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risControl DAS Nachrichtenmagazin für Versicherungs- und Finanzinformation

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NR. 05 • 2013 • HEFT 406 • 33. JAHRGANG • EURO 10,00

Fernweh „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“

Alternativer Weg Ass.Prof. Dr. Dieter Scharitzer im Gespräch

30 Jahre HDI


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EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser!

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Schluss nur mit freundlichem Applaus verabschiedet wird? Aber immer noch besser als ein Pfeifkonzert, oder wenn das werte Publikum die Dunkelheit des Saales ausnutzt, um still und heimlich zu verschwinden. Dann

doch lieber freundlicher Applaus. Ob unsere Politik in den nächsten Jahren Applaus erhält, ist fraglich. So versucht der Bund eine, der durch einige Wirrungen ins Trudeln gekommene, Bank zu veräußern, hat die Einnahmen aus dem Verkauf bereits in seinem Budget verankert - und jetzt will niemand den Ladenhüter. Also wenn der „kleine“ Mann und die „kleine“ Frau etwas in ihr Jahresbudget einrechnen, so in Richtung Lottosechser, ein Erbe von der reichen Tante aus Übersee oder den Schatzfund am Grundlsee, dann wird er oder sie eher schräg angesehen und findet sich vielleicht bald vor einem Richter wieder, der den Geisteszustand überprüfen möchte, oder im schlimmsten Fall etwas anderes. Aber in der Politik ist so etwas Vorausplanen und langfristiges Vorausdenken. Auch gibt es in unserem Lande zwei verschiedene Sprachen, die offizielle und die angewandte. Wie sich diese unterscheiden, ganz einfach. Wenn sie als Gewerbetreibender ihr Geschäft wegen schlechter Wirtschaftslage zusperren, dann sperren Sie zu. Wenn eine Bank die bereits vor Jahren ein finanzieller Risikofaktor war, dennoch vom Staat gestützt wurde und noch immer wegen schlechter Geschäfte nicht wieder am „Damm“ ist, wird diese abgewickelt. Auch ein Einbruch beim Ernteertrag oder ein Rückgang des Umsatzes kann man wunderschön ausdrücken, ein Minuswachstum klingt positiver, ist aber im Grunde dasselbe. Und weil´s so schön ist, der Sozialplan für die Mitarbeiter, die wir leider nicht mehr beschäftigen können, da wir die Produktion in ein Land verlegen, wo wir weniger Steuern zahlen und deshalb noch mehr Gewinn erwirtschaften können. Entlassungen und die Menschen finden keine Arbeit, die Übersetzung. Und wenn sie sich umhören liebe Leserin und lieber Leser werden Sie jeden Tag etwas in der neuen „Amtssprache“ wiederfinden. Aber wir lieben sie doch unsere Insel, bitte mit freundlichem Applaus.

Ihre Doris Schachinger

Freundlicher Applaus

ie mag es für einen Künstler sein, wenn sein Stück am


4 INHALT

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Ausgabe-Nr.: 05 | risControl 05/2013 Heft-Nr.: 406 | 33. Jahrgang

3 EDITORIAL Freundlicher Applaus Interview mit Ass.Prof. Dr. Dieter Scharitzer

6 KARRIERE 6 COURTAGE CONTROL CONSULTING GMBH: Neue Aufgabe 6 D.A.S. ÖSTERREICH: Unternehmenskommunikation 6 ERGO AUSTRIA: Auslandsgesellschaften 6 WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG: Verkaufsleitung 7 ARICON: Geschäftsführung 7 EFM: Der Zukunft gelassen entgegensehen 7 MERKUR VERSICHERUNG: Wohlverdienter Ruhestand 7 KOBAN SÜDVERS GROUP AUSTRIA: Finanzbereich

8 KURZNACHRICHTEN 8 Wirtschaftsaufschwung 8 Gold ist nicht out 8 Spitzenbewertung 8 Finanz Forum 9 Guerilla Marketing 9 Einkaufstour 9 Sponsor 9 Hoher Orden 9 Firmeninsolvenzen 9 Vision 2023

Seite 12 Fachverband Finanzdienstleister Spartenobmann KommR Wolfgang K. Göltl und Fachverbandsgeschäftsführer Mag. Philipp Bohrn im Gespräch essp prräc ä h

Seite 14 Fast 100 Tage ist KommR Siegfried Prietl nun Obmann der Fachgruppe der Wiener Finanzdienstleister und einiges hat sich verändert.

10 INTERVIEW 10 30 Jahre HDI 12 Alternativer Weg 14 Backstage 17 Benzin – Leidenschaft – Technik 18 Wertschätzung, Anerkennung und Chancen für Finanzdienstleister!

Seite 18

22 TITELGESCHICHTE Fernweh

27 KOMMENTAR Kredite werden vorübergehend günstiger

28 WIRTSCHAFT Privatinsolvenzen Österreich ist anders,

Fernweh „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“

Seite 22


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INHALT

30 FINANZEN 30 Jeder zweite Österreicher fürchtet sich vor Altersarmut 31 Weltfondstag

32 VERSICHERUNG

Standard Life Versicherung, Tablet Magazin

Seite 33 Generali Versicherung, Konsequent

Seite 34

32 Was bringt die richtige IT für Makler? 33 Tablet Magazin 34 Konsequent 35 Jubiläumsjahr 36 Kein taugliches Mittel 37 30. Geburtstag 38 Mobile Berechnungsplattform 38 Gesundes Wachstum 39 Biker Messe Oldtimer News 39 Flitterwochen 40 Zukunftsvorsorge 42 Partner Web erweitert 42 Sicherheitsnetz 43 Next Generation 44 Pflegebedürftig 45 Unfall auf dem Weg zur Arbeit – oder doch nicht? 46 Technologie erleichtert die Arbeit des Maklers 48 Kooperation mit AMA

50 VERANSTALTUNG 50 Sieger der UNIKATE 51 Vital4Brain DVD 51 Hauspatenschaft 52 R+V zu Gast im Europäischen Zentrum für Erneuerbare Energien in Güssing 53 Golf ohne Getue 54 Töchtertag 54 5. Vertriebskonferenz am 11./12. Juni 2013 in Köln

UNIQA / ÖAR, Sieger der UNIKATE

Seite 50

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Abo

Impressum: “risControl” - Eigentümer, Herausgeber & Verleger Redaktion: risControl, Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation, 3701 Oberthern, Oberthern 33 ZVR 780165221, Telefon: +43 (0)720 515 000, Fax: +43 (0)720 516 700, e-mail: office@riscontrol.at Doris Schachinger, Chefredakteurin, Christian Proyer, Prof. Goran Devrnja, Layout

R+V zu Gast im Europäischen Zentrum für Erneuerbare Energien in Güssing

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Titelbild: risControl, Weitere Bilder: risControl, Petra Spiola, BM.I, Wiener Städtische Versicherung, Daniel Hinterramskogler, NLK Ernst Reinberger, fotolia.de, 123rf.de. Nachdruck nur mit Quellenangabe u. schriftlicher Genehmigung d. Verlages. Namentlich gezeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder und müssen sich nicht mit jener der Redaktion decken. Unverlangt eingesandte Manuskripte werden nicht retourniert. Mit der Annahme u. Veröffentlichung eines Artikels erwirbt der Verlag das ausschließliche Verlagsrecht daran, bis zum Ende des, der Veröffentlichung, folgenden Jahres. Produktanalysen werden nach besten Wissen erstellt, jedoch OHNE JEDE Gewähr. Angaben und Mitteilungen, welche von Firmen stammen, (pdi+/o/Public relation, oder namentlich gezeichnete Artikel), unterliegen nicht der Verantwortlichkeit der Redaktion. Ihre Wiedergabe besagt nicht, daß sie eine Empfehlung oder die Meinung der Redaktion darstellen. „risControl“ identifiziert sich gemäß dem österreichischen Medienrecht nicht mit dem Inhalt angeführter Brancheninformationen und den in Interviews geäußerten Meinungen. Abonnementbestellungen gelten auf ein Jahr, ab dem Monat der Bestellung und verlängern sich jeweils um ein Jahr, sofern das Abonnement nicht spätestens ein Monat vor Ablauf des Bestellzeitraumes gekündigt wird. Für Anzeigen sind die allgemeinen Anzeigenbedingungen des Österreichischen Zeitschriftenverbandes vom 1. Februar 1990 bindend. Es gilt der Anzeigentarif 01/2012 / (ca)


KARRIERE

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COURTAGE CONTROL CONSULTING GMBH

ERGO AUSTRIA Kur t K

Neue Aufgabe

Auslandsgesellschaften

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urt Kalla ist seit 1. Juli 2005 im Unternehmen tätig und war bis Ende 2009 Leiter des Maklervertriebs in Österreich. 2010 übernahm er die LeiMiha i Po tung der Niederlassung der ERGO Verpe sicherung AG in Slowenien. Die Niederlassung wird jetzt von Andrej Kocič geleitet, der diese Position zusätzlich zu seiner Funktion als CEO der slowenischen Gesellschaft ERGO Življenjska zavarovalnica d.d. wahrnimmt. Kurt Kalla ist in seiner neuen Vorstandsfunktion für den Vertrieb in Tschechien verantwortlich. Mihai Popescu ist neuer CEO der rumänischen ERGO Asigurari de Viata SA. Der gebürtige Bukarester hat seine ersten Versicherungserfahrungen bei der AIG, im Bereich Gruppenversicherungen sowie Verkauf und Marketing gesammelt. Zuletzt war er bei der britischen Versicherungsgesellschaft AVIVA in Rumänien als deren Vorstandsvorsitzender beschäftigt.

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eit 1.4.2013 verstärkt Christian Brandstätter die Geschäftsführung der Courtage Control Consulting GmbH (CCC) und verantwortet die vertriebliche Ausrichtung des Unternehmens. CCC ist ein Dienstleistungsunternehmen welches den Versicherungsvermittlern den Aufwand für die Bestandsverwaltung, das Provisionscontrolling und den Datenaustausch mit den Versicherungsunternehmen abnimmt. Dazu werden im CCC Portal im Namen der Klienten – entsprechend der Vollmacht und dem Auftrag – die Daten von allen Versicherungsgesellschaften, die elektronisch Daten liefern oder Portalzugänge anbieten, laufend aktualisiert und bereit gestellt. Unterschiedliche Dienstleistungspakete, von der einfachen online Bestandsauskunft bis zur vollständigen Provisionskontrolle inklusive Vermittlerabrechnung und Buchhaltungsschnittstelle sorgen dafür, dass sich die Klienten der CCC auf ihr Kerngeschäft, das Beraten und Verkaufen konzentrieren können. Mit dem neuen Single-Sign-Login erfüllt CCC einen langjährigen Wunsch in der Branche für einfachen Zugriff auf Daten und Informationen auf 24 VU-Portale.

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D.A.S. ÖSTERREICH WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG

Unternehmenskommunikation

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ag. (FH) Stephanie Scheubrein ist ab sofort die Leiterin der neu geschaffenen Abteilung Unternehmenskommunikation in der D.A.S. Österreich. Sie ist für die Koordination sämtlicher Kommunikationsaufgaben und – inhalte verantwortlich. Das umfasst Pressearbeit, Social Media, die interne Kommunikation sowie die strategische Konzeption sämtlicher Kommunikationsmaßnahmen. Nach beruflichen Stationen in der Industriellenvereinigung und bei Wolfgang Rosams Change Communication war die Absolventin des Studiengangs Kommunikationswirtschaft der FH-Wien zuletzt als Senior Communication Manager in der Werbeagentur CIDCOM tätig.

Verkaufsleitung

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erbert Riedel hat mit 15. April die Verkaufsleitung der Maklerdirektion Wien übernommen. Er folgt damit Erich Bartoschka, der sich neuen Herausforderungen im Unternehmen stellt. Herbert Riedel startete seine Karriere 1986 bei der Wiener Städtische, war ab 1996 zehn Jahre lang Maklerbetreuer und zuletzt Mitarbeiter der internen Konzernrevision. „Mit Herbert Riedel haben wir einen absoluten Kenner für die Position des Verkaufsleiters der Maklerdirektion Wien gewinnen können. In seinen bisherigen Funktionen hat er mit seinem hohen Leistungsvermögen überzeugt und bringt mit seiner langjährigen Vertriebserfahrung die idealen Voraussetzungen mit, um den Maklervertrieb weiterhin erfolgreich zu gestalten“, so Gerhard Heine Chef des alternativen Vertriebes Österreich.


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MERKUR VERSICHERUNG

Der Zukunft gelassen entgegensehen

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ie neue Vermittlerrichtlinie, ein mögliches Provisionsverbot und gesetzliche Rahmenbedingungen beschäftigen zurzeit viele Österreichische Makler. Nicht jedoch Johann Staudacher, seit Anfang des Jahres EFM Versicherungsmakler, aus Gmünd in Kärnten. Als gelernter Elektroinstallateur und nach einigen Jahren am Bau, wurde ihm, dank eines sehr guten Freundes, die Versicherungswirtschaft schmackhaft gemacht. So konnte er bei einer großen Versicherung nicht nur die ersten Schritte machen, sondern auch das richtige 1x1 der Branche kennenlernen. „Obwohl mir mein Job Spaß machte, war ich doch immer auf der Suche nach der goldenen Mitte und nach über 10 Jahren war mir klar, dass nur der selbständige Versicherungsmakler den Kundenerwartungen gerecht werden konnte. Schnell wurde mir aber auch bewusst, dass ein Einzelkämpfer kein langes Leben in der Branche führen konnte und so habe ich mich einer Maklervereinigung angeschlossen.“, so Staudacher.. Ende 2012 fielen dann die Würfel und der Wechsel zu EFM erfolge. Staudacher dazu: „Die überzeugenden Argumente der EFM, speziell bei Nischenprodukten aber auch beim täglichen Konsumentengeschäft, sind unvergleichbar. Allein die täglichen Arbeitsschritte wie Risikoerfassung, Deckungskonzepterstellung, Büroorganisation, welche am aktuellen Stand der Technik und der Versicherungswirtschaft sind, sind für einen Einzelkämpfer nicht leistbar.“ Nach dem Wechsel zu EFM ist einiges zu tun, doch durch die Arbeits- und Kostenerleichterung, kann sich Staudacher nun eine zusätzliche Bürokraft leisten. Nun kann ich meiner Zukunft dank EFM gelassen entgegensehen und kann mir auch mehr Zeit für Familie und Hobbys nehmen.“, so Staudacher.

ARICON

Geschäftsführung

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aria Spanner wurde in die Geschäftsführung der ACS Financial Marketing GmbH berufen. Die Geschäftsführung besteht nun aus Werner Barwig und Maria Spanner, die ACS steuert sämtliche Marketing Agenden der ARICON Gruppe. Die 26-jährige Steirerin ist seit sieben Jahren in den verschiedenen Positionen der Gruppe beschäftigt und absolvierte berufsbegleitend das Bachelorstudium „Bank und Versicherungswirtschaft“ an der FH Joanneum.

Wohlverdienter Ruhestand

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ach 10 Jahren Vorstandsvorsitz der Merkur Versicherung, wird Gen. Dir. KommR. Alois Sundl Ende des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Alois Sundl zu diesem Schritt: „Ich feiere im Dezember meinen 60. Geburtstag und gehöre mit Jahresende genau 24 Jahre und elf Monate dem Vorstand der Merkur Versicherung an, zehn Jahre davon an ihrer Spitze. Die Merkur steht hervorragend da, wir haben großartige Produkte, wir bringen stets Innovationen, wie zum Beispiel aktuell die Gesundheitsvorsorge ego4you Energie, auf den Markt. Das Haus Merkur befindet sich in Bestform und weist ausgezeichnete Perspektiven auf. Die Übergabe an einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin könnte also zu keinem besseren Zeitpunkt erfolgen. Die vergangenen 45 Jahre habe ich hauptsächlich meinem Job gewidmet, davon ein Vierteljahrhundert der Merkur, ab Jänner 2014 werde ich auch mein Privatleben genießen.“

KOBAN SÜDVERS GROUP AUSTRIA

Finanzbereich

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hristian Gnatzy ist ab sofort als Finanz- und HR-Manager für die KOBAN Südvers Group Austria zuständig. In dieser Funktion ist er für die Koordination und Organisation des Finanz- und Rechnungswesen sowie das Controlling und die Liquiditätssteuerung verantwortlich. Der 31-Jährige ist diplomierter Betriebswirt und staatlich anerkannter Sozialversicherungsfachangestellter. Im Rahmen seines Studiums absolvierte er Berufspraktika bei der General Electric Energy Division Ltd. in Budapest sowie der Raiffeisen Zentralbank AG in Wien. Von 2008 bis 2012 war er als Leiter der Abteilung Accounting bei der Raiffeisen Bank International AG in Wien und anschließend als Country Manager der Porsche Bank AG in Salzburg beschäftigt.

KARRIERE

EFM


KURZNACHRICHTEN

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POLEN

ARICONSULT

Wirtschaftsaufschwung

Finanz Forum

Trotz Schuldenkrise in der Eurozone, kann Polen ein stabiles Wirtschaftswachstum vorweisen. Dennoch sind viele Menschen immer noch von den Geldsendungen der Emigranten angewiesen. Von 1992 bis 2011 machten laut Weltbank die globalen Rücküberweisungen nach Polen insgesamt rund 76 Milliarden USD aus. Eine Studie des CASE Instituts in Warschau im Auftrag von Western Union, einem führenden Anbieter von weltweitem Geldtransfer, zeigt ergänzend, dass während der Finanzkrise im Jahre 2007 die Geldtransfers nach Polen mit mehr als 20 Milliarden Zloty den Höchststand erreichten. Nach dem Ausbruch der Finanzkrise

kehrten viele Emigranten in ihre Heimat zurück. Seitdem pendelt die Höhe der Überweisungen zwischen 17 und 18 Milliarden Zloty pro Jahr. Das entspricht rund einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Bis 2009 waren die Rücküberweisungen sogar höher als die Unterstützungszahlungen der Europäischen Union an Polen. Auch in Österreich sichern viele der rund 63.000 Migranten mit polnischer Staatsangehörigkeit durch regelmäßige Geldsendungen den Lebensunterhalt ihrer Familien im Herkunftsland. So sind zwischen 1992 und 2011 über 40 Millionen USD aus Österreich nach Polen via Western Union transferiert worden.

ZÜRCHER KANTONALBANK

Der Einsendeschluß für das „Tablet“ Gewinnspiel wurde bis zum 15.6.2013 verlängert!!

Das aktuelle Finanz Forum der A R I C O N S U LT hat heuer die höchste Anzahl an angemeldeten Teilnehmern seit neun Jahren zu verzeichnen. Werner Barwig: „ Werner Barwig, Das Finanz-Forum Vorstand Ariconsult wird bereits seit 12 Jahren zweimal pro Jahr durchgeführt und ist damit die traditionsreichste Veranstaltung der ARICONSULT. Wir sehen uns damit bestätigt, immer mehr als zentraler Partner für unabhängige Berater in Österreich zu fungieren und zusätzlich auch als Netzwerk-Plattform für eine Vielzahl an Produktpartnern besonders geschätzt zu werden.“ In den nächsten Tagen findet das Finanz-Forum noch in Wien (Holiday Inn Vienna South, Hertha-Firnberg-Straße 5, 1100 Wien) und in Graz (Courtyard by Marriott, Seering 10, 8141 Unterpremstätten) jeweils von 12:00 bis 16:00 Uhr statt.

