Portfolio Raphael Perroulaz (Mai 2021)

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PORTFOLIO RAPHAEL PERROULAZ

2018 — 2021



PORTFOLIO RAPHAEL PERROULAZ

2018 — 2021 STAND MAI 2021


Cover Stadt Winterthur | 1:6000

RAPHAEL PERROULAZ POSTFACH 2232 CH- 8401 WINTERTHUR 0041 (0)79 402 73 37 RP@RPERROULAZ.COM WWW.RPERROULAZ.COM


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C U R R I C U L U M V I TÆ

5

ARBEITEN ZHAW 2018 – 2021

6

SEGELCLUB AM LAC DE JOUX

24

WOHNGEBÄUDE IN BERN

34

WOHNGEBÄUDE IN NEAPEL

42

K U LT U R FA B R I K B U S D E P O T W I N T E R T H U R

48

BOCCIAHALLE WINTERTHUR

55

WEITERE ARBEITEN 2011 – 2021

56

WETTBEWERB DURCHGANGSBAHNHOF LUZERN

62

MUSEUMSERWEITERUNG RÖMERHOLZ WINTERTHUR

72

UMBAU MFH DOLDERSTRASSE

76

D O P P E L E I N FA M I L I E N H A U S N E C K E RTA L

78

I N F O R M AT I O N S TA F E L S TA D T H A U S W I N T E RT H U R

82

E I N FA M I L I E N H A U S M I T W E R K S TAT T O B E R WA N G E N

I N H A LT


B E R U F L I C H E TÄT I G K E I T E N

SCHULISCHE AUSBILDUNGEN

2018 — 2021

Theo Hotz Partner AG | Architekten ETH/FH/SIA/BSA, Zürich

2018 —

ZHAW Departement Architektur, Winterthur Bachelor of Arts ZFH in Architektur

Hochbauzeichner (Anstellung während Semesterferien) — Ausführungsplanung / Wettbewerbe 2017 Arndt Geiger Herrmann Architekten ETH/FH/SIA/VSI, Zürich Hochbauzeichner — Bestandesaufnahmen, Bauprojekt, Ausführung 2015 — 2016

2014 — 2015

2011 — 2014

2009 — 2010

2017 — 2018

Berufsmaturitätsschule GBS St. Gallen Vollzeitkurs mit Ausrichtung Gestaltung + Kunst (Abschluss BMS)

Berufsmaturitätsschule BBW Winterthur Vollzeitkurs Ausrichtung Technik + Architektur

2011 — 2014

Berufsschule GBS St. Gallen

Architekturbüro Johann Frei ETH/SIA, Winterthur

2009 — 2011

Berufsschule BWZ Rapperswil

Architekturbüro Johann Frei ETH/SIA, Winterthur Zeichner Architektur — Vorprojekt, Entwurf, Ausführung, Bauleitung Praktikum Architektur — Vorprojekt, Entwurf, Ausführung, Bauleitung

2016 — 2017

Seger Ingenieure GmbH, St. Gallen

FÄHIGKEITEN

Berufslehre Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau (Abschluss EFZ)

Software

Piceci Architekten GmbH, Rapperswil Berufslehre als Hochbauzeichner

Graphisoft ArchiCAD 3D Adobe Photoshop Adobe InDesign Microsoft Office

Sprachen

|

INTERESSEN

Deutsch Muttersprache Englisch gute Kenntnisse B2 Französisch Grundkenntnisse B2 Italienisch Grundkenntnisse B2

Interessen Architektur Kunst & Kultur Reisen Fotografie


CURRICULUM V I TÆ

PERSONALIEN Name Adresse

Raphael Perroulaz Anton-Graff-Strasse 2 Postfach 2232 CH-8401 Winterthur

Telefon 079 402 73 37 E-Mail rp@rperroulaz.com Geburtsdaten 05. September 1992 in Winterthur Bürgerorte Oberschrot (Fribourg) und Winterthur

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ARBEITEN ZHAW 2019 — 2021

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SEGELCLUB AM LAC DE JOUX

Standort

Le Rocheray | Kanton Waadt

Auftraggeber

ZHAW Departement Architektur Semesterarbeit HS2020

Phase

AUFGABENSTELLUNG Das Herbstsemester 2020 startete mit einer Velo-Erkundungstour um den Lac de Joux im Kanton Waadt, wobei 3 Bauplätze mit 3 Seesportarten besichtigt wurden: Rudern, Segeln und Surfen. Aufgabe war ein spezifisches Clubhaus für einen dieser sehr unterschiedlichen Orte, entworfen in Holzbau. S TÄ D T E B A U Die neue Anlage für einen Segelhafen mit Segelclub verortet sich am südlichen Seeufer in Le Rocheray am Lac de Joux. Das Ufer formiert zwischen zwei bestehenden Molen eine leichte Bucht, in deren Mitte sich auf einer Anschüttung der jetzige, provisorische Segelclub befindet. An diesen Ort – mit ausgezeichnetem Weitblick über den See – wird eine kompakte Neuanlage eingeschrieben, welche die plane Ebene als Ausgangspunkt nutzt. Eine markante, winkelförmige Figur umschliesst zusammen mit einem losgelösten schmalen Längsbau eine hofähnliche Situation, welche als Segelhafen dient.

Situation Lac de Joux 1:50'000

Situation 1:200‘000 Situation Lac de Joux 1:50'000

A R C H I T E K T O N I S C H E I D E E U N D F U N K T I O N A L I TÄT Die kompakte Anlage mit ihrer markanten Dachlandschaft lässt Assoziationen zu einem Hafen-Dockland oder durch die aneinandergereihten Giebeldächer auch an ein kleinteiliges Fischerdorf aufkommen. Das sich aus dem Schwung der Dachlandschaft entwickelnde, grosse Giebelhaus mit dem im Obergeschoss angeordneten Clubbereich erhält eine erhöhte Präsenz und formuliert sich zur See- und Landseite als «Hauptbau». Der Zugang erfolgt über einen zentral im Winkel angeordneten, offenen Durchgang, wodurch ein grosses «Deck» erreicht wird, welches alle Nutzungen über Steganlagen erschliesst. Über eine freistehende Kaskadentreppe ist das obere Geschoss des «Hauptbaus» zugänglich. Nutzungen wie der Shop im Erdgeschoss und der Clubraum im Obergeschoss sind direkt zum See gewandt und profitieren von uneingeschränkter Seesicht. Büroräume, Garderoben und Nasszellen sind ebenfalls im

Situation Le Rocheray 1:2500 Situation Le Rocheray 1:2500

Situation 1:10‘000

6 Schwarzplan 1:2500, 1:50000 Schwarzplan 1:2500, 1:50000 Segelclub am Lac de Joux | Le Rocheray VD Raphael Perroulaz | ARB18 | HS202


2021

Le Ro ch era y

Obergeschoss angeordnet, um diese aktiv in das Clubleben auf demselben Stockwerk einzubinden. Strassenseitig orientiert sind die Produktionshalle mit Materiallager und die grosse Einstellhalle mit Werkstatt. Losgelöst befindet sich der schmale Längsbau als zweigeschossige See-Loggia und Observation Deck, welche somit separat und ungezwungen zugänglich ist. Durch die Kompaktheit der Gesamtanlage sind die gesamten Abläufe des Segelsports von allen Orten überblickbar.

Che

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Hal

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TRAGWERK UND KONSTRUKTION Die beiden mit ihrer Giebelfassade zum See stehenden Gebäudeteile mit Clubhaus und See-Loggia stehen auf ausbetonierten Stahlpfählen direkt im Wasser, die Einstellhalle auf einer Betonfundation und Aufschüttung. Die gesamte Tragstruktur ist nach denselbean Prinzipien aus Vollholz konstruiert und baut auf einem Raster im 3 m-Rhythmus in Längsrichtung auf. Dieses System aus Doppelstützen und darüber liegenden, eingefrästen Bindern bestimmt mit seiner Regelmässigkeit den architektonischen Charakter der Innenräume und strukturiert mit der Übersetzung in aussenliegend stehende Holzbretter auch die Fassaden. Auch das über den Bindern stehende Pfettendach bleibt sichtbar und innenräumlich prägend. Die Aussenhülle ist mit einer vorimprägnierten Holzschalung verkleidet und in ihrer hellen Farbigkeit betont zurückhaltend.

ay er ch Ro Le

Situation 1:2000

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SEGELCLUB AM LAC DE JOUX

8

Axonometrie Gesamtanlage


2021

9


SEGELCLUB AM LAC DE JOUX

21 Parkplätze

C

B Rampe für Ein- und Auswasserung Produktionshalle 171 m2

Spedition 34 m2

Werft 61 m2

Mastenlager 61 m2

Einstellhalle für 16 Schiffe 506 m2

A

A

Atelier 70 m2

Materiallager 55 m2

See-Loggia EG 150 m2

«Deck»

Sommerbar

Hafenanlage 31 Anlegeplätze für Segelschiffe

Backoffice Shop 27 m2

Shop 85 m2

Grundriss Erdgeschoss 1:500

C

B

10


2021

C

B

A

Büro 58 m2

A

Sitzungszimmer 21 m2

Trocknen >

WC / Garderobe H 32 m2

Korr. 30 m2

WC / Garderobe D 32 m2

WC P 3 m2

WC IV 3 m2

Korridor 18 m2

See-Loggia OG 131 m2

Küche 11 m2

Entrée 21 m2

Clubraum 176 m2

C

B

Grundriss 1. Obergeschoss 1:500

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Höchststand 1'004.80 Mindestpegel 1'002.80

SEGELCLUB AM LAC DE JOUX

Höchststand 1'004.80

Mittelwert 1'003.80

Mindestpegel 1'002.80

e | 1:200

Mittelwert 1'003.80

Ansicht Südfassade | 1:200

de | 1:200

Höchststand 1'004.80

Höchststand 1'004.80

Mittelwert 1'003.80

Mittelwert 1'003.80

Mindestpegel 1'002.80

Mindestpegel 1'002.80

Ansicht Nordfassade | 1:200

Ansicht Westfassade | 1:200

Ansicht Nordfassade | 1:200

Ansicht Südfassade | 1:200

See-Loggia

Einstellhalle

ellhalle A-A | 1:200

See-Loggia

Einstellhalle

Mastenlager

Werft

Durchgang

Sped.

Mastenlager Produktion

Büro

Werft

Durchgang

Sped.

Längsschnitt Einstellhalle A-A | 1:200

12

Büro

Produktion

Längsschnitt Clubhaus B-B | 1:200

Fassaden und Schnitte 1:800 Fassaden und Schnitte 1:200

Segelclub am Lac de Joux | Le Rocheray VD Segelclub am Lac de Joux | Le Rocheray VD Raphael Perroulaz | ARB18 | HS202 Doz. Meritxell Vaquer | Frank Zierau

Raphael Perroulaz | ARB18 | HS202 Doz. Meritxell Vaquer | Frank Zierau

Sitzung

Produktion

Vorplatz 1'006.00

Längsschnitt Clubhaus B-B | 1:200

Fassaden und Schnitte 1:200

Höchststand 1'004.80

Mittelwert 1'003.80

Mittelwert 1'003.80

Mindestpegel 1'002.80

Mindestpegel 1'002.80

Ansicht Südfassade | 1:200

Trocknungsraum

Büro

Höchststand 1'004.80

WC + G. H

WC + G. D

Vorplatz 1'006.00

Trocknungsraum

KücheBüro

AtelierProduktion

Sitzung

Backoffice

WC + G. H

WC +Clubraum G. D

Küche

Shop

Atelier

Clubraum

Backoffice

Shop

Höchststand 1'004.80

Höchststand 1'004.80

Mittelwert 1'003.80

Mittelwert 1'003.80

Mindestpegel 1'002.80

Mindestpegel 1'002.80


2021

Höchststand 1'004.80 Mittelwert 1'003.80 Mindestpegel 1'002.80

Höchststand 1'004.80 Mittelwert 1'003.80 Mindestpegel 1'002.80

Fassade See-Loggia | 1:200

Fassade See-Loggia | 1:200

See-Loggia Höchststand 1'004.80 Mittelwert 1'003.80 Mindestpegel 1'002.80 See-Loggia Höchststand 1'004.80 Mittelwert 1'003.80 Mindestpegel 1'002.80

Längsschnitt See-Loggia C-C | 1:200

Längsschnitt See-Loggia C-C | 1:200

Fassade und Schnitt See-Loggia 1:200

Fassaden und Schnitte 1:800

Segelclub am Lac de Joux | Le Rocheray VD Raphael Perroulaz ARB18 | HS202 Fassade und Schnitt| See-Loggia 1:200 Doz. Meritxell Vaquer | Frank Zierau Schlusskritik 04.01.2021

Segelclub am Lac de Joux | Le Rocheray VD GSEducationalVersion

Raphael Perroulaz | ARB18 | HS202 Doz. Meritxell Vaquer | Frank Zierau Schlusskritik 04.01.2021

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SEGELCLUB AM LAC DE JOUX

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Schnittperspektive Clubraum

Schnittperspektive Clubraum 1:33 Segelclub am Lac de Joux | Le Rocheray VD Raphael Perroulaz | ARB18 | HS202 Doz. Meritxell Vaquer | Frank Zierau Schlusskritik 04.01.2021

GSEducationalVersion


2021

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SEGELCLUB AM LAC DE JOUX

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Schnittperspektive Produktion

Schnittperspektive Produktion 1:33 Segelclub am Lac de Joux | Le Rocheray VD Raphael Perroulaz | ARB18 | HS202 Doz. Meritxell Vaquer | Frank Zierau Schlusskritik 04.01.2021

GSEducationalVersion


2021

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SEGELCLUB AM LAC DE JOUX

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Schnittperspektive Einstellhalle

Schnittperspektive Einstellhalle 1:33 Segelclub am Lac de Joux | Le Rocheray VD Raphael Perroulaz | ARB18 | HS202 Doz. Meritxell Vaquer | Frank Zierau Schlusskritik 04.01.2021

GSEducationalVersion


2021

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SEGELCLUB AM LAC DE JOUX

Axonometrie Tragstruktur Gesamtanlage | 1:200

Clubhaus Länge Breite Spannweite Raster Holz-Doppelstützen Binder-Höhe Achsmass Sparren

Einstellhalle Länge Breite Spannweite Raster Holz-Doppelstützen Binder-Höhe

20

45.45 m 10.08 m 9.78 m 3.00 m je 20 x 20 bei Mittelstütze: 40 cm ohne Stütze: 90 cm (Fachwerkträger) 75 cm

Achsmass Sparren

69.48 m 11.00 m 10.70 m 6.00 m je 20 x 20 2 x 275 cm = 55 cm verdübelt und verschraubt 75 cm

See-Loggia Länge Breite Spannweite Raster Holz-Doppelstützen Binder-Höhe Achsmass Sparren

45.25 m 6.20 m 6.20 m 3.00 m je 20 x 20 28 cm 75 cm

Axonometrie Tragwerk 1:600


2021

Axonometrie Knoten 1:150

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SEGELCLUB AM LAC DE JOUX


2021

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WOHNGEBÄUDE IN BERN

Standort

Neufeldstrasse 11 – 21 | Quartier Länggass | Bern

Auftraggeber

ZHAW Departement Architektur Semesterarbeit FS2020

Phase

AUFGABENSTELLUNG Das Quartier Länggass soll weiter verdichtet werden. Zudem sollte der Frage nachgegangen werden, wie viel Raum eine Person benötigt. «Wohnen auf knappem Raum» war Semesterthema. Ausgangslage bildete eine «Raumzelle», welche mit einem zugelosten Referenzobjekt entworfen wurde und den Zugang zur entwerferischen Auseinandersetzung ermöglichte.

