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risControl DAS Nachrichtenmagazin für Versicherungs- und Finanzinformation

Bei Unzustellbarkeit retour an: risControl, 3701 Oberthern, Oberthern 33

NR. 10 • 2013 • HEFT 411 • 34. JAHRGANG • EURO 10,00

Ingo Hofmann, neuer Niederlassungsleiter der Gothaer Versicherung Univ. Prof. Dr. Attila Fenyves über Aus- und Weiterbildung 10 Jahre Dialog Lebensversicherung in Österreich 360° Lebensretter mit Vorstand Mag. Ali Eralp von FiNUM

Die andere Art der Vorsorge für

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EDITORIAL

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eit gefühlten vierzig Jahren gibt es risControl. Und noch nie liebe Leserin, lieber Leser, noch nie haben wir uns mit parteipolitischen Themen beschäftigt. Nie haben wir uns irgendeiner parteipolitischen Schublade zuordnen lassen. Das ist gut so und soll so bleiben. Andererseits haben wir nie verhehlt, dass wir das Projekt „friedliches Europa“ für gut finden. Weil das Gegenteil von Miteinander mehr Unfrieden bedeutet. Mindestens.

Man sollte meinen, solch einfacher Gedanke sollte allen - na gut, den meisten - einleuchten. Und wer es wagt, so einen Gedanken zu äußern, sollte nicht in eine parteipolitische Ecke gedrängt werden. Doch ich sehe das „Friedensprojekt einiges Europa“ in Gefahr. Um gleich allen Contras den Wind aus den Segeln zu nehmen: ich meine weder die „Vereinigten Staaten“ von Europa noch ein geeintes Europa. Ich meine ein Europa in dem die Völker, bei Gott, zwar nicht in allen Fragen „einig“ sind, aber alle - wir alle - in die gleiche Richtung schauen. Um es mit anderen Worten zu sagen: Europa ist die Antwort auf 1945. Selten wird es ausgesprochen und ist dennoch Gewissheit: Vielen Anti-Europa-Bewegungen geht es - grosso modo - ja nicht um dieses eine Europa. Es geht - fast immer - nur um Innenpolitik. Wie kann man Europa gewinnen, das die schlimmste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt, wenn man weiterhin einem Retro-Liberalismus huldigt? Nachgefragt fallen den meisten Antieuropäern nur Allgemeinplätze ein. Alternativlösungen können sie nicht bieten. Vernünftige, wirtschaftlich und politisch realisierbare, meine ich. Ihr Credo lautet: Isolation anstelle Solidarität. Ersatzweise wollen sie, so wörtlich - Sesam öffne dich - „das Beste“ für uns herausholen. Die Totengräber des Europagedankens reiben sich schon die Hände. Lieber lässt ein gescheiterter Politiker das Schiff auf Grund laufen, als dass er, einem Lotsen gleich, friedlich von Bord geht. Er handelt aus innenpolitischen Gründen. Falls Europa wirklich stirbt, dann nicht weil die Vision, die Idee an sich falsch wäre. Europa welkt weil kleinere, regionale, innenpolitische Kräfte sehen, dass man den Mainstream mit Euroskeptizismus gut lenken und mit Ressentiments gut schüren kann. Man sagt, das Volk wolle es so. Und doch geht es um die eigene politische Zukunft oder schlimmer noch um eigene, persönliche Privilegien. Die Österreicher haben die EU mit großer Mehrheit gewählt. Wenn jetzt die Stimmung kippt, kann das nicht verwundern. Würde die EU medial so trommeln wie die Antiprotagonisten, dann würde der Wählermarkt wohl anders aussehen.

Die High-End-Society

Liebe Leserinnen und Leser!

Natürlich haben es die politischen Eliten verabsäumt, die Finanzindustrie in den Griff zu bekommen. Wie auch, der angebetete Turbo-Neoliberalismus durfte alles tun damit der Markt frei, ungehemmt und unreglementiert an die Wand fährt. Politisch ist Europa nicht auf Augenhöhe mit den Herausforderungen. Jetzt die Zügel wieder zu straffen ist schwer. Wenn einmal die Pferde durchgegangen sind... In den kommenden Monaten werden jene Anti-Europa-Seuchen ausbrechen, die einige nationale Wahlen zurückgedrängt haben. Mein Europa ist krank, politisch, ökonomisch, demokratisch. Dabei ist Europa mehr als nur Binnenmarkt und Währungsunion. Mein Europa hat Fieber. Manche sehen schon das „game over“. Aber mein Europa ist noch nicht am Ende. Wir bewegen uns lediglich in einer High-End-Society mit. Ihr Karl Wrumen

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Ausgabe-Nr.: 10 | risControl 10/2013 Heft-Nr.: 411 | 34. Jahrgang

3 EDITORIAL Die High-End-Society Wir haben mit Thomas Heß, WWK Versicherung, gesprochen

6 KARRIERE 6 DONAU: Neue Vorstandsmitglieder 6 DIALOG: Alles anders 6 MERKUR: Vorstandsteam 6 HELVETIA: Vertriebspartner Coaches 7 Ehrung

Seite 10

8 KURZNACHRICHTEN 8 Zwei Helden 8 Verlängerung 8 Umwelterklärung 8 Freiwilligen Tag 8 Flughafen verkauf 8 Bilanz der Versicherungswirtschaft 9 Lebensversicherung 9 Neuer Webauftritt 9 Rückzug 9 KMU Bonitätsrechner gibt Planungssicherheit Vorbereitung für das persönliche Bankgespräch 9 Beschwerde beim Höchstgericht

Interview mit Karsten Löffler, Geschäftsführer von Allianz Climate Solutions

Seite 12

10 INTERVIEW 10 Wir sind gut vorbereitet 12 „Wald ist wirkungsvoller Klimaschutz“ 14 Sozial und Rentabel 16 Immer zeitgemäßer 19 Power in Wien 20 Lust auf Erfolg

22 KOMMENTAR

Seit fast 20 Jahren ist Mag. Ali Eralp im Unternehmen tätig und nun Vorstand der FiNUM

Seite 14

Kreditmarkt im Umbruch

24 REISE Reisen zum Bier

26 FINANZEN Schuldenlage

Wir haben mit o.Univ.Prof. Dr. Attila Fenyves über den Lehrgang und seine Erfahrungen in den letzten Jahren gesprochen

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INHALT

28 VERSICHERUNG

Wüstenrot Versicherung, Gut für Hund und Katz

Seite 28 Dialog Lebensversicherung, „Bleiben wir im Dialog“

28 Gut für Hund und Katz 30 Fahrradfahren 31 Geburtstag 31 Alarmsignale 32 Regionaloffensive bei Haushaltsversicherungen 34 Versicherungskooperation 36 Expansion 36 Gefahren in der Dämmerung 37 Herausforderungen 38 „Bleiben wir im Dialog“ 40 5 Jahre Montenegro 40 Resümee 41 10 Millionen 42 Image 42 Keine böse Überraschung 43 Wert & Wachstum 44 Der Herbst wird Wüstenrot 45 Erweiterte Privatklasse Novum mit Hightech Früherkennung 46 TOGETHER und UNIQA – Qualität gewinnt! 48 Spielregeln für soziale Medien

50 VERANSTALTUNG

Seite 38 Trendtag

50 Trendtag 62 20 Tiroler Jahre 64 Haben Sie schon alle Geschenke für Weihnachten 2014? 66 Betrieblicher Sozialpreis 67 Trauriger Trend 68 EU-Panorama 68 Nummer Eins 69 Zuwachs 69 Business Run 2013 – ein voller Erfolg!

70 TIPPS & TRENDS

Seite 50

Linz Wollen Sie keine Ausgabe versäumen? Dann abonnieren Sie risControl unter www.riscontrol.at

Abo

Impressum: “risControl” - Eigentümer, Herausgeber & Verleger Redaktion: risControl, Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation, 3701 Oberthern, Oberthern 33 ZVR 780165221, Telefon: +43 (0)720 515 000, Fax: +43 (0)720 516 700, e-mail: office@riscontrol.at Doris Schachinger, Chefredakteurin, Christian Proyer, Prof. Goran Devrnja, Layout

HDI Versicherung, 20 Tiroler Jahre

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Titelbild: risControl, Weitere Bilder: risControl, fotolia.com, 123rf.de, Niko Formanek, APA-Fotoservice/ Reither, Daniel Hinterramtskogler, Brauerei Schnaitl, Moorhof, Merkur Versicherung AG, Brauerei Stiegl. Nachdruck nur mit Quellenangabe u. schriftlicher Genehmigung d. Verlages. Namentlich gezeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder und müssen sich nicht mit jener der Redaktion decken. Unverlangt eingesandte Manuskripte werden nicht retourniert. Mit der Annahme u. Veröffentlichung eines Artikels erwirbt der Verlag das ausschließliche Verlagsrecht daran, bis zum Ende des, der Veröffentlichung, folgenden Jahres. Produktanalysen werden nach besten Wissen erstellt, jedoch OHNE JEDE Gewähr. Angaben und Mitteilungen, welche von Firmen stammen, (pdi+/o/Public relation, oder namentlich gezeichnete Artikel), unterliegen nicht der Verantwortlichkeit der Redaktion. Ihre Wiedergabe besagt nicht, daß sie eine Empfehlung oder die Meinung der Redaktion darstellen. „risControl“ identifiziert sich gemäß dem österreichischen Medienrecht nicht mit dem Inhalt angeführter Brancheninformationen und den in Interviews geäußerten Meinungen. Abonnementbestellungen gelten auf ein Jahr, ab dem Monat der Bestellung und verlängern sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht spätestens ein Monat vor Ablauf des Bestellzeitraumes gekündigt wird. Für Anzeigen sind die allgemeinen Anzeigenbedingungen des Österreichischen Zeitschriftenverbandes vom 1. Februar 1990 bindend. Es gilt der Anzeigentarif 01/2012 / (ca)

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KARRIERE

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MERKUR VERSICHERUNG

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Neue Vorstandsmitglieder

Vorstandsteam

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Vertriebspartner Coaches

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Alles anders

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DIALOG LEBENSVERSICHERUNG AG

rok. Christian Kladiva wurde zum künftigen Vorstandsdirektor der Merkur Versicherung bestellt. Er ist seit 2006 im Unternehmen und erhielt 2009 die Prokura. Er steht derzeit dem Bereich Risiko/Solvabilitätsmanagement und betrieblicher Organisation vor. Außerdem ist er Aufsichtsratsvorsitzender des slowenischen Tochterunternehmens Merkur Zavarovalnica. Der Merkur Vorstand setzt sich ab Jänner 2014 wie folgt zusammen: Vorstandsvorsitzender Mag. Gerald Kogler, Vorstandsdirektor Ing. Andreas Stettner sowie Vorstandsdirektor Christian Kladiva.

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it Wirkung vom 1. Jänner 2014 hat der Aufsichtsrat der Donau Versicherung AG, Mag. Harald Riener und per 1. April 2014 Mag. Gerhard Lahner r in den Vorstand berufen. ahne L rd Mag. Harald RIENER, 44, begann seine ha Karriere innerhalb des Konzerns im Jahr 1998 im Marketing der Donau Versicherung, wechselte dann in die Marketingabteilung der Wiener Städtischen, leitete später dort das Groupmarketing. Von der Konzernleitung nach Kroatien entsandt, hatte er dort mehrere Funktionen inne und begleitete die Fusion zweier Gesellschaften. Zuletzt war er Vorstandsmitglied der Wiener Osiguranje Vienna Insurance Group Kroatien. Mag. Gerhard LAHNER, 36, war bereits während seines Studiums an der Wirtschaftsuniversität Wien für die Vienna Insurance Group tätig. Zu Beginn seiner Karriere innerhalb des Konzerns war er 2002 im Generalsekretariat der VIG tätig, anschließend bekleidete er Gruppenfunktionen in Bulgarien und der Tschechischen Republik. Seit 2006 war er im Vorstand zweier tschechischer Gesellschaften der VIG tätig.

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hristian Rosner und Edwin Mayer verstärken seit Sommer dieses Jahres als Vertriebspartner-Coach Ed w FDL den Partnervertrieb Ost. Beide bein richten an Regionalleiterin Nicole Martinek. Edwin Mayer verantwortet die Sparte Lebensversicherung in den Regionen Wien und Burgenland, Christian Rosner ist für Niederösterreich zuständig. Rosner absolvierte den Universitätslehrgang für FDL an der Donau Uni Krems, zuletzt war er im Sales Management der Skandia Austria tätig. Mayer bringt 10 Jahre Branchenerfahrung in seine neue Funktion mit. Zuletzt war er als Regionalleiter im Vertriebsaußendienst der WWK Versicherung tätig.

ertriebsvorstand Rüdiger R. Burchardi bleibt der Dialog Lebensversicherung doch noch ein Jahr als Vertriebsvorstand und sogar als Sprecher des Vorstandes erhalten. Oliver Brüß, der Rüdiger R. Burchardi als Vertriebsvorstand folgen sollte, hat die Position des Sprechers des Vorstandes der Volksfürsorge AG übernommen. Dietmar Meister, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland Holding, bedankte sich ausdrücklich bei Burchardi dafür, die Dialog Lebensversicherung noch ein weiteres Jahr zu begleiten.

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7 KARRIERE

Ehrung A

nlässlich der Emeritierung von Universitätsprofessor Attila Fenyves, Koryphäe im Versicherungsrecht, gaben die Universitätsprofessoren Stefan Perner, Martin Spitzer, Daniel Rubin und Andreas Vonkilch eine Festschrift heraus. Sektionschef Georg Kathrein bedankte sich in seinen Eröffnungsworten im Namen von Justizministerin Beatrix Karl für die gute Zusammenarbeit mit dem Ministerium. Universitätsprofessor Heinz Krejci skizzierte in einer unterhaltsamen, in Reimform gehaltenen Rede die Lebensabschnitte von Fenyves, der „einen intensiven Dialog zwischen Judikatur, Versicherungswirtschaft und Lehre maßgebend geprägt hat“. Im Rahmen der Feierlichkeiten lud D.A.S. Vorstandssprecher Johannes Loinger zu einem Empfang. Loinger unterstrich in seiner Ansprache, die seit Jahrzehnten bestehende enge Verbindung zwischen Fenyves und der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. „Prof. Fenyves hat der jungen Sparte Rechtsschutz sehr bald zu entsprechender Belebung verholfen. So hat er zum Beispiel die Entwicklung von Musterbedingungen für den Rechtsschutz begleitet und unterstützt“, so Loinger. Auch das jahrelange gemeinsame Engagement, Lehre und Praxis beim D.A.S. Förderpreis miteinander zu verbinden, wurde hervorgehoben. „Seit 2006 regen wir als führender Rechtsschutzspezialist junge Juristen an, sich mit aktuellen rechtlichen Fragestellungen im Rahmen wissenschaftlicher Arbei-

ten zu beschäftigen, um damit das Rechtsschutzangebot für unsere Kunden und Interessenten weiter zu entwickeln. Dabei hat die Zusammenarbeit mit Professor Fenyves eine lange Tradition“, so Loinger abschließend. Unter den Gratulanten und Mitautoren fanden sich zahlreiche Vertreter der nationalen und internationalen Rechtslehre wie die Universitätsprofessoren Helmut Koziol (European Centre of Tort and Insurance Law ), Peter Rummel und Georg Kodek (beide WU Wien), Peter Apathy (Universität Linz), Peter Bydlinski (Universität Graz), Dirk Looschelders (Heinrich Heine-Universität Düsseldorf), Bernd Schilcher (Universität Graz), Rudolf Welser und Bernd-Christian Funk (beide Universität Wien), Robert Koch (Universität Hamburg), Vertreter der Versicherungswirtschaft wie Direktor Louis Norman-Audenhove (Versicherungsverband Österreich), Generaldirektor Robert Lasshofer (Wiener Städtische), Vorstände Ingo Kaufmann (D.A.S. Rechtsschutz AG) und Franz Kronsteiner sowie Geschäftsführerin Katharina Trampisch (beide Gesellschaft für Versicherungsfachwissen), Rechtspraktiker wie die Vizepräsidentin Ilse Huber (Oberster Gerichtshof), Richterin Elisabeth Steiner (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte), Rechtsanwalt Erich René Karauscheck (TTPLAW) und Vertreter aus der Wirtschaft wie etwa Verlagsleiterin Barbara Raimann (Verlag Österreich) und viele mehr.

v.l.n.r.: Johannes Loinger, Vorstandssprecher D.A.S. Rechtsschutz AG, o.Univ.-Prof. Dr. Attila Fenyves, Dr. Franz Kronsteiner, Präsident Österreichische Gesellschaft für Versicherungsfachwissen, Univ.-Prof. Dr. Stefan Perner, Universität Klagenfurt

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KURZNACHRICHTEN

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HDI VERSICHERUNG

VBV VORSORGEKASSE

Zwei Helden

Umwelterklärung

Gleich zwei Helden hat die HDI Versicherung in den letzten Wochen in Wien auf die Straße geschickt. Auch wenn es für die beiden Helden keine Verbrechen zu bekämpfen gab, sorgten sie mit ihren auffälligen Kostümen und Gefährten für Aufsehen, wo immer sie auftauchten. Die

Die VBV Vorsorgekasse AG hat die Validierung nach EMAS (Eco management and Audit Scheme) erhalten. Alle Daten, sowie freiwillige Maßnahmen zur Optimierung der betrieblichen Umweltleistungen werden dabei in einer Umwelterklärung festgehalten. EMAS ist ein freiwilliges Umweltmanagementsystem der Europäischen Union. Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistungen weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Alle Maßnahmen werden in einer Umwelterklärung offen gelegt und von einem unabhängigen Umweltgutachter beurteilt. Dabei steht nicht die Einhaltung der formellen Regeln im Vordergrund, sondern vielmehr die tatsächlichen Umweltleistungen der Organisation, wie etwa die Erreichung der selbst gesteckten Ziele. KR Heinz Behacker, Vorstandsvorsitzender: „Wir gehen mit guten Beispiel voran.“

Superhelden verteilten kleine Geschenke und Flyer und nutzen die entstandenen Gespräche, um auf die Services und Angebote von HDI zu verweisen. „Mit dieser Aktion ist uns gelungen, unseren Ruf als Versicherung, die mit einem Augenzwinkern durchs Leben geht, weiter zu festigen“, freut sich Wolfgang Kaiser, Abteilungsleiter Marketing und Vertrieb. Auch als Fotomodelle waren die beiden Helden sehr begehrt, wie zahlreiche Fotos in den sozialen Netzwerken belegen. Parallel zu der von CIDCOM erdachten und Balloonart umgesetzten Promotion Aktion waren die Facebook Fans von HDI aufgefordert, einen Namen für die Helden zu finden.

GENERALI DEUTSCHLAND

Freiwilligen Tag

WKO

Verlängerung Die Schwellenwerte Verordnung wurde verlängert, d. h. unter anderem, dass öffentliche Auftraggeber bis 31.12.2014 weiterhin Aufträge bis zu 100.000 Euro direkt an Unternehmen der Bau-, Lieferund Dienstleistungsbranchen vergeben. Für Bauaufträge kann die öffentliche Hand für Auftragsvolumina bis zu einer Mio. Euro, zumindest drei qualifizierte Unternehmen im sogenannten nicht offenen Verfahren, ohne Bekanntmachung direkt zur Angebotslegung einladen.

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Bereits zum vierten Mal findet bei der Generali Gruppe Deutschland der Freiwilligentag statt. Bundesweit engagieren sich 340 Mitarbeiter in 29 Projekten. In den drei Engagementkategorien „Anpacken“, „Begegnung“ und „Kompetenzspende“ können sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ehrenamtlich einbringen. Unteranderem wurden die Special Olympics mit freiwilligen Helfern unterstützt und viele weitere Projekte für hilfsbedürftige Menschen stehen heuer noch am Plan.

GENERALI VERSICHERUNG ITALIEN

Flughafen verkauf Die Generali Versicherung steigt aus dem Flughafen Venedig aus. Bereits zu Beginn seiner Amtstätigkeit hat CEO Mario Greco erklärt, dass er die Beteiligung an SAVE S.p.A. abgeben möchte. Die Anteile sind an Morgen Stanley im Wert von 13 Euro pro Aktie verkauft worden. Der Erlös betrug 60 Mio. Euro.

FMA FINANZMARKTAUFSICHT

Bilanz der Versicherungswirtschaft Das 2. Quartal hat der Versicherungswirtschaft eine Steigerung um 2,6% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gebracht. Insgesamt beträgt das Prämienvolumen 4,03 Mrd. Euro. Zuwachs konnte in der Schaden- und Unfallversicherung (+1,9%) in der Krankenversicherung (+3.6%) und in der Lebensversicherung (3,4%) erwirtschaftet werden. Die Steigerung im versicherungstechnischen Ergebnis um fast 7% und die Zunahme beim Finanzergebnis um 1,6% gegenüber dem Vorjahreshalbjahr führten dazu, dass das EGT in den ersten sechs Monaten um 10,2% auf 1 Mrd. Euro zunahm.

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CREDIT SUISSE

Lebensversicherung

Rückzug

Der europäische Lebensversicherungsmarkt stagniert, wenn man es positiv ausdrücken möchte. Ganz anders verhält es sich in Indien, hier erwartet man in den nächsten Jahren einen Zuwachs von bis zu 20% bei Lebensversicherungen, die Durchdringungsrate soll sich auf 5% bis ins Jahr 2020 steigern. Bei den Versicherungsvermittlern erwartet man in den nächsten 5 Jahren einen enormen Zuwachs. Auch bei anderen Versicherungsparten wie Unfallversicherung soll es eine deutliche Zuwachsrate geben.

HDI VERSICHERUNG

Neuer Webauftritt

Die Website der HDI Versicherung wurde komplett überarbeitet. Sie bietet jetzt eine einfache Navigation und unkomplizierten Zugriff auf Informationen so wie ein frisches Design als auch eine intuitive ordentliche Gliederung. Neben den hilfreichen Quicklinks, wie Schadenmeldung, Onlineberechnung und Grüne Karte, finden die Besucher schnell den Zugang zu Informationen für Privat- und Unternehmenskunden oder den Bereich mit Daten zu HDI. „Im Sinne des Kundenservice war uns äußerst wichtig, dass sich unsere Besucher auf Anhieb auf der Website zurechtfinden und problemlos alles Gesuchte finden“, ergänzt Günther Weiß, Vorstandsvorsitzender von HDI. Auch der Bereich für Unternehmen wurde komplett neu aufgestellt. Thomas Lackner, Vorstand von HDI, freut sich, dass „der Unternehmensbereich so übersichtlich gestaltet ist. Gerade wenn für Unternehmen die Zeit drängt, ist es erleichternd, wenn man auf einen Blick erkennt, wo man nötige Informationen erhält oder an wen man sich wenden kann.“

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Die Credit Suisse zieht sich in 50 Ländern aus dem Bankgeschäft zurück. Kleine Handelsmärkte sind für das Unternehmen nicht mehr attraktiv, die eingesparten Kosten sollen bis Ende 2015 insgesamt 4,4 Mrd. Euro betragen. Viele Kunden werden demnächst ihre Konten bis zum Jahresen-

de schließen müssen. In einigen Ländern werden aber Kontenbetreuung in Vermögensbereichen von einer Millionen oder mehr gewährleistet bleiben. Damit wird den Steuerkonflikten zwischen der Schweiz und anderen Ländern, der Geldwäschereigesetzgebung und ähnlichem Rechnung getragen. Offshore Geschäfte werden weiterhin betrieben. Auch zahlreiche Mitarbeiter im Aktiengeschäft der Bank in Europa, dem Nahen Osten und Afrika werden nach unbestätigten Meldungen ihren Arbeitsplatz verlieren.

