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Nachtschwärmer

Nr. 90 | Ausgabe 5, 2022 | 15. Jahrgang
Bäcker, Pflegerinnen, Sternenforscher: Die Welt brummt auch in der Nacht. Und Dunkelheit ist relativ.
– 2 – LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 variété winterzauber im guggenheim mit dominik muheim, rebekka lindauer, carlos martinez, streetwork athlete, move in arts und child.ish 12.-17. dezember 2022 www.guggenheimliestal.ch Kantonsstrasse 3, 4416 Bubendorf T + 41 61 935 55 55, hotel @ badbubendorf.ch, badbubendorf.ch Ein Genussabend der besonderen Art. Die beiden Küchenchefs Christoph Schmitz vom Bad Ramsach Quellhotel und Darren Benhar vom Bad Bubendorf Hotel zaubern das passende Menü zu den vier Baselbieter Staatsweinen des Jahres 2022. Unbedingt dabei sein! Freitag, 11. November 2022, 18.30 Uhr CHF 139 pro Gast Wir freuen uns auf Ihre Reservierung. BASELBIETER WINE & DINE

Hier leben wir

16 Daniel Messmer und Mario Zanettin

«Hätten wir ein Problem, in der Nacht zu arbeiten, wären wir im falschen Job»

Roland Buser «Wer in die Dunkelheit schaut, erhascht einen Blick in die Unendlichkeit»

24 Maya und David Amstutz mit Anouk und Jara «Man lernt effizienter zu schlafen, braucht weniger Zeit für dieselbe Erholung»

Michael Höfs und Marco Neumann Unser täglich Brot

Juliana de Lima und Hatice Selcuk Die Nachteulen

Die Tanzbaeren «The night time is the right time»

Michael Stieglitz Lumpesammler

Kulturagenda

Lebenskunst: Heidi Glaser macht keine halben Sachen

Argumente: Einwohnerrats-Fraktionen

Kolumne: Willi Näf Hansruedi und ich

Maya Amstutz mit ihrer Tochter Jara.

und Editorialbild: Mimmo Muscio

Liebe Leserinnen und Leser

«Akzeptiere niemals einen Heiratsantrag bei Mondschein.» Dieser Ratschlag einer japanischen Grossmutter an ihre Enkelin leuchtete mir als lesender Teenager sofort ein. Wenn der Mond am Firmament steht, die Sterne leuchten, entsteht eine magische Atmosphäre mit intensiven Momenten, die einen unweigerlich ins Schwärmen bringen.

Aber die Nacht hat viele Facetten.

Da ist die Faszination für diese Dunkelheit, die die Welt umfängt, diese Unendlichkeit des Raumes und die Fragen nach unserer Existenz darin.

Da sind die Schatten, die Geräusche, die wir anders wahrnehmen als im Licht des Tages, die uns zusammenzucken, erschaudern lassen.

In der Dunkelheit könnte hinter jeder Ecke Gefahr lauern.

Da ist die Ruhe. Weniger Lärm, weniger Eindrücke, weniger Ablenkung.

In der Nacht fällt es einfacher, sich zu fokussieren. Auf die Arbeit zum Beispiel. Schreiben. Brot backen. Bus fahren. Malen.

Oder Ablenkung pur! Das Nachtleben ruft mit Musik, Tanzen und Feiern bis in die Morgenstunden.

Der Schlaf bringt Erholung, Träume und oftmals Lösungen und Ideen für den Tag. Manchmal bringt die Nacht Verzweiflung. Wenn der Schlaf nicht kommen will oder dauernd gestört wird. Dann machen sich gerne dunkle Gedanken breit, die zum Glück meist mit den ersten Sonnenstrahlen verdunsten wie der Tau auf dem Gras.

Isabelle Pryce, Chefredaktorin isabelle.pryce@lima-magazin.ch

Eifach busfahre.

Die AAGL bringt Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer sicher und bequem nach Hause – freitags und samstags sogar bis weit nach Mitternacht. Einfach ausgehen, einfach busfahren!

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Titelbild:
Titel-
Das nächste LiMa erscheint am 5. Dezember 2022. LiMa 87 – 2022 – 3 –
www.autobus.ag

Es handelt sich nicht um bezahlte Werbung. Wir sind jederzeit hungrig nach Newsfutter: willkommen@lima-magazin.ch.

Neuer Treffpunkt beim Ziegelhof

In Möhlin hatten Nerdane (l.) und Selami (r.) Sentürk einen grossen Pizzalieferdienst. Nun sind sie glücklich mit ihrem neuen Café «Paradies» an der Gerberstrasse vis-à-vis des Ziegelhofs. «Ein kleines Lokal mit Frühstück, vielen selbstgemachten Köstlichkeiten und einer feinen türkischen, aber auch internationalen Mittagsküche war schon lange mein Traum», erzählt die freundliche Gastgeberin. Ihr Mann ist weiterhin für die Pizzas und Piadinas zuständig. «Wir sind gut gestartet und haben gute, sehr nette Gäste», freut sich Selami Sentürk. Paradies to go, Kaffee&Co, Gerberstrasse 5, Liestal, 061 303 42 42. ip

Der Wunschsalon

Carol Brodbeck zieht auf den 1. November mit ihrem «atelier. wäsche. schniide. föööhne.» in die Büchelistrasse 5. Sie freut sich: «Ich habe schon während der Lehre mein Auge auf dieses Bijou von Coiffeursalon gelegt. Nun wurde er frei.» Die aufgeweckte Coiffeuse sorgt dabei mit einer neuen Haarwaschliege für die absolute Entspannung. atelier. wäsche. schniide. föööhne. Carol Brodbeck, Büchelistrasse 5, Liestal, 061 921 31 41, atelier-wsf.ch ip

Impressum 15. Jahrgang, Nr. 90

Herausgeberin: BirsForum Medien GmbH Geschäftsstelle LiMa, Rathausstrasse 66, 4410 Liestal 061 923 05 16, willkommen@lima-magazin.ch www.lima-magazin.ch

Eine Art für Liestal

Jetzt hat auch Liestal seine Art! Vom 18. bis 27. November lockt diese zwar keine internationalen Kunstsammlerinnen und Stars ins Stedtli, dafür bietet sie Künstlern und Künstlerinnen aus dem Dreiländereck die Möglichkeit, ihre Werke zu zeigen und zu verkaufen. Für die Besucherinnen und Besucher ist es die Gelegenheit, erschwingliche Originalkunstwerke zu erwerben. Organisiert und kuratiert wird die artLiestal von den beiden Künstlerinnen Monika Biermann (r.) und Janine Helfrich (Mitte) sowie von Anja Weyeneth (l.), der Leiterin der artESB. artLiestal, 18.bis27. November 2022, Ziegelhofareal, Liestal, artliestal.ch ip

Verlagsleitung: Thomas Bloch, Thomas Kramer

Redaktionsleitung: Isabelle Pryce (ip) isabelle.pryce@lima-magazin.ch

Mitwirkende dieser Ausgabe: Texte: Lucas Huber (lh), Isabelle Pryce (ip) Fotografie: Mimmo Muscio, Jen Ries, Gestaltung und Produktion: Denise Vanne Korrektorat: Katharina Schäublin

Produktmanagement: Patricia Sterki

Druck: swissprinters, Zofingen

Impulsteam der Redaktion: Barbara Boos, Willi Näf, Beatrice Rieder, Hansi Rudin, Andreas Ruegg, Hanna Zander

Kulturkalender: im Auftrag der Stadt Liestal Medienberatung und Anzeigenverkaufsleitung: Ueli Gröbli, 061 923 05 16 ueli.groebli@lima-magazin.ch

Tarife: www.lima-magazin.ch

Erscheinung: LiMa erscheint 6 mal pro Jahr: Unser nächster Erscheinungstermin: 5. Dezember 2022

Inserateschluss: 21. November 2022.

Weitere Erscheinungstermine: www.lima-magazin.ch. Auflage: 26300 Ex. kostenlos an alle Haushaltungen und Postfächer in Liestal, Lausen, Arisdorf, Hersberg, Nusshof, Seltisberg, Lupsingen, Bubendorf, Ziefen, Reigoldswil, Lampenberg, Hölstein, Ramlinsburg, Frenkendorf, Füllinsdorf, Nuglar, St.Pantaleon und Büren.

Abonnement: Preis für sechs Ausgaben: CHF 45.00

Copyright: Alle Rechte bei BirsForum Medien GmbH ISSN-Nummer 1663-6236

AUFGEFALLEN
Foto: Thomas Gschwend
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Die Tipps auf diesen Seiten sind von der Redaktion ausgewählt, verfasst und fotografiert. dltichnichtumbezahlte
– 4 – LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 Foto: ip

So geniesst man in Italien

Wer an Italien das gute Essen und die wunderbare Gastfreundschaft liebt, findet diese Schätze auch in der Trattoria al Parco in Frenkendorf.

Vier Jahre ist es her, seit sich die beiden Schwägerinnen Tanja Leanza und Maria Cantillo mit Unterstützung ihrer Männer Salvatore Leanza und Pietro Cantillo ihren Traum

vom eigenen italienischen Restaurant erfüllt haben. Seither hat die Trattoria al Parco einen festen Platz auf der gastronomischen Landkarte regionaler Italienliebhaber und -liebhaberinnen.

«Wir haben Gerichte aus allen Regionen Italiens auf unserer saisonal wechselnden Speisekarte. Dabei legen wir und unsere Köchin Silvia Umberti sehr viel Wert auf italienische, saisonale Produkte von ausgezeichneter Qualität», erklärt Tanja Leanza, und Maria Cantillo ergänzt: «Wer gerne Fisch isst, traditionelle italienische Fleischgerichte oder handgemachte Pasta, ist bei uns richtig. Wir machen keine «Haute Cuisine», aber

Sie sind Gastgeber aus Leidenschaft (v.l.): Tanja Leanza, Maria Cantillo, Pietro Cantillo, Salvatore Leanza und Antonella Bertani (fehlt auf Foto), Mitarbeiterin erster Stunde.

das Essen muss einfach vorzüglich schmecken. Echte, bodenständige, italienische Wohlfühlküche.»

Der Einblick in die geplanten Herbstmenus verrät, die Signora verspricht nicht zu viel: Pappardelle al Cinghiale, Ravioli al Tartufo, Kürbisravioli oder Brasato di Manzo al Primitivo mit Risotto oder Polenta. Dazu geniessen wir ein gutes Glas italienischen Wein, die familiäre, lockere Atmosphäre und zum Abschluss einen Caffè. So geniesst man in Italien!

al Parco Rheinstrasse 37, 4402 Frenkendorf 061 902 10 00 info@al-parco.com, catering@al-parco.com
Der Herbst wird vollmundig mit herzhaften Gerichten wie dieses Ossobuco di Vitello ai Piselli con Risotto alla Milanese. Fotos: Mimmo Muscio
LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 – 5 –

Sport an der Stange

Man kennt den Tanz mit der Stange aus dem Rotlichtmilieu. Aber es ist definitiv Sport. Wer bei Mimi in der Hanro in einen PoleDance-Kurs geht, gewinnt in kurzer Zeit an Fitness und Muskelkraft. «Jede und jeder kann mit Pole Dance anfangen. Man beginnt mit einfachen Tricks und Spins. Es ist erstaunlich, wie schnell die Fortschritte und der Muskelaufbau sind», erzählt Mimi. Man kann Pole Dance sportlich, lässig oder sexy tanzen. Unabhängig vom Stil, steigert Pole Dance erwiesenermassen das Selbstbewusstsein und sorgt für ein besseres Körpergefühl, weiss Mimi. Pole Bijou, Benzburweg 30a (Hanro-Areal), Liestal, polebijou.ch ip

Begleitung für das Wohl der Seele

Simone Zemp bietet neu in Liestal ihre seelsorgerliche Begleitung und psychosoziale Beratung an. «Ich nutze verschiedene Ansätze wie die personenzentrierte Gesprächsführung, um Klienten in verschiedenen Lebensbereichen und Lebensphasen unter Einbezug ihrer persönlichen Ressourcen präventiv und entwicklungsorientiert zu unterstützen. Es kann sehr heilsam sein, sich zu öffnen», sagt Simone Zemp, die sich auch um konfessionslose Seelen kümmert. Praxis Simone Zemp, zert. seelsorgerliche Begleiterin BCB, Mühlegasse 2, Liestal, 079 301 09 43, zemp-beratung.ch ip

Repariert geflochtene Schätze

Julia Salathe hat ein altes Handwerk für sich entdeckt: Sie renoviert geflochtene Möbel mit dem so genannten Wiener- oder auch Joncgeflecht. «Die geflochtenen Möbelstücke sind meistens Erbstücke, mit denen die Kunden Erinnerungen in Verbindung bringen. Sie haben einen einzigartigen emotionalen Wert», sagt Julia Salathe.

Die Stuhlflechterin verleiht diesen Schätzen wieder neuen Glanz. Stuhlflechterei Salathe, Liestal, 076 425 40 16, stuhlflechterei.ch ip

Foto:ip – 6 – LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 AUFGEFALLEN
Foto: ip
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BLUES BASEL 2022 Festival 17.–21. DEZ BLUES IN CHURCH Stadtkirche Liestal | Eintritt frei Freitag, 4. November 2022 | 19.30 Uhr Das musikalische Live-Erlebnis mit tollen Gästen. Bluesdiakon Reto Nägelin MANU HARTMANN, MARCO MARCHI* & Friends bringen den Blues in die Kirche * nominiert für den Swiss Blues Award 2022bluesbasel.ch

Mehrere Räume, viele Regale, unzählige Artikel: Peter Bürgin und Sarah Gerber finden sich im grossen Materiallager der BLKB zurecht.

ESB bei der BLKB

Erfolgreich gelebte Inklusion

Seit diesem Jahr arbeiten drei Mitarbeitende der Eingliederungsstätte Baselland ESB Teilzeit bei der Basellandschaft lichen Kantonalbank BLKB. Das Arrangement bedeutet für alle Beteiligten einen Gewinn.

Sarah Gerber und Peter Bürgin sind im Untergeschoss der BLKB unterwegs, holen Material aus den vielen Regalen, damit diese zu den verschiedenen Niederlassungen und Mitarbeitenden der Region Liestal geliefert werden. Seit diesem Frühjahr arbeiten insgesamt drei Mitarbeitende mit Rente fix die Hälfte ihres Arbeitspensums in der Logistik und Materialverwaltung der BLKB, die andere Hälfte bei der ESB. Angestellt sind sie bei der ESB. «Wir konnten zuerst einen Monat schnuppern», erzählt Sarah Gerber. «Die Abwechslung zum Bürojob in der ESB hat mir gefallen. Ich hatte aber Bedenken: Finde ich mich zurecht?» Die junge Frau hat unter anderem Schwierigkeiten bei der Orientierung. Ihr Betreuer innerhalb der BLKB, Markus Schweizer, hat die Auf gaben deshalb auch räumlich Schritt für Schritt, respektive Gang für Gang eingeführt und erweitert. «Es macht stolz, wenn man etwas neu macht», freut sich Sarah Gerber. Da nickt auch Peter

Bürgin. Er hat bei der BLKB seine Berührungsangst mit dem Computer überwunden und druckt nun selbstständig die Aufträge aus. Peter ist über 60 Jahre alt und hat sich gewünscht, nun auch ein eigenes Notebook zu haben, um sich damit auseinander zu setzen und damit zu arbeiten. Das Notebook ist bestellt und wird erwartet!

Ein Erfolgsmodell

Die Initiative zur Integration von Menschen mit Handicap im Team der BLKB kam von der Bank. Als zukunftsorientiertes Unternehmen ist der BLKB das Thema Diversität wichtig. Dabei verfolgt sie verschiedene Stossrichtungen, unter anderem die gelebte Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung. «Viele Menschen kennen Berührungsängste. Auch bei uns im Team waren einige skeptisch, sie dachten, die Integration könnte eine Mehrbelastung bedeuten. Inzwischen haben sie gemerkt, dass unsere zwei Kolle-

«Manchmal braucht es etwas Ermutigung», meint Markus Schweizer von der BLKB (ganz links). Er organisiert die Einsätze von Peter Bürgin, Sarah Gerber (im Bild rechts an der Frankiermaschine) und ihrem Kollegen.

gen und die Kollegin von der ESB in Wahrheit eine Entlastung bieten. Sie gehörten rasch ganz einfach zum Team», berichtet Markus Schweizer.

Für die ESB ist eine Zusammenarbeit mit der BLKB ein Erfolgsmodell. Die Anstellung und Gesamtbetreuung erfolgt bei der ESB, die Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten «leihweise» im ersten Arbeitsmarkt und können Aufgaben übernehmen, die ihren Fähigkeiten entsprechen. Das bietet ihnen Erfahrung und Teilhabe auf dem 1. Arbeitsmarkt sowie oft einen Schub in ihrer persönlichen Entwicklung.

Unterstützung auf allen Ebenen

Damit das Modell so gut funktioniert wie bei der BLKB, braucht es auf allen Ebenen Menschen, die zu 100 Prozent dahinterstehen und die Integration vorantreiben. Und es braucht eine gute Vorarbeit. Es lohnt sich, Zeit zu investieren, um die Zusammenarbeit individuell anzuschauen, die passenden Arbeiten sinnvoll zu gestalten und die interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonnen zu wählen.

Basellandschaftliche Kantonalbank BLKB Rheinstrasse 7, Liestal, T 061 925 94 94, blkb.ch

Eingliederungsstätte Baselland ESB Schauenburgerstrasse 16, Liestal, 061 905 14 84 esb@esb-bl.ch, www.esb-bl.ch

LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 – 7 –
Fotos: Mimmo Muscio
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Feiern im Jugendstil

Margreth Kamber hat den ehemaligen, im Jugendstil gebauten Festsaal Zum Rössli in Hölstein renoviert und mit viel Liebe und Know-how als Eventlokal ausgestattet.

Den Saal kann man mit einem grosszügigen Nebenraum mit Töggelikasten für Feiern, kulturelle Anlässe oder als Seminarraum mieten. Er ist gut ausgerüstet mit einer top Musikanlage, mit Bildschirm, Mikrofon, Tischwäsche und -geschirr sowie ganz viel Charme. Alles andere organisiert die Kundschaft selbst. Eventlocation Rössli, Hauptstrasse 17, Hölstein, 079 205 54 07, eventlocation-roessli.ch ip

Tiefgreifend und sanft

Naturheilpraktikerin Ayse Sevindik hat am Bahnhofplatz ihre Homöopathiepraxis eröffnet. «Die Homöopathie hat mich persönlich überzeugt, deshalb habe ich die Ausbildung zur Naturheilpraktikerin gemacht», erzählt die vierfache Mutter. «Wir Homöopathen stärken die Heilungskräfte der Patientinnen und Patienten. Das ist ein Prozess. Die Methode ist tiefgreifend und sanft, sie wirkt ganzheitlich und nachhaltig. Es freut mich immer, wenn ich weiterhelfen kann.» Homöopathiepraxis Ayse Sevindik, Bahnhofplatz 11, Liestal, 076 476 54 24, praxis-sevindik.ch ip

Ein Stück Sizilien

Der Familienbetrieb Etna Bar expandiert mit ihrer sizilianischen Pasticceria und Tavola Calda von Basel nach Liestal und sucht ihr Glück im ehemaligen «Pane»Lokal beim Rathaus. «Wir wollen den Gästen mit dem wunderbaren Geschmack unserer täglich frisch produzierten, süssen und salzigen Gebäcke und mit richtig italienischem Caffè ein Stück Sizilien näherbringen», sagt Antonio Perna. Noch mehr Dolce Vita im Stedtli?

Das klingt vielversprechend. Foto (v.l.): Manuel Mendez, Antonio Perna, Luca Perna und Orazio Palumbo. Etna-Bar, Salzgasse 3/Rathausstrasse 48, Liestal, 061 921 50 11 etna-bar.ch ip

AUFGEFALLEN
Foto: ip
– 8 – LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022
Foto: Mimmo Muscio
P. Schweizer AG, Ihr SEAT Händler im Baselbiet. P. Schweizer AG. Lausenerstrasse 27 | 4410 Liestal +41 61 975 83 83 | pschweizera.ch
Foto: Mimmo Muscio

Eine Chemotherapie mit 84 –geht das?

Krebs macht vor dem Alter nicht Halt. Sind gewisse Voraussetzungen gegeben, so ist auch im Seniorenalter eine Chemotherapie möglich.

Im Brustzentrum Basel Bethesda Spital wägt man individuell und sorgfältig ab, ob die Patientin aus der Therapie einen Nutzen zieht.

Elisabeth Matter* war 84-jährig, als sie an Brustkrebs erkrankte.

