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Das Jahres-Magazin für Körper und Geist

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Liebe Leserin, lieber Leser! Herzlichen Dank für Ihr fulminantes Echo auf die letzte Ausgabe. Vor allem für die Geschichten über den radikalen Islam und die EU erhielten wir „Schulterklopfen“ in bislang unbekanntem Ausmaß – viele, viele Nachbestellungen inklusive! Erstmals in der 22-jährigen Geschichte unseres Magazins erscheint dieses nun in einem größeren Format, neu ist auch ein Layout, das den Storys mehr optische Großzügigkeit einräumt. So etwas heißt in der Branche übrigens Relaunch und wird sehr häufig vorgenom­ men. Kritische Be­ob­achter werden indes – freilich zu Recht – anmerken, dass eine schönere Verpackung dann zumeist mit einer Verschlechterung des Inhalts einhergeht. Denn vielfach wird nur in die Optik investiert, während die journalistische Qualität auf der Strecke bleibt, der sogenannte Content darf nichts kosten. Journalisten werden sehr oft unfasslich schlecht entlohnt. Geld für eine fundierte, vielleicht mehrwöchige Recherche ist nicht vorhanden – nicht einmal für Rechtschreibkompetenz! War früher die Redaktion die Mutter des Erfolgs, so denkt man heute fast überall, es sei die Inseratenabteilung. Oder anders formuliert: Am Leser wird gespart. Nicht so bei uns: Wir sparen niemals an der journalistischen Qualität, Recherchen dürfen auch aufwendig sein und etwas kosten. Weil: Guter Journalismus mit Tiefgang und Hintergrund war schon immer unser gelebtes Credo. Wir halten uns auch nicht an die Denkverbote der Mainstream-Medien, wir greifen Themen auf, die mit der Lebenswirklichkeit der Menschen zu tun haben. Und Hotelinserate akzeptieren wir nur von solchen Häusern, deren Qualität wir selbst überprüft haben, die das Lilien-Gütesiegel tragen dürfen. Damit schließen wir, ganz nebenbei gesagt, mehr als 80 Prozent unserer potenziellen Inseratenkunden vom Geschäft aus! Sie erhalten unser Jahresmagazin auch gratis nach Hause geliefert, so Sie sich in unserem Newsletter (Dezember oder Jänner) dafür angemeldet haben. Bitte achten Sie daher zum Jahresende auf den Newsletter, in dem Sie Ihre Zustell­adresse stets aufs Neue eintragen müssen. Nur institutionelle Abo-Bezieher können Magazine nachbestellen, der Gratis-Versand an Privatpersonen erfolgt nur einmal pro Jahr – eine Nachlieferung ist leider nicht möglich. Allerdings: Alle Magazinbeiträge finden Sie auch online in unserem Blog auf relax-guide.com. Unsere neue Ausgabe entführt Sie unter anderem in die bes­ ten Wellnesshotels in Österreich und Deutschland, aber auch zu exotischen Reisezielen, etwa nach Nordkorea oder auf die Bahamas, Letzteres in einem Beitrag über fünf der luxu­ riösesten Hotels weltweit. Altes Gesundheitswissen, das gegenwärtig eine Renaissance erlebt, bringt die Geschichte über das Fermentieren in Erinnerung. Und was es zur Folge hat, wenn plötzlich Köche steinreich und berühmt werden, hat unser Autor Georg Frank recherchiert. Jedenfalls freue ich mich, Ihnen auch mit dieser Ausgabe wieder eine kleine Wundertüte zum Lesen liefern zu dürfen: mit Echtem und Traumhaftem ebenso wie mit Kritischem und erfrischend Wissenswertem. Christian Werner 4|

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Inh a lt 8 DIE KÖCHE DES UNTERGANGS Wenn Köche reich und prominent wurden, bedeutete das bisher stets das Ende einer Gesellschaft 16 WERTSCHÄTZUNG BEFLÜGELT ALLE Die Chefin des Steirerhofs über die neue Art des Umgangs mit Gästen und Mitarbeitern 18 EINE LEGENDE WIRD NEU GEBOREN Eines der allerbesten SpaHotels feiert sein Jubiläum – aber nicht mit einem Fest! 20 UNTERWEGS IN EINER ANDEREN WELT Nordkorea ist spannend, ein bisschen spooky – und völlig anders 24 NEUE WEGE ZU BESTER GESUNDHEIT Das erste Wohlfühlhotel Tirols vertieft seine Kompetenz in Sachen Gesundheit 26 YOGA IN DER NATUR, SOGAR IM SCHNEE Yoga stärkt Geist und Körper. Ein Hotel im Ausseerland hat sich darauf spezialisiert 28 JEDER ZENTIMETER ZÄHLT! Wie man günstig in der Business fliegt und wer die besten „Premium Economy“-Angebote hat 32 FÜR DIE FAMILIE NUR DAS FEINSTE! Ein ganz besonderes Hotel: Hier werden selbst schwer erziehbare Eltern schnell brav 34 SCHÖN UND GESUND DURCH DAS MEER Echte Thalasso-Hotels gibt es nur ganz wenige. Wir fanden ein gutes auf Norderney 36 DIE BOTSCHAFTEN UNSERER TRÄUME Unverständliches in unseren Träumen lässt sich entschlüsseln. Forscher verraten, wie 40 FÜR GENIESSER EINFACH TRAUMHAFT Nahe der Mozart-Stadt: Ein Hotel wird zum Genussdorf – mit Köstlichkeiten aus der Region 42 DAS BAD ALS OASE FÜR DEN RÜCKZUG Holters Austria-Edition: traumhafte „Alles aus einer Hand“-Lösungen in Heimat-Qualität 44 FRISCHER WIND IM BAYERWALD Ein Hotel in der Nähe von Passau hat sich komplett neu aufgestellt: Qualität plus urbaner Chic 46 DIE WUNDERSAME GEMÜSEWANDLUNG Fermentierte Gemüse sind echte Lebensmittel und die Antwort auf übermächtige Konzerne 50 GRENZERFAHRUNGEN IN DER NATUR Im Böhmerwald: ein Hotel zum Verlieben. Selbst die Erdäpfel stammen vom eigenen Acker 52 FÜR GESUNDHEIT GANZ OBEN Europas führendes Gesundheitshotel: Entgiften und Entschlacken gelingt nirgendwo schöner 56 AUF DEM WEG ZU GLÜCKSHORMONEN Wandern mit Spa-Urlaub verbinden: vier unterschiedliche Lilien-Hotels zum Thema 58 WELLNESS MIT KIDS Vier Lilien-Hotels für den Spa-Urlaub mit Kindern. Jedes ist anders – für jeden Geschmack 62 SHOWROOM KOSMETIK Neue Parfums und Pflegeprodukte für das Gesicht: von Ligne St Barth, Vinoble und !QMS 64 DAS BET T ZÄHLT NICHT ALLEIN Voller Zauber, unwirklich schön: fünf außergewöhnliche Hotels mit einer großen Prise Luxus 76 INDEX Eine Auswahl guter Spa-Hotels – Lilien sind Bedingung! 83 IMPRESSUM & GEWINNSPIEL

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L EB E N

D I E KÖCHE D ES UN T ER G A N G S Promi-Köche gelten gemeinhin als ein freundliches Gesicht der Unterhaltungsindustrie. Für den Militärstrategen und Historiker Sir John Glubb haben die Stars aber eine völlig andere Bedeutung: Ihr Auftauchen signalisiert den unwiderruflichen Untergang einer Kultur.

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ls Clemens Wilmenrod 1953 zum ersten Mal die Zuseher bei „Wilmenrod bittet zu Tisch“ mit den Worten „Ihr lieben, goldigen Menschen“ begrüßte, hatte er mit seiner Kochsendung eine Monopolstellung im TV. In den kargen Nachkriegsjahren war man schon froh, wenn man genügend Essen für die Familie hatte. Der größte Küchenzauber bestand darin, mit wenig etwas Abwechslung in den Speiseplan zu bringen. „Wilmenrod bittet zu Tisch“ war da mehr als eine Kochsendung, sie war ein Symptom einer neuen Stimmung in Deutschland. Die Menschen schöpften langsam wieder Hoffnung auf einen Aufschwung. Und der Koch feuerte die Aufbruchsstimmung an: Ein paniertes Schnitzel wurde bei ihm schnell zu einem raffinierten „Venezianischen Weihnachtsschmaus“, ein Gericht aus Faschiertem kurzerhand zum exotischen „Arabischen Reiterfleisch“. Die Zuseher liebten es. Was Wilmenrod vorkochte, landete am nächs­ten Tag auf den Tellern der Deutschen. Niemand kümmerte es, dass Wilmenrod eigentlich gar kein Koch, sondern ein Schauspieler war. Kriegsbedingt war Deutschland in Sachen Promi-Köche ein Nachzügler. Der Aufstieg der Chefs begann in den USA. Dort gab es bereits 1924 mit „Good Food“ die erste Kochsendung – im Radio! Sie wurde ein Riesenerfolg. Im BBC-Fernsehen debütierte der französische Promi-Koch Marcel Boulestin 1937 mit „Cook’s night out“. In seiner ersten Sendung zeigte er eine Viertelstunde lang die Zubereitung eines Omeletts. 80 Jahre später sind Kochshows fixer Bestandteil der westlichen Unterhaltungsindustrie. Und es reicht heute längst nicht mehr, einfach nur ein paar Speisen möglichst gut zuzubereiten. In „Extreme Chef“ etwa müssen die Köche nicht nur kochen, sondern auch Berge erklimmen oder im Sandsturm mit Klapperschlangen ausharren. Und mit „My Naked Kitchen“ gibt es inzwischen auch Nackt-Koch-TV. Inzwischen wurden Promi-Köche zu Topverdienern. So hat Jamie Oliver mit Restaurants, TV-Shows und Kochbüchern ein 8

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Vermögen gemacht, das heute auf 400 Millionen Euro geschätzt wird. Der Öster­reicher Wolfgang Puck (u. a. TV-Juror in „Hell’s Kitchen“) besitzt neben dem Spago in Beverly Hills noch weitere 80 Restaurants – mit 5.000 Mitarbeitern weltweit. Die Gewürze der Dekadenz Der Aufstieg von Köchen zu Reichtum und Berühmtheit hat eine überraschende Kehrseite: Er geht stets Hand in Hand mit dem Untergang einer Kultur. Ob bei den Ägyptern, den Ottomanen, Spaniern oder Niederländern – wie Todesengel tauchen die Chefs stets dann auf, wenn ein Großreich nach seiner Blütezeit allmählich in die Dekadenz abgleitet. „Sie sind typisch für das Ende eines Imperiums“, erklärt der Ökonom David Morgan. Der Grund dafür ist eigentlich plausibel: Sobald das Reich seinen inneren Glanz verloren hat, suchen ihn die Bürger wie schlafwandlerisch woanders: in ausschweifendem Sex, in Unterhaltung – und in besonderem Essen. „Aber was es eigentlich bräuchte, wäre eine solide moralische Rückbesinnung quer durch die Gesellschaft“, meint Morgan. Doch zu diesem Zeitpunkt ist es dafür meistens schon zu spät. Sobald sich Dekadenz in einer Gesellschaft breitmacht, gerät diese unweigerlich in einen Strudel, der sie in die Tiefe zieht. Das Verhalten der Menschen wird immer extremer: Sie gieren mehr und mehr nach Brot und Spielen. Wobei die Unterhaltung immer brutaler wird, bald werden sogar Menschen zum Gaudium der Plebs öffentlich hingerichtet. Gleichzeitig gerät die Sexualität vollkommen außer Rand und Band. Die traditionellen Geschlechterrollen verschwinden, immer bizarrere Kicks werden gesucht, und selbst absonderlichste Perversionen werden öffentlich zelebriert. Dieser Rausch geht einher mit der seuchenartigen Zunahme von Manien, Hysterien, Essstörungen und zwangsneurotischen Handlungen. Und noch ein weiteres Phänomen ist ganz typisch für ein untergehendes Reich: der Kult der Androgynität. „In meinen


Studien habe ich herausgefunden, dass diese Bewegung hin zu Androgynität in einem späten Stadium der jeweiligen Kultur erscheint. Dann, wenn eine Gesellschaft zerbröselt. Es passiert immer und immer wieder“, sagt die Feministin Camille Paglia. Ein guter Beleg dafür sei etwa die Kunst im antiken Griechenland: Anfangs zeigten Skulpturen starke und gut gebaute, junge Athleten. Am Ende sahen sie aus „wie nasse Nudeln“. „Und die Menschen, die in solchen Zeiten leben – sei es in Griechenland, in Rom, aber auch in der Weimarer Republik –, fühlten sich immer sehr gebildet und kosmopolitisch. Aber mit einer historischen Distanz sieht man, dass es eine Kultur ist, die nicht mehr an sich selbst glaubt“, erklärt Paglia weiter. Zudem gibt es stets ein unangenehmes Phänomen: Als hätten sie Blut gewittert, tauchen an den Grenzen Gruppen auf, die von der Kraft männlichen Heldentums überzeugt sind – und kein Problem damit haben, dieses auch in die Tat umzusetzen. „Seien es die Hunnen, die Vandalen oder die Barbaren von ISIS. Du siehst immer, wie sie sich rundherum ansammeln“, so die Feministin. Das Schicksal der Imper ien Es scheint tatsächlich so, als folgten Imperien einer Art innerem Drehbuch. Nach Jahren von Glanz und Gloria, in denen sie schier unbezwingbar schienen, enden sie in einem Strudel aus Wahnsinn, sexueller Ausschweifung und pathologischem Selbsthass – Todestrieb inklusive. Dies fiel auch dem hochdekorierten Militärstrategen, Nahostexperten und Historiker Sir John Glubb auf. Und er suchte nach einer Antwort darauf. Über viele Jahre studierte der 1986 verstorbene Glubb Aufstieg und Fall verschiedenster Großreiche. Dabei stieß er auf Hochinteressantes. Die Imperien wiesen zwar geografische und kulturelle Unterschiede auf, hatten aber dennoch eine überraschende Gemeinsamkeit in ihren Zyklen. Sogar ihre Kernlebensdauer war ähnlich: Sie erstreckte sich etwa auf 250 Jahre oder 10 Generationen. Das gilt für das Reich der Assy-

Der Aufstieg der Promi-Köche hat eine überraschende Kehrseite: Er geht stets einher mit dem Untergang einer Kultur. rer ebenso wie für jenes der Griechen oder der Perser. Auch das Reich der Ottomanen währte nur so lange wie das Spanische Weltreich, das Russland der Romanovs und das British Em­ pire: rund 250 Jahre! Das war aber längst nicht die einzige Gemeinsamkeit. Glubb stieß auf ein Muster von Zyk­len, das den Untergang nahezu jedes Großreiches beschreibt. 1976 veröffentlichte er eine Arbeit darüber: „The Fate of Empires and Search for Survival“ (Das Schicksal von Imperien und der Versuch zu überleben). Dass Imperien einen fixen Lebenszyklus haben könnten, erscheint zunächst unglaublich. Grund dafür ist, dass das gängige westliche Denken von einer geradlinigen Geschichtsentwicklung ausgeht. Ganz anders ist dies etwa in Asien. Das alte Japan kannte analog zu den Jahreszeiten überhaupt keinen definitiven Anfang und auch kein Ende, sondern nur Zyklen, die immer wieder durchlaufen wurden. Dies galt auch für gesell-

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schaftliche Vorgänge: Aufstieg und Größe waren demnach nur Vorstufen von Zerfall und Niedergang. Der Hinduismus teilt die Zeit in vier große Spannen – sogenannte Yugas – ein, die sich fortwährend wiederholen und dabei ebenfalls einen Zyk­ lus von „stirb und werde“ durchlaufen. Auch im Westen gab es Ähnliches. Der griechische Gelehrte Hesiod unterschied fünf Weltalter: Goldenes, Silbernes, Ehernes oder Erzenes Zeitalter, Zeitalter der Heroen und Eisernes Zeitalter. Im jüngeren Europa vertrat Oswald Spengler in seinem „Untergang des Abendlandes“ eine zyklische Geschichtsauffassung. Jede Kultur absolviert demnach unterschiedliche Wachstumsphasen, hat Kindheit und Jugend, Männlichkeit und Greisenalter, um schließlich zu verfallen. Das Drehbuch des Imper ien-Dramas Doch wie sieht nun das Drehbuch, das Großreiche samt ihren Bürgern immer wieder durchlaufen, genau aus? Sir John Glubb ortete mehrere Phasen. Und man braucht kein Historiker zu sein, um Parallelen zum Untergang des derzeit größten Imperiums zu erkennen, der USA. Stimmigerweise wurden die USA auch mit der Verabschiedung der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 gegründet – vor 242 Jahren. Imperien entstehen immer mit einem großen Knall: Sei es bei der Gründung von Rom oder dem Entstehen der USA, stets erobern kriegerische, wilde Männer ein Territorium, das sie dann schrittweise und mitunter sehr brutal ausweiten. „Die erste Phase im Leben einer großen Nation ist eine Periode von großartiger Initiative, beinahe unglaublichen Unternehmungen, Mut und Kühnheit“, schreibt Glubb. In der Kultur dominieren Kriegerideale. Die Männer streben weniger nach materiellem Gewinn als nach militärischem Ruhm. Einhergehend mit immer größerem Landgewinn nimmt auch der Handel und mit ihm der Wohlstand zu. Glubb: „Sogar wilde und militaristische Imperien haben den Handel gefördert, egal, ob sie das wollten oder nicht. Die Mongolen zählen zu den brutalsten militärischen Eroberern der Geschichte, die die Bewohner ganzer Städte massakriert haben. Dennoch, im 13. Jahrhundert, als sich ihr Imperium von Peking bis nach Ungarn erstreckte, schuf der Handel mittels Karawanen zwischen China und Europa einen bemerkenswerten Reichtum.“ Bereits mit der Periode des Handels setzt langsam der Niedergang des Reiches ein, obwohl es dem äußeren Anschein nach in voller Blüte steht. Besonders die erste Hälfte dieses Zyklus ist voller Glanz: Die alten Werte wie Mut, Patriotismus und Hingabe sind noch intakt. Die Nation ist stolz, vereint und voller Selbstvertrauen. Junge Männer werden zu Abhärtung, Pflichterfüllung und Patriotismus erzogen. Der zunehmende Reichtum bringt dann die Wende. Händler verdrängen nach und nach die Krieger aus den Schlüsselpositionen. Und für die Händler sind die alten Ideale vor allem eines: „leere Worte, die dem Bankkonto nichts bringen“. Auch bei der Bevölkerung weicht Pflichtbewusstsein zunehmend dem Egoismus. „Das ist der High Noon der Na­tion. Die alten Ideale haben aber immerhin noch so viel Kraft, dass die Grenzen verteidigt werden können. Doch unter der Oberfläche werden Pflichtbewusstsein und Dienen der Gesellschaft zunehmend von der Gier nach Geld verdrängt“, so Glubb. Zu diesem Zeitpunkt hat auch die Lust nach Expansion ein Ende. Anstatt weiterhin Gebiete zu erobern, versucht sich das Reich nun – etwa durch den Bau von Mauern – abzusichern. 10 |

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Die ehemaligen Haudegen werden kriegsmüde. In der Bevölkerung wird der Militärdienst zunehmend als unmoralisch und primitiv verdammt, denn kultivierte Menschen kämpfen nun einmal nicht. Freilich ein blauäugiger Pazifismus, denn weniger Zivilisierte haben überhaupt kein Problem damit, eine schwache Nation gewaltsam zu verdrängen. Die Herrschaft der Intellektuellen Der nächste große Schritt in Richtung Untergang ist überraschend: Bildung. Nachdem auch breite Kreise zunehmend wohlhabend geworden sind, wird plötzlich Bildung immer wichtiger. Die Regierenden geben enorme Mittel für den Aufbau von Bildungseinrichtungen auf, es folgt die Phase des Intellekts. „Es ist erstaunlich, mit welcher Regelmäßigkeit sie dem Reichtum folgt, in Imperium nach Imperium, viele Jahrhunderte voneinander getrennt“, schreibt Glubb. So wie es im Zeitalter des Wohlstandes zu einem Erblühen der Kunst gekommen ist, boomen jetzt die Wissenschaften. Hier wird auch deutlich, dass die Zyklen nicht wertend zu sehen sind: Patriotische Barbaren mögen stark sein, sie werden jedoch keine Quantenphysik hervorbringen. Aber trotzdem führt die starke Betonung des Intellekts gesetzmäßig zur Hybris. Glubb: „Wir sehen, dass die Kultivierung des menschlichen Intellekts ein großartiges Ideal ist, aber nur unter der Bedingung, dass sie nicht die Selbstlosigkeit und die menschliche Hingabe zu dienen aufweicht. Aber genau das ist, wenn man es geschichtlich betrachtet, was passiert“. Die Bildungseinrichtungen bringen nun Kritiker hervor, die die traditionellen Werte hinterfragen oder generell ablehnen. Der sich aufopfernde Held gilt nun gemeinhin als Trottel. Es

Der sich aufopfernde Held gilt nun gemeinhin als Trottel. Es herrscht der brillante, aber zynische und lebensferne Intellektuelle.

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herrscht der brillante, aber zynische und lebensferne Intellektuelle. Doch zusehends macht sich in der breiten Bevölkerung Unbehagen breit, trotz aller scheinbaren Errungenschaften liegt Untergangsstimmung in der Luft. Es scheint, als schwänden die Kräfte. Und hier passiert erneut etwas Erstaunliches: Anstatt dass man vereint dagegen auftritt, vergrößern sich die politischen Differenzen zusehends. Die einzelnen Parteien stehen einander immer feindlicher gegenüber. Auch in der Bevölkerung driften die Ansichten mehr und mehr auseinander. Das Ende ist da! Nach dem Drehbuch der Geschichte folgt nun das letzte Kapitel: der Niedergang. Und auch der hat Glubb zufolge ganz klare Merkmale: Zügellose sexuelle Unmoral, Vergnügungssucht und eine erhöhte Scheidungsrate unterminieren die Stabilität der Familie. Ehemalige Moralvorstellungen weichen einer „Anything goes“-Mentalität. Einhergehend mit der Frivolität macht sich sowohl unter der Bevölkerung als auch unter den Eliten großer Pessimismus breit. Menschen steigen aus der geordneten Gesellschaft aus und wenden sich Bespaßung, Schwelgereien, Drogen und Alkohol zu. Der römische Kaiser

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Nero hat zum Beispiel bei einigen Gelagen allein für Blumen umgerechnet mehr als 300.000 Euro ausgegeben. Der Mob verlangt nun nach freien Mahlzeiten und öffentlichen Spektakeln. Es ist die Zeit von Brot und Spielen, die Stunde der „Fress-Päpste“ und Promi-Köche. Auch die Helden der Nation sind andere: Große Krieger, Erfinder und Künstler werden nicht länger mehr verehrt, dagegen huldigt man Sportlern, Musikern und Schauspielern. Das Antlitz der Großstädte ist multikulturell geworden. Fremde lassen sich in den Metropolen des Reiches nieder. Das friedliche Zusammenleben von verschiedenen Kulturen innerhalb eines Staates funktioniert aber nur, solange dieser auch effi­zient funktioniert. Sobald der Niedergang beginnt, wenden sich die Migranten zumeist von dem ehemals so glorreichen Reich ab – oder sie bekämpfen es sogar offen. Zu diesem Zeitpunkt ist das Imperium am Ende: Entweder wird es von innen in Bürgerkriegen zerrieben und/oder von neuen Barbaren übernommen. Überraschend: Sobald sich neue Herrschaftsstrukturen gebildet haben, legen die Überlebenden ihre Dekadenz quasi über Nacht ab und unterwerfen sich den neuen Machthabern. Auf dem Weg ins Imper ium? Schon ein Blick in die Zeitung ergibt ein recht ungemütliches Bild: Es gibt kaum ein Symptom der Dekadenz, das der Wes­ ten mit den USA an der Spitze derzeit nicht zeigt: vom Zusammenbrechen der familiären Strukturen über eine völlig außer Kontrolle geratene Sexualität samt Brot und Spielen – bis hin zum Kult um Transsexuelle. Doch ist es tatsächlich denkbar, dass das westliche Imperium zusammenbricht? Der Untergang mag uns absolut undenkbar erscheinen, aber auch die Assyrer, Römer, Perser, Griechen und die Briten haben ihr Imperium einst für unsterblich gehalten. Und bereits mehren sich Stimmen, für die selbst der Niedergang der EU nur mehr eine Frage der Zeit ist. Der Althistoriker David Engels etwa sieht eindeutige Parallelen zwischen dem Untergang der Römischen Republik und der heutigen EU. „Die Gemeinsamkeiten sind so massiv, so augenscheinlich, und das schon seit Jahrzehnten, dass man fast fragen müsste, wo es keine gibt“, sagte Engels in einem Interview mit der „Huffington Post“. Die Beispiele sind ohne Zahl: Arbeitslosigkeit, Familienzerfall, Niedergang traditioneller Konfessionen, Globalisierung, Umweltzerstörung, Vernichtung natürlicher Ressourcen, religiöser Fundamentalismus, Massenmigration, Verarmung, Kriminalität sowie Polarisierung zwischen einer selbstherrlichen Politikerkaste auf der einen Seite und unzufriedenen Populisten auf der anderen. „Dazu kommt: Der Westen hat wie die Römische Republik die bedenkliche Tendenz, sich mit der zivilisierten Menschheit an sich gleichsetzen zu wollen und die sogenannten ‚Barbaren‘ in asymmetrischen Kriegen mit diesen Werten beglücken zu wollen“, sagt Engels. Zudem habe Europa seine eigene Identität verloren. „Diese basiert auf gemeinsamen historischen Wurzeln und Werten wie Religion, Sprache, Kunstgeschichte, Politikverständnis, also all den Dingen, die in den vergangenen zwei Jahrtausenden natürlich gewachsen sind. Man kann also durchaus von einer gemeinsamen kulturellen Identität von Lissabon bis Wladiwos­tok sprechen“, argumentiert der Historiker. Allerdings berufe sich die EU in ihrer Politik eben nicht auf diese Werte, sondern viel-

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mehr auf universalistische Werte wie Freiheit, Gleichheit, Menschenrechte – also die gleichen Werte, die man auch in anderen globalisierten Ländern wie Japan oder Südkorea findet. Engels sieht für Europa nur noch zwei Wege. Und beide sind wenig erfreulich: Angetrieben von den nationalistischen Parteien zerfällt Europa wie das antike Griechenland in Kleinstaaten. Diese Ministaaten würden dann schnell als Vasallen eines neu entstehenden Imperiums enden. Wahrscheinlicher ist es aber, so der Althistoriker, dass sich die EU selbst zu einem Imperium entwickelt – in eines, das nicht demokratisch sein wird. David Engels rechnet mit einer ähnlichen Entwicklung, wie sie im alten Rom vollzogen wurde: Kaiser Augustus verwandelte das von Bürgerkriegen gebeutelte Land nach und nach in eine sanfte Diktatur. Zwar blieb die Illusion einer republikanischen Regierungsform aufrecht, doch die Macht lag von nun an in den Händen des Princeps, des Ersten unter Gleichen, der in Wahrheit ein Alleinherrscher war. Aber wieso sollten die EU-Bürger dies zulassen? Engels geht davon aus, dass sich die soziale Lage weiter zuspitzen wird: „Ich rechne mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen, die eine grundlegende gesellschaftliche und politische Neuformierung Europas erzwingen werden, ob wir das wollen oder nicht, ganz nach dem Vorbild der verfallenden Römischen Republik im ersten Jahrhundert vor Christus. Mit Landstrichen, die von paramilitärischen, ethnischen oder religiösen Gruppen beherrscht werden. Mit überhand nehmender Kriminalität. Mit wirtschaftlichem Bankrott und völligem politischen Stillstand.“ Die Bürger Europas würden sich dann mit Freuden jedem in die Arme werfen, der dem Kontinent einen funktionierenden Sozialstaat sowie Ruhe und Ordnung verspricht. Und spätestens in 20 bis 30 Jahren wird aus Europa ein imperialer oder autoritärer Staat geworden sein. Mit Demokratie hat dies dann freilich nur mehr wenig zu tun. Engels ortet bereits jetzt starke Verfallserscheinungen. In der „Welt“ sagte er: „Sind wir uns ehrlich: Wo die Wahlbeteiligung zum EU-Parlament bei 43 Prozent liegt; wo Finanz­ institute wie JP Morgan den Abbau demokratischer Grundrechte fordern; wo Referenden bis zum Abwinken wiederholt oder ignoriert werden; wo unklar ist, nach welchen Grundsätzen das politische Oberhaupt des Kontinents bestimmt werden soll. Wo nur noch ein Viertel der Europäer ihren Regierungen und Parlamenten vertraut; wo das Christentum nach Belieben beschimpft werden darf, während die Islamkritik zur Straftat wird; und wo jüngsten Umfragen zufolge bereits fast die Hälfte der Franzosen und Engländer und zwei Drittel der Portugiesen, Polen und Ungarn nach einem starken Mann rufen, der sich nicht um demokratische Institutionen scheren soll – da steht das Imperium nicht etwa nur vor der Tür.“ Ist also tatsächlich alles verloren? Oder ist es vielleicht doch noch möglich, aus dem Hamsterrad der Geschichte auszusteigen? Niemand weiß es. Glubbs Analysen beziehen sich auf die Vergangenheit, während die Zukunft sozusagen fortschreitend von uns „erfunden“ wird. Dazu ein kleiner Tipp: Sehen Sie sich bitte keine TV-Köche mehr an. Kochen Sie selbst! ■ Zum Weiterlesen: John Glubb „The Fate of Empires and the Search for Survival“, Verlag William Blackwood and Sons; David Engels „Auf dem Weg ins Imperium: Die Krise der Europäischen Union und der Untergang der Römischen Republik. Historische Parallelen“, Europa-Verlag München. 14 |

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Eine Auszeit vom Alltag.