FACHVERBAND FINANZDIENSTLEISTER WK ÖSTERREICH

Beschwerde beim Höchstgericht

KURZNACHRICHTEN

INDIEN

Der Fachverband der Finanzdienstleister vertritt die Meinung, dass die Kostenaufteilung der Finanzmarktaufsicht ungerecht ist. Es wurde eine Beschwerde beim Höchstgericht eingebracht. Fachverbandsobmann KR Wolfgang K. Göltl: „Unser Ziel ist eine neue, geKR Wolfgang K. Göltl, rechte Regelung zur KostenFachverbandsobmann berechnung“ Bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) konzessionierte Unternehmen müssen die Kosten für die Aufsicht selbst tragen. Die Aufteilung dieser Kosten wird nach einem sehr komplexen Verfahren berechnet. Wolfgang K. Göltl, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), erklärt dazu: „Die Umsätze der Wertpapierunternehmen (WPU) sind bei dieser Art der Berechnung gegenüber anderen konzessionierten Unternehmen bis zu zehn Mal stärker mit Kosten der FMA belastet.“

WIRTSCHAFTSKAMMER WIEN

KMU Bonitätsrechner gibt Planungssicherheit Vorbereitung für das persönliche Bankgespräch Klein- und Mittelbetriebe, die für geplante Investitionen Kredite benötigen, können sich nun ganz leicht einen fundierten Überblick über ihre Bonität verschaffen und sich gründlich auf das Bankgespräch vorbereiten. Der kostenlose KMU Bonitätsrechner des WIFI-Unternehmerservice leitet Schritt für Schritt dazu an, die wichtigsten Finanzkennzahlen und Unternehmensdaten zu erfassen, um ein aussagekräftiges Rating zu ermöglichen. Zunächst wird das Bundesland ausgewählt, dann folgen Angaben zu Modalitäten der Unternehmensführung. Schließlich sind Hard Facts aus dem Rechnungswesen gefragt. Mit Hilfe der detaillierten Auswertung

wird schnell deutlich, wie es mit der Kreditwürdigkeit bei der Bank aussieht. Außerdem lassen sich auf Knopfdruck Szenarien durchspielen, wie sich veränderte Zahlen auf die Bonitätsnote auswirken. Zum Abschluss liefert das Tool wertvolle Tipps und Informationen zu regionalen Ansprechpartnern und Unterstützungsangeboten. Der KMU Bonitätsrechner wurde von der Ombudsstelle für Unternehmensfinanzierung der WK Wien in Kooperation mit dem WIFI-Unternehmerservice sowie Raiffeisen erstellt. Download: www.wko.at/ratgeber/kmu-bonitaet

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INTERVIEW

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WWK VERSICHERUNG

Wir sind gut vorbereitet Wir haben mit Thomas Heß, Organisationsdirektor des Partnervertriebes über die Niedrigzinsphase bei der Lebensversicherung, die Geschäftsentwicklung im heurigen Jahr und den Dauerbrenner Berufsunfähigkeitsversicherung gesprochen.

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Heß: Betrachtet man die doch erst sehr kurze Marktpräsenz der WWK in Österreich, so hat unser Geschäft bereits ein beachtliches Niveau erreicht und wächst stetig. Bei der Ablebensversicherung WWK PremiumRisk verzeichnen wir seit unserem Markteintritt im Jahr 2008 beständig steigende Absatzzahlen. Der äußert prämienattraktive Tarif wird von den Vertriebspartnern hoch geschätzt und ist nach wie vor unser Hauptumsatzträger in Österreich. Und auch bei der Fondspolizze WWK Premium FondsRente beobachten wir im laufenden Jahr wieder einen Anstieg der

Nachfrage. Grund dafür ist sicherlich auch die anhaltende Niedrigzinsphase. Geldwertanlagen wie beispielsweise Termingelder oder festverzinsliche Wertpapiere bieten derzeit für viele Kunden eine zu geringe Rendite, um eine auskömmliche Altersvorsorge aufbauen zu können. Kunden, 1 die 0113_01_WWK_AZ_Biometrie_AT_210x267_ISO39.indd eine höhere Renditechance anstreben, kommen also an fondsbasierten Investments nicht herum. risControl: Berufsunfähigkeit ist in Österreich immer noch eher ein schwieriges Thema, wie gehen sie damit um? Heß: Der im Bereich des Invaliditätsschutzes vergleichsweise noch wenig entwickelte österreichische Markt bietet gerade für einen Versicherer mit starker Ausrichtung

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auf biometrische Risiken sehr gute Chancen. Diese wollen wir mit unseren neuen Versicherungstarifen „WWK BioRisk“ zur Absicherung gegen Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit nutzen. Mit der Berufsunfähigkeitsversicherung sichern sich Kunden bestens gegen den finanziellen Verlust für den Fall der Berufsunfähigkeit ab. Er ist quasi der Top-Schutz, extrem leistungsfähig und sehr kundenorientiert gestaltet. Mit der Grundfähigkeitsversicherung können Kunden die finanziellen Risiken bei Verlust von bestimmten definierten Grundfähigkeiten wie Sehen, Sprechen oder Gehen auffangen. Die Versicherung ist damit eine kostengünstige Grundvorsorge, die zudem auch für Personen mit Vorerkrankungen geeignet ist.

risControl: Wie wirkt sich das Niedrigzinsumfeld für Ihr Unternehmen aus? Heß: Ohne Zweifel ist eine lang anhaltende Niedrigzinsphase auch für die Versicherungswirtschaft nicht unproblematisch. Die WWK ist auf eine solch schwierige Situation allerdings sehr gut vorbereitet. Wir haben bereits vor Jahren begonnen, unsere Eigenkapitalquote nachhaltig auszubauen. Heute sind wir in Deutschland der substanzstärkste Lebensversicherer unter den größten 30 Unternehmen und wurden von Focus Money und Franke & Bornberg im Jahr 2012 zum dritten Mal in Folge als bester deutscher Lebensversicherer ausgezeichnet. Zudem können wir als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit diesem Kapital an den Finanzmärkten gewinnbrin-

gend arbeiten, so dass wir unseren Kunden und Vertriebspartnern auch bei einer lang anhaltenden Niedrigzinsphase attraktive und vor allem verlässliche Konditionen für kapitalorientierte Vorsorgeangebote garantieren können.

INTERVIEW

risControl: Wie zufrieden sind sie mit der Geschäftsentwicklung im heurigen Jahr?

risControl: Ihre Präsenz bei der Vertriebsbetreuung wurde heuer bereits verstärkt, wie sind ihre Ziele für das nächste Jahr? Heß: Bei der Vertriebsbetreuung setzen wir in erster Linie auf eine starke Präsenz vor Ort. Derzeit sorgen vier Vertriebsdirektionen an den Standorten Wien, Graz, Salzburg und Linz regional für eine zuverlässige und kompetente Betreuung der Geschäfts-

partner. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung verstärken wir unsere bestehenden Betreuungskapazitäten aktuell durch den Aufbau eines Maklerbetreuerteams. Zudem setzen wir analog zu Deutschland einen Consultant für die Schulung überregionaler österreichischer Vertriebspartner 18.07.13 14:21bei, ein. Alle Komponenten tragen dazu dass wir unseren Geschäftspartnern einen hochwertigen Service bieten. So wurde die WWK beim österreichischen Fondspreis 2013 von der Fachzeitschrift FONDS professionell wie bereits in den Jahren 2011 und 2012 mit dem Prädikat „herausragend“ in der Kategorie Service-Award Versicherungen ausgezeichnet. risControl: Wir bedanken uns für das Gespräch.

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INTERVIEW

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ALLIANZ CLIMATE SOLUTIONS

„Wald ist wirkungsvoller Klimaschutz“ Die Allianz hat ihre Investitionen in Klimaschutz erweitert. Eine Waldfläche in Borneo (Indonesien), zweimal so groß wie die Stadt München, wird nun mit Hilfe der Allianz vor der drohenden Abholzung durch die Palmölindustrie geschützt. „Das fördert die Nachhaltigkeit und bringt eine Rendite“, erklärt Karsten Löffler, Geschäftsführer von Allianz Climate Solutions.

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Löffler: Die Allianz und ihre Kunden sind von den Folgen des Klimawandels unmittelbar betroffen - im Versicherungsgeschäft ebenso wie im Investmentbereich. Wir sehen hier aber nicht nur Risiken, sondern auch erhebliche Chancen.

risControl: Die Allianz zählt bereits zu den größten Investoren in erneuerbare Energien. Nun investieren Sie in einen Regenwald in Indonesien. Welchen Beitrag zum Klimaschutz soll Rimba Raya leisten?

risControl: Welche? Löffler: Es gibt kaum einen anderen Markt, der in den nächsten zehn Jahren und darüber hinaus ein so sprunghaftes und nachhaltiges Investitionswachstum benötigt und auch erleben wird, wie der Klimaschutz und die Dekarbonisierung unserer Wirtschaftsprozesse. Um den Klimawandel auf ein für uns alle verkraftbares Maß zu begrenzen, werden die Industriestaaten ihre Emissionen bis 2050 um bis zu 95 Prozent reduzieren müssen. Als Versicherer beschäftigen wir uns mit der Frage, ob und wie sich die zunehmenden Schäden aus Naturkatastrophen in Zukunft noch versichern lassen. Mit der Erderwärmung nimmt die Häufigkeit von Stürmen und Fluten weiter zu. Zudem wächst das Risikobewusstsein unserer Kunden, insbesondere auch in Wachstumsregionen wie Asien. Damit nimmt das Volumen versicherter Werte zu. risControl: Es gibt auch Wissenschaftler und Politiker, die Zweifel am Klimawandel äußern. Was halten Sie von solchen Einwänden? Löffler: Die Allianz ist ein Risikomanager. Es ist der elementarste Teil unseres Geschäftes, die Entwicklung von Risiken einzuschätzen und dann Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln. Im Risikomanagement kommt es darauf an, Handlungsspielräume zu nutzen, so lange sie vorhanden sind. In der Regel sind sie umso größer, je früher man damit beginnt. Wenn wir an den Klimawandel erst glauben, wenn alle Szenarien eingetreten sind, wird es nicht nur zu spät sein, auch der Umgang mit den Folgen wäre wesentlich teurer. Das Risiko Klimawandel halten wir für groß genug, um konsequent und beherzt zu handeln.

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risControl: Und was hat die Allianz davon?

INTERVIEW

risControl: Herr Löffler, warum engagiert sich die Allianz im Klimaschutz?

Löffler: Für das CO2, das diese Wälder speichern, erhalten wir Zertifikate, mit denen die Allianz und andere Käufer ihre nicht- oder nur mit hohem Aufwand vermeidbaren CO2-Emissionen ausgleichen können. Die Allianz ermöglicht damit ihre Klimaneutralität. Dadurch „rechnet“ sich unser Investment. Zur Rendite gehören für uns aber auch der Klimaschutz und der Erhalt der Biodiversität. Durch die Investition in das Projekt „Rimba Raya“ in Indonesien kann über einen Zeitraum von 30 Jahren der Ausstoß von 90 Millionen Tonnen CO2 verhindert werden, das entspricht den Emissionen von rund 300.000 Haushalten. risControl: Warum geht die Allianz mit ihren Klimainvestitionen in Entwicklungs- und Schwellenländer?

Löffler: Einen einfachen und vor allem einen unmittelbar wirkungsvollen! Wälder sind die wichtigsten Kohlenstoffspeicher der Erde. Tropische Wälder nehmen 15 Prozent der Erdoberfläche ein und sie speichern ein Viertel des in der Erdbiosphäre gebundenen CO2. Darüber hinaus spielen Wälder eine zentrale Rolle in einer nachhaltigen Wasserwirtschaft und haben damit einen doppelt kühlenden Effekt. Ihr Schutz ist daher eine der effektivsten Klimaschutzmaßnahmen. Rimba Raya ist ebenso wie unser letztjähriges Investment in Kenia ein sogenanntes „REDD-Projekt“ (Reducing emissions from deforestation and forest degradation). Beide Investitionen schützen nicht nur bedrohte Wälder, sie beziehen die lokale Bevölkerung mit ein und geben den dort lebenden Menschen eine Existenzgrundlage. In Rimba Raya können wir zudem die Heimat eines Rehabilitationszentrums für Orang-Utans erhalten.

Löffler: Die Menschen in vielen dieser Länder sind am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen und am wenigsten vor ihnen geschützt. Hier können wir eine doppelte Rolle spielen, indem wir zur Entwicklung der Wirtschaft beitragen und gleichzeitig das lokale Bewusstsein für Umweltschutz erhöhen. Mit Rimba Raya können wir ein Signal gegen die verheerenden Abholzungen setzen. risControl: Was ist nötig, um weitere Klimainvestitionen anzukurbeln? Löffler: In Indonesien sind laut den Vereinten Nationen 98 Prozent der Waldflächen bedroht, vor allem durch die weltweit wachsende Nachfrage nach Palmöl. Projekte wie Rimba Raya hängen von der Nachfrage für CO2 Zertifikate in Industrieländern ab und können einen kleinen Beitrag leisten. Insgesamt passiert aber längst nicht genug, um die globale Erwärmung um mehr als 2°C bis 2100 zu vermeiden. Dafür brauchen wir vor Ort verlässliche Rahmenbedingungen, die Investoren attraktive Anreize und Sicherheit bieten. risControl: Wir danken für das Gespräch.

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INTERVIEW

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Sozial und Rentabel Eine interessante Geschichte hat das Haus FiNUM Privat Finance in Wien. Zuerst als MLP Vertrieb, dann von Aragon AG in Wiesbaden gekauft, neu aufgestellt und mit einer indirekten Beteiligung der AXA Versicherung nun erfolgreich am österreichischen Markt unterwegs. Das Unternehmen arbeitet in Österreich mit 40 Beratern. Der gemeinsame Nenner aller Beteiligten, ist das absolvierte Studium. Seit fast 20 Jahren ist Mag. Ali Eralp im Unternehmen tätig und nun Vorstand der FiNUM. Er hat uns sein neuestes Projekt „Lebensretter 360°“ vorgestellt. Das soziale Engagement des Unternehmens mit erhabenen Zielen.

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risControl: Gibt es schon ein Projekt wo die Ausbildung bereits abgeschlossen wurde?

risControl: Herr Mag. Eralp, bitte stellen sie sich unseren Lesern vor. Eralp: Ich bin in Istanbul geboren und aufgewachsen und habe dort die österreichische Schule absolviert. Mit 21 Jahren bin ich nach Österreich gekommen um zu studieren und wollte eigentlich wieder nach meinem Studium zurück in die Türkei. Österreich ist mir aber immer mehr ans Herz gewachsen und so bin ich hier geblieben. Mit meiner Frau und meinen zwei Kindern lebe ich nun in Wien. Vor ca. 20 Jahren habe ich nach meinem Studium begonnen bei MLP als Finanzberater zu arbeiten und heute schätze ich mich glücklich als Vorstand die FiNUM Privat Finance leiten zu dürfen. risControl: Was steckt hinter dem Projekt und was soll es bedeuten? Eralp: Wir haben in unserem Unternehmen mehr als 20.000 Kunden mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren und dementsprechend viele Gespräche geführt. Für uns ist es sehr wichtig unseren Kunden Beraterqualität anzubieten, aber auch Verständnis für ihre Situation zu haben. Sich mit dem Kunden gemeinsam freuen und traurig sein ist für uns auch selbstverständlich. Und das alles hat uns bzw. mich zum Projekt Lebensretter 360° gebracht. Wir wollen Menschen bei gewissen Themen sensibilisieren und auch informieren. Menschen auf unerwartete Situationen vorbereiten. Nicht nur

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Eralp: Ja, in Zusammenarbeit mit einer Schule in St. Pölten haben wir 25 Babysitterinnen ausgebildet. Die jungen Damen wissen nun genau was zu tun ist, wenn es bei ihrer Tätigkeit zu einem Notfall kommen sollte. Das Zertifikat das sie erhalten haben, weist sie nun als zertifizierte Babysitterinnen aus.

auch finanziell zur Seite. Meiner Meinung nach sollte jedes Unternehmen zwei Eigenschaften haben nämlich sozial und rentabel. Das Projekt Lebensretter ist unser soziales Produkt, wobei aber es auch ein Geschäftsmodell für uns sein kann. Denn wir können damit auch Sympathien für unser Unternehmen erzeugen, und vielleicht den Einen oder die Andere damit für uns gewinnen.

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auf der Versicherungs- und Vermögensseite. Unser Beruf ist fast genauso wichtig wie der eines Arztes - wir begleiten und beraten. Eine immer steigendere Burn-out Rate, immer mehr Berufsunfähige geben uns Recht. Wir wollen in 12 definierten Zielgruppen 30 Menschen ausbilden, dass sie in ihren Firmen, in ihrem Lebensumfeld bessere Vorbeugungsmaßnahmen im Bereich Burn-out, Berufsunfähigkeit, Kindersicherheit, Vorsorge, etc. bieten können. Die Ausbildungen sind kostenlos und werden von FiNUM getragen.

risControl: Wie finden Sie die Referenten für ihre Ausbildungen? Eralp: Wir haben die Themen so ausgewählt, dass wir in Beratungsnähe zu unserem Unternehmen bleiben. Z. B. bei der Ausbildung der Lebensretter im Bereich Burn-Out arbeiten wir mit der anerkannten Expertin Dr. Martina LeiboviciMühlberger zusammen. Beim Erste-Hilfe Bereich werden wir auf eine der bestehenden Institutionen zurückgreifen. risControl: Wir danken für das Gespräch.

risControl: Welche Projekte sind noch geplant? Eralp: Im Bereich Unfallvorsorge bei Kindern und Schulden bei Jugendlichen. Die meisten Jugendlichen können mit Geld nicht umgehen, nun haben wir eine Veranstaltungsreihe Kind und Geld initiiert, die sich mit diesem Thema beschäftigt und österreichweit angeboten wird. Auch hier wollen wir im Bereich Schuldirektoren, Pädagogen etc. 30 Menschen als „Lebensretter“ ausbilden, um Kinder und Jugendliche auf dieses sehr sensible Thema vorbereiten zu können. Ein Thema wird sein, Volksschulkindern mit Migrationshintergrund das Lesen und Schreiben beizubringen, Lebensretter sollen hier 30 österreichische Seniorinnen und Senioren sein. Die neben dem Schreiben und Lesen, auch die österreichischen Werte und die Kultur den Kindern näherbringen sollen. risControl: Wie finanziert sich das Projekt? Eralp: Wir übernehmen die Kosten und viele unserer Produktpartner stehen uns

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AUS- UND WEITERBILDUNG

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Der Universitätslehrgang für Versicherungswirtschaft an der Grazer Universität unter der Leitung von o.Univ.Prof Dr. Attila Fenyves ist der zweitälteste Universitätslehrgang für Versicherungswirtschaft in Österreich. Der Lehrgang feiert nächstes Jahr sein 25jähriges Bestehen. Heuer im September hat der 13. Lehrgang begonnen. Wir haben mit o.Univ.Prof. Fenyves über den Lehrgang und seine Erfahrungen in den letzten Jahren gesprochen.

risControl: Herr Professor Fenyves, wie ist der Zuspruch zum Lehrgang?

Lehrgänge ursprünglich 4 Semester haben, dann wurden auch 3-semstrige Lehrgänge mit einer gewissen Mindeststundenzahl genehmigt, und da haben wir nachgezogen. Der Lehrgang wurde nicht um ein Viertel gekürzt, sondern es wurden Fächer gestrichen die nicht mehr zeitgemäß waren. Ursprünglich stand am Lehrplan EDV, das war damals ein wichtiges Fach, heute würden wir ausgelacht werden, wenn das noch am Lehrplan stünde. Das sind die markantesten Änderungen in den letzten Jahren

Fenyves: Auch beim diesjährigen 13. Lehrgang haben wie erfreulicherweise 58 Anmeldungen, es wird also wieder ein sehr starker Jahrgang werden. Diesmal sind auch viele Teilnehmer aus Kärnten unter den angemeldeten Studierenden. Wir sind seit Jahren von der Teilnehmerzahl der stärkste der drei Universitätslehrgänge. Das liegt möglicherweise an unserer Ausrichtung. Wir haben von Anfang an sehr viel Wert auf die Spartenkunde gelegt, ähnlich dem Linzer Universitätslehrgang, die Universität Wien hat einen starken betriebswirtschaftlichen Schwerpunkt.

risControl: Sind universitäre Lehrgänge noch zeitgemäß oder dienen sie nur mehr zur Imagepflege der Absolventen? Fenyves: Ich würde sagen, dass sie immer zeitgemäßer werden, die postgraduale Ausbildung wird immer wichtiger, es ist nur so, dass es einen Wildwuchs in diesem Bereich gibt. Es werden sehr viele Lehrgänge oder ähnliches angeboten. Das ist nach den Rahmenbedingungen zwar zulässig, aber man muss heute sehr genau vergleichen. Wer

risControl: Kommen die Teilnehmer mehr aus den Versicherungsunternehmen oder eher aus der Privatwirtschaft? Fenyves: Beides, in letzter Zeit konnten wir einen Zunahme von Versicherungsmakler und Agenten feststellen, bzw. Angestellte der Agenturen. In der Steiermark wird der Lehrgang verstärkt vom Fachverbandsobmann der Versicherungsmakler Gunther Riedlsperger gefördert, der dem Lehrgang wohlwollend gegenüber steht und ihn auch absolviert hat. Aber auch die Versicherungswirtschaft sieht unseren Lehrgang sehr positiv. Dies war nicht immer so, ich kann mich an Zeiten in den Anfängen des Lehrganges erinnern, wo manchen Interessenten der Besuch am Lehrgang im Unternehmen erschwert wurde. risControl: Was hat sich in den letzten 10 Jahren verändert? Fenyves: Zum einen die Referenten, bedingt durch den Zahn der Zeit. Wir versuchen immer einen ausgewogenen Mix zwischen Referenten der Universität und

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erfahrenen Praktikern zu haben. Bis jetzt hatten wir immer eine glückliche Hand. Am Ende eines Semesters holen wir uns ein Feedback seitens der Teilnehmer ein, um gegebenenfalls bei den Referenten oder den Themen nach zu justieren. Geändert hat sich markant der Frauenanteil, der war Anfangs verschwindend klein, mittlerweile liegt er schon bei 40%, das ist wirklich eine signifikante Veränderung. Ebenso verändert hat sich der Zustrom aus der Vermittlerszene. Agenten und Versicherungsmakler kommen immer mehr zu unserem Lehrgang. Eine grundsätzliche Änderung war, dass wir den Lehrgang von 4 auf 3 Semester verkürzt haben, das hatte einen organisationsrechtlichen Hintergrund. Denn nach dem Universitätsgesetz mussten

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risControl: Gibt es besondere Unterschiede unter den universitären Lehrgängen. Fenyves: Man sollte sich den Studienplan anschauen, wie erwähnt der betriebswissenschaftliche Schwerpunkt in Wien, wir legen den Schwerpunkt bei der Spartenkunde und in den juristischen Fächern. Man muss die Studienpläne vergleichen, sich informieren und über die Referenten erkundigen und sich nach seinen eigenen Zielen richten. risControl: Änderung in der Gesetzgebung, wie geht man als Lehrgangsleiter damit um?

steht hinter der Ausbildung? Wie schaut der Studienplan aus? Welche Referenten tragen vor? Schlussendlich setzen sich dann schon die besseren Lehrgänge durch. Aber ich kann mir vorstellen, dass es für einen Interessenten schwierig ist, den Überblick zu behalten.

