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L E G E N D S

7 YEARS IN FREESTYLE - 7 YEARS IN FREERIDE - 8 SEASONS IN ALASKA

A R E

MADE

2 BROKEN HEELS - 2 MONTHS ON WHEELCHAIR

NOT

B O R N

A GENCE NATIVE - PHOTO : DOM D AHER

1 C O M E B A C K W I T H DY N A S TA R

LE G END THE NEW ALL TERRAI N SKI FI T T O ANY F I E LD RIDER : RICHARD PERMIN


Editorial Alle warten gespannt auf den Schnee, denn Finanzen und grosse Events schreien danach

etztes Jahr um diese Zeit hatten

L

Skiregionen anzustellen. Dabei haben wir

wir einen grossen Bericht darüber

uns auf die Kosten für eine Tageskarte bzw.

verfasst, wie die Skiregionen der

Saisonkarte in grossen Skiregionen von 4

Alpen mit dem wachsenden Problem des

europäischen Alpenländern beschränkt.

Schneemangels umgehen. Auch wenn es

Ein umfassender Vergleich, was Skiferien

aktuell temeperaturmässig gut ausschaut,

insgesamt kosten, könnte nur an Beispie-

ist die Frage, wie 2017/18 die Schnee-

len verglichen werden, ein systematischer

menge des gesamten Winters ausfällt.

Vergleich wäre kaum möglich, zu viele

Nicht nur die Olympiade 2018 in Südkorea

Variablen wie Anreise, Unterkunft, Fami-

hätte sonst ein Riesenproblem, auch die

liengrösse, usw. müssten berücksichtigt

Ski-Industrie, der Winterbekleidungsmarkt

werden. Der Vergleich bei den Ticketprei-

und der Wintertourismus kämen in arge

sen zeigt dafür viel Überraschendes auf.

Schwierigkeiten, an die sie gar nicht denken mögen. Wie man hört, sind einige Ski-

Stars, Olympiade, Ski-Neuheiten

regionen aufgrund der Schneekrise mittler-

Natürlich ist die Ausgabe wieder randvoll

weile sogar finanziell etwas in Schieflage

mit Informationen über die Athletinnen und

geraten, kleinere Skihersteller stellen ihre

Athleten des Wintersportes, mit einem Be-

Produktion um, grössere Handelsketten

richt über die Olympiade 2018 in Südkorea

haben ihr Angebot bei Skiern massiv redu-

und zahlreichen Ski-Neuheiten dieses Win-

ziert. Ja, es ist viel Bewegung im Markt und

ters. Ich hoffe, wir haben den Geschmack

es fragt sich, wann ist die Talsohle erreicht.

unserer Leserinnen und Leser getroffen

Doch wenn der Schnee weiter ausfällt, wird

und wünsche an dieser Stelle viel Spass

sich die Problematik weiter verschärfen

mit der aktuellen Ausgabe.

und einzelne Anbieter werden die Segel streichen müssen, auch wenn es beinahe zum Standard geworden ist, dass sich ein Hersteller einen Investor besorgt, um über die Runden zu kommen. Weiterer grosser Preisvergleich Wie wir festgestellt haben, ist der grosse Preisvergleich bei den Bikes in der Frühlingsausgabe gut angekommen. Das hat uns ermutigt, einen Preisvergleich bei den

Der Herausgeber Rolf Fleckenstein


Inhalt 4 Winternews Alles, ’was Wintersportfreunde interessieren könnte.

8 Pisten.Powder.Party Die besten Ski-Openings in den Alpen

18 Stars Ski Alpin / Wintersport Die wichtigsten Stars des Winters 2017/18.

28 Longines fördert den Nachwuchs 32 Winter.Olympiade 2018 8870 km und 8 Stunden bis zum olympischen Erfolg

40 Ski-Neuheiten 2017/18 40 Radical One of Ten 42 Fischer Sports The Curv 44 Fischer Sports Brilliant 46 K2 Konic 48 Diverse Ski & Skischuhe 50 Dynastar Legend 54 Rossignol 7-Series 56 G3

58 Aktuelle Händlerangebote 60 Skirennen für jedermann Einmal ein Rennfahrer sein.

64 Der grosse Preisvergleich Wo ist Skifahren am preiswertesten?

74 Langlaufen in Paznaun Langläufer im Höhenflug

80 Impressum


Rossignol Skicard

50% auf Tageskarten diverser Skigebiete mit der Rossignol Card Rossignol feiert seinen 110. Geburtstag und lädt seine Kunden ein, mizufeiern. „Feiern Sie mit uns 110 Jahre Rossignol! 110 Jahre Begeisterung für die Berge, 110 Jahre leidenschaftliches Engagement. Rossignol begeistert durch seine Wurzeln und mit seinem aussergewöhnlichen historischen Erbe. Qualität und Mut für Neues stehen im Zentrum unserer Produkte, weshalb wir bis heute den grössten Teil unsere Ski in den eigenen Werken in Frankreich und Spanien produzieren. Wir sind eine Ikone der Vergangenheit, Symbol der Gegenwart und läuten mit unseren innovativen Produkten die Zukunft ein. Werden Sie ein Teil davon und kaufen Sie sich diesen Winter einen Rossignol Ski im teilnehmenden Schweizer Sportfachhandel. Sie erhalten dort zu jedem Damen- oder Herrenski gratis eine Rossignol Jubiläums-Skicard von Ticketcorner (solange Vorrat) und profitieren damit von bis zu 50% Rabatt auf Tageskarten in ausgewählten Skigebieten. Freuen Sie sich auf eine unvergessliche Saison und erleben Sie #anotherbestday auf Ihren neuen Ski in den Bergen.” Teilnehmende Stationen finden Sie auf www.rossignol.ticketcorner.ch


Carv

Mit dem digitalen Skilehrer unterwegs Eine äussert charmante Idee hatten die Gründer von CARV. Mithilfe einer Skischuhsole, die mit Sensoren ausgestattet ist, werden Druck und die Bewegungen des Fahrers aufgezeichnet und an das Aufzeichnungsgerät, welches am Skischuh befestigt wird, weitergegeben. Der «Carv-Tracker» koordiniert die Datenerfassung und führt Berechnungen für Druck und Bewegung bei hohen Frequenzen durch. Von diesem Tracker werden danach die Daten drahtlos an die App weitergeleitet. Jamie Grant (CEO CARV) erklärt das

Programm so: „Du trägst Kopfhörer und wählst in der App eine Lektion aus. Während du fährst, hörst du die Stimme und sie sagt dir, wohin du dein Gewicht verlagern musst oder ob deine Haltung falsch ist. Das ist die Idee des Echtzeitcoachings.” Den Ski-Instruktor im Ohr zu haben, ist eine ungewöhnliche Idee und nicht jedermanns Sache. Für die Profis im alpinen Rennsport scheint es eine neue Möglichkeit zu sein, Fehler zu analysieren. https:// carv.ai

Rossignol COMP J Star Wars

Star Wars-Helm für Kids Rossignol produziert schon seit langem kindergerechte Sportartikel, die bei den Jungs und Mädchen gut ankommen. Der neue COMP J Junior-Skihelm wurde für mehr Tragekomfort und Sicherheit entwickelt. Er ist mit einer leichten In-Mold EPS Konstruktion, dem Natural Belüftungssystem für mehr Komfort und bessere Temperaturregulierung sowie dem neuen Easy Fit System für eine automatisch individualisierte Passform ausgestattet. Der perfekte Helm für jeden Stars Wars Fan!

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Anticonf

Der erste ökologische Ski der Welt

Nur für zahlende Leser for paying readers only Nicht nur wir fanden diese Idee toll, sondern auch andere, weshalb der Ski bei der Sportmesse Ispo mit Ispo Award ausgezeichnet wurde. Anticonf wurde als bestes Start-Up im Sport Business in der Kategorie Winter Hardware ausgezeichnet. Der Hersteller von hochwertigen Snowboards, der sich selbst mit dem Prädikat «High Quality Swiss Boards» kennzeichnet, verwendet im Gegensatz zu anderen Produzenten keinen klassischen Holzkern, sondern verbaut Kork, Flachs und Bambus mit der firmeneigenen «Next Core»Technologie. Damit wird das Board leichter und absorbiert die Vibrationen besser, was zu mehr Fahrkomfort führt. Die in Bussigny-pres-Lausanne ansässige Firma stellt neben Snowboards und Skis auch Wakeboards und Rollbretter, mit der gleichen Technologie her. Die grüne Technologie setzt auf Recycling und Nachhaltigkeit. Die drei Hauptbestandteile wurden daher bewusst ausgewählt. Der Kern der Boards, die Korkschicht, wird aus der Ernte bei der Korkeiche gewonnen, die über 600 Jahre alt wird. Das Ziel ist es, die synthetischen Boards zu ersetzen. Flachsfiber wird aus Flachs gewonnen und ist eine wertvolle biologische Alternative zu Fiberglas und Karbon. Und das schnell nachwachsende, FSC zertifizierte Bambus soll verhindern, dass tropische Hölzer verwendet werden.

Bestellen unter www.sportguide.ch oder per Email an info@sportguide.ch

XForce Assassin XL

Antibeschlag-Gläser Im Bereich Skibrillen und Gläser möchten wir auf das Modell Assassin XL vom taiwanesischen Produzenten XForce verweisen. Die ultraleichte Designerbrille mit neuester Antibeschlag-Technologie macht Doppelverglasung überflüssig und ist viermal wirksamer wie konventionelle AntibeschlagGläser. Der Einsatz von Einzellinsen mit neuester Technologie ermöglicht eine kristallklare Sicht für den Träger. Auch die Ispo, die das Modell auszeichnete, meinte dazu: „Jeder kennt das Problem der beschlagenen Brillen. Die XForce löst es mit ihren „unbeschlagbaren“ Gläsern. Innovativ und großartig!" www.xforce.com.tw


Korua Shapes «Tugboat»

Im Segment Action wurde Korua Shapes von der Ispo mit ihrem Model Tugboat zum Produkt des Jahres gekürt. Eine neue Art des Snowboardens soll mit diesem Board, welches mit einem sehr eigenwilligen Design daherkommt, lanciert werden. Brand Manager Nicolas Wolken sagte dazu an der Ispo: „Jede Shape bringt andere Aspekte und andere Charakter für das Board. Mit dem spielen wir. Wir wollen Snowboarding interessanter, aufregender machen.” Das Unternehmen beschreibt seine Kreation wie folgt: Die sehr breite Nose sorgt für massiven Auftrieb wie man es von normalen Brettern nicht kennt. Ein extremer Taper mit darauf abgestimmtem Radius machen das Board agiler, lebendiger und schön wendig. Ganz anders als man es von einem breiten Board wie diesem erwarten würde. Ein Kiel im breitesten Bereich der Base erleichtert zudem das Aufkanten. Das moderne Schwalbenschwanz Heck verleiht dem Brett ein verspieltes Gefühl und optimierte die Fahrlage im Tiefschnee. Das Tugboat ist im Heckbereich auf der Belagsseite mit Kanälen ausgestattet, welche dem Brett in weichem Schnee mehr Halt verleihen. Ausserdem machen die Kanäle das Brett stabiler bei hohem Tempo in unruhigem Schnee. Durch das verzichten von herkömmlichen Metallkanten erzielt man ein Produkt das gezielter den Ansprüchen in weichem Schnee gerecht wird.

© Fischer Sports GmbH

Eine neue Art zu Snowboarden

URLAUB IN DEN ALPEN BEI DEN EXPERTEN FÜR: LANGLAUF & SKITOUREN langlauf-urlaub.com skitouren-urlaub.com


Bühne frei zum Start in die neue Saison: Die besten Ski-Openings in den Alpen

Pisten.Powder.Party Schon bald hat das Warten ein Ende. Dann wird wieder tagsüber die Piste, und am Abend auf der Bühne gerockt! Top-Live-Acts und DJs aus aller Welt am Mischpult feiern mit den Skigästen. Ob DJ Antoine und DJ Ötzi oder Wanda und Christina Stürmer: Die besten Partys zum Start der Skisaison 2017/2018 auf einen Streich. von Henning Heilmann

Bild: Schlagerstar Helene Fischer heizt den Gästen mit ihrem Auftritt am 30.04.2018 in Ischgl kräftig ein.


o in der Schweiz zum Saisonbeginn einfach nur die Lifte in Betrieb genommen werden, veranstaltet man in Österreich grosse Events und Partys, um den Start der Wintersaison miteinander zu feiern. Für die Gäste wird viel Unterhaltung geboten, wogegen es bei uns eher etwas eintönig zu und her geht. Solche Events auf die Beine zu stellen, ist ein Riesenaufwand, der sich nicht immer rechnet, aber den unsere Nachbarn auf sich nehmen, um ihren Gästen den Aufenthalt zu versüssen. Einige Skiopenings haben echten Kultstatus, daher stellen wir an dieser Stelle die Wichtigsten im Überblick vor:

W

Ischgl 25.11.17 - 30.04.18

Top of The Mountain Concerts Der Tiroler Bergsportort Ischgl hat sich mit den „Top of the Mountain“-Konzerten als echte Event-Hochburg in den Alpen etabliert. Elton John, Bon Jovi, Kylie Minogue – alle waren schon hier. In der aktuellen Skisaison hat Ischgl zwei besondere Gäste: Andrea Berg und Helene Fischer machen alle Schlagerfreunde atemlos. Daneben lockt das mondäne Skigebiet Ischgl/Samnaun mit 238 Pistenkilometern bis auf 2’872 Metern, einer neuen 6er-Sesselbahn, vielfältigen Skirouten und einer ausgezeichneten Haubenküche. Line-UP Samstag 25.11.2017 Andrea Berg Sonntag 1.04.2018 Max Giesinger Montag 30.04.2018 Helene Fischer Infos TVB Paznaun Ischgl, A-6561 Ischgl Telefon +43 (0)50 990 100 www.ischgl.com


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Nur für zahlende Leser for paying readers only Schladming 1 - 3.12.2017

Snow Break Europe Florida hat den Spring Break, die SteiBestellen unter www.sportguide.ch oder rer den Snow Break. In Scharen strömen seit vielen Jahren Party-People aus per info@sportguide.ch ganz Email Europa nachan Schladming, um wild zu feiern. Mit Brit-Award-Gewinner Martin Garrix, Alle Farben, dem Schweizer Star-DJ Antoine & weiteren Highlights ist auch 2017 Party pur auf der Planai garantiert. Das Open Air Konzert am Freitag auf der Planai ist der Auftakt eines unvergesslichen Party-Wochenendes (Beginn 18:00). Am Samstag folgen die „Hütteneskalation“ auf der Kessleralm und schliesslich die traditionelle Snow Break Europe Party in der Tenne, welche als grösste Apres Ski Hütte Europas gilt. Sonntags steht das Skifahren auf der Planai samt Möglichkeit zum Ski-Testen, Skischul-Action und Aprés Ski auf dem Programm, bevor die Rückreise ansteht. Auch dieses Jahr ist für ein ausgedehntes, fulminantes Ski- und Partywochenende auf der Planai gesorgt. Line-UP Freitag 1.12.2017 Martin Garrix, Alan Walker, Alle Farben, DJ Antoine, Darius & Finlay, Rudy MC www.snowbreakeurope.com Zum Skigebiet Die Schladminger 4-Berge-Schischaukel bietet 123 Pistenkilometer bis auf 1’894 m

Infos Schladming-Dachstein Tourismusmarketing A.8970 Schladming Telefon +43 3687 23 310 www.saalbach.com

Saalbach-Hinteglemm 8. - 10.12.2017 & 14. - 17.12.2017

Bergfestival & Rave on Snow Wer den legendären „Goaßstall“ und den Aprés Ski im Pinzgau kennt, weiss dass der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn neben 270 Pistenkilometern für seine lässige Atmosphäre und seine rauschenden Parties bekannt ist. Mit dem BERGFESTival und dem Rave on Snow spricht Saalbach ein junges Publikum

an. Zum Saisonstart stürmen gleich an zwei Wochenenden echte Top-Acts die Bühne und die besten DJs die Plattenteller. Zuerst lädt der Skiort Saalbach-Hinterglemm vom 8.-10.12.17 zum Bergfestival ein. Top Acts wie Wanda, Christina Stürmer und Großstadtgeflüster spielen am Freitag 8.12., die schon fast legendären Broilers, Käptn Peng & das Tentakel von Delphi und weitere machen am Samstag 9.12. Party. Beim Rave on Snow wird vom 14.-17.12.17 ganze drei Tage und Nächte mit Top DJs aus aller Welt durchgefeiert, darunter Sven Väth und viele andere. Line-UP Freitag 08.12.2017 Wanda, Christina Stürmer, Emil Bulls, Grossstadtgeflüster, Massendefekt, Jennifer Rostock Beauty Division DJ-


Set, Drunken Masters, Liedfett, Evil Jared Hasselhoff, Mittone Samstag 09.12. Broilers, Bosse, Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi, dicht & ergreifend, Itchy, Faber, Monsters of Liedermaching, Liedfett, Van Holzen, Mittone Dancefloor Cleaning System www.berg-festival.com. Line-UP Rave on Snow Sven Väth | Ben Klock | Boris Brejcha | Extrawelt | Felix Kröcher | Âme | Mathias Kaden | dOP | Martin Buttrich | Lexer | Reboot | Adana Twins | Format: B | André Galluzzi | Zenker Brothers | Tube & Berger | Re.You | Dennis Cruz | Mike Dehnert | Maurizio Schmitz - DJ | Monkey Maffia | Tobi Neumann | Domenic D'Agnelli | Chris Wood & Meat | Anna Reusch |

Metaboman | Carlo Ruetz | Thomas Stieler | Marius Lehnert | P.A.C.O. | PAJI | Crazy Sonic | Franz | Christian Prommer | Jamy Wing | Deniz Bul | Ann Clue | Anes Sama | Eins Tiefer | Juan Manuel | Steve Looney | Juliet Sikora Tonio Barrientos | Clara Cuvé | Alecante | Martin Freudentanz | Yung | Øbsidian | Zemtex | Tony Vegazz | Padre El Ferenco | Combined Forces | Martin S | Haunted | Dee Rider www.raveonsnow.com Zum Skigebiet Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang hat 270 Pistenkilometer. Infos Tourismusverband Saalbach Hinterglem, A-5753 Saalbach Telefon+43 6541 6800-68 www.saalbach.com

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St. Anton am Arlberg 1.-3.12.2017 & 9.12.2017

Stanton Ski Open

Kosten. Denn zur Aufzeichnung der „Après-Ski-Hits 2018“ im legendären Mooserwirt geben sich die Après-SkiStars die Klinge in die Hand: DJ Ötzi, Jürgen Drews, Hot Banditoz und viele andere. Der Eintritt ist frei – wer zuerst kommt, „malt“ zuerst.

genden Skigebiet Österreichs mit insgesamt 305 Pistenkilometern verbunden.