Nach der Operation empfahl ihr die Onkologin eine Chemotherapie. «Sie war die älteste Patientin, die wir mit einer Chemotherapie behandelt haben» sagt Dr. med. Cathrin Balmelli, Onkologin im Brustzentrum Basel Bethesda Spital. Die Seniorin durchlief diese Therapie mit Kopfhautkühlung sehr gut, hat ihre Haare nicht verloren und sagt, dass sie es wieder machen würde. «Sie ist eine Patientin, welche einen eindeutigen Nutzen aus dieser Therapie ziehen konnte.» Dass alles so gut verlief, hängt mit dem guten Allgemeinzustand von Frau Matter zusammen. Sie lebt selbständig, ist mobil und aktiv. Zudem verfügt sie über ein gutes soziales Netzwerk und hat keine limitierenden Begleiterkrankungen. «Aufgrund dieser Voraussetzungen hatte sie zum Zeitpunkt der Chemotherapie eine Lebenserwartung von gut zehn Jahren», rechnet die Onkologin vor. Bevor sie einer betagten Person eine Chemotherapie verschreibt, wägt sie sorgfältig

ist sie sturzgefährdet und wie gut sind ihre kognitiven Fähigkeiten sowie ihre soziale Verankerung? Hat jemand eine beginnende Demenz, ist es wichtig, sich mit den Angehörigen und auch dem Hausarzt/der Hausärztin vor einer Therapie abzusprechen. «Wichtig ist, dass sich die Patientin in einer Notfallsituation adäquat verhalten kann und sich meldet, wenn beispielsweise sehr gefährlich werden», erklärt Dr. Balmelli.

Sorgfältig abwägen und engmaschig begleiten

Bei der Entscheidung für eine Chemotherapie gilt es, das Risiko einer Verschlechterung der Krankheit auf der einen und die

«Wir arbeiten mit verschiedenen Scores, also Messwerten, mit denen wir abschätzen können, wie gut der Allgemeinzustand und wie hoch die erwartete Toxizität einer Chemotherapie ist.»

Bei Betagten sei man zurückhaltend mit sogenannten Polychekommen. «Da bin ich bei den über 75-Jährigen vorsichtig und wäge je nach Biologie sorgfältig Nutzen/Risiko ab». Die Dosis sei hingegen bei allen die gleiche und auf die Körpergrösse und das Körpergewicht adaptiert. Auch ältere Patientinnen können diese Therapie ambulant machen. Dabei begleitet Dr. Balmelli die Patientinnen engmaschig, um zu sehen, welche Reaktionen

tinnen jede Woche, wenn sie zur Chemotherapie kommen. Ausserdem bin ich jederzeit für sie erreichbar». Gewisse Nebenwirkungen können für ältere Menschen limitierend wirken, wie etwa die sogenannten Neuropathien, welche ein Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Fingerspitzen und Zehen auslösen können. Dies kann die Gangsicherheit beeinträchtigen. «Man muss die Nebenwirkungen gut überwachen und die Dosis rechtzeitig anpassen». Am Bethesda Spital können Brustkrebspatientinnen zusätzlich die Dienste der Breast Care Nurse und der Psychoonkologie in Anspruch nehmen. Diese Unterstützung kann besonders für alleinstehende Seniorinnen hilfreich sein, so dass auch sie gut durch die Chemotherapie kommen «Es ist machbar und es schützt auch eine alte Frau vor einem Rückfall oder Wieder-

«Wir bieten höchste Kompetenz vom ersten Verdacht bis zur Nachsorge.»

LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 – 9 –
Mehr Informationen unter bethesda-spital.ch/brustzentrum Stephanie Weiss
Wir beraten Sie gerne +41 61 315 23 80 brustzentrum@bethesda-spital.ch Bethesda Spital Gellertstrasse 144 4052 Basel

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Erfahrene Komplementärtherapeutin

Daria Mürset ist seit 19 Jahren Kinesiologin und neu in die Region gezogen. In ihrer Praxis in Lausen arbeitet die ausgebildete Komplementärtherapeutin sehr zielorientiert und unterstützt mit Muskeltests, Reflexzonen und weiteren Interventionen ihre Kundschaft dabei, gute Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Entspannung und Wohlbefinden zu erlangen.

Daria Mürset erfüllt die Qualitätsanforderungen der Krankenkassen.

Daria Mürset, KomplementärTherapeutin, Kirchbergweg 1, Lausen, 079 679 79 35, gesundinbaselland.ch ipFoto:ip

Macht fit für Schule, Studium und Lehre

Marcel Tschopp (r.) bietet neu Coaching im Bildungsbereich an. Er begleitet und berät Lehrpersonen, Studierende, Mittelschüler und -schülerinnen, Lernende und Eltern von Schulkindern bei den unterschiedlichen Herausforderungen rund um Schule, Lernen und Zeitmanagement. Mit «tschopp coacht.» ergänzt er das Angebot in der Coaching Praxis an der Rathausstrasse (Foto) mit «Inauen Coaching» von Jacqueline Inauen (l.) und der Praxisgemeinschaft Beeler&Gauthier von Verena Gauthier Furrer (2.v.l.) und Marie-Theres Beeler (3.v.l.). Tag der offenen Tür: Sa., 12. Nov. 22, 10–14 Uhr. tschopp coacht., Rathausstrasse 63 (Eingang Kanonengasse), Liestal, 079 209 05 80, tschopp-coacht.ch ip

Ein neuer Ort zum Nachtschwärmen

Marc Grieder und sein Team haben das etwas schummrige Baselbieter Stübli neu erfunden: als gemütlich lässige Lounge mit einer Bar im Stil der 80er-Jahre. Hier lässt sich der Abend genüsslich beginnen, verbringen oder gebührlich abschliessen. Der Chef de Bar Lucasz Krzywdzinsk (l.), Gastgeber Daniel Bregger (sitzend), Daniel Hartmann (r.) und Jasper Baumann (hinter Kamera) servieren angesagte Getränke wie Mules, Sours, High Balls, Long Drinks und spezielle Signature Drinks, darunter auch eine gute Auswahl an alkoholfreien Cocktails. Mad Lounge, Kasernenstrasse 10, Liestal, 061 927 80 85, madangel.ch ip

Gedenkfeier für frühverstorbene Kinder

Sonntag, 6. November 2022, 17 Uhr Friedhof Liestal

Alle Menschen, die um ein früh verstorbenes Kind trauern, laden wir herzlich zu einer Gedenkfeier ein. In einem schlichten Ritual kann die Erinnerung, Trauer und Hoffnung Raum finden. Für alle, die noch eine Weile bleiben möchten, gibt es anschliessend einen wärmenden Tee.

Wir freuen uns auf Sie:

Evelyne Martin, Pfarrerin

Reformierte Kirchgemeinde Liestal-Seltisberg

Esther Salathe, Verantworliche Familienarbeit

Röm-kath. Pfarrei Liestal

Marie-Theres Beeler, Spitalseelsorgerin

Seelsorge am Kantonsspital Baselland Liestal

AUFGEFALLEN – 10 – LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022
Foto: ip
Foto: zVg

Ein Betrieb, mit dem ich mich identifizieren kann

Pflegeinitiative und Pflegenotstand werden seit längerem viel diskutiert. Die Klinik Arlesheim arbeitet intensiv und zukunftsorientiert an dieser Thematik.

Meist wird über die Fachpersonen gesprochen, die in den Spitälern fehlen. Seltener werden die Menschen gehört, die in ihrem Beruf arbeiten. Wir haben deshalb Pflegende an der Klinik Arlesheim gefragt, was sie an ihrer Arbeit und ihrer Arbeitsstelle begeistert. Nachfolgend ein Strauss von Antworten:

Warum arbeite ich an dieser Klinik?

• Mir entsprechen die pflegerischen sowie medizinischen Behandlungsansätze.

• Es liegt ein Menschenbild unserer Arbeit zugrunde, das Körper-Seele-Geist als konkretes Zusammenspiel ernst nimmt – sei es in der Krankenpflege, der kollegialen Zusammenarbeit, der Alltagsgestaltung.

• Wegen der Menschlichkeit und weil die anthroposophische Pflege das beinhaltet, was ich mir unter ganzheitlicher, menschenorientierter Pflege vorstelle.

• Weil ich es schätze, dass der Mensch in seiner Ganzheit wahrgenommen wird und dass es so gut wie keine Hierarchien gibt.

• Weil es eine gute, hochstehende Mischung ist aus anthroposophischer und schulmedizinischer Behandlung.

Was begeistert mich hier?

• Die Mitgestaltungsmöglichkeiten und der persönliche Austausch. Hier ist man Mensch und nicht eine Nummer.

• In der Klinik Arlesheim beschränkt sich die Arbeit nicht auf sinnstiftende Inhalte oder wertebasierte Zusammenarbeit. Wir suchen nach dem Feuer, den Stärken der einzelnen Menschen und setzen diese ein.

• Die Arbeit mit den Heilmitteln, den Wickeln, den Einreibungen und alles, was an Therapien hier möglich ist.

• Die Menschen, mit denen ich arbeite und für die ich mich einsetzen kann und darf.

• Die vielseitige Arbeit, die gute Stimmung im Team und in der gesamten Klinik. Die respektvolle und gute Zusammenarbeit zwischen der Pflege und Ärzten.

Worüber freue ich mich in meinem Alltag?

• Über die vielen Begegnungen mit tollen Menschen und den Austausch auf Augenhöhe.

• Über viele engagierte Mitarbeitende und positive Patientenrückmeldungen.

• Dass wir einander helfen und Platz für Humor ist.

• Eine schöne Stimmung im Team, fröhlich heitere und sinnlich ernste Momente.

• Abwechslung bei der Arbeit. Qualitativ hochwertige Pflege.

Was spricht für die Klinik als Arbeitsort?

• Hier kann ich mein Ideal von Pflege leben. Meine Arbeit ist wichtig und wird wertgeschätzt.

• Ein Ort, an dem man sich entfalten kann und darf.

• Sehr wohlwollende und stimmige Atmosphäre, hohe menschliche und fachliche Kompetenz, eine menschenwürdige Haltung. Sehr spannende und abwechslungsreiche Pflege. Hohe Verantwortung, Selbständigkeit und Vielseitigkeit.

• Das Bemühen um familienfreundliche Dienstplanung und Eingehen auf Dienstwünsche.

• Integrative Medizin ist hier kein Schlagwort.

Willst auch du Teil der Klinik Arlesheim werden? Wir freuen uns auf deine Bewerbung! www.klinik-arlesheim.ch

Klinik Arlesheim: Haus Lukas (l.) und Haus Wegman (r.)
Publireportage Foto: zVg LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 – 11 –

Das Aus für den Schlabberlook

Wer sich im Baselbiet gerne gut kleidet, den zieht es unweigerlich zu Bütler Fashion. Das Liestaler Modegeschäft mit je einem Laden für Sie und Ihn überzeugt durch die ausgezeichnete Beratung und die Vielfalt an top Kollektionen. Inhaber Fabrice Bütler spricht im Interview über aktuelle Modethemen und seinen Umgang mit den neuen Heraus forderungen des Warenhandels.

Fabrice Bütler, wie läuft es an der Verkaufsfront?

Fabrice Bütler: Wir dürfen bisher auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück blicken. Seit dem Wegfall

der Corona-Massnahmen Anfang dieses Jahres hat sich die Stimmung bei den Kundinnen und Kunden schlagartig gewendet.

Inwiefern äussert sich das? Wie viele unserer Branchenkolleginnen und -kollegen durften auch wir eine stark ansteigende Nachfrage an gepflegten und festlichen Outfits verzeichnen. Dabei schlugen insbesondere die Monate März, April und Mai als regelrechte Überflieger obenaus. Noch nie in unserer Firmengeschichte durften wir auf eine vergleichbare

Saison zurückblicken, was uns nach den zwei Pandemiejahren sehr gefreut hat.

Was war gefragt?

Bei den Damen waren es vor allem Kleider in allen Varianten und Längen sowie Blazer und modische Outfits fürs Business und festliche Anlässe. Bei den Herren machte sich vor allem der Nachholbedarf an Hochzeitsmode sowie an gepflegten Outfits für den Businessbereich stark bemerkbar.

Ist das Ende des Home-Office-Schlabberlooks gekommen?

(lacht) Das bringt es genau auf den Punkt. Die Menschen gehen wieder aus, verreisen in die Ferien und zelebrieren wieder das Leben mit sozialen Kontakten. Somit haben wir die Zeit des Schlabberlooks definitiv hinter uns gelassen.

Wird also nur noch äusserst gepflegte Mode eingekauft?

Er teilt seine Passion für Mode gerne mit den Kundinnen und Kunden: Fabrice Bütler, Inhaber in 2. Generation.

Nein, das auf keinen Fall. Jedoch versteht es sich von selbst, dass die Menschen wieder den Freuden

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des Lebens frönen wollen und aktiv unterwegs sind. Dies erfordert wieder mehr Achtsamkeit bei der Wahl nach der richtigen Garderobe. Unsere Kundinnen und Kunden lassen sich gerne von uns beraten und suchen wieder viel mehr den persönlichen Kontakt zu uns. Der Trainer für das Sofa hat momentan Pause, wenn wir von Mode sprechen.

Aktuell strahlen die neuen Herbstfarben aus den Schaufenstern Ihrer Läden. Was ist diesen Herbst besonders angesagt?

Die aktuelle Mode ist vielseitiger denn je und soll vor allem Spass machen. Mittlerweile umfasst unser Sortiment über 60 internationale Marken für Damen und Herren und lässt somit viel Spielraum offen für persönliche Wünsche und Interpretationen. Grundsätzlich kann man sagen, dass

sich der Trend zu nachhaltiger, in Europa produzierter Mode stark ausgeprägt hat. Auch setzt sich der Trend zu qualitativ hochwertig produzierter Mode ganz klar durch. Wir haben unser Sortiment noch stärker auf die aktuellen Bedürfnisse ausgerichtet und die Auswahl nochmals vergrössert.

Haben Sie keine Lieferschwierigkeiten auf Grund des Weltgeschehens?

Selbstverständlich sind auch wir nicht davon verschont geblieben. Bedingt durch unsere überschaubare Grösse konnten wir aber viele Engpässe ausbalancieren. Zusammen mit unserem 13-köpfigen Verkaufsteam stehen meine Frau und ich im engen Kontakt zu unseren Kundinnen und Kunden, aber auch zu unseren Lieferanten. Dies

macht uns in einem dynamischen Umfeld sehr flexibel und lässt uns schnell agieren. Aktuell wurden die neuen Kollektionen bis auf wenige Rückstände ausgeliefert.

Was gibt es Neues im Sortiment?

Bei den Damen findet sich eine noch grössere Auswahl des Labels Marc Cain, aber auch an tollen Schuhen, Taschen und Accessoires. Ebenfalls zugelegt hat die Auswahl an lässigen Mänteln, Jacken, Blazern und Jeans. Bei den Herren sind es vor allem Hemden und Strickteile wie Pullover oder Shirts, aber auch Jacken in innovativen Materialien oder Leder- und Wollqualitäten, die mit einer grossen Auswahl aufwarten. So oder so lohnt sich ein Besuch – die Auswahl ist attraktiv und unsere Verkaufscrew mit Leidenschaft dabei.

Rathausstrasse 69 & 78, Liestal, 061 921 36

info@buetlerfashion.ch, www.buetlerfashion.ch, folge uns auf

LiMa 90 – Ausgabe

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Mit Style durch den Herbst: Schöne Accessoires, Schuhe und Outfits von stilvoll leger bis rassig elegant. Fotos: Fotos by Exklusive Businessfotografie Linda Schier

Nachtschwärmer

Sie lenken Busse durchs nächtliche Oberbaselbiet, sind verantwortlich für das Wohlergehen von den Seniorinnen und Senioren in den Alterszentren und sorgen im öffentlichen Raum für Ruhe und Ordnung: Nachtschwärmer oder eben Menschen, die arbeiten, wenn wir schlafen. Hotelrezeptionistinnen, Strassen- und Fabrikarbeiter, Bartender. Damit wir mobil sind, satt, versorgt und sicher.

Sie lenken Busse durchs nächtliche Oberbaselbiet, sind verantwortlich für das Wohlergehen von den Seniorinnen und Senioren in den Alterszentren und sorgen im öffentlichen Raum für Ruhe und Ordnung: Nachtschwärmer oder eben Menschen, die arbeiten, wenn wir schlafen. Hotelrezeptionistinnen, Strassen- und Fabrikarbeiter, Bartender. Damit wir mobil sind, satt, versorgt und sicher.

Texte: Lucas Huber; Fotos Mimmo Muscio Texte: Lucas Huber; Fotos: Mimmo Muscio Foto: Mimmo Muscio

Ein Sicherheitsmann ist nie alleine unterwegs. Schliesslich lauert in der Nacht so manche Gefahr. Auf Patrouille mit Daniel Messmer und Mario Zanettin in Bubendorf, wo Jugendliche bisweilen die Nacht zum Tag machen.

Die hinterlassen schon einen bleibenden Eindruck, die beiden Herren. Wie sie so die Strasse entlanggehen, Daniel Messmer und Mario Zanettin, mit ihren breiten Schultern, den ernsten Blicken, den festen Schritten, dem Gurt mit Pfefferspray und Taschenlampe. Und natürlich der schusssicheren Weste.

Messmer und Zanettin sind die zwei Köpfe des PAWA Sicherheitsdiensts mit Sitz in Liestal. Heute Nacht sind sie in Bubendorf unterwegs, es regnet in Strömen, doch das kümmert einen echten Wachmann nicht. «Würden uns Regen oder Kälte stören», sagen sie, «hätten wir

den falschen Job gewählt.» Oder: Nachtarbeit. Die ist nämlich so etwas wie die Kernaufgabe eines Sicherheitsmannes. Schliesslich, sollte man meinen, geschehen Verbrechen vornehmlich in der Nacht.

Natürlich hat die Gemeinde Bubendorf PAWA, was übrigens für «Partner-Wache» steht, nicht wegen einer Invasion von Langfingern engagiert, sondern vor allem wegen Jugendlichen, die besonders an den Wochenenden für Unruhe sorgen. Sie hängen rum, beschmieren Wände und betrinken sich, Müll bleibt liegen und die Scherben geborstener Flaschen, und

überhaupt, sagen sie, seien die Übeltäter gewöhnlich schlicht zu laut.

Stets auf Augenhöhe

Denn in Bubendorf, bei aller Grösse, ist es mucksmäuschenstill, wenn sich die Nacht hinabgesenkt hat. Darum bewegen sich gleich hinter mehreren Fenstern Schatten, aus einer Tür spienzelt eine Gestalt. Sie hören die Gespräche zwischen den Wachmännern und dem Journalisten, sehen die Blitze des Foto-

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«Hätten wir ein Problem, in der Nacht zu arbeiten, wären wir im falschen Job»

grafen. «Auch wir sind unter Beobachtung», sagt Daniel Messmer und weist an, weiterzugehen.

Vom Gemeindezentrum geht es zur Sekundarschule, Hotspot schlechthin, wenn es um Lärm in Kombination mit Jugend, Nacht und Alkohol geht. Heute ist es ruhig, keine Seele; zu kühl ist die Witterung, zu nass der Regen. Begegneten sie jemandem, der sich auf dem allnächtlich gesperrten Schulareal aufhält, würden sie das Gespräch suchen. Sie

würden ihr Gegenüber auf Augenhöhe ansprechen, würden den Respekt wahren und gleichwohl bestimmt zu Ruhe und Ordnung mahnen. «Das ist entscheidend: Wir wollen niemanden schikanieren, aber wir sind auch nicht die netten Kumpels.»

Um zehn hat ihre Schicht begonnen, vier Stunden später werden sie Feierabend machen. Wann sie wiederkommen, weiss nur der Einsatzplan, der

die Einsätze von zwölf Mitarbeitern koordiniert. Die patrouillieren nicht nur durch nächtliche Baselbieter Gemeinden, sondern machen auch Verkehrsdienst oder sorgen an Anlässen wie etwa dem «Liestal tanzt» kürzlich für die Sicherheit.

Reden als beste Waffe

Messmer und Zanettin sind nicht bewaffnet, nicht zuletzt darum sind sie nie allein

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Daniel Messmer (l.) und Mario Zanettin bringen es gemeinsam auf über 40 Jahre Berufserfahrung im Sicherheitsbereich. Fotos: Mimmo Muscio
«Die Sprache ist unsere Waffe.»
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auf Patrouille. Obwohl: Das ist nicht ganz korrekt: «Die Sprache ist unsere Waffe», sagt Mario Zanettin, und Daniel Messmer ergänzt: «Das Reden ist sogar unsere beste Waffe.» Daneben beherrschen sie gleich mehrere Kampfsporttechniken. Oder anders gesagt: Es sollte wohlüberlegt sein, sich mit den beiden anzulegen. «Also wir raten definitiv davon ab», sagt Mario Zanettin schliesslich augenzwinkernd.