Fo t o s : B e r n h a rd B e r gma n n, De r Ste i re rh of Ba d Walter sdor f

STEIERMARK

WER TSCHÄTZUNG BEFLÜGELT ALLE Gunda Unter weger, die charmante Chefin des renommier ten Fünfstern-Thermenhotels Der Steirerhof, über den Wer t von digitalen Auszeiten und die neue Ar t des Umgangs mit Gästen und Mitarbeitern: Nachr ichten aus einer hotelmäßigen „ Anderswelt “.

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ertschätzung avanciert zum Modewort, Führungskräfte sollen Wertschätzung zeigen, so heißt es beispielsweise. Doch das wird zumeist völlig falsch verstanden, nämlich als Lob für geleistete Arbeit. „In Wirklichkeit“, sagt Gunda Unterweger, „geht es aber um eine Geisteshaltung. Und um eine Haltung des Herzens. Dazu gehören Respekt, Aufmerksamkeit und Wohlwollen gegenüber jedem Menschen.“ Gunda Unterweger führt gemeinsam mit ihrem Mann den Steirerhof, ein Ausnahme-Wellnesshotel in Bad Waltersdorf. „Es beginnt damit, dass wir ohne Abwäscher keine sauberen Teller haben“, bringt es die charmante Hotelière auf den Punkt. „Was nützt es mir, dass ich den besten Küchenchef beschäftige, wenn ich den Gästen nichts servieren kann? Wir schätzen daher jeden Mitarbeiter genauso wie jeden Gast.“ Dass auch in der Gesellschaft generell die Fähigkeiten jedes Einzelnen gewürdigt werden, ist ein großer Wunsch von Gunda Unterweger, auch an die Politik. „Master und Meis­ter, also Studierte wie auch Menschen mit einem erlernten Beruf, müssen gleich viel zählen. Das muss in die Köpfe der Menschen hinein. Eine Gesellschaft braucht Architekten genau-

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so wie Krankenschwestern.“ Im Steirerhof lebt man das vor. Wertschätzend zu agieren bedeutet freilich auch, dass man Bedürfnisse anderer Menschen erkennt – und sie ernst nimmt! Bemerkenswert an diesem mit vier Lilien ausgezeichneten Hotel ist in diesem Zusammenhang auch sein mutiger Gegenent-

In Wirklichkeit geht es um eine Geisteshaltung. Und um eine Haltung des Herzens. wurf zur omnipräsenten Digitalisierung: In den Zimmern gibt es kein W-Lan – nur Kabelverbindungen ins Internet. Dem Ehepaar ist es ein echtes Anliegen, dem Gäste­bedürfnis nach einer antidigitalen „Anderswelt“ nachzukommen. Denn digitale Aus­zeiten reduzieren Stress und rücken zwischenmenschliche Aspekte wieder in den Vordergrund, das bringt Behaglichkeit, das bringt ein gutes Gefühl. Bad „Kleine nette Gesten, ein feines Lächeln, Waltersdorf


Ausblick aus der Sauna – einer von insgesamt fünf Außenpools (oben).

Eine Wohltat für die Sinne: Gar ten ­u nd Park des feinen Thermenhotels in Bad Waltersdor f (links). Rechts: Täglich fr ische Kräuter für die Küche – das Credo des Herd­­­­v­i rtuosen Johann Pabst (rechts).

interessiertes Zuhören, Hilfestellung von Angesicht zu Angesicht“, konkretisiert die Gastgeberin. „Das beflügelt alle.“ Dass das wirkt, zeigt auch der hohe Stammgästeanteil. „Jeden Tag haben wir 75 Prozent Gäste, die schon einmal da waren“, weiß Gunda Unterweger. Eine Zahl, die sich nicht nur der sensationellen Lage auf einer Anhöhe verdankt, dem Blick auf Wälder, Weingärten und üppige Obstbaumreihen oder den acht Pools, sondern auch dem außergewöhnlich positiven Klima, das innerhalb des Steirerhof-Teams herrscht. Nur zufriedene Mitarbeiter können positiv auf die Gäste abstrahlen. Dass es ohne ein zufriedenes Team einfach nicht harmonisch und schon gar nicht spitzenmäßig läuft, hat Gunda Unterweger übrigens nicht zuletzt das Beispiel Bodo Janssen (der nunmehr geläuterte, einstige Flop-Chef der familieneigenen Hotelkette Upstalsboom) vor Augen geführt: Als selbstverliebter, sich unfehlbar wähnender Manager musste dieser schmerzhaft erfahren, dass man bei allem wirtschaftlichen Erfolg niemals auf eines vergessen darf: die Wertschätzung für die Menschen. In einem Hotel sind das Gäste und Mitarbeiter, im Steirerhof kommen auf 160 Zimmer (sie werden übrigens demnächst behutsam aufgefrischt) nicht weniger als 190 Mitarbeiter. Ein bemerkenswertes Verhältnis, das anderswo in der Hotellerie bestenfalls mit der Lupe zu finden ist – vor allem in Zeiten, in denen viele Rezeptionen nur noch „digital besetzt“ sind. „Wie

auf einem Luxuskreuzfahrtschiff“, vergleicht es Gunda Unterweger, „nur dass bei uns nicht ein großer Teil der Crew unsichtbar unter Deck für die Technik da ist, sondern wirklich für die Gäste.“ Acht von zehn Steirerhof-Mitarbeitern kommen aus der Region, leben hier mit ihren Familien. Viele, wie etwa der kräuteraffine Küchenvirtuose Johann Pabst, sind von Anfang an dabei. Seit 25 Jahren! Gute Mitarbeiter müssen zwischenmenschlich vieles abfangen können, und das bei Gästen aller Alters- und Berufsschichten. Das erfordert eine hohe Sozialkompetenz, weiß Gunda Unterweger, die vor kurzem ihre Diplomarbeit zum Thema abgeschlossen hat. „Die Mitarbeiter sollen den Gäs­ ten auf Augenhöhe begegnen, aber gleichzeitig ganz klar Dienstleis­ter sein, also dienen können.“ Eine große Aufgabe, aber auch eine, an der man persönlich wächst. Für ihre Mitarbeiter und ihre Gäste gleichermaßen zu sorgen, das sieht die Gastgeberin als ihre wichtigste Aufgabe an: „Wir sind abends präsent, wir gratulieren persönlich zu Geburtstagen, man kann immer auf uns zugehen. Wir sind einfach da für unsere Gäste.“ Und das nicht nur als digitaler Fragebogen.  ■ Mehr: Der Steirerhof, 08000-311412 (zum Nulltarif ), +43(0)3333-3211-0, www.dersteirerhof.at und relax-guide.com

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B AY E R I S C HE A LPEN

EINE LEGENDE WIRD NEU GEBOREN Eines der allerbesten Spa-Hotels von Deutschland, das Kranzbach im Süden Bayerns, feier t sein zehnjähr iges Bestehen als Top-Betr ieb. Nicht mit einem Fest , sondern mit einem kompletten Redesign nach Gästewünschen. So viel wäre eigentlich gar nicht nötig gewesen!

D

ie Einfahrt ins Paradies kostet vier Euro. In der Nähe des höchsten Berges Deutschlands, der Zugspitze, und vor der gewaltigen Kulisse des Wettersteingebirges nahe Garmisch-Partenkirchen liegt in einem Naturschutzgebiet das Elmau-Tal, in das eine schmale Waldstraße führt. Bayerns Märchenkönig Ludwig II., der Schönheit wie dem Wahnsinn gleichermaßen nahe, ließ sich hier im Winter gerne mit dem Pferdeschlitten nachts über knirschenden Schnee zu seinem Jagdschloss Schachen bringen. In dieser herrlichen Landschaft findet man eines der allerbesten Wellnesshotels Deutschlands, das Kranzbach. Solitär gelegen, mutet es im ersten Moment wie ein Märchen mitten im Wald an. Ein schottisches Schloss, vor 100 Jahren erbaut von Mary Portman, einer der reichsten Frauen Englands, mitten in Oberbayern. Wer hier das erste Mal anreist, kommt aus dem Staunen kaum heraus. Aber werfen wir vorerst einen kleinen Blick nach London. Die Innenstadt der britischen Metropole, kurioserweise West End genannt, gehört im Wesentlichen auch heute noch fünf Familien: den Cadogans, den Devonshires, den Portlands, der 18

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Familie Howard de Walden und den Portmans. Der Viscount of Portman war im 19. Jahrhundert einer der reichsten Aris­ tokraten Englands, dessen jährliches Einkommen nach heutigem Geldwert rund 60 Millionen Euro betrug. Steuerfrei. Mary Isabel, das zehnte Kind der Familie, hatte 30 Bedienstete und wuchs in ungeheurem Reichtum auf. 1907 zog Mary

Wer hier das erste Mal anreist, kommt aus dem Staunen kaum heraus. nach Deutschland, um hier Violine zu lernen. Ihrem Lehrer schenkte sie eine Stradivari. Und dann verliebte sie sich: in die Kranzbachwiese. Hier sollte ihr Traumschloss entstehen, Geld spielte keine Rolle. So entstand ein wunderbares Haus im mittelalterlichen „Arts and Crafts“-Stil, der damals in England gerade mo- Garmischdern war. Wegen des Ersten Weltkriegs musste die Partenkirchen su-


Hideaway, die Zweite: mit großem Onsen, einem Heißwasserpool nach japanischem Vorbild, zudem inmitten unberührter Landschaft. Rechts: Wälder und Bergwelt kommen durch die Fenster – das

Fo t o s : D a s K r a n z ba ch

neue Greenhouse-Restaurant .

Neu mit Böden aus Eiche: die extravaganten Zimmer des MaryPor tman-Hauses. Rechts: Salon mit Dayroom – ver y cosy!

perreiche Britin Deutschland aber bald Hals über Kopf verlassen. Ihr Märchenschloss hat sie niemals wieder gesehen. In der Folge versank das Haus in Bedeutungslosigkeit und kam immer mehr herunter. Im Jahr 2003 entdeckte es der Inns­brucker Unternehmensberater und Hotelbesitzer Dr. Jakob Edinger – auf einer Wanderung mit seinem Hund. Auch Edinger verliebte sich spontan in den Platz, kaufte das Anwesen und begann eine mit großem Aufwand betriebene Renovierung. So engagierte er für die gesamte neue Inneneinrichtung im Schloss die Londoner Architektin Ilse Crawford, die dem Kranzbach einen Hauch von Country House verlieh. Das Schloss wurde zudem um einen architektonisch gelungenen Zubau und um ein fabelhaftes Badehaus erweitert und vier Jahre später als Vierstern-superior-Spa-Hideaway eröffnet, sozusagen als österreichisches „Exportprodukt“ – als Hotelschwester des renommierten Wellnesshotels Der Steirerhof in Bad Waltersdorf, Steiermark. Geführt wird das Kranzbach schon seit geraumer Zeit von Klaus King, übrigens einem Nachfahren einer schottischen Königsfamilie, die im 16. Jahrhundert ins Allgäu ausgewandert war. Klaus King war einst einer der jüngsten Sterneköche Deutschlands, unter anderem erweckte er auch ein englisches Hotel, das Langdale Chase in Windermere, aus seinem Dornröschenschlaf. Mit all dem passt King trefflich zum Kranzbach, das bis heute auf seine Britishness Wert legt. 10 Jahre nach der Eröffnung feierte das inzwischen vielfach mit vier Lilien ausgezeichnete Top-Hotel nun erstmals ein Jubi­ läum. Allerdings nicht, wie üblich, mit einem von der Klatsch-

presse beäugten Fest, sondern mit Investitionen zur Qualitätsverbesserung. Im Fokus stand auch ein komplettes Redesign der öffentlichen Räume. Das Besondere daran: Man orientierte sich an Gästewünschen. So entstanden beispielsweise die Kaminstube – ein kleines zweites Restaurant – und neue, großzügige Salons mit wunderbaren Interieurs, und die Auffahrt ziert nun ein großer Springbrunnen. Und noch eine Neuheit gibt es im Freien: einen großen Heißwasserpool, ganz nach dem Vorbild eines japanischen Onsen, mit 40 Grad Wassertemperatur. Damit folgt das Kranzbach einem allgemeinen Trend: dem Wunsch nach höheren Pooltemperaturen. Unverändert blieb freilich der Status des Hotels: ein Rückzugs-Hideaway inmitten unberührter Landschaft!  ■ Mehr: Das Kranzbach, Fon +49-(0)8823-928000, www.daskranzbach.de und www.relax-guide.com

Eigentlich eher Lounge mit Kamin: die Rezeption im Kranzbach.

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NO R D KO R E A

U N T E R W E G S I N E I N E R A N D E R E N W E LT Kaum jemand kennt Nordkorea aus eigener Er f ahrung. Wir waren dor t . Und f anden adrett gekleidete Menschen und blitzsaubere Städte, aber keine Spuren von Slums und Kriminalität. Nordkorea ist spannend, ein bisschen spooky – und völlig anders als der Rest der Welt .

E

s sollte ein schöner Morgen am Strand werden. Park Wang-ja, eine 53-jährige Touristin aus Südkorea, war früh aufgestanden, um in der Nähe ihres Wellnessresorts Ananti den Sonnenaufgang zu erleben. Ananti war das einzige Hotel in Nordkorea, in das Südkoreaner reisen durften. Der Mischkonzern Hyundai, dessen Gründer Chung Ju Yung der Sohn eines armen Bauern im heutigen Nordkorea war, hatte das Resort in einer Sonderwirtschaftszone errichtet, es war durch eine eigens gebaute Straße von Südkorea aus erreichbar. Alles war streng bewacht, und für das nordkoreanische Regime fielen 100 Dollar pro Tagestourist ab. Zwischen 1998 und 2010 kamen rund eine Million Südkoreaner. Doch als Park Wang-ja am Strand die engen Grenzen dieses nordkoreanischen Resorts überschritt, fielen Schüsse. Sie war auf der Stelle tot. Es war das Ende des innerkoreanischen Tourismus. Das Wellnessresort steht bis heute leer. Immer noch kommen Besucher: Chinesen, die eine Gruselzeitreise in ihre Vergangenheit unternehmen wollen, und wenige Europäer. Einer davon bin ich. Vor dem Hotel Koryo in Pjöngjang 20

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Ein Auto-Eldorado: leere Autobahnen, leere Superstraßen.

Überall zu sehen: der Großvater und der Vater von Kim Jong-un.

steht ein auf Hochglanz polierter grüner Jaguar. Manchmal erscheint das Leben unwirklich. Bin ich tatsächlich im angeblich hungernden Nordkorea? Der Jaguar setzt sich in Bewegung, was ich auch gerne tun würde, aber über die Einfahrt hinaus darf ich mich im ganzen Land nirgendwohin ohne Guide bewegen. Keine zehntausend Europäer besuchen dieses einzigartige Land pro Jahr – das kleine Dörfchen Hallstatt in Oberös­ter­reich hat sechzigmal mehr Besucher. Dabei darf man diesen von jeglicher Globalisierung abgekoppelten Staat sowohl individuell als auch als Gruppenreisender erkunden. In jedem Fall wird man aber von einem Duo begleitet: einem ortskundigen Guide und einem Herrn von der Staatssicherheit. Alle Wege nach Nordkorea führen über Peking. Man kann nur mit der nordkoreanischen Air Koryo einfliegen. Oder man reist wie ich mit der Bahn von Peking nach Pjöng­jang und überquert dabei bei Dandong den Grenzfluss Yalu. Das allein ist schon interessant. Die nordkoreanischen Waggons sind an einem chinesischen Zug angehängt, fast eine Allegorie auf die politische Lage. Die Türen


Alles ist blitzblank, und es wimmelt von Soldaten.

Macht Männer stark: Ginseng in allerlei Var ianten – vom Wurzelextrakt bis hin zum Likör. Unser Favor it: Kaesong Koryo Insam. Geschmack na ja, Wirkung toll!

Fo t o s : An d re a L o re n z o

dazwischen sind versperrt. Da sich der Speisewagen im chinesischen Zugteil befindet, offerieren die nordkoreanischen Schaffner eine findige Lösung: Man springt beim nächsten Stopp auf den Bahnsteig, läuft ein wenig vor, und schon ist man bei Speis und Trank. Der Speisewagen ist voller junger Briten und ähnelt einem englischen Pub. Im nordkoreanischen Zugteil gibt es nur ein Plumpsklo, in dem eine Schüssel Wasser die Spülung ersetzt. Am Boden der Schüssel steht auf Englisch: „Life should be pleasant – today and everyday.“ Ja, die Versprechungen von Regierungen sind schon immer groß gewesen. Die Fahrt durch Nordkorea ist eine Ode an die Langsamkeit und auch eine schöne Zeitreise. Unzersiedelte Landschaft mit leeren Autobahnen und vielen Menschen auf den Fel­dern. Die Landwirtschaft ist kaum mechanisiert, und die Kolchosenarbeiter gehen entweder zu Fuß oder fahren mit dem Fahrrad zu den Feldern. So ähnlich muss es bei uns im 19. Jahrhundert auf dem Land auch zugegangen sein. Wenn man am Abend am Pjöng­janger Hauptbahnhof ankommt, fällt man völlig aus der Zeit. Man ist zurück im 21. Jahrhundert und sieht adrett angezogene Kinder; alles ist blitzblank, und es wimmelt von Soldaten. Der Hauptbahnhof im stalinistischen Zucker­bäckerstil ist ein Geschenk der Sowjetunion aus den 1950er Jahren. Von hier aus führt auch eine Bahnlinie direkt nach Seoul, aber seit mehr als einem halben Jahrhundert halten alle Züge vor der undurchdringlichsten Grenze der Welt, in Kaeson. Das Hotel Koryo, in das ich gebracht werde, ist ein Doppelturm mit 500 Zimmern, Schwimm-

Überschaubares Getränkesor timent außerhalb der Hotels. Aber dar f es vielleicht ein Stamperl Schlangenschnaps sein?

bad, drehbarem Restaurant und einem Supermarkt, in dem auch die nordkoreanische Elite einkaufen darf. Von Sanktio­nen ist hier nichts zu sehen: Es gibt alles, von Bahlsen-Keks bis zu Johnnie Walker, von Bananen bis zu Nescafé. Die Re­zep­tio­nistin trägt ein typisches Kleid: sehr bunt, sehr weit, sehr mädchenhaft, mit einer großen Schleife vorne dran wie auf einer Bonbon­niere. Hinter dem Rezep­tions­tresen aus feinem Onyx ist eine riesige Weltkarte zu sehen, ganz in Weiß. Eine Farbe, die Kartographen einst gerne für die Terra incognita verwendeten, für unbekanntes Land. Und tatsächlich ist die Welt für Nordkoreaner ein unerreichbarer Ort, sie dürfen nirgendwohin reisen. Niemals. Nordkoreaner können mit ihren Radios und TV-Geräten auch nichts Ausländisches empfangen, das Internet endet an der Staatsgrenze, Auslandstelefonate sind nicht möglich, ausländische Me­

Kein Müll, keine Graffiti, nirgendwo. Sie ist blitzsauber, wie die Hauptstadt selbst : die U-Bahn. Es gibt sie übr igens schon seit den frühen 1970er Jahren.

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dien gibt es keine. Der Rest der Welt ist so unerreichbar wie der Mond. Es gibt nur einen roten Fleck auf der Weltkarte im Hotel: ein gesamtes, ungeteiltes Korea mit der Hauptstadt Pjöngjang, die Sehnsucht des Führers. Was man auch gut erkennt: wie weit entfernt die USA liegen, die man im Angriffsfall mit Raketen treffen will. Die Raketendrohun­

Mit weißgepuder tem Gesicht zur traditionellen Hochzeit . Ansonsten: stets sauber und adrett gekleidete Menschen, viele in Militäruniformen, die es auch in kleinsten Größen gibt – vielleicht auch aus Angst vor den USA.

Der Rest der Welt ist so unerreichbar wie der Mond. gen Nordkoreas haben übrigens nicht nur damit zu tun, dass Kim Jong-un nicht so enden will wie Gaddafi in Libyen, sondern auch mit viel begründeter Angst vor den USA. Während des Koreakrieges warfen die Amerikaner auf nordkoreanische Städte doppelt so viele Bomben ab wie auf europäische und machten sie dem Erdboden gleich. General McArthur wollte sogar 34 Atombomben auf China und Nordkorea abwerfen. Schließlich endete der Koreakrieg 1953 mit einem Patt und der bis heute andauernden Teilung des Landes. 22

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Modischer Haarschnitt nach dem Geschmack des Führers. So r ichtig cool ist freilich das Eis.

Seit damals hat Nordkorea niemals ein anderes Land angegriffen. Die USA hingegen haben in diesem Zeitraum 35 Länder bombardiert – gemäß dem Völkerrecht (UN-Charta 1948) allesamt in illegalen Angriffskriegen –, aus geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen! Pjöngjang macht staunen. Ansatzweise wird versucht, zum Süden aufzuschließen. Es gibt moderne Hochhäuser, wenige, aber neue Autos, die Menschen sind gut gekleidet und wirken keineswegs unterernährt. Der Unterschied zum kommunis­ tischen Osteuropa? Das Fehlen jeglichen Schlendrians, was manchmal unheimlich wirkt. Die Verkehrspolizistinnen hatte ich stets im Verdacht, Androiden zu sein. Die ausnahmslos jungen und hübschen Frauen dirigieren den Verkehr mit roboterhaften, ruckartigen Bewegungen. Die Stadt wirkt anders, als wir Städte gewohnt sind. Keine Slums, keine Graffiti, kein Schmutz, keine Kriminalität. Dafür Führerkult und Menschenmassen ohne Ende: vor dem Geburtshaus des Großvaters von Kim Jongun, vor den 20 Meter hohen Statuen seines Vaters und seines Großvaters, vor dem Revolutionsmuseum. Zum pompösen Palast der Sonne, dem ehemaligen Amtssitz von


Traditionelle Musik und Tanzkunst werden sehr geförder t , auch der Ar irang – häufig mit mehr als 100.000 Tänzern – gehör t dazu: unfasslich opulent choreographier t . Beispiellos!

Kim Il-sung, führt sogar eine eigene Straßenbahn. Man passiert auf Rolltreppen endlose Gänge voller Einheimischer mit ergriffenen Gesichtern und gelangt schließlich in die abgedunkelten Säle, in denen die einbalsamierten Leichen der beiden Diktatoren liegen. Eine Woche bin ich durch dieses Land ohne Werbung, ohne Coca-Cola, ohne McDonald’s und ohne weltweites Internet gereist. Ich war an der schwerbewachten Grenze in Panmunjom, wanderte im Mjohjang-Gebirge, und ich besuchte die Heimat des Ginsengtees in Kaeson. Die Menschen sind freundlich, aber sehr vorsichtig. Viele haben Handys – drei Millionen sollen es inzwischen sein –, und sie scheinen nicht an dem Mangel an Freiheit zu leiden. Von ihren Träumen konnten mir die Nordkoreaner freilich nicht erzählen. Sie leben stets mit zwei Wahrheiten, der privaten und der offiziellen. „Ich würde so gerne einmal Seoul sehen“, sagt eine Nordkoreanerin zu mir und fügt erschrocken hinzu: „Nach der Wiedervereinigung natürlich.“ Und als ich einen jungen Guide frage, warum er als Sprache Englisch gewählt hat, antwortet er zunächst: „Weil viele Touristen Englisch sprechen“, und ergänzt dann has­tig: „Und weil die USA unser Feind sind, und um sie zu bekämpfen, müssen wir Englisch lernen.“ ■

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Schlimme Missionierungser fahrungen der Kolonialzeit führ ten zur Wahrnehmung von Religion als Bedrohung der nationalen Souveränität . Im Pr inzip herrscht heute zwar Religionsfreiheit , doch Buddhisten sind eine Minderheit . Ihre Tempel und Klöster zeigt man jedoch gerne her.