Nur für zahlende Leser for paying readers only Mit Pistengaudi und Pop-Rock vom Feinsten startet St. Anton am Arlberg von 1. bis 3.12.17 in die neue Wintersaison. Als Headliner beim grossen Stanton Ski Open tritt am SamstagAbend Revolverheld („Lass uns gehen“) aus Hamburg auf. Eröffnen wird das Konzert der Regensburger Newcomer Jakob Bruckner, zudem holt Special Guest Gregor Meyle seinen Vorjahres-Auftritt nach. Im Anschluss laden zahlreiche Lokale im Tiroler Bergdorf zur After-Show-Party. Damit das Ski Open auch auf der Piste genossen wird, testen Urlauber während des Eröff-nungswochenendes kostenlos die neuesten Ski- und Snowboard-Modelle namhafter Hersteller.

Line-UP Stanton Ski Open Samstag 2.12.2017 Jakob Bruckner, Gregor Meyle, Revolverheld

Line-UP Aprés Ski Hits 2018 Samstag 9.12.2017 DJ Ötzi, Anni Perka, Jürgen Drews, Feuerherz, Maria Voskania, Zipfelbuben, Willi Herren, Hot Banditoz, Powerkryner, Die Dorfrocker, Melanie Müller, Markus Becker, Buddy, Ole ohne Kohle, Matty Valentino, Ben Zucker, Anna Hofbauer, Ina Colada, Norman Langen

Bestellen unter www.sportguide.ch oder per Email an info@sportguide.ch

Freunde der Aprés-Ski-Charts kommen am Samstag, 9.12.2017, auf ihre

Zum Skigebiet Seit letztem Winter sind alle Skiorte am Arlberg zum grössten zusammenhän-

Infos Tourismusverband St. Anton am Arlberg A-6580 St. Anton am Arlberg, Tirol Telefon +43 5446 22690 www.stantonamarlberg.com

Pitztal, 9.12.2017

Ski & Concert Am Samstag, 9.12.2017, heisst es „Ski & Concert“ am Hochzeiger im Pitztal. Christina Stürmer, Österreichs erfolgreichste Pop-Künstlerin wird die OpenAir Bühne auf 2’000 m rocken und den neuen Skiwinter musikalisch willkommen heissen. Die Fans dürfen sich auf einen ganz besonderen Act vor einer traumhaften Bergkulisse und eine einzigartige Atmosphäre freuen. Christina Stürmer ist dieses Jahr aus ihrer Babypause zurückgekehrt und war mit ihrer „Seite an Seite-Tour“ bereits in vielen


Städten Deutschlands und Österreichs unterwegs. Bevor Christina auftritt, heizt ab 13:15 Uhr die junge deutsche Nachwuchsband „Fünfter März“ dem Publikum ein. Der Eintritt zum Openair-Konzert mit Christina Stürmer auf der Hochzeiger Mittelstation ist mit einem gültigen Skipass kostenlos. Der Start in die neue Hochzeiger Skisaison ist bereits eine Woche vorher, am Freitag, 1.12.2017, geplant. Line-UP Ski & Concert Samstag 9.12.2017 Christina Stürmer, Fünfter März Zum Skigebiet Im Skigebiet Hochzeiger locken 40 Pistenkilometer bis auf 2’450 Meter. Infos Hochzeiger – Pitztal, A-6474 Jerzens Telefon +43 5414 87000 www.hochzeiger.com

Lech-Zürs, 2.12.2017

Snow, Stars and Barbecue Eher gediegen geht es beim Ski Opening in Lech-Zürs am Arlberg zu. Ein Top Act wartet aber auch hier auf: Glasperlenspiel („Geiles Leben“) spielt beim Snow, Stars and Barbecue am 02.12.2017 auf der Rud Alpe. Tickets für den exklusiven Event mit maximal 150 Teilnehmern gibt es für 79 Euro inkl. Tagesskipass auf radio7.de. Zum Skigebiet Seit letztem Winter sind alle Skiorte am Arlberg zum grössten zusammenhängenden Skigebiet Österreichs mit 305 Pistenkilometern bis auf 2’811 Metern verbunden. Infos Lech Zürs Tourismus GmbH 6764 Lech am Arlberg Telefon: +43 5583 2161-0 www.lech-zuers.at

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Nur für zahlende Leser for paying readers only Bestellen unter www.sportguide.ch oder per Email an info@sportguide.ch

Sölden 1.12.17-16.03.18

Electronic Mountain Partys Freunde von Deep House, fetten Beats und Pulverschnee kommen in Sölden im Pitztal voll auf ihre Kosten. Dank dem Area 47 Snowpark und vielen weiteren Attraktionen fühlen sich hier vor allem die jungen Snowboarder angesprochen. Wild gefeiert wird viermal in der Saison auf den Electric Mountain Partys am Giggijoch. Das Gletscherskigebiet bis auf 3’340 Metern bietet Schneesicherheit pur. Samstag 1.12.2017 DJ Chris Armada / Burak Yeter Freitag 19.01.2018 DJ Instyle / Wild Culture & Friends Freitag 16.02.2018 DJ Instyle / Quintino

Freitag 16.03.2018 DJ Chris Armada / Ofenbach Zum Skigebiet In Sölden locken 146 Pistenkilometer bis auf 3’340 Metern.

Infos Ötztal Tourismus A-6450 Sölden Telefon +43 (0) 57200 200 www.soelden.com


Obertauern 25.11. & 2.12.2017

Obertauern Beats & Andreas Bourani Frühsportler können sich freuen: Schon am 22. November 2017 nehmen die Skilifte in Obertauern, einem der schneereichsten Wintersportort Österreichs, wieder den Betrieb auf. Wie jedes Jahr wird der Saisonbeginn auch heuer groß gefeiert: Den Auftakt macht das Electronic Festival „Obertauern Beats“ am Samstag, dem 25.11.2017. Internationale Star-DJs wie Felix Jaehn, Gabry Ponte und viele mehr werden mit ihren heißen Beats den österreichischen Winterhotspot rocken. Am Samstag, 02.12.2017, wird dann ein Feuerwerk aus Endorphinen entfacht. „Ein Hoch auf das, was vor uns liegt, dass es das Beste für uns gibt!“

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Der Live-Auftritt von Andreas Bourani ist der Höhepunkt zum Saisonauftakt in Obertauern. Zum Skigebiet In Obertauern locken 100 Pistenkilometer bis auf 2’315 Metern Infos Liftgemeinschaft Obertauern GmbH A-5562 Obertauern Telefon +43 (0)6456 7554 www.obertauern.com


Athleten 2017/18

Olympiade, Chancen, Siege Auch 2017/18 treten zahllose Athletinnen und Athleten an, um sich im Wettkampf zu messen und als Sieger vom Platz zu gehen. In der Olympia-Saison gilt das umso mehr. Welche Fahrer haben welche Chancen und wo stehen sie? Wir haben es herausgefunden. von Rolf Fleckenstein


Marcel Hirscher

Olympiade nach Knöchelbruch fraglich Der Supermann des alpinen Skiweltcups heisst Marcel Hirscher. Sechs Winter in Folge hat der sympathische Österreicher den Gesamtweltcup für sich entscheiden können, das hat noch kein Rennläufer bis anhin geschafft. Und dann das: Knöchelbruch Mitte August beim ersten Slalomtraining auf dem Mölltaler Gletscher. Nun hat die Skination Österreich und die Fangemeinde Hirschers natürlich um den Winter gezittert, doch er hat es auf den Saisonauftakt geschafft. Heilung auch in Rekordzeit, quasi. Doch nun fehlen ganz enorm Trainingsstunden, ganz vorne kann er nicht mithalten. Nun braucht es fast ein Wunder, den Trainingsrückstand wieder wettzumachen. Das SaisonHighlight, die Olympischen Spiele in PyeongChang liegen noch in weiter Ferne. "Das ist noch ein langer Weg, bis ich da die Form habe, dass ich da wirklich um Gold, Silber und Bronze mitfahre." Es wird schwierig.


Bode Miller

Der Rücktritt des amerikanischen Superstars Kein Bode Miller-Fan hört das gerne, dass sein Idol zurücktreten wird, aber das ist nun ‘mal im Sport, das Ende einer Karriere kommt rascher als im üblichen Berufsleben. Mit fast 40 Jahren hat sich Bode auch reichlich Zeit gelassen. Selbst nach der verpatzten Heim-WM 2015 in Beaver Creek, bei der er sich nach dem Sturz im Super G Schnittwunden zuzog und aufgeben musste, wollte er von Rücktritt nichts wissen. Nach der WM 2015 trennte sich Miller von Head als Ausrüster. Diese Trennung verunmöglichte seine Weltcup-Rückkehr, da Head verhinderte, dass Miller mit seinen Bomber-Ski antreten konnte. Immer wieder sprach er davon, in den Weltcup zurückzukehren. Und wir alle hatten es uns gewünscht. Wie kein anderer hat er uns inspiriert mit seiner Tollkühnheit und mit seiner waghalsigen Fahrt. Wie ein RodeoReiter auf einem verrückten Gaul donnerte er die Pisten runter und machte Dinge möglich, die keiner sonst vermochte. Obwohl er mental heute stärker ist als früher und er sich in der Lage sieht, physisch noch mithalten zu können, ist für ihn der professionelle Skisport nun vorbei. Im Interview mit Graham Bensinger sagt er auf die Frage, ob er noch Skiweltcup fahren werden und warum: „Nein, null Prozent Chance, das ist vorbei, ich bin lange Weltcup gefahren, nun ist es nicht mehr mein Wunsch, weiter Rennen zu fahren”. Mit 438 Weltcupstarts, darunter 79 Podiumsplätze und 33 Siege, 19 Olympischen Rennen mit 6 Medaillen inklusive einer Goldenen und 29 WMStarts mit fünf Medaillen, wovon vier golden sind, schaut er als erfolgreichster amerikanischer Skifahrer aller Zeiten auf eine beeindruckende Skikarriere zurück.

Bilder: Bode Miller an der Ispo 2017 mit seiner Firma Aztech Mountain (oben) und beim Super G in Val Gardena im Dezember 2011 (Mitte), beim Riesenslalom in Neuseeland 2010 (unten links) und Beaver Creek 2010 (rechts unten) (Bildquellen: Ispo, US Skiteam, Michael Thomas, Eric Schramm)

Wir werden Dich vermissen, Bode!

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Lindsey Vonn

Der letzte grosse Höhepunkt ihrer Karriere

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Die Olympiade 2018 in Pyeongchang wird voraussichtlich der letzte grosse Höhepunkt ihrer Karriere als aktive Skirennläuferin sein. Für Vonn hat die Olympiade in diesem Winter oberste Priorität. Die Abfahrts-Olympiasiegerin von 2010 verpasste die Olympischen Spiele 2014 in Sotchi/Russland wegen einer Verletzung. Deshalb will sie diesen Winter für Olympia nochmals alles geben, denn sie will unbedingt noch mal eine Olympia-Medaille gewinnen. Die erfolgreichste Skirennläuferin der Gegenwart hat praktisch alles erreicht, was man erreichen kann. Von den bisher 377 Weltcuprennen hat sie bis heute 77 gewonnen, dabei den Gesamtweltcup vier Mal gewonnen, den Abfahrtsweltcup 8 Mal und den Super G-Weltcup fünf Mal. 7 Medaillen hat sie an den SkiWeltmeisterschaften geholt, darunter zwei Goldene. Nur an der Olympiade klappte es noch nicht, so wie sie es wollte. Alleine in Vancouver 2010 konnte sie zweimal zuschlagen und in der Abfahrt die Goldmedaille holen und im Super G die Bronzene. Doch das reicht der ehrgeizigen Lindsey nicht. Der Weltcup hat schon etwas von Trainingscharakter. In Sölden startete sie nur wegen der Olympiade: „Ich hoffe, dass ich ein paar Punkte sammeln kann, um dann bei Olympia eine bessere Startnummer zu haben. Ich möchte gesund zu den Olympischen Spielen kommen. Darauf konzentriere ich mich.”

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Kjetil Jansrud

Wieder stark an der Olympiade? Kjetil Jansrud muss sich schon länger nicht mehr hinter seinem Landsmann Aksel Lund Svindal verstecken. In den vergangenen drei Winter hat er zwei Mal den Super G-Weltcup-Sieg gewonnen und einmal den in der Abfahrt. Und besonder stark war er an der Olympiade in Sotchi 2014 mit der Goldmedaille im Super G und der Bronzenen in der Abfahrt. Auf die Olympiade angesprochen, antwortet er: „Sicher sind die Spiele auf jeden Fall eines meiner grössten Ziele, das ich als Skifahrer habe. Ich weiss, dass der Weg zurück höchstwahrscheinlich härter sein wird, als ich es mir erwarte.” Dem sympathischen Norweger würde jeder einen Erfolg gönnen.


RX 1220 20

Entwickelt auf derr Basiis des RS überzeugt der neue RX 120 zusätzlich z mit All M o un t a i n- E i g en s c h a ft f e n , d i e e in e n vielseitigen Einsa atz bei verschiedenen Schneeund Ge eländebedingungen ermöglichen. Bestech e hende Passform mit starkem Fersen- un nd d Fusshalt trifft auf volle Leistungsfähigk keit. e Der RX 120 ist in zwei Leistenbreiten – 97 9 Millimeter und 100 Millimeter – verfügbar..

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Mikaela Shiffrin

Slalomkönigin ist Kronfavoritin für Gold Wenn sie nicht stürzt oder verletzt ist, dann ist fast sicher, dass sie den Slalomhang am schnellsten von allen Rennläuferinnen durchfährt. Die aktuelle Gesamtweltcup-Siegerin Miakela Shiffrin hat vier Mal die kleine Kugel des Slalom-Weltcups einheimsen können, holte an der letzten Olympiade 2014 in Sotchi die Goldmedaille und ist drei Mal in Folge Weltmeisterin im Slalom geworden (2013 Schladming, 2015 Beaver Creek, 2017 St. Moritz). Na, wer denn sonst. Sie ist die absolute Dominatorin der Disziplin und es fällt gar nicht auf. Denn wegen ihrer scheuen, zurückhaltenden Art merkt man gar nicht, was die Amerikanerin so auf dem Kasten hat. Eine Menge! Sicher muss auch sie über die Tagesform verfügen und ein Quäntchen Tagesglück braucht es auch, aber für die Olympiade 2018 ist die absolute Kronfavoritin für Gold im Slalom.

Aksel Lund Svindal

Knie Handicap Manchmal muss es dem 5-fachen Weltmeister und Olympiasieger schon zum Heulen sein, wenn man bedenkt, wie häufig er in den vergagenen Jahren durch Verletzungen und Stürze zurückgeworfen wurde. Der brutale Sturz in Kitzbühel 2015/16 beendete eine erfolgreiche Saison und letzte Saison musste er wegen seines Knies frühzeitig aufgeben. Seit rund 20 Jahren fährt er FIS-Rennen, seit über 15 Jahren im Weltcup, er zahlt mit seinen bald 35 Jahren nun seinen Tribut für die Belastungen, denen sein Körper stets ausgesetzt war. Er will sich deshalb auf die Speed-Rennen konzentrieren, weshalb er in Sölden nicht startete: „Mein Knie kann nicht zu viele Schläge aushalten”. Mit diesem Handicap muss man ein grosses Fragezeichen für die Saison und die Olympiade setzen.


Henrik Kristoffersen

Das junge, norwegische Stangen-Talent Schon sehr früh zeigte Henrik Kristoffersen, dass er ein Slalom-Talent ist, doch erst seit 3-4 Jahren nimmt man ihn im Weltcup wahr. Und beinahe genauso lange macht er dem Dominator Marcel Hirscher das Leben schwer. In der Saison 2015/16 schnappte er ihm sogar die kleine Kristallkugel im Slalom weg. Mit der Bronzemedaille in Sotchi 2014 holte er mit damals 19 Jahren den Titel „Jüngster Olympiamedaillengewinner im Ski Alpin”. Die Zahl Nummer 1 taucht in seiner Ranglisten-Statistik besonders häufig auf. In den 29 Rennen der vergangenen drei Saisons (14/15 - 16/17), von denen er 25 beendete, holte er 18 Podestplätze und 13 Siege. Das entspricht einer Siegesquote von über 50% und einer Podestquote von über 70%. Der erfolgreichste Slalomfahrer Norwegens, der als Kind nie still sitzen konnte und deswegen den Spitznamen „Wild Child” bekam und der sich im Sommer auf dem Mountainbike oder der MotocrossMaschine austobbt, wird auch diese Saison ein gewichtiges Wörtchen mitzureden haben sowohl im Weltcup als auch an der Olympiade.