Situation 1:8000

24

Situation 1:2000

ARCHITEKTONISCHES KONZEPT Durch die Ausformulierung eines markanten, massiven Kopfbaus wird die Vermittlung zum Strassenraum und den Ralligplatz gesucht. Ein Lichthof über alle Geschosse durchbricht im Innern die kubische Volumenstruktur und tritt mit der vertikalen Haupterschliessung als «Spalt» in die äussere Schicht. Im Erdgeschoss soll mit diversen öffentlichen und halb-öffentlichen Nutzungen wie einem Saal oder Ladengeschäften eine Durchmischung von Bewohnenden und Publikum ermöglicht werden und so zur Quartierbelebung beitragen. Ausgehend vom Turmbau erschliesst eine Rue Intérieure die einzelnen Wohnungen, wobei jeweils zwischen vier Wohnungseingängen eine gemeinschaftlich nutzbare Vorzone entsteht. Die Verwebung mit dem rückwärts liegenden Gartenraum wird durch eine fächerartige Gebäudestruktur ermöglicht, welche zudem die Fassadenabwicklung und somit den Lichteinfall für die Kleinwohnungen maximiert. Mit der Materialisierung und Wahl von mehrfarbigem Sichtbackstein, horizontal gegliederten Geschossfriesen in hellem Elementbeton und Metalloberflächen in Baubronze/ Messing wird eine Charakteristik gesucht, welche sich selbstbewusst von der umgebenden Heterogenität abhebt. WOHNUNGSKONZEPT Die Konzeption der Wohnungen entspricht in der Grundidee jener der Referenz des Borthwick Castle, wo eine grosse Halle von einer massiven, raumhaltigen Wandschicht umgeben ist. Mit Subtraktion entstehen Wandnischen für Nutzungen und ermöglicht ein «Leben in der Wand». Die holzverkleideten «warmen» Nischen unterscheiden sich von der «kalten» Halle.


2020

Referenz Borthwick Castle, Scotland | erbaut 1430

25


WOHNGEBÄUDE IN BERN

Grundriss Erdgeschoss mit Umgebung 1:600

26

Längsschnitt Rue Intérieure 1:600


2020

Grundriss Erdgeschoss 1:600

Materialisierung Turmfassade

Grundriss 3. Obergeschoss | Regelgeschoss 1:600

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WOHNGEBÄUDE IN BERN

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Schnittperspektive Turm


2020

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WOHNGEBÄUDE IN BERN

Grundriss Wohnung «Gartenfächer» 1:100

30

Längsschnitt Wohnungen 1:100


2020

31


32

WOHNGEBÄUDE IN BERN


2020

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WOHNGEBÄUDE IN NEAPEL

Standort

Piazza Giovanni Leone / Via Casanova | 80143 Napoli | Italia

Auftraggeber

ZHAW Departement Architektur Semesterarbeit HS2019

Phase

AUFGABENSTELLUNG Innerhalb der Stadtstruktur von Neapel bestehen unzähliche Verdichtungspotentiale, welche in dieser Arbeit anhand eines frei gewählten Quartiers mit Bauplatz untersucht werden sollte. In einem ersten Schritt sollte ein städtebaulicher Masterplan die Möglichkeiten darlegen. Im zweiten Schritt wurde anhand eines ausgelosten Referenzobjekts ein daraus abzuleitender Entwurf entwickelt. Die Seminarreise im November 2019 führte nach Neapel und ermöglichte die Besichtigung der realen Situation vor Ort.

Situation 1:5000

Situationsplan | 1:1000

N

Referenz: Palazzo Serra di Cassano Napoli | Ferdinando Sanfelice | 1719

Zentrale Erschliessungsachse durch Höfe Treppenhaus als Zentrum Wohngebäude: Hoftypologie und Achse Gebäudestruktur Zentrale Erschliessungsachse durch Höfe Treppenhaus als Zentrum Wohngebäude: Hoftypologie und Achse Gebäudestruktur Zentrale Erschliessungsachse Zentrale Erschliessungsachse durch Höfedurch Höfe Treppenhaus Treppenhaus als Zentrum als Zentrum Wohngebäude: Wohngebäude: Hoftypologie Hoftypologie und Achseund Achse Gebäudestruktur Gebäudestruktur

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GSEducationalVersion

Vergleich Referenz / Entwurf: Erschliessungsachse, Treppenhaus und Hoftypologie

S TÄ D T E B A U Das ausgewählte Quartier wird grundsätzlich von einem regelmässigen Strassenraster aus dem 19. Jahrhundert organisiert. Dieses Raster ist jedoch lückenhaft und die Strassen enden heute teilweise in Sackgassen. Das Strassensystem wurde für einer Weiterführung der bestehenden Struktur bereinigt. ARCHITEKTONISCHES KONZEPT Der Kopfbau reagiert auf die Piazza Giovanni Leone und bildet mit seiner volumetrischen Ausformulierung eines Hochpunktes den Abschluss des Masterplan-Gebiets. Die trapezförmige Geometrie des Bauplatzes wird durch eine mittige Erschliessungsachse durchbrochen, an welcher die innere Organisation ihre Ausrichtung findet. Als zusätzliche Durchwegung wird eine Querachse eingeführt. In Anlehnung an das Referenzobjekt (Palazzo Serra di Cassano, 1719) führt die Hauptachse durch eine vielseitige Raumabfolge mit einem Oktogon-Hof sowie zwei repräsentativen Treppenhallen. Diese brückenartigen Treppen führen als Haupterschliessung auf die «Verteilerebene» im Piano Nobile, von wo alle Wohnungen und Nutzungen mit vier Wendeltreppen erschlossen werden. Die anspruchsvolle Gebäudeform lässt vielfältige Wohnungstypologien zu. Weiteren Bezug zum Referenzobjekt nimmt die Höhenstaffelung im Hofbereich. Um eine Einfügung im städtischen Kontext zu erwirken, weisen die Fassaden mit ihre steinernen Fensterleibungen, Friesen und Balkonen eine klassische Gestaltung auf.


2019

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WOHNGEBÄUDE IN NEAPEL

Wohnen am Piazza Giovanni Leone N A P O L I

Grundriss Erdgeschoss 1:250 | Ladengeschäfte & Gastro

Grundriss Erdgeschoss 1:1250

Grundriss 1. Obergeschoss 1:250 | Wohnungen / Gewerbe

Grundriss 1. Obergeschoss 1:1250

Entwurf «Wohnen in Neapel» Stud. Raphael Perroulaz | ARB18 | HS2018 Doz. Marcella Ressegatti & Andreas Graf Schlusskritik 06.01.2020

Grundriss Piano Nobile 1:250 | Wohnungen / Gastro

Grundriss Piano Nobile 1:1250

GSEducationalVersion

Tektonische Bildskizze Aussenfassade 1:25

36 GSEducationalVersion

Regelgrundriss 3. Obergeschoss 1:250 | Wohnungen

Grundriss 4. Obergeschoss 1:250 | Wohnungen

Regelgrundriss 3. Obergeschoss 1:1250

Grundriss 4. Obergeschoss 1:1250

Grundriss 5. Obergeschoss 1:250 | Wohnungen Entwurf «Wohnen in Neapel» Stud. Raphael Perroulaz | ARB18 | HS2018 Doz. Marcella Ressegatti & Andreas Graf Schlusskritik 06.01.2020

Grundriss 5. Obergeschoss 1:1250


2019

Wohnen am Piazza Giovanni Leone N A P O L I

Nordfassade Via Casanova 1:1250

Erschliessungssystem 1:500 Verteilerebene Piano Nobile Erschliessungsachsen / Hof

Visualisierung Sekundärtreppe

Axonometrie Primärtreppe

Südfassade Via Venezia 1:1250

Westfassade Piazza Leone 1:1250 Perspektiven Sekundärtreppen 2. OG / 3. OG

GSEducationalVersion

Ostfassade Via Milano 1:1250

Axonometrie Sekundärtreppen

Grundriss 6. Obergeschoss 1:250 | Wohnungen

Grundriss 7. OG 1:250 | Wohnungen

Grundriss 6. Obergeschoss 1:1250

Grundriss 7. OG 1:1250

Visualisierung Haupttreppe

Visualisierung Treppenhalle mit darüberliegendem Innenhof Entwurf «Wohnen in Neapel» Stud. Raphael Perroulaz | ARB18 | HS2018 Doz. Marcella Ressegatti & Andreas Graf Schlusskritik 06.01.2020

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Wohnen Wohnen am Piazza am Piazza Giovanni Giovanni LeoneLeone N A P ON LAI P O L I

WOHNGEBÄUDE IN NEAPEL

Tektonische Bildskizze Aussenfassade 1:25

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Tektonische Bildskizze Aussenfassade

Schnitt und Strassenfassade Ansicht 1:200 Schnitt Strassenfassade Schnitt 1:50 Strassenfassade 1:50 Ansicht Strassenfassade Ansicht Strassenfassade 1:50 1:50

Ansicht und Ansicht Schnitt undHoffassade Schnitt Hoffassade 1:50 1:50

Entwurf «Wohnen Entwurf «Wohnen in Neapel» in Neapel» Stud. Raphael Perroulaz Stud. Raphael | ARB18 Perroulaz | HS2018 | ARB18 | HS2018 Doz. Marcella Ressegatti Doz. Marcella & Andreas Ressegatti Graf & Andreas Graf Schlusskritik 06.01.2020 Schlusskritik 06.01.2020


2019

Axonometrie Längsschnitt entlang Achse 1:250

Axonometrie Längsschnitt 1:1250

39


Wohnen am Piazza

N A P O

WOHNGEBÄUDE IN NEAPEL

Wohnen am Piazza

N A P O

Wohnen am Piazza Giovanni Leone N A P O L I

Arbeitszimmer 17.40 m2

6 1/2-Zimmer-Wohnung 163.94 m2

Bad

Arbeitszimmer

8.46 m2

17.40 m2

6 1/2-Zimmer-Wohnung 163.94 m2

Eingang 6.59 m2

Bad

8.46 m2

Wohnen / Essen 45.24 m2

Axonometrien Wohnung Master Bedroom 18.28 m2

Eingang 6.59 m2

Wohnen / Essen

Schlafzimmer

45.24 m2

12.12 m2

Axonometrien Wohnung Master Bedroom 18.28 m2

1

1

Loggia

Küche 9.80 m2

Vorplatz 10.79 m2

15.36 m2

Schlafzimmer 12.12 m2

Erschliessungssystem 1:500 Erschliessungssystem 1:1500 Verteilerebene Piano Verteilerebene PianoNobile Nobile Erschliessungsachsen / Hof Erschliessungsachsen / Hof

Bad

6.73 m2

Schlafzimmer 13.17 m2

1

1

Loggia

Küche 9.80 m2

Vorplatz 10.79 m2

15.36 m2

Bad

6.73 m2

Schlafzimmer 13.17 m2

V

Axonometrie Primärtreppe

Wohnung 3. Obergeschoss | Grundriss 1:50

Wohnung 3. Obergeschoss | Grundriss 1:50

Wohnen / Essen

40

Vorplatz

Master Bedroom

Vorplatz

Master Bedroom

Wohnung 3. Obergeschoss | Schnitt 1:50

Wohnung 3. Obergeschoss 1:200 Wohnen / Essen

GSEducationalVersion

Wohnung 3. Obergeschoss | Schnitt 1:50

Entwurf «Wohnen

Stud. Raphael Perroulaz | Doz. Marcella Ressegatti Schlusskritik 06.0


2019 Wohnen am Piazza Giovanni Leone N A P O L I

Axonometrien Wohnung Master Bedroom 18.28 m2

1

Axonometrien Wohnung

41

Master Bedroom


A U F S T O C K U N G K U LT U R FA B R I K | B U S D E P O T D E U T W E G Busdepot Deutweg | Tösstalstrasse 86 | 8400 Winterthur Auftraggeber ZHAW Departement Architektur Phase Semesterarbeit FS2019 Standort

Städtebauliches Umfeld und Geschichte Das Umfeld des Quartiers Deutweg in Winterthur ist geprägt durch grosse Strassenräume und eine homogene Bebauung mit Wohnhäusern. Dazwischen liegt direkt an der Tösstalstrasse das Areal des ehemaligen Busdepots Deutweg, erbaut in Etappen ab 1914 als städtisches Tramdepot. Rechtwinklig dazu angeordnet de 1961 von Architekt Adolf Kellermüller erbaute Bürogebäude einen grosszügigen Platz. Seit 2015 der Betrieb von Stadtbus Winterthur umgezogen ist, stehen die Depothallen sowie das Bürogebäude zur Umnutzung bereit. 2016 wurden die sogenannte «Urhalle» von 1914, das Bürogebäude und der grosszügige Vorplatz als schutzwürdig eingestuft. Mit dem Szenario «Kulturfabrik» soll nun ein erster Schritt für die Umnutzung des Areals manifestiert werden. Die neue Nutzung wird als hohe Aufstockung des Bürogebäudes im Stadtraum sichtbar und markiert einen neuen Mittelpunkt für das Quartier. Architektonische Leitidee Aus der Vorgabe für ein öffentliches Haus mit kultureller Nutzung entwickelte sich die Vorstellung einer transparenten, sichtbaren Formensprache. Die Schaffung eines über alle Geschosse offenen Raumes mit einer Kaskadentreppe diente als Leitidee für den Entwurf. Tragwerk Das Tragwerk ist als einseitig gerichtetes System mit neun Querachsen konzipiert. Die Stützen mit den darauf au Brettschichtholz überspannen das Gebäude jeweils in Querrichtung und bilden eine Aufreihung von Rahmenbindern, welche im Innenraum sichtbar bleiben. Um mit der zusätzlichen Last der Aufstockung die bestehenden Aussenwände nicht zu überlasten, sind die neuen Stützen entlang der Fassade geführt, um eine direkte Kraftübertragung zum Boden gewährleisten zu können. Bei den sich über die vier Stockwerke erstreckenden Kaskadentreppen reduzieren sich die Spannweiten dieser Rahmen, um einen grosszügigen, vertikalen Erschliessungsraum zu ermöglichen. Der Lastabtrag erfolgt dort über die Korridorwand im bestehenden Gebäude. Rahmenwände übernehmen die Aussteifung in Längsrichtung. Die beiden Treppenläufe werden jeweils über eine selbsttragende, massive Holzwangenkonstruktion aus Brettschichtholz zwischen die aus Lignatur-Elementen gefügten Geschossdecken gespannt.