Fenyves: Entweder ist es notwendig den Studienplan zu ändern, oder das ist die größere Wahrscheinlichkeit die Lehrveranstaltung abzuändern. Wir haben eine eigene Lehrveranstaltung über das Vermittlerrecht, die ganztägig 2 Lehreinheiten umfasst, da müsste der Referent den Inhalt ändern. risControl: Sie haben schon viele Veränderungen gesehen. Fenyves: Ich stehe nicht so in der Praxis, aber aus meiner Sicht ist der Vermittler immer wichtiger geworden. Die Vielfalt

steigt und ich habe ein bisschen den Eindruck, dass viele hauptsächlich auf den Vertrieb schauen, was aus der Warte der Versicherung gut ist, und die rechtlichen Rahmenbedingungen ein bisschen in den Hintergrund treten lassen. Am Anfang gibt es immer zu wenig Juristen und am Schluss zu viele. Die Juristen sind bisweilen in den Unternehmen die Verhinderer, die immer sagen, das geht aber nicht, die hört man nicht gerne. Wichtig ist die Produktion und dann kann es aber leider auch manchmal daneben gehen. Die Juristen hatten meiner Meinung nach früher mehr Bedeutung. Aber das ist die Warte des Außenbeobachters. Quantität ist wichtig, die Zahlen, und da nimmt man halt manchmal einige Unbillen in Kauf. risControl: Herr Professor, was ist Erfolg für Sie? Fenyves: Erfolg ist, dass man seine Ziele erreicht. Genauer gesagt: Erfolg ist, dass man die Ziele die man vernünftig ausgesucht hat, erreicht. Es sollen keine utopischen Ziele sein, obwohl man sagt man muss das unmögliche wollen, um das mögliche zu erreichen, stimmt schon auch, aber es sollte nicht allzu unmöglich sein. risControl: Wir danken für das Gespräch.

risControl: Wenn ich eine Weiterbildung, Ausbildung im Rahmen der Versicherungswirtschaft suche, wonach kann ich mich richten? Fenyves: Es ist schwer, es gibt ein Verzeichnis indem die universitären Lehrgänge aufgelistet sind, die Liste ist ebenso im Internet abrufbar. Es gibt nicht universitäre Lehrgänge, die irgendwelche anderen Namen haben, wo es dann schon schwieriger wird, diese einzustufen. Auch in Hinsicht der ECTS Punkte, wie die Wertigkeit der Punkte gerechnet werden, ob diese die gleiche Wertigkeit haben wie bei einer Hochschulausbildung und ähnliches. Je mehr solche Anbieter auf den Markt kommen, desto schwerer ist es, sie wirklich gut einzustufen. Die universitären Lehrgänge sind natürlich über jeden Verdacht erhaben. Die werden von den Fakultäten an denen sie eingerichtet sind kontrolliert. Im Zweifel würde ich einen universitären Lehrgang bevorzugen.

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EFM VERSICHERUNGSMAKLER AG

Power in Wien

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un gibt es bereits fünf Büros in Wien, nachdem bereits im April ein weiteres Büro im 13. Bezirk entstand, konnte nun Manfred Geppert in Wien-Favoriten als fünftes EFM Büro in Wien dazugewonnen werden. risControl: Herr Geppert, wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus? Geppert: Ich habe 1992 als Außendienstmitarbeiter der Wr. Städtischen in der Versicherungsbranche begonnen. Nach ein paar weiteren Jahren bei der Interunfall war mir jedoch schnell klar, dass ich möglichst bald die Prüfung zum Versicherungsmakler ablegen wollte. Als Angestellter einer Versicherung konnte ich meine Kunden

nicht wirklich gut und schon gar nicht unabhängig und objektiv beraten. 1997 habe ich dann die Prüfung absolviert und mich kurz darauf als Versicherungsmakler selbständig gemacht. risControl: Warum haben Sie sich nach 15 Jahren als Versicherungsmakler der EFM angeschlossen? Geppert: Ich habe immer versucht, meine Kunden dem Maklergesetz entsprechend zu beraten. Doch irgendwann bin ich dann an Grenzen gestoßen, die man als Ein-MannBetrieb einfach hat. Der Anteil meiner Arbeitszeit für Administration wurde immer größer, meine Zeit für die Kundenberatung immer weniger. Und das wollte ich nicht länger akzeptieren. Ein Hauptgrund für den Anschluss an die EFM Versicherungs-

makler war also, dass ich mich wieder meiner Kerntätigkeit widmen wollte. Ich möchte mehr Zeit für die Kundenberatung haben und außerdem einen starken Partner, der mich in der Administration, EDV und Marketing tatkräftig unterstützt bzw. mir diese Aufgaben abnimmt. risControl: Wir danken für das Gespräch.

Umsätze schützen. Weltweit. Kreditversicherung: Schutz vor Forderungsausfall bei Warenlieferungen oder Dienstleistungen. Als österreichischer Kreditversicherer unterstützen wir Sie durch umfassendes Risikomanagement, um Ihnen von vornherein einen Verlust zu ersparen. Dabei profitieren Sie vor allem von unserer Expertise in Schwellenländern.

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GOTHAER VERSICHERUNG

Lust auf Erfolg Wir haben mit dem neuen Geschäftsführer und Hauptbevollmächtigten der Gothaer in Österreich, Ingo Hofmann über seinen Wechsel nach Österreich gesprochen.

risControl: Herr Hofmann, sie sind seit 1. September der neue Hauptbevollmächtigte und Geschäftsführer der Gothaer Lebensversicherung AG in Österreich. Erzählen sie ein wenig von sich, wer ist der Mensch Ingo Hofmann. Hofmann: Ich bin 43 Jahre, verheiratet, Vater von zwei Kindern – Tochter 15 Jahre und Sohn 17 Jahre alt, bin in Chartres in Frankreich geboren und in Nordrhein Westfahlen groß geworden und beheimatet. Als zugereister Düsseldorfer habe ich mir das lockere und frohe RheinländerNaturell angeeignet. Ich verbringe meine Freizeit sehr gerne in der freien Natur mit meiner Familie und meinem Hund auf den Rheinwiesen. risControl: Was hat sie nach Österreich geführt, speziell nach Wien? Hofmann: Der Bezug zu Land und Leuten hat sich schon vor Jahren durch mein privates Umfeld ergeben. Ein enger Freund ist gebürtiger Österreicher und hat unsere

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„Herrenrunde“ kreuz und quer durch Österreich geführt. Ich habe so eine ganz besondere Welt für mich entdecken können. Als Mensch habe ich Spaß an gutem Essen und tollen Weinen – da kann man sich dem österreichischen Charme und Lebensgefühl nicht entziehen. risControl: Wie erklärt sich der berufliche Schritt nach Österreich? Hofmann: Die Antwort liegt auf der Hand – die Möglichkeit in einer „anderen Liga“ zu spielen und auch die persönliche Herausforderung die Geschäftsführung für eine eigenständige Landesniederlassung und somit eine größere Verantwortung zu übernehmen. risControl: Erzählen sie unseren Lesern noch etwas zu ihrem beruflichen Werdegang. Hofmann: Während meiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann und dem anschliessenden Studium zum Versiche-

rungsfachwirt habe ich nahezu sämtliche Facetten der Branche kennenlernen dürfen. Angefangen bei der Kunden-Kaltakquise bis hin zum Risk Management gewerblicher Kunden. Somit führte mich mein Weg von der Victoria Versicherung (heute ERGO) über die Ausbildung zum Feuer-/ Industrie-Berater zu zwei Maklerversicherungen Im Bereich Lebensversicherung zu den ersten überzeugenden Führungsaufgaben. Seit 2009 bin ich im Hause der Gothaer und habe die Maklerdirektion in Frankfurt geführt. risControl: Wofür steht die Gothaer in Österreich? Hofmann: Wir vertreiben in Österreich nur Lebensversicherungen und hier verfolgen wir die Strategie der Spezialisierung auf fondsgebundene Produkte und biometrische Absicherung. Uns ist es wichtig, dass wir nicht von Allem ein Bisschen machen, sondern ein ganz klares Profil haben und somit über Fachkenntnis und Kompetenz verfügen.

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einer österreichweiten Roadshow wurde diese „BU-Invest“ im September und im Oktober vorgestellt.

Hofmann: Im Fokus stehen unsere Fondspolizzen „VarioRentReflex“, eine innovative Hybridlösung. Auch die Themen schwere Krankheit, Pflege und Berufsunfähigkeit, also die aktuellen Themen unserer heutigen Gesellschaft. Wir sind stolz, dass wir als einziger Versicherer das Thema Biometrie komplett bedienen können.

risControl: Welche Vertriebsschiene ist für das Unternehmen besonders wichtig und wie kommunizieren Sie mit Ihren Vertriebspartnern?

risControl: Was möchten sie in der nächsten Zeit erreichen? Hofmann: Die Gothaer in Österreich als Spezialanbieter der Biometrie ausbauen und uns als starken und verlässlicher Partner und Produktanbieter positionieren. risControl: Wie möchten sie das erreichen? Hofmann: Ich habe in der Direktion Austria ein ausgewogenes Team angetroffen, das Lust auf Erfolg, Spaß an der Arbeit und eine sehr ausgeprägte Bereitschaft zur Dienstleistung hat. Wir wollen unser Team weiter ausbauen und auch weiterhin durch persönliche Bindung und fachliche Kompetenz überzeugen. Die ersten Gespräche der vergangenen Wochen haben mir ein solches Bild gespiegelt, indem unsere Partner immer wieder den sehr persönlichen und menschlichen Kontakt hervorgehoben haben.

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risControl: Was heißt das konkret?

liche Risikokonzept, bei dem die Risikovorsorge individuell aus einem Baukastensystem zusammengestellt werden kann oder die „Gothaer PflegeRent Invest“ mit der Geld-zurück-Garantie im Ablebensfall. Neu ist ab September 2013 die „Gothaer BU-Invest“, einer neuen Berufsunfähigkeitsversicherung, mit der die Gothaer ihre Produktpalette in der Risikovorsorge vorerst abrundet. Im Rahmen

Hofmann: Unsere Vertriebswege laufen ausschließlich über unabhängige Vermittler, also Versicherungsmakler, Versicherungsagenten und Vermögensberater. Der freie Vermittlermarkt ist zum Großteil sehr von den persönlichen Beziehungen geprägt. Demnach erfolgt die Kommunikation mit den Vertriebspartnern gegebenenfalls über mich als Niederlassungsleiter, im operativen Alltag über den Vertriebsleiter und vorwiegend über die Regionaldirektoren, die als Maklerbetreuer sozusagen täglich mit ihren Vertriebspartnern in Kontakt und für alle Themen laufend zur Verfügung stehen. Selbstverständlich steht für administrative Fragen ein kompetentes Service-Team im Backoffice für unsere Vertriebspartner bereit. Für Neuerungen und fachliche Informationen bedienen wir uns natürlich auch der Fachpresse und eigener Newsletter, um die Informationen rasch in den Markt zu tragen. risControl: Wir danken für das Gespräch.

risControl: Welche Produkte werden heuer noch von der Gothaer auf den Markt kommen? Hofmann: Die Gothaer bietet bereits seit vielen Jahren ein umfassendes Tarifangebot, das für die verstärkten Marktanfragen eine „Rundum-Vorsorge“ ermöglicht. Dadurch hat sich die Gothaer auch in Österreich als Experte für Absicherung Biometrischer Risiken etabliert. So werden laufend Produktinnovationen zu diesem Thema auf den Markt gebracht: „Berufsunfähigkeitsversicherung“, „Absicherung schwerer Erkrankungen“, „Pflegevorsorge“, Ablebensversicherung“, „Unfall- und Grundfähigkeitsversicherung“ (über Janitos). Beispiele hierfür sind „Gothaer PERIKON“ – das persön-

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Kreditmarkt im Umbruch Immer häufiger drehen Banken an der Zinsschraube. Die Abfolge von Sonderaktionen und Verteuerung der Neukreditkonditionen wird immer schneller und nur noch wenige Kreditexperten behalten den Überblick. Doch deren Know How ist derzeit gefragter denn je, weshalb sich für jeden einzelnen Berater eine Kooperation mit Experten lohnt.

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ährend bei der Hypo-Alpe-Adria und vereinzelt auch im Volksbankensektor mehr von Aufbruchsstimmung und Neubeginn zu hören ist und diverse Groß- und Regionalbanken mit Sonderkredit-Aktionen und attraktiven Finanzierungsmodellen frischen Wind in die Kreditberatung bringen, herrscht bei anderen Geldinstituten eine restriktivere Vergabepolitik in Kombination mit hohen Aufschlägen. Doch so schnell manche Top-Konditionen auf den Markt gebracht wurden, so schnell sind sie auch bereits wieder verschwunden. Das gilt vor allem für Wohnkredite mit langjähriger Fixzinsbindung. Beispielsweise bot eine Großbank für mehrere Wochen bis Ende Juli zehnjährige Fixzinsbindungen ab 2,50% p.a. an, ehe eine Anhebung der Mindesthöhe auf 3,125% p.a. erfolgte. Dafür kommen wieder andere „Lockvogel-Angebote“ in Form limitierter Sondertranchen auf den Markt. Berater des Experten-Netzwerkes INFINA haben dabei Zugang zu diesen Angeboten und können Kreditkunden somit den monetären Mehrwert ihrer Beratungsleistung hervorragend unter Beweis stellen.

Kreditindikator signalisiert Ende des Tauwetters am Kreditmarkt Wertvoll ist dabei vor allem zu wissen, wohin der Markttrend geht. Zu diesem Zweck

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wurde der INFINA Kredit-Indikator (IKI) entwickelt. Dieser erhebt quartalsweise die Entwicklung der Wohnkreditzinsen und der effektiven Kreditraten. Die Werte entsprechen dabei dem Durchschnitt der Konditionen von 12 überregionalen sowie regional tätigen Kreditinstituten. Die nun wiederum vorgenommene Marktstichprobe zeigte, dass die Phase rückläufiger Aufschläge des 2. Quartals nun beendet sein könnte. Die durchschnittliche Monatsrate für einen voll besicherten und variabel verzinsten Wohnkredit in Höhe von 100.000 Euro (Laufzeit 25 Jahre) verteuerte sich von Anfang Juli bis Anfang Oktober geringfügig um 1,66 auf 419,83 Euro, nachdem der durchschnittliche Aufschlag (Marge) auf den 3-Monats-Euribor von 1,463 auf 1,494 Prozentpunkte anstieg. Im Vorquartal wurde noch ein Rückgang um etwa 8 Basispunkte registriert. 5 Institute drehten bei der variablen Kondition an der Zinsschraube. 3 MargenAnhebungen standen 2 Senkungen gegenüber. Die stärkste Erhöhung lag dabei bei 0,375 Prozentpunkten und ist u.a. im Zusammenhang mit der Entwicklung der langfristigen Refinanzierungskosten dieses Geldinstituts zu betrachten. Die Senkungen lagen bei jeweils einem Achtel Prozentpunkt. Die Konditionsunterschiede weiteten sich gegenüber dem Vorquartal jedoch aus. Die Aufschlags-Differenz zwischen dem teuersten und günstigsten

Michael Kordovsky, INFINA Credit Broker GmbH, Head of Research Institut der Marktstichprobe stieg von 0,75 auf 1,125 Prozentpunkte p.a., was bei einem Kreditbetrag von 100.000 Euro auf eine Laufzeit von 25 Jahre einen effektiven Unterschied beim Zinsaufwand von 16.329 Euro bedeutet. Bei den 10jährigen Fixzinskrediten verteuerten sich die Zinsen für Wohnkredite während des vergangenen Quartals um 0,155 Prozentpunkte auf durchschnittlich 3,391%. Die effektive Monatsrate stieg dabei laut IKI um 8,39 Euro auf 506,50 Euro an. Die langfristigen Refinanzierungskosten der Kreditinstitute sind angesichts der Markterwartungen einer teilweisen Rücknahme der expansiven Geldpolitik der westlichen Notenbanken im Anstieg. Diese Verteuerung wird nun an Neukreditkunden weitergegeben.

Conclusio für Berater: Wer seinen Kunden Zugang zu exzellenter Finanzierungsberatung bietet, und seinem Kunden so über die gesamte Laufzeit zu erheblichen Kosteneinsparungen verhilft oder Sonderprodukte mit langfristigen Absicherungen gegen drohende Zinsanstiege empfiehlt, ist nicht nur ein gefragter Experte sondern ist mit seiner Beratungsdienstleistung am Puls der Zeit.

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„Vielen Dank! Wir freuen uns sehr über Ihr positives Feedback.“

KOMMENTAR

Drei Auszeichnungen für UNIQA

LEBENS-/ PENSIONSVERSICHERUNG

Peter Prinz

UNIQA Österreich Versicherungen AG FINANCE LIFE Lebensversicherung AG

Bereichsleiter UNIQA Maklervertrieb

erhält als Ergebnis einer repräsentativen

Befragung von Versicherungsmaklern, Finanzdienstleistern und Mehrfachagente n zur Lebens-/Pensionsversicherung folgende Auszeichnung:

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hmensführung, Produktmanagement, Vertriebsunterstützung, Abwicklungsservi ce Wien im September 2013

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STAATLIC HG ZUKUNFT EFÖRDERTE SVORSOR GE UNIQA Ö ste

FINANCE erhält als

Ergebnis einer rep räsentati Finanzdien ven Befra stleistern gung von und Mehr Versicher fachagent ungsmakle en zur Le rn, folgende bensversi Auszeichn cherung ung:

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2. Platz

Bewertung

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Bier Brennblase aus Kupfer

Brauerei Schneitl in Gundertshausen

Reisen zum Bier

von Micky Klemsch

Genusserlebnisse in Salzburg und im Innviertel In meiner Kindheit war Urlaub rund um den Holzöstersee ein sommerlicher Fixpunkt. Schwimmen und im Moor tollen für die Buben und für meine Schwester die Pferde in den umliegenden Gehöften. Dreißig Jahre später besuche ich die Gegend nördlich der Stadt Salzburg immer wieder gern. Nur der Antrieb ist ein anderer.

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ie Region um Salzburg und das nördlich angrenzende oberösterreichische Innviertel sind ein wahres Bierparadies. Im Innviertel hatten einige Städte wie Ried, Altheim und Schärding bis zuletzt zwei Brauereien, nach dem Ende der Kapsreiter Brauerei und der Rieder Kellerbrauerei hat sich das Angebot etwas eingeschränkt. In der angesprochenen Region rund um den Holzöstersee findet man zumeist das Bier aus der Privatbrauerei Schnaitl in Gundertshausen, einem wunderschönen Anwesen mit altem Schornstein und eigener Kapelle. Direkt an der sogenannten Bierstrasse zwischen Mattighofen und Burghausen gelegen, wird sogar der örtliche Kreisverkehr mittig von einem kupfernen Sudkessel geziert.

