seminar.inside Nr. 2, Juni 2020

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Ausgabe 2 · Juni 2020 · 16. Jahrgang · CHF 8.–

seminar

Das Magazin für erfolgreiche Weiterbildung und Meetings

FOKUS enZusamm arbeit WIRTSCHAFT: In Krisenzeiten fallen die Masken SUPPORT: Kommunikation in Corona-Zeiten

«Stress als System verstehen!» Alexander Haener | Resilienz-Experte und Mediator


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Hier kommen Sie weiter, hier trägt Ihre Denk- und Lernzeit Früchte.

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Im Ländli 16, 6315 Oberägeri 041 754 91 11, info@hotel-laendli.ch www.hotel-laendli.ch

Autobahn A 4a/E 41 – Ausfahrt Baar, Richtung Ägeri – Unterägeri – Oberägeri – Strasse Richtung Sattel

SBB bis Bahnhof Zug – ZVB-Bus bis Station Oberägeri (Umsteigen in Oberägeri)

Die unvergleichliche Lage am Ägerisee, der Blick in die Zentralschweizer Berge und die modernen und hellen Tagungsräume bieten die idealen Voraussetzungen für das Gelingen Ihres Seminars.


EDITORIAL

Gemeinsam? Jetzt erst recht! Covid-19 hat uns separiert. Im Privatleben, vor allem aber im Berufsalltag. Jede und jeder für sich. Und Englisch sprechen jetzt definitiv alle. Um Schlagworte wie Lockdown, Homeoffice, Social Distancing und Contact Tracing kommt niemand mehr herum. Inzwischen werden die von den Behörden getroffenen Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie nach und nach gelockert. Die Gefahr, die von diesem heimtückischen Virus ausgeht, scheint zumindest momentan einigermassen berechenbar zu sein. Untereinander Abstand halten bleibt indes angesichts der Übertragungsgefahr weiterhin angesagt. Zwei Meter, aktuell. Abstand halten. Unter diesem Aspekt wurden viele von uns in den vergangenen Wochen und Monaten ins Homeoffice verbannt – und haben dessen Annehmlichkeiten entdeckt: kein Arbeitsweg, kein Pendlerstau, zeitlich flexibles Arbeiten und vereinfachte Koordination von beruflichen und privaten Bedürfnissen. Dabei haben viele mit der Zeit aber auch die Schattenseiten des Homeworkings kennengelernt, vermissen die persönlichen Kontakte zu den Mitarbeitenden, fühlen sich irgendwie abgehängt, einsam. Bei all dem ist die Gefahr gross, in eine Einzelkämpfermentalität zu verfallen. Aber genau das wäre die falsche Konsequenz, mahnt Ulrike Stahl. Die Autorin des FokusArtikels «Das WIRus im Virus» auf den Seiten 8 und 9 in dieser Ausgabe bricht aus Überzeugung eine Lanze für die Zusammenarbeit: «Das Wir-Gefühl und die darauf basierende Kollaboration sind das beste Mittel, um Veränderungen und Krisen erfolgreich zu meistern.» Ulrike Stahl zeigt in ihrem Beitrag auf, was Unternehmen, Führungskräfte und überhaupt wir alle tun können, um das neue Wir-Gefühl zu fördern. Jede Krise bietet auch Chancen. Sie zu entdecken, aktiv zu entwickeln und erfolgversprechende Lösungen zu finden funktioniert nur gemeinsam. Einzelkämpfer und Silodenken sind definitiv out. In diesem Sinn wünschen wir Ihnen eine inspirierende Lektüre mit der vorliegenden Ausgabe von seminar.inside! Peter Büchel, Chefredaktor

Harald Fessler Herausgeber

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Daniel Labhart Geschäftsführer

Peter Büchel Chefredaktor


Folgen Sie uns auf

06_Coverstory 06_«Warum ein Backofen kein Burnout hat» Alexander Haener

08_Training | Coaching | Weiterbildung

IMPRESSUM 16. Jahrgang, 2020, www.seminarinside.ch Preis Jahresabo: CHF 28.– Herausgeber: Harald Fessler, 9434 Au harald.fessler@bluewin.ch Chefredaktion: Peter Büchel redaktion@seminarinside.ch Verlag und Anzeigenverkauf: Inside Marketing GmbH Tannhalde 2, 9545 Wängi

08_Fokus: Zusammenarbeit Das WIRus im Virus – Kollaboration ist wichtig

Telefon +41 52 366 21 41 info@seminarinside.ch, www.seminarinside.ch Daniel Labhart (Geschäftsführer) dl@insideonline.ch Renata Labhart (Sales & Marketing) rl@insideonline.ch Harald Fessler (Sales) hf@insideonline.ch Layout/Grafik: Jörg Schelling

10_Innere Stabilität in bewegten Zeiten 11_Führung im Home-Office 12_MEHR-WERTschätzung 13_Distance Learning für Management und Sprachen 14_Nachfolgerin/Nachfolger gesucht 15_NEXT – so nah wie möglich, so fern wie nötig! 16_Gebrauchsanweisung Kunde: Mehr Erfolg im Verkauf 17_Krisen mit LEGO® SERIOUS PLAY® meistern

www.marktfeuer.de Cover: Fotograf: Daniel Schmuki, Druck: international media solutions IMS AG www.imsag.ch Erscheinungsweise: 4x jährlich (März, Juni, September, Dezember) Die Wiedergabe von Artikeln, Bildern und Inseraten, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit Genehmigung der Redaktion oder der entsprechend erwähnten Autoren oder Fotografen erlaubt. Dies gilt auch für die Aufnahme in elektronische Datenbanken, Internet und die

18_Aus der Wirtschaft In Krisenzeiten fallen die Masken

Vervielfältigungen auf CD-ROM. Für unverlangte Zusendungen und Manuskripte lehnen Redaktion und Verlag jede Haftung ab.

20_Trainerpraxis 6 Thesen zur Erwachsenenbildung der Zukunft

© seminar.inside

21_Weiterbildung A-Z

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INHALTSVERZEICHNIS_5

22_Seminarlokalitäten

28_Support

Bild: Barco

22_Grimselwelt 23_SeminarHotel am Ägerisee 24_Resort Collina d‘Oro 25_SEEDAMM PLAZA 26_Hotel Villa Honegg 27_Geneva Business Center

28_Audiovisuelle Kommunikation in Corona-Zeiten

News 30_LED-Videowände von INFiLED jetzt auch in der Schweiz 30_«NoHander»: Handloses Türöffnen mit dem Fusstüröffner 30_Neue Lösung zur Videokommunikation im Businessbereich

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COVERSTORY_6

Warum ein Backofen kein Burn-out hat Wie der Backofen kann auch unser Stresssystem überhitzen. Aber während wir das Funktionsprinzip eines Backofens verstanden haben, fehlt uns für unser Stresssystem die Betriebsanleitung. Höchste Zeit für ein effektives Stressmanagement!

Stellen Sie sich vor, Sie backen einen leckeren Kuchen. Nachdem Sie alle Zutaten sorgsam vermengt haben, heizen Sie den Backofen auf die angegebene Temperatur vor und backen den Kuchen. Danach entnehmen Sie das wohlriechende Gebäck dem Ofen. Anschliessend schalten Sie den Backofen wieder aus. Wieso gelingt Ihnen das Kunststück des Kuchenbackens? Unter anderem, weil Sie das Funktionsprinzip eines Backofens verstanden haben. Sie kämen niemals auf die Idee, den Ofen über Wochen, Monate oder gar Jahre auf hoher Temperatur laufen zu lassen. Wieso nicht? Ihnen wäre bewusst, dass das Gerät bereits nach kurzer Zeit überhitzen würde und kaputtginge. Sie haben gelernt, das Gerät optimal zu nutzen. Dauerstress macht krank Unser Stresssystem funktioniert analog dem System des Backofens. Natürli-

cherweise sichert es uns in Gefahrensituationen das Überleben. Bei Gefahr greift das Stresssystem auf verschiedenen Ebenen in unsere Körperfunktionen

ein. Ähnlich wie der Backofen laufen wir in Stresssituationen, aufgrund diverser ausgeschütteter Hormone, heiss. Wir sind bereit für «Kampf oder Flucht». Leider unterscheidet unser Gehirn aber nicht zwischen realen, lebensbedrohenden Situationen und subjektiv empfundenen Problemen und Ängsten. Somit reagiert unser Körper ähnlich auf den Angriff eines Messerstechers wie auf eine finanzielle Notlage oder auf Be-

ZWEITER «NOSTRESS» KONGRESS BASEL Seit einigen Wochen erleben wir weltweit, was es heisst, wenn einschneidende Veränderungen unseren Alltag prägen. Am zweiten «NoStress» Kongress werden sich die Referenten am 18. September 2020 im Grand Casino Basel auf die Chancen und Möglichkeiten konzentrieren, die diese historische Situation für uns als Gesellschaft und für jeden individuell bereithält. In seinem Referat «PowerCharge» erklärt Alexander Haener, wie wir schnell und effizient unseren persönlichen Akku laden können. Der Zufriedenheitsforscher Dr. Reto Odermatt arbeitet aktuell an der Studie «The Economics of Happiness», die sich mit der Frage beschäftigt, ob Glück überhaupt messbar ist. Rückenschmerzen gehören zu extrem belastenden Stressoren. Daniel Otmar schlägt als Rücken- und Faszienspezialist eine Brücke zwischen der Psyche und dem Körper. Mario Grossenbacher erklärt, wie wir durch Resilienz ein entspannteres, glücklicheres und gelasseneres Leben führen können. Diana Roth geht als Personalfachfrau spezifisch auf das Thema Work-Life-Balance in der heutigen Arbeitswelt ein. Zum Abschluss wird Dr. Daniele Ganser aufzeigen, wie wichtig ein achtsamer Umgang mit den Medien für unsere Resilienz und unser Wohlbefinden ist. www.nostress-kongress.ch

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COVERSTORY_7

EEG-Messung bei normaler Aktivität. Rot heisst hohe Aktivität

EEG-Messung bei Entspannung durch tiefe Atmung. Grün entspricht

beziehungsweise hoher Energieverbrauch.

mittlerer Aktivität, Blau signalisiert tiefe Aktivität beziehungsweise geringeren Energieverbrauch.

ziehungsprobleme. Wie der Backofen auch ist unser Stresssystem auf einen kurzfristigen Einsatz ausgelegt. Ein langfristig hoher Stresslevel macht auf Dauer krank. Diagnostik liefert wertvolle Daten Bedienungsanleitungen sind eine tolle Sache. Sie erleichtern den Umgang mit Geräten, helfen, diese optimal zu nutzen, und verhindern Defekte durch unsachgemässe Bedienung. Wir hingegen werden bei Geburt ohne Dokumente ausgeliefert. Wir müssen den gesunden Umgang mit unserem Körper erlernen. Zur Unterstützung dessen ist die Diagnostik eine hilfreiche Errungenschaft der Medizin. Insbesondere Stress lässt sich leicht messen. Dazu eignen sich Parameter im Blut, Aktivität im Gehirn (EEG) oder die Herzratenvariabilität (HRV). Was bringt es, Stress im Körper zu messen? Die ermittelten Daten geben Aufschluss über unsere Energiereserven, Mangelzustände oder Werte ausserhalb der Norm. Anhand der Erkenntnisse kann ein individueller Massnahmenplan zum Stressmanagement erstellt werden.

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Praktikables Stressmanagement Lässt sich Stress abschalten? Der ON/ OFF-Schalter unseres Stresssystems ist der Atem. Durch flache, schnelle Atmung lässt sich der Stresslevel nach oben pushen. Eine langsame, tiefe Atmung reguliert den Stresslevel über das Hormonsystem nach unten. Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Stress beeinflussen durch Atmen. Im Stressmanagement kann diese Methode effektvoll in verschiedene Aktivitäten wie Spazierengehen, Entspannungsübungen, Achtsamkeitsübungen integriert werden. Das Ziel von Phönix Resilienz ist es, den Stress nicht mehr als Feind des Körpers zu bekämpfen, sondern auf eine entspannte Partnerschaft mit Stress hinzuarbeiten – vorzugsweise in Referaten und Seminaren für Firmen, aber auch in Einzeltrainings.