Die Nacht endet ruhig für Mario Zanettin, den früheren Feuerwehrmann, der seit 24 Jahren in der Sicherheitsbranche arbeitet, und Daniel

Standardausrüstung: Taschenlampe, Pfefferspray und Schutzweste

Messmer, Firmengründer und ebenfalls seit über 20 Jahren im Business. Ganz im Gegenteil zu Einsätzen in der Vergangenheit. Messmer erinnert sich an den respektlosen Umgang mit Sicherheitskräften in urbanem Umfeld, wo man eher beschimpft und angepöbelt würde. «Aber insgesamt begegnet man

uns mit Respekt», sagt Messmer. «Auch darum beschränken wir unsere Einsätze auf Baselland und Solothurn.» Mario Zanettin schüttelt den Kopf. Er hat mehr als Wortgefechte und gereckte Fäuste erlebt. Erzählen mag er nicht so gern, aber ja, die Weste habe ihren Zweck erfüllt. 90 Prozent des Jobs seien schön, sind sie sich einig, und die Leidenschaft sei ungebrochen gross: «Ohne Leidenschaft macht man diesen Job nicht Nacht für Nacht.» lh

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Foto: Mimmo Muscio
«Ohne Leidenschaft macht man diesen Job nicht Nacht für Nacht.»

Roland Buser hat schon immer die Dunkelheit gesucht. Und das, wo doch ein Astronom per se ein Sammler von Licht ist, ein Kartograph alles Glühenden da oben am Firmament. Doch Buser, pensionierter Professor für Astronomie an der Universität Basel, hat nie für die eigenen Meriten geforscht, nie fürs Ansehen oder ein Vermächtnis. Sondern aus Faszination für das Ungreifbare, aus tiefstem Interesse für all das, was da draussen im Weltall ist. Und sein könnte.

Für die Astronomie begeisterte sich Roland Buser schon als Kind. Es war sein Vater, der ihm die Sternkunde zugänglich und ihn mit den himmlischen Gottheiten bekannt machte, mit Venus, Mars und Göttervater Jupiter. «Doch ich glaube, ich wäre auch auf anderem Weg Astronom geworden», resümiert er. Was er auch musste, denn es war ebendieser Vater, dem die Studienwahl des Sohnes Sorgen bereitete: zu brotlos sei die Wissenschaft von den Sternen. «Erst mein Bruder und ein Freund überzeugten mich davon, dass es richtig sei, meinen Traum zu verfolgen.» Er ist ihnen noch heute dankbar.

Wer nun denkt, Roland Buser hätte sich in den zwölf Jahren, in denen er nun in Rente ist, von der Astronomie verabschiedet, der irrt gewaltig. Denn erst 2018 hat er sein bisher einziges Buch veröffentlicht, «Der Mensch im Kosmos». Den gleichen Titel trug auch sein in allen Fakultäten populärer Vorlesungszyklus, den der Emeritus bis vor wenigen Jahren jährlich hielt.

Allein der Titel illustriert exemplarisch, wer Roland Buser ist: Kein Nerd im stillen Kämmerchen, sondern ein zugänglicher Fährtenleser, der nichts Geringeres als die ganz grossen Fragen stellt und dabei mitnimmt, wer mitwill. Fragen, die viel weiter reichen als die Entdeckung von Sternen oder die Skizzierung von Umlaufbahnen. Fragen nach dem Wie. Dem Wohin. Und wo darin der Platz des Menschen liegt.

Zu hell die Nächte Und das alles, während die meisten Menschen den Sternenhimmel gar nicht mehr sehen können. «Weil es zu hell ist», sagt Roland Buser: «Die meisten Menschen leben in der künstlichen Helligkeit.» Diese schimmert auch über der Volkssternwarte St.Margarethen auf dem Bruderholz, die seit der Schliessung des Astronomischen Instituts der Universität Basel anno 2007 vom Astronomischen Verein Basel betrieben wird. Als sie gebaut wurde, war der Nachthimmel noch finster über Basel. «Heute», sagt Roland Buser, der 40 Jahre lang in ebenjenem Institut arbeitete, «ist es viel zu hell.»

Darum findet die Astronomie schon längst nicht mehr nur auf Erden statt. Die Astronomen blicken dafür durch Raumteleskope, die auf Erdumlaufbahnen oder gar Millionen von Kilometern entfernt unumkehrbar durchs Weltall sausen. Das neuste ist das «James Webb Space Telescope», das

im vergangenen Jahr das HubbleWeltraumteleskop ablöste.

Wenn Roland Buser von gewaltigen Investitionen spricht, die in so ein Technikwunderding fliessen, dann meint er genau das: über zehn Milliarden USDollar Entwicklungskosten, über 30 Jahre Planung und mehrere tausend involvierte Entwickler, Ingenieurinnen und Techniker. Astronomie ist nicht nur eine Geduldsprobe; sie ist auch eine ziemlich teure Disziplin.

Ohne Dunkelheit kein Licht

Diese Astronomie führte ihn geradewegs in die Dunkelheit, die zwar Angst verbreite und Respekt abverlange, aber eben auch so fesselnd sei, dass er sich ihr nie habe entziehen können. «Mich hat immer das Dazwischen interessiert, und das ist die Dunkelheit. Sie ist der Stoff, aus dem die spannenden Geschichten entstehen. Ohne Dunkelheit kein Licht – und ohne Zwischenräume keine Sterne.»

Er vergleicht das mit dem menschlichen Gehirn. Auch dieses sei kein schlichter Klumpen, sondern bestehe genauso wie das All vor allem aus Zwischenräumen. «Das Gehirn ist wie ein Spiegel des Universums mit dichten Inseln aus Materie und fast leerem, quasi unendlichem Raum dazwischen. Würden wir diese Zwischenräume entfernen, hätte, was übrigbleibt, im Kopf einer Stecknadel Platz.»

Auch darum müsse man diese Dunkelheit aushalten, sagt Roland Buser, müsse man sich mit ihrer Penetranz arrangieren, die sich dermassen in den Vordergrund dränge. «Ein Astronom muss sich mit der Dunkelheit sogar anfreunden.» Schliesslich seien die Sterne, die ebendiese Dunkelheit allenthalben aufbrechen, ja etwas durchaus Freundliches. Und die Dunkelheit dazwischen, die erlaube eine

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«Mich hat immer das Dazwischen interessiert, und das ist die Dunkelheit. Sie ist der Stoff, aus dem die spannenden Geschichten entstehen. Ohne Dunkelheit kein Licht – und ohne Zwischenräume keine Sterne.»

Spricht Roland Buser von den Sternen, fühlt sich das geradewegs so an, als hole er just für einen die Sterne vom Himmel. Die Dunkelheit zieht den emeritierten Astronomieprofessor aus Füllinsdorf magisch in ihren Bann –und schlägt eine Brücke in die Tiefen des menschlichen Seins.

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«Wer in die Dunkelheit schaut, erhascht einen Blick in die Unendlichkeit»
Dozierte an der Universität Basel und wurde sogar von der NASA berufen: Astronomieprofessor Roland Buser aus Füllinsdorf. Foto: Mimmo Muscio

Ahnung des Nichts, einen Blick in die Unendlichkeit.

Keinen Atemzug später präzisiert Roland Buser: «Ich darf aber eigentlich gar nicht von der Unendlichkeit sprechen; ich muss eher von einer Grenzenlosigkeit sprechen. Aber auch dieser kann man nicht begegnen. Die Arbeit des Astronomen ist es, ihr wenigstens etwas näher zu kommen.» Dass dafür ein Menschenleben nicht ausreicht, weiss Buser nur zu gut. Wenn man ihm nämlich so zuhört, zeigt sich: Der Mann grübelt über noch so viel Unbeantwortetem, so viel, wofür es sich noch Dekaden lohnte zu leben. Und zu denken.

Zu diesen Gedanken gehören auch die drängendsten Fragen, die die Menschheit umtreiben. Darum, Herr Buser, was denken Sie: Gibt es da draussen irgendwo Leben?

Auch wenn dort bisher noch keine Anzeichen für menschenähnliche Lebewesen entdeckt worden sind, scheint die Wahrscheinlichkeit, dass sich anderswo im Universum Leben entwickelt, jedoch viel günstiger als einst angenommen. Die nächste Frage ist nun, was es braucht, damit Leben entsteht, und wie das auf der Erde ablief. Ja, die Astronomie ist so spannend wie noch nie!

Hat Sie diese Frage auch bei Ihrer Berufswahl angetrieben?

«Ich war schon auch empfänglich dafür. Doch dafür musste ich zuerst lernen, die Sterne zu verstehen.»

Drei Bücher zu gewinnen

In seinem Buch «Der Mensch im Kosmos. Astronomie und Philosophie im Dialog» nähert sich Emeritus Professor Roland Buser den ganz grossen Fragen der Menschheit auf eine Weise, die genauso staunen wie schmunzeln lässt. Das «LiMa» verlost drei Exemplare des Buchs. Teilnahme: per E-Mail an wettbewerb@limamagazin.ch mit Ihrer Adresse und dem Betreff «Astronomie». Es gelten die üblichen Bestimmungen. Viel Glück!

m A B E B G

Auch nachdem ihn die NASA 1985 als astronomischen Berater ans Hubble Space Telescope Institute berufen hatte, studierte Roland Buser den Himmel stets mit der einen Frage im Hinterkopf: Was wird daraus, wohin geht diese Reise? Und, für die Astronomie typisch, ergaben und ergeben sich aus jeder möglichen Antwort ungezählte weitere Fragen: Wo endet das alles? Gibt es überhaupt ein Ende? Ja, was bedeutet «Ende» überhaupt in diesem Kontext? Existiert Ewigkeit? «Vielleicht», fasst Roland Buser zusammen, «sind genau solche Fragen das noch grössere Faszinosum als der Kosmos selbst.»

Bevor Roland Buser 2010 in Rente ging, leitete er eine Forschungsgruppe, die sich der Untersuchung der Milchstrasse widmete, diesem grossen System mit seinen mehr als 100 Milliarden Sternen und wohl unzähligen Planeten, das sich wie ein fliegender Diskus um die eigene Achse dreht. «Auch diese Forschung ist so anspruchsvoll und aufwändig, dass sie von keinem Astronomen im Alleingang bewältigt werden kann. Vielmehr muss man auch da die Kräfte bündeln.»

Dieses Lechzen nach immer mehr Darum kann Roland Buser ob alldem immer noch staunen: «Ich komme gar nicht heraus aus meiner Begeisterung, und das ist wichtig, denn es geht um alles, um uns, um die Menschheit. Dabei sollten wir uns weder unterschätzen noch in unserem Grössenwahn abheben. Wir streben ja, als wären wir blind für die Schönheiten, die uns die Natur einfach schenkt, immer noch und immer verbissener nach jener letztlich sinnlosen, überheblichen Verbesserung von Allem und Jedem – ohne zu erkennen, was wirklich zählt. Stattdessen sollten wir vernünftig verwalten, was uns die Natur gegeben hat.»

Astronomie und Philosophie gehen bei Roland Buser Hand in Hand. Darum schmökert er auch immer wieder in seinem eigenen Buch. «Ich lese selbst darin», sagt er, «obwohl ich es selbst geschrieben habe. Weil auch ich noch nicht alles verstehe, was darin steht.» Es

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«Das Gehirn ist wie ein Spiegel des Universums mit dichten Bereichen und unendlichem Raum dazwischen.»
«Ein Astronom muss sich mit der Dunkelheit anfreunden.»

Astronom Roland Buser liest gelegentlich selbst in seinem Buch, weil er noch nicht alles versteht, was er da geschrieben hat.

ist dieses Mehr in uns, von dem er spricht, ein himmlischer Überschuss, der rumort und flackert und sich bisweilen Bahn bricht.

Das Universum ist in uns

Denn alles hänge mit allem zusammen, sei verwoben in einer Balance und durchdrungen von Dynamik und Energie. Und alles bewege sich und schaffe und sei ebendarum schlicht wunderbar. In Busers Begeisterung fürs Universum zeigt sich seine Freude am Sein.

Denn wenn Roland Buser eins verstanden hat in seinen 77 Lebensjahren, dann dies: dass die allerkleinsten Bestandteile allen Lebens mit dem Universum, seiner Herkunft und überhaupt allem in direktem Zusammenhang stehen, die gleiche Geschichte haben, die gleiche Vergangenheit. Und auch die gleiche Zukunft? «Unser eigenes Sein hat viele Parallelen im Universum, das in uns kondensiert, ja dessen Kondensat vielleicht unser Bewusstsein ist. Wir haben das Universum in uns; wir können und müssen es nur wieder entfalten.»

Roland Buser ist beseelt vom Zauber der Astronomie und eben auch der Philosophie. Und so hat er auch seine Vorlesungen abgehalten: Nicht ein Manuskript herunterleiernd, sondern direkt aus Hirn und Herz erörternd. Dass er dabei regelmässig die Zeit aus den Augen verlor, ist nur folgerichtig und wenig überraschend. «Aber darüber beschwert hat sich nie jemand.» Warum nicht? Ganz einfach: Roland Buser ist ein hinreissender Erzähler. Einer, der einem, wenn man offen ist, die Sterne vom Himmel holt. lh

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astronomie-basel.ch Fotos: Mimmo Muscio

Mit Kindern schläft man nicht nur weniger – viel weniger! –, sondern auch bewusster. «Fast so, als würde man lernen, effizienter zu schlafen», sagen Maya und David Amstutz aus Reigoldswil.

«Man lernt effizienter zu schlafen, braucht weniger Zeit für dieselbe Erholung»
NACHTSCHWÄRMER

Bild links: Typisches Bild: Wenn sich David Amstutz zu seiner Tochter legt, um sie in den Schlaf zu wiegen, schläft er gewöhnlich vor ihr ein.

Für die meisten ist der Schlaf einfach eine Begleiterscheinung des Lebens, mal ist er besser, mal schlechter, mal kürzer, mal länger. «Wenn man jung ist, schläft man halt einfach», sagt Maya Amstutz, 34, mit einem Blick, in dem mehr als nur eine Spur Wehmut steckt. Denn das mit dem «einfach schlafen» ist bei ihr und ihrem Mann David vorbei. Und zwar schon seit zwei Jahren.

«Wenn Jara schreit, höre ich gar nichts. Wenn aber Anouk ruft, bin ich beim ersten Geräusch wach; es ist fast so, als hätten wir in der Nacht Sensoren.»

Damals kam, nach einer komplizierten Schwangerschaft, Anouk zur Welt, um die Welt des jungen Elternpaars so ziemlich auf den Kopf zu stellen. Natürlich übertreibt Maya Amstutz, wenn sie sagt, dass sie seither eigentlich gar nicht mehr geschlafen habe. «Nicht» bedeutet in diesem Fall lediglich: weniger, viel, viel weniger. Zu wenig?

«Naja, das Resultat ist schon eine Art permanenter Übermüdung, aber man

schlägt sich irgendwie durch. Ausserdem ist es ein anderes Schlafen. Man lernt auch, effizienter zu schlafen. Das klingt zwar merkwürdig, aber ich habe das Gefühl, dass es genauso ist; ich nutze die kurzen Schlafphasen besser aus, brauche weniger Zeit für dieselbe Erholung. Aber auch das funktioniert nicht immer.» Man muss wissen: Sprach Maya Amstutz früher davon, auszuschlafen, stand sie nicht vor neun, zehn Uhr auf. «Heute bin ich froh, wenn die Kleine bis um sechs schläft.»

Verkehr, Heizung –Zähneknirschen

Die Kleine, das ist ihre zweite Tochter Jara, drei Monate alt, und die verlangt gewöhnlich nicht um sechs nach Mama, sondern schon um Viertel nach fünf. Davor ist es ja nicht so, das Maya einfach

schliefe, schliesslich stillt sie ihre jüngere Tochter alle paar Stunden. «Das Problem ist dabei eben, dass ich ganz schlecht wieder einschlafe.» Und dann liegt sie wach.

Wie verändert sich die Welt in diesen wachen Nächten anhört, sei reichlich verblüffend, erzählt Maya Amstutz. «Man nimmt die Welt anders wahr, hört Dinge, die man sonst kaum wahrnimmt. Den Verkehr, die Kirchenglocken, die Heizung – und dass David im Schlaf mit den Zähnen knirscht.» David Amstutz, 28-jähriger Anlageapparatebauer und Schweissfachmann, hat nämlich einen recht guten Schlaf.

Auch wenn er ebenso nicht einfach durchschläft, schliesslich ist er nachtsüber für die ältere Tochter verantwortlich. «Sie wacht oft in der Nacht auf, hatte einen schlechten Traum oder so. Ich versuche sie dann zu beruhigen.» Dafür legt er sich oft zu ihr, am Boden vor ihrem Bett liegt eine Kindermatratze, das ist so etwas wie sein Nachtlager. Anouk legt sich dann zu ihm, und gewöhnlich schläft er ein, lange bevor seine Tochter die Augen schliesst.

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Fotos: Mimmo Muscio

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Lächeln gern und viel trotz schlaflosen Nächten: Maya und David Amstutz mit ihren Töchtern Anouk (l.) und Jara.

Diese Aufteilung ist derart verinnerlicht, dass David in der Nacht ausschliesslich auf Anouk reagiert, während Maya auf Jaras Geräusche konditioniert ist: «Wenn Jara schreit, höre ich gar nichts. Wenn aber Anouk ruft, bin ich beim ersten Geräusch wach; es ist fast so, als hätten wir in der Nacht Sensoren.» Eigentlich erstaunlich sei das.

Jedes Fitzelchen Schlaf Bevor Maya Amstutz Mutter wurde, dauerten ihre Tage locker bis Mitternacht. Sie war Schnitzelbänklerin, sang in einem Chor und arbeitete in ihrem Beruf als Gebäudetechnikplanerin, Bereich Sanitär. Ihren Job hat sie gegen die doppelte Mutterschaft eingetauscht, die Hobbies liegen mehr oder weniger auf Eis – und punkto Schlaf nutzt sie jedes Fitzelchen, das sie bekommt – und legt sich abends um sieben hin, wenn ihre drei Monate alte Tochter schlummert. «Und bis halb zwölf nachts wachzubleiben, das schaffe ich gar nicht mehr; unvorstellbar.» Sie habe sich kürzlich mit einer Freundin getroffen, auch sie Mutter, um

gemeinsam auszugehen. Kurz vor neun beschlossen sie, nach Hause zu gehen – beide todmüde.

Bei aller Schlaflosigkeit und Übermüdung ist das gleichwohl nur die eine Seite der Medaille. Die andere betont das Paar noch viel lieber. Dieses Gewecktwerden in der Nacht habe nämlich etwas Wundervolles. «Es ist wunder-

schön, für die Kinder da zu sein, zu spüren, wie sie einen brauchen, wie sie Nähe und Geborgenheit brauchen», sagt David. «Sie brauchen keinen Nuggi und keine Plüschtiere; sie brauchen uns! Auch nachts.» lh

LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 – 27 –LiMa
Foto: Mimmo Muscio Annette Ballier Ursula Jeremias
«Sie brauchen keinen Nuggi und keine Plüschtiere; sie brauchen uns! Auch nachts.»
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Unser täglich Brot

Nachts arbeiten? Nicht mehr so locker wie in jungen Jahren. Aber Michael Höfs und Marco Neumann sind und bleiben Bäcker aus Leidenschaft.

In der Bäckerei verfliegt die Nacht im Flug. Das ist das Versprechen von Michael Höfs – und auch die Realität. Denn in der Backstube läuft ständig alles. Männer und Frauen holen Wagen mit Blechen voller Teiglinge aus Gärschränken, um sie auf Arbeitsflächen zu klatschen. Flink schmiegen sich ihre Hände um die Kugeln, hier etwas Druck und auch dort, und schon ist, was gerade noch Teig war, vorgeformtes Brot.

Der Bäcker ist einer der ehrbarsten Berufe, ehrliche Handarbeit, geschätzt und ebenso gebraucht, seit die Menschheit Gras zu Getreide züchtete, das Korn zu

Mehl mahlte und dieses Mehl zu Brot buk. Das sieht man Bäcker Höfs an, ein gestandener Kerl mit stattlichem Bauch und einem charmanten Lächeln, dem selbst die tiefste Nacht nichts anzuhaben vermag.

Michael Höfs bestäubt gerade eine Batterie von Ruchbroten mit Mehl. Dann schneidet er die Oberfläche mit vier präzisen Schnitten ein. Täte er das nicht, platzte der Laib dort auf, wo es ihm gerade gefiele. Blech um Blech schiebt er die Brote schliesslich in den Ofen, die Programmierung bestimmt Temperatur, Feuchtigkeit und Backdauer. Ist das

Backprogramm durch, meldet sich lautstark trällernd der Ofen; dann muss es schnell gehen. Denn schon eine Minute zu lange im Ofen kann die Kruste einer ganzen Fuhre verpfuschen.

Teig, du wunderliches Wesen

Bei den Höfs ist der Bäckerberuf Familientradition. Schon Michaels Vater war Bäcker-Konditor, Hausbäckerei der Migros im Schaffhausischen. Der Sohn erinnert sich, wie er den Vater als Kind auf seiner Schicht begleitete, ihm über die Schulter schaute, wenn der Teige ansetzte, Öfen bediente, Brote formte. «Dass ich

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selber Bäcker wurde, war irgendwie schon immer vorgezeichnet.»

