Nr. 12 22.12.2011 www.dorfblitz.ch inserate@dorfblitz.ch redaktion@dorfblitz.ch
Jeden Tag geht ein neues «Türchen» auf
Im Überblick Luftraumüberwachung
Und wieder leuchten die Adventsfenster Die Adventszeit ist die Zeit der Lichter. Flaniert man im Dezember durch die drei Dorf-Blitz-Gemeinden, wird es offensichtlich: Zahlreiche Beleuchtungen mit weihnachtlichen Sujets erhellen Fenster, Balkone und Gärten. Zur Einstimmung auf Weihnachten leuchten im «Bächli II»-Quartier und in Baltenswil (Bassersdorf) sowie in Brütten viele Adventsfenster.
Patrick Dähler (Bassersdorf) erzählt über seinen Beruf: Er ist Kommandant in der Einsatzzentrale für die militärische Luftraumüberwachung. Seiten 4/5
Wasserdruckprobleme In den Leitungssystemen Brüttens ist der Druck zu schwach; seit Jahren verlangt der Kanton nach Massnahmen für eine Problembehebung. Der Gemeinderat hat aus zwei möglichen Varianten entschieden: Eine Pumpenanlage wird geplant. Seite 23
Wirtewechsel «Bären» Am 30. April wurde der gemeindeeigene Nürensdorfer «Bären» mit Astrid und Arul Sellan feierlich eröffnet. Per Ende Januar, nach also nur neun Monaten, verabschiedet sich das Wirtepaar bereits wieder. Seite 29
von Monica Plüss Adventskalender kennt man als christlichen Brauch seit dem 19. Jahrhundert. Sie dienten früher als Zählhilfe, um die verbleibenden Tage vom ersten Adventssonntag oder vom 1. bis zum 24. Dezember zu zählen, die Wartezeit zu visualisieren und um sich gemeinsam auf das bevorstehende Weihnachtsfest zu freuen. Früher kannte man die erleuchteten Fenster vor allem an Ratshäusern oder an Schulbauten, meist durch die Kirchgemeinden organisiert. Später und bis heute koordinieren Vereine, Nachbarn oder Freunde in Wohnquartieren Fensterbeleuchtungen; dabei spricht
man dann von «lebenden» oder «begehbaren» Adventskalendern. Bei diesem Brauch wird an jedem Abend in der Adventszeit ein Fenster an einem anderen Haus weihnachtlich geschmückt und beleuchtet. Die Besucher treffen sich am Tag der Beleuchtung zu einem Glas Punsch, Wein oder sonst etwas Kulinarischem vor oder im Haus, sitzen zusammen und plaudern.
Familien für ein Adventsfenster zu gewinnen; so wird im Durchschnitt nur jeden zweiten Abend ein Fenster erleuchtet. Jedem steht es frei, ein «Open-House» zu veranstalten, sich im Freien zu treffen oder die Türen geschlossen zu lassen. Stehen die Türen offen, dürfen alle Interessierten teilnehmen. Die Fenster sind bis zum 31. Dezember beleuchtet, jeweils von 17 bis mindestens 22 Uhr. «Die gemütlichen Abende dauern aber meist länger, wie die Erfahrung in den letzten Jahren gezeigt hat», erzählt Organisatorin Conny Schwinnen. Sie fügt an: «Wir geniessen es sehr, dass jeder teilnehmen kann, niemand aber sich verpflichtet fühlen muss.»
Nur jeden zweiten Abend
Nicht immer einfach
Kurz nach dem Einzug in das «Bächli II»-Quartier kamen dessen Bewohner auf die Idee, sich mittels Adventsfenstern näher kennenzulernen. Seit Beginn ist es nicht gelungen, 24 der 38
Vroni Bölsterli vom Dorfverein organisiert und koordiniert jährlich die Adventsfenster in Baltenswil, die Fortsetzung auf Seite 2
Spiessumdrehung Zum Jahresende hat der Dorf-Blitz den «Spiess umgedreht»: Die Mitglieder des Redaktionsteams beantworten die Frage «Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?» für einmal selbst. Seiten 38 bis 41
Themen aus den Gemeinden Bassersdorf
ab Seite 7
Brütten
ab Seite 21
Nürensdorf
ab Seite 28
Auch in Baltenswil wird die Tradition der «begehbaren» Adventskalender gepflegt: Festliches Licht in Hülle und Fülle am Holzacherweg bei der Familie Crosara. (Bilder: Mano Reichling)
Zum Jahreswechsel
Susanne Reichling
Wie immer zum Jahreswechsel, werden wir auch dieses Mal wieder Hoffnungen und Erwartungen an die bevorstehenden zwölf Monate richten. In
Fortsetzung von Seite 1 vom 1. Dezember bis 2. Januar erstrahlen. «Es ist nicht immer einfach, die zwei Dutzend Teilnehmer zu finden, einige melden sich von selbst, gleich mit Datumswunsch, für die fehlenden Daten gehe ich dann von Tür zu Tür.» Und Yolanda Fernandez Kelly erklärt: «Wenn wie dieses Jahr das Datum bei uns auf einen Tag fällt, an dem ich arbeite, bleibt die Tür geschlossen, weil mir das sonst einfach zu viel wird. Oft dauert es länger, als ursprünglich geplant war». Bei Gisela und Franz Büschlen stand dieses Jahr an einem Sonntag die Türe offen und der Tisch war reich gedeckt; die fröhliche Runde zählte gut und gerne 15 Personen
Impressum
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Unabhängige Monatszeitung für die Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
Redaktionsleitung Susanne Reichling Dorf-Blitz Lättenstrasse 25 8308 Illnau Telefon: 052 343 68 77 Natel: 079 258 55 79 Fax: 086 052 343 68 77 E-Mail: redaktion@dorfblitz.ch susanne.reichling@dorfblitz.ch
solchen Momenten sehen wir Ziele vor uns, die mit der Übernahme von Pflichten, Verantwortung und meist auch ausserordentlichen Leistungen verbunden sind. Nicht selten jedoch treten unerwartete Ereignisse ein, wir müssen Zielvorgaben korrigieren und die Erwartungen anpassen, revidieren oder sogar ganz «streichen». Monat für Monat werden wir der unerbittlichen Realität gegenübergestellt. Ob im Privatleben oder im Arbeitsprozess: In unserer kurz-, mitteloder auch längerfristigen Planung stimmt die dann eingetretene Situation nicht mehr mit den einst angedachten Vorgaben überein. In solchen Momenten wird Flexibilität und Anpassung verlangt. Und dies in einer Zeit, die nur noch so dahinrast, wo alles zigfach be-
schleunigt erledigt sein muss und für Genügsamkeit, Genuss und Nichtstun fast kein Raum mehr bleibt.
und mehr. «Da ist man froh, wenn man ein gut gefülltes Gefrierfach hat und fortwährend Apérogebäck in den Ofen nachschieben kann. Wie viele Personen kommen ist ungewiss, das macht es ja auch spannend. Es ist eine prima Gelegenheit, sich besser kennenzulernen in der Nachbarschaft» so Gisela Büschlen. Auch bei Familie Bartsch klingelte einige Abende später die Hausglocke im Minutentakt, und die frisch gebackenen Leckereien und Getränke fanden reissenden Absatz.
in ein Adventsfenster stecken zu können. Die Vielfalt und Individualität, die im Dorf entsteht, ist wunderschön. Dieses Jahr konnten wir die Türen jedoch aus Termingründen leider nicht öffnen.» Ein besonders kreatives Adventsfenster hat der Brüttener Sami Kessler am 9. Dezember an der Brühlstrasse 14 a enthüllt: 72 Rechaud-Kerzen beleuchten einen imaginären Tannenbaum, der erst in reflektierenden Aluplatten von aussen sichtbar ist. Sami und Sylvie Kessler sind vor rund zwei Jahren nach Brütten gezogen und haben den originellen Adventsschmuck in ihrer grossen Werkstatt gemeinsam hergestellt. Auch in Brütten sind die Fenster des DorfAdventskalenders jeweils von 17 bis
Kreativität ist gefragt Für Irene Glanzmann war die Tradition neu, als sie in Brütten zuzog: «Ich geniesse es, meine Kreativität Sekretariat für Inserate/ Allgemeines Daniela Melcher Breitistrasse 66 · 8303 Bassersdorf Telefon: 044 836 30 60 Fax: 044 836 30 67 E-Mail: inserate@dorfblitz.ch sekretariat@dorfblitz.ch Bürozeiten: Montag 8.00–16.00 Uhr Internet: www.dorfblitz.ch PC 87-42299-8 Redaktion Susanne Beck Sandra De Vito Reto Hoffmann Kevin Knecht Daniela Melcher Lisa Neukom
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In wenigen Tagen wird die noch unbeschriebene Seite für das Jahrbuch 2012 geöffnet. 2011 war ein spannendes Jahr und einmal mehr vollgepfercht mit positiven und negativen Geschehnissen. Viele Bilder, Ereignisse und Momente werden uns in guter Erinnerung bleiben: Auf der Ebene Verein Dorf-Blitz sind dies ein motiviertes Team, treue Inserenten, eine interessierte Leserschaft und das 15-JahrJubiläum. Andere Vorkommnisse im noch laufenden Jahr erfüllen uns mit Sorge. Oder gar mit Entsetzen. Allem voran die Naturkatastrophen, aber auch die politischen Ereignisse in sich von Unterdrü-
Marianne Oberlin Monica Plüss Mano Reichling Susanne Reichling Konrad Schwitter Simon Städeli Christian Weiss Webmaster
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ckung befreienden Ländern, die Auswirkungen wirtschaftlicher Fehlplanungen und massiver Vertuschungs- und Betrugsaffären. Bis anhin in unserer sonst «so heilen Schweiz» eher unübliche (oder zumindest nicht aufgedeckte) Verhaltensmuster; ein wahrlich unrühmliches Kapitel! Doch, wie heisst es so schön und anmutig formuliert: «Jede Krise ist immer auch eine Chance». Und als unverbesserliche Optimistin muss ich hiermit gestehen: Ich glaube sogar daran, jedes Jahr aufs Neue. Im Namen der Redaktion wünsche ich Ihnen unbeschwerte und frohe Festtage sowie viel Glück und Erfolg für das neue Jahr. Susanne Reichling
Baltenswil: Samichlaus scheint zu merken, dass seine Zeit angebrochen ist.
22 Uhr beleuchtet und noch bis zum 26. Dezember zu bestaunen. Erscheinungsweise Jeden letzten Donnerstag im Monat gratis in alle Haushaltungen der Gemeinden Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf. Auflage 16. Jahrgang, 8900 Exemplare
Reto Hoffmann
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Redaktions-/Inserateschluss Textbeiträge und Inserate spätestens 10 Tage vor Erscheinen. Abonnement, exkl. MWST Jahresabonnement Fr. 54.–
Die nächste Ausgabe erscheint am 26. Januar 2012.
Dorf-Blitz
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Thema des Monats
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Die Weihnachtsfenster der Brüttener Turnhalle Chapf sind rekordverdächtig lang; möglicherweise für einen Guinessbuch-Eintrag geeignet?
72 Rechaudkerzen reflektieren im Spiegel einen imaginären Tannenbaum im Kessler-Fenster an der Brüttener Brühlstrasse.
Sylvie und Sami Kessler (Brütten) beim gemeinsamen Werken an ihrem ersten Adventsfenster.
Ein gutnachbarliches Prosit auf neue und bestehende Freundschaften in der «guten Stube» bei Familie Bartsch in Baltenswil.
Wenn schon kein Schnee liegt: In Brütten verzaubert er die Betrachter.
Unzählige Stunden Arbeitsaufwand wurden auch für dieses Werk in Baltenswil aufgewendet.
Auch im Bassersdorfer Bächli-Quartier ist der Samichlaus unterwegs.
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Monatsinterview
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Patrick Dähler dürfte der schnellste Bassersdorfer sein, zumindest in der Luft
«Ich machte meinen Bubentraum wahr» Der Bassersdorfer Patrick Dähler ist heute als Chief Air Defence für die militärische Luftraumüberwachung zuständig. Als F/A-18 Hornet Solo Display Pilot demonstrierte der heute 40-Jährige zudem von 2001 bis 2003 an europäischen Flugshows die Leistungsfähigkeit der Schweizer Luftwaffe. von Christian Weiss Wie wird man Militärpilot? Das ist eine lange Prozedur. Als ich anfing, musste man sich im Alter von 16 Jahren für die fliegerische Vorschulung anmelden. Dort absolvierte man dann mit 18 und 19 Jahren in zwei Kursen von je zwei Wochen die ersten Flugstunden auf einem einmotorigen Kolbenmotorflugzeug. Wer wollte, konnte nach dieser Vorschulung das Privatpilotenbrevet erwerben. Auch ich hab das gemacht und war so schon vor der Rekrutenschule Pilot. Ging es in der RS gleich mit Fliegen weiter? In den ersten vier Wochen gab es bei uns Grundausbildung wie bei den Füsilieren. Da wird mit dem Sturmgewehr geschossen, marschiert und gerobbt. Danach folgte die fliegerische Selektion auf dem Turboprop-Trainingsflugzeug Pilatus PC-7. Erst dann trat man in die so genannte Ausbildungsphase ein. Nach damals 17 Wochen RS folgte eine zweiwöchige Fachschule, dann 21 Wochen Unteroffiziersschule und schliesslich 30 Wochen Offiziersschule. Nach insgesamt 70 Wochen Dienst am Stück ist die Militärpilotenausbildung abgeschlossen. Man hört immer, dass bei den Militärpiloten sehr streng selektioniert wird. Das ist so. Zur fliegerischen Vorschulung melden sich etwa 2000 Interessenten. Zum ersten Kurs werden dann etwa 600 zugelassen. Ich rückte schliesslich mit 34 Kameraden in die RS ein. Am Schluss wurden davon 8 Jetpiloten und 7 Helikopterpiloten. Es ist gar nicht so einfach in dieser Zeit Freundschaften zu schliessen, weil ständig wieder einer aus der Ausbildung aussteigen muss.
Patrick Dähler war von 2001 bis 2003 Hornet Solo Display Pilot. (Bild: Mano Reichling)
Und diese Kampfjets fliegt man dann schon in der RS? Damals flog man in der Unteroffiziersschule das Jet-Trainingsflugzeug Hawk. Heute trainiert man in dieser Phase auf dem Pilatus PC-21. Der ist zwar ein Propellerflugzeug, hat aber so hohe Flugleistungen, dass er einem Hawk kaum nachsteht. Zudem hat der Pilatus bewusst die gleiche Cockpit-Ausstattung wie die F/A-18. In der Offiziersschule flog ich dann den Tiger. Und wann sassen Sie dann endlich in der F/A-18? Ich hatte 1992 die Brevetierung als Jetpilot. Damals existierte die F/A-18 bei der Schweizer Luftwaffe noch nicht. 1999 sass ich dann im Cockpit der Hornet. Aber wie schon angetönt: Das ist der Werdegang von damals. Wer sich heute für die Pilotenlaufbahn interessiert, erhält auf der Internetseite www.sphair.ch Auskunft darüber, was zu tun ist. Als Kampfjetpilot waren Sie dann bei der Fliegerstaffel 11 eingeteilt. Was für Aufgaben hat dieser Verband? Das ist ein reiner Luftverteidigungsverband, der für die Luftraumverteidigung und für luftpolizeiliche Auf-
gaben zuständig ist. Er macht weder Aufklärung noch Erdkampf. Aufklärung war früher die Aufgabe der Mirage RS, aber die ist inzwischen ausgemustert.
Ja. Das hat sich mit der Zeit so ergeben. Der erste Solo Display Pilot machte das zwei Jahre, dann hat man das an die Erfahrungswerte anderer Luftwaffen angepasst, die ihre Solo
Ab 2001 bis 2003 waren Sie schliesslich F/A-18 Hornet Solo Display Pilot. Was muss man sich darunter vorstellen? Ich sage es mal so: Wenn man so mit acht Jahren als kleiner Junge davon träumt, eines Tages in einem Kampfjet zu sitzen und die spektakulärsten Manöver am Himmel zu fliegen, dann ist das genau dieser Job, der diesem Traum am nächsten kommt. Als Solo Display Pilot demonstriert man an Flugshows im In- und Ausland die Leistungsfähigkeit des Flugzeugs. Es geht darum, zu zeigen, was dieses Flugzeug alles kann. Dort liegt der Unterschied zur Patrouille Suisse: Die Patrouille Suisse demonstriert Formationsflug und Zusammenarbeit im Team. Der Solo Display Pilot geht an die Grenzen der Leistungsfähigkeit der Maschine. Aber vom Prestige her innerhalb der Luftwaffe sind beide Positionen vergleichbar.
«Vom Prestige her sind Solo Display und Patrouille Suisse vergleichbar»
Und nach etwa drei Jahren wird dann ein Neuer zum Solo Display Pilot.
Display Piloten auch etwa nach drei Jahren wechseln. Der Grund für die drei Jahre besteht eigentlich darin, dass man sicher ein Jahr braucht, bis man die verschiedenen Manöver antrainiert hat. Im zweiten Jahr hat man dann die Sache gut im Griff und im dritten Jahr stellt sich dann eine gewisse Routine ein. Die ist aber nicht ungefährlich. Es besteht dann die Tendenz, dass man zu viel riskiert und zu weit geht. Als Solo Display Pilot hatten Sie dann auch internationale Auftritte. Ich flog in Portugal, Schottland, Deutschland, Italien, Frankreich, den Niederlande. Ingesamt hatte ich etwa zehn Vorführungen im Jahr. Meistens an Wochenenden.
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Aber Ihre Aufgaben in der Fliegerstaffel nahmen Sie immer noch wahr? Das Solo Display macht man zusätzlich zum normalen militärischen Alltag. So ist es auch bei der Patrouille Suisse. Diese Piloten sind unter der Woche ganz normale Kampfpiloten, die in ihrer Freizeit noch zusätzlich in den Tiger steigen. Was kommt da an Flugstunden zusammen? Im normalen Staffeleinsatz bilden zehn Flüge und insgesamt etwa zehn Flugstunden pro Woche den Normalfall. Man fliegt also üblicherweise zwei Mal am Tag. Beim Tiger waren es noch vier Einsätze pro Tag. Dank besserer Analyse unserer Trainings in der Nachbesprechung erreichen wir mindestens den gleichen Ausbildungsstand wie mit vier Flügen.
«Als Chief Air Defence trete ich in Aktion, wenn Kampfflugzeuge in der Luft sind» Die Belastungen im Luftkampf sind hoch. Müssen Sie sich dafür speziell vorbereiten und trainieren? Ich habe nie gezielt an meiner Fitness gearbeitet. Mein Training war immer das Fliegen selbst. Es braucht eine gute Verträglichkeit gegen die Fliehkräfte. Da ist ein relativ muskulöser Körper in einer guten Gesamtkonstitution von Nöten. Hagere Marathonläufer sind dafür weniger geeignet. Entscheidend ist, dass man regelmässig fliegt. Man sollte nicht länger als zwei Wochen dem Cockpit fern bleiben. Einerseits, weil die Resistenz gegen die G-Kräfte verloren geht. Andererseits aber auch darum, weil die Steuerung der Hornet sehr komplex ist. Wenn man zu lange weg ist, verliert man sehr schnell die Automatismen für die sehr zahlreichen Bedienelemente im Cockpit. Inzwischen sind Sie aber nicht mehr aktiver Staffelpilot. Heute bin ich als so genannter Chief Air Defence in der Einsatzzentrale der Luftwaffe im Gebäude der Skyguide (Dübendorf) im Einsatz. Im Rahmen der Luftraumüberwachung bin ich dort der militärische Kommandant dieser Einsatzzentrale. Ich
Monatsinterview «Ich bin in der wunderbaren Lage, einen Beruf auszuüben, der mich erfüllt» trete dann in Aktion, wenn Kampfflugzeuge in der Luft sind. Einerseits überwache ich über die Radarschirme das tägliche Training unserer Piloten, andererseits setze ich sie aber auch immer wieder für luftpolizeiliche Massnahmen ein. Dann ordne ich beispielsweise eine Stichprobenkontrolle in einer Luftstrasse an. Dabei geht es darum, festzustellen, ob das Flugzeug, das eine bestimmte Luftstrasse benutzt, auch wirklich das ist, was es vorgibt zu sein. Das ist die übliche Routine, aber es kann natürlich auch Ernstfälle geben. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein Flugzeug sich nicht an den Flugplan hält oder wenn es auf unsere Funkrufe nicht reagiert. Dann muss eine Hornet hin, um zu schauen, was da los ist. Und wenn etwas los ist? Irgendwann wird geschossen? Das ist dann wirklich der alleräusserste Notfall. Zuerst wird aber versucht, über Zeichen mit den Piloten Kontakt aufzunehmen. Wenn ein Flugzeug nicht funkt, ist häufig ein technisches Problem die Ursache. Es kann aber auch zu Luftraumverletzungen kommen. Wenn beispielsweise ein Privatflugzeug plötzlich ohne Funk über die Stadt Zürich fliegt. In so einem Fall wird dann ein Flugzeug bis zur Landung begleitet. Ich
stehe dann mit dem FEDPOL im Kontakt und wenn der Pilot runtergeht, wird er dann auch schon von der Polizei in Empfang genommen. Aber bis wir auf ein Flugzeug schiessen, braucht es viel – vor allem einen grossen Verdacht auf einen Anschlag. Wenn beispielsweise im Rahmen des WEF oder der Fussballeuropameisterschaft ein Flugzeug in den gesperrten Luftraum eindringt und unseren Aufforderungen abzudrehen nicht Folge leistet, dann würden wir das Flugzeug zuerst mit Flares (Fackeln, die ein Kampfflugzeug zur Ablenkung hitzesuchender Raketen abwerfen kann) vorwarnen. Die wirklich allerletzte Variante wäre dann der Abschuss. Solche Luftraumverletzungen, Nichteinhaltungen des Flugplanes oder das Nichtvorhandensein eines Funkkontaktes können ja auch grenzüberschreitend sein. Was macht man dann? Wir haben inzwischen eine gute Zusammenarbeit mit unseren Nachbarländern – insbesondere mit Frankreich. Wenn zum Beispiel ein Flugzeug von Paris nach Zürich fliegt und nicht auf die Rufe der Luftverkehrsleitstelle reagiert, wird es vielleicht schon von französischen Mirages begleitet. Je nach Situation entscheide ich dann, ob ich eigene Flugzeuge hinschicken kann, um die Begleitung des Flugzeugs zu übernehmen, oder ob ich den französischen Kampfjets erlaube, in den Schweizer Luftraum einzufliegen. Die Verfügbarkeit der eigenen Flugzeuge und die Erreichbarkeit eines verdächtigen Objektes entscheiden darüber, ob die Kampf-
Die F/A-18 ist Dählers gewohntes Arbeitsgerät. (zvg)
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«Wir haben inzwischen eine gute Zusammenarbeit mit unseren Nachbarländern» flugzeuge grenzübergreifend eingesetzt werden. Es könnte sein, dass ich F/A-18 zur Kontrolle eines Flugzeugs geschickt habe, das nach Deutschland fliegt. Ich stehe dann in Kontakt mit meinem deutschen Pendant. Und wenn dieser über keine eigenen Flugzeuge verfügen kann, dann übernimmt er unsere und leitet die F/A-18 an meiner Stelle. Das kann so weit gehen, dass die Hornets ein Flugzeug so lange begleiten, dass sie nicht mehr umkehren können. Dann landen sie auf einem deutschen Flugplatz, werden dort betankt und fliegen wieder heim. Trotz Ihrer Aufgabe in der Einsatzzentrale fliegen Sie immer noch selber mit der F/A-18. Ja. Meine Aufgabe sieht es vor, dass ich jeweils zwei Wochen in der Einsatzzentrale bin und dann wieder eine Woche im Cockpit. Ziel ist, dass ich durch eigene Erfahrung die Möglichkeiten der Hornet kenne und sie entsprechend auch einsetzen kann. Insgesamt sind wir vier Chief Air Defence, die sich gegenseitig ablösen. An Abwechslung bei der Arbeit fehlt es also nicht. Nein. Ich bin der wunderbaren Lage, einen Beruf auszuüben, der mich erfüllt. Ich machte meinen Bubentraum wahr.
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Spitex-Zentrum Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten
Jahresrückblick und Dank Das Jahr 2011 war für unsere Non-Profit Organisation Spitex geprägt durch die Einführung der neuen Pflegefinanzierung per 1. Januar 2011, den Bezug der neuen Büroräumlichkeiten am 1. Juni und den Tag der offenen Tür im September, anlässlich des nationalen Spitextages. Unsere 26 Spitex-Mitarbeiterinnen (diplomierte Pflegefachfrauen, Fachangestellte Gesundheit, HauspflegerInnen, HaushelferInnen sowie Fachleute aus den Bereichen Betriebsleitung und Administration) sind an 365 Tagen im Jahr im Einsatz und unterstützen Klientinnen und Klienten jeglichen Alters, damit diese trotz gesundheitlicher Einschränkungen zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben oder früher von einem stationären Aufenthalt nach Hause zurückkehren können. Auch wir als Spitex konnten 2011 wieder auf viel Unterstützung zählen: neben motivierten MitarbeiterInnen und dem Vorstand trugen Mitglieder, Gönner und insbesondere auch die drei Gemeinden viel dazu bei, dass sich unsere Spitexorganisation als wichtiger Bereich der lokalen Gesundheitsversorgung weiter entwickeln kann. Ausserdem erhielten wir während des Umzugs tatkräftige Unterstützung von vielen freiwilligen HelferInnen sowie von folgenden Geschäften: Dorf-Drogerie Hafen, Bassersdorf, Dorfmetzg Steinmann AG, Bassersdorf, Fam. Menzi, Obst- und Weinbau, Nürensdorf, Rosengarten Apotheke AG, Bassersdorf, Ursula Dalla Valle, dipl. Kinesiologin, Bassersdorf, Weiss Siebdruck & Schriften AG, Nürensdorf. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und für das Vertrauen in unsere Spitex und wünschen allen Leserinnen und Lesern frohe Festtage und «es guets Neuis»! Übrigens: auch wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt – für eine Mitgliedschaft im Spitex-Verein ist es nie zu spät! Informationen dazu und zu unseren Dienstleistungen finden Sie unter www.spitex-bassersdorf.ch
Auf www.TrauerkartenDruck.ch möchten wir Sie bei der Auswahl der Trauerkarten, der Formulierung der schmerzlichen Nachricht und der späteren Dankesworte unterstützen. Verlag Spross AG, Gerbegasse 2, 8302 Kloten, Tel. 044 800 11 11
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Vorstandsmitglied
für «unseren» Spitex-Verein
Der Vorstand bildet das Bindeglied zwischen den Gemeinden und der Organisation. Er unterstützt die Spitexorganisation auf strategischer Ebene zukunftsgerichtet und nachhaltig. Als Vorstandsmitglied nehmen Sie an den ca. 6 abendlichen Sitzungen pro Jahr und an der Mitgliederversammlung teil. Sie arbeiten an aktuellen Themenbereichen mit und wirken mit Ihrem Einsatz direkt in einem wichtigen Bereich der lokalen Grundversorgung. Anforderungsprofil: - Sie haben Interesse an Fragen aus dem Bereich Gesundheit und Organisation und möchten tragfähige Lösungen erarbeiten - Sie können die erforderliche Zeit einsetzen - Sie können sich im Umfeld der Gemeindevertreter und der Spitex Leitung einbringen Für diese interessante, ehrenamtliche Tätigkeit in einem spannenden Umfeld bieten wir Ihnen eine kleine Entschädigung und die Gelegenheit, Neues hinzuzulernen und sich für die Belange der Spitex in Ihrer Wohngemeinde aktiv einsetzen zu können. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter Spitex-Zentrum Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten Sekretariat Breitistr. 38 8303 Bassersdorf Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
Dorf-Blitz
Bassersdorf
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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates
Friedhof Bachtobel
Werkgebäude wird instand gestellt Für die Sanierung des Werkgebäudes auf dem Friedhofareal hat der Gemeinderat einen Kredit in der Höhe von 425 000 Franken bewilligt. Die Gebäude des Friedhofs Bachtobel, entstanden Mitte des 19. Jahrhunderts, sind in die Jahre gekommen. Die Friedhofkommission Bassersdorf-Nürensdorf hat deshalb den Gemeinderäten Bassersdorf und Nürensdorf beantragt, das Werkgebäude, welches vom Friedhofgärtner und seinen Angestellten genutzt werden, zu sanieren. Folgende Arbeiten stehen an: • Neuverlegung der Kanalisationsleitungen; • Realisierung von Nischen für die Lagerung von Kies, Humus etc. und
eines kleinen gedeckten Lagerplatzes; • Dämmung der Werkstatt und Neubeheizung; • Verlegung der bestehenden Aufenthaltsecke ins Dachgeschoss; • Erneuerung des Dachs, der Holzschalungen und der Fassaden, wobei das äussere Erscheinungsbild des Gebäudes möglichst unverändert beibehalten werden soll; • Dämmung des Schopfs und Einbau einer neuen WC-Anlage mit behindertengerechter Toilette. Der Gemeinderat hat für die Sanierung einen Bruttoinvestitionskredit von 625 000 Franken gesprochen, wovon 425 000 Franken auf die Gemeinde Bassersdorf entfallen. Gemeinderat Bassersdorf
Der Werkhof auf dem Friedhofareal wird saniert. (zvg)
Aus Behörde und Verwaltung Polizeiverbund Hardwald
Patrouillendienst neu auch tagsüber Seit Anfang Jahr patrouilliert auch tagsüber jeweils eine Kommunalpolizei aus dem Polizeiverbund Hardwald auf dem gesamten Verbundgebiet. Dieses neue System hat sich bewährt und wird nun definitiv eingeführt. Im Polizeiverbund Hardwald haben sich die Städte Kloten und Opfikon sowie die Gemeinden Wallisellen, Dietlikon und Bassersdorf zusammengeschlossen. 27 Polizisten sorgen für die Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung für die rund 65 000 Einwohnerinnen und Einwohner. Diese regionale Zusammenarbeit macht es überhaupt möglich, in den Hardwaldgemeinden die Rand-, Nacht- und Wochenendstunden mit Polizeipatrouillen abzudecken und bei Bedarf zu intervenieren. Seit Anfang Jahr patrouilliert neu auch tagsüber eine Kommunalpolizei des Hardwaldes auf dem ganzen
Verbundgebiet und wird bei Bedarf durch die Einsatzzentrale zu den jeweiligen Einsätzen geschickt. Dadurch werden die übrigen Stadt- und Gemeindepolizeien entlastet und können vermehrt in den eigenen Gemeinden auf Patrouille gehen, den ruhenden Verkehr kontrollieren oder sich um die Schulwegsicherung kümmern.