Alexander Haener, Resilienz-Experte und Mediator, beschäftigt sich seit einem Burn-out als er 30 war intensiv, mit den Themen Stress und Resilienz. Er hat sich die Frage gestellt, wie er damals in die Krise geriet und welche Ressourcen und Fähigkeiten geholfen haben, diese schwierige Lebenssituation zu meistern. Seit über fünf Jahren ist er als Referent zu den Themen Stress und Resilienz unterwegs und arbeitet als Resilienz-Trainer und Mediator. Er unterstützt Menschen, ein authentisches und glückliches Leben zu führen.

Phönix Resilienz Alexander Haener Unterrotenweg 7 4208 Nunningen Tel.: +41 78 880 34 91 aha@phoenix-resilienz.ch www.phoenix-resilienz.ch www.blutcheck.ch


FOKUS: ZUSAMMENARBEIT_8

Das WIRus im Virus Meetingverbot, Homeoffice, Kurzarbeit. Fehlende technische Mittel, Distanz und reduziertes Zeitbudget. Drei Bedingungen und drei Ursachen, die Zusammenarbeit gerade massiv erschweren. Dabei ist der Impuls für Solidarität und ein neues WIR das wichtigste Geschenk, das uns die aktuelle Situation macht.

Jetzt heisst es Ausprobieren, Optimieren und Lernen.

Wir müssen die Chance nur wahrnehmen! Denn genau hier steckt das Potenzial, das uns in schwierigen Zeiten hilft, Stabilität zu schaffen, Möglichkeiten zu erkennen und zu ergreifen oder schlichtweg das Überleben zu sichern. Die Mitarbeiter aktiv in die Bewertung der Situation und die Lösungssuche einzubeziehen, ist wichtiger denn je: für Unternehmen, Führungskräfte und für die Mitarbeitenden.

2. Führungszirkel initiieren, in denen sich die Führungskräfte austauschen und im Umgang mit der aktuellen Situation gegenseitig unterstützen können. 3. Innovationsmethoden nutzen, um die verschiedenen Perspektiven zusammenzubringen. Jetzt ist Zeit für den Einsatz von Design Thinking oder Design Sprints. Auch das geht online.

2. Zum Kollaborations-Dirigenten werden. Sorgen Sie für Abwechslung in Ihren Meetings und nutzen Sie Strukturen, die den Austausch fördern und gleichzeitig die Selbstwirksamkeit erhöhen. Ganz besonders eignen sich dafür Methoden die als Liberating Structures bekannt sind. Sie sorgen dafür, dass die Beteiligten sich einbezogen und beteiligt fühlen. Damit können nicht nur schnell neue Ideen oder Strategien entwickelt werden, sie fördern auch das Bewusstsein für die eigene Handlungsfähigkeit. Die Methoden sind leicht zu erlernen, brauchen nur etwas Übung.

Was Unternehmen jetzt tun können 1. Begegnungsmöglichkeiten schaffen über Team- und Abteilungsgrenzen hinweg. Ein Zukunfts-Café funktioniert auch in Zeiten physischer Distanz. Hier tauschen sich Teilnehmer in wechselnden Kleingruppen per Videokonferenz zu einer vorgegebenen Frage aus. Daraus entsteht das Gefühl von Verbindung sowie Zugehörigkeit und ein gemeinsames Verständnis einer Situation.

Was Führungskräfte jetzt tun können 1. Nicht am Tool und an der Bequemlichkeit scheitern. In vielen Firmen sind die Voraussetzungen für Online-Zusammenarbeit noch nicht geschaffen oder die Mitarbeiter noch nicht in der Lage, damit umzugehen. Überlegen Sie gemeinsam, welche Möglichkeiten Sie haben und welche teilweise auch frei verfügbaren Tools in Frage kommen. Auch in einer Telefonkonferenz kann man sich austauschen.

3. Psychologische Sicherheit bieten. Sorgen Sie in unsicheren Zeiten ganz besonders für psychologische Sicherheit. Es geht um den Glauben, dass man nicht bestraft oder blossgestellt wird, wenn man Ideen, Fragen, Bedenken oder Fehler anspricht. Kommunikation ist eine komplexe Angelegenheit. Wir senden unsere Botschaft nur zu einem kleinen Anteil über die Worte. Der Grossteil der Information fliesst über Stimme und Körpersprache. Je nachdem, welchen Kommunikationsweg wir

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FOKUS: ZUSAMMENARBEIT_9

heraus, wie Sie den Dialog wieder herstellen.

Kollaboration ist wichtiger denn je: für Unternehmen, Führungskräfte und für die Mitarbeitenden.

wählen, geht ein grösserer oder kleinerer Teil der Information verloren. Das kann leicht zu Missverständnissen führen. Machen Sie sich und Ihren Mitarbeitern die Fallstricke von Remote-Kommunikation bewusst und plädieren Sie dafür, besonders achtsam zu sein. Behalten Sie im Blick, dass das Gefühl ignoriert zu werden, oft noch schlimmer ist, als kritisiert zu werden.

auf diesen Stuhl setzen und dem WIR eine Stimme geben. Durch das Verlassen des Ich-/Du-Fokus nehmen wir statt einer polarisierenden Sichtweise eine übergeordnete Perspektive ein, die uns hilft, neue, gemeinsame Lösungen zu finden. Fragen Sie auch sich selbst immer wieder, was würde das WIR zu meiner Vorgehensweise sagen?

4. Informationsfluss und Transparenz fördern. Kommunizieren Sie mehr statt weniger, auch wenn es Zeit und Mühe kostet. Teilen Sie Ihr Wissen. Stellen Sie Fragen. Wählen Sie Tools, die Informationen für möglichst viele verfügbar machen und die gleichzeitig den Austausch dazu fördern, weil direkt kommentiert werden kann, wie zum Beispiel bei Slack. Schaffen Sie Transparenz, indem Sie ein Team-Kanban-Board für die Aufgabenverwaltung einführen. Online-Tools dafür sind beispielsweise Trello oder Factro.

Was wir alle tun können 1. Kommunikation pflegen. Lassen wir die physische Distanz nicht zur sozialen Distanz werden. Dass wir miteinander reden können – auf welchem Weg auch immer – macht uns zu Menschen. Kollaborative Gesprächspartner zeichnen sich dadurch aus, dass sie andere aktiv zu deren Meinung und Ideen befragen, gut zuhören und ihr Wissen aktiv teilen. Das ist uns nicht in die Wiege gelegt, sondern bedarf besonderer Aufmerksamkeit. Ob Kommunikation funktioniert, lässt sich leicht überprüfen mit der Frage: Sind wir noch im Dialog? Wenn Sie den Eindruck haben, dass das nicht der Fall ist, fragen Sie sich, ob Sie selbst etwas ändern können. Und wenn nicht, bringen Sie diese Frage in das Gespräch ein und finden Sie gemeinsam mit Ihrem/Ihren Gesprächspartner/n

5. Sich selber und Meetings regelmässig mit dem WIR-Stuhl prüfen. Geben Sie dem WIR eine Stimme, indem Sie einen WIR-Stuhl einführen. Während eines Meetings kann sich jeder Teilnehmer zu jedem Zeitpunkt

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2. Geber-Mentalität leben. Gerade jetzt erleben wir, dass Geben erfüllt und glücklich macht. Wenn wir geben, wirkt das gegen das Gefühl, machtlos zu sein und nichts tun zu können. Gleichzeitig können wir uns dabei vorstellen, welche positiven Gefühle wir damit bei anderen auslösen und das erzeugt ein positives Gefühl für uns selbst. Geben und Nehmen ist ein soziales Grundprinzip und fördert das WIR. 3. Mildernde Umstände gewähren. Wir alle werden gerade aus unserer Komfortzone geschubst. Wir befinden uns in der Wachstumszone. Erwarten Sie nicht, dass jetzt alles sofort perfekt funktionieren muss. Geben Sie sich selbst und anderen «mildernde Umstände». Damit machen wir uns alle das Leben leichter und fördern das Bewusstsein für gemeinsame Erfolge.

ZUR AUTORIN Ulrike Stahl ist eine gefragte Rednerin – auf der Bühne und online – Autorin und Expertin für Zusammenarbeit und das neue WIR im Business. Sie moderiert live oder remote Zukunfts-Cafés sowie Meetings mit Liberating Structures. www.ulrike-stahl.com Das Buch zum Thema: Ulrike Stahl: «So geht WIRTSCHAFT! Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ.» metropolitan Verlag. 168 Seiten, 19.95 Euro. ISBN 978-3-96186-001-2


TRAINING I COACHING I WEITERBILDUNG_10

Resilienz: Stärke in der Krise

Innere Stabilität in bewegten Zeiten

Bis wir nach dem Lockdown einen Zustand erreicht haben, den wir als «normal» empfinden, wird es noch ein weiter Weg sein. Und jeder und jede bestimmt die Qualität des Eigenen selbst.

Innere Stabilität weist den Weg durch die Krise Viele haben ihre Unbeschwertheit verloren. Keiner von uns hat je etwas Vergleichbares erlebt und kann auf Erfahrungen zurückgreifen. Jeder geht diesen Weg zum ersten Mal. Wie Menschen auf Stress reagieren Krisen gehören zur menschlichen Existenz wie die Wellen zum Meer. Im Angesicht einer existenziellen Bedrohung hatten unsere Vorfahren drei Möglichkeiten zu handeln: Kampf, Flucht oder Erstarren. Adäquat auf eine drohende

Urs R. Bärtschi: «Innere Stabilität hift, durch die Krise zu kommen».

Gefahr zu reagieren, sicherte das Überleben. Weshalb sich die Individualpsychologie gerade in der Krise bewährt Die Individualpsychologie von Alfred Adler ist uns ein wertvoller Begleiter, auch in diesen Tagen. Er war als Arzt Zeitzeuge politischer Umwälzungen wie des Zusammenbruchs der österreichungarischen Monarchie. In seinem Alltag war er mit zahlreichen persönlichen und sozialen Fragen konfrontiert. Unter diesem Eindruck entwickelte er schon früh eigene Ideen auf dem Gebiet der Sozialmedizin. 1898 veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel „Gesundheitsbuch für das Schneidergewerbe“. Was heute allgemein anerkannt ist, war damals ein revolutionärer Ansatz: Adler stellte einen Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Situation und Gesundheit her. Diesen Zusammenhang beschrieb er in seinem Vorwort und wies auf die Gefahr hin, dass auch die öffentliche Gesundheit Schaden nehmen könnte, wenn die Thematik unterschätzt würde. Wie sieht Ihr Plan in der aktuellen Zeit aus? Erstarren hilft nicht, Flucht ist nicht möglich, also bleibt der «gute Kampf»

und dieser hat ein Hauptziel: innerlich stabil zu bleiben. Dazu braucht der Mensch Sinn und Ziele. Gerade jetzt kommt es deshalb darauf an, dass Sie Ihr Leben schöpferisch und kreativ gestalten. Das Empfinden von Selbstwirksamkeit ist entscheidend für eine starke innere Widerstandskraft (Resilienz) und Gesundheit. Deshalb lohnt es sich, in die persönliche Weiterentwicklung zu investieren. Bleiben Sie handlungsfähig und selbstführend. URS R. BÄRTSCHI Coach mit eidg. Diplom, Gründer der Coachingplus GmbH in Kloten. Seit 25 Jahren als Coach und Berater tätig. Als Ausbildungsleiter unterrichtet er den zehntägigen Studiengang für angewandtes Coaching und bildet zum «Betrieblichen Mentor FA» aus – die meistbesuchte Coaching-Ausbildung in der Schweiz. DOWNLOAD Wollen Sie mehr wissen? Lesen Sie «Wow-Effekte fürs persönliche Weiterkommen» https://coachingplus.ch/resilienz

Coachingplus GmbH Ifangstr. 10 8302 Kloten Tel.: +41 44 865 37 73 info@coachingplus.ch www.coachingplus.ch

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TRAINING I COACHING I WEITERBILDUNG_11

Swissmem Academy

Führung im Home-Office

Eine Antwort auf die Einschränkungen rund um die Corona-Situation für Organisationen und deren Mitarbeitende ist das Arbeiten im Home-Office. Es zeigt sich, dass Home-Office durchaus besser umsetzbar ist, als viele Organisationen vor Corona gedacht haben.