Bäcker zu sein ist ein Knochenjob, auch ganz abgesehen von den Arbeitszeiten. Da ist die Hitze der Öfen, das schwere Gerät, die acht Stunden schliesslich, die er unentwegt unterwegs ist, vom Tiefkühler zum Gärschrank zum Ofen, hin, zurück, zurück und hin. «Wir spulen in so einer Nacht einige Kilometer ab», sagt Michael Höfs schmunzelnd. Nun könnte man meinen, das Bäcker-

handwerk wäre eine statische Angelegenheit, fixe Rohstoffauswahl, fixe Produktpalette, fixe Rezepte. Doch Teig ist keine tote Materie; der Teig ist ein Lebewesen, und das hat bisweilen seine Allüren.

Regnet es etwa, verhält sich der Teig anders, ist feuchter, schwammiger.

Nähme Michael Höfs darauf keine Rücksicht, misslänge wohl so manches Brot.

Der, der auf den Teig eindrischt

Der backt nun seit elf Jahren in Lausen, zuhause ist der Familienvater in Muttenz. Man kennt vor allem die Filialen vom Bangi Beck, die Verkaufswagen und das Café in Lausen. Michael Höfs, 49, arbeitet im Produktionsbetrieb an der Kanalstrasse, und zwar ausschliesslich in der Nachtschicht. Die beginnt um 23 Uhr und endet um sieben Uhr morgens.

Schon eine Stunde vorher hat Schichtleiter Marco Neumann seinen Dienst angetreten. Er hat heute Nacht die Verantwortung, schaut, dass alles reibungslos läuft in der Backstube –

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2 3 4 Bis die Brote in den Ofen kommen (1), werden die Teige portioniert (2), in Form gebracht (3) und mit Akribie angeschnitten (4).
Fotos: Mimmo Muscio

und dass gebacken wird, was von den Filialen bestellt wurde: Dinkelbrote, Vanilleplunder, Silserbrötchen, ein Speckzopf. Und natürlich der Renner: Schoggigipfeli. Listete man sämtliche Produkte auf, die die Bäckerei Bangerter Nacht für Nacht aus ihren Öfen holt, es wären rund 100 unterschiedliche.

Marco Neumann ist ein Bäcker, wie er im Buche steht, ein Hüne mit Pranken, die scheinen, als wären sie fürs Teigkneten allein geschaffen. Wenn er jetzt die Teigkugeln vom Blech nimmt und sie auf die Arbeitsfläche knallt, dann hallt es durch die Backstube. Er liebt, was er tut,

das sieht man ihm an, wenn er den nächsten Teigling greift, zweimal gezielt auf ihn eindrischt, ihm die Ohren langzieht, ihn um sich selbst wickelt und so gerade das nächste St.Gallerbrot formt.

3000 durchbackene Nächte Brot, sagt Marco Neumann, sei doch das Lebensmittel schlechthin, viel mehr als Grundnahrungsmittel: «Oder kennst du jemanden, der Brot nicht mag?» Er kennt die Antwort. Darum wurde er Bäcker.

«Und weil man als Bäcker immer etwas zu essen hat», fügt er, den Blick an sich hinabgleitend, augenzwinkernd an. Bei Bangerter arbeitet der gebürtige Deutsche aus Weil am Rhein seit 14 Jahren. Das sind allein in Lausen an die 3000 durchbackene Nächte.

Und an die 3000 Morgen, zu denen sich bald ein weiterer gesellt, denn die ersten Schlieren der Dämmerung am Nachthimmel sind bereits zu erkennen.

Die ersten Fuhren frischen Gebäcks sind

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da allerdings längst im Kanton verteilt, die ersten Chauffeure fuhren um kurz vor fünf Uhr morgens schon vor. So ein Morgen ist ein ganz besonderer Moment in der Backstube. «Wenn man sieht, was man in der Nacht alles geschafft hat, ist das ein saugutes Gefühl.»

Wenn er dann Feierabend hat – oder müsste man Feiermorgen sagen? –, fährt Marco Neumann nach Hause.

«Als Bäcker lebt man antizyklisch. Aber es gibt auch einen Nachteil: Man lebt weit abseits der Gesellschaft.»

Und während sich die Welt um ihn herum auf die Socken macht, kocht er sich zuerst einmal ein Essen in der Früh. Richtig gelesen: Acht Uhr morgens, und der Bäcker isst nicht etwa Brot, während andere frühstücken; er kocht sich Pasta, Kartoffeln, im Prinzip ein Mittagessen. Dann legt er sich schlafen.

Abseits der Gesellschaft

«Als Bäcker lebt man antizyklisch», sagt Marco Neumann. Das habe bisweilen Vorteile, etwa mit Kindern, denen man mehr zur Verfügung stehe, wenn man tagsüber freihabe. «Aber es gibt auch einen Nachteil: Man lebt ein grosses Stück weit abseits der Gesellschaft.»

Dessen müsse man sich bewusst sein, sagt er lächelnd, «das muss man aushalten.»

Marco Neumann und Michael Höfs, Bäcker aus Leidenschaft, kennen es nicht anders. Und noch weniger wollen sie es anders. lh

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Bäckermeister wie Marco Neumann (5) und Michael Höfs (6) haben alle Hände voll zu tun in einer Nacht, allein der Ofen fordert alle paar Minuten ihren Fokus.
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Foto: Mimmo Muscio

Die Nachteulen

AUFGEFALLEN
Das Wohlergehen von 73 Menschen hängt in so manch einer Nacht an Juliana de Lima, 39, und Hatice Selcuk, 42. Sie sind Nachtwachen im Pflegezentrum Brunnmatt in Liestal. Eine Nacht im Zeichen der Glocke. NACHTSCHWÄRMER

Im Altersheim ist keine Nacht wie die andere. Das ist einer der Gründe, weshalb Juliana de Lima die Tagdienste gegen Nächte eintauschte. Nun ist die Fachfrau Gesundheit seit anderthalb Jahren Nachtwache im Pflegezentrum Brunnmatt. Um kurz vor zehn Uhr hat sie heute ihren Dienst mit Pflegehelferin Hatice Selcuk angetreten. Die vierfache Mutter wacht die Nächte hier seit acht Jahren.

Die beiden sind ein eingespieltes Team – und gemeinsam verantwortlich für das Wohl der 73 Bewohnerinnen und Bewohner.

Wer sie beobachtet auf ihrer ersten von drei Runden, die sie durch das gesamte Haus machen, der sieht: Hier lieben zwei ihren Beruf. «Wir machen das mit Herz und Seele», sagt Hatice Selcuk und spricht dabei auch für ihre Kollegin, selbstredend. Selcuk, die eigentlich gelernte Coiffeuse ist, und de Lima, die aus dem kaufmännischen Bereich kommt.

Beiden waren ihre Jobs zu weit entfernt vom Menschen, davon, ihnen zu helfen, sie zu betreuen, für sie da zu sein. Dass sie die Altenpflege wählten, um das zu korrigieren, ist ein eigentlich logischer Schritt – trotz allem, was man hört über die Pflege, all die Nachteile, die schlechte

Bezahlung, die Überstunden, die Arbeitszeiten.

Dass es allen gut geht

Denn die beiden winken ab, lächeln, ja strahlen regelrecht, wenn sie von «ihren» Bewohnerinnen und Bewohnern erzählen, ihrem Beruf, der zwar viel abverlange, aber eben noch viel mehr zurückgebe. Stolz, das Bewusstsein, etwas wirklich Bedeutsames zu leisten, die Herzlichkeit allenthalben – dafür zu schauen, dass es Menschen gut geht.

Das Wort «Traumberuf» fällt zwar nicht, aber es fehlt nicht viel.

Dann klingelt die Glocke, Ruf 107 steht in roten Lettern auf dem Display, das im Flur hängt. Es ist die Bewohnerin aus Zimmer 107, die den roten Knopf an ihrem Bett gedrückt hat. Juliana de Lima weiss: Um diese Zeit braucht Frau Müller gewöhnlich den Nachttopf. Also macht sie sich auf den Weg, den Flur hinab, über eine Treppe, drei Kurven, noch eine Treppe, einen weiteren Flur hinab und schliesslich hinein ins Zimmer, wo Frau Müller auf sie wartet. Zarte Worte,

Nachttopf, Licht braucht es keins, nach drei Minuten ist de Lima auf dem Weg ins nächste Zimmer.

Denn während die Nacht gemächlich begann, geht es nun Schlag auf Schlag. Zimmer 369: ein weiterer Nachttopf, Zimmer 213: Bett frisch beziehen, Zimmer 132: Schmerzen lindern, Zimmer 256: Bewohner umlagern. Und aus einem Zimmer dringt Musik. Anders, sagt de Lima, könne Herr Giger nicht schlafen.

Wie viele Kilometer sie in einer Nacht wie dieser zurücklegen, wissen die beiden nicht, sie haben sie nie gezählt. «Aber es sind einige», sagt Juliana de Lima. Auch, weil sie den Lift nicht benutzen – zur Sicherheit. Man stelle sich vor, 73 Menschen in ihrer Obhut, und die einzigen, die für sie da wären, stecken fest. Doch diese strengen Nächte ziehen sie den raren ruhigen um ein Vielfaches vor. Nicht, weil die Zeit wie im Flug vergeht, wenn ständig etwas läuft. «Sondern, weil wir doch dafür da sind», sagen sie.

Feste Morgenrituale

Die Arbeit in der Nacht ist nicht allen in die Wiege gelegt. «Man muss», sagt Juliana de Lima augenzwinkernd, «schon eine Nachteule sein.» Und so eine ist sie. Sie hatte nie Probleme, wach zu bleiben,

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Juliana de Lima (r.) und Hatice Selcuk haben sich ganz bewusst für den Nachtdienst entschieden. Erstere, weil sie eine Nachteule ist, Letzere, weil sie so besser für ihre Kinder da sein kann. Fotos: Mimmo Muscio
«Wir machen das mit Herz und Seele.»
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für die Nachtdienste entschied sie sich ganz bewusst. Bei Hatice Selcuk kommt hinzu, dass sie mehr für ihre Kinder da sein kann, wenn sie nachts anstatt tagsüber arbeitet.

Sie zu versorgen ist denn auch, was sie als erstes macht, wenn sie morgens nach Hause kommt. Den grösseren das Frühstück bereiten, die kleineren in Kindergarten und Schule bringen, danach ein Kaffee, schliesslich schlafen. «Ich habe ein festes Ritual», erzählt Juliana de Lima: Nach dem Rapport um sieben und der Übergabe an den Tagdienst fährt sie nach Hause, wo sie zuerst einmal duscht und ein Gipfeli isst, bevor sie sich schlafen legt. Sie grinst: «Um diese Zeit heimzufahren ist speziell, denn sonst sind alle im Stress auf der Strasse, während ich ganz gemütlich unterwegs bin. Ich geniesse das.»

Doch noch ist nicht Feierabend, noch liegen Stunden vor den zwei Nachtwachen. Heute stirbt zwar niemand, aber der Tod ist allgegenwärtig in einem Pflegeheim, und Menschen sterben auch nachts. Juliana de Lima war einmal zugegen. Oft nähert sich der Tod ja nicht gerade auf leisen Sohlen, Pflegekräfte

und Angehörige rechnen dann jeden Tag damit. In diesem Fall aber war der Verstorbene tags zuvor noch fit, niemand hatte erwartet, dass er in der Nacht einfach friedlich einschliefe. In einem solchen Fall muss ein Arzt die Natürlichkeit des Todes bestätigen und also Fremdeinwirkung ausschliessen. Das tritt dann eine Lawine von Ereignissen in Gang, der man lieber tagsüber Herr würde. Allein schon, weil man nur ungern Menschen aus dem Schlaf klingelt.

Achtsamkeit, Geduld und Sorgfalt

Wenn sie nicht gerade auf ihrem Rundgang sind und nicht gerade die Glocke klingelt, sitzen die Nachtwachen gewöhnlich im Stationszimmer, einem eigentlichen Büro. Hier ziehen sie Spritzen auf, richten Medikamente, führen die Pflegedokumentationen nach und lesen sich in die Ereignisse des vergangenen Tages ein. Zu wissen, wie sich die Zustände ihrer Schützlinge entwickeln, ist essenziell

Besonders auf der geschützten Demenzstation sind die Bewohner nachts bisweilen unterwegs, um sich ein Glas Milch einzugiessen oder die Beine zu vertreten. «Die meisten erkennen wir schon an ihren Schritten», erzählt Hatice Selcuk. Dann schauen sie nach und vergewissern sich, dass alle wieder wohlbehütet in ihre Betten finden.

Und schliesslich gibt es jene Bewohnerinnen, die gewöhnlich jede Nacht einmal klingeln, meistens etwa um die gleiche Zeit. «Klingeln sie dann einmal nicht, schauen wir nach, ob alles in Ordnung ist», sagt Juliana de Lima. Ohnehin schauen sie auf jeder Runde nach jedem Bewohner, mit aller Behutsamkeit, schliesslich wollen sie niemanden wecken. Denn Achtsamkeit, Geduld und Sorgfalt sind das Instrumentarium der Nachtwachen. Und die setzen sie grosszügig ein. Auch jetzt wieder, denn die Glocke erklingt erneut. Diesmal macht sich Hatice Selcuk auf den Weg. lh

*Namen und Zimmernummern sind zur Wahrung der Identität der Bewohnerinnen und Bewohner verändert.
NACHTSCHWÄRMER
Die Ruhe der Nacht? Von wegen: Gewöhnlich geht es ziemlich bunt zu und her in einem nächtlichen Alterszentrum.
Fotos: Mimmo Muscio
«Man muss eine Nachteule sein.»

«The night time is the right time»

Wenn die Tanzbaeren abgehen, steppt der Bär im Rossstall. Wo nämlich einst die Ziegelhof-Pferde mit den Hufen scharrten, wird heute abgetanzt.

Wilde Nächte seien das hier, sagt Sibilla Maccarone. Das kann man sich gut vorstellen, auch wenn im Moment gerade Tageslicht durch die offene Tür fällt, während wir an der Bar des Tanzbaers stehen. Das ist einerseits das Tanzlokal im ehemaligen Ziegelhof-Areal in Liestal, andererseits nennt sich auch der Trägerverein so. Und natürlich sind auch dessen

fünf Mitglieder ausgesprochene Tanzbären.

Das Lokal ist klein, die Theke der Bar kurz, der Dancefloor schmal. «Und das ist perfekt so», sagt Claudia Steinhardt. Gemeinsam mit Sibilla Maccarone, Nellie Wirz, Marc Maire und Jörg Reichenstein bildet sie das Tanzbaeren-Kollektiv, das einst in der Hölsteiner Bärenmatte begann

– daher der Name – und seit 2017 in Liestal eingemietet ist.

Wie lange noch, weiss niemand so ganz genau, der Vertrag wird immer nur um ein Jahr verlängert. «Bis Ende 2023 wird auf jeden Fall getanzt», sagt Marc Maire. Danach schaue man. Den Tanzbaer gegründet haben die fünf, die im Nachtleben zueinander fanden, weil

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Liestal halt einfach schon irgendwie ein verschlafenes Nest sei – «aber wir», sagt Claudia Steinhardt, «wollen tanzen!»

Und genau das tun sie auch – und heissen dazu alle willkommen, die Lust dazu haben. Ungefähr einmal im Monat hat das Lokal geöffnet, um 20 Uhr beginnt ein Konzert, lokale Bands spielen auf dem Teppich, der vorgibt, Bühne zu sein, ab etwa 23 Uhr heisst es dann: abtanzen!

Alles in allem machen alle alles Reichenstein und Maccarone, die auch als DJs amten, legen dann auf, Rock’n’Roll, Funk, Reggae. Deep House, Acid Jazz, Electroswing. Querbeet im Prinzip, sagt Jörg Reichenstein alias DJ Lebowski, benannt nach Jeff Bridges als Dude im Film «The Big Lebowski». Er ist ein wahrer Nachtschwärmer, einer, der sich erst zu voller Blüte entfaltet, wenn die Nacht hereinbricht.

Im normalen Leben, wenn man so will, ist er Speditionskaufmann, Macca-

rone a.k.a. DJane MC Sibi ist eigentlich Kinder- und Jugendpsychologin, Steinhardt arbeitet beim Kanton, Maire ist pensionierter Archäologe und ganz nebenbei auch noch Gitarrist in zwei Bands. Man sieht: Der Tanzbaer ist ein Hobby, das, wenn’s rund läuft, gerade so keinen Verlust macht. Denn die Konzerte sind gratis, die Bands werden per Hutkollekte entschädigt, auch das Abtanzen kostet keinen Eintritt – und die Preise an der Bar sind mehr als fair.

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Keine Althippies auf psychedelischem Trip, sondern seriöse Tanzbaeren (v.l.): Marc Maire, Sibilla Maccarone, Claudia Steinhardt und Jörg Reichenstein. Es fehlt: Nellie Wirz
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Fotos: Mimmo Muscio
herbstmesse.ch D i e ä l t e s t e u n d g r ö s s t e V e r g n ü g u n g s m e s s e d e r S c h w e i z 29. 10. . –– 13 . 11. 2022 Petersplatz mit Hääfelimäärt bis 15.11.2022

Überhaupt ist die Bar so etwas wie das Herz des Tanzbaeren. «Für uns stand von Beginn weg fest, dass wir eine Bar mit guten Drinks in unserer Location wollten», erzählt Jörg Reichenstein. Natürlich ist der Gin Tonic auch hier der Renner, doch viel lieber mixen die fünf Negronis. Dabei teilen sie die Arbeit unter sich auf, wie sie gerade anfällt. Gut, Maire ist eher für die Technik zuständig, Nellie Wirz steht vielleicht etwas öfter hinter der Bar, Steinhardt geht einmal mehr mit dem Hut um. «Aber alles in allem machen alle alles», sagt Claudia Steinhard. «Und dabei sind wir wie eine Familie», ergänzt Marc Maire.

LiMa: Blöde Frage, Frau Steinhardt, aber warum tanzt man eigentlich nachts? Steinhardt: (lacht) Naja, am Tag arbeiten die meisten.

LiMa: So war das natürlich nicht gemeint.

Reichenstein: Die Nacht ist dazu da, über die Stränge zu schlagen, Gas zu geben. Man gönnt sich etwas.

Das haben auch die Nachbarn zu spüren bekommen, als im Tanzbaer Anfang 2017 die Tanzpremiere stieg. Kurz davor hatte der Verein an der Kulturnacht «Lichtblicke» einen fulminanten Einstand in Liestal gefeiert und ordentlich die Werbetrommel gerührt. Seither wuchs die Stammkundschaft, bis zwei allgemein nur allzu gut bekannte Jahre zum Vergessen kamen. Mittlerweile geht es wieder aufwärts mit den steppenden Bären, und die Nachbarn haben sich längst mit den Tanzbaeren arrangiert. «Das Verhältnis ist grossartig», sagt Marc Maire.

Des Nachtlebens sauberster Thron Dann bittet Jörg Reichenstein um das Wort, zeigt auf eine Tür neben der Bar und sagt: «Auf die sind wir besonders

Während Jörg Reichenstein (l.) und Sibilla Maccarone (o.) auch als DJs amten, schmeisst Claudia Steinhardt die Bar.

stolz.» Natürlich meint er nicht die Tür, sondern die Toilette dahinter, selbst eingebaut und eigentlich viel zu chic – und sauber – fürs ungezähmte Nachtleben. «Unser Thron», bilanziert Sibilla Maccarone schmunzelnd.

Draussen wird es langsam dunkel, DJ Lebowski legt Lo& Leduc auf, «Jung verdammt», und irgendwie kann keiner der vier die Hüften lange stillhalten im einstigen Rossstall des Ziegelhofs. Bis in die 1970er-Jahre lieferte die Brauerei ihr Bier mit Pferdekutschen aus, Jakob und Max hiessen die beiden Wallache. Das heutige Tanzlokal war ihre Unterkunft, die Umrisse der einstigen Boxen sind noch auf dem Boden erkennbar – genauso wie die spiegelblanken Steine, die sie über die Jahre mit ihren Hufen glattgeschliffen haben. Nun schwingen die Tanzbaeren die Hufe. lh

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Maccarone: Die Atmosphäre in der Nacht ist anders.
NACHTSCHWÄRMER
Nächste Termine: 29.10.2022: AR2BE (Rock-Coverband) 12.11.2022: Invain (Rock) 10.12.2022: Age on Stage (Rock & Balladen) Jeweils ab 20 Uhr, anschliessend: Abtanzen mit DJ Lebowski und DJane MC Sibi. tanzbaer-ch.jimdofree.com/
Fotos: Mimmo Muscio

Lumpesammler

Der Nachtbus hatte viele Namen: Nachteule etwa oder Nachtfalter –und den inoffiziellen «Lumpesammler». Seither hat sich einiges verändert. Mit Chauffeur Michael Stieglitz auf einer nächtlichen Fahrt zwischen Liestal und Lupsingen.