Im Durchschnitt muss jede Kommunalpolizei einmal pro Woche den Tagesdienst im Hardwald übernehmen. Neu ist auch, dass die Einsätze für den Polizeiverbund nicht mehr mit gemischten Patrouillen – also solchen, die sich aus Polizisten unterschiedlicher Gemeinden zusammensetzen – geleistet werden. Im Sinne einer einfacheren Planung
Die Fahrzeuge des Polizeiverbundes Hardwald. (zvg)
und zur Steigerung der Effizienz leisten immer zwei Polizisten aus dem gleichen Korps diesen Dienst. Ein weiterer Vorteil dieser Massnahme ist, dass die Polizisten immer mit den vertrauten Kollegen arbeiten können.
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Bassersdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Aus dem Gemeindehaus: In Kürze Baubewilligungen erteilt Die Fachkommission Bau hat an ihrer November-Sitzung die baurechtlichen Bewilligungen für die Bauten im Bassersdorfer Zentrum erteilt (Neubau Coop-Gebäude, Neubau Migros-Gebäude sowie Dorfplatz mit Pavillon). Der Rahmen für die Baubewilligungen stellte der rechtskräftige Gestaltungsplan «Dorfplatz» dar, welchem die Gemeindeversammlung im Oktober 2009 zugestimmt hat. Parallel zur laufenden Rekursfrist sind die Submissionen und die Ausführungsprojektierungen im Gange. Ohne Rekurse ist mit einem Baustart im Frühling 2012 zu rechnen.
Hallenbadsanierung Das Hallenbad sowie die Wärmeerzeugungsanlage, welche das ganze Schulgebäude Geeren beheizt, wurden im Jahre 1973 realisiert. Partiell sind zwar einzelne Erneuerungsarbeiten durchgeführt worden, eine umfassende Sanierung wichtiger Anlageteile ist aber unumgänglich. Der Gemeinderat hat deshalb ein Vorprojekt mit Kosten im Umfang von 180 000 Franken in Auftrag gegeben. Dieses soll Analysen, Bestandesaufnahmen sowie Lösungsansätze in Varianten und die entspre-
getische Sanierung Aussenhülle, bestehendes Mehrfamilienhaus Klotenerstrasse 107; Matt Christian, Winterthur: Neubau Einfamilienhaus als Ersatz des bestehenden Einfamilienhauses, Gartenweg 13. Gemeinderat + Gemeindeverwaltung
Die Baubewilligungen für die Zentrumsbauten sind erteilt. (zvg)
chenden Kostenfolgen liefern. Die Überprüfung der Wirtschaftlichkeit und der Machbarkeit erlaubt dann, ein Gesamtsanierungskonzept auszuarbeiten, dass sich auch zu möglichen Etappen und dem Zeitplan äussert. Anschliessend kann dann das weitere Vorgehen beurteilt und die Ausführungsplanung zum Projekt ausgelöst werden, was zirka Anfang 2013 der Fall sein wird.
Bauten in Bassersdorf Folgende Baubewilligungen im ordentlichen Verfahren wurden er-
Gebührenanpassungen Der Gemeinderat hat entschieden, die Abwassergebühren zu erhöhen und die Abfallgrundgebühr zu senken. Gemäss aktuellem Finanzplan stehen in der Abwasserbewirtschaftung in den nächsten fünf Jahren Investitionen von durchschnittlich 1,4 Millionen Franken pro Jahr an. Um die Finanzierung der Investitionen sicherzustellen, müssen die Tarife mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2011 (Preisangaben exklusive Mehrwertsteuer) wie folgt erhöht werden: Neu bisher 1.60 1.00 Mengengebühr Fr./m3 0.13 0.08 Grundgebühr Fr./m2 gewichtete Grundstücksfläche Durch die Auflösung des Deponiezweckverbandes des Zürcher Unterlandes sind Gewinnausschüttungen zugunsten der Gemeinde erfolgt. Um eine massvolle Reduktion der Spezialfinanzierung mit einem Zeithorizont von zehn Jahren zu erreichen, wird die Abfallgrundgebühr ab dem 1. Januar 2012 (Preisangaben exklusive Mehrwertsteuer) wie folgt gesenkt: Jährliche Grundgebühr in Fr./Einheit
Neu 50.00
bisher 70.00
teilt: Gueller Theodor, Zürich: Neubau Attikageschoss sowie teilweise ener-
Samstags-Trauungen
nen
tio Gratula
Wir gratulieren Das Zivilstandsamt Kloten, welches für die Gemeinde Bassersdorf zuständig ist, führt an einem Samstag-Morgen im Monat Trauungen und Eintragungen von Partnerschaften durch. Diese finden im Stadthaus in Kloten statt. Die Termine für das Jahr 2013 sind nun bekannt: 12. Januar 16. Februar 16. März 13. April 11. Mai 15. Juni
06. Juli 17. August 14. September 12. Oktober 16. November 14. Dezember
Terminreservationen werden zwölf Monate im Voraus unter der Telefonnummer 044 815 12 54 gerne entgegengenommen.
zum 85. Geburtstag am 11. Januar Berta Hug-Bomatter Hasenbühlweg 5 am 12. Januar Rosalia Zehnder-Küttel Chlupfgasse 5 am 21. Januar Agnes Haberstich-Gallusser Im Schönengrund 18 zum 80. Geburtstag am 1. Januar Arnaldo Sapienza Bodenacherring 37 am 7. Januar Apollonia Zurgilgen-Rupp Rebhaldenstrasse 26 am 15. Januar Oswald Binder Kirchgasse 10 am 18. Januar Dora Küttel-Egger Breitistrasse 25
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Aus Behörde und Verwaltung
Weihnachten und Silvester Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung Bassersdorf wünschen Ihnen schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Öffentliche Informationsveranstaltung zur Sanierung des Kreisels im Zentrum Bei den Durchlasskanälen des Altbachs und des Auenbachs in Bassersdorf muss die Hochwassersicherheit verbessert werden. Parallel dazu wird der darüber liegende Zentrumskreisel instandgesetzt. Der Regierungsrat hat für dieses Projekt einen Betrag von 7 Millionen Franken bewilligt. Die Bauarbeiten für die Durchlässe und den Kreisel beginnen am 21. Februar und dauern bis Ende Dezember 2012. Die abschliessenden Deckbelagsarbeiten sind im Sommer 2013 geplant. Aufgrund der Verkehrseinschränkungen an dieser stark befahrenen Kreuzung ist während der Bauzeit mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Das kantonale Tiefbauamt und die Gemeinde Bassersdorf informieren deshalb am Dienstag, 31. Januar 2012 um 19.30 Uhr, in der Mehrzweckhalle bxa in Bassersdorf über den geplanten Bauablauf und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen und Umleitungen.
Öffnungszeiten Verwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben über die Feiertage von Weihnachten und Neujahr normal geöffnet. Ausgenommen sind die Montage vom 26. Dezember 2011 (Stephanstag) und 2. Januar 2012 (Berchtoldstag), an welchen die Verwaltung geschlossen bleibt. Für Informationen im Zusammenhang mit einem Todesfall wählen Sie bitte die Telefonnummer 044 838 86 70. Die Schulverwaltung bleibt vom 27. bis 30. Dezember geschlossen. Ab dem 3. Januar 2012 gelten wieder die regulären Öffnungszeiten.
Gemeindeverwaltung Bassersdorf
Blumen Blumen Blumen
Gärtnerei Gärtnerei 5 Bachtobelstrasse Bachtobelstrasse Tel. 044 836 56 205 Tel. 044 836 56 20 8303 Bassersdorf 8303 Bassersdorf Gärtnerei
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Blumenladen Blumenladen Klotenerstrasse 11
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Aus Behörde und Verwaltung
Kindergarten- und Schuleintritt 2012/13 (Unterrichtsbeginn: Montag, 20. August 2012) Schulpflicht Mit der Umsetzung des neuen Volksschulgesetzes wurde der Kindergarten ab Beginn des Schuljahres 2008/09 Teil der Volksschule. Somit ist der Besuch des Kindergartens obligatorisch und die Schulpflicht beginnt ab Eintritt in den Kindergarten. Einschulung (Eintritt in den Kindergarten) Die Einschulung respektive der obligatorische Kindergarten-Eintritt im Schuljahr 2012/13 gilt für alle Kinder, welche in der Zeit vom 1. Mai 2007 bis 30. April 2008 geboren sind, sowie für ältere Kinder, die bisher keinen Kindergarten besucht haben. Die Anmeldung muss schriftlich erfolgen. Das entsprechende Anmeldeformular wird per Post zugestellt. Eine vorzeitige Einschulung beziehungsweise die Aufnahme in die Kindergartenstufe ist nur für Kinder möglich, deren Entwicklungsstand dies zulässt und die zwischen dem 1. Mai und 31. Juli 2008 geboren sind. Entsprechend begründete Gesuche sind bis spätestens am 24. Feb-
ruar 2012 schriftlich einzureichen. Für noch jüngere Kinder ist die vorzeitige Einschulung nicht möglich. Noch nicht einschulungsreife oder körperlich schwache Kinder können von der Einschulung respektive vom obligatorischen Eintritt in den Kindergarten um ein Jahr zurückgestellt werden. Entsprechend begründete Gesuche sind bis spätestens am 17. Februar 2012 schriftlich einzureichen. Diese werden vom schulpsychologischen Dienst geprüft. Stufenübertritt (Eintritt in die 1. Klasse) Der Übertritt in die 1. Klasse erfolgt auf Beginn des Schuljahres 2012/13 bei allen Kindern, welche in der Zeit vom 1. Mai 2005 bis 30. April 2006 geboren sind sowie bei allen älteren, zurückgestellten Kindern. Für Kinder, welche bereits einen Kindergarten in Bassersdorf besuchen, braucht es keine formelle Anmeldung für den Stufenübertritt. Hingegen müssen Kinder angemeldet werden, die gegenwärtig keinen Kindergarten in Bassersdorf besuchen.
Meldepflicht beim Besuch von Privatkindergärten oder -schulen Schulpflichtige Kinder, die ihre Schulpflicht nicht an der öffentlichen Volksschule der Gemeinde Bassersdorf erfüllen, sind zu melden. Diese Meldepflicht betrifft alle Schulstufen (vom Kindergarten bis zur Sekundarschule). Informationsabende Der Informationsabend zum Eintritt in den Kindergarten findet am Dienstag, 7. Februar 2012, 19.30 Uhr, im Singsaal Schulhaus Geeren statt. Der Informationsabend zum Stufenübertritt in die 1. Klasse findet am Mittwoch, 8. Februar 2012, 19.30 Uhr, im Singsaal Schulhaus Geeren statt. Eltern und Interessierte sind herzlich eingeladen.
Zuteilungen Gesuche betreffend Zuteilungen können ausschliesslich aufgrund folgender Kriterien eingereicht werden:
Umzug Jugendhaus JAM Die 135-jährige Geschichte des Stationsgebäudes im Dorfzentrum geht zu Ende. Am Samstag, 21. Januar, ist es soweit. Nach dem «Bahnhof-Ausklang» auf Einladung der Kultur- und Bibliothekskommission (siehe nebenan) zügelt das Jugendhaus am frühen Abend in neue Räumlichkeiten. Die letzten Möbelstücke werden vom alten zum neuen Standort transportiert (17.30 Uhr), bevor der offizielle Festakt für die Bevölkerung von Bassersdorf stattfindet (18.30 Uhr). Danach haben alle Bassersdorferinnen und Bassersdorfer die Möglichkeit, das renovierte Jugendhaus JAM am neuen Standort (altes Feuerwehrdepot beim Zentrumskreisel) zu besichtigen. Um 20 Uhr steigt die Party für die Jugendlichen, welche seit mehr als einem Jahr diesen Anlass zusammen mit dem Jugendarbeiter-Team vorbereiten.
Umzugsparty Jugendhaus JAM Samstag, 21. Januar 2012
– Wenn ein vom Wohnort abweichender Betreuungsort des Kindes als Ausgangspunkt für die Zuteilung gelten soll; – Erfahrungen zwischen Eltern und Lehrperson bei älteren Geschwistern; – Wunsch oder Vermeidung von Geschwistern in der gleichen Klasse (z.B. Zwillinge); – Gesundheitszustand des Kindes (mit ärztlichem Zeugnis). Gesuche aufgrund oben genannter Kriterien werden von der Schulleitung geprüft, eine entsprechende Zuteilung kann aber nicht garantiert werden. Ebenso kann eine Zuteilung in den vom Wohnort/Betreuungsort am nächsten gelegenen Standort nicht garantiert werden. Bis Ende Mai werden die Eltern schriftlich über die Zuteilung informiert.
Kontaktadresse für Anmeldungen, Gesuche und Fragen: Schulverwaltung, Karl Hügin-Platz 1, Telefon 044 838 86 40.
Die Kultur- und Bibliothekskommission präsentiert:
Bassersdorfer Bahnhof-Ausklang Samstag. 21. Januar 2012 14.00 Uhr Alter Bahnhof am Postplatz
Begrüssung durch Richard Dunkel (Gemeinderat) Bahnhistorische Hintergrundberichte durch Erika Zweifel und Gerold Naegeli (Platzzahl begrenzt, keine Reservationen möglich)
17.30 bis 18.00 Uhr Umzug (zügeln)
Eintritt frei
18.30 bis 19.00 Uhr Festlicher Einzug ins neue Jugendhaus
Rahmenprogramm: Vorführung historischer SBB-Filme Fotos und Gegenstände zum Thema des Tages
19.00 bis 20.00 Uhr Besichtigung neues Jugendhaus 20.00 bis 24.00 Uhr Party mit Barbetrieb
Schlusspunkt ca. 15.00 Uhr
Das alte Bahnhofgebäude. (Foto: Mano Reichling)
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Gemeindeversammlung genehmigte beide Geschäfte
Das Budget 2012 passierte problemlos Dank straffem Kostenmanagement scheint der Finanzhaushalt wieder im Lot zu sein, was von der Gemeindeversammlung mit Anerkennung quittiert wurde. Die Stimmberechtigten genehmigten das Budget 2012 und den Steuerfuss von 104 Prozent mit grossem Mehr. von Reto Hoffmann Der Vorsteher des Ressorts Finanzen und Liegenschaften, Mario Peverelli, konnte an diesem Abend aufatmen. Die anwesenden 58 Stimmberechtigten überwiesen das Budget 2012 mit nur einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen. Nicht so wie vor einem Jahr, als die Versammlung auf Antrag der Rechnungsprüfungskommission (RKP), das vorgeschlagene Budget zurückwies und eine Nachbesserung verlangte. Die Gemeinde musste darauf bis zur erneuten Abstimmung mit einem Notbudget haushalten.
Positive Folgen RPK-Präsident Stefan Eckhardt zeigte sich denn auch erfreut über die Anstrengungen, das Budget in den Griff zu bekommen. So hätte der Budgetprozess 2011 auch positive Folgen gehabt. Die Forderung, bei
Weisungsbüchlein neu im Abonnement Um ebenfalls Kosten zu sparen, hat der Gemeinderat beschlossen, ab kommendem Jahr das Weisungsbüchlein für die Gemeindeversammlungen nicht mehr an alle 5500 Haushaltungen zu verteilen. Neu könne man die Informationsbroschüre bei der Gemeinde gratis abonnieren und sich nach Hause schicken lassen, gab Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler bekannt. Die Ausgaben könnten auch einzeln bezogen werden, wurde weiter informiert. Ausserdem stehe das Weisungsbüchlein jeweils auf der Gemeindewebseite zum Herunterladen bereit. (rh)
den Personalaufwänden und auch bei den Sachausgaben zurückhaltend zu sein, sei nun im vorliegenden Voranschlag berücksichtigt worden. Mit einem prognostizierten Ertragsüberschuss bei der Laufenden Rechnung von 39 000 Franken sei «die schwarze Null» erfüllt, sagte Eckhardt. Doch Grundsätzlich zeige der vorliegende Finanzplan auch, dass «wir angesichts der Situation, die immer schwieriger wird, weiterhin sparsam umgehen müssen», warnte der RPK-Präsident.
Finanzausgleich Positiv auf das Budget 2012 wirkt sich auch der neue kantonale Ressourcenausgleich von 5,469 Millionen Franken aus, von dem Bassersdorf zum ersten Mal wird profitieren können. Dieser Betrag soll jedoch nicht eingesetzt werden, um die Laufenden Kosten zu decken, sondern sei vollumfänglich für Investitionen eingeplant, hielt Finanzvorstand Peverelli fest.
Grosse Projekte Die Gemeinde steht mit dem Bau des neuen Dorfzentrums, dem geplanten Bau des Schulhauses «Chrüzacher» und dem Ausbau der Sport- und Freizeitanlage bxa vor grossen Investitionen. Wie Peverelli in seinen Erläuterungen zum Budget weiter ausführte, könne jedoch nur etwa die Hälfte der Ausgaben mit eigenen Mitteln realisiert werden. Der Rest werde durch Fremdkapital gedeckt. Laut Finanzplan dürfte die Nettoschuld im Jahr 2015 voraussichtlich zehn Millionen Franken betragen. Dies sei mit ein Grund, weshalb der Steuerfuss auf den derzeit 104 Prozenten verbleiben müsse. Er könne nicht ausschliessen, dass in den kommenden Jahren der Steuerfuss wieder erhöht werden müsse, erläuterte der Finanz- und Liegenschaftenvorstand.
Vorberatung Einstimmig und auch ohne Wortmeldungen passierte das zweite Geschäft, über das die Stimmberech-
tigten zu befinden hatten. Dabei ging es um die Kredit- und Bauabrechnung für die Sanierung und den Umbau der Turnhalle Mösli sowie den Umbau der Hauswartwohnung in Büroräume. Das Vorhaben schliesst mit einer Kreditunterschreitung von rund 38 000 Franken ab, was 1,2 Prozent der Gesamt-
ausgaben zu diesem Projekt ausmacht. Das dritte Traktandum der letzten Gemeindeversammlung im 2011 hatte nur vorberatenden Charakter: Es ging um die Teilrevision der Gemeindeordnung, über die am 11. März 2012 an der Urne abgestimmt werden kann.
Generalversammlung der IG Pro Vereine
Sorge um die finanzielle Unterstützung Anlässlich der Generalversammlung der IG Pro Vereine Bassersdorf informierte Gemeinderat Mario Peverelli über die Ausbaupläne für die Sportstätten. Diskussionen gab die vorgesehene Einfrierung der Vereinsunterstützungsbeiträge. Bereits im Vorfeld der Generalversammlung der IG Pro Vereine von Ende November wurden die Bassersdorfer Vereine darüber informiert, dass die Gemeinde die Vereinsunterstützungsbeiträge für das Jahr 2012 im Bereich Infrastrukturbeteiligung einfrieren wird. Der Betrag von 542 500 Franken wurde entsprechend der Rechnung 2011 als Maximum festgesetzt.
Kostendach Bisher konnten Vereine, welche Turnhallen der Sportanlage bxa mieteten, bei der Gemeinde eine Kostenbeteiligung von 80 Prozent erwirken. Diese Unterstützung wurde vereinbart, weil mit der Einsetzung der bassersdorf x aktiv AG (bxa) als Hallenverwalterin und -vermieterin kostendeckende Mieten verlangt wurden und die früher subventionierten Hallen für die Vereine sonst nicht mehr tragbar gewesen wären. Ab 2012 werden, so keine neuen Unterstützungsanträge durch die Dorfvereine kommen, die üblichen Prozentanteile ausbezahlt. Wird das Kostendach erreicht, sinken die Anteile für die Vereine.
Neues Reglement nach 2013 Wie die an der Generalversammlung teilnehmenden Gemeinderäte Ri-
chard Dunkel und Mario Peverelli erklärten, hat dieses Kostendach seine Begründung in der angespannten Finanzlage der Gemeinde, welche auf Forderung des Souveräns das Budget kürzen musste (der DorfBlitz berichtete). Zudem hatte unter anderem die Übernahme des Damenteams des EHC Wallisellen durch den EHC Bassersdorf im Jahr 2009 zur Folge, dass die Gemeinde in der Jahresrechnung 2010 einen deutlichen Anstieg der Unterstützungsbeiträge zu verzeichnen hatte. Richard Dunkel kündigte Anpassungen bei Reglement und Verordnung an; diese seien aber nicht vor 2013 zu erwarten.
Auf Interventionen wird verzichtet In der folgenden Diskussion zeigte unter anderem FC-Präsident und IG-Vorstandsmitglied Ati Michos wenig Begeisterung über den gemeinderätlichen Entscheid. Die Versammlung entschied jedoch, die Kürzung der Unterstützungsbeiträge ohne Interventionen zu akzeptieren. Liegenschaftenverwalter Mario Peverelli informierte über die künftige Entwicklung der Sportstätten aus Sicht der Exekutive. Handlungsbedarf sieht der Gemeinderat unter anderem bei den Fussballplätzen. Mittelfristig werde der Fussballplatz Acherwies aufgehoben und solle im Rahmen einer Sanierung in der bxa-Anlage neu entstehen. Weiter orientierte Peverelli: «Das Eishallenprojekt ist noch nicht ‹gestorben›; es wird mit einem neuen Investor verhandelt. Das sieht recht positiv aus.» (e)
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Gedenkfeier für die Opfer des Flugzeugabsturzes vor zehn Jahren
Im Zentrum der Andacht stand das Lichtritual Am 24. November 2011 jährte sich der Flugzeugabsturz des CrossairFluges CRX 3597 zum zehnten Mal (der Dorf-Blitz berichtete). Zum Gedenken fand in der katholischen Kirche St. Franziskus in Bassersdorf ein ökumenischer Gottesdienst statt. Rund 150 Personen nahmen an der kirchlichen Feier teil.
Melanie Thornton wurde eine Instrumentalversion des Liedes «I love how you love me» gespielt. Umrahmt wurde der Gottesdienst durch die
Kantorei Bassersdorf unter der Leitung von Alexander Seidel mit Werken unter anderem von Johann Sebastian Bach und Joseph Haydn. An der
von Monica Plüss Die Kirche begann sich schnell zu füllen. Die meisten Besucher waren aus Bassersdorf, weil sie als unmittelbare Anwohner des Unglücksortes ebenfalls betroffen waren. Auf Einladung des Flughafenpfarramtes reisten rund 50 Angehörige der Opfer und der neun Überlebenden aus dem In- und Ausland an. Die Gedenkfeier wurde deshalb auf Deutsch und Englisch abgehalten. Auch Mitarbeiter der Flughafenpolizei, darunter der damalige Einsatzleiter Bruno Keller, sowie Flughafenseelsorger und Mitglieder des Flughafen-Careteams nahmen teil.
Ergreifende Symbolhandlung Das Zentrum des Gedenkaktes bildete ein Lichtritual: Die 24 weissen Kerzen, die an die 24 Opfer erinnerten, wurden in meditativer Stille, nur durch das Spiel einer Oboe begleitet, auf den Altar gehoben. Während diesem Akt waren alle in Gedanken versunken und gedachten den Liebsten, die sie verloren hatten, den Opfern. Die ergreifende Symbolhandlung zeigte an, dass die Verunglückten alles Irdische überwunden haben und nun in einer anderen Welt geborgen sind. Danach erhielten alle Anwesenden das Licht von der Osterkerze, Symbol für den Glauben an die Auferstehung. Für die Überlebenden standen neun Flamingoblumen auf der Treppe vor dem Altar, wo sie anfänglich von den 24 Kerzen umgeben waren.
Erinnerungen in der Gemeinschaft Zum Gedenken an die damals ebenfalls tödlich verunglückte Sängerin
Orgel sass Christel Merli und die Oboe wurde von Corinne Sonderegger gespielt. Ute van Appledorn (Gemeindeleiterin), Walter Meier und Claudio Cimaschi (Flughafenpfarramt) führten durch den Gottesdienst. «Viele Erinnerungen leben auf an diesem Tag, aber es ist schön, dass wir ihn in der Gemeinschaft erleben dürfen. Wir wurden auch vom Careteam stets gut betreut», äusserte sich eine Angehörige eines Opfers. Um diese Verbindung mit anderen Menschen zu intensivieren, fand im Anschluss an den Gottesdienst ein Apéro statt.
7 Millionen gegen das Hochwasser Kerzen und Flamingoblumen erinnerten am Gedenkgottesdienst sinnbildlich an die Opfer und die Überlebenden des Flugzeugabsturzes vor zehn Jahren. (mp)
Reinerlöse gespendet Dank der Arbeit vieler freiwilliger Helferinnen und guter organisatorischer Vorarbeit konnte der Gemeinnützige Frauenverein (GFV) Bassersdorf auch im 2011 wieder einige Anlässe mit Erfolg durchführen und insgesamt mehr als 13 000 Franken an Organisationen und Institutionen spenden. Vom Erlös aus der Secondhand-Börse gingen 1600 Franken an das Frauenhaus Winterthur und 1600 Franken an die Stiftung Mütterhilfe Zürich. 2300 Franken Reinerlös aus der Sportartikel-Börse konnte der GFV an den Elternnotruf Zürich überweisen. Das Kinderheim Sunnemätteli in Bäretswil erhielt 1700 Franken und der Verein Tandem (Intergenerative Krippe) 1600 Franken aus dem Erlös des traditionellen Spaghetti-Essens.
Das beliebte Kerzenziehen bleibt allen Beteiligten als eine lebhafte und stimmungsvolle Woche in Erinnerung. Mit viel Liebe und Geschick wurden auch in diesem Jahr wieder wunderschöne Kerzen gezogen. Auch finanziell war das Kerzenziehen ein Erfolg: Die Winterhilfe Kanton Uri und Kanton Freiburg haben je 1800 Franken und sowie der Stiftung Brühlgut in Winterthur 900 Franken erhalten. Das GFV-Lädeli «Jm Centrum» ist übermorgen Freitag, 24. Dezember von 9 bis 12 Uhr ein letztes Mal im laufenden Jahr geöffnet und bleibt dann über die nachfolgenden Feiertage geschlossen. Am Dienstag, 11. Januar, wird der Verkaufsladen (mit einem Ausverkauf) zu den üblichen Zeiten wieder geöffnet. (e)
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In den vergangenen Jahrzehnten hat der normalerweise beschaulich dahinfliessende Altbach in der Bassersdorfer Zentrumszone sich bei übermässigen Regenfällen mehrmals zu einem Hochwasser mit nachfolgenden Überschwemmungen in der nahen Umgebung entwickelt. Diese bedrohlichen Situationen sollen bald der Vergangenheit angehören: An seiner Sitzung vom 1. Dezember hat der Regierungsrat 7 Millionen Franken für ein entsprechendes Sanierungsprojekt gesprochen. Der für die Gemeinde Bassersdorf erfreuliche Entscheid wurde unter anderem damit begründet, dass die Tragfähigkeit der Strasse über dem Altbach ungenügend sei. Untersuchungen hätten ausserdem ergeben, dass sich die Durchlasskanäle des Altbaches und des Auenbaches in schlechtem Zustand befänden. In diesem Zusammenhang stehen auch die voraussichtlich am 21. Februar beginnenden und bis Dezember 2012 andauernden Sanierungsarbeiten des Zentrumskreisels (der Dorf-Blitz berichtete). Der Rundkurs soll neu aus Beton gefertigt sein und die Bushaltestellen in dieser Zentrumszone werden behindertengerecht umgestaltet. Die Gemeinde Bassersdorf und die Baudirektion des Kantons Zürich laden die Bevölkerung am Dienstag, 31. Januar um 19.30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in die Mehrzweckhalle bxa ein. (sr)
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Werkstatt zum Schulhausprojekt «Chrüzacher»
Rasche Realisierung als grösster Wunsch Die Planung des neuen Schulhauses, das auf der freien Landparzelle «Chrüzacher» gebaut werden soll, ist angelaufen. Nach der Tagung vom 19. November unter dem Thema «Werkstatt Schule 2030» wurde den teilnehmenden Gruppierungen am 13. Dezember eine Zusammenfassung ihrer Vorschläge und Ideen präsentiert.
schlagen, um die geschätzten Kosten von 30 Millionen Franken auf einen längeren Zeitraum zu aufzuteilen. «Der Steuerungsausschuss hat nun die Aufgabe, alle diese Ideen in geeigneter Form in das gesamte Raumplanungsprogramm einfliessen zu lassen. Dies schliesst auch eine Sanierung und Aufrüstung der anderen Schulanlagen mit ein», erläuterte Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler das weitere Vorgehen.
von Reto Hoffmann Im vergangenen Mai hat sich die Bassersdorfer Stimmbevölkerung in einer Grundsatzabstimmung an der Urne dafür entschieden, dem akuten Schulraummangel im Dorf mit dem Bau eines neuen Schulhauses zu begegnen. Der Souverän hatte sich gegen die Variante durchgesetzt, auf den bestehenden Schulanlagen Erweiterungsbauten für ein so genanntes Poolraum-Konzept zu realisieren.
