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Die Zukunft ist erneuerbar! Online-Zeitung der Allianz « Nein zu neuen AKW» Ausgabe 01/2011

© istockphoto/Andreas Kermann

Energie aktuell

Abstimmung Mühleberg II: Umdenken findet statt Obwohl die konsultative Abstimmung vom 13. Februar zu Gunsten des AKW Mühleberg II ausgegangen ist, sieht die Allianz «Nein zu neuen AKW» im hohen Nein-Stimmenanteil einen Beleg dafür, dass bei der Bevölkerung ein Umdenken stattfindet. Im AKW-Standortkanton Bern stellen die 48.8 Prozent der Bevölkerung, welche sich gegen Mühleberg II © Greenpeace ausgesprochen haben, einen Achtungserfolg dar. Im Vergleich zu früheren Atomvorlagen lässt sich bei der atomkritischen Bevölkerung eine klare Zunahme feststellen. «Der knappe Ausgang der Abstimmung ist ein Signal an die restliche Schweiz: Die Akzeptanz für die Atomkraft schmilzt. Politik und Stromwirtschaft müssen endlich ihre Haltung ändern und ihre Strategie auf erneuerbare Energie und Energieeffizienz ausrichten», so die Forderung von Jürg Buri, Geschäftsführer der Schweizerischen Energie-Stiftung SES und Präsident der Allianz «Nein zu neuen AKW».  Medienmitteilung der Allianz «Nein zu neuen AKW» zum Abstimmungsresultat im Kanton Bern  Zu den Abstimmungsresultaten  Neuenburger Regierung lehnt neue AKW ab

Wind- und Sonnenenergie haben 2010 zugelegt Jahresbeginn – Zeit für die Bilanzen. Sonne und Wind schneiden dabei gut ab, wie die jüngsten Zahlen belegen. Gemäss dem englischen Marktforschungsinstituts IMS Research ist der weltweite Zubau von PhotovoltaikAnlagen im letzten Jahr um 130 Prozent gewachsen. Dies entspricht einer neu installierten Leistung von 17,5 Gigawatt (GW). Für dieses Jahr erwarten die © Suisse Eole Marktforscher eine weitere Steigerung, so dass Ende 2011 Solarstrom in der Grössenordnung von rund zehn Atomkraftwerken der 1-GWKlasse produziert wird. Beim Zubau von Windanlagen hat die Schweiz 2010 ein Rekordjahr verzeichnet. Die Produktionskapazitäten sind 2010 um nahezu 150% auf 42 Megawatt (MW) gestiegen. Aktuell sind 28 grosse Windturbinen mit total 42 MW Leistung installiert und liefern gemäss Suisse Eole Strom für rund 21'000 Haushalte.  Solarmedia zu den Prognosen von IMS Research  Suisse Eole zum Rekordjahr 2010 für die Schweizer Windbranche


Deutsche Haushalte sparen mit erneuerbaren Energien hunderte von Euro Privathaushalte, die ihren Wärmebedarf ganz oder teilweise durch erneuerbare Energie abdecken, haben 2009 in Deutschland verbrauchsgebundene Heizkosten in Höhe von insgesamt 2.56 Milliarden gespart – pro Haushalt durchschnittlich 595 Euro. Das zeigt die Studie des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) auf.

© Agentur für Erneuerbare Energien

Hätten diese Haushalte ihren Wärmebedarf nur mit fossilen Brennstoffen gedeckt, wären erhebliche Mehrkosten entstanden. «Verlässliche Förderinstrumente und zinsgünstige Darlehen sind trotzdem notwendig, um die Hemmschwelle vor der Neuinvestition in eine erneuerbare Heizung zu senken», erklärt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Die ZSW-Studie berücksichtigt nur die Brennstoffkosten, nicht jedoch die Investitionskosten, die für ein regeneratives oder konventionelles Heizsystem anfallen. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Wärmeverbrauch in Deutschen Privathaushalten lag im Jahr 2009 bei 10,7 Prozent.  Zur ZSW-Studie