Gold ist nicht out Der Vorstand der Zürcher Kantonalbank in Österreich, Adrian Kohler glaubt nicht an ein Ende des Gold Booms. Es existieren einige Gründe, die für einen weiteren Goldkauf sprechen. „Langfristig orientierte Investoren sollten die niedrigen Kurse zu selektiven Goldkäufen nutzen“. Dabei bezieht er sich auf eine Kurzanalyse seines Hauses, welche folgenden Hauptgrund für eine positive Trendumkehr sieht. Das „Washingtoner Abkommen“, ist nach wie vor in Kraft, und das begrenzt die jährlichen Goldverkäufe aller westlichen Notenbanken auf maximal 400 Tonnen. Dadurch ist es für die westlichen Industrie Nationen nicht möglich, ihre Schulden durch Goldverkäufe abzudecken. Es gibt auch viele weitere Gründe, die für eine Kurserholung sprechen. Zum Beispiel, die Notenbanken der Emerging Markets kaufen weiterhin Gold, alleine im Jahr 2012 waren es 538 Tonnen. Wichtige Goldinvestoren aus Emerging Markets nutzen die Preisrückgänge konsequent zum Aufstocken ihrer Goldpositionen.

DIALOG LEBENSVERSICHERUNG AG

Spitzenbewertung Die Dialog Lebensversicherung AG hat für alle ihre Berufsunfähigkeitsversicherungstarife von der Rating Agentur Morgen & Morgen 5 Sterne (Note „ausgezeichnet“) erhalten. Auch das Kölner Institut für Finanzmarkt Analyse (infima) hat bei der Untersuchung „Marktstandards in der Berufsunfähigkeitsversicherung“ das infima Zertifikat für ihre selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung und für die BU Zusatzversicherung verliehen. Produktmanager Lutz Gro-

nemeyer sieht in beiden Top-Bewertungen eine klare Bestätigung der Dialog-Philosophie: „Wir kennen uns in biometrischen Risiken aus. Als Spezialist setzen wir auf höchste Qualität in unseren Bedingungen, aber zugleich auf den bestmöglichen Service für unsere Vertriebspartner – von der Vertriebsunterstützung über die Abwicklung bis hin zur Polizzierung. Und unseren Kunden ermöglichen wir mit unserer risikoadäquaten Kalkulation hohe Renten zu niedrigen Prämien.“


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HELVETIA SCHWEIZ

Guerilla Marketing Sponsor

CREDITREFORM

Firmeninsolvenzen

Die Helvetia Versicherung erneuert ihr Sponsoring für den Schweizer Ski Verband um weitere 3 Jahre. Damit ist das Unternehmen zusammen mit Swisscom, Raiffeisen und Alpiq Verbandssponsor von Swiss-Ski. Phlipp Gmür, CEO Helvetia Schweiz: „ Mit unserem finanziellen Beitrag wollen wir die Voraussetzungen schaffen, dass die Verantwortlichen auf solider Basis an einer erfolgreichen Zukunft bauen können.

Hund am Steuer heißt es auf den Straßen. Die ERGO Versicherung promotet ihre neue KFZ-Versicherung im öffentlichen Raum. In flotten Mini Cabrios fahren Freunde von Max, dem Berner Sennenhund, aus der ERGO Frühjahrskampagne bis Ende Mai durch Wien, Linz, Salzburg und Graz. Die neue Haustier Mitfahrversicherung bietet Deckung von Behandlungs-, Arzt-, oder Heilungskosten bis zu 2.500 Euro für jedes mitgeführte Haustier bei Verletzung durch einen Verkehrsunfall im versicherten Auto. Dieser Leistungsbaustein ist ein Teil der angebotenen KFZ Versicherungslinie. Video der Outdoor-Aktion auf YouTube unter: http://youtu.be/W-bmV8w0cBg

ARAG DEUTSCHLAND

WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNGSVEREIN

Hoher Orden Der Vorstandsvorsitzende des Wiener Städtischen Versicherungsvereines, Dr, Günter Geyer wurde mit von Staatspräsidenten Traian Băsescu mit dem „Verdienstorden für Industrie und Handel“ im Range eines Großoffizieres des Landes Rumänien ausgezeichnet. Er erhielt

Einkaufstour Der Rechtsschutzversicherer ARAG hat die Mehrheit der Anteile der norwegischen Rechtsschutzversicherers Help Forsikring übernommen. Bisher hielt das Unternehmen nur 44,8%, bis Jahresende ist eine komplette Übernahme aller Anteile geplant. Der einzige spezialisierte Rechtschutzanbieter in Skandinavien ist der Türöffner in diese attraktive Region, so PaulOtto Faßbender, Vorstandsvorsitzender der ARAG. Help Forsikring wurde 2005 in Oslo als Start-up Unternehmen gegründet und erwirtschaftete 2012 Prämieneinnahmen von ca. 25. Mio. Euro.

Das erste Quartal 2013 zeigt eine positive Entwicklung im Bereich der Unternehmensinsolvenzen. Im Vergleichszeitraum zum Vorjahr sind die Unternehmensinsolvenzen um 9,2 % auf 1.525 Verfahren zurückgegangen. Dabei mussten in 656 Fällen die Insolvenzanträge mangels kostendeckendem Vermögen abgewiesen werden. Jedes 5. Verfahren wurde als Sanierungsverfahren eröffnet. Die Insolvenzverbindlichkeiten beliefen sich auf rund 430 Mio. Euro und 5.900 Arbeitsplätze waren von einer Insolvenz betroffen. Die Hauptursachen für Insolvenzen liegen in einer mangelhaften Buchhaltung, in der fehlenden Konkurrenzfähigkeit und im schlechten finanziellen Risikomanagement. Die am stärksten betroffenen Branchen sind das Bauwesen und die Branche „Verkehrs- und Nachrichtenübermittlung“. Am stärksten sind die Insolvenzen im Handel mit 17,5% gesunken.

TÜRKEI

Vision 2023 die Auszeichnung bei einer feierlichen Verleihung durch I.E. Silvia Davidoiu, Botschafterin von Rumänien in Österreich. In ihrer Laudatio würdigte I.E. Silvia Davidoiu die Verdienste Dr. Geyers um die rumänische Versicherungswirtschaft sowie die freundschaftlichen Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern.

Die Türkei hat am IKT Sektor (Internet) ehrgeizige Pläne, die Vision 2023, denn 100. Jahrestag der Republik, umfasst nicht nur 30 Mio. Breitbandkunden und einen Anteil von 80% der Bevölkerung mit grundlegenden Computerkenntnissen, sondern auch Versorgung von 50% des IKT Sektors mit inländischen Produkten und Dienstleistungen, Bereitstellung aller öffentlichen Dienste bis 2019 sowie einen Platz unter den 10 Ländern mit fortgeschrittenen E-Transformationen.

KURZNACHRICHTEN

ERGO VERSICHERUNG


INTERVIEW

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HDI VERSICHERUNG AG

30 Jahre HDI 30 + 20 + 10 + 1 = 61 Das Jahr der Jubiläen

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DI hat sich im Jahre 1983 als Anfangs für Industriekunden zuständiger Sachversicherer in Österreich etabliert. Schnell wandelte sich das Unternehmen und ist seit 1990 im Bereich KFZ und seit 1996 in den Bereichen Unfall, Rechtsschutz und Haushalt/Eigenheim tätig. HDI ist ein Unternehmen des Talanx Konzerns. 2006 übernahm Talanx den Gerling Konzern und integrierte dessen Österreich –Niederlassung in die österreichische HDI. Im Jahr 2007 ist HDI Österreich um die Niederlassungen Tschechien, Slowakei und Ungarn gewachsen. Nun feiert man 30 Jahre HDI Versicherung in Österreich. 20 Jahre Jubiläum der „ältesten“ Landesdirektion in Innsbruck startete 1993 mit zwei Mitarbeitern und heute sind bereits 7 Mitarbeiter im Team von Landesdirektor Daniel Klima. 10 Jahre Jubiläum der „jüngsten“ Landesdirektion Salzburg feiert das Team rund um Landesdirektorin Claudia Felice. 1 Jahr besteht nun bereits die neue Filiale der HDI Versicherung im 22 Wiener Gemeindebezirk, Erzherzog Karl Straße 19 A. risControl: Das Jahr 2012 war besonders erfolgreiche für die HDI Versicherung

Vorstandsvorsitzender Günther Weiß: Wir sind mit dem soliden Ergebnis sehr zufrieden. Es ist eine sehr gute Basis für die Zukunft, die einzige Sorge die ich sehe, ist die Situation am KFZ Markt vor allem der ungehemmte Umgang mit dem Bonus/Malus System. risControl: Was würden sie im Bereich KFZ Bonus/Malus System am Markt ändern? Weiß: Eine Umwandlung in ein Schadenfreiheitsklassen System, wie es in Deutschland angewendet wird. Bezogen auf die wirklichen Schadensfreiheitsjahre der Kunden plus Alter und Region als Basisberechnungswert. Dass hier gelebte Bonus Malus System ist an sich nichts Schlechtes, nur der momentane Umgang damit. Freischadengeschenke oder Bonusstufenzugabe zu Lebensversicherungsverträgen konterkarieren das System. Es wird sich in den nächsten 3 bis 5 Jahren auch im Markt in den Ergebnissen auswirken. Handelt es sich ja leider nicht nur um Einzelfälle, sondern um ein am Markt angewendete Unterbrechung des Systems und das finden wir sehr bedauerlich. Wenn der Markt und die

Branche dafür offen wäre, würde ich mir wünschen, sich der versicherungsmathematischen Grundlage wieder bewusst zu werden. risControl: 30 Jahre HDI Versicherung, was ist Erfolg persönlich für sie? Weiß: Erfolg ist, wenn man auf langer Zeit gewährleistet was man sich vorgenommen hat. Auf die Entwicklung des Unternehmens bezogen zeigt sich dieser in den erwirtschafteten Ergebnissen. 30 Jahre in einer Branche, wo wir damals als Newcomer in einen gesättigten Markt eingestiegen sind, und die jetzigen Ergebnisse zeigen von Erfolg. Gelebte Beständigkeit in einer Zeit mit allen Wirrnissen des Marktes und auch viele MitarbeiterInnen die oft schon über 20 Jahre mit dem Haus verbunden sind. risControl: Was ist Erfolg für Sie? Vorstand Thomas Lackner: Erfolg ist, wenn man seine persönlichen Ziele, sei es privat oder beruflich in der Form realisieren kann und auch Ergebnisse erzielt, die man sich vorgenommen hat. Das ist für mich persönlich Erfolg.


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INTERVIEW

Vorstandsvorsitzender Günther Weiß

Vorstand Ing.Thomas Lackner

Wolfgang Kaiser, Marketingleiter

risControl: 30 Jahre HDI Versicherung.

risControl: Welches der Produkte in den letzten Jahren hat Ihnen bei Markteinführung besonders Freude bereitet?

Kaiser: Als Marketingleiter der HDI Versicherung habe zum Glück freie Hand, um kreativ zu sein und das nutze ich, um uns von der klassischen Versicherungswerbung abzuheben. Unser Konzernslogan „HDI hilft dir immer“ haben wir vor 7 Jahren mit der Idee „Voodoo“ aufgepeppt. Unter dem Motto „Wenn Voodoo nicht hilft, HDI hilft dir immer“. Das war ein echter Knaller in der Werbeszene. Ein Thema mit wirklich richtigem Spaßfaktor.

Thomas Lackner: Ein toller Weg beginnend mit 1983 und ein paar Millionen Euro Volumen und nun nach 30 Jahren in Kombination mit Privatsparten und Industriegeschäft ein Volumen von knapp über 190 Millionen Euro. Mit sehr guten Ergebnissen eine Erfolgsstory. risControl: Die HDI Versicherung hat in den letzten Jahren immer wieder Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen auf den Markt gebracht, was kommt heuer dazu? Weiß: Für die Zielgruppe der 30 bis 55 jährigen die Einführung einer eigenen Rabattstaffel im KFZ Haftpflichtbereich. Wir konzentrieren uns immer mehr auf Zielgruppenorientierung und länderspezifische Unterscheidung. So können wir aufgrund unserer Schadenserfahrungen in den unterschiedlichen österreichischen Regionen in den Bundesländern Burgenland, Kärnten und Steiermark einen 10%-Rabatt anbieten. Das Thema Bonus/Malus System ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil und auch beschreiten wir eher den klassischen Weg, aber trotzdem mit innovativen Gedanken. Wir versuchen, uns von vertrieblichen „Irrungen“ fernzuhalten.

Weiß: Es wurden in den letzten Jahren sehr viele Produkte auf den Markt gebracht, vielleicht unsere Rechtsschutz Versicherung oder die zusätzlichen 7 Bonusstufen bzw. unser jüngster Wurf das Werkstättennetz. Aber es waren immer durchwegs interessante und innovative Produkte. Im Jahr 1990, noch unter der Leitung meiner Vorgänger, die KFZVersicherung war eine sehr gute Sache und auch im Jahr 2000 die Forcierung der privaten Rechtsschutzversicherung. In diesem Segment konnten wir binnen 10 Jahre einen Marktanteil von 3% erreichen. Nicht so erfreut bin ich über die Nichtakzeptanz der 100 Euro Selbstbehaltsregelung im Bereich der Haushaltsversicherung. Obwohl es sich für alle Beteiligten rechnen würde, wird er nach wie vor nicht ausreichend vom Markt angenommen. risControl: Herr Kaiser, welche Werbeaktion in den letzten Jahren hat Ihnen besonders Spass gemacht?

risControl: Wie geht es weiter mit der Werbelinie? Kaiser: Wir führen das Voodoo-Männchen als HDI Helfer in der Werbelinie weiter. Die aktuelle Plakataktion durch ganz Österreich war sehr auffällig und erfolgreich. Jedes Jahr erstellen wir eine Werbewirksamkeitsstudie und heuer Ende Mai wird das Ergebnis wieder vorliegen. Nach 7 Jahren Werbung erfreuen wir uns über eine ungestützte Markenbekanntheit von 12 Prozent, das ist ein sensationeller Wert und dieser wird heuer anscheinend noch übertroffen. risControl: Wir bedanken uns für das Gespräch.


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INTERVIEW

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AUSBILDUNGWEITERBILDUNG

Alternativer Weg


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begonnen hat, Personen an, die sich neben ihrer fachlichen Kompetenz nun auch akademischen Skills für ihre Karriere holen wollen. Natürlich unterstützen wir die Absolventinnen und Absolventen mit umfangreichen Services und bieten modernste technische Rahmenbedingungen. Die Skripten stehen den TeilnehmerInnen über eine eLearning Plattform zur Verfügung. Mit dieser Ausbildung möchten wir systematische Grundlagen und Fähigkeiten vermitteln, die das berufliche Branchenwissen mit universitären betriebswissenschaftlichen Werkzeugen verbindet.

risControl: Welche Voraussetzungen muss man für dieses Studium mitbringen? Prof.Dr.Scharitzer: Der Diplom BetriebswirtIn ist eine berufsbegleitende Alternative zum Bachelor, und ist speziell auf die Bedürfnisse von berufstätigen Teilnehmern ausgelegt. Voraussetzung ist Berufserfahrung, eine angemessene Vorbildung. Der Studienzugang zu den ersten 3 Semestern ist ohne Matura möglich, ab dem zweiten Studienabschnitt braucht man entweder eine Matura oder eine Studienzugangsberechtigung. Das 6 Semestrige Studium gliedert sich in einen ersten Studienabschnitt mit den Universitätslehrgängen, Risiko & Versicherungsmanagement, Werbung & Verkauf, Markt & Meinungsforschung oder Tourismus & Eventmanagement (3 Semester). Der zweite Studienabschnitt vertieft die Kenntnisse der Kernbereiche wie General Management, integrierte Kommunikation, Marketing Management und Sales Management. Selbstverständlich ist es auch möglich sich Studien an anderen Hochschulen anrechnen zu lassen, um für die Zulassung notwendigen ETCS zu erlangen. Wir sprechen mit diesem Lehrgang, der im September letzten Jahres erstmals

risControl: Der erste Lehrgang hat im letzten September begonnen, wie war die Resonanz auf das Angebot und woher kommen die ersten Teilnehmer? Scharitzer: Die ersten 30 Teilnehmer setzen sich aus den verschiedensten Lehrgängen der letzten 10 Jahre zusammen. Die Hälfte aller Interessenten an unseren Lehrgängen kommen aufgrund von Empfehlungen. Circa 6.000 bis 8.000 Menschen haben in den letzten Jahrzehnten einen Lehrgang bei uns hier auf der Wirtschaftsuniversität besucht. Einige der Lehrgänge sind schon seit Jahrzehnten etabliert und das sich daraus ergebende Netzwerk bringt immer wieder auch interessierte neue Teilnehmer hervor. risControl: Die Absolventen der Lehrgänge bleiben der WU also verbunden? Scharitzer: Auf alle Fälle, manche finden sich Jahre nach Absolvierung eines der Lehrgänge als Vortragende wieder und manche setzten einen universitären Lehrgang bei ihren Mitarbeitern sogar voraus. risControl: Haben die Absolventen eine bessere Berufsaussicht oder nur einen Titel mehr auf ihrer Visitenkarte?

Scharitzer: Wir können es nicht empirisch belegen, welche Verbesserungen die Absolventen und Absolventinnen in ihrer Karrierelaufbahn mit der Absolvierung der Lehrgänge erreichen, aber viele findet man in Vorstandsebenen wieder. Auch die Möglichkeit der Nutzung unserer Netzwerke ist nicht zu unterschätzen, ein Drittel der Vortragenden kommen direkt aus der Wirtschaft und so können sehr fruchtbare Synergien entstehen. risControl: Das Angebot an berufsbegleitenden Lehrgängen ist sehr umfassend, wie sehen sie die Nachfrage? Scharitzer: Der Kunde hat wirklich eine umfassende Wahlmöglichkeit und unser Alleinstellungsmerkmal ist in den letzten Jahren nicht mehr gegeben, aber es ist die einzige Möglichkeit neben seiner beruflichen Tätigkeit eine universitäre Ausbildung zu erlangen. risControl: Wir danken für das Gespräch.

