktuell verfügbar sind, ohne Arbeitsaufwand seitens des Maklers. Voller Überblick und mehr Schon heute kann CCA alles, was das Maklerbüro im Umgang mit Bestandsdaten benötigt. Von zahlreichen Analyse- und Auswertungstools über das Kundenbeziehungsmanagement, die Provisionsverwaltung bis hin zur Übernahme der Daten direkt in Tarifrechner ist alles und noch mehr möglich. Damit hat der Makler stets einen 360 Grad Rundumblick über seinen gesamten Bestand und sieht sofort, wo Folgegeschäft möglich ist. Zusätzlich kann der digitale Bestand für zahlreiche weitere administrative Tätigkeiten eingesetzt werden - das spart Zeit und Kosten. Mehr Zeit für den Kunden Durch den Einsatz von CCA reduziert sich der administrative Verwaltungsaufwand auf ein Minimum. Damit bleibt wieder mehr Zeit für das Wesentliche: Die Beratung und Betreuung der Kunden.


DIALOG LEBENSVERSICHERUNGS-AG

Starker Auftritt Mit Mitte September hat Mag. Willi Bors die Leitung der Dialog Österreich übernommen. Der studierte Volkswirt kann auf viele Jahre an Erfahrung als Führungskraft in der österreichischen Versicherungsbranche zurückblicken, wo er zuletzt Vertriebsleiter eines namhaften Rechtsschutzspezialisten war. Das neue Team rund um Willi Bors wird sich in nächster Zeit formieren, es wird aus vier Key Account Managern und Maklerbetreuern bestehen. Bereits an Bord ist Regina Schieder - die akademische Versicherungskauffrau war zuletzt als Leiterin Vertriebsunterstützung bei der Ergo Versicherung tätig. Wir haben mit Mag. Bors und Dialog-Vorstandschef Michael Stille über die Strategie in den nächsten Monaten gesprochen. Warum kam es zum Wechsel, und was wird sich unter Ihrer Agenda verändern? Bors: Meine Entscheidung, zur Dialog zu gehen, beruht auf der Attraktivität der Produkte, biometrische Risiken waren für mich schon immer ein sehr interessanter Bereich. Ausschlaggebend war und ist aber der Umgang des Unternehmens mit den Vertriebspartnern

und die ausgezeichnete Infrastruktur. Die Dialog Lebensversicherung ist mit Ihrer speziell auf Österreich ausgerichteten Servicebetreuung sehr gut aufgestellt. Es funktioniert alles bestens, daher wird an diesem System auch nichts verändert. Wir werden uns in Zukunft bemühen, noch mehr bei Maklergruppierungen präsent zu sein, da es meiner Meinung nach immer wichtiger sein wird, sich am Markt zu

spezialisieren oder sich in Zusammenschlüssen wiederzufinden. Aber selbstverständlich werden wir auch weiterhin mit jeden am Markt tätigen unabhängigen Vermittler zusammenarbeiten. Herr Stille, wieso ist die Wahl des neuen Österreich-Verantwortlichen auf Herrn Bors gefallen? Stille: Aufgrund unserer Marktposition als führender Ablebensversicherer in Österreich war es für uns notwendig, jemanden zu finden, der über eine langjährige Erfahrung verfügt, in Österreich ausgezeichnet vernetzt ist und eine hohe Reputation am Markt hat. Dies alles bringt Mag. Bors in hohem Maße mit sich. Es wird keine Veränderung an unserer Strategie in Österreich geben, wir sind auf den Maklermarkt und die biometrischen Absicherungen fokussiert und mit diesem Background setzen wir weiterhin auf Kontinuität. Die Dialog wurde erst vor kurzem wieder für Ihre Berufsunfähigkeitsprodukte ausgezeichnet, am Trendtag wurde ihr in der Sparte „Berufsunfähigkeit“ der Award mit dem Siegel „Sehr gut“ verliehen. Das Institut für Finanz-Markt-Analyse (infinma) hat in einer umfangreichen Untersuchung die Bedingungswerke von insgesamt 43 Tarifen, die 20 Gesellschaften am österreichischen Markt anbieten, auf die wichtigsten Anforderungskriterien geprüft. Nur rund ein Drittel der Angebote und Anbieter haben die Marktstandards erfüllt, die Dialog konnte mit Ihren einschlägigen Tarifen, also den selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen SBU -professional

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INTERVIEW

Aufgrund unserer Marktposition als führender Ablebensversicherer in Österreich war es für uns notwendig jemanden zu finden der langjährige Erfahrung mit sich bringt, in Österreich über ein ausgezeichnetes Netzwerk verfügt und eine hohe Reputation am Markt hat.

und SBU-solution® sowie der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung, wie schon 2015, hervorragend abschneiden. Welche

Bedeutung haben die Auszeichnungen für Ihr Unternehmen, und wie ist die Entwicklung des heurigen Jahres?

Stille: Wir sind über unsere Bewertungen und Auszeichnungen sehr erfreut und sehen in ihnen eine Bestätigung unserer innovativen und bedarfsgerechten Produktentwicklung. Die Makler und Finanzdienstleister erhalten die Produkte, die sie brauchen und die dem Endkunden einen sicheren Schutz garantieren. Die Entwicklung im heurigen Jahr entspricht unserem hochwertigen Angebot und unserem exzellenten Service. Wir sind auf dem richtigen Weg unterwegs. Die Zahlen geben uns Recht, wir liegen wieder über den prognostizierten Ergebnissen. Wir danken für das Gespräch.

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KOLUMNE

Wenn die Notenbanken zurückrudern.... von Michael Kordovsky

Seit 8 Jahren hatten die weltweit bedeutendsten Notenbanken ihre Geldschleusen geöffnet. Doch jetzt mehren sich die Anzeichen, dass die Geldpolitik eine kritische Grenze erreicht hat. Nun verlagert sich die Konjunkturstimulierung zunehmend auf die Fiskalpolitik – eine Entwicklung mit möglicherweise fatalen Folgen. Am 21. September hat die Bank of Japan erneut enttäuscht. Es gab keine weiteren Zinssenkungen im Negativ-Bereich und neue Wertpapierkaufprogramme blieben aus. Kurz darauf keimten Spekulationen auf, die EZB könnte noch vor dem offiziellen Ende des Ankaufprogrammes im März 2017 in Schritten von jeweils 10 Mrd. Euro pro Monat ihre derzeitigen Anleihenkäufe im Volumen von 80 Mrd. Euro/Monat zurückfahren. Gleichzeitig wächst auch in der Fed die Kritik an der aktuellen Niedrigzinspolitik und Stimmen für eine baldige Leitzinsanhebung werden lauter.

Zinsen auf 5000-Jahres-Tief In diesem Umfeld sind die Renditen europäischer Staatsanleihen wieder marginal im Anstieg. Der für 10jährige Fixzinsbindungen relevante 10-Jahres-EUR-Swapszinssatz stieg vom 29.09. bis 07.10. von 0,25 auf 0,41%, während der 3-Monats-Euribor noch auf rund minus 0,3% verharrt. Die mögliche Zinswende geht dabei von einem Extremniveau aus, denn mittlerweile ist in den entwickelten Ländern das niedrigste Zinsniveau der vergangenen 5000 Jahre erreicht worden – so die Ergebnisse der Untersuchungen des Chefökonomen der Bank of England, Andrew Haldane. Mittlerweile weisen Staatsanleihen aus den Industriestaaten im Volumen von umgerechnet 15 Billionen Dollar Negativzinsen auf. Fast 40% aller Staatsanleihen in den Industrieländern werfen „Strafzinsen“ ab. Laut Expertenschätzung kann EZB nur noch 8 Monate durchhalten

Am 21. September hat die Bank of Japan, hier ihr Chef Haruhiko Kuroda, erneut enttäuscht. 34 risControl 10/16

Das ist das Ergebnis der Staatsanleihenkaufprogramme in Japan, den USA und Europe (ER19 und UK). Im Euroraum hat die EZB bereits öffentliche Anleihen im Volumen von 1064 Mrd. EUR bzw. ca. 10% des BIP des Euroraums aufgekauft. In den USA hält die Fed US-Treasuries im Volumen von 13,7% der Wirtschaftsleistung und in Japan sind es gar 79%. Damit ist Japan im geldpolitischen Zyklus voraus. Doch die Bank of Japan hat in ihren letzten Sitzungen enttäuscht, während die Regierung bereits im August ein Konjunk-

turprogramm auflegte. Wie niedrig mittlerweile die weiteren Spielräume der Notenbanken geworden sind zeigen Berechnungen von Ray Dalio, Chef der Hedge Fund-Gesellschaft Bridgewater: Ohne Änderungen an ihren Programmen könnten demnach die EZB und die Bank of Japan nur noch 8 bzw. 26 Monate so weitermachen. Das dürfte auch den Verantwortlichen in den beiden bedeutenden Notenbanken klar sein. In der Konjunkturstimulierung ist somit eine zunehmende Verlagerung von der Geld- auf die Fiskalpolitik die Folge mit schwerwiegenden Folgen an den Finanzmärkten: Auswirkungen einer Verlagerung der Konjunkturstimulierung von der Geldpolitik hin zur Fiskalpolitik: Höhere Volatilitäten: Einerseits dürften Infrastrukturprogramme den Aktienmarkt und vor allem eine bestimmte Gruppe von Aktien beflügeln, die davon profitieren, andererseits wiederum sind ausbleibende geldpolitischen Stimuli Gift für die Börse. Wie abhängig der S&P 500 von der Geldpolitik der Fed ist, illustriert Ruchir Sharma, Stratege bei der US-Investmentbank Morgan Stanley, wie folgt: Seit Jänner 2008 (In diesem Jahr begann die Fed mit einer zusätzlich aggressiven Geldpolitik) fielen im S&P 500 422 Punkte seines Anstiegs von 699 Punkten auf 70 Tage, an denen die Fed Ergebnisse ihrer Entscheidungen bekanntgab. Der durchschnittliche Gewinn lag an einem solchen Tag bei 0,49% vgl. mit 0,01 % an allen anderen Tagen. Die


KOLUMNE

Berechnungen von Ray Dalio, Chef der Hedge Fund-Gesellschaft Bridgewater, zeigen, dass die EZB ohne Änderungen an ihrem Programm nur noch 8 Monate so weitermachen kann. Untersuchungen gehen bis in die 60er-Jahre zurück. Vor 1980 hatten Fed-Statements wenig Einfluss, ehe die Exposure zwischen 1980 und 2007 auf 0,24%/Fed-Entscheidungstag anstieg. Mit den Anleihenkäufen erreichte danach der Einfluss neue Höhen. Wenn es nun zu mehreren Zinsanhebungen kommen sollte, da in den USA immerhin die Vollbeschäftigung greifbar ist, hätte dies extrem negative Auswirkungen auf den Bond- und Aktienmarkt. Somit steht am Aktienmarkt ein Wechselbad zwischen heiß (Konjunkturprogramme) und kalt (Rückzug der Notenbanken) an. Fazit: Die nächsten Turbulenzen kommen bestimmt. Globaler Staatsanleihencrash: Staatliche Konjunkturstimulation bzw. Deficit-Spending frei nach John Maynard Keynes bedeutet noch mehr Schulden. Laut IWF ist die Staatsverschuldung der entwickelten Volkswirtschaften in den Jahren 2002 bis 2015 von 71,4 auf 104,8% des BIP gestiegen, was bereits den historischen Rekord in Friedenszeiten darstellt. Noch mehr Schulden bedeutet schlechtere Bonitäten, RatingDowngrades und erfordert erst recht höhere Zinsen für Staatsanleihen. Ein Kurssturz bei Staatsleihen der entwickelten Volkswirtschaften droht. Temporäre Sonderchancen in Schwellenländern und bei Infrastruktur-Aktien: Die Entwicklungs- und Schwellenländer haben

mit ca. 45 % Staatsschuldenquote viel bessere fiskale Spielräume zur Konjunkturstimulierung, weshalb sowohl die EM-Bonds als auch EMAktien langfristig interessante Investments darstellen, vorausgesetzt man investiert zu einem günstigen Zeitpunkt. Dieser wäre aber erst im Falle eines regelrechten Selloff gekommen. Eine nachhaltige Zinswende in Europa und den USA könnte ein möglicher Auslöser sein. Viele überraschenden Entwicklungen: Sollte es wieder kritisch werden, könnten die Notenbanken weitere Aktien- und Anleihenkaufprogramme auflegen. Auf der anderen Seite besteht mittelfristig das latente Risiko einer erneuten Bankenkrise, insbesondere in Europa, wo laut IWF ein Drittel des Bankensystems mit einer Bilanzsumme von umgerechnet ca. 8,5 Billionen Dollar unfähig ist, nachhaltig Gewinne zu erwirtschaften. Doch nicht nur Europa geht es hier schlecht: So hat der IWF berechnet, dass selbst im Falle eines konjunkturellen Aufschwungs noch immer 25% der Banken aus den Industriestaaten zu schwach bleiben, um das Wirtschaftswachstum zu fördern. Davon betroffen ist ein Volumen von 11,7 Billionen Dollar. Die richtige Anlagestrategie Grundsätzlich sollte man als Anleger derzeit den Ball flach halten. Im Zweifelsfalle ist immer die sicherere Entscheidungsalternative

zu wählen – und selbst wenn diese in der Streuung von Cash Reserven auf verschiedene Bankkonten (bis zur Einlagensicherung), Verstecke zu Hause und diverse Bankschließfächer liegt. Cash ist derzeit King und Sicherheit Trumpf. Darüber hinaus kann es nicht schaden, an besonders schwachen Tagen nach entsprechenden Rückschlägen BullionGoldmünzen (z.B. Wiener Philharmoniker) zu akkumulieren. Bandbreiten zwischen 1000 und 1200 USD/Unze könnten beispielsweise zur (weiteren) Akkumulation genützt werden. Allerdings kann es noch weitere Rückschläge geben, wobei die Produktionskosten eine Orientierungshilfe für ein Worst-Case-Szenario im Goldpreis darstellen. Unter diesen Aspekten wären kurze Rückschläge auf bis zu 800 US-Dollar/Unze möglich, aber eher unwahrscheinlich. Fonds antizyklisch kaufen Wer risikofreudig ist, kann Rückschläge an den Aktienmärkten zur Akkumulation von Infrastruktur- und Emerging-Markets-Aktienfonds nützen. Dabei sollte der Einstieg in mehreren Schritten erfolgen. Kommt es erneut zu größeren Kapitalabflüssen, so können auch Schwellenländer-Anleihen und Hochzinswährungen wie Rubel, Rand und Real wieder unter Druck geraten. Diese Panikreaktionen der Märkte können dann genützt werden, um Emerging-Market-Bond Funds mit Schwerpunkt Lokalwährungsanleihen zu akkumulieren. Nach größeren Rückschlägen an den Aktienmärkten sind Dividenden-Aktienfonds wieder interessant. Vorerst ist allerdings Liquidität das oberste Gebot, wobei das Spektrum von Online-Tagesgeld-Konten, Sparbüchern, Geldmarkt(nahe) Fonds, Bundesschätze mit Laufzeiten von maximal 6 Monaten bis hin zum „Geld unter dem Kopfpolster“ reicht. Fazit In den kommenden Monaten dürften Anleger an der Börse nicht allzuviel versäumen. Gleichzeitig sind die Risiken enorm und Traden sollte man nur hartgesottenen Profis überlassen. Wer derzeit (zu Recht) ein mulmiges Gefühl hat, ist besser beraten, Cash zu halten und auf besondere Einstiegschancen zu warten. risControl 10/16 35