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| 23 Alpin Chalets

Panoramahotel Oberjoch

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T irO L

NEUE WEGE ZU BES TER GESUNDHEI T Tirols Pionier-Wellnesshotel ver tieft seine Kompetenz in Sachen Gesundheit. Eckpfeiler sind Traditionelle Chinesische Medizin, neue Zimmer nach baubiologischen Gesichtspunkten und eine Küche, die regionale Tradition mit fernöstlichem Gesundheitswissen verbindet .

Ä

rzte, die nur so lange gut bezahlt wurden, wie die Menschen gesund blieben: Das war im alten China die Regel. Heute ist es genau umgekehrt: Je kränker eine Gesellschaft, desto mehr hat das Gesundheitssystem mit all seinen Profiteuren – etwa der Pharmaindustrie – davon. In China schritt ein Arzt erst zum spätestmöglichen Zeitpunkt ein, also dann, wenn ein Körper allen sanften Methoden zum Trotz nicht mehr ins Gleichgewicht gefunden hatte. Heute greift die Medizin oft schon in sehr frühem Stadium ein. Bisweilen mit Mitteln, die einen Teufelskreis eröffnen, aus dem der Organismus nicht mehr hinausfindet, Stichwort Antibiotikaresis­ tenzen, um nur ein Beispiel zu nennen. Neue Wege aus dieser folgenschweren westlichen Entwicklung zeigt das mit vier Lilien vom RELAX Guide prämierte Posthotel im Tiroler Achenkirch auf. Schon einmal war das heute von Karl Reiter jun. geführte Luxushotel ein einflussreicher Vorreiter: Bereits 1982 setzte man unter Karl Reiter sen. als erstes Hotel Österreichs auf Wellness; kein Wunder, dass das Posthotel seinen zahlreichen neuen Mitbewerbern stets um Längen voraus war, was seriöse Konzepte für Wohlbefinden betraf. Auch mit fernöstlicher Gesundheitslehre be24

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schäftigt man sich schon lange, „das Miteinander von regionalen Konzepten und fernöstlichen Komponenten hat bei uns Tradition“, sagt Karl Reiter jun. Jetzt zieht das renommierte Haus mit seiner beharrlich vertieften Kompetenz in Traditioneller Chinesischer Medizin abermals der Konkurrenz davon.

Ärzte, die nur so lange gut bezahlt wurden, wie die Menschen gesund blieben: Das war im alten China die Regel. So gelang es, neben Frau Dr. Hu Ji einen weiteren Arzt aus China an den Achensee zu holen: Auch Dr. Philipp Wu bietet nun im Posthotel TCM-Einheiten, die in unterschiedlicher Intensität buchbar sind. Von einer Basisuntersuchung (mit Zungen- und Pulsdiagnostik) plus Besprechung bis hin zu ausführlichen Einheiten inklusive Behandlungen wie Tuinamassage, AkuAchenkirch


Aus der TCMSchatzkiste: Moxibustion (linke Seite), wärmendes Reis-Congee,

Fo t o s : M a x u m I m a g e s / J e n n i Ko l le r

allerlei Kräuter. Zwei Ärzte aus China: Philipp Wu und Hu Ji. Breites Aktivprogramm, auch Yoga ist dabei.

punktur, Schröpfen reicht das Angebot. Oder, eine Spezialität des Posthotels: Skin Scraping, auf Chinesisch Gua Cha, was so viel bedeutet wie „nach Cholera schaben“. Mit einer abgerundeten Kante, ursprünglich etwa einer Münze, wird über die Haut geschabt, um die Durchblutung anzuregen und Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die TCM-Ausrichtung des Posthotels – es ist übrigens ein Adults-only-Hotel, Kinder unter 14 Jahren werden hier nicht als Gäste akzeptiert – beschränkt sich freilich nicht auf vereinzelte Behandlungseinheiten. Vielmehr wurde die jahrtausendealte fernöstliche Medizin, zu der auch die Bewegungslehre Qi Gong gehört, in das Gesamtpaket integriert. Im Spa mit seinen zahlreichen herrlichen Pools und Saunen gibt es unter anderem ein Ying-Yang-Becken. Die Zimmer im neuen Karwendel-Haus wurden mit heimischen Materialien – etwa Eiche und Heilerdeputz – und fernöstlicher Reduktion gestaltet, „aber auf so subtile Art, dass es richtig behaglich ist“, wie Karl Reiter betont. Beim Interieur der neuen Suiten, die noch mehr freien Raum bieten, achtete man auf atmosphärisch wirkungsvolle Materialien, erzählt der Gastgeber. So enthält zum Beispiel der Verputz ein energetisierendes Quarzgemisch. Die Architektur –

80 Prozent des historischen Stammhauses wurden übrigens vor kurzem abgetragen und in Holzbauweise neu aufgebaut – ermöglicht freie Ener­gieflüsse und verhindert raumenergetische Blockaden. „Außerdem haben wir darauf geachtet, dass es zu möglichst wenig Elektrosmog kommt.“ Ein wichtiger Schwerpunkt im Posthotel wird auch die neue TCM-Küche. Neben einem neuen „Bademantelrestaurant“ mit direkter Verbindung zum Spa, in dem man sich unkompliziert auf einen leichten Lunch oder Kuchen setzen kann, bietet das Haus nämlich nun auch ein eigenes Gesundheitsrestaurant. Damit jene Gäste, die sich intensiver auf die TCM einlassen wollen, nicht nach den üppigen Tellern der anderen schielen müssen. Das Küchenteam des Posthotels wird in regelmäßigen Workshops von Dr. Wu auf die medizinischen Grundregeln der chinesischen Medizintradition eingeschworen. Auf dass hier eine neuartig-kreative Küche entstehen kann: eine Fusion aus Zutaten der Region mit der fernöstlichen Gesundheitslehre. Wo sonst, wenn nicht hier an diesem Ort der Vordenker.  ■ Mehr: Posthotel Achenkirch, Fon +43-(0)5246-6522, www.posthotel.at und www.relax-guide.com

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AU sseer L an D

YOGA IN DER NATUR, SOGAR IM SCHNEE W

o denn nun die Sonne bleibt, ist man geneigt zu fragen, wenn die Yogastunde wieder einmal in einem muffigen Raum angesetzt wurde. Wie sollen wir sie denn grüßen, wenn sie gar nicht da ist? Den Sonnengruß tatsächlich unter freiem Himmel zu praktizieren, das bietet ein Hotel im Ausseerland. Und zwar gerade auch unter der Wintersonne, gleichsam der sanfteren, gütigeren Schwester. Die Wasnerin, ein renommiertes, mit drei Lilien prämiertes Spa-Hotel in Bad Aussee, zählt neuerdings auch Winter­yoga zu ihrem Angebot. Dresscode für die Übungen im Freien ist ein beweglichkeitsfördernder Lagenlook: mehrere Schichten dünner und atmungsaktiver, aber wärmender Kleidung, etwa LangarmSportshirts aus feiner Merinowolle. (Wussten Sie übrigens, dass frühe Himalayabezwinger zwischen ihren Schichten aus dicken Wollpullovern stets glatte Seide trugen, um mit deren Gleiteigenschaften der steifen Masse der Wolle etwas Bewegungsfrei26

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heit abzuringen?) „Die Bewegungen beim Winter­yoga sind fließender, schneller, damit der Körper nicht auskühlt“, erklärt Petra Barta, die Gastgeberin der Wasnerin. Sie probiert die hauseigenen Yogaklassen stets persönlich aus und schwärmt von Yoga im Schnee bei Kerzenschein oder auf dem zugefrorenen Grundlsee. „Frische Luft tut immer gut, egal zu welcher

Man ahnt es schon: Das ist kein AlibiYoga, was hier geboten wird. Jahreszeit, und die Ruhe der Natur nimmt man im Winter noch einmal viel intensiver wahr“, erzählt Barta über gemachte Erfahrungen. Die Natur zieht sich im Bad Aussee Winter zurück. Der Schnee dämpft die

F oto s: O li v er Wo lf, Chr i s t ian Jun gwi r t h, Nor a Köc k, An i t a L ege rer

Es stärkt Geist und Körper. Und es br ingt die nötige Work-Life-Balance: Yoga. Ein feines Hotel im Ausseerland hat sich darauf spezialisier t – auf Wunsch gibt es auch Pr ivatstunden.


Geräusche, die Farben, vermag die Wucht optischer und akus­tischer Eindrücke um einen Gang zurückzuschalten. Er sorgt für äußere Ruhe. Für die innere sorgen wir in der Wasnerin selbst. Man ahnt es schon: Es ist kein Alibi-Yoga, was hier geboten wird, nicht bloß ein weiteres Steinchen im beliebigen Wellnessmo­saik. Man muss es – und genau das suchen die Gäste in diesem Hotel auch – schon wirklich wollen: im Winter hinaus in die Kälte, im Sommer auch einmal in den Regen. Eine wohltuende, vom Alltag entrückende Prise Grenzerfahrung ist damit in der Wasnerin inkludiert. „Im Sommer gehen unsere Yogalehrer mit den Gäs­ten immer auch bei Regen hinaus, in den Wald, ins Dachsteinmassiv oder an den Moorsee“, erzählt die Hoteldirektorin. An den umliegenden Seen laden hölzerne Decks zu Yoga bei jedem Wetter. „Regen ist für Yoga kein Hindernis, auch Regen lässt einiges spüren, lässt anderes spüren.“ Und wenn der Himmel wirklich einmal unzumutbares Sauwetter schickt, weiß man in der Wasnerin mit drei Yogaräumen zu kontern. Im kleinsten kann man übrigens auch Partneryoga sowie Privat­stunden buchen. Yoga und Meditation gibt es täglich, zumeist sogar mehrmals. Zur Kompetenz des Hauses zählen zudem intensive Retreats, jeweils von Sonntag bis Freitag oder an Wochenenden, die nach Schwerpunktthemen ausgerichtet sind: Yoga und Detox, Yoga und Wandern. Und zweimal im Jahr findet an Wochenenden das Yogafestival statt. Den Auftakt bilden am Freitagabend ein meditativer Abendspaziergang und ein leichtes Menü aus der Wasnerin-Küche, die für ihre Detox-Ausrichtung bekannt ist. Für eine beschauliche Abendgestaltung danach finden sich in diesem Haus, das auch als Literaturhotel von sich reden macht, viele Möglichkeiten. Die Bibliothek, von einer lokalen Buchhändlerin beständig mit frischem Lese­stoff bestückt, lädt mit Ohrensesseln zum Versinken ein, am offenen Kamin entspinnen sich tiefgehende Gespräche, und so mancher Yoga-Gast nützt die Zeit für eine weitere Runde Meditation. Am nächsten Tag geht es in der Früh – wie könnte es anders sein – gleich einmal hinaus: zum Yoga im Freien.

Um das Frühstück braucht man sich keine Gedanken zu machen, das kommt zum jeweiligen Yogaplatz. Neben mehreren Yogastunden gehört zum Package auch eine Kraftplatzwanderung – und solche Kraftplätze gibt es im Ausseerland viele. Das Programm wird bewusst nicht zu straff gehalten. Man setzt nicht auf Masse, weder bei der Anzahl der Teilnehmer noch beim Stundenplan. Es jagt nicht ein sogenanntes Highlight das nächste. Zwischendurch bleibt also viel Zeit, um auch das herr-

liche Spa zu nützen, das mit Living Walls (aus Moos, Stein und Lehm) gestaltet wurde. Vielleicht will man aber auch einfach noch einmal in den Schnee hinaus …  ■ Mehr: Die Wasnerin G’sund- & Naturhotel, Fon +43(0)3622-52108, www.diewasnerin.at und relax-guide.com

Meditative, vom Alltag entrückte Pr ise Grenzer fahrung: Yoga mit den Trainer innen der Wasner in – auf dem Eis des zugefrorenen Grundlsees.

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JEDER ZENT IMETER ZÄHLT! Wie man preisgünstig einen Platz in der Business-Class ergattert und welche Airlines die besten „Premium Economy“-Angebote haben. Unsere Fluchthilfe aus der Holzklasse.

N

ein, es ist nicht nur so ein Gefühl. Fliegen war wirklich früher einmal schöner. Der Sitzabstand in der normalen Economy-Klasse, die auf Englisch auch „Cattle Class“ genannt wird, schrumpft und schrumpft. Die Sessel werden immer enger, die Abstände dramatisch kürzer, das Essen ist oft nur mehr ein Fraß – oder kostenpflichtig. In den 1950er Jahren hatten Economy-Passagiere im Schnitt 12 cm mehr Beinfreiheit als heute. Der Abstand betrug damals zumeist 91 cm, heute sind es bei Europaflügen kaum 76. Selbst auf Langstrecken bietet etwa die Lufthansa nur mehr knappe 79 cm. 1992 waren es noch 81, in den 1970ern 86 cm. Während die Business- und First-Class-Abteile stets luxuriöser werden und flache Betten Standard wurden, muss sich das einfache Volk zusammendrängen. Economy-Flüge auf der Langstrecke gleichen einer Lotterie: Sitzt man neben einem zierlichen Model, hat man Glück gehabt, ist man im Mittelsitz zwischen zwei Sumoringern eingeklemmt, wird der Langstreckenflug zum Alptraum. Zur Überraschung vieler Airline-Manager, die seit Jahren nur auf Kostensenkung setzen, um mit den Billig-Carriern mithalten zu können, sind immer mehr Menschen bereit, für besseren Sitzkomfort auch mehr zu bezahlen, insbesondere auf der Langstrecke. So wurde die sogenannte Premium Economy, die 1991 von der taiwanesischen Eva Air erfunden wurde, in den letzten Jahren zu einem großen Erfolg. 52 von den rund 700 Fluggesellschaften, die es weltweit gibt, haben sie inzwischen eingebaut. Für alle, für die ein normales BusinessTicket unerschwinglich ist, öffnet sich damit eine leistbare Alternative zur Holzklasse. Eigentlich ist Premium Economy eine versteckte Rückkehr zum Flugkomfort und zu den Tarifen der 1970er Jahre. Im Schnitt kostet Premium Economy rund 85 Prozent mehr als das Economy-Ticket. Sie bietet neben mehr Sitzkomfort auch manche Extras, etwa mehr Gepäck, mitunter Zugang zu Lounges (bei der Lufthansa ist das möglich, gegen 25 Euro Aufpreis) und auch Priority-Boarding. Unter Premium Economy verstehen die Fluggesellschaften allerdings höchst Unterschiedliches. 28

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Kr iter ien, auf die man achten sollte • Wie groß ist der Sitzabstand in der Premium Economy? Klassenbester ist hier Air New Zealand mit 116 cm Sitzabstand, aber auch Eurowings bietet auf der Langstrecke 115 cm. Sehr gut auch Air France mit 102 cm, AUA und SAS liegen mit 97 cm im guten Mittelfeld, Condor offeriert nur 91 cm (der Premium-Preisaufschlag ist dafür moderat). Sitzabstand bedeutet übrigens nicht Beinfreiheit, sondern darunter versteht man den Abstand vom hinteren Kufenrand (am Boden) des Sitzes bis zum hinteren Rand des vorderen Sitzes. • Wie breit ist der Premium-Sitz? Klassenbeste sind hier Virgin Airlines und Asiana Airlines mit 53 cm, sehr gut ist auch Aeroflot mit 51 cm. Gut auch die japanische ANA mit 49, Air France mit 48 und auch die AUA mit 48 cm. Schlusslicht ist wieder Condor mit nur 43 cm, was in etwa so eng ist wie in vielen US-Airlines in dieser Klasse. • Wie weit lässt sich der Sitz zurückklappen? Klassensieger sind hier Virgin Airlines, Air New Zealand und Air France. Die AUA fliegt im Mittelfeld, am wenigsten bequem: Condor. • Wie gut ist das Essen? Premium Economy bedeutet nicht automatisch besseres Essen. Meistens bekommt man das gleiche Menü wie in der Economy, mitunter mit wunderlichen Varia-

Die Faustformel: Business-Tarif minus Economy-Preis, davon dann 20 bis 40 Prozent bieten. tionen. Bei der Lufthansa wird das Economy-Essen auf Porzellan serviert. Bei der ANA erhält man zusätzlich zum EconomyMahl ein Dessert aus der Business. Unser Gourmetsieger ist Air France – mit eigenem, recht gutem Premium-Economy-Menü plus Champagner. Auch bei Singapore und British Airways gibt es eine größere Menüauswahl auf Porzellan. Aber da wäre noch ein weiterer Fluchthelfer aus dem un-

Illus tr a ti on : P a ul Umf ahrer-Vass

F LI E G E N


würdig engen Economy-Kabinchen. Das Zauberwort heißt „Auctioning“: Feine Sitze, die leer bleiben, werden versteigert. Wer also kos­tengünstig bequemer fliegen möchte, hat bei einer Reihe von Airlines (mehr als 30 sind es inzwischen) die Möglichkeit, sowohl Tickets für die Premium Economy als auch für die Business-Class zu ersteigern. Das funktioniert so: Man kauft ein normales Economy-Ticket, und ab einem gewissen Zeitpunkt darf man auf der Website der Airline für die Business- oder auch Premium-Economy-Class bieten. Bei der AUA heißt das System zum Beispiel Smart Upgrade – ab 72 Stunden vor Abflug kann man innerhalb eines vorgegebenen Rahmens per Mausklick und Kreditkarte ein Angebot abgeben. So kann man unter Umständen für nur 250 Euro Aufpreis in der Business-Klasse nach New York fliegen. Der Grund, warum viele Airlines dieses System eingeführt haben, ist simpel. Im weltweiten Schnitt sind Flugzeuge nur zu 80 Prozent ausgelastet. Leere Sitze in höheren Kategorien sind für Fluggesellschaften verlorenes Geld, deswegen gibt es das Angebot, sich den Zugang zur Business-High-Society zu ersteigern. Auch wenn das Ticket so nur zu einem Schleuderpreis weggeht, verdient die Fluggesellschaft trotzdem mehr als mit einem leeren Sitz. Warum aber ersteigern dann nicht alle Business-Kunden ihre Tickets? Ganz einfach, weil es keine Garantie für einen Schnäppchenplatz gibt. Ist die Business-Class voll oder haben andere Passagiere mehr geboten, geht man leer aus und fliegt ungebremst beschwerlich in der Holzklasse. Gibt es noch andere Tipps? Ja. Wenn man flexibel ist, sind Feiertage ideal, Montage und Freitage hingegen sehr schlecht, weil da viele Geschäftsleute Business fliegen. Manche Vielflieger schwören beim Angebot auf diese Formel: Business-ClassTarif minus Economy-Preis, davon 20 bis 40 Prozent bieten. Und niemals nur das Minimum bieten, weil die meisten hoffnungsfrohen Holzklassepassagiere genau darauf setzen. Im Übrigen gibt es immer noch die Möglichkeit, vor dem Abflug beim Einchecken nach einem Upgrade-Angebot der Airline für die Premium- oder die Business-Class zu fragen. Manchmal gibt es da echte Schnäppchen. Wer aber am Ende doch zwischen zwei Sumoringern in der Holzklasse ans andere Ende der Welt fliegen muss, darf sich mit einem Plus an Sicherheit trösten. Laut langjährigen Statis­ tiken lag die Überlebenswahrscheinlichkeit bei einem Absturz im hinteren Teil des Fliegers bei 70 Prozent und ganz vorne bei 49 Prozent. Bei so unerfreulichen Daten kann ein BusinessClass-Genießer nur eines tun: sich einen weiteren Champagner kommen lassen. Prost! ■

Das

Gute F ot o: A ll Ni pp on A i r w ay s

leben.

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Die taiwanesische Eva Air hat ’s er funden, 52 Airlines bieten es schon an: „Premium Economy “-Sitze – im Bild von All Nippon Airways, besser bekannt als ANA.

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S

ZELL AM SEE

5 Sterne Superior

4 Relax Lilien

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EIN LIEBLINGSPLATZ UNTER 5 STERNEN Anspruchsvolle Individualisten finden im WELLNESS- GOLF & GENIESSERHOTEL SALZBURGERHOF ZELL AM SEE mit seinem bezaubernden Garten alles, was einen gelungenen Urlaub ausmacht: Herzliche Gastfreundschaft eines Familienbetriebes, ein erstklassiges Wellnessangebot mit hochprofessionellen Treatments und eine exzellente 2-Hauben-Küche in einer der attraktivsten Ferienregionen Österreichs.


Fotos: Paul Dahan, www.pauldahan.com

WELLNESS- GOLF- & GENIESSERHOTEL SALZBURGERHOF FAMILIE HOLLEIS A-5700 ZELL AM SEE Tel. 0043 6542 765 Fax 0043 6542 765-66 WWW.SALZBURGERHOF.AT 5STERNE@SALZBURGERHOF.AT


BURGENL AND

FÜR DIE FAMILIE NUR DAS FeINS TE! Dieses Thermenhotel bietet ein Füllhorn an Möglichkeiten für die ganze Familie. Dazu Qualität auf allen Ebenen – f abelhafte Stimmung inklusive. Selbst schwer erziehbare Eltern, Tanten und Opas werden hier brav und können sich ganz schnell entspannen.

D

as Finest Family: ein Hotel ohne Beispiel. Viel Wellness, Thermalwasser, tolle Zimmer, Golf, Reitsport, eigene Landwirtschaft, eigene Weingärten … Und ganz besonders: ein wunderbares Umfeld für Kinder jedes Alters. Das feine Vierstern-superior-Hotel liegt im Reiters Reserve, einem 120 Hektar großen Naturareal. Wälder, Wiesen, Weiden und Teiche gehören hier ebenso dazu wie Shops, LipizzanerReitstall oder ein 27-Loch-Platz mit Golfschule. Geführt wird das Drei-Lilien-Haus von Niki Reiter. Für die Mutter dreier Kinder, von denen das kleinste gerade erst krabbeln lernt, sind Kinder das Glück dieser Erde. Und dieses Glück will gehegt werden. „Wir haben das Hotel daher für Familien optimal gestaltet“, sagt Niki Reiter. „Selbst schwer erziehbare Mütter, Väter, Tanten und Großeltern werden hier ganz brav und kön32

R EL AX Magazin 2018

nen sich bestens entspannen“, fügt sie augenzwinkernd hinzu. „Optimal gestaltet“ heißt zunächst einmal, dass es für Kinder ein Füllhorn an Möglichkeiten gibt – zum Entdecken, zum Austoben und Vergnügtsein. Etwa die Wasserwelt mit Pools, Rutschen, Babybecken und Wasserspielpark. Oder die weitläufigen Indoor-Spielflächen, den Theatersaal, wo große und kleine Künstler ihre Auftritte haben, das „Büffelcamp“, einen großen Spielbauernhof mit zahlreichen Attraktionen. Oder den Funpark im Freien: mit Rennstrecke, Funcourt, Dreifach-wasserrutsche, Trampolinanlage, Beachvolleyballplatz und vielem mehr. Faszinierend für Kids ist auch der Tiergarten, der haushoch übertrifft, was andere Hotels als Streichelzoo bezeichnen, Bad Tatzmannsdorf gibt es doch hier Tierarten ohne Zahl,


Fein auch für die Eltern: ausgezeichnete Weine aus eigenem Anbau. Und ein Spa, das Freude macht – FKK-Gar ten inklusive.

darunter Ziegen, Rehe, Kaninchen, Esel, Miniaturpferde und sogar Wasserbüffel. Auch Kasimir, das zottelige Maskottchen des Finest Family, ist übrigens ein Wasserbüffel. Jeden Morgen tanzen er und seine Maus-Freundin Lilly gemeinsam mit den Kindern, mit einer Fröhlichkeit, die alle in ihren Bann zieht. So richtig zum Wohlfühlen – und zwar für Eltern und Kinder – wird das Finest Family aber erst durch die Kinderbetreuung: liebevoll, pädagogisch kompetent, in vier Altersgruppen, täglich von 9 bis 21 Uhr. Während Babys im ZwutschgerlClub gepflegt und umsorgt werden, gibt es auch einen Jugendcoach, der bei Teens für Freude und Bewegung sorgt. „Optimal gestaltet“ bedeutet aber auch, dass die Eltern im Spa auf ihre Kosten kommen: mehrere Süßwasser- und Thermalpools, angenehme Saunen mit FKK-Garten, ausgezeichnete Treatments und ein tägliches Aktivprogramm. Eine weitere Besonderheit im Finest Family ist die Küche: Viele Zutaten stammen entweder aus der eigenen Landwirtschaft – drei Bauernhöfen und mehreren Gärten – oder von unzähligen Kleinlieferanten aus der engeren Region. Letzteres ermöglicht eine persönliche Kontrolle und sichert kurze Transportwege. Stolz ist Niki Reiter auf eigenes Fleisch, auf Säfte, Wein, Brot und Marmelade aus ihrer Genusswerkstatt: „Das garantiert beste Qualität. Artgerechte Tierzucht mit natürlichem Futter aus eigener Erzeugung ist bei uns Standard.“ Das Finest Family steht aber nicht nur für ganztägige Kinderbetreuung, riesige Spielbereiche, großzügige Spa-Einrichtungen und feine Qualität auf allen Ebenen, sondern auch für eine wunderbar gemütliche und familiäre Atmosphäre, die

Ein Magnet für die Kids: der Tiergar ten im Finest Family. An die 100 Ar ten, einige dar f man streicheln. Und im

F o tos : Max um Im ages

Frühling gibt es viele Tierbabys.

durch die Freundlichkeit der Mitarbeiter hervorgerufen wird. Leichtigkeit und Heiterkeit liegen jedenfalls förmlich in der Luft, und diese Stimmung überträgt sich auf Eltern wie Kinder gleichermaßen. Was Wunder, wenn immer häufiger auch die Großeltern oder Tanten und Onkel zum gemeinsamen Urlaub ins Finest

Für Großfamilien sind wir wie das Gegenteil von Weihnachten. Da streiten immer alle, aber hier sind alle Generationen entspannt. Family mitkommen. „Für Großfamilien ist unser Hotel wie das Gegenteil von Weihnachten“, sagt Niki Reiter. „Zu Weihnachten streiten immer alle, hier hingegen sind alle Generationen entspannt.“ Finest Family heißt aber auch Urlaub zum Fixpreis, denn alles ist inklusive. Also etwa auch Snacks, Suppen und Mehlspeisen zwischen den drei Hauptmahlzeiten, weiters Weine, Spirituosen und Erfrischungen an der Poolbar. Und natürlich Eis – so viel, wie ein Kinderbauch nur fassen kann. So macht Familienurlaub Spaß!  ■ Mehr: Reiters Reserve, Fon +43-(0)3353-8841-607, www.reiters-hotels.com und www.relax-guide.com


TH A L A S S O

SCHÖN und GESUND DURCH DAS MEER Thalasso-Treatments sind nicht nur gesund, sie verschönern auch Haare und Haut. Originales Thalasso können nur ganz wenige Hotels bieten. Wir fanden eines in der Nordsee, auf der Insel Norderney, direkt am Strand. Hier wird die Kur zum Genuss.