Steuerungsausschuss In der Zwischenzeit wurde ein Steuerungsausschuss gebildet, der sich aus Vertretern des Gemeinderates und der Schulpflege zusammensetzt und von Gemeindepräsidentin Doris Meier-Kobler geleitet wird. Der Bau eines neuen Schulhauses ist jedoch ein Projekt, bei dem viele Anspruchsgruppen mitreden wollen. Um ihre Ideen abzuholen, lud der Steuerungsausschuss am 19. November zu einer Tagung mit dem Titel «Werkstatt Schule 2030» (der Dorf-Blitz berichtete). Eingeladen worden waren rund 60 Exponenten aus verschiedenen Bereichen.
In einem Referat zeigte Felix Kohler von der Beratungsfirma emerga mögliche zukünftige Entwicklungen der Schule bis ins Jahr 2030 auf. (Bilder: Reto Hoffmann)
13. Dezember präsentiert und bildet nun die Grundlage für das weitere Vorgehen in diesem Projekt.
Lange Wunschliste An oberster Stelle stehe der Wunsch einer möglichst raschen Behebung der schulischen Raumprobleme, sagte Kohler zu Beginn seiner Ausführungen. Momentan finde der Unterricht in zu engen Klassenräumen statt, weshalb sich nur sehr erschwert moderne Methoden der Pädagogik einsetzen liessen. Gewünscht werde auch eine Schule, die den herkömmlichen und künftigen Ansprüchen der Pädagogik genüge, fuhr der Schulexperte fort. Zum Beispiel die Einbindung moderner Technik. Von Seiten der Schüler seien ausserdem sichere Aufbewahrungsorte (zum Beispiel Spinde) für ihre persönlichen Dinge gefordert worden. Auf der Wunsch-
liste der Eltern dagegen stehe eine Tagesschule im Vordergrund. Auch die Vereine meldeten ihr Begehren an, welche die Schulanlagen für ihre vielfältigen Aktivitäten nutzen möchten. Schliesslich sei auch ein Begehren nach einem Mehrzwecksaal für Gemeindeveranstaltungen an diesem Workshop erwähnt worden. Auf der Wunschliste der Anwohnerschaft stehe überdies, dass sich das neue Gebäude organisch in das bestehende Quartier einfügen solle. Gewünscht werden auch ein Verkehrskonzept und Massnahmen gegen Lärmbelastung. Hier könnte aus der Sicht der Anwohner eine Hauswartwohnung hilfreich sein. Demgegenüber stehen die Anforderungen der Finanzverantwortlichen, welche eine «clevere Nutzung» der Ressourcen forderten und dabei eine allfällige Etappierung des Bauvorhabens vor-
Breite Abstützung Unter der Leitung zweier Vertreter der Pädagogischen Hochschule Zürich konnten sich die Anwesenden in verschiedenen moderierten Gesprächsrunden zu ihren Ideen, Ansprüchen, Wünschen und Bedenken äussern. Und da kam ein bunter Strauss von Rückmeldungen zusammen, welche der Prozessmoderator Felix Kohler von der Firma emerga Beratungen (Winterthur) in einem Tagungsbericht zusammenfasste. Dieser wurde den Teilnehmenden am
Zum Abschluss der Werkstatt konnten die Teilnehmenden im «Fischpool», einer offenen Diskussionsrunde, ihre persönlichen Erkenntnisse darlegen und diskutieren.
Lange Planungsdauer Enttäuscht zeigten sich einige der Teilnehmenden in der anschliessenden Fragerunde, dass das neue Schulhaus in optimistischer Zeitrechnung erst 2017 bezugsbereit sein wird. Auch wurden Bedenken laut, der Schulraum könnte trotz der in diesem Jahr eingerichteten Provisorien bis dahin nicht ausreichen. Gefordert werde eine nachhaltige Lösung und diese brauche eben auch Zeit. «Ich kann Ihnen aber versichern, dass wir mit Volldampf weiterhin an der Sache dran sind», entgegnete Gemeinderat Hans Stutz, Vorsteher des Ressorts Bildung. Bezüglich des befürchteten Kapazitätsproblems bis 2017 ergänzte Stutz, dass der Platz nach den jüngsten Berechnungen bis 2017 ausreiche.
Das weitere Vorgehen Im Mai 2012 wird das Projekt der Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung näher vorgestellt. Bis im Juni sollen dann das überarbeitete Gesamtkonzept und Raumprogramm verabschiedet und im September der Gemeindeversammlung der Wettbewerbsund Projektierungskredit vorgelegt werden. Im März 2013 will man die Ergebnisse des Projektwettbewerbes präsentieren und dann im September 2013 an der Urne über dessen Ausführungskredit befinden. 2015 und 2016 folgen dann die Bauphasen, sodass 2017 das Schulhaus voraussichtlich bezugsbereit ist. (rh)
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Konzertzirkel: Saisonauftakt mit Weltformat
Erlesene musikalische Feinkost Der Konzertzirkel startete an einem Freitagabend Ende November mit dem ersten seiner insgesamt drei Konzertanlässe in der reformierten Kirche in Bassersdorf in die Saison 2011/12. Das Publikum wurde in höhere Sphären entführt. von Sandra Lanz Als erster Gast der dreiteiligen Konzertreihe war das Zürcher Konzertund Vokalensemble unter Leitung von Paul Haemig eingeladen. Er ist ein international angesehener Soloflötist und für erlesene musikalische Feinkost bekannt. Dies bewies der Musiker in diesem Konzertbeitrag mit internationaler Starbesetzung.
Hochkarätig Das Ensemble bestand aus Chor und Instrumentalorchester. Mit einem überaus differenziert zusammengestellten und gut durchmischten Spielplan mit bekannten, aber auch selten aufgeführten Werken, entführten die Sänger und Musiker das Publikum in ein Paradies der Tonfolgen. Das Instrumentalorchester, welches aus berufenen Musikern bestand, umfasste Harfe, Gitarre, Flöte und Klarinette. Aufgeführt wurden Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Michael Haydn und Friedrich Smetana, um nur die Bekanntesten zu nennen.
tarristin Midori Dumermuth, des Klarinettisten Norbert Calame und des Flötisten Paul Haemig glänzte der Chor immer wieder in einem anderen Licht. Ständig wechselten die Musiker und Solisten die Plätze, mutierten zum Chor-Mitglied oder gar zum Dirigenten. Weitere Höhepunkte des Programms waren die von den Solisten Atsuko Murata (Sopran) und Soon Kee Woo (Bariton) gesungenen Duett-Arien aus den berühmten Opernwerken wie der Zauberflöte oder Don Giovanni.
Im 2012 wieder Der Konzertzirkel Bassersdorf ist ein kultureller Verein, welcher Orchester-, Chor- und Kammerkonzerte veranstaltet. Sein Ziel ist, der Bevölkerung eine Vielfalt wertvoller Musik durch berufene Interpreten zu ermöglichen. Mit der Einladung von Paul Haemig und seinem Ensemble ist dies gelungen. Bereits heute freuen sich die Besucher auf zwei weitere musikalische Delikatessen des Konzertzirkels; sie sind für 20. Februar und 23. April des kommenden Jahres angekündigt.
Die Solisten Atsuko Murata und Soon Kee Woo im Duett; im Foto links Harfenistin Praxedis Hug-Rütti. (Bilder: Sandra Lanz)
Verzaubert Der Einstieg in das lebendig abgestimmte Programm begann mit einer instrumentalen, lieblichen und leichtfüssig klingenden Darbietung auf der Harfe, der Sonate in c-moll von Jan Ladislav Dussek. Das präzise, zärtliche, zwischendurch aber trotzdem kraftvolle Harfenspiel der gebürtigen Zugerin Praxedis HugRütti versetzte das Publikum in höhere Sphären und fand grosse Anerkennung. Der Chor mit zehn Stimmen, inklusive der Gitarristin und Solistin, verzauberte die Zuhörer ebenfalls. Mit der virtuosen Unterstützung der Gi-
Verdienter Schlussapplaus für das Zürcher Konzert- und Vokalensemble.
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Rund 100 Marktstände lockten viel Publikum an
Ein «Chlausmärt» für Klein und Gross Traditionsgemäss am ersten Dezembersamstag fand im Dorfzentrum von Bassersdorf zum 31. Mal bereits der «Chlausmärt» statt. Trotz Kälte und windigem Wetter lockten die rund 100 Verkaufsstände zahlreiche Besucher an. von Kevin Knecht Die wohl spektakulärste Attraktion des Chlausmarktes war das «Harassen-Stapeln» in der Nähe der Post, das von der «Jungschi Basi» organisiert wurde. Da diese Herausforderung gratis war, stellten sich ihr die Kinder und Jugendlichen gleich reihenweise. Per Seil an einem Kran gesichert galt es, Harassen aufeinander
Alina Borer (l.) und Milena Montinaro von der «Jungschi Basi».
zu stapeln und gleichzeitig auf dem wachsenden Turm emporzuklettern. Einfach war das nicht, und so krachten die Türme regelmässig zu Boden. Spass machte die Sache den gescheiterten Turmbauern trotzdem. Das Gratisangebot lockte derweil nicht nur Kinder, sondern auch deren Eltern an – potentielle Kunden für den Marktstand der Jungschar, wo Selbstgemachtes und Selbstgebackenes verkauft wurden.
Kunst aus dem Landheim Gleich gegenüber befand sich der Stand der Quellhof-Stiftung, die sich für die Wiedereingliederung und Rehabilitation von Menschen einsetzt, die am Rande der Gesellschaft stehen. Am Chlausmärt wurden wunderschöne Kerzen in verschiedenen Formen und Farben verkauft, hergestellt in der Werkstatt in Winterthur. In Richtung des Zentrumkreisels nahm die Dichte der Marktstände immer mehr zu. Schmuck, Dekoratives, Tücher und bunte Spielsachen wurden feilgeboten. Besonders ins Auge fielen die Arbeiten aus der Werkstatt des Landheims Brüttisellen. Neben kunstvollen Kerzenständern, abstrakten Tierfiguren, Metallkakteen und Schirmständern – alles von den Jugendlichen hergestellt, die im Land-
Die Quellhof-Stiftung verkaufte Kerzen aus eigener Produktion.
heim Zuflucht gefunden haben – wurden auch Produkte aus der Gärtnerei des Landheims angeboten. Einer der Höhepunkte des Marktes war das Hexenhaus am Stand von Raphael Woywod, der bereits zum vierten Mal am «Chlausmärt teilnahm. Die Aussenfläche des Hauses bestand aus selbstgebackenem und verziertem Lebkuchen. «Probieren sie nur, die Dachziegel sind lose!», lockte der ganz in Samichlaus-Tracht gekleidete Woywod die Passanten. Zu kaufen gab es an seinem Stand filigrane Laubsägearbeiten, Christstollen und andere selbstgebackene Leckereien.
Raphael Woywod mit seinem selbstgebackenen Lebkuchenhaus. (Bilder: Kevin Knecht)
Vor der Migros befand sich ein weiterer Höhepunkt für die jüngeren Marktbesucher. Der «Lindenhof» hatte kurze Ausritte auf einem Pferd oder einem Pony in seinem Angebot. Glücklich drehten die Kleinen im Sattel der Tiere ihre Runden und winkten ihren Eltern zu.
Kinderkarussell Auch für Feinschmecker gab es einiges zu entdecken. Vor dem Gasthof Frieden wurden beispielsweise Tiroler Spezialitäten angeboten – von geräuchertem und getrocknetem Fleisch über Honig und «Gonfi» bis hin zu Kürbiskernöl. Anderswo fand man hausgemachte Teigwaren, Liköre, Saucen, Guetsli und andere Backwaren. Wer darob Hunger bekam, konnte sich an den zahlreichen Ständen und Festwirtschaften versorgen. Die Modellfluggruppe bot beispielsweise Raclette an, der Männerchor verkaufte vor dem «Frieden» herrlich duftende «Öpfelchüechli» und der Feuerwehrverein lockte mit Würsten. Sogar ein «Crêpe-Wägeli» war vor Ort und verwöhnte das Publikum mit dieser französischen Spezialität. Das Karussell vor dem «Frieden» machte schliesslich klar, dass zumindest die jüngeren Kinder mit dem Chlausmärt 2011 völlig zufrieden waren: Unermüdlich drehten die Kleinen eine Runde nach der anderen auf dem wunderschönen, antiken Kinderkarussell und lächelten dabei selig.
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Bassersdorf
Dorf-Blitz
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Der grosse Dorfrundgang führt über Wald, Feld und durch die Siedlung
Ideal für den gemütlichen Sonntagsspaziergang Der grosse Dorfrundgang ist mit rund 6,7 Kilometern Länge und einer leichten bis mittelschweren Topographie gut geeignet für einen ausgiebigen Spaziergang. Wer die Runde begeht wird die Gemeinde Bassersdorf aus verschiedenen Blickwinkeln entdecken: Einerseits trifft man auf eine typische Agglomerationsgemeinde, andererseits wird man das schöne Naherholungsgebiet schätzen lernen.
machen aus dem Rundgang eine Herbst- statt einer Winterwanderung. Auch im Falle des grossen Rundgangs ist der Ausgangspunkt bei der Schmitte im Dorfzentrum. Von hier aus führt der Wanderweg zuerst dem Gleisweg entlang an Auenring und Schulhaus Geeren vorbei zur Bahnlinie und dem Auenbach. Am Schützenhaus vorbei nimmt der Wandersmann oder -frau den Weg dem Bach entlang in Richtung Bahnhof unter die Füsse.
von Christian Weiss
Beim Avec-Laden könnte man das erste Mal Verpflegung aufnehmen, doch nach nur rund 15 Minuten Marschzeit ist mir der Sinn noch nicht danach. Darum wird nun weitergewandert ins neue Ufmatten-
Es ist schon Anfang Dezember, als ich zur Begehung des grossen Dorfrundgangs starte. Die milden Temperaturen und das schöne Wetter
Quartier und weiter immer den Bahngleisen beziehungsweise den Lärmschutzwänden entlang, durch das Bächli-Quartier bis zur Tagelswangerstrasse und weiter zum Wettstein-Weg in Baltenswil. Bis zum jetzigen Zeitpunkt war der Weg völlig eben und auch die mit Kiesbelag gebaute Tagelswangerstrasse stellt kein Hindernis für Kinderwagen, Rollstühle oder Gehhilfen dar. Vom Wettstein-Weg muss man eine kurze Steigung bis zur Baumschule des Gartenbauunternehmens Spaltenstein bewältigen, doch hält sich die Herausforderung auch hier in Grenzen. Erst der Abstieg zur Waldhütte Rindeln könnte für Fussgänger mit Gehhilfen etwas mühsam werden. Hier ist die Strasse in recht schlechtem Zustand und überdies steil. Allerdings ist dieses Wegstück auch nur rund 50 Meter lang.
Feuerstelle bei Halbzeit
An den meisten Stellen ist der grosse Dorfrundgang gut ausgebaut. (Bilder: Christian Weiss)
Bei der Waldhütte Rindeln gibt es eine kleine Feuerstelle und eine Sitzbank, die zum Verweilen einlädt. Noch aber bin ich nicht am geringsten an einer Pause interessiert. Das wunderschöne Herbstwetter an diesem Dezembertag will ich im Marschtempo geniessen. Zudem bin ich spät gestartet und bei den kurzen Tagen muss ich auf einmal pressieren, damit ich noch vor Einbruch der Dunkelheit an den Zielort gelange. Nach der Waldhütte Rindeln steigt der Weg nochmals ein kurzes
Hochhäuser des Auenrings und Schützenhaus im Vordergrund.
Herbststimmung im Wald.
Stück an in Richtung Lattenbuck. Allerdings biegt der grosse Dorfrundgang schon wenige Meter nach der Waldhütte nach links in den Oberen Langentannen-Weg ein. Hier im Wald herrscht traumhafte Herbststimmung. Die Bäume leuchten in den buntesten Farben. Nach einigen hundert Metern kommt der Wanderer nun in die eigentlichen Langen Tannen. Nachdem hier vor einigen Jahren das Forstteam den Wald stark verjüngt hat, ist von den langen Tannen nicht mehr wirklich viel zu sehen. Spielt aber keine Rolle, im Gegenteil: Heute ist an Stelle des dunkeln Nadelwaldes mit vergleichsweise geringer Zahl an Laubgehölz ein Licht durchfluteter, heller Mischwald entstanden. Das Rot, Gelb und Braun der Blätter wirkt positiv aufs Gemüt. Wem die Jahreszeit der kurzen Tage und der langen Nächte auf die Stimmung schlägt, dem sei ein Besuch in den Langen Tannen empfohlen.
Gestutzte Lange Tannen Nachdem ich etwa die Hälfte der Langen Tannen passiert habe, führt der Weg nun nach links hinauf an den Waldrand, wo das Schatz-Quartier anfängt. Zu meiner Freude kommt mir hier ein im Dorf bekannter pensionierter Coiffeur entgegen, der offensichtlich ebenfalls die Vorzüge des Bassersdorfer Naherholungsgebietes geniessen will. Er ist anscheinend ein aufmerksamer Le-
Dorf-Blitz
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ser der Dorf-Blitz-Wanderserie und ruft mir schon von weitem zu, welche Route ich denn heute auf dem Programm hätte. Da der grosse Dorfrundgang ausser im Dorfzentrum und beim Bahnhof keine gastronomischen Zwischenstopps aufweist, muss ich sein Angebot auf eine kleine Einkehr abweisen. Nach einem kurzen Diskurs über die Bedeutung der Gebäude am Geschichtspfad geht die Reise weiter.
Bassersdorf Der Dorfrundgang trifft nun auf dem Gibisnüt auf besagten Geschichtspfad und führt von dort hinunter am Reservoir vorbei zur alten Sagi. An dieser Stelle sei auch wieder einmal erwähnt, dass die Gesellschaft pro Sagi jährlich jeweils rund ein Dutzend Vorführungen macht. Die Internetseite www.kultur-netz. ch gibt über die Vorführungsdaten Auskunft. An diesem ersten Dezembertag ist die Sagi jedoch leider
nicht geöffnet. Trotzdem schaue ich mir wieder einmal das alte Holzwasserrad an. Wer möchte, kann hier etwas ausruhen: Sitzgelegenheiten sind bei der Sagi genügend vorhanden. Von hier aus führt der grosse Dorfrundgang nun zurück ins Zentrum zum Schulhaus Mösli. Nach der halben Umrundung der Mösli-Wiese gelangt der Wanderer der Bungertstrasse vorbei zwischen «Freihof» und «Rütli» an die Winterthurerstrasse und hat hier quasi als Belohnung und Abschluss die Möglichkeit, in einem der zahlreichen Restaurants rund um den Dorfkern einzukehren. Ich entscheide mich dieses Mal als Gaststätte des Wanderausklangs für das «Rütli».
Vielfältiges Bassersdorf Der grosse Dorfrundgang hat eine Länge von insgesamt 6,7 Kilometern. Man kann den Spazierweg also
19 problemlos in ein- bis zweieinhalb Stunden absolvieren. Um an einem schönen Sonntagnachmittag die verschiedenen Facetten Bassersdorfs zu entdecken, ist er ideal. Auch wenn im Beschrieb der Gemeinde von einer anspruchsvollen Topographie die Rede ist: Meistens verläuft der Weg eben, nur in Baltenswil muss kurz eine etwas längere Steigung bewältigt werden. Kinderwagentauglich, wie im Beschrieb angegeben, ist der Weg auf jeden Fall. Insgesamt bestätigt der grosse Dorfrundgang den Eindruck einer «Kleinstadt im Grünen», wie der frühere Gemeindepräsident «sein» Bassersdorf zu Werbezwecken gelegentlich genannt hat. Gastronomisch ist der grosse Dorfrundgang unterwegs weniger gut ausgestattet als die übrigen Spazier- und Wanderwege der Gemeinde. Dafür hat man dann zum Schluss der Runde die Qual der Wahl.
Schutz vor Lärm in der Ufmatten.
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Dorf-Blitz
Brütten
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Zum Jahreswechsel Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Brütten sowie den Leserinnen und Lesern des Dorf-Blitz besinnliche Festtage und alles Gute für das neue Jahr!
Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Bildung (KESB) Die Gemeinden mussten bis Ende November 2011 Vorschläge zur Bildung der neuen Kindes- und Erwachsenenschutzkreise (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB) unter Nennung des Namens des Kreises und des Sitzes dem Regierungsrat einreichen. Der Gemeinderat hat dem Regierungsrat beantragt, einen Kreis für den ganzen Bezirk Winterthur, allenfalls zusammen mit dem Bezirk Andelfingen, mit Sitz in Winterthur festzulegen. In einem Anschlussvertrag, der noch ausgearbeitet werden muss, werden sämtliche Einzelheiten geregelt.
Feuerungskontrolle Der Feuerschauer Werner Zbinden (Illnau) hat während vieler Jahre die Feuerungskontrollen für die Gemeinde Brütten durchgeführt. Er hat dem Gemeinderat mitgeteilt, dass er per Ende 2011 als Feuerungskontrolleur zurücktritt. Der Gemeinderat hat einen neuen Vertrag für die Feuerungskontrolle mit seinem Sohn Werner Zbin-
den (Illnau) abgeschlossen. Er wird ab Januar 2012 die amtlichen Feuerungskontrollen in Brütten weiterführen. Werner Zbinden senior werden die langjährigen Dienste für die Gemeinde Brütten bestens verdankt.
Dorffest 2012 Der Gemeinderat hat für das Dorffest 2012 am Wochenende 25./26. August vorbehältlich der Budgetgenehmigung ein Sponsorenbeitrag von 10 000 Franken genehmigt. Dem Organisationskomitee wird ausserdem die Infrastruktur der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Auch werden die Verbrauchskosten, wie Wasser, Abwasser, Abfall und Strom, von der Gemeinde übernommen.
Jahresende Der Gemeinderat Brütten wünscht allen Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinde Brütten besinnliche Festtage und alles Gute für das neue Jahr. Gemeinderat Brütten
Aus Behörde und Verwaltung
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über die Feiertage Dezember 2011/Januar 2012 Die Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetrieb bleiben über die kommenden Festtage von Samstag, 24. Dezember 2011 bis inklusive Montag, 2. Januar 2012 geschlossen. Bei Todesfällen während dieser Zeit ist das Bestattungsamt unter der Telefonnummer 079 598 81 22 erreichbar. Die Wasserversorgung ist bei Notfällen oder bei Leitungsbrüchen unter der Telefon 079 327 95 53 erreichbar. Ab Dienstag, 3. Januar 2012, stehen wir Ihnen zu den gewohnten Öffnungszeiten gerne wieder zur Verfügung.
Brütten
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Vereine
Brütten
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Die in dieser Spezialrubrik «Vereine Brütten» platzierten Text inhalte und Darstellungen werden in Eigenverantwortung der Brüttemer Vereine – also der jeweiligen Verfasser – publiziert.
Brüttemer Dorfadventskalender 2011 50 Jahre Turnen, Tanzen, Spielen, Feiern, Wettkämpfe, Turnfeste. 50 Jahre Geselligkeit, Spass und Freude, Turnfahrten und Chlausabende.
50 Jahre Vereinsleben… ein Grund zum Feiern. Am 18. November 2011 feierte die Damenriege Brütten ihr 50-jähriges Jubiläum. Bei einem feinen Nachtessen liessen die rund 100 geladenen Gäste die 50 Jahre Vereinsgeschichte Revue passieren. Die ortsansässigen Vereine und Behörden ehrten die Jubilarin mit Reden, Präsenten und Glückwünschen.
Nach fünf Jahren Organisation des Brüttemer-Dorfadventskalenders gebe ich per per Ende 2011 mein Amt an Angela Büchli (Telefon 052 343 81 31) weiter. Meine Nachfolgerin freut sich bereits jetzt auf viele Mitwirkende für Dezember 2012. Ein grosses Dankeschön geht an die Gestalterinnen und Gestalter der diesjährigen selbstgebastelten Adventsfenster.
Beste Wünsche für ein gutes, spannendes, gesundes und erfolgreiches 2012 entbietet
Manuela D’Arsié Chlausgruppe Brütten 2011 Aus unserem diesjährigen Erlös konnten wir der Stiftung Wunderlampe kürzlich 1000 Franken überweisen. Allen Spenderinnen und Spendern vielen herzlichen Dank! Unser ebenfalls grosses Dankeschön gilt auch allen Beteiligten für ihren ehrenamtlichen Einsatz!
Weihnachten steht vor der Tür und mit Riesenschritten neigt sich das 2011 dem Ende zu. So möchten wir nochmals auf unser Vereinsjahr zurückblicken. Jeden Monat bereiteten unsere Samariterlehrer interessante Lektionen vor und wir konnten unsere Erste-HilfeKenntnisse auffrischen und Neues dazulernen. Zwei Nothilfkurse konnten wir dank unserer engagierten Klassen-/Samariterlehrer erfolgreich durchführen. Unsere alljährlichen Anlässe, Raclette-Abend und die «Gwächshusbeiz» anlässlich der Adventausstellung im Garte-Händsche, waren Dank grossem Interesse und dem Entgegenkommen der Dorfbevölkerung erfolgreich. Danken möchten wir auch allen, welche uns mit einem Beitrag bei der Samaritersammlung, als treue Passivmitglieder oder mit einer spontanen Geldspende, wohlwollend unterstützt haben. Die Erlöse aus all diesen Anlässen und die Spenden verwenden wir, um unser Einsatz- und Kursmaterial auf dem neusten Stand zu halten. Unser Jahresprogramm 2012 ist vorbereitet. Der nächste Nothilfekurs im Frühling, wie immer Freitagabend und Samstag ganzer Tag (zehn Lektionen), ist bereits geplant. Infos und Daten erhalten Sie unter www.regsam-w-u.ch zur Seite Brütten. Weiter möchten wir im Laufe des Jahres, nach Wunsch und Bedürfnis weitere Kurse durchführen, etwa den neuen BLS-AED-Kurs (CPR und Defi-Anwendung). Wenn Sie unseren Verein näher kennenlernen oder einmal an einer Monatsübung mitmachen möchten, kommen Sie einfach vorbei. Ort und Datum werden immer im Dorfkalender publiziert oder Sie erhalten Infos unter www.regsam-w-u.ch unter Brütten. Auch gibt Ihnen Präsidentin Ruth Gerber, Telefon 052 345 23 60 oder Mail ruthgerber@hispeed.ch gerne Auskunft. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche und schöne Weihnachtszeit sowie viele gute Stunden und Wohlergehen im 2012.
Samariterverein Brütten
Gemeinde- und Schulbibliothek Brütten
Der Geschichtenpirat Matthias Stahl aus Effretikon erzählt, musiziert, tanzt und zaubert für die Kinder und für die Erwachsenen liest Irene Pozzy, Lehrerin in Brütten.
Freitag, 20. Januar 2012, von 20.15 bis ca. 21.00 Uhr Bibliothek Brütten
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Gemeindeversammlung: Steuerfuss mit neu 83 Prozent auf historischem Tief
Druckanlage statt Wasserturm löst das Problem Die 69 anwesenden Stimmberechtigten haben an der letzten Gemeindeversammlung im laufenden Jahr den Voranschlag 2012 sowie die von der Exekutive beantragte Steuersenkung um 6 auf neu 83 Prozent mit Mehrheitsbeschluss genehmigt. Mit dem Budget gutgeheissen wurde auch ein Projektierungskredit von 100 000 Franken für die Planung einer Druckerhöhungsanlage für Wasser. Auf Verlangen des Kantons muss die bisher mit Alternativlösungen umgangene Druckmisere in Brütten nun definitiv und gesetzeskonform behoben werden. Das Bauprojekt wird rund 3 Millionen Franken kosten. von Susanne Reichling Dass es in den Leitungen im ganzen Kanalisationssystem Brüttens an genügend Druck mangelt, ist ein Dauerthema seit Menschengedenken. Der statische Druck im Leitungsnetz variiert gemäss den Erläuterungen von Hanspeter Wolfensberger (Wolfensberger und Fritschi Ingenieurbüro, Winterthur) zwischen gerade mal 0,4 bis 4,1 Bar.