Zu einer traditionellen Brauerei gehört natürlich auch der Biergarten des Braugasthofes, große Kastanienbäume bieten den Gästen angenehmen Schatten zum kühlen Bier. In letzterem kann man unweit übrigens auch baden. Die Hoteliersfamilie Bauer pflegt in ihrem Landhotel Moorhof die Tradition des Bierbottichbades: Vor über zwanzig Jahren hatte Hedwig Bauer die prickelnde Idde, die natürliche Heilwirkung des Biertrubs für klassische Wellnessbäder einzusetzen. Dosiert man die Malz- und Hopfeninhaltsstoffe, die Hefe sowie Zucker, Eiweiße und die Bitterstoffe richtig und stimmt zudem die Temperatur im riesigen Eichenbottich, dann entfalten die Wirkstoffe ihre volle Wirkung: So zeigten die allseits bekannten Bieringredienzen etwa ungeheuer positiven Einfluss auf beanspruchte und kranke Haut, ebenso wie

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REISE

Im Landhotel Moorhof kann man Bier nicht nur trinken sondern auch darin baden sie rheumatische Beschwerden, Gicht, aber auch Durchblutungsstörungen linderten. Dabei sprudelt das Wellnessgebräu – also Wasser, daß mit speziellem Biertrub aufbereitet ist – unentwegt und der dabei aufquellende Schaum steht dem eines gekonnt abgezapften Bieres um nichts nach. Gekonnt zapfen – und vieles andere rund ums Bier – kann man auch im Bierkulturhaus in Obertrum erlernen. Axel Kiesbye – seineszeichens auch Braumeister der benachbarten Trumer Brauerei – hat hier eine Ausbildungszentrum für Bierfreunde geschaffen. Vom Selberbrauen ausgefallener Sorten bis zur exklusiven Fortbildung als Biersommelier kann man hier alles erfahren – und natürlich auch die verschiedensten Sorten verkosten. Für Bierliebhaber hat die Stiegl Brauwelt in Österreichs größter Privatbrauerei ein

Ein Krügerl Hochgenuss

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beachtliches Angebot. Historische Bierwanderungen durch die Stadt mit Besichtigungen von Brauereien und Verkostungen bietet auch der „Genussweg für Bierverkoster und Schnappsfreunde“, der im Jahr 2009 ins Leben gerufenen „Via Culinaria“. Die Mozartstadt bietet auch ein beachtliches Spektrum an kleinen Gasthausbrauereien: In der seit 1901 bestehenden Weißbierbrauerei „Die Weisse“ wird das original heftrübe Weißbier nach tratitionellen Rezepturen gebraut und in Bügelflaschen abgefüllt. S’Kloane Brauhaus mit seiner 380-Liter-Sudanlage ist seit 1998 bekannt für sein „Gerstlbier“. In Wals braut der Landgasthof Allerberger seit 2005 seine eigenen Märzen- und Weizenbiere, die saisonal durch Spezialitäten ergänzt werden. Das „Keller-Zwickel“ – ein unfiltriertes natürliches Bier- sollte man im Isi-Bräu in Bergheim testen. Südlich der Landeshauptstadt bietet die Spezialitätenmanufaktur Kaltenhausen Führungen durch das Hofbräu oder zum Thema „Frau und Bier“. Die ehemalige Braustätte der österreichischen Brau Union – hier wurde bis vor kurzem noch das Edelweiss Weizenbier gebraut – hat sich

nur noch auf kleine, besondere Spezialsude für das Braugasthaus eingerichtet. Ganz neu am Standort in Hof bei Salzburg ist das Brauhaus Gusswerk, vor wenigen Wochen erst aus dem gleichnamigen Industriegebiet Salzburgs hierher gezogen. Braumeister Reinhold Barta braut hier nicht alle Spezialitäten in Bioqualität. Dies brachte dem gebürtigen Waldviertler zahllose Auszeichnungen, zuletzt wurde sein hervorragendes Weizenbier von Fachleuten mit dem European-Beerstar ausgezeichnet. Mein Favorit im angeschlossenen Braugasthof aber das „Weisse Nicobar“, ein sogenanntes Indian Pale Ale, das alleine die Reise in die Region bezahlt gemacht hat. Ein kleiner Ort in der Umgebung ist aber vor allem für englischsprachige Touristen ein beliebtes Ausflugsziel. Keiner will ein Foto mit dem Ortsschild von Fucking auslassen. Und ja, es gibt nun auch ein Bier namens „Fucking Hell“. Von einer Brauerei in dem kleinen Ort fehlt aber bis heute jede Spur. www.schnaitl.at www.moorhof.com www.bierkulturhaus.com www.salzburg.info/bierkultur

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FINANZEN

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ALLIANZ VERSICHERUNG

Schuldenlage D

er aktuelle Allianz „Global Wealth Report“ zeigt, dass Österreichs Haushalte die niedrigste Verschuldung in Westeuropa aufweisen. Nach Abzug der Verbindlichkeiten liegen wir im internationalen Vergleich mit einem pro Kopf Vermögen von 41.980 Euro an 16. Stelle. Das Pro Kopf Vermögen der privaten Haushalte ist im Vergleich nur moderat angestiegen. Analysiert wurden private Haushalte in 50 Länder, das globale Brutto-Geldvermögen erzielte im Jahr 2012 eine Zuwachsrate von 8,1%. Damit ist es das stärkste Wachstum seit sechs Jahren. Wachstumstreiber war im letzten Jahr die gute Entwicklung an den Aktienmärkten. Das in Form von Wertpapieren gehaltene Vermögen erzielte ein Plus von 10,4%. Rund um den Globus summierte sich das Finanzvermögen damit auf ein neues Rekordniveau von 111 Billionen Euro. (111.000.000.000.000). Gegenüber dem Jahr 2012 haben wir einen Platz im Ranking der reichsten Länder verloren. Diese Liste wird seit Jahren mit großem Abstand von der Schweiz mit 141.895 Euro angeführt; auf den Plätzen zwei bis fünf folgen die USA, Japan, Belgien und die Niederlande. In Österreich wies der Vermögensbestand im vergangenen Jahr ein vergleichsweise moderates Wachstum auf. Das Bruttogeldvermögen legte um 3,6 Prozent zu, das Nettogeldvermögen um 5,1 Prozent. Verglichen mit den anderen westeuropäischen Ländern befindet sich Österreich damit im unteren Drittel. Auf längere Sicht hingegen stellt sich die öster-

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Prozent. In Spanien ist er von 61 Prozent auf 44 Prozent im vergangenen Jahr gefallen. „Die wachsenden Vermögensunterschiede im Euroraum sind beunruhigend“, erklärt Prof. Dr. Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz. „Die Fliehkräfte der Krise

Österreichs private Haushalte mit geringster Schuldenstandsquote Westeuropas Die Sparer zeigen seit der Finanzkrise 2007/08 eine größere Schuldendisziplin. Die globale Schuldenquote (Verbindlichkeiten in Prozent des BIP) ging um einen weiteren Prozentpunkt auf 65,9 Prozent zurück; 2009 hatte sie noch bei 71,6 Prozent gelegen, gleichzeitig blieb 2012 auch im vierten Jahr nach Lehman das Schuldenwachstum mit 2,9 Prozent verhalten. Wenn es um einen niedrigen Verschuldungsgrad geht, sind Herr und Frau Österreicher Vorbild in Westeuropa: In keinem anderen Land der Region war die Schuldenstandsquote so niedrig wie hierzulande, wo die Verbindlichkeiten, gemessen in Prozent der Wirtschaftsleistung, im Laufe des vergangenen Jahres um 1,3 Prozentpunkte auf 54,5 Prozent gesunken sind. Mit durchschnittlich 19.920 Euro befand sich auch die Pro-Kopf-Verschuldung 20 Prozent unter dem regionalen Mittelwert von 24.910 Euro. Platz zwei nehmen private Haushalte aus Belgien (56,5 Prozent) ein, auf den Plätzen drei und vier folgen die Deutschen (59,2 Prozent) und die Italiener (59,4 Prozent). „So manche Regierung könnte sich an Herrn und Frau Österreicher ein Beispiel nehmen“, erklärt Littich. Den höchsten privaten Schuldenstand haben die Dänen (148,5 Prozent).

Vermögensschere in der Eurozone geht auf Die positive Entwicklung im vergangenen Jahr kann die tiefen Risse in den privaten Vermögensbilanzen im Euroraum jedoch nicht überdecken. Die Vermögensschere geht immer weiter auf. Das durchschnittliche Netto-Geldvermögen in Griechenland liegt inzwischen bei nur noch 28 Prozent des Euroraum-Durchschnitts, vor der Krise lag dieser Wert noch deutlich über 50

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Prof. Dr. Michael Heise, Chefvolkswirt können auf Dauer den Zusammenhalt in Europa untergraben. Europa muss schnellstens einen Ausweg aus der jetzigen Situation finden und allen Europäern wieder eine Perspektive für Wachstum und Wohlstand geben.“

Ausblick: Globaler Mittelstand wächst rasant Wie in den Vorjahren teilt der „Allianz Global Wealth Report“ die Vermögensbesitzer in drei globale Vermögensklassen auf. Die globale Vermögensmittelklasse („middle wealth“) umfasst dabei alle Personen mit einem Vermögen zwischen 4.900 und 29.200 Euro. Als „low wealth“ gelten alle Personen, deren Netto-Geldvermögen unter der Schwelle von 4.900 Euro liegt, während als „high wealth“ diejenigen mit einem Netto-Geldvermögen von über 29.200 Euro bezeichnet werden. Während in den etablierten Industrieländern als Folge der Krise die „low wealth“-Klasse wuchs, verlief die Entwicklung in den är-

meren Ländern erfreulicher: Hier stieg in erster Linie die Zahl der Mitglieder der globalen Vermögensmittelklasse. Allein im vergangenen Jahr wuchs sie um annähernd 140 Millionen Menschen, wobei der Löwenanteil dieses Zuwachses auf China zurückgeht. Damit lebten 2012 insgesamt rund 860 Millionen Menschen mit mittlerem Netto-Geldvermögen in den untersuchten Ländern. Die Dynamik, mit der sich die globale Mittelschicht entwickelt, war dabei nicht nur im letzten Jahr bemerkenswert. Seit dem Jahrtausendbeginn hat sich die Bevölkerung, die im globalen Maßstab über ein mittleres Vermögen verfügt, in Osteuropa und Lateinamerika verdoppelt, in Asien (ex Japan) sogar beinahe verzehnfacht. Das Gesicht der globalen Vermögensmittelklasse hat sich dadurch grundlegend gewandelt: Im Jahr 2000 kamen deren Mitglieder noch zu knapp 60 Prozent aus Nordamerika oder Westeuropa. Heute ist dagegen jeder Zweite Asiate, Tendenz weiter steigend. Der Anteil Nordamerikas und Westeuropas ist auf unter 30 Prozent gefallen. Es gibt jedoch auch einen Wermutstropfen in dieser Wachstumsstory, der vor allem Osteuropa betrifft: Noch rasanter als die Vermögen sind die privaten Verbindlichkeiten gestiegen. Innerhalb der letzten zwölf Jahre erhöhten die osteuropäischen Haushalte ihre Verbindlichkeiten um durchschnittlich 25,4 Prozent pro Jahr. Neben dem Vermögenswachstum verlangsamte sich in der Region allerdings auch das Schuldenwachstum seit Ausbruch der Finanzkrise. In den anderen aufstrebenden Regionen, Lateinamerika und Asien (ohne Japan), ist dieses Phänomen nicht zu beobachten. Die Privathaushalte Lateinamerikas hielten das Durchschnittswachstum ihrer Schulden in den Jahren vor bzw. nach 2007 konstant bei rund 17 Prozent; in Asien (ohne Japan) erhöhte sich die durchschnittliche jährliche Zuwachsrate sogar von 12,3 Prozent im Zeitraum von 2003 bis 2007 auf 15,8 Prozent von 2008 bis 2012. „Auch wenn die privaten Verbindlichkeiten in den meisten dieser Länder noch auf einem niedrigen Niveau sind, muss diese Schuldendynamik genau beobachtet werden. Die Länder sollten nicht die Fehler der Europäer und Amerikaner wiederholen: Schuldengetriebenes Wachstum ist nie nachhaltig“, so Heise abschließend.

FINANZEN

reichische Entwicklung in einem besseren Licht dar: Das Nettogeldvermögen stieg von 2001 bis 2012 um durchschnittlich 4,7 Prozent pro Jahr an, innerhalb Westeuropas erzielten lediglich zwei Länder, Dänemark (+6,6 Prozent) und Schweden (+5,4 Prozent) noch höhere durchschnittliche Zuwachsraten.

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WÜSTENROT VERSICHERUNG

Gut für Hund

Vorstandsdirektor MBA Franz Meingast, Gen.Dir. Dr. Susanne Riess, Michael Aufhauser

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ie Gut Aiderbichl Stiftung ist gemeinnützig besteht seit 11 Jahren und besitzt mittlerweile 24 Anwesen mit über 5000 Tiere in Österreich, Deutschland, Schweiz und Frankreich. Das Gut lebt ohne Zuschuss von öffentlicher Hand, ausschließlich von Spenden, Eintrittsgelder, Patenschaften und vieles mehr. Am Beginn gab es 50 Tiere, zurzeit sind bereits 500 Rinder, 660 Pferde 600 Hunde und Katzen im Michael Aufhausers Stammhaus in Salzburg. Die Kapazitäten sind noch lange nicht ausgeschöpft, daher sind auch alle Tiere die unter den Schutz der Aiderbichlers kommen, sicher versorgt. Die Wüstenrot Versicherung hat eine Exklusiv- Kooperation mit dem Gut Aiderbichl, ein neues und einzigartiges Vor-

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sorgeprodukt für Vi Vierbeiner entwickelt. Damit haben Tierbesitzer die Möglichkeit, ihr Tier abzusichern und dem lebenslangen Schutz von Gut Aiderbichl anzuvertrauen. Die Vorsorge kann für Katzen, Hunde, Pferde, Ponys, Esel, Ziervögel, Papageien und andere Kleintiere abgeschlossen werden. Sobald eine Vierbeiner Vorsorge abgeschlossen wird, erhält das Tier einen Gut Aiderbichl Tierpass, der belegt, dass das Haustier ab sofort unter dem Schutz des Gutes steht. Es besteht Deckung immer für ein Tier bzw. einer Tierart, d. h. wenn, dass zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vorhandene Tier stirbt und ein neues ins Haus kommt so steht dieses sofort unter dem Schutz des Gut Aiderbichls. Wenn

aber kein Tier mehr angeschafft wird, so kann man sich das angesparte Guthaben auszahlen lassen oder man spendet es der Stiftung. Sollte einmal der Tag kommen, an dem sich der Tierbesitzer krankheitsbedingt oder durch Todesfall nicht mehr um sein Haustier kümmern kann, wird das Tier abgeholt und bestens versorgt. Es gibt 2 mögliche Varianten: Einmalerlag ab 17.000 Euro mit einem Höchsteintrittsalter von 84 Jahren, maximales Endalter 99 Jahre, Laufzeit 15 bis 45 Jahre, oder eine laufende Prämie mit einem Höchsteintrittsalter von 70 Jahren, ohne Gesundheitsfragen und drei Jahresfrist bis zur vollen Versicherungsleistung. Die Prämie für eine Katze beträgt monatlich 59,98 für einen Hund 102,00 und für ein

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und Katz

Aber auch für andere Tiere.

Das Schweinehaus

Sauwohl

Wir haben hier Vorrang

Pferd 222,00 Euro. Wüstenrot Generaldirektorin Dr. Susanne Riess freut sich, m mit dem dass es gelungen ist, gemeinsam hgefragtes Gut Aiderbichl ein vielfach nachgefragtes Produkt exklusiv zu entwickeln und eine zen. Vorwichtige Marktnische zu besetzen. standsdirektor Franz Meingast, „Mit der Vierbeinervorsorge haben wir eine abh Vorsorsolute Vorreiterrolle im Bereich halter eingeprodukte für Tiere und Tierhalter her haben genommen. 39% der Österreicher ein oder mehrere Haustiere, fürr 65% gilt amiliendieses Haustier als vollwertiges F Familienagi g ert und mitglied. Darauf haben wir reagiert schaffen mit dieser Vorsorge ein wichtiges T er auch Angebot für Menschen, die ihr Ti Tier d hinaus, über Krankheit oder ihren Tod versorgt wissen wollen.“

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MOBILITÄT

Fahrradfahren E

inerseits gefährlich, weil bei den Unfällen im Straßenverkehr das Fahrrad bereits auf dem 5.Platz liegt, andererseits weltweit immer beliebter werdend. Dass, das Fahrrad eines der wichtigsten Verkehrsmittel der Zukunft ist, und sein Potential noch längst nicht ausgeschöpft ist, meint Christian Nemeth, Bereichsleiter Asset Management in der Zürcher Kantonalbank in Österreich. Auch der weltweit steigende Bedarf an urbaner Mobilität beflügelt die Aktien von Radherstellern und Zulieferer. Radfahren ist wieder modern. In Holland werden bereits 26% aller Wege mit dem Rad zurückgelegt, gefolgt von Dänemark, wir liegen an 5. Stelle im europäischen Raum,

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in Amerika sind es erst magere 1%. Aber die Tendenzen sind steigend und die Städteplaner legen auch immer mehr Augenmerk auf die Pedalritter. Dass, es dennoch, obwohl so trendig, gefährlich ist, zeigt der Sicherheitsreport der Allianz Versicherung. Im letzten Jahr ist durchschnittlich pro Woche ein Radfahrer ums Leben gekommen, bzw. wurden rund 6.700 verletzt. Drei von vier Radfahrern sind älter als 60 Jahre und diese Altersgruppe ist einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. „Ältere Fahrradfahrer sind bei Unfällen mehr als doppelt so gefährdet wie der Durchschnitt. Das liegt vor allem an ihrer höheren Verletzbarkeit, wie beispielsweise altersbedingten Gefäßerkrankungen oder

der verstärkten Beeinträchtigung durch Mehrfachmedikation“, sagt Dr. Christoph Lauterwasser, Leiter des Allianz Zentrum für Technik und Herausgeber des Allianz Sicherheitsreports. Die meisten Unfälle mit Todesfolge passieren in Kreuzungsbereichen, wobei die Hauptunfallursache Konfliktsituationen mit anderen Verkehrsteilnehmern ist. Radfahrer verunglücken auch zumeist bei Tageslicht und innerorts. Zu den meist betroffenen Körperteilen bei Unfällen gehören Kopf und Gesicht und die einzige Prävention ist der Helm. So appelliert der Sicherheitsexperte der Allianz: „Was auf der Skipiste mittlerweile selbstverständlich ist, sollte auch auf der Straße gelten.“

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HANSEMERKUR

Geburtstag

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as Verkaufsbüro der Reiseversicherung HanseMerkur feiert in Österreich seinen ersten Geburtstag. Nach einem Jahr fällt das Resümee erfreulich aus, zu den bereits bestandenen Vertriebskooperationen sind viele weitere dazugekommen, im Moment sind es bereits 60 an der Zahl. Die Prämieneinnahmen liegen bei 3 Mio. Euro. Das Vertriebsbüro in Österreich hat mit Annemarie Simone Litschauer eine neue Key Account Managerin bekommen, die zuletzt bei der Generali Gruppe in Wien tätig war. Speziell auf den österreichischen Markt abgestimmt, wurde vor

kurzem das Portfolio um zwei Business Produkte erweitert. Eine Auslandskrankenversicherung mit Geltung für 365 Tage bzw. für alle Reisen bis zu 56 Tagen Dauer innerhalb eines Jahres. Beide Produkte werden zunächst nur online angeboten. Im ersten Quartal 2014 wird das Unternehmen ein überarbeitetes Produktkonzept für Touristik und Business Bereich präsentieren. „Der Löwenanteil dieses Ergebnisses stammt aus dem Reisebürovertrieb, aber auch von Veranstaltern im kleinen und mittleren Segment“, so Fuad Izmirlija, Vertriebsdirektor der HanseMerkur Reiseversicherung AG in Wien.

Fuad Izmirlija, Vertriebsdirektor der HanseMerkur Reiseversicherung AG in Wien

COFACE

Alarmsignale

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er Coface Risiko Indikator hat für 3 von 14 analysierten Bereiche Alarmwarnung gegeben. Das Risiko bei den Chemieunternehmen wurde von mittel auf hoch in Europa und den asiatischen Schwellenländern gesetzt. Die Profitabilität der Chemieunternehmen sank um 19%. In der Pharmaindustrie in Europa besteht ebenfalls „hohes“ Risiko. Die Umsätze und Gewinne der Apotheken gehen zurück, auch Zwischenhändler sind von den Reduzierungsmaßnahmen im Gesundheitssek-

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tor betroffen. Die am stärksten betroffene Branche ist die Automobilindustrie. Das Risiko hier ist auf „sehr hoch“ gesteigen. Die europäische Branche war am stärksten betroffen und ist durch strukturelle hohe Produktionskosten und fehlende Binnennachfrage noch immer am absteigenden Ast. Eine neue Welle an Insolvenzen im französischen Automobilsektor veranschaulicht das europäische Problem: Zwischen August 2012 und Juli 2013 stiegen die Insolvenzen um 11%. Schlimmer noch, die Insolvenzkosten für Lieferanten stiegen

um 35% und führen zu einer steigenden Anzahl an Folgeinsolvenzen größerer Unternehmen. Vor allem Autohändler (58% der Gesamtzahl) und Subunternehmer (24%) sind davon betroffen. Wie ernst die Lage ist, zeigt sich im Vergleich mit den Gesamtinsolvenzen in Frankreich: Sie stiegen um nur 6%, die Insolvenzkosten fielen um 5,8%. Internationale Konzerne im Automobilsektor wenden sich den Schwellenländern zu. Besonders die Türkei mit sehr wettbewerbsfähigen Kosten und einer hohen Exportorientierung und Russland mit seinem sehr großen und dynamischen Binnenmarkt sind im Blickpunkt. Auf diese zwei attraktiven Märkte zu setzen ist gewagt, dennoch übersteigt ihr Potenzial das Risiko.

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VAV

Regionaloffensive bei Haushaltsversicherungen Der eigene Hausstand ist für die meisten Österreicher das größte Investment im Leben. Die richtige Absicherung ist also oberstes Gebot. Die VAV bietet jetzt besonders attraktive Prämien für Haushalte in bestimmten Regionen. ner auf VAV PRO hinterlegt. Klepp: „Unser Produktangebot wurde speziell für den ungebundenen Vertrieb entwickelt. So haben wir etwa die Option eingebaut, die Versicherungssumme durch einen geringen Zuschlag signifikant aufzustocken.“ Damit bietet die VAV derzeit die höchsten Versicherungssummen im Markt. Das sind jedoch nicht die einzigen Vorteile, die die Eigenheim- und Haushalt-Produkte der VAV bieten.

Must-have: Grobe Fahrlässigkeit

Joachim Klepp, Leitung Maklervertrieb

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012 hat die VAV ihre Eigenheimund Haushaltstarife radikal überarbeitet. Das Ziel war, auf sich ändernde Kundenbedürfnisse zu reagieren und moderne, modulare Produkte anzubieten. Diese Anstrengungen haben gefruchtet: Note „Sehr gut“ beim Assekuranz Awards Austria. Als Dankeschön an die Maklerschaft für die gute Bewertung bietet die VAV nun einen regionalen Prämienvorteil. „Wir sagen auf diesem Weg ‚Danke‘ an unsere Vertriebspartner“, erklärt Joachim Klepp, Abteilungsleiter Maklervertrieb bei der VAV. Für Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark wird aufgrund der guten Schadensituation ein attraktiver Nachlass gewährt. „Wir haben die Prämien in diesen Bundesländern abgesenkt, um auch jene Vertriebspartner anzusprechen, die vielleicht bisher noch keine Haushaltsverträge bei der VAV platziert haben“, so Klepp. Der Prämiennachlass beträgt 10 Prozent und ist automatisch bei der Berechnung im Online-Tarifrech-

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Das Risiko „grobe Fahrlässigkeit“ ist speziell für Makler (Stichwort: Beraterhaftung) ein zentrales Thema. 2004 von der VAV für die KFZ-Kasko-Versicherung entwickelt, wurde sie 2006 erstmals von der VAV in der Feuerversicherung angeboten (Leistung bis 5.000 Euro). Im neuen Tarif versichert die VAV nunmehr Schäden aus allen wichtigen Sachsparten, wie sie jedem Kunden einmal passieren können: Etwa, wenn sich eine Pfanne mit heißem Öl entzündet, oder die Waschmaschine ausläuft, während niemand zuhause ist.

Ausfallsversicherung als Innovation Ein absolutes Novum in Österreich ist die Ausfallsversicherung. Mit diesem Zusatzpaket schützt die VAV Kunden für den Fall, dass der Schädiger keine Versicherung hat. (Versicherungssumme 1,500.000 Euro). Mitversichert sind sogar Ansprüche aus Vorsatzdelikten. Beispiel: Ein vorsätzlicher Angriff eines Fußball-Rowdys führt zu einer Schmerzensgeld-Forderung. Da der Täter arbeitslos ist, kann er das Schmerzensgeld nicht zahlen. Hier springt die VAV bis zu einer Höhe von 50.000 Euro ein.

Verbesserte NaturkatastrophenDeckung Immer häufiger treten in Österreich heftige Klimaereignisse auf. Während Wetterkapriolen früher Ausnahmeerscheinungen waren, sind sie heute beinahe schon alltäglich. Dabei sind ländliche wie städtische Bereiche gleichermaßen betroffen – adäquate Versicherungsverträge schützen vor den größten finanziellen Verlusten: Bei Einschluss des NatKatBausteins kann die Versicherungssumme um nahezu das Dreifache auf 20.000 Euro erhöht werden.