Dominik Paris

Hat etwas gutzumachen Die letzten Olympischen Spiele 2014 in Sotchi waren so gar nicht nach seinem Geschmack: Ein elfter Rang in der Abfahrt, ein 16. Rang im Super G und ein 18. Rang im Riesenslalom wiederspiegelte nicht im Geringsten, was der 100-Kilo-Mann aus dem Südtirol so drauf hat, der an der Weltmeisterschaft 2013 in Schladming die Silbermedaille holte und an der WM 2017 in St. Moritz haarscharf an der Medaille vorbeifuhr und sich in der Alpinen Kombination mit der Ledermedaille - dem 4. Platz - begnügen musste. Zur Schlappe in Sotchi muss zu seiner Ehrenrettung natürlich noch nachgereicht werden, dass es lange Zeit gar nicht so aussah, dass er an der Olympiade teilnehmen konnte, schliesslich hatte er sich kurz zuvor, im Dezember 2013, einen Muskelriss zugezogen, der ihn zwang, einen Monat zu pausieren. Diese Verletzung warf ihn ohne Frage zurück. Nun kann man sich gut vorstellen, dass das Abfahrts- und Kombinationstalent aus Meran diese Schlappe im kommenden Februar 2018 an der Olympiade in Pyeongchang wieder ausmerzen will. Eine Medaille hätte der Naturfreund wirklich verdient. Wir drücken ihm dazu die Daumen.

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Alexis Pinturault

Ist der 13. sein Glückstag?

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Das muss es wohl, denn sonst wird es an der heurigen Olympiade nichts mit Gold, zumindest nicht in seiner ParadeDisziplin, der Kombination. Ja, das erstaunt, gell. Alle haben den jungen Franzosen immmer im Riesenslalom auf dem Radar, aber dort standen ihm immer Ted Ligety oder Marcel Hircher im Weg, wenn es um die kleine Kristallkugel ging, doch bei der Kombination konnte er in den vergangenen fünf Saisons vier Mal die kleine Kristallkugel in die Höhe stemmen. Komischer- weise holte er bei Grossanlässen wie der WM oder der Olympiade jeweils im Riesenslalom eine Bronzemedaille, 2014 in Sotchi und 2015 an der WM in Beaver Creek/Vail. Vielleicht muss man ihn also doch nicht nur am 13.02.2018 bei der Kombination im Auge haben, sondern auch am 18.02.2018, dann wird an der Olympiade in Südkorea um die Medaillen im Riesenslalom gekämpft. Na, wir werden ja sehen.

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Felix Neureuther

Wird die OlympiaMedaille wahr? Der aktuell beste deutsche Skirennfahrer hat das Skifahren in die Wiege gelegt bekommen, ob er wollte oder nicht. Sein Vater, Christian Neureuther, und seine Mutter, Rosi Mittermaier, waren in den 70-er Jahren erfolgreiche alpine Skirennläufer. Das muss er sich sicher häufig angehört haben. Seit 2010 ist er für einen Weltcup-Sieg im Slalom, seiner Paradedisziplin, gut, die Top 10 sind praktisch immer sicher, keine Frage. Seine Stärke im Slalom konnte er auch diversen Weltmeisterschaften unter Beweis stellen, an den letzten drei (2013 - 2017) gab’s entweder eine silberne oder bronzene Medaille. Nur an der Olympiade war bisher immer der Wurm drin. Dem gutherzigen Felix, der es immer mit allen kann, würden wir eine olympische Medaille wirklich gönnen.


Wendy Holdener

Grössere Chancen als Lara Gut? Ja, sich hat sich gemausert! Man hatte sie schon lange auf dem Schirm, aber so richtig umsetzen konnte sie es lange nicht, nun scheint der Knoten letzte Saison endgültig geplatzt zu sein und sie machte ein Märchen wahr, das Märchen von WM-Gold in der Heimat an der Ski WM 2017 in St. Moritz und anders als Lara Gut, die sich unglücklich verletzte und ausschied, kam sie unbeschadet davon und scheint augenblicklich in Topform zu sein. Slalom war von Beginn weg ihre starke Disziplin. 2015/16 landete sie endlich in der Top-10Region und letzte Saison belegte sie ein Podest nach dem anderen und krönte die Saison mit zwei Goldmedaillen an der WM 2017 im Slalom und der Alpinen Kombination. Nun hat sie Schwung, eine SuperMotivation und anders als Lara Gut keinen Trainingsrückstand: Die Chancen für eine Medaille in Südkorea stehen gut!

Beat Feuz

Olympia-Gold in greifbarer Nähe Es ist immer so eine Sache mit Beat Feuz: Seine Einstellung ist super, sein Talent ohne gleichen, sein Kampfgeist vorbildlich, doch halten es die Knie aus? Die Knie von Beat Feuz sind seine Archillesferse. Insgesamt 11 Operationen hat der Berner Oberländer über sich ergehen lassen, damit er profesionell und erfolgreich Ski Alpin fahren konnte. Was für ein Preis! Wer so viel investiert und damit auch sehr viel riskiert, wer so viel Opfer bringt, der muss doch auch einmal dafür entschädigt werden. Da war der Goldsegen an der WM 2017 in St. Moritz eine regelrechte Erlösung. Dabei sah es zu Beginn der Saison 2016/17 gar nicht danach aus, Feuz fand sich in den Rängen Top 15 wieder, erst als der Kalender das Jahr 2017 aufschlug schine es mit dem Siegen wieder zu klappen. Nun ist er im Schuss, der grösste Triumpf seines Abfahrerlebens hat er 2017 erlebt und den könnte er 2018 toppen. Er kann es!

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Ski Alpin

Longines fördert den Nachwuchs Die Leidenschaft für Sport ist Teil der Identität und Geschichte von Longines. Die Schweizer Uhrenmarke beteiligt sich seit über 100 Jahren an vielen Sportveranstaltungen auf der ganzen Welt. Longines ist ein bedeutender und verlässlicher Partner des Sports. Den Ski Alpin Sport unterstützt Longines seit 85 Jahren!

von Rolf Fleckenstein

ie langjährige Zusammenarbeit von Longines mit dem Skisport nimmt 1933 in Chamonix ihren Anfang. Während mehrerer Jahrzehnte hat Longines die technische Entwicklung im Skisport vorangetrieben, was in innovativen Erfindungen für die Zeitmessung resultierte, um die gesteigerten Anforderungen des Publikums erfüllen zu können. Im Jahre 1993 entwickelte Longines beispielsweise ein neues Verfahren, welches die Anzeige der Zwischenzeiten des Athleten auf der Piste im Vergleich

D

zu den Ergebnissen des schnellsten Konkurrenten (Führender im Zwischenklassement) im Fernsehen ermöglichte. Als Offizieller Partner und Zeitnehmer der FIS Alpine Ski World Cup engagiert sich Longines besonders auch in der sportlichen Nachwuchsförderung. Longines Future Ski Champions Longines Future Ski Champions wurde erstmals anno 2013 lanciert und bietet die einmalige Gelegenheit, die künftigen Stars der internationalen Skiszene

Bilder: Longines unterstützt auch andere Sportarten Beim Prix de Diane wurde das neue blaue Modell der Kollektion vorgestellt. (Bilder oben); Aksel Lund Svinda Shiffrin ein wichtiger Botschafter von Longines für das Alpin, hier im Bild mit Walter von Känel, CEO von Long

Bild: Mikaela Shiffrin, Longines Botschafterin der Eleganz und Göttin der 2017 Edition

kennenzulernen. Die Fahrerinnen und Fahrer treten in einem Riesenslalom gegeneinander an, der unter den gleichen Bedingungen wie bei den Profis


wie z.B. den Reitsport: Longines Master al ist wie Mikaela Engagement im Ski gines (Bild rechts).

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ausgetragen wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten sich unter professionellen Rennbedingungen und den weltweit vielversprechendsten Skifahrern/innen unter 16 Jahren bewähren. Die jungen Sportlerinnen und Sportler wurden von den nationalen Skiverbänden ausgewählt, ihr Land zu vertreten. 2017 war Mikaela Shiffrin, Longines Botschafterin der Eleganz, die Göttin dieser Edition. Die amerikanische Skifahrerin war nicht nur aufgrund ihrer Erfolge, sondern auch durch die Werte, die sie vertritt – Respekt und Fair Play – Inspiration für die jungen Sportlerinnen und Sportler und übernahm 2017 die Schirmherrschaft des Events. Longines Rising Ski Stars Als offizieller Zeitnehmer des alpinen Skiweltcups der FIS präsentierte Longines 2012 erstmals die Auszeichnung „Longines Rising Ski Stars“, die an den erfolgreichste weibliche Athletin (unter 21 Jahren) und an den erfolgreichsten männlichen Athleten (unter 23 Jahren) des FIS Alpinen

Bild: Das Podium der 1. Edition (2013) Longines Future Ski Champions. 1.: William Vukelic (Kroatien); 2.: Jeremie Lagier (Frankreich); 3.: Semyel Bissig (Schweiz). Mit Juan-Carlos Capelli, Longines Vize-Präsident und Direktor des internationalen Marketings und Sarah Lewis, FIS General Sekretärin.

Skiweltcups vergeben wird. Der Preis wird den Gewinnern am Ende der Skisaison überreicht und besteht aus einem Pokal, einer Uhr und einem Scheck über CHF 20’000. Mikaela Shiffrin 2012: “Seit dem Beginn meiner Skikarriere war es mein Ziel, die jüngste Gewinnerin im Welt-

cup zu sein und als junge Athletin ein Zeichen zu setzen. Es ist fantastisch, dass Longines diese Auszeichnung ins Leben gerufen hat. Diese bringt junge Athleten dazu, ihr Bestes zu geben. Es ist schön zu wissen, dass es einen Titel ausschliesslich für Nachwuchssportler gibt, für den es sich zu kämpfen lohnt.“

Bild: Die Longines Future Ski Champions 2017 konnte Erika Pykäläinen aus Finnland für sich entscheiden, vor Aline Höpli aus der Schweiz (+1:00) und Clarisse Brèche aus Frankreich (+2:11).


Longines Conquest 1/100th Alpine Skiing Zum Auftakt der alpinen Skisaison 2014/15 wurde dieses spezielle Modell lanciert. Mit dem Modell wurde ein neuer Chronograph vorgestellt, der die Zeit auf die Hundertstelsekunde mittels des roten Zeigers genau anzeigen kann und damit die höchsten Präzisionsstandards erfüllt. Dafür wurde extra das neue Quarzuhrwerk L440 entwickelt.

Longines Conquest 1/100th St. Moritz 2017 Zur Feier der Partnerschaft mit dem noblen Kurort lancierte Longines eine exklusive Edition, die eigens für St. Moritz gestaltet worden ist: die Conquest 1/100th St. Moritz. Gelbe und blaue Farbakzente auf den Zeigern, dem Zifferblatt und dem Höhenring erinnern dezent an das berühmte Logo von St. Moritz, das auch auf dem Gehäuseboden graviert ist.

The Longines Master Collection Blau mit Sonnenschliff The Longines Master Collection ist der Bestseller aus dem Hause Longines. Die klassische Eleganz und der zeitlose Stil tragen zum weltweiten Erfolg der Uhr bei. Das neue Modell mit dem blauen Zifferblatt mit Sonnenschliff gibt es für Damen und Herren mit einem Edelstahlarmband oder einem blauen Alligatorlederarmband, wie man sie bei Mikaela Shiffrin sieht (Bild Vorderseite).

Bild: Gewinnerin der 1. Edition und Longines Botschafterin der Eleganz Mikaela Shiffrin mit Alexis Pinturault, Gewinner der 2012 Edition von Longines Rising Ski Star.

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Winter-Olympiade 2018 in Pyeongchang

8870 km bis zum olympischen Erfolg Viele Medien sprechen von der Bedrohung durch Nordkorea, die einen Schatten auf die Winter-Olympiade 2018 in Südkorea wirft, doch dahinter steckt häufig bloss Sensationsmacherei der Boulevard-Blätter. Das weitaus grössere Problem Südkoreas ist die unheimliche Distanz zu Europa - von Zürich nach Pyeongchang sind es 8870 km - und die damit verbundene Zeitverschiebung von 8 Stunden, wie bereits die Fussball WM 2002 zu Tage förderte. Ein Grossteil der Spiele findet statt, wenn in Europa alle schlafen. von Rolf Fleckenstein

ür Viele ist selbst ein Event wie die Olympiade nicht interessant genug, wenn er mehrheitlich nur zu nachts schlafender Zeit am TV verfolgt werden kann. Das bewies bereits eindrücklich die Fussball WM 2002 in Japan/Südkorea, welche die Menschen in Europa nicht wirklich mitzureissen vermochte, schliesslich fanden die Turniere an einem Ort weit weg von der Heimat statt. Damit war es nur Wenigen vergönnt, live dabei zu sein und die Spiele am TV zu erleben, war für Viele einfach nicht möglich, schliesslich müssen einige in dieser Welt noch arbeiten und brauchen daher ihren Schlaf. Das Problem wird leider auch Pyeongchang haben.

F

TV-Übertragungen Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten der Schweiz (SRG), Österreichs (ORF) und Deutschlands (ARD und ZDF) haben sich zwar mit dem Rechteinhaber Discovery nach zähen Verhandlungen geeinigt, aber ob das Bedürfnis bei den Zuschauern wirklich so gross ist, kann man sich fragen. Auch die Ausstrahlungen der künftigen

Olympischen Spiele haben die deutschen Sender bis 2024 und die Fernsehanstalten der Schweiz und Österreichs bis 2020 vereinbart, da spielte Südkorea vielleicht nicht unbedingt bei allen die wichtigste Rolle, jedoch der Grossanlass Olympiade sehr wohl. „Olympia ist nicht irgendwas”, meint ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut zu ihrem Entscheid. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz sagt zum Erwerb der Rechte: „Mit dem Erwerb der Rechte an den Olympischen Winterbzw. Sommerspielen 2018 und 2020 ist es gelungen, den heimischen Sportfans bis 2020 die beiden wichtigsten Events aus Winter- und Sommersport in vollem Umfang und in gewohnter Topqualität bieten zu können.” Die Olympischen Spiele sind ein Zugpferd für die Medien, doch das weit entfernte Pyeongchang wird vermutlich nie und nimmer die gleiche Aufmerksamkeit in der westlichen Welt geniessen wie z.B. die Olympiade in London 2012. Schleppender Ticketverkauf und gepfefferte Preise Entsprechend schleppend zeigt sich auch der Ticketverkauf. Der sagenhaft

weite Weg ist vielleicht für die Athleten noch akzeptabel aber für die Fans? Dazu kommen noch ziemlich gepfefferte Ticketpreise für die Schweizer, wenn man auf der Homepage von Globetrotter als offizieller Vermarkter der Tickets für die Schweiz reinschaut. Alleine für die 3-stündige Eröffnungsfeier verlangt Globetrotter einen Ticketpreis zwischen rund CHF 700.00 und 1’500.00 je nach Kategorie. Einzelne Wettkämpfe schwanken zwischen CHF 82.00 und CHF 617.00. Die Reise unter der Leitung von Mario Rottaris ab 9 Übernachtungen im Mittelklassehotel und Besuch verschiedener Events startete ab CHF 7999.00 (Diese Reise war bis 30.09.2017 buchbar). Das sind Preise für gutbetuchte Menschen oder absolute Hardcorefans, die ihr letztes Erspartes für die Reise nach Pyeongchang hergeben, aber für Normalverdiener liegt so etwas einfach nicht drin. Vor allem fragt es sich, wie begeistert die Asiaten selbst auf die Olympischen Winterspiele reagieren werden, schliesslich stellt Asien kaum Athleten bei den Skidisziplinen. Das Interesse der Asiaten dürfte sich daher wahrschein-


ZĂźrich 8870 km - 8 Std. Zeitunterschied

Pyeongchang

Gangneung

Pyeongchang

Jeongseon

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Bilder: Die Schweizer Wintersportstars wollen in SĂźdkorea Medaillen holen und die Chancen stehen gut: Im Skisprung (Simon Ammann), im Langlauf (Dario Cologna), im Snowboard, im Ski Alpin (Beat Feuz, Lara Gut), im Biathlon, im Ski Freestyle oder im Skcross. (Bildquelle Swiss Ski)


lich in Grenzen halten. Für die Spiele standen insgesamt 1,18 Millionen Tickets zur Verfügung. 90 Prozent davon sollten im Vorfeld der Wettkämpfe verkauft werden. In Südkorea wurden bis Ende August jedoch nur etwas über 50’000 Karten verkauft, davon der Grossteil in Seoul. Man hofft nun auf den Verkauf zwischen September und Dezember. Sogar der Staatspräsident Südkoreas hat sich eingeschaltet - leere bis halbleere Stadien wären schliesslich keine gute Reklame fürs Land - und einzelne Provinzen im Land aufgefordert, die Bemühungen zum Verkauf der Tickets zu erhöhen. So schlecht haben sich Tickets für die Winterspiele noch nie verkauft. Insbesondere der Absatz in Japan und China, die über 60% der Tickets abnehmen sollten, kam nicht in Schwung. Doch selbst bei der Fussball WM 2002 war kurz vor Start der WM noch über ein Viertel der Tickets in Asien nicht verkauft worden. Die Aufgabe wird bei der Winter-Olympiade 2018 nochmals deutlich schwieriger werden.