Nur zwei Varianten «Im Brandfall würden pro Minute 2400 Liter Löschwasser benötigt und der Druck würde dadurch auf 3 Bar sinken. Gefordert sind aber mindestens 3,5 Bar», erklärte der im Mehrzwecksaal Chapf anwesende Fachmann. Der Unterschied zwischen Reservoir und Leitungsnetz liege bei nur 40 Höhenmetern. Dies sei topografisch begründet, weil Brütten auf einem Hochplateau liege und rundherum gebe es keine Hügellandschaften mit Möglichkeiten einer Druckerzeugung. Die seit vielen langen Jahren auf kommunaler und kantonaler Ebene diskutierte – und vom Kanton jetzt ultimativ eingeforderte – Verbesserung der Druckverhältnisse sei nur mit einem Wasserturm oder einer Druckerhöhungsanlage zu erreichen.
Notwendigkeit einer Verbesserung der Druckverhältnisse im Leitungsnetz mit Nachdruck. «Der Kanton drängt jetzt auf eine endgültige Lösung und auch von der Gebäudeversicherung ist unsere Gemeinde ultimativ zum Handeln aufgefordert worden. Wir sind erleichtert, kommt nun nicht mehr nur das Thema Wasserturm als Problemlösung in Frage, sondern als neue Variante eine Druckerhöhungsanlage, welche ermöglicht, dass unser Ortsbild intakt bleibt», meinte Bosshart sichtlich erfreut.
Drehzahlgeregelte Pumpen In einer Präsentation stellte Ingenieur Wolfensberger zum besseren Verständnis die beiden Lösungsvarianten vor: Den seit Jahren immer wieder disku-
Die Brüttener Kirche und der nun nicht (mehr) geplante Wasserturm im massstäblichen Vergleich. (zvg) tierten Wasserturm und die nun vom Brüttener Gemeinderat favorisierte Druckerhöhungsanlage und in Gegenüberstellung den 40 Meter hoher Wasserturm (er würde den Kirchenturm weit überragen) mit einem Fassungsvermögen von 600 Kubikmetern. In diesen würde das Wasser aus dem Reservoir hochgepumpt. Möglich wären drei Standorte (direkt neben Reservoir Chapf, im Waldgebiet Foren und beim Weiler Sonnenbühl); die Baukosten werden auf 4,3 bis 5,4 Millionen Franken geschätzt. Die hingegen für das Auge mehrheitlich unsichtbar neben dem bestehenden Reservoir Chapf unterirdisch eingebrachte Druckerhöhungsanlage generiert Investitionen von 3 Millionen Franken und arbeitet mittels drei im Doppel installierten drehzahlgeregelten Pumpen und die-
Mauersanierung und neue Fenster
Kanton drängt Finanz- und Tiefbauvorstand Ruedi Bosshart erklärte, dass bei einem Brandfall die Feuerwehr zwar Wasser anzapfen könne und mittels spezieller Ausrüstung (Wasserpumpe und rund zwei Kilometer langes Schlauchsystem) im Ausweichmanöver auch Wasser aus dem Entenweiher gepumpt werden könne. Urs Knecht, Kommandant Zweckverband Feuerwehr Altbach (Brütten und Nürensdorf) erläuterte die
An der Kirchgemeindeversammlung haben die 40 anwesenden Stimmberechtigten den Voranschlag 2012 – inklusive Beibehaltung des Steuerfusses bei 13 Prozent – einstimmig genehmigt. Obschon das Brüttener Pfarrhaus (im Bild die Südfassade) vor etwas mehr als zehn Jahren renoviert wurde, ist die 1686 erstellte und unter Heimatschutz stehende Liegenschaft nun abermals sanierungs-
bedürftig. Mit Investitionskosten von rund 190 000 Franken werden in den kommenden Wochen und Monaten an der Süd- und an der Westfassade die zum Teil undichten Fenster durch Isolierverglasungen ersetzt, verfaulte Riegel und defekte Stellen im Mauerwerk (Risse sowie Hohlstellen) werden ausgebessert und die ganze Gebäudehülle erhält einen neuen Anstrich. (sr)
selbetriebenem Notstromaggregat. Der Druck im Netz kann mit dieser Anlage auf 4,5 bis 8,2 Bar erhöht werden.
Urnenabstimmung im 2013 Als mit dem Bildschirmprojektor dem Publikum der bautechnisch mögliche, aber von der Exekutive nicht erwünschte Wasserturm im Massstab zum Brüttener Kirchenturm gezeigt wurde, ging ein Raunen durch die Reihen und ein im Budget 2012 eingestellter Projektierungskredit von 100 000 Franken wurde nicht länger hinterfragt. Gemeinderat Bosshart informierte, dass im Falle einer Realisierung der Druckerhöhungsanlage mit den Nachbargemeinden Lindau und Nürensdorf ein Kooperationsvertrag mit Beteiligungsschlüssel ausgearbeitet werde, und auch, dass der Wasserpreis von jetzt 2.20 auf 3.50 Franken ansteigen werde. Eine Urnenabstimmung sei voraussichtlich, wenn die Planung problemlos verlaufe, per erste Hälfte 2013 zu erwarten. «Diese Druckerhöhungsanlage für 2000 Personen wäre einzigartig im Kanton Zürich. Im Bestfall rechnen wir mit einem Baubeginn 2014 und mit einer Inbetriebnahme 2015», meinte der Tiefbauvorstand abschliessend. Ingenieur Wolfensberger bestätigte auf Anfrage eines Stimmbürgers, dass nur im Welschland zwei ähnliche Anlagetypen erstellt seien. Nach einigen Fragen zu verschiedenen Ausgabeposten wurde das von Gemeindepräsident Martin Graf zur Abstimmung gebrachte Budget 2012 bei Festsetzung des Steuerfusses 83 Prozent mit Mehrheitsbeschluss gutgeheissen, ebenso die Bauabrechnung zur Neugestaltung der Friedhofanlage mit Baumgrab. Traditionsgemäss wurden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger im Anschluss an die Versammlung zu einem festlichen Apéro eingeladen.
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Mitmusikern und der Sängerin Marianne Racine auf. Der 41-jährige Musiker ist im benachbarten Effretikon aufgewachsen und lebte für eine kurze Zeit gar in Brütten. Mit seiner «Latinworld» baut Baschnagel eine eigene Welt; eine offene Welt mit viel Raum für improvisatorische Ele-
mente. Die Musik stammt dabei grösstenteils aus Baschnagels Feder und vereint Jazzidiom, nordische Wehmut und Einflüsse der temperamentvollen südamerikanischen Kultur. Baschnagel bildete sich unter anderem in Südamerika und Kuba aus. (re)
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Übergabe der Volg-Geschäftsleitung
Das Ehepaar Stump verabschiedet sich gestaffelt Das Ehepaar Stump, Filialleiter Brüttener Dorfladen Volg, geht demnächst in Pension. Altershalber beendet Hans Stump seine Geschäftskarriere per Ende Januar; Erna Stump wird Ende Mai 2012 pensioniert und arbeitet zwischenzeitlich ihre Nachfolgerin ein. von Sandra Lanz Bald ist es soweit: Hans Stump, der langjährige Filialleiter des Dorfladens Volg geht Ende des nächsten Monats – also per 31. Januar 2012 – in Pension. Ordnungsgemäss mit Erreichung des gesetzlichen Pensionierungsalter 65 Jahre, so wie beim Unternehmen Volg dies Usanz ist, wird Hans Stump sich aus dem Tages-
geschäft zurückziehen und seiner Frau Erna das Zepter überlassen.
Verfeinertes Sortiment Die Geschichte nahm vor zehn Jahren ihren Anfang, als die beiden sich entschlossen, mit der Filialleitung des Brüttener Dorfladens (Volg) eine neue Herausforderung anzunehmen. Dem Dorfladen neuen Schwung und Marktcharakter zu verleihen, waren stets die Zielsetzungen des engagierten Ehepaars. Die individuellen Wünsche der Kundschaft erspüren und auf diese auch einzugehen, gehört ebenso zu den Fähigkeiten der beiden, wie die Schaffung und Pflege eines freundlichen und kundennahen Ambientes. Dass dies den beiden dank überdurchschnittlicher Einsatz-
Erna und Hans Stump vor «ihrem» Dorfladen. (zvg)
bereitschaft und mit grosser Präsenz gelungen ist, attestieren wohl alle Brüttener Volg-Kunden. Neue Ideen wurden umgesetzt und dank dem Wissen von Hans Stump konnten auch viele zeitgemässe Anpassungen
Zehn Jahre Kinderhaus «Chrüsi» gefeiert
in der EDV vollzogen werden. Das Verkaufssortiment hat sich verfeinert und wurde laufend entsprechend den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden angepasst; der Umsatz konnte kontinuierlich gesteigert werden.
Tadellose Übergabe Eine Erfolgsgeschichte geht zu Ende, denn auch die Tage bis zur Pensionierung von Erna Stump sind gezählt. Ende Mai 2012 wird auch sie altershalber zurücktreten. Sehr am Herzen liegt ihr eine behutsame Übergabe «ihres» Dorfladens an die neue Geschäftsführerin. Die Nachfolgerin soll eine gut organisierte Filiale übernehmen dürfen. «Eine gute Vorbereitung der Abgabe sowie eine tadellose Einführung in alle Abläufe der künftigen Filialleiterin sind wichtige Voraussetzungen für einen angenehmen Start der neuen Führungsperson», erklärt dazu Erna Stump.
Aufbruch zu neuen Welten
Im Brüttener Kinderhaus Chrüsimüsi wurde Ende November gefeiert: Die von Sabine Egli gegründete Kinder-Tagesstätte existiert seit nunmehr zehn Jahren. Viele Kinder durften in der vergangenen Zeit hier Geborgenheit erfahren und dabei die Tage mit Spielen, Basteln und Singen bereichern; natürlich auch mit streiten, sich bewegen
und neue Sachen entdecken. Gemeindepräsident Martin Graf gratulierte dem «Chrüsi»-Team mit Geschenkgutscheinen und launigen Worten, das Team zeigte den Interessierten das grosse Haus der Kleinen, und ein feiner Apéro rundete die Festivitäten ab. Zur Feier des Tages stellte sich das Team der Betreuerinnen für den Foto-
grafen auf. Vorne (v.l.) Patricia Morf und Varinia Irpinia; hintere Reihe (v.l.) Angela Mörgeli, Sabrina Roos, Marianne Zellweger, Sabine Egli und Petra Cammarota. Zum Team gehören weiter Lisbeth Vock und Neri Petrova (nicht im Bild). Am Nachmittag wurde der Tag der offenen Tür von zahlreichen Interessierten besucht. (re)
Ein Lebensprojekt findet gemäss Hans Stump seine Vollendung und neue Ziele sind bereits gesteckt. Für das weltoffene Ehepaar Stump beginnt Mitte 2012 ein neuer Lebensabschnitt. Die Türe zu einer anderen neuen Welt wird mit einem komplett ausgestatteten Camper «aufgestossen» und der Weg in die Ferne kann angetreten werden. Das von Hans und Erna Stump geschnürte Paket voller Erinnerungen mit gemachten Erfahrungen, persönlichen Begegnungen und Eindrücken wird mitgenommen und bei Gelegenheit aufgetan.
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Nürensdorf
Dorf-Blitz
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Aus Behörde und Verwaltung
Für die Beaufsichtigung der Altstoffsammelstelle in Nürensdorf suchen wir ab 1. Februar 2012 oder nach Vereinbarung einen/eine neue/n
Teilzeit-Mitarbeiter/-in Am Samstagmorgen, während der Öffnungszeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr, sind Sie dafür verantwortlich, dass nur zugelassene Altstoffe am richtigen Ort geordnet deponiert werden. Durchschnittlich zweimal im Monat werden Sie die Sammelstelle betreuen. Dabei sollten Sie gegenüber Benutzern freundlich aber bestimmt auftreten und Fragen im Zusammenhang mit der Abfallentsorgung kompetent beantworten können.
Interessiert? Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis am 15. Januar 2012 an die Werkabteilung Nürensdorf, 8309 Nürensdorf. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen der Leiter der Gemeindewerke, Reto Beurer (Telefon 044 838 40 86, reto.beurer@nuerensdorf.ch) oder Sheila Marsella, Mitarbeiterin Werkabteilung (Telefon 044 838 40 65, sheila.marsella@ nuerensdorf.ch) gerne zur Verfügung.
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Genossenschaft Zentrum Bären
Dorf-Blitz
Nürensdorf
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Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Eine neue Bäckerei mit Café im Zentrum
Elektrovelos für Verwaltung und Gemeindewerke
Nachdem ein Vorvertrag für die Vermietung der Ladenlokalitäten im neuen Zentrumsgebäude mit einem Bäckereibetrieb aus familiären Gründen wieder aufgelöst werden musste und die Ablehnung der Strassenraumgestaltung durch die Gemeindeversammlung wegen der äusseren Situation für ein Ladengeschäft verunsicherte, sah es für die Ansiedlung einer Bäckerei mit Café im Dorfzentrum nicht gut aus. Umso mehr ist der Gemeinderat erfreut, dass die Verhandlungen mit der Bäckerei Bosshart (Brütten) über ein Mietverhältnis für die Räume und Einrichtungen im Erdgeschoss erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Der unterzeichneten Vermietungsvereinbarung hat der Gemeinderat zugestimmt. Die Eröffnung der neuen Bäckerei mit Café ist nach den Sommerferien 2012 geplant. Die Bäckerei Bosshart wird neu zum Dienstleister an drei Standorten in den Gemeinden Brütten, Bassersdorf und Nürensdorf.
Im Nahbereich ist das Velo zweifellos das ökologisch sinnvollste Verkehrsmittel. Auf Antrag der Arbeitsgruppe Ökologie hat der Gemeinderat beschlossen, zwei Elektrofahrräder zu beschaffen. Dafür hat er eine Ausgabe von 7500 Franken bewilligt. Die Fahrräder werden an den Standorten Gemeindehaus und Werkhof für den Einsatz durch das Personal zur Verfügung stehen.
Personelles Unter bester Verdankung für die geleisteten Dienste werden die langjährigen Angestellten Peter Zihlmann, Mitarbeiter Gemeindewerke, sowie Lilly Hottiger, Mitarbeiterin Hauswartung, pensioniert. Die Arbeitsverhältnisse enden per Ende April 2012. Ferner hat Reto Egli, welcher während seines Studiums regelmässig im Reinigungsdienst der Schulanlage Ebnet beschäftigt war, seine Anstellung gekündigt. Im Gegenzug konnte das Pensum
Genehmigung von Bauabrechnungen Die folgenden Bauabrechnungen wurden genehmigt: Rad-/Fussweg entlang Hitzenbachstrasse, zweite Bauetappe; Gesamtkosten Fr. 237 867.35, Fr. 255 000.00; Minderkosten Fr.17 132.65; Umlegung Kanalisation Alte Winterthurerstrasse, Teilstück Hinterdorfstrasse bis Hochwasserentlastung HWE; Gesamtkosten Fr. 129 731.50, Kredit Fr. 125 000.00; Mehrkosten Fr. 4731.50; Ersatz Teilstück Wasserleitung in Obholz, Gesamtkosten Fr. 78 000.15, Kredit Fr. 85 000.00; Minderkosten Fr. 6999.85.
Der Gemeiderat wünscht der Bevölkerung besinnliche Feiertage und ein gutes neues Jahr.
Gestützt auf die Entwicklung des Oktober-Index der Konsumentenpreise hat der Gemeinderat beschlossen, auf die Ausrichtung eines generellen Teuerungsausgleichs auf die Entschädigungen an Behörden, Kommissionen und Funktionäre zu verzichten. Ebenfalls besteht kein Raum für einen Teuerungsausgleich bei den Besoldungen des Gemeindepersonals.
Zweckverband Friedhof Bassersdorf-Nürensdorf Für die Sanierung und Umnutzung des Werkgebäudes und des Schopfes auf dem Friedhof Bachtobel (Bassersdorf) hat der Gemeinderat – wie vorgängig auch der Gemeinderat Bassersdorf – dem erforderlichen Objektkredit von 625 000 Franken zugestimmt. Der mutmassliche Anteil der Gemeinde Nürensdorf beträgt rund 200 000 Franken.
Gemeinderat Nürensdorf
Aus Behörde und Verwaltung
Restaurant Bären Nürensdorf Verehrte Gäste, werte Partner, liebe Freunde Bereits nach einem guten halben Jahr müssen wir uns schweren Herzens entschliessen, den «Bären» in andere Hände zu geben. Das tut uns sehr weh, doch die wirtschaftliche Vernunft lässt uns keine andere Wahl. Im Einklang mit den Experten sind wir nach wie vor der Überzeugung, dass dieses Lokal im neuen Gewand und mit der von der Genossenschaft festgelegten Ausrichtung seine Zukunft hat. Doch wir sind nach Inanspruchnahme externer Beratung und eingehender Analyse zum Schluss gekommen, dass der Aufbau eines rentablen Betriebes wesentlich länger dauert, als wir anfänglich erhofft haben. Eine solch lange Durststrecke übersteigt unsere Möglichkeiten. Wir danken unseren geschätzten Kunden herzlich für ihre Besuche und ihre Treue und auch der Genossenschaft für die faire und konstruktive Partnerschaft. Wir wünschen unseren Nachfolgern mehr Erfolg und viel Zuspruch vom Dorf und der umliegenden Region. Mit den besten Abschiedswünschen Ihre Astrid und Arul Sellan
Liebe Gäste und Freunde des Restaurant Bären Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass das Wirtepaar Sellan den «Bären» per 31. Januar 2012 verlassen wird. Der Vorstand der Genossenschaft Zentrum Bären versucht mit Hochdruck, eine neue Lösung zu finden. Wir hoffen Ihnen bald mitteilen zu können, wie es weitergeht. Uns ist es wichtig, dass wir im Dorfteil Nürensdorf wieder ein Restaurant haben. Wie wir feststellen mussten, ist es nicht ganz einfach, ein Restaurant wie den «Bären» zu betreiben.
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Astrid und Arul Sellan wünschen wir für die Zukunft alles Gute; wir werden die gute Küche und ihre Gastfreundschaft vermissen. Für den Vorstand der Genossenschaft Zentrum Bären Präsident Franz Brunner
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Nürensdorf
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Aus Behörde und Verwaltung
Achtung Rutschbahnen
Sicher durch den Winter – ohne Sturz Schnee, Eis und Reifglätte gehören zu einem richtigen Winter. Doch sie verwandeln Strassen und Trottoirs in glatte Rutschbahnen.
Die Schulpflege orientiert Delegierte Heilpädagogische Schule Auf Beginn der Amtsdauer 2010/14 wählte die Schulpflege Denise
Tipps zur Vermeidung von Stürzen: • Halten Sie sich mit Gleichgewichtstraining und Übungen für Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit fit, denn durch gezielte körperliche Aktivität können Stürze zu einem grossen Teil verhindert oder deren Folgen gemindert werden. • Achten Sie auf genügend Bewegung im Alltag.
Mitarbeiterbeurteilung der Lehrpersonen
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• Tragen Sie Schuhe mit einem guten Profil und benutzen Sie allenfalls einen Gehstock.
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• Benutzen Sie gut beleuchtete und übersichtliche Wege sowie Treppen mit Handläufen. Bfu-Beratungsstelle für Unfallverhütung, Hodlerstrasse 5 a, 3011 Bern www.bfu.ch, info&bfu.ch, Telefon 031 390 22 22.
Chappuis als Nürensdorfer Delegierte für die Heilpädagogische Schule Bezirk Bülach. Aufgrund der neu über 5000 zählenden Einwohnerzahl hat Nürensdorf Anspruch auf eine zweite Delegierte in der Person von Monika Zimmermann.
Die Mitarbeiterbeurteilung MAB der Lehrpersonen wurde den neuen Vorgaben des Volksschulamtes des Kantons Zürich angepasst. Verantwortlich für die Durchführung der MAB sind die zuständigen Schulleitungen. Das Beurteilungsteam setzt sich aus der Schulleitung und zwei Mitgliedern der Schulpflege zusammen. Bei einem Lehrerpensum von maximal acht Wochenlektionen besteht das Beurteilungsteam aus Schulleitung und lediglich einem Mitglied der Schulpflege.
Schulpflege Nürensdorf
Öffnungszeiten über die Feiertage 2011/12 Die Gemeindeverwaltung Nürensdorf ist über die Feiertage Weihnachten/Neujahr 2011/12 wie folgt geöffnet: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag,
27. Dezember 2011 28. Dezember 2011 29. Dezember 2011 30. Dezember 2011
8.00 bis 11.30 Uhr 8.00 bis 11.30 Uhr 8.00 bis 11.30 Uhr 8.00 bis 11.30 Uhr
Am Montag, 26. Dezember 2011 und am Montag, 2. Januar 2012 bleibt die Gemeindeverwaltung geschlossen. Für die Gemeindewerke (Notfälle Wasserversorgung) besteht ein Pikettdienst. Telefon 044 838 40 50 (Tonband) gibt darüber Auskunft.
Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke Nürensdorf
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Jubiläumsfest Kids & Co
Löwenshow, Kinderkonzert, Spiele und Grilladen Am 24. September lud der Childcare Service Zürich zu seinem 15-jährigen Jubiläum ein. Da über 300 Personen (Eltern, Kinder, Personal) erwartet wurden, fand dieses grosse Fest auf dem Gelände des «Milandia» statt. Das Programm war vielseitig und wurde von den einzelnen Kids & Co Kitas organisiert. Nach einer kurzen und herzlichen Begrüssung der Geschäftsleitung begann auch schon unsere Vorführung zum Thema Löwe. In unseren Turnstunden studierten wir den Löwenparcours mit den Kindern ein. Besonders die Kleinsten unserer Kita zeigten ihr lautes Löwengebrüll und ihre Sprungkraft beim Bezwingen des Parcours ausgezeichnet. Jung und Alt waren begeistert und applaudierten am Ende der Show grosszügig. Ein gelungener Start fürs Jubiläumsfest. Die Löwenshow wurde am Nachmittag nochmals aufgeführt. Da Petrus uns mit Sonne den Tag versüsste, verschoben wir die zweite Vorführung nach Draussen. Wiederum bezauber-
ten unsere kleinen Löwen das Publikum. Zwischen den Shows konnten sich die Familien das Kinder-Konzert von Christian Schenker anhören oder sich an den diversen Ständen die Zeit vertreiben. Da gab es einen Schminkstand, eine Hüpfburg, ein Fussballtor mit Hindernissen, einen Bastelstand, ein Büchsenwerfen mit tollen Preisen oder einen Ballonwettbewerb. Natürlich war auch für unser leibliches Wohl gesorgt. Es gab reichlich frische Würste und Spiessli vom Grill, verschiedene Salate und leckeres Brot. Das Dessert darf nicht unerwähnt bleiben: Zuckerwatte, Glace und verschiedene Kuchen liessen jedes Kinderherz höher schlagen. Und wenn wir ehrlich sind, auch die Herzen der Eltern und Mitarbeiterinnen. Ein wunderschönes Jubiläumsfest fanden Alle, und es wird uns mit vielen tollen Erlebnissen noch lange in guter Erinnerung bleiben. Auf weitere 15 Jahre Childcare Service und Kids & Co. Kids & Co Team Nürensdorf
Am Jubiläumstag liess Petrus die Sonne scheinen. (Bilder: zvg)
Eltern, Kinder und Personal fühlten sich wohl.
Jugendtreff Nürensdorf
Neue Mitarbeiterin seit Ende August: Isabelle Tacheron Der Jugendtreff «Authentic», welcher durch die Plattform Glattal betrieben wird, hat eine neue Mitarbeiterin: Seit dem 22. August 2011 arbeitet dort die 23-jährige Isabelle Tacheron und fühlt sich bereits sehr wohl und heimisch im Treff.
munikative, lebensfreudige und authentische Person. Sie steckt bereits voller Ideen für mögliche Angebote, wie zum Beispiel ein Skaterprojekt, eine Renovierungsaktion im Treff, Vocaltrainings für Jugendliche, Tanzgruppen und vieles mehr.
Nebst ihrer Arbeit im Jugendtreff studiert Isabelle Tacheron an der Fachhochschule Luzern soziokulturelle Animation. Vor zwei Jahren entschied sich die gelernte medizinische Praxisassistentin, eine Ausbildung im sozialen Bereich zu absolvieren und arbeitete daraufhin als Praktikantin im Gemeinschaftszentrum Grünau in Zürich, bevor sie jetzt als Mitarbeiterin in Ausbildung im Nürensdorfer Jugendtreff angestellt wurde. Isabelle Tacheron bezeichnet sich als offene, kom-
Isabelle Tacheron ist sehr motiviert mit der Zielgruppe gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Besonders engagiert ist sie für das neueste Projekt der Ojuga, die «Ladieslounge.» Das Angebot richtet sich an alle Mädchen ab der ersten Oberstufe und findet jeden zweiten Donnerstagabend im Dachstock des alten Schulhauses in Oberwil statt. An den jeweiligen Abenden soll den Mädchen Raum für verschiedene Aktivitäten, die Entwicklung von Projektideen und die Pflege von Freundschaften geboten werden, wobei der Spass natürlich nicht fehlen darf.
Isabelle Tacheron die neue «Authentic»-Mitarbeiterin. (zvg)
Die neue «Authentic»-Mitarbeiterin wird ausserdem zusammen
mit Simon Merki den Jugendtreff Nürensdorf mitgestalten und betreuen, dazu gehören der «Kidstreff» für Primarschüler jeden zweiten Mittwochnachmittag und das Kochprojekt «Gourmetplausch» jeden zweiten Donnerstagnachmittag. Und nicht zuletzt betreut Tacheron die regulären Öffnungszeiten für die Jugendlichen ab der ersten Oberstufe am Mittwochund Freitagabend. In ihr steckt eine junge, motivierte Mitarbeiterin, die stets offen ist für Ideen und Anregungen seitens der Jugendlichen und der Eltern. Wir dürfen auf die kommende Zeit mit ihr im Jugendtreff „Authentic“ gespannt sein. Kontakt: Isabelle Tacheron, authentic@plattformglattal.ch, Facebook: Jugendtreff Nürensdorf.
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Den Start ins neue Jahr mit einem Winterspaziergang zur Waldhütte Gruenenwald in Breite aktiv zu begehen, wäre doch einen Gedanken wert. Winkt am Ende des Weges gar noch ein Apéro, dann müsste dieser Gedanke gleich in die Tat umgesetzt werden! Der Waldhüttenverein Breite-Hakab lädt die Dorfbevölkerung am Montag, den 2. Januar 2012 herzlich zu einem Apéro in die Waldhütte Gruenenwald ein. Zwischen 13:00h und 17:00h gibt es etwas zu trinken und die Gelegenheit, ein wenig miteinander zu plaudern. Willkommen sind alle Nürensdorfer. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Es hat Platz, so lang’s Platz hat und Getränke, solange der Vorrat reicht!
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Zweimal Nein und dreimal Ja
Kreisel im Zentrum erneut verworfen Ein Kreisel im Dorfkern von Nürensdorf, das wird vorläufig wohl ein Zukunftstraum bleiben. An der Gemeindeversammlung vom 23. November haben die Stimmbürger dem Vorhaben zur Ablösung der Lichtsignalanlage und der Aufwertung des Strassenraums ein zweites Mal einen Riegel geschoben. Mit nur neun Stimmen Differenz (133:142) wurde das Projekt an den Gemeinderat zurückgewiesen. von Reto Hoffmann Dass die Alte Winterthurerstrasse und die Lindauerstrasse saniert werden müssen, ist ein Fakt. Die beiden Kantonsstrassen sind in die Jahre gekommen und auch die Lichtsignalanlage entspricht nicht mehr den neuesten technischen Anforderungen. Wie aber die wichtige Strassenkreuzung im Zentrum von Nürensdorf in Zukunft aussehen soll, darüber sind
sich der Gemeinderat und die Nürensdorfer Stimmberechtigten einmal mehr nicht einig. Bereits 2007 hatten sie ein solches Vorhaben, das in einem Gesamtprojekt integriert war, an der Urne abgelehnt. Zwar hat der Gemeinderat das Projekt in der Zwischenzeit überarbeitet, doch die Nürensdorfer scheinen sich einfach nicht mit der Ablösung ihrer Lichtsignalanlage anfreunden zu wollen. Diese Aufwertung des Dorfkerns mit verbreiterten Fussgängerbereichen ohne Niveauunterschied zur Strasse wäre vergleichsweise zu einem «SchnäppchenPreis» zu haben gewesen (der DorfBlitz berichtete). Denn: 1,89 Millionen Franken hätte der Anteil der Gemeinde betragen, während der Kanton den Löwenanteil von 2,8 Millionen Franken aufgewendet hätte.
len, waren vielschichtig. Während die einen zweifelten, dass der Verkehr mit einem Kreisel ruhiger und flüssiger zirkulieren würde (aus Richtung Winterthur sogar zur «Formel-1 Strecke» verkommen könnte), befürchteten die anderen wegen der geplanten Fahrbahnhaltestelle für Busse bei der «Sennhütte» einen Rückstau bis in den Kreisel. Die stehende Kolonne würde die vielen Schulkinder, welche die Strasse dort überquerten, verwirren und gefährden. Der Gemeinderat muss das Projekt nun zusammen mit dem Kanton wieder überarbeiten. Dass der Kanton seine Strassen sanieren muss, ist gegeben. Doch der Zeitplan wird durch den Entscheid der Dezember-Gemeindeversammlung um voraussichtlich mindestens ein Jahr zurückgeworfen.