Situation 1:10‘000 SCHWARZPLAN WINTERTHUR-DEUTWEG | 1:2000

KULTURFABRIK WINTERTHUR

Fassade und Materialisierung Das statische System mit Stützen und auskragenden Deckenplatten bleibt in der Fassade ablesbar und ergibt eine tektonische Logik mit einer gewissen Strenge. Mit dem zufällig wirkenden Spiel der Öffnungen gelangt eine Au , welche durch die variierenden Geschosshöhen unterstützt wird. Zwischen die Stützen spannen sich Wandfüllungen, welche mit einem goldbronzenen Blech verkleidet sind. Mit einer Kupfer-Aluminium-Legierung (TECU ® Gold, Firma KME) mattiert dieses und entwickelt sich zu einer goldbraunen Ober . Die Öffnungen bilden ein Wechselspiel von raumhohen, stehenden Fenstern sowie liegenden Bandfenstern. Die raumhohen Fenster rhythmisieren zusätzlich mit ihrer Lage im Grundriss, jene in Erschliessungs den Stützen aussen angeschlagen, jene in geschlossenen Räumen innen. Mit einem kreisförmigen Fenster - dem Bullauge - erhält die Stirnfassade zur Tösstalstrasse ein markantes Erscheinungsbild, welches aufgrund der Reminiszenz an die Zwinglikirche die Verortung im Quartier stärkt. Die gesamte Materialisierung unterstreicht die neue Nutzung als «Kulturfabrik» in einem städtischen Umfeld. Grundriss und Innenraum Über das mit Glasbausteinen beleuchtete Treppenhaus des Bürogebäudes von 1961 gelangt man in das 3. Obergeschoss, wo die eindrücklichen Kaskadentreppen der viergeschossigen Aufstockung sichtbar werden. Das Thema einer hell beleuchteten Treppenanlage kann mit der offenen Erschliessungsstruktur der Kaskadentreppen und einer voll Fassadenverglasung wieder aufgegriffen werden. Im 3. und 4. Obergeschoss liegen kleinere und mittlere Versammlungsräume, in den darüber liegenden Geschossen sind die Räume grösser dimensioniert und 6. Obergeschoss mit dem «Grande Salle» ihre Abschluss. Ebenfalls zuoberst be f Café mit Weitblick als Krönung.

FOTOMONTAGE AUSSENANSICHT

ANSICHT NORDFASSADE | 1:100

Foyer 25.16 m2

Versammlungsraum 64.83 m2

Tö ss tals tras se

Ad olfK B "U usd rh ep alle ot " Deu

LS1

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AXONOMETRIE TRAGSTRUKTUR | 1:200

KULTURFABRIK WINTERTHUR

Versammlungsraum 42.90 m2

LS1

elle

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QS1

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Versammlungsraum 64.83 m2

Eingangshalle 91.58 m2

Ta lgu tstr ass e

AUFGABENSTELLUNG Dem Quartier Mattenbach fehlt ein eigentliches Zentrum. Dem ab 1914 erbauten Busdepot Deutweg (ursprünglich Tramdepot) könnte zukünftig eine solche Funktion zukommen. Dazu sollte eine Aufstockung unter dem Szenario «Kulturfabrik» für das 1961 von Architekt Adolf Kellermüller erbaute Bürogebäude auf dem Areal entworfen werden.

LS1

LS1

GRUNDRISS 3. OBERGESCHOSS | 1:50 (GEDREHT)

SITUATIONSPLAN AREAL BUSDEPOT DEUTWEG | 1:500

Foyer 90.96 m2

Aufstockung Bürogebäude Busdepot Deutweg | Winterthur GE+K2 | ARB18 | FS 2019 | Übung 5 Dozierende Dominique Lorenz | Pablo Horváth WC H 19.84 m2

Raphael Perroulaz | 21.05.2019 Versammlungssaal 86.66 m2

Versammlungssaal 90.13 m2

GSEducationalVersion

42

QS1

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Grundriss 2.Obergeschoss (Bestand 1961)

Eingangshalle 91.58 m2

LS1

LÄNGSSCHNITT ca. LS1 1:200 | 1:50 Längsschnitt

ANSICHT SÜDFASSADE | 1:100

QS1

GRUNDRISS 5. OBERGESCHOSS | 1:100

QS1

GRUNDRISS 2. OBERGESCHOSS | BESTAND | 1:100

Versammlungsraum 42.90 m2

LS1

LS1

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2019

43


QS1

GRUNDRISS 5. OBERGESCHOSS | 1:100

GRUNDRISS 2. OBERGESCHOSS | BESTAND | 1:100

GRUNDRISS 5. OBERGESCHOSS | 1:100

QS1

BUSDEPOT DEUTWEG

QS1

QS1

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|

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GRUNDRISS 2. OBERGESCHOSS | BESTAND | 1:100

A U F S T O C K U N G K U LT U R FA B R I K

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KULTURFABRIK WINTERTHUR

LÄNGSSCHNITT A - A | 1:50 ÜBERARBEITUNG ASSESSMENT

Eingangshalle 91.58 m2

Versammlungsraum 42.90 m2

Eingangshalle 91.58 m2

Versammlungsraum 42.90 m2

LS1

LS1

LS1

LS1

LS1

ANSICHT NORDFASSADE | 1:100 ÜBERARBEITUNG ASSESSMENT In der Fassade unterscheiden sich die Fensteröffnungen noch d zwischen den öffentlichen Erschliessungs Versammlungsräumen, wo durch die engere Sprosseneinteilung die eines privaten Rahmens intensiviert wird. Der «Grande Salle» erhä zusätzlichen Öffnungsanteil eine bessere Belichtung und Grosszüg Innenraum.

LS1

LS1

LS1

LS1 Foyer 90.96 m2

A

A

Foyer 90.96 m2

Modellausschnitt

Foyer 90.46 m2

Foyer 90.46 m2

LS9 A_T-Kragarm

Modellausschnitt

WC H 19.84 m2

Versammlungsraum 64.83 m2

Foyer 25.16 m2

Versammlungsraum 64.83 m2

WC H 19.84 m2

WC D 19.84 m2

Café / Bar Versammlungssaal 63.15 m2 90.13 m2

Grande Salle 141.59 m2

Versammlungssaal 86.66 m2

QS1

GRUNDRISS 5. OBERGESCHOSS | 1:50 ÜBERARBEITUNG ASSESSMENT Hinweis: Um den gesamten Zusammenhang der Treppe und dem Erschliessungsraum mit dem Gebäude aufzeigen zu können, war es aufgrund dem Platzbedarf nicht möglich, den Längsschnitt A - A sowie den Grundriss 5. OG im Massstab 1:20 darzustellen. Die beiden Pläne weisen jedoch einen einen entsprechenden Detaillierungsgrad auf.

Versammlungssaal unterteilbar 90.13 m2

DETAIL TREPPENANTRITT 5. OG | 1:5

QS1

QS1

Grundriss 5.Obergeschoss 1:250 GRUNDRISS 5. OBERGESCHOSS | 1:100 GRUNDRISS 6. OBERGESCHOSS | 1:100

Grundriss 3.Obergeschoss 1:250 ISS 2. OBERGESCHOSSGRUNDRISS | BESTAND 1:100 3.| OBERGESCHOSS | 1:100 GSEducationalVersion

QS1

QS1

GRUNDRISS 3. OBERGESCHOSS | 1:100

GRUNDRISS 6. OBERGESCHOSS | 1:100

QS1

QS1

Versammlungssaal 86.66 m2

Grande Salle 141.59 m2

QS1

Versammlungsraum 64.83 m2

Café / Bar 63.15 m2

QS1

Foyer 25.16 m2

QS1

Versammlungsraum 64.83 m2

WC D 19.84 m2

Eingangshalle 91.58 m2

Versammlungsraum 42.90 m2

Foyer 100.01 m2

LS1

LS1

LS1

LS1

LS1

Foyer 100.01 m2

LS1

LS1

Foyer 90.46 m2

WC D 19.84 m2

Versammlungsraum Versammlungsraum 42.57 m2 64.83 m2

Versammlungsraum 64.61 m2

Versammlungsraum 42.57 m2

Versammlungsraum 42.57 m2

Versammlungsraum 64.61 m2

Versammlungsraum 42.57 m2

Grundriss 4.Obergeschoss 1:250

Grundriss 6.Obergeschoss 1:250

Café / Bar 63.15 m2

Grande Salle 141.59 m2

QS1

Putzraum 8.32 m2

QS1

Lager 11.55 m2

QS1

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Putzraum 8.32 m2

Foyer 25.16 m2

QS1

Versammlungsraum 64.83 m2

Lager 11.55 m2

GRUNDRISS 6. OBERGESCHOSSPERSPEKTIVE | 1:100 KASKADENTREPPE | 3. OG

GRUNDRISS 4. OBERGESCHOSS | 1:100

PERSPEKTIVE KASKADENTREPPE | 3. OG

S1

ISS 3. OBERGESCHOSSGRUNDRISS | 1:100 4. OBERGESCHOSS | 1:100


2019

K U L T U R KF UA LB TRUI KR FWA BI NRTI EK R WT HI NU TRE R T H U R

K U L T U R KF UA LB TRUI KR FWA BI NRTI EK R WT HI NU TRE R T H U R

LS1

GRUNDRISS 2. OBE

ANSICHT NORDFASSADE ANSICHT | 1:100 NORDFASSADE | 1:100

ANSICHT OSTFASSADEANSICHT | 1:100 OSTFASSADE | 1:100

Einga 91.58

Nordfassade 1:500 ANSICHT NORDFASSADE ANSICHT | 1:100 NORDFASSADE | 1:100

LS1

Ostfassade 1:500 ANSICHT OSTFASSADEANSICHT | 1:100 OSTFASSADE | 1:100

Versa 64.83

GRUNDRISS 3. OBE

LS1

Lager 11.55 m2

ANSICHT SÜDFASSADEANSICHT | 1:100 SÜDFASSADE | 1:100

ANSICHT WESTFASSADE ANSICHT | 1:100WESTFASSADE | 1:100 Aufstockung Bürogebäude Aufstockung Busdepot Bürogebäude Deutweg | Busdepot WinterthurDeutweg | Winterthur GE+K2 | ARB18 | FS GE+K2 2019 | Übung | ARB18 5 | FS 2019 | Übung 5 Dozierende Dominique Lorenz Dozierende | Pablo Dominique HorváthLorenz | Pablo Horváth Raphael Perroulaz | 21.05.2019 Raphael Perroulaz | 21.05.2019

ANSICHT SÜDFASSADEANSICHT | 1:100 SÜDFASSADE | 1:100

Südfassade 1:500

Putzraum 8.32 m2

GRUNDRISS 4. OBE

ANSICHT WESTFASSADE ANSICHT | 1:100WESTFASSADE | 1:100 Aufstockung Bürogebäude Aufstockung Busdepot Bürogebäude Deutweg | Busdepot WinterthurDeutweg | Winterthur

Westfassade 1:500

GE+K2 | ARB18 | FS GE+K2 2019 | Übung | ARB18 5 | FS 2019 | Übung 5 Dozierende Dominique Lorenz Dozierende | Pablo Dominique HorváthLorenz | Pablo Horváth Raphael Perroulaz | 21.05.2019 Raphael Perroulaz | 21.05.2019

Axonometrie 1:500 GSEducationalVersion

AXONOMETRIE | 1:100

45


A U F S T O C K U N G K U LT U R FA B R I K

|

BUSDEPOT DEUTWEG

A R CKHKUI UTL ELT KUT TURORF NFA IABSBRCRIHKIEK WLWEI NII TNTI ETDERE RTE H T HU UR R Für RAUM das mit kultureller RAUM|Haus KONSTRUKTION | KONSTRUKTION | ÖFFNUNG | ÖFFNUNG Nutzung entwickelte sich die Vorstellung einer transparenten, sichtbaren Formensprache. Die Schaffung eines über alle Geschosse offenen Raumes mit einer Kaskadentreppe diente als Leitidee für den Entwurf. StandStand Schlusskritik Schlusskritik Die Grosszügigkeit Die Grosszügigkeit der über der alle überGeschosse alle Geschosse greifenden greifenden Kaskadentreppe Kaskadentreppe wurdewurde grundsätzlich grundsätzlich positivpositiv gewertet. gewertet. Allerdings Allerdings wurdewurde die statische die statische Konstruktion Konstruktion mit den mit Spannweiten den Spannweiten sowie sowie die fehlende die fehlende Relation Relation zur zur Fassadenstruktur Fassadenstruktur infrageinfrage gestellt. gestellt. Hier sollte Hier innerhalb sollte innerhalb der Überarbeitung der Überarbeitung ein ein AnsatzAnsatz gefunden gefunden werden. werden.

VARIANTE VARIANTE 1 1 TREPPENWANGE TREPPENWANGE AUS FORMSTABILEM AUS FORMSTABILEM FACHWERK FACHWERK

VARIANTE VARIANTE 2 2 AUFGEHÄNGTE AUFGEHÄNGTE TREPPENKONSTRUKTION TREPPENKONSTRUKTION

VARIANTE VARIANTE 3 3 KRAGARME KRAGARME AN FASSADENSTRUKTUR AN FASSADENSTRUKTUR

Ziel Assessment Ziel Assessment Der Fokus Der Fokus liegt auf liegt dem auf Erschliessungsraum dem Erschliessungsraum vom 3.vom - 6.3.Obergeschoss. - 6. Obergeschoss. Die Treppe Die Treppe soll in soll konstruktiven in konstruktiven Aspekten Aspekten weiterentwickelt weiterentwickelt und gleichzeitig und gleichzeitig mit dermit Fassadenstruktur der Fassadenstruktur in Einklang in Einklang gebracht gebracht werden. werden.