INTERVIEW

Wer sich gegen ein Vollzeitstudium entschieden hat und nun dennoch einen akademischen Bildungsweg neben seiner beruflichen Tätigkeit einschlagen möchte, hat nun noch mehr Möglichkeiten bei der WU Executive Academy. Als eine der führenden Weiterbildungsanbieter in Zentral und Osteuropa, bietet die Wirtschaftsuniversität Wien nun die berufsbegleitende Alternative zum Bachelor an. Wir haben mit Lehrgansleiter Ass.Prof. Dr. Dieter Scharitzer über den Ausbildungsweg zum „Diplom BetriebswirtIn“ gesprochen:


INTERVIEW

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KR Wolfgang K. Gรถltl, Obmann des Fachverbandes Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer ร–sterreich

Backstage


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risControl: KommR. Wolfgang K. Göltl, Sie sind bereits seit vielen Jahrzenten in Brüssel tätig, wie funktioniert Interessenvertretung in Europa? Göltl: Der wichtigste Schritt ist es, von Entscheidungsträgern als kompetenter Partner anerkannt zu werden. Dabei bei geht es nicht nur darum, einen Termin zu erhalten oder eine Stellungnahme abzugeben, sondern darum, dass die Position respektiert wird. Als Teil der Wirtschaftskammer Österreich hat der Fachverband Finanzdienstleister hier einen wichtigen Startvorteil, da viele europäische Entscheidungsträger die WKÖ bereits kennen. Zusätzlich sind jedoch noch zwei weitere Punkte wesentlich: Erstens kompetente und wohlüberlegte Stellungnahmen. Es reicht nicht aus, einfach nur zu fordern, was für einen besser ist. Jede Position sollte auch die Interessen von anderen Betroffenen mitbedenken und fachlich fundiert sein. Dies ist häufig die meiste Arbeit. Ein Kompetenzaufbau muss daher sehr früh beginnen. Im Fachverband veranstalten wir beispielsweise Workshops und andere Gruppierungen, zu welchen alle Wertpapierunternehmen eingeladen sind, sich einzubringen. Ähnlich dazu gibt es verschiedene Veranstaltungen für alle Finanzdienstleiter in ganz Österreich. Die Position zur Überarbeitung der MiFID II haben wir schon vor Jahren begonnen zu besprechen. Zweitens Kontinuität und Professionalität; es ist einfach einmal eine Stellungnahme zu einem bestimmten Zeitpunkt abzugeben. Schwierig ist es, hohe Kompetenz - zu vielen verschiedenen Themen – auch bei teilweise kurzfristigen Rückfragen immer wieder zu beweisen. Hier zeichnete sich der Fachverband Finanzdienstleister in den letzten Jahren besonders aus. Zur Professionalität gehört auch der Umgang mit den Interessenpartnern. Niemand hört gerne über die Medien oder andere

Quellen, dass seine Ideen „dumm“, „unüberlegt“ oder ähnliches sind. Teilweise muss man sich überhaupt aus der öffentlichen Wahrnehmung zurücknehmen, um einen Fortschritt zu erzielen oder die Interessen der eigenen Gruppe nicht zu gefährden. Dies bedeutet nicht, dass man nicht Kritik üben darf. Kritik kann sehr deutlich, muss aber trotzdem konstruktiv und begründet sein. Bohrn: Für mich zusammengefasst benötigt man für eine erfolgreiche Interessenvertretung drei Punkte: Einigkeit – Ressourcen – Zeit. Mit Einigkeit sind die brancheninterne Stärke und eine klare Position gemeint; Ressourcen sind notwendig, um Know-how aufzubauen, um die notwendige Bürostruktur und Reisetätigkeit zu finanzieren. Jedoch eine noch so große Menge an Ressourcen kann nicht den Faktor Zeit ersetzen. Damit ist nicht nur gemeint „zur rechten Zeit am rechten Ort“ zu sein, sondern Beziehungen und Respekt über eine gewisse Zeit hinweg aufzubauen. Niemals vergessen werden darf, dass die relevanten Entscheidungsträger nie nur für die eigenen Themen da sind sondern immer eine umfassende Menge an Inhalten bearbeiten. Daher sollte man zu keinem Zeitpunkt übertreiben, sondern lieber auf langfristige Verhältnisse setzen. risControl: Wenn man jetzt vom Gesprächspartner respektiert wird, braucht man sich keine Sorgen mehr machen, oder? Bohrn: Nein, es gibt einen zusätzlichen Faktor, der wesentlich ist: Information, die professionelle Teilnahme bei Begutachtungen und laufende informelle Gespräche sind ein wichtiger erster Schritt. Ohne laufende Information kann man nicht dort eingreifen, wo die Entscheidung jeweils passiert. Dabei ist auch wieder die WKÖ ein wichtiger Partner. Gerade das WKÖ-

Büro in Brüssel kann dabei helfen, den richtigen Zeitpunkt für Aktivitäten herauszufinden. risControl: Wie arbeiten der Fachverband Finanzdienstleister jetzt konkret: Göltl: Bei uns steht immer die fachliche Position im Vordergrund. Zuerst muss genau überlegt werden, was sind die Konsequenzen und welche konkreten Gegenvorschläge wir machen können. Dabei ist die Fachverbandsgeschäftsstelle immer maßgeblicher geworden, um vieles vorab darzulegen. Gleichzeitig gibt es bei uns einen sehr intensiven Positionsfindungsprozess, in dem jeder Finanzdienstleister – großteils über die Fachgruppen – seine Ideen und Vorschläge einbringen kann. Dabei wird auch die grundsätzliche Strategie besprochen. Nachfolgend wird überlegt, wer wie mit wem konkret Verhandlungen führt. Dabei sind unsere laufenden Jour-FixeGespräche mit einigen Gesprächspartnern sehr hilfreich. Bohrn: Je nach Gesprächspartner werden individuelle Positionspapiere erstellt. Dies ist insbesondere beim Europäischen Parlament sehr wichtig, da jeder MEP in unterschiedlichen Gremien sitzt. Daher achten wir darauf, mit wem wir welche Themen in welcher Tiefe abhandeln können. risControl: Andere Gruppen geben häufig Pressemitteilungen über Erreichtes ab, wieso macht dies der Fachverband Finanzdienstleister nicht? Götl: Zum einen, weil die Abgabe einer Stellungnahme oder die Absolvierung eines Termins selbst noch nichts erreicht und zum anderen muss man immer aufpassen, wen man vielleicht mit der Pressemitteilung irritiert. Insbesondere, wenn man dabei nur sich selbst in den Mittel-

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Fachverband Finanzdienstleister Spartenobmann KommR Wolfgang K. Göltl und Fachverbandsgeschäftsführer Mag. Philipp Bohrn im Gespräch über Kompetenz, Kontinuität und Professionalität


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– IPISC. Nur 16 Experten aus ganz Europa dürfen bei dieser Expertengruppe unterstützen, wie die Europäische Wertpapieraufsicht einheitlich für ganz Europa die MiFID I und in Zukunft die MiFID II interpretiert. Diese Nominierung ist eine große Anerkennung für uns als Fachverband Finanzdienstleister. Unsere vehementen aber sachlichen Argumente sind hier gefragt. Um dies zu erreichen war, auch eine konstruktive Beziehung mit der heimischen FMA wichtig. Wir sind jedem der uns geholfen hat, dies zu verwirklichen, sehr dankbar.

Fachverbandsgeschäftsführer Mag. Philipp Bohrn punkt stellt, dabei aber vergisst, wie wichtig die Unterstützung von Ministerien, der Finanzmarktaufsicht, MEPs oder anderen dabei war. In der Interessenvertretung halte ich eine Vorgangsweise, die vorgibt mit einem einzigen Gespräch oder einer einzigen Stellungnahme alles zu erledigen, für unseriös. Viele der in diesem Jahr finalisierten Themen haben eine Vorlaufzeit von mehr als drei Jahren. Der Fachverband informiert jedoch laufend in seinen Newslettern über die wichtigsten Gespräche. Im Jänner haben wir beispielsweise über mehr als 10 Einzeltermine berichtet. risControl: Wieso ist der Fachverband nicht häufiger bei Tagungen und ähnlichem vertreten? Bohrn: Dies hängt hauptsächlich mit unseren Ressourcen und parallelen Veranstaltungen zusammen. Jeder Stand oder

sonstige Vertretungen sind kostenintensiv. Zusätzlich können unsere Mitglieder sich immer bei den Fachgruppenveranstaltungen informieren oder den Newsletter des Fachverbands Finanzdienstleister beziehen. Häufig sind jedoch auch Veranstaltungen oder Termine auf nationaler oder europäischer Ebene überschneidend. Göltl: Ein konkretes Beispiel war der letzte AssCompact Tag im September, zeitgleich mit der FMA Jahreskonferenz, wo wir auf direkte Einladung von FMA Vorstand Pribil natürlich nicht fehlen durften. risControl: Kann man die konstante Arbeit des Fachverbands in Europa irgendwie mit Beispielen belegen? Göltl: Der wichtigste langfristige Erfolg ist, dass es uns gelungen ist, in den relevanten Kreisen anerkannter Partner zu sein. Ein klares Beispiel dazu ist die Ernennung von Philipp Bohrn in den Arbeitskreis ESMA

Bohrn: Ein anderer Erfolg ist, dass wir von der Kommission auch eingeladen werden oder, wenn wir um einen Termin bitten, sich auch „Head of Units“ für uns Zeit nehmen. Ein konkretes Beispiel zeigt der Beginn der Überarbeitung der Wohnimmobilienkreditvertragsrichtlinie auf. Hier wurden wir als Interessenvertretung zum einzigen Industrietreffen eingeladen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch unsicher, welcher europäischen Interessenvertretung wir beitreten sollen. Dort war BIPAR anwesend und wir haben erstmals gemeinsam die Interessen gegen die pauschalen negativen Aussagen einiger anwesenden Teilnehmer internationaler Kreditinstitute vertreten. Damit war uns klar, in welche Richtung wir uns bewegen sollten. Göltl: Der Beitritt und die sehr rasche Aufnahme und Akzeptanz zu BIPAR ist ein wichtiger Erfolg. BIPAR ist seit vielen Jahrzehnten anerkannt bei den Europäischen Entscheidungsträgern. Vor einigen Jahren haben sie sich den Finanzdienstleistern geöffnet und unterstützen mit Ihrem Netzwerk und Ihrer hohen Qualifizierung unsere gemeinsamen Interessen. Ein kleines Beispiel zur Bedeutung von BIPAR; im Europäischen Parlament gab es eine Anhörung zur Richtlinie über verpackte Anlagen und der Versicherungsvermittlungsrichtlinie. Dazu hat ein betrauter Ausschuss drei Interessenvertreter eingeladen. Einen Konsumentenschützer, einen Vertreter der Versicherungen und den Präsidenten von BIPAR. risControl: Wir bedanken uns für das Gespräch.


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INTERVIEW

CASCAR – DIE OLDTIMER VERSICHERUNG

Benzin – Leidenschaft – Technik Martin Janovsky Geschäftsführer der Cascar Oldtimer Versicherung im Gespräch:

risControl: Ihr Unternehmen bietet ausschließlich Oldtimerversicherungen an, wie funktioniert dieses Geschäftsmodell? Janovsky: Nur wer die Leidenschaft zu Charakterfahrzeugen teilt, Lust an außergewöhnlichen Dingen hat und einen speziellen Lifestyle lebt, kann auch verstehen, was der Besitz eines Oldtimers bedeutet. Dazugehört natürlich eine optimale Versicherungsabdeckung – unser Spezialgebiet.

in glänzenden Zeiten der richtige Partner, auch im Schadensfall ein zuverlässiger und ehrlicher Begleiter. Wir haben unsere Kaskovarianten speziell auf die Bedürfnisse der Oldtimerbesitzer abgestimmt. Wir arbeiten vorwiegend mit Versicherungsmaklern zusammen und haben keinen eigenen Außendienst. Der Makler ist für uns der wichtigste Vertriebsparter und keine Konkurrenz. Er bietet dem Kunden die geeigneten Lösungen und sichert mit unserer Unterstützung in diesem Spezialgebiet sein Kerngeschäft ab. Dem Makler ist damit schließlich auch sehr geholfen. Stellen sie sich vor, er kann einem guten Kunden keine Versicherungslösung für seinen Oldtimer anbieten, obwohl er alle Verträge für diesen Kunden verwaltet. Das wäre ein großer Kompetenzverlust und sicherlich nicht optimal für die Kundenbeziehung. risControl: Was ist alles versicherbar?

v.l.n.r.: Heinz Swoboda und Martin Janovsky, Cascar CASCAR arbeitet als eigenständiger österreichischer Assekuradeur und betreut Oldtimerfahrer und die Liebhaberfahrzeuge sowohl bei der der Erstellung der maßgeschneiderten Versicherungslösung, als auch bei der gesamten Abwicklung eines Schadensfalles. Wir sind nicht nur

Janovsky: CASCAR hat sich auf Liebhaberfahrzeuge spezialisiert. Ein Oldtimer ist ein Nischenprodukt und muss daher auch aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. Fahrzeuge ab 20 Jahren können bei uns versichert werden. Wir versuchen dem Kunden schon bei Abschluss mit einer korrekten Ermittlung des Fahrzeugwertes zu unterstützen, denn sonst kommt es im Schadensfall bei der Bewertung durch den Sachverständigen zu unangenehmen Überraschungen und einer eventuellen Unterversicherung. Leider sehen gerade Oldtimer-Einsteiger und Kunden mit Fahrzeugen unter 20.000,-- (wo wir nur eine Selbstauskunft mit Fotos verlangen) den Wert Ihrer Fahrzeuge oft völlig unrealistisch. risControl: Was geschieht bei einem Schaden am Fahrzeug ?

Martin Janovsky, MBA 44, ist Gründer und Geschäftsführer von CASCAR. Selbstverständlich ist er Oldtimer-Fahrer und langjähriger internationaler Versicherungsprofi (ehemaliger Vorstand der Oberösterreichischen Versicherung). Janovsky: Auch im Schadensfall sind wir ein Full-Service-Anbieter, der Ablauf für den Kunden und den Maklerpartner einfach und unbürokratisch. Die gesamte Schadensabwicklung wird übernommen. Die Beauftragung des Schadensbegutachters, die Kommunikation und Abwicklung mit der Werkstatt wird von uns organisiert. risControl: Welche Kooperationen gibt es bereits mit Ihrem Haus am Markt? Janovsky: Wir arbeiten bereits mit über 150 Maklerpartner zusammen und können täglich mehr von unserer Qualität und unserem Service überzeugen. risControl: Wir bedanken uns für das Gespräch.


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Wertsch채tzung, Anerkennung und Chancen f체r Finanzdienstleister!


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Fast 100 Tage ist KommR Siegfried Prietl nun Obmann der Fachgruppe der Wiener Finanzdienstleister und einiges hat sich verändert. Die Fachgruppe gibt ein neues Informationsmedium heraus und die Veranstaltungsserie „EU Panorama“ erfreut sich über regen Zuspruch.

risControl: Ihr Resümee über die letzten Monate? Prietl: Wir konnten bei vielen Themen, die mir sehr wichtig sind, einiges bereits umsetzen. Die Obmann-Sprechstunde, einmal monatlich, gemeinsam mit Fachgruppengeschäftsführer Georg Plesnik, kommt sehr gut an. Viele Mitglieder nutzen diese Gelegenheit, ihre beruflichen Anliegen, Pläne und teilweise Bedenken zu besprechen und können bei Bedarf auf die Netzwerke der Fachgruppe zurückgreifen. Auch bei der Information der Mitglieder konnten wir etwas Neues initiieren: „Finanzdienstleistung aktuell“, eine neue Mitgliederzeitung von der Wiener Fachgruppe speziell für ihre Wiener Mitglieder. Eine Zeitschrift, die viermal jährlich informiert — über rechtliche Neuigkeiten aus der Finanzdienstleistungsbranche, über Veranstaltungen, zukünftige Entwicklungen und vieles mehr. Ziel ist es, unsere Mitglieder an den Aktivitäten ihrer Interessenver-

tretung teilhaben zu lassen und ihnen die handelnden Personen näher zu bringen — unter dem Motto „Wer ist die Wiener Fachgruppe?“. risControl: Ein Projekt wie die Mitgliederinformation „Facts“? Plesnik: „Facts“ wurde ursprünglich in den Neunzigerjahren als Wiener Mitgliederzeitung ins Leben gerufen. Später wurde sie an den Fachverband Finanzdienstleister übertragen und hat sich seitdem als österreichweites Medium etabliert. „Finanzdienstleistung aktuell“ hingegen ist speziell für die Mitglieder der Wiener Fachgruppe konzipiert, mit stark regionaler Ausrichtung und Bezug zur Wiener Interessenvertretung und deren Akteure. risControl: Wie zufrieden sind sie mit der Veranstaltungsreihe „EU-Panorama“?

Georg Plesnik, MBA MSc., Geschäftsführer

Prietl: Die Veranstaltungsserie „EUPanorama“ wird heuer mit wechselnden

Themen und Schwerpunkten, je nach Aktualität, insgesamt viermal stattfinden. Die erste Veranstaltung im Februar beschäftigte sich mit dem Thema Honorarberatung versus Provisionen. In diesem Zusammenhang wurden die Wohnimmobilienkredit-Richtlinie, die IMD 2 und die MiFID 2 genauer unter die Lupe genommen und die Auswirkungen für unsere Mitglieder rechtlich im Detail beleuchtet. Es war eine sehr stark besuchte Veranstaltung, die mit einer regen Diskussion endete. Die Thematik wird im Rahmen des EU-Panoramas im September fortgesetzt und vertieft. Bei der Veranstaltung Ende Mai referierte ein Ökonom des Europäischen Rates über die aktuellen Probleme des Euros — wir möchten damit unseren Mitgliedern auch ein Forum für volkswirtschaftliche Themen bieten. risControl: Stichwort Honorarberatung versus Provision: Ist ein duales System aus Ihrer Sicht lebbar?


INTERVIEW

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Prietl: Ja, ich bin davon überzeugt. Aus der Praxis weiss ich, dass es schon heute viele Betriebe gibt, die dieses System bereits leben. Aber eine endgültige Entscheidung hängt natürlich vom Markt ab. Das duale System ist dem Konsumentschutz zwar ein Dorn im Auge, dennoch erachte ich die Dualität als notwendig, sie ist eine große Chance sowohl für den Finanzdienstleistleistungsmarkt als auch für die KonsumentInnen, die sich damit auf Veränderungen einstellen und auseinandersetzen können. Plesnik: Das Provisionssystem hat in Österreich eine lange Tradition, die KonsumentInnen sind derzeit noch wenig bereit, für die Finanzberatung ein entsprechendes Honorar — ähnlich wie bei einem Rechtsanwalt oder Notar — zu bezahlen. Hier bedarf es an Aufklärungsarbeit und Bewusstseinsänderung, das kann nicht von heute auf morgen erfolgen. risControl: Wie sehen Ihre weiteren Pläne aus? Prietl: Ein Thema, was wahrscheinlich jede Fachgruppe beschäftigt, ist das Image der Finanzdienstleister. Wir haben die beiden Fachausschüsse Bildung und Image zusammengelegt, weil sich die Themen in vielen Bereichen überschneiden. Die Maßnahmen sollen dazu führen, dass die Wahrnehmung des Finanzdienstleisters beim Konsumenten wieder positiver und überhaupt als eigener Berufsstand wahrgenommen wird. Denn, wenn der Berufsstand nicht genug bekannt ist, kann es auch kein Interesse bei der Jugend für diesen sehr interessanten und hoch qualifizierten Beruf geben. Darüber hinaus ist es Ziel, den medialen Auftritt der Finanzdienstleister zu forcieren, indem wir beispielsweise unsere Experten für Diskussionen oder Interviews empfehlen. Ich selbst habe in den vergangenen Monaten bereits einige Interviews in Fach- und Tagesmedien gegeben und an Experten-Diskussionen teilgenommen. risControl: Die Rahmenbedingungen in der Wirtschaft sind im Moment für den Finanzdienstleister doch nicht so schlecht, oder? Prietl: Durch das historische Niedrigzinsniveau haben wir derzeit optimale Rahmen-

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Honorarberatung versus Provision: Das duale System ist dem Konsumentschutz zwar ein Dorn im Auge, dennoch erachte ich die Dualität als notwendig, sie ist eine große Chance sowohl für den Finanzdienstleistleistungsmarkt als auch für die KonsumentInnen, die sich damit auf Veränderungen einstellen und auseinandersetzen können. bedingungen. Das bedeutet einen Boom bei Bau- und Wohnfinanzierungen im langfristigen Sektor. Niedrige Zinsen sind natürlich auch bei den Veranlagungen ein Auftrag für unseren Berufsstand, denn bei jedem Sparbuch ist die Rentabilität im Moment fraglich. Derzeit verzeichnet der Markt wieder eine verstärkte Nachfrage nach Wertpapieren und alternativen Anlagen. Nicht unwesentlich ist auch die Tendenz, dass Banken vermehrt Flächenreduktionen planen. Dies bedeutet aber nicht, dass KonsumentInnen nicht mehr informiert werden wollen. Dies birgt für unsere Mitglieder die Chance, sich mit Finanz-DIENSTLEISTUNGEN besser am Markt positionieren zu können. Es ist der Kern unserer Tätigkeit, Dienstleistungen für KonsumentInnen anzubieten und über Finanzthemen zu beraten. Daher gilt es, unser Image zu verbessern, auch indem wir verstärkt kommunizieren, welche Leistungen unsere Tätigkeit umfasst und welchen wertvollen Beitrag diese sowohl wirtschaftlich als auch im Sinne der KonsumentInnen darstellen. Die Wertschätzung für unseren Berufsstand in der Öffentlichkeit und positive Medienbeachtung zu erzielen — auch das ist es, was wir im Rahmen unserer Fachgruppenarbeit à la longue erreichen wollen. risControl: Wir danken für das Gespräch!