Natürlich gilt dies nicht für alle Rollen und Funktionen. Führungskräfte empfinden Home-Office oft als Herausforderung. Doch sind die Aufgaben wirklich so anders? Eine Kurzumfrage durch die Future Work Group und die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW hat gezeigt, dass sich durch Corona in den Unternehmen der Befragten die Kommunikation, Kultur und Zusammenarbeit verbessert hat. Kooperation, aber auch Konkurrenz und Konflikte prägen die Zusammenarbeit in Organisationen. Für Reinhard K. Sprenger sind die drei Kernaufgaben von Führungspersonen:

Zusammenarbeit ermöglichen, d.h. die individuellen und institutionellen Voraussetzungen dafür schaffen, Konflikte lösen und eine gemeinsame Ausrichtung des individuellen und kollektiven Handelns sicherstellen. Diese drei zentralen Führungsaufgaben bleiben auch bei der virtuellen Zusammenarbeit, also im Home-Office, bestehen. Um die produktive Zusammenarbeit zu organisieren – sei es im «normalen» Arbeitsalltag oder virtuell – gibt es verschiedene Koordinationsformen. Alvesson, Blom und Sveningsson erwähnen in ihrem Buch «Reflexive Leadership – Organising in an imperfect

world» (2016) neben Führung folgende Möglichkeiten: Ausübung von Macht, Management, Autonomie (Selbstorganisation), Netzwerke (Beeinflussung durch Peers) und Gruppenarbeit. Die Führungsperson sollte in der Lage sein, die aktuelle Situation zu erfassen und zu entscheiden, welche Koordinationsform unter den gegebenen Umständen zum Erfolg führt. Dazu braucht es vor allem Reflexionsfähigkeit, adressatengerechte Kommunikation, situationsgerechte Methodik, Verbindlichkeit und über allem ein hohes Mass an Vertrauen. Diese Kompetenzen und Persönlichkeitseigenschaften sind in jeder Führungssituation elementar und bleiben auch bei einer virtuellen Zusammenarbeit aus dem Home-Office bestehen.

Swissmem Academy Praxisorientierte Bildungsangebote und moderne, webbasierte Lernmethoden zeichnen die Swissmem Academy aus. In Lehrgängen, Seminaren oder firmeninternen Trainings vermittelt sie Kompetenzen für Fachund Führungspersonen.

Swissmem Academy Brühlbergstrasse 4 8400 Winterthur Tel.: +41 52 260 54 54 info@swissmem-academy.ch www.swissmem-academy.ch


TRAINING I COACHING I WEITERBILDUNG_12

faktorZehnder GmbH

MEHR – WERTSCHÄTZUNG Sara Zehnder-Hildbrand Executive Coach und Top-100-Trainerin

Diese spezielle Zeit, in der ein Virus unseren «Alltag» beherrscht, stellt uns Menschen und die Unternehmen in vielerlei Hinsicht vor neue Herausforderungen. Digitalisierung hat einen noch grösseren Stellenwert erhalten.

Mitarbeiterbegeisterung ist die Quelle der Kundenbegeisterung Sara Zehnder-Hildbrand ist überzeugt, dass der Fokus, mehr denn je, auf den Menschen gerichtet werden sollte. Denn nur motivierte Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit, bieten exzellenten Service, begeistern so ihre Kundschaft, steigern dadurch die Kundenbindung und tragen deshalb zum Erfolg des Unternehmens bei.

Handy geschaut und Mails werden gelesen.

Wertschätzung ist ein wesentlicher Punkt, Mitarbeiter zu motivieren Wertschätzung ist weit mehr als Anerkennung und Lob. Diese belohnen nur die Fähigkeit eines Mitarbeiters. Wahre Wertschätzung bezieht sich jedoch auf den Mitarbeiter als Ganzes, seine Persönlichkeit, seine Einzigartigkeit, sein ganzes Wesen, sein Dasein. Wertschätzung ist also eine Herzensangelegenheit.

Wertschätzung ist Höflichkeit und Freundlichkeit. Eine freundliche Begrüssung schafft nicht nur eine positive Atmosphäre, sie ist einladend und vermittelt auch Sicherheit.

Wertschätzung bedeutet, Aufmerksamkeit zu schenken. Präsenz und wahres Interesse am Mitmenschen haben eine enorme Relevanz. Leider treffen wir im Berufsalltag allzu oft auf Menschen, die anderen Menschen nicht wirklich zuhören – während einer Präsentation eines Mitarbeiters wird aufs

Wertschätzung ist verbunden mit Respekt und Toleranz. Was löst es in einem Auszubildenden aus, wenn eine Führungsperson über einen Fehler lacht? Oder wie fühlt sich ein Mitarbeiter, wenn jemand auf ihn «von oben herabschaut» und auf diese Weise mit ihm kommuniziert?

Wertschätzung ist vor allem Empathie. Empathische Menschen nehmen die Emotionen anderer wahr, können diese verstehen und wissen, wie sie diese beeinflussen können. Haben Sie sich in dieser Zeit der Unsicherheit als Führungsperson die Frage gestellt «Wie kann ich meine Mitarbeiter im Homeoffice und Homeschooling oder bei der beschwerlichen Arbeit mit Abstandsregeln und Hygienemassnahmen wertschätzen?»

Eine der wichtigsten Ausdrucksformen der Wertschätzung ist Vertrauen Übertragen Führungskräfte wichtige Aufgaben/Projekte und damit Verantwortung an die Mitarbeiter, so steigern sie nicht nur deren Innovationskraft und Kreativität, sondern sie zeigen Vertrauen. Studien belegen, dass Vertrauen schenken und sich auf die Fähigkeiten des Mitarbeiters zu verlassen, leistungssteigernd wirkt. «Nur wenn das Feuer in einem selber brennt, kann man es in anderen entfachen!» Einzig durch Vorleben können all diese Werte in ein Unternehmen getragen, im Team gelebt und an die Kunden weitergegeben werden. Unternehmen, denen es gelingt, eine wertschätzende Kultur zu schaffen und damit ein Herz für den Mitarbeiter zu zeigen, werden loyale, leistungsfähige und begeisterte Teams erschaffen, welche Krisen besser meistern und in Zukunft erfolgreicher sein werden. «Leadership is Love.»

faktorZehnder GmbH Nelkenweg 25 4104 Oberwil Mobile: +41 79 339 02 44 sara.zehnder@faktorzehnder.ch www.faktorzehnder.ch

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TRAINING I COACHING I WEITERBILDUNG_13

Atlas Business Language und Betriebswirtschaftliches Institut und Seminar Basel

Distance Learning für Management und Sprachen

Die Weiterbildungsgruppe aus Basel hat sich seit 20 Jahren erfolgreich auf Konzepte für das mobile Lernen spezialisiert.

Die Fernlehrgänge des BWL Institut Basel vermitteln die wichtigen Themen der klassischen Betriebswirtschaftslehre. Aber auch die Sprachkurse von Atlas Business Language, die üblicherweise in der traditionellen Form von Präsenzseminaren durchgeführt werden, können dank moderner E-Learning-Tools online durchgeführt werden.

lehre ist laut Dr. Ralf Andreas Thoma einer der wichtigsten Vorteile der Lehrgänge des BWL Institut Basel. Die modular aufgebauten Kurse sind so abgestimmt, dass die Teilnehmer zeitlich und örtlich sehr flexibel sind. Die Betreuung der Teilnehmer ist individuell und persönlich durch den Studienleiter sichergestellt.

Atlas Business Language (ABL) Die Stärke von ABL liegt darin, auf die jeweiligen branchen- und unternehmensspezifischen Bedürfnisse einzugehen und für die Kunden gezielt die entsprechenden Sprachkurse zu entwickeln.

«Wir wollen den Teilnehmern in kompakter Form systematisch praxisrelevantes Wissen aus der Betriebswirtschaftslehre vermitteln und sie auf die Anwendung in ihrem Unternehmen vorbereiten», formuliert Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma das Hauptziel der Fernlehrgänge am BWL Institut Basel.

Die Sprachkurse können sowohl als klassischer Präsenzunterricht vor Ort als auch online durchgeführt werden. Auch Mischformen sind möglich, sodass die Teilnehmer zeitlich sehr flexibel sind. ABL nutzt je nach Kundenwunsch die passende Online-Lösung, wie z. B. die Webinarlösung eduDip, die sehr hochwertigen Sprachunterricht online ermöglicht. Betriebswirtschaftliches Institut und Seminar Basel Die klare Konzentration auf die wesentlichen Themen der Betriebswirtschafts-

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Lernen mit E-Book Die Studienunterlagen werden auf Papier, als PDF-Dokument zum Download für Laptop oder Tablet oder auch als E-Book zur Verfügung gestellt. Mit Laptop, Tablet oder Smartphone können die Teilnehmer auf ihr persönliches E-Book zugreifen. In den Unterlagen lassen sich Notizen, Anmerkungen oder auch farbige Markierungen machen. «Das E-Book ist ein ideales Instrument für das mobile Lernen», so Dr. Ralf Andreas Thoma.

Dr. Ralf Andreas Thoma ist seit über 20 Jahren in der Weiterbildung tätig. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf Distance-LearningLösungen. Er ist Inhaber der Atlas Business Language GmbH und Gründer der Betriebswirtschaftliches Institut und Seminar Basel AG. Seit 2015 ist er Mitglied im Vorstand der EADL – European Association for Distance Learning.

Atlas Business Language GmbH Wartenbergstr. 9 4052 Basel Tel.: +41 61 261 66 33 www.a-b-l.ch

Betriebswirtschaftliches Institut und Seminar Basel AG Wartenbergstr. 9 4052 Basel Tel.: +41 61 261 20 00 info@bwl-institut.ch www.bwl-institut.ch


TRAINING I COACHING I WEITERBILDUNG_14

sse group gmbh

Nachfolgerin/Nachfolger gesucht

Aufgrund der bevorstehenden Pensionierung des Geschäftsführers und Inhabers der sse group gmbh wird eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger für das Unternehmen gesucht.

liche Aspekte im betrieblichen Handeln eine grosse Rolle. Das bedeutet, dass Führungskräfte eines Unternehmens in ihrer täglichen Praxis zunehmend mit betriebswirtschaftlichen und unternehmerischen Herausforderungen konfrontiert sind. Das Management-Planspiel bildet das Unternehmen in seiner Realität ab und ermöglicht es den Teilnehmenden, die Erfahrung zu machen, das eigene Unternehmen unter marktwirtschaftlichen Bedingungen selbständig zu führen. Die Teilnehmenden erleben dabei, wie sich ihre strategischen und operativen Entscheidungen auf das Unternehmen auswirken, und erfahren die Mechanismen des Marktes. Sie lernen die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre kennen. Ausserdem begreifen sie wichtige Kennzahlen des eigenen Unternehmens in ihrer praktischen Bedeutung und ziehen daraus Schlüsse für ihr tägliches Handeln.