– 42 – LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022

Ausnahmsweise ist heute wenig los im Nachtbus von Liestal nach Kaiseraugst. In der grossen Stadt ist gerade wenig los, es ist Freitag – und es regnet in Strömen. Kein Ausgehwetter. So sitzen morgens, kurz nach zwei, nur ein paar vereinzelte Seelen in den hinteren Reihen des Nachtbusses, Bahnhof Liestal, gleich geht es los. Chauffeur Michael Stieglitz, seit 16 Jahren bei der Auto Bus AG, schult gerade zwei seiner Kollegen für die nächtliche Route. Denen soll’s recht sein, dass nicht der Bär steppt, sondern die Müdigkeit die Passagiere in Schach hält.

Noch ist der Nachtbus, der jeweils zweimal in den Nächten zwischen Freitag und Sonntag von Liestal nach Lupsingen verkehrt, eine Extralinie. Das ändert sich mit dem anstehenden Fahrplanwechsel im Dezember. Ab dann wird der Nachtbus erstmals als fixer Bestandteil komplett in den Fahrplan integriert.

Obwohl es heute Abend also ruhig ist und die Sitze fast leer, ist der Nachtbus gefragt. Anders kommt, wer getrunken

hat, schliesslich kaum vom Ausgang mehr nach Hause, sofern dieses Zuhause auf dem Land ist. Entsprechend gut ist die Auslastung. Wer nun aber Betrunkene im Nachtbus erwartet, Ausgeknockte und Lallende, der irrt. Natürlich kommt auch das gelegentlich vor.

Aber grundsätzlich geht es gesittet zu und her, nachts im Bus zwischen Liestal und Lupsingen. «Gegenüber früher hat sich das ziemlich verändert», erzählt Michael Stieglitz: «Die Fahrgäste sind disziplinierter als früher.» Er erinnert sich, wie in seiner Anfangszeit ein Nachtbus innert Minuten komplett verschmiert wurde. Das sei so schnell gegangen, dass nicht habe reagiert werden können. Es seien, meint er, wohl Drogen im Spiel gewesen.

Auch jene Anekdoten, die eher zum Schmunzeln anregen, sind rarer als früher. Jene über den Kerl etwa, der irgendwo im hinteren Busbereich einschlief und dabei dermassen tief in den Sitz rutschte, dass er zweimal komplett von Liestal bis Lupsingen mitfuhr,

ehe ihn der Chauffeur weckte. Michael Stieglitz lacht: «Bevor wir ins Depot zurückfahren, machen wir darum immer einen Gang durch den Bus.»

Oder jene über den Burschen, der in Basel am Theater einstieg, dem städtischen Hub für Nachtbusse in alle Himmelsrichtungen. Er wollte nur eine Station innerhalb Basels fahren – und staunte nicht schlecht, als er schliesslich in Arisdorf erwachte und keine Ahnung hatte, wo er war.

Eine Nachtbusschicht bei der Auto Bus AG dauert von 17 bis 4 Uhr morgens, um fünf, sagt Stieglitz, sei er dann zuhause. Ebenjene Zeit, zu der er als Frühaufsteher eigentlich aufstünde. «Aber das ist kein Problem», sagt er lächelnd. Schliesslich teile sich die Belegschaft die Nachtlinien auf, und gewisse meldeten sich sogar eigens für diese. Denn einen grossen Vorteil hat die nächtliche Strasse: Sie ist gewöhnlich frei von Verkehr.

Als Michael Stieglitz mit seinen beiden Schützlingen übrigens die zweite Tour nach Lupsingen unter die Räder nimmt in dieser Nacht, ist der Bus voll. Obwohl nicht viel los war in der Stadt – und es in Strömen regnet. lh

NACHTSCHWÄRMER
Michael Stieglitz (l.) fährt seit 16 Jahren für die Auto Bus AG und ebenso lange Nachtschwärmer sicher nach Hause. Fotos: Mimmo Muscio
«Die Fahrgäste sind disziplinierter als früher.»
LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 – 43 –

Nachhaltige Anlagen: Möglichkeiten, Chancen und Vorteile

Nachhaltige Anlagen sind die Zukunft. Davon sind wir bei Raiffeisen überzeugt. Einerseits ermöglichen sie Anlegerinnen und Anlegern, ihre Anlageentscheide in Einklang mit ihren persönlichen Werten und Überzeugungen zu treffen. Andererseits stehen Nachhaltigkeit und Rendite nicht im Widerspruch. Im Gegenteil: Die nachhaltige Ausrichtung von Unternehmen macht Geschäftsmodelle weniger anfällig für Krisen und reduziert die damit verbundenen Risiken. Das wirkt sich über die Zeit positiv auf die Rendite aus.

Erfahren Sie im Interview mit Marco Gerhardt, Mitglied der Bankleitung und Bereichsleiter Anlagekunden & Vorsorge- und Versicherungsberatungen mehr über die Möglichkeiten von nachhaltigen Anlagen.

Marco Gerhardt, was unterscheidet nachhaltige Anlagen von konventionellen Geldanlagen?

Bei nachhaltigen Anlagen wird die rein wirtschaftliche Sichtweise von konventionellen Geldanlagen um eine ökologische und soziale Perspektive erweitert. Im Fachjargon spricht

man von ESG-Kriterien. Das Kürzel ESG steht dabei für die Dimensionen Environment (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Diese ESG-Kriterien geben Aufschluss darüber, ob ein Unternehmen verantwortungsbewusst und vorausschauend handelt.

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Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet Foto: Mimmo Muscio
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Was sind die Vorteile von nachhaltigen Anlagen?

Gerne nenne ich drei explizite Vorteile:

• Nachhaltiges Anlegen ermöglicht Ihnen, Ihr Vermögen entsprechend Ihren persönlichen Werten und Überzeugungen zu investieren.

• Eine Nachhaltigkeitsanalyse kann helfen, langfristige Risiken von Unternehmen offenzulegen und ermöglicht so, diese besser zu managen.

• Durch die Identifikation von besonders zukunftsgerichteten Unternehmen können Sie an deren überdurchschnittlichen Wachstumsaussichten partizipieren.

«Nachhaltigkeit

wirkt sich positiv auf unsere Gesellschaft und unsere Erde aus, ohne auf attraktive Renditen verzichten zu müssen.»

Marco Gerhardt, Bereichtsleiter Anlagekunden & Vorsorge- und Versicherungsberatungen

Wie kann ich bei Raiffeisen nachhaltig anlegen?

Unsere nachhaltigen Anlagelösungen sind alle mit dem Label «Futura» gekennzeichnet. Mit Raiffeisen Futura investieren Sie in Unternehmen mit einem ausgezeichneten

Raiffeisen ist Gesamtsiegerin und beste «Bank national» des BILANZRatings 2022

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Nachhaltigkeitsrating und meiden besonders kontroverse Industrien, Produkte und Verhaltensweisen. Entsprechend Ihrer Risikofähigkeit und -bereitschaft sowie Ihrem Anlagehorizont wählen Sie die passenden Bausteine für Ihr persönliches Portfolio aus. Diese ermöglichen Ihnen, Ihr gesamtes Portfolio auf eine nachhaltige Entwicklung auszurichten.

Raiffeisen verwaltet rund 6.5 Milliarden Franken innerhalb der Vermögensverwaltungsmandate. Wie stellen Sie sicher, dass bei diesen wichtigen

Produkten das Thema Nachhaltigkeit nicht zu kurz kommt?

Wir werden innerhalb der Vermögensverwaltungsmandate künftig verstärkt auf nachhaltige Anlagelösungen setzen. Ab Ende November berücksichtigen wir zusätzlich Nachhaltigkeitskriterien (ESG) bei der Produkt- und Titelauswahl in sämtlichen Vermögensverwaltungsmandaten, ausser beim Mandat Index Global.

Des Weiteren bietet Raiffeisen seit kurzem das Futura Impact Vermögensverwaltungsmandat an. Damit streben wir über die nachhaltigen Renditechancen hinaus eine ökologische und soziale Wirkung an. Das Mandat ist die richtige Wahl, wenn Sie über die reine Renditechance hinaus besonderen Wert auf die Wirkung Ihrer Anlagen legen. Nebst der Berücksichtigung Ihrer finanziellen Ziele beabsichtigt das Mandat Futura Impact, eine positive und messbare ökologische und soziale Wirkung zu erzielen.

Sie möchten mehr über unsere nachhaltigen Anlagemöglichkeiten erfahren? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

Raiff eisenbank Liestal-Oberbaselbiet liestal-oberbaselbiet@raiff eisen.ch, 061 926 65 65 Marco Gerhardt ist Bereichsleiter Anlagekunden & Vorsorge- und Versicherungsberatungen bei der Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet
Foto: zVg

Wir sind unterwegs zu Ihnen.

Dienstag,25.Oktober | 15.30–19.30 Uhr Dienstag,8.November | 15.30–19.30 Uhr Dienstag,22.November | 15.30–19.30 Uhr Samstag,26.November | 10.00–13.00 Uhr Samstag,10.Dezember | 10.00–13.00 Uhr Dienstag,13.Dezember | 15.30–19.30 Uhr Dienstag,27.Dezember | 15.30–19.30 Uhr

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Stress ist kein Spiel

«Work hard, play hard» heisst der bekannte Spruch, der einen modernen Lebensstil beschreiben soll: Hart arbeiten, und dann genauso extrem Spass haben. Über Stress wird da gelacht, er scheint zu diesem Leben zu gehören wie Luft und Wasser. Dabei ist längst bekannt, dass anhaltender Stress für unseren Körper und Geist zu einer enormen Belastung werden kann und unsere Leistungsfähigkeit sogar reduziert. Für unsere Gesundheit ist «work hard, play hard» und die Normalisierung von Stress im Alltag eine gefährliche Einstellung – denn Stress ist kein Spiel.

Wird der Stress zu viel und hält zu lange an, belastet er uns zunehmend. Das äussert sich oft körperlich, etwa mit Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten, Verspannungen und Spannungskopfschmerzen, Müdigkeit, Unruhe, Gereiztheit oder Erschöpfung. Hält er länger an, kann Stress auch ernsthaftere Krankheiten begünstigen. Mit verschiedenen Naturheilmitteln können Sie Ihren Körper in stressigen Zeiten aber unterstützen und stärken.

Ein starkes Quartett gegen Stress

Die Naturheilkunde kennt verschiedene Trümpfe gegen Stress. Bei Schlafstörungen ist zum Beispiel Hopfen das Mittel der Wahl: Die vor allem

in der Braukunst bekannte Pflanze enthält hormonähnliche Stoff e, die genau dort andocken, wo der Schlaf-Wach-Rhythmus gesteuert wird. Damit kann Hopfen helfen, besser ein- und durchzuschlafen. Bei Verspannungen hingegen ist Majoran Ihr starker Mitspieler: Das mediter rane Gewürzkraut wirkt entspannend und krampflösend. Ebenfalls im Mittelmeerraum heimisch ist eines der bekanntesten und am besten erforschten Heilkräuter überhaupt: der Lavendel. Das violette Gold wirkt beruhigend und ausgleichend bei Stress, Ängsten und psychischer Belastung. Direkt vor unserer Haustür wächst schliesslich ein echter Starkmacher: Hafer ist als proteinreicher Superfood bekannt. Er stärkt aber nicht

Online-Webinar «Stress ist kein Spiel»

Erleben Sie am Mittwoch, 16. November, ganz stressfrei das Thema Stress: Bequem von zuhause aus, an der kostenlosen Online-Veranstaltung mit Drogistin und Vitalstoffberaterin Andrea Nyfeler.

Mittwoch, 16. November 2022, 19 – 20 Uhr Anmeldung erforderlich, Anmeldung unter: veranstaltungen@saner-apotheke.ch oder direkt in Ihrer Saner Apotheke.

nur die Muskeln, sondern auch die Nerven und verleiht in stressigen Zeiten Kraft und Energie.

Kommen Sie mit der Natur gut durch stressige Zeiten

Es ist wichtig, Stresssymptome ernst zu nehmen und eine gesunde Balance zu finden. Mit der Naturheilkunde haben Sie eine starke Mitspielerin auf Ihrer Seite. Welches Mittel zum Einsatz kommt, ist aber auch individuell zu sehen, denn das Stressempfinden ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, ebenso wie die gezeigten Symptome. Leiden Sie unter einer übermässigen Stressbelastung? Lassen Sie sich bei uns in der Saner Apotheke beraten. Wir unterstützen Sie gerne.

Saner Apotheke Liestal Stadt Rathausstrasse 63, Liestal www.saner-apotheke.ch, facebook.com/sanerapotheke

Publireportage Foto: zVg
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Lichtblicke Programm

BLUE S IN DER KIR C H E

Blues in Church ist der traditionelle Liestaler «Pre-Festival Anlass» zum Blues Festival Basel (17. – 22.12.2022 im Volkshaus Basel). Durch den Abend führt Bluesdiakon Reto Nägelin

Reto Nägelin, wie gehören Blues und Kirche zusammen?

Vielleicht weil die Kirche auch ordentlich den Blues hat. (Er lacht.) Nein, ernsthaft, tatsächlich hat das bewusste Klagen eine biblische Tradition. Die Psalmen in der Bibel machen dies genauso. Es sind auch Lieder, die unverschönt und tief ehrlich Belastendes formulieren

Was ist ein Bluesdiakon?

Das bin ich. Ich bin protestantischer Diakon. Als Diakon ist es meine Aufgabe, mich um Menschen zu sorgen, sie zu ermutigen und zu begleiten. Der Blues ist mein Thema, diese tiefe authentische Sehnsucht nach dem Leben, wie es sein sollte. Et voilà, Bluesdiakon

Wird es mehr Konzert oder Gottesdienst?

Die Musik steht klar im Zentrum. Meine wunderbare Aufgabe ist es, als Host die Liedertexte aufzunehmen, zu vertiefen und aus den verschiedenen Teilen ein Ganzes zu machen. Nein, ein klassischer Gottesdienst ist es nicht und doch gibt es Raum, um den eigenen Lebens- und Glaubensfragen nachzuspüren

Was erwartet die Besucher von Blues in Church? Einen Moment zum Innehalten und Eintauchen in den Blues. Tiefe, Ehrlichkeit, Hoffnung und Geschichten zwischen Moll und Dur, welche eine himmlische Sehnsucht wecken. Vor allem aber grossartiger Blues und einen wunderbaren Spirit (Geist) und eine ordentliche Portion Soul (Seele).

Welche musikalischen Gäste sind eingeladen?

In der Kirche Liestal spielen Manu Hartmann, die ausdrucksvolle Stimme aus Laufen, die gerne auch Soul-, Pop- und Funkelemente in ihren Blues einfliessen lässt, sowie Marco Marchi, der für den Swiss Blues Award 2022 nominiert ist und sich den ver schiedenen Blues Stilarten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verschrieben hat, und ihren Friends

Blues Festival Basel präsentiert: Blues in Church Freitag, 4. November 2022, 19.30 Uhr, Stadtkirche Liestal Eintritt frei. bluesbasel.ch

KULTURNACHT LIESTAL | SAMSTAG, 26. NOVEMBER Alle Informtionen zur Kulturnacht Liestal: www.lichtblicke-liestal.ch
Foto: Barbara Saladin Foto: Christophe Losberger Manu Hartmann begeistert mit ihrem «Modern Blues».
DIGITALE UND ANALOGE SPIELE UND RÄTSEL 16 Uhr | Kantonsbibliothek Baselland SULP – SWISSURBANLÄNDLERPASSION 19 | 20 | 21 | 22 Uhr Kantonsbibliothek Baselland ZIRKUSWORKSHOP 16.30 | 17.30 | 18.30 Uhr | Rotackerschulhaus Alte Turnhalle ANN’S PUB BASLER | KURZFILMPREIS 2021 19.30 | 20.30 | 21.30 | 22.30 Uhr Kino Sputnik RUNDGANG DURCH DIE AUSSTELLUNG «MNEMOSYNE» 18 | 19 | 20 Uhr | Kunsthalle Palazzo OLIVIA EL SAYED – «FLOWERY WORDIS – AUSSCHNITTE» 18 | 19 | 20 | 21 Uhr | Theater Palazzo HAUSKONZERT 18.30 | 19.30 Uhr | Buchladen Rapunzel GUGGENHEIM ALLSTAR BAND 21 | 22 Uhr | Kulturhotel Guggenheim LUCA DI FELICE 20 Uhr | Kulturhotel Guggenheim UNDER COVER OF DARKNESS 23 Uhr | Kulturhotel Guggenheim VOOI’S CHOR 18 | 19 Uhr | Kulturhotel Guggenheim -D-I-E-B- 19 Uhr | Klex Bar ESTHER BUSER – LIEDER AUS DEM LEBEN 16 | 17 Uhr | Kulturscheune LOS CAPITANES DEL SON 19 | 20 | 21 | 22 Uhr | Kulturscheune CRAZY INFERNO 19.30 Uhr | Brachplatz beim Bücheli-Center MILCHGUGGE 21 Uhr | Milchgugge Chäller DIE KRAFT DER SYMBOLE 18 Uhr | BEWEGUNGPLUS Liestal LIVING LIBRARY 18 | 18.30 | 19 | 19.30 | 20 Uhr | BIZ SYLPHE CHANTE EDITH PIAF 18.30 | 20 Uhr | APH Frenkenbündten CELLAR BY STARLIGHT – DIE RML-BANDS IM SENFI-KELLER 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 21.45 Uhr | Regionale Musikschule Liestal, Senfi-Keller ALPERIDOO. SAM HAGMANN’S ALPSEGEN 19 | 19.30 | 20 Uhr | herzlich – vegetarisches Restaurant & Take Away CHÄLLER CHÖRLI 17 | 18.30 | 20.30 Uhr Rathaus NATUR MIT LATOUR 18 | 20 | 21 Uhr | DISTL TINA MARTIN & FRIENDS 19.30 | 20.30 | 21.30 Uhr | Biertipp MODESCHAU 17.30 | 18 | 18.30 Uhr | modewerk SOME KIND OF FUTURE 16 | 20.30 | 21.30 | 22.30 Uhr | K12 Begegnen und Bewegen THOMAS SCHWEIZERS LITERATURSALON 17 | 19 Uhr | K12 Begegnen und Bewegen WARUM NICHT ZWAI 16 | 18 | 20 Uhr | K12 Begegnen und Bewegen EXPEDITION «LEEWAY-22» 17.30 | 19.30 | 22.30 | 23 | 23.30 Uhr KINOORIS BLUES UNPLUGGED. THE TWO 20 | 21 Uhr | Museum.BL FIGURENTHEATER 16 | 17 | 18 | 19 Uhr | im Martinshof BBLSTUDIOS, BALLETT- UND BEWEGUNGSSCHULE LIESTAL 16.30 | 17.30 Uhr | Kirchgemeindehaus Martinshof, grosser Saal LUDWIG VAN BEETHOVEN 19 | 20 Uhr | Kirchgemeindehaus Martinshof, grosser Saal STUMMFILM MIT ORGEL IMPROVISATIONEN 17 | 18 Uhr | Reformierte Kirche ZWEIMAL STADTMUSIK LIESTAL IN CONCERT 19 | 20 Uhr | Reformierte Kirche BLUE CARPET/DJ BLACKWAVE IM LAUFWERK 21 | 22 | 23 | 00.30 Uhr | Laufwerk CLOWNTHEATER SENSIBELLAS 18 | 19 Uhr | Jugendzentrum Liestal LIVE GRAFFITI UND STREETART 17 Uhr | Jugendzentrum Liestal BLINDZEILE KONZERT 20.30 | 21.30 | 22.30 Uhr | Kulturplatz für Ball und Bier SIEBDRUCK IM KBB 16 Uhr | Kulturplatz für Ball und Bier LAUNCHINGDAY 3 20.30 | 22.30 Uhr | Boulderhalle hebdi HIP HOP ZOO HILMIG 18 | 20 | 20.30 | 21 | 21.30 | 22 | 22.30 | 23 Uhr | HILMIG FUNK & SOUL MIT SOUSOUL 20 | 21.30 | 23 Uhr | Tablesoccer beider Basel – Ziegelhof Areal ARTLIESTAL 17 Uhr | Ziegelhof Leerguthalle DER ROTE KNOPF 18 Uhr | Ziegelhof Leerguthalle OFFENES ATELIER / MARCELINE SCHMID-BERLINGER 17 Uhr | Haus zum Eck JUGENDKULTUR DES ZIEGELHOF KOLLEKTIVS 16 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 Uhr | Sudhaus Ziegelhof TRIO VITA CANTANTE – PROMENADE FRANÇAISE 20 | 21 | 22 | 23 Uhr | Katholische Kirche «HASE & IGEL» FIGURENTHEATER MIT AUSSTELLUNG 16.30 | 17.30 | 18.30 | 19.30 | 20.30 Uhr | Wolkenkuckucksheim im Schildareal

BÜRGERGEMEINDE

OKTOBER|NOVEMBER|DE

VERANSTALTUNGEN | DAUERAUSSTELLUNGEN

Ybschliesse & Gniesse im Buechlade | www.rapunzel-liestal.ch

Wir schliessen Sie im Buchladen ein – Sie schmökern in unseren Büchern. Anmeldung obligatorisch.

