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Schnee im Oktober verspricht einen schneereichen Winter eit es in der Schweiz Ende Oktober bis in tiefe Lagen geschneit hat, strahlen die Importeure und Händler erwartungsfroh um die Wette. Das lässt auf einen guten Winter hoffen und zwar in jeder Hinsicht. Wichtig für viele Importeure und Händler ist das Geschäft bis zum Neujahr, das entscheidet bereits massgeblich darüber, ob es ein gutes oder ein schlechtes Jahr wird. Die letzten Jahre waren nach deren Aussagen häufig magere Jahre. Ein toller Winter würde ein fettes Jahr bescheren, ausser wenn unerwartet ein Börsencrash die Welt in die Rezession zöge, daran will aber heute noch niemand denken. Auf diesen guten Winter hoffen nun die Händler. Aber auch die Wintersportund Skifans hoffen auf viel Schnee und das Wetter verspricht aktuell einen schneereichen Winter zu bescheren. Ich bin zuversichtlich.

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Noch mehr Rocker-Skier Nachdem wir bereits letzten Winter einen grossen Artikel dem Thema „Rocker-Skier” widmeten, wenden wir uns diesem Skisegment erneut zu, denn die Hersteller haben die Paletten an gerockten Skiern mitunter ziemlich ausgebaut, einige haben heute einen Bestand von bald einmal 100% der Palette. Grund genug die neuesten Entwicklungen unter die Lupe zu nehmen und den Markt für unsere Leser erneut zu analysieren.

Wintersport von Ski bis Eiskunstlauf Was für Sportinteressierte in der Schweiz interessant sein könnte haben wir in zahlreichen grossen Artikeln zusammengetragen. Beim Skisport sind wir in dieser Ausgabe sehr beim Schweizer Team geblieben, so auch beim Langlauf, dafür ist das Eiskunstlauf umso internationaler, insbesondere nachdem nun aktuell auch keine grossen Schweizer Stars an den Turnieren mitmischen. Norwegen als Reiseland Die Idee meines Bruders Bruno, sich für einmal Norwegen hinzuwenden und zu schauen, wie man im hohen Norden Winterferien verbringen könnte, bereichert unsere Palette an Berichten über Ferienregionen. Die Idee war toll, wir haben in der Kürze ein Land kenngelernt, dass weit weg scheint und doch sehr viel zu bieten hat, was man in der Schweiz oder den Nachbarländern einfach nicht bekommt. Ich bin sehr gespannt, welche Reiseziele wir in Zukunft noch anpeilen werden. Ich wünsche allen Lesern viel Spass mit der Ausgabe und freue mich auf allfällige Emails. Ich wünsche viel Vergnügen auf der Piste oder auf dem Eis! Der Herausgeber Rolf Fleckenstein

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Inhalt Winternews 6

Alles, was Wintersportfreunde und Winterurlauber interessieren könnte

Wintersport 14 Zurückhaltung nach der Ära Cuche Im ersten Jahr nach Didier Cuches Abtritt ist im Männer-Team von Swiss-Ski Zurückhaltung Trumpf

22 2-Klassen-Gesellschaft Frauen-Team Das alpine Frauen-Team von Swiss-Ski kommt als 2-Klassengesellschaft daher 28 Pisten-Cracks & Party-Checks Vom 4. - 17. Februar 2013 findet die alpine Ski-WM in Schladming statt. 68 Das erste Muskelspiel der drei Titanen Im Eiskunstlaufen werfen die Olympischen Spiele in Sotschi ihre Schatten voraus

Sportstars 32 Didier Cuche Nach der Karriere ist vor der Karriere 36 Marcel Hirscher Der Exclusive mit dem schnellen Schwung setzt auch abseits der Piste neue Massstäbe 78 Dario Cologna Seine grossen Ziele in der „zweiten” Heimat


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Skier 40 Und noch mehr Rocker! Der Boom der Rockerskier scheint unaufhaltsam zu sein. Der Anteil der gerockten Skier hat deutlich zugenommen. Die spannendsten Skier stellen wir hier vor. 64 Klick - und aus Carver wird Rocker Mit dem Fischer Hybrid hat der Ă–sterreichische Skihersteller eine beeindruckende Innovation auf den Markt gebracht. Alles Wesentliche erfahren sie in diesem Bericht.

Winterferien 84 Winterferien in Norwegen Wunderbare Landschaften, herrliche Pisten und nirgendwo Hektik, Norwegen ist ein heimliches Paradies

Abo, Impressum 96 Impressum


THE RIGHT TECHNOLOGY IS LEFT AND RIGHT

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Die Auszeichnungen der Amphibio Serie 2012/13


Rossignol Ski Pursuit App

Deine Fahrt auf deinem iPhone Rossignol hat für Skifahrer und Snowboarder eine spassige App entwickelt. Die Ski Pursuit App zeichnet die Fahrt im Skigebiet auf und misst Geschwindigkeit und Länge deiner Fahrt. Neben Maxiumum Speed, Durchschnittsgeschwindigkeit und Distanz werden auch die geleisteten Höhenmeter angezeigt. Auf einer realen Karte wird deine Fahrt aufgezeichnet, die du auf dem iPhone betrachten und über Facebook und Twitter deinen Freuden zeigen kannst. Die App von Rossignol ist kostenlos und kann über http://itunes.apple.com runtergeladen werden. Viel Spass damit!

Longines Saint-Imier Collection Chronograph

Die offizielle Uhr der Skisaison 2012-2013 Die Kollektion, welche die enge, 180-jährige Beziehung zwischen Longines als Uhrenmarke und Saint-Imier als Standort zelebriert, gibt es mit einer Linie mit Chronographen. Chronographen verkörpern Sportlichkeit und Detailfreude. Die mit den zusätzlichen Chronographen verbundenen Mehrfunktionen zeigen Detailinformationen auf und repräsentieren einen echten Zusatznutzen und Mehrwert. Das Modell mit dem schwarzen Zifferblatt ist die offizielle Uhr der Skisaison 2012-2013 von Longines. Das Modell gibt es in den Grössen 39 und 41 mm in Edelstahl oder Rotgold mit schwarzem oder versilbertem Zifferblatt und Sekunden-, 30-Minuten- und 12-Stundenzähler als Chronographen. Auch für Skifahrer von Vorteil: Die Uhr ist bis 3 bar (oder 30 Meter unter Wasser) wasserdicht. Der sportliche Look und die bekanntermassen hohe Qualität von Longines sind für Fr. 2‘950.00 zu haben und beweisen einmal mehr das hervorragende Preisleistungsverhältnis der Marke.


K2 50th Anniversary Impact 5500

K2-Modelle zum 50. Geburtstag 50 wird man nicht alle Tage und das ist ein Anlass zum Feiern. Zur Feier seines 50-jähriges Bestehen (1962-2012) lancierte K2 letzten Winter den „Rolling Stones”-Ski, die ebenfalls ihren 50. feiern. Nun fährt K2 eine Geburtstagspalette auf, die im ansprechenden Retro-Look daherkommt. Wer sich in den 70er und 80er Jahren für K2 Skier interessierte, fand solche Designs vor. Es war eine Zeit, in der die Amerikaner in Europa sehr beliebt waren, nicht nur hatten sie Europa im 2. Weltkrieg gerettet, sondern auch standen sie für das Gute, das Europa vor dem drohenden Feind aus dem Osten beschützte. Die Amerikaner waren damals die Trendsetter schlechthin. Was aus den USA kam wurde ein Hit: US-Cars, Musik, Filmstars, Rollschuhe, Skateboards, Skis, usw. In den 80er Jahren gelang es K2 erstmals eine Kombination aus den damals im Markt bestehenden Skisorten Rennski und Freizeitski zu konstruieren, den 5500. Mit den Farben der USA und dem damaligen Design Jahre paart sich der neue Impact 5500 mit der Technologie der Gegenwart. Retrolook und modernste Rocker- und Carvertechnologie bescheren dem K2-Fan einen leistungsorienterten, schnellen Allmountainski (60% Piste, 40% Offpiste), der den Anforderungen der heutigen Zeit 100% gerecht wird und bei Nostalgikern darüber hinaus wehmütige Gefühle auslöst. Sein Preis von Fr. 849.00 ist er dabei allemal wert. Mit dem Modell „50th Anniversary Recoil Comp” steht übrigens ein weiteres Retrolook-Modell zur Auswahl. Es ist schön, dass K2 die Skifahrer stets mit ihren einzigartigen Ideen und Produkten begeistert und verzaubert.