Die sse group gmbh (www.sse-group. ch) entwickelt kundenspezifische, haptische, brettspielähnliche Management-Planspiele und Unternehmenssimulationen. Sie hat sich auf zwei Arten von Planspielen spezialisiert: betriebswirtschaftliche Planspiele und Balanced-Scorecard-Simulationen. Was sind Planspiele? Planspiele sind innovative Lerninstrumente, die durch erlebnisorientiertes Lernen auch Inhalte mit höherer Komplexität nachhaltig vermitteln können. Sie ermöglichen es, unternehmerische Zusammenhänge zu erkennen und das Gesamtverständnis für unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern. Leitidee der sse group Management-Planspiele In der heutigen Zeit spielen wirtschaft-

DIE SSE GROUP GMBH ist mit Planspielen seit rund 10 Jahren auf dem Schweizer Markt tätig und kann auf einen treuen Kundenstamm zählen. In den letzten Jahren konnten vermehrt Kunden aus dem Gesundheitswesen gewonnen werden. Die entwickelten Planspiel-Versionen: · Gesundheitswesen (Akutspital, Reha-Zentrum) · Alters- und Pflegeheime · Spitex-Organisationen · Energiewirtschaft (Stromversorger) · Öffentlicher Verkehr (Bahn) · Produktion Sind Sie an einer Übernahme der sse group gmbh interessiert? Detaillierte Informationen sind über den jetzigen Inhaber und Geschäftsführer Beat Hostettler erhältlich. Beat Hostettler Geschäftsführer und Inhaber der sse group gmbh, dipl. Psychologe (Master of Science in Applied Psychology) und Executive MBA HSG

Das Spielbrett eines öffentlichen Spitals Stationäre Patienten, Variable Kosten für Medikamente und Material

Ambulante Patienten, Personalplanung, Pflegeintensität, Vorräte

Eintritte

Vorräte (Material und Medikamente)

Behandlung der ambulanten Patienteneinheiten Maximale Belegung: 10 Betten (Diagnostik/Therapie)

Geplante, angemeldete Patienten

Behandlung der stationären Patienteneinheiten (Diagnostik/Therapie, Pflege/Hotellerie) In der nächsten Periode abzurechnen

Akutgeriatrie

Austritte, Erfolgsrechnung

Behandlung der stationären Patienteneinheiten der Akutgeriatrie (Diagnostik/Therapie, Pflege/Hotellerie)

Maximale Belegung: 26 Betten

In der übernächsten Periode abzurechnen

In dieser Periode abzurechnen

Austritte

Maximale Belegung: 24 Betten

Ertrag aus Spitalbetrieb

In dieser Periode abzurechnen

In der nächsten Periode abzurechnen

Übriger Betriebsertrag (3% vom Ertrag aus Spitalbetrieb)

Personalplanung und -kosten Frei, Ferien, Krank, Unfall

Variable Kosten für Diagnostik/Therapie

Subventionen des Kantons (0.5 Mio pro Assistenzarzt)

Personalkosten pro Einheit: 3 Mio

Betrieblicher Gesamtertrag

Personalplanung, Personaleinstellung, Dienstpläne der Mitarbeitenden und Personalkosten Leitende Ärzte

Assistenzärzte

Diplomierte

Variable Kosten (Diagnostik/Therapie und Pflege/Hotellerie)

FaGe

Notfälle

Personalkosten pro Einheit: 5 Mio

Personalkosten pro Einheit: 4 Mio

Personalkosten pro Einheit: 3 Mio

Personalkosten pro Einheit: 2 Mio

Aktive Rechnungsabgrenzung (Nicht abgerechnete Leistungen)

Variable Kosten für Verbrauch Medikamente und Material

Personal- und Pflegeintensität Anzahl

Aktive Rechnungsabgrenzung (Nicht abgerechnete Leistungen)

Variable Kosten für Diagnostik/Therapie und Pflege/Hotellerie

Periode 1

Periode 2

Periode 3

Periode 4

Periode 5

Projekt „Auf- und Ausbau der Akutgeriatrie“

Periode 6

Berechnung: 0.3 Mio pro Periode und Patienteneinheit (ambulante und stationäre Patienten)

Personal (Skill Grade Mix - Faktor)

Aktive Rechnungsabgrenzung (Nicht abgerechnete Leistungen)

Anlagevermögen Akutgeriatrie Einrichtungen und medizintechnische Anlagen

Einrichtungen und medizintechnische Anlagen

Variable Kosten für Diagnostik/Therapie und Pflege/Hotellerie

Variable Kosten (Medikamente und Material)

Total Variable Kosten Betriebsaufwand (fixe Kosten) Projekt „Schliessung der Akutgeriatrie“

Betriebskosten der Akutgeriatrie

Einmalige Projektkosten: 2 Mio

2 Mio pro Periode

Verhältnis Personal (Skill Grade Mix - Faktor) zu Patienten

-

H2

H1

Ärztliche Direktion, Personal

Projekt „Optimierung der internen Prozesse“ Eintritts- und Austrittsprozesse Dauer: 2 Perioden; Kosten: 0 oder 3 Mio / Periode

Projekt „Qualitätsmanagements“ Messung der Qualität in verschiedenen Bereichen Dauer: 2 Perioden; Kosten: 0 oder 6 Mio / Periode

1. Zahlung

2. Zahlung 1. Zahlung

Projekt „KIS“

Projekt „Ausbau der Kooperationspartnerschaften“

Kurzfristiges Fremdkapital

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Debitoren) 50% des Betrieblichen Gesamtertrags

Flüssige Mittel

Bildungsprojekte Bildungsprojekt „Fachliche Weiterbildung und Geräteschulung“

Bildungsprojekt „Kultur der Wertschätzung (Führungs- und Teamentwicklung, Kundenorientierung“

Dauer: 1 Periode; Kosten: 0, 2 oder 3 Mio / Periode

Dauer: 2 Perioden; Kosten: 0, 2 oder 3 Mio / Periode

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Kreditoren)

Langfristiges Fremdkapital Bankdarlehen und Darlehen von Aktionären

Fondskapitalien

2. Zahlung

Passive Rechnungsabgrenzung

Marketing Medienpräsenz, Pflege der Partnerbeziehungen 0 – 10 Mio / Periode

Kooperationen mit anderen Spitäler und Institutionen Dauer: 1 Periode; Kosten: 0 oder 2 Mio / Periode

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Finanzen (Bilanz, Betriebsaufwand) Umlaufvermögen

Spitalhygiene und Reinigung Häufigkeit der Reinigungsfrequenz Level 1 – 3: 2, 3 oder 4 Mio / Periode

Projekt „Ausbildung Fachpersonal und Ärzte“ Innerbetriebliche Ausbildung des eigenen Personals Dauer: 1 Periode; Kosten: 0, 3 oder 4 Mio / Periode

Schulung des Spitalpersonals

1. Zahlung

2. Zahlung

Rückstellungen

Wertschriften

Schulung des Spitalpersonals

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Anlagevermögen 1. Zahlung

Sachanlagen, Gebäude und Einrichtungen

2. Zahlung

Projekt „Auf- und Ausbau der Akutgeriatrie“

Investitionen in Sachanlagen, Gebäude und Einrichtungen

Projektkosten Dauer: 2 Perioden; Kosten: 0 oder 3 Mio / Periode

Modernisierung der Gebäude, der Anlagen und Einrichtungen, der Mobilien und der medizintechnischen Anlagen 1. P.

2. P.

3. P.

4. P.

5. P.

Betriebsaufwand (fixe Kosten) Unterhalt und Reparaturen

Büro- und Energie, VerwaltungsGas, aufwand Wasser, Entsorgung

Rekrutierungskosten

Ausserordentliche Aufwendungen

Eigenkapital Abschreibungen

Zinsen und Steuern

Aktienkapital und Reserven

6. P.

Level 0: 0 Mio Level 1: 10 Mio Level 2: 20 Mio

1. Zahlung

2. Zahlung

Level 3: 30 Mio

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Deckungsbeitrag I

=

H 3b

H 3a

Infrastruktur, Unternehmensentwicklung Qualität Küche und Caféteria Frische Produkte mit Topqualität, Top-Personal Level 1 – 5: 4 – 8 Mio / Periode

Klinik-Informationssystem Dauer: 2 Perioden; Kosten: 0 oder 4 Mio / Periode

Total variable Kosten

Betrieblicher Gesamtertrag

Einmalige Eröffnungskosten: 2 x 30 Mio (Anlagevermögen)

Anzahl Patienten

sse group gmbh Bergstrasse 139 8706 Meilen Tel.: +41 79 770 90 00 beat.hostettler@sse-group.ch www.sse-group.ch

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TRAINING I COACHING I WEITERBILDUNG_15

Schweizerische Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik

NEXT – so nah wie möglich, so fern wie nötig! Theoretischer Teil des Staplerfahrer-Ausbildnerkurses

Die Schweizerische Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik (ASFL SVBL) setzt sich seit über 30 Jahren als Organisation der Arbeitswelt (OdA) für den Beruf Logistiker/-in EBA und EFZ ein. Nicht umsonst gehört der Beruf des Logistikers zu den Top 10 der meistgewählten beruflichen Grundbildungen. Eine Ausbildung in einem zukunftsfähigen Beruf Um sich nach der Grundbildung fit für den Arbeitsmarkt zu halten, steht den Berufsleuten in der ganzen Schweiz ein umfangreiches Angebot an Weiterbildungskursen der ASFL SVBL zur Verfügung. In der beruflichen Fortbildung kann mit dem Logistik-Sachbearbeiter mit ASFL-SVBL-Diplom die Basis für die Berufsprüfung gelegt werden. Zudem

bietet die ASFL SVBL auch modular aufgebaute Lehrgänge zum Logistiker mit eidgenössischem Fachausweis (Berufsprüfung) oder mit eidgenössischem Diplom (Höhere Fachprüfung) an. Ausserdem ermöglicht die Vielfalt der angebotenen Weiterbildungskurse, sich den stetig verändernden Bedürfnissen entsprechend weiterzubilden und damit einen grösstmöglichen Nutzen für

NEXT – so nah wie möglich, so fern wie nötig! Die vergangene Zeit wurde durch die COVID-19-Pandemie geprägt, welche zu innovativen Unterrichtsmodellen geführt hat. Nun schaut die ASFL SVBL weiter mit vollem Elan vorwärts: STOP war gestern – NEXT ist die Zukunft! N – Nearby: Mit 11 Ausbildungsstandorten sowie den Kooperationspartnern ist die ASFL SVBL gesamtschweizerisch in Ihrer Nähe. E – Experts: Mit den Spezialisten werden Konzepte und Lösungen für eine gemeinsame Zusammenarbeit erschaffen und umgesetzt. X – Media: Crossmedial mit der modernisierten Webseite, den SocialMedia-Kanälen, dem Bulletin sowie Beiträgen in Fachmagazinen informiert die Vereinigung zeitnah, zielgerichtet und mit aktuellen News aus dem Verband. T – Together: Bewegen Sie sich mit uns, denn Weiterbildung bildet weiter.

www.svbl.ch/kursangebote

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die tägliche Arbeit und den Betrieb zu erzielen. Gute Ausbildungsqualität ist keine Selbstverständlichkeit Die ASFL SVBL hat es sich zur Aufgabe gemacht, sämtliche Kurse praxisorientiert und mit einer Methodenvielfalt innerhalb des Unterrichts anzubieten. Durch praktische Aufgaben wird das erlernte Wissen vertieft und bietet so die Möglichkeit eines wirksamen und nachhaltigen Unterrichtes, der sämtlichen Teilnehmenden gerecht wird. Trend der Digitalisierung Ein steter Wandel ist nicht nur in der Logistik spürbar. Die Digitalisierung und deren Verbundenheit zur Logistik sind kaum mehr wegzudenken und auch in der Ausbildung gewinnt dieses Medium immer mehr an Bedeutung. Mit der modifizierten Webseite, Betreuung von Social-Media-Kanälen sowie verschiedenen elektronischen Tools in den Kursen bleibt die ASFL SVBL auch digital in Bewegung.

Schweizerische Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik Association Suisse pour la formation professionnelle en logistique Associazione Svizzera per la formazione professionale in logistica

Schweizerische Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik Rigistrasse 2 5102 Rupperswil Tel.: +41 58 258 36 00 email@svbl.ch www.svbl.ch


TRAINING I COACHING I WEITERBILDUNG_16

Gebrauchsanweisung Kunde: Mehr Erfolg im Verkauf Der Druck auf Verkäufer steigt immens. Produkte werden immer vergleichbarer. Zeit zu überdenken wie Sie Ihren Wettbewerbsvorteil als Verkäufer ausbauen.