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Spielstätten ready, Schweiz mit Rekord-Delegation Kurzum, die Koreaner sind fleissig gewesen und erweisen sich als zuverlässige Partner, denn alle Stadien und Spielstätten sind termingerecht gebaut worden, nun können die Stars kommen. Aktuell laufen die Selektionen für die Olympiade bis Ende Januar 2018. Bei Swiss Olympic rechnet man mit einer Rekord-Delegation, die nach Pyeongchang reisen wird. Ralph Stöckli, Chef de Mission von Swiss Olympic, geht davon aus, dass sich 180 - 190 Athletinnen und Athleten für die Winterolympiade in Pyeongchang qualifizieren werden. Mit dem gesamten Tross, der sich nach Südkorea auf die Reise macht, kommt voraussichtlich eine Delegation von rund 400 Personen zustande, das wäre die grösste Delegation bisher. Angesichts der zahlreichen Talente und Topstars darf die Schweiz zu Recht mit einigen Medaillen rechnen. Dabei muss man nicht nur an Stars wie Dario Cologna (Langlauf), Lara Gut oder Beat Feuz (Ski Alpin) oder Iouri Podladtchikov (Snowboard) denken, die Olympiade ist immer die einzigartige Gelegenheit für jeden Athleten, über seine bisherigen Grenzen hinauszugehen und das Unerwartete wahr zu machen. In diesem Sinne werden wir uns wieder auf spannende Wettkämpfe an der Winter-Olympiade 2018 in Pyeongchang freuen können.

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Programm Olympiade 2018

Nur für zahlende Leser Ski Alpin Langlauf for paying readers only So, 11.02.2018, 3.00 Uhr, Mo,12.02.2018, 2.15 Uhr, Di, 13.02.2018, 3.00 Uhr, Mi, 14.02.2018, 2.15 Uhr, Do, 15.02.2018, 3.00 Uhr,

Abfahrt Herren Riesenslalom Damen Alpine Kombination Herren Slalom Damen Super-G Herren

Sa, 17.02.2018, 3.00 Uhr, Super-G Damen So, 18.02.2018, 2.15 Uhr, Riesenslalom Herren

Sa, 10.02.2018, 08.15 Uhr, Skiathlon Damen So, 11.02.2018, 07.15 Uhr, Skiathlon Herren Di, 13.02.2018, 09.30 Uhr, Sprint Classic Do, 15.02.2018, 07.30 Uhr, Fr, 16.02.2018, 07.00 Uhr, Sa, 17.02.2018, 10.30 Uhr, So, 18.02.2018, 07.15 Uhr,

10 km Frei Damen 15 km Frei Herren 4x5 km Staffel Damen 4x10 km Staffel Herren

Bestellen unter www.sportguide.ch oder Mi, 21.02.2018, 3.00 Uhr, Abfahrt Damen 22.02.2018,an 2.15 Uhr, Slalom Herren Mi, 21.02.2018, 09.00 Uhr, Team Sprint perDo,Email info@sportguide.ch Fr, 23.02.2018, 3.00 Uhr, Alpine Kombination Damen Sa, 24.02.2018, 3.00 Uhr, Team-Event

Biathlon Sa, 10.02.2018, 12.15 Uhr, So, 11.02.2018, 12.15 Uhr, Mo,12.02.2018, 11.10 Uhr, Mo,12.02.2018, 13.00 Uhr,

7.5 km Sprint Damen 10 km Sprint Herren 10 km Verfolgung Damen 12.5 km Verfolgung Herren

Mi, 14.02.2018, 12.05 Uhr, 15 km Einzel Damen Do, 15.02.2018, 12.00 Uhr, 20 km Einzel Herren Sa, 17.02.2018, 12.15 Uhr, 12.5 km Massenstart Damen So, 18.02.2018, 12.15 Uhr, 15 km Massenstart Herren Di, 20.02.2018, 12.15 Uhr, Gemischte Staffel Do, 22.02.2018, 12.15 Uhr, 4x6 km Staffel Damen Fr, 23.02.2018, 12.15 Uhr, 4x7.5 km Staffel Herren

Bob So, 18.02.2018, 12.05 Uhr, Mo,19.02.2018, 12.15 Uhr, Di, 20.02.2018, 12.50 Uhr, Mi, 21.02.2018, 12.40 Uhr,

Zweier-Bob Herren Zweier-Bob Herren Zweier-Bob Damen Zweier-Bob Damen

Sa, 24.02.2018, 01.30 Uhr, Vierer-Bob Herren So, 25.02.2018, 01.30 Uhr, Vierer-Bob Herren

Sa, 24.02.2018, 06.00 Uhr, 50 km Massenstart Herren So, 25.02.2018, 07.15 Uhr, 30 km Massenstart Damen

Curling Do, 08.02.2018, 01.05 Uhr, Do, 08.02.2018, 12.05 Uhr, Fr, 09.02.2018, 00.35 Uhr, Fr, 09.02.2018, 05.35 Uhr, Sa, 10.02.2018, 01.05 Uhr, Sa, 10.02.2018, 12.05 Uhr, So, 11.02.2018, 01.05 Uhr, So, 11.02.2018, 12.05 Uhr, Mo, 12.02.2018, 01.05 Uhr, Mo, 12.02.2018, 12.05 Uhr, Di, 13.02.2018, 01.05 Uhr, Di, 13.02.2018, 12.05 Uhr,

Gemischtes Doppel Gemischtes Doppel Gemischtes Doppel Gemischtes Doppel Gemischtes Doppel Gemischtes Doppel Gemischtes Doppel Gemischtes Doppel Gemischtes Doppel Gemischtes Doppel Gemischtes Doppel Gemischtes Doppel

Mi, 14.02.2018, ab 01.05 Uhr, 3xHerren-/Damenturnier Do, 15.02.2018, ab 01.05 Uhr, 3xHerren-/Damenturnier Fr, 16.02.2018, ab 01.05 Uhr, 3xHerren-/Damenturnier Sa, 17.02.2018, ab 01.05 Uhr, 3xHerren-/Damenturnier So, 18.02.2018, ab 01.05 Uhr, 3xHerren-/Damenturnier Mo, 19.02.2018, ab 01.05 Uhr, 3xHerren-/Damenturnier Di, 20.02.2018, ab 01.05 Uhr, 3xHerren-/Damenturnier Mi, 21.02.2018, ab 01.05 Uhr, 3xHerren-/Damenturnier Fr, 23.02.2018, 07.35 Uhr, Herren Bronze Sa, 24.02.2018, 07.35 Uhr, Herren Gold Sa, 24.02.2018, 12.05 Uhr, Damen Bronze So, 25.02.2018, 01.05 Uhr, Damen Gold


Eiskunstlauf

Eishockey

Fr, 09.02.2018, 02.00 Uhr, Team Event Sa, 10.02.2018, 02.00 Uhr, Team Event So, 11.02.2018, 02.00 Uhr, Team Event

Sa, 10.02.2018, 08.40 Uhr, Sa, 10.02.2018, 13.10 Uhr, So, 11.02.2018, 08.40 Uhr, So, 11.02.2018, 13.10 Uhr, Mo, 12.02.2018, 08.40 Uhr, Mo, 12.02.2018, 13.10 Uhr, Di, 13.02.2018, 08.40 Uhr, Di, 13.02.2018, 13.10 Uhr, Mi, 14.02.2018, 04.10 Uhr, Mi, 14.02.2018, 08.40 Uhr, Mi, 14.02.2018, 13.10 Uhr, Do, 15.02.2018, 04.10 Uhr, Do, 15.02.2018, 08.40 Uhr, Do, 15.02.2018, 13.10 Uhr, Fr, 16.02.2018, 04.10 Uhr, Fr, 16.02.2018, 08.40 Uhr, Fr, 16.02.2018, 13.10 Uhr, Sa, 17.02.2018, 04.10 Uhr, Sa, 17.02.2018, 08.40 Uhr, Sa, 17.02.2018, 13.10 Uhr, Sa, 17.02.2018, 04.10 Uhr, Sa, 17.02.2018, 08.40 Uhr, So, 18.02.2018, 04.10 Uhr, So, 18.02.2018, 08.40 Uhr, So, 18.02.2018, 13.10 Uhr, So, 18.02.2018, 04.10 Uhr, So, 18.02.2018, 08.40 Uhr, Mo, 19.02.2018, 05.10 Uhr, Mo, 19.02.2018, 13.10 Uhr, Di, 20.02.2018, 04.10 Uhr, Di, 20.02.2018, 08.40 Uhr, Di, 20.02.2018, 13.10 Uhr, Di, 20.02.2018, 04.10 Uhr, Di, 20.02.2018, 08.40 Uhr, Mi, 21.02.2018, 04.10 Uhr, Mi, 21.02.2018, 08.40 Uhr, Mi, 21.02.2018, 13.10 Uhr, Mi, 21.02.2018, 04.10 Uhr, Do, 22.02.2018, 05.10 Uhr, Fr, 23.02.2018, 08.40 Uhr, Fr, 23.02.2018, 13.10 Uhr, Sa, 24.02.2018, 13.10 Uhr, So, 25.02.2018, 05.10 Uhr,

Mi, 14.02.2018, 02.00 Uhr, Do, 15.02.2018, 02.30 Uhr, Fr, 16.02.2018, 02.00 Uhr, Sa, 17.02.2018, 02.00 Uhr,

Paare Kurzprogramm Paartanz Herren Kurzprogramm Herren Einzeln

Mo, 19.02.2018, 02.00 Uhr, Di, 20.02.2018, 02.00 Uhr, Mi, 21.02.2018, 02.00 Uhr, Fr, 23.02.2018, 02.00 Uhr,

Kurztanz Eistanz Frauen Kurzprogramm Frauen Einzeln

So, 25.02.2018, 01.30 Uhr, Gala Ausstellung

Freestyle Ski Fr, 09.02.2018, 02.00 Uhr, Fr, 09.02.2018, 03.45 Uhr, So, 11.02.2018, 11.30 Uhr, Mo, 12.02.2018, 11.30 Uhr,

Buckelpiste Damen Buckelpiste Herren Buckelpiste Damen, Final Buckelpiste Herren, Final

Do, 15.02.2018, 12.00 Uhr, Fr, 16.02.2018, 12.00 Uhr, Sa, 17.02.2018, 02.00 Uhr, Sa, 17.02.2018, 12.00 Uhr, So, 18.02.2018, 02.00 Uhr, So, 18.02.2018, 12.00 Uhr, Mo, 19.02.2018, 02.00 Uhr, Di, 20.02.2018, 02.30 Uhr, Di, 20.02.2018, 05.00 Uhr, Mi, 21.02.2018, 03.30 Uhr, Do, 22.02.2018, 03.30 Uhr, Fr, 23.02.2018, 03.30 Uhr,

Sprünge Damen Sprünge Damen Slopestyle Damen Sprünge Herren Slopestyle Herren Sprünge Herren Halfpipe Damen Halfpipe Damen Halfpipe Herren Skicross Herren Halfpipe Herren Skicross Damen

Rodeln Sa, 10.02.2018, 11.10 Uhr, So, 11.02.2018, 10.50 Uhr, Mo, 12.02.2018, 11.50 Uhr, Di, 13.02.2018, 11.30 Uhr, Mi, 14.02.2018, 12.20 Uhr, Do, 15.02.2018, 13.30 Uhr,

Herren Einzeln Herren Einzeln Damen Einzeln Damen Einzeln Doppel Team Staffel

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Vorrunde Frauen Vorrunde Frauen Vorrunde Frauen Vorrunde Frauen Vorrunde Frauen Vorrunde Frauen Vorrunde Frauen Vorrunde Frauen Vorrunde Frauen Vorrunde Frauen Vorrunde Männer Vorrunde Männer/Frauen Vorrunde Männer/Frauen Vorrunde Männer/Frauen Vorrunde Männer Vorrunde Männer Vorrunde Männer Vorrunde Männer Vorrunde Männer Vorrunde Männer 1/4-Final Frauen 1/4-Final Frauen Vorrunde Männer Vorrunde Männer Vorrunde Männer Gruppenbildung Frauen Gruppenbildung Frauen 1/2-Final Frauen 1/2-Final Frauen Playoffs Männer Playoffs Männer Playoffs Männer Gruppenbildung Frauen Gruppenbildung Frauen 1/4-Final Männer Playoffs Männer Playoffs Männer Bronzemedaille Frauen Goldmedaille Frauen 1/2-Final Männer 1/2-Final Männer Bronzemedaille Männer Goldmedaille Männer


Nordische Kombination

Shorttrack

Nur für zahlende Leser for paying readers only Mi, 14.02.2018, 07.00 Uhr, Einzeln Normalschanze + 10 km Di, 20.02.2018, 11.00 Uhr, Einzeln Gross-Schanze + 10 km Do, 22.02.2018, 08.30 Uhr, Team Gross-Schanze + 4x5 km

Sa, 10.02.2018, - Uhr, Sa, 10.02.2018, 11.00 Uhr, Sa, 10.02.2018, 11.00 Uhr, Di, 13.02.2018, - Uhr, Di, 13.02.2018, 11.00 Uhr, Di, 13.02.2018, 11.00 Uhr, Sa, 17.02.2018, 11.00 Uhr, Sa, 17.02.2018, 11.00 Uhr, Di, 20.02.2018, - Uhr, Di, 20.02.2018, - Uhr, Di, 20.02.2018, 11.00 Uhr, Do, 22.02.2018, 11.00 Uhr, Do, 22.02.2018, 11.00 Uhr, Do, 22.02.2018, 11.00 Uhr,

Bestellen unter www.sportguide.ch oder Skeleton perDo,Email an Uhr, info@sportguide.ch 15.02.2018,02.00 Herren Vorläufe Fr, 16.02.2018,01.30 Uhr, Herren Fr, 16.02.2018,12.20 Uhr, Damen Vorläufe Sa, 17.02.2018,12.20 Uhr, Damen

Snowboard Sa, 10.02.2018, 02.00 Uhr, Slopestyle Herren, Qual. So, 11.02.2018, 02.00 Uhr, Slopestyle Herren, Final So, 11.02.2018, 05.30 Uhr, Slopestyle Damen, Qual. Mo, 12.02.2018, 02.00 Uhr, Slopestyle Damen, Final Mo, 12.02.2018, 05.30 Uhr, Halfpipe Damen, Qual. Di, 13.02.2018, 02.00 Uhr, Halfpipe Damen, Final Di, 13.02.2018, 05.00 Uhr, Halfpipe Herren, Qual. Mi, 14.02.2018, 02.30 Uhr, Halfpipe Herren, Final Do, 15.02.2018, 03.00 Uhr, Cross Herren, Vorläufe Do, 15.02.2018, 05.30 Uhr, Cross Herren, Final Fr, 16.02.2018, 02.00 Uhr, Cross Damen, Vorläufe Fr, 16.02.2018, 04.15 Uhr, Cross Damen, Final Mo, 19.02.2018, 01.30 Uhr, Big Air Damen, Qual. Mi, 21.02.2018, 01.30 Uhr, Big Air Herren, Qual. Do, 22.02.2018, 04.00 Uhr, Parallelslalom Herren, Qual. Do, 22.02.2018, 04.00 Uhr, Parallelslalom Damen, Qual. Fr, 23.02.2018, 01.30 Uhr, Big Air Damen, Final Sa, 24.02.2018, 02.00 Uhr, Big Air Herren, Final Sa, 24.02.2018, 04.00 Uhr, Parallelslalom Herren, Final Sa, 24.02.2018, 04.00 Uhr, Parallelslalom Damen, Final

Pyeongchang2018.com

1500 m Herren, Final 500 m Damen, Qualifikation 3000 m Staffel Damen, Qu. 500 m Damen, Final 1000 m Herren, Qu. 5000 m Staffel Herren, Qu. 1500 m Damen, Final 1000 m Herren, Final 1000 m Damen, Qu. 500 m Herren, Qu. 3000 m Staffel Damen, Final 500 m Herren, Final 1000 m Damen, Final 5000 m Staffel Herren, Final

Skisprung Do, 08.02.2018,13.30 Uhr, Herren Normalschanze, Qu. Sa, 10.02.2018,13.35 Uhr, Herren Normalschanze, Fin. Mo, 12.02.2018,13.50 Uhr, Damen Normalschanze, Fin. Fr, 16.02.2018,13.30 Uhr, Herren Grossschanze, Qu. Sa, 17.02.2018,13.30 Uhr, Herren Grossschanze, Fin. Mo, 19.02.2018,13.30 Uhr, Herren Team, Final

Eisschnellauf Sa, 10.02.2018, 12.00 Uhr, 3000 m Damen So, 11.02.2018, 08.00 Uhr, 5000 m Herren Mo, 12.02.2018,13.30 Uhr, 1500 m Damen Di, 13.02.2018,12.00 Uhr, 1500 m Herren Mi, 14.02.2018,11.00 Uhr, 1000 m Damen Do, 15.02.2018,12.00 Uhr, 10000 m Herren Fr, 16.02.2018,12.00 Uhr, 5000 m Damen So, 18.02.2018,12.00 Uhr, 500 m Damen So, 18.02.2018, - Uhr, Teamverfolgung Herren, Qu. Mo, 19.02.2018,12.00 Uhr, 500 m Herren Mo, 19.02.2018, - Uhr, Teamverfolgung Damen, Qu. Mi, 21.02.2018,12.00 Uhr, Teamverfolgung Herren, Fin. Mi, 21.02.2018,12.00 Uhr, Teamverfolgung Damen, Fin. Fr, 23.02.2018,11.00 Uhr, 1000 m Herren Sa, 24.02.2018,12.00 Uhr, Massenstart Damen/Herren