SpielZeit | www.kbl.ch ab 9 Jahr, Eintritt frei

Games, Quiz, Escape-Room, Robotik, Programmieren, kreative Apps – an der SpielZeit ist immer etwas los.

Kunsthalle Palazzo 4 Sonja Feldmeier. Based on a True Story | www.palazzo.ch

Finissage: So, 30. Oktober 2022, 13 – 17 Uhr

Kunsthalle Palazzo 4 REGIONALE 23 – «Mnemosyne» | www.palazzo.ch

Vernissage: Sa, 26. November 2022, 13 Uhr

Bar-Lounge Z33 Fotoausstellung zum 80.Geburtstag von Jimi Hendrix und zum 55jährigen Jubiläum des Fan-Clubs

Zeughausgasse 33 Mi – Sa 16 – 24 Uhr, Fr 15 – 24 Uhr. Führungen auf Voranmeldung: 077 429 29 95 oder rolandjameszeller@gmx.ch.

Museum.BL 3 La, la, la. Eine Ausstellung zum Mitsingen | www.museum.bl.ch

Von der Kraft des Gesangs bei Mensch und Tier.

DISTL 1 Show yourself. Vom gemalten Selbstporträt zum digitalen Selfie | www.distl.ch

Selbstporträts von Otto Plattner und Jörg Shimon Schuldhess werden digitalen Selfies gegenübergestellt.

Museum.BL 3 Am Rhein. Eine Spurensuche zwischen Augst und Birsfelden | www.museum.bl.ch

Entlang des neun Kilometer langen Baselbieter Rheinufers.

DISTL 1 Überraschend neu! Das Dichter:innen- und Stadtmuseum DISTL | www.distl.ch

Komplett neu gestaltete Dauerausstellung zu Geschichte, Literatur und Brauchtum der Stadt Liestal.

Galerie Altbrunnen Bilder Paul Degen. Liestal – New York Liselotte Lüthi-Degen zeigt jeden 1. Sonntag im Monat von 14 –18 h Bilder von ihrem Bruder. Grammetstr. 20. Harmonium- 18 Harmonium-Museum | www.harmoniummuseum.ch Museum Harmonium-Museum, Dieter Stalder, Widmannstrasse 9a, 061 921 64 10.lungen LUNGEN Museum.BL 3 Bewahre! Was Menschen sammeln | www.museum.bl.ch Von der Leidenschaft des Sammelns. Seidenband. Kapital, Kunst & Krise | www.museum.bl.ch Aufstieg und Niedergang der Seidenbandindustrie in der Region Basel. Wildes Baselbiet. Tieren und Pfl anzen auf der Spur | www.wildesbaselbiet.ch Die Naturschätze der Region entdecken.

Hundert

Diese Stimme

Energie

«Ein Poetennest»

Live-Emotionen mit dem Publikum.

www.distl.ch

Studie von Justus Stöcklin ist eines der bekanntesten Bücher über Liestal.

Zeiten

Grenzen aus. Joya Marleen überrascht mit unglaublicher Wärme

Uhr.

Tiefe.

West-Ost

«Humor». Musik & Texte über den Humor «HUMOR.» Gespräche über

Komik, das Lachen und den Narren».

Fördert das städtische Kulturschaffen und gibt diese Kultur-Agenda heraus: Engagieren sich dafür, dass die Kultur-Agenda über Liestal hinaus in die Region gelangt:
LIESTAL LAUFENDE
JEDENMI 19 Uhr Buchladen 4
UND FR Rapunzel
Jeden DO 15 – Kantonsbibliothek 5
ausser Ferien 17.30 Uhr
BIS
30.10.22
26.11. BIS
8.1.23
BIS
20.12.22
BIS
8.1.23
BIS
22.1.23
5.11. BIS
5.2.23
DAUER-
AUSSTEL-
LUNGEN LUNGEN
O KT O BE R Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung DI 25 Kantonsbibliothek 5 «Psychische Gesundheit». Stress | www.kbl.ch/alle-veranstaltungen/psychischegesundheit Thematische Reihe in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsförderung Baselland und der Psychiatrie Baselland. MI 26 16 Uhr Kantonsbibliothek 5 Geschichtenkoffer | www.kbl.ch Eintritt frei, ab 4 Jahre, Dauer ca. 30 Min. Mitarbeitende der Kantonsbibliothek erzählen eine Kindergeschichte aus dem Koffer. 19.30 Uhr Kulturhotel 7 ARCHE im Klang: Andreas Malessa: Mehr Bibel drin als draufsteht –Gottes Wort in säkularer Gesellschaft Guggenheim Ohne Bezüge zur Bibel gäbe es weder Bachs Matthäuspassion, noch «Jesus Christ Superstar». MI 26. UND 20 Uhr Schildareal s p r a c h l o s: «adressat unbekannt» info@fundus-ra.com DO 27.10. Eichenweg 1 lesungen mit caviezel & stohler, begleitende ausstellung «plakatives» von ramon martin, jeweils ab 19.30
DO 27 20 Uhr Kulturhotel 7 Carrousel-Cinq | www.carrousel-musique.com Guggenheim Im Mittelpunkt steht
und die
FR 28 19.30 Uhr DISTL 1
Jahre
|
Die literarische
20 Uhr Kulturhotel 7 Joya Marleen | www.joyamarleen.com Guggenheim
hebelt
und
und
20 Uhr Theater Palazzo 4
Theater:
die

Zahl s. Plan Veranstaltung

Schildareal s p r a c h l o s: «verzettelt» info@fundus-ra.com

Eichenweg 1 lesungen mit caviezel & stohler begleitende ausstellung «plakatives» von ramon martin jeweils ab 19.30 Uhr.

Kulturhotel 7 Country Time mit Route 65 & Night-Train Guggenheim Doppelkonzert mit den Country-Rock Bands Route 65 &Night-Train.

Theater Palazzo 4 Rebekka Lindauer: Héroine. Satire & Kabarett | www.kulturist.ch/main/rebekka_lindauer.html Rebekka Lindauer fragt sich, ob die Existenz von Genussmenschen überhaupt noch berechtigt ist.

Hanro-Areal 12 Klarvierwerkstatt: Duo Spinnler-Stiefel , CD Taufe | www.klavier-werkstatt.ch Benzburweg 28 Türöffnung 19.30 Uhr, Konzert 20 Uhr, Kollekte (Richtpreis 35.–), Anmeldung unter: info@klavier-werkstatt.ch.

TanzBaer 20 AR2BE | tanzbaer-ch.jimdofree.com Lindenstr. 1 Rock Coverband mit Hits aus den 70er bis 90er Jahren.

Kulturscheune 10 Duo Küffer-Perrin mit Andi Pupato und Rocío Fernandes – Canela y Pimienta | www.kulturscheune.ch Musiker*innen & Tänzerin Rocío Fernándes schaffen ihre Welt auf der Spielwiese des Flamenco.

Palazzo Dr Schnuu und sini Tierli im Theater Palazzo. Big Band Konzert für Kinder und Kindgebliebene 4 Schnuu ist der beste Freund der Tiere. Diese erzählen ihm immer von ihren grossen und kleinen Problemen.

Kantonsbibliothek 5 Elie Peter «Bei den Gangstern von Managua» | www.kbl.ch Freiwilliger Unkostenbeitrag Eine berührende Vater-Sohn-Geschichte, bei der es in 22 Episoden rund um die Welt geht.

Uhr Kunsthalle Palazzo 4 Finissage: Sonja Feldmeier. Based on a True Story | www.palazzo.ch Die Künstlerin Sonja Feldmeier ist anwesend.

Kunsthalle Palazzo 4 Sonja Feldmeier. Based on a True Story | www.palazzo.ch Dialogischer Rundgang durch die Ausstellung mit Sonja Feldmeier und Michael Babics.

3 Mein Museum: Bluttschnägge und Bachbumbele | www.museum.bl.ch

Wir machen aus Lieblingswörtern eine Kleinstausstellung. Für Kinder im Primarschulalter. Auf Anmeldung.

Kantonsbibliothek 5 ElternZeit Kinderapps | www.kbl.ch Dauer: 2 Std., für Kinder ab 3 – 8 Jahren in Begl. eines Erwachsenen

Thema: Digitales im Kinderzimmer: Tiptoi, Lesebär & Co.

16 ESB Kulturrestaurant: Live im L’ambiente| www.esb-bl.ch Schauenburgerstr. 16 Kulinarisches & Disco 80er (ab 19.30 Uhr).

Hanro-Areal 12 Die Hanro-Sammlung. Öffentliche Führung im Depot | www.museum.bl.ch Benzburweg 20 Eintauchen in über hundert Jahre Textilgeschichte der Region Basel . Auf Anmeldung.

Theater Palazzo 4 Première: bühne_liestal spielt «E Mordsbeärdigung» | www.buehne-liestal.ch Drei unterschiedliche Geschwister an der Beerdigung des Vaters. Eines verbindet: Die Abneigung gegen ihre Mutter.

Kino Sputnik 4 Landkino: Raging Bull | www.landkino.ch Regie: Martin Scorsese. Mit: Robert DeNiro, Cathy Moriarty, Joe Pesci, USA 1980, 129 Min, E/d

Museum.BL 3 Vernissage: Am Rhein. Eine Spurensuche zwischen Augst und Birsfelden In der Ausstellung «Am Rhein. Eine Spurensuche zwischen Augst und Birsfelden» erkunden wir den Rhein und sein Tal. Entlang des neun Kilometer langen Baselbieter Rheinufers entdecken wir einen bedeutenden Wirtschafts- und Lebensraum mit reicher Vergangenheit und Gegenwart – widersprüchlich und faszinierend zugleich. «Am Rhein» ist der Beitrag des Museum.BL zur grenzüberschreitenden Ausstellungsreihe des trinationalen Netzwerks Museen. www.museum.bl.ch.

Stadtkirche

Blues Festival Basel: Blues in Church | www-bluesbasel.ch Mit Reto Nägelin, Bluesdiakon, Manu Hartmann, Marco Marchi & friends.

Theater Palazzo 4 bühne_liestal spielt «E Mordsbeärdigung» | www.buehne-liestal.ch

die halbe Miete. Ein guter Standort

Datum Zeit Ort
O KT O BE R FR 28. UND 20 Uhr
SA 29.10.
SA 29 20 Uhr
20 Uhr
20 Uhr
20 Uhr
20.30 Uhr
SO 30 11 Uhr Theater
11 Uhr
13 – 17
15 Uhr
MI 2 14– Museum.BL
16.30 Uhr
14.30 –
16.30 Uhr
ab 18 Uhr ESB
18 – 19 Uhr
DO 3 20 Uhr
20.15 Uhr
FR 4 18 Uhr
FR 4 19.30 Uhr
2
20 Uhr
Drei unterschiedliche Geschwister an der Beerdigung des Vaters. Eines verbindet: Die Abneigung gegen ihre Mutter. 20 Uhr Hanro-Areal 12 Klavierwerkstatt: OHR NAH AN HANRO | www.klavier-werkstatt.ch Kollekte ( Richtpreis 35.- ) Eine musikal. Annäherung ans Hanroareal mit: J. Dillier, J. Schwarz, A. Fussy, V. Kappeler, P. Conradin Zumthor. FR 4. BIS 20 Uhr Schild-Areal «kunsthandwerk»: geschmiedetes, genähtes,gebackenes, gesammeltes, gewirktes & gedrehtes SO 6.11. Eichenweg 1 Ausstellung: freitag 17 – 21 Uhr, samstag 11 – 21 Uhr, sonntag 11 – 17 Uhr. NOVEMBE R Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung Kultur-Fenster Die Kulturagenda wird getragen von der Stadt Liestal. Die aufgeführten Sponsoren engagieren sich dafür, dass das reichhaltige A ngebot in der breiten ist
www.liestal.li

20 Uhr Theater Palazzo 4 bühne_liestal spielt «E Mordsbeärdigung» | www.buehne-liestal.ch

Drei unterschiedliche Geschwister an der Beerdigung des Vaters. Eines verbindet: Die Abneigung gegen ihre Mutter.

Uhr Kulturhotel 7 Sina – «Ziitsammläri» | www.sina.ch Guggenheim Sina mit dem Album «Ziitsammläri» und neuer Band auf Tour.

20.30 Uhr Kulturscheune 10 Peter Schärli Trio feat. Glenn Ferris – Jazz: Melodiös, entspannt, transparent | www.kulturscheune.ch

Die vier Musiker spielen Musik, die strotzt von den Früchten der Erfahrung und die Seele streicheln.

11 Uhr Kantonsbibliothek 5 Bobby-Car Bilderbuchkino | www.kbl.ch Freiwilliger Unkostenbeitrag, ab 2 Jahren, Dauer ca. 30 Min. Nimm dein Lieblingsfahrzeug mit, parkiere in der Kantonsbibliothek und lausche der Geschichte.

14 – 15 Uhr Museum.BL 3 Führung: Am Rhein. Eine Spurensuche zwischen Augst und Birsfelden | www.museum.bl.ch

Die Führung durch die Sonderausstellung entlang des neun Kilometer langen Baselbieter Rheinufers.

17 Uhr Museum.BL 3 Webstuhl-Vorführung | www.museum.bl.ch

Die Weberin zeigt in der Ausstellung «Seidenband», wie Schmuckbänder entstehen.

Theater Palazzo 4 bühne_liestal spielt «E Mordsbeärdigung» | www.buehne-liestal.ch

Drei unterschiedliche Geschwister an der Beerdigung des Vaters. Eines verbindet: Die Abneigung gegen ihre Mutter.

Kulturhotel 7 Candy Dulfer Jazzband | www.candydulfer.nl Guggenheim Candy Dulfer, die niederl. Superstar-Saxophonistin, und ihre Jazzband beehrt uns im Kulturhotel Guggenheim.

Kantonsbibliothek 5 Schenk mir eine Geschichte - Ein Leseförderungsangebot für Familien auf Albanisch, Shqip Një projekt për nxitjen e leximit në gjuhën shqipe në familje.

Museum.BL 3 Forschung zum Mitmachen. 10 Jahre Ameisenzeit | www.museum.bl.ch

Kultur-Fenster

Zum Schutz der Waldameisen sind im Kanton Basel-Landschaft rund 50 freiwillige Helferinnen und Helfer als sogenannte Ameisengöttis unterwegs. Seit zehn Jahren erfassen sie Waldameisennester und beobachten diese. Ameisengötti Andres Klein und Biologin Isabelle Glanzmann erzählen von den Erkenntnissen aus dem Projekt «Ameisenzeit» und von ihrer Leidenschaft für die Waldameisen. «Museumsbar. Wissen kompakt», die Feierabend-Reihe im Museum.BL. Bar bis 19.30 Uhr.

hebdi 21 boulder and jazz: schnuppere die hebdi luft mit livejazz | www.hebdi.rocks kletter die wände hoch zu den klängen von salamuja. sax piano bass drum.

3 Mein Museum: Bluttschnägge und Bachbumbele | www.museum.bl.ch

Wir machen aus Lieblingswörtern eine Kleinstausstellung. Für Kinder im Primarschulalter. Auf Anmeldung.

Kulturhotel 7 Schreiber vs. Schneider – parcours d’amour | www.schreiber-schneider.ch Guggenheim Wahre Liebe kennt keine Hindernisse… wer um Himmelswillen hat sich denn diesen Spruch ausgedacht?

Uhr Kantonsbibliothek 5 «Psychische Gesundheit» Einsamkeit | www.kbl.ch/alle-veranstaltungen/psychischegesundheit Thematische Reihe in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsförderung Baselland und der Psychiatrie Baselland.

Uhr Theater Palazzo 4 bühne_liestal spielt «E Mordsbeärdigung» | www.buehne-liestal.ch Drei unterschiedliche Geschwister an der Beerdigung des Vaters. Eines verbindet: Die Abneigung gegen ihre Mutter.

10 19 Uhr Kulturhotel 7 Dinner mit Max Küng Guggenheim Geniessen Sie während der Darbietung ein feines 3-Gang-Menü.

19.30 Uhr Kantonsbibliothek 5 Jugend und digitale Medien | www.kbl.ch Dauer: 1,5 Std., Anmeldung erforderlich Digitale Medien werfen in der Erziehung Fragen auf. Ein Ratgeber für Eltern und andere Erziehungsbeteiligte.

Uhr Theater Palazzo 4 bühne_liestal spielt «E Mordsbeärdigung» | www.buehne-liestal.ch Drei unterschiedliche Geschwister an der Beerdigung des Vaters. Eines verbindet: Die Abneigung gegen ihre Mutter.

Landkino: Shutter Island

www.landkino.ch USA 2010, 138 Min., E/d Regie: Martin Scorsese. Mit: Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Ben Kingsley, Max von Sydow.

Schweizer Erzählnacht «Verwandlungen»

www.kbl.ch ab 4 Jahren, Dauer: ca. 1,5 Std. Den ganzen Tag kannst du dich verkleiden, verwandeln und dazu eine Erinnerung mitnehmen.

Heure Mystique: «Belle Epoque»

www.ref-liestal-seltisberg.ch Annina Völlmy (Cello) und Ilja Völlmy (Orgel) spielen Werke von C. Saint-Saëns, E. Elgar und J. Bonnet

Buchvernissage «Der Süden und Osten von Liestal» | www.distl.ch Hanspeter Meyer stellt seine neue Quartiergeschichte voller Fakten und Anekdoten vor. Mit Apéro.

bühne_liestal spielt «E Mordsbeärdigung»

www.buehne-liestal.ch

unterschiedliche Geschwister an der Beerdigung des Vaters. Eines verbindet: Die Abneigung gegen ihre Mutter.

SA 5
20
SO 6
14 –
17 Uhr
20 Uhr
DI 8 15.30 Uhr
DI 8 17.30–
18 Uhr
DI 8 19 Uhr
MI 9 14– Museum.BL
16.30 Uhr
19 Uhr
19.30
20
DO
20
20.15 Uhr Kino Sputnik 4
|
FR 11 ganzer Tag Kantonsbibliothek 5
|
18.30 Uhr Stadtkirche 2
|
19.30 Uhr DISTL 1
20 Uhr Theater Palazzo 4
|
Drei
N O VEMBE R Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung
Region kommuniziert werden kann. An welchen Anlass Sie auch gehen, wir fahren Sie hin und wieder zurück. www.autobus.ag Das Magazin für Liestal und Umgebung

Kultur-Fenster

Ort Zahl s. Plan Veranstaltung

Kulturscheune

10 Elina Duni & Rob Luft – «Songs of Love & Exile» | www.kulturscheune.ch

Das traumhafte Duo mit zeitlosen Folk Songs und gemeinsam geschriebenen Liedern zu aktuellen Themen.

DISTL 1 Kuratorenführung durch die Sonderausstellung «Show yourself» | www.distl.ch

Kantonsbibliothek

Mehrzweckhalle

Der Kurator und Museumsleiter Stefan Hess führt durch die aktuelle Sonderausstellung.

5 Gemischter Chor Bennwil: Konzert «Celebration» Wir feiern das Leben. Eine musikalische Reise Geistliche und weltliche Chormusik wechseln sich ab. Klavierbegleitung und Klaviersoli ergänzen das Konzert

«Broadway meets Hollywood» | www.orchesterliestal.ch

Zunzgen «Film ab!» Unter dem Titel «Broadway meets Hollywood» werden am 12. Und 13. November melancholisch-romantische bis bombastisch-mitreissende Werke aus bekannten Filmen die Zuhörer begeistern. Evita, Out of Africa, Schindler`s List, The Magnificent seven, Rocky, Jurassic Park, Mission Impossible und The Avengers u.a. stehen auf dem Programm. Das Orchester Liestal tritt diesmal in der Mehrzweckhalle in Zunzgen, Steinenweg 9 auf. Infos: www.orchesterliestal.ch.

Uhr Kulturhotel 7 Sousoul – Funknight | www.sousoul.ch. Guggenheim Sousoul aus der Region Basel kombiniert meisterhaft melodiösen Soul mit groovigem Funk.

Uhr Theater Palazzo 4 bühne_liestal spielt «E Mordsbeärdigung» | www.buehne-liestal.ch Drei unterschiedliche Geschwister an der Beerdigung des Vaters. Eines verbindet: Die Abneigung gegen ihre Mutter.

Uhr TanzBaer 20 INVAIN | tanzbaer-ch.jimdofree.com Lindenstr. 1 Gitarren-Rock angereichert mit einem guten Schuss Pop.

Uhr Hebdi 21 trommelfell | www.hebdi.rocks percussion synth improvisation mit singoh nketia und manuel spänhauer

15 Uhr Museum.BL 3 Führung: Am Rhein. Eine Spurensuche zwischen Au.gst und Birsfelden | www.museum.bl.ch Die Führung durch die Sonderausstellung entlang des neun Kilometer langen Baselbieter Rheinufer.