TRADITIONAL SKI

1 KLICK

2 WELTEN ROCKER

fischersports.com


inspiriert ist. Feine Linien und klar abgesetzte Anstösse sorgen für Klarheit und Eleganz. Die Linie besteht aus zahlreichen Modellen in vier Grössen, ausgesuchten Farben und edlen Materialien.

Longines Saint-Imier Collection

Feierliche Eleganz 2012 feiert die Uhrenmarke Longines, die 1832 in Saint-Imier im Schweizer Jura entstanden ist, bereits ihr 180-jähriges Bestehen. Bis heute ist Longines dem ursprünglichen Standort Saint-Imier, der mittlerweile zu einer Uhrenstadt herangewachsen

ist, treu geblieben. Diese jahrhundertelange Beziehung zwischen SaintImier und Longines wird durch die Kollektion „Saint-Imier Collection“ gekrönt. Allen Uhren gemeinsam ist die Form des Gehäuses, das von einem Modell aus den 40er Jahren

Graf Schlittschuhe

Schweizer Qualität Schön, dass es das noch gibt, einen Schuhhersteller in der Schweiz, der qualitativ hochwertige Schlittschuhe für die ganze Welt produziert. Das ist das Werk der Graf Skates AG in Kreuzlingen, deren Schuhe auch Topstars wie z.B. Carolina Kostner oder Sarah Meier tragen. Doch selbst die Stars von heute haben einmal klein angefangen. Für die Beginner hat die Graf Skates AG einige Modelle bereit, darunter das hier abgebildete Modell „Davos Gold”, dessen Schaft aus Synthetik-Leder besteht und mit atmungsaktivem Spezial-Futter versehen ist. Für junge Eiskunstläufer bietet sich das Modell „Bolero” an, das sehr komfortabel ist, da es über eine Comfort-Polsterung verfügt. Beide Modelle sind günstig und eignen sich für Anfänger oder für die Freizeit. Nähere Infos findet man unter www.grafskates.com.

Kate Winslet trägt ein luxuriöses, mit Diamanten besetztes Modell aus Stahl und Rotgold mit einem Perlmutt-Zifferblatt, das diese Eleganz klar zum Ausdruck bringt. Überragend bei Longines ist stets das aussergewöhnliche Preisleistungsverhältnis. Kosten solche luxuriöse Modelle bei anderen Marken schnell einmal Fr. 20-30‘000.00, so ist das gute Stück bei Longines bereits für Fr. 4‘215.00 zu haben.


Lange XT

Mehr Komfort und mehr Sicherheit Mit der neuen XT-Linie bringt Lange einen Allmountain-Skischuh auf den Markt, der die Vorteile eines Freerideschuhs mit denen eines Rennschuhs kombiniert. Zum einen wurden die Passform und die Schale der RS-Serie verwendet und zum anderen wurde der Schuh mit einer echten Gummisohle ausgestattet, die für sicheren Halt im Gelände und zusätzliche Wärmeisolation sorgt. Damit man sich beim Laufen wohlfühlt, kann man den Schuh durch Umlegen der Schnalle oberhalb der Ferse vom SkiModus in den Hike-Modus versetzen, der mehr Bewegungsfreiheit und damit mehr Gehkomfort bietet. Den Lange XT gibt’s in Blau mit einem Flex von 90 und in Grün mit einem Flex von 100 für die Frauen. Für Männer gibt’s sechs Modelle in Grün/Weiss oder Orange/Weiss mit einem Flex zwischen 100 und 130. Die Modelle varieren zwischen 97 und 100 mm Fussbreite. Wer noch mehr wissen will, findet Infos und Händlerliste unter www.lange-boots.com.

Ziener Kitama AS PR DSC

Zwei Handschuhe in einem Handschuh Auf solche Ideen muss man erst einmal kommen. Der abgebildete Damenhandschuh würde sicherlich der einen oder anderen Skifahrerin alleine seiner Optik wegen schon gefallen, Ornamentmuster gefallen Frauen in der Regel sehr. Der Clou aber an diesem Handschuh ist das von Ziener patentierte „Duo Component”-System. In der Oberhand des Handschuhs befindet sich, wenn man den Reissverschluss öffnet, ein Fäustlings-Überzug, den man über den Fingerhandschuh stulpen kann, wenn es noch kälter wird. Der Überzug isoliert nochmals spürbar und sichert die Wärme der Hände. Für angenehmen Komfort im Innern sorgen überdies die geschmeidige Lederinnenhand und die Primaloft-Fütterung. Weitere Infos findet man unter www.catrade.ch.

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Graf Prestige

Deutlich Hochwertiger Deutlich hochwertiger als die auf der vorderen Seite vorgestellten Einsteigermodelle Davos und Bolero ist das Modell Prestige. Das Obermaterial besteht aus echtem Rindleder und das Futter aus hochwertigem MicrofaserMaterial. Der Schuh bietet eine hohe Stabilität und bildet im Programm der Graf Schlittschuhe das Basis-Modell für den anspruchsvollen Eiskunstläufer. Das Modell gibt es in Schwarz oder Weiss und wahlweise mit oder ohne den Qualitäts-Kufen „Lausanne/Kingston”. Weitere Modelle und Informationen findet man unter www.grafskates.com.

Dynastar Cham 127

Heisse Latte Die breiteste Latte der „Cham”Serie der Marke Dynastar verdient es, in den News vorgestellt zu werden, auch wenn wir kein Freeride-Magazin sind. Der tolle Look, dieses frische morgendliche Gelb-Orange strahlt so sympathisch und macht gute Laune. Das passt eindeutig zu Skifahren. Natürlich ist der Ski mit seinen 127 mm Mittelbreite defintiv nur etwas für Tiefschneefreunde oder solche, die es werden wollen. Viel Spass damit!

Dainese Back Protector Soft Safety

Komfortabel und sicher Rückenprotektoren sind heute selbst für Skifahrer nichts Ungewöhnliches mehr. Der abgebildete Rückenprotektor von Dainese trägt sich komfortabel und schützt den Rücken dank Crash Absorb-Material und Stahlmascheneinsätzen an der Wirbelsäule. Weitere Infos unter www.catrade.ch.


Komperdell

Für ganz rassige Jungs Sagenhaft! Was für ein Look! Komperdell’s unterschiedliche Protection-Anzüge begeistern bereits rein optisch und sprechen das Race-Feeling an. Sie sehen aber nicht nur toll aus, sondern wärmen einerseits und schützen andererseits wirksam bei Stürzen. Dabei sind die unterschiedlichen Modelle mit verschiedenen Protektoreinsätzen ausgestattet. Beim weissen „Protector Race Suit” ist z.B. am Rücken eine Protektortasche eingebaut für den Einsatz eines zusätzlichen Rückenprotektors. Auf die Rennposition komfortabel zugeschnitten, ist das etwas für Jungs, die es auf der Piste krachen lassen wollen. Weitere Infos unter www.komperdell.com.

Movement Bob

Reggae-Feeling? Angelehnt an Bob Marley ist wohl dieser Skistock des westschweizer Herstellers zu verstehen. Im KaribikLook auf der Piste macht man damit natürlich den ganz coolen Look. Ob er Reggae-Feelings verbreitet? Ein Stück weit sicherlich schon. Eine ganz heisse Idee! Kompliment dazu an Movement, die daneben ganz coole Freerideskier herstellt. Nähere Infos unter www.movementskis.com.

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Longines Avigation Watch Type A-7

Fliegergefühle für Skifahrer Das aktuellste Modell aus dem Hause Longines, die Longines Avigation Watch Type A-7, geht auf eine Reihe von Chronographen in den 1930er Jahren zurück. Beim “Type A-7” handelt es sich um ein von der US-Armee verliehenes Prädikat, das für die Erfüllung von hohen Qualitätsanforderungen stand und es Piloten in den 30er Jahren erlaubte, Uhren bei Ihrem Einsatz zu tragen. Die geriffelte Krone ist selbst mit dicken Handschuhen sicher zu bedienen, die grossen weissen Ziffern auf dem schwarzen Zifferblatt sichern ein schnelles Ablesen, selbst im Halbdunkeln, und die Ausrichtung des Ziffernblattes ist für das Tragen an der Handgelenk-Innenseite konzipiert, sodass der Pilot die Anzeige ablesen kann, ohne den Arm zu bewegen oder den Steuerknüppel loslassen zu müssen. Was für maximale Ansprüche punkto Präzision und Einsatztauglichkeit für einen Kampfflieger konzipiert ist, kann einem Skifahrer nur Recht sein. Dicke Handschuhe tragen auch Skifahrer und das schwarze Ziffernblatt ist bezüglich Lesbarkeit in der

weissen Schneewelt ebenfalls von Vorteil. Das Design der mächtigen 49 mm grossen Uhr ist einzigartig und steht für klassische Eleganz mit der einzigartigen Fliegernote. Dieses technologisch raffinierte und optisch ansprechende Schmuckstück für Fr. 4‘500.00 ist das passende Weihnachtsgeschenk für den Mann.