PISTEN-PERFORMANCE AUF EINEM NEUEN LEVEL

iKonic 80Ti 129/80/108 All-Terrain Rocker 156, 163, 170, 177, 184 15.9m @ 170 Exo-Konic Technology Aspen-Paulownia Core, Metal Laminate

Stubai Glacier, Austria / Photo: Mirja Geh

2017 / 2018 Top-Allrounder


Neuheit: Radical One of Ten

HighendFreeriding Erstmals bringt der auf Karbon spezialisierte Skihersteller aus Zürich ein Modell mit Amberholz auf den Markt. Nicht nur optisch ein Highlight, sondern die breite Latte schwimmt als Freeride-Ski oben auf. von Rolf Fleckenstein

adical steht bis heute für Ski und Snowboards, die ausschliesslich in Karbon-Kevlar-Sandwichbauweise hergestellt werden. Nun ergänzt der Hersteller mit Manufaktur in Zürich das Konzept und liefert eine Augenweide auf den Winter 2017/18. In einer Kleinstauflage von nur 10 Stück hat der «One of Ten» das Licht der Welt erblickt. Wie es dazu kam, erklärt uns Mark Farner, Inhaber und Gründer der Marke Radical: «Wir wollten dieses Jahr etwas ganz Spezielles auf den Markt bringen, das bei den Kundinnen und Kunden einen Aha-Effekt hervorrufen sollte, das hat uns angespornt, ein komplett neues Modell zu entwickeln. Entstanden ist dabei der One of Ten». „Dabei beruht das Modell auf dem Konzept „Nature meets Technology”, ergänzt Marketingmann Patrick Stauber. Mit der einzigartigen Verbindung des edlen Amberholzes und dem hochtechnologischen Karbon als Deckblatt ist dies auch gelungen. Von der Konzeption her wurden zwei Arten von Karbon in drei Lagen geschichtet, um maximale Rückschnellkraft, minimales Gewicht und direktere Kraftübertragung zu gewährleisten. „Wollte man dasselbe mit Fiberglas tun, würde der Ski viel zu schwer werden”, erklärt uns dabei

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Mark Farner. Flachsfasern, die sich durch die Länge des Skis ziehen, sorgen für eine beeindruckende Dämpfung. Sie kompensieren auch ein wenig die Härte des Karbons. Auf diese Weise ist ein Freeride-Ski der Extraklasse entstanden, den nur wenige Skifahrer erwerben können und fahren werden. Man ist immer wieder beeindruckt, welch profundes Know-how in Radical steckt. Hier spürt man, dass Mark Farner mit seinem Team seit sagenhaften 33 Jahren Boards und Skier baut und reiche Erfahrung bei der Herstellung von Skiern hat. Hier sitzt nicht irgendein austauschbarer Handlanger an einer Maschine einer langen Skiproduktionsstrasse und führt die Handgriffe aus, die irgendein Designer in einem Büro irgendwo in der Skifabrik entwickelt hat. Das Team Radical entwickelt gemeinsam ein Konzept und produziert den Ski sorgfältig in feinster Handarbeit mit besten Materialien. Damit ist höchste Qualität gewährleistet, auch beim One of Ten.


Die ganze Palette von Radical findet Ihr hier: www.sportguide.ch /radical-skimodelle-2017-2018/


The Curv

Fischer Sports legt nach Nach dem grossen Erfolg der «The Curv»-Modelle von Fischer Sports, die letzten Winter auf den Markt gebracht wurden, legt Fischer Sports nach. Mit dem Allmountainmodell GT und dem Damenmodell My Curv weitet Fischer Sports die erfolgreiche Linie 2017/18 weiter aus. von Rolf Fleckenstein

etzten Winter hat Fischer Sports mit der Lancierung des „The Curv” ein neues Kapitel bei den Rennskiern aufgeschlagen. Der Rennski, der sich an sportliche Freizeitfahrer richtet, ist das Werk der drei Ex-Rennskifahrer Kristian Ghedina, Hans Knauss und Mike von Grünigen, die mit Fischer Sports zusammen den Ski konzipierten.

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Triple Radius & Diagotex Die „Kurvenmaschine” wurde mit einem neuen Radius-Konzept ausgestattet, dem Triple-Radius, dessen Shape in allen Phasen des Schwunges - Schwungeinleitung, Gleitphase und Ausschwingen - für eine bessere Kraftübertragung und Kontrolle sorgt. Damit wird eine beeindruckende Kurvendynamik erreicht, die sportliche Fahrer begeistert. Zudem unterstützt

das neue entwickelte Diagotex, ein diagonales Karbongitter, die Spurtreue und -kontrolle, da es die Torsionsstabilität des Skis erhöht. Die erfolgreiche Linie wird 2017/18 ausgebaut Die Lancierung eines neuen Produkte bzw. eines neuen Skis ist immer so eine Sache. Kommt er an oder findet er keine Akzeptanz? Die drei Modelle, die letzten Winter das Licht der Welt erblickten, wurden so erfolgreich verkauft, dass sie auch diesen Winter aufgelegt werden und sie Mut machten, mit zwei weiteren Modellen die Linie zu erweitern. Mit dem neuen Modell „GT” wurde die Serie in Richtung Allmountain-Einsatz weiterentwickelt. Zu den bisherigen Mittelbreiten von 68-74 mm kommt der

GT mit 80 mm hinzu. Dieses Modell kommt Fahrern entgegen, die gerne auch auf Pisten unterwegs sind, die noch Neu- oder Pulverschnee aufweisen, ohne deshalb gleich ins Stocken zu geraten. Auch sein „feuriger” Look gefällt. Diesen Winter erhalten auch sportliche Skidamen mit dem „My Curv” einen „The Curv” an ihre Seite gestellt. Konzeptionell entspricht er dem „TI”Modell der Herren und ist mit seinen 68 mm Mittelbreite und 13 m Radius ein ausgewiesener Slalomski, der die Damen auch entsprechend fordern wird, der nach dem Urteil verschiedener Fahrerinnen aber ungemein Spass machen soll. Mit dem blau-schwarzen Design bricht er das rot-schwarze Farbenkonzept der Herrenmodelle, bleibt aber sportlich und wirkt stilvoll.

Bild: Das neue und breitere Modell „The Curv GT” von Fischer Sports eignet sich auch bei Allmountain-Bedingungen.


Bilder: Die drei Ex-Rennskifahrer Kristian Ghedina, Hans Knauss und Mike von Grünigen, von links nach rechts, haben „The Curv” entwickelt (oben); Das neue Damenmodell „My Curv” im sporltichen, blau-schwarzen Design (unten)

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Fischer Sports Brilliant

Neue, elegante Skilinie Die C-Line der vergangenen Jahre hat Fischer Sports auf 2017/18 eingestellt und lanciert dafür die neuen «Brilliant»-Modelle. Sie sind nicht nur ein echter Hingucker, sondern auch die Verschmelzung der besten Modelle verschiedener Linien in der edlen Karbonlinie von Rolf Fleckenstein

ährend vieler Jahre bot Fischer Sports die C-Linie als edle Ski-Alternative an. Nun hat Fischer Sports die bisherige Linie eingestellt und ersetzt sie durch die neuen „Brilliant”-Modelle.

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Das Beste aus allen Welten Gleichgeblieben ist die Verwendung von Karbon, das für Dynamik und Stabilität sorgen soll. Auch die Farbwahl und das edle Deign wurden weitgehend übernommen. Doch im Unter-

schied zur früheren C-Linie mit einheitlichem Konzept, handelt es sich hier um die Sammlung von fünf Modellen mit unterschiedlichem Konzept aus bestehenden Linien, die vereinheitlicht wurden. Dem „Brilliant Pro” liegt das Carvingmodell „Progressor” zugrunde, dem „Brilliant RC4” der „RC4 Rennski”, dem „Brilliant Mtn” der Allmountainski „Pro Mtn”, dem „Brilliant My Turn” der Damen-Carvingski „My Turn” und dem „Brilliant My Mtn” der Damen Allmountainski „My Mtn”. Damit vereint

die neue Brilliant-Linie quasi das Beste aus allen Welten unter einem Dach. Darüberhinaus bietet Fischer Sports seinen Kunden an, den Ski mittels der Plakette hinter der Bindung mit einem Spruch oder einem Bild zu personalisieren und ihn mit der einzigartigen persönlichen Note zu versehen. Die Skilinie besticht durch ihr gekonnt stilvolles Design und die Vielseitigkeit, die in ihr schlummert.


Die ganze Palette findet Ihr hier: www.sportguide.ch /fischer-sports-brilliant-skimodelle-2017-2018/

Brilliant Pro

Brilliant RC4

Brilliant Mtn

Brilliant My Turn

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Brilliant My Mtn


Die ganze Palette findet Ihr hier: www.sportguide.ch /k2-konic-allmountain-ski-2017-2018/

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K2 Konic

Vollständig überarbeitet K2 gehört zu den innovativsten Skimarken der Welt, was sie mit dem einzigen Skikern-Konzept der Konic-Modelle bewiesen haben. Nun legen sie noch einen Zahn zu. von Rolf Fleckenstein

2 ist ein Phänomen für jeden K2-Fan, denn K2 versteht es, sich stets zu steigern. Wer vor ein paar Jahren begeistert war über sein K2-Modell, ist fassungslos, wenn er merkt, dass es mit dem neuen Modell noch besser läuft. K2 bereitet echt Ski-Vergnügen. So verwundert es auch nicht, dass K2 seine einzigartige Konic-Modellreihe weiterentwckelt hat. Dabei wurde das einzigartige SkikernKonzept beibehalten: Mehr Masse an den Kanten, weniger Gewicht im Innern bedeutet weniger Schwunggewicht und mehr Stabilität und Kraft.

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Neu: Shape, Exo-Konic und 35% mehr Titanal Nun hat die amerikanische Skimarke die Modelle auf 2017/18 völlig überarbeitet und sie in punkto Präzision, Kontrolle und Geschwindigkeit optimiert. Zum einen wurde die Form der Model-

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le sportlicher und die Schaufeln breiter, womit die Fahrt bei pulvrigem Schnee leichter wird. Bei den beiden „Ti”-TopModellen wurde 35% mehr Titanal eingebaut als in früheren Modellen, was die Sportlichkeit erhöht. Zudem wurde eine Karboneinlage (Carbon Spyne) eingesetzt, was die Reaktionsfähigkeit des Skis erhöht. Alle iKonic-Modelle haben unter ihrer Bindung die neue Exo-Konic-Struktur erhalten, die für zusätzliche Dämpfung sorgt. Es sind die schnellsten Skis, die K2 je auf den Markt brachte. Die fünf neuen Modelle sind mit einem Holzkern ausgestattet, nur das schmälste Modell basiert auf einem Composite-Kern, das bedeutet eine massive Steigerung der ModellLinie in Sachen Qualität. K2 gibt sich nie zufrieden, mit dem, was es erreicht hat und das begeistert nicht nur K2 Fans weltweit.


K2 Pinnacle 85

Ein Freeride-Ski für die Piste, das heisst mehr Surferfeeling

Nur für zahlende Leser for paying readers only Viele eingefleischten Pistenfahrer scheuen Freeride-Ski insbesondere wegen ihrer massiven Mittelbreite, die sie üblicherweise aufweisen. Ungeübte Fahrer befürchten, damit überfordert zu sein. Nun hat K2 auch seine erfolgreiche Pinnacle-FreerideSerie überarbeitet. Die bestehenden Modelle haben ein neues Profil mit weniger Rocker in der Schaufel und am Skiende erhalten für mehr Power und Stabilität sowie mehr Vorspannung unter der Bindung für besseren Kantengriff. Auch der Skikern wurde noch leichter, damit wurde das Schwunggewicht reduziert und das Handling verbessert. Witzig ist die

Entwicklung der Serie in den vergangenen Jahren. Im Winter 2015/16 wurde die Serie lanciert und kam mit drei Modellen mit Mittelbreiten zwischen 95-118 mm auf den Markt. 2016/17 kam das Modell mit 88 mm Taille dazu und nun gibt’s auf diesen Winter ein Modell mit 85 mm Mittelbreite, was der Dimension klassischer Allmountainskis entspricht. Damit ist das „Gerät” endgültig pistentauglich, jedoch gepaart mit dem unvergleichlichen Surferfeeling, Yahoo! Mit einem offiziellen Preis von CHF 530.00 in der Schweiz ist das Modell ein echtes Schnäppchen und etwas unter den Weihnachtsbaum.

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K2 Heat

19 Stunden garantiert warme Füsse Nichts geht über hohen Komfort. Gemäss diesem Motto baut K2 seine SkischuhKollektion laufend aus. Nachdem der amerikanische Hersteller letzten Winter die

BFC-Reihe auf den Markt brachte - BFC steht für „Build for Comfort” - und damit den Tragekomfort massiv erhöhte, erweitert K2 2017/18 seinen Komfortanspruch mit einer integrierten Heizung. Insgesamt vier Modelle, je zwei für die Damen und zwei für die Herren, sind mit der neuen Thermic Skischuh-Heizung ausgestattet. Die Heizung verfügt über drei Stufen und kann bequem per Knopfdruck oberhalb der Schale am oberen Ende des Innenschuhs eingestellt werden. Die LithiumIonen-Batterien halten 19 Stunden und garantieren solange für ausgiebige Wärme im Skischuh und damit für warme Füsse. Danach können sie über einen Micro-USBAnschluss wieder aufgeladen werden. Folgende Modelle sind mit der neuen Thermic-Technologie erhältlich: Der Spyne 120 für CHF 660.00 und der BFC 100 für CHF 560.00 bei den Männern und der Spyre 100 für CHF 570.00 und der BFC 90 für CHF 560.00 bei den Frauen.


Fischer Sports Vacuum

Perfektes Bootfitting Der Begriff „Vacuum” steht für verlässlich bequeme Skischuhe von Fischer Sports, nachgewiesenermassen! Nun geht die österreichsiche Sportmarke noich weiter. Um die Anpassung des Skischuhs an den Fuss weiter zu perfektionieren, hat Fischer Sports den Vacuum 3D Foot Scan auf den Markt gebracht. Um maximale Individualität bei der Ermittlung des richtigen Skischuhs zu garantieren, erfolgt zu Beginn des Vacuum-Prozesses eine exakte 3D Vermessung der Füsse. So können nicht nur Fusslänge und –breite, sondern die gesamte Form des Fusses präzise bestimmt werden. Abweichungen zum Normfuss sowie Formunterschiede zwischen dem linken und rechten Fuss werden identifiziert. Durch eine individuelle Analyse dieser Informationen kann eine passende Auswahl des richtigen Schuhs getroffen werden. Im Virtual Try On wird der gewählte Schuh über den Scan gelegt. Potentielle Druckstellen können bereits hier lokalisiert und visualisiert werden. Sollte eine Anpassung nötig sein, wird abhängig von der Grundpassform eine der beiden Fitting-Technologien, „Vacuum Zone Fit” oder „Vacuum Full Fit” gewählt.

Turnamic

Einfaches Handling garantiert Die beiden Marken Fischer Sports und Rossignol bringen auf den Winter 2017/18 die neue Turnamic-Bindung auf den Markt, worüber sich zahlreiche Langläuferinnen und Langläufer freuen dürften. Ziel des Konzeptes scheint es zu sein, das Handling des Langlaufskis zu vereinfachen. Neu wird der Schuh durch das Drehen des vorderen Drehknopfes auf die Seite entriegelt oder arretiert, wenn der Drehknopf in die Vertikale gedreht wird. Zudem kann die Bindung ohne Verwendung eines Wekrzeugs sehr leicht nach vorne oder hinten verschoben werden, wodurch sich die Fahreigenschaften des Skis verändern. Nach vorne schieben, verschafft mehr Grip (leichteres Steigen), nach hinten schieben der Bindung, unterstützt die Geschwindigkeit (leichteres Gleiten). Dabei wird der Flex des Skis nicht verändert. So etwas kann man benutzerfreundlich nennen! Zudem sind sämtliche NNN-Sohlen kompatibel, wer dennoch Lust auf Veränderung hat, findet bei Rossignol eine passende Schuhlinie dazu.

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Nur für zahlende Leser for paying readers only Dynastar

Massiv unterschätzt! Wer die Allmountainski von Dynastar einBestellen unter www.sportguide.ch oder mal gefahren ist, kann nicht nachvollziehen, weshalb diese wirklich geniale Marke nicht per Email an info@sportguide.ch mehr Beachtung erhält. Das Fahrverhalten der Skier ist sensationell und die Marke seit Jahren führend im Allmountain- und Freeride-Bereich und doch kennen sie tendenziell nur Insider. Alle kennen nur immer die grosse Schwester, Rossignol, doch die Marke bietet mehr als man meint. Es ist längst Zeit, angesichts der neuen „Legend”Linie eine Lanze für sie zu brechen von Rolf Fleckenstein


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er hie und da im Tiefschnee unterwegs ist oder zumindest auf einer mit viel Neuschnee bedeckten Piste, der will einen Ski unter den Füssen haben, der nicht im Schnee stecken bleibt, sondern der oben aufschwimmt und den Schnee gut verdrängen kann. Wer das sucht, wird und wurde bis anhin bei Dynastar stets fündig. Eine starke Schneeverdrängung und ein cooles Surferfeeling ist praktisch garantiert.