Theater Palazzo 4 Dernière: bühne_liestal spielt «E Mordsbeärdigung» | www.buehne-liestal.ch Drei unterschiedliche Geschwister an der Beerdigung des Vaters. Eines verbindet: Die Abneigung gegen ihre Mutter.

Kino Sputnik 4 Mittagskino: Die goldenen Jahre | www.palazzo.ch Schweizer Komödie mit Stefan Kurt, Esther Gemsch, Ueli Jäggi, CH 2022, 92 Min., Dialekt.

Kantonsbibliothek 5 Bauen in Minecraft | www.kbl.ch Dauer: 3 Std., 9 – 16 Jahre, Anmeldung erforderlich Wir treffen uns in der Kantonsbibliothek und bauen in einer gemeinsamen Minecraf t-Welt.

Kantonsbibliothek 5 Geschichtenkoffer | www.kbl.ch Eintritt frei, ab 4 Jahre, Dauer ca. 30 Min. Mitarbeitende der Kantonsbibliothek erzählen eine Kindergeschichte aus dem Koffer.

Uhr Museum.BL 3 Naturforschende Gesellschaft Baselland NGBL: Vortrag | www.ngbl.ch Thema: Fossile Darwin Wespen - eine Reise durch die Zeit.

Palazzo 4 SongwriterCircle mit Flavian Graber & seinen Gästen. Musik & Gesang | www.weinventedparis.com Willkommen im Wohnzimmer der Songwriter

Sputnik 4 Landkino: Summertime | www.landkino.ch Regie: David Lean, mit: Katharine Hepburn, Rossano Brazzi, Darren McGavin, UK 1955, 100 Min., E/d

Poetennest

Zur literarischen

Borovsk y

Liestals in den hundert Jahren seit Stöcklins «Poetennest». Mit Regula Grauwiller.

Aller guten Dinge sind drei… freuen Sie sich auf das Konzert im Guggenheim. Eintritt frei.

Auftritte

www.openmic-ziegelhof.ch

zwischen 20 und 20.30 Uhr (max. 5 – 6 Künstler). Barbetrieb ab 19.30 Uhr.

Baselbieter Konzerte classic night: Opéra Brass Quintett | www.blkonzerte.ch Ouvertüren

Combo unterwegs

mit der Leseanimatorin Marlies Mertl | www.kbl.ch Für

Buchstart «Buch,

erwachsener Begleitperson. Ab 1 – 3 Jahre.

schnuppere die hebdi luft mit livejazz | www.hebdi.rocks kletter die wände hoch zu den klängen von salamuja. sax piano bass drum.

Baselbieter Konzerte: Quatuor Arod | www.blkonzerte.ch Streichquartette von Claude Debussy, Wolfgang Amadé Mozart und Benjamin Attahir Eine Entdeckung ist dieses junge französische Streichquartett, das sich in kurzer Zeit an die qualitative Weltspitze gearbeitet hat. Ein elektrisierendes Ensemble, das man am ehesten mit dem in Liestal bekannten Quatuor Ébène als «seelenver wandt» vergleichen kann. Mit einem Auftragswerk an Geiger und Komponisten Attahir haben sie das reiche Quartett-Repertoire selbst um ein atmosphärisches Werk erweitert. Al’Asr beschreibt darin in Tönen das besondere Licht eines (sonnigen) Nachmittags. Foto: Julien Benhamou

N O VEMBE R Datum Zeit
FR 11 20 30 Uhr
SA 12 14.30 Uhr
20 Uhr
SA 12. UND 19 Uhr
SO 13.11.
SA 12 20
20
20
21
SO 13 14 –
17 Uhr
DI 15 12.15 Uhr
MI 16 14 Uhr
16 Uhr
19
DO 17 20Uhr Theater
20.15 Uhr Kino
FR 18 19.30 Uhr DISTL 1
reloaded | www.distl.ch
Szene
20 Uhr Kulturhotel 7
– Evolution | www.borovsky.ch Guggenheim
ab 20 Uhr Im Hilmig Open mic Ziegelhof |
Meyer-Wiggli-Str. 15
starten
20 30 Uhr Kulturscheune 10
und «Best of Opera» von W.A. Mozart, G. Rossini, G. Bizet, G. Puccini und anderen. FR 18. BIS Ziegelhof ArtLiestal Verkaufs-Ausstellung I www.artliestal.ch SO 27.11. Die ArtLiestal ist eine Verkaufsausstellung welche Künstler-/Innen und die Bevölkerung zusammenbringt SA 19 15 Uhr Theater Palazzo 4 Chinderland-Familienkonzert mit Ueli Schmezer. Familienkonzert | www.uelischmezer.ch CHINDERLAND ist Musik für die ganze Familie – poppige Songs für kleine Grosse und richtig Grosse. 20 Uhr Theater Palazzo 4 Ueli Schmezer’s MatterLive. Mani Matter-Coverband | www.matterlive.ch MatterLive ist DIE Mani Matter-Coverband. Seit zwanzig Jahren ist die unglaublich lebendige
SO 20 11 Uhr Kantonsbibliothek 5
Reim und Spiel»
unsere Kleinsten mit
DI 22 19 Uhr hebdi 21 boulder and jazz:
DI 22 19.30 Uhr Stadtkirche 2
Kultur-Fenster

Kantonsbibliothek

5 Geschichtenkoffer | www.kbl.ch Eintritt frei, ab 4 Jahre, Dauer ca. 30 Min Mitarbeitende der Kantonsbibliothek erzählen eine Kindergeschichte aus dem Koffer.

5 Saatgut-Workshop mit ProSpecieRara |www.kbl.ch Teilnahme: CHF 10.–/ Anm. erford bis 16.11

Sein eigenes Saatgut zu vermehren macht Spass und ein Stück weit unabhängig. Leitung: Nicole Egloff

5 Erwachsene und digitale Medien | www.kbl.ch Dauer: 1,5 Std., Anmeldung erforderlich Input und Diskussion zur Mediennutzung Erwachsener sowie Vermittlung von Grundlagenwissen.

Palazzo 4 SuppArt: Lara Süss, Marie-Louise Schneider und Chi Him Chik: Tabula Rasa. Klang und Bildperformance

Die

Kultur-Fenster

Tabula Rasa Kollektiv ist eigen und kompromisslos.

«Mnemosyne» | www.palazzo.ch

Kulturnacht Lichtblicke Liestal | www.lichtblicke-liestal.ch

Die Kulturnacht Lichtblicke Liestal bietet einmal mehr eine enorm breite Palette an Kulturellem und Kulinarischem für Jung und Alt. Zum 17. Mal laden am Samstag vor dem 1. Advent rund 40 verschiedene Locations im und ums Stedtli dazu ein, weit über 100 Einzelveranstaltungen zu geniessen und sich durch die kulturellen und gastronomischen Angebote treiben zu lassen. Willkommen zum unverkennbaren Kulturnacht-Zauber im vorweihnächtlichen Liestal! Foto: Barbara Saladin

21 asep stone | www.hebdi.rocks the closest thing to jimi hendrix

Stadtkirche 2 Stadtmusik Liestal: Adventskonzert | www.stadtmusikliestal.ch

Kulturscheune 10 Stewy von Wattenwyl & Alex Hendriksen – DuoLog — «Vol d'Automne» | www.kulturscheune.ch Saxofonist A. Hendriksen und Pianist St. von Wattenwyl maximal reduziert zum Duo – maximale Musik!

Kunsthalle Palazzo 4 Vernissage REGIONALE 23 – «Mnemosyne» | www.palazzo.ch Kuratorenführung mit Michael Babics

Ort Zahl s. Plan Veranstaltung

Naturforschende

Baselland NGBL: Vortrag | www.ngbl.ch Thema: «Tierexperimentelle Forschung an der Universität Basel - Zahlen und Fakten»

«Psychische Gesundheit» Schlaf | www.kbl.ch/alle-veranstaltungen/psychischegesundheit Thematische Reihe in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsförderung Baselland und der Psychiatrie Baselland

Landkino: Doctor Zhivago | www.landkino.ch Regie: David Lean. Mit: O Sharif, J. Christie, G Chaplin, A. Guinness, USA, UK, IT 1965, 197 Min., E/d

Palazzo 4 Pink Pedrazzi feat. Sandra Merk & Peter Wagner. Musik | www.pinkpedrazzi.ch Mit herausragender Stimme, Gitarre, Ukulele und schönen Songs zaubert er Musik aus seinem Zylinder.

2 Kammerorchester I TEMPI und der Chor vom Gym Liestal:

Konzert «Fensterchen zur Seele»| www.itempi.com Viele Komponisten verwoben Volksmelodien ihrer Heimatländer mit der eigenen Musiksprache. Diese «Sprachmelodien» sind in den Worten von Janáček ein «Fensterchen zur Seele». Zu Werken von Grieg, Janáček und Glasunow spielt das Kammerorchester I TEMPI mit dem Cellisten Alexander Chaushian die Uraufführung des Cellokonzertes von David Haladjian. Der Chor des Gymnasiums Liestal umrahmt das Konzert mit Volksliedern aus Armenien und der Schweiz. Foto: Alisa Vasilyeva

Philipp Galizia: „Kater“-Sieben Leben. Worte & Musik | www.galizia.ch Philipp Galizia ist ein guter Geschichtenerzähler & Kontrabassist. Seine Begleitung: Pianisten Christian Roffler

«Filet

Die

Letzte

Ein Stück

stage» Grosses Jubiläumskonzert | www.filetofsoul.ch

musikalischen Gästen taufen wir unsere neue CD «twenty, twenty two»

René Courvoisier mit

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www.museum.bl.ch

Ausstellung «Seidenband», wie Schmuckbänder entstehen.

Ereignisse auf dem Nachhauseweg, eigenwillige Luftschlösser und produktives Chaos.

www.kulturscheune.ch

Musiker*innen präsentieren die Musik ihres aktuellen Albums «Home Again».

Mein Museum: Weihnachten naht I www.museum.bl.ch Auf Anmeldung

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City Lights – Lichter der Grosstadt | www.landkino.ch Regie: Charles Chaplin. Mit: Charlie Chaplin, Virginia Cherrill, USA 1931, 87 Min.

N O VEMBE R Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung DO 1 19 Uhr Museum.BL 3
Gesellschaft
19 30 Uhr Kantonsbibliothek 5
19 30 Uhr Kino Sputnik 4
20 Uhr Theater
FR 2 19.30 – Stadtkirche
21.30 Uhr
FR 2 20 Uhr Theater Palazzo 4
SA 3 20 Uhr Kath. Kirche 6
of Soul – 20 Jahre live on
Saal Bruder Klaus Zusammen mit
SA 20 30 Uhr Kulturscheune 10 Sareena Overwater &
Band – «Home Again» | www.kulturscheune.ch
Musiker *innen präsentieren die Musik ihres aktuellen Albums «Home Again». SO 4 14 – 15 Uhr Museum.BL 3 Führung: La, la, la. Eine Ausstellung zum Mitsingen | www.museum.bl.ch
öffentliche Führung durch die Sonderausstellung. Im Museumseintritt inkl. 14 – 17 Uhr Museum.BL 3 Webstuhl-Vorführung |
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16 Uhr Theater Palazzo 4 Lowtech Magic: Wolke. Figuren- und Objekttheater | www.lowtechmagic.ch ab 4 Jahren
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17 Uhur Kulturscheune 10 Sareena Overwater & René Courvoisier mit Band – «Home Again |
Die
MI 7 14– Museum.BL 3
16.30 Uhr
DO 8 20.15 Uhr Kino Sputnik 4
DEZEMBER Datum Zeit
MI 23 16 Uhr
MI 23 19 – Kantonsbibliothek
21.30 Uhr
DO 24 19.30 Uhr Kantonsbibliothek
DO 24. UND 20 Uhr Theater
FR 25.11.
Inszenierung vom
SA 26 13 Uhr Kunsthalle Palazzo 4 REGIONALE 23 –
SA 26 16 – 2 Uhr div. Orte
SA 26 22 30 Uhr hebdi
SO 27 17 Uhr
DI 29 20.30 Uhr
MI 30 15 Uhr
Kultur-Fenster

Kultur-Fenster

Stadtkirche 2 Extra Konzert der Baselbieter Konzerte: Camerata Vocale Freiburg Kammerorchester Basel Weihnachtsmusik von Engelbert Humperdinck und Max Bruch Anlässlich des 100-jährigen Todestags von Engelbert Humperdinck haben die Camerata Vocale Freiburg und das Kammerorchester Basel ein besonderes Weihnachtsprogramm entworfen. Neben bekannten Ohrwürmern aus Hänsel und Gretel werden Werke aus frühen Jahren wie «Die Wallfahrt nach Kevelaer» und Teile aus der in Vergessenheit geratenen Oper «Dornröschen» aus dem Schlaf geküsst. Verbunden mit Max Bruchs romantischer Kantate «Gruss an die heilige Nacht» ist dies eine ganz besondere Einstimmung auf die Weihnachtszeit. www.blkonzerte.ch Foto: Julien Benhamou

Kultur-Fenster

Kunsthalle Palazzo 4 REGIONALE 23 – «Mnemosyne» | www.palazzo.ch Kuratorenführung mit Olivia Jenni.

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Stadtkirche 2 Heure Mystique: «Symponie Gothique» » | www.ref-liestal-seltisberg.ch Ilja Völlmy spielt auf der Orgel Adventschoräle von J.S. Bach und Werke von Ch.M. Widor.

Uhr Kath. Kirche 6 Kulturscheune zu Gast bei Bruder Klaus: Ensemble ApérOHR & Domenic Janett – «Grischun» Das Ens. ApérOHR widmet sich «Heimatgefühl» und «Fernweh» verschiedenster Ausprägungen in Volksmusik. Domenic Janett - gleichzeitig Interpret und Komponist - zündet mit dem Ens. ApérOHR ein lustvolles Feuerwerk mit echter und ureigener, selbst komponierter Volksmusik. Musik: Trad. Musik aus Graubünden Komp. von D. Janett. Gast: D. Janett (cl, comp.). Ens. ApérOHR: Chr. Bösch (fl), T. Sakakibara (cl), C. Giulianelli (Harfe, voc), M. Grandinetti (g). www.kulturscheune.ch

1 Dichter:innen und Stadtmuseum DISTL Rathausstrasse 30 | 4410 Liestal | www.distl.ch 16 ESB Schauenburgerstrasse 16 | 4410 Liestal | www.esb-bl.ch 18 Harmonium-Museum Widmannstrasse 9a | 4410 Liestal | www.harmoniummuseum.ch 21 Hebdi Meyer-Wiggli-Strasse 1 | 4410 Liestal | www.hebdi.rocks 9 Hotel Engel Kasernenstrasse 10 | 4410 Liestal | www.engel-liestal.ch 5 Kantonsbibliothek Baselland Emma Herwegh-Platz 4 | 4410 Liestal | www.kbbl.ch 6 Katholische Kirche 15 KINOORIS Kanonengasse 15 | 4410 Liestal | www.kinooris.ch 12 Klavierwerkstatt Benzburweg 28 | 4410 Liestal | www.klavier-werkstatt.ch 4 Kulturhaus Palazzo Bahnhofplatz | 4410 Liestal | www.palazzo.ch 7 Kulturhotel Guggenheim Liestal Wasserturmplatz 6 und 7 | 4410 Liestal | www.guggenheimliestal.ch 10 Kulturscheune Kasernenstr. 21A 4410 Liestal | www.kulturscheune.ch 12 Mandiram Benzburweg 20b | 4410 Liestal | www.singschuleliestal.ch 3 Museum.BL Zeughausplatz 28 | 4410 Liestal | www.museum.bl.ch 19 Musikschulzentrum Kasernenstr. 68/68a | 4410 Liestal | www.rmliestal.ch 2 Reformierte Stadtkirche www.ref-liestal-seltisberg.ch | www.blkonzerte.ch 14 Restaurant Falken Rheinstrasse 21 | 4410 Liestal | www.restaurant-falken.ch 20 TanzBaer Lindenstrasse 1 | 4410 Liestal | www.tanzbaer-ch.jimdofree.com Familienveranstaltungen LiestalKultur ist eine Publikation der Stadt Liestal. LiestalKultur erscheint fünf Mal pro Saison in Doppelausgaben: September/Oktober, November/Dezember, Januar/Februar, März/April, Mai/Juni. LiestalKultur wird mit dem Magazin LiMa in 18 Gemeinden verteilt und liegt auch separat an vielen Orten im öffentlichen Raum auf. Redaktion: LiMa Magazin, Isabelle Pryce, Rathausstrasse 66, Liestal, 079 298 01 41, liestalkultur@lima-magazin.ch MühlegasseRathausstr. Fischmarkt Zeughausplatz Rheinstrasse Bahnhofstrasse Gasstrasse Rebgasse Seestrasse Emma HerweghPlatz Oristalstrasse Bahnhofplatz Poststrasse Wasserturmplatz Kanonengasse BüchelistrasseObergestadeckweg Burgstrasse Kasernenstrasse Gerbergasse Gestadeckplatz RosenstrasseSchleifewuhrweg Neuweg Rosenstrasse Nonnenbodenweg Schützenstrasse Postplatz Soodweg Kantinenweg Fliederweg 5 6 3 2 14 8 7 10 1912 14 16 18 15 20 P P P P P P PP P PP P P P P P P P P 21 DEZEMBER Datum Zeit Ort Zahl s. Plan Veranstaltung DO 8 19.30 Uhr
FR 9 15 Uhr
19.30
SA 10 20 Uhr
DI 13 19 Uhr hebdi 21
MI 14 14– Museum.BL
16.30 Uhr
FR 16 18.30 Uhr
FR 16 20
Bitte informieren Sie sich auf den unten angegebenen Internetseiten.

Der

Öffnungszeiten

Fr.

LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 – 55 –Erster Kunstmarkt mit regionalen Kunstschaffenden Freitag, 18. November bis Sonntag, 27. November 2022 Leerguthalle Ziegelhof, Meyer-Wiggli-Strasse 1 (neben Eingang Hebdi-Kletterhalle) 54
Eintritt ist für alle Besucher gratis Weitere Infos unter www.artliestal.ch
18.11.2218 – 21 Uhr Vernissage Sa. 19.11.2211 – 16 Uhr So. 20.11.2211 – 16 Uhr Mo. 21.11.2217 – 20 Uhr Di. 22.11.2217 – 20 Uhr Mi. 23.11.2217 – 20 Uhr Do. 24.11.2217 – 20 Uhr Fr. 25.11.2217 – 21 Uhr Sa. 26.11.2217 – 23 Uhr Kulturnacht Lichtblicke So. 27.11.2211 – 16 Uhr www.palazzo.ch Kommen Sie vorbei! Advent in Ihrem Theater Palazzo mit: bühne liestal SongwriterCircle Chinderland Konzert mit Ueli Schmezer Ueli Schmezer’s MatterLive SuppArt Pink Pedrazzi Philipp Galizia Lowtech Magic Die Nachbarn Guy Krneta

Die Besichtigung ist eine wichtige Grundlage für eine seriöse Immobilienbewertung. Die erfahrenen Schätzer*innen von Lavalur beurteilen Lage, Zustand und Potenzial vor Ort.

Welchen Wert hat meine Liegenschaft?

Mit dieser Frage werden Immobilienbesitzer in verschie denen Lebenssituationen konfrontiert, sei es beim Kauf oder Verkauf, einer Schenkung, Erbteilung oder Scheidung. Fundierte Antworten liefert eine Verkehrswertschätzung. Dazu gehört eine Besichtigung des Objekts durch eine Fachperson für Immobilienbewertung.

«Meine Leidenschaft für Immobilien erwachte bereits vor langer Zeit. Vor mehr als 40 Jahren im Romanisch sprechenden Münstertal. Auf alten Fotos sieht man mich schon damals mit Maurerkelle und Überkleid eine Stützmauer reparieren,» erzählt Christina Aenishänslin. In Liestal betreibt sie die Firma Lavalur. Im Auftrag ihrer Kundinnen und Kunden erstellt sie Marktwertgutachten für Einfamilienhäuser, Stockwerkeigentum und Renditeliegenschaften, auch Verkehrswert-Schätzungen genannt.

So wie Christina Aenishänslins Leidenschaft für Immobilien hat auch ihr Firmenname LAVALUR seinen Ursprung im Rätoromanischen. Sie hat ihn mit Bedacht ausgewählt, denn er umschreibt ihre Tätigkeit und ihr Credo in einem. «La valur» bedeutet gleichzeitig «Wert» wie auch «Wertschätzung». «Wir haben grossen Respekt vor unserer Aufgabe und sind uns unserer Verantwortung bewusst,» betont Christina Aenishänslin. Ihre Kundschaft ist auf fundierte und rechtssichere Verkehrswerte angewiesen, geht es doch bei Immobiliengeschäften immer um grosse Beträge.