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oder unter 0800/208 808.

Eh klar, dass die meine Uhren auch mitgenommen haben, die Gfraster! Alexander G., Wien

Verstanden: ali r e n e G e i D ng u r e h c i s r e Haushaltv

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Unter den Flügeln des Löwen.

INTERVIEW

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REISEZEIT – URLAUBSZEIT

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TITELGESCHICHTE

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Das beliebte ste Verkehrs mittel ist und bleibt d er PKW. Bei 63,7% aller Urlau bsreisen w urde der PKW genu tzt, lag der Ante bei Inlandsreisen il sogar bei 79,5%. In Österreic h wurden als häufigste Unterkunftsa rt liche Betrieb Hotels und ähne gewählt (5 6,2%), gefolgt von unentgeltlic hen Privatquartieren bei Freunden wandten oder , Veram Zweitwo hnsitz.

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TITELGESCHICHTE

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eigenen ue Reiseimpulse im ne ch au bt gi es r rmenAbe bietet zB, das The be au rl zu ur K r Fü lness Land. ermark ein „Wel ei St r de in er ss hotel Stoi bot kann man uen Pauschalange ne Im . n“ In ve ri D g bis zum et am Anreiseta ff bu ks üc st üh Fr nießen von n Tag alles voll ge te ei zw am r ne in Abend D en. Nach der rnachtung bezahl aber nur eine Übe viele weitere Hotels sind noch s de ng tu al st ge gen DeNeu men, wie die trendi m ko ge zu da s ht Highlig . Das vielfach ie ein SaunaReich sign Zimmer sow otel bietet ein Sterne Superior H 4te ne ch ei ez . Auf sg au GesundheitsReich es iv us kl ex s ne ge rnost hausei esem Refugium Fe di in t iff tr ² 0m über 2.00 auf Steiermark.


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E-Card , dass die n e n n I r e ich tet. Diele Österre sreise bie b ie v u la n r e b U u r er gla i eine n, EWR Noch imm henden Schutz be EU-Mitgliedstaate h c is reic in r medizin ihnen aus uf Urlaubsreisen hier nur fü ktransporte h c u a a r d u n se gilt n oder Rüc Schweiz u r nd in der ngen. Bergekosten edeckt, ebenso de u n te a ta g S lu t d h u n s ic a n n h r Ko e Be sind notwendig ort in die Heimat Sogar der Verein fü iele sei ubs atspital. he Reisez vom Urla für manc inem Priv e g n in u reditkarlt in a e . Auch K ungen t der M Aufenth ft is a n h o il ti te t a r t istu form g vo tleeis ienstl mentenin ankenversicherun le tigge Die charti ic i e l ng verr g u k r e r e e is h d e c i eversic brief o s eine R is i e tz u R h c n e -S lionen illi TC 8 Mil fangreiicch ls 3,,8 als umfa r ten ÖAM r h e e in m e t i it it e isende Reis ft m isen derz eversic icherung. eic werden o ch immer reis s is i e err ichen No ichende R eig en PKW wechselt. ne ein n ausreic e e g i n i m e icherung. oh sic it d ion mit tio ende Ver Urlauber inati in h ti t c s ic i e e d r s s b u u a rla itt ne ngung m die ihre U och mehr auf ein Durchdriin n i ie n d te t s h is i isen verzic tsreis fts ng. rin Geschäft g noch ge n Auch bei u r e h c ic s r e ev einer Reis

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Versp ätet in den U rlaub Die F olge:

Die F sten T amil a sätzlic g – und m ie flog erst am h us vier P aus eigener ste diese F nächersone lüge z T a s che n usie be im ur und ohne d bezahlen. B sprün e e men h i n Raba gli a samm tten, kam e chen Flug tt, den en in sich d b ie Ku Urlau . Zudem gi e hohe Sum ekomn b ng ihn der fin din an stag v m e zuer e a die Fl nziellen Un ROLAND loren. Nac n ein ganz h ug er R t Recht gesellschaft erstützung echtsschutz der Reise h . Dass a d t a e g u s e f wand Ver Sch di die Sc huld d e Familie d adenersatz sicherers ko t. Mit en Flu v e n pünkt g verp erklagen un nte sie lich am r Fluggesel lschaf a d s Schalt s beka t ha t. Die er – n Kund t, war einde m ur zu in ut spät a n der war schließ ig Reihe l ich .

Der geschlossene Schalter

Die Reisesaison hat begonnen, leider erreicht nicht jeder wie geplant das Reiseziel. So eine vierköpfige Familie, die sich nach ihrem Urlaub bei der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG meldete. Obwohl sie pünktlich am Flughafen war, durfte sie nicht mehr einchecken. Der Fall zeigt, dass eine erfolgreiche Klage zwar den Urlaub nicht retten, aber zumindest für entsprechenden Schadenersatz sorgen kann. Die Familie freute sich seit langem auf ihren siebentägigen Urlaub auf Gran Canaria. Um 9:15 Uhr erreichte sie den Flughafen – 45 Minuten vor Abflug. Da sie 30 Minuten vorher einchecken sollte, war sie demnach gut in der Zeit. Die ROLAND-Kundin stellte sich an einem von zwei Schaltern an. Als sie endlich an der Reihe war, schloss der Schalter und sie wurde an den anderen verwiesen. Jetzt waren es nur noch 35 Minuten. Da noch zwei Personen vor ihr an der Reihe waren, war es 9:31 Uhr, als sie endlich drankam. Laut Fluggesellschaft zu spät. Sie und ihre Familie durften nicht mehr einchecken.

he iscch ropäis I, Euro VKI, , h c i ic e re r rr r e t s ik Öst tisttik tati ta igung isstttaanccee, S nig ssis ss rreeiin A e v o r ro i ie u l ll E te : o .H rr e Quelllllee st herung, Ö Reisseversic


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KOMMENTAR

Kredite werden vorübergehend günstiger Das Faktum, dass die EZB am 2. Mai ihre Leitzinsen auf ein neues Rekordtief senkte, könnte von einer gewissen marktpsychologischen Bedeutung sein. Die Produktentwickler der Großbanken arbeiten bereits an den nächsten „Aktions-Krediten“ zu Sonderkonditionen, weshalb sich Berater in nächster Zeit über aktuelle Entwicklungen am Kreditmarkt am Laufenden halten sollen.

D

ie EZB senkte Anfang Mai ihren für kurz- und mittelfristige Refinanzierungsgeschäfte der Banken relevanten Hauptrefinanzierungssatz um 25 Basispunkte auf ein neues Rekordtief von 0,50% und die Verzinsung der Einlagen von Banken bei der EZB bleibt weiterhin auf Null Prozent. Das bedeutet wiederum, dass das „Geldbunkern“ bei der EZB unattraktiv ist. In „sicheren“ langjährigen Bundesanleihen zu veranlagen mag zwar unter Arbitrage-Gesichtspunkten und angesichts der Möglichkeit eines jederzeitigen Verkaufs der Papiere nach wie vor seinen Charme haben, doch ein genauerer Blick auf diese Engagements bedeutet für die Banken ein ungünstiges Chancen-Risiko-Verhältnis: Die Renditen 10jähriger deutscher und österreichischer Bundesanleihen liegen nur noch bei 1,27 bzw. 1,67%. Leihen sich Banken bei der EZB zu 0,50% Gelder um dort zu investieren, dann stehen bis zum Laufzeitende dieser Anleihen Margen von nur 0,77 bzw. 1,17 Prozentpunkten enormen zwischenzeitlichen Kursverlustrisiken bei Zinsanstiegen gegenüber, die dann wohl auch bilanzwirksam zu verbuchen wären.

Mehr Kredite in Aussicht Beim Hypothekarkredit hingegen sind die Banken zwar bis Ende der Laufzeit an den

Kreditvertrag gebunden, doch profitieren sie von höheren Margen und der Chance, durch die Zinsbindungsklauseln an steigenden Zinsen (z.B. im 3-Monats-Euribor) zu partizipieren. Bedenkt man, dass in den vergangenen 10 Jahren der 3-Monats-Euribor im Schnitt bei 2,17% lag, dann würde die Bank im Falle eines Zinsanstiegs auf dieses Niveau bei einer Marge von 1,50 Prozentpunkten gerundet auf Achtelprozentpunkte bereits 3,75% p.a. an Zinsen lukrieren. Entspannung für den Kreditmarkt kommt auch aus einer Auflockerung der Liquiditätsregeln von Basel III. Diese führt dazu, dass Banken nun wesentlich mehr Mittel zur Kreditvergabe zur Verfügung stehen als es die alte Basel III-Regelung zugelassen hätte.

Die „Aktionskredite“ kommen Nachdem sich im ersten Quartal 2013 die Aufschläge auf den 3-Monats-Euribor – laut Markterhebung von INFINA – im Schnitt noch um 9 Basispunkten verteuerten, haben Kreditinstitute nun einen gewissen Spielraum für Konditionsverbesserungen. Das gilt insbesondere auch für Kredite mit langjähriger Fixzinsbindung. So ging der für 10jährige Fixzinsbindungen relevante 10-Jahres-Euro-Swapsatz vom letzten Zwischenhoch am 13.02. bis zum 02.05. von 1,92 auf 1,44% zurück und seit

Michael Kordovsky, INFINA Credit Broker GmbH, Head of Research Jahresbeginn liegt der Rückgang bei 11 Basispunkten, da die Märkte eine entsprechende Leitzinssenkung der EZB vorwegnahmen. Nun wird das Ereignis der Leitzinssenkung bankenintern verstärkt zum Anlass genommen, um in nächster Zeit mit günstigen Finanzierungsprodukten zu punkten. Der Wettbewerb zwischen den Kreditinstituten gewinnt wieder an Intensität, zumal auch entsprechende Volumina zur Kreditvergabe bereitstehen. Erste Vorboten machen sich bereits bemerkbar: So senkte aktuell eine heimische Großbank den 10jährigen Fixzinssatz für Top-Bonitäten von 3,125 auf 2,50% und seit Kurzem wird auch eine 15jährige Fixzinsbindung zu 3,0% p.a. angeboten. Auch die Anzahl jener Fälle steigt, in denen Kunden mit Sonderkonditionen entgegengekommen wird, und die nächsten „Aktionskredite“ könnten gut informierten Kreditexperten die Gelegenheit bieten, mit derartigen Angeboten ihre Kunden positiv zu überraschen und zu punkten. Wer hingegen nicht die Zeit hat, sich intensiv mit dem Kreditmarkt auseinanderzusetzen, kooperiert mit kompetenten Kreditmaklern um sich deren Marktkenntnisse zu Nutzen zu machen.


WIRTSCHAFT

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Privatinsolvenzen

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rstmals seit Einführung des Schuldenregulierungsverfahrens ist die Zahl der Privatinsolvenzverfahren im ersten Quartal 2013 zurückgegangen. Österreichweit sind heuer bereits 2.532 Privatinsolvenzen eingebracht worden, 309 davon wurden mangels Vermögen abgewiesen. Der Rückgang erklärt sich aber leider nicht dadurch, dass es weniger Privatpersonen gibt, die zahlungsunfähig sind, sondern am zu geringen Einkommen oder an der Arbeitslosigkeit. Denn Voraussetzung für eine Entschuldung ist ein regelmäßiges und ausreichendes Einkommen. Österreich gehört im Bereich der Privatinsolvenzen zum europäischen Schlusslicht, zum einen wird die Restschuldbefreiung erst nach siebenjähriger Verfahrensdauer erteilt, zum anderen gilt bei der Rückzahlung eine Mindestquote von 10%. Die österreichischen Schuldnerberatungsstellen fordern eine Reform im Privatinsolvenzrecht.

GFK

Österreich ist anders, nicht nur Wien (so gesehen auf den Werbeplakaten bei den Stadteinfahrten). Die GfK hat ein Stimmungsbarometer zum Sicherheitsbewusstsein von uns Österreicher veröffentlicht. Wir wünschen uns mehr Fantasie in der Wirtschaft. Nicht im Bezug auf finanzielle Angelegenheiten. Denn noch immer gelten der Bausparvertrag und das Sparbuch als interessanteste Sparform. Nur ein kleiner Prozentsatz an Menschen halten Aktien als vielversprechend. Als solide Werte gelten Gold- und Grundstücke, aber auch diese reichen an den Bausparvertrag und das Sparbuch nicht heran. Eine noch unveröffentlichte

Studie zeigt aber den Widerspruch der „österreichischen Seele“. Denn obwohl wir von Sicherheit träumen, spielen wir Lotto und kaufen Rubellose und wünschen uns mehr Fantasie in der Wirtschaft. 56% der ÖsterreichInnen finden, dass Imagination in der Wirtschaft eine positive Bedeutung hätte. Gleichzeitig finden nur 17%, dass in der Wirtschaft auch tatsächlich viel Fantasie zu bemerken wäre, im Gegenteil, 83% stellen eher wenig Ideenreichtum in der Wirtschaft fest. Aber nicht bei allen Berufsständen möchte man das Fantasiebedürfnis befriedigt sehen. Angelika Kofler, Leiterin der GfK Austria Sozial- und

Organisationsforschung, das wirtschaftliche Fantasiebedürfnis der ÖsterreicherInnen. „So finden nur 7%, dass Banker Fantasie bräuchten. Dieser Berufsstand bleibt wohl noch länger der Inbegriff des Bösen. Imageschäden aus gegebenen Anlässen erklären vielleicht, auch wieso nur 30% meinen, dass Priester Fantasie haben sollten, was im Vergleich zu Künstlern (96%), aber auch Wissenschaftlern, Forschern und Lehrern (58%) oder Journalisten (49%) ziemlich wenig ist. Aber bis auf Widerruf haben die Österreicherinnen und Österreicher viel Vertrauen in die Kreativität.“


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Die BAV, die zahlt sich aus, denn für Dein Geld kriegst viel heraus!

Werner Steinecker – Leiter Makler-Center Kärnten

Unser Anspruch: höchste Qualität für unsere Vertriebspartner! Die neuesten Ergebnisse aus dem Jahr 2012 – darauf sind wir stolz: 1. Platz im Weiterbildungsangebot: Wir sind stolz auf unsere Top Partner- und BAV-Akademie und informieren Sie gerne. 1. Platz in der BAV: Wir sind der Partner in diesem stark wachsenden Bereich und werden das auch weiterhin bleiben. 1. Platz in der Technischen Versicherung: Ein klarer Auftrag, den Vorsprung zu halten und auszubauen.

Hoffentlich Allianz.

WIRTSCHAFT

Die BAVPowerregel:


FINANZEN

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ALLIANZ VERSICHERUNG

Jeder zweite Österreicher fürchtet sich vor Altersarmut

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icherheit ist für europäische Bürgerinnen und Bürger der wichtigste Aspekt bei Sparprodukten und der Geldanlage. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage hervor, die das Marktforschungsinstitut YouGov in elf europäischen Ländern durchführte. 81 Prozent der insgesamt 11.268 Befragten geben an, dass ihnen Sicherheit bei der Geldanlage „äußerst wichtig“ oder „wichtig“ sei. Diese Auffassung wird in den meisten Ländern – unabhängig von deren wirtschaftlicher Verfassung – von über vier Fünftel der Befragten geteilt, lediglich in Großbritannien, Norwegen und den Niederlanden wird diesem Aspekt etwas weniger Bedeutung beigemessen.

Befragten in Europa vorhanden – ebenso ein geringes Vertrauen in die staatliche Pension: 78 Prozent der Europäer sorgen sich darum, ob der Staat die Pension zahlen kann, nur 28 Prozent glauben, dass die gesetzliche Pension als Altersvorsorge ausreicht. Um den Lebensstandard zu halten, glauben in Österreich 74 Prozent der

Europaweit: Sicherheit vor Renditechance und Nachhaltigkeit Bei den Anforderungen an die Geldanlage rangiert eine hohe Rendite (58 Prozent der Befragten) nur auf dem siebenten Rang, dies gilt für den Europa-Schnitt ebenso wie für Österreich (61 Prozent). Ökologische und soziale Auswahlkriterien bei der Geldanlage haben für Europäer im Durchschnitt eher nachrangige Bedeutung. „Wer in Zeiten finanzieller Repression ausschließlich auf kurzfristige Sicherheit und den Sparzins setzt, erhält heutzutage aber nicht einmal den Inflationsausgleich und wird seine langfristigen Anlageziele mit Sicherheit nicht erreichen“, kommentiert Martin Bruckner, Vorstandsmitglied der Allianz Investmentbank und Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich, die Ergebnisse der Umfrage.

Lebensstandard im Alter: Sorge um Alterseinkommen Starkes Bewusstsein für die Notwendigkeit einer privaten Altersvorsorge ist bei den

dahinter. Am ehesten gespart würde in Portugal, wo nur 21 Prozent der Befragten das Geld ausgeben würden. Fast die Hälfte aller Befragten, die angeben, das Geld auszugeben, würden es zur Deckung laufender Kosten verwenden, 43 Prozent für Freizeitaktivitäten. Vor allem die Portugiesen (68 Prozent) und Griechen (73 Prozent) würden es zur Deckung der laufenden Kosten heranziehen. Von jenen Befragten, die angeben, das Geld zu sparen, würde mehr als die Hälfte für eine größere Anschaffung ansparen (57 Prozent), in Österreich liegt dieser Wert bei 65 Prozent. Geld für Altersvorsorge würde nur rund ein Viertel der Sparer zurücklegen. Im Durchschnitt geben drei von vier Europäern an, sparsam zu sein. Schweizer werden von anderen Europäern als am sparsamsten eingeschätzt, Griechen als am wenigsten sparsam.