Keinen Kreisel
Spital Bülach
Die Voten, welche an der Gemeindeversammlung gegen das Projekt fie-
Ebenfalls gegen einen Antrag des Gemeinderates stimmten die Nü-
Neue Weihnachtsbeleuchtung im Dorfzentrum
rensdorfer beim Geschäft «Austritt aus dem Spitalzweckverband Bülach». Durch das neue Spitalplanungs- und Finanzierungsgesetz (SPFG), das am 1. Januar 2012 in Kraft tritt, ist neu der Kanton für Akutspitäler zuständig. Die Gemeinden kommen für die Langzeitpflege auf. Wie Gemeindepräsident Franz Brunner in seinen Ausführungen betonte, sei der Ausstieg kein Misstrauensvotum, nur sei es nicht (mehr) Aufgabe der Gemeinde, das Spital zu finanzieren und Bülach sei als Standort ohnehin zu weit weg. Vielmehr würde man sich von Nürensdorf aus eher in Richtung Winterthur orientieren. Gegen einen Ausstieg argumentierten an diesem Abend Ilse Kaufmann, (Präsidentin des Verwaltungsrates Spital Bülach) und Spitaldirektor Tugrul Kircali. Die beiden warnten davor, dass das Bülacher Spital an Private verkauft werden müsste, wenn alle Gemeinden austreten würden, und, dass in Bülach dann nur möglicherweise noch profitable Privatpatienten behandelt würden. Dies mochte die Versammlung offenbar zu überzeugen: Die Stimmberechtigten lehnten den Antrag des Gemeinderates mit 142 Nein- gegen 104 Ja-Stimmen ab.
Steuersenkung Im Sinne des Gemeinderates stimmten die Anwesenden hingegen bei den anderen drei Vorlagen: Mehrheitsfähig waren das Begehren für einen wiederkehrenden Kredit für die aufsuchende Jugendarbeit (Ajuga), für den Verkauf von zwei Landparzellen und für den BudgetVoranschlag 2012 inklusive einer Steuersenkung von 92 auf 90 Prozent.
Die Gemeinde Nürensdorf wurde im Jahr 2007 von der Heinrich & Erna Walder-Stiftung (Zürich) mit einem Preis in der Höhe von 80 000 ausgezeichnet. Die Stiftung hat zum Ziel, Projekte und Investitionen zum
Thema Wohnen im Alter zu fördern und zu unterstützen. Einen Teil dieses Preisgeldes für das zukunftweisende Alterskonzept der Gemeinde Nürensdorf wurde nun für die erste Etappe einer neuen Weihnachtsbe-
leuchtung im Dorfzentrum (im Bild) eingesetzt. Seit dem ersten Adventssonntag erstrahlen zehn mit Stromgirlanden geschmückte Bäume entlang der Alten Winterthurerstrasse im neuen LED-Licht. (re)
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Elfjähriger sammelt Weihnachtsmänner und dekoriert sein Zimmer
Lenny Schmid (Birchwil) liebt die Adventszeit Für den elfjährigen Lenny Schmid aus Birchwil bedeutet der Advent die schönste Zeit. Seit vielen Jahren sammelt der Fünftklässler Samichläuse. Ende November packt er gegen 200 Figuren aus den Schachteln aus und stellt sie in seinem Zimmer auf. von Marianne Oberlin «Ich weiss nicht genau, was der Auslöser für diese Sammlung ist», zeigt sich Lenny unsicher. «Ich glaube einfach, das Gesamtbild des Weihnachtsmannes gefällt mir. In der Adventszeit dekoriert meine Mami jeweils unser Haus und ich backe verschiedene Sorten Guetsli. Wenn es Schnee hat, verbringe ich möglichst viel Zeit draussen mit meinen Freunden oder auch alleine und vergnüge mich mit dem Schnee oder schaufle unsere Zufahrtsstrasse frei. Als Belohnung oder zum Aufwärmen machen wir dann einen feinen Weihnachtstee, sitzen zusammen und plaudern miteinander», erzählt der Elfjährige weiter.
Eigene Kindheit prägt Mutter Evelyne erzählt aus ihrer eigenen Kindheit und sucht hier die Verbindung zur Leidenschaft ihres Sohnes. «Meine Eltern lebten diese Vorweihnachtstradition mit uns und ich versuche nun, diese meinem Sohn weiterzugeben und hoffe, dass er dies auch an seine Kinder vermittelt.» Bereits als kleiner Junge war Lenny von der Figur Samichlaus begeistert und hatte auch
Lenny Schmid inmitten seiner Weihnachtsmänner; der Nussknacker-Chlaus (oben links) ist sein erklärter Favorit. (Bilder: Marianne Oberlin)
nie Angst vor dem grossen Mann mit weissem Bart. «Ich hatte schon Respekt vor dem Chlaus, aber die Freude, ihn zu sehen, war sicher grösser als die Furcht, dass er mich in seinen Sack stecken würde», erinnert sich Lenny lächelnd. Vor einigen Jahren verbrachten die drei Schmids ihre Ferien in Amerika und Lenny entdeckte ein Geschäft, in dem nur Samichlaus-Sachen verkauft wurden. «Das war der Hammer, mitten im Sommer einen solchen Laden zu sehen. Dort erstand ich mir meinen Nussknacker-Chlaus, er ist das Prunkstück meiner Sammlung», sagt der auf diesen Kauf stolze Fünftklässler. Lenny weiss von jeder Figur, von wem er sie erhalten oder wo er sie gekauft hat.
So sieht das Zimmer von Lenny während der Adventszeit und über die Festtage aus.
«Der tanzende Samichlaus war mein Erster», erzählt er. Er habe stundenlang vor diesem Spielzeug gesessen und der Musik zugehört, ergänzt seine Mutter. Am liebsten hätte sie zwischendurch die Batterien herausgenommen, aber Lenny liebte es und so liess sie das Spiel über sich ergehen. Angesprochen auf sein Hobby meint Lenny schmunzelnd, dass viele seiner Freunde es witzig fänden, niemand sich darüber negativ äussern würde.
Gemütliche Weihnachten Weihnachten selber feiert die Familie Schmid traditionell. «Den Weihnachtsbaum darf Lenny aussuchen», gibt Mutter Evelyne Auskunft. Am 24. Dezember gehen Lenny und sein Opa jeweils in Birchwil spazieren und unterdessen schmückt der Rest der Familie den Baum. «Wenn ich dann mit Opa nach Hause komme, haben wir das grosse Aha-Erlebnis und finden es einfach lässig. Auch das ist inzwischen Tradition bei uns geworden. Ich finde es total schön, dies alles mit meinem Opa jedes Jahr zu erleben. Nun hoffe ich natürlich, dass es bis Weihnachten noch schneit und wir unseren Spaziergang im Schnee machen können», wünscht sich der pfiffige Junge. So gerne Lenny seine Samichläuse anfangs der Adventszeit aufstellt, räumt er sie nach den Festtagen dann auch wieder in die Schachteln zurück. Er meint abschlies-
send: «Irgendwann habe ich genug von den Chläusen und bin froh, dass ich sie wieder wegpacken kann.» Doch sobald sich das Jahr zur Ende neigt, kann er es nicht erwarten, die Figuren wieder auf stellen zu können.
Fasnacht: Jetzt alles am Samstag Im vergangenen Februar hat die Guggenmusik Kookaburra die Organisation des Nürensdorfer Maskenballs im Ebnetsaal übernommen (der DorfBlitz berichtete). Nach diesem gelungenen Start wird die Guggenformation nun auch den bisher vom Fakonü durchgeführten Kinderumzug mit anschliessendem Maskenball organisieren. Statt wie bisher am Sonntag findet dieser Kinderanlass ab 2012 neu am Samstagnachmittag statt; im kommenden Jahr ist der Termin auf 4. Februar angesetzt. Zudem freuen sich die Mitglieder der Guggenmusik Kookaburra, am selben Datum abends den Maskenball für die erwachsenen Besucher zum bereits zweiten Mal in der Mehrzweckhalle Ebnet durchzuführen. Für gute Stimmung sorgt das Duo Lucky Boys. Das Fasnachtstreiben 2012 in Nürensdorf steht unter dem Motto «Zirkus». Genaue Zeitangaben zum Anlass sind im Internet unter www.gugge-kookaburra.ch nachzulesen. (e)
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Was hat Sie gefreut, respektive geärgert? «Jetzt drehen wir den Spiess einmal um» Seit Jahren publiziert der Dorf-Blitz die Kolumne «Unter uns – Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?» Schon als ich im August 2004 zum Start meiner Mitarbeit im DB erstmals an einer Redaktionssitzung teilnahm, war die Vergabe dieser erfahrungsgemäss gerne gelesenen Rubrik ein Thema. Unser Redaktionsmitglied sucht anlässlich zufälliger Begegnungen an einem Anlass, beim täglichen Einkauf oder auch im Bekanntenkreis nach mitteilungswilligen «Opfern». Oft ist grosse Überzeugungskraft notwendig, das Gegenüber zum Mitmachen zu motivieren. Vorgabe ist ja, die zwei gestellten Fragen beantwortet zu erhalten und das Gegenüber im Portrait zu fotografieren. Wir können von Glück reden, ist der Dorf-Blitz in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf eine derart gerne gelesene Zeitschrift; bis jetzt ist die Kolumne regelmässig erschienen. Als ich an der Redaktionssitzung für die Dezemberausgabe meinem Team eröffnete, «Jetzt drehen wir den Spiess einmal um», konnte ich beim Blick in die Runde hier und dort ein Stirnrunzeln ob der geplanten «Opferrolle» entdecken. Nach eingehender Argumentation, dies könnte unsere Leserinnen und Leser motivieren, künftig da mitzumachen, haben die Teammitglieder dann alle schmunzelnd eingewilligt. Viel Spass! Susanne Reichling Redaktionsleitung
Was hat Sie gefreut? Ich habe mich gefreut, wie in den Vereinigten Arabischen Emiraten (meinem aktuellen Wohnort) fröhlich und stolz das 40-jährige Bestehen der Nation gefeiert wurde. Nichts von europäischer Selbstzerfleischung, überkritischen oder gar ironischen Stimmen gegenüber dem eigenen Land war hörbar. Und dies übrigens freiwillig. Ich wünschte mir, dass die Schweiz im Konrad Schwitter internationalen Kontext wieder selbstsicherer Vereinspräsident und forscher auftritt. Insbesondere gegenüber sogenannten Riesen wie EU, Deutschland oder den USA. Aus meiner Sicht haben wir Schweizer nämlich viel mehr zu bieten als wir manchmal glauben. Was hat Sie geärgert? Ich ärgere mich regelmässig über die Verkehrsplanung im Raum Zürich. Wir bauen wunderbare Umfahrungen und Autobahnen, die fünf Minuten nach Eröffnung bereits verstopft sind. Gleichzeitig werden in der Stadt Zürich unter dem Deckmantel Verkehrsberuhigung aber laufend Verengungen und Spurreduktionen durchgeführt. Ich frage mich zuweilen, ob unsere Treibstoff-Steuern für den Strassenrückbau oder den Strassenbau verwendet werden. Bedrückend ist: Diese Achse ist auf Jahrzehnte politisch blockiert, während gleichzeitig die Bevölkerung wächst und die Anzahl der eingelösten Fahrzeuge weiter steigen wird. (ks)
Was hat Sie gefreut? Weil es mir in meiner Jugend an Nestwärme mangelte, hat meine Familie – mein Mann und die beiden mittlerweile bereits erwachsenen Kinder – den höchsten Stellenwert in meinem Leben. Unsere Tochter hat eine neue berufliche Ausrichtung mit Bravour, aus eigener Initiative und vollständig ohne Vitamin B, geschafft. Und im Mai haben unser Sohnemann und seine Susanne Reichling Freundin sich nach zehnjähriger Partnerschaft Chefredaktorin ganz besonders romantisch mit einem «SunsetWedding» an einem Strand auf Hawaii das JaWort gegeben. Die Beachparty am Ufer des Zürichsees bei fast tropischem Wetter bleibt für mich auf ewig unvergesslich.
Was hat Sie gefreut? Kürzlich habe ich an meiner ersten Klassenzusammenkunft teilgenommen. 30 Jahre nach dem Lehrabschluss trafen sich alle ehemaligen «KV-Stiften» meiner Klasse. Obwohl ich im Vorfeld etwas skeptisch war, wurde der Abend zu einem äusserst erfreulichen Anlass. Wir haben gut gegessen und beim Auffrischen der alten Erlebnisse viel und von Herzen gelacht. Obwohl Daniela Melcher jeder seinen ganz persönlichen Weg gegangen Inserate/Sekretariat ist, durften wir feststellen, dass wir auch nach all dieser Zeit noch viel Gemeinsames haben. Besonders schön fand ich, dass zwei Mitschüler sogar extra für diesen Abend aus dem Ausland angereist sind.
Was hat Sie geärgert? Rücksichtslosigkeit gegenüber Mitmenschen, welcher Couleur auch immer, Egoismus und Schmarotzertum sind für mich «rote Tücher.» Mich ärgert es, wenn andere Leute von mir oder Freunden und Kollegen in meinem Umfeld profitieren wollen, jedoch keine Anstalten machen, zu einer guten gegenseitigen Beziehung auch ihr «Scherflein» beitragen zu wollen. Als ganz besonders verwerfliches Ärgernis stufe ich auch die Schamlosigkeit gewisser Politiker ein, welche «im Namen des Volkes» für etwas plädieren, daraus letztlich dann aber sozusagen «quersubventionierend» für sich persönlich den grössten Profit ziehen. (sr)
Was hat Sie geärgert? Ich habe kürzlich in einem Buch die Aussage: «Unterm Strich, da komme ich!» gelesen. Diese Worte beschreiben meiner Meinung nach überaus treffend, wie ich das Verhalten vieler Mitmenschen im Alltag empfinde. Jeder denkt zuerst an sich, besonders im Strassenverkehr ist das gut ersichtlich. Wie viel einfacher und erfreulicher wäre doch das Autofahren, wenn die Leute über die eigene Nasenspitze hinausschauen würden und anpassungsfähig auch mal einem Fahrer, der abbiegen muss, den Vortritt lassen könnten. Das kostet vielleicht zwei, drei Sekunden Zeit, dafür winkt vermutlich ein Lächeln zur Belohnung. (dm)
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Was hat Sie gefreut, respektive geärgert? Was hat Sie gefreut? Ich freue mich täglich an vielen kleinen Dingen – meist ganz unbewusst. So richtig bewusst gefreut habe ich mich letzte Woche auf dem Weihnachtsmarkt. Die vielen schön dekorierten Stände mit einer Fülle an möglichen Weihnachtsgeschenken. Die verschiedenen Düfte und die weihnachtliche Stimmung, welche auf so einem Markt herrscht. Trotz des eigentlich Doris Baggenstoss zu warmen Wetters ist mir so richtig bewusst Kassierin geworden, dass die Adventszeit begonnen hat. Und ich freue mich schon jetzt auf das Guetslibacken, Samichläusle und Geschenke einpacken. Adventszeit ist für mich die Zeit vieler kleiner und grosser Freuden.
Was hat Sie gefreut? Mit Freuden haben wir erlebnisreiche, sonnige Ferien in Schottland verbracht, als der Sommer in Schweiz gerade Pause machte. Das riesige Familienfest in Unterwasser mit über 100 Verwandten, die einen Teil ihrer Wurzeln wie ich im Schläpfer-Clan haben, bleibt für mich ebenfalls unvergesslich. Seit dem Sommer wohnen drei Generationen in unserem Haushalt. Das ist für Susanne Beck mich ein besonderes Privileg und eine Bereicherung, die ich so schnell nicht missen möchte. Mit meinen Arbeitskollegen verbindet mich auch das eine oder andere freundschaftliche Band, das macht den grauen Büroalltag oft noch gefreuter.
Was hat Sie geärgert? Ärgern ist schlecht für die Gesundheit. Und genau die immer steigenden Kosten für die Gesundheit sind es, worüber ich mich in letzter Zeit häufiger ärgere! Dass die Krankenkassen jedes Jahr die Prämien erhöhen, sind wir uns alle gewöhnt. Letztens musste ich aber hören, dass wir in der Schweiz für die Medikamente bis zu 30 Prozent mehr als im umliegenden Ausland bezahlen müssen! Sicher ist bei uns das durchschnittliche Einkommen höher als bei unseren Nachbarn. Aber heisst das dann automatisch, dass man für das gleiche Produkt mehr verlangen kann? Und das ausgerechnet auf Kosten der Gesundheit? (db)
Was hat Sie geärgert? Die letzten Monate grassiert überall herum die Angst. Von einigen Medien und sogenannten Fachleuten wird diese gerne geschürt. Schwarzseher schienen Hochkonjunktur zu geniessen. Wenn eine Grippewelle kommt, wird bald von einer Epidemie geschrieben und gesprochen. Vorkehrungen werden empfohlen, die erst mal der Pharmaindustrie und sonstigen Geschäftsleuten wirtschaftlich von Nutzen sind. Warum aber die Menschheit aus wirklichen Schäden, die aus Kernkraftwerkunfällen geschehen sind, nichts lernt und weitere Möglichkeiten solch verheerender Zwischenfälle nicht vehementer zu verhindern sucht, ärgert mich. (sb)
Was hat Sie gefreut? Diese Woche habe ich mich ganz besonders über das alljährliche gemeinsame «Guetsle» mit meiner Familie und den Verwandten gefreut. Ich geniesse es, die Adventszeit mit diesem kleinen Ritual zu beginnen. Die Atmosphäre ist dann immer sehr entspannt. Es wird viel gelacht, wir haben Spass und hören Musik. Die Kinder helfen jedes Jahr ein bisschen mehr mit und freuen sich, Sandra De Vito dass ihr Mitwirken und ihre Produktionen von uns Grossen geschätzt und gelobt werden. Jeder setzt sich entsprechend seinem Können und seinen Vorlieben ein und am Schluss sind wir jeweils erstaunt, dass wir so viele Guetsli gebacken haben.
Was hat Sie gefreut? Ich habe mich gefreut, wie lernfähig und offen für Neues Kinder sein können. Kürzlich waren die beiden Sprösslinge (Mädchen sieben- und Junge fünfjährig) einer guten Bekannten zu Besuch. Wir beschlossen, zusammen zum Kerzenziehen zu gehen. Für die beiden Kinder war es das erste Mal, dass sie mit Docht und heissem Wachs hantierten. Doch ich staunte, wie Reto Hoffmann schnell sie den Dreh raus hatten. Am Schluss entstanden zwei kleine, farbige Kunstwerke, welche die beiden am Abend voller Stolz ihrer Mami nach Hause bringen konnten. Auch für mich war es ein toller Nachmittag, der mich an meine eigene Kindheit erinnerte.
Was hat Sie geärgert? Vielleicht liegt es an der vorweihnachtlichen Hektik, aber ich habe den Eindruck, dass die Leute sich keine Zeit für ganz grundlegende Höflichkeiten und Rücksichtnahmen nehmen. Als Beispiel die Person, welche einem die Türe vor der Nase zufallen lässt, wenn man mit Taschen und Paketen beladen ankommt. Oder der Bekannte, der auch bei direkter Begegnung nicht grüsst. Oder der Kollege, der ohne ein Wort des Grusses das Büro betritt und verlässt. Leider sehen diese Leute nicht, dass es für alle viel angenehmer wäre, wenn sie den anderen Personen gegenüber ein bisschen aufmerksamer und freundlicher wären. (sd)
Was hat Sie geärgert? Ich fahre jeden Tag mit dem Bus von Bassersdorf nach Kloten zur Arbeit. Kürzlich musste ich auf dem Nachhauseweg an der Haltestelle Zum Wilden Mann «geschlagene» 40 Minuten auf den Bus warten. Später stellte sich heraus, dass in Bassersdorf die Strasse durch einen Verkehrsunfall blockiert war. Das kann ja mal vorkommen. Doch dass auf den neuen, topmodernen elektronischen Anzeigetafeln, die jetzt überall an den Busstationen montiert sind, kein Wort darüber zu lesen war, stufe ich als äusserst ärgerlich ein. Wofür sind diese Anlagen montiert, wenn nicht zur Ankündigung solcher Zwischenfälle? (rh)
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Was hat Sie gefreut, respektive geärgert? Was hat Sie gefreut? Die Interclub-Tennissaison im Frühling dieses Jahres war eine einzige Katastrophe. Meine Mannschaft war frisch aufgestiegen und musste sich nun den Herausforderungen der zweiten Liga stellen. Wir gingen aber sang- und klanglos unter und verloren auch die Abstiegsspiele. Das lag auch daran, dass meine Vorhand im ersten halben Jahr plötzlich überhaupt nicht mehr Kevin Knecht funktionierte und ich in den Matches die einfachsten Bälle verschlug. Seither trainiere ich diesen Schlag wie wild, und das zeigt allmählich Wirkung. Die Vorhand ist von meiner Schwäche zu meiner Stärke geworden – ein echt gutes Gefühl.
Was hat Sie gefreut? Auch dieses Jahr besuchten unsere Kinder die Jugendsportriege Brütten. Dieser Organisation gebührt für einmal Dank ausgesprochen an all die stets so engagierten und motivierten Leiter und den Vorstand. Die Kinder und Jugendlichen werden nicht nur turnerisch begleitet und betreut, sondern auch bei vielen sportlichen Anlässen unterstützt. Ebenfalls werden ChlausfeiSandra Lanz ern organisiert und durchgeführt, Jugi-Reisen unternommen oder Aufführungen geprobt. Die meist jungen Leiter übernehmen Verantwortung und vermitteln Disziplin und faires Verhalten, eine nicht ganz einfache Aufgabe in der heutigen Zeit.
Was hat Sie geärgert? Ganz allgemein ärgert mich, dass ich für vieles einfach keine Zeit mehr habe. In meinem Regal stapeln sich ungelesene Bücher, meine Bass- und meine E-Gitarren verstauben in ihren Ecken (nur mein akustisches Exemplar kommt noch regelmässig zum Einsatz), das Klettern habe ich praktisch aufgegeben und meine digitale Musiksammlung ist zu einem undurchdringbaren Dschungel geworden, in dem jegliche Orientierung unmöglich ist. Leider wird sich das vermutlich auch im kommenden Jahr nicht ändern, denn der zeitintensive Abschluss meines Bachelor- und der Beginn meines Masterstudiums an der ETH stehen an. (kk)
Was hat Sie geärgert? So richtig ärgern lasse ich mich nicht, denn der Ärger ist ja bekanntlich schlecht für die Stimmung und Gesundheit. Und trotzdem: Wir sind regelmässig mit unseren Kindern im schönen Brüttener Wald unterwegs. Da ärgern wir uns ebenso regelmässig über den absichtlich deponierten Abfall an den Waldrändern, bei Feuerstellen und sogar in Bachbetten. Es handelt sich nicht nur um kleinere Papierchen oder Zigarettenstummel, nein sogar grössere Gegenstände wie Kindervelos oder Schuhkästchen werden auf diese Weise entsorgt. Da frage ich mich schon, was diese Leute für eine Kinderstube genossen haben. (sl)
Was hat Sie gefreut? Gefreut habe ich mich im laufenden Jahr über viele Sachen, ich kann nicht alle aufzählen. Sehr aufgestellt hat mich ein Brief, welcher meine drei Männer mir ins Gepäck geschmuggelt haben, als ich ins Spital musste. Super fand ich auch die Unterstützung, welche ich von einigen Kolleginnen erhalten habe, als ich nach der Knieoperation auf die Krücken angewiesen Marianne Oberlin war. Positiv finde ich auch die Entwicklung meiner Jungs, sie meistern den Schulalltag (beinahe) selbständig und beteiligen sich bei allen Haushaltsarbeiten. Doch das Wertvollste hatten wir im 2011 voll auf unserer Seite, unsere Gesundheit.
Was hat Sie gefreut? Besonders gefreut hat mich die Idee, meine eigene Firma zu gründen. Der Firmenname fiel mir ganz spontan ein; die Gestaltung der eigenen Homepage, die Wahl der Farben, die Auswahl der Fotos und den ganzen Text zu formulieren, hat mir riesig Spass bereitet, auch wenn die Arbeit sehr zeitintensiv war. Die Tatsache, mit meinem Angebot künftig Menschen oder Monica Plüss Firmen bei persönlichen oder personellen Herausforderungen weiterhelfen zu können, erfüllt mich sehr und ich erachte es als Privileg, zu denen zu gehören, die ihre Berufung zum Beruf machen können. Ich freue mich darauf, so richtig durchzustarten.
Was hat Sie geärgert? Telefonierende Autofahrer, Verkehrstaus, meine teilweise schlechte Einteilung der Zeit (ich bin immer auf den letzten Drücker dran), das nasse Wetter in den Herbstferien, endlose Warteschlangen bei telefonischen Anfragen, unzählige Anrufe von Krankenkassenanbietern zu den unmöglichsten Zeiten, mein Knie und die daraus erfolgte lange Untätigkeit, teure Benzinpreise, unflexible Mitmenschen, die Fussballkrawalle in Zürich, dass ich nicht im Lotto gewonnen habe, die aufgeschlitzten Abfallsäcke vor meinem Bürofenster und Autofahrer, die mit übersetzter Geschwindigkeit durch meinen Wohnort rasen. (mo)
Was hat Sie geärgert? Traurig gestimmt hat mich das Erdbebenunglück in Japan und dessen schwerwiegende Folgen. Erdbeben sind eine schlimme Sache. Noch tragischer sind das Reaktorunglück als Folge davon und die dadurch entstandenen Schäden. Naturkatastrophen wird es immer geben, aber gerade deshalb hätte man sich schon vor Jahren überlegen sollen, ob man auf unserem Planeten wirklich Energiequellen erstellen will, die uns selber verseuchen und vergiften können. Und was mich nachdenklich stimmt ist, dass man heute nicht mehr sehr viel hört aus Japan, obwohl das Problem sich ja ganz bestimmt nicht in Luft aufgelöst hat. (mp)
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Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Das gesamte Dorf-Blitz-Team wünscht Ihnen
fröhliche Weihnachten
Was hat Sie gefreut? Es freut mich immer wieder, wenn ich ein Lob erhalte. Ob über eine gelungene Arbeit oder eine selber kreierte und geratene Mahlzeit, ein Lob bedeutet für mich so etwas wie eine ausgesprochene Mozartkugel. Sinngemäss. Und weil ich die mit Schokolade überzogene Marzipankugel nicht essen musste (durfte?), schlägt sie sich im Nachhinein auch nicht negativ auf Mano Reichling meinen Fettpolstern nieder. Das hat am Tag darauf wiederum zur Folge, dass ich mich – auf der Waage stehend – freuen kann, dass ich trotz eines zuckersüssen Träumchens nicht zugenommen habe. So einfach ist es, mir eine kleine Freude zu schenken! Was hat Sie geärgert? Ich ärgere mich über Kleinigkeiten, über die man sich gar nicht ärgern sollte. Beispielsweise über speiende Menschen. Ob von alten oder jungen Leuten gespuckt, unappetitlich sind die «Chöderlig» allemal. Auf der Strasse kann ich sie ja knapp tolerieren, im Bus oder Zug finde ich es schlicht daneben. So musste ich kürzlich während einer Zugfahrt einem Dauerspucker zusehen, der im Zugabteil etwa alle 30 Sekunden auf den Boden spie. Einfach gruusig. Aber, den Mut, den jungen Grüsel anzusprechen und ihn auf seine Unart aufmerksam zu machen, hatte ich nicht. Und das ärgerte mich im Nachhinein doppelt. (re)
Was hat Sie gefreut? 2011 war für mich ein ereignisreiches Jahr mit vielen positiven Erlebnissen. Insektenreich war das Jahr nicht nur wegen den vielen Wespen im Sommer: Im Frühling habe ich meine jetzige Freundin Karin kennengelernt, was zu vielen Schmetterlingen im Bauch geführt hat. Mit ihr erlebte ich viele schöne Momente. Ferien auf Malta, Meisterfeier in Dortmund oder GrillSimon Städeli abende zu Hause sind weitere Erinnerungen, von denen ich nur schwärmen kann. Kürzlich nahm ich dann noch bei der Quizshow «Traders» teil, amüsierte mich, konnte einen Blick hinter die Kulissen einer TV-Produktion machen und besserte mein Konto auf.
Was hat Sie gefreut? Auch 2011, im europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit, wurden in unseren Gemeinden viele kleine und grosse Anlässe veranstaltet, die ohne den Einsatz zahlloser Ehrenamtlicher nicht durchgeführt werden könnten. Ich war als Zeremonienmeister beim Bassersdorfer Sechseläuten, beim Räbelichtli-Umzug als «Chef Wienerli und Tee» des Karnivoren Christian Weiss Grüppchens und als Festwirt des Skiclubs Altbach an der Nüeri-Chilbi involviert. An solchen Anlässen müssen von Seiten der Vereinsmitglieder hunderte von Stunden geleistet werden. Umso schöner ist es zu sehen, wie motiviert die Mitglieder jedes Jahr mitmachen.