E

s klingt wie ein Ostfriesenwitz, ist aber keiner: Spätestens seit vergangenem Jahr darf sich die gesamte Insel Norderney als offenes Spa für Thalasso-Anwendungen verstehen. Schon im Jahr 2014 befand eine staatliche Prüfstelle für gesundheitstouristische Angebote, dass das maritime Klima auf der etwas mehr als 26 Quadratkilometer großen ostfriesischen Insel perfekt ist für Heilverfahren aus dem Meer. Norderney trägt seither den Titel „Thalasso-Nordseeheilbad“. Zu diesem Angebot für ganzheitliche Thalasso-Anwendungen, bei denen ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe aus dem Meer zum Einsatz kommen, muss aber auch unbedingt das Outdoor-Programm gezählt werden: Die Bedingungen für Freiluftinhalation und die Lichttherapie sind auf Norderney so ideal, dass Kurgäste unbedingt ausgedehnte Spaziergänge am Niedersächsischen Wattenmeer unternehmen sollten.

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Wer sich auf Norderney nicht an das staatliche Badehaus wendet, der ist mit ziemlicher Sicherheit Gast des besten Hotels auf der Insel. Direkt am Meer in der sogenannten Sprühzone und doch nur ein paar Schritte vom Ortskern entfernt, hat sich das Vierstern-superior-Hotel Georgshöhe eine der exklusivsten Lagen auf der Insel gesichert. Und Thalasso-Therapien, wie sie sein sollen, gehören seit Beginn an zu den Spezialitäten dieses familiengeführten Hauses. Auf einer beachtlichen Größe des Spa von 4.000 m2 können neben zwei Meerwasseraußenpools auch alle spezifischen Anwendungen mit Algen, Meerwasser und -salz angeboten werden. Ein Teil des Meerwassers gelangt über eine eigene Norderney Pipeline ins Haus­innere, der andere Teil über einen Sicker­brunnen, der gerade erst erneuert wurde, weil der alte zu versanden drohte. Und auch


Zwei große Außenpools und Sauna mit Nordsee-Ausblick: Strandhotel Georgshöhe.

Echtes

Fo t o s : St r a n d h o t e l Ge o r g s h ö h e

Thalasso

Die nahe Sprühzone des

gibt es nur

Ozeans br ingt

am Meer.

jodhaltige Luft

Auch das

und Meeres-

Wannen-

aerosol: auch

bad sowie

ein Thalasso-

Packungen mit Algen

Effekt! Dazu Insel-Feeling –

gehören zu

durch Fenster

einer Kur.

bis zum Boden.

hier gilt: Rausgehen ist unbedingt anzuraten, denn die Hotelfront liegt keine 50 m vom Meer entfernt. Bei kräftiger Brandung entsteht quasi vor der Haustür der typische Sprühregen, der bei Atemwegserkrankungen und rheumatischen Beschwerden erwiesenermaßen lindernd wirkt. Apropos Diagnose: Seit kurzem kümmern sich in der Georgshöhe gleich zwei unabhängige Vertragsärzte aus dem Ort da-

Keine sinnlosen Therapien anzubieten gehört in der vielfach ausgezeichneten Georgshöhe genauso zum guten Ton wie der Wille, ein Haus zum Wohlfühlen zu bleiben. rum, herauszufinden, für wen eine Thalasso-Therapie überhaupt sinnvoll ist. Zum einen versuchen sie schon vor der Anreise, mittels eines erprobten Fragebogens eine Therapie zusammenzustellen, und zum anderen bleiben die Mediziner bei Rückfragen stets in Reichweite. Beide ordinieren auf der anderen Straßenseite des Hotels und drücken schon einmal ein Auge zu, wenn Hotelgäste mit Fragen spontan vorbeischauen wollen. Oft genug stellt sich dann heraus, dass ein gegen

Hautunreinheiten wirksames Meersalz-Peeling zwar nicht jedem Neurodermitis-Patienten angeboten werden sollte, aber Alternativen vorhanden sind: Sanfte Wickel, die aus gänzlich unbehandelten Algen hergestellt werden, helfen nicht nur ihnen besser, sondern auch jenen Menschen, die unter verengten Venen leiden, und das sind nicht wenige. Keine sinnlosen Therapien anzubieten gehört in der vielfach ausgezeichneten Georgshöhe jedenfalls genauso zum guten Ton wie der Wille, über die Jahre ein Haus zum Wohlfühlen zu bleiben. An den exklusiven Zimmern mit ihrer klaren Formensprache, die das Naturschauspiel der tosenden Nordsee über bodentiefe Glasflächen jederzeit hereinholen, wird man dafür wohl wenig ändern müssen. „Aber alleine in den letzten fünf Jahren haben wir einen fast zweistelligen Millionenbetrag ins Interieur gesteckt“, lässt Karl-Hans Sigges, der Gastgeber, wissen. Die hohe Investitionssumme floss aber auch in die Neugestaltung von Restaurants und Bar, zudem wurden alle 260 Betten gegen bequeme Boxspringbetten getauscht. Wofür der Aufwand? „Norderney hat sich das engagierte Ziel gesteckt, bis zum Jahr 2020 Europas führende Thalasso-Insel zu werden. Und unser Haus wird dazu seinen Beitrag leis­ten“, sagt Karl-Hans Sigges.  ■ Mehr: Strandhotel Georgshöhe, Fon +49-(0)4932-898-0, www.georgshoehe.de und www.relax-guide.com

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F oto: Matj az S l ani c/G e tty Images RF

L EB E N

DIE BOTSCHAFTEN UNSERER TRÄUME Sechs Jahre seines Lebens verbringt der Mensch träumend. In den nächtlichen Erlebnissen stecken viele unverständliche Botschaften, die nur darauf warten, entschlüsselt zu werden. Wenn dies gelingt, so versprechen Forscher, enträtseln sie die „Suchbilder unserer Seele“.

M

itte der 1880er Jahre litt der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson an einer schlimmen Schreibblockade. Sobald er seine Arbeit aufnehmen wollte, war sein sonst so lebendiger Geist vollkommen leer. Verzweifelt suchte Stevenson nach einem Ausweg – bis er bemerkte, dass seine Träume immer lebhafter wurden. Von da an schenkte er ihnen mehr Beachtung. Und siehe da: Es schien, als wollte etwas in ihm zu ihm sprechen. Bald schon träumte der Schriftsteller Szenen einer Geschichte, die er jeden Morgen aufschrieb. So entstand ein Roman, der als „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ in die Literaturgeschichte eingehen sollte. Stevenson ist bei weitem nicht der einzige prominente Träumer. Unzählige Künstler, Wissenschaftler, aber auch Politiker ließen und lassen sich von den nächtlichen Erlebnissen inspirieren. Friedrich Kekulé erschien etwa eine Schlange, die sich in den Schwanz biss – die Struktur des Benzolrings! Wolfgang Amadeus Mozart berichtete immer wieder, dass ihm Melodien im Traum einfach „zugeflogen“ seien. Auch Paul McCartney träumte seinen Megaerfolg „Yesterday“ einfach in die Welt. In unserem Alltag ist solcherart Spektakuläres selten. Im Gegenteil: Meistens erinnern wir uns nicht an den Inhalt – und wenn, dann tun wir ihn schnell als Unsinn ab. Auch für die Wissenschaft waren Träume lange Zeit nicht mehr als bloß Abfallprodukt des Schlafes, obwohl jeder, der aus einem intensiven Traum erwacht, instinktiv spürt, dass das nicht stimmt. Die nächtliche Reise mag uns fremd erscheinen, doch ahnen wir, dass sie uns etwas sagen will. Schamanische Kulturen sahen im Traum auch den Schlüssel zu Wirklichkeiten, die unserem Tagesbewusstsein nicht zu-

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gänglich sind. Für die australischen Ureinwohner bedeutet die Traumzeit noch heute die eigentliche Heimat des Menschen. Botschaften der Götter Die früheste nachgewiesene Aufzeichnung eines Traums stammt von den Sumerern vor mehr als 5.000 Jahren. Im Gilgamesch-Epos ist nachzulesen, wie der König orakelhaft immer wieder von seiner Gottmutter träumt. Auch im Talmud wird dem Traum gehuldigt: „Ein unverstandener Traum ist wie ein ungeöffneter Brief.“ Buddhas Berufung erfolgte ebenfalls, als er schlief. Die Nacht eignete sich auch dafür, Botschaften der Götter zu erhalten. Im antiken Griechenland etwa zogen sich Kranke dazu in einen eigenen Tempel zurück. Nach einem intensiven Vorbereitungsritual aus Fasten und Meditation fielen sie in einen tiefen Schlaf. Hier empfingen sie dann die erleuch­tenden, heilenden Träume, die von Priestern gedeutet wurden. Und dennoch verloren die Menschen allmählich den Bezug zum nächtlichen Universum. In Europa sorgte der Sieges­zug des Christentums für ihr vorläufiges Ende, Träume wurden nun erstmals als böse und sündhaft betrachtet. Martin Luther predigte, dass es der Teufel sei, der die Bilder schicke. Göttliche Botschaften seien nämlich nur durch die Kirche zu erhalten! Erst Sigmund Freud holte das Thema wieder aus seinem Schattendasein – aber nur, um es postwendend ins Schmuddeleck zu stellen: Er sah Träume in erster Linie als Mittel des Unterbewusstseins an, um unser inneres Sexmonster im Zaum zu halten. Erst sein berühmtester Schüler, C. G. Jung, gab den Träumen ihren alten, mystischen Charakter zurück.


Dass wir träumen, ist klar – es sind jede Nacht etwa zwei Stunden. Doch bei der Frage „Warum?“ scheiden sich die Geis­ ter. Speichert das Gehirn so die Erlebnisse des Tages ab? Verarbeitet es damit Gefühle, handelt es sich vielleicht doch nur um ein Zufallsprodukt des Schlafes? Oder ist es tatsächlich die Art, wie das Unterbewusstsein mit uns kommunizieren will? Sind Träume nur Schäume? In der Wissenschaft dominierte lange Zeit die Ansicht, dass Träume nichts weiter als sinnlose Abfallprodukte des Schlafes seien. Unwillkürliche Hirnsignale, bar jeder Bedeutung. Doch inzwischen hat das Pendel umgeschlagen. Das Traum-Revival entstand aus purem Zufall: Bei der verzweifelten Suche nach einem Forschungsgegenstand verband der verkrachte Mediziner in spe Eugene Aserinsky 1953 die Elektroden eines ausrangierten EEG-Gerätes mit der Kopfhaut seines Sohnes, um dessen Schlafmuster zu studieren. Und schnell fiel ihm etwas Sonderbares auf. Zu bestimmten Zeiten während des Schlafes kam es zu plötzlichen Veränderungen der Gehirnströme, die so aussahen, als wäre er hellwach. Aserinsky dachte, die Maschine sei defekt, und versank zunächst in Selbstmitleid: „Ich war verheiratet, hatte ein Kind und studierte seit 12 Jahren an irgendwelchen Unis herum, ohne einen Abschluss vorzuweisen. Ich war völlig am Boden zerstört.“ Doch in Wahrheit hatte Aserinsky die wichtigste Entdeckung in der Traumforschung gemacht: jene der sogenannte REM-Phase (Rapid Eye Movement). Etwa alle eineinhalb Stunden verfallen Schlafende in diesen Zustand: Das Herz schlägt schneller, Atemfrequenz und Blutdruck steigen, mitunter sind auch Anzeichen von sexueller Erregung festzustellen. Und ganz entscheidend: Die Augen wandern bei geschlossenen Lidern nahezu rasend schnell hin und her – die REM-Phase. Während der Tiefschlaf für die körperliche Regeneration sorgt, ist der REM-Schlaf vor allem für die Psyche wichtig. Hier treten auch die intensivsten Träume auf.

Unzählige Künstler, Wissenschaftler, aber auch Politiker ließen und lassen sich von den nächtlichen Phantasiereisen inspirieren. Mit dem Aufkommen der Schlafforschung hat auch die Auseinandersetzung mit dem Thema Träumen eine bemerkenswerte Renaissance erfahren, besonders in der Psychologie. Für Brigitte Holzinger, die Leiterin des Instituts für Bewusstseinsund Traumforschung in Wien, spielen die Gefühle beim Träumen eine ganz entscheidende Rolle. „Träume sind Gefühle in bewegten Bildern dargestellt“, resümiert Holzinger, die bereits seit rund drei Jahrzehnten auf diesem Feld forscht. Wer sich mit den Träumen auseinandersetze und sie lesen lerne, könne die Gefühle aus der Nacht bewerten und daran wachsen. Denn der Traum, so die Wissenschaftlerin, „ist so etwas wie eine kleine Psychotherapie.“ Inzwischen weiß man auch, dass Träumen für unsere Psyche überlebenswichtig ist. Schon 1960 führte der amerikanische Schlafforscher William C. Dement ein bahnbrechendes Experiment durch: Er hinderte acht Personen daran, zu träumen,

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indem er sie mehrere Nächte immer kurz vor der REM-Phase aufweckte. Schnell entwickelten die Probanden psychische Symptome wie Antriebslosigkeit und Konzentrationsstörungen. Später wurden sie auch immer aggressiver oder litten unter Depressionen. Bald war Gefahr in Verzug, und das Experiment mus­ste abgebrochen werden. Zum Vergleich wiederholte Dement den Versuch später noch einmal. Nun weckte er die Versuchspersonen aber erst, nachdem die REM-Phase vorbei war. Alle Teilnehmer blieben psychisch stabil. Gegen die „Träume sind Schäume“-Auffassung spricht zudem eines der rätselhaftesten Phänomene der menschlichen Psyche: das luzide Träumen. Hier wird dem Träumenden plötzlich bewusst, dass er träumt. Die Bandbreite reicht dabei von schwachen Eindrücken bis hin zum vollkommenen Erwachen im Traum. Damit aber nicht genug: Anstatt wie üblich das Geschehen nur passiv mitzukriegen, kann man nun plötzlich den Traum nach seinem eigenen Willen verändern. Die Möglichkeiten sind dabei unbegrenzt. Durch das Weltall fliegen, ein Musikinstrument beherrschen, bislang unbewältigte Konfliktsituationen brillant meistern oder – wie bei vielen Klarträumern besonders beliebt – mit jedem Sex haben, den man will. Inzwischen gibt es auch erste Versuche mit luziden Träumern. Dabei zeigt sich immer wieder: Das Gehirn kennt keinen Unterschied zwischen Tag- und Nachtwelt. Träume r ichtig deuten Die beste Methode, um den Wert von Träumen zu beweisen, bleibt aber immer noch, sie selbst zu erforschen. Wenn wir schon die Chance haben, Nacht für Nacht gratis eine auf uns zugeschnittene psychotherapeutische Sitzung zu absolvieren, sollten wir sie auch nutzen. Für den Traumforscher Günther Feyler sind Träume überhaupt „Suchbilder der Seele“, die uns durch die Wirren unseres Lebens lenken wollen. Für das Auswerten des nächtlichen Geschehens kann man laut Feyler auf Bücher oder Therapeuten getrost verzichten: Jeder Träumer ist selbst sein bester Deuter. Alles, was es braucht, ist anfangs ein wenig Geduld. Und schon bald versteht man die Strukturen seiner nächtlichen Sprache ziemlich deutlich. In der Regel hat man in einer Nacht zumindest drei verschiedene Träume. Diese behandeln meist dasselbe Grundthema von verschiedenen Seiten. Und sie liefern einen Lösungsansatz! Angst muss man freilich keine haben, selbst wenn es mitunter heftig oder beängstigend zugehen sollte. Auch wenn Szenen auftauchen, in denen jemand stirbt, man verfolgt wird oder nackt vor Arbeitskollegen steht: Es ist nicht real – und auch kein Blick in die Zukunft. Es ist vielmehr ein inneres Theaterstück, das eine Botschaft hat. Um sich leichter an die nächtlichen Reisen erinnern zu können, hat Feyler folgende Ratschläge aufgelistet: • Nehmen Sie sich am Abend, bevor Sie einschlafen, fest vor, sich am Morgen an Ihre Träume erinnern zu können. • Legen Sie Stift und Papier oder einen Recorder neben Ihr Bett und schreiben Sie nach dem Aufwachen sofort auf, woran Sie sich erinnern können. Wenn Sie die Bilder nicht in Worten ausdrücken können, zeichnen Sie, was geschehen ist. • Gehen Sie Ihren Traum noch einmal im Geiste durch, wenn Sie gerade beim Aufwachen sind. Achten Sie darauf, wie Sie sich fühlen. Kommen Sie mit einer traurigen, fröhlichen, 38

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senti­ mentalen, belustigten, frustrierten, aufgewühlten oder ener­giegeladenen Stimmung in Ihr Tagesbewusstsein zurück? Diese Stimmung ist ein erster wichtiger Hinweis, da Träume vor allem über Gefühle mit uns kommunizieren. • Verlieren Sie nicht die Geduld. Nehmen Sie sich immer wieder vor, sich an die Träume zu erinnern. Schreiben Sie jedes noch so kleine Erinnerungsstück auf. Auch wenn sie Ihnen auf den ersten Blick völlig unwichtig erscheinen. Oft tauchen mehr und mehr Fragmente aus Ihrem Unterbewussten auf, wenn Sie sich darauf konzentrieren. Meist ergeben sich schon beim Aufschreiben erste Einsichten, die sich einfach richtig anfühlen. Wenn Sie Ihren Szenen allerdings eher ratlos gegenüberstehen, dann spüren Sie einmal nach, wie Sie sich in dem Traum gefühlt haben, welche Stimmung der Traum hatte. Korrespondiert diese Stimmung mit Problemen und Gefühlslagen in Ihrem derzeitigen Leben? Bedenken Sie, dass alles, jede Person, jeder Gegenstand, jeder Ort, ein Produkt Ihrer eigenen Psyche ist. Wenn es Per-

Anstatt wie üblich das Geschehen nur passiv mitzukriegen, kann man nun plötzlich den Traum nach seinem eigenen Willen verändern. sonen gibt, die eine Hauptrolle einnehmen, fragen Sie sich, was dieser Mensch Ihnen sagen will. Was verbinden Sie mit dieser Person? Bewundern Sie etwas an ihr? Lehnen Sie etwas an ihr ab? Welche Beziehung haben Sie zu dieser Person? Versuchen Sie dann, Ihren Traum zu deuten. Geben Sie jeder Szene eine Überschrift, die das Traumgeschehen in einem Satz zusammenfasst. Fragen Sie sich, ob es in Ihrem Traum Lösungsvorschläge gibt. Gibt es eine Botschaft an Sie? Eine Aufforderung, neue Charaktereigenschaften zu entwickeln oder eine alte abzulegen? Es ist eine Lösung in Ihrem Traum versteckt, nur kann diese nicht immer analytisch gefunden werden. Sie offenbart sich eher in Stimmungen und Gefühlen. Schreiben Sie einfach alles auf, was Ihnen zu dem Traum einfällt. Lassen Sie Ihren Gedanken und Einfällen freien Lauf. Ihre Eindrücke müssen auf den ersten Blick auch nicht mit den Szenen in Verbindung stehen. Beachten Sie, dass die Träume eher symbolisch zu deuten sind. Wenn sich eine Lösung richtig anfühlt, dann ist sie das meist. Wie überall gilt auch hier, dass mit Übung alles immer besser gelingt. Wenn Sie Ihren Träumen mehr Aufmerksamkeit schenken, dann wird Ihr Inneres dieses Angebot nur zu gerne nützen und vermehrt mit Ihnen auf diesem Weg kommunizieren. Die Botschaften werden so immer besser verständlich. Und wenn Sie Glück haben, erkennen Sie während eines Traumes, dass Sie träumen. Kaufen Sie sich dann ein Schloss und verbringen Sie darin eine Nacht, mit wem immer Sie wollen. An diesen Traum werden Sie sich sicher erinnern.  ■ Zum Weiterlesen: Günther Feyler „Träume, Suchbilder der Seele“, Hermann-Bauer-Verlag; Dylan Tuccillo und Jared Zeizel „Klarträumen: Träume bewusst steuern, die Kreativität beflügeln, Probleme lösen“, Goldmann-Verlag; Brigitte Holzinger „Der luzide Traum: Forschung und Praxis“, Facultas.


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SA L Z B U R G

FÜR GENIESSER EINFACH TRAUMHAFT Vor den Toren der Mozar t-Stadt: Ein renommier tes Hotel verwandelte sich vor kurzem in ein regelrechtes Genussdor f. Der Fokus liegt auf Köstlichem aus der Region – Bier aus der hauseigenen Brauerei und Fleisch sowie Wurstwaren aus der eigenen Metzgerei inklusive.

S

agt Ihnen das Wort Zwickeltage etwas? Es ist eine andere Bezeichnung für Fenstertage, davon gibt es heuer sechs (zumindest in Österreich). Es gibt aber auch die „Zwickltage“. Und davon gibt es sogar jeden Mittwoch einen – in einem wunderbaren Wohlfühlhotel an der Salzburger Stadtgrenze. Das Gmachl Genussdorf im beschaulichen Zentrum von Bergheim, vom aktuellen RELAX Guide erstmals mit vier (von maximal vier) Lilien ausgezeichnet, kann nämlich mit einer hauseigenen Brauerei aufwarten. Und an Brautagen mit einem wohlig-malzigen Signature-Duft. Das Hausbier: ein untergäriges, unfiltriertes Bier. Ein klassisches Zwickl somit, das es hier in zwei Varianten gibt, als helles und als dunkles. An besagten Zwickltagen lädt „Franz der Brauer“ (der eigentlich anders heißt, aber davon später) die Gäste des Gmachl Genussdorf an seinen Arbeitsplatz, um sie in das Brauhandwerk einzuweihen und mit ihnen direkt neben den glänzenden Kupferkesseln diverse Biere zu verkosten. Auf dem Programm stehen in erster Linie die eigenen Spezialitäten, eingeschenkt wird aber auch eine sorgfältig kuratierte Auswahl an hand-

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werklich hergestellten Gastbieren aus Kleinbrauereien. Der echte Name des Gmachl-Braumeisters – Hans Seidl – könnte übrigens nicht besser erfunden worden sein: Seidl bezeichnet

Die kulinarische Vielfalt bildet freilich nur einen Teil des Gesamtpakets Gmachl Genussdorf. auf gut Österreichisch ein kleines Bier (0,3 l). Hans Seidl, pensionierter Braumeister aus Murau, bietet auch Braukurse an, jeden ersten Dienstag im Monat. In diesem kulinarisch ungewöhnlich vielfältigen Hotel ist es kein Wunder, dass die kleine Erlebnisbrauerei einen prominenten Platz bekommen hat; man sieht die glänzenden Kupferkessel durch eine Glasscheibe gleich beim Hereinkommen. Und Franz Gmachl Bergheim jun. – er vertritt bereits die achte Generation! – bei Salzburg ist stolz darauf, dass das hauseigene


Das Rooftop-Spa mit Ausblick auf die Sal zburger Festung verheißt nichts anderes als schöne Stunden. Die hoteleigene Brauerei ebenso. So heimelig wie einnehmend stilvoll: Restaurantstube im Gmachl. Draußen sitzt man unter Kastanienbäumen.

In Gmachls Dor fladen unter anderem auch zu haben: feinste Fo t o s : Gm a ch l Ge n u s s d o r f

Pralinen, handgeschöpfte Schokoladen und großar tige, selbstgemachte Marmeladen.

Zwickl so gut ankommt, dass man die Kapazitäten der Tanks schon nach kurzer Zeit vergrößern musste. Das Gmachl Genussdorf ist schließlich nicht nur bei den Hausgästen beliebt. Mit dem „Dorfladen“, wo es von feinen Pralinen bis hin zu hausgemachten Marmeladen nur Köstlichkeiten gibt, mit der eigenen, liebevoll bestückten Metzgerei „Franz der Metzger“, mit einem ausgezeichneten À-la-­ carte-Restaurant sowie dem Wirtshaus „Franz der Wirt“ ist das Hotel zu einem regelrechten Gästemagneten in der Region geworden. Im Wirtshaus serviert man unkomplizierte Hausmannskost wie Schweinsschopf im Reindl oder Kaspressknödel. Aus der Metzgerei kommt unter anderem der „unglaublich gute“ (O-Ton der RELAX-Guide-Tester) Leberkäse, den man beim Frühstücksbuffet findet, die sensationelle Kalbsleber (gebacken) ebenso. Und die Hausgäste erleben im modern-heimeligen Halbpensionsrestaurant den Genuss einer Küche, die tradierte Salzburger Elemente wie Topfen-Nidei mit Stammbaum-Zutaten wie Wollschweinschinken oder Flug­entenbrust mit leichter Hand zu verbinden weiß. Dass auf der Speisekarte angeführt wird, von welchen umliegenden Betrieben die Produkte stammen, fügt sich ins Bild eines Hauses, das sich seit Generationen der Region verpflichtet fühlt. Die kulinarische Vielfalt bildet freilich nur einen Teil des Gesamtpakets Gmachl Genussdorf, ist doch das Haus vor allem auch ein außergewöhnliches Wellnesshotel. Der neueste Bereich des dreiteiligen Spa ist nur Erwachsenen zugänglich. Auf dem Dach gelegen, finden sich hier unter anderem eine Panoramasauna sowie ein Infinity-Außenpool von 14 Metern Län-

ge. Mit einem spektakulären Ausblick, der seinesgleichen sucht: auf die Salzburger Bergwelt und direkt auf die Festung Hohensalzburg, die abends beleuchtet ist. Im großzügig angelegten Garten-Spa mit seinem idyllischen Naturbadeteich, mit Außenruhepavillons in luftiger Holzbauweise sowie einer Saunalandschaft mit Zirbensauna heißt das Motto Erholung im Grünen. Erholung steht auch bei den neuerlichen Ausbauten des Gmachl Genussdorf im Fokus: den sechs Natur-Spa-Suiten, bis zu 70 Quadratmeter groß, die mit eigener Bio­sauna, Whirlpool und Infrarotkabine aufwarten können. Für leiblichen Genuss auf andere Art.  ■ Mehr: Gmachl Genussdorf, Fon +43 (0)662-452124-0, www.gmachl.at und www.relax-guide.com

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B Ä D E R -T R E N D

DAS BAD AL S OASE FÜR DEN RÜCKZUG Ein österreichischer Bäderausstatter erweiter t sein Sor timent um eine Austr ia-Edition. Drei Linien, von zeitlos-modern über neoalpin bis hin zur kontemporären Interpretation von kaiserlichem Flair: traumhafte „Alles aus einer Hand“-Lösungen in Heimat-Qualität!

I

mmer mehr Kunden fragen nach Produkten aus Öster­reich“, sagen Jasmin Holter-Hofer und Michael Holter, die Chefs des renommierten Welser Bäderausstatters. Holter ist ein Familienbetrieb, und das bereits in der fünften Genera­tion. Sein Credo: „Ein Bad ist wie eine Insel für den Urlaub vom Alltag.“ Holter bietet mit einem breiten, internationalen Sortiment alles für Bäder – bis hin zu Accessoires. Alles aus einer Hand! Für höchst individuelle Wünsche und Raumlösungen.