BEST-OF DER NEUEN EIGENHEIMUND HAUSHALTVERSICHERUNGEN DER VAV • Höchste Versicherungssumme auf dem Markt • Best-Advice bei der Deckungserweiterung „Grobe Fahrlässigkeit“ • Attraktive Selbstbehalt-Varianten: bis 35 Prozent Rabatt • Der „abschmelzende Selbstbehalt“: Selbstbehalt reduziert sich um 25 Prozent pro schadenfreiem Jahr ab dem zweiten Jahr • Individuell gestaltbar / drei stufiges Deckungskonzept – die passende Versicherung für alle Bedürfnisse • Berechnung auf VAV PRO • Attraktiver Mehrsparten-Rabatt bei mehr als einem Vertrag bei der VAV

Nähere Informationen zu den neuen Eigenheim- und Haushalt-Produkten sowie OnlineTarif-Rechner unter www.VAVPRO.at.

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FÜR SCHLOSSBESITZER UND UNTERMIETER

Foto: pixelio.de

HAUSHALTS- UND EIGENHEIMVERSICHERUNGEN

Innovationen, die sich bezahlt machen. Der neue Eigenheim-und Haushaltstarif wurde speziell für den unabhängigen Vertrieb entwickelt und bietet intelligente Deckungsmöglichkeiten für alle Ansprüche. Die Vorteile: • Grobe Fahrlässigkeit in Eigenheim und Haushalt optional einschließbar • Höchste Versicherungssumme zu günstigen Prämien • Innovation: Ausfallsversicherung • Einschluss E-Bike Versicherung möglich • Hohe Naturkatastrophen-Deckung Informieren Sie sich jetzt im Internet unter www.VAVPRO.at

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UNIQA GROUP / PORSCHE BANK

Versicherungskooperation

v.l.n.r.: Wolfgang Kindl, CEO UNIQA International und Hannes Maurer, Vorstand Porsche Bank

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ie UNIQA Group ist ab sofort der strategische Versicherungspartner der Porsche Bank in Zentral- und Osteuropa. Hannes Maurer, Vorstand Porsche Bank und Wolfgang Kindl, CEO UNIQA International haben am 28. August 2013 die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. „Mit dieser Kooperation wird UNIQA die starken Marktpositionen im Versiche-

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rungsgeschäft in den Kernmärkten weiter ausbauen“, erklärt Wolfgang Kindl. „UNIQA ist der richtige Versicherungspartner für die Porsche Bank und ihre Kunden in CEE“, sagt dazu Hannes Maurer. „Porsche Bank Kunden werden von dem Produkt, dem know-how und Kundenservice von UNIQA profitieren“, betont Maurer. Ab sofort wird UNIQA als Partner für Automobilversicherungen von Porsche in den gemeinsamen Auslandsmärkten

agieren. Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Rumänien, Serbien, Ukraine und Ungarn zählen zu den ersten Märkten, in denen die Partnerschaft umgesetzt wird. Eine Ausweitung der Kooperation auf weitere Länder in der CEE-Region ist geplant. Zu den Fahrzeugmarken der Porsche Gruppe gehören Volkswagen, Audi, Seat Skoda, Porsche sowie die Exklusivmarken Bentley, Lamborghini und Bugatti.

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Jetzt neu! Das Vorsorgekonto: Die neue klassische Lebensversicherung der Allianz. Fragen Sie Ihren Maklerbetreuer!

Markus Bangheri – Leiter Makler-Center Tirol und Vorarlberg

Unser Anspruch: höchste Qualität für unsere Vertriebspartner! Die neuesten Ergebnisse aus dem Jahr 2012 – darauf sind wir stolz: 1. Platz im Weiterbildungsangebot: Wir sind stolz auf unsere Top Partner- und BAV-Akademie und informieren Sie gerne. 1. Platz in der BAV: Wir sind der Partner in diesem stark wachsenden Bereich und werden das auch weiterhin bleiben. 1. Platz in der Technischen Versicherung: Ein klarer Auftrag, den Vorsprung zu halten und auszubauen.

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Hoffentlich Allianz.

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D.A.S. ÖSTERREICH

Expansion

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ie D.A.S. Österreich übernimmt als Muttergesellschaft die D.A.S. Slowakei. Zukünftige neue Standorte im CEE Raum werden als Zweigniederlassung der D.A.S. Österreich gegründet. „Die Übernahme der Hub-Rolle ist ein wesentlicher Meilenstein in der knapp 60-jährigen Geschichte unseres Unternehmens“, erklärt Johannes Loinger, Vorstandssprecher der D.A.S. Österreich. „Es ist ein wichtiger Schritt, uns künftig noch stärker am heimischen wie auch am internationalen Rechtsschutzmarkt zu positionieren. Der Aktionär unseres Unternehmens signalisiert damit, dass es sich bei der österreichischen D.A.S. um ein

stabiles, finanzkräftiges und solides Unternehmen handelt“, so Loinger weiter. Für die kommenden beiden Jahre sind Verschmelzungen mit weiteren, heute selbständigen Gesellschaften in Mittelund Osteuropa geplant. „Zukünftige neue Märkte in CEE werden hingegen bereits mit Zweigniederlassungen der D.A.S. Österreich erschlossen“, erklärt Loinger. Die operative Bearbeitung der jeweiligen Rechtsschutzmärkte soll dabei auch in Zukunft in hohem Maß in der Verantwortung der Zweigniederlassungen bleiben. Diese Initiative ist Teil der Expansionsstrategie des in Europa führenden Rechtsschutzanbieters. Dabei sollen nicht nur neue Märkte mit Wachstumsmöglich-

Dir. Johannes Loinger, Vorstandssprecher D.A.S. Österreich keiten erschlossen werden, sondern auch bestehende Potenziale konzentriert, verstärkt und ausgebaut werden.

WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG

Gefahren in der Dämmerung

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m Herbst steigt wieder die Gefahr eines Wildunfalles im Straßenverkehr. Schlechte Sicht, rutschige Straßen und unerwartete „tierische Verkehrsteilnehmer“. Besonders gefährlich sind die Übergangsbereiche zwischen Wald und Feld. Unfälle mit Reh und Hase sind nicht zu unterschätzen. In der Jagdsaison 2011/2012 sind mehr als 78.000 Wildtiere auf Österreichs Straßen verendet. „Hauptgegner“ sind Rehwild gefolgt von Hasen und Fasanen. Bei den meisten Unfällen entstehen nur „Sachschaden“ und kein Personenschaden. Insgesamt sind 2011 bei 98 Wildunfällen Personen verletzt worden. Vor allem

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die Größe des Tieres ist entscheidend. Trifft man z. B. mit 50km/h auf einen 20 kg schweren Rehbock, wirkt eine halbe Tonne auf das Fahrzeug und seine Insassen. Vorstandsdirektor Erich Leiß: „Alleine bei der

Wiener Städtischen Versicherung sind in der Kfz-Versicherung seit 2009 die Leistungen für Schäden mit Wild- und Federvieh um 40% gestiegen. 2012 wurden 3.681 Wildschäden mit einem Gesamtschaden von rund 4,1 Mio. Euro registriert. In der Natur & Tierkasko besteht ein eigenständiger Kasko Schutz gegen Unfälle mit Tieren aller Art und unvorhersehbare Naturgewalten – wie Hagel, Sturm, Blitzschlag, Hochwasser und Überschwemmungen. Tierverbiss- und Folgeschäden sind bis 3.000 Euro versichert, die Höchstentschädigungssumme liegt bei 12.000 Euro. Prämie monatlich beläuft sich auf 9,90 Euro.

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ARITHMETICA

Herausforderungen

Unser Beitrag zur Elternzeit. Ja heididei ... Was haben wir denn da?

6 Monate Beitragsbefreiung!

Mag. Christoph Krischanitz, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens arithmetica

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ag. Christoph Krischanitz, Geschäftsführer des Beratungshauses arithmetica, fordert für den Bereich Pensionen eine Entlastung der ersten Säule, bei gleichzeitiger Stärkung der Zweiten und Dritten. „Um Generationengerechtigkeit herzustellen, gilt es den kapitalgedeckten Teil der Pensionsvorsorge auszubauen. Denn nur Kapital ist in der Lage, an zukünftige Generationen vererbt zu werden. Diese dringende Notwendigkeit besteht, da wir aufgrund der derzeitigen demografischen Situation mit unserem Umlageverfahren der Zukunft jeden Spielraum nehmen“, betont der Aktuar. Mit 1. 1. 2014 soll das Pensionskonto technisch umgesetzt werden, die PVA klagt aber immer wieder über Umsetzungsprobleme. Im Zuge einer Studie im europäischen Dachverband der Aktuare wurden die Tracking Systeme der Länder, wo das Pensionskonto bereits seit geraumer Zeit existiert, angesehen. Die Tracking Services dieser vier Länder haben es geschafft, Datenauskünfte über mehrere Pensionssysteme zu verknüpfen. „Ein besonders erfolgreiches

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Beispiel ist Dänemark. Dort gelang es Informationen aus beinahe 120 verschiedenen Pensionsinstituten zusammenzuführen was bedeutet, dass eine Informationsabdeckung über alle drei Säulen, also von 100% der Gesamtpension der Dänen möglich war. Die Studie zeigt, dass es zwei unterschiedliche Modelle für die Umsetzung gibt. Beide sind erfolgsversprechend, man müsse jedoch die Voraussetzungen bei der Wahl betrachten“, führt Krischanitz, der Österreich auch im Vorstand der Groupie Consultatif vertritt, weiter aus. „Eine Strategie ist der Aufbau einer umfassenden Datenbank, in der alle Informationen der Vorsysteme noch einmal gespeichert werden, die andere ist mittels einem ‚Service Bus‘ die angeforderten Daten je nach Bedarf und Anfrage jeweils frisch aus den Vorsystemen zu ziehen und zu verknüpfen, ohne diese Daten nochmals zu speichern. Beide Strategien haben ihre Vor- und Nachteile, aber sie funktionieren, wie diese vier Länder beweisen.“ Die EU zeigt sich an den Tracking Systemen interessiert und möchte ein EU-weites System einführen.

Das neue Lebensphasenmodell mit der Dialog-Beitragsübernahme bietet maximale Flexibilität in der SBU: Bei jeder mindestens 6-monatigen Elternzeit bezahlen wir für 6 Monate die Beiträge Ihres Kunden und sichern diesem damit in dieser Zeit den vollen SBU-Schutz! Der Beitrag geht – der Versicherungsschutz bleibt! Mehr Infos unter www.dialog-leben.at! NEU, NEU, NEU! erweitertes Lebensphasenmodell erweiterte Überbrückungshilfe neue Pflegerentenoption

DER Spezialversicherer für biometrische Risiken 22.10.2013 10:42:51


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DIALOG LEBENSVERSICHERUNG

„Bleiben wir im Dialog“

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Rüdiger R. Buchardi und KR Wolfgang Göltl

Auch Frau Karner nahm an der Veranstaltung teil und bekam einen Blumenstrauß von Rüdiger R. Burchardi

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riginalzitat von Helmut Karner, der sein Hauptaugenmerk auf Kommunikation und Dialog legt. Wahrscheinlich hat er auch deshalb vor 10 Jahren bei der Dialog Lebensversicherung seine Tätigkeit aufgenommen. Die dazu gehörige Geburtstagsfeier fand hoch oben über den Dächern von Wien statt. Eigentlich hatte man schon 1994 mit den Bestrebungen, den österreichischen Markt zu erobern, begonnen. Die Zeitrechnung der Erfolge in Österreich beginnt aber erst mit dem Eintritt von Helmut Karner. Rüdiger R. Burchardi Vertriebsvorstand betonte in seiner Ansprache die besonderen Qualitäten von Helmut Karner: zielstrebig, kontaktstark und dialogfähig. Und nach Burchardi feiere man eigentlich 20 Jahre, weil Zeiten in der Versicherungswirtschaft doppelt zählen. Aber nicht nur Helmut Kar-

Rüdiger R. Burchardi übergibt die Urkunde an Prok. Helmut Karner ner hat zu den Erfolgen in der Vertriebsdirektion in Österreich beigetragen, sondern auch das nun bereits stattliche Team rund um den Österreich-Pionier. Administrativ wird Österreich in der Zentrale in Augsburg betreut. Der Weg von Helmut Karner ist seit Beginn von Erfolgen begleitet. Anfang Jänner 2009 wurde er mit der ersten Vertriebsprokura im Unternehmen ausgezeichnet und seit Jänner des heurigen Jahres zum Vertriebsdirektor der Gesellschaft ernannt. Auch bei seinem Hobby zeigt er Zielstrebigkeit, falls er Zeit findet, arbeitet er daran sein Handicap am Golfplatz zu verbessern.

v.l.n.r.: Michael Holzer, Prok. Helmut Karner, Rüdiger R. Burchardi, KR Wolfgang K. Göltl

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Prok. Helmut Karner und sein Maklerbetreuerteam

Bei der kleinen feinen Feier durften selbstverständlich treue Freunde und Vertriebspartner nicht fehlen. Kommerzialrat Wolfgang K. Göltl, Spartenobmann der Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Österreich, kam in seiner Funktion als Präsident der Fachakademie für Finanzdienstleister. Als Präsident der FAF gratulierte er Vertriebsvorstand Rüdiger R. Burchardi zur Ernennung zum Ehrenvorstand der Akademie. Aber auch Helmut Karner dankte er in seiner Rede, und betonte seine Handschlagqualität und seine Bemühungen als Mitstreiter im Fachverband und in seiner Funktion als Ausschussmitglied. Das Team rund um Helmut Karner erklärte mit humorvollen Worten den Weg zum Erfolg. Begonnen als „Alleine gegen Alle“, mit dem ersten Maklerbetreuer „Ein Fall für Zwei“, dann „Die Drei von der Tankstelle“, „Vier Fäuste für ein Halleluja“ und aktuell „Die 5 Freunde“. Schauen wir mal was in 10 Jahren für ein Filmtitel zur Auswahl steht? Vielleicht „Helmut Karner und die 40 Maklerbetreuer“ (Titel von der Redaktion etwas verändert).

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MERKUR VERSICHERUNG

5 Jahre Montenegro

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008 gründete die Merkur Versicherung ihre Tochtergesellschaft in Montenegro. Anlässlich der Fünfjahresfeier zog Gen.Dir. Alois Sundl Bilanz über die letzten Jahre. Die Merkur Osiguranje a.d. ist die Lebensversicherung mit dem am stärksten steigenden Marktanteil in Montenegro. Im vergangenen Jahr konnten die Prämieneinnahmen ein Plus von 20% zum Jahr 2011 erzielen und liegen nun bei knapp 1. Mio. Euro. Aktuell betreut das Unternehmen mehr als 14.000 Kunden. Komm.-Rat Alois Sundl,

Generaldirektor der Merkur Versicherung AG: „Wir sev.l.n.r.: Komm.-Rat Alois Sundl, Generaldirektor der Merkur Versicherung AG und hen unser Marko Ivanović, Exekutivdirektor der Merkur Osiguranje a.d. Montenegro E n g a g e m e nt langfristig und setzen auf Stabilität und des Eigenheims sowie die Absicherung Kontinuität. Unser Vertrauen in das eigen- des wichtigsten Gutes, der Gesundheit, verantwortliche Team vor Ort und in die sind für uns wesentlich. Die Merkur stellt Zusammenarbeit mit lokalen Agenturen heute und in Zukunft diese Werte in den hat sich bestens bewährt und ist Aus- Mittelpunkt“, so Marko Ivanović, Exekudruck der gegenseitigen Wertschätzung.“ tivdirektor der Merkur Osiguranje a.d. „Die Sicherheit der Kinder, der Familie, Montenegro.

ALLIANZ GLOBAL ASSISTANCE

Resümee

I Dr. Christoph Heißenberger Geschäftsführer Österreich- und Südosteuropa

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m letzten Jahr hat das Wiener Team der Allianz Global Assistance Reiseversicherung über die eigene NotfallHotline 262.000 Anrufe entgegengenommen und 47.000 Assistance-Fälle betreut. Besonders in den Sommermonaten war der Bedarf besonders hoch. Bei fast 10.000 Einsätzen waren nicht nur medizinische Hilfsmaßnahmen sondern auch KFZ-Einsätze gefragt. Hier einige Beispiele zeigen warum es wirklich so wichtig ist, dass es bei Reisen eine Reiseversicherung gibt: Bei einem Sturz in Griechenland über eine drei Meter hohe Klippe verletzte sich ein Student so schwer, dass er unter ärztlicher Aufsicht im Ambulanzjet

in ein heimisches Krankenhaus geflogen werden musste und dort operiert wurde. Die Kosten des Ambulanzfluges und des Transport mit dem Krankenwagen beliefen sich auf 18.000,-- Euro. Ein Herzinfarkt in Costa Rica versetzte nicht nur die Ehefrau des betroffenen Pensionisten in Angst und Schrecken, sondern auch die aufgelaufenen Kosten. Aufenthalt im Krankenhaus Transport/ Verlegungskosten und Rücktransport mit dem Ambulanzjet betrugen insgesamt 30.000 Euro. Dr. Christoph Heißenberger Geschäftsführer Österreich- und Südosteuropa, zeigte sich bei der Präsentation der Jahresziffern sichtlich stolz, über die Leistungen seines Teams in Wien.

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R + V VERSICHERUNG

10 Millionen

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3 Monate Geschäftstätigkeit, 300 Vertriebspartner, 3.000 Kunden und 10 Millionen Euro Bestandsvolumen, dass ist das Resümee von Dr. Martin Beste, Geschäftsführer und HBV der Niederlassung R+V Versicherung in Österreich. „Von Anfang an haben wir uns auf Versicherungsprodukte für mittelständische Firmenkunden in ausgewählten Spezialsparten konzentriert, die wir ausschließlich über Makler vertreiben“ so Beste weiter. Mit einem kleinen, flexiblen und auf Firmenkunden spezialisierten Team von zunächst acht und heute 15 Mitarbeitern hat R+V in den vergangenen knapp

drei Jahren eine enge Zusammenarbeit mit rund 300 Vertriebspartnern aufgebaut. Nach der Devise „Profis für Profis“ betreuen Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung die Versicherungsmakler. Dabei verantwortet jeweils ein Mitarbeiter eine Sparte und verfügt über entsprechende Underwriting-Vollmachten. Auch in Zukunft will die R+V-Niederlassung den eingeschlagenen Wachstumspfad fortsetzen und sich bei den Maklern noch stärker als kompetenter Anbieter von Versicherungslösungen für Firmenkunden etablieren. Niederlassungsleiter Dr. Beste betont: „Wir wollen vor allem

Niederlassungsleiter Dkfm. Dr. Martin Beste unsere Servicequalität in der Zusammenarbeit mit unseren Vertriebspartner weiter verbessern.“

lus

p n o i s , en e p g s r t f o s n Zuku nsionsvor r für Die Pe r Staat Jah die deördert. ie te Jahr f lgarant ge Ren a n bensla er Kapit r als le e 100%ig d o it g M lun k lauszah Kapita ls A k aat vom St 4 9 , 3 0 1 is zu € 2013 b

N E I T . N T F A N R GA DIE ZUKU FÜR SCHAFFEN WIR . DAS risControl_10.indd 41

Die Niederösterreichische Versicherung

Wir schaffen das.

Niederösterreichische Versicherung AG Neue Herrengasse 10 3100 St. Pölten www.noevers.at

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VERSICHERUNG

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HELVETIA VERSICHERUNG

Werner Panhauser, Vertriebsvorstand Helvetia Versicherung

Image

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m 2-Jahresrythmus untersucht Helvetia ihre Bekanntheit und ihr Image bei Versicherungsvermittlern. Österreichweit wurden insgesamt 247 Makler telefonisch interviewt. Durchgeführt wurde die Umfrage vom Marktforschungsinstitut Gallup in Kooperation mit dem Schweizer Mafo Institut TransferPlus AG. Spontan fällt 56% der Vermittler Helvetia ein. Das ist gegenüber 2011 eine Steigerung um 4%-Punkte. Zurückzuführen ist diese signifikante Steigerung der Bekanntheit u.a. auf die verstärkten Winter-SponsoringAktivitäten. An das Sponsoring können sich 47% der Makler aktiv erinnern – 2011 konnten das lediglich 23%. Damit liegt Helvetia auf Rang drei. „Das Ergebnis der Umfrage belegt, dass unser Engagement sehr effizient und wirkungsvoll ist“, so Werner Panhauser, Marketing- und Vertriebsvor-

stand stolz. Nimmt man auch noch die klassischen Werbeaktivitäten hinzu, erreicht das Unternehmen insgesamt mit Werbung und Sponsoring 54% der Versicherungsvermittler (2011: 28%) und belegt damit den starken vierten Platz. Neben der Bekanntheit punktet die Versicherungsgesellschaft in Sachen Image bei den österreichischen Versicherungsmaklern vor allem mit folgenden Eigenschaften: 82% verbinden damit ein „vertrauenswürdiges Unternehmen“, ebenfalls 82% mit „kompetent im Bereich Nichtleben/Sachversicherung für Private“. 81% der Makler sagen Helvetia „steht für hohe Qualität“ und 79% meinen für ein „insgesamt gutes Image“. Und für jeweils 2/3 der Versicherungsmakler ist Helvetia eine „echte Schweizer Versicherung“, mit „gutem Preis-/Leistungsverhältnis“ und „marktfähigen Produkten im Bereich Leben“. 74% schätzen die „enga-

gierten und begeisterten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.“ „Wir freuen uns, dass wir in entscheidenden Punkten so viel Zustimmung erhält. Die Umfrage hat uns aber auch aufgezeigt, wo wir uns noch mehr anstrengen sollten. Ein Ziel ist es, die umfassenden Serviceleistungen unseres Partnerwebs für Vertriebspartner sichtbarer zu machen und die technische Unterstützung weiter auszubauen“ so Werner Panhauser.

R+V VERSICHERUNG

Keine böse Überraschung

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ie R+V Versicherung hat ihre 2012 am österreichischen Markt platzierte persönliche D&O Versicherung, um eine unbegrenzte Rückwärtsdeckung erweitert. Die beitragsneutral in den Vertrag integrierte Rückwärtsversicherung erstreckt sich auf alle dem Versicherer bei Antragstellung gemeldeten und noch nicht beendeten Mandate. Durch den Verzicht auf eine zeitliche Befristung sind sämtliche Verstöße in der Vergangenheit, welche dem Versicherungsnehmer bis zur Abgabe seiner Vertragserklärung nicht

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bekannt waren, abgesichert. Die Ersatzleistung der Rückwärtsversicherung erfolgt dabei aus der Versicherungssumme der ersten Versicherungsperiode. Zusätzlich hat R+V die Versicherungssumme verdoppelt (Abwehrkosten + Schadenersatz). Eine Anpassung des zugrunde liegenden Tarifes ist ebenfalls erfolgt. Sämtliche D&O Versicherungen der R+V sind online abschließbar. Über die Berechnungsplattform können Versicherungsmakler Prämienberechnungen vornehmen und sofort eine Deckungsbestätigung per EMail erhalten.