Movement Trust

Der Look macht’s! „Was nützt die tollste Technik, wenn’s Scheisse aussieht?” müssen sich die Macher dieser KracherLatte gedacht haben, als sie daran gingen, so ein Teil zu bauen. Selbst Menschen mit absoluter Tiefschneephobie könnten in Versuchung kommen, ausser man ist ein Oberspiesser, denn diese Latte ist echt was für coole Leute. Danke Movement für dieses Teil. Der Bär auf dem Deckblatt ist der Oberhammer. Aber auch alles andere ist von guten Eltern. Mit einer Mittelbreite von 108 mm, seinem Shape und unterstützt durch den Rocker an der Schaufel ist dieser Freerideski für traumhafte Tiefschneefahrten gemacht und ist dabei easy to drive. Weitere Infos findet ihr beim Hersteller unter www.movementskis.com.

Carrera Cliff

Heisser Look, tolle Sicht Skibrillen sind häufig so langweilig und hässlich. Dass es anders geht, beweist hier beeindruckend die Sportmarke Carrera. Die Carrera Cliff sieht toll aus und es gibt sie in verschiedenen Farben. Darüber hinaus sorgt ein gute Lüftung für stets klaren Blick. Weitere Infos bei www.platts.ch.

Rossignol Electra S3 100

Weibliche Note So wie sich die Frauen die Fingernägel lackieren, so sind bei diesem Schuhmodell die Schnallen verziert. Eine sympathische Spielerei mit weiblichen Eigenheiten. Das dürfte Frauen gefallen. Aber auch das angenehme Futter und das komfortable Innenleben des Electra S 3 100 mit 100 mm Fussbreite dürften für warme Füsse und angenehme Skitage sorgen. Der Flex von 100 spricht für den sportlichen Einsatz des Skischuhs. Weitere Infos findet sie unter www.rossignol.ch.

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Bild: Didier Defago in Beaver Creek, Colorado, USA am 2. Dezember 2011 (Foto: Gepa/EQ Images/Markus Oberl채nder)


Männer Swiss-Ski

Zurückhaltung nach der "Aera Cuche" Im "Jahr 1 nach Didier Cuche" ist im alpinen MännerTeam von Swiss-Ski Zurückhaltung Trumpf. von David Bernold

s ist noch nicht lange her, da musste den Verantwortlichen von Swiss-Ski beim Gedanken an den Rücktritt von Didier Cuche nicht bange sein. Vorerst schienen Daniel Albrecht und Marc Berthod die dereinst entstehende Lücke schliessen zu können, später stand mit Carlo Janka der potenzielle Nachfolger des Neuenburgers bereit, und zuletzt gesellte sich mit Beat Feuz der nächste Kandidat dazu. Dem Emmentaler machen indessen nach wie vor die Nachwirkungen der im Frühjahr vorgenommenen Operation am linken Knie zu schaffen. Beim Eingriff war ein Knochenabriss fixiert worden.

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Die Komplikationen führten im Sommer zur vorzeitigen Abreise aus dem Trainingslager in Südamerika und dazu, dass der Weltcup-Gesamtzweite erst kürzlich das Training zwischen den Riesenslalom-Stangen wieder aufnehmen konnte. „Der Knorpelschaden ist nicht die Folge eines einzelnen Ereignisses”, sagt Hans Spring, der Chefarzt von Swiss-Ski. „Er ist aus der Summe der Verletzungen der letzten Jahre entstanden.” Feuz hat schon fünf Operationen über sich ergehen lassen müssen. Fisch-Öl für Beat Feuz Die Lösung des Problems erhofft sich der "Kugelblitz" von Dr. Rolf Hohmeister in Bad Ragaz. Der Mediziner, der einst Sonja Nef mit der Injektion von Fisch-Öl die Fortsetzung der Karriere gerettet hatte, wandte die gleiche Behandlung bei Feuz an. "Bis jetzt bin ich mit der Behandlung sehr zufrieden", sagt Feuz. Eine weitere Sitzung beim Doc im Sarganserländer Kurort ist im Moment nicht vorgesehen. Im Gegensatz zu Albrecht, der nach seinem fürchterlichen Sturz im Abfahrtstraining in Kitzbühel vor bald vier Jahren den wohl letzten Anlauf nehmen wird, den Anschluss noch einmal zu schaffen, und Berthod, der nach jahrelangem Kampf gegen seine Rückenschmerzen und einem Skimarkenwechsel ebenfalls (fast) vor einem Neuanfang steht, gehört Janka nach wie vor zu den Leaderfiguren im Team. Der Riesenslalom-Olympiasieger hat nach eigener Einschätzung wie Berthod seine körperlichen Probleme ausgemerzt. Das Fragezeichen kreist aber mittlerweile

Bilder: Bild oben: Swiss-Ski Präsident Urs Lehmann (links) und Swiss-Ski Direktor Andreas Wenger, Foto: Andreas Meier/EQ Images; Bild unten: Osi Inglin (links) und Dierk Beisel an einer Medienkonferenz, Foto: Miriam Elias/EQ Images


Bilder: Marc Berthod zum Saisonauftakt in SÜlden beim Riesenslalom, 28. Oktober 2012, Foto: EQ Images/GEPA/Wolfgang Grebien (Bild oben); Daniel Albrecht im Kampf um den Anschluss in Kranjska Gora, Slowenien, 10. März 2012, Foto: EQ Images/GEPA/Harald Steiner (Bild unten)

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Frauen Swiss-Ski

Zwei-Klassen-Gesellschaft Frauen-Team Das alpine Frauen-Team von Swiss-Ski kommt abermals als "Zwei-Klassen-Gesellschaft" daher - hier die ambitionierten Speed-Fahrerinnen, dort die ein gutes Stück von der Weltspitze entfernten Technikerinnen. von David Bernold

m personellen Bereich ist vieles neu in der Frauen-Equipe. Der Österreicher Hans Flatscher, zuvor als Speed-Trainer bei den Männern tätig, hat die Position des Chefcoachs von Mauro Pini übernommen. Der Tessiner Daniele Petrini ist nach einer internen Rochade und der Entlassung von Stefan Abplanalp für die Abfahrerinnen verantwortlich. Als Nachfolger des Franzosen Lionel Finance versucht der Südtiroler Alois Prenn, mit den Slalom-Fahrerinnen den dringend notwendigen ersten Schritt nach vorne zu tun. „Alois Prenn ist der richtige Trainer, um ein junges Team an die Spitze zu bringen", ist Flatscher überzeugt. Der 51-Jährige aus Innichen bringe neben fast 30 Jahren Erfahrung eine hohe Sozialkompetenz mit und werde dem Team das nötige Vertrauen geben.

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Fabienne Suter fast wieder die Alte Wie im Männer-Team hatten sich im vergangenen Winter auch bei den Frauen über Gebühr viele Verletzungen eingestellt. Fabienne Suter hatte sich Ende Januar das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen. Die Fahrerin aus Sattel, die auf die Teilnahme am Trainingslager in Südamerika und am Prolog in Sölden verzichtet hat, will Ende November in Lake Louise (Ka) in den Weltcup zurückkehren. „Dem Knie geht es sehr gut. Ich kann schmerzfrei trainieren. In den meisten Bereichen bin ich wieder dort, wo ich sein möchte. Einzig im Kraftbereich habe ich noch aufzuholen", sagt Fabienne Suter.