Was hat Sie geärgert? In meinem Job als Reporter für die Ostschweiz führte ich nach einem gewonnen Spiel des FC St. Gallen eine kurze Umfrage unter den Anhängern durch. Was ich zu hören bekam, waren aber keine Jubelschreie oder freudige Statements, sondern nur aggressive Sprüche zu meinem Züri-Dialekt. Was ich dort überhaupt verloren habe, ich solle wieder zurück, wo ich her komme, sagten sie. Da ist mir bewusst geworden, mit was für starken Vorurteilen wir durchs Leben gehen. Jemanden nur durch seine Herkunft zu deklassieren, finde ich verwerflich. Dieser «Kantönli-Geist» ist mir seither mehrfach aufgefallen. (sst)
Was hat Sie geärgert? Die freiwillige Arbeit heisst darum freiwillig, weil man sich aus freien Stücken dazu verpflichtet. Nicht jeder ist in gleichem Masse bereit, einen Teil seiner Zeit für Dinge von öffentlichem Interesse zu investieren. Damit muss man leben. Was man aber nicht akzeptieren kann und darf, sind jene Besucher öffentlicher Veranstaltungen, welche die Arbeit der Ehrenamtlichen schädigen, indem sie zur Gewalt greifen und die Sicherheit anderer Festteilnehmer gefährden. Diese Missetäter müssen wir erwischen, damit sie zur Rechenschaft gezogen werden können. Wer solche Leute deckt, macht sich mitschuldig. (cw)
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Lassen Sie sich in die Traumwelt Namibia’s entführen und geniessen Sie mit uns diesen interessanten, faszinierenden Abend. Wir heissen Sie herzlich willkommen!
Gastspieltheater
19. Januar 2012
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www.signer-reisen.ch Tel-Nr. 043 536 45 95
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Ticketpreis pro Person CHF 15.– (Vorverkauf) oder CHF 20.– (Abendkasse)
The meeting
Dialekt-Märchenmusical frei nach den Gebr. Grimm von Fredy Kunz mit Musik von Brian Gill
Für Kleine und Grosse ab 6 Jahren
Samstag, 28. Januar 2012, 15 Uhr, Nürensdorf, Mehrzweckhalle Ebnet Holen Sie sich Ihre Eintrittskarten, solange Vorrat, bei der Zürcher Kantonalbank in Bassersdorf, Telefon 044 838 17 64.
Winterthurerstrasse 7 8303 Bassersdorf Telefon 044 836 65 93 Öffnungszeiten: Mo-Do 16 bis 00.00 Uhr Fr & Sa 16 bis 02.00 Uhr
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SA 24. Dezember: Weihnachts-Apéro von 15.00 – 19.00 SA 31. Dezember: Silvester-Apéro von 15.00 – 19.00 Vorankündigung:
MO 30. Januar: Dekorationseröffnung Jeden Freitag und Samstag Verlängerung bis 02.00 Das Rütli-Team wünscht allen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY.. PARTY..
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Merry Christmas
& alles Gute im 2012
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Kevin allein beim Verein
In dieser Rubrik schildert Dorf-Blitz-Redaktor Kevin Knecht im 2011 in freier Berichterstattung regelmässig über seine Besuche und Erfahrungen bei willkürlich ausgewählten Vereinen in Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf.
Zu Gast bei der «Nüeri-Chuchi»
Ein Festschmaus für Augen und Gaumen Als letzten Verein im Jahr 2011 besuchte Dorf-Blitz Redaktor Kevin Knecht am 6. Dezember die «Nüeri-Chuchi». Dieser Männerkochclub trifft sich immer am ersten Dienstag des Monats in der Schulküche Hatzenbühl und zaubert dort ein mindestens viergängiges Menu auf den Tisch. Kurz nach halb Sieben betrete ich die «Hatzi»-Schulküche, wo mich die sechs Mitglieder der «Nüeri-Chuchi» in traditioneller Kochkleidung erwarten. Nach dem Handschütteln verteilt Jan Obrist die Aufgaben. Er hat für den heutigen Abend die Rezepte zusammengestellt, die Zutaten eingekauft und den Tisch passend zum «Samichlaustag» dekoriert. Jeden Monat übernimmt ein anderes Vereinsmitglied die Aufgabe des Organisators.
Pfefferminz-Mousse Ich werde dem Präsident des Vereins, Richard Zihlmann, als Assistent zugeteilt. Unsere Aufgabe ist es, das Dessert zuzubereiten; eine «Pfefferminz-Mousse aux chocolats». Zuerst gilt es, einen ganzen Bund Pfefferminze klein zu hacken. Dazu verwenden wir aber keine Messer aus der Schulküche, sondern edle VictorinoxKlingen aus einem hunderte von Franken teuren Kochmesserset. So macht schneiden Spass! Die Pfeffer-
minze kochen wir nun zusammen mit Milch etwas ein. Ich beäuge die Flüssigkeit skeptisch, denn eigentlich bin ich kein grosser Fan der Kombination von Schokolade und Pfefferminze. Mit gemischten Gefühlen mache ich mich deshalb daran, die Schokoladetafeln in feine Späne zu verwandeln. Mit den «Victorinox» geht das fast von allein, und überraschenderweise trage ich nicht einmal Schnittwunden davon.
Marroni mal anders Jetzt ist die Vorspeise fertig. Stolz tischt Beat Meier seinen kunstvoll angerichteten Nüsslisalat mit Marroni und Speck auf. Was eine etwas seltsame Kombination zu sein scheint, entpuppt sich als geschmackliches Feuerwerk der Extraklasse: Die Würze des Specks, der erdige Geschmack der Marroni und der Balsamico-Essig munden ausgezeichnet. Solcherart gestärkt arbeiten wir an der Mousse weiter. Zuerst sieben wir die Pfefferminzblätter von der Milch und geben Gelatine zu. Dann lösen wir mit der noch warmen Flüssigkeit die weisse und die schwarze Schokolade auf. Schliesslich bleibt noch etwas Zeit
Richard Schmalz (l.) und Bruno Thalmann beim Zubereiten des Geschnetzelten in der «Hatzi»-Schulküche. (Bilder: Kevin Knecht)
für den ersten Abwasch, bevor der nächste Gang auf dem Tisch steht: Eine herrlich sämige Kartoffel-Marroni-Suppe mit Balsamico-Marroni, zubereitet von Dominik Schnyder.
Lockere Stimmung Gleich nach der Suppe ziehen wir den Schlagrahm unter die Mousse und stellen nun das Dessert für eine Stunde an die Kühle. Die Hobby-Köche der «Nüeri-Chuchi» sind gut organisiert, jeder hilft dem anderen und packt anfallende Arbeiten sofort an. Die erste der vier Kücheneinheiten ist bereits wieder sauber, Geschirr und Pfannen werden nach Gebrauch sofort wieder gewaschen. Natürlich wird während der Arbeit auch geschäkert, gelacht und «gefachsimpelt». Ich komme mit Richard Zihlmann ins Gespräch, der schon seit vier Jahren Präsident des 1988 gegründeten Vereins ist. Seither trifft man sich jeden Monat zum Kochen. «Wir kochen aber nicht immer für uns selbst. Im November beispielsweise werden unsere Frauen bekocht, und ab und zu laden wir auch andere Vereine ein», erzählt der 66-jährige Nürensdorfer. Die «NüeriChuchi» versorgt auch regelmässig
Hochzeits- und Festgesellschaften mit kulinarischen Köstlichkeiten.
Apfelsaft in der Sauce Die Hauptspeise ist ein wahrer Augenschmaus: Kürbisstock mit Geschnetzeltem und Bohnen-Speckbürdeli. Auch dieser Gang ist ausgezeichnet und lässt meine Geschmacksnerven in eine regelrechte Ekstase verfallen. Schliesslich enthüllen Bruno Thalmann und Richard Schmalz das Geheimnis: Die Sauce enthält einen Schuss Apfelsaft. Ich erhalte noch eine grosse zweite Portion und bin mit der Welt zufrieden. Schliesslich müssen Richard Zihlmann und ich die Mousse anrichten. Wir füllen sieben Coupe-Gläser zur Hälfte mit brauner und mit weisser Mousse. Dann servieren wir das Dessert. Die Runde probiert vorsichtig, und auch ich nehme zuerst nur einen kleinen Löffel und koste etwas skeptisch. Doch wider Erwarten schmeckt uns die Mousse ausgezeichnet: Die Pfefferminze ist äusserst dezent und nimmt der Mousse ihre Schwere. Mit verwöhntem und übervollem Magen mache ich mich nach dem Essen und Plaudern daran, die Schulküche in ihren Ursprungszustand zurückzuversetzen. Seltsamerweise macht mir diese Arbeit an diesem Abend sogar Spass. Kevin Knecht
Vorspeise und Hauptgang haben geschmeckt; gleich wird das Männerteam um Präsident Richard Zihlmann (r.) das Dessert probieren.
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Der Dorf-Blitz wünscht allen Leserinnen und Lesern frohe, erholsame Festtage und einen guten Start ins Jahr 2012. Das Redaktionsteam
Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr!
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Unter uns Was hat Sie gefreut, respektive geärgert?
Unsere zwei Fragen wurden diesen Monat von Ida Flaad und Georg Lüscher aus Nürensdorf beantwortet. Was hat Sie gefreut? Uns gefällt die neue Weihnachtsbeleuchtung in Nürensdorf sehr gut, es ist sowieso schön, wenn in dieser doch eher dunklen Jahreszeit da und dort Lichter brennen und man auf diese Weise auf die bevorstehende Weihnachtszeit eingestimmt wird. Auch für die Kinder ist diese Zeit doch etwas besonders Schönes. Beim neuen Lichterzauber im Dorf handelt es sich jetzt mal wirklich um eine positive Investition der Gemeinde, die vielen Leuten sicherlich Freude bereitet, im Gegensatz zu anderem. Was hat Sie geärgert? Wie gerade erwähnt, gibt es eben auch Investitionen, die wirklich wenig sinnvoll sind; wie zum Beispiel die Idee, den Verkehr im Dorfkern mittels Kreisel zu regeln. Die Kreuzung ist doch dafür viel zu klein und kann bedenkenlos so wie heute organisiert bleiben; diese geplante Veränderung ist unseres Erachtens nicht notwendig. Ebenso fragen wir uns, wer auf diesen seltsamen und absolut unnötigen Einfall gekommen ist, man müsse nun den Dorfbach freilegen. Der Grund, der dahinter steht, ist für uns nicht erkennbar und wir halten diesen Schritt für unnötig. Schade, dass das Geld manchmal nicht für Sinnvolleres genutzt wird, da gäbe es doch mit Sicherheit noch wichtigere Vorhaben. (mp)
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Forderung nach Bern
Kantonsrat will den Brüttener Tunnel Seit den 1980er-Jahren bereits ist der Brüttener Tunnel – mit einmal mehr und einmal weniger Medienpräsenz – ein aktuelles und oft auch an Stammtischen rege diskutiertes Thema. Aktuell deshalb, weil das zwischen Brütten und Nürensdorf unterirdisch geplante Verbindungsprojekt von Bassersdorf/Dietlikon nach Winterthur-Töss den chronisch überlasteten Bahnkorridor Zürich-Winterthur (mehr als 500 Personen- und Güterzüge täglich) entlasten und dadurch mehr Kapazität schaffen könnte. Zudem würden die Fahrzeiten der dort passierenden ICZüge merkbar verringert.
Das Nadelöhr zwischen Zürich und Winterthur – im Bild der Knotenpunkt Hürlistein mit Landanstoss zu Bassersdorf – gilt als die gesamtschweizerisch am stärksten befahrene Strecke im SBB-Schienennetz. (re)
An seiner Sitzung vom 21. November hat der Kantonsrat nun mit 157 zu 8 Stimmen und bei nur einer Enthaltung beschlossen, bei der Bundesversammlung eine Standesinitiative einzureichen. Mit diesem politischen Druck soll der Bau des Brüttener Tunnels bis 2025 verlangt werden. Die
Forderung für dieses zukunftsgerichtete Projekt enthält auch das Begehren, der Bund solle die Finanzierung desVorhabens sicherstellen. Die Begründung: Der Grossraum Zürich generiere fast die Hälfte des Umsatzes des Regionalverkehrs der SBB. Je nach Ausbauvariante soll der Brütte-
ner Tunnel zwischen 1,4 und 2,1 Milliarden Franken kosten und je nach Streckenführung zwischen sieben und zehn Kilometer lang werden. Gemäss Medienberichten befürworten die nordostschweizerischen Kantone sowie die Städte Zürich und Winterthur das Entlastungsprojekt. (sr)
Bild des Monats
Der Einkauf des Weihnachtsbaumes alljährlich in der Adventszeit ist meistens Männersache. Nicht so an der Chrüzacherstrasse 2 in Bassersdorf, wo der Christbaumverkauf der Gartenbaufirma Hansuli Schmid viele Ehepaare und ganze Familien anlockt, um einenTannenbaum in passender Grösse und von schönem Wuchs auszusuchen. Im stimmig gestalteten Areal kann man unter einem Dach aus Tannenchries an einer Stehbar ein Getränk geniessen. Vor oder auch nach dem Kauf des Weihnachtsbaumes können Besucherinnen und Besucher sich zudem im warmen Stübli mit einem Raclette verwöhnen lassen. Und all dies unter Gleichgesinnten, die beim gemütlichen Einkauf über das bevorstehende Fest diskutieren. (re)
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2. Aviatik Börse in der bxa Bassersdorf mit über 600 Besuchern
Aviatik-Fans gaben sich ein Stelldichein Ende November trafen sich in der bxa Bassersdorf die Fans der zivilen und militärischen Fliegerei zum Handeln und Fachsimpeln. 50 Händler aus dem In- und Ausland hatten an diesem Sonntag ihre Stände aufgebaut und boten ihre Sammlerstücke aus der Welt der Fliegerei zum Kaufen oder Tauschen an. Für einmal wurde in der grossen Mehrzweckhalle der bxa nicht hitzig debattiert, gekickt und geschwitzt, sondern gehandelt, getauscht und diskutiert. Bereits zum zweiten Mal fand dieses Stelldichein von Aviatikinteressierten in Bassersdorf statt und erfreut sich bereits wachsender Beliebtheit.
richtiges Interesse an Raritäten der Aviatik haben», stellt das OK-Mitglied zufrieden fest. Entsprechend rege wurde denn an den Ständen auch eifrig gefachsimpelt oder Erlebnisse und Erfahrungen ausgetauscht.
Allerlei Kurioses Neben vielen Gegenständen und Waren aus den Beständen der ehemaligen Swissair, gab es viel Kurioses zu entdecken. So war an einem Stand ein alter Mirage-Schleudersitz für 2000 Franken zu haben, oder eine etwas
abgenutzte Uniform aus dem Jahr 1958 eines Swissair-Captains. An einem anderen Stand wartete ein altes Bugrad darauf, von einem Bastler als Ersatzteil entdeckt zu werden. Doch auch Flugzeugmodelle in allen Grössen, Typen und von verschiedenen Airlines suchten neue Besitzer.
Preise unter Druck An einem Stand präsentierte sich auch eine Delegation der Super Constellation Flyers Association. Sie verkauften Merchandising-Artikel, deren
Erlös dem Betrieb der «Super Connie» zu Gute kommt. Hier konnte man sich auch um eine Vereinsmitgliedschaft bemühen. Denn wer mit diesem Veteranenflugzeug fliegen will, muss Mitglied sein. «Die Preise der Raritäten sind in den letzten Jahren etwas unter Druck geraten. Während man für einen verchromten Swissair-Aschenbecher früher noch gut und gerne 400 Franken bezahlte, sind diese heute für 250 Franken zu haben», erzählt Konrad Korsunsky abschliessend.
Text und Bilder: Reto Hoffmann
Begehrte Raritäten «Die 50 Händlerplätze waren im Nu vergeben», freute sich Konrad Korsunsky vom organisierenden Verein Aviatik Börse. Doch auch was die Besucherzahl anbetrifft, so dürften die Organisatoren zufrieden sein. Während im vergangenen Jahr rund 400 Personen den Weg nach Bassersdorf fanden, konnte man dieses Jahr bereits über 600 Eintritte verzeichnen. Auch bezüglich Publikumsmix zeigt Korsunsky seine Genugtuung. «Die Besucher kommen nicht nur zum reinen Zeitvertreib hierher, sondern es sind zum grossen Teil Leute, welche ein
Cockpit-Instrument gefällig? Auch das gab es an der Börse in der gewünschten Auswahl.
Historisches Flugzeugmodell, für ein «Schnäppchen» zu haben.
Auch kleine Preziosen aus dem Fliegeralltag der vergangenen Zeit wurden feilgeboten.
T-Shirts und Taschen sind noch immer die beliebtesten Sammlerstücke.
Feines Porzellangeschirr der ehemaligen Swissair oder andere Raritäten erwarteten die Besucher.
Die Mehrzweckhalle in der bxa war in diesem Jahr bis auf den letzten Standplatz belegt.
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Reinigungsaufgaben für Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN)
Nistkästen sind Überlebenshilfen für die Vogelvielfalt Im Spätherbst werden jedes Jahr die über 500 Nistkästen, welche vom Naturschutz Bassersdorf Nürensdorf (NBN) über die Jahre aufgestellt wurden, gesäubert. Der für Kinder organisierte Nachmittag gab auch den Erwachsenen interessante Einblicke in die Ornithologie und stand in Zusammenarbeit mit Pro Natura.
zen Baumrinden, die bereits etwas morsch sind, damit sie hinter diesem Schutz ihre Brut aufziehen können. Auch hohe Wipfel sind für grosse Vögel das ideale Umfeld, um ihre Jungen aufzuziehen. Nach einer Stärkung in einer schönen Waldlichtung, in deren Nähe auch ein Rehschlafplatz entdeckt wurde, traten die Exkursionsteilnehmer – um zahlreiche Informationen reicher – den Rückweg zum Ausgangspunkt an.
von Susanne Beck Beatrice Tschirky begrüsste das Grüppchen bei der Alten Sagi in Bassersdorf, das sich für die zwei Stunden am letzten Samstagnachmittag im November Zeit für die kleine Exkursion nahm. Zusammen mit ihrem Sohn Dominic erläuterte sie, woran man welche Nisthilfen erkennt und wo und wann sie für welche Vogelarten eingesetzt werden. Damit die verschiedenen Arten von Brutkästen verglichen werden konnten, zeigten sie vor Beginn der Exkursion eine Auswahl, damit man später auch wusste, wie die Objekte, die es zu suchen galt, optisch leichter fand. Die baulich grösste Nisthilfe erhält die Schleiereule, da sich im Einzugsgebiet nur wenige Baumhöhlen befinden oder andere geeignete Brutplätze. Für kleinere Vogelarten wie Goldhähnchen und verschiedene Meisen gibt es Brutplätze, die einem Kasten ähnlich sehen. Etwa 30 Zentimeter hoch sind diese, mit einer Bodenfläche von ungefähr 16 Zentimeter im Quadrat und einer runden Öffnung zwischen 28 und 32 Millimeter.
Lebensraum am Wasser Nach der Einführung für das Grundwissen machten sich alle auf den Weg. Am Waldrand beim Altbach gab es den ersten Halt. Unter der Brücke ist ein Nistkasten für ein Wasseramselpaar bereitgestellt worden, welches nun im Spätherbst gesäubert werden musste. Bei allen Nestern, welche man für die nächste Saison bereitstellt, klopft man erst einmal an, so dass man keinen Vogel oder Siebenschläfer überraschen muss, welcher allenfalls darin haust. Wenn sich drinnen nichts rührt, wird der Deckel entfernt und das Nestpolster herausgeholt. Mit einem Spachtel werden Kotresten und Parasiten herausge-
Die Wasseramseln hinterliessen ein weiches Nest; es wird genau untersucht. (Bilder: Susanne Beck)
kratzt. Ein grünes Moosnest befand sich darin, das sich ohne auffällige Hinterlassenschaften wie Eierschalen oder tote Jungvögel präsentierte. Dann wurde der gesäuberte Nistkasten wieder aufgehängt und war somit bereit, dass im nächsten Frühling und Sommer in geschützter Umgebung Jungvögel aus den Eiern schlüpfen können. Die Wasseramsel ist eng an klare, strömungs- und sauerstoffreiche Fliessgewässer gebunden. Mit den Bächen und Flüssen, welche in Kanäle gezwungen wurden, ist auch der Lebensraum dieser Art bedroht und die Vögel sind auf Nisthilfen angewiesen. Der einzige Vogel, welcher tauchen kann, ernährt sich vornehmlich von Wasserinsekten.
Unterwegs im Wald Im Wald sind einige Nisthilfen verteilt. In einer Höhe zwischen zwei und drei Metern erspähten wir das eine oder andere Nest. Dominic Tschirky stieg daraufhin leichtfüssig die mitgebrachte Leiter empor und holte die Nistkästen herunter. Die Bestimmung der verschiedenen Brutstätten zeigte sich immer sehr ähnlich. Als erstes hatte sich ein Meisenpaar eingenistet, und als diese ausgeflogen waren, hatten sich Siebenschläfer die Behausung zu Eigen gemacht. Anhand der gefundenen verschiedenen Materialien war es für die Exkursionsleitung einfach zu bestimmen. Die Meisen haben feines Moos und zarte Äste als Material, die kleinen Nager waren an den Laubblättern klar zu erkennen. Der Siebenschläfer wird auch als Eichhörnchen der Nacht bezeichnet. Da die-
ser vor wenigen Jahren auch in vielen Gebieten in seinem Überleben gefährdet war, ist die Tatsache erfreulich, dass er sich erholt hat und wieder an mehreren Orten anzutreffen ist. Man findet diese Tiere in Laubwäldern und Vogelhäuschen. Auch unter den Dächern von Häusern haust er gerne. Da der Siebenschläfer jedoch recht nachtaktiv ist, wird er in Wohngebieten nicht besonders gerne gesehen.
Ideales Umfeld Der Baumbestand sollte für die verschiedenen Vogelarten idealerweise vielfältig und bezüglich Alter durchmischt sein, damit sich in älteren Bäumen die Spechte ihre Nester bauen können. Einige kleine Vogelarten schät-
Nach der Säuberung hängt Dominic Tschirky den Nistkasten für den nächsten «Mieter» wieder an einen stabilen Ast.
Das bereitgestellte Wasseramselnest wird jeden Herbst gereinigt.
Welche Vögel haben wohl in diesem Nistort gewohnt?
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MVB-Konzerte zum Jahresabschluss
Akustische und visuelle Ausdrucksfülle Der Musikverein Bassersdorf (MVB) hat an einem Freitagabend Mitte November in der Kirche Brütten – und am darauffolgenden Sonntag im reformierten Gotteshaus in Bassersdorf – zum traditionellen Jahreskonzert eingeladen. von Sandra Lanz Die Dirigenten Beat Möckli und Kerstin Winkel entführten die Zuhörer in andere Welten, diejenigen des perfekten Zusammenspiels von Tönen und Rhythmen.
Jugendlicher Auftakt Unter Leitung von Kerstin Winkel machten in der reformierten Kirche Brütten die Jungmusikerinnen und Jungmusiker den akustischen Auftakt. Trotz höchster Anspannung und Nervosität gelang es den Jugendlichen, die Pforte zu einer musikalisch breit gefächerten Literatur aufzutun. Die Mädchen und Jungen zeigten ihr Können in sechs Darbietungen und offenbarten den Zuhörern einen Vorgeschmack auf das hohe Niveau des Musikvereins Bassersdorf.
Das Blasorchester des MVB mit (l.) Dirigent Beat Möckli. (sl)
auf eine Reise der wohltönenden Klänge mit Blasmusik. Die Zuhörer wurden von Dirigent Beat Möckli auf jede einzelne Komposition mit Erklärungen oder dazu passenden Geschichten vorbereitet. Dies ermöglichte auch Laien, voll und ganz in das jeweilige Stück einzutauchen und dessen Darbietung mitzuerleben. Legenden wurden durch Töne hautnah umgesetzt, vergangene Liebschaften durch instrumentale Neckereien wiederbelebt oder aktuelle Hitparade-Melodien stilgerecht umgesetzt.
Ausdrucksfülle Auch mit virtuos intonierter Filmmusik oder beispielsweise James LastEvergreens begeisterte der MVB sein Publikum. Die spürbare Leidenschaft der Blasmusiker, sowie die Leitung der beiden musikalischen Darbietungen mit den sensibilisierenden Einführungen in die Welt der einzelnen Stücke, verliehen dem Konzert nicht nur eine akustisch, sondern auch visuell eine überzeugende Ausdrucksfülle.
Jubiläumsjahr feierlich beendet
Spürbare Leidenschaft Der umfangreiche Querschnitt durch verschiedene Stilrichtungen entführte
Reiseland Afrika Am Donnerstag, 26. Januar, lädt das Bassersdorfer Reisebüro Signer zu einer kommentierten FotoShow zum Thema «Traumwelt Namibias» ins katholische Pfarreizentrum ein. Die Veranstaltung im Franziskuszentrum beginnt um 19.30 Uhr (Türöffnung 19 Uhr); Ticketvorverkauf im Internet unter www.signer-reisen.ch. Das auf Afrika-Reisen spezialisierte Unternehmen von Doris und Peter Signer vermittelt Einblicke in faszinierende Tier- und Pflanzenwelten. (e)
Anfang Dezember hat der Armbrustschützenverein Nürensdorf (ASV) zum Jubiläumsanlass in den Ebnetsaal eingeladen. An diesem Abend wurde nicht nur auf 100 Jahre Vereinsgeschichte zurückgeblickt (der Dorf-Blitz berichtete mehrmals), sondern es war auch Gelegenheit, auf das gelungene Jubiläumsschiessen im Mai anzustossen und den Mitgliedern, sowie den Vertretern einiger
auswärtiger Sektionen, für die Unterstützung zu danken. Anton Albisser (l.). Vizepräsident EASV, überbrachte neben den Glückwünschen auch die obligate Wappenscheibe. Vom Vertreter des kantonalen Verbandes, Heinz Strasser (r.), gab es zur Anerkennung eine Zinnkanne. Beides wurde vom Vereinspräsidenten des ASV Nürensdorf, Andy Morf (m.), dankend entgegengenommen. (rh)
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Stadt-Orientierungslauf
Weltklassesportler in Bassersdorf Nun steht fest: Der erste grosse Bassersdorfer Orientierungslauf (OL) am Sonntag, 15. Januar wird auf höchstem Niveau stattfinden. Der vielerorts noch immer als «16. Effretiker Stadt-OL» propagierte Sportanlass (der Dorf-Blitz berichtete) eröffnet die Saison mit einem Wettkampf um den für OL-Eliteläufer gut dotierten (ECHT BIO.)-OL-Grand Prix 2012. Ihre Teilnahme zugesagt haben unter anderem auch Daniel Hubmann und Simone Niggli, beide mehrfache OL-Weltmeister. Der OLC Kapreolo ist für die Organisation zuständig und Fritz Maurer aus Bassersdorf besorgt die vielfältige Kleinarbeit. Der Initiant der OL-Karte Bassersdorf erklärt: «Auf den OL-Karten ist Privatgrund olivgrün gefärbt. Das bedeutet, er ist für die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer gesperrt. Postenstandorte auf Privatgrund sind mit den Grundstückbesitzern abgesprochen.» Die Organisatoren des Grossanlasses bedanken sich im Voraus bei den Einwohnern Bassersdorfs für das Verständnis, wenn am 15. Januar die Läuferinnen und Läufer auf den Quartierstrassen und Verbindungswegen mit Tempo vorbeispurten. Die Einwohner von Bassersdorf sind eingeladen, den OL persönlich mitzuerleben. Den Zuschauern werden separate Bahnen angeboten werden. (Laufinformationen auf www.kapreolo.ch). Das Wettkampfzentrum wird in der Sportanlage bxa eingerichtet; dort befindet sich auch die Anmeldung. Gestartet wird in der Zeit zwischen 9:30 Uhr und 12 Uhr. Die mit GPS-Geräten ausgerüsteten Spitzenläuferinnen und Läufer starten ihren Sprint Final ab 12.30 Uhr; die Finalläufe werden in der OL-Festwirtschaft (bxa) auf Leinwand übertragen. (e)
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Konzertanlass im «Authentic»
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Eishockey-Junior Sven Andrighetto berichtet aus Kanada*
Ajugastars rockten den Jugendtreff Bereits zum dritten Mal hat die Jugendarbeit der Plattform Glattal zum «Ajugastars Konzert» in den Nürensdorfer Jugendtreff Authentic eingeladen. Am ersten gleichnamigen Anlass im 2009 waren vier Bands am Start; bei der zweiten Auflage im Folgejahr waren sechs Bands mit von der Partie. Am dritten Anlass «Ajugastars – the concert 2011» von Mitte Dezember präsentierten sich nicht weniger als neun Bands aus Nürensdorf und Brütten im Rampenlicht der «Authentic»-Bühne.
Rock und Hiphop Punkt 19 Uhr fiel der Startschuss mit «Balancium» um Bandleader Jonathan Berney, welche nach nur drei Proben mit Unterstützung von Ajugastars-Veteran Fabian Ott bei ihrem ersten Auftritt zwei Songs in der Tradition der Nürensdorfer Formation «Celtic Frost» zum Besten gaben. Mit den nachfolgenden «Black Sheep» und «Rapporter» folgte leichtfüssiger tanzbarer Rock und die einzige Hiphop-Formation, welche trotz «Exotenstatus» die zahlreich anwesenden Jugendlichen
und Erwachsenen zu begeistern wusste.