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VERSICHERUNG

UNIQA & RAIFFEISENVERSICHERUNG

Wert & Wachstum

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as ist der Name des neuen Einmalerlag der UNIQA Versicherung, bei der Raiffeisen läuft das Produkt unter „Raiffeisen Horizont 12/2013“. Geboten wird eine Mindestauszahlung von 146% auf den Nettobetrag, eine Abfederung der Inflation und der Einstieg ist ab 2.000 Euro möglich. Eine steuerfreie Kapitalentnahme ist auch während der Laufzeit bis maximal 25% des Nettobeitrages möglich. Im Falle des Todes wird ein Ablebensschutz für die Hinterbliebenen geboten. Eine Auszahlung kann zudem auch als lebenslange Pension erfolgen. Petra Schausz und Thomas Jaklin, beide Vorstände der Finan-

ceLife Lebensvon 15 Jahren versicherung und drei MoAG erläutern: naten minde„Dieser Einstens 146% des malerlag bringt Nettobeitrages im aktuellen (das entspricht Niedrigzineiner Versumfeld eine zinsung von attraktive Ver2,51% p.a. auf zinsung von den Nettobe2,51 Prozent trag) ausbePetra Schausz und Thomas Jaklin, pro Jahr und zahlt werden. beide Vorstände der FinanceLife Lebensversicherung AG verringert die Diese VerzinAuswirkungen einer sehr hohen Inflati- sung entspricht der Entwicklung einer on.“ Durch die vereinbarte Mindestaus- KESt-pflichtigen Veranlagung von 2,98% zahlung können am Ende der Laufzeit bezogen auf den Gesamtbeitrag.

ARAG. DER RECHTSSCHUTZSPEZIALIST.

ARAG Online Rechtsservice ARAG Online Rechtsservice ist ein neues Instrument, das kostenlosen Zugang zu einer neuen umfangreichen Rechtsdatenbank ermöglicht. Der rasche und individuelle Zugriff auf Vertragsvorlagen, Musterformulare und Mustertexte steht dabei im Vordergrund. Ein wertvoller, juristischer Zusatznutzen für ARAG Kunden. Die neue Serviceleistung steht allen ARAG Kunden auf Basis des Tarifs 1/2013 zur Verfügung. Das ist die Voraussetzung. Bei Neuverträgen ist ARAG Online Rechtsservice automatisch inkludiert. Die Rechtsdatenbank enthält bereits in der Startversion über 1.000 Dokumente. Die Vorlagen sind von Rechtsexperten erstellt, befinden sich auf dem neuesten österreichischen Stand und können alle als Word- oder PDF-Datei rasch und unbürokratisch per Internet-download bezogen werden.

Wesentlichste Dokumentvorlagen (Auswahl)

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Kaufverträge

Testamentsvorlagen

Bestätigungen

Mietverträge

Darlehensverträge

Zeugnisse

Eheverträge

Vereinbarungen

Reden zu diversen Anlässen

Patientenverfügungen

Vollmachten

etc.

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Der Herbst wird Wüstenrot Innovationskraft zählt zu den Stärken von Wüstenrot. Mit neuen und verbesserten Produkten reagiert Wüstenrot auf aktuelle Markttrends und die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden. sichern sich Kunden ab und bekommen bei Nachweis der Pflegebedürftigkeit (bereits bei starker Beeinträchtigung von 4 der 6 ADL) 100% der Versicherungssumme sofort ausbezahlt. Das ist vor allem für Menschen unabkömmlich, die zum Beispiel für die Schaffung ihres Eigenheims ein Darlehen bedienen müssen. Somit bekommen Kunden mit der Risiko-Vorsorge ab sofort doppelten Schutz zum Preis von einem – das gibt’s nur bei Wüstenrot!

Jetzt neu: Das Wüstenrot VorsorgeZuckerl

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unden und Vermittler profitieren jetzt bei Wüstenrot von zahlreichen Produktneuerungen und -verbesserungen - ob im Rechtsschutz, der Haus & Heim - Versicherung oder bei der Risiko-Vorsorge.

Neue Akzente im Rechtsschutz Im Sachversicherungsbereich punktet der Wüstenrot Privat-Rechtsschutz mit einer ganzen Reihe von Vorteilen: Allen voran mit einer 3-jährigen Prämiengarantie! Ein weiteres Highlight ist die freie Anwaltswahl, die zwar von allen in den Mund genommen, tatsächlich aber nur von Wüstenrot im außergerichtlichen Bereich angeboten wird. Etwa beim Beratungs-Rechtsschutz, der am häufigsten in Anspruch genommen wird. Außerdem umfasst das Produkt einen Europa-Gerichts-Rechtsschutz sowie einen Schutz bei Streitigkeiten aus Versicherungsverträgen. Besonders zeitgemäß ist der inkludierte „XXL-Schutz“, der unter anderem einen Daten-, Mobbing- und Anti-Stalking-Rechtsschutz beinhaltet. Ein Plus für die Vermittler: Das Wüstenrot Rechtsschutz-Paket ist „all inclusive“. Das heißt, dass – anders als sonst marktüblich – einzelne Bausteine vom Kunden bewusst und aktiv ausgeschlossen werden müssen.

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Dieses Ausschlussprinzip macht es deutlich schwieriger, dem Vermittler später einen Beratungsfehler vorzuwerfen.

Erhöhte Versicherungssumme bei der Haus & Heim - Versicherung Der Alltag birgt seine Tücken. Ohne gute Absicherung können dadurch große finanzielle Schäden entstehen. Nicht mit der Wüstenrot Haus & Heim - Versicherung: diese sichert Wohnungsinhalt und Eigenheim gegen die Folgen „alltäglicher“ Gefahren bestens ab. Jetzt neu: bei Abschluss mit XXL-Schutz profitieren Kunden von der auf 2 Millionen Euro erhöhten Pauschalversicherungssumme (Privathaftpflicht sowie Haus- und Grundbesitzhaftpflicht)!

Einzigartig: Risikolebensversicherung mit Pflegebaustein Wer seine Familie bestmöglich absichern möchte, sollte auch für die Folgen eines Unfalls oder einer schweren Erkrankung vorsorgen. Gerade dann ist man oft auf die Hilfe anderer angewiesen und dies kann zu hohen Kosten führen. Wüstenrot hat bei der Risiko-Vorsorge daher einen Pflegebaustein integriert – und ist damit Vorreiter in Österreich! Mit dem zusätzlichen Pflegeschutz

Sollten Ihre Kunden über den Abschluss einer Vorsorge oder Versicherung von Wüstenrot nachdenken - jetzt ist die Gelegenheit besonders günstig. Denn mit dem Wüstenrot Vorsorge-Zuckerl haben diese die Möglichkeit, sich ein Weihnachtsgeschenk im doppelten Sinn zu sichern: Bei Abschluss einer FIXkosten-Versicherung, der VierbeinerVorsorge oder von FlexibleLife sichern sich Ihre Kunden nämlich zusätzlich Einkaufsgutscheine bei ausgewählten Handelspartnern im Wert von bis zu 100 Euro - für sich selbst oder sie schenken diese zu Weihnachten ihren Liebsten! Weitere Informationen finden Sie auf der Wüstenrot-Website www.vermittlerservice.at.

„Wüstenrot überzeugt mit innovativen Produkten, wie dem in die Risiko-Vorsorge neu integrierten Pflegebaustein. Das ist einzigartig in Österreich!“

Klaus Kretz Leiter Makler- und Agenturvertrieb VermittlerService Österreich - Wüstenrot Gruppe

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GESUNDHEITSVORSORGE / MERKUR VERSICHERUNG AG

Erweiterte Privatklasse Novum mit Hightech Früherkennung Sonderklasse im Krankenhaus, Privatarzt, Medikamente, Behandlungen der Ganzheitsmedizin, Vorsorge, Rehabilitation und als komplett neue Leistung die innovative Hightech Früherkennung: Novum ist das umfassendste Gesamtpaket der Merkur Gesundheitsvorsorge.

Komm.-Rat. Alois Sundl, Generaldirektor Merkur Versicherung AG: „Die Privatklasse Novum ist das umfassendste Gesamtpaket der Merkur Gesundheitsvorsorge: Mit Sonderklasse inklusive ambulanter Behandlung, Ganzheitsmedizin, Medikamenten, Heilbehelfen und ganz aktuell der innovativen Hightech Früherkennung bietet Novum Versicherungsschutz in jeder Lebenssituation.“

gleitkosten und Zuschüsse zu Kur- und Reha-Aufenthalten. Das einzigartige Merkur Gesundheitsvorsorgeprogramm ego4you schließt alle Aspekte der ganzheitlichen Lebensbegleitung mit ein. Mit dem optionalen GesundheitsPlus Novum bleibt die Vorsorge jetzt und später leistbar – dank garantierter Prämienermäßigung und Prämienbonus.

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n ihren vier Ausprägungen bietet die Privatklasse Novum Versicherungsschutz für jede Lebenssituation und für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Von der Basisabsicherung bis zur Komplett-Variante für besonders Anspruchsvolle vereint Novum Vorsorge, Früherkennung, optimale Behandlungen im Krankheitsfall sowie die notwendige Unterstützung danach. Therapien der Schulmedizin oder der Komplementärmedizin: Die Privatklasse Novum übernimmt die Kosten für Heilbehandlungen im Krankenhaus, in der Arztpraxis und im Therapiezentrum. Früherkennungs-Checks, Medikamente und Heilbehelfe, wie etwa Brillen oder Kontaktlinsen, sind ebenso inkludiert wie Hubschrauber- und Rückholkosten, Be-

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des Herz-Kreislauf-Systems ab und können im Rahmen der Privatklasse Novum einmal jährlich in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen unter www.merkur.at.

DER MERKUR KONZERN

Hightech Früherkennung Eine der Neuerungen im Leistungspaket der Merkur Privatklasse Novum ist die Hightech Früherkennung. Dabei handelt es sich um exklusive Premium-Untersuchungen, die dank neuester Technik in wenigen Stunden detaillierte Erkenntnisse zum aktuellen Gesundheitszustand bringen. Durch den technischen Fortschritt in der Medizin können heute Erkrankungen oder deren Vorstufen festgestellt werden, noch bevor es spürbare Symptome gibt. Das frühzeitige Erkennen hat für den späteren Heilungserfolg große Bedeutung. Die Hightech-Checks der Merkur Versicherung zielen auf die Früherkennung der häufigsten schweren Erkrankungen von Darm, Lunge, Brust oder Prostata sowie

Die Merkur Versicherung AG ist die älteste Versicherung Österreichs und hat seit 1798 ihren Sitz in Graz. Seit 1992 wurden bislang fünf Tochterunternehmen in Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro gegründet. Im Gesamtkonzern erwirtschaftete die Merkur Versicherung 2012 abgegrenzte Prämien von 470,3 Mio. Euro. Die Zahl der Risken lag bei 1.415.482, die Bilanzsumme im Konzern bei 1,939 Mrd. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug 2012 18,7 Mio. Euro. Der Merkur Konzern verzeichnete per 31. 12. 2012 103 Niederlassungen in sechs Ländern und beschäftigte 1368 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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TOGETHER und UNIQA –

Qualität gewinnt! v.l.: Mag. Alexander Petzmann, Geschäftsführer TOGETHER und Peter Prinz, Leiter Maklervertrieb UNIQA Österreich

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ie Qualitätsoffensive von TOGETHER und UNIQA kann ohne Zweifel als voller Erfolg bezeichnet werden. In enger Zusammenarbeit wurden wesentliche Optimierungen im Zusammenspiel von TOGETHER und den UNIQA Tarifrechnern vorgenommen. Neben den unzähligen Detailverbesserungen stechen vor allem die Hauptschwerpunkte der gemeinsamen Bemühungen hervor. So wurde, neben einer völlig neuen UNIQA und mittlerweile auch SALZBURGER Tarifrechnergeneration, erheblich an der Performanceschraube gedreht. Arbeitsabläufe sind so durchwegs schneller zu bewerkstelligen wobei zudem ein verstärkter Fokus auf eine ausgewogene und intuitive Bedienung gelegt wurde. Im Zuge des durch eine Umfrage erhobenen Feedbacks wird es möglich sein, zukünftige Projekte von TOGETHER und UNIQA noch näher an den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden auszurichten. Als Bonus erhalten

Makler übrigens bis zu € 7 Rückvergütung für jeden über TOGETHER abgewickelten UNIQA Antrag! Da solche Fortschritte natürlich ein ausgezeichneter Anlass sind, um gebührend gefeiert zu werden, und um einen Anreiz zu schaffen, die Abwicklung von UNIQA Geschäftsfällen auf TOGETHER auszutesten, fand vom 01.08. bis zum 30.09.2013 das Qualitätsoffensive Gewinnspiel statt, bei dem Makler aus ganz Österreich um attraktive Preise wie eine Lamborghinifahrt, einen Flug mit dem HubTermine und Veranstaltungsorte schrauber, einen Entspannungsurlaub und viele 5. Nov. Klagenfurt / Kärnten weitere Ge6. Nov. Graz / Steiermark Training: winne spiel14.00 – 17.00 ten. 7. Nov. Jois / Burgenland Die GewinInfoveranstaltung: 12. Nov. St. Pölten / NÖ ner wurden 17.00-20.00 13. Nov. MQ / Wien von Herrn Anmeldung unter servicebytogether.at/anmeldung

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Peter Prinz stellvertretend für die UNIQA und Herrn Alexander Petzmann stellvertretend für die TOGETHER Anfang Oktober gelost und verständigt. Überreicht werden die Gewinne dann auf TOGETHER on Tour im jeweiligen Bundesland. Darüber hinaus bietet die Tour nebst kulinarischer Versorgung, Informationsveranstaltung und optionalen Schulungen auch die Möglichkeit zum Networking innerhalb der Branche. Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist selbstverständlich kostenlos, eine Anmeldung unter www.servicebytogether.at/anmeldung ist jedoch erforderlich. Melden Sie sich gleich zum Tour Termin in Ihrem Bundesland an, das TOGETHER Team freut sich auf Sie!

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Zufriedene Kunden sind unser Ziel.

Top-Bewertungen, die für uns sprechen. Generali ist Umfrage-Serien-Sieger bei den AssCompact Awards 2013: Österreichs Makler reihten die Generali in jeder Sparte unter die Top Drei. 1. Platz für Eigenheim- und Haushaltsversicherung, Lebens- und Pensionsversicherung, Klassische Lebensversicherung und die Königsdisziplin “Bester Service für Vermittler”. Nähere Infos unter www.generali.at/partner Um zu verstehen, muss man zuhören.

Unter den Flügeln des Löwen. *Awards werden nach Sparten vergeben und haben zwei Jahre Gültigkeit.

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ROLAND RECHTSSCHUTZ

Spielregeln für soziale Medien „Generell sind Beleidigungen, üble Nachrede und Verleumdungen auch im Internet strafbar“, so Rechtsanwalt Dr. Roland Weinrauch Dr. Roland Weinrauch

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osten, twittern, bloggen: Soziale Netzwerke liegen voll im Trend. Menschen aus aller Welt treffen sich bei Facebook, Twitter oder wer-kennt-wen, um Freundschaften online zu pflegen, Informationen zu Veranstaltungen zu erhalten oder neue Kontakte zu knüpfen. Was im Umgang mit sozialen Netzwerken zu beachten ist und wie man sich vor unerwünschten Konsequenzen schützt, erklärt der Partneranwalt von ROLAND Rechtsschutz, Dr. Roland Weinrauch von der Wiener Kanzlei Weinrauch Rechtsanwälte.

Netiquette – gelten online die gleichen Verhaltensregeln? Ein herabsetzender Kommentar über den Chef, Arbeitskollegen oder Exfreund ist schnell bei Facebook oder Twitter geschrieben. Dass man sich damit strafbar

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machen kann, ist vielen Internetnutzern nicht bewusst. „Generell sind Beleidigungen, üble Nachrede und Verleumdungen auch im Internet strafbar“, so Rechtsanwalt Dr. Roland Weinrauch. Die betroffene Person kann Anzeige erstatten und rechtliche Schritte einleiten. Und dann kann es teuer werden. „Auch im Internet gelten die Regeln eines respektvollen Umgangs miteinander“, betont der ROLAND-Partneranwalt.

Bildrechte im Netz – der Urheber hat das Recht am Bild Bilder werden in sozialen Netzwerken gerne geteilt und verbreitet. Nur wenige Nutzer wissen, dass jede Bilddatei grundsätzlich urheberrechtlich geschützt ist. Bei Plattformen wie flickr oder Pinterest ist zudem nur schwer zu erkennen, ob die Person, die das Bild eingestellt hat, hierzu

auch berechtigt war. „Generell sollte man im Internet veröffentlichte Fotos und Bilder nicht in soziale Netzwerke einstellen, sofern man nicht selbst Urheber des Bildes ist oder durch schriftliche Vereinbarung mit dem Urheber oder Rechteinhaber das Recht zur Veröffentlichung erlangt hat.“ Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Recht der Person am eigenen Bild. „Bei eingestellten Partyfotos müsste im Vorfeld die Einwilligung von jeder Person eingeholt werden, die darauf zu sehen ist – am besten schriftlich. In der Praxis geschieht dies allerdings häufig nicht. Gibt die betroffene Person eine Verlinkung frei, ist jedoch davon auszugehen, dass sie mit der Veröffentlichung des Fotos einverstanden ist. Jeder hat jedoch grundsätzlich das Recht, bei Fotos von seiner Person zu fordern, diese aus dem Netz zu entfernen“, so Dr. Roland Weinrauch.

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Blicken Ihre Kunden durch? Wir sorgen f체r Klarheit im Tarif-Dschungel.

ROLAND Rechtsschutz. Klar und kalkulierbar. Was erwarten Ihre Kunden von einem innovativen Rechtsschutz-Tarif? Er muss klar und einfach sein: in allen rechtlichen Angelegenheiten. Der neue ROLAND Tarif bietet Ihren Kunden einen hervorragenden Basisschutz und individuelle Erg채nzungsbausteine je nach Bedarf. Dabei bietet der neue Top-Tarif zus채tzliche Highlights wie telefonische Mediation und in unserem Best Ager-Rechtsschutz einen mobilen Anwalt, der direkt ins Haus kommt. Informieren Sie sich jetzt unter

www.roland-rechtsschutz.at oder 01 7187733-0

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Trendtag H

och her ging es in der Pyramide in Vösendorf, knapp 2.000 Besucher zählte der Branchenevent des Jahres. Die mit mehr als 50 Ausstellern gefüllten Standflächen machten deutlich, dass besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten großer Bedarf besteht, sich direkt auszutauschen und sich aus erster Hand zu informieren. Unter dem Generalthema „Zukunft / Innovationen“ erörterten Experten in Fachvorträgen, wie der unabhängige Berater in Zeiten eines immer härter werdenden Wettbewerbs und immer höheren Administrationsaufwands seine Kunden bestmöglich servicieren, und ihnen einen Mehrwert bieten kann. Praktiker aus der Versicherungs- und Finanzbranche präsentierten den interessierten Kongressbesuchern Hilfestellungen, wie sie die Herausforde-

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rungen des sich wandelnden Marktes bewältigen können. Ein besonderes „Zuckerl“ für die Besucher war der Impulsvortrag von Skisprungolympiasieger, Autor und Seminarleiter Mag. Anton (Toni) Innauer. Er brachte in seinem Vortrag wertvolle Ansätze aus der Sicht eines Branchen-Außenstehenden ein, und sprach über Risiko und Verantwortung in Spitzensport und Wirtschaft. Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der AssCompact Awards, diesmal haben ein Drittel mehr Versicherungsmakler ihre Bewertungen abgegeben, mehr als 1.200 Fragebogen wurden ausgewertet. Die Preise wurden dieses Mal in den Sparten Kfz-Versicherung, Eigenheim/ Haushaltsversicherung, Lebensversicherung und Vermittlerservice vergeben. Im Bereich der Kfz-Versicherung erreichte die HDI den ersten Platz. Auf den Rängen 2

und 3 folgten die Zürich Versicherung und die Generali. Im Markt der Eigenheim/ Haushaltsversicherung setzte sich die Generali durch. Auf Rang 2 und 3 folgen die Donau und die Zürich Versicherung. Auch in der Lebensversicherung und beim Sonderaward „Bester Service für Vermittler“ setzte sich jeweils die Generali durch. Das Siegerbild komplettieren UNIQA/FinanceLife und die Wiener Städtische (Lebensversicherung) sowie die UNIQA und die Zürich Versicherung (Vermittlerservice). Die Sieger der Unterkategorien in der Lebensversicherung sind die Generali (Klassische Lebensversicherung), ex aequo die Zürich Versicherung und Standard Life (Fondsgebundene Lebensversicherung) und die Wiener Städtische Versicherung (Staatlich geförderte Lebensversicherung). Auf den nächsten Seiten lassen wir den Tag nochmals Revue passieren.

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ALLIANZ

AssCompact Trendtag ist für uns Pflichttermin

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it mehr als 1900 Besuchern stieg dieses Jahr die Teilnehmerzahl beim AssCompact Trendtag in der Pyramide in Wien/Vösendorf auf einen neuen Höchstwert. Dies unterstreicht, dass sich diese Veranstaltung in der Branche zu einem echten Fixpunkt entwickelt hat, der für uns nicht mehr wegzudenken ist und zu der wir Franz Waghubinger und seinem Team nur gratulieren können. Für uns als einen den Großen der Branche ist das ein Pflichttermin. Doch nicht weil wir als Allianz dabei sein müssen, sondern weil dies eine Plattform ist, wo wir abseits vom täglichen Geschäft mit unseren Maklerpartnern in angenehmer Atmosphäre ins Gespräch kommen können und sehen, was sich beim Mitbewerb tut. Wir nutzen diese Branchenzusammenkunft auch dafür, um auf Themen aufmerksam zu machen, für die wir noch zu wenig Aufmerksamkeit orten, uns als Allianz aber produkttechnisch sehr gut positioniert wissen. Speziell in der Krankenversicherung haben wir noch Auf-

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Michael Sturmlechner, der Leiter des Maklervertriebs der Allianz, blickt zurück auf einen für alle Beteiligten erfolgreichen AssCompact Trendtag.

holbedarf – denn da sehen wir uns mit unserem Angebot für Maklerpartner als wirklich ernstzunehmenden Krankenversicherer. Awards wie jene von AssCompact haben für uns einen ganz besonders hohen Stellenwert. Denn sie stellen eine mit viel Aufwand erstellte und objektive Bewertung unserer Dienstleistung dar und sind für uns eine wertvolle Orientierungshilfe. Daher gratuliere ich all jenen, die heuer zu den Gewinnern zählten und sehe es als großen Ansporn für uns, die Dienstleistung für unsere Maklerpartner konsequent weiter zu verbessern und speziell beim ServiceAward einen großen Sprung nach vorne zu machen.