Zwei Wochen früher war die Saison für Dominique Gisin zu Ende gegangen. Die Engelbergerin musste sich wegen eines Knorpelschadens dem insgesamt neunten operativen Eingriff unterziehen. Andrea Dettling hatte sogar den gesamten letzten Winter verpasst. Wegen den Folgen von so genannten Schuhrandprellungen bestritt die Schwyzerin ihr letztes Weltcup-Rennen Ende Januar 2011. Zurückkehren nach Zwangspausen werden auch Marianne Kaufmann-Abderhalden und Denise Feierabend. Die Slalom-Spezialistin hatte Anfang März wie Suter einen

Kreuzbandriss erlitten. Die Schwester des dreifachen Schwingerkönigs Jörg Abderhalden musste sich im Januar eine im Dezember erlittene Instabilität im rechten Knie richten lassen. Alle "Sorgenkinder" zurück Flatscher konnte immerhin darauf verweisen, dass sämtliche "Sorgenkinder" zurück sind. „Wir können auf eine gelungene Vorbereitung zurückblicken", sagt der Ehemann von Sonja Nef. "Was machbar ist, kann ich aber nicht abschätzen." In Bezug auf die Entwicklung bei den Technikerinnen bleibt

Bild: Der neue Chefcoach der Damen Hans Flatscher (rechts), zuvor bei den Männern mit Dierk Beisel (links) tätig. Hier an einer Medienkonferenz, 28.03.2012; Foto: Christian Pfander/EQ Images


Bild: Fabienne Suter auf der Damen-Abfahrt in St. Moritz, 26. Januar 2012, Foto: EQ Images/GEPA pictures/ Andreas Pranter

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KALENDER HERREN 28.10.2012 11.11.2012 24.11.2012 30.11.2012 08.12.2012 14.12.2012 16.12.2012 18.12.2012 29.12.2012

Bilder: Bild links: Lara Gut beim Saisonauftakt in Sölden; Bild oben: Dominique Gisin bei der Damenabfahrt in Cortina d’Ampezzo, 14. Januar 2012, Fotos: EQ Images/GEPA/Andreas Pranter

auch ihm nichts anderes übrig, als sich in Geduld zu üben. "Es wäre unrealistisch zu erwarten, fünf Schritte aufs Mal machen zu können. Wir müssen behutsam Schritt für Schritt nehmen. Dann werden wir in einiger Zeit eine ganze Gruppe an guten Athletinnen in den technischen Disziplinen haben - so, wie es sich für eine Skination wie die Schweiz gehört." Viel rosiger gestaltet sich selbstredend der Ausblick im Speed-Bereich. „Da haben wir ein erfahrenes Team. Allerdings gibt es hier einzuschränken, dass einige Fahrerinnen von einer Verletzung zurückkommen. Der erste Winter ist dabei immer schwierig zu kalkulieren. Ich weiss aber, dass das Potenzial für Podestplätze vorhanden ist", ergänzt Flatscher. Realistisch blickt der Salzburger auch auf die Weltmeisterschaften im Februar in Schladming voraus. „Zurzeit gehören wir sicher nicht zum engen Kreis der Favoritinnen. Aber warten wir mal die nächsten Monate des Winters ab." Lara Guts besondere Rolle Unter den gegebenen Umständen wird Lara Gut eine besondere Rolle zuteil kommen. Zumindest zu Beginn des Winters wird sie aus Schweizer Sicht die grösste Hoffnungsträgerin sein. Die Tessinerin winkt bei entsprechenden Fragen zwar ohne Umschweife ab. „Ich will keine Rolle übernehmen. Ich fahre primär für mich." Ersteres bezieht sich lediglich auf ihren Beruf als Skirennfahrerin. Abseits der Piste ist sie eben doch in eine Rolle

geschlüpft - als Filmschauspielerin. Lara Gut hat im vor Kurzem in den Schweizer Kinos angelaufenen Werk "Tutti Giu" mitgewirkt. Der zwischenzeitliche Wechsel ins Filmgeschäft hat Lara Guts Vorbereitung in keiner Weise tangiert. Sie hat im Gegenteil das Konditionstraining intensiviert. Dank knapp 400 Stunden im Kraftraum und nach dem Stemmen von insgesamt rund 220 Tonnen Eisen verzeichnet sie einen Kraftzuwachs von 15 Prozent. Mit Blick auf den WMWinter hat sie den Fokus auf den Riesenslalom und natürlich die schnellsten Disziplinen gerichtet. „Das ist mit dem Team und Hans (Flatscher) so abgesprochen." Slaloms wird sie bis auf Weiteres nur noch trainingshalber bestreiten. Die rennmässige Rückkehr in die engen Torkombinationen ist erst nach der WM 2015 in Vail/Beaver Creek (USA) vorgesehen. Mit dem gesteigerten Umfang an Riesenslalom-Trainings hofft Lara Gut die Umstellung auf die neuen, weniger stark taillierten Ski problemlos meistern zu können. „Bis jetzt ist der Wechsel weniger schlimm als erwartet verlaufen. Schwierig war‘s einzig bei geringerem Tempo oder auf weicherer Piste", sagt die 21-Jährige, die im Sommer auf die Reise mit dem Team ins Trainingslager in Ushuaia (Arg) verzichtet und sich stattdessen auf dem Gletscher oberhalb von Zermatt vorbereitet hat.

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Sölden Levi Lake Louise Beaver Creek Val d’Isère Val Gardena Alta Badia Madonna di. Camp. Bormio

01.01.2013 06.01.2013 12.01.2013 18.01.2013 25.01.2013 29.01.2013 05.02.2013 23.02.2013

München Zagreb Adelboden Wengen Kitzbühel Moskau WM in Schladming GarmischPartenkirchen 02.03.2013 Kvitfjell 09.03.2013 Kranjska Gora 13.03.2013 Lenzerheide

KALENDER DAMEN 27.10.2012 10.11.2012 24.11.2012 30.11.2012 07.12.2012 14.12.2012 16.12.2012 19.12.2011 28.12.2012 01.01.2013 04.01.2013 12.01.2013 15.01.2013 19.01.2013 26.01.2013 29.01.2013 05.02.2013 23.02.2013 02.03.2013

Sölden Levi Aspen Lake Louise St. Moritz Val d’Isère Courchevel Are Semmering

München Zagreb St. Anton Flachau Cortina d’Ampezzo Maribor Moskau WM in Schladming Meribel GarmischPartenkirchen 09.03.2013 Ofterschwang 13.03.2013 Lenzerheide


Ski-WM 2013

Pisten-Cracks und Party-Checks Vom 4. bis 17. Februar 2013 finden in Schladming die alpinen SkiWeltmeisterschaften statt. Ein Grossereignis, das viel Glanz verspricht – und seine Schatten vorauswirft. von Mac Huber

portlich sind die Österreicher in diesem Jahr arg gebeutelt worden. An den Olympischen Sommerspielen in London blieben sie erstmals seit 48 Jahren ohne eine einzige Medaille. An den MountainbikeWeltmeisterschaften im eigenen Land schafften sie es erst im 20. und allerletzten Wettbewerb gerade noch aufs

S

Podest. Und auch im Fussball kommen sie, obwohl mit Marcel Koller ein Schweizer die Geschicke des Nationalteams steuert, nirgendwo so richtig auf Touren. Die sportliche Erfolgslosigkeit lastete im Spätsommer derart schwer, dass sich sogar Bundespräsident Heinz Fischer animiert fühlte, tröstend einzuschreiten: „Die Zahl der Medaillen

und Tore ist kein Massstab für die Qualität einer Gesellschaft“, versuchte er das Volk wieder aufzurichten. Schöne Worte, die auf den Sportplätzen jedoch schnell verhallten. Grosse Gaudi garantiert Gut, dass es Winter wird. Denn wenn die Temperaturen unter den Gefrier-