Architektonische Architektonische Leitidee Leitidee Aus der Aus Vorgabe der Vorgabe für einfür öffentliches ein öffentliches Haus Haus mit kultureller mit kultureller Nutzung Nutzung entwickelte entwickelte sich die sichVorstellung die Vorstellung einer transparenten, einer transparenten, sichtbaren sichtbaren FormenFormensprache. sprache. Die Schaffung Die Schaffung eines eines über alle überGeschosse alle Geschosse offenenoffenen Raumes Raumes mit mit einer Kaskadentreppe einer Kaskadentreppe diente diente als Leitidee als Leitidee für den für Entwurf. den Entwurf. Daran Daran wird wird festgehalten. festgehalten. Die tektonische Die tektonische Ablesbarkeit Ablesbarkeit der Tragstruktur der Tragstruktur soll zudem soll zudem sichtbar sichtbar bleiben. bleiben.

INNENRAUM Ab dem 3. Obergeschoss des Altbaus erschliessen eindrückliche Kaskadentreppen die viergeschossige Holzbau-Aufstockung. Das Haus beherbergt Versammlungsräume, einen «Grande Salle» und ein Café im obersten Stockwerk. GRUNDRISS GRUNDRISS 5. OBERGESCHOSS 5. OBERGESCHOSS | 1:200 | 1:200 STANDSTAND SCHLUSSKRITIK SCHLUSSKRITIK

FA S S A D E U N D M AT E R I A L I S I E R U N G Das statische System mit Stützen und auskragenden Deckenplatten ergibt eine tektonische Logik. Die Fassade ist mit einem goldbronzenen Blech verkleidet. Mit einem kreisförmigen Fenster ergibt sich ein markantes Erscheinungsbild, welches aufgrund der Reminiszenz an die Zwinglikirche die Verortung im Quartier stärkt.

Die erste Die erste Idee verfolgte Idee verfolgte ein neue, ein neue, in sichin formstabile sich formstabile Eine beinahe Eine beinahe schon schon logische logische Schlussfolgerung, Schlussfolgerung, um den um den Die Kaskadentreppe Die Kaskadentreppe direkt an direkt deran Fassade der Fassade erhielt erhielt nach der nach der Treppenwange. Treppenwange. Geeignet Geeignet schienschien hierbeihierbei die Form die Form des des beidenbeiden Kaskadentreppen Kaskadentreppen mit ihren mit ihren weitenweiten Dimensionen Dimensionen Überarbeitung Überarbeitung anhand anhand des Schemas des Schemas neu drei neu Podeste drei Podeste und und gleichseitigen gleichseitigen Dreiecks, Dreiecks, welches welches sich selber sich selber zu stabiliseren zu stabiliseren statische statische Stabilität Stabilität zu ermöglichen, zu ermöglichen, war eine war mögliche eine mögliche somit somit einen einen regelmässigeren regelmässigeren Rhythmus. Rhythmus. Nun korresNun korresvermag. vermag. Die Kaskadentreppe Die Kaskadentreppe hätte hätte dadurch dadurch eine sehr eine sehr Aufhängung Aufhängung an denanüberspannenden den überspannenden Trägern Trägern des Daches. des Daches. pondiert pondiert sie mitsieder mitFassadenstruktur. der Fassadenstruktur. DieserDieser DialogDialog der der eigenständige, eigenständige, auffällige auffällige Formensprache Formensprache erhalten, erhalten, weshalb weshalb Um den Umgrosszügigen den grosszügigen Erschliessungsraum Erschliessungsraum nicht unnötig nicht unnötig zu zu Konstruktionen Konstruktionen bot einen bot einen Kraftabtrag Kraftabtrag auf dieaufvon dieaussen von aussen die Idee die nicht Idee weiterverfolgt nicht weiterverfolgt wurde.wurde. ZudemZudem war weiterhin war weiterhin überladen, überladen, wurdewurde diese Idee dieseebenso Idee ebenso nicht weiterverfolgt. nicht weiterverfolgt. prägenden prägenden Holzstützen Holzstützen der Fassade der Fassade an. Mit an.Kragarmen Mit Kragarmen fraglich, fraglich, ob eine ob solche eine solche TreppeTreppe mit mehreren mit mehreren Podesten Podesten aus Holz auskann Holz die kann Last dieder Last Treppe der Treppe vom 5.vom ins 5. 6. ins OG6.nun OG nun statisch statisch so konstruiert so konstruiert werdenwerden kann. kann. abgefangen abgefangen und zudem und zudem auf eine aufdas eineGebäude das Gebäude prägende prägende Konstruktionsart Konstruktionsart zurückgegriffen zurückgegriffen werden. werden. Noch Noch ungelöst ungelöst bleibt hier bleibt diehier Abfangung die Abfangung der Treppe der Treppe vom 3.vom ins 5. 3. OG. ins 5. OG. TREPPENSCHEMA TREPPENSCHEMA Die beiden Die beiden KaskadenKaskadentreppen treppen wurden wurden neu neu eingeteilt, eingeteilt, um mit umder mit der Fassadenstruktur Fassadenstruktur zu zu korrespondieren. korrespondieren. Dazu Dazu wurdenwurden zwei Verhältzwei Verhältnissysteme nissysteme gesucht, gesucht, um um innerhalb innerhalb der der unterschiedlichen unterschiedlichen Ge- Geschosshöhen schosshöhen funktionfunktionieren zu ierenkönnen. zu können. Der Der Treppenantritt Treppenantritt im 3.im 3. OG ragt OGweiterhin ragt weiterhin be- bewusst wusst aus dem ausRaster, dem Raster, um imum Übergang im Übergang von von Bestand Bestand zu Aufstockzu Aufstockung die ungweitere die weitere Weg- Wegführung führung sichtbar sichtbar zu zu machen. machen.

LÄNGSSCHNITT LÄNGSSCHNITT LS1 | LS1 1:200 | 1:200 STANDSTAND SCHLUSSKRITIK SCHLUSSKRITIK

ANSICHT ANSICHT FASSADE FASSADE NORDNORD | 1:200 | 1:200 STANDSTAND SCHLUSSKRITIK SCHLUSSKRITIK

ISOMETRIE ISOMETRIE KASKADENTREPPE KASKADENTREPPE | 1:100 | 1:100 STANDSTAND SCHLUSSKRITIK SCHLUSSKRITIK Die obere Die obere TreppeTreppe wies im wies Stand im Stand Schlusskritik Schlusskritik zwei Podeste zwei Podeste auf und auf und hatte keinen hatte keinen BezugBezug zur Fassade. zur Fassade. Ebenso Ebenso fehlte dieser fehlte dieser BezugBezug auch bei auch bei der unteren der unteren TreppeTreppe

ISOMETRIE ISOMETRIE KASKADENTREPPE KASKADENTREPPE | 1:100 | 1:100 ÜBERARBEITUNG ÜBERARBEITUNG ASSESSMENT ASSESSMENT / KRAGARME / KRAGARME Die Überarbeitung Die Überarbeitung ergab ergab das Resultat das Resultat von zwei von mit zweider mitFassade der Fassade korrespondierenden korrespondierenden Kaskadentreppen. Kaskadentreppen. Die beiden Die beiden Treppen Treppen weisenweisen durch durch die neue die Aufteilung neue Aufteilung einen regelmässigeren einen regelmässigeren Rhythmus Rhythmus auf, was auf, was inbesondere inbesondere bei derbei oberen der oberen TreppeTreppe den Effekt den einer EffektKaskade einer Kaskade verstärkt verstärkt und somit und somit auch die auch architektonische die architektonische Leitidee Leitidee unterstreicht. unterstreicht. Kragarme Kragarme leiten leiten die auftretenden die auftretenden LastenLasten an dieanFassadenstruktur. die Fassadenstruktur. AnalogAnalog der der Konstruktion Konstruktion der Innenwände der Innenwände wird die wirddiedieLogik die Logik einer ablesbaren einer ablesbaren Tragstruktur Tragstruktur transportiert. transportiert.

BEURTEILUNG BEURTEILUNG Die untere Die untere TreppeTreppe soll in soll ihrerin ihrer Formensprache Formensprache an diean obere die obere anknüpfen. anknüpfen. Um eine UmFormeneine Formensprache sprache für diesen für diesen unteren unteren Treppenlauf Treppenlauf zu zu , , wurdenwurden drei Varianten drei Varianten über- überprüft. prüft. Die Kragarme Die Kragarme prägenprägen die Treppenwange die Treppenwange und sollen und sollen deshalb deshalb homogen homogen ange- angewendetwendet werden. werden. Die Setzung Die Setzung einer zusätzlichen einer zusätzlichen StützeStütze im im Raum Raum wurdewurde verworfen, verworfen, um um diesendiesen nicht nicht unnötigerweise unnötigerweise zu verstellen zu verstellen und das undgleichdas gleichmässige mässige Stützenraster Stützenraster nicht nicht zu verunklären. zu verunklären. Der Kragarm Der Kragarm wächstwächst aus der aus Deckender Deckenstruktur struktur und und machtmacht das das TragenTragen sichtbar. sichtbar.

ANSICHT ANSICHT FASSADE FASSADE NORDNORD | 1:200 | 1:200 VARIANTE VARIANTE FENSTEREINTEILUNG FENSTEREINTEILUNG

46

VARIANTE VARIANTE 1 | UNTERE 1 | UNTERE TREPPE TREPPE ZUSÄTZLICHE ZUSÄTZLICHE STÜTZE STÜTZE UND KRAGARME UND KRAGARME

VARIANTE VARIANTE 2 | UNTERE 2 | UNTERE TREPPE TREPPE ZUSÄTZLICHE ZUSÄTZLICHE STÜTZE STÜTZE UND KRAGARME UND KRAGARME

VARIANTE VARIANTE 3 | UNTERE 3 | UNTERE TREPPE TREPPE NUR KRAGARM NUR KRAGARM

AUSSCHNITT AUSSCHNITT FASSADE FASSADE NORDNORD | 1:20| 1:20 ÜBERARBEITUNG ÜBERARBEITUNG ASSESSMENT ASSESSMENT

Ausschnitt Fassade Nord 1:100 GSEducationalVersion GSEducationalVersion

FASSADENSCHNITT FASSADENSCHNITT | 1:20| 1:20 ÜBERARBEITUNG ÜBERARBEITUNG ASSESSMENT ASSESSMENT

Fassadenschnitt 1:100

Assessment Assessment GE+K2 GE+K2 | ARB18 | ARB18 | FS| 2019 FS 2019 Atelier Atelier 3 | 3Dominique | Dominique Lorenz Lorenz | Pablo | Pablo Horváth Horváth Raphael Raphael Perroulaz Perroulaz | 16.06.2019 | 16.06.2019


2019

KULTURFABRIK WINTERTHUR

QUERSCHNITTca. QS21:200 | 1:50 Querschnitt

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PERSPEKTIVE KASKADENTREPPE | 5. OG Aufstockung Bürogebäude Busdepot Deutweg | Winterthur GE+K2 | ARB18 | FS 2019 | Übung 5 Dozierende Dominique Lorenz | Pablo Horváth Raphael Perroulaz | 21.05.2019


TRAGWERK Das Tragwerk ist als einseitig gerichtetes System mit elf Quersowie fünf Längsachsen konzipiert. Es besteht aus jeweils dreiteiligen Stützen mit darauf au Brettschichtholz, welche die Spannweiten in Querrichtung des Gebäudes aufnehmen. In Längsrichtung gewährleisten zwischen den Achsen eingespannte Balkenlagen die horizontale Aussteifung und bieten zudem die Unterkonstruktion für den Dachaufbau. Die Stützen leiten die Vertikalkräfte über eine Fussplatte an ein umlaufendes Betonfundament oder Einzelfundamente ab. Die Holzkonstruktion bildet Tragwerk und raumbildendes Element zugleich, denn sie bleibt sowohl an der Fassade wie auch im Innenraum in ihrer tektonischen Fügung ablesbar. Die erhöht liegende «Laterne», welche die eigentliche Halle umringt, wächst aus seiner eigenen Struktur empor und steht mit der Kolonnade im Höhenverhältnis 8 : 5, was dem Goldenen Schnitt entspricht.

BOCCIAHALLE WINTERTHUR Rudolf-Diesel-Strasse | 8404 Winterthur Auftraggeber ZHAW Departement Architektur Phase Semesterarbeit HS 2018 Standort

BOCCIODROMO WINTERTHUR FASSADE UND MATERIALISIERUNG Die Fassade erhält ihre Prägung durch das gefügte Holztragwerk aus stehenden Stützen und liegenden Trägern. In der jeweils dreiteiligen Stütze wird durch ein mittig platziertes Distanzholz eine Schattenfuge erzeugt, welche der Struktur in sich eine räumliche Tiefe gibt. Durch diese Detaillierung resultiert eine Plastizität, welche in ihrem Ausdruck ein städtisches Gebäude charakterisiert. Die Aussenfassade besteht beinahe vollständig aus gross Verglasungen, lediglich die seitlich angeordneten Nebenräume erhalten eine horizontal liegende, weiss lasierte Holzschalung T R A Gmit W E Reiner K stehenden, naturbelassenen Holzlattung. Das Tragwerk ist als einseitig gerichtetes System mit elf Quer-

AUFGABENSTELLUNG Das Industrie- und Gewerbegebiet Grüze in Winterthur soll durch eine Freizeitnutzung erweitert werden. Dazu sollte an der Rudolf-Diesel-Strasse auf einer unbebauten Freifläche eine Bocciahalle entworfen werden. Ausgehend von einem Holzknoten wird eine zu einem additiven System erweiterbare Konstruktion gesucht. GRUNDRISS UND INNENRAUM

STÄDTEBAU UND VOLUMETRIE Das Industrie- und Gewerbegebiet Grüze in Winterthur ist geprägt durch grosskörnige Baukörper, welche im Umkreis des Projektperimeters vorwiegend dem Wareneinkauf dienen. Die neue Bocciahalle besetzt eine noch unbebaute Frei inmitten dieser auf den motorisierten Individualverkehr ausgelegten Nutzungen und reiht sich in deren Gebäude ein. Die in seiner Höhe gestaffelte Neubauvolumetrie wendet sich der Rudolf-Diesel-Strasse mit der erhöhten Nordfassade zu und zeigt dadurch seine Präsenz im Stadtraum. Die Südfassade mit der vorgelagerten Kolonnade richtet sich zur ruhigeren Erschliessungsstrasse und reagiert damit auf den Einstrahlungswinkel der Sonne.

sowie fünf Längsachsen konzipiert. Es besteht aus jeweils dreiteiligen Stützen mit darauf au Brettschichtholz, welche die Spannweiten in Querrichtung des Gebäudes aufnehmen. In Längsrichtung gewährleisten zwischen den Achsen eingespannte Balkenlagen die horizontale Aussteifung und bieten zudem die Unterkonstruktion für den Dachaufbau. Die Stützen leiten die Vertikalkräfte über eine Fussplatte an ein umlaufendes Betonfundament oder Einzelfundamente ab. Die Holzkonstruktion bildet Tragwerk und raumbildendes Element zugleich, denn sie bleibt sowohl an der Fassade wie auch im Innenraum in ihrer tektonischen Fügung ablesbar. Die erhöht liegende «Laterne», welche die eigentliche Halle umringt, wächst aus seiner eigenen Struktur empor und steht mit der Kolonnade im Höhenverhältnis 8 : 5, was dem Goldenen Schnitt entspricht.