Konzertmarathon Gespannt wartete das Publikum auf den nachfolgenden ersten Auftritt von «Remedy» (ehemals «The Key»). Der eingängige Pop-Rock der jungen Truppe überzeugte und die beiden Sängerinnen Janina Zentner und Sophia Graven brachten die Herzen der jungen Nürensdorfer reihenweise zum Schmelzen. Von Tontechniker Peter Hungerbühler in ein hervorragendes Klangbild verpackt, konnte danach ein einmaliger Auftritt der ansonsten inaktiven «Hope Another Day« mit ihrem bestechenden Classic Rock bestaunt werden. Der anschliessend erwartete Auftritt von «Letz Fetz» musste aufgrund Erkrankung der Sänger abgesagt werden. Flankiert mit witzigen Solos von «Wunderkind» Phil Link überzeugte der Headliner «Run of the kill» mit einem souveränen und routinierten Set, bevor die beiden Metalbands «Kabaahl» und «Skaldensang» den Konzertmarathon brachial, laut und präzise zum Abschluss brachten. (e)
Schon ist die Saisonhälfte erreicht Mittlerweile haben wir bereits die erste Hälfte der Saison gespielt. Letzte Woche konnten wir endlich in unser neu renoviertes Stadion einziehen, und es ist wirklich cool hier zu spielen. Nun haben wir zum ersten Mal in dieser Saison drei Begegnungen nacheinander gewinnen können. Was selbstredend auch bezüglich unserer Zuschauerzahlen positive Auswirkungen zeigt. Nach einer eher schlechten ersten Saisonhälfte finden wir nun besser ins Spiel, und hoffen natürlich, so weitermachen zu können, damit wir einen guten Play-off-Platz erreichen. Mittlerweile ist es sehr kalt geworden hier. Es ist immer zwischen minus 5 bis minus 15 Grad Celsius kalt, alles leuchtet in Weiss und es hat
sehr viel Schnee. Die Strassen sind eisig und fast jeden Morgen muss ich mein Auto aus dem Schnee schaufeln. Mir gefällt es hier wirklich sehr gut, habe schon viele gute neue Freunde gefunden und das Leben macht Spass. Persönlich auf dem Eis läuft es mir auch gut. Mit 19 Toren, 18 Assists und 37 Punkten in 32 Spielen bin ich rangmässig 18. in unserer Liga, drittbester Rookie und Leader in meinem Team. Ich kann viel Verantwortung in meiner Mannschaft übernehmen, habe sehr viel Eiszeit und im Powerplay stehe ich auch immer auf dem Eis. Es ist immer gut für einen Spieler, wenn er merkt, dass der Trainer einem das Vertrauen schenkt.
Sven Andrighetto
*Sven Andrighetto (18) aus Bassersdorf wurde gedraftet (der Dorf-Blitz berichtete) und spielt in dieser Saison nun mit den weltbesten Junioren der Quebec Major Hockey League bei den «Rouyn Noranda Huskies».
Die Formation «Run of the kill» überzeugte mit einem souverän und gut präsentierten Set. (Bilder: zvg)
Die Musiker von «Kabaahl» begeisterten das Publikum mit einer guten Bühnenpräsenz.
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Feuerwehr Altbach (Brütten/Nürensdorf)
Rüdemann, Chef Zug 2, tritt in den Ruhestand Der Zweckverband Feuerwehr Altbach hat anlässlich der letzten Übung im Jahr 2011 den Zugchef des Zuges 2 verabschiedet. Hanspeter Rüdemann (Brütten) hat altershalber die Geschicke seines Zuges in die Hände von Urs Weilenmann (Nürensdorf) gegeben. Als neuer Offizier wurde Reto Weiss ernannt. Hanspeter Rüdemann trat 1981 – vor genau drei Jahrzehnten also – in die damalige Feuerwehr Brütten ein und wurde 1988 zum Gruppenchef befördert. Weitere neun Jahre leistete er freiwilligen Feuerwehrdienst als Offizier und stand ab 1997 dem Einsatzzug 2 des heutigen Zweckverbandes Altbach vor. Kommandant Urs Knecht würdigte Hanspeter Rüdemann anlässlich einer kleinen Feier als stets guten Kameraden, verlässlichen Offizier und Freund. Rüdemann tritt altershal-
ber aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus.
Nachfolger ist Urs Weilenmann Zum neuen Zugführer des Einsatzzuges 2 und zu Rüdemanns Nach-
folger wurde Urs Weilemann aus Breitenloo (Nürensdorf) befördert und gleichzeitig zum Oberleutnant ernannt. Weilenmann begann seine Feuerwehrkarriere beim Löschzug Oberwil und war die letzten Jahre Stellvertreter seines Vorgängers. Ebenfalls zu Weilenmanns Verantwortungsbereich gehörte der Fahrzeugpark. Um die hier nun entstandene Vakanz zu besetzen, wurde Reto Weiss aus Breite (Nürensdorf) zum Offizier befördert.
Drei Dutzend Ereignisse pro Jahr
Hanspeter Rüdemann. (zvg)
Fotowettbewerb
Wo befindet sich diese weihnachtliche Dekoration? Wenn Sie den genauen Ort in einer der drei Gemeinden Bassersdorf, Brütten oder Nürensdorf erkennen, schicken Sie die Lösung bitte schriftlich bis am Montag, 9. Januar, an die E-MailAdresse sekretariat@dorfblitz.ch, per Fax auf 044 836 30 67 oder per Briefpost an Dorf-Blitz, Sekretariat, Breitistrasse 66, 8303 Bassersdorf. Der ausgeloste Gewinner wird in der nächsten DB-Ausgabe publiziert und kann bei der DorfDrogerie Hafen in Bassersdorf einen 30-Franken-Gutschein abholen.
Auflösung Der Fotowettbewerb im letzten Dorf-Blitz zeigte die Mostpresse an der Eigentalstrasse 30 in Nürensdorf. Als Gewinner des Einkaufsgutscheines wurde ausgelost: Heinz Flamm aus Birchwil. (dm)
Unter der Leitung des Brüttemer Kommandanten Urs Knecht leisten 60 Feuerwehrmänner und 10 Feuerwehrfrauen, verteilt auf zwei Einsatzzüge, freiwilligen Feuerwehrdienst. Dem Team stehen acht moderne Feuerwehrfahrzeuge, verteilt auf zwei Feuerwehrdepots, zur Ver-
fügung. Die jährlich 16 Übungen dienen der Rettung von Mensch und Tier. Für Übungen und Einsätze bezahlt der Zweckverband einen angemessen Sold. Die persönliche Ausrüstung wird kostenlos zur Verfügung gestellt und die Alarmierung erfolgt über einen Pager. Die jährlichen Einsätze belaufen sich auf rund drei Dutzend Ereignisse pro Jahr. Der Feuerwehr Zweckverband Altbach sucht aktive und engagierte Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinden Brütten und Nürensdorf, welche eine neue Herausforderung im Feuerwehrteam annehmen möchten. Interessenten kontaktieren unverbindlich Urs Knecht auf Natel 079 348 33 77; Informationen sind zudem bei den Gemeindeverwaltungen Brütten und Nürensdorf erhältlich. (e)
Zentrale Kontrollen im neuen Dock B
Seit dem 1. Dezember ist das neu erstellte Dock B auf dem Flughafen Zürich offiziell eröffnet. Kurz davor wurde der Neubau durch den Zürcher Volkswirtschaftsdirektor Regierungsrat Ernst Stocker und durch Bundesrätin Doris Leuthard (Bild) vor 400 Gästen feierlich eingeweiht. Das neue Dock B ist auf zwei Etagen in einen Schengen- und einen Non-SchengenBereich eingeteilt. Die Passagiere werden nun nicht mehr vor den Gates kontrolliert, sondern in einem zentralen Bereich zwischen den Abflughal-
len der Terminals 1 und 2. Die Zentralisierung erlaubt den Sicherheitsdiensten mehr Flexibilität vor allem auch in Spitzenzeiten, wodurch die Warteschlangen nun kürzer werden sollten. Die Kontrollen an sich verändern sich aber nicht. Nach wie vor müssen Reisende ihre Handgepäckstücke durchsuchen lassen, die Gürtel oder Schuhe ausziehen und Flüssigkeiten in Plastikbehälter abfüllen. Als weitere Neuerung wurde auch die grosszügige Besucherterrasse in Betrieb genommen. (re)
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EHC Bassersdorf Ladies stark in die Meisterschaft gestartet
Die Eishockey-Damen reihen Sieg an Sieg Die Damenmannschaft des Eishockeyclubs Bassersdorf EHCB ist weiterhin auf Erfolgskurs. In der zweithöchsten Leistungsklasse des nationalen Damen-Eishockeys behaupten sie sich momentan als Tabellenführerinnen. Sieben Siege, einen davon in der Verlängerung, eine Niederlage: So sieht die vorweihnachtliche Bilanz der Damenmannschaft des EHC Bassersdorf aus. Auch wenn ihr härtester Konkurrent in der Liga B, der SC Weinfelden, eine nach Verlustpunkten bessere Bilanz aufweist, liegen die EHCB-Ladies per Jahresende – dank zahlreicher absolvierter Begegnungen als die Gegner – an der Tabellenspitze.
Oft weite Anfahrtswege Gemäss Sandro Brasi ist für den Erfolg insbesondere die mannschaftliche Ausgeglichenheit verantwortlich. Der Leistungsunterschied zwischen dem stärkeren und dem vermeintlich schwächeren Block sei gering. Steche der nominell erste Block nicht und könne die Tore nicht schiessen, dann springe der zweite ein, erklärt der Teamchef. Dass im Damenhockey nur mit zwei Blöcken gespielt wird, ist der Normalfall. Rund 40 Mannschaften in drei Stärkeklassen teilen sich etwa 550 lizenzierte Spielerinnen. Im Durchschnitt verfügen die Mannschaften somit nur über rund 13 Spielerinnen. Im Grossraum Zürich sind mehrere Mannschaften angesiedelt: Damenteams gibt es unter anderem beim ZSC, bei den GCK Lions, in Wettingen, Weinfelden und Rapperswil. Trotz der Konzentration von Mannschaften rund um Zürich müssen die Bassersdorfer Spielerinnen an Wochenenden oft auch weite Anfahrtswege in Kauf nehmen. Ihre Gegnerinnen in der Leistungsklasse B kommen unter anderem auch aus Chiasso, aus Prilly (Vorort von Lausanne) oder aus Laufen (BL).
Zwei Zwölfjährige trainieren mit Die EHCB-Ladies spielen seit ihrem Aufstieg das zweite Jahr in der zweit-
Teamfoto der EHCB-Damen (hinten) Sandro Brasi (Teamleiter), Fabienne Peter, Daniela Steiger, Michaela Coradazzi, Robyn Hoffmann und Thomas Riedi (Coach/Trainer). Vorne im Bild: Flavia Tschumi, Nicole Riedi (A), Ramona Busshart (C), Jasmin Imhof, Simone Eberhard (A), Rahel Walder und Romana Brunner. (zvg)
höchsten Spielklasse. In der vergangenen Saison wurden sie Dritte. Sportlich sei die Mannschaft «im Fahrplan», war weiter zu erfahren, doch auch sonst habe sich die Lage stabilisiert. Vor zwei Jahren wechselte das Team, das damals dem EHC Wallisellen angegliedert war, zu Bassersdorf, um einer aus personellen und
finanziellen Gründen drohenden Auflösung zu entgehen. Für Teamchef Brasi bedeutet die Suche nach Spielerinnen und Sponsoren weiterhin eine der Kernaufgaben. Das sei nicht einfach, da Damen-Eishockey weiterhin eine Randsportart sei. «Nach den Olympischen Spielen 2006 in Turin erlebten wir einen kurzen Auf-
schwung. Inzwischen ist aber eine Stagnation zu spüren», so der Teamchef. Um den Nachwuchs im eigenen Team zu stärken, trainieren inzwischen zwei zwölfjährige Mädchen mit den EHCB-Ladies mit, verzichten aber noch auf die Teilnahme an der Meisterschaft, obwohl sie ab diesem Alter spielberechtigt wären. (e)
Nürensdorf: Hochstehender Volleyball im «Hatzi»
Für das Spiel der Nationalliga A zwischen dem Volleyball Club Züri Unterland gegen den PV Lugano musste das Gastgeberteam auf die HatzenbühlTurnhalle in Nürensdorf ausweichen, weil die normalerweise in Kloten benützte Halle anderweitig besetzt war. Der VBZ Züri Unterland ist eine reine Amateurmannschaft, die seit Ende der letzten Saison in der höchsten Liga spielt. Der Nationalliga A gehören
zehn Teams an; sechs Mannschaften betreiben Profisport und sind ausnahmslos mit ausländischen Spielern bestückt. Die übrigen vier Teams, darunter auch der VBC Züri Unterland, haben den Ligaerhalt im Fokus. Bereits ein Satzgewinn gegen einen «Grossen» wird als Erfolg verbucht. Das Team des VBC Züri Unterland verlor am ersten Dezembersonntag im «Hatzi» gegen die starken Luganesi
klar mit 0:3. Die Unterländer machten es den Gegnern in den ersten zwei Sätzen jedoch keineswegs leicht, aber das Schlussdrittel zeigte den Niveauunterschied dann doch klar auf. Ein Leckerbissen für Volleyball-Fans der Region: Am Wochenende vom 18. und 19. Februar 2012 finden – ebenfalls in der Turnhalle Hatzenbühl – die Schweizermeisterschaften der U 23-Nachwuchsteams statt. (re)
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6. Hallenfussballturnier für Damen und
Der FFC Südost Zürich Mitte November fand in der Hatzenbühl-Turnhalle in Nürensdorf bereits die sechste Austragung des Hallenfussball-Turniers für Frauen und Juniorinnen statt. 21 Mannschaften aus der ganzen Deutschschweiz kämpften um Sieg oder Niederlage. Am erfolgreichsten hat in diesem Jahr der FFC Südost Zürich abgeschnitten und dies sowohl bei den Juniorinnen als auch bei den Damen der 2. Liga. Beide Mannschaften deklassierten ihre Gegnerinnen und durften nach den Finalspielen den begehrten Pokal in Empfang nehmen. Der Damenmannschaft des FC Kloten 2 (in welcher auch in Bassersdorf
wohnhafte Fussballerinnen mitkicken) lief es hingegen nicht ganz nach Wunsch. In den sechs Spielen konnten sie lediglich gegen FC Wünnewil-Flamatt ein 1:0 rausholen. In der Partie gegen den späteren Sieger FFC Südost Zürich 1 mussten sie eine Niederlage einstecken. Die anderen Begegnungen endeten jeweils 0:0 unentschieden, was den Klotener-/Bassersdorfer-Damen schliesslich den 9. Schlussrang einbrachte. In den Finalspielen bei den Damen 2. Liga kam es sowohl im Spiel um den dritten und vierten Platz, als auch in der Partie um den Sieg zu einem Zürich-Basel-Derby. Im kleinen Final
Dorf-Blitz
Sport
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Juniorinnen im «Hatzi» Nürensdorf
deklassierte alle trafen die Mannschaften FFC Südost Zürich 2 und der BSC Old Boys Basel aufeinander. Diese Partie endete 0:6 für die Baslerinnen, was den dritten Schlussrang für sie bedeutete. Im grossen Final massen sich der FC Basel Frauen U18 und der FFC Südost Zürich 1. Die Zürcherinnen spielten sich dabei mit einem 0:2 Sieg zum Turniergewinner. Bei den Juniorinnen am Vormittag ging es nicht minder spannend zu und her. Hier kam es im Final um Platz eins und zwei zum einem eigentlichen Zürcher Duell. Es spielten die Juniorinnen des FFC Südost Zürich gegen die GCZ Frauen U16 um
den begehrten Siegerpokal. Mit einem 3:1-Sieg schafften es schliesslich die Juniorinnen des FFC Südost Zürich, sich die Trophäe zu sichern. Bruno Gujer vom Turnierorganisator FC Bassersdorf zeigte sich auch dieses Jahr wieder sehr zufrieden mit dem Ablauf des Wettkampftages: «Es ist schön zu sehen, dass viele Mannschaften seit mehreren Jahren bereits an unserem Turnier teilnehmen. Auch das Spielniveau steigert sich von Jahr zu Jahr.»
Bilder und Text: Reto Hoffmann
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Treffpunkt
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Dorf-Blitz
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kontaktwelt
internet kontaktwelt internet
last-minute-geschenke
Manchmal versagt auch die minutiöseste Planung, und alle Checklisten nützen nichts: Weihnacht steht vor der Türe und man merkt plötzlich, dass man bei den Geschenken jemanden vergessen hat. Oft löst eine solche Erkenntnis Panik und Stress aus. Sein muss das nicht, denn im Zeitalter des Internets gibt es auch hierfür Lösungen. Sehr nützlich – vor allem für Männer, die Frauen beschenken wollen – ist beispielsweise «fleurop.ch». Online können Blumen und Gestecke ausgesucht und gekauft werden. Geliefert wird dann direkt an die Adresse des Beschenkten, und zwar spätestens am darauffolgenden, oft aber sogar noch am Tag der Bestellung.
nice to know
«Die tägliche Dosis unnützen Wissens», verspricht die unten angegebene Facebook-Seite, wenn man ihr ein «Gefällt mir» schenkt. Dieses Versprechen hält sie dann aber nicht immer, denn manchmal sind die im Tagestakt veröffentlichten «Facts» alles andere als unnütze, sondern echte Wissensperlen. Fast immer sind die kleinen Geschichten und kurzen Informationen aber unterhaltsam und spannend. Das so erworbene Wissen kann übrigens auch bequem in Anekdotenform in Gespräche eingeflochten werden – die optimale Vorbereitung also für Weihnachtsessen, Familienfeste und Silvesterpartys.
online-playlist
www.facebook.com/unnutzeswissen
Musikdienste im Internet gibt es wie Sand am Meer, und keiner vermag wirklich zu überzeugen. Ein Schritt nach vorne könnte «sesmix.com» sein. Dieser gänzlich kostenlose Dienst ermöglicht es, online eine Musiksammlung zusammenzustellen und diese in sogenannten «Playlists» zu organisieren. Das funktioniert so: Mittels einer integrierten Suchfunktion können bestehende Musikquellen wie «YouTube» und «sevenload» nach Titeln, Alben oder Interpreten durchsucht werden. Per «Drag and Drop» kann die Musik nun in die eigene Playlist bewegt werden. Diese wiederum kann nun gespeichert und immer wieder geladen und durchgehört werden. Ein weitere sehr nützliche Funktion: Die zusammengestellten Wiedergabelisten können per Facebook oder Twitter mit sämtlichen Freunden geteilt werden.
spiele für silvester
www.fleurop.ch
www.semsix.com
Das Spielen liegt dem Menschen im Blut. Ob es nun Brettspiele, Gesellschaftsspiele oder die zahlreichen Rollenspiele im Alltag sind, jeder «spielt» und tut das gerne. Deshalb ist die enorme Zahl an Spielen, welche die Menschheit bisher entwickelt hat, nicht verwunderlich. Auf «spielwiki.de» sind über 2000 davon festgehalten. Sie fallen in Kategorien wie «Partyspiele», «Geburtstagsspiele», «Hochzeitsspiele» und «Trinkspiele». Wer sich also damit abmüht, eine Abendunterhaltung für ein Fest oder eine Silvesterparty zusammenzustellen, kann sich auf «spielwiki.de» inspirieren lassen.
www.spielwiki.de
facebook-pannen
Die Nutzerzahlen der «Social Media» wachsen rasant. Damit nimmt aber natürlich auch die Zahl der Pannen zu, die im Umgang mit Facebook, Twitter & Co. unweigerlich entstehen. Ein Facebook-Klassiker ist beispielsweise der «Neuling», der den Unterschied zwischen einer persönlichen Nachricht und einem Pinnwandeintrag nicht kennt und deshalb hochprivate Inhalte hunderten von Leuten zugänglich macht. «Webfails» nennt man solche höchst unterhaltsamen Pannen. Auf der unten angegebenen Adresse werden sie systematisch gesammelt, die Namen sind fairerweise mit schwarzen Balken verdeckt. Die «Fails» können dann natürlich wiederum mit einem Facebook-Account kommentiert werden, und nicht selten sind diese Kommentare noch lustiger als die Panne, welche Anlass zum Kommentar war.
de.webfail.at
Texte: Kevin Knecht/Fotos: www
Dorf-Blitz
Reisen
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Die asiatische Millionenmetropole, welche niemals schläft
Hongkong: Glitzerstadt und Shoppingparadies Die sieben Millionen Metropole in Südostasien, ist nicht nur eines der wichtigsten Handels- und Finanzzentren Chinas. Hongkong ist auch ein Magnet für unternehmungslustige Touristen, welche das grenzenlose Shopping und das abwechslungsreiche Nachtleben suchen. Eine Kurzreise in die vibrierende Stadt am südchinesichen Meer.
Ein Besuch beim «Giant Buddha» auf der Insel Lantau verspricht ein glückliches Leben.
von Reto Hoffmann
Shoppen im Ladies-Market
Ausgangspunkt für die Entdeckungstouren ist das Novotel auf Hongkong Island im Stadtteil Wan Chai; ein gutes Mittelklassehotel. Von hier aus sind die wichtigsten Hotspots dies- und jenseits der Meeresenge mit Tram, UBahn und Fähre bequem erreichbar. Wir beginnen unser Abenteuer bei einem Willkommensapéro hoch über der Skyline von Hongkong. Gleich um die Ecke, nur wenige Schritte vom Hotel entfernt, steht die «Hennesy Rooftop Bar», an der gleichnamigen Strasse Nummer 256. Vom 32. Stockwerk aus ist ein spektakulärer Ausblick auf die Stadt und das gegenüberliegende Kowloon zu geniessen.
Am zweiten Tag unserer Kurzreise nach Hongkong ist Shopping angesagt. Da ist Kowloon die richtige Adresse. Wenig spannend ist hier die Nathan Road, sozusagen die Bahnhofstrasse Hongkongs. Seite an Seite reihen sich die internationalen Fashionlabels mit ihren Flagship-Stores. Doch das Angebot ist dasselbe wie in London, Paris oder Tokyo. Viel interessanter ist zum Beispiel der Besuch des Ladies-Market an der Tunk Choi Street. Doch nicht nur Frauen kommen hier auf ihre Rechnung. Händler mit Kleidern, Schuhen, Haushaltwaren und viel Chinakram warten auf Käuferschaft. Handeln ist hier obligatorisch. Das Männerherz schlägt im «Golden Shopping Centre» an der Fuk Wa Street höher; hier sind Unterhaltungselektronik, Computer und Kameraausrüstungen zu erstaunlich guten Preisen und seriöser Qualität im Angebot.
Ab Peak, dem Hausberg Hongkong, ist beim Eindunkeln ein atemberaubender Blick über die Skyline zu geniessen. (Bilder: Reto Hoffmann)
Längste Rolltreppe der Welt Am Abend ist das Viertel Lan Kwai Fong erste Adresse. Die am Hang gelegenen Restaurants, Bars und Clubs sind bequem mit der längsten Rolltreppe der Welt, dem 800 Meter langen «Mid-Level-Escalator», zu erreichen. Unter den zahlreichen Esslokalen ist das «The Red Pepper» besonders zu empfehlen. Es bietet authentische Sichuan Küche und die Speisen munden vorzüglich. Empfehlenswert ist die Bestellung von mehreren Vorspeisen und Hauptgerichten. So kann jeder ab drehbarer Platte nach Belieben von dem kosten, was er mag. Beispielsweise Hühnchen mit Cashew-Nüssen und getrockneten Chili-Schoten, Sizzling Prawns (scharf gebratene Crevetten) und ein ganzer Fisch an süss-saurer Sauce. Zur Verdauungsförderung begeben wir uns anschliessend auf eine kleine Tour durch die Strassen und Gassen des Central Markets. Eine Bar reiht sich dort an die andere. Auch an
Auf dem «Ladies Market» finden Frau und Mann passende Mitbringsel.
einem gewöhnlichen Mittwochabend herrscht in und vor den Lokalen rege Betriebsamkeit von Einheimischen und Ausländern, die in Hongkong arbeiten.
Die «Côte d’Azur» von Hongkong Gemütlich lassen wir es am nächsten Tag angehen. An der Central Bus Station besteigen wir den klimatisierten Doppelstöcker Nummer 6 und lassen uns via die Bergroute über den Peak an die Stanley Bay chauffieren. Das Ticket bezahlen wir übrigens mit der praktischen aufladbaren Octopus Karte, die auf dem ganzen öffentlichen Verkehrsnetz und sogar in Supermärkten wie «Seven Eleven» zur Bezahlung eingesetzt werden kann.
Die rund 40-minütige Fahrt führt auf einer schmalen Bergstrasse vorbei an Wohnsiedlungen, die – auf Felsen gebaut – steil in den Himmel ragen und auch an zahlreichen in den Berg gebaute Villen an Traumlage. An der Promenade der Stanley Bay (auch Côte d’Azur von Hongkong genannt) ist es Zeit für einen kleinen Snack, den wir uns mit einem Won-Ton-Combo in der Café-Bar «Main Street» gönnen. Noch kurz über den Stanley Market flaniert, geht es dann mit dem Taxi zurück in den Stadtteil Wan Chai. Dabei legen wir noch einen Zwischenstopp auf dem Peak (dem Hausberg von Hongkong) ein, wo beim Eindunkeln ein besonders imposanter Blick über die Stadt erhascht werden kann. Der Fotostopp hier oben ist ein Muss für jeden Hongkong-Besucher.
Besuch des «Giant Buddha» Wem nach zwei Tagen Grossstadtrummel nach Natur und frischer Luft zumute ist, dem sei zum Schluss noch der Ausflug zum Giant Buddha auf der Insel Lantau empfohlen. Von der Station Central Hongkong fährt man mit der U-Bahn (orange Linie) bis zur Endstation Tung Chung. Gleich gegenüber liegt die Talstation der Gondelbahn. In einer spektakulären Fahrt mit einer Kabine, mit grandioser Aussicht über den Hongkonger Flughafen, sind die riesige Buddha-Statue und das dazugehörige Po Lin-Kloster schon bald erreicht. Dieser Ausflugsort ist besonders für Weekendausflüge der Einheimischen beliebt, weshalb von einem Besuch an Wochenenden eher abzuraten ist.
Wirtschaft und Gewerbe
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Dorf-Blitz
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Wie sicher ist E-Banking? Alle Jahre wieder: Rentenklau 2.0 Der Bundesrat hat kürzlich ent- Das Hauptproblem liegt bei der Difschieden, die Mindestverzinsung ferenz von Rendite und Mindestder Pensionskassengelder im nächs- zinssatz. Eine Studie des Bundesten Jahr auf nur noch 1,5 Prozent zu amtes für Sozialversicherungen senken. Das ist ärgerlich, kommt zum Schluss, dass aber auf den ersten Blick das schweizerische PKverständlich, sind die System jedes Jahr 5,7 MilZinsen bei sicheren Anliarden Franken Gesamtlagen doch auf absolut kosten verursacht. Allein historischen Tiefstständie Verwaltung der angeden (Staatsanleihe zehn legten Gelder verschlingt Jahre Eidgenossenschaft, 3,9 Milliarden Franken Rendite zirka 0,85 Prooder 0,56 Prozent. Die Ralph Kleeb zent) angelangt. besten Pensionskassen jedoch benötigen nur 0,1 Franken. Trotzdem herrscht in Bern extreme Kurzsichtigkeit und das Schlagwort Der eigentliche «Rentenklau» hat eines erneuten «Rentenklaus», Ver- seine Ursache in der krassen Ineffision 2.0, macht wieder die Runde. zienz vieler Vorsorgeeinrichtungen. Versicherungen und Pensionskas- Im nächsten Frühling werden Sie sen (PK) legen ihr Geld nicht nur in den Leistungsausweis ihrer PK für sehr sicheren Obligationen in 2011 erhalten. Stellen Sie Ihre FraSchweizer Franken an, sondern be- gen bei Unzufriedenheit oder Unsitzen auch einen mehr oder weni- klarheiten an die Geschäftsleitung. ger grossen Spielraum, um Investi- Das bringt mehr, als die Faust im tionen mit Risiko zu tätigen. Eine Sack zu machen. Zielrendite von 2,5 bis 3 Prozent ist auch im heutigen – sehr schwieri- Ihre Raiffeisenbank gen – Umfeld eine erreichbare Vor- Oberembrach-Bassersdorf gabe. Ralph Kleeb
Reconsa
Michael Fenaroli
«Ich bezahle meine Rechnungen über E-Banking. Hin und wieder hört man von Fällen, bei denen Hacker den Kontozugang geknackt haben. Ist es sicher, den Zahlungsverkehr online abzuwickeln?» Das Internet ist nicht frei von Risiken. Wenn aber Sicherheitsmassnahmen konsequent befolgt werden, dann sind Online-Zahlungen ebenso sicher wie jede andere Zahlungsform. Die Schweizer Banken prüfen den Zugang zum E-Banking in der Regel mit drei Merkmalen: Vertragsnummer, Passwort und Transaktionsnummer. Die Datenübertragung zwischen dem Benutzer und der Bank wird mit mindestens 128 Bit verschlüsselt. Die Finanzinstitute schützen ihre Infrastruktur überdies sehr sorgfältig, beispielsweise mit Firewalls und Zugriffsüberwachungen. Viele Angriffe zielen aber nicht auf die Finanzinstitute ab, sondern nehmen den Benutzer ins Visier. Sie sollten also ihren Computer und ihre
Daten stets so gut wie möglich absichern. Es versteht sich von selbst, dass die persönlichen Legitimationsmittel mit Vorsicht und Sorgfalt gehandhabt werden müssen. Wählen Sie ihr Passwort so, dass es sich einfach merken lässt, von anderen aber nicht erraten werden kann. Und halten Sie es keinesfalls schriftlich fest. Ihren Computer schützen Sie am besten mit einem Virenschutz und einer Firewall. Vorsicht ist beim Umgang mit unbekannten E-Mails geboten. Die Betrüger werden in ihren Attacken immer raffinierter. Es handelt sich heute nicht mehr nur um klassische Phishing-Angriffe. Dabei wird der Kunde mittels E-Mail auf eine gefälschte Internetseite gelotst und aufgefordert, seine Sicherheitsmerkmale bekannt zu geben. Vermehrt sind auch E-Mails im Umlauf mit einer Schadsoftware im Anhang. Am besten löschen Sie E-Mails mit unbekanntem Absender ungeöffnet. Auf keinen Fall sollten Sie Anhänge öffnen oder Links anklicken: Sie könnten dadurch unbemerkt Viren, Trojaner und Spyware in ihren Computer einschleusen. Umfassende Informationen zur Sicherheit im E-Banking finden Sie auf den Websites der Finanzinstitute.