Strahlung schädigt Erbgut Die Kinder-Onkologin Annette Ridolfi Lüthy ist überzeugt: Auch ohne Reaktorunfall erkranken Kinder um Atomkraftwerke häufiger an Leukämie oder sterben noch vor der Geburt. Auch das Bundesamt für Gesundheit nimmt sich der Frage an. Nachdem eine deutsche Studie Fragen zum Einfluss von AKW auf die Geburtenrate von Mädchen aufgeworfen hat, äusserte sich anlässlich einer Fragestunde © Ursula Häne im Nationalrat auch Bundesrat Didier Burhkalter dazu. Sollten wissenschaftliche Studienresultate einen Zusammenhang zwischen ionisierender Strahlung und dem Zahlenverhältnis von Knaben- zu Mädchengeburten nachweisen, sähe sich der Bundesrat veranlasst, das Bewilligungsverfahren für neue Atomkraftwerke zu überprüfen. Die Kinder-Onkologin Annette Ridolfi Lüthy, Mitglied bei der Vereinigung «Ärztinnen und Ärzte für soziale Verantwortung» (PSR/IPPNW), erklärt im Interview die Hintergründe zu diesen Studien und zu den Auswirkungen von radioaktiver Strahlung auf das menschliche Erbgut.  Zum Interview mit Onkologin Annette Ridolfi  «Ärztinnen und Ärzte für soziale Verantwortung» (PSR/IPPNW)  Protokoll der Fragestunde mit Bundesrat Burhkalter, Wintersession 2010 (PDF) Die Zukunft ist erneuerbar! Online-Zeitung der Allianz «Nein zu neuen AKW» Ausgabe 01/2011

LED-Lampen sparen ein AKW Mühleberg weg LED (light emitting diodes) haben das Potenzial, den schweizerischen Stromverbrauch für Beleuchtung zu halbieren. Der Anteil an LEDLampen, die zur Zeit eingesetzt werden, ist noch klein. Doch das kann sich bald ändern. Ab dem 1. September 2012 wird in der Schweiz für alle Lampen die Effizienzklasse C verlangt. Das bedeutet das endgültige Aus für die herkömmliche © istockphoto.com/hp_photo Glühbirne. Eine gute Alternative gibt es bereits: Die LED-Lampe. Qualitativ gutes LED liefert sattes und ebenso brillantes Licht wie herkömmliche Glüh- und Halogenlampen, verbrauchen dabei aber 80 Prozent weniger Strom. «Bei der LED-Beleuchtungstechnologie zeichnet sich eine ähnliche Entwicklung ab, wie sie bei effizienten LCD-Computermonitoren und –fernsehern bereits vollzogen ist», sagt Armin Braunwalder von der Schweizerische Agentur für Energieeffizienz S.A.F.E.. «Die Preise werden markant sinken und die Qualität noch weiter steigen. Es wird zu einer Licht-Revolution kommen.» Der Stromverbrauch für künstliche Beleuchtung kann in der Schweiz mit LED und anderen effizienten Leuchtmitteln halbiert werden. Diese Einsparung entspricht etwa einem AKW Mühleberg.  S A F E – Schweizerische Agentur für Energieeffizienz  Topten – LED und andere effiziente Leuchtmittel auf einen Klick

Umstellung auf Erneuerbare bis 2050 Eine neue WWF-Studie kommt zum Schluss, dass die weltweite Energieversorgung mit erneuerbaren Energien und Energieeffizienz bis zum Jahr 2050 möglich ist. In Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Ecofys hat der WWF untersucht, ob die Welt bis 2050 vollständig mit erneuerbarer und nachhaltiger Energie versorgt werden kann. Die Untersuchung zeigt: Der globale Energiebedarf lässt sich bis dann zu 95 Prozent mit erneuerbaren Energien decken, und zwar mit realis© WWF Schweiz tischem Einsatz heutiger Technik. Im Szenario sind Wirtschaftswachstum und ansteigende Mobilität miteinbezogen. Positiver Nebeneffekt: Ohne Erdöl, Kohle und Atom fährt die Welt sogar günstiger. «Wir können nichts falsch machen, wenn wir in der Schweiz wie auf der ganzen Welt voll und ausschliesslich auf Energieeffizienz und erneuerbare Energie setzen», sagt Patrick Hofstetter, Leiter Klima und Energie beim WWF Schweiz. «Erneuerbare Energie ist nicht die beste Wahl, es ist die einzige.»  Zusammenfassung WWF Energy Report (PDF)  Zum WWF Energy Report (PDF)


Im Fokus

Werden erneuerbare Energien erst dank der EU gefördert? Will die Schweiz die Stromdrehscheibe Europas bleiben, muss sie sich voll in den europäischen Stromund Gasmarkt integrieren. Dies sagt EU-Energiekommissar Günther Oettinger und fordert somit gleich eine vollständige Liberalisierung und einen starken Ausbau der erneuerbaren Energien. «Die Schweiz steht mit der EU in Energieverhandlungen» oder «Die Schweiz soll bei der Energie EU-Mitglied werden». Neu sind diese Meldungen nicht, denn seit 2007 diskutieren beide Parteien über den Marktzugang und die Anbindung der Schweizer Stromnetze an die EU. Nun scheint es, als würde es endlich einen Schritt weitergehen. Mitte Jahr soll ein erstes Zwischenabkommen unterzeichnet sein, Ende Jahr soll ein Vertrag abgeschlossen werden. So der Zeitplan des Bundesamtes für Energie (BFE), erklärt Marianne Zünd, Leiterin Kommunikation. Wichtige Meilensteine seien beiseite geschafft worden, nun müssten in Verhandlungen noch letzte Feinheiten gelöst werden, heisst es von Seiten des BFE. Eine dieser Die Schweiz ist bereits heute die Stromdrehscheibe im europäischen Markt.