Der Eingang liegt unter der Kolonnade und führt seitlich in das Gebäude. Die innere Organisation ist klar in Empfang- und Aufenthaltsbereich, Bocciabahnen und Nebenräume aufgeteilt. Mit einem zentralen Korridor in der Mittelachse lässt sich die gesamte Gebäudedimension erfassen. Die am Ende des Mittelgangs liegenden Nebenräume beinhalten Nasszellen und ein Materiallager. Der Innenraum ist zurückhaltend materialisiert. Ein geschliffener Anhydritboden kontrastiert mit den in F A S S Umrandungen A D E U N D M A T E Rliegenden I A L I S I E R U Bocciabahnen NG mit ihrem KunststoffDie Fassade erhält ihre Prägung durch das gefügte belag. Die Verkleidung derTrägern. Innenwände besteht analog zu Holztragwerk aus stehenden Stützen und liegenden In der jeweils dreiteiligen Stütze wird durch ein mittig aussen aus einer weiss lasierten platziertes Distanzholz eine Schattenfuge erzeugt, welche der Holzschalung, wodurch sich Strukturdas in sich unbehandelt eine räumliche Tiefe belassene, gibt. Durch diese raumbildende Holztragwerk Detaillierung resultiert eine Plastizität, welche in ihrem hervorhebt. Ausdruck ein städtisches Gebäude charakterisiert. Die

BOCCIODROMO WINTERTHUR STÄDTEBAU UND VOLUMETRIE Das Industrie- und Gewerbegebiet Grüze in Winterthur ist geprägt durch grosskörnige Baukörper, welche im Umkreis des Projektperimeters vorwiegend dem Wareneinkauf dienen. Die neue Bocciahalle besetzt eine noch unbebaute Frei inmitten dieser auf den motorisierten Individualverkehr ausgelegten Nutzungen und reiht sich in deren Gebäude ein. Die in seiner Höhe gestaffelte Neubauvolumetrie wendet sich der Rudolf-Diesel-Strasse mit der erhöhten Nordfassade zu und zeigt dadurch seine Präsenz im Stadtraum. Die Südfassade mit der vorgelagerten Kolonnade richtet sich zur ruhigeren Erschliessungsstrasse und reagiert damit auf den Einstrahlungswinkel der Sonne.

Aussenfassade besteht beinahe vollständig aus gross Verglasungen, lediglich die seitlich angeordneten Nebenräume erhalten eine horizontal liegende, weiss lasierte Holzschalung mit einer stehenden, naturbelassenen Holzlattung.

UMGEBUNG Der sich zwischen Rudolf-Diesel-Strasse und neuer Erschliessungsstrasse aufgespannte Aussenraum beherbergt neben dem Aufenthalts- und Zugangsbereich eine Bocciabahn für die Sommermonate mit einem zugehörigen Kiosk. Durch einen baumbep Parkplatz eine den Aufenthalt fördernde Trennung vorgenommen. Das Gebäude selbst kommuniziert mit seiner vorgelagerten Kolonnade mit dessen Aussenraum. Ein Kiosk gewährleistet in den Sommermonaten eine optimale Nutzung.

GRUNDRISS UND INNENRAUM Der Eingang liegt unter der Kolonnade und führt seitlich in das Gebäude. Die innere Organisation ist klar in Empfang- und Aufenthaltsbereich, Bocciabahnen und Nebenräume aufgeteilt. Mit einem zentralen Korridor in der Mittelachse lässt sich die gesamte Gebäudedimension erfassen. Die am Ende des Mittelgangs liegenden Nebenräume beinhalten Nasszellen und ein Materiallager. Der Innenraum ist zurückhaltend materialisiert. Ein geschliffener Anhydritboden kontrastiert mit den in Umrandungen liegenden Bocciabahnen mit ihrem Kunststoffbelag. Die Verkleidung der Innenwände besteht analog zu aussen aus einer weiss lasierten Holzschalung, wodurch sich das unbehandelt belassene, raumbildende Holztragwerk hervorhebt.

TRAGWERK Das Tragwerk ist als einseitig gerichtetes System mit elf Quersowie fünf Längsachsen konzipiert. Es besteht aus jeweils dreiteiligen Stützen mit darauf au Brettschichtholz, welche die Spannweiten in Querrichtung des Gebäudes aufnehmen. In Längsrichtung gewährleisten zwischen den Achsen eingespannte Balkenlagen die horizontale Aussteifung und bieten zudem die Unterkonstruktion für den Dachaufbau. Die Stützen leiten die Vertikalkräfte über eine Fussplatte an ein umlaufendes Betonfundament oder Einzelfundamente ab. Die Holzkonstruktion bildet Tragwerk und raumbildendes Element zugleich, denn sie bleibt sowohl an der Fassade wie auch im Innenraum in ihrer tektonischen Fügung ablesbar. Die erhöht SCHWARZPLAN WINTERTHUR-GRÜZE liegende 1:2000 «Laterne», welche die eigentliche Halle umringt, wächst aus seiner eigenen Struktur empor und steht mit der Kolonnade im Höhenverhältnis 8 : 5, was dem Goldenen Schnitt entspricht.

RTHUR-GRÜZE 1:2000

UMGEBUNG Der sich zwischen Rudolf-Diesel-Strasse und neuer Erschliessungsstrasse aufgespannte Aussenraum beherbergt neben dem Aufenthalts- und Zugangsbereich eine Bocciabahn für die Sommermonate mit einem zugehörigen Kiosk. Durch einen baumbep Parkplatz eine den Aufenthalt fördernde Trennung vorgenommen. Das Gebäude selbst kommuniziert mit seiner vorgelagerten Kolonnade mit dessen Aussenraum. Ein Kiosk gewährleistet in den Sommermonaten eine optimale Nutzung.

AXONOMETRIE 1:100

Situation 1:10‘000

FASSADE UND MATERIALISIERUNG Die Fassade erhält ihre Prägung durch das gefügte Holztragwerk aus stehenden Stützen und liegenden Trägern. In der jeweils dreiteiligen Stütze wird durch ein mittig platziertes Distanzholz eine Schattenfuge erzeugt, welche der Struktur in sich eine räumliche Tiefe gibt. Durch diese Detaillierung resultiert eine Plastizität, welche in Bus ihrem Ausdruck ein städtisches Gebäude charakterisiert. Die Aussenfassade besteht beinahe vollständig aus gross Verglasungen, lediglich die seitlichBus angeordneten Nebenräume erhalten eine horizontal liegende, weiss lasierte Holzschalung mit einer stehenden, naturbelassenen Holzlattung. Vorplatz

AXONOMETRIE 1:100

Rudolf-Diesel-Strasse Bus

Parkplätze

Baulinie

GRUNDRISS UND INNENRAUM Der Eingang liegt unter der Kolonnade und führt seitlich in das Bus Gebäude. Die innere Organisation ist klar in Empfangund Aufenthaltsbereich, Bocciabahnen undVorplatz Nebenräume aufgeteilt. Kiosk die aussen ParkplätzeMit einem zentralen Korridor in der Mittelachse lässt sich Bocciabahn gesamte Gebäudedimension erfassen. Die am Ende des Mittelgangs liegenden Nebenräume beinhalten Nasszellen und ein Materiallager. Der Innenraum ist zurückhaltend materialisiert. Ein geschliffener Anhydritboden kontrastiert mit denParkplätze in Umrandungen liegenden Bocciabahnen mit ihrem Kunststoffbelag. Die Verkleidung der Innenwände besteht analog zu aussen aus einer weiss lasierten Holzschalung, wodurch sich das unbehandelt belassene, raumbildende Holztragwerk hervorhebt. Kiosk

Rudolf-Diesel-Strasse

Baulinie

Bocciabahn aussen

SITUATION 1:500

UMGEBUNG Der sich zwischen Rudolf-Diesel-Strasse und neuer Erschliessungsstrasse aufgespannte Aussenraum beherbergt neben dem Aufenthalts- und Zugangsbereich eine Bocciabahn für die Sommermonate mit einem zugehörigen Kiosk. Durch einen baumbep Parkplätze Parkplatz eine den Aufenthalt fördernde Trennung vorgenommen. Das Gebäude selbst kommuniziert mit seiner vorgelagerten Kolonnade mit dessen Aussenraum. Ein Kiosk gewährleistet in den Sommermonaten eine optimale Nutzung.

MODELL SÜDFASSADE Entwurf Bocciahalle | Standort Athleticum | Winterthur-Grüze GE+KAt1 | ARB18 | HS 2018 | Übung 3 Dozierende Dominique Lorenz | Pablo Horváth Raphael Perroulaz 07.01.2019 | 08.01.2019

48

GSEducationalVersion

Situation 1:1500

AXONOMETRIE 1:100

Axonometrie 1:333

MODELL SÜDFASSADE


2019

49


BOCCIAHALLE WINTERTHUR

BOCCIODROMO WINTERTHUR

A Materiallager Aufenthalt

Bocciabahn 1

B

B Zuschauerkorridor

Küche / Empfang

Bocciabahn 2 WC D/H

Garderobe

Eingang

Grundriss 1:200

Aussenraum / Aufenthalt

A

STFASSADE 1:50

GRUNDRISS ERDGESCHOSS 1:50

50

ARCHITEKTONISCHES KONZEPT Das in der Höhe gestaffelte Volumen erreicht seine Präsenz im Stadtraum durch die Zuwendung des höheren Gebäudeteils zur Strassenseite. Aus ihrer eigenen, tempelartigen Struktur wächst die erhöht liegende «Laterne» emport, welche die eigentliche Halle umringt. Die Holzkonstruktion bildet Tragwerk und raumbildendes Element zugleich, denn sie bleibt sowohl innen wie aussen in ihrer tektonQUERSCHNITT A-A 1:50 0

1

ischen Fügung ablesbar und erhält durch seinen Detaillierungsgrad einen städtischen Charakter. Innenräumlich ist das Gebäude klar in Empfang- und Aufenthaltsbereich, Bocciabahnen und Nebenräume gegliedert. Mit einem zentralen Korridor in der Mittelachse lässt sich die gesamte Gebäudedimension erfassen, wobei die vorgelagerte Kolonnade den Aussenraum definiert. ANSICHT OSTFASSADE 1:50 5

10

Entwurf Bocciahalle | Standort Athleticum | Winterthur-Grüze GE+KAt1 | ARB18 | HS 2018 | Übung 3 Dozierende Dominique Lorenz | Pablo Horváth Raphael Perroulaz


2019

51


BOCCIAHALLE WINTERTHUR

PERSPEKTIVE INNENRAUM

PERSPEKTIVE KOLONNADE

PERSPEKTIVE INNENRAUM

PERSPEKTIVE KOLONNADE

ANSICHT NORDFASSADE 1:50

Nordfassade 1:200 ANSICHT NORDFASSADE 1:50

ANSICHT SÜDFASSADE 1:50

ANSICHT SÜDFASSADE 1:50

0

1

5

10

0

1

5

10

Südfassade 1:200

Dozierende Dominique Lorenz | Pablo Horváth Raphael Perroulaz 07.01.2019 | 08.01.2019

GSEducationalVersion

GSEducationalVersion

Entwurf Bocciahalle | Standort Athleticum | Winterthur-Grüze GE+KAt1 | ARB18 | HS 2018 | Übung 3 Dozierende Dominique Lorenz | Pablo Horváth Perroulaz Entwurf Bocciahalle | Standort Athleticum | Raphael Winterthur-Grüze 07.01.2019 | 08.01.2019 GE+KAt1 | ARB18 | HS 2018 | Übung 3

52


Garderobe

Garderobe

2019

Eingang

Aussenraum Eingang / Aufenthalt

Aussenraum / Aufenthalt

Materiallager

A

A

GRUNDRISS ERDGESCHOSS GRUNDRISS 1:50 ERDGESCHOSS 1:50 B

WC D/H

ANSICHT WESTFASSADE 1:50 ANSICHT WESTFASSADE 1:50

QUERSCHNITT A-A 1:50

QUERSCHNITT A-A 1:50

Westfassade 1:200

ANSICHT OSTFASSADE 1:50ANSICHT OSTFASSADE 1:50

Querschnitt 1:200 0

1

0

5

1

5

10

10

Entwurf Bocciahalle | Standort Entwurf Athleticum Bocciahalle | Winter | S GE+KAt1 | ARB18 | HS 2018 GE+ Dozierende Dominique Lorenz Dozieren | Pab

Raphae 07.01.2019 | 0 GSEducationalVersion

GSEducationalVersion

ANSICHT OSTFASSADE 1:50

Ostfassade 1:200 10

Entwurf Bocciahalle | Standort Athleticum | Winterthur-Grüze GE+KAt1 | ARB18 | HS 2018 | Übung 3 Dozierende Dominique Lorenz | Pablo Horváth Raphael Perroulaz 07.01.2019 | 08.01.2019