1. Bullshit «Kunde ist König» Leben Sie diesen Glaubenssatz in der Praxis? Wenn ja, dann frage ich mich: «Wenn Ihr Kunde König ist, wer sind dann Sie als Verkäufer?». Begegnen Sie Ihrem Kunden am besten respektvoll auf Augenhöhe statt devot im Tiefstatus. Deshalb: Stossen Sie ab sofort Ihre Kunden vom Thron, denn der Kunde soll am besten Ihr Partner, nicht König sein! 2. Gewinner-Haltung Die gute Nachricht: Sie können Ihre Einstellung jeden Tag auf’s Neue selbst wählen: ob in der Akquise oder mitten in der scheinbar aussichtslosen Preisverhandlung. Zahlreiche Studien zeigen, dass wir Mitmenschen wesentlich effektiver überzeugen, wenn wir eine positive Gewinner-Haltung einnehmen. Depressive Menschen erkennt man übrigens auch an ihrer Wortwahl. Deshalb: Kom-

munizieren Sie mehr in Lösungen statt in Problemen. 3. Berater oder Verkäufer? Berater beraten umfassend, stehen für Wissensvermittlung und lassen ihre Kunden selbst entscheiden. Gut gemeint, aber fatal! Als engagierter Verkäufer ermitteln Sie zuerst die konkreten Bedürfnisse sowie das Kaufmotiv Ihres Kunden, unterstützen ihn aktiv bei der Kaufentscheidung und motivieren ihn daraufhin zum Abschluss. No-Go Formulierung im Verkauf: «Bei der Entscheidung kann ich Ihnen nicht helfen!». 4. Verkaufen Sie bitte Emotionen, keine Zahlen, Daten oder Fakten Produkte verkaufen kann jeder. Der Topverkäufer verkauft ein emotionales Gesamtpaket, d.h. er erfüllt Wünsche, Sehnsüchte oder schafft es durch sein Angebot, Probleme zu lösen. So verkauft ein mittelmässiger Finanzberater

einen Bausparer. Ein Topverkäufer verkauft hingegen den Wunsch, sich und seinen Liebsten bald das lang ersehnten Traumhaus zu ermöglichen. 5. «Geht noch was beim Preis?» Geben Sie Prozente? Achtung! Wenn Ihr Kunde einmal Prozente bekommen hat, dann wird er diese als selbstverständlich ansehen und beim nächsten Mal mehr fordern. Somit züchten Sie sich unzufriedene Kunden und verlieren an Glaubwürdigkeit. Besser: Halten Sie Ihren Preis und geben Sie lieber etwas zusätzlich (Produkt/Leistung).

Mag. Silvia Agha-Schantl ist eine gefragte Kommunikationswissenschaftlerin und begeistert seit über 16 Jahren in ihren Trainings und Coachings Manager, Verkäufer sowie Führungskräfte internationaler Unternehmen und tritt als Keynote-Speakerin im In- und Ausland auf. www.agha-schantl.com

GSA Chapter Schweiz www.germanspeakers.ch

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TRAINING I COACHING I WEITERBILDUNG_17

Teamentwicklung bei OTA – Outdoor Training Academy

Krisen mit LEGO® SERIOUS PLAY® meistern Team-Power – spielerisch das ganze Potential entfalten: effiziente Team- und Strategieentwicklung, alle sind aktiv bei der Sache, einheitliches Verständnis, schnelle Ergebnisse und Massnahmen …

Eine wissenschaftlich fundierte Methode LEGO® SERIOUS PLAY® (LSP) dient als Moderationsprozess der Kommunikation und Problemlösung. Es unterstützt Persönlichkeitsentwicklung gleichsam wie Strategieentwicklung für Teams, Unternehmen und Organisationen. Die agile Projektmethode wurde seit 1996 von LEGO® entwickelt, 1000fach getestet und vereint Wissenschaftsbereiche wie Organisationsentwicklung, Unternehmensführung, Psychologie, Lern- und Hirnforschung. Storytelling: Ideen und Lösungen durch Modelle begreifbar machen Nach gezielten Fragestellungen aus dem Arbeitsalltag durch unsere zertifizierten Moderatoren baut jeder Teilneh-

mer mit LEGO® ein 3D-Modell als Antwort auf die Aufgabe. Später erklären die Erbauer den anderen Teilnehmenden ihre Geschichten zu ihren Modellen. Auf Baufähigkeiten kommt es dabei nicht an! Die Modelle dienen als Basis für neue Perspektiven, gemeinsame Erkenntnisse und die folgende Diskussion, Problemlösung oder Entscheidungsfindung. Im nächsten Schritt werden gemeinsame Modelle und komplette Systeme vom ganzen Team gemeinsam gebaut. Abschliessend entstehen verbindliche Vereinbarungen, um konkrete Massnahmen im Unternehmen direkt einzuleiten. Der perfekte Brückenschlag zwischen Denkern und Machern aller Branchen LSP eignet sich für alles, was man (weiter)entwickeln möchte! Beispiele für unsere massgeschneiderten Workshopinhalte sind Themen wie Teamentwicklung & Kommunikation, VisionMission- Strategie und Ziele, Kultur & Werte, Kreativität & Ideenfindung, Abläufe & Prozesse optimieren und aktuell leider auch vermehrt Krisen analysieren und Rettungsmassnahmen einleiten. Nebst Home-Office Workshops veranstalten wir kompakte Keynotes bei

Konferenzen, halbtägige Team-Seminare bis zu 2-tägige Strategie-Meetings. Abstandsregeln können eingehalten werden. Üblicherweise nehmen 5–50 Personen teil, auch Anlässe mit mehreren hundert Teilnehmern sind möglich. Ausserdem Einzelcoachings für z. B. Standortbestimmung oder persönliche Zielsetzungen. Genial, dass das Ganze unheimlich viel Spass macht! Stephan Micke ist OTA-Geschäftsführer und engagiert sich seit 20 Jahren für Teamentwicklung und Leadership Training. Er unterrichtet als Dozent und unterstützt internationale Teams, erfolgreich(er) zusammenzuarbeiten. Nebst BWL-Studium setzt er Werkzeuge wie Outdoor Management Training, NLP und angewandte Teamdynamik ein. 2015 hat er sich bei den LSP-Methodengründern als Facilitator für LEGO® Serious Play® zertifizieren lassen und durfte seitdem mit der LSP-Methode über 200 Workshops leiten. Wir konzipieren Ihren massgeschneiderten LSP-Workshop:

OTA – Outdoor Training Academy GmbH Tel.: +41 81 921 25 28 info@ota.ch www.ota.ch


AUS DER WIRTSCHAFT_18

In Krisenzeiten fallen die Masken Während einer Krise zeigen sich die «wahren» Gesichter fernab jeglicher Leitbilder. Es zeigt sich, wer führen kann und wer Rückgrat hat. Das ist anstrengend, bietet aber auch Gelegenheit, zu zeigen, was in uns steckt – in CEOs, in Unternehmen und in jedem einzelnen Mitarbeitenden. Für viele Unternehmen starten die heiklen Kommunikationsphasen erst in den kommenden Wochen, vielleicht sogar Monaten. Bis jetzt ging es in vielen Bereichen aufgrund der Aktualität und Dringlichkeit erst einmal um Improvisation. Regeln mussten umgesetzt werden. Und manchmal hiess es auch einfach, erst einmal abwarten. Langsam aber sicher beginnt jetzt die Phase der Planung weiterer Szenarien: die Dienstleistungen mittel- und langfristig umbauen, Personalabbau, oder als letzte Möglichkeit die Schliessung. Das heisst, jetzt ist entscheidend, wie wir uns weiter verhalten. Das gilt aber nicht nur im Unternehmen selber, son-

dern auch in der Kommunikation nach innen wie nach aussen. Erhöhter Kommunikationsbedarf Krisensituationen, die uns alle betreffen, wie die aktuelle, bringen die Gesellschaft zusammen oder trennen sie. Wir sind viel sensibler und analysieren, was unser Umfeld tut. Wir kategorisieren Verhalten. Wir sind emotional und wollen auch Emotionen statt nur Fakten. In Krisensituationen haben wir einen erhöhten Kommunikationsbedarf. Wir halten uns an Informationen fest, da sie uns Struktur bieten, etwas Fassbares darstellen. Zudem wollen wir ge-

IN KRISENSITUATIONEN HABEN WIR EINEN ERHÖHTEN KOMMUNIKATIONSBEDARF.

führt werden. So können wir den Alltag leichter gestalten. Das gibt uns auch in unsicheren Zeiten ein Stück weit Sicherheit. Entscheidungen überlegt treffen ... In Situationen, wie wir sie derzeit erleben, ist es entscheidend, wie sich Unternehmerinnen und Unternehmer als Führungspersönlichkeiten, aber auch gesamte Unternehmen verhalten. Hatten Entscheidungen schon vor 2020 grossen Einfluss auf die Reputation, so sind sie spätestens seit jetzt die Fallbeile für langfristigen Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmensmarke. Für alle CEOs gilt heute mehr denn je: Seien Sie sich bewusst, was Sie bewirken, wenn Sie aktuell vielleicht aus der Krise heraus und aus wirtschaftlichen Überlegungen strategische Entscheidungen fällen. Natürlich kann es sein, beziehungsweise ist es für viele sogar sehr wahrscheinlich, dass sie aus wirtschaftlichen Gründen in den nächsten Wochen schwerwiegende Entscheidungen treffen müssen. Doch gerade jetzt heisst es mehr denn je, gut zu überlegen, wie wir diese kommunizieren und ob sie wirklich nötig sind.

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AUS DER WIRTSCHAFT_19

In Krisensituationen zeigt sich, wer Rückgrat hat und sich nicht hinter einer Maske versteckt.

... und überlegt kommunizieren Es gibt eine klare Reihenfolge, über was und wie in Krisensituationen kommuniziert werden muss:

· ihre Mitarbeitenden schützen wollen.

1. Zuerst kommt der Mensch. 2. Dann kommt das Umfeld. 3. Dann kommt die Infrastruktur. 4. Dann kommen die Finanzen.

· informieren, informieren und nochmals informieren.

Das heisst, wenn CEOs in ihrer Kommunikation nicht zuerst an die betroffenen Menschen, wie zum Beispiel ihre Mitarbeitenden oder ihre Kunden denken und dies auch kommunizieren, sondern sofort und nur von den finanziellen Einbussen sprechen, dann haben sie verloren. Eine Umkehrung der Prioritäten wird in Krisen von der Gesellschaft keinesfalls akzeptiert. CEOs tun also gut daran, in Krisensituationen unbedingt zu zeigen, dass sie ... · sich um Mitarbeiter sorgen.

· Lösungen bringen und nicht Dienstleistungen verkaufen.

· emotional sind, also mit echtem Mitgefühl die Fakten kommunizieren. · nicht alleine handeln, sondern sich Partner – im Idealfall Experten für das jeweilige Gebiet – suchen, um so die bestmögliche Entscheidung zu treffen.

Klar können Sie jetzt sagen: alles Theater. Da wird ein viel zu grosses Brimborium um die Kommunikation gemacht. «Ich handle als Unternehmer so wie ich muss und will und keiner soll mir hier reinreden.» Klar können Sie das sagen und auch so handeln. Doch denken Sie daran: Ihren Ruf bauen Sie über Jahre auf und machen ihn mit wenigen Sätzen zunichte.

· Rückgrat haben, egal was für Entscheidungen getroffen werden müssen. An Reputation gewinnen – oder verlieren Halten sich Unternehmerinnen und Unternehmer an diese «Regeln», dann werden sie selber als Persönlichkeit –

IHREN RUF BAUEN SIE ÜBER JAHRE AUF UND MACHEN IHN MIT WENIGEN SÄTZEN ZUNICHTE.

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aber auch das Unternehmen als Ganzes – langfristig anders wahrgenommen. All das zahlt auf das Reputationskonto ein. Im besten Fall positiv, schneller als man denkt, aber auch negativ.