punkt fallen, und sich an Fensterscheiben Eisblumen bilden, blühen auch die Österreicher wieder auf. Dann heisst es endlich wieder „Schifoan“, dann gibt’s wieder Plätze auf dem „Stockerl“, ja dann „soan“ sie wieder wer, die Österreicher. Zumal in dieser Saison, in der sie die Ski-Weltmeisterschaften im Herzen ihres Landes inszenieren, in Schladming, einem Wintersport-Ort, in dem Après-Ski kein Fremdwort ist, in dem man weiss, wie man Skifeste veranstaltet. Beim Nightrace, dem berühmten Weltcup-Slalom, der traditionell am Dienstagabend nach dem Renn-Wochenende in Kitzbühel zelebriert wird, sind jeweils bis zu 50‘000 Schaulustige an der Strecke. Und die meisten davon machen nach der Siegerehrung die Nacht zum Tag, sorgen in den Bars und Clubs des 4400Seelen-Dorfs für Rekordumsätze – und tragen am Ende nicht nur rot-weissrote Fahnen. Die Rennen in Schladming haben Volksfest-Charakter. Auch weil die Österreichischen Stangenakrobaten im Flutlicht auf der Planai immer wieder Glanzlichter setzen. Benjamin Raich hat beim grössten Publikumsevent des Ski-Weltcups bereits viermal gewonnen, Marcel Hirscher, Reinfried Herbst und Mario Matt je zweimal. Ach ja, und den allerersten Weltcup-Slalom 1975 gewann einer, der heute noch im Scheinwerferlicht aktiv ist: Schlagersänger Hansi Hinterseer. Schweizer nur in den 80erJahren besser Einen Schweizer Sieger – oder Sänger – sucht man in den Annalen des Nightraces hingegen vergebens. Schladming gehört definitiv nicht zu den Lieblings-Destinationen unserer SkiCracks. Im vergangenen Winter verlor Beat Feuz auf der Planai den Gesamtweltcup an Marcel Hirscher. Und der letzte Schweizer Triumph auf dem WMHang liegt fast 23 Jahre zurück. Damals gewann Pirmin Zurbriggen vor Paul Accola – in der Kombination. 1982 hingegen, als die Ski-WM erstmals in Schladming ausgetragen wurde, waren die Stärkeverhältnisse noch umgekehrt. Damals feierte die Schweiz die erst 19-jährige Erika Hess und ihre drei Goldmedaillen (Slalom, Riesenslalom und Kombination). Die Österreicher ihrerseits schrammten bei ihrer Heim-WM haarscharf an einer Blamage vorbei: Erst im allerletzten Rennen holten sie ihre erste Goldmedaille. Harti Weirather gewann die Abfahrt vor dem Bündner Conradin

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Didier Cuche

Nach der Karriere ist vor der Karriere Mit Didier Cuche fehlt dem Schweizer Männerteam diese Saison ein wichtiger Leader. Doch nur weil der Neuenburger nicht mehr die Piste runterdonnert, ist sein Alltag nicht ruhiger geworden. von Stefan Breitenmoser r war der Gratmesser. Nicht umsonst, sagte jüngst Lara Gut auf die Frage, was sie von dem Vorhaben Lindsay Vonns halte, an einer Männerabfahrt teilzunehmen: „Den Zeitvergleich mit Didier Cuche haben wir alle schon gemacht.“ Wenn der gelernte Metzger oben am Hahnenkamm oder am Lauberhorn stand, stieg der Adrenalinspiegel hierzulande um gefühlte 300 Prozent. Man wusste, wenn er es nicht schafft, dann schafft es niemand. Denn das Kraftpaket aus dem Kanton Neuenburg fuhr auch über die Kamelhügel wie auf Schienen. Seit dieser Saison ist nun alles anders. Didier Cuche steht nicht mehr am Start. Zwar hat man in der Person von Beat

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Feuz bereits einen potentiellen Nachfolger gefunden, doch ob er die Konstanz eines Cuches besitzt, wird er erst noch beweisen müssen. 21 Weltcupsiege in drei Disziplinen, 67 WeltcupPodestplätze, vier WM-Medaillen und eine Olympische sind auch nicht in einer Saison zu toppen. Immerhin stand der Schweizer des Jahres 2011 seit seinem Debüt im Weltcup in der Abfahrt von Bormio im Jahre 1993 knapp 20 Jahre als Profi auf den Brettern, die den Wintersportlern die Welt bedeuten. Mehr als zwei Minuten Arbeit Natürlich hat Didier Cuche die Skis nicht ganz an den Nagel gehängt. Doch auf seiner Homepage stellt er

Bilder: Sein letztes Weltcuprennen fuhr Cuche im historischen Dress und mit antiquierter Ausrüstung, 17.03.2012; Fotos: Harald Steiner, Hans Simonlehner/EQ Images/Gepa

ganz klar fest: „Wenn ich heute auf die Bretter stehe, dann entweder zum Spass oder im Rahmen eines Events mit einem meiner Partner.“ Eine Leere fühlt er dennoch nicht, denn er hat die Zeit „danach“ mit seinem Bruder Alain fein säuberlich vorbereitet. „Viele meinen, ein pensionierter Skifahrer lagere einfach die Beine hoch, poliere die Kugeln und zähle die Medaillen. Irrtum! Mein Terminkalender ist so voll wie noch nie“, so Cuche. Dies hat vor allem mit seinen Engagements als Botschafter und Werbeträger der Marken Head, Kjus, Ovomaltine, Corum und Audi zu tun. Langweilig wird es ihm also sicher nicht, oder wie

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Bild: Marcel Hirscher wird nach seinem Sieg des Riesenslalom Weltcup und des Gesamtweltcup gefeiert, Schladming 18. M채rz 2012, (Photo by Alexis Boichard/Agence Zoom/Getty Images)


Marcel Hirscher

Der Exklusive mit dem schnellen Schwung Weltcup-Gesamtsieger Marcel Hirscher setzt auch abseits der Rennpisten neue, exklusive Massstäbe. von David Bernold

er schnelle Schwung in Riesenslalom und Slalom hat sich im Weltcup längst als Marcel Hirschers Markenzeichen etabliert. Die einzigartige Technik wird in diesem Winter nicht die einzige Besonderheit des 23-jährigen Österreichers bleiben. Aus dem Skirennfahrer Marcel Hirscher ist die Marke Marcel Hirscher geworden.

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Exklusives Ski-Modell Der Hochbegabte aus dem Salzburgerland ist der Konkurrenz ein gutes halbes Jahr nach dem Gewinn der grossen Kristallkugel auch materialmässig bereits wieder einen Schritt voraus. Hirscher hat in Zusammenarbeit mit seinem Ausrüster Atomic Ski entwickelt, die im Weltcup einzig und allein ihm zur Verfügung stehen. Eine Sonderedition für einen einzelnen Fahrer - das gab’s noch nie. Die im Unternehmen in Altenmarkt mit dem Namen "Icon Series" gefertigte Serie trägt Hirschers persönliche Handschrift. Logo und Grafik der in den Farben rot und schwarz gehaltenen Ski basieren zu hundert Prozent auf dessen Ideen. Das Tüfteln hatte sich Hirscher schon in frühen Jahren angeeignet, ja aneignen müssen. „Als junger Fahrer hatte ich körperliche Nachteile. Deshalb mussten wir im Materialbereich oft experimentieren."

auf seinem ehemals vollends gelben Kopfschutz Einzug gehalten. In der ursprünglichen Farbe seines Sponsors ist lediglich noch die Mittelpartie lackiert. Die Siege im Gesamt- und im Riesenslalom-Weltcup in der vorangegangenen Saison waren die vorläufigen Höhepunkte einer Karriere, die sich früh abzuzeichnen begonnen hatte. Marcel Hirscher hatte schon als Nachwuchsfahrer Kurs auf die Erfolgsstrasse genommen. Er war dreifacher Junioren-Weltmeister (2007 im Riesenslalom sowie 2008 im Riesenslalom und Slalom), 2008 entschied er zudem die Gesamt- und Slalom-Wertung im Europacup für sich. In jenem Winter

setzte er auch im Weltcup eine erste Duftmarke. Im Slalom in Adelboden, bei seinem erst vierten Auftritt auf höchster Stufe, sorgte er mit Rang 9 für Aufsehen. Knapp zwei Jahre später, im Dezember 2009, stand er zum ersten Mal auch bei den "Grossen" zuoberst; in Val d'Isère gewann er den Riesenslalom. Nachholbedarf bei Grossanlässen Weniger Wettkampfglück hatte Hirscher in der französischen Station neun Monate zuvor gehabt. Als Viertklassierter im Riesenslalom verpasste er WM-Bronze um sieben Hundertstel. Ebenfalls nur der undankbare vierte Rang war ihm im olympischen Riesen-

Bild: Marcel Hirscher mit seiner Freunding Laura am Weltcup-Finale in Schladming, 18. März 2012, Foto: Christian Walgram/EQ Images/Gepa

Von seiner neuesten Errungenschaft zeigte sich Hirscher bei der Präsentation begeistert. „Die faden Zeiten im Skisport sind vorbei. Ab jetzt fahre ich nicht nur so Ski, wie ich bin, sondern fahre auch die Ski, die so sind wie ich." Hirschers neuer Auftritt wird abgerundet durch ein neues Logo, ein geschwungenes Kürzel "MH", und ein neues Helm-Design. Das Rot hat auch