53



WEITERE ARBEITEN 2011 — 2021

55


WETTBEWERB DURCHGANGSBAHNHOF LUZERN

Standort

Bahnhofplatz | 6000 Luzern Auftraggeber Schweizerische Bundesbahnen SBB | Theo Hotz Partner Architekten AG (Bürotätigkeit) Phasen Wettbewerb 2020 AUFGABENSTELLUNG Die SBB projektiert einen unterirdischen Durchgangsbahnhof mit vier Geleisen unter dem heutigen Bahnhofsgebäude. Die Inbetriebnahme ist für 2040 vorgesehen. Für die architektonische Gestaltung des neuen Tiefbahnhofs wurde ein Wettbewerb mit Präqualifikation ausgeschrieben. ARCHITEKTONISCHES KONZEPT Die neue Verteilebene wird durch die verbindenden Lufträume bestimmt. Diese lassen die mittige Zirkulationsfläche als Galerieebene innerhalb eines grossen Raumes erscheinen. Im Bereich der zweigeschossigen Lufträume profitiert die Perronebene von der grosszügigen Raumwirkung und dem offenen Blick in die obere Galerieebene sowie die Ladenboxen. Die optional vorzusehenden Verkaufsflächen füllen Teilbereiche der Lufträume. Dieser Standort ermöglicht den Blick hinunter zu den Gleisen und lädt zum Aufenthalt und Konsum ein. Als gläserne Boxen ausgebildet, haben diese Läden modularen Charakter und wirken nicht raumbildend. Die dadurch entstehende, grosszügige räumliche Wirkung wird durch helle Materialien unterstützt. Als Materialien werden Wand- und Deckenverkleidungen aus Gussglas, Sichtbetonflächen sowie helle Terrazzoböden vorgesehen. Metalloberflächen wie Ladenfronten im Passagen- und Übergangsbereich sind in Aluminium mit einer champagnerfarbenen Einbrennlackierung konzipiert. Situation Luftbild

56


2020

Visualisierung Perronebene 2. Untergeschoss

57


WETTBEWERB DURCHGANGSBAHNHOF LUZERN

58

Verteilebene im 1. Untergeschoss des heutigen Bahnhofs


2020

Glasbox Ladengeschäfte Verteilebene

59


WETTBEWERB DURCHGANGSBAHNHOF LUZERN

60

Perronebene im 2. Untergeschoss (neuer Tiefbahnhof)


2020

61


«DER HANG ZUR KUNST» | MUSEUMSERWEITERUNG RÖMERHOLZ WINTERTHUR Haldenstrasse 95 | 8400 Winterthur Auftraggeber Berufsmaturitätsschule GBS St. Gallen Phasen Gestalterische Berufsmaturitätsarbeit und Studie 2018 Standort

AUSGANGSLAGE Die Villa «Am Römerholz» mit den Kunstwerken sowie der Gartenanlage bilden ein untrennbares Ensemble. Die Bedeutung dieser Gesamtanlage ist Anlass genug, sich Gedanken zu einem Erweiterungsbau zu machen. In Zukunft sollten höhere Besucherfrequenzen die Qualität dieser herausragenden Kunstsammlung würdigen. Obwohl momentan keine konkreten Bedürfnisse für einen Erweiterungsbau vorliegen, wurde im Rahmen der Berufsmaturitätsarbeit an der gestalterischen BMS St. Gallen selbständig ein Projekt ausgearbeitet. Als grosses Vorbild für das Projekt dient die Leitidee der Fondation Beyeler in Riehen BL, welche in einen öffentlichen Park eingebettet ist und so auch als Erholungsort dient. Dieses Potential könnte beim «Römerholz» ebenso verwirklicht werden. Eine neue Architektur könnte zu einer grösseren Beachtung und einer eigentlichen Selbstverständlichkeit führen und würde ein stimmungsvolles Ensemble entstehen lassen. Die Villa mit ihrer markanten und hochwertigen Architektur soll auch weiterhin prägnanter Hauptbau des Areals bleiben.

Situation 1:2000

62

Längsschnitt durch Villa und Erweiterung | 1:1000

0

5

10

20

30


2018

S TÄ D T E B A U U N D T O P O G R A F I E Der unterirdische, mit vier Gebäudearmen aus dem Hang tretende Erweiterungsbau ist aus dem Stadtraum nur partiell sichtbar. Durch die Höhenabsenkung ordnet sich dieser der Villa hierarchisch unter. Die Gebäudearme variieren in ihrer Breite und sind in der Länge zusätzlich gestaffelt, was ein Spiel der Dimensionen ermöglicht. FA S S A D E N G E S TA LT U N G / M AT E R I A L I S I E R U N G Die Gebäudearme sind mit je einer grossflächigen, messingumrahmten Fensteröffnung betont. Die abgeschrägten, mit hellem Blech verkleideten Fensterleibungen geben der Fassade eine moderne Akzentuierung und ermöglichen durch ihren Einfallswinkel mehr Tageslicht in den Räumen und führen den Blick in den Park. Die Fassade ist horizontal gegliedert, wobei der Sockel mit feinem Sichtbeton und die obere Partie mit gestocktem Laufener Kalkstein aus dem Schweizer Jura verkleidet ist. Der Stein stellt eine zeitgemässe Adaption zum Material an der Villa dar. G R U N D R I S S G E S TA LT U N G Das best. Untergeschoss erhält eine Durchdringung quer zu seiner eigenen Orientierung und wird so zum «Stapel». Gerade hierarchisch ist in diesem Projekt ein «Stapelungsprinzip» plausibel. Die neue Erschliessung befindet sich in einer Raumnische, wo nun eine grosse Wendeltreppe in die beiden Untergeschosse führt. Im 1. Untergeschoss empfängt neu eine vergrösserte Garderobenhalle. Es leitet eine weitere Wendeltreppe in das 2. Untergeschoss, dem Herzstück des neuen Museums. Die Durchquerung der ersten drei Wandöffnungen wirkt wie ein grossmaschiges Sieb, welches die Besucher in das Entrée leitet. Um dieses Entrée gliedern sich sechs Ausstellungsräume. Unterhalb dieser Räume docken je zwei längliche Querhallen an, von wo die jeweils zwei Gebäudearme zugänglich sind. Die Dimensionen der 12 Säle variieren und lassen eine flexible Ausstellungsgestaltung zu. Der Neubau gewährt Sichtbeziehungen zwischen den Räumen im Konstruktionsraster oder auch zwischen den unterteilten Gebäudepartien.

63


«DER HANG ZUR KUNST»

|

MUSEUMSERWEITERUNG RÖMERHOLZ WINTERTHUR

LS

R A U M G E S TA LT U N G / M AT E R I A L I S I E R U N G Das Innere setzt auf eine zurückhaltende Materialienwahl. Zwischen hellem, geschliffenem Betonboden und dunkler Betondecke spannt sich eine analog der Aussenwand horizontal gegliederte Wand auf. Im unteren Drittel ist sie ebenso mit hellem Beton ausgeführt, wobei darüber eine Textilbespannung den nötigen Untergrund für die Kunstwerke gibt. Die raumhohen Türen zwischen den Ausstellungsräumen führen mit ihren Messing-Leibungen die Materialisierung der Fenster in den Innenraum. U M G E B U N G / O S K A R - R E I N H A RT- PA R K Der «Oskar-Reinhart-Park» wird über eine im Portalgebäude platzierte Treppe betreten und lässt mit einer ersten Sichtachse das auf der Hangkante thronende Museum als «gerahmtes Bild» erscheinen. Das Museum wird so selbst zum Kunstwerk. Das Portalgebäude ist aus diesem Zweck mit seinem östlichen Gebäudewinkel zur Villa ausgerichtet. Dem Erweiterungsbau vorgelagert ist ein grosszügiges Wasserbecken. Der ganzjährig öffentliche Park setzt die Leitidee der Fondation Beyeler in Riehen um.

LS

NUTZUNG Die neu projektierten Nutzflächen (ca. 1100 m2) entsprechen einer massiven Vergrösserung der aktuellen Ausstellungsflächen (ca. 800 m2). Die eigenen Bestände dürften nicht ausreichen, den Neubau zu bespielen, wodurch eine Neuausrichtung notwendig ist - eine grosse Chance! Denkbar ist ein «Oskar-Reinhart-Zentrum», in welchem renommierte Ausstellungen mit eigenen und ausgeliehenen Kunstwerken möglich sind.

64

0

Grundriss Erdgeschoss | 1:500

GRUNDRISS EG GSEducationalVersion

ERW_VP-203B

1:500

A4

ERW

RP


LS

LS

2018

N

20

5 10 30

20

30 Grundriss 1. Untergeschoss | 1:500

ERW_VP-202B GR

I S S 1. U G RP

0

28.03.2018 GSEducationalVersion

U N D1:500 R I S S 2. U G A4

5

10

20

LS

0 10

LS

N

N

30

0 65

Grundriss 2. Untergeschoss | 1:500

ERW

ERW_VP-201B RP

1:500 28.03.2018

A4

ERW

RP


66

«DER HANG ZUR KUNST»

|

MUSEUMSERWEITERUNG RÖMERHOLZ WINTERTHUR


2018

Arealübersicht

67


«DER HANG ZUR KUNST»

68

Portalgebäude mit Zugang zum «Oskar-Reinhart-Park»

|

MUSEUMSERWEITERUNG RÖMERHOLZ WINTERTHUR


2018

Südfassade mit vorgelagertem Wasserbecken

69


«DER HANG ZUR KUNST»

|

Neues Entrée mit «La Méditerranée» von Aristide Maillol

70

MUSEUMSERWEITERUNG RÖMERHOLZ WINTERTHUR

Ausstellungssaal «Bleu»


2018

Ausstellungssaal «Querhalle»

71


UMBAU BADEZIMMER | MFH DOLDERSTRASSE ZÜRICH Dolderstrasse 27 | 8032 Zürich Auftraggeber Privat | Architekturbüro Johann Frei (Bürotätigkeit) Phasen Bestandesaufnahmen und Projekt 2015 | Ausführung und Bauleitung 2015 | Abrechnung und Dokumentation 2016 Standort

AUSGANGSLAGE UND AUFGABE Das Mehrfamilienhaus an der Dolderstrasse ist Teil einer historischen Blockrandbebauung in Zürich-Hottingen und wurde vermutlich als Wohnhaus für das Personal des Grand Hotel Dolder 1904 erbaut. Im Rahmen einer etappierten Aufwertung wurde nun die aus dem Treppenhaus zugängliche Waschküche mit WC im Mansardengeschoss in ein neues Badezimmer für die dortige Wohnung und eine redimensionierte Waschküche umgestaltet. Die räumliche Reorganisation und Erneuerung bietet einen wesentlichen Mehrwert für die Wohnung und das restliche Gebäude. Während die Waschküche rein funktional eingerichtet ist, kamen im angrenzenden Bad nuancenreiches Feinsteinzeug-Mosaik am Boden und Glasmosaik als Fries und Duschenauskleidung zum Einsatz. Der Umbau konnte selbständig durch alle Phasen hinweg erarbeitet und als Bauleitung umgesetzt werden. Anschliessend erfolgte die Abrechnung sowie die fotografische Dokumentation.

Situation 1:2000

72

Historische Fotografie des Blockrands Dolderstrasse um die Entstehungszeit


2016

Ansicht Innenraum 1:50

786 Umbau/Sanierung Wohnhaus Dolderstrasse 27 8032 Zürich Nr.

Tel. 052 232 08 64 / Fax 052 233 28 71

Arbeitsgattungen

Unternehmer

Tel. Nr.

211

Baumeisterarbeiten, Gipser, Platten

A. Dietrich AG

044 262 62 62

Dauer

1 2

November 2015 Dezember 2015 9. Okt '15 26. Okt '15 02. Nov '15 09. Nov '15 16. Nov '15 23. Nov '15 30. Nov '15 07. Dez '15 14. Dez '15 21. Dez '1 DMD F S S MDMD F S S MDMD F S S MDMD F S S MDMD F S S MDMD F S S MDMD F S S MDMD F S S MDMD F S S MDMD

30 Tage

Mo 26.10.15

1 Tag

Mo 26.10.15

4

1.5 Tage

5

1.5 Tage

6

2 Tage

7

1 Tag

8

1.5 Tage

9

3 Tage

Gefälle Dusche ausbilden und Abdichten

12

1 Tag

Mi 18.11.15

13

2 Tage

Mi 25.11.15

14

2 Tage

Mi 25.11.15

15

1 Tag

Do 19.11.15

16

2 Tage

Di 01.12.15

17

1 Tag

Do 03.12.15

18

1 Tag

Fr 04.12.15

19 Tage

Mi 04.11.15

20

1 Tag

Mi 04.11.15

21

1 Tag

Mo 09.11.15

2 Tage

Mo 09.11.15

22

24 25

221.1 Fenster aus Holz/Metall

EgoKiefer AG

044 487 33 51

1 Tag

Fr 27.11.15

1 Tag

Mo 30.11.15

37 Tage

Bohrarbeiten, Spitzen für Sanitär Gipserarbeiten Decke und Wände DU/WC

Fr 13.11.15 Mo 16.11.15

044 497 80 00

Unterkonst. Decke Abschlagen alter Putz, Ausbruch Entsorgen, Grobreinigung

Mi 11.11.15

1 Tag

Zimmereigenossenschaft

Türdurchbruch

Fr 30.10.15

2 Tage

Montagebau in Holz

Abbrucharbeiten Boden Zwischendecke

Di 27.10.15 Mi 28.10.15 Do 29.10.15

11

214

Baustelleneinrichtung;Abdeckarbeiten

Mo 02.11.15

10

23

Glasmosaik DU/WC Wandplatten Dusche Bodenplatten und Sockel DU/WC Abbruch WC-Rückwand und Platten Abrieb Wände, Glattputz Decken DU/WC Gipserarbeiten Decke und Wände WA-KÜ, Reparatur Wandplatten WA-KÜ Bodenplatten WA-KÜ

Wandständer stellen und einseitig beplanken Wandständer fertig beplanken Verlegeplatten auf Bodenschüttung Wandständer fertig beplanken in Waschküche Verlegeplatten auf Bodenschüttung Waschküche

Do 22.10.15

26

0 Tage

Do 22.10.1522.10.

27

1 Tag

Mo 14.12.15

32 Tage

Mo 26.10.15

29

1.5 Tage

Mo 26.10.15

30

2 Tage

Do 05.11.15

28

23

Elektroanalgen

Otto Frey Elektro AG

044 291 25 25

31

0 Tage

32

0.5 Tage

33

1 Tag

34 35

24

Heizung / Lüftung / Sanitär

Fäh AG Sanitär/Heizung

044 242 95 05

36

6 Tage

Di 13.10.15

1 Tag

Di 27.10.15 Di 03.11.15

39

3 Tage

40

0 Tage

Fr 06.11.15

41

1 Tag

Mo 23.11.15

42

1 Tag

Di 24.11.15

43

0.5 Tage

Fr 27.11.15

1 Tag

Mi 09.12.15

45

0.5 Tage

Do 10.12.15

11 Tage

Mo 16.11.15

1 Tag

Mo 16.11.15

044 362 00 87

47 48

2 Tage

Di 17.11.15

49

1 Tag

Do 19.11.15

50 51 52 53 54

043 433 75 00

1 Tag

Fr 20.11.15

2 Tage

Mo 23.11.15

1 Tag

Mi 25.11.15

1 Tag

Mo 30.11.15 Fr 20.11.15

55

0 Tage

Fr 20.11.15

56

1 Tag

Mo 14.12.15

285

Spezialverglasungen

Quendoz Glas AG

17 Tage

57

274

Innere Oberflächenbehandlungen

Christen Maler GmbH

079 677 98 11

13.5 Tage

06.11.