ZUR AUTORIN Sereina Schmidt, zu 100 Prozent Kommunikationsprofi, ist spezialisiert auf Krisenkommunikation und CEO-Reputation. Ihre Stärke ist die direkte, transparente und ehrliche Beratung und Unterstützung von Unternehmern, Beiräten, Stiftungs-, Gemeinde- und Stadträten. www.schmidt.ch


TRAINERPRAXIS_20

Die Zeit nach Corona

6 Thesen zur Erwachsenenbildung der Zukunft Die Corona-Krise hat in der Bildung einen noch nie da gewesenen Innovationsschub ausgelöst. Was heisst das für die Zukunft der Erwachsenenbildung? Sechs Thesen zeigen eine mögliche Entwicklung auf.

These 1: Lernen im virtuellen Raum wird zum Standard Was Anfang Jahr in den Köpfen der meisten Bildungsanbieter noch als Science-Fiction galt, ist mit der Corona-Krise innert Tagen möglich geworden: Die Klasse trifft sich statt physisch im Kursraum neu virtuell per Videokonferenzsystem. Der Mensch lebt zwar auch von der Begegnung und von sozialen Kontakten. Diese Bedürfnisse müssen aber nicht zwingend in der Bildung befriedigt werden. Mittelfristig werden wir uns in Blended LearningSettings bewegen. Langfristig wird die Präsenzveranstaltung aber dank neuer Technologien zur Ausnahme. These 2: Lernen wird stark individualisiert Vor allem die betriebliche Aus- und Weiterbildung fordert die Individualisierung der Bildungsangebote schon seit Jahren. Bildungsanbieter arbeiten an Settings, die ein zeit- und ortsunabhängiges Lernen ermöglichen. LernangeRaffaele Sciortino, Experte für digitales und virtuelles Lernen bei der Lernwerkstatt Olten bereitet sich auf ein Live Webinar vor.

bote sollen dann zur Verfügung stehen, wenn neue Kompetenzen benötigt werden. Tempo und Strategie der Knowhow-Aneignung soll jede Person selber steuern können. Standardisierte Bildungsangebote im Klassenverband ohne grössere individualisierte Anteile wird es in der Schweiz in zehn Jahren keine mehr geben. These 3: Methoden werden ergänzt Die Möglichkeiten der Digitalisierung öffnen Chancen für neue Methoden, die nahe am ursprünglichen Lernen des Menschen sind. Es werden immer mehr spielerische Lernsettings und Applikationen entwickelt, die Teilnehmende in den Bann ziehen und entdeckendes Lernen ermöglichen. These 4: Rollen verändern sich Die Virtualisierung und Individualisierung bedürfen eines neuen Rollenverständnisses. Der klassische Dozent wird zum Lernbegleiter, Mentor und Online-Tutor. Neue Rollen benötigen neue Kompetenzen. In den letzten Wochen sind gerade im Bereich der Medien- und Online-Methodenkompetenz viele neue Angebote entstanden. Diese werden künftig in der Ausbildung von Bildungsfachpersonen, Coaches und Mentoren einen festen Platz finden.

PRAXISTIPPS: www.digital-training.ch www.live-webinare.ch www.digital-training-days.ch

These 5: Techunternehmen sind die Bildungsanbieter von morgen Unternehmen wie Apple, Alphabet oder Microsoft verfügen über ein immenses Know-how in der Digitalisierung und über scheinbar unbegrenzte Ressourcen an Manpower und Kapital. Bereits seit einiger Zeit investieren diese Firmen in Bildungsplattformen, aber auch in Bildungsinhalte. In spätestens zehn Jahren werden sie die grössten Bildungsanbieter der Welt sein. These 6: Bildungsschere öffnet sich Nicht alle Menschen sind Technologieaffin und wollen sich auf die neuen Settings einlassen. Sie werden zu Bildungsflüchtlingen, welche die immer weniger werdenden, reinen Präsenzveranstaltungen besuchen. Oder sie verabschieden sich ganz aus der Weiterbildung. Ohne clevere Massnahmen wird sich in der Schweiz die Bildungsschere öffnen. Ganzen Artikel lesen: www.lwo.ch/thesen Daniel Herzog gründete vor 23 Jahren die Lernwerkstatt Olten und leitet in einem Dreierteam die heute grösste Anbieterin von Lehrgängen für Erwachsenenbildung, Coaching und Mentoring.

Tel.: +41 62 291 10 10 www.lernwerkstatt.ch

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WEITERBILDUNG A–Z_21

Ausbildung der Ausbildenden Eidg. Abschlüsse für Bildungsfachleute

Beratungsausbildung mit Wirkung Coaching, betriebl. Mentoring, Supervision und Resilienz

Burnout Prävention Stressreduktion, Referate, Workshops, Beratung und Leistungschecks

Lernwerkstatt Olten GmbH Riggenbachstrasse 8 4600 Olten Tel.: +41 62 291 10 10 Fax: +41 62 291 10 11 info@lernwerkstatt.ch www.lernwerkstatt.ch

Coachingzentrum Olten GmbH Konradstrasse 30 4600 Olten Tel.: +41 62 926 43 93 info@coachingzentrum.ch www.coachingzentrum.ch

Phönix Resilienz Alexander Haener Unterrotenweg 7 4208 Nunningen Tel.: +41 78 880 34 91 aha@phoenix-resilienz.ch www.phoenix-resilienz.ch www.blutcheck.ch

Coaching & Bildung Einzelcoaching, Teamcoaching, Seminare; für ein gutes und erfolgreiches Leben mit sich selbst und im Team

Management Training Weiterbildung zu Führung, Projektmanagement, Kommunikation, Kreativität, Management-Techniken sowie Marketing + Vertrieb.

One step ahead Praxisbezogene Lehrgänge, Seminare und firmeninterne Ausbildungen unterstützen Sie beim nächsten Karriereschritt.

Leben Bewegen Bahnhofstrasse 15 8570 Weinfelden Tel.: +41 71 622 21 21 Mobile: +41 79 253 15 32 info@leben-bewegen.ch www.leben-bewegen.ch

Management Weiterbildung BWI AG Technoparkstrasse 1, 8005 Zürich Tel.: +41 44 277 70 40 Fax: +41 44 277 70 41 info@bwi.ch www.bwi.ch

Swissmem Academy Brühlbergstrasse 4 8400 Winterthur Tel.: +41 52 260 54 54 info@swissmem-academy.ch www.swissmem-academy.ch

Event & Congress Location Zentrum Paul Klee, Bern – Preisgekrönte und beeindruckende Architektur für Tagungen, Seminare und Konferenzen – Aussergewöhnlicher Veranstaltungsort mit stilvollem und besonderem Ambiente – Modernste, hochwertige und international ausgezeichnete Multimediainfrastruktur – Professionelle Beratung und Betreuung vor und während dem Anlass – Inspirierende und kreative Rahmenprogramme und hochwertige Gastronomie – Optimale Lage und gute Erreichbarkeit mit öffentlichem Verkehr oder Privatauto

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www.zpk.org/events


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Seminare und Teamausflüge im Hotel und Naturresort Handeck In der frischen Bergluft lässt sich klarer denken als im hektischen Tagesgeschäft. Dieses Phänomen machen sich verschiedene Gruppen und Firmen zu eigen und nutzen das Hotel und Naturresort Handeck am Grimselpass für Seminare, Tagungen oder Teambuildings-Events. Das gut erreichbare Resort mit den vielen Indoor- und Outdoormöglichkeiten eignet sich besonders gut. Wo die Energien fliessen Die klare Bergluft weckt frische Ideen: Die besten Strategien gedeihen in einer inspirierenden und wohlfühlenden Umgebung. Denn gute Chefs wissen: Abseits vom Lärm der Stadt tagt und denkt es sich besonders effizient. Energie auftanken und kreativ sein, so lässt es sich über Grenzen hinausdenken. Und so kommt es, dass Firmen, Projektteams oder Vorstände einen gemeinsamen Ausflug in die Grimselwelt unternehmen. Geeignete Räume, Zimmer, Seminar-Infrastrukturen und Rahmenprogramme mit allem nötigen Drum und Dran sind reichlich vorhanden. Und am Abend vor dem Essen oder in einer Denkpause steht den Gästen die Wellness-Oase oder der beheizte Aussenpool zur Verfügung.

Rahmenprogramme in inspirierender Umgebung Damit die frische Luft, trotz des vielen Denkens, nicht zu kurz kommt, lässt man seinem Team ein alpines Rahmenprogramm nach Mass auf den Leib schneidern. Die Möglichkeiten in der Grimselwelt sind vielseitig: Bahnerlebnisse in der Senkrechten, Wanderungen auf gut ausgebauten Wanderwegen, Klettersteige und schwankende Hängebrücken oder Besichtigungen der unterirdischen Kraftwerksanlagen und der Jahrmillionen alten Kristallkluft. Organisiert wird alles aus einer Hand – von der Grimselwelt. Das Team der Grimselwelt berät Sie gerne nach Ihren individuellen Wünschen. Also nichts wie los – reservieren Sie frühzeitig Ihren Aufenthalt. Die Grimselwelt freut sich auf Sie!

Infrastruktur Hotel- und Naturresort Handeck · Ärlensaal, 110 m2, 35–80 Pers. · Bächlistube, 37 m2, 12–32 Pers. · Sagistube, 50 m2, 12–36 Pers. 24h-Seminarpauschale · Preis pro Person im Doppelzimmer ab CHF 336.– 12h-Seminarpauschale · Preis pro Person im Doppelzimmer ab CHF 237.– Detaillierte Informationen zu den Seminarpauschalen finden Sie unter www.grimselwelt.ch. Sie werden gerne persönlich beraten unter Tel. +41 33 982 36 11.

Grimselwelt Grimselstrasse 19 3862 Innertkirchen Tel +41 33 982 26 26 welcome@grimselwelt.ch www.grimselwelt.ch

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SEMINARLOKALITÄTEN_23

Tagen, feiern und entspannen in idyllischer Landschaft Seminar- und Konferenzräume Das SeminarHotel am Ägerisee bietet Ihnen 14 grosszügige Räumlichkeiten für Veranstaltungen mit 4 bis 250 Personen, alle mit moderner Infrastruktur ausgestattet: WLAN, Beamer mit Leinwand, 2 Flipcharts, 2 Pinnwände und ein 1 Moderationskoffer. Attraktive Tagespauschalen inklusive 2 Kaffeepausen und Lunch für jeden Geschmack. Freizeit- und Team-Events Ausflüge in die nahen Berge wie Sattel-Hochstuckli, Rigi und Raten, Team-Events wie Flossbauen oder GPS-Schatzsuche, Besuch der Destillerie Etter oder der Confiserie Speck mit ihrer Zugerkirschtorte und die Höllgrotten in Baar nicht zu vergessen – vieles ist möglich! Das Team des Seminar Hotels am Ägerisee berät Sie gerne. Hotelzimmer mit 4-Sterne-Komfort 80 grosszügige und einladene Hotelzimmer empfangen Sie zur Erholung und Nachtruhe. Für noch mehr Entspannung nutzen Sie das Relax Center mit Fitness, Sauna und Dampfbad. Oder Sie gönnen sich einen erfrischenden Drink in der Wilerbar.

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Restaurant Seefeld Geniessen Sie vielseitige abwechslungsreiche, frische und kreative Gaumenfreuden im schönen Restaurant Seefeld oder auf der Sonnenterrasse mit Blick auf den See. Sei es für einen Business-Lunch, ein romantisches Dinner, eine Hochzeit, Familien oder Firmenfeier – im SeminarHotel am Ägerisee ist alles möglich. Lage Das Hotel liegt im idyllischen Ägerital nur 40 Autominuten von Zürich enfernt mit kostenfreien Parkplätzen und der Bushaltestelle vor der Haustüre. Auch Zug, Luzern, das Kloster Einsiedeln und das Skigebiet Hoch-Ybrig sind in wenigen Minuten erreichbar. Das Hotel befindet sich unweit vom Ufer und bietet eine unverbaute Aussicht auf den Ägerisee. Das grösste Licht- und Wasserspiel der Schweiz Ein einzigartiges Spektakel, das Sie nicht verpassen sollten! Begleitet von Musik und harmonischem Farbwechsel sprühen Wasserfontänen bis zu 10 Meter in den Abendhimmel. Das Wasserspiel findet in den Sommermonaten jeweils mittwochs und freitags gegen 21:00 Uhr statt und dauert etwa 20 Minuten. Aufführungen zu anderen Anlässen sind auf Anfrage möglich.