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Alltag im Dorf
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Soziales Engagement für Patienten rund um Bassersdorf
Fahrdienst für Rotes Kreuz sucht neue Leitung Mit ihrem Rückzug aus dem Berufsleben vor 15 Jahren war für Margrit Sprenger der Schritt klar, sich für eine sinnvolle, soziale Aufgabe einzusetzen. Für das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Zürich SRK nahm sie die Herausforderung zur Fahrdienstleiterin an.
stellt; die Interessenten absolvieren mit ihm eine Fahrstunde, zur eigenen und zur Sicherheit der späteren Fahrgäste.
Unterstützung gesucht Die Fahrdienstvermittlung inklusive Stellvertretung erhält eine kleine Spesenentschädigung. Einmal im Jahr werden die Fahrdiensthelfer zu einem Informationsnachmittag mit Imbiss eingeladen. Unter anderem spendet hier auch der Gemeinnützige Frauenvereins Bassersdorf regelmässig einen finanziellen Zustupf.
von Susanne Beck Mit freundlicher Stimme nimmt die Bassersdorferin das Telefon entgegen. Eine Patientin muss von ihrer Therapie in Bülach abgeholt werden. Wie es hin und wieder vorkommt, konnte in diesem Fall die Rückfahrt nicht vom selben Fahrer übernommen werden, der die Kundin hingefahren hatte. So beendet Margrit Sprenger den Anruf, um sogleich einen nächsten zu tätigen. Sie informiert eine Fahrerin aus Bassersdorf, die sich für diesen Notfall bereit hält. Mit Hilfe der Strassenkarte erklärt sie, wo genau die Patientin abgeholt werden muss. «So, auch das ist wieder geregelt», lächelt sie zufrieden.
Frühzeitig melden Als Disponentin ist es für Sprenger oft nicht ganz einfach, alles zu koordinieren. Von Montag bis Freitag nimmt sie Anrufe zu Fahrwünschen aus Bassersdorf entgegen. Einige Daten stehen bereits für nächstes Jahr in ihrem Terminkalender. Für die reibungslose Abwicklung der Dienstleistung ist eine frühzeitige Meldung, spätestens aber drei Arbeitstage im Voraus, hilfreich. Es gibt auch Personen, welche sehr kurzfristig eine Fahrt bestellen wollen. Gemäss SRK dürfen nicht termingerechte Anfragen auch ausgeschlagen werden. Gerne macht die 73-Jährige dies nicht, aber sie muss natürlich auch Rücksicht auf die freiwilligen Fahrer nehmen, damit diese ihre Fahrten rechtzeitig einplanen können.
Nachfolge gesucht Die ehemalige kaufmännische Angestellte, die vor rund einem halben Jahrhundert zusammen mit ihrem Mann von Wetzikon nach Bassersdorf
Am Telefon disponiert SRK-Einsatzleiterin Margrit Sprenger den nächsten Patiententransport. (Bilder: Susanne Beck)
zog, ist eine ruhige und starke Frau, die sich gerne für ihre Mitmenschen einsetzt. Nun ist für sie die Zeit jedoch gekommen, etwas kürzer zu treten und das Leben frei zu gestalten. Spätestens im nächsten Sommer will sie nicht mehr als Fahrerin und Disponentin für das SRK arbeiten. Die rüstige Witwe freut sich auf mehr Zeit für Tagesausflüge mit guten Freundinnen. Auch Sprachstunden im «Breitipark» möchte sie weiterhin besuchen: «Ich möchte mich gerne in Italienisch unterhalten können.»
Schulung
versichert. Die Autolenker werden von den Patienten direkt für ihre Spesen entschädigt. Es sind dies 70 Rappen pro gefahrenem Kilometer. Meistens werden Pauschalen verrechnet, damit zum Beispiel nach Winterthur oder Zürich immer derselbe Betrag verlangt wird. Wer sich für den Fahrdienst zur Verfügung stellen will, wird erst einmal vom SRK Kanton Zürich einen Tag lang geschult: Wie geht man am besten mit Patienten um? Wie hilft man ihnen, ins Auto zu steigen? Worauf muss speziell geachtet werden? Auch wird vom SRK ein Autofahrlehrer ge-
Margrit Sprenger hofft, dass sich noch weitere zuverlässige Fahrerinnen und Fahrer melden, die sich zwei bis drei Mal im Monat für eine Fahrt zur Verfügung stellen können. Ihr grosses Anliegen ist, dass sich jemand für den Posten der Fahrdienstleitung bewirbt. Der Aufwand sei nicht zu unterschätzen. Es könne vorkommen, dass bis zu zehn Aufträge im Fahrtenbuch stehen; erzählt die Bassersdorferin. Bei ihrem Start im 1997 seien 200 bis 300 Fahrten im Jahr gezählt worden, im vergangenen Jahr habe die Statistik jedoch 993 Vermittlungen für Personentransporte ergeben und 19 700 Kilometer seien zurückgelegt worden. Interessenten können sich für weitere Informationen bei Margrit Sprenger unter Telefon 044 836 50 11 melden.
Kontaktfreudige, hilfsbereite und geduldige Personen, welche auch gut zuhören können, werden immer wieder für den Fahrdienst gesucht. Diese Eigenschaften ermöglichen den Fahrgästen eine angenehme Fahrt. Falls gewünscht wird beim Ein- und Aussteigen geholfen, oder die Patienten werden sogar bis an die Türe des Arztes begleitet. Fahrerinnen und Fahrer stellen für die Patientenfahrten ihr Privatauto zur Verfügung. Das erklärt auch, weshalb Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind und nicht mit eigener Kraft aufstehen können, von diesem Fahrdienst nicht profitieren dürfen. Während einer SRK-Fahrt sind Fahrer sowie Fahrgast durch das SRK
Noch bis nächsten Sommer fährt die Bassersdorferin mit ihrem Privatauto für das Rote Kreuz.
Gesundheit
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Dorf-Blitz
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Haben Sie «Bitter» nötig? In der Weihnachtszeit gehört für viele von uns das Naschen und Geniessen einfach dazu. Für einmal darf und soll man nach Lust und Laune zugreifen. Dies jedoch stellt unsere Verdauung stark auf die Probe. Guetsli, Fondue, Raclette, Rauchlachs und Schokolade werden in wildem Durcheinander verspiesen. Das kann unseren Magen ganz schön belasten. Die Natur hat in Nahrungsmitteln gewisse Helfer eingebaut, welche leider seit einigen Jahren gezielt weggezüchtet werden: Die Bitterstoffe. «Was bitter im Mund, ist dem Magen und Herzen gesund», verrät ein weises altes Sprichwort. Bitterstoffe sorgen bereits im Mund für eine verbesserte Verdauung. Sie unterstützen, indem sie die Speichelproduktion so-
wie die Tätigkeit von Galle und Bauchspeicheldrüse steigern und dadurch die Fettverdauung anregen. Bitterstoffe wirken auch für unsere Schleimhäute wie ein Trainingsprogramm. Sie ziehen sich durch den bitteren Geschmack zuerst zusammen und dehnen sich wieder aus. Dabei können Gifte, Stoffwechselschlacken und Erreger wie Viren, Bakterien und Pilze leichter abtransportiert und ausgeschieden werden. Die Balance zwischen Säuren und Basen vermögen die Bitterstoffe sanft auszugleichen, sie kräftigen den Organismus und können bei Erschöpfung mithelfen, um schneller wieder fit zu werden. Was uns gerade in der Weihnachtszeit entgegenkommt, ist die Eigen-
schaft der Bitterstoffe, dem Übergewicht vorzubeugen. Vor allem der Heisshunger auf Süßigkeiten wird gesenkt, da der Körper das natürliche Gleichgewicht zwischen süss und bitter wieder herstellen kann. Bitterstoffgemische erzielen – kurz vor oder direkt nach den Mahlzeiten eingenommen – die gewünschte Wirkung. Empfehlenswert sind Zusammenstellungen aus Artischocke, Wermut, Enzian und Tausendgüldenkraut. Um die Leber- und GalleTätigkeit in der Nacht zu unterstützen eignet sich eine Mischung aus Mariendistel, Erdrauch, Baldrian und Schafgarbe. Ihr Dorf-Drogist wünscht eine besinnliche und genussvolle Weihnachtszeit. Serge Hafen
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Alltag im Dorf
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Bassersdorfer Ehepaar über Stock und Stein unterwegs
In drei Etappen vom Atlantik bis ans Mittelmeer Den Start im französischen Hendaye über das spanische San Sebastian nahmen Ursula Kümmerli und Roger Hardmeier im August 2007 unter die Füsse. Die mittlere Etappe, zwei Jahre später, nahm ihren Anfang in Gaverine, dem Schluss der ersten Etappe. Den Abschluss vom katalonischen La Seu Urgell nach Banyles sur Mer machten sie dieses Jahr zwischen Mitte August bis Mitte September.
lich gewesen, sich in einer derartigen Konstellation gemeinsam friedlich an einem Tisch zu unterhalten.
von Susanne Beck Mit etwa 18 Jahren trat Roger Hardmeier den Naturfreunden der Sektion Kloten bei. Und dort begegnete das Paar sich zum ersten Mal. Als Skitourenleiter für Anfänger und Wiedereinsteiger durfte er die gleichaltrige attraktive Akupressur-Therapeutin Ursula Kümmerli näher kennenlernen. Die Liebe für die Bergwelt hat die beiden ganz einfach zueinander finden lassen. Die Pyrenäen, welche Frankreich und Spanien auf so bemerkenswerte Weise trennen, haben den 59-Jährigen schon seit seiner Schulzeit fasziniert. Nun galt es, eine Verbindung aus drei Durchgangsrouten zu planen. Die bekannteste und etwas bequemere ist die Grand Randonnes GR10, die auf der französischen Seite der Pyrenäen verläuft. Auf der spanischen Seite ist es der GR11 und schliesslich die dritte und anspruchsvollste: Diese führt durch das Hochgebirge über die Gipfel mit sehr vielen Felsen, die zum Teil schwierig zu passieren sind und heisst Haute Route der Pyrenäen.
Wetterfest und leicht Im Vorfeld liefen die Vorbereitungen wohlüberlegt und praktisch. Hardmeier lacht und erinnert sich: «Ursula hat mich angerufen, dass sie sich eine leichte Hose gekauft habe, welche nur wenig mehr als 100 Gramm wiege.» Das Gepäck hatten die beiden genau kalkuliert, so mussten zum Beispiel drei T-Shirts reichen, wie auch drei Garnituren Unterwäsche. Da die Temperaturen in den oberen Regionen der Dreitausender merklich kühler
Die beiden Naturfreunde vor den Wanderkarten, welche ihnen die drei Reisen treue Führer waren. (sb)
sind, musste zwingend auch warme wind- und regenabweisende Kleidung eingepackt werden. Die medizinische Erstversorgung mit Schmerzmitteln wurde für 48 Stunden einberechnet, wobei eine Schiene zur Fixierung eines allfälligen Bruches ebenfalls Platz im Gepäck fand. Kümmerli als gelernte Arztgehilfin konnte ihr Wissen dazu gut einbringen. Hardmeier, als Leiter der Verkehrszentrale der Kantonspolizei Zürich, kümmerte sich mehrheitlich um das Kartenwerk, das ihnen die Suche für die ausgesuchten Routen erleichtern sollte.
Steinig und moosig 27 Gipfel hat das Paar zusammen auf den drei Etappen erklommen. Einzigartig war im Ordesa-Nationalpark der spanischen «Grand Canyon». Der Taillon, ein Gipfel des berühmten Cirque de Gavarine, war mit 3144 Metern das höchste Ziel, das Kümmerli und Hardmeier bestiegen. Bergseen, die an Klarheit nicht zu übertreffen waren, zogen sie magisch an. Das Wasser jeder Quelle, jedes Baches und jedes Sees schmeckte den beiden unterschiedlich. Zu beobachten gab es Gänsegeier, Adler, Pyrenäengämse, Murmeltiere, Eidechsen, Mufflons und viele Schmetterlingsarten. Durch Wälder zu streifen mit Bäumen, die bis zu 200 Jahre alt sind, den dicken moosigen Boden unter den Füssen, sind unvergessliche Erinnerungen für die beiden Bassersdorfer.
Begegnungen Die Übernachtungen waren beinahe so verschieden wie die Gebiete, welche die beiden durchquerten. Die Vielfalt reichte von privaten Unterkünften, sogenannten Chambres d’Hôtes, über kleine Hotels, Pensionen und bewirtschaftete Hütten, Refuges genannt, welche ungefähr einer schweizerischen SAC-Hütte entsprechen. Variantenreich waren auch die Mahlzeiten, welche die beiden zusammen mit fremden Menschen einnehmen konnten. Eines der eindrücklicheren Erlebnisse war ein Abendessen gemeinsam mit einer Russin, einem Israeli, einem Franzosen und einem Deutschen. Noch lange nach dem zweiten Weltkrieg wäre es nicht mög-
In der ersten Etappe waren die beiden Bassersdorfer einmal zwölf Tage hintereinander auf den Wanderpfaden. Das Bibelzitat, dass man am siebten Tag ruhen solle, ist seit damals den beiden zur Regel geworden. Unterwegs waren Begegnungen selten, oft trafen sie während einer Woche auf nur zwei bis drei Wanderer. Insgesamt sind Kümmerli und Hardmeier 79 Tage gewandert und waren täglich sechs bis neun Stunden unterwegs. Als die zwei Wandervögel endlich mal einen kurzen «Vierstünder» einplanten, verliefen sie sich, und so wurde dadurch eben doch wieder zu einem «Siebenstünder». Zu Beginn der Reise gab es in den Unterkünften am Abend oft sehr spärliches Essen. «In diesem Moment verspürte ich so etwas wie Futterneid, ein für mich bis anhin ganz unbekanntes Gefühl», analysiert die Bassersdorferin nachträglich. Die zahlreichen Herausforderungen, die Schärfung aller Sinne, die Ruhe in der prachtvollen Natur mit ihren tollen Eindrücken haben Kümmerli und Hardmeier sehr genossen. Sie planen, voraussichtlich wieder ein neues gemeinsames Projekt zu starten. Unmittelbar jeweils nach der Tour verbrachte das Pärchen jedes Mal ein paar erholsame Tage am Meer, um die Kräfte wieder aufzutanken und ihre Eindrücke austauschen.
Auf dem Taillon konnten Ursula Kümmerli und Roger Hardmeier das tolle Panorama geniessen. (zvg)
Veranstaltungen
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Datum
12/2011
Gemeinde Bassersdorf
Einmalige Anlässe Tag
Dorf-Blitz
Zeit
Veranstalter
Sa 21.01. 14.00 Kultur- und Bibliothekskommission Sa 21.01. 17.30 – 24.00 JAM + Jugendarbeiter Di 31.01. 19.30 Gemeinde u. Baudirektion Kt. ZH
Anlass
Ort/Kontakt
Bassersdorfer Bahnhof-Ausklang JAM Umzugsparty (17.30 Umzug, 18.30 Festlicher Einzug, 19.00 Besichtigung, 20.00 Party mit Barbetrieb Informationsveranstaltung: Sanierung Zentrumskreisel
Alter Bahnhof / Jugendhaus JAM
Anlass
Ort/Kontakt
Sprechstunde (Voranmeldung Tel. 044 838 86 00) Regelmässige Spaziergänge und Wanderungen Vorträge Muki-Höck für Mütter mit Kleinkindern reduzierter Wochenmarkt Div. Anlässe wie Mittagstisch (3. Di) Wanderungen (4. Di), Zmorge (1. Mi), Spielnachmittage (2./4. Do)
Gemeindehaus C Info: Tel. 044 837 08 24 oder 044 836 91 89 Bungertstube Vorplatz Migros Details unter www.frauenverein-bassersdorf.ch
JAM alter und neuer Standort (altes Feuerwehrdepot bei Zentrumskreisel) bxa
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Bassersdorf Datum
Zeit
Veranstalter
Jeden 1. Mo 17.30 Gemeindepräsidentin Jeweils Mo Altersforum Ba Jeden 1. Fr Jeden Mi 15.00 - 17.00 Elternforum Jeden Do 08.00 - 12.30 Polizei Ba Regelmässig Gemeinn. Frauenverein
Weitere Details zu Vereinseinträgen/Veranstaltungen finden Sie unter www.bassersdorf.ch/veranstaltungen
Gemeinde Brütten
Einmalige Anlässe Tag
Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Sa Di Do
07.01. 10.01 12.01.
14.00 - 17.00 20.00 14.00
Schiessverein Dorfvereine Kirche
Berchtoldschiessen in Lindau Koordinationssitzung Dorfvereine Altersnachmittag «Flamenco & Appenzell» mit Bettina Castaño, Elias Roth, Nadja Räss u. Kapelle Alderbuebe Piratengeschichten mit Matthias Stahl, Lesung für die Erwachsenen: Irene Pozzi Generalversammlung PGV Konzert
Schützenhaus Lindengütli, Lindau Rest. Sonnenhof Gemeindesaal
Mi 18.01. 20.15 Kultur-Kommission Fr 20.01. 20.15 – 21.00 Bibliothek Mi 25.01. 20.00 PGV Sa 28.01. 20.00 Rainbow Chor Ba
Mehrzweckhalle Chapf Gemeindesaal und Bibliothek Rest. Sonnenhof Ref. Kirche
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Brütten Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden Mo Jeden Di Jeden Di
19.30 - 21.00 ab 12.00 14.00 - 15.00
Turnverein Brü Altersforum/Pro Senectute Altersforum/Pro Senectute
Frauenriege Mittagstisch Seniorinnen und Senioren Turnen für ältere Frauen mit Ruth Hegner KiTu (Turnen für Kindergartenkinder) Anm. bei: Tina Huber 052 345 08 85 Juspo-Knaben (1.-4. und 5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf Gemeindesaal Gemeindesaal
Turnhalle Chapf
Aktivriege (Herren ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Juspo-Mädchen (1.-4. Klasse) Juspo-Mädchen (5.-9. Klasse)
Turnhalle Chapf
Damenriege (Damen ab 16 Jahren)
Turnhalle Chapf
Männerriege Altersnachmittag Samariterübung, weitere Anlässe nach Programm MuKi-Treff für Mütter/Väter mit 0- bis 4-Jährigen Seniorinnen-Spielnachmittag (ausg. Dezember) MuKi/VaKi-Turnen für Kinder von 3 bis 5 Jahren, (zwischen Herbst- und Frühlingsferien) Mütter-/Väterberatung mit Barbara Portmann Pfadi-Treffen «Sioux» und «Ameisen»
Turnhalle Chapf Gemeindesaal Schulhaus Chapf Dachraum Gemeindezentrum Gemeindesaal
Jeden Di 16.30 - 17.30 Turnverein Brü Jeden Di 18.00 - 19.30 Turnverein Brü Jeden Di und 19.30 - 21.45 Turnverein Brü Fr 20.00 - 21.45 18.15 - 19.30 Jeden Mi Turnverein Brü 18.15 - 19.45 Jeden Mi und 20.00 - 21.30 Turnverein Brü Fr 20.00 - 21.45 Jeden Do 20.00 - 21.45 Turnverein Brü Jeden 2. Do 14.00 Altersforum/Pro Senectute Jeden 2. Do 20.00 Samariterverein Jeden 2. + 4. Do 09.30 - 11.00 MuKi-Team Jeden letzten Do 14.00 - 17.00 Altersforum/Pro Senectute Jeden Fr 09.00 u. 10.15 Turnverein Brü Jeden 2. Fr 14.00 - 16.00 Jugendsekr. Winterthur-Land Jeden Sa 14.00 - 17.00 Pfadi Nepomuk
Datum
Mehrzweckhalle Chapf Gemeindesaal Infos: www.pfadinepomuk.ch
Gemeinde Nürensdorf
Einmalige Anlässe Tag
Turnhalle Chapf
Zeit
Veranstalter
So 02.01. 13.00 – 17.00 Waldhüttenverein Breite-Hakab Fr 27.01. 20.00 Frauenverein Ob/Bi
Anlass Umtrunk in der Hütte für EinwohnerInnen der Gemeinde Nürensdorf Kammerspiele Seeb
Ort/Kontakt Waldhütte Breite Bachenbülach
Dorf-Blitz
Veranstaltungen
12/2011
63
Regelmässig wiederkehrende Anlässe in der Gemeinde Nürensdorf Datum
Zeit
Veranstalter
Anlass
Ort/Kontakt
Jeden Mi abwechselnd Kidstreff (13.30-17) - Jugendtreff (17-21 od. 14-20) Jugendtreff Authentic Jeden 2. Do 17.00 - 21.00 Gourmetplausch (für Mittelstufe, alle 14 Tage) Jeannine Kummer 079 773 10 55 Jeden Fr 19.00 - 24.00 Jugendtreff Jeden 11.30 - 14.00 Mittagstisch Mo, Di, Do, Fr
Mittagstisch (Anm. am Vorabend bis 21.00 Uhr, Tel./Fax: 044 836 55 82)
Jugendtreff Nü, Hatzenbühlstrasse 51 authentic@plattformglattal.ch Tel. 044 836 31 88 Altes Schulhaus Ob
Jeden Mo
09.15 - 10.15
Jeden Di
10.00 - 11.00
Jeden Mo
15.15 - 17.00
Chrabbelgruppe Nü
Mütter + Väter mit Kleinkindern
Ref. Kirchgemeindesaal
Jeden Mo
17.15
Frauenverein Ob/Bi
English Conversation (Ausk. 044 836 45 63)
Schulhaus Ob
Jeden Mo
20.00 - 22.00
Gemischter Chor Ob/Bi
Proben
Singsaal Sunnerain, Bi
Jeden 1. Mo
17.00
Gemeindepräsident
Sprechstunde (Tel. Anmeldung: 044 838 40 63)
Gemeindehaus
Muki-Turnen Bi
Muki/Vaki-Turnen (Kinder von 3 bis 5 Jahren)
Sprechstunde Schulpräsident
Jeden 1. Mo 18.30 - 19.30 Schulpflege Nü 20.00 - 23.00
Jeden Di
14.00 - 16.00
Jeden Di/Mi
Gemeindehaus
(Tel. Anmeldung: 044 838 40 72)
19.00 - 20.00 Schachklub Nü/Ba
Jeden 1. Mo
Juniorenschach
Ref. Pfarreisaal, Nü
Clubmeisterschaft
Kath. Frauenverein Ba-Nü
Kafi-Franz (ausser Ferien)
Kath. Kirchenzentrum, Ba
Frauenverein Ob/Bi Ludothek Ping Pong Frauenverein Nü/Br/Ha
Jeden 1. Sa
Unt.. Turnhalle Sunnerain, Bi
Im Schloss, Nü, Öffnungszeiten siehe www.ludopingpong.ch
Jeden Di
18.00 - 19.30
Jugendriege Nü
Jugendriege
Schulhaus Ebnet
Jeden Di
20.00 - 22.00
Volleyballclub Nü
Training: 1.+ 2. Mannschaft (1./2. Liga)
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Mi Jeden letzten Fr
19.00
19.00 - 23.00 Töffair Nü
Treffen im Clubhaus, auch für Nichtmitglieder
Musikveranstaltung (ausser Dez.) Seniorenzmittag (Anm. Sandra Zürcher, Tel. 044 836
Jeden 1. Mi 12.00 Frauenverein Ob/Bi
97 81 od. Eveline Bänziger, Tel. 044 836 51 21)
Clubhaus Töffair Hinterdorfstrasse 27 Schulhaus Ob
Jeden 1. + 3. Mi
14.00
Nüeri-Netz
Jassnachmittag
Rest. Bären
Jeden 2. + 4. Mi
14.00 - 16.00
Kleinkindberatung Kt. Zürich
Mütter-/Väterberatung
Neu: Zentrum Bären
Kinderspielgruppe Oberwil-Birchwil
Jeden Mo/Mi/Do/Fr Frauenverein Ob/Bi
(Ausk. 044 836 51 21, Eveline Bänziger)
Jeden Do 08.45 - 09.45 Frauenverein Ob/Bi
(Info: Nelly Eigenmann 044 836 69 22)
Fit-Gym, Turnen für ältere Damen und Herren
Schulhaus Ob Schulhaus Ob
Jeden Do
09.00 - 10.00
Gymnastikverein Nü
Bodyforming/Pilates
Unt. Turnhalle Sunnerain, Bi
Jeden Do
09.00 - 10.00
MuKi Turnen Nü
MuKi-Turnen
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
17.30 - 19.00
Mädchenriege Nü
Mädchenriege
Turnhalle Hatzenbühl
Jeden Do
20.00 - 22.00
Männerchor Nü
Proben/Leitung: Tabea Herzog
Singsaal Ebnet
Andere Gemeinden Datum
Zeit
Veranstalter
Jeden Mi 14.30 Reg. Senioren-Verb. W’thur Jeden 2. Mi 14.00 - 17.30 Kulturkommission Kloten
Anlass
Ort/Kontakt
Universitäre Vorlesungen für Seniorinnen und Senioren Tanznachmittag für ältere Menschen
Zürcher Hochschule Winterthur (www.univw.ch) Stadtsaal Kloten
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf Zuständigkeiten und Pikettzeiten im hausärztlichen Notfalldienst. Über die Telefonnummer des/eines Hausarztes Ihrer Wohngemeinde erhalten Sie jederzeit Auskunft über den jeweiligen Dienstarzt. Tageszeit
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag/Feiertag
08 - 12 Uhr Hausarzt
Hausarzt
Hausarzt
Hausarzt
Hausarzt
Hausarzt
Notfallarzt der Region gem. Liste
12 - 22 Uhr Hausarzt
Hausarzt
Hausarzt
Notfallarzt der Region gem. Liste
Hausarzt
Notfallarzt der Region gem. Liste
Notfallarzt der Region gem. Liste
22 - 08 Uhr Hausarzt
Hausarzt
Hausarzt
SOS-Ärzte
Hausarzt
SOS-Ärzte
SOS-Ärzte
Do 22.12. Sa 24.12. So 25.12.
Montag
Praxis Bozzone Dr. Jakob Riediker Dr. Franz Baumann
Wangen Effretikon Brütten
Tel. 044 835 25 00 Tel. 052 343 46 86 Tel. 052 345 26 33
SOS-Ärzte Zürich 044 360 44 44
Mo 26.12. Do 29.12. Sa 31.12.
Praxis Hartmeier Dr. Kaspar Baumann Dr. Adrian Siegrist
Bassersdorf Effretikon Effretikon
Tel. 044 838 60 38 Tel. 052 343 77 55 Tel. 052 343 81 21
SOS-Ärzte Winterthur 052 213 43 44
Ärztlicher Notfalldienst für Bassersdorf, Brütten und Nürensdorf
Achtung: neue Notfalldienstregelung ab 1. Januar 2012: Sie rufen Ihre Hausarztpraxis an. Ist diese nicht erreichbar, oder haben Sie keine Hausarztpraxis?
Unter der Nummer 0848 99 11 22 (nachts automatische Umleitung an SOS-Ärzte) erreichen Sie eine kompetente Hausarztpraxis in einer unserer Gemeinden an 365 Tagen im Jahr. (Kosten 8 Rp/Min.) Wichtige Nummern: Notruf ☎ 144 / Tox-Zentrum Notrufzentrale ☎ 145 / Spitex Bassersdorf-Nürensdorf-Brütten, Tel. 044 836 55 43, info@spitex-bassersdorf.ch
wir sind BAUsTArK
• Umbau • Gerüstbau • Kundenarbeiten • Fassadensanierungen • Gipserarbeiten • Kernbohrungen
Huber Baugeschäft AG Birchwilerstrasse 24 8303 Bassersdorf www.huberbaugeschaeft.ch
Telefon: 044 311 50 80 Fax: 044 311 50 78
Kompetent und zuverlässig seit 1933