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Rockerskier 2012/13

Und noch mehr Rocker! Der Boom der Rockerskier scheint unaufhaltsam, zumindest wenn man die Skipaletten der Hersteller betrachtet. Der Anteil der Rockerskier hat deutlich zugenommen. Einzelne Marken führen heute sogar fast 100% ihrer Modelle als gerockte Skier. Für den kommenden Winter hat der Konsument also noch mehr Rockermodelle zur Auswahl. Wir haben zahlreiche Trouvailles gefunden und stellen Ihnen die spannendsten Produkte und Hersteller kurz vor. von Rolf Fleckenstein n der letztjährigen Ausgabe hatten wir ausschweifend die Funktionsweise eines Rockerskis erklärt, wir verweisen interessierte Leserinnen und Leser diesbezüglich deshalb gerne auf die Ausgabe 2011/12. Tatsache ist, dass der Handel die Rockerskier stark fördert und darin eine neue Absatzchance wahrgenommen hat, weshalb die meisten Hersteller darauf eingegangen sind. Ob der Trend zu Rockerskiern auch zu den Konsumenten durchgeschlagen hat, ist fraglich. Ich mag mich an keine grosse nationale Medienkampagne erinnern oder einen TV-Bericht, der dieses Themas näher behandelt hätte. Und der Begriff „Rocker“ ist ja alles andere als selbsterklärend. Ich musste mich anfänglich fragen, ob der Begriff irgendetwas mit Rockmusik, Rock’n ‘Roll zu tun hat. Dass damit eine Wippe gemeint sein könnte in Anlehnung an die stärkere Aufbiegung des Skis, die an eine Wippe erinnert, wäre mir eigentlich nie in den Sinn gekommen. Ich glaube, Vielen geht es ähnlich. Und auch ob das Rockerkonzept der Weisheit letzter Schluss ist, ist auch

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fraglich, weshalb hatte man Jahrzehnte zuvor die Carverski in den Himmel gehoben und als das Nonplusultra gepredigt. Gut, weil man die Rockerskier nicht hatte. Aber man hat manchmal schon das Gefühl, dass die Industrie in ihrer Begeisterung etwas überbordet und einfach gerne mehr Markt heraufbeschwören bzw. herbeireden möchte, als effektiv vorhanden ist, was insbesondere bei der seit Jahren angespannten Wirtschaftslage verständlich ist. Was aber jeden Kritiker überzeugt, ist die Tatsache, dass sämtliche Leadermarken diesem Trend huldigen und ihre ganze Entwicklung und Forschung auf dieses Thema ausrichten, selbst bis hin zum Rennsport. Erleichtertes Skifahren Das ist also keine Quacksalberei, sondern hat einen effektiven Nutzen. Und der Nutzen ist: Einfacheres Skifahren. Insbesondere die Schwungeinleiten bzw. das Schwingen mit den Skis geht einfacher, ganz besonders auf weichem Schnee. Es ist logisch, dass bei geringerer Auflagefläche weniger Reibung und damit weniger Wider-

stand da ist und die Drehung auf Schnee leichter verlaufen muss und das tut sie auch. Der Rockerski hat vorne und allenfalls auch hinten bei gleicher Skilänge eine längere Schaufel und deshalb weniger Auflagefläche auf dem Schnee. Deshalb dreht der Ski leichter auf der Piste. Dafür geht die Härte, Aggressivität und der Kantengriff im direkten Vergleich zu herkömmlichen Carverskiern je nach Modell und Hersteller ein wenig verloren. Jeder Hersteller ver-


sucht, hier den besten Kompromiss zu finden. Die Rockerskier fühlen sich weicher an bei der Fahrt und sie schwimmen leichter auf, was insbesondere bei Neuschnee oder Tiefschnee einen klaren Vorteil bietet. Hat man noch vor 1-2 Jahren vor allem Skier mit Rocker ausgestattet, die sowohl für den Einsatz im Tiefschnee als auch auf der Piste gedacht waren – diese Skier werden gerne dem „Allmountain“-Segment zugeschrieben – sind dieses Jahr bei einzelnen Herstellern selbst die Rennskier mit einem leichten Rocker bei der

Schaufel versehen. Die Skimarken versuchen alles, um die beiden Stärken in einem Ski zu vereinen, also leichtes Schwingen (Rocker) und satten Kantengriff (Vorspannung), und die Schwächen zu minimieren. Deshalb findet jeder Hersteller eine andere Rockerlänge, einen anderen Aufbiegungsgrad, eine andere Materialkomposition, usw. Jeder Hersteller entwickelt in eigener Richtung und heraus kommen zahlreiche hochwertige Rockerkonzepte von jeder Marke, die den optimalen Kompromiss zwischen wider-

standsloser Drehung und Griffigkeit im Schnee darstellen. Der Rocker ist ein spannendes Entwicklungsfeld für den Hersteller, der von Neuem aufs Äusserste gefordert ist. Auch deshalb hat sich der Rocker erfolgreich etabliert und beherrscht heute die Paletten der Hersteller. Die Hersteller wiederum übertreffen sich immer wieder aufs Neue mit eigenen Rockerkonzepten und –modellen. Diese will ich Ihnen in der Folge vorstellen.

Rossignol

Treibende Kraft bei den Rockerskiern Es kann ohne Übertreibung davon gesprochen werden, dass Rossignol zu den treibenden Kräften der Rockerthematik gehört. Der französische Hersteller hat als einer der ersten damit begonnen, seine Palette an Rockerskiern massiv zu erweitern.

Rocker von Rossignol Power Turn 10% Rocker (vorne), 90% Vorspannung; Einsatzbereich: Piste Auto Turn 30% Rocker (vorne und hinten), 70% Vorspannung; Einsatzbereich: Gelände & Piste Powder Turn 50% Rocker (vorne und hinten), 50% Vorspannung; Einsatzbereich: Gelände Spin Turn 100% Rocker (ganzer Ski); Einsatzbereich: Park

2012/13 sind nun selbst die Slalom-Rennskier mit Rocker ausgestattet sowie der überwiegende Teil der Palette. Dabei gefällt bei Rossignol die saubere Abstufung ihrer vier verschiedenen Rocker: Neu: Radical Slalom mit Rocker für Racer Ab diesem Winter sind sämtliche Slalom-Modelle (SL) der Rennskiserie Radical mit einem feinen Rocker (10%) bei der Schaufel ausgestattet. Der Rocker ist so gering, dass der Ski, wenn er auf harter Piste eingesetzt wird, kaum an Griffigkeit verliert, dafür bei der Wendefreude nochmals einen deutlichen Zacken zulegt. Die Unisex-Skier sind für Damen und Herren. Modelle

Radical „SL”, 5 Modelle

Längen

156 - 171 cm

Mittelbreiten

68 mm

Radien

12 - 12.8 m

Rocker

Power Turn, 10%


Neu: Pursuit mit Rocker für die Piste Letzten Winter mussten die Pistenskier der Herren noch ohne Rocker auskommen, jetzt sind alle Modelle der Linie „Pursuit“ mit Ausnahme des Modells Pursuit Open alle mit einem feinen Power Turn Rocker ausgestattet. 11 Modelle, die sich in Punkto Design, Dimensionen (Mittelbreiten zwischen 70 und 76 mm, Längen zwischen 149 und 177 cm und Radien zwischen 12 und 17 m), Ausstattungen (Material, Bindungen) und Preisen (Fr. 399.00 bis Fr. 1‘099.00) deutlich voneinander unterscheiden, bieten den Kunden reichlich Auswahl. Gemeinsam

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ist allen die „H Technologie“ mit gespaltener Schaufel und Skiende für eine präzise Schwungaus-lösung und die IPS-Technologie für maximalen Kantengriff. Modellreihe

Pursuit, 11 Modelle

Längen

149 - 177 cm

Mittelbreiten

70 - 76 mm

Radien

12.4 - 17.4 m

Rocker

Power Turn, 10%


Ausgebaut: Experience und Alias für Allmountainfreunde Die erfolgreiche Allmountainlinie „Experience“, die letztes Jahr auf den Markt kam, wird praktisch unverändert weitergeführt. Ausser den 78er Modellen (78 mm Mittelbreite), die ein neues Deckblatt erhalten haben, ist alles beim alten geblieben. Im Preisrahmen zwischen Fr. 629.00 bis Fr. 899.00 sind die Experience-Modelle gut im Markt positioniert und absolut erschwinglich, sie bieten ein cooles Deckblatt und absolute Topperformance. Die Alias-Linie, die bereits vorletzten Winter lanciert wurde, hat 2012 ein weiteres Brüderchen bekommen. Der neue „Alias 76 Carbon Xelium“ schliesst die Lücke zwischen den Alias 74-Modellen und dem Experience 78-Modellen. Den schmäleren Alias gibt’s jetzt also neu mit 76 mm Mittelbreite und einer leichten, neuen Xelium-Bindung. Mit Preisen zwischen Fr. 399.00 und Fr. 599.00 bilden die Alias-Modelle die günstigeren Einsteiger-

modelle für Allmountainfreunde, die tendenziell häufiger auf den Pisten anzutreffen sind. Modellreihe