Leistungen · 14 Seminarräume für bis zu 250 Personen · Restaurant Seefeld mit saisonaler Küche und Ausblick auf den See · 80 komfortable Hotelzimmer **** · Relax Center mit Sauna, Dampfbad und Fitnessbereich · Mountainbikes und Walking-Stöcke zum Leihen · 24h-Rezeption · Persönlicher Service und Rundum-Organisation für Ihre Veranstaltung · Attraktive Paketangebote 10 % Rabatt · Für Buchungen bis 31. Juli 2020 auf alle Seminare, Tagungen, GVs, Firmen-Essen. · Der Anlass muss bis 30. April 2021 durchgeführt werden. · Flexible Annulationslösungen.

SeminarHotel am Ägerisee Seestrasse 10 6314 Unterägeri Tel.: +41 41 754 61 61 sha@seminarhotelaegerisee.ch www.seminarhotelaegerisee.ch


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Meetings mit Inspiration im Tessin Es ist eine aussergewöhnliche Landschaft, in die sich das Resort Collina d'Oro im Tessiner Dorf Agra, südlich von Lugano, einbettet. An diesem magischen Ort, wo sich Farben und Berge grosszügig im klaren Wasser des Luganer Sees spiegeln, liess sich bereits Hermann Hesse inspirieren. Seminare & Tagungen Bei mangelnder Inspiration kann ein «Luftwechsel» wirklich etwas bewirken! Orte fernab vom Alltagsstress regen zum Nachdenken und zur Kreativität an. Nicht von ungefähr gehört das Resort Collina d'Oro zu den vom Schweiz Tourismus empfohlenen «Seminarhotels mit Inspiration»: ein magischer Ort, nur wenige Minuten von Lugano entfernt, mit zwei modernen Tagungsräumen, die sich ideal für Anlässe mit bis zu 50 Personen eignen und mit modernster technischer Infrastruktur ausgestattet sind. Aufgrund der einzigartigen Lage inmitten der Natur und unzähliger Aktivitätsmöglichkeiten ist das Resort Collina d'Oro der perfekte Ort für erfolgreiche Meetings und Teambuilding-Events. Übernachtung & Wellness Das erstklassige Luxus-Resort vereint Natur, klassische Architektur und modernen Komfort in Perfektion. Den Gäs-

ten stehen 16 Zimmer und 30 Suiten zur Auswahl. Das stilvoll, luxuriöse Ambiente lädt zum Verweilen ein. Ausserdem umfasst das Resort 43 Apartments, die für kurze und lange Aufenthalte gemietet oder gekauft werden können. Ideal für anspruchsvolle Menschen, die eine private Atmosphäre schätzen, nicht aber auf den Service eines Hotels verzichten möchten. Das Spa im Resort Collina d'Oro wird nicht nur wegen seiner entspannenden und professionell entwickelten Behandlungen geschätzt, sondern auch für die unvergleichliche Atmosphäre: Der Aussenpool liegt inmitten der Natur und bietet ein überwältigendes Panorama. Darüber hinaus stehen den Gästen ein Hamam, eine Sauna und ein Fitnessraum zur Verfügung. Gastronomie Das erlesene Hotelrestaurant serviert mediterrane Genüsse, die der Küchenchef täglich frisch auf den Tisch zaubert. Zahlreiche Gerichte werden mit Erzeugnissen aus dem hoteleigenen Biogarten verfeinert. Die perfekte Begleitung: der Hauswein Collina d'Oro, dessen Trauben aus dem hoteleigenen Rebberg stammen.

Infrastruktur · 46 Zimmer und Suiten und 43 Apartments · 2 moderne Tagungsräume für bis zu 50 Personen · Restaurant mit Terrasse · Kostenlose Parkplätze und WLAN · Spa- & Fitness Bereich · 25 ha Naturpark Preise · Tagespauschale ab CHF 90.– pro Person · Mit Übernachtung ab CHF 260.– pro Person/Tag

Resort Collina d’Oro Via Roncone 22 6927 Agra (Lugano) Tel.: +41 91 641 11 11 info@resortcollinadoro.com www.resortcollinadoro.com

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Weil Zusammenkommen jetzt angesagt ist Alles ganz normal. Dank beinahe perfekter Digitalisierung hat das Home Office für viele Branchen dazu geführt, dass die Geschäftstätigkeiten seit des Lockdowns Mitte März weitergeführt werden konnten. Als wäre die Pandemie gar nicht vorhanden. Doch was hat das während Wochen in den eigenen vier Wänden eingeschlossen sein mit den Menschen gemacht? Studien zeigen, dass die Arbeitstage vor dem Bildschirm mit mehreren Conference Calls mittels bewährter Tools ganz schön anstrengen und ermüden. Interessant ist auch der Hinweis, dass die Reize, die wir beim miteinander Sprechen ausstrahlen, über die digitalen Tools nicht oder zu wenig wahrnehmbar sind. Haltung, Gesichtsausdruck mit seinen Finessen, Gestik und ja, auch die Akustik, werden nicht immer ganz optimal übertragen. Es kann ganz schön stressen, wenn man das Gefühl hat, nicht alles mitzubekommen, was da gerade unter den Kollegen abgeht. Oder als Leader nach dem Conference Call zu realisieren, dass der eine oder die andere Mitarbeitende nicht aktiv dabei war. Es ist also Zeit, sich wieder von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Der Mensch ist ein soziales Wesen, das

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für sein Glück und Wohlbefinden sowie seine Gesundheit die direkte Interaktion braucht. Die Unternehmen stehen vor der Herausforderung, in Zukunft die Balance zwischen analoger und digitaler Arbeitswelt zu schaffen, um die qualitativen und quantitativen Ziele zu erreichen. Viel Raum für das Treffen von Angesicht zu Angesicht Im SEEDAMM PLAZA profitieren die Kunden von zahlreichen Vorteilen, gerade in Zeiten wie diesen. Die Grosszügigkeit des Hauses und das Ausmass seiner über 40 Räume erlauben Meetings und Events mit viel Raum und Luftigkeit. Dazu kommen die Restaurants OLEA und KAORI sowie die Bankettmöglichkeiten im und ausser Haus, die reich an Quadratmetern und Ambiente sind. Es ist also ein Leichtes, hier die BAG Hygiene- und Distanzregeln einzuhalten. Auch das Tracing ist für einen ausgezeichnet organisierten Betrieb, wie es das führende Seminar- & Kongresshotel am Oberen Zürichsee ist, selbstverständlich.

Angebot Für Unternehmen, die sich im Zeitraum von Juni bis Mitte August für Events entscheiden, bietet das SEEDAMM PLAZA den Special Deal 2020 an. Die Veranstalter profitieren von einem Bonus im Wert von CHF 20.20 pro Tagespauschale. Hier wählt man zwischen Economy, Business und First. Basis ist die Nutzung des Raumes (ab 4 Personen), Seminarbestuhlung mit Whiteboard, Flipchart, Pinnwand, Mineralwasser im Seminarraum am Vor- und Nachmittag, 3-Gang Mittagessen inkl. Soda, Eiswasser und Kaffee sowie WLAN und Parking. In Verbindung mit der Tagespauschale gibt es das Abendessen zu CHF 20.20 pro Person und die Übernachtung für die Teilnehmenden zu CHF 200.– pro Zimmer.

SEEDAMM PLAZA Seedammstrasse 3 8808 Pfäffikon SZ Tel.: +41 55 417 17 17 info@seedamm-plaza.ch www.seedamm-plaza.ch


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Ihr Boutique-Hotel mit Weitsicht auf 914 m. ü. M. Tagesseminare Für Konferenzen, Seminare oder Strategie-Meetings bietet sich das 5*-Superior-Hotel geradezu an. Abseits von der Hektik des Geschäftsalltags können Sie hoch über dem Vierwaldstättersee konzentriert und ungestört arbeiten. Die drei Räumlichkeiten sind ausgestattet mit Tageslicht, modernster Technologie und bieten Platz für bis zu 24 Personen. Für besondere Präsentationen Dank des Kinosaals mit 20 bequemen Ledersesseln wird nicht nur jeder Film, sondern auch jede Präsentation zu etwas Besonderem. Der Kinoraum eignet sich daher nicht nur für private Kinoabende, sondern auch für Produktpräsentationen, Vorträge und Imagefilme. Exklusive Hotelmiete & Events Sie wünschen mehr Privatsphäre für Ihre nächste Tagung oder Ihren Firmenanlass? Dann machen Sie Ihren Event zum Erlebnis der besonderen Art und buchen Sie ein privates Stockwerk oder das gesamte Hotel exklusiv.

14 Gault-Millau-Punkte, die man schmeckt Geniessen Sie ein erstklassiges kulinarisches Angebot im stilvoll eingerichteten Restaurant, im gemütlichen Salon oder auf der Sonnenterrasse mit Blick auf den Vierwaldstättersee. Die Küche, welche mit 14 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet wurde, verwöhnt Sie mit raffinierten Gerichten aus regionalen und saisonalen Produkten. Übernachtung & Wellness Die 23 Zimmer und Suiten bieten viel Privatsphäre, Ruhe und Komfort in einer atemberaubenden Berglandschaft. Für Ihren Ausgleich sorgt der Spa, welcher zu den schönsten Wellness-Oasen in der Schweiz zählt. Es erwarten Sie ein Fitnessraum, Sauna, Dampfbad, Innenpool sowie ein mit 34 ºC beheizter Aussenpool mit Blick auf Berge und See. Lage & Anreise Im Herzen der Innerschweiz auf dem Bürgenstock befindet sich die Jugendstilvilla. Durch die erhöhte Lage bietet die Umgebung spannende Rahmenprogramme sowie Wanderungen an der frischen Bergluft. Nach einer Autofahrt von ca. 1 Stunde und 15 Minuten erreichen Sie den Flughafen Zürich.

Pauschalen ab: · Halbtagespauschale mit Lunch CHF 120.– pro Person · Ganztagespauschale CHF 180.– pro Person · Zimmerpreise variieren je nach Saison Inkl. Leistung der Pauschalen · Raummiete · Beamer mit Leinwand · Internet und WLAN · Präsentationsmaterial (Flipchart, Moderationskoffer, Pinnwand etc.) · Kaffeemaschine, Wasser und Früchte im Plenum · Kaffeepause am Morgen mit Kaffee, Wasser, Gebäck und frischen Früchten · 2-Gang-Mittagessen (inklusive Wasser und Kaffee) · Kaffeepause am Nachmittag mit Kaffee, Wasser, Gebäck und frischen Früchten

Hotel Villa Honegg Honegg 6373 Ennetbürgen Tel.: +41 41 618 32 00 marketing@villa-honegg.ch www.villa-honegg.ch

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FrischerWind für Büro- und Konferenzleben In der Nähe der Genfer Innenstadt an der Avenue des Morgines 12, 1213 Petit-Lancy, wurde das Geneva Business Center zum Wohle seiner Bewohner und Kunden vollständig renoviert. Ein neuer Konferenz- und Coworking-Bereich im Erdgeschoss des Geneva Business Center mit einer Fläche von 800 m², mit zwei Konferenzräumen von 113 m² und 118 m² und einer Kapazität von maximal 80 Personen, eine gemütliche Buchhandelsfläche von 71 m² mit einer Kapazität von maximal 15 Personen, 6 geschlossene Büros mit 19 festen Plätzen und einer gemeinsamen Arbeitsfläche von 170 m². Die neuen, mit modernsten Technologien ausgestatteten Konferenzräume sind auf Reservierung zugänglich. Mit diesem einzigartigen und frischen Angebot rückt Le Petit-Lancy bei der Organisation von Veranstaltungen in den Vordergrund.

In der Tat finden wir im Geneva Business Center die folgenden Dienstleistungen; ein Empfangsraum und ein Postraum, ein Restaurant mit einer Kapazität von 250 Plätzen, ein privater Kindergarten, eine private Grundschule, ein Fitnessstudio, eine Tiefgarage, Grünflächen und Entspannung.