sogenannten «Feinheiten» sind die erneuerbaren Energien. Denn die EU fordert in ihrer RES-Richtlinie, die festlegt, welchen Anteil des Energieverbrauchs die einzelnen EU-Länder durch erneuerbare Energien decken müssen, einen starken Ausbau. Gleich Regeln für alle EU-Energiekommissar Günther Oettinger bietet der Schweiz die gleichberechtigte Mitgliedschaft im EUEnergiebinnenmarkt an. Dies erklärte er anfangs Jahr am Schweizerischen Stromkongress in Bern. Sie umfasst neben dem freien Kauf und Verkauf von Energie die gemeinsame Planung der Strom- und Gasnetze. Oettinger machte allerdings auch klar, an welche Gegenleistung das Angebot geknüpft ist. Der Marktzutritt ist nur möglich, wenn die Schweiz die Regeln des EU-Energiemarktes vollständig übernimmt. Bis im Jahr 2020 muss der Anteil der erneuerbaren Energien in der gesamten EU mindestens 20 Prozent betragen. In der EU werden bis 2020 deshalb fast ausschliesslich «grüne» Kraftwerke in Betrieb gehen, sagt Ökonom Rudolf Rechsteiner. Zieht die Schweiz nun nach? Die Schweizer Atombefürworter (Axpo, Alpiq und BKW)

Einfuhr-/Ausfuhr-Saldo Strom Grafiken 2009

Quelle: Bundesamt für Energie 2010

In (TWh) / vertragliche Werte

Übrige Länder 0.1

1

16.3

1.7

21.1

www.powergrid.ch © PowerGrid.ch

© istockphoto/Björon Kindler

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und economiesuisse wollen davon (noch) nichts wissen, progressive Stadtwerke hingegen schon. Sie können heute keinen sauberen Strom von der Nordsee importieren, weil die Netze in der Schweiz für Atomstrom reserviert sind. Dies ist der Grund, dass die Verhandlungen mit der EU seit 2007 nicht stärker vorangekommen sind, betont Rechsteiner. Will die Schweiz allerdings EU Energie-Mitglied werden, muss sie nun die erneuerbaren Energien stärker als bisher nutzen: von 20 auf 31 Prozent muss ihr Anteil am Gesamtenergieverbrauch bis 2020 steigen, so die voraussichtliche Vorgabe aus Brüssel, die auch für alle übrigen Mitgliedsstaaten gilt. Doch Marianne Zünd betont: «Dieser Prozentsatz ist Verhandlungssache, bei der auch die Vorleistungen der Schweiz ausreichend berücksichtigt werden müssen.» Reiche Länder und solche mit guten natürlichen Voraussetzungen müssen einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien aufweisen als der EU-Gesamtschnitt. Für Schweden bedeutet das zum Beispiel ein Anstieg von 39 auf 49 Prozent und für Österreich, das wegen der hohen Wasserkraft mit der Schweiz vergleichbar ist, von 23 auf 34 Prozent. Eine Ausnahmeregelung wird es für die Schweiz demnach kaum geben. Die EU


Im Fokus

Kolumne

bleibt bei ihren Zielvorgaben meist konsequent, ist aber bei den Fristen flexibler.

Let the sunshine in

Christoph von Bergen, Firmengründer und Geschäftsführer der Sputnik Engineering AG, Biel