Uneingeschränkt positiv ist für mich der hohe Zulauf zum AssCompact Trendtag. Das beweist, dass Makler Produktinformation, fachliche Weiterbildung und Know-how-Transfer suchen und sie ihre Beratungsqualität auf sehr hohem Niveau festigen und weiter ausbauen wollen. Mit unserem Allianz Ausbildungsangebot für Makler – der Top Partner Akademie – streben wir genau das gleiche Ziel an. Denn Beratungsqualität macht im Wettbewerb um den Kunden den Unterschied aus – das ist der richtige Weg!

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D.A.S. RECHTSSCHUTZ AG

„Mit der D.A.S. können wir unsere Beratungsqualität unter Beweis stellen“ rung aufzuklären. Gerade in Gesprächen mit Firmen und Privatkunden stellen wir immer wieder fest, dass im Rechtsschutz eine hohe Abschlussbereitschaft besteht. risControl: Welche weiteren Erkenntnisse nehmen Sie aus Kundengesprächen mit?

Gottfried Rapperstorfer mit seinem Team

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er Ass Compact Trendtag ist mittlerweile nicht nur ein Fixpunkt im Veranstaltungskalender, sondern auch ein Tag der idealen Kombination aus interessanten Vorträgen und wertvollen Gesprächen mit Vermittlern, Partnern und Interessenten. Den Erfolg des jährlichen Branchenevents von Franz Waghubinger und seinem Team bestätigen sowohl die starke Besucherfrequenz als auch die hohe Qualität der Gespräche. Die D.A.S. schätzt den Dialog mit Vermittlerkollegen besonders: Im Mittelpunkt steht dabei die interessante Diskussionen über die Entwicklung der Rechtsschutzversicherung im Allgemeinen. Im Besonderen messen Vermittler aber vor allem der Erwartungshaltung der Kunden in einem Schadenfall große Bedeutung bei. Neben dem Gedankenaustausch mit zahlreichen Vermittlern hat sich die D.A.S. heuer über den Besuch von einem der erfolgreichsten Vermittler aus Oberösterreich gefreut: Gottfried Rapperstorfer, selbständiger Versicherungsagent für die Firma VFG. Gemeinsam mit seinen Kollegen Sabinde Brandl und Erwin Platzer führt er erfolgreich ein

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Agenturbüro in Pettenbach mit insgesamt 12 Partnern. Wir haben mit Gottfried Rapperstorfer über die Veranstaltung und die D.A.S Rechtsschutz gesprochen: risControl: Warum investieren Sie als Unternehmer einen ganzen Tag in diese Veranstaltung? Rapperstorfer: Für uns bietet der Trendtag zum einen die Möglichkeit, sich ausgewählte Fachvorträge anzuhören. Zum anderen nutzen wir diese Kommunikationsplattform sehr gerne für interessante Gespräche mit unseren Partnern aus der Versicherungswirtschaft abseits des Tagesgeschäfts. risControl: Der Besuch bei der D.A.S. zeigt offensichtlich, dass Rechtsschutz nach wie vor ein wichtiges Thema für Sie und Ihre Kunden ist? Rapperstorfer: Ja, denn es ist natürlich unsere Beratungspflicht, über die möglichen Risiken einer fragmentarisch abgeschlossenen oder gar fehlenden Rechtsschutzversiche-

Rapperstorfer: Kunden wollen einerseits ihr Recht bekommen oder verteidigen, den Weg zum Anwalt oder sogar vor Gericht meiden sie jedoch. Dafür benötigen wir eine entsprechend umfassende und alternative Lösung. risControl: Kann Ihnen die D.A.S. dabei die gewünschte Lösung anbieten? Rapperstorfer: Ja, kann sie. Unsere Kunden zeigen sich regelmäßig mit der regionalen Schadenbearbeitung durch die hochqualifizierten juristischen Mitarbeiter der D.A.S. sehr zufrieden. Gerade auch aufgrund der außergerichtlichen Klärung, die die D.A.S. in zahlreichen Fällen selbst abwickelt. Damit haben wir als VFG nicht nur zufriedene Kunden, sondern können unsere Beratungsqualität, die uns besonders wichtig ist, unter Beweis stellen. risControl: Eine etwas andere Abschlussfrage: Ihr Lieblingswein ist? Rapperstorfer: Auch da trifft die D.A.S. ins Schwarze: Gelber Muskateller. risControl: Danke für das Gespräch.

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DONAU

Erfolg durch flexible Lösungen

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ie Donau Brokerline hat den AssCompact Trendtag wieder zum ausgiebigen Netzwerken genutzt und freute sich über zahlreiches Publikum am Messestand. Grund zur Freude gab es für die Donau nicht nur über die BesucherInnen, sondern auch über die Auszeichnung mit dem zweiten Platz in der Haushalts-/ Eigenheimversicherung und dem dritten Platz für die Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge. „Die Donau setzt seit jeher auf flexible Vorsorge- und Versicherungslösungen und orientiert sich stets an den Bedürfnissen der Kunden und Vertriebspartner. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnungen und danken für das Vertrauen der Makler“, betont Donau Brokerline Geschäftsführer Mag. Alastair McEwen. Auf großes Interesse ist auch der Vortrag des Donau Gewerbespezialisten Franz Krammer über die BetriebsAllrisk gesto-

ßen. Bei dieser ist alles versichert, was nicht dezidiert ausgeschlossen wurde. Das Highlight am Donau Brokerline Stand war die Verlosung eines Smart. Für je zehn Stück verkauften SmartGarant bis zum Stichtag 6. September konnten die Vertriebspartner mit einem Los teilnehmen. Der SmartGarant ist das Top-Produkt in Sachen Vorsorge, mit dem die Kunden bei steigenden Aktien gewinnen, aber bei fallenden nicht verlieren können. Auch bei diesem Produkt hat die Donau eine flexible Lösung auf den Markt gebracht und zudem wieder ihre Innovationskraft bewiesen. „Mit dem SmartGarant haben wir bereits viele Makler überzeugt. Das Produkt kombiniert die Sicherheit einer klassischen Lebensversicherung mit der möglichen Teilnahme an den Chancen des Aktienmarktes auf ideale Weise und spricht somit gleichermaßen sicherheitsaffine als auch renditeorientiertere Personen an“, erklärt McEwen.

GF Mag. Alastaire Mc Ewen und Gen.Dir. Mag. Johann Stefan als „Glücksengerl“

Der Gewinner des Smart, Ernst Schimpf Geschäftsführer „Weinviertler Finanzpartner - WF Versicherungsmakler & Vermögensberatung GmbH“

Ab nach Hause!

Der Hauptgewinn vor der Verlosung

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EFM VERSICHERUNGSMAKLER AG

Starker Auftritt Am AssCompact Trendtag hat die EFM Versicherungsmakler AG einen starken Auftritt hingelegt. Nicht nur ein fast immer übervoller Stand, sondern auch der besonders gut besuchte Vortrag von Vorstand Josef Graf, zeigte das große Interesse am Franchisesystem EFM. Wir haben mit Ernst Vallant und Josef Graf am Trendtag gesprochen. risControl: Herr Graf, wie geht es der EFM Familie? Graf: Es geht uns sehr gut, aber wir sehen mit großer Sorge die Entwicklung am österreichischen Markt hinsichtlich der gesetzlichen Rahmenbedingungen und den zu erwartenden Veränderungen. Wenn plötzlich die Bezirkshauptmannschaften im Zuge des Geldwäschegesetzes in einigen Büros Testprüfungen durchführen und Makler rasch wissen müssen, wo ein Kunde die Jahresprämie von über 1.000 Euro für eine Lebensversicherung hernimmt - das sind schon Ausformungen, die man mit einiger Spannung beobachten muss. Ich glaube außerdem, dass wir uns schön langsam von der Welt des Produktverkaufs wegentwickeln werden. Meiner Meinung nach sind auch die Versicherungskonzerne mit den unzähligen Spezial- und Sondertarifen, mit den vielen Gruppierungen, den Einkaufsgemeinschaften und dem daraus entstehenden Druck überfordert. Es wird immer wichtiger mit den Versicherungen partnerschaftlich umzugehen und gemeinsam kundenoptimierte Lösungen zu finden. Die EFM geht diesen Weg bereits seit einigen Jahren…

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risControl: Ist das Internet eine Konkurrenz zur persön- Josef Graf lichen Beratung? Graf: Man darf die „Gefahr Internet“ nicht unterschätzen, da die online Informationssuche und die Onlinevergleichsprogramme immer stärker werden. Jedoch sind wir überzeugt, dass die persönliche Beratung unerlässlich ist, weil das Internet einfach nicht alles kann. Das bedeutet auch, dass der Qualitätsanspruch an den Versicherungsmakler immer größer werden wird und deshalb wird der Trend weg vom Produktverkauf hin zu wirklicher Fachberatung gehen. Die EFM Versicherungsmakler leben seit Jahren eine qualitativ hochwertige und vor allem umfassende Beratung. Im Internet sind maximal Einzelproduktabschlüsse möglich. Wir sehen den Menschen mit seinem ganzen Umfeld und versuchen ihn in seiner Situation optimal zu versichern. Das kann man nur mit persönlicher Beratung. risControl: Was braucht es in der derzeitigen Situation in der Branche, um zufrieden zu sein? Graf: Die Frage sollte genau genommen lauten: „Was brauchen die Kunden?“, weil diese schlussendlich die Wichtigsten sind. Die Kunden sollten die Sicherheit bekommen, welche ihnen suggeriert wird. Davon ist der Markt aber noch meilenweit entfernt und es wird sich einiges tun müssen. risControl: Herr Vallant, wie zufrieden sind Sie im Moment mit der Marktsituation und mit den Geschäften der EFM Franchiseunternehmer?

Vallant: Mit der Marktsituation bin ich derzeit nicht ganz zufrieden, weil eine sehr große Unsicherheit herrscht. Das ist sehr schade, denn dadurch wird auch die EntscheidungsErnst Vallant freudigkeit betreffend Neuausrichtung für die Zukunft bei einzelnen Versicherungsmaklern gebremst. Sehr zufrieden bin ich jedoch mit der Entwicklung der EFM. Wir konnten auch heuer mehrere neue Franchiseunternehmer dazu gewinnen – und das Jahr ist ja noch nicht um. Erfreulich ist zudem, dass auch Betriebe, die bisher bereits sehr erfolgreich waren, in Partnerschaften mit uns treten. Das bestätigt unser Motto, dass man gemeinsam mit EFM noch erfolgreicher sein kann. Es ist auch interessant zu beobachten, dass Vorbehalte, welche potentiellen Franchiseunternehmer vor dem EFM Beitritt hatten, ein halbes Jahr nach Beitritt als großer Vorteil erkannt werden. Ich höre zum Beispiel sehr oft: „Wenn ich zu EFM wechsle, gebe ich meine Eigenständigkeit und Freiheit auf “. Ein Großteil der selbständigen Versicherungsvermittler, insbesondere Versicherungsmakler, waren vor ihrer Selbstständigkeit angestellte Vermittler bei Versicherungen. Diese Menschen haben sich oftmals wegen dem großen Wunsch nach Unabhängigkeit und Freiheit beruflich verändert. Nach wenigen Monaten bei EFM erkennen neue Partner, dass sie mit uns freier und unabhängiger sind, als sie es jemals zuvor waren. Die enge Partnerschaft in der EFM Gemeinde ist einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren und das spürt der Makler bei seiner täglichen Arbeit und letztlich in seiner Geldtasche. risControl: Meine Herren, wir danken für das Gespräch.

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ERGO VERSICHERUNG

Maklerbeziehungen intensivieren! Lorenzoni: Das ist ein besonders wichtiger Branchentreff und vor allem Kontaktpunkt zu Vertriebspartnern, insbesondere Maklern. Unter der Marke ERGO sind wir noch ein sehr junger Partner für Makler. Bei dieser Zielgruppe hier präsent zu sein ist für uns enorm wichtig. risControl: Welchen Stellenwert haben Versicherungsmakler für ERGO? Vorstandsmitglied Mag. Ingo Lorenzoni

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uch heuer war die ERGO Versicherung mit einem Stand am Trendtag vertreten, wir haben mit Mag. Ingo Lorenzoni, Vorstandsmitglied und verantwortlich für den Alternativvertrieb bei der Veranstaltung über das Thema Versicherungsmakler und über die neue Gewerbeversicherung gesprochen.

risControl: Herr Lorenzoni, was bedeutet die Präsenz der ERGO Versicherung beim AssCompact Trendtag?

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Lorenzoni: Einen sehr Hohen, denn Sie sind Teil eines wichtigen strategischen Zieles. Vor allem in der Schaden-/Unfallversicherung und im Gewerbeversicherungsbereich wollen wir unsere Maklerbeziehungen stark intensivieren. Ein wichtiger Anteil aus diesem Segment kommt bereits über Makler. risControl: Sie haben am Stand ihre neue Gewerbeversicherung präsentiert. Können Sie uns ein besonderes Highlight daraus nennen? Lorenzoni: Unsere neue Gewerbeversicherung fokussiert auf Klein- und Mit-

telbetriebe. Es gibt einige Highlights, um eines zu nennen: Wir bieten im Rahmen des zusätzlich wählbaren Bausteins „erweiterte Gefahren“ zum Beispiel die Möglichkeit den Versicherungsschutz für Naturkatastrophen auf bis zu 200.000 Euro anzuheben. Der Selbstbehalt beträgt 5.000 Euro. Damit liegen wir im Marktvergleich äußerst gut. risControl: Gab es dazu schon erste Feedbacks? Lorenzoni: Ja, Interesse wurde gezeigt, abschließbar ist das Produkt ab 22. Oktober. Danach werden wir konkrete Rückmeldungen einholen. Aber so eine Veranstaltung nutzen wir generell gerne, um uns sozusagen Feedback von der Front zu holen. Wir haben von Maklern positive Reaktionen aber auch Verbesserungswünsche erhalten. Die nehmen wir sehr ernst und arbeiten ebenso daran, wie an weiteren Produkt- und Serviceerweiterungen. risControl: Wir danken für das Gespräch.

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GENERALI VERSICHERUNG

Umfrage-Serien-Sieger Voller Erfolg beim AssCompact Trendtag 2013 für die Generali. Ein sehr gut besuchter Messestand und 4 erste Plätze bei den AssCompact Awards sorgten für beste Stimmung

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ahlreiche Besucher nutzten heuer wieder die Gelegenheit zu einem ungezwungenen Gedankenaustausch und zu Fachgesprächen am Generali Stand. Für gute Stimmung sorgte auch der obligate „Wuzzler“ sowie die Autogrammstunde mit dem Mittelfeldspieler des Jahres 2012, Alexander Gorgon vom FK Austria Wien. Viel zu feiern gab es nach der AssCompact Award-Verleihung, denn Österreichs Makler wählten die Generali als einzige Versi-

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cherung in jeder Sparte unter die Top Drei. In vier Kategorien ging die Generali als Sieger hervor, unter anderen in der Königsdisziplin „Bester Service für Vermittler“. In der Kategorie Lebensversicherung durfte sich die Generali über den 1. Platz in der Gesamtwertung sowie über den 1. Platz in der Unterkategorie Klassische Lebensversicherung freuen. Herausragend ist die Generali auch in der Haushalt/EigenheimVersicherung. Sie wurde Siegerin in allen Dimensionen und feierte zum dritten Mal in Folge Platz 1. Bernhard Lex, Leiter der Generali Sachversicherungen, hob bei der Verleihung insbesondere die Positionierung der Generali als Qualitätsversicherer hervor: „Um zu verstehen, muss man zuhören. Das sagen wir nicht einfach so in unserer Werbekampagne, wir bemühen uns, dem Markt zuzuhören, und passen unsere Produkte laufend den Bedürfnissen

der Kunden an, so Lex. In der Kfz-Versicherung belegte die Generali den dritten Rang. Sie punktete insbesondere bei der technischen Abwicklung und der Qualität der Polizzierung. Den 1. Platz gab es auch in der Königsdisziplin „Bester Service für Vermittler“. 9 von 10 Vermittler würden die Generali weiterempfehlen. „Wir freuen uns sehr über die vielen Awards, aber wir ruhen uns nicht auf den Lorbeeren aus, sondern arbeiten permanent an möglichen weiteren Verbesserungsschritten. Dabei beobachten und analysieren wir die Umfrageergebnisse und achten vor allem im Bereich Schaden auf gute Servicequalität“, erläutert Bayer. Bayer bedankte sich bei allen Kolleginnen und Kollegen im Betreuungsteam für ihren engagierten Einsatz und bei den vielen Maklern, die an der Befragung teilgenommen haben für dieses tolle Feedback.

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HDI VERSICHERUNG

Erster Platz W

iederum kann sich die HDI mit ihrer Kfz-Versicherung über den ersten Platz am Stockerl freuen. Erneut konnte die Versicherung ihre Position verteidigen. Günther Weiß und Thomas Lackner Ihres Zeichens HDI Vorstände, zeigten sich ob der neuerlichen Auszeichnung sehr erfreut. „Es ist eine tolle Bestätigung, wenn unsere Vertriebspartner immer wieder bescheinigen, dass wir die beste Kfz-Versicherung in Österreich bieten“, freut sich Weiß.“ Besonders in einer heiß umkämpften Sparte wie der Kfz-Versicherun ist diese Kontinuität eine besondere Leistung.“, erklärte er weiter. „ Unsere

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Marktbegleiter setzen natürlich alles daran, uns zu überholen. Unserem Team gelingt es aber laufend, unser Serviceangebot zu verbessern. So können wir auch in Zukunft Spitzenqualität liefern, die schlussendlich auch honoriert wird.“ Ein besonderes Ereignis des diesjährigen Awards ist das große Vertrauen, dass die Vertriebspartner ihrer HDI Versicherung entgegen bringen. Thomas Lackner: „Kein einziger Umfrageteilnehmer rät von der HDI ab. Das zeigt uns sehr deutlich, dass wir hier eine sehr starke Basis haben.“ Eine Basis, die auch in Zukunft weiter verstärkt und ausgebaut werden soll, bestätigten beide Vorstände unisono.

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HELVETIA VERSICHERUNG

„Auszeichnung ist Ansporn zur Weiterentwicklung“

v.l.n.r.: Alexander Neubauer, Leiter Partnervertrieb Österreich, Helmut Mojescick, Obmann der Wr. Versicherungsmakler, Karin Lang, Marketingleitung und Vertriebsvorstand Werner Panhauser

Bei den AssCompact Trendtagen gab es wieder Grund zur Freude

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ie Qualität der Helvetia Leistungen und Versicherungsprodukte wurden heuer schon mehrfach ausgezeichnet – u.a. mit der Goldmünze 2013. Einmal mehr aufs Stockerl schaffte es CleVesto, die Fondsgebundene Lebensversicherung, beim AssCompact Award im September. Der Preis zählt zweifelsohne zu den begehrtesten der Branche, denn er wird direkt von den Versicherungsmaklern, Mehrfachagenten und Finanzdienstleistern vergeben. Den Preis nahm Werner Panhauser, Vertriebsvorstand, entgegen. Panhauser: „Für uns regnet es heuer erfreulicherweise viele Auszeichnungen. Das ehrt nicht nur, sondern ist auch ein großer Ansporn uns weiter zu entwickeln und noch besser zu werden.“

Für die Besten: Die legendären Helvetia Skitage Aber die Anerkennung von Leistung ist laut Panhauser keine Einbahnstraße. Dem

Unternehmen ist es wichtig, sich auch regelmäßig bei ihren Maklern und Vertriebspartnern zu bedanken. So organisiert Helvetia u.a. für die Besten der Besten unter den Vertriebspartnern die legendären Skitage. Die offizielle Verlautbarung der Destination der legendären Helvetia Skitage 2014 war zweifelsohne ein weiterer Höhepunkt am Trendtag. Und die Freude war groß bei den potenziellen Teilnehmern, dass es 2014 nach Italien - ins wunderschöne Gröden – die Heimat der berühmten „Kamelbuckel „geht.

Networking bei der Helvetia Vorstandshour Besonders gute Stimmung herrschte auch heuer wieder bei der Vorstandshour am Messestand, der sich im neuen Design präsentierte. Besonderer Eyecatcher: Das 3D Hologramm. Hier wurden das Helvetia Gewinnspiel und der Hauptgewinn - ein iPad mini – sowie das Helvetia Logo eindrucks-

v.l.n.r.: Mag. Thomas Neusiedler, Vorstandsmitglied, Helmut Mojescick und Werner Panhauser, Vertriebsvorstand voll dreidimensional dargestellt. Gesehen beim Netzwerken bei der Vorstands Hour u.a. Andreas Büttner (Geschäftsführer Arisecur), Helmut Mojescick (Fachgruppenobmann Wr. Versicherungsmakler), Erich Mandl (EFM), Michael Ludl (Versicherungsbüro Ludl), Versicherungsmakler Hugo Orgl und Martin Hemerka (Hemerka & Martin OG).

Vertriebsvorstand Werner Panhauser mit der Award Urkunde

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UNIQA VERSICHERUNG

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Stockerlplatz v.l.n.r.: Markus Seitz, Regionalleiter Maklervertrieb NÖ, Peter Prinz, Leiter unabhängige Vertriebe und Gottfried Pilz, Fachgruppenobmann NÖ Versicherungsmakler

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uch heuer wurde von den Versicherungsmaklern der UNIQA Österreich Versicherung und der Finance Life Lebensversicherung Auszeichnungen verliehen. Im Lebens-und Pensionsversicherungsbereich wurde der 2. Platz der Gesamtbewertung erreicht, bei der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge ebenfalls Platz 2. Peter Prinz Leiter der unabhängigen Vertriebe nahm die Auszeichnungen entgegen und zeigte

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v.l.n.r.: Peter Prinz, Leiter unabhängige Vertriebebe, Franz Stiglitz, Landesdirektor Wien und Erich J.G.Bartoschka, Leiter Maklerdirektion Wien Wiener Städtische Versicherung sich sichtlich erfreut: „Wir sind wiederum sehr stolz auf unsere Auszeichnungen, die uns beweisen, dass unser Engagement für unsere Vertriebspartner gut ankommt. Auch freuen wir uns sehr über den 2. Platz in der Kategorie „Bestes Service“, doch werden wir alles daran setzten, um so wie im letzen Jahr, wieder Nummer 1 zu werden. Es ist sehr wichtig, sich Zeit zu nehmen und unsere Top-Partner persönlich zu betreuen. Mithilfe unserer Maklerbetreuer

und Maklerbetreuerinnen sowie unseres MaklerService Innendienstes, welche ein eingespieltes Team sind, können wir diese Herausforderung ausgezeichnet meistern. Wir bemühen uns auch im Bereich der EDV, immer mehr Optimierungen für unsere Vertriebspartner vorzunehmen. Unsere Offensive mit TOGETHER wird unseren Vertriebspartnern bei den Arbeitsabläufen sicherlich noch schnellere Arbeit ermöglichen.“

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WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG

Zwei Awards Bereits zum sechsten Mal nahm die Wiener Städtische Versicherung am „Branchenevent des Jahres“ teil.