Finanzielle Repression: Neudefinition von Sicherheit notwendig AllianzInvestementbank AG Vorstand Martin Bruckner Befragten, noch mehr fürs Alter ansparen zu müssen, 53 Prozent der Befragten sehen sich nicht in der Lage, privat für das Alter vorzusorgen. Angst vor Altersarmut haben in Österreich 52 Prozent der Befragten. Insbesondere Südeuropäer haben überdurchschnittlich große Angst vor Altersarmut, wobei Italien mit einem Wert von 93 Prozent heraus sticht.

Platz 1 in Europa: Fast jeder zweite Österreicher würde zusätzliche 100 Euro ausgeben Wenn Österreicher 100 Euro mehr im Monat zur Verfügung hätten, würden 44 Prozent der Befragten das Geld eher ausgeben als zu sparen – das ist der höchste Wert in ganz Europa. Deutschland (42 Prozent) und die Schweiz (41 Prozent) liegen knapp

Bruckner ortet steigenden Bedarf für eine Neudefinition von Sicherheit: „Die Investmentbranche kann und muss auch – angesichts der wachsenden Notwendigkeit zur privaten Altersvorsorge – zur Lösung des Dilemmas zwischen kurz- und langfristiger Sicherheit beitragen.“ Wichtig sei es dabei, sehr gezielt Kapitalmarktrisiken zur Renditeerzielung einzugehen und Kunden gleichzeitig ein planbares Alterseinkommen in Aussicht zu stellen. Denn nur wer es schafft, sich mit solchen Komplettlösungen als Partner bei der Erzielung zukünftiger Kapitalerträge zu positionieren, werde langfristig in den Augen der Kunden eine Rolle spielen. „Global und breit aufgestellte Anbieter mit ausgewiesenen Risikomanagementkapazitäten und Zugang zu versicherungsartigen Lösungen haben hier eine gute Ausgangsposition“, so Bruckner abschließend.


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FINANZEN

FACHVERBAND DER FINANZDIENSTLEISTER

Weltfondstag it Jetzt m

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as Wort Fonds-Sparen ist vielen Privatanlegern zwar ein Begriff, doch im Detail fehlt oft das Wissen über das Wesen dieser Anlageform. Die gewerblichen Vermögensberater sind auch in dieser Frage wie auch in sonst allen Geldangelegenheiten die professionellen Ansprechpartner. Ein eigener Weltfondstag am 19. April 2013 soll den Blick auf diese Veranlagungsmöglichkeit ziehen Die Idee, auch kleinen Sparern eine Möglichkeit zu schaffen, mit möglichst geringem Risiko an einem Portfolio von Wertpapieren teilzuhaben und vom wirtschaftlichen Aufschwung von Unternehmen zu profitieren scheint schon länger zu existieren. Als Vater des Investmentfonds wird der niederländische Kaufmann Adriaan van Ketwich angesehen. Denn 1774 stellte er das allererste Gemeinschaftsvermögen namens „Eendracht Maakt Magt“, zu Deutsch: „Eintracht macht stark“ vor. Zur Belebung des Fondsgedankens rief der deutsche Fondsverband BVI am 19. April 2012 den ersten Weltfondstag aus. Das Datum wurde nicht zufällig gewählt, sondern entsprach dem Geburtstag von Adriaan van Ketwich. 2013 soll dieser Tag zum ersten Mal auch in Österreich begangen und dafür genutzt werden, besondere Schwerpunktinformationen zum Fondssparen an die Öffentlichkeit heranzutragen. Wolfgang K Göltl, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister der WKO empfiehlt, sich in Finanzfragen immer vom Fachmann beraten und informieren zu lassen.

Leasing mit Zahlungsausfallsversicherung. LEASINGPROTECT heißt die Zahlungsausfallsversicherung von Wiener Städtische • Donau Leasing – zu jedem neuen Leasingvertrag abschließbar! Sie übernimmt das Leasingentgelt bei Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit. Mit der Vorteilswelt profitieren KundInnen außerdem von attraktiven Zusatzleistungen rund ums Auto wie z.B. bargeldloses und günstigeres Tanken, Einkaufsvorteile bei Forstinger u.v.m. www.wsd-leasing.at


VERSICHERUNG

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Mag. Alexander Petzmann, Geschäftsführung CCA und TOGETHER

CCA / TOGETHER

Was bringt die richtige IT für Makler?

IT

ist aus dem heutigen Makleralltag nicht mehr weg zu denken. Wichtig ist, auf eine Softwarelösung zu setzen, die auf die spezifischen Anforderungen des Qualitätsmaklers zugeschnitten ist und sämtliche regionalen Anforderungen und österreichischen Gegebenheiten in

Alfred Trey, Trey & Partner KG

Sowohl für große Maklerbüros, wie auch für Einzelmakler rechnet es sich von Anfang an, in ein adäquates EDV System zu investieren, denn der Kundenbestand ist das wichtigste Gut eines Maklers. DIE RICHTIGE INVESTITION FÜR JUNGMAKLER „Für einen Makler, der erst kurz im Geschäft ist, ist jede Investition sehr schwierig. Im Nachhinein betrachtet, würde ich jedem empfehlen, vom ersten Tag an mit der richtigen IT zu arbeiten. Später benötigt man auf jeden Fall ein leistungsstarkes Programm und ein Umstieg ist schwierig und langwierig. Für jeden der versicherungsunabhängig tätig sein möchte, ist es somit eine Muss-Investition.“

einem innovativen System abbildet. CCA und TOGETHER präsentieren als Vorreiter die Möglichkeit einer gänzlich papierlosen Abwicklung von Geschäftsfällen und bieten als österreichischer Dienstleister maßgeschneiderte und sichere SoftwareGesamtlösungen zur Prozessoptimierung für Maklerbüros jeder Größe.

Thomas Brandl, Koban Südvers Group Austria

Dafür muss die IT jedoch auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt sein und eine ganzheitliche, übergreifende Lösungsvariante anbieten. Nur wenn die IT maßgeschneidert zu den Anforderungen des jeweiligen Maklerbüros passt, kann die Effizienz des Arbeitens gesteigert und damit der Workflow verbessert werden. INDIVIDUELLE ANFORDERUNGEN UND MASSGESCHNEIDERTE IT „Für uns passt CCA aus verschiedensten Gründen am besten. Als große Gruppierung haben wir spezielle Anforderungen an unsere IT. CCA und TIS unterstützen uns bei der Abwicklung und erleichtern unsere Arbeitsprozesse.“

Auch die hohe Sicherheit der Daten ist ein wichtiges Kernelement der richtigen IT. DATENSCHUTZ IST VIELSCHICHTIG UND WICHTIG „In Bezug auf den Datenschutz und die Datensicherheit sind besonders der Schutz vor Verlust, der Schutz vor Angriff durch Dritte und der Schutz vor Mißbrauch durch den Wettbewerb wichtig. Aktuelle Beispiele zeigen auf, wie wichtig Datenschutz und –sicherheit gerade heute sind. CCA und TOGETHER investieren täglich in die aktuellsten Sicherheitssysteme und den Schutz Ihrer wertvollen Daten!“

Gerald Tschrepitsch, Generalgeschäftsführer der IRH-Tschrepitsch Versicherungsmaklergruppe

Eine Effizienzsteigerung kann unter anderem durch die vollständige Übergabe und Übernahme der Daten zwischen EDV Systemen erreicht werden. Mit Vermeidung von Doppeleingaben nimmt das Risiko von Haftungsfällen rapide ab. Die Historisierung erfolgt mit dem Einsatz von EDV Systemen automatisch und die Nachweisbarkeit ist auf Knopfdruck möglich. PROZESSOPTIMIERUNG IM BÜRO „CCA und TIS machen es uns möglich, die Verarbeitungs- und Durchlaufzeiten der Geschäftsfälle so kurz als möglich zu halten“


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Tablet Magazin

S Bernhard Fasching, Sales Manager Austria, Standard Life Versicherung

tandard Life gibt in Österreich ein neues Tablet Magazin heraus. Das Magazin mit dem Namen „Added Value“ ist als App für das iPad sowie für Android-Tablets in den jeweiligen Online-Stores kostenfrei erhältlich. Mit einer Mischung aus Finanz- und LifestyleThemen will der Versicherer mit vier Ausgaben pro Jahr seine Leser informieren und unterhalten. In der ersten Titelstory beleuchtet das Magazin Europa aus einer positiven Perspektive und zeigt dabei, dass der europäische Markt gute Anlagechancen bietet. Im Anschluss folgen Markteinschätzungen und -kommentare des konzerneigenen Investmenthauses Standard Life Investments sowie Neuigkeiten zu den Produkten. Den

Abschluss jeder Ausgabe bildet der Lifestylebereich. Unter der Rubrik „Einmal im Leben“ werden den Lesern hier ungewöhnliche Reiseziele oder Events vorgestellt. In der ersten Ausgabe sind das die umfangreichen Wintersportmöglichkeiten in den schottischen Highlands. “Gerade im Finanzbereich kommt es darauf an, komplexe Informationen auf interessante Weise zu vermitteln. Wir haben mit „Added Value“ einen innovativen Weg gefunden, anspruchsvolle Informationen mit Lesespaß zu verknüpfen“, sagt Bernhard Fasching, Sales Manager Austria von Standard Life.Informationen zu dem neuen Magazin sowie die verschiedenen Downloadmöglichkeiten finden Sie unter www.standardlife.at/Ueber_uns/Added_Value

Sicher.Entspannt.Unterwegs Sicher.Entspannt.Unterwegs Was würde eine unvorhergesehene Reiseänderung Was würde eine unvorhergesehene Reiseänderung eines Mitarbeiters, der Verlust seines Reisegepäcks eines Mitarbeiters, der Verlust seines Reisegepäcks oder eine medizinische Behandlung für den geoder eine medizinische Behandlung für den geplanten Erfolg der Dienstreise bedeuten? planten Erfolg der Dienstreise bedeuten?

Unternehmen Unternehmen haften haften für ihre Mitarbeiter für ihre Mitarbeiter auf auf Dienstreisen. Dienstreisen. Lassen Lassen Sie Sie diese diese nicht nicht im im Regen Regen stehen. stehen. Wir Wir helfen helfen Ihnen Ihnen dabei. dabei. Verlassen Verlassen Sie Sie sich sich auf auf uns! uns!

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VERSICHERUNG

STANDARD LIFE VERSICHERUNG


VERSICHERUNG

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GENERALI VERSICHERUNG

Konsequent Dr. Peter Thirring CEO der Generali Versicherung hat sichtlich zufrieden die Ergebnisse des Jahres 2012 präsentiert.

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as EGT konnte im Vergleich zum Vorjahr um 48,5% auf 150,8 Mio. gesteigert werden, die Combined Ratio verbesserte sich trotz der Unwetterereignisse auf 94,9%. Der Marktanteil der Gruppe mit der Europäischer Reiseversicherung und BAWAG P.S.K. Versicherung ist stabil bei 15,2% geblieben. Das direkte Prämienaufkommen betrug 2,4 Mrd. Euro. Die einzelnen Segmente, die Schaden- und Unfallversicherung stieg um 2,1%, die Krankenversicherung verzeichnete einen Zuwachs von 3%. Das Lebensversicherungsgeschäft musste einen Rückgang von 6% vermelden. Das Finanzergebnis konnte die Gruppe um 38,9% auf 536,7 Mio. Euro steigern. Die Kapitalanlagen stiegen um 5,1% auf rund 11 Mrd. Euro. Dr. Thirring: „Die Generali Gruppe Österreich ist finanziell sehr stark und strukturell bestens aufgestellt. 2012 hat die Generali im sich permanent verändernden wirtschaftlichen Umfeld ihren erfolgreichen Weg fortgesetzt. Das Geschäftsmodell der Gruppe mit seiner ertragsorientierten Geschäfts- und risikobewussten Zeichnungspolitik hat 2012 zu sehr guten Ergebnissen geführt und ich denke, dass wir diesen Weg konsequent in Zukunft fortführen werden.“ Die Generali Versicherung hat in der Schaden-Unfallversicherung neuerlich eine Prämiensteigerung verzeichnet und liegt mit 1.9% über dem Vorjahresniveau. Die KFZ-Versicherung vermeldet ebenfalls Zuwachs und in der Sachversicherung gibt

es eine Steigerung um insgesamt 2,2%. In der Unfallversicherung verzeichnet man eine Prämiensteigerung von 2,1%. In der Krankenversicherung ein Wachstum von 2% auf 237,2 Mio. Euro. Das Prämienaufkommen in der Lebensversicherung ging um 7,3% zurück, das ist zurückzuführen auf den Einbruch bei der fondsgebundenen Lebensversicherung. Sonst konnte sich der Lebensversicherungsbereich stabil entwickeln, vor allem die klassische LV. Heuer will das Unternehmen seine Tätigkeit noch stärker auf den Markt fokussieren. „Unsere

v.l.n.r.: CEO Dr. Peter Thirring und CFO Mag. Klaus Wallner

Produkt- und Serviceangebote so nah wie möglich an die Kundenbedürfnisse auszurichten ist ebenso ein Schwerpunkt unserer neuen Strategie, wie den Vertrieb unserer Versicherungs- und Vorsorgelösungen weiter zu optimieren und auszubauen“, so Thirring.


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VERSICHERUNG

DIALOG LEBENSVERSICHERUNG AG

Jubiläumsjahr

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in Höhe von 7,0 Mio. Euro. Auch für heuer erwartet man eine sehr positive Geschäftstätigkeit. Rüdiger R. Burchardi, Vorstand für Vertrieb und Marketing, kommentiert das Ergebnis entsprechend: „Unser spezifisches Geschäftsmodell bewährt sich nachhaltig. Wir sind der führende Spezialversicherer für biometrische Risiken und bieten erstklassige Produkte zur Absicherung von Todesfall, Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit an. Als reiner Maklerversicherer sind wir der bevorzugte Ansprechpartner für unsere 15.000 Vertriebspartner in den Märkten Deutschland und Österreich. Unser Geschäftserfolg bestätigt die Richtigkeit unseres strategischen Ansatzes.“

WIEN NORD

m Jubiläumsjahr konnte die Dialog Lebensversicherung ein Spitzenergebnis, das beste in ihrer Geschichte erzielen. Im Neugeschäft sind die laufenden Jahresbeiträge um 3,2% auf 24,7 Mio. Euro gestiegen die Stückzahl der polizzierten Verträge ist um 1,8% auf 33.800 angewachsen. Auch im Bestand gibt es bei den Bruttobeiträgen ein Plus von 4,6% auf 230,9 Mio. Das Hauptgeschäftsfeld der Dialog, die Risikolebensversicherung, wuchsen im Neugeschäftsbereich um 1,6% der Marktanteil wurde auf 5,7% gesteigert. Im Maklermarkt liegt der Anteil bei 22,9%. Gesamt erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2012 ein Jahresergebnis

E N R O V H C A N AUENS.. A H D N C E F S CHAF WIR S 0 JAHREN. GE R O S 9 R SVO ben. SEIT a LÄUM *

JUBIviel zu feiern h nkt V N sche r) DIE die noch e iker ge on Vertragsdau le, ilharm Für al h und P e m n lde n Monatsprä ie o g 4 u z vo k B(Aisnzahl abhängig nssatz ück 1923 St rter Zi . e x i a t n m a : r k Ga ierte Auflage .04.2013 t i 0 3 m t evers.a k Li on gültig bis ww.no r auf w i t ter ode Ak

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Rüdiger R. Burchardi, Vorstandsdirektor Dialog Lebensversicherung


VERSICHERUNG

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FACHVERBAND DER VERSICHERUNGSMAKLER UND BERATER IN VERSICHERUNGSANGELEGENHEITEN

Kein taugliches Mittel „Für fairen Wettbewerb und Konsumentenschutz.“ So bezeichnet der Fachverband den neuen Leitlinienentwurf zum Beschwerdemanagement von Versicherungsvermittlern.

D

ie Europäische Aufsichtsbehörde (EIOPA) fordert, dass die Versicherungsvermittler selbst ein entsprechendes Beschwerdemanagement zu schaffen haben. Mit dem aktuellen Leitlinienentwurf (RP 272/I/2013/GT/Zl) versucht man ein „Level Playing Field“ zwischen den einzelnen Vermittlern in Europa zu erreichten, und möchte Beschwerden über Versicherungsvermittler fair behandelt wissen. Beide Ziele sind grundsätzlich begrüßenswert, insbesondere die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen liegt im ausdrücklichen Interesse des Fachverbandes der Versicherungsmakler. Die Standesvertretung ist allerdings der Ansicht, dass der vorliegende Leitlinienentwurf nicht bzw. nur bedingt geeignet ist, diesen Zielsetzungen in der Praxis auch zu entsprechen. „Selbstverständlich muss ein Versicherungsmakler angemessen auf eine Beschwerde des Kunden reagieren. Ein Versicherungsmaklerunternehmen verpflichtendes Beschwerdemanagementsystem ist aber weder für das Funktionieren des Binnenmarktes notwendig, noch ist es mit derartig praxisfernen Guidelines sinnvoll“, meint Gunther Riedlsperger, WKO-Fachverbandsobmann der Versicherungsmakler.

Unnötige Parallelsysteme In Österreich ist neben der Beschwerdestelle über Versicherungsvermittler im BMWFJ auch im Fachverband der Versicherungsmakler eine Rechtsservice- und Schlichtungsstelle (RSS) eingerichtet. Über die beim BMWFJ eingerichteten Beschwer-

Der Versicherungsmakler sieht sich insbesondere im Rahmen eines Klein- und Mittelunternehmens überbordenden Administrationsangelegenheiten gegenüber, die zusätzliche Kosten verursachen und allenfalls die Zeit nehmen, sich dem Kunden zu widmen. Insofern erscheint der gegenständliche Ansatz eines Beschwerdemanagementsystems hinsichtlich der verfolgten Zielsetzung nach Konsumentenschutz sogar kontraproduktiv.

Guidelines nicht praxistauglich umsetzbar

Bundesobmann Akad. Vkfm. Gunther Riedlsperger destelle hinaus existiert also eine weitere Beschwerdemöglichkeit für Kunden von Versicherungsmaklern, sodass ein sich beschwert-fühlender Kunde/Versicherungsnehmer zumindest zwei Möglichkeiten zur Beschwerdeführung vorfindet und die zusätzliche Einführung eines Parallelsystems nicht notwendig ist.

Überbordenden Administrationsaufwand und Kostenbelastung Die gegenständlich vorgeschlagenen Guidelines on Complaints-Handling orientieren sich offenkundig an den Mitte 2012 erlassenen Richtlinien zum Beschwerdemanagement von Versicherungsunternehmen. Die – wenn auch modifizierte – Übertragung von Guidelines, die für große, oftmals konzernartige Dimensionen annehmende (Versicherungs-)Unternehmen konzipiert sind, sind per se nicht geeignet auf eine Branche übertragen zu werden, deren Unternehmensstruktur mit überwältigender Mehrheit von Klein- und Mittelbetrieben geprägt ist, wie dies in Österreich der Fall ist. Über 60% der österreichischen Versicherungsvermittlerunternehmen sind als Einzelunternehmer tätig. Knapp 50% aller Versicherungsmaklerunternehmen in Österreich sind EPUs.