HDI VERSICHERUNG AG

Vertrauen und Auszeichnung Wie jedes Jahr wurden auch heuer die begehrten AssCompact Awards vergeben. Die HDI Versicherung konnte im KFZ Bereich den dritten Platz erreichen. Vorstandsvorsitzender Günther Weiß zeigte sich ob der Auszeichnung sehr zufrieden. Der Stand des Unternehmens am AssCompact Trendtag wurde von den zahlreichen Teilnehmern rege besucht, sind doch auch die anderen Produkte des Versicherers erfolgreich am Markt platziert. Die Sparte Industrieversicherung unter Vorstand Ing. Thomas Lackner überzeugt heuer mit einem zufriedenstellenden Ergebnis. Entgegen dem aktuellen Markttrend entwickeln sich auch die HDI Leben Produkte. Wir haben mit dem Vorstandsvorsitzenden Günther Weiß, Vorstand Ing. Thomas Lackner und HDI Leben Geschäftsführer Michael Miskarik am Trendtag gesprochen: Wie jedes Jahr können Sie einen Award mitnehmen, freuen Sie sich darüber? Weiß: Es ist sehr erfreulich, dass wir wie auch in den letzten Jahren eine gute Platzierung erreicht haben. Es bestätigt unsere Bestrebungen um einen hohen Qualitätsstandard sowohl im Kundenservice, in der Erreichbarkeit, im Vermittlerservice, bei der Polizzierung als auch in der Leistung im Schadenbereich. Wir sind stolz darauf und dankbar, dass uns unsere Vertriebspartner ein so gutes Zeugnis ausgestellt haben. Wie weit ist der KFZ Versicherungsmarkt noch ein Interessanter?

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Weiß: Er ist noch immer interessant und wird es auch bleiben, unter anderem weil es der größte Versicherungsmarkt im Schaden/ Unfallbereich ist, und weil man damit auch noch etwas Geld verdienen kann. Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus? Weiß: Wir werden unser KFZ Produkt „Punkt:genau“ Anfang 2017 mit attraktiven Erweiterungen relaunchen. Nächstes Jahr steht außerdem unsere große IT Migration im Vordergrund, die alle Sparten betreffen wird. Die Integration wird so durchgeführt werden, dass weder Kunden noch Vermittler davon betroffen sein werden.

Herr Ing. Lackner wie entwickelt sich die Industriesparte bei der HDI Versicherung? Lackner: Wir sind mit dem diesjährigen Ergebnis sehr zufrieden und können von einer positiven Entwicklung sprechen. Aktuell forcieren wir unser „Cyber+ Smart“ Produkt. Durch die zuletzt bekanntgewordenen Attacken hat das Thema IT-Sicherheit noch an Brisanz gewonnen und umfangreiche Diskussionen in der Öffentlichkeit und natürlich auch in der Maklerschaft hervorgerufen. Im Moment ist dieser Bereich bei österreichischen Unternehmen allerdings noch etwas unterrepräsentiert. Wir sehen


INTERVIEW

hier mittelfristig großes Potenzial. Schon im Hinblick auf die neue europäische Datenschutzrichtlinie wird es erforderlich sein, den Markt diesbezüglich zu sensibilisieren. Die neue europäische Datenschutzrichtlinie ist sehr restriktiv. Es wird auch mit sehr hohen Strafen gedroht. Wie sehen Sie hier die Umsetzung und den Bedarf einer Cyber Risk Versicherung? Lackner: Die neue Richtlinie wird zwar erst im Laufe 2018 in Kraft treten, dennoch sollten sich alle Betriebe vom Kleinunternehmen bis zur Industrie schon jetzt ernsthaft mit dieser Thematik auseinandersetzen und beraten lassen. Gewisse Risiken können unproblematisch mit einer umfassenden Cyber Risk Versicherung abgesichert werden.

Ist das Leben noch lebenswert für einen Lebensversicherer im Moment? Miskarik: Für HDI LEBEN definitiv schon. Wir können über die letzten Jahre von stark steigenden Zuwachsraten in allen TwoTrust Tarifen berichten. Der heuer im Jänner eingeführte TwoTrust Selekt, mit der Möglichkeit der Einmalprämie seit Mai, wird ausgezeichnet angenommen. Wenn man heute die Verbandsstatistik und die Entwicklung der Lebensversicherung mit einem Minuswachstum betrachtet, können wir erfreulicher Weise feststellen, dass wir uns diametral entwickeln. Das freut mich persönlich natürlich sehr und zeigt, dass konsequente Arbeit und eine klare Strategie sich lohnen. Es rechnet sich, wenn Makler gut serviciert werden und das Gesamtpaket

rund um unsere erstklassigen Produkte funktioniert. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass es keine Alternativen zur Lebensversicherung gibt! Ist Bedarf an Vorsorge bei den Konsumenten noch zu bemerken? Miskarik: Selbstverständlich, im Hinblick auf Pensionsvorsorge in jedem Fall. Menschen zeigen sich nach wie vor, ob der Größenordnung auf ihrem Pensionskontobescheid, höchst irritiert. Private Pensionsvorsorge ist zwar seit Generationen eine reine Verkaufssparte, trotzdem mehr denn je gefragt und verlangt höchstes Fachwissen und Empathie des Vermittlers. Wir danken für das Gespräch. risControl 10/16 37


TRENDTAG 2016

AssCompact kürte zum 10. Mal Österreichs beste Versicherer AssCompact vergab im Zuge des Trendtages 2016 in der Pyramide Wien/Vösendorf zum zehnten Mal die begehrten Awards. Die großen Gewinner heißen dieses Mal Allianz, UNIQA, muki und Zurich.

Die Awardgewinner v.l.n.r.: Kurt Möller (Zürich Versicherung), Mag. Andreas Kößl (UNIQA), AssCompact Herausgeber und Trendtag-Veranstalter Franz Waghubinger, Wenzel Staub (muki Versicherungsverein), Claudia Schlosser (Allianz Versicherung), Günther Weiß (HDI Versicherung), Andreas Csurda (Allianz Versicherung), Gerhard Danler und Dr. Gerhard Matschnig (Zurich Versicherung), Franz Lehner (UNIQA), Dr. Christoph Zauner und Mag. Thomas Bayer (Generali). Der 10. AssCompact Trendtag verzeichnete erneut einen Besucherrekord. Gekommen sind 2374 Fachbesucher, insgesamt nahmen 2611 Branchenvertreter – inklusive Aussteller-Personal – am Trendtag 2016 teil. Den Besuchern – vorwiegend Versicherungsmaklern, -agenten und Finanzdienstleistern – wird beim Trendtag alljährlich ein Marktüberblick sowie die Gelegenheit zum Networking und ein Wissensupdate in Workshops und Vorträgen geboten. An den 53 Ständen der verschiedenen Aussteller nutzen die Besucher die Gelegenheit, sich in kurzer Zeit einen kompakten Marktüberblick zu schaffen und nebenbei ins Gespräch mit Kollegen und Entscheidern der Branche zu kommen. 38 risControl 10/16

Unter dem Generalthema „EINFACH – SICHER – DIGITAL“ erörterten Experten in Fachvorträgen das allgegenwärtige Thema der zunehmenden Digitalisierung und damit einhergehende Trends und Umbrüche in der Versicherungsbranche. „Die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, ist für die Versicherungs- und Vorsorgeberater der Zukunft und für die Versicherer gleichermaßen unumgänglich. Denn in Zeiten überbordender Administration und ständig wachsender Dokumentationspflichten ist eine effiziente Kommunikation zwischen Versicherer und dem unabhängigen Vertrieb wichtiger denn je – das sieht man auch am enormen Besucherinteresse in diesem Jahr“, so Trendtag Veranstalter Franz Waghubinger.

Auch heuer konnten Top-Keynote-Speaker für die Vorträge im Hauptkongress gewonnen werden: TV-Moderator und Social Media Experte Dr. Armin Wolf, Autor und Top-Vertriebstrainer Dirk Kreuter und Schi-Olympiasieger und UNIQA Markenbotschafter Stephan Eberharter. Die Sieger der AssCompact Awards Im Bereich der Kfz-Versicherung erreichte der muki Versicherungsverein den ersten Platz. Auf den Rängen 2 und 3 folgten die Allianz und die HDI Versicherung. Im Markt der betrieblichen Altersvorsorge setzte sich die Allianz durch. Die Plätze 2 und 3 belegten die Generali und die Zürich


TRENDTAG 2016 Versicherung. Gewinner in der Gewerbeversicherung ist die UNIQA, gefolgt von der Allianz und der Generali Versicherung. Den besten Online-Service für Vermittler bietet laut der aktuellen Studie die Zürich Versicherung. Die Top 3 komplettierten hier die UNIQA und die Allianz. Beim erstmals vergebenen Award „Landwirtschaftliche Betriebsversicherung“ punktete die UNIQA vor der Donau und der Zürich Versicherung. AssCompact Herausgeber Franz Waghubinger: „Die AssCompact Award Umfragen sind ein wichtiger Schritt in Richtung Produkt- und Servicequalität. Die Gesellschaften sehen sich die Ergebnisse unserer detaillierten Studien sehr genau an. Denn die Studien geben Antworten auf elementare Fragen: Wo liegen die Stärken und Schwächen der Produkte? Wie wird der Service vom unabhängigen Vertrieb bewertet? Mit der Teilnahme an den Umfragen tragen die Vermittler daher wesentlich zur positiven Entwicklung in der Branche bei.“ Jungmakler Award Der Jungmakler des Jahres 2016 kommt aus dem Burgenland: Der Eisenstädter Michael Billes siegte vor Dr. Georg Aichinger, Ko-

Zum Bersten gefüllt war der Hauptkongress-Saal beim Vortrag des TV Moderators und Social Media Experten Armin Wolf. ban solDORA Gmbh, Wien, und Wolfgang Hoppacher, Hoppacher – Der Versicherungsmakler, Leibnitz. Verlierer gab es nicht – wurden ja dank des Engagements aus der Reihe der insgesamt zwei Dutzend Förderer alle Teilnehmer, die es unter die Top-5

geschafft hatten, mit attraktiven Sachpreisen bedacht. Der neue Fachverbandsobmann der Versicherungsmakler, Christoph Berghammer, lobte den AssCompact Jungmakleraward als sinnvolle Initiative für den Branchennachwuchs.

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ARAG SE DIREKTION FÜR ÖSTERREICH

ARAG mit positiver Trendtag-Nachlese

ARAG war bestens gelaunt und stand den unabhängigen Vertriebspartnern mit der geballten Vertriebskraft sowie Schaden-Experten Rede und Antwort zu allen Fragen. Der unabhängige Rechtsschutzspezialist zieht ein sehr positives Resümee zum Trendtag. CEO und Interim-Vertriebsleiter Dr. Matthias Effinger: „Unser Stand war ausgezeichnet frequentiert und wir haben bestehende Kontakte aufgefrischt bzw. viele neue Kontakte geknüpft. Dieser komprimierte und hochintensive Tag gibt uns ein umfangreiches Stimmungsbild zu unseren Produkten und Services, das positive Feedback unserer unabhängigen Vertriebspartner hat viele Gespräche geprägt. Zusammen mit den Kleeblatt-Versicherern konnte ARAG auch inhaltliche Akzente im Rahmen der Workshops mit der Auseinandersetzung von IDD und VerbraucherInteressen setzen.“ Wie jedes Jahr gab am Stand des Rechtsschutzspezialisten bis in den späten Abend starken Andrang. Die Besucher nahmen sich viel Zeit fürs Netzwerken und lobten die gewohnt guten Weine am Stand. 40 risControl 10/16


BONUS VORSORGEKASSE AG

Im Zeichen des Wachstums Peter Deutsch und Dr. Wolfgang Huber, Vorstände der BONUS Pensionskassen Aktiengesellschaft und der BONUS Vorsorgekasse AG sowie Vertriebsleiterin Mag. Gabriele Feichter im Interview . Im Mai haben wir schon über den signifikanten Ausbau der Marktposition der BONUS in der betrieblichen Altersvorsorge berichtet, was hat sich seither getan? Peter Deutsch: Seit wenigen Tagen ist es amtlich, die VICTORIAVOLKSBANKEN Pensionskassen AG wurde rückwirkend mit 1. Jänner 2016 auf die BONUS Pensionskassen Aktiengesellschaft verschmolzen. Damit hat sich das verwaltete Vermögen der BONUS Pensionskasse von EUR 668 Mio. per 31.12.2015 auf € 1,35 Mrd. zum 1.1.2016 verdoppelt. Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigen ist von 34.880 auf über 55.000 Berechtigte angestiegen. Jetzt setzen wir Schritt für Schritt die Zusammenführungen um. Das reicht von der Integration der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Zusammenführung der Homepages, den neuen Markenauftritt bis zur Überführung der Bestände in die Verwaltungssysteme der BONUS. Wolfgang Huber: Auch das verwaltete Vermögen der BONUS Vorsorgekasse AG ist durch die rückwirkende Verschmelzung der

Peter Deutsch

Dr. Wolfgang Huber

VICTORIA-VOLKSBANKEN Vorsorgekasse AG mit der BONUS Vorsorgekasse von EUR 571 Millionen per 31.12.2015 auf über 800 Millionen im Jahr 2016 angestiegen. Mit zehn Prozent Marktanteil sind wir klar die Nummer vier am österreichischen Vorsorgekassenmarkt.