Die professionelle Schätzung von Werten ist das eine, persönliche Wertschätzung aber genauso wichtig. Wertschätzung bringt Lavalur ihren Kunden u.a. bei den Terminen entgegen: Besichtigungen sind gerne auch abends oder am Samstag möglich. Die Gutachten beleuchten alle wertrelevanten Aspekte und werden der Kundschaft ausführlich erläutert, damit sie ihren Entscheid mit Sachverstand fällen kann.

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LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 – 57 –Duschverglasungen Glasabdeckungen Spiegel Spezialgläser Acrylglas Expressfertigungen Reparaturservice Montageleistungen Lieferservice Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne! W. Wolfgang AG Bächliackerweg 14, Frenkendorf, T 061 906 85 85 info@glasbauwolfgang.ch www.glasbauwolfgang.ch Notfallnummer für Reparaturen ausserhalb der Geschäftszeiten: 079 644 08 71 Weiherstrasse 12, 4416 Bubendorf Andlauring 30, 4147 Aesch Für jeden Bedarf die passende Mulde. Bestellungen auch online unter www.ezbag.ch/muldenbestellung 4411 Seltisberg • Zimmerei • Schreinerei • Bedachung • Parkett • Küchenbau www.buergin-holzbau.ch

Heidi Glaser macht keine halben Sachen

Freudiges Strahlen erfüllt ihr Gesicht, als Heidi Glaser durch ihre Ausstellung führt. «Es ist unglaublich schön, wie viele Menschen gekommen sind, um meine Arbeiten anzusehen. Sie können sich ihre eigenen Gedanken zu meinen Bildern machen, sie regen ihre eigene Kreativität an», freut sie sich. Die Kunst von Heidi Glaser trifft den Geschmack der Besuchenden. Viele der Bilder sind verkauft. «Jetzt muss ich wieder intensiv arbeiten», lacht die Künstlerin. Aber ruhig herumsitzen ist ohnehin nicht ihr Ding.

Mit Leib und Seele für die Frauen 40 Jahre lang hatte Heidi Glaser in Liestal ihr eigenes Kosmetikgeschäft, viele Jahre beschäftigte sie jeweils drei lernende junge Frauen bei sich und gab ihre Erfahrung weiter. Aber erst als ihre Schwiegertochter Corinne entschied, ebenfalls auf die Kosmetik umzuschwenken, übergab sie ihr Geschäft mit Freude an die nächste Generation. Dies zu einem Zeitpunkt, an dem andere schon einige Jahre den Ruhestand geniessen. «Ich habe mit Herzblut gearbeitet und ich denke, ich

habe damit viel für die Frauen gemacht», sagt Heidi Glaser und ergänzt: «Meine Kundinnen haben mir oft erzählt, dass ich ihnen helfe, sich schön und selbstbewusst zu fühlen. Das ist ein grosses Kompliment. Ich habe lange zusätzlich Farb- und Stilberatungen gemacht. Ausserdem habe ich viele Frauen ermutigt, ihren Weg zu gehen, zum Beispiel ihren Beruf auszuüben oder etwas Neues zu lernen.»

Entschlossenheit und Energie

Auch Heidi Glaser selbst brauchte durchaus Courage, um ihren Weg zu gehen. Als ihr Sohn in die Schule kam, hatte sie «das Reissen», wie sie erzählt. «Ich wollte selbstständig sein. Ich hatte mal eine Cellulitemassage erhalten und fand das grossartig. Das wollte ich lernen. Aber wo? Damals gab es kein Internet, wo man alles herausfinden konnte. Ich habe – und ich darf das fast nicht erzählen – einfach im Bundeshaus in Bern angerufen», lacht Heidi Glaser. Die Idee war ein Glückstreffer. Die Dame am Telefonempfang verband sie mit einem der Politiker, der in Fribourg eine Schule für Cellulitemassage und Kosmetik betrieb. «Als ich 1974 meinen Salon aufgemacht habe, waren noch andere Zeiten: Eine Frau brauchte damals die Unterschrift ihres Mannes und des Staates, um selbstständig zu werden.

– 58 – LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022
Eigentlich könnte sie gemütlich im Stuhl sitzen und auf ein aktives, erfolgreiches Leben zurückschauen. Aber nicht Heidi Glaser. Sie hat immer einen neuen Plan.
Heidi Glaser entwickelte auch ihre eigene Kosmetiklinie. Archivbild LiMa 2012 Foto: Isabelle Pryce

Eine Besucherin interessiert sich für das Bild «Anfang aller dinge». Es war das erste, das mit der von der Künstlerin selbst entwickelten Technik entstand.

Mein Mann war kein Problem, aber beim Staat waren Wahlen angesagt. Ich habe damals geschrieben, damit ich die Erlaubnis erhalte, aber es ist nie etwas zurückgekommen.» Aufgemacht hat Heidi

«Das Kreative berührt mich sehr. Manchmal weine ich vor tiefer Freude.»

Glaser trotzdem. «Ein Jahr wollte ich mir geben, um zu sehen, ob es läuft. Aber die Frauen in Liestal haben mich richtig überrumpelt.» Besonders stolz ist Heidi Glaser auch auf die eigene Kosmetiklinie, die sie während 25 Jahren zusammen mit einem Labor aufgebaut hat.

Heidi Glaser bleibt nie stehen Sieben Jahre ist es her, dass Heidi Glaser ihr Kosmetikinstitut an Corinne Glaser übergeben hat. Kurz davor hat sie privat noch einmal ihr Glück gefunden. «Einen Sechser im Lotto» nennt sie ihren Partner, mit dem sie seither gerne auf Reisen geht und das Leben geniesst. Aber zusammen wohnen sei kein Thema. Denn zu späten Stunden wird Heidi Glaser aktiv und

malt. Während des Lockdowns 2020 entdeckte sie eine neue Technik für sich und entwickelte diese weiter. «Ich habe gemerkt, dass das Kreative mich sehr berührt, dass ich in die Tiefe gehen muss. Um zwei Uhr morgens entstehen die besten Bilder. Ich bin dann wie in Trance, gehe ganz auf in der Arbeit an den Bildern. Wenn aus dieser Kreativität heraus etwas Schönes entsteht, dann empfinde ich tiefe Freude.»

Die Ausstellung im Martinshof ist vorbei. Heidi Glaser hat schon wieder neue Pläne, wie sie ihre Technik und Motive weiterentwickeln will. Sie lacht: «Ich bin so. Das hört nie auf. Bis ich die Augen zumache.» atelier-sirius.ch ip

Foto: Mimmo Muscio
LEBENSKUNST

Sehr geehrte Damen und Herren

Mein Name ist Silvano Herger und ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin seit vielen Jahren Coiffeur aus Leidenschaft und habe kürzlich den Coiffeursalon am Rösslipatz an der Hauptstrasse 53 in Füllinsdorf übernommen.

Nach einer abgeschlossenen Lehre als Friseur habe ich viele Weiterbildungskurse besucht und eine Ausbildung als Visagist abgeschlossen.

Während einiger Jahre arbeitete ich auch im Artistic-Team von L’Oréal auf der Showbühne, um neue Frisurentechniken kennenzulernen.

– 60 – LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022
Gerne lade ich Sie für ein persönliches Kennenlernen zu einem Glas Prosecco oder einem Kaffee ein. Vereinbaren Sie heute noch Ihren nächsten Coiffeur-Termin. T 076 319 64 46 Neu im Coiffeursalon am Rössliplatz in Füllinsdorf! Als Dankeschön erhalten Neukunden einen Gutschein von 50% auf eine Haarbehandlung nach Ihren Wünschen. Ich freue mich auf Sie! Parkplätze vorhanden. Haltestelle Rössliplatz, Buslinie 75 Aquafit und Aquagym für Schwangere www.gitterlibad.ch Anmeldung: www.gitterlibad.ch Neu in Hölstein

Hausmesse in Therwil:

Im Betten-Haus Bettina in Therwil profitieren Sie während der Hausmesse vom 22. Oktober bis 12. November von vielen Spezialrabatten in allen Bereichen des breiten Produktesortiments. Diverse Ausstellungsartikel erhalten Sie zum halben Preis!

Alles für einen guten Schlaf Seit fast 30 Jahren steht das Betten-Haus Bettina in Therwil mit Kurt Hasenfratz und seinem Team für umfassende Beratung und innovative Lösungen für hochwertigen Schlafkomfort.

Auf perfekte Schlafqualität wird grossen Wert gelegt. Schlaf muss erholsam und entspannend sein; die Lebensqualität hängt wesentlich vom guten Schlaf ab. Eine persönliche und individuelle Beratung ist zentral. Dem Kunden zuhören, um seine Bedürfnisse

bis ins Detail kennenzulernen, ist dem ganzen Team ein grosses Anliegen. Nur so kann ein massgeschneidertes Bettsystem zusammengestellt werden. Wenn gewünscht, gibt es die Beratung auch zuhause vor Ort.

In der aktuellen Ausstellung in Therwil finden Sie alles für einen guten Schlaf: Bettsysteme und die passenden Bettinhalte wie Matratzen, Topper, Einlegerahmen (motorisch oder manuell verstellbar), Duvets, Kissen und Bettwäsche. Auch bei Accessoires und Beistellmöbeln werden Sie fündig. Kommen Sie vorbei!

Betten-Haus Bettina AG Wilmattstrasse 41, 4106 Therwil T 061 401 39 90 www.bettenhaus-bettina.ch Mo 13.30 – 18.30 Uhr

– Fr 9 – 12, 13.30 – 18.30 Uhr Sa 9 – 16 Uhr

Parkplätze vorhanden Tram Nr. 10/17 (Haltestelle Therwil)

22.10.–12.11.2022
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Bettenhaus Bettina
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Im Trend: Boxspringbetten Schubladenbetten und Bettsofas Viele Schweizer Qualitätsbetten Raumspar- und Etagenbetten Matratzen aller Top-Marken Lattenroste in allen Ausführungen Grosse Auswahl an individuellen Komfortbetten mit Höhenverstellung
LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 – 61 –

Liestal bei Nacht

Wie gefallen unseren Einwohnerräten und Einwohnerrätinnen Liestals Abendstunden? Was bringt sie ins Schwärmen?

Kultur an den Nagel hängen?

Der zerzauste und etwas desolate Zustand des Kulturnagels, mit dem ich posiere, widerspiegelt für mich keineswegs den Zustand der Qualität und Vielfalt des Angebots in Liestals Abendstunden. Das gefüllte Robidogsäckli, das daneben lag, schon gar nicht. Vielmehr zeigt es die Veränderung der Informationsquellen. Webseiten und soziale Medien übernehmen die Werbung… Liestal aktuell und das LiMa als Printmedien ebenfalls. Wer sich fleissig orientiert im Angebot, findet Perlen erster Güte, unabhängig davon, zu welcher Altersgruppe man gehört oder ob Musik, Wort, museale Inhalte oder Kombinationen bevorzugt werden. Manchmal klein und fein, manchmal laut und gut besucht, es gibt alles. Ich freue mich, dass bald wieder die Lichtblicke stattfinden. Die hänge ich bestimmt nicht an den Nagel.

Die Fasnacht!

Dann verwandelt sich Liestal. Endlich gibt es wieder die Fasnachtskeller voller fröhlicher Leute und unterhaltsamer Musik. In den Gassen und auf den Plätzen gibt es Stände mit kulinarischen Stärkungen. Man hat Zeit, man trifft sich, ja, ich habe viele Bekannte, die ich nur an diesen Tagen sehe, einmal im Jahr, aber das ist jeweils wunderbar. Fazit: Ich komme ins Schwärmen. Und wenn keine Fasnacht ist? Dann bin ich selten Nachtschwärmer in Liestal. Meine Söhne sind es jetzt eher.

In heissen Sommernächten sind sie nach dem Arbeiten oder Fussballspielen wohl in den Gartenrestaurants und -bars unterwegs. Nach den vielen Nächten während 35 Jahren, in denen ich als Feuerwehrmann im Einsatz durch Liestal «geschwärmt» bin, reicht mir heute nachts die Gemütlichkeit zuhause.

Sibylle Schenker, Fraktion Grüne
– 62 – LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 Foto: ip Foto: ip AUFFALLEND MEHR… ÜBERDACHUNG CARPORTS PERGOLAS EINGANGSBEREICHE Wahl Glas- und Metallbau AG Lausenerstrasse 20 4410 Liestal T 061 926 90 20 www.wahl-ag.ch

In dieser Rubrik äussern sich die Liestaler d SPund zueinem

Einwohnerratsfraktionen Grüne, SVP, FDP, Die Mitte/EVP/glp, und SP und zu einem aktuellen Thema.

Bald wieder Nachtschwärmen

Nachtschwärmen im Stedtli in den wilden 70ern und 80ern: Manche starteten mit einem Apéro in der Hotelbar des alten «Engel». Danach die erste Entscheidung: Für die Pizza entweder ins «Engeli» nebenan oder in die «Fahne» zu Schiffi und Fra. Die nächste Entscheidung folgte: runter in die Fahne-Bar zu Peti, rüber in die Stedtli-Bar zu Pia oder rauf in die Braui-Bar zu Moni? Der Schluss des Nachtschwärmens war jedenfalls klar: Abtanzen im «Clöb», und dann ein warmer Wurstweggen beim Früharbeiter Pauli Finkbeiner.

Heute besteht mangels Angeboten kein grosser Entscheidungsdruck. Schade. Hoffnung bringt jedoch die «Schützenstube». Dem Vernehmen nach soll ein neuer Pächter die Stedtli-Bar wieder eröffnen. Liestal, Du hast es bald wieder ein bisschen gut.

Liestals späte Stunden

Obwohl Liestal nicht als Zentrum von Partys und nächtelangem Durchfeiern gilt, gibt es anderes, was ich an den dunklen Stunden hier schätze. Gemütlich, veranstaltungsreich und familiär sind dabei Ausdrücke, die mir persönlich aufleuchten. In einer gemütlichen Runde etwas trinken oder an ein Konzert im Guggenheim gehen und dabei die Liestaler Familie, also viele vertraute Gesichter, antreffen.

Klar habe auch ich schon gedacht, es könnte «mehr laufen». Dabei wird uns wohl auch die Nähe zur Stadt zum Verhängnis. Aber genau dorthin kann es einen ziehen, wenn man den «anonymeren» Ausgang sucht. Diesen kann und muss Liestal als Stedtli nicht zwingend bieten. Manchmal feiern wir auch hier gewaltig, wie an der Fasnacht oder am Stadtfest. Wir können eben beides und fühlen uns in der ungezwungenen, persönlichen und ruhigen Atmosphäre daheim.

Fiktiver Brief ins Ausland

«Natalia, wenn Du das nächste Mal kommst, wirst Du Liestal nicht wiedererkennen. Seit der neue Runde-Tisch «Gastro-KMU» gegründet wurde, hat es in der Flaniermeile Rathausstrasse sowie in den umliegenden Strassen und auf den Plätzen schmucke Bars, Läden, teils kombiniert mit Cafés, und florierende Restaurants. Du kannst es kaum glauben, da bleiben viele nach Feierabend und verweilen bis in den späteren Abend. Leute aus den umliegenden Gemeinden kommen, weil es hier für alle etwas gibt und sie nach dem Kulturbesuch auf einen Schlummertrunk bleiben können. Man trifft sich hier und man kann auch tanzen gehen. Die Lebendigkeit der Mittagspause trifft man nun auch am Abend an. Ich freue mich, wenn wir bald gemeinsam durch die Gassen schwärmen können.»

ARGUMENTE
Foto: ip
Yves Jenni, glp, Fraktion glp/EVP/ Die Mitte
LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 – 63 –
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– 64 – LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 Gärtner/in: Dein Beruf? Lerne den vielfältigen Beruf kennen. Informationen zu Schnuppertagenim Bildungszentrum und Schnupperlehren in Betriebenunter www.bz-gmbb.ch. Verein Gerberstrasse 27 – das Angebot in LiestalANDERE Der gemeinnützige «Verein Gerberstrasse 27» hat das Ziel, VERANSTALTUNGEN und Ausstellungen zu organisieren, zu fördern und MENSCHEN ZUSAMMEN zu BRINGEN. Dazu stehen die RÄUMLICHKEITEN der Öl und Choscht Bar beim alten Gstadeckplatz der Öffentlichkeit breit gefächert und kostengünstig zur Verfügung. SCHRÄGES und Schrilles findet Platz, POP UP STORES, Fördergruppen, Coachings und SPANNENDE IDEEN aller Art. Funktionell eingerichtete RÄUME und eine professionelle kleine Küche für SITZUNGEN und Meetings, Kochkurse, WORKSHOPS oder gemütliche ABENDESSEN unter Freunden. Sende uns eine Email und erzähl uns Dein Vorhaben. info.liestal@oelbar.ch | www.oelbar.ch • RoadundGravel Bikes • Radsportbekleidung • Werkstatt • Coffee • Ausfahrtenund Events rocketcycling.ch Gasstrasse 14 | Liestal Cyclingisnotonlyasportit’salivestyle
LiMa 90 – Ausgabe 5, 2022 – 65 –LiMa HAST DU MUT? DU BRINGST KNOW-HOW IM TIEFBAU UND SUCHST EINE NEUE HERAUSFORDERUNG? WIR BIETEN DIR EIN SUPER TEAMKLIMA UND EINEN TOLLEN JOB ALS INGENIEUR/-IN TECHNIKER/-IN WIR SCHENKEN VERTRAUEN. Sutter Ingenieur- und Planungsbüro AG sutter-ag.ch ARBOLDSWIL / LAUFEN / LIESTAL / NUNNINGEN / REINACH küchen SCHREINEREI www.joekuechen.ch 061 941 14 91 Küchen Einbauschränke Fenster Badezimmermöbel Innenausbau Türen aller Art Für Sie auf Mass gefertigt: An- und Verkauf Grosse Auswahl an Fahrzeugen Fahrzeugreparaturen aller Hersteller Fahrzeugservice aller Hersteller Klimaanlage Unterhalt und Service Karosseriearbeiten Autopflege Hol- und Bringservice Ersatzfahrzeuge Autocenter am Altmarkt in Liestal Kasernenstrasse 74, Liestal T 061 923 35 35, F 061 923 35 36 garage.niggli@bluewin.ch www.autocenter-niggli.ch

Willi Näf, satirischer Redner und Schreiber, Bubendorf, www.willinaef.ch

Hansruedi und ich

Hansruedi und ich haben uns ein einziges Mal getroffen, vor 25 Jahren. Der Koch hatte damals 15 Punkte bei Gault Millau. Er trägt Schuhgrösse 51, kein Witz. 2016 haben wir auf facebook angedockt. So haben wir aus der Ferne mitbekommen, was beim Andern so geht. Anfang Mai aber erregt Hansruedi meine Aufmerksamkeit. Mit einem Foto aus San Diego, USA, an der Grenze zu Mexiko. Er macht sich auf zur kanadische Grenze. 4265 km gen Norden. Zu Fuss.

Ich bin natürlich mitgereist. Auf facebook, inst agram und nefs.ch. Hitze, Kälte, Höhenmeter, Klapperschlangen, Waldbrände, volle Kanne. In der Mojave-Wüste, 35 Grad im Schatten, sieht Hansruedi aus wie der Alpöhi. Am Mount Whitney, 4421 Meter über Meer, wie Räuber Hotzenplotz. Am 29. Juli postet Hansruedi ein Foto vom Donner Lake. Ich stutze – und schreibe ihm: «Donner Lake, wow. Die Donner-Geschichte erzähle ich in meinem neuen Buch. Gratulation zu deinem Gewaltsmarsch, den ich staunend mitverfolge. Du bist zäh!»

Es ist der erste direkte Kontakt seit 1997, und da schau her, zwei Tage darauf schreibt Hansruedi zurück: «Ich habe dein Buch grad heruntergeladen und lese es, wenn ich abends in meinem kleinen Zelt liege.» Sechs Wochen später kommt er in Seattle an, nach viereinhalb Monaten auf Wanderschaft, ein Barbier verwandelt den Räuber Hotzenplot z wieder zurück in den Hansruedi. «Ich verneige mich!», schreibe ich, und er antwortet: «Danke! Ich habe übrigens dein Buch unterwegs fertig gelesen und bin begeistert. Ich hatte Hühnerhaut. Danke für dieses Werk!»

So sind wir zusammen gereist, Hansruedi und ich. Ich mit ihm durch die US A, er mit mir durch meine Geschichten, abends in seinem Zelt in den Rocky Mountains, allein, aber nicht einsam. Ich bekam ja schon Fotos meines Buches aus der Karibik, aber das hier schlägt alles. Und das Beste war dieses Mail von ihm: «Weisst du, was interessant ist? Ausgerechnet vor der Überquerung des Donner Pass hatte ich eine unglaubliche Krise. Aber dann habe ich deine dramatische Donner-Geschichte gelesen – meine Krise war lächerlich!»

Ich schimpfe oft über social media. Aber hier möchte ich auch mal danke sagen.

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