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In den vergangenen Jahren griff man dafür zu einem Powertrack-Modell für Allmountainfreunde oder zu einem Cham-Modell für Freerider. Nach vier bzw. drei erfolgreichen Wintern hat Dynastar beide Linien eingestellt, die guten Technologien davon übernommen und in der gemeinsamen neuen Legend-Linie vereint.

Allmountain-Profile, Tip&TailRocker und Powerdrive Wirksame Technologien schmeisst man nicht über Bord, bloss weil man eine neue Linie auf den Markt bringt. Deshalb hat man das bisherige Allmountain-Profile erhalten. Dabei orientiert sich die Taillierung des Skis an fünf wichtigen Kontaktpunkten und sorgt für die optimale Shape. Zusammen mit dem Tip&Tail-Rocker - also der Aufbiegung der Skispitze und des Skiendes sorgt es für ein ideales Aufschwimmen des Skis und die starke Schneeverdrängung, wodurch ein cooles Surfen auch auf der Piste entsteht. Neu dazu gekommen ist die Powerdrive-Technologie des letzten Winters. Hierbei handelt es sich um neue Seitenwangen, die für Renn- und Carvingskis entwikkelt wurden. Die vertikale Seitenwange besteht aus drei Materialschichten,

einer visco-elastischen Schicht für die Schlagdämpfung auf unebenem Gelände, aus Titanal für die Performance und aus dem ABS Element für Skikontrolle und Stabilität. Dadurch arbeitet die Seitenwange mehr mit dem Gelände und der Ski bleibt verspielt bei der Fahrt. Insgesamt ist eine vielseitige, neue SkiLinie entstanden mit Mittelbreiten zwischen 75 und 117 mm, was die ganze Bandbreite für Allmountain und Freeride abdeckt. Die Skier sind sehr fehlerverzeihend, fahren sich sehr easy und bieten das tolle Surferfeeling, wenn es darum geht, den Schnee cool unter dem Ski wegzuwischen. Mit acht Modellen für die Männer und fünf für die Frauen besteht nun wirklich reichlich Auswahl. Den guten Look und das colle Surferfeeling gibt’s oben drauf.


Bilder: 5 Modelle für die Frauen (oben) und die 8 Modelle für die Männer (unten).

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Weitere Infos findet Ihr hier: www.sportguide.ch /dynastar-skimodelle-2017-2018/


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Weitere Infos findet Ihr hier: www.sportguide.ch /rossignol-7-series-freeride-ski-2017-2018/


Rossignol 7-Series

Weiterentwicklung mit Redesign Die erfolgreiche Freeride-Linie von Rossignol erlebt bereits ihren fünften Winter. Das ausgefallene Konzept wurden auf diesen Winter weiterentwickelt und die Skier haben ein Redesign erfahren. Zudem wurde die Palette mit dem neuen „Seek 7” wieder auf 5 Modelle ausgebaut. von Rolf Fleckenstein

ie 7-Serie von Rossignol ist ein Erfolg. Diesen verdankt sie einzigartigen Konzepten, die ihren Dienst bei der Fahrt im Tiefschnee tun. Als eines der technologischen Highlights der Freeride-Linie ist die von Rossignol entwickelte „Air Tip”-Technologie zu nennen. Die in der Wabenstruktur der „Luftschaufel” eingeschlossene Luft macht den Ski an der Spitze leichter und verschiebt das Gewicht gegen die Skimitte, wodurch die Trägheit der Schaufel verringert und die Manövrierfähigkeit des Skis verbessert wird. Die neue Air Tip 2.0Schaufel verfügt über eine verstärkte, perfekt integrierte 3D-Struktur und ist damit noch leichter und robuster. Entsprechend wurde das Design der Schaufel überarbeitet. Das Redesign

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ist noch futuristischer und technischer als früher. Es steht für hohe Technologie, höhere Manövrierfähigket des Skis und geringeren Kraftaufwand des Fahrers. Das bedeutet mehr Fun im Tiefschnee! Neu: Seek 7 Letzten Winter wurde die Palette von fünf auf vier Modelle reduziert. Nun kommt das neue Modell „Seek 7” dazu und komplettiert die Reihe wieder auf fünf Modelle. Beim Seek 7 handelt es sich um das Touring-Modell für Freerider. Insbesondere das äusserst geringe Gewicht von nur 2.5 kg für ein ganzes Paar favorisieren ihn für diesen Einsatz. Die Modelle eignen sich je nach Modell für Freeride, Free-Touring und Touring.

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G3

Kaum bekannt und doch so einzigartig Die Marke ist in der Schweiz relativ unbekannt, doch sie hat mit ihrem einzigartigen Skikonzept und ihren Fähigkeiten absolut das Potential zu mehr. Alle Tourengeher, Freerider und Allmountainfreunde aufgepasst.

Weitere Infos findet Ihr hier: www.sportguide.ch g3-skimodelle-2017-2018/

von Rolf Fleckenstein

ass Kanadier wohl einen hohen Bezug zu Wintersport haben werden, würde wohl kaum jemand ernsthaft bestreiten genausowenig wie die Tatsache, dass ihr riesiges Territorium im Winter geschaffen ist für Menschen, die Skitouren unternehmen wollen. Umso mehr erstaunt es eigentlich, dass in Sachen Skikonstruktion so wenig aus Kanda stammt oder zumindest bekannt ist.

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Auch mir waren die Skimodelle von G3 - G3 steht für die drei Gs aus dem Namen GenuineGuideGear - nicht bekannt. Umso spannender war es zu erfahren, weshalb man so einen G3 ins Auge fassen sollte. Zum einen muss man wissen, dass G3 mit einer kleinen Palette im Bereich Freeride, Touren und Allmountain präsent ist.

auf die Mitte des Skis konzentriert, wie man an der Wölbung in der Mitte gut erkennen kann. G3 verwendet stets das ultraleichte Paulownia-Holz in Verbindung mit Pappel, um einen sehr leichten, aber auch leistungsstarken Ski zu haben. Dazu sorgen Titanaleinlagen für Stabilität und Dämpfung und Karboneinlagen über und unter dem Kern für Drehfestigkeit und Reaktionsschnelligkeit. In der Summe bietet G3 sehr leichte Ski, die über eine gute Balance aus Dämpfung, Leistung und Stabilität verfügen. Man trägt beim Aufstieg nicht schwer an ihnen und kann sich bei der Abfahrt auch dank des Rockers auf stabile Ski mit Pepp und gutem Handling verlassen. So werden Touren und Fahrten im Gelände zum Spass.

Konstruktion: FLYRIDE Plus 1. Nylon Deckblatt: Hohe Beständigkeit 2. Quadraxial vernähtes Karbonfiber: Stark, leicht und drehfest 3. Titanal Einlage: Zusätzliche Dämpfung 4. 3D-geformter Pappel-PaulowniaHolzkern: Leicht und leistungsstark 5. Triaxial vernähtes Karbonfiber: Stark, leicht und drehfest 6. PolyUrethan Seitenwangen: Hohe Beständigkeit, gute Dämpfung 7. Gehärtete Stahlkanten: Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion und Schläge 8. Vollbelag: Schnell, beständig und langlebig

Zum anderen stehen sie für ein eigenes Skibau-Konzept. Die Hauptmasse wird

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Markt

Aktuelle Händlerangebote

Die günstige Langzeit-Skimiete Jede Familie mit Kindern kennt das Problem: Skifahren ist insbesondere für Familien ein teurer Spass. Besonders bei Kindern und Jugendlichen,

die sich noch im Wachstum befinden, kommen fast jährlich die Kosten für neue Skier dazu. Da hat der Total Sport aus Winterthur eine passende Lösung.

Hier setzt das familienfreundliche Mietangebot von Total Sport an. Kundinnen und Kunden können zwischen verschiedenen „Skipässen“ wählen. Dabei zahlen sie im ersten Jahr CHF 499.00 für den Ski oder das Snowboard und in den Folgejahren einen geringen Beitrag, der sich je nach Pass zwischen CHF 0.00 und CHF 250.00 bewegt. Das heisst, man bezahlt einmal, aber spart in den Folgejahren massiv Geld, das ist doch echt familienfreundlich. Interessiert? Weitere Infos unter Telefon 052 222 81 77 oder www.totalsport.ch.

Beheizbare Socken Ein Renner bei den Kunden sind die beheizbaren Socken, die man online im Ski-Shop in Lengnau kaufen kann, hat uns Reto Ramser, Geschäftsführer des Sportgeschäftes, verraten. Endlich keine kalten Füsse mehr im Winter, gleich ob im Skischuh mit oder ohne Schienbeinschoner oder mit ganz normalen Schuhen. Die verschiedenen Modelle von Lenz und Thermic eignen sich für den vielfältigsten Einsatz und bei unterschiedlichen Schuhen. Dabei hält der Lithium-Ionen-Akku bis 22 Stunden und garantiert damit den ganzen Tag ausreichende Wärmeversorgung. Welches Modell am besten zu ihnen passt und wleches Modell sich wozu eignet, erfahren sie unter www.ski-shop.ch


Ski- & Snowboard-Service in Zürich Wer kann schon mehr von Skiern und Snowboards verstehen als ein waschechter Hersteller dieser Sport- und Fungeräte. Seit mittlerweile 33 Jahren produziert Mark Farner mit seiner Crew in ZürichWollishofen erstklassige von Hand geschmiedete Bretter und Skier. Unter seinem Label „Radical” produziert Mark Farner eine kleine Serie von Skiern und Snowboards, deren Qualität nicht nur Cracks schätzen. Auch nach Kundenwunsch konzipierte Customski und snowboards sind auf Anfrage zu haben für den ultimativen Kick! Gerade auf den Winter 2017/18 haben die Jungs von Radical das limitierte Modell „One of Ten” auf den Markt gebracht, optisch und technisch ein Kracher.

Verständnis vor wie kaum irgendwo. Wer also einen Ski oder ein Snowboard zu reparieren oder aufzupeppen hat, damit es auf der Piste läuft wendet sich an Radical unter Telefon 044 483 00 37 oder unter www.radical-sports.com.

Wer jetzt denkt Radical kennt nur Radical liegt falsch. Natürlich haben die Skibauer mehr Ahnung von der Materie als ein einfacher Serviceangestellter bei einem Discounter. Hier liegt das fachmännische

Dahu-Skischuhe neu eingetroffen Die neuesten Modelle der revolutionären Skischuhe der West-Schweizer Firma, sind beim Eglisport in Winterthur soeben eingetroffen. Der DAHU ist ein leistungsstarker Skischuh mit integriertem Schneestiefel, der in die abnehmbare Schale eingesetzt wird und es dadurch möglich macht, maximal von der Zeit auf der Piste und vom AprèsSki zu profitieren. Dahu steht für eine neue Lösung für maximalen SkischuhKomfort. Seit Anfang November sind die Ski-Schuhe im Eglisport in Winterthur zu haben. Am Besten wenden Sie sich an Iren Rauber unter Telefon 052/ 203 37 07 oder www.eglisport.ch.

Ramser Ski - ein seltenes Unikat Garantiert ohne Rocker, so werden die einzigartigen und stark limitierten Ramser Ski konzipiert und in Handarbeit hergestellt. Den klassischen Carver-Ski gibt es in Weiss oder in Schwarz. Der in der Sandwichbauweise hergestellte Ski ist dank Titanal- und Karbonfiber-Einlagen und Weltcup-Belag präzise und sportlich zu fahren. Die kratzfeste AntiScratch-Oberfläche sorgt für einen bestmöglichen Schutz vor Schlägen. Für CHF 1200.00 ist das seltene Stück zu haben. www.ski-shop.ch

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Skirennen für jedermann

Einmal ein Rennfahrer sein Ja, davon träumen viele Skifahrerinnen und Skifahrer, einmal die Hänge wie die Weltcupfahrer runterzudonnern und sich zu fühlen wie ein Weltmeister. Und siehe da, es gibt doch einige öffentliche Skirennen, an denen jedermann teilnehmen kann, ohne dass man deswegen gleich Mitglied in einem Skiclub sein muss. von Bruno Fleckenstein

er Puls steigt auf 140, man will alles geben, man ist umgeben von fremden Gegnern, die Strecke kennt man ein wenig, wie wird das Rennen wohl ausgehen, wird man eine Chance haben? 1001 Fragen, die einem durch den Kopf jagen, wenn man am Start eines Skirennens steht, dass man kaum kennt. Das ist die Spannung, die zahllose Amateurfahrer spüren, die an Skirennen für jedermann teilnehmen. Hier die wichtigsten Rennen:

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Belalp Hexe 6. - 13. Januar 2018 Alljährlich im Januar treffen am Fusse des Aletschgletschers hunderte ambitionierte Rennfahrer auf ebenso viele fantasievoll verkleidete Hexen, um gemeinsam ein riesiges Volksfest auf Skiern zu feiern. Eine 12 Kilometer lange Abfahrtspiste, 1’800 Höhenmeter und jede Menge buntes Treiben auf den Pisten. Die Faszination Belalp Hexe hat mehrere Facetten. Zum einen stürzen sich ambitionierte Rennfahrer unerschrocken die verschneiten Hänge der Belalp hinunter und kämpfen um jeden Hundertstel. Auf der anderen Seite bilden die Belalp-Hexen den Rahmen dieser aussergewöhnlichen Volksabfahrt im Aletschgebiet. Im Ziel angekommen, feiern die Hexen gemeinsam mit den Rennfahrern die heisseste Aprés-Ski-Party der Schweiz. Weitere Infos & Anmeldung: Belalp Hexe, Postfach 41, 3914 Blatten bei Naters, Tel.: +41 (0)27 921 60 40, info@belalphexe.ch, www.belalphexe.ch

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75. Internationales Inferno-Rennen 17. - 20. Januar 2018 Erstmals 1928 von «skiverrückten» Engländern ausgetragen, gilt das Rennen heute als das längste Amateurrennen des weltweiten Skisportes. Wer sich hier einen Startplatz ergattern will, darf nicht zu lange warten: Die Teilnehmeranzahl ist auf 1850 begrenzt und viele Startwillige müssen jedes Jahr abgewiesen werden.

Der Auftakt zum Rennwochenende ist das SIE + ER Rennen sowie das Mannschaftsrennen am Freitag. Am Samstag steht dann das Einzelrennen in 6 Kategorien auf dem Programm. Die Allalin Rennen in der Ferienregion Saas-Fee/Saastal ist ein VolksskisportErlebnis der besonderen Art.

Der Weisse Rausch - St. Anton 21. April 2018 Jedes Jahr treffen sich zum Saisonabschluss 100e Teilnehmer zur sprichwörtlich letzten Abfahrt. Um 17 Uhr begeben sich die über 500 Skifahrer, Snowboarder oder Telemarker zum Massenstart beim Vallugagrat. Das mittlerweile legendäre Skirennen zieht jedes Jahr tausende Wintersportler aus aller Welt nach St. Anton. Dabei sein kann grundsätzlich jeder, doch die

Nur für zahlende Leser for paying readers only Die abwechslungsreiche, spezielle Topographie macht den Reiz dieser 14,9 km langen Strecke aus, die auch ausserhalb des Rennens befahren werden kann. Der gute Allrounder kommt hier voll auf seine Kosten. Gefragt sind saubere Abfahrtsschwünge im Startteil, eine Portion Mut im Kanonenrohr, Armkraft und ein guter Schlittschuhschritt im Mittelteil und ein starker Durchhaltewillen im Schlussteil.

Weitere Infos & Anmeldung: Allalin Rennen Rennbüro, 3906 Saas Fee Tel.: +41 (0)27 958 11 33 allalin-rennen@saas-fee.ch www.saas-fee.ch/allalin-rennen

Bestellen unter www.sportguide.ch oder 84. Parsenn Derby in Davos per Email an info@sportguide.ch 1. - 3. März 2018

Weitere Infos & Anmeldung: Internationale Inferno-Rennen Postfach 3825 Mürren Tel. +41 (0)33 856 86 80 info@inferno-muerren.ch www.inferno-muerren.ch Allalin Rennen 16. - 17. März 2018 Die Allalin Rennen sind ein Volksskianlass für jedermann. Dabei sein ist (fast) alles. Unter diesem Motto nehmen mehr oder weniger ambitionierte und ehrgeizige Hobby-Rennläuferinnen und Rennläufer die Rennstrecke mit Start am Fusse des Allalinhorns auf 3500 m ü.M und Ziel im Dorf auf 1800 m ü.M. in Angriff. Die Allalin Rennen ist ein idealer Anlass für Einzelteilnehmer, Gruppen und Vereine zum Abschluss der Saison nochmals bei einem Skierlebnis der besonderen Art aktiv dabei zu sein. Umgeben von der imposanten Bergkulisse finden die Allalin Rennen auf dem gleichnamigen Gletscher statt.