Experience, 7 Modelle

Längen

150 - 188 cm

Mittelbreiten

78 - 98 mm

Radien

15.5 - 19.9 m

Rocker

Auto Turn, 30%

Modellreihe

Alias, 4 Modelle

Längen

136 -176 cm

Mittelbreiten

74 - 76 mm

Radien

15.2 m

Rocker

Auto Turn, 30%


facebook.com/Rossignol1907

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Photos © A.Childeric/Kalice.com, Stefcande.com

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Elan

Raffinierte Rockertechnologien Weiterhin: Temptation für die Allmountain-Girls Nach dem Motto „never change a winning team“ ist man auch der Temptation-Linie für die Allmoun-tainfahrerinnen treu geblieben. Die umfassende Palette bietet Kundinnen eine grosszügige Aus-wahl an Mittelbreiten

von 74 bis 82 mm und Längen von 136 bis 174 cm, die sich preislich zwischen Fr. 399.00 bis Fr. 799.00 bewegen. Mit einem 30% Rockeranteil ist die Skilady für Neuund Pulver-schnee gut gerüstet.

Rocker von Elan Amphibio Rocker Asymmetrischer Rocker vorne und hinten, Einsatzbereich: Piste und Gelände

BC Rocker Langer Rocker vorne, kurzer Rocker hinten, Einsatzbereich: Gelände

Early Rise Rocker Leichter Rocker bei der Schaufel, Einsatzbereich: Piste

JIB Rocker Vollrocker über ganzen Ski, Einsatzbereich: Park

Mountain Rocker Langer Schaufelrocker, Einsatzbereich: Gelände, wenig Piste

TBT Profil Seitenkanten hinten und vorne sind leicht angehoben, Einsatzbereich: Park


Modelle

Amphibio Waveflex, 6 Modelle

Längen

152 - 190 cm

Mittelbreiten

74 - 88 mm

Radien

11.3 - 19 m

Rocker

Amphibio Rocker

Modelle

Waveflex 8/10, E/Flex, 6 Modelle

Längen

144 -176 cm

Mittelbreiten

70 - 73 mm

Radien

10.7 - 16.5 m

Rocker

Early Rise Rocker

Neu: Attraxion-Modelle für die Pistenfahrerin 2012 bringt Rossignol auch zwei gerockte Pistenmodelle der Attraxion-Linie für die Damen auf den Markt. Zum einen ist da das Modell Attraxion Xelium W, das mit einem 10% leichten Rocker bei der Schaufel ausgestattet ist. Mit nur 70 mm Mittelbreite gehört das Modell klar zu klassischen Carverskiern, die auf der Piste eingesetzt werden. Ein weiteres Highlight daran ist die neue Xelium-Bindung, die rund 700 Gramm leichter ist als herkömmliche Bindung, was Damen schätzen werden, man trägt am Ski deshalb deutlich leichter. Für Fr. 449.00 ist der Ski fast geschenkt. Zum anderen ist da das Modell Attraxion Light Zip W, das sich vom Xelium W lediglich punkto Deckblatt, Bindungssystem und Preis unterscheidet. Man spart hier an der Bindung und macht Fr. 50.00 vorwärts. Insbesondere Anfängerinnen werden diese beiden Modelle empfohlen. Auch Dynastar hat seine Rockerpalette auf diesen Winter weiter ausgebaut und bietet noch mehr gerockte Skimodelle. Davon

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gänzlich „verschont“ blieben die klassischen Rennskier. So individuell und spezifisch wie Dynastar Skier für einzelne Zielgruppen konzipiert, so individuell sind auch die einzelnen Rockertypen. Neu: Zwei gerockte „Speed“-Modelle für den Pistenfahrer Von den 10 Modellen der „Speed“Linie für den Pistenfahrer sind zwei Modelle vorne bei der Schaufel leicht gerockt. Es sind dies der „Speed 68“ und der „Speed 70“. Mit Mittelbreiten von 68 bzw. 70 mm und 13 m Radius sind sie bereits sehr wendig, der leichte Rocker unterstützt die Schwungeinleitung noch etwas, was den Ski noch drehfreudiger macht. Ausgebaut: Weiteres Outland-Modell für den Allmountain-Mann Letzten Winter war es einzig die Outland-Linie, die Dynastar den Skiherren als gerockte Skier anbot. Ausgestattet mit einem Allmountain-Rocker hinten und vorne sind sie auch für Piste und Gelände gemacht. Vor allem die Mittelbreiten von 75 und 80 mm


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Radical

Handgemachte Schweizer Rockerskier Wer nicht gerne eines der zahlreichen Massenskier aus den Regalen bei Sportgrossisten ziehen will, sondern vielmehr auf die individuelle Note und Einzigartigkeit setzt, findet bei Radical eine kleine aber feine Palette an handgefertigten Skiern, die in kleinsten Stückzahlen in Zürich-Wollishofen produziert werden. Vor über 28 Jahren hat Mark Farner als ehemaliger Weltcup-Snowboardfahrer erfolgreich mit dem Bau von eigenen Snowboards begonnen, bald darauf entschloss er sich auch Skier auf den Markt zu bringen. Grösse und Millionenumsatz ist bei Radical nicht das primäre Ziel, sondern Raffinesse und Einzigartigkeit. Mit viel Leidenschaft werden hier hochwertige Qualitätsskier mit einem ziemlich einheitlichen Erscheinungsbild geschaffen, von dem von Modell zu Modell nur nuancenweise abgewichen wird. Radical nennt das Design seiner Skier zeitlos. Stolz bezeichnet sich Radical, einziger Hersteller von Skiern mit einer Karbon-Kevlar-Bauweise zu sein, auf die eine lebenslange Garantie auf Flex und Vorspannung gegeben wird. Die Philosophie, die dahinter steht, ist höchste Ansprüche an Performance und Technologie zu erfüllen, um maximalen Fahrspass zu bieten. Zwei unique Rockerskier für 2012/13 2012 behandelt auch der Nischenplayer das Thema „Rocker“ und bringt zwei Modelle auf den Markt. Zum einen ist da das Modell „Allmountain“. Der Name ist Programm. Mit Mittelbreiten zwischen 74 und 80 mm bei Längen zwischen 155 und 175 cm ist man zum einen klar pistenorientiert. Zum anderen ist man mit einer relativ breiten Schaufel (120 – 132 mm), die zusätzlich mit einem „Early Rise Rocker“ vorne stärker aufgebogen ist, gut vorbereitet für Ausflüge in den Powder. Ein Ski für auf und neben der Piste also. Ein bissiger Kantengriff und der schnelle Graphit Race Laufbelag sorgen für die sportliche Note. Der Ski ist äusserst leicht, griffig und wendefreudig und richtet sich klar an performanceorientierte Skifahrer. Zum anderen ist das der neue, weiterentwickelte „Freerider“, der mit Mittelbreiten von 96.5 und 102 mm sogar noch dem Allmountain-Segment zugeschrieben werden kann, insbesondere wenn man daran denkt, dass man im Freeride-Segment locker Bretter mit über 130 mm Mittelbreite antrifft. Die stärkere V-Form sowie der „Early Rise Rocker“ bei der Schaufel sollen für Surfgefühl wie auf einem Snowboard sorgen. Die dreifache Triax-Torsionsverstärkung gewährleistet auch auf der Piste starken Griff und die Karbon-Kevlar-Triax-Sandwichbauweise ist verantwortlich für das geringe Gewicht, die Drehfreude und die Laufruhe des Skis. Wer einen Rockerski fahren will, den man selten sieht, der über hohe Verarbeitungs- und Materialqualität verfügen soll und der ein sportliches Fahren erlaubt, der sollte unbedingt einen Radical testen. Folgende Testtage stehen zur Verfügung: So, 18.11.2012, Laax So, 9.12.2012, Hoch Ybrig So, 6.01.2013, Pizol So, 27.01.2013, Haute-Nendaz

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Fischer Hybrid - Skinnovation 2012/13