Kundengewinnung über den Vertrieb unserer Aktionäre gelaufen. Durch die Verschmelzung mit den beiden VICTORIAVOLKSBANKEN Kassen haben wir erstmals Zugang zum Bankenvertrieb. Vor allem in der Vorsorgekasse sehen wir die Chance rascher zu neuen KundenInnen zu gelangen. Und mit unseren Verwaltungskosten als auch mit der durchschnittlichen Performance der letzten Jahre sind wir ein äußerst attraktiver Partner. Aber auch in der Pensionskasse sehen wir unsere Aufgabe darin die Kollegen und Kolleginnen unserer Aktionäre sowie der neuen Vertriebspartner der VOLKSBANKEN mit unserem spezifischen Fachwissen zu unterstützen. Dies reicht von der Beantwortung von Fragen über die Erstellung von Offerten bis hin zur Begleitung zu Kundenterminen. Bei Messeauftritten sind wir wie schon in den vergangenen Jahren mit unserem Team sowohl am Stand der Generali als auch am Stand der Zürich vertreten. Diese enge Zusammenarbeit hat sich sehr gut bewährt und wird durch regelmäßigen Austausch mit den jeweiligen BAV-Spezialisten bereichert.

Hat es Veränderungen in der Eigentümerstruktur gegeben? Peter Deutsch: Seit 2015 sind die Generali Holding Vienna AG sowie Zurich Versicherungs-Aktiengesellschaft mit je 50 Prozent an der BONUS Pensionskasse beteiligt. Die BONUS Vorsorgekasse AG ist nunmehr ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der BONUS Pensionskasse. In beiden Firmen sind DI Georg Daurer und Dr. Wolfgang Huber meine Vorstandskollegen. Was bedeuten diese Veränderungen für den Vertrieb?

Mag. Gabriele Feichter

Gabriele Feichter: Bisher ist mit Ausnahme einer Handvoll Großmakler die

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CONTINENTALE ASSEKURANZ SERVICE GMBH

Vorstellung des Garantiezins-Retters Am Stand der Continentale Lebensversicherung wurde heuer der Garantiezins-Retter vorgestellt.

Österreicher, die bei ihrer Altersvorsorge auf einen deutschen Versicherer setzen, profitieren von dem höheren Garantiezins im Nachbarland von derzeit 1,25 Prozent. Zwar sinkt er dort ab Jänner 2017 auf 0,9 Prozent, in Österreich wird er dann aber nur bei 0,5 Prozent liegen. Es lohnt sich also, noch in diesem Jahr eine Rentenversicherung abzuschließen. Die Continentale gehört zu den wenigen deutschen Anbietern in Österreich, die die aktuelle Garantieverzinsung bei Vertragsabschluss umfassend festschreiben. Mit dem Garantiezins-Retter sichern sich Kunden heuer den derzeitigen Garantiezins über die gesamte Vertragslaufzeit. Dieses Versprechen ist für jeden Altersvorsorge-Tarif des Versicherers transparent mit allen Fundstellen in den Bedingungen in einer einzigartigen Garantie-Retter-Urkunde festgehalten. In den Altersvorsorge-Tarifen der Continentale bleiben bedingungsgemäß die einmal

vereinbarten Rechnungsgrundlagen während der gesamten Vertragslaufzeit bestehen. Sie gelten für Sonderzahlungen, Beitragsdynamik oder Nachversicherungen ebenso wie für zugeteilte Überschüsse und den flexiblen Rentenbeginn. Ein Argument, das gerade für junge Menschen und Berufseinsteiger wichtig ist. Über die flexible Continentale easyRente können sie zum Beispiel schon ab zehn Euro Monatsbeitrag plus Versicherungssteuer ihre Altersvorsorge starten. Wenn Geld dafür da ist, kann der junge Kunde seine Absicherung aufstocken. Sicherheit ist für die Continentale selbstverständlich Der Garantiezins-Retter zahlt sich für den Kunden aus, denn mit der Absenkung des Garantiezinses verteuern sich die garantieren Leistungen für ihn. Ein Beispiel: Für eine

garantierte lebenslange private Rente von rund 148 Euro monatlich muss der Kunde heute 100 Euro im Monat anlegen. Ab 1. Jänner 2017 sind es aus heutiger Sicht rund 113 Euro. Fazit: Wer noch in diesem Jahr abschließt, spart 156 Euro im Jahr oder rund 13 Prozent. Insgesamt sind das circa 5.800 * Euro Beitragsersparnis . Für Dr. Helmut Hofmeier, Leben-Vorstand im Continentale Versicherungsverbund auf Gegenseitigkeit, ein handfester Grund, die Altersvorsorge noch in diesem Jahr zu optimieren. „Die Continentale hat sich sehr bewusst dafür entschieden, Sicherheiten zu bieten, die heute keine Selbstverständlichkeit mehr sind“, betont Dr. Hofmeier. „Als Versicherungsverbund auf Gegenseitigkeit sind wir darüber hinaus unseren Kunden in besonderem Maße verpflichtet und wirtschaften äußerst nachhaltig. Daher stehen wir auch künftig zu unseren Garantien.“

*Vergleich einer klassischen Rentenversicherung (Tarif R1): Komplettbeitrag 100 Euro inkl. Versicherungssteuer, Beitragsrückgewähr/Rentengarantiezeit 10 Jahre, Eintrittsalter 30 Jahre, Rentenzahlung ab 67 Jahre; für 2017 Tarifsimulation mit aktuellem Tarif bei niedrigerem Garantiezins von 0,9 % p.a.

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D.A.S. RECHTSSCHUTZ AG

D.A.S. gratuliert Sieger des Jungmakler Awards 2016 Für die D.A.S. ist der Trendtag als Kommunikationsplattform zwischen Versicherungsmaklern, Agenten und Versicherungsunternehmen jährlicher Fixpunkt. Neben angeregten Gesprächen und interessantem Meinungsaustausch war auch der Sieger des Jungmakler Awards 2016 heuer ein wichtiger Gast am D.A.S. Stand. Es war wieder der traditionelle Branchentreff des Jahres. Neben erstklassiger Organisation, informativen Vorträgen und interessanten Workshops standen auch beim Messestand des Rechtsschutzspezialisten die zahlreichen Gespräche mit Vermittlern und Maklerpartnern im Mittelpunkt des Tages. Neben der klassischen Kontaktpflege gab es zudem eine Vielzahl an Dialogen mit Vermittlern, wo das breite Produktangebot sowie das regionale Dienstleistungsservice der D.A.S. im Vordergrund standen. „Auch im Hinblick auf die kommende Vermittlerrichtlinie und der gegenwärtigen Marktveränderungen auf der Vermittlerseite hat es uns ganz besonders gefreut, dass der neue „Chef“ der Makler, Herr Christoph Berghammer, uns einen Besuch am Messestand abgestattet hat, um intensiv über diese branchenrelevanten Themen zu diskutieren“, so Klaus Pointner, Leiter des D.A.S. Partnervertriebs.

„Dass uns die externen Vermittler ganz besonders wichtig sind, zeigt nicht nur

der Umstand, dass wir ein regionales und dezentrales Betreuungs- und Dienstleistungskonzept in der D.A.S. aufgebaut haben, sondern auch die Tatsache, dass wir selbstverständlich den Jungmakler Award 2016 gesponsert haben“, erzählt Pointner. Am frühen Nachmittag war es dann soweit und Vertreter der D.A.S. konnten dem Sieger persönlich am D.A.S. Messestand zu dieser tollen Leistung gratulieren. „Wir bedanken uns für die erneut tolle Organisation dieser Veranstaltung und bei allen Vermittlern, mit denen wir einen interessanten Tag verbringen und höchst angeregte Diskussionen führen konnten. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr“, so Pointner abschließend. risControl 10/16 43


DIALOG LEBENSVERSICHERUNGS-AG

Volldampf voraus mit neuer Mannschaft Die Besucher auf dem heurigen AssCompact-Trendtag stellten es sofort fest: Der Dialog-Stand glänzte mit neuer Besetzung.

Neben Betriebsvorstand Edgar Hütten und Vertriebs- und Marketingleiter Hartwig Haas mit seinen Mitarbeitern, die aus Augsburg angereist waren, trat zum ersten Mal in seiner neuen Funktion Mag. Willi Bors, der frisch gebackene Österreich-Direktor der Dialog, auf. Seit 14 Tagen im Amt, war es für ihn eine Art offizieller Premiere. Mit von der Partie war aus dem neuen ÖsterreichTeam Key Account Managerin Regina Schieder, ausgebildete akademische Versicherungskauffrau mit viel Vertriebserfahrung. Drei weitere Key Account Manager bzw. Maklerbetreuer werden das Team in Kürze vervollständigen. Ziel ist es, wie Mag. Bors im Gespräch erläutert, die führende Position der Dialog in der Ablebensversicherung mit rund 30 Prozent Marktanteil zu festigen und die Rolle in der Berufsunfähigkeitsversicherung weiter auszubauen. Die Klaviatur, auf der er auf der Basis seiner langjährigen Erfahrung hervorragend zu spielen weiß, ist das aktive Networking. Er verfügt über enge, teils sogar freundschaftliche Beziehungen zu den Maklern, Agenten und Vermögensberatern im Versicherungsvertrieb, ist mit ihnen dauerhaft im Gespräch und weiß um die Wünsche und Bedürfnisse seiner Partner.

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Das hochmotivierte Dialog-Team v.li.: Regina Schieder, Christian Schöneborn (Produktmanagement), Mag. Willi Bors, Vorstand Edgar Hütten, Cornelia Stiefenhofer (Marketing), Vertriebs- und Marketingleiter Hartwig Haas, Pressechef Dr. Hans-Jürgen Danzmann. Von den kommunikativen Fähigkeiten des neuen Österreich-Chefs konnten sich die Makler und Finanzdienstleister auf dem Trendtag erneut überzeugen. Im Palmenbereich der Vösendorfer Pyramide oberhalb des Messegeschehens hatte die Dialog die Besucher zu einer Verkostung von Weinen aus dem Burgenland, der Heimat von Willi Bors, eingeladen. Beim Genuss der edlen

Tropfen wurde ein angeregter Erfahrungsund Meinungsaustausch gepflegt, der sich nachher am Stand fortsetzte. Am Stand der Dialog konnten sich die Fachbesucher aus erster Hand über die optimierten Ablebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie die modernen digitalen Services des führenden Spezialversicherers für biometrische Risiken informieren.


GOTHAER LEBENSVERSICHERUNG AG

Starker Auftritt der Gothaer

„Wir sind auf dem richtigen Weg – RISK Premium und RISK Premium Kreditschutz, unsere neuen Risikolebensversicherungen, sind Produkte, auf die der Markt gewartet hat“, freut sich Gothaer Direktor Helmut Karner und zieht zufriedene Trendtag-Bilanz. Für die Gothaer Lebensversicherung AG war der AssCompact Trendtag 2016 in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. Erstmals in der Geschichte der Gothaer wurde ein Produkt speziell für Österreich entwickelt. Helmut Karner, der seit 1. Juli 2016 die Neuausrichtung der Gothaer in Österreich verantwortet, konnte sich denn auch über besonders viele interessierte Gäste am Stand der Gothaer freuen. „Endlich eine rasch zu polizzierende Risikolebensversicherung“, lautete der Grundtenor in der Pyramide. Besonders angetan zeigten sich die Vertriebspartner von der RISK Premium Kreditschutz, die mit nur zwei Gesundheitsfragen auskommt. Die Niederlassung der Gothaer wurde im Sommer nach Wolfsberg/Kärnten verlegt, und seit 1. Oktober 2016 ist das neue rotweiß-rote Team der Gothaer komplett. Mario Woltsche (47) als Vertriebsdirektor, Reinhard Heissenberger (59), Mag. Felix Speiss (63) sowie Mag. Werner Preindl (48), allesamt erfahrene Experten, sind ab sofort für Vertriebspartner in ganz Österreich im Einsatz. „Ich kenne die Qualitäten jedes Einzelnen und bin überzeugt, dass wir gemeinsam sehr viel bewegen werden“, freut sich Karner.