Umhängen Kücheninstallation Verdrahten und Deckenspotsbohren DU/WC Fertigmontage Elektro DU/WC Fertigmontage Elektro DU/WC

Installation Boiler UG, Steigzone Treppenhaus Erstellen Waschprovisorium UG, Abhängen Heizkörper Montage Gis-Elemete WT und WC Rohinstallation Sanitär, Heizung

Mi 04.11.15

44

Schreinerei Telle AG

Rohinstallation Elektro

Fr 06.11.15

Di 13.10.15

1 Tag

Schreinerarbeiten

Montage Fenster Dusch

Stromlosmachen, erstellen Bauprov.

Fr 20.11.15

Di 08.12.15

42.5 Tage

37

273

Fenster def. Bestellt

Mo 23.11.15

1 Tag

38

46

Grundriss 1:50

Anfang

3

19

Architekturbüro Johann Frei Inhaber Florian Grunder, Dipl. Architekt ETH/SIA Hinterdorfstrasse 29 8405 Winterthur

Detailliertes Bauprogramm

BKP

06.11.

Umhängen Kücheninstallation Fertigmontage Heizung Fertigmontage Sanitär, WC Fugenabdichtungen Fertigmontage Sanitär, WC Fugenabdichtungen

Montage Rahmen Wohnungstüre Montage Kühlschrank in Gang vor Bad Demontage alte Wohnungstüre Montage Schreinermöbel Waschtisch Montage Garderobenschrank Versetzen alte WC-Türe Montage neue WA-KÜ Türe

20.11. Montage Glas Dusche

Fr 20.11.15

58

0.5 Tage

59

1 Tag

Mo 07.12.15

60

2 Tage

Di 08.12.15

61 62

Malerarbeiten Decke, Wände DU/WC

Fr 20.11.15

1 Tag

Do 10.12.15

1 Tag

Di 15.12.15

64

0 Tage

Di 24.11.15

65

0 Tage

Di 15.12.15

Malerarbeiten Decke, Wände WA-KÜ Malerarbeiten Türen und Rahmen Erneuern Bodenbelag Vorplatz Bauendreinigung

63

Erstellt am 27.10.2015 / Ausdruck: Mi 28.10.15

24.11.

Mieter benutzt neues WC 15.12.

Seite 1

Detailliertes Bauprogramm im MS Project

Bauabnahme

786_DetailliertesBauprogramm.mpp

73


UMBAU BADEZIMMER

|

MFH DOLDERSTRASSE ZÜRICH

Neuer Türdurchbruch (links) und Wandschrank in ehemaliger Türe

74

BAUABLAUF Der rund zweimonatige Umbau wurde in der bewohnten Dachgeschosswohnung durchgeführt und eng durch die Bauleitung begleitet. Zu Beginn wurden die Installationen der ehemaligen Waschküche entfernt und weitere Abbrucharbeiten getätigt. Anschliessend wurde ein neuer Bodenaufbau und ein vollständig neues Badezimmer mit nebenanliegender Waschküche realisiert. Der Bauablauf wurde anhand eines detaillierten Bauprogramms organisiert.


2016

75


S T U D I E N E U B A U D O P P E L E I N FA M I L I E N H A U S N E C K E RTA L Hauptstrasse 56 | 9105 Schönengrund SG (Neckertal) Auftraggeber Privat | Seger Ingenieure GmbH (Bürotätigkeit) Phasen Bestandesaufnahmen und selbständige Machbarkeitsstudie 2014 Standort

DATUM

A N S I C H T GNROURNDD-W R IE SS TEHGA U P T S T R A S S E

19.05.2014

HAUPTSTRASSE GEZ. RP

ENTWURF Der längliche Neubau mit Satteldach nimmt städtebaulich Bezug auf die historische Zugehörigkeit zum Haus «Zur Post» und ist entsprechend ausgerichtet. Durch die Ausbildung der Fassaden mit einer vorimprägnierten Holzlattung nimmt die Materialisierung die traditionelle Bauart der Umgebung auf. Eine moderne Ausprägung wird durch die metallenen Fensterumrahmungen sowie die gegen Südosten auskragenden Balkone erreicht. Der Grundriss ist klar organisiert und entspricht einer zeitgemässen Wohnform. 15 14

12

REDUIT

11

BF: 7.58 m2

BF: 7.58 m2

13 12

11

10

2 3 4 5 6 7

8

8

9

335 2.60

10

+8.85

25

17 16

REDUIT

2.35

TECHNIK

18

14

13

9

7

9

BF: 18.47 m2

TECHNIK BF: 5.51 m2

15

8

6

GARAGE

BF: 18.47 m2

TECHNIK BF: 5.51 m2

17 16

9

5

RP

GARAGE

18

8

1

4

11 10

3

12

BF: 7.58 m2

2

KONTR.

1

14 13

7

15

6

17 16

BF: 5.15 m2

ENTRÉE BF: 20.91 m2

5

18

REDUIT

2.00

WC

+11.54

ENTRÉE BF: 20.91 m2

4

TECHNIK BF: 5.51 m2

BF: 5.15 m2

3

GARAGE

GARAGE

BF: 18.47 m2

BF: 18.47 m2

BF: 5.51 m2

18

17 16

15 14

13 12

REDUIT

11

BF: 7.58 m2

10

11.54

KÜCHE / ESSEN BF: 47.36 m2

STUDIE

KÜCHE / ESSEN

+5.60 KÜCHE / ESSEN

BF: 47.36 m2

BF: 47.36 m2

40

+6.00

KÜCHE / ESSEN BF: 47.36 m2

2.60

NEUBAU VARIANTE 1

R B.

84 / 60

WC

BF: 5.15 m2

2

FORMAT

WC

ENTRÉE BF: 20.91 m2

1

ENTRÉE

7

BF: 5.15 m2

6

WC

BF: 20.91 m2

.A T

SCHEMA

11.50

REV.

5

6234_NEUBAU DEFH BETSCHART HAUPTSTRASSE 56 / CH-9105 SCHÖNENGRUND

G R U N D R IQ SU S EERGS C H N I T T

4

OBJEKT

3

LEO BETSCHART WALSERSTRASSE 1 / CH-9014 ST. GALLEN

2

AUFTRAGGEBER

A N S I C H T N O R D -W E S T

AUSGANGSLAGE Das Grundstück liegt im Dorfkern von Schönengrund direkt am Tüfenbach, welcher die Grenze zum Kanton Appenzell Ausserrhoden bildet. Enge Rahmenbedingungen wie Hochwasser- und Grünzonenabstand beschneiden die mögliche Baufläche. Heute steht auf der grossen Wiese ein historischer Gartenpavillion, welcher früher zum ortsbildprägenden Haus «Zur Post» auf der anderen Strassenseite gehörte - die Strasse durchschnitt später das Gesamtareal.

1

+2.60

2.60

= 837.38 m.ü.M.

40

+3.00

AD ANT USM IÄCN DHE RTU N GSS BÜE SD -O S T CHRIEB

TERRASSE

TERRASSE

±0.00 TERRASSE

TERRASSE

BF: 44.34 m2

BF: 44.34 m2

BF: 44.34 m2

BF: 44.34 m2

AUFGABE Die Studie war insofern interessant, weil sie in absoluter Selbständigkeit GARTEN / TÜFENBACH erarbeitet werden konnte. Die Pläne wurden dem Auftraggeber anschliessend vorgestellt.

A N S I C H T S Ü D -O S T

GARTEN / TÜFENBACH

Situation 1:2000

GRUNDR SESR1S. COHGN I T T QIU

GRUNDRISS EG

SCHEMA

11.50 WC

WC

BF: 5.15 m2

G R U N D R IG SR S U1N. D ORGI S S 2 . O G

2.00

+11.54

BF: 5.15 m2

ENTRÉE

ZIMMER 1

KORRIDOR

ZIMMER 2

ZIMMER 2

KORRIDOR

ZIMMER 1

ZIMMER 1

KORRIDOR

BF: 20.91 m2

BF: 19.39 m2

BF: 13.71 m2

BF: 18.47 m2

BF: 18.47 m2

BF: 13.71 m2

BF: 19.39 m2

BF: 19.39 m2

BF: 13.71 m2

Z II M MER 2 ESTR CH BF: 18.47 m2 BF: 35.42 m2

K O R ZRI IM DM OE RR 2 BF: 18.47 m2 BF: 29.88 m2

Z IK MOMRERRI D 3OR BF: 13.71 m2 BF: 18.47 m2

Z IMMEMR E3R 1 ZIM BF: 19.39 m2 BF: 18.47 m2

9

2.35

1 2

1 2 3

3

4

4

5

5

6

6

25

17 16 15 14 13 12 11 10

7

7 8

8

9

9

1

1

2

2

3

3 4

4

5

5

6

6

7

7

8

8

9

2.60

9

11 10

9

5

13 12

18

ESTRICH

BF: 29.88 m2

BF: 35.42 m2

9

1 2 3 4

15 14

6

10

7

11

10

8

12

11

8

13

12

7

14

13

6

15

14

5

15

4

11 10

3

12

2

13

1

BF: 7.58 m2

10

1

REDUIT

11

2

12

3

13

17 16

4

9

BF: 18.47 m2

14

14

18

5

BF: 18.47 m2

15

15

16

6

GARAGE

17

16

7

GARAGE

18

17

8

11

18

8

12

17

7

13

10

18

16 +8.85

16

6

14

BF: 7.58 m2

BF: 5.51 m2

17

5

15

REDUIT

18

4

16

3

18 17

11.54 KÜCHE / ESSEN

BF: 47.36 m2

BF: 47.36 m2

+5.60

A N S I C H T S Ü D -W E S T WOHNZIMMER

WM

BF: 3.53 m2

BF: 3.53 m2

BAD

BAD

BF: 9.38 m2

BF: 9.38 m2

2.60

KÜCHE / ESSEN

WM

BF: 32.34 m2

+3.00

WOHNZIMMER

BF: 32.34 m2

BF: 32.34 m2

WM

BF: 3.53 m2

BF: 3.53 m2

BAD

BAD

BF: 9.38 m2

BF: 9.38 m2

ZIMMER 4 BF: 14.12 m2

ZIMMER 4 W O H N Z I M M 2E R BF: 14.12 m BF: 32.34 m2

2.60

+2.60

WOHNZIMMER

WM

40

A N S I C H T S Ü D -W E S T

40

+6.00

BALKON

76

KORRIDOR

TECHNIK

BF: 5.51 m2

2

TECHNIK

335

ENTRÉE BF: 20.91 m2

1

M

14

TERRASSE

TERRASSE

BF: 44.34 m2

BF: 44.34 m2

Grundriss EG 1:400

BF: 22.39 m2

±0.00

Grundriss 1. OG 1:400

BALKON

BALKON

BALKON

BF: 22.39 m2

BF: 22.39 m2

BF: 22.39 m2

Grundriss 2. OG 1:400

18 17 16 15 14 13 12 11 10


2014

Visualisierungen

DRISS EG

QUERSCHNITT 11.50 WC ENTRÉE BF: 20.91 m2

2.00

+11.54

335

BF: 5.15 m2

ENTRÉE BF: 20.91 m2

SCHEMA

3 4 5 6

6

7

7

8

8

9

9

GARAGE

BF: 18.47 m2

BF: 18.47 m2

BF: 5.51 m2

17

+8.85

16 15 14 13 12

REDUIT

11

BF: 7.58 m2

25

2

5

GARAGE

18

10

2.60

1

4

11 10

3

13 12

2

15 14

1

17 16

2.35

TECHNIK 18

11.54 BF: 47.36 m2

BF: 47.36 m2

+5.60

2.60

KÜCHE / ESSEN

40

+6.00

KÜCHE / ESSEN

2.60

+2.60

40

+3.00

TERRASSE

TERRASSE

BF: 44.34 m2

BF: 44.34 m2

Entwurfsskizze EG

±0.00

Querschnitt 1:300

77


I N F O R M AT I O N S TA F E L S TA D T H A U S W I N T E RT H U R Stadthausstrasse 4a | 8400 Winterthur Auftraggeber Förderverein Semper Stadthaus Winterthur (Direktauftrag) Phasen Projekt 2012 | Baueingabe 2013 | Ausführung 2014 Standort

AUSGANGSLAGE Das Stadthaus Winterthur wurde von 1865 bis 1870 von Architekt Gottfried Semper erbaut. Es zählt zu den herausragenden Werken des Historismus und ist zusammen mit der Semper-Oper in Dresden und dem ETH-Hauptgebäude in Zürich eines der wichtigsten Bauten des berühmten Architekten. Aufgrund seiner Architektur und seiner Nutzung wird das Stadthaus oft als «Tempel der Demokratie» bezeichnet. Es wurde als Ausdruck der demokratischen Bewegung Winterthurs erbaut und ist der Stolz der Bürgertums. All diese Gegebenheiten machen das Stadthaus zu einer wichtigen Sehenswürdigkeit Winterthurs. AUFGABE Um die Besucher über den Architekten und die Geschichte des Hauses zu informieren, wird am Rande der Parkanlage zum Parkhotel eine Informationstafel errichtet. Die Stadt Winterthur als Eigentümer des Gebäudes sah eine Beschriftung nicht als notwendig. Initiiert und finanziert wurde diese vom Förderverein Semper-Stadthaus Winterthur, welcher unter anderem 2005 und 2007 die rekonstruierten Giebelfiguren dem Süd-und Nordgiebel wieder angebracht hat. Die Variantenentwürfe und anschliessende Planung und Ausführung konnten durch mich im Auftrag des Fördervereins realisiert werden. Situation 1:1500

78

Foto Südfassade Stadthaus

ENTWURF Südöstlich der grossen Freitreppe des Stadthauses wurde eine Informationstafel errichtet. Der schlichte Entwurf mit einer umlaufenden Rahmenkonstruktion und einer eingefassten Glasplatte fügt sich mit seiner metallenen Lackierung dezent in die Umgebung ein. Das folierte Layout mit Text, Fotografien und Plänen ist klar strukturiert und somit einfach lesbar.