Das Volksrennen für Hobbyskirennfahrer und EX-Profis findet seit 1924 alljährlich statt, wenn es die Rahmenbedingungen zu lassen. Letztes Jahr wurde das Rennen aus Sicherheitsgründen abgesagt! Der erste Sieger von 1924 bewältigte die Strecke in 22 Minuten und 27 Sekunden. Heute erreichen die Schnellsten das Ziel nach 1:51 Min. Es finden Einzelrennen in zwei verschiedenen Kategorien statt. Dabei werden die Herren in sieben und die Damen in drei Altersklassen unterteilt. Mannschaftsrennen mit je 3-4 Fahrern werden zusätzlich ausgetragen und in Kategorie Hauptklasse oder Junioren/innen aufgeteilt. Der Start auf dem Gipfel liegt auf 2’720 m ü. M. Nach 620 m Höhendifferenz und einer Streckenlänge von 3’300 m erreichen die Teilnehmer - wenn möglich ohne Unfall - in Obersäss das Ziel. Weitere Infos & Anmeldung: Ski Club Davos 7260 Davos Dorf Tel. 081 / 413 45 55 info@scdavos.ch www.scdavos.ch


Herausforderungen sind nicht ohne, wenn auch der Spass im Vordergrund steht. Kurz nach dem Start führt die Strecke zum rund 150 Meter langen Zwischenaufstieg. Wer den Anstieg zu überhastet angeht, dem brennen oben die Lungen. Wer gemütlich hinaufläuft, dem gehen wiederum wertvolle Sekunden verloren. Auch sonst erfordert die Piste skifahrerisches Können und Geschicklichkeit. Die 9 Kilometer lange Strecke von Valluga nach St. Anton be-

wältigen die Teilnehmer in durchschnittlich 11 bis 18 Minuten. Das spielt aber gegen Ende des Rennens oft eine untergeordnete Rolle - denn dann heisst es nur noch: Hauptsache im Ziel ankommen. Die Zuschauer können dort übrigens einige schrill gekleidete Teilnehmer beobachten, die erst nach einer halben Stunde gelassen eintrudeln. Es werden 555 Startplätze vergeben und daher gilt es, sich rechtzeitig anzumelden.

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Weitere Infos & Anmeldung: St. Anton am Arlberg Dorfstraße 8 6580 St. Anton am Arlberg Tel. +43.5446.2269-0 info@stantonamarlberg.com www.stantonamarlberg.com


Der grosse Preisvergleich CH / A / I / D

Wo ist Skifahren am preiswertesten? Leise rieselt der Schnee, und die teure Schweiz ist vielleicht schon bald ein Klischee. Die Gründe dafür sind vielfältig. Spektakuläre Aktionen wie der Saisonpass zu 233 Franken in Saas Fee oder stark vergünstigte Tagesskipässe an ausgewählten Tagen sind das eine. Das andere sind teils deutlich steigende Preise in anderen Alpenländern, während der Franken an Wert verloren und viele Bergbahnen in der Schweiz auf Preiserhöhungen verzichtet haben. von Henning Heilmann

s ist viel Bewegung drin bei den grossen Skigebieten in den Alpen. Nicht nur auf den Pisten, sondern auch bei den Preisen. Skifahren wird in der aktuellen Saison wieder einmal teurer, zumindest ausserhalb der Schweiz mit Preissteigerungen bis zu über acht Prozent deutlich. Ein 6-Tages-Skipass wird im Schnitt um vier bis fünf Euro teurer, einzelne Skigebiete erhöhen aber deutlich stärker. Auch Saisonkarten werden in Österreich und Italien heuer teurer.

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In der Schweiz hingegen sind die Skipasspreise heuer stabil oder wurden nur minimal erhöht. Gleichzeitig hat der Franken an Wert verloren. Dadurch wird das Skifahren für Wintersportler aus umliegenden Ländern in Euro gerechnet sogar günstiger. Wir wollen aber natürlich nicht verschweigen, dass das Skifahren in vielen Skigebieten der Schweiz immer noch deutlich teurer ist als in den anderen Alpenländern. Das gilt besonders für solch mondäne Skiorte wie St Moritz und Zermatt, aber auch viele andere Orte lassen bei Tagesskipasspreisen weit

über 70 Franken die Kasse klingeln. Nur klingelt sie nicht mehr so sehr, seit die Gäste ausbleiben. Weil die Gästezahlen stark geschrumpft sind haben viele Schweizer Skigebiete die Zeichen der Zeit erkannt. Skiregionen und Liftbetreiber haben begriffen, dass etwas passieren muss, um die Skiurlauber für die Schweiz und ihre Berge wiederzugewinnen. Mit relativ stabilen Preisen, ausgefallenen Aktionen und einem neuen dynamischen Preismodell sollen die Skifahrer zurückkehren oder neu für die Schweizer Skiorte gewonnen werden. Es lohnt sich, heuer einen genaueren Blick auf die Kampagnen in den Skiorten der Schweiz zu werden.

Saisonkarten-Aktionen Saisonkarte zum Hammerpreis: Die stark vergünstigte WinterCard um derzeit 233 Franken in Saas-Fee hat über die Schweiz hinaus für Furore gesorgt. Immerhin steht dafür ein Skigebiet mit hundert Kilometern zur Verfügung, das bis auf schneesichere 3’573 Meter Meereshöhe hinaufreicht. Dafür stehen zwar von Zürich 4 Stunden, von München 7 Stunden Anreise an. Das Abo rechnet sich aber schon ab 4 Tagen (Tageskarte HS 73 CHF, WinterCard 233 CHF). Immerhin haben sich seit der Aktion die Ankünfte um über 20 Prozent gesteigert. Für schnell Entschlossene ist das günstige Winterabo in Saas-Fee noch bis 17. Dezember erhältlich.

Wir haben die Preise der beliebtesten Skigebiete in den Alpen unter die Lupe genommen. Verglichen haben wir die Preise der beliebtesten Skigebiete ab etwa 100 Pistenkilometern in der Schweiz, Österreich und Italien, sowie aus Deutschland vier der populärsten Skigebiete: Was kosten die Tages- und Saisonkarten? Wo wird es teurer und wo wird es günstiger?

Inzwischen haben andere Skiregionen nachgezogen und bieten ebenfalls stark vergünstigte Saisonkarten an. Abonnement-Preise um oft weit über 1000 Franken sind zwar noch häufig anzutreffen, aber wer genauer hinschaut, entdeckt heuer Aktionen, die sich durchaus lohnen. Vielfach haben sich mehrere Skiorte zusammengetan und bieten ein gemeinsames Abo an.

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Dadurch bieten die neuen Saisonkarten oft viel mehr Pistenkilometer für weniger Franken. Auf die Attraktivität einer solchen Karte setzen auch die vier grössten Skigebiete im Berner Oberland: Ab der aktuellen Saison ist für die Jungfrau Ski Region, Adelboden-Lenk, Meiringen-Hasliberg und Gstaad ein stark reduziertes gemeinsames Abo erhältlich - ein Saisonpass mit 666 Pistenkilometern für 666 Franken: Das bietet der „Sportpass“ Berner Oberland Erwachsenen in der aktuellen Saison (Aktionspreis nur bis 15. Dezember 2017). Ähnliche Saisonkarten sind in anderen Ländern inzwischen oft teurer: So zum Beispiel der Zillertaler Superskipass um 720.50 Euro. Die Saisonkarte Ski Arlberg kostet gar 820 Euro. Mit dem «Magic Pass» offerieren 25 Skigebiete in der Westschweiz (CransMontana, Leysin u. a.) eine gemeinsame Saisonkarte zum stark vergünstigten Preis von ursprünglich 369 CHF. Zwar kostet dieses Abo inzwischen etwa das Doppelte, aber deutlich wird: Wer früh bucht, kann in manchen Schweizer Skiregionen bei den Saisonkarten echte Schnäppchen machen. Früh buchen sollten Skifahrer auch in anderen Alpenländern. Im Montafon ist der Saisonpass im Vorverkauf bis 8.12.17 für 479 Euro zu haben und damit 164 Euro günstiger als regulär. Im Schnitt bleiben die Saisonkarten in der Schweiz weiterhin teurer als z.B. in Österreich. Die neuen „Super-Abos“ mit mehreren Skigebieten lohnen sich besonders, wenn man viel fährt. Tageskarten-Aktionen Hätten Sie gedacht, ein 120 km-Skigebiet in der Schweiz für 10 Franken am Tag zu befahren? Wer auch mal werktags flexibel ist, hat dazu in der Skiarena Andermatt-Sedrun Gelegenheit. An zehn Wochentagen vom 8. bis 12. und 15. bis 19. Januar 2018 kostet

die Tageskarte des bis auf 2’963 Meter Seehöhe reichenden Gebiets hier jeweils pauschal nur 10 Franken für alle. Unter dem Stichwort „Dynamic Pricing” bieten speziell in der Schweiz immer mehr Skigebiete Tageskarten an, deren Preis vom Buchungsdatum, Wochentag, Saison und Wetter abhängt. In

Flims-Laax ist dies schon länger so, eine Tageskarte, die regulär 78 Franken kostet, gibt es online im günstigsten Fall für 49 Franken. Auch die Skigebiete Pizol im Heidiland und Blatten-Belalp im Wallis testen Onlinetageskarten, deren Preis nach Wetterprognose variiert. Unerschrockene Ski-


fahrer können so im Schneegestöber auch echte Schnäppchen machen. Schweiz Tourismus hat diesen Winter die Kampagne „Upgrade Your Winter“ gestartet. Im Rahmen der Aktion „Upgrade Your Ski Day“ bieten 30 Bergbahnen an, mit der Tageskarte

schon am Vortag einmal auf die Piste zu schnuppern. (Tages- oder Mehrtageskarte sind schon am Vortag ab 15 Uhr gültig, mit dabei sind auch die Aletsch Arena und Adelboden). Schweiz wird günstiger Der abgewertete Franken führt dazu,

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dass Schweizer Skipässe im Vergleich zum EU-Ausland im Vergleich zum Vorjahr oft günstiger geworden sind. Im Schnitt sind Tagesskipässe bei den Eidgenossen noch immer weit teurer als in Österreich oder in Deutschland. In ausgewählten Skigebieten, worunter aber auch richtig grosse sind, sind


Tagesskipässe inzwischen günstiger: Im Skigebiet Portes du Soleil ist ein Tagesskipass für 61 CHF oder auch für 52 Euro zu haben. Damit ist die Tageskarte günstiger als am Arlberg, in Ischgl oder Sölden, bietet aber mit 600 Pistenilometern mehr Piste fürs Geld als die anderen. Im „Flash Verkauf“ ist der Tagesskipass ausserdem an bestimmten Tagen reduziert, fast den ganzen Januar sowie an bestimmten Tagen im März gibt es so jeden Dienstag und Donnerstag 30 Prozent Rabatt auf den Tagesskipass. Auch in einzelnen reinen Schweizer Skigebieten sind Tagesskipässe dank neuem Frankenkurs besonders günstig. Obersaxen-Mundaun lockt für 58 CHF am Tag auf die Piste, also unter 50 Euro. Das ist weniger als in ähnlich großen Skigebieten wie Flachau oder Schladming.

Nur für zahlende Leser for paying readers only Bestellen unter www.sportguide.ch oder per Email an info@sportguide.ch

Preise stark angezogen Ausserhalb der Schweiz haben Skigebiete heuer bei den Preisen zum Teil deutlich angezogen. Ein Sechs-TagesSkipass für eine Woche Skiurlaub ist am Arlberg heuer 13 Euro teurer, im Montafon 14.50 Euro und in Sölden sogar 16 Euro teurer. Dadurch ist dieser Skipass heuer zum Teil in der Schweiz schon günstiger: So kostet der 6-Tages-Skipass im Montafon und Brandertal (Österreich) 252 Euro, dasselbe in Obersaxen-Mundaun 245.80 Euro (285 CHF). Etwas moderater wurden die Preise in Italien erhöht, wo sie allerdings auch eher hoch sind. Auch in Oberstdorf und dem Kleinwalsertal sowie Garmisch-Classic sind die Preise stabil geblieben, ein Tagesskipass kostet dort heuer 47 bzw. 43 Euro. In Deutschland haben die Preise teils stark angezogen, aber dennoch gibt es dort noch viele kleine günstige Skigebiete, zum Beispiel Kampenwand im Chiemgau, wo es einen Sechstagespass für 117 Euro gibt.

Alles in allem: In der Schweiz ist Skifahren zwar im Schnitt immer noch teurer als in den anderen Alpenländern, aber dank neuem Frankenkurs ist es für EU-Bürger günstiger als im Vorjahr. Besondere Aktionen sowie dynamische Preise in der Schweiz und zum Teil starke Preiserhöhungen in den

anderen Alpenländern machen es auch für Schweizer interessanter, den heimischen Pisten treu zu bleiben. Mit anderen Worten: Das Skifahren in der Schweiz ist zwar preislich noch immer auf hohem Niveau, aber insgesamt günstiger geworden, während die Preise in Österreich, Deutschland und


dank der Frankenabwertung, Kampagnen und dynamischen Preisen in der Schweiz geworden. Wer aber nun einfach die Ski in den Koffer packt und in den nächsten Schweizer Skiort fährt, hat noch nichts gespart. Um die Kosten genau zu vergleichen, müssen neben dem Skipass auch weitere Aspekte wie Anreise, Unterkunft und Verpflegung einberechnet werden. Wer einen Skiurlaub oder auch nur einen Skiausflug in der Schweiz erwägt, sollte gut planen. Gut geplant ist halb gespart Flexible, die in der Nebensaison oder an Aktionstagen fahren, die nicht in den Ferien liegen, kommen in der Schweiz unter Umständen günstiger weg als im benachbarten Ausland. Wer einen Skipass um 10 Franken ergattert, kann auch etwas mehr für das Skiwasser ausgeben. Wer sich für eine der günstigen Saisonkarten-Aktionen entscheidet, muss rechnen, ab wann sich das Abo lohnt und wie viele Tage er auf der Piste sein kann, mit Hotel und so weiter. Tageskarten sind in der Schweiz im Schnitt immer noch klar am teuersten. Wer flexibel ist, ausserhalb der Ferien Zeit hat oder auch mal bei Schlechtwetter fährt, kann aber dank der neuen dynamischen Preise schon mal ein echtes Schnäppchen machen. Allerdings nicht im edlen St Moritz oder in Zermatt, denn der Anblick des Matterhorns hat nun mal seinen Preis.

Italien zum Teil stark angezogen haben. Fazit: Skiort gut aussuchen Wem zum Skifahren ein kleines Skigebiet mit drei oder vier Liften reicht, findet günstigen Skiurlaub vor allem in Deutschland zum Beispiel im bayri-

schen Chiemgau vor. Wer aber schon etwas flotter seine Schwünge zieht und sich ein grösseres Skigebiet ab etwa 100 km wünscht, hat die Wahl zwischen Österreich, Italien und der Schweiz. Teurer ist der Skipass vor allem in den renommiertesten Skiorten Österreichs geworden, günstiger ist er

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Unter den folgenden sieben Beispielen finden sich Skigebiete mit besonderen Aktionen oder Rabatten im Vorverkauf, die sich besonders lohnen.


7 auf einen Streich: Top-Skigebiete mit besonderen Aktionen

Nur für zahlende Leser for paying readers only Hot Spot 1: Andermatt-Sedrun Top für Tagesausflüge: Mit einem Tagesskipass, der generell ab 37 Franken und an Aktionstagen sogar ab 10 Euro erhältlich ist, und dafür 120 Pistenkilometer bietet sowie mit dem neuen «Gütsch-Express» eine direkte Anbindung an den Bahnhof, eignet sich das Skigebiet Andermatt-Sedrun perfekt für alle, die flexibel sind und gerne mal ein Schnäppchen machen. Ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis. Saison: 10.11.2017 – 08.04. 2018 www.skiarena.ch

Hot Spot 5: Ski Arlberg Das Grösste Österreichs: 304 Pistenkilometer und viele Freeride-Varianten lassen am Arlberg keine Wünsche offen. 53 Euro kostet eine Tageskarte auch in Ischgl und Sölden, aber am Arlberg gibt´s die meisten Pistenkilometer und das Skigebiet ist in zweieinhalb Stunden aus Zürich erreichbar. Im Schneekristall – Tarif vom 1.12.2017-7.12.2017 und 14.04.2018-22.04.2018 ist der Tagesskipass für 37 Euro erhältlich. Saison: 01.12.2017-22.04.2018 www.skiarlberg.at

noch bis 17.12.2017 für 233 CHF erhältlich. Dafür lokken 100 km Pisten bis auf fast 3’600 Metern Meereshöhe: Eines der schneesichersten Skigebiet der Alpen im Wallis – über 5 Monate lang geöffnet! Saison: bis 22.04. 2018 www.saas-fee.ch

Das Unbekannte: 120 Pistenkilometer zum regulären Preis von 58 CHF (knapp 50 EUR) /Tag machen das Skigebiet bei Laax zu einem Geheimtipp in Graubünden. Für die Schweiz moderate Preise locken ebenso wie eine tolle Aktion, die zum Fremdgehen einlädt: Inhaber/innen von Saisonabonnementen anderer inund ausländischer Skigebiete ausserhalb der Surselva erhalten die Tageskarte zum ½ Preis (29 CHF). Saison: 2.12.2017 - 2.04.2018 www.obersaxen-mundaun.ch

Bestellen unter www.sportguide.ch oder Spot 2: Saas-Fee Hot Spot 6: Obersaxen/Mundaun/Val perHot Email anDerinfo@sportguide.ch Top für Vielfahrer: Saisonpass „WinterCard“ ist Lumnezia