Reinhard Heissenberger, Mario Woltsche, Felix Speiss und Werner Preindl bilden mit Direktor Helmut Karner das Gothaer Team. Dies zeigte sich bereits bei den vier Stationen der Roadshow in der zweiten Oktoberhälfte, die großen Anklang fand: in Hall/ Tirol, Linz, Graz und Wien stellte Karners Team gemeinsam mit Gothaer Experten aus Deutschland RISK Premium und RISK Premium Kreditschutz vor. Das Angebot

wird abgerundet durch die selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung Premium: die familienfreundlichste SBU Österreichs bietet als Highlights unter anderem einen Familienbonus, die attraktive Starteroption und eine lebenslange Rente bei Berufsunfähigkeit infolge von Pflegebedürftigkeit.

„Zeit für Neues“ und gute Stimmung am Trendtag mit Barbara Tupy und Heidi Baumgartner. risControl 10/16 45


HELVETIA VERSICHERUNGEN AG

Belohnte Bemühungen

Am Stand der Helvetia Versicherung gab es heuer neben der beliebten Vorstandsstunde und einem Sektempfang ebenso einen Fotoautomaten. Diese Bemühungen wurden von den Gästen des Trendtages mit großem Andrang honoriert. Reges Interesse zeigten die Besucher des Trendtages für den Stand der Helvetia Versicherung. „Anlage und Vorsorge waren jene Themen, die die Besucher am meisten interessiert haben. Sie schätzen gerade in diesen Bereichen unsere verlässliche Expertise als erfolgreicher Schweizer Versicherer“, reüssiert Alexander Neubauer, Leiter Partnervertrieb bei Helvetia, zufrieden. Bei der Vorstands-Hour und dem Sektempfang gab es ausreichend Gelegenheit, mit den Vorständen von Helvetia Österreich über die neuen Branchentrends zu diskutieren. Auch der Fotoautomat war allseits beliebt und die eine oder andere lustige Situation wurde auf Bild gebannt. Neubauer: „Der AssCompact Trendtag hat sich zum führenden Kongress unserer Branche entwickelt, für den unsere Vertriebspartner aus allen Bundesländern gerne anreisen. Natürlich ist jede Messe nur so gut, wie ihre Aussteller. Deshalb engagieren wir uns am Trendtag auch sehr – unter anderem mit einem attraktiven Stand und interessanten Standaktivitäten, wie etwa der beliebten Vorstandsstunde. Bemühungen,

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die sich lohnen. Wir sind mit der Anzahl der Besucher und der Qualität der Gespräche sehr zufrieden.“ Beim Jungmakler Award gehört die Helvetia Versicherung zu den insgesamt zwei Dutzend Förderern. Der heurige Gewinner kommt aus dem Burgenland. Der Eisenstädter Michel Billes

wurde nach seinem zweiten Platz im letzten Jahr heuer zum Erstplatzierten gekürt. Es gab attraktive Sachpreise für die Jungmakler. Alexander Neubauer überreichte dem Drittplatzierten einen Gutschein für die Teilnahme am Seminar "Rechtswissen für Versicherungsmakler".


MUKI VERSICHERUNGSVEREIN AUF GEGENSEITIGKEIT

Doppelter Erfolg für muki Gut besucht und sehr gut platziert: Der erste Platz beim AssCompact Award und positive Rückmeldungen aus der Praxis machten den Trendtag zu einem angenehmen Start ins muki-Herbstgeschäft. Spartenbester in der Kfz-Versicherung: Der muki Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit hat seinen Erfolg bei den AssCompact Awards 2016 ausgebaut. Nach dem zweiten Rang 2015 erzielten die muki Kfz-Tarife den ersten Platz. Vorstandsvorsitzender Wenzel Staub, MBA zeigte sich erfreut: „Der AssCompact Award ist uns besonders wichtig, weil hier unsere Gesamtleistung von professioneller Seite gewürdigt wird. Vom breiten Leistungsspektrum über unsere günstigen Prämien und die kompetente Maklerbetreuung bis zur bekannt schnellen Schadenbearbeitung tragen alle unsere Bemühungen zu dieser hervorragenden Bewertung bei.“ Auch der persönliche Austausch am muki-Stand zeigte: Das Konzept der „Versicherung ohne Wenn und Aber“ kommt gut an. Auf besonderes Interesse stieß die muki Gewerbeversicherung mit den vorteilhaften allRisk-Tarifen. Alles ist versichert, was nicht eindeutig ausgeschlossen ist. Dies bedeutet im Schadensfall keinen Expertenstreit, sondern es gelten eindeutige Leistungskriterien. Damit bietet der muki Gewerbeschutz für KMU in mehr als 250

Branchen eine umfassende Absicherung von Gebäuden, Betriebseinrichtung, Waren und Vorräten. Noch wichtiger waren aber die direkten Rückmeldungen aus der Vertriebspraxis: Wenzel Staub und die Vertriebsdirekto-

ren sammelten wertvolle Anregungen und konnten sich ein genaues Bild vom Erfolg ihrer Arbeit machen. „Der Trendtag in der Vösendorfer Pyramide vertieft in angenehmer Atmosphäre das gegenseitige Verständnis für Makler und Versicherungsunternehmen“, erklärte Staub. Dabei schätzen die unabhängigen Vertriebspartner auch die Erfahrungen, die der muki-Vorstand selbst in seiner erfolgreichen Zeit als Versicherungsmakler gesammelt hat. So erfolgreich ist auch muki heuer wieder unterwegs. Von Konsumentenseite gab es die Bestwertung für „exzellente Kundenorientierung“ beim Recommender Award 2016, als professionelle Würdigung unter anderem die Assekuranz Awards Austria 2016 mit „hervorragend“ für die Haushalts- und Eigenheimversicherung, „gut“ für die Kranken- und „sehr gut“ für die Unfallversicherung. In der ÖGVS-Studie zur Unfallversicherung 2016 sicherte sich muki den ersten Platz und war auch in der KfzVersicherungsstudie ganz vorne mit dabei. risControl 10/16 47


SAFE7 HOLDING AKTIENGESELLSCHAFT I. GR

Die neue Dimension

Die neue Dimension der Versicherungsbranche hat am AssCompact Trendtag 2016 richtig begonnen. Der erste große Auftritt der SAFE 7 Holding AG verlief hervorragend und sorgte nicht nur bei Maklern, Agenten und Finanzdienstleistern, sondern in der gesamten Versicherungsbranche für ausreichend Gesprächsstoff.

Eine Woche zuvor wusste noch niemand, was die SAFE 7 Holding AG ist – am 22. September wurde das Geheimnis in einer Pressekonferenz gelüftet. Nach nur sehr kurzer Zeit hat die SAFE 7 Holding AG sich in der Branche bereits einen Namen gemacht und war zudem am Trendtag omnipräsent – vom Parkplatz bis zur Snackbar. „Am Trendtag haben wir gesehen, dass wir mit der SAFE 7 Holding AG einen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben“, so Franz Meingast, MBA, Sprecher der Aufsichtsrates. Zudem war auch der Andrang am SAFE 7 Stand riesengroß und es wurden viele Gespräche mit Versicherungsmaklern und -agenten geführt. „Wir wurden von allen Seiten gefragt, was die SAFE 7 Holding AG nun ist und zudem konnte wir auch erste interessante Gespräche mit potentiellen Partnern führen“, so Michael Holzer, Vorstand der SAFE 7. Auch der Vortragssaal platzte während der Präsentation der 48 risControl 10/16

SAFE 7 sprichwörtlich aus allen Nähten und leider konnten nicht alle Interessierten daran teilnehmen, weil sie nicht mehr in den Saal hinein konnten. „Dass die SAFE 7 auf so großes Interesse stößt, hat unsere

Erwartungen bei weitem übertroffen“, so Wilhelm Brandstetter, Vorstand der SAFE 7. Für alle offen gebliebenen Fragen und weitere Informationen steht die SAFE 7 gerne zur Verfügung.


UNIQA ÖSTERREICH VERSICHERUNGEN AG

„Großer Abräumer“

Die UNIQA Versicherung durfte sich über sieben Top Platzierungen bei den AssCompact Awards freuen, darunter sechs erste Plätze. Wie jedes Jahr war der Stand der UNIQA Versicherung ein Fixpunkt im TrendtagGeschehen. Auch Ski Olympiasieger Stephan Eberharter, der UNIQA Markenbotschafter, war vor seinem Vortrag „Wie Sieger denken“ im UNIQA Corner anzutreffen und stand den zahlreichen Gästen für Autogramme zur Verfügung. Besonders stolz zeigte sich das Unternehmen über die hervorragenden Platzierungen beim AssCompact Award, konnten doch heuer über sieben Top Platzierungen, darunter sechs erste Plätze, erzielt werden. So sicherte man sich Platz Eins bei der Gewerbeversicherung gesamt inklusive der Kategorie Gewerbebündelversicherung, Gewerbehaftpflicht, Gewerbe Rechtsschutz und Technische Versicherungen. Einen weiteren ersten Stockerlplatz gab es im Segment Landwirtschaftversicherung, und eine weitere ausgezeichnete zweite Platzierung in der Kategorie Bestes Online Service für Vermittler. Franz Lehner, Leiter UNIQA Maklervertrieb: „Die AssCompact-Awards haben sich für die Versicherer in Österreich als wichtiger Gradmesser etabliert, wenn es darum geht, eine externe Beurteilung der eigenen Performance zu erhalten. Dass UNIQA

dieses Jahr der „große Abräumer“ bei den Awards war, freut uns natürlich ganz besonders. Sechsmal Platz Eins in den Bereichen Gewerbe und Landwirtschaft und einmal Platz zwei beim Thema Online-Service, sind ein Erfolg, auf den wir wirklich stolz sind.“ Andreas Kößl, Vorstand Sachversicherung UNIQA Österreich und UNIQA International: „Sieben Top-Platzierungen bei den AssCompact-Awards hat es für UNIQA noch nie gegeben und es ist ein Beweis für

die hervorragende Zusammenarbeit mit unseren Maklerpartnern, die in ihren Bewertungen UNIQA so oft auf Platz Eins gehoben haben. Besonders freut mich die Auszeichnung in der Kategorie Gewerbeversicherung gesamt. Das bestätigt uns, dass wir das beste Produkt für die gewerblichen Klein- und Mittelbetriebe im Portfolio haben.“ Wie zufrieden die Maklerpartner waren, zeigte der rege Andrang am Stand bis in die späten Abendstunden.

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VAV VERSICHERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT

Mehr Zeit für den Kunden im digitalen Zeitalter Der diesjährige AssCompact Trendtag stand ganz unter dem Motto „Einfach-Sicher-Digital: Mehr Zeit für den Kunden durch effiziente IT“. Die VAV ermöglichte es den Besuchern auf ihrem Stand in die digitale Welt einzutauchen und im persönlichen Gespräch mit den Regionalleitern Antworten auf offene Fragen zu Produkten und dem Serviceportal VAV PRO zu erhalten. Denn durch digitale Möglichkeiten mehr Zeit für den Kunden zu schaffen steht klar im Fokus der VAV. Der diesjährige Messeauftritt der VAV Versicherungs-AG stand ganz im Zeichen des digitalen Zeitalters. Die Regionalleiter der VAV freuten sich über den regen Besuch am Messestand und gaben Tipps für das tägliche Arbeiten mit dem Serviceportal VAV PRO. Bei der jährlichen Podiumsdiskussion rund um das Thema (IN-)TRANSPARENZ DURCH INFORMATIONSPFLICHTEN beleuchtete VAV-Vorstandsmitglied Dr. Peter Loisel gemeinsam mit den anderen „Kleeblatt“-Versicherern die aktuellsten Entwicklungen auf dem Gebiet. Als besondere Attraktion hatten die Besucher des VAV Standes heuer auch die Möglichkeit in die digitale Welt im wahrsten Sinne des Wortes selbst einzutauchen. Mit freundlicher Unterstützung der Kooperationspartner Samsung und EGR – dem 3 Business Partner – stand den Besuchern eine Samsung Virtual Reality Brille zum Testen zur Verfügung. Wer immer schon mal einen Fallschirmsprung oder das Paragleiten ausprobieren wollte, war hier genau richtig. Die vielen Besucher des VAV Standes waren begeistert von der Möglichkeit in eine drei-

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dimensionale Welt einzutauchen. Wer dann noch nicht genug hatte, konnte an einem Gewinnspiel teilnehmen und die digitale Zukunft gewinnen. Der glückliche Gewinner erhielt am späten Nachmittag im Zuge der Verlosung von VAV-Vorstandsmitglied Dr. Peter Loisel eine Samsung Smartwatch Gear S2 und ein Samsung Galaxy A3 überreicht und kann damit nun die gewonnene Mehrzeit für seine Kunden auch auf seiner neuen elektronischen Uhr ablesen. – Ganz nach dem Motto „Einfach-Sicher-Digital“. Der Fortschritt der digitalen Welt bietet viele Möglichkeiten. Mit dem Einsatz von VAV PRO, dem Serviceportal für Versicherungsprofis, will die VAV ihren Vertriebspartnern mehr Zeit für ihre Kunden schaffen. Gerade im digitalen Zeitalter ist die persönliche Kommunikation mit den Kunden nach wie vor das Um und Auf. Ein

persönliches Gespräch ermöglicht es Missverständnisse aus dem Weg zu räumen und offene Fragen des Kunden zu klären. Denn Versicherungsprodukte sind komplex und der Kunde hat für die Absicherung seiner existentiellen Bedürfnisse die beste persönliche Beratung verdient. Dabei geht es oft auch um die kleinen Details, die die Produkte verschiedener Anbieter voneinander unterscheiden. Wissen Ihre Kunden beispielsweise, dass man die Eigenheimversicherung der VAV mit einem Haustechnikpaket erweitern kann? So können Ihre Kunden auch bei kostspieligen Schäden, resultierend aus einem Bedienungsfehler oder einer Ungeschicklichkeit, weiterhin ruhig schlafen. Versichert sind sämtliche haustechnische Anlagen, wie beispielsweise Stromverteilerkästen, Hauswasserpumpen, Klimaanlagen und Heizungsanlagen inkl. Heizkessel.