2013

Visualisierungen Baueingabe

79


GRUNDRISS / ANSICHT

SCHNITT A - A

I N F O R M AT I O N S TA F E L S TA D T H A U S W I N T E RT H U R

A 3

41 35

6 25 1 25

3

12

26 68

12

3

25 1 25 12 6 12 30 9

+2.45

3

+2.45

9

GRUNDRISS

A 2.17

PARZ. 1/9039

ANSICHT INFORMATIONSTAFEL - METALLRAHMENKONSTRUKTION (BAUBRONZE) MIT EINGEFASSTER VSG-GLASPLATTE (TRANSPARENT), BEDRUCKT - LAYOUT DER PLATTE SCHEMATISCH

~ 60

6

~ 2.24 (BIS KNICK STE

+0.25

±0.00

KIESWEG RAD- UND GEHWEG BODENAUFBAU BEST. BODENAUFBAU BEST. - KIES / SPLITT - SICKERSEINE / KIES

30 9

12

25

41

+0.25

9

±0.00 5

~ 30

25

GRÜNZONE BODENAUFBAU BEST. - ERDE

MAGERBETON 5 CM

5

5

BETONFUNDAMENT (BEWEHRT) NPK C

35

75 80

35

Enthüllung Eröffnungsfeier 05.03.2014 METALLRAHMEN EINGELASSEN IN ZEMENTROHR (Ø 120 / L = 700) GEFÜLLT MIT SPLITT

80

PARZ. 1/3417

2.45

2.45

2.17

GLASPLATTE (VSG) BEDRUCKT

KIESWEG BODENAUFBAU BES - KIES / SPLITT


SCHNITT A - A 2013

6 25 1 25

3

+2.45

~ 60

PARZ. 1/3417

PARZ. 1/9039

2.45

2.17

GLASPLATTE (VSG) BEDRUCKT

6

~ 2.24 (BIS KNICK STELLPLATTE) +0.25

12

25

30 9

9

±0.00

KIESWEG BODENAUFBAU BEST. - KIES / SPLITT

STELLPLATTE BEST.

75 80

METALLRAHMEN EINGELASSEN IN ZEMENTROHR (Ø 120 / L = 700) GEFÜLLT MIT SPLITT

35

5

KIESWEG RAD- UND GEHWEG BODENAUFBAU BEST. BODENAUFBAU BEST. - SICKERSEINE / KIES - KIES / SPLITT

35

81

MAGERBETON 5 CM

5

5

BETONFUNDAMENT (BEWEHRT) NPK C


N E U B A U E I N FA M I L I E N H A U S M I T W E R K S TAT T Haselweg (Parzelle-Nr. 1505) | 8374 Oberwangen TG Auftraggeber Marcel Perroulaz (Direktauftrag) Phasen Studienauftrag 2011

|

OBERWANGEN

Standort

AUSGANGSLAGE UND AUFGABE Der Auftraggeber ist Inhaber einer Autogarage mit Spezialisierung auf Umbauten und Spezialanfertigungen. Die aktuelle Werkstatt in unmittelbarer Nähe (siehe Situation, letztes Gebäude im Süden) entspricht in ihrer Grösse und Ausstattung jedoch nicht mehr dem gewünschten Stand. Die Parzellen nördlich sollen durch den neu entstehenden Haselweg erschlossen werden und liegen in einer Wohn- und Gewerbezone. Mit dem Studienauftrag sollte nun eine Variante ausgearbeitet werden, welche künftig das Wohnen und Arbeiten unter einem Dach erlaubt. ENTWURF In Anlehnung an typische Industrie- und Gewerbetypologien wurde auf ein Sheddach zurückgegriffen, welches das neue Gebäude charakterisiert. Der Haupteingang wird durch eine zurückspringende Gebäudeecke markiert, die in die grosse Eingangshalle leitet. Im Erdgeschoss befinden sich Werkstatt mit Technik- und Lagerräumen. Die Halle ist Bindeglied für das ganze Haus und lässt dieses in seiner Dimension erlebbar machen. Die Auskragung der Fassade im Bereich des Treppenpodests ermöglicht den Ausblick in die Umgebung und führt effizient auf die Galerie im 1. OG und von dort zu Büro und Lager. Weiter in die moderne Wohnung im 2. OG gelangt man in einem grosszügigen Luftraum. Das Gebäude gewährt immer wieder Querbeziehungen über Fenster oder Lufträume, was die Grosszügigkeit des Volumens verdeutlicht.

Situation 1:1500

82

Skizzen Grundriss


2011

GRAPHISOFT GRAPHISOFT GRAPHISOFT D A T U DMA T U D MA T U M 07.08.2011 07.08.2011 07.08.2011

13.24

13.24

13.24

11.37

11.37

11.37

1.87

1.87

1.87

15.11

15.11

15.11

13.24

13.24

13.24

1.87

1.87

1.87

15.11

15.11

15.11

ANGEN

GEZ. GEZ. GEZ.

1

2

3

4

10

9 13 8 12 7 11 6 10 5 9 4 13 8 3 12 7 2 11 6 1 10 5 9 4 8 3 7 2 6 1 5

11

12

13

2.97

4.54

4.54

2.97

2.97

2

4

3

9 13 8 12 7 11 6 10 5 9 4 13 8 3 12 7 2 11 6 1 10 5 9 4 8 3 7 2 6 1 5

10

1

4.54

4.54

4.54

4.54

28

27

26

25

24 28 23 27 22 26 21 25 20 24 19 28 23 18 27 22 17 26 21 16 25 20 15 24 19 14 23 18 22 17 21 16 20 15 19 14 18

17

16

15

14

28

27

26

25

24 28 23 27 22 26 21 25 20 24 19 28 23 18 27 22 17 26 21 16 25 20 15 24 19 14 23 18 22 17 21 16 20 15 19 14 18

17

Luftraum Luftraum Luftraum

Lager Lager 1 1 Lager 1 2 BF: 12.28 BF: m2 12.28 m BF: 12.28 m2

Lager Lager 2 2 Lager 2

Büro Büro Büro

2 16.01 m2 BF: 16.01 BF: m2 16.01 m BF:

2 18.02 m2 BF: 18.02 BF: m2 18.02 m BF:

1.87 Zimmer 1.87Zimmer 1 Zimmer 1

1.87

1

ReduitReduitReduit

2 14.35 m2 BF: 14.35 BF: m2 14.35 m BF:

2 9.24 mBF: 2 9.24 m2 BF: 9.24 mBF:

Garage Garage / Werkstatt Garage / Werkstatt / Werkstatt BF: 187.79BF: m2187.79BF: m2187.79 m2

Korridor Korridor Korridor

Luftraum Luftraum Luftraum

2 BF: 21.54 BF: m2 21.54 m BF: 21.54 m2

BF: 170.94BF: m2170.94BF: m2170.94 m2

KücheKücheKüche

WC/Dusche WC/Dusche WC/Dusche

2 BF: 13.24 BF: m2 13.24 m BF: 13.24 m2

Bad Bad

21.08

18.41

22.95

18.41

22.95

18.11 22.95 21.08 18.41

21.08

18.11

21.08

18.11

16.54

16.54

21.08 16.54

18.11

21.08

18.11

21.08

18.11

21.08

21.08

21.08

2 6.10 mBF: 2 6.10 m2 BF: 6.10 mBF:

Bad

GRAPHISOFT GRAPHISO 21.08

N

21.08

WC

2 2 BF: 32.49 BF: m2 32.49 m BF: 32.49 m2 BF: 13.00 BF: m2 13.00 m BF: 13.00 m2

Luftraum Luftraum Luftraum

2 11.75 m2 BF: 11.75 BF: m2 11.75 m BF:

WC

2 2 2 2 BF: 10.80 BF: m2 10.80 m BF: 10.80 m BF: 3.04 mBF: 3.04 mBF: 3.04 m2

N

Luftraum Korridor Korridor Zimmer 2 Luftraum Luftraum Korridor Zimmer 2 Zimmer 2

Galerie Galerie Galerie

RP

Technik Technik Technik WC

N

16

15

14

28

27

26

25

24 28 23 27 22 26 21 25 20 24 19 28 23 18 27 22 17 26 21 16 25 20 15 24 19 14 23 18 22 17 21 16 20 15 19 14 18

RP

Luftraum Luftraum Luftraum

2 4.16 mBF: 2 4.16 m2 BF: 4.16 mBF:

K O N TKRO . N T KR O . NTR. RP

11

13

12

PodestPodestPodest

2.97

2.97

1

3

9 13 8 12 7 11 6 10 5 9 4 13 8 3 12 7 2 11 6 1 10 5 9 4 8 3 7 2 6 1 5

11

10

12

13

Eingangshalle Eingangshalle Eingangshalle 2 BF: 24.40 BF: m2 24.40 m BF: 24.40 m2

17

16

84 / 60 84 / 60 84 / 60

15

14

F O R MFAOTR MFAOT R M A T

2.97

RP

2

RP

4

RP

REV. REV. REV. ANGEN

2 10.42 m2 BF: 10.42 BF: m2 10.42 m BF:

DATUM

DATUM

08.08.2011 UDIA MARCEL PERROULAZ-MEISTER / CLAUDIA PERROULAZ-MEISTER RASSE FISCHINGERSTRASSE 36, CH-8374 OBERWANGEN 36, CH-8374 OBERWANGEN

08.08.2011

G E BA ER UFTRAGGEBER

OBJEKT

GEZ.

GEZ.

RP

ERROULAZ-MEISTER NEUBAU EFH PERROULAZ-MEISTER REV. ARZ. 1505), HASELWEG CH-8374 (PARZ. OBERWANGEN 1505), CH-8374 OBERWANGEN

2 BF: 48.09 BF: m2 48.09 m BF: 48.09 m2

RP

+8.46

+8.46

REV.

+7.75

+7.75

+7.75

+8.46 +7.75

Ankleide Ankleide Ankleide Ankleide Ankleide Ankleide

+8.46

+8.46

+7.55

+7.55

+5.15

+5.15

2 3.78 2 3.78 2 m 2 2 3.78 m2 BF: 3.78 mBF: BF:m3.78 BF: mBF: 3.78 mBF:

84 / 60

84 / 60

KONTR.

KONTR.

RP

RP +4.80

Schlafzimmer Schlafzimmer Schlafzimmer Terrasse Terrasse Terrasse

+4.80

2 16.55 m2 BF: 16.55 BF: m2 16.55 m BF:

+2.09

2 26.17 m2 BF: 26.17 BF: m2 26.17 m BF:

+2.09

13.24

13.24

13.24

1.87

1.87

1.87

13.24

13.24

1.87

BalkonBalkonBalkon 2 9.35 mBF: 2 9.35 m2 BF: 9.35 mBF:

13.24 ±0.00

±0.00

±0.00

±0.00 5.74

ÄE N SC D EH RR UI ENBG S B E S C H R I E B

±0.00 5.74

5.74

7.50 13.24

L Ä N G S S C LHÄNNI TGT S A SC -A HNITT A-A

±0.00

7.50

13.24

Q U E R S C HQ NU I TETR C SC -C HNITT C-C 1. O 1. B EOR B 1. GEE1. O RSG BOG CEEHRS1:250 O G CSEHSSOCSHS O S S Grundriss

2. O 2. B EORGrundriss B 2. GEEO RSG BCEEHRS2. O G COG SEHSSO1:250 CSHS O S S

5.15 4.80

1:500

20

A B

2. O G /

1:500

Längschnitt 1:250

L Ä N G S S C LHÄNNI TGT S B SC - BH N I T T B - B

8.465

5.66

5.66

1.87 2.09

D

C

C

3

2

1

10

9

8

7

6

5

4

13

12

11

D

D C

3

2

1

10

9

8

7

6

5

4

13

12

11

D C

2

1

9

8

7

6

5

4

3

13

12

11

10

D C

Skizze Fassadenschnitt

A B

2. O G /

1.87

28

27

26

25

24

23

22

21

20

19

18

17

16

15

1:500

14

A B

1. O G /

A B

28

27

26

25

24

23

22

21

20

19

18

17

16

1:500

15

A B

/

A B

14

28

27

26

25

24

23

22

21

20

19

18

17

16

15

14

C

D

A B

C

D

A B

8.465

10 cm

35

10 cm

5.15 4.80

5

7.75

5

35

0

7.75

0

2.60 2.40

2.60 2.40

20

705

E R DEGREEG DSEG C REH DSO G CSEHSSOCSHS O S S Grundriss 1:250

13.24

7.50

705

FORMAT

Querschnitt 1:250

Q U E R S C HQ NU I TETR D SC - DH N I T T D - D

2.09

SCHNITTE

Q U ELRÄ N G S / Q U E R

FORMAT

1.87

10 cm 10 cm 10 cm

1.87

5

Wohnen Wohnen / Essen Wohnen / Essen/ Essen +8.46

83


N E U B A U E I N FA M I L I E N H A U S M I T W E R K S TAT T

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OBERWANGEN

K O N S T R U K T I O N U N D M AT E R I A L I S I E R U N G Das Gebäude wird als Massivbau erstellt, denn insbesondere die Werkstatt benötigt eine grosse, stützenfreie Arbeitsfläche. Die Fassade ist mit vertikalen Holzlattung verkleidet und gliedert sich trotz dem lebendigen Spiel der Öffnungen in die längliche Umgebung ein. Ein horizontales Fassadenband zeichnet die Gliederung der Nutzungen in Wohnen und Arbeiten nach und setzt einen modernen Akzent. Im Innern sind die Wandflächen grundsätzlich verputzt und weiss gestrichen, Ausnahmen bilden hierbei die bewusst gesetzten Sichtbetonwände.

Querschnitt Einganghalle

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Kartonmodell 1:100 von EG und 1. OG

Visualisierung Eingangshalle

Visualisierung Wohnraumes mit Küche


KONTR.

ÜD / WEST / OST

+5.15

RP +4.80

+2.09

2011 GARAGEN TOR

±0.00

±0.00

±0.00

ESCHRIEB

ANSICHT WEST

2.60

71

ANSICHT NORD

5

10 cm 8.46

0

5.15

NORD

WEST

OST

SÜD

DACHAUFSICHT /

Ansicht Fassade Ost

ANSICHT SÜD

1:500

ANSICHT OST

GRAPHISOFT

M

11 +8.46

+8.46

+7.75

+7.75

+8.46 +7.55

AT R.

+5.15

+4.80

+2.09

GARAGEN TOR

±0.00

±0.00

ANSICHT WEST

2.60

71

ANSICHT NORD

±0.00

5.15

8.46

10 cm

OST

:500

Ansicht Fassade Süd

ANSICHT SÜD

ANSICHT OST

85





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