Ein Bad ist wie eine Insel für den Urlaub vom Alltag – Michael Holter Es war dieses Feedback von Kunden, allerdings auch die persönliche und firmengeschichtliche Verbundenheit mit der Heimat, die Holter zu Neuem inspirierte. „Mit Verbundenheit meinen wir natürlich nicht nur Emotionen, Lebensstil und Kultur. Es geht doch schließlich um die Wertschöpfung im ei42

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genen Land, um Arbeitsplätze und damit um die Lebensqualität in der Region“, resümieren die Geschäftsführer. Jedenfalls folgten der Idee auch Taten: die Austria-Edition! Es handelt sich dabei um drei brandneue Badkollektionen mit starkem Österreich­bezug, und das gleich dreifach: Zum einen enthalten sie ausschließlich Produkte von heimischen Herstellern – darunter etwa Artweger, Kludi oder Laufen –, zum anderen zeigen sie sich mit traditionsverwobener Ästhetik. Und last but not least bietet man Qualität made in Austria – Hygiene auf höchstem Niveau inklusive! Die drei neuen Badkollektionen heißen „Bad Vöslau“, „Bad Ischl“ und „Bad Gastein“. Während „Bad Vöslau“ eine einnehmend geradlinige, nahezu puristische Formensprache verfolgt, setzt „Bad Gastein“ auf heimelige Modernität in ausgesprochen hochwertiger Anmutung: Alpenchalet plus einer Prise Urban Touch. Die dritte Kollektion, „Bad Ischl“, spielt hingegen gekonnt mit der guten alten Zeit der Monarchie. Das Ergebnis: mit runden, weichen Formen eine kontemporäre Version von kaiserlichem Flair.


F otos: Fr i tz Holter G mbH Wels

Quell der Entspannung mit nahezu pur istischer Formensprache: „Bad Vöslau“ (links und oben).

Kaiserliches Flair, ganz modern: „Bad Ischl“ (rechts).

In insgesamt acht „Mein Holter-Bad“-Ausstellungen kann man in Ruhe sämtliche Materialien und Produkte „begreifen“ und auswählen. Holter plant, der örtliche Installateur tätigt als Holter-Partner den Umbau und verrechnet mit dem Kunden. Wunderbar praktisch: Den bewährten Online-Badplaner von der Holter-Webseite – mit ihm kann man sein gewünschtes Bad bis ins kleinste Detail selbst planen und in 3D-Ansichten von allen Seiten betrachten – gibt es ab sofort auch als Gratis-App in App Store und Google Play Store.  ■

Heimeliges Altholz der Badkollektion „Bad Gastein“ (rechts) – hei­m at­ liches Alpen­c halet mit einer Pr ise

Mehr: www.meinholterbad.at, www.holter.at und www.meinholterbad.at/online-badplaner.php

Urban Touch (unten).

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B AY E R I S C HE R WA L D

FRISCHER WIND IM BAYERWALD Nirgendwo in Deutschland wurde in der jüngsten Vergangenheit mehr in Spa-Hotels investier t als im Bayer ischen Wald. Ein Hotel in der Nähe von Passau hat sich sogar f ast komplett neu aufgestellt . Das Ergebnis: urbaner Chic – und viel Augenmerk auf Qualität!

W

ir sind im Bayerischen Wald, ganz nah an der Grenze zu Österreich, rund 35 km von der Drei-Flüsse-Stadt Passau entfernt. Vor weniger als 10 Jahren stand hier noch ein kleiner, ländlicher Betrieb mit 30 Zimmern und einem bescheidenen Spa. In der Zwischenzeit wurde kräftig investiert. Und es kam zu einem fast kometenhaften Aufstieg. Heute sprechen wir von einem Top-Wellnesshotel, das im aktuellen RELAX Guide mit drei Lilien und 18 Punkten prämiert wurde. Die Rede ist vom Reischlhof. Einem sauber geführten und sympathischen Familienbetrieb, der solitär inmitten von Wiesen und Feldern liegt. Im Vorjahr hatte das Hotel für eine großangelegte Modernisierung und Erweiterung vier Monate lang geschlossen. Das klingt zunächst bedeutungslos, ist aber dennoch höchst erwähnenswert. Weil es heutzutage längst nicht mehr selbstverständlich ist. Im Gegenteil: Man kann kaum glauben, wie viele Hoteliers den Gästen jede Menge Baulärm in ihrem Urlaub und damit in der wertvollsten Zeit zumuten. Allein die Schließung des Reischlhofs zeigt also bestens, welcher Geist in diesem Haus herrscht! Nun, nach der Fertigstellung, ist es jedenfalls kaum wiederzuerkennen: Ein neuer Eingangsbereich mit Wasserfall, eine großzügige Lobby, eine lauschige Piazza und eine Bar gehören zu den Erweiterungen, all das mit ultramodischer, fast urba-

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ner Anmutung. Auch neue Zimmer gibt es, manche sogar mit Whirlpool, Sauna und riesigen Terrassen, weiters auch eine Tiefgarage – kostenlos für alle. Das Spa erfreute schon bislang mit zahlreichen attraktiven Genussbereichen, unter anderem mit einem sehr großen, bis spätabends geöffneten Solewhirlpool auf dem Dach. Doch jetzt gibt es zusätzlich einen großen Innenpool und einen 20 m langen, auch im Winter nutzbaren Außenpool! Dazu kommt ein ganz besonders Wohlfühl-Feature, das man in anderen Spa-Hotels oft vermisst, nämlich Indoor-Ruheliegen in ausreichender

Wenn man überall spart, dann löst das einen Teufelskreis aus. Zahl: Nicht weniger als 19 kleinteilige Ruheräume gibt es mittlerweile im Reischlhof, der so auf mehr Ruheliegen als Gäs­te­ betten stolz sein kann. Was sich nicht geändert hat im Reischlhof? „Meine Einstellung“, antwortet der Hausherr Hermann Rei­schl wie aus der Pistole geschossen, „zu Gästen, Mitarbeitern und Lieferanten. Wegscheid


Let ’s enjoy: abendliches Wohlgefühl in XXL – auf der Dachterrasse im Whirlpool .

Mehr: Reischlhof, Fon +49-(0)8592-9390-140, www.reischlhof.de und www.relax-guide.com

Fo t o s : Re is c h l h o f

Sie ist unser Erfolgsgeheimnis.“ Es ist die anderswo so häufig anzutreffende Fixierung auf die Rendite, die er kritisiert: „Wenn man überall spart und nur auf das finanzielle Ergebnis schielt, dann löst das einen Teufelskreis aus. In anderen Hotels wundert man sich etwa, dass man keine guten Mitarbeiter mehr bekommt, und Gäste klagen über Qualitätsmängel bei

den Küchenzutaten.“ Nicht so im Reischlhof: Die Mitarbeiter – alle kommen übrigens aus der Region – verdienen überdurchschnittlich, und beim Einkauf achtet der Gastgeber auf beste regionale Lieferanten. All das kostet freilich etwas mehr, aber alle sind zufrieden, auch die Gäste. Reischl: „Wenn Mitarbeiter gut bezahlt werden, dann spürt das auch der Gast.“ Das hauseigene Credo zeigt sich in vielen Details, etwa auch hier: Servicemitarbeiter oder Stubenmädchen, die mit einem Gast plaudern, werden anderswo zumeist ermahnt, sie sollten doch „mit der Arbeit weitertun“. Aber gerade der freundliche Umgang mit den Gästen, sagt Reischl, sei doch ein Teil der Arbeit. Der Erfolg gibt ihm recht: Das Hotel ist äußerst beliebt und frohlockt über eine 95-prozentige Auslas­tung. Obwohl es keine Schnäppchenangebote und keine Rabatte gibt und auch der Preis ein bisschen höher als anderswo im Bayerwald ist! Wer ko, der ko! So heißt es auf gut Bayerisch. ■

Aufreizend: die neuen Zimmer typen Alpin-Lodge (oben) und Sky-Suite mit 100 m 2 Größe (unten).

Mit Landschaftsblick und guter Tischkultur: Trend-Restaurant im Reischlhof – auch Bar und Lounge schwelgen in optischer Opulenz. Unten: Refugium-Suite.

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Fo t o : We s te n d61/G e tty Ima ge s R F

K Ü C HE

DIE WUNDERSAME GEMÜSEWANDLUNG Wenn Salz und Mikroorganismen sich gegen die Luft verbünden, kommt Gutes heraus: Selbstfermentierte Gemüse sind lebendige Lebensmittel und eine starke Antwort auf Konzernübermacht und Allergienwahnsinn. Von Roten Rüben, Immunsystem und ewiger Knackigkeit.

D

ie Fermentation, die Vergärung unter Luftabschluss, ist derzeit eine der Küchenmethoden schlechthin. Auf urbanen Märkten stapeln sich fesche Gläser mit eingelegtem Kimchi aus regionalen Kohlsorten – und zwar nicht nur in Seoul, sondern in Wien, Berlin, Kopenhagen. In Buchhandlungen wird das Regal mit Werken zum Thema immer voller, im Internet werben schicke Gärtöpfe neuesten Datums, etwa von Mortier Pilon, um Aufmerksamkeit. Und auf ihren Blogs erzählen „Fermentistas“, wie der alte Sauerkrauttopf ihrer Oma mit den frisch geernteten Chioggia-Rüben aus dem eigenen Garten dank Milchsäure per Du wurde. Diese Methode zum Haltbarmachen ist also richtig schwer im Trend – und gleichzeitig uralt. „Sollte es überhaupt eine Kultur geben, die ohne Fermentation auskommt, so wurde sie von Anthropologen jedenfalls noch nicht entdeckt“, schreibt etwa der amerikanische Gastrosoph Michael Pollan. In Afrika wird seit Jahrhunderten ebenso fermentiert wie in Ostasien, in Russland oder in Deutschland. Als bekannteste Beispiele für die anaerobe Gärung sind in unseren Breiten Salzgurken und Sauerkraut zu nennen. Und diese beiden schier ewig haltbaren Erzeugnisse weisen schon mit ihrem Namen auf zwei Haupt­ aspekte der milchsauren Vergärung (der häufigsten Art der Fermentation) hin: Salz und Säure. In Kurzform erklärt, funk46

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tioniert die Fermentation nämlich so: Unter Luftabschluss wird der in Gemüse enthaltene Zucker von den „guten“, praktischerweise salzresistenten Mikroorganismen in Milchsäure umgewandelt, während Salz (wichtig ist die richtige Menge) gleichzeitig die „bösen“ Bakterien abtötet. Das Ergebnis: hochgradig gesundes milchsauer vergorenes Gemüse, das nicht mehr weiter verrotten kann und somit lange Zeit auch ohne Kühlung knackig und haltbar bleibt. Ein weiterer Pluspunkt von Fermentiertem: ein weitaus höherer Vitamin-C-Gehalt – nicht umsonst hat man früher für lange Schiffsreisen Sauerkraut gegen Skorbut gebunkert. Die Fermentation ist aber mehr als nur eine Methode zum Haltbarmachen. In den USA wurde sie bereits eine Bewegung mit politischen Dimensionen und nahezu religiösen Zügen. An der Spitze steht Sandor Ellix Katz, der Autor der „Bibel“ dieser Bewegung, des Buchs „Die Kunst des Fermentierens“. Katz macht gegen die großen Nahrungsmittelkonzerne mobil, die uns mit ihren toten, völlig sterilen Lebensmitteln überschwemmen und viele Menschen krank machen. Wenn in unserem Essen nicht einmal mehr die geringste Anzahl von Mikroorganismen enthalten sein darf – was absurd ist, waren es doch gerade diese, die seit Menschengedenken Lebensmittel wie Milch oder Fleisch haltbar gemacht haben –, kommt es


zu Allergien ohne Ende. Im Darm, so weiß inzwischen selbst die Schulmedizin, steckt der größte Teil des menschlichen Immunsystems. Und der Darm von Kindern, die mit Fertiggerichten und Junkfood aufwachsen, kann niemals die nötige

Im Darm steckt der größte Teil des menschlichen Immunsystems. Widerstandsfähigkeit entwickeln. Das Immunsystem ist von Beginn an geschwächt. In Supermärkten ist Gemüse nur in drei Formen zu finden: frisch, eingelegt oder tiefgekühlt. Und all das hat seine Tücken. Frisches Gemüse verdirbt. Selbst länger Haltbares wie Rüben oder Kraut wird irgendwann weich, es verfault eben unkontrolliert. Eingelegtem Gemüse wird oft eine beträchtliche Menge an Zucker oder künstlichem Süßstoff zugesetzt, es wird bei hohen Temperaturen sterilisiert und ist somit tot. Tot ist freilich auch tiefgekühltes Gemüse, zumindest für Menschen, die um feinstoffliche Qualitäten und Biophotonen wissen – also für eine ganz kleine Minderheit. Für alle anderen gilt: Tiefgekühltes macht abhängig von Strom, und der kostet. Nach zwei Jahren so knackig wie am ersten Tag Fermentiertes Gemüse hingegen steht in mehrfacher Hinsicht über all diesen Erscheinungsformen. Rote Rüben oder Karotten, die milchsauer vergoren wurden, sind selbst nach zwei Jahren noch so knackig wie davor. Für das Haltbarmachen braucht es, anders als beim Industriegemüse im Einmachglas, weder Zucker noch Essig noch Hitze – die Fermentation ist eine kalte Methode, die auch ohne Strom funktioniert. Und zwar auch bei der Lagerung! Es ist kein Tiefkühler notwendig und nicht einmal unbedingt ein normaler Kühlschrank. Ein Keller oder ein anderer kühler Ort zum Aufbewahren von Gurken-Kimchi oder Butternusskürbis-Sauerkraut reicht aus. Für Sandor Ellix Katz ist die Fermentation auch deshalb so essenziell im Kampf gegen die Giganten unserer Zeit: weil sie uns unabhängiger macht. Von Energiekonzernen, von der Verfügbarkeit von Lebensmittelnachschub und dessen Verderblichkeit (mit milchsauer vergorenem Gemüse haben wir jederzeit vitaminreiche Vorräte parat, die lange haltbar sind) und auch von Pharmakonzernen: Schließlich profitieren diese davon, wenn unser Immunsystem schwach ist. Wie funktioniert das Fermentieren nun in der Praxis? Es braucht je nach Zubereitungsart Salz oder Salzlake (idealerweise unjodiertes Meersalz) und einen Gärtopf mit Wasserrinne (darin ruht der Deckel lose und schließt dank des Wassers luftdicht ab, die Luftblasen können jedoch während des Gärvorgangs entweichen). Alternativ kann man auch ein großes Einmachglas mit weiter Öffnung verwenden sowie einen Gegenstand, der das Gemüse beschwert und für Luftabschluss sorgt, etwa ein mit Wasser gefülltes Tiefkühlsackerl. Für den Anfang reicht es, folgende zwei Arten des Vergärens zu kennen: Kraut (oder anderes geraspeltes Gemüse) einerseits und Rote Rüben oder kleine Gurken als Stücke oder im Ganzen andererseits. Beginnen wir mit Ersterem: Gehobeltes Kraut wird mit Salz vermischt – hier empfehlen sich etwa zwei Prozent der Gesamtmenge – und in den Gärtopf gefüllt. Dann muss man es stampfen, bis ordentlich zelleigenes Wasser aus-

ankommen, eintauchen, durchatmen & genießen. DAS alpine Wellnesshotel

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©Rene Strasser (3), Gernot Langs (1)

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tritt. Das Kraut wird in dieser Flüssigkeit mit dem Beschwerer niedergedrückt. Dann den Gärtopf schließen. Bei Roten Rüben oder Gürkchen braucht es indes eine dreibis sechsprozentige Salzlake. Rote Rüben werden geschält, das Gemüse schneidet man in Stücke, Scheiben oder Stifte und

Jederzeit vitaminreiche Vorräte, die lange haltbar sind und uns in vielerlei Hinsicht unabhängiger machen. schlichtet alles in den Gärtopf oder ein Einmachglas. Dazwischen können Gewürze wie Sternanis, Kümmel oder Nelken gestreut werden, zu Gürkchen passen auch Knoblauchzehen, zu Roten Rüben Lorbeerblätter und Koriandersamen. Das Ganze gießt man nun mit der kalten Salzlake auf und sorgt mit dem Gärtopf-Stein oder einem anderen Beschwerer dafür, dass das Gemüse komplett von der Salzlake bedeckt ist. Egal, ob Kraut oder Rüben: Man lässt den Topf nun einige Tage bei Temperaturen zwischen 15 und 23 Grad im Dunkeln stehen. Und wartet. Wann die Fermentation abgeschlossen ist, ist Erfahrungssache. Manche sagen: wenn es nicht mehr blubbert. Andererseits: Möge es noch lange blubbern.

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Omas dicke Schimmelschicht Das Arbeiten mit Mikroorganismen birgt natürlich Fehlerquellen. Bakterien sind Wesen, die schon einmal ein Eigenleben führen können. Wie der Vorgang des Fermentierens in der eigenen Küche verläuft, hängt außerdem von vielen Faktoren ab: etwa vom Zuckergehalt des verwendeten Gemüses – schließlich ist er es, der in der Folge in Milchsäure umgewandelt wird –, von der Umgebungstemperatur, der Sauberkeit beim Arbeiten und nicht zuletzt von Erfahrung. Man muss seine ersten fermentierten Rüben nicht gleich wegwerfen, wenn sich etwa – was sehr häufig vorkommt – ein weißer Film auf der Lake bildet. Man schöpft diesen einfach ab. Schwarzer oder orangefarbener Schimmel aber bedeutet: Ab in den Müll mit allem. Sandor Katz, der „König des Fermentierens“, hält in seinem fast 400 Seiten starken Buch eigene Kapitel bereit, was man tut, wenn. Seine Arbeit, die unten als Empfehlung angeführt ist, ist übrigens schlechthin das Standardwerk zum Thema, es geht darin nicht nur um die Praxis, sondern auch um historische, wissenschaftliche und politische Facetten der Vergärung durch Bakterien – das könnte manchen etwas zu ausführlich sein. Zurück zum Schimmel: Die Autoren des Buchs „Fermentieren“ aus dem Löwenzahn-Verlag erzählen gar von einer Oma, die die zentimeterdicke Schimmelschicht auf ihrem Sauerkraut einfach abgehoben hat, um etwas Kraut zu entnehmen, und sie dann quasi als Dichtung wieder daraufgesetzt hat! Für den Anfang empfiehlt sich allerdings eher Vorsicht. Knackigkeit statt Matschigkeit ist ein guter Hinweis auf intaktes Gärgut. Auch der Geruchssinn ist nützlich: Dass es etwas streng riecht, ist während des Fermentationsprozesses normal. Ein richtig ekelhafter Gestank allerdings nicht.  ■ Zum Weiterlesen: Kirsten K. Shockey & Christopher Shockey „Fermentieren“, Löwenzahn-Verlag, 29,90 Euro; Sandor Ellix Katz „Die Kunst des Fermentierens“, Kopp-Verlag, 29,95 Euro.

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M ühlviertel

G renzerfahrung E N in der N AT U R Im Böhmer wald: ein Hotel zum Verlieben. Romantisch-ver träumt , mit feiner Küche und wunderbaren Mitarbeitern. Fast alle kommen aus der Region – so wie die Küchenzutaten. Selbst die Erdäpfel stammen vom eigenen Acker. Regionalität at its best!

E

s zählt zu den charismatischsten und mystischsten Kulturlandschaften Österreichs: das Mühlviertel. Manche seiner zahlreichen Kraftplätze waren schon den Kelten bekannt, wie Steinkreisfunde belegen. Eine Kulturlandschaft, das ist ein Landstrich, dem die Menschen innig verbunden sind, aber auch eine Landschaft, die durch bestimmte Formen von Gewerbe geprägt ist. Im Mühlviertel sind es vor allem Mühlen und Webereien, die seit Jahrhunderten die Region mitbestimmen. Mit dem Weberhandwerk einher gehen auch der Flachsanbau sowie das aus den Samen gewonnene Leinöl, das man hier gern mit Erdäpfeln paart, deren Anbau im Mühlviertel ebenfalls Tradition hat. Und so verwundert es nicht, dass das Guglwald, ein mit drei RELAX-Lilien ausgezeichnetes Hotel an der Grenze zu Böhmen, seit kurzem sogar einen eigenen Erdäpfelacker hat. Auch sonst bezieht man in diesem familiengeführten Traditionsbetrieb die Stärken der Region so weit wie nur möglich in allen Bereichen mit ein. Da sind etwa die gut gelaunten Mitarbeiter, die fast alle aus der unmittelbaren Umgebung stammen und mit ihrem Dialekt und ihrer Herzlichkeit auf der zwischen-

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menschlichen Ebene für ein Wohlfühlklima sorgen. Da sind die regionalen und biologischen Zutaten in der Küche des Guglwald – der RELAX Guide hat für diese die Note „Sehr

Mit Josefa – sie ist übrigens diplomierte Waldluft-Bademeisterin – kann man auch Wanderungen zu Kraftplätzen unternehmen. gut“ parat: Am reichhaltigen Frühstücksbuffet stößt man unter anderem auf sorgfältig gemischte Tees aus dem hauseigenen Heilkräutergarten, der von „Kräuterhexe“ Loisi gehütet wird, Marmeladen sind selbst gekocht, Milchprodukte kommen aus dem Umland. Und da sind die Kneippeinheiten, zu denen die Guglwald Guglwald-Physiotherapeutin Josefa Walch die Gäste lädt: Im erfrischend kühlen


Hausbach, der Steinernen Mühl, watet man vor dem Frühstück umher, um den Kreislauf anzuregen – welch idyllisches Morgenerwachen! Mit Josefa, sie ist übrigens auch diplomierte Waldluft-Bademeisterin, kann man zudem Wanderungen zu Kraftplätzen unternehmen. Etwa zur Waldkapelle Maria Rast, die auf einer ehemaligen keltischen Kultstätte gelegen ist. Auch Yoga ist Teil dieser Wanderungen. Die Ausflugsziele rund um das Wellnesshotel Guglwald werden von den hier arbeitenden und lebenden Menschen persönlich empfohlen. Hier, im Norden Österreichs, wird klar, dass sich eine Kulturlandschaft nicht von Staatsgrenzen einschränken lässt: Die Laufstrecken und Wanderwege nahe dem Hotel führen natürlich auch über die Grenze nach Böhmen. Das Hafenstädtchen Lipno am Moldaustausee, Tschechiens größtem See, ist nur wenige Kilometer entfernt und lässt sich vom Guglwald aus auch erradeln. Mit Seilpark, Rodelbahn sowie einem Bike-Parcours lockt dort der Active Park, und auch die

Altstadt von Lipno ist erkundenswert. Besonders zu empfehlen: der Baumwipfelpfad, der in atemberaubender Höhe endlose Weitblicke über den Böhmerwald gewährt – im Sommer sogar bei Nacht, wenn die Geräuschkulisse der Natur eine gänzlich andere ist als untertags und auch unsere eigenen Sinne geschärft sind. Apropos Geräuschkulisse: Das Hotel liegt ruhig auf einer Anhöhe des ohnehin schon ruhigen oberen Mühlviertels. Im Guglwald vermag sich Tiefenentspannung einzustellen. Dafür sorgen der Naturbadeteich und die Liegewiese, auf der man jedes Zeitgefühl vergessend dem Treiben der Libellen zusehen kann, der Park mit einem Teehaus und dem Kräutergarten, die sechs Saunen oder das „Solebergwerk“, ein Warmluftbad zum genussvollen Inhalieren. Eine besondere Kompetenz des Hauses sind die Treatments, die – und das ist längst nicht selbstverständlich – nur von bestens ausgebildeten Mitarbeitern durchgeführt werden. Manche der Zimmer, in denen Na-

Echtes Handwerk auf dem Tisch: Feines aus Region oder eigenem Anbau – auch ein Weingar ten gehör t dazu.

Gaumenschmaus und Augenweide gekonnt vereint : die Desser ts im Guglwald.

Per fekt für ganz alltagsabgewandtes Relaxen: die

turmaterialien wie Steine, Birkenstämme oder Leder übrigens eine große Rolle spielen, haben gar eine eigene Sauna – und eine Dachterrasse. Und so lässt sich auch in den eigenen vier Wänden auf Zeit stets die Kraft der Region spüren. ■

urgemütlichen Ruheräume im Spa.

Mehr: Guglwald, Fon +43-(0)7219-7007, www.guglwald.at und www.relax-guide.com

F o tos : A le x an der K ai ser /Li cht li nen. at , Gu g lw ald

Natur bis hinein in die Zimmer: Leiterwagen-Suite mit Sauna.

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D E T OX

F Ü R GESU N DH E I T G A N Z OBE N Der Lanserhof in Lans gilt als Europas führendes Gesundheitshotel. Jetzt hat sich das DetoxHotel selbst einer Ver jüngungskur unterzogen. Neu sind luxur iöse Zimmer und ein Spa mit großen Salzwasserpools. Fazit: Entgiften und Entschlacken gelingt nirgendwo schöner!

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ans ist ein Dörfchen in der Nähe von Innsbruck, es zählt kaum tausend Einwohner. Vor 40 Jahren gab es hier ein bescheidenes Kurhotel namens Lanserhof. Aber niemand hätte wohl geahnt, dass eines Tages russische Oligarchen, deutsche Milliardärinnen und betuchte Klientel aus aller Welt hier nach körperlicher und seelischer Gesundheit suchen würden. Schon damals freilich setzte man auf die Thesen eines Mannes, dessen Vornamen immer und überall abgekürzt werden: F. X. Mayr. Mayr war Arzt, er hielt den Darm für den Schlüssel zur Gesundheit. Deshalb, so lehrte er, müsse man mit Entgiftungskuren für die Sanierung des Darms und dessen Flora sorgen. Mayr – übrigens der Sohn eines Fleischhauers – und seine Kur sind heute populärer denn je, auch wenn die Diät längst nicht mehr aus Milch und Semmeln besteht. Entgiftung, modisch Detox genannt, steht immer noch im Zentrum im Lanserhof, die schlichte Mayrkuranstalt von ehedem avancierte allerdings längst zu Europas führendem Gesundheitshotel, das Naturheilkunde mit modernster Medizin verbindet. Maßgeblichen Anteil daran hatte der Einstieg von Investoren, deren Mittel zur Entwicklung eines medizinisch fundierten Programms der Spitzenklasse eingesetzt wurden: Das Lans Med Concept war geboren. Wissenschaftlich basiert kann es dem Gast einen einfachen Weg zu mehr Ge52

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sundheit und Wohlgefühl und damit zu einem entspannteren Leben zeigen. Voraussetzung dafür sind eine aufwendige Infrastruktur, ein kompetentes medizinisches Team und ein Ambiente, das auch die Vorstellungen anspruchsvoller Gäste trifft. Der Lanserhof hat hier alle seine „Hausaufgaben“ gewissenhaft erledigt. Allein 10 Ärzte kümmern sich um die Hotelgäste, dazu ein Team von Mitarbeitern, von denen manche seit 25 Jahren im Haus sind.