WÜSTENROT GRUPPE

Akzente setzen und neue Wege gehen Der AssCompact Trendtag zählt zu den Branchenevents für die Versicherungs- und Finanzwirtschaft. Wüstenrot ist seit 10 Jahren fix dabei und überzeugte auch dieses Jahr wieder mit tollem Service und innovativen Produkten. Für Wüstenrot ist der AssCompact Trendtag ein Fixpunkt, und das bereits seit 10 Jahren. In einem spannenden Impulsvortrag präsentierte dieses Jahr Martin Stempfl, Leiter des Vermittlerservices der Wüstenrot Gruppe gemeinsam mit Dr. Peter Pavlicek von der Spängler IQAM Invest GmbH, die neue fondsgebundene Lebensversicherung mit eingebautem Risk-Control von Wüstenrot. Der Name des Produktes ist Konzept, denn in Voll:Wert sind wertvolle Zutaten in einer gesunden Mischung enthalten, um Kunden ein gutes Gefühl zu geben, wenn Sie sich einen Geldpolster für später aufbauen wollen. Mit Voll:Wert setzt Wüstenrot neue Akzente. Das Produkt ist seit Anfang Oktober am Markt. Zahlreiche Besucher Auch am Messestand von Wüstenrot freute man sich über zahlreiche Besucher. Der Stand bot den perfekten Rahmen zum Austausch mit Kollegen. Gerne nahmen viele die für die Messe eigens produzierte

Visitenkarte mit QR-Code in Anspruch. So blieben beide Hände frei. Die Messe-

unterlagen konnten später bequem mittels QR-Code geladen werden. Erfolgsfaktor Service Mit diesem Auftritt bewies Wüstenrot, dass Service für den erfolgreichen Finanzdienstleister groß geschrieben wird. Auch in der täglichen Arbeit mit Maklern spielt Service eine wesentliche Rolle. Wüstenrot bietet in jedem Bundesland für seine Vertriebspartner eigene Ansprechpartner und Servicestellen an. Die Online Plattform www.vermittlerservice.at informiert über zentrale und regionale Ansprechpartner und bietet schnellen Zugang zu den Tools, die die rasche Bearbeitung sowie schnelle Berechnung von Prämien und Offerten ermöglicht. Denn rasche Wege und eine gute Kommunikation sind Teil einer erfolgreichen Partnerschaft. risControl 10/16 51


ZÜRICH VERSICHERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT

Bestes Ergebnis aller Zeiten

Wie in den Vorjahren war das Wetter beim Trendtag hervorragend und somit kletterte das Thermometer im Ausstellungsbereich in die Höhe. Heiß her ging es auch bei der Verleihung der AssCompact Awards: Für Zurich gab es ein Rekordergebnis. Es hat fast schon Tradition: Egal, wann der Trendtag stattfindet, die Temperaturen erreichen tropische Ausmaße. Traditionell ist auch die Antwort, die Zurich dafür bereithält: Gefrorenes von Kurt Frozen Yoghurt. Somit zählte auch heuer wieder der ZurichStand zu den beliebtesten Anlaufstellen. Besonderes Highlight war die Award-Zeremonie. Mit großer Spannung wurden die Resultate erwartet. Zurich erzielte das beste Ergebnis aller Zeiten: Insgesamt vier Auszeichnungen nahmen Dr. Gerhard Matschnig, Vorsitzender des Vorstandes von Zurich, Kurt Möller, Vorstandsmitglied, sowie Gerhard Danler, Leiter der betrieblichen Altersvorsorge, auf der Bühne entgegen. Besonders stolz zeigte sich Gerhard Matschnig über den ersten Platz mit großem Vorsprung in der Kategorie: ‚Bester Online-Service für Vermittler‘: „Diese Auszeichnung ist eine wichtige Bestätigung für unseren Weg und unseren Anspruch, Innovationsführer der Branche zu sein. Gleichzeitig sehen wir das gute Abschneiden als Vertrauensbeweis der Versicherungsmakler,

Gerhard Danler, Gerhard Matschnig und Kurt Möller (v.l.n.r.) freuen sich über das tolle Ergebnis: Vier Awards für Zurich bei den heurigen AssCompact Awards für den wir uns sehr herzlich bedanken. Der digitale Ausbau unserer Services wird auch in den nächsten Jahren bei uns im Fokus stehen.“ Für die betriebliche Altersvorsorge, die

Bildmitte v.l.n.r.: Friedrich Zach und Roland Wlaschitz, beide Zurich-Maklerservice, im Gespräch 52 risControl 10/16

landwirtschaftliche Versicherung und die Gewerbe-Rechtsschutzversicherung gab es Stockerlplätze. Kurt Möller: „Aktuell haben alle unserer Produkte eine Auszeichnung der Maklerschaft erhalten. Erwähnen möchte ich auch den vierten Platz in KFZ – in dem so heiß umkämpften Markt ist das ein tolles Ergebnis, auf das wir stolz sind. Wir freuen uns über das wiederholt gute Abschneiden bei den Awards: Es zeigt, dass wir die Bedürfnisse des unabhängigen Vertriebes in unserer Angebotsgestaltung gut berücksichtigen.“ Im Rahmen der Messe stellte Zurich einen neuen Service vor. Kunden erhalten bei Vorliegen einer E-Mailadresse personalisierte Videos, die das Kundenerlebnis im Schadenfall verbessern. Die Adressaten werden mit Namen begrüßt und erhalten danach klar strukturierte Informationen, die für die weitere Erledigung wichtig sind: Schadennummer und Kontaktmöglichkeiten werden ebenso erklärt wie die Optionen, aus denen Kunden im versicherten Fall wählen können.


Denk Kunden

Franz Lehner, Leiter Maklervertrieb

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TITELGESCHICHTE

Stirb später

Wir sind ein Land der Junggebliebenen, viele Studien in den letzten Jahren haben ergeben, dass mehr als 2/3 aller über 60-Jährigen sich rund um ein Jahrzehnt jünger fühlen. Nicht nur gefühlt, wir werden auch wirklich immer älter. War früher das Erreichen des 100. Geburtstages ein Wunder, ist es heute schon bald normal, so alt zu werden. Und dennoch irgendwann wird man von der Bühne des Lebens abberufen. Aber bevor es so weit ist und solange der Geist noch klar und aktiv ist, sollte ausführlich darüber nachgedacht werden, was geschehen soll, wenn es zu einer schweren Krankheit kommt,oder im schlimmsten Falle zu einer Pflegebedürftigkeit oder zu guter Letzt zum Todesfall. Viele bereiten sich auf diesen letzten Schritt vor, mit Testament, HinterbliebenenAbsicherung und Begräbniskostenvorsorge, manche planen sogar ihr eigenes Begräbnis. Es wäre aber auch empfehlenswert, sich um die Zeit vorher Gedanken zu machen. So zum Beispiel mit einer Vorsorgevollmacht. Damit ist Sorge getragen im Falle des Verlustes der eigenen Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit eine Vertrauensperson einzusetzen, die einem in bestimmten Angelegenheiten vertreten kann. Damit soll einer allfälligen späteren Sachwalterschaft vorgebeugt werden. Denn Prognosen zeigen, dass bis ins Jahr 2030 mindestens eine halbe Million Menschen in Österreich pflegebedürftig sein werden, Einige davon werden mit dem Verlust ihrer Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit rechnen müssen. Eine monetäre Vorsorge wäre der Abschluss von einer Pflegevorsorgeversicherung, nur ist die Durchdringung von Pflegeversicherungen in Österreich eher marginal. Pflege in Österreich Wer übernimmt in Österreich die Pflege von Angehörigen? Denn tendenziell sinken die Zahlen der potenziell vorhandenen Angehöriger beziehungsweise sind die, heute neben ihrer Berufstätigkeit, pflegenden Frauen auch schon bereits älter als 40 Jahre. Und die Zeit von Großfamilien, wo die Pflege und Versorgung von alten Menschen gesichert war, ist leider vorbei. Hier wird die Zukunft noch ein großes Umdenken erfordern, um alle zu betreuenden Menschen auch ausreichend und empathisch zu unterstützen. Viele möchten bis zu ihrem Ende zu Hause gepflegt werden, aber leider ist es bei manchen Menschen nicht möglich. Dann muss eine Unterbringung in einem Pflegeheim in Anspruch genommen werden. Nicht leicht für Menschen mit geringem Einkommen, sich hier in einer Seniorenresidenz wieder zu finden. Oft muss ein staatliches Heim ausreichen und die Kosten für Unterbringung sind in allen 9 Bundesländern in Österreich unterschiedlich, wie auch in vielen anderen Bereichen der Gesellschaft. Dem Pensionisten, der in einem Heim untergebracht wird, entstehen 54 risControl 10/16


TITELGESCHICHTE

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TITELGESCHICHTE Kosten die entweder durch die Pension und das erhaltene Pflegegeld abgegolten werden oder auch durch verwertbares Vermögen. Sollte das alles nicht ausreichen kommt der Staat für den Restbetrag auf. Ein Regress gegenüber Dritten gibt es seit 1. Juli 2014 in keinem Bundesland mehr. Jedoch hat man sich vertraglich (z.B. in einem Übergabevertrag) verpflichtet für die Pflege der Eltern aufzukommen, kann man trotzdem regresspflichtig werden. Auch Ehegatten sind per se sind nicht von der Regresspflicht ausgenommen. Diese zählen regelmäßig zu den zum gesetzlichen Unterhalt verpflichteten Angehörigen und hätten im Rahmen ihrer Unterhaltspflicht Ersatz zu leisten.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass die kompletten Pflegekosten vom Ehegatten zu tragen sind, sondern nur anteilsmäßig. Wie bei der Regressverpflichtung auch sonst üblich, dürfen diese durch die Heranziehung zum Kostenersatz in ihrer wirtschaftlichen Existenz nicht gefährdet werden. Etwa in Niederösterreich sind Ehegatten sogar von der Ersatzpflicht explizit ausgenommen. In Wien gibt es die Einschränkung, dass Ersatz nur verlangt werden darf, wenn dadurch die Existenz nicht gefährdet wird. Schenkungsanrechnung Bekommt man eine Liegenschaft geschenkt, kann es auch abseits des Pflegeregresses möglich sein, dass man Ersatz leisten muss – etwa im Zuge einer Schenkungsanrechnung im Ablebensfall. Im Unterschied zum Pflegeregress, ist hier der Ersatz aber nicht an einen Sozialhilfeträger zu leisten. Die Schenkungsanrechnung soll verhindern, dass der Pflichtteilsanspruch von pflichtteilsberechtigten Personen durch unentgeltliche Zuwendungen zu Lebzeiten vermindert wird. Die Schenkungsanrechnung kann von pflichtteilsberechtigten Kindern und Ehegatten beantragt werden. Anrechenbar sind Schenkungen, die entweder an einen anderen Pflichtteilsberechtigten geleistet wurden oder an eine dritte Person - es gibt hier lediglich unterschiedliche Fristen zu beachten. Wie wird angerechnet? Es wird dann so getan, als wäre die konkrete Schenkung nie erfolgt. Rein rechnerisch wird der Wert der Schenkung dem Nachlass hinzugerechnet (erhöhter Nachlass) und von diesem der Pflichtteil neu berechnet. Bei gemischten Schenkungen ist nur der geschenkte (unentgeltliche) Teil zu berücksichtigen. Darunter fallen Rechtsgeschäfte, die zum Teil unentgeltlich zum Teil entgeltlich sind, wie etwa ein Übergabevertrag. Bei gemischten Schenkungen (Rechtsgeschäfte, die zum Teil unentgeltlich zum Teil entgeltlich sind, wie z..B. Übergabeverträge) ist der geschenkte Teil anzurechnen. Fristen Schenkungen an Pflichtteilsberechtigte können unbeschränkt angerechnet werden. Voraussetzung ist, dass der Geschenknehmer im Ablebenszeitpunkt tatsächlich pflichtteilsberechtigt ist und im Schenkungszeitpunkt „abstrakt“ pflichtteilsberechtigt war. Hier kommt das neue Erbrecht ab 1.1.2017 auch zum Tragen. Erben Wir sind nämlich auch ein Land der Erben. Eine OECD Studie hat gezeigt, dass erben in Österreich mehr bedeutet als nur das Häkeldeckchen der Großmutter zu bekommen.