„Klick” und aus Carver wird Rocker Unter dem Begriff „Hybrid“ wird gemäss seiner lateinischen Bedeutung ein Mischling verstanden. Bei den Automobilen versteht man unter einem Hybridfahrzeug ein Auto mit zwei unterschiedlichen Antriebsformen (Elektro und Benzin). Beim „Hybrid“-Ski von Fischer wird ein Mischling aus Rockerski und Carverski verstanden. Beeindruckend an dieser neuen Winterinnovation 2012/2013 ist die Tatsache, dass sie in der Praxis auch funktioniert. von Rolf Fleckenstein

ls ich das erste Mal von Fritz Minder, Country Manager bei Fischer Sports, auf ihren neuen „Hybrid“-Ski angesprochen wurde, reagierte ich zuerst skeptisch. Mit einem Klick könne man den Carverski in einen Rockerski verwandeln und umgekehrt, meinte er am Telefon. Klang etwas nach Zauberei und erinnerte mich an den zahlreichen Schnickschnack, den ich in den letzten Jahren im Sportbusiness erlebt hatte, der viel versprach und nichts bewirkte. Ich bin grundsätzlich immer offen für neue Ideen, die Frage stellt sich bei Innovationen jedoch immer, wie praktisch sie sind und ob der Konsument im Endeffekt auch wirklich einen Nutzen davon hat, denn häufig funktionieren solche speziellen Geschichten nicht wirklich oder man vergisst als Konsument, wie man es „handeln“ sprich einstellen muss, damit man einen Effekt verspürt, andernfalls ist es reiner Schi Schi.

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Es funktioniert! Deshalb war ich zu Beginn sehr skeptisch ob der neuen Fischer-Innovation. Bei meinem Besuch an der neuen Adresse im bernischen Stettlen demonstrierte mir dann der Hausherr den Hybrid-Ski ganz persönlich. Basis bildet dabei ein konventioneller

Carving-Ski, der von der Seite betrachtet mit herkömmlicher Vorspannung aufgebogen ist. Im vorderen Teil des Skis befindet sich eine sichtbar eingebaute Metallschiene. Um nun die Biegelinie des Skis zu ändern, schiebt man den Riegel der Metallschiene nach oben in die Stellung O, drückt den Ski oben durch, bis es einrastet bzw. bis es „klick“ macht „et voilà“ wir haben einen Rockerski. Also Hebel schieben, biegen, klicken, fertig. Und verblüffend am Ganzen: Man sieht deutlich, dass der Ski weiter unten stärker aufgebogen wird und nun eine längere Schaufel entsteht wie bei einem handelsüblichen Rockerski. Der Kontaktpunkt des Skis hat sich deutlich in Richtung Bindung verschoben, die Auflagefläche wird merklich verkürzt. Der Effekt ist eindrücklich - für einmal kein Schi Schi – die Technik des „Hybrid“-Skis funktioniert beeindruckend. Wer den Rockermodus wieder aufheben will, macht’s umgekehrt. Man schiebt den Regler nach unten auf die Stellung 1 (=Rocker off), biegt den Ski oben durch, bis es klickt, und wir haben wieder einen herkömmlichen Carverski. Mit dem „Hybrid“ kann man also zwischen Carverski und Rockerski quasi mit einem Klick hin- und herswitchen. Super Idee und SuperUmsetzung! Kompliment dazu.

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Das erste Muskelspiel der drei Titanen Die Olympischen Spiele in Sotschi im Februar 2014 werfen ihre Schatten schon ein Jahr vorher. Besonders viel Zündstoff bietet das Feld der Männer mit drei Lichtfiguren. von Marco Keller espannt warten die Fans vor allem auf das Comeback von Evan Lysacek. Der Olympiasieger von Vancouver wollte ursprünglich in der zweiten Oktoberhälfte bei Skate America seinen ersten Wettkampf seit dem Olympiatriumph bestreiten, Leistenbeschwerden verunmöglichten aber dieses Unterfangen. Nun ist sein erster Start spätestens für die USLandesmeisterschaften im Januar geplant.

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Lysacek liess sich durch den jüngsten kleinen Rückschlag nicht aus dem Konzept bringen: "Ich fühle mich stark, bin vorbereitet und sogar besser als in Vancouver. Das Wichtigste für mich war, nicht gleich stark wie vorher zurückzukommen sondern verbessert." Lysacek soll in seinem Programm auch einen Vierfachen aufweisen, im Gegensatz zur umstrittenen Entscheidung von Vancouver.


Bild: Evan Lysacek an den Amerikanischen Eiskunstlaufmeisterschaften. Foto Chris Keane/Reuters


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Bild: Stephane Lambiel 2011 bei einer Gala Show in Seoul. Foto: Lee Jae Won/Reuters


Bild: Dario Cologna beim 15 km Lauf des FIS Weltcup Cross Country in Drammen, Norwegen; Foto: Arnd Hemmersbach / NordicFocus / Getty Images


Dario Colognas grosse Ziele in der "zweiten" Heimat Im Langlauf sind diesen Winter wieder alle Augen auf ihn gerichtet: Dario Alonzo Cologna. Der 26-Jährige Bündner hat wiederum hohe Ziele, der Fokus liegt aber klar auf der WM im Val di Fiemme. von Marco Keller

ier Monate vor Beginn der nordischen Welttitelkämpfe, die vom 20. Februar bis 3. März dauern, durfte Cologna an gleicher Stätte bereits einmal die Huldigungen entgegennehmen. Anlässlich des "Forum Nordicum", des vorsaisonalen Treffens der ganzen Branche, wurde er als "Ski-König" des vergangenen Winters ausgezeichnet. Ohne Wenn und Aber: Cologna totalisierte 524 Stimmen, sein weibliches Pendant Marit Björgen folgte mit Respektabstand (402) und Skisprung-Weltcupsieger Anders Bardal lag auf Platz 3 mit 216 Voten schon deutlich zurück.

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Es war eine logische Wahl, war Cologna doch auch im abgelaufenen Winter der Ausnahmeathlet. Er gewann den Gesamtweltcup und die Tour de Ski und hatte kaum Tiefschläge zu verkraften. Eigentlich nur einen: Am HeimWeltcup-Rennen in Davos missglückte ihm wie dem ganzen Team der Griff in die Wachskiste und als direkte Folge davon war er im Kampf um einen Spitzenplatz chancenlos. Ansonsten überzeugte Cologna aber durch höchste Konstanz auf TopNiveau, effiziente Lauftechnik und eine intelligente Saisonplanung. Dank gebührt auch dem Servicemann, der mit Ausnahme von Davos praktisch immer hervorragende Skier präparierte und ein wenig Glück war auch dabei, kam Cologna doch ohne nennenswerte Blessuren durch den Winter. Fast 340'000 Franken Brutto-Preisgeld waren für den Athleten aus dem Münstertal verdienter Lohn nebst dem

Gewinn der dritten grossen Kristallkugel. Colognas Saisonziel: WM-Medaille Nun ist der Blick des Zeitsoldaten der Schweizer Armee aber schon lange wieder nach vorne gerichtet, auf den Saisonstart im schwedischen Gällivare am 24. November und noch viel mehr auf die WM drei Monate später. Wieder im Val di Fiemme, seiner "zweiten Heimat" (Originalton Cologna), soll diesmal alles passen. Eine WMMedaille - man höre und staune - fehlt nämlich bisher im Palmares des Olympiasiegers über 15 Kilometer, dem sogar eine Lokomotive der Rhätischen Bahn gewidmet ist. Der Planung auf den Saisonhöhepunkt wird alles untergeordnet, der Gesamtweltcup ist für einmal sekundär. Im Dezember wird Cologna die WeltcupRennen in Kanada auslassen, stattdessen anschliessend mit vollen Batterien die Tour de Ski bestreiten, welche am Neujahrstag in seiner Heimat Station macht und wie gewohnt ebenfalls im Fleimstal endet. Fraglich ist auch, ob er sich im Februar die weite Reise zur Olympia-Generalprobe ins russische Sotschi antut. Es wäre vermessen, von den weiteren Schweizer Langläufern grosse Exploits zu erwarten. Curdin Perl, Remo Fischer und Toni Livers sind nach einer enttäuschenden Saison allesamt ins A-Kader abgestiegen und müssen nun den Tritt wieder finden. Den umgekehrten Weg ging Eligius Tambornino, der den

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Sprung in die Nati direkt aus dem Regionalverband schaffte. Bei den Frauen hat einzig Laurien van der Graaff Nationalkaderstatus. Die 25-Jährige schaffte im Vorjahr mit dem 3. Platz beim Sprint in Düsseldorf sensationell den Sprung aufs Podest, als erst zweite Schweizer Frau überhaupt und 25 Jahre nach Evi Kratzer.


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