Die Charakteristik des Ambientes der öffentlichen Räume: hell und fabelhaft auf Sinne wie Gemüt wirkend. Im Mittelpunkt des Lans Med Concepts steht die Entgiftung, Entschlackung und Entsäuerung des Körpers – um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Dazu gehören umfangreiche medizinische Diagnostik ebenso wie Ernährungsberatung, Burnout-Prävention, Schmerztherapie, medizinische Kosmetik, Bewegungstraining Lans bei Innsbruck und Energiemedizin.


Fo t o s : Ale x a n d e r H a id e n

Sorgen schnell für Wohlbefinden und gute Stimmung: die Therapieräume im neuen Lanserhof Lans.

Keine Chance, sich daran sattzusehen: Aussicht aus dem War teraum der „Therapie-Kathedrale“.

So erfolgreich ist das Konzept, dass vor wenigen Jahren ein ambulanter Ableger in Hamburg – das Lans Medicum – und ein zweiter Lanserhof am Tegernsee eröffnet werden konnten. Aber es geht weiter: Im Vorjahr erwarb man das Grayshott Health Spa in Surrey, eines der führenden Gesundheitshotels von England. Es soll zur ersten Detox-Adresse Englands werden. Und 2020 wird ein Lanserhof auf der Insel Sylt folgen. Und das Stammhaus in Lans, Tirol? Es hat sich vor kurzem selbst einer 25 Millionen Euro schweren Verjüngungskur unterzogen: Die neuen Zimmer mit ihren großflächigen Fens­tern und Balkonen bieten einen großartigen Ausblick in die Bergwelt, manche Zimmer verfügen sogar über eigene begrünte Dachterrassen. Das Spa wurde gewaltig vergrößert und verfügt nun unter anderem über einen großen Außenpool mit Salzwasser. Ebenso neu: eine Kältekammer zur Ganzkörperbehandlung bei minus 110 Grad! Geblieben sind der nahezu sakrale Charme des Therapiezentrums, aber auch die Charakteristik des Ambientes der öffentlichen Räume: hell und fabelhaft auf Sinne wie Gemüt wirkend – nur noch schöner und luxuriöser.  ■ Mehr: Lanserhof Lans, Fon +43-(0)512-38666-0, www.lanserhof.com und www.relax-guide.com

Neue Rooftop-Terrasse mit Luxuspanorama: Alle Zimmer haben einen eigenen Space, manche sogar einen pr ivaten Aufgang.

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Wellnessurlaub

am Bayerischen Wald Das Fünf-Sterne-Wellnesshotel Jagdhof in Röhrnbach gehört zu den ersten Adressen in der Urlaubsregion Bayerischer Wald. Die traumhafte Lage nahe der Dreiflüssestadt Passau ist leicht zu erreichen und bietet beliebte Ausflugsziele für Jung und Alt.

D

ie Wellness- & Wasserwelt begeistert auf 6.500 m² mit der größten Ho-

tel-Wellnesslandschaft in Bayern. Dazu gehören der ganzjährig beheizte Infinity-Sport-Pool (25 m, 32 °C) mit direktem Zugang zum Erlebnis-Hallenbad (32 °C), ein ganzjährig beheizter Außen-Whirlpool (35 °C), der Naturbadesee mit Ruheinseln, 11 Themensaunen, ein Ladys Spa und die neue SPA-Suite für Wellness zu Zweit! Mehr unter: www.jagdhof-roehrnbach.de

Hotel Jagdhof GmbH | GF: Josef Ritzinger | Putzgartenstr. 2 | D-94133 Röhrnbach  +49(0)8582/9159-0 | info@jagdhof-bayern.de | www.jagdhof-roehrnbach.de


„ 5-Sterne Wellness AUF

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Fo t o s : D e r D ab e re r, E de lwe i ss N a turh ote l , Juffi ng, Meer lus t

WA N D E R N & S PA

AUF DEM WEG ZU GlückshormoneN Wandern baut Stresshormone ab, gleichzeitig sorgen fr ische Luft und die Farben der Natur für die Ausschüttung von Glückshormonen – Wandern wirkt . Und immer mehr Menschen verbinden es mit Wellness. Unser Tipp: vier feine Lilien-Hotels zum Thema. 1. Der Daberer – das Biohotel Ein entzückender kleiner Familienbetrieb am Waldrand, von hier gelangt man in ein weitmaschiges Netz an Trails – rund 330 km sollen es sein, in allen erdenklichen Schwierigkeitsgraden. Sie führen zu stillen Bergseen, geheimnisvollen Klammen und tosenden Wasserfällen, aber auch in ein Dorado für Käseliebhaber, denn auf vielen Almen wird noch Käse gemacht! Trinkflaschen, Rucksäcke, Regenschutz, Stöcke und Karten erhält man leihweise gratis, pro Woche gibt es drei geführte Wanderungen, mittwochs sogar mit waidkundlichem Schwerpunkt – mit der lustigen Jägerin Sigrid, einem „Urgestein“ mit 30-jähriger Daberer-Dienstzeit. Die Küche ist streng bio­ logisch ausgerichtet und setzt auf regionale Lieferanten, zu den weiteren Highlights zählen die hohe Qualität des Frühstücksbuffets, großartige Weine (mit fairen Preisen) und wunderbar freundliche Mitarbeiter. Dazu Aussicht, Aussicht, Aussicht! 2. Edelweiss Naturhotel Wagrain Ein auf 1.200 m wunderschön gelegenes, familiengeführtes Haus, es befindet sich unmittelbar in der sogenannten Salzburger Sportwelt, deren Name im Winter übrigens geläufiger 56

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ist: Ski amadé. Direkt ab der Hoteltüre beginnen Rundwanderwege, Höhenwanderwege und herrliche Waldspaziergänge. Stöcke, Rucksäcke und Ferngläser gibt es zur Gratisleihe, dreimal wöchentlich bietet man geführte Wanderungen, der Wander-Guide heißt Adam, er ist Sohn des Hauses – und ganz nebenbei Skicross-Sportler im Nationalteam. Charakteristisch für dieses Hotel sind unter anderem der traumhafte Ausblick aus vielen Räumen – natürlich auch von der Restaurantterrasse –, ausgezeichnete Massagen, eine herzhaft-feine Küche mit regionaler und biologischer Orientierung und saubere Zimmer mit Vollholzmöbeln und Balkon. Das Spa bietet unter anderem einen Naturbadeteich und zwei Innenpools (einer ist den Erwachsenen vorbehalten), es wird übrigens verantwortungsvoll mit Erdwärme betrieben. 3. Juffing Klein, fein und zudem mit so etwas wie einer bodenständigen Aura des Besonderen umgeben erlebt man dieses Hotel. Es liegt mitten in einem 30-Häuser-Dörfchen hoch im Thier­ seetal, zwischen den bayerischen Voralpen mit dem mächtigen Hinteren Sonnwendjoch und dem Aussichtskamm der


Kärntens unglaubliche Naturschätze lassen sich erwandern: etwa der Wolayer See (links) und der Zollner See (rechts). Ausgangspunkt ist stets das entzückende kleine Biohotel Der Daberer im Gailtal (Mitte). Das Daberer-Spa wurde vor kurzem großzügig erweiter t .

östlichen Brandenberger Alpen. Die Zahl an Wanderwegen ist beträchtlich, sie reicht von der gemütlichen Rundwanderung auf stillen Waldwegen bis hin zur etwas anspruchsvolleren Gipfel­tour. Rund um eine bezaubernde Bergkulisse finden sich jedenfalls Wege und Steige für jeden Geschmack, bewirtschaftete Hütten und Berggasthöfe laden immer wieder zur Einkehr ein. Stöcke, Rucksäcke, Karten und Jause sind im Zimmerpreis inkludiert. Besondere Freude macht einem dieses Hotel mit seiner Küche – biologisch, mit vielen Zutaten aus der Region –, mit dem ruhe­vollen Umfeld und dem angenehmen Spa. Wäre da noch die charmante, stets präsente Gastgeberin, Frau Juffinger. Ihr Lieblingsplatz ist übrigens ein kleiner, türkisgrüner See, der auf keiner Karte eingezeichnet ist. Sie verrät ihn allerdings nur denen, die dort ernsthaft meditieren wollen!

Nach der Wanderung: Entspannung für zwei am Badesee in den Bergen. Den belebenden Ausblick genießt man im Naturhotel Edelweiss in Wagrain. Im Winter ist man hier direkt an der Piste.

4. Meerlust Eigentlich verrät alleine schon der Name eine ganze Menge über dieses Hotel, er macht einfach Lust aufs Meer. Es handelt sich jedenfalls um einen gut geführten Familienbetrieb mit wohltuendem Zufluchtscharakter, er liegt in der Nähe der Zingster Seebrücke. Zum Strand gelangt man hier über eine wenig befahrene Straße, dann noch über die Düne, und schon steht man in feinem, weißem Sand, in dem man insgesamt wohl an die 70 km am Wellensaum der Ostsee entlangwandern kann, fast bis Rostock! Der Ort liegt mitten im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, der durch seine Wintersonne sowie durch seine wundersame Flora und Fauna von sich reden macht. Rotwild kann man hier häufig sehen, zudem Seeadler und Kraniche – um nur einige Arten zu nennen. Erwähnenswert in diesem Haus sind – freilich nur unter anderem – die feine Tischkultur, das herrliche Kuchen- und Tortenbuffet am Nachmittag sowie die überdurchschnittlich vielen Mitarbeiter. Außerdem höchst bedeutsame Kleinigkeiten: der gute Kaffee – eine absolute Rarität in dieser Region – und der engagierte Verzicht auf Mikrowellenherde. Bravo!  ■

Wälder und Berge zum Greifen nah: Bilderbuchausblick aus dem Restaurant des Verwöhnhotels Juffing. Auch Wellnessbereich, Küche und Tischkultur begeistern – Frau Juffinger sowieso.

Unser Tipp: vier Top-Hotels für Wandern & Spa in verschiedensten Regionen – für jeden Geschmack! Der Daberer Biohotel ****s – Dellach im Gailtal, Kärnten +43-(0)4718-590, www.biohotel-daberer.at Edelweiss Naturhotel **** – Wagrain, Salzburg +43-(0)6413-8447, www.mein-edelweiss.at Juffing ****s – Thiersee, Tirol +43-(0)5376-5585-0, www.juffing.at Meerlust ****s – Ostseeheilbad Zingst, Mecklenburg-Vorpommern +49-(0)38232-885-0, www.hotelmeerlust.de

Wintermärchen: Wandern am endlosen Ostseestrand oder durch die wundersame Fauna und Flora des Nationalparks. Man logier t im besten Spa-Hotel der Region – Meerlust. Sagt eigentlich schon alles.

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FA M I LI E & S PA

Selbst mit Kindern kann ein SpaUrlaub so r ichtig entspannend werden. Vorausgesetzt, man findet das geeignete Hotel: für Kids mit vielen guten Möglichkeiten zur Beschäftigung, auch an der frischen Luft. Aber für die Eltern muss es auch passen – Spa in angenehmer Größe inklusive! Tipps aus unserer Redaktion: vier überprüfte LilienHotels, die all das können!

Fo t o s : H a uke Dre ssle r, N a lba ch A rch i te kten Ber li n

WELLNESS MI T KIDS

Nicht ganz nach Kids-Geschmack: Meditation mit Mama. Doch im kleinen Seehotel am Neuklostersee war ten Gar ten, Pippi-Langstrumpf-Flair und Tiere – alles sehr spannend, vor allem für die etwas größeren Abenteurer und Natur forscher.

Turmsuiten – sowie ein feines Spa mit Innen1. Seehotel am Neuklostersee und Außenpool, mit breitem Aktivprogramm Ein entzückendes Mini-Resort direkt am See, und den Highlights sehr guter Massagen und es präsentiert sich als höchst niveauvoller Platz eines wunderbar großen Naturbadeteichs. für alltagsabgewandtes Relaxen. Auf knapp drei Tennisplätze indoor und outdoor befinden sich Hektar findet man hier einen weitgehend naturgleich neben dem Hotel, Familien stehen in der belassenen Garten mit allerlei Blumen, ObstbäuBergwelt um den Achensee zudem zahlreiche men, mit Ruheplätzen im Schilf, Hängematten Sportmöglichkeiten offen, darunter Bogenschieam Ufer, freilaufenden Schafen sowie erquickend ßen, Mountainbiken, Klettern, Golfen und Sevielstimmigem Vogelgesang. geln sowie Schifahren und Langlaufen (200 km Auf Kids warten Pippi-Langstrumpf-AnmuLoipen) im Winter. Eine externe Kinderbetreutung, ein geheimnisvoller Turm, in dem es allerung ist während der Sommerferien inkludiert – lei zu entdecken gibt, und generell ein ebenso in„Traumturm“ im Seehotel am Neuklostersee. montags bis freitags jeweils sechs Stunden. Auch spirierendes wie spannendes Umfeld, vor allem Teenies werden im Sommer extern betreut, der für etwas größere Abenteurer und Naturforscher. Fokus liegt naturgemäß auf Action und Spaß. Im Winter sind Kinderbetreuung gibt es auf Anfrage und gegen Aufpreis. Schikurse für Kids aller Altersstufen im Hotel buchbar, die Das Spa bietet Innenpool, drei Saunen und wunderbare Schischule ist knapp 350 m entfernt. Die Küche ist sehr gut, Massagen. Weitere Freuden für die Eltern: die ausgezeichneRaucher haben neben der Bar ein eigenes „Platzl“. te Küche mit regionaler und biologischer Ausrichtung, die gute Weinkarte mit fairen Preisen sowie die selbstgemachten 3. Brennseehof Familien-Spor t-Hotel Liköre. Fabelhafte Restaurantterrasse mit Morgensonne, zum Schön und ruhig am See gelegenes „Familien-Sporthotel“, Frühstück gibt es eine kleine Auswahl in hervorragender Quaganzjährig stehen rund 10 verschiedene Sportarten für Kids lität. In der Hotelbar darf geraucht werden, sie ist zumindest und Eltern zur Auswahl. Man wohnt entweder im Haupthaus bis Mitternacht geöffnet – mitunter auch viel länger. oder – preisgünstiger – in einer von drei kleinen Dependancen, die ein paar Schritte entfernt liegen, etwa die Hälfte der 2. Das Rieser Zimmer ist mit einem separaten Kinderzimmer buchbar. Ein außergewöhnlich freundliches Haus mittlerer Größe, es Kindern offeriert das legere und sympathische Hotel unter liegt nur wenige Gehminuten vom Achenseeufer entfernt. Zu anderem Ballspielhalle, Kinderhaus und Softplay-Anlage, im den besonderen Kennzeichen zählen ein Ambiente heimeliger Freien weiters Bobbycar-Strecke, Plätze für Fußball, BeachvolLändlichkeit und viele neue Zimmer – sogenannte Lofts und 58

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Spa-Idylle am Tiroler Achensee: Das Rieser mit Badeteich und feinem Spa, mit guter Küche und viel Natur r ingsum (links). Rechts: Rieser-Spr itztour mit Segways.

Spor tliches Familienabenteuer direkt am See: 10 Spor tar ten stehen im Angebot , und außerdem gibt es herrlich viel zum Baden, sogar im Winter, wenn es schneit: der Brennseehof in Kärnten.

F ot os : Das Ri eser, B renns eeho f, Euo r t h er m en -Res or t B ad S ch al lerb ach

leyball und Basketball – um nur einiges zu nennen! Im Sommer kann man aus vielen Rad- und Wanderwegen wählen, im Winter kommt man in 15 Minuten mit dem hauseigenen Shuttle ins nahe Bad Kleinkirchheim – 100 km Abfahrten, 26 Liftanlagen und künstliche Beschneiung für fast alle Pisten. Kinderbetreuung ist im Preis inkludiert, sie erfolgt saisonabhängig in zwei bis vier unterschiedlichen Altersgruppen. Die Kleinen können schon um 17.45 Uhr essen – das kommt dem Sandmännchen sehr entgegen –, die Hotelbar ist hingegen bis 23 Uhr geöffnet, bei Bedarf auch etwas länger. 4. Paradiso Inmitten einer weitläufigen Parkanlage gelegenes, großes Thermenhotel der Eurothermen-Resorts. Es verfügt über einen sehr großzügigen Wellnessbereich, bietet aber auch einen direkten Gratiszugang zur öffentlichen Therme. Dort finden Erwachsene ein feines Sauna-„Bergdorf“ und eine imposante „Südsee-Therme“, Kids hingegen ein nahezu riesenhaftes Areal mit zahlreichen Attraktionen. Das Herzstück dort ist – zumindest aus der Sicht der Kleinen – die „Piratenwelt“ mit 200 Wasserspielgeräten, fünf großen Themenrutschen und der „ultimativen Piratendusche“. Im angrenzenden Park warten während der warmen Jahreszeit ein Waldspielplatz mit Hängebrücken und Baumschaukeln, ein Irrgarten und ein Kinderbauernhof: mit Heustadl zum Hüpfen, mit Traktor-Parcours und Kleintierzoo – zum Füttern und

Riesiges Piratenland mit ganz tollen Rutschen: das Paradiso in Bad Schallerbach. Unten: Weinver­ kostung für zwei in der Vinothek des Paradiso.

Streicheln. Die Betreuung für Kinder ab drei Jahren ist kos­ tenlos, gegen Aufpreis wird auch ein persönlicher Babysitter organisiert. 10- bis 13-Jährigen steht der Teenclub (u. a. mit Playstation, Xbox 360, Kino und Internetstationen) offen. Die Hotelbar mit Terrasse und stimmungsvoller Zigarrenlounge hat bis Mitternacht geöffnet. ■

Unser Tipp: v ier Top-Hotels für Wellness mit den Kids. Jedes ist anders – für jeden Geschmack! Brennseehof **** s – Feld am See, Kärnten +43-(0)4246-2495, brennseehof.com

Paradiso **** s – Bad Schallerbach, Oberösterreich +43-(0)7249-440-720, eurothermen.at

Das Rieser **** s – Pertisau am Achensee, Tirol +43-(0)5243-5251, hotel-rieser.com

Seehotel Neuklostersee **** – Nakenstorf, Mecklenburg-Vorpommern +49-(0)38422-457-0, seehotel-neuklostersee.de

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Endlich allein zu zweit. Nur du und ich. Hier an diesem einzigartigen, von der Welt völlig abgeschiedenen Ort, an dem wir Momente genießen, die wir unser Leben lang nicht vergessen werden. Ein Ort, der unser Herz und unsere Sinne berührt. Der uns allen erdenklichen Luxus bietet, ohne dass wir auch nur einen Fuß vor die Tür setzen müssen. Ein Ort, wo der Alltag draußen bleibt und wo wir spüren: Ja. Das ist das Leben. Willkommen in Geinberg5.

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eographieunterricht der anderen Art bietet Ligne St Barth, ein Kosmetikunternehmen mit Sitz in der Karibik, mit seiner neuen Duftkollektion von Parfums und Eaux de Toilette. Diese verrät etwa, wie das Eiland St. Barthélemy ursprünglich von den Indianern genannt wurde: Ouanalao nämlich. Außerdem im fiktiven Geschichtsbuch von Ligne St Barth zu finden: wie die typischen Herbstwinde der Karibik heißen – Les Alizés – oder was der Name eines der letzten tropischen Nationalparks Südamerikas ist: Tijuca. All diese Begriffe bezeichnen charismatische Duftpersönlichkeiten, die nach allen Regeln der Parfümeurskunst von Ligne St Barth geschaffen wurden. Die Charakter der Düfte werden auch farblich unterstrichen, die Palette reicht von Wasserblau bis Rosenholzrot. Vom reichen Aromen-Fundus der karibischen Natur erzählen die Parfums hingegen mit Zutaten wie Mandarine, Westindischem Lorbeer, Vanille, Zuckerrohr oder Guajakolholz. Und beweisen: Authentische Exotik ist nur möglich, wenn man wirklich in der Karibik verwurzelt ist. ■ Mehr: www.lignestbarth.com 62

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an muss sich ja nicht alles merken. „Oligomere Proanthocyanidine“ wird wohl nicht bei jedem so schnell zum Sprachschatz gehören. Viel eher bekommen diese sekundären Pflanzenstoffe (abgekürzt OPC), die in Traubenkernextrakt vorkommen, einen Platz im Badezimmer: mit den drei Seren von Vinoble Cosmetics, der renommierten Spa-Kosmetikmarke aus der Steiermark, die auf die „inneren Schätze“ der Weintraube als zentralen Inhaltsstoff setzt. Zellschützend und stark antioxidativ zu wirken sind nur zwei der vielen kosmetisch nutzbaren Talente des Traubenkerns. Für das Sauvignon Serum – mit pflegender und glättender Wirkung für die anspruchsvolle Haut – wird OPC mit Sojaöl und Aloe Vera kombiniert. Das Serum wird unter der Vinoble Pflegecreme aufgetragen und zieht sofort in die Haut ein. Das reichhaltige Intensiv Serum hingegen eignet sich besonders bei sensibler und trockener Haut mit Spannungsgefühl. Speziell bei Neigung zu Irritationen und Schüppchenbildung sowie gegen Knitterfältchen kommt das Frischeelixir zum Einsatz, das gleichzeitig auch für einen schnellen Frischekick sorgt. Es ist ein Lifting Gel mit Hyaluronsäure und, what else, Traubenkernextrakt. ■ Mehr: www.vinoble-cosmetics.at

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ir kennen das von diversen Städtetrips: Ein Tag zwischen charmanten, aber stinkenden Vespas in Rom oder Neapel, ein Tag zwischen bunt geschmückten Tuktuks in Bangkok oder Delhi – und am Abend ist das Gesichtsreinigungstuch schwarz! Das Gefühl, sich mit scheinbar sichtbarem Erfolg den Schmutz von der Haut wischen zu können, mag zwar sehr befriedigend sein. Was wir jedoch alles nicht von unserer Haut zu entfernen vermögen, sehen wir gar nicht: Feinstaub. Er setzt sich aufgrund seiner speziellen Mikrodimension nicht bloß auf der Oberfläche ab; vielmehr dringen die winzigen Schmutzpartikel in tiefere Hautschichten ein. Und schwächen dort die so wichtige natürliche Schutzbarriere. Die Folgen dieser negativen umweltbasierten Einflüsse sind Haut­ irritationen wie Rötungen, Dehydrierung und – höchst ungeliebt, aber leider für jedermann sichtbar – frühzeitige Hautalterung. Doch mit dieser müssen wir uns nicht abfinden. Das deutsche Unternehmen !QMS Medicosmetics, 1986 vom Spezialisten für craniofaciale Chirurgie Dr. Erich Schulte gegründet, hat mit dem EpiGen Daily-Detox Serum ein Produkt auf den Markt gebracht, das bei den schädlichen äußeren Einflüssen auf unsere Haut ansetzt. Die Anwendung: Man trägt es täglich morgens auf die gereinigte Haut auf. Essenziell für die Entwicklung des EpiGen Daily-Detox Serum waren, wie auch der Produktname anklingen lässt, neue Erkenntnisse aus dem Forschungsfeld der Epigenetik: Die physiologische Reprogrammierung innerhalb einer Zelle (ohne Eingriff in die DNA-Sequenz) kann konkrete Schäden in der Haut, die eine Folge von negativen chemischen Reaktionen sind, sehr genau erkennen und bekämpfen. Das innovative Serum von !QMS Medicosmetics blockiert also ers­tens Angriffe von außen auf unsere Haut, dreht ihnen gleichsam den Strom ab. Und zweitens stärkt es die zelluläre Widerstandskraft gegen schädliche Einflüsse, der hauteigene Zellreinigungsprozess wird angekurbelt. Damit ist das EpiGen Daily-Detox Serum also gewissermaßen auch ein Selbstverteidigungsprogramm – gegen unnötig schnelle Hautalterung.  ■

Erleben Sie im Romantik Hotel im Park****Superior fernab des Alltags entspannende Urlaubsmomente. Genießen Sie das stilvolle Ambiente in der hoteleigenen, mit 3 Lilien ausgezeichneten Thermen- und Saunalandschaft und gönnen Sie sich Momente der Ruhe in unserer idyllischen Gartenoase. Das samtweiche Thermalwasser, die regional-mediterranen Köstlichkeiten und die vielen Wohlfühlorte machen Ihren Aufenthalt zum unvergesslichen Urlaubserlebnis.

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Menschenleerer Traumstrand: der Anse Lazio Beach vom Raffles

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streichelt die Haut , die Aussichten sind gut: ein FreiluftBehandlungsraum im Raffles-Spa, 12 solche gibt es (rechts).

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Absolute Entspannung Seychelles. Großes Bild Vorseite: Lounge einer Raffles-Villa.

Nur ein paar Schr itte vom Strand: die zwei Pools, einer ist 42 m,

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1. Die Bacardi-Traumwelt : Raffles Seychelles Mitten im Indischen Ozean liegt ein Archipel aus 115 wunderschönen Inseln: die Seychellen. Hier gedeihen die größten Kokosnüsse der Welt. Wenn man sie auf den bis zu 30 Meter hohen Palmen wachsen lässt, werden sie unglaubliche 20 Kilo schwer. Und die Seychellen sind die Heimat der legendären Doppelnuss, der erotischen Coco de Mer. Unter Werbefilmern gelten die grünen Inseln schlechthin als Bacardi-Land, weil die makellosen, paradiesischen Strände der Seychellen immer wieder als Kulisse für Werbespots dienen, darunter auch für Bacardi, obwohl das Rum-Label eigentlich aus der Karibik – ursprünglich Kuba, heute Bermudas – kommt. An einer kristallklaren Bucht auf der Insel Praslin liegt das fünf Hektar große Raffles Resort. Der nahe Traumstrand mit dem seltsamen Namen Anse Lazio gilt mit seinem weißen Sand, seinen sanften Granitfelsen und dem grünen Regenwald als einer der schönsten Strände der Welt. Von der Hauptinsel Mahé schwebt man per Flieger ein und kann sich dann im größten Spa der Seychellen (1.234 m2) von dem 15-MinutenFlug erholen. Tja, das Leben ist schon etwas anstrengend. Einzelvilla ab rund 1.000 Euro pro Nacht – Essen und Trinken kommen hinzu.  ■ www.raffles.com Bevor man nächtens träumt: Schöne Tage enden hier mit einem Schlummertrunk – Bar der Ngorongoro Crater Lodge.

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Waldzauber & Spa Terrasse einer der insgesamt nur 30 Suiten der Crater Lodge.