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TITELGESCHICHTE Mit 1. Jänner 2017 tritt ein neues Erbrecht in Kraft, das Gesetz enthält nicht nur einige sprachliche Modernisierungen, sondern auch zahlreiche Neuerungen. So verändert sich zum Beispiel die Pflichtteilbestimmung, der Personenkreis der Anspruch auf einen Pflichtteil hat wird im neuen Gesetz eingeschränkt, wie auch der zeitliche Anspruch. Neu ist ein außerordentliches Erbrecht für Lebensgefährten, gibt es keine gesetzlichen oder per Testament eingesetzte Erben, erbt automatisch der Lebensgefährte. Komplett neu ist die Möglichkeit eines Pflegevermächtnises, damit trägt der Gesetzgeber Rechnung der immer älter werdenden Bevölkerung und der damit unwillkürlich ansteigenden Pflegebedürftigkeit. Ab Jänner nächsten Jahres werden erstmals Pflegeleistungen naher Angehöriger als sogenanntes Pflegevermächtnis ins Erbrechtsgesetzt aufgenommen. Damit werden Angehörige, die den Verstorbenen in den letzten drei Jahren, vor dessen Tod mindestens sechs Monate mit durchschnittlich 20 Stunden im Monat gepflegt haben berücksichtigt. Aber auch die beste Pflege führt unweigerlich einmal zum Tode. „A schöne Leich“ Sterben in Wien hat fast schon etwas Poetisches und früher einmal auch etwas Feudales. Insbesonders wenn man sich auf so manchen alten Wiener Friedhof umsieht. Eine Grabinschrift hat es uns besonders angetan: „Hier ruht die ehrenwerte Bahnhofsvorstandsgattin“. Waren doch früher Trauerzüge und Begräbnisse mit von Pferden gezogenen Leichenwagen, auf einem der größten Friedhofsanlagen in Europa, dem Wiener Zentralfriedhof, täglich gesehen. Bei der Größe dieser letzten Ruhestätte auch von Nöten, so erstreckt sich dieser doch auf eine Fläche von fast 2,5 km² und hat rund 330.000 Grabstätten. Viele Geschichten ranken sich um den Zentralfriedhof. Schon bereits beim Beschluss der Errichtung wollte man jedweden konfessionellen Konflikt aus dem Wege gehen. Man plante für einzelne Glaubensgemeinschaften eigene Abteilungen. Eröffnet wurde der Friedhof im Jahre 1874. Auf dem Areal des Zentralfriedhofs findet man auch das Bestattungsmuseum. Es befinden sich zum Beispiel Filmausschnitte vom Begräbnis Kaiser Franz Josefs im Archiv des Museums, und unteranderem skurrile Relikte wie dem Rettungswecker aus einer Zeit als Menschen noch Angst hatten, lebendig begraben zu werden. Aber das Sterben kostet nicht nur das Leben, sondern auch viel Geld, nach oben hin gibt es keine Beschränkung. Hat der Verstorbene keine Begräbniskostenvorsorge, dann besteht die Möglichkeit, gleich beim Arrangieren der Beerdigung Ratenzahlung zu vereinbaren. Da liegt dann neben der Bestellliste gleich der Ratenzahlungsantrag. Haben wir uns diesmal mit dem Alter, der Pflegebedürftigkeit und dem Tode beschäftigt nehmen wir im nächsten risControl die Generation 0 bis 40 ins Visier. Quelle: GFK, Swiss Select, Statistik Austria, Allianz Versicherung, D.A.S. Rechtsschutzversicherung Österreich

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VERSICHERUNG

Von der Wiege bis zur Bahre – das einzig Wahre Eine klassische Lebensversicherung mag vielleicht fad scheinen, doch sie macht das, was schon immer ihre Aufgabe war: zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Ereignis Kapital zur Verfügung stellen. Und das zuverlässig.

Wer sich die Arbeit macht, die durchschnittliche Gesamtverzinsung der vergangenen vier Jahrzehnte um die Inflation zu bereinigen, erkennt, dass die aktuell „ach so schlechten Werte“ ganz passabel im langjährigen Durchschnitt liegen. Außerdem darf man eine Lebensversicherung nicht nur vor dem Hintergrund des Nullzinsumfelds betrachten: „Ebenso wichtig ist die Rolle der Lebensversicherung als Risikoträger für Schicksalsschläge“, sagt Claudia Schlosser, die Bereichsleiterin Maklervertrieb bei der Allianz. Neben den Risiken Berufsunfähigkeit, Invalidität und Pflegebedürftigkeit werde gerade das Ablebensrisiko grob unterschätzt: „Jeder siebente 40-Jährige erlebt seinen 65. Geburtstag nicht.” Gut geplant bis zum Schluss Ein durchschnittliches Begräbnis in Österreich wird derzeit mit rund 8.000 Euro veranschlagt. Das ist viel Geld, das im Fall des Falles innerhalb kürzester Zeit bereitgestellt werden muss. Noch teurer ist das Sterben im Ausland: Bei der Allianz Begräbniskostenversicherung sind deshalb auch fix die Organisation der Überführung und bis zu 30.000 Euro für Überführungskosten inkludiert. Die vereinbarte Versicherungssumme wird im Anlassfall an den Bezugsberechtigten ausbezahlt, unabhängig von Rechnungen und Leistungen das Begräbnis betreffend. Selbst etwas gereiftere Semester können mit dieser Begräbniskostenversicherung für das eigene Ableben vorsorgen. „Schon nach drei Jahren gibt es dabei unabhängig vom aktuellen Gesundheitszustand den vollen Versicherungsschutz von bis zu 58 risControl 10/16

Claudia Schlosser 20.000 Euro“, erklärt Schlosser. Auch lässt sich damit ganz diskret zB für den Tod der Eltern vorsorgen. Denn bis zur Höhe der durchschnittlichen Begräbniskosten ist ein Abschluss auch für Dritte möglich, ohne die Betroffenen darüber informieren zu müssen. Vorgesorgt über den Tod hinaus Wer mehr als nur die „schöne Leich“ finanziert haben will, für den ist in allen Lebenssituationen die „Fixkosten Plus“ der Allianz der ideale Weggefährte, die beim ÖVMForum mit dem Assekuranz Award Austria 2016 als beste Klassische Lebensversicherung der Branche ausgezeichnet wurde: Egal, ob die Eltern dem Kind einen gesicherten Start in die Zukunft ermöglichen wollen, verantwortungsbewusste Väter und Mütter ihre Familie oder auch ihre Arbeitskraft absichern wollen, oder ob die Oma für die Enkerl was ansparen will.

Denn mit der „Fixkosten Plus“ ersparen sich Kunden die Kosten für eine MiniGarantie und es wird ihrem Vertrag stattdessen als Ausgleich für den mit null Prozent angesetzten Rechenzins ein erhöhter Schlussgewinn gewidmet: Das bringt ein Rendite-Plus von jährlich etwa 0,3 Prozent und erhöht auch die Rückkaufwerte. Die Kunden können flexibel zuzahlen, abheben, liegen lassen – und in der Genussphase gibt es eine steuerfreie Gesamtverzinsung bei täglich fälligem Geld. Ein weiterer großer Vorteil ist die Möglichkeit, eine zweite versicherte Person anzuführen, wodurch die Vermögensweitergabe an die nächste Generation gesichert ist. Das gibt es sonst nirgendwo – und kein anderes Unternehmen hat bereits jetzt mehr als 83 Prozent (!) aller Kundengelder „grün“ veranlagt. „Allein im Jahr 2015 hat die Allianz 333 Millionen Euro in Richtung nachhaltige Investments bewegt“, so Schlosser. Ein Argument, dem immer mehr Augenmerk geschenkt wird.


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G&O GMBH, VERSICHERUNGS- UND FINANZGRUPPE

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G&O GMBH, VERSICHERUNGS- UND FINANZGRUPPE

Versicherungsmakler, ein ausgezeichnetes Handwerk Die Versicherungs- und Finanzgruppe ist seit 2013 erfolgreich am Markt tätig. Die Gründer Ing. Mag. Herbert Orasche und Ing. Walter Gandler, MBA haben sich zum Ziel gesetzt, den steigenden Anforderungen in Beratung, Vertragsverwaltung und den Verhandlungen mit Versicherungsunternehmen mit gebündelten Kräften zu begegnen und Ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, sich auf Ihre Kernkompetenz der Vermittlung von Risikoabsicherungen zu konzentrieren. Wir haben mit Ing. Mag. Herbert Orasche über die Gruppe, deren Erfolge und Strategien gesprochen. Wie geht es der Maklergruppe g&o? Orasche: Die Maklerorganisation g&o hat sich heuer hervorragend entwickelt. Wir haben 11 neue Mitglieder dazugewinnen können und sind mit vielen weiteren im Gespräch. Unser Geschäftsmodell wird vom Markt sehr gut angenommen. Um bei uns dabei sein zu können, müssen gewisse Qualitätskriterien erfüllen werden und bei der Aufnahme herrscht ein Einstimmigkeitsprinzip um gewisse Konflikte für die Zukunft auszuschließen. Jeder g&o Partner bringt seine Stärken und sein Knwo How aktiv in die Gruppe ein – es gibt Produkt-, Sparten und Prozessverantwortliche. Im Produktbereich haben wir uns stark weiterentwickelt, unser Hauptaugemerk liegt auch darauf, dass wir unsere Prozesse Online abwickeln und damit unseren Mitgliedern im Alltag eine Arbeitserleichterung bieten können.

versteht. Bei uns steht die Individualität des Einzelnen und die individuelle Beratung des Konsumenten im Vordergrund. Wir wollen nicht „Massenprodukte“ liefern, sondern das beste Produkt für unsere Kunden haben. Unsere Gruppe lebt von der Expertise der einzelnen Makler, die jedem von uns zur Verfügung steht. Offenheit, Ehrlichkeit, Transparenz und ein gepflegter Umgang miteinander sind die Grundvoraussetzungen für das Funktionieren unserer Gruppierung. Sie sind in Westösterreich vertreten, ist eine österreichweite Tätigkeit geplant?

Orasche: Mittelfristig wollen wir uns in Westösterreich stark positionieren, aber eine österreich weite Tätigkeit ist sicherlich ein ins Auge gefasstes Ziel. Bei uns steht die Individualität des Einzelnen und die individuelle Beratung des Konsumenten im Vordergrund. Sie haben auch den Schritt in die Digitalisierung und in die digitale Kundenanbindung geplant, wie sieht es damit aus?

Digitalisierung ist das Schlagwort der Stunde und man hat den Eindruck die Versicherungswirtschaft will sich neu erfinden. Sie sprechen Qualitätskriterien an, die erfüllt sein müssen, um bei der Gruppierung Partner sein zu können. Können Sie uns ein Beispiel nennen? Orasche: Das wichtigste ist, dass man das Versicherungsmaklerwesen als Handwerk risControl 10/16 61


INTERVIEW Orasche: Digitalisierung ist das Schlagwort der Stunde und man hat den Eindruck die Versicherungswirtschaft will sich neu erfinden. Tatsache ist aber, dass viele Versicherer noch nicht einmal ausreichende Schnittstellen für vorhandene Systeme zur Verfügung stellen können. Auch mittelfristig sind wir von einer elektronischen Kommunikation, wie wir uns das wünschen, leider noch weit entfernt. Worauf wir in der Gruppe großen Wert legen ist der Datenschutz. Im Moment gibt es am Markt Apps, Cloudlösungen usw., die sich unserer Meinung nach nicht mit der kommenden Europäischen Datenschutzrichtlinie vereinbaren lassen. Man darf nicht vergessen, dass der Geschäftsführer eines Unternehmens für die Daten haftet, auch wenn diese ausgelagert werden. Wir möchten unsere Kunden weiterhin individuell beraten, Ihnen auch die Möglichkeit bieten, einen elektronischen Weg mit uns zu gehen - aber nur unter größtmöglichen Sicherheitsbedingungen. Eine Übermittlung eines Schadenfotos zum Beispiel über WhatsApp wird es bei uns niemals geben, weil wir unseren Kunden sicherlich kein Fremdprodukt aus Amerika anbieten werden. Wenn Sie das Thema Datenschutz ansprechen, wie sehen sie die verschiede-

nen bestehenden elektronischen Möglichkeiten welche es bereits am Markt gibt? Orasche: Eine Übermittlung eines Schadenfotos zum Beispiel über WhatsApp wird es bei uns niemals geben, weil wir unseren Kunden sicherlich kein Fremdprodukt aus Amerika anbieten werden. Unsere Planung liegt bei einem verschlüsselten Kundenapp der von uns, d.h. von g&o, erstellt wird. Schon jetzt können wir versichern, dass unsere Daten in einem zertifizierten österreichischen Datenzentrum liegen. Unsere

Cloudverwaltung wird nur von zertifizierten Mitarbeitern betreut, denn das ist ein viel zu wichtiges Thema, um sich hier in fremde Hände zu begeben. Wir werden sicherlich im nächsten Jahr unseren Kunden eine digitale Interaktion anbieten können, aber eben nur unter der Prämisse, sich korrekt an der neuen Datenschutzrichtlinie zu orientieren. Hier gilt es, nicht der Innovativste zu sein, sondern der Sicherste. Für mich ist der Versicherungsmakler ein wunderschöner Beruf und ein zu erlernendes Handwerk. Was bedeutet für Sie die Arbeit und Tätigkeit eines Versicherungsmaklers? Orasche: Für mich ist der Versicherungsmakler ein wunderschöner Beruf und ein zu erlernendes Handwerk. Es bedeutet gut beraten, sich mit vielen rechtlichen Belangen auseinandersetzen zu können, maßgeschneiderte Versicherungslösungen für den Kunden zu erarbeiten und im Schadensfall diese zu unterstützen. Würden wir Alle das so leben, sollte meiner Meinung nach der Beruf eine wirkliche Aufwertung erleben und in der Gesellschaft auch wahrgenommen werden. Wir danken für das Gespräch.

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VERANSTALTUNG

Crowd Dialog Graz 2016 Unter dem Motto „United in Diversity Crowd Sourcing -Crowd Funding - Crowd Innovation” fand der Crowd Dialog Europe in Graz statt. Experten aller 28 EU-Mitgliedsstaaten diskutierten und referierten über die verschiedenen Möglichkeiten der Partizipation der Crowd in allen Lebens- und Arbeitsbereichen. Beleuchtet werden potentielle Geschäftsfelder und zukunftsweisende Trends. Michael Gebert, Organisator des Crowd Dialog Graz 2016: „Der Crowd Dialog Europe in Graz hat mit über 420 Teilnehmern aus 32 Ländern den Anspruch, unter dem Motto ‚United Knowledge‘ den Dialog aller Stakeholder aus Praxis, Wissenschaft und Politik zu intensivieren.“ Österreichs Markt kann sich sehen lassen Mit dabei ist erstmals auch der Fachausschuss der Crowdinvesting-Plattformen (Austrian Crowdinvesting Committee) des WKÖFachverbands Finanzdienstleister. Das von

ihm vertretene Volumen kann sich auch im internationalen Vergleich durchaus sehen lassen: Per Ende Juni 2016 konnten die österreichischen Plattformen insgesamt 106 Projekte mit der Gesamtsumme von 25.298.586 Euro finanzieren. Paul Pöltner, Branchensprecher der heimischen Crowdinvesting-Plattformen:

„Österreich hat in Europa eine Vorreiterrolle im Bereich Crowd Investing eingenommen. Wir freuen uns, dies hier am Crowd Dialog auch entsprechend präsentieren zu können.“ Alle im Fachausschuss vertretenen Plattformen haben sich im Sommer zu gemeinsam erarbeiteten Standesregeln verpflichtet.