Hot Spot 3: Livigno Vielseitig günstiger: Das 115 Pistenkilometer grosse Skigebiet in Italien ist mit einer Tageskarte zu 47 Euro ohnehin eines der günstigsten seiner Grösse. Ebenso Top: Bei mindestens 4 Übernachtungen im Hotel erhalten Gäste den Skipass umsonst (Angebotszeitraum 01.12.2017 - 22.12.2017 und 7.04.2018 - 1.05.2018). In den Familienwochen „Kids go free“ erhalten zwei Kinder Gratis-Skipässe. Skifahrer profitieren zudem von billigen Preisen auf zollfreie Artikel wie Zigaretten und Benzin. Saison: 25.11.2017 - 1.05.2018 www.livigno.eu Hot Spot 4: Les Portes du Soleil Das Grösste der Schweiz: Im Skigebiet Les Portes Du Soleil im Wallis stehen Skifahrern 600 Pistenkilometer zur Auswahl. Dafür ist die Tageskarte zu 61 CHF (oder EUR 52) vergleichsweise günstig, an bestimmten Tagen gibt es 30 % Rabatt. Ebenso attraktiv das „Border Pass“ Angebot: Junge Erwachsene unter 26 Jahren erhalten den Saison-Skipass Portes du Soleil für CHF 400 / EUR 370. Saison: 25.11.2017-01.05.2018 de.portesdusoleil.com/winter

Hot Spot 7: Silvretta Montafon 52,50 € kostet die Tageskarte regulär, bis 01.12.2017 sogar nur 35 €. Wer die Saisonkarte frühzeitig bucht, spart sogar noch mehr: Nur EUR 479.00 statt EUR 643.00. Der Saisonpass ist zusätzlich im Brandnertal, im Skigebiet Gurtis, am Skilift Bazora und an weiteren Orten gültig, die allesamt nahe an der Schweizer Grenze liegen. Saison: 11.11.2017 - 8.04.2018 www.silvretta-montafon.at


photo © Scalp

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THE BEST GETS BETTER Egal ob Freeride, Freetour oder jetzt auch Skitour. Die legendäre 7 SERIES von Rossignol definiert Freeride auch diesmal wieder neu durch die Fusion von Ultraleichtigkeit und kompromissloser Performance. Die AIR TIP 2.0 Technologie mit verlängerter 3D-Waben-Struktur setzt Ausrufezeichen. Enjoy Another Best Day – no matter where the snow takes you. www.rossignol.com


Skigebiet

Kanton/ Bundesland

Streckennetz (km)

Anlagen

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Höhenlage (m)

Skigebiete Schweiz (ab 100 km Streckennetz) Les Portes Du Soleil 4 Valées Zermatt - Cervinia Ischgl-Samnaun Arosa Lenzerheide Laax/Flims/Falera St Moritz Crans Montana Obersaxen/Mundaun/ Val Lumnezia Skiarena Andermatt Sedrun Aletsch Arena Jungfrau Saas Fee Davos-Klosters (Parsenn)

Wallis/Frankreich Wallis Wallis Graubünden Graubünden Graubünden Graubünden Wallis Graubünden Zentralschweiz Wallis Berner Oberland Wallis Graubünden

600 412 322 238 225 188 350 140 120 120 104 102 150 96

196 67 53 41 43 28 56 19 17 22 36 24 22 18

985-2254 821-3330 1562-3899 1377-2872 1229-2865 1100-3018 1720-3303 1510-2927 1201-2310 1436-2963 1845-2869 944-2320 1800-3573 810-2844

304 284 270 238 198 179 144 143 138 136 123 115 110 110 103 100

88 90 71 41 39 46 31 52 37 44 44 43 22 30 24 26

1270-2811 620-1957 830-2096 1377-2872 1200-2820 800-2000 1350-3340 580-2500 700-2430 630-2500 745-2015 740-1980 1793-3082 600-2002 1087-2055 1630-2313

130 50 40 20

48 13 17 9

920-2030 740-1860 732-2050 2000-2720

Bestellen unter www.sportguide.ch oder per Email an info@sportguide.ch Skigebiete Österreich (ab 100 km Streckennetz) Ski Arlberg SkiWelt Wilder Kaiser Brixental Skicircus Saalbach Hinterglemm Ischgl-Samnaun Serfaus-Fiss-Ladis Kitzbühel / Kirchberg Sölden Zillertal Arena Silvretta Montafon Mayrhofen Schladming Flachau Obergurgl-Hochgurgl (Ötztal) Nassfeld Bad Kleinkirchheim Obertauern

Vorarlberg / Tirol Tirol Tirol / Salzburg Tirol / Ostschweiz Tirol Tirol Tirol Tirol Vorarlberg Tirol Steiermark Salzburg Tirol Kärnten Kärnten Salzburg

Skigebiete Deutschland (ab 100 km Streckennetz) Oberstdorf-Kleinwalsertal Winklmoosalm-Steinplatte /Reit im Winkl Garmisch-Classic Zugspitze Gletscherskigebiet

Bayern/Vorarlberg Bayern/Tirol Bayern Bayern

Skigebiete Italien (ab 100 km Streckennetz) Gröden & Seiser Alm Alta Badia Cortina d´Ampezzo

Südtirol Südtirol Belluno

175 130 120

78 53 35

1236-2518 1324-2550 1224-2924

Kronplatz Livigno

Südtirol Lombardei

119 115

32 30

973-2275 1816-2798

Angaben ohne Gewähr


Tageskarte Saisonkarte regulär regulär

CHF 61.00 CHF 75.00 CHF 92.00 CHF 56.50 CHF 75.00 CHF 77.00 CHF 79.00 CHF 69.00 CHF 58.00 CHF 37.00* CHF 60.00 CHF 64.00 CHF 73.00 CHF 70.00

CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF

927.00 1'649.00 1'655.00 880.00 1'300.00 1'300.00 1158.00 585.00 735.00 875.00 730.00 950.00 CHF 1'300.00

Saisonkarte Vorverkauf

CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF CHF

Preis/km

927.00 1'649.00 1'655.00 880.00 1'300.00 1'300.00 1100.00 585.00 CHF 777.00 CHF 730.00 CHF 666.00 CHF 233.00** CHF 1'300.00

Homepage

CHF 0.11 CHF 0.18 CHF 0.29 CHF 0.24 CHF 0.33 CHF 0.41 CHF 0.51 CHF 0.49 CHF 0.48 CHF 0.30 CHF 0.58 CHF 0.63 CHF 0.73 CHF 0.73

de.portesdusoleil.com/winter www.4vallees.ch www.zermatt.ch www.ischgl.com www.arosa.ch www.laax.com www.engadin.stmoritz.ch www.crans-montana.ch www.obersaxen-mundaun.ch www.skiarena.ch www.aletscharena.ch www.jungfrau.ch www.saas-fee.ch www.davos.ch

*Preis variiert nach Buchungsdatum, **nur bis 17.12.2017

EUR 53.00 EUR 49.00 EUR 53.00 EUR 53.00 EUR 51.00 EUR 55.00 EUR 53.00 EUR 52.00 EUR 52.50 EUR 52.00 EUR 51.50 EUR 51.50 EUR 52.00 EUR 47.00 EUR 47.00 EUR 45.50

EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR

820.00 623.00 638.00 765.00 725.00 666.00 640.00 585.00 643.00 720.50 590.00 590.00 640.00 480.00 482.00 470.00

EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR

820.00 561.00 546.00 765.00 725.00 599.00 640.00 585.00 479.00 720.50 553.00 553.00 640.00 444.00 450.00 470.00

EUR 0.17 EUR 0.17 EUR 0.20 EUR 0.22 EUR 0.26 EUR 0.31 EUR 0.37 EUR 0.36 EUR 0.46 EUR 0.38 EUR 0.42 EUR 0.44 EUR 0.47 EUR 0.43 EUR 0.46 EUR 0.46

www.skiarlberg.at www.skiwelt.at www.saalbach.com www.ischgl.com www.serfaus-fiss-ladis.at www.kitzski.at www.soelden.com www.zillertalarena.com www.silvretta-montafon.at www.mayrhofen.at www.planai.at www.snow-space.com www.obergurgl.com www.nassfeld.at www.badkleinkirchheim.com www.ski-obertauern.at

EUR 47.00 EUR 47.00 EUR 43.00 EUR 45.00

EUR EUR EUR EUR

451.00 475.00 369.00 492.00

EUR EUR EUR EUR

406.00 495.00 369.00 492.00

EUR 0.36 EUR 0.94 EUR 1.08 EUR 2.25

www.ok-bergbahnen.com www.reitimwinkl.de www.zugspitze.de www.zugspitze.de

EUR 54.00 EUR 54.00 EUR 52.00

EUR EUR EUR

680.00 570.00 715.00

EUR 680.00 EUR 570.00 EUR 715.00

EUR 0.31 EUR 0.42 EUR 0.43

EUR 55.00 EUR 47.00

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780.00 710.00

EUR 780.00 EUR 710.00

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Paznaun – Ischgl/Galtür

Langläufer im Höhenflug Die alpine Winter-Partystadt Ischgl ist für seine Gaudi berühmt. Auch das Silvretta-Skigebiet, das sich Ischgl mit Samnaun teilt, wird Vielen ein Begriff sein. Als Langlauf-Destination wird die Region jedoch weniger bekannt sein, zu Unrecht wie wir meinen, wie der folgende Bericht zeigt. von Lisa Riedlsperger


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er die Tourismus-Hochburg Ischgl wortwörtlich links liegen lässt und die Silvretta-Straße weiter ins Paznaun-Tal hinein fährt, erreicht das beschauliche Galtür. Der Ort ist besonders bei Familien sehr beliebt und der Tourismus hinterlässt hier in der Berglandschaft nur vereinzelt seine Spuren. Die natürliche Schönheit der Silvretta-Gruppe konnte so erhalten bleiben. Das erfreut Genusssportler und Naturliebhaber gleichermaßen.

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Das Angebot abseits der Skipiste ist dementsprechend groß – Langläufer und Skitourengeher finden ausgiebige Möglichkeiten, ihrem Hobby zu frönen. Vor allem die Höhenlage sorgt für einzigartige Bedingungen. Und das nicht nur wegen der Schneesicherheit. In einer Höhe von 1’377 – 2’040 Meter über dem Meer ist die Luft schon dünn und die Lungenfunktion wird hier ordentlich gefordert. Wobei die Anstrengung nicht das Einzige ist, was Langläufern den Atem raubt. Auf der Loipe zum und auf dem Silvretta-Stausee kommt man den Gipfeln schon sehr nahe – ein seltenes Erlebnis für die Sportler auf schmalen Brettern, die sich meistens mit Touren im Tal begnügen müssen. Doch auch dieses hat in Galtür seinen Reiz – wahrscheinlich auch deshalb weil der Ort bereits auf über 1’500 Meter Seehöhe liegt. Das Loipennetz schlängelt sich entlang dem Bergfluss Trisanna zwischen Galtür und Ischgl. Wenn die Beine schwer werden, sind die Skibusse, die hier regelmäßig vorbei kommen, ein willkommenes Transportmittel zurück zum Hotel. So einfach funktioniert das im Paznaun. Überzeugt! Wir packen die Langlaufausrüstung ein und brechen in Richtung Paznaun auf, wo wir uns im Cross Country Ski Holidays Hotel Post einquartieren. Franz Türtscher, der Chef des Hauses, begrüßt uns freundlich an der Rezeption

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und versorgt uns gleich mit den besten Tipps rund um das weitläufige Loipennetz der Region. In die Spur begeben wir uns aber erst morgen, denn der heutige Nachmittag wird ganz der Entspannung gewidmet. Stubensauna, Kräuter-Sauna und Aroma-Dampfbad – da finden wir mit Sicherheit die perfekte Wärmeoase für jeden Anspruch. Anschließend lassen wir uns beim abendlichen 5-Gang-Feinschmeckermenü nochmal so richtig verwöhnen, denn immerhin brauchen wir ab morgen volle Energiespeicher für unser Vorhaben in der Loipe. Zum Einstieg empfiehlt Gastgeber Franz die leichte Tschaffein Loipe. Mit 3,3 Kilometern Länge und nur 50 Höhenmetern ist sie das perfekte Aufwärmprogramm. Auf der Hälfte der Strecke beschließen wir ganz spontan noch die mittelschwere Waldloipe dranzuhängen. Wir sind voller Tatendrang, das Wetter könnte nicht besser sein und das Training in der klaren kalten Winterluft macht richtig Spaß. Als wir schließlich wieder am Ausgangspunkt ankommen und die Beine noch immer nicht müde sind, wird auch noch die Wirl Loipe unter die schmalen Bretter genommen. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl durch die verschneite Winterlandschaft zu gleiten, auch wenn sich bereits die ersten Ermüdungserscheinungen bemerkbar machen. Den Rückweg nach Galtür, auf dem es in erster Linie bergab geht, schaffen wir noch, danach legen wir erstmal eine Pause ein, um uns mit einem dampfend heißen Glühwein aufzuwärmen. Das war mehr als genug für den ersten Tag. Und morgen möchten wir schließlich noch hinauf zum Silvretta Stausee. Den Gipfeln so nahe. Bis zur Bielerhöhe sind es 11 Kilometer und fast 500 Höhenmeter. Glücklicherweise hat die gestrige Trainingseinheit keinerlei Nachwirkungen hinterlassen,


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was mit Sicherheit auch an dem ausgedehnten Wellness-Programm liegt, welches wir tagtäglich im Hotel Post genießen. Zunächst wärmen wir uns in der Wirl Loipe locker auf, um den Einstieg der Langlaufroute Silvretta – Bielerhöhe zu erreichen. Ab jetzt gilt es die Kräfte richtig einzuteilen. Mit jedem Atemzug pusten wir kleine weiße Wölkchen in den blauen Himmel. Trotz der tiefen Temperaturen kommen wir ordentlich ins Schwitzen. Dennoch ist es ein Genuss für Körper und Geist durch diese traumhafte Bergwelt zu gleiten. Die letzte steile Rampe, die uns zum höchsten Punkt der Route führt, wird noch galant gemeistert, auch wenn Arme und Beine bereits schmerzen. Oben angekommen werden wir mit einem atemberaubenden Panorama belohnt. Die Silvrettagruppe mit ihren 74 Dreitausendern präsentiert sich von ihrer schönsten Seite. Nur die Spuren der Skitourengeher ziehen einsam durch den glitzernden Pulverschnee in Richtung der Gipfel. Der Anblick macht uns Lust auch diese Form des winterlichen Bergsports zu probieren. Viel-

leicht bei einem nächsten Besuch im Paznaun? Gemeinsam mit einem erfahrenen Bergführer ist das mit Sicherheit ein ganz besonderes Abenteuer. Um unsere Muskulatur ein wenig zu lockern, ziehen wir noch eine gemütliche Runde über den zugefrorenen Silvretta-Stausee, ehe wir uns im Berggasthof Piz Buin bei Kaiserschmarrn und heißem Tee wieder aufwärmen und uns auf die zügige Abfahrt nach Galtür vorbereiten. Möglicherweise bleiben wir aber noch ein bisschen länger vor dem gemütlichen Kaminfeuer sitzen, ersparen uns dieses kühle „Vergnügen“ und lassen uns vom sogenannten Tunnelbus zurück ins Tal bringen Morgen ist unser Kurzurlaub leider schon wieder zu Ende. Vor der Abreise wird aber bereits der nächste Aufenthalt im Hotel Post gebucht. Neben den schmalen Brettern werden dann auch die Tourenskier zum Einsatz kommen, um einen der markanten Gipfel der Region Paznaun – Ischgl/Galtür zu erklimmen.

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Paznaun Langlauf-Region Am westlichen Ende Tirols gegenüber dem schweizerischen Samnaun liegt Paznaun mit seinen Orten Ischgl, Galtür und Kappl. Hier erstreckt sich ein Loipennetz von über 50 km zwischen 1’377 und 2036 m ü.M. mit 9 unterschiedlichen Loipen. Öffentliche Verkehrsmittel sind für die Gäste Paznauns kostenlos. Langlauf-Hotels die post galtür Platz 47b, 6563 Galtür +43 5443 84220 +43 5443 8423 8 info@hotel-post.at www.hotel-post.at Spezialisierte Langlaufhotels und Regionen finden Sie bei Cross Country Ski Holidays www.langlauf-urlaub.com Adressen Tourismusverband Paznaun – Ischgl Dorfstr. 43 6561 Ischgl Tel. +43 (0)50990 Fax +43 (0)50990 199 info@paznaun-ischgl.com www.paznaun-ischgl.com


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Verlag: Rolf Fleckenstein Media Alte Landstr. 168, CH-8800 Thalwil, Schweiz Tel. +41-44-720 99 55 Fax +41-44-721 00 35 Email: info@sportguide.ch www.sportguide.ch Herausgeber Rolf Fleckenstein

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Redaktionelle Mitarbeit: Bruno Fleckenstein, Henning Heilmann, Lisa Riedlsperger, Rolf Fleckenstein Fotos, Bildquellen: Cover: Marcel Hirscher: Red Bull/ASP/Erich Spiess Innenseiten: Partys: Ischgl, TVB Paznaun, Tirol Werbung, Bergfestival, TVB Sölden, und weitere Veranstalter; Stars Ski Alpin: Red Bull/, SwissSki; Winter-Olympiade: Pyeongchang, Swiss-Ski; SkiNeuheiten: Rossignol, FischerSports, K2, Radical; Skirennen jedermann: TVB St. Anton/Josef Mallaun; Preisvergleich Skiregionen: Davos, Ischgl; Paznaun: MAXUM, TVB Paznaun, Ischgl; Bildarchive der Hersteller & Marken; Archiv Verlag, Rolf Fleckenstein Inserate info@sportguide.ch Abos, Bestellungen info@sportguide.ch Druck Aumüller Druck GmbH 93001 Regensburg

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Sportguide Winter 2017/18  
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