Co-Working-Angebot · Tagespass: CHF 50.–/pro Tag · 10 Tagespass: CHF 250.–/pro 10 Tage · Privater Arbeitplatz: CHF 475.–/ pro Monat · Privates Büro: CHF 630.–/pro Monat

In der Nähe der Genfer Innenstadt Der Bezirk Petit-Lancy liegt ideal im Kanton Genf und ist nur wenige Minuten vom Stadtzentrum, dem Bahnhof Cornavin und dem Internationalen Flughafen Genf sowie dem neuen Geschäftsviertel Lancy-Pont Rouge entfernt.

Konferenzräume Lac Léman: CHF 700.–/halbtags/ CHF 900.–/pro Tag Mont Salève: CHF 700.–/halbtags/ CHF 900.–/pro Tag Library Workshops Library: CHF 450.–/halbtags/CHF 690.–/pro Tag Meetingräume Jardin Anglais: CHF 75.–/pro h Petit-Lancy: CHF 40.–/pro h

Geneva Business Center Avenue des Morgines 12 1213 Petit-Lancy – Genève Tel.: +41 22 879 14 14 alexandre.schwab@bouygues-es.com www.gbc-geneve.ch

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Audiovisuelle Kommunikation in Corona-Zeiten Praktisch über Nacht änderte sich unser Arbeitsalltag: Corona-Pandemie! Bleiben Sie zu Hause, Social Distancing, hiess es. Ab sofort mussten wir unsere Arbeit von zu Hause aus verrichten.

In vielen Unternehmen ist Home Office längst etabliert. Aber selbst diese Firmen waren in den ersten Tagen der Corona-Krise gefordert. So blieben nicht mehr nur ein paar prädestinierte Mitarbeitende zu Hause, sondern oft mehr als die Hälfte des gesamten Personals.

terlich behandelt worden. Die aktuelle Lage versetzt diesen Arbeitskonzepten nun einen regelrechten Schub. Es kann nur geraten werden, von den schnellen, pragmatischen Lösungen zu professionellen Work Space und Unifed Communication Lösungen hinzuarbeiten.

Für etliche Unternehmen und Institutionen, Staatsbetriebe eingeschlossen, war es eine grosse Herausforderung, in kürzester Zeit praktikable Lösungen auf die Beine zu stellen. Mitarbeitende im Home Office mussten in die Firmen-ITInfrastruktur eingebunden werden. Für die regelmässige Kommunikation und das virtuelle Zusammenarbeiten mussten schnellstmöglich Video Conferencing Lösungen gefunden werden. Mit etwas Distanz betrachtet «hat es recht gut funktioniert», hört man.

Professionelle Lösungen planen Es geht nun darum, die gewachsene Akzeptanz für digitales Arbeiten zu nutzen. Ein IT-affiner Verantwortlicher sollte sich dem Thema intensiv annehmen. Welche Software und Hardware, IT-Architektur und Medientechnik sind vorhanden? Welche Räumlichkeiten und gebäudetechnischen Gegebenheiten bestehen? Welche Prozesse, Projekte und Workflows finden wo statt? Welche Entwicklungen sind zu erwarten? Und vor allem: Was sind die Bedürfnisse der Nutzer, der Mitarbeitenden? Nicht zuletzt muss auch an die Datensicherheit gedacht werden und an rechtliche Vor-

Das örtlich und zeitlich unabhängige Arbeiten war bislang eher stiefmüt-

gaben und Vereinbarungen betreffend Home Office. 1. Anbindung Home Office Der Zugang zu Unternehmensdaten von zu Hause aus bedingt eine entsprechend gute Internetversorgung, sowohl der private Zugang wie auch die Internetbandbreite am Firmensitz müssen entsprechend vorhanden sein. Besonders wenn auf grosse Dateien zugegriffen werden muss oder sicherheitsrelevante Daten im Spiel sind, die nicht einfach über Cloud-Lösungen zugänglich gemacht werden können. Notebook oder PCs mit professionellen Bildschirmen müssen eventuell vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden. Hier ist darauf zu achten, dass eine gute Akustik gewährleistet ist. Headsets oder Lautsprecher und Mikrofone sorgen für guten Ton und gutes Verstehen. Eine externe Kamera, zum Beispiel am Bildschirm, optimiert die Bildqualität. Besonders Mitarbeitende, die auch mit Kunden und Geschäftspartnern in Kontakt stehen, müssen entsprechend ausgerüstet sein. Aber auch Mitarbeitenden, die ausschliesslich mit internen Stellen zusammenarbeiten, soll unbedingt eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung

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Bild: Barco

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Beispiel eines professionellen Collaboration Tools: ClickShare Conference ermöglicht es, die Konferenzsysteme und Plattformen unterschiedlicher Anbieter sicher und schnell zu nutzen.

stehen. Nichts ist demotivierender, als wenn man etwas akustisch nicht versteht oder mit nicht adäquaten Arbeitsmitteln aussen vor gelassen wird! 2. Huddle Space Kleine Sitzungszimmer oder räumliche Bereiche, wo in Teams an Projekten gearbeitet wird, werden immer wichtiger. Die Infrastruktur sollte möglichst standardisiert, einfach und benutzerfreundlich sein. Ein digitales Whiteboard, aber auch ein herkömmliches Flipchart können das Zusammenarbeiten fördern und vereinfachen. Auf den Bildschirm sollte mittels BYOD (bring your own device) ohne Vorbereitung zugegriffen werden können. Hier bietet zum Beispiel Barco mit seinem Collaboration Tool ClickShare eine hervorragende Lösung – Button einstecken und loslegen, respektive den Inhalt seines Devices auf dem Bildschirm präsentieren, kabellos. Mit Kollaborations- oder Videokonferenz-Systemen wie Microsoft Teams, Lifesize, Zoom etc. können externe Mitarbeitende in die Projekte einbezogen werden. Mit ClickShare Conference kann übrigens jeder Teilnehmer mit seinem VC-System die Videokonferenz-Infrastruktur des Sitzungsraums nutzen – auch dies drahtlos mit einfachem Plug-in des Buttons.

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3. Konferenzraum In grösseren Konferenzräumen und Board Rooms sind möglicherweise individuelle AV-Lösungen gefordert. Hier konzipiert der AV-Spezialist aufgrund der Raumakustik, der Lichtverhältnisse, Farbgebung usw. Audio-/VideoLösungen für hohe Ansprüche, inklusive Raumsteuerung. Wichtig ist hier auf bestens ausgewiesene Anbieter zu setzen, die auch eine hohe Service- und Wartungsqualität über den gesamten Lifecycle der Anlage bieten können. 4. Schulung! Die beste Technik ist wertlos, wenn sie nicht entsprechend genutzt wird. Deshalb: Mitarbeitende unbedingt schulen, mit der Technik vertraut machen, üben lassen. Reflektieren: Wie wirkt der Hintergrund in einer VideokonferenzBesprechung? Sind Umgebungsgeräusche hörbar? Wie wirken Bilder, Präsentationen? Ausreden lassen! Blickrichtung, respektive in die Kamera schauen, persönliche Erscheinung, Mimik usw. Vertriebsmitarbeitende sollten die gängigsten VC-Tools kennen, damit sie versiert kommunizieren können, falls der Kunde über seine VC-App kontaktiert werden will.

5. Webkonferenzen gezielt einsetzen Eine professionelle Video-Konferenz ist ein pragmatisches, effizientes und kostengünstiges Werkzeug für fast alle Geschäftsbereiche. Als angenehmen Nebeneffekt spart eine VC-Session viel Reisezeit und -kosten. Gezielt eingesetzt, respektive mit entsprechender Vorbereitung, kann gegenüber Kunden und Geschäftspartnern hohe Kompetenz ausgewiesen werden. Mit Webinars können Produkteschulungen für interne und externe Anwender durchgeführt, Produktepräsentationen per Video anstelle von Messen organisiert werden usw. Selbst bei der Personal-Rekrutierung lässt sich mit VC ein erstes, aussagekräftiges Interview machen. Aber: Vernachlässigen Sie den persönlichen Kontakt nicht – freuen wir uns auf die Zeit nach Corona!

ZUM AUTOR Beat Wittwer ist geschäftsführender Inhaber der WAGNER VISUELL AG. www.wagner-visuell.ch


SUPPORT

Produktneuheiten LED-Videowände von INFiLED jetzt auch in der Schweiz Mit INFiLED erweitert die Comm-Tec GmbH ihr Portfolio im Bereich Displayund LED-Lösungen ab sofort um einen weltweit führenden Hersteller von LEDScreens. Im Rahmen der neuen Vertriebspartnerschaft können auch Schweizer Händler und Integratoren bei COMM-TEC künftig auf das gesamte INFiLED-Portfolio für alle möglichen Anwendungsbereiche (Indoor, Outdoor, Creative) zugreifen. Besonderes Highlight im INFiLED-Portfolio ist die ultradünne und extrem leichte Wallpaper-Serie (WP). Mit ihrer einzigartigen Kantenstärke von 29,5 Millimeter ist sie sehr filigran und spart erheblich Platz. Montage und Wartung sind über die Vorderseite möglich. Mit ihrem 16:9-Panel und dem engen Pixelabstand ist die Wallpaper-Serie so konzipiert, dass sie native Full HD- und 4K-Auflösungen unterstützt und so einen perfekten visuellen Effekt für Bilder und Videos sicherstellt. www.comm-tec.de

«NoHander»: Handloses Türöffnen mit dem Fusstüröffner Türklinken gelten schon immer als hygienisch bedenkliche Griffflächen. Doch in der aktuellen Pandemiesituation sind sie bedenklicher denn je. Besondere Zeiten bringen besondere Ergebnisse hervor: Der neue Fusstüröffner Planet «NoHander» ist vermutlich die am schnellsten entwickelte und zur Marktreife gebrachte Produktinnovation der Marke Planet, Teil der Assa Abloy Gruppe. Von der ersten Idee dieses einfach und schnell zu installierenden Öffnungssystems, das das Berühren von Türdrückern effektiv vermeidet, bis zum Produktlaunch vergingen nur drei Wochen. Der handlose Türöffner lässt sich äusserst kostengünstig bei nahezu allen Flügeltüren nachrüsten und funktioniert in Kombination mit einem Türdrücker. Dank seines intelligenten Klemmmechanismus und zuverlässiger Klebetechnologie lässt er sich ausserdem in wenigen Minuten montieren und, falls gewünscht, ohne Beschädigung der Tür wieder völlig spurlos entfernen. www.assaabloyopeningsolutions.ch

Neue Lösung zur Videokommunikation im Businessbereich Die Enghouse AG erweitert das Portfolio um eine Lösung zur modernen Videokommunikation. Die Technologie ist in vielen Bereichen und Branchen plattformübergreifend einsetzbar – als Kollaborationslösung für Teams, im videogestützten Kundenservice von Contact Centern sowie als integrierte Applikation für videobasiertes Troubleshooting in zahlreichen Branchen. Die Videotechnologie der Enghouse AG basiert auf Vidyo, einer am Markt etablierten Videokommunikationsplattform aus den USA, die Enghouse im Mai 2019 gekauft und in das eigene Lösungsportfolio integriert hat. Die Lösung erleichtert und erweitert als Videochat die Kommunikation im Businessbereich, gewährleistet eine hohe Videoqualität und ein datenschutzkonformes Management der übertragenen Informationen. Enghouse wird drei Varianten der Lösung in der Central Europe Region weiter ausbauen. www.enghouseinteractive.de

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Leadership fördern, Unsicherheiten aus der Krise mit kreativen Sichtweisen überwinden und agile innovative Lösungen entwickeln.

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Potenzial und Stärken

Aufbau eines Geschäfts Vom Angestellten zum Unternehmer Startup begleiten

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Persönlich vor Ort und Online: COACHINGLEADER GmbH I Zürich, Freienbach und Bern www.coachingleader.ch I welcome@coachingleader.ch I +41 (0) 43 243 83 30


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