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VERANSTALTUNG Allianz Versicherung

Make-A-Wish Foundation Die Organisation ist seit April 1997 in Österreich aktiv und konnte bereits über 1.000 Wünsche erfüllen. Make-A-Wish® Österreich e.V. erfüllt Kindern zwischen drei und 18 Jahren, die an einer Krankheit leiden, welche das Risiko trägt, lebensbedrohlich zu werden, Wünsche. Die Wünsche sind dabei so unterschiedlich wie die Kinder selbst. Im Rahmen einer Charity-Aktion haben

Maklerpartner der Allianz schwerstkranken Kindern Herzenswünsche erfüllt, sie spendeten 15.000 Euro. Die Allianz hat insgesamt 80 Maklerpartner zu einer ganz besonderen Charity-Aktion gerufen: Im Rahmen der Team Allianz Österreich- Rallye ging es nicht nur um Fahrkönnen, Geschicklichkeit und Genauigkeit, sondern vor allem um die gute Sache. Unter dem Motto „Tradition

Mag. Werner Müller und Claudia Schlosser überreichen mit Makler-Partnern den Spendenscheck

und Innovation auf vier Rädern“ sollten die Teilnehmer auf mehreren Etappen sowohl in Oldtimern als auch in Elektroautos möglichst viele Punkte einfahren, die wiederum in bare Münze umgewandelt wurden. „Zusammen mit dem Startgeld sind so insgesamt 15.000 Euro zusammengekommen, die wir nun an die Make-A-Wish Foundation® Österreich überreichen dürfen“, erklärt Mag. Werner Müller, Vorstandsmitglied. Die gute Sache hat in der Allianz eine lange Tradition. Seit vielen Jahrzehnten engagiert sich der Finanzdienstleister auf unterschiedliche Art und Weise für die Umwelt und für die Gesellschaft. Es werden „Allianz Lichtblicke“ geschaffen – so lautet auch der Name der Dachmarke für das CSREngagement. Dabei sind dem Unternehmen vor allem Kinder und Jugendliche, denen es im Alltag aus verschiedenen Gründen nicht so gut geht, ein ganz besonderes Anliegen. Im Rahmen dieser Makler-Charity-Aktion wurden unter anderem die Wünsche nach einem Baumhaus, einem Swimming-Pool im eigenen Garten, der Besuch des Legolands und ein Treffen mit Justin Bieber erfüllt.

Helvetia Versicherung / faircheck

Eine faire Sache - Bademäntel für den guten Zweck Die Helvetia Versicherungen AG überließ dem Dachverband SOMA Österreich und Partner für seine Sozialmärkte in Österreich hochwertige Textilien aus einem Schadenfall. Das Dienstleistungsunternehmen faircheck hat die Übergabe der Ware zur karitativen Verwertung vermittelt. faircheck Schadenregulierer Mirnes Begic begutachtete den Schadenfall und erkannte die Chance zur Weiterverwertung. Das funktioniert durch das 2010 initiierte Projekt von faircheck das den Namen "WeiterFAIRwertung von Wirtschaftsgütern" trägt. Dr. Eva Kasper, Leiterin Projekte und Innovationen bei faircheck: "Es freut mich besonders, dass wir wieder den Ball ins Rollen bringen konnten. Der Kontakt zum Verein SOMA besteht schon seit 2010. Im aktuellen Fall konnte den Sozialmärkten von SOMA Österreich 64 risControl 10/16

wirklich eine große Menge an brauchbarer Ware für finanzschwache Familien in Österreich übermittelt werden." Auch Stefan Hackl, MA, Teamleiter Schadenservicecenter bei Helvetia Versicherungen AG, ist von der Initiative begeistert: "Soziale Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen, ist in der Helvetia Firmenphilosophie fest verankert. Wenn sich die Chance bietet, handeln wir. Mit einem Partner wie faircheck funktioniert das umso besser." Die Ware traf Anfang September bei SOMA Österreich in Wien ein, von wo diese nach Wien Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg weiterverteilt wurde. Die neuwertigen Textilien wurden bei ihrer Ankunft freudig entgegengenommen: "In der gespendeten Lieferung befanden sich hochwertige Textilien wie Bademäntel für Erwachsene und Kinder,

Handtücher in diversen Größen und Polo Shirts", beschreibt Sandra Simonis, zuständig für die Zentrallogistik bei SOMA Österreich, die Ware. Zu den bestückten Märkten von SOMA Österreich zählen beispielsweise Wiener Hilfswerk, Vinzi Wien, Samariterbund oder Volkshilfe NÖ. Die einwandfreie Ware sorge laut Sandra Simonis nicht nur für eine Produkt-Abwechslung in den Sozialmärkten der Bundesländer: "Diese besondere Spende kommt vor allem den zahlreichen Allein-Erzieherinnen und finanzschwachen Familien und deren Kindern zugute", erzählt Frau Simonis euphorisch, "wir sind sehr froh einen solch engagierten Partner wie faircheck an der Seite zu haben. Zur Versorgung aller 35 SOMA Sozialmärkte in Österreich sind wir auf Warenspenden angewiesen."


VERANSTALTUNG UNIQA Österreich

Punktkunst trifft Kunstbegeisterte UNIQA ArtCercles lud in die Albertina zur neuen Ausstellung „Wege des Pointillismus“. 100 ausgewählte Meisterwerke illustrieren den Weg vom Punkt, zum Farbtupfer, zum kurzen Strich, zum Mosaikplättchen, zum Farbfleck und schließlich zur Flächen. Rund 120 geladene Gäste folgten der Einladung zu einem exklusiven Abend durch die Ausstellung. Heinz Widauer, der Kurator der Ausstellung, gab einen kurzen Überblick zur Entwicklung dieser Kunstrichtung: „Der Pointillismus ist in einer Zeit entstanden, in der viele Künstler zerstritten waren, weil sie nicht wussten, wie sie die Kunst weiterentwickeln sollten. Der Pointillismus war aber letztlich bedeutender als der Impressionismus, weil er die Moderne vorbereitete. In der Ausstellung können Sie verfolgen, wie sich die Punkte veränderten, bis sie Farbflächen und schließlich abstrakte Bilder wurden.“ Und tatsächlich führt die Ausstellung in der Albertina genau durch diese Phasen der Kunst. Während in den ersten

Andreas Kößl, Petra Eibel (beide UNIQA), Rupert-Heinrich Staller (Investor) Ausstellungsräumen auf den Bildern sehr viele und Zeichnungen modernerer, von der PunkPunkte zu einem Bild werden, verändern sich tekunst faszinierter Meister wie Van Gogh, diese zunehmend zu Strichen und tatsächli- Matisse und Picasso sind zu sehen. Nach den chen Farbflächen. Insgesamt 100 ausgewählte fachkundigen Führungen, ließen die Gäste den Werke unter anderem von den Hauptvertretern gelungenen Kunstabend in den Prunkräumen Seurat und Signac, sowie Gemälde, Aquarelle der Albertina ausklingen.

ÖBV

Ausstellung im ÖBV Atrium Die Ausstellungs-Eröffnung von Magda Csutka im September 2016 war mit rund 80 Besuchern sehr gut besucht. Die Vernissage im ÖBV Atrium „Die Annäherung an die Null“ betitelte die aus Siebenbürgen stammende Künstlerin die aktuelle Schau ihrer Arbeiten, die von der Kunsthistorikerin Mag. Maria Holter für ihr Lebenswerk gewürdigt und von Jacqueline Chanton kuratiert wurde. Vorstandsvorsitzender Mag Josef Trawöger begrüßte als Hausherr der Österreichischen Beamtenversicherung die Gäste. Unter den Gästen waren zahlreiche Künstlerinnen und Künstler wie Angelika Kaufmann, Nora Bachel, Brigitte Kordina und Alex Klein. Die Künstlerin Magda Csutak wurde 1945 in Siebenbürgen (Rumänien) geboren und lebt seit 1977 als Konzeptkünstlerin in Wien. Seit den späten 90-er Jahren führte sie spektakuläre interdisziplinäre Projekte mit Astrophysikern und Quantenmechanikern, u.a. im CERN, durch. Die Ausstellung geht

Kunsthistorikerin Mag. Maria Holter, Künstlerin Magda Csutak, Mag. Josef Trawöger, Vorstandsvorsitzender ÖBV, Jacqueline Chanton, Kuratorin, Astrid Valek, MAS, MBA, Leiterin Marketing und Unternehmenskommunikation ÖBV noch bis 6. Jänner 2017 im ÖBV Atrium (1010 Wien, Grillparzerstraße 14 ) und

ist Montag bis Freitag von 08:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. risControl 10/16 65


VERANSTALTUNG Valued Asset

Golf OPEN Valued ASSET Chef und selber leidenschaftlicher Golfer Werner Holzhauser, lud im September Kunden und Partner zum ersten Valued ASSET Golf OPEN powered by ifa in den Diamond Country Club Atzenbrugg. Über 50 Gäste folgten der Einladung und genossen den Tag bei traumhaften Wetterbedingungen – ein perfekter Sommerausklang! Mit dem Organisationsteam rund um Ali Al-Khaffaf und Niki Wiesberger stand der ersten Austragung nichts mehr im Wege und ein perfekter Ablauf war garantiert. Sowohl Golfer wie auch Schnuppergolfer - die ihr Glück unter Anleitung eines Pros versuchten - kamen voll auf ihre Rechnung. Der Platz präsentierte sich in ausgezeichnetem Zustand und verlangte den Spielern doch einiges ab. Unter den Gästen u.a. Ing. Helmut Konrad,

Niki Wiesberger, Helmut Patek, Werner Holzhauser, Ali Al-Khaffaf, Veranstalter und Organisatorenteam HC -0,8, mehrfacher Staatsmeister und Pro Ed Summer vom GC Veltlinerland Poysdorf. Auch Hausherr Christian Guzy ließ es sich nehmen, die Gäste am Platz zu besuchen. Die Abendveranstaltung inkl. Siegerehrung

fand im Boatshouse statt, welches an diesem Tag die exklusive Hospitality für die Spieler und Gäste war. Die ersten Valued ASSET Golf OPEN endeten – wie es sich gehört – frühmorgens!

Wir gestalten die Zukunft! Werden Sie Teil unserer Vision.

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Wiener Versicherungsmakler

Universitätsmesse Im Zuge der Universitätsmesse „UniLeben“ informieren die Wiener Versicherungsmakler junge Erwachsene gratis über Versicherungsthemen. In Workshops und am Informationsstand werden die Studierenden für die richtige Absicherung sensibilisiert und umfassend beraten. Mittels Glücksrad wird das Versicherungswissen spielerisch in sechs Kategorien 66 risControl 10/16

(Haushalt, Kfz, Vorsorge, Haftpflicht, Recht und Unfall bzw. Krankenversicherung) abgefragt. Wer die richtige Antwort nennen kann, wird mit einer kleinen Überraschung beschenkt und hat die Möglichkeit, einen Urlaubsgutschein, im Wert von 100 Euro, zu gewinnen. Bereits im letzten Jahr war die Aktion „Vorsicht Versicherungsfalle“ ein voller Erfolg.

Brigitte Kreuzer am UniLeben Stand der Wiener Versicherungsmakler


VERANSTALTUNG Versicherungsforen Leipzig

Blick in die Zukunft Bereits zum 16. Mal hießen die Versicherungsforen Leipzig ihre Partner und Kunden zum Partnerkongress in Leipzig willkommen. Wie entwickelt sich der Kunde? Welche neuen Technologien haben Einfluss auf die Geschäfte der Assekuranz? Diese und viele weitere Fragen

Dr. Peter Winkler

beschäftigten die über 300 Teilnehmer des Partnerkongresses der Versicherungsforen Leipzig am 22. und 23. September 2016. In den drei Themenwelten "Cognitive Computing", "Smart Life" und "Connected World" wurde über aktuelle Entwicklungen und die Bedürfnisse und Sichtweisen der Kunden von heute diskutiert. Zu den Highlights des Partnerkongresses zählten zudem die Keynotes von Dennis Just (Knip), Christian Urban (main incubator) und Astrid Koida (Generali Deutschland). Viele Chancen für die Versicherungsbranche "Wir sind seit vielen Jahren Partner, haben mit den Versicherungsforen Workshops in unserem Hause veranstaltet und profitieren laufend von den Inputs dieses Hauses", erzählt Dr. Peter Winkler, geschäftsführender Gesellschafter faircheck Schadenservice GmbH, über die jahrelange Verbindung zu den Versicherungsforen. Was die Zukunft bringen wird, hänge stark von den Umsetzern vor

(Mit)Gründer und Geschäftsführer Versicherungsforen Leipzig Markus Rosenbaum Ort ab: "Es kommt sehr viel Digitales, viele Prognosen. Was die Versicherungswirtschaft davon nehmen wird? Man wird sehen!" Aus der österreichischen Versicherungswirtschaft war neben dem Versicherungsdienstleister faircheck, ERGO, Generali, VAV sowie Vienna Insurance Group, aber auch netinsurer, Novum sowie Rottensteiner Consulting vertreten.