2. Versailles tr ifft Massai: der unglaubliche Prunk der Ngorongoro Crater Lodge Am Rand der Serengeti in Tansania liegt auf einem Vulkanberg der berühmte Ngorongoro-Krater, der übrigens im 19. Jahrhundert von dem österreichischen Forschungsreisenden Oscar Baumann erstmals erkundet wurde. Der fruchtbare Krater mit einem Durchmesser von rund 20 Kilometern ist ein Paradies für Tiere. Man findet hier Zebras, Büffel, Elefanten, Fluss­ pferde, Löwen, Leoparden, Hyänen – rund 25.000 Großsäuger, insgesamt die höchste Raubtierdichte Afrikas. Hoch oben am Kraterrand auf 2.300 m Seehöhe thront eine Luxuslodge, die aus einem Roman von Jules Verne stammen könnte. Brokatsofas, vergoldete Bilderrahmen, Kristallluster und Perserteppiche mischen sich hier mit prächtigen offenen Kaminen, grasbewachsenen Dächern und Zimmerdecken aus geflochtenen Bananenblättern. Die Traum-Lodge hat nur 30 Suiten, und jeder Gast erfreut sich an der Eilfertigkeit eines eigenen Butlers. Während der Butler auf der Terrasse very british den Fünfuhrtee aus feinen Silberkännchen gießt, genießt man einen atemberaubenden Ausblick auf den 600 m tiefen Krater. Und natürlich auch auf seine faszinierende Tierwelt. Fazit: Es handelt sich um Afrika wie im Kino, nur ohne Robert Redford. Suiten ab 1.300 Euro plus Verpflegung.  ■

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3. Gar ten Eden mit jeder Menge Personal : das Four Seasons Bora Bora Es heißt, Bora Bora sei die schönste Insel überhaupt. Für Tony Wheeler jedenfalls, den Gründer von Lonely Planet, des größten Reisebuchverlags der Welt, ist das Südsee-Eiland definitiv der schönste Platz auf Erden. Die berühmte, wunderbar blaue und sehr seichte Lagune ist dreimal so groß wie die Insel selbst. Und das intakte Riff, das sich nur an einer einzigen Stelle öffnet, schützt ein einzigartiges Biotop vor der Wildheit 70

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des Ozeans, in dem über 700 Meeresspezies ihre Heimat gefunden haben. Genau hier, am Fuße des Mount Otemanu, findet man das jüngste Hotel der Trauminsel: das Four Seasons Bora Bora. Es bietet State-of-the-Art-Luxus in diesem zu Französisch-Polynesien gehörenden Inselparadies. Dazu zählen natürlich Overwater-Villas mit höchstem Komfort, wofür mittlerweile auch ein privater Pool auf der Terrasse geradezu verpflichtend geworden ist. Und natürlich auch Flatscreen-Fernseher, Internet


Vornehmes Ambiente zum Speisen, und das inmitten der größten Raubtierdichte Afr ikas: die Ngorongoro Crater Lodge mit ihrem prunkvoll arrangierten Restaurant .

Plafonds aus Bananen­ blättern und Dächer, die mit Elefantengras gedeckt sind. Im Inneren aber F ot os: And B e y ond Ng o ro ngo ro C r a ter Lod g e

herrscht Prunk wie in einem Schloss: Salon der Ngorongoro Crater Lodge in Tansania.

und all das, was man gar nicht braucht, wenn in der Dämmerung über der Lagune von Bora Bora der Mond aufgeht. Sobald es dunkel wird, erstrahlen unter den Villen Unterwasserscheinwerfer, die auf Fische wie Magneten wirken. Dann hat man vom „Wohnzimmer“ aus einen Ausblick in die Unterwasserwelt – durch ein Fenster am Boden, fast wie Kapitän Nemo. Villen ab rund 1.200 Euro.  ■ www.fourseasons.com

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Für ein Luxusabenteuer in der Südsee geeignet : die Overwater Villas des Four Seasons Bora Bora (oben). Der Mount Otemanu auf Bora Bora. Hinter Fo tos : Fo u r S e a s o n s B o r a B o r a

dem erloschenen Vulkan die berühmte Lagune, sie ist dreimal größer als die Insel (rechts).

4. Gesamtkunstwerk aus Raum und Zeit : das Amanpur i, das erste aller Aman-Resor ts Am besten, wir erzählen von einem heute alten Mann, der so etwas wie der Steve Jobs der Luxushotellerie ist. Er hat sie tatsächlich neu erfunden mit Häusern, die wegen ihrer Lage, ihrer Architektur, ihres Service einzigartig sind und die mit mittlerweile 31 Hotels weltweit nur einen winzigen Nischenmarkt bedienen: eine magische Welt für die Reichen und Schönen. Adrian Zecha wurde in eine sehr wohlhabende indonesische Familie hineingeboren, die Mutter hingegen hatte böhmische Wurzeln. Als junger Mann lebte er in New York und war Journalist beim Time Magazine. Mit 28 brachte er sein erstes eigenes Blatt auf den Markt, das noch heute bestehende Asia Magazine. 1972 hängte Zecha dann den Journalismus an den Nagel und gründete die Hotelkette Regent und später die Rafael Hotel Group; beide verkaufte er wieder (an Four Seasons und Mandarin Oriental). 1988 schließlich wollte er etwas ganz anderes machen und stieß mit seinem Konzept 72

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bei den Banken auf Granit: keine Zimmer, nur Villen und davon nur wenige ohne dichte Verbauung, Ultra-Luxus definiert durch Natur, Lage, Architektur. So entstand mithilfe von alternativen Financiers das erste aller Aman-Hotels, in Phuket, Thailand, mit dem Namen Amanpuri. Die vom renommierten Hotelarchitekten Ed Tuttle entworfenen, edlen Villas – alle mit feinstem Teakholz und privaten Pools – liegen wie Schwalbennester inmitten einer ehemaligen Kokosplantage. Von den meisten hat man einen Traumblick auf die Andaman-See, und der Strand ist wie aus einem Bilderbuch. Aus dem Spa möchte man freiwillig gar nicht mehr rausgehen. Für Adrian Zecha war Amanpuri „der Versuch, einen Zipfel des Himmels auf die Erde zu bringen“. Das Experiment scheint sehr gelungen. Villen ab rund 1.200 Euro pro Nacht, in der Regenzeit geht es etwas günstiger – ab rund 835 Euro. Verpflegung extra.  ■ www.aman.com


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5. Wo das Leben wie eine leichte Br ise ist: der Four Seasons Ocean Club auf den Bahamas Fast nirgendwo auf der Welt ist das Meer so magisch schön wie rund um die Bahamas, dieses Archipel mit 700 Eilanden und 2.400 Korallenriffen. Das Wasser schimmert türkis-blau, ein Mittel zwischen dem Grün Floridas und dem tiefen Blau des nahen Atlantischen Ozeans. Die Farbe kommt von den seichten Gewässern, dem weißen Sand am Meeresgrund und der Sonne, die zusammen eine wundersame türkis-blaue Paradies­ anmutung zaubern. Die spanischen Eroberer ließ das kalt, sie waren nur an anderen Schätzen interessiert und nannten die Gegend einfach Baja Mar – flaches Meer. Natürlich gibt es hier auch wunderbare Hotels, aber das unvergleichlichste ist der Ocean Club auf Paradise Island, einst das Domizil eines schwedischen Großindustriellen, der hier 1939 mit seiner Jacht ankerte und sich ein fürstliches Refugium baute. Seit 1962 ist der Ocean Club ein Hotel, das zahllose anspruchsvolle Gäste aus aller Welt anzog. Aus gutem Grund: ein acht Kilometer langer weißer Sandstrand, eine Romantik verheißende Kolonialarchitektur, unaufdringliche Eleganz, fünf Restaurants und ein Hauch von Bond. Ja, auch James Bond stieg hier ab. Im ersten Film mit Daniel Craig, „Casino Royale“, fuhr 007 mit seinem Aston Martin DB 5 vor dem Ocean Club vor und landete noch in derselben Nacht im Bett einer Gangsterbraut. Auch der Ocean Club mit seinen niedrigen Häusern und Villas, die vom Strand und von einem von Versailles inspirierten Garten umgeben sind, legt sich in ein neues Bett. Der langjährige Betreiber One & Only wird gerade von Four Seasons abgelöst. Die Immobilie selbst gehört dem amerikanischen Milliardär Leonard Blavatnik, dessen Firma Access Industries eine Reihe von Edelhotels besitzt, darunter auch das legendäre Grand-Hôtel du Cap-Ferrat. Blavatnik war übrigens mit 21 Jahren mittellos aus der Sowjetunion in die USA eingewandert. Für manche Menschen scheint das Leben eben leicht wie eine Brise. Für die Gäste des Ocean Club auf jeden Fall. DZ ab rund 850 Euro.  ■ www.fourseasons.com

Kolonialstil: Veranda im Four Seasons Ocean Club auf den Bahamas.

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Index: Empfohlene Lilien-Hotels

HOTEL AM HOLAND *** 2 16. Platz in der Gourmetwertung! Kleines Hotel mit 12 Zimmern für Paare in ruhiger Südhanglage mit wunderschönem Panoramablick oberhalb des Ortes. Liegewiese, Terrasse und Wellness nur für Hotelgäste. • A 6883 Au, VORARLBERG Fon +43-(0)5515-2932 www.amholand.at

GOURM E T & W ellness SEEHOTEL AM NEUKLOSTERSEE **** 2 Privat geführtes Wohlfühlhotel am Ufer des Neuklostersees (nahe Wismar). Mit eigenem Sandstrand, Hallenbad und umfangreichem Sport- und Wellnessangebot. Sein Restaurant „Allesisstgut“ ist mit einem „Bib Gourmand“ des Guide ­Michelin ausgezeichnet. • D 23992 Nakenstorf, MECKLENBURG-VORPOMMERN Fon +49-(0)38422-457-0 www.seehotel-neuklostersee.de

HOTEL PABST **** s 1

HOTEL BIRKENHÖHE **** 1

Ganz nah dran: zwischen Dünen, Strand und dem Kurzentrum der autofreien Insel Juist. Mehr als 600 m² Spa, Gourmetrestaurant, luxuriöse Zimmer und Suiten. • D 26571 Juist, NIEDERSACHSEN Fon +49-(0)4935-805-0 www.hotelpabst.de

Familiengeführtes Wellnesshotel mit gehobener Küche. Wellness auf 700 m²: vier Saunen, Hallenbad, F­ itnessraum, klassische und ayurvedische ­Massagen, neuer Panorama-Ruheraum. Wanderwege und Schi­piste d­ irekt vor der Haustür. • A 6992 Hirschegg, VORARLBERG Fon +43-(0)5517-5587 www.birkenhoehe.com

LANDHAUS WACHTELHOF ***** S 2 HOTEL BERGHOF **** 1 Familiär geführte Gastlichkeit vor einer herrlichen Bergkulisse. Kulinarische ­saisonale Köstlichkeiten, Schnapsbücherl, Weinkarte, Sauna, Spa und Hundefreundlichkeit. • A 8972 Ramsau am Dachstein, STEIERMARK Fon +43-(0)3687-81848-0, www.hotel-berghof.at

RELAIS & CHÂTEAUX-HOTEL SCHLOSS SEEFELS ***** 3 Entspannung pur in einem der schönsten Fünfsternhotels Niedersachsens: Wachtelhoftherme mit mehr als 1.000 m² Wellness, Fitness, Sauna und Pool. 38 Zimmer und ausgezeichnete Landhausküche im Restaurant „Die ­Wachtelei“. Die neu gestalteten Boutique-Zimmer überraschen mit detailverliebter Einrichtung, Regenduschen und modernem Komfort. Seit 27 Jahren ist der familiengeführte Wachtelhof erfolgreich in Rotenburg zu Hause. Viele ­Mitarbeiter – allen voran der Küchenchef – begleiten das Haus ebenso lang und sorgen für eine freundschaftliche Wohlfühlatmosphäre. Das Team rund um die beiden ­Direktoren Heiko K. Kehrstephan und Philipp Lennartz freut sich sehr auf Sie! • D 27356 Rotenburg, NIEDERSACHSEN Fon +49-(0)4261-853-0, www.wachtelhof.de

Das Relais & Châteaux-Hotel bietet Ihnen: Traumlage am Wörthersee, Felsen und See-Spa mit beheiztem Seebad (28 °C), hervorragende Küche mit zwei Hauben, Bootstransfer zum Golfplatz. • A 9212 Pörtschach, KÄRNTEN Fon +43-(0)4272-2377 www.seefels.com

KOLLERs Hotel **** s 3 Gleich einer Perle liegt das Kollers direkt am Millstätter See. Mit Spa, Sauna­haus am See, ganzjährig beheiztem See-Pool, Relax-Schiff „MS Kollers Swan“. LuxusBootshaussuite Riva. Dinner for 2 auf einer „Palmeninsel“ im See. • A 9871 Seeboden, KÄRNTEN Fon +43-(0)4762-81500, www.kollers.at

BADHOTEL STERNHAGEN ***** s 2 Wellness an der Nordsee und dem UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Original-­ Thalasso-Center, große Meerwasser-Spa-Landschaft. Gourmetrestaurants (u. a. zwei Michelin-Sterne) und Café mit herrlichem Panoramablick. Hauseigene Konditorei. • D 27476 Cuxhaven-Duhnen, NIEDERSACHSEN Fon +49-(0)4721-434-0, www.badhotel-sternhagen.de

HOTEL GUGLWALD **** s 3 Ein Ort zum Wohlfühlen inmitten des malerischen Mühlviertels, mit allem für ­Erholungssuchende: entspannende Beauty- und Massageanwendungen, traumhafte Zimmer und herrliche Kulinarik. • A 4191 Guglwald, OBERÖSTERREICH Fon +43-(0)7219-7007 www.guglwald.at

SALZBURGERHOF GOLF- & GENIESSERHOTEL *****s 4 Fünf Sterne superior, vier Relax-Guide-Lilien, zwei Gault-Millau-Hauben. ­36-Loch-Golfparcours, Gault-Millau-Hotel des Jahres 2013. • A 5700 Zell am See, SALZBURG Fon +43-(0)6542-765-0 www.salzburgerhof.at

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BE AU T Y & WE L L N E S S SEEHOTEL AM NEUKLOSTERSEE **** 2 Privat geführtes Wohlfühlhotel am Ufer des Neuklostersees (nahe Wismar). Mit ­eigenem Sandstrand, Hallenbad und umfangreichem Sport- und Wellnessangebot. Sein Restaurant „Allesisstgut“ ist mit einem „Bib Gourmand“ des Guide ­Michelin ausgezeichnet. • D 23992 Nakenstorf, MECKLENBURG-VORPOMMERN Fon +49-(0)38422-457-0 www.seehotel-neuklostersee.de

JAMMERTAL RESORT **** 3 In traumhafter Alleinlage mitten im Naturpark Haard/Münsterland idyllisch ­gelegen – abgeschieden, in einer großzügigen Parkanlage mit herrlichem alten Baumbestand. • D 45711 Datteln-Ahsen, NORDRHEIN-WESTFALEN Fon +49-(0)2363-377-0 www.jammertal.de


WELLNESS- UND FERIENHOTEL REPPERT **** s 3

DAS KÖNIG LUDWIG WELLNESS & SPA RESORT ALLGÄU ****s 2

Exklusiv für unsere Hausgäste bietet das Reppert ein mehrfach ausgezeichnetes Spa auf 1.000 m². Drei Schwimmbäder, Sportmöglichkeiten und unberührte ­Natur schaffen einen perfekten Rahmen für Ihren Urlaub. • D 79856 Hinterzarten, SCHWARZWALD Fon +49-(0)7652-1208-0 www.reppert.de

SCHÖNHEITSFARM GERTRAUD GRUBER 2 Nur für Frauen: individuelle Hautpflege, gesunde Ernährung, Entspannung, ­Bewegung – vorsorgende Gesundheitspflege für Ihr Wohlgefühl! Tages- und ­Wochenprogramme. Special: basische Entsäuerungswoche. • D 83700 Rottach-Egern am Tegernsee, BAYERN Fon +49-(0)8022-274-0, www.schoenheitsfarm-gruber.de

Im Königswinkel in Alleinlage mit unver­ bautem Bergblick gelegen, begeistert das König Ludwig mit 4.500 m² Wellness, sieben Saunen, neuem Ruhe­haus, beheiztem Innen- und Außenpool, Fitnessstudio, exzellenter Küche und Vinothek. • D 87645 Schwangau/Allgäu, BAYERN Fon +49-(0)8362-889-0 www.koenig-ludwig-hotel.de

DAS RIESER AKTIV & SPA RESORT **** s 2 Entspannen, erleben und genießen am Achensee. 4.000 m² Spa, neue exklusive Suiten, Wasserwelt in- & outdoor, Saunarefugium, Aktiv- & Vitalprogramm, weitläufiger Park mit Biobadeteich, ausgezeichnete Genussküche und vieles mehr. • A 6213 Pertisau, TIROL Fon +43-(0)5243-5251 www.hotel-rieser.com

HOTEL GUGLWALD **** s 3 Ein Ort zum Wohlfühlen inmitten des malerischen Mühlviertels, mit allem für ­Erholungssuchende: entspannende Beauty- und Massageanwendungen, traumhafte Zimmer und herrliche Kulinarik. • A 4191 Guglwald, OBERÖSTERREICH Fon +43-(0)7219-7007 www.guglwald.at

PANORAMAHOTEL OBERJOCH **** s 2 Modernes Wellness- und Genießerhotel mit atemberaubendem Bergpanorama. ­Familienbetrieb mit 114 Zimmern und 14 Chalets im modernen alpinen Stil und ­regionaler Küche. Modernes Alpin-Spa auf 3.000 m² mit Kosmetik von Clarins und Primavera. • D 87541 Bad Hindelang-Oberjoch, BAYERN Fon +49-(0)8324-9333-0, www.panoramahotel-oberjoch.de

ROMANTIK-HOTEL IM PARK **** s 3 Genuss, Stil & Spa: private Thermen- und Saunalandschaft mit Heilthermal­­wasser, Treatments für Ästhetik, Wohlbefinden und Gesundheit. Idyllische Gartenoase, mediterran-regionale Kulinarik. • A 8490 Bad Radkersburg, STEIERMARK Fon +43-(0)3476-2571-0, www.hotel-im-park.at

NATURHOTEL CHESA VALISA **** 2 Bio-Refugium im Kleinwalsertal: Auszeit, Entspannung und Biogenuss auf höherer Ebene. Schipisten und Wanderwege beginnen und enden am Hotel. V­ orarlberger Holzarchitektur besticht durch Klarheit. Alpin-Spa mit ganzjährig beheiztem Außen­becken, verschiedenen Saunen und viel Platz. Breites Angebot an Treatments mit Schwerpunkt Ayurveda, Naturkosmetik von Pharmos Natur und Marías Salzburg. Aktivprogramm in- und outdoor mit Trainerteam, Yoga, Qi Gong, Tai Chi – auch Seminare und Kurse. Österreichischer Weinkeller, Grüne-Hauben-Küche ausschließlich in Bioqualität, auch ayurvedisch und vegan. Tradition seit 1507, Biohotel seit 2007. • A 6992 Hirschegg/Kleinwalsertal, VORARLBERG Fon +43-(0)5517-5414-0, www.naturhotel.at

HOTEL BERGHOF **** 1

RELAIS & CHÂTEAUX-HOTEL SCHLOSS SEEFELS ***** 3

Familiär geführte Gastlichkeit vor einer herrlichen Bergkulisse. Kulinarische saisonale Köstlichkeiten, Schnapsbücherl, Weinkarte, Sauna, Spa und Hundefreundlichkeit. • A 8972 Ramsau am Dachstein, STEIERMARK Fon +43-(0)3687-81848-0, www.hotel-berghof.at

Das Relais & Châteaux-Hotel bietet Ihnen: Traumlage am Wörthersee, Felsen ­und See-Spa mit beheiztem Seebad (28 °C), hervorragende Küche mit zwei Hauben, Bootstransfer zum Golfplatz. • A 9212 Pörtschach, KÄRNTEN Fon +43-(0)4272-2377, www.seefels.com

G OL F & Wellness LANDHAUS WACHTELHOF ***** S 2

Privat geführtes Wohlfühlhotel am Ufer des Neuklostersees (nahe Wismar). Mit ­eigenem Sandstrand, Hallenbad und umfangreichem Sport- und Wellnessangebot. Sein Restaurant „Allesisstgut“ ist mit einem „Bib Gourmand“ des Guide ­Michelin ausgezeichnet. • D 23992 Nakenstorf, MECKLENBURG-VORPOMMERN Fon +49-(0)38422-457-0, www.seehotel-neuklostersee.de

Entspannung pur in einem der schönsten Fünfsternhotels Niedersachsens: Wachtel­hoftherme mit mehr als 1.000 m² Wellness, Fitness, Sauna und Pool. 38 Zimmer und ausgezeichnete Landhausküche im Restaurant „Die Wachtelei“. ­ Die neu gestalteten Boutique-Zimmer überraschen mit detailverliebter Ein­ richtung, Regenduschen und modernem Komfort. Seit 27 Jahren ist der familien­ geführte Wachtelhof erfolgreich in Rotenburg zu Hause. Viele Mitarbeiter – a­ llen voran der Küchenchef – begleiten das Haus ebenso lang und sorgen für eine freundschaftliche Wohlfühlatmosphäre. Das Team rund um die beiden Direktoren Heiko K. Kehrstephan und Philipp Lennartz freut sich sehr auf Sie! • D 27356 Rotenburg, NIEDERSACHSEN Fon +49-(0)4261-853-0, www.wachtelhof.de

POSTHOTEL ACHENKIRCH ***** 4

Landhotel Voshövel **** s 2

Ein Spielplatz für das Ich in den Tiroler Bergen. 7.000 m² Wasser- und Saunawelten, 35 Jahre Wellness. Im Posthotel kann die Reise ins Ich beginnen. Für Gäste ab 14 Jahren. • A 6215 Achenkirch am Achensee, TIROL Fon +43-(0)5246-6522, www.posthotel.at

Landstil trifft Lifestyle. Das familiengeführte Hotel am schönen Niederrhein verfügt über 80 stilvolle Zimmer und Suiten. Vom kompakten Einzelzimmer bis zur ­luxuriösen Penthousesuite bieten sie höchsten Komfort, damit Sie vollkommen abschalten können. Im exklusiven Livingroom-Spa treffen Naturmaterialien auf Designermöbel und bieten Ihnen damit eine ganz besondere Art der Entspannung.

Sport & W ellness SEEHOTEL AM NEUKLOSTERSEE **** 2

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Erleben Sie vier Saunen und zwei Dampfbäder, einen Indoor- und einen Outdoorpool, das Aktiv-Center oder das einzigartige Spa-Kino. Das junge Küchenteam verwöhnt Sie mit einer ausgefallenen und kreativen Küche, und das Service überzeugt mit Fürsorge und Professionalität. • D 46514 Schermbeck, NORDRHEIN-WESTFALEN Fon +49-(0)2856-91400, www.landhotel.de

SEEZEIT LODGE HOTEL & SPA **** s 3 Neu eröffnetes Wellnessresort auf einem bewaldeten Kap am Bostalsee. Jetzt entdecken: Zimmer und Suiten mit herrlichem Seeblick, Restaurant, Bar, Veranstaltungsräume, 2.700 m² großes Seezeit-Spa mit keltischem Saunadorf. • D 66625 Gonnesweiler, SAARLAND Fon +49-(0)6852 8098-0 www.seezeitlodge.de

SALZBURGERHOF GOLF- & GENIESSERHOTEL *****s 4 Fünf Sterne superior, vier Relax-Guide-Lilien, zwei Gault-Millau-Hauben. 36-Loch-Golfparcours, Gault-Millau-Hotel des Jahres 2013. • A 5700 Zell am See, SALZBURG Fon +43-(0)6542-765-0, www.salzburgerhof.at

POSTHOTEL ACHENKIRCH ***** 4 Ein Spielplatz für das Ich in den Tiroler Bergen. 7.000 m² Wasser- und Saunawelten, 35 Jahre Wellness. Im Posthotel kann die Reise ins Ich beginnen. Für Gäste ab 14 Jahren. • A 6215 Achenkirch am Achensee, TIROL Fon +43-(0)5246-6522, www.posthotel.at

• D 23992 Nakenstorf, MECKLENBURG-VORPOMMERN Fon +49-(0)38422-457-0, www.seehotel-neuklostersee.de

NATURHOTEL CHESA VALISA **** 2 Bio-Refugium im Kleinwalsertal: Auszeit, Entspannung und Biogenuss auf höherer Ebene. Schipisten und Wanderwege beginnen und enden am Hotel. V­ orarlberger Holzarchitektur besticht durch Klarheit. Alpin-Spa mit ganzjährig beheiztem Außen­becken, verschiedenen Saunen und viel Platz. Breites Angebot an Treatments mit Schwerpunkt Ayurveda, Naturkosmetik von Pharmos Natur und Marías Salzburg. Aktivprogramm in- und outdoor mit Trainerteam, Yoga, Qi Gong, Tai Chi – auch Seminare und Kurse. Österreichischer Weinkeller, Grüne-Hauben-Küche ausschließlich in Bioqualität, auch ayurvedisch und vegan. Tradition seit 1507, Biohotel seit 2007. • A 6992 Hirschegg/Kleinwalsertal, VORARLBERG Fon +43-(0)5517-5414-0, www.naturhotel.at

L uxus & Wellness GUT VARENDORF 3 Das Wellnessparadies nur für Damen, ausgezeichnet mit drei Lilien!

• D 49597 Rieste-Süd NIEDERSACHSEN Fon +49-(0)5464-9205-0 www.gut-varendorf.de

HOTEL BAREISS ***** s 4

familie & W E L L N E S S ALMHOF FAMILY RESORT **** s 2

Ferienresort und Refugium für Genießer. Relaxing im weitläufigen „Wellness, Beauty & Spa“. Genuss in exklusiven Hotelrestaurants und drei À-la-carte-­ Restaurants. Elegant-geschmackvolles Wohnen im Landhausstil. • D 72270 Baiersbronn-Mitteltal, BADEN-WÜRTTEMBERG Fon +49-(0)7442-470, www.bareiss.com

POSTHOTEL ACHENKIRCH ***** 4 Ein Spielplatz für das Ich in den Tiroler Bergen. 7.000 m² Wasser- und Saunawelten, 35 Jahre Wellness. Im Posthotel kann die Reise ins Ich beginnen. Für Gäste ab 14 Jahren. • A 6215 Achenkirch am Achensee, TIROL Fon +43-(0)5246-6522 www.posthotel.at

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude: Ab Sommer 2018 ist der Almhof die beste Adresse, wenn Familien- und Wellnessurlaub kombiniert werden sollen. Warum sind wir der Meinung, dass der Almhof diese so unterschiedlichen Ansprüche abdeckt? Der Almhof hat die ideale Größe für ein Familien­ hotel. Groß genug, um eine tolle Infrastruktur für Kids und Eltern und gleichzeitig eine familiäre Atmosphäre, die das Haus so besonders macht, anbieten zu können. Dazu die kurzen, übersichtlichen Wege: Der Almhof ist ­nahezu barriere­frei und klar strukturiert. Das ideale Familienhotel, auch archi­ tektonisch! Wir freuen uns, Sie ab Juli 2018 bei uns verwöhnen zu dürfen! • A 6281 Gerlos, TIROL Fon +43-(0)5284-5323, www.familyresort.at

SEEHOTEL AM NEUKLOSTERSEE **** 2 Privat geführtes Wohlfühlhotel am Ufer des Neuklostersees (nahe Wismar). Mit eigenem Sandstrand, Hallenbad und umfangreichem Sport- und Wellnessange­bot. Sein Restaurant „Allesisstgut“ ist mit einem „Bib Gourmand“ des Guide ­Michelin ausgezeichnet.