Die vorgeschlagenen Guidelines erachten es als grundsätzlich notwendig, dass die organisatorischen Regelungen gewährleisten, dass eine Beschwerde von einer anderen Person bearbeitet wird, als von derjenigen, die für die Beschwerde kausal verantwortlich war/ist. Wie diese Umsetzung im EPUBereich erfolgen soll, bleibt offen bzw. kann eine derartige Regelung im EPU-Bereich schlichtweg nicht funktionieren. Als mögliche Lösung soll allenfalls vorgeschlagen werden, in derartigen Fällen die Anrufungsmöglichkeit einer externen Beschwerdestelle vorzusehen. Damit würde sich schließlich eine Situation ergeben, die derzeit bereits existiert: Die Beschwerde landen bei der Beschwerdestelle beim BMWFJ. Für den Konsumenten/Kunden ist also nichts gewonnen; im Gegenteil: Er verliert durch die Übertragung seiner Beschwerde vom unternehmensinternen Beschwerdemanagementsystem an eine externe Stelle bloß Zeit, und das Versicherungsmaklerunternehmen verliert infolge des administrativen Aufwandes Zeit und Geld.

Fazit EIOPA verfolgt zwar hehre Ziele, die im aktuellen Leitlinienentwurf zum Beschwerdemanagement von Versicherungsvermittlern allerdings nicht verwirklicht werden. Anstatt auf die bereits bestehende Beschwerdestellen zurückzugreifen, sollen unnötige Parallelsysteme geschaffen werden. Die Guidelines sind wenig praxisnah, erzeugen überbordenden Administrationsaufwand und zusätzliche Kostenbelastung für den Versicherungsmakler und machen keinen direkten Kundenutzen ersichtlich.


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30. Geburtstag

RECHTSSCHUTZ BEI REISEN Ob mit dem Auto nach Italien, eine Woche Pauschalreise im Club am Meer oder ein Kurztrip nach Barcelona – Sommerzeit ist Urlaubszeit. Doch was, wenn durch entgangene Urlaubsfreuden aus Reiselust rasch Reisefrust wird?

VERSICHERUNG

HDI VERSICHERUNG AG ÖSTERREICH

INTERNATIONALE RECHTSHILFE Die D.A.S. begleitet KundInnen auf Reisen. Rasche Hilfe und umfassende Service-Angebote gehen dabei über Österreichs Grenzen hinaus: Der 24-Stunden-Notruf steht auch für Fragen aus dem Ausland rund um die Uhr zur Verfügung. Die Telefonische Rechtsauskunft und das RechtsService Ausland der D.A.S. bieten umfangreiche Beratung.

SICHERHEIT FÜR UNTERWEGS

v.l.n.r.: Günther Weiß, Vorstandsvorsitzender und Thomas Lackner, Vorstand HDI Versicherung

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eit 1983 bietet die HDI Versicherung AG in Österreich Versicherungslösungen für Unternehmen und später auch für Privatpersonen. Seitdem entwickelte sich HDI mit kontinuierlichen Ergebnissen zu einer fixen Größe am österreichischen Versicherungsmarkt. Passend zum Firmenjubiläum sorgten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahr 2012 mit fortdauerndem Einsatz für Geburtstagsgeschenke in Form eines gestiegenen Bruttoprämienvolumens in Höhe von 191,3 Mio. Euro und einer sehr guten Brutto Combined Ratio von 83,6 Prozent. 2012 konnte die HDI Versicherung AG in Österreich inklusive der Niederlassungen in Tschechien, Ungarn und der Slowakei ein abgegrenztes Prämienvolumen von rund 191,3 Mio. Euro erwirtschaften. Das ist ein Plus von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt rund 9,46 Mio. Euro, der Jahresgewinn rund 6,18 Mio. Euro. Auch bei wichtigen Versicherungskennzahlen kann das Unternehmen punkten, erklärt Günther Weiß, Vorsitzender des Vorstands der HDI Versicherung AG: „Bei der Brutto Combined Ratio, der Schaden-Kosten-Quote, haben wir mit 83,6 Prozent ein sehr gutes Ergebnis erreicht. Mit dem stabilen Wachstum beim Bruttoprämienvolumen und den sehr positiven Bilanzzahlen zeigen wir, dass wir nach diesen 30 Jahren eine sehr gute Position am Versicherungsmarkt in Österreich gefunden haben.“ Für Vorstand Thomas Lackner ist klar, worauf die guten Ergebnisse zurückzuführen sind: „Wir danken der gesamten Belegschaft in Österreich und den Niederlassungen für ihren Einsatz und die Anstrengung bei der Bewältigung der schwierigen Aufgaben. Auch mit 30 Jahren Markterfahrung ist ein Unternehmen nur so gut wie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Pass gestohlen? Die Reise-Service-Versicherung unterstützt bei der Ersatzbeschaffung von Reisedokumenten und bietet schnelle Hilfeleistung beim Verlust von Zahlungsmitteln im Ausland, inklusive der Sperre von Kreditkarten.

RECHTSSCHUTZ RUND UMS AUTO Bei Fahrzeug-Problemen im Ausland unterstützt die Verkehrs-Service-Versicherung mit fahrzeugbezogenen Leistungen wie Bergen, Abschleppen, Bevorschussung einer Notreparatur und Ersatzfahrer.

FLUG STORNIERT – WAS NUN? Wird bei einer gebuchten Pauschalreise mit Urlaubszweck aus dem Verschulden des Veranstalters ein erheblicher Teil der Leistung nicht erbracht, kann Schadenersatz gefordert werden. Die Höhe hängt u. a. vom Grad des Verschuldens, Schwere und Dauer des Mangels sowie dem Preis der Reise ab.

Mag. Markus Messenlehner Leiter RechtsService

D.A.S. Rechtsschutz AG

DER FÜHRENDE SPEZIALIST IM RECHTSSCHUTZ

www.das.at


VERSICHERUNG

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R + V VERSICHERUNG

Mobile Berechnungsplattform

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ie österreichische Niederlassung der R + V Versicherung bringt die erste mobile Berechnungsplattform für gewerbliche Versicherungen auf den österreichischen Markt. www.tarifrechner-ruv. at ist eine mobile Webseite, über die sich Standardprodukte rasch und unkompliziert berechnen und beantragen lassen. Neben dem Tarifrechner bietet die Plattform ein transparentes und vereinfachtes Antragsprozedere sowie umfangreiche Produktinformationen. Nach Absenden des Antrages erhält der Makler bereits nach Sekunden

per Email eine vorläufige Deckungsbestätigung. Der Tarifrechner ist mit sämtlichen Endgeräten kompatibel, einzige Voraussetzung ist ein funktionierender Internetzugang. Die neue Applikation startet zunächst mit zwei Produkten aus dem D&O Bereich, der Unternehmens- sowie der persönlichen D&O Versicherung. So können Makler beispielsweise für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 150 Millionen Euro und Versicherungssummen bis fünf Millionen Euro Versicherungsschutz beantragen. In der persönlichen D&O lässt sich Versicherungsschutz für bis zu 10 un-

Die mobile Berechnungsplattform für Makler Nutzen sie unseren Tarifrechner um Prämienberechnungen durchzuführen, das gewünschte Risiko zu beantragen und gleich in Deckung zu geben. Diese Applikation ist ausschließlich für die Benutzung durch Versicherungsmakler vorgesehen. Voraussetzung für die Beantragung der angebotenen Produkte ist ein aufrechtes Gewerbe als Versicherungsmakler.

© 2013 │ R+V Allgemeine Versicherung AG

terschiedliche Mandate abschließen. Die Plattform wird von R+V in den nächsten Monaten sukzessive um weitere Standardprodukte, wie beispielsweise Maschinenund Elektronikversicherungen, erweitert.

WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG

Gesundes Wachstum

D GenDir. Mag. Robert Lasshofer, Wiener Städtische Versicherung

ie Wiener Städtische Versicherung konnte ihr Geschäftsergebnis im Jahr 2012 mit rund 246,6 Mio. Euro wieder steigern, trotz Rückgang der Gesamtprämien um 0,7%, wobei das ausschließlich auf die Entwicklung der Lebensversicherung, insbesondere auf den Einmalerlag zurückzuführen ist. Die Combined Ratio liegt bei 95,4%, obwohl es massive Unwetterschäden gegeben hat. Sowohl im Schaden/Unfall als auch in der Krankenversicherungssparte konnte der Wachstumstrend der letzten Jahre fortgesetzt werden. Nur das Lebensversicherungsgeschäft ist eine Herausforderung, im Bereich laufende Prämie sank das Prämienvolumen geringfügig. Im Einmaler-

lagbereich kam es jedoch zu einem zweistelligen Prämienrückgang. Für heuer sieht Generaldirektor Mag. Robert Lasshofer langfristiges und ertragreiches Wachstum im Fokus: „Wir wollen das Wachstum in der Schaden/Unfall und in der Krankenversicherung fortführen. Ebenfalls im Zentrum: Die Trendumkehr in der Lebensversicherung schaffen. Die ersten Monate des heurigen Jahres zeigen bereits eine positive Prämienentwicklung über alle Sparten. Gleichzeitig setzen wir alles daran, unsere Ergebnisqualität weiter zu steigern. Über allem steht die Stabilität und Berechenbarkeit der Wiener Städtischen. Das bedeutet die Fortführung risikobewusster Veranlagungspolitik und Eigenkapitalstärkung.“


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Flitterwochen Die VAV Versicherung hat zu ihrer Hochzeitsversicherung nun einen neuen Zusatzbaustein im Angebot, eine Flitterwochen-Versicherung.

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ie Hochzeitsversicherung wurde letztes Jahr erfolgreich eingeführt und bietet ein umfassendes Deckungskonzept für einen der schönsten Tage im Leben. Die Prämie beträgt je nach Selbstbehalt zwischen 290 und 450 Euro. Leistung wird erbracht, wenn beispielsweise

die Braut oder Bräutigam vor der Trauung doch noch kalte Füße bekommen sollte. Auch Pannen bei der Hochzeitsfeier, wie etwa Beschädigung des Brautkleides, Verlust der Eheringe, oder bei Erkrankung der Braut oder eines nahen Familienmitgliedes und noch vieles mehr. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Hochzeitsversicherung mindestens einen Monat vor Hochzeitstermin abgeschlossen wurde. Abschließbar ist diese zwischen dem 18. und dem 75.Lebensjahr und gilt in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien und Liechtenstein. Das neue Zusatztool, die Flitterwochenversicherung bietet weltweiten Versicherungs-

schutz bei Storno/Rücktritt der Reise von bis zu 5.000 Euro. Bei Verlust je nach Wert des Gepäckes mit einer Versicherungssumme von bis zu 2.500 Euro, bei einer verspäteten Gepäcksauslieferung wird bis zu einer Summe von 250 Euro ausgeholfen. Auch eine Unfallversicherung und eine Krankenversicherung sind inkludiert. Tritt bei einer Auslandsreise ein Notfall auf, der einen Heimtransport verlangt ist dieser im Produkt eingeschlossen, sowie eine Reise-Privat-Haftpflichtversicherung bis zu 750.000 Euro. Die Produkte können ebenso für Feierlichkeiten zum 25. oder 50. Hochzeitstag abgeschlossen werden.

UNIQA VERSICHERUNG

Biker Messe Oldtimer News

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ie UNIQA Versicherung war Partner der größten österreichischen Biker Messe in Tulln. Zum Start der Motorradsaison hat das Unternehmen seine Tarife für Motorräder aktualisiert. Wer ein Motorrad mit einem Hubraum unter 700 ccm und weniger als 82 PS hat, kommt mit den neuen Tarifen günstiger davon, meint Robert Wasner Sachversicherungsvorstand UNIQA Österreich. Die Deckungssumme von zehn Mio. ist automatisch, ohne dass dabei die Prämie erhöht wird. Die Kennzeichenhinterlegung bringt eine anteilsmäßige Zurückerstattung der motorbezogenen Versicherungssteuer. Bei so-

genanntem Stilllegungsverzicht verringert sich die Prämie um 35%. (Allerdings muss das Bike vom 1. November bis 1. März in der Garage bleiben). Oldtimer können sogar mit einem speziellen Tarif eingedeckt werden. Der Tarif gilt für erhaltenswerte historische Fahrzeuge, die älter als 20 Jahre sind. (Auch für PKW, Kombi und Klein LKW). Die Prämie für die Haftpflichtversicherung wird ausschließlich über das Alter des zu versichernden Fahrzeuges ermittelt. Wer eine Oldtimer Polizze abschließt, kann zusätzlich auch den Anhänger, mit dem der Oldtimer transportiert wird, mit einer Jahres Netto Prämie von zehn Euro mitversichern.

Robert Wasner, Sachversicherungsvorstand UNIQA Österreich

VERSICHERUNG

VAV VERSICHERUNG


40 VERSICHERUNG

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Zukunftsvorsorge D

ie Reform der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge ist einen Schritt weiter. Das Finanzministerium hat den Gesetzesentwurf in Begutachtung geschickt, diese läuft bis 17. Mai 2013 und ein Regierungsbeschluss sollte sich bis Ende Mai ausgehen. Gefordert wurde von der Branche eine Änderung bei den Aktienquoten, nun soll ein altersabhängiges Modell einen flexiblen Aktienanteil bieten. Für unter 50-jährige soll der Anteil zwischen 15 bis 60% liegen, bei über 50-jährigen zwischen 5 bis 50%. Im Gegenzug sollen laut Wirtschaftsblatt die Anbieter die als zu hoch kritisierten Abschlusskosten senken. Zusätzlich soll auch die staatliche Förderung nur bis zu einer bestimmten Höhe ausbezahlt werden. Nun reagiert die Vermittlerbranche, Obmann der Fachgruppe Finanz-

dienstleister Michael Holzer sieht in dem Angebot der Versicherungen, die Abschlusskosten zu deckeln einen Angriff auf die Vergütung der Vermögensberater. Denn die sogenannten „Abschlusskosten“ sind ja die Honorierung einer hoch qualifizierten Dienstleistung und damit das Einkommen des Vermögensberaters. Er wünsche sich ein Gespräch mit allen Anbietern am Markt, denn „wenn wir von Kostenreduktion sprechen“, so Holzer, „ müssen erst die gesamten Kosten am Produkt transparent dargestellt werden. Unseren Kunden soll verständlich kommuniziert werden, wie viel von beispielswiese € 100,00, die einbezahlt werden, auf Werbekosten, Vertriebskosten, Abschlusskosten, etc. entfallen und welcher Betrag für den Kunden als Ansparbetrag überbleibt.“ Erst danach könne man gemeinsam überlegen, wo Kosten

Bundesministerin Maria Fekter

Obmann der Fachgruppe Finanzdienstleister Niederösterreich Michael Holzer

eingespart werden sollten. Dazu müsse man hinterfragen, welche Leistung hinter den jeweiligen Kosten stehe. Es wäre inakzeptabel, einfach das Entgelt für die Beratungsleistung zur Diskussion zu stellen. Aber auch die Arbeiterkammer Oberösterreich meldet sich zur Sache und ist sehr unzufrieden mit dem Reformvorschlag. Präsident Dr. Johann Kalliauer: „„Die Anliegen der Konsumentinnen und Konsumenten sind unserer Finanzministerin anscheinend völlig wurscht. Anders kann man den Entwurf für die ‚Zukunftsvorsorge Neu‘ nicht kommentieren“. Die Veranlagungsvorschriften für die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge sollen zwar innerhalb von zehn Jahren


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jetzt das dritte Mal geändert werden, aber wieder ohne Verbesserung für die Konsumenten/-innen. Kein Ertrag, keine garantierte Mindestrente , keine Ausstiegsmöglichkeiten, keine Transparenz bei Veranlagung und Kosten: Die zentralen Probleme der Konsumenten/-innen mit der Zukunftsvorsorge werden auch im neuen Konzept nicht angegangen. „Die Finanzministerin hat anscheinend noch immer nicht mitbekommen, dass bereits 700.000 Zukunftsvorsorge-Verträge ausgestoppt wurden“, so Kalliauer, „sonst hätte sie im neuen Entwurf entsprechend darauf reagiert. Die Wortwahl des Präsidenten der Arbeiterkammer Oberösterreich hat einen unserer Leser zu folgendem Leserbrief inspiriert:

„Der Hochmut der Mächtigen“ (Shakespeare) ist zuweilen unerträglich Es sind eben zweierlei Paar Schuhe, ob man mit bezahlten „Künstlern“ ein diffamierendes „Pensionspanorama“ herstellen lässt, oder ob man selbst konstruktive Vorschläge FÜR sichere Pensionen machen soll.

schränkungen bei der individuellen Freiheit geben – anders funktioniert das Leben nicht – und zwar in keinem Lebensbereich. Maximale Rendite, absolute Sicherheit und jederzeitige Verfügbarkeit sind tolle Schlagwörter – aber eben unvereinbar. Übrigens – wieso lt. offiziellen Risikostandards Anleihen noch immer als vollkommen risikolos eingestuft werden, entzieht sich jeder sachlichen Kritik. Schon etwas von Irland, Spanien, Portugal, Griechenland, Zypern gehört? Langsam müssten doch die indoktriniertesten Staatsgläubigen auch einsehen, dass es nirgendwo absolute Sicherheit gibt. Größtmögliche Sicherheit bietet die Kombination der (jedenfalls notwendigen) Umlageverfahren mit zusätzlicher privater und betrieblicher Vorsorge. Und diese beiden Vorsorgekategorien sollten von staatlicher Bevormundung möglichst befreit werden, sondern dem Bürger selbst eine größtmögliche Auswahl bieten. Rudolf Mittendorfer, Sprecher des unabhängigen Wirtschaftsforums

FGO KR Rudolf Mittendorfer

VERSICHERUNG

Arbeitskammerpräsident Dr. Johann Kalliauer

AK-Präsident Kalliauer erfreut sich persönlich eines wohldotierten Jobs und für seine Pension sorgt ein Pensionsstatut, welches eben die von ihm „vertretenen“ Arbeiter, Angestellten und Selbstständigen NICHT haben. Die in der Verfassung abgesicherten Zwangsmitgliedschaftsbeträge sorgen weiteres für einen regelmäßigen Kapitalfluss in die AK (diese Kritik gilt auch für die WKÖ), weshalb es im Lauf der Jahre wohl zu einem determinierten Denken kommt: „Die eigenen Wünsche werden zum Befehl“ Die Kritikpunkte des Herrn Kalliauer sind an Allgemeinheit nicht zu überbieten, und leider strotzen sie auch von einschlägiger Ahnungslosigkeit und sind eher eine „Quadratur der Inkompetenz“. Wo sind die einst berühmten volkswirtschaftlichen Vordenker der AK (zB. Alfred Dallinger) bloß geblieben? Es muss doch auch einem „quasi beamteten Arbeiterkämmerer“ einleuchten, dass Kapitalgarantien (unnötig) Geld kosten, dass die Anleiherenditen von Österreich oder Deutschland derzeit bei 1,5 bzw. 1,3% liegen, dass langfristig nur ein entsprechender Aktienanteil Inflationsschutz bieten kann - und dass Eigenvorsorge jedenfalls notwendig ist, egal wie hoch die jeweilige Rendite ist. Und in Zeiten weltweiter finanzieller Repression gibt es eben niedrige Renditen – dieses Wissen muss man doch erwarten dürfen? UND - im Jahr 2050 hat Österreich 5% mehr Beitragszahler, aber 50% mehr Pensionisten! Diese Zahlen sind von der PVA – also keinesfalls die ständig unterstellten Angstparolen der Versicherungswirtschaft. Und wenn Herr Kalauer schon ständig die fehlenden Ausstiegsmöglichkeiten bei der Zukunftsvorsorge moniert (die nicht einmal stimmen), dann gestatte er die Frage, wie man denn beim staatlichen Umlagesystem aussteigen kann? Ich persönlich rechne nicht nur fest mit jährlich sinkenden Pensionen, sondern ich sehe sie auf meinem Pensionskonto dokumentiert – „wo kann ich da aussteigen bitte?“ Auch ein privates Vorsorgeprodukt ist ein geschlossener Kreis – und wenn die Gesamtheit bestimmte Vorteile haben soll, dann MUSS es zwangsläufig Ein-


VERSICHERUNG

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HELVETIA VERSICHERUNG

Partner Web erweitert

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ie Helvetia Versicherung hat ihr Partnerweb erweitert. Ab sofort können Vertriebspartner auch direkt die KFZ - Verträge digital polizzieren. Abgesehen von der orts- und zeitunabhängigen Bearbeitungsmöglichkeit und der raschen Übermittlung, besteht auch die Möglichkeit Offerte zur späteren Weiterbearbeitung einfach und sicher zu speichern. Weitere bewährte Inhalte des Partnerwebs sind, Tarifrechner, tagesaktuelle Bestandsanzeigen, Online-Schadensmeldungen und ein Downloadcenter mit Pro-

Alexander Neubauer, Leiter Helvetia Partnervertrieb spekten, Versicherungsbedingungen und Formularen. Die Top 3 der meistgenützten Applikationen des Helvetia Partnerweb sind derzeit die Tarifberechnungen in der Sachversicherung im Privatbereich – Helvetia Ganz Privat (HGP). Danach folgen die Tarifberechnungen KFZ und die Bestandssuche nach Namen. Durchschnittlich sind

600 User pro Monat eingeloggt, die rund 5,5 Mal pro Monat das Partnerweb verwenden. Im Bereich Schaden-Unfall werden bereits fast 40% der Polizzierungen über das Portal durchgeführt. „Das bringt eine wesentliche Erleichterung und Beschleunigung des gesamten Vorgangs“, so Alexander Neubauer, Leiter Helvetia Partnervertrieb.

WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG

Sicherheitsnetz

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Dr. Judith Havasi, Vorstandsdirektorin Wiener Städtische Versicherung

ie Freiluftsaison hat begonnen und damit steigt die Gefahr von Verletzungen beim Sport und Straßenverkehr. Fast 80% der Unfälle ereignen sich in der Freizeit und 200.000 Menschen verletzten sich beim Sport so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Dr. Judith Havasi Vorstandsdirektorin Wiener Städtische Versicherung: „Vielen ist gar nicht bewusst, dass man nur am Arbeitsplatz, auf dem Weg zur Arbeit und auf Dienstreisen gesetzlich unfallversichert ist, alles was man in seiner Freizeit tut, geht auf eigenes Risiko und die meisten Unfälle passieren in der Freizeit.“ Mit dem Bausteinsystem passt sich das „Unfallvorsorge Premium“ Produkt jeder Lebensphase sowie der jeweiligen persönlichen Situation

optimal an. Es sind neben den klassischen Breitensportarten auch Trendsportarten wie, Bungee-Jumping, Rafting, Kiten, Parasailing oder auch Tandemsprünge, bereits im Basis Tarif inkludiert. Lediglich bei Extremsportarten wie z. B. Mountainbike Downhill, alpinem Klettern im hohen Schwierigkeitsbereich, Reiten in höheren Klassen und Wettkampfbedingungen, beim Fußball in einer höheren Spielklasse (Landesliga) sowie bei Sportarten, die unter Wettkampfbedingungen ausgeübt werden, erhöht sich die Prämie um 25 Prozent. Motorsportler, Extreme-Freerider oder Freeskier unterliegen gesonderten Bedingungen. Ohne Mehrkosten mitversichert sind z. B. Prämienerlass im Krankheitsfall ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit, Folgen von Zeckenbiss und Borreliose uvm.


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VERSICHERUNG

NÜRNBERGER VERSICHERUNG

Next Generation Die Nürnberger Versicherung hat die“Biene Maja Kindervorsorge“ überarbeitet. Ebenfalls neu gestaltet wurden die Beratungs- und Verkaufsunterlagen. Im Aktionszeitraum bis 21.12.2013 gibt es für jedes versicherte Kind eine handbemalte Biene Maja Sparbüchse als Geschenk.

B

asis jeder Kindervorsorge sollte die Unfallversicherung sein. Mit dem NÜRNBERGER VIP Unfallschutz können Lücken der gesetzlichen Unfallversicherung geschlossen werden. Die Basisleistungen können mit den Zusatzleistungen des Unfall Plus-Leistungspaket ergänzt werden. Verbesserte Gliedertaxe, Knochenbruch Trostpflaster, usw. Mit im Paket ist auch die Aktive-Schaden-Hilfe. Dies ermöglicht unter anderem die Organisation und Kostenübernahme von unfallbedingten Bergungs- und Rettungseinsätzen sowie Krankenbesuche durch Verwandte bei Unfällen des Kindes im Ausland. Der zweite Baustein der Biene Maja ist der Vermögensaufbau. Hier stehen drei Fondspolizzen zur Auswahl. Der Biene Maja Fonds Pass ist eine fondsgebundene Lebensversicherung. Zur Auswahl stehen über 70 Investmentfonds unterschiedlicher Risikoklassen, ein monatlicher Fondswechsel ist kostenfrei möglich. „Biene Maja nachhaltig investieren ist eine zukunftsorientierte Vorsorgelösung, die Nachhaltigkeitsüberlegungen ins Zentrum der Anlageentscheidungen stellt, ohne dass dabei auf attraktive Ertragschancen verzichtet werden muss. Dabei kann aus zwei Portfolios mit unterschiedlichen Risikoklassen gewählt werden. Biene Maja Klick verfügt im Unterschied zu den anderen beiden Produkten über eine Kapital- und Höchststandsgarantie. Alle drei Fondspolizzen aus der Serie verfügen

über folgende weitere Vorteile: die Patenschaft der Nürnberger mit Übernahme der Prämienzahlung im Ablebensfall des versicherten Versorgers, mögliche flexible Zuzahlungen und auch vorzeitige Entnahme aus dem vorhandenen Fonds-Guthaben. Die Biene Maja Kindervorsorge erfreut sich bei unseren Vertriebspartnern seit der Einführung vor über 10 Jahren ständiger Beliebtheit. Nun war es an der Zeit, die

Kurt Molterer, Vorstandsvorsitzender NÜRNBERGER Versicherung

Produkte zu überarbeiten und an die aktuellen Bedürfnisse der Kunden anzupassen“, erläutert Vorstandsvorsitzender Kurt Molterer.


VERSICHERUNG

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ALLIANZ VERSICHERUNG

Pflegebedürftig Bis zum Jahr 2060 wird die Zahl der Pflegebedürftigen in Europa auf 50 Millionen Menschen steigen.

„D

er demografische Wandel ist ein struktureller Trend mit potenziell dramatischen Auswirkungen: Die steigende Zahl von Menschen mit Pflegebedarf zählt dabei wohl zu den bedenklichsten Entwicklungen der Bevölkerungsalterung“ erklärt Dr. Johann Oswald, Vorstandsmitglied der Allianz Gruppe in Österreich. Derzeit gibt es laut Statistik Austria etwa 440.000 Bundespflegegeldbezieher. Im Jahr 2050 werden mehr als 3 Millionen Österreicher älter als 60 Jahre alt sein. „Wir gehen davon aus, dass im Jahre 2050 rund 1 Millionen Menschen in Österreich auf Pflege angewiesen sein werden. Wer im Pflegefall gut umsorgt sein möchte, sollte seine Altersvorsorge neu überdenken.“ Denn in Österreich liegen die durchschnittlichen Kosten pro Jahr und Patient bei ca 17.000 Euro, wobei die Bandbreite zwischen häuslicher und stationärer Pflege sehr groß ist. Denn die Gesamtkosten pro Patient und Jahr belaufen sich derzeit bei konservativer Berechnung auf durchschnittlich 10.000 in häuslicher Pflege und bis zu 43.000 in stationärer Pflege – Tendenz: steigend. Bereits heute können viele Familien die Pflege ihrer Angehörigen nicht mehr selbst übernehmen. Dies führt dazu, dass viele Pflegebedürftige von Dritten versorgt werden müssen. Gleichzeitig wird das Personal für die Versorgung immer knapper, da in Zukunft die Bevölke-

rung im erwerbsfähigen Alter abnimmt. „Die Gesellschaft muss die Familien entlasten und die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ermöglichen“, so Oswald. Angesichts steigender Anforderungen an die berufliche Mobilität dürfte jedoch die Bereitschaft abnehmen, den Beruf komplett aufzugeben und die Betreuung oder Pflege der Angehörigen dauerhaft selbst zu übernehmen. Darüber hinaus fühlen sich Betroffene und Angehörige bei Fragen, wie der Verlauf der jeweiligen Krankheit gemildert, der Alltag eigenständig bewältigt oder ein geeigneter und insbesondere finanzierbarer Pflegeplatz gefunden wer-

den kann, häufig allein gelassen. Versicherungen stellen sich zunehmend auf die Herausforderungen durch die stark steigende Bedeutung dieser Entwicklungen ein. Die Pflegeversicherung der Allianz erbringt während der Pflegebedürftigkeit – ab Stufe 3 – eine monatliche Leistung. „Pflege ist ein schwieriges Thema, bei dem alle – Staat, Unternehmen aber auch jeder Einzelne – gefordert sind. Es gilt, Defizite in der medizinischen Versorgung und der Pflege zu verbessern. Letztendlich sollte sich jeder Einzelne so früh wie möglich mit dem Thema beschäftigen“, so Oswald abschließend.


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VERSICHERUNG

GENERALI

Unfall auf dem Weg zur Arbeit – oder doch nicht?

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m Arbeitsplatz, auf dem Weg von oder zur Arbeit oder auf Dienstreisen ist der Dienstnehmer bei einem Unfall durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt, nicht jedoch bei Unfällen in der Freizeit. Ereignet sich ein Unfall auf dem Arbeitsweg, kann die Definition des „geschützten Weges“ durch die Rechtsprechung unerwartete Probleme aufwerfen. Dies wird anhand eines kürzlich von einem Berufungssenat entschiedenen Rechtsstreits deutlich. Ein Wohnungsmieter war auf dem Weg zur Arbeit nach dem Verlassen seiner Wohnung im Stiegenhaus des Mehrparteienhauses zu Fall gekommen und hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen, die zu einer dauerhafte Behinderung führten. Die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) war der Ansicht, dass dieser Unfall noch der Privatsphäre des Wohnungsmieters zuzuordnen sei und somit kein Dienstunfall vorliege. Daraufhin klagte der Verunfallte die BVA auf Gewährung einer Versehrtenrente. Der nachfolgende Rechtsstreit wurde schließlich vom Berufungsgericht, das sich der ständigen Rechtsprechung des OGH anschloss, entschieden: Der OGH zieht die Grenze, an welcher der versicherte Weg zur bzw. von der Arbeit beginnt oder endet, mit der Außenfront des Wohnhauses, das bedeutet das ins Freie führende Haustor bzw. das Garagentor. Die Klage wurde abgewiesen, der Geschädigte erhält keine Leistung von der BVA. „Will man Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Deckungsvoraussetzungen der gesetzlichen Unfallversicherung ver-

Dr. Hemma Massera, Leiterin Betriebliche Personenversicherung, Generali Versicherung meiden, empfiehlt sich der Abschluss einer zusätzlichen freiwilligen Unfallvorsorge, da hier Unfallschutz nicht nur für den beruflichen Bereich, sondern auch in Form einer 24-Stunden-Deckung vereinbart werden kann.“, erklärt Dr. Hemma Massera, Leiterin Betriebliche Personenversicherung, Generali Versicherung. Bei dieser Variante entfallen die eingangs geschilderten Abgrenzungsfragen, weil der Versicherungsschutz mit weltweiter Deckung sowohl beruflich als auch in der Freizeit besteht. „Auch im Rahmen

einer betrieblichen Kollektiv-Unfallversicherung können Unternehmer für ihre Mitarbeiter diesen Rund-um-die-UhrVersicherungsschutz einführen. Dies ist besonders wichtig für die Absicherung der Mitarbeiter auf Dienstreisen.“, betont die Expertin. Bei der Generali ist der Einschluss der 24-Stunden-Deckung übrigens zu einer äußerst moderaten Mehrprämie möglich. Eine kleine Prämiendifferenz, die aber im Ernstfall einen großen Unterschied bedeuten kann!


VERSICHERUNG

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VAV

Technologie erleichtert die Arbeit des Maklers In letzter Zeit häufen sich die Meldungen von Versicherungsunternehmen, die ihre Makler-Portale modernisiert haben. Bei der VAV wurde bereits vor sieben Jahren der erste elektronische Antrag vollautomatisiert verarbeitet und polizziert. Als Wegbereiter für die Branche setzt die VAV weiterhin auf Technologie, wenn es um Vereinfachung des Makleralltags geht.

S

eit Jahren fokussiert sich die VAV auf die Bereitstellung adäquater Arbeitswerkzeuge für ihre Vertriebspartner. Vormals bot die OfflineSoftware (bekannt unter „VAVakus“, Anm. d. Red.), die Möglichkeit EDV-gestützt Angebote und Anträge zu berechnen, zu speichern und wieder aufzurufen; ab September 2006 war es möglich, Anträge elektronisch – via XML – zu übermitteln. Anfang 2006 startete die VAV ihre OnlineOffensive und stellte ihr VertriebspartnerExtranet VAV Online vor. Binnen weniger Wochen registrierten sich hunderte Makler und nutzten die webbasierten Services. Neben Bestandsauskünften, Provisionsstatistiken und detaillierter Vertragseinsicht war es schon bald möglich, die Angebote für die Privatsparten zu berechnen und die Anträge elektronisch zu übermitteln sowie Schäden über interaktive Formulare zu melden.

VAV PRO: Vertriebspartner-Portal spart Zeit und Aufwand 2010 erfolgte dann der Umstieg auf ein umfangreiches Serviceportal, VAV PRO. Der Fokus bei der Entwicklung von VAV PRO lag ganz klar darauf, den Arbeitsalltag für VAV-

Vertriebspartner zu erleichtern und möglichst viele Informationen online anzubieten. Daher wurde ein offener Bereich geschaffen, in dem Besucher Produktdetails nachlesen können, ohne sich einloggen zu müssen. Im Log-In-Bereich, der bezeichnenderweise „Mein VAV PRO“ heißt, sind all jene Funktionalitäten zu finden, die individuelle Informationen enthalten, also beispielsweise die Vermittlerabrechnung, die Bestandsauskunft oder auch die Tarifrechner.

Heißer Tipp: VAV PRO-Tarifrechner Hier können ganz bequem Angebote für alle Privatsparten berechnet, abgespeichert oder gleich Anträge erstellt werden. Diese werden per XML-Schnittstelle in das EDVSystem der VAV eingespielt. Dieser Prozess ist inzwischen so weit verfeinert, dass zwei Drittel aller Anträge die VAV auf elektronischem Weg via XML erreichen. Vorteil: Die Polizzen werden praktisch sofort erstellt und sind in der Regel am nächsten Tag in elektronischer Form beim Makler und binnen weniger Tage (Postweg) beim Kunden. Evidenzhaltung und Urgenzen sowie umfangreiche Papierarchive im Maklerbüro entfallen somit.

Klepp: „Bauen Automatisierung weiter aus“ „Die Services und Funktionalitäten auf VAV PRO werden selbstverständlich laufend ausgebaut: Heuer wurden bereits die Berechnungen für KFZ und Unfall weiter optimiert. Mit Juli gehen die Neuerungen der Eigenheim- und Haushalt-Versicherungen Ganz persönlich präsentieren sich die VAV-Regionalleiter im Internet

Joachim Klepp, Leiter Maklervertrieb bei der VAV online“, erklärt Joachim Klepp, Leiter Maklervertrieb bei der VAV. „Ganz neu sind die Seiten der VAV-Regionalleiter, wo neben Kontaktinformationen auch Veranstaltungstermine und persönliche Tipps des Regionalleiters zu finden sind. Mit unserem Maklerportal versuchen wir die Prozesse für den Vertriebspartner so schlank wie möglich zu gestalten und unseren hohen Automatisierungsgrad weiter auszubauen.“ Weitere Infos unter www.VAVPRO.at VAV PRO: MODERNES ARBEITEN LEICHT GEMACHT Das Vertriebspartner-Portal der VAV zählt zur Spitzenklasse: Das bestätigt eine Studie aus 2012, in der VAV PRO unter die Top-5 gereiht wurde. Die Online-Tarifrechner auf VAV PRO bieten maximalen Komfort: • Es muss keine Software am PC installiert werden. Damit entfallen Zeitaufwand und allfällige Probleme, die es bei jeder PC-Installation geben kann. • Updates müssen nicht mehr eingespielt werden, denn die Online-Rechner sind immer auf dem neuesten Tarifstand. • Die Eingabe der Daten ist deutlich bequemer als das Ausfüllen eines Papierantrages, da viele Eingaben bereits vorbelegt sind. Dadurch sinkt auch die Fehlerquote. • Der Makler erhält unmittelbar nach Klick auf den „Senden“-Button ein Bestätigungs-Mail mit einem PDF des Antrags. Dieses PDF kann er sofort an seinen Kunden weiterleiten und in seinem BestandsverwaltungsProgramm abspeichern. • Die VAV beteiligt ihre Vertriebspartner am Erfolg von VAV PRO – durch die Ausschüttung der Bonus-Provision in den Sparten KFZ und Unfall.