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INTERVIEW

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EBV LEASING GESMBH

Vom Finanzierer zum Mobilitätsmanager Die EBV Leasing ist im Sommer des heurigen Jahres in den Erste Campus am neuen Wiener Hauptbahnhof übersiedelt. Modernes Büro trifft auf visionäre Gedanken. Wir haben mit Geschäftsführer Andre Löhlein, verantwortlich für die Bereiche Vertrieb und Marketing, gesprochen.

Wie ist die Entwicklung im Leasinggeschäft? Löhlein: Eine sehr positive, wir können wahrscheinlich die ausgezeichneten Ergebnisse des letzten Jahres heuer sogar noch übertreffen. 40 % der in Österreich angeschafften Autos werden über Leasing finanziert. Im Firmenbereich liegen wir bereits bei mehr als 55 %. Das Leasing boomt, wir sehen nur eine Veränderung bei der Anschaffung der Fahrzeuge, so gehen Privatpersonen vermehrt zu kleinen Autos, so lassen sich beim Firmenkunden vermehrt fiskale Entscheidungen bemerken, wie zuletzt bei den gesetzlichen Änderungen des Hinzurechnungsbetrages. Es ist eine Finanzierungsform die sich eingebürgert hat und durch die niedrige Zinslandschaft für viele auch sehr attraktiv ist. Entscheidend ist auch unsere breit gefächerte Angebotspalette, wir bieten KFZ- und Mobilien Leasing, Fuhrparkmanagement und Absatzleasing an. Wir haben auch eine sehr gute breite Positionierung der Vertriebswege, eingebettet im Erste Bank und Sparkassen Konzern und in der Wiener Städtischen und Donau Versicherung mit einem starken Vertriebsnetz und einem ausgezeichnetem unabhängigem Vertriebsnetzwerk. Wie weit ist der freie Vertrieb am guten Geschäftserfolg beteiligt? Löhlein: Immer stärker, denn die Kunden möchten eine umfassende Betreuung und nehmen immer mehr neben der Versicherungstätigkeit auch die Finanzierungsmöglichkeiten über einen unabhängigen Vertriebspartner in Anspruch. Die Stückanzahl

aus dem freien Vertrieb hat sich bei uns vom letzten Jahr zum heurigen Halbjahresergebnis verdoppelt. Ich sehe hier auch noch ausreichend Potenzial, besonders im Bereich Fuhrparkmanagement.

können wir auch stark mit unserem regionalen Vertriebsnetz punkten.

Das Potenzial ist aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft, da wir einige besondere Highlights anbieten können.

Löhlein: Die Umsiedlung in den Erste Campus hat den Sinn und Zweck alles unter einem Dach anbieten zu können. Die Entscheidungswege sind kürzer, alle Experten sitzen an einem Ort und daher können wir noch schneller und flexibler agieren. Es wird sich aber an unserer regionalen Stärke nichts ändern, Regionalität bedeutet für mich regionale Ansprechpartner gewährleistet durch unseren mobilen Außendienst mit eigener Anbindung, voll technisch ausgestattet aber mit zentraler Verwaltung.

Gerade Fuhrparkmanagement ist etwas für Gewerbekunden, wie wird das Service am Markt angenommen? Löhlein: Wir haben in den letzten drei Jahren das Neugeschäft im Bereich Fuhrparkmanagement verdoppeln können. Es werden bereits an die 7.000 Fahrzeuge von uns gemanagt. Das Potenzial ist aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft, da wir einige besondere Highlights anbieten können. Unsere Zielgruppe sind Klein- und Mittelbetriebe, denn es macht auch bei bereits fünf Kfz´s oder LKW´s Sinn, diese in ein professionelles Fuhrparkmanagment auszulagern, auch in diesem Segment kann man bereits Einsparungen durch Fuhrparkmanagement lukrieren. Wir bieten auch Gratisberatungsschecks für eine kostenlose Erstanalyse an, um dem Kunden die Vorteile vor Augen zu führen. Da wir auf unseren Kernmarkt Österreich konzentriert sind, Da wir auf unseren Kernmarkt Österreich konzentriert sind, können wir auch stark mit unserem regionalen Vertriebsnetz punkten.

Die EBV ist in den neuen Erste Campus übersiedelt, ein bemerkenswertes Büro, was wird sich verändern?

Es wird sich aber an unserer regionalen Stärke nichts verändern, Regionalität bedeutet für mich mobiler Außendienst mit eigener Anbindung, voll technisch ausgestattet aber mit zentraler Verwaltung. Die Digitalisierung macht auch vorm Leasing nicht halt, hier gibt es ja auch bereits einiges von der EBV Leasing im Angebot. Wird auch die Vorteilswelt, die es seit einigen Jahren gibt, digital? Löhlein: Unsere APP bietet unseren Kunden derzeit die Möglichkeit, sich rasch und einfach eine Leasingrate mit seinem Wunschauto zu kalkulieren. Wir sind jetzt dabei diese APP entsprechend zu erweitern. So wird es möglich sein sich verschiedene risControl 10/16 69


INTERVIEW

Heute ist das Thema, der Kunde schließt den Vertrag ab und wird über die Vorteilswelt informiert, bekommt die Kundenkarte und im schlimmsten Fall vergisst er auf seine Vorteile. Vertragsinformationen zu holen oder relevante Informationen zu bekommen. Auch unsere Vorteilswelt, wo wir versuchen unseren Kunden über die Finanzierung hinausgehend fast wie bei einem Fuhrparkmanagement, allerdings für Private, zusätzliche Einkaufsvorteile an zu bieten, werden wir digitalisieren. In der Zukunft können wir uns z. b. vorstellen, dass man die entsprechenden Rabattvergünstigungen bei unseren Kooperationspartnern nicht nur abrufen kann, sondern sogar aktiv darauf hingewiesen wird, sofern man das möchte. Heute ist das Thema, der Kunde wird bei Vertragsabschluss über die Vorteilswelt informiert, bekommt die Kundenkarte und im schlimmsten Fall vergisst er auf seine ihm zustehenden Vorteile. Mit der APP wollen wir da gegensteuern, denn wenn der Kunde möchte, kann die APP ihn zum Beispiel beim Besuch der Raststation Rosenberger daran erinnern, dass er durch die Vorteilswelt einen Rabatt in Anspruch nehmen könnte. Der nächste Baustein den wir in Arbeit haben sind Vertragsauskünfte bis hin zu allgemeinen Informationen, Schadenmeldung, Vertragsveränderungen usw. Noch stehen wir am Anfang der APPEntwicklung aber wir haben viel Innovatives am Radar. Ich glaube, dass es notwendig sein wird in anderen Dimensionen zu denken, weg vom reinen KFZ-Finanzierer, hin zur umfassenden Mobilitätsfinanzierung. Was gibt es noch für Zukunftsgedanken? Löhlein: Wir denken darüber nach, was können wir den Kunden als zusätzliches Service und Mehrwert noch anbieten. Ich glaube, dass es notwendig sein wird in anderen Dimensionen zu denken, weg vom 70 risControl 10/16

reinen KFZ-Finanzierer, hin zur umfassenden Mobilitätsfinanzierung. Die Welt verändert sich, für viele ist der Besitz eines großen Autos kein Thema mehr, jedoch wenn die Urlaubsreise ansteht, benötigt man ein entsprechendes KFZ. Hier Bedarf es einer besonderen Finanzierung, die dazu Lösungen anbietet. Oder denken Sie an die Möglichkeit des zum Auto mitfinanzierten E-Bikes. Ich kenne viele die ihr Auto oft stehen lassen und dann mit dem Bike unterwegs sind, Stichwort kurze Wege und Umwelt, Parkplatznot usw. Sie sehen, Mobilität birgt viele Möglichkeiten man muss nur offen sein und Zukunftsgedanken zulassen. Die Welt verändert sich, für viele ist der Besitz eines großen Autos kein Thema mehr, jedoch wenn die Urlaubsreise ansteht, benötigt man ein entsprechendes KFZ.

Auch unsere Vorteilswelt, wo wir versuchen unseren Kunden über die Finanzierung hinausgehend fast wie bei einem Fuhrparkmanagement, allerdings für Private, zusätzliche Einkaufsvorteile an zu bieten, werden wir digitalisieren. Hat Versicherungsvertrieb Zukunft? Löhlein: Auf alle Fälle, nur die Konzepte werden sich wahrscheinlich verändern müssen. Sie müssen dem Konsumentenverhalten angepasst werden, sicherlich wird es Produkte geben die geringes Beratungspotenzial haben. Aber es wird andere Themen geben, wo Beratung notwendig und gewünscht ist und darauf muss man sich konzentrieren und mit entsprechender Fachkompetenz überzeugen. Wir danken für das Gespräch.


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Die Auftaktveranstaltung zur 11. Partnercercle-Veranstaltungsreihe fand im Schloss Walpersdorf in Niederösterreich statt. Das Motto der heurigen Reihe: „ Vom großen Ganzen zum ganz Großen – so entstehen Höhenflüge“ mit Topreferent und Skisprung Trainer Alexander Pointner. Das Renaissanceschloss wurde 1571 von Hans Ulrich Ludmanstorf errichtet und im Jahre 1619 nach Erweiterungen vollendet. Nach dem 30-jährigen Krieg entstand am Gelände das erste planmäßig errichtete Fabrikgebäude, eine Seidenspinnerei. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss schwer beschädigt und hatte nur wenig Platz für die Besitzer, die Missionsschwestern vom hl. Petrus Claver. 72 risControl 10/16

Bis ins Jahr 2014 war es im Besitz des Missionsordens, dann übernahm die Firma Lederleitner die Anlage. Heute ist der Home Store dort untergebracht und es gibt wundervolle Konzertveranstaltungen in den neu restaurierten Räumen. Wie immer bleibt die Helvetia ihrem Motto treu, die interessantesten Locations zu finden. Bei der ersten Station des heurigen Partnercercles fanden sich mehr als einhundert Besucher ein. Die Begrüßungsworte von Vertriebsvorstand Werner Panhauser, Dr. Bodner CEO und Alexander Neubauer, Leiter des Partner Vertriebes, waren teilweise humorvoll. Dr. Bodner hatte eine wichtige Botschaft für die Maklerpartner, denn das Unternehmen

hat sich zum Ziel gesetzt, der beste Partner für erfolgreiche Vermittler in Österreich zu sein. Die Endkunden seien für die Helvetia Versicherung sehr wichtig, aber die Vermittler stehen für das Unternehmen im Mittelpunkt. Vertriebsvorstand Werner Panhauser nahm in seinen Eröffnungsworten Bezug auf die positiven Ergebnisse des ersten Halbjahres, die besondere Entwicklung der fondsgebundenen Lebensversicherung und die Bedeutung des Partnervertriebes. Auch er betonte wie wichtig die Maklerpartner für die Helvetia sind. Was sonst noch alles gesagt wurde, können Sie in der nächsten Ausgabe von risControl Print lesen, oder Sie besuchen eine der nächsten Veranstaltungen.


VERANSTALTUNG

THE CERCLE GOES ON

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SCHLUSSPUNKT

VORSCHAU

Interview mit Mag. Birgit Eder, Mitglied der Geschäftsführung ARAG SE Direktion Österreich

Von der Babyrassel bis zur Midlife Crisis

Interview mit Mag. Waltraud Martius, Ehrenpräsidentin des ÖFV

2. Teil Nachberichterstattung vom Trendtag

IMPRESSUM “risControl” - Eigentümer, Herausgeber & Verleger Redaktion: risControl, Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation, 3701 Oberthern, Oberthern 33 ZVR 780165221. Telefon: +43 (0)720 515 000 Fax: +43 (0)720 516 700 e-mail: office@riscontrol.at Team: Doris Schachinger, Chefredakteur; Christian Proyer, Geschäftsführer; Isabella Schachinger; Christoph Schönfellner, Layout. Fotos: Schewig Fotodesign, Karl Grabherr, Foto Wilke, Allianz, Christian Proyer, Christoph Schönfellner, Robert Kaufmann, Christian Senti, ideenwerk werbeagentur gmbh, Pepo Schuster, austrofocus.at, Ariel Javellana, Klaus Mitterhauser, Martina Draper, Ingo Folie, www.zweischrittweiter.at, A. Felten, Harry Schiffer, H.Vallant/AssCompact, Asian Development Bank, Christine Andorfer. Nachdruck nur mit Quellenangabe u. schriftlicher Genehmigung d. Verlages. Namentlich gezeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder und müssen sich nicht mit jener der Redaktion decken. Unverlangt eingesandte Manuskripte werden nicht retourniert. Mit der Annahme u. Veröffentlichung

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eines Artikels erwirbt der Verlag das ausschließliche Verlagsrecht daran, bis zum Ende des, der Veröffentlichung, folgenden Jahres. Produktanalysen werden nach besten Wissen erstellt, jedoch OHNE JEDE Gewähr. Angaben und Mitteilungen, welche von Firmen stammen, (pdi+/o/Public relation, oder namentlich gezeichnete Artikel), unterliegen nicht der Verantwortlichkeit der Redaktion. Ihre Wiedergabe besagt nicht, daß sie eine Empfehlung oder die Meinung der Redaktion darstellen. „risControl“ identifiziert sich gemäß dem österreichischen Medienrecht nicht mit dem Inhalt angeführter Brancheninformationen und den in Interviews geäußerten Meinungen. Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher sprachformen verzichtet. Sämtliche Personen Bezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht. Abonnementbestellungen gelten auf ein Jahr, ab dem Monat der Bestellung und verlängern sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht spätestens ein Monat vor Ablauf des Bestellzeitraumes gekündigt wird. Für Anzeigen sind die allgemeinen Anzeigenbedingungen des Österreichischen Zeitschriftenverbandes vom 1. Februar 1990 bindend. Es gilt der Anzeigentarif 01/2016 / (ca)


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