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ahlreiche Veranstaltungsteilnehmer besuchten den großzügig gestalteten Wiener StädtischenStand, um sich bei italienischen Spezialitäten zu stärken und - das Angenehme mit dem Nützlichen verbindend alles über Produktneuheiten und -klassiker der Wiener Städtischen zu erfahren. Im Mittelpunkt des Interesses stand die neue Berufsunfähigkeitversicherung, die als bestes neues Produkt im Rahmen des Finanzprodukte-Wettbewerbs „Goldmünze 2013“ ausgezeichnet und vom Analysehaus Morgen&Morgen mit vier von fünf Sternen bewertet wurde. KR Gerhard Heine, Chef des Alternativen Vertriebs: „Berufsunfähigkeit ist in Österreich ein nach wie vor stark unterschätztes Risiko –unser neues Produkt schützt vor finanziellen Einbußen und sichert den Lebensstandard, wenn der Versicherte seinen Beruf krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr ausüben kann.“

AssCompact Award: Gold und Bronze in der Lebensversicherung Abgefragt wurden wie immer die vier Dimensionen Unternehmensführung, Produktmanagement, Vertriebsunterstützung und Abwicklungsservice abgefragt. Die Wiener Städtische wurde zum Sieger in der Kategorie „Zukunftsvorsorge“ gekürt und konnte in der Sparte „Lebensversicherung gesamt“ vom 5. auf den 3. Rang vorrücken. Vertriebsvorstand Dr. Ralph Müller nahm die Awards entgegen und war sichtlich erfreut über das gute Abschneiden: „Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnungen und das positive Feedback. Das Ergebnis ist für uns nicht nur eine Bestätigung unserer Arbeit in der Vergangenheit, sondern auch ein Ansporn für die Zukunft. Wir werden uns auch weiter bemühen, Produkte auf den Markt zu bringen, die

sowohl den Kunden- als auch den Vermittlerbedürfnissen zu 100 Prozent entsprechen.“

Weiterbildung und Networking Neben dem breiten Angebot an Workshops und Vorträgen zur Weiterbildung blieb den Gästen genügend Zeit, um die Veranstaltung als Plattform für Gedankenaustausch und Kontaktpflege außerhalb des Arbeitsalltags zu nützen. „Der AssCompact Trendtag gehört zu den Branchenevents, die sowohl für Versicherungsunternehmen als auch für Vertriebspartner ein Pflichttermin in ihrem Terminkalender sein sollten. Wir bedanken uns herzlich bei allen unseren Besuchern und freuen uns schon heute auf den AssCompact Trendtag 2014“, so ein zufriedener Gerhard Heine am Ende der gelungenen Veranstaltung.

Prok. Gerhard Heine und Dr. Ralph Müller im Gespräch

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ZÜRICH VERSICHERUNG

Zurich erhält 5 AssCompact Awards

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Christine Theodorovics, Vorstandsmitglied

ie „AssCompact Awards“ wurden binnen weniger Jahre zu einem Gradmesser in der österreichischen Versicherungsbranche. Insgesamt haben 1.270 MaklerInnen, MehrfachagentInnen und VermögensberaterInnen ihre Meinung abgegeben – rund ein Drittel mehr als im Vorjahr. Zurich wurde in allen nominierten Kategorien ausgezeichnet und schreibt damit ihre Erfolgsgeschichte kontinuierlich weiter: Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung führt Zurich mit dem 1. Platz das Spitzenfeld an, weitere Top-Platzierungen gab es in den Kategorien Kfz (2. Platz), Haushalt/Eigenheim (3. Platz) und klassische Lebensversicherung (3. Platz). Auch in der Sonderkategorie „Bester Service für Vermittler“ war Zurich mit dem 3. Platz ganz vorne mit dabei. Gerhard Matschnig, Vorsitzender des Vorstandes: „Wir sind unglaublich stolz, diese AssCompact-Awards erhalten zu haben und bedanken uns bei allen Maklerinnen und Maklern, die uns damit ihr Vertrauen ausdrücken.

Helmut Hiesinger mit der Gewinnerin der Gutscheine, Isabella Kainz-Duchek

Zurich Prime Invest im Fokus Der Messeauftritt stand ganz im Zeichen der fondsgebundenen Lebensversicherung Zurich Prime Invest. Christine Theodorovics, Mitglied des Vorstandes und verantwortlich für den Bereich Lebensversicherungen, über Zurichs strategische Positionierung: „Wir haben den Anspruch, mit Innovationen Standards in der Branche zu setzen. Beim Zurich Prime Invest erfolgt die Veranlagung kundenindividuell und auch die Höchststandsgarantie kann individuell aktiviert werden – eine Kombination, die es in Österreich nur bei Zurich gibt.“ Um einen spielerischen Zugang zu diesem Thema zu ermöglichen, konnten die BesucherInnen des Trendtages auch heuer wieder an einem Gewinnspiel teilnehmen. Wir gratulieren den GewinnerInnen ganz herzlich: • Karl Pranger (iPad Mini) • Isabella Kainz-Duchek (Wellness-Gutschein) • Mario Seisenbacher (Benzingutscheine)

Helmut Hiesinger mit dem Gewinner des iPad Mini, Karl Pranger

v.l.n.r.: Jochen Zöschg, Leiter Vertrieb Schaden/Unfall, Florian Weikl, Leiter Vertrieb Makler & Agenturen, Christine Theodorovics, Verantwortlich für den Bereich Lebensversicherungen, Helmut Hiesinger, Leiter Vertriebsmanagement Lebensversicherung mit allen Awards

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HDI VERSICHERUNG

20 Tiroler Jahre Die HDI Landesdirektion hat am 12. September 2013 ihr 20 jähriges Jubiläum gefeiert.

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och hinaus ging es für die mehr als 190 Gäste beim Jubiläumsfest in Innsbruck. Bei einem Aperitif auf der Dachterrasse im 12. Stock des neuen Innsbrucker Hot Spots Adlers Hotel, konnten sie den beeindruckenden Ausblick auf den Bergisel und die Nordkette genießen.

Landesdirektor Daniel Kljma und Vorstandsvorsitzender Günther Weiß nutzten die Gelegenheit, sich bei den Gästen für die gemeinsamen Jahre voller Erfolg zu bedanken. Auch Michael Miskarik, der Niederlassungsleiter von HDI Leben, war angereist um dem Tiroler Team zu gratulieren. Kulinarisch bestens mit einem aus-

gezeichneten Dreigangmenü des Adlers gestärkt, lauschten die Gäste begeistert dem Programm des Kabarettisten Markus Linder. Um 23 Uhr überraschte Daniel Kljma seine Gäste mit einer großen Geburtstagstorte. Anschließend feierten die Gäste musikalisch begleitet von DJ Mike El Fiuse bis in die frühen Morgenstunden.

Michael Miskarik, Daniel Kljma und Günther Weiß

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Wir danken für die Zusammenarbeit und das uns entgegengebrachte Vertrauen im vergangenen Jahr und wünschen viel Erfolg und alles Gute für 2014!

SmartGarant Vorsorge am richtigen Kurs mit Bruttoprämiengarantie von der Donau. Bei steigenden Aktien gewinnen - aber bei fallenden nicht verlieren. 100%ige Bruttoprämiengarantie der Donau zum Laufzeitende Chance auf hohe Rendite Flexibilität und Sicherheit Jährlicher Lock-In bereits erreichter Gewinnanteile Denn die Vorsorge sollte sich den Bedürfnissen der Kunden anpassen – und nicht umgekehrt.

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ALLIANZ

Haben Sie schon alle Geschenke für Weihnachten 2014? Exklusivität genießen und dabei einen wertvollen sozialen Beitrag leisten. Diese Idee wurde von der Allianz gemeinsam mit den Winzern der Pannobilegruppe geboren. Das Resultat heißt „IN ALLIANZ mit Pannobile 2012“ und kann nur mehr bis zum Jahresende bestellt werden. Tun Sie das!

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enn Sie ein außergewöhnliches Geschenk für Kunden, Freunde oder Ihre Lieben suchen, dann ist es bis Weihnachten 2014 zwar noch lange hin, und doch am 31.12.2013 schon fast zu spät! Von der Weinspezialität „IN ALLIANZ mit Pannobile 2012“ werden nämlich nur so viele Flaschen abgefüllt, wie bis Jahresende bestellt werden. Wenn also der Wein im Herbst 2014 ausgeliefert wird, ist er auch schon ausverkauft! Und Sie haben dann hoffentlich Ihr Kontingent dieser exklusiven Limited Edition bereits gesichert! Der eine oder andere Maklerpartner war vor einem Jahr schon bei der Geburtsstunde dieser kulinarischen Köstlichkeit dabei: mit Gummistiefel und Schere im Weingarten. Diese von ihnen gelesenen Trauben des besonderen Jahrgangs 2012 werden Teil einer einzigartigen gemeinsamen Cuvée aus Weinen aller neun Pannobile-Weingüter aus Gols. Eine solche hat es in den mehr als eineinhalb Jahrzehnten der PannobileGeschichte erst genau zwei Mal gegeben! Damit wird es garantiert ein begehrtes Produkt für Genuss-Menschen, Weinliebhaber, Schwiegersöhne, Manager etc. – und eignet sich darüber hinaus hervorragend als Weihnachts- oder Kundengeschenk, ob als Einzelflasche oder gleich im Karton – im Gebinde zu 0,75 Liter oder in der Magnumflasche!

Schmeckt gut – tut Gutes Zum exklusiven Genuss kommt auch noch der Nutzen: „Für gesunde Kinder und was

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Sarah Wiener Starköchin mit Gernot Heinrich vom Weingut Heinrich in Gols Vernünftiges zu essen“. Denn der gesamte Verkaufserlös dieser Spezialabfüllung kommt der Sarah Wiener Stiftung zugute. Die Allianz Lichtblicke haben die Sarah Wiener Stiftung tatkräftig unterstützt, ihre Tätigkeit in Österreich aufzunehmen. Die Starköchin möchte damit Kindern bereits im Volksschulalter die Wichtigkeit gesunder Ernährung bewusst machen. Im April wurden dazu Lehrkräfte aus sieben burgenländischen Volksschulen zu Wissensmultiplikatoren und Botschaftern der Sarah Wiener Stiftung weitergebildet. Seit Schulbeginn gibt es nun wöchentliche Koch- und Ernährungskurse an den Schulen, und bei Exkursionen zu Bauernhöfen und Produzenten machen

die Kinder Erfahrungen vor Ort. „Damit lernen die Kinder bereits im Volksschulalter mit Spaß und Genuss einfache und gesunde Gerichte zuzubereiten“, erklärt Michael Sturmlechner, der Leiter des Maklervertriebs der Allianz: „Sie planen, kalkulieren und kaufen Lebensmittel ein und erleben damit praxisnah, wie das in der Schule Erlernte angewendet werden kann.“ Der Verkaufserlös aus „IN ALLIANZ mit Pannobile 2012“ macht dies alles möglich. Und auch Sie können dabei helfen – und genießen. Nur mehr bis Jahresende können Sie die exklusive Cuvée bestellen. Bestellformular unter folgendem Link downloaden: www.zweischrittweiter.at/inallianz/

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Die Preisträger beim Festakt

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ereits zum 6. Mal wurde der betriebliche Sozialpreis, initiiert von fair-finance, verliehen. Unter dem Ehrenschutz von Minister Rudolf Hundstorfer werden die Unternehmen und Organisationen für ihre soziale Verantwortung für die MitarbeiterInnen und ihr Engagement in sozialen Bereichen ausgezeichnet. „Ziel des betrieblichen Sozialpreises ist es, eine soziale Ideenbörse plus sozialer Datenbank zu etablieren, um erfolgreiche Ideen und Konzepte zu sammeln und zum Nachahmen aufzubereiten“, so Mag. Zeilinger, Vorstandsvorsitzender von fair-finance und Sponsor des betrieblichen Sozialpreises. Zum Siegerprojekt wurde „SOZIUS-Kriseninterventionsteam der Wiener Linien“ gekürt. Gefolgt von Brau Union mit dem Projekt „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, auf Platz 3 landete das Wiener Hilfswerk mit dem Gesundheitsförderungsprojekt „gemeinsam aktiv und gesund“. Die übrigen nominierten Teilnehmer waren Assista Soziale Dienste, Bundesforschungszentrum für Wald, EXIT sozial, Fonds Soziales Wien, GARTENleben, Köflacher Bahn- und Busbetriebe, Habau Group, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Zauneranlagentechnik, Lietz und Würth.

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FAIR FINANCE

Betrieblicher Sozialpreis

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HDI VERSICHERUNG

Trauriger Trend

v.l.n.r.: Georg Scheiblauer, Motorrad Chef Instruktor, ÖAMTC Fahrtechnik, Oliver Schmerold, ÖAMTC-Verbandsdirektor, Günther Weiß, Vorstandsvorsitzender der HDI Versicherung AG

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angsam geht die Bikersaison heuer zu Ende, damit stehen auch die ersten Zahlen der Motorradunfälle im heurigen Jahr fest. Ein trauriger Trend der nach oben geht. Heuer sind bereits 84 Motorradfahrer bei Unfällen getötet worden – um 17 mehr als im gesamten Jahr 2012. Damit entwickeln sich die Unfallzahlen im Zweiradsektor konträr zu den Gesamtunfallzahlen. Viele der Verunglückten sind Wiedereinsteiger und drei Viertel der Unfälle waren selbst verschuldet. Die meisten Unfälle mit Todesfolge haben die Altersgruppe zwischen 30 und 60 Jahre betroffen. Junge Fahrer und Fahrerinnen sind am wenigsten betroffen. Die HDI Versicherung hat mit dem ÖAMTC eine Analyse erstellt, die heute der Presse vorgestellt wurde. Der Trend der vergangenen Jahre wurde bestätigt, am meisten gefährdet sind

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Wiedereinsteiger, die ihren Führerschein vor vielen Jahren gemacht haben, und kaum Fahrpraxis haben. Auch die HDI Versicherung muss diesen Trend bestätigen. Vorstandsvorsitzender Günther Weiß: „Verursacht ein HDI versicherter Motorradfahrer einen Unfall, ist er im Durchschnitt 45 Jahre alt.“ Motorradfahren ist ein Wochenendvergnügen – die meisten Unfälle passieren am Samstagnachmittag. ÖAMTC Verbandsdirektor Oliver Schmerhold fordert Investitionen in die Fahrerweiterbildung. Jeder Motorradfahrer sollte einen Gutschein für eine praktische Weiterbildung erhalten. Der Gutschein sollte auf allen behördlich genehmigten Mehrphasenplätzen einlösbar sein – das würde die notwendige einheitliche Qualität gewährleisten. Erfahrungen aus den Bundesländern zeigen wie erfolgreich solche Förderungsmaßnahmen sein können.

In Oberösterreich hat das Land einige Jahre Motorradfahrer gefördert, die Unfälle mit Todesfolge gingen signifikant zurück. Auch nächstes Jahr suchen die HDI Versicherung und der ÖAMTC Fahrtechnik wieder den „sichersten Motorradfahrer“. „Bei diesem Bewerb stehen Fahrzeugbeherrschung und Geschicklichkeit im Vordergrund. Er ist ein Anreiz am Training teilzunehmen und so noch mehr Zweiradfahrer auf die Saison vorzubereiten“, erklärt Georg Scheiblauer, Motorrad-Chefinstruktur der ÖAMTC Fahrtechnik. Für den Bewerb „Der sicherste Motorradfahrer“ kann man sich im Rahmen des Motorrad-Warm-Up in allen ÖAMTC Fahrtechnik Zentren qualifizieren. Beim Finale stellen die Teilnehmer ihre fahrerischen Fähigkeiten beim Kurvenfahren und Bremsen unter Beweis und absolvieren mehrere Geschicklichkeitsparcours.

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FACHVERBAND DER FINANZDIENSTLEISTER FACHGRUPPE WIEN

EU-Panorama

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ie kann Honorarberatung erfolgreich in der Praxis funktionieren? So lautete die zentrale Frage des dritten EU-Panoramas, die Obmann KommR Siegfried Prietl mit Vertreter aus der Praxis im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Spartenhaus der Wirtschaftskammer Wien am Schwarzenbergplatz mit zahlreichen Gästen erörterte.

Interessenvertretung kämpft für duales System Ob ein Provisionsverbot droht, respektive wie sich dieses dann tatsächlich darstellen wird, könne aus heutiger Sicht noch v.l.n.r.: Ing. Sascha Dastl, Stv. Obmann der Wiener Fachgruppe Finanzdienstleister, Dr. nicht eindeutig Stefan Schermaier, Kanzlei TONNINGER I SCHERMAIER I MAIERHOFER & PARTNER RECHTSbestimmt werANWÄLTE, KommR Siegfried Prietl, Obmann Fachgruppe Finanzdienstleister/WKW, MMag. den, so Obmann Dr. Mario Art, MBA MPA MSc., Referent der Fachgruppe Finanzdienstleister Wien Siegfried Prietl. Die Abwendung abwarten, was der österreichische Gesetzdes generellen Provisionsverbots, wie ur- geber zum Thema Provisionsverbot dann sprünglich vorgesehen, könne zum jetzigen vorsieht. Eines steht aber fest - die InteZeitpunkt durchaus als Erfolg gewertet ressenvertretung kämpft auf breiter Front werden, dennoch: „Die nächste Heraus- für ein duales System, das die Vergütung forderung steht uns dann im Zuge der sowohl in Form von Provisionen als auch nationalen Umsetzung bevor. Wir müssen Honoraren ermöglicht, „ so Prietl.

VALIDA PLUS

Nummer Eins

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Mag. Andreas Zakostelsky, Vorsitzender des Vorstandes der Valida Vorsorge Management

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ie Valida Plus AG hat bei der Analyse der GrECo International AG die Nummer Eins bei Steigerung des Abfertigungsguthabens erhalten. Im fünf- und zehnjährigen Vergleich wurde die betriebliche Vorsorgekasse als „Beste“ bezeichnet. Im Vergleich wurde die Performanceentwicklung und die Kosten berücksichtigt. Im dreijährigen Vergleich wurde das Unternehmen auf den 2.Platz gewählt. Im ersten Halbjahr konnte die Vorsorgekasse ihr verwaltetes Vermögen auf 1,32 Mrd. Euro steigern. Die Anzahl der Begünstigten in der Mitarbeiter- und Selbstständigenvorsorge stieg auf 1,6 Mio.

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UNIQA VERSICHERUNG

Zuwachs

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ie Zusammenarbeit zwischen der UNIQA Versicherung und unseren Skifahrern ist legendär. Marlies Schild und Benni Raich stehen schon seit langem unter dem Sponsorvertrag des Unternehmens. Nun konnte Bernadette Schild die Schwester von Marlies Schild ebenfalls in die Sportlerfamilie der UNIQA aufgenommen werden. Die beiden UNIQA Sportler Marlies Schild und Benni Raich werden bei den Olympischen Spielen in Sotschi an den Start gehen und mit etwas Glück darf auch Bernadette Schild dabei sein. Bei den Olympischen Spielen rechnet ÖSV Präsident Schröcksnadel für die Alpinen Disziplinen mit sechs bis acht Medaillen für Österreich.

CCA / TOGETHER

Business Run 2013 – ein voller Erfolg! CCA und TOGETHER starteten beim Wien Energie Business Run mit 5 Läufer-Teams voll durch und konnten, wie schon im Vorjahr, den begehrten ersten Platz bei den Damen erringen.

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er Business Run ist mit seinen mittlerweile über 25.000 Teilnehmern zu einem der größten und beliebtesten Laufsportevents Österreichs avanciert. Unter dem Motto „Schneller zum Ziel“ gingen daher CCA und TOGETHER heuer erneut mit 5 Teams und somit insgesamt 15 Läufern/Innen an den Start. Die Strategie war ein voller Erfolg, das Damenteam war tatsächlich schneller im Ziel als sämtliche ihrer Konkurrentinnen. Mit einer großartigen Zeit von 44:28 erreichte das Team bestehend aus Nada Ina Pauer, Annabelle Mary Konczer und Renate Einfalt heuer bereits zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz.

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TIPPS & TRENDS

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HOTSPOTS

LINZ

Leberkas-Pepi

Chelsea Pub

P’aa

Zu ihm kann man gerne Leberkas sagen. Und das beinahe rund um die Uhr. Denn der Pepi in der Rathausgasse bietet bis 4.00 Uhr morgens (Wochenende sogar bis 5.00 Uhr) verschiedenste Leberkäsesorten. Neben dem klassischen Brät erwarten hungrige Tagesgäste oder Nachtschwärmer auch ausgefallene Sorten wie Spinat-Knoblauch oder Röstzwiebel-Leberkas.

Hier kann man in klassischer irischer Manier sein After-Work Bier trinken. Von lokalen Brauern aus Freistadt oder Hofstetten, sowie die Klassiker von der Insel, sowie eine beachtliche Auswahl an Flaschenbieren und Whiskeys. Wahrscheinlich auch der stimmungsvollste Ort bei Fussballübertragungen mitzufiebern.

Daß die fleischlose Küche schmackhaft und vielfältig sein kann, beweist das P’aa in der Altstadt. Sowohl für den schnellen, gesunden Mittagstisch als auch für ein gemütliches Diner im stylischen Ambiente zu empfehlen.

Rathausgasse 3, 4020 Linz www.leberkaspepi.at

Domgasse 5, 4020 Linz Mo-So ab 18.00 Uhr www.chelseapub.info

Ein Abend in Linz? Nach dem Seminar noch nicht nach Hause? Wohin nach der Tagung? risControl stellt ihnen Plätze für jeden Geschmack vor!

P’aa Restaurant Lounge Altstadt 28, 4020 Linz www.paa.cx

Die Donauwirtinnen Cubus

Barok Belgie

Die junge Szene der Stadt geht gerne zu den Donauwirtinnen. Das Lokal in AltUrfahr ist detailverliebt im Vintage-Look eingerichtet. Die Wirtinnen servieren mittags und abends ausgezeichnete regionale Küche aus zumeist biologischen Zutaten. Ganztägig gibt es Flamkuchen aus dem Holzkohleofen.

Das CUBUS befindet sich hoch oben im Ars Electronica Center, direkt an der Donau mit einem wunderbaren Blick über Strömung und Stadt. Die Küche ist ambitioniert und serviert im loungigen Ambiente zeitgemäß interpretierte heimische und internationale Küche. Den schönsten Bereich widmet man hier übrigens den Rauchern.

Ein Hauch von Brüssel direkt in der Linzer Altstadt. 3 belgische Fassbiere (das Hoegaarden mit seiner orangen/Koreandernote muss man einfach mal probiert haben) und 33 ausgefallene Flaschenbiere, darunter auch österreichs erstes Trappistenbier „Benno“. Und als Unterlage gibt es frische Flamkuchen.

Webergasse 2, 4040 Linz Di-So 11.00-23.00 Uhr www.diedonauwirtinnen.at

Ars-Electronica-Str.1, 4040 Linz Mo-Sa 9.00-1.00, So 9.00-18.00 Uhr www.cubus.at

Hofgasse 14, 4020 Linz Mo-Sa 11.00-24.00 Uhr

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Ausgabe Oktober 2013