Ein Fächer von Instrumenten Eine starke Förderung der erneuerbaren Energien, wie sie die EU verlangt, kann die Schweiz erfüllen. Aber die Zeit bis 2020 ist knapp. Deshalb sind die rasch realisierbaren Effizienzpotentiale im fossilen Bereich besonders attraktiv. Beidseits müssen dazu verschiedene Werkzeuge zum Einsatz kommen: Ungedeckelte Einspeisevergütung für Strom und Wärme aus Erneuerbaren Energien, Verteuerung von fossilem Energieeinsatz und strenge Mindestanforderungen an Gebäude, Geräte und Motorfahrzeuge, zählt alt Nationalrat Rechsteiner auf. Nicht endgültig äussern zu dieser Frage, will man sich beim Bundesamt für Energie. Eine Studie von Prognos soll Mitte März aufzeigen, welches Potenzial die Schweiz bei erneuerbaren Energien aufweist und woher die höheren Anteile an erneuerbarer Energie geholt werden sollen. Schon jetzt sei klar, dass erneuerbare Energien gefördert und fossile Energien zurückgeschraubt werden müssten, so Marianne Zünd. Am meisten Potential sehe man aber wohl bei der Energieeffizienz. Rechsteiner weist darauf hin, dass die Firma Prognos die Erneuerbaren bisher eher unterschätzt habe. Er könnte niemals akzeptieren, wenn es hiesse, die Schweiz könne einen Anteil von 31% nicht erreichen. Das würde bedeuten, dass das reichste Land der Welt mit den besten Voraussetzungen für erneuerbare Energien nicht kann, was Österreich, Dänemark, Deutschland und Schweden auch können. Am 13. Februar stimmte die Berner Bevölkerung knapp für ein neues Atomkraftwerk in Mühleberg. Will die Schweiz die EU-Ziele erfüllen, stehen neue Atomkraftwerke allerdings quer in der Strom-Landschaft. Die Stromindustrie dürfte zunehmend in Erklärungsnot geraten. Denn Atomenergie ist bekanntlich nicht erneuerbar. Wir können es drehen wie wir wollen. An der Förderung von erneuerbaren Energien und der Effizienz führt kein Weg vorbei – jedenfalls nicht, wenn wir «Energie EU-Mitglied» werden und weiterhin Milliarden im europäischen Stromhandel verdienen wollen.

Die Abstimmung am 13. Februar hat gezeigt, dass sich beim Thema Atomkraftwerk die Geister nach wie vor heftig über die richtige Energiepolitik streiten. Die AKW-Befürworter sprechen den neuen erneuerbaren Energien kurz- und mittelfristig den Beitrag zur Lösung des Energieverbrauchs ab. © zvg Dabei wird gesagt: «Es sei doch utopisch auf eine Technologie zu setzen, welche momentan nicht einmal 1% im CH-Energiemix darstellt». Bedenklich finde ich, dass dieselben Politiker, die jetzt dieses Argument anführen, in der Vergangenheit gegen die Förderung der neuen erneuerbaren Energien votiert hatten. In den 90-er Jahren sagt man uns: «Wir haben genügend Strom. Euren teuren Solarstrom will niemand kaufen.» Von einer bevorstehende Stromknappheit war bei der Stromwirtschaft erst gar nicht die Rede. Obwohl sich der Kanton Bern weiterhin als Standtort für ein neues Atomkraftwerk zur Verfügung stellt, sei an dieser Stelle gesagt, wie man die Stromproduktion vom AKW-Mühleberg mit den neuen erneuerbaren Energien kompensieren kann. Eine Antwort heisst zum Beispiel Solarstrom, auch Photovoltaik genannt. Die Utopie verfliegt augenblicklich anhand des real existierenden Beispiels Deutschland. Dort wurde in den letzten 10 Jahren fleissig in die Photovoltaik investiert und die kumulierte Leistung wird per Ende 2010 mindestens 15 GW betra-

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gen. Der dadurch erzeugte Strom pro Jahr reicht aus, um das AKW Mühleberg zu ersetzen und zusätzlich auch noch einen grösseren Reaktor vom Typ Gösgen. Natürlich konnte dies nicht zum Nulltarif gemacht werden. Es brauchte einen politischen Willen um die nötige Anschubfinanzierung zu schaffen. In der Schweiz höre ich dann: «Subventionen oder hochgehaltene Stromabnahmepreise sind Gift für die Volkswirtschaft». Die aktuelle Lage in Deutschland zeigt ein anderes Bild. Hier verfügt die Photovoltaik-Branche bereits über 130'000 Arbeitsplätze, welche von Gewerbebetrieben (Dachdecker, Elektroninstallateur, usw.) bis zu Hightech-Firmen ein breites Spektrum abdecken. Deutschland konnte dadurch seinen technologischen Vorsprung weiter ausbauen. Trotz dem Abstimmungsergebnis steht für mich fest, dass wir uns mitten im Aufbau der neuen erneuerbaren Energien befinden. Man ordnet diese Technologie nicht umsonst bereits den Megatrends zu. Der Kanton Bern folgt dem Trend (noch) nicht und setzt lieber auf eine veraltete Technik. Aber auch das geht nicht zum Nulltarif. Wir werden beim Brennstoff stark vom Ausland abhängig sein und mit der Endlagerung unseren Nachkommen ein grauenhaftes Kuckucksei ins Nest legen. Impressum Redaktion und Gestaltung: Medienstelle Allianz «Nein zu neuen AKW» Falkenplatz 11, Postfach 5815, CH-3001 Bern medien@nein-zu-neuen-akw.ch www.nein-zu-neuen-akw.ch


Online-Zeitung 1 / 2011