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„Was ich von einem Versicherungspartner erwarte? Ich möchte mich in meiner Arbeit voll meinen Kunden widmen können. Das heißt weniger Administration, weniger Papier. Ich möchte ein modernes Online-Portal, das mir jederzeit Kunden- und Vertragsdaten sowie bequeme Abschlussmöglichkeiten bietet.“ Johann Karall Versicherungsmakler, Kleinwarasdorf

www.was-wir-wollen.at

Das VAV-Versprechen: Einsicht in Ihren Bestand und Abschlussmöglichkeit rund um die Uhr. Unser Vertriebspartner-Portal VAV PRO ist optimal auf Ihre Arbeitsweise zugeschnitten. Mit einer garantierten Verfügbarkeit von 99,99 Prozent greifen Sie jederzeit auf Ihre Kundendaten zu, erstellen Anträge oder wickeln die gängigsten Geschäftsfälle online ab. Die Online-Abschlussquote bei der VAV liegt bei mehr als 60 Prozent und das ist in Österreich einzigartig. 2.982 Vertriebspartner der VAV arbeiten bereits mit VAV PRO. Wir investieren auch weiterhin in den Ausbau unserer Online-Services, damit Sie sich voll auf Ihre Kunden konzentrieren können. Was Sie sonst noch von uns erwarten können? Informationen dazu hat Ihr zuständiger Regionalleiter, Ihr Service Team oder steigen Sie ein auf www.VAVPRO.at

VERSICHERUNG

„ICH MÖCHTE WENIGER ZEIT MIT PAPIERKRAM VERBRINGEN“

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ÖSTERREICHISCHE HAGELVERSICHERUNG

v.l.n.r.: Vorstandsvorsitzender Kurt Weinberger, BM Niki Berlakovich

Kooperation mit AMA

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nsgesamt den Weg von 303 Erdumrundungen hat sich die Österreichische Hagelversicherung durch die Kooperation mit der AMA erspart. Seit 1996 beschleunigt die elektronische Datenübermittlung durch die AMA die Abwicklung der Versicherungsverträge bei der Österreichischen Hagelversicherung. Diese Form der Antragsabwicklung bringt nicht nur Einsparungen bei den Papierkosten, sondern auch bei PKW-Kilometern: Anstelle der früher Jahr für Jahr persönlich durchgeführten Antragsaufnahme durch die Versicherungsvertreter vor Ort, werden hierbei die Daten, die der AMA für die Förderungsabwicklung von den Bauern bekannt gegeben werden, als Basis für die Prämienberechnung herangezogen. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der

Österreichischen Hagelversicherung, führt weiter aus: „Wenn man die eingesparten Fahrtkilometer für das Einheben der ausgefüllten Datenblätter hochrechnet, ergibt das in 18 Jahren eine Summe von mehr als 12 Mio. km, also 303 Erdumrundungen.“ Unter Einhaltung aller Datenschutzauflagen werden der Hagelversicherung von der AMA die für die Polizze notwendigen Angaben wie Feldstückbezeichnung, Kulturart und Flächenausmaß übermittelt. Voraussetzung dafür ist, dass der Landwirt der Datenübermittlung zuvor ausdrücklich zugestimmt hat. 98 Prozent der versicherten Bauern nutzen diese Verwaltungsvereinfachung bereits. Zudem werden seit 2005 zur weiteren Entbürokratisierung die Orthofotos in der Schadenserhebung genutzt. Für die Kunden der Hagelversi-

cherung bedeutet dies nicht nur weniger Bürokratie, sondern auch die Gewährleistung, dass alle ihre Kulturen versichert sind und rechtzeitig vor den ersten Schäden umfassender Versicherungsschutz besteht. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Hagelversicherung die dadurch eingesparten Kosten den Landwirten in Form von Prämienrabatten zugutekommen lässt. Kurt Weinbergers Dank gilt in diesem Zusammenhang neben der AMA vor allem Bundesminister Niki Berlakovich. „Mit dieser Regelung zeigen wir eindrücklich vor, dass für uns Bürokratieabbau und Verwaltungsvereinfachung nicht einfach nur Schlagworte sind. Im Interesse der Bauernschaft lassen wir erfolgreich konkrete Taten in der Praxis folgen“, sind sich beide einig.


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xklusive, italienische Mode in hoher Qualität. Egal ob Damenmode, Herrenmode, Schuhe oder Accessoires – im DRIM Sind sie am besten bedient. DRIM - das ist italienische Mode mit der Leichtigkeit des Südens und der Eleganz und Exklusivität von Welt!

Die Firma TERET GesmbH ist stehts bemüht bestmögliche Arbeit zu leisten. Im Zuge dieser Arbeit werden herausragende Kenntnisse in vielen Teilbereichen des Baugewerbes erworben. In Abstimmung mit Ihnen, können wir für Sie, folgende Arbeiten erledigen: VWS – Arbeiten, Innenputzarbeiten, Estricharbeiten, Abbrucharbeiten, Schalungsarbeiten, Maurerarbeiten, Bewehrungsarbeiten, Betonarbeiten, Reinigungsarbeiten, Trockenbau, Sanierungsarbeiten.

INFO

INFO Favoritenstraße 173/4, 1100 Wien Tel: +43 (1) 943 09 27 Fax: +43 (1) 943 00 20 www.teret.at, teret@live.at

Landstraßer Hauptstraße 66 1030 Wien Tel./Fax: +43 1 2085046 Mob: +43 664 42 37 949 www.drim.at, office@drim.at

Schadenregulierung vor Ort

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ennen Sie faircheck? War einer unserer Schadenregulierer schon bei Ihnen oder Ihren Kunden? Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Erfahrung oder Anregung unter www.faircheck.at/kundenfeedback mitteilen. Besuchen sie uns unter www.faircheck.at oder schreiben Sie uns unter info@faircheck.at, wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf! Unsere Produktwelt: Schadenregulierung vor Ort in ganz Österreich und der Schweiz bis zum Ablösevorschlag Schadenbegleitung Bewertung von Versicherungssummen Elektro- und Blitzgutachten Schadenprävention INFO faircheck Schadensservice GmbH www.faircheck.at, office@faircheck.at

MARKT

Spezialitäten in Meidling


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Siegergruppe Kugelbahn: v.l.n.r.: Wolfgang Zagler, TU Wien, Daniel Dicker, HTL Braunau, Eduard Riha, Jurymitglied, Florian Reschenhofer, HTL Braunau, Eringard Kaufmann, ÖAR, Peter Eichler, UNIQA Österreich

UNIQA / ÖAR

Sieger der UNIKATE

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ie Sieger der UNIKATE 2012 stehen fest. Peter Eichler, Vorstand UNIQA Österreich und Eringard Kaufmann, Generalsekretärin der ÖAR übergaben die Geldpreise an die Gewinner. Der Ideenwettbewerb fand bereits zum zweiten Mal statt. Die Jury, unter der Leitung von Wolfgang Zagler (TU Wien), wählte aus insgesamt sechs eingereichten Ideen, die besten zwei aus. Zudem verlieh das Komitee auch einen Anerkennungspreis. Die beiden Siegerprojekte wurden mit jeweils 2.000 Euro belohnt. Florian Reschenhofer und Daniel Dicker (beide von der HTL Braunau) gewinnen mit der Idee einer Kugelbahn für demenzkranke Personen. Das Projekt ist bei einem Besuch im Altenheim Braunau entstanden, in dem das Hilfsmittel auch zum Einsatz kommen soll. Michaela Kury und Christof Vavra (beide FH Technikum Wien) haben ein Konzept für die Entwicklung einer

Sieger des Projekts Navigation für sehbehinderten Ruderer: Michaela Kury und Christof Vavra, FH Technikum Wien

Navigation für einen sehbehinderten Ruderer eingereicht und erhalten ebenfalls einen Scheck im Wert von 2.000 Euro. Das fertige Produkt soll einem 30-jährigen Mann zugutekommen, der nach einem Flugzeugabsturz trotz seiner Einschränkungen nach wie vor dem Rudersport nachgehen will.

Der Anerkennungspreis der Jury wurde für die Idee von Lisa Dulling, Bernadette Oblak und Jan Mikula (alle von der HTL Klagenfurt) ausgesprochen. Die Schüler haben einen Spielwürfel für Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf entwickelt.


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UNIQA VERSICHERUNG

Vital4Brain DVD

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sterreichs Schüler bewegen sich zu wenig. Das wirkt sich nicht nur negativ auf ihre körperliche Verfassung und auf die motorische Leistungsfähigkeit aus, sondern verschlechtert auch die Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollen Kinder und Jugendliche täglich mindestens 60 Minuten Bewegung mit mittlerer bis hoher körperlicher Intensität machen. Mit der Initiative Vital4Brain soll, der natürliche Bewegungsdrang der Kinder auch in den Schulen erhalten und weiter ausgebaut werden. UNIQA, SPORT.LAND.Niederösterreich und die Projektpartner von Vital4Brain haben nun alle Volksschulen

in Niederösterreich mit der DVD „Vital4Brain – präsentiert von Stephan Eberharter und Michaela Dorfmeister“ und alle 150 Übungen sowie sechs Vital4Brain Einheiten zum Ansehen und Mitmachen, ausgestattet.. „Vital4Brain ist leicht in den Schulalltag einzupassen, weil alle Übungen unmittelbar im Klassenraum und in der Alltagskleidung durchgeführt werden”, so Werner Schwarz, Entwickler von Vital4Brain und Direktor des BG Zehnergasse in Wiener Neustadt.

v.l.n.r.: Margarete Pearson, Direktorin Sportvolksschule Lerchengasse, Hartwig Löger, Michi Dorfmeister, Petra Bohuslav, Werner Schwarz und SchülerInnen der 4B der Harald Lowatschek Sportvolksschule Lerchengasse

TIROLER VERSICHERUNGSMAKLER

Hauspatenschaft

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v.l.n.r.: Thomas Tiefenbrunner, Manuela Mader, Kurt Lorbek

eit vier Jahren veranstalten die Tiroler Versicherungsmakler einen Branchentreff in Innsbruck. Die beim Expertentag eingehobenen Tagungsgebühren wurden von Anfang an für soziale Projekte bzw. sozial benachteiligten Bevölkerungsschichten zur Verfügung gestellt. Thomas Tiefenbrunner Fachgruppenobmann der Tiroler Versicherungsmakler: „ Die Fachgruppe verlängert die Hauspatenschaft für das Haus Emil Lang im SOS-Kinderdorf in Imst. Die Aufrechterhaltung der Hauspatenschaft bedeutet für uns auch, dass wir den Kontakt mit den Eltern und Kindern weiter erhalten“. Bei

einem Treffen in der Wirtschaftskammer Tirol in Innsbruck unterzeichneten der Fachgruppenobmann und sein Geschäftsführer, Kurt Lorbek, zusammen mit Manuela Mader vom SOS-Kinderdorf offiziell die Verlängerung der seit 2010 bestehenden Patenschaft. Mader: „Der Beitrag entlastet das Familienbudget und hilft dadurch speziell, wenn neue Haushaltsgeräte angeschafft werden müssen, wenn die Familie oder Kinderwohngruppe ein paar Tage in die Ferien fahren möchte oder bei ganz grundlegenden Anschaffungen wie Schulmaterial oder Kleidung.“


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R+V zu Gast im Europäischen Zentrum für Erneuerbare Energien in Güssing Um seinen Vertriebspartnern das Produktportfolio auf dem Gebiet erneuerbare Energien vorzustellen, lud der Versicherer ins Europäische Zentrum für erneuerbare Energien nach Güssing ins schöne Südburgenland ein.

Makler besuchen Biomasse-, Solarund Fernwärmeanlagen Der Bürgermeister der Nachbargemeinde Strem Herr Deutsch erklärt den Teilnehmern die Funktionsweise der Fernwärmeanlage

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rneuerbare Energien – ein Stichwort, das nicht nur für die Erhaltung der Umwelt, sondern auch im Sinne einer nachhaltigen Energiegewinnung immer weiter an Bedeutung gewinnt. R+V gehört auf diesem Gebiet zu den marktführenden Versicherern im deutschsprachigen Raum. Egal ob es sich um einen Off-Shore Windpark im Wert von mehreren Millionen Euro oder eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eines kleinen Unternehmens handelt – R+V hat die passende Versicherungslösung parat.

Schon seit 1996 wird in der Bezirkshauptstadt an einer umweltfreundlichen Energiegewinnung geforscht. Zahlreiche Projekte konnten bisher umgesetzt werden, mit dem Ergebnis, dass sich Güssing in dieser Zeit von einer im wirtschaftlichen Niedergang befindlichen Stadt zu einer florierenden und zukunftsweisenden Gemeinde entwickelt hat. Ein ideales Umfeld also für eine gelungene Maklerveranstaltung, findet Thomas Koch, Spartenleiter technische Versicherung der R+V Niederlassung Österreich: „In dem europaweit anerkannten Zentrum in Güssing konnten wir für unsere Vertriebspartner die Anlagen, die wir versichern, sehr anschaulich und erlebbar machen.“ Dabei besichtigten die Teilnehmer neben Biomasse-, Solar- und Fernwärmeanlagen auch einen weltweit einzigartigen Kraftwerkstyp: die Biogasanlage in Güssing

Die Teilnehmer besichtigen trotz des kalten Wetters mit großem Interesse die Anlagen rund um Güssing.

dient gleichzeitig als Forschungsanlage, an der zahlreiche Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland sowie internationale Projektpartner beteiligt sind, um die neuartige Technologie zur Marktreife zu bringen. Dipl.-Ing. Uwe Janssen, Abteilungsdirektor technische Versicherung der R+V Direktion Wiesbaden, erläuterte im Rahmen der

Mit seinen einzigartigen riedgedeckten Weinkellern strebt Heiligenbrunn das Weltkulturerbe an. Veranstaltung nicht nur das breit gefächerte Produktportfolio der R+V auf diesem Gebiet, sondern machte mit zahlreichen Schadenbeispielen den Nutzen entsprechender Absicherungslösungen greifbar. Die Spezialisten des Europäischen Zentrums standen den Gästen von R+V darüber hinaus zur technischen Funktionalität der Anlagen Rede und Antwort. Auch abseits technischer Details und hochmoderner Anlagen hat die Region Güssing einiges zu bieten: So konnten die Teilnehmer bei einer Führung durch die Kellergasse Heiligenbrunn einzigartige riedgedeckte Keller bestaunen und bei einem abschließenden Mittagessen auf Burg Güssing den Blick auf die Region rund um die Vorreitergemeinde von oben genießen.


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UNIQA MAKLERSERVICE

Golf ohne Getue

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uch heuer veranstaltet die Maklerakademie der UNIQA Versicherung zahlreiche Seminare. Ihre mentale Stärke in Wettspiel und Beruf haben sich die Teilnehmer der UNIQA Maklerakademie im Golfclub Castelconturbia im italienischen Piemont von Mentalcoach und Golfproette Nadine Widerin geholt. Wie schon in den letzten Jahren hat das Seminar rund um Golf und mentale Kraft enormen Zuspruch gefunden. Die 3 x 9 Loch Anlage hat als Hintergrundkulisse das Monte Rose Bergmassiv in den Walliser Alpen. Sie wurde 1987 vom Stararchitekten Robert Trent Jones II entworfen. Der Golfarchitekt hat über 500 Golfanlagen weltweit designt bzw. redesignt und sein Motto lautet: „The Sun never sets on a Robert Trent Jones GolfCourse“. Der Platz fügt sich harmonisch

in die unberührte Landschaft ein. Die Lage des leicht wellig angelegten Terrains inmitten alter Bäume, Bäche und Teiche ist ideal. Jeder der 3 Kurse hat einen eigenen Charakter. Nadine Widerin, Golfprofi und einzige staatlich geprüfte Golftrainerin in Österreich, stand der Maklerakademie mit ihren außergewöhnlichen Trainingsmethoden als Coach zur Verfügung. Sie arbeitet seit vielen Jahren mit dem Golfklub Castelconturbia zusammen und weiß daher die Vorzüge der Anlage zu schätzen. Nadine Widerin versucht die oft sehr technisierte Analyse des Golfschwungs zu entkrampfen und einen wesentlich lockereren Zugang zum Golfsport anzubieten. Die teilnehmenden Makler waren alle versierte Golfer und konnten aus dem Seminar neue Erkenntnisse und Erfahrungen mitnehmen.

GOLFNADINE – KEEP IT SIMPLE Um die golferischen Leistungen im Wettspiel wiederholbar zu machen, benötigt man jedoch mehr als einen guten Schwung. Die ehemalige Europaen Tourproette und ÖGV Nationalspielerin ist eine der besten PGA Dipl. Teaching Pros im deutschsprachigen Raum. Ihr Stützpunkt findet sich im Fürstentum Liechtenstein oder am exklusiven Platz des Golfclub Castelconturbia im Piemont. Ihre Trainings Methoden heben sich mit Schwerpunkten aus dem Mentaltraining hervor. 2009 erhielt sie, als bisher einzige Frau den Titel „Staatl. Golftrainerin. Ihr Motto „Habe den Mut zur Veränderung, den Glauben an Visionen, die Toleranz für Dinge, die Du nicht ändern kannst, die Intelligenz zwischen den Dingen zu unterscheiden und stets Freude, an dem was Du tust!“


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Landesdirektor Mag. Hermann Fried im Kreise der begeisterten Teilnehmerinnen am Wiener Städtischen Töchtertag 2013

WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG

Töchtertag

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ereits zum neunten Mal fand der von der Stadt Wien initiierte „Töchtertag“ in der Wiener Städtischen Versicherung statt. 29 Mädchen im Alter von 11 bis 16 Jahren hatten Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen des Versicherungsunternehmens zu werfen, und das Berufsbild der Versicherungskauffrau live und vor Ort kennen zu lernen. Eine Rätselrallye führte die teilnehmenden Mädchen zu unterschiedlichen Stationen im Haus. Damit konnten sich auf spielerische Weise Einblicke vom Call Center über die Zulassungsstelle bis hin zur Kundenbetreuung gewinnen.

5. Vertriebskonferenz am 11./12. Juni 2013 in Köln

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ur bereits fünften Konferenz in der Reihe „Aktuelle Fragen des Versicherungsvertriebs“ lädt das Institut für Versicherungswissenschaften e.V. an der Universität Leipzig am 11. und 12. Juni 2013 nach Köln ein. Die von Prof. Dr. Fred Wagner moderierte Veranstaltung bietet wieder die Möglichkeit die aktuellen Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen im Vertrieb der Assekuranz zu diskutieren und sich auszutauschen. Im Rahmen der zweitägigen Konferenz werden hoch renommierte Branchenvertreter referie-ren: • Bernd Andres, Vorstand Vertrieb und Marketing, Cosmos Lebensversicherungs-AG, Cosmos Versicherung AG • Rainer Bülow, Mitglied des Vorstands, ÖSA Versicherungen

• Eric Bussert, Vorstand Vertrieb & Marketing, HanseMerkur Versicherungsgruppe • Prof. Dr. Heinrich Dörner, Institut für Internationales Wirtschaftsrecht, Westfälische Wilhelms-Universität Münster • Lars Drückhammer, Geschäftsführer, blau direkt GmbH & Co. KG • Dr. Karsten Eichmann, Vorstand Vertrieb & Marketing, Generali Versicherung AG, Generali Lebensversicherung AG • Dr. Andreas Eurich, Mitglied der Vorstände, Barmenia Versicherungen • Frank Kettnaker, Mitglied der Vorstände, Vertrieb & Marketing, ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G., HALLESCHE Krankenversicherung a.G., ALTE LEIPZIGER Holding AG

• Iris Klunk, Mitglied des Vorstands, Talanx Deutschland AG • Frank Müller, Mitglied des Vorstands, VGH Versicherung • Christian P. Mylius, Managing Partner, Innovalue Management Partner GmbH • Prof. Dr. Hartmut Nickel-Waninger, Mitglied des Vorstands, Gothaer Gesellschaften • Roland Weber, Mitglied der Vorstände, Debeka Versicherungen • Götz Wenker, Vorsitzender der Geschäftsführung, Swiss Life Select Deutschland Nähere Informationen und das Veranstaltungsprogramm finden Sie auf der Internetseite www.ifvw.de. Bei Fragen und für die Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail an vertrieb@ifvw.de.


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3 von 4 wollen Gesundheits-Vorsorge von UNIQA bis Z. *

Gewählt zur vertrauenswürdigsten Versicherung Österreichs.

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*Quelle: Gallup Insurance Ad Tracking 2012


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STUDIE 11/2012

risControl 05/2013  

Ausgabe Mai 2013