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HOTEL & SPA DER STEIRERHOF ***** 4 Eigene Therme mit 7 Pools, 10 Saunen und Ladys-Spa – nur für Hotelgäste. Vitalabteilung mit Kurarzt, TCM, Massagen, Wickeln und Packungen, Bädern, Heilgymnastik, Kosmetik. Aktivprogramm, Haubenküche, Panoramaterrasse – und vieles mehr! • A 8271 Bad Waltersdorf, STEIERMARK Fon +43-(0)3333-3211-0 www.dersteirerhof.at

schifahren & Wellness SALZBURGERHOF GOLF- & GENIESSERHOTEL *****s 4 Fünf Sterne superior, vier Relax-Guide-Lilien, zwei Gault-Millau-Hauben. 36-Loch-Golfparcours, Gault-Millau-Hotel des Jahres 2013.


HOTEL & SPA DER STEIRERHOF ***** 4

• A 5700 Zell am See, SALZBURG Fon +43-(0)6542-765-0 www.salzburgerhof.at

NATURHOTEL EDELWEISS WAGRAIN **** 2

Eigene Therme mit sieben Pools, 10 Saunen und Ladys-Spa – nur für Hotelgäste. Vitalabteilung mit Kurarzt, TCM, Massagen, Wickeln und Packungen, Bädern, Heilgymnastik, Kosmetik. Aktivprogramm, Haubenküche, Panoramaterrasse – und vieles mehr! • A 8271 Bad Waltersdorf, STEIERMARK Fon +43-(0)3333-3211-0, www.dersteirerhof.at

QUELLENHOTEL HEILTHERME BAD WALTERSDORF **** 2

In Traumlage am Sonnenplateau Weberlandl verfügt das Naturhotel Edelweiss über ein einzigartiges Panorama und ermöglicht den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt. Durch die Lage an der Rote-8er-Gondel haben unsere Gäs­te einen Direkteinstieg in Österreichs größtes Schigebiet: die Skiwelt amadé. Direkt neben dem Hotel liegt die Wagraini’s Winterwelt mit K ­ inderschischule und Betreuungsprogramm. In unserem Green Spa mit ­Sauna, Dampfbad und Indoorpool lässt es sich nach einem Wander- oder Schitag wunderbar entspan­nen oder im Sommer im Schwimmbiotop erfrischen. Von unserer Terrasse genießen Sie ein grandioses Panorama auf die ­Wagrainer Bergwelt. • A 5602 Wagrain, SALZBURG Fon +43-(0)6413-8447, www.mein-edelweiss.at

Erstes Zwei-Thermen-Resort Österreichs: 28.000 m² Wohlfühllandschaft mit zwei eigenen Thermen: der ­Quellenoase nur für Hotelgäste und der neue Heiltherme mit Ruheoasen und dem Restaurant Quellblick. • A 8271 Bad Waltersdorf, STEIERMARK Fon +43-(0)3333-500-0 www.heiltherme.at

BIO-Wellness NATURHOTEL CHESA VALISA **** 2

HOTEL BERGHOF **** 1 Familiär geführte Gastlichkeit vor einer herrlichen Bergkulisse. Kuli­narische ­saisonale Köstlichkeiten, Schnapsbücherl, Weinkarte, Sauna, Spa und Hundefreundlichkeit. • A 8972 Ramsau am Dachstein, STEIERMARK Fon +43-(0)3687-81848-0, www.hotel-berghof.at

wein & W ellness LANDGUT ALTHOF **** 1 700 Jahre alter Gutshof am Fuße der Weinberge. Premium-Winzerzimmer, ­eigene Gebietsvinothek und Heuriger. ­Vino-Spa mit der in Österreich exklusiv angewendeten SanVino-Weinkosmetik und Infinity-Dachpool. • A 2070 Retz, NIEDERÖSTERREICH Fon +43-(0)2942-3711 www.althof.at

HEI L- & T H ER M A L Q U E L L E N KLAMMER‘S KÄRNTEN **** 1 Innovatives Viersternhotel für alle, die Luxus leger genießen möchten. Ein Haus mit sehr guter Küche und vielen Orten des Glücks: Wellnessoase, Beauty-Abteilung, eigene Alm und Yoga-Wochen. • A 5630 Bad Hofgastein, SALZBURG Fon +43-(0)6432-6711-0 www.hotel-kaernten.com

Bio-Refugium im Kleinwalsertal: Auszeit, Entspannung und Biogenuss auf höherer Ebene. Schipisten und Wanderwege beginnen und enden am Hotel. Vorarlberger Holzarchitektur besticht durch Klarheit. Alpin-Spa mit ganz­jährig beheiztem Außenbecken, verschiedenen Saunen und viel Platz. Breites Angebot an Treatments mit Schwerpunkt Ayurveda, Naturkosmetik von ­Pharmos Natur und Marías Salzburg. Aktivprogramm in- und outdoor mit Trainer­team, Yoga, Qi Gong, Tai Chi – auch Seminare und Kurse. Österreichischer Weinkeller, Grüne-Hauben-Küche ausschließlich in Bioqualität, auch ayurvedisch und vegan. Tradition seit 1507, Biohotel seit 2007. • A 6992 Hirschegg/Kleinwalsertal, VORARLBERG Fon +43-(0)5517-5414-0, www.naturhotel.at

DER DABERER – DAS BIOHOTEL **** s 3 Neues Natur-Spa mit Raum und Weitblick, Lieblingsplatz-Garantie sowie achtsamen Treatments. Schlichte, ­klare Architektur, feine Atmosphäre, Bio­ küchengenuss, privates Naturresort ums Haus, Yoga, Waldsauna und Naturteich. • A 9635 St. Daniel, KÄRNTEN Fon +43-(0)4718-590 www.biohotel-daberer.at

G E S U N dHE I T S H O T E L S BAD CLEVERS GESUNDHEITSRESORT & SPA 2 Unser ganzheitliches Konzept für „Medical- & Wellnessurlaub im Allgäu“ besteht R E L AX Magazin 2018

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aus moderner Medizin, Naturheilkunde (Kneipp und F. X. Mayr), Wohlfühlanwendungen sowie den fünf Elementen Wasser, Bewegung, Balance, Ernährung und Pflanzen. Wir machen Ihnen Lust auf gesundes Leben! • D 87730 Bad Grönenbach, BAYERN Fon +49-(0)8334-609-101, www.bad-clevers-gesundheitsresort-spa.de

KLINIK PIRAWARTH 3 Ganzheitlich orientierte Rehabilitation für neurologische, orthopädische und ­psychosomatische Erkrankungen zur Wiedererlangung körperlicher und geistiger Gesundheit. Wohlfühlen in gehobenem Ambiente mit Hallenbad, Sauna, Tepidarium und Infrarotkabine. Breites komplementärmedizinisches Angebot, auch Ayurveda. • A 2222 Bad Pirawarth, NIEDERÖSTERREICH Fon +43-(0)2574-29160-0, www.klinik-pirawarth.at

GESUNDHEITSRESORT LEBENSQUELL BAD ZELL **** s 1 Gesundheitshotel mit Wohlfühlambiente, medizinisches Kompetenzzentrum mit Radonheilbad und Ganzkörperkältekammer im schönen Mühlviertel. • A 4283 Bad Zell, OBERÖSTERREICH Fon +43-(0)7263-7515, www.lebensquell-badzell.at

1. ZENTRUM FÜR TRADITIONELLE EUROPÄISCHE MEDIZIN 1 Archetypische Anwendungen, Menüs, Kräuter ... Im Curhaus Bad Kreuzen erleben Sie inmitten der schönen Mühlviertler Naturlandschaft die alte Heilkunst Europas als wahren Jungbrunnen. • A 4362 Bad Kreuzen, OBERÖSTERREICH Fon +43-(0)7266-6281, www.tem-zentrum.at

DIE KLAUSE GESUNDHEITSGUT 3 Die perfekte Kombination von Akademie, Kunst und Stressmedizin. Training und Entschleunigung in mit drei Lilien ausgezeichnetem Ambiente. Refugium mit 15 Betten und zertifizierter Bioküche. • A 8344 Bad Gleichenberg, STEIERMARK Fon +43-(0)3159-44915, www.die-klause.at

Wellness am wasser DAS AHLBECK HOTEL & SPA **** s 1 Boutiquehotel am feinsandigen Strand der Insel Usedom, Ostsee. Wellness à la carte auf 1.250 m² mit Sauna-, Schwimmbad- und Cardio-Fitnesslandschaft. • D 17419 Seebad Ahlbeck, MECKLENBURG-VORPOMMERN Fon +49-(0)38378-4994-0 www.das-ahlbeck.de

MEERLUST **** s 2 Familiengeführtes Wellnesshotel mit regionaler Frischeküche und außergewöhnlichem Service. In ruhiger Lage, direkt hinter dem Deich am Sandstrand, mitten im Nationalpark. • D 18374 Zingst, MECKLENBURG-VORPOMMERN Fon +49-(0)38232-885-0 www.hotelmeerlust.de

SEEZEIT LODGE HOTEL & SPA **** s 3 Neu eröffnetes Wellnessresort auf einem bewaldeten Kap am Bostalsee. Jetzt entdecken: Zimmer und Suiten mit herrlichem Seeblick, Restaurant, Bar, Veran­ staltungsräume, 2.700 m2 großes Seezeit-Spa mit keltischem Saunadorf. • D 66625 Gonnesweiler, SAARLAND Fon +49-(0)6852-8098-0 www.seezeitlodge.de

RELAIS & CHÂTEAUX-HOTEL SCHLOSS SEEFELS ***** 3 Das Relais & Châteaux-Hotel bietet Ihnen: Traumlage am Wörthersee, Felsen und See-Spa mit beheiztem Seebad (28 °C), hervorragende Küche mit zwei Hauben, Bootstransfer zum Golfplatz. • A 9212 Pörtschach, KÄRNTEN Fon +43-(0)4272-2377 www.seefels.com

SEEHOTEL ENZIAN **** 1 Thermalhotel Fontana **** s 1 Das kreative Gesundheitshotel mit hoteleigenem Thermalinnen- und außenbecken liegt wunderschön eingebettet im Bad Radkersburger Kurpark. Umfangreiches Therapie-, Kosmetik- und Wohlfühlangebot sowie ärztliche Leistungen! • A 8490 Bad Radkersburg, STEIERMARK Fon +43-(0)3476 4155-0 www.hotelfontana.at

G’SUND & NATUR HOTEL DIE WASNERIN **** s 3 Auszeit-Refugium inmitten der vielseitigsten Region Österreichs. Natürliches „Auszeiteln“ mit professionellem Yoga- und Gesundheitsangebot, einzigartigem Literaturprogramm sowie liebevoller Dienstleistung und außergewöhnlichen ­Details. Für qualitätsorientierte Gäste. • A 8990 Bad Aussee, STEIERMARK Fon +43-(0)3622 52108, www.diewasnerin.at

Ein Sommer- und Winterparadies am See. Das kleine, romantische und exquisite, von der Familie Cieslar persönlich geführte Hotel. Highlight zu jeder Jahreszeit ist unser auf 100 Pfählen ruhendes See-Spa direkt am Wasser mit atemberaubendem Blick auf den See und die Berge. Neu: exklusive Suiten direkt am Wasser und ­Ferienwohnungen in unserem Landhaus. • A 9762 Weißensee, KÄRNTEN Fon +43-(0)4713-2221 www.seehotelenzian.at

kleine wellnesshotels HOTEL SALINENSEE *** 1 Ruhige Lage unweit vom Stadtkern am wunderschön gelegenen Salinensee. ­Familiär geführt, mit modernen Zimmern und Suiten, Spa mit Indoor-Pool und Saunen. Regionale und saisonale Köstlichkeiten aus der Küche. • D 78073 Bad Dürrheim, BADEN-WÜRT- TEMBERG, Fon +49-(0)7726-3705-0 www.hotel-salinensee.de

KU RH ÄUSER BAD CLEVERS GESUNDHEITSRESORT & SPA 2

LANDHAUS WACHTELHOF ***** S 2

Unser ganzheitliches Konzept für „Medical- & Wellnessurlaub im Allgäu“ besteht aus moderner Medizin, Naturheilkunde (Kneipp und F. X. Mayr), Wohlfühlanwendungen sowie den fünf Elementen Wasser, Bewegung, Balance, Ernährung und Pflanzen. Wir machen Ihnen Lust auf gesundes Leben! • D 87730 Bad Grönenbach, BAYERN Fon +49-(0)8334-609-101 www.bad-clevers-gesundheitsresort-spa.de

Entspannung pur in einem der schönsten Fünfsternhotels Niedersachsens: Wachtel­hoftherme mit mehr als 1.000 m² Wellness, Fitness, Sauna und Pool. 38 Zimmer und ausgezeichnete Landhausküche im Restaurant „Die Wachtelei“. ­ Die neu gestalteten Boutique-Zimmer überraschen mit detailverliebter Ein­ richtung, Regenduschen und modernem Komfort. Seit 27 Jahren ist der familien­ geführte Wachtelhof erfolgreich in Rotenburg zu Hause. Viele Mitarbeiter – a­ llen voran der Küchenchef – begleiten das Haus ebenso lang und sorgen für eine

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R EL AX Magazin 2018


freundschaftliche Wohlfühlatmosphäre. Das Team rund um die beiden Direktoren Heiko K. Kehrstephan und Philipp Lennartz freut sich sehr auf Sie! • D 27356 Rotenburg, NIEDERSACHSEN Fon +49-(0)4261-853-0 www.wachtelhof.de

WELLNESS- UND FERIENHOTEL REPPERT **** s 3 Exklusiv für unsere Hausgäste bietet das Reppert ein mehrfach ausgezeichnetes Spa auf 1.000 m². Drei Schwimmbäder, Sportmöglichkeiten und unberührte Natur schaffen einen perfekten Rahmen für Ihren Urlaub. • D 79856 Hinterzarten/Hochschwarzwald, BADEN-WÜRTTEMBERG Fon +49-(0)7652-1208-0 www.reppert.de

VILLA GLEICHENBERG 2 Wohnen unter einem guten Stern im Jugendstil-Schmuckkästchen. Feines Spa, ­Bioküche, Top-Rankings für Poolwasser und Hotelküche. Herzlich willkommen bei Gerti und Reinhard Kaulfersch! • A 8344 Bad Gleichenberg, STEIERMARK Fon +43-(0)3159-2424 www.gleichenbergerhof.at

JUFFING HOTEL & SPA **** s 3 Modernes Wellness- und Genießerhotel in ruhiger Naturlandschaft: Familien­ betrieb mit 92 Betten, traumhaften ­Suiten, nagelneuen Zimmern, sehr guter Naturküche und modernem Spa mit Außenpool. • A 6335 Thiersee, TIROL Fon +43-(0)5376-5585-0 www.juffing.at

BAD CLEVERS GESUNDHEITSRESORT & SPA 2 Unser ganzheitliches Konzept für „Medical- & Wellnessurlaub im Allgäu“ besteht aus moderner Medizin, Naturheilkunde (Kneipp und F. X. Mayr), Wohlfühlanwendungen sowie den fünf Elementen Wasser, Bewegung, Balance, Ernährung und Pflanzen. Wir machen Ihnen Lust auf gesundes Leben! • D 87730 Bad Grönenbach, BAYERN Fon +49-(0)8334-609-101 www.bad-clevers-gesundheitsresort-spa.de

NATURHOTEL EDELWEISS WAGRAIN **** 2 In Traumlage am Sonnenplateau Weberlandl verfügt das Naturhotel Edelweiss über ein einzigartiges Panorama und ermöglicht den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt. Durch die Lage an der Rote-8er-Gondel haben unsere Gäste ­einen Direkteinstieg in Österreichs größtes Schigebiet: die Skiwelt amadé. Direkt neben dem Hotel liegt die Wagraini’s Winterwelt mit Kinderschischule und Be­treuungsprogramm. In unserem Green Spa mit Sauna, Dampfbad und Indoorpool lässt es sich nach einem Wander- oder Schitag wunderbar entspannen oder im Sommer im Schwimmbiotop erfrischen. Von unserer Terrasse genießen Sie ein grandioses Panorama auf die Wagrainer Bergwelt. • A 5602 Wagrain, SALZBURG Fon +43-(0)6413-8447 www.mein-edelweiss.at

HOTEL AM HOLAND *** 2 16. Platz in der Gourmetwertung! Kleines Hotel mit 12 Zimmern für Paare in ­ruhiger Südhanglage mit wunderschönem Panoramablick oberhalb des Ortes. ­Liegewiese, Terrasse und Wellness nur für Hotelgäste. • A 6883 Au/Bregenzerwald, VORARLBERG Fon +43-(0)5515-2932 www.amholand.at

WEINHOF KAPPEL **** 1

wandern & Wellness RIMBERG **** 1 713 m über dem Alltag in Alleinlage mit Fernsicht. Traditionshaus im Hoch­ sauerland bei Winterberg, hochwertig modernisiert, 100 Betten und 2.000 m² Wellnessbereich. • D 57392 Schmallenberg-Rimberg, NORDRHEIN-WESTFALEN Fon +49-(0)2974-777-0 www.hotel-rimberg.de

WELLNESS- UND FERIENHOTEL REPPERT **** s 3 Exklusiv für unsere Hausgäste bietet das Reppert ein mehrfach ausgezeichnetes Spa auf 1.000 m². Drei Schwimmbäder, Sportmöglichkeiten und unberührte Natur schaffen einen perfekten Rahmen für Ihren Urlaub. • D 79856 Hinterzarten/Hochschwarzwald, BADEN-WÜRTTEMBERG Fon +49-(0)7652-1208-0 www.reppert.de

DAS KRANZBACH Hotel & WELLNESS-REFUGIUM ***** 4 Ruhe- und Alleinlage im Bergtal mit Blick auf die Zugspitze. Spa in der Natur mit großer Liegewiese, Pool- und Saunalandschaft. Separates Ladys-Spa, Massagen und Kosmetik. Yoga-Plattform mitten im Wald. Frische Küche, kreatives Design und romantische Atmosphäre. • D 82493 Kranzbach-Klais, BAYERN Fon +49-(0)8823-928000 www.daskranzbach.de

DORFHOTEL FASCHING **** 3

Nicht bloß ein Weinhotel und auch nicht nur ein Wellnesshotel: Der wunderschön gelegene Weinhof am Sausaler Weinberg inmitten der südsteirischen Weinberge verbindet die Welten von Spa und Wein mit dem Charme eines Familienbetriebs. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Ihnen eine Zeit der Erholung, der Entschleunigung und des Genusses zu bieten. Mit 21 freundlichen Zimmern, eigenem Weingut, Weinberg-Spa mit Winzersauna, beheiztem Salzwasseraußenpool sowie Liegewiese mit herrlichem Ausblick in die südsteirische Weinhügelidylle. Massagen können Sie bei geeigneter Witterung auch im ­Freien genießen. Sommerküche auf der fabelhaften Restaurantterrasse. • A 8442 Kitzeck im Sausal, STEIERMARK Fon +43-(0)3456-2347, www.weinhof-kappel.at

Familiär geführtes Wellness- und Wanderhotel: 1.300 m² großes Spa mit Panoramahallenbad, ganzjährig beheiztem Außenpool, großzügigem ­Innen- und Außenliegebereich sowie geräumigen Zimmern. • A 8654 Fischbach, STEIERMARK +43-(0)3170-262 www.dorfhotel-fasching.at

PANORAMAHOTEL OBERJOCH **** s 2 Modernes Wellness- und Genießerhotel mit atemberaubendem Bergpanorama. Familien­betrieb mit 114 Zimmern und 14 Chalets im modernen alpinen Stil und ­regionaler Küche. Modernes Alpin-Spa auf 3.000 m² mit Kosmetik von Clarins und R E L AX Magazin 2018

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Primavera. • D 87541 Bad Hindelang-Oberjoch, BAYERN Fon +49-(0)8324-9333-0 www.panoramahotel-oberjoch.de

RELAX & WANDERHOTEL POPPENGUT **** 1 Wandern & genießen im Stodertal, familiär geführtes Hotel, gemütliches ­Ambiente, feinste Gourmetküche, harmonischer Wellnessbereich in Gartenlage, Ruhe und Erholung pur. • A 4573 Hinterstoder, OBERÖSTERREICH Fon +43-(0)7564-5268 www.poppengut.at

NATURHOTEL EDELWEISS WAGRAIN **** 2 In Traumlage am Sonnenplateau Weberlandl verfügt das Naturhotel Edelweiss über ein einzigartiges Panorama und ermöglicht den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt. Durch die Lage an der Rote-8er-Gondel haben unsere ­Gäste ­einen Direkteinstieg in Österreichs größtes Schigebiet: die Skiwelt amadé. ­Direkt neben dem Hotel liegt die Wagraini’s Winterwelt mit Kinderschischule und ­Betreuungsprogramm. In unserem Green Spa mit Sauna, Dampfbad und Indoorpool lässt es sich nach einem Wander- oder Schitag wunderbar entspannen oder im Sommer im Schwimmbiotop erfrischen. Von unserer Terrasse genießen Sie ein grandioses Panorama auf die Wagrainer Bergwelt. • A 5602 Wagrain, SALZBURG Fon +43-(0)6413-8447 www.mein-edelweiss.at

KLAMMER’S KÄRNTEN **** 1 Innovatives Viersternhotel für alle, die Luxus leger genießen möchten. Ein Haus mit sehr guter Küche und vielen Orten des Glücks: Wellnessoase, Beauty-­ Abteilung, eigene Alm und Yoga-Wochen. • A 5630 Bad Hofgastein, SALZBURG Fon +43-(0)6432-6711-0 www.hotel-kaernten.com

HOTEL BERGHOF **** 1 Familiär geführte Gastlichkeit vor herrlicher Bergkulisse. Kulinarische saisonale Köstlichkeiten, Schnapsbücherl, Weinkarte, Sauna, Spa und Hundefreundlichkeit. • A 8972 Ramsau am Dachstein, STEIERMARK Fon +43-(0)3687-81848-0 www.hotel-berghof.at

• A 6215 Achenkirch am Achensee, TIROL Fon +43-(0)5246-6522 www.posthotel.at

Fasten & E ntschlacken BAD CLEVERS GESUNDHEITSRESORT & SPA 2 Unser ganzheitliches Konzept für „Medical- & Wellnessurlaub im Allgäu“ besteht aus moderner Medizin, Naturheilkunde (Kneipp und F. X. Mayr), Wohlfühlanwendungen sowie den fünf Elementen Wasser, Bewegung, Balance, Ernährung und Pflanzen. Wir machen Ihnen Lust auf gesundes Leben! • D 87730 Bad Grönenbach, BAYERN Fon +49-(0)8334-609-101 www.bad-clevers-gesundheitsresort-spa.de

AY U R VE DA AUM-KURZENTRUM FÜR AYURVEDA 1 Traditionelle, authentische Ayurvedakuren, seit 1994 in Deutschland. ­Qualifiziertes, erfahrenes Team, idyllische Lage, meditative Atmosphäre, ­individuelle Betreuung. • D 74629 Pfedelbach, BADEN-WÜRTTEMBERG Fon +49-(0)7949-590, www.ayurvedakuren.com

NATURHOTEL CHESA VALISA **** 2 Bio-Refugium im Kleinwalsertal: Auszeit, Entspannung und Biogenuss auf höherer Ebene. Schipisten und Wanderwege beginnen und enden am Hotel. V­ orarlberger Holzarchitektur besticht durch Klarheit. Alpin-Spa mit ganzjährig beheiztem Außen­becken, verschiedenen Saunen und viel Platz. Breites Angebot an Treatments mit Schwerpunkt Ayurveda, Naturkosmetik von Pharmos Natur und Marías Salzburg. Aktivprogramm in- und outdoor mit Trainerteam, Yoga, Qi Gong, Tai Chi – auch Seminare und Kurse. Österreichischer Weinkeller, Grüne-Hauben-Küche ausschließlich in Bioqualität, auch ayurvedisch und vegan. Tradition seit 1507, Biohotel seit 2007. • A 6992 Hirschegg/Kleinwalsertal, VORARLBERG Fon +43-(0)5517-5414-0 www.naturhotel.at

adults only DAS KRANZBACH Hotel & WELLNESS-REFUGIUM ***** 4

GRÄFLICHER PARK GRAND RESORT **** s 3

Ruhe- und Alleinlage im Bergtal mit Blick auf die Zugspitze. Spa in der Natur mit großer Liegewiese, Pool- und Saunalandschaft. Separates Ladys-Spa, Massagen und Kosmetik. Yoga-Plattform mitten im Wald. Frische Küche, kreatives Design und romantische Atmosphäre. • D 82493 Kranzbach-Klais, BAYERN Fon +49-(0)8823-928000 www.daskranzbach.de

DAS KÖNIG LUDWIG WELLNESS & SPA RESORT ALLGÄU ****s 2 Im Königswinkel in Alleinlage mit unverbautem Bergblick gelegen, begeistert das König Ludwig mit 4.500 m2 Wellness, sieben Saunen, neuem Ruhehaus, ­beheiztem Innen- und Außenpool, Fitnessstudio, exzellenter Küche und Vinothek. • D 87645 Schwangau/Allgäu, BAYERN Fon +49-(0)8362-889-0 www.koenig-ludwig-hotel.de

POSTHOTEL ACHENKIRCH ***** 4 Ein Spielplatz für das Ich in den Tiroler Bergen. 7.000 m² Wasser- und Saunawelten, 35 Jahre Wellness. Im Posthotel kann die Reise ins Ich beginnen. Für Gäste ab 14 Jahren.

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Erleben Sie Tage, so wie sie sein sollten. Heute schon entspannt? Denken Sie darüber nach, wie Ihr Tag bislang war. Denken Sie weiter. Wie könnte er sein? Wellness und Spa, Genuss und ausgezeichnete Kulinarik. Luxus, Lebensfreude und Wohlbefinden für Körper, Seele und Geist. So weit ist das gar nicht weg, denn wir liegen mit unserem Vierstern-superior-Hotel mitten in ­Ostwestfalen: am Fuße des Teutoburger Waldes in Bad Driburg. Kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns darauf, Sie begrüßen zu dürfen. Es wird Zeit für Entspannung und vollendete Gastfreundschaft. Machen Sie sich auf den Weg und erleben Sie Tage, so wie sie sein sollten. • D 33014 Bad Driburg, NORDRHEIN-WESTFALEN Fon +49-(0)5253-9523-0, www.graeflicher-park.de


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Wiederverwendung des Inhalts (auch auszugsweise) nur mit schriftlicher Zustimmung gestattet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos keine Haftung. Das Magazin RELAX erscheint seit 1997 einmal jährlich im Februar. RELAX® und RELAX Guide® sind eingetragene Warenzeichen – Registered Trademark.

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